Ginzelpreis 70 Seller. Redaktion und Verwaltung, Prag... Metazante 18 Titl pointer Teleph Segesredat 26795, 31 Tachtrebaftion: 28. Doẞtichedamt: 57544 Juferate werden laut Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 8. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der „ Entpolitisierung“ der Bersicherungsanstalten. utschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowatischen Republit. Dienstag, 6. März 1928. Die Revierkonferenzen nehmen an. Der neue Bertrag von sämtlichen Organisationen mit großer Mehrheit angenommen. Insgesamt 837 Stimmen für, 30 Stimmen gegen den Abschluß des Streits. 837 Die Gefühle, welche die einzelnen bürgerlichen Parteien der Regierungsnovelle zum Sozialversicherungsgesetz entgegenbringen, find sehr verschiedene. Wirklich zufrieden mit ihr sind eigentlich nur die Agrarier, denen die Novelle auf den Leib augeschnitten ist. Den Gewerbepartei lern zuliebe wurde eine Zersplitterung der Strankenversicherung durch das Recht der Er richtung von Gremial- und Genossenschafts Irantenfassen im Sechzehnerausschuß der Re- Auf der Konferenz der Union der Bergarbeiter, welche unter Begierungstoalition bewilligt, aber diese Stonzeiteiligung von 307 Vertrauensmännern stattfand, wurde der Beschluß; cinstimmig angenommen. Brür, 5. März.( Eigenbericht.) Der Schlußakt des großen Bergarbeiter: Streifs war heute um halb drei Uhr nachmittags beendet. Der Abschluß wurde auf jämtlichen Konferenzen der Bergarbeiterorganisationen, welche gestern in Brür stattgefunden haben, gutgeheißen und das Resul= tat der vierwöchigen schwierigen Verhandlungen in Brür und Prag definitiv angenommen. fion beseitigt nicht die Nachteile, in denen sich ihre reaktionären Wünsche gegenüber den von den Agrariern erlangten Vorteilen befinden. Vollständig unzufrieden sind die Christlichsozialen, die wieder einmal die Gefoppien und Betrogenen sind, denn der Entwurf der Novelle enthält nichts, was ihnen ihre Stellung gegenüber den christlichsozialen Arbeitern erleichtern fönnte. Die Knödel, die ihnen auf anderem Gebiete serviert werden dürften, wer den faum geeignet sein, ihren Arbeitevanhang zu befriedigen. Da so gut wie alle Wünsche der Industriellen unberücksichtigt geblieben sind, fehlt auch für die anderen bürgerlichen Parteien der Anlaß, der im alleinigen In. teresse der Agrarier unternommenen Verhunzung der Sozialversicherung Begeisterung entgegenzubringen. Die Ueberzeugung, daß die Die Konferenz der Union der Berg nicht bereinigt ist. Die Unternehmer haben eben an Sozialversicherung leichtfertig und gewiffenlos ar beiter fand Sonntag den 4. März im die Berlängerung der Arbeitszeit geruiniert werden soll, ist sogar im bürgerlichen Bergarbeiterhaus statt und war von 307 Verdacht. Daraufhin sind wir aber nicht eingegangen. Lager allgemeiner, als öffentlich zugegeben trauensmännern aus dem gesamten Revier be wird, dennoch regt sich dort fein ernsthafter sucht. Den Vorsiz führte Genosse Sofron, den Widerstand gegen die Schandreform, und auch Bericht über das Verhandlungsergebnis erstattere die Unzufriedenen sind trotz aller Bedenken und Enttäuschungen entschlossen, den Agrariern bei ihrem Anschlag auf die Sozialversicherung die Mauer zu machen. Auf der Konferenz des Svaz hornitu an der 160 Vertrauens: männer teilnahmen, wurde der Beschluß; ebenfalls einstimmig genehmigt. Gleichfalls einstimmig wurde der Beschluß von den 65 Vertrauens männern der Jednota angenommen. Die Konferenz der Združeni hornitu nahm den Beschluß mit 33 gegen 6 Stimmen an, die des deutschen nationalsozialistischen Verbandes mit 36 gegen 16. Die Konferenz der kommunistischen Bergarbeiter( Sektion des JAV) nahm den Beschluß mit 236 gegen 8 Stimmen an. Die Revierkonferenz der Union der Bergarbeiter. Genoffe Bohl. Der Kommunist mali hat tross unserer Beschlüsse vom 4. und 5. Feber bei den Verhandlungen den Antrag gestellt, daß an der 20prozentigen Lohnforderungen festgehalten werden soll, worauf aber die Unternehmer erklärten, jede Diskussion darüber ob sulchnen. Wenn Malit tonsequent gewesen wäre, hätte er jetzt an den weiteren Verhandlungen nicht mehr teilnehmen können; er ist aber trotzdem geblicben, wahrscheinlich im höheren Interesse der Revolution"( Seiterfeit). Unter größter Aufmerksamkeit und oft von star Lem Beifall begleitet, schilderte Genosse Pohl zunächst die verschiedenen Schwierigkeiten, die sich bei den Was das Bürgertum aller politischen Berhandlungen ergaben und besprach dann ausführ. Schattierungen trotz der sehr verschiedenen ich das Ergebnis derselben: Wir sind auch dem Einschätzungen der Reform beisammenhält, das minister Spina auf seine Theorie vom Ertrag der Das von den Unternehmern vorgeschlagene Präist das bürgerliche Selasseninter Gruben und der Leistungsfähigkeit die Antwort nicht miensystem der Häuerleistung haben wir vom Anfang esse, der Haß gegen und die Furchtschuldig geblieben. Wir haben ihm gejagt, daß cin au mit den schärfsten Mitteln bekämpft und erklärt, vor der sozialistischen Ar- Agrarier, der das Gesetz von Angebot und Nachfrage daß wir einen solchen Vertrag niemals abschließen beiterschaft. Man fann, ohne sich eine durch Einführung der Zölle korrigiert hat, fein werden. Die Verhandlungen famen einige Tage nicht Uebertreibung schuldig zu machen, ruhig beech: hat, sich auf dieses Gesetz zu berufen. Die vom Fled. Am 24. Feber kam dann das Ei des soZölle, durch die unsere Lebenshaltung verteuert lumbus: Ein Vorschlag des Herrn Ministers haupten, daß die bürgerlichen Parteien e inerpurde, waren ja an dem Streit vor allem schuld. Spina mit einer 5prozentigen Lohnerhöhung, einzigen Bestimmung des Entwurfes Die Unternehmer haben noch am 22. Feber erklärt, dafür aber Verlängerung der Arbeitswegen bereit sind, bis zum Ende an der Seite saß zunächst in den übrigen Bestimmungen des zeit und Achtstundenschicht am Sams der gegen das Sozialversicherungsgesetz austür- Bertrages eine Einigung zustande fommen müsse, a g. Diesen Vorschlag haben wir aber für un dismenden Agrarier zu bleiben und gemeinjam bevor sie auf die Lohnfrage eingehen könnten. Wir tuta bet crtlären müssen. Die Verhandlungen mit ihnen das Zerstörungswerk zu vollenden, haben darauf erflärt, daß die Lohnfrage der wurden daraufhin abgebrochen. das ist wegen der sogenannten Parität". Angelpunkt ist und daß es zwedios ist, über die Die" Parität" in der Verwaltung der Stran übrigen Bestimmungen zu verhandeln, solange diese fenversicherungsanstalten, das ist der große Am Dienstag famen die Unternehmer mit einem neuen Vorschlag und wieder mit einem unbegreifBesugs Bebingungen: Bel Zustellung ins Haus oder bel Bezug durch die Vek: Ke 16monatlich olerteljährli halbjährig ganzjährig. 96.192.Ridftellung von Maun tripten erfolgt nur bel Cin fendung der Retourmarfen. Grigelat mit Ausnahme bes Montag täglich( rüt: Nr. 56. lichen Prämien system, das wir ebenso wie das erste abgelehnt haben. Am 29. Feber unterbreitete dann Sektionschef Fischer einen neuen und anders gearteten Vorschlag, auf dessen Grundlage es schließlich zu einer Einigung fam. Die Kommunisten maren gleich in Siegesstimmung, ivozu aber bpr allem bei ihnen gar fein Anlaß vorhanden war. Herr Bergdirektor 3 ach lam noch mit einem Borschlag über eine Abänderung in der Bezahlung der Ueberstunden, nach welchem die 7. und, 8. Stunde am Samstag mit normalem Verdienst, die Ueberstunden an Wochentagen mit 25 Prozent und an Sonntagen mit 50 Prozent Zuschlag entlohnt werden sollten. Wir haben darauf aber den Unternehmern. einen leinen Privatvortrag über die Bedeutung der Sechsstundenschicht an Samstagen gehalten und ihnen erklärt, warum die Bergarbeiter daran festhalten. Auch diesen Vorschlag über die Ent-; lohnung der Ueberstunden wurde dann zuritzogen. Es gab aber noch immer einige Schwierigkeiten zu überwinden, bis es zur vollen Einigung tamt. Die Grundlage, auf der sie zustande fam, ist eine 5pro. zentige Lohnerhöhung für die Häuer zu den Verdien.! fien und eine 5%. bis 6prozentige Lohnerhöhung für die Regiearbeiter, wozu noch eine einmalige Nachzahlung kommt, für die wir 60 bis 100 Stronen erzielt haben. Im übrigen bleibt der alte Lohnvertrag im großen und ganzen mit kleinen Verbejjerungen in Straft. Jetzt bleibt noch die Frage bei den Privatbaggern zu regeln. Für diese findet bereits kommenden Freitag eine Sibung statt. Die Unternehmer haben die Verpflichtung übernom men, auf die Privatbagger einzuwirken. Das ist nun das erzielte Ergebnis, über das Redner sagt: es war ein anderes und besseres nicht zu erreichen! Die Kommunisten aber sagen, daß sie einen großen Sieg errungen hätten. Dazu ist ein Anlaß, denn die erzielte Lohnerhöhung ist noch kein Ausgleich zwischen der Teuerung und den Lebenshaltungsfoften. Wir haben eben 5 Prozent nehmen müssen, weil wir 10 nicht befom men haben. Der wesentlichste und prinzipiellste Erfolg ist aber, daß wir die Sechsstundenschicht am Sams tag erhalten haben, und das ist das Verdienst der Union der Bergarbeiter! Wenn nun die Kommunisten diesen Erfolg als ihr Verdienst ausgeben, so verweisen wir nur auf Kladno, wo sie die 46- Stundenwoche ohne Not und troßdem jie bis zum 31. Mai 1924 vertraglich auch für dieses Revier gesichert war, schon im Jänner 1924 elend preisgegeben haben. Die Kommunisten haben aber auch in Mährisch- Ostrau, als der damals hundertprozentige Kommunist Brda Sefretär war, ebenfalls und schon ein Jahr früher preisgegeben! Wer so etwas tut, hat für immer das Recht verwirkt zu sagen, er tritt für die Vergarbeiter ein.( 3ustimmung und Händeflatschen! Auch mit dem Prämiensystem verhält es sich ganz anders. Wir haben in den Streikwochen nicht die Zeit gehabt, die Bergarbeiter darüber aufzuklären, aber es wird sich im Laufe der Zeit herausstellen, tentassen zu verhindern. Die Unterlassung der der Parität in der Verwaltung der KrankenErneuerung der Kassenvorstände mußte eine ge- tassen die Unternehmer sich der Herrschaft dori wisse Entfremdung zwischen ihnen und den bemächtigen werden, werden die Kaffen dann Versicherten zur Folge haben, auf die die bür weniger unter politischen Einwirrungen stehen? gerlichen Parteien eben ihre Spekulation auf Einen Unterschied gegen früher wird es aller bauen. Die Herrschaften werden sich vergeblich dings geben: nicht die Versicherten. anstrengen, der Arbeiterschaft einzureden, das sondern die Unternehmer werden Ucbel werde am besten dadurch beseitigt, daß dann der Verwaltung den Stemden Versicherten das Recht der Einflußnahme pet ihrer politischen und soziaauf die Stassenverwaltungen überhaupt gestohlen Gesinnung aufdrücken. Was das len und die Stassen unter die Herrschaft der Un- bei der reaktionären und sozialen Borniertheit ternehmer gelangen. des Unternehmertums für die Arbeiter bedeuten wird, kann sich jeder leicht vorstellen. Alle Beschönigungsversuche werden die Tatsache nicht verhüllen, daß die Grundtendenz der Regierungsnovelle, die alle bürgerlichen Parteien troß mannigfacher Verschiedenheit in Magnet, der alle anzieht, das ist der große einer der Befürworter des Raubes an der leuchtende Hoffnungsstern, der sie fasziniert: Selbstverwaltung der Versicherten poetisch aus: die Möglichkeit, die Verwaltung der Kranten- drückt geeignet, die„ Versicherten und ihre versicherungsanstalten den Händen der Ver- Arbeitgeber in gemeinsamer Wohlfahrtsarbeit sicherten zu entwinden und die Einbildung, der einander näher zu bringen." Der Trid, Rüd verhaßten Sozialdemokratie eins ant Zeuge zu ficht auf die Interessen der Arbeiter bei allen fliden, läßt sie alles andere vergessen. Schurkereien vorzuschüßen, ist bei den bürger Würden sachliche Gründe die Erwägungen lichen Parteien seit jeher beliebt und so darf der bürgerlichen Parteien beeinflussen oder gar inan sich nicht wundern, wenn sie auch jeßt den entscheiden, so wäre dem von den agrarischen Arbeitern erzählen, daß wahre Wohlfahrts Beutepolitikern gezeugten Bastard fein langes arbeit in den Strankenkassen erst dann geleistet Leben beschieden, aber die imaginäre Aussicht, werden wird, wenn nicht die Arbeiter selbst, sonden sozialistischen Parteien politischen Schaden dern ihre wohlwollenden Arbeitgeber dort das Für wie dumm müssen die bürgerlichen zuzufügen, läßt die bürgerlichen Parteien alle- Seft in Sänden halten werden. Was die Unzu- Parteien die Versicherten halten, wenn sie anjami sogar heiße Liebe für das Monstrum emp friedenheit mit den Stasjenverwaltungen betrifft, nehmen, diese würden ihnen glauben, daß sie finden. O, natürlich, offen gestehen sie es nicht so sei nicht geleugnet, daß sie mitunter besteht, wirklich an die" Enipolitisierung" der Kassen ein, daß es sich ihnen um einen politisch en aber sie hat auch schon früher und oft ohne jeden denken und daß nach durchgeführtem Raub der Anschlag und um politische Motive han- wirklichen Grund bestanden und wenn Unzu Selbstverwaltung der Versicherten, in den Kas- der Beurteilung der Vorlage versöhnt und in delt, sondern sie, deren einzige Triebfeder neben friedenheit und Mißtrauen heute größer gejen mehr als bisher Rücksicht auf das Wohletge eine Front gebracht hat, darin besteht, die. ihren Geldsadinteressen politische Gründe sind, worden sind, dann ist dies nicht darauf zurüchen der Arbeiter und mehr an sozialer Einsicht Versicherungsanstalten bem pe-: reden jogar von„ Entpolitijierung zufithren, weil die Unternehmer in den Staſſen zu Hause sein werden als bisher. Von der Ge- litischen Einfluß der versicherten der Versicherungsanstalten, von erdichteten und verwaltungen feinen dominierenden Einfluß rechtigkeit und Einsicht, die dort herrschend Arbeiter au entreißen, um sie. wirtlichen Fehlern, die von einzelnen Leilun- besitzen, wie dies der Regierungsentwurf er werden soll, kann man sich eine Vorstellung dem politischen Einfluß des Bür-gen der Krankenversicherungsanstalten began strebt, sondern weil die Stassenleitungen durch machen, da die bürgerlichen Parteien bei der gertums zu unterstellen. Auf die. gen wurden, von der angeblichen Unzufrieden die Schuld der Regierungen vielfach den Bu- Fertigstellung ihres Verschlechterungsentwur- infame Heuchelei der bürgerlichen Parteien. heit der versicherten Arbeiter mit den Waffen sammenhang mit den Versicherten verloren fes nicht einen einzigen wirklichen die ihren Klassenegoismus und ihre pofi. leitungen und behaupten kühn, die Einführung haben. Etwa fünfzehn Jahre sind vergangen. Sa ch verständigen zu Rate zogen, tischen Raubabsichten hinter Flosteln von der der Parität in der Verwaltung der Stassen feitdem die Vorstände der Krankenkassen das an nichts anderes als an die materiellen Inter werde nicht nur alle Bolitik aus den sozialen lezienual gewählt wurden und die bürgerlichen essen gewisser Schichten der Unternehmer und Versicherungsanstalten ausschalten, sondern Parteien haben es auch in den faſt zehn Jah- daran dachten, wie sie ihrer politischen Rach diese Barität werde auch die Zufriedenheit der ren seit dem Beſtande der Tschechoslowakischen sucht gegen die sozialistischen Arbeiterparteien Versicherten herbeiführen und sei wie sich Hepublik verstanden, Neuwahlen für die Kran- die Zügel schießen lassen können. Wenn infolge " Entpolitisierung" der Stassen und von der Etablierung eines paradiesischen Harmonieverhältnisses zwischen Unternehmern und Bersicherten zu verbergen suchen, wird die Arbeiterschaft die richtige Antwort zu geben wissen! Seite 2 daß unser Vorschlag auf Bezahlung der Beistung der gesamten Belegschaft, der den Unternehmern nicht sympathisch war, für die Bergarbeiter boiteilhafter gewesen wäre. Dem Herrn Kommunisten Stern, der vom Bergban leine Ahnung hat und den Bergarbeitern Vorlesungen über Prämiensystem hält, sprechen wir jedes Recht dazu ab!( Weifällige 3st i m m un g.) Der Erfolg, den wir erzielten, ist ein Erfolg für die Bergarbeiter nicht nur Nordwestböhmens, sondern auch der übrigen Reviere und für die gesamte Arbeiterschaft. Wie schwer er zu erzielen war, gch: woh! am besten daraus hervor, daß auf der einen Seite der Verein der Bergwerksbesiver Nordwestböhmens stand, auf der anderen Seite aber se ch& Organisationen der Bergarbeiter. Während wir aber in geduldiger Arbeit und in zähem Kampfe einen Erfolg zu erringen trachteten, wurden wir von den anderen mit allen Mitteln bekämpft und beschimpft. Der Erfolg ist aber nur unserer Arbeit und unserer Taktik zu berdanken. Die Kommunisten jedoch haben alles getan, um aus dem Lohnkampf der Bergarbeiter einen schmußigen Konkurrenzkampf mit poli. tischen Hintergedanken zu machen. Sie haben durch ihre schamlose Heße gegen uns die Position der Bergarbeiter nur geschwächt. Im Hinblick darauf empfiehlt die Revierstreil. leitung den Revierkonferenzen der am Lohnkampf beteiligten Bergarbeiterorganisationen: 1. das abgeschlossene Lohnübereinkommen, 2. das Zujasprotokoll zum Lohnübereintom men zur Annahme. Dienstag, 6. März 1928. ,, Das lann ohne Zweifel als ein Erfolg des Bergarbeiterkampfes gewertet wer ben, wenngleich er bedeutend größer wäre, wenn die reformistischen Führer nicht gleich von der Forderung der Bergarbeiter auf Erhöhung der Löhne um 20 Prozent abgegangen wären und wenn sie nicht auf der Grundlage des Prämien. systems verhandelt hätten." erzielte Verhandlungsergebnisse vom 1. und 2.1 auf Neuvegelung der Löhne der Regicarbeiter und| ftande, über die der ,, Borwärts" am 3. März, also März 1928 juftimmend zur Kenntnis. auf Neuregelung der Aushilfen der übrigen Ar- einen Tag nach dem oben erwähnten Artikel, beiter und Bergarbeiter verhandelt wurde. Nach schreibt: mittags um 15 Uhr fand eine öffentliche Ver sammlung der Bergarbeiter statt, auf der die Er. gebnisse der Vormittagskonferenz der Vertrauens. männer vorgelegt wurden. In der Vormittags= fonferenz und in der Nachmittagsversammlung wurde die Entschließung genehmigt daß die Arbeiter den Antrag der Gewerke, mit welchem die Löhne der Regiearbeiter um drei Prozent erhöht und eine einmalige Aushilfe für die Bergarbeiter und die übrigen Arbeiter von 80 bis 180 Kronen, entsprechend den Familienverhält nissen festgesetzt werden, annehmen. Der LohnStreit im Kladnoer Revier ist mit dieser Ent schließung erledigt. In Konsequenz deffen empfiehlt die Revier streilleitung den Konferenzen die Beendigung des Revierstreites. Die allgemeine Wieder aufnahme der Arbeit hat am 6. März 1928 zu erfolgen. Dieser Beschluß wird dadurch nicht verlegt, wenn einzelne Belegschaften die Arbeit am 5. März antreten. * Nach einem Appell, draußen unter den Bergarbeitern aufklärend zu wirken und für unfere Organisa'ion zu werben schloß der Vorfigende Genosse Kofron um 12 Uhr mittags die schön verlaufene Konferenz. In Kladno find die Kommunisten mit 3 Prozent zufrieden! Die Baggerbetriebe. Verhandlungen Freitag in Briix. Brüg, 4. März.( Tsch. P.-B.) Freitag, den 9. d. finden in Brür unter Vorsitz des Mini. ſterialrats vom Arbeitenministerium Dr. Rudi die Verhandlungen über die Ausdehnung des in Wäre es also den kommunistischen Parolen nachgegangen, so hätte man auf Grund der nachgegangen, so hätte man auf Grund der " Scheintonzession" nicht weiter verhandelt. der Streit hätte angedauert, wäre im weiteren Verlaufe natürlich immer schwerer zu tragen gewesen und man wäre gar nicht oder erst später zu ber erfolgreichen Lösung gelangt. Die Kommunisten hatten natürlich zwei Eisen im Feuer; sie het en die Bergarbeiter gegen die Weiterführung der Verhandlungen auf, jie ließen ihre Vertreter aber gleichzeitig für die Annahme der Verhandlungsbasis stimmen. Ein Bos mußte gewinnen; da die Verhandlungen zum Erfolge führten, find ſie die Sieger! Sie sind aber schamlos genny, den Sieg, den sie nur errangen, indem sie geschlagen wurden, den Erfolg. den die Bergarbeiter Kladno, 4. März.( Tsch. P. B.) Jm Arbeiter. Prag getroffenen Lohnübereinkommens mit den heimbringen, weil sie nicht den Kommunisten folg. Sie gehen dort, wo die anderen die Berantwortung haus fand heute vormittags eine Konferenz der Bergarbeitern des nordwestböhmischen Kohlenzu tragen haben als die„ Revolutionäre" vor, dor: Bergarbeitervertrauensmänner des Kladnoer Re- reviers auf die Arbeiter der selbständigen Baggeraber, wo sie die Sügel haben, wie in Kladno, gehjen viers statt, in der über den Vorschlag der Gewerke und Abraumunternehmungen statt. fie fehr reformistisch" vor.( Betfall) Bir mußten die Unratfübel der Kommunisten über uns ergehen lassen, aber jest wollen wir reden! Wir haben noch nie einen Kampf geführt, wo uns das Bürgertum und seine Presse so wenig angegriffen hat wie diesmal, die Kommu nisten aber haben uns dafür um so mehr bekämpft. Diese, ihre schändliche Politif mußte aber zusammenbrechen. Wir werden den schändlichen Wortbruch der Kommunisten durch ihre Unterschriften and mit Dokumenten aufzeigen. damit sich die Arbeiter ihr Urteil bilden können. Sie werden dann auch erkennen, daß der erzielte Erfolg nur unserer Arbeit und unserer Organisation zu danken ist.( Starter Beifall und Sändeflatschen.) Sieger oder Geschlagene? Die Kommunisten und der Bergarbeiterstreit. Der Bergarbeiterstreit hat nicht durch die| Kampfes noch einmal zu überblicken. Nach dem Kommunisten, sondern irov den kommunis Abbruch der Verkandlungen rückten die Unterften zu einem erfolgreichen Ergebnis nehmer Anfang der Woche mit einem neuen Vorgeführt. Die Stalinisten haben sich alle erdentliche schlag heraus, der die Grundlage der wetteren Mühe gegeben, die Arbeiterschaft zu gefährlichen Verhandlungen bilden sollte. Die fommuni Manövern zu verleiten und die Hoffnung der Re- stichen Beitreter stimmten: den übr gierung und der Grubenbarone waren bis zum gen dafür, daß der neue Vorschlag zur Grundleg en Augenblick die kommunistischen Machina- lage der weiteren Unterhandlungen genommen tionen. Obwohl die kommunistischen Unterhänd- würde. ler sich ehrenwörtlich verpflichtet hatten, DiszipAn der hierauf folgenden Ansprache beicis fin zu wahren und Sonderunternehmungen zu Ligten sich die Genossen Hofmann- Effet, a- unterlassen, trugen fie aus dem Verhandlungssaal lash- Prohn, Tajch Prohn, Rom- Niedergeorgental," Nid), alles in die Deffentlichkeit, schwächten die BergBischof und Wild- Oberleutensdorf und alarbeiter dadurch, daß die bürgerliche Senfations 3er Maria Ratschis. Während der Tebatte preffe Stoff erhielt und sich der Konflikte im Streiflager freuen konnte, organisierten der wurde von einer Reihe von Delegierten der Antrag eingebracht, den Unterhändlern der Union der Bergarbeiter in den Lohnverhandlungen die Anerkennung und den Dank auszusprechen. Der Antrag, mit der vom Genoffen Pohl ausgesprochenen Ergänzung. daß die Unterhändler Die Anerkennung en gegennehmen, der Dank aber unserer gesamten Organisation gebühre, wurde einstimmig angenommen. Widerstand der Streifenden gegen die Parolen Der Streilleitung. furzum nach gut leninistischer Gewerkschaftsstrategic ta'en fie alles, was nach jahrzehntelanger Erfahrung der Arbeiterschaft während eines Streites vermieden werden muß, soll der Streit nicht verloren gehen. Es wird auch dem Sozialisten, der an die chrlichen Absichten der Stommunisten noch glaube, der sie nur für schlechte Taktiker. tich für böswillige Feinde der Arbeiterschaft hielt, nach diesem Streike schwer an die fommunistische Ehrlichte: t zu glauben, der Borniertheit das zugute zu halten, was allzusehr nach bewußter Katastrophenpolitik und Spefulation auf die In seinem Schlußwort gab. Genosse Pohl noch einige aufklärende Antworten über die vorgebrachten Anfragen bezüglich der Kündigungsfrist des Lohnvertrages, über die Zulagen und über die Wiederaufnahme der Arbeit, die Niederlage aussieht. ebenfalls mit Beifall aufgenommen wurden. Nun da der Streik beendet ist, sind die KomSierauf wurde folgender Antrag der Revier- munisten natürlich die Sieger! Nun haben sie streiffeitung einstimmig angenommen: Entschließung. Die Revierstreifleitung nimmt das im Minifterium für öffentliche Arbeiten zwischen den Vertretern der Bergarbeiterorganisationen einerseits und den Vertretern der Bergbaubesißer anderseits 30 Ibnius. Der Roman cines Revolut ons- Abenteurers von ,, das Unternehmerdik'at gebrochen", nun sind sie die großen Streilstrategen, die solche Stämpfe zum siegreichen Ende zu führen verstehen. Angesichts diefer demagog schen Verdrehungen, denen ja andere folgen werden( die sich vielleicht auch innerhalb einer Woche ins Gegenteil verkehren fönnen), ist es ganz ersprießlich, die leze Phase des Während ihre Vertreter den Vorschlag als rüdten Verhandlungsgrundlage akzeptierten, die Kommunisten in ihrer Presse mit schwerstem Geschüß gegen die Weiterführung der Berhandlungen auf dieser Grundlage an. Eine Scheinkonzession an die reformistischen Führer" nannte der Vorwärts" den Unternehmervor schlag und charakterisierte ihn wie folgt: ten, auch als ein Ergebnis der kommunistischen Bese gegen die reformistischen Führer" hinzustel len. Sie behaupten allen Ernstes die Geschlossenheit, Einigkeit und Disziplin der Bergarbeiter um die mir bangten und die ste agtäglich zu stören versuchten habe ,, alle Berechnungen der Unternehmer und der reformistischen Führer über den Haufen geworfen". Der Vorwärts" schreibt: Die Erfahrungen des Rampfes zeigen, daß die Arbeiter, wenn sie eine wirklich feste Einheitsfront bilben, eine& raft bar. stellen, ber bie Bourgeoisie mit dem ganzen staatlichen Apparat und mit der indirekten und direkten Unterstüßung der Reformisten nicht standhalten tann. Wenn die Ergebnisse des Kampfes einen teilweisen Erfolg der Arbeiterschaft und vor allem die Abwehr des Schari maherbiltats bedeuten, dann ist das darauf zurüfzuführen, daß die Bergarbeiter trop der maßlosen antikommunistischen Seße der reformi. stischen Preffe die wirkliche Bedeutung ber proletarischen Einheitsfront ers lannt haben." Einem gestern bom Monde Gefallenen müßte fich beim defen der kommunistischen Zeitungen die Sache also so darstellen: Die freten Gewerk schaften, die im Brüger Revier führende Union voran, eröffneten den Streif, hofften aber, daß sich in den ersten Tagen schon Streitbrecher fin„ Es handelt sich also nicht um ein wirt.ben, daß der Streit nach fünf Tagen zusammen liches Sugeständnis an die lämpfenden brechen werde und daß dann die Unternehmer dif Bergarbeiter, sondern um ein Scheinzutieren fönnten. Um dieses Ziel zu erreichen( das geständnis an die reformistischen offenbar den freien Gewerkschaften ungeheuren Führer, um diesen zu ermöglichen, mit einem Gewinn bringen sollte?) bemühten sich die Füh scheinbar realen Ergebnis vor die Bergarbeiter zu rer der Union vom ersten Tage an, Zwietracht treten und die Bergarbeiter zur Beendigung des zu fäen, Gegenordres gegen die Streitleitung her. Kampfes zu bewegen. auszugeben, die Presse falsch zu informieren, die Arbeiter zu Sabotageaften aufzuheben, die foalierten Verbände zu verdächtigen Es ist dies ein großangelegtes Ma. növer, um das Bündnis der Regierung und der Kohlenbarone mit den reformistischen Führern zur Niederschlagung der lämpfenden Bergarbeiter zu verwirklichen!" Der umsichtigen Führung des J. A. V. aber gelang es, in letzten Augenblick die Einigfeit und Disziplin gegen alle Störungsversuche Auf Grund der Scheinfonzession an die refor- aufrechtzuerhalten und einen Erfolg zu erzielen. mistischen Führer. von der es im selben Artikel Die reformistischen Führer aber gehen allerdings auch he ßt sie sei der Hal'ung der roten als Geschlagene heim, trauern darüber. daß die Gewerkschaften zu danken, wurde weiterverhandelt Bergarbeiter eine Bohnerhöhung bekommen und ( immer mit Einwilligung der kommu- wagen nun nicht vor die Arbeiter zu treten, weil nistischen Vertreter). Auf Grund dieser sie nich die erwünschte Niederlage, sondern einen „ Scheinkonzession" tam die Vereinbarung zu Erfolg bringen entschlossene Burschen. Reinigen, von links und ragte, eine ganze Reihe von Menschen: Damen, von rech.s: die Herren Intell genten und die hei- frierend, in Pelze gehüllt, öffentliche Arbeiter ohne ligen Muschits, vom Grund auf. Nur mit den Halsfragen, verärgerte Generale, hagere SavalleArbeitern ist's eine harte Nuß. Und im Hand- ricoffiziere." umdrehen werden sic, mir nichts dir nichts, in Sigt bereits zwanzig Minuten," hörte man cinem halben Jahre für uns den Weg frei ge- jemand in der Reihe sagen. macht haben: bitte, nur einzutreten!" nowitsch. " verivegen!" 1 ,, Wahrscheinlich ein franker Mensch." ,, Gar nicht tranf. Er hat mit den anderen gemeinsam auf der Pritsche geschlafen. Einfach ein Mensch, dessen Gemeinschaftssinn nicht ent widelt ist!" Sie doch!" Dieses Büchlein gehörte einem nicht gering belaunten Liberalen, einem Helden, einem Abge ordneten der Staatsduma und konstituierenden Versammlung. So ist die Sache. Und was steht darin? Edle Gedanken? Unsterbliche Prinzi pien? Entwürfe berühmter Reden? Leider nein. Es stehen Verzeichnisse von Gläubigern darin. Alexej Tolstoj. Jawohl. Ferner Adressen von Aerzten und Rc- Wer ist dieser: uns?" fragte Semjon JwaSo sehen die Slawen aus! Sie sollen septe zur Heilung von Gonorrhöe. Das ist alles. Nun, die vierte Internationale. Ja, bei den sich vor Gott fürchten! Den Zaren soll man o sicht das Notizbuch eines Liberalen und Beehren!*) Auf der anderen Seute haben Sie kämpfers der Willkürherrschaft aus. Das wer- Bolschewilen, da kann man allerhand lernen!" ,, Allerdings unsere Intelligenz, die Leuchte, unser Gewissen, ben wir annageln. Auf den großen Verkehrsnur find sie ein wenig zu Das ist wirklich schoit unerhört! Klopfen das Gehirn Rußlands, die Opfer- seit mehr straßen wollen wir unsere hausbackenen liberalen als einem halben Jahrhundert beschäftigt sie Befreier annageln!" Ja, lieber Freund, zu denen fönnen wir ,, Herr Stabskapitän", flopfte man an das diese unsere Intelligenz mit der Sprengung der Plötzlich begann der Arzt sich vor Lachen zu noch in die Schule gehen," sagte der Arzt, indem Pförtchen, Sie müssen doch auch auf die anderen Grundlagen unseres Reiches. Die Zarenmörder wälzen: Gestern habe ich mich den ganzen Tag er mit dem kleinen Finger seine Pfeife stopfte, die Rüdsicht nehmen! Bedenken Sie doch, daß Sie werden heilig gesprochen die Sasonowij, unterhalten. Oben, auf dem dritten Dec, ging röchelte. Dann brach er in ein neuerliches Geläch nicht bei sich zu Hause sind!" Salajewijder Arzt nackte mit den Fingern ein Mann spazieren: mit breitrondigem Sut fin ter aus, so daß ihn Njewsorow schließlich ganz Allmählich wuchs die Menge der Leute an Ded -die Maruja Sp.r donowa mit ihren Sel- steren Gesichts, flein von Gestalt, ein wenig dem wild anblidte. Die Deduhr schlug. Um diefe, Seit immer mehr an. Aus der Persenning, die einen fershelfern und wie sie alle he jen mögen, diese Wij") ähnlich. Und von unten beobachten ihn stand auf dem Oberdeck der finstere Revolutionär Berg von Koffern bedeckte. troch Stscheglow, GutsGottesmütter, großväter und großmütter. Und Brilufow, Babitsch und Stscheglow, drei Weit- in breittiämpigem Hut und dachte mit Bitternis herr aus Saratow und Mitglied des obersten monLeo Tolstoi? Der gute Alte! Der Graf hinter glieder des obersten monarchistischen Rates. Er daran, daß das russische Volt im Grunde genom- archistischen Rates, purpurrot, fett und unzuder Pflugschar! Und der liebe, heilige Muscht gvinste sie bösartig an, das muß man zugeben. men, die Freiheit gar nicht liebe. wird die Herrensiße Stück für Stück davontragen, und wissen Sie, wer dieser Wann: st? Nun, dem Zuchtvieh de Adern aufschneiden! Und die das ist der blutigste und schrecklichste Revolutio konstituierende Versammlung, mit dem Herrn när, den es überhaupt gibt. Wie in der Arche Mit Sonnenaufgang begann es auf dem flochtenen Flaschen Rotweins mit sich trug. Sie Viktor Tschernow als Präsidenten! En unbe- Noah retten sich vor der Sintflut Löwe und Dampfer lebendig zu werden. Die ersten, die ersetzten sich neben die Küche und begannen zu frühschreiblich entzückendes Bitd. So sieht sie aus Hirschkuh. Ich aber lachte tann nicht schlafen wachten, waren die Dedbewohner. Sie redten sich, tiden. friedener Miene heraus. An seiner Hand zog er feine Frau, eine berühmte Operettensängerin, nach, bie einen Korb mit Lebensmitteln und strohum-die Freiheit! Nun will ich Ihnen noch etwas daß nur ja auf unserem Schiff fein Unglüd fragten sich, starrten mit verschlafenen Augen auf In den Küchenfesseln tochten um diese Zeit fagen: wenn ich nach Paris fomme, wo belannt- geschieht. Das ist ja eben das schlimmste. daß die milchblaue Meerwüste hinaus. Der Koch, ein Bohnen mit Schmalz. Die Negertnaben entfortten lich der Nabel der Erde liegt, verstehen Sie, dann wir nicht mehr in Rußland sind, wo solche Späße dieger mit schmußiger Müße, lam heraus, goß halvpudschwere Blechdosen mit australischem Salzwerde ich am belebtesten Boulevard ein großes möglich sind!" einen Stübel Spülwasser über Bord, dann fezzle fleisch. Schaufenster mieten, mit der Ueberschrift: Ruffi- Was für Späße?" fragte Semjon Jivano er sich neben ein Faß um Kartoffeln zu schälen. Neben der Küche begann aus diesem Grunde sches Schaufenster". Darin Porträts von Wicha witsch vorsichtig. Der Arzt fah ihn erstaunt und Zwei Küchenjungen schürten in improvisierten folgendes Gespräch: Wieber Bohnen. Das ist doch lowify, Tschernischewsky rote Flaggen, gesprengte schweigend an, liek sich wieder Stichhölzer geber Küchen, die aus hölzernen Brettern gezimmert empörend!" Ketten, die Genen der Freiheit und ähnliches. und begann sein Pfeifchen Machorka) zu rauchen waren, Feuer an. Bei den Wasserleitungshähnen chweigere mich einfach, sie zu verdauen!" Und in der Mitte werde ich mit einem Nagel ,, Von wem ich entzückt bin. das sind die Bol- standen barfüßig, m Pluderhosen und mit zerUnd ist es Eurer Exzellenz bekannt, was diefes Stück her befeſt gen..." Der Arzt zog shewiten". sagte er und spuckte aus, das sind dissenen Hosenträgern, ein paar Offiziere, die sich für ein Salzfleisch das ist? Es ist Fleisch von aus semer Tasche ein in Wachsleinwand gebunschnaubend die Hälfe mit Salzwasser wuschen. Aus australischen, menschenähnlichen Affen. Ich selbst denes Nonzbuch das cr liebevoll aufschlug. ben Kielräumen begannen die zerzausten Gestalten bin Saturforscher und verstehe mich auf derlei der Zivilpersonen herauszukriechen. Und bald stand Dinge." vor dem Klosett, das über den Schiffsbord hinaus*) Russisches Sprichwort. Anm. d. Uebers. *) Wij dunkler Geist in den Märchen Klein ußlands Amm d Ueberi **) Machorka schlechteste Tabakjoric. ( Fortegung folgt.) Dienstag, 6. März 1928. Jawohl, so müßte einer, der es zustande brächte, wirklich zu glauben, was die stalinistische Bresse schreibt, sich den Streik vorstellent; er hätte ungefähr das Richtige getroffen, wenn er statt der Union den JAV. und statt dessen die Union in feine Rechnung seite! Celte 8. Gewinn eines Mandats in Kruman. Kommu nistische Schlappe. wie die Realtion in Deutschland und Frankreich sich auf die Moskauer Hilfe verläßt, die den Sozialdemokraten schon den Sieg entreißen wird, so hat in diesem Kampfe unser Bürgertum erkannt, wo seine stärksten Helfer fißen. Die Herren Gru benbarone haben ein Spiel verloren, aber zum Ta sächlich war es nämlich die Union, Unterschiede von den Arbeitern, d'e fich zum Teil waren es die freien Gewerkschaften, die noch nicht liar darüber sind, welcher Taktik fie den Streifplan entwarfen, die den Streik den Erfolg danten, wissen es die Herrschaften auffächerlich gering, daß er überhaupt nicht in Mandate, Deutsche Freiſinnige Partei 710 Stim durchführten, die seine Geschlossenheit wahr der andern Seite sehr gut, dan; sie von den Sozial ten und die in den Verhandlungen die entscheidemokraten besiegt wurden, troß den Kommu dende Rolle spielten. Mit Recht hat der Gniften, die ihnen nach Strästen besprangen! auf den Strategen um Viktor Stern schon am ung der Rezepte und der Ueberwachung der VerKrankenversicherungsanstalten aus der Retarie Erfolgreiche Gemeindewahlen. schreibweise erzielen. Auch wenn wir aber die Summe der Verbandsbeiträge z. B. für das vergangene Jahr mit 7 Millionen Kronen annehmen Bei den Gemeindewahlen, die Sonntag, den würden, so ist bei einer Zahl von 2,500.000 Ver 4. d., in Krum au stattfanden, wurde 4845 gülficherten der Betrag, der demnach auf den Kopf tige Stimmen abgegeben. Sievon erhielten: es Versicherten gerechnet ,, erspart" werden fönnte, Scommunistische Partei 1096 Stimmen und 8 Frage kommen kann. Es wäre dies nämlich K 280 men und 6 Mandate, Tschechoslowakische sozial für einen Versicherten. Es ist aber demgegenüber demokratische Partei 278 Stimmen und 2 Man start in Zweifel zu ziehen, ob die Zentralsozialver date, Tschechoslowakische nationalsozialistische sicherungsanstalt diese ihr neu zugedachten Auf- Partei 96 Stimmen und 1 Mandat, Deutsche gaben ebenso billig besorgen könnte. Sozialdemokraten 436 Stimmen, 3 I'm Hauptblatt der Chriftlichsozialen, der demnach gegen jene Bestimmungen der Regie- ei 184 Stimmen, 1 Mandat, Deutsche Gewerb Werden die christlichsozialen Abgeordneten a ndate, Deutsche nationalsozialistische Par Barteiagitatoren hier wollen, liefern sie in( Starlsbad) einen Artifel, in welchem er fir der die Aufhebung der Sassenverbände ausgefpro. Mandate, Deutsche Nationalpartei 497 Stimmen, ,, Mit dem, was die fommunistischen Deutschen Presse" veröffentlicht Dr. Dorojrungsnovelle zur Soz alversicherung stimmen in partei und deutsche Agrarier 294 Stimmen, 2 1. März auf ihre Ratschläge mit dem Hinweis auf die Nüßlichkeit der Kaffenverbände. Kladno geantwortet: den Beweis, daß sie von einem Gewerkschaftss lampf keinen blanen Dunst haben. Wir möchten den Herrschaften vom Politbüro und den Herren Agitatoren der Komintern nur den Rat geben, fie mögen ihre Forderungen nur gefälligst an ihre eigenen Organisationen richten und sie selbst durchführen. Wir möchten den Herrschaften feriter den Rat geben, ihre Expe. rimente vor allem in Kladno zu machen, denn dort regieren sie doch allein, bestehen also keine Sindernisse für den verschärften Kampf". In ihrer Kladnoer Hochburg lönnen fie den Kampf vom ersten Tag an auf eine breitere Basis" stellen und auch die Eisenbahner zum Solidaritätsstreit heranziehen. In Kladno können fie allein nach ihren Wünschen, Forderungen und Bedürfnissen tämpfen, kämpfen und tämpfen. Wir erlauben uns sogar zu behaupten, daß im Kladnoer Revier die beste Möglichleit zum Kämpfen" besteht, weil in diesem Rebier von einer Krise bisher wenig zu spüren war und die Kommunisten dieses Revier ganz beherr schen. In Kladno wäre es aber auch sehr notwendig, weil die 2öhne der Bergarbeiter bort am niedrigsten sind von der ganzen Republik." Die Kommunisten haben ja auch versucht, in Kladno zu zeigen, was sie tönnen. Sie haben den Unternehmern ein Ultimatum gestellt, das mit dem 25. Feber befristet war. Aber die Bolschewilen lassen mit sich reden; sie sind nicht so rigoros in ultimativen Forderungen wie der Graf Berchtold, der gleich mit der Kriegserfiä rung bei der Hand war. Sie warteten, als am 25. feine Antwort da war, bis zum 26., bis zum 27., sie warteten bis zu der„ Scheinkonzession" an die Reformisten und bis zum Abschluß des Streifs; sie würden wahrscheinlich, dauerte der Streit weiter, bis zum jüngsten Tage warten, wie fie ja auch im Ostrauer Streit die Kladnoer Silfe täglich versprachen aber nicht einfesten, auch als Ostrau verfrachte! Die Strategen von Ostrau und Kladno, die mit einem Ultimatum und mit de Wenn die Zentraisozialversicherungsanstalt die 4 Mandate, Blod der tschechischen bürgerlichen Parteien 607 Stimmen, 5 Mandate, Deutsch Unsere Partei verzeichnet den 3u Erhaltung der Stantcatsfenvervände ev.ri.chen wird? Er schreibt u. a.. Aufgaben der Verbände übernehmen soll, so ist es Lohnforderungen der Metallarbeiter. chriftlichsoziale Bartei 647 Stimmen, 5 Mandate doch klar, daß sie dies nur wird tun können, wenn Prag, 5. März. Heute fand in Prag eine wachs eines mandats. Dagegen ber sie sich dazu nen einen besonderen Appara: schafft. Situng des zentralen Vollzugsausschusses der lieren die Kommunisten drei ManDiesen Apparat besigen aber die Verbände. Er Wietallarbeiter von Groß- Prag und Mit- date. Die deutschen Nationalsoziali ift gut eingeführt, funktioniert laglos und vortel böhmen, der sogenannten Einundzwan- it en büßen ein Mandat ein, die Christlichallem verhältnismäßig billig, weil ein sehr mesen: sigerfommission, statt; es wurden die Forderun- ozialen( die 1923 auf einer gemeinsamen bür licher Teil der gesamten Arbeit auf diesem Gebiete gen der Metallarbeiter besprochen, die dem In- gerlichen Liste kandidierten) verlieren gegen ehrenamtlich geleistet wird. Nach der letzten staat- dustriellenverband vorgelegt werden sollen. Nach 1925 ctiva 240 Stimmen. Die Deutschlichen Statistik betrugen die Beiträge der Kran den Referaten der Genossen Sam pl und St a d demolraten, die mit dieser gemeinsamen Lifte kenversicherungsanstalten an die Verbände im lec wurde über die Formulierung der For- drei Mandate erreichten, erhielten jetzt bei ge Jahre 1924 5,467.000 K. Dieser Betrag stellt aber derungen gesprochen, und zwar sowohl inbezug sonderter Kandidatur se ch& Mandate. feineswegs in seiner Gänze nur Verwaltungskosten auf den Kollektivvertrag als auch auf den Lohn Wir gewinnen zwei Mandate dar. Ein bedeutender Teil dieser Summe fam den teil. Es wurde eine engere Kommission Strankenversicherungsanstalten bzw. den Versicher gewählt, welche die endgültige Redaktion der ten wieder durch die von den Verbänden geleistete Forderungen vornehmen wird, die sodann der Seilfürsorge zugute. Der Rest aber mird reichlich zentralen Vertrauensmännerversammlung aufgewogen, nur durch die Ersparnisse, die die gelegt werden sollen. Die Wahlen in Polen. Die Sozialisten vermehren ihre Mandate von 44 auf 60. Berlufte der Rechten. ordnung. Arbeitsblock Starte in Liebeschig. In Liebeschitz bei Saaz brachten uns bie fonntägigen Wahlen sieben Mandate( gegen bisher fünf); der Bund der Landwirte erhielt fünf, die Gewerbeparteiler drei Mandate. Scit 1925 sind unsere Stimmen von 72 auf 105 ge. stiegen, die der Landbündler von 180 auf 149 ge funten. Postelberg. Bei den Gemeindewahlen, die in Postelberg Sonntag, den 4. März, stattfanden, wurden im ganzen 1984 gültige Stimmen abgegeben. Sievon erhielten: Kommunistische Partei 389 Stimmen, Warschau, 5. März. Tas Endresultat der naler ( regierungsfreundlich) 5, 6 Mandate, Tschechoslowakische sozialdemokratische Wahlen aus allen 64 Wahlkreisen ist folgendes: Bauernbund 3, Ko.faniy- Gruppe 3 Mandate. Die Partei 58 Stimmen, 1 Mandat, Tschechoslowa Die Regierungsliste 104 Mandate, Sozia- reſt chen 14 Mandate entfallen auf kleinere polische nationalsozialistische Partei 151 Stimmen, listen 51, Minderheitenblock 46, raditale Volks- tische Gruppen. 2 Mandate, Tschechische bürgerliche Gruppe 204 partei Wyzwolennie 30, nationalistischer Wahl- Ten zahlenstärksten Parteien, deren Lifte in Stimmen, 3 Mandate, Deutsche sozialblod( Nationaldemokraten) 30, Wahlblok der mindestens sechs Wahlkreisen Mandate erzielte, demokratische Partei 242 Stimmen, christlichen Demokratie und Volkspartei Piast 28, werden je nach der Zahl der erreichten Mandate 3 Mandate, Deutsche Volksgemeinschaft 940 Bauernpartei 21, Wahlblock der ukrainischen fozia weitere Mandate aus der Staatsliste zugesprochen,( amtlich gemeldeten) Ziffern mit den Ergebnissen Stimmen, 15 Mandate. Ein Vergleich dieser liftischen Arbeiter und Bauernpartei neun, Natio nale Arbeiterparte: 8, jüdische Nationalisten( Zi so daß bei der Endberte lung der Mandate die Re- von 1923 oder 1925 war uns gestern nicht möglich. on sten) 6. Rommunisien 5, ukrainischer Selrob gierungsliste ungefähr 120, die Sozialisten rechter Flügel 5, Selrob linker Flügel 4, natio- etwa 60 Wandate zählen dürfte. Glänzende Erfolge im Gulautale. In Bünaburg die Mehrheit erobert. Zn Bünauburg gewann unsere Partei einem Ehrenwort gleich schnell bei der Hand sind, St. Gotthard auf der Lages- erfolgten oder für abends angefündigt mei Mandate. Sie befeßen von 24 13, während tünften abhängen, die bereits heute nach am gestrigen Sonntag gegenüber dem Jahre 1923 find. Schon heute aber ist es sicher, daß die Aubie Nationalpartei mit den Nationalsozialisten juchen der Staaten der Kle nen Entente in einer trotz der Koppelung mit 11 Mandaten in der bertraulichen Ratssigung behandelt Minderheit blieben. werden. Es scheint auch, daß im allgemeinen be- Im Jahre 1923 war das Verhältnis gerade Wie man in gegnerischen Streifen die Dinge reits ein vorläufiges Abkommen darüber erfolgt umgefehrt. Damals besetzten wir 11 Mandate, Genf, 5. März. Die 49. Tagung des Völ ist, der Rat möge beschließen, nach St. Goft- die Wahlgemeinschaft"( Nationalparte und sieht, wie die Birgerlichen die Bedeutung ferbundsrates ist heute vormittags 11 Uhr unter hard bloß zur Untersuchung dieses einzigen 3w Nationalsozialisten) 13. Die Wahlbeteiligung der Kommunisten einschätzen, das verrät der Bra- dem Vorsitz von dem Vorsitz von Urrutia- Co umbien eröffnet schenfalles eine Investigationsfom war eine außerordentlich starke. Son 1099 Wal ger Berichterstatter des wahrhaftig nicht links worden. Der Rat stellte zunächst in nichtöffentiffion zu entsenden. Diese Stommission foll berechtigten gaben 1024 Wähler 1014 gültig. tehenden Preßburger Grenzbote u", der in ficher Sigung die endgültige Tagesordnung fest Feinen strengen mil tärischen Charafter besitzen, Stimmen ab. Es erhielten: deutsche Sozialdemo einem Artikel zum Streike folgendes ausführte: und erledigte alsdann eine Re he administrativer sondern aus Fachleuten und Experten nach der traten 541 Stimmen und 13 Mandate( 192 Hier geht es um ein Duell inner- Fragen. Ferner wurden verschiedene aufschic Art und dem Wesen des ganzen Zwischen alles 418, 11), Nationalsozialisten 198( 5), National halb der Arbeiterschaft oder besser gesagt. bende Beschlüsse in der Danziger Frage gefaßt. zusammengefeßt sein. Daß der Entsendung einer partei 275( 6). Die beiden letzgenannten Par um ein Duell zwischen den Arbeiterführern, das Auf der vorläuigen Tagesordnung ist erst Stommission einige Völkerbundratsmitglieder teien kandidierten 1923 als Wahlgemeinscha in erster Linie den Rhythmus und das Schicksal an: 24. Stelle als Verhandlungsgegenstand ein Schwierig'e ten machen könnten, wird nicht er- und erhielten zusammen 472 Stimmen und 1 dieser anscheinend nur wirtschaftlichen Aktion be gereiht: wartet. Der Bericht der Kommission nach durch- Wandate. Gegenüber 1923 gewinnen wir 128 stimmt: es geht um einen regelrechten geführter Untersuchung würde in der Juli- Tagung gegenüber 1925 65 Stummen. Arieg zwischen den Sozialdemokra= ten und den kommunisten, der selbstdes Rates zur Behand ung gelangen. berständlich die Phalang der Strei. fenden schwer lähmt und die Stoßfraft der Arbeiter fast vollständig atomisiert-aber mit der Einlösung beiber, gute We'le haben. wollen den freien Gewertschaften die Streit'attit beibringen und buchen nach gelungener Aktion, da ihre eigene Niederlage offensichtlich wird, den Erfola als ihren Sieg. Unter dem Eindrud dieser Stimmung haben die sozialdemokratischen Unterhändler natürlich im Verlaufe der Verhandlungen je de Sicherheit berlieren müssen. Sie ristieren, wenn fie fich in der früh an den Verhandlungstisch sehen, daß ihnen nachmittag ein unter kommunistischem Einfluß zustandegelommenes nenes Ultimatum der Entsendung einer Investigationstommiffion. „ Die Ansuchen der Regierungen a) der Tschechoslowakei, b) Rumäniens, c) des Kö nigreiches SHS., daß der Völkerbuud den vischenfall prüfe, zu dem es am 1. Jänner 1928 auf der Eisenbahnstation St. Gotthard fam." * 1 In Eulau ein weiteres Mandat. Nicht weniger erfreulich ist das Wahlergeb Bethlen gegen jede Investigation nis in Eulau. Obwohl dort sieben Kandidaten Debrezin, 4. März.( MTJ.) Ministerpräsident listen auflagen, gelang es unseren Genossen, nicht Graf Bethlen führte heute in einer hier ge- nur die Mehrheit zu behaupten, sondern auch Entsendung einer Investigationsfommission. haltenen Rede aus, eine friedlichere Atmosphäre noch ein weiteres Mandat zu ge Ta der Völkerbundrat in seiner heut gen werde durch die Aufbauschung von Zwischenfällen, winnen, so daß sie nunmehr über 17 von 30 Sigung bereits 13 Punkte der Tagesordnung wie St. Gotthard, nicht gefährdet. Die Anschuld Mandaten verfügen. Bemerkenswerter Weise erledigt hat, ist es möglich, daß diese Ansuchen gung über das Verschwindenmachen von corpora ging das 18. Mandat durch die von vornher der fleinen Entente Staaten vielleicht schon delicti ist unberechtigt. Ein solches Vor ein völlig aussichtslose Kandi morgen auf die Tagesordnung des Rates gehen würde nur in dessen Interesse liegen, der datur der Kommunisten verloren! femmen werden. den Inhalt des Transportes leugnet. Eine ve- Die Kommunisten, die 1925 nur 41 Stimmen, Das schechoslowakische Preßbureau erflärt| gen Schmuggels angeordnete Investination träre also bei weitem nicht die Wahlzahl aufbrachten, ein Präzedenz, das tagtäglich wiederholt werken haben somit durch ihre Kandidatur den Bürger Die endgültige Entscheidung wird von einer fönnte und die Wiedereinschmuggelung der aufge- lichen zu einem Mandat verhoffen und sich somit Reihe von persönlichen Zusammen- hobenen Kontrolle ermöglichte. wieder einmal als Wahlhelfer der Bürgerlichen bewährt! Eine Katastrophe erlebte die Nationalpartei, die gerade ein Mandat erhielt. Diese Partei erhielt bon 135 Stimmen im Jahre 1923 und 205 im Jahre 1925 ganze 76 Stimmen. Sie wurde somit nahezu vollständig aufgerieben. Gewerkschaften auf den Tisch fliegt-Die sozialdemokratischen Arbeiterführer haben also nach zwei Fronten hezu zu kämpfen, gegen die Grubenbefizer und ge gen die Kommunisten! In Hinkunft und es steht ganz außer Zweifel, daß die Kommunisten bei der nächsten Gelegenheit die gleiche Taktil ein- Ein großer moralischer Erfolg der Zum erstenmal seit dem 15. Juli wurde in einer schlagen werden wird also ein Streit nicht mehr größeren Stadt gewählt, obendrein in einem Ort, österreichischen Sozialdemokraten. die rein wirtschaftliche, laffenkämpferische Ausin dem die Bürgerlichen besondere Aussichten zu einanderseßung zwischen Arbeitgeber und Arbeit Wien, 5. März. In Brud a. d. Mur war haben glaubten. Wenn die nach dem 15. Juli nehmer sein, nein, der Streit hat infolge der Spal- es in den Julitagen zu sehr heftigen Zusammen- fünstlich erzeugte Revolutionsangst tatsächlich noch Bon 2087 Stimmen erhielt unsere Partei tung der marristischen Parteien ein neues Ge- stößen zwischen der Arbeiterschaft und der bürger- nachwirtte, so mußte diese Wahl ein Erfolg der 1152 Stimmen und 17 Mandate( 1923 977 sicht, einen neuen Charakter erhalten: lichen Bevölkerung gekommen. Die Stadt war Bürgerlichen werden. Tatsächlich aber errangen Stimmen und 16 Mandate, 1925 1000 Stimmen). er wird ein Kampfmittel innerhalb der durch die Heimwehrrüstungen gefährdet und zu die Sozialdemokraten einen überaus Nationalsozialisten 481 Stimmen, 7 Mandate sozialistischen Parteien, er wird zum ihrer Sicherung hatte der sozialdemokratische schönen Erfolg, der ihnen die Dreifünftel( 355, 6), Nationalpartei 76 Stimmen, 1 Mandat Kuüppel, mit dem die Kommunist eu Landtagsabgeordnete Wallisch einen Sicher Mehrheit in der Gemeindeſtube verschafft.( 135, 2), Bund der Landwirte 180 Stimmen, den Sozialdemokraten den lebten heitsdienst organisiert. Die Regierung benüßte die Sie gewannen 735 Stimmen und erhielten mit 3 Mandate( 239 4), Chriftlichsoziale 131 Stim Rest bei den radikalisierten Arbei wischenfälle, um Wallisch einen Brozeß wegen nunmehr 3962 Stimmen 18( früher 16) Mandate. men, 2 Mandate( 123, 2). Die Kommunisten termassen berfeßen wollen. Ob diefe pochverrats anzuhängen; der steiermärkische Die Einheitsliste erhielt 2536 Stimmen( früher gingen mit 42 Stimmen leer aus, ebenso die Umformung des Streifes für die at Landlag lieferte Wallisch tatsächlich aus und der 2063) und behielt ihre elf Mandate, die Nativ- schechische Minderheit mit 25 Stimmen. beitenden Massen von Rußen ist, Prozeß soll demnächst stattfinden. Die Bevölke- nalsozialisten verloren die Hälfte ihrer Weniger befriedigend ist das Ergebnis von darüber braucht man sich in einem rung von Brud hat allerdings inzwischen schon ihr Stimmen und zwei Mandate; nur eins vermoch- och dobern, wo wir zwei Mandate an die bürgerlichen Blatt nicht den Stopf zu Urteil gesprochen. ten fie aus dieser Statastrophe zu retten. Standen Kommunisten verlieren. Dieser Verlust erklärt zerbrechen. Aber jedenfalls ist diese Metamor- Es fanden dann in Brud hintereinander bisher 16 Sozialdemokraten 14 Bürgerlichen ge- sich jedoch daraus, daß die Kommunisten 1923 phose interessant und crust genug, daß fie an dem große Aufmärsche der Heimwehren und des genüber, so ist das Verhältnis jetzt 18:12. nicht kandidierten, wodurch ihre Stime Schulbeispiel des nordböhmischen Berg- Schutzbundes statt, so daß die Stimmung gerade men unserer Partei zufielen. Die beiden prolearbeiterstreikes ausdrücklich festgestellt zu werden tarischen Parteien behaupten zusammen auch dort die Mehrheit. verdient." in dieser obersteirischen Industriestadt äußerst gespannt war. Da ein sozialdemokratischer Gemeindevat außerdem zu den Bürgerlichen überlief, war der Anlaß zur Auflösung der Gemeindever Sie zerbrechen sich nicht die Köpfe. aber sie reiben fid) bie sande! Sie wissen, was sie an ihren Moskowitern haben. Und wie Waldwin auf Mos- tretung gegeben. lau hofft, wie Seipel auf die Kommunisten zählt, Die Neuwahlen fanden Sonntag statt. Seipels Saat geht also bereits auf, sein Terror gegen die Juli- Opfer, fein Betrug an den Wählern, den die Mietenvorlage darstellt, rächen fich und er wird es sich nach dieser Softprobe wohl überlegen, an die Wähler zu appellieren, um fich einen anderen Nationalrat zu schaffen. Es erhielten: deutsche deutsche Sozialdemokraten 260 St. 7 M.( 1923: 327, 9: 1925: 266), Rommunisten 102, 2( 0), Bund der Landwirte 159, 4( 137,5), Nationalsozialisten 56, 2( 54, 1). Seit 4. Der Mieterschuh im Ausschuß. Lages- Neuigkeiten. Senfationeller Gemälbediebstahl. in Orlowa. Der Betrieb der Kohlengrube selbst erlitt durch die Explosion keine Unterbrechung. Die Stommission vom Revierbergamt war ebenfalls schon Sonntag an Ort und Stelle und setzte am Montag den 5. März ihre Erhebungen fort. 57.000 fchwedische Arbeiter im Streit. Stocholm, 5. März.( AR.) Heute kommt es in der schwedischen Papierindustrie zu einer Aussperrung, die etwa 13.000 Arbeiter betrifft. Die Gesamtzahl der in Schweden wegen Lohndifferenzen streifenden Arbeiter beträgt 57.000. Dienstag, 6. März 1928. der Vertreter des Generaldirektors der staatlichen Die fittlich- religiöse Erziehung. Auf Grund Die Ruhrbergarbeiter rühren fich. Berg- und Hüttenwerke, Regierungsrat Ingenieur der Beschwerde eines evangelischen Lehrers in Berlin, 5. März. Der Vorwärts" meldet Prag, 5. März. Heute nachmittag tagte der tau ch. aus dem Ministerium für öffentliche Kärnten, dem vont österreichischen Unterrichtsfozialpolitische Ausschuß, der die drei Wohnungs Arbeiten. Seinem Berichte nach ist der durch die ministerium die Leitung einer Schule mit vorwie aus Effen, daß in einzelnen Zentren des Ruhr vorlagen in Verhandlung zog. Die von den Re- Explosion verursachte Schaden geringer als nach gend fatholischen Schülern wegen seiner Konfef reviers gestern große Versammlungen der Bergferenten angeführten Aenderungen an der Regie- dem ersten Eindrud gefolgert wurde. Auch sind fion unter Hinweis auf noch aus früherer Zeit arbeiter stattgefunden haben, die für eine Verbesse rungsvorlage decken sich mit den bereits in der nach ärztlichem Urteil keine tödlichen Verlegungen geltende Bestimmungen nicht übertragen wurde, rung der Löhne und des Arbeitsverhältnisses Presse angekündigten Aenderungen. In der Gene- von Arbeitern erfolgt. Es erlitten drei Arbeiter obwohl er der Dienstälteste war, hob der Verfas manifestierten. Die Bewegung soll dem Blatte raldebatte sprachen Langer( tich. Nat. Soz.), schwerere, vier Arbeiter leichte Brandwunden. Der fungsgerichtshof die Entscheidung des Ministe zufolge 400.000 Arbeiter umfassen. Tayerle und Biňovec( tsch. Soz.- Dem.) und Aufseher, durch dessen Versehen die Explosion veriums auf und verurteilte den Bund zur die Kommunistin Landova Stychova. Die ursacht wurde, erlitt durch dieselbe einen Nerven Tragung der Gerichtskosten. Die Entscheidung femachen sich Anzeichen schwerer Septichämie beDebatte geht morgen weiter. chock. Alle Verletzten befinden sich um Krankenhause ungefeßlich. Aufgabe der Volksschule sei die sitt merkbar.( Durch reichliche Aufnahme beſtimmter, lich- religiöse Erziehung, die auch durch einen fiebererzeugender Bakterien und von deren giftigen Von den 40 Kokskammern werden 25 wahr Lehrer eines anderen Glaubensbekenntnisses be- Stoffwechselprodukten ins Blut hervorgebrachte scheinlich vom 8. März wieder in Betrieb sein. wirkt werden könne. Krankheit, die sich besonders in einer Anschwellung Die übrigen Kammern sind noch mit glühendem Flugzeugfatastrophen. Blättermeldungen aus der Milz äußert.) Sots gefüllt und es kann deshalb noch nicht bean Diego( Kalifornien) zufolge stürzte über| Autofahrer überfallen und vergewaltigen Berlin, 4. März. Durch die gestern hier erurteilt werden, ob sie im Innern beschädigt sind. dem nördlichen Teil der Stadt ein Flugzeug aus junge Mädchen. Am 28. Feber famen brei junge folgte Verhaftung eines bekannten Einbrechers ist Sollte dies nicht der Fall sein, so könnte mit der 500 Fuß Söhe ab. Fünf Infassen wurden Männer im Auto nach St remsier, wo sie drei ein weiterer Schritt zur Aufklärung eines sensa vollständigen Wiederaufnahme des Betriebes in dabei getötet. Ihre Leichen waren furchtbar 16jährige Mädchen zu einer Spazierfahrt tionellen Gemäldediebstahls erfolgt, durch den etwa 14 Tagen gerechnet werden. Sonntag, den 19. Feber, aus der ehemaligen Kapelle des Schloſſes Cadolsburg zwei Flügel cines mittelalterlichen Altargemäldes geraubt wurden, die nach fachverständiger Schätzung einen Wert von mehreren hunderttausend Mart besigen. Der Raub war um so auffälliger, als der Wert der Gemälde von einem Nürnberger Kunsthistorifer bei einer feiner Arbeiten auf der Burg fest gestellt und erst einem kleinen Streis von Kunstkennern und Kunsthändlern bekannt geworden war. Der Diebstahl war mit größter Verwegen heit ausgeführt worden, befindet sich doch außer dem Amtsgericht auch eine Gendarmerieſtation im Schlosse selbst. Am Donnerstag wurde dann der 45jährige& it ist händler Friedrich Wilhelm Lippmann in einem Hotel in der Nähe des Anhalter Bahnhofes festgenommen, da er sich verdächtig gemacht hatte. Obwohl er leugnete, wurde noch am selben Tage feſtgeſtellt, daß Lipp mann die Bilder einem in einem Berliner Vor orte anfäffigen Bildhauer übergeben hat. Auf der Berliner Feststellung in München wurde der 35 Jahre alte Kunst händler zurüd. August Meyler festgenommen. Die Nachricht von dieser Verhaftung veranlaßte dann Lippmann zu einem Geständnis. Nach seiner Darstellung hat Meyler, zu dem er in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis steht, 100.000 Mark und ein Freund Meylers, ein 29 Jahre alter Armin Schmidt, 10.000 Mark von ihm expreßt, so daß sein Vorgehen aus Not erfolgt sei. Meyler und Schmidt, die von Lippmann über die Gemälde unterrichtet worden waren, teilten ihm vor 14 Tagen mit, daß sie den Diebstahl ausführen würden, während Lippmann den Verkauf übernehmen müsse, da sein Ruf in Kunstfreisen ihn vor Verdacht schützen werde. Für die Ausführung wurden zwei gewerbsmäßige Einbrecher, ein 37 Jahre alter Konfektions- und Geldschrankein brecher Ernst Graske und ein 28 Jahre alter Hermann 3a hn, der aus der Gegend der Burg stammt, gedungen. Schmidt brachte die beiden Einbrecher in einem Mietauto bis Hoch und lehrte mit dem Zug nach Berlin zurück, um sich e Alibi zu sichern. Die Einbrecher brachen vier Türen ein und waren in acht Minuten fertig. Sie verließen die Burg im Auto und kamen nach Berlin. Nachdem Zahn am Samstag in Berlin verhaftet worden ist, sucht man jetzt noch nach dem anderen Einbrecher, den Chauffeur Güna ther und den Organisator des Diebstahls. verstümmelt. Das Flugzeug wurde vollkommen im Kraftwagen einluden. Die Mädchen fagten zu zertrümmert. Es war von jungen Leuten gebaut und so fuhr die Gesellschaft in fröhlicher Stim und geführt worden und stürzte in dem Augen mung los. Aus der fleinen Fahrt wurde aber blid, wo es einem ankommenden Flugzeug aus eine Reise bis nach Gaya. Es war bereits Abend, weichen wollte ab. Ein Wasserflugzeug, als die drei Paare dort ankamen. Die jungen das von Livorno nach Tarent fliegen Burschen mieteten zwei Zimmer und blieben in wollte, verirrte sich und überschlug sich bei Po- der Gesellschaft der Mädchen, die sie mit der tenza dadurch, daß es gegen einen Baum fuhr. Drohung, fie würden sie in Gaya ohne Mittel Die beiden Insassen waren sofort to t. zurücklaffen, ihren Wünschen gefügig machten. Erst Furchtbare Folgen eines üblen Scherzes. am nächsten Morgen kehrte die Gesellschaft nach Samstag hat sich in Kunnersdorf bei Kremfier zurück, wo die Mädchen die Anzeige erReichenberg ein schweres Autounglid erstatteten. Am legten Samstag fand der bei der eignet. Der Besiger einer Autogarage in Gablon;, Firma Zehr in Olmüz beschäftigte Chauffeur Ja. Gilbert Stehr, unternahm mit seinem Chauffeur roslaus Svoboda auf der Straße 3 toischen und den Webern Trebal und Erhart Svatik aus Proßniß und Olsch an die 28jährige MoGrünwald eine Probefahrt von Gablonz nach distin Karoline Lindner aus Troppau bewußtlos Reichenberg. Als der Kraftwagen in rascher Fahrt auf. Auf der Polizeiwache in Olmütz erklärte fie, Sofia, 4. März.( BTA.) Eine Bande von gegen Stunnersdorf lam, griff einer der daß sie in Proßnig von drei unbekannten Män Emigranten überschritt gestern die bulgarische Infassen scherzweise in den Volan. nern zu einer Autofahrt aufgefordert wurde, wäh Grenze unweit von Petrie und drang in das Dorf worauf das Auto zur Seite fuhr, gegen einen rend welcher die drei Männer sie zu verge. Dobralafy ein, wo sie einige Bomben warf. Drei Baum stieß und sich einigemale übersch I a- waltigen suchten. Sie sei aus dem fahrenden Personen wurden getötet, fünf verletzt. gend über die tiefe Böschung stürzte. Auto gesprungen und bewußtlos liegen geblieben. Hierauf kehrte die Bande auf serbisches Gebiet Drei Insassen kamen unter den Wagen zu liegen Eine Beschreibung der Täter oder des Automobils und wurden schwer verletzt, während der Chauf- fonnte sie nicht geben. Die Bolizei und Gendarfeur mit einer leichten Gehirnerschütterung davor- merie der Umgebung fahnden eifrig nach den fam. Die Schwerverletzten wurden in das Kran- Tätern. Man nimmt an, daß es sich in beiden fenhaus gebracht, wo Sonntag abend der Garage- Fällen um dieselben Täter handelt. befizer Stehr seinen Verlegungen er legen ist. Svatik ringt mit dem Tode, während Trebal mit dem Leben davonkommen dürfte. Schmidt. Außlands Antwort an Chamberlain. 15 neue Flugzeuge. Mostau, 1. März.( Taß.) Auf dem Mos faner Flugplay fand die feierliche Uebergabe von 15 Flugzeugen statt, welche die Gesellschaft zur Förderung des Verteidigungswesens, der Luftfahrt und der chemischen Industrie am zehn ten Jahrestage der Roten Armee aus Geldmit teln erbaute, welche die Bevölkerung den Bau fonds des Geschwaders als Antwort Sowjetruß lands an Chamberlain spendete. Fabritsbrand. Baltan. Der Panzerfreuzer bewilligt. Berlin, 5. März. Der Haushaltungsausschuß des Reichstages bewilligte heute die erste Rate für den Bau des neuen Panzerfreuzers" A" mit 15 gegen 12 Stimmen der Sozialdemokraten, Stommunisten, Demokraten und der bayrischen Bauernbündler. Flugverkehr Marienbad- Uzhorod! Mit 15. März 1928 eröffnen die tschechoslo wakischen staatlichen Aerolinien laut nachstehen dem Fahrplan den Flugverkehr: Prag Brünn- Preßburg- Kaschau. 9.00 13.00 Prag 10.30 16.00 14.20 Brünn 9.10 14.40 10.20 10.30 14.30 9.00 14.30 11.30 15.30 Preßburg 8.00 13.30 11.45 11.30 14.15 14 30 15.00 Kaschau Uzhorod 9.00 8.45 8.15 Die Eröffnung der Fluglinie auf der Strede Naschau- Uzhorod wird bekanntgegeben werden. Prag Marienbad. Prag 9.15 10.30 A10.30 16 Marienbad 9.15 16.15 15.00 Bon flüffigem Eisen verbrannt. Mülheim an der Ruhr, 5. März. Auf der Friedrich Willem- Hütte" stürzte ein Behälter mit flüssiger Eisenmasse um. Zwei Arbeiter wur den auf der Stelle getötet, ein dritter schwebt in Lebensgefahr. Ein Bater ersticht feine beiden erwachsenen Söhne. Solche Leute unterrichten die deutschen Studenten! Aus dem letzten Heft der Berliner Zeitschrift Das Tagebuch" lernt man wieder einmal einen der Hochschullehrer kennen, die das Unglück der deutschen Nation sind, weil sie dem Ausland als Repräsentanten des Volkes der Dichter und Denter" erscheinen. In einer Vorlesung über die Wehrverfassung des Deutschen Reiches sagte dieser Herr, der Geheime Justizrat und Professor für deutsches Staatsrecht und Dottorjuris, Konrad Bornhat, den Universi' ätshörern: Als Kaiserersatz steht dem Reichspräsidemen, gemäß Artikel 47 der Reichsverfassung, die höchste Kommandogewalt über die Wehrmacht zu Solange diefer zugleich ein hoher Militär ist, geht das noch, aber bei enem Manne wie Ebert, der zwar etwas von Sätteln verstand... Bom Rundjunk. Empfehlenswertes aus den Programmen. Dienstag. quartett.- Rom: 20.45 Sonzert. Teatro S. Carlo. Es wird weiter gespalten. Der Führer der Kommunistischen Partei Norwegens, Schei u, ist am Freitag aus der Prag: 12.05-12.55 Mittagsfonzert, 16 30-17.30 Nachmittags SPN. ausgetreten. Er begründet seinen Austritt fonsert, 17.50-18.15 Deutsche Sendung: Tagesneuigkei ten, hierauf Raroline Schönau, Prag Moderne häuslichkeit", in einer ausführlichen Erklärung damit, daß er 18.25-18.35 Vortrag des if chechische Arbeitertura wesen sei, während die Kommunistische Fraktion Konzert. Bränn: 12.15-13.15 échallplattenmuft, 18.00-18.10 gegen die Unterstügung der Arbeiterregierung ge- oriums D. J. Deimel Technische Museen", 19.15 Unter baltungsmufit des R.- 3. Orchesters, 20.10 Seitere Stunde, 21.15 im Storthing diese Regierung unterstützt habe. Deutfde refienadien refienachrichten, 18.10-18.25 Deut Mit dem Austritt von Schelu ist die Kommuni- 19.00-19.40 Abendtonzert des R. J. Orchefters, 20.00-20.10 Stam fche Sendung: Dr. Ernst Kroupa Jit Blindheit nötig?". stische Partei Norwegens gespalten, da ihm mermusik, 20.40-21.10 A Dvokat( Duette)- Breßburg: 1800ein größerer Teil der kommunistischen Anhänger 21.00 Ronzert. London: 20.15 Duos für zwei Alaviere, 21.30 10.00 Ronzert des Salon- Quartetts des R.- 3. Daventry: schaft folgen wird. Orgellonzert, 22.40 La Serve Ladrona", Oper von Pergolesi. Paris: 21.30 Stonzert. Berlin: 18.30 Paul Westheim: Vor tragsreibe" Bom guten Maifengefchmad". 19.30 Einführung zur nachstehenden Oper, 20.00 Aus der Städtischen Oper. Charlotten burg Der Ring der Nibelungen"," Das Rheingold" von Richard Bagner. Stuttgart: 20.15 Schwäbischer Abend.- Leipzig: 20.15" Die Hoje von Stambul", Operette von deo Fall. Breslau: 19.30 Lippmann Literatur- und Kunstübersicht. Mün chen: 18.15-19.45 Fränkisches Biedermeier. Eine Soiree bei Ma dame Marc. Nompofitionen und Dichtungen von E. T. A. Hoffmann, 19.15 Meisebilder aus Traustaulaficu, 20.30 Konzertſtunde, 21.35 Ostar Maria Graf lieft aus eigenen Werken Hamburg: 19.00 Bon Auswandern und Auswanderungsfürsorge, 20.00 Bollsitüd mit Gefängen in 3 Atten von Adolph Arringe Gastspiel des Deutschen Theaters, Hannover Mein Leopold". Langenberg: 18 00-19.00( Ueberiragung aus Dortmund) Belper fonzert des Stammer Hafen Terjetts Eifen, 20.15( Uebertragung aus Münster) put", ein fantastisch's Hörspiel von Friedrich Caftelle und Wilhelm Wahl. Rönigsberg: 19.00 11mgeftülpte Lyrif, 20.05 Dichter des Barod. den wilben" Tichamalolo- Indianern im Gran Chaco". 20.15 Frankfurt: 19.45-20.15 ti Nju". Drama von Difip Dynov, anschließend Schallplattenton 18 20 Stunde der Rammern für Arbeiter u. Angestellte zert aus Richard Wagners Ring des Nibelungen". Wien: Aus der Geschichte der Massenarbeit", Dr. Jaques Sanual. Zürich: 19.82 A. Stierlin„ Der Dachs". Eine Blauberei aus der Tierwelt, 20.00 Grotesfen und Parodien, 21.10 ca. Lieder- Abend. Hier brach der Geheime Justizrat ab, weil Bern: 20.00-20.50 Ronzert, 20.50-21.20 Cello Quartett, 21.20 bis 29.30 Orchester. Lausanne: 20.01 Monzert 20.30 Streich ein Student durch Scharren mit den Füßen proMailand: 20.50 Stonzert testierte. Der ganze engstirnige Haß gegen die De- Schubert). Reapel: 20.45 Uebertragung einer Oper aus dem mofratic fam in diesen Worten zum Ausdruck. sert flandinavischer Komponisten. Stocholm: 19.15 Beichte Mufif, 19.45 Ron Ropenhagen: 21.30 Roman Daß Ebert, der erste Reichspräsident der Deutsche Mujif. Silberfum: 18.10-19.55 Stonzert des Funforche schen Republit, ein Arbeitsmensch war, ein ters, 21.05 Konzert des Violinduos. 23 10 Jazz- und andere populäre Mufit der Komila Kapelle. Colo: 20 30: Orchester Schopfheim im Wiesenthal( Baden), 5. März. Eat'lergehilfe, das macht ihn den bornierten fongert, 21.30 Biolinkonzert. Warschau: 20.30 Ronsert pop In der Nacht zum Sonntag geriet der Motoren- Bornhafentreuzlern zum Gegenstand des Hasses von Salevy( lebertragung aus Bolen). Budapest: 20.00 lärer tschechischer Mujit. Rattowig: 19.20„ Die Jüdin". Oper widler igra mit seinen beiden 19 und 25 und der Verachtung. Dieses monarchistische Pro- Ronsert. Jahre alten Söhnen, die betrunken nach fefforentum hat bei Wilhelm II. nie gefragt, ob Hause lamen, in Streit und stach mit, cinen Messer er überhaupt etwas verstehe; ja vor jedem Hoh! auf sie ein. Der eine der Söhne war sofort tot, topf von Soffchranzen lagen diese Helden deutscher der andere ist im Laufe des Sonntags, ohne das Wissenschaft auf dem Bauch, ohne zu fragen, ob Bewußtsein wieder zu erlangen, gestorben. fie auch nur etwas von Sätteln verstanden". Da ihnen aber der Gegenstand ihrer Speichellederei Ein Bater, der seine Söhne erfäuft. abhanden gekommen ist, ist ihnen der min rhin von der Mehrheit des deu'schen Volkes gewählte Chicago, 5. März. Im Verlaufe der Unter- Reichspräsident nur ein Kaiserersatz". und daß juchung über den geheimnisvollen Tod zweier gar ein ehrlicher Mann der Arbeit Präsident sein Brüder, deren Leichen im Michiganfee aufgefunden konnte, das kann solch ein Bornhat nicht verwin wurden, wurde ihr Vater verhaftet, der eingestand, den, obwohl er bei feierlichen Anlässen das Lob er habe seine Söhne in den See gestoßen und zu der deutschen Arbeit mitsingen wird, wobei er gesehen, wie sie den Ertrinkungstod fanden. Seine freilich an die Industriellen und Bankiers denkt, Unterricht in unseren Schulen, 20.00 Sozialpolitische Umschau, Mähr.- Ostrau, 4. März. In der Kol- at begründete er damit, daß sich die Stiefmutter die die Früchte der Arbeit der andern einstecken. ballipiel. Stuttgart: 18.15 3rland, Land und Leute", 20.00 serei der staatlichen Grube Wenzel" in Poremba der beiden Brüder darüber beschwert habe, sie wenn noch dazu kommt, daß dieser gleiche Herr Gastlonzert Erica Morini. im Teschener Gebiet ereignete sich heute vormit- brächten ihr mit den Schuhen zu viel vor zwei Jahren in einem Inserat im Anzei- reslau: 18.00 Bilder aus der Kulturgeschichte der.05 Ra tags eine Gaserpiosion. wobei elf Arbeiter Kot ins Haus. verwundet wurden. Sechs Arbe ter, die genteil mehrerer großer Zeitungen für das vallerie- Mufit, 21.10 Die gröbste Frau von Bayern, Vollsſtud ernstere Verbrennungen oder sonstige Verlegungen Trinken entrat, ja es als die Pflicht mit Gefang von Julius Mofer. gung aus Hamburg, Stiel und Hannover) Unterhaltungskonzert, auswiesen, wurden ins Kranker haus gebracht. Unter Den Ehegatten erschossen. jedes gläubigen Christen, der noch an 20.00 Uebertragung aus dem großen Saal des Gewertschafts den Schwerverleßten befindet sich auch der Nots- Effen, 5. März. In der Nacht zum Sonntag fisten als Erzieher zu Waschlappen beschimpfte, 21.15 Auf den Spuren der Asteken. Gottes Wort festhält", bezeichnete und die Pazi haufes in Kiel: Vollstümliches Konzert, 20.15( lebertragung aus Hamburg, Bremen und Hannover) Mendelssohn- Konzert, meister. Der durch die Explof on verursachte Scha- erschoß die 35jährige Ehefrau Ryda gegen 4 Uhr dann ist das Charakterbild eines jener deutschen tragung aus Rich) Gaſtſpiel des Ruſſiſchen fünftertheaterside Langenberg: 20.30( leber den ist sehr groß u. es mußten eine ganze Batterie ihren A. im Bett liegenden 32jährigen Hochschulprofessoren genügend umrissen, um die per von G.. Rolfini.- Frankfurt: 19.45 90.00" Cebion. letin". Rönigsberg: 20.05 Der Barbier von Sevilla", Stomilche von 40 Notsöfen eingestellt werden zu einer Zeit, Mann mit einem Revolver. Die Täterin hatte Studenten zu bedauern, die solcher Ungeistigkeit logischer Ausflug in die Umgebung von Colombo auf Ceylon", 30 große Nachfrage nach Sots herrscht. Man schon am Tage vorher die Schußwaffe überantwortet sind, und das deutsche Volt zu be- 19.30( Uebertragung aus dem Wufitvereinsfaal)„ Ein Friedens Bien: 18.50 Unser sechster Sinn, der Gleichgewichtsavverat, glaubt, daß es zu der Explosion kam, weil bei der ausprobiert, wobei sich ein Schuß versehent- mitleiden, das von Sant, Fichte und Hegel auf Mein gung der Ventile nicht gerug vorsichtig vor- lich löste, der in eine Tür emdrang. Das Motiv bie Bornhatinger gekommen ist. Süri: 20.00 Bom Hauptverlesen bis zum Bapfen fireich", eine Tragikomödie. Bern. 19.30-20.00 Chinehe gegangen wurde, insbesondere, weil man unter Berspektiven, 21.20-21.50 Orchestertonzert, 22.05-22.30 Orches lassen hatte, die Gaszufuhr abzusperren. fter. Basel: 21.00-21.20 Bithervorträge. Rom: 21.00 Eine schwere Grippe- Epidemie wütet in Totio. Uebertragung aus dem Theater. Mailand: 21.00 Uebertragung Die Zahl der Todesfälle erreicht 58 Per- ciner Operette aus dem Chrischen Theater. Neapel: 20.50 fonen täglich. Auch die Herrscherfamilie blieb Ropenhagen: 1.30 Symphonisches Ronzert. Stodholm: 21.40 Tanzmusik aus alter Beit. silversum: 22.50 bon der Epidemie nicht verschont; der Kaiser ist Bopulares Ronzert. Oslo: 21.10 Ormesterkonzert. Agram: ans Bett gefesselt und bei der Prinzessin Sisa tongert. Rratan; 20.30 Rogert. Rattomis: 18.15 Nachmittags Teplit- Schönau, 4. März. Samstag brach in der Blech warenfabrik Hahn& Co. cin Brand aus, der bis Sonntag i Uhr nachmittags dauerte und dem die ganze Fabrik zum Opfer fiel. dauerte und dem die ganze Fabrik zum Opfer fiel. Es blieben bloß die leeren Mauern stehen. An der Es blieben bloß die leeren Manern stehen. An der Löschung des Brandes nahmen Feuerwehren aus der ganzen Umgebung, u. a. auch aus Aussig und Duy, teil. Der durch das Feuer verursachte Schade ist groß. Durch den Brand sind die ungefähr 300 in der Fabrik beschäftigten Arbeiter betroffen. Die Ursache des Brandes ist unbekannt. Schwere Grololionskatastrophe im Zefchener Revier. Amtlich wird uns mitgeteilt: An den Ort der Explosion, die Sonntag um 9.30 Uhr stattfand, begab sich noch am selben Tag morgens zur Tat liegt in den völlig zerrütteten Familienverhältnissen. Nach der Tat begab sich die Frau in die Wohnung ihrer Eltern. wo sie bald darauf verhaftet wurde. Sie hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. Mittwoch. 18.34 2. hierauf Arbeiterfendung Dr. Emil Franzel, Pran: bien und Brag: 12.05-1255 Mittagstonzert, 16.30-17.30 Nachmittags die Arbeiter", 18.25 Bortrag des tichechischen rbeiterturatoriums Smejtal Migrations Welt Kongres in Havana", 19.30-21.15( Sendung nach Brünn und Prekburg) Nonzert- Abend zu Ehren des Bra. fidenten 2. G. Mafaryt zu feinem 78. Geburtstage. Brünn; nachrichten, 18.10-18.25 cutfche Sendung: 00 19.15-13.15 Mittagstonzert, 18.00-18.10 Deuifme Breiic eimet„ Röntgenstrahlen in Phyfit und Technit" 1. Zeil. 18.00 Konzert. Raschau: 20.00 Fest- Stonzert. Neue Stomponisten, 22.00 Deaffenet Programm, 23.15 angmuff, bis 19.30 Aftbrunner Blasmujit. 24.00-24.15 Orchester. Paris: 2.30 Konzert. 1 ― Preßburg: 17.00-18.00 Daventry: 21.00 - London: 20.45 Leichtes Orcheſterfongert. Berlin: 19.30 Der neuzeitliche Turn 21.00 Orchesterkonzert, 22.20 Sprinter- Dreifampi. 22.33 Sand Leipzig: 20.25 Solistenkonzert. Hochzeitsmusit, Symphonisches Konzert." ic Opernmufit. -1 20.35 Bieber- und Arienabend. -W München: Hamburg: 18.00( Uebertra 400 Dienstag, 6. März 1928. Der Kaiserschwager Zoubloff hat am Donners. I mit Drahibeihauen, durch Gräben und allerhand tag früh in der von ihm bewohnten Herkulespansion ähnliche Hindernisse das Haus des Zauberers ab in Berlin den Besuch des Gerichtsvollziehers er sperrte. Befunders der Birt Franz Stalchmair und halten. 3oubloff selbst war nicht anwesend; jeit einiger Zeit hält er sich nur jeden zwo ten Tag in der Pension für wenige Minuten auf. Der Gerichts. vollzieher ließ sich deshalb in die von Zonbkoff und feiner Frau bewohnten Zimmer führen und pfändete einen Smoking und zwei anscheinend leere Stoffer. Die Pfändung erfolgte auf Grund eines Arrestes. den der von Zonbloff mißhandelte Page Friedrich aus der Casanova- Bar durch seinen Anwalt in Höhe bon 3000 Mark hat erwirken lassen. Es schivebi gleichzeitig eine Klage des Vaters des Pagen gegen Soubloff auf Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz. Ob durch die Pfändung die Schaden erjatsumme von 3000 Mart gebedt sein wird, steht noch nicht fest. In der Pension wurde die Vermutung ausgesprochen, daß die Prinzessin mit den Wertsachen von Berlin abgereist ist. der Bauer Franz Oppeneder taten sich dabei hervor. Sie versperrien einen Weg, der an ihrem Besitz vorbeiführt, gegen den Zauberer. Der Weg wird aber noch von anderen Menschen benützt und so verlangte die Gemeinde Steinerkirchen, daß er wieder frei gemacht werde, und die Landesregierung von Oberösterreich bestätigte dieses Verlangen. Davon wollten aber die biederen Teufelsbekämpfer nichts wissen. Sie erhoben die Beschwerde an den Verwaltungs gerichtshof, der sich mit dieser seltsamen Sache zu beschäftigen hatte Natürlich fonnte vor dem Gerichtshof nicht die Frage zur Sprache komme, ob der arme Teufel, den die Bauern verfolgten, ein Bauberer ist, sondern nur die, ob die Bauern berechtigt waren, den Weg abzusperren. Da mußte sich der Verwaltungsgerichtshof auf die Seite der Serenaus treiber stellen, weil ein dringendes allgemeines Ver werden wurde. Es bleibt also bei den Schützen kehrsbedürfnis nach diesem Wege nicht nachgewiesen gräben gegen den Zauberer von Befenlittring.. und Tuberkulosebekämpfung. Lungenheilstätten Von MUDr. E. Lieben( Turn). Seite 5. Devilenturie Prager Kurse am 5. März. Bare 1861.12% 808.15 100 holländische Gulben 100 Reichsmari.. 10 Belgas.. 100 Schweizer& rants 100 ire 1 Pfund Sterling 1 Dollar 10 Dinar 100 Bengös 100 französische Franks 1927 ist der ärztliche Bericht des Primarius Dr. Schon wenige Wochen nach Abschluß des Jahres Ralit über die Tuberkuloseheilstätte Sangerberg, welche von Wirtschaftsverband der Porzellanindustriellen errichtet wurde, an die Interessenten verschickt worden. Die schnelle Brichterstattung ist um so dan fenswerter, als die Anstalt in der Lage ist, über gute 100 polnische 3loth. Erfolge zu berichten. Wir wollen die wichtigsten Er- 100 Schilling.. gebnisse und Zahlen dieses Berichtes, soweit sie für di: Ceffentlichkeit von Interesse sind, hier mitteilen. Gelb 1355.12 804.15 468 90 471.90 648.12 651 12% 164.14 165.14 177.57% 178.97% 33.65 83.85 132.14 138.34 59.08 59.58% 588.60 591.60 380.07% 377.07% 478.96 476.96 der weiteren Anstaltsbehandlung das ganze Stvankerund war im letzten Jahre jederzeit voll besetzt. Die geldes erhält die Zentralfozialversicherungsanstalt, die Die Anstalt hat einen Belegrannt von 62 Betten gelb nach§ 148 zu bezahlen. Die Hälfte des Krankentägliche, durchschnittliche Besetzung betrug 58.97. Der andere Hälfte erhält der Versicherte, veſp. ſeine Ange Belagraut reichte für die zahlreichen Ansuchen, der hörigen. Die Zentraljozialversicherungsanstalt lehut sondere mußten Frauen längere Zeit auf ihre Auf- dium und solcher Formen des 2. Stadiums, wo Tenin Sangerberg Heilung Suchenden nicht aus; insbe- die Heilpflege ab für alle Tuberkulösen im 3. Sta nahme warten. Darumt ist es zu begrüßen, daß der denz zu destruktiven Prozessen sichtbar ist. int 1927 21.489. Die Zahl der Verpflegstage betrug im Jahre tavia zufolge tötete ein Amokläufer in der Ein Amokläufer. Einer Meldung aus Ba- Wirtschaftsverband der Porzellanindustriellen Befisung Molenvliet einen Eingeborenen, Karlsbad daran gegangen ist, die Austait durch Erbauung eines Seitentraktes zu erweitern. während 23 andere Eingeborene von ihm zum Teil schwer verletzt wurden. Der Täter, der schließlich überwältigt wurde und von der er- Enberkulose litten, maren 82. d. h. 38.3 Praznt Por Von den 246 entlassenon Pfleglingen, welche an vegten Bevölkerung beinahe gelyn cht wor- zellanarbeitnehmer; zwei Drittel der Patienten geden wäre, wurde mit einer Nervenerschütterung im Hospital aufgenommen. Der Hexenmeister". In der kleinen oberöster reichischen Ortschaft Besenlittring in der Nähe non Wels wohnt der Tierarzt Josef Turnberger. Im Jahre 1925 glaubten die abergläubischen Bauern in der Gegend, daß der arme Mann ein Herenmeister Es ist auf das freudigste zu begrüßen, daß die fei, weil bei einem Bauern das Bich massenhaft ge Zentralsozialversicherungsanstalt daran geht( gleich storben war und eine alte Frau, die sich auf diese wie schon früher die Pensionsversicherungsanstalt) im Dinge verstchen soll, den Tierarzt als den SchuldiSinne des§ 184 des Sozialversicherungsgesches im gent bezeichnet hatte, der das Bich verhert habe. Sie Vereine mit den Krankenversicherungsanstalten fand das in der Weise heraus, daß sie den Bauern auf Abwendung vorzeitiger Invalidität der Versicher Maßnahmen durchzuführen oder zu unterstüßen, die jagte, man solle alle schwarzen Katzen in der Gegend ten hingielen. Derselbe Paragraph ermöglicht es aber, töten und wenn dann keines von diesen schrecklichen Tieren mehr übrig fei, den ersten Mann, der auf hörten den verschiedensten Berufen an. Die Batien- der Zentralfozialversicherungsanstalt aud) solche Maßden verherten Hof fomme, paden, das sei dann der ten stanumten ihren Wohnort nach aus 23 Bezirken nah nen betreffs der Angehörigen der Versicher Schuldige. Turnberger hatte das Bech, wegen irgend ( von Asch bis Reichenberg). Aus dem Ascher Bezirk ten zu treffen. Leider sind die Strankenversicherungseiner Kleinigkeit am Tage nach der feierlichen in sehen erregte ein Selbstmordversuch, den der Ange- aus dem Elbogener 46, aus dem Falkenauer 22, aus außerstande, Zuwendungen für die Hilstättenbehand Selbstmordversuch auf der Straße. Großes Auf- varen in der Anstalt 23, aus dem Bezirke Eger 16, anstalten finanziell, und wir glauben, auch gesetzlich, richtung der letzten schwarzen Kaze auf den Hof des stellte Wladislaw Rygl aus Brag III, NC. 502, dem Starlsbader 47. aus dem Teplitzer Bezirke 41 lung tuberkulöser Angehöriger zu machen. Anverherten Bauern zu kourmen. Die Sache war für Samstag um halb 8 Uhr abends am Prager Wen- Batienten Die Sturdauer barng bei den 120 Män- gehörige bekommen bei Erkrankungen kein Strankenihn verhängnisvoll. Er wurde nicht nur mit Brüselsplatz verübte. Ryg! feuerte ohne Rücksicht auf die nern durchschnittlich 76.90 Verpflegstage, bei den 126 geld. Die Zentralfozialversicherungsanstalt könnte ouf geln davongejagt, sondern die Bauern beschlossen, ihn starte Frequenz aus einem Browning einen Schuß Frauen 83.99 Verpflegstage. Für die statistische Ver- Grund des Sozialversich. rungsgesetzes für die Heilunmöglich zu machen, weil mit einem so gefährlichen gegen feine Brust ab und brach blutüberströmt, auf mertung fallen außer Betracht weitere 51 Patienten, stättenbehandlung aufkommen; fie verlangt aber die Herenmeister niemand in der Gemeinde zweifelte dem Pflaster zusammen. In schwerverlettem die aus verschiedenen Gründen für die Behandlung Beitragsleistung der Bezirkskrankenversicherungsan an der Schuld des Tierarztes-- nicht zuſammen Sust and wurde er von einem Privatau: o mns in Sangerberg nicht geeignet waren und vorzeitig stalten. Letztere können und dürfen nichts beitragen. leben wollten. Da man ihn nicht gleich von seinem Strankenhaus gebracht. Das Motiv des Selbstmord entlassen wurden. Von den 246 für die Auftaltsbeier ist eine Lüde im Gesetze und bei der bevorste Hause wegtreiben konnte, schüßte man sich gegen die versuches ist unbekannt. Der Zwischenfall hatte felbft- handlung geeigneten Personen waren 16 Private, d. henden Novellierung des Sozialversicherungsgeseves Defahren, die von dort drohten, dadurch, daß man verständlich einen großen Menschenaufiauf zur Folge. h., auf eigene Roften Verpflegte; 105 waren durch die wäre Gelegenheit gegeben, diese Lücke zu beseitigen Strankenversicherungsanstalten direkt überwiesen und den Angehörigen der Versicherten, wenn sie tu worden, 125 durch Vermittlung der Krankenkassen- berkulös find, Hilfe zu bringen. Der G.setzgeber verbände. Von den 246 Stranfen gehörten 79, also un- wollte ja, daß die Zentralsozialversicherungsanft. einen gefähr ein Drittel dent 1. Stadium der Tuberkulose Teil des freien Vermögens für die Bekämpfung der ( Einteilung nach Turban- Serbardt) an; 68 deur zivei. Boltsfrankheiten verwende. ten Stadium und 99 dem dritten Stadium an. Es märe Pflicht der Aerzte und zuweisenden Anstalten, darauf zu sehen, daß den Lungenheilstätten nur Batienten im ersten und zweiten Stadium zugewissen werden. Patienten im dritten Stadium der Tuberkuloje fommen für eine Heilstättenbehandlung nicht in Betracht und sie nehmen die wenigen vorhandenen Bläge den Patienten weg, die vielmehr Aussicht auf Heilung haben. Volkswirtschaft. Die Kohlenwirtschaft in der Tschechoslowakischen Republit im Jahre 1927. Steigen der Arbeitsleistung gegen 1926 bei Steinkohle um 3.10, bei Brauntohle um 6.8 Prozent. Von den 21.489 Berpflegstogen in der Heilan ftalt Sangerberg hat die Zentralsozialversicherungs anstalt 1049 Verpflegstage bezahlt; die Zahl wird gewiß wachsen. In ihrem Runderlasse vom 11. Juni 1927 erklärt die 3. S. V. A.. daß sie solange nicht ant die Errichtung eigener Tuberkulos. heilstätten denkt, als sie hiezu nicht durch den Mangel an Betten in den bestehenden Anstalten gezwungen wird. Mit dieser will jie über die Sicherstellung der entsprechenden Trotz der schweren Belastung mit so vielen Er. Bettenzahl zu ermäßigten Preisen verhandeln. Di frankten im dritten Stadium find die Erfolge der Beser Standpunkt ist gewiß richtig. Aber bei der ungehandlung sehr gute. Die 116 Männer hatten eine heueren Verbreitung der Tuberkulose in den Indu durchschnittliche Zunahme des Körpers von 5.6 Stilo Striegebieten wird die Errichtung neuer Anstalten Bumn, die 124 Frauen von 6.55 Kilogramm zu ver- immer dringender werden. Im deutschen Siedlungs zeichnen. Von den 65 Pfleglingen mit offener Tu gebi te Böhmens ist nur noch die Petschefſtung in berfuloje beim Eintritte, verließen 12 mit geschlosse Aujjig- Spiegelsberg zu erwähnen mit einem Belen von 30 Betten nur für Männer, und die Weinmann stiftung in Aussig- Spiegelsberg mit 100 Better für Männer und 35 Betten für Frauen. Für deutsche Pctienten kommen weiter noch in Betracht die Heil stätte Oberschaar bei Olbersdorf in Schlesien mit 81 Betten für Männer und 45 Betten für Frauen. 1. Die Förderung. Vergleicht man die Stein. und Braunfohlenförderung im Jahre 1927 mit der Friedensför. Aus dem im Seft Nr. 5 der amtlichen Zeit berung im Jahre 1913, d. i. int Jahre 1913 schrift 3prabh verejne služby technické"( Nach- 37,889.910 Tonnen( 97.601 Arbeiter beschäftigt), richten des öffentlichen technischen Dienstes) vont tahre 1927 34.6..778 Tonnen( 94.432 Ar Settionschef des Ministeriums für öffentliche Arbeiter beschäftigt), erkennt man, daß diese beiten Ing. JUDr. Fischer veröffentlichten Stohlenförderung um 8.4 Prozent übersichtlichen Berichte über die Kohlenförderung leiner ist als die Friedensfördener Tuberkuloje die Anstalt, während von den 79 entnehmen wir folgende Daten. Im Jahre 1927 erfolgte die Förderung von Steinkohle in 95, von Braunkohle in 181 Bergwerken. In den Steinkohlenbergwerfen waren 57.576 Arbeiter beschäftigt, die 14,669.977 Tonnen Steinkohle förderten, in den Braunkohlenbergiver fen 36.857 Arbeiter, welche 20,027.796 Tonnen Braunfohle förderten. rung. 2. Die Ein- und Ausfuhr. Die Steinfohlenausfuhr der TschechoslowaBatienten des ersten Stadiums der Tuberkulose beim Eintritt in die Anstalt nur 11 latent waren, zeigten beim Austritt aus der Anstaltspflege von diefen 79 heitsprozeß war zum Stillstand gekommen. Von den Patienten des ersten Stadiums 62 einen latenten Pro; sie waren also weitgehand gebessert; der Krank68 Patienter des zweiten Stadiums der Tuberkulose waren beim Austritt aus der Anstaltspflege 36 Latent geworden; von den 99 Patienten des 3. Stadiums waren nur 7 labent geworden. Je cher der Krante einer Anstaltsbehandlung zu geführt wird, je weniger der Prozeß fortgeschritten ist, um so eher ist er zum Stillstand bzw. zur Latenz zu bringen. fischen Republik stellte sich im Jahre 1927 auf 1,843.793 Tonnen, die Ausfuhr an Braunkohle nicht erschöpfen in der Unterbringung der heilbaren Der Kampf gegen die Tuberkulose darf sich aber betrug 2.962.963 Tonnen, an Steinkohlenkoks 761.673 Tonnen, an Grudefoks 518 Tonnen und und besserungsfähigen Tuberkulösen in den Heilstät Der durchschnittliche jährliche Eigenverbrauch an Briketts 155.173 Tonnen. Insgesamt wurden ten; nicht minder wichtig ist es, sich um die unheilbaren der Bergwerke zur Erzeugung der Antriebskraft, demnach ausgeführt an Steinkohle 12.57 Prozent, Kranken mit offener Tuberkulose zu kümmern; diese für die Beheizung der Betriebsräume und für die an Braunkohle 14.79 Prozent, an Steinkohlenkols Kranken bilden bei den heutigen traurigen WohnungsDeputate betrug in den Steinkohlenbergwerfen 31.4 Prozent, an Grudefols 9.41 Prozent und an verhältnissen eine ungeheuere Gefahr für ihre Um 11% Prozent und in den Braunkohlenbergwerfen Brifetts 41.7 Prozent der Bruttoförderung. gebung, besonders aber für die für tuberkulose be mehr als 9 Prozent der Bruttoförderung. Dem gegenüber wurden eingeführt 1,712.226 sonders empfänglichen Kleinkinder. Solche Stranke Die durchschnittliche Arbeitsleistung pro Tonnen Steinkohle. 26.383 Tonnen Braunkohle, Es wäre also notwendig, daß die Strankonversi sollten in eigenen Abteilungen, welche unseren BeSchicht und Stopf im Jahre 1927 betrug bei 27.367 Tonnen Brifetts, 12.163 Tonnen Anthra- herungsanstalten, die an Tuberkulose ertranfien im sirtstrantenhäusern angegliedert wären, untergebracht Frühstadium einer Heilstättenbehandlung zuführen. werden. Bei dem ständigen Playmangel in den öfSteinkohle 0.997 und bei Braunkohle 2.029 Ton- sit und 245.003 Tonnen Rots. Dies ist nur möglich, wenn die Diagnos frühzeitig, fentlichen Strankenhäusern ist dies heute unmöglich. nen, stieg demnach im Vergleiche mit Republik war demnach größer als die Einfuhr. Die Ausfuhr aus der Tschechoslowakischen gleich bei Ausbruch oder bald nach Ausbruch der Er- Wenn es schon gelingt, einen solchen Stranten im der Arbeitsleistung im Jahre 1926 Näheres ist in Heft Nr. 4 der Zeitschrift 3prabh Republik war demnach größer als die Einfuhr. trankung gestellt würde. Diese Frühdiagnose tönnen Stranfenhause unterzubringen, wird er nach wenigen ( Näheres ist im Hef Nr. 4 der Zeitschrift 3prabh bei Steinkohle um 3.10, bei Braun- veřejne fluzby technické- Nachrichten des öffent die Strantenkassenärzte oft nicht machen; dazu sind Wochen wegen Platzmangel entlassen und wird seiner biologische Untersuchungen, Röntgenaufnahmen not- Umgebung wieder gefährlich. Für diese Kranken tohle um 6.8 Prozent. lichen technischen Dienstes zu finden.) wendig. Hier müßten die Stvankenkassenärzte zusam- müßte Platz geschaffen werden durch Zu- und Neumenarbeiten mit den Tuberkulosefürsorgestellen, welche bauten; ihre Unterbringung müßte nicht notwendig mit allen Behelfen ausgestattet sein müßten, eine genaue Diagnose zu stellen. um sein in einem Prunk- oder Zugusbau, aber doch unter Bor einer großen Lohnbewegung derungen schon vorgelegt, ohne auf ein einheit liches Vorgehen Rücksicht zu nehmen, offenbar solchen Verhältnissen, daß sich die armen Kranken in in der Metallindustrie. um damit ihren Radikalismus zu beweisen. In Bisher wurden von den Krankenversicherungsau- diesen Abteilungen nicht verlassen und vernachlässigt Der Vorsitzende des Metallarbeiterverbandes velcher Form der ganze Streit gelöst werden stalten viel zu wenig geeignete Erkrankte in die Heil- fühlen, wie dies heute oft der Fall ist. Abg. Sa mpl äußerte sich einem Mitarbeiter der wird, läßt sich heute noch nicht sagen. In der stätten geschidt. Die finansielle Lage der meisten Kran Solche Abteilungen mit einer ausreichend großen Bohr PTTA gegenüber über diese Frage folgender- Organisation des Metallindustriellen Verbandes tentassen erlaubt es nicht, derartige Patienten für von Betten müßten eigentlich in jedem Bezirke die maßen: Die tschechoslowakische Metallindustrie, die herrschen zwei Strömungen. Eine legt großen mehrere Monate einem solchen Heilverfahren zu un Bezirksverwaltungsfommissionen errichten. Wir gederzeit eine schwere Absaytrise durchmacht, und Wert auf einen friedlichen Ausgleich und eine terziehen. Ein dreimonatlicher Aufenthalt erfordert stehen, daß wir nach Vernichtung der Autonomie der daher den Außenmarkt zu gewinnen sucht, hat andere, die schon in den Jahren 1921/22 bei den bei 30 K Verpflegsgebühr pro Tag einen Aufwand Bezirksverivaltungen zu den Bürokraten, welche den jämtliche Regieposten burchgreifend erniedrigt, damaligen Stouflikten eine große Rolle spielte, ist von zirta 2700 K; dazu kommt, daß oft die Familie Einfluß auf diese Institutionen ausüben werden, darunter auch die Löhne der Arbeiterschaft. für den Kampf. Vom Vorgehen der Unternehmer des Erkrankten mit dem halben drankengeld unter ein Vertrauen haben, daß sie sich um diese VolkanotAußerdem hat der Metallindustriellenverband wird natürlich die ganze Entwicklung der Frage stützt werden muß, wenn sie nicht verhungern soll. Das wendigkeiten kümmern werden. Auch wird infolge der einer rechtskräftigen Verlängerung des geltenden abhängen. Die Arbeiterschaft ist aber fest ent- sind heute uur die wenigsten Bezirkskrankenver Finanzreform für diese Zwede Lein Geld vorhanden sein. Bei der heute herrschenden Anschauung gelten Stollektivvertrages, der von beiden Seiten nur schlossen, eine lineare Lohnerhöhung icherungsanstalten instande zu leisten. stillsdyweigend anerkannt wird, nicht zugestimmt. herbeizuführen, und zwar mit Rücksicht auf den Deswegen ist es als Fortschritt zu begrüßen, daß Ausgaben für Krankenhausbauten, für Seuchenbe Der Lohndurchschnitt der Metallarbeiter entspricht niedrigen Lohndurchschnitt und auch darum, weil die Zentralsozialversicherungsanstalt gemäß§ 154 tämpfung als unproduktiv. Die 3. S. B. A. würde sich nicht einmal dem notwendigen Acquivalent für ein beträchtlicher Prozentsaß der Arbeiter aus- des Sozialversicherungsgesetzes( Nr. 221ai 1924), einen ein großes Verdienst um die Volksgesundheit erwerdie verhältnismäßig schwere und verantwortliche schließlich auf feste Löhne mit gewiffen Zulagen Teil der Verpflegskosten in den Lungenheilstätten für ben, wenn sie den Bau von eigenen Abteilungen, die Arbeit und bleibt hinter dem Durchschnitt der angewiesen ist. Die Metallarbeiterbewegung in die an attiver Tuberkulose leidenden Versicherten Beschaffung einer genügend großen Anzahl von Betmitteleuropäischer Saaten, insbesondere Deutsch Mittelböhmen bezieht sich direkt ungefähr auf übernimmt Boroussehung ist, daß durch die Anstalts. ten für unheilbane Lungentuberkulöse betreiben lands und der Schweiz stark zurüd. Es ist daher 30.000 Arbeiter. Indirekt bedeutet sie behandlung eine Heilung oder wenigstens derartige würde. Viel wäre schon geschehen durch die Bereit begreiflich, daß die verantwortlichen Organe der die Gröffnung des Lohnkampfes der Besserung zu erwarten ist, daß einer Invalidität für stellung billiger Stredite für diese Zwede. Es wäre Arbeiterschaft Borbereitungen getroffen haben, um Metallarbeiter in der ganzen Repu längere Zeit vorgebeugt oder die Erwerbsfähigkeit dies mit eines der wirksamsten Mittel zur Bekämpden heutigen Zustand zu ändern. Es handelt sich bit. Ich bin feft überzeugt, daß eine Lohnerhö- des Rentners wieder hergestellt wird. hieber nicht nur um die Regelung des Stollektiv hung unter feinen Umständen die VoraussetzunDurch den Runderlaß vom 11. Juni 1927( Nr. ist nach dem bestehenden Geseße nicht nur die Abvertrages, sondern auch um die Präzisierung der gen unseres Exportes bedrohen kann und ich be- 39) regelt die 8.ntvaljozialversicherungsanstalt die inwendung vorzeitiger Invalidität der Versicherten und Zuständigkeit der Betriebsausschüsse, insbesondere tone, daß das bisherige niedrige Lohnniveau abjo dividuelle Heilpflege der au Tuberkulose leidenden ihrer Angehörigen, sondern auch die Bekämpfung der soweit es sich um die Beilegung kleiner Lohnton fut nicht mit einer vernünftigen Wirtschafts- Bersicherten. Die zuständige Strankenversicherungsan- Boltskrankheiten überhaupt, also vor allem der Tu flikte handelt, nur nebenber erwähnt hat die font politik in Sintiang steht. munistische Sektion der Metallarbeiter ihre For fung der Tuberkulose. Aufgabe der Sozialversicherung stalt gewährt auf eigene Sosten für sechs Wochen An- berkulose. staitspflege und verpflichtet sich für die ganze Dauer Seite 6. Kunst und Wiſen. Bruno Walter Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Diens Dienstag, 6. März 1928. Junge Arbeiter und Arbeiterinnen! Lehrburschen! Lehrmädchen! Praktikanten! Wenn man dich schindet, wenn man dich misshandelt, wenn du länger als 8 Stunden tag. 7 Uhr Fest vorstellung anläßt. des Geburts. täglich arbeiten musst, festes des Herrn Präsidenten der Republik: Die verkaufte Braut." Mittwoch( 128-8), 7 Uhr: wiel Bärm um nicht 3." Donnerstag, 7% Uhr: Philharmonisches Konzert. Freitag( 124 4), 7 Uhr, astip. Louis Jlling: Der Graf von Luxemburg." Samstag( 122-2), 7 Uhr: Die verkaufte Braut." Sonntag, 2½ Uhr: " Beonie"; 7 Uhr: Die Csardasfürstin." Montag, 7% 11hr, Ensemblegastspiel Räthe Dorsch: Pygmalion." wenn du eine unmenschliche Schlafstelle hast und schlechte Kost bekommst, wenn du Arbeiten verrichten musst, die nicht zu deiner fachlichen Ausbildung gehören, mird Montag, den 12. und Dienstag, den 18. mit ihrem eigenen Ensemble zwei Gastspielabende im Neuen Deutschen Theater geben, u. zw. gelangt MonLieperabend Emmy Leisner. Der Konzertgejang als selbständig geübtc Stunst wird in unserer moder tag Shaws Komödie Pygmalion und Dienstag dirigierte am Sonntag im Smetanafaal ein Konzernen Zeit immer seltener. Seitdem F. Senius und Maughams Lustspiel: Das unerreichbare der Tschechischen Philharmonie. Walter Prof. We schaert tot sind und seit Alice zur Aufführung. Borverkauf ab Mittwoch, den 7. war, wie uns scheint, auch diesmal wieder ermüde: Barbi und Julia Gulp sich vom öffentlichen März( Ab. aufgehoben). und nicht im Vollbesitz soiner Straft. So erklären Konzertleben zurüdgezogen haben, ist die Kunst des mit uns zum Teil die schwache Wirkung, ja das Ver. Stonzertgefanges so im Absterben begriffen, daß puffen der„ Euryanthe" Ouvertüre, die wahrlich unter ihrer zunehmenden Verarutung sogar die schon gute Handwerker des Taltstods wirksamer zu moderne schöpferische Liedkunst gelitten hat und es gliedern und zu steigern vermögen. In der Witte heute an überragenden Meistern des Liedes fehlt. des Programms stand Tschaikowitys Violin Die Berliner Altistin Emmy Beisner ist tonzert, das natürlich weder dent Dirigenten noch eine der legten Säulen des Konzertgefanges als dem Orchester Gelegenheit gab, re Stunft zu entfal selbständiger Sunstrichtung: vielleicht die wirklich ten; Kocian spielte das Wert mit völlig müheloser, einzige große Künstlerin auf diesem Gebiete, die uns geradezu verblüffender Ueberwindung aller Schwie noch die Berechtigung und Notwendigkeit des Konaber ohne Schwung und zertgefanges zu erweisen vermag. Die Natur hat sie Aufschwung, ohne Sentiment und Leidenschaft, lang für die Aufgabe verschwenderisch ausgestattet: Mit weilig, fast ledern. Hauptnummer des Programms einer unvergleichlich großen, schönen, voll ausströwar Wahlers Vierte, die man erst vor kurzem menden und sonoren Altstimme, die im Mezzavoce Spielplan der Kleinen Bühne. Dienstag: Der von den Wiener Philharmonikern unter Kleiber übernatürlich instrumentafe Cellofarbe besitzt, mit Teste Ritter." Mittwoch: hr Mann." Don hörte. Wolter, der Mahier Interpret par excellence, fief empfindender Seele und Ausdrucksstärke, mit nerstag: Die fünf Frankfurter." Freitag: deutet das Werk abgeflärter, besinnlicher, ruhig vorbildlicher Wortdeutlichkeit und nicht sulche mit conic." Samstag: Der Seger." Sonntag, schwebend, mit verhaltener Leidenschaft. In seiner staunenswerter Atemführung. Bollendetste Kunst 3 Uhr:„ DITy Polly"; 7% Uhr:„ Der Biber Wiedergabe erblühen reiner und inniger die Schön- und vollkommenste Stultur haben diese Gaben der pelz.". Montag:„ Der leste Ritter.“ heiten der lesten zwei Säge; dagegen scheint es uns, Natur zu offenbarender Größe geformt. Emmy Spielplan des Tschechischen Nationaltheaters. als ob es Kleiber beffer gelänge, die Silverschieden einer hatte ihr stilvolles, weniger aus ver- Dienstag:„ Der große Gott Brown", Mittwoch nach heiten, die das Werk kennzeichnen, doch, wenn man borgenen Schäzen als aus bewährten Kostbarkeiten mittag: Der Schwanensee", abend:„ Der Jako fo jagen darf, auf einen Nenner zu bringen. Frei- der Liedliteratur zusammengestelltes Programm der biner", Donnerstag: Die Liebenden", Freitag: lich fonnte Kleiber, der aus dem idealen Slangkörper Ziedkunst des Tschechen Dvokal, des deutschen Rujalta", Samstag nachmittag: Bar- Kochba", der Wiener schöpfte, ganz anders das Werk nach fei Romantikers Schumann und des Spätromantikers abend:„ Die Sache Makropulos". Sonntag nachmit nem Willen nachschaffen; um so ehrender für die Johannes Brahms gewidmet. Die ganze Größe tag: Die verkaufte Braut", abend:„ Sadko", MonPrager Philharmoniker, daß ihre edle, gefühlstiefe der Siedlunst Emmy Leisners wurde vor allem in Wedergabe, insbesondere eben der Schlußjäße, feinen Schumanns abgesungenem und doch so beglük- wittwoch nachmittag: Bar- Kochba", abend:„ Der tag: Die Sache Makropulos" Dienstag: ,, Violetta", Wunsch unbefriedigt ließ. Und außerordentlich er fend gefühlsreichen Liederzyklus Frauenliebe turm". freulich ist es, daß der Solopart diesmal in Fräulein und Leben" offenbar, den sie mit geradezu Starla Tichá eine vorzügliche Trägerin gefunden dramatisch wirkender Ausdrudsinnigkeit sang. An hatte, die mit knospender Stimme und einfach- kunst Prof Franz Langer von der deutschen Wusit vollem Vortrag so recht gewinnend und entzüdend akademie hatte die Künstlerin einen idealen und den gedachten Ton traf.- Das Konzert, das übri- nahezu kongenialen Begleiter am Flügel. Das über gens auch gerundfunk: wurde, war ausgezeichnet be- aus zahlreich erschienene Publikum rafte Beifall, we sucht und hatte ein sehr aufnahmefreudiges und dank- es doch hätte vor Begeisterung eher weinen und schweigen müffen. bares Publikum. Achte Arbeiter- Vorstellung.( Die schöne Selena", Operette von 3. Offenbach.) Wenn Operettenwerke für musikalische Volksbil dungszwede Verwendung finden, muß in allererster Linie an Offenbachs Meisterwerke auf diesem Ge biete gedacht werden. Denn Jacques Offenbach ist nicht nur der Schöpfer der köstlichen parodistischen Operette, sondern auch der Burleske und des Ausstattungsstüdes. Wie kein anderer hat er in unübertrefflicher satirischer Weise die sozialen und politischen Verhältnisse seiner Zeit im Spiegel der Operette gegeißelt und in musikalisch treffendster Art die damals moderne italienische und große Oper tradestiert. In der„ Schönen Helena" aber ist Offenbach auch ein Meister der musikalischen Form; melodische, harmo mi he inſtrumentale und rhythmische Invention find Gastspiel Näthe Dorsch mit eigenem Ensemble. Stäthe Dorsch, die berühmte Berliner Schauspielerin, Gerichtssaal. In der Weinstube. ist daß der Zwed Spielplan des Ständetheaters. Dienstag: Bique dame", Mittwoch nachmittag:„ Der Film", abend: „ Die Mutterschaft der Frau Phelps", Donnerstag: " Die Jüdin". Freitag:„ Die Liebenden", Samstag nachmittag:„ Madame Butterfly", abend:„ Der Film", Sonntag nachmittag:„ Advokatin Bolbac", abend:„ Die Liebenden". Montag:„ Unsere Wüterliche", Dienstag: Madame Sana Gene", Mittwoch: Die Moral der Frau Dulska". Heiraten gedacht, sondern sie war einem Heiratsschwindler in die Hände gefallen und fah ihr Geld nie mehr wieder. Aber Novak hat noch andere „ Clous". So erzählte er einem biederen Bürger, daß ihm der Großvater plötzlich verschieden sei und dabei Prag, 5. März. In Prag gibt es viele Lokale, wischte er sich eine Träne von der Wange. Er rührte wo man„ lustig", ſein fann. Nach Abolition der unter den Mann so, daß dieser ihm gleich 300 K für das Bolizeikontrolle stehenden Bordelle wurde die Landes. Begräbnis lich. Alles, was in einem menschlichen hauptstadt von einem Bar- und Weinstubenregen be Leben von der Wiege bis zum Grabe passieren kann, glüdt. In jeder Gasse und jedem Gäßchen,' wo früher Novak hat es, jedes frendige Ereignis und jede tranrige Begebenheit, auf seinem„ Programme", um ein Handwerker sein ehrliches Gewerbe ausübte, en fleines Geschäft war oder vielleicht eine Schenke, daraus Geid zu schlagen. Einer Bürgerin rechtcablerte sich geht eine Bax oder eine einstube deffener art feilte er mit Tränen in den Augen in dieser Muster- und Meisteroperette von zwingenallein mit diesmal waren es Freudentränen- daß der Ursprünglichkeit. Wie genial der Meister der darin besteht, Freunden eines guten Tropfens einen ihm ein Snäblein geboren wurde, das er doch in musikalischen Varodie Offenbach ist, zeigt, gerade diese solchen billig zu fredenzen. Die Weinstuben und dem Schoß der Stirche taufen lassen müsse. Die Operette in föstlichster Weise, wenn in ihr die damals Bars begannen ein Ersatz für die aufgelassenen Bor. Fromme wollte das selber und lieh ihm 400 K. Also crgibt sich noch eine hübsche Kette von Betrügereien, zur Unmanier gedichene Radenz der Oper verspoitet delle zu werden. Das Gesetz der Abolition war gut wird; siehe etwa gleich die Szene des ersten Finales gedacht und bezwedte eine Einschränkung der Ge- die den phantasievollen Mann vor den Straffenal zwischen Paris und Selena. Schade nur, daß die schlechtskrankheiten, für welche es in den Bordells brachten Er erhielt acht Monate schweren SterAufführung der„ Schönen Helena" an unserem deut- uidit genügend Stontrollmaßnahmen gab. Der heu fers und es hätte nur noch gefehlt, daß er jemanden im Auditorium um eine Unterstüßung für einen schen Theater in regielicher und szenischer Hinsichtige Zustand ist gerade das Gegenteil dessen, was dem modernen Zeitgeiste zu wenig Rechnung trägi; das Gesez bezwvedic, kontrolloje Kuppelei und daher armen Verwandten der zu acht Monaten Kerkers jie müßte noch ungleich wirksamer sein. Doch war ein ungeheures Anwachsen der Geschlechtskrankheiten. unschuldig verurteilt wurde, angesprochen hätte. Viel leicht hebt er sich diesen Einfall auf, bis er selber die jonntägige Aufführung des Werkes wenigstens Die Inhaberin einer Weinstube" in der Zeltherausfommt. im Tempo entsprechend flott, so daß das zahlreich nergasse stand heute vor dem Einzelrichter OLGR erschienene Publikum wenigstens musikalisch- darstel Sitta Das ihr zur Last gelegte Verbrechen war Terisch auf seine Rechnung fam. Louis Jilings fein großes: eine bloße Wachebeleidigung. Ein paar gejanglich imponierende und darstellerisch schöne Lei bekannte Herren waren bei ihr eingefehrt und hatten stung als Paris, Fleischmanns föstlicher Stal- eine ffeine Zeche gemacht. Es war der Frau za chas, Frau Schulz Nästelbergers bildhaft wenig. Sie redete ihnen zu. doch auch ein bißchen schöne Helena und Stadlers ergößlicher Mene Wein zu trinken. Die Gäste weigerten sich, mit dem laus trugen vor allem dazu bei, Stimmung auf der Hinweise, daß sie heute nicht bei Stassa wären. Das Bühne und im Auditorium zu schaffen Rudolf tut nichts, ihr Herren, ich fenne sie ja, zahlen Sie Stadlers umsichtige Spielleitung und Kapell. halt nächstens!" Und schon stand die Flasche auf meister Waigand 3 musikalische Direktion er dem Tisch und die Fran Wirtin widmete dem Ben warben sich an der stimmungsvollen Aufführung selbst ihre volle Aufmerksamkeit, bis sie selbst ein nicht mindere Verdienste. wenig in der heitersten Stimmung war. Als es zum Sahlen fam, erflärten ihr die Gäste, daß sie heute nich bei Stassa wären und übrigens die Zeche, die Frau Sch. selbst zusammengescharrt hatte, nicht auch noch bezahlen werden. Die Frau holte zwei Polizi cl. Mitteilungen aus dem Bublikum. Das Beste für Ihre Augen liefert Optiker Deutsch, Prag, Graben 25. Kl. Bazar. „ Die fünf Frankfurter." Karl Röglers Bust piel mag vor zwanzig Jahren sehr gewirkt haben; damals konnte der Hinweis auf den großen Einfluß des Finanzkapitals auf die Fürstenhäuser Europas, den der Autor durch die Darstellung einer Episode aus der Geschichte der Familie Rothschild aufzeigt, noch rein stofflich interessieren. Heute ist er entschie den antiquiert. Es konnte daher die Wiederbelebung dieses friedlich sehr geschickt gemachten, mit dem nötigen Schuß Sentimentalität und sparsam dosier ten jüdischen Wigen ausgestatteten Stüdes nicht befriedigen, um so mehr als auch die sonntägige Auf führung in der„„, Skleinen Bühne“ Mängel aufwies. Dem manchmal textunsicheren Ensemble sehlte vor allem die Beherrschung des jüdischen Jargons. Von den fünf Frankfurtern bestand noch am besten Herr Göt, der einen ziemlich echten Salomon auf die Bühne stellte. Neben ihm behaupteten sich noch eini germaßen die Herren 21eblad Kunz. Bioja Monati gab die alte Frau Gudula menschlich echt und warm. Daß es dem ausgezeichneten Schauspie ler Olden gelang, die Gestalt des Herzogs Gustav mit all ihrer ironischen Wurstigkeit darzustellen, de darf leiner besonderen Erwähnung. Es bleibt nur noch die Charlotte der Claire Felber zu nennen, die durch ihre angenehme Erscheinung und Stimme überraschte. Turnen und Sport. Sozialismus und Sport. Sozialismus fordert von jedem sich zu ihm bekennenden Menschen, sein ganzes Tun und Handeln so einzurichten daß durch jeden Einzelnen schon die Tiefe und Reinheit der sozialistischen Idee zum Ausdrude kommt. Sozialismus verlangt geistigen Hochstand des Individuums, verlangt Sintenansehung der eigenen Person gegenüber der Allgemeinheit Sozia lismus will, daß alles Schöne und Edie im Menschen vereinigt wird. überhaupt wenn dir Unrecht geschieht, so komme in die Jugendschutzstelle in Prag II., Hybernská 7, Lidový dům( Jugendsekretariat). Sprechstunden jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 16-20 Uhr, wo dir Auskunft, Rat und Hilfe unentgeltlich erteilt wird. Leset und verbreitet die .Sozialistische Jugend" Bürgerlicher Sport. Fußbau. Broji- Ligameisterschaft. Sonntag begann in Brag die Frühjahrssaison der Profis in Meister schaftsspielen. Nach dem sonntägigen Punkteschinden und rückblickend auf die Leistungen im Goldpokalturnier kann gesagt werden, daß der Profi- Sport sich in absteigender Linie befindet. Am deutlichsten dokumentiert dies das Treffen Sparta gegen CAFC., das einen miserablen Fußball vorführte und der Weitrocupsieger froh sein mußte, einen Gutpunkt erzielen zu können. Resultat 1: 1( 1: 1). Viktoria hatte Slavia zum Gegner und blieb nach ,, aufregendem Gefecht" mit 4: 3( 2: 1) Sieger. Wie fair" gekämpft wurde, bewies die Verlegung eines Biftoria- Spielers, welche auch als„ Demonstration" gezeigt wurde. Das dritte Spiel fand in se la dno zwischen Bohemians und S. statt. Auch hier trennte man sich mit 1: 1( 0: 0). Weitere Resultate. Prag: DFC. gegen Union Zizlov 5: 2( 3: 1), Samstag.ladno: Spor: brüder Prag gegen S. Kročehlavy 2: 3( 1: 1). Budweis: DFC. gegen Sturm Prag 4: 0( 2: 0). -Bilsen: Vittoria gegen Čejfy Lev 3: 1( 1: 0). - Brüy: DSK. gegen DFK. Oberdorf 4: 2( 2: 0). Komotau: S. Turn gegen DFK. 3: 1( 2: 0). Karlsbad: FK. gegen S. Bärenstein Sachsen) 14: 0( 6: 0), Sparta gegen F. Eger 1: 3 ( 0: 3). Teplis: TFst. Profi gegen St. viben ( Brag) 6: 1( 4: 0), TFK. Amateure gegen VFB. 6: 2( 4: 2). Aussig: DFS. gegen Schwalbe Brüg 6: 2( 2: 0). Rarbi ß: DF. gegen Hvězda Turn 2: 1( 2: 0). Schreckenstein: Sportbrüder gegen DFS. Nestomis 7: 4( 4: 1).- Bodenbach: SpVg. gegen Sturm Tepliß 6: 0( 3: 0). Rei chenberg: RSK gegen Rapid Oberrosenthal 3.1, DK. gegen SK. Röhlig 4: 3( 4: 0).- Brünn: Wor. Slavia gegen DSV. 4: 0, Zidenice gegen DSK. 8: 2. Mähr.- Ostran: DSV Wi: fow's gegen Slavia 4: 1( 3: 0). S. gegen St. Oderberg 4: 3, Siovan gegen SK Mugenau 5: 0.- Preßburg: CSK. Bratislava gegen EGE Neuhäust 6: 2( 4: 1). Wien: Admira gegen WAC. 1: 0. FAC gegen Hakoah 1: 0, Rapid gegen Austria 4: 2, Hertha gegen Simmering 4: 4. Wader gegen Vienna 2: 2, Sportklub gegen Linzer S. 7: 0.- Ungarn: FTC. gegen ilipest 1: 1. Hungaria gegen 33er FC. 7: 0, Nemzeti gegen Vaias 4: 3. Sabaria gegen Basma 4: 3.- Deutschland: SC. Dresden gegen Guts Muts Dresden 2: 1, wierane 07 gegen SpVg Fürth 3: 4, Hertha BSC. Berlin gegen Preußen Berlin 8: 2. Stöln gegen Westdeutsche Elf Tennis Borussia Berlin 3: 2. Hamburger SV gegen 3: 0, Elberfeld gegen Barmen 2: 5, Düsseldorf gegen München Gladbach 4: 3. Paris: 1. FC. Nürnberg gegen Red Star- Olympique 3: 2( 1: 1). Maastricht: Köln gegen Städte Eff 0: 1. Wintersport. Schwimmen. jien. Sie muß feineswegs einen sehr tüchtigen Eindrud gemacht haben, denn man glaubte den Gästen Die sozialistische Gesellschaft wäre und nicht ihr, wie es sich mit der Zeche verhalte, die aber eine Salbheit, träte zu der VollGäste erklärten sich bereit, die Zeche nächstens zu er. kommenheit des Geistes nicht auch jene Eishockey. Troppau: EV. gegen Jägerndorfer. des Körpers. Hochſtand des Geistes, Geſundheit GB. 13: 0, geen Brünner EV. 16: 0.- Buda legen. Sie aber schrie, daß die Gäste sofort verhaftet werden müßten und als die beiden Polizisten dazu und Körperschönheit sind die Eigenschaften welche die pest: Berliner Schlittschuhklub gegen Eislaufverein teine Anstalten machten, hagelte es ein paar der Träger der von uns allen ersehnten Gesellschaftsord 1: 1. fräftigsten Worte, die das tichechische Sprachlexifon nung aufweisen müssen. Bekenntnis zum Sozialismuts wahrscheinlich aus Achtung vor der Sprache über- verlangt von uns deshalb auch Arbeit am Körper. haupt nicht aufgenommen hat, auf die Hinter des Diesem Schönheit und Form und dadurch Gesund- Pariser Frauen- Meeting. 100 Meter Freistil Gefeßes nieder Frau Sch erichen heute in einem beit zu geben, erfordert Bewegung in unverbrauchter 1. Fr. Braun( Holland) 1:15, 2 Fri. Rehvorn eleganten Stadtpelze zur Verhandlung. Als sie der Luft, im Licht, in der Sonne, erfordert Leibesübum( Deutschland) 1:20, Frl. Baron( H.) 1: 20.4. Richter vor Bemessung der Strafe nach ihrem Ver- gen, Sport Nicht jenem Sport, der in der Errei- 100 Wieter Rücken: 1. Braun 1: 25.2, 2. Rohborn mögen befragte, fagte sie einfach mittellos". Sichung von Retorden zum Ausdruck kommt, der Sen- 1:29, 3. Grandel( 5.) 1:38. erhielt zwei Tage Arrest, welche Strafe ihr in 50 K fation fordert und gibt, sondern Leibesübungen im Geldstrafe umgewandelt wurde. Sinne der sozialistischen Idee. Mary sagt: Die BeHerausgeber: Dr. Ludwig Czech. freiung der Arbeiterklasse kann nur das Werk dieser Druck: Deutsche Zeitungs- Aktien- Gesellschaft in prag. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Emil Strauß. Prag. selbst sein. Sport, Arbeitersport ist ein solches Für den Druck verantwortlich: Otto Solih, Prag. Mittel zur Höherhebung der Ausgebeuteten, wenn es Die Beitungsmartenfrantatur wurde von der Post- u. Telegraphen in den Händen der Arbeiter liegt. Diese Erkenntnis direktion mit Erlaß Nr. 127.451/ VII/ 27 am 14. Wai 1927 bewilligt. mag Richtschnur gewesen sein jenen Männern, die vor Jahrzehnten schon die Organisation der Arbeiter DRUCK- U. VERLAGSANSTALT Leibesübungen ohne nationalistischen Beigeschmack, sportler gründeten und damit die Möglichkeit schufen, GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG lediglich der Gesundheit willen betreiben zu können. Sozialismus und Sport sind untrennbar. Ohne geEr ist um teine Ausrede verlegen. Prag, 5 März. Ein Mann, der sich in jeder Lage zu helfen weiß, ist der Schlosser Anton Novak aus Stavěsice bei Gaja. Er braucht Geld, immer Geld, aber er kommt nie in Verlegenheit. Wenn er feines hat, was übrigens bei mehr Menschen vor lommen soll, so schafft er sichs m Nu Der Dienst magd Theresie beispielsweise erzählte er in einem folchen Falle daß er eine Frau brauche, die er auf der elle heiraten würde, wenn nur das Geld für die Möbel da wäre Bott, cine brave Dienstmagd legt sich schon ein paar Stronen auf die Seite. denn Möbel müssen schließlich und endlich einmal fein. Das Mädel gab den Betrüger 1000 Khalb Sozialist sein, Sozialist Arbei. IN TEPLITZ SCHONAU E. P. ihrer Ersparnisse. Novak hatte natürlich nie an ein tersportler. sozialistisches Gepteinvesen. Ohne Achtstundentag, funde und schöne Menschenkörper fein vollkommenes ohne ausreichende Bezahlung. ohne menschenwürdige Gott, eine brave Wohnungen tein restlos zwedmäßiger Sport. Arbeitersportler sein heißt des empfiehlt sich des p. t. Behörden. Vereinen. Orga alsationen, Gemeinden and Kaufleuten zur Herstellung von Drucksorten wie: Tabellen. Büchern. Broschüren. Zeitschriften. Zirkularen. Mitgliedsbüchern. Einladun cen. Plakaten. Flugschriften Fakturen. Briefpapieren usw. In solider und rascher Ausführung. Setzmaschinou betrieb and Rotationsbetrieb [//////////////|}}) • TISCHLERGASSE NR. 6.