efest. aren, ton", outh fähr 000" παίζο itän, liche nten. Cofen ge an row bes ang" aft" Slen. nlich gau, ohn in fau, Cotiz g. fter cu! ders ften mus lle, eln, ail. r. Dezu d: dhe, häft. 53L antie mir k. iger ren 38, لحماد Arzt -10. lins B.p, 3. 132. Nr. 253. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pig. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Naum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. „ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die Die Eröffnung des Reichstages steht in diesem Monat bevor. werden, sind von großer Bedeutung für die Arbeiterklasse. gür Gewissenhafte und ausführliche Berichterstattung ist von unserer Seite gesorgt worden. Der Bezugspreis des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt mit dem Sonntagsblatt als Gratisbeilage beträgt 1 Mark 10 Pfennige monatlich frei ins Haus, wöchentlich 28 Pfennige. Bum Preise von Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements 2,20 Mark für die Monate November und Dezember entgegen. Donnerstag, den 29. Oktober 1891. hürgerlich Expedition: Beuth- Straße 3. mäntelt, auf der anderen Seite die Gewaltpolitik geradezu, ohne Feigenblatt. Der Erlaß bewegt sich auf dieser letzten Ichten Bahn, und die Offenheit des Monarchen ist dankbar anzuerkennen. Die Vorschrift des Artikels 44 der Verfassung hatte laut der königlichen Botschaft vom 7. Januar 1850 den Zweck, die Unverleßlichkeit des Königs zu schützen; die Einwände, auf den Mit dem 1. November eröffnen wir ein neues Abonnement welche gegen einen Erlaß erhoben würden, sollten nicht gegen den König, sondern gegen den verantwortlichen Minister Schneidigstes Vorgehen der Polizei, schneidigstes Eingerichtet werden. Wilhelm II. hat hier, wie bei den begreifen des Strafrichters zur Bekämpfung des Zuhälter rühmten Erlassen des Vorjahres auf diese konstitutionelle thums, das ist das erste Postulat des Erlasses. Das Formel verzichtet, und der Kritiker hat deshalb noth- Lumpenproletariat in seiner jezigen Gestalt ist ein Ergedrungen die Pflicht, sich unmittelbar an die Adresse des zeugniß der herrschenden Wirthschaftsweise, und wenn man Königs zu wenden. Welche Beweggründe Wilhelm II. mit Rad und Galgen, mit Feuer und Schwert dagegen vordazu geführt haben, ledig des verfassungsmäßigen Schubes gehen würde, es würde immer neu erzeugt werden. Der sich auszusprechen, kommit für uns augenblicklich nicht in Louis, so gut wie der Gauner, der Dieb, der Einbrecher, Frage. Wir haben hier nicht zu untersuchen, ob diese sie sind soziale Typen, so natürlich, so konsequent in ihrem thatkräftige Willensäußerung nur ein Glied in der Kette, Dasein, wie der Junker, der Großindustrielle, der Bankier. nur der folgerichtige Fortschritt auf der Bahn des persön Das System, welches ungeheure Reichthümer aufhäuft und lichen Regiments ist oder nicht. Es kommt uns heute auch den Besitzenden eine schier unerschöpfliche Quelle von nicht darauf an, zu erörtern, ob durch die von solcher Lebensgenüssen öffnet, führt auf dem Gegenpol die VerStelle erfolgende Kundgebung auf die gesetzlich zur elendung der Massen, den Hunger, die Noth mit eiserner Durchführung der Geseze verordneten Gewalten nach Folgerichtigkeit durch. So wächst der soziale Bodensaz, der irgend einer Richtung hin ein bestimmter und bestim Niederschlag aus allen Gesellschaftsschichten, der als Lumpen mender Einfluß ausgeübt wird. Unsere Aufgabe ist es, proletariat sich darstellt. Hier die rasende Gier nach Genuß, sine ira et studio, ohne Groll und ohne Neigung, mit kühler die Ausbeutung Anderer, dort in den Tiefen des Pauperisunbefangenheit die königliche Privatanjicht ihrem Wesen mus das Schmarozerthum, das an die Nermsten der Armen nach zu beurtheilen, genau so wie wir dies mit der Ansicht sich anklammert und sie exploitirt. Der Erlaß geht nicht eines Herrn Müller oder Schulze zu thun verbunden wären. auf die Kernfrage ein, auf die Prostitution, deren Korrelat Der Erlaß ist erfüllt von dem Geiste des Klassen- das huhälterthum ist. Ihr zu Leibe gehen, heißt gegen staats, und seine feine Grundgedanken find die Grund- die kapitalistische Mißwirthschaft, gegen die schamlose AusMoral leugnet, daß der Kapitalismus, d. y. der Grund- die selapsengegenjaße anerkennen und verurtheilen, welche die und und zu einer Besitzenden sei. Sie aus diesen Zuständen sich ergeben oder als deren Begleit- in betrübender Einsichtslosigkeit die Prostitution fasernirt? erscheinungen auftreten. Sie hält aber daran fest, daß es Er wechselt die Maske vielleicht, aber er bleibt. Die zu beseitigen, so doch in ihrer Wirksamkeit zu hemmen und der Bordelle.... Die Hurentaserne soll Leib und Leben Der Artikel 44 der preußischen Verfassungsurkunde einzuschränken, ohne die Art an die Wurzel des Kapitalis- des Bourgeois schützen, der beileibe nicht auf die Hure, lagt:„ Alle Regierungsakte des Königs bedürfen zu ihrer mus zu legen. Sie will den Effekt aus der Welt schaffen, sondern nur auf ihren Trabanten, den Louis, verGiltigkeit der Gegenzeichnung eines Ministers, welcher das ohne die Ursache zu entfernen. Sie vergißt, daß die sozialen zichten will. durch die Verantwortlichkeit übernimmt." Der Erlaß des Thatsachen naturnothwendig zusammenhängen und sich gegen- Wenn der Erlaß dafür zeugt, daß das landesväterliche Rönigs in Sachen des Prozesses Heinze trägt keine Gegenseitig bedingen. Herz tief ergriffen ist von den abscheulichen Mißständen, zeichnung, ist demnach kein Ausfluß der Regierungsgewalt, sondern die private Rundgebung des Königs. So kommt es, daß die bürgerliche Moral auf halbem wie sie der Fall Heinze einmal recht sinnenfällig aller Wege stehen bleibt, sobald sie soziale Politik zu treiben be- Welt gezeigt hat, so beweist er auch, daß die gute Absicht, Die Kritik, welche mit dem bedeutungsvollen Manifest ginnt, sobald sie anfängt praktisch zu werden. Sie will ein durch ein wohl zu würdigendes Gefühl allein bestimmt, lich beschäftigt, hat also baran festzuhalten, daß hier eine Leiden heilen, ohne bessen Ursache zu eliminiren, fie treibt nicht ausreicht, daß die Einsicht in die gesellschaftlichen rein persönliche Aeußerung vorliegt. Daß sie von ihrer Natur nach die Politit der Zusammenhänge die Regungen des Gemüths zu leiten und dem Daß sie dies thut, ist ein zu beherrschen hat. Sonst geräth selbst der beste Wille auf herrührt, kommt hierbei nicht in Betracht. Es ist das Recht Zwangsgesetz, welchem sie gehorsamen muß sie würde sich falsche Pfade. Jedennoch das gute Herz schlägt im gutlebes Staatsbürgers, sich über irgend eine Frage irgendwie verleugnen, sich leugnen, sich aufheben, mit Ginem Feder- bürgerlichen Taft und wir sind die Zegten, die daraus und irgendwo auszusprechen. Wenn der Fürst des Landes zug ihr Todesurtheil unterzeichnen, handelte fie anders. einen Vorwurf ableiten wollen. Jeder, ob hoch, ob niedrig die Gelegenheit benügt, eine Meinung über einen Fall, der Die positiven Vorschläge der bürgerlichen Moral bewegen auf der sozialen Stufenleiter stehend, fühlt, handelt unter die Gemüther auf's tiefste bewegt hat, öffentlich in dem sich im allgemeinen auf zwei Bahnen. Entweder empfiehlt dem Einfluß des sozialen Mittels, in welchem er sich bewegt. ihm zu Gebote stehengen amtlichen Organe fundzuthun, jo sie die matte Tisane ber Humaniſterei, oder sie empfiehlt Wilhelm II. ist ein moderner Mensed desift in formeller Hinsicht schon beshalb nichts dagegen einzu- bie schärfite, zücksichtsloseste Repression, die unerbittliche halb auch nimmt er den lebhaften Antheil an den wenden, weil das Fehlen einer Ministerunterschrift den Strenge. Auf der einen Seite die Gewaltpolitik zum Ereignissen und tritt aus der üblichen Reserve heraus, er privaten Charakter der Erklärung zur Genüge kennzeichnet. Schutze der bürgerlichen Geſellſchaft, verschleiert und be- ist aber Herrscher eines auf Klaſſengegensägen beruhenden Die Redaktion und Expedition des Dinio hanserliche mbe Vorwärts" Berliner Volksblatt. ertemt an, baß eine Reihe von Schäden und Ülebein machen. Glaubt man, der Zuhälter verſchwinde, wenn man Der königliche Erlak, möglich fei, die Folge- oder Begleiterscheinungen wenn nicht Winkelhurerei hat niemals üppiger geblüht, als zur Zeit r. 9. ung then 363b aus ift agen häft. Börs 62L nyn 75M mien 75M an I. Babl Stube t, m. .BL. Nov. 372b bei 373b ing III. pelt, 358b zum 5. II. bei Cangt 577M wefell event 240 046b Feuilleton. Nachdrud verboten.) Er kehrt zurück! [ 53 Originalroman von Jean Mero3. Nachdem seine Mutter das Deckbett in Ordnung ge bracht und mit unendlicher Vorsicht die Kissen zurecht gelegt M Er konnte an die schreckliche Rolle der Armee nicht denken, ohne zu knirschen. Und doch liebte er das Waffenhandwerk um so mehr, als er es fern von Frankreich auf dem Boden von Afrika ausgeübt hatte, er die angestrengten Märsche und die Kämpfe jedes Tages gegen heldenmüthige, aber unversöhnliche Gegner, wie diejenigen waren, welche die Unabhängigkeit ihres Landes vertheidigten, jede Ueberlegung, jeden Gedanken er stickten. Indeß, was thun sagte er sich. Er hatte keinen Beruf, keine Bekanntschaften im bürgerMijoulet kehrte jetzt zurück und Paul Philibert folgte ihm. Charlotte führte sie sogleich in das Zimmer ihres Vaters. Philibert beugte sich über das Bett und legte mit großer Aufmerksamkeit sein Ohr an die Brust des Kranken. Unter dem tiefen angstvollen Schweigen, welches herrschte, versuchte er die schwachen unregelmäßigen Herzschläge zu belauschen, und seine Züge verriethen ungesehen von allen eine große Unruhe. Nach einigen Minuten sorgfältiger Prüfung erhob er hatte, war sie Robert und Charlotte gefolgt, welche an dem Bett Marche Seul's standen und ihn mit besorgter Miene lichen Leben. Mit achtzehn Jahren war er freiwillig in die sich und sagte, während er in seiner Rechten die eisige falte betrachteten. Armee eingetreten. Sohn eines kleinen Kaufmannes, an- Hand des Kranken hielt, mit leiser Stimme: Als ich Sie vor kaum zwei Stunden verließ, war Sie fühlten sich alle drei beängstigt und erwarteten mit geekelt von dem monotonen, spießbürgerlichen Leben seiner Herr Deshommes sehr krank, aber er war auf dem Wege Bagen und Schrecken den Arzt. was man thun sollte oder entflammt worden durch die Berichte von den Unternehmungen Bater, den sie so sehr liebte, unbeugsam sein würde. Sie begünstigt durch die weite Entfernung und die Lobgefänge erwarten habe.ch me, tourist, baß dieser der afrikanischen Armee, welche eine chauvinistische Bresse, schlag voraussehen lassen. tannte ihn zu gut, um nicht überzeugt zu sein, daß er an der Enthusiasten, poetisch färbte. seinem Entschlusse festhalten werde. Die Zukunft erschien| ihr traurig und finfter. Robert Guidal war seinerseits verzweifelt. Alle Träume| Für ihn bedeutete die Entlassung fast das Elend. Sicher war die Gage eines Lieutenants nicht glänzend, Was ist denn passirt? Welche Seelenerschütterung konnte diesen kräftigen Mann so knicken? Charlotte und Robert sahen sich an. Sie allein und Michel's Mutter kannten die Wahrheit. Besonders der Offizier schien ver zweifelt. Er war die Ursache von allem, er allein. Er von Liebe schienen langsam zu verschwinden. Er fühlte, aber es ließ sich damit wenigstens leben. Er konnte das hatte Charlotte sehen wollen und sein Besuch hatte ihren daß Marche Seul's Haß sich nicht gegen ihn persönlich Sichere nicht gegen das Unsichere vertauschen, den Sperling Bater unzweifelhaft getödtet. richtete, sondern gegen seinen Beruf, gegen die ganze auf dem Dache nicht gegen den in der Hand. Das Beste Armee. war Soldat zu bleiben in der Nähe seines Generals, der Philibert hatte geantwortet: Ich will ihn wieder ins Leben zurückzurufen ver Nun war die Republik proklamirt. Die Armee, so sagte und ich kann für nichts stehen. In Paris war Blut geflossen. Die Gewehre der ihn wegen seiner Zuverlässigkeit und Tapferkeit achtete. suchen; aber eine neue Aufregung, ein neuer Rückschlag Goldaten hatten sich auf Befehl der Offiziere gegen die Bürger gerichtet; das Schlachten hatte begonnen und die er sich, würde sie gegen seine Feinde nach innen und außen Kugeln hatten die Leichname, welche dort in den Straßen hin vertheidigen. Die Vorurtheile Marche- Seul's würden hat, ist schrecklich. Viele kräftigere Männer als er ivären und auf den Barrikaden noch ausgestreckt lagen, wie mit schon schwinden und in nichts würde dann die Aus- ihm erlegen. Er muß eine ungewöhnliche Lebenskraft und blutrothen Sternen besät. führungen seiner Liebeshoffnungen hindern. Widerstandsfähigkeit besitzen. Gemeinwesens, und sein Urtheil wird dadurch influirt, es halten. Jedenfalls glauben wir aus diesem Bedürfniß wurden gestürmt und dieselben sowie eine Anzahl Neben athmet den Geist der herrschenden Klasse, des Bürgerthums. persönlichen Eingreifens, welches die Monarchen augenschein dörfer zerstört. Von den Expeditionstruppen sind vier Es kommt uns nicht in den Sinn, das Verhalten der lich empfinden, schließen zu dürfen, daß sie selber mehr Matrosen verwundet, im Uebrigen drei Schwarze todt und Vertheidiger im Prozeß Heinze durchaus zu rechtfertigen. und mehr zu der Ueberzeugung gelangen: die Zuvierzehn Schwarze verwundet. Die Verluste der Abo Aber der Erlaß rügt nicht allein das Rügenswerthe, er kunft gehört der Republik und der Sozial- Stämme sind sehr groß. Es lebe die Zivilisation! Deutsc verallgemeinert, und was er fordert, ist eine Ein- demokratie. land kann stolz sein. schränkung der Rechte des Vertheidigers, ist eine Rückwärts Revision der Rechtssprechung und Rechtspflege. Morgen wird die Anwaltskammer sich mit den Bertheidigern des Ehepaars Heinze beschäftigen. Es ist das dieselbe Anwaltskammer, welche durch ihren Vorsitzenden, den Herrn Lesse, die Beschlagnahme des Mehring'schen Buches beim Staatsanwalt beantragte, des Buches, das der Bourgeoisie, ihren publizistischen Zuhältern, ihren Wortführern und Magnaten mit festem Griff die Maske vom Gesicht riß. Der Fall Lindau und sein Nachspiel, das ist auch ein Stück Prostitution. Die Anwaltskammer wurde mit ihrem seltsamen Verlangen von der Staats anwaltschaft abgewiesen. Und sie sitzt morgen zu Gericht über zwei Anwälte, die sicher Taktlosigkeiten begangen, aber nichts gethan haben, was nicht von der Geldsackpresse, die systematisch gegen sie Stimmung gemacht hat, über den grünen Klee gelobt worden wäre, wäre der Angeklagte ein meineidiger Millionär oder ein bankbrüchiger Fabrikant gewesen. Der Erlaß ist, sozialpolitisch genommen, ein Schlag ins Wasser. Die Nothwendigkeit wirksamer Abwehr" ist etwas Selbstverständliches. Nur führt diese Abwehr nicht den Polizeisäbel und den Zuchthausschlüssel, sondern die Waffe einer groß angelegten sozialen Politik, welche nicht mit Palliativen, sondern vorbeugend vorgeht. Es giebt keinen Nothstand. Von einer besonderen Glückslage zeugt also wohl folgender Bericht, den die Breslauer Beitung" aus Gleiwit erhält: " Die Kolonien sind übrigens eine gute Schule für unsere deutschen Afrikaschwärmer, Streber wie Handelsleute. Die Sprache, die sie heute bereits führen, verräth feine Spur von der falschen Humanität", die unsere Hauptschwäche sein soll! Die Vertheilung von Kartoffeln unter die Arbeiter der hiesigen Großfabriken, welche gegenwärtig von den Der neueste große Sieg" hält natürlich nicht länger Bahnaustadestellen vorgenommen wird, gewährt einen interessanten Anblick. Heute Nachmittags 4½ Uhr wurden einige vor, als die früheren. Jeder Sieg" hat uns noch immer Waggons Speisekartoffeln auf der Ausladestelle an der Scharf in tiefere Verlegenheiten gebracht.' Weg mit den Kolonien! schen Glasfabrik, für die Arbeiter der Oberschlesischen Drahtindustrie- Aktiengesellschaft bestimmt, ausgeladen. Auf der Rückgang des Deutschthums. Nach den vorliegen Fabrikstraße vor der Ausladestelle wogte eine große Menschen- den endgiltigen Ergebnissen der Volkszählung von 1890 Männer, Weiber, Kinder auf und ab. Man bekannten sich in Gisleithanien( Desterreich ohne glaubte sich mitten in einem Hungerjahre zu be- Ungarn) zur deutschen Umgangssprache 8 461 997( 1880: finden. Die meisten Leute waren mit Schaufeln, Körben und 8 008 864) Bewohner; czechisch oder mährisch oder slowakisc Säcken der verschiedensten Dimensionen versehen. Eine lange war die Umgangssprache bei 5 473 578( 1880 bei 5 180 908) Wagenreihe hatte sich nach und nach bei der harrenden Bewohnern, polnisch bei 3726 827( 1880 bei 3 238 534) Menschenmenge eingefunden( worunter auch viele Karren und menge 233,2 Handwagen zu finden waren), um die erhaltenen Kartoffein ruthenisch bei 3 101 497( 1880 bei 2 792 667), slovenisch bei aufzunehmen und nach Hause zu schaffen. Jetzt wurde ein 1 176 535( 1880 bei 1 140 304), serbisch- kroatisch bei 644 769 Waggon rtoffeln langsam herangebracht und in der Mitte( 1880 bei 563 615), italienisch ladinisch bei 674 701( 1880 geöffnet. Die zur Erde fallenden Knollen werden rasch in bei 668 653), rumänisch bei 209 026( 1880 bei 190 799), Körben und Säcken aufgefangen resp. ausgelesen und unter magyarisch bei 8139( 1880 bei 9887) Bewohnern. Aufsicht eines Hüttenbeamten auf einer bereit stehenden großen diesen Zahlen sind die Ausländer nicht inbegriffen. Was Dezimalwaage gewogen, notirt und abgeliefert. Sobald eine das Verhältniß der einzelnen Volksstämme zu einander an Partei das gewünschte Quantum- in der Regel 20-30 Zentnerauf dem Wagen hat, fährt derfelbe ab und macht dem Nachbar: belangt, so gaben von je 1000 einheimischen Personen wagen Play. So kommt langsam Alles an die Reihe. als Umgangssprache an: Deutsch 360,4( 1880: 367,5) ( 1880: 237,7) Wird ein Wagen leer, so wird er fortgeschoben und ein voller czechischmährisch slovakisch Waggon wieder herangerollt. Die Kartoffeln sind durchweg polnisch 158,7( 1880: 148,6), ruthenisch 132,1( 1880 gesund, von weißer Farbe und foften pro Rentner 3 M. Die 128), slowenisch 50,1( 1880: 52,3), serbisch- kroatisc Beträge werden den Arbeitern in kleinen Raten an mehreren 27,5( 1880: 25,9), italienisch ladinisch 28,7( 1880: Löhnungstagen in Abzug gebracht. Die heut vertheilten Rar 30,7), rumänisch 8,9( 1880: 8,8), magyarisch 8 toffeln sollen zu gleichen Theilen aus Leschnitz und aus Dester( 1880': 0,5). Es sind also die Deutschen, Czechen, Slovene reich bezogen sein." und Italiener in ihrem Wachsthum zurückgeblieben, wogege Dabei handelt es sich hier noch um Leute, die Arbeit die Polen, Ruthenen, Serbo- Kroaten und Rumänen eine Politische Iteberlidit. haben wie viele aber stehen vollſtändig erwerbslos da. ſtarke Zunahme erfahren haben. Die Magyaren in de Die Kreuz- Zeitung" hat allerdings den Trost, daß es in Bukowina haben sich durch Auswanderung nach Südungar Rußland noch viel schlimmer aussieht. Wir wollen nicht um 1748 Köpfe vermindert. Die starke Zunahme der Bolen warten, bis es dahin kommt, unser Ruf bleibt: Fort und Ruthenen wird wahrscheinlich darauf zurückzuführe mit den Kornzöllen! sein, daß die 200 000 Israeliten, die sich 1880 noch zu Der Die Unfähigkeit der Bourgeoisie, die fressenden Schäden der bürgerlichen Welt zu heilen, ist augenfällig. Sozialismus wird die richtige Lehre daraus ziehen. Berlin, den 28. Oktober. 8,4 Der Erlaß des Kaisers, oder richtiger des Königs von Preußen, ist wie wir schon gestern betonten und wie auch heute an anderer Stelle ausgeführt ist ein rein persönlicher Akt- teine verfassungsmäßige RegierungsZum Rückgang der konservativen Partei deutschen Umgangssprache bekannten, nunmehr zu den Bole handlung. Ob und in wie weit ein solches persönliches Im Wahlkreise Stolp- Lauenburg im Herzen von Hinter- und Ruthenen übergegangen find. In Böhmen und Mähre Eingreifen des Monarchen mit den staatsrechtlichen Be- pommern, mitten in der„ deutschen Vendée", in der einstigen hat sich das Verhältniß der Deutschen zu den Czechen fat griffen in Einklang zu bringen ist, das hat für uns, die Hochburg Puttkamer's, war gestern Ersagwahl und gar nicht verschoben; in Niederösterreich dagegen gaben wir die politischen Rechts fragen durchweg als M a cht das Ergebniß, so weit es bis jetzt bekannt, gestaltet sich nach jedoch von je 1000 Personen als Umgangssprache deutsch 1890: 960,14, 1880: 968,6, czechisch 1890: 37,95, 1880: 28, fragen betrachten, nur sehr untergeordnete Bedeutung. Es einem Telegramm von heute Nachmittag wie folgt: Jn Schlesien gaben von je 1000 Personen als Umgangs versteht sich aber von selbst, daß wir dem Monarchen das Bei der gestrigen Erfahwahl zum Reichstage im 1. Wahl- sprache deutsch an: 1890: 477,60, 1880: 489,1, czechi freife des Regierungsbezirks Röslin, Stolp- Lauenburg, an Recht einer privaten persönlichen Meinung nicht bestreiten und auch nicht das Recht, diese zu äußern und für sie zu Stelle des bisherigen Abgeordneten v. Buttkamer, find bis jetzt 1890: 220,20, 1880: 229,5, polnisch 1890: 302,08, 1880 gezählt für v. d. Often( fonf.) 4930 Stimmen, für Dau( freif.) 281,2. Den Slovenen gegenüber sind die Deutschen in Steier wirken. Was uns vor Allem interessirt, ist die sympto- 8917 Stimmen und für Herbert( Sozialdemokrat) 271 Stimmen. mart und Kärnten vorgedrungen, in Krain dagegen zurüd matische Bedeutung der Thatsache, daß dieses persön Zirka 5000 Stimmen fehlen noch. liche Hervortreten der Monarchen immer mehr in Mode kommt, und zwar nicht blos in Deutschland, sondern pv gegangen. Bau Arb beite deni Zeit den Fold fau Her Büd in fömm Eler einig das in E führ d, d Lafa Sa Wa Kani geric mie Jab und bielt Mu das reich feine Bère 2372 mini ihren Ech So Lafa Boil das es fic geftr Jur es i Get Vert diese an gefte Fou mehr liche des der Arbe Leug der duzem den Arbe höch der eine beut Ma 42 in Brüssel. 28 " " Brügge Antwerpen Malines . 33 40 " " in Verviers Lüttich. Seraing du S . 45 B unte • 50 Stin • 52 • 41 Gent Nar . " " δεν habe gesp also di fchw heili habe und Dou und noch tann für bei Lafa auch App bie siger zub trot ber Wa und der Rhalt Hiernach scheint die Niederlage der Konservativen Dieser Rückgang des deutschen Elements, das frühe Das vorige Mal hatten sie 10 522 Stimmen, in Desterreich dominirend war, ist eine nothwendige Folg mit der einzigen Ausnahme Englands in 8923 freisinnige und 148 sozialdemokratische Stimmen. Der„ Amputation", welche die( sogenannte„ deutsch- nationale allen anderen monarchischen Staaten. Und es kann Die Sozialdemokraten haben jetzt die doppelte Zahl. Dr." Eisenbarth- Politik des Fürsten Bismarck 1866 vollzo teinem Zweifel unterliegen, daß der Beweggrund in dem Armer Buttkamer! Den Deutschen in Desterreich fehlt seitdem das Hinterland Gefühle wachsender Unsicherheit zu suchen, it wer ift. Der Amnestie Erlaß in Württemberg ist jetzt vergelangt in immer weiteren Kreisen zur Herrschaft. Dem öffentlicht und beschränkt sich auf Begnadigung für Militär- Zur Statistik des Glends geben folgende Zahle entsprechend verliert der monarchische Gedanke an vergehen. Der Erlaß des Königs bei seiner Thronbesteigung aus den Hauptstädten Belgiens einen lehrreichen B Boden und an Kraft. Daß die Monarchen dies bemerken, verhieß eine weitere Ausdehnung der Amnestie, insbesondere trag. Von 100 Kindern starben in einem Alter unte ist ebenso natürlich, als daß sie ihr bedrohtes Metier" auch für die Angehörigen der ärmeren Volksklasse, welche 1 Jahr: um mit Kaiser Joseph dem Zweiten zu reden gern unter dem Druck der äußeren Noth sich minder bedeutender retten wollen. Und da die Zeiten vorbei sind, wo die Verfehlungen schuldig gemacht haben". Die Zeit der poliMonarchen für höhere Wesen galten, die in unnahbarer tischen Amnestien ist für unsere Monarchien vorüber. Das Ferne über den gemeinen Sterblichen throuten, so müssen ist ein Luxus, den sich höchstens noch Republiken leisten sie sich persönlich in den Parteikampf mischen und können. Der Unterschied zwischen Gent und Brüssel ist auf mit ihrer Person für ihre Sache eintreten. Freilich, fällig, er erklärt sich aus dem größeren Prozentsatz de indem sie dies thun, und die öffentliche Arena zur Aus- ,, Großer Sieg in Afrika." Im Frühjahr dieses Arbeiter in Gent. Auch in Brüssel ist das Elend gro fechtung des Streits wählen, machen sie dem demokratischen Jahres hatten die am Abo- Fluß wohnenden Stämme dem von 20 000 Arbeiterfamilien genießen 10 000 Prinzip, das sie bekämpfen, die denkbar größte Konzession. Gouverneur in Kamerun den„ Gehorsam" gekündigt, Hälfte, öffentliche Unterſtügung. Es ist nicht der Hunge Wie der Streit ausgehen wird? Wer die Geschichte und zum Schutz ihrer Heimath ihre Hauptsize befestigt, den oder die mangelhafte Ernährung die alleinige Ursache zu lesen versteht, kann sich keiner Täuschung hingeben. Die Fluß gesperrt und das deutsche Gouvernement bedroht. großen Kindersterblichkeit. Gent ist eine Fabrikstadt, in de Monarchie ist eine alternde, absterbende Einrichtung, und Eine deutsche Expedition unter Hauptmann v. Gravenreuth auch die Frauen, ob verheirathet oder nicht, arbeiten, keine Person, sei sie noch so fähig oder mächtig, kann das wurde gegen sie losgesandt und jetzt meldet der Reichs- zwar unter den beklagenswerthesten Bedingungen. Es trit Bordringen der Demokratie- der Sozialdemokratie auf- Anzeiger", daß dieselbe siegreich war. Die befestigten Drte hier dieselbe Erscheinung wie in England während de und übergab es Mijoulet. Und indem er seinen Mund an den Marche- Seul's und drückte einen langen, zärtlichen Kuß auf ihre rosigen Philibert, um das Rettungswerk zu beschleunigen, ein Rezept legte, hauchte er ihm Athem ein. Charlotte hatte zu Robert Lippen. Dann sagte er zu ihr: hingewandt ihm einen schmerzlich bittenden Blick zugeworfen.- Oh! Charlotte, ich liebe Dich, ja ich liebe Dich! Dieser hitte verstanden. Er sollte gehen, um bei dem Erwachen des Kranken nicht mehr zugegen zu sein, damit man ihm vorreden konnte, er habe einen bösen Traum gehabt. Und so nahm er denn seinen Hut und ging nach der pochendem Herzen. Thür hin. - Laufe in die nächste Apotheke, klopfe start und la Charlotte antwortete nicht. Liebe, Schmerz und Trau- diesen Trant sofort bereiten. Dann komme sofort zurüd rigkeit verwirrten sie vollständig. Sie hatte ihren Kopf auf Ja, mein Herr, hatte kaum der Lehrling geantwortet Robert's Schulter gelegt. Dort ruhte sie schweigend mit als er auch schon davon eilen wollte, ohne erst seinen Su zu nehmen, den er bei seinem Eintritt in eine Ede be und flüsterte ihm ins Ohr: Ich liebe Dich, Charlotte. Wirst Du mich immer Zimmers geworfen hatte. Aber Charlotte hielt ihn zurüd Charlotte war ihm mit dem Licht in der Hand ge- lieben? immer? folgt, um Aber ihn die Treppen hinabzuleuchten. Ja, Robert, Hauchte diese, ich liebe Dich, und Ich bitte Dich, Mijoulet. sage Robert, der auf besonders von dem unwiderstehlichen Wunsche gedrängt, ihm Niemand, nichts wird mich davon abhalten. Mein Vater Straße, wartet, daß mein Vater sich besser befindet, daß zu sagen, daß sie ihn liebte, um ihn zur Resignation zu ist gut, feine Leiden machen ihn ungerecht; aber er wird gerettet ist. ermahnen und ihm Muth zuzusprechen. Dich lieben, wenn er Dich erst kennen gelernt haben wird. Trunken vor Freuden schloß Robert sie in seine Arme; dann sagte er ruhiger: Niemand war ihnen gefolgt. Mijoulet und Ferrands Mutter waren an dem Bett des Kranken geblieben und erwarteten, Philibert beobachtend, augstvoll das Resultat seiner Bemühungen. General wird wahrscheinlich zurückkommen. Wir werden -Ich verlasse Dich, aber ich bleibe in Paris. Der uns wie früher wiedersehen, wenn Du ausgehst. In dem Zimmer, in welchem Michel ruhte, blieben Ich werde jetzt auf der Straße unten warten. Charlotte und Robert stehen. Dieser betrachtete seinen Freund. Er hätte ihn so gern umarmt und ihm Lebewohl Schicke mir Nachrichten von Deinem Vater durch Mijoulet. gesagt; aber Charlotte forderte ihn durch einen Wink zum legte stürmische Umarmung und dann stieg Robert die Noch ein letzter Kuß, welchen Charlotte zurückgab, eine Schweigen auf. Michel hatte die Augen geschlossen, er schien fest zu schlafen; man hörte ihn schwer Athem holen, aber er rührte sich nicht. Lassen wir ihn schlafen, flüsterte das junge Mädchen, armer Michel, er hat es so nothwendig, er hat soviel gelitten. Robert nickte mit dem Kopfe und entfernte sich, nach dem er seinen Freund betrachtet hatte mit gebrochenem Herzen. Er sollte ja in diese kleine Wohnung nicht mehr zurückkehren, in der er eine so süße und zugleich furchtbare Stunde verlebt hatte. Als sie auf dem Flur bei geöffneter Stubenthür standen, blickten sie sich einen Augenblick stumm und unbeweglich Beide waren unfähig, sich ein Wort zu sagen, so start schlug ihr Herz. Blöglich umarmte er fie, zog sie leidenschaftlich an seine Brust, ohne daß sie den geringsten Widerstand leistete, Ja, Fräulein, ich verspreche es Ihnen. Als er dann auf der Straße angelangt war, bemerkte Mijoulet den jungen Offizier, der angstvoll wartete. eilte auf ihn zu und theilte ihm die gute Nachricht mit. dahinjagte. welches Paris VI. und Frankreich in neue wu Fr allge Das heit der hat legte das Dort lich, öffe halb Tich wiffe Goin Aller Uria more urth mit licht viell politisch Bahnen drängte von dem Tage an, an welchem man im Monat Februar die Barrikaden zu bauen begonnen hatte. Larirette, von ihrer Wunde geheilt, hatte wieder ihren Blumenladen am Siegesplay eröffnet. Danke! rief ihm Robert zu, während Mijoulet Dann wandte auch er sich zum Gehen und kehrte ge tröstet heim; er fühlte alle seine Hoffnungen neu belebt. Wie wir gesehen haben, war Marche- Sent in be ersten Tagen des April fast vollständig wieder hergestellt. Treppe hinab, während Charlotte ihm felig zulächelte. Michel selbst schlief nicht. Er hatte die Augen ge- Er hatte seine Arbeit wieder aufgenommen und sich glühen schlossen um die beiden Liebenden nicht zu verwirren; der, hartnäckiger als je in das politische Treiben gestürz aber während diese sich fest umschlungen hielten, hatte er sich im Bette erhoben und betrachtete sie mit glänzenden Augen. Bei ihrer zweiten Umarmung fonnte er seinem Schmerz nicht widerstehen, er sant in seine Kissen zurück, indem er einen leisen Schrei ausstieß, den ihm seine Wunde entlockte. Dieser harte, unerschrockene, jeder Gefahr trozeude Michel Ferrand fühlt in seiner Schulter die wilde Mensch weinte wie ein Kind. Auch er liebte Charlotte seit Schmerzen nicht mehr, welche die Kugel verursacht hatte langer Zeit bis zum Sterben. die ihn auf dem Boulevard des Capucines traf. Er bringt die Tage hinter seinem Ladentisch in dem kleinen Laden Rue St. Placide zu. Michel verliert nicht einen Augen blick, denn seine Kunden müssen bedient und die Arbeit muß beschleunigt werden, um das große, in seinem be scheidenen Etat entstandene Loch zuzustopfen, welches die Er athmet, jetzt ist er gerettet. lange Krankheit verursacht hat, die ihn einen ganzen Monat Während Charlotte ihm verwirrt dankte, schrieb lan sein Bett fesselte. Diese war zurückgekehrt und trat, ohne den Kranken anzublicken, der, um seine Thränen zu verbergen, sich nach der Wand zugekehrt hatte, in das Zimmer ihres Vaters in dem Augenblick, in dem Philibert fast triumphirend sich erhob und sagte: ( Fortsetzung folgt.) bet Gilb Gen heud feit Erl glat Sejo doch Neven Dvier ot unb Abo entid unfere Die Spir hwäche länger immer en! liegen 1890 ohne ( 1880: vatifd 0 908) 3 534) sch bei 44 769 ( 1880 0 799), Was er an rſonen 367,5) 237,7) ( 1880 coatija ( 1880: 8,4 Bère " # * * . * Baumwollkrise in den 60er Jahren zu Tage. Obwohl die| Geschichte von dem Unglück der Herren Manché- Meyer erzählen welcher Jösi Bericht erstattete, gegen 5 Stimmen einverstanden. Arbeit überall stockte und der größte Theil der Ar- werde, werden sich köstlich amüsiren über die„ Contería"( Einfalt) Ein Redner erhob Einspruch gegen die Behandlung der sogen. beiter auf Armenunterstützung angewiesen war, nahm der Deutschen. Die Geschichte ist hier viel einfacher und das Die Geschichte ist hier viel einfacher und das„ Opposition"," indem er behauptete, dieselbe sei ohne Verhör gerichtet gewesen, was eine Unterdrückung der freien Meinungs dennoch die Kindersterblichkeit ab; die Mütter batten Geschäft bei weitem einträglicher. Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern. Hierzu fehlt welcher einigermaßen reich ist und ein ehrgeiziges Weibchen hat, daß die freie Meinungsäußerung nicht darin beſtehen dürfe, andere Nehmen wir einmal an, irgend ein Don Fulano( Herr N. N.), äußerung sei. Der Parteitagsdelegirte entgegnete darauf treffend, den Arbeiterfrauen in den Fabrikstädten die Zeit, und die wird durch letteres getrieben, sich alten, ehrwürdigen Geschlechtern zu verleumden, und im übrige der Opposition auch die nöthige RedeFolge davon ist, daß der Tod die Mehrzahl der Kinder ebenbürtig zu machen, ein Streben, was man einer spanischen freiheit gewährt worden sei. Die Versammlung stimmte, wie kaun nach der Geburt hinrafft. In Belgien hat sich die Frau durchaus nicht übelnehmen kann. Dem Don Fulano leuchtet schon oben angedeutet, auch hierin dem Parteitag zu. Herrschaft der Bourgeoisie am frei est en entwickelt; die die Sache natürlich ein, aber es fehlt ihm an Bekanntschaften, Züchtung der Millionäre, das Ideal Bismarc's, steht dort welche ihm nüßen können. Das schadet nichts, er hat Geld und Die Arbeiterinnen Wiens haben in ihrer letzten Vers in Blüthe, aber in diesem Laude, das ein Paradies sein dadurch alles. Zunächst ist es nothwendig, den Gouverneur oder samml ng ihren Anschluß an die Sozialdemokratie könnte, leben die großen Massen des arbeitenden Volkes in irgend einen Mann von ähnlichem Einfluß zum Freunde zu beschlossen. Elend und Unwissenheit. In der Niederhaltung des Volkes bindungen mit jenem hat. Er stellt ihm die Sache vor und auch baben. Da entsinnt er sich, daß einer von seinen Bekannten Vereinigt Liberale wie Klerikale das schönste Einverständniß, diesem leuchtet es ein. Das Geschäft wird abgeschlossen; der Be- man uns: Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Aus Erfurt schreibt das freilich bei dem Erwachen des Proletariats, das auch tannte bekommt etwa 200 Peseta, und Don Fulano ist im Handum- Ein eigenthümlicher Prozeß hat durch Urtheil des Reichsin Belgien immer weitere Boltskreise zum Selbstbewußtsein drehen ein Freund des Gouverneurs oder einer ähnlich einflußreichen gerichts vom 5. Oktober seine Erledigung gefunden. Im Herbst führt, bald einem jähen Ende entgegengeht. Perfönlichkeit. Nach längerem Bekanntsein wird nun der neue 1889 war in der Thüringer Tribüne" ein Artikel er Freund in den Herzenswunsch unseres guten Don Fulano ein schienen, in welchem ein Vorkommuiß in der Gewehrfabrik mitZur Wahl Lafargue's schreibt man uns aus Paris, geweiht und eigenartig! auch diesem leuchtet die Sache vollständig getheilt und kritisirt wurde. Den Arbeitern einer Branche wurde d. d. 26. Oktober: Die ministerielle Presse ist wüthend. ein und für einige Tausend Peseta wird Don Fulano ein mit durch den Inspektor eine Lohnreduktion angekündigt und dies Lafargue ist nämlich bei der gestern in Lille stattgehabten Empfehlungsschreiben ausgestatteter Neuling in den Vorzimmern sollte durch Worte geschehen sein, die den Verfasser der Notiz zu Wahl, wenn auch nicht als definitiver Gieger aus der der Ministerien. Einige Gastmähler mit Champagner und der Bemerkung veranlaßt batte, daß der Inspektor sich einer Wahlurne hervorgegangen, so doch als der siegreichste ben Beutel. Ginzelne Gefretäre erhalten einige Tausende Befeta, wurde auf die taiserliche Botschaft hingewiesen, mit der sich das patriotischen Reden öffnen Herzen, Mund und Ohren, aber auch Verhöhnung der Arbeiter schuldig gemacht habe. Gleichzeitig Kandidat. Er hatte von dem Urtheile eines Bourgeois- und die Sache in Bezug auf den Herzenswunsch unseres Don Betragen des Inspektors nicht vertrage. Wegen diefes Artikels gerichtes, das ihn wegen einer mit dem Massakre in Four- Fulano wird spruchreif. Allen leuchtet dieser natürlich als sehr erhob die Direktion der Gewehrfabrik Anklage wegen Beleidigung mies gewaltsam in Zusammenhang gebrachten Rede zu einem verständlich ein, und es wäre auch gottlos und unbarmherzig, gegen den Redakteur Karl Schulze. In der Verhandlung erbot Jahre Gefängniß verurtheilte, an die Arbeiter appellirt wollte man einen edel denkenden, nach Hohem strebenden Menschen sich der Angeklagte zum Beweise des Gesagten, doch legte das und, wie der Wahlausgang zeigt, nicht vergeblich. Er er nicht in seinem Streben unterstüßen. Für viele Tausende ist auch Gericht hierauf kein Gewicht, denn das angeführte Vorkommniß hielt nämlich trotz aller Pression, die seitens der Liller der Minister erwärmt und gewonnen und baldo Wonne selbst war auch seitens der Direktion nicht bestritten worden. Munizipalität, der Präfektur und des Fabrikantenthums, des Glücks, o Seligkeit!- Don Fulano ist Marques oder etwas Das Gericht verurtheilte den Angeklagten wegen der Vordas in Lille, einer der bedeutendsten Induſtrieſtädte Frank- rübere rothe Blut- ach! wie gemein, rothes Blut zu haben des Inspektors zu vier Monaten Gefängniß. Der hiergegen ähnliches. Und welche Veränderung geht nun mit ihm vor, das würse:„ Verhöhnung der Arbeiter" und Infubordination" reichs, so überaus mächtig ist, 5005 Stimmen, während von hat eine liebliche Blaue angenommen und ein gewisser unaus geltend gemachte Einwand, daß der Artikel die Wahrung berech seinen opportunistischen Gegenkandidaten Depaffe nur 2928, sprechlicher Theil seines Körpers ist ganz schwarz geworden. Und tigter Interessen bezweckt habe, wurde verworfen. Das Reichsgar nur 1256 und der Kandidat der Radikalen, Roche, wie glücklich ist Donna Fulano, jezt Marquesa zu fein; mit gericht hob indessen das Urtheil auf, weil dem Angeklagten die 2372 Stimmen erhielt. Kein Wunder, wenn nun die welcher Aufmerksamkeit, mit welcher liebevollen Hingabe behandelt Wahrung berechtigter Interessen nicht abgesprochen werden könne. ministeriellen Blätter wüthend sind und den Schlag, der sie jetzt ihre Liebhaber. In der anderweiten Verhandlung vor dem Erfurter Landgericht ihrem Herrn und Meister damit versetzt wurde, durch Sagt! ist das nicht ehrlich, nicht rein?-Ich gebe 30 000 M. wurden auch die Eingangsworte des betreffenden Artikels, welche Schmähungen und Verdächtigungen wett zu machen suchen. eit in den Mund zu nehmen, welches mich an das elende Ge- nicht zu wohl ergehe, wird lustig am Lohn gekürzt", ebenfalls in aus und brauche nicht erst das alberne Wort Wohlthätig lauteten: Damit es den Arbeitern der königl. Gewehrfabrik So will der„ Temps" glauben machen, daß der Sieg tudel, das Bolt erinnert, und ich bin Marques und nicht den Bereich der strafbaren Aeußerungen gezogen; der nochmals Lafargue's ein Zeichen des Wiederauflebens des Kommerzienrath und habe nicht zu besorgen, daß irgend gestellte Antrag, das Vorkommniß zu beweisen, wieder verworfen Boulangismus sei. Wenn es aber irgend ein Blatt giebt, jemand ins Gefängniß tommt. Sagt! ist man in und der Angeklagte abermals zu vier Monaten Gefängniß verdas wie kein Anderes den Boulangismus bekämpfte, so war Deutschland nicht gar zu sehr einfältig? Sun, das ist ja auch urtheilt. Das Reichsgericht hob jedoch auch dieses Urtheil auf, weil es sicherlich die„ Bataille." Was sagt nun dieses Blatt zu dem das Land der frommen Sitte, der Treue und Ehrlichkeit und das Gericht den gestellten Antrag nicht hätte ablehnen dürfen, geftrigen Wahlausgang? Das Verdikt der Fabrikanten fann auch den Ruhm der Heuchelei und Einfältigkeit voraus und verwies die Sache zur nochmaligen Verhandlung nach Jury ist von dem des Volkes aufgehoben worden", heißt haben. Nordhausen. Jetzt aber war es dem Beklagten nicht mehr es im heutigen, von Gérault Richard, dem Redaktions- Ob nun Titel und Würden in jedem Falle in der an- möglich, den Zeugen, der ihm das Vorkommniß mitgetheilt hatte, Sekretär der" Bataille", gezeichneten Leitartikel. Dieses gegebenen Weise errungen und ergattert werden, oder ob noch zu ermitteln, während der in dem Bericht genannte Inspektor, andere Methoden praktizirt werden, bleibt sich vollständig gleich: welcher erst jetzt als Zeuge hinzugezogen wurde, den Thatbestand Berdikt steht über allen anderen und ist ohne Appell. In der Magnetismus des Geldes ist in allen Fällen die wesentlich anders darstellt, als es in der„ Thüringer Tribüne" diesem Protestationssinne haben die Liller Wähler sich treibende kraft. geschehen war. Nach dem nunmehr gefällten Urtheil waren die gestern ausgesprochen. Sie haben für die Verurtheilten von Daß alle Verhältnisse des Lebens von dem entjittlichenden Aeußerungen, auf welche sich die erste Verurtheilung gestützt Fourmies gegen deren Richter geurtheilt. Sie haben noch Einfluß des Kapitalismus angefressen sind, ist ja das Haupt- batte, nicht strafbar, wohl aber die nicht erwiesene Behauptung, mehr gethan: sie haben der Ausbeuterklasse, den verantwort- merkmal unserer heutigen Kultur. Besonders gilt dies in hohem daß der Inspektor zu den Arbeitern gesagt habe, damit Ihr lichen Urhebern des Massakre von Fourmies das Erwachen Maße von der Presse. Es würde ein Gemeinplay ſein, noch ein mehr verdient, sollt Ihr weniger Affordlohn erhalten." Die des Proletariats zu erkennen gegeben. Sie haben den Geist Wort des Tabels über die Bersumpfung der kapitalistischen Bresse Wahrung berechtigter Interessen sprach das Gericht, entgegen dem der von den Kugeln des Lebelgewehres zu Tode getroffenen zu verlieren; die Bersumpfung ist eben eine wesentliche zuerit gefällten Reichsgerichts- Urtheil, dem Angeklagten wieder ab, Eigenschaft der genannten Presse. Das gilt natürlich auch von ermäßigte aber die Strafe auf zwei Monate Gefängniß. Die Arbeiter ihnen ins Angesicht gestellt. Den wüthigen der kapitalistischen Presse Spaniens. Auch hier giebt es ein Breß auch gegen dieses Urtheil eingelegte Revision blieb ergebnißlos. Seugnern der sozialen Ungerechtigkeit, den rohen Hütern geset, aber es wird nur selten angewandt von Seiten des Staates. Das Reichsgericht entschied, daß der Schuß des§193 dem Ander ökonomischen Ungeheuerlichkeit, die Millionen von Pro- Daher herrscht hier in Spanien eine freie Sprache, über welche geklagten nicht zu Theil werden könne, da die behauptete Thatduzenten einigen Hundert Parasiten überliefert, zeigen sie ein Deutscher sich wundert, wenn er eben aus den Fangarmen fache als unwahr festgestellt sei. ben nahen Triumph der so lange geschändeten Rechte der der deutschen Bolizei entschlüpft ist, welche jedes 28ort eines Ebenso interessant ist eine andere Sache. Im Mai 1890 Arbeit an... Die gestrige Wahl ist ein Protest gegen das Sozialdemokraten durch die Lupe des Straf- Gesetzbuches betrachtet erschien in der Thür. Trib." ein der„ Hamb. Reform" enthöchst ungerechte Urtheil des Assisenhofes, eine Befundung und mindestens in jedem Sage eine Majestätsbeleidigung, Auf- nommener Artikel, der sich mit einem militärischen Borkommniß der Arbeiter- Republik und in dieser doppelten Eigenschaft reizung zum Klaſſenhaß u. f. w. wittert. So etwas fennt man beschäftigte. eine sozialistische Manifestation." openen ogegen en eine in der ingarn Polen führen ch zur Bolen Mähren en faft gaben ich an 0: 28,2 gangs zechifc 1880 Steier zurüd früher Folge onale vollzog terland Bable Bei unter it auf a ber gro So bie Hunger che be in der , und Es tritt b der Rezept nb la Burüd wortet en Sut te bes " Wirbel habe den fräntlichen Spanien nicht: Hier redet jeder, wie ihm beliebt, oder wie er Gine Anzahl Soldaten waren mit Nachererziren bestraft bezahlt wird. Zuweilen mache ich mir das Vergnügen, einen worden; unter ihnen befand sich auch ein tränklicher Mensch, Und da können die ministeriellen Blätter drehen und Artikel mit den fingirten Augen eines deutschen Staatsanwalts von dem gesagt war, daß er erst kürzlich aus dem Krankenhause beuteln, wie sie wollen; sie werden aus dieser sozialistischen nun, das ist wohl schon eine Beleidigung von fingirten entlassen worden sei. Es wurde gesagt, daß den Soldaten beim Manifestation feine boulangistische machen. Augen eines Staatsanwaltes zu reden, wenigstens wenn ein Nachererziren sehr zugesezt worden sei, und daß der Sören wir übrigens auch noch, was der Reveil Sozialdemokrat es thut zu betrachten und eine ganz ansehn erwähnte fräntliche Soldat infolge dessen noch auf dem du Nord", das Liller Blatt, das die Kandidatur Roche's Rand und eine Anzahl von Jahren Gefängniß bildet das Schluß- wegen Beleidigung des das Nacheyerziren leitenden Vizefeldwebels liche Reihe von blauen Strichen und Paragraphen ziert den Heimwege gestorben wäre. Das Regimentskommando stellte unterstützte, zu dem Wahlausgang sagt. Das allgemeine ergebniß. Und ich denke dann:„ Es freue ich, wer da athmet Strafantrag. Das Regimentskommando behauptete, daß erstens Stimmrecht", ruft es aus, hat gesprochen! 7377 auf die im rosigen Licht und nicht im Lande der Dichter und Denker!" der Soldat nicht an den Folgen des Nacheyerzirens gestorben sei, Namen der Bürger Roche und Lafargue vertheilte Stimmen Gine Zeitung kenne ich hier, welche den Ministerpräsidenten Canovas fondern weil ihm die Lungenflügel zusammengewachsen waren, haben die Berurtheilung der oportunistischen Politik aus- ftändig den Impotenten, den Henker der Presse u. s. w. nennt auch sei derselbe nicht fürzlich aus dem Krankenhause entlassen gesprochen. Das Boltsgericht hat sein Urtheil abgegeben. und in glühenden Worten seinen politischen Untergang wünscht. worden, sondern vor sechs Monaten, und drittens habe er nicht 6 bejagt: Hinaus, unfähiger Präfekt! Sinaus, ver- Eine Reihe von Zeitungen fordern Tag für Tag die Republit, wie behauptet war zur Strafe zwei Gewehre tragen schwenderische Munizipalität! Hinaus, ihr alle, die ihr den und es geschieht ihnen nichts.- Das ist natürlich„ spanisch". müssen, sondern weil andere Soldaten andere Gegenstände ge= heiligen Namen der Republit ausbeutet! Die Ziller Wähler Besonders hier in Andalusien ist man sehr republikanisch ge- tragen hätten. sonnen; aber es wäre zu bedauern, wenn die Staatsform sich Eine ganze Anzahl Soldaten, welche an dem Nachererziren haben das schändliche von Constans erbettelte Urtheil des bald zur Republik neigen sollte. Daß die Republikaner von dem betheiligt waren, bezeugten, daß das Nachererziren zwar Douaier Gerichtshofes zerrissen. Wir sagen ihnen: Dank Sozialismus nichts wissen wollen, ist über allen Zweifel er- ftramm, aber nicht zu ftramin" gewesen sei. Der anund Bravo!" haben; trotzdem einzelne republikanische Parteien mit einem gegriffene Unteroffizier Zu Ehren dieses Blattes und seines Kandidaten sei balben Auge nach dem Sozialisuus schielen und nach dieser Soldaten, als dieser dieser nicht mehr mitgekommen, zivar noch erwähnt, daß Beide, faum daß das Wahlergebniß be- Seite hin ein freundliches Gesicht zu machen scheinen. Eine re- energisch hierzu aufgefordert, aber gleichzeitig ihm doch die von tannt war, sich bereit zeigten, die Wähler, die ihre Stimmen publikanische Bartei giebt es fogar, welche den Namen der ihm getragenen Gewehre- nicht etwa abgenommen- sondern für Roche abgegeben haben, aufzufordern, dieselben nunmehr beutschen Sozialisten mißbraucht, indem ihre Führer betonen, daß zurecht gerückt. Das Gericht erkannte, daß eine Beleidigung des Unteroffiziers bei der am 8. November ſtatuſindenden Stichwable sie mit diesen völlig eins seien und so unsern wirklichen Genossen Wirbel vorliege, sprach aber den Angeklagten frei, weil für Wirbel Lafargue's Namen zu vereinigen, indeed coal af in hohem Maße schaden. welchem Sinne denn ein Strafantrag nicht gestellt sei, während der Vizefeldwebel, für auch sowohl Roche wie der„ Reveil du Nord" bereits einen Der bekannte Streit zwischen Italien den Strafantrag gestellt, in dem Blatte, der„ Reußischen Tribüne", Appell an die Wähler gerichtet haben. Damit wird auch und den Vereinigten Staaten- wegen der Kravalle in gar nicht genannt war. Gegen dieses Urtheil legte die Staatsdie lezte Hoffnung der Opportunisten, ihren nunmehr ein- New- Orleans- ist ausgeglichen. Das Königreich Italien anwaltschaft Revision ein, weil sie der Meinung war, daß die zigen Kandidaten, Hektor Depasse, bei der Stichwahl durch hat den Krieg nicht an die große Republik des Westens Beleidigung des Unteroffiziers Wirbel hätte bestraft werden zubringen, voraussichtlich zu Schanden werden und Lafargue erklärt, und der italienische Gesandte kehrt nach Washington müssen, da es dieselbe That sei, wegen deren Strafantrag gestellt trog aller Machinationen als alleiniger Sieger aus diesem zurück- hoffentlich macht er nicht wieder solch dumme worden; auch sei der Bizefeldwebel beleidigt. Die Handlungen, Wahlkampfe hervorgehen. auf die sich die Notiz bezog, habe der Vizefeldwebel begangen Streiche.-Der Streit", den die Amerikaner mit einigen und nur irrthümlich seien sie in der Notiz dem Unteroffizier Republiken Südamerikas haben, wird sich ebenso gemüthlich zugeschrieben worden. Diesen Auffassungen schloß sich das Reichserledigen. gericht an und verwies in der Sigung vom 1. Oftober die Sache Wenn man in Deutschland etwas als unverständlich, an das Landgericht Erfurt zurück. wunderbar und ungeheuerlich bezeichnen will, so pflegt man, wie Die Zeugenvernehmungen im römischen AnarchistenNoch mehrere andere Preßprozesse schweben gegen den früheren allgemein bekannt ist, zu sagen:„ Das kommt mir spanisch vor!" prozeß hat begonnen. Bemerkenswerth war die Aussage Redakteur der„ Thüringer Tribüne", Karl Schulze. So unter Das darf uns aber nicht beirren; denn es würde von Unwissen- eines Majors, dessen Leute von einem Polizeibeamten den Anderem die Beleidigungsklage eines Streitbruchs. Ein diesen zeugen, wollte man nicht zugeben, daß Deutschland, das Land Befehl erhielten, auf die Menge zu schießen, der aber nicht betreffendes Inserat hatte in der Tribüne" Aufnahme ge hat" frommen Sitte", die heuchlerischste Bourgeoisie aufzuweisen duldete, daß dieser Befehl ausgeführt wurde. Im Uebrigen funden. Das hiesige Gericht hatte den Angaben des Beklagten, und munter im Reaktionstrabe sich tummelt. Ueber das das ganze Regierungssystem, auch wenn er es zu seinem Privat: Italien. lektere entsetzt sich der Spanier ganz besonders; denn er haßt verweisen wir auf unsere heutige Korrespondenz aus daß er von diesem Inserat vor der Veröffentlichung keine Stenntvortheil gründlichst ausnutt. Aber er ist wenigstens soweit ehrlich, daß er die Mißstände in seinem Lande einräumt, daß er öffentlich bekennt, daß die Beamten ihn beschwindeln und er des halb auch das Recht habe, diese wieder zu beschwindeln. Natürlich passirt derartiges in Deutschland nicht, und mit ruhigem GeJurid auf ber daß er emerti e. Fr mit. ijoulet rte ge ebt. n ben geftellt Blühen eftürzt litifche zan im atte. Cihren wilden batte bring! Den der Augen Arbeit em be es bie Monat t.) Aus Spanien wird uns geschrieben: "... wissen schlägt Gott, man an seine Brust:„ Ich danke dir, andere Menschen". Korrespondenzen und Parteinachrichten. " niß gehabt, Glauben geschenkt und ihn deshalb nur wegen Ver legung des§ 21 des Preßgesetzes zu 50 M. Geldstrafe verurtheilt, während der Staatsanwalt die Anklage auf§ 20 des Preßgefehes stützte und eine dreiwöchentliche Gefängnißstrafe beantragte. Weil feinem Antrage nicht stattgegeben, hat er die Revision bes antragt. Soziale Uebersicht. wie daß ich nicht bin, Allerdings hat die deutsche Bourgeoisie heute wenig Ursache, einen Stein auf andere zu werfen, wenn man den München. Von der am legten Montag hier stattgefundenen moralischen Sumpf in dem Prozeß Manché- Meyer mit vor Versammlung wurde nach einem längeren Referat von Vollmar, urtheilsfreien Blicken betrachtet. Aus diesem Prozeß geht doch in welchem er sein Bedauern über die Ausschließung der Oppo Abwehrstreit, welcher in dem Versuche, ihnen trotz der Die Metallschläger Dresdens befinden sich in einem mit aller Deutlichkeit hervor, daß auch in Deutschland die Mög- fition aussprach und seine Stellung zum Dertel'schen Antrag dar- Theuerung den Lohn zu kürzen, seine Ursache hatte. Es sind lichkeit nicht ausgeschlossen ist, den kommerzienrath titel, welcher legte, folgende Resolution einstimmig angenommen:" Die 65 verheirathete und 85 ledige Gehilfen, denen sich noch 33 Auss tielleicht zunächst noch in weiter Ferne sich befindet, durch einen Versammlung erklärt sich mit den Beschlüssen des Parteitages legerinnen anschlossen, zu unterstützen. Die Kommission der Auss Silber-, Gold- oder Papiermagneten in größere Nähe zu bringen. bezüglich der Taktik einverstanden und wünscht, daß sämmtliche ständigen ersucht dringend um Unterstützung. Alle Sendungen Genau so wie in Spanien, nur daß man hier offener und weniger Barteigenossen sich dieselbe zur Richtschnur nehmen und danach find zu richten an Paul Schmidt, Selts Gasthaus, Kleine heuchlerisch ist; man braucht hier nicht erst mit der Wohlthätig- hanseln werden." Eine v. Vollmar beantragte Resolution, welche Brudergasse 17. teit oder ähnlichen moralischen Ungeheuern zu liebäugeln; die von mehreren Rednern als„ nichtssagend und gewunden" bekämpft Erlangung von Titeln u. dergl. ist ein einfaches, reines und wurde, fand nicht die Zupimmung der Versammlung. glattes Geschäft, welches den Vortheil hat, daß die betreffenden Geschäftsleute gar nicht ins Gefängniß tommen, das wäre denn doch zu lächerlich und einfältig. * Mit den Beschlüssen des Parteitags erklärten sich, die Die Spanier, denen ich die Sozialdemokraten von Mainz in ihrer leßten Versammlung, in Ju Toulouse( Frankreich) haben die mit der Militär Ausrüstung beschätigten Sattler und sonstigen Ar beiter die Arbeit wegen ungenügenden Lohnes eine gestellt. Theater. Donnerstag, den 29. Oktober. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Schauspielhaus. Was ihr wollt. Deutsches Theater. Romeo und Julia. Berliner Theater. Gin Tropfen Gift. Lessing- Theater. Die Großstadt Luft. Residenz- Theater. Von Dreien der Glücklichste. Vorher: Besuch nach der Hochzeit. Wallner- Theater. Gewagte Mittel. Cavalleria Berolina. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Circus Renz. Circus G. Schumann. 99 = Oeffentliche Versammlung Sebastianstraße 39. Tages Ordnung: 1. Bericht der Delegirten vom Parteitage in Erfurt. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. 330/8 Karlstraße. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. der sozialdemokratischen Parteigenossen des dritten Donnerstag, den 29. Oftober 1891, Donnerstag, den 29. Oktober, Abds. Abends 714 Uhr: ,, Auf Helgoland", 7/2 Uhr: Große Klown- und KoBerliner Reichstags- Wahlkreises oder: Ebbe und Fluth, große miker- Vorstellung. Wer sich amü- Donnerstag, den 29. Oktober, Abends 84 Uhr, in Orschel's Salon, hydrol. Ausstattungs Pantomime in firen will, muß heute kommen! Heute 2 Abth. mit Nationaltänzen( 60 Damen), muß Alles lachen! Neues, höchst Aufzügen 2c., Dampfschiff- und Boot- komisches Programm! Zum ersten fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen tale auf dem Kontinent: Der mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt Löwe zu Pferde( Parodie), voru. inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunst- geführt vom Klown Tanti. Zum schwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. 1. Male: Mr. und Mrs. Brown auf Schluß- Tableau: Grande Fontaine lu- Reisen, höchst fomisches Intermezzo mineuse, in einer Höhe von mehr von mehreren Herrn. Neue komische denn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: Entrees der beliebten Klowns Little 6 irländ. Jagdpferde( Originaldressur), Fred und Tanti. 6fache Fahrschule. Grosse öffentliche sozialdemokratische Versammlung des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises Thomas- Theater. Unruhige Zeiten, zuſammen dreſſert und vorgeführt von Original- Schlangenmensch H. v. Bergh. am Donnerstag, den 29. Oktober, Abends präz. 8½ Uhr, oder Liege's Memoiren. Ostend- Theater. Othello, der Mohr von Venedig. JungBellealliance Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Feenpalant. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. SpeKonkordia- Palast- Theater. zialitäten- Vorstellung. Kanfmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. heater d. Reichshallen in Joël's Salon, Andreasstraße 21. Tagesordnung: 1. Berichterstattung der Delegirten vom Erfurter Parteitag. 2. Diskussion. Alle Parteigenoffen sind eingeladen. Zur Deckung der Unkosten Entree Der Einberufer. Herrn Franz Renz. Schulpferd Solon, Parforcereiterin Miss Edith Adams. geritten von Fräul. Clotilde Hager. Doppel- Jockey Mr. Joë Hodgini und Emperor, geritten von Herrn Gaberel. Victor Bedini. Entree der MiniaturMlle. Theresina auf dem 20 Fuß hohen Klowns Nipp u. Tripp. 3um 27. Male: Drahtseil. Mr. F. Chiarini, Jockey- Eine Nacht in Venedig, Originalreiter. Mr. Fascio, Voltigeur. Mr. Wasserpantomime in 2 Abtheilungen Alexander, Saltomortalesreiter. Mm. mit sensationellen Licht- und Wasser- nach Belieben. Bradbury, Barforcereiterin. Mlle. Ze- Effekten, großartiger Wasserfall, elekphora auf ungesatteltem Pferde. Ko- trisch und bengalisch beleuchtet, mische Entrees und Intermezzos v. einer grossen Fontaine, 3 wassersämmtl. Klowns. speiende Nilpferde und diverse neue höchst komische Einlagen. Morgen: Große Vorstellung mit neuem Programm. Eine Nacht in Venedig. Täglich ,, Auf Helgoland". Sonntag 2 Vorkellungen, Nachmittag 4 Uhr( 1 Kind frei): Die lustigen Heidelberger". Abends 71/2 Uhr ,, Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. einen meine Saaldekoration mit Empfehle den Genossen und Ver Büfte Laffalle's, Banner u.Fahnen. 2375b Otto Arendt, Friedenstraße 78, part. Großartiges Programm. F. Pietsch' Lanz- Dresdenerstr. 10. Brüder Beiso G. neuer Lehrkursus f. Damen u. Herren beg. Sonntag, 1. Nov., Nachm. 4 Uhr. Meld. Adalbertstr. 3 u. b. 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Oktober 1891, Abends 8 Uhr, im Lokale von Wiedemann& Manofski in Adlershof. Tages Ordnung: 1. Berichterstattung der Delegirten vom Erfurter Parteitag. 2. Diskussion. 3. Wahl der Vertrauensmänner von Cöpenick, Adlershof und Glienicke Der Einberufer. Achtung, Töpfer! Auf dem Bau der Töpfermeister Otto Klamann und Fuchs, Neue Jakobstrasse 8, geradeüber der Schmidstraße ist wegen Maßregelung der Kollegen die Sperre verhängt. 2385b Die Streikkommission. J. A.: L. Pierow. Deffentl Versammlung] Bürstenmacher! der Freien Vereinigung der Bau- Arbeiter Berlins am 1. November 1891, Unterstügungsv. der Bürste und Pinselmacher Deutschlands ( Filiale Berlin). im Lokale des Herrn Mohrmann, Sonnabend, den 31. Oftbr., Ab. 9 Uhr, Frankfurterstraße 117. T.- D.: 1. Vortrag. 2. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufge Band 1: Aveling, E., Die Darwin'sche Theorie. 2. Aufl. Geb. 2,- Mark. Band 2: Kautsky, K., Mare' ökonomische Lehren. 2, Band 3: Köhler, O., Weltschöpfung und Weltuntergang. 2. Aufl. 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( Agents provocateurs), welche gerade gegenüber der Redner- fernhält, wenn das bekannte freisinnige Bürgerthum" sich mit tribüne vertheilt waren. solcher Entschiedenheit von der Kirche abwendet, so muß die Vertheidiger Del Medico: Für die Art und Weise, in letztere ohne Zweifel in falschen Bahnen wandeln, denn sie ist wegen des Maitumults in Rom. welcher die Auflage gegen Körner erhoben wird, ist es bezeichnend, eine der hervorragendsten Stüßen der gegenwärtigen GesellII.) daß in dem Berichte steht, es sei dem Angeklagten ein ganzer schaftsordnung. Stoß anarchistischer Schriften und Bücher mit Beschlag belegt worden. gewesen, rein wissenschaftlich- sozialistischen Inhalts, die bei jedem Körner: Meine Herren, es sind im Ganzen drei Bücher Buchhändler zu haben sind.( Heiterfeit.) Den 26. Oftober. Gestern endlich fam als der letzte der Angeklagten der deutsche Student Wilhelm Körner zum Verhör. Er ist 22 Jahr alt, in Röthen geboren, er tam vor einem Jahre zur Kräftigung seiner geschwächten Gesundheit nach Italien und studirte in Rom. Er ist nicht unmittelbar auf dem Plate Santa Croce am er, bevor er verhaftet wurde, bemüht war, Zeugen aufzusuchen, die Vertheidiger Cipriani's, Fabrici: Herr Körner weiß, daß 1. Mai, sondern erst später in seiner Wohnung verhaftet worden. wie er selbst gesehen hatten und bestätigen fouten, daß Cipriani, weit Der Angeklagte, eine blonde anziehende Jünglingsgestalt, entfernt, aufzureizen, das Volk zur Ruhe ermahnte. Er schrieb wachsbleich von der sechsmonatlichen Kerkerluft der Voruntersuchung, diese Zeugen auf einen Zettel. Was geschah mit dem Zettel? spricht frei italienisch; doch muß er oft nach dem rechten Worte Körner: Kaum war Cipriani gefangen, so suchten wir ringen. Seine schlichten offenen Erklärungen und Erörterungen, die Augenzeugen, die zu seinen Gunsten aussagen konnten. Die Liste das Gepräge einer idealen Gesinnung und der Herzensüberzeugung dieser Zeugen wurde mir mit Beschlag belegt. tragen, machen sichtbarlich Eindruck im Gerichtssaale, und dieser Gindruck spiegelt sich auch in den Berichten der italienischen Presse aller Parteien wieder. Körner erklärt: Ich bin aus meiner Heimath meiner Gesundheit wegen und um zu studiren hierher gekommen, da ich Italien für ein freies Land hielt, wie die Schweiz und wie England, und dies falsche Vertrauen hat mich in diesen Käfig geführt. Ich habe das Glend der arbeitenden Klassen in verschiedenen Ländern Europas aus nächster Nähe fennen gelernt, aber ich muß erklären, nirgends habe ich dies Elend so grauenvoll, nirgends so herzzerreißend gefunden, als hier in Italien. Ich gehöre der sozialdemokratischen Partei Deutschlands an, aber der furchtbare Gindruck, den ich hier von ber Lage des Proletariats empfing, hat es bewirkt, daß es mir heute gleich ist, wenn Sie mich auch Sozialrevolutionär oder Anarchisten nennen. Von herzlichem Mitleid ergriffen, habe ich es für meine Pflicht gehalten, nach meinen schwachen Kräften zu einer Beffe rung und dereinstigen Befreiung der Armen beizutragen, und ich schloß mich daher der hier bestehenden sozialistisch- revolutionären Vereinigung an. Ich konnte und ich kann es nicht verstehen, daß man mir als Ausländer hieraus einen besonderen Vorwurf machen will. Weshalb soll ich nicht mitfühlen mit den Leiden meiner ausländischen Brüder? Der Kirchthurmpatriotismus ist nehmen. Präsident: Sie haben einen sozialistischen Verein gegründet, mit dem Namen„ La giustizia".( Die„ Gerechtigkeit".) Körner: Ja, es war ein Verein von Studenten, der den wissenschaftlichen Zweck hatte, die soziale Frage zu studiren, um fähig zu sein, moralisch und materiell an ihrer Lösung theil zu Mitglieder dieses Vereins der Behörde zu nennen. Präsident: Sie haben es verweigert, die Namen der Körner: Ja! Aber nur deshalb, weil ich wußte, daß man He verhaften und hier mit mir in diesen Eisenkäfig setzen wollte. Ich mache nicht den Polizeispion!( Bewegung im Saal.) öffentlichen Ministerium beweisen, daß eben die Personen, die Vertheidiger Fabrici: Nun wohl, ich werde dem auf dieser Liste standen, brutal verhaftet und in den Käfig der Angeklagten gesteckt worden sind. beginnt das Zeugenverhör. Das Verhör Körners dauerte etwa 1/2 Stunden; morgen Kommunales. fungeren Reichstags- Wahltreise Gestern fanden weitere Kommunalwähler Versamm lungen im ersten und vierten Reichstags- Wahlkreise statt. In derselben wurden foigende Kandidaten aufgestellt: I. Wahlkreis. 3. Bezirk: Singer. ( Südosten). 12. Bezirk: Paul Singer. A. Stadthagen. ( Often). 25. Eine Erhöhung der Kirchensteuer trifft das Bürgerthum" nicht eben hart. Es hätte zwar diese Erhöhung abwehren können, vermöchte, aber wozu denn? Es kann diese Erhöhung vertragen! wenn es eben die Gleichgiltigkeit gegen die Kirche zu überwinden Dieselbe wird bezahlt, es ist ja dazu da. Viele ballen die Faust in der Tasche und räsonniren, aber dabei bleibt's auch. Bei den Arbeitern liegt die Sache wesentlich anders. Auf ihnen lasten schwer die indirekten Steuern, fie feufzen am meisten unter der Brot- und Fleischvertheuerungs- Politit, ihnen nehmen die direkten Steuern den letzten Nickel aus der Tasche und schließlich kommt auch noch die durchaus überflüssige Kirchensteuer, die jetzt noch 10 pét. mehr fosten soll, Da bleibt dem Arbeiter thatsächlich nichts anderes übrig, vor Jahren vollzogen hat: den Austritt aus der als das auch in der Wirklichkeit zu thun, was er im Geist bereits Landeskirche! Daß damit auch die Zulassung zu sogenannten kirchlichen Ehrenämtern aufgehört hat, ist selbstverständlich. Aber das ist gerade das Gute bei der Sache. = Die Heiligkeit" der Ehe wird angeblich nur von der Bourgeoisie, insbesondere von den„ gut bürgerlichen" Hausfrauen beschirmt und bewahrt. Wie es darum steht, lehrt das vom Berliner Hausfrauen Verein" zum Besten der Pcämiirung braver Dienstboten" am Sonnabend in der Philharmonie abgehaltene„ Jahrmarktsfest", von dem wir kürzlich bereits mittheilen fonnten, daß es durch Ausstellung kostümirter weiblicher Schönheiten einen besonderen Reiz erhalten sollte. Die„ Vossische Ztg." schreibt über das Fest:„ Den Preis der Orginalität trug das für diesen Abend errichtete" Standesamt für tägliche Trauungen und Ehescheidungen, bei dringenden Bedürfniß auch an Sonnund Festtagen" davon. Zwei würdige Richter in Robe und Barett suchten hier den Wünschen der sie umorängenden heiraths und scheidungslustigen Paare mit möglichster genügen. Der zur Vorberathung des neuen Regulativs für die Er- Firigkeit zu Die gerichtlichen Taren und IV. IV. 14. " " T. Höhne. 26. G. Sabor. " PP " " 27. " " " 10 J. Hencke. " hebung der Hundesteuer von der Stadtverordneten- Bersammlung sonst gebotenen Erleichterungen waren freilich außerordentlich einhoch echte Vaterlandsliebe über Familienliebe steht, so hoch steht am Montag unter dem Vorsitz des Stadtverordneten Nikolai und 25 Pfg., für Ehescheidung 20 Pfg., bei nochmaliger Benutzung der internationale, der echte soziale Gedanke über der Liebe zum im Beisein des Magistratskommissars, Stadtraths Weise, von am selben Tage wesentlicher Rabatt". Bei dem voraussichtlich Baterland! Und Sie, meine Herren, sollten mir am wenigsten Neuem mit seiner Aufgabe beschäftigt. Dem Ausschusse lagen starten Andrange zu Ehescheidungen genügt behufs Zeitersparnis einen Vorwurf daraus machen. Hat nicht ihr Held Garibaldi, eine Anzahl von Petitionen vor, worin verschiedene Vorschläge der fest ausgesprochene Wille des männlichen Theiles ohne An Butunft genannt? en ich verehre, den Internationalismus die Sonne der wegen Abstufung der Steuer nach Verhältniß der Größe der gabe weiterer Gründe. Urtheilsspruch erlangt sofortige RechtsHunde gemacht und Säße von 9, 15 und 20 M. vorgeschlagen fraft." Wir empfehlen der verehrlichen Kommission für das werden, während von einer Seite die gänzliche Abschaffung der deutsche bürgerliche Gesetzbuch die Erwägung, ob sich das Kapitel Hunde aus Sittlichkeits- und anderen Gründen gefordert wird. von der Ehescheidung nicht in diesem Sinne amendiren ließe. Wie Nach einer längeren Debatte, in welcher hervorgehoben wurde, viel Zeit, Kosten und Umstände würden durch die Einführung daß die Stadtgemeinde, um der Ueberwucherung der Hunde und solcher Paragraphen erspart." insbesondere der großen Luyushunde zu steuern, fortgefeht um Würde diese Verspottung der Ehe auf dem Programm Grhöhung der Hundesteuer bei den Staatsbehörden petitionirt eines Arbeiterfestes gestanden haben, so würde man sicherlich ein habe, auch die Einführung eines stufenweiſen Steuergesetzes um gewaltiges Geschrei erhoben und daran allerlei Bemerkungen deshalb nicht möglich sei, weil es an einem wirksamen Kriterium über die sozialdemokratische Zukunftsehe" gereiht haben, welche zur Unterscheidung mangele, blieb der Ausschuß bei seiner angeblich ein gleich schnelles knüpfen und Lösen des Ehebandes früheren Ansicht stehen und beschloß, die Steuer auf 20 M. für gestatten soll. Die Vermuthung, daß die züchtigen Hausfrauen alle unde vom 1. Upril 1892 ab jetzujeßen. Das Regulativ mit dem sinnigen Scherz eine Parodie auf diese Zukunftsehe" gelangte im Allgemeinen zur Annahme. Abänderungen wurden beabsichtigt haben, hat nicht viel Wahrscheinlichkeit für sich. Das Es wird hier von dem Präsidenten ein Bericht der Polizei nur insofern beschlossen, als im Falle des Bedürfnisses Hunde" Standesamt für tägliche Trauungen und Ehescheidungen" paßt behörde über diesen Verein" La giustizia" verlesen, in welchem blinder Personen, sowie die in den staatlichen wissenschaftlichen boch viel eher auf die„ Gegenwartsehen" der Bourgeoisie, welche der Begründer Körner als„ sogenannter Student" bezeichnet wird. Juſtituten als Versuchshunde zu Forschungszwecken gehaltenen nicht auf freier, d. h. durch keine äußeren Rücksichten beDie Bertheidiger protestiren gegen diese Bezeichnung, und Körner Bunde von der Steuer befreit sein sollen. Die zur Bewachung einflußter Wahl beruhen, sondern meist nur um eines Verin lärt: Ich bin nach den Vorschriften des Gesetzes eingezeichnet von Zadenräumen und Waarenvorräthen nothwendigen hunde mögensvortheils, einer Karriere oder eines wohlklingenden Titels in der Liste der Studenten der Universität zu Rom, und habe sollen gwar nach dem Borschlage des Ausschusses ebenfalls steuer- willen geschlossen werden und von Rechts wegen schon an demmaine Borlesungen, wie die Professoren bezeugen tönnen, regei- frei sein, jedoch dürfen diese Hunde die Straße nicht betreten und selben Tage wieder gelöst zu werden verdienen. mäßig besucht. Die Bezeichnung der Polizei ist also unwahr. müssen ebenso wie die Wachthunde bei Tage an der Kette liegen Ich habe hier zugleich zu eröffnen: Vom ersten Tage seit ich in oder in einem die Freiheit des Hundes vollständig ausschließenden Rom anfam, hatte ich die politische Polizei hinter mir auf meinen Die ,, Gutmüthigkeit" der Berliner ist eine so sprichwörtDinger Ausschuß entgegen einem auf Abschaffung der Glauben finden. Wir drucken folgende Zuſchrift eines unserer Die Meldepflicht der Haus- liche Redensart geworden, daß Fälle vom Gegentheil kaum mich sogar in den Hörsaal der Professoren hinein. Eines Tages felben gerichteten Antrage bestehen lassen, und zwar mit Rücksicht Leser ab, aus der hervorgeht, daß es mit der vielgerühmten Woh ein Mann in elender Arbeiterkleidung zu mir in meine Darauf, daß es jowohl für den Eigenthümer als auch für die„ Sutmüthigkeit" boch nicht so weit her iſt: Ms ich so schreibt Bohnung, gab sich als Anarchisten zu erkennen und bewog mich mee on Wichtigkeit it, eine Kontrolle über vie von unser Abonnent- Montag früh kurz vor fünf Uhr die Köpnickerburch seine herzbrechende, mit thränenden Augen vorgetragene en ergern gehaltenen puuve ausüben zu lassen, indeffen ist straße entlang zur Arbeit ging, ertönten vom Hause Nr. 70 her Geschichte, das Wenige, was ich befize, mit ihm zu theilen. Es die Vorschrift, daß der Wirth gehalten sein soll, die Melde- flagende Hilferufe. Ich eilte hinzu und sah einen Mann auf möchte wissen, ob er das Geld, das ein Polizeispigel, wie ich hinterher erfuhr; ich formulare halbjährlich seinen sämmtlichen Miethern vorzulegen, dem Bürgersteig liegen, welcher laut jammernd nach einem mir abnahm, dahin abgeändert worden, daß er solche nur denjenigen Miethern Wächter rief. Ich bemühte mich um den Mann, so gut ich's die Quätur abgeführt hat.( Seiterkeit.) Ich habe diesen vorzulegen hat, welche Hunde halten. Auch soll die vom Wirth vermochte und fragte, was ihm denn eigentlich fehle. Gr erklärte, menschen, an demselben Tage, als ich verhaftet und zur Quästur auszustellende Bescheinigung fünftig dahin lauten, daß nach seinem er sei ausgeglitten und habe sich vielleicht den Fuß gebrochen, wiedererkannt und ich möchte hier gleich den öffentlichen An- in seinem Hause nicht vorhanden sind. führt wurde, dort in der Onästur selbst, in Uniform gekleidet, besten Wissen anderweite als die in der Liste angegebenen Hunde aufzustehen vermöge er nicht mehr. Er habe das schon einem fläger bitten, eine Untersuchung anzustellen. Ich kann den Mann war n Der Sie fo פון Thr und en des vers br., tale att, Be SL er Auf die Frage des Präsidenten, die sozialrevolutionäre Richtung näher zu bestimmen, erklärt der Angeklagte: Evolution( Entwickelung) und Revolution sind keine sich widersprechenden Begriffe. Die Revolution ist nichts anderes als Hundezwinger Lokales. " furz vorher in der Nähe gewesenen Schußmanne erklärt, der aber fei weiter gegangen, weil sein Dienst zu Ende gewesen sei. Ich fonnte dem armen Teufel auch nicht helfen, einige Minuten fehlten nur noch an fünf Uhr und da mußte ich in der Fabrik sein, sonst heißt es Strafe zahlen! Ich lief bis zur nächsten Straßenece, rief einen Droschkenkutscher und theilte ihm den die Evolution an dem Zeitpunkt, wann sie reif geworden und stattgefunden. Kirchenwahlen haben an den letzten Sonntagen in Berlin Vorfall mit. Der versprach mir auch, sich des Unglücklichen anoffenbar wird; und weil es unabänderlich, unabwendbar ist, daß etwas, Gemerkt hat von diesen Wahlen" Niemand zunehmen. Ich will noch bemerken, daß der Letztere mir vollvon einem„ be... Arbeiter" dieser Zeitpunkt und damit diese Revolution kommt, so wollen wir in Berlin, die sozialdemokratische Pfeift" auf die Kirchen- also nicht die Rede sein kann. Was sonst noch aus dem Verganz erklärlich, denn die numerisch stärkste Partei kommen nüchtern schien, die unterdrückten sozialen Klassen darauf vorbereiten, damit der wahlen. nothwendige Kampf weniger grausam werde. Sie sehen also, wir unglückten geworden ist, habe ich trotz aller Nachfragen nicht in Wir würden auf diese an und für sich völlig belanglosen Erfahrung bringen können. ist. Wer Augen hat zu sehen, der weiß heute, daß nicht nur in nicht über den Ausfall derfelben ein Langes und Breites zu haben sich an die Eisenbahnverwaltung gewandt, um Abhilfe zu pollen Wahlen gar nicht zurückgekommen sein, wenn die Kreuz- 3tg." Europa, sondern in den Kulturländern der ganzen Erde die sammenfaselte. Uns ist es völlig gleichgiltig, ob die" Positiven"| schaffen gegen den verheerenden Bauch, welcher durch die Gogestorben ist und ihrem Untergange entgegen geht. Wenn wir Das oben erwähnte Junterblatt ist natürlich voller Feuer und Lokomotiven der zahlreichen Züge der Wannseebahn verursacht Sozialisten und Sozialrevolutionäre nicht das Bewußtsein der Flamme für die Positiven", die nach seiner Ansicht berufen wird. Er belästigt nicht allein die Straße, sondern er dringt in Arbeiter aufrütteln, so werden die Barbaren einziehen in diese sind, die Welt aus den Angeln zu heben. Ohne das allmächtige vernichtender Weise in die Wohnungen ein. Man verlangt rauchLänder, so werden sie ihre Ankunft beschleunigen. Dies Auf- Geld vermögen aber auch die strenggläubigen Positiven" nichts verzehrende Lokomotiven, wie solche auf der Stadtbahn fahren. rütteln ist unsere Pflicht, unsere historische Mission. Meine anzufangen, deshalb ist es auch ihre größte Sorge, der steuer. Die Häuser der betreffenden Straße merden durch diese NebelHerren, ich spreche hier in Rom. Nun wohl! So sind einst zahlenden Bevölkerung möglichst viel Geld aus der Tasche zu stände entwerthet und thatsächlich sind schon viele Wohnungen " Die Bewohner der Flottwell und Dennewißstraße natürlich das Geld, weil es im Grunde verwaltung ist auf die Beschwerde bisher nicht eingegangen. Man ein orthodoxer oder ein liberaler Geist- hat sich nun, wie der Konfektionär" mittheilt, an die höhere licher zu besolden ist. Aber die Liberalen segen ihren Instanz gewandt und hofft von dieser die Berücksichtigung der Phrasendresch- Apparat dabei so in Bewegung, daß der Steuer- ausgesprochenen Wünsche. abler nicht so deutlich merkt, wie und wieviel ihm abgeknöpft wird. Ein starker Rauhreif ist in der vorletzten Nacht bei einer günſtigen Borse Beitung" tebe ngahit die positiven unter une Kreuz- Zeitung" gesteht ein, daß Rälte, die stellenweise über 2 Grad betrug, in Berlin und Um Rom, in diese Stadt, und so werden diesmal die nehmen Barbaren aus dem Osten tommen; sie bereiten gleich ist, ob sich schon vor.( Bewegung.) Präsident: Sie haben auch an anderen sozialistischen befand sich auch der Auftrag von Seiten der Neuen Zeit" orner: Unter den mir mit Beschlag belegten Briefen Deutschlands Korrespondenzen zu senden. Um dies zu thun, haben aber trotzdem eine kleine Majorität erhalten und so kann Stimmung gegeben. Der Reif hielt sich im Freien bis 9 Uhr mußte ich natürlich den Stand der sozialen Bewegung in diesem es jetzt nach der Wahl ja zugestanden werden, um was es fich Bormittags; dann mußte er der Sonne weichen. Lande, in dieser Stadt fennen lernen. Präsident: Giebt es eigentlich handelt. Natürlich um mehr Geld und zwar um eine Die Berliner Milch" ist nicht so schlecht wie ihr Ruf. ( Federazione anarchica) in Rom? einen anarchistischen Bund Erhöhung der Kirchensteuer um 10 pCt. Von 52 000 Liter Milch, die bei den im September vorgenom Wir fonstatiren mit Freuden, daß der Indifferentismus in menen 3214 polizeilichen Milchprüfungen untersucht wurden, sind Körner: Nein. Es gab höchstens eine moralische Ver- tirchlichen Dingen sich nicht nur auf die Kreise unserer Arbeiter nur 320„ beanstandet" worden. In 78 Fällen wurde das Strafbindung, auf gleich oder ähnlich gesinnte Ueberzeugung der Geister erstreckt. Daß der Arbeiter der Kirche längst den Rücken gefehrt verfahren eingeleitet. gegründet, aber nirgends einen wirklichen, materiell bestehenden hat, ist erklärlich, er verlangt nach Brot, nicht nach Steinen!| organisirten Bund. Körner erklärt, gerade " unt Aber auch ein sehr großer Theil der Bourgeoisie läßt sich selbst Der Ausbruch der Masern und Diphtheritis ist in Bei den letzten die vorgesetzte Behörde bereits davon in Kenntniß gesetzt. Unter Maifeier für die Neue Zeit" zu machen, fei er auf den Blak durch die beweglichsten Klagen der Kirchengetreuen nicht mehr Reinickendorf seitens des Kreisphysikus Dr. Philipp konstatirt und Eanta Croce gegangen und er bestätigt im Uebrigen die früheren Kirchenwahlen war die Betheiligung eine lächerlich geringe den Schülern der dortigen Gemeindeschulen sind bis jetzt zwölf Aussagen Cipriani's über eine ganze Anzahl Lockspigel und dabei glauben wir mit Bestimmtheit, daß auch nicht ein Kinder als an der Diphtheritis und zehn Kinder als an Masern Siehe die vorgestrige Nummer. Arbeiter einen Stimmzettel abgegeben hat. Wenn sogar die leidend gemeldet worden. Die feitens des Kreisphysikus an Ort Bourgeoisie sich so ostentativ von den kirchlichen Bestrebungen und Stelle vorgenommene Untersuchung der Epidemie hat era nothwendig zu erachten ist. dabei: " schrieben: Ar Lö Be ni wi Er kam aber die le fp Li Go ge 10 ne M 3. h in geben, daß eine Schließung der Schulen bis jetzt noch nicht für| Spandau zu überführen. Aus Leipzig wird der„ N.- 3tg." ge-| berechtigten Ermahnung nachzukommen, wurde P. so ausfallend gegen den Beamten, daß dieser schließlich zur Ver Der berüchtigte Spandauer Raubmörder Wetzel wurde haftung schreiten mußte. Der Student wehrte sich aber heftigit Zur Vorgeschichte des Zusammenbruchs des Bank und Dienstag Nachmittag im Hotel zum„ Sächsischen Hof" in dem er und erst vier Beamten, welche der Lieutenant von der Wache Lotteriegeschäfts August Juhse werden noch Einzelheiten bekannt. unter dem Namen„ Weizmann" bereits seit ungefähr einer hatte holen lassen, gelang es, denselben fortzubringen. Als auf Fuhse erscheint verdächtig, bei der sog. Antisflaverei- Lotterie eine Woche logirte, von der hiesigen Polizei verhaftet. Ueber die ber Wache aber seine Personalien festgestellt waren, erſchien aud trafbare Handlung auch damit begangen zu haben, daß er die Person des Raubmörders ist jeder Zweifel ausgeschlossen, denn sein Kommiliton H. daselbst. Er behielt den Hut auf dem Kopfe, vierte Emission ausgab, ehe auch nur die erste vergeben war. Der Verhaftete hat bereits zugestanden, daß er der gesuchte zeigte eine sehr herausfordernde Haltung und verlangte, daß er Für die Volkskindergarten- Lotterie hatte er den General über- Wekel sei und an dem Spandauer Raubmorde Theil ge- feinen Freund legitimiren dürfe. Es wurde ihm gesagt, daß nommen. Sein Vorgehen ist für das Unternehmen verhängniß- habt habe. Bezüglich der Ermittelung Wetzels wird folgendes dies nicht mehr möglich sei und der Polizeilieutenant forderte voll geworden. Fuhse wird beschuldigt, von etwa 8000 Loosen berichtet. Wetzel hatte an einen guten Freund" in Süddeutsch ihn energisch auf, das Bureau zu verlassen. diefer Lotterie, die er erhalten hatte, nur 22 vergeben, den größten land Koupons geschickt, die von seinem Raube herrührten. Dies dieser Aufforderung nicht nach, so daß ihn schließlich der Wacht Theil jedoch verpfändet zu haben. Die Unternehmer der Lotterie verrieth ihn; denn der Freund machte der Polizei Anzeige, die meister hinausbringen mußte. Sein Thatendrang war aber damit sind jetzt gezwungen, die Gewinne nochmals anzukaufen. Es er- ihre Kenntniß in der Sache sofort nach Leipzig weiter gab. nicht gestillt, er fehrte vielmehr noch einmal zurück und nut scheint der„ Voff. 3tg." zu Folge auch fraglich, ob sie bereits das Uebrigens soll auch bereits sein angenommener Name" Weh- wurden auch seine Bersonalien festgestellt. Der Staatsanwalt Geld von Fuhse erhalten haben. mann", unter dem er sich auch in Chemnitz aufgehalten hat, bei beantragte mit Rücksicht auf die Gröblichkeit des Exzesses gegen Der Seelsorger und Knabenschänder Harder aus Weißen der Polizei Verdacht erregt haben, so daß man ihn beobachtete.. 6 Wochen Gefängniß und 14 Tage Haft, gegen S. 1 Woche Der Verhaftete leugnet nur in einem Punkte er will die That Gefängniß und 1 Woche Haft. Der Gerichtshof ließ es nur ſee ist in Graz verhaftet. Dem„ Berliner Tageblatt" geht darüber nicht allein ausgeführt, sondern zwei Komplizen dabei gehabt als Milderungsgrund gelten, daß die Angeklagten nach ihrer folgendes Privattelegramm zu: Infolge der Requisition des Untersuchungsrichters am Land- haben, die den wesentlicheren Theil des Mordes begingen. Be- Behauptung angezecht waren und er verurtheilte unter diesem gericht II, Berlin, wurde der wegen Sittlichkeitsvergehens, befragt, wer diese Komplizen gewesen, erklärt er, sie nicht gekannt Gesichtspunkte den P. zu 80 M., den H. zu 30 M. Geldbuße. Er sagt, er selbst habe nur vor der Thür Warum wird denn hier nicht auch mit der ganzen Strenge des gangen an Kindern unter 14 Jahren, steckbrieflich verfolgte zu haben! Pastor Hans Jürgen Harder am 24. d. M. von zwei Sicherheits-" Schmiere" gestanden, während die beiden unbekannten Ge- Gesezes eingeschritten?! Erst als er drinnen einen wachtleuten in Zivil verhaftet. Die Beamten gewährten ihrem nossen den Mord vollbrachten. Unter der Auflage des wissentlichen Meineides stand Arrestanten noch so viel Zeit, daß derselbe sein Mittagbrod ein- Schuß gehört, sei er hineingegangen und habe danu allernehmen konnte. Pastor Harder, der sich in Graz acht Tage dings an der That insofern aktiv Theil genommen, als er das gestern der frühere Reſtaurateur, jezige Bauwächter Bernhard unangemeldet bei seinem Schwager, dem Ingenieur Steinbrück arme Opfer, das noch Leben hatte und sich wehrte, an den vor dem Schwurgericht am hiesigen Landgericht I. Der An aufgehalten hatte, fügte sich, nachdem er gespeist, willig in die Beinen festgehalten, während ihm die Komplizen vollends den geklagte hatte sich im Jahre 1888 in zweiter Ehe verheirathet, das Eheglück dauerte jedoch nur wenige Monate. Der An Verhaftung, die er übrigens erwartet zu haben schien. Er sagte Garaus machten. Man hält indeß diese Schiloerung für erlogen. geklagte, welcher sein bester Gast zu sein pflegte, befand sich Nach anderweitigen Mittheilungen fügen wir noch hinzu: Ich muß mich in Gottes Namen fügen."() Wezel ist bereits am Sonntag, den 18. Oktober, in Leipzig von häufig in sehr aufgeregtem Zustande und mißhandelte seine Ghe Der Verhaftete sprach dann noch von einer" Intrigue seiner Chemnig eingetroffen. Er hat sich, wie es in dem Berichte heißt, frau berartig, daß dieselbe schon nach wenigen Monaten die Gegner in Berlin"; er wurde mittelst eines geschlossenen Fialers als Weizmann, nach einem Berichte des„ Leipziger Tageblatt" als Chefcheidungsflage einreichte. Sie erzielte es auch, daß ihr von zunächst der Polizeibehörde vorgeführt und dann ebenfalls mittelst Westermann ins Hotelregister eingetragen. In Leipzig war er Gerichtswegen zugestanoen wurde, sich schon während der Klage Wagen dem Landesgerichte eingeliefert, woselbst er sich noch in Begleitung eines Velozipedenreifenden angekommen, den er in von ihrem Ehemanne zu trennen, und da sich Letzterer in ganz gegenwärtig in Haft befindet. Der Auslieferung des Verhafteten Belosiped und vertrieb sich hier die Zeit, wie Augenzeugen licht nicht nach und so wurde er zur Ableistung des Offen Chemnitz kennen gelernt hatte. Von Letzterem kaufte er ein guten Vermögensverhältnissen befindet, wurde ihm aufgegeben, seiner Frau entsprechende Alimente zu zahlen. Er kam dieser dürfte nichts im Wege stehen." Ob diesem wackeren Diener des Herrn nicht noch aus seiner bekunden, damit, daß er das Radfahren lernte und Ausflüge barungs- Gides nach dem Amtsgericht geladen. Das Wesen des früheren Thätigkeit her das Gebot bekannt war: Du sollst den auf dem Vehikel machte. Auch Dienſtag Nachmittag tam er letteren besteht bekanntlich darin, daß man ein genaues Vers Namen Deines Gottes nicht unnüßlich führen?"!" Aber im vom Radfahren, worauf er in der Gaſtſtube des gedachten Namen Gottes wird bekanntlich kein Recht gesprochen, sondern Hotels von zwei dort postirten Kriminalbeamten verhaftet, zeichniß seines Vermögens angiebt und beschwört, außer den auch über diese Art von Sündern: Im Namen des Königs!" gebunden und nach dem Gefängniß transportirt wurde. Die daselbst aufgeführten Posten nichts zu besitzen. Der Angeklagte jenigen, die während der Zeit seines Leipziger Aufenthalts mit tam nun auf das Gericht nicht etwa mit einem wohl vorbereiteten Auf unerklärliche Weise verschwunden ist der Hilfs- dem Raubmörder in Berührung famen, fennzeichnen ihn als und auf seine Richtigkeit sorgfältig geprüften Verzeichniß, e heizer Hermann Löbel, welcher am 12. Juli 1870 in Binz ge- einen gewandten Mann, der einen Schnurr- und Backenbart, schrieb vielmehr auf einen Fehen Papier einige werthlofe boren ist und mit seiner Schwester am 18. d. M. aus Eberswalde sowie einen Klemmer trug und auch sonst ein gewandtes Be Kleidungsstücke auf, schüttete den Inhalt seines Portemonnaies im in Berlin eintraf. Schon auf dem Stettiner Bahnhofe trennte nehmen zeigte. Widerstand setzte er feiner Verhaftung nicht ent- Betrage von 2,50 M. vor dem Richter aus und beschwor, weiter sich Löbel von seiner Begleiterin und ist seitdem nicht wieder ge- gegen, nur in seinem Gesichte, das aschfahl geworden war, fenn nichts zu besitzen. Dieser Eid war ein falscher, da dem Angeklagten bes sehen worden. Er führte eine Baarschaft von 70 M. und eine zeichnete fich eine gewaltige Erregung, die sich seiner bemächtigt wiesen werden konnte, daß derselbe zu jener Zeit mehrere Werthpapiere besessen und bei einem Bautier hinterlegt hatte. Staatsanwalt Sein Chemnitzer Reisebegleiter wurde ebenfalls verTaschenuhr bei sich. Da ein Selbstmord ausgeschlossen erscheint, hatte. ist die Polizei eifrig bemüht, den Verbleib des Vermißten festzu- nommen. Er hatte schon vor einigen Tagen seine Absicht kund- Benedix erachtete den Eid auch für einen wissentlig stellen. Als besonderes Merkmal dient eine Narbe, welche 2. auf gegeben, von Leipzig abreifen zu wollen, dies jedoch immer falschen, während der Vertheidiger, Rechtsanwalt Arndt, der Nafe trägt. Er hat dunkles, fast schwarzes Haar, ist bartlos wieder verschoben. In seinem Besitze fanden sich 400 m. baares höchstens einen fahrlässigen Meineid gelten laffen wollte. Geld, viele Kupons und die Uhr und Uhrkette des ermordeten sei und sich wegen delirium tremens im Jahre 1885 in be Charitee befunden habe. Mit Wegel's Festnahme in Leipzig fällt auch eine noch vorDer Sachverständige, Sanitätsrath gestern der hiesigen Kriminalpolizei zugegangene Mittheilung, mittenzweig, begutachtete aber, daß sich der Angeklagte nach welcher er angeblich am Sonntag in einem Lokal in der zur Zeit der That nicht in einem Zustande befunden habe, der die freie Willensbestimmung ausschloß. Die Geschworenen e Linienstraße in Berlin gesehen worden ist. Wo er sich inzwischen flärten den Angeklagten nur des fahrlässigen Meineides für aufgehalten, ist bis jetzt nicht bekannt. Seine Verhaftung in zu Leipzig ist an sich kein Beweis dafür, daß er inzwischen nicht 10 Monaten Gefängniß unter Anrechnung von 4 Monaten schuldig und Gerichtshof verurtheilte denselben im Auslande gewesen sein könnte. Sehr merkwürdig ist es, daß er bei der Auswahl eines falschen Namens auf einen solchen auf die Untersuchungshaft. verfiel, der an den feinigen so nahe antlingt. und 1,70 Meter groß. Hirschfeld. Der ers Re Wegen Beleidigung des Magistrats und der Stadt dakteur der„ Kreuz- Zeitung", Frhr. von Hammerstein, sur Berantwortung gezogen. Die Beleidigung soll in der Nummer der„ Kreuz- Zeitung" vom 8. März, geschehen sein, in welcher die Thätigkeit der städtischen Kommission zu Byrik zur Verbesserung Es war der der Lehrergehälter besprochen wurde. Der Angeklagte und der weil Wegen Betruges verhaftet wurde vor einigen Tagen ein hiesiger Juwelier, welcher den Juwelenagenten G., der aus wärtige Häuser in Berlin vertritt, um Brillanten im Werthe von 1600 M. geprellt hat. Der Juwelier, der hier ein offenes Geschäft betreibt, hatte von seiner Verkäuferin 2500 M. geliehen, welche die Dame, im Einverständniß mit ihm, einflagte, so daß sie auf Grund des obsiegenden Erkenntnisses die Waaren im Geschäftslokal abpfänden ließ und diese dann in der Auktion selbst erwarb, somit das Geschäft thatsächlich jetzt der Vertäuferin gehörte. Unter Verschweigung dieses Umstandes, der Weiter wird uns gemeldet, daß der Mörder Wetzel gestern dem Agenten natürlich unbekannt war, wußte der Juwelier Abend 6/2 Uhr auf dem hiesigen Anhalter Bahnhof eingetroffen Herrn G. zu veranlassen, ihm für 1600 M. Brillanten auf Kredit und sofort nach Spandau überführt worden ist. Die Ueberzu übergeben. Der Juwelier hatte nichts Giligeres zu thun, als führung des Raubmörders vom Bahnhofe in Spandau nach dem bie Pretiosen durch einen bekannten Vermittler( H. in der Koch- Amtsgerichts- Gebäude erfolgte mittelst der Droschke 18, und man straße) veräußern zu lassen und den Ertrag für sich zu ver- schritt sogleich zu einem eingehenden Verhör. wenden. Als der Agent G. Kenntuiß von dem Sachverhalt Kriminal- Polizei- Inspektor von Meerscheidt- Hüllessem aus Berlin Vertheidiger, Rechtsanwalt Rägell, beantragten die Bertagung, betam, erstattete er Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und der daselbst eingetroffen, und zwar in Gemeinschaft mit der unverehelichten mit dem Magistrat und der Stadtverordneten- Versammlung Juwelier wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Ver Klaus, welche seiner Zeit den Mörder der Postschaffnersfrau Pyrit noch Unterhandlungen wegen Zurücknahme des Strafantrage nehmungen der Betheiligten haben bereits begonnen. Wende gesehen hatte und bei den Zeugenvernehmungen die schwebten. Der Magistrat habe bereits einen ablehnenden Bescheid Sauptrolle spielte. Diese nun, dem Mörder Wetzel gegenüber ertheilt, die Stadtverordneten- Versammlung habe sich aber no Gestern ist auf offener Straße ein mit einem Schimmel gestellt, erklärte zum allgemeinen Erstaunen, daß der Genannte nicht geäußert und es sei im Interesse des Angeklagten deren bespannter Wagen, welcher für 7000 Mart Tuche enthielt und mit dem gesuchten Mörder der Wende eine ungeheuere Aehnlich- Entschluß abzuwarten. die Aufschrift„ Appretur und Dekatur von Rudolph Pack" trug, feit besige, und zwar in Gestalt, Sprache, Schnurrbart und Farbe merksam, daß das Abgeordnetenhaus, dessen Mitglied der - Der Staatsanwalt machte darauf aufs gestohlen worden. der Haare. Es wird heute eine nochmalige Gegenüberstellung geklagte sei, demnächst zusammentrete und somit ein Aufschub fallen und das Haar so frifirt worden ist, wie es bei den Wende geklagte erklärt hatte, daß er den Grundfas habe, niemals be, fchen Mörder gesehen worden ist. Die Klaus hat schon gestern seiner Immunität als Parlamentsmitglied Gebrauch zu machen die Erklärung abgegeben, sie nehme mit ziemlicher Bestimmt beschloß der Gerichtshof die Bertagung bis zu Entscheidung der heit an, in Weyzel den Mörder der Frau Wende vor sich zu Pyrißer Stadtverordneten- Bersammlung. haben. Der in der Reinickendorferstr. 23 wohnende Schrift feher Otto Thiede wurde gestern Nachmittag von seinem ihn befuchenden Sohn todt in einer Blutlache liegend aufgefunden. Es gab dies zu dem Gerücht von einer neuen Blutthat Veranlassung; es ist jedoch festgestellt, daß Th. infolge einer inneren Blutung verstorben ist. Buchdrucker- Bewegung. Без geführte Trompete. Auf der Flucht strauchelte er jedoch und A. hause Am Urban erforderlich wurde. war Allee fiel Nachmittags seinem Es sei noch bemerkt, daß der Verbrecher gestern Abend mittelst Droschte vom hiesigen Anhalter Bahnhof nicht bis zur Ein eigenartiges Abenteuer hatte der Musikerlehrling A. Station Thiergarten, sondern bis zum Bahnhofe Zoologischer in der Nacht zum Montag zu beſtehen. Als er gegen 23/4 Uhr Garten gebracht wurde, von wo aus die Weiterfahrt nach Spandau von Moabit fam und in der Bellevue- Allee kurze Zeit hinter mittelst Eisenbahnzuges geschah. Zur Aufrechterhaltung der einem Baume stand, wurde er hinterrücks durch drei aus dem Gebüsch tretende Strolche überfallen. Der Eine hielt ihm den Ruhe und Ordnung war das 4. Garde- Regiment zu Fuß mit je Die gestern Abend auf Tivoli tagende allgemeine Mund zu, der zweite preßte ihm die Hände auf dem Rücken 50 Mann auf die Kompagnie konfignirt worden. Jeder Mann zusammen, und der Dritte durchsuchte die Taschen, aus denen hatte 20 scharfe Patronen erhalten. Die Anfangs außerordentlich Buchdruckerversammlung mit Hilfsarbeitern und Hilf er eine silberne Remontoiruhr mit Nickelkette und ein Taschen- erregte Stimmung iſt ſpäter einer vollständigen Ruhe gewichen. arbeiterinnen, die von gegen 4000 Personen besucht war, schloß einstimmig folgende Resolution: meijer entnahm, während er Geld nicht fand. Als er solches Polizeibericht. Am 27. d. M. Vormittags wurde der verlangte, entgegnete A., es wäre ihm sehr erwünscht, wenn er obdachlose Arbeiter Landeck vor dem Hause Großbeerenstr. 11 doch entriß der Zuletztgenannte dem Lehrling noch die mit so schwer verlegt, daß seine Ueberführung nach dem Kranken- ausgedrückten Wunsches auf Verständigung Verhandlungen ihm solches geben würde. Die Strolche verschwanden darauf, von einem unbekannten Manne durch einen Steinwurf am Kopfe veranlaßt, da troh des bei Ueberreichung der Kündigung " Die heutige allgemeine Buchdruckerversammlung fieht fich Vor dem Hause Schön- seitens der Prinzipalität nicht beliebt werden, sondern fortgefest am sich zu nehmen, auch dem Räuber damit noch mehrere Schläge mit Mauersteinen belabenen Bagen, gerieth unter Die Mer ganze Personale wie einzelne Mitglieder des 11. V. D. 2. auf den Kopf, zu verſetzen. Dann entfloh U. aus Furcht, die desselben und wurde am Unterschenkel bedeutend verlegt. Er provokatorischer Weise gemaßregelt werden, den Kollegen Der Privatwächter Richter eines Grundstücks am alten Beit fiel eine 73 Jahre alte Frau, anscheinend in der Trunken Forderungen an die Prinzipale zu stellen: wurde nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht. Zu derselben empfehlen, am Donnerstag, den 29. Dttober, folgende 1. Neunstündige Arbeitszeit( inkl. Frühstücks- u. Vesperpause) Strolche möchten unikehren. Viehhofe, welches als Lagerplatz für alte Baumaterialien dient, bemerkte in der Nacht zum Montag Personen, welche im Begriff waren, Holzvorräthe über den Zaun hinwegzuheben. Er versuchte, zwei der Diebe festzuhalten, wurde jedoch von denselben thätlich angegriffen und erhielt mehrere Messerstiche in den Hinter fopf. Als auf die Hilferufe des Wächters mehrere Personen herbeieilten, ergriffen die Messerhelden die Flucht und entkamen. heit, von der zu ihrer Wohnung im Keller des Hauses Adalbertstr. 70 führenden Treppe nnd verstarb auf der Stelle.. Abends wurde ein Tapezirer in seiner Wohnung in der Wilsnackerstraße schwer erkrankt vorgefunden und nach dem Krankenhause in Moabit gebracht. Er hatte infolge eines gegen ihn gerichteten Strafverfahrens sich zu vergiften versucht. Zu derselben Zeit stürzte der Maler Kozlowsti im Hause Gräfestr. 8 von einer nach dem Krankenhause Am Urban gebracht werden mußte. 2. Erhöhung der Grundposition um 10 pt. 3. Festsetzung des Lokalzuschlages auf 331/3 pCt.( Das Minimum des gewissen Geldes beträgt demnach für Berlin 27,35) Außerdem empfiehlt die Versammlung, da das Vorgehen R. vermochte sich noch zu emem in der Nähe n ohnenden Arzt Treppe und erlitt eine so schwere Verlegung am Kopfe, daß er der Prinzipale eine friedliche Vereinbarung ausgeschlossen erscheinen zu schleppen, wo er einen Nothverband erhielt; dann mußte der Bor dem Hause Prinzenſtr. 38 fiel Abends ein Arbeiter beim Ueberarbeit zu verweigern; wo die Forderungen der Gehilfen läßt, überall da, wo die Forderungen nicht bewilligt werden, schaft bewilligt werden, ist die Kündigung zurückzuziehen." Weiterer Bericht folgt. werden. entjehlich Bugerichtete nach dem Lazarus- Krankenhause geschafft Besteigen eines Pferdebahnwagens zur Erde und wurde am Hinterkopf bedeutend verletzt. Am 27. d. M. Abends und am darauffolgenden Morgen fanden Büschingstr. 6 und Neue Friedrichstr. 3 kleine Brände statt. In der Mordsache Nitsche hat sich ein Umstand ergeben, welcher den verhafteten Schulze bedeutend entlastet. Dieser hatte angegeben, er habe seinen kaffeebraunen Ueberzieher in der Mordnacht nicht getragen, denselben vielmehr am 24. d. M. bei einem Pfandleiher M. versezt gehabt und erst am 25. Morgens um 10 Uhr eingelöst, das Geld dazu habe er sich auf ein seinen Eltern entwendetes Sparkassenbuch verschafft. Diese Angaben haben sich als stichhaltig erwiesen. Die blutigen, unter dem Bett vorgefundenen Manschetten anlangend, wird bekannt, daß dies Gerichts- Beitung. Eine allgemeine Prinzipalversammlung der Berliner Buchdrucker war für den geftrigen Abend einberufen. Bu ders felben fand sich der Prokurist unserer Druckerei ein; derfelbe mußte jedoch auf Beschluß der Versammlung das Lokal verlassen. Die Herren Prinzipale die die von den Gehilfen verlangten Die Berliner Straßen find jetzt des Abends häufig Bedingungen nicht zu akzeptiren geneigt sind, wollten allein Nr. 565 trägt, ein Stempel, welchen Geschäfte auf Wäschestücke Leuten aus den sogenannten gebildeten" Ständen. Auch bei Deffentlichkeit nicht vertragen fönnten dem Publikum zu zu drücken pflegen, um ihre Kunden zu merken. re ט jez ge D T De ict M lic La ftc de fe 111 B de Te for g DC be A 10 & ด 6 G श ge sta au di 111 $ tu gr le de 838 Te g de di be 909 di ei de die das Licht der au standes und Hausfriedensbruchs, welche das Schöffengericht gestern Renntniß gelangen und das wäre ihnen unangenehm. Der Raubmörder Wegel ist, wie amtlich bestätigt wird, gegen die Studenten Richard Preffelt und Eugen " vorgestern Nachmittag 6 Uhr in Leipzig, im Hotel" Sächsischer Hingel zu verhandeln hatte, handelte es sich um eine solche Buchdrudereibesigern Münchens Visiten ab Polizeibeamte sollen nach der Münchner Pon" bei den Hoj", festgenommen worden. Er hat die That eingestanden, recht unschöne Straßenszene. Die beiden Angeklagten flanirten ft atten, um denselben die jetzt beim Militär dienen nachdem ein Theil des Raubes bei ihm vorgefunden worden. am 23. Januar Abends gegen 9 Uhr durch die Chausseestraße den Buchdrucker als Ersatz für die widerspenstigen Buchdruder Die hiesige und die Spandauer Kriminalpolizei sind bereits amt- und belästigten die ihnen entgegen fommenden Damen. Sie vom Zivil anzubieten. Die betr. Polizeibeamten mögen fich doch so toll, daß schließlich der zufällig des lieber um die Auffindung von Verbrechern fümmern, als fich in das Lohnangelegenheiten der Arbeiter zu mischen, von denen fie fo wie lich von seiner Ergreifung benachrichtigt worden. Von Spandau trieben es ist der Kriminaltommiffar Klieme in Begleitung des Polizei Weges kommende Polizeilieutenant Hennicke sie auf sergeanten Böhm nach Leipzig abgereist, um den Mörder nach Unangemessene dieses Benehmens hinwies. Anstatt dieser so nichts verstehen. U n br be to $ 3. De 10 Ver tigit Bache auf aud opfe, ß er daß Derte aber acht amit nun walt egen Boche nur hrer efem des tand ard An= thet, An fich Che 7 die von lage ganz eben, wiefer ffen des Ver den Tagte teten , er blofe 3 im eiter n be piere walt lich bt, ollte. Solift ber Grath lagte der 1 ers für 31 aten tadt Re zur mer r die rung ber weil gu Cages cheid noch eren aufs An chub An chen, der eine ilf& Без fich gung ngen refest 5. in Tende ufe) mum 2.) gehen einen den, Ifen inee ber elbe ffen. gten Wein ber den abs enen under doch hin wie Boziale Uebersicht. schlecht angeschrieben, daß sich wohl feine 20 000 Arbeiter finden[ jammlung werde. Ziel der sozialdemokratischen Stadtverordnetent lassen, die auf obiges verlockende Anerbieten eingehen. Und das ist gut so. Erst Arbeiterschutzgesetze her." Aufruf an die Militärschneider Berlius! Kollegen! Unsicherer denn je erscheint uns für die nächste Zukunft unsere Existenz. Zu Tausenden zählen bereits die her in Toronto, Canada, wöchentlich einmal erschien, zeigt an, The Labor Advocate", ein Arbeiterblatt, das bisArbeitslosen und täglich kommen neue Arbeitslose hinzu. Die daß es sein Erscheinen einstellen muß, nachdem es nahezu Löhne werden herabgesetzt; die Arbeitszeit wird verlängert; die ein Jahr herausgegeben wurde, und in vorzüglicher Weise die Behandlung, welche man uns angedeihen läßt, ist schon lange Sache der Arbeit vertreten hat. Es ist sehr zu bedauern," nicht mehr diejenige, welche sich gehört. Und trotz alledem sehen schreibt das Blatt in seinem Abschiedsartikel, daß die Lohnwir die große Mehrzahl unserer Berufsgenossen theilnahmslos arbeiter so blind gegen ihre eigenen Interessen sind, daß sie nicht diesen Zuständen gegenüberstehen. Wohl kennen sie alle diese den Vortheil einer Zeitung erkennen, die entschieden ihre Sache Uebelstände, wohl wiffen sie, wie die Kapitalisten mit ihnen um vertritt." springen, nun so sollen sie sich auch organisiren. Militär- und Lieferungsschneider haben keine Sonderintereffen, fie müssen Gch Iter an Schulter, gemeinſam um ihr Brot ringen. Darum gehören sie in einen Verein, und je größer dieser Verein ist, um so nachdrücklicher wird er die Interessen seiner Mitglieder wahr nehmen können. Darum, Kollegen, erscheint alle Mann für Mann in der nächsten Versammlung, welche am 3. November, Abends 82 Uhr, in den Armin hallen, Kommandantenstraße 20, stattfindet und in welcher es sich darum handelt, ob wir die Sticker und Stickerinnen in unserm Verein aufnehmen wollen. Mit kollegialem Gruß Der Vorstand der Militärschneider. Der Streit der Kohlenarbeiter in Marles( Frank reich) dauert fort. Es feiern 3000 Arbeiter. gehören. Die österreichische Glasarbeiter- Zeitung", welche in Steinschönau erscheint, giebt bekannt, daß es durch die Opferwilligkeit der dortigen Genossen gelungen ist, das Blatt mit dem veränderten Titel„ Nordböhmischer Volksbote" wöchentlich er: scheinen lassen zu können. An Streifs sind im Jahre 1890 nach amtlichen statistischen Aufnahmen in den Bereinigten Staaten 67 804 Arbeiter betheiligt gewefen; diefelben steigerten ihre Löhne durch die Streiks um 5/2 Millionen Dollars. Die in den letzten 5 Jahren zur Erzielung höherer Löhne geführten Streits brachten den Arbeitern auf je 100 Millionen Dollars früheren Arbeitslohn 19 Millionen Dollars Lohnerhöhung ein. Die Arbeiter errangen dadurch pro Kopf und Woche 1 Doll. Mehrverdienst. Versammlungen. " müsse es sein, auf Verstadtlichung der Pferdebahnen, Gasanstalten ( die englische), und ähnlicher Institute hinzuwirken. Mit den Ueberschüssen hieraus fönne der zwar bestrittene, aber thatsächlich uns angestrebte Beseitigung der Miethssteuer im Stadtfäckel fich vorhandene Nothstand beseitigt und ein Ausfall, der durch die von bemerkbar machen würde, gedeckt werden. Vor allem müsse der Stadtvertretung auf die Finger geklopft werden um der geringen Löhne wegen, die die Stadt ihren Arbeitern zahlt. Möge man dahin streben, daß das rothe" Haus seinen Namen mehr nach den Bewohnern als nach seiner Farbe im Aeußeren verdiene. ( Lebhafter Beifall.) An der Diskussion betheiligten sich die Genossen Kunkel, Koopmann, Neumann und K. Weiß im Sinne des Referenten. Nach dem Schlußwort wurde dann Ge nose A. Scholz, Restaurateur, als kandidat für den 32. Wahlbezirk proklamirt. Nach Erledigung einiger Fragen wurde die Versammlung mit einem begetsterten Hoch auf die internationale Sozialdemokratie geschlossen. Zu der Kommunalwähler- Versammlung im 84. Rom munal- Wahlbezirk, welche im Hensel'schen Lokale in der Invalidenstraße tagte, hatten sich die Wähler ebenfalls zahlreich eingefunden, sodaß der Saal vollauf gefüllt war. Hierselbst referirte Hutmacher Borgmann über die bevorstehenden Stadt verordneten- Wahlen. In eingehender Weise erörterte er die einschneidenden Fragen der Stadtverwaltung, kritisirte die Taktik der deutsch- freisinnigen Majorität im rothen Hause und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch der 34. Wahlbezirk einen Vertreter Die Kommunalwähler- Versammlung für den 8. Bezirk der Sozialdemokratie in die Stadtverordneten- Versammlung ( II. Wahlkreis) tagte am Dienstag in der Viktoria- Brauerei. Der senden werde. Ein Streik der Mechaniker steht in England in Aussicht, Referent Antrid geißelte in seinem beifällig aufgenommenen Diskussion verschiedene Redner gleichfalls Ausdruck und die Ver Diefer Ueberzeugung gaben in der folgenden weil die Fabrikanten beschlossen haben, jede Woche 25 pCt. der Vortrage die Schäden der kommunalen Verwaltung und besprach sammlung erachtete den Referenten für den geeigneten Mann, jenigen ihrer Gehilfen zu entlassen, welche der Organisation an- in eingehender Weise die Forderungen, welche von den sozial- die Intereffen der Wähler des Wahlbezirks in würdiger Weise demokratischen Stadtverordneten gestellt wurden, aber von den zu vertreten. Sie proklamirte infolge dessen den Hutmacher Unsere Nachricht über den Austritt des Gewerk- Herren Freisinnigen" in einer Weise bespöttelt worden sind, die Borgmann, Oderbergerstraße 6, zum Kandidaten der soziale vereins der Porzellanarbeiter aus dem Hirsch den ursprünglich demokratischen Prinzipien dieser Leute ins Ge- demokratischen Partei im 34. Kommunal- Wahlbezirk. Duncker'schen Verbande ist dahin zu erweitern, daß sicht schlage. Wenn auch die Erfolge unserer Vertreter nur sehr es sich um den Austritt des Gesammt- Gewerkvereins handelt. wenig positiver Natur seien, so müsse man das Verhüten von Die Kommunalwähler- Versammlung im 40. Kom Der Beschluß wurde von einer Delegirtenversammlung und zwar, Schlimmerem doch auch als einen Erfolg bezeichnen, wenn wir munal- Wahlbezirk, die im Saale der Ahrens'schen Brauerei wie schon erwähnt worden ist, mit 19 gegen 1 Stimme gefaßt. auch im übrigen alle mit dem Bewußtsein an die Wahlurne( Moabit) abgehalten wurde, war von etwa 600 Personen besucht. Dr. Hirsch war selbst zugegen, es gelang ihm aber nicht, die zu treten hätten, daß wir im„ rothen Hause" die sozialistische Hierselbst hielt Schuhmachermeister Metzner das einleitende Sezession zu vereiteln. Gesellschaft nicht verwirklichen können, vielmehr das dort Referat unter Zugrundelegung der Frage: Wie wählen wir?" Errungene nur als Abschlagszahlungen anzusehen haben, für Er wies in seinem Vortrage die Nüglichkeit und Nothwendigkeit welche wir uns nicht zu bedanken brauchen, sondern die wir mit einer Vermehrung der sozialdemokratischen Stadtverordneten überweiteren Forderungen beantworten müssen. zeugend nach und forderte zur Wahl eines Sozialdemokraten auch in diesem Wahlbezirke auf. Dem mit reichem Beifalle aufgenommenen Vortrage folgte eine animirte Diskussion, in welcher auch Gegner das Wort nahmen. Zunächst war es der deutschAus Thorn schreibt man uns: Sie brachten neulich eine die Wahlmache der Freisinnigen" scharf fritisirt wird und der freisinnige Redakteur Fränkel, welcher seinem entgegengesetzten Notiz, nach welcher eine Behörde einen Schreibgehilfen mit täge zu dem Schluß kommt, daß der Vortheil solcher Manipulationen Standpunkte Ausdruck verlieb und für die Wiederwahl beg der Sozialdemokratie zufalle. Ein Antrag, welcher die Kandidatur deutsch- freisinnigen Stadtverordneten Gericke eintrat, welcher Lohn ist, kann ich Ihnen durch folgendes beweisen. Der verlich 1,87 M. Lohn suchte. Daß dieser noch nicht der schlechteste des Parteigenossen Dito Antrick empfahl, wurde einstimmig an- auch die Zufriedenheit der konservativen Wähler Moabits torbene Landrath hiesigen Kreises, Hoppe mit Namen, bezahlte genommen, worauf die Versammlung unter dreimaligem Hoch- derartig hervorgerufen hat, daß sie auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten Verzicht leisten und für Herrn Gericke zu ben Anfängern in seinen Bureaus und jogar noch, nachdem die rufen auf die Sozialdemokratie auseinanderging. stimmen beschlossen haben. Des Weiteren versuchte ein antifelben schon einige Monate bei ihm beschäftigt waren, baare Im 10. Bezirk sprach am 27. d. M. Dr. 3 adet über die semitischer Schneidermeister den Ausführungen des Referenten 3. pro Monat macht täglich nach Adam Riese 10 Pf. bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Redner hebt besonders und anderer Redner entgegenzutreten, mußte indessen diesen Hinzufügen will ich noch, um eventuell Beschönigungen gewiffer hervor, daß, wenn auch im rothen Hause die soziale Frage nicht schüchternen Versuch sehr bald aufgeben. Beiden Gegnern blieb Leute vorzubeugen, daß die so gut bezahlten Schreiber nicht etwa gelöst würde, so würde doch durch die Anwesenheit sozialdemo- der Referent in seinem Schlußwort die Antwort nicht schuldig. Bir auf wenige Stunden beschäftigt wurden, sondern dieselben kratischer Stadtverordneter mehr Klarheit geschaffen. Bei An- Er wurde hierauf einstimmig zum Kandidaten der sozialBureauſtunden innezuhalten hatten, wie die etwas besser besol- trägen zu Gunsten der armen Bevölkerung, wie sie von den Ge- demokratischen Partei im 40. Kommunal- Wahlbezirk proklamirt lebte man nicht von unversteuerter Luft. war im aber auch damals noffen schon mehrfach eingebracht, zeige es sich regelmäßig, daß und die Versammlung mit einem Hoch auf die internationale ähnliche niedrige Be- die Mehrheit der Stadtverordneten nicht, wie sie vorgeben, die Sozialdemokratie gefchloffen. Die Arbeiter, sondern ihr nacktes Klasseninteresse vertreten. soldungen auch jetzt noch gezahlt werden. Wie sehr die Braunschweiger Schlächtergesellen Ursache haben, gegen ihre Prinzipale gewerkschaftlich berzugehen, ergiebt sich aus einer Statistik, welche über die Arbeitszeit der dortigen Schlächtergesellen aufgenommen worden ist. während der Kampagne täglich arbeiten müssen. Benennung des Betriebes • Erste Wurstfabriken Große Wurstfabriken. Mittlere Wurstfabriken Kleine Wurstfabriten Große Rindschlächtereien Kleine Rindschlächtereien Anzahl der Betriebe 1628 mit Arim Ganzen Arbeitern im Durch etwa beitsschnitt per Arbeiter dauer Betrieb ca. 52 52 13 12-15 20 30 2-5 1-2 5-6 3-5 50-60 1-2 59 80 20 An der Diskussion betheiligten sich die Herren Kizing und Behrend. In seinem Schlußwort verlas der Referent einen Leitartikel aus der Berliner Zeitung" vom 25. Oktober, in welchem " weiteren Ausführungen des Referenten wurden von der etwa Eine von über 800 Personen besuchte Versamm 400 Personen starken Versammlung mit lebhaftem Beifall auf- Iung der Buchdruckerei Silfsarbeiter und-Arbeiterinnen fand am Dienstag in der Ressource, Koms genommen. In der Diskussion verlas Nürenberg aus einer Zeitung mandantenstraße, statt. Schon lange vor Eröffnung der Verdie Speisekarte, die bei Gelegenheit eines fürzlich stattgehabten sammlung wurde der Saal wegen Ueberfüllung polizeilich gestädtischen Festessens abgegessen worden war, unter großer Heiterfeit sperrt und Hunderte von Arbeitern konnten nicht mehr Ginlaß der Anwesenden und knüpfte hieran die Bemerkung, daß bei finden. Unter dem Vorsitze des Herrn Krüger trat die Vereinem solchen Schmaus allerdings nichts von einem Nothstand sammlung in die Berathung des von der am 15. Oftober gezu fühlen fei. wählten Kommission ausgearbeiteten Lohntarifes ein. Nach diesem Tarif haben zu verlangen Punktirer Anleger. Bogenfänger. • • weiblich 17 M. 13 männlich 21 M. 18 " " 9 12 B . " " Stadtv. Herzfeldt betont, daß von der jetzigen Mehrheit jeder Antrag, mag er noch so vernünftig und tlar motivirt sein, mit Hohn und Lachen aufgenommen würde. Auch der nächste Redner Szymansky geißelt mit scharfen Worten die unwürdige Behandlung, die unsern Genossen im rothen Haus zu Theil wird und spricht die Heffnung aus, daß dieselben bald in größerer An- Für Nachtarbeit haben Punktirer und Anleger zu verlangen: zahl dort vertreten sein möchten. Stadtv. Klein legt in männliche pro Woche einen Zuschuß von 3 M., weibliche einen 18-20 längeren Ausführungen dar, wie seit dem Eintritt der solchen von 4 M. Hilfsarbeiter an Rotationsmaschinen und bei 80-100 16-20 fozialdemokratischen Stadtverordneten ein ganz anderer Geist ins der Stereotypie haben pro Woche zu fordern 24 M., für Nacht40-50 16-20 rothe Haus eingezogen. Früher seien die Sigungen möglichst arbeit 27 Wt. Ueberstunden sind zu entschädigen: bis 9 Uhr 16-18 schnell geschlossen worden, heute sei ernste Arbeit an die Stelle Abends mit 33/3, nach 9 Uhr mit 50 und Sonntags mit 50-90 15-16 getreten. Nachdem noch Karo gesprochen, wurde Dr. Zadek 100 pCt. Bei Auflagen bis zu 50 000 hat das Personal pro einstimmig als Kandidat aufgestellt. Folgende von Möser ein Tag 1 Stunde Ablösung zu beanspruchen, bei Auflagen über gebrachte Resolution fand einstimmige Annahme:" Die am 50 000 haben die Arbeiter an einer Maschine zu Dienstag, den 27. Oftober, in Habel's Brauerei tagende sozial- arbeiten. Die Auszahlung des Lohnes muß eine halbe demokratische Kommunalwähler- Versammlung erklärt sich mit den Stunde vor Feierabend geschehen. Dieser Tarif wurde Größere Unwissenheit, sagt die Budapester Handels- und Ausführungen des Referenten, Genoffen Dr. Badek voll und ganz einstimmig angenommen. E3 wurde dann be Gewerbekammer in ihrem Jahresbericht, ist mit die Ursache ge- einverstanden und verpflichtet sich, bei der Agitation und am schlossen, der den Tarif wesen, daß in ihrem Bezirk eine Massenbewegung der Tage der Wahl mit ganzer Kraft für denselben einzutreten. am Mittwoch tagenden Allgemeinen Buchdruckerversammlung Arbeiter nach Verbesserung ihrer Lage nicht vor zur Kenntnißnahme und Hierauf wird die Versammlung mit einem Hoch auf die Begutachtung vorzulegen. Unter Punkt Verschiedenes führt internationale revolutionäre Sozialdemokratie geschlossen. Herr Ph. Schmitt aus, daß bei den Hilfsarbeitern ein guter Stunden zum Schlaf. Den Schlächtergesellen bleiben also nicht einmal täglich acht gekommen ist. Der ruhe verlustig. nur abstimmen lassen, wer von ihnen bei einem Streit der Buchungarische Handelsminister hat auf das Drängen at Großgrund befiger den Ackerbauminiſter dahin„ ver dritten abffrets tagte für den 19. und er. Bersammlung Silfsarbeiterinnen im Geschäft um sich versammelt und fie darüber undigt", daß die Beſtimmungen über die Sonntagsruhe Restaurant, Dresdenerstraße. Genosse Börner hatte in der brucker stehen bleiben werde. Es habe sich aber teine einzige wef landwirthschaftliche Betriebe sich auch dann nicht erstrecken, außerordentlich zahlreich besuchten Versammlung den Vorsitz, Hand zu Gunsten des Herrn Hempel erhoben. Deute habe geWenn Dampforeschmaschinen zur Anwendung kommen. Infolge Genoffe Apelt hielt das Eingangsreferat. Er mahnte in benannter Herr 29 Setzer sofort entlassen. Allen diesen Provomaschinen beschäftigten Maschininen und Heizer, welche doch von Kräfte gegenüber dem sogenannten„ Freisinu" zu messen, daß die arbeiter um so sester auf ihrer Forderung: Verkürzung der Haus aus induſtrielle Arbeiter sind, der Wohlthat der Sonntags- Genossen auch diesmal wieder die Parole ausgeben sollten: Arbeitszeit um eine Stunde beharren. Die Bersammlung, Einen Hafen hat die Sache für die Groß- Alle Mann an Bord!" Redner wies auf die Thätigkeit der Ver- welche von dem Solidaritätsgefühl der jungen Hilfsarbeitergrundbesizer aber doch. Das Maschinenpersonal wird durch die treter der Stadt und auf die Biele der Arbeiterpartei hin und organisation Zeugniß ablegte und musterhaft verlief, schloß um Verfügung des Ministeriums genöthigt, mit dem ländlichen Pro: erntete reichen Beifall. Aufgestellt ward für beide Bezirke Genosse 11/2 Uhr mit einem Hoch auf die Neunstundenbewegung, in das letariat gemeinsam für dessen Emanzipation von der Herrschaft 3iemer. " des Kapitals zu agitiren. alle Anwesenden begeistert einstimmten. Es ist beschlossen worden, Die öffentliche Kommunalwähler- Versammlung für den allen Hilfsarbeitern und Arbeiterinnen, welche für den NeunDer Verkauf des Bergwerks von Monthieng an die 5. Wahlkreis, welche im Bözow'schen Saale tagte, war eben- tundentag eintreten, Unterſtüßung zu gewähren, auch wenn diese leergarbeiter des Zoire- Beckens iſt durch Delegirte der falls sehr sahlreich, besucht. Genosse Dref her referirte Arbeiter noch nicht der Organisation angehören. In einzelnen legteren am 26. Oftober für den Preis von 10 000 Frts. ab inter regem Beifall der Anwesenden. Er wies in schneidigen dringenden Fällen sollen auch Extra- Unterſtügungen gewährt geschlossen worden. und überzeugten Worten auf die Mißstände im städtischen Ge- werden. Am legten Sonnabend haben gekündigt: gegen 100 Eine Arbeitsbörse nach dem Muster der Pariser ist von meinwesen hin und mahnte dazu, denselben durch die Wahl eines Silsarbeiter, über 300 Arbeiterinnen und 26 Stereotypeure. die Uebernahme der Arbeitsvermittelung in die Regie der Ar- zu bereiten. Gine rege Diskussion schloß sich an den Vordie Arbeitern Eurins errichtet worden. Zwed derselben ist Vertreters der Arbeiterpartei ein baldiges und dauerndes Ende Ein großer Theil der Hilfsarbeiter hat keine Kündigung. Eine öffentliche Versammlung der Lackirer, welche am Referenten an, sich allesammt um das Banner der völkerbefreien einen Vortrag des Genoffen Buhr über:„ Die Verkürzung der a ſchloß sich Mahnung des 25. Oktober tagte, nahm zum ersten Punkt der Tagesordnung welchen wir neulich meldeten, daß sie ihren deutschen Kollegen in sprachen sämmtliche Redner. Die Handschuhmacher von Grenoble( Frankreich), von den Sozialdemokratie zu schaaren. In ähnlichem Sinne noch Arbeitszeit und deren Werth für die Arbeiter", entgegen. Zum Genosse Drescher ward als Schlusse seines mit großem Beifall aufgenommenen Vortrages Friedrichshagen petuniäre Unterstügung zugefichert hätten, Randidat aufgestellt. sind von den französischen bürgerlichen Chauvinisten wegen dieser forderte der Referent die Versammelten dazu auf, energisch dafür Bethätigung internationaler Solidarität aufs Schärffte angegriffen Die Versammlung der Kommunalwähler des 32. Be- einzutreten, daß im nächsten Frühjahre die neunstündige Arbeitszirks, welche am 27. Ditober tagte, war von etwa 150 Personen zeit erreicht werde. An der Diskussion betheiligten sich die Verzen eig Lohnbrückerei ber ben die handschuhfabrikanten schon im besucht. Genosse Adolf Scholz hielt das Referat. Er führte Jungermann, Schüßler, Bötsch, Warnke, Rauteneigenen Interesse zu hintertreiben suchen müßten, da, falls den aus, die Wahlen zur Stadtvertretung vor zwei Jahren seien haus und Lehm. Sämmtliche Redner traten für die Erstrebung deutschen Fabrikanten die Durchführung ihrer Absicht gelänge unter ganz anderen Umständen vor sich gegangen wie die jetzigen; der neunstündigen Arbeitszeit im Frühjahr 1892 für die Lackirer auch in Frankreich die Löhne der Handschuhmacher sinken würden damals hieß es:„ Wählen wir überhaupt?" während zur Zeit sie dem entgegenstehen und die u. A. von den Blech- und Wählen wir überhaupt?" während zur Beit und Berufsgenossen ein, betonten aber auch die Schwierigkeiten, diese Frage längst erledigt ist und nur noch die vorhanden: Wen Argentinisches. Herr Müller, Direktor der Colonizadora wählen wir?" Hieran anknüpfend ging der Redner auf die seitens Lampen- Lactirern ihren vorgehenden Kollegen durch NichtArgentina, hat der Regierung den Vorschlag gemacht, für die der Sozialdemokratie im legten Jahre so oft erörterten Uebel- betheiligung entgegengestellt werden nächste Ernte 20 000 Arbeiter von Europa zu stände in der Kommune und auf das ebenso oft erörterte Schlußwort des Referenten wurden einstimmig folgende Reso lutionen gefaßt: Für seine Mühe soll Herr M. 5 Pesos per Arbeiter Verhalten der Majorität der Stadtverordneten- Versammlung ein. Man hat dem " Die heutige Lackirer Versammlung erklärt in Angegenüber daß die jetzige Majorität im rothen betracht der im Gewerbe Herrschenden Mißstände, namenttoften von dem Lohn abziehen. Die Regierung garantirt für den dafür zu sorgen, daß Kritiker, wie sie lich aber in Erwägung, daß die heutige Arbeitszeit verschiedenen Provinzen geschickt. Passagepreis, und die„ brazos" werden vom Arbeitsamt nach den Hause dadurch geschwächt werde, die Sozialdemokraten sind, hineinfämen. Dies müsse geschehen, eine zu lange ist, mit allen Kräften für die Verkürzung obgleich, solange das Dreiklassen Wahlſyſtem besteht, nicht daran der Arbeitszeit einzutreten. Sie erklärt ferner, in Erwägung zu denten sei, daß die Sozialdemokratie Majorität in der Wer- der an die Person des Einzelnen gestellten Anforderungen, ung bringen. Der sozialdemokratische Bor wärts" meint dazu:" Argentinien ist gegenwärtig in Europa so gegenüber könnten. Nach dem es unmöglich ist, mit einem Lohne von 33 Pf. die Stunde die] nöthigsten Lebensbedürfnisse bestreiten zu können und verpflichtet fich, für die Einführung der neunstündigen Arbeitszeit bei einem austömmlichen Lohne mit aller Energie einzutreten." der Sprechsaal. Mitglieder anderer gewerkschaftlichen Vereinigungen sind von Zahlung des Beitrittsgelder( 30 Pf.) befreit. Kollege Zubeil nimmt nach Wahl der Beitragsammler und Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Naum dasit Beschlußfassung über diese Lokale das Wort. Er ermahnte, eifrig abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgenteinen für die Interessen des Verbandes thätig zu sein und denselben Intereſſes zur Verfügung; ſie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit den bisher indifferente Kollegen zuzuführen. In Sachen der späteren Inhalt desselben identifizirt zu werden. Einrichtung einer Bibtiothek ist Redner der Meinung, daß ein des Hausdieners Otto Lambrecht, Landsbergerstr. 16, be Auf die in Nr. 250 des Vorwärts" enthaltene Erwiderung Jeder, welcher der Bahlstelle Zuwendungen an Büchern macht, merten wir: ad 1 und 2 liegen Beweise vor, ad 3 hat mit der unbedingt im Titel sein Eigenthumsrecht sich vorbehält, um immer im Stande zu sein, bei unvorhergesehenen Fällen diese Bücher Sache selbst nichts zu thun, ad 4 hat der Hausdiener Lambrecht reklamiren zu können. Weiter sprechen sich mehrere Kollegen für schon oft die Erklärung abgegeben, aber die Erklärung nüht Rechnung tragen will. Mit einem begeisterten Hoch auf das ad 5 ist es uns gleich, ob der Hausdiener Otto Lambrecht mit Wanderversammlungen aus, welchem Wunsche der Bevollmächtigte nichts, es wird an der Zeit, daß nunmehr auch Thatsachen folgen, das heißt Zahlung geliefert wird, lange genug ist es her; Gedeihen der neuen Zahlstelle findet die( nebenbei bemerkt von meist älteren Kollegen besuchte) erste Generalversammlung Punkt uns oder mit dem Zentralverein abrechnet, die Hauptsache ist 12 Uhr ihren Schluß. Berliner Naturheilverein 2. Sente, Donnerstag, den 29. Oftober, Abends 8½ Uhr, bei Musehold, Landsbergerstr. 31: Bortrag über„ Die erste Silfe bei plöglichen Unglücksfällen". Vergnügungsverein Alpenveilchen". Bersammlung in Philipp's Restaurant, Rosenthalerstr. 38, heute Abend 10 Uhr. Gäste willkommen. Lese- und Diskutirklubs. Donnerstag. Wach Auf", Nach. mittags 3 Uhr, in der Großen Frankfurterstr. 99, Frankfurter BierEcke senesebeck und Hermannstraße " Heine" in Nixdorf, Restaurant" Beyler. Gäste will tommen. Neue Zeit", 8% Uhr, Boyenstr. 40. Gäste haben Zutritt. hallen". Wahrheit", Markusstraße 31. 1 Lese- und DisLeseklub eben auch hier wieder, daß abgerechnet wird. Wir werden das uns von Otto Lambrecht angebotene Geld, welches Kl. Gertraudtenstr. 3 deponirt wurde, noch nicht abheben, sondern erst die Abrechnung über die gesammiten 300 Billets ab warten, gleichviel an wen dieselbe erfolgt, und behalten uns weitere Schritte vor. Die Preßkommission der Zeitung Die Einigkeit" " J. V. C. Kaßler, Burgstr. 18. ( Wir schließen hiermit die Debatte. Red. d. Vorw.") Vermischtes. " Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten einverstanden. Da es unbedingt nothwendig danach erscheint, daß die Lacirer Berlins sich endlich herbeilassen, Hand in Hand mit der allgemeinen Arbeiterbewegung für eine Beffergestaltung der sozialen Lage der gesammten Arbeiterschaft einzutreten, erklärt die Versammlung, sich Mann für Mann dem Verein der Maler und Lackirer anzuschließen." zur Tagesordnung des vom 24. bis 26. Januar 1892 in Frank zum zweiten Punkt der Tagesordnung:„ Stellungnahme furt a. M. stattfindenden Kongresses", nahm zunächst Kollege Rautenhaus das Wort. Der erste Punkt der Tagesordnung des Kongresses fei: Stellungnahme zur Organisation aller deut scher Berufsgenossen( Maler, Lacirer, Anstreicher 2c.) dazu müsse er fich, Rautenhaus, gegen den General kommission der Gewerkschaften Hamburg veröffentlichten Entwurf für Gründung von Unionen erklären. Mit ihrer vielfachen Gliederung würden derartige wie die projeftirten Organisationen bureaukratische Institutionen abgeben, wie sie der Arbeiterbewegung durchaus nicht förderlich sind. Die Generalkommission, welche als oberste Behörde gelten solle, tönne unmöglich wissen, ob diese oder jene Gewerkschaft es nöthig habe, eingeführt, haben Zutritt. Süd- Ost", 8% Uhr bei Toltsdorf, Görligerstr. 58. Gäste, durch Mitglieder Lese- und Diskutirklub Fester Wille", in einen Streit einzutreten. Der vorgesehene, schwerfällige In- Abends s uhr, bei Schulz, Gartenstr. 70. Gäste durch Mitglieder eingeführt stanzenweg würde nur große Verzögerungen und damit haben Zutritt. Lese- und Diskutirflub Maiwuchs", Charlottenburg. Störungen bei einem eventuellen Vorgehen im Gefolge Jeden Donnerstag von 8 Uhr Abends ab bei Wenzel, Englische Straße 23. Damen und Herren tönnen als Gäste eingeführt werden. haben. Redner wünscht auch, wie im betreffenden Ent- futirflub, Gerechtigkeit". Jeden Donnerstag, Abends 8% Uhr, im Lokale wurf es vorgesehen ist, die Zentralisation als Grundlage der von Ferd." Hoffmann, Waldemarstr. 61. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, Lese- und Distutirflub ,, Dieggen". Jeden Donnerstag Organisation, neben welcher noch ein Vertrauensmänner willkommen. Ratibor. Dem Oberschles. Anz." zufolge herrscht die ſyſtem ſtehen müsse, um die Verbindung mit denjenigen Kollegen Abend bei Schröder, Wieſenſtr. 39, Sigung. Gäſte willkommen. Sozialdemokrat". Jeden Donnerstag, Abends 8½ Uhr, im Lotale Influenza in der Stadt und im Kreise Neisse e pidemisch unterhalten zu können, die, wie in Sachsen, sich nicht zentralisiren irchbachstr. 7 bei Schnicke. Gäste willkommen. Serweg h", Abends und tritt in sehr bösartigem Charakter auf. Bereits sind können und um die öffentlichen Angelegenheiten zu besorgen, wie 8% hr, im Lofal von Otto Linke, Forsterstr. 45. Gäste willkommen. sie Streifts, Boykotts, Aussperrungen u. A. darstellen. Zu diesem stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor ,, St. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Donnerstag. Uebungs- mehrfache Todesfälle zu verzeichnen. System gehöre auch ein Vertrauensmann für ganz Deutschland. Urban", Annenstraße 9, bei Prob. Braunsberg. Im Dorfe Wilfen bei Hohenstein find Gesangverein Unverzagt", Zum zweiten und dritten Punkt der Kongreß- Tagesordnung: Köpenickerstraße 127a, bet Küster.- Gesangverein, ornblume", Blumen- 16 Gebäude niedergebrannt. Ein zweijähriges Streitbewegung und Ansammlung eines internationalen Streit fauerstr. 27, bei Tempel. straße 54, bei Wuttke. Gesangverein der Berliner Schmiede", Bres Kind ist in den Flammen umgekommen. Gesangverein Frühlingslust", Flottwellfonds", bemerkt Redner, diese müßten mit dem ersten zusammen straße 5, bei Bartel. Gesangverein Brezelschluß", Annenstr. 16, Paris, 28. Oktober. Heute Nacht fand fauf dem Bahnhofe verhandelt werden. Eine internationale Streitmarte lasse bei Keßner. Arbeiter- Gesangverein" ,, Weiße Rose", Reinickendorf, Le Mans ein zusammenstoß eines Personenzuges sich nicht sogleich einführen. Es könnte aber so für die burg, Goethestr. 9, bei Hente. Residenzstr. 101, bei Carus.. Gesangverein ,, Morgenroth 1", Rummels mit einem Güterzuge statt. Die Reisenden des Personen Gesangverein, Dorfglödlein", Wilmers Schaffung eines internationalen Fonds Sorge getragen werden dorf, Brandenburgischestr. 106, bet Gräß. Gefangverein Echo 2", Alte zuges hatten die Waggons bereits verlassen. Von den Be dadurch, daß ein Landesfonds in den Händen des Haupt- Schönhauſerſtr. 42, bei Reimann. Gesangverein„ Einigte it"( Sutmacher), diensteten ist der Kondukteur des Personenzuges schwer verwundet vertrauensmannes angesammelt werde, der ein eiserner Bestand Hildebrand. Pappel- Allee 3-4. Gefangverein 8utunft 1", Steglig, Restaurant Gesangverein harmonie", Tempelhof, Dorfstr. 10, bei für eventuelle Streits, Boykotts 2c. sein müsse und auch für Gerth.- Gefangverein Kreuzberger harmonie", Lindenstr. 106. Paris. Im arabischen Viertel au Tunis ist internationale Zwecke beitragen könne. Die Generalfommission Gesangverein ,, e il chen bl a u", Rottbufer Damm 39, bei gatob. Sängerchor eine im Bau begriffene Mauer auf ein Haus gefallen, in welches habe ihren Beruf verfehlt. Schüßler erklärt sich gegen die het opfer Berting, str., b. ported- Gesangverein Butanfte sich während eines heftigen Sturmes die Theilnehmer zweier Ostpreußischer Männer Union und für die Zentralisation wie der Vorredner, außerdem gesangverein", jeden Donnerstag 9-11 Uhr, Fische straße Nr. 41, arabischer Hochzeiten geflüchtet hatten; 25 Personen, zumeist für die Einführung einer internationalen Streifmarke. Rautenbet Stockfisch. Landsleute find willkommen. Gesangverein Edel Frauen, wurden erdrückt. weiß", Melchiorstraße 15, bet Stehntann. Gesangverein Borar", haus erklärt zu den Schüßler'schen Ausführungen, daß er Admiralfir. 38, bet Bülow. Seeger'scher Gesangverein", Blumen- London. Zwei Knaben, 12 und 11 Jahre alt, erschienen durchaus nicht gegen eine internationale Verbindung sei, es tomme ftraße 46, bet' Weick.- Geſangverein Freiheitsgruß", Rastantenallee 35, am 27. Oktober vor dem Polizei- Gerichte in Croydon unter der blos auf die Form an. Warnke fann in dem Unions im Zukunftsstaat.- Gefangverein ,, Maiglödchen 2", S.-D., Mariannenftr. 19, Anklage, am 21. d. M. eine Entgleisung des Eastburner projekt der Generalkommission nicht so viel Bureaukratismus Gesangverein„ Frete Rlänge" Willibald Aleris- und Heimstraßen- Ecke Eisenbahnzuges herbeizuführen versucht zu haben. Die Gesangverein Felsenburg", Straußbergerstraße 3. wie Rautenhaus sehen, erklärt sich aber auch dafür, daß nur bei Hildebrand. Gesangverein ,, Eintracht", Glienicke bei Adlershof, in Angeklagten räumten ein, Hindernisse auf die Schienen gelegt u die einigermaßen zusammengehörenden Branchen sich zusammen- Weimann's Cotal. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. haben. In den Bergwerksbezirken von Cornwallis ist die Khun. Es wird endlich ein Antrag angenommen, Rautenhaus Donnerstag: Sumorist. Verein, Bautenschwengel", Stallschreiberfir. 58. Influenza epidemisch aufgetreten. In Redruth sind bereits zahl mit der Einberufung einer öffentlichen Lackirerversammlung zu Brivat- Theatergesellschaft Fidelio", Uhr, bei Gaillard, Prinzenstr. 87. reiche Personen davon ergriffen. beauftragen, in welcher die Stellungnahme zur Tagesordnung des Kongresses um der Wichtigkeit der Sache willen den Hauptpunkt der Tagesordnung bilden soll. Unterm Punkt„ Verschiedenes" wurden in der Kühlstein'schen Fabrik herrschende Zustände einer Kritik unterworfen und Rautenhaus anheim gegeben, sich näher damit zu befassen. Ein Antrag, den Punkt„ Verschiedenes" nicht mehr in öffentlichen Versammlungen zur Tagesordnung zu sehen, wurde gegen 2 Stimmen abgelehnt und dann die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. Geselliger - Ver Berein Grüne Etche"( vor dem Halle'schen Thor), Solmsstr. 1. Musikdilettantenverein ,, Animo", bei Schmidt, Wrangelstr. 141. gnügungsverein hilaritas", bei Tempel, Breslauerstr. 27. Privat Theater und Pantominengesellschaft Fiebeler Geist", bei Schneider, Adalbertstr. 8.- Bergnügungsverein„ Ginigfeit", bet Linte, Forſterstr. 45. flub Rüdwärts", Abends 8% Uhr, im Restaurant Boderke, PallisadenGesang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Stat ftraße 47. Null ouvert,', Moabit. Jeden Donnerstag, Abends 8 Uhr, bei Linneken( Flötenwirth, Beuffelstr. 67. Mitglieder wer= Lübeck'scher Turnverein, Männer Abtheilung, Abends 8-10 Uhr, Glifabethstr. 57-58, Königstädt. Gymnasium. Turnverein, sten", LehrStattlub ben aufgenommen. " lings Abtheilung, Abends 8X- 10 Uhr, Blumenstr. 63a. = Berliner " " worden. Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Hamburg, 28. Oftober. Das Landgericht zu Altona ver urtheilte den Kassirer der Ratzeburger Genossenschaftsbank wegen Unterschlagung von ca. 180 000 Mart zu 3 Jahre 7 Monate Gefängniß und 5 Jahre Ehrverlust. Deutscher Tischler- Verband, Zahlstelle Berlin Nr. 78. Turngen offenschaft, 1. Lehrlings- Abtheilung, Abends 8-10% Uhr, im Lessing- Gymnasium, Pantstr. 9-10. Männer- Enrnverein Jahn", Die endlich von der Behörde bewilligte Eröffnung derselben fand Rirborf.( Eigene Turnhalle, Biethenstr. 72 a.) Heute Abend von 8-10 Uhr funft der Arbeitgeber und des Syndikats der Glasarbeiter, Paris, 27. Oktober. In Rive- de- Gier hat eine Zusammens Ende September statt und wurde nach mehreren Zahlabenden, Damen- Abtheilung. Männer- Gesangverein Crescendo", Abends 9 Uhr, bet förting, welche streiken, stattgefunden. um jedem Kollegen Gelegenheit zu geben, sich zuvörderst ein- Gueisenaustr. 88. Die letzteren weisen die als -Verein" 8 id 3 a d", Sigung mit Damen 9 Uhr in Krösches gebotenen Zugeständnisse zurück. Eine neue Zusammenkunft wird zeichnen zu lassen, am Donnerstag, den 22. Oftober 1891, in Gesellschaftshaus, Fichteftr. 29. Geselliger Verein ,, Regina". jeden Donnerstag Feuerstein's Salon, die erste Generalversammlung abgehalten. Sigung mit Damen Abends 9 Uhr, im Reichsgarten, Alexandrinen demnächst stattfinden, bis dahin ist die Fortsetzung des Streites ftraße Nr. 110, bei Wohllebe. Gäste willkommen. Gefangverein Zweck derselben war die definitive Koni.ituirung der Zahlstelle schleife", Pantow, Schönholzerstraße Nr. 11 bei Kuhnert. Blaue beschlossen. Gesang resp. Wahl der Ortsverwaltung. Die leidlich gut besuchte Ver- verein, Mandoline", Neue Friedrichstraße 44, bet Röllig. Pfropfen sammlung wählte zum 1. Bevollmächtigten Albert Heß, Möckern- verein" Wedding", Abends 8 Uhr bei K. Selterhoff, Antonſtr. 5. gnügungsverein ,, Blau- Veilchen", Abends 9 Uhr, Fennstr. 5 bei Krüger. straße 77, v. 4 Tr.; 2. Bevollmächtigten Ahrens, Rottbuserstr. 15, Aufnahme neuer Mitglieder, Gäſte willkommen. Bergnügungsverein v. 4 Tr.; 1. Kassirer Schöning, Urbanstr. 68; 2. Kassirer Haber- Caprice", Ab. 9 Uhr, Sigung mit Damen im Marienbad", Badstr. 35-36, land, Reichenbergerstr. 161, v. 2 Tr.; 1. Schriftführer Karl Gaal 1 Tr. Bergnügungsverein Bet Ich en", 9% Uhr, Sigung mit Damen bei Bülow, Admiralstr. 39. Nach der Sigung Tanz und Fidelitas. Gäste willKönig, Lansizerstr. 44, H. 2 Tr.; 2. Schriftführer Michaelis, tommten. Brivattheater- Gesellschaft Hoffnung", Abends 8 Uhr, un Alexandrinenstr. 40. Als Revisoren wurden ebenfalls wie die Klubhaus, Ohmgaffe 2. Gäste willkommen. Ber Briefkaffen der Redaktion. 2. R. 68. Im Jahre 1881, Berein ehemaliger vorgenannten Kollegen per Attlamation gewählt: Rarge, Teltower- Schüler der 98. Gemeindeschule. Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, im straße 30; Pschichholz, Pallisadenstr. 16, und Wernicke, Naunynstr. 4. Restaurant G. Haberecht, D., Gr. Frankfurterstr. 80. Gäste, insbesondere ehemal. er sich sogar strafbar gemacht. Reichen Sie, wenn Sie die Sache Sonnabends von 8-10 Uhr werden in folgenden Lokalen neue Mitglieder aufgenommen und dort können ebenfalls die Beiträge, welche pro Woche 15 Pf.( intl. Neue Tischler- 3tg.") betragen, entrichtet werden: Im Osten: " Stramm, Ritterstr. 128, und Schener, Gneisenaustr. 35, Ecke Schleiermacherstraße. bei Lorenz, Koppenstr. 43e und Henke, Blumenstr. 38. „ Südosten: " Zubeil, Naunynstr. 86, und " Ziemer, Cuvrystr. 17. " Süden: " " " Westen: " Nordwesten: Norden: " " " Gleinert, Fenn- und Müllerstr.- Ecke. " Gnadt, Brunnenstr. 38, und " Schmidt, Treskow- und DiedenhofenerStraßen- Ecke. " Ettlich, Großgörschen- und Göbenstraßen- Ecke. Holzbecher, Rathenowerstr. 89. H. P. Karby. Der Amtsvorsteher ist fraglos verpflichtet, Ihre Strafanzeige nach Ermittelung des Sachverhalts der Staats anwaltschaft zu übergeben. Dadurch, daß er dies unterließ, hat 23. Gemeindeschule. Sigung, Abends 9% Uhr, bei Eaeger, Grüner Weg 29. weiter verfolgen wollen, die Denunziation direkt bei der Staats schule bei Schröder, Stegligerstr. 18. Gäfie willkommen.- Verein ehemaliger pflichtet. Gäste willfommen. Berein ehemaliger Schüler der 22. Gemeinde anwaltschaft ein. Zur Tragung von Kosten sind Sie nicht ver Schüler der 85. Gemeindeschule. Schul- Kollegen, herzlich willkommen. Berein ehemaliger Schüler der 85. Jungferntranz", Weidenweg 12. Heute Sigung im Restaurant Noll, Bergnügungsverein Bruder= Bur Kornblume", Andreasstraße 3, Beginn 9 Uhr. Chemalige Schüler der H. K. Sachen, die Eheleute sich gemeinschaftlich während Gemeindeschule und Gäste find willkommen. Tambourverein der The anschaffen, gehören dem Mann allein, selbst wenn die bund". Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, Andreasstr. 3 bet Noll: Sigung Frau das Geld mit verdient hat; sie unterliegen daher der mit Damen. Nachdem Fidelitas. Geselliger Klub Blau Bettchen", Pfändung und müssen beim Offenbarungseid mit angegeben Donneritag 9 Uhr, O anienftr. 153, 1 Tr. Gäste( Herren) willkommen. werden. In Bezug auf die beabsichtigte Schiebung lehnen wir Rauchklub Dezimal- Waage", Abends 9 Uhr bei Infinger, Krautsftraße 48. " G It fr 6 be 2 8 tm auf Di ะะ gen Se min mi Jur 2. ent er mi 6 N bl bia sti er 5. au ( ch Briefkaffen der Expedition. Schmidt, Cuvrystraße. Unter dieser Chiffre ist uns in Laufe des September und Oktober die Summe von 10,00 nicht zugegangen. zu be lie Rauchtlub ernipige", Abends 8% Uhr bei A. Bohl, Rüders: jede Rathertheilung prinzipiell ab. dorferitr. 8.- Rauchflub Collegia", Abends 9 Uhr, in Spengler's Wirths- R. R., Wasserthorstraße. Gine Frau, die zu Haus für haus, Staligerstr. 41. Rauchtlub Vorwärts", Abends 9 Uhr, bei Tempel, ein Geschäft arbeitet, muß zur Altersversicherung beitragen. Breslauerstr. 27. Rauchklub Arcona", Abends 9 Uhr Reichenbergerftraße 71. Arbeiter Rauchklub Nordpol". Sigung jeden Donnerstag Abends 9 Uhr, im Restaurant von Sendfe, Gesundbrunnen, Wriezenerstr. 6. Mitglieder- Aufnahme. Gäste willkommen. Rauchtlub Ohnesorge". Donnerstag, Abends 9 Uhr, Kohlenufer 2, Rogge's Bierhaus. Rauchflub ,, Waldesgrün". Jeden Donnerstag, Abends 8 Uhr, Reichenberger straße 113 a bei Kahlert. Gäste willkommen. " Freie Volksbühne. Allen Freunden und Bekannten empfehle die Rind- n. Schweineschlächterei Erste Vorstellung der 3. Abtheilung( braune Karten) im zweiten Markthalle IX., Giebant. Stand Nr. 75. Alb. Erdmann, Pücklerstraße, Den Parteigenossen empfehle mich Unserm lieben Freund, Genossen und Schwager, dem Tischler Erust Mahnke Tischler. zu seinem heutigen Wiegenfeste ein Vereinsjahr am Sonntag, den 1. Novbr., Nachm. Punkt 2 Uhr, im Bellealliance- Thecter. Aufgeführt wird: ,, Der Bund der Jugend". Luftspiel in 5 Atten von Henrik Ibsen. Das Ausloosen der Bläge beginni zur Anfertigung eleganter Herren Flaschen und Kruken um 1 hr. 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