he 球 ut it Te 30 et en 0 g 1 t. 20 5t te er g A 70 9. 3 Nr. 255. V Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mark, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Peritzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fern spredj- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. Sonnabend, den 31. Oktober 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Refrutenbestandes erreichen wolle, so sei dies auch bei der drei- keit zuläßt, und das dem Soldaten erlaubt, zugleich jährigen Dienstzeit möglich, allerdings mit sehr Bürger zu sein. großer finanzieller und persönlicher Das giebt natürlich der Klassenstaat nicht zu, dessen Mit dem 1. November eröffnen wir ein neues Abonnement Belastung". Und daß das deutsche Volk eine solche Interesse es ist, eine möglichst große Masse von Menauf den „ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Belastung zu tragen habe, ist dem Herzog von Lauenburg schen dauernd unter den Waffen zu halten. Die Jugend selbstverständlich! Natürlich, denn Keiner hat es so ver- wird in den Kasernen abgesperrt von der politischen Welt standen wie er, den Nacken des Volkes mit Lasten zu und die Proletarier in des Königs Rock sind weitab von bepacken. dem Klassenkampf, es sei denn, daß sie auf Befehl einDer Unkenruf aus dem Sachsenwald wäre zwar ohne mal mit blauen Bohnen in denselben eingreifen. Diese weitere Bedeutung, allein wir glauben deshalb noch lange Art„ Erziehung" ist der letzte Nothbehelf des KlassenDie Eröffnung des Reichstages steht in diesem Monat bevor. Die Fragen, welche das Parlament in dieser Session beschäftigen nicht an das Phantom, das von vertrauensseligen Men- staats; mit dem militärischen Drill wird die Eintrichterung werden, sind von großer Bedeutung für die Arbeiterklasse. Für schen uns vorgezaubert wird und das sich„ Erleich- konservativer Gesinnung verbunden, die dann einen Damm Seite gesorgt worden. gewissenhafte und ausführliche Berichterstattung ist von unserer terung der militärischen Lasten" betitelt. gegen die politische Verführung bilden soll. Ja, wenn es nur Der Bezugspreis des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt mit dem Sonntagsblatt als Gratisbeilage beträgt 1 Mart 10 Pfennige monatlich frei ins Haus, wöchentlich 28 Pfennige. Es sind recht naive Leute, die da glauben, eine anginge, so würden gewisse Leute vorschlagen, den Prolezweijährige Dienstzeit würde eine wesentliche Aen- tarier zehnmal so lang in der Kaserne zu behalten. Der derung des gegenwärtigen Systems bedeuten. Zwar wird Staatssozialismus fände dann hier gleich seine industrielle Niemand bestreiten, daß eine zweijährige Dienstzeit an- Armee. genehmer ist, als eine dreijährige, ausgenommen vielleicht Die Kaserne ist bereits eine soziale Institution für den oftpreußischen Tagelöhner, der bei den christlich geworden; einer der Eckpfeiler, auf denen das Gebäude zum Preise von Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements schlecht gelohnt, genährt und behandelt wird, daß ihm die tonservativen Gutsbesitzern und modernen Rittern" so des Klassenstaates und der bürgerlichen Gesellschaft ruht. Deshalb haben auch die Munkeleien von„ Erleichterung Kaserne theilweise wirklich als Ferienkolonie" erscheint. der militärischen Lasten" feinen anderen Zweck, als den guten Aber es ist eine viel zu starke Belastung für den Ein- deutschen Spießbürger ein wenig zu beruhigen über die neuen 2,20 Mark für die Monate November und Dezember einen, zwei Jahre in der Kaserne zubringen zu Anforderungen, die der Militärfiskus an seinen Geldbeutel entgegen. Die Redaktion und Expedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. ber Einjährig Freiwilligen. Wir können uns wirklich wenn ihnen überhaupt ein solches geEin Linfengericht. Es müssen. Auf den Einwand, daß bei der heutigen stellen wird. Die bürgerlichen Parteien werden, davon Bewaffnung zwei bis drei Jahre zur Einübung erforderlich sind wir von vornherein fest überzeugt, sich mit einem jeien, lassen wir uns nicht ein angesichts des Instituts wenn aleh noch so geringen Linjengericht begnügen, nicht denken, daß die Söhne bemittelter Leute vor denen boten wird und das Ganze nicht nur eine gewöhnliche armer Leute das natürliche Talent voraus haben sollten, Spiegelfechterei der offiziöfen Presse ist. Wir dagegen das Exerzier- Reglement rascher zu erfassen und zu ver- werden unseren prinzipiellen Standpunkt wahren und bestehen. greifen ganz wohl, daß der Kapitalismus seinem ZwillingsNehmen wir aber einmal an, es würde die zweioder ihm sonst irgendwie schwächen wird. Denn diese Zwillinge haben einander gegenseitig sehr nöthig. Den bürgerlichen Parteien ist es kein Ernst mit der Abrüstung", troy aller schönklingenden Phrasen. wird allerlei gemunkelt, als ob eine Ab- Die militärischen Autoritäten" werden ihre An- Bruder, dem Militarismus, nicht die Waffen abnehmen fürzung der militärischen Dienstzeit seitens schauung, die sie vor zwei Jahren in Sachen der Dienstber Regierung beabsichtigt sei, und die Munkelei ist so be- zeit kundgethan, schwerlich ändern, und der Reichstag wird deutsam, daß selbst der alte Polterer im Sachsenwald vor der Gamaschenweisheit sich beugen, wie er schon so seine Stimme erhebt und sich für Beibehaltung der drei- oft gethan. jährigen Dienstzeit ausspricht. Bismarck beruft sich darauf, daß das preußische Heer mit dreijähriger Dienstzeit jährige Dienstzeit eingeführt, so bedeutet das nur eine in drei Kriegen siegreich gewesen; man könnte sich ebenso Vermehrung der Rekrutenbestände. Dabei wirkt dann die gut darauf berufen, daß die von Scharnhorst und Gneisenau zweijährige Dienstzeit fast ebenso wie die dreijährige; die in sechs Monaten eingeübten Truppen bei Leipzig und Last kann nicht verringert werden in Bezug auf ihre Waterloo siegreich gewesen sind. Wir wissen, auch ohne finanziellen Wirkungen. Und in Bezug auf die Entdaß und das Herausreißen aus den lebte und unvolksthümliche Richtung giebt, für welche der bürgerlichen Verhältnissen wirft die zweijährige Dienstzeit gegen ein Grundrecht des Reichst a gs verübt worden hervorzuheben, wie sehr wir auch bei dieser Gelegenheit stehenden Heeres bleibt genan dieselbe. herzog von Lauenburg nicht eintritt, und brauchen kaum genau so, wie die dreijährige und die Inſtitution des ist, drängt alle anderen Ereignisse auf dem Gebiet ber Politische Uebersicht. Berlin, den 30. Oktober. Das Attentat, welches von sächsischen Richtern inneren Politik weit in den Hintergrund. Der Reichstag hat einen Faustschlag ins Gesicht erhalten, den er nicht hinvon Neuem empfinden, daß der Sturz dieses Mannes eine Das Kompromisseln in dieser Frage überlassen wir nehmen kann, ohne als Voltsvertretung abzudanken und sich Wohlthat für Deutschland gewesen ist. Der geniale anderen Leuten; was uns vorschwebt, ist die Reduktion zum Kindergespött zu machen. In der Person des AbStaatsmann" meint, wenn man eine Verstärkung des der Dienstzeit auf das kürzeste Maß, das die Wehrhaftig- geordneten für Mittweida ist der ganze Reichstag Feuillefont. Nachdrud verboten.) [ 55 monarchie geworden? Er hatte ihn als Agenten der Re- zu vertheidigen, wie Frankreich gegen eine Koalition des publik damals wieder begegnet. Ohne Zweifel war er royalistischen Europas. heute einer ihrer Diener geworden. Als Polizeibeamter Er mußte Collard um jeden Preis wieder finden, er war er in derselben Eigenschaft sicher in eines der drei mußte seine Furcht, seine Nache vergessen, um Alles dem Polizeikorps eingetreten, welche man gebildet hatte. Wer Heile des Gesammtwohles zu opfern. Collard haßte den tonnte wissen, welche niedrigen und feilen Dienste er da General. Nur mit Klugheit und großer Geschicklichkeit Er kehrt zurück! leistete. Andererseits konnte Marche- Seul nicht umhin, sich konnte man sich jenes Mannes bedienen, entweder um ihn Driginalroman von Jean Mero 3. an den Abend zu erinnern, an dein Collard ihn aufgesucht zu bestrafen, oder ihn nöthigenfalls verschwinden zu lassen, Während des ganzen Tages beobachtete er von seinem hatte, um ihm die Zusammenkunft mitzutheilen, welche der sobald der Plan der Rettung ausgeführt war. wenn er sah, daß irgend ein ihn Unbekannter dort eintrat, Beaujolais gehabt hatte. Er konnte ferner das dreiste unlo legte er schleunigst seine Arbeit nieder und eilte mit erwartete Eindringen dieses Menschen in den Keller einer Leichtfüßigkeit, welche man hinter seiner scheinbaren nicht vergessen, in welchem er und seine Freunde Gebrechlichkeit niemals gesucht hätte, in seine Wohnung, um sich versammelten. Charlotte zu sehen, welche ihrer gewohnten Beschäftigung| Ungeachtet der feierlichen Versicherungen dieses Polizeispions betreffend den reinen und geachteten Namen seines Ruhig kehrte er dann in seinen Laden zurück mit dem Bruders, sah er in ihm einen ehrgeizigen Feind der wahren an jenem Tage tödten können; darum mußte er nun um so mehr seine gesammte Thätigkeit überwachen. nachging. Collard war seinerseits nicht unthätig geblieben. Er hatte von Anfang an begriffen, daß er in der gegen wärtigen Bewegung Nachlese zu halten habe, und war, wie wir sahen, in das Polizeiforps der Mairie zu Paris eingetreten und bald darauf in das des Ministeriums des Innern. Da er einer der feinsten Köpfe war, die man finden konnte, so spielte er fein doppeltes Spiel mit einer so großen Geschicklichkeit, daß selbst seine mißtrauischsten Gefühl, daß er irgend einer furchtbaren Gefahr entgangen Republit. Zu seinem Bedauern hatte er ihn nicht schon und geschicktesten Kollegen nichts argwöhnten. wäre. Die Anwesenheit Robert Guidals war ein lebendiger Freunde tamen zusammen. Rings um den Tisch in seiner Erst wenn die Nacht kam, war seine Ruhe voll. Die Wohnung, oder in dem Laden Michel Ferrand's saßen die Beweis für die Intriguen, welche er anzuzetteln versuchte. schickt, daß er unkenntlich war; Deshommes allein hätte ihn Frauen arbeitend, während die Männer in den Klub zungen, Am Abend verdreifachte er seine Rolle als agent provocateur" und übte seine Talente in den öffentlichen Versammlungen und in den Klubs. Er verkleidete sich so geDer General hatte heute die Macht. Obwohl fern von erkennen und entlarven können. Seitdem er in seinem Gegner Frankreich hatte seine Ernennung zu dein Amte des Gouver einen erbitterten und geheilten Feind wußte, hielt er sicher 3 erörtern, welche dort gestellt wurden, oder um sich über neurs von Algier ihn doch emporgehoben. Und während das einer klugen Reserve und hörte, während er Robert Guidal die Maßregeln zu verſtändigen, welche gegenüber der Ten- republikanische Bolt mit berechtigtem Mißtrauen die Hand- überwachte und die Fäden der geheimen Bestrebungen des ergreifen feien. unz und den bellagenswerthen Handlungen der Republik lungen sah, welche die Anhänglichkeit der Führer der Armee an Generals in seine Hände zu bekommen suchte, nicht auf, die neue Regierung bewiesen, denn diese hatte die gestürzte laufende Verbindungen mit der Frau Deshommes zu unterbieterisch der Wunsch auf, Collard, den er seit jener Beit langte es laut den berühmten General zurück, den erprobten| Immer wieder aber drängte sich Marche- Seul ge- Monarchie mit Schwertstreichen zu erhalten gesucht, verhalten. nicht mehr gesehen hatte, wieder zu finden. Der Moment, einen ernsten Plan zu fassen und auszus Republikaner, welchen es für fähig hielt, die neue Staats- führen, schien gekommen. der Juli- form gegen die verzweifelten Versuche der Reaktion ebenso Er beeilte sich, dieses Geschäft, welches einen schönen zu freventlich vergewaltigt worden- hter gilt es Sühne, Bestrafung der Schuldigen und Sicherstellung der Rechte des Reichstags für alle Zukunft. Weicht der Reichstag dem„ Kampf um sein Recht" aus, kämpft er den Kampf nicht durch bis zum Ende, das heißt Genug das Attentat ist verübt; und der Reichstag| augenblicklichen Erfolg zu erlangen, gar nicht darauf antam, hat zu zeigen, ob er werth ist, das deutsche Volk ganze Bevölkerungen zu beunruhigen und zu gefährden. Mit allen Gewaltthätigkeiten zu Gunsten des Deutschthums zu vertreten. hat Bismarck grade dieses geschädigt und dessen weiteren Rückgang herbeigeführt. Nur die Lumpe sind bescheiden, denkt mit Göthe bis zum Sieg und erficht er nicht einen so vollständigen der Militärfiskus und fordert vom Reichstag Sieg, daß den Feinden des Volkes und der Volkssouveränität gleich 180 Millionen Mark- hundert und achtzig die Luft zu Angriffen für alle Zeiten vergeht, dann ist der Millionen! Deutsche Reichstag auf das Niveau des russischen Senats Ein tüchtiges Sümmchen das. herabgedrückt: er ist nur noch Anhängsel und Verbrämung. Ueberrascht hat es uns nicht. Im Gegentheil des Absolutismus, der sein sic volo, sic jubeo so will wir waren auf eine noch höhere Forderung gefaßt. Und ich, so befehle ich! spricht und blos eine Jasagemaschine wir sind auch überzeugt, daß noch höhere Forderungen in braucht. petto sind. Schon vor Monaten führten wir aus, daß der Militarismus jetzt vor kritischen Tagen" steht und daß entweder ein Einlenken und Umkehr nothwendig wirdoder eine Steigerung bis zu den äußersten Grenzen der Möglichkeit. Aber die Sache ist zweifelhaft- von Vertagung des Reichstags steht nichts in der Reichsverfassung," werfen die Gegner der Volkssouveränität ein. " Leere Ausflüchte! Der Artikel 31 der Reichsverfassung, welcher hier in Frage kommt, lautet: Artikel 31. 11 Der Vertheuerung des Getreides durch die Spe fulanten wollte die Armeeverwaltung dadurch vorbeugen, daß sie dem Wunsche der Agrarier folgend die Proviant ämter anwiesen, ihre Einkäufe direkt bei den Produzenten zu machen. Die Intendantur der sächsischen Armee erläßt nunmehr folgende Bekanntmachung: " Nachdem in letzter Zeit von einzelnen Proviantämtern der Körnereinkauf wieder aufgenommen worden ist, haben die selben anher berichtet, daß die Angebote aus erster Hand den Bedarf keineswegs decken und es nach den bisher ges machten Erfahrungen fraglich erscheine, ob der demnächst zu erwartende größere Auftrag ausschließlich von Produzenten zu erlangen ist. Die Jntendantur bringt deshalb in Anregung, die inländischen Produzenten zu lebhafteren Angeboten bewogen zu sehen, da andernfalls von der getroffenen Anordnung, daß die Proviantämter nur von den Produzenten selbst kaufen sollen, abgewichen und von dem Ankanfe auch aus zweiter Hand Gebrauch gemacht werden müßte." aus d nicht b Bekann Kleinho fammte rückwär Die Aufgabe, Deutschland eine Armee zu geben, welche der vereinigten französischen und russischen gewachsen, Ohne Genehmigung des Reichstages kann kein Mit- nein: überlegen ist, kann innerhalb des Rahmens der nicht erfüllt werden; glied desselben während der Sigungsperiode bestehenden Heeresorganisation ihrer Erfüllung bedürfte es einer gigantischen wegen einer mit Strafe bedrohten Handlung zur Unter- 3 suchung gezogen oder verhaftet werden, außer wenn es Erweiterung, so wie der frühere Kriegsminister fie vor anderthalb Jahren der staunenden Budgetkommission in bei Ausübung der That oder im Laufe des nächstfolgenden Aussicht stellte. Der kühne Plan rief damals eine solche Maßregeln der Spekulanten nichts helfen- der Nothſtand Man sieht, daß alle Verweisungen des Nothstandes auf Tages ergriffen wird. Gleiche Genehmigung ist bei einer Verhaftung wegen Verblüffung hervor, daß er, gleich seinem Enthüller, bei tritt überall zu Tage und wird es noch mehr. Seite geschoben ward. Er muß jedoch in der einen oder Schulden erforderlich. Ein erträgliches Dasein ist den Arbeitern erst zu Auf Verlangen des Reichstages wird jedes Straf- anderen Form wieder an die Oberfläche kommen, und die verfahren gegen ein Mitglied desselben und jede Unter- 180 Millionen- Forderung ist offenbar der Anfang zur Ver- verschaffen dieses Zugeständniß macht in einem unbe fuchungs- oder Zivilhaft für die Dauer der Sitzungs- Dienstzeit( f. ben heutigen" Leitartikel), soll die Bourgeoisie Begehrlichkeit der Arbeiter nicht genug zu ſchmähen weiß. wirklichung. Mit dem„ Linsengericht" der zweijährigen wachten Augenblick die Kölnische Zeitung", die sonst die Das ist klar und deutlich. Und der Reichstag hat gefödert werden. Und das wird wohl gelingen. Fest steht, Sie theilt mit, daß die Kosten und Lasten der Alters- und Das ist klar und deutlich. Und der Reichstag hat daß von den bürgerlichen Parteien kein ernsthafter Wider Invaliditätsversicherung im nächsten Reichshaushalts- Etat wiederholt- zum ersten Male anläßlich der Verhaftung stand zu erwarten ist, und daß die Regierung in diesem 13 Millionen betragen und später, wenn der Beharrungs Frohme's nach dem Kopenhagener Kongreß- ausa drücklich erklärt, daß die Zeit der Vertagung ebenso wie Reichstag aller Wahrscheinlichkeit nach eine Majorität die Weihnachts-, Pfingst- und Osterferien, und die zwischen Sigungstagen liegenden Tage ohne Sigung( z. B. Sonntage 2c.) zur, Sigungsperiode" gehören. periode aufgehoben. finden wird. An der Sozialdemokratie, der einzigen Partei, die den Militarismus prinzipiell bekämpft- an der Sozialdemokratie ist es, das deutsche Volk über die ihm drohende Gefahr aufzuklären und durch eine planmäßige, kraftvolle Agitation diesem Moloch, der das Mark der Nationen auffrißt, die Existenzbedingungen zu entziehen. man di Kleinen Erhaltu He verfam des We Divider für eine Belastu Wohlfa ( Herr hinterzi recht materic baffelbe über di leiftung Beurth ständige Anschar punft g richten" „ Times fcheiden zustand eingetreten sein wird, sich auf kaum weniger als 70 Millionen beziffern werden." Man ersehe hieraus, meint das Kapitalistenblatt, in wie viel höherem Maße als Frant reich das Deutsche Reich seine finanziellen Kräfte anspannt, um den Arbeitern ein erträgliches Dasein zu verschaffen. Der einzige Unterschied zwischen einer Vertagung und Es wäre schwer zu begreifen, heuchelt das Blatt, we zwischen Ferien des Reichstags liegt in der größeren Länge diese Leistungen schließlich nicht doch in ihrer vollen Be der ersteren. Und der Reichstag würde überhaupt keine deutung auch von den verhetzten Arbeitern gewürdigt werden Vertagungen kennen, wenn er die Befugniß hätte, seine Was den Arbeitern gewährt wird, heißt Leicht wird das nicht sein dessen sind wir uns be- sollten." Ferien einseitig nach Belieben auszudehnen; er ist aber au mußt allein der Sieg ist uns sicher; und wir wissen, im besten Falle die Zurückerstattung eines winzigen Die Frist von 30 Tagen gebunden, über welche hinaus er baß es dem Militarismus ebenso ergeht, wie dem kapita- Theils von dem, was sie dem Staate und vor allem der Zustimmung des Bundesrathes bedarf. Die Wider liftischen Wirthschaftssystem, dessen würdiger Sprosse er den kapitalistischen und profigierigen Hinterfaffen der sinnigkeit des Versuchs, einen prinzipiellen Unterschied ift einen prinzipiellen Unterschied ist er muß, indem er sich stärkt und vergrößert, seine„ Kölnischen Beitung" an Einnahmen schaffen. Die Arbeiter zwischen den Vertagungen und den Ferien zu machen, wird eigenen Lebensquellen zerstören. auf das Schärfste durch durch die Thatsache beleuchtet, werden die Segnungen" des Alters- und Invaliditäts Gesetzes erst dann würdigen, wenn sie dieselben in Gnaden den Herren Stumm, Baare und den anderen Größen ber Kölnischen Beitung" werden zu Theil werden lassen daß es der ausgesprochene Zweck der Vertagungen ist, Das Polenthum aus den östlichen preußischen Prodie Einheitlichkeit der Sigungsperioden zu erhalten. vinzen zurückzudrängen, war eine Zeit lang eine HauptInsbesondere war dies auch der Grund der gegenwärtigen aufgabe der Bismard'schen Politik. Ihr ver- können. Vertagung, die vorigen Mai erfolgte und bis gegen Mitte dankt man die unmenschliche Austreibung von vielen des nächsten Monats dauern soll. Ausgesprochenermaßen Tausenden Familien, überdies wurden Millionen bewilligt, Die Pflege des Kleingewerbes und des Hand war der treibende Grund der: die Kommissions- um Güter aus den Händen polnischer Besitzer in deutsche werks ist schon an und für sich ein Widerspruch zu der arbeiten für eine Anzahl von Gesetzen nicht verloren Hände überzuführen. Gleichzeitig flüchten die deutsch en fapitalistischen Entwicklung, die größte Bauerns gehen zu lassen, was der Fall gewesen wäre, wenn die Arbeiter zu Tausenden nach den Westprovinzen oder nach fängere i aber üben diejenigen, welche sich als die besonderen Session geschlossen worden wäre. Mit dem Schluß Amerika, um den schlechten Lohnverhältnissen und der guts Freunde des Handwerks und Kleingewerbes aufspielen, einer Session sind nämlich alle unerledigten Kommissions- herrlichen Beitsche zu entgehen, und die Gutsbesitzer erwährend sie doch selbst die Millionärzüchter- Politik vers arbeiten, Anträge 2c. einfach in den Papierkorb geworfen, ringen die Erlaubniß, sie durch polnische Arbeiter zu erfolgen. Es gehört wirklich die ganze Beschränktheit unserer und in jeder neuen Session hat der Reichstag wieder völlig fetzen. Der Wechsel der Nationalität der Befiger bewirkt Rünstler dazu, dieses nicht zu ertennen. Während sie in von vorn anzufangen. weiter nichts, als daß ein deutscher statt eines polnischen feder Reichstagssession sich um neue Innungsvergünstigungen davor gehalter nicht und au um fich rebatter war. 17 Blow zujian Rongu Diese einer Derlei Dieser Uebelstand ist es beiläufig, der uns weiland zu Magnaten die Erträgnisse seiner Besitzungen in den großen abmühen, sich von den Ackermann und Biehl, ben dem Vorschlage veranlaßt hat, mit dem System der Zer- Städten oder den Weltbädern verzehrt. Dafür hat der Junkern und Ultramontanen ins Schlepptau nehmen schneidung der Legislaturperioden das heißt Staat Millionen verwandt. Die Polonisirung ist laffen und hoffnungstrunken auf Wiedergewinnung des der ganzen Mandatsdauer- in getrennte Sitzung im Bunehmen begriffen, und jetzt werden bereits auch die goldnen Boden des Handwerks" rechnen, wenn ihnen ein perioden( Seffionen, Tagungen) überhaupt zu brechen, Maßnahmen zur Verdrängung der polnischen Sprache zum Sonnenblick allerhöchster Gunst zugeworfen wird, wird ihnen und jede Legislaturperiode als ein organisches Ganzes Theil zurückgezogen. Wie der„ Dziennit Boznanski" aus selbst im Kleingewerbe der Boden immer mehr abgegraben. aufzufassen, dessen Thätigkeit je nach Bedarf durch Ferien Bosen meldet ist den dortigen Rektoren der Nicht blos geschieht dieses durch einzelne große Rapitalisten, und Bertagungen unterbrochen wird. Volks und Mittelschulen ein Erlaß des Kultus sondern auch durch die Genossenschaften der Offiziere und Auf alle Fälle steht aber fest, daß die letzte Vertagung ministers zugegangen, wonach es sämmtlichen Kindern, Beamten, also gerade jener Kreise, die sich das Bünstler Der deutsche gleich den früheren, einzig und allein in der Absicht erfolgt wenn die Eltern es wünschen, freisteht, am polnischen Sprach- thum besonders sympathisch glaubt. ist, eine Trennung der vorhergegangenen Tagungszeit unterricht theilzunehmen. Hiermit vergleiche man die Offizierverein gewinnt einen immer größeren Um von der bevorstehenden zu verhindern und beide früheren Einschränkungen des polnischen Unterrichts. Wären fang, sein Jahresumsatz berechnet sich bereits nach Millionen, Tagungszeiten als eine Sigungsperiode gelten zu machen. alle Polonisirungs- Gewaltmaßregeln aus einer einheitlichen und erst in diesen Tagen hat er beschlossen, zur Erweite Mit Einem Wort: Gerade die Gründe, und zwar wir Politik mit einem einheitlichen Zweck hervorgegangen, so rung seiner Betriebsmittel eine Anleihe von zwei Millionen wiederholen es- die ausgesprochenen Gründe für die würden wir sie zwar von unserm Standpunkt aus be- Mark aufzunehmen. Das Geschäftshaus des Vereins soll Vertagung bilden die schlagendste Widerlegung der An- kämpfen, die Regierung aber könnte eine Art subjektiver am 1. April 1892 ab den Namen:" Waarenhaus für nahme, die Zeit der Vertagung gehöre nicht zur Sigungs- Berechtigung für sich in Anspruch nehmen; das aber war Armee und Marine" annehmen. Dem Kleinbetrieb die nach Hundert periode, und sie stempeln diese Annahme oder Behauptung das Verdammenswerthefte und Abscheulichste der Bis- wird hierdurch eine Rundschaft, zu einem frivolen Sophismus. marck'schen Politik, daß es ihr, um einen geringfügigen tausenden zählt, genommen, denn es ist bekannt, daß Profit abwerfen sollte, zu einem glücklichen Ende zu bringen. Aber er schwankte in befangener Weise. Er mußte mit Deshommes' Frau gegen ihren Ehemann agitiren und bedurfte, um seinen Haß gegen den General zu sättigen, sicher dieses Mannes. welche daß E Rorre war hochge und a A -Diaw giebt näheren B Ramm tigem S teriftifc leit de Reichs betreffe telegra Eur " Gleid hinzug Ran Geg Diefes toelche Fra über schaft darf und 3wei schaft Ei daß da gänzun Frieden Der gar bei sich behalten wollen, obwohl ihr diese sehr ergeben war; das Intereffe nicht erklären, welches die Frau mit ihren sie fürchtete eben ihre Indiskretion, vielleicht sogar ihren hocharistokratischen Manieren ihr entgegenbrachte, nur die Tochter einer Arbeiterfamilie war. Verrath. Nun wartete die Gräfin mit Angst und Ungeduld auf Sie hatte ferner Wagen und Pferde verkauft. Darauf wurde das Hotel geschlossen und nur ein einziger Wächter den Augenblick, wo es zu handeln galt. zurückgelassen, ein Schweizer, der beauftragt war, alle Mieths- und Kaufofferten entgegenzunehmen. Die Frau Deshommes hatte sich in einer Wohnung von bescheidenem Aussehen auf dem Plate St. Sulpice cingerichtet und ihren wahren Namien wieder angenommen. Er gestand sich, daß er eine große Dummheit, einen wahren Fehler begangen hatte, als er Marche- Seul niederschlagen ließ. Aber das war das einzige Mittel, um sich aus jener üblen Lage zu retten und einen gewaltsamen Angriff zu vermeiden. Es war ein Fehler, daß er stehen blieb er hatte sich in der Menge verlieren sollen. Aber er überzeugte sich leicht, daß es zu spät und daß das Geschehene nicht mehr zu ändern war. Es blieb ihm also nur ein einziges Mittel, er hielt es für unfehlbar. VII. Endlich bist Du da, Faulpelz! Ich hoffe, Du hast nun Zeit, diese beiden Bouquets abzutragen; feit zwei Stunden erwarte ich Dich bereits -Aber Mademoiselle Larirette!.. jein tör D fich min Schlägt Wahlre Ausdeh dem a Der m politifa demofre des Re und sie zunehmi einmal. Gard Windfo feiner liehen ungenic am 14. erhielt Nahru und di Er binaus bie gan büßen idroffe englijd ziehunge Ju leicht Berfahr lofigteit gejeztem Geistes Un Jmmer in Trauer gekleidet, gab sie sich für eine ungeduldig. Wittive aus, welche über zwölf Tausend Pfund Rente-Kein Aber! Vorwärts, springe, statt hier wie ein verfügte. Sie hielt eine Kammerfrau und eine Röchin und wurde, da sie alle Morgen die Messe in Stock zu stehen! Mit diesen Worten war Mijoulet, welcher der Kirche St. Salpice besuchte, auch gegen die Armen spornstreichs und athemlos zurückkehrte, in einem halb Er hatte Marche- Seul's Herz durch die Tochter in der ihres Stadtviertels äußerst mildthätig war, in dem Hause, zürnenden, halb scherzenden Tone empfangen worden. Da bin ich, Fräulein, feien Sie mir nicht bös! Ich Hand und berechnete, daß diese Waffe immer noch sehr das sie bewohnte, hoch geachtet. Uebrigens empfing fie scharf sei, um so mehr, als der alte Schubflicker seine, Niemand, nicht einmal Collard, mit dem sie jetzt nur sehr lief, was ich konnte, aber ich traf Herrn Philibert nicht in Collards, Verbindung mit jener Frau unter keinen Um- fern von ihrem Stadtviertel in einer wenig besuchten Kirche Laden und mußte ihn daher zu Hause aufsuchen. Er läßt danken, bis er selbst kommt. Ach! er war ständen kennen konnte. zufaumentam. Sobald er daher erfahren hatte, daß dieser fast gänzlich Reich, denn sie hatte Jahre lang Schätze aufgehäuft, sehr zufrieden, dieser Herr Paul sammt seiner kleinen Frau wiederhergestellt, seine Arbeit aufgenommen hatte, tehrte er hatte sie plöglich mit dem galanten Leben gebrochen. Ihr Sie weinte vor Freude und verbarg ihr Gesicht in dent eiligft in das Hotel auf den Champs- Elysees zurück, wohin Verschwinden fand in dieser bewegten Zeit, fast unbenterft großen Veilchenbouquet. Von da begab ich mich darauf zu Deshommes. wir ihm bereits dreimal folgten. von der Welt der oberen Zehntausend, deren Zierde sie Dort war der ganze Blan geschmiedet worden, auf durch ihre imposante Schönheit, ihr diabolisch- verführerisches war nicht zu Hause, weshalb ich das Bouquet Fräulein welchen die beiden Mitschuldigen so fest rechneten. Von und schneidiges Auftreten war, statt, obwohl sie außerdem Charlotte übergab. Bugleich meldete ich Ihren Besuch a Sie sicht sehr fummervoll aus, ihre Gesichtszüge find vornherein mußte man Marche- Seul täuschen. Zu dem in jeden Kreisen wegen der Sorglosigkeit bekannt war, mit Zwecke war es nothwendig, daß seine Frau ein neues Leben der sie die bedeutendsten Summen zu erwerben und zu ver- abgehärmt, sie scheint müde. Und doch ist ihr Vater geheilt und kann wieder begann und alles so einrichtete, daß sie am Tage des geuden wußte. Wiedersehens ihrer Tochter, worauf sie fest hoffte, diese in Sie hatte sich in bewunderungswerther Weise konservirt arbeiten. Vielleicht ist sie noch nicht ruhig genug. ihr Haus einführen konnte, ohne daß Charlotte eine Ahnung und war immer noch sehr begehrenswerth; aber sie mußte Vorübergehen sagte ich dem Bürger Marche- Seul guten Tag. Er grübelte und erhob, als er meinen Gruß erwiderte, von der Vergangenheit ihrer Mutter hatte. bis nach Ausführung ihrer Pläne sich eine große Reserve -Sie be faum den Kopf. Das Hotel zu verkaufen, daran war nicht zu denken; auflegen und hatte leicht auf Alles verzichtet. Ja, es ist eigenthümlich, daß dieser Mann bei all' seiner in dieser schrecklichen Krisis hatte die hohe Aristokratie, durfte eine Zeit lang der Ruhe. ebenso wie die Bourgeoisie des Kapitals Paris verlassen; Außerdem war der Gedanke, Charlotte wiederzusehen Herzensgüte immer so traurig ist. Auch er muß einen sie waren aus der Stadt geflohen, welche der Revolution und sich an dem zu rächen, welcher ihr die Tochter geraubt großen Kummer haben. Und nun da bin ich... überliefert und von furchtbaren und unaussöhnlichen Gegnern hatte, bei ihr zur firen Jdee geworden. bedroht war. Auf Collard's Rath hin hatte sie Larirette aufgesucht, Afles Dienstpersonal war verabschiedet worden. Die aber ohne daß sie es ahnte, bei den jungen Mädchen ein falsche Gräfin hatte nicht einmal ihre Kammerfrau großes Mißtranen erweckt. Diese konnte sich in der That Während Mijoulet in einem Athem seinen Bericht er stattete, ordnete Larirette lebhaft ihre Blumen. ( Fortsetzung folgt.) feft fte richtung Rontine und oh Korrespondenzen und Parteinachrichten. ㄓ Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Wegen Verkaufs von Parteimarken zur Deckung der Kosten für die Landtags= wahl Agitation hat ein Arbeiter in Döhlen bei Dresden 20 M. Strafe zu zahlen, weil er sich durch jene Handlung des unerlaubten Rollettirens schuldig gemacht hat. Die Berufung gegen den amtshauptmannschaftlichen Strafbefehl wurde vom Schöffengericht verworfen. " blätter thaten dasselbe. Man scheint aber von dieser russischen aus den Offizier und Beamten Waarenhäusern sich nicht blos die unmittelbar Betheiligten, sondern auch deren Bekanntenkreis versorgen läßt. Diese Entwickelung des Kleinhandels ist eine ganz natürliche Folge unserer ge fammten tapitalistischen Wirthschaft, die sich nicht nach Die Sozialdemokratie Berlins hat sich voll und ganz auf rückwärts schrauben läßt, aber in den Kreisen, in denen den Boden der Grurter Beschlüſſe geſtellt und die sogenannte man diese fördert, sollte man wenigstens aufhören, dem Opposition ist überall fläglich unterlegen. Mit Ausnahme des fleinen Mann vorzulügen, daß ihm sein Schuß und seine verspäteter Anmeldung der Versammlung Bericht noch nicht er Grimpe hatte gegen Ende des Monats Mai Termin vor der 1. Wahlkreises, in welchem die Delegirten zum Parteitag wegen die Glberfelder Freie Preffe":" Der Parteigenosse Zur Fesselung Politisch- Gefangener schreibt Erhaltung so besonders am Herzen liege. statten konnten, haben sich sämmtliche Wahlkreise, darunter auch hiesigen Strafkammer. Damals wollte man ihn gefesselt Herr Baare prozt noch immer. In der General- der 5. und 6., wo die Opposition bisher sich als ausschlaggebend vorführen. Auf seinen Protest ordnete der Vorsitzende des Geversammlung des Bochumer Vereins erklärte er die Lage Bollemmen einverstanden erflärt und das Liebeswerben der Fron richtshofes an, daß die Feffelung zu unterbleiben habe. Am gerirte, mit der bisherigen Taktik der Parteileitung und Fraktion des Werkes, das ja auch in diesem Jahre noch eine gute beute mit Spott und Unmuth abgelehnt. Siebenberg berber 22. Oktober sollte Grimpe abermals zu einem Termin vor Dividende abwirft, trotz der Millionenverluste in Italien, Oppofition in Riydorf, dem bisherigen Hauptquartier Wer es nur seinem energischen Protest, wenn diese Maßregel in bem er die Straftammer gefesselt vorgeführt werden; er verdankte für eine gute, und dann jammert er über die steigende ner's; das Gleiche wurde aus anderen Vororten Berlins schon unterblieb. Wir haben schon wiederholt in ähnlichen Fällen ein Belastung der deutschen Industrie durch Ausgaben für gemeldet. Alles in Allem darf man sagen, daß die ArbeiterWohlfahrtszwecke sowie durch die neuen Steuergesetze massen Berlins endlich gründlich mit den Elementen aufzuräumen solches Vorgehen scharf gerügt und unsere auswärtigen Partei( Herr Baare verlangt wohl ein Privileg für Steuer- beginnen, welche unter der Flagge des„ Radikalismus“ die Sozial- Kulturblüthe nicht Abstand nehmen und die Maßregel der Fessehinterziehungen?) und hält den Wunsch für be- demokratie ärger schädigten, als je ein Gegner ihr Schaden zu lung in das Belieben und Gutdünken der untergeordneten Berechtigt, daß die Regierung nicht auswärts Gisenbahn- den Berliner Urbeitern in der Provinz einen Zeumund verschafften, amten, Transporteure u. f. w. ftellen zu wollen. Wir wieſen vor material blos wegen des billigeren Preises beziehe, sondern der nichts weniger als ein guter war. einiger Zeit bei der Feffelung des Redakteurs Lusbrink darauf daffelbe bei Herrn Baare theurer bezahle. Daß Herr Baare hin, daß eine Verordnung an maßgebender Stelle solchem Verüber die erhöhten Arbeitslöhne und die gesunkenen Arbeits- Sozialdemokrat Trilse, der eine Leipziger Delegirfe halten gegenüber politischen Gefangenen ein Ende machen könnte. Jeiſtungen klagt, vollendet das Bild des Progen, bei dessen zum Erfurter Parteitage, wurde vor dem Bartilage Dongen an eine solche berechtigte Mahnung fehrt man sich einfach nicht. Beurtheilung man wohl von moral insanity, von einer voll- gegnerischen Blättern als Anhänger der Opposition bezeichnet. Angesichts solcher Vorgänge fällt es auf, wenn Individuen, die händigen Verwirrung aller vermunstmäßigen und sittlichen in der Versammlung, in welcher Trilse nebit seinen Mitbelegirten mit den Strafgeset- Paragraphen ganz bedenklich in KonIn Anschauungen reden kann, die sich ihm nur nach dem Stan über den Erfurter Parteitag Bericht erstattete, hat er nun nach flikt gerathen sind, und das wohl ihrer Mitpunkt gröbster Profitgier ordnen. dem Bericht des Wähler" über die Opposition geäußert: Die menschen schädigten, von der Fesselung verForm der Opposition war eine solche, daß man sich mit schont bleiben. Der kürzlich hier verurtheilte A. Bornefeld Der geheime Chefredakteur der„ Hamburger Nach vielleicht find die nationalliberalen, antisemitischen und frei Hauptlehrer" Mufer, Prokurist Greſſard, Agent Karl Jäger 2c., Etel und Abscheu von ihr abwenden mußte." war bei der Vorführung zum Schwurgericht nicht gefesselt, ebenso richten" ist mit dem bekannten Klatschkorrespondenten der innigen Nährväter der opposition" jo freundlich, Triffe's große Diebe, waren nicht gefesselt. Greffard hatte 300 000 M. aus zu ver- gestohlen. Die Ordnungspreſſe ſchlägt nur Lärm, wenn einer Times", dem Herrn Oppert au 3 Blowitz( der aber so be- Meinungsäußerung über ihre Schüßlinge nunmehr auch zu verber Ihren unge bührlich behandelt wird; bei einem Sozialscheiden ist, sich Herr von Blowiß zu nennen, also sich nicht öffentlichen. bavor fürchtet, für demokraten, mag man ihn gefeffelt durch Deutschland schleppen, „ Edelsten der Nation" gehalten zu werden), sehr unzufrieden, weil dieser Potsdam, 29. Oktober. Berichterstattung vom Barteitag zu hören wir kein Wort der Entrüftung. Die Fesselung des Rebakteurs Ensbrink hatten sie nicht einmal erwähnt." Es wird an die Ehrlichkeit des ehrlichen Maklers" Erfurt, Bericht des Vertrauensmannes sowie Neuwahl eines wohl erst eines energischen Vorstoßes unserer Abgeordneten im und auch nicht an deſſen„ Genialität"" glauben wollte. Und solchen bildete die Tagesordnung der gestern hier abgehaltenen Reichstage bedürfen müssen, um in dieser Angelegenheit Wandel a artei versammlung. An Stelle des Familienverhältnisse um sich an Herrn Blowiß zu rächen, schreibt besagter Chef- balber verhinderten Delegirten Wernau war der Parteigenosse au schaffen. redakteur jetzt folgenden Klatsch über den Klatscher: Glocke Berlin erschienen. Derselbe gab ein flares Bild von Zur Aufklärung über die Verstimmung", die Herrn den Verhandlungen in Erfurt und verweilte' in längeren AusBlowit beherrscht, mag bemerkt" sein, daß dieser Gemüths- führungen bei dem Programm und der Taktik unserer Partei. zustand im Anfang hauptsächlich auf Ordensansprüchen basirt Die Versammlung nahm mit Bedauern Kenntniß von dem Verwar. Blowizz war auf Disraeli's Wunsch im Jahre 1878 zur halten einiger früherer Genossen, welche unsere Sache empfindlich Kongreßzeit von Fürsten Bismarck empfangen worden und geschädigt haben und sollte dem Referenten reichen Beifall. Eine Bericht über die Lage des Streiks der Töpfer Berlins. diefe Bevorzugung war, ebenfalls auf Disraeli's Wunsch, von Diskussion fand nicht statt. Es wurde dann folgende Resolution Fenstern zu arbeiten, ist in den meisten Fällen von den Baueiner für Blowitz' Verhältnisse um eine Klasse zu hohen Ordens- einstimmig angenommen: verleihung begleitet. Er erhielt die dritte Klasse. Es scheint, daß Beaconsfield momentan das Bedürfniß gehabt hat, dieſen des Genossen Glode land den geschlüffent des parteitags in Erfurt Löpfer und Stuckateure von ihrer Forderung nicht abstehen Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen herren nachgekommen worden, als dieselben einsahen, daß die Rorrespondenten bei guter Laune zu erhalten; Blowiß aber voll und ganz einverstanden und verpflichtet sich, treu und fest würden. war über die nach preußischen Anschauungen ungewöhnlich hochgegriffene dritte Klaffe entrüftet, verlangte eine zweite, sur Partei, deren Taktik und Organisation zu halten". und als er diese nicht bekam, ward er feindlich." e 550 550 110 b -b Cr 10 er 111 J. te, er nicht einen O dieser dumme Kerl! Warum dachte er nicht an Manché? Oder hat er zu wenig geboten? Vielleicht giebt der Chefredakteur der Hamburger Nachrichten" näheren Aufschluß. Er kennt ja den Rummel. " * Soziale Uebersicht. Der Forderung der Töpfer, nur auf Bauten mit verglasten Auch der Wechsel des Wetters tam unserer Bewegung au statten. Abgesehen von einzelnen Fällen, tönnen wir auch in diesem Jahre fonstatiren, daß im großen Ganzen die Kollegen Forderung gefaßt worden sind. den Beschlüssen nachtamen, welche zur Durchführung unserer Troydem in der ersten Woche unseres Streits die Zahl Nunmehr erstattete der Vertrauensmann Harburg Bericht Gelder während des versloffenen Jahres. Er ersuchte diejenigen über seine Thätigkeit und die Verwendung der eingelaufenen Parteigenossen, welche Einblick in seine Abrechnungen gehabt hatten, sich darüber zu äußern. Von drei Seiten wurde der zu Unterstützenden eine verhältnismäßig hohe war, können hierauf fonstatirt, daß Harburg voll und ganz seine Pflicht wir jetzt mittheilen, daß dieselbe heute sich nur auf und Schuldigkeit gethan und die eingegangenen Gelder ihrer Be: die Zahl von Bahl von 58 Kollegen( mit 54 Rindern) beläuft. Stimmung gemäß nach bestem Gewissen verwendet habe. Auf Wir hoffen im Laufe der nächsten Woche den Ausstand für weitere Bestätigungen verzichtete die Versammlung. Harburg beendet erklären su tönnen und erwarten, daß jeder einzelne wurde alsdann einstimmig zum Vertrauensmann wiedergewählt Kollege dazu beitragen wird, den Beschluß der letzten Bersammund zum Schluß nach längerer Debatte eine dreigliedrige Rom- lung, 10 pct. ihres Arbeitsverdienstes abzuführen, zur Geltung mission ernannt, welche auf eine bessere Aufeinanderfolge der zu bringen. Beifall. Die Gewerkschaftsfeste hinwirken und gelegentlich, so weit möglich, In Nr. 254( Freitag- Nummer) des Vorwärts" schreibt Herr mit Saalinhabern in Fühlung treten foll. Bei den Budgetbebatten ber franzöfifchen Rammer kam das allgemeine Friedensbedürfniß zu träf tigem Ausbruck. Von Chauvinismus keine Spur. Charak leit der Lage zu kennzeichnen, sich auf teristisch ist, daß der Minister Ribot, um die Friedlich den deutschen betreffende Stelle seiner Rede, deren wir schon nach dem Förster, Vertrauensmann der Berliner Buzer, als Grwiderung telegraphischen Bericht erwähnten, lautet wie folgt: auf unseren letzten Versammlungsbericht, es wäre" start", für Großenhain. In einer hier am 28. Oktober in Börner's etwaige Unregelmäßigkeiten eines oder einzelner Buzer die ganze " Der Eindruck in Europa ist, daß der Friede in Gaal abgehaltenen öffentlichen Versammlung erstattete Gewerkschaft verantwortlich zu machen. Das ist uns auch nicht Europa niemals beffer gesichert war als heute, ba dem unser Delegirter, Genosse Kühnel aus Meißen, Bericht über eingefallen und wird uns nie einfallen. Aus dem Verhalten Gleichgewichte der europäischen Kräfte eine neue Bürgschaft den Parteitag. Eine Resolution, welche sich mit dem Ver- der Puter in Bezug auf die Pflicht der Solidarität hinzugefügt wurde. Sie erinnern sich der Sprache, welche der halten des Delegirten; sowie den Beschlüssen des Partei den anderen Baugenossen gegenüber erklärt sich aber die EntRangler eines Nachbarreiches über diesen tages voll und ganz einverstanden erklärt, fand einstimmige rüstung der Töpfer und Stuckateure, wie sie in jenem BerGegenstand geführt hat.( Rufe: Sehr gut!) Annahme. Dieses Ergebniß verdantt man hauptsächlich der Annäherung fammlungsberichte zum Ausdruck kam. Alle anderen Gewerkstoelche zwischen zwei großen Völkern, Rußland und genossen waren in der Feen- Palast- Versammlung anwesend und Frankreich, ausgeführt worden ist. Niemand ist erstaunt der gesammten kapitalistischen Presse gebrachten und auch von Maler einverstanden, nur die Puzer fehlten, oder gehören dieAus Gelsenkirchen schreibt man uns: Gegenüber den von erklärten sich mit dem Vorgehen der Töpfer, Stuckateure und über diese Annäherung, über diese inniger gewordene Gemein- einigen Parteizeitungen wiedergegebenen Nachrichten betr. Ueber- selben vielleicht nicht zu den auf den Bauten beschäftigten Archaft( union), welche die Folge alter Buneigung, aber, ich nahme der Redaktion der Beitung der deutschen beitern? Dann wurde noch Klage über das nichtbrüderliche Berdarf es sagen, auch der Gemeinsamkeit verbundener Bergleute" durch den Gründer des chrifft. patriot. Verbandes, halten der Puyer den anderen Gewerksgenossen auf den Bauten und als solche erkannter Interessen ist. Rein Herrn F. Becker, tönnen wir auf das Bestimmteste versichern, gegenüber geführt. Wen sollten denn die Antläger hierfür verweifel, daß diese Verständigung( accord) eine neue Bürg- daß dem genannten Herrn diese Stellung nicht angeboten ist antwortlich machen? Den Einzelnen? Das wird doch Herr Förster Ichaft für den Frieden und die Sicherheit Europa's ist." und auch niem a 13 angeboten werden wird. Ein Privatgespräch nicht annehmen fönnen. Mit einer derartigen Frage wendet man Eine gewisse Fronie liegt freilich unzweifelhaft darin, mit einem Vorstandsmitglied gab Herrn B. Veranlassung, wenn sich an die Deffentlichkeit und zwar geschah dies hauptsächlich daß das französisch- ruſſiſche – Berhältniß als eine Gr nicht gerade sich anzubieten, so doch durchblicken zu lassen, daß aus dem Grunde, weil das Verhalten der Bußer bei dem großen gänzung des Dreibundes und als verstärkte Bürgschaft des er dem Plane nicht abgeneigt gegenüber stehe. Ein Angebot, wie Maurerstreit im Jahre 1889 noch heute jedem frisch im Gedächtriedens hingestellt wird. Indeß der Ton der Rede, wie es der Korrespondent des Herold Bureaus", in dem wir übrigens mis ift. ganzen Verhandlung war so friedlich, daß wir zufrieden Herrn B. vermuthen, darzustellen beliebt, ist weder gemacht, noch ber jein tönnen. Der Ausschuß der belgischen Kammer, welcher # 00 Mögen die Puzzer kameradschaftlicher mit ihren andern Ge dazu Auftrag ertheilt worden. werksgenossen verfahren, dann werden solche Nothschreie nicht laut werden. In welcher Weise sich die Buyer vergangen haben, Breslau. In Sachen Geiser's hat der Abgeordnete und welche Beweise dafür erbracht wurden, können dieselben in Kunert folgenden Brief erhalten: der öffentlichen Versammlung der Töpfer, welche am Mittwoch, 4. November, Abends 6 Uhr, in Joël's Salon, Andreasstr. 21, stattfindet, erfahren. Es wäre uns sehr angenehm, wenn einige der Buzer dort erscheinen würden. Mit brüderlichem Gruß und Handschlag: Breslau, den 27. Oftober 1891, Sehr geehrter Herr Kunert! Veranlaßt durch die Vorgänge auf dem Erfurter Parteitage, sich mit der Frage des Wa hIrechts zu beschäftigen hat, schlägt vor, allen, die eine eigene Wohnung haben, das Wahlrecht zu geben. Dies wäre zwar eine beträchtliche Ausdehnung des Wählerkreises, aber noch weit entfernt von soweit sie Ihren auf Außerkraftsezung des St. Gallener Bes dem allgemeinen Stimmrecht. Nahezu die Hälfte schlusses bezüglich unseres Freundes Geiser gerichteten Antrag politischen Grundrechts verlustig bleiben. Die sozial- Beit in dem Geheimbunds Prozesse thätig gewesenen Anwälte demokratische Partei kann sich also mit dieser Einlösung über den Eindruck zu sprechen, den das Verhalten desselben seiner und welches den Vorwurf der Feigheit oder den Vorwurf rechtfertigte, stimmend bekunden, daß ihnen kein Moment erinnerlich sei, daß Geiser um den Preis seiner Selbsterhaltung Verrath an Barteigrundsägen geübt hätte, hat der britte mir mit aller Bes itimmtheit erklärt, daß er sich mit hoher Befriedigung an das Die Streit- Kommission der Töpfer Berlins. J. A.: 2. Pirow, Dresdenerstr. 116. Die Bildhauer ersuchen um Fernhaltung des Zu auges nach Darmstadt( Mobelfabrik Glüdert), 31. Arbeitern und Unternehmern Differenzen ausgebrochen. ( Holzbildhauerei Schellenberg) und Königsberg i.Br.( Möbelfabrik Radike). In allen diesen Werkstätten sind zwischen den 24 Steinmetzen, welche am Brückenbau in Loschwitz bei Dresden bei den Unternehmern Gerstenberger und Döhler beund sie wird nun die Agitation im großen Stil wieder auf zunehmen haben. einmal. Uno obendrein noch die Blüthe desselben, die hele Berhalten erinnere, welches Geiſer während der schäftigt waren, haben die Arbeit eingeſtellt und bitten un In England wackelt das herrliche Kriegsheer wieder Garden. Diesmal ist es nach der„ Truth" das in ganzen Dauer des Prozesses sowohl in seinen mündlichen wie Fernhalten des Zuzugs. Jene Baumeister zahlen für 1 RubikWindsor stationirte 3. Garde Grenadierbataillon, welches schriftlichen Auslassungen beobachtet habe. Mit Freimuth meter gestreckte Fläche nur 8,50 M., was dem geltenden Tarif seiner„ Unzufriedenheit" in drastischer Weise Ausdruck ver- und ruhiger Festigkeit habe er die Beweggründe seiner und der durchaus widerspricht. Dieser Tarif rechnet stets nur nach ungenießbaren Rationen unzufrieden, führte die Mannschaft bildet, flargelegt, um den Nachweis zu führen, daß es biefer erh: 14. d. M. bei dem dienſthuenzen Offizier Beschwerde überhaupt an einem strafbaren Thatbestande fehlté. erhielt jedoch als Antwort den Befehl, die bemängelten Ich stelle Ihnen ergebenst anheim, von meiner Mittheilung Besten Gruß Stahrungsmittel unverzüglich aufzueffen. Die Fenster öffnen nach Belieben Gebrauch zu machen. und die sämmtlichen Rationen auf den Hof der Kaserne hinauszuwerfer, war das Wert eines Augenblicks, welches die ganze Kompagnie jedoch mit längerem Stubenarrest zu büßen hatte." Dazu bemerkt ein deutsches Blatt:" Der Ihr ergebener Oswald Marcuse, Rechtsanwalt. In Halle beschloß eine öffentliche Voltsversammlung, das Arbeiter viel zu furs.' Gine Ginigung kam nicht zu Stande. Die Bildhauer- Zeitung" glaubte durch Berichte über die Gefchäftslage der Gehilfenfache zu dienen. Nun hat sich aber herausgestellt, daß die Prinzipale in der Provinz unter Berufung auf die schlechten Berliner Verhältnisse, welche in der Bildhauer- Zeitung" geschildert worden waren, die Löhne zu drücken suchten; sie machten sich einfach die Gelegenheit zu nube, troydem sie eigentlich über schlechten Geschäftsgang nicht zu ilagen hatten. Das genannte Arbeiterolatt stellt deshalb die Veröffentlichung solcher Berichte ein. Die Porzellanarbeiter sind, wie schon erwähnt wurde " 1 deutscher Porzellanarbeiter" 2c. umgetauft. Thre Generalversammlung, welche zu Charlottenburg tagte, beschloß im weiteren die gleichfalls schon erwähnte Unterstüßung der Buchdrucker bei deren Neunstunden- Bewegung und ließ endlich den feiner Zeit von Dr. M. Hirsch in den Gewerkvereinen eingeführten Revers fallen, welcher gegen die Sozialdemokraten gerichtet war. schroffe Befehl des Offiziers war vielleicht deplacirt, die englischen Offiziere haben aber absolut gar keine Be Bier der Rauchfuß'schen Brauereien so lange nicht ziehungen zu den Untergebenen und lassen sich deshalb mehr zu trinken, bis dieselben ihre Säle den Arbeiteru zur Ver- mit ihrem Gewerkverein aus dem Hirsch- Duncker'schen Verband leicht Mißgriffe zu Schulden fommen; aber das summarische fügung stellen. Bis jetzt haben sie es an dem genügenden Ent- ausgetreten und hacen ihre Organisation in einen Berband Verfahren der Herren Gardisten zeugt von einer Disziplin gegenkommen fehlen lassen.. losigkeit und einem Mangel an Achtung gegen die Vorgejezten, die auf einen hochgradigen Verfall des militärischen Pfarrer Auler wollte bekanntlich die„ Mainzer Bolts Geistes schließen lassen." Zeitung" verflagen, weil es nicht wahr wäre, wie diese fest steht, wenn auch die Armee wackelt, d. h. die Ein empfohlen hätte. Bis heute hat er aber gegen das genannte sozial- Der Anschluß der Porzellanmaler an die allgemeine, moderne Und wir bemerken dazu, daß der englische Staat doch behauptet hatte, daß er Bebel's Buch„ Die Frau" Gas für Satz unterschreibe und dasselbe jedem Christen zum Studium richtung, in welcher die militärstaatlichen Menschen des demokratische Blatt Klage nicht erhoben. Die Mainzer Bolts Arbeiterbewegung wird wohl nicht lange auf sich warten lassen, Rontinents bie einzige fefte Grundlage des Staats erblicken, Zeitung" fordert ihn nunmehr auf, eine Drohung auszuführen. nachdem sie sich einmal von dem verbürgerlichten Hirsch- Dunderund ohne die sie sich einen Staat nicht denken können. schen Gewerkvereins- Trödel emanzipirt haben. Theater. Sonnabend, den 31. Ottober. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Vorher: Die Entführung aus dem Serail. Schauspielhaus. Der neue Herr. Deutsches Theater. Die Stlavin. Berliner Theater. Montjone. Leffing Theater. Die GroßstadtLuft. Circus Renz. 99 Karlstraße. = Sonnabend, den 31. Oftober 1891, Abends 71/4 Uhr: Gala- Vorstellung. Auf Helgoland", oder: Ebbe und Fluth", große hydrol. Ausstattungs Pantomime in 2 Abth. mit Nationaltänzen( 60 Damen), Aufzügen 2c. Hierbei erlaube ich mir ganz besonders auf eine neue Ein Lage: Die Ulanen( dargest. v. 4 Damen) aufmerksam zu machen. Dampfschiff- u. Bootfahrten, Wasserfällen, RiesenFontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3Geschw.Johnson Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, in einer Höhe von mehr benn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: Jung- Konkurrenz Reiten von Frl. Clotilde Residenz- Theater. Das Hinderniß. Wallner- Theater. Gewagte Mittel. Cavalleria Berolina. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Thomas- Theater. Unruhige Zeiten, oder: Lieke's Memoiren. Ostend- Theater. Die eiferne Kammer oder: Vater Morig. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Alexanderplatz- Theater. Schwarze Brüder. Feenpalaft. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe: Hager und Frl. Oceana Renz. Jeu de Der la rose geritten von Frl. Clot. Hager und Male. Theresa. 6 Trakehner Rapp: hengste zusammen dressirt u. vorgeführt von Herrn Franz Renz. alkürenMa növer geritten von 16 Damen. 3 Athleten zu Pferde von den Gebr. Briatore. Mlle. Theresa auf dem 20 Fuß hohen Drahtseil. Mlle. Adele, ParforceReiterin. Mr. F. Chiarini, Jockeyretter. Mr. Adolf Delbosq, Saltomortales Reiter 2c. Komische Intermezzos von sämmtl. Klowns. Morgen Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr ( 1 Rind frei): Die lustigen Heidelberger. Abends 72 Uhr: Auf Helgoland. zialitäten Borstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. heater d.Reichshallen Großartiges Programm. Brüder Beiso und das Wunderthier. 6 Londoner Backfische. Maria la Bonita. The Avolo Boys. Ara u. Zebra. Chas Haydn. u. s. w. u. s. w. Anfang 7/2 Uhr. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Von heute ab bleibt die Cirkus- Kaffe an Wochentagen von 2 bis 4 Uhr Nachmittags geschlossen. E. Renz, Direktor. Unferm Kollegen und Genossen Emil Fülter [ 2409b zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Lebehoch, daß die ganze Memelerstraße wackelt. Die vier durstigen Brüder von Nr. 8. Unserm Freunde Max Schmidt gen. Bäbel zu ſeinem heutigen Wiegenfeste unsere herzlichste Gratulation. Alles so wat. May, wirst Du auch was gießen lassen? 2416b Th. E. W. F. H. Beerdigungsverein Berliner Zimmerleute. Am 28. d. Mts. verstarb unser Vereinsmitglied, der Zimmerer 2437b Herr Friedrich Schulz. Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. November, Nachmittags 2 Uhr, vom Leichenschauhause am Neuen Thor nach dem Markus- Kirchhofe in Wilhelmsberg ftatt. Der Vorstand. Todes- Anzeige. Am Mittwoch, den 28. d. Mts., verftarb nach schwerem vierjährigen Prcletarierkrantenlager mein innig geliebter Mann, der Maurer Franz Giesche, im Alter von 49 Jahren. Die Beerdigung findet Sonntag, 1. November, Vorm. 10 Uhr, vom Trauerhause Wein2424b straße 23, aus statt. Die trauernde Wittwe nebst Kindern. Todes- Anzeige. Am 28. Oktober verstarb der Weber Circus G. Schumann. Hermann Hänsel Friedrich- Karl- Ufer, Edke Karlstr. aus Sorau N./2.( Mitglied des Ver Sonnabend, den 31. Oktober, Abends bandes deutscher Tertilarbeiter, Filiale 71/2 Uhr: Gr. Elite- Vorstellung der Weber Berlins) infolge eines Gehirnmit vorzüglich gewähltem Programm. Teidens im Alter von 32 Jahren. Die Auftreten sämmtlicher neuengagirter Beerdigung findet Sonntag, den 1. NoKunstkräfte, Künstler sow. Künstlerinnen. vember, Nachm. 3 Uhr, vom städtischen Reiten und Vorführen der bestdressirten Krankenhaus am Friedrichshain nach Schul- u. Freiheitspferde meines Mar- Wilhelmsberg statt. Um rege Betheistalles. Komische Entrees sämmtlicher ligung aller Textilarbeiter ersucht Klowns. Zum Schluß der Vorstellung: Der Vorstand Zum 1. Male: Die in voriger Saison der Filiale der Weber Berlins. mit so großem Beifall aufgenommene, von mir zuerst eingeführte OriginalWaffer- Pantomime. Wunderbares Wafer- Schauspiel. Eine ländliche Hochzeit. Sonntag, den 1. November, Vormittags 10% Uhr: Allgemeine Buchdrucker- Versammlung im großen Saale der Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. Tagesordnung: 1. Bericht über die Ausführung des Beschlusses der Allgemeinen Buchdrucker- Versammlung vom 28. Oktober. 2. Verschiedenes. Da leider fein größeres Lokal zur Verfügung stand, so konnten bie Silsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen zu obiger Versammlung nicht eingeladen werden; jedoch wird in den nächsten Tagen wieder eine Allgemeine Versamm ung stattfinden mit Hinzuziehung aller in Buchdruckereien beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Der Einberufer. Achtung! 3. Wahlkreis! Am Sonntag, den 1. November: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz bei Gründel, Dresdenerstraße 116. 899/1 Achtung! 4. Wahlkreis! Den Mitgliedern des„ Sozialdemokratischen Wahlvereins im 4. Wahl freife" zur Nachricht, daß die Versammlungen bis nach Beendigung der Stadt verordnetenwahlen ausfallen. Die Zahlstellen befinden sich im Osten: G. Tempel, Breslauer Straße 27. W. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. O. 3abel, Frank furter Allee 90. Ernst Battke, Brautstr. 48. G. Spiekermann, Markusstr. 6. Im Süd- Osten: Carl Scholz, Wrangelstr. 32. Stabernack, Wrangelstr. 85. E. Bubeil, Naunynftr. 86. Gottf Schulz, Kottbuser Plak. Grosse sozialdemokratische 1. Nr. ift Son großen in Rirt ausführ Di führt. dafür, und in ihren h ihrem 2 die Ser tonnte Stelle zu ver fanaille Hurra Rlub un fann au am Do ein fläg Tofen" gesehen fich in ins F aller wie im derfelbe Parteig halten 387/4 verschw In 36 Stin Radite Dutzend blieben, zu fer und ihr welche ihren r freie M die mei den fie Genoffe Glied Kommunalwähler- Versammlg. des 38. Bezirks 320/7 am Sonntag, den 1. Novbr., Vorm. 10 Uhr, bei Wiedemann, Tiedtstr. 24. Tagesordnung: Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. wwws Referent Genosse Otto Thierbach. Das Bezirks- Komitee. Ich erkläre Herrn Günther für 394/4 und überraschend fomisches Land- und einen ehrlichen Menſchen. Frau Henicke. ftomische Pantomime mit Ballet, ganz Große höchft Martin Klein, b. komische Pantomime mit Ballet, ganz neu arrangirt vom Dir. G. Schumann. Licht- u. 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Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 255. Die Berichterstattung vom Erfurter Parteitag Sonnabend, den 31. Oktober 1891. zur Opposition gehören, gegen den Beschluß gestimmt: nämlich die Genossen Jeup- Bochum, Schmalfeld- Hannover und Mittag Halle. Dieselben Gründe, welche diese Genossen für ihr Verhalten hatten, haben auch mich dazu bestimmt. Sinne des ersten Oppositionsredners. Benoda( Opponent) spricht in längeren Ausführungen im zu Stelle sein würden, um ihr Glück in offener Redeschlacht erbracht, sondern nicht eigenen, fich in Rixdorf ein. ins Feuer geschickt. -TO zu stehen. gungen " 8. Jahrg. wir doch nichts zu erwarten haben, zur Agitation auf das Land geschickt werden; ob im Parlament 25 oder 35 Abgeordnete igen, sei egal. Weil die Reichstags- Abgeordneten während der Session Diäten beziehen, deshalb sollen sie, um Kosten für die ift Sonntag im 6. Wahlkreise und am Donnerstag Abend in vier Agitation zu sparen, auf das Land.( Bekanntlich erhalten unsere Abgeordneten Diäten nur für die Tage, an welchen sie wirklich großen Berliner Parteiversammlungen und in einer Versammlung in Rirdorf erfolgt. Närenberg ist mit den Beschlüssen des Parteitages ein- im Reichstage anwesend gewesen sind. D. Red.) Bezüglich des aus der Parteikasse einem Reichstags- Abgeordneten gezahlten Die gestrigen Versammlungen, über die wir weiter unten verstanden, ebenso Regerau. Fischer( vom Parteivorstande) widerlegt zunächst einige ihm Darlehns bleibt es bei den unklaren, aber sehr lebhaft vorausführlich berichten, waren in ihrem Verlaufe der beste Beweis persönlich gemachte Vorwürfe, geht dann auf die Gründe ein, welche getragenen Ausführungen des Redners zweifelhaft, ob er dasselbe dafür, welches Scheindasein die sogenannte Opposition in Berlin und in ihrer angeblichen Hochburg, dem Werner'schen Wahlkreise, au dem theilweise heftigen Tone in der Diskussion mit Werner glaubt billigen zu dürfen oder nicht. Auch das Flugblatt unterund in ihrer angeblichen Hochburg, dem Werner'schen Wahlkreise, und Wildberger geführt haben und betont, daß die Abstoßung schreibt Redner nicht. Er will jedoch nicht, so fährt er fort, daß führt. Noch an jenem Abend in der Berliner Reſſource, als sie dieser Elemente nicht wegen abweichender Meinungen erfolgt, in der Partei Einer nach der Pfeife des Andern tanzen solle. Es sei ihren hinterlistigen Ueberfall gegen die Berliner Delegirten, die ihrem Mandat getreu in Erfurt weilten, in Szene setzten, nahmen sondern weil sie wochen- und monatelang die schwersten, ehren auch nicht gut, daß durchgefallene Doktoren, Gutsbesitzer 2c. in die die Herren von der Opposition den Mund gewaltig voll. Man hoben und dann am Parteitage nicht blos feine Beweise Forderung des zehnstündigen Arbeitstages beschränkt habe, dem rührigsten Vorwürfe und ungeheuerlichsten Beschuldigungen er Partei eintreten. Daß die Fraktion im Reichstage sich auf die fonnte erwarten, daß fte am Donnerstag überall zur einmal den Muth gefunden, hält Redner entgegen, daß den Buchdruckern heute vielfach bezu versuchen. Die Masse ist in ihren Augen zwar Hurrah- u ihren ihnen gedruckt vorgelegten Anschuldi- reits der neunstündige Arbeitstag gewährt werde. Liebknecht fanaille" Soviel Parteiehre hätten fie aber erwidert dem Vorredner wegen der vorgerückten Zeit nur kurz. aber sie sind doch einmal so inkonsequent, diese Surrahtanaille" auf ihre Seite ziehen zu wollen. Im stillen Surrahtanaille" auf ihre Seite ziehen zu wollen. Im stillen auch nicht besessen, dieselben nun zu widerufen, sondern sie seien Der Vorredner rede nicht gegen den Parlamentarismus im Klub und Konventikel ist dies nicht gut möglich; die Opposition dann einfach weggelaufen, weil man ihr parteiſchädigendes Treiben Prinzip, deshalb erübrige es sich, an dieser Stelle nochmals darfann auf öffentliche Wirksamkeit nicht verzichten, und so trat fie mit scharfen Worten gegeißelt habe. auf einzugehen. Von den Abgeordneten werde nicht verlangt, Was den Fall Vollmar betrifft, so können irrige Meinungen daß sie sämmtlich bei jeder Berathung des Plenums zugegen seien. am Donnerstag in Thätigkeit. Das Resultat war freilich überall ein klägliches, und die Führer denn auch die„ Autoritäts- widerlegt und widerrufen werden, und Vollmar hat widerrufen. Es gebe auch keinen Abgeordneten unserer Partei, der nicht der lofen" haben ihre Autoritäten Er hat erklärt, nicht blos auf dem Boden der Resolution Bebel Meinung ist, daß jetzt, so lange wir teine ausschlaggebende mochten dies wohl vorausgesehen haben, denn nur Herr Wilhelm Werner fand zu stehen, sondern schließlich auch dessen Begründung akzeptirt, Partei im Reichstage sind, der Schwerpunkt der Agitation im und Dertel hat darauf sein Amendement zurückgezogen. In Volke liegt. Bei Arbeitergesetzen, wie dem Arbeiterschutz- Gesetz Blos die kleineren Geister wurden die Broschüre, welche die Anschuldigungen der Opposition ent- fet es aber nöthig, daß alle zu den Abstimmungen Ueberall das gleiche Fiasko! Denn Plaze seien. aller Orten, im zweiten Bezüglich des 1. Mai, den Wiese wie im fünften, im dritten hält, sind nur Aeußerungen aufgenommen, welche von jenen Leuten am wie im vierten Wahlkreise und draußen in Rixdorf thatsächlich gefallen sind. Jedes Wort der Broschüre entspricht mann auch wieder gestreift hatte, bemerkt Liebknecht, daß derselbe Geist der Einmüthigkeit und Geschlossenheit unter den dem Geist der gefallenen Aeußerungen. Nichts weiter bringt die die Fraktion mit dem Brüsseler Beschluß einverstanden und durch Parteigenoffen, derselbe feste Entschluß, die Parteiehre rein zu er- Broschüre, deren Richtigkeit auch von keiner Seite widersprochen wurde. diesen die Frage entschieden ist. Es sei ganz schön um das halten und nicht ungestraft mit Füßen treten zu lassen! Und wie Die Opposition mußte aus ihren Schlupfwinkeln herausgetrieben wer- Wort Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!" den. Eine jede ehrenrührige Behauptung muß bewiesen werden. Die Das Proletariat hat nicht einen starken Arm, sondern es hat verschwindend flein die Zahl der Opponenten! heutigen Worte, daß die Resolution Bebel's von jedem Minister Millionen, aber diese Millionen werden noch nicht von einem In Rixdorf, das Herr Werner für seine Domäne hielt, ganze unterschrieben werden könnte, zeigen das System der Opposition. einheitlichen Willen gelenkt. Wenn wir so weit sind, daß wenn 39. Stimmen! In dem„ Herde" des Wildberger- Werner ſchen Redner geht dann anf den Begriff„ Revolution" näher ein und gefagt wird:„ Heute wird gefeiert", dann auch AII és feiert, ja " Raditalismus", im vierten und sechsten Wahlkreis noch kein fordert von den Parteigenossen, daß die Diskussion mit der dann feiern wir nicht mehr, dann haben wir unsern Staat. Dutzend Stimmen! Wo find die Sechshundert ge= blieben, welche, ohne die Opposition nun endgiltig geschlossen werden soll.( Lebhafter Was den Maximal- Arbeitstag anlangt, so erklärt Redner, er Beschlüsse des Parteitages wäre außerordentlich froh, wenn wir nur den zehnstündigen 3u fennen, sich als Richter über die Partei aufspielten Beifall.) Die Programmberathung ist in der denkbar besten Form er hätten; jezt müssen viele Arbeiter noch 12-16 Stunden und und ihr den Fehdehandschuh hinwarfen? Von den Wenigen aber, folgt eine Partei, welche auf diese Art ihr Programm berathen, darüber arbeiten. Mit dem Personenkultus sei Niemand in der welche bis gestern noch glaubten, die Sozialdemokratie verleugne auf diese Art mit den Opponenten in ihren eigenen Reihen auf Partei einverstanden; so weit er noch bestehe, sei es ein Ueberreft ihren revolutionären Charakter und dulde in ihren Reihen keine freie Meinungsäußerung, werden nun, dessen sind wir gewiß, räumen kann, giebt es in der ganzen Welt nicht zum aus der Unkultur und aus der bürgerlichen Welt mit in die unfre hinübergenommen. Er müsse aber beseitigt werden und Redner hat bie meisten aus dem Nebel von Lügen und Verleumdungen, in sweiten Mal.( Stürmischer Beifall.) ben sie geführt wurden, wieder den Weg in die Reihen der Fieze wendet sich ebenfalls gegen die Opposition und allezeit danach getrachtet, ihn zu zerstören. In der That leiste Genossen zurückfinden. Sie werden zum Kampf in Reih und meint, daß bei den Opponenten nicht eher auf ein Burückkehren Jeder genug, der seine Schuldigkeit in der Partei thue, je nach in die Reihen der Partei gerechnet werden dürfe, und die feinen Kräften und Fähigkeiten, da leiste nicht Einer mehr, als gegen den gemeinsamen Feind uns stets willkommen sein. Opponenten so lange für uns politisch todt seien, bis sie alles der Andere. Mehr als seine Pflicht kann keiner thun. Und zurückgenommen hätten. Jeder muß sie thun. Im Uebrigen ist die sozialdemokratische Die Versammlung der Parteigenossen des 1. Berliner Dilliger wendet sich gegen die Abstimmung der Dele- Fraktion die einzige, die jedes Mitglied ins Feuer schickt, die Wahlkreises konnte leider nicht abgehalten werden, da die An. girten Ihrer. feine Abgeordneten erster und zweiter Klaffe, teine parlameldung derselben bei der Polizeibehörde zu spät erfolgt war. Frau Ihrer erklärt auf erneute Anfrage, daß sie nicht mentarische Aristokratie tennt. Was nun den Ausschluß einiger für das Vertrauensvotum gestimmt habe, weil sie nicht mit Personen aus der Partei betrifft, so ist auf dem Erfurter ParteiIm zweiten Wahlkreise tagte die Versammlung der Partei- Allem einverstanden gewesen wäre. tage nicht gegen eine Opposition irgend ein Urtheil gegenossen in der Bockbrauerei. Der Besuch war ein sehr guter. Nachdem noch zwei Redner gegen Frau Ihrer gesprochen sprochen, ein Behmgericht gehalten worden; Meinungen sind in Frau Ihrer erstattete den Bericht über die Thätigkeit der Fraktion haben, wird die Resolution in ihrem ersten Theil- Gutheißen der unserer Partei frei. Es hat sich nicht um Meinungen geund die Programmberathung, während Genosse Kleinert den Be Erfurter Beschlüsse- gegen 4 Stimmen angenommen; in ihrem handelt; Opposition ist von Allen für berechtigt gehalten richt über die Taktik und Ausschluß der Opponenten brachte. aweiten, gegen die Delegirte Ihrer gerichteten Theil gegen eine worden, Niemand billige es mehr als er, Bebel und Delegirte Ihrer legt zunächst den Nutzen des Parlamen- erhebliche Minorität ebenfalls angenommen. Hierauf erfolgte die übrigen Mitglieder der Parteileitung und der Fraktion, daß tarismus in gesetzgeberischer Hinsicht dar. Der Eindruck, den die Schluß der Diskussion. Die Genossen H. Werner( Puter) und eine Opposition auftrete, das heißt Genoffen, die an alle HandReichstagsreden in ganz Deutschland und weit über dessen Grenzen Möser wurden alsdann von der Versammlung als Revisoren lungen den Maßstab strengster Kritik anlegen. Es ist gut, wenn hinaus machten, indem sie stets das letzte Ziel, die Beseitigung für den Vertrauensmann gewählt. Mit einem donnernden Hoch Jeder in der Partei selbständig denkt, und schlimm wäre es, des Rapitalismus, berücksichtigen, sei ebenfalls ein Beweis für auf die Sozialdemokratie schloß hierauf die Versammlung. wenn nur ein paar„ oben" das Denken besorgten. Die Partei bie Nüglichkeit und Nothwendigkeit des Parlamentarismus. aber schlecht machen, die Partei beschimpfen, den Gegnern Stoff Die Rednerin weist sodann den Vorwurf, daß die Fraktion bei den Forderungen Für den dritten Berliner Reichstags Wahlkreis fand liefern zum Angriff gegen unsere Partei, so, daß sie den Genossen in Bezug auf auf den Arbeiterschutz gestern Abend in Orschel's Salon die öffentliche Parteiverfamm- da draußen sagen können:„ Seht, Gure eigenen Genossen in Berlin durch den Parlamentarismus etwas, zurück, und zeigt, daß gerade lung zur Entgegennahme des Berichts vom Erfurter Parteitag sagen, es herrscht Korruption in der Partei!" das ist verwerflich; wenn auch lange nicht unter Vorsitz des Genossen Schweizer statt. Zunächst nahm der Disziplin muß Jeder halten. Der Vorwärts" ist auch von der genug in dieser Beziehung erreicht sei. Ebenso nothwendig sei Delegirte Frit das Wort und gab einen Ueberblick über die Opposition angegriffen worden. Jeder werde ihm, dem Redner, der Barlamentarismus für das Hineinwachsen der heutigen Verhandlungen, die sich an die Berichterstattung der Parteileitung das Beugniß ausstellen können, daß die Redaktion objektiv und Gesellschaft in die sozialistische, wenn auch eine Lösung der sozialen und der Reichstagsfraktion auf dem Parteitage geknüpft haben. unparteiisch zu Werke gehe. Ihm selbst sei es entgegenFrage in feinem Fall durch den Parlamentarismus zu erreichen Redner hob u. A. hervor, daß, nachdem Werner sich in Berlin gesetzt auch zum Vorwurf gemacht worden, daß der fei. Die heutige Gesellschaft werde aufgerüttelt durch die den Anschein gegeben, als werde er auf dem Parteitage mit Be-„ Vorwärts" der Opposition so weit entgegengekommen parlamentarische Diskussion über brennende soziale Fragen. So- weisen für seine Vorwürfe gegen die Parteileitung hervortreten, fei, aber es sei seine Absicht gewesen, es sollte die Partei im Dann widerlegt Rednerin den Vorwurf, daß die Reden im weder dieser noch ein anderer Anhänger der Opposition das ver- Lande sehen, um was es sich handelte. Die Opposition hat in Reichstage mit dem Sozialismus und der Demokratie nichts ge- mocht habe. Genosse Fritz ging auf eine Reihe der Vorwürfe der Erfurt mehrere Tage gehabt, ihre Anklagen zu begründen, aber mein hätten; auch werde durch dieselben dem weiteren Beschneiden Opposition ein und führte unter lebhaftem Beifall aus, wie die sie habe es nicht gekonnt; nun sollte sie, wie es Pflicht ehrder Rechte des Boltes Einhalt geboten. selben sich durchweg als unwahr und unbegründet erwiesen haben, licher Männer gewesen wäre, widerrufen, das habe sie nicht ge= ng. tund ng 2414b ever 12. bend einen ins 7. aumen dem Glied Hierauf wird folgende Resolution verlesen: In Bezug auf das Programm betont Rednerin, daß troß wie andererseits aber auch Vollmar's Ansichten über die ein- than: deshalb wurde Werner und Wildberger ausgeschlossen. Es der absolut präzisen und klaren Ausdrucksweise sich zwar einige zuschlagende Taktik gemißbilligt und als die Bewegung heißt, daß wir gegen Vollmar nicht mit der Schärfe vorgegangen seien, Stimmen gegen das Programm erhoben hätten, jedenfalls werde hemmend zurückgewiesen wurden. Als zweiter Delegirter des wie gegen die Opposition. Der Fall Vollmar war etwas anderes. aber die übergroße Mehrheit der Genossen sich mit demselben Wahlkreises berichtete hierauf Börner über die Berathung des Bollmar batte nicht die Partei angegriffen und verleumdet, einverstanden erklären. Ganz besonders sei es wichtig, daß in Programms, begründete die gegen das bisherige Programm er- sondern eine neue Taktik vorgeschlagen, deren Annahme allerallen Punkten, wo dies erforderlich, die Gleichstellung folgten Abänderungen des prinzipiellen Theiles, verlas dann das bings den Untergang der Partei bedeutet hätte. Die Resolution ber Geschlechter mit voller Klarheit und Präzision im Pro- neue Programm und knüpfte an die Forderungen, welche dasselbe Bebel wollte er dann annehmen, aber sich nicht die gramm zum Ausdruck gelangt. Die Rednerin erläutert dann unter im zweiten Theile an die heutige Gesellschaft stellt, einige weitere Motive aneignen; deshalb wurde die Resolution Dertel Beifall die einzelnen Punkte, besonders des zweiten Theils des Ausführungen, die hier zur Erläuterung derselben, dort zur eingebracht. Erst als Vollmar erklärte, er nehme die Programms. Zurückweisung der Einwände der Opposition dienten. Nur Einiges| Resolution Bebel voll und ganz ohne Reserve an, wurde Delegirter Reinert fennzeichnet in furzen, fräftigen hiervon sei an dieser Stelle wiedergegeben. Das Programm fordere der Dertel'sche Zusatz zurückgezogen. Die Genossen werden schon Worten das bekannte Verhalten der Opposition auf dem Partei- Entscheidung über Krieg und Frieden durch die Bolksvertretung. dafür sorgen, daß Klarheit herrscht. Die Münchener haben tag im Gegensatz zu ihrem Verhalten in Berlin. Auf die Der Arme habe nichts zu verlieren, er vertheidige mit seinem Vollmar bereits den Standpunkt klar gemacht. Den Ausführungen schweren Borwürfe, die ungeheuerlichsten Anschuldigungen sind Blute nur den Besitz des Reichen, deshalb müsse dem Bolke eine des zweiten Referenten zum Programm fügt Redner noch Giniges bie Opponenten die Antwort schuldig geblieben. Redner Mitwirkung bei der Entscheidung über Erklärung eines Krieges hinzu: Wir können nicht mit dem Kopf durch die Wand, eine geht dann auf die Vorgänge in Berliner Versammlungen ein, wider eingeräumt und diese Angelegenheit nicht, wie es heute der Fall schwache Wand ist noch immer stärker als der einzelne Mann, legt die bekannten Vorwürfe der Opposition und schließt mit ist, einer Person überlassen werden. Die Opposition, der, als aber mit Vernunft gelingt es, fie niederzulegen. Die Menschen Hinweis, daß, nachdem die Opponenten den Parteitag vor sie noch die Macht im 3. Wahlkreise allein hatte, die Genossen sollen nicht die Wirkungen des wirthschaftlichen Prozesses, wie er Schluß desselben verlassen hätten, der Ausschluß aus der Partei als" Herdenvieh" 2c. nichts galten, verlange freilich Selbst- fich jetzt zu unseren Gunsten entwickelt, ruhig an sich herankommen unvermeidlich gewesen sei.( Beifall.) bestimmungsrecht des Einzelnen; aber sie selbst habe es nach lassen, sondern sollen mit eingreifen. Also nicht blos aufklären unten nicht walten lassen, nach oben fordere sie es. Weil man das ist allerdings nöthig aber auch Begeisterung und Leiden" Die heutige, den 29. Oftober cr. tagende Boltsversammlung nicht mehr die Difatur, wie fie unter dem Sozialisten- schaft müsse geweckt werden, welche die Partei vorantreibt. Wir des zweiten Wahlkreises erklärt sich mit den Beschlüssen des gesetze nöihig war, ausüben fönne, deshalb mache wollen nicht als Schlafmüßen dastehen, wir wollen nach Kräften Erfurter Parteitages einverstanden, drückt aber ihre Mißbilligung man Opposition. Redner bemerkt schließlich, daß man eingreifen in den Entwicklungsprozeß, wollen selbst Hand anlegen über das Verhalten der Delegirten Frau Ihrer bei der Ab- an der Einstimmigkeit, mit der das Programm angenommen und der Bourgeoisie nach Kräften helfen, ihr Grab zu graben. stimmung über den Ausschluß der Personen Werner und Wild- wurde, sehe, daß der Parteitag von einem Geifte beseelt war, In unserer Macht ist es, den Sieg zu beschleunigen. Werse nur berger aus der Partei aus." wie wir ihn nicht besser wünschen können. Auerbach habe ge- Jeder seine ganze Persönlichkeit in die Wagschale. Ordne Jeder Röhite( Opponent) vertheidigt die Delegirte Jhrer. Der sagt, die meisten Delegirten auf dem Parteitage seien Beamte sein Jch der großen Sache unter. Einer für Alle und Alle für Ausschluß sei wegen Vorwürfen erfolgt, die sich gegen er der Partei, Budifer, Zigarrenfrißen u. s. w. gewesen; er hat Einen. gegen den gemeinsamen Feind!( LebBeifall.) Dastig bedauert das die Partei schäman Niemand einen Vorwurf aus seiner subjektiven Meinung fortwährend ein Expropriateur den andern expropriirt und da digende Treiben der Opposition. Der Arbeiterbewegung sei schon bei der Abstimmung machen. Redner entwickelt hierauf die oft sollten wir nach dem Wunsche der Opposition diese uns mancher Hieb versetzt worden, namentlich von dem weggejagten gehörten Ansichten der Opposition über die Taktik, den Parla- günstige Entwicklung aufhalten roher Faust Reichskanzler, aber das habe ihr lange nicht so viel geschadet mentarismus 2c. und vertheidigt das Gebahren der Opposition, eingreifen! Das wäre gegen unser Interesse.( Beifall.) wie die Verdächtigungen von der Opposition. Wenn heute noch mit der Drohung schließend, daß die Opposition nicht schweigen, Der Vorsitzende verliest eine Resolution, dieselbe erklärt Anhänger derselben erklären, daß sie das mit Bewußtsein gethan Ausdruck geben werde. ondern in allen Versammlungen erscheinen und ihrer Meinung das Einverständniß der Versammlung mit den Beschlüssen des haben, so wollen wir mit diesen nichts mehr zu thun haben. Redner Parteitages, insbesondere auch mit der Resolution Bebel, drückt reut sich, daß endlich der Parteitag sein Urtheil gesprochen hat. Dr. Pinn bemerkt, daß hier ein neuer Vorwurf gegen die Rarge meint, Frau Ihrer sei vor ihrer Wahl gefragt der Parteileitung und der Fraktion ihr volles Vertrauen und worden, ob sie zur Opposition gehöre; sie könne aber doch des- den Delegirten des Wahlkreises Billigung ihres Verhaltens aus Partei vorgebracht sei, daß nämlich Akademiker derselben angewegen nicht zu Allem Ja und Amen sagen. und fordert auf, nach wie vor treu zur Fahne zu halten und hören. Hat denn, so fragt er, die Opposition keine Akademiker? die Barteileitung gestimmt habe? eß fragt an, ob Frau Ihrer für das Vertrauensvotum für dem sozialdemokratischen Wahlverein des 3. Bezirks beizutreten. Wer hat hier den Anstoß zur Opposition gegeben?( Rufe: Dr. Nachdem Börner noch die auf dem Parteitage angenommenen Wille.) Der Vorsitzende theilt init, daß eine Resolution, welche Delegirte Ihrer: Ich habe mich nicht verpflichtet, allen Anträge verlesen, nimmt als Vertreter der Opposition Schneider die Aufhebung des Sprechsaals im„ Borwärts" fordert, eingelaufen Beschlüssen zuzustimmen. Meine Abstimmung gegen den Beschluß Wiesemann das Wort. Derselbe bedauert, daß ist. Nachdem Grauert dieselbe befürwortet, weist Baake tommt daher, weil ich meine, man hätte die Sache der Opposition die Vertreter der Opposition die Anschauungen derfelben darauf hin, daß ja den Berlinern Einfluß auf den lokalen Drei Tage lang hätte man sich mit der Opposition nicht zu be- vorher in Berlin gethan. Dr dem Parteitage einem Schiedsgericht in Berlin überweisen sollen. auf dem Parteitage nicht so vertreten haben, wie sie es Theil des" Vorwärts" eingeräumt ist und daß jene Anregung zu welche fich schäftigen brauchen. Außer mir haben noch Andere, die nicht überzähligen Abgeordneten, statt im Reichstage zu fizen, von dem mit dieser Sache beschäftigen werden. Die lettere Resolution 75 Pf Aus lanet nhof 2431b Str. 17 Serra Appelt Denev 2415 Herri 2394 agen und mit Und Alle Darauf wurde die oben erwähnte Resolution, welche das Einverständniß der Genossen mit der bisherigen Taktik und Leitung ausdrückt, gegen 2 Stimmen angenommen. Hierauf schloß die Versammlung mit einem stürmischen Hoch auf die Sozialdemokratie. etwa von " nur the Ständig niederge Bravo! ( Großer Es ausgefd ertheiler Be Barteiv Austrit verständ N Genoffe Robert Schmidt ist nicht der fanguinischen Meinung des Genossen Singer, daß so kurzer Hand über die Opposition zur Tagesordnung übergegangen werden könne. Gr verlöre nicht gern einen Parteigenossen. Ein großer Theil der Genossen der Opposition seien erprobte und wackere Leute. Man fönne sie Verirrte nennen, doch müsse man ihre Abkehr bedauern. Redner mahnt zur Objektivität. würde. Sie das hier sp B weil er Der Meinun aber e Partei fern zu In N B zu verm Mehrhe F Barteig trete geschmi es fon Schmac Sozialt fchaft, folcher blieben Jum anderer mesen der Op müsse Abgeor auch d Der A guter Das L das 3 HG Augen aus. nicht. B das P durchg fition Dies legen, tag in Desha felbe waren worde verbeif ehrlich gemac Fall j als F worde Grunt liege Der S beftime tomp wären wird hierauf zurückgezogen. Genosse Fris erörtert noch die Genossen so wie so zusammen. Erinnern wir uns auch unserer Partei Lumpen und Betrüger stehen, als Züge gebrand: Diätenfrage und beantwortet weiter die Frage des Genossen an Hasselmann und seine und seine Aeußerung: Das parlamen markt wurde.( Stürmischer Beifall.) Der Parteitag mußte Herzog, ob die Gerüchte, die über Auerbach bezüglich feines tarische Geschwätz hört nun auf. Die Beit der That der Auffassung tommen, daß es ganz gleichgiltig war, ob die Schuhgeschäfts im Umlauf feien, auf Wahrheit beruhen, beginnt!" und damit rückte er aus nach Amerika! Und Herren vorher ausgerissen sind, es mußte ausgesprochen werven, dahin, daß die Umstände es in Erfurt nicht zu Bebel hat Stand gehalten trotz Anfechtung und Gefängniß! daß solche Leute nicht mehr der Ehre theilhaftig sein können, ließen, ihn( Auerbach) deswegen zu interpelliren. Die( Donnernder Beifall.) Die Zeit hat gezeigt, daß die größten sich Parteigenossen zu nennen. Bei den wenigen Stimmen Anfrage Albrechts: Wie stellt sich die Arbeiterschaft Berlins Schreier die feigsten Zurückzieher sind, und dabei waren die er gegen den: Ausschluß hat wohl mehr die Gutmüthigkeit als zur Buchdruckerbewegung? giebt noch zu einer längeren Zebatte wähnten ehemaligen Oppositionellen Schuhmacher Zielowski und der Verstand mitgesprochen.( 3ustimmung.) Nicht wegen fachlicher Anlaß, an der sich Gründel, Apelt, Börner betheiligen. Auf die Hasselmann noch Riesen gegen die heutigen winzigen Schreier Meinungsverschiedenheit, wegen elender Verleumdung und ers Bemerkung Gründels, daß die heutige Versammlung dazu nicht Auerbach und Konsorten.( Stürmischer Beifall.) bärmlicher Feigheit erfolgte der Ausschluß!( Stürmischer fompetent fei, läßt die Versammlung den Gegenstand fallen. Singer( lebhaft begrüßt): Gegenüber den Aeußerungen Beifall.) Grundmanns, der die Opposition als in Erfurt verge- Der einzige fachliche Einwand, der gemacht worden, bestand waltigt hingestellt hat, konstatire ich das Eine, daß gar darin, daß gesagt wurde, man solle auf die Thätigkeit im Parla keine Rede davon gewesen ist, Werner und Wildberger um ment nicht den Werth legen, wie bisher. Geradezu thöricht wäre es deswillen auszuschließen. weil sie etwa in dem einen oder aber von uns, wenn wir die schneidige Waffe, die wir seit Jahr dem andern fachlichen Punkte anderer Meinung waren als die zehnten benutzt haben, und mit welcher wir der herrschenden Parteileitung. Wer dies sagt, schlägt der Wahrheit ins Gesicht. Gesellschaft die Heuchlermaske vom Gesicht rissen, wegwerfen Die für die Parteigenossen des vierten Wahlkreises ir müßten ja geradezu verrückt sein, wenn wir den Partei- wollten. Seien wir froh, daß wir die Nörgler an der bisherigen nach Joel's Lokal einberufene Versammlung, die unter Vorsitz genossen einen Waultorb anlegen wollten. Wenn die Berliner Taktik losgeworden sind. Weder das unsinnige anarchistische An Zubeil's tagte, war 1500 Personen besucht. Opposition, welche sich in Erfurt als die reine Unschuld vom stürmen von links, noch der zur Versumpfung der Partei führende Delegirter Wenge Is berichtete: Alle auf dem Partei Lande zeigte, und sich die Maske der Anständigkeit vorband, Opportunismus von rechts ist unsere Parole; wir marfchiren in tage anwesenden Delegirten ibaren auf den Bericht der hier in Berlin ebenso aufgetreten wäre wie in Erfurt, es würde bisheriger Weise weiter.( Anhaltender Beifall.) Kontrolleure in hohem Maße gespannt. Es ward Alles in bester keinem der Herren der geringste Vorwurf gemacht worden sein. Ordnung befunden. Es zeigte sich, daß gerade bei dem Kassen Grundmann macht uns daraus einen Vorwurf, daß die Parteibericht, der uns vorgelesen wurde, selbst diejenigen Leute, welche leitung die Anklagen der Opposition in einer Broschüre die schwersten Anschuldigungen gegen verschiedene Personen er zusammengefaßt hat. Grundmann will gar nichts davon wissen, hoben hatten, dem Kassirer in erster Linie Decharge ertheilten. daß die Opposition überhaupt Beschuldigungen schwerer Art aus Dies haben dann auch aus voller innerster Ueberzeugung ein- gesprochen hat. Grundmann muß wohl die letzten Monate sehr stimmig alle Delegirten gethan. Es zeigte fich deutlich, viel Baumwolle in den Ohren gehabt haben. Jeder Genosse weiß, daß all' die von der Opposition erhobenen Anschuldi- daß von Werner und Wildberger die niederträchtigsten und gemeinsten Ernst theilt mit, daß er aus der Tribünen"-Redaktion gungen sehr fahrlässig und ohne den leisesten Grund ins persönlichen Verleumdungen gegen die Parteileitung und die ausscheidet. Land hinausgeschleudert worden sind. Es hat sich erwiesen, daß Fraktion geschleudert wurden. Ist es nicht eine unfagbar gemeine Hermannn spricht für, Stabernad gegen die Oppos auch nicht ein Pfennig umsonst und unnüz verausgabt worden Verleumdung, wenn der Parteileitung vorgeworfen wird, daß sie fition. Es wird Schluß der Diskussion angenommen. ist. Auch all die in Bezug auf herrschende Günstlingswirthschaft die Mittel, die ihr kraft ihres Antes zur Verfügung stehen, für Folgende Resolution fand gegen etwa 15 Stimmen An erhobenen Vorwürfe haben sich bei näherer Beleuchtung unhaltbar Günftlinge, Speichellecker und Schmaroher verwendet habe?! nahme: gezeigt. Es würde einem Selbstmord der Partei gleichkommen, Muß unsere Partei nicht verlangen, daß die Männer, die das Die Versammlung erklärt sich mit dem Referenten einver wollte man die von der„ Opposition" empfohlene Taktik ein Vertrauen Aller an die Spize stellte, makellos dastehen? Und ist standen. an der Sie verpflichtet fich, alten, bis jetzt schlagen. Dieselbe hat Beweise nicht zu erbringen vermocht, es nicht eine ebenso große Beleidigung für die Partei, wenn ge- voll und ganz bewährten Taktik festzuhalten, und protestic widerrufen wollte sie nicht, so mußte sie gehen. Was man auf fagt wird, wir benutzten unsere Parteistellung, um mit dem Gelde auf das entschiedenste dagegen, daß durch die Annahme dem Parteitag von der Opposition vernommen hat, machte einen der Partei unsere persönlichen Interessen zu verfolgen? Wir der Resolution Bebel den Parteigenossen ein„ Maulforb jammervollen Eindruck. Sie ist in Erfurt auf Filzschuhen aufgetreten. tadeln mit Recht die verächtliche Wirthschaft, die der frühere angelegt Sie ist im Gegentheil der Ansicht, Somit können wir und kann ein jeder Genosse wohl mit dem Reichskanzler mit dem Welfenfonds getrieben hat, und die daß es gut ist, wenn alle Genoffen nach wie vor eine gerechte, Ergebniß des Parteitages voll zufrieden sein.( Beifall.) Opposition insinuirte der Parteileitung ähnliche Schändlichkeiten. aber nicht verleumderische Kritik üben, welch lettere anstatt Tempel: Alle Welt war voll berechtigter Spannung Die Herren, die in der gemeinsten Weise uns unbegründet mit fördernd, nur schädigend für die weitere Entwickelung der So darauf, auf welche Weise die von der Opposition provozirten Beleidigungen überhäuften, fie liefern teine Beweise dafür und zialdemokratie wirkt und wirken muß. Die Versammlung ver Verhandlungen geführt werden würden. Daher drückte natur- verweigern Rede und Antwort, wenn man der Sache auf den spricht, auch fernerhin voll und ganz, von welcher Seite auch eine gemäß auch die Opposition den ersten Verhandlungstagen den Grund gehen will; dabei thun die Herren sehr verwundert, wenn Spaltung versucht wird, die einigende Fahne der Sozialdemokratie Stempel auf. Es war ein durchaus widerwärtiges Schaus auf einen groben los mal ein grober Keil kommt. Wir mußten hoch zu halten, um durch die Einigkeit das Endziel der Sozial spiel, mit ansehen zu müssen, wie diefelben Leute, die unserer und der Parteiehre wegen die Herren vor die Alternative demokratie in furzer Zeit zu erlangen. Zubeil. Dorher mit den allergemeinſten Verdächtigungen um stellen: beweisen oder widerrufen. Mit dreifachem, begeistertem Hoch auf die Sozialdemokratie fich warfen, hier den jämmerlichsten Zurückzieher" machten. Ich halte es für falsch, diesen Rittern von der traurigen schloß die Versammlung. Waschtörbe voll" Beschwerden vermaß man sich auf dieser Seite Gestalt irgendwelche Bedeutung beizulegen. Die gegnerische gegen die Parteileitung vorbringen zu können. Auch nicht ein Presse ist es, welche Werner und Wildberger vertheidigt; die Die Parteigenossen des 5. Wahlkreises waren behuf Handkörbchen voll hat man gebracht! Das beweist deutlicher als Gegner sind es auch, die sich ins Fäustchen lachen, wenn die Entgegennahme des Berichtes der Delegirten zum Parteitage in Alles, mit welchen Waffen man gegen die Parteileitung gekämpft Herren von der Opposition zu ihren bisherigen Dummheiten Erfurt am 29. d. M. nach der Böyow'schen Brauerei zu einer hat. In Bezug auf Vollmar ist zu bemerken, daß, wenn derselbe neue hinzufügen.( Zustimmung.) Ich beglückwünsche die Herren öffentlichen sozialdemokratischen Verfamm auf seinem Standpunkt stehen geblieben wäre, er ohne Gnade von der Opposition zur Gründung ihres neuen Vereins. Viel- lung entboten. Diefelbe fand bei überfülltem Saale statt. Die aus der Partei ausgeschlossen worden wäre. Niemand hätte ihn leicht erfahren wir nun endlich, was die Opposition will, wenn Bureauwahl gab zu Meinungsverschiedenheiten Veranlaffung dann gehalten und geholt und die Ansicht ist unrichtig, sie einen Berein zur Bekämpfung der Korruption in der Sozial- Als gewählt wurden proflamirt Fritsche, Mayer und daß man ihm gewissermaßen Konzessionen gemacht habe. Demokratie gründet. Da werden die Herren wohl mit der Sprache& ch malfeld. Zur Berichterstattung nahm zunächst das Wort Alle oppositionellen Delegirten traten auf dem Parteitag maßvoller heraus müssen und es wird nicht so weiter gehen, daß die Herren der Delegirte Niederauer. Derfelbe erklärte es faft füz auf als sonst. Als zur Bildung der Neunerkommission geschritten zwar gemeinsam verdächtigen, aber dabei Einer den Anderen überflüssig, noch Bericht zu erstatten, da die Verhandlungen bes werden sollte, tam der von der Opposion lange schon vorbereitete preisgiebt, wie es in Erfurt geschehen ist. Die Sozialdemokratie Parteitages hinreichend bekannt feien. Nachdem er fur theatralische Roup. Der Eindruck, den dies lindische Gebaren auf tann sehr froh sein, daß sie diese Glemente, die innerlich niemals über verschiedene Punkte der Verhandlungen des Parteitages den Parteitag machte, war denn auch, seinem Werthe ent- zu ihr gehört haben, los geworden ist. Denn wenn sie jemals berichtet hatte, ging er zur Frage der Taktik und sprechend, ein lächerlicher, Redner erinnert an das Urtheil, das zur Partei gehört hätten, dann würden sie nicht die erste Pflicht Opposition über, bezüglich letzterer dem Parteitage eine Broschüre, von der Kommission voriges Jahr über Werner gefällt worden, des Genossen, sich den Beschlüssen des Parteitages zu fügen, so welche die Anschuldigungen der Opposition zusammenfaffe, vors verliest dasselbe und bedauert, daß man dasselbe zu wenig be- leichtfertig verlegt haben.( Zustimmung.) gelegen habe. Redner meinte: Auer habe einmal in einer Vers herzigte. Sonst hätte ein Werner unmöglich die die Partei In Bezug auf die Klage, daß das Programm eingehender fammlung erklärt, es sei verwerflich, feinen Gegner erst zurecht schädigende Rolle in dem Umfang spielen können, wie dies ge- hätte berathen werden sollen, fann ich Grundmann nur bitten, zustutzen, um ihn bequem abschlachten zu können. Er stehe au schehen.( Sehr richtig!) Der Parteitag habe ohne allen Zweifel fich dieserhalb an die Herren von der Opposition zu wenden. demselben Standpunkte und von diesem Gesichtspunkte aus se einen großen Eindruck gemacht, was man am besten an Sie haben uns fünf Tage Zeit geraubt.( Beisall.) Der Vor- die Broschüre zu betrachten. Wildberger habe nicht gesagt, den gegnerischen Blättern wahrnehmen könne.( Beifall.) wurf, der der Parteileitung und dem Erfurter Parteitag gemacht daß Gelder aus der Parteitaffe fortgeschenkt, sondern fortgegeben Delegirte Frau Rohrlack: In Bezug auf die Programm- worden ist, daß man die freie Meinung unterdrückt habe, wird worden seien.( Ruf: Schurkisch!) In einer anderen Versammlung frage sind von den Frauen in öffentlichen Versammlungen An- auf das schlagendste widerlegt durch die Thatsache, daß der sei von Schmarohern und Speichelleckern gesprochen worden. träge gestellt worden. Wir Frauen haben es unterlassen, auf dem Parteitag mit wahrhafter Engelsgeduld immer wieder diefelben Beide Aeußerungen feien zusammengezogen worden. Da täme Barteitage selbst noch Anträge zu stellen oder Debatten zu führen, öden und nichtssagenden Reden der Werner und Konsorten ange- allerdings der gewünschte Sinn heraus. Wenn Werner sage, weil ja Dinge, die wir etwa noch vorgebracht haben würden, hört hat. auf dem Parteitage unmöglich in das Programm noch hätten Ich komme nun zur Frage der Taktik. Ich war der erste teine besondere Schlauheit seinerseits, sondern eben sein Stand stehe nicht auf dem Boden des bekannten Flugblattes, so sei dies eingefügt werden können. Wir Frauen find ferner in der Kom- Redner in der Diskussion und habe sofort nachgewiesen, daß die punkt.( Gelächter.) Auch sei nicht von Waschkörben voll Be mission in Bezug auf unsere Spezialwünsche dermaßen befriedigt Ansichten, welche Bollmar in seinen Münchener Reden und in schwerden gegen den Parteivorstand, sondern gegen das„ Berliner worden, daß wir wohl zufrieden sein konnten. Rednerin geht in der ersten Rede, die er in Erfurt hielt, ausgesprochen hat, weit Beltsblatt" die Rede gewesen. Fischer wäre die Aufgabe eingehender Weise auf das Programm ein. Sie schließt mit dem gefährlicher für die Weiterentwickelung der Partei sind, als Alles gefallen, zu beweisen, daß die Opposition mit der„ Autonomie Ausdruck der Hoffnung, den Kreis würdig vertreten zu haben. was von der„ Opposition" in Bezug auf die Taktik vorgebracht in Verbindung stehe und daß die„ Bolts- Tribüne" das Flugblatt ( Beifall.) worden ist. Die Stürmer der Opposition können sich höchstens verbreitet habe als Beilage. Lehteres sei nur auf Verlangen In der Diskussion meldet sich zunächst Grundmann: ihren eigenen werthen Schädel an der Mauer, welche die herrschen- durch den Expedienten erfolgt( hört, hört!). Verwerflich sei es, Ich bin nicht mit dem Parteitage so zufrieden wie scheinbar die den Klaffen bilden, einrennen. Der von Vollmar gemachte Versuch, das Erstere zu behaupten. Opposition, Autonomie und Flug Mehrzahl der heut hier Anwesenden.( Lebhafter Widerspruch und die bisherige Taktik abzuschwächen, ist deshalb gefährlich, weil, blatt, nur, um erstere zu verhauen, in einen Zopf Unruhe). Die Vorgänge auf dem Erfurter Parteitage deuten darauf hin, wenn derselbe in den Reihen der Partei Zustimmung fände, eine werfen, sei unverantwortlich. Fischer habe geschimpft daß man vor allen Dingen ein paar Personen, denen man den Abschwenkung nach rechts die nothwendige Folge wäre. Vollmar wie ein Höferweib. Erst stellte man die Opposition Namen„ Opposition" gab, abschlachten wollte.( Unruhe.) Die hat zwar immer betont, daß er in Bezug auf die letzten Ziele als ein geschlossenes Ganzes hin, nachher serviß man sie Anklagen der Opposition sind, wenn auch in einer scharfen Form, unserer Partei durchaus auf dem Boden unseres Programms und sagte, sie wisse nicht, was sie wolle. Wo bleibe da di so doch im guten Glauben und im Interesse der Partet erhoben stehe, aber er hat gemeint, weil diese Ziele nach seiner Auffaffung Logit? Nur um sie zu verhauen! Ueber den Ausschlus worden. Ich bin mit der Resolution Bebel nicht einverstanden. in nebelhafter Ferne liegen, sei es nothwendig, daß die ganze Werner's und Wildberger's tönne man denken, wie man wolle Die Resolution Bebel fagt unter Anderm, daß sich jeder Genosse Kraft der Partei konzentrirt werde auf eine Reihe von Forderungen Warum aber Werner ausgeschlossen aus der Partei sei, wisse et den Beschlüssen der Partei zu fügen habe.( Sehr richtig an die heutige Gesellschaft. Wir haben ihm erwidert, daß wir nicht.( Lachen.) Dasselbe, was Werner gethan, hätten hunder Meine Herren, wo bleibt da die freie Meinung des Einzelnen? es mit dem Klassencharakter unserer Partei unvereinbar und Andere auch gethan; dann müßten diese auch ausgeschlossen Ich bin ferner der Meinung, daß mit der Ablehnung des An- geradezu für selbstmörderisch halten, wenn die Propagirung werden. Liebknecht habe Werner in Köpenick als einen tüchtigen trags Dertel sich der Parteitag mit Bollmar einverstanden erklärt unserer letzten Ziele zu Gunsten der Forderungen an die heutige Genossen bezeichnet. Das Urtheil über die Opposition sei bein hat. Der St. Gallener Parteitag beschloß, daß Zeitungsredakteure, Gesellschaft zurückgestellt und verlangsamt wird. Wir kämpfen Zusammentritt des Parteitages schon ziemlich fertig gewefer Expedienten, Seyer und ähnlich abhängige Personen zum De- mit der Propagirung unserer legten Ziele für die Beseitigung Das Urtheil der Neuner- Kommission sei sonderbar. Im„ Bor legirten auf den Parteitag nicht gewählt werden dürften. In der bürgerlichen Gesellschaft, für die Abschaffung des heutigen wärts" seien die Namen Derer veröffentlicht worden ihrer großen Mehrzahl aber waren diesmal die Delegirten Arbeit- Klassenstaates und für die Einführung der genossenschaftlichen einmal alle, die gegen die Kommission gestimmt, ganz nehmer der Partei. Sie waren in dieser Eigenschaft verpflichtet, Produktionsweise an Stelle der privatkapitalistischen Aus- berechtigter Weise, da keine namentliche Abstimmung beantragt Fischer bemühte sich, in gehässigster Weise gegen die das zu thun, was die Parteileitung will.( Genoffe Singer: bentung. Mit der Agitation für diese Ziele der Partei be- war. Unsinn! niemals ist solcher Beschluß gefaßt.") geistern wir die Arbeiterklasse und die Volksmassen und bringen Opposition vorzugehen, ebenso Auer. Redner bestreitet, daß die Daß die Prüfung der Anschuldigungen ferner in einer bas proletarische Bewußtsein und den revolutionären Gedanken Landagitation durch die Opposition erschwert worden sei. Die Neuner- Kommission vorgenommen wurde, wird man auch nicht unserer Bewegung flar und deutlich zum Ausdruck. Wir nehmen felbe sei von jeher schwer gewesen.( Widerspruch.) Der Krach se billigen können. Dann ist ohne jede nähere Prüfung das Pro- mit, was auf dem Wege zu diesem Ziele uns aus Angst vor der nur so groß, weil die Opposition von der Parteipreffe aufgebauſch gramm angenommen worden. Wie viele Versammlungen haben Sozialdemokratie von den herrschenden Klassen preisgegeben wird. worden sei. Mit Wildberger sei er nicht in allen Punkten wir deswegen allein in Berlin gehabt und mit welcher Assen- Wir nehmen die Zugeſtändnisse der Bourgeoisie als Abschlags- einverstanden. Alles, was die Opposition gethan, den Delegirten geschwindigkeit hat man das Programm in Erfurt fertig gemacht. zahlung und stärken damit unsere Armee, indem wir uns dadurch in die Schuhe zu schieben, halte er nicht für richtig. Ich befinde mich nicht auf dem Boden der Bebel'schen Resolution. noch schlagfertigere und zielbewußtere Kampfgenossen erziehen. Der zweite Delegirte, Gump el, ersuchte, ihm die Bericht Das ist der große Unterschied, in der sich unsere Anschauung von nut ( Redner verläßt unter heftigem Widerspruch die Tribüne.) Peter: Ich, ein alter Genosse, weiß, daß dereinst, es mag der Wollmar's unterscheidet. Nachdem sich herausgestellt hat, daß eine ihn betreffende Notiz im„ Vorwärts" dahin, daß er 8 auf dem 75er Parteitage gewesen sein, ein Schuhmacher Zielowsfi der Parteitag nicht die Bollmar'ſche, sondern die durch die nicht auf dem Boden der Opposition stehe, aber auch nicht i Bebel einen Zump" genannt hat.( Ruf: Pfui!) Es gab nicht Bebel'sche Resolution vertretene bisherige Taktik für richtig erklärt, allen Punkten mit der Taktik der Partei einverstanden sei. Wenige, die diesem verläumderischen Jünger Crispin's glaubten. hat sich Bollinar in loyaler Weise gefügt und damit war die Lesser: Das Resultat des Parteitages fei nach jeder Es währte nicht ein Jahr, da war dieser Schuhmacher Antisemit Sache erledigt. und hatte Weib und Kinder im Stiche gelassen. Die gefährlichste fann eine Ohne solche Unterordnung unter die Majorität Richtung hin nichtssagend.( Hört, hört! Da hört aber Alles Opposition war diesmal die süddeutsche. Die Berliner Kindereien steht, überhaupt nicht bestehen. Wo soll das hin, wenn die Das Programm hätte den Kernpunkt der Verhandlungen bilden und Rüpeleien waren nur persönlich. Bollmar hat sich ver- Opposition sagt, die Partei mag beschließen, was sie will, wir thun müssen, dasselbe sei im Sturme genommen worden. Bollmar hab fündigt an dem politischen Programm mit feinem: was wir wollen! Wir können uns als sozialdemokratische Partei entschieden einen Sieg über Bebel errungen.( Große Heiterkeit.) Der Dreibund ist der Friede". Der Dreibund ist eine solche Handlungsweise nicht gefallen lassen, ohne uns Gs sei ein Schauspiel für Götter gewesen. Der Parteitag habe durchaus nicht der Friede, er ist vielmehr geschaffen selbst zu vernichten. Wir können Niemandem verivehren, sich gezeigt, daß die Partei auf der abschüssigen reformerifchen gehe. worden, um den demokratischen Koloß, der sich von Westen Sozialdemokrat zu nennen. Aber wir können Freibeuter und Bahn weiter Da gebe es fein Zurück der Behandlung nach Osten wälzt, aufzuhalten. Ich sage mit dem Vor- Franttireurs in unseren Reihen nicht dulden. Als Gegner mag Die Opposition müffe ins Gesicht treiben.( Unruhe.) wärts", daß wir mit Frankreich sympathisicen müssen. Mit man die Partei schädigen, als Parteigenosse darf man es nicht! Schamröthe Freuden ist es zu begrüßen, daß Vollmar bei Zeiten ein Gin Die Diskussion über die Zaktit hat das Resultat gehabt, daß der und Wildberger feien brave Parteigenossen trotz aller Schmähungen sehen gehabt hat. Die Berliner„ Opposition" hat auch nicht im Parteitag in einer durch nichts angefochtenen Weise flipp und Man habe Alles zusammengesucht, nur um einen Strick für fe allerentferntesten die Bedeutung und den Werth der süddeutschen. tlar ausgesprochen hat: Wir stehen nach wie vor auf dem Boden zu drehen. Er achte Wildberger hoch, daß er seine Gewähr Sie ist vom Egoismus geleitet. Wildberger fügt sich gar feinem unserer revolutionären Tattit! männer nicht genannt habe.( Ist ja Falle! Heiterkeit.) Giner Beschluß. Mir wäre es lieber, er wäre heute noch das, was er Redner widerlegt die Behauptung Grundmann's, daß auf dieser Abgeordneten war auf dem Parteitage anwesend. Derfelbe vor 15 Jahren war- Konservativer!( Stürmischer, lang an- irgend einem Stongres beschlossen worden sei, Redakteure u. s. w. habe den traurigen Muth besessen, die Erklärung zu unterschreiben, haltender Beifall.) Alle Genossen, welche die Parteiverhältnisse als Delegirte nicht zuzulassen. daß er nichts gesagt habe.( Schluß! Große Unruhe, Der Bor fennen, werden nach dem Erfurter Parteitag ruhig nach Hause Die Parteileitung mußte verlangen, daß alle die nicht er- fißende ersucht um Ruhe.) gehen das Recht wird bestehen und die rechten Leute sind wiesenen und nicht widerrufenen Anklagen der Opposition unter- Reffer. Das Fluglatt ist hart mitgenommen worden. der Spize. Die wirthschaftliche Noth bindet uns sucht werden, daß die elende Verdächtigung, daß an der Spike widerrufe meine früher abgegebene Erklärung, daß ich daffelbo an " Niede wofer gewef Daß Deleg anerfo etwas wäre, mache um versch schon Schloff nungs fegur geltem nicht tönne eine zur fügen herau frage Legen genü unter den " und nicht Wilt treter ob die halte bester habe pflich dies Stre Part einer Part gabe unmi bloße Part ſei, in e bigu fei m aber ange hätte mehr diese Die däch jedem Werner wefe mad felbs Wer den, wert er Mür gefa Die and: e git Die ven, men, men als icher er Scher tand arla re es Schr nden erjen cigen An cende n in Tchen Die Er der Man tern. tion ppo An ver jest eftirt ahme Forb" ficht, echte, ftatt So ver eine ratie zial ratie Hus ge in einer m= Die ung. und Wort für des fur Cages und hüre, vor Vers echt auf fei fagt, geben lung rden. täme e, er dies Cand Be Tiner zu mie" blatt ngen i es Flugs mpft ition fie bie hluß bolle. je er ibert offen tigen beim efen. Vor nicht tragt Die die Die ch fei zufcht ften irten richt t nur war nur theilweise unterschreibe, jetzt unterschreibe ich dasselbe voll-| Die Abstimmung über den Antrag Dertel würde ohne großen Mehrzahl nach aus von der Parteileitung pekuniär abständig!( Schluß! Schluß!) Ich habe alle meine Aemter Frage erfolgt sein, wenn nicht plöglich, nach Schluß der hängigen Elementen bestanden haben sollen, nahm er später niedergelegt und scheide nun aus dieser Partei aus( schallendes Debatte, die Resolution Ghrhardt aufgetaucht wäre. Man zurück. Bravo!), weil es feine Ehre mehr ist, derselben anzugehören! müsse hieraus eine Lehre ziehen und dafür sorgen, daß auf ( Großer Tumult!) Es wird beantragt, um unnöthigen Skandal zu vermeiden, ausgeschlossenen und ausgeschiedenen Genossen das Wort nicht zu ertheilen. Bebel. Die Versammlung ist eine sozialdemokratische Parteiversammlung. Wenn es hier Personen giebt, die ihren Austritt erklären oder schon vorher erklärt haben, so ist es selbst verständlich, daß diese nicht das Wort erhalten. Niederauer. Wenn Sie den Antrag annehmen, treten Sie das sozialdemokratische Programm mit Füßen. Jeder kann hier sprechen. Bebel. Niemanden soll das Wort abgeschnitten werden, weil er eine andere Meinung hat. Ich bin der letzte, welcher der Opposition das Wort abschneiden will. Wegen Meinungsverschiedenheit wird Niemand ausgeschlossen. Wer aber erklärt, daß es ihm nicht zur Ehre gereiche, der Partei anzugehören, der muß es sich zur Ehre rechnen, derselben fern zu bleiben. Niederauer erklärt den Antrag für unannehmbar. Bebel beantragt, die Worte:" Um unnöthigen Standal zu vermeiden", in dem Antrage zu streichen. In dieser veränderten Fassung wird der Antrag mit großer Mehrheit angenommen. tünftigen Parteitagen nach Schluß der Debatte keine Anträge mehr gestellt werden fönnen. Damit, daß Vollmar auch die Motive zu feiner( Bebel's) Resolution anerkannte, sei Alles geschehen und erreicht, was verlangt werden konnte. Würde Vollmar später gegen die Resolution handeln, dann wäre allerdings das Tisch tuch zerschnitten. Er glaube aber, daß Vollmar, der früher auf der äußersten Linken gestanden habe, sich in der Mitte wohl zu recht finden werde. Hätten Werner und Wildberger ihre Beschimpfungen und Verleumdungen gegen die Partei, die sie nicht beweisen konnten, zurückgenommen, so wären auch sie nicht aus geschlossen worden. Im Uebrigen erachtete er es für wünschens werth und nothwendig, daß auch im 5. Wahlkreise, woselbst die Opposition mit Vorliebe ihr Quartier aufgeschlagen habe, reiner Tisch gemacht und eine klare Entscheidung getroffen werde, des halb empfahl er die Annahme folgender Resolution: Die heutige Versammlung beschließt: " 27 Beiden Vorrednern antwortete Auer. Derselbe setzte besonders Werner's Auffassung über die Parteidisziplin und die Werthschätzung der Parteibeschlüsse in das gehörige Licht. Mittlerweile waren mehrere Refolutionen eingegangen, welche der Vorsitzende, nach kurzer Geschäftsordnungs- Debatte, der Versammlung zur Abstimmung unterbreitete. Die erste Resolution lautete: Die heute in Hoffmann's Festfälen tagende öffentliche Versammlung der sozialdemokratischen Partei verurtheilt das Vorgehen des Parteivorstandes, besonders das Verhalten des Genossen Fischer auf dem Parteitag der Opposition gegenüber auf das Schärfste." Dieser Antrag wurde mit allen gegen 38 Stimmen unter dem Beifall der Versammlung abgelehnt. Dagegen mit gleichem Stimmenverhältniß nachstehender Antrag angenommen: Die heute in Hoffmann's Festfälen tagende öffentliche Versammlung der sozialdemokratischen Partei protestirt gegen Diejenigen, die sich das Recht anmaßten, im Namen der Genossen des Kreises Teltow Beeskow- Charlottenburg eine ZuDie Versammlung der sozialdemokratischen Partei im fünften schrift an den Parteitag in Erfurt zu senden, welche besagt, die Berliner Reichstags- Wahlkreise erklärt sich mit den Beschlüssen Genossen dieses Kreises stünden auf dem Boden des Flugdes Parteitages vollständig einverstanden und billigt insbesondere blattes der Opposition. Die Versammlung erklärt, daß des Kreises dieses die Beschlüsse des Parteitages über den Bericht der Neuner- die große Mehrzahl der Genossen des tommiffion." Flugblatt weder gesehen noch den Inhalt desselben fennt. Ferner ( Anhaltender Beifall.) erklärt sich die Versammlung mit den Beschlüssen des Parteitags Dr. Schönlant beschäftigte sich zunächst mit Niederauer zu Erfurt einverstanden und spricht dem Parteivorstand ihr volles Feder beantwortet die Frage des Vorsitzenden, ob er und veranschaulichte sodann, daß die Partei nicht nur eine Vertrauen aus." Nachdem sich der stürmische Beifall, der diese AbParteigenosse ist, mit Ja und bekennt sich zur Opposition. Er geistige Gemeinschaft sei. Diefelbe sei eine Armee; die Disziplin ftimmung begleitete, gelegt hatte, reichten Mitglieder der Lokaltrete nicht freiwillig aus, sondern warte, bis er hinaus- haben, nach einer bestimmten Marschroute marschiren und kommission die schriftliche Erklärung ein, daß sie mit dieser" geschmissen" werde.( Gelächter.) Ihm sei es unerklärlich, woher geeint schlagen müsse. In derselben fönne nicht Alles Sozialdemokratie nichts mehr zu thun haben wollten. Gelächter es fomme, daß Werner und Wildberger mit einem Male eine durcheinander laufen, wie in einer Hammelheerde. Die und Beifall war die Antwort der Versammlung. Unter„ VerSchmach und Schande für die Partei feien.( Verleumder!) Die Genossen wären verpflichtet, den Beschlüssen, die von den Genossen mischtes" fand nachfolgender Antrag, nachdem derselbe vom AnSozialdemokratie sei ein geistiges Band, eine geistige Gemein- Deutschlands mit überwältigender Majorität gefaßt worden seien, schaft, aus der fein persönlicher Ausschluß erfolgen fönne. Ein zuzustimmen. Die Opposition triebe nur Wegelagerei gegen die folcher habe überdies feinen Zweck. Werner und Wildberger Tattik der Partei. Eine anständige Opposition sei willkommen, blieben doch auf demselben Standpunkte. Ein Grund zur Kritik Jeder verpflichtet. Die Kritik der Opposition sei jedoch zum Ausschluß lag nicht vor. Wenn Werner auch keine Parteifritik mehr, sondern eine Kritik, welche die Partei anderer Meinung war, so sei er doch stets bestrebt ge zu Grunde richten wolle. Er empfahl die Resolution Bebel zur resen, das Prinzip hochzuhalten. Wenn jeder Einzelne Annahme.( Beifall.) der Opposition für Alles verantwortlich gemacht werde, dann Ein von Aurin gestellter und begründeter Schlußantrag müsse dies auch bei der Parteileitung geschehen. Wenn aber wurde angenommen. Abgeordnete das Recht hätten, Dummheiten zu machen, so hätten Eingegangen waren folgende Resolutionen: auch die Opponenten das Recht, sich den Rücken frei zu halten. Der Antrag Auerbach's, betreffend die Provinzialpresse sei ein guter gewesen. Weil er aber von Auerbach fam, mußte er fallen. Das Programm erkenne er als Sozialdemokrat an, wenn er auch das Zustandekommen desselben nicht für richtig anerkennen könne. Rogge wunderte sich, daß Niederauer so zahm gesprochen. Augenscheinlich sei er in Berlegenheit und wisse nicht ein und aus. Die Partei brauche Disziplin, das Kreuz und Quer gehe nicht. Bebel trat zunächst dem erhobenen Vorwurfe entgegen, daß das Parteiprogramm mit Haft und nicht genügender Gründlichkeit burchgearbeitet worden sei. Daß die tostbare Zeit mit der Oppoſition vergeudet werden mußte, sei allseitig bedauert worden. Doch 2. Die heutige öffentliche Versammlung des 5. Berliner fommen sie ihre Bewegungsfreiheit wieder. Wir können wohl bies mußte geschehen im Interesse der Partei, um darzu- Reichstags- Wahlkreises kann es mit dem demokratischen Prinzip erwarten, daß, wenn der Ruf der Buchdrucker um materielle legen, daß alle Beschuldigungen grundlos waren, um den Partei- nicht vereinbaren, daß ein Mann, welcher vollständig auf dem Unterstügung öffentlich ergeht, auch die Bildhauer nicht zurücktag in die Lage zu verfeßen, ein unparteiisches űrtheil zu fällen. Boden des sozialistischen Programms ſteht und sich auch nicht bleiben, da erstere stets auf dem Posten waren, wenn es sich Deshalb blieb für das Programm wenig Zeit. Dennoch sei das ein einziges Bergehen gegen die Ziele der Sozialdemokratie hat darum handelte, petuniäre Opfer bei Streifs anderer Gewerkselbe in der Kommission, in welcher alle Meinungen vertreten zu Schulden kommen lassen, aus der Partei ausgeschlossen wird. schaften zu bringen. Sofort aber muß jeder, der Drucksachen zu waren, gründlich durchberathen und nicht im Sturm genommen Die heutige fozialdemokratische Voltsversammlung spricht sich vergeben hat, dafür Sorge tragen, daß sie nur in solchen Buchberben. Dasselbe sei aus der Kommission vieljach verändert und energisch gegen die Beschlußjassung des Erfurter Parteitages be: Druckereien angefertigt werden, wo die neunstündige Arbeitszeit eingeführt ist." verbessert herausgekommen. Das müsse Jeder zugestehen, der treffend die Ausschließung des Genossen Werner aus. 1. Die heute, den 29. b. M., in Böhow's Brauerei tagende öffentliche sozialdemokratische Versammlung erklärt: In Anbetracht der Ausschließung zweier der tüchtigsten Genossen auf dem Erfurter Parteitage erkennt die heutige Versammlung, daß die Devise der sozialdemokratischen Partei:" Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" dadurch illusorisch gemacht worden ist. Auch sind die Verfammelten der Meinung, daß das Aufdecken der Schäden und Mängel in der Partei derselben keinen Schaden bringen, sondern nur von größtem Vortheile für eine gefunde Weiterentwicklung sein kann. Die Versammlung spricht deshalb über das Vorgehen in Erfurt ihre Mißbilligung aus. Feder." Karl Bicfe II." ehrlich sei. Daß noch Aussehungen daran zu machen seien und gemacht würden, sei selbstverständlich. Dies würde immer der Beide Resolutionen wurden mit erdrückender Majorität a Fall sein. Wenn die Opposition niemals anders geredet hätte, gelehnt. als Feder hier, so würde Niemand aus der Partei ausgeschloffen 3. Die heutige fozialdemokratische Bolteversammlung erklärt worden fein. daß tein sich mit der Resolution Bebel zur Parteitaktik und den Beschlüssen Flatow." erklärt, Der Parteitag habe " Grund zum Ausschlusse Auerbach's vorliege. Ebenso wenig bes Barteitages in Erjurt voll und ganz einverstanden. tragsteller furz begründet worden, die Zustimmung der Verfammlung: Die heutige Versammlung wünscht, daß unser Bentralorgan" in Zukunft nicht derartige Erklärungen bringt, in denen Schmußworte enthalten sind, wie nicht ungewohnter legelei"," Stinkbombe", politisches Zuhälterthum"," sentimen taler Weichling", charakterloser Heuchler". In gehobener Stimmung und mit dem Bewußtsein, daß auch die Arbeiter in Rigdorf nach wie vor unentwegt zum Banner der sozialdemokratischen Partei stehen werden, ging die Versammlung auseinander. bewegung: # 1 Buchdrucker- Bewegung. Die ,, Bildhauer Zeitung" schreibt über die BuchdruckerWenn nicht alle Anzeichen trügen, so geht die ganze Tarifa Gemeinschaft in die Brüche. Wir sind der Meinung, daß die Gehilfen nur Vortheil davon haben tönnen; mindestens be= Nach einer Publikation des Vorstandes des Unterstügungsbvereins deutscher Buchdrucker stehen 12 000 Buchdrucker gehilfen in Kündigung und mehr als 3000 haben ihre orderungen bewilligt erhalten. liege gegen hundert Andere ein Grund zum Ausschluß vor. Der Ausschluß Werner's und Wildberger's fei aber aus ganz 4. Die heutige Versammlung verurtheilt ganz entschieden das Auftreten der Opposition auf dem Parteitage und verspricht, tompromittirt hätten. Wäre die Opposition fachlich gewesen, so dafür zu sorgen, daß die Anhänger dieser Opposition in der mären die Berwürfnisse vermieden worden. Die Behauptung fozialdemokratischen Partei feinen Plas mehr finden. Niederauer's, man habe die ganze Opposition in einen Topf ge wofern, sei unwahr. Die scharfen Angriffe feien gerechtfertigt Die Resolution Flalow, sowie die Resolution Bebel wurden gewesen, wie man in den Wald hineinruse, so schalle es heraus. gegen eine verschwindende Minorität angeDaß die Opposition die Partei geschädigt habe, das hätten die nommen. Die Resolution Scholy fand gegen eine starke Annahme, zu der unter Anderen Bebel, Gerisch und Wenn Niederauer meine, die Gegner hätten Schöntant gehörten. etwas anderes gefunden, wenn die Opposition nicht gewesen Mit einem Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialwäre, so sei dies doch kein Grund, deswegen Opposition zu demokratie schloß die Versammlung nach einigen persönlichen Bemachen. Die Opposition habe den Gegnern den Dolch geschliffen, merkungen und Berichtigungen. anerkannt. um der Partei den Garaus zu machen. Wegen Meinungser Hätte würde er Auskunft Adolf Scholt." " Das Berliner Tageblatt" bringt einen Leitartikel zur Buchdrucker Bewegung, in welchem es die Stimmung des Publikums gegen die Buchdrucker Gehilfen! dadurch einzunehmen sucht, daß es die Löhne der bei ihm beschäftigten Seger auf durchschnittlich 45 m. wöchentlich, im Maximum auf 60 M., der Maschinenmeister auf 45 bezw. 62 M. und der Stereotypeure Berlin, auf 55 M. im Durchschnitt und 70 M. und mehr im Maximum beziffert. Vorausgeseßt, daß es mit diesen Ziffern nicht gefluntert hat welche übrigens nur durch sehr viele Ueberzeitarbeit zu beweist aber selbst diese Lohnhöhe Stande tommen tönnen nicht das Mindeste gegen den Neun stundentag, nm welchen es sich bei der ganzen Bewegung in der Hauptsache handelt. Im übrigen steht solch hohen Löhnen ein denselben propor= tionaler Gewinn der meisten Zeitungsverleger gegenüber, worüber Ziffern mitzutheilen bas„ Berliner Tageblatt" fich natürlich hütet. Ferner verschweigt es die meist elende Lage der Buchdruckergehilfen, welche nicht in den wenigen guten verschiedenheiten werde Niemand ausgeschlossen, sonst hätte er Rigdorf, 30. Ottober. Die au gestern Abend in Hoffmann's Beitungstonditionen stehen diese bilden die Hauptmaffe des schon oft ausgeschloffen werden müssen. Die vom Barteitage be- Festfälen einberufene öffentliche Versammlung der sozialdemokra- Buchdrucker- Gehilfenthums, diesen soll durch den Neunstundenschloffene Resolution gebe Jedem das Recht der freien Mei- tischen Partei erfreute sich eines äußerst zahlreichen Besuches. tag größere Sicherheit der Arbeitsgelegenheit beschafft werden, und nungsäußerung und Kritik unter der selbstverständlichen Voraus: Der geräumige Saal war bis zum letzten Platz befezt und waren beshalb, aus Solidarität, sind auch die gut- und bestfeßung, fachlich zu fritisiren. Sobald diese Grundfäße nicht mehr wohl ca. 7-800 Mann anwesend. Auf der Tagesordnung stand: bezahlten Buchdruckergehilfen in die Bewegung eingetreten, de 3gelten würden, böre bie Partei auf. Wenn Wille, den er„ Berichterstattung der Delegirten vom Erfurter Parteitag." Das halb ristiren sie ihre guten Konditionen. Wenn sie dabei für sich nicht als vollen Sozialdemokraten anerkennen tönne, meine, man" eferat hatte Genosse Milenz( Johannisthal) übernommen. auch noch etwas fordern, so kann ihnen am wenigsten das Blatt des Pönne aus der Partei nicht ausgeschlossen werden, so sei dies Unser zweiter Delegirter Ungering ist leider erkrankt und konnte Herrn Mosse daraus den Vorwurf der„ Frivolitat" machen. Wir Die Partei sei eine Organisation, wer fich in der Versammlung nicht erscheinen. Milenz entledigte sich seiner aber fragen die Anwälte des Kapitalismus, wie viele sind unter Euch, Partei" bekenne, müsse Positives leisten und sich Beschlüssen Aufgabe in durchaus fachlicher und klarer Weise. Derselbe be- die einem Prinzip zu Liebe ihre fetten Posten, ihre behagliche Existenz fügen, sonst fäme man aus der Konfusion und Anarchie nicht dauerte, daß die persönlichen Angelegenheiten die Zeit des Partei- opfern würden, wie es freudig thun die" frivolen" BuchdruckerWie viele? Reiner, denn wenn einer so heraus. Redner rechtfertigt des Weiteren die Ablehnung des An- tages fiber Gebühr in Anspruch genommen haben, und faßte Gehilfen? Irages Auerbach betreffend die Unterstützung der Lokalpresse, dar fein Urtheil dahin zusammen, daß wohl die Mehrzahl der Dele- brav handeln könnte, so würde er nicht dem Kapital Handlangerlegend, daß die Partei sich ruiniren würde, wollte sie alle nicht girten in Bezug auf die Berliner Opposition schon mit dienste leisten, so wäre er längst mit klingendem Spiel ins Lager genügend gesicherten nach dem Parteitag gekommen fei. der Sozialdemokratie übergegangen. oder schlecht verwalteten Beitungs- fertigem Urtheil Redner hätte gewünscht, gewünscht, daß, nachdem gerade unternehmungen über Wasser halten; ebenso rechtfertigt Redner Der In der Buchdruckerei von Schumacher, Wahlkreis mit dem früheren Kandidaten zum Reichs- Friedrichstr. 131 D, woselbst gestern sämmtliche Arbeiter- Sezer Wildberger mit Verdächtigungen in die Deffentlichkeit ge- tag, Strohm, so böse Erfahrungen gemacht habe, die leidige und Hilfsarbeiter eingefchloffen die Arbeit niederlegten, wurde treten sei, so hätte er sich vorher erst vergewissern müssen, Affäre Werner nicht gekommen wäre. In dem weit aus der Versuch gemacht, die Alters- und Invalidenkarten der ob dieselben auf Wahrheit beruhen. werde durch solche Vorkommnisse die Arbeiter mit einem Zeichen zu versehen. Dem Versuch wurde die richtige Stelle hingewendet, fich an gedehnten Landkreis er Agitation ungemein erschwert. Diese Scharte könne nur aus- energisch entgegengetreten, und es dürfte dafür gesorgt werden, halten haben. So hätten die Gegner feine Behauptungen nach gewetzt werden, wenn die Genossen im Kreise jetzt erst recht treu daß den Herren Prinzipalen die Luft vergeht, die Streikenden in besten Kräften ausgenußt. Mit Werner stehe es ebenso. Dieser und fest zusammen stehen und für unsere Partei und deren AusDie Münchener Polizei dementirte die Nachricht der pflichtet, zu widerrufen, da sie nichts beweisen konnten. Wäre objektiven Darlegungen. babe allerdings immer nur indiret verdächtigt. Beide waren verbreitung wirken. Allseitiger Beifall lohnte den Redner für seine dies geschehen, dann wären beide Parteien in Ehren aus dem Etwas Aufregung bemächtigte sich nunmehr der Versamm Münchener Post", daß die Polizei den Buchdruckerei- Bestzern lung, als der Borsigende au Wilh. Werner das wort er- Soldaten angeboten habe. Dazu bemerkt unser Bruberorgan: Wir können als sicher konstatiren, daß die Polizeikommissäre Partei. Wenn es aber schon so weit gekommen ſet, daß man sich theilen wollte. Es lag ein Antrag vor, Werner das Wort nicht gner völlig unparteiischen, von der höchsten Partei- Instanz, dem zu geben, da er seinen Auftrag als Delegirter des Streifes nicht die Buchdruckereibesiger mit ihren gar häufigen und unerbetenen Parteitage, niedergesetzten Kommission nicht stelle unter der Vor- erfüllt, in Erfurt nur seine persönlichen Angelegenheiten wahr Besuchen belästigen, sich über Alles erkundigen, so über die Kün= anbe, Unmöglich, ein Busammenwirten undentvar. Schon durch die habe und außerdem nicht mehr Parteigenosse sei. Nachdem er beabsichtigen, über Unordnungen, die vorgefallen sind, und Aehnploße Thatsache, daß Jemand ſich nicht den Beschlüſſen des Borsigende erklärt hatte, daß er Werner als Delegirten nicht dus liches. Bei einem dieser Besuche wurde, wie uns von einem Barteitages fügt, indem er erklärt, daß der Parteitag parteiisch Wort gebe, sondern bebuss seiner Wertheidigung, wurde der Aus Buchdruckereibesiger gemeldet wurde, das Angebot gemacht, fei, nelle er sich außerhalb der Partei- Organisation. Daß Alles trag zurückgezogen und Werner fonute sprechen. Derfelbe wieser Arbeitskräfte zu beschaffen. Da nun ferner feststeht, daß einige big einen Topf gen orfen worden sei, sei eine leere Beschul- holte nur, was die Leser des„ Vorwarts" aus den Berichten Buchdruckereibefizer sich an die Militärbehörden um Beistellung pigung. Opposition als solche habe ihre volle Berechtigung, über den Parteitag zur Genüge kennen. Neu war nur die Gr- von im aktiven Dienste stehenden Arbeitern des BuchdruckereiWer klärung Werner's, daß, wenn auch sonst nichts vorgekommen gewerbes gewandt haben, mag so die in unserem Artikel glossirte aber das bekannte Flugblatt anerkenne, der könne nicht der Partei wäre, er nach Annahme der Resolution Beber's durch den Bartei- Thätigkeit der Polizei kombinirt werden sein. angehören. Wenn man Weschwerden habe und erkläre, man tag der Partei nicht mehr angehören könnte. Diefe Resolution druckereibefizer über die Unterſtügung der Polizei sehr erfreut dächtigungen. Die Beschwerden seien aber fein Gegenstand ge- Richtigkeit diese Beschwerden vorzutragen, so sei dies eine der ärgſten Ber- over Antlagen öffentlich erhebt, bevor er sich nicht von der find; so will ein Gerücht wiffen, baß eine ſehr„ liberale" Firma der erhobenen Anschuldigungen oder Anklagen während der Kündigung der Gehilfen einen Gendarmen neben alle ihm nach der zustehenden Mittel ihrem Komptoir versteckt hielt zur Sicherung der Herren selbst wenn die Parteileiter Götter wären. Die Anschuldigungen machen. Derlei Ileinliche Beschwerden werde es immer geben, erschöpft hat, um Abhilfe zu schaffen." Der Eifer der Polizeibehörde im Interesse der Prinzipale ist verleße sein Denotvatiſches" Gefühl, so erklärte gerner; um so erstaunlicher, als uns noch nie der Fall bekannt wurde, ben, und da jene nicht widerrufen wollten, mußten sie ausgeschlossen er fönnte fich der in der Resolution verlangten Parteidisziplin daß selbst zur Zeit der größten Arbeitslosigkeit im Buchdruckereis werben. Was Bollmar betreffe, daß dieser ihn besiegt habe, so sei und Unterordnung unter die Beschlüsse der Gesammtpartet und gewerbe die Polizeikommissäre beauftragt wurden, sich dahin zu genau der gegentheiligen Meinung. Vollmar habe in den Anordnungen der Parteiorgane nie fügen. Nach Werner bemühen, daß die Arbeiter Arbeit betämen." München selber nicht erklärt, daß er Sieger sei. Er habe nur sprach für die Opposition Genosse Buer(?). Derselbe variirte Das Mannheimer Tageblatt", welches feit 25 Jahres die Delegirten besteht, also zu den einflußreicheren Blättern gehört, meint zus Die beste Redewendung gewesen, die er hatte anwenden tönnen. in Erfurt ausgesprochene Beleidigung, wonach dieselben der Buchdruckerbewegung: t in jeber Alles Seit!) ilden habe teit.) habe fchen mehr. Die erner ngen ir fie ährs Finer felbe eiben, Vors Jay Helba dieſer Weise zu schädigen. Uebrigens foll nicht verschwiegen werden, daß auch BuchBrinzipale! 87 Soziale Uebersicht. 2 Ur. die in bargeth Bögling Das Brol ziehung ärztl genomm länge n fehlerha Dazu det Der Neunstunden- Arbeitstag", sowie die Erhöhung der die Anzahl derer, die unterstützt werden müssen, ist eine] Die Kommission hat nach breimonatlicher Arbeit a Grundposition um 10 pct. ist in ganz Deutschland von sehr große, und deshalb richten sie die dringende Bitte an alle Ar- 21. Oktober im selben Lokale Bericht über ihre Thätigkeit vielen Prinzipalen bewilligt worden. Eine Einigkeit und Orga- beiter und Parteigenossen, fie in diesem Kampfe nicht unterliegen gegeben, worauf das Statut en bloc von der Versammlung an nisation, wie sie unter den deutschen Buchdruckergehilfen herrscht, zu lassen, sondern die Streifenden nach Kräften mit zu unter- genommen wurde. Dann erhielt die Kommission den Auftrag, dürfte auf der Welt überhaupt sonst nicht zu finden sein. Wenn stützen. Wenn die Handschuhmacher bisher nicht so an die die erforderlichen Arbeiten weiter zu besorgen, bis die erste ordent man bedenkt, wie anstrengend die Thätigkeit eines Segers in Deffentlichkeit getreten sind, so liegt das daran, daß sie erstens liche Mitgliederversammlung einberufen würde. geistiger und körperlicher Beziehung ist, so wird man die ein kleines Häuflein im Vergleich zu anderen Gewerkschaften Arbeiter! In kürzester Zeit werden in den bekannten Lokalen Forderung der Gehilfen nach Abkürzung der Arbeits- bilden, zweitens aber und hauptsächlich, weil sie im eigenen Listen zum Einzeichnen ausliegen; an der Zeichnung kann sich zeit, vom Standpunkt der Menschlichkeit aus betrachtet, Lager feit 5-6 Jahren nicht aus den Kämpfen herausgekommen jeder betheiligen. Die Antheilscheine lauten auf den Betrag von nur gerechtfertigt finden. Der Laie hat allerdings sind. Daß sie sich jetzt der allgemeinen Arbeiterbewegung an- je 5 M., welche Summe in drei Monaten durch Theilzahlungen Don diefer Thätigkeit der schwarzen Kunst keinen an- geschlossen haben, ist feststehend, und an ihnen wird es später nicht von je 50 Pf. abgetragen werden fann. nähernden Begriff. Wir können den gerechten Forderungen fehlen, wenn es heißt, die genoffene Unterstützung zu vergelten. Als erster und Hauptpunkt sei hier angeführt: Die Ge der deutschen Buchdruckergehilfen gegenüber denselben zu In der Versammlung wurde über den Millionär Hopp noch nossenschaft ist auf der Grundlage der beschränkten Haftpflicht en ihrem Erfolg nur gratuliren. In unserem Geschäft herrscht seit folgendes mitgetheilt. Als er sah, daß die Handschuhmacher richtet. Gründung desselben stets der Grundsatz Leben und leben lassen" nicht in hellen Haufen gelaufen tamen, fündigte er seinen in der Man wird nun sagen, die Genossenschaft tönne die Lage bet und wünschen wir jedem unserer Kollegen, daß er es eben so Färberei beschäftigten Leuten, machte ihnen aber das Anerbieten, Arbeiter nicht verbessern und wenn man deren noch so viel halten und so wenig bereuen möge, diesem Grundsatz gehuldigt die Handschuhmacherei zu erlernen, fie lägen dann wenigstens gründe. Wohl! Es liegt in diesem Ausspruch viel Wahres; auch zu haben, wie wir." wir, nicht auf die Straße. Dafür bot er den Leuten 3 M. Lehrgeld wissen daß unsere Lage durch die Genoffens die Woche, machte sich aber anheischig, ihnen pro Woche 6-9 M. schaft im Wesentlichen nicht gebessert wird. Vorschuß zu geben, der jedoch nach einem halben Jahre Lehr- fann ebenfalls nicht viel größer als jetzt gebacken werden. zeit abgezogen würde. Die Leute hätten somit ein halbes Jahr Aber reelles, reines, gesundes und ausgebackenes Brot, das fan lang die Woche für baare drei Mark gearbeitet! Ein anderer geliefert werden, und das ist auch ein Fortschritt. Noch Eins! Arbeitgeber hatte sein Ehrenwort den Handschuhmacher gegeben, Die tief traurige Lage der Bäcker ist nur zu gut bekannt und in nicht für Hopp zu liefern; daß er aber weiter geliefert hat, Bebel's Broschüre eingehend beleuchtet. Warum nun sollen die An alle Schneider und Schneiderinnen Berlins! wird bestätigt durch einen Kollegen, welcher bis Bäcker sich nicht einen Hort für ihre Gemaßregelten gründen! Kollegen und Kolleginnen! Wie Ihr aus den Berichten des zur letzten Stunde die Handschuhe diefes Fabrikanten Liegen deren doch noch mehrere vom letzten Streit auf de " Vorwärts" ersehen haben werdet, tagte am Sonntag und Mon- fortirte. Die Herren Wahsner und Jacobsen richteten Straße. Wird nicht durch die Innungen die freie Bewegung tag hier die Konferenz der Konfektionsarbeiter und Arbeiterinnen, nochmals an die Versammelten den dringenden Appell, überall Bäckergehilfen schon im Reime von den Meistern zu ersticken versucht auf welcher, wie ebenfalls aus den Berichten zu ersehen ist, Ver- für die streikenden Kollegen einzutreten und dieselben nach Kräften haben die Meister nicht das Heft in den Händen? Gewiß, der hältnisse geschildert wurden die jeder Beschreibung spotten: zu unterstützen, worauf die Versammlung einstimmig folgende Kleinbetrieb steht im Bäckereigewerbe noch in Blüthe, denn die Welcher grenzenlosen Ausbeutung unsere Kollegen und Kolleginnen Resolution annahm:„ Die heute, am 27. Oktober, im Saale des Maschine hat daselbst nur hier und da Einzug gehalten. De innerhalb dieses Zweiges unseres Berufes ausgesetzt sind, ergab Herrn Feuerstein tagende öffentliche Versammlung von Arbeitern halb herrscht im Bäckergewerbe nach der Innungszopf, deshalb sich aus den örtlichen Berichten. Besonders lieferte derjenige und Arbeiterinnen erklärt sich mit den streitenden Handschuh- ist es jeder freien Bewegung bar. des Stettiner Delegirten ein reichhaltiges Material, um die for- machern in Friedrichshagen, Osterwiec, Burg u. s. w. solidarisch Sollen wir diejenigen Leute weiter unterstützen, welche nicht rupten Zustände, wie sie in diesem Zweige unseres Berufes vor- und verpflichtet sich, überall und bei jeder Gelegenheit dafür zu einen Finger gegen die Kornzölle erhoben haben, die ganz schlau herrschen, offen darzulegen. Aus all dieſem ergab sich, und es wurde wirken, daß diefelben moralisch und materiell unterstützt werden." mit Vorbedacht, den Entwickelungsgang der Kornzölle bies auch nachdrücklich hervorgehoben, die Nothwendigkeit, die mit einem Hoch auf die allgemeine Arbeiterbewegung schloß die warten? Agitation und Organisation unter den Massen der Kollegen und Bersammlung.- Nachträglich erfahren wir noch, daß die Zahl Sollen wir, trotzdem wir es in Händen haben, unser Brot Kolleginnen zu fördern, Als Organisationsform wurde der der streikenden Handschuhmacher durch die Kollegen der Fabrik selbst zu backen, Jene weiter unterstützen, die sich Paläste er Deutsche Schneider- und Schneiderinnen- Verband empfohlen. Unger in Beiß um 62 Mann vermehrt ist, dieselben müssen bauten und einen prunkvollen Umzug hielten, bei welchem Derselbe hält im Anschluß hieran Montag, den 2. November, zur Erhaltung ihrer Löhne in den Kampf eintreten. Tausende von arbeitslosen Bäckern und anderen Arbeitern wie Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Müller, Johannisstr. 20, eine Versammlung ab, in welcher Kollege Pfeiffer über die Ge- Montag, den 2. Novbr., Abends 9 Uhr, bet Weigt, Martgrafenſtr. 87. Verein Berliner Portiers und Berufsgenossen. Bersammlung am zum Hohne Spalier bildeten? Nun, fragt die Bäckergesellen, Gäfte wodurch die Hunderttausende, welche jene Paläste kosten, mit den heimnisse der Schneiderwerkstätten Alt- Moabits und Plößensees willkommen. Wegen Erneuerung des Mitgliederverzeichnisses werden die Jahren entstanden sind! einen Vortrag hält. Es wird darin largelegt werden, wie selbst geehrten Kollegen ersucht, die Mittheilungen betreffend den Nachweis der Nebenschäftigung schleunigst dem Vorstand zukommen zu lassen. der Staat auf Kosten der Arbeiter den in unserem Gewerbe Tischler- Verein. Heute Abend's Uhr Melchiorstraße 15 Bersammlung. herrschenden Uebelständen Vorschub leistet. Die Arbeiter haben Tagesordnung: Bortrag des Herrn Dr. Stahn. gewiß hohes Interesse daran, darüber Aufschluß zu erhalten und deshalb bitten wir um zahlreiches Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen. Zu dieser Versammlung sind die Vertreter der Firmen Herzberg, Kronenstr. 17, und Moriz Gottschalk Söhne, Surstr. 15, brieflich eingeladen. Große Sozialdemokratische Kommunalwähler- Versammlung des 38. Bezirks Sonntag, den 1. November, Bormittags 10 Uhr, bei Wiedemann, Tieckstr. 24. Vortrag des Genossen Thierbach über die bevorstehenden Stadt verordneten- Wahlen. Ferner werden in dieser Versammlung neue Mitglieder in den Schneider- und Schneiderinnen- Verband aufgenommen. Die Zahlstellen desselben sind im Restaurant Leopold, Markgrafenftr. 88, jeden Tag von Morgens 8 bis 1 Uhr Mittags etablirt; ferner jeden Montag, Abends von 8 bis 10 Uhr, im Restaurant Seefeldt, Grenadierstr. 33, und im Restaurant Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28a, Moabit; weiter jeden Mittwoch, Abends von 8 bis 10 Uhr, Annenstr. 9, Restaurant Proß, sowie jeden Sonnabend von Abends 8-10 Uhr, im Restaurant Leopold, Markgrafenftr. 88. In allen Zahlstellen werden Beiträge und Aufnahmemeldungen neuer Mitglieder entgegengenommen. Auch tönnen die Mitglieder die Zeitung daselbst entgegennehmen. Die Lokalverwaltung. Berlin 3. Berfammlung jeden 1. und 3. Sonnabend jeden Monats BrunnenBranken- und Begräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( E. s.), straße 35a bei Wolf, Abends 8 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Verein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 31. Ottober, Abends 9 Uhr, Vereins- Versammlung im Restaurant Augustgarten, Auguststraße 24-25, Vortrag des Herrn Fr. Leinweber über: Die Erfindung der Buchdruckterkunft und ihre Entwickelung. J. A.: Möbius, Seydelstr. 24, 4 r. Die Arbeiter Englands fahren fort, sich zu großen Verbänden zu vereinigen. So ist jetzt eine alle Branchen umfassende aus 50 000 Mann bestehende Vereinigung der Gewerkschaften von Süd- Wales errichtet worden. bei Duschet, wurde 6/18 bei ungüns war die bei 6 161/2 p ſchärfe bei 8 p Berufs nicht n Bericht abs einem Schädlich hohen fichtigen meist und de Stroph auch f leuchtet firengu heben i Den gut zweckmä in fteigt, d wodurc wird." Die wirtung Darum, Arbeiter, betheiligt Euch an der Gründung ber Genossenschaft. Ihr verleugnet dadurch das Prinzip nicht, denn es handelt sich nur um ein Privat- Unternehmen der Arbeiter, u ein Unternehmen, wo der Arbeiter Produzent und Konsument einer Person ist. Also vorwärts! J. A.: Hugo Lazarus, Pallisadenstr. 91. Vermischkes. Heiligenstadt( Eichsfeld), 30. Oktober. Die Aufführung Fachverein der Tischler. Die Zahlstellen befinden sich in den folgenden sotalen: 1. Friedrichsbergerstr. 25 bei Schmidt, 2. Staligerstr. 107 bei Stunst3. Belleallianceplay 6 bei Hilfcher, 4. Schwedterstr. 44 bei Thierbach, 5. Schietermacher- und Gneisenaufstraßen- Ede bei Scheuer, 6. Steinmenftr. 67 Stadtverordnete von Meiningen richteten eine Be Sonneberg( S.-M.), 30. Oftober. Magistrat und bei sindow, 7. Dresdenevitraße 116, 8. Lübeckerftraße 41 bei Matthias, tition an die Meininger Regierung, in welcher dieselbe ersucht 9. Breslauerstraße 27 bet Tempel, 10. Rirdorf, Bergstr. 7, 11. Fennſtr. 5 bet Strüger, 12. Görliger- und Gorauerstraßen- Ede, 13. Weißen wird, die Aufhebung der Getreidezölle beim Bundes see: Bölter- und Charlottenstraßen- Ecke bet klebs, 14. Tresckow- u. Dieben- rathe zu befürworten. hofenerstraßen- Ecke bei E. Schmidt, 15. Pantstraße Nr. 32 bei Otto. Der Arbeitsnachweis befindet sich Wallstraße 7-8 und ist von 8 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittagsstunden von 12-3 Uhr, und von Sudermann's„ Ehre" ist von der hiesigen Polizei verboten Sonntags Vormittags von 8-11 Uhr geöffnet. Die Arbeitsvermittlung geschteht unentgeltlich. Sonnabend. Lese- und Diskutirklubs. Lese- und Diskutirklub " Feuerbach" im Lokale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. eine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Secolin, Sornstr. 11, Beißenfee, Reſtaur. Duſebann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 und Distutirklub des Arbetterbildungs Vereins im fleinen Saal. Gäfte haben Zutritt. Parts Deutscher sozialdemokratischer Lefetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue EtienneMarcel. Jeden Sonnabend öffentliche Bersammlungen. Die Nagelschmiede des Stafford- und Worcestershire Distritts hielten ein Massenmeeting ab, in welchem fie den Streit beschlossen, falls die Unternehmer nicht 16 pet. Lohnerhöhung bewilligen würden, da der gegenwärtige Lohn im Verhältniß zu den immer höher steigenden Lebensmittelpreifen viel zu niedrig sei. Es wurde konstatirt, daß vielen Fabrikanten der Streit zur Regelung der Preise ganz erwünscht sei. Wie der Telegraph berichtet, ist es thatsächlich zum Streit gekommen. An demselben nehmen über 8000 Arbeiter Theil. Komm. Arbeiter= Gesangverein worden. M bie größte unterge Würder unterfu und SE Anstalt müffen So wirt Bayreuth, 30. Oktober. In dem Hofer Landess friedensbruch Prozesse wegen der Revolte gegen geflagte freigesprochen, die übrigen mit Freiheitsstrafen von drei Monat Gefängniß bis zu 21 Monaten Zuchthaus belegt. Wien, 30. Oktober. Professor Billroth besprad Bildungsverein, bends 9 1hr Berfanbaru Street, Tottenham Court Road. in seiner Vorlesung die Folgen, welche das neue Gewehr Geben Gonnabend, Abends 9 Uhr Bersammlung. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends im Kriegstalle mit sich bringen werde. Das Sanitäts uhr: Uebungsfiunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne wesen sei vollständig ungenügend gegenüber den Eiche", Rigdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. ,, yrania", Landsbergerstr. 31 bei Musehold. cho", Naunynstraße 86, bei Zubeil. Gefangverein„ Sanges: neuen Waffen, die den Krieg schnell beenden müßten. Gesangverein" Freund- Das Dorf Rebstein bei St Gallen im Oberrheinthal it haft 2", Friedenstr. 48 bet Tolkühn. Gefangverein, Treuer Bund", Friesen- und Arndtstraßen- Ecke bei Ulbrich. Gefangverein Glüd 3u", abgebrannt. 54 Gebäude wurden zerstört; eine Person und Brinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gesangverein, Phönir", Potsdamer viel Vieh ist verbrannt. Gefangverein iederfranz", Brandenburg a. H., bei Escher, Gesell- Mons, 30. Oktober. Wegen Theilnahme an den im März schaftshaus. Arbeiter Gefangoverein in Zeltom im Schwarzen d. I. im Kohlenrevier Belle et bonne" bei Flenu ausge Die Gewerkschaft der Londoner Glasformer, deren Abler. Gesangverein, to the Schleife", bet Trucks, Reichenbergerstr. 83. brochenen Unruhen sind 7 Bergleute zu Strafen von acht Branche gerade jetzt, wenigstens in London, aufsteigenden Geschäftsgang verzeichnet, hatte vor etlichen Tagen eine Konferenz Sonnabend: Bergnügungsvereinuftige 13" 10 Uhr, bei Schachnat, Tagen bis drei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Dresdenerstr. 28. Tambourverein, Deutsche Eich e", 9 Uhr, bet Teschen= mit ihren Brinzipalen, um die Preise und Löhne fest zu sehen. dorf, 3offener- und Fürbringerstr.- Ede.- Vergnügungsverein ,, uodlibet," Nach einer zweistündigen Berathung zeigten sich die Fabrikanten alle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. - Verein gewillt, die Hauptforderungen der Gehilfen anzunehmen. Diese agt alle Sonnabend vor dem Ersten bet Dahme, Grüner Weg 59. ,, Kreuzfidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Vergnügungsverein bestanden, außer in der Festsetzung der Löhne in Folgendem: Carmen Sylva" Dranienstr. 46. Privat- Theatergesellschaft und ArtistenBergnügungsverein ,, ma i1. Reinerlei Abzug für Bruch; 2. Verbot des systematischen Herab- flub umor, alle 14 Tage, Möckernftr. 114. Musikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. minderns der Preise für das Produkt, da dies auch immer eine glöd chen" Röslinerftr. 17. Bergnüngungsverein ,,& u stige Brüder" Oranienstr. 126. Reduktion der Löhne nach sich zieht; 3. Errichtung eines Schieds- Dornröschen", bei Döhring, Prinz Eugenstr. 19. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gesanggerichtes. verein" Phönig", Steinmegftr. 76, bei Lemm. Aufnahme neuer Mitglieder. Versammlungen. straße 89. " Gefangverein harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Bühnenverband ,, Normannia" Rauchklub Depeschen. Schlechte fichtigun dem vo auf das ausdrüc in dene fie befo in zwet 1. April nach ein zimmer der we die Aug mußten. Derartic der fich fett ha Gi theilung Arzte in ihre G handelt der For Unterfu daß die breitet als fold es um fein ma fuchten Don S tonftati Alter Sturzfid fönnen, ( Depeschen des Bureau Herold.) Bochum, 30. Oktober. Der Vorstand des Bergarbeiter Verbandes meldet, daß im rheinisch- westfälischen Kohlenrevie Lohnreduzirungen stattfänden. Dieselben förderten jedoch de Beitritt zum Verbande, so daß dieser bald in der Lage sei werde, gegen die Lohnkürzungen aufzutreten. Auf Sonntag find Musikverein Borwärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, part. Bitherttub Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Laufigerstr. 41.- Zitherklub, ar monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour Verein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- mehrere Versammlungen gegen das neue Knappschaftsstatut an Ufer 14. Aufnahine neuer Mitglieder. " " willkommen. Theater- Verein Männer- Turn= Ver gesagt. Briefkasten der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. " be Deb funden, erzielen Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von 8-10 Uhr, Zurnlokal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Zu der Kommunalwähler- Versammlung im 38. Rom= 9-11 hr.- Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung furni Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaal befindet sich Königstädtisches Gymmunal- Wahlbezirk, welche im Gisteller stattfand, hatten nafium, Elisabethstraße 57-58.- Turnverein Fichte( voltsthümlich), jeden sich die Wähler zahlreich eingefunden. Genosse Thierbach Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. verein Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle Biethenfir. 72a). referirte über die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. In Heute von Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflid eingehender Weise erörterte er die einschneidenden Fragen. Wenn 6-8 Uhr Schülerabtheilung, von 8%-10% Uhr Männerabtheilung. Stattlub, a nis ch", gegründet 1. Oktober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung Berichtigung. In den Parteinachrichten" der gestrige auch die Erfolge unserer Vertreter nur sehr wenig positiver in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genossen sind freundlichst Stattlub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. eingeladen. Natur seien, so müsse man das Verhüten von Schlimmerem doch Klub„ Adonis" bei Heid, koppenftr. 75. Sumoristischer Nummer ist der Absatz„ Die Nürnberger Parteigenossen" an bie willkommen. Stattlub auch als Erfolg in Rechnung bringen. Redner wies sodann auf Gemütlichte it lagt jeben Gonnabend und Montag, Abends at falsche Stelle gerathen; er gehört unter den Absatz:„ Die Stutt die Schulen hin: hier hätte Berlin schon viel geleistet, doch seien bet G. Wächter, Brizerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gane garter Sozialdemokratie" in der Beilage. Ferner muß es i Privat- Theatergesellschaft Schnee glöd chen" im Lokal Artikel„ Vom Gegner" Zeile 4 v. u. anstatt„ Reportertheil noch genug Lücken übrig geblieben. Redner wies sodann auf die Beteranenftr. 9 bei Bettin.- Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Bictoria" niedrigen Löhne der städtischen Arbeiter hin. Die Miethssteueruhr, Victoria- Saal, Perlebergerstr. 13, Sigung, Aufnahme, Gäste willkommen. heißen:" Reporterthum". Endlich ist in der letzten Zeile selben Artikels hinter Berlin" der Schlußsatz weggeblieben: müsse beseitigt werden, man könne ihren Ertrag ersetzen, indem Nach der Sigung Probe.- Theaterverein Giaconda", Abd. 9 Uhr, Sigung. Dilettanten Bühne", alle Sonnabend die Stadt selbst die Verwaltung der Pferdebahnen und Gas- uhr Sigung bei Barta, Rixdorf, Bergstr. 120. um halb reden die gegnerischen Blätter heuchlerisch von Erfolgen Gäste willkommen. anstalten in die Hand nehme. Reicher Beifall belohnte den Berein Lustige Brüder" Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. der Opposition, wo thatsächlich nur von Niederlagen die Rede Referenten. An der Diskussion betheiligten sich die Genossen gnügungs- Verein Rustige 13", Abends 9½ Uhr, bei Schacknat, Dresdener sein kann." Vergnügungs- Verein Schildhorn, Habamb und Hinze. Hierauf wurde Gen offe Thierbach als traße 28. Weiße Rose 100. Die Polizei hat zwar nicht das Recht Kastanien- Allee 52, bet Weber. Sizung Abends 9% Uhr. Aufnahme einem Obsthändler, der mit seinem Obstwagen keinen festen Kandidat für den 38. Kommunal- Wahlbezirk gewählt. Folgende neuer Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen Resolution wurde angenommen: die Kommunalwähler- Verfamm- gnügungsverein Sorgenbrecher". Gegründet 26. Junt 1886. Jeden Stand einnimmt, aus einer bestimmten Straße zu verweisen. lung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten einver- Sonnabend, Abends 8½ Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, Wenn jedoch der Obsthändler der betr. Aufforderung nicht Folge Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. leistet, so wird er bestraft, weil er jedesmal beim Verkauf standen und verpflichtet sich, mit aller Kraft für die Kandidatur Bergnügungsverein, Sumor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9. der Sozialdemokratie am 17. November d. J. einzutreten, damit Touristenverein.,' anderluft". Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 ühr, Obst mit dem Wagen nothwendiger Weise anhält und solange endlich Bresche geschlagen wird in die heutige manchesterliche Quaste", uhr, Lothringerstr. 67 bei Brüchner. Märkischer Hof, Admiralstr. 18c. Gäste willkommen. Rauchklub, Goldene also einen festen Stand annimmt. W. K. I. Wenn Sie nachweifen können, daß Ihnen Stadtvertretung, und diese Herren endlich einsehen, daß die röschen", Abends 9-11 ühr, Prinz Eugenſtr. 19 bei Dyhring. arbeitende Bevölkerung mit ihrem Thun und Treiben nicht ein- lub„ Selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Elisabethstr. 30, im dem Arbeitgeber gehörige Handwerks zeug gestohlen ist, so brauchen Berein ehemaliger Schüler Sie dasselbe nicht zu ersehen, falls Sie nicht sich unterschrieben verstanden ist und durch die Wahl des sozialdemokratischen Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. der 30. Gemeinde Schule. Sonnabend Sizung, Mittwoch Gesangabend haben, daß Sie auf alle Fälle für das Handwertszeug auskommen Kandidaten Protest erhebt." felliger Klub ,, urfidelitas Abends 9½ Uhr, Neue Promenade 8. Auf- müffen. Auch im letzteren Falle haftet der Arbeiter nicht, wenn Rauchtiub„ Freiheit der Arbeitgeber durch mangelhafte Vorrichtungen den Diebstahl er möglicht hat, " Gäste willkommen. im Restaurant Haberecht, Gr. Frankfurterstr. 30. Ver Rauchklub Dorn: " KegelGäste willkommen. Ge Sprechfaal. abzugeben ist, dem Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Inhalt desselben identifizirt zu werden. Freundliche Bitte! zu Don bas aber n nach Ic nicht m natürlic aus Ed gestellt zu unte zum Vo No fuchen, vermöge beeinträ Erfolg Gegently Schule werbsfä M Wahrhe mit Die Genossen allerorts werden gebeten, über den Verbleib des Schornsteinfegers August Bruno Christian Otto Wilhelm Wolf, geb. am 28. März 1867 Braun schweig, an Unterzeichnete Nachricht zu geben. Statur des Be mißten: gedrungen und mittelgroß. Heind und Taschentuch O. W. gezeichnet. Wolf hat Kniestiefel und Dolman getrage Legitimationspapiere besitzt er nicht. Zuletzt war er bei de Schornsteinfegermeister Schwieger in Berlin O in Arbeit. Ueber den Stand des Abwehrstreiks der Glacee- Hand- nahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. schuhmacher in Osterwieck, Burg, Friedrichshagen Seben Sonnabend Görligerstr. 38 bei Wuttke. u. f. w. referirte ant Dienstag Abend Staberna cf. Aus den Ausführungen des Referenten war zu entnehmen, daß der Lohntampf ein hartnäckiger ist, der Muth und die Ausdauer der Streifenden dagegen sehr vorzüglich sind, obwohl die Herren Fabrikanten, allen voran der amerikanische Millionär Hopp, alles die Redaktion ſtellt die Benutzung des Spre fals, soweit der Raum dafür mögliche versuchen, um die Kollegen abtrünnig zu machen. Letz- Intereffes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem teres ist bis jet nicht gelungen. Ein schwerer Kampf ist's, den die Gehilfen zu kämpfen haben, aber sie wollen Alles daran Aufruf an die Arbeiter Berlins und Umgegen d. setzen, um den Sieg zu erringen. Unterliegen sie, so würde die Durch Beschluß der am 21. August im Böhmischen BrauGehilfenschaft dieser Branche einen Schlag erhalten, von hause stattgehabten Versammlung wurde behufs Gründung einer dem sie sich nicht so bald wieder erholen dürfte. Genossenschaftsbäckerei eine Kommission von dreizehn Personen Die Handschuhmacher scheuen deshalb kein Opfer, aber zur Ausarbeitung eines Statuts gewählt. Verantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mar Wading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Die Expedition des Braunschweiger Volksfreund". " daß Gh heutigen lungen mit die ertenner ganze eines fo Erleichte Vor beuteln 5 Mart nehme S Dornehm Studire Da zurecht nämlich Quittur Mr. 8 d so erhäl Adresse Na att greit ан rag ent alen fich gen Ge tep ber Diel 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 255. Sonnabend, den 31. Oktober 1891. much Tens Brol Den ann ns! Die en? bet det cht bet Die Dess alb icht 2. 3. 4. innewohnen sollen-: Jahre 30 35 28 30 5. 27 1600 M. Herren. Privatbeamter, monatlich 120 M., Vermögen Rendant, jährlich 4500 m., stattlicher Herr. Kaufmann, angenehmes Aeußere, gutes Geschäft und kleines Vermögen. Konditor, 30 000 M. Vermögen, wünscht sich vor Eröffnung einer Konditorei zu verheirathen. Schneider, 1000 M. Ersparniß, sehr gutes Aeußere, strebsamer und fleißiger Ar8. Jahrg. An Straßenkreuzungen würde man in dem aus den Abstieg in derselben Weise bewirken. Da die Bahn in ihrem ganzen Umfange in der Mitte des Fahrdamms gedacht ist, würden dann von den Häusern aus furze Zugangstunnel nothwendig sein. Die Betriebskraft wird die elektrische Kabelleitung liefern, von der der Strom durch die Lokomotive abgehoben wird. Es sollen sich die Züge in beiden Richtungen in Zwischenräumen von drei Minuten folgen. Jeder Zug wird aus Lokomotive und drei Wagen zu je 40 Personen bestehen, also 120 Personen befördern können. Die Geschwindigkeit der Züge soll 25 Kilometer in der Stunde sein. Man würde also von dem Halleschen Thor nach den Linden in etwa 5 Minuten gelangen. Für die ganze Strecke, wie überhaupt den ganzen unterirdischen Betrieb, in welchem nach Vollendung weiterer Linien Kombinationsbillete eingeführt werden sollen, ist den Behörden der Einheitspreis von 10 Pf. in Vorschlag gebracht worden. Der Kostenanschlag für die Nord- Südlinie schließt mit 12 Millionen Mark ab. Das Kapital ist bereits vorhanden. Lokales. frage der höchsten Bedeutung". Das glauben wir gern, denn straße, Bellealliancplatz, Markthalle II.- Friedrichstraße, Kochstraße, das Blatt würde nur in einer Nummer erscheinen, wenn für Leipzigerstraße, Jägerstraße, Unter den Linden, Bahnhof FriedrichDie Nothwendigkeit von Schulärzten wird auss neue dasselbe diese„ Lebensfrage" nicht existiren würde. Der Prospekt straße, Karlstraße, Oranienburger Thor, Invalidenstraße, dargethan durch einen Bericht des Augenarztes Dr. Giler über enthält noch eine Menge Lockmittel, welche Abonnementsbeiträge Eisteller, Wedding- Fennstraße. Diese Stationen sollen zweifacher die in der Zeit vom 1. April 1890 bis 31. März 1891 an den herbeiziehen sollen. Das Beste ist aber der Auktionskalender Art sein. Auf freien Plätzen, wo der Raum es gestattet, sollen Böglingen des städtischen Waisenhauses und des städtischen Er- Es ist ein Sklavenmarkt à la Zanzibar, nur mit dem Unterschied, errichtet werden, von denen sowohl Aufzüge wie Treppen hinablebender Waare, den das Blatt in seinem Prospekt veröffentlicht. architektonisch ansprechende eiserne Wartehallen auf Inselperrons ziehungshauses zu Rummelsburg vorgenommene augendaß in Berlin auch männliche Waare" gehandelt wird. führen. ärztliche Untersuchung. Unter 164 Augen der neu auf Folgende Herren" sind auf Lager- es muß ausdrücklich auf geeignetsten Hause die Erdgeschosse miethen und genommenen Böglinge der Erziehungsanstalt war die Augenachsenlänge normal bei 631/2, zu furz bei 211/2, zu lang bei 5 Gt., die vorzüglichen Eigenschaften hingewiesen werden, welche der fehlerhafte Hornhaut Krümmung fand sich bei 10 pCt. 2 Dazu kamen Hornhautflecke bei 3 pet. Als Sehschärfe Nr. wurde konstatirt: 6/6 bei 41, 6/9 bei 331/2, 6/12 bei 131/2, 1. 6/18 bei 6 pCt. Im Waisenhaus waren die Ergebnisse noch ungünstiger. Unter 244 Augen der neu aufgenommenen Böglinge war die Augenagenlänge normal bei 58, zu kurz bei 19, zu lang bei 6 Ct., fehlerhafte Hornhautkrümmung fand sich bei 16½ pet. Dazu famen Hornhautflecke bei 10 pCt. Als Sehschärfe wurde fonstatirt: 6/6 bei 38, 6/9 bei 30, 6/12 bei 13, 6/18| bei 8 pct., weniger als 6/18, d. h. ein Sehvermögen, welches zu Berufsarten wie Echneider, Mechaniker, Tischler, Zimmerer nicht mehr ausreicht, bei 11 pkt.„ Da diese Kinder," sagt der Bericht, nun erst aufgenommen wurden, und sie meist in schädlichen Wirkungen entfaltet haben dürfte, werden wir die 7. hohen Ziffern von 6 pet. Kurzsichtigkeit und 11 pt. schwachfichtigen Augen darauf zurückzuführen haben, daß die Schüler 8. meist die schlechtesten sozialen Verhältnisse durchkostet haben und dabei sowohl oft zur Kurzsichtigkeit führende und auf Strophulose beruhende Hornhauterkrankungen acquirirten als auch schon bei ihren Kinderspielen infolge der schlecht erleuchteten häuslichen Räume die Augen übermäßigen Anfirengungen unterwarfen. Wenn auch die Kurzsichtigkeit nicht zu den guten hygienischen Zuständen in Rummelsburg und der aweckmäßigen Unterrichtsmethode die Kurzsichtigkeit daselbst nicht 14. steigt, die vielen Hornhautflecke dagegen sich wesentlich aushellen, wodurch ein besseres Sehvermögen im Laufe der Zeit gewonnen au abs Brot er Sem wie Ten, ben ber enn um 1. Be Lucht Des ung oten einem Alter standen, wird." in welchem die Schule kaum ihre 9 6 13. 6. 30 38 82 28 10. 11. 12. 28 34 27 31 35 15. 16. 26 31 2. 28 beiter. Sohn eines Fabrikanten und Hauseigen thümers, wünscht Bekanntschaft. Eisenbahnsekretär, 2700 M. Gehalt, stattliche Erscheinung. Lehrer, 3000 M. Gehalt, stattliche Er scheinung. Raufmann, Ia. Referenzen, ca. 10 000 M. Bermögen. Privatbeamter, monatl. 150 M. Gehalt. 180 ,, Alte Kleider." Eine Warnung sei in jetziger Zeit der Nothwendigkeit der Erneuerung mancher Garderobenstücke an die arbeitende und wunderbarer Weise aus diesem Grunde auch unbemittelte Berliner Bevölkerung gerichtet: die Warnung vor dem Ankauf von alten Kleidern. Es ist kaum zu sagen, was auf diesem Gebiete von„ alten" und ältesten" Kleiderhandlungen für wahrhaft empörender Betrug und Schwindel zumeist an den Dr., Kgl. Gerichts- Assessor, Einkommen 4000 M. Mermsten der Armen verübt wird. Thatsache ist, daß„ alte, wenig getragene Ueberzieher" im Verhältnisse zu den nagelneuen Schuhmacher, Wittner, beschäftigt 3 Gein der überwältigenden Regel jedenfalls so hoch im Verhältniß Bäcker," 6000 M. Bermögen, will ein Geschäft er öffnen. fellen. Restaurateur, Besitzer eines guten Geschäfts. Desgl., 3000 M. Vermögen. Kaufmann aus sehr guter Familie, möchte sich durch eine Bekanntschaft selbständig machen. Jetzt kommt das zarte Geschlecht: Damen. Jahre 1. Frl. 30 35 " 22 19 3000 M. Vermögen, wünscht Beamten. 6000 Wirthschafterin aus sehr guter Familie. Erzieherin, Beamtentochter, musikalisch. 4. Wwe. 30 10 000 Die schlechtesten sozialen Verhältnisse" und die schädlichen Ein- 17. wirkungen der schlecht erleuchteten häuslichen Räume" hat auch der größte Theil der nicht im Waisenhaus oder in der Erziehungsanstalt untergebrachten Schulkinder von Geburt an durchkosten müssen. Würden diese Kinder bei ihrem Eintritt in die Schule ebenfalls Nr. untersucht, so dürfte sich eine erschreckend hohe Ziffer von Kurzund Schwachsichtigen ergeben. Da sie aber, im Gegensatz zu den Anstaltskindern, in denselben schlechten Verhältnissen weiter leben müffen und niemals bessere hygienische Zustände kennen lernen, 3. So wird das Gehvermögen im Laufe der Zeit natürlich noch schlechter. Durch geeignete Behandlung und durch besondere Berück sichtigung in der Schule hinsichtlich des einzunehmenden Plazes könnte| dem vorgebeugt werden. Die schädlichen Einwirkungen der Schule auf das Auge sind Jedermann bekannt und werden in dem Bericht 5. Frl. 26 ausdrücklich hervorgehoben. In den Berliner Gemeindeschulen, in denen mit dem Raum bekanntlich sehr gespart wird, dürften sie besonders groß sein. Wir erinnern daran, daß vor Kurzem 1. April 1889 ununterbrochen in demselben Hause befunden hatte, nach einem zufälligen Besuch des Stadt- Schulraths einige Klassender weiteren Benugung zu Unterrichtszwecken entzogen werden mußten. Wie viel Kinder mögen sich vorher in diesen Räumen die Augen für alle Zeit verdorben haben! Einer Wiederholung derartiger Zustände kann nur durch Anstellung von Schulärzten, 9. Mwe. 32 der sich die leider maßgebenden Faktoren bisher hartnäckig widersetzt haben, mit Sicherheit vorgebeugt werden. bie Un Drei cach 3. dent ift und ars ge agt ter vier ben fein find an Rid igen bie tutt Deil" bes Des en" Hebe echt iten fen. olge weiteren Beitrag zu dieser Frage enthält eine Mit6. 24 " 7. 28 00 10. 糖 sehr gute Ausstattung und elegante Erschei nung. Schneiderin aus achtbarer Familie, schlant, dunkelblond, sehr strebsames Mädchen. besseres Dienstmädchen mit guter Aussteuer. 6000 baar, später noch ca. 14 000 Mart, mittlere Figur, dunkel blond. " 8. 26 " 2000 " " 31 1500 " " 26 11. Frl. 5000 " 12. 28 5000 " " 13. 32 " zu ihrem Werthe, der in den allermeisten Fällen gleich Null ist, bezahlt werden. Wahre Lumpen werden, nothdürftig aufgeflickt und dekatirt und ausgebügelt dem Kenntnißlosen mit unglaublicher händler, der einen sonst tüchtigen Anreißer um deswillen entließ, Bungenſfertigkeit aufgeschmiert und die Anekdote von dem Kleiderweil er im montäglichen„ Tadderich" die Knöpfe von den Kleidungsstücken zu schütteln pflegte, ist bittere Wahrheit. Es ist hier eben wie bei Allem: Hervorragende Nachfrage vertheuert die Waare und die Altkleiderhändler sind die letzten, sich die durch bitterste Noth hervorgerufene gegenwärtige rapide Nachfrage nach alten Kleidern nicht zu Nutz zu machen. Ein Tag aus dem Journal einer Berliner Sanitätswache giebt oft ein vollkommenes Spiegelbild des„ Berlin, wie es weint und lacht." Ein Berichterstatter hatte am Mittwoch Gelegenheit, das Blatt der Luisenstädtischen Sanitätswache, Nicht weniger Adalbertstr. 10, vom laufenden Tage zu sehen. als 18 Mal fand sich da Menschenunglück der verschiedensten Da war der Restaurateur W. aus der Schöne Art vermerkt. bergerstraße mit klaffender Stirnwunde, eingerissenem Ohr, Stich am Auge und Wunden an beiden Händen, aber trotzdem lustig und guter Dinge, unterm Arm ein Packet Primtabat, zum Verband gekommen. Er hatte seine Ehegatiin, welche ihm nun bereits zum dritten Mal ausgerückt ist und in einem Hause der Waldemarstraße als Vermietherin lebt, in aller Liebenswürdigkeit zurückholen wollen und war, noch ehe er zum Wort kam, von den Schlafburschen seiner feiner Gattin so schwer mißhandelt und an die Luft gesetzt worden. Nachdem er den Verband erhalten, ging er einen Schoppen trinken. Aus Nase, Mund und Ohren blutend, hatte ein alter Mann, welcher in dem Hause Adalbertstraße 70 wohnhaft ist, als er Abends heimkehrte, feine Ehefrau auf der Stubendiele liegen gefunden. Noch lebte sie; doch als er mit der von der Sanitätswache geholten ärztlichen Hilfe an die Daliegende trat, war sie todt. Sie hatte ein Alter von 73 Jahren erreicht und jammernd stand der Greis an ihrer Leiche; einmal übers andere betheuerte er:„ Wir haben so glücklich miteinander gelebt." Er mußte es sogar noch hinnehmen, daß ihm die Todte entrissen nnd nach dem Obduktionshause geschleppt wurde, weil nicht mit Bestimmtheit zu ermitteln was zu dem Tode der Frau geführt hat. Man vermuthete nur, noch Schlieblich komint ber Apell an bas Gemüth, Sera auf was sein mag. In den von den Kindern wohlhabender Eltern be-| hinabgestürzt ist. Gleich nach diesem Fall hatte man die fuchten Schulen wurde im allgemeinen besser gehört, als in den reflektirt wird und was für Ansprüche gestellt werden". von Kindern ärmerer Familien besuchten. Ebenso fonnte Sanitätswache in Anspruch genommen nach dem Hause ReichenSo sieht im Reich der Gottesfurcht und frommen Sitte ein bergerstraße 6. Dort lag schmerzstöhnend, mit vollständig ausAlter mit den Jahren steigen." Unternehmen aus, das sich berufen glaubt, dem Himmel einen gefallener rechter Schulter die Gattin des Tischlermeisters M. Sturzsichtigkeit. Genau so, wie die Theil seiner Last abnehmen und auf eigene Faust topuliren zu Die Bedauernswerthe war im Verkehrsgewühl der Prinzen„ Der betreffende Arzt glaubt versichern zu tönnen. Es müssen nette Ghen werden, die da sich zusammen straße zwischen zwei daherjagende Fuhrwerke gerathen und fönnen, daß bei den meisten Kindern, die er gebörleidend ge- schmeißen lassen! Im übrigen kann man ein Staatswesen nur| " Einen theilung der Berliner Zeitung", wonach von einem hiesigen Arzte in letzter Zeit in den verschiedensten Schulen die Kinder auf ihre Gehör fähigkeit untersucht worden sind. Natürlich 14. Wwe. 27 handelt es sich dabei um ein privates Experiment, was übrigens, nach der Form des Berichtes zu urtheilen, auch bei der augenärztlichen Untersuchung der Fall gewesen zu sein scheint. Es ergab sich, daß die Schwerhörigkeit unter den Schulkindern sehr weit ver breitet ist, ohne daß dieselbe von den Kindern oder Lehrern stets als solche erkannt wurde. Danach kann man sich denken, wie 15. Frl. " erzielen wäre, bei vielen in wenigen Augenblicken. Wahrscheinlich höchsten Gütern" fern zu halten. " Modistin, selbständig, sehr fleißig, mit Ersparnissen.. außerdem gut möblirte Zimmer. mit kleinem Geschäft, 2 Kinder. Geschwister aus sehr ehrbarer Familie. besseres Dienstmädchen, wünscht einen Handwerker. Besitzerin eines Kurzwaarengefchäfts, ist ohne Kinder. Gesellschafterin, sehr gutes Aeußere, spricht deutsch, englisch, französisch und ita Herz und lienisch. daß die Greifin die sehr schlechte Treppe zu ihrer Kellerwohnung zu Boden geschleudert worden. Elisabeth- Ufer Nr. 12, Hilfe von der Sanitätswache geholt worden war, fand man die in der Kellerwohnung eines Schuhmachers, wohin Abend3 81/2 Uhr aber werden die meisten nie in Behandlung kommen oder erst nach Jahren, wenn das Leiden Veränderungen veranlaßt hat, die Plan für eine elettriſche untergebat un entſtieg ein schwere then waren genatürlich, auch wenn die Eltern das Leiden fennen, häufig wohl Wedding nach dem Kreuzberg ist am Dienstag mit umfangreichen lie seit 3 Uhr dort gelegen. Und sie wäre vielleicht gar nicht aus Echen vor Kosten, nie etwas geschehen. Würde ein Arzt anZeichnungen und einer umfassenden Denkschrift sowohl der Regie- eher entdeckt worden, als bis sie todt war, wenn nicht eine rung wie dem Magistrat eingereicht worden. Diese Untergrund- burtstagsfeier erwartete, beunruhigt über das Ausbleiben zu ihr Familie aus der Blumenstraße, welche die Wittwe M. zur Gelinie Wedding- Kreuzberg ist nur ein Theil eines umfassenderen geschicht hätte. In jener Wohnung am Elisabeth- User ist Frau zum Vortheil für Schule und Schüler ausschlagen."" zu untersuchen und zu berathen, so würde eine solche Einrichtung für die Zukunft in Aussicht genommenen Planes. So weit er M. Aftermietherin. Der Arzt konstatirte gefährlichen Starrzu unter- bis jetzt der Behörde unterbreitet worden, umfaßt er die folgen= frampf. Diesem Fall folgte eine schwere Verunglückung eines Erfolg DON ange bas chen eben men Denn er Bleib ian 2 Ber mit gen Dem am den drei Linien: 1. die Linie Kreuzberg- Wedding im Zuge der Unterricht theilzunehmen, und er wird zum direkten straße, des Moltenmarktes, Alexanderplatzes und der Landsberger das zum ersten Mal einspännig in der Schere ging, während er Beim Entladen von Geschützen der 2. Garde- Artillerie suchen, da die Lehrer selber das Leiden nicht immer zu erkennen Bellealliance, Friedrich- und Chausseestraße, 2. die Linie Schöne- Rutschers von einem Möbelgeschäft in der Wilhelmstraße, welcher beeinträchtigt, wenn es nicht allen Kindern ermöglicht wird, mit berg- Biehhof im Zuge der Potsdamer-, Leipziger, Gertraudten- Kottbuser Damm 3 wohnt. Ihm hatte sein junges, feuriges Pferd, Gegentheil einer Wohlthat, wenn, wie bei der Kurzsichtigkeit, die Straße, 3. eine innere Ringlinie, die am Halleschen Thor be- auf dem Wagentritt faß, durch Hufschläge ein Schienenbein total Schule jogar eine schwere Schädigung der Gesundheit und Er- ginnt und im Zuge der Königgräger Straße das Potsdamer und Mariannenstraße vom Tode des Verblutens durch Krampfaderwerbsfähigkeit verschuldet und dann die Hilfe einfach verweigert. Brandenburger bor berührt, ben Schiffbauerbeyan entlang zu bruch zu retten gewesen.- Und so ging es weiter im Journal. Bahnhof Friedrichstraße dann zum Alexanderplatz, von Moderner Sklavenhandel. Zu einer der hervorragendsten dort zum Morigplatz und wieder zum Halleschen Thor führen Wahrheiten in dem Klassenstaat gehört die pastorale Weisheit, soll. Es handelt sich also um eine gerade Linie von Norden nach ereignete sich vorgestern Nachmittag um zwei Uhr in Potsdam eine heutigen Ehen sehen, man muß die Resultate dieser Berkuppe Alle drei schneiden sich und die vorhandenen Bahnhöfe der Der Thorweg des Geschüßschuppens wurde start beschädigt, zu lungen fennen lernen, um sofort zu wissen, was der Himmel" Stadtbahn. Die drei Untergrundlinien sollen verschiedene Höhen- fällige Passanten durch die Erschütterung bei Seite geschleudert. mit diesen Ehen zu thun hat. erkennenswerthe Unterstügung durch Zeitungsinserate und durch sie sollen an den Kreuzungspunkten durch Treppen mit einander| Gelegentlich der Untersuchung wider den Lotterieganze Zeitungs- Unternehmungen. Vor uns liegt der Prospekt in Verbindung gebracht werden. In der Deutschrift wird zu- Loosehändler Fuhfe dürfte auch eine Manipulation zur Sprache eines solchen Unternehmens, Benamset„ Der Anter, Zeitung zur nächst um Prüfung der Nord- Sublinie gebeten. Dieselbe ist kommen, welche von manchen Lotteriegeschäften ausgeführt worden zweigeleisig projektirt mit sogenannten Schleifen an den beiden ist. Viele Lotteriespieler pflegen ihre Einfäße erst kurz vor der Bom 1. November ab wird dieser Anker" sich in den Geld- Endpunkten, der Bergmannstraße und der Fennstraße. Ziehung an den Loosehändler einzusenden. Der Händler verzögert beuteln der Heirathskandidaten festsetzen, und ihnen für 1 Monat Diese Linie, welche von allen projektirten Linien die ge- nun die Absendung der bestellten und bezahlten Loose bis zum nehme Kreise pas Blatt rechnet: in fleinen Städten wird es sich unter der Grdoberfläche und selbst nach erfolgter Tiefer- welcher die Bestellung der Einschreibebriefe an die Adreſſaten ervornehmlich auf Difiziere, Studirende und Beamte ,, schmeißen". legung der Spree noch zwei Meter unter der Flußsohle folgen kann. Alle Briefe, welche weite Entfernungen zurückzuStudirende ist heiter! geführt werden. Das Grundwasser würde nach dem heutigen legen haben, sind noch nicht ausgehändigt, wenn die Ziehung stattDas Blatt hat sich nun ein vorzügliches Arrangement Stande der Technik keinerlei Schwierigkeiten bereiten. Der Bahn- findet. Sobald ein 2003 gezogen wird, läuft eine telegraphische Es hat tunnel wird aus mächtigen zusammengeschraubten und von außen Depesche hinter dem Briefe her, welcher das gezogene Loos entDie mit einem Zementüberzug versehenen eisernen Röhren bestehen. hält, mit der Anweisung an das bestellende Postamt, den Brief zurecht fir. gemacht, um die Diskretion" zu wahren. " nämlich ein Nummersystem à la Plößensee arrangirt. Quittungen erhalten fortlaufende Nummern:" Wünscht z. B. Für den Bau selbst sind zwei Jahre in Aussicht genommen. Wie nicht auszuhändigen, sondern zurückzusenden. Der„ Volts- Zeitung" so erhält Nr. 8 Adresse der gewünschten Nummer." en Einsendung der Abonnements quittung die von dem gesammten Bau mit Ausnahme der Anfangsstelle nicht als Zeugen anzuführen, welche diese Manipulation genau verfolgt das Mindeste merken, bis er vollendet ist. Die Stationen auf der haben. Es ist dies möglich gewesen, weil die Nummern der bea Natürlich ist für den Anker" das Heirathen eine Lebens- Nord- Südlinie sind wie folgt geplant: Bergmannstraße, Gneisenau- treffenden Loose auf den Kouverts bemerkt waren und bei der Rücksendung nur mit den Gewinnlisten verglichen zu werden brauchten. Die Gewinne stedte alsdann der Loosschwindler in die Tasche. Die am ersten Tage nicht gezogenen Loose werden dagegen ohne Weiteres bestellt. fleidet gewesen ist. Man wird jedoch mit der Möglichkeit| Rechtsanwalt Heine übernommen. Den Wortlaut der Auflage rechnen müssen, daß Schulze einen anderen gleichfalls faffee- fchrist bezüglich der Gotteslästerung fönnen wir hier nicht wieder braunen Ueberzieher getragen hat und zwar deshalb, weil einer geben; der Beklagte bestritt, in dieser Form sich geäußert 3 der mit ihm zusammenwohnenden Schlafburschen, ein Asphalt- haben. Die Beamten sagten im Sinne der Anklage aus, die arbeiter, ebenfalls einen folchen Ueberzieher befißt, den er nicht Beugen in dem des Angeklagten. Bezüglich des zweiten Punktes Abgestürzt. Am Mittwoch Nachmittag versuchte, wie der zur Arbeit mitnimmt und welcher am Sonnabend in einem der Auflage standen sich die Aussagen wiederum schroff gegen Polizeibericht meldet, ein elfjähriger Knabe im zweiten Stock des dem Sch. zugänglichen Schrank hing. Die Möglichkeit ist über. Der Polizeilieutenant bekundete, daß die Angeklagten sich Hauses Alexanderstr. 65 auf dem Treppengeländer hinab- also vorhanden, daß Schulze, nachdem er seinen beſſeren nicht sofort entfernt hätten, als die Auflösung erfolgt zugleiten, stürzte dabei jedoch auf den Hausflur hinab und erlitt Ueberzieher versezt hatte, fich den des Asphaltarbeiters war. Folgende Aussage des Lieutenants mag wörtlich anscheinend so schwere innere Verletzungen, daß er nach dem nahm. Das tonnte er auch ganz gut thun, da dieser wiedergegeben sein:" Denken Sie sich Denken Sie sich, meine Herren, eine Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Dieser Arbeiter früh weggeht und erst sehr spät wiederkommt. Es handelt sozialistische Versammlung, welche aufgelöst worden ist. Bei den Fall ist insofern noch besonders bemerkenswerth ,, als vor etwa fich also jetzt darum, festzustellen, ob Sch., nachdem er um 9 Uhr Gejohle und Geschrei hat sich der Angeklagte Boigt am Meister fünf Wochen der neun Jahre alte Sohn des im selben Hause feiner Ueberzieher verpfändet hatte, in den Abendstunden einen hervorgethan, ich hatte das Gefühl, als wollte sich derfelbe thats wohnhaften Spielwaarenhändlers Herrn E. auf derselben Stelle folchen von taffeebrauner Farbe getragen hat. Dies fonnte bis lich an mir vergehen." Der Staatsanwalt hielt die Anklage in gleicher Weise abgestürzt ist, wobei er einen Schädelbruch er- jezt nicht konstatirt werden, da in den Lokalen, in welchen Sch. in allen Punkten aufrecht und beantragte gegen Neuhaus drei litten hat. Es ist geradezu ein Wunder zu nennen, daß dieser verkehrt haben will- nämlich von 5-7 Uhr in der Tiecftr. 10 Monat eine Woche, gegen Voigt eine Woche Gefängniß. Der Rnabe am Leben erhalten worden ist. Das Haus Alexander- bei Rasmussen, von 7-11 Uhr im„ Fidelen Carcer", Chauffee- Bertheidiger plädirte in längerer Nede für die Freisprechung der straße 65 ist ein alter Bau mit sehr steilen Treppen und wird von firaße 4 und wie er jezt noch, entgegen seiner früheren Angabe, Angeklagten. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten e finderreichen Familien bewohnt. Angesichts dieser beiden Unglückts- angegeben hat, nach 11 Uhr im Simon'schen Lokale in der Linien- haus wegen Gotteslästerung frei, verurtheilte aber fälle dürften wohl jezt endlich an den Treppengeländern Vor- ftraße die Wirthe und Kellnerinnen können sich der That beide Angeklagte wegen des anderen Bergehens zu drei richtungen angebracht werden, welche den Kindern das Herunter fache, ob er einen Baletot getragen, nicht entsinnen; vielleicht Wochen Gefängniß. gleiten dort unmöglich machen. ist dies jedoch noch einem der damals anwesenden Gäste Revision an. erinnerlich. Sein Anzug und Aussehen decken sich genau mit der in der öffentlichen Bekanntmachung gegebenen Mit Blut braucht der Ueberzieher nicht Ein entschlicher Gattenmord auf offener Straße wird aus Potsdam gemeldet: Auf freier Straße erinordete vorgestern Ecke Karl- und Mauerstraße gegen fünf Uhr Nachmittags der Beschreibung. Mit Blut befpritzt gewesen zu sein, da sich der Blutstrahl auch Die Verurtheilten meldeten Versammlungen. siebenunddreißigjährige Hein seine Ehefrau wegen ehelicher wo anders hin gelenkt haben kann. Schulze war, wie sich jetzt Zwistigkeiten. Hein entfloh, wurde aber am Jägerthor fest: noch herausgestellt hat, früher in einer Wildprethandlung mit genommen. Die arme Frau hatte verschiedene Messerstiche in dem Ausweiden der Thiere beschäftigt, so daß sich auch die zu fammiung des 12. Bezirks referirte Paul Ginger über In der sozialdemokratischen Kommunalwähler- Ber Tage getretene Geschicklichkeit" erklären würde. Kopf und Brust erhalten und war sofort todt. Zum Fall Wetzel. Ueber den Aufenthalt Wehel's in Chemnitz wird einem hiesigen Abendblatt geschrieben: Wegel hat sich in Chemnik mindestens 14 Tage lang aufgehalten. Er logirte in mehreren Gasthöfen zweiten Ranges unter dem Namen Westerland. Wiederholt besuchte er das Restaurant Bum Tattersalle". Er erschien dort an manchen Tagen vier Wial und ließ viel Geld aufgehen. Die Haare trug er furg geschoren und den Vollbart nach dem Kinn zu spiß zugeftußt. Seine Kleidung und sein Benehmen waren tadellos. Fast täglich ritt er aus und benutte dazu Pferde des Stallmeisters Stenzel. Auch bei diesen Ausritten ging er mit dem Gelde nicht sparsam um, und bezahlte z. B. ein Glas Bier stets mit 1 M. " Diese Darstellungen der Kriminalpolizei scheinen uns in die Stadtverordneten Wahlen. Der Saal bes Vereinshause hohem Maße gefünftelt zu sein. Wenn die zurückgelassenen Süd- Dit war gedrängt voll; viele Parteigenoffen fanden wegen Ueberfüllung des Lokale teinen Einlaß. Die Versammlung folgt Manschetten, die der Mörder bei der That doch ebenso gut trug dem 1½½ stündigen Vortrage Singer's mit lebhaftem Intereffe untes wie den Ueberzieher, mit Blut durchtränkt waren, so dürften sich an dem Ueberzieher ebenfalls Blutspuren finden müssen. Und oftmals stürmischem Beifall. Der Redner wendet sich zunächst aller Wahlsysteme bezeichnete und das eine Unterdrückung der hätte der Mörder was im höchsten Grade unwahrscheinlich, gegen das Dreiklassen- Wahlsystem, welches er als das elendete vielleicht sogar unmöglich ist den Ueberzieher vor der That Arbeiterklasse herbeiführe; wenn die Sozialdemokratie fid abgelegt, so müßten feine übrigen Kleider Blutspuren tragen. Danach scheint in diesem Falle die Beweisführung der halb, weil es in der 3. Abtheilung möglich sei, durch die dire troydem dieses Wahlsystems bediene, so geschehe dies nur de Kriminalpolizei auf sehr schwachen Füßen zu stehen. Wahl fozialdemokratische Vertreter in das rothe Haus" schicken. Polizeibericht. Am 29. d. Mts., Bormittags, wurde der Arbeiter Herrmann vor dem Hause Alt- Moabit 122 von einem An dem Siege der Sozialdemokratie in diesem Bezirk bestebe Im Tattersalle" gab er sich als Reisender für eine Zigarren- Arbeitswagen überfahren und so schwer verletzt, daß seine Ueber nicht der geringste Zweifel, und teine andere Partei könne baran fabrik aus und nannte sich Schwiene. Zweimal bezahlte er seine Gegen Abend denken, in diesem Wahlbezirk zu siegen. Beche mit Kupons à 6 M. und à 60 M. Einem Bereiter des führung nach der Charitee erforderlich wurde. Die im Herzen des vierten Reichstags- Wahlkreises liegenden fiel die 312 jährige Tochter des Hausdieners Heidrich aus einem Stallmeisters Stenzel gab er 2000 m. in Rupons zur Auf- Tener der im fünften Stock des Hauses Schwedterstr. 51 be- Kommunal- Wahlbezirke feien„ befestigter Grundbesitz" der Sozial Bor seiner Abreise hatte er seiner Geliebten eine Anzahl legenen Wohnung der Eltern auf den Bürgersteig herab, wurde demokratie, aber es handle sich nicht nur darum, den Bezirk Rupons mit dem Auftrage übergeben, dieselben bei einem Banfier jedoch von einem untenstehenden Steuererheber Meyerhof aufhalten, sondern die Agitation muß so geführt werden, als ob Die Indifferenten find heranzuziehen, diese sind al einzuwechseln und ihm das Geld nach Leipzig zu senden. Der gefangen. Das Kind erlitt außer einigen leichten Verletzungen wir den Bezirk neu zu erobern hätten.( Stürmischer Beifall.) bewahrung. Bantier schöpfte Berdacht, als die Kupons ihm präsentirt wurden, Anlegung eines Verbandes nach dem Lazarus- Krankenhause ge die am Kopfe nach und benachrichtigte die Kriminalpolizei, welche die Festnahme Balegung Steuererheber hat nennenswerthe Berlegungen nicht ist ein bracht. Der Wegel's in Leipzig veranlaßte. Ueber den Seelenzustand des Mörders vor Begehung der That und kurz nach der Verhaftung, sowie über den Beweggrund zu dem Morde wird uns berichtet: davongetragen. sidne Gerichts- Beitung. C denn mit jeder Stimme mehr neuer Kämpfer für die Sache des Proletariat gewonnen. Die deutschfreifinnige Partei, welche Stadtverwaltung ihren manchefterlichen Stempel aufgebrüdt handelt im Rathhaus, wo sie die Majorität hat, ganz anders, werden. Man hat dem als sie im Reichstag, wo diefelbe in der Minorität ist, rebet. Auf der Fahrt von Leipzig nach Berlin befand er sich mit Rebner geht nun bazu über, die einzelnen Refforts bet den beiden Polizeibeamten allein in einem Rupee. Er beantwortet Stadtverwaltung einer scharfen Kritik zu unterziehen. Was bie bereitwillig die an ihn gerichteten Fragen. Nachdem er mehrSchule anlange, so sei der Besuch der Volksschule für alle Kinder mals wegen Eigenthumsvergehen bestraft worden sei, habe er obligatorisch zu machen. Dem Antrage der sozialdemokratischen teine Stellung als Rommis mehr finden können. Dabei habe er Die Wohlthat der Einführung der Berufungsinstanz Stadtverordneten, in Rücksicht auf den nahenden Nothstand schon stets das Berlangen gehabt, recht viel Geld zu besitzen, um gut ist dem Schlächtermeister Höpfner zu Gute gekommen, denn ihm bei Zeiten Gegenmaßregeln zu ergreifen, ist von der freifinnige Leben zu können. Zwei Einbrüche, die er vor dem Morde ver- wurde gestern durch Urtheil der Berufungs- Straftammer des Majorität das Rückgrat gebrochen übt, hätten ihm nur wenig eingebracht. Da fam ihm der Ge- Zandgerichts I eine Berurtheilung wegen Diebstahls zu drei Antrage die Zähne ausgezogen und eine nichtssagende Resolution dante, fich mit einem Schlage in den Besit großer Geldmittel zu Wochen Gefängniß wieder abgenommen. Höpfner hatte am angenommen. Wir haben Anträge stellen müssen wie bi sehen, und hierzu erschien ihm sein früherer Prinzipal Hirschfeld 1. April d. J. dem Schankwirth Maute beim Umzug geholfen. daß die Wahlen am Sonntag stattfinden, welche eigentli das geeignetste Opfer. Nach der That habe er fich dem Ver- Der Lettere will dabei um eine große Menge Zigarren bestohlen die liberale Bourgeoisie ftellen müßte, wenn fie nicht aus Burcht gnügen voll und ganz in die Arme geworfen. Er habe sich im worden sein. Er lenkte den Verdacht auf den Angeklagten und vor der Sozialdemokratie ihre früheren Jdeale feige im Stid Land zu gehen. Er habe auch den Moment vorausgesehen, wo eine Riste zu Tage gefördert wurde. Die Behauptung Höpfner's, statuts für Gewerbeschiedsgerichte hat 1% Jahre auf fich warten fein Geld verausgabt wäre. Dann hätte er sich an irgend einer daß Mauke ihm die Kiste für seine Bemühungen bei dem Umzuge ge- laffen, während der Magiftrat in 1/2 Jahre Zeit genug Stelle durch Ertränken das Leben genommen; vorher würde er schenkt habe, wurde von Leyterem als unwahr bezeichnet, worauf Bestimmungen zur Erhöhung der Hundesteuer auszuarbeiten. aber alle Merkmale, durch welche seine Identität hätte festgestellt das Schöffengericht den Angeklagten für überführt erachtete. Vor sei ein Beweis dafür, daß bei dem Magiftrat ebensowenig, werden können, beseitigt haben. Niemand sollte erfahren, wo er der zweiten genitang räumte Waute ein, daß er seinem Haus- bei ber Mehrheit ber Stadtverordneten, dasjenige Maße geendet. Um feine Spur völlig zu verwischen, hätte er den alten biener, der den Umzug überwachte, den Auftrag gegeben habe, Sympathie für die sozialpolitische Gesetzgebung vorhanden Anzug aus der Mordnacht stets bei sich geführt; er wollte den- dem Angeklagten einige Bigarren aus einer von ihm bezeichneten welches die Hunderttausende von Arbeitern, aus deren Thätigkeit felben kurz vor seinem Selbstmorde an einem Fluß niederlegen Riste zu geben, aber von einer ganzen Rifte könne teine Rede sein. der so gepriesene Glanz Berlins erst möglich wurde, zu verlangen und den Glauben erwecken, daß er sich hier das Leben genommen. Der als Beuge vernommene Hausdiener bekundete, daß er den berechtigt sind.( Beifall.) Früher wurden die Stadtverordneten ausgeführt. In Wirklichkeit hätte er aber den Plan an einer anderen Stelle Auftrag feines Herrn dahin verstanden habe, daß Höpfner die in ganz fleinen Kreifen und Vetternfchaften nominirt, und diefe Am Tage seiner Verhaftung wurde ihm Morgens übrigens ganze Riste erhalten solle und in diesem Sinne habe er gehandelt. Herren zogen dann oft mit 50-60 Stimmen gewählt ins rothe eine böse Borbedeutung zu theil. Er hatte mit dem Fahrrad das Hotel Sächsischer Hof" verlassen und war zu seiner Braut" gefahren. Diese empfing ihn sehr niedergeschlagen. Auf seine " Unter diesen Umständen hob der Gerichtshof das erste Urtheil auf Haus ein. und fällte ein freisprechendes Urtheil. fanb Dai ale bit bei der bei der zum B die Ann daten ei aus dem In Sinne d Geg Stimme dem die Die Ka ebenfalls die beid Halter w Mi die Ber Die Berfamm Firma Sigmun Dor 310 Höhe, m stimmte Sorten 50 f. Alle Vc auf die erflärte, anders Dußend Schleifen Seitdem die Arbeiterklasse das Intereffe e fannte, welches sie an der städtischen Verwaltung hat und fich infolge Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Ober Staats- ist die öde Langeweile der Verhandlungen einem regen Leben ge deffen der Wahlbewegung in der 8. Abtheilung bemächtigt hat Frage, was sie denn habe, erwiderte das junge Mädchen, fie anwalt in dem ehrengerichtlichen Verfahren gegen die beiden wichen. Der Hauptwerth unserer Thätigkeit liegt nicht in de habe in der Nacht einen schlechten Traum gehabt; er, Bertheidiger des Ehepaares Heinze die Berufung gegen das vom pofitiven Erfolgen, sondern darin, daß wir Unterdrückung und ertlärte sich jedoch mit per heiterſten Miene für den unschul- beschältigen dürfte. Bu dem Bericht über die Verhandlung in öffentliche Meinung, läßt vieles unterbleiben, was sonst wohl f Er Angelegenheit vielleicht auch noch den Ehrengerichtshof zu Leipzig der Versammlung und die Fürcht vor unserem Appell an Gustav, hiesigen Ehrenrath gefällte Urtheil einzulegen, so daß die leidige Belastung der Arbeiterklasse verhindern; unsere Anwesenheit is bigsten Menschen der Welt! Dennoch wurde ihm bald unheimlich noch hinzuzufügen, daß durch die legtere bestätigt worden ist, daß schehen würde. Kleine Erfolge, wie z. B. die Lohnerhöhung zu Muthe und er entfernte fich, in der Absicht, sofort vom Hotel die Geschworenen in der That eine Eingabe an den Justiz stimmter städtischer Arbeiter um 23 bis 50 Pf. täglich seien Verhängniß ereilte, ist bekannt. Betel, sei als Verhafteter vor ihr erschienen, aus Leipzig zu verlassen. Daß ihn gleich bei seiner Ankunft das minister gerichtet hatten. Darin waren aber nur in ganz allge- Laufe der Zeit erreicht worden, und wenn von gewiffer Seite be aus teine Speisen zu sich nehmen; dreimal trant er unterwegs Geschworenen auch noch dazu verstiegen, anzuempiehlen, daß die( Redner) diesen Vorwurf sich gern täglich 20 Mal machen laffen. Auf der langen Eisenbahnfahrt nach Berlin wollte er durch- Bertheidigung Worte verliehen, außerdem aber hatten sich die für die Stadtverordneten- Versammlung zu wählen, so wolle belag. Er war auf der Fahrt sehr ernst; nur einmal war ein Ferner ist zu berichtigen, daß der Vorwurf, den Augeklagten die Rahmen der sozialdemokratischen Prinzipien und einzig für die Kaffee; schließlich verzehrte er aber ein Brötchen mit Fleisch- Grenzen der Vertheidigung enger gezogen werden möchten.( Großer Beifall.) Nach achtjähriger Thätigkeit, die er streng im Anflug von Lächeln auf seinem bleichen Gesicht wahrnehmbar, Hand gedrückt zu haben, fich nicht auf beide Bertheidiger, son Interessen der Arbeiterklasse fämpfend im Rathhause geübt habe als er bemerkte, daß auf einer kleinen Station das Publikum dern nur auf den Bertheidiger des Angeklagten Heinze bezog. gebe er fein Mandat in die Hände seiner Wähler zurüd vergeblich in das Koupee zu spähen versuchte, um ihn zu er- Derselbe hat auch diesen Vorwurf als unberechtigt hingestellt und Stürmischer langanhaltender Beifall.) nur zugegeben, daß Heinze einmal versucht hat, ihm die Hand Stürmischer langanhaltender Beifall.) entgegen zu strecken. blicken. In der Belle im Spandauer Gerichtsgefängniß ist er folgendermaßen gefesselt: Um seinen Körper ist ein breiter, starter Ledergurt gelegt, welcher hinten zwei starte eiserne Ringe auf ganzes Aussehen verräth. Wegen Gotteslästerung und wegen Bergebens gegen in Feindt's Salon, Weinstr. 11, tagte, hatte der Wirker Neu: etwa Folgendes aus: Als eine Ehre rechne ich mir's hervorgekommen. Er will nämlich am Tage vor dem Morde den den Polizeilieutenant eine Gotteslaiterung erschienen. Der Die Vertreter der Partei dürfen nicht des Monteurs Sturm gegenüber, welcher mit dem Mörder am Redner war der Wirker Stahn, der ebenfalls über die an dem durch Schaffung der sozialistischen die an, meinen Fühlung Gesellschaft alles dabei. währen nahmen teit au reichend in Bezu mit dem Be der vo mit dem mann alten P chen einen Fall aus der Schulkommission zur Sprache. Er habe dort für Einheitlichkeit der Lehrbücher an den Gemeindeschulen pläbirt weist, diese sind durch Ketten an die Wand geschmiedet. Bezel§ 15 des Vereinsgesezes waren angeklagt der Wirker Neu. um den Eltern die Kosten zu verringern, fei aber bamit ab fann nur liegend auf dem Strohsack zubringen. Die Hände sind h aus wegen des ersteren, der Wirker Voigt wegen des zweiten gewiesen worden, Hierauf wird der Antrag Zubeil's auf Schluß durch eine Eisenstange von einander gefeffelt; von der Stange Vergehens. Die Verhandlung ergab folgenden Thatbestand. In der Diskussion angenommen. Als Kandidat für den 12. Row gehen zwei eiserne Ketten zu den Füßen herunter, welche daran einer öffentlichen Versammlung der in der Wirkerbranche be- munalwahlbezirk wird Paul Singer einstimmig wieder befestigt find. Sein jeßiger Seelenzustand ist schrecklich, wie sein schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, welche am 14. April d. J. aufgestellt. Singer nimmt die Randibatur bantend an und fübd seiner ersten Behauptung, Komplizen bei dem Hirschfeld'schen der Maifeier fritirte Neuhaus die heutigen Zustände in ab. ftimmige Aufstellung ist ein Beweis dafür, daß die Berleu Wie ferner aus Spandau gemeldet wird, bleibt Wetzel bei haus den Borfih übernommen. Gelegentlich einer Besprechung alten Bezirk im Rothen Hause vertreten zu dürfen; meine ein Morde gehabt zu haben und ist jetzt noch mit einer neuen Mär fälliger Weise und hier fielen die Worte, welche dem überwachen- dungen der Gegner in diesem Saale teinen Widerhall finden Revolver an seine Mitschuldigen abgegeben haben, damit diese Redner wurde sofort zur Wache fistirt. Die Versammlung mit der Partei verlieren; nach wie vor werde ich treu unferer die That vollziehen sollten. Dieser Aussage steht indessen diejenige wählte nun den Wirker Boigt zum Vorsitzenden. Der nächste& ahne dienen, und hoffentlich wird der Tag nicht mehr fern fein Sonnabend Abend in der Nähe des Spandauer Bocks zusammen war Maifeier sprach und dabei der famosen 3000 Mart Be Leiden der Menschheit ein Ende gemacht fein wird.( Anhaltende und bei dieser Gelegenheit die Waffe selbst in der Hand gehabt lohnung" des Herrn Fris Kühnemann Erwähnung that. Jest gab Beifall und Hochrufe auf den Redner.) 8 u beil fordert au mertfam gemacht, und führt man ihm das Gegentheil als richtig wurde megen angeblicher Beleidigung des Polizeipräsidenten zur bei ihm zu den Bezirkskommissionen melden möchten. Gs betriff hat. Wird Wegel auf die Unhaltbarkeit solcher Angaben auf- es schon wieder für den Polizeilieutenant etwas zu thun. Stahn daß diejenigen Parteigenossen, welche Zeit und Luft haben, fi an, fo antwortet er:„ D, das weiß ich nicht mehr, das habe ich Wache fiftirt. Die Bersammlung befand sich nach diesen Bordies den 108, und 110. Bezirk. Nachdem Schola noch dara vergeffen!" Sein Verhalten entspricht ganz demjenigen, welches gängen in einer gewiffen Erregung, es wurde eine Pause von aufmerksam gemacht hatte, daß die Wählerlisten in furger Be er auf der Reise von Leipzig bis Spandau zur Schau trug: er/ 50 Minuten vorgeschlagen und angenommen. Während der Pause fertig gestellt sein werden, schloß derselbe die Versammlung ist völlig gebrochen, brütet vor sich hin und weist fast jede Speise tam der erste Vorsitzende Neuhaus zurück, nach Ablauf der Frist einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie. Unter Zu der Rubrik der fingen der Marseillaise verließen die Parteigenossen den Saal. schaffnersfrau Wende begangen zu haben oder auch an demselben fommission noch erwartet wurde, so wurde abermals eine Pause ordnung, daß er, weil zur Opposition gehörig, fein Amt Wetzel stellt entschieden in Abrede, den Mord an der Poft- Redner, und da der Delegirte der Berliner Streit- Kontroll- 14. Bezirk erklärte Herr Witki vor Eintritt in die Tage Vorsitzende die Vertagung ausgesprochen, löste der Beamte die Ber: Stadthagen über die bevorstehenden Wahlen. Nach einem Si von 15 Minuten beantragt und angenominen. Kaum hatte der Mitglied des Wahlkomitee's niederlege. Hierauf referirte Artb Zn der Nitsche'schen Mordaffäre erfahren wir von amt fammlung mit der Motivirung auf, daß er in dem zweimaligen weis darauf, daß er sich in feinem Fall der Hoffnung hinge I allerdings wesentlich entlastet, daß er in der betreffenden Nacht Polizeipräsidium hatte feinen Erjolg, es wurde vielmehr fon mehrfach vom Beifall unterbrochener Rede die Bestrebungen licher Stelle, daß die völlige Unschuld des verhafteten Schulze Bertagen ein„ Chikaniren" erblicke und eine neue Versammlung daß durch die Thätigkeit im rothen Hause etiva die Biele b feinen eigenen affeebraunen Ueberzieher, den er am Nachmittag| ftatirt, daß die Versammlung zu Recht aufgelöst worden sei, da Freisinns, welche dem Streben der Sozialdemokratie nach Bebund durchaus noch nicht erwiesen ist. Zwar hat ihn der Umstand nicht angemeldet sei. Eine Beschwerde des Einberufers an das Sozialdemokratie erreicht werden könnten, fritisirte der Hedner i vorher um 4 Uhr verfeht hat, nicht trug, während es erwiesen die Pause über eine Stimde gedauert habe. Die Verhandlung des geistigen und materiellen Wohles gerade zuwider laufen ift, daß der Mörder der Nitsche mit einem so beschaffenen befand vor der vierten Straftammer statt, die Wertheidigung hatte Redner bewies dies mit dem Berhalten der freisinnigen Major mit geladenem Gewehr auf. betheiligt gewefen zu sein. Tagesordnung Verschiedenes" sprachen neun Rednerinnen und In der Kommunalwähler Bersammlung für de B be wird im arbeit t gabe, di der Ber in einer säm im Fenster gefund 8. Stell ist es m werben ober S abzulief lichen S an die Be in fuchtsge 355/17 F Chauff Schaft" Der C Rec richter Gewiff Angele lich. flage ieber rt 8 , die inftes gegen En fich erfolgt örtlich - eine i dem Reiften týät flage drei Der gder Jens e aber drei Ideten Ver über aufel wegen folgte unter nächt endefte g der fich r de Direkte 3" 84 beftebe baran Jenden Sozial girt ats ob [ l.) d an mehr tariat ber ebrüdt anders, pet. ber Sa bie Kinder Schon tifchen nnigen polution gentlid Furcht t bem e bie Stid Drt parten 8 fand 7. Da 8. al Don Den fei ätigteit langes coneten O diefe rothe Te er infolge gt hat en ge in ben 9 und eit in an die ohl ge ang be cien im eite be wegen Colle er laffen eng im für die t habe Furla, choll be bort pläbirt nit ab Schluß Rom wieder b füh In der Debatte hierüber sprach sich Gottfried Schulz im Sinne des Referenten aus. Gegen die Kandidatur Stadthagen erhob sich nur eine Stimme, nämlich die des Kolporteurs Schulz( desselben Herrn, dem die Kolportage des„ Vorwärts" dieser Tage entzogen wurde). Die Kandidatur nahm Stadthagen an. Schulz legte darauf ebenfalls sein Amt als Mitglied des Wahlkomitee's nieder. Für die beiden Ausgeschiedenen wurden 8 Grfaßmänner( Bachmann, Halter und Schmidt) gewählt. Bu unterstützen find 28 Kollegen, 15 aus öffentlichen Mitteln und 8 aus den Mitteln des Metallarbeiter- Verbandes. Außerdem wird noch eine Kommission von 15 Mann zur Regelung der Streikgelderfrage gewählt. bei der Festsetzung der Wahlzeit, bei der Frage des Schulwesens, 1 bis drei Ueberstunden und Sonntagsarbeit mit hinzukäme. Ans geben, 2. die Namen im Vorwärts" zu veröffentlichen und bei der Nothstandsfrage, bei der Bewilligung von Geldern der Diskussion betheiligen sich noch die Kollegen Thate, Knippel, 3. der Staatsanwaltschaft Anzeige zu erstatten, wird diese Anzum Bundesfestschießen 2c. und schloß mit einem Appell an Pegel( als Rommissionsmitglied) und andere. Man ist der gelegenheit auf Antrag dem Verband der Möbelpolirer überdie Anwesenden, für die Wahl der sozialdemokratischen Kandi- Meinung, daß das Heranziehen von Ersatzkräften absolut aus- wiesen. daten einzutreten, ohne deshalb das Endziel der Sozialdemokratie fichtslos für Herrn Lehmann sei und es wird auf Antrag be- Nach Erörterung einiger Mißstände in den Fabriken, wird. aus dem Auge zu verlieren. schlossen, den Streit aufrecht zu erhalten. Die An- die Versammlung geschlossen. wesenden verlassen sich darauf, daß das Solidaritätsbewußtsein der ganzen Arbeiterschaft den Kampf als einen gerechten be- Monatsversammlung ab. Der erste Punkt der Tagesordnung, Die Posamentiere Berlins hielten am 21. Oktober ihre trachten wird. Rechnungslegung, ergab als Einnahme 97 M., als Ausgabe 32,68 M.; es bleibt ein Kassenbestand von 64,32 M. Zum Bortrag über die Hausindustrie, der lebhaften Beifall fand. In zweiten Punkt der Tagesordnung hielt Rollege R. Müller einen der Diskussion betonte Kollege E. Hoffmann, daß man nicht von Die Möbelpolirer von Berlin und Umgegend hielten am bem Einzelnen verlangen dürfe, die Hausarbeit zu unterlassen, die Versammlung. Mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie schloß 24. Oftober eine öffentliche Versammlung unter Leitung des sondern daß dies nur die Gesammtheit, die Organisation, erzielen Kollegen Weber ab. Nach einem beifällig aufgenommenen 9teferat tönne, und empfahl schließlich Anschluß an dieselbe. In Sachen des Genossen Rohrlac über„ Die Arbeiter im Kampfe mit dem des Arbeitsnachweises wurde dem Kollegen R. Müller auf seine Die Metallschleifer hielten am 23. Ottober eine öffentliche Rapital" sollte der Delegirte ber Möbelpolirer zur Streit- Kontroll- Anregung erwidert, daß bereits vor Wochen ein Antrag, nur Bersammlung zur Besprechung des Streits bei der fommission seinen Bericht erstatten. Derselbe( Rollege Franke) Verbandsmitgliedern Arbeit zu verfchaffen, angenommen sei, und Firma A. G. Lehmann, Manteuffelftr. 116, ab. Stollege war aber nicht erschienen. Sein Fernbleiben hatte er mit noth- barauf hingewiesen, daß z. B. die englischen Gewerkvereine noch Sigmund schilderte die Entstehung des Streits wie folgt: Bereits wendigen Geschäften entschuldigt. Nach längerer Debatte wird strenger gegen Nichtmitglieder vorgehen. Die Abrechnung vom Szwei Jahren versuchte die Firma den Abzug in derselben beschlossen, den Kollegen Franke aufzufordern, entweder seine legten Vergnügen ergab ein Defizit von 44,70 M. Am Sonntag, Söhe, wie beute. Damals aber betraf der Abzug nur eine beflichten als Delegirter der Streil- Kontrollkommission pünktlich den 15, November, findet in Feuerstein's Lokal, Alte Jakobstr. 75, timmte Sorte Arbeit, während derselbe heute sich auf mehrere und gewissenhaft zu erfüllen, bisher soll dies nicht der Fall ein Unterhaltungsabend statt. Sorten erstreckt, und zwar sollen Schleifer sowohl als Polirer je gewesen sein oder sein Amt niederzulegen, Die Glasergesellschaft Berlins und Imgegend hielt am 50 Pf. für 1 Groß Bügel weniger Lohn als bisher erhalten, Unter Geschäftlichem wird folgender Antrag einstimmig 20. d. mts. ihre Generalversammlung ab. In derselben gab zu Alle Vorstellungen der Arbeiter halfen nichts; nicht der Hinweis angenommen: Punkt 1, Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden, Kollege Stampeh! auf die theuren Lebensmittel, auf die hohen Wiethen. Der Chef" In Anbetracht der bevorstehenden Buchdruckerbewegung ein genaues Bild über den jezigen Stand des Vereins und es erklärte, er wäre durch die Konkurrenz gezwungen, er könne nicht beauftragt die am 25. Oftober bei Wilfe tagende öffentliche Ver- war hieraus zu entnehmen, daß man in jeder Beziehung mit der anders handeln. Der Chef ließ dann den Meister Dobe ein fammlung der Möbelpolirer von Berlin und Umgegend ihren jebigen Bewegung der Berliner Glasergesellen zufrieden sein Dugend jener Bügel, für welches 18 Pf. Sohn gezahlt wird, Vertreter bei der Streit- Kontrollkommiffion beim Ausschuß der- tönne. Bei Punti 2 war der Bericht der Rechtsschutz- Kommission schleifen und stellte sich mit der Uhr in der Hand selben einen Antrag zu stellen, dahingehend, daß: leicht erledigt, da nur ein Fall von Bedeutung vorgekommen. Dobe brauchte 82 Minuten zum ersten Dußend, im Falle die gestern erfolgte Kündigung des Arbeitsverhält Die Bibliothet- Kommission zeigte das Vorhandensein von 66 Bänden während die folgenden zwei Dutzend noch mehr Zeit in Anspruch nisses zu einem Generalstreit der Buchbrucker führt, sofort an gegen 88 im Vorhalbjahr an, und führte aus, daß die Bibliothek nahmen, trotzdem der Meister seine ganze Kraft und Geschicklich einem bestimmten Tage mehrere allgemeine Gewerkschaftsver- jest äußerst rege frequentirt werde. Ueber die Revision des teit aufwandte. Es sei damit erwiesen, daß der Preis unzu- sammlungen einberufen werden, in welchen die Unterstüßungsfrage Bibliothek- Kaffenfonds wird in nächster Versammlung berichtet reichend sei. Der Redner erläutert dann noch die Einzelheiten der Buchdrucker diskutirt und über die Mittel gesprochen und Be- werden. Der Geschäftsbericht des Beiters des Arbeitsnachweises in Bezug auf Preisdifferenzen, sowie auf seine Unterhandlungen schluß gefaßt wird, welche geeignet sind, den Buchdruckern zum war ein gutes Zeichen für das Blühen des Arbeitsnachweises der mit dem Prinzipal. Siege zu verhelfen. Gesellschaft. Sämmtlichen Kommissionen wurde die Decharge er Genosse Schuster theilt hierauf mit, daß die Unterhandlungen Dieser Antrag ist sofort dem Vertreter der Möbelpolirer bei theilt. Die Abrechnung vom 3. Quartal, welche eine Einnahme der vom Verband der Metallarbeiter beauftragten Kommission der Berliner Streit- Kontrollkommission, Herrn Balduin Franke, von 240,11 M., eine Ausgabe von 147,85 m., mithin einen Bemit dem Prinzipal ebenfalls erfolglos gewesen seien. Herr Leh- zuzustellen. stand von 92,26 M. aufwies, wurde vom Raffirer verlesen; nachdem beide Revisoren erklärt hatten, daß die Kasse in bester Ordnung sei, wurde dem Kassirer die Decharge ertheilt. Dem 1. Vorsitzenden wurde laut schriftlichem Antrag eines Kollegen und dabei. mann soll entschloffen sein, die Werkstatt zu schließen, ehe er den Dieser Antrag wird damit begründet, daß man den Buchalten Preis weiter zahlt. Zunächst will er es versuchen, Mä d- druckerprinzipalen nachdrücklich zeigen müsse, vaß die gesammte ben einzustellen, welche diese Arbeit machen sollen, G3 Arbeiterschaft Berlins hinter den Gehilsen steht. wird im Laufe der Diskussion darauf hingewiesen, daß die Frauen- Eine längere Diskussion entspinnt sich dann über die Ab: Beschluß der Bersammlung monatlich 7,50 M. zugesprochen. Ein arbeit in den Schleifereien gefeßlich unzulässig fei, und daß die An- rechnung vom Möbelpolirer- Streit, von welcher immer noch Rollege wurde aus der Gesellschaft ausgeschlossen, weil er die politische gabe, die Herr Lehmann der Kommission gemacht hat, daß nämlich Restanten mit Streillisten zu verzeichnen find. Nachdem von Ueberzeugung eines Kollegen benußen wollte, ihn wirthschaftlich der Berdienst bis auf 42 M. pro Woche schon gekommen sei, nur verschiedenen Kollegen vorgeschlagen war: 1. Die Namen der zu schädigen. Für die streifenden Glaser in Carmaux( Frankin einem Fall zutreffe, und daß in diesem Fall pro Tag zwei Restanten in den Bersammlungen der Möbelpolirer bekannt zu reich) bewilligte die Versammlung 25 M. Stuckateure! Große öffentliche Versammlung sämmtl. Stuckateure Berlins und Umgeg. am Sonntag, den 1. Naubr., Vormittags 9 Uhr, im Lokale des Herrn Seefeldt, Grenadierstrasse 33. Tages Ordnung: 1. Bericht der Streit- Kommission über die Lage des Streits betr. der Fensterfrage. 2. Vortrag des Herrn Regierungs- Baumeister ehler über die gesundheitsschädlichen Wirkungen der offenen Roatsheizung in den Bauten. 8. Stellungnahme zur Stoatsforbfrage.- Der wichtigen Tagesordnung halber Der wichtigen Tagesordnung halber ist es nothwendig, daß ein jeder Kollege pünktlich erscheint. NB. Diejenigen Kollegen, wetche Sammelliften in den Händen haben, werben ersucht, selbige Sonnabend Abend bei Marzahn, Weinmeisterftr. 19, ober Sonntag früh von 9 Uhr ab in der Versammlung an die Kommission abzuliefern. Wir machen nochmals aufmerksam auf den Beschluß der öffent an die Kommission abzuliefern. Die Streik- kontrollkommission der Stuckateure Berlins. Oeffentliche 398/4 Bersammlung für Frauen und Männer 355/17 am Sonntag, den 1. Novbr., Nadm. 4 Uhr, in, nebel's Salon", Bad- Straße Nr. 58. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Lütgenan über die neue Vorlage des Trunkfuchtsgesetzes. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragen. Nach der Versammlung geselliges Beisammenfein mit Tanz. Der Einberufer. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 1. November, Vormittags 1014 Uhr, im ,, Giskeller", Chauffeestraße 88: Vortrag des Herrn Peus über Religion und Wissen Der Glaube". Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Zentral- Kranken- u. Sterbefasse ( G. H. 3 Hamburg), Berlin, Filiale E. Am Sonntag, den 1. November 1891, Vorm. 10% Uhr, Deffentliche Versammlung der Tischler u. s. w. der Weißgerber und Berufsgenossen Mitglieder versammlung im Lokale v. Wilke, Hochstraße 32a. Zages Ordnung: 1. Rassenbericht vom 8. Quartal am Sonnabend, den 31. d. M., Abends 8 hr, in ,, Knebel's Salon", Bad- Straße Nr. 58. Tagesordnung: 1. Bericht über den Streit. 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. Pflicht eines jeden Kollegen ist, zu erscheinen. 1891. 2. Wahl eines Hevijoren. 8. Ber- Achtung! Achtung! Der Schuhmacher schiedene Kaffenangelegenheiten. reiches Erscheinen ersucht 2425b Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahlDie Verwaltung. Fachverein der Sattler und Fachgenossen. Sonntag, den 1. November, Versammlung Vormittags 102 Uhr: im ,, Dresdener Garten", Dresdenerstraße Nr. 45. Tagesordnung: 1. Die sozialen Verhältnisse bei den Griechen und Römern. ( Referent: Herr Henning.) 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Hierzu ladet ein 263/3 Der Vorstand. Verein gewerbl. Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend. Sonntag, den 1. November, Vormittags 1012 Uhr: Generalversammlung in Klein's Festsälen, Oranienſtr. 180. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Halbjähriger Rassen- u. Rechenschaftsbericht. 4. ahl des gesammten Vorstandes. 5. Berschiedenes. 2412b Rechts- Bureau des König Achtung! E Die Pflicht erfordert, daß jedes MitAllen Freunden und Bekannten zeige glied erscheint. lich. Amts richters a. D., Alte Jakobstrasse 130. hierdurch an, daß ich Liegnigerstr. 3 2429b Der Vorstand. Gewissenhafter Rath, Hilfe in allen part. ein Cigarren- u. TabakAngelegenh. Unbemittelten unentgeld Geschäft eröffnet habe. Wohne jezt Brunnenstraße 83 elich. Sonntags bis 4 Uhr. Wilhelm Pahr. meinen ne ein Gerleum finden Fühlung unferer in fein Gr. Frantjurter straße 139. t allen altender rt aut en, fid betriff bara ger Bel ng mi ter b Saal rbe Lage mt al Artbut m Bi bingebe tele b oner in gen del Bebung Laufen ajori [ 1856L 1482L Rudolf Bernet. 1288L Gegründet 1879. Filzschuh- Arbeiter Berlins und Umgegend. am Montag, den 2. Üovember, Abends 81/2 Uhr, Deffentl.Versammlung beschäftigten Der Einberufer. 1483L Hermann Krause wird hiermit aufgefordert, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Der Rauchflub ,, Ohne Zwang." J. A.: Der Vorstand. Senoffen und Genoſſinnen empfehle mein Posamentier-, Woll- und fämmtl. in der Filzschuhbrande Schnittwaaren- Geschäft. 2401b Arbeiter und Arbeiterinnen bei Seefeldt, Grenadierstraße 83. Tages- Ordnung: F. Marienberg, 10 Demminerstraße 10. Achtung! fuffion. 3. Deffentliche Angelegenheiten. gestellt, zu genügen, bin ich schlüssig ge1. Vortrag des Herrn Kunkel. 2. Dis Um den viel. Anfragen, w. a. mich 4. Berschiedenes. Zur Deckung der worden, f. Genoffen u. Genofsinnen a. Unkosten findet Zellersammlung statt. n. folche, v. Talent u. Luft haben, f. 360/20 Die Agitations- Kommission. XIII. Stiftungsfest d. Vortr. m. selbstv. ernsten u. heiteren Satyren u. Kouplets z. widmen, um fp. 3. Arbeiterfesten etwas Zücht. z. des Männer- Gesangvereins leisten, Anf. Dezember e. Unterrichts Sangeslußt" ( Mitglied des Arbeiter Sängerbundes) am Sonnabend, 31. Oktober, im Lofale Königshof", Bülow Straße Nr. 37. Anfang 8 Uhr. Freunde und Gönner ladet hierzu ergebenst ein 163/6 Das Komitee. Agenten werden von einer Feuer- Vers.- Gesellschaft geg en hohe Provision u. event fejtes Gehalt gesucht. Adr. sub R. 240 an die Exped. Julius Lindenbaum, turfus 3. eröffnen. Honorar mäßig. Anmeld. schon j. Abends v. 8 i. m. Wohng., Mariannenstr. 10, Südost, erb. 1478L]. Ofang, Voltshumorist. Staare, Stieglite 1,25 M., Buchfinken, Hänflinge 1 Mark, Beisige, Rothfehlchen 1459L 80 Pf., reelle Männchen. F. Schnelle, Staligerstr. 182. Allen Freunden nnd Parteigenossen empfehle ich mein 1480L Kolonialwaaren- Geschäft. 2046b Louis Sander, N. Schlegelfir.28. Gr. Frankfurterstraße 139. 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