Einzelpreis 70 Seller. Redaktion und Verwaltung: Prag, U., Nelajanta 18. Telephone: Sagesrebattion: 26795, 31469. natrebattion: 26791. Boftichedamt: 57544. Jnferate werben laut Tarif billigt berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Breisnachlah. 9. Jahrgang. Bezugs- Bedingungen Bei Zustellung ins Haus ob bel Bezug durch die Best K# 16. Sozialdemokrat 1 Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowatischen Republit. Wieder eine erfolgreiche Betriebs. ausschußwahl in Bürbenthal! Christlichsoziale Niederlage! In der Jutespinnerei und Weberei in Bürbenthal fanden am Montag, den 14. Oktober 1. J. die heurigen Betriebsausschuswahlen statt, welche der Union der Textilarbeiter" wieder einen schönen Erfolg brachten! Das Ergebnis ist folgendes: Die Union erhielt 261 Stimmen, 6 Mandate( 1928 5 Mand.), Christlichsoziale 80 Stimmen, 1 Mandat( 1928 2 Mand.). Die Nationalsozialisten erhielten 1928 34 Stimmen und tein Mandat, daher hielten sie es heuer für angezeigter, überhaupt nicht mehr zu fandidieren, damit ihre Schwäche nicht offenbar wird. Die Union der Textilarbeiter" gewinnt somit 29 Stimmen und ein Mandat, welches die Christlichsozialen verlieren. Daß es gerade in diesem Gebiet gelungen ist, den Christlichsozialen ein Mandat abzunehmen, ist sehr bezeichnend für de Stimmung, welche die chriftlichen Arbeiterwähler ihrer bisherigen Partet entgegenbringen. Auch für den 27. Oftober möge dieses Ergebnis als Vorbild dienen! Fine Maffenversammlung in Sanz. Die am Samstag abgehaltene Wählerverfammlung war von ungefähr 500 Wählern bejucht. Die Stimmung war ausgezeichnet und wurde das Referat des Gen. Dr. Czech mit reis chem Beifall aufgenommen. Die Kommunisten versuchten, getreu den Reimannweisungen, sich unangenehm bemerkbar zu machen. Gleich bei Beginn der Versammlung verlangte der neue Bezirkshäuptling Pred volle Redefreiheit, welche unsererseits unter der Bedingung zuge fichert wurde, daß sich ihr Redner im Rahmen bes Anstandes halte. Nach dem Refer te des Gen. Dr. Czech kam dann Herr Vettenhansel zu Worte. Sein Geftammel zu erwähnen, ist Raumverschwendung. Der erste, ihm von einer Frau gemachte Zwischenruf, brachte ihn aus dem Konzept und er begann ruspig zu werden. Da war aber auch die Geduld der Ver sammlungsteilnehmer, die mit Widerwillen Veitenhansel zuhörten, zu Ende und nach fünf Minuten wurde spontan die Forderung laut, er habe aufzuhören. Die Ruje nach Abzug werden immer lauter. Schließlich waren die Arbeiter und Arbeiterinnen nicht mehr zu halten. Innerhalb weniger Minuten war Veitenhansel famt einigen Rädelsführern unter tofendem Beifallflatschen aus dem Saale expebiert. Unsere Ordner hatten alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, daß die Moskowiter von den embor ten Arbeitern einmal die richtige Linie wirkam eingebläut bekommen. Bezeichnend ist, dak es gerade jene Arbeiter, die zur Reit, als die kom munistische Welle das Saazer Land überflutete, unfere Redner attadierten, waren, welche als erste das Verschwinden Veitenhansels forderten Gen. Dr. Czech nagelte dann in seinem Schlußworte die Demagogic der Kommunisten gebührend an. Unter dem stürmischen Beifall der Bersammelten forderte er die Wähler auf, den Kommunisten, die behaupten, daß Wohlen nichts helfen und ein Unsinn seien, feine Stimme zu geben und so ihrem eigenen Wunsche Rechnung zu tragen. So endete der kommunistische Vorstoß mit einer furchtbaren Blamage. Es wäre hoch an der Zeit, wenn die Serrichaften einsehen würden, daß ihr Weisen auf Saazer Boden aufgehört hat zu blühen. Wir werden dafür Sorge tragen, daß sich bei den Herren das nächstemal auch der Hinauswurf erübrigt. Die Blamage wächst. 1 Dienstag, 22. Oftober 1929. Die neue Linie der Stalinplatte: Das Polbüro fordert zum Totschlag auf! Wozu sie die Bergarbeiter aufputschen wollen. Jm Brüger Revier tagte gestern die Konferenz der Bergarbeiter, die zu dem Putsch der Polbürokraten Stellung zu nehmen hatte. Auf der Konferenz und im Revier wurden bon der kommunistischen Partei Flugblätter verbreitet, die alles bisher Dagewesene Schmähungen gegen die sozialdemokratische Arbeiterschaft, aber auch an Aufforderungen zu Gewalttaten übertreffen. Die Kommunisten führen diesen Wahlkampf ja mit der unverkennbaren Absicht, Gewalttaten, bewaffnete Zusammenstöße und Blutvergießen herbeizuführen, um so die Aufmerksamkeit der Arbeiter auf sich zu lenken, da alle anderen Mittel versagt haben. Was sie aber in dem Brucher Flugblatt zuwegebringen, übersteigt alles, was man ihnen antrauen konnte. Es heißt in diesem Flugblatt..: „ Organisiert proletaris.he Abwehrformationen! Tod Den fascistischen Lataien der Bourgeoisie, Tod Fascisten, schlagt die Sozialfascisten und Fascisten, wo Ihr sie trefft. Die Bourgeoisie bereitet den imperalistischen Arieg gegen die Sowjetunion, die Auflösung der kom munistischen Parteien und die Proklamierung der sozialfascisti: schen Diftatur vor. Das mobilisierte Proletariat kann sich nur wehren durch den bewaffneten ampf." Das ist nicht vielleicht der Aufruf einer Revierleitung, sondern das offizielle, von der Zentrale der APC unterzeichnete Parteiflugblatt! Das Polbüro forbert ganz offiziell zu Gewalt und Totschlag auf. Denn man verfenne nicht, welche praktische Wirkung Rebensarten wie Iob den fascistischen Lakaien..." oder„ Schlagt die Sozialfafciften, ihr fie trefft!" unter den halbanarchistischen Parteigängern der APC im Bracher Gebiet andlösen önnen. Bruch ist seit brei Jahrzehnten der Siß einer anarchis Rif- fyrbitalistischen, feder Disziplin und Organisation widerstrebenden, dabei auch noch mit tschechischem Nationalismus genährten Betvegung, die lange vor dem Kriege schon in brudermörderischen Gewalttaten gegen freigewerkschaftliche und sozialdemokratische Bergarbeiter ben vornehmsten Ausdrud ihres Klaffenkampfes" sah. Unter den härtesten Bedingungen arbeiten in Bruch und dessen unmittelbarer Umgebung die Vertrauensleute der Union und der Sozialdemokratie für die sozialistische Sache gegen die alten Omladinisten und Anarchiften, die von Brbensty zur APC gekommen find. Unter diesen Lenten wird die bildliche und natürlich bewußt zweideutig gehaltene Aufforderung zum Töten und Rieberslagen nicht anders als wörtlich verstanden und praktiziert werden. Die Folgen, die fich aus der Mordheße des Polbüros ergeben, find leicht voranszusehen, die kommunistischen Führer trifft die volle Verantwortung für ihre Anstifterei, die wahrhaft fafciftisch ift. Arbeiter antwortet den Morddrohungen mit dem Bekenntnis zur Einheit! Protestiert gegen die verbrecherische Schändung des preletarischen Namens durch die Stalinplatte! Schließt Euch zusammen im Zeichen der Sozialdemokratie! Pflaſterſteine als einzige kommuniſtiſche Argumente Minglückte Störungsversuche bel der Teplitzer Wählerversammlung des Genossen Dr. Czech. monatlich. vierteljährli halbjährig janzjährig. 48. 96.192.Radftellung von Manu tripten erfolgt aur bel Ein fendung der Retourmarten Erimeint mit Ausnahm bes Montag täglich früh. Nr. 247. Schobers Angriff auf die Republit. Der Bundeskanzler Johann Schober hot dem österreichischen Nationalrat Freitag den Entwurf einer Verfassungsreform vorgelegt; die christlichsoziale Presse begleitet die parlamentarische Aktion der Regierung mit einer wüsten Heße und mit ultimativen Forderun gen; die bürgerliche Presse, wo sie am zahmsten und relativ anständig ist, rät zu Verhandlungen. Die österreichische Sozialdemokratie konnte angesichts des Entwurfes nur erklären: „ Erst besiegt uns, dann könnt ihr diktieren!" Denn es kann nach diesem Verfassungsentwurf fein Zweifel mehr darüber bestchen, daß Schober kein Kompromiß, feine Verständigung, nicht die Beruhigung des Landes sucht, sondern den Fascismus auf faltem Wege verwirklichen will. Schobers Angriff gilt nicht nur dem roten Wien- das hatte man ja erwartet er richtet sich unmittelbar ,, voll und ganz" gegen die Republit. Wenn diese Verfassung jemals in Kraft tritt, dann hat Desterreich aufgehört, eine Republik zu fein. Es ist dann nur noch, wie Ungarn, eine halbfeudale Monarchie, an deren Spitze ein diktatorischer Platzhalter der Habsburger steht. Die Gedanken aller Arbeiter, aller Sozialisten gelten heute dem Kampfe der österreichischen Bruderpartei und auch bei uns vermögen Wahlarbeit und Wahlstimmung aus Herzen und Köpfen der judetendeutschen Ar beiter die Gedanken an Wien, die Sorge tm Wien nicht zu verdrängen. Jeder Arbeiter versteht: Jetzt ist es Ernst; jeder weiß, ohne verfassungsrechtliche Untersuchungen anstellen zu müssen: es geht um das Schicksal der relativ stärksten Sozialdemokratie der Welt, es geht um die demokratischeste Verfassung Europas, es geht um das rote Wien, die Stadt der Verheißung ,, die Bastion des Sozialismus. Wenn über dem Lande, in dem 43 Prozent der Bevölkerung sozialdemokratisch wählen, wenn über der Stadt mit dem roten Rathaus, von Italien und Ungarn, von Jugoslawien und der Slowakei her die Wogen der feindlichen Invasion und des Fascismus zusammenschlagen, dann bedeutet das eine Niederlage des Weltproletariats., dann werden wir alle um ein Menschenalter zurüdgeworfen. Wir im Staate des vernewerten und verböserten Prügelpatents, des geschmälerten Wahlrechts, der zu einem Drittel ernannten Landtage, der bürokratischen Vorherrschaft in Bezirken und Ländern, der rücksichtslojen Mehrheitsdiftatur im Parlament, wir tschechoslowakischen Staatsbürger sind sicher Schlimmeres gewohnt, als drei Viertel der Schoberschen Vorlage an reaktionären Reformen be= inhalten. Dennoch begreift jeder Arbeiter: in Oesterreich ist das etwas anderes; es ist ein Unterschied zwischen einem Staat, der sich von allem Anfang auf ein Polizei- und BürokraTeplis, 21. Oftober. Heute abends fand in Auch auf tommunistischer Seite gab es emige tenregime cinrichtete und dem Staate, Teplit eine von etwa 800 Personen besuchte Verleßte. Als dann später die Polizei erschien, bisher die demokratischeste Verfassung, die Bersammlung unserer Partei statt, in der lange hatten alle Kommunisten schon das Weite lebendigste Demokratie in Verwaltung und vor Beginn etwa 50 bis 60 Kommunisten unter Stadtrates gesucht. Später versuchten sie allerdings noch Gesetzgebung hatte. Dennoch versteht jeder Führung des kommunistischen anslicet erschienen. Die Kommunisten, die im öfters, in fleinen Gruppen in den Saal ein- Prolet: die drei oder vier gefährlichsten PaBrüyer Revier in Flugzetteln ihre Anhänger zudringen, was ihnen aber nicht mehr gelang. agraphen der Schoberschen Schandvorlage gehen weit über das hinaus, was bei uns die aufgefordert hatten, jeden Sozialdemokraten, wo Die Versammlung verlief dann in voller Reaktion durchzuführen wagte. Freilich würde intmer sie ihn treffen, niederzuschlagen, famen offensichtlich in die Versamm'ung zu dem Ruhe und beſter Stimmung. Unter gespannter Desterreich auch nach der Schoberreform zuBerlin, 21. Otober.( Eigenbericht.) Immer 3wved, fie zu sprengen. Sie begehrten volle Rede- Aufmerksamkeit der Versammlung hielt Genosse nächst dem Namen nach eine Republik, jocar ficherer wird es, daß das deutschnational- bölkische freiheit, was jedoch mit Rücksicht auf die Flug- Dr. Czech mit den bürgerlichen Parteien uno Roltsbegehren, für das die Eintragungsfrist am blätter und die Gefahren, die durch eine kommu- den Kommunisten eine scharfe Abrechnung. Seine eine mit starker fozialistischer Minorität bleiGenoffen Dr. Heller wurden mit stürmischem stischen Verfassung zu funktionieren begänne, 29. ds. abläuft, mit einem schlimmen nistische Versammlungsstörung entstehen könnten, Rede sowie die späteren Ausführungen des ben; aber sobald der Mechanismus der fasciBeifall entgegengenommen. Genoffe Lorenz sobald Bundespräsident und Polizei mit NotFiasto enden wird. Es scheint, als ob die Win- abgelehnt wurde. schloß die Versammlung mit dem Appell, mit verordnungen, Ausnahmezustand und Zensur, destziffer von rund 4.5 Millionen nicht erreicht den Gegnern von rechts und links energisch ab- parlamentslos zu wirtschafter anfingen, würde werden wird. Nur auf dem flachen kande der zurechnen. Er zeigte der Versamm'ung einen sich Desterreich von Ungarn oder Litauen in ostpreußischen Provinzen, wo der Drud des GroßPflasterstein, den eine kommunistische Hand in nichts mehr unterscheiden. Und neben dieser grundbesitzes besonders start ist. ist eine regere die Versammlung hereingeworfen hatte und Teilnahme der Bevölkerung zu beobachten. Dagegen berricht in den Stäben eine auffallende Gleichoulioleit gerener diefer Aktion. So wur den in den ersten fünf Tagen in Berlin nur 93.000 in Fannover 2700 in München 9500. in Breslau 5000, in Frontfurt 2300. in Sön 1700 Einzeichnungen erreicht. Die Rechtsvreffe ift an gesichts diefer niedrigen Ziffern auch bereits fehr Meinlaut geworden. Daraufhin begannen die Kommunisten einen Tumult und versuchten die Versamm( ung zu fprengen. Unsere Ordner sorgten aber binnen wenigen Minuten für Rüh, indem sie alle Kommunisten aus dem Saal entfernten. Die Herausgeworfenen sammelten sich draußen vor dem Lokal und be gonnen mit Pflastersteinen und anderen Wurfgegenständen, die Scheiben der Eingangstür einzuwerfen, wobi fie mehrere Ordner verlekten. darunter einen durch einen Pflasterstein am Kopf und einen anderen am Bein. durch den zwei Ordner verlegt worden waren. Möglichkeit droht die andere eines BürgerStürmische Empörung über den feigen fommu- frieges, an dessen Ausgang vielleicht die Offu= nistischen Ueberfall bemächtigte sich daraufhin bation Oesterreichs durch fascistische Nachbarn aller Versammelten. Einen ausführlichen Bericht über die Refe rate tragen wir in der nächsten Nummer nach. ftünde. Die österreichische Sozialdemokratie ist die einzige Bartei, die in diesem ganzen Kampfe um die Republik nicht ausschließlich Bette 2. Parteiintereffen vertreten, die bei jeder Ents scheidung das Schicksal der österreichtiches. Wirtschaft, das Los der Republik bedacht hat. Nur das erklärt ihre bewundernswerte Geduld und Disziplin, die von den Gegnern vielleicht als Schwäche gedeuret wurde. Die Sozialdemokratie ist den Heimwehrdrohungen, den Ausschreitungen der Reaktion, der albernen Heße der liberalen Presse, die zwischen der Breitner schwankt, den ſtaatsmännischen ErAngst um den Kredit und der Angst vor dem " Dienstag, 22. Oktober 1929. Für eine Lohnerhöhung.- Gegen den kommunistischen Streifputsch. Bedeutungsvolle Beschlüsse der Bergar veiter- Bertrauensmänner Nordwestböhmens. Terror. der tommunistischen Butschtattit und Empörung gezen den tommunistischen Terror. Berlauf der Konferenz und Kampfstimmung der Delegierten. Ablehnu Glänzender perimenten der Bourgeoisie mit beispielloser Ruhe und Ueberlegung beregnet. Dem hysteri schen Geschrei nach der Verfassungsreform hat Am vergangenen Sonntag fand in Brüg eine nung erstattete Genosse Pohl. Der Referent, haben, hat seine Gründe darin, daß den kom... fie noch vor vierzehn Tagen die Forderung von 285 Betriebsräten und Funktionären der dessen Ausführungen mit gespannter Aufmerksam nistischen Herren die Stimmung in den eigene nach der inneren Abrüstung entgegen- union der Bergarbeiter besuchte Revierkonferenz leit gefolgt wurde, führte aus, daß die heutige Reihen nicht verläßlich erscheint, was auch aus gehalten. Sie hat sich im Frühjahr mit Stree- ſtatt, die zu den letzten Vorgängen im Reviere Sonferenz, die längst geplant war, nun infolge einem Artikel der Internationale" vom 19. Ot. und zur Lohnfrage Stellung nahm. Gleichzeitig der eingetretenen Ereignisse in den letzten Tagen, tober hervorgeht und der in die Parole ausmün ruwiß über das parlamentarische Programm tagte eine Konferenz der Vertrauensmänner des für den heutigen Tag einberufen wurde, um den det: Weg mit den Opportunisten in den eigenen ceeinigt und den Nationalrat arbeitsfähig ge- Svaz hornitu", die sich mit den gleichen Fragen Vertrauensmännern Gelegenheit zu geben, zur Reihen!" In Bruch werden also jene Beschlüsse macht. Aber Seipel hat Streeruwig gestürzt beschäftigte. In beiden Konferenzen herrschte die Lohnfrage und den letzten Ereignissen auf einigen gefaßt werden, welche die Drahtzieher der kom und den unzulänglichen, von den Wiener Ar übereinstimmende Meinung, daß der von Schächten Stellung zu nehmen. Bei den wilden munistischen Partei brauchen und den kommuni beitern gehaßten und verachteten Schober zum der kommunistischen Partei inszenierte Streif- Streits der Kommunisten handelt es sich um stischen Vertrauensmännern, die ihren Verstand Bundeskanzler gemacht. Die Sozialdemokratie putsch den Bergarbeitern zum Schaden ge- nichts anderes noch nicht ganz verloren haben, wird es dort nicht hat wahrhaftig nicht Prestigepolitik betrieben, reicht und daß die von den koalierten Bergarbeiter als um ein Wahlmanöver der politischen gut gehen. In den nächsten Tagen ist daher mit sie hat nicht den engherzigen Parteistandpunkt verbänden eingeleitete Lohnbowegung mit gefommunistischen Partei, das mit dem Lohneiner Verstärkung der bolschetoiftischen Agitation hervorgekehrt, wo es um die Republik ging. bigenden Abschluß geführt werden soll. In der werkschaftlichen Mitteln zu einem befricfampf der Bergarbeiter nichts zu tun hat. zu rechnent. zu welchem vede auch zirka 20 Sie hat das Kabinett Schober, dem Konferenz der Union der Bergarbeiter herrschte Es ist die alte kommunistische Taktit, die hier getroffen sind, sie sollen Bilfe" bringen. kommunistische Agitatoren bereits von Prag ein jeder politisch gebildete Laie auf den ersten eine glänzende Stimmung und waren alle Teil- angewendet wird und die dahin geht, jeden fleiBlid ansah, daß es ein Staatsstreich nehmer von herrlichem Kampfgeist erfüllt. Die nen Streitfall soweit zu treiben, daß daraus ein Diese Hilfe ist aber in Wirklichkeit eine Hilfe fabinett sei, nicht mit der Obstruktion ausgezeichneten Ausführungen des Referenten solcher für die ganze Belegschaft, dann des ganzen was aus einem Artikel der„ Lidové Listy", dem für den Bürgerblod, empfangen, die ihren Gefühlen für den blut Genossen Pohl wurden wiederholt von stür Berufes und schließlich aller Arbeiter werde. befleckten Dilettanten der Staatskunst, für den mischer Zustimmung unterbrochen. Aber Nachdem es nun in der tapitalistischen Gesell- Organ des Ministers Sramet deutlich hervorgeht. engstirnigen Stonzeptsbeamten, der nach dem auch die äußerst fachlichen und auf einem hohen fchaftsordnung jeden Tag folche lokale Ronflitte Der ganze Kampf der Sommunisten richtet sich Lorbeer des Diktators langt, die ihrem Haß Niveau stehenden Ausführungen der vielen De- gibt, so würden die Arbeiter bei Befolgung die überhaupt nur mehr gegen die sozialdemo für den Mann des 15. Juli entsprochen hätte. batteredner machten einen tiefen Eindrud. Mit fer Taftit überhaupt zu feiner praktischen Arbeit ratische Partei und die freien Ge Die Bourgeoisie sollte keinen Anlaß haben, Redner von dem kommunistischen Terror und beschämende Tatsache, daß der kommunistische leidenschaftlicher Empörung sprachen die einzelnen mehr kommen können. Es ist eine traurige und wertschaften. Mit welchen Mitteln dieser Stampf geführt in so ernster Stunde die Sozialdemokratie den bolschewvistischen Marodeuren des Gewerk- Wirbel in Nordwestböhmen ein Bild der Uneinig wird, geht neuerdings aus einem Flugblatt der romantischer Gefühlspolitik zu zeihen. schaftskampfes. Bestand volle Uebereinstimmung feit der Bergarbeiter zeigt in einer Zeit, wo alle R. P. C. hervor, indem es unter anderem heißt: Es fam, wie es fommen mußte, wie jeder in der Konferenz über den für alle Bergarbeiter Bergarbeiter geschlossen und einig zusammen" Tod den sozialfafciftifchen La'elen Sozialdemokrat es kommen sah. Unbelehrt schädlichen kommunistischen Streifputsch, so stehen müßten. der Bourgeofle! Tod den Fafciften! durch den Kreditverlust Desterreichs, unbelehrt wurde der Haupttenor doch auf die Lohnforderung Die Kommunisten brauchen aber einen Slaget die Sos alfafcitan ind durch den Krach der Heimwehrbank, taub für und auf verschiedene Fragen des Lohnbertrages Wahlschlager und wie aus der Interna Fafciften, wo for fie trefft! die Stimme der Vernunft, geblendet von der gerichtet. Der Ernst und die Sachlichkeit, mit der tionale" vom 15. Oktober 1929 in einem Bericht Aussicht in eine schwarzgelbe Reaktion, unfähig der Stampfeswille und die innige solidarische Ver- hervorgeht, muß der Hauptschlager ge Flugblatt herausgegeben hat, fordert also alle diese Fragen behandelt wurden, aber auch über die kommunistische Konferenz in Bartelsdorf Die Zentrale der St. P. Č., die dieses und bösen Willens hat die österreichische Bour- bundenheit, die auf der Konferenz zum Ausdruck gen den Sozialfascismus( gemeint find zur na dten Gewalt gegen die fazialdemokra der geoisie, repräsentiert durch die tragikomische tamen, sind ein neuerlicher Beweis dafür, daß die die Sozialdemokraten) geführt werden." tisch gesinnten Arbeiter auf.( Beftige Pfui- und Gestalt des Johann Schober, das was die Vertretung der Interessen der Bergarbeiter bei Auf der einen Seite ruft das genannte Kommu- Entrüftungsrufe der Konferenzteilnehmer.)( Wir Heimwehren mit dem lächerlichen Marsch auf der Union in den richtigen Händen liegt. An nistenblatt, alle Bergarbeiter ohne Unterschied der besprechen das Flugblatt ausführlich an anderer Wien erreichen wollten, durch eine„ legale dieser festgefügten Bergarbeitergetvertschaft, mit Parteizugehörigkeit zum schärfften Kampf", auf. Stelle. D. Red.) Genoffe Pohl führte weiter aus, Verfassungsreform" durchzuführen beschlossen. so vielen erprobten, treuen und von hohem Ver- und auf der anderen Seite heißt es schon wieder: daß die foalierten Bergarbeiterverbände und bie Der Heimwehrkrach würde den Kredit vollends antwortlichkeitsgefühl erfüllten Vertrauensmän-" Werft die Sozialfascisten hinaus!"" Jednota hornitu" befchloffen haben, sich dem zerstören; also macht man den Fascismus ohne nern, denen es mit der Verbefferung der Lage Wenn nun lokale Streitfragen und von jugend- kommunistischen Terror nicht zu beugen, was Krach; der Sozialdemokratie wird zugemutet, sich auch die bolschewistischen Hasardeure der derungen zum Anlaß wilder Streits genommen guthieß. In feinen weiteren Ausführungen be ihrer Arbeitsgenoffen heiliger Ernſt iſt, werden lichen und unerfahrenen Leuten aufgestellte For- die Konferenz durch lebhafte Bustimmung ihn mitzumachen. werden und wenn ferner Trupps von 30 bis 40 gründete der Referent nun ausführlich eine zwis Hier hat Schobers Rechnung ein Loch, Bergarbeiterbewegung die Köpfe einrennen. Die Konferenz der Union der Borgarbeiter Mann auf die Schächte ziehen, um dort den Berg- fchen den brei foalierten Berbänden und der„ Jed. hier stimmt sein Konzept nicht. Leumunds wurde von Genossen Jarolim eröffnet und arbeitern mit Senüvpeln zuzureden", fie follen nota" vereinbarte Resolution betroffen die noten fann man fälschen, wenn man Polizei- von den Genossen De ml( Wistris) und Schil ich diesen wilden Streiks anschließen, so hat das Durchführung einer 2ohnattion in norb präsident ist, demokratische Verfassungen in ler( Brür) als Vorsitzende und von Genoffen mit proletarischem Selassenkampf nichts mehr zu westböhmischen Revier um eine allgemeine fascistische Karikaturen zu verfälschen, soll dem Bienert( Baan) als Schriftführer geleitet. Das un.( Lebhafte Zustimmung.) Daß die Kommuni- ohnerhöhung und um eine Aenderung Protektor Bekessys so leicht nicht gelingen. Referat zum einzigen Gegenstand der Tagesord- ſten ihre heutige Konferenz nach Brich verlegt des Wortlautes des Bohnvertrages Jeder Arbeiter in Desterreich und bei uns über Gedingfeftfebung, Rormallet. weiß es, fühlt es mit der Gewißheit der Ueberstung. Durchschnittslohn und Depu zeugung, daß hier die Grenze dessen erreicht welcher Gefahr Desterreich, in welcher Gefahr Kampfes um die innerstaatliche Entscheidung tattohle. Diese Lohnaktion ist vor allem aus ist, was die Arbeiterschaft an Provakation zu Wien und die Sozialdemokratie schweben, vor bei uns keinen Augenblick lang unsere öster- dem Grunde berechtigt, weil eine Reihe wichtiger, ertragen vermag. Dem Schandwerk der Scho- welch furchtbaren Möglichkeiten Desterreichs reichischen Brüder vergessen. Aber helfen, ihnen für den Lebensunterhalt der Bergarbeiter unent berverfassung hat die Sozialdemokratie durch Arbeiterschaft steht. Aber die Gewißheit, daß moralischen Entsaß bringen können wir nur, behrlicher Gebrauchsartikel im Preise gestie den Mund der Arbeiter- Zeitung", durch den die Zeit des Geduldspiels, das ruhige, nerven wenn wir unseren Jella chich, unse- gen sind und weil ferner die Grubenbofiber in Mund Otto Bauers ihr ehernes Nein ent- tötende Zuwarten in der Feuerlinie vorbei ist. ren Schober, unseren Bürgerblodhielten, die ihnen eine Mehreinnahme bon ettva bewilligt er regengesetzt. Nur nach dem Bürgerkrieg, nur macht uns frei und zuversichtlich. Der Feind ich I a aen. Und wir werden uns Sonntag 20 Millionen Kronen im Jahre bringen dürfte. nach dem Sieg der Reaktion kann ein Schober bläst Alarm, der Feind stürmt- mag er sich beſſer ſchlagen in dem Bewußtsein, Mit- Die Besprechung der Lohnforderungen und bie kämpfer für die österreichische Demokratie zu Begründung der Refolution bildete den Hauptteil triumphans mit diesem Wisch sein schwarz- blutige Köpfe holen! gelbes Paschalik dekorieren. Wir alle wissen, in Wir werden auch in dieser Woche des sein! des Referates. Der Referent khloß mit einem Ein brasilianisches Mietshaus. Mutter. darauf kamen noch ein paar Jünglinge, so daß| Gedanken im Stillen in den Satz:„ Wenn sie doch gebracht, damit sie zusammen essen könnten. sich Joao Romao, che er sich's versah, zum ersten nur sterben wollte." mal in seinem Leben in der Lage befand, Pfän derspiele spielen zu müssen. Im größeren Streise jedoch wuchs sein Mut, und er mchte feine ernst haften Schniper. der tat Stunden bergingen, und Firmo lief in dem engen Raum wie ein Löwe im Käfig auf und Vierzehntes Rapitel. ab. In seiner Wut nahm er sich vor, Rita, Roman von Aluizio Azevedo. wenn sie jetzt zur Tür hereinfäme, zu erwürgen. Während der drei Monate nach dent Stampf, Der Anblid des Palets mit Essen machte ihn Zweimal glitt er aus: einmal hielt er Um ein halb elf wurde Tee gereicht, und als in dem er mit dem Rasiermesser auf seinen rasend, und unter einem Sagel von Flüchen sich an einer Stuhllehne fest und rettete sich das Gast nach den letzten Abschiedshändedrüden Gegner lesgegangen war, fuhr Firmo fort, sich schmiß er es in den Eimer. Dann feste er sich durch gerade noch. Der Stuhl hatte Rollen und rutschte ein Stüd, aber die Sache ging noch ein. auf die Straße fam. redte er den Hals in seinem in dem schmußigen Zimmer der Rua Baptista aufs Bett, wartete noch eine Weile, schlug dic mal gut aus. Bulmira ficherte, aber nach einem weichgewordenen Kragen und feufzte erleichtert mit Rita Bahiana zu treffen, aber fie tam nur Beine übereinander und löste fte wieder, schlug in die widerstrebend und benahnt sich immer fühler mit der Faust auf die Kissen und schwor Rache. warnenden Blick des Barons unterdrückte sie ihre Gesellschaft eingeführt. Das Gefühl, sich seiner und gleichgültiger. Heiterkeit und unterhielt sich leise mit ihrer Aufgabe gut entledigt zu haben, erwärmte fein Aufgabe gut entledigt, zu haben, erwärmte fein„ Es läuft dir wohl jemand anders nach!" verließ laut trampelnd das Zimmer unit ber Ser;, und er füllte seine Lungen herausfordernd murmelte der eifersüchtige Mulatte, aber zu feierlichen Schwur, das Mulattenmädchen werde Mirandas Tocher war jetzt siebzehn, hatte mit der Nachtluft, wie einer, der neue Welten zu euer beider Heil hoffe ich, daß ich mich irre." für diese Art. mit ihm umzugehen, teuer beviel von ihrer anämischen Blässe verloren und erobern gedenkt.. Bei ihren Rendezvous fam sie immer zu zahlen müssen. Ein wahnsinniger Wunsch, sich war voller geworden. Aber Dona Estella hatten Dann eilte er nach Hause, um seine abscheu- spät und erzählte regelmäßig, fie fei in furcht unverzüglich an ihr zu rächen, trieb ihn in die die letzten Jahre ihren Stempel aufgedrückt und lichen Schuhe abzuwerfen. barer Heße und könne nicht lange bleiben. Auf Nähe ihres Hauses, aber er wagte sich nicht hinfie trotz ihren rasenden Bemühungen, jung zut Aber beim Anblick von Bertoleza, die lant Firmos Einwände erklärte sie, sie sei mit ihrer ein. Er beschloß daher, bis zum Abend zu warten bleiben zu einer Frau reiferen Alters gemacht. schnarchend mit offenem Mund und bloßzen. Arbeit zurück: Wäsche für eine Familie, die und ihr dann eine Botschaft zu senden. Er lief Zwei Zähne waren sichtlich Menschenwert: ihr sicken, schwarzen Veinen auf dem Bett lag, ver- morgen abreifte und die sie unbedingt noch am verzweifelt in der Stadt umber und landete Saar war gefärbt, und ein Saufen Linien um schwand feine gute Laune. Abend abliefern müsse. Sie hätten schon zwei- endlich in einer Taverna am Strande, wo er ihre Mundivinkel beraubten ihr Gesicht des Der neueste Kandidat der Gesellschaft seufzte mal danach geschickt. und Porfiro oft zusammen faßen und tranfen. schnippischen Reizes von einst. Ihr Waden jedoch resigniert und fing an sich auszuziehen, dann, als Du hast jetzt immer so furchtbar viel zu Sein Freund war nicht ba, aber Firmo warf war noch voll und glatt und die Arme nady wie er feine stämmige Gestalt simperlich auf den tun," beklagte sich der Liebhaber. fich auf einen Stuhl und bestellte ein Glas bor bewundernswert schön. äußersten Rand der Matratze ausgestreckt hatte, ,, Natürlich, mein Junge. Wenn ich mich Parath. Er zündete sich eine Zigarre an und Bei Tisch aß und tranf Mirandas Cast so dämmerte es ihm zum erstenmal. daß diese hinlege und schlafe, kann ich meine Miete nicht überlegte. Ein junger Mulatte, der im Ratenwenig, daß seine Wirte ihm autmütig vorwarfen, schwarze Frau, die Gefährtin von ein Dutzend bezahlen." Topf wohnte, fette sich an seinen Tisch und teilte es schmede ihm wohl nicht. Der Arme bat, doch Jahren, sich als Sindernis für seine Ehe erweisen Aber sage nicht etwa, daß ich dir nichts ihm ohne jebe Vorrede mit, daß Jeronymo hente um Gottes willen so etwas nicht zu glauben, fönnte. gebe. Wer hat dir das Kleid gekauft, das du aus dem Krankenhaus entlassen sei. Firmo und versicherte ehrenwörtlich. er hätte noch nie Seltsam daß er daran noch nie aedacht hatte. heute anhast?" streďte sich. so töstliche Speisen vorgesetzt bekommen. Auch Und er lag wach und rang mit dem Problem. Es Ich habe ja nie gesagt, daß du mir nichts Jeronymo?" Botelho war anwesend und noch ein alter Pflan wurde ihm klar, daß er während all dieser hre, gibst. Aber das, was du mir gibst, genügt doch zer, der für ein paar Tage in der Stadt war und die er in enger Verbindung mit der Negerin ge- nicht, um meine Miete zu bezahlen und das gekomen er ist heute morgen wieder nach Hauſe feine Mahlzeiten bei Mirandas nahm. Henrique lebt hatte, niemals darauf gekommen war, in Fener im Herd nicht ausgehen zu lassen. hatte seine medizinischen Prüfungen bestanden seinen ehrgeizigen Zukunftsplänen mit ihr zu Uebrigens verlange ich ja nichts von dir." und war zu Besuch nach Hause gefahren. Izaura rechnen. So zankten sie sich bei ihren Stelldicheins. und Leonor bedienten bei Tisch und plaẞien beta Bis zum Morgengrauen wälzte er das Pro- Eines Sonntags wartete und wartete Firmo, nahe vor Vergnügen, Joao Romas im Tuchan- blem hin und her, ohne jedoch zu einer Lösung aber Rita tam nicht. Die Sonne brannte heiß, zug mit einer Gabel essen zu sehen. zu kommen. Als er dann aufstand und sie wie und kein Lüftchen wehte in dem übelriechenden, Abends befamen Mirandas Besuch von einer gewöhnlich Fische aufschl ben und ihnen die Ge- ftidigen Simmer. Er hatte ein Paket mit geFamilie nit mehreren munteren Töchtern. Sturz därme ausnehmen sah, formulierte er all seine bratenem Fisch und einer Flasche Wem mit" ,, Woher weißt du bas?" Pataca hat es mir erzählt." Das erklärt mir alles. Verdammt!" murmelte Firmo durch die Zähne und schlug mit der Faust auf den Tisch. „ Erklärt, was?" fragte der andere. ( Fortjepung folgt.) Dienstag, 22. Oktober 1929. Appell an die Konferenzteilnehmer, alles zu tun, um den Kommunisten am 27. Ottover die richtige Antwort auf ihre verbrecherische Politit zu geben und dem Bürgerbloc eine Niederlage zu bereiten, was die Lohnbewegung günftig beein flussen würde. Mit erhobener Stimme jagt Redner: Die Kommunisten mögen beschließen, was fie wollen; wir gehen in ten Logukampf mit der jejten Neberzeugung, daß uns kein Putsch hindern wird, die Interessen der Bergarbeiter zu vertre ten."( Sebhafter, anhalterber Beifalt.) In der darauffolgenden Debatte, in der elf Redner spracheit, wandten sich die Vertrauens männer mit Leidenschaftlichen Wor ten gegen den tcmmunistischen Terror und den Streifputsch der fommunistischen Partei. Mit den Kommunisten könnees feine Gemeinsamteit mehr geben. In äußerst fachlicher Weise wurden die Lohnfragen und die Fragen des Kollektivvertrages be sprochen. lieber die Notwendigkeit einer allgemei nen Lohnerhöhung bestand feine Meinungsver fchiedenheit. Nachdem nun die vorgelegte Rejolution und vier Anträge, die sich mit Lohnfragen beschäftigten, eit stimmig angenommen wur den, ging die prächtig verlaufene Konferenz anseinander, einig und beseelt von dem Willen, alles daran zu setzen, um den bevorstehenden Sohnkampf mit einem Erfolg abzuschließen und die altbewährte Union der Bergarbeiter weiter auszubauen und zu stärfent. Die einstimmig angenommene Resolution Yautet: Beschluß der am Sonntag, den 20. Oftober 1929 in Brüg tagenden Revierkonferenz der Union der Bergarbeiter. Die Konferenz nimmt von dem Bericht über die Maßnahmen der koalierten Bergarbeiterverbände und der Jednota horníků, die zum Zwede der Verbesserung des Lohnvertrages eingeleitet wurden, Kenntnis. Das vorläufige Ergebnis dieser Verhand lungen, das in der Zuschrift des Revierbergamtes Brig vom 7. Oktober 1929 enthalten ist, erklärt die Konferenz als völlig unbefriedigend, weil die Renderung der Bestimmungen des Lohnbertrages über Normalleistung und Durchschnittslohn an dem Widerstande der Unternehmer voll ständig ergebnislos geblieben sind und weil die Zugeständnisse in bezug der Deputatkohle ebenfalls unbefriedigend sind. In diesem Zusammenhange veriveist die Konferenz darauf, daß die mit Lohnvertrag vom 5. März 1928 vereinbarte 5prozentige Erhöhung zu den Gedinglöhnen, wenn auch vielleicht annähernd im Revierdurchschnitt erreicht wird, so doch auf vielen Schächten durch Gedingreduktionen ganz oder teilweise illusorisch gemacht wurde. Die Konferenz stellt mit Bedauern fest, daß die oben genannten Bergarbeiterorganisationen schon am 17 Dezember 1928, die Korrektur des Lohnvertrages verlangten, ihre Vertreter wiederholt im Arbeitsministerium intervenierten und daß die völlig unbefriedigende Erledigung durch das Revierbergamt Brüg am: 7. Oftober 1929 erfolgte. Daraus geht hervor, daß der Widerstand der Bergwerksbesitzer durch die Paffivität der Bergbehörden wesentlich verstärkt wurde. Die Lebenshaltung der Bergarbeiter hat sich aber auch sonst dadurch verschlechtert, daß wichtige, für den Lebensunterhalt und Haushalt der Bergarbeiter unentbehrliche Bedarfsartifel weiter im Preise gestiegen sind, so daß eine Erhöhung der Löhne im allgemeinen dringend notwendig ist. Die Revierfonferens bestätigt in diesem Zu sammenhange die Beschlüsse der foalierten Bergarbeiterverbände und der Jednota horníků vom 30. September und 10. Oftober 1929 und erteilt " Die Revierkonferenz erteilt den genannten Organisationen zur Durchführung dieser Lohnallion veitestg hande Wellmachten und ermächtigt fie ausbrüdlich, falls die einzuleitenden Verlandlungen nicht in der feste festen Frist ein günstiges Ergebnis zeitigen, Genossen! OR Seite 3 Iparteien und bürgerlichen Polti. fern diese Fragen vorzulegen, die sie mu einem a beantworten, um sie in der Pra gis der Zukunft, so wie sie es tousequent und ausschließlich in der Ver gangenheit taten, entschieden zit berneinen. Viel Sinn hat also dieses FrageNur noch 5 Tage trennen licht. uns von der Wahl! Tut bis dahin Eure Pflicht! Werbet und agitieret, sorgt dafür, daß sich die Stimmen aller arbeitenden Menschen in Stadt und Land vereinigen auf den Listen: Abgeordnetenhaus: Senat: Die Revierkonferenz weist die von den Kommunisten gegen die: Union der Bergarbeiter, Svaz hornitů, Jednota hornitu, Sdružení hornitu und alle ihre Vertrauensmänner erhobenen bubenhaften Beschuldigungen, Verdächtigungen und Verleumdungen mit aller Entschiedenheit zurück. Wenn die von den kaolierten Bergarbeiterverbänden und Jednota hornitu längst vor dem tommunistischen Putsch eingeleitete Lohnaktion den so notwendigen vollen Erfolg zei tigen soll, ist es unerläßlich, daß die Bergarbeiter gewertschaftliche Disziplin halten, denn nur mit gewerkschaftlichen Kampfesmitteln fann die Lohnaktion erfolgreich beendet werden. Die Revierlonferenz stellt fest, daß nach diesem Sachverhalte ein gemeinsames Vorgehen in der Lohnaktion mit dem kommunistischen Bergarbeiterverbande ausgeschlossen ist und beauf tragt die Verbände, alle diesbezüglichen Versuche zurückzuweisen. Nicht durch Streifputsche mit politischen Zie len, zu parteipolitischen Zwecken, sondern durch entschiedene, planmäßige Führung des Kampjes fann die Lohnaktion für die Bergarbeiter erfolg reich abgeschlossen werden. 0 Der Streitputsch bröckelt ab. 4 Wer wählt Spitzel? Unter dem Titel„ Die fascistische Zelle im Politbüro" veröffentlicht die Arbeiterpolitit", das Organ der kommunistischen Opposition, folgende trodene Notiz: " Seit Monaten veröffentlicht das fascistische Tagblatt Poledni lift" Berichte aus den Sigungen des Polbüros. In der leßten Zeit druckt dieses Organ ganze Protokolle über die Verhandlungen des politischen Büros ab. Die Zentrale steht diesem einzigartigen Treiben machtlos gegenüber; fie ist nicht imstande, jenen Spigel dingfest zu machen, der in ihrem engsten Streise als Agent des Střibrny wirkt. Mittwoch, den 16. d. veröffentlichte„ Poledni list" wieder ein langes Protokoll über die Verhandlungen des Polbüros. Frage und Antwort. Die Methode scheint übrigens zu gefallen. Auch der Deutsche Verein Frauen fortschritt" in Prag teilt mit, daß er sämtlichen deutschen Parlamentsflubs einige Fragen über deren Stellungnahme zu Forde= rungen der modernen Frauenbewe gung vorgelegt hat. Dieser Verein befitt aller dings den eigentümlichen Geschmack, bei der Auf zählung der einzelnen Parteien, an die er sich wendete, die deutsche Sozialdemo tratie, die stärkste deutsche Partei und die einzige, die die moderne Frauenbewegung stets auf ihrer Seite gefunden hat und finden wird, an letzter Stelle zu nennen, hinter den Raffa- Roschisten und hinter den Gewerbeparteilern. Das hindert uns aber natürlich nicht, alle ihre Fragen( Gleicher Lohn, gleiche Leiſtung, Aufhebung der Sindernisse gegen die ver heiratete Frau usw.) zu bejahen. Unser Ja ist auch hier durch die Veraangenheit bewiesen, der genannte Verein feine Pavierförbe füllen. Vom Schicksal ereilt, mit den Ja Bapieren der Bürgerparteien fann Wünsch bei den kommunisten abgesägt. Die Komofauer Arbeiter kennen den bisherigen kommunistischen Abgeordneten Wünsch noch aus der Zeit her, wo er in der sozialdemo fratifchen Partei tätig war und sich stets als Radifaler aufgespielt hat. Allein auch bei ihm scheint langsam die Erkenntnis zu dämmern, daß es nicht immer gilf, nur am linken Flügel zu stehen. Daß mit Wünsch eine Wandlung vorgegangen fein muß, ist daraus zu erkennen, daß er nicht mehr als Spitzenkandidat von den Kommunisten aufgestellt wurde. Das oppositionelle kommunistische Blatt Arbeiterpolitit verrät aber noch mehr, indem es schreibt: „ Es sind durchaus unbeschriebene Blätter, die bei der Aufstellung der Kandidaten im Launer und Leipaer Wahlkreis berücksich tigt wurden. Nicht einer besitzt irgendwelche orga nisatorische oder politische Fähigkeiten. Genosse Wünsch gehört zu den Versöhnlern". Das wird er freilich nicht zugeben und er darf es nicht, wenn er nicht eine weitere Absägung riskieren will. Er ist in den Geruch eines Ver söhnlers gekommen, weil er niemals oder doch nicht immer zu jeder niederträchtigen Aktion gegen oppositionelle Strömungen zu haben war. Wünsch hat zwar niemals die Kraft gehabt, seine fritischen Ansichten zu vertreten, aber ganz und gar einverstanden war er mit der Bankrotteurpolitik der gegenwärtigen Führung nicht und das hat ihm schließlich den Stragen gekostet." Was werden nun die Somotaner Kommu nisten zu dieser Abfägung des Wünsch sagen, der doch bei ihnen immer als fleiner Herrgott galt? fönnen. Kann es da noch einen Arbeiter geben, der tommunistischen Phrasenhelden ernst nimmt? Uebrigens ist auch interessant," was die ,, Arbeiterpolitik" über die Aufstellung der fommunistischen Kandidaten in der Aussiger Streisfeitung zu sagen weiß. Sie schreibt wörtlich: Die erweiterte Streisleitungssitung wurde schon auf 7 Uhr abends einberufen und Ju der obersten Zentralstelle der Partei, die sie dauerte volle 12 Stunden, denn erst mit der Vorbereitung der Revolution beschäfugt früh a cht Uhr des anderen Tagesift, fitzt ein Spikel! In der Partei, die ständig wohl infolge Nebermüdung kam man zu gesäubert" wird, gelingt es einem Verräter, bis einem, wenn auch recht zweifelhaften Resultat." Eine gleichlautend. Resolution wurde auch bekümmert an allen Sigungen teilnimmt und Antiparlamentarier, die doch sonst immer das in die Leitung vorzudringen, der fleißig und un- Daraus ist zu erkennen, wie die fommunistischen ihre unbedingte zustimmung, daß die genannten in der Sconferenz des Svaz horniku von den 150 andern Tags schnurstracks in die Redaktion des Parlament nur als„ Schwab bu de" bezeich Verbände eine Lohnaktion um höhung im all anwesenden Vertrauensmännern dieser Organisascistenblattes läuft, um dort für einige Silbernen, darum gerauft haben, um in eben dieſe gemeinen und um Aenderung des Wortiantes desfion einstimmig angenommen. linge seinen Bericht abzuliefern. Ein fommunis Schatzbude nach den Wahlen einziehen zu Lohnvertrages über Gedingseftfeßung, Normalstischer Redl im Generalstab der Moskauer Frem leistung, Durchschnittslobn und Dpulattohle ein denlegion! Wir gäben was drum, an einer fol leiten. chen Sigung teilnehmen zu dürfen, um die MieNach einem Bericht sollen an der kommunen der Polbüroleute ansehen zu fönnen, von nistischen Konferen; in Bruch( 20. Ottober 1929) denen einer den anderen für einen über 300 Personen teilgenommen haben; referiert piel halten muß. Alle suchen sie und Neber den Wert von Zusicherungen der tschechohat angeblich ein Herr aus Prag. Beschloffen keiner findet... slowakischen Landesbehörden. Im Verfahren über wurde, den Kampf zu erweitern, zu verschärfen einzig richtigen Führer zur Revolution... Den Arbeitern aber empfehlen sie sich als die Gesuche um Verleihung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft hat sich der Braud) entwickelt, den Lohnbertrag zu tändigen. und die von dem kommunistischen Bergarbeiterdaß die( politischen) Landesbehörden den betreffen Die Revierkonferenz spricht die einmütige verband aufgestellten Lohnforderungen zu erhöhen. den Ausländern die Erteilung der tschechoslowakiNeberzeugung aus, daß die foalierten Bergarbeiter Nach Art der Zusammensetzung der Konferenz und schen Staatsbürgerschaft unter der Bedingung zu verbände und Jednota hornitu diesen so notDie Deutsche Frauenliga für sichern, daß sie innerhalb einer bestimmten Frist wendigen Loynkampf mit gewerkschaft- dem Tagungsort Bruch war wohl ein anderes lichen Rampjesmitteln zu einem befrie- Resultat überhaupt nicht zu erwarten. Troß die Frieden und Freiheit hat an die par- ben Nachweis von der Entlaffung aus ihrem bis. lamentarischen Klubs, an die Parteileitungen herigen Staatsverbande, bzw. den Nachweis dafür digenden Ergebnis führen werden. Sie lehnt in ses Beschlusses ist auf den Schächten mit ziemlich und an die Spizenkandidaten einen Frage- erbringen, daß sie ihrer früheren Staatsbürgerschaft starten kommunistischen Belegschaften heute frühzettel geschidt. Die Gefragten sollen erflären, verlustig wurden. Die Ausländer erbringen un die Arbeit vollständig aufgenommen worden. Aber sob sie für Herabjegung der Militärlasten, Ver- innerhalb der gestellien Frist diesen Nachweis, erauch auf jenen Schächten, wo gestreift wird, hat fürzung der Dienstpflicht, Erhöhung der Renten füllen also die gestellte Bebingung. Soll es nun sich die Zahl der Streitenden vermindert. Der Kriegsverletzten usw. eintreten wollen. Wir aber zur endgültigen Verleihung der tschechoslowaki gestatten uns, was unsere parlamentarischen schen Staatsbürgerschaft kommen, so widerruft die Im Brürer Revier sind auf 11 Schächten gestatten uns, was Die Kommunisten haben den nonvendigen und von 4601 Beschäftigten 2285 angefahren und 1316 an sich berechtigten Lohntampf der nordwestböhitehen im Streit. Auf den Schächten Johann 1. mischen Bergarbeiter durch ihren verantwor- Bruch und Alexander standen die letzten zwei Tage tungslosen Butsch schwer geschädigt. der vergangenen Woche vollständig. Heute ist auf Nach eigenen Zugeständnissen dienen die von den beiden genannten Schächten ungefähr die Kommunisten teilweise mit Terror erzwungenen Sälfte der Belegschaft eingefahren. wilden Streiks aus einzelnen Gruben nich: Forderungen der Bergarbeiter, sondern politischen Bielen der kommunistischen Partei, die mit den Interessen er Bergarbeiter nichts gemein haben. Die Revierkonferenz verurteilt diese Butschtaktik gegen einen in Gültigkeit fiehenden Rohn Mittelpunkt des kommunistischen Streifputsches ten werden. Die Deutsche Frauenliga braucht vertrag auf das entschiedenste, warnt die Berg- stand, sind unserer Partei gerade in dieser Woche arbeiter auf das nachdrücklichit: vor dem Fort- 65 Witglieder beigetreten. Wir sind überzeugt, setzen dieser Methode, di: nur zum Nachteile der daß die Kommunisten auf ihr Verbrechen allent Bergarbeiter ausfallen kann. halben solche Antworten erhalten diesem Zusammenhang jede Gemeinschaft und lebe Berantwortung für den Durch die Kommunisten hervorgerufenen Butschstreit ab. Grjoig des tommunistischen Streitbutiches. In Kunnersdorf, das einige Tage im Slubs, unsere Parteileitung und unsere jämt- Landesbehörde ihre ursprüngliche Zusicherung d lichen Kandidaten anlangt, die Antwort zu ergibt dem Ausuchen um Verleihung der Staatsteilen, daß jeder deutsche Sozialdem o bürgerschaft ohne Angabe von Gründen Teine Era i allüberall für die Forderungen, wie sie die Folge. Der Beschwerdeweg nügt nichts, be bas deutsche Frauenliga hier aufstellt, nicht nur Oberste Verwaltungsgericht bereits mit feinem ftets eintreten wird, sondern auch stets Erkenntnisse vom 31. März 1926, Zahl 6678, eingetreten ist. Das Lettere ist in die Boh. 5542, folgende Anschauung ausgesprochen hat: sem Frage und Antwortspiel das Wesent Ii che. Denn natürlich werden auch die Körperschaften und Kandidaten der Christlichsozialen und Landbündler e tutti quanti jetzt freundlich antworten, daß sie für die Forderungen eintre aber nur die parlamentarische Tätig Leit aller Parteien in den letten Jahren überprüfen und dann wird sie es als reichlich überflüssig erachten, den Bürger,, 1. Nach§ 4, Absatz 3, der Verfassungsurkunde tann die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft einem Ausländer nicht verliehen werden, so lange er nicht die Entlassung aus der bisherigen Staatsbürgerschaft nachweist. 2. Die Zusicherung der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft unter der Bedingung, daß der eben erwähnte Nachweis er bracht wird, bat feine rechtliche Bedeutung und begründet feinen Rechtsanspruch auf die konstit tive Verleihung der Staatsbürgerschaft." Seite 4 Ein Wort an die Staats- und öffentlichen Angestellten, Eisenbahner, Postler, Tabakarbeiterinnen und-Arbeiter, Lehrer, Pensionisten und Pensionistinnen. Seit Jahren jind Euere Rechts- und Ent- werben. Die Macher des Bundes der Landlohnungsverhältnisse das Angriffsobjekt einer wirte" hatten es sich offenbar auf Anraten bisher im Staate herrschenden bürgerlich- kapita- und Anwendung des von Dr. Rosch e, ihres listischen reaktionären Regierungsmehrheit ge- nunmehrigen Verbündeten erfundenen politischen wejen. Allheilmittels justament in den Kopf gesetzt, im Handumdrehen noch eine Schlag auf Schlag ist gegen Euch erfolgt, unausgefeßt wurden Euere und Enerer Fa milien Existenzbedingungen verschlechtert und herabgedrüdt. deutsche Mittelstandspartei" aus dem Boden zu stampfen. Mit diesem Par teigründungswahlschwindel hatte es der„ Bund Seit Jahren befindet Ihr Euch in steigenden der, Landwirte" ausschließlich auf die" Täu wirtschaftlichen Nöten und habt darunter physchung und Einfangung der Staatssisch und seelisch schwer gelitten. All das von einer reaktionären bürgerlichen Gesetzgebungs- und öffentlichen Angestellten, Lehmehrheit Euch zugefügte Unrecht und dadurch er, Eisenbahner, Poſtler und Ruheständler ab über Euch gekommene Ungemach habt Ihr mit gesehen. Dieser, wie die Regisseure wohl geSchmerz und Groll im Herzen über Euch erge schachzug ging jedoch gleich beim ersten Bersuch, glaubt haben mögen, fein ausgeflügelte Wahl hen lassen und ertragen müssen, ohne Euch den fie am 1. Oktober I. 3. in einer zu diesem bagegen wirjam webren zu können. Zwede nach Prag einberufenen Besprechung Zahlenmäßig seid Ihr mit Eueren Angehörigen machten, in die Brüche. Ein deutscher Beamter eine Achtung gebietende Masse mit gleichartigen und Funktionär einer Staatsbeamtenvereinigung wirtschaftlichen, sozialen und fulturellen Inter- bezeichnete in dieser Besprechung gleich das ganze effen, gewerkschaftsorganisatorisch aber in Teilgebilde zersplittert, waret Ihr macht und Projekt mit den richtigen Namen wehrlos. Mit Sehnsucht und Ungeduld habt Ihr den Zeitpunkt herbeigewünscht und erwartet, u dem es Euch möglich sein wird, Eueren Willen zar Geltung zu bringen und einen Wandel in der Gesetzgebung zu Euerem Wohle herbeizuführen. Nun ist dieser Zeitpunkt da und Ihr habt es in Enerer Hand, diesen Wandel mit einem Schlage zu schaffen. Lasset daher diese seltene Gelegenheit nicht uns genüßt für Euer ferneres leibliches und seelisches Wohl vorübergehen. Prüfet allen Ernstes und fritisch, welche politischen Parteien in der Vergangenheit für Euch und gegen Euch gewirkt haben, welche Euere wahren Freunde und Beschüßer und welche Euere geschworenen Feinde find, bevor Ihr am 27. Oktober die einzig wirk fame Waffe des, Stimmzettels, handhabt. Lasset Euch nicht durch listige, lediglich auf Stimmenfang berechnete Wahlmanöver von politischen Parteien irritieren, bie ihrem ganzen Wesen und ihren Programmen nach insofern von einem solchen bei ihnen iberhaupt die Rede sein kann niemals ein Berständnis für Euere materiellen und dienstlichen Nöte gehabt haben, niemals Euere aufrichtigen Freunde und Interessenverfechter waten und auch niemals fein werben, im Gegenteil, die Euch und ihre eigenen Euch gemach ten Bersprechungen, sobald sie zur Macht gelangt, noch stets im Stiche gelassen und ver raten haben. Raum waren die Wahlen für das Parlament ausgeschrieben, so haben auch schon wieder zwei solche Parteien in ihrer Angst und Sorge um ihren politischen Besißstand sich im Schafs pelze an Euch heranzuschleichen gesucht und buhlen mit Versprechungen um Euere Stimmen. Diese beiden Liebeswerber sind die Deutsche christlichsoziale Volkspartei" nnd der Bund der Landwirte." fionistinnen mit verschuldet. Troydem ha Gimpelfang". Dienstag, 22. Oktober 1929. Bloch contra Kafta. Izu machen. Die Arrangeure dieses hinterlistigen Beginnens wissen eben sehr gut, in welchem Anfehen und Rufe diese andere Ständepartei auf Die Wirtschaftsgemeinschaft Repräsentan Grund ihrer angestelltenfeindlichen Haltung und ntlichen Angestellten und Pensionisten steht. gesetzgeberischen Taten bei den Staats- und öf= Diese andere Ständepartei" ist der Bund es um der Landwirte", dessen Machern nichts anderes geht, als mit Hilfe von Stimmen aus den Kreisen der Pensionisten, Lehter, Staats- und öffentlichen Angestellten, Eisenbahner, Postler, Richter und anderen Kategorien mehr, ihre bei diesen Wahlen gefährdeten politischen Parteimachtpofitionen für die Fortseßung ihrer bisherigen agrarischen angestellten und arbeiter, solvie micter und pensionistenfeindlichen Wucher- Politik nach den Wahlen zu erhalten und woStaats- und öffentliche Angestellte, welche diesen möglich zu stärken. Bauernfängern auf den Zeim gehen würden, würden nach den Wahlen bittere Enttäuschungen erleben. Sie werden auch, das kann heute schon mit Bestimmtheit vorausgesagt werden, Wahrnehmung machen, daß nach den Wahlen im agrarischen Lager tein Hahn mehr von einer derartigen ,, Deutschen Beamten und Bürgerpartei" trähen wird. die der deutschen Banken und Industriellen. Der urweise M. Bloch, Chefredakteur d. „ Čechoslowakischen Korrespondenz", rühmlichst be fannt vor allem durch die Tatsache, daß er in jeder Situation mit 20 unpassenden Zitaten auf warten kann, Urbild des Schmods, immer blind auf Seiten der jeweiligen Regierung( weil er ja dafür bezahlt wird) beschäftigt sich in der lepten Nummer seiner Korrespondenz auch mit den diversen ,, Bindungen", die einzelne Par teien untereinander zu Wahlzweden und darüber hinaus eingegangen sind. Eben, weil es der Herr Bloch ist, ist es doppelt interessant zu lesen, wie selbst die Regierungspresje über das Bündnis zwischen Spina und Safta denkt. Bloch schreibt über diese absonderlichen Zeltgenossen": „ Die deutsche Arbeits- und Wirt schaftsgemeinschaft, welche sich aus den schönen Resten" des einst allein ge bietenden Prager Sasino und aus dem vormals deutschnationalen Anhang Dr. Rosches zusammensetzt, hat mit dem Bund der deutschen Landwirte ein Uebereinkommen getroffen, wonach zwei oder drei führende Persönlichkeiten der erste ren Gruppe an aussichtsreicher Stelle in die gemeinsame Standidatenliste aufgenommen werden. An der Tete marschiert auf langen Fortschritts. beinen Universitätsprofessor Dr. Staffa, der be reits der Kammer angehört, sich hier als tüchtige Arbeitskraft bewährt hat, jedoch nach Tempo und Naturell nicht recht zu den bedächtigen, fühl ab. wägenden Politikern der Agrarpartei paßt, außer dem weit eher ein Sonderer als ein Sammler ist. Der Bund der deutschen Landwirte hat hauptsächlich durch seine ständische Gliederung als Anwalt der Bedürfnisse und Forderungen des LandDie Wirtschaftsgemeinschaft ist vorwiegend Repräsentantin der deutschen Banten und Industriellen, also von Haus aus fapitalistisch während die Agrarier Interessen zu wahren ha einmal auf all die gleisnerischen Wahlverspre- ben, welche zumeist mit jenen der Fabrikanten und Finanziers in unlösbarem Widerspruch ste chungen hereinfallen und den deutschen Aktivisten hen. Schon daraus ergibt sich ein konserva oder ihrem Ableger, der neuen Beamten- und tiver Einschlag des Bundes, gleichwie bei der Bürgerpartei, Euere Stimme geben wolltet. ,, Arbeitsgemeinschaft" Iiberalisierende Tens denzen eine unverwüstliche Ueberlieferung bilden.. Es mag uns scheinen, daß auch diesmal die Agrarpartei ein größeres Risiko bei geringeren Erfolgchancen auf sich nimmt, als ihr neuer Partner, wodurch sich nur in verschärftem Maße die Erfahrung wiederholte, welche sie seinerzeit mit der magyarischen Nationalpartei gemacht hat. Reinesfalls aber bedeutete die unzuverläs fige Unterstützung durch einen Teil der Kasinoprefierober ein Beamte, Angestellte! Trant weder der neuen Partei", die um Euere Stimmen wirbt, noch den deutschen Regierungsparteien über den Weg, auch wenn sie jetzt ein paar Tage vor den Als die Arrangeure sahen, daß sie durchschaut Wahlen ihre Beamtenfreundlichkeit entdeden. und ihr Wahlschwindel sofort erkannt worden Erinnert Euch nur daran, wer Euch das Gehaltswar, machten sie eiligst mit der Besprechung geset und die berüchtigte Systemisierung verschafft Schluß und zogen ab. Troß dieses Mißlingens hat, er alle beamtenfreundlichen Anträge aus ibres unlauteren Blanes besaßen sie die Unver- dem oppositionellen Lager- auch wenn der frorenheit und ließen nachher in der bürgerli- finanzielle Aufwand dafür ohne weitere Belachen Tagespresse verkünden, daß am 1. Oktober stung der Bevölkerung leicht hätte gedeckt werden bei einer Sigung aller deutschen Staatsbeamten- tönnen rücksichtslos niedergestimmt hat. Erin- volles reussiert. organisationen die Gründung einer„ Deutnert Euch, wer Euch durch eine vollkommen verschen Beamten und Bürgerpartei" fehlte Zo!! und Wirtschaftspolitik von Tag zu beschlossen wurde, in welcher die Örganisationen Tag den rotkorb höher hängt! Dann müßt Ihr der Ruheständler, Staatsangestellten, Wittel zu der Einsicht kommen, daß Ihr Euch tief ins schulprofessoren, Lehrer, Eisenbahner, Postler, eigene Fleisch schneiden würdet, wenn Ihr noch Richter und Staatsanwälte vertreten feien, und daß sich diese Partei an den Parlamentswahlen im Vereine mit einer anderen Ständepartei beteiligen wolle. Sie unterließen es aber wohlweislich, gleichzeitig im Zusammenhange damit die andere Ständepartei zu nennen, mit der fie sich im Bereine an den Parlaments wahlen beteiligen wollen, um die angeführten Staats- und öffentlichen Angestellten Wählerschichten, auf deren Stimmenfang fie es abgesehen haben, nicht schon von vornherein kopfschen Stimmt vielmehr am 27. Oktober geschlossen für die deutsche Sozialdemokra= tie, die sich Euerer Sorgen und Nöte allzeit wärmstens angenommen hat und die auch in Zukunft, getreu ihrem Programm, alles tun wird, um Euch ein menschenwürdiges Dasein zu sichern! Appell an die Dummheit. Die Deutschnationalen reden den Mietern zu, doch Verständnis für die Nöte der Hausherren aufzubringen! Der Wahlkampf im deutschen Bürgerlager ist ¡ tionalen Vorsitzenden Dottor Macharakterisiert durch die Strupellosigkeit der Landbündler, durch die Rabulistit der Christlichsozialen und durch die Ratlosigkeit der Deutschnationalen. In Reinkultur zeigen sich diese deutschen Bürgertugenden in der Art und Weise, wie und wieweit diese Parteien ihr in allen Poren hausherrenfreundliches Herz der Mieterschaft enthüllen. find Diese beiden Parteien haben im Jahre 1926 im Parlamente für die reaktionären Gehaltsgeseze Nr. 103 und 104 gestimmt, obzwar sie zu dieDie Landbündler sagen: wir sind fem Zeitpunkte noch nicht in der Regierungs- eine Mieter, uns wählen feine Mieter, hole mehrheit waren und dadurch selbst schon als Oppositionspatreien die heutige Entrechtung und die Wieter der Teufel- hoch die HausNotlage der Staats- und öffentlichen Angesteller Die Christlich sozialen tun im Stonten. Eisenbahner, Postler, Tabakarbeiterinnen furrenzfampf um die Hausbesiverstimmen, was und Arbeiter, Lehrer, Pensionisten und Pen- jie tun können und lassen sich nur jesuitisch ein jeſnitiſch ben sie die Stirn und wagen es, heute um Euere intertürl offen, für den Fall, daß es den noch fromme Mieter geben sollte, die glauben, Stimmen zu werben, um damit ihre politischen daß sie aus Gottesfurcht verpflichtet sind, sich Machtpositionen zu erhalten und womöglich noch zu verstärken, um dann nach den Wahlen umso von den Hausbesigern auffressen zu lassen. Die Deutschnationalen aber ungestörter und bedenkenloser wieder gegen Euch in der Wohnungsfrage ein Anblick für Götter. mitregieren zu fönnen. Die erstgenannte Par Sie sind die eigentliche Hausbesiverin tei, die Deutsche christlichsoziale Volkspartei", fann sich in ihrem Wahlaufrufe und in ihrer Partei, insofern die Mehrzahl der deutschnationalen Führerschaft wie Wählerschaft am HausPresse Euch gegenüber an Schmeicheleien nicht besit sehr wesentlich interessiert ist. Der Hausgenugtun, indem sie Euch als Festbefoldete und beiterverband ift überwiegend als Pensionisten und Kleinrentner zum jo beutfch national, die Führung ist in genannten Mittelstand" zählt. Ja sie hat beutich nationalen Händen. Also: fogar die Kühnheit, Euch plausibel machen zu wollen, daß fie als Regierungspartei in den abgelaufenen drei Jahren parlamentarischer Tätigkeit ,, man ches" erreicht hat, und versteigt Aber da es noch zehntausende fich dabei soweit, zu behaupten, daß der weitere amte, Angestellte, Lehrer und fleine Abbau deutscher Angestellter im Staats-, Lan- Gewerbetreibende gibt, deren Geiſtigkeit im BeHoch die Hansherren, nieder mit dem Mieterschuß! 3resch Nieder mit dem Mieterichuy" ruft und ein paar Tage später die Sudeten deutsche Tageszeitung" erklärt, daß die Deutschnationalen für eine Lösung der Wohmungsfrage ,, unter gerechter Berücksichtigung der gegenseitigen Lebensinteressen" von Hausbesitzern und Mietern einträten. Man kann einfach nicht mehr mit, wenn der Abgeordnete taibl laut Pressenachrichten auf der Teplitzer Tagung erklärt ziffernmäßig figierten Beitrag zum Wahlfonds eine genügende Kompensation einerseits für die Mandate, welche die Wirtschaftsge meinschaft niemals aus eigener Rraft erreichen tönnte, anderseits für die politische und moralische Rüdendeckung, welche dieselbe durch das Stompromiß mit einer wirkli chen deutschen Volkspartei erhält." Reben manchem Schiefen, das im Blidfeld des Bloch eben unvermeidlich ist, steht da manch treffende Bemerkung. Zunächst erhalten es hier die Wähler der Herren Staffa und Rosche einmal von bürgerlicher Seite schwarz auf weiß, daß diese Arbeitsgemeinschaft fapitalistisch und Vertreterin der Banken und Industriellen ist. Demnach wird es also nicht einmal der Herr Bloch verstehen, wenn etwa Bankbeamte und „ Die Deutsche Nationalpartei war Industrieangestellte diese Liste wählen. Mehr von Anfang an gegen jedes Mieter wie ein Scherz klingt es allerdings, wenn die schußgefeß und unsere Stellungnahme zu den Bloch'sche Wochenschrift von den liberali diesbezüglichen Fragen war stets ablehnend" sierenden" Tendenzen der Arbeitsund ein paar Tage später in der„ Sudetendeut- gemeinschaft spricht. Diese Tendenzen sind längst zum Teufel gegangen und was den Konservatis schen" zu lesen ist, es fei mus anlangt, brauchen sich die Landbündler ihrer „ böllig unrichtig, daß Abg. Staibl fich in neuen Bundesgenossen wahrhaftig nicht zu schäder schärfsten Weise gegen die Wohnungsgefeße men. Nicht ganz verständlich ist Herr Blocherging... vielmehr den staffelmäßigen das kommt bei ihm öfters vor dort, wo er Abbau der Wohnungsgesetze forderte und dabei von den„ Zeltgenossen" spricht. Bloch wird die unbedingte Notwendigkeit hervor doch nicht etwa annehmen. daß Svina dem Herrn hob, die wirtschaftlich schwachen Schich Safta auch noch in die jüdischen Saubhütten folten der Bevölkerung zu schüßen." gen wird?! Bittor Stern von Arbeitern heimgefchidt. Vermutlich haben sich ein paar wirtschaftliche schwache Deutschnationale über die Teplitzer Rede des Herrn Kaibl beschwert. Was aber ist in den nächsten Tagen zu erwarten? Jetzt werden doch wieder die deutschnaSamstag und Sonntag fanden in den Or tionalen Sausbesizer rebellieren und Herr Kaibl wird halt die„ Sudetendeutsche" ten Schrittenz, Stecken, Simmersdorf, Ebersdorf, Friedrichsdorf und Deutsch- Schüßendorf, zum dementieren lassen und sagen Wahlkreise Prag B gehörige, von der Prager daß die Deutschnationalen zwar gegen Parteiorganisation einberufene öffentliche wahden Mieterschuß sind und daß sie die Haus- lerversammlungen statt, die durchwegs guten Be besißerinteressen noch viel besser als Chriftlich such aufwiesen. In einige Versammlungen, so foziale und Landbündler vertreten haben und wer- in Schritten, Stecken und Deutschden, bak fie aber nichtsdestoweniger grökten Schüßendorf kam auch der einstige fom Wert darauf legen, auch von den Mietern gewählt zu werden, wenn sie dumm den zwei ersten Versammlungen Stern Gelegen munistische Abgott Viktor Stern. Während in genug find. heit hatte, zu sprechen, und in echt kommunistiWie sich die lant ,, Sudetendeutscher Tagesscher Manier ausschließlich die Politik der So zeitung" zialdemokratie bekämpfte, dagegen die reaktiogewiß auch nicht beneidenswerte Hausbefizer" nären Taten der Bürgerblodregierung fast vollständig überging, erfuhr er in der letzten Vers wirte", versucht es bei diesen Wahlen in der fenlosen Menschen nicht einreden fönnte, aber entscheiden werden, ist uns wurscht. Ihre Inter- fammlung eine Niederlage ganz besonderer Art. Werbung um Euere Stimmen die„ Deutsche da hört sich doch der Gurkenhandel auf! Er hört eſſen ſind bei Landbündlern, Christlichsozialen Festgestellt sei, daß sowohl in Schritten, wie chriftlichsoziale Volkspartei" womöglich noch fich auf, wenn die Tepliber Hausbefit- und Deutschnationalen im Grunde genommen in Steden Stern nicht nur von unserem Redzu übertreffen. Beide diese Parteien find sertagung unter Führung des deutschna- gleich gut aufgehoben. ner Genossen Rohm sondern auch von den fich deshalb in ihrer Presse schon nicht wenig Aber den Mieter möchten wir sehen, der alle fünf Sinne beisammen Arbeitern selbst gebührend abgefertigt wurde in die Haare gefahren, indem sie einander das Recht absprechen, unt Euere Wahlstimmen zu. des und Schuldienste eingestellt wurde; fenntnis jur deutsch nationalen daß die Steuerreform Euch wesentliche Erleich Phrase besteht, deren Einkommen aber Yerungen gebracht und das Lebensniveau des schon jetzt nicht hinreicht, geschweige denn, wenn Lehrerstandes und der Altpensionisten verbes- der Mieterschuß fiele, so suchen die Deutschnatiofert wurde. Sie behauptet weiter, daß sie sich nalen die erft von ihnen ausgegebene Parole dem Abbau des Mieterschußes erfolgreich entGegen den Mieterschuß! gegengestemmt hat und daß die Kriegsinvaliden jetzt also umzubiegen. in ihr jederzeit einen warmen Fürsprecher geGegen den Mieterschuß im Interesse der funden haben. Es ist zwar nichts so blöd, was man gedanDie zweitgenannte deutsch- bürgerlich: Regierungspartei, der Bund der Land= -WO Mieter! hat und am 27. Oktober eine deutsche Bürgerpartei wählt! und er es überhaupt nur der Besonnenheit der Versammlungsteilnehmer und des Vorsitzenden Dienstag, 22. Oktober 1929. zu danken hatte, daß ihm nicht noch in träftigerer Weise zugesetzt wurde. Größer war die Erregung gegen Sterns Sachlichkeit" schon in der Versammlung in Steden, weil er da sowohl direkte unwahrheiten gegen unsere Parlamentsfraktion bezüglich des Sozialversicherungsgesetzes vorbrachte und weiters die ihm zugebilligte Redezeit nicht einhalten wollte. Unbelehrbar wie Kommunisten chon find, ging er auftragsgemäß statt in die nach mittägige tschechisch- sozialdemokratische Versammlung in Steden in die deutsche nach DeutschSchüpendorf, wo bereits der Referent Genoffe Siegl einige Minuten gesprochen hatte. Genoffe Siegl legte gerade den Wahlausgang des Jahres 1925 und die Ursachen der bürgerlichen Erfolge flar, wobei er unter anderem auch die Zerstörungsarbeit der Kommunisten hervorhob in diesem Augenblide betrat Stern das Verjammlungslokal. Unjer Referent nahm das Ercheinen diefes Abgesandten des Politbüro sofort zum Anlaß, diesem in scharfer und energischer Weise zu sagen, daß er es vorziehen sollte, in eigene Bersammlungen zu gehen oder den Kampf gegen den Bürgerblock zu führen, nicht aber in fozialdemokratischen Versammlungen weiterhin feine Zerstörungsarbeit fortzusehen und mit verleumderischen Argumenten aufzutreten. Und was geschah? Nach den eineinhalbstündigen Ausfüh rungen unseres Genossen, die mit allgemeinen Beifall aufgenommen wurden, wollte Vittor Stern natürlich fofort das Wort haben. Ein Arbeiter sprach sich jedoch in entschiedenster Weise bagegen aus. Darauf wollte Stern einen Ge genantrag einbringen, allein es lam nicht dazu. Lebhafte Proteste führten dahin, daß dann von emem fommunistischen Vertrauensmann selbst beantragt wurde, die Versammlung zu schließen, welchem Antrag auch einhellig zugestimmt wurde. Damit war der Apostel Moskaus erledigt, die Arbeiter verließen sofort das Versammlungslokal und nur wenige Versammlungsteil nehmer blieben noch längere Zeit mit Stern beijammen, der bann wie wir erfuhren, voller Erbitterung über diese spontane Abfuhr durch bie Arbeiter, ohne jegliches Zutun des Referenten und des Vorsitzenden, seine Phrasen verzapfte. $ So endete also der geplante Bernichtungs feldzug des Stern in der letzten sozialdemokrati schen Versammlung mit einem Fiasko sonder gleichen. Arbeiterwähler, nehmt dies zur Kennt nis und bereitet den Kommunisten am Wahltage selbst eine ebenso empfindliche Schlappe! Seid eingedent der kommunistischen fruchtlosen Bolitik und wählet darum die Standidaten der deutschen Sozialdemokratie, die Liste Nr. 4! Die Kriegsbeschädigte, tönnt Ihr anders als fozialdemokratisch wählen? Kriegsbefchädigte, Kr egswisten! au ཆ ༨39* 3༥ Am 27. Oftober werdet auch Ihr zu] den Wahlurnen gerufen. Endlich naht die Stunde, da Ihr jenen antworten könnt. Die Euer Menschenrecht mit Füßen tra ten, die Euch feit Jahr und Tag zum Narren halten und höhnen. Endlich könnt Ihr den Christlichfozialen und Landbünd lern, die gegen eine Aufbesserung Eurer Bezüge stimmten, zeigen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat! Endlich habt Ihr es wieder einmal in der Hand, selber mifzubestimmen, daß in das Parlament die wahren Freunde der Kriegsbeschädigten einzie hen, die leidenschaftlichen Kämpfer gegen den Militarismus, die Anwälte aller Notleidenden und Entrechteten, die Sozialdemokraten! Endlich könnt Ihr wieder einmal mit dafür Sorge tragen, daß die tschechoslowakische Kriegsbes schädigtenschande ausgemerzt werde, daß die Tschechoslowakei aufhört das Land zu sein, in dem der Bettel für die Opfer des Wel.kriegs am geringsten in gan; Europa ist. Endlich könnt Ihr den Bürgerparteien Antwort auf ihr ber logenes Christentum wie auf ihr hohles Deutschtum geben! Endlich könnt Ihr mit dem übrigen werftätigen und ausgebeuteten Volk wieder einen Schritt nach vortvärts tun einer befferen Gesellschaft zu, in der es feine Kriegsbeschädigten und in der es teine Ausbeutung geben wird! Kriegsbefchädigte, heraus an de Front gegen den Krieg, für Euer Recht, für das Recht der Waisen und Witwven! Dieses Recht steht und fällt mit der Sozialdemokratic. Der deutsche Kriegsbeschädigte, der nicht weiter Schaben erleiben will, wählt in ber ganzen Republic am 27. Dtober die Lifte 4 Die politischen Ursachen des Wiener Banttrachs. Otto Bauer über die voliswirtschaftlichen Gefahren des Heimwehrfafcismus. Im österreichischen Nationalrat hat sich Ge- wenn sie erzählt, was in Oesterreich vorgeht, ist nosse Dr. Bauer in einer großen Rede, die genau so geistreich wie die Vorstellung, das Ther auch von der ausländischen Presse bis weit ins mometer jei schuld, wenn es heiß oder falt ist. Ge bürgerliche Lager hinein viel beachtet wurde, wiß spiegeln sich die Dinge, die bei uns vorgehen, mit der Wirtschaft der österreichischen Banken in der bürgerlichen Presse oft in einer verzerrten anseinandergesetzt. Er deckte die Mißstände im Weise wider; das darf niemanden wundern. Sie Finanzministerium und bei der Nationalbant auf, spiegeln sich auch in der heimischen bürgerlichen wies schlagend nach, daß die Krise der Boden- Presse in einer verzerrten Weise wider( Beitertreditanstalt auf die Manöver der Bankokraten feit.) Das Entscheidende ist aber nicht, was die und der Regierung zurückzuführen sei, und wür Leute schreiben, sondern das, was hier geschieht. digte dann die beschämende Tatsache, daß es von Als jener 6. Oktober gekommen war, als jederZufällen abhing, wenn ein Riesentrach vermieden mann endlich gesehen hat, wohin dieses Spiel mit welch ungeheure Zufällen mußte den Herrn Rothschild der Gewalt in reichier wußte, wurde. auf der Jagd suchen und nur der Gnade des Herrn Rothschild dankte man es, daß die Repu blik vor dem Zusammenbruch einer ihrer größ ten Banken bewahrt wurde. Mit Beschämung müsse man feststellen, daß eine Laune des Geld magnaten für das Schicksal des Staates verder benbringend hätte sein können. Ueber die poli tischen Ursachen des Krachs führte Genosse Dr. Otto Bauer nach dem Bericht der Arbeiter Zeitung" folgendes aus: Volkswirtschaft da ist, und welche noch ungeheuerlichere nur mit größter Mühe im allerletzten Augenblid verhütet worden ist, hätte nach meiner Meinung der Bundeskanzler am nächsten Tage unter dem großen und starten Einfluß dieser Tatsache vor die Deffent lichkeit hintreten und sagen müssen: Im Hause des Gehenkten foll man nicht vom Strid und in der Bürgerbiods presse besser nicht von Diftaten reden. Die neuefte Phrase der Bürgerpresse aller Lager ist der Ab wehrkampf gegen sozialistische Diftate", eine Phraje nebenbei, die dem Heimwehrslang entlehnt ist. Nun hat es in diesem Staate nie fozialistische Diktate gegeben. Man mag es be dauern oder sich dessen freuen, die Tatsache steht fest, daß wir nur einmal eine überwiegend soziali ftische Regierung hatten, das Kabinett Tusar, aber auch sie fonnte nur mit Zustimmung der Agrarier regieren. Kein Geringerer als Präst dent Masaryk hat den Bürgerlichen einmal ,, Die Bobenkreditanstalt ist unzweifelhaft infolge sehr deutlich gesagt, die einzige Partei, die revo- sehr alter Sünden zusammeneebrochen: aber das tionäre Errungenschaften für sich durchgesetzt habe, hätte noch lange nicht dazu führen müssen. daß feien die Agrarier mit der Bodenreform. Iman binnen vierundzwanzig Stunden ihre Liquidas Die Reichenberger Zeitung" weiß dierung herbeiführen muß: diefe afute Strife das natürlich besser. Und so orafelt sie:" ist eine Folge der politischen Zustände, die wir im August und September dieses Jahres gehabt haben. ,, Dabei ist die sozialistische Siegeszuversicht, ja Ueberheblichkeit, gar nicht so sehr am Playe. Gewiß, es werden die beiden tschechischen soziali Diese Krise hat mit dem Ueberfall von St. stischen Parteien einen ansehnlichen Erfolg vei den Wahlen erzielen, der aber von genauen Lorenzen begonnen, sie hat sich mit dem Kennern der Verhältnisse nicht auf mehr, als acht Daily Telegraph"-Interview des Herrn Dr. SeiMandate geſchäßt wird. Satten bisher die beiden pel gesteigert und sie hat ihren Höhepunkt mit tichechischen sozialistischen Parteien im Abgeord- der Anfündigung von dem„ tieferen Sinne der netenhause zusammen 57. Mandate, werden sie Demonstrationen ant 29. Sevtember erreicht Diese nach den Neuwahlen wohl im besten Falle nicht Mufmärsche am 29. September baben auch vielen mehr als 65 Mandate zählen. Die Niederlage Mitaliedern dieses Hauses. Landeshauptder Kommunisten, mit der die sozialistischen Bar Leuten und Sandeshauptmannitellverteien so bestimmt rechnen, dürfte wohl nicht so tretern( Mufe: Bureich und Neither!) sehr aut arg ausfallen, wie sie es sich vorstellen und 65 ncfallen. Ich gönne ihnen diese Freude, aber ich Mandate unter 300 haken, fogt man sich in den muß foren. Mehrheit, nicht das Kreisen der jegigen Mecht, aufzutrumpfen und zu dik ein bißchen loftsvielig für den Staat ist diefe Freude gemeten. Icßt sicht doch jeder, daß es nicht mehr weiter geht, jetzt ist doch wohl der Augenblid für die innere Abrüstung und der anständigen WedinSette 5 Ein Mitglied zur Partei ein Feind weniger Tagesneuigkeiten. Wahloffert der K.P.č. Von den früheren 60 Abgeordneten und Senatoren der KPC. fandidieren diesmal nur noch 14. Die anderen wurden inzwischen abgesägt. Wir offerieren neue Kandidaten, ganz frisch geeicht und völlig neu liniert, die alten sind uns in Verlust geraten. ( Das ist uns übrigens schon oft passiert.) Bon jenen Führern", die aus unsern Listen gewählt noch wurden bei der letzten Wahl, entpuppten viele sich als Reformisten". Durch Ausschluß reduzierte sich die Zahl. Ein weit'rer Teil ist dann von selbst gegangen, cs war für die Partei ein Vorteil nur wir haben dann von vorne angefangen und nahmen eine neue Garnitur. Wie lang fie reicht, das wird sich erst erweisen. Wenn sie dem Polbüro nicht brav pariert, dann kommt sie gleichfalls in das alte Eisen und dann wird neuerdings ,, bolschewvisiert". Die allerneu'ste Linie wird gegraben, bie ,, alten" Führer machen„ neuen" Plas, und da wir noch genügend. Borrat, haben, so finden wir mit Leichtigkeit. Erfaß. Und so wird ständig die Partei erneuert" und eben darum bleibt sie immer jung. Ist auch die Plattform manchesmal verleiert, so dreht sie sich doch stets mit kühnem Schwung. Drum wählt auch diesmal uns're Randidaten, fie sind verläßlich revolutionär und werden nicht das Arbeitsvoll verraten Das heißt, zu garantieren ist da schwer. Denn schließlich haben wir genau das gleiche von ihren Vorgängern einmal geglaubt. Gar mancher schien uns treu wie eine Eiche und hat sich doch als„ Renegat" verklaubt." Troßdem versucht auch diesesmal zu spielen in unsrer Randidatenlotterie. Bielleicht zicht mit den Nieten ihr, den vielen, das große Los man weiß bekanntlich nie... H. 2. Start Des Do X Mit 169 Personen.. Friedrichshafen, 21. Oktober. Der Start des Luftschises„ DO X" erfolgte heute vor. mittags um 11 Uhr 15. Das Flugschiff war felt Donnerstag flugflar in der Bucht von Altenrhein. Bisher war der Start jedoch wegen Nebel nicht möglich. Heute herrschte gutes Wetter. Mitges flogen find 10 Mann Besaßung und 159 Fahr gäste. Die Startzeit betrug nur 50 Sekunden. Es wurde eine Stunde rund um den Bodens see geflogen. Die Landung erfolgte so glatt, daß gungen ehrlicher Gegenseitigkeit da! sie laum von den Mitfliegenden gemerkt wurde. Wenn am 8. Ottober so gesprochen worden Außer der jeßigen großen Menschenlast fann noch wäre, so bin ich überzeugt, die Regierung hätte Betriebsstoff für citva 1200 Sm. mitgenommen ganze Volt mit Ausnahme von ein paar werden, so daß also über diese Entferung die vorDuyenden profeffionellen Putschisten hinter sich genannte Personenzahl( 169) befördert werden gehabt. Das hat man nicht getan, man hat feine fann. andre Sorge, als Kämpfe um Verfassungsparagraphen zu beginnen. Und man führt diesen Verfas sungskampf mit Methoden, von denen man doch jetzt schon aus Erfahrung weiß, wie gefährlich sie sind. Wenn es Leute gibt, die alanken daß man uns Sozialdemokraten durch folche offene oder ver- Gestern wurde Rudolf František, der hüllte Drohungen veranlassen fönnte, bei der Ab- am 14. September den mit ihm in Unterfrimmung über irgendeinen Berfassungsparagraphen aus Furcht geaen unfere Ueberzeugung zu stimmen, so möchte ich diefen Herren darovi folvendes ant worten: Es gibt meines Wissens nicht einen einzinen Abgeordneten in diesem Hause. der es mit seiner Ehre und der es mit der licht der Treue gegenüber seinen Wählern, die ihn hierher geschickt haben, vereinbar finden würde, sich durch Drohungen seine Ueberzeugung abpressen zu lassen. Billig davonsetommen! Sieben Moate für den Totschläger des Dester. reichers Böhm. ſuchungshaft des Olmüßer Kreisgerichtes befindlichen, unschuldigerweise wegen Spionage inhaftierten österreichischen Staatsangehörigen Norbert Böhm im Gefängnishof durch einen Schlag auf den Kopf getötet hatte, und der überdies wegen zweier Diebstähle und Expressung angeflagt war, vom Geschworenengericht, das die Frage auf Totschlag verneinte, zu sieben Monaten schweren Sterkers verurteilt. Frantisek be hauptete, nur in Notwehr einen Schlag geführt zu haben, der nicht den Tot Böhms hertieren. Es iſt al beiführte, sondern dieser sei beim Ausweichen also begreiflich, daß die heutigen zu Boden gefallen. Unter den Zeugenaussagen Regierungsparteien in der Veratung des Politi. Es hätte wahrscheinlich nenügt, daß der Landesschen Achterausschusses dem Wunsche Ausbud haustmann von Niederösterreich das Weisviel des Wenn Sie nicht den Mut haben werden, das Spiel war von besonderem Interesse die des Gefangegeben haben, auch nach den Neurahlen zu Bondeshauptmannes von Wien nachacahmt und mit der Gewalt aufzugeben, auf alle Drohungen genen aufsehers Dusef, der erzählte, sammenzuhalten, um idem forialiſtien Diftan die Arfmärsche verboten hätte. Wahrscheinlich wäre zu verzichten und anzuerkennen, daß die Verfassung wie sehr Böhm vor seinem Tode zu wirlfam entgegantreten zu können: es tann nur sine rife nicht gekommen. und man hätte in der Republik auf keine andere Weise abgeändert leiden hatte, da man ursprünglich glaubte, Verhandlungen geben, aber unter feinen Um suhe Reit gehabt, ohne Roadcäste beunruhigen zu werden kann und wird als auf die, die sie selbst daß er simuliere. Einige der UntersuchungshäftStänden ein Ti wiffent. eine infche Annelenenbeit fachsemäß und vorschreibt, wenn Sie nicht endlich den Mut haben, linge, die als Zeugen geführt wurden, sagten Wenn man überzugten ohne to schmere Werfuite abuumiteln. De stand alle die, die es wagen, sich gegen die legale, gegen sehr belastend gegen Frantisek aus. Das ärztnur 65 Mandate erhalten amit a feroch dem mas in Desterreich aeschah and ne- die gesetzliche. gegen die verfassungsmäßige Lösung iche Gutachten gibt an, daß Böhm ein Gerede von dem forialistinitat o wurde unruhig geworden. Darauf hat men der strittigen Fragen aufzulehnen und irgendeinen abnormal graziles Gehirn und einen läderlich er. Fürchtet man emen forialiſtiften it daran ünd die Porreivondenten der auslän Gewaltstreich gegen die geltende Verfassung zu for sehr schwachen st noch en bau" besaß. Mit Sieg aber wirklich, dann fatwege man lieber, um Sifchen Reitureen schuld die von den Sorig demodern. so zu behandeln, wie es nach dem Gefes ahre einem Wort: nicht der Mörder, der Ermordete nicht die Aufmert amten auf das Ditta su Proten becinilust find Menn iemand haat, das die Rilicht ist, nämlich als Menschen, die das Ver ist schuld! Daily brechen des§ 58 St.-G. begehen und deswegen in lenten, unter dem der Bürgerblock drei Saltung der Times". des Teming", des Jahre lang die Bevölkerung gehalten hat. Herr Totorosh" des Mancheſter Guardian" des Per Saft zu leben sind, wenn Sie es nicht endlich wagen, Frankfurter" oder in aus diesem Erlebnis die Folgerung zu sicken und Spina felbst hat angegeben daß es argent liner Tanchlattes". der 11 Leuchtgas- Tor cines Vaters und seiner sechs Kinder. New Nort, 21. Oftober. In einem Wohnden Volkswillen aufortet wurde und ab co Dautichland var der Mölnischen Zeitung" von den vor allen mehr oder weniger wichtigen Verfassungsweder„ avel" noch„ milde" war.? fto. Sandterreichischen Sozialdemokraten beeinflußt iſt in beſtimmungen das bier durchzusehen, was die mirkbon der Putten!" liebe Meidenberger Ponte, fonft or genau infche Movitelluneen vom Meien uhliche Motimendinfeit des Pandea ift, nämlich die in hause im Armenviertel von New York wurhatte der Sürgerlichen Melthroffe haben wie were whrüstung wenn Sie nicht endlich doan Teeth her Mizefonater diefer Meaie den Mut finden, denn werden fie eine#terreiche rung zu haben scheint( Rebhafte Seiterfeit Unternehmung noch der andern ruinieren so lange, arker hon hicier nolitischen Darleauna gan: hoe bis von der österreichischen Volkswirtschaft nichts sehen, die Vorstellung, die Preffe sei daran schuld, mehr übrig bleibt." reden mir non diefem Fred on Ditta! Und wer denen die Dihlafur des Bürgerblocks ist, wäh Liste 4! im den gestern vormittag ein Vater und seine sechs winder- drei Knaben und drei Mädchen Alter von acht bis 17 Jahren tot aufgefunden. Sie waren während der Nacht durch ausgeströmtes Leuchtgas vergiftet worden. Belte 6. Klaffenlotterie. ( Vom 21. Oktober.) 10.000 K: 40.184. 5000 K: 16.930, 28.566, 44.494, 49.112, 55.248, 57.241, 121.165. 122.059, 126.885, 134.593, 139.921, 156.895. 2000 K: 17.009, 20.850, 32.758, 47.688, 48.230, 52.949, 53.611, 65.995, 78.265, 77.318, 80.534, 83.326, Wenn öffentliche oder Staatsangestellte frant werden... Bom Heilfonds der öffentlichen Angestellten. Ist der Heilfonds der öffentlichen Angestell 96.691, 101.623, 107.795, 113.943, 115.691, 142.716, ten ein soziales Inſtitut? So und anders wird sich mancher Versicherte schon gefragt haben. 147.842, 158.574, 161.632. sagen, daß auch diese nicht ganz vom sozialen Standpunkte aus gerechtfertigt sind, und sie hätten, bei einer besseren Kontrolle, sicher niemals beschlossen werden müssen. Unsere Bertreter der freien Gewerkschaften verlangten sofort in der Sißung, daß diese Verschlechterungen mit Ende dieses Jahres aufgehoben werden müssen, tönnen. Dienstag, 22. Oktober 1929. Bom Rundfunt. Empfehlenswertes aus den Programme.. und Wahlen". Basch: Mittwoch. Deut Prag: 11.15 Schallplattenaufit. 17.25 Deutsche Pre fenadridten. 17.30 Deuife Sendung Sdrift teller beinrich Zimmermann: Mensch und Tier". dhe Arbeiteriendug: Ernst Baul:„ Arbeite: 20.00 Symphonisches Konzert. Solift Alfredo Cafella. Brünn: 11.30: Schallplattenmufit. Deutsche Breffenachrichten. 17.30 Deut dhe Sembung: 1725 Oberrat A. Schwary: Schon eit für Wild. Mahr. tran: 11.30; Schallplattenmufit. 12.30 bis 13.30 Ronsert. 15.00 Ronsert. Breßburg: 11.30 Shall plattenmufit. 12.30-13.30( Sendung, nach Prag und Brünn Ronsert. 13.30 Deutiche Prefenadridten. Schallplattenmu. 16.30 Ronzert 18.35-19.00 Schallplatten16.00 mufit. Daventry: 20.00 Riabier und Violinkonzert. London: 19.45 Bachs Orgelmufit. 20.45 Orchesterlonger, Paris: 19.35 Schallplattenmufit. 21.85 Stonzert. Brüffel: 18.00 Ronsert. 19.30 Schallplattenmufit. Drchefterkonzert. 21.40 Walgerabend. Königswusterhausen: Stuttgart: 19.15 21.15 18.55-19.20 Gutes Deutſch är Jedermann. 19 golüfterhauſen: --20.00 Schweizer Kammermusif. Bern: Basel: 20 00-20.45 Longert. Mailand: 90.30-21.00 Ronzert Orchefterfonsert. Rom: 17.30 Stedholm: 20.00 Delo: 1000 K: 455, 2838, 4983, 5457, 7015, 7781, Die große Unzufriedenheit der Versicherten 8098, 8314, 9577, 10.674, 12.442, 12.880, 18.029, ist ja schon seit Jahr und Tag bekannt. In legs 20.739, 23.685, 24.298, 26.278, 26.819, 27.854, 28.934, ter 3eit aber haben sich die Verhältnisse wie 29.570, 29.917, 30.051, 33.282, 33.434, 35.070, 40.525, derum verschlechtert, die Mehrzahl der Mitglie 41.550, 41.556, 42.796, 54.704, 55.762, 57.331, 58.917, der des Zentralausschusses hat sich einschüchtern 61.663, 63.776, 64.862, 66.862, 70.965, 71.266, 73.769, laffen und hat neue Verschlechterungen für die und daß durch Herausgabe eigener Marten, 74.463, 74.704, 74.894, 74.996, 75.385, 76.682, 82.897, Versicherten beschlossen. Es sollen die Versicher bisher der Briefmarken, eine beffere Kontrolle in feine deutsche und europäische Gembung, 86.206, 86.212, 86.622, 86.763, 89.363, 95.453, 99.334, ten für das erwirtschaftete Defizit im Heilfonds eingeführt werde. Die Herausgabe dieser Mar- Juden und Araber in Balaftina, 20.00 Slawijder bend." Leipzig: 20 30 Der Widerstand der stumpfen Welt. 21.15 Ded 110.750, 110.807, 112.309, 112.492, 114.722, 115.453, der öffentlichen Angestellten jetzt aufkommen. ten ist auch schon in Vorbereitung und dürften wobtemperierte Movier bon Joh. Sebaſtian Bach. Breslau: 115.711, 116.003, 116.616, 117.214, 118.309, 118.912, Trotzdem diese mit 1. November d. J. in Anwendung 1905 Stammermarfil. 20.30 Auf der Fahrt nach Moslau, Ruffisches Theater. München: 20.30 11. 22.45-24.00 Ronzerte 120.360, 125.021, 127.577, 129.883, 133.986, 137.147, fommen. die Versicherten zu den monatlichen, regelmäBamburg: 19.25 Brager Bilder mit musikalischen Illuftratio. nen. 20.00 Abend der Werftätigen. Aus der Welt des Arbeiter. 139.146, 142.224, 147.952, 148.375, 157.296, 157.354, Bigen Beiträgen bei jeder Inanspruchnahme Die bürgerliche Mehrheit im Zentrales. Langenberg: 21.10 Die Hochzeit der Sobeide". DrG 157.430, 158.011, 158.562, 160.656, 165.048, 167.396, des Arztes Zuzahlungen leisten müssen und ausschuß des Heilfonds, geführt von dem Natio- matilches Gebicht von Sofmannsthal Rönigsberg: 18.15 168.515, 170.961, 171.172, 171.217. bei sogenannten außerordentlichen Leistun naldemokraten Bradač, war noch bis vor kurzer Schaljapin fingt. 18.40: Der Arbeiterdichter Ernst Preczang. 19.13 Neues aus aller Welt. 20.00 Diolinkonzert. 20.50 Literatur: gen auch noch 50 Prozent des mit den Aerzten Zeit fehr selbstbewußt und belächelte die Anträge Richard Dehmel. 21.30 Bieber. Frankfurt: 21 30 Orgel Bien: 17.45 Bom Musikdrama zur Kursoper. 18.15 Dänische Arbeiter kaufen eine Volkshoch unferer Vertreter. Schon bei den Wahlen in den onzert. vereinbarten Tarifes zu tragen haben, Bom Schall und bom hören. 19.00 Stumbe ber Rammern für schule. Der Aufklärungsverband der Arbeiter in hat sich doch in der letzten Zeit ein ziemlich gro- wurden die sozialistischen Vertreter sehr brüstbenteuer. 31.30 Remmerquintett für volkstüm Vorstand und die Kommiffionen im Jahre 1927 Arbeiter und Angestellte. Dr. Bad. 20.06 Jagd auf Menfchen: Dänemark, der ein Genossenschaftsunternehmen es Defizit ergeben, das wohl jetzt noch durch den ist und von den Gewerkschaften gegründet wurde, Reservefonds gebedt ist, aber für die laufenden behandelt, die bürgerliche Mehrheit beſtimmte 10.00-10.28 Bon Beruf und Arbeit, hat dieser Tage die Volkshochschule von Roes Mehrauslagen muß der Abgang anderweitig geftand und die Stommissionen gewählt wird. Die Berbi.- Turin: 19.15-20.25 Ronzert. 91.16 2.56 Ordefter Genf: 20.50 Orchesterkonzert ganz einfach von vornherein, wer in den Vor- Rammermusif. kilde käuflich erworben. Diese Volkshochschule deckt werden. Wer an diesem Defizit Schuld ist, Anträge der Minderheit wurden überſtimmt. 3 Kammertrio mit olten Inftrumenten. 0.46 Die Bingtine des war seit 10 Jahren mit start religiösem Ein- foll noch nicht ganz aufgeklärt sein. Tatsache aber einer halbwegs fachlichen Arbeit kam es erst, als Subpole.Rovenhagen: 20,15 Moderne Dialoge. schlag für die reifere Jugend der Landleute be- ist, daß in manchen Bezirksausschüssen die Aus- die bürgerliche Mehrheit nach Abschluß des neuen met Sharp. 20.00 Orchefterfonsert.$ i bersum: 22.25 Menfch und leber trieben worden und hatte halbjährlich eine Teil- gaben um 50 ja 100 Prozent die Einnahmen Aerztevertrages, für den fie allein die Verantwor- Ronzert der sichechifchen Bhilharmonie, Agram: 20.00 Symphonijdes nahme von 150 Schülern und Schülerinnen zu überschreiten. Es wäre unter diesen Umständen tung trägt, jah, daß sie über das Ziel geschoffen Laibach: 17.00 Warschan: 19.25 Schallplattenmufit. 20.30 verzeichnen. Es ist nur ein Zeichen der Zeit, daß sehr dringend notwendig, eine Statistik für alle hatte und ein Defizit unvermeidlich ist. Da erit Bilna: 20.30-21.00 Ronzert. und 21.15 Rongente. Rattowin: 20 30 Moviertonzert. die Schule nun von der Sozialdemokratie über- Bezirksausschüsse zusammenzustellen, damit man gewährte die Mehrheit auch der Minderheit eine ber and Arien. 21.00 Orchesterkonsert. Budapest: 20.00 Ungarische Lie nommen wurde. Der Aufklärungsverband hat jene Bezirke mehr der Kontrolle unterziehen Bertretung in den Ausschüssen und im Vorstand. bisher für die theoretische und allgemein ful- fönnte, die eine so große und übermäßige Jnan Zur lebernahme der Verantwortung und Befei boten. Von den 14 dreiviertel Stunden waren turelle Aufklärung der Arbeiterjugend eine spruchnahme des Heilfonds aufweisen. Vor allem tigung der finanziellen und sonstigen Uebelstände 12 Stunden stodfinstere Nacht. Die Landung er jegensreiche Tätigkeit entfaltet. Er besitzt bereits find es die Bezirksausschüsse in der Slowakei und wollte man auch die sozialistischen Vertreter her folgte bei völliger Körperfrische Dinerts, lediglich Die Arbeiterhochschule in Esbjerg, die die be- Karpathorußland, die fast das Doppelte ihrer anziehen. Dies ist ihnen natürlich bis heute nicht infolge leichten Maschinenschadens. sondere Aufgabe hat, Aufklärung über die poli- Einnahmen verausgaben. Also in Bezirken, in gelungen, weil die sozialistischen Vertreter, für tische, gewerkschaftliche und genossenschaftliche denen der Gesundheitszustand ein sehr guter ist. bas, was die bürgerlichen Vertreter geschaffen mit der Instandhaltung eines Aufzuges in der Vom Aufzug getöpft. Ein Arbeiter, der Tätigkeit der Arbeiterbewegung zu verbreiten. Wäre es nun nicht richtiger gewesen, jene haben, die Verantwortung nicht übernehmen Glasfabrit zu Barva( Italien) beschäftigt war, Auch eine Frucht der Symbiose. Aus Ma- Zustände wie sie bei einzelnen Bezirksausschüs rienbad wird berichtet: Der Bahnhofrestaurateur fen zu einem Defizit führen, abzuschaffen, als die beugte sich bei einer Untersuchung in den Auf Wie uns bekannt wurde, wird ja auch eine zugsschacht, wobei sich der Aufzug, an dem der Gräf in Marienbad, der volle 16 Jahre Pächter Versicherten auch der anderen Bezirke, die allib des Marienbader Bahnhofrestaurants war, sind, durch Verschlechterungen leiden zu lassen? Novellierung des Heilfondsgesehes elektrische Betriebstrom ausgeschal.et war, uner mußte dieser Tage seine langjährige Wirkungs- Wir stehen auf dem Standpunkte, daß eine ftrenge vorbereitet. Die Novellierung fann natürlich nur wartet in Gang setzte und den Arbeiter buchstätte verlassen. Gräf war ein derart wohlgelit- Kontrolle durch Organe des Seilfonds und rüd das Parlament vornehmen. Es spielt daher die stäblich löpfte. tener Mensch, daß sich die tschechischen Minori- fichtslose Bestrafung der Schuldigen in den pas Frage des Seilfonds auch bei diesen Wahlen eine Den Bruder erschossen. In Bernhausen bei tätsvereine einmütig hinter ihn stellten und bei iven Bezirksausschüssen, zu mehr Erfolg geführt Rolle. Wie diefe Novellierung aussicht, wird sehr Stuttgart gerieten Sonntag nachts gegen 1 Uhr den Behörden seine Belassung in Marienbad for hätte und andere unschuldige Versicherte dadurch davon abhängen, wie das Kräfteverhältnis der auf dem Heimwege von einer Wirtschaft die drei derten. Doch half auch dieses Eingreifen nichts nicht zu Schaden gekommen wären. Ferner müßte Parteien im Parlamente sein wird. Unter der Brüder Raiser in einen Wortwechsel, in dessem und Gräf mußte sich dem Diktat der Chauvi- auch eine bessere Kontrolle für die Aerzte ein gegenwärtigen Benvaltung des Ministeriums für Verlauf einer von ihnen den Revolver zog, einen nisten in Prag und Pilsen beugen. Wenn geführt werden, denn es sollen, wie aus den soziale Fürsorge waren zum§ 8 und 10 des Ge- seiner Brüder schwer verletzte und einen anderen wir nicht irren, gehörte doch die Gewerbepartei letzten Mitteilungen des Heilfonds hervorgeht, fetes Verschlechterungen geplant, und außerdem tötete. der Regierungstoalition an. Aus obigem Bei- auch nicht alle Aerzte die Bestimmungen des wollte sich das Ministerium einen größeren Ein- Geiselmord in Afghanistan. ,, Daily Telegraph" spiel können die Gewerbetreibenden unschwer er- Aerzte- Vertrages und der Heilordmung einhalten. fluß sichern. Die Autonomie des Heilfonds sollte meldet aus Allahabad, baz in einer Räumlichkeit kennen, wie weit der Einfluß der deutschen Re- Es ist aber vollkommen verfehlt, die Inanspruch ganz empfindlich leiden, die Verwaltung sollte der Zitadelle von Kabul, wohin bekanntlich der. gierungsparteien reicht. nahme des Arztes bei der ersten Ordination, oder sozusagen den gewählten Vertretern aus den Widerstand leistende Habib Ullah geflüchtet ist, Mord an einem fünffachen Familienvater. dem ersten Besuche dadurch zu erschweren, Sänden genommen werden, was bei diefer sechs Leichen aufgefunden wurden, unter Aus Neutra wird gemeldet: Der Landwirt daß man deutsch- tschechischen Bürgerregierung ja nicht ihnen die Leichen des Bruders des gewesenen Stö Koloman Ambruz wurde auf dem Wege nach die Versicherten ganz einfach das Doppelte nigs, ferner seines Stiefbruders und gewesenen Haufe in der Nähe eines Sumpfes ermordet. der bisherigen Zuzahlungen zahlen Wird der Bürgerblock durch den Willen der Gouverneurs der Provinz Kaldara. Drei Leichen Seine Leiche wies 24 Messerstiche auf. Der Gen- läßt. Werden damit nicht wiederum jene be Wähler wieder ans Ruber fommen, dann ist fonnten noch nicht agnosziert werden. darmerie gelang es sofort, den Fall aufzuklären, straft, die den Heilfonds am wenigsten in Anzu erwarten, bak es im Heilfonds der öffent indem sie die Brüder Ernst und Valentin spruch nehmen? Ist es richtig, daß man jene lichen Angestellten nicht besser wird. Suha verhaftete, die mit Ambruz in Unfrieden Versicherten bestraft, die rechtzeitig den Arzt auf Die Staats- und öffentlichen Angestellten gelebt hatten. Die Verdächtigten leugneten suchen und durch eine nur einmalige Inanspruch sollten aus dem Beispiele des Heilfonds lernen, ministers Groener den wegen Mordes zum Tode suerst, später aber gaben sie zu, den Mann er- nahme auch dem Seilfonds Mehrkosten ersparen, daß ihre Interessen von den bürgerlichen Par- verurteilten und später zu lebenslänglichem Zucht stochen zu haben, schützten jedoch Notwehr vor. während jene Versicherten, die erst lange zuwarteien sehr schlecht vertreten werden. Die fozial- haus begnadigten Landwehrmann Iro che nach Ambruz war Vater von fünf Kindern und hinten und dann bei fortgeschrittener Krankheit eben demokratische Partei, als Vorkämpferin für fo- 12jähriger Strafverbüßung begnadigt. Troche ist terläßt eine in der Hoffnung befind- größere Ansprüche an den Heilfonds stellen müs- ziale Heilfiirsorge ist jederzeit bestrebt, folche zu bereits aus dem Zuchthaus entlassen worden. Er liche Frau, die bei der Nachricht von dem sen, eigentlich besser davon kommen? Die recht- stände zu schaffen, die für die Versicherten sowohl hatte im Jahre 1916 nach einer schweren Ver Tode des Familienvaters wahnsinng wurde. seifige Finansbruchnahme eines Arztes und damit der verschiebenen Seilfonds, als auch der anderen wundung, feinen Urlaub überschritten und war Im Schnellzug Prag- Berlin wurde einem die raschere Heilung sollte unserer Ansicht nach Fürsorgeeinrichtungen erträalich find. Jeber dann wochenlang aus Angst vor Bestrafung plan amerikanischen Getreidehändler die auch vom Heilfonds angestrebt werden. Was die Staats- und öffentliche Angestellte wähle daher los ohne Obdach umhergeirrt. Bei dem Versuch, Brieftasche mit Reisepaß und einem Sereditbrief übrigen Verschlechterungen anbelangt, io ist zu am 27. Ottoker forialdemokratisch! sich durch Diebstahl Nahrung zu verschaffen, be auf über 10.000 Dollars gestohlen. ww www wwwwww.ging er einen Totschlag, den das Kriegsgericht Tragisches Ende großmütterlicher Affenliebe. allen Jahren, in denen sie seit 1869 aufgetreten Gegenden werden ähnliche Wetterverhältnisse dete. Das Oberkriegsgericht sah das Verbrechen im Jahre 1917 mit 11% Jahren Zuchthaus ahaAus Friedland in Mecklenburg wird gemel- find, stets ein falter Winter in den deutschen gemeldet. Auf dem Rigi, dem Pilatus und dem als Mord an und fällte in der Revisionsver det: Am Wochenbett ihrer Schwiegertochter Landen gefolgt. Aus ganz anderen Gesichtspunt- Gotthardt liegt bereits eine etwa 50 Zentimeter handlung ein Todesurteil. traf sich die Arbeitervitive Wilhelmine Wodrich ten ist der bekannte Sonnenfledenforscher hohe Schneedecke. mit der anderen Großmutter. Die beiden Groß- Memery zu demselben Ergebnis gelangt; er Der Gendarmenmörder Ellinger verhaftet. Flüchtiger Rechtsanwalt. Nach Unterschla Die Prager Polizeikorrespondenz meldet: Bei mütter erzärnten sich, weil die eine behauptete. das Kind ähnle dem Vater, während die gründet seine Annahme auf die Wiederkehr der gungen in noch nicht festgestellter Höhe ist seit dem einer Montag von den Inspek.oren Radřabel, gleichen Witterung nach neun Sonnenfleden vergangenen Mittwoch der 47 Jahre alte Rechts- Tom und Salač um 20 Uhr in dem Nachtasyl in andere der Meinung war, es gleiche der Mutter. Es entstand eine Schlägerei uns perioden, alio immer nach einem Jahrhundert. anwalt und Notar Dr. Siegfried Arno mit fei- Brag II, Slimentsta, vorgenommenen Revision bedeutende bedeutende Kälte ner 41 Jahre alten Ehefrau aus Berlin wurde der Mörder Franz Ellinger und fein die Polizei mußte herbeigerufen werden. Die Da der Winter 1829/30 Witwe Wodrich nahm sich den Auftritt der- brachte, so müssen wir diesmal auch damit flüchtig. Nach hinterlaseinen Briefen trägt sich Spießgeselle Vittor Mitrović verhaftet. Dr. Aron mit der Absicht, sich außerhalb Bermaßen zu Herzen, daß sie sich gleich danach auf Im Raushandel erschossen. Sonntag vor dem Hausboden erhängte. Auf Grund gestoßen. Blättermeldungen zulins das Leben zu nehmen. Dr Aron war Belommen wir wieder einen ſtrengen folge einen strengen folge aeriet der Dampfer der Rumänischen Strafverteidiger und Notar und übernahm außer mittags gerieten in Hettau bei Bilin der 51jährige Winter? Aus verschiedenen Anzeichen in der Dampffchiffahrtsgesellschaft König Karo!" dem Fälle der freiwilligen Gerichtsbarkeit, wie Bärtner Adalbert Stry st I mit dem dort beschai Tier- und Pflanzenwelt, die auf lange Erfah in den Dardanellen nach einer stürmischen Fahrt Pflegschaften und Vormundschaften. Am vergan- tigten Stutscher Bernhard Balatka und dessen rungen des Volkes zurückgehen, ist bereits des vom Marmara- Meer auf Grund. Die Basiagiere genen Mittwoch übergab Dr. Aron seiner Schive Sohn Alvis in einen Streit. Obwohl die Ursache öfteren behauptet worden, daß der Winter, der und die Schiffeladung find außer Gefahr. ster, die in seinem Büro auch tätig ist, einen des Streites eine geringfügige war, nahm die uns bevorsteht, besonders streng sein und bald Der Tambfer Dacia" ist aus Monstantinopel dem größeren Brief mit der Weisung. ihn am Sams- Auseinandersetzung einen ernsten Charakter an. iſt ag zu öffnen, falls er bis dahin nicht zurückAls Alois Balatka dem Krysti gegenüber tätlich eintreten werde. Daß auch die Wissenschaft zu gefährdeten Schiff zu Hilfe accilt. ähnlichen, wenig erfreulichen Ergebnissen ge= Zwei Straßenbahnwagen stießen in Buda nis der Verfehlungen Abschiedsworte. fomme. Dieser Brief enthielt außer dem Geständ- wurde, gab dieser aus einem Browning einige Geständ- Schüsse in die Luftab. Im gleichen Augenlangt ist, betont der Meteorologe& Groißmayr pe st zusammen. Sieben Personen wurden blid wurde er aber vom alten Balatka angegriffent, in der Wochenschrift Die Umschau". Nach sei- ich wer. acht Personen leichter ver- Erdbeben in Chile. Die Stadt Antofagasta der Krystl den Browning entreißen wollte. Sienen statistischen Feststellungen ist es eine Erfah- let. Beide Wagen wurden schwer beschädigt. in Chile wurde nach einer Meldung der Asso- bei gab Stryfil einen Schuß ab, der Balatka so rupostatache, daß die Witterung unserer Win Unter den Schwerverletzten befinden sich auch die ciated Prek Samstag von einem schweren Erd- unglücklich traf, daß er tot zusammentermonate in irgendeinem Zusammenhang mit beiden Wagenführer, die lebensgefährliche Ver- beben heimgesucht. Der Sachschaden ist groß. stürzte. Bei der Verhaftung erklärte Krystl, den großen Weberschwemmunoen in Indien und leburgen erlitten. Viele Personen wurden verlegt, ein siebenjähri- teine Mordabsicht gehabt zu haben. Der Browning rechnen. Wunder nimmt. www Amnestierung eines Kriegsverbrechers". Der deutsche Reichspräsident hat, wie die Voss. Jei tung" meldet, auf Vorschlag des Reichswehr Aegypten steht. Immer, wenn aus den nord- Einbruch des Winters. Nachdem es in ganz ges Mädchen wurde getötet. Auch die chilenischen sei losgegangen, als er Balatta cinen. Schlag mit westlichen Provinzen Indiens im Auguſt und Oberbaden während der beiden letzten Tage Städte Calama, Chuquicamata und Tocopilla demselben geben wollte. September Ueberschwemmungen gemeldet wer nahezu ununterbrochen geregnet batte trat in den wurden von Erdstöken heimgesucht. die mit Un- Die Freie Schulgemeinschaft in der Jugendden, und ebenso der Nil ausgedehnte Hoch- Abendstunden des Sonntags plötzlich ein Witte- terbrechungen acht Stunden lang dauerten. Aarch fiedlung zu Leitmerig" ist nun in das zweite Jahr wasser im Sommer und Serbst zeigt, tritt bei rungsumschlag ein. Bei sternerklarem Himmel aus der Stadt Union kommen Nachrichten, daß ihres Bestandes getreten. Während im vorigen Jahr uns etwa ein halbes Jahr später große Kälte wurde in der Nacht zum Montag der Gefrier- sich dort schwere Erdstöße bemerkbar machten. zu Beginn 7 Schüler vorhanden waren, hat sie nun auf. Nun sind diesmal die durch den Indus her unft erreicht. Stellenweise fank die Tempera- Oberleutnant Dinert startete Samstag um 15 Schüler. Es geht also vorwärts, trotz der ungeborgerufenen Wasserkatastrophen besonders tur noch tiefer. Im Hochschwarzwald 3 Uhr 19 Minuten im Roffittener Segelflugge- heueren Schwierigkeiten, die der Sache noch immer furchtbar gewesen, und ebenso erlebt das Nilland herrschte bei ähnlichen Temberaturen Schnee- lände( Ostpreußen) auf einer neukonstruierten bereitet werden. Der Unterrichtsstoff ist ausgedehnt die stärkste Hochflut seit 1878. Dies fann als ein Fall bis zu etwa 700 Metern herab. Die Schneeschwach windmaschine und landete am auch auf jenen des Gymnasiums. Das Schüleralter faft untrügliches Anzeichen für einen ungemein decke liegt ungefähr fünf Zentimeter hoch. ist aller-! Sonntag morgen um 6 Uhr 3 Minuten. Siemit schwankt zwischen 10 und 14 Jahren. Neuaufnahmen ftrengen Winter 1929/30 in Mitteleuropa gel- dinas durch starke Verwebungen sehr unregel- ist der von Ferdinand Schula im Mai 1927 auf- tönnen jederzeit stattfinden, wenn die sonstigen Be ten. Den großen Hochwassern des Nils ist in mäßig. Auch aus den benachbarten Sweizer gestellte Rekord um 35 dreiviertel Minuten über- bingungen erfüllt sind. Auskünfte gibt die Leitung. Dienstag, 22. Oktober 1929. Rach 60 Jahren zum ersten Mal in Tätigkeit. Auf der Halbinsel Samtschatta geriet ber feit 60 Jahren untätige Vulkan Gorelyi, ber 60 Kilometer von Petropawlowft entfernt Tiegt, neuerdings in Tätigkeit. Ebenso entsteigen dem Gipfel des Kljutschewskijvulkans Flammen Dienstmädchen- Tragödie. Wegen Kindesmordes vor Gericht. Schwurgericht des Landgerichts III in es und Lavaströme. Insgesamt sind gegenwärtig Berlin verurteilte die Hausangestellte erfolgt eine Entbindung auf der Toilette, deren werden fortgefeßt. Kleine Chronit. Seite 7 Wie verhalte ich mich bei plögliche Blutungen? Von Dr. med. Lisbeth Fink. Petsch wegen Kindes mords unter Anerken- chen fällt in Ohnmacht; als es wieder erwacht, ist. MädSelbstmordversuch einer Artiftin. In einem mung mildernder Umstände zu zwei Jahren iſt das kind tot. Die junge Sausangestellte lich ein aufregendes Ereignis. Faſt immer wir. Eine plöglich auftretende Blutung ist gewoi ,. Biener Hotel hat sich Sonntag die 36 Jabre alte Gefängnis. Artistin A. K. aus Mähr.- Schönberg mit Lysol und schleppt sich hinaus, verliert ein zweites Mal das aber zum Glück vom Laien die Gefahr weit unter Stangenfchivefel zu töten versucht. Die Rettungs- Ein Mädchen von 24 Jahren aus der Gegend Bewußtsein und wird so von ihrem Dienstherrn schätzt. In der Regel droht dem gefunden Erwach gesellschaft brachte die Lebensmüde in das Wiedener von Weißenfels steht wegen Kindesmords vor den gefunden. Man bringt sie zu Bett, ruft den Saus- fenen die Gefahr des Verblutungstodes erst beim Krankenhaus. In einem an ihre Schwester geGeschworenen. Mit 17 Jahren hatte sie das Eltern arzt. Er findet das tote kind. Zunächst wird das Berlust seiner halben Blutmenge. Das ist bei richteten Abschiedsbrief bezeichnet sic allgemeine haus verlassen in einem Alter, in dem bürger- Mädchen in die Charité eingeliefert, nach acht Tagen einem Körpergewicht von 60 Kilo immerhin das Bebensunlust als Ursache der Tat. liche Töchter noch wohlbehütet und bewahrt find ins Untersuchungsgefängnis, aus dem sie stattliche Maß von über 2 Bitern. Je schneller die Wertvolle Ausgrabungen werden aus Rom und hat in Naumburg eine Stellung an- nach sechs Wochen zu ihren Eltern entlaffen wird. Blutung erfolgt, desto größer ist natürlich die Geberichtet. Auf dent bisher unerforschen Gebiete zwiebeserlebnis gehabt. Sie wurde Mutter, aber fähig gewesen wäre. Aber hat die Weutter wirklich auch schon durch langsam erfolgende Blutungen gegenommen. Unwissend, unerfahren, hat sie ihr erstes Die Obduktion ergibt, daß das Kind lebens- fabr; nur eine kleine Gruppe von Menschen ist der Insel Kos, auf der sich während des römi- der Mann, den sie als Vater des Kindes die Tötungsabsicht gehabt? Es handelte jich um fährdet. Das sind die Bluter, jene abnorm Ber schen Raiserreiches ein Theater befunden zu haben bezeichnete, entzog sich der Versorgungspflicht, weil eine sogenannte„ Sturzgeburt", die eine Ueberfül anlagten, in deren Blut die Gerinnbarkeit stark scheint, entdeckte Dr. Lavrensich eine große Aner nachweisen konnte, daß sie neben ihm noch mit lung der dabei beteiligten Blutgefäße und eine Ent- herabgesetzt ist. Schon an einer geringfügigen Geahl überlebensgroßer Statuen jener anderen Männern Umgang gehabt habe. Sie prozef leerung des Gehirns zur Folge hat. Das Bewußt legenheitswunde oder beim Zahnziehen, können sie Beit in musterhafter Ausführung, die Maiser und fiert und wird abgewiesen. So muß fie allein fein wird bei einem Menschen in diesem Zustand sich verbluten, weil die Blutstillung nicht gelingt. vornehme Franen darstellen. Die Ausgrabungen für das Kind aufkommen, das sie für 20 Mart actrübt die Bedauernswerte muß sich zumindest Erstes und oberstes Gebot bei jeder Blutung monatlich in Pflege gibt. nahe an Bewußtlosigkeit befunden haben. Beden ist die Blutstillung. In zweiter Linie erst kommt Wie hoch lönnen Bellentrager gebaut werden? Das Bemühen, die sogenannten Wolkenkratzer zu Dan kommt fic, erft 20 Jahre alt, nach wesen. Sie beteuert, sie habe das Kind nicht töten gerufenen Blutarmut in Betracht. Die Blutstillung tend ist ihre Ueberlegungsfähigkeit ohnehin nie ge- die Bekämpfung der durch den Blutverlust hervor immer größerer Höhe aufzutürmen, hat dem Vor der Mann gestorben ist, zu vermögenden Leuten als hätte ihm den senebel aus dem Munde genommen, Wunden. Ein feſt gegen die Wunde angedrückter Berlin, zuerst zu einem alten Ehepaar, dann, als wollen, sondern nur am Schreien verhindern. Sie gelingt am einfachsten bei Blutungen aus äußeren figenden des amerikanischen Eisen- und Stahlverbandes Veranlassung gegeben, sich zu der oft auf" Mädchen für alles". Das bedeutet: sie muß die wenn sie nicht ohnmächtig geworden wäre. Lediglich Verband aus keimfreiem Verbandsstoff, im Notgeſtellten Frage zu äußern, bis zu welcher de sol. Schwester gegenüber, die sie hart anfährt, und der teidigung weiß noch andere Umstände anzuführen, Luches oder einer Binde befestigt, dazu bei Blugröbste Hausarbeit verrichten. Ihrer älteren biefe Schwäche habe sie daran gehindert. Die Ver- falle aus frisch gewaschenem Leinen, mittels eines 8n einem fürzlich darüber gehaltenen Vortrage in fie fich faum anzuvertrauen wagt, beklagt sie sich die dafür sprechen: ihre Eltern seien Teine Un- tungen an den Armen oder Beinen die SochlageNew York betonte er, daß der Bau von Häusern Blutarmut und Bleichsucht gelitten. Die Sunger lieboll aufgenommen, als fie aus dem Gefängnis roten Strom in vielen Fällen faſt ſofort zum aberzuweilen über Mattigkeit. Sie hat schon immer an menschen im Gegenteil: sie haben die Tochter rung der entsprechenden Gliebmaßen, bringt den bis zu 200 Stockwerfen technisch zwar feine Schwie rigkeiten biete, daß aber mit dem 75. Stockwerk der jahre des Krieges, die sie in der strengsten Ent- lam. Der Vater hätte zum Unterhalt des Kindes stand. Auch Blutungen aus geplatten KrampfaderErtragswert solcher Säufer aufhöre. Denn die Serwicklung überfallen haben, werden das ihrige getan herangezogen werden können. Und schließlich hätte noten, ja selbst die fleineren, hellrot sprißenden ſtellung und Erhaltung einer noch größeren Höhe, finkende Nacht ist sie auf den Beinen. Immer von eineinhalb Stunden Beit genug gehabt, die lung auf oder laffen sich mindeſtens so lange in haben, sie zu schwächen. Von früh bis in die sie bis zur Ankunft des Hausarztes, also innerhalb Schlagaderblutungen hören unter dieser Behand als es 75 Stochverke seien, erfordere einen derarti ben Kostenaufwand, daß von einer entsprechenden die Kinder threr Arbeitgeber. Jedermann weiß nur wenn sie sich schuldig gefühlt hätte... willig und freundlich und befonders anhänglich an Leiche und alle Spuren des Vorfalles zu entfernen, Schad; halten, bis ärztliche Hilfe erreichbar ist. Berzinsung nicht mehr die Rebe sein Lönne. Häuser Bei größeren Schlagaderblutungen wird man zuGutes von ihr auszusagen. bon 75 Stockwerken seien dagegen noch als eine ge Das Gericht hört nicht auf diese so nahe- nächst ebenso verfahren, in bedrohlichen Fällen funbe Rapitalsallage zu betrachten, ba selbst in Und nun das Unglück: Am zweiten Osterfeier- liegenden Argumente. Möglich, daß es durch die aber zugleich das ganze Glied oberhalb der blutensolcher böhe noch jeder Quadratfuß einen Wert von tag des vorigen Jahres lernt sie einen„ Herrn" Schüchternheit des Wiädchens, das von seinem Ver- den Wunde mittels eines Gummischlauches, eines 200 Dollar besive. Bei den steigenden Grund und kennen, d. h. einen Mann, der in guten Verhält- teidiger recht unzart behandelt wurde, fast höhnisch Riemens, eines Hosenträgers oder Taschentuches Bodenpreisen würden daher im Laufe der kommen- nissen lebt und sie in seine Wohnung mitnimmt.- jedenfalls sehr von oben herab, ungünstig be- umschnüren, vor allen Dingen aber für fofor. ben Jahre alle großen Städte in den Vereinigten Sie sträubt sich zuerst, aber er habe sie gezwungen". einflußt wird. Es ging ia nicht so fein und zart- tige Ueberführung ins Krankenhaus Staaten, vor allem New York, Chicago und Detroit Ein einziges Woil war sie dort. Ein paar Wochen fühlend zu, wie bei der hochgeborenen Gräfin forgen, damit das sprißende Gefäß durch die bazu übergehen müssen, häuser bis zu 75 Stockver später fühlt sie sich wieder schwanger. Sie Monroy. Der Staatsanwalt, der auf vorbedachte Naht verschlossen werden kann. Viel leichter läßt Fett zu errichten. Damit hänge dann freilich eine schreibt ihm, bittet um eine Unterredung, der Mann Tötung unter mildernden Umständen plädiert, besich in der Regel Rasenbluten beherrschen. Es steht völlige Umgestaltung der Straßen zusammen, die kommt nicht, läßt sie umsonst auf der Straße warten. hielt Reat aegen soziales und mensch meist schon, wenn der Patient den Kopf hoch richin vierfacher Höhe übereinander und mit Arkaden Von da ab unternimmt sie nichts mehr. Ihrer liches Empfinden und so kommt ein Urteil tet, den Nasenflügel derjenigen Seite, aus der das für die Fußgänger gebaut werden müßten. Be Dienſtherrin, der die Veränderung auffällt, antzustande, das in weitesten Kreisen befremden muß. Blut fommt, sest gegen die Nasenscheidewand preßt, leuchtung und Lurchlüftung solcher Straßen, die wortet sie ausweichend. Die Geburt erwartet sie das ohnehin schon so hart mitgenommene Geden als vom engen Kragen befreit und falte Um im Jänner. Aber schon am 29. Dezember früh schöpf wird ohne Bewährungsfrist bom Sonnenlicht und von der Luft gänzlich abgeschlossen seien, geschehe dann auf fünstlichem Wege. morgens nach 6 Uhr stellen sich die Wehen ein und auf zwei lange Jahre ins Gefängnis gefchidt! Wie aber diese künstliche Beleuchtung und Durch W füftung vor sich gehen werde, lasse sich heute noch nicht sagen, da dies von Erfindungen abhängig sei, die erft noch gemacht werden müßten. Verspätungen rechnen müssen. Damit die diese Ver fehrsmittel benußenden Arbeiter und Angestellten beim Zuspätkommen in ihrem Betriebe teine Unan Ein neuer Weltrekord. Wissen Sie, daß es einen nehmlichkeiten haben, hat die Verwaltung der argen. Weltrekord für Dauerschaufeln gab? Er betrug tinischen Eisenbahnen an ihre Stationsvorsteher und 352 Stunden und 10 Minuten. Gegenwärtig finden Schaffner ein Formular ausgegeben, in das nur in Chicago erbitterte Rämpfe um diesen Welt Tag und Zeit der Zugsverspätung eingetragen wird reford statt. Acht Menschen haben ihn schon gebro. und das allen, die darum bitten, auszuhändigen ist. chen, nun schauteln sie weiter, bis sie wahrscheinlich Die argentinischen Unternehmer haben diese sogeselber brechen. Diese armen bedauernswerten Menannten„ Regenzettel" stillschweigend anerkannt. schen müssen von jeder Stunde 50 Minuten schaufeind im Schaukelstuhl zubringen. Grammophont. Radio und Mufillapellen sorgen dafür, daß sie bei ihrem schaufeln nicht einschlafen. Gibt es ein besse res Beispiel für den Unfug der Reforbhascherei in unferer sensationslüsternen Zeit? Baläste für 300 Kronen. Reihenweise prangen an den Palästen am Bosporus die Schilder: Zu vermieten". Das Angebot ist so groß geworden, daß die Mietpreise bis auf acht bis zehn Dollar monatlich gesunken sind. Trotzdem stehen die meisten Paläste ob und leer, da die reichen Türken heute mehr Wert auf nach westlichem Stil eingerichtete Wohnungen legen als auf die weiten Säle mit der üppigen Dekoration des Orients Entschuldigungszettel bei Verkehrsstörungen. In Argentinien regnet es zwar nicht oft, aber wenn es regnet, dann gründlich. Und zwar so gründlich, daß die Verkehrsmittel mit erheblichen Die gottesläfterliche Relativitätstheorie. www ( nach meinen Wahrnehmungen ein universeller 3weifel an Gott und seiner Schöpfung ist. Das Hesultat dieser nebelhaften Argumentationen über Raum und Zeit ist ein Mantel, der das entse liche Gespenst des Atheismus bedeckt." Das also sind die besonderen Gedanken" des errn Kardinals, mit denen er die„ unschuldigen Studenten" vom Fegefeuer retten will! Zweifel? Wer darf denn zweifeln? Zweifel ist Sünde! Wobei der Herr Kardinal bedenken sollte, daß schon viele Zweifler, die von der Stirche verdammt und schläge, womöglich einen Eisschlauch in den Nacken und auf die Stirne legt. Nur in den seltensten Fällen gelingt es auf diese Weise nicht, eine Nasenblutung zu stillen; dann ist der Arzt zu Rate fung der blutenden Stelle, im Notfalle durch Auszu ziehen, der durch Verägung oder Verschorstopfen der Nase( bie sogenannte Tamponade), auf rasche Weise Silfe bringen fann. Weit ernster aufzufassen sind die hellrote, schaumvermengte Zungenblutung und die bräunliche, laffeesabartige Magenblutung. Gewiß kann in einer jo verantwortungsvollen Lage wie sie eine lung nur vom geschulten Arzt richtig geleitet wer Lungen oder Magenblutung darstellt, die Behand den, der darum so schnell als möglich zuzuziehen ist. Biel, jogar sehr viel, hängt aber auch vom richtidie Anordnungen des Arztes ab. Afle überflüffigen gen Verständnis der Umgebung des Kranken für und aufgeregten Angehörigen sind aus dem Kran tenzimmer zu entfernen, damit der ohnedies durch die Blutung gewöhnlich aufs äußerste geängstigte Rrante nicht noch mehr aufgeregt und beunruhigt verbrannt wurden, Recht behalten haben. Aber eben gerade deshalb:„ das entsetzliche Gespenst des AtheSPD. Folgende Aeußerungen des amerikanischen ismus" steht vor der Tür! Obwohl Einstein selbst Nardinals O'Connel, des Erzbischofs von Boston, wohl am meisten erstaunt sein dürfte, als Handder früher an mehreren Hochschulen der Vereinigten langer des Teufels angesprochen zu werden. SchlichStaaten tätig gewesen ist, verdienen etwas niedriger lich hat die Relativitätstheorie mit Atheismus jo sehängt zu werden. In einem Hirtenbriefe zieht der viel zu tun, wie der Herr Kardinal mit der RelaStreitbare Herr Kardinal gegen die„ Falschen Philo tivitätstheorie. Ob er sie überhaupt jemals gelesen ophien" zu Felde, die sich vor allem in der Ein hat? Das eine allerdings ist ihm sicher zu glauben, wird. Dazu ist umso weniger Veranlassung als steinschen Relavitätstheorie breitmach- daß ihm Einsteins Auffassungen von Raum und Zeit die Erfahrung lehrt, daß zum Glück selbst beträcht ten:„ Ich habe meine besonderen Gedanken bezüg„ nebelhafte Argumentationen" geblieben sind. Die liche Blutstürze kaum je das Leben unmittelbar gesich der sogenannten Theorien, die Einstein heraus- fer Hirtenbrief stellt ein würdiges Seitenstück dar fährden. Neben der seelischen Beruhigung ist für gebracht hat, bezüglich der Relativität und seinen zu dem Schildbürgerstreich jenes amerikanischen Staa- völlige Körperruhe zu sorgen. Es empfiehlt sich nebelhaften Auffassungen von Raum und Zeit, und tes, der verbot, daß die Darwinsche Ab. dabei, soweit vom Arzte nicht anders beſtimmt all das scheint mir nichts anderes zu sein als ein stammungstheorie öffentlich gelehrt würde wird, Bettruhe in Rüdenlage, beim Lungenkranken Versuch, die Wasser zu trüben, so daß die unschulda sie den Lehren der Bibel widerspräche. Auf digen Studenten, ohne gewahr zu werden, daß diese Art werden Sie wohl schwerlich den Wert und sie ins Uferfose treiben, in ein Reich der spekulativen Sinn der Bibel beweisen, Herr Kardinal! Vor allem Gedanken verschleppt werden, dessen einzige Basts aber: Schuster bleib bei deinem Leisten! am besten mit gut erhöhtem Oberkörper. Ein leicht erreichbares blutstillendes Mittel ist die Eisblase, die allerdings wegen der Gefahr einer Erkältung nur fürzere Zeit hintereinander( eine viertel ris eine halbe Stunde) beim Lungenkranken in den Naden oder auf die Brust, beim Magenkranken auf den Leib zu legen ist. Uebernähung der blutenden Stelle in Betracht. Die Hämoriadalblutung ist nur ausnahmsweise so stark, daß sie nicht dura) festes Zusamisenpressen der Gesäßhälften unter Zubilfenahme blut. stillender Salbe oder Zäpfchen zum Stillſti ide läme. Kommt man damit allein nicht aus, dann ist der Eisumschlag, der mit blutstillenden Mitteln getränkte Drudverband oder die Ausstopfung des Afters mittels eines fingerdiden, ca. 20 Zentimeter langen, mit Jodoformgaze umwidelten Gummi. der blasierte Mann ohne Erregungszustände und heit warten sie auf die Mitglieder ihrer Runde, und Das Café mit... Zudungen um den Mundwinkel, ist unbekannt. In jede Bewegung der Tür zieht ein automatisches Auf- Fälle, bei denen trop zwedmäßigster Behandlung civig wiederkehrenden Medewendungen wird fleißig blicken von der Lektüre nach sich. Kommt der Rich eine Blutung nicht zum Stehen kommt, sind im SPD. Seit Jahr und Tag verkehren hier die geschimpft und spektakelt, und es handelt sich daber tige, so bedarf es nicht erst umständlicher Formali- allgemeinen selten. Dann kommt, wenn auch die felben Menschen und bilden eine einzige große, nur keineswegs um Temperamentsausbrüche über arti- täten: die schon bereit liegenden Karten plätschern Einsprißung gerinnungsfördernder Mittel unter die felten durch Zugang vergrößerte, durch Abgang verstische Fehlleistungen, ſondern um Gemütswallun munter auf den Tisch und entscheiden unter Um Haut oder in die Blutader versagt, als letztes Mitringerte Familie. Es ist durchaus teine homogene gen, die in der Trauer über Geldverluste ihre Urständen darüber, ob morgen ein Wechsel eingelöst, tel die Operation, bei der Zungenblutung die Gesellschaft, die sich in diesem Lokal ein Stelldichein sache haben. die Miete bezahlt, ein anständiges Mittagbrot ver- fünstliche Gasbrust, bei der Wagenblutung die gibt. Die Männer, die hier verfehren, gehören den Einige Tische pflegen noch die vornehme Art zehrt werden kann. Irgendwo jiyen die Frauen unterschiedlichsten Dent- und Gefühlsbereichen an des Aufnotierens der Gewinn- und Verlustpunkte oder die Freundinnen dieser Männer. Manchmal und befinden sich in den verschiedenartigsten gesell- und nehmen die Auszahlung der Beträge veim Ab- sind sie nicht informiert darüber, was ihre Man Ichaftlichen und ökonomischen Bofitionen. Troydem schluß der Partie vor. Zumeist aber traut man ner treiben. Wanchmal aber auch sind sie recht fühlen sie sich wesensverwandt, und was sie mitcin dem Partner nicht über den Weg und verrechnet wohl im Bilde, billigen den Weg, den ihre Wäänner ander verbindet, das ist der Hang zum Kartenspiel nach jedem einzelnen Spiel Allzu lange hält jedoch einſchlagen, um zu einem Nebenverdienst zu geund die Neigung zum Aufenthait im Kaffeehaus. die Fähigkeit, in bar bezahlen zu können, nur selten langen, und bangen nicht weniger als diese um die Jeber fennt jeben, und wenn die Bekanntschaft in vor. Hat der eine oder andere zehn oder zwanzig Gunst der Karten. aller Regel auch nur eine an diesen Raum gebun Mart verloren, so nimmt er, unter stiller Duldung Von besonderer Delikatesse ist der Beruf der dene Angelegenheit ist und außerhalb dieser Wände der Mitspieler, die die Barbestände des Partners Kellner in diesem Lokal. Es wird nicht nur von und grün überzogenen Tische leine Gültigkeit hat, gar nicht höher tagiert hatten. Bleistift und Papier ihnen erwartet, daß sie Speise und Getränke aufso ist sie dennoch eng genug, denn es ist in der wich zur Band und„ malt an". wie der Fachausdrud tragen, sondern auch, daß sie die Zeche im Eventual. robres und legten Ende, wenn alles dies nicht tigste und wahrhaftigste Teil ihres Lebens, den die lautet. Er wird schon nicht durchbrennen, der fall treditieren und womöglich noch einen unerheb. nüßt, die Hilfe des Chirurgen am Platze. Besucher dieses Kaffeehauses hier abrollen lassen. Schuldner; das weiß man, denn er wird doch nicht lichen Betrag baren Geldes vorschießen, der dem Eigentliche Berufsspieler befinden sich laum unter seine zweite Heimat aufgeben um einer verhältnis. Verlierer die Heimfahrt ermöglicht und ihm ein lust hervorgerufenen Blutarmut- sie äußert sich ihnen, aber doch laffen sie sich auch nicht unter die mäßig geringen Schuld willen Aber man weiß fleines Bewegungsgeld beläßt. Als Gegenleistung in Blässe des Gesichtes, Erschöpfung, Durit, in harmlosen Gelegenheitsspieler rubrisieren, und die auch, daß er nicht schon am nächsten Tage in barer haben sie, sozusagen, Familienanschluß, und es ist schweren Fällen Flimmern vor den Augen, Obren Wahrheit liegt in der Mitte. Diese Leute haben Münze feinen Verpflichtungen nachkommen, sondern ihnen gern gestattet, sich als stiebiß zu betätigen und sausen. Schwindel und Ohnmacht soil nicht eher einen bürgerlichen Erwerb: ein Geschäft, eine Stel- versuchen wird abzuspielen" So haben diese mit nachträglicher Stritit eines Spielverlaufes nicht begonnen werden, bis die Blutung verläßlich, ober auch wirklich verläßlich versorgt ist.! onst fönnte es lung, eine Vertretung, aber es langt nicht bei ihnen, Spieler eine Menge Konten im Kopfe; der Gläubi- hinter dem Berge zu halten. and so spielen sie, weil sie hoffen, mit gewonnenem ger des einen ist der Schuldner des anderen und Ewig unsichtbar bleibt der Wirt, und mit Recht poslommen, daß die Blutung wieder von neuem Belbe ihre Lebenshaltung aufbessern zu können. Sie morgen schon, wenn die Skarten es wollen, fönnen gilt von ihm, was die Spieler in den refignierten beginnt. spielen nicht falsch, aber sie spielen interessiert und Gläubiger und Schuldner ihr Verhältnis zueinander Augenblicken philosophischer Selbstbetrachtung sagen: verschmähen es in aller Regel feineswegs, alle ge- vertauscht haben. daß er hier der einzige ist, der auf die Dauer botenen Chancen auszunuzen, auch wenn sie jen Einige sitzen herum und lesen Zeitungen. Aber gewinnt. feits der Fairnek liegen. Der gleichgültige Spieler, diese Betätigung ist nur ein Notbehels. In Wahr. Mit der Bekämpfung der durch den Blutver Drago. Berbreitet die Arbeiternrelle. Beite 8. Mittellungen aus dem Bublifum. Das Beste tür ihre Augen Refert Optiker Deutsch, Prag. Palais Koruna. 1882 Freitag, den 25. Oktober, 8 Uhr abends findet im Saale der Urania, Brag II., Smečfagaffe, eine Sport Eulelere Öffentliche Wählerversammlung * Spiel Körperpflegt Arbeitersport. Der Lauf Oner durch Prag entlang der Mol. dan", welcher Sonntag von den Prager Arbei der deutschen Sozialdemokratie statt, in der die Kandidaten Genoffe ter Pfadfindern über die Strecke Vyšehrad. Felfen- Stefanitbrüde( 4 Stilometer) veranstaltet Dr. Emil Strauß, Mitglied der Landesvertretung, und Franz wurde, ergab folgende Ergebnisse: 1. Jos. Bena( 89. Abteilung soz. Pfadf.) 13: 15.6 Min.( im Vorjahr 13: 16.4), 2. Hornof( Tschausch bei Brüg, 13. Abt.) 13: 16.6 min., 3. V. Smid( 135. Abg. SSP.). 25 Läufer erreichten das Ziel, zwei gaben auf. Die feuchte Witterung und das schlüpfrige Pflaster waren schwere Hindernisse für die glatte Abwicklung des Laufes. Unterwegs ereigneten sich eine Reihe von Stürzen. Die Organisation des Laufes durch die Bereinigung der sozialistischen Pfadfinder war mustergültig. dem ASV Bürgerlicher Sport. war ein Sieg der technisch besseren Elf. Nehyba, Bantbeamter, sprechen werden. Wähler, kommet, höret, urteilet! Ein Leichtathletik- Länderkampf Ungarn gegen Italien fand Sonntag in Genua statt, den die Ungarn mit 78: 64 Punkten gewannen. Kunst und Wissen. ef. " Dienstag, 22. Oktober 1929 Spielplan des Tschechischen Nationaltheate. Dienstag: Woran liegt es?" Mittwoch nachmit tags: Der Heilige Wenzel"; abends:„ Don Juan Donnerstag: Der fliegende Holländer". Freita Don Juan". Samstag nachmittags: Der Geili Wenzel": abends:" Pildame". Sonntag nachmit tags: Die zwei Witwen"; abends:„ Der Heilig Wenzel". Montag nachmittags: Psohlavci" abends: Die verkaufte Braut". Dienstag: Don Juan". Mittwoch nachmittags: Großmütterchen fest fort": abends:„ Der Heilige Wenzel". Spielplan des Ständetheaters. Dienstag ,, Rusalta". Mittwoch nachmittags: Der Rug": abends:„ arl und Anna" Donnerstag:„ Die heiligen Flammen". Freitag:" Woran liegt es?" Samstag abends Die heiligen Flammen". Sonn. " tag nachmittags: Starl und Anna"; abenbi: Rusalla". Montag nachmittags: Das Ramel gebt durch das Nabelöhr"; abends:„ Oberst Spec". Dienstag: Die heiligen Flammen". Mittwoch nach. mittags: Der Biberpela"; abends:„ Die lustigen Weiber von Windsor". Literatur. unterscheiden zwischen dem evolutionären ( Staatsder Herren A. Onnon, 2. Salleur, G. Prevost und S. Ma a s. Die persönliche fünstlerische Ein neues Buch Renners. Note dieses Kammermusikensembles ist ein im dyna Wiener Arbeiterfußball. Helfort geg. Nordwien Karl Renner hat uns in den letzten Wochen mischen und rhythmischen Sinne aufs äußerste zu4: 0( 2: 0), Phönig Schwechat gegen Hacking 6: 0 gespistes virtuoses Spiel. Das Gefühlsmoment wieder zwei Bücher geschenkt: eines, in welchem das 3 0), Rennweg gegen Columbia 21 2: 1( 0: 0), lommt im Vortrage dieser Künstler weniger zur Lebenswert des eben 75 Jahre alt gewordenen Karl St. Veit Gaswerk 8 gegen Feuerwehr 1: 1, Post- Berliner Operngäste. Eine Wohltätig Berliner Operngäfte. Eine Wohltätig Geltung; auch ihr Temperament ist mehr gezügelt autsky dargestellt wird, und eines, das sich mit gewerkschaft gegen Rußdorf 5: 2( 1: 1). Freund feitsvorstellung zu Gunsten des Lungen- als leidenschaftlich. Das Programm des Konzerter ökonomischen Problemen der Gegenwart und Zuschaftsspiele: Rudolfshügel gegen Rapid Ling 4: 2 franken- Erholungsheimes Wran, bei der 2. M. enthielt drei Neuheiten und ein klassisches, allen an funft befaßt. Von dem letzteren Wege der ( 3: 0), Red Star gegen Red Star Snittelfeld 2: 2 Mozarts göttliche Buffo- Oper Figaros deren Werken weit überlen Streichquartett( in Verwirklichung", Betrachtungen über poli( 2: 0). Hochzeit" zur Aufführung im Neuen Deut 2- Dur) von W. A. Mozart, das die Brüsseler tische Demokratie, Wirtschaftsbemokratie und Co. Der Waldlauf des Wiener Arbeiter- Turnvereins chen Theater gelangte, gab Gelegenheit, zwei übrien mit blinker Atturatesse im sialismus, erschienen bei J. H. W. Dieb Nachia., Ber fam Sonntag zum Austrag. Im Einzellauf siegte jüngere, in Prag noch unbekannte weibliche Sträfte Technischen und mit delikater Mangdifferenzierung lin SW. 68- foll hier die Rede sein. Der Kerngedanke des Buches ist der, daß die Sanzl( Liesing) in 16: 41.8 von Wathas( ASV.) der Berliner Staatsoper kennen zu lernen: spielten. Das zur Einleitung gespielte fünfsäßige 16: 47.3 Min. In der Mannschaftskonkurrenz ge- Delia Reinhard als Gräfin und Gitta Quartett von dem nordischen Tonsezer Jean Si- Umwandlung der kapitalistischen Gesellschaft in den wann wat 10 mit 85 Punkten vor dem Wat 12 und Alpar als Cherubin. Beide Künstlerinnen reprä- belius zeigte ausgesprochen Klassische Haltung in Sozialismus nicht ein einmaliger Att, sondern das der Form und namentlich im langsamen Mittelsat Ergebnis einer längeren Entwicklung ist. Es ergibt jentierten eindrucksvoll die Berliner Opernkunst. Den größeren Erfolg hatte Gitta Alpar; ein gehaltvolle Tiefe. Weniger überzeugt haben die bei- fich, so führt Renner aus, daß der Sozialismus nicht „ Pro Cherubin von geradezu idealer Vollkommenheit; im ben dem" Pro arte" Quartett gewidmeten romani- eine Art Schöpfungswunder ist, das eines Tages In den Spielen um die Staatsmeisterschaft der Besitze einer zwar nicht großen, aber schönen und schen Streichquartette, das aus dem Jahre 1926 plöblich in Erscheinung tritt, sondern ein Ent. Amateure fiel Sonntag die Vorentscheidung: die reizvollen Sopranstimme, die durch edle Gesangsstammende dreijähige von dem Italiener V. Rieti widlungsprozeß, der durch Jahrzehnte vor Endspiele tragen DFC. Prag und AFK. Kolin aus. fultur und musterhafte Atemtechnik getragen wird, und das aus dem Jahre 1925 stammende vierteilige dem Umschlag sich vollzieht, freilich von den Herr von dem Franzosen D. Milhaud. Beide begnü- ſchenden gewaltsam gehemmt und entſtellt oder gar DFC. besiegte im Rückspiel die Brünner Mor. entzückend natürlich und voll Anmut im Spiel und Slavia verdient mit 9: 2( 4: 2). Die Brünner im Mozartstil vorbildlich beraten, kurz ein echter gen sich mit artistischer technischer und dynamischer mißbraucht, von uns verkannt oder gering geachtet, enttäuschten auf der ganzen Linie und hatten gegen Cherubin als füßer Schlingel im Sinne Mozarts, Spielerei, gehen mehr auf die äußere als die innere aber dennoch in den Tatsachen gegeben und gleichsam den mit Elan spielenden DFC. nicht viel zu beſtelden man uns hoffentlich einmal auch in anderer Wirkung aus und lassen es auch an der entsprechen- unter der Schwelle des sozialen Bewußtseins gelen. Bei DFC. war der Angriff der beſte Teil, der Eigenschaft präsentieren wird. Delia Reinhard Namentlich das Quartett Milhauds wirkte in seinen des Proletariats bloßzgelegt und vollwirksam ge den Durchführung in thematischer Hinsicht fehlen. halten, bis er eines Tages durch die befreiende Tat traft gewonnen hat. Aber troydem konnte man auch nicht nur im Spiel, sondern auch in gesanglicher Gelegenheitsskizze denn als künstlerisch planmäßig Wachsen der Dekonomie und der Revolutionen, durch die Einstellung Baldins viel an Durchschlags ist als Gräfin von durchaus aristokratischer Haltung, furzatmigen Säychen eher als flüchtig hingeworfene macht wird". Man muß im Sinne von Marx streng in diesem Spiel die Wahrnehmung machen, daß Sinsicht durch den Adel und die vornehme Art Salves und Verteidigung nicht ganz auf der Höhe ihres Gesanges. Leider scheint eine fleine Indis. durchgeführtes Werk. Die berechnend virtuoſe Sat die sich rudweise vollziehen. find, speziell Steffl und Jimmy, die neben einzel- position diese Künstlerin großen Formats daran ihren Schlußsägen läßt übrigens deutlich den Zwed manier dieser beiden romanischen Quartettchen in Die Arbeiterschaft hat sich in vielen Ländern nen schönen Momenten auch sehr schwache Momente gehindert zu haben, uns ihr ganzes können und die ihren Schlußsäßen läßt übrigens deutlich den Zweck hatten. AFK. Solin gewann gegen Sparta ganze Schönheit ihrer Stimme zu offenbaren; denn ihrer Widmung erkennen. Das wie immer bei dle- die politische Demokratie erobert, fie muß nun die soschirsch auf Prager Boden 2: 1( 0: 0). Essie ging erst in der zweiten Arie mehr aus sich nahm das Spiel der Brüsseler Künstler mit freund auf das Wirtschaftsleben übertragen. Das geschieht sen Musterkonzerten zahlreich erschienene Publifum Wirtschaft demokratifieren, die Demokratie auch heraus, während der erste unter Sprödigkeit des Profi- Meisterschaft. Sonntag trugen die Profis Tones litt, der die Sängerin zur Vorsicht zwang lichstem Beifall auf, hatte aber nicht immer Anstand entweder mit Hilfe der öffentlichen Körperschaften tonation is Gemeindesozialismus, Sozialver wieder ihre Ligaspiele aus, die von den„ Favori und auch die Reinheit ihrer Intonation trübte. genug, auf die Konzertunfitte des Zuspätkommens snsicherung) oder durch freie Schöpfungen der Arten" gewonnen wurden. Feststellen kann man, daß Als dritter Gast des Abends hätte Fran Zilly verzichten. beiterklasse( Gewerkschaften, Genossenschaften, Stul Spartas Niedergang unvermeidlich fort de Barmo die Susanne fingen sollen, hatte aber Die Bildungsstelle des Verbandes der Banks und turorganisationen). Wie fich das allmählich vollzieht, chreitet und für den angestrebten Meistertitel ernst leider abgesagt, so daß Fri. Melan die Partie Sparlaffenbeamten, die auch in den früheren Jah- wie der Staat immer mehr Einfluß auf die Birt lich nicht mehr in Frage kommt, troz Haftl und wieder fang, diesmal übrigens trop einiger muji- ren für ihre Mitglieder Theatervorstellungen in der schaft gewinnt, wie die freien Organisationen der der Neuerwerbung Bressanis( ehemals DFC.). falischer Schnitzer bei weitem besser als die beiden Kleinen Bühne und im Neuen Deutschen Theater Arbeiterklasse sich im gesellschaftlichen und Wirk verlor gegen Vittoria 1: 3( 1: 2); ersten Male. Georg Szell dirigierte seinen sowie Konzerte und Vorträge veranstaltete und ihnen schaftsleben immer mehr zur Geltung bringen, das daß Viktoria siegte, lam nicht überraschend, doch Mozart wieder mit herzerfrischender Freude am die Teilnahme an zwei philharmonischen Konzerten alles wird uns im einzelnen dargetan und daraus zeigte sie nicht das Spiel, welches einen Erfolg Werke, faszinierend im Rhythmns, beglückend im vermittelte, veranstaltet heuer als erstes ihrer Kon- die Folgerung gezogen, daß die Sozialisierung sich rechtfertigen würde. Da aber die Sparta Elf bis Dynamischen. zerte am 24. und 25. Oktober im Mozarin Teilfunktionen vollzieht, daß sie jede Funktion auf die robuste Verteidigung noch um vieles schlech Fünfzigsahrfeier des DDV. Der Prager deutsche teum um 8 Uhr abends einen Konzert und getrennt erfaßt, daß sie auf allen Teilgebieten ganz ter war, mußte Viktoria wenn sie auch das Dilettantenverein beging am 19. b. M. bas Jubl Bortragsabend unter dem Motto„ Balladen- verschiedene Wege geht und daß also die Bor. schönere Feldspiel zeigte- gewinnen.- Slavia läum seines fünfzigjährigen Bestandes durch eine abend", an welchem die ehemaligen Mitglieder des stellung einer Zotalsozialisierung auf fonnte mit viel, recht viel Glüd ihr Spiel gegen Festvorstellung in der kleinen Bühne, deren„ welt- Neuen Deutschen Theaters, die Herren Josef einen Schlag ein Ungedanke ist." Čechie Karlin auf dem Vorstadtplatz mit 3: 1 bedeutende Bretter" diesmal unter den begeisterten Schwarz und Arthur Fischer- Streit- Manches ist in dem Buch Renners vielleicht ( 1: 0) gewinnen, und zwar durch den Umstand, Auftritten der Prager Amateurschauspieler erbebten. mann mitwirken. Am Klavier Frau Senta West- übertrieben polemisch gefaßt, so die Einwände gegen daß die Karolinentaler feine Torschützen haben. Im Leben dieser Stadt nimmt der Verein unter land- Schwarz. Zum Vortrag gelangen: Stinder- den bekannten Sozialisierungsplan Otto Bauers oder Der Dritte im Bunde der 3: 1- Niederlagen ist der den deutschbürgerlich- liberalen Organisationen eine totenlieder von Gustav Mahler, Arie des Hans Hei zu deffen Theorie von der Bause stischen zwei ReZeplizer Ft, welcher Sonntag in Kladno angesehene Stellung ein, die er sich durch sein ling, Ansprache des Hans Sachs: Verachtet mir die volutionen. Aber das sind kleine Schönheitsfehler, vom Sk. ebenfalls geschlagen wurde, und zwar humanitäres Wirken das Erträgnis seiner Vor- Meister nicht. Möride: Feuerreiter, Th. Fontane: die an dem Gesicht eines Buches nicht viel ändern, 1: 3( 1: 1). Die 2. Liga trug folgende Spiele stellungen fließt gemeinnüßigen Zweden zuer- Schloß Eger, K. F. Meyer: Miltons Rache, R. M. aus dem man sich manche Anregung holen und aus: Meteor 8 gegen Čechie 8 1: 0( 0: 0), S. Nawarb. Was seinen Spielplan betrifft, so gibt er Rille: Erscheinung Samuels vor Saul, F. Werfel: einiges lernen kann. chod gegen Slavoj Žižkov 6: 1( 1: 1), St. Rako nicht immer Anlaß zum Jubilieren. Es hat den Polarballade, M. Brod: Der Großlaufmann, Sranitz gegen Viktoria Pilsen 4: 1( 2: 1), Nuselsky Anschein, als ob aus allzu starker Betontheit iradi- met: Rapport, O. Pick: Die Pferde, sowie Vorträge SH. gegen S. Liben 5: 3( 2: 1). tionellen Geistes sich eine Sterilität entwidelt, die aus Werken von R. Fuchs und Bezruč. Sonstige Ergebnisse. Prag: Sportbrüder geg. Leben und Geist unserer Zeit nicht zu geistigem Festvorstellung( anläßlich des Staatsfeiertages): Slavoj VIII 2: 2( 2: 1).- Kladno: DFC. Bud Ausdruck gelangen läßt. Dieser Eindruck wurde Gastspiel Friß Wolff: Carmen. Montag, den 28. weis gegen Stročehlavy 3: 2( 1: 1).--Brüg: durch die Wahl der Stüde, welche zur Aufführung d. M. wird Fris Wolff, der gefeierte Helden- tion mit Criak x 127 451 V11/ 27 am 14. Me 198, bemillet. Schwalbe gegen NSV Saaz 2: 1( 1: 0). Dug: gelangten, verstärkt; man gab Saltens uninter- tenor der Berliner Staatsoper, im Neuen Theater DSK. Brüg gegen DSS. 6: 1( 1: 1). Eger: anten Eina'ter Ernst des Lebens" und ein un gastieren. Zur Aufführung fommt" Carmen" Sparta Karlsbad gegen TSV. 3: 2( 1: 1), Sport- bedeutendes Lustspiel Hofjuden". Und das in einer mit dem Gast als Don José. Dirigent: Szell. brüder geg. DSV. Asch 9: 4( 2: 2). Grastig: Beit, in der sich allerorten Studios aufmachen, um Anfang 7 Uhr.( Abonn. aufgeh.) Vorverkauf ab DFC. gegen FC. Eger 4: 2( 3: 2). Schwaderaktuelles Theater zu spielen! Vielleicht heute. bach: Starlsbader FK. gegen SK. 5: 1( 3: 0). überlegt sich die Leitung des DTV einmal, welche Teplitz: TFS. Amateure gegen DSV. Staaden große Aufgabe ihr aus dieser Forderung erwächst, 7: 0( 1: 0). Turn: SN. gegen Sportbrüder welche Ehre es für den Verein bedeuten würde, dem Schredenstein 3: 1( 3: 1). Aussig: DSN. gegen Prager deutschen Kunstleben eine neue Note zu SpVg. Bodenbach 1: 1( 1: 0). 9e sto mi: Lo- geben und die künstlerischen Energien seiner Mitbositzer Ft. gegen DFS. Nestomis 2: 1( 1: 0). glieder, die am Jubiläumsabend mit Begeisterung Bensen: DFS. Komotan gegen Sportbrüder 4: 1 literarische Dupendware sehr gut spielten, zur Dar ---- O ―el. ( 8: 1). Gablonz: BSst. gegen St. Reichenſtellung wertvoller Stücke zu nüßen, wer inches 13 maher wird in Liebls Inszenierung Samstag, den Premiere: Rivalen". Rivalen" von Zud 26. d. M. im Neuen Theater zur Erstaufführung gelangen. Hauptrollen: Frl. Lamond und die Herren Hölzlin, Santsch), Leitgeb, Padlesak, Renner, Strauß, Trent Trebitsch). Anfang 7½ Uhr( 21-4). Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. E. St. Serausgeber: Dr. Ludwig zech. Chefredakteur: Wilhelm tener Berantwortlicher Redakteur Dr Emi. Strauß Brag Druck: Rota A. für Beitung und Buchdruck, Breg Für den Druch verantwortlich Otto So.: n. Brag Die Beitungsmarten rantatur wurde von bez Bolt- Zelegraphen Das Buch, auf das Sie warten! MIT GRAF ZEPPELIN UM DIE WELT Dienstag( 17—1):„ Romeo and Julia". Mittberg 3: 3( 3: 1). Reichenberg: TSSt. Gab- der wird auch unter den heutigen Jungen Iong gegen DSV. Reichenberg 5: 2( 2: 1).-rische Kräfte finden, welchen sich das Berufstheater woch( 18-2), 7 Uhr, Gastspiel Emmy Sturm: Brünn: DSV. gegen Sportbrüder 11: 0( 5: 0), aus irgendwelchen Gründen verschließt, und die zu Die erste Beste". Donnerstag( 19-3), 7½ BSK. gegen Kral. Pole 1: 1( 1: 0), S. Proßnitz fördern sich lohnen würde. Am Sonntag fand noch Uhr: Tosca". Freitag( 20-4), 7 Uhr, Gastspiel gegen St. Zidenice 4: 2( 4: 1). M. Ostra u: ein Festabend statt, zu dem sich außer der Prager Emmy Sturm: Die erste Beste". Samstag MOSC. gegen DSV. Wittowig 4: 0( 1: 0), Slavia deutschen Seunst- und Vereinswelt auch auswärtige( 21-1). 7% Ub:„ Rivalen". Sonntag, halb gegen DSV. Teschen 7: 0( 4: 0), St. gegen Slovan Schriftsteller und Stünstler einfanden, die dem Ver- Uhr. Arbeitnehmervorstellg.: inotönigin"; 4: 2( 0: 1). Troppau: Maktabi Proßniß geg. cin, dem sie einst angehörten und der ihre ersten 7 Uhr Gastspiel Emmy Sturm:„ Die erste DSV. Troppau 5: 1( 2: 0).- Preßburg: dramatischen Gehversuch: förderte, ihre Treue be- Beste". Montag Gastspiel Friz Wolff. 7 Uhr: CSK. gegen Rapid Tyrnau 4: 0( 2: 0), Ligeti geg. rundeten. Aus ihren Worten sprach eine leichte, heiter Carmen". Zwirnfabrik 11: 4( 4: 2). Budapest: Ferenc gefärbte Sentimentalität, die wie ein fröhlicher Spielplan der Kleinen Bühne. Dienstag Bankvaros gegen Hungaria 4: 0, 3. Bez. gegen Bastya Gruß an den Sommer ihrer Jugend tlang. Das beamten II: Die Magd als Herrin"- Der 1: 0, Stispest gegen Nemzeti 1: 0. Ujpest gegen 88er war das Schönste und menschlich Bedeutsamste dieses getreue Musikmeister". Mittwoch:" WeeFC. 0: 0. Wien Hatvah gegen Wacker 1: 0, Jubiläums. -tv-- lend im Paradies". Donnerstag KulturverRapid gegen Sportklub 5: 1, Admira gegen Vienna Hammermusi: onzert. Das fünfte dies- bandsfreunde:„ Weekend im Paradies". 8: 0, Austria gegen FAC. 3: 0. jährige Konzert des Prager Deutschen Freitag: Premiere" Trio". Samstag:" Irio" VOLKSBUCHHANDLUNG Deutschland gegen Finnland 4: 0( 0: 0). Landhockey. Prag: DEHG. gegen 2: 1( 0: 0). " se ammermusikvereins vermittelte uns am Sonntag. 8 Uhr: Weekend im Paradies"; Ein Bild- Buch von Max Geisenheyner, Bericht erstatter der Frankfurter Zeitung und des Jllustrierten Blattes Frankfurt a. M. an Bord Die sensationelle Schilderung der einzigartigen Weltfahrt mit zahlreichen Aufnahmen von bisher unbekannten Gegenden. Steif brosch.. 112 Seiten. Preis nur Kč 10.Hagibor Sonntag vormittag die Bekanntschaft mit dem 7% Uhr:„ Grand Hotel". Montag: Wee TEPLITZ- SCHONAU, KONIGS RASSE 13 Brüsseler Pro arte" Streichquartett rend im Paradies". direkt gegenüber dem neuen Stadttheater.