ед us 5. IL 174L) S as et tc. en. t. 4 I Nr. 257. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen In der Boft- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. ern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. Dienstag, den 3. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. experimentiren in's Blaue hinein, um den Alp loszuwerden, kampfes, in welchem sie naturnothwendig wurzelt, zu drängen der ihnen die Freude am Dasein und den Genuß der Vorrechte suchen. Giebt er, dann nur unter der Bedingung, daß die mehr und mehr zerstört, der ihnen die Ruhe und den Schlaf Proletarier auf ihren Befreiungskrieg verzichten, sich löblich Mit dem 1. November eröffneten wir ein neues Abonnement raubt. Sie taumeln im Irrgarten der sozialen Frage oder nicht löblich was kümmert's die Herrschenden? auf den „ Vorwärts“ Berliner Volksblatt. Die Eröffnung des Reichstages steht in diesem Monat bevor. Die Fragen, welche das Parlament in dieser Session beschäftigen werden, sind von großer Bedeutung für die Arbeiterklasse. Für Seite gesorgt worden. -W umber, tastend, im Dunkel, des rechten Weges aber sicherlich unterwerfen und das heutige auf der Ausbeutung des nicht bewußt. Wenn auch ihre Einsicht sich so abklärte, Menschen durch den Menschen beruhende, in Klassengegendaß sie trotz des Drucks der Klasseninteressen die Noth- säzen lebende und webende System verewigen helfen. wendigkeit der Neugestaltung der Gesellschaft erkennen Der preußisch- deutsche Staatssozialismus ist der normale würden, so würden sie sich als Klasse gegen ihren Sturz Ausdruck der eben gekennzeichneten Verlegenheitspolitik, mit aller Macht sträuben und das Opfer des Verstandes gleich seinem älteren und nicht minder häßlichen Bruder, bringen, der süßen Gewohnheit des Herrschens, der Aus- dem Imperialsozialismus des Louis Bonaparte. Nicht beutung, der Knechtung zu Liebe. einen Schritt, nicht um Haaresbreite weicht er aus dem Alle Mittel sind ihnen recht, um den Vormarsch der geheiligten Bezirke der kapitalistischen Wirthschaftsverfassung, arbeitenden Klasse aufzuhalten. Heute Zuckerbrot, morgen er strebt vielmehr, diese zu festigen und zu kräftigen. Was die Peitsche, jezt der Polizeiknüppel, dann ein Pröbchen will der Staatssozialismus? Das bureaukratisch geregelte, Arbeiterschutz, hier der Strick, welcher alle Roalitionen des mit den Polypenarmen seiner kleinlichen Administration werkthätigen Volkes erdrosselt, dort etwelchen Ellbogenraum Alles erfassende und dirigire nde Bourgeoisregiment, aufgebaut für die Gewerkschaften. Das ist ein ewiges Schwanken, ein auf die Lohnknechtschaft der Arbeiterklasse. Die Arbeiterklasse steter Wechsel der Waffen, ein Sturz aus einem Extrem soll ihrer Selbständigkeit beraubt, sie soll an den Staatskarren anins andere. Die Haltlosigkeit und der Mangel an Folge: geschmiedet und zum Lohne dafür vielleicht ein Bischen besser richtigkeit im Handeln sind in Permanenz erklärt, und selbst gefüttert werden. Denn täuschen wir uns darüber nicht: die die rücksichtsloseste Anwendung roher Gewalt bemäntelt nicht eifrigsten und ehrlichsten Ideologen des Staatssozialismus Für außerhalb nehmen sämmtliche Bostanstalten Abonnements die erstaunliche Schwäche der Entschließung, die Biellosigkeit, und es giebt deren unzweifelhaft-, sind der Ansicht, zum Preise von das Fehlen bedeutender leitender Gesichtspunkte. Inton- daß der Verzicht auf den sozialpolitischen Kampf die Vorsequenz und Prinzipienlosigkeit, eine Kleinlichkeit, welche bedingung, die Schaffung einer neuen Form der Hörigkeit, Der Bezugspreis des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt mit dem Sonntagsblatt als Gratisbeilage beträgt 1 Mart 10 Pfennige monatlich frei ins Haus, wöchentlich 28 Pfennige. -O 2,20 Mark für die Monate November und Dezember nich vor einem tüchtigen Schritt zurückschreckt, das sind einer modernen Staatsfilaverei das Endziel sei. Gie entgegen. Die Redaktion und Expedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. großen Stil. Der neueste Köder. I. die Grundzüge der sozialen Politik, welche die Herrschenden möchten die Arbeiter klasse in einen Arbeiter st and betreiben. Schein, aber fein greifbares, handfestes Sein, zurücknerwandeln, sie möchten das Unmögliche möglich Dunst und leerer Schall, teine positive Thatigkeit im machen und die tapitalistische Ausbeutung romantisiren. Was bei diesen Träumern, den Romantikern des Staatssozialismus an guter Absicht vorhanden ist, wiegt feinen Strohhalm auf gegen die thatsächliche, von der Bourgeoisie eisern feftgehaltene Tendenz des Staatssozialismus, durch breite Bettelsuppen und durch Scheinkonzessiönchen die Arbeiter= bewegung zu ruiniren. Wie sich der Komödiaut vom wirklichen Künstler, so unterscheidet sich die bürgerliche von der volksthümlichen Sozialpolitik. Urtheilslose blenden, durch künstlich geordneten Faltenwurf und gespreizte Posen auf den Philister zu wirken, das ist die bestimmende Tendenz. Und so sind die Reformen und die Reformvorschläge der Bourgeoisie und ihrer Chefs im Grunde nichts als klägliche Theatermäßchen, als blöde Roulissenreißerei. Es hieße geflickte Schienen nach Bochum tragen, wollten Die herrschenden Gewalten sind durch den Fortschritt wir unseren Lesern die Wohnungsfrage im Einzelnen nochder Arbeiterbewegung in eine Bebrängniß gerathen, welche mals, zum wir wissen nicht wie vielten Male, erläutern. Daß Don Jahr zu Jahr peinlicher und gefahrdrohender geworden ist. Hinter dem Bühneneffekt, der die Thränendrüse des dieselbe nun eine sekundäre Frage ist, die mit dem großen Spießbürgers in Thätigkeit setzt, lauert die Unterdrückung. und durch das große soziale Problem gelöst wird, daß die Welche Stellung fie gegenüber dem organisirten Prole- Auf der Weltbühne spielt sich das ergreifende, gewaltige Bourgeoisie gerade deshalb sich an diese Frage zweiter Ordtariat einzunehmen haben, das zielbewußt für die Beseitigung Schauspiel des Emanzipationstampfes der Arbeiterklasse nung hält, um ihr sozialreformerisches" Herz zu zeigen, des heutigen Syſtems kämpft, das ist eine qualvolle Frage ab, und das Bürgerthum möchte dafür eine schnöde daß die bürgerliche Wohnungspolitik ein Springquell der für die dirigirenden Klaſſen. Eine Frage, jeden Tag nach Bosse sehen, in welcher der Bruder Arbeiter den geprellten Bereicherung, ein Mittel zur Fesselung der Arbeiter, eine einer Lösung drängend, eine Frage, für welche die in die Thoren zu agiren hätte. Spiegelfechterei ist, die über die Grundübel hinwegtäuschen Enge getriebene bürgerliche Staatsweisheit mit jedem neuen Rafft die Regierung unter dem ungeheuren Druck von soll, ist in diesen Blättern mehr als einmal eingehend geMorgen eine neue Antwort sucht. Nur die einzige nicht, außen sich einmal zu einem kleinen Zugeständniß auf, so zeigt worden. Wir empfehlen immer und immer wieder Schriftchen von Friedrich Engels über Aber der Klassenstaat tann seiner die Wohnungsfrage, das den Standpunkt des wissenschaftMacht flammern, so lange es eben geht und die richtige Reime erstickt wird. Antwort, die Expropriation der Rapitalistenklasse, die Thron- Natur nach durchgängig nur Scheinzugeständnisse machen, lichen Sozialismus in glänzender Weise vertritt. besteigung des Sozialismus bedeutet. seine Arbeiterpolitik bietet stets Danaergeschenke. Sobald Das darf uns nicht hindern, uns furz mit dem neuesten der Klassenstaat von sich sich aus in die Arbeiter staatssozialistischen Plänchen zu beschäftigen, das jüngst auseinzugreifen unternimmt, muß er gegen geheckt und aufgedeckt worden ist. Darüber in unserem Selbständigkeit des Proletariats fich wenden Schlußartikel! Sie und die Arbeiterbewegung von dem Boden des KlassenSo treibt die Bourgeoisie, so ihre Exekutive, die Regierung, angesichts des gewaltigen Aufschwunges der prole- zustände tarischen Sache eine Politik, welche man am fürzesten und die genauesten als Verlegenheitspolitik kennzeichnen kann. Feuilleton. Nachbruc verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. [ 57 Ich achte Sie beide sehr, so sehr, wie man zwei wackere Menschen achtet, welche sich lieben, und welche nicht Sprechen. merken, ihre Blumen, begoß. Aber wie wissen Sie, daß ich sie liebe... und daß sie selbst..? fügte Robert hinzu, indem er den letzten Theil des Satzes zögernd und schüchtern aussprach. Die Blumenverkäuferin blickte ihn, die Achseln leicht zuckend, an. Zu wem sollen die jungen Mädchen denn von ihrer Liebe und ihren Liebhabern sprechen, wenn nicht zu ihrer besten Freundin? Glauben Sie denn, daß wir stumm bleiben tönnen, wenn wir lieben und uns geliebt sehen. Wir müssen doch neigung vergessen. Auch muß ich Ihnen gestehen, daß ich iſt. Unser Herz würde brechen, wenn wir nicht mehr ganz die Wahrheit sagte. Der andere Zweck meines sprechen könnten und keine Vertraute hätten. Rommens war der, etwas von Fräulein Charlotte zu hören Ich weiß, daß Charlotte Sie liebt, und sie weiß, daß und mit Ihnen, welche ihre beste Freundin ist, über sie zu ich Wijoulet liebe, nicht wahr Mijoulet? Dieser stand in seiner ganzen Verlegenheit stumm da, fogleich errathen habe? sagte Larirette mit erhobenem befand. Glauben Sie denn, daß ich selbst dies nicht und brach einen Blüthenzweig ab, der sich in seiner Nähe Haupte. D! dieser häßliche Mensch, rief Larirette. Da verUnd ich auch, fügte Mijoulet mit fast triumphirender nichtet er meine Blumen, er ist eine wahre Plage für mich. Sehen Sie, wie dieser kleine Unhold erröthet. Denken Sie sich, Herr Robert, als wir uns an dem ersten Tage, wo ich verwundet worden war, zum ersten Male umarmten, mußte ich ihn dazu ermuthigen. Miene hinzu. Knopfloch seines Ueberziehers gesteckt. Robert Guidal hatte das kleine Bouquet in das Seine Miene war nicht mehr verlegen. Ein Freuden strahl verschönte sein offenes Gesicht und belebte seinen Blick. Dann fuhr er fort: Der Offizier lachte herzlich, wagte jedoch nicht zu gestehen, daß er sich selbst niemals unterfangen habe, CharIch bin sehr unglücklich, Fräulein Larirette. Es ist lotte zu füssen, bis sie sich endlich in der Wohnung Des Als die ausgelassene Freude Robert's sich gelegt hatte, Kaum habe ich sie zwei suchte Larirette, ohne die Zerstreuung ihres Freundes zu nun ein ganzer Monat verflossen, seitdem ich Charlotte homme's allein auf dem Treppenflur gegenüberstanden. nicht sprechen, sie in ihrem Rummer über die Krankheit| ihres Vaters nicht trösten konnte. oder drei Mal von fern gesehen, als sie, ohne mich zu be-| bemerken, die Unterhaltung wieder zu beleben. Schon an dem Abende, als Charlotten's Vater abwesend war, lange vor der Revolution, vertraute mir diese ihr Geheimniß an. Ich selbst hatte ihr von Mijoulet und unsern Hoffnungen und Zukunftsplänen gesprochen. Und sie erröthete, als sie mir sagte, daß sie Sie liebe seit der Zeit, wo Sie sich zum ersten Male begegneten und wo Sie sie auf der Straße anredeten. Sie haben allen Grund, Charlotte zu lieben; sie ist so schön, so sanft, so gut und so zuverlässig. Sie wissen nicht, wie arbeitsam sie ist, und wie sehr sie ihren Vater liebt. Als Robert dies erwähnen hörte, hatte seine Stirn sich umdüstert; er dachte an die brutale Wirklichkeit. Züge verfinsterte. Larirette bemerkte die Traurigkeit, welche plötzlich seine Ich kenne, Herr Robert, die Ursache Ihres Kummers. Charlotte hat mir die Szene erzählt, welche der Vater ihr machte, als er die Rose sah, welche Sie am Tage vor Ihrer Abreise gegeben hatten. Aber verzweifeln Sie nicht! Herr Deshommes liebt seine Tochter. Er ist alt und fürchtet allein zu sein. Dann sind Sie Soldat und er liebt die Saldaten nicht. Diese haben viele seiner Kameraden während des Aufstandes getödtet. Jetzt aber werden die Soldaten, nachdem sie die Monarchie vertheidigt haben, die Republik vertheidigen. Er wird auf seine ursprüngliche Ideen zurückkommen. Man muß hauptsächlich mit seiner grenzenlosen Liebe zu seiner Tochter rechnen. Er wird den Gedanken, sie traurig und unglücklich zu sehen, nicht ertragen können und sich be sänftigen lassen. Sie brauchen also nicht den Muth zu verlieren. Ich Politische Itebersicht. toffeln, wie Mehl, Malz, Grüße, Teig, ge- lift". Die Anklage wird Herr Oberstaatsanwalt -backenes Brot ausgedehnt. Es kann diese Maßregel Hänschel in Person vertreten, die Bertheidigung liegt Berlin, den 2. November. natürlich nicht ohne nachtheiligen Einfluß auf die Lebens- in den Händen des Rechtsanwalts Herrn Dr. Felix Zehme Das Attentat des Chemnitzer Landgerichts bemittelpreise in Deutschland sein und unsere Aussichten in Leipzig, eines sehr gewandten Vertheidigers." sprechen wir an anderer Stelle. Bemerkt sei hier noch, daß schlimmert. Der Reichstag findet sich bei seinem Wieder einen Angeklagten um jeden Preis zum Schuldigen zu für den Winter werden dadurch noch wesentlich ver- Daß die Staatsanwaltschaft nicht die Aufgabe hat, die Begründung des Beschlusses des Chemnizer Gerichts, wonach eine Verfolgung von Abgeordneten während der zusammentritt sofort vor der Kornzollfrage, deren Behand- machen, und für einen Schuldigen um jeden Preis die mög Sigungsperiode zulässig sei, sich in mehreren Ausführungen lung und Entscheidung keinen Aufschub erlaubt. lichst hohe Strafe zu erwirken, das ist ein Standpunkt, den wörtlich mit den ebenso hinfälligen Ausführungen der wir verstehen und billigen. Verstehen können wir aber nicht, für offiziös geltenden Allgemeinen Zeitung" deckt. Han im nächsten Krieg". Vor einigen Tagen hielt der Ueberlegung und Vorbedacht erfolgte Tödtung Unsere Mordkultur und die Verwundungen wie die nach dem eigenen Geständniß des Thäters mit deln die Chemnizer Behörden im Einverständniß mit eines Menschen als Todtschlag, statt als Mord aufgefaßt Wünschen der Regierung? Es wird unsere Leser ferner berühmte Wundarzt, Prof. Billroth in Wien, interessiren, daß der die Eröffnung des Verfahrens für zuunter Demonstrirung einer Knochensammlung, welche von Ver- werden kann. Gerade die Ueberlegung und der Vorbedacht wundungen aus dem französisch- deutschen und preußisch öfter- ist es ja, was die Tödtung zum Mord stempelt. lässig erachtende Beschluß den ferneren Verstoß gegen die reichischen Kriege herrührt, eine Vorlesung über Knochen- Noch weniger verstehen wir diese Milde, wenn wir Verfassung enthält, daß der Reichstag kein berufsmäßiger verlegungen und sagte u. A.: Die damals gebrauchten Gebie Person des Staatsanwalts betrachten, der sie übt. Gesetzesredaktor" sei und den am 6. Mai 1890 eröffneten Reichstag als einen im Herbst 1890 eröffneten bezeichnet -armer Kalender, was mußt auch du dir für Unbillen gefallen laffen! " Welche furchtbaren Vergehen soll der Reichstags- Abgeordnete Schmidt begangen haben, derentwegen er gewaltsam, unter Verlegung des Artikels 31 der Verfassung, auf die Anklagebank geschleppt ist? Es sind folgende elf Missethaten: 1. er hat zum Abonnement der sozialdemokratischen Burgstädter Zeitung ,, Die Volksstimme" in dieser Zeitung aufgefordert, dadurch aber natürlich nur nach Ansicht der Anklagebehörden groben Unfug verübt; das Wachsen der Abonnentenzahl einer sozialdemokratischen Zeitung belästigt natürlich die Gegner, 2.- 7. foll er mehrere Leute beleidigt haben, z. B. einen Gemeindevorsteher dadurch, daß er scharf kritisirte, daß dieser einen Wahlaufruf mit seinem Amtscharakter unterzeichnet hat, 8. und 9. hat er vor der Hauptverhandlung in diesem ungesetzlichen Verfahren zwei Schriftstücke, darunter eine Rechtsausführung des Staatsanwalts, abgedruckt allerdings ein furchtbares Verbrechen, wenn die Rechtsausführungen dem Verfahren entsprechen, 10. soll er zum Tellersammeln aufgefordert haben. Das hat er nicht gethan. Hätte er es gethan, so hätte er nach Dußenden von Erkenntnissen nichts Strafbares gethann, 11. soll er brrr zu Gewaltthätigkeiten in einem Artikel angereizt haben. Hingegen hat der Staatsanwalt abgelehnt, das Burgstädter, an Abonnentenschwindsucht leidende A mts. blatt wegen gemeiner gegen Genossen Schmidt als Abgeordneten erhobener Verleumdungen in Anflagezustand zu versehen, weil ein öffentliches Interesse hierzu nicht vorliege". Gleiches Recht für Alle. " = wehre waren nach Schoffelburg'schem System einerseits und anderseits nach dem System Bünder verfertigt. Und trotzdem Dieser Herr Hängschel ist nämlich derselbe Staatsanwalt, die Perkussionskraft dieser Waffen kaum die Hälfte jener der der in zahlreichen Sozialistenprozessen mit an Fanatismus Repetirgewehre betrug, erfieht man doch die fürchterlichen Ver- grenzender Leidenschaft die geringste Uebertretung des heerungen, welche diefelben anstellten. Die Perkussionskraft der Sozialistengesetzes zu einem schweren Verbrechen aufbauschte, Mannlichergewehre ist eine solch' starke, daß auf eine Distanz und Dugende und Dugende ehrenwerther, für ihre Ueber von 5-600 Schritten eine ziegelstarte Mauer durchgeschossen zeugung opfermuthig eintretender Männer im Verhör wie werden kann, es daher sozusagen unmöglich wird, durch Ver- gemeine, ehrlose Verbrecher behandelte schanzungen und Aufsuchen sonstiger gedeckter Plätze einen Schuß Die Thaten dieses Staatsanwalts sind nicht blos den ja weit schlimmer gegen das mörderische Feuer zu finden. Das Aufmarschiren in geschlossenen, aufeinander folgenden Reihen hört auf, denn Leipziger Genossen, sondern auch in weiteren Kreisen das Projektil bringt durch drei und vier hintereinander stehende bekannt. Und Jeder, der sie kennt, muß sich verwundert Männer. Das rauchlose Bulver umhüllt das Heer nicht mit fragen: wie ist es möglich, daß dieser erbarmungsloseste einer Rauchwolke, ermöglicht daher, daß die Zielscheibe um so Staatsanwalt sich plötzlich von solcher Milde beseelt zeigt? Teichter beschossen werden fann. Wehe dem Heere, welches vor Daß es Arbeiter waren, welche die Erbarmungslosigkeit dem Feind über eine Straße marschhiren muß, doppelt wehe, zu empfinden hatten, und daß es ein Edelster der Nation wenn es der Feind in seiner gedeckten Lage angreift! Gott ist, an dem die Milde geübt wird das erklärt natür lob, daß ich nicht in der Lage bin, Ihnen Verlich den Widerspruch nicht, läßt die Sache aber in um so Iegungen von neuen Gewehren zu zeigen, und " hegen Sie auch nicht den Wunsch danach. Sie bekämen durch eigenthümlicherem Lichte erscheinen. Löcherte Knochen zu sehen, denn das gewaltig fliegende Projektil Wahnsinn auf dem Thron. Marcel Herwegh zertrümmert nicht, sondern bohrt durch. Ein moderner Krieg könnte demnach auch nur sehr furze Zeit dauern. Und könnte ein Sohn Georg Herwegh's, und als solcher in der in einem solchen Falle unsere Sanität den Anforderungen Lage, manches Geheimniß der berühmten und berüchtigten entsprechen? Um vollkommen den gestellten Anforderungen attischen Nächte", die mit und von dem letzten Bayern Genüge zu leisten, müßte die Mannschaft der Sanität, glaube fönig Ludwig auf der Höhe" gefeiert wurden,*) ents ich, nahezu so start sein, wie die des streitenden Heeres; um schleiern zu können, theilt in dem„ Echo Artistique"(„ Kunstaber den Anforderungen leidlich entsprechen zu können, müßte Echo") folgenden Brief Ludwig's an Wagner mit: noch manches geschehen. Leider wird zur Verbesserung der Mordwaffen so viel ausgegeben, aber zur Hebung der Sanität, welche doch mit denselben Schritt halten muß, wird so wenig gethan." Ja die„ Sanität", d. h. die Gesundmachung und die Vorrichtungen zur Heilung hat für die Mordkultur nur eine untergeordnete Bedeutung. Ihr kommt es vor Allem darauf an, die Schlacht zu gewinnen und zu diesem Behuf das Schlachten und die Schlachterei möglichst umfangreich und gründlich zu betreiben. Was nicht gleich ganz todt geschossen wird, das zeugt von Die Nationalliberale Rorrespondenz" mordkultureller Pfuscharbeit und kann nur nebensächliche welche die Wuth" der sozialdemokratischen Presse über Berücksichtigung finden. Warum läßt sich das Kanonendas Chemnizer Attentat auf den Reichstag einfach futter nicht auch gleich maustodt schießen? Das Todttomisch" findet, bemerkt zu unserer Forderung, jede Legis- geschossen we r den ist neben dem Todt schießen doch laturperiode als organisches Ganze aufzufassen: sein einziger Beruf. Und warum verfehlt das Kanonenfutter seinen Beruf? Dann hätten also die Reichstags- Abgeordneten fünf Jahre, und bei Wiedererneuerung ihres Mandats vielleicht zeitlebens einen Freibrief für Rechtsverlegungen. Im Bolt wird man wohl über die Gleich heit vor dem Recht anders denken." Aber hat denn nach der Verfassung nicht der Reich 3tag das Recht, zur strafrechtlichen Verfolgung seiner Mitglieder die Genehmigung" zu ertheilen? Artikel 31 Ser Reichsverfassung nachlesen! Was das Bolk" der Nationalliberalen Korrespondenz" unter Gleichheit vor dem Gesetz" versteht, das ist uns übrigens zur Genüge bekanntes heißt: den Reichsfeind" verdonnern, den Reichs freund" unbestraft lassen. 11 Dem Wort- Tondichter Richard Wagner München. Erhabener, göttlicher Freund! Raum kann ich den morgenden Abend erwarten, so sehne ich mich nach der 2. Vorstellung), schon jetzt. Sie schrieben an Pfistermeister2), Sie hofften, daß meine Liebe zu Ihrem Werke durch die in der That etwas mangelhafte Auffassung der Rolle des Kurwenal von Seiten Mitterwurzers, nicht nach laffen möge! Geliebter! Wie fonnten Sie nur diesen Gedanken sich aufkommen lassen? ich bin begeistert, ergriffen. Entbrenne in Sehnsucht nach wiederholter Aufführung! Dies wunderhehre Werk, Das uns dein Geist erschuf! Wer dürft' es sehen, wer erkennen, ohne selig zu preifen? Das so herrlich, hold, erhaben mir die Seele mußte laben! Heil seinem Schöpfer, Anbetung ihm!- Mein Freund, wollen Sie die Güte haben dem trefflichen Künstlerpaar zu sagen, daß deren Leistung mich entzückt und begeistert hat; Meinen herzlichen Dank, werden Sie ihn den Beiden fünden Ich bitte Sie, erfreuen Sie mich bald mit einem Briefe! Schaffen wird Sie nie verlassen; im Namen Jener bitte ich Sie nur Gott verleiht. Sie und Gott! Bis in den Tod, bis hinüber nach jenem Reiche der Welten nacht bleibe ich, Ihr treuer, Berg, den 12. Juni 1865. Ludwig. Ein milder Staatsanwalt. Die Leser erinnern sich der That des Studiofus von Beblik aus Berlin, der am 20. August d. J. in Leipzig eine Dirne, auf die er eifersüchtig" war, erschoß und dann einen Selbstmord- Nicht wahr, mein theurer Freund, der Muth zu neuem versuch machte. Wie jetzt aus Leipzig geschrieben wird, ist v. Beblik dieser Tage aus dem dortigen städtischen Krankenhause, wo er an den Verwundungen, die er sich nach der That durch zwei Revolverschüsse beibrachte, bisher darniederlag, ins Untersuchungsgefängniß des königlichen Landgerichts übergeführt worden. Die Verhandlung vor dem Schwurgerichte ist auf den 18. und 14. November anberaumt, doch ist eine Aenderung des Verhandlungstages Dieser Brief ist 23 Jahre vor dem Selbstmord Ludwig In Italien und Desterreich sind beiläufig alle Be- nicht ausgeschlossen; jedenfalls aber wird die Sache in der denken der Nationalliberalen Korrespondenz", die vor am 9. November beginnenden Sigungsperiode zur Ab- geschrieben, und beweist sonnenklar, daß dieser Monar vier Monaten selber für die Einheitlich urtheilung kommen. Die Anklageschrift ist dem Beschuldigten schon damals geistestrant war. Und sechsthalb Jahre bereits stelle Obgleich nun v. Zedlih so- später ließ man diesen geisteskranken Monarchen dem König feit der Legislaturperioden eintrat, durch bort nad der That dem herbeigeholten Arzte, sowie dem von Preußen die Kaifertrone anbieten und die Gründung dis nach Kriminalbeamten gegenüber erklärt hat, er habe sich bereits deutschen Kaiserreichs in Szene segen- etliche und zwanzig Die russische Regierung hat das Ausfuhr- am Abend zuvor vorgenommen, die Meißner Jahre lang konnte dieser Geisteskranke den zweitgrößten verbot für Roggen und Roggenmehl auf alles zu erschießen, so ist doch die Anklage seitens der königandere Getreide( ausgenommen Weizen) und auf lichen Staatsanwaltschaft nicht auf Mord, sondern nur Kartoffeln, sowie auf Produkte aus Ge auf Todtschlag gerichtet, auf vorsäglich e treide, dessen Ausfuhr verboten ist, und aus Kar- Tödtung, die ohue Ueberlegung begangen die Praxis längst aus dem Wege geräumt. werde heut Abend Charlotte besuchen und ihr erzählen, daß ich Sie gesehen habe. Aber die Züge Larirette's hatten sich verändert. Während fie mit Robert sprach, hatte sie ganz den eigenthümlichen Besuch vergessen, den sie einige Stunden vorher erhalten hatte, und über den sie sich vornahm, diesen Abend mit Charlotte zu sprechen. И Besucherin haben. Charlottens sowie sein eigenes Glück hingen vielleicht davon ab. Er mußte den Schlüssel des Geheimnisses finden. Einige Minuten war er die Beute einer heftigen Verzweiflung, aber eine große Freude erfüllte ihn, als er bemerkte, daß an der Ecke der engen Rue Pagevin das Koupee durch ein Wagengewirr aufgehalten wurde. " Auch wir fannten einen Theilnehmer, und haben mancherlei erfahren. Red. d. V." 1) von Tristan und Isolde am 18. Juni 1865. 2) Privatsekretär des Königs. fir 10 ge di 907 de jol M al K S am die de mi te chr ja un Fo Do fie ih fie ge tr Fr au mi un Ar be ge tu be fch de die ich fie be be COVERS RESTOR ſo La ge mi tra her fich od for me ne de un be des far me Th hinübersandte, welcher ganz stolz, ganz glücklich über seine ausgezeichnete Idee zu sein schien. aber Es war in der That die höchste Zeit. Als der Fiater eben das Koupee einholte, löfte sich das Wagengewirr; noch mußte der ganze Zug, welcher folgte, im Schrit fahren. Einen Augenblick hatte er vorher gefürchtet, daß bas merksamkeit folgte, würde er, wie er hoffte, die so sehr ge Roupee leer wäre. Da er ihm jest mit weit größerer Auf wünschte Adresse erlangen. Etra 20 Minuten dauerte die Verfolgung. Robert lehnte sich aus der Thür, um dem Rutscher Einen Augenblick zögerte sie davon mit dem Offizier Er eilte es einzuholen, ohne sich gerade darüber einen Befehl zu geben, als er durch das Fenster des Koupees zu sprechen; aber es war am Ende beffer, ihn zu benach- Rechenschaft abzulegen, was er eigentlich zu thun be- einen Frauentopf gewahrte, welcher sogleich verschwand. richtigen. Die Sache schien ihr so sonderbar, daß fie absichtigte, als er sich anrufen hörte. Er erkannte sogleich Er machte eine Geberde der Genugthuung. darüber nicht schweigen konnte Demjenigen gegenüber, der die klare und durchdringende Stimme Mijoulets, wandte nur eine Sorge hatte, das Glück und die Ruhe ihrer sich diesem zu und athmete vor Genugthuung auf. Freundin. Ein Fiater kam langsam heran und der Lehrling In wenigen abgebrochenen Worten erzählte sie Robert marschirte an des Pferdes Seite, mit dem Kutscher vertrau von dem Erscheinen und den unerwarteten Fragen der lich sprechend. Der folossale Kutscher war dick wie schwarz. verschleierten Frau und von dem Mißtrauen, eine Tonne, sein Gesicht aufgedunsen und roth wie eine Der Kutscher Robert Guidals fannte sein Pferd. Cocotte welches in ihrer Seele entstanden, als diese ihr ein Erdbeere. 20- Frantsstück reichte. Herr Robert, ich habe diesen Wagen vorbeifahren Pflaster schlug. Als sie nur noch 20 Meter von war ein kräftiges, ganz junges Thier, das Funken aus dem Robert Guidal war bestürzt; er versuchte, ohne dazu sehen und ihn angehalten, da ich dachte, daß sie ihn nöthig Koupee entfernt waren, hielt sie ihr Herr aus Klugheit gelangen zu können, den Faden dieses Räthsels zu erfassen, hätten. Sie hatten eben noch eine sehr sorgenvolle Miene. zurück und mäßigte ihren Gang. welches sich unbegreiflich geheimnißvoll, fast unberuhigend Der Kutscher ist ein alter Bekannter. Wir können Zutrauen gestaltete. zu ihm haben. Plößlich erhob sich Larirette von einem Rissen, welches auf ihrem Korbe lag, und prüfte aufmerksam ein Koupee, Diensten, Cocotte geht gut. das mit voller Geschwindigkeit am anderen Ende des Plates vorbeifuhr. зи tal dri get geg uni 168 ift, gel grö ift die vol fre Län Ge gin ben Da 10111 lich ins die sei ба gie nich Ro 1. S das pr urit gr alle bred Ent der eine nun unt Eu bief Sie waren in der Rue des Canettes angekommen, einer -Ja, das ist wahr, mein Bürger! ich stehe zu Ihren fortwährend feuchtem und daher glattem, gefährlichen Pflafter Straße, oder vielmehr finsteren, engen Gaffe, mit schmierigem, Als das Koupee am äußersten Ende der Straße, werde Dir später danken. Wir haben keine Zeit zu ver wo sie auf den Place St. Sulpice mündet, angekommen Sie ergriff Robert's Arm und rief ihm athemlos zu: lieren. Robert reichte dem Kutscher einen Louisd'or mit den war, bog es plöglich ab, das Geräusch der auf dem Pflafter Worten: dahin rollenden Räder verstummte. Der Wagen der verschleierten Dame! Robert Guidal war, ohne ein Wort zu verlieren, wie Hier mein Braver! es handelt sich darum, die Auf einen Befehl Roberts trieb der Rutscher Cocotte durch eine Feder emporgeſchnellt, mit einem Sage auf Straße Bagevin zu gewinnen, daß Koupee einzuholen, mit einem Peitschenhiebe an und ließ die Zügel locker, gesprungen und eilte nach der Richtung der Rue Pagevin, welches dort aufgehalten wird und ihm zu folgen, ohne es Thier schoß, sobald es Herr seiner Bewegung war, wo das geheimnisvolle Koupee eben verschwinden wollte, aus den Augen zu verlieren. Fahren wir gleich ab, es wird schwindelerregender Schnelligkeit dahin. An der Ecke dessen Pferd, weit entfernt, seinen Gang zu mäßigen, im ein gutes Trinkgeld geben! Straße Guigarde angekommen, hielt der Fiater plöglich Gegentheil in schnellerem Tempo dahinbrauste. Ihm laufend Verstanden, Bürger! erwiderte der Kutscher, indem Der Offizier stieg aus und eilte nach dem Place St. Sulpice zu folgen wäre nicht möglich gewesen. Seine immerhin er den Louisdor zurückwies, den ihm der Offizier hinreichte. Er kam gerade zurecht, um das Koupee fich entfernen und fräftigen Kniekehlen konnten es mit den nervigen und Sie werden mich nach beendigter Arbeit bezahlen. Es war keine Zeit zu verlieren. Robert stieg ohne schwarz gekleidete Frau verschmin den zu sehen, von schlankem aufnehmen. Außerdem hätte man ihn bei hellem Tageslicht Zögern schnell in den Wagen, welcher eiligst fortfuhr, wäh- Wuchs und jugendlichem Gange, deren Gestalt ein langer sicher für einen Narren gehalten. Und doch mußte er um rend er aus dem Fenster einen freundschaftlichen und er- und dichter schwarzer Schleier vollständia verhüllte. jeden Preis die Adresse und den Namen dieser räthselhaften| kenntlichen Gruß der Lachenden Larirette und Mijoulet ( Fortsetzung folgt.) unter dem Eingangsthor eines prächtigen Hauses alt liegt hme hat, mög den icht, mit ung faßt acht welt. wit übt. alt, nus без hte, ber wie ner. den ifen Dert efte at? teit ion Cür fo 5' ber ten ents hne ben rem ung ch fich in en! ' qu 312 at; en! em Sie onit Cents rch hre nig Des zig ten 1 ine fer ber her ees pas ufs Jes tte Staat Deutschlands regieren und erst, als sein Wahn-| Sittlichkeit und Familie ein Ghebrecher! Die Weltgeschichte über sämmtliche Wohnungen aufgenommen würde. Der Magiftrat finn die Zirkel der Bismarck'schen Politik zu stören begann, hat das Wigemachen doch glücklicherweise noch nicht ver- hatte diesbezügliche Maßnahmen schon vorher angeordnet und wurde er bei Seite geschoben und in den Starnberger See geffen. getrieben. Und Angesichts solcher Thatsachen will man uns lehren, die Monarchie sei eine göttliche Einrichtung, und die Monarchen höhere Wesen und nothwendig für das Glück der Völker? Korrespondenzen und Parteinachrichten. Der Siebener Ausschuß der Berliner Oppofitionellen wird das Resultat der Enquete demnächst veröffentlichen. Dem dritten Wunsche des Vereins, die BürgerrechtsGebühren herabzusehen, wird ebenfalls näher getreten werden. * Der Würzburger Wahlverein beschloß, seine Drudarbeiten nur in solchen Buchdruckereien herstellen zu laffen, welche die Buchdruckergehilfen- Forderungen bewilligten. Gleiches schickt sich für jede Arbeiterforporation. und jedem Orte mehr als genügende Bewegungsfreiheit läßt. unserer Partei nicht, trozdem dieselbe dem einzelnen Genossen Nunmehr hat auch die Kreishauptmannschaft Zwickau entDer Hochmuth der auf ihre Gescheitheit eingebildeten Ber- schieden, daß Perfonen, welche im elterlichen Hause fasser tritt auch hier wieder zu Zage: sie allein sind die Er- wohnen und arbeiten, nicht des Wahlrechts zum Landleuchteten, Charakterfesten, alle anderen stehen ihnen gegenüber tage verlustig erklärt werden können, sofern sie sonst über die im Schatten. Der Zentralisation sesen sie wie längst vor ihnen zum Wählen erforderlichen Eigenschaften verfügen. Es handelte sich in diesem Falle um die in Gablonz bei Chemnih vordie Anarchisten die Individualisirung des Arbeiters" gegen- fich in diesem Falle um die in Gablonz bei Chemnih vorüber, ein Wort, bei dem sich alles denken und nichts fassen läßt. gekommene Wahlrechtsentziehung. In volksverständliches Deutsch übertragen bedeutet es: Wir wollen uns weder auf ein bestimmtes Programm ver= " Polizeiliches, Gerichtliches c. Der frühere Redakteur Vive l'ordre! Es lebe die Ordnung! rief und johlte zu Paris im Mai 1871- in der blutigen Maiwoche der Ordnungspöbel in Glacéhandschuhen, Im Großherzogthum Heffen tönnen jetzt zufolge einer als die Männer, Frauen und Kinder-" die Brut"- der hat ein Flugblatt herausgegeben, in welchem die Konstituirung Anordnung des Justizministeriums Freiheitsstrafen bis Kommune von den, durch Schnaps toll gemachten Versailler eines Vereins unabhängiger Sozialisten" für den 8. November zu zwei Monaten in einzelnen größeren Amtsgerichts- Gefäng Soldaten nach dem Sieg abgeschlachtet wurden. Und die angekündigt und zugleich so etwas wie ein Programm geboten niffen verbüßt werden, während das bisher nur hinsichtlich der am lautesten schrien aus diesem Ordnungspöbel, das waren wird. In dem Preßerzeugniß bilden die bekannten Angriffe auf Saft bis zu 4 Wochen Dauer der Fall war. Ursache der die Dirnen die Prostituirten- die Priesterinnen Parteivorstand und Parteitag die Hauptrolle; über das, was die Neuerung ist die ständige Ueberfüllung des hessischen Provinzialder freien Liebe", und ihnen war es ernst ittheilen. Bor allen Dingen pakt ihnen die Zentralisation Verhältnisse unserer Zeit. es ernst Frondeure eigentlich wollen, tönnen sie wie immer nur wenig Gefängniß übrigens auch ein Zeichen für die üblen sozialen mit dem Rufe. Von der Kommune aus Paris verbannt, hatten sie bei den Beschützern der Familie, der chriftlichen Tugend und der heiligen Ordnung des Geldsacks eine begeisterte Aufnahme gefunden, bei Austern und Champagner den Sieg der Ordnung und Tugend und Familie mit ihnen herbeigewünscht und sich, falls sie es vorher nicht schon gewußt, davon überzeugen können, daß sie zu dieser Gesellschaft der Ordnung gehörten, nur in ihr, mit ihr und von ihr leben konnten. Und so stachelten sie denn, als dem Versailler Gesindel das abgehetzte, nieder- pflichten noch Mehrheitsbeschlüssen unterordnen; jeder soll Be- der Bolts wacht", Wendlandt, hatte in dieselbe einen Artikel gehezte Paris endlich zur Beute geworden die absynth- schlossenes ausführen oder Beschlossenem zuwiderhandeln dürfen, aufgenommen, in welchem die Art und Weise kritisirt worden trunkene Soldateska auf auf zum Mord der Männer, wie es ihm paßt. Das ist aber die Taktik von Thoren und die war, wie der Amtsvorsteher Eggers aus Wüstewaltersdorf zur Frauen und Kinder der Kommune zum Mord, Gewerkschaften namentlich haben alle Ursache, diese Idee, welche Beit bes Nothstands, welcher im vorigen Winter unter den zum Mord versprachen ihre Gunst den mord nur dem Kapital und der unter dessen Einfluß stehenden Regierungs- schlesischen Webern herrschte, Lebensmittel an die Bedürftigen wüthigsten Mördern und feierten, warm die Mörder gewalt zu gute femmt, von sich fern zu halten. Dann behauptet vertheilt hatte. Es sollten die Minderbedürftigen ausgiebiger und warm vom Morden das Flugblatt, unter der Wirkung der sich verschärfenden Selaffen- unterstützt worden sein, als diejenigen, welche deffen am bedürfschamlose, wüste Drgien im Arm der glorreichen Sieger gegenfäße werde die positive Mitwirkung an der Gesetzgebung tigsten waren. Da die Beugenaussagen das Behauptete nicht als an den Leichen der Besiegten, einfach zu einer Unmöglichkeit werden. Nun, was im Parlament wahr erwiesen, wurde Wendlandt gemäß dem Antrage des Amtsder Männer, Frauen und Kinder, die noch nach dem Tode Boſitives zu erreichen iſt, barliber war sich die Partei schon voll- vorstehers deffen Beleidigung für schuldig erkannt und zu sechs gehöhnt, beschimpft, geschändet wurden. ständig im Klaren zu einer Zeit, wo die meisten der Herren von Wochen Gefängniß verurtheilt. Das Recht des Schutzes vom Es lebe die Ordnung! tution! und das Zuhälterthum! und die Prostider Siebener- Kommission noch in Kniehöschen herumliefen. Im§ 193 sprach das Gericht dem Redakteur ab mit der merkParlament gilt es aber nicht blos positiv mitzuarbeiten, fondern würdigen Begründung: Die Instanz, welche über etwaige Freilich, jetzt möchte die gute Gesellschaft ihre un auch das Treiben der Bourgeoisieparteien zu entlarven und zu Beschwerden bei der Verurtheilung abzuurtheilen habe, sei bequemen, kompromittirenden Sprößlinge von den Rock- fritisiren und dem Bolle zu zeigen, was gemacht werden könnte, nicht die öffentliche Meinung, sondern der Kreisausschuß, der die schößen abschütteln es geht aber nicht, und wie der Zopf banden wäre. Gerade diese Thätigkeit ist von unseren Abgeord- dabei überhaupt nicht mitzusprechen. Ein solcher wenn der gute Wille bei den herrschenden Gewalten dazu vor- Mittel dazu bewilligt habe; die Deffentlichkeit habe also dem Philifter im Nacken, so hängt der guten Gesellschaft neten von jeher zum großen Nugen der Partei und im Intereffe Artikel, hineingeworfen in ein derartiges Blatt, sei durchaus die Prostitution und das Zuhälterthum an den Rock- der Aufklärung ber Wassen, in stärkster Weise geübt worden. geeignet, fehr böses Blut zu machen, da er- statt die Leute mit Schößen sie mag sich wenden und drehen, wie sie will Nebenbei bemerkt, haben die Herren Wildberger und Werner Dankbarkeit dafür zu erfüllen, daß für sie gesorgt werde, wenn fie mag noch so trampshaft und verzweifelt sich schütteln. früher von der parlamentarischen Thätigkeit unserer Abgeordneten auch vielleicht nicht nach dem Sinne manches anderen- im Und die Dirnen und die Louis sie kennen ihre Unent eine ganz andere und beffere Meinung gehabt, wie beren Reben Gegentheil die Wohlthäter mit Geifer überschütte, wie das leider behrlichkeit in der heutigen Gesellschaft und Flugblätter bei Gelegenheit der letzten Wahl bewiesen. Die heutzutage an der Tagesordnung fei. Mit Rücksicht auf die der Tugend und Ordnung - sie wissen, daß der heuchle- bessere Ginsicht" ist da erft fehr post festum gefommen und Gemeingefährlichkeit eines solchen Treibens sei eine empfindliche rische Entrüstungssturm, der jetzt gegen fie losgebrochen ist, bald bars wohl als Durchfallsfolge bezeichnet werden. Das Flugblatt Strafe am Blaze. Gegenüber der Meinung, daß den Redakvorüber sein wird und daß nach dem Sturm Alles genau trozdem sie für vol I lommen freien Austausch der Meinungen einfach darauf zu verweisen, daß das Reichsgericht in neuer Beit ist übrigens so unbedeutend, wie die ganze Opposition felbit, bie- teuren der Schuß des§ 193 nicht zugefprochen werden fönne, ist so sein wird, wie vor ihm. ist den Zulaß zu der Versammlung am 8. November vom anders entschieden hat. Besitz einer Mitgliedskarte oder von der persönlichen Einführung durch ein Mitglied abhängig macht. Die ,, Elsaß- Lothringische Volkszeitung" schreibt in der Deutschlands bisher bezogen hat: Soziale Ltebersicht. In der Porzellanmalerei von Franz Dörfl, Wien V, Wimmergasse 11, hat das gesammte Maler gebeten, allen Buzug fern zu halten. Beron al die Arbeit niedergelegt. Es wird dringend Und der Voltairian'sche Temps" in Paris gießt die Lauge feines Spotts aus über den internationalen Feldzug gegen das Lafter der Alles beim Alten belassen wird. Die Sozialdemokratie aber schaut als lachende Erbin mit vergnügten Sinnen dem Schauspiel zu, wie die Nummer vom 30. Oktober zur Erklärung der Unterſtügung, tranke bürgerliche Gesellschaft an diesem Krebsgeschwür welche das Blatt aus der Kaffe der Sozialdemokratischen Partei herumexperimentirt, das sie nicht ausschneiden kann, ohne sich selbst den Lebensnerv zu zerschneiden. Pfusch kur unserer Breßgefehe zu leistende Raution, ohne welche das Blatt Von dieser Summe gehen 10 000 m. ab für die auf Grund oder Selbstmord das ist das Dilemma, von dessen überhaupt nicht hätte erscheinen dürfen. Die noch verbleibenden Hörnern es fein Entrinnen giebt. Und Pfuschkur heißt 6 602,60 m. vertheilen sich auf die Monate Februar bis Sep. dauert fort, nachdem bei einer Unterredung der Delegirten der ArDer Streif der Bergarbeiter in Marles( Frankreich) Bantroterklärung. tember. Die Unterstützung war nothwendig, weil unserm Zeitungsunternehmen, das der Regierung aus leicht zu errathenden Gründen beiter mit dem Direktor letterer feine Zugeständnisse machte. Wie uns aus Genf- Schweiz- geschrieben, nicht genehm ist, auf alle erdenkliche Weise Schwierigkeiten in Die Wiener Hutmacher und deren Hilfsarbeiter soll dort das Proportional- Wahlsystem eingeführt werden, den Weg gelegt werden. So hat man die Weiterverbreitung des erklärten in einer Versammlung die Berbesserung ihrer Arbeitswelches in Neuchâtel bereits eingeführt ist. Bei der Blattes, selbst wenn dieselbe feineswegs gewerbsmäßig geschah, Berhältnisse für dringend nothwendig und beschlossen mit allen Großraths- Wahl am 13. Dezember soll schon nach dem durch zahlreiche Verurtheilungen wegen unerlaubter Rolportage" Kräften zur geeigneten Beit für die Verkürzung des Arbeitstages neuen System gewählt werden. Auch in anderen Kantonen gehindert, während man sich gegen die Zeitungen anderer Partei- einzutreten. der Schweiz wird für das Proportional- Wahlsystem kräftig, laffen, viel galanter benahm. So wurde auch unserm Drucker neulich Industrielle. Jegt meldet die„ Köln. Beitung", daß auch Gegen die sogenannten Kohlenringe wandten sich schon und mit Aussicht auf Erfolg, gewirkt. Herrn Burgheimer, obschon Druck und Verlag von der Redaktion der Vorstand des Vereins der Siegenländer EisenDer Jahrestongreß der franzöfifchen Arfozialdemokratischen Inhalt des Blattes nicht das Geringfte ge- Roalsvereinigungen ausgesprochen und beschlossen hat, die Sachdes Blattes vollständig getrennt sind, der Drucker also mit dem industrie sich gegen das Geschäftsgebahren der Kohlen- und beiterpartei wird heuer am 26. November in 2 yon zu mein hat, die nach unserer vortrefflichen Landesgesetzgebung erlage in einer ausführlichen Denkschrift zur Kenntniß des sammentreten. Der Kongreß, dessen Dauer auf 3 Tage be- forderliche Konzession zur Anfertigung anderer Druckarbeiten als Ministeriums zu bringen und sich dem Antrag der Bielefelder messen ist, wird abgesehen von dem rein geschäftlichen der Zeitung, ohne bekannten Anlaß und ohne Begründung ver- Sandelskammer auf Aufhebung der Kohlen- und Roats- AusfuhrTheil der Tagesordnung – über die Ausführung der weigert, eine Maßregel, die uns die Frage aufdrängt, wo Brüsseler Kongreßbeschlüsse sowie über die benn die Gewerbefreiheit bleibt? Diese widerspenstige tarife anzuschließen. Maifeier des nächsten Jahres zu berathen und Frage hilft uns aber keineswegs über die Nachtheile hinweg, bie Die Bremser eines Bahnhofes in Dresden haben im zu beschließen haben. eine solche echt reichsländische Maßregel auf das ganze Anschluß an die Petition der Arbeiter der sächsischen Staatsbahn Geschäft ausübt. Daneben existiren unbeanstandet Blätter, eine Eingabe an die Generaldirektion abgehen lassen, worin sie Safargue's Sieg tann als sicher gelten. Sein radi bie, wenn wir recht berichtet finb, gar teine Raution folgende Punkte als zur Einführung dringend nöthig bezeichneten: entrichtet haben, weil die Behörde trog der uns 1. Gewährung eines Ruhetages in jeder Woche mit der austaler Gegentandidat Roche, der beim ersten Wahlgang die gegenüber an den Tag gelegten Findigkeit keine Politik in deren brücklichen Bestimmung, daß die Bremser während ihres brittgrößte Stimmenzahl hatte, ist zu seinen Gunsten zurück- Spalten bemerkt! Sozialdemokratische Politik findet man darin Ruhetages zum Dienst nicht herangezogen werden getreten. Von den 11 553 Stimmen, die im Ganzen ab- freilich nicht und dieses Moment darf ohne Zweifel bei Bedürfen. gegeben wurden, fielen auf Lafargue 5005, auf Roche 2858 urtheilung der Haltung der Behörde nicht außer Acht gelassen auf die zwei opportunistischen Gegenkandidaten 2928 werden. und 1256. Da die Zahl der eingeschriebenen Wähler blos die Staat 3 gewaltigen anthun, haben wir auch noch mit den Außer diesen und anderen ehrenden Auszeichnungen, die uns 16812 beträgt, also beim ersten Gang gut gestimmt worden brutalsten Verfolgungen der Privat gewaltigen von Geldsacks ist, so läßt sich nicht annehmen, daß es den Opportunisten Gnaden zu rechnen. Die letzteren fühlen ihr wüthchen mitunter gelingen wird, ihre Stimmenzahl nennenswert zu ver- an Arbeitern, die mit uns in geschäftlicher Verbindung stehen, größern.was auf furchtsame Leute natürlich nicht einflußlos bleibt und zur Schädigung des Unternehmens sein gutes Theil beiträgt. Der sogenannte Anarchistenprozeß in Rom Worauf dies ganze Treiben abzielt, ist klar: man möchte ist zwar erst in seinen Anfangsstadien, allein schon jetzt ist unser Blatt, das einzige, welches in Elsaß- Lothringen mit Entdie moralische Bankerotter flärung seiner Urheber schiedenheit die Interessen des Volkes gegenüber der Kapitalmacht vollendet. Das Auftreten der Regierungsspitzel wurde so und der mit dieser verbündeten Regierung zu vertreten wagt, länger gefallen lassen konnten. Sie protestirten frech, daß die Angeklagten und die Bertheidiger es sich nicht ruinirev. Deshalb chikanirt man uns auf alle mögliche Weise und schiebt uns ein Hinderniß nach dem andern in den Weg. der berbie Herren dürften sich doch verrechnet haben. Die Sozial würden eine Menge Mißstände beseitigt, was wohl geeignet wäre, Gerichtshof, eine reine Verurtheilung 3 maschine, bemofratie hat die Bismard'sche Zwangperiode überlebt, sie ist die Sicherheit des Betriebes in vielen Fällen zu befördern; es ging brutal über den Protest zur Tagesordnung über. ftärker baraus hervorgegangen, als sie beim Beginn derselben sei deshalb dringend geboten, daß die Generaldirektion diesen wurde ihnen das Wort entzogen. Es gab einen unbeschreib- seinen fleinlichen Epigonen hier zu Lande fertig werden. Dafür fächsischen Staatsbahnen„ Sparsamteit" insofern getrieben wird, lichen Tumult: die Angeklagten die Angeklagten wurden gewaltsam bürgt die urwüchsige, unverwüstliche Kraft, die in unserer Bes als den Schaffnern seit dem 1. Oftober nicht mehr Seife ins Gefängniß abgeführt die Vertheidiger warfen wegung wohnt, die eben eine Boltsbewegung im wahren und und Handtuch an den Endstationen gewährt wird. die Bertheidigung nieder, die nur noch eine Boffe ganzen Sinne des Wortes ift. Ein Buttervertheuerungs- Verein bildete sich unter dem Wie die Ne Jeder unabhängige Mann, jeder nach Selbständigkeit und Namen„ Syndikat der Butterproduzenten" in Lodi, in der gierung aus dem Dilemma herauskommen wird, wissen wir Freiheit dürftende Arbeiter und jede denkende Arbeiterin wird in italienischen Proving Mailand, wo viel Viehzucht getrieben wird jedenfalls ist sie gerichtet. Der 1. Mai in den oben mitgetheilten Thatsachen nur einen Anfporn finden, und die Butter- und Räseproduktion zu Hause ist. 1. Mai in Rom krönt würdig das Spitelwerk. und der Brozeß des mit verdoppelter Kraft und Energie unser junges Unternehmen zu fördern, das man gleich im Auffeimen zertreten möchte. Die Eine Vereinigung der Stuhl- Handschuhfabrikanten des elfäffischen Arbeiter werden sich nicht einschüchtern lassen. Gerade Chemnizer Distrikts ist am 1. Oftober ins Leben getreten. Aus der besten Gesellschaft. In einem Ehebruch- an der Todfeindschaft, welche die Regierenden des Klaffen- Die Verbindung bezweckt die Wahrnehmung der Interessen der und die kapitalistischen Unterdrücker der sozial Stuhl- Handschuhwirterei im allgemeinen und Herbeiführung prozeß, der jezt in London spielt und dessen Helden der Demokratischen Bresse geschworen haben, erkennen sie am besten, besserer Verhältnisse im Besonderen- natürlich für die Untergroßen Welt" und der ganzen Welt angehören, jedoch was ihre Aufgabe ist. Wir zählen auf ihre Unterstüßung." Der Durchschnittslohn eines britischen BergArbeiters betrug nach dem dieser Tage in London herausDer Münchener Verein für volksthümliche Wahlen gegebenen Blaubuche im Jahre 1885 52 Pfd. Stert., gleich sei und der Prozeß steht vorläufig still. eit zer m, et. ba ent ter tte as Der ch ce ne er nicht Nom war Spigelwert, alle bedenklich an die halbe Welt auftreifen, figurirt alsЄhe-| brecher Herzog Louis Philippe von Orleans, dieses Evangelium des modernen Kapitalismus. * nehmer. 2. Längere Pausen zwischen den beendeten und wieder beginnenden Fahrten, unter Berücksichtigung der Stunde, um welche die Bremser früher an den Zügen sein müssen. 3. Den Aufenthalt auf den End- bezw. Anfangsstationen der Art zu regeln, daß dem begleitenden Perfonale die nöthige Zeit zum Essen und zur Befriedigung ihrer sonstigen Bedürfnisse übrig bleibt. 4. Die Einrichtung zu treffen, daß die Bremser nicht länger als vier Stunden ununterbrochen auf den Bremsen zu verbleiben brauchen. 5. Einwechseln von bedeckten Bremsen, so, daß dieselben auch wirklich besetzt werden können und Besetzung von der Bugsrichtung entgegenstehenden offenen Bremsen bei Personenzügen überhaupt zu verbieten. Durch die Erfüllung dieser Wünsche, meint der Wähler", " Entel des berühmten Bürgerkönigs" Louis Philippe, der hat an den Magistrat eine Eingabe gerichtet, in welcher unter 1062 M.( das Pfund Sterling zu 20,43 M. gerechnet), im Jahre nung, der Moral und des Eigenthums gepriesen ward, und Berufung auf die Lebensmittel und Wohnungstheuerung die 1890 dagegen 66 Pfd. Sterl. 10 Sh. gleich rund 1858 M. G3 unter deffen Regiment das Enrissichez vous! Bereichert Beschaffung möglichst vieler Arbeitsgelegen bedeutet das eine Ausbesserung von rund 28 pät., welche in der unter deffen Regiment das Enrissichez vous! Bereichert heit für die Winterszeit gefordert wurde. Der Magistrat gab Hauptsache das Ergebnis energischen gewerkschaftlichen Vorgehens Euch! Plündert! Stehlt! ausgesprochen ward, darauf befriedigende Erklärungen ab. Ferner wünschte der Verein, der britischen Bergarbeiter ist, denn aus freier Entschließung erum eine Verbesserung der Wohnungsverhält- höhen die britischen Unternehmer den Arbeitslohn bekanntlich Und der Enkel dieses Messias der bürgerlichen Tugend, nisse der arbeitenden Klassen anzubahnen, daß eine Enquete ebenso wenig, als ihre Kollegen in den übrigen Ländern. Wheater. Dienstag, den 3. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Sierauf: Die Entführung aus dem Serail. Schauspielhaus. Wohlthätige Frauen. Deutsajes Theater. Die Stlavin. Berliner Theater. Schuldig. Lesing- Theater. Die Großstadt Luft. Residenz- Theater. Das Hinderniß. Wallner- Theater. Gewagte Mittel. Cavalleria Berolina. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Thomas- Cheater. Unruhige Seiten, oder: Liege's Memoiren. Ostend- Theater. Die eiserne Rammer Jungoder: Water Morin. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplah- Theater. Schwarze Brüder. Leenpalas. Spezialitäten- Borstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordin- Palat- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenBorstellung. heater d.Reichshallen E Gänzlich neues Programm. Sechs Debüts! Sechs neue Nummern! U. A.: Circus Renz. Karlstraße. Dienstag, den 3. November 1891: Auf Helgoland", Abends 71/4 Uhr: Gr. Gala- Vorstellung. oder: Ebbe und Fluth, große hydrol." Ausstattungs- Pantomime in 2 Abth. mit Nationaltänzen( 60 Damen), Aufzügen 2c. Hierbei erlaube ich mir ganz besonders auf eine neue Ein Lage: Die Ulanen( dargest. v. 4 Damen) aufmerksam zu machen. Dampfschiff- u. Bootfahrten, Wasserfällen, RiesenFontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., arrangirt u. inscenirt vom Dir. E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3Geschw.Johnson Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: An alle Buchdruder, Hilfsarbeiter und-Arbeiterinnen! Donnerstag, den 5. November ds. Js., Abends 8½ Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen 2. Auftreten der Original- Ansleigh im großen Saale der Brauerei ,, Friedrichshain" Compagnie( 1 Dame und 3 Herren). Les Cassades du diable. Ziska, Zante, Dubosz und Bravo, arab. Schimmelhengste, zusammen vorgeführt v. Herrn Franz Renz. Schulpferd Coriolan, ger. Serrn Gaberel. Sum 1. Male: ,, Der von Frl. Oceana Renz. Cyd, ger. Don Pudel", Burleste- Entree von den Clowns Adolf u. Alfred Delbosg. Ferner Auftreten der vorzügl. Reittünstlerinnen und Reitkünstler, sowie kom. Intermezzos von sämmtlichen Klowns. An den Wochentagen bleibt die Cirkuskaffe von 2 bis 4 hr Nachmittags gefchloffen. Täglich: Auf Selgoland. E. Renz, Direktor. am Königsthor. Tages Ordnung: 1. Bericht über die Ausführung des Beschlusses der Allgemeinen Versammlung vom I. November. 2. Verschiedenes. Der Einberufer. Mittwoch, den 4. November ds. Js.: Ausflug aller Circus G. Schumann. auständigen Buchdruder, Hilfsarbeiter u.- Arbeiterinnen Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlste. Dienstag, den 3. November 1891, Abends 71/2 Uhr: Große BrillantVorstellung. Besonders hervorzuheben: Etagen- Caroussel mit 25 Pferden, dargestellt und vorgeführt von Herrn Borende Hunde. Max Schumann. Mr. Joë Hodgini als Charles Phoites- Pinauds Socken. Altdeutsche Quadrille, geritten von 6 Damen und 6 Herren. Miß u. f. m. Adele Hodgini, Parforce- Reiterin. AbdGratweil'sche el- Kader in der Campagne- Schule geritten von Frl. Adele Schumann. Mr. Bierhallen. Manzoni, Saltomortal- Reiter. Doppelnach Friedrichshagen( Seeschlößchen). Abfahrt vom Schlesischen Bahnhof 12,32, 1,30 und 2,31. Sozialdemokratische Versammlung| Sentral- Kranken- u. Sterbekaje des 1. Reichstags- Wahlkreises der Tischler n. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin C Kommandantenstr. 77-79. Boltige, Miß Florence und Willy am Mittwoch, den 4. November ds. Js., Abends 8 Uhr, in am Donnerstag, 5. Nov., Ab. 81/2 Uhr, Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 P. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L hohen Schule geritten von Herrn Ernst Postillon, Trakehner Rapphengst, in der Schumann. Komisches Entree der Miniatur- Rowns Nipp und Tripp. 397/4 Orschel's Salon, Sebastianstraße Nr. 39. Tages- Ordnung: 1. Berichterstattung vom Erfurter Parteitag. 2. Diskussion. Der Vertrauensmann. Sozialdemokratischer Wahlverein in Habel's Brauerei, Bergmannst.5/ 7. Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1891. 2. Wahl eines Beitragssammlers für die Zahlstelle. 3. Verschiedenes. Nach obiger Versammlung Abrech nung der Zuschußkasse. für den 5. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Die Versammlung kann irrthümlich Neues tomisches Entree des beliebten Klowns Little Fred. Zum Schluß der Vorstellung: Die in voriger Saison mit so großem Beifall aufgenommene, von mir zuerst eingeführte OriginalWaffer- Pantomime. Cirkus unter Waffer. Eine ländliche Hochzeit. Höchst komische Pantomime mit Ballet, neu arrangirt vom und Wasser- Effekte, grossart. Wasser- 2. Disfuffion. 3. Wahl des 1. Schriftführers und des 2. Rassirers. 4. Verfall, Riesenfontäne, 3 wasserspeiende Nilpferde, einen großer, mit ca. 300 Bafferstrahlen versehener Kranz. Neue fomische Einlagen. 4 Wasser- Nymphen u. f. 1. u. f. m. Versammlung am Dienstag, den 3. November, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Seefeldt, Grenadierstrasse 33. Tages- Ordnung: Etablissement Buggenhagen Dir. G. Schumann. Sensationelle Lichtam Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Payenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassagePanopticum und Theater Morgen: Gr. Vorstellung mit neuem Programm. Eine ländliche Hochzeit. Als Vermählte empfehlen sich: Theodor Koppermann Martha Koppermann Dieses allen Freunden und Bekannten zur Nachricht. geb. Rohland. 2490b Es thut mir leid, meinen Kollegen Variété. Kuckei sowie Frau Restaurateur Hoffmann unschuldig beleidigt zu haben. und erkläre dieselben als anständige 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau: Die Prozeſſe Heinze und Manche. fchiedenes und Fragekasten. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Die Zahlstellen des Vereins befinden sich bei Wagner, Neue KönigStraße 89; bei 23itt chow, Elfaffer- und Kleine Hamburgerstraßen- Ece; bei Berndt, Neue Schönhauserstraße 18. Achtung! Achtung! Mitglieder des Wahlvereins für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Die Versammlung findet nicht in Moabit, sondern heute in ,, Knebel's Salon," Badstrasse 58, statt. I. Ranges Ich nehme hiermit mein Wort zurück 344/17 50 Pfennig. eute.[ 2487b] G. Langhabel. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum Extra- Entree. Entree 50 Pf. Rinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Die Beleidigung gegen den Kolonnenführer, Maurer August Ziegler, nehme. ich zurück und erkläre denselben als einen Ehrenmann. 2484b Oskar Giese, Falckensteinftr. 12. und Möbel, Polsterwaren eigener bill. Zages Ordnung: = 1. Kommunismus, Sozialismus und das neue Programm". Referent Genoffe W. Liebknecht. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Vereinsangelegenheiten. Große Der Vorstand. Kommunalwähler- Versammlung in heute, Dienstag, den 3. Novbr., Abends 8 Uhr, Nieft's Salon", Weber Strasse No. 17. WI Tagesordnung: 308/9 nicht am Dienstag stattfinden. Der Bevollmächtigte. Zur Stadtverordneten- Wahl agitation empfohlen: Moderne Ketzergerichte. Von E. Vogtherr. 108 Seiten gr. Oftav. Preis 50 Pf Bu beziehen durch alle Buchhand lungen, Rolporteure und den Verlag des ,, Vorwärts". Wiederverkäufern Rabatt. 15020 macht der B demo teiner mir Sozia Bern bie b G verw zunäd Arbei verw 933 aff Babl Arbei 9 fein befra Dorfte brücke 9 daß n beiten Berar mehre 2 betan zur welche Erheb refult Ueber ber G bereit gefört obl #eben greife die He nahm erfte halb duftic daß b Buzug Rolle trage gemu Anreg Teppiche! Gardinen! Steppdecken! billighten fauft man am in der Fabrik von Hackescher J. Brünn, arkt 4 ( Stadtbahnhof Börse). Bitte, lesen Sie! Jeder, der seinen Bedarf an Winter- Paletots 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent der Kandidat Jackets, Hosen, Westen 2c., des 27. Kommunal- Wahlbezirks Herr J. Henke. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 394/6 Der Einberufer. Grosse öffentliche Fabrik. Emil Heyn, Kommunalwähler- Versammlg. Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Achtung! WE am Mittwoch, den 4. November, Abends 81/2 Uhr, in ,, Lehmann's Salon", Schwedter Straße Nr. 23. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten Wahlen. Referent Genosse Allen Freunden und Bekannten zeige Bergmann. 2. Diskussion. part. ein Cigarren- u. TabakDienstag u. Freitag: Damentag. hierdurch an, daß ich Liegnikerſtr. 3894/7 Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Geschäft eröffnet habe. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Rudolf Bernet. 1482L Nur I Mark. Klagen, Eingaben, Reklamationen, H Große öffentliche Das Comité. ferner fowie Anzügen, einzelnen Röcken, Stiefeln, Hüten, Wäsche, Betten, gold, u. filb. Herren- u. Damen- Uhren, Ketten, Ringen, Reise- u. Holzkoffern, Wasch teffeln, Damen- Mänteln u. Kleidern billig und gut faufen will, empfehle mein bekanntes, sehr reichhaltiges Lager in Alt und Neu. Raufe alles au Auktionen und Leihämtern, bin daher im Stande, meine Kunden wirklich billig und reell zu bedienen. [ 1455L A. Wergien, Schneidermitt Skalikerstr. 127, gegr. 1874. Bitte, recht genau auf Namen und Hausnummer zu achten. Kommunalwähler- Bersammlung Rohabat Goldschmid für den 8. Bezirk Rath im Zivil- und Strafprozeß. Ein am Mittwoch, den 4. November 1891, Abends 8 Uhr, in ziehung von Forderungen. Pollak, Spezialität.- Theater I. Ranges. jest Raupachar. 7, L. Auch Sonntags. Anf.: Wochentags 7/ aUhr. Entree 50 Pf. Das grösste Brot Sonntags " 6/2 75 " " " Berliner Bockbrauerei empfiehlt ihre 2 großen Säle zu Versammlungen und Festlichkeiten. August Tiedemann, 1440L Oekonom. für 50 Bf. liefert 1297L Albrecht's Bäckerei, Wrangelstr. 8 und Langestr. 26. Bettfedern garantirt staubfrei und gereinigt, zu allerbilligst. Preisen. Streng reelle Bedienung. D. Levin,[ 107 7L N., Beinickendorferstraße 18. Rennefahrt's Salon, Dennewitzstraße 13. Tagesordnung: 394/8 1. Vortrag des Genossen Vogtherr über die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Sozialdemokratische A. Svandauerbrücke 6, am hiesigen Plaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel 6, Betra Unfug 4 Au Fuld ន es fre Maff und Grreg Bühn lung, Recht wird. wifd eine leucht au S Mann ihre G poftfel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr., am Hacke'schen Markt.[ 746 unter Garanti foftet mit Bolfsversammlung für Charlottenburg Jede Uhr bi am Mittwoch, den 4. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale Bismarckshöhe", Wilmersdorfer- Straße. Tages Ordnung: Berichterstattung vom Parteitage. Der Vertrauensmann. 370/20 Berantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2. repariren ( außer Bruch) CON 1,50 Mk Kleine Reparaturen entsprechend billige Uhren, Gold- u. Silberwaare C. Wunsch, Naunynftr. 38 n. d. Dranienpla Sierzu eine Beilage als u Glüc in der felbft lebte, Kind fein, ber fi ihrer tehrt, betrüg Seele der fi meifte Mann bie ib weiter C. 1, 7. 91. ür yo 47 51 e. Jf. ag 20 et Cent ner old. ten, ſch 2C. ehle ger auf her lid mir k ger en 38 Ta 55L unb 1 r Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 257. Bon mehreren Seiten werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß in Arbeiterkreisen Marken bezw. Bons verkauft werden mit der Bezeichnung„ Unterstützungsfonds für die unabhängigen Sozialdemokraten" und fragt man an, was darunter gemeint sei. Um teinen Zweifel über die Natur dieser Sammlungen zu lassen, wollen wir bemerken, daß unter der Firma„ Verein der unabhängigen Sozialdemokraten" die Herren von der Opposition, die Wildberger, Berner zc. fich zu konstituiren gedenken und zu diesem Zweck die bezeichneten Bons ausgeben. Kommunales. Die Nothstandsdeputation der Berliner Gemeinde verwaltung hat heut die zweite Sigung gehabt, in welcher zunächst die Berichte des statistischen Amtes über den Stand des Arbeitsmarktes in Berlin und die Berichte der einzelnen Magistratsverwaltungen- Hoch- und Tiefbau- Rieselfelder- Gas- und Wafferwerte Straßenreinigung- u. s. w. in Bezug auf die Zahl der beschäftigten Arbeiter und die Schaffung vermehrter Arbeitsgelegenheit vorgetragen wurden. Nach Ansicht des statistischen Amtes herrscht zwar momentan tein außergewöhnlicher Nothstand, aber die Berichte der von ihm befragten Industriezweige laffen deutlich erkennen, daß der bevorstehende Winter für die Arbeiterbevölkerung ungewöhnlich brückend sein wird. Aus den Berichten der Magistratsverwaltungen ergiebt sich, daß nach ihrer Ansicht die städtischen Bauten und sonstigen Arbeiten nach Möglichkeit gefördert werden und daß daher keine Beranlassung vorliegt, die Zahl der städtischen Arbeiter zu vermehren oder die Vornahme städtischer Bauten zu beschleunigen. Bei der nunmehr eröffneten Berathung wurde Punkt 1 des bekannten sozialdemokratischen Antrages " Dienstag, den 3. November 1891. 8. Jahrg. gewalt vor Gericht standen. Wir haben den Bericht seiner Zeit ebenfalls auf dem Wege der Besserung befinden. Am Montag unter der Rubrik„ Gerichts- Zeitung" mitgetheilt und da schon hat in der Sache Vernehmungstermin in Görlitz angestanden. geklagten wegen ihrer Heldenthaten nicht größeres Ungemach zu derselbe furz vorher die Maschine verlassen und sowohl im Waldunserer Verwunderung darüber Ausdruck gegeben, daß die An- Als erschwerend für Trenner ist dabei festgestellt worden, daß erdulden hatten. Wir kommen auch heute nur deshalb auf die haus wie im Bahnhofs- Restaurant war; als mildernd, daß Sache nochmals zurück, weil die Vorgänge der letzten Zeit die er schon die vierte(!!) Nacht Dienst hatte, die von ihm geleitete Eröffnung eines polizeilichen Feldzuges gegen die zuhälter und Maschine schwer anging und Wechselsystem führte, d. h. bei Rowdies in Aussicht ſtellen. . Vorwärtsdrehen rückwärts und bei Rückwärtsdrehen vorwärts Straßen unsicher machen, harmlose Bassanten mishandeln, allein Dieselbe steht immer für zwei Geleiſe. Trenner ist ohne Auftrag Als Rowdies werden die Leute gekennzeichnet, welche die ging. Die Weiche war eine sog. englische und nicht zu stellen; gehende Damen mit Rohheiten verfolgen. Wer sich solchergestalt gefahren, weil er die Verspätung von 10 Minuten, die der beträgt, ist ein Rowdy, mag er nun Ballonmüße oder Cylinder- Schnellzug hatte, nicht kannte. hut tragen. Hören wir, was der Verhandlungsbericht über jene Studenten meldet:„ Die Angeklagten belästigten am Abend in der Chausseestraße ihnen entgegenkommende Damen. Sie trieben es so toll, daß schließlich der zufällig des Weges tommende Polizeilieutenant Hennice sie auf das Unangemessene dieses Benehmens hinwies. er fam überführt. Das Berliner Handtuch- Lieferungs- Juftitut fendet uns ein langes Schreiben mit dem Ersuchen, dasselbe abzudrucken. Das ist uns wegen Raummangels nicht möglich, doch wollen wir aus demselben folgendes wieder geben: Die Angestellten des Institutes erhalten bei einer Arbeitszeit von 1/28 bis 51/2 Uhr einen Wochenlohn von frech gegen dieselben betragen, so frech, daß ein Polizeilieutenant 15,60 M. Im Ganzen sind für verloren gegangene Handtücher Die Studenten haben also Damen angerempelt, und sich mit den in Fabriken üblichen Pausen sich verpflichtet hielt, zu interveniren. Da wir also zwischen 3,50 M. abgezogen worden und zwar nur in Fällen, in denen Ballonmüße und Zylinderhut und Studententappe feinen Unter- ein Diebstahl taum stattgefunden haben konnte. Die Wagen des schied machen, so haben wir hier zwei Rowdies vor uns, deren Institutes sind verschlossen, den Schlüssel trägt jeder Angestellte Die an einem Lederriemen um den Hals. Der Schlußpassus des Studenten hatten aber an dem Anrempeln von Damen noch Schreibens lautet wörtlich:„ Ich gestehe offen, daß ich gerade nicht genug, fie fielen jetzt über den Polizeilieutenant her, der sie in den Arbeiter, dem vier Handtücher abhanden gekommen sind, ihren heiligsten Gefühlen getränkt hatte. Der Arretirung wider- gern wieder eingestellt hätte..... Bei mir steht ihm jeder Zeit setzten sie sich mit allen Kräften, vier Schuhleute mußten zu eine Stelle offen." paden, ehe es gelang, die Rowdies mit der Studentenkappe nach der Mache zu bringen. Hier begann der Standal von Neuem, Rulmſtr. 22, welche in recht günstigen Verhältnissen lebte, Die nahezu 60 Jahre alte Rentnerin Anna Geißler, die Schuyleute hatten alle Mühe, die Tobenden zur Ruhe zu wohnte bis vor kurzem mit ihrer Schwester zusammen. Vor bringen. Der Eine wurde mit Gewalt hinausgebracht, furzem wurde die Schwester irrsinnig und in eine Anstalt ge tobend wieder herein und randalirte von Neuem. Staatsanwalt schien derselben Ansicht zu sein, er beantragte das Leben nehmen. Das hat sie denn auch gethan. Gestern Wir nennen also ein solches Betragen ein rowdiehastes. Der bracht. Die Zurückgebliebene fühlte sich nun so vereinsamt, daß sie ihrer Wirthin darüber klagte und hinzufügte, sie werde sich wenigstens gegen den unverschämtesten Skandalmacher sechs Morgen stieg sie bis in das vierte Stockwert des Hauses und Wochen Gefängniß und 14 Tage Haft, gegen den anderen, der stürzte sich auf den Hof. Die Leiche wurde nach dem Schauhaufe 1 Woche Haft. Der Gerichtshof war ganz anderer Ansicht. Die weniger brutal fich benommen hatte, 1 Woche Gefängniß und Angeklagten hatten zu ihrer Entlastung vorgebracht, sie seien an Die Taschendiebe haben gestern viel Unglück gehabt. In jenem Abendum 9 Uhr begann das Damenanrempeln der Baffage wurde ein Hausdiener, in Caftan's Panoptikum eine Schleunige Jnangriffnahme städtischer Arbeiten angezecht" gewesen. Das galt dem Gerichtshof für einen so Frauensperson, und bei der Enthüllung des Schloßbrunnens Hoch- und Tiefbau, Straßenpflasterung, Vermehrung der 80 und zu 30 M. Geldstrafe als ausreichende Sühne für die Samuel Birnfeld reist, in flagranti ergriffen. wesentlichen Strafmilderungsgrund, daß eine Berurtheilung zu ein gefährlicher ungarischer Taschendieb, der als Fischhändler bei der Straßenreinigung beschäftigten Arbeiter in Missethäter erfolgte. großem Umfange, um der Arbeislosigkeit zu steuern Es liegt uns fern, an dem Urtheil eine Kritik üben zu Wegen unzüchtiger Handlungen, vorgenommen mit kleinen zur Diskussion gestellt. In mehrstündiger Verhandlung, in wollen. Eine Frage können wir aber doch nicht unterdrücken: Knaben, wurde der sogenannte„ Kindervater" des städtischen welcher Singer den Antrag unter Verweisung auf die amtlichen sondern Arbeiter diese Rohheiten verübt hätten? Würde erfahren, soll sich das denselben belastende Material mit jedem Würde das Urtheil ebenso ausgefallen sein, wenn nicht Studenten, Asyls für Obdachlose, Namens Heidenreich, verhaftet. Wie wir Erhebungen, die allseitig bekannte Arbeitslosigkeit, und die daraus man in der Bes..... des Arbeiters denselben Milderungs- Tage in erschreckender Weise mehren. resultirende Nothlage der Arbeiterbevölkerung, vertrat, wurde grund erblicken, wie in der Bezechtheit der Studenten? Uebergang zur Tagesordnung beschlossen, weil die im Rahmen| Zum Fall Nitsche erfahren wir noch das Folgende: Das Betriebsamt Berlin- Schneidemühl( Direktionsbezirt Es war von Stralsund die Meldung eingegangen, daß ein Mann, der Etatsbewilligungen beschlossenen städtischen Bauten u. f. w. Bromberg) macht über einen bei Filehne stattgehabten Gisenbahn- welcher sich Schwarz nannte, dort angegeben hatte, den Mörder bereits in der Ausführung begriffen seien und nach Möglichkeit Unfall folgende Mittheilung: zu tennen. Diese Mittheilung hat sich als Aufschneiderei herausAm 31. Oktober gegen 82 Abend ist auf dem Bahnhofe gestellt. Der in derselben Sache genannte Kellner Wolff ist ebenFilehne infolge Ueberfahrens des Halte- Signals am östlichen Bahn- falls ermittelt worden, hat aber sein Alibi bestimmt nachweisen Sämmliche Redner erklärten fich bereit, im Rahmen der Hof- Abschluß- Telegraphen der Güterzug 354 von Schneidemühl in können. Wie bereits mitgetheilt, hat ein Mann an jenem Sonnohlthätigkeits- und Armenpflege nach Möglichkeit dem bevor- ben Schluß des aus dem 3. Geleise nach Schneidemühl abfahren- tag, den 25. v. M., auf welchen die Beschreibung des Mörders Kehenden Nothstand vorzubeugen, aber zu einem wirklich durch den Güterzuges 311 gefahren. Wier Wagen wurden zertrümmert. paßte, zwischen 9 und 10 Uhr Bormittags, feinen taffeebraunen greifenden Mittel, zu dem Entschluß Arbeit zu schaffen, fonnten Der Schlußbremser Büch ist in Folge des Bufaumenstoßes von Ueberzieher für 3,50 M. an den Kellner Dito Zeidler verkauft. bie Herren im„ rothen Haus" sich nicht aufraffen- denn die An- fort getödtet. Weitere Personenbeschädigungen sind nicht vorge- stimmig, daß dieses Kleidungsstück Blutspritzen gezeigt habe. Der der Bremse des letzten Wagens herabgestürzt, überfahren und so- Beugen, welche diesem Handel beiwohnten, bekunden nun einnahme des Singer'schen Antrages würde. wie man sagte- der kommen. Die beschädigten Wagen waren gegen 3 Uhr früh von Verkäufer, der von seinem Begleiter„ Edmund" angeredet wurde, erste Schritt zum städtischen Kommunismus sein und das auch inner- den gesperrten durchgehenden Hauptgeleisen beseitigt, so daß der hat angegeben, sofort nach München reisen zu wollen halb der städtischen Verwaltung herrschende privatkapitalistische Pro- Berth her ger hauptgeleise erlitten die Schnellzüge je eine Emil Theodor Schmidt einen anderen Ueberzieher zu kaufen. Berkehr Züge wieder aufgenommen werden founte. In Folge und auch versucht, von einem sechzehnjährigen Schlächter duktionssystem dürfe nicht angetastet werden; auch die Furcht, Stunde Verspätung. daß bei beschleunigter Jnangriffnahme städtischer Arbeiten, ein gefördert würden. Buzug von auswärts entstehen könne, spielte eine nicht fleine der beiden beim Robifurter Gisenbahn- Unglück verlegten, in der Zum Kohlfurter Eisenbahnunglück. Ueber das Befinden Rolle und so wurde denn Punkt 1 des sozialdemokratischen An- Rlinit des Herrn Dr. Böters in Görlig untergebrachten Personen trages wie gewöhnlich durch Uebergang zur Tagesordnung ab- theilt der„. Görl. Anz." Folgendes mit: Heizer 3ippel hat gemurfft. Zeidler und Schmidt sind noch nicht ermittelt, und es wird gewünscht, daß sich beide fofort bei der Kriminalpolizei melden. Bezug auf Be- oder Entlastung zu Tage getreten, Die Kellnerin Ueber den verhafteten Schulze ist bis jetzt nicht viel Neues in von Rassmussen behauptet, Schulze habe um 7 Uhr beim Fortgehen einen Ueberzieher angehabt. Diese Aussage steht in Widerseit mehreren Tagen bereits das Bett verlassen. Die von ihm spruch mit der des Beschuldigten, welcher seinen Ueberzieher Die übrigen sozialdemokratischen Anträge sowie einige weitere angestellten Gehversuche waren von gutem Erfolge begleitet, er bereits 3 Stunden vorher verpfändet haben will. Wünschenswerth weiteren wieder mit seinen Füßen fest auftreten, obwohl er die ist, daß der Mann sich meldet, welchem Schulze in dem Lokale Anregungen blieben späterer Berathung vorbehalten. fann Schmerzen im ganzen Körper noch nicht vollkommen los ge- Bauchrednerkünfte gezeigt hat. Ebenso liegt der Polizei daran, worden ist. Diese Woche wird Zippel zum Militär eingezogen; daß der Matrose sich nennt, welcher mit Schulze von 8 bis 10 Uhr bis zu diesem Zeitpunkt bleibt er noch in der Klinit. Seine Ein Abends an dem Mordtage im Konzertsaal von Bau, im sokleidung als Refrut wird, da ihm noch Schonung auferlegt ist, genannten fidelen Carcer zusammengewesen ist. Zwei Mädchen wahrscheinlich erst später erfolgen; bis zu feiner vollständigen haben sich jetzt bei der Behörde gemeldet, welche um 11 Uhr Wiederherstellung muß er noch im Militär- Lazareth verweilen. einen Menschen nahe der Jannowißbrücke getroffen haben, dessen Landwirth von Koschitzky ist ebenfalls in der Lage, sich, wenn Beschreibung auf den Mörder paßt, und welcher auch Als ,, Studentenulk" bezeichnete die bürgerliche Presse das auch auf Strücken, fortzubewegen. Die erheblichen Quetschungen diesen Personen die Frage stellte, ob sie auch allein wohnten, Betragen zweier Studenten, welche dieser Tage wegen groben der beiden Oberschenkel, die er bei dem Unglück erlitten, werden und er bei der Begleitung nicht gesehen würde. Unfugs, Beamtenbeleidigung und Widerstandes gegen die Staats- sicherlich bald geheilt sein. Lokomotivführer Trenner soll sich diesen Gesprächen muß geschlossen werden, daß das Motiv zur Tokales. Theater. Aus allen plumpen Vertraulichkeiten des verhaßten Hoteliers zu erwidern, So schließt das Stück. Es liegt nahe, die Frage aufund als er sie schließlich, vom Weine berauscht, dazu zwingen zuwerfen: Was weiter?, nahe, die Befürchtung auszusprechen, von den Vorstellungen und Be4 Aufzügen von Ludvig Fulda. Deutsches Theater.- Die Stlavin, Schauspiel in will, seine Bärtlichkeiten zu dulden, da faßt sie solches Entfeßen, daß diese beiden Leute solcher Ekel, daß sie sich aufrafft, die Ketten der Sklaverei zer- dürfnissen in denen sie aufgewachsen, sich nicht völlig reißt und aus dem Hause ihres Mannes entflieht, fort, in die frei machen werden können, daß sie in der Freiheit sich nach den Im Deutschen erntete am vorigen Sonnabend Freiheit!- Hätte Fulda sich die Sache leicht machen wollen, so Stetten zurückfehnen werden. Das zu entscheiden ist nicht Sache Fulda's neues en heater ettavin reichen Beifall, obwohl hätte er mit dieser Erlangung der Freiheit schließen können. des Dichters; oder will er es zum Austrag bringen, so ist es ein frei ist von allem, was auf den jegigen Geschmack der großen über er geht weiter; er zeigt, wie diese Freiheit nur eine ver- Vorwurf für ein neues Stück. Die Frage, die Fulda aufgeworfen, Maffe der Theaterbes as per dirt, auch hon allen Mäychen meintliche ist, wie in dieser Freiheit ein neuer schwerer Kampf gegen ist voll gelöſt; die Sklavin hat die volle Freiheit erlangt, die sie und Geistreicheleien, frei auch von allen Effekthaschereien, von hemmende Fesseln beginnt. ist an lebenswahren Szenen, an Erregungshäufungen, die im Leben unmöglich sind und auf der ständniß für ihren Schritt, nirgends Unterstüßung, nicht trefflich beobachteten Charakteren. lung, des modernsten und doch schon so alten Kampfes um das gar nicht fassen können, daß sie ihren Mann verlassen konnte, rathen find der Mann Eugeniens( gegeben von Herrn Nissen) Bühne unmöglich scheinen. Ein Stück der modernsten Entwicke- einmal bei ihren eigenen Eltern, die in ihrer Beschränktheit es Recht, des Ringens nach der Freiheit ist es, das uns vorgeführt der sie doch weder Mangel hätte leiden lassen, noch fie mit einer und ihr Vater( Herr Engels). nischen der Stellung und dem Rechte der Frau, greift Fulda line Frage heraus, die er in ernster Weise von allen Seiten beleuchtet und die er auch zu einer folgerichtigen Lösung fortführt. im Gegensatz zu vielen der neueren Dichter Eugenie, poftfekretär a. die Heldin resp. die Sklavin des Stückes, hat ihren OberAm besten, übrigens auch in der Darstellung am besten, geDer Mann mit seinem brutalen Berständnißlosigkeit für ſeine Baumeister Lukas, der ihr vielleicht allzu schnell am Morgen nach eigene Verschuldung, mit seinem Bochen auf das Recht, das ihm der Flucht nicht nur Hilfe, sondern seine Hand anbietet, weist sie ein lückenhaftes Gefeß giebt, und auf der anderen Seite der zurück, obwohl ihr bewußt wird, daß sie ihn wiederliebt, oder Water, in seiner beschränkten Beamtenverknöcherung, mit seinem vielmehr, weil ihr das bewußt wird; denn in nicht ganz ver- esitleben an den morschen Ueberlieferungen, sie beide sind typische ständlicher Selbstquälerei redet sie sich ein, daß sie nicht schuld- Träger der beiden Faktoren, die Ketten schmieden und die geversucht, Arbeit zu finden, aber Niemand will sich der noch Weniger glücklich ist ihr Gegenbild, der Baumeister Lukas, geMann, den wohlhabenden Weinhändler Waldeck, geheirathet, weil los" aus ihrer Ehe scheiden würde, wenn sie Lukas erhörte. Sie schmiedeten nimmer lösfen, der Rohheit und der Trägheit. nicht einmal geschiedenen Frau annehmen. Doch will sie geduldig rathen; er ist allzu sehr herausgearbeitet auf eine gewisse unträten. Herr Pohl suchte aus dieser undankbaren Rolle zu machen, erreichen. ihre Eltern( der Vater ist ein natürlich mittelloser D.), die landläufige Ansicht und vielleicht sie selbst Glück angesehen haben. Die Ehe ward eine freudlose. Sie lebt Manne erreicht. Aber schaudernd muß sie erfahren, daß es fein behilflichkeit, eine gewisse Weltverlorenheit, ohne daß seine Vor junges Mädchen diese„ Bersorgung" selbst lebt, nicht als Frau, sondern als Magd. Solange ein Kind lieben ihres Mannes abhängig ist, ob sie weiter an ihn gefeifelt was aus ihr zu machen war, ohne damit freilich allzu viel zu lebte, trug sie alles geduldig des Kindes willen. Nun, wo das bleiben muß. Sie fleht ihren Mann an, sie freizugeben. Aber sein, die Lieblosigkeit, von der sie umgeben, die Erniedrigung, in zu zu bringen. Im Gegentheil! in seiner brutalen Weise freut er sich, Kind gestorben, fommt ihr ihre Stellung erst voll zum Bewußt nicht einmal das Geständniß, daß sie Lukas liebt, vermag ihn da tehrt, ein reicher Hotelier und dessen Frau, die sich abwechselnd der alle Fesseln löst. Aber Lukas zeigt ihr, daß ein anderer dachte, aber doch nicht völlig ausreichende Darstellung. Dagegen ihrer geistigen Fähigkeiten. Die Leute, mit denen ihr Mann ver- Verzweiflung will Eugenie die Freiheit erringen durch den Tod, Frauendorfer eine zwar durchaus tüchtige und gründlich durch= betrügen, ohne sich darüber im Unflaren zu sein, sind ihr in der Weg ihr offen steht; daß, wenn sie nicht durch Recht und Gesch vermochte Frl. Natty die jugendliche Baumeisterstochter in jedem zuwider. Nur einen Rückhalt findet sie in der Liebe zu Käthe, frei werden könne, ja wenn Recht und Gesez sie zur Knechtschaft Ton und in jeder Bewegung voll und einwandsfrei auszuder fünfzehnjährigen, frischen, liebenswürdigen Tochter des Bau- zwingen, fie frei werden könne gegen Recht und Gejez." Und gestalten. meisters Lutas, und in der achtungsvollen Freundschaft dieses so entschließt sie sich allem, was ihren Eltern, was der Welt"| So unterstützte eine treffliche Darstellung das Werk Fulda's, Mannes selbst. Noch trägt sie geduldig alle neuen Knechtungen, heilig ist, Troß zu bieten; unbekümmert um das Gerede der das zwar als fein Meisterwerk anzusehen ist, wohl aber als ein weiter zu verkehren. Als aber ihr Mann ihr zumuthet die dem ihrer Tochter, in wahrer Freiheit! Seele glückliche Bühnenfigre iſt, and reinfeligkeit Fragen, die aller Denkenden Geist bewegen. That auf einer Entartung des Geschlechtsfinnes hinzuleiten ist.[ den Hof hinab und verstarb auf der Stelle.- Am 31. v. M. Jdie Fülle und rasche Folge von Ereignissen auf politischem und wirth Schulze wird den Mädchen gegenübergestellt werden, und es wer- Nachmittags fanden in der Birkenstr. 52 und am 1. d. M. Schaftlichem Gebiete den Blick auch des Einzelnen wesentlich ge den ihn deren Aussagen wohl entlasten, wenn er nachweislich Gitschinerstr. 90 und Mariannenstr. 32 kleine Brände statt. bis 11 Uhr im fidelen Carcer gesessen hat. Als die Mädchen von dem muthmaßlichen Thäter angesprochen wurden, wer es Schlag 11 Uhr. Ein merkwürdiger Umstand, welcher noch der Aufklärung bedarf, spielte sich in der Mordnacht in Moabit ab. Dort erschien im Lokal von Lorenz Alt- Moabit 119 um 11 Uhr ein etwa 35 Jahre alter, gutgekleideter Mann mit blassem Geficht und schwarzem Schnurrbart und erklärte: soeben sei in der Holzmarktgasse gegenüber dem Kornspeicher ein Mädchen ermordet worden. Da aber der Mord erst um 12 Uhr vollführt wurde, so ist dieses Moment ein höchst auffälliges, und es liegt viel daran, daß der Betreffende sich stellt. Gerichts- Beitung. schärft hat für die Erkenntniß des ursächlichen Zusammenhanges und der Folgerichtigkeit der verschiedenen Erscheinungen. De halb beschränkt sich das lebhafte Interesse an der Buchdrucker bewegung feineswegs auf die Fachkreise. Allgemein bricht sid die Erkenntniß Bahn, daß der Vorstoß, den die Buchdrucker jett gegen die Arbeitgeber unternehmen, nicht mehr im Rahmen einer einzelgewerblichen Lohnbewegung unterzubringen ist, sondern daß Wegen eines unverschämten Straßenattentats wurde man es mit einer von dem Geiste sozialdemokratischer Ideen ge gestern ein gewisser Soraschefski vor der 3. Straffammer tragenen Unternehmung zu thun hat, welche, wenn sie ihr Ziel hiesigen Landgerichts I zur Verantwortung gezogen. Im September erreichen sollte, nur das Anfangsglied einer unendlichen Kette b. F. ging ein Fräulein 3. die Stallschreiberstraße entlang und be- gleicher Ereignisse sein würde, die nicht nur dem wirthschaft gegnete dem Angeklagten, der in Begleitung eines anderen lichen Wohle des deutschen Volkes schwere Schäden zufügen, Strolches desselben Weges daher kam. Die junge Dame trug sondern auch die Voltsmoral untergraben müssen, denn die erste In der Voruntersuchung gegen den Raubmörder Wehel eine goldene Uhr an goldener Kette, an welcher sich ein Ring Grundbedingung jeder Lohnbewegung, welche auf die An häufen sich die Belastungsmomente fort und fort. Go ist an der befand und der Anblick dieses Glanzes rief bei dem Angeklagten erkennung rechtlich denkender Menschen Anspruch macht, i dem Rücken zugekehrten Kragenseite des Roces ein Blufleck diebische Gelüfte wach. Das Fräulein fühlte sich von dem letzteren innere Berechtigung und Billigkeit. Bei der notorisch ungünstige fichtbar, welcher anzeigt, daß W. mit seinem Opfer wahrscheinlich plötzlich um die Taille gefaßt und merkte, wie ihr derfelbe Geschäftslage sind aber die Arbeitgeber schlechterdings nicht i einen Kampf bestanden hat. Hierauf deutet auch der am That die Uhr herausriß. Bei dieser Manipulation riß die der Lage, die jetzt erhobenen Forderungen zu bewilligen, und sie orte vorgefundene Knopf hin, welcher als zu Wezel's Anzug ge- Uhrfette entzwei, der Ring fiel an die Erde und können das um so weniger, als jetzt schon mit verblüffender hörig erkannt worden ist. Hinsichtlich der Komplizenfrage war wurde von dem Begleiter des Angeklagten als gute Beute mit- Offenherzigkeit von der Gegenseite Kunde gegeben der Verdacht auch auf den Hausdiener Friedrich Kähme gefallen, genommen. Als ihre Bitte, ihr wenigstens den Ring zu lassen, daß es fich vorläufig um eine Abschlagszahlung welcher bei Latendorf bedienstet war, mit Wetzel nach der Blut- mit Hohn beantwortet wurde, rief sie einen jungen Mann zur handelt und daß, sobald die jekt geforderte Lohn that noch gesprochen haben wollte, dann aber in den nächsten Silfe, welchem es gelang, wenigstens den Angeklagten fest- erhöhung und der neunstündige Arbeitstag erreicht, der Acht Tagen seine Stellung aufgegeben und sich, mit bedeutenden Baar- zunehmen. Da der letztere bei dieser Gelegenheit noch eine ganze stundentag und eine abermalige beträchtliche Lohnerhöhung mitteln ausgerüstet, nach Hamburg begeben hatte. Auch dieser Fluth von Schimpfworten auf die Bestohlene und den hilfs- Reihe kommen sollen. Ist es nicht unter diesen Verhältnisse Verdacht ist völlig gegenstandslos geworden. Nachdem sich nun bereiten jungen Mann ausgoß, so wurde er nicht nur des Dieb- den Prinzipalen, wenn sie sich nicht selbst das Messer auch noch ergeben hat, daß der Droschkenkutscher Gehrke Wetzel stahls, sondern auch der öffentlichen Beleidigung angeflagt. Reble setzen wollen, geradezu unmöglich gemacht auf eine Forde nicht gefahren hat, so steht es außer jedem Zweifel, daß Wezel Er hatte sich eine recht naive Ausrede ersonnen: rung einzugehen, welche ihnen von einer Arbeiterschaft vorgelegt die Blutarbeit allein vollbracht hat. Dieses schließt aber nicht er behaupte, daß er etwas angetrunken gewesen, etwas angetrunken gewesen, aus wird, die an sich schon ungleich günstiger fituirt ist, als die An aus, daß der durch die Anna Peufert gesehene Unbekannte mit gerutscht und gerade auf die junge Dame gefallen gehörigen irgend eines anderen Gewerbes! Drängt sich unter wisser des Verbrechens war. sei und sich an deren Uhrkette habe festhalten wollen. Da die diesen Verhältnissen den Arbeitgebern des Buchdruckereigewerbes That des Angeklagten dicht an Straßenraub grenzte, beantragte die gebieterische Nothwendigkeit auf, die Bewegung mit aller der Staatsanwalt gegen denselben 2 Jahre Gefängniß. Energie zu bekämpfen, so legt andererseits aber auch der bereits au Der Gerichtshof erkannte auf 1 Jahr 1 Monat Gefängniß. gedeutete sozialistische Grundzug des Streifes unserer gesammten bürgerlichen Gesellschaft die Pflicht auf, durch nachdrüdliche Neber den Ranbmörder Wezel werden folgende Neuigfeiten aus Spandau berichtet: einer Wunde mas auf fiele führ febe erni fteb Bef Iun den nich bem Rei Der ma D. S 28i Litf thal Wi an die Sch fol an die und mit bab der Die mit 3u Scho der Di Tof Ba TO D ber Se um Ver bea ein 101 Bu Ве fid mü Le fel He Durch die Weigerung des Raubmörders Wezzel, zuzugestehen, daß er allein den Kaufmann Hirschfeld ermordet und beraubt Allgemeines Mitgefühl erregte eine gestern vor der Straf- Unterstüßung der Buchdruckerei Prinzipale zur Abwehr einer habe, wird die Boruntersuchung gegen ihn wider Erwarten in fammer des Landgerichts II geführte Verhandlung gegen eine Gefahr beizutragen, die drohend vor unserem gesammten gewerb die Länge gezogen; hierdurch wird ferner auch seine Ueberführung Frau ohne aus Friedrichsberg, welche der fahrlässigen lichen Leben steht und, die zur Thatsache geworden, den unter der nach dem Moabiter Gefängniß auf unbestimmte Zeit hinaus Tödtung ihres eigenen Kindes beschuldigt war. Die mit Ungunft der Zeit schon schwer leidenden Geschäftsverhältnisse geschoben. Wetzel verharrt dabei, die Hauptthäterschaft von sich einem tranten Manne verheirathete Angeklagte ist Mutter ganz unabsehbaren Schaden zufügen müßte. Der Buchdruckerstre abzuwälzen; er behauptet, daß er seine drei Komplizen schon von von sieben Kindern, von denen ein zehnjähriges Mädchen ist lediglich ein Probevorstoß, der zeigen soll, was die Gehilfen Plößensee her tenne und daß sie damals, als er in jenem Gefängniß an behandelt wurde und täglich Karbol- schaft den Arbeitgebern bieten kann. Fällt dieser Versuch Eines Tages hatte der Zufriedenheit aus, dann rücken entweder die übrigen eine Strafe verbüßte, schon einen großen„ Roup" gemeinschaftlich fäure- Umschläge machen mußte. geplant hätten. Den auffälligen Umstand, daß er jetzt doch im Arzt wieder einen solchen Umschlag gemacht, und die Angeklagte werbe in ununterbrochener Folge mit partiellen Streis Besitz des allergrößten Theils des Naubes betroffen wurde, sucht hatte den Arzt auf den Flur hinaus geleitet, ohne daran zu nach und erklären damit die geschäftliche Unsicherheit er damit zu erklären, daß er nur das baare Geld, also die leicht denken, daß eine Quantität von 50 Gr. verdünnter Karbolsäure Permanenz oder das vom Sozialismus sehnlichst herbeigewünscht umzusehenden Reichsbanknoten, mit den anderen Mitthätern ge- in einem Zassenkopf unverwahrt im Zimmer zurückgeblieben war. Attentat gegen Volkswohlfahrt, der Gewerbestrei theilt habe; diese hätten ihm die Werthpapiere und die Koupons Plöglich fing das jüngste, etwa 1/2 Jahre alte Kind im Simmer in allen Gewerben und damit das vollständig freiwillig überlassen, weil er diese besser als sie veräußern könnte. heftig zu schreien an: es hatte während der kurzen Abwesenheit Stocken jeden Handels und Wandels wird zu Es wird jetzt zunächst erforderlich sein, zu ermitteln, ob die von der Mutter die verdünnte Karbolsäure ausgetrunken und verstarb Wirklichkeit. ihm mit ihren Verbrechernamen bezeichneten Rompligen überhaupt nach wenigen Stunden. Der Gerichtschemiker Dr. Bein hatte in Jetzt heißt es handeln, um die geschilderte Eventualität existiren. Die beiden Donnerstag hier anwesenden Berliner den Zeichentheilen etwa 95 Milligramm Karbolsäure vorgefunden, welche alle Kreise unseres Bürgerthums gleichmäßig bedroht, ab Kriminalbeamten haben in ihrer Pragis von ihnen nichts gehört. als den durch Reſorption und Bersetzung verkleinerten Rest zuwenden, das fann in erster Linie durch zweck entsprechende Unter Nach Wezel's Angabe sollen es zuhälter sein, die sich viel in des genossenen, ursprünglich weit größeren Quantums. Der stützung der Buchdruckerei- Prinzipale geschehen. Alle Druckauf der Umgegend des Spandauer Bockes aufhalten. Nach dem seiner Gerichtshof nahm an, daß der Tod durch Karbolsäure- Vergiftung träge, die nicht ganz dringend sind, müssen während der Daue Zeit felgestellten Thatbestand hat Wetzel mit seinem Opfer, das erfolgt ist und hielt auch eine Fahrlässigkeit der Mutter für vor- des Streits von unserer Geschäftswelt zurückgehalten und nac ihm an Körperkraft offenbar überlegen war, einen schweren liegend, da dieselbe pflichtwidrig das Kind allein im Zimmer der Möglichkeit hinausgeschoben werden, das mag unter Umständer Rampf gehabt. Er ist dabei sogar unter Hirschfeld gerathen; Gefahr überließ. Mit Rücksicht jedoch auf die Schwere der ein Opfer in sich begreifen, aber es ist ein Opfer, daß dem alle denn der jetzt noch in seinem Besitz vorgefundene Anzug Strafe, welche der Mutter schon durch den Tod ihres Kindes meinen Besten gebracht wird. Unter dem gleichen Gesichtspunt aus der Vordnacht weist viele Blutslede auf, sogar auch geworden, ließ der Gerichtshof Milde walten und verurtheilte die muß man sich die Nothwendigkeit vergegenwärtigen, auf all auf dem Rückentheil des Rodes, mit dem er jedenfalls die Angeklagte zur gefeßlich niedrigsten Strafe von einem Tage Ge Fälle die Druckaufträge den Firmen zu erhalten, die sie bisher schon mit Blut benette Diele berührt hat. Die Besorgniß, fängniß. gehabt und sie nicht einer Konkurrenz anzuvertrauen, die, bat jeden Gemeinfinns und Verständnisses für die Wichtigkeit Eine Anzeige, welche der Schwimmlehrer Julius off Situation, die Gelegenheit für gekommen erachtet, nun unter bringen. Zum Essen wird ihm nur eine Hand von der Eifen mann bei dem Polizeipräsidium machte, ist für denselben zu Aufgabe der gemeinsamen Interessen im Trüben zu fifchen. seinem Schwager, bem Rollkutscher August Schüße, in Feindschaft. Druckereien der großen Städte haben übrigens Verträge unter sich dann bei ihm auf. Vom Beginn der Dunkelheit bis eine Um demselben zu graben, machte er anderen Tage brennt Licht in seiner Belle. Der Militärposten, die welcher in dieser Zeit die Wache hat, überzeugt sich in gewissen in ihrer Wohnung eine Menge Sachen anonyme Anzeige, daß Schüße'schen Gheleute anderer Druckereien angebotenen Aufträge jetzt unbedingt abzu Zwischenräumen burch ein in der Thür befindliches Observations- chulge seinem Arbeitgeber gestohlen habe. Schüße locke auch deutsche Buchhandel sich bereits zu jedem Entgegenkommen gegen ſenſter davon, was drinnen vorgeht. Wie schon mitgetheilt, siele Bunde und Ragen an sich, die er schlachte und deren Fell debenfalls eine berechtigte, baß auch die übrige Geschäftsme zeigt der Mörder namentlich dann große Reue, wenn das Geet gerben lasse, spräch auf seine unglücklichen Eltern gebracht wird. Seine Mutter soll die Absicht geäußert haben, ihn noch einmal sehen zu verdächtigte Ghepaar auch nicht das geringste Belastende, alle die genau genommen nur ihre eigene ift. auf die Anzeige hin angestellten Ermittelungen ergaben für das den hier gegebenen Winken folgt und damit eine Sache unterstüt wollen; der alte Vater liegt krant darnieder. Die Eltern wohnen Angaben schienen vollständig aus der Luft gegriffen. Im Daß die Bewegung bereits in die Bahnen der üblichen bekanntlich in dem Dorfe Zaaßte bei Wittstock. Freitag ist auch das Fahrrad Wezel's hier eingetroffen. Zahlreiche Per- gestrigen Termin gelang es dem Angeklagten ebenso wenig, irgend überraschend. Vergehen gegen den§ 153 der Gewerbe- Ordnung sozialistischen Verheyungen einlenkt, ist betrübend, aber nicht fonen erscheinen im Amtsgericht und äußern den Wunsch, seine Bezichtigungen eine greifbare Unterlage erhielten. Der der es verbietet, Jemanden durch Anwendung von Zwang Wezel ſehen zu wollen. Wir können versichern, daß diesem Staatsanwalt hielt wegen der niedrigen Gesinnung, die die Drohungen, Ehrverlegungen oder Verrufserklärungen zur Wunsche nicht stattgegeben wird. Nur an dem Mordprozeß in Triebfeder zu der Anzeige des Angeklagten gewesen, eine empfind-/ nahme an Vereinigungen zur Erlangung günstiger Lohn- und laubniß des Herrn Untersuchungsrichters zugelassen. Ob sich der fängniß und einjährigen Ehrverlust. Der Gerichtshof nahm schaft leider zu erwarten, in Leipzig find bereits vier Perfones irgend einer Weise betheiligte Personen werden auf besondere Erliche Strafe am Plage, er beantragte vier Monate Ge- Arbeitsbedingungen zu nöthigen, waren bei dem jeder ruhigen Berlin gegen ihn bestätigt, ist noch ungewiß. Freitag soll sich zu des ein hiesiger Rückaufshändler gemeldet haben, mit der Erklärung, vorliege, erkannte aber hierfür auf einen Monat Gewegen Verrufserklärung verhaftet worden. In einer Buchdruc fängniß. daß vor zwei Jahren, etwa zur Zeit jener That, Jemand bei ihm zwei Ringe auf den Namen Kaufmann Wezel versetzen wollte. Es wird ermittelt werden müssen, ob diese Ringe dieselben waren, welche die Ermordete besessen haben soll. Vernehmungen Wegel's finden täglich statt. daß W. einen Selbstmordversuch machen könnte, ist unbegründet; er fann im gefesselten Zustande kaum einen Finger zum Kopf zum Der Kuriosität halber sei noch erwähnt, daß ein am Mittwoch Abend bei der Einlieferung des Mörders wegen Ungehörigkeiten arretirtes Individuum auch Wezel heißt. Polizeibericht. Am 31. v. M. Vormittags fiel der Rutscher Schulz vor dem Hause Ackerstr. 76 vom Wagen und erlitt dabei anscheinend innere Verlegungen, welche seine Ueberführung nach dem Lazarus- Krankenhause erforderlich machten. Vor dem Hause Pallisadenstr. 46 wurde zu derselben Zeit ein 3jähriger Knabe von einem Arbeitswagen überfahren und am Arm so bedeutend verletzt, daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Auf der Schillingsbrücke wurde er Grube besäßen, welche Buchdrucker- Bewegung. art Le Ba Der bei fch Die ar die Lei 20 di äu Theil Versammlung in Frankfurt a. M. fanden es die in der Bewe gung Stehenden für gut, ihre Sache durch eine Dame, e Fräulein Wabnih, verfechten zu lassen, die sich derart erentrifcha und ungezogener Aeußerungen gegenüber den Prinzipalen die Versammlung aufzulösen. Sehr richtig bemerkt dazu be diente, daß der überwachende Polizeikommissar fich genöthigt fab ein fismus bieten zu können vermeinen, ergiebt sich aus einem selbstverständlich darauf verzichten, die rohen und gehäfftigen Was die Buchdruckereibesitzer dem deutschen Journa- drucker Bewegung in solcher Weise ausgeartet ist und müffen Schreiben, das von Leipzig aus an die Zeitungseigenthümer ver- Ausfälle einer Rednerin, die auch nicht über die elementarften fandt worden ist. Dasselbe lautet: Lokalausschuß der Buchdruckerei- Besitzer zu Leipzig. Leipzig, den 31. Oktober 1891. Streng vertraulich. Geehrter Herr Kollege! Der unterzeichnete Lokalausschuß gestattet sich, Ihnen den beifolgenden Bericht über den Stand der Buchdruckerbewegung mit der Bitte um möglichst sofortige Aufnahme in Ihr geschätztes Ausdrucksformen der Bildung verfügt und troßdem eine fold Rolle spielen konnte, in einem Referat wiederzugeben. L. A. L Diesen Waschzettel sollen also die deutschen Zeitungen ver öffentlichen, damit die Herren Bänsch und Genossen in der Stadt an der trüben Pleiße ihren Gehilfen nicht den Tarif zu bezahlen brauchen. Pfui Teufel! Ans Leipzig schreibt man uns unterm 2. November: „ Nachdem vor acht Tagen die auf Aushilfe stehenden Sehe Rutscher Haase von einem vorüberfahrenden Pferdebahnwagen er feinen Sib am Zentralpunkte des deutschen Druckgewerbes in der verlassen, haben heute 590 Setzer, 114 Druder und 210 Ar Vormittags der neben seinem beladenen Heuwagen gehende Blatt ganz ergebenst zu überreichen. Der Ausschuß, der durch Drucker und Arbeiterinnen, ca. 100 an der Zahl, die Arbeit fofo hause am Friedrichshain gebracht. Zu derselben Zeit fiel dem beobachten, wird nicht verfehlen, Ihnen auch weiterhin von Zeit genommen. Nächsten Sonnabend wird eine annähernd gleid vor dem Hause Grüner Weg 44 in einer Grube beschäftigten Gas zu Zeit Berichte über die Lage zuzustellen, um deren schleunige Zahl( diejenigen Arbeiter und Arbeiterinnen, die 14 tägig faßt und am Fuß schwer verlegt. Er wurde nach dem Kranken- Lage sich befindet, alle Phasen der Bewegung sorgfältig zu beiterinnen arbeiter Lehmann ein an der Grube aufgestelltes Geländer auf den Rücken, so daß er anscheinend bedeutend verlegt wurde. die Arbeit nicht wieder auf Den bie Veröffentlichung er dringend bitte. Kündigungszeit hatten) nachfolgen. Der Geist unter Vor allem richten wir aber unter Hinweis auf den engen Streifenden ist ein guter; gemeinschaftliche Ausflüge erhöhen Nachmittags fiel der Malergehilfe Teuber vor dem Hause Zusammenhang der Presse mit dem Druckgewerbe und der da- Stimming. Am vorigen Freitag wurde in zehn Schrif Stralauerstr. 25 von einer etwa drei Meter hohen Leiter und durch gerade der vorliegenden Bewegung gegenüber bedingten gießereien von 131 Gießern und 66 Arbeiterinnen gekündig I nad fei üb in be ERES in da be Le üb Be fe fei 58 di di 111 fe 1" RECEPTERACES SAD= 28 er โ le be tr erlitt dabei eine schwere Verlegung am Hinterkopf. Er wurde Interessengemeinschaft an Sie die Bitte, Notizen über den weil ihnen ihre Forderungen nicht bewilligt wurden. nach der Charitee gebracht. Vor dem Hause Lindenstr. 5 wurde Streik die Aufnahme zu versagen, welche geeignet sind, Nachmittags der Tischler Bemme, als er beim Aufrichten eines ge- die Sache der Arbeitgeber zu schädigen. Die Allgemeine Fleischer Zeitung" fonnte gefter fallenen Pferdes behilflich war, von demselben getreten und am Fuß Bei der eminenten Wichtigkeit, welche gerade dieses Mal auf( Montag) Abend nur zu einem Bruchtheil fertig gestellt werden schwer verletzt, so daß er im Krankenhause am Urban Aufnahme das Zusammenhalten der Prinzipalität gelegt werden muß, wollen weil das Maschinenpersonal der Druckerei es ablehnte, noch juchen mußte. Zu derselben Zeit stürzte auf dem Wasserthor Sie deshalb freundlichst dadurch fördern, daß Sie es vermeiden, plaze das Pferd eines Rollwagens und schlug den Kutscher durch nicht zu verstehende Mittheilungen ängstliche Gemüther, willigt worden sind. Rothe, welcher es an den Bügeln aufzurichten suchte, gegen das zumal unter den kleineren Arbeitgebern, denen oft der Blick über Schienbein, so daß dieses völlig zerschmettert wurde. Der Ver- die Gesammtlage fehlt, zur Bewilligung der Ihnen gestellten Abends wurde der Droschkentutscher Pankow, als sein scheu- Prinzipalität zu veranlassen. gewordenes Pferd im vollen Laufe auf den Platz am Neuen Thor 5 Uhr zu arbeiten resp. Neberstunden zu machen, da die vo Don Bremen, 2. November. Die hiesigen Buchdruder Iegte wurde nach dem Krankenhause am Urban gebracht. Forderungen und dadurch zu einer Schwächung der Position der gehilfen hatten in voriger Woche noch die Kündigung a einbog, vom Bock geschleudert und überfahren. Er erlitt innere Abdruck unserer jeweiligen Mittheilungen enthält, würden Sie Sonnabend einstimmig in einer Versammlung befchloffen worde Durch Uebersendung des Stückes ihrer Zeitung, welche den handen war. Nummehr ist jedoch die Kündigung auf nächite Verlegungen. Am 31. v. M. Nachmittags fand in der Brauerei uns besonders verbinden. Indem wir Ihnen für die Erfüllung in welcher der Vorsitzende des Unterstüßungsvereins Deutfch Gasexplosion statt, wobei der damit beschäftigte Schlosser Ma- mit towsky Brandwunden an den Händen und im Gesicht erlitt. Am 1. d. M. Morgens wurde der Kutscher Karusch auf dem Hofe des Grundstücks Prinzenallee 25/26 mit einer schweren Verlegung am Unterschenkel aufgefunden und nach der Charitee gebracht. Er wollte sich am Abend vorher auf den Henboden begeben, um dort zu übernachten, stürzte jedoch dabei auf den Hof hinab und brach den Unterschenkel. Zu derfelben Zeit vorzüglicher Hochachtung. Der Lokalausschuß der Buchdruckerei- Besitzer zu Leipzig. Joh. Baensch- Drugulin, Vorsitzender. Diesem Schreiben beigefügt ist folgender Waschzettel: " Zur Buchdruckerbewegung. Nachdruck erlaubt. gelehnt, da Hoffnung auf Ginigung mit den Prinzipalen Der Königlich fächfische Kommiffar bei dem amtliche „ Dresdener Journal" soll in dem Druckereilokale ertla Say und Druck der genannten Zeitung und bei staatlichen 21 haben, daß an höchster Stelle beschlossen sei, diejenigen bei be beiten beschäftigten Gehilfen der Teubner'schen Buchdruckerei, bi sich an dem angekündigten Ausstande„ auch nur eine Stunde Die berechtigte Aufmerksamkeit aller Klassen unserer Be- betheiligen würden, nie wieder bei der Herstellung dieser Zeitun jtürzte sich eine 59 Jahre alte Frau aus einem Fenster ihrer im völkerung richtet sich auf den zur bedauerlichen Thatsache ge- oder staatlicher Arbeiten zu beschäftigen. Diese Nachricht ist un vierten Stock des Hauses Kulmftr. 22 belegenen Wohnung auf wordenen Buchdruckerstreit. Wir leben in einer Zeit, in welcher glaubwürdig, weil es den sächsischen Staat gar nichts ange de DAERA de virth ch ge anges Des ruckers ( pila jekt einer 1 daß en ge Biel Kette chaft Fügen, erfte An t, if ftigen St in id fie ender ift, hlung Bohn Acht n die niffen n die Forde gelegt An unter verbe aller 3 an mten tliche einer verb r der niffen ftreit ilfens gur Be treits t in anfchte was die Gehilfen des Privatbetriebes B. G. Teubner, geſtüßt schäften bereits Entlassungen sowohl der mit wie de ohne auf die Gewerbe- Ordnug, thun oder laffen wollen. Jedenfalls Kündigung stehenden Gehilfen stattgefunden haben; 3. diejenigen Kollegen, die in Geschäften, wo unfere orde würden aber die Gehilfen, welche dem angedrohten Schicksale verfielen, auch nicht verhungern, sondern demselben nach Durch- rungen anerkannt sind, arbeiten, unterstützen durch freiillige führung des Neunstundentages mit großer Gemüthsruhe entgegen Steuer ihre im Kampfe stehenden Kollegen." sehen können. Man schreibt uns: 1, uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein der Böttcher Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends ,, teineiche", Lichtenbergerstr. 21 bei Setfe. Gesangverein Freund Gefangverein ,, Har fa ft", bet Dewald Berliner, Brunnenstraße 114. Arbeiter- Gesangverein Olympia", pnta", Flottwellstr. 5 bet Bartels. Sctowerstraße 8 bei Jung. Männerchor ,, Süd- Of" 1, Köpnickerstr. 191 I Foge. Gefangverein Waldtapelle", Friedrichshagen, bei Blant. Gesangverein fangverein Wiederha II", rangeltr. 141 b. Schmidt. childhorn", Usedomstraße Nr. 33 bet Miete. Gesangverein ibelitas", Bergstraße 68 bet eller. Gefangverein Allegro", fer Franz- Grenabter- Blaz 7. Gefangverein Myrthenblätter", forterstraße 15 bet Schneider. Gesangverein Bruderherz", StraußIhn'scher Gesangverein, umor", Straußberger et Jiges. Gesangverein, Soffnung 2", Wilmersdorf, bei Gräzz. Gesangverein erein or wärts 3", Friedrichsfelde, bet Momber. traße 10. raße 16. " ftets willkommen. " Gefangverein Gesangverein ,, Sängerfette", Tambourverein Theater ArHerr Gifler beleuchtete des Weiteren die allgneire Situation und konstatirte, daß dieselbe überall gut sei. Herr Philipp Schmitt betonte, daß der neunftidig Die Bewegung der Berliner Buchdrucker hat einen Arbeitstag jezt, und sollte der Kampf den ganzen Winter hin ernsthafteren Charakter angenommen, indem alle ohne Kündigung durch dauern, unter allen Umständen errungen werden müsse, roller rgerstr. 3 bet Birt. caße 3 b. Birt. Gefangverein ,, nversagt2", Moabit, Wilsnaderstr. 63 tehenden Gehilfen, Hilfsarbeiterinnen und Hilfsarbeiter dem sich die Buchdrucker nicht in den Augen der ganzen Arbeiterthaf Beschlusse der letzten allgemeinen Versammlung( siehe Versamm lächerlich machen. Wäre den Gehilfen feiner Zeit in Leipzig disesangverein ,, walbtapelle 2", Berliner Boctbraueret. Gefang lungstheil der heutigen Nummer) einmüthig Folge leisteten. Mehr Verkürzung der Arbeitszeit um eine halbe Stunde ohne Ramp'Arbetter- Matbund", Nowámes, bet Gärtner, Wallstraße. benn 1000 berselben verließen ihre Pläge, weil die Forderungen garantirt worden, so hätte man dies als Abschlagszahlung angretes zied 2", Friedrichsberg, Frantfurter Chauffee u. Dorfstraßen- Gde nicht anerkannt wurden. Bis Sonnabend hatten insgesammt genommen. Jeht, wo die Prinzipale gar nichts bewillige. Neusch. Gesangvereinanderluft", Schöneberg, Grunewaldstr. 110. bewilligt: Gromann mit 1 Gehilfen, Amelung 2, Allgemeine wollen, müsse auf der Forderung des neunstündigen Arbeitstagedefangverein„ Sänger Freiheit", Naunynftr.48 b. Fröhlich.- Gesangverein Reichskorrespondenz 2. Bading( Borwärts) 34, Beyer u. Münch bestanden werden. Der Redner zweifelte nicht, daß die Bewillis anger ha in", Fichtenr. 29 b. Kröfche, Bräfestr. 84 b. Fiebtg. Musit- und Gesangverein ,, Firmitas", Abal bert Denter a. Nikolas 13, Feister 10, Genfch 10, Günzel 3, Hart gungen sehr bald zahlreicher als bisher einlaufen würdenraße 8 bet Schneider. Gefangverein, reuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 et Winter. Gesangverein, yboly", Urbanftr. 88, bei Wollandt. mann 2, Hayn( Intelligenz- Blatt) 35, Hecht 2, Horn u. Dudeck 7,( Beifall.) Gesangverein v. Holten 29, Horn u. Raasch 3, Jedeck 3, Kerstes 12, Külper u. Die Abstimmung über die Resolution Befted ergab dere etter- Gefangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Alte Linde", Oppelnerftr. 18, bet Boden. Gesangverein Vor Gefangverein, HiWimmers 8, Küchenmeister 2, Lange 15, Maurer u. Dimmick 23, einstimmige Annahme.( Allgemeiner Beifall.) ärts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla. Sitfaß 9, Prehn 8," Pionier"( A.-G.) 8, Rosenbaum 8, Rosen- Nach einem Schlußworte des Referenten richtete der Voraria", Blumenstr. 46, bet Went.- Gesangverein ,, Ipenglode", Landsbei Musehold. Gesangverein Euterpe", Gerichtthal u. Co. 8, Strauß 2, Ulstein( Berl. 3tg.") 28, Ulstein fizzende einen zündenden Appell an die Kollegenschaft, in alle ergerstr. 31 Gefangvereinreiheit 3", Schönhauser Allee 45 b. Päzold. Gesangverein ( Sport- 3tg." und" Die Welt") 34, Union( Borgmann) 6, Ruhe den aufgezwungenen Kampf weiter zu führen, und schloß di- Gesangverein ,,& cho 3", Behlendorf, Starlitr. 12 bet Roft. Gesangverein Willmer 3, Cooke u. Weylandt 4, Westphal 2, Wald 3, Carl Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die siegreiche Durch Ginigteit 2" Landsbergerstraße 31 bei Musehold. Gorgenlos", Röslinerstr. 17 bei Wendt. Schulze 1, Liebmann 1; am gestrigen Tage bewilligten noch führung der Forderungen. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. folgende Firmen: Chasté mit 4 Gehilfen, Hermann 152, Ahrens 10, Um Irrthümer zu vermeiden, sei bemerkt, daß die„ Volkienstag: Geselliger Verein, limbim", bei George, Gr. Görschenstr. 16. 2. Meyer( Dresdenerstraße) 1 und Norddeutsche Buchdruckerei Zeitung" erklärt hat, erst von Neujahr ab die Forderung de heaterverein, Afazte", Abends 9 Uhr, bet Setſe, Stalizerstraße 54. Gichenfranz", Waldemarstraße 17. und Verlags- Anstalt 125, so daß bis zum heutigen Tage 41 Firmen Gehilfen bewilligen zu wollen, und sie nun infolgedessen von de heaterverein Deutsche ich e, Fürbringerftr. 7, Uebungsstunde. Vergnügungsverein mit 634 Gehilfen die Forderungen der Gehilfen anerkannt Kommission noch nicht unter den Geschäften mit aufgeführt delto 1" erbittet Buſchriften an Gmil Gläfer, Cuvryſtr. 53, zu senden. haben; das Hilfspersonal, welches sich in den meisten Fällen an werden kann, welche bewilligt haben. Sergnügungsverein Fidelio 2", Reichsgarten, Oranienstr. 108. erein Stern". Die Sigungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's der Bewegung betheiligte, ist in diesen Zahlen nicht einbegriffen. Die auf Kündigung stehenden Gehilfen bedauerten lebhaft, nicht Die Stereotypeure, Galvanoplastiker und alle ilestaurant, Merandrinenſtr. 32, ftatt. Geleng-, Turn- und gesellige Vereine. Musikverein ,, Edelweiß" mit ihren Kollegen zusammen herausgehen zu dürfen. Der diesen Branchen beschäftigten Hilfspersoner uhr im Restaur. Müller, Mariannenstraße 46. Aufnahme neuer Mitglieder. Suzug ist ein so geringer und der Zusammenhalt der Gehilfen hatten sich am 1. November versammelt, um die Frage zu diskusesangverein„ Anafreon", Abends von 9-11 Uhr, bet keiner, Annen" Gesangverein Ludwig'scher Männerchor, Abends a Uhr, Quartett- Berein, Wedding" schaft ein so vorzüglicher, daß die Buchdrucker voller Vertrauen tiren: Wie ist es möglich, eine Veinigung der Stereotypeure unt Reſtaurant Boppe, Lindenstraße 106. Männer Gesangverein" Olympia" Galvanoplastiker herbeizuführen? Der Referent, Herr Prophetet stumte, Aderftraße 123. der Einführung des Neunstundentages entgegensehen können. Männer- Gesangverein Alt- Dessau" jeden Bedauerlicherweise stellt sich auch die Polizeibehörde in den schilderte zunächst, wie seit dem Jahre 1881, in welchem die erstet Gerth, Brinzenstraße 106. Berliner Turngenossenschaft", Dienſt der Unternehmer, indem am gestrigen Tage ein arbeits- Bereinigung der Berufsgenossen gegründet wurde, unter ihnedenstag abends 9 lbr Gesangsfunde bei 2. Stemann, Görligerſtraße 42, lofer Gehilfe, der für einen fremden Kollegen die einbehaltenen immer mehr Bersplitterung eingeriffen sei. Hier Klub, hier Fach. Männer- Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10, uhr BlumenVulcania", Theater- und Verguügnngs- Berein Papiere auf dem Arbeitsnachweis der Prinzipale reklamiren verein, hieß es. Der Redner vertheidigte darauf das Verhalten detraße 63a. Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäfte, Damen und Herren, will wollte, verhaftet wurde; derselbe wurde jedoch, nach Feststellung Klubs und betonte, daß die Mitglieder desselben eingesehen, es fön Theaterflub elmerding", Abends 9 Uhr, in Hanf's Privatder Personalien wieder entlassen. so nicht weiter gehen und müsse eine allgemeine Vereiniguneftaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ede der Großbeerenstraße. Daß die Polizeibeamten von Druckerei zu Druckerei gehen, gefchaffen werden. Das forderten schon die äußerst traheaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bet Meißner, Gartenstraße Nr. 162. Gäste willkommen. Bergnügungsverein ,, Saturnalia." Jeden um sich für den Fall eines Ausstandes den Unternehmern zur rigen Verhältnisse, welche das heutige Erwerbsleben auienstag Sitzung mit Damen bet Noll, Andreasstr. 3, Anfang 9 Uhr. Nachher: Bergnügungs- und Theaterverein Romeo", Verfügung zu stellen, ist bereits bekannt, zeichnen. In einer Zusammenkunft der in der ersten öffentlich anz. Gäste wintonmen. Grheiternd wirkte es, als in einer Druckerei ein Polizei- Bersammlung gewählten Kommission, in der die Vertreter dabends 9 Uhr, bet Säger, Grüner Weg 29. Gäste willtommen.- Vergnügungsbeamter erschien, um ebenfalls seine guten Dienste anzubieten, und Klubs erschienen feien, wäre es zu feiner Berathung betreffs derein„ Nordlicht", Abends s¼- 11 Uhr, bet S. Sperling, Görligerfir. 37. ein Gehilfe, dem am Sonnabend der fällige Lohn nicht ausgezahlt Organisationsfrage gekommen. Darum wünsche er, Redner, diBrüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäfte wiütommen. wurde, diese Gelegenheit benutzte, um auf dem zuständigen Polizei- diese Versammlung eine Vereinigung schaffe.( Beifall.) An d- Geselliger Berein ,, Brüderfcha ft" w., Abends 9% Uhr, Neſtaur. Deutscher Reichsadler, Beuffelstr. 9.- Verein ehmal. 37 er, bends 9 Uhr, im KönigBureau auch für sich den Schutz der Polizei- Behörde in Anspruch nun folgenden Diskussion betheiligten sich die Herren Rhinor stadt- Kasino, Holzmarktstr.72.- Dilettantenverein ,, Norb", uebungsst. Dienstag Nezband, Bielefeldt, önn abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Tambourverein Frei zu nehmen; da wurde ihm jedoch die Antwort zu theil, daß die Schimansky, Behörde in diesem Falle nichts für ihn thun tönnte, sondern er Dolinski, Röfer, Gilberberg, Leithe, Bielid weg!", Dienstag und Freitag Uebungsunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel. steinstr.- Ede. Gäste willkommen. Rauchflub humoristische Pfeifenan den Magistrat oder die Gewerbe- Deputation wenden Sternisti, Weiland und Knoch. Daß eine allgemei Rauchrub, Rofenblätter", Abends 8 Uhr, bei Leopoldt, Yort- u. MannVereinigung geschaffen werden müsse, darüber war mbrüder", Abends 8% Uhr, Kleine Martusstraße 10. Gäste, burch MitNauchflub Borsig", jeden Dienstag Nur über die Art der Gründung der neu glieder eingeführt, willkommen. Trotz Gewerbe- Ordnung und Arbeiterschutz werden jetzt die sich einig. Abends 9 Uhr Borsigstr. 10a, bet Noact. Gäste herzlich willkommen. Lehrlinge in unverantwortlicher Weise ausgenutzt, indem die Vereinigung griffen Meinungsverschiedenheiten Play. Reichenberger Rauchrlu b. Jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Reichen= felben Tag und Nacht beschäftigt werden, z. B. follen in der einen der Redner traten für eine rückhaltlose Auflösu bergeritr. 128 im Restaurant Bum Pfeifen- Lange". Gäfte, durch Mitglieder bestehenden Vereine und für eine vollständige Ne eingeführt, willkommen. Hecht'schen Hofbuchdruckerei in Nixdorf, wo 10 Gehilfen ihre der bestehenden Vereine Bläge verließen, die Lehrlinge von Morgens 5 bis Abends 10 Uhr, gründung ein, während seitens der Vertreter des Fachvereins tabend übr in einem Berliner Geschäft von Morgens 7 bis Nachts 4 Uhr für eingetreten wurde, daß damit nicht das ganze Material willtommen. arbeiten. In einem anderen Geschäft hat man sogar einen desselben werthlos werde, man diesen zur Grundlage für die afind willkommen. Lehrling, der, nachdem faum die rechte Hand geheilt war, die linke gemeine Vereinigung nehmen möge. Der jetzige Borstand wo bet Water Kubs, Swinemünderſtraße 82. jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangelstraße 32, bet Hoffmann. Hand sich gequetscht hatte, ohne völlig gesund zu sein, zur Ar- dann von der Leitung zurücktreten. Auf Wunsch gelangte dambalema" Abends 8 Uhr, Reichenbergerstraße 73 A bei Faustmann. Die HernGäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. schäft für eine Ueberstunde 10 Mark, den Gegern für über Mittag- Do I insti und Silberberg( Schriftseter) traten dafür es Berein„ Klim bi m" Abends 9 Uhr bei George, Großgörschenstr. 16. Herren als Säfte willtommen. Bergnügungsverein Glück auf" Abends 8k uhr im Re arbeiten 30 Mark und der Geschäftsführer verschmähte es nicht, daß sich die Stereotypeure dem Verband der Buchdrucker anschließe saurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäste willkommen.-Geselliger Bergnügungsdie Dienste einer Hilfsarbeiterin zu verrichten. sollten; dieser könne ihnen mehr als eine Vereinigung douein ,, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Botal von Marowsti, Barnimstr. 47. Vergnügungsverein, eich strone", Sigung Abends 9 Uhr, in Stattlub Fidele Rechert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. 332 GITE Der Buchdruckereibesitzer Schulz in Gräfenhainichen, dem die Stereotypeure und Berufsgenossen bieten. Jedoch erklärten DBriber", teden Dienstag von 8 Duncan Verein Tarifberathung einen hohen Lokalzuschlag auferlegen ließen, hat Debatte fand ihr Ende durch Annahme folgender Resolution: Gii, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt. die Forderungen der Gehilfen voll und ganz anerkannt, und Die heutige Versammlung der Stereotypeure, Galvanoehemliger Schüler der 38. Gemein beschule. Heute Sigung im Restaurant äußerte, so viel Aufträge zu haben, daß er, wenn Play vorhanden plastiker und der in diesen Berufen beschäftigten Hilfs wäre, jezt 200 Gehilfen beschäftigen könnte. personen verspricht nach besten Kräften dafür zu sorgen, daß eine Einigung sämmtlicher Berufsgenossen herbeigeführt wird, auf gewerkschaftlichem Boden stehende Vereinigung zu gründen und dieselbe mit allen zu Gebote stehenden Mitteln aufrecht zu erhalten. reit Dige litat ab Inter tauf Dauer nach inden allge untte alle pisher bar Der unter Die unter inden abju ber gegen nung Swell ftüst lichen nicht nung vang Theil und higen ilfen fonen ucer Bewe ein cifcher 7 be fab ein Budy üffen ftigen arften folde 1. L' vers Stadt ables Seber Tojot Ar auf leide ägige ben en bie hrift bigt eftern Perdel nad DOM at be fich müffe. Die Berliner Buchdrnder werden von ihren Forderungen fein Jota ablassen, die Begeisterung wird so anhaltend sein, daß über furz oder lang der Arbeiterschaft die frohe Kunde wird: Die Buchdrucker haben den Neunstundentag! Versammlungen. um eine ei ommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. " Bergnügungs- Verein Fidele Rauchflub Portorico". Jeden Dienstag 119 bet Gäste Grewling. Uhr Manteuffel- Straße Nr. 9 Rauchtlub Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gäste 9 Uhr Böchstraße 51. Dienstag Abend ,, Dämmerwolfe" Rauchflub Einigtett" Abends um 9 Uhr Rauchtlub ,, Der Gif Rauchklub Noll, Arbrasstr. 8. Vermischkes. Eine andere Resolution, dahingegend, daß die Versammlung erklärt, um einer Neugründung vorzubeugen, dem bestehenden ezir Bromberg) macht bekannt: Fachverein beizutreten und diesen allen Bedürfnissen entsprechend a8 Betriebsamt Berlin- Schneidemühl 91 ( Direktions Lodz, 2. November. Bei einem Neubau an der PetriIm 31. Oftober gegen 81/2 Uhr Abends ist auf dem Bahnzu gestalten, wurde abgelehnt, dagegen der Antrag ange- oferilebne infolge Ueberfahrens des Haltesignals am östlichen nommen, eine aus neun Personen bestehende Kommission zu Jahhof- Abschlußtelegraphen der Güterzug 354 von Schneide wählen, welche die vorläufigen Arbeiten zur Gründung eines Ver- it in den Schluß des aus dem dritten Geleise nach SchneideDie Kommunal- Wählerversammlung für den 38. Bezirk, eins die Berliner Steretotypeure, Galvanoplaſtiker und Silfs.ül abfahrenden Güterzuges 311 gefahren. Vier Wagen wurden zertrümmert. Der Schlußbremser Büch in welcher am Sonntag Vormittag Otto Thierbach über die personen zu verrichten hat. Hierzu wurden gewählt die Herren bevorstehenden Stadtverordnetenwablen sprechen sollte, wurde& noch, Prophet, Zet, Gdhimansky, Bielefeldt, tnfolge des Zusammenstoßes von der Bremse des letzten megen schwachen Besuchs vertagt. Die Ursache desselben ist wohl Himmler, Nesband, Rosenthal und Zato mbeans herabgestürzt, überfahren und sofort getödtet. Weitere bn bem ausgeftreut gewefenen falschen Gerücht zu suchen, wonach Bertreten sind in der Kommission je brei Klubmitglieder, Jach evnenbeschädigungen sind nicht vorgekommen. Die beschädigten Been waren gegen 3 Uhr früh von den gesperrten durchvereinsmitglieder und solche, die feinem Verein angehören. das Lokal den polizeilichen Vorschriften nicht entsprechen sollte. Unter Verschiedenem nahm, nachdem ein Dantschreiben des hiden Hauptgeleifen beseitigt, so daß der Verkehr der Büge Eine allgemeine Buchdrucker- Versammlung fand wiederum Kollegen Veits an diejenigen, die ihn unterstützt, verlesen worden hier aufgenommen werden konnte. Infolge der Sperrung der bei überfülltem Gaale am 1. d. M. in der Bod- Brauerei unter war, Herr Schimansty das Wort, um sich gegen ihm unter der astgeleise erlitten die Schnellzüge je eine Stunde BerLeitung des Herrn Philipp Schmitt statt. Den Bericht Hand gemachte Vorwürfe, er hätte sich im Intelligenz- Blatt" ang. über die Ausführung des Beschlusses der allgemeinen Buchdrucker- und in der Berliner Beitung" billiger( 15 bis 20 m.) als andere Bersammlung vom 28. Oftober erstattete Herr Best ed. Der Kollegen angeboten, zu vertheidigen. Nach kurzer Diskussion u Straße stürzte eine dreistödige Mauer ein; vier felbe gab bekannt, daß die Forderungen überall vorgelegt worden hierüber gab sich Herr Schimansty damit zufrieden, daß Herr etter fanden hierbei ihren Tod. feien. Die Antwort darauf war, daß, was der Bund Berliner Müller erklärte, Ulstein, der Besizer letterer Zeitung, habe Buchdruckereibesitzer gewähren werde, der Einzelne auch bewilligen ihm bestätigt, daß Schimansky nicht sich angeboten habe. In werd edellinen002aA würde. Diese Antwort könne nicht genügen. Der Bund ginge diesen beiden Sachen steht somit Schimansky gerechtfertigt vor bie Gehilfen gar nichts an. Andere Prinzipale fuchten sich da- feinen Kollegen da. Scharf fritisirt wurde noch, daß der Anleger Briefkaffen der Redaktion. burch über die Antwort hinwegzusehen, daß sie sich unsichtbar 3 Iume in der Druckerei von Billig die Arbeit der dort in machten. Das fönne nicht so weiter gehen. Mit allen Kräften Gemeinschaft mit den Segern entlassenen beiden Kollegen et hfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefiche seien die Prinzipale bemüht, Nothhelfer heranzuziehen. In welch verrichtet hat und der Kollege Löser die Absicht hatte, dort zu Kamillus" im„ Gladbacher Merkur". Nur nicht so rüpel" hohem" Maße ihnen dies gelinge, sei aus dem Umstande ersichtlich, arbeiten, jedoch bis Sonnabend noch zu feinem Entschluß geaft Gie namenloser Musterchrist! Daß ein gutes Geſchäft" daß man die Nothhelfer, die man auftreibe, per Droschke entführe, kommen war, wie Kollege Rhinow erklärte. ftellet fie gar nicht etwa entwischen. Fast die ganze Preſſe Stollege Sch i'm an sty erklärt hatte, bas ber Bachben, noch it em Heiligen Rock gemacht ist, werden Sie doch nicht befielle fich der Bewegung feindlich gegenüber. Die" Freisinnige nächsten Sonntag zu den gefaßten Beschlüssen Stellung nehmen bra Gefchimpf an die richtige Adresse, nämlich an Ihren Zeitung" meine, daß die letzte Gehilfenversammlung unter dem werde, und von Herrn Dolinsti zu fernerer reger Bethätigung slavensgenossen SigI in München, der die Sache zuerst aufGindrucke des verlorenen Streifes gestanden habe. Das Mosse'sche des Solidaritätsgefühls gegenüber der jetzigen Bewegung der ach und für einen groben Kloß auch stets einen groben Keil in Berliner Tageblatt" wage den Gehilfen Mißbrauch der Soli- Buchdrucker aufgefordert worden war, wurde die Versammlung fereschaft bat. darität vorzuwerfen. Der Bund" sei nicht minder unwahr. mit einem Hoch geschlossen. 1. S. 59. Etwas verspätet. Aber gut. Gruß an Mr. Derselbe ſege, wie in dessen" Versammlungen offen ausgesprochen Freie Gemeinde in Riedorf. Mittwoch, den 4. November, Abends teste Dant. worden, wenig Hoffnung auf den Zuzug, der sehr spärlich sei, sy ubr, in summer's Saal, Berlinerstraße 136. Mitglieder Verfáammlung. Bilh. Puhlmann. Wir bitten um Ihren Besuch.( 6 bis vielmehr auf den Abfall der Gehilfen, auf die zerbröckelung der Tagesordnung: Wortrag des Hern Henning. Bewegung. Der Deutsche Buchdrucker- Verein habe in Weimar gundes( G. 6) Verwaltungsstelle Berlin. Heute Abends 8 Uhr im ReſtauBentral- Kranken- und Sterbekasse des deutschen Senefelder Uh Abends.) Charlottenburg. Zentral- Krankenkasse der Glasarbeiter erklärt, daß er nach wie vor auf dem Boden der Tarifgemein rant Röllig, Neue Friedrichstraße 44. Mitglieder und Berwaltungs- Ver- ttre end. Da die Einsendung anonym ist, kann sie nicht aufschaft stehe. Da möge er stehen, so lange er wolle. Die Leipziger Kol- fammlung. Freie Vereinigung der selbständigen Sarbiere, Friseure und gnomen werden. legen ließen am Montag zum allergrößten Theile die Arbeitsruhe ein- perrimenmacher Seriins und Umgegend. Mitglieder- Versammlung. serr J. Schenk, Zimmerer, wird um seinen Besuch getreten. Die Kollegen in Ostpreußen, Rheinland- Westfalen und der Pro- tenjing, den 8. November, Abends 10 Uhr bei Seefeld, Grenadierit. 33. ben( 6-7 Uhr Übends.) ving Hannover hätten das Bersäumte nachgeholt und am 31. v. M. Generalversammlung der Ost- und Westpreußen am 4. November, getünoigt. Die Berluſtlifte betrage 442 Gehiljen, welche neben Abends 8% Uhr, bei Nebelin, Langefir. 109. ter 8 ab Dor chiten orden tfcher at. Tichen rtla be 211 i, bi unde itung ngent Näheres Inferat. Nachdem Antwort wird nicht ertheilt. rein. Wenn aber dennoch " " nun, dann wenden Sie sich mit Sicht ,, ertvähnen", sondern, gewähren" sollte es in Kommunal- Wählerversammlung des 32. Bezirks. Mittwo h, den de Sonntagsnummer in dem gegen das„ Berliner Tageblatt" den Ronditionslosen feine Arbeit haben. 339 Gehilfen seien die 4. November, Abends's Uhr, in Lehmann's Salon, Schwedterstr. 28. Tages- gadteten, unter„ Buchdrucker- Bewegung" veröffentlichten Artikel Forderungen bewilligt worden. Der Referent beantragte zum ordnung: Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Schluß folgende Resolution, von der er hoffte, daß sie angenominen Dienstag, den 8. November, Abends 9 lor, bet Detamüller, Alte JakobHans- und Geschäftsdiener Serlins, Zentralverein. Versammlung. 3 le 21 v. u. heißen. und nach derselben gehandelt werde. Dieselbe lautet: straße 48a. Tagesordnung: Die sozialen Verhältnisse bei den Griechen und Die heute auf dem Berliner Bock tagende, von über 3000 Römern. Berliner Bildhauer. Dienstag, den 3. November, Abends yo Uhr, VerGehilfen besuchte allgemeine Buchdrucker- Bersammlung ist nach sammlung bei Reßner, Annenfix. 16. Tagesordnung: Die Beschlüsse der Ge- Briefhaffen der Expedition. und der fast allgemeinen Ablehnung der Gehilfenforderungen zu ben Vorgängen der letzten allgemeinen Prinzipalversammlung wertschaftskonferenz zu Halberstadt. Militärschneider. General- Versammlung. Dienstag, November, J. Ludwig, Roztock. Ihr Abonnement reicht bis Ende Abends 8 Uhr, Arminballen, Kommandantenfi. 20. obere ben 3. Erfter Berliner Wahlkreis. Berichterstattung der Delegirten. Mitt Feuar 1992. Bis Ende nächsten Jahres hätten Sie noch 20 m. einsenden; das Abonnement fostet 2 M. pro Monat per KreuzPrinzipalen unmöglich ist. Sie empfiehlt den Kollegen: woch den 4. November, Abends 8 Uhr, Drschel's Salon, Sebastianstr. 39. Lese- and Diskutirklubs. Dienstag. Proletarter",( Pantom), ba). 1. Ueberarbeit in denjenigen Druckereien, welche die Fordebei Borchardt, Schulzenstraße Hasenclever", Sievers, Granada. Brief mit Geld eingetroffen. Lassalle rungen der Gehilfenschaft nicht anerkennen, ist unter allen Um- 8% uhr, im Restaurant Scholz, Staftanien Allee 35. Gäste willkommen. ständen zu vermeiden; Agitationsverein" assalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 31.- Sciften geht ab. Erfurter Protokoll folgt nach Erscheinen 2. es lösen alle in den ad 1 bezeichneten Geschäften arbeitenden Lese- und Distutir- Klub für Männer und Frauen Johannes Wedde", Ene November. Kollegen, die in feinem Kündigungsverhältniß stehen, am Montag, Abends 9 Uhr, im Lotale von 6. Lange, Manteuffeljtraße so. Männer und ham. ben 2. November, ihr Arbeitsverhältniß, da in verschiedenen Ge- Bornstr. 11 bet Bechlin, Gäſte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Frauen als 28. " Abends Rothe Flagge", Abends 8½ Uhr, S., Granada. Ihren Brief mit 5,00( nicht 4,20) M. erin General- Berſammlung Achtung! 4. Wahlkreis! der Ost- und Westpreissm am Mittwoch, den 4. November, Abends 8 hr, im Lokale des Herrn Nebelin, Langer. 08. Zages Drdnung: " Den Mitgliedern des Sozialdemokratischen Wahlvereins im 4. Wahlfreife" zur Nachricht, daß die Versammlungen bis nach Beendigung der Stadtverordnetenwahlen ausfallen. 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wahl des 1. Raffireräumt 2.( chriftstraße 27. W. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Die Zahlstellen befinden sich im Osten: G. Tempel, Beeslauer. führers. 4. Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, abreich zu er- furter Allee 90. Erat Rattke, krautstr. 48. G. Spiekermann, 0. Zabel, Frankscheinen. Gäste haben Zutritt. [ 257/5] Derpentai. Markusßr. 6. Im Süd- Osten: Carl Scholy, Wrangelstr. 32. 8. Stabernack, Wrangelstr. 85. F. Jubeil, Naunynßr. 86. Gottfr. Schulz, Kottbuser Plah. Große öffentliche Versammlu Der Sattler Berlins und Unegend am Donnerstag, den 5. November, Abends 8'4hr, tu Deigmüller's Saal, Alte Jakob- Straße 48a. Zages Ordnung: 1. Berichterstattung der Agitations- Rommission event. Nahl derselben. 2. Bericht der Arbeitsvermittelungs Rommission event. Necht derselben. 3. Verschiedenes. Die Agitations- Kommission. J. A.: Sreiber. 2485b Sumatra!! 1144L Sophabezüge! Reste in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, pottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! Ersc bo Bier lich fret 5 dem Poft Qua Deu 20 des Königs 3 M in d 887/4 Rechts- Bureau lich. Amts Wie alljährlich stelle ich von heute ab zur Erleichterung meiner Inventur einzelne Packen Sumatra Partien noch am Lager, von größeren Deutscher Tischler- Vepand. ganz bedeutend ermässigt INS Versammlung am Dienstag, den 3. November, Abends Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakob- Straßtr. 75. Zages Drdnung: 1. Vortrag. Referent: Herr Max Goldstein. 2. Verschenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt. n zahlreiches Die Ortsvsaltung, Erscheinen ersucht [ 325/3] Gauverein Berliner Bildauer. Versammlung am Dienstag, den 3. November, Abends Uhr, bei Reßner, Annenstraße 16. Tages Ordnung: Die Beschlüsse der Gewerkschafts- Konferenz zu Halbers. Referent: Rollege Dupont. Geschäftliches. Verschiedenes. Da für jeden der Organisation angehörenden Kolleg Dbiges sehr wichtig ist, so ist das Erscheinen aller Kollegen nöthig. gegen bisherigen Preis zum Verkauf. Diese Offerte ist: außerordentlich beachtenswerth. A. Goldschmidt, Spandauer Brücke 6 am Hadeschen Markt. Musikinstrumente. Größtes Lager in allen Streich, Schlag- und Blasinstrumenten. Harmonikas, sowie alle Mufitwerke zum Drehen und selbstspielend vom kleinsten bis zum größten. Speziallager in Zithern und Zithernoten. Rein Laden. Theilzahlung gestattet. Aug. Kessler, 51, Lausitzerstr. 51, 1447L zwischen Wienerstraße und Laufherplah. 1495L NB. Der Commers findet am 14. November in sonci statt und find die Mitglieder hiermit gebeten, die für sie refervi Billets bis spätestens nächsten Dienstag, den 10. November, abzuholen, donst ander- Allen Freunden und Bekannten empfehle die Rind- n. Schweineschlächterei richters a. D., Alte Jakobstrasse 130. Gewissenhafter Rath, Hilfe in allen Angelegenh. Unbemittelten unentgeld lich. Sonntags bis 4 Uhr. Tanzinstitut Wolf, [ 1356L Adalbertstraße 8.[ 1244L Täglich Lehrkurse. Verschiedene Ab theilungen. Privat- Unterricht zu jeber Tageszeit. Empfiehlt sich den Vereinen als Arrangeur zu Feftlichkeiten 2c. Nebelin's Restaurant 108 Langeftraße 108, empfiehlt sich zur geneigten Beachtung Ein kleiner Saal steht Sonnabends Vereinen 2c. zur Verfügung. 1327L Empfehle mein Geschäft in frisca Blumen und Kränzen. 533 L Robert Meyer, Nr 2. Mariannenstraße Nr. 2. NB. Um häufigen Irrthum zu ver meiden, bitte ich meine Freunde und Genossen, genau auf meine Adresse au achten. Getragene Sommer. n. Winter Paletots für 8-19 M., gut erhaltene Hosen für 3-5 M., Jaquets, Röcke für 4-7 M. Die verfallenen Sachen werden aber nur an Privatleute verkauft. 14132 Ackerstraße 174, am Koppenplay. weitig barüber verfügt wird. Dieſelben find bei dem Kolle; Kühling, Markthalle IX., Sifenbahn- u. Stand Nr. 75. Alb. Erdmann, Roh- Tabakäi Orantenstr. 204 und Dienstag und Sonnabend im Vereinsl zu haben. ( Mitglieder 75 Pf., Gäßte 1 M.) 374/6 Verein der Plätterinnen und verwandten Bernenossen. Große Mitglieder- Versammlu am Mittwoch, den 4. November 1891, Abendi Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 79. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gcht. Es ist Pflicht der Mitglieder, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Außerdem wird bekannt gemacht, daß die Beerdigung des Mitgliedes Fus am Mittwoch, den 4. November, Nachmittags 3 Uhr, von der Henhalle des Hedwig- Kirchhofs in Weißensee aus stattfindet. 245/12 Der rfand. Den Herren Tischlermeistern und Möbelpoern zur Nachricht, daß der Verband der Möbelpolirer Brins und Umgang mit dem heutigen Tage neben dem bestehenden Butte Arbeitsnachweis Blumenstr. 38 bei Herrn Restaurateur Henke eine iliale des Arbeits nachweises Oranienstr. 197 bei Herrn Restaurate. Nohn, errichtet hat. Die Arbeitsannahme geschieht den ganzen Zay, die.usgabe der Adreffen von Morgens 9-10 Uhr und Nachmittags vor 4-5.hr unentgeltlich. Es wird unser eifriges Bestreben sein, mir tüchtig brauchbare Gehilfen zuzuschicken und bitten wir erforderlichen Falles oon yeren unent geltlichen Arbeitsnachweisen Gebrauch zu machen. 232/6 ler Vrstand. Große öffentliche Versammlmg der Töpfer Charlottenburgs in Umg. heute, Dienstag, Abends 6 Uhr, im Saale ,, Simakshöhe". = Zages Ordnung: 1. Wahl eines Vertrauensmannes an Stelle des bllegt D. Müller. 2. Bericht der Rommission. 411/2 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Achtung! Rixdorf. Der Verkanasmann. Ichtung! Arbeiter- Bildungsverein für Rixdorf und Umjegend. Am Dienstag, den 3. November 181: Ausserordentliche General- Veranmlung. Zages Drdnung: 1. Wis ellt sich der Verein zur Opposion? 2. StatutenBerathung. 107/12 180L Feste Preise. Mitgliedsbuch legitimirt. De Vrstand. Wer Nähmaschine kaufen will, verlange-bevor man eine Preisliste Uon anderweitig kauft eir illusirte erffligerC. Mahnkopf, Berlin W., trass 23. Diese seit 24 Jahren bestehende Firma ist die vortheilhafteste Izugsqille in Nähmaschinen, wie dies fortwährend von Tausenden von Kundennerkant wird. Uhren- und Goldwaaren Nagaşin Max Busse 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle ud Ackerstr. Gegründet 1877. Für silberne und goldene Ahren, Regulatere u. Wecker direktester Bezug. Schweizer Fabrifpreise. Gold-, Siltr-, Granat und Corallenwaaren in massenhafter Auswahl den denkbar billigsten Preisen. 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Die flar und übersichtlich aufgestellten, mit den Fortschritten der Sozialwissenschaften in Einklang gebrachten Forderungen des Programms werden uns neue, ungezählte Streiter zuführen und dadurch beitragen, das Ansehen und die Machtmittel der Partei wesentlich zu stärken. Den Bestellungen bitten wir den Kostenbetrag in Marken beizufügen. Die Zusendung erfolgt portofrei. Berlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien im Verlage von Wörlein& Co. in Nürnberg und ist von uns zu beziehen: Deutscher Handwerkerund Arbeiter- Notizkalender für das Schaltjahr 1892. 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