Einzelpreis 70 Heller. Redaktion und Verwaltung: Prag, I., Nekazania 18. Telephone: Tagestedattion: 26795, 31469. Nachtredattion: 26797. Postichedfamt: 57514. Inserate werden laut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. 11. Jahrgang. Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republit. Generalvollmacht für Gandhi. Neu Delhi, 24. Feber. Der Vollzugsausschus des nationalistischen Kongresses nahm eine Entschließung an, in der Gandhi uneingeschränkte Vollmacht erhält, eine Abmachung mit dem Vizekönig zu treffen. Dieser beabsichtigt, Gandhi nächstens zu sich zu rufen, um die kürzlich aufgenommenen Besprechungen fortzusehen. Acht Delegierte, die an der Konferenz am Runden Tisch in London teilgenommen hatten, verhandelten bereits mit dem Vizekönig, der sie über seine Unterredung mit Gandhi informierte. Es verlautet, daß die Delegierten einmütig die Vorschläge des Vizekönigs angenommen haben, werden. Mittwoch, 25. Jeber 1931 Englischer Druck auf Italien. Wegen Beitritts zum Flottenabkommen. London, 24. Feber. Wie Reuter meldet, reisen heute abends Außenminister Henderson und der Erste Lord der Admiralität Alexander von Paris nach Rom ab, um dort die Flottenbesprechungen fortzusehen. Außenminister Briand bestätigte den Journalisten, daß das heute erzielte grundsätzjäßliche Marineabrüstungs- Ablommen zwischen Frankreich und Großbritannien durch den Beitritt Italiens bedingt ist. Bis zur italienischen Zustimmung bleiben die Bedingungen der Vereinbarungen streng geheim. * Bezugs Bedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post: monatlich.... Kč 16.vierteljährlich 93 halbjährig M ganzjährig 48.96.192.Rückstellung von Manustripten erfolgt nur bei Einsendung der Retourmarten. Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh. Nr. 48. Strategen der Niederlage. Wenn wir nicht irren, war es Lenin, der es für eine Dummheit erklärte, revolutionäre Aktionen vorher mit großem Pomp und vollem Maul anzukündigen und dem Gegner so. Gelegenheit zu geben, seine Vorsorge zu trefsen, Das hat übrigens auch schon vor Lenint jeder mit normalem Verstand ausgestattete Mensch gewußt und längst vorher war das geflügelte Wort befannt, daß angejagte Revolu tionen nicht stattfinden. Auch heute ist diese primitive Erkenntnis Gemeingut, nur bei den und es besteht die Hoffnung, daß noch in dies Paris, 24. Feber. Der ganze Vor- und Abkommen über die Bedingungen erzielt Kommunisten nicht. Wie sie alles schematisieser Woche eine Einigung erzielt Nachmittag war den französisch- italienischen Ma- wurde, unter denen Frankreich dem vorjährigen werden wird, wenn die Verhandlungen weiter rineberatungen gewidmet. Im Ministerium fon- Londoner Marineabrüstungs- Abkommen beitreten und mechanisieren, so auch ihre Strategie; mit der bisherigen Versöhnlichkeit fortgesetzt ferierten, von einigen Experten begleitet, die Ma- ten würde. Henderson und Alexander werden in ihre sozusagen revolutionären Unternehmunrineminister der beiden Staaten Alxander Rom die Ergebnisse der Pariser Verhandlungen gen nahmen daher schon in den Zeiten, da und Dumont; im Außenministerium hielten vorlegen und sich bemühen, daß auch Italien dem noch Schwung und Elan in ihrer Bewegung Henderson und Briand gleichfalls in An- Marineabkommen beitrete. Wenn ihnen dies ge- war, ein klägliches Ende. Die Revolutionswesenheit einiger Experten Beratungen ab. Vor lingt, würde das vorjährige Dreier- Abfom- macher im Moskauer Kreml, die sonst jeden Mittag trafen die beiden Marineminister am men"( Großbritannien, die Vereinigten Staa- Floh irgendwo in Europa husten hören und Paris, 24. Feber.( Havas.) Der sozialistische Quai d'Orsay ein, worauf eine gemeinsame Be- ten und Japan) auf ein Fünfer- Abkommen" darauf tiefsinnige Folgerungen über die revoDeputierte Leon Blum brachte zum Regierungsratung stattfand. Die Konferenzen dauerten mit ausgedehnt werden, wie es ursprünglich beabentwurf über die Errichtung eines Arbeitslosen- einer Mittagspause bis 17 Uhr. Um 17 Uhr 40 sichtigt war. Wenn es nicht gelingt, den Beitritt utionäre Stimmung des Proletariats ziehen, unterſtügungsfonds einen Zusagantrag ein, der Pariser Zeit reisten die britischen Staatssekretäre Italiens zu erreichen, würden die heutigen fran- fümmern sich den Teufel um die jeweiligen besagt, daß der Kredit, aus welchem die Arbeits- Hendersen und Alexander mit ihren Experten zösisch- englischen Bereinbarungen alle Gültigkeit tatsächlichen Machtverhältnisse in den einzel100 Millionen Franken für die französischen Arbeitslosen. losenunterstügung bezahlt werden soll, auf 100 Millionen Franken erhöht werde. Die Regierung hatte gegen diesen Antrag die Vertrauensfrage nicht gestellt. Der Antrag wurde mit 285 gegen 268 Stimmen angenommen. G.P.U. bricht in die polnische Gesandtschaft in Moskau ein. Warschau, 24. Feber. Nach einer erst heute aus Mostau eingelangten Meldung wurde vor fandtschaft in Mostau der Funktionär der GBU Pietrow in dem Augenblide festgenommen, als er versuchte, in das Amtskabinett des polnischen berlieren. nach Rom ab. nen Ländern, sondern seßen einfach mit dem Die amtlichen Kreise verhalten sich weiter Den letten Nachrichten zufolge soll Frant- Kalender in der Hand die mit Verlaub sowohl über den Gegenstand als auch über das reich weitere Zugeständnisse gemacht haben. Es gejagt großen Kampftage fest. Windestens Ergebnis der Marineverhandlungen zwischen besteht nicht mehr auf der Ueberlegenheit von zweimal im Jahre muß der Zorn des ProFrankreich und Großbritannien zurückhaltend. 240.000 Tonnen gegenüber Italien, sondern hat letariats" über das verräterische Treiben der Der diplomatische Berichterstatter der Agence fie um ein ganzes Drittel auf 160.000 herabge- Fascisten und Sozialfascisten überschäumen, Savas" erfährt jedoch, daß während der Bera- mindert und soll nach Privatmeldungen jogar ob er nun will oder nicht. Das sind dann die tungen am Vormittag ein grundsäßliches noch etwas niedriger sein. " roten Tage", für die monatelang alle Blasinstrumente der Komintern Reflame trompeeinigen Tagen im Gebäude der polnischen Ge- Hausdurchsuchungen bei Kommunisten seikommissariat nahm Montag früh in Eger Stimmung braucht nicht gegeben zu sein, sie Demonstrationen zu werben. Das Egerer Poli- ten müssen. Die erforderliche revolutionäre in Eger. nach Hausdurchsuchungen, welche schwerbelasten wird einfach in der Retorte erzeugt, oder des Material zutage förderten, 11 Personen in wenigstens zu erzeugen gesucht, denn bisher Eger, 24. Feber.( Tich. P.-B.) Tas Polizei Gewahrjam. In gleicher Weise veranlaßten die mißlang die Anwendung der Rezepte der MosGesandten Batek einzubrechen. Pietrow war als fommissariat in Eger hatte durch Erhebungen in Betracht kommenden Bezirksbehörden die fauer Revolutionschemifer jedesmal mit größBriefträger verkleidet und konnte sich festgestellt, daß die Kommunistenführer aus Festnahme einer großen Anzahl von Agitatoren. auf diese Weise unbehindert in dem Gesandt- Eger, Asch, Elbogen und Marienbad in An- unter den in Eger verhafteten Personen befin- ter Präzision. Die Niederlagen der Komintern schaftsgebäude bewegen. Die eingeleitete Unterwesenheit eines Sekretärs der Prager kommuni- den sich auch Individuen, die wegen Eigentums werden in Moskau geradezu fabriksmäßig erjuchung ergab außer allen Zweifel, daß Pietrow stischen Zentrale am 14. d. W. in einem Egerer delikten und wegen Körperverlegung duzend- zeugt, worüber man sich stiller Heiterkeit hineinen Einbruch in das Amtszimmer des Ministers Gasthause eine geheime Versammlung abgehal- male vorbestraft erscheinen. Sechs Verhaftete geben könnte, wenn nicht damit ebenso regelPatek versuchte, der sich außerhalb Moskaus be- ten hatten, in welcher die Durchführung der für wurden wegen Uebertretung des Vereinsgesetzes mäßig eine Stärkung der Reaktion verbunfand. Bei Pietrow wurden Einbruchswerkzeuge den 25. d. M. angesagten kommunistischen De- und Verleitung zum Auflauf, eine Person den wäre. und Dokumente gefunden, daß er ein Funktionär monstrationen beraten wurde. Außerdem wurde außerdem wegen verbotener Rückkehr dem Kreisder GPU ist. Pietrow hatte Komplizen, die zur angezeigt, daß eben diese Führer in den InduZeit des versuchten Einbruches in der Nähe der strieorten des Egerlandes eine fieberhafte Tätig polnischen Gesandtschaft postiert waren. feit entwickelten, um zur Teilnahme an diesen Friedensengel Maginot. Paris, 24. Feber. Kriegsminister Maginot hielt im Laufe der Kammerdebatte über das Budget des Kriegsministeriums eine ausführliche Rede, in der er, wie vor ihm der Berichterstatter, ziffernmäßig nachwies, daß Frankreich seine Nationalsozialistischer Revisionismus. gerichte in Eger eingeliefert. Die übrigen wurden gebildeten Wind- und Wettermachern diftierKein einziger der von den Mosfauer einauf freien Fuß gefeht, doch wird die Strafunter- ten„ roten Tage" hat im entferntesten gehalsuchung gegen sie fortgesetzt. ten, was die zügellose Phantasie der revolutionären Niederlage- Strategen erhofft und erwartet hatte. Im äußersten Falle wurden es Massenfundgebungen der Polizei, die da und dort mit ihren Knüppeln ihren Unmut Ende der sozialistischen Phraseologie der Hatentrenzler? über den Verlust eines dienstfreien Tages an Wie im Berliner Tageblatt" zu lesen ist, Vielleicht wird bald an die Stelle des Kamp- Grüppchen wehrloser Arbeiter ausließ. AllerRüstungen von allen Großmächten am meisten ist unlängst von dem Nationalsozialisten vans ses gegen die Zinsknechtschaft das Bündnis mit dings hinderte das die kommunistischen Faseleingeschränkt und herabgesetzt(??) habe, 11. 3. eupte ein Buch: Der Nationalsozialismus dem Finanztapital treten. hänse nicht, nachher das liebliche Mündchen bis auf ein Miak, über das hinaus es nicht mehr und die Wirtschaft" erschienen, in welchem gegen Auch die Theorie über das sogenannte voll zu nehmen und mit angeblichen Massen gehen könnte. Nur 16 Brozent der Staatsaus die bisherigen Wirtschaftsphrasen der National Bodengeld, über die Staatstaſſenſcheine, mit zum äußersten entschlossener Proletarier in sozialisten von einem Nationalsozialisten selbst denen an Stelle verzinslicher Anleihen oder den Straßen aller Städte und Orte zu renom stimmt und davon diene der größte Teil zur Er- Sturm gelaufen wird. Bekanntlich war bisher Aktien Wohngebäude und wichtige Versorgungs mieren, nachdem sie schon vorher sich und gänzung des unbrauchbaren und ausrangierten das Haupt- und Glanzstück aus dem Schaufenster betriebe finanziert werden sollen, alle diese andere mit der Einbildung zu berauschen gealten Materials. leber die Frage des nationalsozialistischen Programms die Bre- Experimente werden vom Verfasser abgelehnt sucht hatten, das gesamte Proletariat brenne mungen des Versailler Vertrages fönne es teine chung der Zinsknechtschaft". Diese Forderung und als haltlose Schlagworte abgetan. Ja vor Begierde, unter den Fahnen Moskaus die nun fapitalistischen Ausbeuter und nicht zu vergessen die Sozialfascisten zu Paaren zu treiben. Ein paar Wochen später freilich kam stets die Abrechnung, Moskau hielt Gericht über die Paßer und Stümper, die versagt hätten, die nichts taugten und überhaupt ausgemachte Trottel seien, weshalb sie weggeschickt werden müßten, um einer neuen Führergar gaben sind für tatsächliches Kriegsmaterial beDebatte geben. Die internationale Kontrolle muß den aufrichtigen Nationen dafür gut stehen, zu wollen. Er schreibt nämlich darüber: daß sie nicht zum Opfer neuer Kriege werden. ein begeistertes Bekenntnis zum Kapitalismus ,, Es ist nicht zu viel gesagt, wenn ich bes haupte, daß man sich ernsthaft mit ihr in der extremen Form, in der sie zuerst getaucht und abzulegen: Die Bombe auf dem Präsidentenpalais. mit der Auslegung, die sie von Außenstehenden heute noch erfährt, nicht mehr zu befassen braucht." Havanna, 23. Feber. Auf dem Dache desi Es scheint also den Bauffapitalisten auch Präsidenten- Palais in Havanna wurde heute abend eine Bombe gefunden. Zwanzig verdächtige nur der Scheinkampf, den die Nationalsozialisten Das Palais gegen das Finanzkapital führen, zu viel zu sein Verjonen sind verhaftet worden. wird von einer starten Wache geschütt. Präsident und sie haben den Hakenkreuzfern vermutlich Machado wohnt im obersten Stockwerk des Palais. einen deutlichen Wint gegeben Bergler des Mandates verlustig. mit der Brechung der Zinsfnechtschaft ein Ende zu machen, Prag, 24. Feber. Heute vormittags hielt worauf der Here Reupte vorsichtig vorbereitet. Roch deutlicher wird Herr Reupte an einer das Plenum des Wahlgerichtes unter dem Vorsize des ersten Präsidenten des Obersten Veranderen Stelle, wo er schreibt: waltungsgerichtes Dr. Sách a cine Sigung ab. Anwesend waren eif Beisiger. Das Wahlgericht verhandelte über die Verifizierung des Wandates des Abg. Dr. Baul Bergler. Referent war der Rat des Obersten Verwaltungsgerich tes Dr. Stoichin. Die Beratungen des Gerichtes dauerten zwei Stunden. Das Wahlgericht be= schloß, das Mandat des Dr. Pergler nicht zu verifizieren. Die Gründe für diese Entscheidung werden dem Ministerium des Innern befannt gegeben werden. Die legitimen Ansprüche des Kapitalismus, genauer gejegt, der einzelnen Kapitalisten, dürfen nicht angegriffen werden, sondern sind im Gegennicht angegriffen werden, sondern sind im Gegen teil zu schüßen." nitur Plaz zu machen. Was sind schließlich die positiven Vorschläge, Allen Blamagen zum Trotz wurde schon die der Herr Reuple macht? Er empfiehlt ein vor Monaten auch der heutige 25. FeSystem der ständischen Wirtschaftsordnung, das ber als bolsche wistischer Welt abicits von allen Sozialisierungstendenzen eine Wirtschaftsführung durch straff gegliederte Betampftag anbefohlen. Man muß gehört rufs- und Wirtschaftsgruppen proflamiert. Er und gelesen haben, welcher Zuversicht die kommunistischen Führer oder was sich so nenut endet also bei den Vorschlägen des Juden diesem von den Kremlherren in ihreit Walter Rathenau, Kalender blutrot angestrichenen Tag entgegen„ Alles was die extremen Kapitalgegner an Theorien aufgestellt haben, um durch radikale dessen Ideen nun dem nationalsozialistischen gebracht haben. Diesmal, so hoffen sie, muß Mittel aus der Abhängigkeit von der Hochfinanz Wirtschaftsprogramm einen konkreten Inhalt es gelingen, denn in allen Ländern herrscht hinauszukommen, find gefährliche Utopien. Es geben jollen. Während also die Nationalsoziali- massenarbeitslosigkeit und bitterste Verzweif kann sich auch nach der ganzen Einstellung des sten finanzielle Anleihen bei Großindustriellen Massenarbeitslosigkeit und bitterste VerzweifNationalsozialismus zur Wirtschaft nicht darum machen, machen sie geistige Anleihen bei einem lung. Wenn das nicht die Segel des arg ram handeln, sie zu einem Feld für neue, besonders Juden. Der Idealismus einzelner Menschen, ponierten Komintern- Schiffes blähen sollte, geldwirtschaftliche Experimente zu machen, sondern die heute noch dem Nationalsozialismus nach was bliebe dann noch zu erwarten übrig? um evolutionäre Fortführung, vor allem ihren laufen, wird mißbraucht um die Stellung aller Was soll denn aber gelingen? Daß die bür ittlichen Gehalt zu stärken und von hier aus ihr jener zu feftigen, gegen die die Nationalsoziali gerliche Gesellschaftsordnung am heutigen Gesicht zu wandeln." sten angeblich ausgezogen sind. Tage gestürzt werden könnte, das bildet sich Sette S Mittwoch, 28. Fever 1931. Nr. 48. wohl kaum der dümmste unter den kommunistischen Feldwebeln ein und daß die Wirtschaftskrise beseitigt oder auch nur gemildert würde, selbst falls es den Kommunisten gelänge, größere Arbeitslosenmassen in den Städten auf die Beine zu bringen, glaubt natürlich auch keiner. Das einzige, was in der gegenwärtigen Zeit erfolgreich getan werden könnte, das wäre, die gesamten Kräfte des Proletariats zu vereinigen und den Staat und die bürgerlichen Parteien zu großzügigen Wirtschaftsmaßnahmen, zu einer vernünftigen Wirtschafts- und Handelspolitik, zu gesetzlichen Maßnahmen gegen Vie Lohndruckpolitik' der Unternehmer, sowie für die ausgiebigste Unterstützung der von der Krise schwer betroffenen armen Menschen zu zwingen, aber just dies liegt nicht im entferntesten kn der Absicht der Kommunisten. Die Not der Arbeitslosen ist nicht der Antrieb für sie, zu helfen, sie ist ihnen nur ein Mittel zum Zweck, der Hunger der Massen nur das Oel, mit dem sie ihre Agitütionsmaschine zu schmieren gedenken. Hungernde Menschen auf die Straße und sogar zu Unbesonnenheiten zu verlocken, fällt gewiß nicht schwer, dennoch scheinen die kommunistischen Führer im letzten Augenblick vor der angeblich großen Entscheidungsschlacht das Vertrauen in die Zugkräftigkeit ihrer Parolen verloren zu haben. Als nämlich nach de» Duxer Borfällen der Innenminister— nach unserer Meinung höchst überflüssigerweise— ankündigte, als Folge der Duxer Ereignisse würden am 26. Feber keinerlei Demonstrationen geduldet werden, enffendeten die grimmen kommunistischen Filialleiter Moskaus— nun was denn?— also ein Deputation ergebenst zum Ministerpräsidenten, um ihn— echt revolutionär!— zu ersuchen, die Regierung möge doch die Kundgebungen am 26. Feber gestatten, für welchen Fall sich die kommunistischen Führer verpflichteten, daß der Tag ohne Störungen der öffentlichen Ruhe und Ordnung verlaufe. Der Bittgang der kommu- nistischen Talmirevolutionäre hatte keinen Erfolg und so blieb nichts übrig, als wieder Mut zu markieren. Herr Viktor Stern hat int Parlament verkündet, der 25. Feber werde trotz aller Verbote doch sein, was offenbar aber nur so zu verstehen ist, daß sein Anbruch als fünfundzwanzig st er Tag im Monat nicht zu verhindern sein wird. Es mag auch sein, daß es den Kommunisten gelingen wird, hier und da lleine Häufchen Arbeitslose vor die Knüppel der Polizei und die Bajonette der Gendarmen zu treiben, was allerdings schon genügen würde, ihnen den Borwand zu neuem Geschrei, die Sozialfasci- sten veranstalteten ein Blutbad, zu geben'. Im allgemeinen wird es wieder wie bisher immer nur eine Massenkundgebung der Organe der Staatsgewalt werden. Und die Reaktionäre aller Grade werden sich von ganzem Herzen freuen und sich erst recht sicher im Besitze der Macht fühlen. 600.000 Arbeitslose und hunderttausende Kurzarbeiter, doch selbst die zügelloseste Agitation bringt sie nicht einmal zu Demonstrationen in machtvollem Umfange auf die Straße— da muß den Herrschenden der' Kamm schwellen und es muß sich in ihnen die Ueberzeugung festigen, daß ohnehin für die Arbeitslosen schon genug getan sei, daß diese auch bei noch weniger nicht aufmucksen werden und daß sie, die Machthaber, sich noch ungenierter alles erlauben können als bisher. Neben ein paar eventuellen Opfern an irregeführten Arbeitern wird das der einzige Effekt des kommunistischen„Weltkanipftages" sein. Die Hasardeure, die nur darauf aus^ gehen, die Arbeitslosen vor ihren schäbigen Barteikarren zu spannen, werden, wenn die rgane der Staatsgewalt nicht wieder ihnen Der Zusammenbruch Am Montag begann in Reichenberg das jahrelang aufgeschobene Verfahren gegen die Funktionäre der im Fahre 1923 zusammengebrochenen„Deutschen Bank". Die Anklage erstreckt sich aus 30 Personen, von denen zwei mittlerweile gestorben sind; weiters scheiden die beiden Parlamentarier der deutschen Gewerbepartei Eckert und P r a u s e aus, die nicht ausgeliefert wurden. Angeklagt sind die Mitglieder des BerwalMngSrates der Deutschen Bank und deren ehemaliger Direktor Alfred Weber, ferner die Filialleiter Wagner(Asch), T o- bisch(Leitmeritz) und Seidel(Znaim) wegen fahrlässiger Krida; schließlich die Aufsichtsratsmitglieder wegen Mitschuld an der fahrlässigen Krida. Der frühere Beamte Fohmann wird wegen Veruntreuung belangt. Die Bank war nach der Anklageschrift im Mai 19A zur-Förderung des Gewerbes gegründet worden; sie hatte Filialen in Asch, Prag, Schluckenau, Teplitz-Ähönau und Znaim, und Zweiganstalten in Leitmeritz und Nikolsburg sowie eine Zentralwechselstube in Reichenberg. Nach anfänglichem Prosperieren war die Bank durch überhastete und kostspielige Filialgründungen in der Inflation nach ergebnislosen Fusionsverhandlungen mit der Kreditanstalt der Deutschen im Juli 1923 zur Anmeldung des Ausgleiches gezwungen; die Passiven betrugen 14.2 Millionen Kronen. Bei der amtlichen Revision wurde-festgestellt, daß private Spekulationsgeschäfte einzelner Beamten und mißglückte Valutaspekulationen der Haupianstalt sowie hauptsächlich verschlte Kreditgewährungen der angetlagten Filialleiter, di« ohne Zustimmung des Berwaltungsrates erfolgten, den Riesenverlust verursacht hatten. Die erste Bilanz für 1922 bestand in ein paar Bleistiftnotizen des Direktors Weber auf einem Stück Papier. Erst im Mai 1923 gab dieser Verluste'von ö Millionen zu. Biel Geld wurde auch in die Filialen hineingesteckt; so kostete das Haus für die Teplitzer Filiale 1,094.000 K; dczu kamen große Propaganda-, Jnserttons- und Buchhaltungskosten. Die leitenden Beamten bezogen große Gehälter; Gehaltserhöhungen wurden in der konziliantesten Form bewilligt. Der Verwaltungsrat ließ sich durch beruhigende Versicherungen Webers immer wieder vertrösten, urgierte lediglich die Vorlage der Bilanzen, ohne sie zu erzwingen; trotz des im Mai 1923 offiziell bekannten Passivstandes von 5 Millionen unteÄieß man noch immer die Anmeldung des Ausgleiches. Der Direktor schiebt die Schuld wieder auf den Oberbuchhalter ab, der ihn nicht rechtzeitig und nicht vollständig informiert habe. Im Jahre 1927 kam ein Ausgleich zustande, nach dem die Einleger 80 Prozent, davon 38 Prozent in bar und de» Rest in Obligationen, erhielten. * In der Verhandlung am Montag erklärte u. a. der gewesene Präsident der Bank, Gadebusch, er sei an dem Zusammenbruch unschuldig. Als er zu einem billigen Erfolg verhelfen, auch diesmal eine solenne Niederlage erleiden. Die Regierung aber möge sich nicht einbilden, daß es ihr erlaubt sein wird, auS dem Verlauf der Aktion der Niederlage- Strategen falsche Schlüsse auf die Stimmung der- hungernden Dolksmassen zu ziehen und zu glauben, sie sei, nachdem sich der kommunistische Schrecken als ein leerer, Popanz erwiesen, noch weniger verpflichtet, der Not dieser Massen Rechnung zu tragen. der Deutsche« Bank. zum Präsidenten gewählt worden sei, sei die Sache schon im. Rollen gewesen. Die Vorlage der Bilanz habe er immer wieder urgievt, aber schließlich hätte er nicht mit dem Revolver operieren können. Hätte «r Kenntnis von der Ueberschuldung gehabt, so hätte er die Einlage seiner Frau im Betrage von 200.000 Kronen zurückgezogen, llebrigens seien auch Verhandlungen mit der Regierung perfekt gewesen, um Die' Gläubiger mit 100 Prozent zu befriedigen; doch habe eilt politischer Wechsel diese Lösung verhindert. Di« Ursache der Zusammenbruches liege in der Deflation., Rechtsanwalt Dr. H e r g I- Reichenberg gab an, man habe ihm versichert, daß ein Kapital von 30 Millionen vorhanden sei. In einem Fall habe sein Eingreifen einen Kredit von 800.000 X an den bekannten Hasardspieler Mandelik noch gerettet. Die von den Beamten der Filialen unter Ueberschreitung ihrer Befugnisse bewilligten Kredite seien mtt Ausnahme von Teplitz, das von Anfang an faul war, gut gewesen; erst später seien in der Deflation viele von ihnen faul geworden. Wegen der leichtsinnigen Kreditgewährung in Teplitz fei der dortige Filialleiter Hofmann bald entlassen worden. Montag nachmittags wurden die restlichen Ber- waltungiratSmitglieder»erhört, während am Dienstag die Aufsichtsratsmitglieder darankamen. U. a. wii» das Protokoll des nicht erschienenen Aussichtsratsmitgliedes Franz Glöckner aus Eichwald bei Teplitz verlesen, in dem er anatbt, zweimal in Auffichtsratssttzungen gewesen zu sein, die aber nie beschlußfähig waren; eine Konstituierung habe nie stattgefunden, so daß er sich auch nicht als Mitglied fühlt«;. K r a t k y- Aussig hat zu Protokoll gegeben, daß er gegen seine Zustimmung in den Aufsichtsrat kooptiert worden sei. Johann Ehbe«-Teplitz erklärt gleichfalls, er habe von seiner Wahl in den AufsichtSrat keine Verständigung erhalten, sondern nur eine Einladung zu einer Sitzung; er habe aber di« Teilnahme abgelehnt mit der Begründung, daß er schon in den vorbereitenden Sitzungen die Annahme einer Funttion abgelehnt habe. Auch Bäckermeister Pampam aus Ossegg erklärt, er fei zu einer Lufsichtsratssitzung gefahren, die aber beschlußunfähig war; seine Funktion habe er erst nach Rücksprache mit einigen Kollegen im Interesse des Gewerbestandes angenommen. Oberbrrektor Weber wird über die Kreditgewährung und die Spekulationsgeschäfte der Beamten verhört. Es stellt sich heraus, daß die Direkttonsmitglieder sich Vorschüsse auf den Anteil am Reingewinn nahmen. Die Ueberschuldung der Bank sei ihm nicht bekannt gewesen, da ihm wie jedem anderen der Ueberblick fehlte. Der Leitmeritzer Filialleiter Tobi sch schiebt die Schuld an dem Zusammenbruch auf die unfähig« Zentrale; er selbst hätte seine Filiale in die Höhe gebracht. Der Gcldsadf ist in Gefahr! Alarm unter allerhand Vorwänden. Die Vorschläge, die der Ernährungsminister Genosse Bechynö dem Ministerrat zur Linderung der Not der Arbeitslosen unterbreitet hat und über die er sich in der Zeitschrift„Pkitom- nost" geäußert hat(wir haben in einem Leitartikel ebenfalls zu ihnen Stellung genommen) sind den Kapitalisten beider Nationen arg in die Knochen gefahren. Der„Benko v" an der Spitze, ihm folgend die„Narodni Listh" und Sonntags auch der Minister ViSkovsky haben sich zu Repliken veranlaßt gesehen. Ihnen gesellt sich von deutscher Seite außer den oppositionellen Parteien auch— die„Bohcmi a". Das Geraunze der Agrarier kennt man ja. Bechynö hat die Arbeitslosigkeit und die schwere Exportkrise unserer wichtigsten Industrien eine „nationale Katastrophe"(im Sinne einer gesamtstaatlichen Katastrophe) genannt. Das erscheint den Agrariern als eine„h e r o st r a t i- sche Tat", geeignet den Kredit des Staates zu gefährden. Natürlich eine nationale Katastrophe ist es ja nur, wenn das Mehl um 2V.Heller billiger wird, wenn die Aepfelernte schlecht ist, wenn die Restgutbarone sich keine neuen Auto- mobile kaufen können. Aber 600.000 Arbeitslose — das ist natürlich keine nationale Katastrophe! Das Blatt des Dr. Kramaf wieder hat den Gedankengang entwickelt, es sollten bei dieser Gelegenheit vor allem die nationalen Minderheiten ihre OPferbereitschast zeigen. Das heißt, das Notopfer soll wahrscheinlich ausschließlich von den von der Krise meistbetroffenen Industrien, den deutschen Exportindustrien aufgebracht werden. Was aber hat die„B o h e m i a";u Bechynös Vorschlägen zu sagen? Zunächst übernimmt sie das schon aufgeklärte Mißverständnis von der „nationalen Katastrophe"— Bechynö habe also nur ein« tschechische gemeint(wo doch Bechynö wahrscheinlich besser als die„Bohemia" weiß, in welchen Gebieten die Krise am heftigsten wütet). Weiter rügt das Blatt der deutschen Kapitalisten, daß es Sache des Fürsorge- und nicht des Ernährungsministerk gewelen avarc, die Vorschläge vorzubringen. Mit dieser W->rttlau- berei, die man auf gut Pragerisch eine Petitc nennen würde, glaubt sie ein weiteres Argument gefunden zu haben, obwohl es natürlich einerlei ist, wer den Vorschlag erstattet hat, und wobei sie vergißt, daß Bechynö ja auch stellvertretender Ministerpräsident ist. Tann hält sich die.^Bohemia", offenherziger geworden, über das Wesen des Antrages auf. Es sei sehr zu befürchten, daß eS nicht bei einem freiwtllioen Opfer bleiben, sondern daß man— schrecklicher Gedanke!— die Unternehmer zwingen, wo- möglich— noch furchtbarer!— baue r n d zwingen könnte, erhöhte Steuern zu zahl-n. Als ob ihnen nicht wenige Jahre zuvor die Steuern bis zu 100 Prozent obgeschrieben und bis zu 80 Prozent ermäßigt worden wären! 5 Nun stockt das gute Blatt aber und mit einem geschickten Dreh nimmt es jetzt, uni gegen Bechynö zu polemisieren, die„Nar. Listy" zu Hilfe. Weil die geschrieben haben, inan solle dabei vor allein die nationalen Minderheiten heranziehen, wird das auf einmal so dargestellt, als ob es auch Bechynös Absicht, sein versteckter „Pferdefuß" wäre. Und die„Bohemia" ragt, ob wir deutsche Sozialdemokraten diese »F ußangel" bemerkt hätten. Wir danken für die rührige Fürsorge. Wir holen bekanntlich in allen sozialen und wirtschaftlichen Fragen bei der gute» Tante„Bohemia" Rat ein. In welche Ge- ähr liefen wir, wenn sie uns nicht die„Fußangel" zeigte. Schließlich erteilt sie Bechynö noch 36 Me aoldene Galeere Mg, öertia. Die Banknoten, die einen Augenblick in seinen Fingern gelegen hatten, strahlten ein« magische Kraft aus. War ex soweit, daß er nicht mehr ein paar von diesen Papieren verdienen konnte? Nicht sich schenken lassen, erbetteln, als Gnade annehinen— verdienen, erarbeiten. Mit seinem Hirn, mit seinen Händen! Und da begann er wieder aus den Baumstraße« in die Steinstraßen zu wandern, in jene endlos«, nüchtern« Straße, an deren Rändern in nüchternen Häusern die goldenen Götter saßen und über dem Schicksal der Millionen walteten. Wieder sandte er seine Entwürfe ein, berief sich auf sein« Erfolge, auf seine Praxis. Bon früh bis nachts lief er die Friedrichstraße hinauf und hinunter, eine dicke Mappe mit beschriebenen Blättern in der Hand. Bei allen Firmen kannte man ihn. Di« einen wiesen sein«. Entwürfe höflich, die anderen höhnisch, die eine« mitleidig, die anderen schadenfroh zurück.— Nein, der hatte keinerlei Aussicht, ein Manuskript zu verkaufen. Mit solchen Akenschen ließ man sich nicht«in. Gab eS doch so viele, di« keinen Lärm schlugen, wenn man ihre Drehbücher umstülpte, gab es doch so viele, die brav und fleißig und zufrieden an den Rudern der Galeere saßen und dafür sorgten, daß das Schiff ruhig und unbehelligt seinen vorgezeichneten Weg zur goldenen Küste fuhr. Weh dem, der einen guten Film schrieb! * Als Ulfar am Rande des Nichts stand, brachte ihm Prager einen seltsamen Mann namerts Katajewski, den Vertreter des Postmini- steriumS eines Balkanstaates. Der Mann war zu Prager gekommen, um ihn zu bitten, die Regie eines Propagandafilms für die Postverwaltung zu übernehmen. Prager interessierte der Auftrag nicht, da Katajewski aber auch bat, ihm jemanden zu empfehlen, der das Manuskript dieses Films verfassen könnt«, führte Prager ih« zu Ulfar. Im Rahmen einer einfachen Spiel- handlung sollten alle Einrichtungen der staatlichen Postanstalten gezeigt und die Bedeutung einet guten Postverkehrs für di« Wirtschaft und das kulturelle Leben des Staates betont werden. „Machen Sie das Buch", sagt« Prager,„eS kostet keine großen Anstrengungen und bringt doch ein paar hundert Mark. Der Mann ist ein eigentümlicher Kauz, aber Sie werden schon mit ihm auskommen." Katajewski wohnte, wie sich das für einen Filmmann gehörte, im Hotel Adlon, in einem großen Appartement. Er empfing Ulfar umständlich, als wäre die Besprechung über den Film ein feierlicher diplomatischer Akt, ließ Kognak und Zigarren kommen, winkte aber seinem Sekretär, daß er das Zimmer verlassen sollte. Als sie allein tvaren, rieb sich Katajewski die Hände, als wollte er nun«in großes Werk angehen, lud Ulfar ei«, Platz zu nehmen, fragte, ihn nach den Filmen, die er bereits geschrieben habe, einige davon waren auch auf dem Balkan bekannt, Katajewski hatte sie gesehen, bezeichnete sie als ausgezeichnet, als ganz ausgezeichnete Werke moderner Filmkunst, ganz ausgezeichnet, betonte er. nochmals, goß Kognak ein, trank, goß wieder ein, trank, biß die Spitze einer Zigarre ab, spuckte sie auf den Teppich, begann zu qualmen. „Sie wissen wohl von Herrn Prager, worum eS sich handelt. Unser Staat will einen großzügigen Propagandafilm über den Postver- kehr Herstellen lassen,«inen Film, verstehen Sie mich, mein Herr, der was zeigt in deutlicher Weise die Vorteil« des Postverkehrs, die Einrichtungen, das Weltumspannende— Sie verstehen mich, sozusagen das Weltumschlingende— aber doch auch das Rationale— Sie verstehen mich." Ulfar nickte. Katajewfli sprach langsam, suchte die Worte, koppelte sie kühn und ungrammatikalisch aneinander, betonte sie falsch, versuchte aber den Eindruck eines der deutschen Sprache mächtigen Weltmannes zu erwecken. „Will ich gleich vorausschicken", setzte er fort, ,^>aß für diesen Film sind große Mittel zur Verfügung gestellt worden. Muß werden«in Film, was von sich reden macht in der ganzen Welt, verstehen Sie mich."- Ulfar nickte.„Sie wollen wohl einen Film mit einer einfachen Handlung, die möglichst konzentriert ist, di« leicht zu inszenieren ist?" „Nix konzentriert", fiel Katajewski ein,„nix leicht zu inszenieren. Soll sein große Ausgabe für großen Regisseur, kann spielen an viele Orte«, kann sein in Rom, kann sein in Nizza, kann sein auch in Kopenhagen. Post verbindet doch ganze Welt, das soll gezeigt werden. Mieten wir hier in Berlin großes Atelier, erstklassige Regisseur muß Inszenierung machen, werden wir große, berühmte Künstler engagieren. Bersteben Sie: große? Film, was ganzes Welt in Erstaunen setzt!" Nun wußte Ulfar, wvher der Wind wehte. „Muß spielen sogar in verschieden« Städte, muß. Muß spielen in der ganzen Welt, in Schloß und großer Hotel, in großer Badeort und in Gebirge. Film braucht das. Braucht Leben, braucht Pracht, braucht äußere Entfaltung. Wird dadurch erst interessant. Film soll wirken aus der großen Masse. Wirkt nur, wenn er viele, viele schöne Bilder hat. Großer Masse will sehen, viel sehen, schöne Sachen sehen. Verstehen Sie?" Ulfar nickt«. Daher weht« der Wind: Auf Staatskosten wollt« Herr Katajewski ein paar Monate lang in Europa herumreisen, lustig leben, sich die Welt ansehen, ab und zu, ganz nebenbei, ein paar Aufnahmen machen. Ihm konnte«S ja schließlich recht sein. Katajewski fuhr fort: „Also machen Sie das mit schöne-Handlung, auch Liebe dabei, und viele Orte, und viele große, gewaltige Dekorationen?" Ulfar nickte. „Und wieviel dar kosten?" fragte Katajewski. „Da«8 sich nur um eine einfache Fabel handelt, sagen wir fünfhundert Dollar." „Nein!" entschied Katajewfli. ,Lst Ihnen das zu viel?" fragte Ulfar. „Nein", sagte Katajewfli. Nun begann der gar nicht geheimnisvolle Balkanpostbevollmächtigte geheimnisvoll zu werden. „Zu weni^g", sagt« er. ,Lu wenig?" Ulfar schwieg. Cs war seit Monaten der erste heitere Augenblick. „Sie werden bekommen tausend Dollar." Ulfar machte große Augen. Warum kamen die Katajewfli so selten vom Ballan dahergeschwommen? Warum waren die Postverwaltungen auf dem Gebiete der Filmpropaganda so wenig unternehmungslustig? „Einverstanden", sagte Ulfar.„Tausend Dollar. Wann brauchen Sie das Drehbuch?" „Oh", sagte Katajewski,„wir haben Zeil. Wir haben viel Zeit. Ich muß erst suchen ein« große Regisseur, eine Architekt. In einem Monat vielleicht, in eineinhalb Monate. Aber ich gebe Ihnen Anzahlung.' Wieviel wollen Sie? Dreihundert Dollar?" Ulfar'.ckte. Wie glatt diesmal alles ging. Wie schön das war, nut einem Katajewski zu tun zu haben, der die fabelhaftesten Vorschläge machte, so daß man nur nicken mußte. Ma» sollte diesen Katajewfli allen Filmproduzenten, in Freiheit dressiert, vorführen. Sie konnten von ihm lernen! Mr. 48. Mittwoch, 25. Feber 1981. allgemein beliebtes Seite 3 Ein Küchenrezept einen Verweis, daß er nicht den Abbau des Mili-, Stranfth richtet nun an den Zeugen einige dagegen legte er die Verteidigung nieder und vertärbudgets gefordert habe. Vielleicht ist die Bo- Fragen. Während der Einvernahme der Zeugen ließ den Gerichtssaal. hemia" so freundlich, diese Sache durch die Ab- fam es wiederholt zu scharfen Auseinandersegungen Die übrigen Verteidiger stellten sodann vergeordneten der AWG zu entrieren, die doch auf zwischen der Verteidigung und dem Vorsitzenden. schiedene Beweisanträge und beantragten u. a. eine agrarische Liste gewählt sind und sowohl dem die Einvernahme weiterer Zeugen, die von ihr Seeresministerium als auch den parlamentarischen Am Nachmittag wurden noch mehrere Gen- zur Entlastung des Angeklagten geführt Stützen des Militarismus sett Alters nahestehen. darmen und drei Eisenbahner einvernommen, wurden. Es soll uns freuen, wenn Herr Kafka da ein darunter als Hauptzeuge der Durer Stationsvor Drei Zeugen, die von der Verteidigung wenig Bahn macht! stand Pe ch; sie bestätigten die Aussagen der bei- beantragt wurden, tamen noch zur Einvernahme. Alles in allem tommt der tapitalistische ben Zeugen von Vormittag, erbrachten im übri Darunter befindet sich ein Bruder des erschosPferdefus der Bohemia" in diesem Ar- gen aber feine weiteren Details zur Aufklärung fenen Arbeiters Lama č. Alle drei sagten in tikel recht deutlich zum Vorschein und man weiß der Vorgänge. Lediglich der Stationsvorstand er dem Sinne aus, daß sich die Demonstranten sehr bald, welche Fußangel fie in der Suppe flärte mit aller Bestimmtheit, daß er von der vollkommen ruhig verhalten hätten. Die Gendar eigentlich gefunden hat. Es ist die Haupt- Brüde aus gesehen habe, daß Stransky den De- merie habe wenige Sekunden nach der Aufforjorge, die ein fapitalistisches Blatt eben hat. monstrationszug geführt habe. Stransky habe derung, die Demonstranten mögen anhalten und Das Kapitalist in Gefahr! Ein sozial- auch den Wachtmeister Emmer zu entwaffnen den Zug auflösen, geschossen. Stransky habe nicht MAN VERWENDE: demokratischer Minister fordert ein Rotopfer von gesucht. Er, Pech, habe auch zwei Eisenbahnan- als Führer der Demonstration fungiert; er habe den Reichen, die doch eben so hohe Faschingsausgestellten gegenüber erklärt: Der russische Jude auch nicht den Gendarmeriekommandanten zu gaben hatten und sich die Bälle ihre 50.000 bis bort( er meinte Stransky) ist der Anführer! entwaffnen versucht; es sei auch nicht richtig, daß 100.000 kronen fosten lassen mußten, wobei sie Bei der Einvernahme eines Gendarmen die Demonstranten eine Rette gebildet und sich ohnehin auf die Krise Rücksicht nehmen. Und ob- fam es zwischen Dr. Bill und dem Vorsitzen- geschlossen der Gendarmerie entgegengeworfen wohl es Hunderttausende deutsche den zu einer scharfen Auseinandersetzung. Dr. hätten. Arbeitslose sind, deren Unterstüßung sicher Bill behauptete nämlich, daß der Vorsitzende die Nach sechs Uhr abends wurde die Verhand gestellt werden soll, ist der Bohemia" nur um Objektivität der Aussagen durch Suggestivfragen lung unterbrochen und auf fommenden Dienstag eines bange, um den Geldsack der deut- beeinflusse, so daß es der Verteidigung schwer vertagt; wahrscheinlich wird an diesem Tage ichen Fabrikanten und Bürger. Sie braucht falle, die Verteidigung zu führen. Zum Proteft schon das Urteil gefällt werden. ich nicht über die tschechischen Blätter zu bekla gen. Sie spielen beide die gleiche Melodie, nur die Tonart ist jeweils eine andere! Der Prozeß gegen Stranity. Beschlüsse der Internationale. 1. Die Erelative der SAJ. nimmt Kenntnis von den Resolutionen der von der SAJ. und dem JGB. eingejezten Kommissionen zur Beratung der Krisen- und Arbeitslosigkeitsprobleme und erklärt sich mit den aufgestellten Richtlinien und Forderungen einverstanden. fung der Fünftagewoche bei vollem Sohnausgleich zu weden und zu stärken, damit jede Besserung der wirtschaftlichen und der politischen Konjunktur ausgenügt werde, diesen Ziele näher zu fommen. GEC SEC WURZE RAT PENTR " SPEISEN. Geschieht dies, so wird die Fünftagepoche schließlich ebenjo erkämpft werden, wie der vom Internationa- ichiedensten Weise bekämpfe. Unter Ten Sozialistentongreß zu Paris diesen Umständen sei es ein schändlicher Mi B1889 als Rampfgiel berkündete Acht- brauch der Gewalt, wenn man diese Männer stundentag schließlich erkämpft worden ist. der revolutionären Justiz überantwortet. Die Die Exekutive ersucht daher ihr Sekretariat Exekutive stelle fest, daß die Bolschewiki durch und die der SAJ. angeschlossenen Parteien, im dieses Vorgehen die verhängnisvolle SpalEinvernehmen mit dem JGB. jede Gelegen- tung der internationalen Arbeiterklasse nur heit zur Propagierung dieses Stampfsieles wahr immer mehr vertiefen, obwohl es ein Lebenszunehmen. interesse der Arbeiterklasse wäre, in allen Läubern gegen die Macht der Reaktion, die sie bedrohe, Front zu machen. Die Exekutive der Sozialistischen ArbeiterBrüg, 24. Feber. Heute vormittags 9 nhr be- Internationale, die Samstag und Sonntag unter gann vor einem Senat beim Brüger Streisgericht dem Vorfih Emile Vanderveldes in Zürich unter dem Vorsitz des Gerichtsrates Snizel die tagte, hat den Bericht der gemeinsamen Kom Berhandlung gegen den kommunistischen Senator mission der Sozialistischen Arbeiter- InternatioPeter Stransky aus Bruch, der anläßlich der nale und des Internationalen Gewerkschaftsblutigen Demonstrationen in Dur am 4. Feber ver- bundes über haftet wurde. Die Anklage vertrat der Prokurator Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit Dr. Tolmann. Die Anllage lautete auf Vergehen entgegengenommen und auf Antrag Grimms gegen die Sicherheit des Lebens, ferner auf öffent( Schweiz) folgenden Beschluß gefaßt: fiche Gewalttätigkeit und auf Vergehen gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung(§ 81). In der Anflage werden sodann die Vorfälle in Duy ausführ lich geschilbert. Der Zugang der Straße von Ladowis nach Dug war am 4. Feber nachmittags von einem Gendarmeriefordon von 11 Mann unter, tem Kommando des Oberwachtmeisters Ferdinand Emer abgesperrt worden. Als sich der Demonstrationszug den Gendarmen auf etwa 20 Schritte genähert hatte, forderte der Gendarmeriefommandant die Demonstranten auf, umzukehren, da im Stabtgebiete von Dug feinerlei Demonstrationen geduldet werden. Aber Stransky, der an der Spike des Zuges marschierte, habe, als er etwa 15 Schritte, von den Gendarmen entfernt war, mit den Demonstranten eine Rette gebildet und sei gegen die Gendarmen vorgegangen. Einige Demonstranten, unter tibe auf Antrag Otto Bauers folgenden Beihnen Stransky haben sich gegen die Gendarmen geschluß über die worfen. Stranfty habe gerufen: Jen strz!"( nur durch!) Er selbst stürzte sich auf den Kommandanten Die Exekutive begrüßt die von der gemein- bundkommission über aktuelle Fragen der Völ- Auf die Tagesordnung des Kongresses Emer und wollte ihm das Gewehr entreißen. In jamen Kommission des JGB. und der SAJ. zur er bundpolitik genehmigt. diesem Augenblid jei der Wachtmeister seinem VorPrüfung der Arbeitslosigkeit beschlossene Forde- Die Exekutive hat einen von Albarda gesetzten zu Hilfe geeilt, wobei er allerdings auch rung nach der Fünftagewoche. ( Niederlande) erstatteten Bericht ihrer Abrüworden sei. von einigen Demonstranten bedroht Je mehr mit der Rationalisierung stungskommission entgegengenommen. Angesichts Die Lage sei jo tritisch gewesen, daß der Gendar- der Arbeitsverfahren die natürlichen, spontanen der für das Jahr 1932 in Aussicht genommenen meriekommandant Emer den Befehl zum Schießen Arbeitspausen ausgemerzt wurden, je ununter- internationalen Abrüstungstongegeben habe. Es waren drei Schüsse gefallen, vier brothener, hastiger und eintöniger die Arbeit wird, ferenz hat die Erekutive beschlossen, eine geDemonstranten wurden tödlich, und vier schwerdesto dringender notwendig wird die weitere Ber- meinsame Kommission mit dem Internationalen berlegt. Senator Stransfy erklärte, daß er sich einer Schuld nicht bewußt jei. Er habe sich auf den Weg von Brüg nach Dug begeben, um eine Deputation nach Ladowitz zu begleiten. Als er bemerkte, daß fich ein ganzer Demonstrationszug bildete, habe er die Demonstranten aufgefordert, sich zu feinen Gewolttaten hinreißen zu lassen. Er selbst sei in der dritten Reihe marschiert. Vor dem Bahnbia duft, als sie etiva 10 Schritte entfernt vom Kordon entfernt gewesen wären, habe der Gendarm den Befehl gegeben stehen zu bleiben. Vorsitzender:„ Haben Sie, Herr Senator, den Befehl gehört?" Sen. Stranffy: Sa, aber einen anderen Befehl habe ich nicht gehört." Er sei dann noch einige Schritte weiter gegangen, um mit dem Gendarmeriełommandanten zu verhandeln und um sich zu legitimieren. Plötzlich feien 5 bis 6 Schüsse gefallen. Er bestreitet auch, die Demonstranten aufgefordert zit haben, den Gendarmeriekordon zu durchbrechen. Die Worte Jen Slug!" habe er nicht gerufen. Auf die Frage des Vorsitzenden, warum er nicht in Dug geblieben sei und warum er nicht die Demonstration verhindert habe, erklärte Stranity, die Demonstration wäre von anderen Personen organisiert worden. Die Aufforderung, auseinanderzugehen, habe er ebenfalls nicht gehört, wie er auch nicht gewußt habe, daß die Demonstration polizeilich nicht gemeldet wurde. Jedoch habe er den Demonftranten, als sie fingen wollten, zugeredet, dies zu unterlaffent. Es wurde nun zum Zeugenverhör geschriften. Als erster wird der Gendarmeriekommandant Oberwachtmeister Emer einvernommen. Der Antrag eines der vier Berteidiger, die Bereidigung des Gendarmen abzulehnen, wurde vom Senat zurüd gewiesen. Der Zeuge Emer gab das an, was schon aus der Anklage bekannt war. Ueber Antrag der Verteidigung wurde der Entwaffnungsversuch Stranstys vont Gendarmerietommandanten Emer vorgeführt. 2. Die Exekutive der SAJ. fordert die internationale Arbeiterklasse auf, den Kampf für die Durchsehung dieser Forderungen energisch aufzu nehmen und ihn im Bewußtsein zu steigern, daß die gegenwärtige Krise des tapitalismus immer dringender die Ueberwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung zur unausweichlichen Notwendigkeit macht. Im Zusammenhang damit faßte die ExekuBerkürzung der Arbeitszeit: Kürzung der Arbeitszeit. Je größer die Arbeitslosigkeit ist, desto unerträglicher ist der Widerspruch, daß die beschäftigten Arbeiter zu höchster Anspannung der Arbeitskraft gezwungen werden, während neben ihnen Millionen Arbeiter überhaupt nicht beschäftigt werden. Diese Propaganda darf aber die sozialistischen und Arbeiterparteien nicht hindern, mit aller Energie die Ratifizierung der Mashingtoner Ronvention über den Achtstundentag anzustreben. Die Sicherung der bisherigen Errungenschaften der Arbeiterklasse durch internationale Verträge wird den Ausgangspunkt sichern für den Kampf um die weitere Ver fürzung der Arbeitszeit. Politische Fragen. Der internationale Sozialistenfongreß in Wien. Die Erefutive hat sich dann mit der Vorbereitung des internationalen Sozialistentongresses in Wien beschäftigt und die Zulassungsbedingungen zum Kongreß festgestellt. Der Kongreß wird am 25. Juli beginnen. Bor ihm wird am 23. und 24. Juli die in= Die Exekutive hat einen von de Brou- ternationale jozialistische Frauendère( Belgien) erstatteten Bericht ihrer Völker- tonferenz tagen. hat die Exekutive gesetzt: 1. Der Kampf um die Abrüstung und gegen die Kriegsgefahr; 2. die allgemeine Lage der sozialistischen Bewegung und der Kampf um die Demokratie; 3. die Weltwirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit; 4. Bericht der internationalen Frauen= Tonferenz; 5. Bericht der Exekutive und des Sekretariats der Internationale. Gewerkschaftsbund einzusehen, die Vorschläge zu erstatten haben wird, mit welchen Mitteln die internationale Arbeiterbewegung den stärkstmöglichen Druck auf die Internationale Abrüstungsfonferen; und auf die auf ihr vertretenen ReDie nächste Sigung der Exekutive findet, gierungen üben soll, um eme wirtliche internationale Abrüstung durchzujet- wenn nicht politische Ereignisse eine frühere EinDie Kurzarbeit, die die Unternehmer in zen. Diese Kommission wird noch vor dem Wie- berufung erfordern sollten, vor dem Kongreß in Wien statt. der Zeit der Wirtschaftskrise häufig anwenden, ner internationalen Kongreß tagen. ist nur eine vorübergehende Maßregel. Da Die Exekutive hat Berichte über die Lage jie nicht mit einer Erhöhung der Stunden- und in Italien und in Polen entgegengenomWirtschaftsbericht des Bantrates. Affordlöhne verbunden ist, erfolgt sie auf men. Der Bankrat der Tschechoslowakischen NaKosten der Arbeiter. Die Exekutive hat sich auch diesmal wieder tionalbant hielt am 24. d. seine ordentliche Die Erefutive würdigt es als einen Aft mit den Fragen Indiens beschäftigt. Sie Monatssigung unter Borsitz des Vizegouverneurs proletarische Solidarität, daß die Ar hat eine Resolution beschlossen, die die Hoffnung Prof. Dr. Brdlit ab. Im Berichte wird herbeiter häufig dieser Sturzarbeit zustimmen, unt zu ausdrückt, daß die gegenwärtigen Verhandlungen vorgehoben, daß es bei allen Gruppen verhitten, daß ein Teil ihrer Kollegen arbeitslos zu einem wesentlichen Schritt auf dem Wege der Geldinstitute mit Rücksicht auf die wird oder arbeitslos bleibt. Die Exekutive for zur vollen Selbstregierung Indiens Flüssigkeit des Geldmarktes zur Her abfebung dert, daß diese Methode der Bekämpfung der Ar- führen werben, aber den schärften Protest daber inssäge gekommen ist. Die Großbeitslosigkeit dadurch erleichtert werde, daß den gegen erhebt, daß nach den Absichten der bür- handelsindices wiefen für Jänner einen RüdKurzarbeitern für die Tage, an gerlichen indischen Parteien die neue Verfassung gang bei dem Industrieindex und einen mäßigen denen sie feiern, die Arbeitslosen un Indiens die Arbeiter und die armen Bauern Aufstieg bei dem Nahrungs- und Genußmittelterstützung zuerkannt werde. bom Wahlrecht ausschließen soll. Die Ere- indere unter gleichzeitiger mäßiger Senkung der Aber die Forderung nach der Fünftage- futive hat beschlossen, diesen Protest zur Kennt Futtermittelpreise auf, so daß die Preisscherenwoche, die die SAF. stellt, darf nicht mit nis des indischen Nationalfongresses zu bringen. spanne sich einigermaßen verringert hat. Der ber Kurzarbeit verwechselt werden. Die SAJ. fordert die dauernde Verkürzung Ein Brief an die Sowjetregierung. Rückgang des Inder der empfindlichen Preise ist hauptsächlich auf die sinkende Tendenz der HolzArbeitszeit auf vierzig Stunden Auf Beschluß der Exekutive sendete der Vor- preise zurückzuführen. In der Landwirtschaft wöchentlich bei gleichzeitiger Erhöhung sitzende Vandervelde ein Schreiben an den herrscht Saisonruhe. Der Stand der Winterder Stunden- und Artordlöhne in fol- Rat der Volkskommissäre in Mostau, in dem faaten ist bei dem bisherigen Verlaufe des Winchem Ausmaß, daß die Wochenverdienste der Ar- darauf hingewiesen wird, daß der Vorwärts" ters gut. In der Beschäftigung der Industrie beiter durch die Verkürzung der Arbeitszeit nicht ein Telegramm der Sowjetagentur veröffentliche, spiegeln sich die Folgen der toten Saison in den geschmälert werden. wonach die Untersuchung wegen der konterrebo- ersten Jahresmonaten, welche heuer noch durch der Die internationalen Konkurrensverhältnisse lutionären Organisation eines angeblichen Büros die starke allgemeine Depression gesteigert wurden, machen es unmöglich, dieses Ziel in einzelnen der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands wider. Aus verschiedenen Anzeichen( vorbereitete Bande isoliert zu erreichen. Es kann nur durch( Wen's che mit i) beendet sei und die Angele- Investitionsarbeiten, öffentliche Lieferungen, Ereine internationale Aftion erreicht werden. genheit in wenigen Tagen dem Obersten Gegänzungen der Lagerbestände) könnte man schlie Die SAJ. täuscht sich nicht darüber, welche richtshof der Sowjetunion zugewiesen werde. zen, daß in den nächsten Monaten vielleicht Sindernisse einem Erfolg dieser Attion ent- Die Sozialistische Arbeiter- Internationale wiffe, mit einer mäßigen Besserung der gegenstehen, solange die internationale Wirtschafts- daß die russische Sozialdemokratie im Stampfe heutigen Lage gerechnet werden könnte, Frise andauert. Sie hält es aber für notwendig, gegen die bolichewitische Dittatur jede tonter wenn feine wesentliche Verschlechterung der injeist schon durch energische Propaganda den revolutionäre Intervention und ternationalen wirtschaftlichen Relation eintritt. Willen der Arbeiter aller Länder zur Erkämpalle Anstandsversuche in der ent- l Die fozialdemokratischen Frauen fämpfen für Recht, Freiheit, Fortschritt und rufen alle Frauen zum Internationalen Frauentag. Scile 4 Lagesneuigkeiten. Die blutige Internationale. Creuzot und Krupp. In der französischen Kammer sagte der fozialistische Abgeordnete Paul Faure am 28, November 1930: Mittwoch, 25. Feber 1931. Die Verhaftung des„, Cyantali"-Dichters. Der Kampf um den Paragraphen 218( unferen 144!). Hat sich Friedrich Wolf strafbar gemacht?- Berfahren gegen Hunderte von Frauen? Berlin, 24. Feber. Bom Rundfunt. Nr. 48. Empfehlenswertes aus den Programmen. Donnerstag. Brag: 11.15 Sheliplatten. 12.30 Mittagsfonzert. 16.30 ammermusit. 18.25-18.55 Deutsche Sendung. Dr. F. hierberger: Son Birtung und Wirklichkeit". Prof. Dr. E. Schlund:„ Die seelische Lage des modernen Gebildeten". 19.20 22.30 Konzert. Brünn: 15.00 Schallplatten. 12.30 Mittagskonzert. 18.20 Deut 21.00 Symphonic- Konzert. weit die Verhafteten in ihrer Pragis den Begriff Sieber- Abend. Es erscheint froglich, ob die Stuttgarter Staatsmedizinisch gefaßt haben, und welche Auslegung ie Sendung. Nachrichten. J. Spunda:„ Frauen der GegenSat man nicht in der Rif- Armee( Maroko) amvälte Kuhhorst und Hagedorn der Sache der Ju- jie thm gaben. Natürlich ist es möglich, daß das mart in Selbfidarstellung". Breßburg: 12.30 Mittagskonzert. 13.30 und 16.00 Schallplatten. 17.50 Slabiertongert. 18.15 Ronfunteinagelneue Creusot- Kanonen gefunden? Vor stiz nnd des Staates einen guten Dienst erwiesen weite Herz des Dichters seine prattische Ergänzung sert. 22.20-23.00 Ronsert. Bresleu: 18.30 Russische Tonieper. dent Striege waren Schneider( franz. Rüstungs- haben, als sie beschlossen, auf Grund einer Denun- in recht weiter Begriffsbestimmung findet. Also ist Bien: 18.00 Rechte der Sausgehilfin aus der Praxis der Schiedsgerichte. 20.45 Orch. industrieller) und Krupp an derselben Fabrik in station den Dichter- Arzt Friedrich Wo If und es auch möglich, daß das, was Dr. Wolf und seine Rußland, den Putiloff- Werken, beteiligt. Ich Frau Dr. Kienle- Jacobowiz zu verhaften. Der Ver- Kollegin getan haben, zur Auflageerhebung und zu habe jogar in meinen Aften eine Photographie, dacht, der gegen den belonien Arzt und Drama- einer Berurteilung führt zumnal die Stuttgarter Bersud), aus den Zuchthaus von Joliet( Illinois) Drei Zuchthausgefangene erschossen. Bei einem die die Familie Schneider mit dem deutschen titer geäußert wurde, ließ die Herren Staats- Justiz sich nicht gerade des Ruses erfreut, die Versuch, aus den Zuchthaus von Joltet( Illinois) auszubrechen, wurden drei Zuchthäusler erschossen. Kaiser zusammen auf einer Yacht zeigt. Wo find anwälte darauf schließen, daß Friedrich Wolf in menschlichste zu sein. Aber das wissen wir ja auch: Durch rechtzeitige Maßnahmen der Anstaltsbehörden die Bermögen unserer Kanonenfabrikanten? zahlreichen Fällen Atteste für Schwangerschafts- eine höhere Gerechtigkeit denkt anders als die Stutt fonnte eine allgemeine Zuchthausrevolte verhindert Sind sie an einer nationalen Wirtschaftspolitik unterbrechungen ausgestellt hatte Atteste, denen garter. werden. Dagegen mar der nächtliche Fluchtversuch beteiligt? Nein sondern Herr Eugen Schnei- zufolge Frau Dr. Elfe Kienle- Jacobowitz die ent- Zurüd zu Herrn Kuhhorst. Er hält, wie man von 15 Schwerverbrechern aus der Strafanstalt der ist Vizepräsident der Stobaterke( Tschecho- sprechenden operativen Eingriffe vornahm. erfährt, den Tatbestand deshalb für besonders be- Flory( Ariona) erfolgreich. Die Suche nach den Entfomalei), er ist im Verwaltungsrat der öfter- Dr. Wolf gibt den Tatbestand als solchen ohne lastend, weil noch seiner Meinung Gewerbsmäßig michenen war bisher ergebnistos. reichischen Industriebant, er ist auch Bermal meiteres zu, behauptet aber, sich nicht strafbar ge- feit vorliegt. Für die Ausstellung der Atteste soll tungsmitglied Die Sorgen der Lady Owen. Vor den Geschioeiner anderen österreichischen macht zu haben. Das hieße also, daß er die Schwan Dr. Wolf Honorare bis zu sechs Mark genommen renen von Versailles begann am Montag ein SenBant." gerschaftsunterbrechung nur dann befürwortet habe, haben, auch soll Frau Dr. Kienle- Jacobowiş für Holländische Granaten. wenn diese aus medizinischen Gründen statthast sei. ihre operativen Eingriffe bezahlt worden sein. Tat- ationsprozeß. Angeklagt ist wegen Totschlags eine der glänzendsten Erscheinungen der Pariser GesellHerr Pfarrer Hugenholz, Borstand der Stif- Bekanntlich läßt der Paragraph 218, gegen den fächlich aber dürfte diese Belastung durch„ Gewerbs tung Nationale Friedens- Attion" in Holland, Wolf in seinem Drama Chanteli" in so deutlicher mäßigkeit" dann gar keine mehr sein, wenn eben schaft Laby Diven", die vor Jahresfrist die Frau neröffentlicht in De Wapens neder" folgenden und erschütternder Weise polentisiert hat, mas eben überhaupt nichts Strafbars unternommen worden thres Freundes, des bekannten Pariser GesichtsBrief, den er erhalten hat: auch zur Folge gehabt haben mag, daß sich viele ist. Insbesondere fann Frau Dr. Jacobomiz für fich chirurgen Geftand, durch fünf Revolverschüsse schwer Frauen in threr Not an den ihnen nun so belann- geltend machen, daß alle von ihr behandelten Fälle hat Lady Owen an alle Pariser Redaktionen Briefe verlegte. Am Tage vor Beginn der Verhandlung Den Haag, 27. Juni 1930. ten Dichterarst wandten, die medizinische In- gut abgelaufen find fein Zwetfel: hätte sie ihre Mein Herr! ditation gelten: fie liegt dann vor, wenn Schwan- Silfe verweigert, so wären in so und so vielen Fäl- Geschiet, in denen sie bat, man möge ihr Aeußeres Wissen Sie, daß die Artilleriewerkstätten in Hembrug für Zehntausende von Gulden Muni- gerschaft und Geburt Leib und Leben der Schwan- len Eingriffe durch ungeübte Sturpfuscherhände vor- nicht kritisieren und vor allem nicht feststellen, daß sie während der Untersuchungshaft dider geworden tion liefern an die Holländische Industrie- und geren bedrohen. Indessen wird die soziale Indi genommen morden per will wissen, ob nicht hier jei. Auch lud sie zur Berhandlung eine Reihe von nicht Das bedeu- da nit Todesfolgen? Handelsgesellschaft int Haag? Pariser Freunden und Freundinnen ein. Die Gerade diese legte Frage ist in ähnlich gelager öffentliche Meinung ist der schönen und verfchiven. ihr hergestellte Geschüß nebst den von den Artil größte Elend einen Arzt nicht veranlassen darf, eine ten Fällen schon so und so oft gestellt worden, und derischen Bady nicht sehr wohl gesinnt. Entgegen der Wiffen Sie, daß diese Gesellschaft das von tet, daß die größte wirtschaftliche Not und das ferievertstätten bezogenen Geschossen an eine tretbung zu unternehmen oder Wege zu ir su es fomnit einem fast banal vor, fie immer wieber fonft so reichlichen Freisprüche nach Eifersuchtsweisen das Kind muß ausgetragen wenden. Die holen zu müssen. Sollte indes der bevorstehende attentate ist man diesmal auf eine schmere Zuchtfremde. Macht exportiert, nämlich China? Wissen Sie, daß es also nicht ausgeschlossen son unhaltbaren Standpunkt gilt der Kampf aller Stuttgarter Prozeß in allen seinen Konsequenzen hausstrafe gefaßt. ist, daß bei einem efvaigen triegerischen Stonlift Stampi, der gleichzeitig ein Feldzug gegen bie Heuwerten Deutlichkeit das Ungeheuerliche flar werden, Geiftesfreien gegen den Paragraphen 218 ein durchgeführt werden, so wird mit aller wünschens218 Fahrpreisermäßigung für Messebesucher auf den im Fernen Often niederländische Soldaten ett helei ist, denn es ist altbekannt und gut erklärlich, das barin liegt, wenn ein übereifviger Staats- staatlichen Autobuslinien. Die Staatsbahndirektion Granatent beschossen werden, die in einem nieder- daß der, der Geld hat, trotzdem Mittel und Wege antivalt versuchen will, den Tatbestand der offenbar Brag- Süb bewilligte auf den in ihren Bereich ländischen Staatsbetrieb hergestellt wurden? findet, die unerwünschte Leibesfrucht beseitigen zu medizinischen Indikation zunt Tatbestand der sozia- fallenden Autobuslinien bei Verwendung von laffen, während nur die Aermsten der Armen als fen und somit strafbaren zu machen. Wie man er- Prager Dejjelegitimationen in der Zeit vom 21. bis Brager Mejjelegitimationen in der Zeit vom 21. bis Man sieht, es ist in den kleinen Ländern Opfer auf der Strecke bleiben. Sei es, daß plößlich fährt, sino nämlich die ärztlichen Journale und 30. März 1. J. ein Drittel Fahrpreisemmäßigung. nicht anders als in den großen. der Baragraph 218 strafende Gestalt annimmt; jei startotheken der Frau Dr. Jacobowitz von der Dadurch ist auch den ständigen Benügern der staates, daß die Furcht vor diesem Paragraphen unglüd- Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden, die damit lichen Autobuslinien ein wohlfeiler Besuch der liche Frauen in die ungeschickten und schmutzigen im Besitz aller Adressen der nach ihrer Meinung Brager Frühjahrsmesse( 22. bis 29. März 1951) Hände dunkelster Engelmacherinnen treibt. belasteten Frauen ist. Mag dieser Gedanke auch ermöglicht. Friedrich Boif, auch sonst begabter und peinlich erscheinen darin, daß es sich hier unt Ban einer Zentrifuge getötet. Wie uns aus anerkannter Dichter von ehrlichem Wollen( in te Adressen von Hunderten von Frauen han- Reichenberg gemeldet wird, berunglückte der in Cattaro" schrieb er cht deutsches RevolutionsKarboniseur delt, dürfte wiederum die Garantie für einen leg- Althargdorf beschäftigte bram, hat, wie foon gesagt, in seinent Chantaliteit Endes humanen Ausgang des Verfahrens liegen. tener aus Prachatis dieser Tage dadurch Drama" gegen die Unwürdigkeit der durch satver, daß ihm durch Trümmer einer zersprungenen Paragraph 218 geschaffenen Verhältnisse protestiert. Das steht jedenfalls fest: wir werden nicht da Zentrifuge erhebliche Verlegungen zugefügt wurden. Sein praktischer Protest, so behauptet er me- von ablassen, die Existenz des Abtreibungsparagra Biener wurde ins Reichenberger Krankenhaus genigstens, sei indes nicht geschwidrig gewesen; das phen im Strafgesetzbuch prinzipiell zu bekämpfen, bracht, in welchem er nunmehr seinen schweren Verist olso, wie ausgeführt, wohl so zu verstehen, daß wie wir auch, solange der Würger noch lebt, nicht fehungen erlegen ist. er und Frau Dr. Kienle- Jacobowik sich nur von ermüden werden, seine Infraftsetzung durch büromedizinischen Gesichtspunkien, nicht aber von fratische und antisoziale Richter zu überwachen Furchtbarer Unglüdsfall. Aus Königsberg a. G. speziell fozialen haben leiten lassen. Das das größere Biel dabei vor Augen: Stampf für ein wird uns gemeldet: Der in der Grafermühle bei ten Wolfs eingereichten Saftprüfungstermin zu ent Gericht, das zurzeit noch über den von den Anwal- im Sozialismus gewährleistetes gerechteres e- Körtigsberg a. E. beschäftigte Müllergehilfe Hauten, das die ganze Problematik des unerwünschmann, der aus einem fleinen Orte bei Deutschgabel flammt, ist einem furchtbaren Unglüde zum Opfer scheiden hat, wird jest vermutlich untersuchen, wie ten Lebens überhaupt nicht lenni! gefallen, Sautmann, der die Sager einer rotierenden www wwwwwwwwwwww Transmission ölen wollte, wurde von einem Halen die sich aufopfert, um den Anschluß an die je Bei der ersten Kurve tam dem Rodelschlitten das an feinem Schale, den er um den Sals gemidelt weils neueste Mode nicht zu verpassen. Personenauto des Karlsbader Advokaten Dr. frug, erfaßt und erdrosselt. Durch den herbetEmil Hans Löw entgegen, welches vorschrifts- gerufenen Stadtarst Dr. Kroh fotb der Unglücksfall mäßig auf der linken Seite fuhr. Die Kinder erst seine Aufklärung, da man zuerst annahm, daß vermochten weder den Schlitten einzuhalten noch Hautmann Selbstmord verübt hat. auszuweichen und fuhren in das Bersonenauto hinein. Ruth Edei erlitt so schwere Verlegungen, daß fie bei ihrer Einlieferung in das Karisbader Strantenhaus verschied. Ein Inferat. 2. E. K." mit Für 2 militärtechnische, der gefamten Kriegsindustrie sehr wichtige Er findungen, praktische und wissenschaftliche Brüfungen durch maßgebende Heeresftellen hat einschneidende, weittragende Bedeutung ergeben, wird Finanzverbindung gesucht. Hor cher und Schnüfflerzuschriften zwecklos. Offerten unt. J. R. 8321. Rudolf Mosse, Berlin SW 100." ,, Berliner Tageblatt" 14. V. 30. Die Rüstung jenseits und diesseits der deutschen Grenzen. Auf je 10 Kilometer gemeinsame Grenzen fönnen aufmarschieren lassen: Frankreich Belgien Bolen Manu Geſchüte Maschinen Kampf abnetsug| 69.122 38.481 576 41 36 58 14 15 11.188 54 1 5 Zschechoslowakei 8.506 50 3 • 243 3.7 • Deutschland Das elegante Baby. l in Die Eleganz der Allerjüngsten besteht einer stilvoll uniformierten Pflegerin und einem herrlich federnden Kinderwagen- im übrigen in weich gestridten Höschen. schlagen... " 1 Lawinenunglück am Monte Rosa. Zermatt 24. Feber. Am Monte Rosa find drei deutsche Touristen von einer Lawine erfaßt worden. Giner von ihnen fonnte nur noch als Beiche geborgen werden. Es handelt sich um einen Baron Konrad von Tschammer, dessen Wohnsis noch nicht bekannt ist. Eine Rettungsfolonne ist Dienstag früh von Zermatt nach der Unfallstelle abgegangen. Rudolf Infolge des großen Sturges der Holzpreise beginnt Wieder Holzkohlenerzeugung im Böhmerwald. folge des großen Sturges der Holzpreise beginnt in den entlegenen Gebieten des Böhmerwaldes, da Jsland von der Grippe erfaßt. Wie die sich ein Transport des Holzes zur nächsten BahnBlätter aus Rejtjavit berichten, wütet auf ganz ftation nicht mehr lohnt, das uralte Gewerbe der Jsland eine ungewöhnlich starte Grippe- Epidemtie. Stöhler wieder neu zu erwachen. Alle öffentlichen Versammlungen sind verboten. Ein Bettelmufitant erfroren. Der 58jährige So lautet der Text zu einem Bilde in einer Schulreform. Die Pädag. Reformkommission Die Schulen, Theater, Biographen, Tanzfäle u. ä. Frans Stepanet, der seinen Lebensunterhalt durch cloganten Mindezeitschrift. Links sieht man den im Unterrichtsministerium beschäftigt sich augen- find geschlossen. Musitspiel von Haus zu Haus verbiente, wurde auf chaittigen" Kinderwagen, rechts die elegante blidlich mit der äußeren und inneren Gliederung Während eines Sturmes auf dem Schwarzen einem Felde in der Nähe Budweis als Leiche Warterin und im Hintergrunde das Baby. Ob der Volksschule. Nachdem in den vorhergegan Meer strandete in der Nähe der bulgarischen aufgefunden; Stepanek dürfte erfroren fein. feine Hose gestrickt oder gehäkelt ist, ob weich genen Sigungen die Grundzüge einer Reform Küste zwischen Burgas und Sozopol der italieni- Geheimnisvolle Fraueumorde. Unweit der ober hart, laßt sich auf dem Bilde nicht erkennen unseres Kindergartens festgelegt worden waren, iche Dampfer Camidolio", der der Schiffahrts Straße von Richmond nach Washington( U. S. A.) nicht einmal, ob es ein Junge oder ein Mäd- wurde am 21. Feber die Volksschule in Angriff Gesellschaft Lloyd Triestino gehört. Die Besayung fand ein Reger ein nadtes, weißes Mädchen tot auf. chen ift. genommen. Das 1. und 2. Schuljahr soll die des Dampfers wurde von einem bulgarischen Vielleicht ist das alles auch ganz Nebensache. Unterstufe, das 3. bis 5. die Mittel- und das Schiff gerettet. Es ist dies schon die vierte Frau, die auf eine Und sicherlich ist der Säugling nur Mittel zum 6. bis 8. Schuljahr die Oberstufe bilden. Die 3wved. Was sollte die gnädige Frau ohne ein Unterstufe bildet mit dem Kindergarten eine geSinrichtung einer Frau. In Bellefonte Staat geheimnisvolle Art in den letzten Wochen unweit Kind anfangen. Womit sollte sie ihre Zeit tot- wisse psychologische Einheit, weshalb auch von Bennsylvania) wurde am Montag eine 22jährige von Washington den Zob fand. Die Staatsbahndirektion Prag- Süd fertigt am nun ab das ftrenge schulmäßige Lernen be- Frau und ihr Geliebter, die zufannien im Vorjahre fonders in der 1. Klasse der mehr spielenden einen Soldaten ermordet batten, auf dem elektrischen 28. Feber einen Sportzug in das Adlergebirge für Stifahrer, Rodier und Touristen um den Preis von Gewiß, sie braucht ihren Sohn oder ihre Betätigung weichen soll; Lesen und Schreiben, Stuhle hingerichtet. Tochter nicht selbst zu nähren dafür hat fie bis jetzt in dem 1. Schuljahre gelehrt, werden auf Ju Palais des Reichspräsidenten Hindenburg 100 Kč ab. In diesem Preis sind enthalten: die eine Amme. Sie braucht die Windeln nicht zu die ersten zwei Schuljahre aufgeteilt. Das fünfte versuchte jich Dienstag vormittag gegen 11 Uhr ein Reise hin und zurüd, Nachtmahl, Nachtlager mit waschen dafür hat sie ein Dienstmädchen. Sie Schuljahr wird je nach den entsprechenden Mann mit einer Barabellumpistole zu erschießen. Beheizung, Frühſtüd, Mittagessen, Führung und braucht den Sprößling, nicht an die Luft zu füh- Bedürfnissen( Begabung der Klasse u. ä.) Er fonnte von einem Striminalbeamten an der Tat Unfallversicherung. Der Zug wird von Brag nach ren dafür hat sie eine Wärterin. der Mittel- oder der Oberstufe eingereiht. Bei Rolitnih im Adlergebirge Samstag, den 28. d., um 14.30 Uhr vom Wilsonbahnhof abgefertigt. Die RüdAber fie fann anordnen, sie kann befehlen, den Schulen mit Abteilungsunterricht wird an tehr erfolgt Sonntag, den 1. März, um 22.30 Uhr. fie tann disponieren, fie fann regieren. Das Bildung von Arbeitsgruppen für einzelne GegenBormerkungen gegen eine Angabe von Kč 20 und alles zusammen ergibt erst die mondäne Frau. stände innerhalb derselben Klassen gedacht, wobei einer Einschreibgebühr von K 2 nimmt die TagesUnd dazu braucht man Personal, viel Personal. Kinder der niederen Abteilung mit Schülern der taffa Nr. 13 am Wilsonbahnhof entgegen. Und hierzu verhilft einem wiederum so ein neu höheren Abteilung gemeinsam arbeiten. Die Ungeborenes Kind. terstufe entbehrt noch der Gliederung des StofUnd bitte, nicht mehr als eins sonst fes in Gegenstände( Gesamtunterricht), in der kommt die Geschichte auf die Dauer zu teuer. Wittelstufe lösen sich Rechnen, Lesen von der Bei minderbemittelten Eltern ist das ja etwas Seimaftunde los, die Oberstufe enthält bereits ganz anderes. Diese brauchen keine Amme, teine die Gegenstände gesondert. Als Ziel wurde geWar das Land übervölfert, so wurden im Frühling Bflegerin und feinen modernen Kinderwagen. stellt, der Oberstufe eine solche Gliederung zu Sie können also auch ruhig viele Kinder in die geben, daß die Ueberleitung in eine Bürgerschule„ Heiße Leidenschaft". Um ein großes Feuer zu die eben erwachsenen Jünglinge über die Grenze Welt fetzen. Wenn man fein Bett für sie hat, weiter feine Schwierigkeiten bereitet. Die Auf- fchen, hat ein 15jähriges Landmädchen in der Nähe geführt als heiliger Frühling", den man den Götlege man sie in eine Krippe. Und wenn man teilung der einzelnen Schuljahre auf die Klassen von Ranch einen Bauernhof in Brand gesteckt. Als tern weihte. Den Weg wies ihnen ein Tier, das feine Wohnung hat, tampiere man im Stall. bei den verschiedenen Schulgattungen enthält die Flammen hoch aufloderten, erklärte sie, von dem man voranlaufen ließ. Nach Kampanien sollen diese Das geht ganz gut. Man lese es nach int nur einige Abänderungen der bis jetzt bestehen- Schauspiel hoch befriedigt zu sein. Das Mädchen ge- Ausgetriebenen von einem Stier geführt worden Evangelium den Aufteilungsart. stand, schon einmal ein Gehöft angezündet zu haben, fein, ein anderes Mal von einent Wolf. Einmal soll Tödlicher Rodelunfall in Karlsbad. Am nur um seiner Leidenschaft frönen zu können. Da ihnen auch ein Specht als Führer vorangeflogen Stilvoll uniformierte Pflegerinnen, herrlich Dienstag früh um dreiviertel 8 Uhr rodelte die mals hatte sich das Mädchen so tatkräftig an den fein. Diesen Brauch hat Uhland in seinem Gedichte federnde Kinderwagen, weich gestrickte Höschen- elfjährige Boltsschülerin Ruth Edel mit einer Rettungsarbeiten beteiligt, daß fie eine Medaille Ber facrum"( Seifiger Frühling" oder„ Frühlingsopfer") geschildert. das sind nur Attribute einer Dame von Welt, Schulkollegin die Kunststraße in Karlsbad hinab. dafür erhielt. gehindert und festgenommen werden. Es handelt sich um einen Handlungsgehilfen namens Broll. Verschüttetes Dorf. Von einer Lawine verschüt tet wurde das Dorf Suelvo in Spanien. Mehrere Bersonen wurden getötet. Nellie Melba gestorben. Nach längerem Kran enlager starb in Sidney die berühmte auftralische Sängerin Nellie Melba in ihrem 70. Lebensjahr. Die auftralische Batti" war eine der anerkannte sten Stoloraturfängerinnen; für sie schrieb Saint Saens die Titelpartie seiner Oper„ Helene". Bevölkerungsregelung im Altertum. Einen eigentümlichen Brauch, um der Uebervölkerung ihres Bandes vorzubeugen, übte in der Zeit des Römerreiches im Altertum das italienische Bergbolt ber Samniter, der gefährlichsten Gegner der Römer. Nr. 48. Ein echt agrarischer Erguß. Mittwoch, 25. Feber 1931. „ Ich weiß net, jetzt sterben in Wien Bent', diesen und mußte in ein Sanatorium gebracht werden", wird ihm bedeutet. Die Witte, Die Leitmeriger Deutsche Landhei- was früher gar net g'storben sind!" mat", ein landbündlerisches Organ, veröffentlicht in der Nummer vom 7. Feber unter dem Titel Arbeitslos" einen Leitartikel, der die Schödl nicht verständnisvoll mit dem Kopf: Ich hab immer gejagt, die Frau ist vieb fränkes, als der Mann." Direktoren. ,, Warum eigentlich", fragt in Wien jemand, haben die Banken Gitter vor ihren Fenstern?" ,, Damit sich die Herren Direktoren gewöhnen." Der Presseprozeß als Zeitdokument. Schödl hat einen guten Bekannten, dessen Frau agrarische Engstirnigkeit in sozialen Fragen seit Jahren schwer leidend ist. Diefer gesunde, kräftige Mann stirbt plöhlich am Herzschlag. Im drastisch illustriert. Die D. L.", das Organ der Abg. Böhm Trauerhause erfundigt sich Schödl leise nach der und Seller, fnüpft an eine fommunistische Witte. Die war den Aufregungen nicht gewach Arbeitslosendemonstration in Leitmerig an. Es erfiart, ein großer Teil der Demonstranten hätte. überhaupt kein Anrecht auf Unterstügung aus öffentlichen Mitteln, da sie als Häusler selbst Besitz haben, veiters gehörten mindestens zehn Prozent der Temonstranten als arbeitsscheu ins Arbeitshaus. Nach Aufzählung einiger Beispiele, welche die Arbeitsschen vieler Arbeitsloser dartun sollen und nach Anrempelung der Saisonarbeiter, die sich auf Kosten der wirklich Arbeitslosen vordrängen, wird empfohlen, durch die Gendarmerie, nicht durch die Gemeindeämter, die wirkliche Zahl der Arbeitslosen festzustellen. Es würde sich erweisen, daß die Zahl der Arbeitslosen im ganzen Staat um einige Zehntausende sinke. Das ehrenwerte Blatt, das Arbeitshaus und Gendarmerie gegen die Arbeitslojen mobilisteren möchte, empfiehlt weiters den Antrag des Abg. Böhm auf Abschaffung der Arbeit jugend licher Personen in den Industriebetrieben. Dann heißt es in der ,, D. 2." wörtlich: " Cette 5. Bollswirtschaft und Sozialpoliti Gewogener Lebensmittelinder. Der vom Statistischen Staatsamt für die mittlere Woche des Jänner 1931 erhobene Lebensmittelinder auf der Grundlage der Vorkriegspreise.( VII. 1914= 100) wird in Nr. 2 der Preisbericht", Jahrgang 1, 1931, veröffentlicht; er verzeichnet ein Sinten um 1.4 Prozent. Eine Ausnahme im allgemeinen Sin fen der Lebensmittelpreise bilden bloß Kartoffeln, die sich um 3.7 Prozent verteuert haben, ferner Gemüse und Obst. Der Preisrüdgang stellt sich bet Brotniehl auf 0.6 Prozent, bei Weißbrot 1.3 und Was der Fall Stribrný alles zu Tage brachte. Bertagt zum 17. März. Schwarzbrot 1.6 Prozent, bei griffigem inländischen Prag, 14. Feber. Die Ehrenbeleidigunstlage| verfügbare Kohle soll nach der Tschechoslowatei rol- Weizenmehl 1.5 und bei glattem Weizenmehl 0.4 des Abg. Stribrný gegen seine nationalsozialistischen len. Telephonisch genehmigt das Prager Ministerium Prozent. Auch alle Fleischforten haben sich verbilligt: Widersacher hat zu einem Prozeß geführt, der Dinge die Vereinbarung. Als Lieferant tritt die 1922 borderes Rindfleisch um 2.5, hinteres 2.1 Prozent, zu Tage bringt, hinter denen der eigentliche Anlaß gegründete Austro- Böhmische"( an der Herr Stejskal Schweinefleisch: Bauchfleisch 5.7, Bratenfleisch 4.2 in den Hintergrund tritt. Wo man ihn padt, da beteiligt war) in Wien auf, die cine 5-6; ozentige Prozent; Kalbfleisch 2.6 Prozent, Schöpfenfleisch 1.2 Prozent, Prager Salami 1 Prozent, polnischer ist er interessant. Dieser Prozeß jagt uns über Provision erhalten soll. Unverzüglich beginnen die Tra porte. Die Salami 2.1 Prozent, Senadwürfte 1.4 Prozent und unsere Zeit mehr, als hundert kritische Bücher vermöchten. Die Bergliederung einer angeblichen Koh- Bahnverwaltung trifft auch mit der Mutowizer Würsteln 1.6 Prozent. Auch der Preis von Schiveine lenjchiebung entrollt die Geschichte des großen Union" eine Bereinbarung. Man liefert die vom fett verbilligt sich und zwar bei inländischen unausBergarbeiterstreits im Jahre 1923, wir bliden Streitausschuß bewilligte Exportkohle nach Gögfrig, gelassenem um 3.5 Prozent, bei ausgelassenem um bei ausländischem Fett um hinter die Kulissen des Kampfes, wir sehen die dort wird sie als englische Stohle della 2.7 Prozent und Internationale der Händler und Unternehmer am riert und fatturiert, ein öfterreichi- 1.1 Prozent. Rindstalg unausgelassen und ausgeWert, wir erleben das komisch- groteste Schauspiel, cher Eisenbahnbeamier lebt die entlassen weist einen Preisrüdgang von 15 Prozent daß ein hervorragender Vertreter dieser kommer sprechenden Bettel auf die Waggons, auf. Butter hat sich um 6.5 Prozent verbilligt. Der ziellen Internationale vor dem Gerichte als nationa- und versieht die Papiere mit der Preis von frischen Eiern sant um 2 Prozent, Kalkeiern um 3.4 Prozent. Gelbe Erbsen gingen um 6.4 listischer Eiferer auftritt aber nein! Wir wollen Stampiglie Südbahn". ohne Kommentar einfach die Tatsachen registrieren. Deflariert wird eine beliebige Ausgangsstation Brozent zurüd, Linsen um 2.6 Prozent, Reis ,, MulSie sprechen für sich selbst. ( Wien bezw. Trieft), verrechnet wird aber bloß die main" um 3.4 Prozent und Burma 2" um 0.6 Strede Mutowig- Göpfriz. So ist die Mutomizer Prozent. Auch Getreidekaffee und Bohnenkaffee berKohle glücklich Auslandskohle geworden,. ,, unter Ein- billigten sich. In den eingelnen Ländern ist der verständnis des Eisenbahnministeriums und der Bun- gewogene Lebensmittelinder im Vergleich mit dem desbahndirektion", wie der Zeuge betont. Geschädigt Bormonate( Zahlen in der Klammer) folgender: In wurde der Staat nicht, im Gegenteil, er faufte die Böhmen 116.9( 118.5), in Mähren- Schlesien 113.0 Kohle zu Exportpreisen( nicht ganz 21 K statt 26.-( 115.3), in der Slowakei 121.6( 122.9), in Karpathorußland 134.4( 136.2) und im Durchschnitt für die pro Zentner!) Republik 116.7( 118.4). In der heute fortgesetzten Verhandlung tritt zunächst der Zeuge Wilhelm Balet auf, auf dessen Einvernahme der Verteidiger, der ihn geführt hat, verzichten will, weil er ihn irrigerweise als Mitglied der Aktivkontrolle angesehen hat. Der Anläger gibt seine nach der Prozeßordnung zu dem Berzicht nötige Zustimmung nicht und befragt den Beugen selbst. Dieser weiß zur Sache selbst nichts auszusagen. ES Nun heraus mit der Wahrheit. Su einer wirklichen Arbeit will sich niemand mehr hergeben, die bleibt höchstens für die Bauern und ihre Angehörigen übrig, deren Not in der Gegen wart die eines manchen, sich als arbeitslos" auf spielenden Demonstranten, oft vielfach übersteigt. Für die Not der heimischen Landwirtschaft will man bei den maßgeblichen Stellen fein Gehör aufbringen, während man sich vor den demonstrierenden Kommunisten zu fürchten scheint. Man Beide Bahnverwaltungen haben also fingierte möge bedenken, daß die Zahl der Steuerzahler und Transportpapiere ausgestellt. So war der Streit Prager Produktenbörse.( Offizieller Bericht vom der arbeitsfreudigen Bewohner dieses Staates um Sierauf wird unter Eid Albert Dunovitý, unschädlich gemacht worden und wurde abgebrochen. 24. Feber.) Die heutige Produktenbörse war ziemlich ein vielfaches die der Radaumacher überwiegt Beamter der Firma„ Union", der die Mulowiger Freilich wurde die Austro- Böhmische und mit gut besucht nid das Geschäft, welches anfangs stockte, und daß es auch einmal so weit führen kann, daß Gruben gehören, einvernommen. Er weiß nichts ihr auch der Teilhaber Stejskal ihrer Geschäftsverbin- fonnte sich erst im Verlaufe entvideln, als die Käufer der ersteren Gruppe die Sache zu dumm wird. davon, daß im Jahre 1923 der Swat geschädigt dung nicht froh. Als die Not vorbei war, weigerte Buschläge bewilligten. Die freundliche Stimmung Die Arbeiter mögen wissen, daß wir nicht wurde. Der eine der beiden Firmeninhaber, Jane- man sich in Prag, die letzten Kontingente der an der heutigen Produktenbörse hatte ihren Grund ihre Feinde sind, wenn wir Arbeitsmöglichčet, hat vom Streiffomitee für sein Bergivert eine gesprochenen Kohlenmenge abzunehmen. Die ge- hauptsächlich in dem kleinen Warenangebot, da feiten erschlicßen wollen, unt sie vor Hunger und Ausnahme vom Generalstreit erreicht. Es darf dort fällige Austro- Böhmische" war ruiniert und mußte infolge des hohen Schneestandes der Verkehr in der Not zu schützen. Warum kommt niemand zur gearbeitet werden, aber ausschließlich für liquidieren. Herr Stejskal selbst verlor dabei etliche lezten Zeit stockt. Am Getreidemarkte wies Roggen Landwirtschaft und arbeitet hier in ehrlicher Export. Tatsächlich geht auch die gesamte geför Millionen und Minister Stribrný lehnte brist" die festeste Haltung auf und erzielte bis um 5 K Weise um einen Geldlohn, der nicht gering bezeich berte Stohle nach Desterreich( zu Exportpreisen, die den Schadenersatz ab. Endlich borgten die dankbaren höhere Preise, während die amtlichen Notierungen net werden darf und außerdem noch durch einen niedriger sind, weil für Epportkohle teine Umsatz- österreichischen Bundesbahnen ihrem alten Lieferantur eine Verteuerung unt 3 K brachten. Weizen ist weit höheren Naturallohn ergänzt wird? steuer gilt). Allerdings rollt sie von ten 6 Millionen Ke, womit er sich fanieren fonnte. weiter gesucht und gewann bei fleinem Angebot Der Krise der Arbeitslosigkeit ist nicht durch dort nach Böhmen zurück und wird an Außerdem bekam er von der Prager Bahnverwal K. Auch Gerste verzeichnete eine Befferung um Mildtätigkeit, sondern nur durch Arbeitswil- die Staatsbahn verkauft. Außerdem belie- tung dann verschiedene Aufträge. 2 K, doch ist das Geschäft hier nicht groß, da jowohl Tigkeit beizukommen, und wer in diesem Sinne die fert die Austro- Böhmische KohlenhanDer Verteidiger will wissen, wie es sich mit die Nachfrage als auch das Angebot sich zurückhaltend Menschen vor Not, und Elend retten will, der wird belsges" in Wien die Bahn noch mit anderen den Frachtrechnungen für die Strede Triest- verhalten. Safer gewann 3 K. In Mais ergab sich in uns stets aufrichtige und auch opferbereite Bun- Kohlen. Angeblich auch mit englischen. Die Kohlen- Göpfris verhält. Der Zeuge erklärt, es habe in rumänischer Ware eine plöbliche Kurssteigerung. desgenossen finden." züge fahren bis Gögfrit, eine Station unweit feine Gefahr bestanden, daß der Staat zu Schaden Im Einklange mit der festen Veranlagung des der.. tschechischen Grenze, und dann rollt der ganze fominit, weil alle Stellen. wußten, daß Roggenmarktes befestigte sich Roggenmehl in den Bug wieder nach der Tschechoslowakei. Die„ Er die angebliche englise Roble fingiert borderen Sorten um. 4 K, R. 4 um 3 K. Von den portfohle" ist zur Importfohle" geworden, wird alsst und solche Rechnungen nicht bono übrigen Warenforteir befestigten sich einige Futtermittel Eier blieben heute ohne Notiz. Auslandskohle jatturiert, wobei in einem Fall der riert hätten. Fehler" geschieht, daß die Fracht Triest- Göpfriz Was für eine Qualität die Mutowizer Kohle notierten in Kč: Ronweizen böym., 81-82 Kg., verbucht wird. Ob solche Fälle mehrfach vorgekom- habe?( In dem inkriminierten Artikel war fie als 158-160; 79-80 Stg. 149-152; Weizen gelb. böhm., men sind, weiß der Zeuge nicht. Ein Fall wurde„ brat"-Schund bezeichnet worden.)- Der Zeuge 77-79 kg., 142-145; 74-76 Seg. 137-139; Roggen von der Kontrolle beanständet, der Zeuge wurde von ist von heiligem Zorn erfüllt. Das alles sind ge- bis 161: Gerite Ia 148-151; Gerste mittlere 145 böhm., 68-71 Rg., 104-106; Auswahlgerste 155 seinem Chef beauftragt, ihn richtigzustellen. Näheres hässige Ausstreuungen der Konkurrenz, er muß es weiß er nicht. offen heraussagen- des deutsch jüdischen bis 147; Futtergerste 104-112; Hafer böhm. 118 Kapitals", denn diese gewissen Herren sind in bis 120; Safer böhm. fehlerhaft 112--115; Donauunserer Republik zu groß geworden", jagt etwa Herr mais 65-66; Rumän. Futtermais, kleinkörn., neu, Franz Stejskal, Lieferant und Geschäftsfreund der 70-72; Erbsen Vittoria 190-230; Erbsen gelb 140 Klar werden alle Zusammenhänge durch die deutsch- österreichischen Bundesbahnen, Mitbegründer bis 160; Erbsen grün, großtörn. 190-220; Erbsen Löhne um 15 Prozent zu fürzen Aussage des Industriellen und Großunternehuters einer Wiener Firma usw., in schöner, nationaler grün, fleinförn. 150-170; Sinjen großtörn. 490 bis sucht! Der Bedarf an Arbeitskräften in der Steistal, Mitinhabers der Firma„ Union" und Entrüstung. 520; Linsen mittlere 280-330; Linjen fleinkörn. Landwirtschaft ist in der Arbeitssaison im Ver- anderer Firmen, darunter auch der„ Austro230-250; Bohnen 225-300; Mohn blau 500-540; hältnis zur großen Zahl der Beschäftigungslosen Böhmischen" in Wien. Das Berhör dauert Material zum Vorschein gekommen. Der beantragte bis 500; Seu böhm. ungepreßt, jauer 52-56; Hen In der Prozeßfache selbst ist also wenig wohn, silbergrau 640-680; Stuntmel holländ. 485 gering. Wohin will man übrigens auch mit Jana sitz ben jugendlichen Personen, die nicht in die Indu- fast zwei Stunden. Sein Inhalt ist etwa folgender: Beuge 3 a na čet, Teilhaber der„ Union", 1st schwer böhm, ungepreßt, süß 62-66; Seu böhnt, gepreßt, strie gehen sollen? Die Arbeitswilligkeit der Trotz des lange dauernden Streits, war die krank. Und der Hauptzeuge Polatscher, der jauer 53-58; Heu böhm. gepreßt, süß 63-68; hunderttausende Arbeitslosen ist wirklich vorhan- Eisenbahnverwaltung bezüglich ihrer Kohlenvorräte von der„ Austro- Böhmischen" als Verrechnungs- Roggenstroh in Bündeln, ungepreß: 38-40; Gerstenden, aber die Landwirtschaft kann am allerwenig fehr zuversichtlich. Sie hatte aber vergessen, den beamter zum Ministerium nach Prag geschickt wurde und Haferfutterstroh, gepreßt 32-34; Gersten- und sten ihnen Brot und Eristen; geben. Hat die Schwund durch Sonne, Regen und Diebstähle" in und wohl über alles am besten Bescheid weiß, seit Saferfutterstroh, ungepreßt 31-33; andere Strog D. 2." teine Ahnung von der vielbeklagten Rechnung zu ziehen und geriet Ende September in Jahren verschollen. Nach Aussage des Herrn Stejs sorten gepreßt 30-32; andere Strohjorten ungeprest Landflucht, von der Tatsache, daß das Dorf schreckliche Verlegenheit, so daß sich sogar Lokomo tal hat er vor einigen Jahren aus Indien oder 29-31; Weizengries 288-298; Weizenmehl 068 nicht alle Bewohner ernähren tann und ein tiven unterwegs aushelfen mußten, um ihre Fahrt Japan" geschrieben, doppelgriffig 268-278; Weizenbadmehl 0 glatt 245 großer Teil davon in der Industrie Unterschlupf beenden zu können. Der Zeuge als Kohlenfach- Der Verteidiger beharrt aber auf seiner Badung. bis 250; Weizenmehl Nr. 1 180-185; Weizenbrotsuchen muz? Ist doch manch Bauernsohn mann und Lieferant der Bundesbahnen rät im Das Gericht beschließt, ihm eine Frist von 14 Tagen mehl Nr. 4 120-125; Weizenfuttermehl Nr. 8 92 Ministeriumt, die Hilfe der österreichischen zur Namhaftmachung der Adresse des Vermißten zu bis 96; Roggenmehl Nr. 0/1 170-173; Roggenmehl Der ganze Artikel der D. L." zeigt unter Bahnverwaltung anzurufen. Ein Deputa- gewähren und vertagt die Verhandlung zum 17. 65% 162-168; Roggenmehl Nr. 2-88-98; Roggender Maske der„ Arbeiterfreundlichte it" tion raft im Auto nach Wien. Um Mitternacht März, an welchem Tage fte cnbgültig ausgetragen futtermehl 83-85; Graupen Nr. 10-6 240-275; jene soziale" se urzichtigkeit, die den eingetroffen, konferiert man sofort mit den Ver- werden soll. Beide Parteien nahmen den Beschluß Gerissene Graupen 230-235: Hirse 250-260; Keis tapitalistisch eingestellten Agraviern seit jeher tretern der Bundesbahndirektion. Alle irgendwie zur Kenntnis. eigen ist. Daß bei einer solchen Einstellung die Arbeitslosen gerade von agrarischer Seite nichts zu erwarten haben, ist einleuchtend. Daß die Deutsche Landheimat" die Arbeitslofen indirekt als faul und arbeitsscheu hinstellt, da hingegen lediglich den Bauer als fleißig bezeichnet, ist eine recht agrarische Demagogie. Ebenso stehts mit der Behauptung, daß die Not der Bauern die der Arbeitslosen oft vielfach übersteigt". Der Bauer hat wenigstens zu effen und fennt den nagenden, zermürben den Hunger nicht, der in den Reihen der Arbeitslojen vorhanden ist. Es ist auch eine pure Heuche lei, wenn man den Arbeitslosen den Vorwurf macht, daß niemand zur Landwirtschaft kommt. Ausgerechnet jeßt, wo die Landwirtschaft selbst möglichst die Arbeitskräfte a bstößt und die darunter! Wiener Geschichten. Nur die Kleinen Geschäfte sind ehrlich. Der Wiener Maler Schödl um die Jahr hundertwende dort sehr bekannt galt als Original. Ein paar seiner Aussprüche sind in Wien fast Sprichwörtlich geworden. Die Frage des Klägers, ob jein Bruder Frans Stribrný mit der Firma„ Union" in Verbindung gestanden ist, verneint er. Chicago ist pleite. rb. Burma 2 220-230; Reis Moulmain 300-320. wenig ihre Kohlenlieferungen bezahlt erhalten hat- 13usammenbruch der städtischen Finanzen für die ten, wie die Stadt ihren übrigen Verpflichtungen Chicagoer allerdings nicht gekommen. Die BeDas Gelb ist überall knapp. Jeden Tag ist von nachgekommen ist, nicht weiter auf Serebit Stohle ab- techungsmanöver der Steuerbeamten haben von Sparmaßnahmen und Krediten der Stadtverwal- geben wollten. Vorläufig hat man sich auch mit Jahr zu Jahr haarsträubende Formen angenommen. tungen und Länder die Rede, aber Chicago mit jet- diesen hartnäckigen Gläubigern zu einigen gewußt Der Wert von Grundstücken zum Beispiel wurde ner Riefenpleite scheint doch alles bisher Dagetvejene und die Kinder gehen trotz der Pleite der Chicagoer willkürlich bestimmt, wobei keinerlei Rücksicht darzu übertreffent Stadtverwaltung weiter in die Schule. auf genommen wurde, daß eventuell ein NachbarMit echt amerikanischeut Tempo, beflügelt von Als sich die mißliche Vermögenslage der Stadt grundstück in derselben Straße von ziemlich gleicher einem mächtigen Ehrgeiz, den ersten Play unter den nicht mehr verheimlichen ließ. hat man versucht, Größe in ganz anderer Weise bewertet wurde. Bek Städten der ganzen Welt zu erobern, möglichst auch durch Beamtenabbau Ersparnisse zu erzielen. Aller- der Aufforderung an den Steuerzahler, Steuern Wirklich ehrlich sind doch nur die kleinen New York in den Schatten zu stellen, ist die Ent- dings hat man dabei sehr geringe Erfolge erzielt. dem festgelegten Wert des Grundstückes entsprechend Geschäfte! Gestern hab ich mir ein bisferi was ein wichung Chicagos in den letzten vierzig Jahren vor So hat man als allererste Sparmaßnahme den Ver- su entrichten, lick man durchblicken, daß eine erhebgelauft: Delikatesser am Graben, Brot beim Peter, sich gegangen. New York hat stvar doppelt so viel fuch gemacht, ungefähr 500 Schugleuten zu kündigen. liche Reduzierung der Steuern. erreicht werden Bigarren in der„ Spezialitäten" lauter erfitlajjige Einwohner, aber die Chicagoer schüchtert das nicht Der Erfolg war niederschmetternd. Chicago, auf tonne, wenn der Steuerzahler ein paar tausend Dol Geschäfte. Wie ich wieder s'haus bin, merk ich, daß ein, ihre Stadt joute trobem New York überfi- der ganzen Welt berühmt und berüchtigt wegen sei- Tars in die Klasse der am Ruder befindlichen Partei ich meinen Regenschirm nimmer hab'! geln, an erster Stelle stehen. nes Berbrechertums, erlebte eine weitere Steigerung abführen würde. Der Steuerzahler ließ sich das Ich geh also in die Delikatessenhandlung, zum Jest ist dieser Ehrgeiz plößlich gehemmt. 300 der Berbrechen um 60 Prozent. Man sah ein: hier meist nicht zweimal jagen und machte trop der freiBeter, in die„ Spezialitäten" feiner hat von vas Millionen Dollars betragen die Schulden der Stadt ließ sich nicht sparen. Man versuchte es deshalb bei willigen" Spende für die Parteikasse noch ein ebenso wissen wollen! Da is mir eing'fallen, daß ich mir Chicago Disse Schuld wird mit ungefähr 18 Mit der Feuerwehr. Aber lebhafter Protest aus den gutes Geschäft wie diese. Diese unerhörten Methobeim Greisler ein Bier mitgenommen hab' ganz lionen Dollars fährlich verzinst werden müssen, und Reihen der Bevölkerung war die Folge, denn die den erregten endlich doch das Aergernis der Bevöl a fleiner Greisler bei mir ums Ed. Und der har vorläufig ist feinerlei Aussicht. Geld hineinzubekom- Bersicherungsgesellschaften hatten nichts Giligeres zu terung und die Aufsichtsbehörde sah sich gezwungen, mir meinen Schirm glei' geben! 3ch jags janur men. 60.000 Angestellte und Beamte wissen taum, tun, als wegen der durch den Abbau von Feuer- eine Reubewertung fämtlicher Grundstude Chicagos die kleinen Geschäfte sind ehrlich." wobon sie ihr Beben fristen sollen. Fast hätte man wehrleuten erhöhten Brandgefahr, ihre Prämien su vorzunehmen. Jest revidiert man schon fast smei Beerdigung. bie Schulen schließen müssen, nicht weil die Lehrer erhöhen. So ließ man refigniert alles beint Alten Jahre, ohne damit zu Ende zu fontmen. Da man und Lehrerinnen, ohne daß man ihnen ihre Bezüge und zahlte eben feine Gehälter, wenn kein Geld da nicht weiß, wie die Grundstüde nun endgültig bewertet werden, har man auch feine Möglichkeit, die sicherstellte, nicht weiter unterrichten wollten, jon war. So überraschend wie jür die Außenwelt ist der Steuern von den Bürgern einzutreiben. dern weil die Kohlenhändler, die natürlich ebenso Kurz nacheinander muß Schödl bei Beerdigungen guter Bekannter teilnehmen und bemerkt erschüttert zu einem Freunde: B. M. Seite 6 Kinderfreunde Brag. Heute, Mittwoch, nachmittags 3 Uhr in der Gec Schattenspiele der Kinder. Alle kommen und pünktlich sein! Aus der Partei. Kreistonferenz in Romotau. Samstag und Sonntag fand die Kreiskonferens unserer Kreisorganisation Teplit- Saaz in Komotan Mittwoch, 25. Feber 1931. ausgiebigem Ausmaß für die Gemeinden des Kreisgebietes in Anspruch zu nehmen. Es folgt noch der Bericht der Mandatsprüfungsfommission, den Genosse Reichl- Komotau erstattete, worauf die Neuwahlen vorgenommen wurden. Zumt Kreisvertrauensmann wurde abermals Genosse Kremser gewählt. Die Tagung wurde mit einem wirkungsvollen Schlußwort des Genossen Dr. Heller beendet. Für alle Teilnehmer war die Konferenz ein Erlebnis, fie zeigte, daß die Partei vollkommen einheitlich und geschlossen ist. Jugendbewegung. S. J. Prag. Heute in der Gec: Bunter bend, organisiert von den Mädels. Kommt alle, statt. Die Tagung war außerordentlich start beschickt. und zwar in der blauen Wanderkleidung. InstruNach einem einleitenden Liedervortrag der Arbeiter- mente mitbringen, Beginn: 8 Uhr abend. Seid bitte jänger eröffnete Kreisvertrauensmann Genosse pünktlich! Kremser am Samstag nachmittag die Konferens und umriß die Aufgaben der Lagung. Zum Vorsigenden der Konferenz wurde Genosse Senator Dr. beller gewählt, der zunächst mitteilte, daß GeKunst und Willen. Sport- Spiel- Körperpflege ** Gin vernichten des Urteil. Aus einem Rundschreiben der Freien Sportvereinigung Fichte" Berlin vom 22. Jänner 1931. Die Freie Sportvereinigung Fichte" ist jener Teil des kommunistischen ASV. Fichte Berlin, der im Jänner d. J. zum Arbeiter- Turn- ind Sportbund zuräd fehrte. Nr. 48. Deutsche sozialdemokratische Bezirksorganisation Prag. Donnerstag, den 26. Feber, abends halb 8 Uhr findet im großen Saale des Gewerkschaftshauses, Prag II., Bergstein, ein Diskussionsabend über das Thema Weltwirtschaftstrise und Sozialismus“ statt. Das einleitende Referat hält Genosse Doktor Emil Strauß. Wir erwarten die Teilnahme aller Mits Freundschaft! f. d. Bezirksleitung: Schönfelder. Die Ergebnisse haben den Genossen recht gegeben, die damals im Berantwortungsbewußtseinglieder. gegenüber der Gruppe und der Arbeitersportbewe gung diese Warnung erließen. Die Saat, die Fried ist ausgegangen. Die ehemals gut fundierte sportmann Bergmann in der 11. Fichtegruppe gefät hat, ich und politisch altive Gruppe, der Vorposten der Arbeitersportbewegung im fleinbürgerlich- reattionären Kreuzberg- Viertel Berlins, liegt zertrümmert Sonstiger Arbetterfußball in Deutschland. Be. darnieder. 50 aktive Genossen und Genossinnen sirt Dresden: Helios gegen DBV. 4: 2, Cos haben sich, angewidert von diesen Kampfmethoden, wig gegen Radebeul 5: 4, Eintracht gegen Heidenay wie sie von den braven Schülern der JG. Führung 2: 1, Cotta gegen Löbtau 5: 2, Meißen gegen SörArbeitervorstellung„ Rosenkavalier", mit Josel angewandt wurden, und da ein weiteres famerad newis 3: 3, DEV. gegen 1885 9: 2, Botschappel nojje Dr. Czech infolge seiner Krankheit an der Schwarz als Gast, am Sonntag, den 8. März, schaftliches und genossenschaftliches Zusammenarbei- gegen Bieschen 8: 3. Bezirk Chemnitz: Konferenz nicht teilnehmten fann. um 2 Uhr nachmittags im Neuen Deutschen Theater. ten tros größter Beharrlichkeit und Zurückhaltung Sachsen gegen Frankenberg 4: 1( 2: 1), Taura geg. Den Bericht des Kreissekretariates Herr Josef Schwarz widmet sein Gastspiel gegenüber persönlichen und politischen Verunglimp- Glauchau 6: 4( 3: 1), Vorwärts gegen Jahnsdorf Lorenz. losgelöst. erstattete Genoffe Toren 3. Aus seinen Ausführun- bonorar zur Gänze der Arbeiterfürsorge für fungen nicht mehr möglich war, von der Gruppe 1: 3, Kontordia gegen Planis 8: 1( 4: 0), Rapid gen ging hervor, daß die Kreisorganisation to Arbeitslose, Karten ab Dienstag, den 24. Feber, gegen Favorit 3: 3( 1: 2), SVS. gegen Claußnit Wirtschaftskrise und heftiger Angriffe der Gegner Wo die Anrede„ Genosse“ ersetzt wird durch Zum- 12: 8( 6: 1), Eintracht Mittweida gegen Pfeil 6: 3 auch im Jahre 1930 wieder beachtliche Fortschritte bei Optiker Deutsch, Graben, Palais Koruna. pen, Strolche, Provokateure, Zuhälter der Sozial-( 3: 2). Bezirk 3widau: Reichenbach, gegen machen konnte. Weitere erfreuliche Berichte erstat teten die Genojjin Reihs Teplitz für die Frauen, fascisten, wo an die Stelle politischer Argumente of 2: 3, Crimmitschau gegen Meerane- Crotenlaide Genosse Fleischer Teplitz für die Jugend, GeKoppelschlösser, proletarische Abreibungen" tre- 0: 2, Niederhaßlau gegen Kirchberg 7: 1, Zwidau ten, in einer solchen Gemeinschaft ist für flajsen gegen Zipidau- Süd 1: 4, Neukirchen gegen Alten. nosse Löwe- Teplitz für die Presse sowie für die bewußte Arbeitersportler kein Blas mehr..." burg 0: 4. Bezirk Seipzig: Eintracht WahStreiskontrolle und für die Parteibetriebe Genosse ren gegen Rojizz 2: 4, ASK. Grimma gegen Fußher 4: 5, Sportklub Oft gegen Schönefeld 3: 3. ballring 2: 2, Vorwärts Beucha gegen GroßzichoSiart. Der Vortragsabend zugunsten der Deutschen Frauenliga für Frieden und Freiheit findet am 6. März im Mozarteum statt. Für den musikalischen Teil des erlesenen Programms wurden Margarete Sönel, Bioline, und Friederike Schwarz, Klavier, gewonnen. Frene BenderLamond wird Gedichte und Projastüde von Goethe, Heine, Claudius, Tolstoi, Viktor Hugo, Dehmel vortragen. Kartenbestellung Telephon 42960. GRAF 11 Der norddeutsche Kreisfußballmeister ermittelt Lorbeer", Hamburg gegen„ Süd" Kiel 2: 1 ( 2: 1). Vor 12.000 Zuschauern wurde in der ersten Dalbzeit das ansprechende Spiel von Lorbeer zum ' S RINDSUPPE im WÜRFEL Ein Würfel schmeckt vorzüglich kostet nur 30h Die Astö- Stimeisterschaften von Wien wurden am Sonntag auf dem Robenzl ausgetragen. Den am Bormittag ausgetragenen Mannschaftslauf gewann die Turnermannschaft Ottakring. Nachmit tags fand das Springen statt. Die Leistungen blie ben hinter jenen vom vergangenen Sonntag zurüd, weil es diesmal nicht leicht war, im schneegemischten Regen von der Schanze zu springen. Die schönſten Sprünge vollführte Hand!( Semmering). Er prang 32, 35 und 32.5 Meter und gewann nicht nur die Sprungmeisterschaft, sondern auch die des fombinierten Laufes. Ant Sonntag eröffnete Genosse Dr. Heller die Konferenz mit einem Nachruf für die Berglente, die bei der Grubenkatastrophe im Rheinland ver unglüdt find. Sodann hielt Genosse Ta u b, der den erkrankten Dr. Czech vertrat, ein Referat über die wirtschaftliche und politische Situation. Er ging vom Smichower Kongreß aus, fennzeichnete die Lage nach den Wahlen von 1929 und begründete den Regierungseintritt der Partei. Dann befaßte er sich ausführlich mit der herrschenden Wirtschaftskrise Deutsche Mujitakademie. Heute halb 8 Uhr in größten Teil überlegen gestaltet. Der viel gerühmte und legte den Umfang dieser Krise dar. Er besprach der Urania 5. öffentlicher Abend. Am Programm Stieler Sturm entsprach in der ersten Sälfte nicht ferner alle jene Maßnahmen, welche die Sozial Werke von Reger, Novat, Dohnanyi nnd Hindemith. den Erwartungen. Was nach der Pause von Lor demokratie in der Regierung für die Arbeitslosen Das wird auszuhalten sein! Infolge eines fon beer gezeigt wurde, erinnerte wenig an die Spiele Ditrchgesetzt hat. Zum Schluß befaßte sich Genosse trattlichen Urlaubs von Frau Lord mußte die Reihe der Vergangenheit. Stiels Sturm war nunmehr Dänische Arbeiter- Boxer in Deutschland. Der Taub mit unserem Berhältnis zu den tschechischen der Ausführungen von Bernard Grüns Böhmischen tonangebend, doch die Verteidigung Lorbeers mar Arbeiter- Athleten- Bund hat eine dänische AuswahlGenossen:„ Unsere heiligste Aufgabe ist es, die Musikanten" unterbrochen werden. Das Wert wird immer dort, wo es gefährlich wurde. Massen für den Sturz der kapitalistischen und für nach ihrer Rüdfchr wieder in das Repertoire aufmannschaft zur Austragung einer Reihe von Bordie Aufrichtung der sozialistischen Gesellschaftsordtämpfen verpflichtet. Die Mannschaft ist aus dem Um die süddeutsche Verbands- Fußballmeister- openhagener Arbeiter Bortiu6genommen. nung reif zu machen. Vereint mit den tschechischen schaft: Redarau, Meister des badischen Streises, janmengestellt und technisch sehr auf der Höhe. Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Mitt- sicherte sich durch einen 8: 2- Sieg über Nedar Der erste Start erfolgte am Samstag in Görlig Genossen wollen wir auch weiter bemüht sein, für woch, 7% Uhr( 114-2):„ Der Troubadour" gartach, dem württembergischen die Arbeiterklasse das Bestmöglichste zu erringen. Donnerstag, 7% Uhr( 115--3): Der instige ersten Punkte. Der Bundesmeister und Meister und schlugen die Dänen den Kraftportverein Görlig Meister, die Strieg". Freitag, 7 Uhr, Bankbeamten I und II: des nordbayerischen Kreises Nürnberg- Ost burg der zweite Start statt. Der Gegner war Der Bundesmeister und Meister mit 9: 5 Bunkien. Sonntag fand in Walden" Soldaten". Samstag, 7% Uhr( 116-4), Gast schlug den süddeutschen Meister Fr. T. München Spartonio" Waldenburg und hatte sich diese junge spiel 2. Kramer P. Glöckner: aus Roth- 4: 1( 1: 0). child" Sonntag, 2% Uhr, K.- B.- und ArbeitMannschaft sehr viel vorgenommen, mußte fich aber nehmervorst.:„ Der Iuftige rieg"; 7 Uhr Der Altmeister Obersprochovel siegte napp, Buntien einen überlegenen Erfolg davontrugen, Um die westdeutsche Kreis- Fußballmeisterschait. den routinierten Dänen beugen, die mit e ( 117-1): Der Rosenkavalier". Montag, aber verdient, durch bessere Kombination im Sturm Im Anschlusse an beide Referate entividelte sich 7% Uhr: Konzert des Deutschen Männergesang über Frisch auf Köln 98 mit 1: 0( 0: 0). Amt be den Meisterschaften des Bato, Bezirk Wien Nord, Eine neue Bestleistung im Gewichtheben stellte eine außerordentlich wertvolle Debatte, in der die vereines. nächsten Sonntag tritt Obersprockhövel zum Schluß- Burger( Volfkraft) mit 55.10 Kilogramm auf. einzelnen Redner nahezu aus allen Teilen des KreisSpielplan der Kleinen Bühne. Mittwoch, spiel gegen Dortmund- Eving an. gebietes den Notstand des werktätigen Volles zum 7% Uhr, Gastspiel 2. Kramer: Spiel im Ausdruck brachten. Ganz besonders bemerkenswert Schloß". Freitag, 7% In dem Kreisspiel um die Südmain- GruppenUhr: Spiel im waren die Ausführungen der Redner aus den Not Schloß". Samstag, 7% Uhr: Ist das nicht siegte Urberach mit 2: 1. Trotzdem der Play in feimeisterschaft zwischen Urberach und Bürgel standsgebieten im Erzgebirge, wo die Wirtschaftsnett von Colette?" Sonntag, 3 Uhr: Marner günstigen Verfassung war, zeigten beide Mann Erstaufführung des Dreyfusfilms. Die Liga für frije furchtbares Elend unter den Arbeitern und guerite durch drei"; 7% Uhr Premiere: Kleinbauern hervorgerufen hat. Sie alle, die da in" Das öffentliche Aergernis". Montag, tag steigt das Entscheidungsspiel um die Kreismeid. J., um 10 Uhr abends im Kino Avion die schaften sehr schönen Fußball. Kommenden Sonn- Menschenrechte veranstaltet Donnerstag, den 26. Feber beredten Worten die große Not schilderten, betonten Bankbeamten I, 7½ Uhr: immer wieder, wie dankbar die Arbeiter der Partet burch brei". ,, Marguerite fterschaft givischen Urberach und dem Nordgruppen Prager Erstaufführung des Ufa- Tonfilms„ Die für das sind, was sie in der Regierung zur Lindemeister Niederflorstadt. Affaire Dreyfus" mit Stortner, Basjermann, George rung der Not der Massen getan hat. Bradwede nordwestdeutscher Kreisfußballmeister. usw. Normale Preife. Starten bei Genossent Vor 1000 begeisterten Zuschauern siegte der Meister Deutsch, Koruna, und an der Kinokasse. der Südkreisgruppe Brad wede über den Meister der Nordkreisgruppe Freie Sportvereinigung ehe 5: 4. Beide Mannschaften zeigten ein technisch sehr angenehmes Spiel. Lehe lag stets in Führung und Dicie innige Zusammenarbeit, jie ist die einzige Hoffnung des Proletarais in der Tschechoslowakei." Nach dem Referat des Genossen Taub, das die Konferenzteilnehmer mit gefpanuter Aufmerksamkeit verfolgten, sprach Genosse Lorenz über die Werbealtion. Genossen! Nach Schlußworten der Genossen Siart und Ihr müsset nn. Ta 16 wurde eine Resolution beschlossen, in der die ausgesetzt für Konferenz die bisherigen Ergebnisse der Stoalitions Die Verbreitung unserer Zeitung agitieren politik der Partei billigt. In einem zweiten Beschluß setzt euch überall für unsere Parteipreffe mit den Gemeindefraktionen in Verbindung zu ein. In das Heim des Arbeiters gehört die treten, um die Mittel der Investitionsarbeiten und Arbeiterpresse. Darum, per produttiven Arbeitslosenfürsorge in möglichst Genoffenu.Genoffinnen agitierten Prager Konzertsaal. " Der Film. Serausgeber: Siegfried Taub. 6 bertebatteur: Wilhelm Nießnez Berantwortlicher Redakteur: Dr. Emil Strauß. Bray. es hatte den Anschein, als würden sie den Sieg er Druck: Rota.- G. fü: Zeitung and Buchdrud, Brog. Brackwede erst verantwortlich: Otto Solit. Prag. wurde der u. Telegrabben steigerte, daß sie den Sieg erringen Direktion mit Erlak Nr. 13.800/ VII/ 1990 ben Hig gebetam eft fpäter in Form, die ich die Sertungama- tentantonus murty son bts got a delegreppetCharakter der alten Vokalwerke mit wundervoller ponisten und Pianisten Dr. Wenzel Štěpán oft zu wünschen übrig, ein Fehler, der gerade beim Klarheit festhält, und die herzerfreuende Passioniert hatte die Konzertgeberin einen vorbildlich anpas Cello empfindlich stört. Ais Klavierbegleiter heit, mit der sie singen. Auch bei den englischen jungsfähigen Begleiter am Flügel. Seiner hatte von ganz außerordentlicher fünstlerischer Qualität Die Einseitigkeit des modernen Konzertbetrie Sängern erweist sich übrigens wieder einmal die sich auch die tfchechische Sopranistin Ludmilla bewährte sich bei diesem Konzert der junge Prager bes wird bereits unerträglich. Denn es gibt fast Wahrheit der Behauptung, daß nicht die numerische Synet in einem italienischen Lieder deutsche Pianist und Lehrer des Klavierspieles an nur mehr Solistentonzerte; und diese jagen Größe eines Botalensembles für dessen künstlerische a bend bedient, der in mustergültiger Programm- der Deutschen Musikakademie Eugen& alig. einander in wahllojem Kunterbunt. Ist schließlich Bedeutung maßgebend ist, sondern die fünstlerische folge die italienische Lied- Lyrik von Piccini, Sear- In einem Konzerte der Tschechischen Phileinmal Gelegenheit, auch ensemble mäßiger Tüchtigkeit jeder einzelnen Sängerin und jedes ein- latti und Durante angefangen bis zu Donizettt, harmonie unter Leitung des ausgezeichneten Konzert kunst teilhaftig zu werden, dann hat zelnen Sängers, wenn diese in ihrer Gesamtheit Rossini und Verdi und zu den Modernen Santo- Karlsbader Generalmusikdirektors R. dies direkt erfrischende Wirkung. Wie das letzte auch nicht einmal ein Dutzend vollmachen. Außer liquido, Respighi, Malipiero und Pizzetti umfaßte. Manger war nach langer Zeit wieder einmal Konzert der Londoner Madrigal- Ber- den Vokalschöpfungen der alten englischen Madriga- Auch Fil. Synet offenbarte hohe Vortragsintellt Edith Seraus, die junge Starlsbader Pianieinigung, The english singers" genannt, liften enthielt das Programmt dieses seltenen und genz, die sich auf schöne Stimmittel und vortrefflide it in zu hören. Aus dem Wunderkinde von einst ist bewvies. Diese vokale Stammermusikvereinigung hat genußreichen Vokalkonzertes noch moderne Bearbet- Gesangskultur stüßt. Die Künstlerin sang italienisch. die reise Künstlerin von heute geworden, die die es sich zum fünstlerischen Ziel gesetzt, die Tonkunst tungen englischer Volkslieder und drei föstliche Vilmos Palotai, der neue Cellolehrer der Eupartungen ihres ersten Prager Debüts vollauf der alten englischen Madrigal- und Moteften- Kom- italienische Straßenfängermelodien im Sabe von Prager Deutschen Musikakademie, dessen fünstlerische erfüllt hat. Sie spielte Beethovens anspruchsvolles ponisten zu neuem Leben zu erwecken und in den Bauchieri und du Pont. Der Erfolg des Konzertes Fähigkeiten man bereits in einem Kammermusik und schwer zugängliches Klavierkonzert in G- Dur internationalen Konzertsälen wieder zur Geltung zu war groß und echt, ließ aber den Wunsch auftom fonzerte des Prager Trios wahrzunehmen Gelegen mit Orchesterbegleitung; nach dem Berichte des an bringen. Ein künstlerisches Bemühen, das bei der men, derartige fammermusifmäßige Bofalabende heit hatte, gab dieser Tage im Mozarteum jein erstes meiner Stelle im Konzerte anwesenden Gewährshohen Gesangskunst der englischen Sänger bisher statt im wenig akustischen Smetanajaale doch lieber eigenes Prager Konzert. Er hatte es sich nicht mannes mit erstaunlicher geistiger Gestaltung, überall, wo sie sich in Europa und Amerita hören in intimerem Raume zu veranstalten. Einen leicht gemacht; denn sein Vortragsprogrammt war delikatester Klangdifferenzierung und ausgeglichener, ließen, von vollem Erfolge begleitet war. Die in fünstlerisch anregenden Liederabend hatte die schon dem Unifange nach ungewöhnlich anspruchs- brillanter Technik. Auch in den fleinen Soloder Polyphonie so reich ausgestatteten und in der junge tschechische Sängerin Andula Pečirfa voll. Es enthielt eine Sonate von Chopin, eine stüden( von Smetana) zeigte die junge Künst Stimmführung so vielseitig selbständigen alten eng im Mozarteum- Saale ins Werk gesetzt, bei dem wie Suite für Solo- Cello von Joh. Seb. Bach, die lerin ihre pianistische Kunst und technische Fertige lischen Madrigale und Motetten, wie sie etwa der die geistige Intelligenz der Künstlerin und ihr Sieben Variationen über ein Thema von Mozart" feit im hellsten Lichte. Noch sei diesmal Byrd, Purcell oder Morley komponiert haben, ver- ungewöhnliches Einfühlungsvermögen in den Jn von Beethoven, als Erstaufführung für Prag die erwähnt, daß das unerhört fleißige Tschechische mag aber auch nur eine Bofalvereinigung entspre- halt des gesungenen Liedes überzeugend zum Aus- rhythmisch interessante Erste Rhapsodie von dem Staatsfonservatorium immer wieder neue, chend wirkungsvoll zum Vortrage zu bringen, die brude tam. Auch beispielgebend für die internatio- ungarischen Neutöner Bela Bártót und vier Mei- originelle Ideen fir feine öffentlichen wie die english singers" nicht nur musterhaft im nale Auffassung der Kunst wirkte die Sängerin dies- nere Stücke von Debussy, Ravel, Dvořák und Bop Musita bende findet. So hatte es diesmal zmet rhythmnischen und dynamischen Sinne diszipliniert mal, indem sie mehrere Lieder von Franz Schubert per. Palotais besondere Tugend als Cellist ist Sonderabende veranstaltet; den einen unter dem ist, sondern auch über eine so vollkommene Reinheit auch in deutscher Sprache sang. Ihr Programm das Piano, das ihm in duftigster, hauchartger 3art Titel Wusik aus der Zeit der vier der Intonation Die diese verfügt. Zu diesen her hatte Frl. Pečrta außer der Liedkunst Schuberts heit gelingt und doch mit wundervoller Tragrähig Ludwige" mit Kompositionen französischer Meister vorragenden gesangstechnischen und musikalischen noch einer Arie von Mozart und mehreren aus der feit durch den Raum flingt. Auch die Technik des aus dem 17. und 18. Jahrhundert( 1600 bis 1764), Fähigkeiten der english singers fomm: noch ihr eßten Zeit stammenden slowakischen Liedern Vites Künstlers it beachtenswert und von ausgeglichener den anderen als Fastnachts- Konzert unter dem Titel außerordentliches Stilgefühl, das den Geist und Tas Nováts gewidmet. In dem tschechischen Kom- Schönheit. Nur die Reinheit der Intonation läßt Aus dem Reiche Terpsichores". E. 3. 17 4