Nr. 39. Abonnements- Bedingungen: F Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illuftrirter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- BeitungsPreisliste für 1899 unter Br. 7820. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 16. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonelgetle ober deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: " Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Eisleben und Löbtau. Mittwoch, den 15. Februar 1899. Mehrzahl zur Seite, an der Thür gewartet haben, bis sie von ihnen geprügelt worden sind. Es konnte daher nur angenommen werden, daß die Bergleute den Angriff eröffnet haben, welchem von innen Widerstand und Vertheidigung entgegengesezt wurde. todt!" Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. was hier nicht reingehört," dabei padte er den Angeklagten Ritter, um ihn hinauszuwerfen, und erwiderte auf die Vorstellungen Ritter's und der Frau Kallmeyer, er sei ja der Kellner und wolle Der gestern von uns wiedergegebenen offiziösen Darstellung des erst abrechnen: das könne er draußen machen. Das geht aus Busammenstoßes von Löbtau, der zum Zuchthausurtheil führte, Die Zeugen Zobel und Bohnefeld bekunden, daß einer mit einem Ritter's Angaben hervor, wird auch von der Frau Kallmeyer, deren wollen wir heute die amtliche Darstellung der von reichs Spaten das Oberlicht" eingeschmissen habe und Beuge Handels- Ehemann und dem Hoffmann bestätigt. Draußen hatten sich trenen" Berglenten in Eisleben begangenen Ausschreitungen mann Bischoff beschuldigt direkt den Angeklagten Glatz diefer That, inzwischen die Bergleute reihenweise aufgestellt, jeden Herausgegenüber stellen, die so überaus milde Richter gefunden haben. der Kranzbinder Werner spricht aber davon, daß Glaz damals in kommenden schlagend... Ritter sträubte sich gegen das HinausEs handelte sich in Eisleben um einen lange vorher geplanten Beziehung auf ein Mädchen die Worte geäußert habe: ,, Wenn werfen und hielt sich am Thürpfosten fest, wurde aber von dem Ueberfall gegen die sozialdemokratische Versammlung. Der Wirth ich das Mensch gekriegt, hätte ich es gleich mit dem Spaten Polizeifergeanten Köhler losgerissen, hinausgeschoben und, obgleich des Bersammlungslokales, Kallmeyer, war von einem Bergmann zerhauen", und es ist ferner die von Krüger und anderen be- er mit vorgehaltenen Händen gegen die drohende Menge fich ducend fchon einige Tage vorher gewarnt worden. Ein Bergmann hatte hauptete Thatsache, daß das Oberlichtfenster beim Herabfallen dem und Schutz fuchend zurückdrängte, mit Gewalt den Draußenstehenden einem jungen Mädchen vorher erzählt:„ Heut werden die Sozial- Krüger tranzähnlich über Kopf und Hals gefallen, von teiner Seite zugeworfen mit den Worten: Hier ist der Hund, schlagt ihn demokraten von den Bergleuten verhauen." Der Zeuge Nette fah widerlegt worden. einen Haufen Bergleute auf der Straße und fragte einen Passanten, Es läßt nun aber auf eine durch die Umstände wohl schon Köhler ist hierbei über das hinausgegangen, was ihm als Polizeiwas die vorhätten. Dieser antwortete:" Die sollen die sozialdemo- an sich gebotene frieblichere Stimmung der Ver- beamten nach Lage der Sache zu thun oblag. Am allerwenigsten fratische Versammlung sprengen." In dem Bergmannsdorfe Wolferode sammelten der Umstand schließen, daß dieselben, um die Sache lag für ihn irgend ein Grund vor, den Ritter den Mißhandlungen war an demselben Morgen ausgerufen worden, die Versammlung nicht weiter zu treiben, die" Wolfsversammlung" abbrachen und den anderer preiszugeben. Damit trat er in grober Weise aus der rechtdes Kriegervereins müsse verschoben werden, weil alle nach Eisleben Bergleuten alsbald den Eintritt in den Saal laut Zurufs ausdrücklich mäßigen Ausübung seines Amtes heraus. müßten. Am Tage vorher hatte der Polizeiſergeant Köhler einen gestatteten. Demgemäß begaben sich die Bergleute in den Saal, Beugen aufgefordert, in die Versammlung zu gehen, es werde einen zogen sich nach rechts herum, während die wenigen noch vorHauptspaß geben, die Bergleute würden geschlossen vorgehen. handenen Sozialdemokraten sich in der Nähe des Buffets zusammenfanden. Die Bergleute waren wiederum in großer Mehrzahl. Die Bergleute wollen friedlich eingetreten, sich an die Tische vertheilt und dort sigend oder stehend die ausgelegten Beitungen gelesen oder auch Bier bestellt und getrunken zu haben. Nach der gegnerischen Darstellung sollen sie jedoch sofort beim Hereindrängen losgeschlagen, die Zische abgeräumt, die anwesenden Mitglieder des Arbeiter- Bildungsvereins und deren Gäste mißhandelt und hinausgeworfen haben. Einer sei auf den Tisch gesprungen und habe gerufen: Wo ist der Redner, wie ist das mit der Versammlung?" Andere Rufe, wie: ,, Wo ist der Hund, der Vergolder?" womit Hoffmann gemeint sein sollte, oder: Ihr solltet schon lange keine Versammlungen mehr abhalten, wir müssen die Herren im Saale sein!" find von verschiedenen Seiten befundet, fein Beuge hat aber von ähnlichen Nebensarten der Sozialdemokraten etwas zu befunden gewußt. Die Quelle des Unheils lag in der Gehässigkeit, mit der das vom Direktor der Mansfeldischen Gewerkschaft, Leuschner, unter: ftüste Henblatt ,, Der Bergbote" die Berglente aufreizte. Dies Blättchen brachte einige Tage vor dem Krawall ein sehr schlechtes Gedicht, das mit den Worten schloß: Darum laßt es Euch nur sagen, Ihr mit rothem Shlips am Kragen, Bleibet uns vom Halse mur. Sonst könnt' es vielleicht paffiren, Daß wir hier an Euch probiren Eine ganz probate Kur. " Inzwischen hatten die Angeklagten Glatz und Breithaupt die an den Wänden befindlichen Fahnen und Transparente, Büsten und dergleichen heruntergerissen. Neupert rief dem Glatz zu:„ Was soll der Plunder, runter damit", worauf Glaz der Aufforderung zum Herabreißen der Sachen Folge geleistet. Das wird insbesondere durch Topf's Zeugniß erwiesen. Breithaupt rief, die Bergleute zum Demoliren auffordernd:" Hier herunter!" Er wird besonders durch Kallmeyer's Zeugniß belastet, ebenso durch das des Eckardt. Beide befunden, Breithaupt habe Alles, was in seiner Nähe war, heruntergeschlagen und abfichtlich niedergetreten, sei dann auf Gallerien geklettert und habe dort sein Zerstörungswerk fortgesetzt, nachdem ihm die Aushändigung der Gallerieschlüssel von Kallmeyer, wie dieser angiebt, auf sein Ersuchen verweigert worden war. Der Angeklagte Wolf hat zugestanden, daß er den Bergmann In welcher Weise diese Stur gegen Leute ausgeübt wurde, die Thiele mit einem fogen. Papierſtock, einen mit Papiermaffe umnichts thaten, als von ihren staatsbürgerlichen Rechten Gebrauch zu wickelten Stahlstab, ein paar hiebe versetzt habe, seine Behaupmachen, darüber laffen wir jetzt die Urtheilögründe selber sprechen: hing, daß er in Nothwehr gewesen, weil er von Sauerzapf und „ Das in der Straße hinterm Preußischen Hof" zu Eisleben beThiele angegriffen worden, ist durch nichts erwiesen. Liebau und Tegene Restaurationslokal zum Kronprinzen" ist am 81. Mai 1891 Wunderlich haben gemeinschaftlich den Maurer Topf geschlagen, der Schauplatz einer blutigen Schlägerei gewesen. Es war damals Nach der Angabe des Zeugen Wiedebach haben die Bergleute, der erstere schlug dabei mit einem Stock nach Bohnfeld einem das Versammlungs- und Vereinslokal des Arbeiter- Bildungsvereins, nachdem sie ihrer Verwunderung über die geringe Betheiligung der kurzen starken Snüppel- Wunderlich mit einem Gummischlauch; deffen Mitglieder Anhänger der Sozialdemokratie sind. Laut öffent- Versammlung in höhnischer Weise mit den Worten: Ist demi das nach Westphal's Zeugniß führte auch Liebau einen Gummilicher Bekanntmachung war vom Vorstand des Vereins zu einer am alles?" Ausdruck gegeben hatten, auf das Kommando eines ihrer Leute ich I au ch mit einer Schraubenmutter bei fich. Nachmittag des 31. Mai 1891 dort stattfindenden Volksversammlung„ Run man los!" mit dem Abräumen der Tische und dem Hinaus- Beide haben zuerst den Saal betreten, besonders übernahm Liebau eingeladen worden, in welcher der Sozialdemokrat Redakteur Hoffmann werfen der angetroffenen begonnen. Wie Zeuge Voigt deponirt, ist den übrigen Bergleuten gegenüber die Rolle des Anreizenden, woaus Beiz sprechen sollte; dabei war den Bergleuten und die Rempelei von den Bergleuten damit begonnen, daß lettere die bei er die bereits oben näher bezeichneten Redensarten fallen ließ Bergbeamten der Zutritt nach einem Zeitungs- Sozialdemokraten über angeblich von diesen den Bergleuten zu- und mit seinem Stocke fortwährend fuchtelnd umherlief. Das be inferat untersagt worden. gefügte Mißhandlungen zur Rede segten und auf sie einschlutgen, stätigen namentlich außer Topf und Bohnfeld, Zober, Westphal, Am 31. Mai sind zu derjenigen Zeit, auf welche die Versamms sobald sie Miene machten, sich zu verantworten. Liebau begegnete Kallmeyer, Bischof, Hoffmann. Tung anberaumt war, eine größere Anzahl Bergleute, darunter die dem Schuhmacher Weise, wie dieser bekundet, mit den Worten: Nach den Bezichtigungen des Mitangeklagten Krüger in BerAngeklagten, in den Kronprinzen" gekommen, und fand darauf ein ,, Du solltest Dich um Dein seliges Ende bekümmern, Dich bindung mit den Zeugenaussagen des Zober, Topf und anderer hat heftiger Zusammenstoß zwischen Bergleuten und Sozialdemokraten statt. nehmen wir für voll!" und warf ihn zur Saalthür hinaus. Liebau auch den Strüger mit einem Knüppel geschlagen. Der An.. Es ist nun im einzelnen durch die Beweisaufnahme während nun Bohnefeld, Krüger, Franke, Topf und Andere geklagte Glaz schlug nach der Aussage der Frau Markgraf mit folgender Sachverhalt ermittelt worden: zusammen, wie der Zeuge Hoffmann und Andere befunden, einem braunen Gegenstande nach den Angaben Kallmeyers mit In der Wachsmuth'schen Restauration in der Verbindungsstraße höchstens 6-8 Mann am Buffet standen, näherte sich ihnen einem Stuhlbein auf Fuhrmann, die Emmy Markgraf befanden sich am 31. Mai 1891 bereits gegen 1 Uhr Mittags eine Liebau und Wunderlich mit drohenden Reden und Geberden, hat gesehen, daß diese Mißhandlung Fuhrmann's von Glatz mit größere Anzahl Bergleute, unter anderen, außer verschiedenen von namentlich rief nach der übereinstimmenden Aussage einer ganzen einem Stuhlbein verübt worden ist und daß der Gemißhandelte Ben Angeklagten, die Zeugen Hadenberg, Grosse, Steinberg, Rogge, Reihe von Zeugen Liebau dem Krüger und Bohnefeld zu gleichzeitig von Döttmeyer geschlagen wurde. Die Zeugin Anna Halle, Friedrich Riesche. Es ging dort sehr lebhaft zu und war das Jeht werdet Ihr geschlachtet!" oder„ Krüger, Du wirst Stude hat gleichfalls bestätigt, daß Glazz den Fuhrmann mit einem Rokal, wie der Lademeister Göze angiebt, zahlreicher denn je von zerhackt!" Sturze Zeit darauf gab der Angeklagte Frante Stuhlbein geprügelt hat. Der Angeklagte Neupert hat, wie die den Bergleuten besucht. Es wurde verabredet, die Versammlung im die Schüsse aus einem Revolver ab und verwundete die Beugen Pallas und Selig bekunden, den Kamka mit einem Gehstock Kronprinzen" zu besuchen. Von dem Polizeisekretär Müller zu Angeklagten Liebau und Wunderlich, sowie den Beugen Haden in die Kniekehle geschlagen, während gleichzeitig Fries und der Gisleben war, wie derselbe befundet, den Bergleuten schon vorher auf Be- berg. Liebau erhielt einen Schuß in den Unterkiefer, welcher theil- Beuge Gottschalt auf den Kamta einschlugen. fragen der Bescheid ertheilt worden, die Versammlung sei eine öffentliche weise zerschmettert wurde Wunderlich hat einen Schuß in Nach der Aussage der Frau Markgraf hat der Angeklagte Bich und sie könnten ruhig in dieselbe gehen. Demgemäß begaben die Lunge erhalten, er ist zwölf Tage bettlägerig gewesen... den Ritter, als dieser von Köhler durch die Treppenthür auf die Straße fich die Bergleute gegen 2 Uhr in größerer Anzahl und in einzelnen Hackenberg wurde am Hinterkopf durch eine engel leicht ver- hinausgeschoben wurde, gemeinschaftlich mit dem Angeklagten Döttmeyer Gruppen von dem Wachsmuth'schen Lokal nach dem Kron- legt. Dieser Vorfall ist bei dem Wiederspruch der verschiedenen geschlagen, ebenso schlug Günther nach seinem eigenen Zugeständniß mit prinzen". Beugenaussagen ebenfalls nicht bis ins einzelne mit voller Genanig- bem Ochsenziemer einen Mann, welcher von dem Zeugen Erdmenger sen. Nun gehen die Zeugenaussagen einer ganzen Reihe von Personen feit aufgeklärt. Der Angeklagte Franke behauptet, daß er die Schüsse als Ritter bezeichnet worden ist... Döttmeyer hatte sich mit einem über Aeußerungen einzelner Bergleute dahin, daß das ganze Lokal abgegeben habe, um sein durch die gegen ihn gerichteten gefährlichen Pfingstmaienfnüppel bewaffnet, er schlug mit demselben auf den leer geprügelt werden sollte, daß Hoffmann und die anderen Angriffe bedrohtes Leben zu schützen, daß er sich im Zu- Fuhrmann, in Gemeinschaft mit Zich, auf den Ritter. Dies Sozialdemokraten todtgeschlagen werden sollten( Beuge Nette stande der Nothwehr befunden habe. In dieser Beziehung haben Emma Markgraf, Frau Markgraf, Anna Stude und andere und Mennecke) und ähnliches( Zeuge Otto).... haben allerdings allerdings die Zeugen Eheleute Kallmeyer, Bobel, Beugen bekundet! Als die Bergleute zum Kronprinzen" gekommen waren, Topf, Hoffmann, Köhler, Fuhrmann, Nette, Brinkmann u. a. ziemlich Der Angeklagte Hoffmann soll den am Boden liegenden drangen sie zum großen Theil durch die erste Thür in den Garten, einstimmig bekundet, daß Franke im Augenblick des Schießens in Bischof mit dem Stiefelabfah gegen das Kinn getreten haben. Einige gingen durch die Treppenthür und die links von großer Bedrängniß gewesen sei, in dem ein dichter Knäul auf ihn Der Zeuge Westphal hat dies indeß nicht selbst gesehen, sondern mur dort belegenen Gastzimmer in dem am Garten belegenen eingedrängt und ihn mit Gummischläuchen, Knüppeln u. dg. bedroht von einer, in der Nähe des Bischof, welcher zu Boden geFlur, δα die der Treppenthür gegenüberliegende Saalthür habe. Hoffmann fagt, es sei für Frante tein Rüdzug möglich gewesen, schlagen war, stehenden Frau die Aeußerung gehört haben: von Franke verschlossen worden war. Der Wirth Kall- wenn er Beuge einen Revolver gehabt hätte, würde er auch Seht doch den schnüffeligen Jungen an, tritt der den Mann meher sowie die versammelten Mitglieder des Arbeiter- Bildungs- geschossen haben... Es mag richtig sein, daß Franke umringt noch ins Gesicht!", womit nach Angabe der Frau allerdings der Anvereins verweigerten den Ankommenden den Eintritt. An der Thür und bedroht worden ist, daß er jedenfalls sich bedroht glaubte, getlagte Hoffmann habe gemeint sein sollen... Der Angeklagte standen im Saale zur Bewachung derselben die Gesinnungsgenossen dafür spricht die Haltung der Bergleute nach dem Eintritt in den Fries hat mit anderen Bergleuten, insbesondere Neupert und Gottdes Franke, Topf, Bohnefeld, Wolf, Krüger und einige andere. Auf Saal, und der Umstand, daß dieselben wohl am meisten gegen schalt auf den Kamta losgeschlagen und zwar mit einem Ochsenziemer das energische Ersuchen um Eintritt seitens der vorn stehenden Franke als den Einberufer der Versammlung erbittert gewesen sein oder einem Ochsenziemer ähnlichen Stocke. Dies haben nämlich Bergleute, unter denen besonders die Angeklagten Liebau und mögen, besonders aber auch das Gutachten des Dr. Hezold, nach Eckardt und Selig bekundet; die Mißhandlungen des Ritter und des Wunderlich sich befanden, erwiderte Topf:" Da kommt nicht in so welchem aus dem Verlauf der dem Wunderlich beigebrachten Schuß- Fuhrmann haben auf der Straße stattgefunden. Dort wurden außer großen Massen!" Andererseits riefen einige Draußenstehende: wunde angenommen werden muß, daß der Verlegte im anderen namentlich der Handelsmann Bischof in brutaler Weise Da warten wir, bis die Polizei kommt!" Ein ruhiges Warten er- Augenblick des Schusses mit erhobenem Arm stand, gemißhandelt. Es geschah dieses, nachdem Franke geschossen und durch folgte jedoch nicht, vielmehr drängten die Bergleute gegen die ebenso die Aussage verschiedener Beugen, daß Wunderlich und Liebau Rühlemann abgeführt war, und die im Saale verbliebenen Sozialdemovon den Mittelthür zwischen Flur und dem Vorraum, welche von innen zu nüppel bezw. Gummischläuche in jenem Moment bei fraten, nach Bischof's Angaben höchstens 17 an der Zahl gehalten wurde, und es entspann sich nun ein Kampf zwischen den sich geführt haben. Berglenten hinausgeworfen worden waren. Wie oben schon anBergleuten und den im Saale Befindlichen, indem das Oberlicht- Das Gericht hat bei dieser Sachlage das Vorhandensein eines gedeutet, hat sich hierbei der Angeklagte Köhler in einer fenster der Mittelthür zertrümmert und durch die gewaltsam Nothwehrzustandes nicht negirt, es ist aber der Ansicht, daß Frante feinen Pflichten als Polizeibeamter völlig Mittelthürzertrümmert geöffnete Thür mit Stöden herein- und herausgeschlagen wurde. über die Grenzen der Vertheidigung hinausgegangen ist, aber nicht widersprechenden Weise verhalten. Anstatt die durch Die Bergleute befanden sich bei weitem in der Mehrzahl, in einer Weise, die seine Straflosigkeit bedingen könnten. Franke den Tumult und das Schießen in hohem Maße aufgeregten Gedenn bon den Versammelten, welche mit Frauen und wußte schon vorher, daß es zu Thätlichkeiten kommen fonnte, denn, müther zu beschwichtigen, von Mißhandlungen abzuhalten und Ruhe er die Bergleute au Kindern kaum 60 gezählt hatten, waren sehr viel, nament- wie er selbst angiebt, war er vorher mehrfach gewarnt und auf eine und Ordnung wiederherzustellen, reizte lich Frauen und Kinder, geflüchtet. Die Zahl der Bergleute Absicht der Bergleute, die Versammlung zu stören, aufmerksam Thätigkeiten an. Sein zweites Opfer war der Handelsmann Bischof; ist nicht mit Sicherheit festgestellt worden, den Angaben, gemacht worden, wußte auch, daß die Bergleute gegen ihn auf- als derselbe den„ Kronprinzen" verließ, und sich nach der welche dieselbe auf 80, 100 und mehr ein Zeuge sprach sogar von gebracht waren. Er hätte angesichts der drohenden Haltung Ecke der Ramthorstraße zu begab, schrie Köhler:" Rasch, rasch, gegen 200 fchägten, ist seitens der Bergleute ein wesentlicher seiner Gegner gleich in die Küche fliehen können, da er sich mit jetzt kommt Bischof, den könnt Ihr todtschlagen, da folgt Widerspruch nicht entgegengesetzt worden. seinen Genossen den Angreifern gegenüber in großer Minderheit sah, nichts darauf!", worauf dann Bischof zu Boden geschlagen Es liegt sehr nahe, wer den Streit begonnen hat. Es wäre er hätte mit dem geladenen Revolver in der Hand sich zurückziehen worden ist. Dies ist von Westphal und Bischof mit Bestimmtheit widerfinnig anzunehmen, daß die fleine Zahl der Versammelten gegen tönnen, er hätte schlimmsten Falles in die Luft schießen, er brauchte bekundet worden. Der Zeuge Wallbaum hat erklärt, daß jedesmal eine viel größere Menge von Andrängenden, denen der Eintritt vom nicht dreimal, nicht direkt nach den Köpfen der Angreifer zu schießen. wenn ein Mann aus dem Lokale herausgeworfen worden sei, ein Wirth und vom Einberufer, vom letteren schon Tage vorher, ausAls Franke sich in der Küche befand, wurde er von dem Polizeisergeant gerufen habe: Das ist auch einer!", drücklich untersagt worden ist, die Offensive ergreifend, thätlich vor- Polizeiwachtmeister Rühlemann und dem Polizeisergeanten Köhler, worauf der Mann von den Spalier bildenden gehen sollte. Die vorangegangenen Drohungen und Aeußerungen denen erst auf den energischen Ruf:" Im Namen des Gesetzes!" die Bergleuten geprügelt worden sei, daß dies aber vou todtschlagen und leerprügeln seitens einzelner Bergleute stellen Küchenthür geöffnet wurde, verhaftet und von Mühlemann abgeführt. Köhler und kein anderer gewesen, folgt aus den Aussagen der es als sehr unwahrscheinlich hin, daß die letzteren, den Schutz der Köhler erschien bald darauf wieder in der Küche und rief: Raus, übrigen, den Köhler belastenden Zeugen, außerdem hat die umfang" ... Millionen ein .01 reiche Beweisaufnahme feinen Anhalt bafür geboten, daß während Die beiden Bizepräsidenten Frhr. von Heereman und! Der Fall zeigt, wie gewissenhaft der Sanitätsschutz von den Agrariern bisweilen gehandhabt wird wenn es baterder ganzen Schlägerei ein anderer Polizeibeamter außer Stöhler und Dr. Krause wurden durch Zguruf wiedergewählt. Rühlemann, welch letzterer den Franke fortführte, zugegen geDie hierauf fortgefegte Berathung des Etats des Ministeriums ländisches Vieh ist, das erkrankt. Diese Doppelansicht von wesen ist... des Innern verlor fich größtentheils in Einzelheiten. Von verFuhrmann wurde von Köhler beim Herauswerfen auch den fchiedenen Rednern wurde geklagt über die Bevorzugung des Adels der Seuchengefahr erklärt sich leicht: Seuchen jenseits der Berglenten als: auch so einer" bezeichnet und unmittelbar darauf in den höheren Verwaltungsstellen, über die ungleiche Behandlung Grenze bringen den Agrariern mit Hilfe der Regierung darum werden sie liebreich protegirt. mit einem harten Gegenstand auf den Kopf gehauen!... Die der Polen, über konfessionelle Friedhöfe und andere Dinge; ja Schlägerei ist eine sehr blutige gewesen. Das ist von ber- felbst das hohe Lieb vom ländlichen Arbeitermangel und von zu Nationale Seuchenfälle aber bringen den Interessenten deshalb werden sie von den schiedenen unbetheiligten Beobachtern in überzeugender Weise ver- milder Bestrafung des Kontrattbruchs der Arbeiter wurde wieder empfindliche Schädigungen Agrariern möglichst vertuscht. fichert worden. Das dem„ Kronprinzen" gegenüberliegende Bott- angeſtimmt. mann'sche Haus enthielt bald eine große Zahl von Verwundeten und Von Wichtigkeit ist das, was der Minister des Junern über Berfolgten, die sich zum Theil auf dem Boden des Hauses bis feinen Schießerlak ausführte: zur Abendstunde verborgen hielten. Das bezeugt Wallbaum. Der Zeuge Erdmenger, welcher nach seiner Angabe dem Treiben beider Parteien völlig völlig passiv passiv und unparteiisch gegenübersteht, bezeichnete das Verhalten der Berglente als vichisch, und der Zeugin Holz, einer alten Frau, wurde auf ihren Ausruf:" Giebt's denn feinen Gott im Himmel mehr!" geantwortet: alt den Rachen, sonst friegst Du eins in die Fresse!" Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß m. E. der Gebrauch der Waffen zum Zwecke des Flachschlagens und Blind schießens tein Gebrauch, sondern ein Mißbrauch ist. Wenn das Signal zum Waffengebrauch gegeben ist, darf es unter feinen Umständen dem einzelnen Mann gestattet sein, blind zu schießen.( Unruhe.) Wenn ber Befehl gegeben wird, jezt mit der Hiebwaffe einzuhauen, muß scharf vorgegangen werden. Wohl ist zu überlegen, wann nur mit der Hiebwaffe, wann nur mit der Schußwaffe vorgegangen werden soll, aber dies muß energisch geschehen. Ich kann mir aber wohl den Fall denken, daß er sagt, ich wünsche zwar mit den Schußwaffen vorzugehen, aber es soll maßvoll geschehen, es foll z. B. blos auf die unteren Extremitäten gefchoffen werden.( Gelächter links.) Diese Auslegung des Schießerlasses betveist, wie berechtigt unsere daraus hergeleiteten Befürchtungen sind. Treffend erwiderte Abg. Dr. Wiemer( fri. Bp.) Herrn v. d. Nede: Der Polizist, der diesen Erlaß ganz sicher versteht, muß ein so intelligenter Mann fein, daß er fofort ins Ministerium berufen werden könnte.( Heiterfeit.) Ob das Schießen auf die unteren Extremitäten von den Getroffenen als Milde empfunden werden wird, scheint zweifelhaft.( Sehr richtig!) Bei Abmessung des Strafmaßes ist folgendes in Erwägung gezogen worden. Die Verhandlung hat ergeben, daß die Urheber des bedauerlichen, die öffentliche Ordnung und Sicherheit grob verlegenden Exzesses die Berglente gewesen find. Mögen diefelben darüber erbittert und gereizt gewesen sein, daß sie laut öffentlicher Bekanntmachung von einer öffentlichen Versammlung ausgefchloffen fein sollten, ein Recht, in der festgestellten Weise sich den Eintritt in das Versammlungslokal unter Drohungen und Gewaltthätigkeiten zu ergivingen, stand ihnen in keiner Weise zu; ihr Verhalten nach gestattetem Eintritt involvirt einen groben Mißbrauch des Entgegenkommens von der anderen Seite. Bei allen rohen Ausschreitungen, wie sie namentlich beim Hinausbefördern der Vereinsgenossen und besonders auf der Straße erfolgt find, war indeß zu berücksichtigen, daß die Bergleute durch die Schüsse Franke's und durch die Verwundungen in große Aufregung verfest, auch durch Köhler's pflichtwidriges Verhalten erst recht zur Mißhandlung der Mitglieder des Arbeiter- Bildungsvereins und deren Freunde bestinnnt, wohl auch dadurch in die irrthümliche Mei- Daß die Herren Frhr. v. 8edlik und Graf zu Limburgnung verfekt worden sein mögen, daß Gewaltthätigkeiten an Stirum sich mit dem Erlaß einverstanden erklärten, will nicht viel den Gegnern eines reichstreuen Vereins, namentlich an den sagen. Wenn sie aber der Ansicht Ausbrud gebett, der Erlag fei Anhängern der sozialdemokratischen Bestrebungen nach dem von der Sozialdemokratie mur agitatorisch ausgenutzt, um den Minister Gesetze minder streng zu ahuden sind. Es fallen diese Momente des Innern persönlich anzugreifen, so befinden sich die Herren in mildernd in die Wagschale, teinesfalls aber so, daß auch nur in einem großen Irrthum. Als ob uns etwas daran liegt, daß Frhr. einem Falle von einer immerhin empfindlichen Freiheitsstrafe ab- v. d. Recke entlassen wird! gesehen werden könnte. 10 G ais 25m Und nun vergleiche man die Strafen aus den opio Eisleben mit denen aus Dresden: H Liebau, Rädelsführer, schlug er- Moritz als Mädelsführer 8 Jahre barmingslos mit einem Gummi- Zuchthaus, schlauch, in den eine Schraubenmutter eingebunden war. Neun Monate Gefängniß und begnadigt! Köhler forderte als Beamter die Bergleute auf, die Sozialdemokraten todtzuschlagen. 6 Monate Gefängniß und begnadigt! Die an den Mißhandlungen betheiligten Berglente Wunderlich 6 Monate Gefängniß, Glah 4 Monate Gefängniß, Breithaupt 1 Woche Gefängniß, Mempert 1 Monat Gefängniß, Bich 3 Monate Gefängniß, Günther 3 Wochen Gefängniß, Döttneyer 4 MonateGefängniß, Frick 3 Wochen Gefängniß, begnadigt! dodal Jm gleichen Falle( aber nicht als Beamte, fondern als ange trunkene Arbeiter) Swahr zehn Jahre Zuchthaus, Schmieder 9 Jahre Zuchthaus, Wobst 7 Jahre Zuchthaus. In gleichen Falle Gedlich 7 Jahre Zuchthaus, Leiber 6 Jahre Zuchthaus, Pfeifer 6 Jahre Zuchthaus. it indnd Der Bergmann Hoffmann, der Geißler und Hecht im gleichen nur unter der tumultuarischen Falle je 4 Jahre Gefängnis. Menge gewesen, aber des Mit schlagens nicht voll überführt war, freigesprochen. Wir sehen jetzt, daß es mit dem Hauen und Schießen blutiger Ernst ist und wir werden uns das Recht, die Interessen der Bebölferung hier gegen eine fonfervative Majorität zu vertreten, nicht verschränken lassen. Morgen wird die Berathung fortgesetzt. gratis shit Der Umfall des Zentrums. in der heute abgehaltenen Sigung der Budgetkommission in Das Tagesereigniß ist der Umfall des Zentrums Bezug auf die Militärvorlage. Vor einigen Tagen hatte ein Theil der Zentrumsmitglieder in der Budgetfommission noch gegen die Vermehrung der Artillerie geftimmt, worauf dieselbe nur mit 11 gegen 10 Stimmen angenommen wurde. In der heutigen Sigung berlangte der Bentrumgsabgeordnete Gröber Aufschluß über die politischen und militärischen Gründe der Vorlage, weil die Motivirung derselben ihm nicht genüge und ihn nicht zur Bewilligung bestimmen könne. Dresdener Zuchthauskurs. Die Veröffentlichung des Dresdener Journals", die das Urtheil des Dresdener Gerichts rechtfertigen sollte, hat offenbar die reaktionäre Presse arg enttäuscht, enthielt sie doch keine Einzelheit, die wir nicht zur Begründung unserer Auffassung schon vorher mitgetheilt hätten. Diese Enttäuschung verräth sich in den delirirenden Schimpfergessen, die jetzt verübt werden. Würde man sie ernst nehmen, so müßte man fragen: Um wieviel verächtlicher ist die Gesinnungsrohheit diefer gebildeten Leute, die in vermuthlich alkoholfreiem Zustande die gemeinsten Verleumdungen gegen politische Gegner speien, wahrhaft„ viehische" Mißhandlungen an der öffentlichen Moral verüben, als jene Arbeiter, die in der Trunkenheit unentschuldbare Ausschreitungen begehen. Die Berliner Neuesten Nachrichten", die wie ihre ganze Gesinnungssippe mit keinem Wort den Eislebener Parallelfall zu erwähnen gewagt haben, schreiben: " „ Nach dem zusammenfassenden Urtheil des Vorwärts" ist das eine trunkene Brügelei, wie sie täglich vorkommen". Er muß seine Leute kennen. Der Vorwärts" hat wohl ein Wörtchen vergessen: er hat fagen wollen wie sie täglich vorkommen sollten". Dent mit diesen denkbar schwersten Ausschreitungen, wie sie in Löbtau borgekommen sind, stehen wir ja eigentlich schon mitten drin im fozialdemokratischen Schreckensregiment, das mit Mord und Todtschlag gegen alle die wüthet, die die von ihm gepredigte Arbeitersolidarität nicht anerkennen wollen, In Wahrheit die Herrschaft gewissenloser Hezer, die hinterher, wenn die Verbrechen vollbracht sind, mit einem Naffinement souders gleichen, nicht sich selbst, sondern der bürgerlichen Gesellschaft die Schuld beimessen." " rod sid.& nat Auch das sächsische Regierungsorgan, das Dresdener Journal", macht den blöden Versuch, die Schuld des tragischen Ereignisses von den Seinigen abzuwälzen und die Sozialdemokratie zu belasten. Das Journal" erklärt: An diesem Straffalle ficht man wieder die furchtbaren Früchte der sozialdemokratischen Frrlehrent. Verblendet von der eingeimpften unbedingten Solidarität" der Arbeiter und beherrscht von der anstandslosen, mit schrofftem 8wvange durchzuführenden Unterordnung unter die von den Organifirten" aufgestellten Bes bingungen, griffen die Verurtheilten friedliche Arbeiter an, die von ihrem Selbstbestimmungsrechte Gebrauch machten und, statt im Kampf, im Frieden mit ihrem Arbeitgeber leben wollten.... Der Ausgang des Strafverfahrens in dem Löbtauer Falle ist ein harter Schlag für die Leiter der Sozialdemokratie... Wie ein Blikschlag erhellt der Thatbestand dieses Falles den Abgrund der Zuchtlosigkeit und Verworfenheit, in welchen die bürgerliche Gesellschaft gestürzt werden würde, wenn die Sozialdemokratie zur Herrschaft käme. Ein heilfamter Schreden muß auch den bethörten Genossen in die Glieder fchlagen, wenn fie erkennen, wohin die Hegerei derer führt, die fich als Freunde der Arbeiter aufspielen. Dies verhehlen sich auch die Führer nicht; daher das Wuthgeschrei, das fie in allen ihren Blättern erschallen laffen." Der von diesem Verlangen offenbar vorher unterrichtete Kriegsminister beeilte sich, dem Wunsch des Abg. Gröber nach zukommen und gab eine Schilderung der europäischen Lage und der Dreibundsverhältnisse, daß einem die Haare zu Berge stehen konnten. Der gewünschte Erfolg blieb nicht aus. Der Abg. Müller- Fulda erklärte, daß, hätte er früher gewußt, was Wir stellen nochmals fest: Der Löbtauer Erzeß hatte er heute wisse, er alsdann für die Artillerievorlage gestimmt hätte. Bebel übernahm es, die Schwarzmalerei gebührend zu nichts unmittelbar mit Politik oder Gewerkschaftsbewegung zu beleuchten. Die europäische Situation habe sich gegen früher thun. Die Anklage lautete gegen feinen der Ver nicht verschlechtert, sondern verbessert. Was der urtheilten auf Vergehen wider§ 153 der Gewerbe Striegsminister mitgetheilt, leide an starker Einseitigkeit, man Ordnung. Niemand wurde verurtheilt, weil er andere schildert in den lebhaftesten Farben was Rußland und Frank Arbeiter durch Anwendung körperlichen Zwanges zur reich für die Entwickelung ihrer Militärorganisation gethan, Theilnahme an Verabredungen zum Behufe der Erlangung verschweige aber, was in Deutschland dafür geschehen sei. günstiger Arbeitsbedingungen zu bestimmen" versucht hätte. Daß das Zentnim sich von den Ausführungen des Kriegs. Das ganze Strafverfahren selbst beweist die Lügenhaftigkeit Bie aber ist das zu erklären? Nun es genligt, darauf hinzuweisen, ministers habe überzeugen. lassen, geschehe, weil es sich der Vertheidiger des Urtheils im„ Dresd. Journal." daß in Eisleben der Staatsanwalt Göße zur Entschuldigung Mit diesem Versuch, den Verurtheilten politische Motive der Bergleute vorbrachte, es komme auf die politische Gefiunung überzeugen lassen wollte. Nachdem das Zentrum bei der der Thüter an, auf der einen Seite Leute, welche Flottenvorlage getheilt gestimmt habe, tönne es jetzt dasselbe zu unterschieben und die That derselben in Zusammenhang den Staat und die Gesellschaft retten( Mit Roh- Schauspiel seinen Wählern nicht wieder bieten und so hätten mit der Politik und der Sozialdemokratie zu bringen, dürften heiten und Prügeleien? D. Ned.), auf der anderen solche, die Erflärungen des Kriegsministers ihren Zweck erreicht, das aber die offiziösen Fürsprecher der Dresdner Richter ihren die Alles um stürzen und verderben wollen. Im Zentrum werde nunmehr für die ganze Vorlage stimmen. Schüßlingen teinen guten Dienst erweisen. Die gute Gefimming" wurde bei den Berglenten in Eisleben Das Zentrum demaskirt sich mit jedem Gerichtssaale selbst hat die Politik teine Rolle gespielt. Die mildernd ins Feld geführt, und mit Erfolg. Die Vermuthung Tage mehr als Regierungspartei; darüberfälschliche Hineinziehung des politischen Elements durch den schlechter Gesinnung" soll nach der Meinung des Dresdener tann nichts mehr hinwegtäuschen. Offiziofus die hohen Strafen begründen, das nemit er gleiches Necht für Alle. Politische Uebersicht. Berlin, den 14. Februar. Der Reichstag nimmt fidh Beit mit dem Invalidengesetz. Heute kamen nur bier Redner zum Wort jede Nede war aber fünfpiertel Stunden lang, und so mußte, da noch acht Redner gemeldet sind, die Debatte vertagt werden, und es ist nicht einmal ficher, ob sie morgen zu Ende gehen wird. Agrarischer Sanitätsschutz. Offiziofus enthält aber die Zumuthung gegen die Richter, daß diese nicht als ruhige und objektive Richter das Vorkommniß betrachtet und beurtheilt hätten, sondern daß sie sich von Das nationale Vieh hat dieselben merkwürdigen Eigen- politischen Motiven, von Feindschaft gegen die Sozialschaften wie die nationalen Viehbefizer. Es ist der Inbegriff demokratie bei ihrer Urtheilsfindung hätten beherrschen aller Tugenden, nur aus dem Grunde, weil es eben in lassen. Wäre die Vertheidigung der Dresdener Geschworenen nationalen Ställen aufgewachsen ist. Ein Schritt jenseits der und Richter durch das" Dresdener Journal" nicht eine Landesgrenze- und Vieh und Viehbesiter sind nur ein lügnerische, so wäre das Urtheil ein politisches KlaffenSammelbegriff für die abscheulichsten Laster. Das ist das Tendenzurtheil. geographische Wunder! Wenn endlich die reaktionäre Presse sich wohlgemuth aufMan stelle sich so ein ungermanisches Stück Vieh vor. spielt und glauben machen möchte, das Dresdener Urtheil sei Sinnt es auf etwas anderes, als die nationalen Thiere durch ein harter Schlag für die Sozialdemokratie", so wird ihr Heute sprach der Nationalliberale Hofmann, der heimtückische Seuche anzustecken, ihre reinen Seelen, Klauen auch dieser Versuch, dem Zorn der öffentlichen Meinung zu reichsparteiliche Agrarier amp, der Bilde" und Liberale und Mäuler schandbar zu verderben, harmloses Geflügel zu entrinnen, vergeblich bleiben. Wollten wir in dieser Sache Rösicke und der Antisemit Ra a b. Von den vier Reden Pestträgern zu machen, und den Menschen die lieben Haus- unser Partei Interesse betrachten, so könuten wir den verdient blos die Röfice's Beachtung, der die deutsche Arbeiter genoffen zu verhunzen. Ein Seuchenfall jenseits der Grenze Dresdener Richtern unfern Dant aussprechen. Denn das versicherung im Allgemeinen und die Juvalidenversicherung, gefährdet die ganze Welt, insonderheit das theure Vaterland. Zuchthaus Urtheil hat Hunderttausende emporgerissen, hat in namentlich auch das vorliegende Gesetz einer äßenden Stritit Deshalb müssen die Grenzen streng abgesperrt werden. dem Gleichmüthigsten zornige Empörung entfacht, hat Sym unterwarf. Gamp's Versuch, Rösicke zu widerlegen, und die Dahingegen ist dieselbe Seuche diesseits der Grenze ein ganz pathien für die kämpfende Arbeiterklasse bis tief in die Streise Junker aus Liebesgaben- Empfängern in Riebesgaben- Spender unschuldiges und unschädliches Vergnügen, so eine Art Jugend- des Bürgerthums erwedt. Sind die Löbtauer Bauarbeiter wie die Reaktionszu verwandeln, miglang kläglich. Der Antisemit war agrari- übermuth des im Gefühl seiner germanischen Kraft einmal scher als der Agrarier und fang als deutscher Mann" ein bischen Seuche spielenden Viehs. Der große Sprecher des blätter behaupten nur deswegen mit so schweren byzantinische Lobeshymnen auf die Regierung. Bundes der Landwirthe, der Diederich Hahn, hat dies nationale Strafen belastet worden, weil sie abhold waren der fulturDie Interpellation Johannsen ist zwar für morgen Wunder neulich im Reichstag so zusammengefaßt: Gegen das feindlichen Ueberstunden- Arbeit, weil sie der sozialdemokratimit auf die Tagesordnung gefeht, wird aber erst Donnerstag ansteckende ausländische Viehgesindel luftdichte Grenzschen dee der materiellen und sittlichen Erhebung der vorkommen. Es ist nöthig, daß, wer die Besprechung der sperre! Im Inlande aber bedarf es keiner Gehöftsperre; Arbeiterklasse nachleben wollten nun denn, so wären sie Interpellation wünscht, sich dann zeitig einfindet, weil hier find Seuchen offenbar nicht ansteckend, dieweil es na Märtyrer der höchsten und werthvollsten Kulturgedanken und 50 Stimmen für die Besprechung nothwendig sind. ihre Leiden wären ein Verdienst um den Fortschritt des menschlichen Geschlechts. Preußisches Abgeordnetenhaus. tionale Seuchen sind. primm Die Presse der Staatserhaltenden" versteht trefflich, det Tragit des Dresdener Prozesses ein Satirspiel anzureihen, deffen grotesker Spott gegen diejenigen zielt, die vertheidigt werden sollen. * Nach solcher Geheimlehre handeln dann natürlich auch die überzeugten Agrarier; freilich führt diese Ueberzeugungstreue Die heutige Sigung des Abgeordnetenhauses begann mit einem manchmal zu gerichtlichen Unannehmlichkeiten. Ein Beispiel. schüchternen Proteft gegen die bisherige Geschäfts. Vor der Marburger Straftammer hatte sich der Guts Leitung feitens des Präsidenten v. röcher. Nach pächter Pfeffer wegen Uebertretung des Viehseuchen- Gesezes der Geschäftsordnung wird das Präsidium zu Beginn jeder Legis zu verantworten. Pfeffer ist der Pächter des Freiherrlich laturperiode auf die Dauer von vier Wochen und erst nach Ablauf v. Stumm'schen Hofgutes in Rauisch- Holzhausen- dem durch Bis über die Grenzen des Reiches hat das Dresdener des Herrn v. Kröcher durch Zuruf erfolgt war, beantragte heute bei Bauernlegen zusammengekauften Landsiz eines Bruders des Urtheil das größte Aufsehen erregt. Aus 3 ürich wird uns eine Resolution der dortigen akademisch sozialwissender definitiven Wahl der Abg. Dr. Langerhans( fri. Vp.) Wahl Königs Stumnt. Surch Stimmzettel, obgleich der Abg. Stengel( L.) wiederiun Bu Pfeffer hatte von der in seinem Stalle herrschenden schaftlichen Vereinigung, der neben Studirenden Züricher ruf gewünscht hatte. Es ist den Freifinnigen nicht zu verdenken, Maul- und Klauenseuche keine Anzeige erstattet, obwohl er Bürger angehören, übermittelt, die wir unter der reichs wenn sie die einzige, sich ihnen bietende Gelegenheit ergreifen, um über den Ausbruch der Seuche nicht im Zweifel war. Er hat herrlichen Preßfreiheit nicht abbruden können, deren Inhalt durch Abgabe weißer Stimmzettel Herrn v. Kröcher ein Mißtrauens- sogar die Milch ruhig weiter verkauft, nur eine Sympathie- Erklärung mit den Dresdener Verurtheilten votum zu ertheilen. Daß Herr v. Kröcher trotzdem gewählt werden besorgt, daß die Sache nicht ins Kreisblatt" fäme. Die und eine scharfe Absage gegen den Zuchthauskurs bedeutet. würde, stand von vornherein fest, aber es ist eben ein Unterschied, Straffammer Marburg hatte den Agrarier- milde wie ob ein Präsident fich das Vertrauen der gesammten Boltsvertretung| Richter manchmal sind zu 135 M. Geldstrafe verurtheilt. erfreut und ob er von vornherein cine Partei gegen fich hat. Das Resultat der Wahl war, daß von 295 Zetteln 259 auf Herrn v. Kröcher, Der Staatsanwalt legte Revision ein, die auch Erfolg hatte. Zum Bombenschwindel. Wir haben bereits berichtet, daß 27 auf Herrn b. Köller, 1 auf Abg. v. Niepenhausen lauteten und In dem erneuten Verfahren wurde Pfeffer nur zu sechs die Rathstkammer des italienischen Konfulargerichts die Anklage auf 8 unbeschrieben waren. Wochen Gefängniß verurtheilt. ein in Alexandrien geplantes Attentat auf den deutschen und Der Kaiser hätte also den geplanten Abstecher nach Egypten ohne jebe Lebensgefahr unternehmen können, und man hat auf der Hohenzollern" beim Einlauf des Alexandrinischen Bombenmärchen umsonst gebangt.aid jod pling Raiser wegen Mangels aller Beweise fallen gelaffen Tageszeitungen an die Abonnenten am Orte der Druderei zu sein. Mun wurde der Angeklagte wegen Unglaubwürdigkeit bes hat und nur Anklage wegen gewöhnlicher anarchistischer Umtriebe werden durch die vorstehende Bestimmung in ihrem Betriebe nicht Beugen freigesprochen, dieser selbst aber im Sigungsfaale beschränkt." erhebt. Das„ Berliner Tageblatt" bringt hierzu noch die folgende berhaftet. Das ganze Gesetz ist in erster Linie bestimmt, die sozialdemo Meldung: Daß die aufgefundenen Bomben von einem fratische Landagitation lahm zu legen dadurch, daß Druckschriften nicht Chronik der Gewaltthätigketten. in diesem Metier bewanderten Lockspikel hergestellt mehr vertheilt werden dürfen. Ganz besonders soll damit die Ver( Vergleiche zum Dresdener Zuchthaus- Prozeß.). beim Wirth Pinelli insgeheim niedergelegt wurden, breitung der Mecklenb. Bolts- 3tg." auf dem Lande eingeschränkt Wegen schwerer Mißhandlungen hatte sich in Hagen ein Schußist gleichfalls fonstatirt, ja der verhaftete Spigel hat bereits werden. Das wird natürlich nicht geschehen. Wohl werden die mann vor der Straffanimer zu verantworten. Er hatte in der Nacht ist gleichfalls konstatirt, ja der verhaftete Spigel hat bereits Expedienten des Rostocker Parteiblattes auf dem Lande am des 26. Juni v. J. zu Wehringhausen den Former Emil S. und den ein diesbezügliches Geständniß abgelegt. Die Aften des auf Sonntag ihre Abonnenten nicht bedienen tönnen, diese aber fann Maurer Anton W. mit seinem Säbel trattirt. Zwei Schutzmänner eine minimale Bedeutung reduzirten Prozesses wurden dem Appell niemand hindern, sich ihr Exemplar in der Expedition abzuholen. hatten sie auf dem Trottoir stehen sehen und hatten sie aufgefordert, hofe in Antona übermittelt." Für diejenigen, welche das Blatt durch die Poft beziehen, wird durch sich zu entfernen. Das geschah auch. S. ging darauf in eine Wirthdas neue Gesez absolut nichts geändert. fodenden Gegner unter Umständen recht unbequem sein und unsere Gleich hierauf hörten die jungen Leute, es waren ihrer vier, die Auf der anderen Seite wird das Gesetz auch für die froh- schaft und holte Bramutwein. Bei seiner Rückkehr klopfte er mit einem Gläschen an die Schnapsflasche und sagte: Timm, Timm". Barteigentoffen werden dafür sorgen, daß sich das Sonntags- bei den Schuhleute im schnellen Lauf herankommen. Sie liefen fort und Sozialistengesetz für diese als eine zweischneidige Waffe erweist. die Schuhleute Hinterbrein. Plöglich erhielt S. einen Säbelhieb von Die Erhebungen über die Verhältnisse der im Gastwirths- hinten über den Kopf, daß er besinnungslos zur Erde fiel. Der Schugmann, gewerbe angestellten Personen sind mit den mündlichen Ber- der den Säbelhieb ausgeführt hatte, verfolgte darauf die anderen und nehmungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die im November v. J. hieb den Maurer V. noch mehrere Male mit seiner Waffe über die dram® Alst be Die preußischen Ministerstühle vor der kommission für Arbeiterstatistit stattfanden, ab- Schulter. Dann begab er fich zurück, frug, als er den am Boden follen wieder einmal wadeln. Ein Ministerialdirektor aus dem geschlossen. Die Protokolle und Stenogramme über diese mündlichen liegenden mißhandelten S. fah: Was ist das für ein Sch...." Stultusministerium hatte türzlich in wenig verblümter Weise dem Bernehmungen find jetzt im Heft 16 der Druckfachen der S. f. A. und hieb nun nochmals mehrere Male auf denselben ein. Nach, den Landwirthschaftsminister unangenehme Wahrheiten gesagt, und da erschienen. Die sehr umfangreichen Vernehmungen, die vier Tage Aussagen des Angeklagten und feines Kollegen wollen die Schußleute die Verfion ungeht, daß der Ministerialbirettor im Einverständniß in Anspruch nahmen und über die wir seinerzeit eingehend be- durch die jungen Burschen beschimpft sein. Die Verwundungen, die mit seinem Chef gesprochen habe, so wird angenommen, entweder richteten, haben ein sehr wertvolles Material für die in Betracht S. davongetragen hat, waren erheblicher Natur. Auf dem HinterHerr von Hammerstein oder Herr Bosse werde demnächst den Auskünfte und Ansichten einander widersprechen; insbesondere 4 Zähne ausgeschlagen, auch zeigte das Gesicht verschiedene Kontommenden Fragen zu Tage gefördert, wobei allerdings vielfach die topfe hatte er eine scharffantige Wunde, außerdem waren ihm Kampfplag verlassen. Der Landwirthschaftsminister v. Hammerstein ist übrigens schon Norddeutschland und denen in Süddeutschland bemerkbar, der unter steif fei und ihm der Kopf noch schmerze. Der Schußmann wurde Der Landwirthschaftsminister v. Hammerstein ist übrigens schon macht sich öfter ein scharfer Gegensatz zwischen den Verhältnissen in fustonen. Der Berlegte behauptet, daß noch heute seine Kinnlade wiederholt mit anderen Mitgliedern der Regierung in öffentlichen Widerspruch gerathen. In den Wandelgängen des Reichstags wird anderem in der Kellnerinnenfrage unversöhnlich erscheint. zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilt. ใน ชื่อ นาย 3. B. erzählt, die Nede des Ministers über die Zucker Produktion MoIfenbuhr's, wurde in der Kommission von einer Erörterung Auf Vorschlag des Berichterstatters der Kommission, Genossen auran de modaAusland. Amerika enthalten, daß das Auswärtige Amt gegen ihre Auf der mündlichen Bernehmungen vorläufig noch abgesehen; der Berichts zodpDefterreich- Ungarn. an opitis Deutsches Reich. #stis nahme in den amtlichen stenographischen Bericht Einsprucherhoben habe und die stärksten Stellen im Einverständnis mit Sem Präsidium des Abgeordnetenhauses bei dem Abdruck fortgeblieben seien. Nun liest man auch in der Frankf, 8tg." einen Artikel über die jüngste Rede des Freiherrn v. Hammerstein betreffs der Lehrer auf dem Lande und der Antwort des Ministerialdirektors Kügler. Der Berliner Berichterstatter des Blattes fügt hinzu: ind hun alost si teilbad fm Ausland. und in diesem seine Vorschläge aussprechen. ne aid thun calling Die Lösung der ungarischen Regierungskrise betrachtet Zum Befähigungsnachweis für Bauhandwerker wird der man jezt als unmittelbar bevorstehend. Aus Wien wird am Dienstag Rhein.- Weftf. 8tg." aus Berlin geschrieben:" Es erschien dem Reichs- telegraphirt: amte des Innern gerathen, vorläufig noch von der reichsgesetzlichen Regelung dieser Frage abzusehen und zunächst abzuwarten, welche Infolge, faiserlicher Berufung begaben sich Ministerpräsident Stellung die in der Errichtung begriffenen Handwerkerkammern dazu Baron Banffy, Honved- Minister Baron Fejervary, Finanzminister einnehmen werden. Wenn es nach den Abfichten des. Reichsamts v. Lucacs und Koloman Szell heute nach Wien. Eine wichtige EntEs bleibt abzuwarten, ob rhr. v. Hammerstein forrigirt des Innern gehen wird, werden sich die neuen Handwerkerkammern scheidung in der ungarischen Krise steht bevor. Dem„ Neuen Bester werden wird oder sich selbst forrigirt. Gewöhnt ist dieser von auerft mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen und darüber ihre Journal" zufolge hat Baron Banffy bereits Ende voriger Woche bes wechselnden Impulsen beherrschte Herr ja längst an folche Gutachten abzugeben haben. Aber ob das Reichsamt mit dieser an folche Gutachten abzugeben haben. Aber ob das Reichsamt mit dieser Korrekturen. Er hat oft am nächsten Tage zurüdgenommen, was er Auffassung durchbringen wird, ist zweifelhaft geworden. Inzwischen dingt die Demission des Gesammt- Kabinets unterbreitet. gesagt hat. Als er in der Verhandlung über die Fleischnoth hat nämlich, wie sich bestätigt, die bayerische Regierung im Reichstage sprach, hat er seltsame Behauptungen aufgestellt beim Bundesrath den förmlichen Antrag gestellt, der Novelle zur aaghi Schweiz.nunt mit Bezug auf die Hanſaſtädte und auf Amerifa. Im amtlichen Gewerbeordnung eine Bestimmung betreffs der Wiedereinführung Zürich, 10. Februar.( Eig. Ber.) Während in der Presse die Stenogramm fehlen ganze Stücke dieser Rede. Es wäre des Befähigungsnachweises im Baugewerbe einzufügen. Hierüber Frage der Einführung des Tabatmonopols zur Finanzirung der intereffant, zu erfahren, wer ihre Weglassung bewirkt und ange- finden gegenwärtig lebhafte Verhandlungen zwischen den Bundes- Kranten- und Unfallversicherung erörtert wird, tommen ordnet hat." regierungen statt, und es gewinnt den Anschein, daß der bayerische die Bauern und schlagen zu diesem Zwecke die Einführung einer eidWir würden annehmen, daß Herr v. Hammerstein recht bald Antrag, dem im Reichstage eine Mehrheit gewiß wäre, auch im genössischen Biersteuer vor. Am Sonntag hielt der schweizerische von der Verpflichtung befreit werde, Minister- Reden zu halten, die Bundesrath zur Annahme gelangen wird." od silusido Bauernverband in Bern seine Delegirtenversammlung ab und da er nachher mühsam forrigiren muß, wenn der Herr Landwirthwurde beschlossen, den Bundesbehörden die Biersteuer zu empfehlen. schaftsminister nicht aller Agrarier Liebling und der Wille der Agrarier Umfange auf den im Eigenthum des Staates stehenden Mooren selbst Most oder Wein oder auch beides und sind daher nicht auf den Reutengüter auf den Mooren. Demnächst sollen in größerem Das ist die nackteste, egoistische Bauernpolitif. Die Bauern haben nicht oberstes Gesetz in Preußen- Deutschland wäre. Rentengüter ausgegeben werden, wenn die für die Befiedelings- Biertonium angewiesen, wohl aber die Arbeiter. Da voraussichtlich fähigkeit der Moore erforderlichen Vorarbeiten beendet sein werden. Brauer und Wirthe die Steuer auf die Konsumenten abwälzen würden, Agrarische Herzenswünsche wurden auf der am Dienstag abgehaltenen Generalversammlung der Steuer- und Wirth Ueber die Ursache des frühzeitigen Todes des Erb- so müßten fie in der Hauptsache die Arbeiter aufbringen und damit ihaftsreformer vorgeiragen. Ueber die Leutenoth" prinzen von Koburg- Gotha find verschiedene Gerüchte im Umlauf. Die Mittel, mit denen der Bund die Versicherung unterstügen will. Das referirte Bandrath von Glasenapp, dem auch am Freitag als mehrfach war von Selbstmord die Rede; jetzt wird in bürgerlichen wäre dann eine Sozialreform, die sich selbst bezahlt macht. Würde Führer der Konservativen in dieser Frage im Abgeordneten Zeitungen mitgetheilt, daß der Erbprinz, da er als Potsdamer sich mit dem Vorschlag der Bundesrath wirklich befassen, so bedeutete hause aufgetreten ist. Er befürwortete eine Resolution, die sich bem Spiele start zu fröhnen anfing, nach Darmstadt versetzt hinaus, die Biersteuer würde aber in Widerspruch ſtehen zu ber Offizier in Iodere Gesellschaft gerathen war und namentlich dies eine abermalige Verschleppung der Versicherung auf lange Zeit eng an ben Antrag der Konservativen im Abgeordnetenhauſe worden ist. Die Stranfheit, an welcher der Bring in entseglicher Tendenz der Bundesverfassung, die Lebensmittel möglichst wenig anschloß. Außerdem hatte Rittergutsbefizer von der Lehen- Schra Weise zu Grunde gegangen ist, hatte er sich durch schwere Bermit Böllen zu belegen und auch sonst nicht zu besteuern; beträgt mowo einen Antrag eingebracht, welcher in der schranken Beit zu Grunde gegangen ilk The botte er fich surch Es jei, boch ber schweiserliche Getreidezoll nur 30 Centimes pro Doppellosen Freizügigkeit mit zweijährigem Unterstützungswohnsitz fehlungen # " eine schwere Schädigung des platten Landes erblickt" und eine Be- 10 schreiben die patriotischen Blätter, für einen jungeu, lebenslustigen, zentner. Aus der Biersteuer wird also jedenfalls nichts werden. schränkung der Freizügigkeit in folgendem Sinne befürwortet: t mit Mitteln reich versehenen Fürstensohn nicht leicht, sich den Ber- Bern, 10. Februar.( Gig. Ber.) Im Kanton NeuenUnverehelichten Personen unter zwanzig Jahren ist der Wechsel führungen der Großstadt zu entziehen. Der Erbpring scheine diejen burg soll die kantonale Bolts( Alters) Versicherung ihres Wohnsizes nur in Begleitung ihrer Eltern, oder mit Ge- gefährlichen Verlockungen in besonders hohem Maße unterlegen zu am 1. Mai ins Leben treten. Die schweizerischen Zollnehmigung derselben, oder ihres Vormundes und der Ortspolizei lein. Er zog sich dabei ein zeiden zu, das schnell einen ungewöhn- einnahmen betrugen im Jahre 1898 mit 48 807 512 Fr. um Ortspolizeilich bösartigen Charakter annahm. Das Krankheitsgift hatte den 909 002 Fr. mehr als 1897, die Einnahmen an Patents behörde gestattet." Von den sonstigen Klageliedern über die Leutenoth geben wir das Körper bald so vollständig durchsetzt, daß jeder Stampf dagegen ausgebühren von Handelsreisenben 296 520 Fr., um 83 610 Fr. mehr als 1897. Folgende wieder: Graf Mirbach führte Beschwerde, daß bei Eisen lichtslos war." bahnbauten und Kasernenbauten in seiner Gegend statt Leute aus der Aus Mecklenburg. Gegen die außerhalb der Kasernen liegende p Frankreich. nächsten Umgebung die auswärtigen Arbeiter mit Vorliebe verwendet Herrschaft bes Stellvertreters Gottes auf Erden" würden. Graf Strachwiz Bertelsdorf befürwortete nicht nur die wendet sich sogar das feudalste Parlament der deutschen Bundes- und Paris, 18. Februar.( Eig. Ber.) In der gestrigen Senatss Zulassung russischer Arbeiter, sondern auch eine Erleichterung ihrer staaten, der zur Zeit in Malchin zu einer Nachsession zusammen- wa bi im Seine Departement wurde ein Anhänger des Naturalisation. Amtsvorsteher Bund- Romitten spöttelte über die getretene med lenburgische Landtag( Ritterschaft und Land- verbrecherischen Gesetzes" gegen die Revision gewählt. Der Liberalen, welche den Großgrundbesigern empfehlen, ihren Arbeitern stände). Derselbe ließ der Schweriner Regierung bezüglich eines Sieger, ein radikaler" Bau- und Mandatsspekulant, erhielt im Der sozialistische Heine Anwesen zu überweisen, um sich einen seßhaften Arbeiterstand Restripts folgenden Bericht übermitteln:„ Dem Bundesrath liegt zur weiten Wahlgang 894 gegen 313 Stimmen. heranzubilden. Bund erklärte, mache man den ostpreußischen Zeit der Entwurf von Grundsätzen vor über Verwendung von Kandidat, Charles Longuet, vereinigte im ersten Wahlgang Arbeiter selbständig und ansässig, dann wolle er nicht mehr Militäranwärtern im Subalterndienst der Stommunalbehörden. Gegen 132 Stimmen, die damn sämmtlich auf den unterlegenen antiarbeiten, sondern in der Kutsche fahren und Stat diese Grundsätze, die für unsere einheimischen Verhältnisse nicht militaristischen Kandidaten übergingen. Das ungünstige Ergebnis zum Theil darauf zurückzuführen, spielen Siernach fand natürlich der Vorschlag des Landraths passend erscheinen, gilt es im Bundesrath Stellung zu nehmen.() ist daß die Parifer b. Symmen, die Arbeiter besser zu bezahlen und befiere Unsere Regierung hat den Ständen das Material zur Stellung Bannmeile mit 600 000 Einwohnern 530 senatorische Wahlmänner Wohnungen zu beschaffen, dann würden die Großgrundbefizer etwaiger Anträge zugehen lassen, und die Stände haben nun durch stellt, während Paris mit dritthalb Millionen Einwohnern nur 150in Ostpreußen feine Leutenoth haben, lebhaften Wider Genehmigung des über diese Angelegenheit erstatteten Berichts ber eine der vielen Schönheiten des senatorischen Wahlrechts. Es war ipruch. Schließlich nahm die Versammlung die beiden Resolutionen, schloffen, die Stegierung zu erfuchen, im Bundesrath dahin vorstellig ein neues Mandat, das dem Seine- Departement zugefallen war, sowohl die des Landraths v. Glafenapp, wie den eine Beschränkung zu werden, daß der§ 4 des Entwurfs, wonach mindestens die Hälfte auf Grund des Loosentscheides nach dem Tode eines unabsehbaren der Freizügigkeit fordernden Antrag des Rittergutsbefigers v. Leyen der Stellen im Bureaudienst( also insbesondere der Stadtsekretäre, Senators. Die 1884 abgeschaffte Unabsehbarkeit wird indeß hineinstimmig an. Megistratorent, Protokollisten, Nathsdiätare), mit Militäranwärtern zu reichend durch die Ungleichheit des senatorischen Wahlrechts ausbeseßen sind, für Mecklenburg nicht zur Anwendung gelangt, weil in geglichen.Medienburg den Magistraten auch die Verrichtungen der Vormund schafts- und Nachlaßgerichte obliegen, sowie die Führung des Grund buchs überwiesen werden wird. Herr Kreitling wird also beftimmt die Kandidatur im zweiten Kreise wieder annehmen. Der Wahlvereins- Vorstand der freisinnigen Bollspartei hat beschlossen, seine Kandidatur der Wählerschaft vor zuschlagen. Eine Bersammlung wird endgiltig beschließen. Gegen die Bestimmung des§ 3 des Entwurfs, wonach aus schließlich mit Militäranwärtern die Stellen im Kanzleidienst( Schreiber) und die wesentlich mechanische Thätigkeit erfordernden Stellen wie Boten, Diener, Aufseher u. f. w. zu beseßen sind, bestehen Be denken nicht, zumal es dem einzelnen Bundesstaat überlassen bleibt, die Verwendung der Militäranwärter für diese Dienststellen auf die Hälfte resp. drei Viertel zu beschränken." @ 12 Mit dem Revisionsverfahren ist nun endgiltig der Generalprokurator Ma na u betraut, nachdem ihm der Präsident Loew die Untersuchungsakten übergeben hat. Die Gerüchte, daß Loew und seine Kollegen Bard, Dumas, Dupré und Manan demissioniren wollen, wird vom" Temps" als absolut falsch bezeichnet. England. London, 13. Februar. Im Unterhaus theilte Balfour mit, daß die Regierung von der schwedischen Regierung eingeladen worden sei, mit dieser und den Regierungen Deutschlands, DäneBestand und die Lebensbedingungen der Fische in der Nordsee marts und Hollands gemeinsam zu Untersuchungen über den Beſtand und die Lebensbedingungen der Fische in der Nordsee Die englische Regierung habe die Einladung angenommen und sei und im Atlantischen Ozean zu einer Konferenz zusammenzutreten. bemüht, das Zusammentreten der Konferenz für den Anfang des Frühjahrs zu sichern. Sodann wurde über die Anträge Der Hofbädermeister Gäde, von dem türzlich gemeldet wurde, er werde als fonservativer Mandatsbewerber auftreten, hat nach der " Bolts- 8tg." abgelehnt. Wenn man Regierungspartei ist. Aus St. Johann a. D. G. gus St. Jobaut wird der Kölnischen Volkszeitung", dem demokratisch schillernden 10 Hauptorgan der Zentrumspartei, geschrieben: Frhr. v. Stumm ließ in der Saar- und Blieszeitung" ver- Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. Eine Anklage öffentlichen, Abg. Dr. Lieber habe ihm sein Bedauern aus wegen Majestätsbeleidigung wurde gestern unter Au s gedrückt über das Vorgehen des Abg. Dasbach, der in der schluß der Oeffentlichkeit vor der zweiten Straffammer Reichstage- Sigung vom 1. Februar d. J. die bei der vorjährigen des Landgerichts I zu Berlin gegen den Maurer Ernst Bigal Reichstags Wahl zu Gunsten der Stumm'schen Kandidatur statt verhandelt. Aus der Urtheils verfündigung des Vorsitzenden Land gehabten Wahlbeeinflussungen zur Sprache brachte. Die Zentrumsgerichts- Direttors Sta eller ging hervor, daß der Staatsanwalt a bo u chère's umb Walton's auf Einschränkung des Vetofrattion foll nach angeblicher Mittheilung Dr. Lieber's dieses Vorgehen gegen den Angeklagten eine Gefängnißftrafe von drei Jahren Rechtes des Oberhauses verhandelt. Diefelben wurden, nachdem ebenfalls mißbilligen. Das Kreis- Wahlkomitee der Bentrumspartei beantragt hatte. Der Angeklagte habe sich nach den überim Wahllreise Ottweiler- St. Wendel Meisenheim erläßt dem gegen einstimmenden Aussagen der einwandsfreien Zengen in scham Balfour fich in längeren Ausführungen dagegen erklärt hatte, über eine Erklärung, worin es sich mit dem Vorgehen des Abg. Das losen, unfläthigen Aeußerungen unfläthigen Aeußerimgen gegen den Kaiser gegen den Kaiser ergangen. ergangen gegen erhebliche Minoritäten abgelehnt.bach durchaus einverstanden erklärt. Wenn einige Mitglieder der Er fei bereits wegen verschiedener Rohheitsvergehen und einmal Rumänien. Zentrumsfraktion anderer Ansicht sein sollten, so könne das nur eine auch wegen Majestätsbeleidigung au 4 Monaten Ge- Bukarest, 14. Februar:( Boff. 3tg.") Infolge der letter Folge der Unkenntniß der hiesigen Verhältnisse sein." fängniß verurtheilt worden. Nur der Umstand, daß der An- Bauernunruhen sind zahlreiche Ausweisungen fremder oder Die Nachricht ist unzweifelhaft richtig. Wenn das Zentrum geklagte auf einer außerordentlich niedrigen Bildungsstufe stehe, nicht naturalisirter Sozialisten, fast durchweg israelitischer KonRegierungspartei ist, muß es auch vor Stumm die Honneurs habe den Gerichtshof veranlaßt, unter das vom Staatsanwalte feffion, erfolgt. Drei israelitische Mitarbeiter des antidynastischen machen, der ja ein Stück Regierung ist und kein kleines. Daß beantragte Strafmaß zu gehen. Das Urtheil lautete auf ein Jahr Adeverul" sind vom gleichen Schicksal bedroht. Mitglieder des Zentrums gelegentlich Seitensprünge machen, das fechs Monate Gefängniß. Der Angeklagte wurde sofort in Haft gehört zur Taftit des Zentrums, das seine Wähler warm halten genommen. Türkei. muß. Der Wolfereigehilfe Ruhoff in Münstermaifeld stand " Verfaffung der Insel Kreta. Die vom Bringen Georg Ein leines Sozialistengesetz. Das Land des Ochsenkopfes dieser Tage vor der Straftammer S oblenz. Er sollte sich nach ernannte Stommission hat den Entwurf eines organischen Statuts hat jetzt die Initiative im Kampfe gegen die Sozialdemokratie er- der Aussage des einzigen Zeugen, des Molkereiverwalters Jakob ausgearbeitet, welches folgende Hauptpunkte enthält: Es wird für griffen. Eine alte Verordnung, betreffend die Heiligung der Lahmes, mit Bezug auf ein Bild der faiserlichen Kreta eine autonome Regierung eingefeßt, wie dies von den vier Sonn- und Festtage von anno 1855 ist ausgegraben und, Familie, das in einer Wirthschaft hing, einer Majestäts- Großmächten beschlossen worden ist. Die Vertheidigung des Landes damit sie ihren Zwed beffer erfülle, für moderne Verhältnisse zurecht beleidigung schuldig gemacht haben. Der Angeklagte bestritt ganz und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung werden der geftugt worden. Danach ist in Zukunft verboten:" Das Aufsuchen entschieden das ihm zur Last gelegte Verbrechen. War es schon auf Gendarmerie und der Munizipalgarde anvertraut. Der Dienst von Bestellungen auf Druckschriften, andere Schriften und Bild- gefallen, daß der Zeuge Lahmes die Anzeige erst im November v. J. in der letzteren ist obligatorisch. Alle religiösen Bekennt werte, das er umtragen, Anbieten und Vertheilen erstattet hatte, während die Majestätsbeleidigung schon im Früh- nisse werden in gleicher Weise anerkannt und durch die von Druckschriften, anderen Schriften und Bildwerken, wenn jahr begangen sein sollte, so wurde die Sache erst recht bedenklich, Gesetze geschützt. Die offizielle Sprache ist die griechische. auch das Aufsuchen, das Herumtragen, das Anerbieten und das Ver als Lahmics unter Eid gestand, einmal bestraft worden zu sein. Alle Kretenser haben Zutritt zu den öffentlichen Aemtern, soweit fie theilen nicht gewerbsmäßig geschieht. Die kaiserliche Post und die Nachdem die Verhandlungen abgebrochen und wieder aufgenommen zur Bekleidung derselben befähigt und ihr moralischer Lebenswandel Privatposten, sowie die Druckereien hinsichtlich des Austragens der worden waren, gab Lahmes zu, noch zweimal bestraft worden kein Hindernis bildet. Prinz Georg übt die Erekutivgewalt aus Amerika. und zwar durch verantwortliche Berather. Die Deputirten, welche| sobald es einmal praktisch wird, eben darin, herauszufinden, welche Heiligenstadt, 1. Februar. Am Montag Abend fam es auf der von der Bevölkerung gewählt werden, und außerdem zehn, welche besonderen Formen des Milizsystems die deutschen Verhältnisse er Station Leinefelde zwischen streifenden und nichtstreifenden Arbeitern der Prinz ernennt, bilden die Kammer. Der Prinz soll die Macht forderlich machen." Sicher sei das nicht so einfach. Jedenfalls der Tabakfabriken zu einem Zusammenstoß, so daß Polizei und haben, die für den gerichtlichen, administrativen, finanziellen und bedürfe es zur Herstellung eines wirklichen Voltsheeres der Gendarmerie einschreiten mußten. Der Staatsanwalt in Nordmilitärischen Dienst nothwendigen Geseze in Anwendung zu bringen Verkürzung der Dienstzeit in der Kaserne, eine Ver- Hausen und die Regierung in Erfurt haben Berichte über den Streik und Verträge bezüglich der öffentlichen Arbeiten abzuschließen. Prinz fürzung der Daner der Abschließung des Soldaten von der Masse eingefordert. Georg wird die Macht ausüben, welche ihm von der Verfassung ein- des Volfes. Es sei nu anzunehmen, daß bei einjähriger Was an dieser sensationell zugestuzten Mittheilung wahr ist, geräumt wird. Dienstzeit die Möglichkeit aufzuhören beginne, dem Soldaten darüber gab dann die zwei Tage später erscheinende Nichtigstellung Asien. ein besonderes Staatsbewußtsein gegenüber dem Zivil und den Auskunft, in der folgende Darstellung gegeben wurde. Eine Richtigstellung. Vor einigen Tagen war uns die NachVom Kriegsschauplatz auf den Philippinen wird ein Radavergehorsam beizubringen. großer Sieg der Amerikaner gemeldet. Diese haben am Weiter spotte Schippel über eine Miliz, die keine Berufsricht von einem Zusammenstoß zwischen streikenden und nichtSomiabend Jlo Jlo nach einer Befchießung durch die Flotte ein- offiziere haben solle:„ Aber wo Aber wo find denn die sozial- streifenden Arbeitern auf der Station Leinefelde zugegangen. Diese uns wiedergegebene Mittheilung hat sich hat sich inzwischen genommen. Die Aufständischen septen die Stadt in Brand, bevor demokratischen Befürworter des Milizsystems, die von Berufsoffizieren bon fie fie räumten; aber die amerikanischen Truppen löschten das Feuer. nichts wissen wollen?... Was mit der Demokratie unvereinbar ist, nach eingezogenen näheren Informationen als nicht zutreffend Ein Zusammenstoß hat nicht stattgefunden, ist Die Amerikaner haben keine Verluste, die Aufständischen dagegen das ist nicht die berufliche Ausbildung, sondern die erwiesen. Ein Zusammenstoß hat Die Offiziere auch nicht zu befürchten gewesen. Die Anwesenheit eines wahrscheinlich schwere Verluste erlitten. Die Amerikaner halten, wie ständische Abschließung des Offiziers." Ie aus der General Otis telegraphisch berichtet hat, die Stadt seitdem besegt. bilden jetzt einen privilegirten Stand mit besonderen Rechten, mit Gendarmen auf dem Bahnhof erklärt sich nur vom Ausstande betroffene Fabrik in Den Aufständischen war bis zum Abend des 11. Februar Frist ge- besonderer Kleidung. Das Offizierkorps aus einer bevorrechteten Thatsache, daß die geben worden, sich zu ergeben; da sie aber ihrerseits angriffsweise Raste in einen Beruf verwandeln, der mit jedem anderen auf Heiligenstadt an Stelle der streitenden Arbeiter mehrere Arbeiterinnen borgingen, tam es schon am Morgen dieses Tages zum Kampfe. gleicher Stufe steht, das sei allerdings eine unentbehrliche aus Leinefelde eingestellt hat, welche zugleich mit einigen ausVorbedingung des Milizsystems. Ebenso gehöre es zum ständigen Arbeitern mit dem Zuge nach Heiligenstadt fahren wollten Milizsystem, daß die persönliche Ausrüstung Ausrüstung des und Thätlichkeiten befürchteten. Obgleich hierzu eigentlich kein Grund Zu den jenigen revolutionären Bewegungen in Süd. Wehrmannes während der Zeit seiner Dienstableistung in feinem vorhanden war, war doch auf ihre Bitte der Gendarm auf den amerika gehen der Intern. Korr." aus Madrid folgende Mit- Befit bleibe, was sich in der Schweiz durchaus bewährt habe. Bahnhof berufen worden und hat die Arbeiterinnen beim Verlassen theilungen zu: Erst hierdurch wird bewirkt, daß das Volt völlig Herr ist in seinem des Wartesaales nach dem Zuge geleitet. Die hier gebildete paniberische Union", welche den wirth- Hause und die Regierung sein Diener. Troßdem also ein Zusammenstoß nicht zu befürchten gewesen ist, schaftlichen und kulturellen Zusammenschluß aller Länder mit spanisch Schippel's Gründe gegen die militärische Jugendhat sich doch die Polizei den arbeitswilligen Arbeiterinnen dienstredender Bevölkerung erstrebt, macht darauf aufmerksam, daß die erziehung seien ganz unhaltbar. Seine Auffassung, daß der fertig erwiesen. Das befremdet in der Zeit, in der man das Streiken gegenwärtig in Ecuador und Bolivia ausgebrochenen Re- Bauernsohn als Soldat in der Großstadt uns zugäng- für ein Verbrechen erklären möchte, allerdings nicht. volutionen möglicherweise große Umgestaltungen in den licher werde, sei nicht ohne Weiteres richtig, denn bei dem politischen Verhältnissen Südamerikas herbeiführen werden. In jetzigen Kafernensystem lerne der Soldat in der Großstadt nicht viel Die Straßenarbeiter Kopenhagens, die die nächtlichen Ecuador hätten während der letzten Jahre große nord- anderes kennen als Kneipenleben und Bordelle. Wenn Schippel die Pflasterarbeiten ausführen, haben eine Lohnerhöhung von 24 auf amerikanische Gesellschaften einen ausschlaggebenden Einfluß gewonnen, Loslassung der Unteroffiziersschwärmer auf die Schuljugend" fürchte, 27 Kronen erlangt, nur weil ihre Interessen im Gemeinderath durch welche auch bei den jetzigen Unruhen start betheiligt seien. Ein so verfahre er nach der Gewohnheit unferer Gegner à la Eugen unsere Partei energisch genug vertreten wurden. Die Pflasteretwaiges Eingreifen von nordamerikanischer Seite in Ecuador würde Richter, sich unsere Forderungen möglichst unzweckmäßig durchgeführt Gesellschaft" ist verpflichtet, ihren Arbeitern dieselben Löhne zu zahlen, Bern im höchsten Maße beunruhigen, weshalb man dort die Bor- zu denken, um sie desto leichter bekämpfen zu können. Man könne wie sie sonst Kommunalarbeiter erhalten. gänge in dem nördlichen Nachbarstaat mit großer Sorge beobachtet. natürlich auch die militärische Jugenderziehung verpfuschen und zur Noch bedenklicher aber ist der Bürgerkrieg in Bolivia, welcher auf nuglofen Spielerei machen. Aber das heiße nur, daß bei ihrer Eineine Trennung dieses Staates hinarbeitet. Dadurch werden die be- richtung nicht blos der Soldat, sondern auch der Pädagog und der nachbarten Staaten Chile und Argentinien geradezu heraus- Arzt ein gewichtiges Wort breinzureden haben solle. gefordert, den schon früher aufgestellten Plan einer Theilung Auch eine periodische turze Dienstzeit sei nicht zu Bolivias wieder aufzunehmen, wodurch Chile in die Lage käme, Gunsten einer einmaligen einjährigen so ohne Weiteres von der Beru auch vom Osten zu umflammern. Jedenfalls aber ist der Arg- Hand zu weisen. Die wirthschaftlichen Schädigungen, von denen wohn berechtigt, daß die Revolution in Bolivia zu dem Zwed vor Schippel spreche, würden sicherlich nicht eintreten. Es ist aber auch bereitet wurde, um neue schwere Streitfragen zwischen den süd- garnicht gesagt worden, daß die nebungen nur etwa einen amerikanischen Staaten zu schaffen. Monat dauern dürfen. Ob mant nach vorheriger militärischer Jugenderziehung für einen Bwanzigjährigen eine einmonatliche oder sechsmonatliche Dienstzeit in der Kaserne bestimmt, darüber brauchen wir uns jetzt nicht den Kopf zu zer brechen. Parlamentarisches. " Endlich geht Kautsky auf die Kostenfrage cit. Wir können die sehr bemerkenswerthen Darlegungen Kautsky's nicht ausführlich wiedergeben und verweisen die Leser auf die Neue Beit" selbst. Kautsky fündigt noch einen Schlußartikel au. Ausland. " Die Vergolder werden gebeten, den Zuzug nach Braunau in Böhmen fernzuhalten, da dort in der Goldleistenfabrik von Bachwalsky Differenzen ausgebrochen sind. Unternehmer- Verbände. Das amerikanische Draht und Drahtstiften: Syndikat. Der im vergangenen Jahre durch eine machtvolle Finanzgruppe bes triebene Plan, die sämmtlichen Drahtwalzwerke und Drahtstifter* fabriken der Vereinigten Staaten zu einem Syndikat zu vereinigen, gelangte seiner Zeit nur zum Theile zur Durchführung; es gelang zwar, 14 große Unternehmen dieser Art zu der„ American steel and wire Company" zu vereinigen, die indeß mit einer Erzeugung bout 500 000-600 000 Tonnen Draht immerhin nicht mehr als die Hälfte der Gesammterzeugung vorstellte. Den fortgesetten Bemühungen der Bankhäuser ist es nunmehr gelungen, noch weitere 11 größere Unternehinen dieser Art anzugliedern, so daß nahezu die gesammte amerikanische Fabrikation dieser Zweige praktisch nunmehr unter einen Hut gebracht ist. Die neue Attiengesellschaft hat ein Aftienkapital von 90 Millionen Dollars, darunter 50 Millionen ge wöhnlicher Aftien und 40 Millionen 7prozentiger Vorzugsaktien. Der Gesammtwerth der Verkäufe soll zwischen 52 und 60 Millionen Dollars im verflossenen Jahre gewesen sein. Dieser ZusammenJustizuovelle. In der sechsten Kommission des Reichstages wurde heute die Berathung der vom Abg. Rintelen beantragten Novelle zur Strafprozeß- Ordnung fortgefegt bei$ 199, der bestimmt, daß der Vorfigende des Gerichts die Antlageschrift dem Angeschuldigten mitzutheilen und ihn zugleich aufzufordern hat, sich zu erklären, ob er eine Voruntersuchung oder die Vornahme einzelner Todtenlifte der Partei. Die Leipziger Parteigenoffen Beweiserhebungen vor der Hauptverhandlung beantragen, oder Ein- und die dortigen organisirten Löpfer haben den Tod eines braven wendungen gegen die Eröffnung des Hauptverfahrens vorbringen wolle. Genossen zu bedauern, des Töpfers Nud. Wagner. Bei seinem Auf Verhandlungen vor den Schöffengerichten sollen diese Bestim Begräbniß, das am vergangenen Sonnabend stattfand, ereignete sich mungen teine Anwendung finden. Dr. Rintelen beantragt wieder eine jener widerwärtigen Szenen, wie sie durch Friedhofs folgenden Busay:" Ist der Angefchuldigte verhaftet, fo find gleich beamten hervorgerufen werden. Einige Freunde des Ver zeitig dem bestellten oder gewählten Vertheidiger die Anklagefchrift storbenen, der ohne kirchliche Zerentonie beerdigt wurde, wollten schluß ist um so beachtenswerther, als die Ausfuhr an Drahtſtiften und die an den Angeschuldigten erlassene Aufforderung mitzutheilen." beim Niederlegen des Kranzes einen kurzen Nachruf widmen, wurden aus den Vereinigten Staaten von 1 547 078 Pfund im Jahre 1888 Die auf 22 894 000 Pfund in Fiskaljahre 1898 gestiegen ist und es Geh. Rath Lentte spricht Namens der verbündeten Regierungen aber von den Beamten in nicht fanfter Weise daran gehindert. den Wunſch aus, ben§ 199 des bestehenden Gesetzes zu Kirchenmänner brauchen sich wahrlich nicht zu wundern, wenn ihnen bekannt ist, daß die Amerikaner den ostasiatischen Markt jest bereits streichen. In dieser Streichung sei keine Verschlechterung des immer mehr den Rücken kehren. Gewerkschaftliches. An die Arbeiterinnen Berlins! 111 10 pt. erhöht. Im Uebrigen gehen noch viele Zusammenlegungsgerüchte rund. Das Weißblechsyndikat hat noch weitere Werke aufgetauft und sich durch den mit 2 Millionen Dollars erfolgten Zus fauf der Bellaire Worfs gekräftigt, ein Wert, das hauptsächlich Platinen verkauft. Ferner sollen die Fabrikanten schmiedeeiserner Röhren sowie ein Theil der virginischen Hochöfen im Begriffe stehen, sich zu festen Vereinigungen zusammenzuschließen. Soziales. Verfahrens in erster Instanz zu sehen. Solle die Berufung eingeführt werden, so sei diese Streichung eine nothwendige Folge. In allen früheren Strafprozeß- Ordnungen seien die bezüglichen Be ftimmungen umbekannt gewesen. Man habe§ 199 lediglich deshalb eingefügt, um gegenüber dem Fortfall der Berufung eine Rechtsficherheit für den Angeklagten zu schaffen. Diese Voraussetzung Die Unterzeichneten treten zur Wahrung des Schutzes der würde mit Einführung der Berufung fortfallen. Abg. Lenzmann Arbeiter und Arbeiterinnen mit folgender Bekanntmachung an Euch ( fri. Vp.) ist entschieden gegen die Streichung von§ 199. Bei Beheran: rathung der früheren Justiznovelle habe sich gezeigt, daß Um den gesetzlichen Bestimmungen, welche in der Gewerbealle Parteien ohne Unterschied für Beibehaltung des§ 199 Ordnung zum Schuße der Arbeiter und Arbeiterinnen erlassen sind, feien, sogar der damalige Abg. v. Buchka habe damals für überall Beachtung und Anerkennung zu verschaffen, und gleichzeitig Bem Berwaltungsbericht des preußischen Eisenbahndie Konservativen das Gesetz ohne§ 199 für unannehmbar auch die Arbeiterinnen vor Schaden und Maßregelung zu bewahren, Ministers für 1897/98 entnehmen wir, daß sowohl der Umfang als Abg. Simburg( L) beantragt die Streichung des erklären sich die Unterzeichneten bereit, wahrheitsgetreue Beschwerden auch die Einnahme des Personen- und Gepädverkehrs im BetriebsAbg. Dr. Herzfeld( Soz.) beantragt dagegen nur die über: Dauer der Arbeitszeit, Kündigung und Ent- jahre gegenüber dem Vorjahre zugenommen hat. Auch die Anzahl Streichung des Satzes, der die Schöffengerichte von den erwähnten lassung, Ausstellung von Zeugnissen, Straf- der beförderten Personen ist gestiegen; sie betrug im Jahre 1896/97 Rechtsgarantien aušnimmt. Bei der Abstimmung fällt der Antrag gelber, Hygienische und Schuhmaßregeln, un= 436 Millionen, im Betriebsjahre 479 Millionen. Aus den AufHimburg auf Streichung des§ 199 mit 11 gegen 5 Stimmen, der gesunde Arbeitsräume, Antleideräume, Waschstellungen der Einnahmen erhellt wieder, daß die Haupteinnahmen, Antrag Herzfeld wird mit 13 gegen 3 Stimmen abgelehnt.§ 199 vorrichtungen und getrennte Aborte entgegenzunehmen soweit sie aus der Personenbeförderung refultiren, von den Baffagiren wird aufrecht erhalten und der von Abg. Rintelen beantragte und für schleunigste Abhilfe Sorge zu tragen. der III. und IV. Wagenklasse tommen. Die Personenbeförderung Zusatz gegen eine Stimme angenommen. Eine Reihe weiterer Paragraphen gelangt sodann ebenfalls ohne wesentliche Debatte nach den Vorschlägen Rintelen's zur Annahme. Fortsetzung der Berathung: erflärt. § 199. Mittwoch. Dem Abgeordnetenhause ist heute der Nachtrag zum NormalEtat für höhere Lehrer zugegangen, ferner eine Dentschrift über die Ausführung der Eisenbahnverstaatlichungs- Gesetze. Arbeiterinnen, achtet darauf, daß die zu Eurem Schutze brachte im ganzen 308 294 892 M. Davon entfielen 214 Millionen erlassenen gesetzlichen Bestimmungen von Euren Arbeitgebern durch- oder 69,45 pt. auf die III. und IV. Wagenklasse, der Rest auf geführt und innegehalten werden. Eure Abhängigkeit, Furcht vor die I. und II. Wagenklasse und die Militärbeförderung. Damit Entlassung, sowie Schamgefühl halten Euch oft davon zurück, längst vergleiche man die mehr als schofle Einrichtung namentlich erkannte Migstände den zuständigen Behörden, den Fabritinspektoren, ber IV. Wagentlasse und die Behandlung dieser Reisenden und halte dagegen den Komfort, der in den ersten zwei Wagenklaffen vorzu unterbreiten. Um es den Arbeiterinnen zu ermöglichen, ohne Nachtheile für handen ist. ihre Existenz die Mißstände in den Arbeitsstätten zu beseitigen, find Der Magistrat Nürnbergs beschloß, für die städtischen Dem Abgeordnetenhause ist Montag Abend der Gesez- nachstehende Personen bereit, wahrheitsgetreue Beschwerden ent- Arbeiter und Bediensteten kleine Häuser mit gesunden und entwurf, betreffend den Ankauf der Bernsteinwerte der gegenzunehmen und für schleunigste Abhilfe Sorge zu tragen. billigen Wohnungen zu erbauen. Ein Ausschuß wurde eingesetzt, Firma Stantien u. Beder in Königsberg i. Ostpreußen, zu- Die Namen der Beschwerdeführer werden streng der die Baupläne vorzubereiten und die Miethspreise festzuseßen hat. Vereine, die sich den Bau von billigen Wohnhäusern zur Aufgabe Frl. Baader, Strausbergerstr. 28, b. IV. Frau Bauschte, Rostocker- gemacht haben, sollen unterstügt werden durch Ermäßigung der Straße 47, Stfl. II. Frl. Haase, Alexanderstr. 15, b. IV. Frau Jung, Straßenbau, Entwässerungs- und Bewässerungskosten, durch BeGräfestr. 6, 2. Hof I. Frau Luz, Buttfamterstr. 7, Keller. fchaffung billigen Geldes, Herstellung guter Vororts Verbindungen, Frau Mesch, Lhchenerstr. 8, linter Aufg. IV. Frau Tiek, Blumen- u. f. w. Die Anregung, eine Wohnungs Ueberwachungsbehörde zu ftraße 63, I. r. Frau Schneider, Höchstestr. 29, I. Frau Sprung, bilden, wurde abgelehnt, da dies Sache des Staates fei. Mariannen- llfer 7, Hof III. Sprechstunde Mittwoch, Abends 7 bis gegangen. Partei- Nachrichten. Diskussion über die Miliz. " In Nr. 20 der Neuen Beit" hatte Genoffe Shippet feine Ausführungen aus Nr. 19 der Neuen Zeit"( f. Vorwärts" Nr. 28) abschließend auf Grund der Engels'schen Schrift über Die preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei" vom geheim gehalten! 9 Uhr. Rudolf Millarg, Gewerkschaftsbureau, Annenſtr. 16, I. Tehte Nachrichten und Depelchen. Alle Wochentage von 9-1 und 6-8 Uhr. Dentsches Reich. Jahre 1865 den Beweis zu erbringen versucht, daß Engels für die Gegenwart" nie recht an die Ueberlegenheit des MilizHamburg, 14. Februar.( W. T. B.) Die Hamburg- Amerikasystems geglaubt habe, obwohl er das heutige System Die Dekateure der Firma Ad. Behmad in Berlin, Blumen- Linie" theilt mit: Laut einem hier eingetroffenen Telegramm sind schließlich aus seiner eigenen inneren Bewegung im straße 70, befinden sich feit 14 Tagen im Ausstand. Vor einigen die Namen der am 12. d. M. auf Punta Delgada( Azoren) ge= Tagen wurde den Streifenden eine höchst sonderbare Anordnung landeten Baii agiere und Mannschaften der„ Bulgaria" wirklichen Volksheer enden sah. Da in demselben Hause noch zwei folgende: Die Zwischendecks- Bassagiere John Hill, Thomas Luczad, Kautsky dagegen ist der Meinung, daß Schippel jene Schrift des Herrn Behmad bekannt. Engels' völlig mißverstanden, zudem auch die besonderen Beitver- Detateure ihre Werkstätten haben, wollte einer der Streitenden zu Frau Annie Bergmann, Elisabeth Bergmann( Kind), Heinrich hältnisse, in denen dieselbe entstanden ist, verkannt habe:" Wo Engels dieser Firma. Kaum hatte er das Haus betreten, so wurde er vom Bergmann( Kind), Fräulein Helene Trachmann, Fräulein Ludowita aus der Seele der preußischen Regierung heraus Bortier zurüdgewiesen und ihm bedeutet, daß Herr Behmad den Szcerbowsta, Ignaz Kohn( Kind), Nettie Kohn( Kind), Nathan Kohn Sollte Herr( Kind), Benny Kohn( Kind); ferner zwei kleine Mädchen, welche verspricht, da sieht Schippel Bugeständnisse an den Militarismus"."| Streifenden verbietet, das Grundstück zu betreten. Schippel bringe mur gitate aus den Kapiteln der Schrift, in denen dar- Behmad fich einen Nußen von der Verordnung versprechen, so täuscht muthlich Trogla und Rawen heißen. Außerdem der erste Bootsmann Ahlgreen, Quartiermeister Goldtknecht, Matrose Clasen, Matrose gelegt wird, welches die vernünftigste Politit unserer Gegner er sich sehr. Der Textilarbeiter- Verband. damals hätte seien missen; aus dem dritten Kapitel, das die Weber, Matrose Bogalski, Matrose Lehesten, Leichtmatrose Wagner, Politik der Arbeiterpartei untersucht, citire Schippel teine Silbe. Schippel mag fich drehen und wenden wie er will, Engels hat das furter Boltsstimme" berichtet. theilte in der legten Strefelder Stadt bafür vorliegt, daß der Rest der Bassagiere und Mannschaften von Zur Lohnbewegung der Krefelder Weber. Wie die„ Frank- 3wischendecks- Stewart Diedrich, Heizer Ehlers und Heizer Ben. Es Gegentheil dessen gesagt, was er ihm in den Mund legt, und furter Boltsstimme" berichtet. theilte in der letzten Krefelder Stadt- muß nochmals wiederholt werden, daß die größte Wahrscheinlichkeit je mehr er sich bemüht, sich herauszureden, desto größer und un- verordneten- Sitzung der Vorsitzende der sozialen Kommiſſion, den beiden anderen Dampfern, welche sich noch in der Nähe der Dr. Bertram, unter dem Beifall der Versammlung mit, er halte Bulgaria" befanden, aufgenommen worden sind. würdiger sind die Widersprüche, in die er sich verwidelt." Wien, 14. Februar.( B. H.) Der Pionier Oberst Schnerch In einem weiteren Artikel in der soeben erschienenen Nr. 21 nunmehr den Zeitpunkt für ein vermittelndes Eingreifen für gekommen und werde zu diesem Behufe zunächst die Kommission be- unterbreitete der österreichisch- ungarischen Regierung ein Kanalprojekt geht Kautsky auf die fachlichen Bemerkungen Schippel's gegen rufen, da die Betheiligten ihrerseits sich nicht an die Behörde ge- zwischen der Donau und dem adriatischen Meere, welches nur geringe Die nach seiner Meinung in der Partei vielfach üblichen Miliz- Bor- wendet hätten und die Fortsetzung des Kampfes die Erbitterung nur technische Schwierigkeiten bieten würde. Das Projekt soll im Verein stellungen ein, die wir in Nr. 28 auszugsweise wiedergaben. Kautsky macht Schippel den Vorwurf, daß er in feiner steigere. An dieser Begründung ist ja das Eine unrichtig: bekanntlich mit dem Donau Oberkanal die Ostsee mit dem adriatischen Meer haben die Arbeiter gleich zu Anfang des Streits die gesetzliche verbinden und man glaubt, daß dasselbe angenommen wird. Weise genau angebe, wogegen er eigentlich polemifire. Er Einigungsinstanz, das Gewerbegericht, angerufen, die Unternehmer stellt deshalb die wesentlichen und nothwendigen Eigenschaften jedes haben es jedoch abgelehnt. Wenn jetzt die soziale Kommission als Paris, 14. Februar.( W. T. B.) Das„ Journal" veröffentMilizsystems klar. Er hebt den Kerngedanken des ganzen Vermittelungsstelle eingreift, so darf vermuthet werden, daß die licht ein Telegramm aus Bella y mit der Meldung, ein gewisser Broblems scharf hervor:" Die Frage des Milizsystems ist in erster Unternehmer von ihrer streng abweichenden Haltung zurüd- oder hätte einen Selbstmord begangen. Hegler hatte mitgetheilt, er zurüd- Hegler wäre dort das Opfer eines Mordversuches geworden Linie eine politische Frage, eine Frage der Demokratie. habe einen Brief Reinach's mit kompromittirendem Inhalt geDie Miliz, das ist die Identität des wehrhaften Theiles des Wolfes gekommen find. mit dem Heere; der Gegensaz dazu ist die Trennung des Voltes in Wie bürgerliche Blätter über Ausstände berichten. In funden. Jedenfalls steht fest, daß Hegler verwundet ist. Konstantinopel, 14. Februar.( B. H.) Aus Hodeida wird ge= Zivil und Militär, in die wehrlose Masse und das stehende Heer... Heiligenstadt befinden sich die Tabatarbeiter in einem Ausstand, der Das Milizsystem ist nichts anderes als die dem Wesen der Demokratie in aller Ruhe von den Streitenden geführt wird. Man war deshalb meldet, daß der Khalif Abdallah in Cordoban eine große Armee angepaßte Form der Heeresverfassung." Das Milizsystem tönne aber nicht wenig erstaunt, als am 1. Februar der Allgemeine Anzeiger zusammenberufen habe, um am oberen Nil einen Angriff auf die Engländer vorzunehmen. nicht unter allen Umständen dasselbe sein. Das Problem besteht, für Stadt und Kreis Erfurt" folgende Notiz brachte: Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Tb.Glode in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin. " " V " Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. wonist Br. 39. 16. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mittwoch, 15. Februar 1899. Reichstag. 32. Sigung, Dienstag, 14. februar 1899, 1 hr. Am Tische des Bundesrathes: v. Posadowsty. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der ersten Berathung des Entwurfs eines Invalidenversicherungs- Gesezes. Abg. Hofmann( natl.): bor. Militärvorlage. unfed sid es Alles Arbeiter eingreift. Um so sorgfältiger muß es vorbereitet werden. jenes Bäuerlein. Redner trägt die alte, oft, auch im ( Beifall links.) off our ind Reichstag schon, erzählte Anekdote vom Bäuerlein mit dem Abg. Gamp( Rp.): zerbrochenen Topf Die Sozialdemokratie macht Die Rede des Abg. Nöfide war so fachlich, daß ich die Angriffe genau fo; sie sagt: 1. wird den Arbeitern nichts geboten, 2. taugt gegen uns nur bedauern fann. Die Vorwürfe, die er im Vorjahre das, was man den Arbeitern bietet, nichts. 3. hat man der Sozialwegen angeblicher Mogefeien erhoben hat, hat er jetzt fallen gelassen. demokratie das Gebotene zu verdanken.( Lachen bei den SozialDie Zahl der Versicherten und der Marken ist nach Einführung der demokraten.) strengsten Kontrolle so unerheblich gestiegen, daß von irgend welcher Die Weiterberathung wird hierauf auf Mittwoch 1 Uhr berIch halte es für wünschenswerth, daß für alle Versicherungs- Entziehung beim Markenkleben in dem ersten Jahre nicht die Rede tagt.( Außerdem: Interpellation Johannsen, betr. die Ausgefeße eine einheitliche Organisation geschaffen werde. Wir werden sein kann. Die Verhältnisse der Anstalten in Ostpreußen sind unhaltbar. weisungen.) Schluß 53/4 Uhr. ferner unbedingt uns auch zu einer Wittwen- und Waiſenversicherung Das Defizit ist keine Arbeitgeberfrage, sondern ebenso eine Arbeiter- more entschließen müssen. Am besten wäre es, wenn wir die Invaliden- frage. Die Gesetzgebung hat die ländlichen Bezirke ungerecht behandelt, versicherung mit der Krankenversicherung zusammenthun würden. in Ostpreußen tönnen wegen Geldmangels feine Lungenheilstätten Infolge der neuen Begriffsbestimmung der Arbeitsunfähigkeit errichtet werden, wie in Berlin. Darauf müssen die Arbeiter verwird sich die Anzahl der Invalidenrenten, wenigstens in industriellen zichten. Deshalb muß dort ein gesetzlicher Ausgleich stattfinden. In der Budgetfommission des Reichstags wurde Bezirken, wesentlich vermehren. Doch ist die geschaffene flare Das Markensystem ist leider geblieben, ich gebe zu, daß es heute die Berathung der Militärvorlage mit der NeuAbgrenzung der Kreise der Versicherten unzweifelhaft von schwer zu ändern ist. unangenehmt bleibt die Thätigkeit des Arbeit- heute die Berathung der Militärvorlage mit der Neuorganisation der Armeekorps fortgesezt. Nach dem Referat des Vortheil, ebenso die Herabsezung der Fristen für die Invaliden- gebers als Exekutor. Dem Abg. Molkenbuhr gebe ich recht, wenn Abg. Baffermann würden die Mehrausgaben hierfür betragen: an renten. Die Einrichtung örtlicher Rentenstellen scheint mir verfrüht; er die Versicherungsfreiheit der Ausländer rügte. Erstens muß man fortdauernden Ausgaben 1819 579 M... einmalige Ausgaben 17 bis erst muß die Vereinheitlichung durchgeführt sein; das Zusammenthum die Konkurrenz in Betracht ziehen, die der ausländische Arbeiter 18 Millionen. Abg. Richter meint, es fomme bei diesen Posten der drei Versicherungsarten würde sonst sehr erschwert werden. Nicht dem inländischen macht, dann die Prämie, welche man auf darauf an, welche Stellung man zur Vorlage selbst einnehme. Die sehr verständlich ist mir die neue Regelung des Schiedsgerichts- die Verwendung von Ausländern fezt. Die Rentenstellen sind selbe bedeute nichts weiter als die Forderung, entsprechend Verfahrens. Soweit ich mir etwas Konkretes darunter mir sympathisch. Die Einrichtung der örtlichen Rentenstellen der Vermehrung der Bevölkerung neue Kadres Caufzustellen. vorstellen kann, dürfte die Einrichtung der örtlichen wird die Schiedsgerichte überflüssig machen. Bedenklich erscheint mir Kriegsminister v. Goßler kommt auf den in der vorigen Situng Rentenstellen teine wesentliche Aenderung da hervorrufen. die Kostenfrage. Sie werden höher sein, wie Kollege Molfenbuhr seitens des Abg. Gröber vorgebrachten Wunsch zurück, die Vorlage Die ganze Organisation der östlichen Rentenstellen ist ferner insofern anninunt. Wiit 5000 m. wird man nicht auskommen, denn die ganze durch allgemeine politische Motive, durch eine Darlegung der Weltmangelhaft, als sie von Beamten im Nebenamt verwaltet werden Kontrolle der Karten wird viel Arbeit machen und zahlreiche Beamte follen. Nebenamt heißt aber ftets ein Nothbehelf. Die Zuziehung erfordern. Für mich ist die Frage der Rentenstellen eine Geldfrage. Lage zu stüßen. Er bittet nochmals, davon abzusehen, eine solche Diskussion fönnte nicht förderlich sein. Man möge die Militärdes Laienelements zu den Schiedsgerichten ist immerhin eine zweifel- Eine erhebliche Belastung der Versicherungsanstalten ist nicht win vorlage nicht mit politischen Fragen verquicken. Er sei beauftragt, hafte Sache. Es ist da doch eine Sachkenntniß nöthig, die den schenswerth. Wittwen- und Waisen- Versicherung halte ich für dring die Kommission zu ersuchen, die Vorlage lediglich vom miliLaien nicht so ohne Weiteres zu Gebot steht. Und es ist sehr möglicher als Alters- und Invaliden- Versorgung. Deshalb stehe ich ganz tärischen Standpunkt aus zu betrachten. Sodann spricht sich lich, daß durch die Laien das ganze Verfahren erschwert wird. auf dem Standpunkt des Herrn Hiße, der lieber die Wittwen- und der Minister über die Verwendung der Truppen aus. Dazu kommt, daß durch die Errichtung der örtlichen Rentenstellen Waisen- Versicherung als die Herabsetzung der Altersgrenze für die die Berwaltung unzweifelhaft vertheuert wird. Den Gedanken eines Altersversorgung will. Aber heute können wir die Zukunft nicht so dränge darauf hin, zunächst die jüngeren Mannschaften in die erste Linie zu stellen und die älteren Leute zurücktreten Vermögensausgleiches erkenne ich an. Aber die vorgeschlagenen belasten, namentlich da wir nicht wissen, ob die landwirthschaftliche Mittel find völlig ungeeignet. Im Gegentheil, sie würden für die Zukunft die Lasten zu tragen im Stande ist. Und Sie, Herr 3 laſſen. Auf Wunsch des Abg. Gröber giebt der Kriegsminister nähere Auskunft über den Stand der französischen Armee. Diese Landwirthschaft das Defizit noch vergrößern. Das Defizit Ostpreußens Size, sind hauptsächlich an dieser Nothlage schuld, weil Ihre nähere Auskunft über den Stand der französischen Armee. Diese habe bedeutende Fortschritte gemacht und sei uns durchaus ebenwürde z. B. in einem Jahre noch um 3 Millionen vergrößert werden. Fraktion für die Handelsverträge gestimmt hat.( Oh! Oh! bürtig. Ebenso arbeiten die Russen sehr energisch an der VervollEin besseres Mittel wäre da wohl so eine Art Rückversicherung. Es im Zentrum. Abg. Size: Ihr Fraktionsgenosse v. Stumm hat ja kommnung ihrer Organisation. Die Annahme der Vorlage werde soll jetzt von den einzelnen Versicherungsanstalten ein Fonds ge- auch für die Handelsverträge gestimmt.( Große Heiterkeit.) Was ich auf Jahre hinaus den Frieden sichern. Abg. Bebel: schaffen werden, der später in Anspruch genommen werden soll und bedauere, ist auch die Thatsache, daß der kleine Arbeitgeber, nament die Sozialdemokratie sei es gewohnt, daß bei jeder Militärvorlage der sich erschöpfen wird, wenn der Beharrungszustand eingetreten ist. lich der fleine Bauer nicht ebenso sicher gestellt wird, wie der Ar- die Situation möglichst schwarz gemalt werde. Er glaube nicht beiter. Arbeiter, die in der Großindustrie 8, 9, ja 10 M. Tageslohn an den Fanatismus der Franzosen, die Mehrheit des französischen Abg. Nöficke- Deffau( wildlib.): 110 verdienen( Lachen links), werden versichert, der viel schlechter ge- Volkes jei dem Kriege abgeneigt. Nach seiner Ueberzeugung Ich bedauere es, daß die Regierung uns nicht früher bereits stellte fleine Arbeitgeber unterliegt nicht dem Versicherungszwange. jei auf lange Zeit hinaus tein europäischer Krieg zu befürchten; Kenntniß von diesem Gesezentwurf gegeben hat. Es ist sehr schwer, Die Vorlage fieht zwar die Selbstversicherung vor, wird aber darin Minister v. Goßler weist auf die Widersprüche über die Weltlage in sich so schnell in diese schwierige Materie hineinzuarbeiten. Was die stets nur ein weißes Stück Papier bleiben. Herr Molkenbuhr hat durch der sozialdemokratischen Preise hin. Die Ausführung der ZukunftsVorlage selbst betrifft, so werden die meisten Fragen besser in der seine Rede bewiesen, daß er bon den ostelbischen Verideen Bebel's würde jedenfalls viel mehr fosten als unsere jetzige. Kommission behandelt werden. Die wichtigste Frage ist die des hältnissen keine Ahnung hat.( Sehr richtig, rechts.) Unsere Armee. Nichtig sei allerdings, daß der Friede auf lange Zeit geVermögensausgleiches. Die Regierung schlägt den Weg Arbeiter wohnen und leben nicht schlechter als die städtischen sichert sei, wenn wir unsere Armee entsprechend der Vorlage vervollvor, daß die stärkeren Anstalten von ihren Mitteln das Erforderliche ungelernten Arbeiter. Rechnen Sie doch die Wohnung, die achtzig kommnen. Abg. Müller- Fulda( 8.) erklärt, wenn er die Auffür die nothleidenden Anstalten abgeben sollen. Sollte sich im Bentner Kartoffeln, die 25 Zentner Getreide, die Milch. Es kommen Reichstag eine Mehrheit für diesen Vorschlag nicht finden, so würden auch 900 Mark Heraus.( Lachen links. Abg. Schmidt- Elberfeld: lärungen von heute bereits in voriger Sizung erhalten hätte, er für die Einzelregierungen von dem ihnen durch§ 66 zustehenden Recht Dann müßten ja die Leute in die höchste Lohnklasse. Seiterfeit. Die geforderte Vermehrung der Artillerie gestimmt hätte. Er hoffe, daß die Artillerieforderung im Plenum mit großer Mehrheit anGebrauch machen, mehrere Versicherungsanstalten zu einer zu ver- Nein, Herr Schmidt, ganz fehlgeschossen. Man muß den Lohn immer Abg. Richter erklärt, es sei heute einigen. Ich glaube nun nicht, daß die Regierungen dies thun nach den örtlichen Verhältnissen berechnen und wir können die honger wit seitens der Militärverwaltung gar nichts Neues mitgetheilt würden, denn damit wäre dem Grundprinzip der Selbstverwaltung Emolumente nicht mit Berliner Preisen in Rechnung stellen.( Stür- worden. Man habe lediglich aus Fachzeitschriften Bekanntes wiederder Bersicherungsanstalten widersprochen. Uebrigens sind die Ver- mische Heiterkeit.)( Ruf links: Sie haben das doch eben holt. Nach unserer Vermehrung der Artillerie würden die Nachbarn schiedenheiten in den Vermögen der Versicherungsanstalten nur ein gethan.) Ueber die Leute flucht vom Lande will ich hier Samit folgen und dann wären wir ebenso weit wie vorher. Uebergangszustand. Man hat bei Erlaß des Gesetzes vollkommen nicht reden, ich habe das ja erst im Abgeordneten Abg. v. Tiedemann weist noch auf die gewaltige Grenzwehr RußDie versicherungstechnischen Prinzipien außer acht gelassen. Wenn haus gethan. Nur berichtigen möchte ich, daß Kollege v. Korn nicht lands hin, 15 Eliteregimenter, auf die weitere geplante Verstärkung man bestimmte, daß nach Erlaß des Gefeßes fofort alle Personen, für Kontraktbruch die Prügelstrafe empfohlen hat, wie hier Kollege der russischen Regimenter und die Umgestaltung der finnischen die über siebzig Jahre alt waren, eine Rente erhalten sollten, Moltenbuhr ausgeführt hat. Ich weiß nicht, nach welchem Bericht Armee. Müller- Fulda( 3.) verwahrt sich Bebel gegenüber„ umohne irgend welche Beiträge zu zahlen, und sich dann er das gethan hat( Abg. Molkenbuhr: Kreuz- Zeitung"). Dann gefallen" zu sein. Er habe eine andere Ueberzeugung gewonnen herausstellte, daß 130 000 Personen fofort von diesem Vortheil Gefchen Sie daraus, daß die Streuz- Zeitung" unparteiischer berichtet, auf Grund des mitgetheilten reichhaltigen Materials. Bei der Abbrauch machten, so wird man sich nicht wundern können, daß die als das Ihre Preffe oft thut.( Lachen.) Herr v. Korn hat nach ſtimmung wird die eine der beiden Militärvorlagen, nämlich die Verhältnisse namentlich derjenigen Versicherungsanstalten recht un- dem stenographischen Bericht über die maßlose Verrohung der Novelle zum Militärgesetz vom 2. Mai 1874, welche die günstige find, in deren Gebiet die meisten über 70 Jahre alten Ber- Jugend gesprochen und dagegen in gewissen Fällen die Prügel Neuorganisation der Armeetorps betrifft, bei voll befonen vorhanden sind, d. h. die landwirthschaftlichen; zwei Momente strafe empfohlen. Er hat sich da viel reservirter ausgedrückt, wie fetzter Kommission mit 20 gegen 8 Stimmen angenommen. Da find allerdings wohl dauernder Art. Zunächst die Thatsache, daß, unser früherer Kollege und Ihr Parteifreund Lütgenau. Also für stimmen die beiden konservativen Parteien, die Nationalliberalen, wo die Löhne geringer find, auch die Beiträge gering sind und, wo lehren Sie gefälligit erst einmal in Ihrem eigenen Hauje! Freifinnige Bereinigung und das Zentrum geschlossen; die Löhne hoch, auch die Beiträge hoch sind. In der That find die( Abg. Wurm: Wir haben ihn ausgelehrt. Große Heiterfeit.) So, Dagegen, stimmen Freifinnige Volkspartei, Süddeutsche VoltsBeiträge in der ersten Lohnklasse zu niedrig und in den anderen haben Sie ihn abgewimmelt? Freut mich.( Stürmische Heiterkeit.) partei, Sozialdemokraten und Polen. Hierauf wird über die in der Selaffen theilweise zu hoch. Daraus ergiebt sich llar, daß in Ver- Was den Vermögensausgleich anlangt, fo glaube ich, hat die Vorlage über die Friedenspräsenz stärte geforderten ficherungsanstalten, in denen die niedrigen Lohnklassen vorwiegen, Vorlage den glücklichsten Weg gefunden. Ein Hauptgrund für die die Einnahmen nur sehr gering find. Zweitens bedingt der Umstand finanzielle Bedrängnißz liegt in der Auszahlung der Renten beim eine größere Verschiedenheit in den Vermögen, daß die industriellen Inkrafttreten des Gesetzes. Der Fehler, den damals die Gefeß Arbeiter seltener in den Genuß der Rente eintreten, resp. nicht so gebung gemacht hat, muß von ihr wieder gut gemacht werden und Tange darin verbleiben, wie die landwirthschaftlichen. Trogdem mir scheint der Weg der Vorlage der geeigneiste.( Sehr richtig! rechts.) aber halte ich den vorgeschlagenen Weg einer Bertheilung der an- Sollte der Ausgleich nicht in der Form zu stande kommen, wie es gesammelten Vermögen für ganz ungangbar, ja für unzulässig. Man die Regierung wünscht, so werden wir jedenfalls im Abgeordnetenju fann wohl durch Geſetz für die Zukunft gewiffe Abänderungen in den hause den Versuch machen, die preußische Regierung zu veranlaffen, Der Kampf um's Recht im ,, Berliner Vermögensverhältnissen herbeiführen, aber nicht ein Gesez mit rück von der ihr durch§ 66 zustehenden Befugniß, mehrere Versicherungswirkender Kraft erlassen. Wenn von sozialdemokratischer Seite ein anstalten zufammenzulegen, Gebrauch zu machen. Ich glaube, es Lokal- Anzeiger" solcher Vorschlag gemacht würde, könnte man sich nicht wundern. ist die Pflicht aller Parteien, sich die möglichste Mühe zu geben, um Herr Mollenbuhr hat ja auch darauf aufmerksam gemacht, daß hier zu einer Einigung zu gelangen. Die Mehrheit dieses Hauses wird war das Thema, welches am Montag wieder in zwei Volksversammeine Theilung" vorliegt, nur hat er gemeint, fie gehe nicht weit ficher nicht wie der Abg. Molkenbuhr der Ansicht sein, daß eigentlich lungen behandelt wurde. Im Konzerthause Sanssouci in der Aber ich glaube, wenn es sich nicht gerade um eine jeder Paragraph änderungsbedürftig wäre, sondern im Gegentheil Rottbuserstraße hatte sich eine sehr zahlreiche Zuhörerschaft einSchädigung der industriellen Arbeiter handelte, würde den Sozial der Regierung dankbar sein, daß sie in so kurzer Zeit ein so vorzüg- gefunden. Saal und Gallerien waren nahezu vollständig besetzt. demokraten dieser Präzidenzfall ganz willkommen sein. Man hat liches Gesetz zu stande gebracht hat.( Bravo I rechts.) fammlung das Vorgehen des Herrn Scherl gegen das Koalitionsrecht der Der Referent Massini schilderte imter lebhaftem Beifall der Bergemeint, die Vermögen seien mir zusammengekommen, um einem Abg. Raab( Antis.): Reichszweck zu dienen und gehörten eigentlich gar nicht den Anstalten. Nun, ich glaube nicht, daß Sie dies den Arbeitern verständlich machen könnten. Man tönnte sich mum vielleicht mit dem Gedanken der Vertheilung der Grundbeträge der Renten befreunden, da dies eine Last ist, die schematisch jeder einzelnen Versicherungsanstalt übertragen ist, unabhängig von der allgemeinen Lage der selben. Aber auch hier ergeben sich mannigfache Schwierigkeiten, sodaß eine Einigung darüber kaum erzielt werden wird. geing " 625 Bataillone Infanterie abgestimmt. Die Position wird 625 Bataillone Infanterie abgestimmt. Die Position wird mit 15 gegen 10 Stimmen angenommen. Dr. Lieber hatte sich hier, wie er erklärte, aus Gründen der Geschäftsordnung, der Abhier, wie er erklärte, aus Gründen der Geschäftsordnung, der Abſtimmung enthalten. Die Kommission vertagte sich sodann bis Mittwoch Vormittag, d( galima naglongside this racing " bei ihm beschäftigten Arbeiter. Am Schluß seiner Ausführungen tam Meine Freunde halten die Einrichtung der lokalen Rentenstellen der Redner auf die neuesten Auslassungen des Lokal- Anzeiger" für einen außerordentlich glücklichen Griff. Aber es wäre be- zu sprechen. Nachdem das Blatt, abgesehen von wenigen Zeilen, dauerlich, wenn diese so wichtigen Behörden im Nebenamt verwaltet in denen es einmal feinen Lesern eine entstellte Nachricht über den werden sollten. Auch die Rückversicherung scheint uns sehr wünschens- Ausstand zukommen ließ, bisher über die ganze Angelegenheit gewerth. Eine wichtige Aufgabe der Versicherungsanstalten ist in schwiegen hat, berührte der Chefredakteur des Blattes am Sonntag unseren Augen die Linderung der Wohnungsnoth; die Anstalten wieder einmal den Kampf, den die Arbeiter mit gutem Erfolg können ihre überschüssigen Mittel gut zur Anlage von Arbeiter gegen den Lokal- Anzeiger" führen. In dem betreffenden Artikel Bon einem Defizit fann ja nur bei zwei Versicherungsanstalten Wohnungen anwenden. Eine leichtsinnige Wirthschaft ist da nicht zu wird die Art, wie sich die hiesige Presse mit der Angelegenheit als umlauterer Wettbewerb bezeichnet. Ein die Rede sein: bei Niederbayern und Ostpreußen. Niederbayern befürchten. Und wenn dadurch der Geist der Plusmacherei ein wenig befaßt hat, eigenthümliches Schauspiel. Der Lokal Anzeiger", der den tann da gut ausscheiden, denn das Defizit kann da leicht durch eine eingeengt wird, so wäre das auch eine gute Folge. andere Unternehmungen in der gegen Vereinigung mit einer Nachbaranstalt gehoben werden. Die Ne Die Berechnungen der Mathematiker über das voraussichtliche Konkurrenzfampf gierung stigt sich daher auch einzig auf Ostpreußen. Nehmen Anwachsen der Vermögen find falsch gewesen. Das Wort: Die rüdsichtslosesten Weise geführt, und nicht eher geruht hat, als bis Sie Ostpreußen fort, und der ganze, Ausgleich Mathematiker taugen den Henker nichts", bewährt sich auch hier feine Konkurrenten vernichtet waren, jammert jetzt in einem Anfall Der„ Lokalist überflüssig. Ostpreußen hat freilich ein Defizit von wieder einmal. Eine Zuchthausvorlage mit rüdwirkender Straft für sittlicher Entrüstung über unfauteren Wettbewerb. 7 Millionen. Das rechtfertigt aber noch nicht eine so umwälzende Mathematiker wäre sehr am Plaze.( Die erwartete Heiterfeit Anzeiger" sagt ferner, er habe bisher über die Angelegenheit geschwiegen, weil er seine Leser nicht mit seinen häuslichen Vorgängen Maßregel. Nach dem legten Bericht von 1897 beginnen sich übrigens bleibt aus.) auch die Verhältnisse der oftpreußischen Versicherungsanstalt zu Die Vorlage bringt insgesammt ganz erhebliche Vortheile. Und behelligen wollte. Ja, wenn man bedenkt, daß im Hause Scherl die bessern. An einem baldigen Bankrott der ostpreußischen Anstalt ist die Sozialdemokratie müßte, wenn sie wirklich für die Arbeiterklasse den Arbeitern gesetzlich zustehenden Rechte in schnöder Weise verletzt auf keinen Fall zu denken, sie hat immer noch ein Ver- sorgt, ihr lebhaft zustimmen. Aber die Liebe der Sozialdemokraten worden sind, dann begreift man, warum Herr Scherl über solche häusliche mögen bon 8 Millionen. Will man die Ansammlung zur Arbeiterklasse zeigt diese blos in der Vertheilung von Flug- Angelegenheiten am liebsten schweigt. Ferner heißt es, in der Offizin in großer Kapitalien einzelnen Anstalten verhindern, blättern und rothen Kalendern. Wenn es ihnen ernst wäre mit ihrer habe ein fortwährender Kampf zwischen den Verbandsmitgliedern so wäre das beste Mittel dazu die herabseßung der Fürsorge, so dürften sie diese Gelegenheit, das Loos der Arbeiter zu und den Guttenbergbündlern stattgefunden, was Herrn Scherl vers anlaßt habe, die Verbandsmitglieder aus seinem Betriebe auss Beiträge. Vor allem ferner die Einführung der Wittwen- und verbessern, sich nicht entgehen lassen. Waisenversicherung. Es könnten einzelne Kategorien aus der all- Eine Ausdehnung des Gesetzes auf andere Erwerbsflaffen wäre zuschließen. Demgegenüber sagte der Redner, vor dem Aus nur 7 Guttenbergbündler unter gemeinen Versicherungspflicht ausscheiden, um eine erweiterte Spezial sehr segensreich. Es sollten die Lehrer und Lehrerinnen, ferner die tande waren versicherung zu ermöglichen. Das könnte z. B. bei den Seeleuten Handlungsgehilfen mit einbezogen werden; auch für das fleine 100 Segern im Berliner Lokal Anzeiger" be Da konnte doch von einem Kampf gar keine so gemacht werden. Die Seeberufsgenossenschaft hat sich bereit Handwert, den Mittelstand könnte der Versicherungszwang eingeführt fchäftigt. erklärt, auch eine Wittwen- und Waisenversicherung einzuführen. werden. Das Anerbieten der Seeberufsgenossenschaft, die Versicherung Rede sein. Man hat diese 7 Personen nicht einmal beachtet, Nach der Darstellung Redner kritisirt sodann die geplante Einrichtung der ört der Seeleute felbft zu tragen und noch obendrein eine Wittwen- und geschweige denn belästigt oder gar bekämpft. lichen Rentenstellen. Einen besonderen Werth lege ich Waisenversicherung einzurichten, sollte man nicht von der Hand des„ Lokal- Anzeigers" folle Massini von Haß gegen Herrn Scherl auf die Qualität der Vorsitzenden der Reutenstellen. Es ist weisen. In manchen Punkten decken sich meine Wünsche mit denen erfüllt sein und deshalb eine Heße gegen deffen Blatt betreiben. So in der Wahl der Beisiger bei den Das Gegentheil sei der Fall. Redner habe sich seit Jahren in der der Vorschlag gemacht worden, daß Landräthe zu solchen ge- des Abg. Moltenbuhr. macht werden sollen. Das würde allerdings nicht zu empfehlen Schiedsgerichten. Man hat bei den Gewerbegerichten da sehr friedlichsten Weise bemüht, dahin zu wirken, daß in der Offizin des fein. Auch der Vorsitzende im Nebenamt hat nicht meinen Beifall. gute Erfahrungen gemacht. Die sozialdemokratischen Arbeiter benehmen Lokal- Anzeigers" geordnete Zustände herbeigeführt und die Arbeiter Die Kostenfrage lasse ich bei Seite; sie ist zu schwer zu über- fich als Beisiger in den Gewerbegerichten durchaus praktisch und vere nicht in der Ausübung des Koalitionsrechts behindert werden. Zu fehen. Die ganze Organisation tann mir dann wirksam sein, wenn nünftig. Weiterhin wäre uns die Herabfezung der Altersgrenze diesem Zweck seien in einem Jahre nicht weniger als zwölf Komdie Borsigenden die richtigen Männer sind, und das Wahlverfahren für den Genuß der Altersgrenze von 70 auf 65 sehr erwünscht. missionen zu Herrn Scherl gegangen, die jedoch nichts hätten ausvon der Art, daß es das Vertrauen der Arbeiter verdient. Ich stehe Die Sozialdemokratie wird den Entwurf wahrscheinlich ab- richten können, da Herr Scherl sich nicht geneigt zeigte, den da durchaus auf dem Boden der Anschauungen des Abg. Molten lehnen, weil er teine Reform der Krantenversicherung enthält. berechtigten Wünschen der Arbeiter entgegenzukommen. Unter folchen buhr. Es handelt sich um ein Gefeß, das tief in die Interessen der Die Sozialdemokraten beweisen immer zu viel, so wie Umständen könne doch nicht von einer durch Haß eingegebenen Heze zu " die Rede sein. Nicht nur die gesammte Arbeiterschaft, sondern jeder wegen Unbeitreiblichkeit 24,84 pet. niedergeschlagen werden, und es wohl der Führer sofort feinen Wagen bremste, vermochte er ihn Freund des Rechts müsse den Kampf gegen den Lokal- Anzeiger" blieben 52,08 pct. in Nest, so daß sich die Einnahme nur auf nicht mehr rechtzeitig zum Stehen zu bringen. F. wurde bei dem interſtützen, damit Herrn Scherl Hlar gemacht werde, daß es denn 22,03 pet., nach Abzug von 10,54 pet. Ridzahlungen sogar nur Zusammenstoß auf den Straßendamm geschleudert und erlitt eine doch nicht mehr möglich ist, in Berlin am Ende des neunzehnten Jahr auf 11 49 pCt. des Solls stellte. Die Miethssteuer- Restverwaltung erhebliche Körperverlegung. Die Maschine wurde total zertrümmert. hunderts in einer Weise, die an russische Zustände erinnert, das dürfte heute mehr kosten als sie noch einbringt. Früher war die Koalitionsrecht der Arbeiter zu unterdrücken.( Lebhafter Beifall.) Im Miethssteuer bekanntlich eine sehr einträgliche und bequeme indirekte seiner im zweiten Stockwerk des Hauses Siegmundshof 16 belegenen Der 87 jährige Justizrath Skriba ist gestern Vormittag in gleichen Sinne sprachen mehrere Diskussionsredner, dann wurde die Steuer, auf die die freisinnige" Stadtverwaltung nur ungern ver- Wohnung aus dem Fenster gestürzt und todt auf dem Hofe liegen in der Volksversammlung vom 22. Januar beschlossene Resolution zichtet hat, weil sie dazu gezwungen wurde. geblieben. Man vermuthet, daß dem unglücklichen Greis, der mit einstimmig angenommen. Die Tellersammlung soll zu gleichen Theilen den Angehörigen der Dresdener Verurtheilten sowie den Recht enttäuscht waren die Führer der Antisemiten seinem Schwiegersohn, dem Generalmajor v. Hartmann, zuſammenstreifenden Webern in Krefeld und den Glasarbeitern in Hildburg- des Kreises Teltow Beeskow, die gestern als Zeugen und wohnte, plöglich ein Schwindel gepackt hat. hausen zugewendet werden. Der fünfte Vortragsabend des Vereins ,, Berliner Preffe" am Zuhörer zu dem Prozeß, den der Oberamtmann Ring gegen Die zweite Versammlung tagte in Ahrens Brauerei Moabit, fie unseren Kollegen Boesch führte, erschienen waren. Die Herren Donnerſtag gehört Friedrich Spielhagen, der au 24. d. Mt. ſeinen fiebzigsten Gebutstag begeht und an diesem Abend Verschiedenes aus seinen war ebenfalls sehr stark besucht, auch von Angehörigen des waren gekommen, um zu sehen, wie auf unsere Kosten ihre schmutzige eigenen Dichtungen vorlesen wird. Der Verkauf der Eintrittstarten Kleinbürgerthums. Das eingehende Referat des Buchdruckers Wäsche gewaschen würde. Nun thaten die Kämpen sehr enttäuscht, findet in den Buchhandlungen von Amelang, Lazarus, Speyer u. Peters Faber wurde mit großen Beifall aufgenommen, dann weil der Prozeß mit einem Vergleich endete, zu dem sich die und Trautwein statt. gelangte die bekannte Resolution zur einstimmigen Annahme. Parteien vor Eintritt in die Verhandlung bereit erklärt hatten. Für Theater. Im Schiller Theater findet morgen, Donnerstag, die Nach kurzer Debatte, die sich im Sinne des Referats be- unseren Kollegen Poetsch lag durchaus keine Veranlassung vor, Aufführung von„ Der Dornenweg", Schauspiel in 3 Aften von Felix wegte, und einem Schlußworte des Vorsitzenden Busse, worin er den Vergleich nicht einzugehen, da von ihm nur zu erklären ver- Philippi mit folgender Befezung der Hauptrollen statt: Konsul Heinrich: darauf hinwies, daß es Pflicht jedes Einzelnen sei, in seinen Kreisen langt wurde, daß er Herrn Ring nicht habe persönlich beleidigen Julius Eyben; Johanna Wedekind: Louisabeth Röckel; Herbert: Ferdinand dafür zu wirken, daß gemäß der Resolution überall der Lokal- wollen; auch übernimmt Herr Ring die Hälfte der Kosten. Der Gregori; Alfred: Albert Patry; Egon: Ewald Bach; Ellen: Grete Meyer; Anzeiger" abbestellt und die Geschäfte, die in demselben inferiren, Vergleich brauchte ferner umso weniger ausgeschlagen werden, als es Ernst Bülau: Mar Behrendt; Dorothee: Alwine Wiede.„ Othello, der Mohr von Venedig" tommt noch heute und Sonnabend zur Wiederholuna. gemieden werden, wurde die stark besuchte Versammlung geschlossen. fich durchaus nicht um eine prinzipielle Frage, um die Feststellung In Georg Hirschfeld's neuer Komödie Pauline", deren erste AufDer Ertrag der Tellersammlung wurde den Krefelder Webern über- wichtiger Thatsachen handelte, sondern nur um den häuslichen Streit führung im Deutschen Theater" am nächsten Sonnabend stattfindet, wirfen wiesen. der konservativen und antisemitischen Reaktionäre in Teltow die Damen Eberty, Elbinger, Heims, Lehmann, Agnes Müller, v. Pöllnis, Beeskow. Wenn daher die Staatsbürger- Zeitung" jammert, Trenner, sowie die Herren Fischer, Kurth, Lessing, Ludwig, Hermann Müller, daß der Prozeß hätte energisch durchgeführt werden müssen, so hätte Nissen, Reinhardt, Nittner, Semer, Schwaiger, Vallentin, v. Winterstein und sie diesen Rath ihren Gesinnungsgenossen in Charlottenburg Siener mit. Der Ausschuß der Stadtverordneten- Versammlung zur geben sollen, die, wie wir vor einigen Tagen berichteten, Feuerbericht. Dienstag früh 2 Uhr war Oranienstr. 152 Borberathung der Magistratsvorlage wegen der Dienstalters in der Person des Herrn Gehlsen in der gleichen ein Schaldeckenbrand abzulöschen. Stralauerstr. 55 hatte der Gehälter für verschiedene Beamtengruppen und die Bewilligung Sache vom dortigen Schöffengericht verurtheilt wurden. Fußboden vor dem Ofen Feuer gefangen. Montag Abend wurde von Stellenzulagen hat Montag die erste Lesung der Magistrats Wenig christlich ist der Gedanke der Staatsb. 3tg.", daß Herr Ring, die Wehr nach Friedrichstr. 171 gerufen, wo ein unbedeutender vorlage beendet. Die Dienſtalters- Stala für die städtischen Schul- wenn er den Prozeß verloren hätte, die ganzen Stoften hätte tragen Brand ausgebrochen war. Reichenbergerstr. 30 wurden inspektoren wurde in folgender verbesserter Form angenommen: müssen, während er so freiwillig nur die Hälfte übernimmt. Wegen Fourniere eingeäschert. Kleine Zimmerbrände mußten MariannenAnfangsgehalt 5400 M., nach 2 Jahren 5800 m., nach 4 Jahren 6200 M., der anderen Hälfte, die nach ihrer Meinung die„ armen Proletarier" itraße 15, Georgenkirchstr. 63 und Marienburgers nach 6= 6600 M., nach 9 7000 M., nach 12 7400 M. und aufbringen müssen, möge sich die Staatsb.- 3tg." aber den Kopfstraße 33 beseitigt werden. nach 15 Jahren 7800 M. Höchstgehalt. Nach dem Magistratsvorschlage nicht zerbrechen. Ist es dem Antisemitenblatt übrigens so sehr um sollte das Höchstgehalt von 7800 m. erft in 18 Jahren und einen gerichtlichen Austrag der Sache zu thun, so steht ihm ja nichts zwar in 6 Stufen zu je 3 Jahren erreicht werden. Die Zulagen im Wege, die Sache von neuem aufzugreifen. Kommunales.mp = " V Aus den Nachbarorten. für die Plankammerassistenten, den Heizingenieur, den Baumaterial- Mehr als harmlos, nämlich blödsinnig sollen nach dem Rigdorf. Parteigenossen! Die Listen zu den Stadtverordnetenverwalter, den Direktorialassistenten des Statistischen Amts, den so sehr beliebten Vertuschungsbrauch die verhafteten Mitglieder des Wahlen liegen bis zum 26. Februar in folgenden Lokalen aus: Archivar und Bibliothekar, den Garteninspektor und die drei älteren Klubs der Harmlosen sein. Diese von einer unparteiischen Presse 1. Bezirk: Canner Chauffee, Cannerstraße, Gärtner-, Herzbergs, Obergärtner wurden in der vom Magiftrat vorgeschlagenen Höhe wohlwollend verbreitete Nachricht geht selbst der frommen Kiefholzstraße, Kirchgasse, Mittelbuschweg, Richardplay, Richard-, bewilligt. Für den Kustos des Märkischen Provinzialmuseums ist„ Germania" über die Hutschnur. Das Zentrumsblatt schreibt:„ Be- Treptowerstraße. Herrmann, Zigarrengeschäft, Kirchhofstr. 1. das Gehalt nach der Skala der Oberstadtjekretäre festgesetzt worden. richten da gewisse Blätter, daß Graf Egloffstein, der sich seit 2. Bezirk: Bergstr. 51-68, Jonasstraße, Kirchhofstr. 1-9 und Den Anträgen des Magistrats auf die Erhöhung des Dienstalterssystems 4 Wochen in Untersuchungshaft befindet und früher an gewissen Machen- 35-49, Schönweiderstraße. Herrmann, Zigarrengeschäft, Kirchfür den Verwalter des städtischen Fernſprechamts, für die Oberauffeher schaften" des verkrachten Bankdirektors v. Kriegsheim theilgenommen, hofstraße 1. und die Aufseher der Straßenreinigung sowie auf anderweite Rege- im Klub der Harmlosen blos 12000 Mart berjubelt habe. 3. Bezirk: Mühlenstraße, Rosenstraße, Göthestraße, Bergstr. 43 lung der Gehälter für den landwirthschaftlich- technischen Sekretär In dem Prozesse gegen die ebenfalls verhafteten Reserve- bis 51 und 110-150. Oskar Preil, Restauration, Roſenbei der Kanalverwaltung, für die dauernd beschäftigten Techniker und Offiziere v. Krocher und Kayser werde er nur als Zeuge straße 24. die Werkstattmeister der städtischen Gaswerte hat der Ausschuß zu aufzutreten haben. Unbewußter(!) Weise habe er als Direktions- 4. Bezirk: Bergstr. 1-42 und 151-163, Mittelweg, Steinmetzgestimmt. Zugleich hat der Ausschuß befchloffen, der Versammlung mitglied des Spielerflubs- Schlepperdienste geleistet. Das kann straße 1-19 und 68-87, Thomasstraße, Waßmannsdorferstraße. zu empfehlen, folgende Resolution zu fassen:„ Die Bersammlung er glauben wer will. Ein Mann, der Theilnehmer eines solchen Klubs, with. Münzer, Restauration, Bergstr. 162. sucht den Magistrat, den bei den städtischen Werten auf ja jogar Direktionsmitglied ist und selbst notorisch hoch spiclt, foll 5. Bezirk: Berlinerstr. 41-61, Erfstraße, Jägerstr. 1-40 und Grund des beſtehenden Pensionsreglements Angestellten die nimi wiiien, was er thut? Es ist aber immer dieselbe 65-78, Jarstraße, Münchenerstraße. Wilh. Sy. Reſtauration, Beamtenqualität beizulegen." leber die Gehälter der Ma ch e. Man sucht einen solchen Helden, der sich, wie die Be- Jägerstr. 69. Magistratsmitglieder ist folgender Beschluß gefaßt theiligten wohl wissen, an allen möglichen ehrenrührigen 6. Bezirk: Berlinerstr. 1-40 und 62-107. Bernh. Schent, " Das Mindestgehalt der Magistratsmitglieder, in Geschäftchen" betheiligt hat, damit rein zu waschen, daß man ihm Restauration, Hobrechtstr. 9. sofern bei der Berufung nicht besondere Festsetzungen getroffen find, bas Bewußtsein der Tragweite feiner Handlungen abspricht. Hoffent7. Bezirk: Elsenstraße, Friedelstraße, Hobrechtstraße, Mainzer wird voit 7000. auf auf 8000 20. und das Höchstgehalt lich geht es diesmal nicht so, daß man ihn nach einer Beobachtungs- straße. Straße 20, Ede 25( Nansenstraße), Bannierstraße, Reuterſtraße, von 11 000 auf 12 000. erhöht. Es steigt wie bisher station für nervös angegriffene Leute schickt." Wildenbruchstraße. Otto Klein, Restauration, Kaiser Friedrichvon drei zu drei Jahren um 500 M. Dem Stadtschulrath straße Ecke Pannierstraße. für das höhere Lehrwesen ist eine Gehaltszulage von 1000 Mt. bewilligt worden, weil bei der Berufung bezüglich des Gehalts besondere Festsegungen getroffen waren. Schließlich hat der Ausschuß beschlossen, daß sämmtliche Gehaltsaufbefferungen vom 1. April 1899 und nicht bereits vom 1. April 1898 ab in Kraft treten sollen. Ueber die bereits mitgetheilten Anträge wegen Einrichtung einer Pensionstasse für die städtischen Arbeiter u. s. w. ist die Beschlußfaffung bis zur zweiten Lesung vorbehalten worden. Damit hat es ja auch nicht solche Eile. worden: Lokales. Zur Neuwahl im zweiten Reichstags- Wahlkreise. Den Parteigenossen und Genossinnen des zweiten Wahlkreises die Mittheilung, daß am Freitag Abend 8/2 Uhr in Bidel's Salon, Hajen haide 52/58, eine Versammlung stattfindet, in der Genosse Richard Fischer über die Neuwahl zum Reichstage fprechen wird. Ferner erfolgt in dieser Versammlung die Aufstellung des Kandidaten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauenspersonen. Ueber unsere Rechtszustände hält Genosse Liebknecht morgen( Donnerstag) Abend 81 Uhr im Kösliner Hof, Köslinerstr. 8, einen Vortrag. Wir machen hiermit die Parteigenossen auf diese wichtige Versammlung aufmerksam. Die Steuereinziehung V 19 " 8. Bezirk: Hermannplay, Kaiser Friedrichstraße, Nottbuser Damm, Lohmühlenstraße, Maybach- Ufer, Schinkestraße. Otto I ein, Restauration, Kaiser Friedrichstraße, Ede Pannierstraße. 9. Bezirk: Hasenhaide, Karlsgartenstraße, Wanzlidstraße, Wißmannstraße.. Wilh. Köpke, Restauration, Hermannstraße Ede Starlsgartenstraße. Prügelstrafe für Mädchen. In den Zeitungen wurde vor einiger Zeit eine Verfügung der königlichen Regierung zu Potsdam mitgetheilt, nach welcher angeblich in Mädchenschulen die körperliche Büchtigung überhaupt verboten jei. Im amtlichen Schulblatte ist eine solche Bestimmung nicht erschienen. Auf eine Anfrage an geeiqueter Stelle in Potsdam ist leider die Nachricht hierher gelangt, daß eine derartige Verfügung nicht veröffentlicht worden ist. Der 10. Bezirk: Hermannstr. 1-98 und 167-258. Emil Erlaß einer solchen Bestimmung durch die königl. Regierung würde neerau, Zigarrenladen, Hermannstr. 50. auch dem Ministeralrestript vom 8. April 1888 widersprechen. Nach dieſem find alle Bezirksregierungen angewiesen worden, diejenigen Verfügungen aufzuheben, welche dem Züchtigungsrechte der Lehrer engere Grenzen ziehen, als die bestehenden Geseze thun. Wie konnte man von dem heutigen Regiment auch eine durch greifende Reform auf diesem Gebiete erwarten! N Olympia Theater." Der Kontursverwalter hat verfügt, daß im Interesse der Schauspieler und Gläubiger vorläufig weiter gespielt wird. Sämmtliche Stünstler haben sich auch bereit erklärt, zu bleiben und auf Tagesgage weiter zu spielen. Seit gestern( Dienstag) gelten halbe Kassenpreise. Nachdem die Frau von 11. Bezirk: Herrfurthstraße, Jägerstr. 41-64, Lessingstraße, Mahlowerstraße, Selchowerstraße, Weisestraße. Emil Regerau, Bigarrenladen, Hermannstr. 50. 12. Bezirk: Faltstraße und Ziethenstraße. Nu d. Preßler, Restauration, Ziethenstr. 69. 13. Bezirk: Prinz Handjerystraße. Philipp Thomas, Apollo- Theater, Hermannstr. 47-49. 14. Bezirk: Steinmegstr. 20-87 und Kopfstraße. August inge, Zigarrenladen, Kopfstr. 39. 15. Bezirk: Hermannstr. 99-166, Herthastraße, Kirchhofstr. 10 bis 34, Knesebeckstraße, Mariendorfer Weg, Ringbahnstraße. Wilh. Anders, Knesebecstr. 138, am Herthaplay. 16. Bezirk: Bendastraße, Bergstr. 69-109, Bruno Bauerstraße, Wilh. Anders, Knesebecstr. 138, am Herthaplay. Delbrüde, Emser, Glasow-, Julius-, Thüringer- und Walterstraße, " Ein Eifersuchtsdrama hat sich Dienstag Morgen um 73/4 Uhr in der Wohnung des Schneiders Keßler, Stallschreiberstr. 38/39, ab gespielt. Steßler bewohnt die rechte Seite des dritten Stods und betreibt neben der Schneiderei das Abvermiethen von Zimmern. Am Sonnabend zog dort ein Ehepaar zu, das ein zweifenstriges Der Charlottenburger Anglerklub feiert am Sonnabend, Zimmer nahm und noch nicht polizeilich angemeldet wurde. Der den 18. Februar, sein Stiftungsfest bei Triesethau, Sophies Mann gab sich für einen Maurer aus, bezeichnete sich aber in einem Charlottenstraße. Wir machen darauf aufmerksam, daß dies Lokal Wirthshause als Theatermeister. Die Eheleute hatten bisher in für Arbeiter gesperrt ist. Die Lokalkommission von Charlottenburg. Halle gelebt, sich dort aber veruneinigt und getrennt. Die Frau ist eigentlich für keinen der dabei Betheiligten ein Vergnügen, Schöneberg. Bei den Kassenprüfungen, die der Magistrat den begab sich vor sechs Wochen nach Berlin, wohnte hier in der Stadtverordneten am Montag vorlegte, wurde von mehreren nicht für die Steuerzahler und oft auch nicht für die Steuerkaffe. Dennewigstraße und fand in der Konumandantenstraße Be- Stadtverordneten das bei Submissionsarbeiten verwandte Material In schlechten Zeiten bleiben viele Steuerzahler im Rückstande, und schäftigung. Kaum hatte der Mann dies erfahren, als er beträchtliche Summen müssen vollständig niedergeschlagen werden. nachreiste als minderwerthig bezeichnet. Der Stadtv. Knorr war sogar der und ant letzten Freitag Abend, als fie von Ansicht, daß die Schweine darüber mit den Köpfen schüttelten. Seit einigen Jahren ist es aber in Berlin in dieser Hinsicht wieder der Arbeitsstätte kam, ihr in der Kommandantenstraße auflauerte. Es folgte ein Gesuch der Elementarlehrer um Erhöhung ihrer etwas besser geworden, und besonders im Jahre 1897/98 hat das Seine Absicht war, die Frau zu erschießen, und er hatte auch eine Mieths entschädigung. Der Magistrat stellte folgenden Antrag: Steuereinziehungs- Geschäft, wie der neueste Bericht der städtischen Waffe dazu mitgebracht. An der Ausführung dieses Vorhabens Das Gesuch der Volks-, Mittel- und Vorschullehrer um Erhöhung ihrer Steuerdeputation fagt, im Allgemeinen ein erfreuliches wurde er durch das Dazwischentreten anderer Personen gehindert. Wiethsentschädigung von 550 M. auf 650 M. wird einer gemischten DeBilddargeboten". Die bereits im vorhergehenden Berichtsjahre Troßdem gelang es ihm, eine Versöhnung mit der Frau herbeibeobachtete Besserung der Erwerbsverhältnisse habe zuführen und beide mietheten bei Kepler die Stube. Gestern Worgen putation, bestehend aus 2 Mitgliedern des Magistrats und 5 Mitgliedern der Stadtverordneten- Versammlung zur Vorberathung übers auch 1897/98 fortgedauert und den Eingang der Gemeinde- sowie der mum hat der Mann, der seinen mörderischen Plan nur zum Schein wiesen." Genosse Obst wies darauf hin, daß es den Lehrern bei Staatssteuern günstig beeinflußt. Unter den verschiedenen Steuerarten aufgegeben hatte, die Frau zu erschießen versucht. Er brachte ihr bem jezigen Gehalt unmöglich sei, menschlich zu wohnen, stehen hinsichtlich der Höhe des Gesammtbetrages die Einkommen aber nur einen Streifschuß bei, sodaß die Verwundete noch im da ja 111 Schöneberg die Miethen fast höher seien als steuern weitaus in erster Linie. Hier pflegt sich auch der Einfluß einer Stande war, um Hilfe zu schreien. Jetzt eilten die Keßler'schen in Berlin. Nach kurzer Distufffon gelangte die Magistrats Besserung oder Verschlechterung der Erwerbsverhältnisse am ehesten Eheleute hinzu. Bevor diese aber eingreifen konnten, hatte der vorlage zur Annahme. Des Weiteren nahm die Versammlung Kenntniß und stärksten bemerkbar zu machen. Im Jahre 1897/98( bezw. im Mann die Waffe gegen sich selbst gerichtet und sich durch von der Antwort des Regierungspräsidenten auf ein Gesuch des Vorjahre 1896/97) wurden bei der Gemeinde Einkommen einen Schuß in die Brust getödtet. steuer von der etatsmäßigen Soll- Einnahme( sammt Resten aus der Polizei vernommen war, wurde sie nach einer Unfall- Magistrats, die Verkündung der ortspolizeilichen Vor den Vorjahren) niedergeschlagen: wegen Nichtverpflichtung 2,68 station gebracht. Bei der Vernehmung hat sie ausgesagt, daß ihriften im Sch. Tagebl." und nicht mehr im„ Teltow. Kreisbl. ( 8,21) pct., wegen Unbeitreiblichkeit 1,57( 1,65) pet.. zusammen 4,25 ihr Mann, der in Halle a. S. geborene Maurer August& tro stattfinden zu lassen. Die Antwort lautet:" Ich beabsichtige vor der ( 4,86) pCt. Außerdem blieben noch 1,20( 1,08) pct. in Reſt. Die fei, von dem sie sich getrennt habe, weil er keine Arbeit hatte und Hand nicht, über die Verkündung der ortspolizeilichen Vorschriften im dortigen Stadtkreise anderweit zu bestimmen." Punkt 4 der Jst- Einnahme stellte sich mithin auf 94,55( 94,06) pCt. des Solls, fie nicht ernähren konnte. Er sei ihr hierher nachgekommen und von Tagesordnung, Aufstellung eines normal.Etats für die nach Abzug von 1,67( 2,48) pet. Rückzahlungen auf 92,88 ihr bei fich in der Wohnung bei Keßler aufgenommen worden. Bureau, Kaffen- und Unterbeamten der Stadt Schöneberg, wurde ( 91,58) pet. des Solls. Bei der Staats- Einkommen Gestern früh um 7 Uhr habe sie noch geschlafen, als ihr Mann auf nach kurzer Debatte einem neungliedrigen Ausschuß überwiesen. steuer mußten von der etatsmäßigen Soll- Einnahme( fammt sie im Bett geschossen, aber nur ihre Nase gestreift und das Haar Als legter Punkt folgte die Vorlage des Magistrats, betr. Er. Resten) niedergeschlagen werden: wegen Nichtverpflichtung 2,91 durch den aus der Nähe abgefeuerten Schuß verbrannt habe. ( 8,32) Ct., wegen Unbeitreiblichkeit 1,24( 1,39) pCt., zu Schreiend sei fie auf den Treppenflur gelaufen und so dem Tode richtung einer Sparkasse. Auch hier nahm man von einer Debatte Abstand und wählte zur Berathung dieser Materie eine fammen 4,15( 4,71) pet. Da außerdem 1,20( 1,21) pet. in teft entgangen. The man aber eindringen konnte, habe sich Stroß durch Kommission von neun Mitgliedern. blieben, so stellte sich die Ist- Einnahme hier auf 94,65( 94,08) pt. mehrere Schüsse in Kopf und Brust getödtet. Unbekleidet fand man des Solls, nach Abzug von 1,35( 1,47) pet. Stückzahlungen auf ihn in seinem Blut vor dem Bette liegen. Das Ehepaar war schon 93,30( 92,61) pet. des Solls. Diese Verhältnißzahlen ändern sich bejahrt; wie wir hören, sind der Ehe fünf Kinder entsproffen, von aber sehr wesentlich und in recht bemerkenswerther Weise, sobald denen zwei bereits verheirathet find. man die Einkommen bis 3000 M. und die über 3000 m. gesondert betrachtet. Der Bericht thut das nur bei der Staats- Einkommen Leichenfund. An der Waisenbrücke wurde Montag Nachmittag die Leiche einer weiblichen Person gelandet, in der später die seit Steuer. Bei den größeren Einkommen wurden wegen Richtverpflichtung 2,05( 2,53) pCt., wegen Unbeitreiblichkeit dem Tage vorher vermißte 63 Jahre alte Wilhelmine Elbinger in aus der Langestraße erkannt wurde. Sie hatte ihre Wohnung am 0,23( 0,23) pCt. des Solls niedergeschlagen, und Der Magistrat von Spandan hat nach dem ablehnenden Bes Neft blieben nur 0.84( 0,80) pet. Dagegen mußten bei den Nachmittag verlassen und war geraden Weges in das Wasser leineren Einkommen wegen Nichtverpflichtung 6,90( 6,72) pet., gegangen. Lebensüberdruß scheint die Veranlassung dazu gewesen schluß der gemischten Kommission sich gegen die Verstaatlichung der städtischen Polizei entschieden; dagegen beantragt er jetzt bet wegen Unbeitreiblichkeit 5,92( 6,36) pet. des Solls nieder zu sein. geschlagen werden, und in Rest blieben 2,84( 2,98) pct. Schlecht gefahren ist vorgestern bei einem Zusammenstoß mit der Stadtverordneten- Versammlung die Vermehrung der Polizeis Miethssteuer Ob es dann gelingen wird, die bisher unentdeckten Mörder ausfindig Von den übrigen Steuerarten sei hier, mehr der Kuriosität wegen, einem Motorwagen der Radfahrer F. Der junge Mann paffirte auf fräfte um einen Kommissar und neun Polizeisergeanten; gleichzeitig nur die Mieths steuer erwähnt. Sie ist zwar bereits seit 1895 feinem Zweirade die Köpenicker Landstraße und suchte einen vor ihm beantragt er die Errichtung einer besonderen Kriminalabtheilung. aufgehoben, aber wegen unterlassener oder unrichtiger Meldungen mit aller Kraft fahrenden Motorwagen zu überholen. Dies gelang werden immer noch einzelne Beträge nachträglich ausgeschrieben, und dem Radfahrer auch, doch bog er, um einem anderen Fuhrwert zu machen, bleibt zweifelhaft. Die Menge thut es nicht immer. Tempelhof. Während in Berlin auf den meisten Straßenbahn außerdem restiren noch Beträge aus den Vorjahren. 1897/98 mußten auszuweichen, etwas seitlich vom Wege ab und gerieth hierbei mit hier von der Soll- Einnahme wegen Nichtverpflichtung 1,05 pct., feiner Maschine gegen die Vorderräder des Motorwagens. Wie- I linien elektrisch gefahren wird, befindet sich die Pferdebahnstrecke der nur Spandau. Der Bürgermeister von Spandau, Herr Koelge schreibt uns zu dem am 5. Februar gebrachten Artikel„ Von dem Vernichtungskampf":" Der Polizeikommissar Nad hat, als er am 2. d. M. in dienstlicher Veranlassung das Plümper'sche Lokal betrat, fich weder bei der Wirthin noch bei anderen erfundigt, ob in dem genannten Lokale der Vorwärts" ausliege." Wir müssen in dieser Sache unserem Korrespondenten das Wort lassen. ding stavy = Mariendorf- Tempelhofer Linie in einem Zustande, der jeder Be-| Er machte geltend, daß ein Kirchenkonzert nicht zu den Lustbarkeiten hat die schleunige Räumung der bedrohten Häuser und die Fort schreibung spottet. Die Straßenbahndirektion hält immer noch den gerechnet werden könne. Der Bezirksausschuß erkannte dann auch fetzung der Schuzarbeiten angeordnet. Zwölfminutenverkehr für ausreichend und läßt die Strede von nach seinem Antrage, indem er ausführte, daß das in Betracht Der Sturm in England hat sich, wie vom Montag berichtet Wagen ältester Bauart befahren. Da vom Steuerhaus bis Marien- tommende Konzert deshalb nicht als eine Luftbarkeit anzusehen sei, wird, am Abend erneuert und wüthet mit furchtbarer Gewalt. Die dorf nur ein Geleise liegt, ist minutenlanges Warten auf der Weiche weil dabei ein höheres Kunstinteresse obgewaltet habe. Das Ober- Fahrten der Postdampfer sind deshalb eingestellt worden. feine Seltenheit. Der von der Gesellschaft zugesagte Achtminuten Verwaltungsgericht hat jezt aus den Gründen des Bezirksverkehr ist bei der starken Frequenz auf dieser Linie dringend er- ausschusses die Revision des Ortsvorstehers zurückgewiesen und das nordamerika eine grimmige Kälte. Aus New York Während bei uns Frühlingswetter herrscht, wüthet in forderlich und sollte je eher je lieber eingeführt werden. Urtheil des Bezirksgerichts bestätigt. meldet man vom gestrigen Tage: Infolge eines heftigen und anhaltenden Schneesturmes wurde vorläufig die Eisenbahnverbindung NewVersammlungen. zwischen Washington und New- York unterbrochen. In York ist die Kälte sehr groß. Große Schneemassen liegen in Konsumgenossenschaften und deren Vortheil für die Ar- den Straßen. Mehrere Stadtviertel sind ohne Wasser und müssen beiter, lautete das Thema einer öffentlichen Versammlung, über Schnee schmelzen, um solches zu bekommen. Viele Personen find welches am 7. Februar Rechtsanwalt Steinschneider im in Folge der Kälte umgekommen. Die Polizei fand Leichen unter Lokale Süd- Ost referirte. Redner erläuterte, wie die Konsumvereine dem Schnee. Dieselben können nicht begraben werden, weil die Zusich nach und nach ein immer größeres Gebiet erobert haben und gänge zu den Kirchhöfen völlig verweht sind. Bemerkenswerth ist führte als Beweis die Vereine in England, Belgien, sowie in noch, daß die Hängebrüde, welche New- Yort mit Brooklyn verbindet, Sachsen an. Es liege hauptsächlich im Interesse der Arbeiter, sich sich um 14 Fuß zusammengezogen hat. ebenso wie in Gewerkschaften und politischen Vereinen auch in Weiter meldet der Telegraph: Die lezte große Kälte ostivärts Konsumvereinen zusammenzuschließen, damit der die Waaren ver- von den Rocky Mountains erreichte am Sonnabend Abend ihren Höhetheuernde Zwischenhändler- Verdienst der konsumirenden Bevölkerung punkt in einem schrecklichen Hagel- und Schneesturm in den atlantischen selbst zu gute tomme. In der hierauf folgenden Diskussion meldeten Staaten, der jegt noch anhält. Der Verkehr erleidet große Stockungen. sich Gegner nicht zum Wort. Von den anwesenden Vertretern des Die Philadelphia- and Reading- Eisenbahn hat den ganzen Dienst Konsumvereins Berlin- Rirdorf, der im Herbst 1898 gegründet wurde eingestellt. Andere Züge verkehren unregelmäßig und befördern und in Rirdorf, Ziethenstr. 31 seine erste Verkaufsstelle hat, wurde nur Personen. Keiner der am Sonnabend und Sonntag in hervorgehoben, daß derselbe in ganz kurzer Zeit 200 Mitglieder zählt. New- York fälligen Dampfer ist eingetroffen. Die Frostlinie dehnt Es werde somit nothwendig, die zweite Verkaufsstelle und zwar im sich bis nach Florida aus. Einige Schneewehen in Washington find Südosten Berlins zu eröffnen. Hierauf zeichneten sich mehrere der 10 Fuß tief. Nur 60 Mitglieder des Repräsentantenhauses fomiten Anwesenden in die ausgelegten Listen als Mitglieder des obigen in das Parlamentsgebäude gelangen, lehnten es aber ab, sich zu Vereins ein. vertagen. Von den 16 Schlittschuhläufern, welche auf dem Der Friedenauer Eingemeindungskonflikt zwischen der Gemeindevertretung und dem Ortsvorsteher hat am Montag seine Lösung gefunden. Nach der am Freitag von dem Ortsvorsteher ausgesprochenen Beanstandung des Beschlusses der Gemeindevertretung, Friedenau in Schöneberg einzuverleiben, war für Montag eine neue Sigung der Vertretung anberaumt worden, in der diese vorschriftsmäßig ihren ersten Beschluß wiederholen wollte, um dann bei abermaliger Beanstandung die Klage beim Kreisausschuß zu erheben. Zur Üeberraschung der Versamm lung theilte der Gemeindevorsteher Rönneburg nach Beginn der Sigung ein Schreiben des Landraths mit, das besagte, der Landrath habe aus den Zeitungen ersehen, daß der Ortsvorsteher den Eingemeindungs- Beschluß der Vertretung beanstandet habe; er ersuche ihn, diese Beanstandung bei Aufrechterhaltung des Beschlusses in der neuen Vertretersizung nicht wieder auszusprechen. Das befolgte der Ortsvorsteher auch, und so beschloß die Vertretung mit allen gegen die eine Stimme des Ortsvorstehers wieder, daß Friedenau in Schöneberg eingemeindet werden solle. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, auf Grund der von der Vertretung genehmigten Vereinbarung mit dem Schöneberger Magistrat, sofern auch die dortige Stadtverordneten- Versammlung zustimmt, den Vertrag mit der Stadt Schöneberg abzuschließen. berichtet: Als vorgestern Morgen, wie üblich, die Genreiter Ante Starbeiter hielten am Montag Abte Berjanches ab, rettet worden. Die Stockarbeiter hielten am Montag Abend bei Stechert in Michigan See verunglückten, sind auch die 6 bisher Vermißten ges Gerichts- Beitung. Die Peft in Südafrika. Jufolge des Auftretens der Best in Middelburg hat die Regierung von Transvaal die schärfsten Maßregeln ergriffen, um die Zulassung der aus Afien direkt oder über Mauritius und Madagaskar kommenden Asiaten einzuschränken. Briefkasten der Redaktion. Klagen über ungenügende Erfüllung ihrer Aufgabe zugegangen. Charlottenstr. 16 III. Zwei Wettende. 1886. Aus einem preußischen Gefängniß. Das Tagebl." auffcher in der Strafanstalt zu Tegel den Gefangenen um über den Streit bei der Firma Noa zu berathen. Aus der Untergang eines deutschen Auswandererdampfers? Die frisches Wasser reichten, benützte ein Gefangener die Gelegenheit, Diskussion, an der sich Lambed, Hildebrand und Ebeling Direktion der Hamburg- Amerita- Linie theilt mit, daß der Unfall, aus seiner Belle zu entkommen, und stürzte sich drei Treppen tief fowie eine ganze Reihe anderer Redner betheiligten, ergab sich folgendes: welcher ihren Frachtdampfer Bulgaria" betroffen hat, leider ernster über die Brüstung herab. Er blieb im Erdgeschoß todt liegen. Am Beim letzten Streit, der vor 5 Monaten bei Noa ausgebrochen war, zu sein scheint, wie anfänglich angenommen werden mußte. Nach Freitag hatte ein anderer Gefangener versucht, sich durch Erhängen hatte der Geschäftsinhaber zugesagt, die Mißstände in seiner einem um 9 Uhr Abends eingegangenen Telegramm behauptet der das Leben zu nehmen, indem er sich an seinem Halstuch auffnüpfte. Fabrik zu beseitigen. Er hat aber sein Versprechen nicht gehalten, Kapitän des Dampfers Weehawken", welcher, wie schon gemeldet, Durch das Hinzutreten eines Wärters, der den lebensmüden Ge- sondern versucht, die Einigkeit der Arbeiter zu durchbrechen, indem 25 Personen vom Dampfer" Bulgaria" auf Punta Delgada landete. fangenen abschnitt, wurde dieſer gerettet, er hatte jedoch durch die er ihnen Kontrakte anbot, die für die Arbeiter manche Nachtheile daß die„ Bulgaria" sich in finkendem Zustande befunden habe; es Strangulation derartige Verlegungen des Kehlkopfes erlitten, daß enthielten. Als er diese Versuche fortsette, sahen sich fünfzig seiner Arbeiter hätten sich jedoch noch 2 Dampfer in der Nähe der„ Bulgaria" zu er ins Lazareth der Gefangenenanstalt überführt werden mußte und genöthigt, in den Streit einzutreten, da sonst nie auf eine Beseitigung deren Assistenz gehalten. Deshalb dürfe angenommen werden, fügt voraussichtlich für immer die Sprache verlieren wird. der Mißstände zu rechnen war. Die Verhältnisse in der Noa'schen die Direktion hinzu, daß der Rest der Passagiere und die MantFabrik lassen nach Angaben der Reduer vieles zu wünschen übrig. schaften von den erwähnten Dampfern aufgenommen sind, falls sich Erstens ist keine Ventilation vorhanden. Ferner ist für sämmtliche überhaupt diese vorläufig noch unbeglaubigte Nachricht bestätigen Arbeiter nur eine Wasserleitung als Waschvorrichtung vorhanden, sollte. Eine Anklage wegen gemeinschaftlichen Hausfriedens: deren schmußige Umgebung für alle als Ankleide- und Garderobenbruchs führte sechs Mitglieder des Verbandes Berliner raum dienen muß. Beim Reinigen der Maschinen werde unvorsichtig Portiers und Berufsgenossen vor das hiesige Schöffen- und keineswegs den Regeln der Unfallverhütung entsprechend vorVorsitzender dieses Vereins war Herr Grosse, gegen den gegangen; trotzdem schon ein junger Mann bei Noa tödtlich verfich eine Strömung, geltend machte, die dahin führte, daß er im unglückt jei. M Mehrere Redner flagten besonders über die Behand Vorsize von Herrn Hornte abgelöst wurde. Ohne eine General- lung, die in der Noa'schen Fabrik üblich sei. Einige der Streifenden, bersammlung einzuberufen, beschloß dann der Vorstand den Ausschluß die andere Arbeiter auf den Streit aufmerksam machten, habe er des Herrn Grosse aus dem Vereine und theilte ihm dies schriftlich mit dem Zuchthaus gedroht. Das bringe die Arbeiter natür ie juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und mit. Grosse hielt den Vorstand zu einer solchen Maßnahme nicht für lich nicht von ihrem ehrlichen Vorgehen ab. Der Streit Freitags abends von 7 bis 8 1hr abgehalten. berechtigt und besuchte daher eine am 8. Juni in den Verbandsräumen werde gewonnen werden, da Herr Noa mit den wenigen Arbeitern, A. Hoffmann. Besten Danut. Bereits am Freitag von uns bes stattfindende Versammlung. Ihm wurde jedoch bedeutet, daß er sich zu die stehen blieben, und den eingestellten ungelernten Arbeitern nicht handelt. Elektra 28. Empfehlen können wir solche Justitute nicht, da wir entfernen habe, und er kam einer dahingehenden Aufforderung lange lieferungsfähig bleiben wird. Arbeiterinnen der Firma ihren Lehrplan und ihre Lehrkräfte nicht kennen. Es sind uns wiederholt unter Protest auch nach. Mit diesem summarischen Verfahren waren Gembecki hat Herr Noa überreden wollen, bei ihm in Arbeit zu aber die anwesenden Anhänger des Herrn Grosse feineswegs ein- treten. Das habe natürlich die anderen Fabrikanten gegen ihn erF. T. Uns unbekannt. Schicken Sie doch an unsere Expedition ein. verstanden und von den jetzigen Angeklagten verlangten mehrere regt, sodaß sie eventuell Streikende aushilfsweise einstellen wollen. F. 60. Die Berliner Feuerwehr ist gleich der Polizei töniglich; die das Wort zur Geschäftsordnung. Dies wurde nicht ertheilt, die Folgende Resolution wurde gegen eine Stimme angenommen: Stadt hat aber trotz alledem die Ehre, beide Institute auf ihre Kosten zu Szene wurde etwas lebhaft und der zeitige Vorsitzende machte Die Versammlung der Stodarbeiter erklärt den Streit unterhalten. wiederum furzen Prozeß: er veranlaßte, daß der Wirth erschien der Arbeiter von Noa für gerechtfertigt und verpflichtet E. D. Wenden Sie sich an R. Lepke, Kommissionär für Kunstfachen und die dem Vorsitzenden unbequemen Angeklagten zum Verlassen sich jeder Berliner Stodarbeiter, zur Unterstügung der des Lotals aufforderte. Als sich diese auf ihr Recht, als Vereins- Ausständigen pro Woche nicht weniger als eine Mark zu steuern. A. C. V. Der§ 1 ist so ungeschickt gefaßt, daß dagegen nichts zu mitglieder in den vom Verein gemietheten Räumlichkeiten sich aufhalten Ferner werden die Streikenden die Arbeit nicht aufnehmen, bevor thun ist. Da die Bestimmung aber offenbar auch gar nicht trifft, was Sie zu dürfen, beriefen, wurde ein Schuhmann herbeigerufen, dessen Auf- die Kontrakte gelöst sind und Herr Noa das privatrechtlich bindende wollen, so müßten die letzten Worte dahin lauten, in welchent die Mit= forderung zum Verlassen der Räume die Angeklagten nachtamen. Herr Versprechen abgiebt, in Zukunft keinen Arbeiter zur Abschließung glieder ihre Interessen berathen fönnen". In diesem Falle ist der Verein Grosse strengte darauf eine Klage gegen den Vorstand bezw. gegen Hornke von Kontrakten zu zwingen und überhaupt keine Kontrakte mehr ab- als politischer u. f. w. nicht anzusehen. Uebrigens ist die Frage seiner Zeit wegen seiner unrechtmäßigen Ausweisung an und das Landgericht zuschließen. Die Streifleitung bekommt Auftrag, eventuell die beantwortet worden. G. G. Ist strafbar; auf welche Strafe erkannt werden wird, läßt sich vorher nicht sagen.-F. 2. Ja.- Waßmannstr. 9. hat ihm vollständig Recht gegeben, indem es anerkannte, daß diese Entlassung sämmtlicher auf Kontrakt Arbeitenden zu verlangen. Hier völlig unbekannt. N. H., Miersdorf. Ist richtig. Ch. 100 Ausweisung zu Unrecht geschehen und das Vorgehen des Vorstandes In der Generalversammlung der Bauhandwerker- Kranken- C. 2. 3. Es ist Antrag bei den Polizeipräsidium zu stellen. Dähne 196. bezw. des Herrn Hornte statutenwidrig und unberechtigt sei. Nun- kaffe wurde die Einnahme vom vierten Quartal mit 16 410,21 W. äßt sich ohne die Statuten nicht beantworten. 2. G. Stellen Sie mehr erstattete Herr Hornke 2. R. 16. 1. Nein. 2. Ja. zwei Tage vor der Verjährungs- und die Ausgabe mit 13 112,23 m. verzeichnet. Die Jahresbilanz Antrag beim Vormundschaftsgericht. frist 5. O. 58. Davon giebt es fein Autorrecht. Der Verleger ist dazu noch schnell eine Strafanzeige wegen gemeinschaft ergiebt in Einnahme 52 830,95 M., in Ausgabe 49 533,66 M. Das befugt, es sei denn, daß das Gegentheil vereinbart ist. lichen Hausfriedensbruchs J. B. 100. gegen die sechs An- Vermögen der Kaffe beträgt 45 460,29 M., die Mitgliederzahl 1853. Abgesehen von dauernder Erwerbsunfähigkeit ist die Burücklegung einer geklagten, die sich vor dem Schöffengericht zu verantworten hatten, weil sie in der Versammlung am 8. Juni auf ergangene legten Gigung über die Maßregelung der Buchdrucker im„ o tal- bann auf Grund des Urtheils den Gegenstand veräußern laſſen. Das Gewerkschaftskartell in Rigdorf verhandelte in seiner Bartezeit von 5 Beitragsjahren erforderlich. Diese Voraussetzung liegt vorliegend nicht vor. B. 5. 100. Sie müssen zunächst flagen und können hielt bei der ganzen Sachlage nur zwei der Angeklagten des ein- Anzeiger". Das Referat hatte Buchdrucker Massini über- B. J. 61. An die Staatsanwaltschaft. Albrecht i. Th. 25. Bes fachen Hausfriedensbruchs schuldig und beantragte je 10 M. Geld- nommen, der in eingehender Weise die Handlungsweise des Herrn schweren Sie sich sofort beim Oberpräsidenten. Minuth. 1. Die Steuer ftrafe. R.-A. Silberstein geißelte dagegen scharf das Vor- Scherl, besonders seine Absichten, das Koalitionsrecht der Arbeiter muß entrichtet werden. 2. Nein.- M. W., Rirdorf. 1. Ja. 2. Nein. Winter. Wenden Sie sich an die betreffende Verwaltung oder an den gehen, welches hier ein Vereinsvorsitzender gegenüber Vereins- aufzuheben, tritijirte. Die Versammlung erklärte sich bereit, gleichK. W. Ihr Anwalt muß den Antrag bei dem be= mitgliedern in Anwendung gebracht habe. Es heiße doch völlig das falls die Agitation gegen den Lokal- Anzeiger" zu fördern. Hierauf Generalpoftmeister. treffenden Gericht stellen. J. F. 50. Nein. W. G. Wenn der Eid Vereinsrecht auf den Kopf stellen, wollte man den Vorsitzenden für referirte der Textilarbeiter Hübsch über den Krefelder Weberstreit, unrichtig ist, tann der Betreffende wegen meineids denunzirt werben. berechtigt halten, unbequeme Mitglieder, die sich in parlamentarischer worauf eine Resolution angenommen wurde, in der die Anwesenden. B. 48. 3 Jahre, sofern nicht der Gefangene selbst in die längere Form über den Vorstand beschweren wollen, einfach mit Hilfe eines ihre Sympathie für die Streikenden aussprachen und erklären, dafür Dauer willigt. W. F. 24. Da die Wirthschaft nach Ihrer Darstellung Schuhmanns aus den Vereinsräumen, in denen sie mit Fug und zu sorgen, daß den Ausständigen auch die materielle Unterſtügung zu Eigenthum der Tochter ist, hat dieselbe nichts zu befürchten. G. B. 17. Mecht verweilten, an die Luft zu setzen. Der Standpunkt theil wird. Von dem Entree wurde die Hälfte den Webern, der Sie sehen sich der Gefahr aus, daß die Sachen gepfändet werden und Sie dann der Angeklagten, erst interveniren müssen. 2. Y. Kommen Sie in die Sprechstunde. daß das Vorgehen gegen Herrn Grosse andere Theil den in Dresden Verurtheilten überwiesen. in jeder Beziehung unberechtigt gewesen, fei vom LandWitterungsübersicht vom 14. Februar 1899, Morgens 8 Uhr. gericht durchaus getheilt worden. Wenn daher die Strafanzeige es bewirkt habe, daß sechs unbescholtene Leute nun wegen eines mit Gefängniß bedrohten Vergehens auf der Anklagebant erscheinen mußten, so sei das doch unerhört und er beantrage, nicht nur die Angeklagten frei zu sprechen, sondern auch die Kosten des Verfahrens Herrn Hornte aufzuerlegen. So weit ging der Gerichtshof mun allerdings nicht, er sprach aber sämmtliche Angeklagte frei, da er nicht Herrn Hornte, sondern nach den Statuten nur den Vorstand zur Stellung des Strafantrages für berechtigt hielt. Der Staatsanwalt Theater Verein Helgoland." Sigung heute Abend 912 Uhr. Vorstädtisches Kasino, Aderstr. 144. Arbeiter Bildungsverein Abends 8 Uhr im Saale des Herrn Herrguth seine Mitgliederversammlung ab. Vortrag des Herrn Naturheilkundigen Otto Grundmann über:„ Das Jumere des Menschen." Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Adlershof. Donnerstag, den 16. d. M. hält der Sozialdemokratische Vermischtes. In Airolo stehen weitere Nachstürze von Felsmassen bevor, Kirchenkonzert und Luftbarkeitssteuer. Der Gemeindevorsteher doch glaubt man, daß dieselben nach und nach in Mengen von bon Reinickendorf zog den Schriftführer des Chors der Reinicken: 30 000 bis 40 000 Rubifmetern erfolgen werden; eine längere Unterdorfer Segenskirche zur Zustbarkeitssteuer heran, weil der Chor in der brechung der Gotthardlinie ist daher nicht zu befürchten. Der Kirche ein Konzert abgehalten hatte. Der hierdurch mitgetroffene Ingenieur der Gotthardbahn Schraft hat mit dem Oberingenieur Magistratsbeamte Noad erhob vergeblich Einspruch und klagte dann Beladini Schuzarbeiten für die Linie und das Dorf vereinbart und beim Bezirksausschuß auf Freistellung von der Steuer. ihm 25 Mann zur Verfügung gestellt. Die Tesfiner Staatsbehörde 8302* * Hans Kayser Görlitzer Bahnhof, Plak 6. Billigste Bezugsquelle für Press- u. Steinkohlen. Hoffmann.. ianos neatreuzs., Eisenbau, mit größt. Confülle, in schwarz ob. 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H. 2,-. Sizmöbelfabrik v. F. W. Steh: Metallwaarenfabrit Bschauer 19,- Allg. Elektr.- Ges., Ackerstr., Saal 23 wertstatt von Bütel, Mustauerstr. 28 9,-. Sch., Simeonstraße 2,-. Familie Tetzlaff 4,-. Drei mann, 1. Rate, 13,-. Hofbuchdruckerei Ritterstraße, 5,20. Gürtler v. Thiel 27,-. Bildhauerwerkstatt Dochan 3,50. Buchdr. Günther u. Sohn 12,25. futscher 1, u. Bertling 5,-. Bilderfabrik b. Brüdner 4,80. Gesangverein Buchdr. Rosenbaum u. Hart 10,55. Bildhauerei Hirsch u. Thiede 5,-. Posamentire P. S., K. W., E. L. 2,-. Frizz Schneider, Sebastianstr. 7 Fris" 10,- Mechaniker, Besselstraße, 4,-. Trommelfabrit Reibel Personal v. A. Diezel, Brandenburgstr. 6,40. Drechslerei Fröbe, Simeon- 2,40. Bimmerer, Hochstraße, H. M. 5,-. N. Meyer-, 50. Arbeiter der 3, Straße, P. E. J. P. 4,-. Tapezier- Werkstatt, gesammelt durch P. 3,- ftraße 11 5,70. Otto Wölbern, Stallschreiberstr. Arb. d. Firma Bederfabrik Eick u. Straßer.7,10. A. B., Koloniestraße 2, Amandus Siemens u. 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Tischlern Tischlerei von Wiehr, Friedenstr. 48, 8,65. Robert 20,-, 43,25. Arbeiter Vorwärts" 5, G. R. 3,-. M. 2. 3,-. W. M., Kuhjunge a. D. 1,30. Nachf. 15,20. E. Noeste, u., Ko., Alexandrinenstr. 27, 12,50. Gef. von den der Luruspapier- Fabrik von W. Bernhard u. Komp. 8,80. Gef. im Café 3 Klempner P. Schulze, Knopfmacher- Elend 2,25. Modelleure und andere der Firma F. C. Pfaff, Arb., darunter 2 Bim., 2 M., 1 Bauarb. 1. d. Lederarb. Leberfabr. M. J. Hinz 4,30. Robinson und Genossen 11,30. Zeughofstraße 16,25. G. Wüller, Wealer 1,-. Organifirte Schuhmacher wifi Salomon no roof, 20,60. G. T. 12,50. Gin nicht getruntenes Ge: Waldemarfir. 15, 1,50. 2. C. 5, vaterlanb3loſe Selempner, Luitpolo: Von den Zimmerern des Zimmermeisters Ludwig 4,45. Crispin durch Druck 4,15. A. Wagner 1,-. Bildhauer der Möbel: burtstags- Achtel 3,-. Bessere Gürtler v. Schwinger u. Gräff d. Philipp, straße, 1,50. Gef. von den Tischlern der Firma Wagenknecht fabrit J. C. Pfaff 7,50. Verband deutscher Gastwirthsgehilfen 50,-.| 1. Rate 5,80. Durch Asterton 3,05. Rothe Kindtaufe Rixdorf, Prinz H. J. und. B. 1,55. Knopffabrit Manasse 13,75. Lederwaarenfabrit H. Adam jun. 16,65. straße 32, 3,11. Buzzer und Stuckateure Bau Uhlandstraße 7,25. u. Cemnitz, Köpenic, 7,45. Gef. von Arthur B. 5,-. Werkstadt Huber, Mar Bloch, Emmendingen, 10,-. Die Lithographie, 2. u. H. Löwenstein 9,60. W. Wöllmer's Schriftgießerei, Messing- Abtheilung Tischlerei von Höhne u. Krämer, Königsbergerstr. 3, 17,75. Aus Möller's Mauerstraße, 3, 9,- Steinbildhauer, Bau Hoffmann 11,10. Bildhauer bei Alice 9,50. Sparbüchse 1,-. Möbeltischlerei J. C. Pfaff( Saal 1' mit Polirer 23,81. Steinbruckerei und Buchbindereten von J. Bliesler, Berlin, 19,55. Maler, Volksversammlung 2 rothe Caffelaner 1, Einige Posamentiere aus der Neuen Friedrichstraße, 4,80. Tischlerei Hoese, Saal 2 12,15. Saal 3 20,80. Saal 4 15,05. Drechsler u. Maschinen Buchthauskandidat, 3,10. Lindenstraße, 4,20. J. Kerstes'sche Buchdruckerei 8,90. Buchdruckerei arbeiter 18,80. Ladirer u. Vergolder 8,50. Tapezirer u. Näherinnen 11,50.) in Charlottenburg am 9. 2., Tellersammlung 31,35. Ein Freifinniger 5, Personal Buchbinderei Vogel 6,60. Maskenball der Lands. D. Feilchenfeld 4,25. Pianofabrit Hirschfeld, Eisenbahnstraße, 15,80. Gesammelt bei Schmidt, Münchebergerstraße, 1,70. Gesammelt durch Gäste. A. 3, Aelteste Berliner Riftenfabrik 6,95. Minderzahl der Firma Welles, des Lokals von Rieb, Schliemannstr. 48, 11,20. Gesammelt von dem Per- mannschaft der Schleswig- Holsteiner, 11. Februar 1899 14,50. Ausreißer Engel- Ufer, 14,25. Bielbewußte Zuchthauskandidaten 4,10. Konditionslose sonal der Grube Bentrum" Berlin 5,-. Ein Schmiedegeselle, Mühlen: vor dem Lokal- Anz." Schultheiß- Ausschant Wetzel, Rosenthalerstr. 5,60. Buchdrucker, Eberswalderstraße, 0,75. Metallwaaren- Fabrik von Stabernad straße 0,50. Riefenstahl, Bumpe u. Ko., Holzmarktstr. 67, 26,45.. B. 2. 14 Klempnerei& Dietrich, Mariannenstraße 20, 5,70. u. Sto., 1. Rate, 15,30. G. Müller, chirurgischer Instrumentenmacher, 1,-1,-. Gin nichtfozialdemokratischer Donnerstag Stammtisch 15,- Bau b. A. Hopf, Prinzenstraße 72, 2,25. Frauen der ausgesperrten Setzer M. Räbiger, chirurgischer Instrumentenmacher, 1,-. Lang'sches Quartett a. D. Würzburgerstr. 16, innere Puzer und Träger 6,50. Sonntagsgesellschaft 1,50. des„ Lokal- Anzeiger" 7,60. Stat, Snorr's Keller 1,-. E. R. 100 9,50. 4- Freunde Trotz Alledem 10,-. Werkstatt A. Schröder, Jerusalemer- Personal der Firma P. u. W. 5,- Nähmaschine, Strouenstr. 11, 10,20. Jungfernhaide 4 Spanner N. G. A. S. 1,-. Ober- Schöneweide rothe Brüder 4,20. straße 66, 8,30. Broncewaaren- Fabrit E. Grimm 17,-. Tischlerei v. Olm Durch Lent, Tischlerei Bartels, Petersburgerstr., 4,50. Personal der Firma Ges. bei Tolzmann, Kottbuserdamm 4 4,75. Buchdruckerei Liebheit u. Thießen, 16,50. Telegraphen- Wertstatt F. Schuchardt, Saal 3 und 4 Treppen, undershausen, Brinzenstr. 99, 17,-. Einige Buchdruckergesellen 4,-. Von 1. Rate 7,30. Rechtsanwalt 2. V. 10,-. Ges. von den Schleifern Corso 36,-. Tischlerei Wusterbarth u. Sohn 15,-. Oranienburgerstr. 75 3,-. den Heimathlosen 1,20. 6 von der Notte C. B. 4,- Personal Otto Fahrradwerke 9.-. Von den Arbeitern von Kreuzberger u. Siebers, RitterVerband der Maurer, Zahlstelle Teltow 20,- S. Sabor 1,-. Modell: v. Holten 28,75. Ges. von d. Kollegen v. J. E. G. durch Pannide 5,25. straße, d. M. H. 6,-. Soz. Arbeiterverein Weißensee, Abth. I 6,05. Vom D. B. 6,- Schlosser und Schmiede tischler und Maschinenbauer 14,10. Oskar Panizza, Paris 20,-. Siemens Von b. Klaviaturfabr. C. Schwohls u. Co., Köpnickerstr. 154a, 17,30. Ges- Lange'schen Doppelquartett 5, 1. Halske, Charlottenb. Werk( Abth. 24) 18,45. Buchbinder, Ritterstraße Verein Sangestlub I, Rottbuserstr. 30, amerit. Auktion, 11,-. Hermann bei Frante, Admiralstraße 17,25. Von Arbeitern der Firma Julius 4,15. Von Fritsch, Losow 1,70. F. V. 10,-. Ungenannt 34,-. Dorn 1,-. Arb. u. Arbeiterinnen der Goldleistenfabr. Deutsch u. Lademann Pinsch, Andreasftr. 72/73 177,25. Sezerpersonal Deutscher Verlag, AccidenzArbeiter Bildungsverein Mariendorf 15,-. Maurer und Arbeiter 5,-. Geburtstag bei Kirschner, Neu- Weißensee 4,45. 2 zukünft. Zuchth. 1,-. abth. und Deutsches Blatt 33,15. Holzbearb. Fabrit Hagener u. Bierbrauer Tischlerei v. Trompler außer 2 Kollegen, Rüdersßer 2 der Patentwölbung d. Unternehmers Lehmann 6,50. Dice Moppe Sozialistentödterin, Buttmannstr. 4, 3,-. 2. 3., C. N. 5,-. Von d. 7 Rothen außer einigen 11,10. dorferstr. 4,25. Schafstöppe, Alexanderplatz 6,-. Metallwaarenfabrik 8,-. M. P. 55 2,-. Gesangverein Riedesfreiheit I" 10,-. Buch- v. C. Schulz 3,50. Von d. Klamautbrüd., Stalizerstr., 6,-. 2 Liebende bruckerei Maschning u. Kantorowicz 1,50. M. 2. 83,75. Ortskranken: Gehilfen von Tuchnik u. Joppich 4,50. Mech. Wertstatt v. H. Thiele u. Co. Stephani Nachf. 3,25. Ges. durch den Arbeiter Schacht 2,30. Ueberschuß d. taffe der Buchdrucker 5,20. Personal der Kronenfabrit von Wilh. Frizze, 21,15. Ate and Nemesis, adrastea pro trifolio 3,-. Lederfabrik Tellersamml. einer am 12. Febr. abgehaltenen Boltsversammlung, durch Möbelfabrik von Equiz, Gr. Frantfurterstr. 125, I. 10,85. Rummelsburg 20,55. K. 2. R., Klosterstraße 2,50. Bade Apparate Hegermann Zurichter durch E. außer 2 4,-. A. S. und S. vom Johannis: Meyer 10, fabrit Schiechnik, Stalizerstraße 10 14,25. Rinow u. Kaps 10,50. tisch 1,50. Personal von Wallmann's Verlag und Buchdruckerei in Lichter: Drei am Frühstückstisch bei Siechen 3,-. Buchdruckerei Gebr. u. 19,60. H. Kapte 1,-. Chokolade 13 9,- Taubstumme Rothe 1,-felde 6,45. Tischlerei Böfer, Blücherstr. 35, 10,-. Bdr. B. 6,75. Tischlerei Reftauration Geil, Stegli 7,30. Buchdruckerei J. Harrwis Nachf. 9, Gesammelt in der Alle von S. u. A., Hornstr. 11 19,- Helmwerkstatt 6,50. Stuhlfabrik C. A. Löwe Invalidenstraße( außer einem Topfftricker) 6,80. Brizerstr. 7, Krüger außer einem Junggesellen 13,25. Arbeiter und Arbeiterinnen von Willing u. Violet 32,50. Gef. in der Fabrit Werkstatt von H. Quehl 9. Barofvergolder und Farbigmacher d. Firma Benedix durch Runge 8,25. Tischleret Theodor Beder, Oranienstr. 189 b. Eberhard Pinkus, Dresdenerstr. 40, 40,50. Goldleiftenfabr. Alexandrinenstr. 25 Rutenberg( König Stumm) 8,45. Buchdruckerei Klarbaum 4,45. Gesammelt( außer 4 Hirsch- Dunder'schen) 20,35... 149 3,25. Tischler und Boden7,50. Stod'sche Arb. 9,05. Gasmotorenfabr. 8immerstr. 88 16,-. J. M. 3,- in der Buchdruckerei Waltenberg 7,70. Vom Personal der lithogr. Anstalt leger bei Stelmaszyd 12,-. Stuckateure des Westens 62,-. SilberVerein der Dekorationsmaler, Augusts Tischlerei Mar Schulz, Elisabeth- Ufer 3,-. Vom Arbeiterpersonal der J. Aberle 23,-. Möbelfabrik Rufflar 7,80 Verein Uneinig" 6,15. waarenfabrit E.. 7,40. von Ehrhardt, Köpenick, durch Defterle Galvanoplastik durch G. 7,40. Tischleret Werner 5,55. Buchbrucerei Riefen- Arbeiter von Ed. Puls burch Harburg 16,- Acht rothe Maler vom Bau ftraße 20 10,- Maler Butter- Schulze 10,-. Einige Fensterpuger der Germania stahl, Bumpe u. Co. durch S. 18,- Telephonarbeiter Bülowstr. 57 und Reinickendorf, gef. von M. Bahl 4,-. Von den Schriftsegern in Swine: 5,50. Gastwirth 10,35. Möbelfabrik D. Brandt, Dieffenbachstr. 36 mit Ausschluß münde 3,25. Rechtsanwalt Frühauf. Karlsruhe 20,-. Von b. zielbewußten 3,10. Fischer, Weinbergsweg 5,50. Tischlerei Delschläger, Boffeners Werkstatt v. C. in Rummelsburg 4,25. Tischlerei eines Bildhauers 17,25. Bimmerer der Firma Mundt, Fasanenstr. 12,-. Perf. Schlossern und Drehern aus der Greifswalderstr. 140/141 23,10. Von den straße 41 7,90. der Osnabrücker Papierfabrik d. P. 24,-. Kistenmacher, Prenzlauerstr. 41 1,50. Arbeitern der Kunstschmiede: Werkstatt Schulz u. Holdefleiß, Fennstraße, Kimbel u. Friedrichsen 24,40. Pubertolonne Futh, Bau Neue FriedrichZimmerer b. Bühlice, Moßstraße 2,20. Fastnachtsball der vereinigten 70,-. Gesammelt durch Bartte( darunter Schaar fen.-, 50, Schaar jun. straße 9,30. Baumbach, Hollmannstraße 1,-. A. L., Alexandrinenstr. 2,10. Maurergesellen u. Krankenkassenmitgl. Charlottenburgs 8,75, Mitglieder d. 1,-, Klingler-, 50) 6,50. Statklub Kreuzbame"( Drescher) 2,30. Wassermesser- Abtheilung 7,40. Ammoniaffabrit Nieder- Schöneweide 7,10. Tischlerei 4,60. Von den Siroca, Pallisadenstraße 77, Verb. Deutsch. Buchdr. im Vorwärts" 30,-. Uhrmacher Kunstmann 5, Summa 4 627,47 M. taubitummen Für die Opfer des n. 8. 1,-. Für die Opfer d. R. 1, Bechbrüdern 1,50. Buchdruckerei Strauß" 10,70. = bon " Achtung! IV. Wahlkreis. Atung O 50. Holzarbeiter! A. d. W. n. Th. Mittwoch, den 15. d. M., Abends 8 Uhr: gente Mittwoch, den 15. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale der Brauerei Friedrichshain Volks- Versammlung 215/3 in Keller's Lokal, Koppenstraße Nr. 29. Tages Ordnung: Die neuesten Dresdener Zuchthäusler und die reichstreuen Knüppelhelden. Referent: Genosse, Ad. Hoffmann. Der Vertrauensmann. Achtung! Manrer. Achtung! Oeffentliche Versammlung der Holzarbeiter. Tages Ordnung: 1. Die Werthfchähung der menschlichen Arbeitskraft. Referent: Reichstags- Abgeordneter Karl Kloss( Stuttgart). 2. Diskussion. Der Vertrauensmann. 77/7 Für die vielen Beweise herzlicher Achtung! Theilnahme bet der Beerdigung meines guten Donnerstag, 16. Februar, Abends 8 Uhr, bei Nümann( fr. Gründel), Brunnenſtr. 188: Großze öffentliche Versammlung Achtung! Baters, Brubers und Gehwagers, Volksversammlung des Zimmermanns Hermann Rasch Mittwoch, den 15. b. M., Abends 8 1hr, foreche ich allen Benwanten und Be: Gesund in Ballſchmieder's gr. Saal, Badstr. 16: fannten, dem Gesangverein„ Winkel haten", insbesondere Herrn Prediger brunnen. Trillhose für die trostreichen Worte Das erste Naturheil- Krankenhaus in Deutschland. LeLuise Rasch, geb. Striglowsty, Wie stellen sich die Mitglieder der Krankenkassen hierzu? am Sarge des Entschlafenen meinen Einnigsten Dank aus. der Maurer Berlins u. Umgegend. Tages Ordnung: 1. Wer trägt die Schuld an den Bau Unfällen im allgemeinen und am Bau Einsturz in Halenfee im besonderen. Referent: Kollege Kater. 131/11 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. Bahlreiches Erscheinen erwartet Die Lohnkommission. J. A.: Fritz Kater. Achtung! Zimmerer. Achtung! Achtung! Deutscher Vorter nebst Kindern. Organisation der Steinarbeiter Berlin I. Am 13. d. M. verschied der Stein 172/2 me Paul Jenthe Freitag, den 17. Februar, Abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Dessert- u. Malzkraftbier 1. Rang. Brauerei Burghalter, gegr. 1736, Kommandantenstr. 20: im Alter von 29 Jahren an der besond. für Blut Lungenschwindsucht. Die Beerdi Mitglieder- Versammlung ber Zeutral- Kranken- und Sterbekasse der Zimmerer ( E. H. Nr. 2, Hamburg). Ortsverwaltung Berlin. T.:O.: 1. Abrechnung vom 4. Quartal 1898. 2. Wahl der Revisoren. 3. Anträge zur Generalversammlung. 4. Jnnere Rassenangelegenheiten. 259/2 Mitgliedsbuch legitimirt. Der Vorstand. J. A.: August Gruse, Barnimstr. 41a. Verein sozialdemokratischer Gaft- und Schankwirthe Berlins und Umgegend. Freitag, den 17. Februar, Nachmittags 5% Uhr, beim Kollegen Miericke, Schönhauser Allee 102: Derlammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Adolf Hoffmann über:„ Die neuesten Dresdener Zuchthäusler und die reichstreuen Knüppelhelden". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. 69/2 zu zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. J. A.: Ferdinand Ewald. 70/ 1* 7646* Referenten: Fil. Minna Kube, Dr. Lutze, Professor Förster und andere. Disfuffion. Bur Dedung der Untoften. Tellersammlung. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Einberuferin: M. Kube, pr. Naturheilkundige, Charlottenburg, Berlinerstr. 125. Achtung! Holzarbeiter. arine, Bruftraute gung findet Donnerstag, den 16. Fe: Freitag, 17. Februar, Abds. 8 Uhr, in Bismardshöhe, Bleichs., Wöchn, bruar, Nachmitt. 3 Uhr, vom TrauerNetonv.zc. d. leicht Hause Strelitzerstr. 55 aus statt. bekömml., nahrh. Der Vertrauensmann. fräftigste Bier. Ist blutbild., desh. bess. Gesichtsf. 1. Gewichtszunahm. überr. 14 Fl. brei, Todes Anzeige. Am 13. d. m. verstarb meine liebe Wilmersdorferstr. 39: Oefftl. Versammlung der Holzarbeiter 50 zehn W. exft. Grau Agathe Heintze nach 3. In Geb.( 8 furzem Strantenlager. Die Beerdigung 1/18) zum Selbstabz. wesentlich billiger. findet Donnerstag, den 16. Februar, Allein. Versandtst. für Berlin u. Prov. Nachmittag 3 Uhr, vom Trauerhause Porterfellerei Ringler, Berlin, Werderstraße 62 in Brizz nach dent Brunnenstr. 152. Ferner gr. Lager Michaels- Kirchhofe in der Hermannbon echt engl. Porter und Pale- Aale. Straße statt. Nicht Flaschenzahl, Qual. entscheidet! 8176 Franz Heinke nebst Kindern. 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