bon fie Pas im Siefes ver: den ment en. efiche efper ganz Diefer e be fein, fcher e be man egens Bein eitag erlei. Tichen satis ein Sch Th. R. und tracht i ber Sund rich andern 2515b und gung bes nsbe 3 zut Tegen egend Theil Meyer ber, en", reins Tuchen auchen nd. etc. Sonn ittags Rom ung: I zum Caffen d. nad nntag 25095 3 ge Des erein abzus Per bei 11, e 32 nd ren ceife 1, rre. nft. gangb Gefch es bei II. außer Daufe ld, rechts Tig. 132 Arzt 8-10 theter rhalb L. an ureau 59/15 Leiften 2512b Ge Nr. 261. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwürts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 ẞfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Hallali! Sonnabend, den 7. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. verzichten würde, auch auf die Gefahr hin, einmal selbst Als der Generalpostmeister Stephan seinen Geburtsunliebsame Erfahrungen mit ihm zu machen. tag feierte, hat ihm der Kaiser sein Bild mit der vielDie Byzantiner des Deutschfreisinns haben die Stif- Während die schlecht oder gar nicht befriedigte Schau- besprochenen eigenhändigen Unterschrift geschenkt, daß tung des Begasbrunnens am Schloßplate auf ihrem lust, der ungesſtillte Drang, Hoch zu schreien und über unsere Zeit im Zeichen des Verkehrs stehe. Eine Kerbholz, und sie haben ihren Lohn bereits dahin. Man hösischen Brunt, glänzende Uniformen, prächtige Karossen packende Illustration zu diesem durch und durch modernen ebe nur, wie die liberalen Blätter sich über die Ab- in Verzückung zu gerathen und den geschmeidigen Rücken Wort liefert die feudale Sauhatz im Grunewald am perrungsmaßregeln entrüften, die den Berliner Philister zu beugen, dem Philisterthum und seinen Organen heiße 3. November. Wäre nicht der Dampfwagen, nicht die zehindert haben, seine Neugier am Tage der Denkmals- Thränen entlockt, geht es mit bemerkenswerther Eile, ohne Schienenstraße, man könnte sich in die Zeit vor der enthüllung ausgiebig zu stillen. Die„ Vossische Zeitung" auch nur eine kritische Randbemerkung zu wagen, über großen Revolution zurückverjetzt glauben, als die Junker treifert sich über ein Verfahren, das wohl in Mostau andere Geschehnisse hinweg, die es eher verdienten, ohne wie die Windsbraut über die Saatfelder der Bauern einoder Petersburg am Blaze, in Berlin aber durchaus ver- Rückhalt besprochen zu werden. So findet sich in den herfuhren, die Hoffnung des Landsmannes feck und werflich sei, und mit Freude theilt sie ähnliche Kund- Bourgeoiszeitungen folgende Notiz: mitleidslos zerstampfend. gebungen anderer Organe mit. In einem gesitteten Staate wird das Plaisir eines Wir gönnen dem Spießbürgerthum den Neptunsbrunnen, dessen Vorgeschichte ein Ruhmesblatt im Buche deutschfreisinniger Knechtschaffenheit bildet, wir gönnen ihm auch die verächtliche Behandlung von oben herab, die ihm am letzten Sonntag widerfahren ist. Die weibische Klage darüber, daß die Presse" zur Feier nicht eingeladen worden ei, ist im Einklang mit dem schmählichen Verhalten dieser Journalistik, welche über die kaum empfangene brennende Dhrfeige, welche ihr der Kaiser ertheilte, nicht besser zu quittiren wußte, als durch eine devoteste Imitation des Kaisers zum Feste des Vereins Berliner Presse, eine Imitation, die so servil ergangen ist, wie sie deutlichbündig abgelehnt wurde. Dieselben„ Hungerkandidaten" find werden. " Die Hubertusjagd, welche am 3. November stattfand, hat es wieder herbeigeführt, daß auf der durch den Grunewald Einzelnen, und sei dieser noch so hoch gefürstet, niemals führenden Eisenbahn eine Betriebsstörung eintrat. Unser die Sagungen antasten, welche dem gemeinen Wesen zu Potsdamer Berichterstatter befand sich in dem um 1 Uhr Nutz und Frommen gegeben sind. Und es klingen uns 20 Minuten von Potsdam nach Berlin gehenden Stadtbahn- Allen noch in die Ohren die stolz- bewußten Worte des auge. Raum hatte der Zug den Schlachtensee passirt, als er plöglich mitten im Walde anhielt. Es stellte sich heraus, daß königlichen Erlasses, in dem Wilhelm II. sich den Schirmdas gehegte Schwein über die Eisenbahn nach Schild- herrn der Gesetze genannt und scharf betont hat, daß in horn zu gelaufen war, dann wieder gewechselt hatte und nun seinem Namen das Recht gesprochen werde. abermals über den Bahnkörper gelaufen war. Vom Zuge aus Kein Gesez, kein Artikel der Verfassung verbürgt erblickte man nun die Meute, gefolgt von den Läufern und den Rothröcken, mit dem Kaiser an der Spitze, in langer Reihe irgendwem das seltsame Vorrecht, den öffentlichen Verkehr über den Bahndamm setzen, den Schluß bildete eine größere zu unterbrechen, nur um eine wilde Sau zu Tobe zu Anzahl föniglicher und anderer Equipagen. Erst nach etwa hetzen. Es wäre deshalb zu wünschen, daß irgend ein einer halben Stunde konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Auch der von Berlin Friedrichstraße um 1 Uhr Passagier, der durch die Verspätung einen nachweisbaren 19 Minuten nach Potsdam gehende Stadtbahnzug mußte der Schant erlitten, vor Gericht auf Schadenersatz flagt und Jagdwagen wegen hinter Station Grunewald eine halbe Stunde| thatkräftig seine Sache durchficht. Es wird keine Richter, halten bleiben." so hoffen wir, in Berlin geben, welche die Hubertusjagd untröstlich darüber, daß man sie am Sonntag links liegen ließ, und ihr Aerger macht sich Luft in den lärmenden und doch wie zahmen Beschwerden über das Die Sauhat vornehmer Herren setzt über Wege und für eine force majeure, für eine höhere Gewalt erachten schneidige Vorgehen der Polizei, über die Postenkette, Stege, über Dämme und Schienen gerade so munter hin- werden. Verantwortlich sind diejenigen, welche privaten welche den Zuschauern den Ellnbogenraum einengte, über weg, wie über eine gefeßlich geregelte Ordnung. Hier wie Vergnügen des Hofes ein gesetzlich verbürgtes, ein ordnungsDie von Schuhleuten eskortirten und aufgehaltenen Pferde- dort werden die Schranken über den Haufen geworfen, nungsgemäß erworbenes Recht aufopfern, und es ist dies Berbahnwagen u. f. w. Ein freiheitlich gesinnter Bürger damit der Jagdlust genügt, und eine Wildsau nach allen halten scharfzu rügen und ernst zu ahnden. Eine staatliche Behatte am Schloßplage nichts zu thun, als von dem Mach- Regeln der Waidmannskunst zu Tode gejagt werden kann. hörde, welche einen Staatsbetrieb, unterhalten von der werke des Herrn Vegas die Hülle fiel, und Lakaien Mag der Bahnverkehr auch unterbrochen, mag der Be- Gesammtheit der Staatsangehörigen, dem subjektiven Bebürfen sich nicht beschweren, wenn sie herrisch behandelt trieb einer öffentlichen Anstalt, welche dem gemeinen lieben eines Mächtigen unterordnet, ist zur Rechenschaft Nugen dient, auch gestört werden, der lustige Klang des zu ziehen eine So müßte der Liberalismus, wenn er noch Blut in Unser Urtheil über polizeiliche Eingriffe und Ueber- Sifthorns, das Gebell der kläffenden Meute, der Hufschlag griffe, über die ganze Polizeiwirthschaft steht so fest und der schnaubenden Gäule, die bunte Kavalkade sind ein den Adern und Mark in den Knochen hätte, sprechen und ist so bekannt, daß es nicht erst vieler Worte bedarf, um hinreichender Ersatz für solch eine Verlegung der staat- schreiben. Denn wir haben keinen Anlaß, zu viel Aufunsere Stellung zu kennzeichnen. Erfährt der loyale lichen Vorschriften. Werden die Reisenden auch zu spät hebens von einem Vorkommniß zu machen, welches nur Spießer, einmal am eigenen Leibe die polizeiliche Rück- an ihr Ziel befördert, erleiden fie vielleicht auch zu gut in den Rahmen des herrschenden Systems hineinfichtslosigkeit, welche ihn nicht berührt, ja welche ihm Verluste durch Zeitversäumniß, die nicht paßt. als etwas Selbstverständliches und Löbliches erscheint, so wieder einzuholen ist, werden ste aufgehalten Aber die Bourgeoisie kriecht feig zu Kreuz. Auf der bald sie sich gegen die Arbeiter richtet, so ist dies eine oder geschädigt, die Hubertusjagd ist ein ausreichender politischen Hubertusjagd der letzten vierzig Jahre ist der Lehre, die dem Helden der Weißbierstube zu denken giebt. Grund, der jeden Verstoß rechtfertigt. Der Fahrplan auf Liberalismus den übermüthigen Junkern mit Obwohl wir an eine nachhaltige Wirkung auf die Einsicht den Kopf gestellt, die Züge verspätet, nicht weil eine jauchzendem Hallali zur Strecke gebracht worden. und das Rückgrad des Philisters nie und nimmer zu höhere Gewalt den Gang der Dinge hemmte, sondern um glauben vermögen. Der Polizeifnüppel ist ein zu brauch- eines von Roß und Reisigen, von Hunden und Piqueuren bares Werkzeug des Klassenstaates, als daß man auf ihn gejagten Wildschweins willen. Feuilleton. Nachdrud verboten.] Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. [ 61 Und indem sie ihre Rede unterbrach, band sie ihrem und sie wird glücklich sein, Euch zu sehen und mit Euch den Abend zu verbringen. Sind Sie vollkommen geheilt, Larivette? - Ja, Herr Deshommes, vollständig! Nun, um so besser, auf Wiedersehen, morgen werden wir länger plaudern. Als Charlotte die Stimmen ihrer beiden Freunde, besonders die Lariretten's hörte, gerieth sie in freudige Erregung. Bater, ohne sich um sein Widerstreben zu kümmern, ein hinunter und rief: Prachtvolles Halstuch von rother Seide um den Hals. -Aber laß mich doch, ich bin nicht frostig. Fahne tragen willst." D, Du böser Papa, der Du nicht die Farbe Deiner Lachens nicht erwehren. Troz seiner Traurigkeit konnte sich Marche- Seul des Er war überwinden. Nachdem er Charlotte zwei herzliche Rüffe gegeben hatte. bie sie ihm mit Zinsen zurückgab, wandte er sich nach der Thür und begann die Treppen hinabzusteigen, während das junge Mädchen ihm leuchtete. Guten Abend, Herrr Deshommes! D, welches Glück! Ganz selig sprang sie die Treppe Kommt schnell herauf, kommt schnell herauf, o Larirette, wie sehne ich mich danach, Dich zu umarmen! Guten Abend, Charlotte! Aber Du willst wohl die Treppe herabstürzen, unvorsichtige? thränen. von Sie kamen alle Drei in der Wohnung an. Larirette hatte ihr wollenes Tuch abgelegt, ihre Ueberschuhe ausgezogen und sich an den warmen Ofen gesetzt. Hier ist es hübscher als draußen, sagte sie, indem sie versuchte sich von der Kälte zu befreien, welche sie heftig durchschauerte, so daß sie noch jetzt wider ihren Willen zitterte. Charlotte hatte sich beeilt eine Kasserole ans Feuer zu setzen und Wein nebst einigen Stücken Zucker hineinzugießen. Ju einigen Minuten war der heiße Wein, der feineswegs theuer, aber trotzdem stärkend war, fertig und wurde eiligst in zwei Gläser gegossen. - Und Sie, Fräulein Charlotte? sagte Mijoulet. D, ich trinke nicht, ich habe soeben gegessen, und ich bin nicht erfroren. Und dann glaube ich, daß dies mir nicht gut thut. Ich fühle mich heut Abend traurig und in schlechter Stimmung. Das Lächeln, Larivette betrachtete sie neugierig. Und die drei Freunde brachen in herzliches Gelächter aus. Sie liebten einander so sehr. Als sie sich trafen, welches dem ersten Augenblick der Begrüßung gefolgt war, gab Charlotte Mijoulet eiligst den Leuchter zu halten und war verschwunden. Sie fühlte sich verlegen. Sie war geflog der kleinen Blumenhändlerin an den Hals. Die beiden kommen, um Charlotte und ihren Vater zu sehen und auch jungen Mädchen umarmten einander und vergossen Freuden- von dem seltsamen Besuch zu sprechen, den sie an dem Morgen des Tages in ihrem Laden erhalten hatte. Jetzt wußte Danke, Larirette, für das schöne Bouquet, das Du sie nicht, was sie thun sollte, da Marche- Seul abwesend war - Guten Abend, Vater, auf Wiedersehen! Guten Abend, Töchterchen, ich werde bald zurück mir heute Morgen geschickt hast. Du sollst sehen, wie frisch und wahrscheinlich erst sehr spät in der Nacht zurückfein. Sobald Charlotte annahm, daß ihr Vater unten an die Veilchen sind. Sie stehen im Wasser und alle sind jetzt lehren würde. Dafür konnte sie mit um so größerer Freiheit von gelangt war, schickte sie sich an zurückzukehren; da plötzlich aufgeblüht. hörte sie im Hausflur Lariretten's und Mijoulet's Stimme. Wie Du hast leiden müssen! Auch ich bin sehr un- Robert Guidal sprechen; sie war selig bei dem Gedanken glücklich gewesen. Mein armer Vater ist so schwer ver- an das Glück, welches Charlotten bevorstand. Aber was bei der kleinen Blumenhändlerin im Vorderwundet worden und war so lange krank. Doch gehen wir hinauf, Ihr müßt erfroren sein! Ich grund des Interesses stand, das war die durch die Erwill Euch eine heiße Weinbowle machen, und dann wollen scheinung und durch die seltsamen Fragen der schwarz verschleierten Dame hervorgerufene Unruhe, eine Unruhe, Charlotte ist oben. Es ist hübsch warm in der Stubelwir beim Feuer ein bischen plaudern. Guten Abend, Kinder! Ich kann mich nicht auf halten, ich habe es sehr eilig. Man erwartet mich, und ich werde so wie so zu spät kommen. Politische Uebersicht. als Ausjanger bes Bolles hinſtellen, und umgekehrt jene Beitung" konzentrirt sich noch immer die ganze Bourgeois enthüllen, wenn die Großhändler der Seestädte die Agrarier Wohnungsfrage und Sittlichkeit. In der„ Boffifchen Berlin, den 6. November. daß fuchen, t ordnung Militärvertreter Regierun gemeint, immer n Der wie ein ausdrück Rrieg demokrat Bwietra Friedens will, al ganze Weisheit frage un träftig herzustell Nich Streben werth, Allein n ficht un die Brotvertheuerung den Kornwucherern in die Schuhe weisheit in ihrer spießbürgerlichsten Form. Sie erkennt an, Das neueste russische Ausfuhrverbot wird, wie wir schieben wollen, so sagen wir zu allen diesen Herren Ja daß es mit den Wohnungsverhältnissen sehr traurig bestellt schon mittheilten, mit rücksichtslosester Strenge vollstreckt. und Amen, und indem wir so jede Einseitigkeit vermeiden, ist und daß dabei auch die Sittlichkeit, worunter sie haupt Die deutsche Reichsregierung that Schritte, um zu erwirken, treffen wir in der Summirung all' dieser gegenseitigen Be- sächlich die äußerliche bürgerliche Ehrbarkeit versteht, daß das Verbot diejenigen Käufe nicht berühren solle, die schuldigungen gewiß das Richtige. Alle diese Kreise streiten leiden muß. Wie Onkel Bräfig entdeckt hat, daß die vor Erlaß desselben abgeschlossen und im Zustande der Aus- sich nur über den Beute- Antheil am Volk; da das Volk Armuth auf dem Lande von der großen Powertöh aber weder von dem Einen noch von dem Ändern gefressen herrührt, so hat sie auch herausgefunden, führung( durch Absendung nach der Grenze zc.) begriffen sein will, so sucht es, sie sich Alle vom Halse zu schaffen. die Wohnungsnoth der ärmeren Bevölkerung nicht waren, allein die russische Regierung hat eine kategorisch Von diesem Streben läßt sich heute das Volk weder durch so fühlbar wäre, wie sie ist, wenn dieselbe geeignete ablehnende Antwort gegeben. Diese Versuche unserer Regierung liefern beiläufig den schlagendsten Beweis dafür, Stöcker'sche noch durch Eugen Richter'sche Frrlichter ab- und billige Wohnungen zur Genüge fände. Selbstverständlich daß sie über die Wirkungen des russischen Ausfuhrverbots bringen, es kommt von Tag zu Tag mehr zur Erkenntniß, für die Bossische" können diese Wohnungen nur durch anders denkt, als die agrarischen Organe, welche mit eherner daß es seine Erlösung nur in der Sozialdemokratie zu suchen Privatspekulation oder durch den Sporn der Arbeitgeber Stirn behaupten, es sei ohne jeglichen Einfluß auf die hat. und gemeinsinnigen Bürger" geschaffen werden. Warum diese aber die Wohnungsnoth zu solchem sozialen Uebel Brot- und Kartoffelpreise in Deutschland. Freilich, wenn Ein fortschrittliches Blatt- die Neue Zeit" in haben heranwachsen lassen, das erfahren wir ebenso wenig, unsere Regierung sich der nachtheiligen Folgen des russischen Charlottenburg- sucht die Bedeutung des Chemnizer wie uns die christlichen Sozialreformer mittheilen, warum Ausfuhrverbotes bewußt ist, wie kann sie dann in ihrer Attentats auf den Reichstag, recht charakteristischer unter der Herrschaft des Christenthums sich das ganze bisherigen Nicht- Nothstands- Politik verharren? Das ist Weise, herabzusetzen und den Schwerpunkt der ganzen Frage moderne soziale Elend entwickeln konnte. The aber die ein Widerspruch, der sich nicht wegreden oder wegdeuteln zu verschieben, indem es die Person des Abgeordneten Schmidt Wohnungsnoth beseitigt ist, lasse sich auch nicht die läßt.herabsetzt und ihn pöbelhaft beschimpft und verleumdet. Es Wohnungsreform, wie sie der Finanzminister Miquel durch Den Monstre- Bankerott des Berliner Bankhauses genügt, daß wir dies annageln. Weiter schreibt das fort- ein Reichs- Wohnungsgesetz verlangt, ohne schwerste Schädi Hirschfeld und Wolff haben wir an dieser Stelle schrittliche Organ, wir„ bemühten uns, Schmidt als Märtyrer gung der Kreise, welche man schützen will", durchführen. noch nicht ernähnt, weil er nicht Wirkung der auf dem hinzustellen." Das fortschrittliche Blatt be weist damit nur Es ist dieses der alte Einwand, den man auch gegen das Geldmarkt herrschenden Verhältnisse, nicht Folge einer all- seine Verlogenheit. Wir haben uns mit der Person Schmidt's Verbot der Kinderarbeit und den Schutz der Frauen und überhaupt nicht beschäftigt, sondern wie das unsere Pflicht jugendlichen Arbeiter auführt. Die gemeinen Geld- oder Geschäftskrise, sondern mehr privater war, einzig das in seiner Person an dem Reichstag verber Natur ist- mehr einen persönlichen als einen national übte Attentat hervorgehoben und gebührend beleuchtet. Nur darüber zu zerbrechen, wie sie den Stein der Weisen finden „ Vossischen Zeitung" besteht darin, sich den Kopf ökonomischen Charakter trägt. Nicht daß die Verhältnisse einmal des Geldmarktes augenblicklich gesunde" seien- im Gegen- einmal kamen wir auf das persönliche Moment zu sprechen kann, d. h. ein Mittel, wie man ein soziales Uebel aber nicht der Stand des Geldmarktes, nicht geondern Fortschrittler wäre, würde die fortschrittliche Presse beseitigen kann. Es ist die Frage, wie man das Wohl theil als wir sagten: wenn Schmidt nicht Sozialdemokrat, zum Vortheil der kapitalistischen Profitsucht und Ausbeutung wagte und mißglückte Spekulationen haben den Zusammen- bie Gache nicht so gleichgiltig hinnehmen. Und hiermit befinden des Schafes fördert, ohne daß der Wolf gehindert bruch herbeigeführt, sondern die Unfähigkeit und Unehrenhaftigkeit der Geschäftsleiter. Diese haben seit Jahrzehnten hatten wir Recht, wie das Charlottenburger Fortschritts- wird, es zu fressen. Die Harmonie zwischen Wolf und in Saus und Braus gelebt und die ihnen anvertrauten organ selber durch seine kleinlich- gehässige Haltung in dieser Schaf herzustellen, wird weder den Manchesterleuten noch hochwichtigen Frage deutlichst bekundet. den Sozial reformern gelingen. Die Sozialdemokratie ver Gelder verpraßt. Es war Bauernfang im Großen zichtet auch; sie bricht dem Wolf die Zähne aus, wenn sie organisirter Diebstahl, und Jeder, der etwas hatte, Einzelmord wird mit dem Tod bestraft, Maffen- es nicht vorzieht, ihn ganz aus der Welt zu schaffen. Die mord mit Dotationen, Beförderung, Kreuzen Wohnungsfrage ist nicht anders zu lösen, als durch die möglich, daß ein derartiges Geschäft Jahrzehnte lang belohnt. Das ist ein Widerspruch, den keine Logit, den Aufhebung des Privatbesizes an Grund und Boden, bet bestehen und anscheinend blühen konnte- ehe der Krach fam? nur Sophistik zusammenreimen fann. Der französische wie alle anderen Broduktionsmittel in den Gesammtbesi Der gute Ruf, den die Firma sich unter der anfänglichen Soldat Aurusse, der mit Auszeichnung in Tonkin ge der Gesellschaft zurückzukehren hat. soliden Leitung erworben hatte, reicht nicht hin zur Erklärung dient hatte, und jüngst wegen der Ermordung von drei dieser Thatsache. Zu der Gewissenlosigkeit einerseits mußte Personen zum Tode verurtheilt ward, konnte den Untereine geradezu unglaubliche Vertrauensseligkeit andererseits Das neue fozialdemo hinzukommen, um das Gelingen solcher Praktiken auf Jahr aus, was, in Tonking habe ich 40 Wt ens chen Kölnischen Volkszeitung" zum Gegenstand eines Leitartikels schieb nicht begreifen. 2 a 3" rief er auf dem Schaffote tratische Programm wird von der ultramontanen Wtensch zehnte zu ermöglichen. Jede Kontrolle hat gefehlt. Niemand scheint je die Bücher geprüft zu haben. Die Chefs der getödtet und bin dafür dekorirt worden gemacht, der hauptsächlich an dem Passus des Programms und wegen lumpiger brei Kerle soll ich ge- über die Religion Anstoß nimmt. Da vermißt sie die Firma waren ja selber Aufsichtsräthe für zahlreiche Aftien- töpft werden?" Das Messer der Guillotine schnitt eingehende Debatte, als ob nicht dieselbe gerade in diesem geschäfte wie konnten sie einer Aufsicht bedürfen? ihm den Kopf und die weitere Rede ab; aber Guillotiniren Bunkte am leichtesten zu entbehren war, weil hierin bie Jedenfalls haben sie den Beweis erbracht, daß in der ist ebensowenig eine Antwort, wie Verbrennen und Durch größte Einmüthigkeit in der Sozialdemokratie herrscht und heutigen Gesellschaft in dieser besten der Welten prügeln. der Diebstahl im Großen und wohlgemerkt durch die Fassung der hierauf bezüglichen Bestimmung nu Freilich die Gesellschaft, oder die Zivilisation" hat Mißverständnisse vermieden werden sollten. Wir geben die Diebstahl im Sinne des bürgerlichen keine Antwort auf diese Frage. Jedenfalls ist die Logik des frau- betreffende Stelle des Programms hier noch ausdrücklich Strafgesetzbuchs unbemerkt Jahrzehnte lang zösischen Soldaten, der für den Massenmord von dem Staat" betrieben werden kann. Und die Großdiebe gehören zur beforet wird und daraus auf die Veroienſtlichkeit, zum zum Aerger des Pfaffenthums wieder. Es verlangt hiernach Minde- die sozialdemokratische Partei: „ besten Gesellschaft", zu den Leitern der Gesellschaft, sten die Straflosigkeit des einfachen Mords( und wäre es fie stellen die höchste Respektabilität" dar thronen auch ein dreifacher) schließt, weit unanfechtbarer als die Jahrzehnte lang auf der Höhe", und plakt dann end- Logik der Gesellschaft" und" Zivilisation". lich die Blase, nun so schießen sie sich eine Kugel vor Der Mord ist ein Verdienst, wenn er im Großen, den Kopf, wenn sie noch einen Funken von Ehrgefühl und ein Verbrechen, wenn er im Kleinen begangen wird. Muth haben, oder marschiren ruhig ins Zuchthaus, wie der Es ist das eine Logik, die sich bedenklich dem alten Herr Sommerzienrath Wolff, oder warten rugig auf Moralsprüchlein nähert: Zuchthaus, wie der Herr Kommerzienrath Baare. Such is life so lebt es sich in dem Olymp der oberen Zehn- hängt tausend" die in Deutschland auch Zwanzigtausend sein mögen. Und diese„ oberen Zehntausend" wollen die Prostitution abschaffen und die Sittlichkeit unter die Menschen bringen. Fangt bei Euch an!" können die Dirnen und zu hälter ihnen zurufen. war als Beute willkommen. ber Aber wie war es " Kirche und Staat. bes San chriftlich der Kri Urfachen mit der noch Lo Unfrucht Die Jahres i soll R hymne t nicht a Roi, i verbrach zum hu der Nationa De Theil de auf Sei wollten bem fro tönnte gründlic Ei Scherzha gleichzei gegen Spottend zu sein. Schreibt, des Arbeit findlic Gitt deutsch aller Ga Erklärung der Religion zur Privatsache, Abschaffung Aufwendungen aus öffentlichen Mitteln zu firchlichen un religiösen Zwecken. Die kirchlichen und religiösen Gemein schaften sind als private Vereinigungen zu betrachten, welche ihre Angelegenheiten vollkommen selbständig ordnen. Zur Zeit des Kulturkampfes stellte sich das Zentrum so zichten und nur die Freiheit eines jeden Staatsbürgers und als ob es bereit wäre, auf jede Staatsunterstügung zu vers jeder staatsbürgerlichen Vereinigung zu verlangen. was wußte, daß der Bismarck'sche Staat die Ultramontanen nicht beim Worte nehmen würde. Jegt wo der Bann ber felbst mit am Staatsruder sigt, jetzt zeigt es offen feine Reichsfeindschaft von dem Zentrum genommen ist, wo es Herrschaftsgelüfte. Ohne den Staatsgendarm und ohne den Staatsexekutor weiß es, daß seine Tage gezählt sind. Nun, das Geschäft der Vernichtung wird auch die Sozialdemo testantischen wie der katholischen Klerikalen bestätigen e daß die Sozialdemokratie sie in ihrem innersten Kern be droht. Der Erfolg ist uns sicher. Ob sich das Pfaffenthum noch so eng dem Gendarm und den Geldsack anschließt, e kann dies seine Niederlage höchstens beschleunigen. Die großen Spizbuben läßt man laufen, die kleinen man." Würden die großen Spizbuben auch dekorirt ja schon dagewesen sein soll- dann wäre die Parallele Wer aber logisch zu denken versteht, wird uns zugeben müssen, daß die moralische Qualifikation des Moros von der Zahl der Opfer ganz unabhängig ist und daß nur zwei Möglichkeiten vorliegen: Entweder der Mord ist ein Verbrechen, oder er ist eine tratie besorgen; die Furcht und der Grimm der pro verdienstliche Handlung. vollständig. Ist er ein Verbrechen, so ist es der Massenmord ebenso gut wie der Einzelmord. Ginzelmord ebenso gut, wie der Massenmord. Und ist er eine verdienstvolle Handlung, so ist es der ,, Warschauer u. Mendelssohn, Ritter u. Blumenfeld, Hirschfeld u. Wolff- nur noch einige solche Fälle und auch der liberalste Liberale wird sich dem Anschlusse an unseren Kampf gegen diese Börsenwirthschaft nicht mehr entziehen können, wenn er nicht als ihr mit schuldiger gelten will." So schreibt das sächsische Regierungsblatt, die Leipziger Beitung". Wir geben ihr gern diese Börsenkreise preis, ja wir thun noch mehr. Wenn die Aus diesem Dilemma giebt es für die Gesellschaft" und wenn sie Eisenbarone die Kohlenbarone als Raubritter hinstellen, und die Zivilisation" kein Entrinnen, und die Kohlenbarone die Schandthaten der Eisenkartelle hundert Aurusse töpfen läßt. Nun, ich eile gleich zu ihm. Die bayerische Abgeordnetenkammer hat ein stimmig den Antrag angenommen, die Regierung zu er Refor führen gebu er eige Abhar ist ein weise Krimi Am le Geneh abgefd gefunden M betrifft, Thatja welche durch ihre Unterredung mit Mijoulet in dem kleinen Herr Philibert ist so gut, so hingebend zu mir gewesen, Behen und legte die Hand über die Augen, um in der Stübchen der Rue Pagevin noch erhöht worden war. Sie außerdem ist er so freimüthig, so gütig, so treuherzig, so Nacht den mit Gipsabfällen, mit ausgebrochen Steinen und konnte die Ueberstürzung nicht überwinden, in welche sie die muthig und so bescheiden, rief Larirette. mit aus ihren Nischen herabgestürzten alten Heiligen a Nachricht versetzt hatte, daß die geheimnißvolle Frau den- Und, versezte Charlotte, er ist so aufmerksam gegen gefüllten Winkel zu durchforschen, in welchem sich die niedrige selben Namen" Deshommes" führte. Während Charlotte meinen armen Vater gewesen, er hat ihn so gut gepflegt. mit Rissen versehene Fassade der alten Kirche Saint Julien plaudernd ab- und zuging, von der Krankheit ihres Während des Tages pflegte er zwei oder dreimal zu kommen, le Pauvre abhob. Zu seinem großen Erstaunen hatte Mijoulet durch die Baters erzählend von seiner langsamen Genesung wenn es nöthig schien. zerbrochenenen Fensterscheiben einen ornamentalen Einfagrose und nebenbei an Larirette eine Frage richtete mit Bezug auf ihre Verwundung oder ihren Aufenthalt Du wirst ihn von uns grüßen, riefen die beiden einen flüchtigen Lichtstrahl bemerkt. im Pitre- Hospital, in welches sie nicht ein einziges Mal Mädchen gleichzeitig. Unmöglich, murmelte er erstaunt mit schlauer Miene. hatte gehen können, um sie zu besuchen, warf die BlumenSollten alle die verstorbenen Kämpen sich ein Stelldichein Ich werde es sicherlich nicht vergessen. händlerin Mijoulet, welcher dastand und in fleinen Zügen Da Charlotte sich erhoben hatte, um ihm zu feuchten, geben, um von der guten alten Zeit zu plaudern? Er sprad den heißen Wein schlürfte, der noch in dem Glase rauchte, eifte Mijoulet nach der Thür, die er geöffnet, und trat auf es scherzend, denn die Gespenster suchten den ungläubigen verstohlene Blicke zu. Mijoulet verstand diese stumme die Treppe hinaus. Gamin wenig heim, sein Verstand war durch religiöse Vor Sprache, aber auch er war verwirrt. Bitte, bemühen Sie sich nicht, Mamsell, ich sehe hier urtheile niemals verdunkelt worden. Er benutte einen Augenblick, in dem die Tochter sehr gut, und er stolperte lärmend die Stufen hinab, ohne Marche- Seul's in ihr Zimmer gegangen war, um die Vase einen Fehltritt zu thun. Charlotte und Lavirette waren gratis die Nacht über logirt. zu holen, in welcher sie das von Larirette geschenkte Bouquet nun allein. Dicht nebeneinander fitzend, plauderten sie. Er wird ein Streichholz angezündet haben, um fich gestellt hatte, und sagte leise zu ihr: Die Hausmeisterin hatte soeben den Riegel weggezogen einen Winkel oder etwas Stroh in irgend einem alten Kasten und in den Spalt der Thür hatte Mijoulet, ohne sich die zu suchen. Mühe zu nehmen, den Flügel vollständig zu öffnen, rasch seinen geschmeidigen, mageren Körper hineingedrängt. Nicht ein Wort, Larirette! Es ist durchaus nothwendig, daß Marche- Seul anwesend ist. Diese Geschichte ist zu ernst. Larirette erklärte sich durch eine Kopfbewegung einverstanden und legte die Finger an den Mund, um Mijoulet zu bitten, daß er schweige, denn Charlotte tehrte bereits zurück. Nun fieh, wie frisch Deine Veilchen sind. Ich habe auf den Boden der Vafe ein Stückchen Kohle gelegt. Ich werde sie sicher 4 oder 5 Tage erhalten. - Laß doch, Charlotte, ich werde Dir andere schicken. D Dant, ich kann sie nicht annehmen; alles dies' kostet Geld. Und ohne Lariretten Zeit zur Antwort zu lassen hatte sie sich an Mijoulet gewandt. Aber sehen Sie sich doch, Mijoulet, wollen Sie denn noch wachsen, daß Sie dastehen, wie eine Kerze? -Nun, Mamselle Charlotte, ich habe Herrn Philibert versprochen, ihn noch heut Abend zu besuchen und ich will nicht meinem Versprechen untreu werden. In einer Stunde werde ich zurück sein. Dann darfst Du auch nicht Dein Wort brechen, Geräuschlos zog er die Thür hinter sich zu. Der Nebel hatte sich vollständig zerstreut, nur über die Seine lagerte noch eine durchsichtige Wolke, die nach und nach verschwand. Der Himmel war außerordentlich klar geworden und Myriaden von Sternen hoben sich silbern und glänzend von start. in teine hafter, und ma 81 tura ex und fu Die fid tischen und rej de gewac und u er fei Weitfo mit b flocht richt, Scheine Arbei Wert, werde gefund Das muß irgend ein armer Bettler sein, der bort Kern daß auch Nun schwitzen wird er nicht! Er war im Begriff, seinen Schlupfwinkel zu verlassen, als der Lichtschein abermals aufflamutte. - Teufel, das ist noch drolliger! Als das Licht erloschen war, machte er einige Schritte mit größter Vorsicht vorwärts, um fein Geräusch 3 machen. Durch die halbgeöffnete kleine Thür, verborgen unter ihm ab. Nicht ein Lüftchen regte sich, aber dafür fror es dem Kreuzgange der Kirche, fast im Hintergrunde des Puh, rief Mijoulet, heftig von der Kälte durch- lich zwei menschliche Schatten wahrgenommen, welche leb Nun, ein wenig gymnastische Bewegung wird uns des Pariser Gamins war plöglich rege geworden, er konnte schauert, das greift bis auf die Knochen. war; Er erwärmen. Er schlug den Kragen seines Paletots einer so starken Versuchung nicht widerstehen. leicht herauf, welch' letzterer übrigens sehr Er schlich und verbary sich, auf allen Vieren kriechend, und wollte soeben auf die Straße eilen, als er vollständig hinter den großen Warmorblöcken, den Kasten, welche vot dem Eingang standen. Er wollte sehen und hören. bestürzt einen Schritt zurückivich. Sollte es Gespenster in dem alten Gotteshause empfand einen unwiderstehlichen Trieb, dieses Räthsel 8 geben? Und in der Thüröffnung stehend, stellte er sich auf die entziffern, den Schlüssel zu diesem Geheimniß zu finden ( Fortsetzung folgt.) Licht Bunft Bentr Des I mäß wenn foll, b Kamm Spruch Neum Scheide Artife und Auflö in die vorhe mure, tifels tratifche Frieden Teferlich fchon be oi chenfuchen, im Bundesrath bei Berathung der Militär- Prozeßtan, ſtellt zupt teht, bie rtöb daß nicht nete blich urch eber rum Tebel enig rum ange die die urch ädi Oren. das und Sheit Ropf iden Tebel Tung obl dert und moch vers fie Die bie ber Defi 104 nen fels nms bie esem die und nur die flich τιατ aller und einwelche n fo vers und Ea anen ber eine den tun, 110pro be hum in es I ers ordnung für die Deffentlichkeit und Mündlichkeit des Militär- Strafverfahrens einzutreten. Der Regierungsvertreter erklärte, daß dieses so wie so in der Absicht der Regierung liege, doch wurde in der Abgeordnetenkammer gemeint, daß ein formeller Beschluß derselben trotzdem immer noch angebracht erscheine. Der interparlamentarische Friedenskongreß ist, wie ein ihm günstig gesinntes fortschrittliches Organ fich ausdrückt, auf dem besten Wege, ein internationaler Kriegstongreß zu werden. Die böse Nationalitätenfrage und andere böse Fragen, die für uns wilde" Sozialdemokraten nicht vorhanden sind, haben die Hydra der Bwietracht entfesselt und die Würde der deutschen Friedensapostel" erregt zwar, wie die naive Reklame es haben will, allgemeine Bewunderung", scheint aber nicht wunderFräftig genug, den Frieden des Friedenskongresses wieder herzustellen. " Nicht, daß wir schadenfroh wären! Jedes ernstliche Streben im Interesse des Weltfriedens ist uns achtungswerth, auch wenn wir es für utopistisch erklären müssen. Allein man fann nicht verlangen, daß wir der guten Abficht und dem erhabenen Ziele zu Liebe über die Thorheit des Handelns und die Verkehrtheit der Mittel den Mantel christlicher Liebe ausbreiten sollen. Wer dem Krieg und Der Kriegsgefahr ein Ende machen will, und nicht die Ursachen des Kriegszustandes in der menschlichen Gesellschaft mit der Wurzel entfernen will der hat weder Konsequenz noch Logik und verurtheilt sein Wirken von vornherein zur Unfruchtbarkeit.*) Die Marseillaise feiert am 25. April des nächsten Jahres ihren hundertjährigen Geburtstag. Am 25. April 1792 oll Rouget de Lisle die unsterbliche Revolutionshymne komponirt haben- kritische Zweifel sind allerdings nicht ausgeschlossen- und die Gemeinde Choisy le Roi, in welcher der Dichter die letzten Jahre seines Lebens verbrachte und wo ihm bereits ein Denkmal gesezt ist, will zum hundertsten Geburtstag der Marseillaise ein großartiges Nationalfest veranstalten. * ohne ein feftes Biel, auf welches man lossteuern und welchem| nie weniger als zwei Vorträge bei den mindestens alle sechs auch die Katholiken zustreben könnten, wäre ja der Beschluß einer Wochen stattfindenden Konferenzen gehalten werden. Die ResoAuflösung der Kammer für sie ein Nonsens. Um daher jenes lution wurde einstimmig angenommen. Ferner erklärte sich die Einvernehmen herbeizuführen, ermahnt Hr. de Smet de Naeyer Konferenz mit den Beschlüssen des Parteitags einverstanden und die Minorität der Zentralfektion, zu der auch Frère- Orban ge- verpflichtete sich, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln für die hört, sich einfach dem Vorschlage der Majorität zu fügen, Verwirklichung der Grundsäße und die Erreichung der Endziele welcher folgendermaßen lautet: es sollen wahlberechtigt sein der revolutionären Sozialdemokratie entschieden einzutreten. Die alle 25 Jahre alten Belgier, welche entweder 1. 10 Franks nächste Konferenz findet in Weinheim statt, von dort aus wird direkte Steuern bezahlen oder 2. ein Haus bewohnen, auf mit der Organisirung der Bergstraße begonnen werden. melchem in Gemeinden unter 5000 Einwohnern 30 Franks, in Gemeinden von 5- bis 20 000 Einwohnern 42 Franks und in Gemeinden von mehr als 20 000 Einwohnern 60 Frants Grundsteuern lasten oder 3. von einer Universität das Doktor diplom erhalten haben. Die Minorität ist dagegen für das sogen. Kapazitätssystem, wonach überhaupt Jeder wahlberechtigt sein soll, welcher eine gewisse Bildung genoffen hat, also zum Beispiel lesen und schreiben kann. Die Entscheidung. darüber, welcher von diesen beiden Vorschlägen der bessere sei, Die Generalkommission Ser Braunschweiger Arbeiter tann nicht schwer fallen. Nicht allein, daß der erste dem ge- empfiehlt den Arbeitern jener Stadt, so lange kein Wolters'sches bildeten Manne, der zufälligerweife fein Doktordiplom und Bier zu trinken, bis die in dem früheren Vertrage schon bewilligten tein Vermögen befigt, ungerechterweise das Wahlrecht versagt, Forderungen der Arbeiter: Lieferung eines guten Haustrunts, verleiht er dasselbe in den kleinsten Ortschaften dem roheften politische und gewerkschaftliche Bewegungsfreiheit und anständige und unwissendsten Bauer, insofern derselbe nur die unbedeutende Behandlung der Arbeiter seitens der Brauerei bewilligt sind. Grundsteuer von 30 Frants pro Jahr entrichtet. Auf diese Wählerschaft kann die klerikale Partei unbedingt zählen, denn Die Landtagswahlen in den drei württembergischen Kreisen Dehringen, Neuenburg und Oberndorf haben unserer Partei nur wenig Stimmen gebracht. Es waren in sämmtlichen Bezirken erst in den letzten Wochen Verbindungen angeknüpft worden, so daß die Theilnahme unserer Partei an der Wahlbewegung eben nur die Bedeutung eines Anfangs haben konnte. * * * * In Nürnberg sprach eine Versammlung des Sozialdemoes ist ja bekannt, daß die belgischen Ba ern fast ohne Aus- kratischen Wahlvereins den Mitgliedern der bayerischen Abnahme fanatische Katholiken sind, und daher wird denn auch geordnetenkammer, insbesondere den Angehörigen der so= das von der Majorität in Vorschlag gebrachte Wahlsystem nicht genannten liberalen Linken, deren Pflicht auf Grund ohne reifliche Ueberlegung und im wohlverstandenen eigenen ihres Programms es gewesen wäre, entschieden für den Schuh Interesse gewählt worden sein. So wenig wir uns auch sonst der Arbeiterorganisationen einzutreten, ihr Mißtrauen dafür für die belgischen Liberalen und speziell die wallonischen zu aus, daß dieselben ihren Zufazantrag zu§ 134 des Polizeibegeistern vermögen, so müssen wir ihnen in diesem Falle doch Strafgesetzbuches zurückgezogen haben, und forderte alle Arbeiter unbedingt Recht geben, wenn sie den Vorschlag der Sektions- auf, schon von jeßt ab ununterbrochen dafür thätig zu sein, daß majorität mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Denn nicht bei der nächsten Landtagswahl diese arbeiterfeindlichen Vertreter nur, daß jenes proponirte Wahlsystem ein ungerechtes und einseitiger Klasseninteressen der Bourgeoisie so viel als möglich verwerfliches ist, würde auch die definitive Annahme desselben durch wahre Volksvertreter ersetzt werden. die Unterdrückung der liberalen Partei für alle Zeiten bedeuten. Von dem allgemeinen und unbedingten Wahlrechte, Zur Abänderung der bayrischen Gemeindeordnung bes dessen Einführung der Janson'sche Antrag bezweckte, ist über- antragt der Münchener Verein für volksthümliche Wahlen, haupt keine Rede mehr, es handelt sich heute nur noch um daß die Wahl der Gemeinderaths Mitglieder( der Gemeindedie beiden Arten des bedingten Wahlrechtes, wie sie von Bevollmächtigten) in Städten über 100 000 Einwohnern nach den zwei Parteien der Zentralfektion vorgeschlagen find, und Wahlbezirken stattfinden soll und anstatt der Wahlzettel da das von der Minorität proponirte nicht die geringste Aus- Wahlkouverts abgegeben werden müssen, in welche die ficht auf Annahme hat, so tönnte höchstens das von der Wähler ihre Stimmzettel zu legen haben. Majorität vorgeschlagene noch in Betracht kommen, Wie sich zu diesem jedoch die Liberalen stellen, haben wir oben bereits Das Leipziger Gewerkschaftskartell bringt eine Petition angeführt, woraus sich denn die einfache Sachlage ergiebt, daß, in Zirkulation, in welcher die Aufhebung des§ 24 des sächsischen nachdem beide Parteien ein ganzes Jahr lang über die Ver- Vereinsgefeyes gefordert wird, welcher die Verbindung von fassungsrevision debattirt haben, sie gegenwärtig von einem Vereinen untersagt, die sich mit öffentlichen Angelegenheiten beEinvernehmen noch ebenso weit entfernt sind, wie im Anfange schäftigen. Durch die von der sächsischen Polizei beliebte Aus legung des Begriffs öffentliche Angelegenheiten" ist es bekanntkönnte doch die Republik endlich einmal den Augiasstall beiter die Sache in die Hand zu nehmen. Nur sie gehören; sie sind daher hinsichtlich des Koalitionsrechts, welches Und das ist richtig. Jetzt haben die belgischen Arlich den sächsischen Arbeitern unmöglich gemacht, ohne besondere die che chie bu But fie Genehmigung den zentralisirten deutſchen Gewerkschaften anzu gründlich ausfegen. haben ein Interesse an der Einführung des allgemeinen 152 der Gewerbeordnung ausspricht, aufs empfindlichste ge= Eine internationale Sittlichkeitskonferenz wurde Wahlrechts und sie haben auch die Macht, feine schmälert. scherzhaft von einem französischen Blatt angekündigt, als Einführung zu erwirken, wenn sie einig und geschlossen gleichzeitig in Deutschland und Frankreich der Kreuzzug vorgehen! gegen die Prostitution begonnen ward. Der Scherz des Dem Pariser, Figaro" zufolge steht ein großer Theil des französischen Episkopats( der Bischöfe) auf Seiten des rebellischen Bischofs von Aix. Nun- wir wollten nur, alle Bischöfe und Erzbischöfe machten mit dem frommen Gesezbrecher gemeinschaftliche Sache dann des Streites. " Korrespondenzen und Parteinachrichten. Paul Lafargue, der bekanntlich eine einjährige Haft ver. büßt, hat von der Belle seines Gefängnisses aus ein Manifest an seine Wähler in Lille erlassen, welches unter Anderem folgende Stelle enthält: „ Mitbürger! 7227 Stimmen von 11 541 habt Ihr auf die beiden ProtestKandidaten vereinigt. Ihr habt einen ersten Sieg errungen über Constans und die ganze opportunistische Gesellschaft, welche sich in reichen Pfründen mästen darf auf Kosten des Volkes. Constans bildete sich ein, indem er, trotz des Verlangens der Wähler in Lille, der Gewerkschaften und organisirten Sozialisten von Frankreich, mich in den Mauern des Gefängnisses zurückhielt, die Wahl seines Kandidaten sicher zu stellen. In Brasilien ist es wirklich zu einem Konflikt pottenden Franzosen scheint anderen Leuten Erust gewesen zwischen dem Präsidenten Fonseca und der Kammerzu sein. Wie ein englisches Batt, die" Birmingham Bost", majorität gekommen, und die Kammer( der Kongreß) iſt Schreibt, " waren die Beamten des britischen Ministeriums auch aufgelöst worden." Anarchie" braucht da noch nicht des Innern die letzte Woche mit einer selten vorkommenden im Lande zu sein, wie" unsere Konservativen heulmeiern. Arbeit beschäftigt. Sie kompilirten nämlich alle in Kraft be- Wie oft hat nicht Bismarck in den sechziger Jahren den findlichen englischen Gesetze, welche sich auf die öffentliche preußischen Landtag aufgelöst? Sittlichkeit beziehen. Eine Abschrift wird dem deutschen Kaiser zu gestellt werden. Kaiser Wilhelm will die Reform, welche er in dieser Beziehung in Deutschland einzu-| führen gedenft, namentlich auf die englische Gefeßgebung gründen, wie er selbst in der Depesche, welche er eigenhändig an die britische Regierung geschickt hat, fagte. Die Abhandlung der Justizbeamten des Ministeriums des Innern ist ein langes Schriftstück und behandelt. ausführlich beispielsDie Kandidatur, die Ihr aufgestellt habt, bedeutet energischen weise die Bestimmungen der sogenannten Amendementsakte zum Immunität der Reichstagsabgeordneten eristirt während Protest, nicht einzelner Männer, nein, der gesammten soziaKriminalgesetze und die Bestimmungen über öffentliche Häuser. der Bertagung des Reichstags für das Geraer Amtsgericht liftischen Partei, überhaupt der ganzen gerechten, großherzigen Nation Um letzten Freitag wurde die Arbeit vollendet. Nach erhaltener ebenfalls nicht. Dasselbe hat den Abgeordneten Wurm, den gegen die Blutthaten von Fourmies, gegen die Gerichtskomödie Genehmigung des Ministers des Innern wird sie nach Berlin Redakteur des Hannoverschen„ Volts willen" trotz dessen Protestes von Douai, gegen die Herabwürdigung der französischen Soldaten abgefchickt werden. vor sein Forum zitirt was schon mitgetheilt wurde und zu gemeinen Bütteln des Kapitals, zu Mördern des Volkes auf Es haben also Verhandlungen von Land zu Land statt- auch gegen ihn verhandelt, als er nicht erschien. Selbst der Amts- Kommando, desselben Volkes, deß Fleisch und Blut sie sind. anwalt erklärte, daß zur gerichtlichen Verfolgung Wurms erst die Die Wahl am 25. Ottober bedeutet das sich erhebende Lille Was nun aber die englische Sittlichkeits Gesetzgebung Genehmigung des Reichstags eingeholt werden müsse. Der Vor- zur Berjagung jener Männer, die sich nicht scheuten, auf Frauen betrifft, so kennzeichnet sich dieselbe durch die weltkundige sigende des Gerichtshofs Juſtigrath Alberti, bei der 1890 er und Kinder schießen zu lassen und welche durch ihre Boll- und hatsache, daß die Prostitution mit all' ihren Auswüchsen Wahl Gegenkandidat Wurms des Angeklagten teine Folge, Stichwahl werdet Ihr Guren Willen noch energischer kundgafter, und in keinem Lande Europas 12 schamlos, Loh sondern trat in die Verhandlung ein, die indeſſen vertagt werden geben. und massenhaft auftritt wie in England. Also gefunden. Zur belgischen Verfassungsrevision. Der schon tura erwähnte Bericht des Herrn de Emet umfaßt 135 Seiten und sucht die Qualität durch die Quantität zu ersetzen. Die sicherlich keiner demokratischen oder gar sozialdemokras und resumirt den Bericht wie folgt: ber und an Orige lien 7 bie Brofe Fiene. chein prad pigen Vor dort Aber er, der große Schlaufopf, rechnete ohne den National rath der Arbeiterpartei, welcher Guesde, Delcluze, Ferroul nach Lille entsandte, um die Sozialisten im Wahlkampf zu unter stüzen. gab der wohlbegründeten Steuerlasten das Volk dem Hunger überliefern. In der mußte, weil der eine Belastungszeuge aufälligerweise nicht er schienen war. Dem Verfahren eine Kritik anzufügen, hieße Waffer ins Meer tragen. Die Sache gehört vor den Reichstag. Dort ist dieser Strauß mit der Büreaukratie auszufeyten. Bustimmungserklärungen zu den Beschliffen des Gefängniß St. Pelagie, 26. Oktober 1891. Paul Lafargue." Parteitags. Versammlungen in Bande( man binigte na ment eine Veröffentlichung, wie die in Rede ſtehende, in einem Blatt lich das Vorgehen gegen die Opposition), Rathenow, Neu- Isenburg, Böckingen, Kirchheim und Teck, Nürtingen, Cannstatt, Man merkt es der ganzen Arbeit überall an, daß Herr Bremen, Darmstadt, Mannheim, Offenbach( speziell mit dem Bede Smet de Naeyer der ihm gestellten Ausgabe in feiner Weise richt der Neuner- Kommission des Parteitags einverstanden), Deger: gevad fen war. Das mochte er auch wohl selbst gefühlt haben, loch( Württemberg), Wandsbeck. und um sich nun aus seiner Verlegenheit herauszuhelfen, nahm er seine Zuflucht zu allerlei statistischen Wittheilungen und Eine Versammlung der Sozialdemokratie Elberfelds Weitschweisigkeiten, die nicht im geringsten Zusammenhange faßte nach dem Bericht des Delegirien arm über den Parteimit dem von ihm behandelten Thema standen; dann wiederum tag e in stimmig folgende Resolution: ## * Polizeiliches, Gerichtliches zc. Die Verurtheilung des Redakteurs des Prole= tariers" wegen Veröffentlichung des 1844er Weberliedes wird in den Eingangsworten des Urtheils wie folgt begründet: Wenn geschieht, welches, wie der" Proletarier" überall den Gegen= faz zwischen den Armen und den besigenden laffen hervorhebt und bei ersteren Unzufriedenheit und Mißstimmung hervorruft und nährt, ferner in einem Ort und einer großen mit ihrem Loos vielfach unzufriedenen Weber bevölkerung, zu einer Zeit, in welcher bekanntlich ein Nothstand dort herrscht" u. f. w. u. f. w. Die spätere Geschichtschreibung wird an diesem Urtheil ein hervor ragendes Interesse nehmen. Aus Mecklenburg schreibt man uns: Anlaß zu einer ticht, die in ihrer Naivetät mitunter geradezu lächerlich er- des Parteitages vollständig einverstanden. Sie sieht in der Aus- Haussuchung beim Parteigenossen Wendt in Benzlin scheinen; an mehrsachen Wiederholungen herrscht in seiner schließung der einzelnen verleumderischen Personen nur eine gab folgende in der dortigen Zeitung veröffentlichte Anzeige: Urbeit auch fein Mangel, und so entstand denn schließlich ein Reinigung der Partei von unsauberen Elementen. Sie erwartet," Der" Familienfreund" bringt in seiner legten Nummer einen Wert, wie es unsystematischer und konfuser kaum gedacht das burch die Annahme der Resolution Bebel jedes Abweichen Auffay über Sozialdemokratie und bezieht sich darin hauptsächlich werden kann und aus dem man nur mit größter Mühe einen von der bisherigen Taktik für die Zukunft unmöglich wird und auf Liebknecht und Bevel resp. auf Bebel's Buch„ Die Frau". Kern endlich gefunden, so steht man vor der Erkenntniß, zum Siege führen wird." gefunden Kern herauszuschälen vermag. Hat man diesen spricht die Hoffnung aus, daß das nee Programm die Partei Da ich nun dieses Buch und andere diesbezügliche auch noch um feinen Schritt näher gerückt ist, daß vielmehr bei Bunfte steht, auf dem sie im Mai beim Zusammentreten der didaten auf. Zentralsektion oder auch im November v. J. bei Einbringung des Janson'schen Antrages in die Kammer gestanden hat. Ge mäß den in der Verfassung enthaltenen Bestimmungen muß, benn die Revision eines Artifels derfelben beschlossen werden soll, dieser Beschluß von wenigstens zwei Dritteln sämmtlicher Durch diesen Aus: fich aften affen, Dritte зи inter des deuts leb ierbe Onute hend, e vor Er den und zwar Die Sozialdemokratie von Rathenow stellte zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen vier eigene KanIn Heidhausen bei Werden( Westfalen) wurde der Parteigenoffe Strötgen in den Gemeinderath gewählt. Die„ Gut gesinnten" sind darüber außer sich. Schriften unentgeltlich verleihe, so kann sich Jeder überzeugen, wie weit die Angaben des" Familienfreund" auf Wahrheit beruhen. G. Wendt." " Der Teufel in Quadhausen", das schon erwähnte humoristische Gedicht, nach dessen Manuskript in den Lokalitäten des Offenbacher Abendblattes" gehaussucht wurde, ist noch nicht gebannt. Man hat nämlich das ganze Segerpersonal vor den Untersuchungsrichter geladen, um den Namen des Verjaisers herauszu ekommen. Die Haussuchung ging in Abwesenheit des genannten ParteiBetheiligung an den Gemeindewahlen befchloffen genossen vor sich. Als derfelbe bei seiner Ankunft Protest da spruch ist die Kammer ipso jure aufgelöst, es haben sofort ferner die Parteigenossen in Gaunstadt. gegen einlegte, erklärte der die Durchsuchung leitende BürgerNeuwahlen stattzufinden und die neu gewählte Kammer entmeister, daß die Sache„ dringlich" sei und es wäre nichts dascheidet alsdann definitiv über die Abänderung des betreffenden Wan suchte denn auch über eine In Waldhof tagte am 2. November eine sozialdemo- gegen zu protestiren 2c. Urtikels der Verfassung. Nun behaupten aber die Katholiken, fratische Parteifonierenz für den 26. Landtags- Stunde lang alles gründlich durch, und konfiszirte, was nur faum mit Unrecht, daß es ganz zwecklos wäre, eine Wahlbezirk, deren Afgabe die Schaffung einer guten Organi irgend wie auf die Sozialdemokratie Bezug hatte, im ganzen Auflösung der Kammern herbeizuführen und das ganze Laudation zwede wirksamiter Propaganda war. Die Zahl der 27 verschiedene Bücher und Broschüren, darunter Bebel's„ Frau", Die Kommune vor in die Aufregungen eines Wahlkampfes zu stürzen, wenn nicht erschienenen Deputirten betrug gegen 100. Zur Annahme ge- zwei Reichstagereben, Wissen in Macht", vorher zwischen den Parteien eine Einigung darüber erzielt langte der von Häusler vorgelegte Organisationsentwurf, wonach 1871", Lassalle's Affisenrede,„ Freie Gedanken",„ Stieber's Vertifels gesezt werden sollte. ure, was denn eigentlich an Stelle jenes auszumerzenden Ar- für den Kreis ein Vorort zu ernennen ist, welcher ein aus neun druß"," Pfaffenpeitsche" und" Anderes. Auf Wende's Ginrede, Denn ohne eine solche Einigung, Personen bestehendes Agitationskomitee zu wählen hat. Bum daß die Mitnahme diefer unverfänglichen Schriften doch nuo Vorort wurde Freudenheim gewählt. Zur Ausbildung von verlorene Mühe wäre, wurde ihm geantwortet, es würde sich fratischer Verein" in Berlin uns eine Adresse an den Römischen lution Grundsätze vor, nach denen zur Ausbildung geeigneten nicht. Mit einem friedlichen Guten Abend!" verließ endlich Bei dieser Gelegenheit sei mitgetheilt, daß ein„ demo- Rednern bezw. Agitatoren legte Häusler in Form einer Reso- schon herausstellen, was Strafbares dazwischen sei und was es leferlich abgeflatscht, daß wir dem Wunsch nach Veröffentlichung eignete Literatur erhalten, um alsoann ihre Themata in Form der sozialdemokratischen Ideenwelt gegen Staat und Gesellschaft Schon deshalb nicht entsprechen können. Red. d.„,." Friedenskongreß übersandt hat. Die Adresse ist jedoch so un- Genossen durch einen eigens hierzu gewählten Bibliothekar ge- die mecklenburgische Polizei die Stätte, wo vordem die Dämonen eines Vortrags zu verwerthen. Es sollen nie mehr als vier und „ Unheil" gebrütet hatten. " 4 HU Theater. Circus Renz Karlstraße. stellung. Zum 50. Male: Auf Dem Steindrucker 0. Sillier zu feinem heutigen Biegenfeſte eindonnerndes Hoch. Hermann Hecht Große öffentliche 1. Kommunalwähler- Versammlung S = am Sonntag, den 8. November, Vormittags 10 Uhr, in ,, Lehmann's Salon", Schwedter Straße Nr. 23. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadeverordneten- Wahlen. Referent: Geno Sonnabend, 6. November. P. W. A. B. G. E. A.K. Wir schmeißen Sonnabend, den 7. November 1891: n. m. d. Wurscht n. d. Speckseite. 2528b Opernhaus. Die Zauberflöte. Schauspielhaus. Die Augen des Abends 714 Uhr: Jubiläms- VorAllen Verwandten, Freunden und Herzens. Am Fenster. Herrn Helgoland", oder: Ebbe und Bekannten die traurige Nachricht, daß Kaudels Gardinenpredigten. Deutsches Theater. Nathan der Fluth, große hydrol. Ausstattungs- unser Gatte und Vater, der Kellner Pantomime in 2 Abth. mit NationalWeise. Berliner Theater. Esther. Der tänzen( 60 Damen), Auszügen 2c. 2c. nach 3jährigem Leiden, 53 Jahre Vogtherr. 2. Diskussion. Geizige. Eine neue Einlage:„ Die Ulanen" alt, am 5. d. M. an der Profetarier- 394/14 Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- findet am Sonntag, den 8. d. M., um Leffing- Theater. Die Großstadtluft.( dargest. v. 4 Damen). Dampischiff- u. frankheit verstorben ist. Das Begräbniß Residenz- Theater. Das Hinderniß. Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., 3 Uhr auf dem Zionskirchhof au Wallner- Theater. Der stille Associé. arrangirt und inscenirt vom Direttor Weißensee ſtatt. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Geschwister Johnson. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, RiesenDer KunstDie Basoche. Thomas- Thenter. Bazillus. Ostend- Theater. Die beiden Waisen. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Jungs Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Fontaine in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. Außerdem: 4fache Fahrschule, ger. v. 4 Herren m. Achtung! Das Comité. Achtung! 2531b Ausserordentliche General- Versammlun zu Die trauernden Hinterbliebenen. Ww. Caroline Hecht, Gustav Hecht, Zionskirchstr. 35. T Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die 8 Schulpferden. Eliimar( Strickspringer), traurige Nachricht, daß unser Schriftvorgef. v. Fr. Oceana Renz. Schul- führer Felix Olejniczak am MittPferd Solon, ger. v. Fr. Clotilde woch, den 4. November, verstorben ist. Alexanderplah- Theater. Schwarze Hager. Auftreten der Original- Ansleigh- Die Beerdigung findet am Sonntag, Troupe. Sisters Lawrence am flieg. Nachmittag 1 Uhr, vom Katholischen Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Trapez. 6 Gladiatoren. Gebrüder Richter's Variété. Spe- Briatore, Saltomortales zu Pferde. nach Weißenfee statt. Mr. Alex. Krankenhause, Gr. Hamburgerstr. 10, zialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spe- Marie Chiarini, Pirouetten zu Pferde. d. polnischen Sozialisten- Vereins. Mr. F. Chiarini, Jockeyreiter. Mlle. nach Weißensee statt. Brüder. zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Bor- Romische Intermezzos v. sämmtlichen stellung. Mr. Franks, Grotesquereiter u. f. w. Clowns. Morgen, Sonntag: 2 VorBellungen. Nachm. 4 Uhr( 1 Kind frei). Der Vorstand Ausserordentliche des Fachvereins der Tapezirer Berlins und Umgegend Montag, 9. November, Abends 8 1hr, bei Feuerstein sein. 363/8 Alte Jakobstr. 75. Tages Ordnung: 1. Antrag betreffs Auflösung der Lohnkommission, event. bei Ablehnu Neuwahl derfelben. 2. Diskussion. 3. Kleine Anträge. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Ar. 2 Alle diej Stadtverordn am Verbreiter fich bei nach August Dito Rie Sermann Karl& hl Riging, Saege, Re Südtte, R Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung sollte jedes Mitglied anwese Mitgliedsbuch legitimirt. Dir Barth, Fr ilhelm Der Vorstand. Die Mitglieder werden auf die Fachschule aufmerksam gemacht. selbe findet regelmäßig Freitag, Abends 81/2 Uhr, im Restaurant Wallstr. statt, und fordern wir die Mitglieder auf, sich recht zahlreich daran zu theiligen, da der Unterricht unentgeltlich ist. Anmeldungen werden im Lof alitäten Biete. Spezialitäten- Auf mehrfachen Wunsch: eben General versammlung bei Freygang und in jeder Versammlung entgegengenommen. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Vorstellung. うえ und Treiben auf dem Eise." Eiskeller. Theater und Spezialitäten- Abends 72 Uhr: ,, Auf Helgoland. Vorstellung. E. Renz, Direktor. der Orts- Krankenkasse der Maschinenbau- Arbeiter und verw. Berufsgen. zu Berlin heater d.Reichshallen Circus G. Schumann. Sonntag, den 15. November 1891, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Vormittags 10 Uhr, im Restaurant von Seefeldt, Grenadierstr. 33, Sonnabend, den 7. November 1891, Abends 71/2 Uhr: Große Gala- wozu die Herren Delegirten ergebenst Vorstellung. Besonders hervorzuBesonders hervorzu- eingeladen werden. Tages- Ordnung: heben: Potpourri mit 6 Pferden, darHEF Gänzlich neues Programm. E Sechs Debüts! Sechs neue Nummern! U. A.: Borende Hunde. Charles Phoites- Pinauds u. f. w. Gratweil' sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der A. Schweiz 4. S Rarl Sch Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. Samuel, Vereins- Versammlung am Montag, den 9. November, Abends 8½ in Deigmüller's Sanl, Alte Jakobstraße 48a. Tagesordnung: h Der Vorstand. Söhne, R Spindler Frig 3ub Babel, Re Julius Berndt, Beber, R 6. 1. Die untergeordnete Stellung der Frau in der Gesellschaft. Referent Genosse Wach. 2. Diskussion. 3. Anträge der Kollegen Kröhn und Seeh 1. Beschlußfassung über die ander- 4. Vereinsangelegenheiten, Verschiedenes. gestellt, dreſſert und vorgeführt weite Regelung der Arztfrage. 2. Er von NB. Der Kommers findet am 28. November statt. Billets sind in d Vereins- Versammlung bei der Kommission und im Arbeitsnachweis, Nauny Johann G rn. Ernst Schumann( Orig. Dressur). höhung der Beiträge. straße 78, zu haben. Hrn. Der englische Jockey, dargestellt von Herrn Victor Bedini. Auftreten der Drahtseil- Künstlerinnen Miss Adele u. Emma Hodgini. Kom. gymn. LeiterEntrees d. Gebr. Chianchi. 2 Athleten zu Pferde, Max Schumann u. Melas. Der Jongleur zu Pferde, Mr. Joë Hodgini. 3 Etagen- Caroussel mit 25 Pferden, dargestellt von Herrn Max Mr. Alexander, SaltoSchumann. mortal- Reiter. ,, Albert", Fuchshengst, Konzert- und Koupletsänger. in der hohen Schule geritten von Frl. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags Adele Schumann. Komische Entrees 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., der beliebten Clowns Little Fred und Sonntags 25 Pf. Tanti. Zum Schluß der Vorstellung: Hamburger Gaudebrüder Ferner findet am 29. Nov. 1891 die ordentliche General- VerAnträge, welche sammlung statt. auf die Tagesordnung gesetzt werden follen, müssen bis 14. November 1891 fchriftlich beim Vorstand der Kaffe eingereicht werden. D 2521b Die Verwaltung. Garl Thieme, Vorsigender. Das Mandat legitimirt. Fachverein der Steinmezen. Cirkus unter Waffer. Eine Versammlung 377/14 Die Kommission. Lachirer- Versammlung der Filiale IV am Montag, den 9. November, Abends 8½ Uhr, Blumenstr. Ecke der Alexanderstraße. Zages Ordnung: 1. Wissenschaftlicher Vortrag. 2. Fortsetzung der Statutenberathu und der Tagesordnung zur Generalversammlung. 3. Wahl eines Delegir 4. Verschiedenes. 214/8 Um recht pünktliches und zahlreiches Erscheinen bittet Große öffentliche Der Vorstand. tisch à la Duval. 8 Regelbahnen ländliche Hochzeit, Sen Sonntag, den 8. d. Wis., Vormittags Versammlung der Ost- und Westpreuße Empfehle meinen berühmten Mittags6 Billards, 2 Säle. 1169L fationelle Original- Wasser- Pantomime, 10 Uhr, in Deigmüller's Salon, neu arrangirt, mit mehreren neuen, Alte Jafobstr. 48a. Etablissement Buggenhagen höchft fomifchen Einlagen. Großartiger Um zahlreiches Erscheinen ersucht am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassageWafferfall, Riefenfontäne, ein großer 291/6 Kranz mit 300 Wasserstrahlen, 3 Wasser speienden Nilpferden. Sonntag: 2 gr. Vorstellungen. Nachmittags 31/2 Uhr( 1 Kind frei) und Abends 71/2 Uhr. In beiden Vorstell. Cirkus unter Wasser. Der Vorstand. Vereinigung deutscher Maler und verw. Berufsgen., Filiale 5 Nord. Mitglieder- Versammlung 257/6 am Sonntag, den 8. November, Abends präzise 7 Uhr, im oberen Saale des Herrn Joël, Andreas Straße Nr. 21. Tages- Ordnung: Beterfon Adolph Bibel, Re Seininge Bop, Bigar 1. Vortrag über: Insektenfressende Pflanzen." Referent: Dr. Mischk Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Giebt 42 Säuptlinge, wollen von Das ift eige beim Einfire Schoppen Dom Rothsta Stadtväter n Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein u. Tar nicht unt Achtung! enormen Au hervor, wie der Hauptfta Achtung! liegt, manni guten Ruf" Aber no tichtig Schn tufchen Laffer bolen wollen Die Nac den 11. November, Nachm. 3 Uhr: am Mittwoch, den 11. Nov., Abends Lithographen, Steindrucker und Berufsg. Berlins Auf vielfaches Verlangen Mittwoch, Tages- Ordnung: Große Extra- Vorstellung mit vorzüglich 8 Uhr, bei Gnadt, Brunnenstr. 38. gewähltem Programm. Eine Nacht in Venedig. Empfehle nach wie vor mein ver1. Vortrag. 2. Wahl des Delegirten nach Frankfurt a. M. 3. Abrechnung vom Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches ErSem verehrten Publikum. Vorwärts, scheinen ersucht Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, fowie 2522b Der Vorstand. andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L Panopticum größertes Lokal, franz. Billard 2c. und Theater Variété I. Ranges M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. Meinen Freunden und Bekannten 50 Pfennig. ur Nachricht, daß ich mein SchankGeschäft Oranienftr. 87 eröffnet Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in 2505b Achtungsvoll Castan's Panopticum Arbeitsnachweis. ohne E Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 f. Präuscher's anatomisches MUSEUM FACHVES H MAUR URER 25 habe. onats 2258L Marken z. quittiren von Partei- g Beiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Deffentliche Versammlung am Montag, den 9. November, Abends 8½ Uhr, im Böhmischen Brauhause, Landsberger Allee Nr. 11-13. Tages Ordnung: 1. Unsere Stellungnahme zur Buchdrucker- Bewegung. Referent: Rolle 207/14 Sillier. 2. Diskussion. 3. Die Arbeitslosigkeit in unserem Beruf. Referent Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer: Friedewaldt. NB. Die außerordentliche General- Versammlung fällt infolge deffen Kollege Scherer. 4. Verschiedenes. 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Di erhalten be 3 Mart 8 Riefeneinton Deizung felb an Arbeitst wird, find in für genau d fach unverft „ Ist der Gottesläßterungs- Paragraph des Reichs- Strafgesetzbuchs( zu beseitigen?" Nach dem Vortrage freier Meinungsaustausch. Tischen liegen Petitionslisten an den Reichstag um Aufhebung des§ 166e Breffe um Unterzeichnung derselben sowohl von Männern wie von Frauen, bringend gebeten. [ 2508b] 0. Friederici. Achtung Stellmacher! Die Besichtigung der Genossenschafts- Sutfabrik findet nicht Der Vorstand. Lager in Wand- und Taschen- Uhre Betheiligung eingeladen. Jede weitere irrthümlich gestern im Vorwärts" stand, am Sonntag Vormittag 11/2 Unterricht an auswärtige fondern 9½ Uhr statt. Biel Neues tag on frih 9 b. b. 10 zimmer den verehrten Vereinen, so- Genossen brieflich wird gern ertheilt für erwachs. Herren. wie auch zu allen vorkommenden von Robert Sündermann, Staliger Dienstag u. Freitag: Damentag. Brivatfestlichkeiten, auch kann meine ſtraße 122, 2 Tr. Kommandantenstr. 80-81. 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Wahlkreis( Bezirk 3): Dito Klein, Restaurateur, Schönleinstr. 6. 2. Wahlkreis( Bezirke 8 und 10): Rarl Ehling, Tischler, Königgrägerstr. 79. Riging, Restaurateur, Bülowstr. 52. Saege, Restaurateur, Fürbringerstr. 22. Lüdite, Restaurant, Zoffenerstr. 10. S. Jahrg. zwei größern Kinder zusammen theilen. Im Uebrigen wird dem III., 92 dem V., 206 dem 1I., 250 dem IV. und 308 dem von Kaffee, Kartoffeln und etwas Mehl- VI. angehörten, von denen jeder Kreis einen Abgeordneten speisen gelebt. Die Einnahmen decken gerade die Aus- wählt; in den 4 Landtags- Wahlkreisen gehörten 207 Einwohner gaben. Ersparnisse und Schulden sind nicht vorhanden." zum IV., 211 zum I., 237 zum II., 345 zum III. Wahlkreis, So sieht's in den größeren Städten aus, auf dem platten doch wählt hier der I. Kreis 3, die übrigen je 2 Abgeordnete. Lande unter den Kleinbauern ist's ebenso schlimm. Das Organ Bezüglich des Geschlechts, Alters und Familienstandes ergiebt des Erkanzlers brachte dieser Tage einen" Nothschrei aus sich, daß 1890 das weibliche Geschlecht zu Gunsten des männOstpreußen", in welchem gar bewegliche Klagen darüber ge- lichen etwas zurückgegangen ist; während 1885 noch 480 männ führt wurden, daß die jungen Schweine( Ferkel) in diesem Herbstliche, 520 weibliche Personen unter 1000 Einwohnern sich beso im Preise gesunken seien, daß sich der Verkauf gar nicht mehr fanden, wurden 1890 481 männliche, 519 weibliche gezählt. Dem verlohne: was früher 1,20-1,50 m. gekostet habe, bringe dieses Zivilstand nach waren 462 847 männliche, 459 013 weibliche, Hof Querg. III. Jahr nur 20-50 Pfennig! Das stanglerblatt führt diesen Personen ledig, 277 874 männliche, 277 429 weibliche verheirathet Preissturz auf die Aufhebung des amerikanischen Schweine- 15 308 männliche, 76 829 weibliche verwittwet, 2284 männliche, Einfuhrverbots zurück, befindet sich aber mit dieser 5188 weibliche geschieden. Dem Alter nach gehörten u. a. Ansicht vollkommen auf dem Holzwege. Der Preis- 81 217 männliche, 80 686 weibliche in die Geburtsklasse 1890/86; fturz erfolgte vielmehr, weil zwar Angebot, aber absolut 1800 und früher waren 160 geboren. Die Auszählung der Befeine Nachfrage vorhanden ist. Der kleine Bauer, Handwerker, völkerung nach der Konfession ergab für 1890 1356 648 EvanHäusler und Arbeiter ist nicht im Stande, das fleine Thier gelische, 135 031 Römisch- katholische, 79 286 Juden, 4899 Deutschauffüttern( mäften) zu können, weil es ihm hierzu an Futter fehlt fatholische, so daß bei den Evangelischen die Zunahme gegen 36,1 pot. betrug. Unterſcheidet man die Bevölkerung in geinfolge früher 1885 18,4 bei 23,2 bei den Katholiken Barth, Friedrichsfelderstr. 33. 3. Wahlkreis( Bezirke 19 und 21): ilhelm Gründel, Restaurateur, Dresdenerstr. 116. Bet pige berierte. Die Gartoffeln, welche frischen der 4. Wahlkreis( Bezirke 12, 14, 25, 26, 27): Rarl Scholz, Glasermeister, Wrangelstr. 32. Söhne, Restaurateur, Eldenaerstr. 2. er. Samuel, Bigarrengeschäft, Oppelnerstr. 16. Spindler, Destillation, Forster- und Reichenbergerstr.- Ecke. Brig Bubeil, Restaurateur, Naunynſtr. 86. Thrabel, Restaurateur, Frankfurter Allee 90. Julius Hente, Restaurateur, Blumenstr. 38. eferent Seeb nd. in de IV 5. Wahlkreis( Bezirk 28): Berndt, Bigarrengeschäft, Neue Schönhauserftr. 18. Beber, Restaurateur, Landsbergerstr. 41. 6. Wahlkreis( Bezirke 32, 34, 38, 40); Zaun hann Gnadt, Restaurateur, Brunnenstr. 38. Adolph Scho It, Restaurateur, Kastanien- Allee 35, Seterson, Restaurateur, Veteranenstr. 22. Bigel, Restaurateur, Elisabethkirchstr. 18. Leininger, Restaurateur, Boyenstr. 40. Boß, Zigarrengeschäft, Lübeckerstr. 8. tr. 78 rathun Tegirtes nd. Hischi 23. Tan g! lins Das Zentral- Wahlkomitee: J. A.: Otto Klein, Schönleinstr. 6. Lokales. Menschen. borene Berliner und Auswärtsgeborene, so zeigen erstere einen stetigen Rückgang seit 1880; während damals unter 1000 Bewohnern noch 434 geborene Berliner waren, befanden sich 1885 nur noch 424 und 1890 nur noch 407 darunter. Die Thatsache, daß sehr viele Landbewohner diesen Winter fein Schwein im Stalle stehen haben werden, kann schon als feststehend betrachtet werden. Der fleine Bauer mästet sein Schwein selten zum Verkauf, meist zum Selbstverbrauch. Schweinefleisch in den verschiedensten Zubereitungen war bisher in fast Gemeinsame Vorschriften für alle Beamten der Alljedem Bauernhause zu finden. Diefen Winter wird dasselbe vom gemeinen Elektrizitäts- Gesellschaft 1891" lautet der Titel Tisch des Landbewohners verschwinden, die geernteten Kartoffeln eines Heftchens, welches uns vorliegt und das in 21 Parawerden zeitiger verbraucht sein als früher. Borräthe an Lebens- graphen die Menge dessen zusammenfaßt, was die Angestellten dieser Gesellschaft thun dürfen und was nicht. Es wäre be= mitteln können aus Geldmangel nicht angeschafft werden. Was aber dann? So lange es geht, wird gehungert wer- quemer gewesen und hätte die Zahl der Paragraphen wesentlich den, aber schließlich treibt der Hunger die Menschen schaarenweise von ihrem Besitz. Der Zug nach dem Westen" wird ungeheure Dimensionen annehmen und das Proletariat der Haus- oder Fabrifarbeiter der Großstädte wird ein ganz erhebliches Kontingent Refruten zugewiefen erhalten, Rekruten für das Maffenelend. reduzirt, wenn einfach das zusammengestellt worden wäre, was der Angestellte thun darf. Außer arbeiten für den festgesetzten Lohn ist das nicht viel, das andere besorgt Alles der nächste Vorgesetzte" oder der„ Bureau- Chef" oder der„ Ressorts Vorsteher" oder schließlich-Chimborasso aller Elektrizitätsmänner das zuständige Direktionsmitglied". Die falsche Humanität". Wenn heute irgendwo im Daß uns das Heftchen überhaupt überantwortet worden ist, Reich ein konservatives Konventikel zusammensitzt, dann wird ist schon ein Verbrechen, denn der Schlußsatz des§ 20 lautet: ftets ein großes Lamento über die falsche Humanität" angeſtimmt. .. Diese gemeinsamen Bestimmungen zählen mit zu den Den armen Teufeln in den Zuchthäusern und Gefängnissen geht jenigen Instruktionen, welche der Beamte bei seinem Abgange an es angeblich zu gut", wenn die konservativen Herren so könnten, die Gesellschaft zurückzugeben hat." wie sie wollten, dann würden die Gefangenen halb todt geprügelt Da nun ein Theil dieses Paragraphen schon übertreten wor und kämen lebendig aus den Strafanstalten nicht mehr heraus. den ist, sollen unsere Leser auch noch einige andere der 21 kennen Es passirt zwar sehr oft, daß da und dort ein Unschuldiger ver- lernen. Wir fügen keinem derselben eine Bemerkung bei, das urtheilt wird, der Staat hat keinen Groschen übrig, um den sei unseren Lesern überlassen. Folgende Paragraphen seien also Mann wenigstens materiell entschädigen zu können, aber, wenn angeführt: fchon...! § 1. Wie wohl" sich die Züchtlinge und Sträflinge in den Ge- Jeder Beamte ist verpflichtet, das Interesse der Ges Säuptlinge, welche im Berliner Rathhause ihr Wesen treiben, welche kürzlich vor der Straftammer des Landgerichts Dresden seine Dienstobliegenheiten willig und gewissenhaft aus iebt es wirklich keinen Nothstand? Die freisinnigen fängnisfen" fühlen, haben wir aus einer Berhandlung ersehen, ſellschaft nach jeder Nichtung hin gewissenhaft wahrzunehmen, wollen von einem Nothstande in Berlin absolut nichts wissen. verhandelt wurde. Wir haben unseren Lesern schon an anderer zuführen, sich eines musterhaften Betragens zu befleißigen Das ist eigentlich natürlich, denn bei Geburtstags Rommersen, Stelle wiederholt manch' eigenartiges Stücklein aus der sächsi. und im geschäftlichen Verkehr mit dem Publikum ein höfliches beim Einstreichen der Quartalsmiethen und beim schäumenden schen Justizpflege erzählt, dieselben sind also unterrichtet dar- Benehmen zu beobachten. Schoppen„ Echten" im Hofbräu merkt auch kein Mensch etwas über, wie femiehdlich" es nach der Richtung hin innerhalb der| § 2. Mittheilungen aus Rechnungen, Anschlägen und Dom Rothstand. Nach den Arbeitervierteln führt der Weg die grün- weißen Grenzpfähle zugeht. Kommen wir also zu dem Stadtväter nicht, die somit über die dort herrschenden Zustände erwähnten Fall aus Dresden: Eine ganze Familie ist des Be- anderen geschäftlichen Schriftstücken oder über sonstige ges enormen Ausdehnung die einzelnen Fälle nicht so prägnant Fall, wie er so oft vorkommt in dem schönen Deutschen Reich. fachen, Projekte an Privatpersonen, überhaupt an Dritte, bezw. hervor, wie in Kleinstädten, außerdem hat die bürgerliche Presse Noth und Elend auf der einen, Prasserei und Schlemmerei auf an 3eitungen find ohne besondere schriftliche Ermäch der Hauptstadt, welcher der gute Ruf" Berlins arg am Herzen der anderen Seite. Der Hauptangeklagte betrügt" feine Mittigung der Direktion nicht zulässig. liegt, mannigfache Ursache, das zu verschweigen, was diesen menschen, d. h. er sucht durch allerhand zu verdammende Mittel guten Ruf" etwa gefährden könnte. Aber noch hat der Winter nicht richtig begonnen, fommt erst hungern. holen -13. Rolle Referen 207/14 aldt. Ten au ind Ecke err ($ 16 Auf ba 166 a en rici. cht, D. Jhre d Gol rgs Oranie Str. M ifen: 10 14 20 14/ 435 1,50 Den ife bei erftr. empfeb 1.யா ft. 9, e 10. ilages win I wollen, was sie jetzt versäumen, wenn es zu spät ist! " § 7. so viel zu ergaunern, daß er und seine Familie nicht ver- Urlaub darf nur unter der Voraussetzung, daß der laufende tüchtig Schnee und Eis, dann wird sich doch nicht Alles verDienst dadurch nicht beeinträchtigt wird, ertheilt werden. tuschen lassen und die weisen Stadtväter werden sicher dann nach schon. Er ist frühzeitig auf die Bahn des Verbrechens gedrängt Dienst gestattet, dem untergeordneten Personal bis zur der Die Herren Bureauchefs sind berechtigt, sofern es der aus der Provinz Verbüßung ver erſten Straße ben qualvolen Kampf um's Dajein zur Dauer von drei Tagen ertheilen die Reſſort- Vorsteher der worden. Zu ungeschickt, ermattet, zu schwerfällig, um nach Dauer von einem Tage direkt Urlaub zu bewilligen. Urlaub bis Schlimmsten gestalten dürfte, der seit Dezennien im Reiche Gebessert" wurde der Mann aus der Strafanstalt nie entlassen entscheidet das zuständige Direktionsmitglied. bagewesen ist. Zu einer erbärmlichen Geschäftslage gefellen sich und all' die Besserung würde nichts genützt haben, denn sie hilft die Folgen der Mißernte und die verderblichen Wirkungen der nicht gegen den Hunger. Dieser unbarmherzige Feind der Schutzöllnerei und der Brotvertheuerungs- Politik. Unter all diesen Menschen brachte auch in unserem Fall zu Wege, daß eine An- stunden genau inne zu halten und soweit es die ihm übertragenden Fattoren muß die arbeitende Bevölkerung am meisten leiden, flage, eine Verurtheilung der anderen folgte. e wenig verdient und für ihre wenigen Bedürfnisse viel beWiederum war es Betrug, der den Unseligen auf die Anklagebank brachte. Wenn es ihm in der Strafanstalt wirklich gut" Wirkliche Hungerlöhne werden in einzelnen Provinzstädten ergangen wäre, dann hätte er die neue Strafe nicht zu fürchten feinen Dienst auferlegt werden, führt, wenn Ermahnungen und aber der Die jahlen muß. § 10. Jeder Beamte ist verpflichtet, die vorgeschriebenen DienstObliegenheiten erheischen, auch außerhalb der fest= gesetzten Dienst stunden jederzeit zu arbeiten. Jede Verlegung der Pflichten, welche dem Beamten durch Warnungen sich als unwirksam erweisen, zu einer Kündigung " In der Sache war schon einmal Hauptverhandlung an- des Dienstverhältnisses. Die Lettere bezw. die sofortige § 13. erhalten bei elfstündiger täglicher Arbeitzeit Rotalblätter berichten darüber folgendes: 3 Mart 80 Pfennige Wochenlohn! Und von diesem| Riefeneintommen müssen sich die Frauen auch noch Licht und gesetzt worden, doch konnte dieselbe damals nicht abgehalten wer- Dienstentlassung wird auch dann ausgesprochen, wenn der Beamte Seizung selbst beschaffen. Dabei ist nicht der geringste Mangel den, weil P. am 24. Oftober früh in seiner Zelle 185 der hiesigen nach Vorschrift der bestehenden Gefeße wegen eines Vergehens wird, sind in der nächsten Stunde hundert Andere da, welche sich auf der Lagerstatt aufgefunden wurde. P. hatte nämlich mit seinen Sinne) gerichtlich bestraft worden ist. an Arbeitskräften vorhanden, sobald eine Arbeiterin entlassen Gefangenenanstalt von einem Aufseher blutüberströmt und ohnmächtig oder Verbrechens gegen das Eigenthum( im weitesten für genau denselben Lohn gern verdingen möchte. Es bleibt ein scharf gemachten Eplöffel sich in den linken fafeln tann. " liche Breffe noch immer von einem Mangel an Arbeitskräften" eine m enge Stiche beigebracht und er hätte sich sicher verach unverständlich, wie angesichts solcher Thatsachen die bürger interarm, die Iinte Brust und die linte Schläfe gestellte absichtlich zum Nachtheil der Gesellschaft handeln. blutet, wenn ihm nicht noch im letzten Moment ärztliche Hilfe zu Theil geworden wäre." Es wurde der Mann, nachdem er wieder halbwegs aus Die sofortige Entlassung tritt auch dann ein, wenn AnAuf die soziale Lage in Mannheim wirft die neue ArBwar giebt dieser Bericht als das Mittel" des durchschnitt furirt war, wieder vorgeführt, wieder verurtheilt und wieder in Mannheim zwischen 18 und 19 M. an; wie trügerisch aber diese die körperliche Mißhandlung in Gestalt des„ Willkommens" die Pflichten, welche die Arbeiter der Gesellschaft gegenüber lichen Wochenverdienstes für männliche und weibliche Arbeiter in das Zuchthaus gesperrt. Jetzt fehlte dem Züchtling" nur noch Durchschnitts- oder„ Mittel"-Angabe ist, möge aus Folgendem her- dann gäbe es eine Leiche mehr im Reiche. Dorgehen. Nicht weniger als rund 30 pCt. aller Mannheimer| " 1 Fabritarbeiter verdient nur von 6-15 M. pro Woche. Das Falles noch immer nach Verschärfung" der abzubüßenden Strafen| Derschiebt das Bild schon wesentlich. Geht man vollends auf Ginzelbetriebe ein, so sieht man, daß z. B. in Ziegeleien sogar 66 pt. der Arbeiter nur bis auf 15 M. die Woche kommen. 60 Der§ 18 richtet sich gegen etwaige Durchstechereien zwischen Arbeitern" und" Beamten",§ 19 verfeht die gemeinsamen" Bestimmungen auch dem Hilfspersonal und eine Schlußepistel läßt dieselben auch für die Angestellten der Berliner ElektricitätsWerke gelten. In diesen 21 Paragraphen sind also strengstens formulirt zu erfüllen auf welchem Blatt stehen denn aber die Rechte, Werden die Anti- Humanitätsapostel angesichts eines solchen beren sich die Angestellten zu erfreuen haben? schreien? vom Die Bevölkerung In einer Hadernschneiderei hatten vollends 94 pCt. der Arbeiter 1. Dezember 1890, welche bisher nur nach einer vorläufigen Zu- Inhalts zu:. Toegen vorwiegender Beschäftigung von Arbeiterinnen, haben Amt der Stadt Berlin zur Veröffentlichung. niebere Löhne( bis zu 15 M.). Niedere Löhne, und zwar niedere sammenstellung bekannt waren, gelangen jetzt durch das Statistische ferner die Rohtabakfabriken, die Fabrik wasserdichter Wäsche und Berlins betrug am 1. Dezember v. J. 1578 794 Personen. bie Federnfabriten, und am niedrigsten stehen die letztern, wo den einzelnen Standesamts- Bezirken schwankte die Bevölkerung liber 77 pet. Der Beschäftigten nur zwischen 6 und 8 M. zwischen 57 990 im I.( Berlin, Alt- Kölln) und 158 646 im IV. Bochenverdienst haben. Bessere Lohnverhältnisse weisen( Obere Friedrichs- Vorstadt und Tempelhofer Vorstadt); die größte bie Maschinenfabriken, Eisengießereien, chemischen Fabriken und Zunahme gegen 1885 mit 93,67 pet. zeigte der Stadttheil andere auf, obgleich auch da sehr niedrige Säße nicht fehlen. Moabit( 93 463 gegen 48 258 Einwohner), es folgt der Thiertabo für Arbeiter. Wir sehen aber aus der amtlichen Dar- thaler Vorstadt und die östliche Luisenstadt jenseit des gelten immer die chemischen Fabriken als ein wahres Eldo- garten mit 87,7 pCt. Zunahme, dann die nördliche RosenDon Arbeitern mit Wochenverdiensten von 10, 12 und 15 M. gegen im I. und II. Standesamtsbezirk ein, am stärksten giebt, und zwar erwachsene männliche Arbeiter, nicht etwa blos mit lichen Arbeit: init je 62 Prozent; eine 21,3 pŒt. im Friedrichswerder. Abnahme trat daBerücksichtigt man Allerhand Vogelfänger. Regelmäßig wie das Mädchen aus der Fremde im Frühling erscheint, senden diensteifrige Reporter den Zeitungen im Herbst eine Notiz etwa des folgenden Mit dem Beginn des Herbstes und der kalten Tage stellen sich auch die Bogelfänger wieder ein und suchen sich, um ihrem schändlichen Gewerbe nachzugehen, ihre Lieblingspläße auf. Am gestrigen Vormittag gelang es Rixdorfer Gendarmen auf dem Zerrain der Köllnischen Wiesen mehrere dieser Diebe zu überraschen und beim Legen von Leimruthen einen derselben zu erfassen. Die Namen der übrigen dürften heute festgestellt werden. Den bereits gefangenen Vögeln wurde die Freiheit wiedergegeben. Wie verlautet, sollen in diesem Jahre seitens der Landrathsämter gegen die Vogelfänger besonders scharfe Maßregeln zur Anwendung kommen. Wir nehmen mit Bewunderung Aft von der Thatsache, daß weibliche oder jugendliche. Für die höhern Lohnsätze betont die das Verhältniß der Bodenfläche und Wasserläufe zur Ein- berittene Gendarmen im Stande gewesen sind, einen der schändamtliche Quelle aber sehr richtig, daß sie lediglich aus ange- wohnerzahl, so kamen 1890 nur noch 41 m. auf den Ein- lichen Vogelfänger" zu erwischen und die Namen der anderen Bon dem Haushalt eines in den besten Jahren stehenden dies Verhältniß in der Luisenstadt jenseits des Kanals mit sonders scharfe Maßregeln anwenden lassen wollen, ist uns auch Arbeiters der Maschinenindustrie( 21,50 M. Wochenverdienst) der 17 Qm., am günstigsten noch auf dem Wedding mit 92 m., wo recht, eine Frau und vier Kinder zu ernähren hat, heißt es in der amt noch größere verfügbare Bodenflächen vorhanden sind. Die Be- handhabt werden sollen. 17 wohner, während es 1885 noch 37,5 waren; am ungünstigsten ist festzustellen. Taß die Landrathsämter gegen Vogelfänger be= wozu sind die Gesetze da, wenn sie nicht schneidig ge Das Vogelfangen ist keine Kunst, die uns imponiren Aber irgend wo und von irgend wem muß sie ausgeüibt werden, wenn anderes die Menschen völkerung wohnte auf 21 614 Grundstücken( 722 waren außerdem Gin Zimmer mit Alkoven und Küche für 16 M. im unbewohnt), so daß 72,9 Bewohner gegen 66,9 im Jahre 1885 fann. Monat. Die Familie( sechs Köpfe!) schläft in dem auf das Grundstück kamen; den Grundstücken entsprechen 27 830 doch 60 m. jährlich) an einen Arbeiter vermiethete keiten bewohnt. Betrachtet man die Bevölkerung in ihrer Ver- Sänger in das Vergnügen, einen der bnntgefiederten Pfund Fleisch gegessen, welches Mann, Frau und die Wahlkreise, daß 1890 von je 1000 Einwohnern 58 dem I., 86 Gesang des Kanarienvogels ist nicht nach Jedes Geschmack, et der Wohnung zu haben, verzichten wollen. Kanarienvogel kann sich nicht Jeder kaufen, er: Theater. Das Wallner- Theater hatte vorgestern wohl einen fi und zu unterhalten. muß sich mit einem billigen Waldvogel begnügen, deffen Gezwitscher handen war, für welche die berechtigten Erben erst gesucht werden ihm zudem noch lieber ist als der Triller des Kanarienhahns. mußten, haben ausländische Winkel- Advokaten es zumeist verstanDas Vöglein in dem sauber gehaltenen Käfig belebt die Arbeiter- den, die ganze Hinterlassenschaft für Spesen und Gebühren aufzuwohnung, die Liebe, die sich in dieser Weise gegenüber den Thieren brauchen. Eben jetzt ist wieder eine solche ,, Millionen Erbschaft" äußerlichen Lacherfolg zu verzeichnen, doch ist es sehr zu äußert, ist an sich doch nichts verwerfliches! explodirt. Nachdem sich lange Jahre hindurch D yende von zweifeln, ob derselbe von längerer Dauer sein wird. Eine Wenn die hohe Obrigkeit der Ansicht ist, daß Vögel nur in sonst ganz vernünftigen Personen die Köpfe darüber verdreht in vier Aften von Karl Laufs und Wilhelm Jakoby Der Wald und Flur gehören, dann muß sie die Käfige in den Vogel- haben, wird, wie wir bereits erwähnten, amtlich bekannt gegeben, Associé" hatte die Freunde, Anhänger und Familienmitglie handlungen auch öffnen, sie muß auch dafür Sorge tragen, daß daß der verstorbene Millionär Voigt in Süd- Afrika ein Ver- der alten Wallner- Bühne äußerst zahlreich versammelt, und dieselben nicht wieder durch neue Eingänge gefüllt werden können. mögen von 25 Pfund Sterling und etlichen Schillingen, die Pence die vielen Wortwige, die theilweise unmöglichen Situationen Schließlich aber die Hauptsache: Will die Behörde wirklich nicht zu vergessen, hinterlassen hat. Natürlich werden die lachenetwas thun für die gefiederten Sänger, dann soll sie die berittenen den Erben sich nun in weinende verwandeln, denn sie haben nu herzlich belacht wurden, so genügte die schwächliche und dür Gendarmen' mal die Leipziger- oder Friedrichstraße entlang reiten ihrer Tasche die in derartigen Verhandlungen mit dem Auslande fete Handlung doch nicht, um ein nachhaltigeres Interesse wachzu lassen. Der Beamte wird sein Wunder sehen: er ist angewiesen, sehr hohen Kosten zu tragen. Aber glücklich können sie sich immer Ein behäbiger Rentier macht sich, um immer noch mehr auf die schändlichen" Vogelfänger mit Ernst und Eifer zu noch schäßen, wenn sie durch das schnelle Plazen solcher Seifenfahnden und hier sieht er ganze Schnüre voller Singvögel, die auf der blasen nur um geringe Beträge gekommen sind. Dit schon haben zu verdienen, zum stillen Kompagnon eines Befizers einer Zen Leihanstalt. Seine Familie darf hiervon natürlich nichts wi Köllnischen Wiesen" bei Nixdorf und anderwärts nicht gefangen Gerichtsverhandlungen grelle Streiflichter auf die Geheimnisse der und so passirt denn das Unglaubliche. Auf einem Ball, den werden dürfen. Die Auslegesenster der Delifateßwaaren- Hand- Millionen- Erbschaften geworfen. Es hat sich herausgestellt, daß abenteuernde russische Baronin giebt, und bei dem außer Gef lungen wimmeln von Drosseln( Krammetsvögeln), welche sich wie die drei Kumpane in Lumpacivagabundus bei der Nachricht Souper und Möbeln sogar die Gäste gepumpt sind, erreget, reiche Feinschmecker der„ oberen Zehntausend" wohlschmecken vom Lotteriegewinn, so auch ganz verständige Leute von dem echten Gäste den Argwohn der Gepumpten, daß erstere eben laffen. Augenblick an aufgehört haben zu arbeiten, in welchem die Erb- nicht echt sind. Es kommt zu den drolligsten Verwechselung Der Fang der Drosseln ist grausam und brutal, er gestaltet schaftsgeschichte ihnen zu Kopie stieg, und daß sie dann, im an die man aber doch nicht so recht glauben kann. Bum sich zu einer eklen Massenabschlachtung. Stundenlang zappeln Gegenfaße zu den köstlichen Nestroy'schen Gestalten, nicht die bekommen sich natürlich alle die Paare, die es auf einander die Thierchen halberwürgt oder mit gebrochenen Gliedern in den Kraft fanden, die Arbeit wieder aufzunehmen. Es ist aber zu be- bekommen sich natürlich alle die Paare, die es auf einander Schlingen, wo bleiben denn da die berittenen Gendarmen von zweifeln, daß solche Lehren, wie sie jetzt in dem Voigt'schen Falle gesehen haben. Die Darstellung war trotz der glänzenden Ausstattung den Köllnischen Wiesen?" In den Schlingen fangen sich nicht vorliegen, irgendwie von nennenswerthem Einfluß sein werden. ganz auf der Höhe. Namentlich traten die Damen in einer Wetzel ist, nachdem er den Kaufmann aus Berlin unschuldig zurück, die für die Bühne das Schlimmste befürchten der Mitthäterschaft bezichtigt und eingesehen hat, daß man seinen Fräulein Glöckner gab ein Berliner Dienstmädchen Angaben feinen Glauben beimißt, wie ausgewechselt. Freilich Die Herren Gimmig, Guthery, Meißner und Müller retteten versuchte er es gestern Abend noch einmal, das Dienstmädchen Emma Hoffmann durch Blicke bei dem Verhör einzuschüchtern, so daß der Amtsrichter Telle dazwischentreten mußte. Kurz nach 7 Uhr hat W. dann endlich ein offenes Geständniß seiner That abgelegt und eingeräumt, den Kausmann Hirschfeld allein ermordet zu haben. Er ist um 93/4 Uhr Abends durch die Hinterthür eingetreten, hat sich Maaß nehmen lassen, dabei sein Opfer zunächst mit dem nur Drosseln, sondern auch Meisen, Finken, Rothkehlchen u. fw. zu Dutzenden. Warum schreitet hier die Obrigkeit nicht auch mit den„ schärfsten Maßregeln" ein? Wenn ein Berliner Arbeiter auf den„ Köllnischen Wiesen" einen Stieglitz auf einer Leimruthe in vorsichtiger Weise fängt, um sich an ihm durch gute Pflege einen Wohnungskameraden heranzuziehen, dann kommen die Gendarmen! Wenn aber die Vögelschlächterei en gros betrieben wird, um daraus ein Geschäft" zu machen und„ Futter" zu liefern für die Tische der Reichen, dann reiten dieselben Gendarmen in großem Bogen vorüber. Stück. gewer sei to Wir nicht, geben, durch zwisch zumis gestör feiner vollstä Schiede Dienf liegen teine und Einm Theile tapita Schl aus fabr mei ihr S Konfi löhne aber wi Boder Gläu Gerichts- Beifung. Nad Umg welch Deuts Der w Gegenüber der zunehmenden Bebauung öffentlicher Stemmieisen zu Boden geschlagen, demselben dann weitere Stiche so lautete das Urtheil der I. Strajkaminer des Landgerid Anderthalb Jahre Gefängniß und sofortige Verhaftun Luft und Erholungspläne dürfte es wohl angebracht er- und endlich die fünf Revolverschüsse beigebracht. scheinen, darauf hinzuweisen, daß Berlin in seinem Besiystande hat er sich des Hirschfeld'schen Hausschlüssels bedient, um gegen den Messerstecher Wilhelm Staatsch. In der an derartigen Plätzen bedeutend hinter demjenigen anderer großer das durch den Wächter verschlossene Haus zu verlassen, sich zum 10. Mai ging der Angeklagte durch die Wrangelstraße. Städte zurücksteht. Berlin besitzt bei einem Flächenraum von am Wasser gereinigt und ist nach Berlin und von hier nach begegneten ihm mehrere Personen, deren eine den Angellag 6060 Heftar ca. 562 Hektar Grünanlagen, und zwar entfallen Angermünde abgefahren. Charakteristisch ist es, was Wegel im Vorbeigehen leicht mit dem Aermel streifte. Staatsch hiervon auf den Thiergarten rund 260 Hektar, den Kleinen vor seinem gestrigen Geständniß dem Richter gegenüber aussagte. hierüber so erregt, daß er die ruhig weiter gehenden Beute Thiergarten" in Moabit, den Humboldthain, Friedrichshain, Er behauptete nämlich, daß er mit einem ihn verfolgenden Kom- Schimpfworten belegte und ihnen folgte. Dieselben sahen pläge, sowie alte aufgehobene Friedhöfe 21 Hettar, sonstige freie fei. Auf die Frage, woran er den Beamten wiedererkannt habe, nigten ihre Schritte, Staatsch holte sie aber ein und hieb auf Invaliden- und Viktoriapart 135 Hettar, Kirchen- und Schul- missar in Mecklenburg in derselben Eisenbahn- Abtheilung gefahren daß sie es mit einem Händelsucher zu thun hatten, sie befchl ſtädtische Grünpläge 37 Hettar. Rechnet man noch hinzu fügte er hinzu, daß er den Ueberzieher des Beamten auf der ihm zunächst Befindlichen hinterrücks mit einem offenen 105 Heftar für Begräbnißpläge, 58 Hektar für Schloßgärten 2c., Fahrt von Leipzig nach Spandau an dem Knistern des Zeuges ein. Er brachte demselben fünf Messerstiche bei und auch de 31 Hektar für den Zoologischen und Botanischen Garten, als denselben erkannt habe, den der ihn verfolgende Kommissar Begleiter erhielt einen Messerstich. Zum Glück sind die Wu 20 Hektar für Theater- und Biergärten mit Bäumen, so ergeben getragen habe. Nun steht es aber fest, daß der Nock erst furz nur ungefährlicher Natur gewesen. Der Gerichtshof war mit sich in Berlin für 1 Million Menschen 375 Hektar Frischluft- vor der Abreise nach Leipzig gekauft worden ist, und als dies Staatsanwalte der Ansicht, daß dem Messerstechen nur durch Mörder vorgehalten wurde, erklärte er quellen. Ueber die Größe öffentlicher Gärten bezw. Naturparks dem gerade energische Bestrafung begegnet werden könne, und deshalb w in oder bei großen Städten enthält nun der„ Sanitary Record" heraus, es sei seine Absicht gewesen, den Polizeibeamten wie oben erwähnt erkannt. darum habe er diese Aussage erfunden, nachfolgende Angaben: Obenan steht Philadelphia mit seinem zu höhnen, Auf die Nichtbeleuchtung der Truppen ist ein zien Fairmount Park von 1130 Heftar; es folgt Wien mit seinen bezüglich des Besuchers, welchen die Mädchen Beukert und Hoff Pratern von 781 bezw. 931 Heftar; Paris mit seinem Bois mann bei Wezel gesehen haben, giebt dieser nunmehr an, daß schwerer Unfall zurückzuführen, welcher eine Anklage wegen de Boulogne von 850 Hektar und dem Bois de Vincennes, ebenso derfelbe mit dem Morde in feinerlei Verbindung stehe. Grafiger Körperverlegung gegen den Kaufmann Reichert zur hatte. Der Angeklagte verwaltet das Haus Kleine Alerand Dublin mit seinem Phönigpart von 712 Heftar; New- York mit( Wegel) sei vor der Blutthat in hochgradiger Aufregung gewejen ftraße 27 und hat auch für die Reinigung und Beleucht seinem Pelham Bay Park von Van und könne sich an Einzelheiten nicht mehr erinnern. Der Besuch desselben zu sorgen. Am 30. Oftober v. Jahres erhielt 711 Heftar und Cortlandt- Part von 458 Heftar; London mit seinem sei wahrscheinlich ein Knecht aus der Umgegend Spandaus geBushey- Park von 445 Heftar; der Central- Part in New- wefen. Das Gespräch mit diesem habe sich, wenn auch das diesem Hauſe wohnender Schneidermeister den Besuch den Westend- Park in London mit 319 Heftar und den Berliner scheint in diesem Punkte dem Raubmörder jetzt zu glauben, nach- ging, war die Treppe so dunkel, daß die Frau des Schneidermei Jort mit 387 Hektar. Bezeichnend ist, daß Sanitary Record" Wort Revolver" gefallen sei, nicht um den Mord gedreht. Man 65 jährigen Wittwe Schade. Als dieselbe kurz nach 5 Uhr wi Thiergarten mit 260 Heftar gar nicht erwähnt. Nächst dem dem er die That auf sich allein genommen hat. Da nun hier- ich erbot, der alten Frau mit einer Lampe hinabzuleuchten; Thiergarten ist hier der Treptower Park der bedeutendste, der nach die Voruntersuchung demnächst ihr Eude erreicht hat, so lehnte dankend ab, indem sie meinte, daß sie ja ebenso die Schießstände der Hafenhaide. Den Treptower Part gegen. Man will sich beeilen, damit die Aburtheilung noch in übertreffen von den 42 Parks und öffentlichen Gärten Londons der nächsten Schwurgerichtsperiode erfolgen kann. = = " in Ve fich, besten die 2 Freie 9 Tham rechn folger Zimm den 2 fich, Berei in de treffe Ideen ein werd das e den Diefe d lina hielt dem Gerr famu einen felbe liegt aber bereits außerhalb der Weichbildgrenze Berlins, steht der Ueberführung Wetzel's nach Moabit nichts mehr ent- den Weg finden werde. Bis zum untersten Treppenpodeft g der Victoria- Part mit 107 Hektar, der Battersea- Part mit 101 unten oben erwähnten großen Bois 204 Kilometer bepflanzte Straßen Verhafteten ihre Aussagen in so unbestimmter Form abgegeben Angeklagten zu 30 Mart Geldbuße, indem sie es als eine fa fümmern. die Sache mit Hilfe des Geländers auch ganz gut; wo die Dunkelheit noch größer und ein Geländer nicht vorhande war, kam die alte Frau zu Falle und erlitt einen Arm der Regents- Part mit 191 Hektar, der Hyde- Part mit 157 Heftar, In der Nitsche'schen Mordsache haben die Prostituirten, Schulterbruch, so daß sie noch jetzt eine steife Hand hat Hektar. London besitzt 1817 Heftar Gartenfläche und 30 500 welche den der That verdächtigen Handlungskommis Ernst Schöffengericht hatte troydem den Angeklagten freigesprochen Hektar Flächenraum. Auf eine Million Menschen entfallen in Schulze vor der Kriminalpolizei so bestimmt als den Thäter es glaubte, daß die Unvorsichtigkeit mehr auf Certen der London 454 Hektar Frischluftquellen. Paris besitzt außer den rekognoszirten, bei ihrer gerichtlichen Konfrontation mit dem gelegen habe. Die Berufungskammer verurtheilte dagegen und 186 Bläge mit Anlagen, während Berlin nur einige fechzig verfügt worden ist. Die Kriminalpolizei hat bei den Ermitte- lassen hatte, ohne für eine genügende Beleuchtung und zum Theil eingeschränkt, daß die Hastentlassung des Schulze lässigkeit desselben erachtete, daß er nach 5 Uhr das Haus Plätze aufweist. Aus den vorgeführten Daten dürfte schon hinreichend ersichtlich sein, daß wir in Berlin durchaus feine Ur- lungen in dieser Mordsache fast durchweg mit großen Schwierig- tragen. fache haben, die vorhandenen Luft- und Erholungspläge zu ver- feiten zu kämpfen, weil viele der Zeugen ihre Aussagen mit einer großen Leichtfertigkeit gemacht haben. So auch die Ein Chambregarnisten- Abenteuer Tag einer Auflage Grunde, welche gestern den Photograph Hörder und beiden Kellnerinnen in der Holzmarktstraße, welche an In Sachen der Tuberkulose. Behandlung bringt die gegeben hatten, daß in der Mordnacht, vor 12 Uhr, Frau Abendroth unter der Anklage der Freihei also ehe der Mord begangen war, ein Baron Vorn resp. beraubung, des Hausfriedensbruchs und der ein Baron Sternberg ihnen die Kunde von einem Mädchenmord fuchten Nöthigung vor die I. Straffammer hiesigen Wochenschr." eine bedeutsame Mittheilung von Professor Edwin in der Holzmarktgasse überbracht habe. Der angebliche Baron gerichts I führte. Bei der Frau A. wohnte ein Hr. Tenfcher Tuberkulin eine Substanz herzustellen, welche keine der üblen ist nun zwar in der Person eines Handlungskommis B. ermittelt möblirter Herr", welcher während der Monate Mai und Nebenwirkungen hat, welche dem Rohtuberkulin eigen sind. Die worden, der aber in glaubhaftester Form nachgewiesen hat, daß von Berlin abwesend war. Als er wieder hierher zuriidfeb er der Thäter beziv. Mitwier desselben nicht sein kann und sich bezahlte er die Miethe für die beiden Monate und war höchli ist nach Klebs durchaus un- nur einen schlechten Wig" mit den beiden Kellnerinnen gemacht eritaunt, als die Angeklagte außerdem auch noch Kaffeegeld Zuberkulose und caedo) für Bedienung hat; im lebrigen giebt die eine der legteren jetzt auch an, daß schädlich, niemals fiebererregend und führt in kürzester fie fich in der Zeitangabe geirrt haben könne, während die andere weigerte sich natürlich, diesem Verlangen zu entfpr bedeutende Besserung des Zustandes bot wiederholt sein Miethsgeld Zeit eine von jener Aeußerung überhaupt nichts wissen will. Tuberkulösen herbei: das hettische Fieber und die NachtDa machte die Frau Wirthin Dagegen legt die Kriminalpolizei einigen Werth auf die An einer Quittung an. schweiße schwinden, der Appetit und das Körpergewicht nehmen zu, der fatarrhalische Prozeß in der Lunge, sammt seinen Zeichen, zeige einer Prostituirten, welche Folgendes mittheilt: Am Sonntag furzen Prozes; sie drehte den Schlüssel in der gestern ausgegebene Nummer der Klebs in Zürich. Klebs'sche Substanz ,, Deutschen medizinischen er nennt fie Tuterculocidin"( von von Geld und verlangte. Der Sand große Bum zur die DES bar. Gorge wurd Rolle unter mit hierz Dom dann verfa Schlie zutre bert Chambrega Straß figen Austell heit Dal Sach 20 gema Bent über erbli den niffe beut indi woh Red Vor gegen Husten und Auswurf, mindern sich auffallend schnell. Die Tuberkel früh gegen 53/4 Uhr habe Jemand an die Stubenthüre ihrer in des Miethers herum, verhinderte denselben, auf einen Augenbl bazillen im Sputum werden förnig, die färbbaren Stücke der der Dresdenerstraße belegenen Wohnung geklopft; als sie geöffnet, das Zimmer zu verlassen und holte ihren Schwiegerfoh felben immer kleiner und kleiner, und endlich verschwinden sie sei ein junger Mann in sehr aufgeregtem und verstörtem zu ersten Angeklagten herbei, mit dessen Hilfe sie nun in den gänzlich." Bisher hat Klebs einige dreißig Kranke mit Tuberstande hereingetreten und habe, den Fuß zwischen die Thür stellend, des unberechtigt geforderten Geldes zu kommen fuchte. culocidin behandelt. Eine üble Nebenwirkung ist bei keinem ein- gefragt, ob sie sich allein in der Wohnung befinde. Als das wiederholten Aufforderungen, das Zimmer zu verlassen getreten. Endgiltige Resultate aber, so f gt Klebs dieser Mit Mädchen erwiderte, daß sie Besuch habe, sei der Fremde eiligst Hörder nicht nach; er versuchte vielmehr in Gemeinschaft theilung beschränkend hinzu, können natürlich erst in längerer wieder fortgegangen. Es sei ihr aufgefallen, daß derselbe feine semer Schwiegeri.nutter, dem Miether den Weg zu vertreten dauernder Beobachtung gewonnen werden." Manchetten getragen habe. Die Beschreibung, welche sie von dem unter allerlei unnüßen Redensarten das Geld zu erlangen Bei seinen Versuchen, welche zur Darstellung des Tuberculo- Aeußeren und der Kleidung des Menschen giebt, entspricht im Nach den Ergebnissen der Beweisaufnahme hielt der Gericht cidin führten, ist Klebs einmal von der durch Thierexperimente Wesentlichen derjenigen, welche die früheren Zeugen von dem nur die versuchte Nöthigung und den Hausfriedensbruch von ihm bewiesenen Thatsache ausgegangen, daß mit gereinigtem muthmaßlichen Mörder der Mitsche gegeben haben; insbesondere liegend und verurtheilte den Angeklagten Hörder zu 200 stimmt sie mit jener darin überein, daß das blonde Haar des Abendroth zu zehn Mark Geldouße, event. 4 und 2 Tage Tuberkulin bei Thieren tünstlich erzeugte Tuberkulose, Impftuberkulose vollständig geheilt werden kann, unter Rück- Fremden in der Mitte gescheitelt und nach der Stirn gefämmt fängniß. bildung des tuberkulösen Gewebes und Schwund der Tuberkel- war. Der hellblonde Schnurrbart sei richtiger nur als„ An ug" letzteren feien es, welche die schädliche Nebenwirkung des Tuberkulin beim Menschen zu Wege brächten. Diese schädlichen unangebracht, 20 bar Der in Haft genommene Kommerzienrath Auton bazillen. Weiterhin leitete ihm die Anschauung, daß das Roh von Bart zu bezeichnen. Der Fremde habe dunkelgrauen Anzug befindet sich jetzt auf der Lazarethstation des Untersuchungsgef tuberkulin zweierlei Stoffe enthält, ein auf tuberkulöses Gewebe und lang herunterhängenden Shlips um den Stehkragen getragen. nisses zu Moabit. Die Untersuchung gegen denselben wird wirksames Prinzip, sodann aber ein Gemenge von Substanzen. Der Untersuchungsrichter hat nach den übereinstimmenden Angaben Landrichter Schulz geführt, vor welchem gestern bereits lang jezigen Verhältnissen erscheint es wohl nicht welche für die Heilwirkung ohne Bedeutung sind. Gerade die der Zeuginnen ein Bild von dem muthinaßlichen Mörder ent- Vernehmungen des Verhasteten stattgefunden haben.- Unter werfen laffen. Polizeibericht. Am 5. d. M. Morgens fiel beim Abbruch hinzuweisen, daß es der Sohn und Prokurist des Kommer Substanzen abzuschneiden, stellte sich Klebs zur Aufgabe. Wichtig des Hauses Thiergartenstr. 10 ein etwa 1,50 Meter hoher Maner raths Wolff war, welcher s. 3. wegen Verbreitung des B Wirkungsweise des Rohtuberkulins fam. Er fand, daß die sollte, nach der entgegengesetzten Seite und auf den Maurerpolier dem Tage der Emission der neuen Reichsanleihe angeflagt dafür war die Erkenntniß, zu welcher Klebs beim Studium der pfeiler, welcher mittelst Streben und Tauen niedergelegt werden gejchwätzes über eine angebliche Erkrankung des Saifers juft schädigenden Substanzen organische Basen, Alkaloide, sind. Damit Gröschke, welcher dabei schwere innere Verlegungen erlitt und und vorgestern vom Kammergericht definitiv freigesprochen wor ist. Bei diesen gerichtlichen Verhandlungen trat der jett tuberkulins zu gewinnen ist. Die Ausfällung der Alkaloide führte Auf dem Neubau Wallstr. 66a stürzte Nachmittags der Maurer haftete Kommerzienrath Anton Wolff als Haupt- Entlastung schon bei der Ueberführung nach dem Krankenhause starb. war der Fingerzeig gegeben, wie das wirksame Prinzip des Robzum Ziele. Klebs hat seine Versuche im Einverständnisse mit Kühne aus dem ersten Stock aus am Boden liegende Granitplatten auf, indem er bekundete, daß das betr. Gerücht schon Robert Koch betrieben. er nach der Charitee gebracht werden mußte. Zu derselben Tags theil Sin fizzer der zwar Beit San Kno weld Dige refer die Agit zieh dem Span leger Gut dem Den Beit näch lutio Schli mit Tette And tolle Erh Were Ber herab und erlitt dabei so schwere Verlegungen am Kopfe, daß ber in der kaufmännischen Ressource umging und auch in fe Komtoir von einer Dame der hohen Aristokratie erzählt wer Die ,, Millionenerbschaften" im Auslande haben schon un 3eit fiel ein 70 Jahre alter Arbeiter von der Oberbaumbrücke in war. Unter dem Gewicht des hohen Ansehens, welches dau sagbares Elend herbeigeführt, jene Millionenerbschaften, die in die Spree, wurde jedoch noch lebend aus dem Wasser gezogen die Firma Hirschfeld und Wolff genoß, hielt es der Gerid Wahrheit nicht eri iren und doch schon Hunderten die Köpfe verdreht haben. Von all' den" wilden" Erbschaften, von denen im Laufe der letzten Jahrzehnte die Rede gewesen Vor alte unlante von vornherein für ausgeschlossen, daß ein Vertreter der und nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. dem Hause Lennéstr. 11 glitt Nachmittags ein zehnjähriger Knabe würdigen" und" hochadh tbaren" Firma das Gerücht zu und ihre Zahl auf dem schlüpfrigen Asphalt, dicht vor einem vorüberfahrenden Zwecken verbreitet haben könnte. Die jetzigen Enthüllungen ist eine sehr große ist nie eine einzige bekannt geworden, bei Geschäftswagen aus und wurde von diesem einige Scritte mit die Firma Hirschfeld und Wolff bilden eine eigenartige Illuftrat der an -der etwas herausgekommen wäre. Zumeist handelt es sich um geschleift. Er erlitt dabei bedeutende Verlegungen am Kopie und hierzu. die angebliche Hinterlassenschaft eines Mannes, der einen Hals und mußte von seiner Mutter mittelst Droschke nach der oft oder doch nicht selten vorkommenden Namen trägt Wohnung gebracht werden.- Abends wurde ein Gürtler an der dies Moment ist sehr wichtig für den Gimpelfang und Ecke der Bärwald- und der Blücherstraße von einer Droschke einem nur allgemein hin bezeichneten Orte vor überfahren und erlitt einen Rippenbruch, so daß seine Ueberlanger Zeit gestorben sein soll. Bergeblich haben deutsche Konsuln führung nach dem Krankenhause Am Urban erforderlich wurde. Zu derselben Zeit entstand im Dachstuhl des Hauses Hennigs im Auslande und hat das Reichskanzleramt, wenn ihm die Sachen unterbreitet wurden, nach Untersuchung derselben, gewarnt. dorferstr. 25 Feuer, wodurch derselbe zum großen Theil zerstört Derartige übertriebene Gerüchte finden immer wieder Glauben. wurde. Außerdem fanden im Laufe des Tages noch zwei kleine Selbst wenn einmal eine Erbschaft von kleinem Betrage vor- Brände statt. Soziale Itebersicht Zur Buchdrucker- Bewegung schreibt die„ Frankfur 3eitung": " bort Aus München wird uns gemeldet, daß in den Rafernen die Namen aller Soldaten, welche im Buchor n ftar r zu ne Der itglie nd we nen a dürf chzuru ehr G Bent Swiffe den Gefchi regen ebenfal felung n Schl ander ang ni en er W ber wit Teten b haftung Bericht er Blad caße. getlag Beute ahen befchl auf n Me Ich beli Wund mit b ird Ib wu siemb gen fal Bur Terand Teuchtu it ein Ich ein r wi ermei Diefe ja wo Deft gi ten Forhand Irm gat. chen, gewerbe thätig waren, notirt worden seien, und hinzugefügt, dies 11. Oktober entgegen. Gleichwie die Mitgliederzahl des Vereins Der Bau- Arbeiter- Verein der Rosenthaler Vorsei kaum ohne Zusammenhang mit der jetzigen Streitbewegung. im verflossenen Vierteljahre wiederum gewachsen ist, hat auch die ft a dt hielt am 18. Oktober seine Versammlung ab. Dieselbe Wir lassen dahingestellt, ob diese Mittheilung richtig ist oder Thätigkeit des Vereinsbureaus in mancher Hinsicht eine nicht un- beschloß auf Antrag des Vorstandes, daß auch während der nicht, wollen aber für alle Fälle unserer Ansicht dahin Ausdruck erhebliche Steigerung erfahren. Es wurden 132 Protokolle in Wintermonate 1 M. weiter bezahlt werde und die Unterstützung geben, daß es ein großer Fehler der bayrischen Behörden wäre, Fahrgelder- und Fahrschein- Angelegenheiten, Straf-, Gerichts- und 6 M. betragen soll. Die Angelegenheit des Herrn Wobser wurde durch Ueberlassung von Soldaten an Druckereien sich in den Steuerfachen 2C. au genommen und 693 Korrespondenzen durch Annahme des Antrags Hirsch erledigt, wonach gegen Erstzwischen Buchdruckern und Gehilfen schwebenden Lohnkampf ein-( 70 mehr als im vorhergehenden Vierteljahre) erledigt. In genannten von seiten des Festkomitees energisch vorzugehen ist. Außervom Vereine eingerichteten polizeilich konzessionirten dem ist er aus dem Verein ausgeschieden. Die Versammlung beschloß gestört und dem freien Willen der Arbeitgeber und Arbeiter von Fundbureau( Schüßenstraße 58) wurden 442 Fundgegenstände weiter, daß von der heutigen Versammlung ab der Bericht nicht feiner Seite Gewalt angethan wird, in diesen sozialen Kämpfen( 45 mehr) eingeliefert. Davon wurden 248( 62 mehr) von mehr im Arbeiter", sondern im Vorwärts" Berliner Volksvollständig neutral bleiben. Wir haben uns immer mit Ent- den Verlierern reklamirt und dafür 449 Mt. Finderlohn blatt, veröffentlicht werden soll. Die Abrechnung vom Monat schiedenheit gegen die Ersetzung streifender Arbeiter durch im gezahlt, welches den betreffenden Kutschern ausgebändigt wurde. Juli wurde für richtig befunden. Die Entscheidung über die auf Dienst stehende Soldaten erklärt und thun dies auch im vor- Der im Vereinsbureau unterhaltene Dienftnachweis wies 135 Verlegung des Arbeitsnachweises sowie des Vereinslokals gerichteten liegenden Falle. Die Regierungen haben bei Arbeitseinstellungen( 22 mehr) offene Stellen auf, von welchen 94( 13 mehr) durch beiden Anträge wurde wegen vorgerückter Zeit bis zur nächsten keine andere Aufgabe, als dafür Sorge zu tragen, daß Sonne Vereinsmitglieder besetzt werden konnten. Der Dienitnachweis Versammlung vertagt. Die Versammlungen finden jeden Sonnund Wind im Kampfe gleich vertheilt bleiben. Jede andere erfolgt unentgeltlich und wird ein solcher auch in den verschiedenen tag nach dem 15. des Monats in Lehmann's Salon, Schwedter= Einmischung wäre eine Ungerechtigkeit gegen einen der streitenden Bablitellen des Vereins unterhalten. Im Laufe des Vierteljahres straße 23, statt. Theile." sind dem Vereine 51 Mitglieder neu beigetreten, sodaß derselbe Giebt es eine schärfere Satire auf die Phrase vom" goldenen Boden des Handwerks", mit welcher die Innungsapostel ihren Gläubigen das Hirn umnebeln? Versammlungen. am 1. Oftober 1433 Mitglieder zählte. Das Vereinsvermögen Der Verein deutscher Schuhmacher hielt am 2. November Bum Niedergang des Kleinhandwerks infolge der groß betrug 5754,78 M. Nachdem der Vorstand und der Kassirer ent- eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr Gründel unter kapitaliſtiſchen Konkurrenz wird der„ Schwäbischen Tagwacht" lastet worden waren, gelangte der Antrag des Vereinsmitgliedes Beifall fiber„ Voltsernährung" sprach. An der Diskussion be= aus Nürtingen geschrieben, daß in einer dortigen Möbel- Bollensdorf zur Berathung. Dieser forderte im Falle theiligte sich der Vorsitzende, Koll. A. Fleischer, im Sinne des fabrik nicht weniger als 10 ehemalige Schuhmacher- des Ablebens eines Vereinsmitgliedes eine Unterſtüßung Referenten. Im„ Verschiedenen" verlas derselbe Kollege eine meist er beschäftigt find, welche sämmtlich vor Jahr und Tag für die Angehörigen des Verstorbenen aus Vereinsmitteln. Buschrift der Kellner, in welcher die Arbeiter ersucht werden, ihr Handwerk noch selbständig ausübten, durch die erdrückende Hiergegen wurde geltend gemacht, daß die Vereins nur denjenigen Kellnern ein Trinkgeld zu verabfolgen, welche die Konkurrenz der Schuhfabriken aber genöthigt wurden, als Tage mitglieder wohl ausnahmslos auch Mitglied der Nationalen weiße Legitimationskarte vorzeigen können. Dies veranlaßte löhner in der Fabrit ihr Brot zu suchen. Kranken- und Sterbefasse der Droschtenkutscher und Berufsgenossen einige Kollegen, ihre Mißbilligung über das abweichende Verseien und die Angehörigen beim eventuellen Todesfalle aus diefer halten der Kellner gegenüber den Kellnerinnen auszusprechen. ein Sterbegeld erhielten und wurde aus diesem wie auch aus Soll. Benz forderte zu regem Besuch der am 9. November in den anderen Gründen der vorerwähnte Antrag abgelehnt. Eine Arminhallen" stattfindenden öffentlichen Schuhmacher- Versammweitere längere Debatte entspann sich über frei angeregte Interessen- lung auf, und der Vorsitzende gao noch bekannt, daß die Abendfragen und wurde namentlich auch über das Straßenpflaster und Unterhaltung nicht am 15., sondern schon am 8. November, und die mangelhafte Behandlung des Asphaltpflasters in verschiedenen die nächste Vereins- Versammlung am 16. November bei Feindt, Straßenzügen Klage geführt. Wie das Mitglied Kulnig mit Weinstr. 11, stattfindet. theilte, wird im nächsten Monate wieder eine öffentliche Versammlung aller Drofchtenfuhr Interessenten abgehalten werden, um die begonnene Agitation zur Abstellung der fühlbarsten Mißstände im Droschkenfuhr- Gewerbe weiter zu führen; man forderte zu regiter Theilnahme an derselben auf. Zu Anfang des nächsten Jahres wird der Verein sein übliches Wintervergnügen( Mastenball) im Feenpalast abhalten. An der Diskussion betheiligten sich die Kameraden Weiß, Tham, Schenck, Lehmann. Letterer fritisirte sehr scharf die Abrechnung der Generalfommission in Hamburg. Es wurde dann folgende Resolution angenommen: " Eine öffentliche Versammlung für Männer und Frauen, einberufen vom Leseklub Karl Marr", tagte am Sonntag im Saale der Bock- Brauerei. Peus aus Dessau referirte vor einer ca. 2000töpfigen Menge unter lebhaftem Beifall über: Das Gewissen"." Diskussion“ und„ Verschiedenes" fand nicht statt. Es folgte sodann gemüthliches Beisammensein und Tanz. Am nächsten Sonntag spricht Herr Fiebig, Lehrer an der ArbeiterBildungsschule, im selben Saale. Die Freie Vereinigung der Zimmerer Berlins und Umgegend hielt am 18. Oktober eine Versammlung ab, in welcher Maurer Blaurock über die Gewerkschaftsorganisation in Deutschland mit Rücksicht auf die Berliner Verhältnisse referirte. Der Redner stellte sich auf den Standpunkt derLokalorganisation in Verbindung mit dem Zentral- Vertrauensmänner- System, welche Die Freie Vereinigung der Seifensieder und Be: sich, wie der Verlauf des bekannten Maurerprozesses beweise, rufsgenossen Berlins und Umgegend hielt am bestens bewährt habe, und forderte zum Schluß seines Rejerats 25. Oftober ihre Mouatsfizung ab. Der in derselben vom liche Glasarbeiter Versammlung, in welcher HohlJu Charlottenburg tagte am 25. Oftober eine öffent die Anwesenden auf, dafür zu sorgen, daß sich Alle mehr der Kassirer erstattete Vierteljahresbericht wurde von den Revisoren wegler über die heutige Geschäftskrisis und deren Folgen für die Freien Vereinigung anschließen. für richtig erklärt und dem Kassirer Hentschel darauf Decharge Arbeiter sprach. Nach einem Rückblick auf die Geschichte der ertheilt. Mit der Vorbereitung des am 21. November statt Glasindustrie führte Redner aus, daß heute die Vervollkomm findenden Vergnügens wurden die Kollegen Schüler, Weißen- nung der Technik, die Verbesserung der Desen 2c., nicht dem Arburgeritr. 67, of II, Gabbey, Belforterstr. 5, Keller und Röttger, beiter zu Gute fommt, sondern für denselben Verlängerung der Kl. Kurstr. 1 I, beauftragt. Bei diesen Kollegen sind auch die Arbeitszeit und Herabdrückung feines Lohnes zur Folge hat. " Die heutige Versammlung der Freien Vereinigung der Billets und zwar zum Preise von à 40 Pf. für Herren und Nur durch eine Vereinigung aller Glasarbeiter könne der grenzen Zimmerer Berlins und die anwesenden Gäste erklären sich mit à 20 Pf. für Damen zu haben. Nachdem der Vorsitzende noch losen Ausbeutung der letzteren durch die Unternehmer ein Ziel den Ausführungen des Referenten einverstanden und verpflichten bekannt gemacht hatte, daß die nächste Versammlung Dienstag, gesetzt werden. Redner forderte in sehr eindringlichen Worten sich, dafür zu sorgen, daß alle Kameraden, welche der Freien den 17. November, Abends 8 Uhr, in Scheffer's Salon statt alle Kollegen auf, dem Verband der Glasarbeiter Deutschlands Bereinigung noch nicht angehören, baldigst dieser beitreten, indem findet, ging die Versammlung mit einem Hoch auf die inter- beizutreten und denselben unter allen Umständen hochzuhalten. In in derselben alle Fragen, welche das Interesse der Arbeiter be: nationale Arbeiterbewegung auseinander. der Diskussion wandten sich fämmliche Redner gegen den Indifferentistreffen, besprochen werden und auch dahin gewirkt wird, daß die mus der in der weißen Glashütte zu Charlattenburg beschäftigten Ideen und Ziele der Sozialdemokratie unter die Massen getragen Eine reichbesuchte Schneider und Schneiderinnen Kollegen, welche es nicht für nöthig halten, dem Verbande beizuwerden, was unter der heutigen kapitalistischen Produktionsweise Versammlung fand am 26. Oftober statt. Paul Neishaus treten bezw. aus demselben wieder ausgeschieden sind. Kollege das einzige Mittel ist zur endlichen Befreiung der Arbeiter aus( Erfurt) sprach in über zweistündigem beifällig aufgenommenen Rönsch versuchte deren Verhalten zwar zu beschönigen, doch mißden Stlavenverhältnissen, in welchen sich dieselben befinden." Vortrag über:„ Die wirthschaftliche Lage der Schneider und glückte dieser Versuch gänzlich. Es wurde dann folgende ResoDie Freie Vereinigung der in der Papier- Industrie Ber- Schneiderinnen und das Koalitionsrecht". Er führte im Wesent- lution einstimmig angenommen: Die heutige Glasarbeiter- Versammlung zu Charlottenburg lins und Umgegend beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen lichen Folgendes aus: In den letztvergangenen zwei Jahren hielt am 26. v. Wt. ihre ordentliche Generalversammlung ab. Nach hätten alle Kunden- und Maßschneider die Wahrnehmung ge- erklärt sich mit dem Referenten einverstanden und verpflichtet sich dem der Vorsitzende in warmen Worten des verstorbenen Kollegen macht, daß die sogenannte„ gute Saison" eine außerordentlich dem Verbande der deutschen Glasarbeiter Mann für Mann beizuGerrmann gedacht, worauf zu Ehren des Verstorbenen die Ver- kurze war, immer kürzer ward und am Ende drohte, gänzlich zu treten. Sie ist der Meinung, daß nur von der Sozialdemokratie sammelten sich von ihren Plägen erhoben, hielt Herr Roland verschwinden. In der Schneiderei würden von Seiten des Groß- das Heil für die Arbeiter zu erwarten ist." In Verschiedenem forderte Kollege Rösler noch auf, recht einen Vortrag über den römischen Stlavenausstand, welcher mit fapitals die Arbeiter nicht in großen Werkstätten zentralisirt, wie großem Beifall aufgenommen wurde. Diskussion fand nicht statt. anderswo, sondern durch die körper- und geiſtvernichtende Haus- fleißig für die französischen Kollegen zu sammeln, damit dieselben Bum 3. Punkt der Tagesordnung:" Wie stellen wir uns industrie zu Grunde parzellirt. Redner schilderte zahlenmäßig den Sieg davon trügen. die Wirkungen des rücksichtslosen Vorgehens der Großkonfektion Hierauf wurde die Versammlung mit einem dreimaligen Hoch zur Zentralisation?" Legte Kollege Greifenberg furz die Vortheile und ihres zynischen Tamtamschlägers, des Konfektionärs". Die auf die internationale Arbeiterschaft geschlossen. an Anschlusses Zentralisation bar. Da aber zweifel von Kollegen Mehnert ausgesprochen verächtliche Heuchelei der heutigen Gesellschaft, welche auf der Charlottenburg. Am 3. November tagte hier eine öffent wurden, ob der Zentral- Verband uns aufnehmen würde, erklärte einen Seite große palastartige und unter Berücksichtigung aller der Wissenschaft eingerichtete Krankenhäuser liche Töpfer- Versammlung. Auf der Tagesordnung Rollege Sigrist, daß der letzte Verbandstag beschlossen habe, daß Fortschritte der andern das Proletarierkind schon stand die Wahl eines Vertrauensmannes. Nach kurzer Debatte unter Berücksichtigung der örtlichen Polizeivorschriften ein Verein schaffe, um auf von der Geburt an der physischen und moralischen Verelendung wurde E. W. Way( Schillerstr. 93, Quergebäude, Keller) für dies Es sprachen mit Frauen sehr wohl aufgenommen werden kann. hierzu noch die Kollegen Freudenreich und Pickert. Folgende anheimfallen zu lassen. Er wies auf die Vervollkommnung der Amt gewählt. Briefe und Sendungen sind von jetzt ab an diese vom Kollegen Drews gestellte und begründete Resolution wurde technischen Hilfsmittel, die Zuschneide-, Knopfloch und Knopf- Adresse zu richten. Sodann erstattete die Streiffommission Bericht dann gegen eine Stimme angenommen: Die heutige General- annäh- Maschinen und ihre Beschleunigung der Proletarisirung wonach sich folgendes Resultat ergab: Einnahme durch 10 pCt. Extrasteuer versammlung befajließt, sich dem Antrage" des Vorstandes anzu- der Arbeitermassen hin und bewies, daß die im Schneidergewerbe Ausgabe schließen und mit dem 1. Januar 1892 dem Zentral- Verband bei- herrschende Hausindustrie die denkbar schroffste Form der AusDer Fr egen ne Fa Saus Sorge Entlage und ibeil ber Ben an enfcher und g ridfeb Höchli geld bregar ntfpred Stell bin ba er 20 lugenbl John Dell te. ffen, fchaft Creten angen Bericht D., Tage 20 195gefin wird te läng Unter bt, bar mmergi 3 Bor 13 jult Flagt en wor jegt Tung Tags lt wer in fein es ban Berichte eral unlanta t. ngen Auftral Efur bort uchoru zutreten". des die beutung ist.( Beifall.) Helfen tönne nur die Organisation aller Kollegen und Kolleginnen. Sei auch die gewerkschaftliche Organis fation nicht selbst, sondern lediglich Mittel zum Zweck der politischen Ausbildung, so müsse sie dennoch als mächtiges Förderungs mittel der politischen Bildung und Aufklärung betrachtet werden. ( Lebhafter Beifall.) Von einer Diskussion ward Abstand genommen und Die Freie Vereinigung der Graveure, Ziseleure nud verwandter Berufsgenossen hielt in Hensel's Salon, Brunnenstraße, eine Wanderversammlung ab. Zunächst verlas der Vorfigende Bommer die Beantwortung des Schreibens in Angelegen. heit des Lehrers Lind vom Kunstgewerbe Museum, womit diese Sache als erledigt betrachtet wurde. Des weiteren wurde bekannt nach einer Fragebeantwortung die Versammlung mit dreisachem gemacht, daß die Angelegenheit der Werkstatt von Atlas und Hoch auf die Schneiderbewegung geschlossen. Benfert geregelt ist. Dann hielt Kollege Blühmke einen Vortrag über die Geschäftsstockungen in unserem Gewerbe. Der Genannte In einer Verfammlung des Kranken- Unterstügungs. erblickte in der in unserem Gewerbe herrschenden Periodenarbeit bundes der Schneider wurde folgende Abrechnung vom den größten Schaden und erwähnte, welche traurigen Verhält II. Quartal 1891 verlesen: nisse die Statistik zu Tage gefördert habe. Die planlose Ausbeutung der Arbeitskraft von seiten des Großkapitals folle alle indifferenten Kollegen veranlassen, sich unserer Organisation sowohl, wie auch der Sozialdemokratischen Partei anzuschließen. Redner beleuchtete noch unter Berujung auf die Buchdrucker die Vortheile einer guten Organisation. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Guttmann, Teske und Schwahn im Sinne des Referenten. Unter Verschiedenem bemerkte der Vorsitzende, daß nach dem Erfolge der heutigen Wanderversammlung der Vorstand sich angelegen sein lassen werde, öster solche, und zwar in verschiedenen Gegenden der Stadt einzuberufen. Zum Beitritt in den Verein meldeten sich 4 Kollegen. Zum Schluß wurde u. A. auf das am 28. November in Sanssouci stattfindende Stiftungsfest aufmerksam gemacht. Einnahmen: Bestand vom vorigen Quartal. 1 085,76 M. Für 233 Aufnahmen 2 à 3 M.. 2426 Marken I. Kl. 237, " • 606,50 " " 12 633 Marken II. RI. 3 789,90 • " " 7071 Marken III. Kl. . 2 474,85 " " 1 " 4 Strafen à 50 Pf. • . • 2, " 19 Extra- Einnahmen. . 40,10 " Gesammt- Einnahme 8 236,11 M. Gesammt- Ausgabe 7 302,08 Bestand 934,03 M. " Sofalabrechnung: Bestand vom vorigen Quartal. 81,44 m. Einnahme 480,98 Gesammt- Einnahme 512,42 M. Gesammt- Ausgabe 496,61 15,81 M. Bestand • " " bleibt Bestand 358,72. " 232,60 126,12 M. Dies günstige Resultat bestimmte die Versammlung, die 10 pet. Extraiteuer vorläufig einzustellen, da übrigens alle Streifenden in Arbeit gebracht sind. • In Charlottenburg fand am 4. November eine sozialdemokratische Versammlung zwecks Entgegennahme des Berichts über die Verhandlungen des Parteitages statt. Mielen3= Johannisthal, der Delegirte des Kreises, gab ein ausführliches Referat über das, was zum Ausschluß von Werner und Wildberger geführt hat, indem er dabei den Standpunkt einnahm, die von diesen Beiden auf die Partei gehäuften Schmähungen seien zwar nicht zu billigen, aber deshalb hätten beide doch nicht ausgeschlossen werden sollen. Werner habe hier im Kreise, namentlich auf dem Lande, viel gewirkt und sein Ausschluß werde die unseren Joeen geneigte Bevölkerung verschnupfen. Scheffer betonte dagegen, daß die Opposition viel geschadet hat. Wer so die Agitation von Mund zu Mund betreibe, bei der Arbeit 2c., der werde finden, daß ihm die geringste Kleinigkeit, die irgendwo gegen Parteigenossen öffentlich vorgebracht ist, wie z. B. es habe einer Parteigelder unterschlagen oder dergleichen, entgegengehalten werde. Auch jetzt sei es wieder ein Fehler, daß sich ein kleiner Theil der bisherigen Genossen von der Partei avlöse; diese Leute nörgeln an der bisherigen Taktik herum, aber sie wissen nicht, was anders gemacht werden soll. 3ippert erklärt, die Sozialdemokratie sei eine geistige Gemeinschaft, aus der Niemand ausgeschlossen werden könne. Gerisch erwidert, daß die Sozialdemokratische Partei nicht bloß eine geistige Gemeinschaft, sondern auch eine geordnete Organi sation sei, in welcher von jedem Zugehörigen bestimmte Leistungen im Interesse der Partei verlangt werden; der Parteitag müſſe das Urtheil abgeben können, daß gewisse Personen diese Leitungen nicht erfüllen und daher zur Partei nicht gehören können. Die" Unabhängigen" würden im gleichen Falle ebenso handeln müssen. Was dieselben anbetreffe, so lebten ste, wie aus dem neuesten Fingblatte hervorgehe, nach wie vor von der Kritik. Ein eigenes programm habe die neue Partei nicht und sie werde auch nichts Eigenes leisten können. Disziplin könnten wir nicht Der Umstand, daß Jene für den Zutritt zu entbehren. einer Mit ihrer konstituirenden Versammlung den Besitz machen, zeige, daß sie sich gliedskarte zur Bedingung an gewisse Formen halten. Die Opposition kampfe so sehr für Freiheit der Meinungsäußerung, nennen aber gleichwohl Jeden, der nicht ihrer Meinung sei, einen Hurrahschreier. Dem Referenten pflichtet Redner darin bei, daß es für diesen Kreis nachtheilig sei, daß derselbe bisher solches Unglück mit seinen Kandidaten gehabt habe, aber, so schloß Redner, Der Verein zur Wahrung der Jntereffen der Berliner Knopfarbeiter hielt am 26. Oftober eine Versammlung ab, in welcher Herr Friedrich Joseph aus Hanau in ca. 11/ 2ftündiger Rede über„ Karl Fourier, sein Leben und seine Theorien" referirte. Zum Schluß seiner Ausführungen fam der Redner auf die heutige Sozialdemokratie zu sprechen und forderte zu reger Die Versammlung wählte dann folgende Kollegen wieder in Agitation sowohl in gewerkschaftlicher wie in politischer Be- die Lokalverwaltung: Kafürer Zilm, Bevollmächtigter Lorenz, ziehung auf. In der Diskussion sprach Kollege Achner. Nach Schriftführer Bäcker. Zum ersten Beisitzenden wurde Steijing, dem Kollege Friedemann den Kassenbericht verlesen hatte, ent- zum zweiten Bleuße gewählt, während Schütz, Westphal, Base: spann sich eine lebhafte Diskussion über mehrere Werkstattange wald, A. Mond und Ludwig zu Revisoren ernannt wurden. legenheiten, an welcher sich die Kollegen Krause, Friedemann, Guttard, Bohn, Weissluck, Tschitschke u. A. betheiligten. Nach- Die Zentral Krankenkasse der Maurer, Steinhaner, dem dem Vorsitzenden noch ein Vertrauensvotum ausgestellt wor Gipser ze. Deutschlands( Dertliche Verwaltung Berlin) hielt Den war und derselbe die Kollegen zur pünktlichen Zahlung ihrer am 25. Oftober eine Mitgliederversammlung ab. Dieselbe nahm Beiträge aufgefordert hatte, gelangte zur Mittheilung, Laß die folgende Abrechnung vom III. Quartal entgegen: nächste Versammlung im Norden stattfindet. Folgende Refolution wurde angenommen:„ Die heutige Versammlung be= schließt, von jetzt an nur solche Referenten zu nehmen, welche mit der Taktik der Partei voll und ganz einverstanden sind." Einnahine Ausgabe ˚ 30 622,38 M. 9 Bestand am 1. Oftbr. 91 30 619,11 M. 3,27 M. Nachdem die Revisoren die Richtigkeit der Abrechnung fonDer Verein Berliner Droschkenkutscher nahm in seiner statirt hatten, wurde dem Kassirer Decharge ertheilt. Dann wurde nutzen Sie diese Zeit bis zur nächsten Wahl gut aus, zeigen Sie, legten vierteljährlichen Mitgliederversammlung, nachdem das F. Butschke, Göben.r. 9, zum Hilfskassirer für Berlin W. ge- paß die Bewegung nicht an einzelne Personen gebunden ist. Andenken der im verflossenen Vierteljahre verstorbenen Vereins- wählt und J. Pfarr für Moabit wiederum bestimmt. Da der Lassen Sie das Alte begraben sein und treten sie mit frischem tollegen Henschel, Seß, Scholz, Leider und Diere durch bisherige Bilistassirer für SW., H. Zöllner, erklärte, fein Amt Muthe und frischer Kraft in den Kampf ein, der auch zum Siege ( Leobaster Beifall.) Birch bekennt sich zur Grheven von den Plägen geehrt worden war, den Bericht des nicht weiter verwalten zu können, wurde dieser Posten durchführen wird!" Bereinsvorsitzenden Herrn Schütte über die Thätigkeit des W. Müller, Arndtstr. 13, neu besezt. Zu Thurlontrolleuren Opposition, tadelt aber entschieden die gebässige Weise und billigt Bereins- Bureaus, Schützenstraße 58, in der Zeit vom 1. Juli bis wurden die Mitglieder Haustnecht, Rotter und Srppel ernannt. auch nicht, daß die Oppositionellen eine eigene Partei gründen. Vermischtes. Er versucht dann eine Reihe von Fehlern nachzuweisen, welche] Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. von Mitgliedern der Parteileitung im Laufe der Bewegung ge-" eine", Abends 9 Uhr, im 2otale des Herrn Bechlin, Hornstr. 11. Lese- und Diskutirklub| lichen Zustände des Arbeitsproletariates auf den Feldern( Sachsen" Feuerbach" im Lotale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. macht fein sollen, gängerei) und in den Fabriken, die Bereicherung der Fabrikanten wird darin aber von Gerisch Befe und Diskutirklub des Arbeiterbildungs Vereins in auf Kosten der Steuerzahler. Zu beziehen durch alle Kolporteure, eines Besseren belehrt, der unter Anderem darauf hin- Weißensee, Restaur. Duſedann( Bereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 die Expedition des Vorwärts", sowie die Expedition der„ Arweist, daß die Herrschenden es uns gegenüber, nachdem die im kleinen Saal. Gäste haben Zutritt. Paris Deutscher fosial- beiterbibliothek". Berlin SO., Elisabethufer 55. Heft 2 enthielt: Knebelung durch das Sozialistengesetz die Bewegung nicht marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. demokratischer Lesetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue Etiennehat aufhalten können, einmal mit der Freiheit versuchen; und Bildungsverein, London W. 49, Tottenham- Street, Tottenham Court Road. Schippel. 32 Seiten, Preis 15 Pf. Komin. Arbeiter Technisch- wirthschaftliche Revolutionen der Gegenwart. Von May zwar in der Hoffnung, daß wir uns untereinander selbst auf- Jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr Versammlung. fressen."( Sehr richtig!) Es sind vier Resolutionen eingelaufen; 9 uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Grüne Arbeiter- Süngerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends eine davon wünscht die Erklärung, die Versammlung sei nicht Eiche", Rirdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. Gesangverein einverstanden mit dem Parteivorstande und mißbillige das Ver- yrania", Landsbergersir. 31 bei Musehold. Gesangverein„ Sangeshalten des Parteitages der Opposition gegenüber; die drei anderen chaff 2", Friebenstr. 48 bet Tollkühn. Echo", Naunynstraße 86, bei Zubeil. stellen den Partei- Organen ein Vertrauensvotum aus. Unter Friesen- und Arndtstraßen- Ede bei Ulbrich. diesen wird folgende Resolution gegen drei Stimmen angenommen: Bringen- Allee 10( Gesundbrunnen). straße 89. Die heutige in Charlottenburg tagende Volksversammlung erklärt sich mit der Parteileitung und zugleich mit dem Partei- schaftshaus. programm einverstanden und verwirft, in Anbetracht der schädigenden Wirkung, das Vorgehen der Opposition." Es folgen noch einige kurze Auseinandersezungen zwischen einzelnen Rednern. Birch bemerkt auf eine bezügliche Anfrage, daß er auf dem Boden des Flugblattes nicht stehe, so weit es gehässig ist, wohl aber, soweit es sachlich sei. Pirch schließt die Versammlung mit der Mahnung, für das„ Volksblatt", das für den Kreis gegründet ist, zu agitiren. Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands, Ortsperwaltung Berlin. Versammlung am Montag, den 9. November, Abends 8% Uhr, bei Bolzmann, Andreasstraße 26. Die Entgegennahme von Beiträgen erfolgt jeden Sonnabend, Abends von 8-10 Uhr in folgenden Zahlftellen: Restaurant Gründel Dresdenerstr. 116. " " " " " Päzold, Reichenbergerstr. 16. Strohmeyer, Mariannenplag 18. Steuer, Weinstr. 22. Giersch, Langestr. 34. Gnadt, Brunnenstr. 38. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der deutschen Drechsler und deren Berufsgenossen( E. H. 86 Hamburg). Die Mitglieder- Bersammlungen fämmtlicher Verwaltungsstellen finden am Sonntag, den 8. November, Vormittags 10 Uhr, und zwar in folgenden Lokalen statt: Bezirk A: Adalbertstr. 21 bei RoII. B: Mariannenstr. 31-32 bei Doberstein, " " C: Lindenstr. 106 bei Poppe. D: Brunnenstr. 38 bei Gnad t. Rirdorf: Biethenstr. 71 bei Papte. Gesangverein" Freund= Gesangverein, Treuer Bund", Gesangverein Glück zu", Gesangverein, Phönir", PotsdamerStralsund. Der„ Stralsundischen Zeitung" wird aus Gefangverein„ armonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Kröslin gemeldet, daß zwei Fischerboote auf Nordergrund Gefangverein iedertrans", Brandenburg a. H., bei Escher, Gesell bei dem gestrigen Nordost- Sturm gesunken sind. Alle Insassen Arbeiter Gefangverein in Teltow im Schwarzen sind ertrunken. Adler. Gefangverein ,, Rothe Schleife", bet Trucks, Reichenbergerstr. 83. sonnabend: Vergnügungsverein, Bustige 13" 10 Uhr, bei Schadnat, schädlichen Pferdefleisches sind fünfzehn Per Bund der geselligen Arbeitervereine Seriins und Umgegend. Altena, 6. November. Infolge Genusses gesundheitsDresdenerstr. 28. Tambourverein, Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschen sonen erkrantt; ein junger Mann ist bereits gestorben. dorf, 3offener- und Fürbringerstr.- Ecke.- Bergnügungsverein ,, Quodlibet," Von dreißig an der Trichinosis Erkrankten liegen mehrere tagt alle Sonnabend vor dem Ersten bei Dahme, Grüner Weg 59. alle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. Bühnenverband ,, Normannia" reusfiber", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Verein schwer darnieder. Carmen Sylva" Dranienſtr. 46.- Privat- Theatergesellschaft und Artisten auch das Holen von Mehl aus Rußland sei von jetzt ab Kattowitz, 6. November. Die„ Kattowißer Zeitung" meldet, 1 Vergnügungsverein flub, umor, alle 14 Tage, Möckernftr. 114.- Vergnügungsverein ,, Ma i= glöckchen" Röslinerstr. 17. Musikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. Bergnüngungsverein 2ustige Brüder" Brantenstr. 126. Rauchklub Dornröschen", bei Döhring, Prinz Eugenstr. 19. " " verboten. Der frühere Bürgermeister von Wassertrüdingen Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gesang- in Bayern, Friedrich Krebs, wurde wegen Unter verein Phönir", Steinmetzstr. 76, bei Lemm. Aufnahme neuer Mitglieder. schlagung amtlicher Gelder im Betrage von über Musikverein Vorwärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, part. Bithertlub 50 000 M. zu 5 Jahren Gefängniß verurtheilt. Krebs, welcher Waldrose", b. 9 hr bei Kleemann, Laufizerfir. 41.- Zitherklubar= monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour- ferner den früheren Gemeindekassirer Eisen um dessen ganzes Verein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- Vermögen gebracht hat, ist auch einmal Landtags- Abgeordneter Ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. gewesen, stand überhaupt in hohem Ansehen und kam durch seine Sucht, Großgrundbesitzer zu werden, auf die Bahn des Ver brechens. Er spekulirte erst mit seinen eigenen und, als diese verloren gegangen waren, mit amtlichen Geldern. Beauvais, 5. November. Durch einen gestern bei Conty erfolgten Zusammenstoß eines Personen- mit einem Güterzuge wurden sechs Personen verwundet. " " Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von 8-10 Uhr, Turnlotal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends 9-11 Uhr. Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Sehrlingsabtheilung furni Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaal befindet sich Königstädtisches Gym naftum, Elisabethstraße 57-58.- Turnverein Fichte( voltsthümlich), jeben Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Rich tenberg 3. Männer- Turnverein Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle Biethenstr. 72a). Heute von 6-8 Uhr Schülerabtheilung, von 8%-10% Uhr Männerabtheilung. Stattlub, a is ch", gegründet 1. Oktober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genossen sind freundlichst eingeladen. Stattlub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. Humoristischer Klub Adonis" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäste willkommen. Statklub Gemüthitch feit" tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8% Uhr, bet G. Wächter, Brigerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willkommen. Privat- Theatergesellschaft Schneeglöd chen" im Zotal Veteranenstr. 9 bei Bettin. Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Victoria" Lehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur erften 9 Uhr, Victoria- Saal, Berlebergerstr. 13, Sizung, Aufnahme, Gäſte willkommen. sagen, daß ein 3yklon Piedras, Trille und Frigales zerstört Nach der Sigung Probe.- Theaterverein Giaconda", Abd. 9 Uhr, Sizung. Theater- Berein Dilettanten Bühne", alle Sonnabend um habe. 9 Uhr Sigung bei Barta, Rixdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. Verein Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. gnügungs- Verein,& uftige 13", Abends 9% Uhr, bei Schacknat, Dresdenerstraße 28. Gäste willkommen. Vergnügungs- Verein Schildhorn, Verein deutscher Schuhmacher( Filiale Berlin). Den Mitgliedern hier: mit zur Kenntniß, daß das gemüthliche Beisammensein Sonntag, den 8. d. M., Abends, im Restaurant Gründel, Dresdenerstr. 116, stattfindet. Achtung! Graveure, Biseleure! Die öffentliche Versammlung findet am Mittwody, den 11. November, statt, nicht am Dienstag, Hilfe bei Unglücksfällen. Montag, den 9. November, Abends 8½ Uhr, bet Feuerstein, Alte Jatooftraße Nr. 75( im Tunnel). Vortrag des Herrn Dr. Bernstein. Oeffentliche Versammlung für Frauen und Männer morgen, Sonntag, den 8. November, Abends präz. 6 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus, Prostauerstr. 37-38( früher Neustädter Voltsgarten"), Frankfurter Thor. Bortrag des Herrn Lehree Henning über: Der Prozeß Heinze und seine Bedeutung für die fitilichen Zustände unserer Zeit. Möbelpolirer. Montag, den 9. November cr., Abends 8 Uhr, findet Manteuffelstraße 9 bei Wohlhaupt eine große öffentliche Versammlung statt. Vortrag über sozialpolitische Fragen. Referent: Gen. Hoffmann. " " Ver Athen, 5. November. Ein nach dem Pyräus bestimmter, mit Petroleum beladener Dampfer, welcher die englische Flagge führte, ist gestern Nacht im Golfe von Euboea vollständig verbrannt. Von der Bemannung sind zehn Personen um gekommen, 6 gerettet. New- York, 6. November. Berichte aus Buenos- Ayres be Depeschen. Verein der Bau- Anschläger Berlins und Umgegend. Außer ordentliche Versammlung am Sonntag, den 8. November, Vormittags 11 Uhr, Gypsstr. 3 bei Pyrtect. Allen in der Ritenbranche beschäftigten Arbeitern und Ar- Rastanien- Allee 52, bei Weber. Sigung Abends 9% Uhr. Aufnahme beiterinnen zur Nachricht, daß am Sonntag Vormittag 11 Uhr bet Reyer neuer Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen Ver= eine öffentliche Bersammling stattfindet. gnügungsverein Sorgenbrecher". Gegründet 26. Juni 1886. Jeden Sonnabend, Abends 8 Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, ( Depeschen des Bureau Herold.) Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Vergnügungsverein, Sumor", jeden Sonnabend, 9 ühr, Buckowerstr. 9. Köln, 6. November. Die Kölnische Volts- Zeitung" meldet Touristenverein Wanderlust". Sizung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, bezüglich eines standrechtlich erschossenen Marinesoldaten, daß Märtischer Hof, Admiralstr. 18c. Gäste willkommen. Rauchklub Goldene derselbe zwei Jahre bei der ersten Matrosendivision diente und uaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bet Brückner. Rauchklub, Dorn röschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenstr. 19 bei Dyhring. Regel auf der Rückfahrt von Yokohama nach Kiel bei einer Meuterei flub„ Selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Elisabethstr. 30, im einen Deckoffizier erstochen hatte. Der Erschossene war in Kalt Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. Verein ehemaliger Schüler geboren. der 30. Gemeinde- Schule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gesangabend im Restaurant Haberecht, Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste willkommen. Ge= Arras, 6. November. An der Abstimmung über die Arbeits felliger Klub ,, urfidelitas" Abends 9½ Uhr, Neue Promenade 8. Auf einstellung haben sich bisher 11 293 Rohlenarbeiter betheiligt. nahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Nauchtlub Freiheit" Für den Streit stimmten 17 486, für Fortsetzung der Arbeit 6100. Jeden Sonnabend Görligerstr. 38 bei Wuttte. Die Abstimmung dauert fort. Versammlung zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule am Sonntag, den 8. November cr., Abends 6 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße Nr. 75. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Ledebour über Nicht sagen dürfen, was man meint, ijt Stlavenloos". Oeffentliche Versammlung der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter am Montag, den 9. November, Abends 8 Uhr, in Heise's Salon, Lichtenbergerstr. 21. Große öffentliche Versammlung aller in der Schuh-, Schäfte- und Filzschuhbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen am Montag, Den 9. November, in den Arminhallen, Kommandantenstraße Nr. 20. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über die Prozesse Heinze und Manche. Allgemeiner Arbeiterinnenverein Berlins und Umgegend. Generalversammlung am Montag, den 9. November, Abends 8% Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2. Vorstandsbericht. 3. Wahl des gesammten Borstandes. 4. Vereinsangelegenheiten. Literarisches. " Bon der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag) ist soeben das 6. Heft des 10. Jahrgangs erschienen. In der humanistischen Gemeinde, Kommandantenstraße 79, hält am Aus dem Inhalt heben wir hervor: Der Kongreß zu Erfurt. Montag, den 9. November, Abends 9x uhr, Serr Gaft einen Bortrag über Eine Komödie der Frrungen. Die Arbeiterbewegung in den einen Abschnitt aus der Lebenstunde( Biologie). Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben be- Bereinigten Staaten. 1866-1876. Von F. A. Sorge.( FortAus dem Osten Afrikas. Lügen" und" Physiologie schäftigten Arbeiter. Montag, den 9. November, Abends präzise 9 Uhr, sehung.). Bereins- Bersammlung bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: der modernen Liebe." Zwei Werke von Paul Bourget. Vortrag des Herrn Henning über die Bartholomäusnacht. Notizen. Feuilleton: Ruben Sachs. Ein Charakterbild aus Verein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 7. November, Abends 9 Uhr, Vereins- Versammlung im Augustgarten, Auguststraße der jüdischen Gesellschaft Londons von Amy Levy( FortNr. 24-25. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. H. Spazier über: Das sehung.) Geistesleben der Thiere. cheaterverein, Gioconda". Sonnabend 9 Uhr Sigung, von Köpenicker- eben erschien Heft 3: Die deutsche Zuckerindustrie und ihre SubBerliner Arbeiterbibliothet. III. Serie. Sostraße 121a nach Melchiorstr. 68 verlegt. Tambourverein„ Wiederhall". Behufs Aenderung des Vereins werventionirten. Ein Beitrag zur Landagitation. Von May Schippel. den sämmtliche ehemalige Mitglieder dringend ersucht, am Sonntag, den 32 Seiten, Preis 15 Pf. Die Schrift schildert die Vernich8. November, Nachmittage 3 Uhr, im Lokal von Thiemig, Waldemarstr. 53, tung des ländlichen Kleinbesizes durch den Rübenbau, die scheußzu erscheinen. Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt PP Berlin SW., Beuthstraße 2. In der Herstellung befindet sich und wird voraussichtlich Ende November cr. zur Versendung tommen: Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Erfurt vom 14.- 20. Oftober 1891. ca. 25 Bog. 8°. Eleg. broschirt. Preis 50 Pfennig. Die Verhandlungen des Erfurter Parteitages dürften wegen ihrer Bedeutung das lebendigste Interesse eines jeden Parteigenossen in Anspruch nehmen. Die erschöpfenden Verhandlungen über die Zaktik der Partei, die Auseinandersetzung mit der sogenannten Opposition, die Schaffung des neuen Parteiprogramms 2c. 2c. sind überaus wichtig und ihre Kenntniß nach dem Stenographischen Bericht jedem Parteigenossen nothwendig. In Rücksicht darauf und auf den zudem hohen agitatorischen Werth und die dadurch wünschenswerthe Massenverbreitung haben wir den überaus billigen Verkaufspreis 50 Pfennig pro Exemplar bei sorgfältiger, geschmackvoller Ausstattung festgefeßt. Zu diesem Preise ist das Buch sowohl von uns, wie durch die Vertrauensleute der Partei, die Partei Buchhandlungen, Kolporteure und Zeitungsspediteure zu beziehen. Den Bestellungen auf einzelne Exemplare find 20 Pf. Porto beizufügen. Um die Auflagehöhe bestimmen zu können, bitten wir uns den ungefähren Bedarf der einzelnen Orte schon jetzt bekannt zu geben; nur so sind wir in der Lage, allen an uns gestellten Anforderungen rechtzeitig genügen zu können. Die Versendung erfolgt gleichzeitig nach allen Pläzen deutschlands. Porto und Frachten zu Lasten der Besteller. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. Av 2 Arbei in der offer baut I Dom 1 Schädli nugter tung f Arbeit ermitt über treffen einzel haben รู Meuße 2 Male icle Gitsch alle d a S einer diefer richte organ wecfu befcha 988elt Laun glaub gegen einge rufen werd haber Seid jeder Berh haber mach mifer Grift Ve bei, rufen ringe gefin und Schl Bru noch bind Org meh trete gu E Rolle Arbe tritt tläru Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefliche M. B. 25. Sozialdemokratische Turnvereine giebt es in Berlin überhaupt nicht. H. H., Pücklerstraße. Gesetzliche Vorschriften darüber be stehen nicht. Wenden Sie sich mit einer Beschwerde an den Schulrektor. A. K. Melden Sie den Unfall dem Polizeipräsidium und verlangen Sie Rente für Ihren Sohn. Ihr Sohn braucht nicht in die Lehre zurückzukehren. Briefkaffen der Expedition. H. P. Schuhmacher in R. 4,40 M. erhalten. A. Lange, Verloren. E. Backet i. d. 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Ефе in Se= Den nd cht 37. en. en= elz西 に e. Jf. nd · ¤g 029 hen igs ts: 30. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 261. Soziale Lebersicht. Sonnabend, den 7. November 1891. Auf die Eingabe des Kartellausschusses der BauArbeiter an den tgl. Polizeipräsidenten, Herrn v. Richthofen, in der bekannten Frage der Anwendung sogenannter offener Roatsfeuer zum Austrocken der Neubauten, erhielten die Betenten folgende Antwort: Berlin, den 21. Oftober 1891. In einer Versammlung der hiesigen Maler und Anstreicher vom 10. v. Mts. ist von mehreren Rednern über die gesundheitsschädliche Einwirkung der zum Austrocknen bei Neubauten benuzten brennenden Koatsförbe geklagt worden; in derselben Richtung bewegt sich eine Eingabe des Kartells der Berliner BauArbeiter und Genossen vom 14. d. Mts. Bevor ich dieser Angelegenheit näher trete, wünsche ich zu ermitteln, ob von zuverlässiger Seite einschlägige Beobachtungen über gesundheitliche Schädigungen gemacht wurden sind, und zutreffenden Falles, welche gesundheitsschädlichen Folgen sich in einzelnen, näher zu bezeichnenden Fällen dabei herausgestellt haben. Den Ausführungs- Ausschuß ersuche ich um eine bald gefl. Meußerung ergebenst. Der Polizei Präsident. v. Richthofen." V Maler die Kollegen dringend auf, das erforderliche Material Auf Grund dieser Zuschrift fordert nun der Verband deutscher leunigst hert eizuschaffen. Die Herren Josef Hohlwegler, Bitſchinerstr. 16 und Gustav Link, Brigerstr. 28, sind beauftragt, alle diesbezüglichen Mittheilungen in Empfang zu nehmen. Welt. Aufruf dosdroM beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen jederzeit für volle Selbst ständigkeit in der Regelung ihrer eigenen Angelegenheiten eintreten zu wollen. Heber Hungerlöhne berichtet die Breslauer Volkswacht" Für die Lage der niederschlesischen Berg leute sind folgende Lohnzettel der„ Segengottesgrube" bezeichnend: 1. Reinverdienst für 26 Schichten= 49,10 M. 992.917 = 50,51 = 31,62 = 19,48 20,56 " 3. " " 4. H 26 17 9 91/2 8 " " 5. " " " " Mehrere Redner 8. Jahrg. gründete Arbeitsnachweis der Drechsler so wenig benutzt würde. Statt dessen fragten die Kollegen die Werkstätten nach Arbeit ab, was vielfach zu Lohndrückerei und gar Entlassung führe. Lohse, Teglauf und Raserau weisen darauf hin, daß der Arbeitsnachweis über die Werkstätten mehr informirt sein müsse, se z. B. möge der Firma Müller kein Arbeiter mehr zugewiefen werden. Sertert und Winkler entgegnen, daß die be treffenden Kollegen die Pflicht hätten, den Nachweis von den in den Wertstätten herrschenden Verhältnissen in Kenntniß zu sehen. Menger geht näher auf das Referat selbst ein und spricht sich im Ganzen zu Gunsten der Lokalorganisation Mit Ausnahme der beiden zuletzt Angeführten, welche erst aus. Wintler hingegen hebt durch Hinweis auf die BuchMitte des Monats die Arbeit aufgenommen haben, erhielt am drucker die Vortheile der Zentralisation hervor. Nachdem der Löhnungstag Niemand auch nur einen Pfennig heraus. Der Referent in seinem Schlußwort noch ausgeführt, daß es eines Buersigenannte blieb der Beche 5,10 m., der zweite 4,48 M., der jeden Arbeiters Pflicht sei, irgend einer Organisation, ob dritte gar 20,38 M. fchuldig, welche Beträge ihnen natürlich am lokalisirter oder zentralisirter, anzugehören, um in derselben Lohn des nächstfolgenden Monats gekürzt werden. Für die nach besten Kräften für Aufklärung zu sorgen, wird folgende von Lohnreste ist übrigens auf den Zetteln eine ständige Rubrik ein- Blagens eingebrachte Resolution einstimmig angenommen: gerichtet, ein Zeichen, daß dieselben nichts Seltenes find und die Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Aus Bergleute fort während bei der Zechenverwaltung in führungen des Referenten einverstanden und verpflichten sich die Schulden stecken. Anwesenden Mann für Mann der bestehenden Organisation: der Dreitaufend beschäftigungslose Arbeiter und Arbeite. Bereinigung der Drechsler Deutschlands, beizutreten." Hierauf kommt felgender Antrag der am 17. September ge 00,0 rinnen der Schuhwaaren- Brauche waren am 30. Oftober in baus zu beschließen. Wien versammelt, um eine Resolution an das Abgeordneten- wählten Lohnkommission zur Verhandlung: Die Lohnkommission der Drechsler Berlins stellt sich auf den Der Versammlung wohnten Abgeordnete Boden der Vereinigung der Drechsler Deutschlands und bean= Bernerstorfer und Genosse Dr. Adler bei. tragt dementsprechend, die heutige Versammlung möge beschließen, griffen den Prinzen Liechtenstein scharf an, der die Sozialreform daß sämmtliche eventuelle Zohnstreitigkeiten der Vereinigung der jtets im Munde führe, aber für die arbeitenden Klassen nichts Drechsler Deutschlands überwiesen werden gemäß§ 3 a des thue. Es sei Pflicht der Regierung, den Erwerbslosen Arbeit zu Statuts, laut welchem dieselbe die Leitung und Unterstützung schaffen. Hierauf bestieg eine blinde Frau die Tribüne, um der macht." au alle als Hauskuechte, Hausdiener, Kontorboten, Bersammlung ihre Leidensgeschichte in bewegten Worten zu er der Ausstände im Drechslergewerbe fich zur besonderen Aufgabe Markthelfer 2c. beschäftigten Arbeiter. zählen: Nach 14jähriger Thätigkeit als Maschinennäherin sei Dieser Antrag wird nach einer langen Debatte, an welcher Kollegen, allerorts haben die denkenden Arbeiter den Werthie völlig erblindet; vor einiger Zeit sei auch ihr Mann erkrankt tiger Organisation erkannt. Wir glauben, daß auch Ihr Euch und vor sechs Wochen habe der Hunger in seiner schrecklichsten sich die Kollegen Plagens, Minzer, Winkler, Toft, Schwarz, diefer Erkenntniß nicht mehr verschließt. In dieser Ueberzeugung Gestalt an ihre Thür gepocht; sie, ihr Mann und ihre erei hine Sertert und Tanzer betheiligen, schließlich gegen 18 Stimmen richten wir an Euch die Aufforderung, mit in die Reihen der der wären brotlos geworden; in ihrer Noth habe sie ein Bitt- angenommen, Unter Berschiedenem" fragt Menzer an, ob auf dem organisirten Arbeiter zu treten; mit zu streben für die Gr gesuch an den Prinzen Liechtenstein gerichtet, aber nichts erhalten. Nachweis feitens zweier Leipziger Kollegen zwei Briefe einweckung des Arbeiterstandes. Sind doch die in unserer Branche Stürmische Entrüstungsrufe.) Dr. Adler fagte, er fei noch nie gelaufen feien, worin um Auskunft bezuglich der Hamannbeschäftigten Kollegen mit die gedrücktesten der ganzen von dem schrecklichen Anblick der Leiden der Erwerblosen so erKollege Stein giebt zu, Wie fein anderer Arbeiter sind wir von ben griffen gewesen wie heute. Gin Arbeiter sagte, daß anläßlich fchen Fabrik gebeten wurde. Gin Arbeiter sagte, daß anläßlich einen solchen Brief erhalten zu haben, bedauert aber, Launen des Prinzipals abhängig; nicht brauchen wir zu der heutigen Versammlung Militär konfignirt set. Der Regierungs- im Drange der Geschäfte die Beantwortung vergessen zu haben. glauben, daß uns jahrelange treueste Pflichterfüllung da vertreter ließ ihn nicht weiter reden. Bernerstorfer ermahnte oh se bringt eine Resolution ein, dahin gehend, die Buchdrucker gegen schützt, bei der ersten Gelegerheit auf das Pflaster geworfen, die Redner, starke Phrasen zu vermeiden:" Gewiß fann Sie der in ihrer Bewegung zu unterstützen, zieht diefelbe aber, nachdem eingereiht zu werden in die große Armee der Arbeitslosen! Wir Sunger selbst den Kanonen entgegentreioen," aber ebenso gewiß Menzer darauf aufmerksam gemacht hat, daß sie, da die Buchrufen Euch diese Eventualität ins Gedächtniß, und sehr viele würden Sie den Kanonen erliegen( Stürmische Ruse: Nie!); drucker noch gar nicht im Streit sich befinden, verfrüht sei, wieder werden ja bereits in eigener Person die Erfahrung gemacht doch, organisiren Sie sich friedlich und der Sieg wird früher oder haben, daß Ihr diesem zu jeder Zeit und Stunde ausgefeßt seid. später Ihuen werden!"" Seid Jhr aber organisirt, so bietet Euch die Organisation in jeder Richtung einen bedeutenden Vortheil. Oder sind unfere Berhältnisse wirklich danach angethan, daß wir es nicht nöthig haben, von den uns gefeßlich eingeräumten Rechten Gebrauch zu machen? Unsere Erwerbs- und Vermögensverhaltnisse sind fo miserabel gestaltet, daß nur den wenigsten eine genügende Der Verein der Parquetbodenleger Berlins hielt Existenz gesichert ist. Kollegen, deshalb rufen wir Euch zu: bei, eine stramme Organisation unserer Branche ins Leben zu stattfand, berichteten die Delegirten Th. Mesner, Staber Bereins zu Gunsten des Deutschen Tischler- Verbandes.Bevor ereinigt Euch!" Trage ein Jeder sein Theil mit dazu 1. Wahlkreises, welche am 4. November in Defchel's Salon am 26. Ottober eine General- Versammlung ab, welche zur die Wegner, haber Tagesordnung hatte: Beschlußfassung über die Auflösung des rufen, um günstigere Lohn- und Arbeitsbedingungen zu er- nad und Täterow über den Erfurter Parteitag, sich durch man in diesen Punkt eintrat, wurde auf Antrag beschlossen, die ringen. Wir glauben, mit diesem Ruf vielen gleich weg auf den Boden der Beschlüsse desselben stellend und das gesinnten Kollegen aus bem Herzen gesprochen zu haben, Berhalten der Opposition auf das Schärfste geißelnd. In der Wittwe Lehmann mit 30 Mark zu unterstützen; dann erledigte erwarten, daß sich alle Kollegen an dem zum Diskussion erklärte Wach auf die von Mehner laut Bericht des man noch verschiedene Fragen. Hierauf erklärte sich die Ver Schluß genannten Zweck betheiligen werden. Wir ersuchen auf„ Vorwärts" auf dem Parteitage gethane Neußerung, wonach fammlung einstimmig für die Auflösung des Vereins zu Gunsten Grund dessen alle schon organisirten Kollegen, sowie auch zur Beit Mach als Mitglied der Preßkommission der Berliner Bolts Rommission, welche aus den Kollegen Karge, Teltowerstr. 30, und der des Deutschen Tischler- Verbandes und ernannte eine Liquidationboch keiner Organisation angehörenden, sich mit uns in Ver- Tribüne" nicht von den Parteigenoiſen ſeines" Babltreises( des bindung zu sehen, zwecks Anbahnung einer einheitlich geregelten erften) anerkannt jei,- baß er von der beir. Versammlung Beelitz, Kulmſtr. 14, besteht und verpflichtet ist, die Abrechnung Organisation für ganz Deutschland, um dadurch der sich immer der Berliner Parteigenossen, welche darüber zu entscheiden hatte, zur Zeit im Vorwärts" bekannt zu geben. mehr zusammenschließenden Kapitalmacht thatfräftig entgegen vorgeschlagen und nachdem ein Kandidat des ersten Kreises Der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten treten zu können. Wir glauben durch Vorstehendes alles gefagt zu seinen Gunsten verzichtet hätte, gewählt worden sei. Der Arbeiter hielt am 28. Oftober in Silber's Salon, Schwedter zu haben, was zur Erläuterung unseres Bieles nöthig war. Redner erklärte hierauf seinen Austritt aus der Kommission und straße, seine Bezirksversammlung für den Norden ab. Herr HoffRollegen, mache es sich Jeder zur Pflicht, mit zur Förderung der beantragte, einen neuen Vertreter zu wählen. Der Antrag wurde mann sprach unter lebhaftem Beifall über das Thema: Arbeiterbewegung beizutragen, indem er einer Organisation bei- bis zu der Versammlung des ersten Wahlkreises, in welcher die Veredelung der Arbeit." Gine Diskussion fand nicht statt. Zum tritt und sein Wissen dazu verwendet, unter seinen Kollegen Auf- öffentlichen Aemter neu besetzt werden, zurückgestellt. Meyner Schluß theilte Kollege Wegner mit, daß die Morgensprache für tlärung zu schaffen. hielt dem gegenüber das von ihm auf dem Parteitag Gesagte den Norden am Sonntag, den 8. November, bei Wilte, Hochaufrecht; die Thatsache stehe fest, daß Wach von den Partei straße 32a beginnt. genossen des ersten Wahlkreises nicht anerkannt sei. Nach Schluß und Mit follegialem Gruß Das Agitationstomitee ber Haustnechte und Kontorboten Hamburg 3. Hamburg, im Oktober 1891. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck des Borstehenden, sowie um Angabe etwaiger Verbindungsadressen für unsere Organisation gebeten. Anfragen erbeten an J. Lütten, Viktoriastraße 27, II., Hamburg- Hammerbrook. Пlen eld56L rinnen zu bewilligen, da war Bufammenhalten Bortheile 93L renwere ffen abl. ein: afy 26b Sebr. 39b 98. jell Dent 240 046b noch als bisher Versammlungen. zur Annahme: 1 zurück. Um die vorhandenen Schulden baldmöglichst zu decken, wird beschlossen, Bons zu 10 Pfg. anfertigen zu lassen und unter den Kollegen zu vertreiben. Die Abnahme solcher Bons soll aber nicht obligatorisch, sondern freiwillig sein. Am 9. November findet wieder eine Versammlung statt. " " Die Der längeren Disfuffion gelangte folgende Resolution einstimmig In Nigdorf fand am 3. November eine außerordentliche Generalversammlung des Arbeiter Bildungsvereins Die Versammlung erklärt sich mit dem Verhalten ihrer für Rigdorf und Umgegend statt, welche auf ihrer Tagesordnung Delegirten und den Beschlüssen des Parteitages in Erfurt, ins- den Punkt führte: Wie stellt sich der Verein zur Opposition? besondere mit dem Parteiprogramm und der Zaktit einverstanden. Die Versammlung war gut besucht; die Anhänger der Opposition Sie verpflichtet sich, gemäß dieser Grundlage unaufhörlich für den wie der bisherigen Taktik hatten sich ziemlich vollzählig eine Sozialismus zu agitiren, bis derselbe zum Siege gelangt." gefunden. Der erste Redner Wurbs trat für die bisherige Zaktik der Partei ein, zitirte Säge des Flugblattes der Siebeners Für den 8. Bezirk fand am 4. November in Rennefahrt's Kommission und nannte die Sprache der zitirten Säße frech, Achtung, Schneider und Schneiderinnen Berlins! Salon eine öffentliche Kommunalwähler- Versammlung unerhört und lügenhaft. Benc erklärte sich für die Opposition. Montag den 9. November findet in ter„ Ressource", Komman- statt, in welcher der Referent Vogtherr besonders hervorhob, Durch die bisherige Taktik müßte die sozialdemokratische Bebantenstr. 57, eine öffentliche Versammlung statt, in welcher die baß es für uns als politische Partei Pflicht fei, mit aller wegung verslachen. Die Agitation würde durch die praktische Agitationsfommission über ihre Thätigkeit Bericht erstatten und Kraft in die Kommunalbewegung einzutreten, genau so wie dies Arbeit im Reichstag nicht ge ördert, sondern gehemmt. Gine deren Neuwahl vorgenommen werden wird. Wir haben während unsere Gegner thun: die Freisinnigen und die antisemitische vollständige Ignorirung des Parlaments will Redner indeß unserer einjährigen Thätigkeit alle Uebelstände der verschiedenen Bürgerpartei mit ihren einseitigen Forderungen. Wenn auch der nicht, die Reichstagstribüne solle aber nur benugt werden, um Branchen unseres Gewerbes an die Deffentlichkeit gezogen. Hobe fortschrittliche" Kandidat des 8. Bezirks uns geneigt scheine, so die Agitation mit derjenigen Schärfe der Nede zu betreiben, Beamte, Vorsteher der Waarenhäuser für deutsche Beamte und Bürften wir doch kein Haar breit von unserem Prinzip abweichen: burch welche die Genossen in den Versammlungen die BekanntInnungsmeister, Juhaber von Maß- und Konfektionsgeschäften nicht Person gegen Person, sondern Grundfaz gegen Grundsay schaft des Staatsanwalts machen würden. Bei der niedrigen gegen fie alle hatten wir nöthig, energisch anzufämpien, denn müsse im politischen Wahlkampf die Parole sein. Bildungsstufe, namentlich der ländlichen Arbeiter, könne man too es galt, Forderungen zum Wohle der Arbeiter und Arbeite In der hierauf folgenden lebhaften Diskussion wies zunächst nicht warten, bis die Voltsmaffen die Ziele der Sozialdemokratie feiner vorhanden, welcher unser Kandidat Antrick die Angriffe zurück, welche die Frei genau fennen, sondern es gelte, den Haß, den sie gegen unsere Entgegenkommen gezeigt hätte. Nur durch einmüthiges finnigen in einer Versammlung gegen die Sozialdemokratie er- heutige Ordnung besitzen, zu nähren und in die richtigen Bahnen it es möglich, dem Unternehmerthum hoben haben, und dann entspann sich zwischen Minkley und zu lenken. Von Seiten der Anhänger der Fraktion wurde dem abzuringen. Mehr muß Antrick unsererseits und dem freisinnigen" Stadtverordneten Redner gebührend entgegengetreten. Agitation entfaltet, die Organisation gefördert werden. Gerade Baumeister Wohlgemuth andererseits eine längere Auseinander- Es waren drei Resolutionen eingelaufen. in unserem Gewerbe, wo infolge der isolirten Etellung der feßung. Nach einem Schlußwort des Referenten gelangte eine Die erste lautete:" Die heutige außerordentliche Generale Kollegen und Kolleginnen die Organisation eine äußerst Refolution, welche sich mit dessen Ausführungen einverstanden versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins für Nixdorf und Umschwierige, ist es Pflicht, daß Jeder und Jede mitarbeiten hilft. erklärte und kräftiges Wirken für unseren Randidaten be- gegend erklärt sich mit den Beschlüssen des Parteitages in Erfurt Wenn auch die augenblickliche Krise einen Drack auf alle Berufe fürwortete, einstimmig zur Annahme. Mit einem dreifachen Hoch einverstanden. Sie wünscht, daß die Mitglieder der Opposition ausübt, der namentlich bei uns schwer empfunden wird, so liegt auf die Sozialdemokratie gingen die Versammelten auseinander. im Verein bleiben mögen." Die zweite Resolution lautete: Die heutige Versammlung auch wir mitarbeiten an der Befreiung des Proletariats aus den In der Kommunalwähler- Versammlung für den des Arbeiter- Bildungsvereins erklärt," auf dem Boden der Oppo Fesseln der Knechtschaft. 10. Bezirk hotte das Referat über die bevorstehenden Komsition zu stehen und gegen die bisherige Taftit energisch anzumumalwahlen Stadtverordneter Vogtherr. An der Diskussion tämpfen." betheiligten sich der Kandidat Dr. Zadeck, Blumenberg und Klein. Letzterer machte noch bekannt, daß die Wählerlisten vom 8. bis 15. November ausliegen und demnächst wieder ein Flugblatt er scheinen werde. Es fand dann folgende Resolution einstimmige Annahme:" Die heute in der Berliner Bockbrauerei tagende sozialDie Agitationstommission ber Schneider und Schneiderinnen Berlins. demokratische Kommunalwähler- Versammlung erklärt sich mit den Aus ührungen des Parteigenossen Vogtherr einverstanden und In Dresden protestirte eine Versammlung von Arbeitern der verpflichtet sich, mit aller kraft für den Kandidaten der Sozial Bapierbranche gegen die von der Buch bin der Innung zur demokratie, Dr. Zabeck, einzutreten". Nach einem dreifachen Hoch Unterstützung Durchreisender eingeführte Fünfpfennig Steuer, auf die Sozialdemokratie ging man auseinander. namentlich gegen deren Bezeichnung als Innungsgeschenk, da der Darauf erklärte Wilhelm Krüger seinen dort bestehende Fachverein der Papierbranche unter Hinwegs In der gut besuchten öffentlichen Versammlung der im Drechslergewerbe beschäftigten Arbeiter, Austritt aus dem Verein und forderte alle zahlt,„ wir daher das erst aus unserer Tasche herausgeholte foge- welche am 26. Oftober stattfand, referirte Herr Koblenzer Anhänger der bisherigen Tattit der Partei nannte Innungsgeschent" nicht braua.en und die Honorirung über die Bedeutung der Organisation. An den Vortrag, der mit auf, Sonntag, Bormittags 10 Uhr, in der des Gesellenvaters die Innungsmeister von ihrem eigenen Gelde lebhaftem Beifall aufgenommen wurde, knüpfte sich eine längere Vereinsbrauerei zu erscheinen behuss Gründung eines zweiten Vereins. Die Versammlung besorgen mögen". Die Versammlung erklärt deshalb, durch ge- Diskussion. schlossenen Beitritt in den krachverein aller in der Papierbranaje| Plagens bedauert, daß der mit so großen Untoften ge- fchloß 1/23 Uhr Nachts. Ale Maaß- und Tagschneider, Militär- und BeamtenLieferungsschneider, Herren-, Konfektions- und Damenschneider, Mantelnäherinnen, Bügler, Stepper und Trikottaillen Arbeiterinnen werden veshab ersucht, in der obenerwähnten Berfammlung zu erscheinen. = Die dritte Resolution befagt:„ Die heutige Versammlung erflärt, auf dem Boden des ersten Flugblattes zu stehen." Ueber die erste Resolution wurde nach längerer Geschäftsordnungs- Debatte getrennt abgestimmt. Die Abstimmung erfolgte durch Namensaufruf. Für den ersten Sag derselben stimmten 28, dagegen 33 Mitglieder; da durch die Abstimmung der Verein sich mit den Beschlüssen des Erfurter Parteitages nicht einverstanden erklärt hatte, wurde zur Abstimmung über die zweite Resolution geschritten. Dieselbe wurde durch namentliche Abstimmung mit 33 gegen 28 Stimmen angenommen. Gr. Frankfurterstraße 139. Gegründet 1879. Julius Lindenbaum, Gr. Frankfurter straße 139. Grosse Frankfurterstrasse 139, zweites Haus an der Fruchtstraße, empfiehlt zur Herbst- und Winter- Saison: Rock in neuesten Winter- Paletots von den einfachsten bis zu den Kammgarn- Anzüge, Rod- und Jadet Façon, elegantesten. Mein großes Lager von einzelnen modernsten Beinkleidern, einzelnen Jackets und Westen vertaufe zu ſehr billigen Preiſen, Knaben- Anzüge und Ueberzieher in jeder Größe und Qualität. Schlafrock Fabrik. Zur Anfertigung nach Maaß halte mein sehr reichhaltiges Lager oon Stoff- Neuheiten in deutschem und ausländischem Fabrikat bestens empfohlen, für elegante Ausführung und guten Sit unter Leitung einer stets im Hause befindlichen ersten Kraft bürgt mein schon genügend bekannter Ruf. Bitte, gefälligst auf Firma und Hausnummer zu achten! 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