Nr. 74. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. Nummer mit illuftrirter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Beitungss Preisliste für 1899 unter Dr. 7820. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. Vorwürts Berliner Volksblatt. 16. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Grpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Jernsprecher: Hmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: " Sozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Eitle Hoffnungen. Dienstag, den 28. März 1899. Politische Uebersicht. Berlin, den 27. März. Boffe's Sieg. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Dieses ganze Treiben ist fast bis zur Unbegreiflichkeit logische Räthsel jenes widerwärtigen Todesgrußes zu erklären, albern und findisch. während auf der anderen Seite ein Theil der reaktionären und da betrachte man die Haltung der Sozialdemokratie. Presse wahrhaftig selbst diesen pathologischen Fall gegen die Ihrer selbst spotten" jest wieder einmal unsere Feinde Kein hysterisches Gezänke! Stein Gemunkel und Getitschel im Sozialdemokratie auszubeuten nicht unterlassen kann. ,, und wissen nicht wie." Das ist ihnen schon oft passiert, Dunkeln! Reine würdelose und giftige Kazbalgerei- wie Ueberlegt man sich die Angelegenheit näher, so veraber wohl noch niemals so auffällig und erfolgreich wie jetzt. es Mode ist in den bürgerlichen Parteien. In aller Ruhe liert sie viel von ihrer Räthselhaftigkeit. Irgend einWir meinen den Spektakel, zu welchem die Streit- und im vollsten Lichte der Oeffentlichkeit prüft die Sozial- mal wird auch jener in Noth, Schande und geistigem schrift Bernstein's den Anlaß gegeben hat. Die Schrift hat demokratie das ihr vorgelegte Material. Nicht ein paar Siechthum aufgewachsene Mensch ein frommes Blättchen eine kleine Geschichte. Bernstein, der infolge der politischen Parteibonzen, wie das bei den anderen Parteien der Fall gelesen, die Predigt eines Sozialistenfressers gehört, ein Mißverhältnisse Deutschlands, auf die unsere Feinde wahrhaft wäre – nein, die ganze Partei durchdenkt die Meinungs- reaktionäres Wahlflugblatt in die Hände bekommen haben. keinen Grund haben stolz zu sein, seit nahezu 20 Jahren im verschiedenheiten, die da aufeinander stoßen. Die ganze Partei In welcher Gestalt erschien ihm da die Sozialdemokratie? Auslande wohnen muß, äußerte voriges Jahr in einem Partei- fikt zu Gericht. Die Parteipresse spricht ihre Ansicht aus. Die Als eine Bande von Mordbrennern, denen nichts heilig ist, organ Ansichten, die einem Theil der Genossen mit unseren Parteigenossen, welche sich berufen fühlen, geben ihr Votum die jeder Schandthat fähig sind, die nur auf den Tag warten, Bartetanschauungen, wie das Parteiprogramm sie ausgedrückt ab. Und im nächsten Herbst, wenn die Fragen allesammt wo sie die ganze Kultur ihren bestialischen Gelüften aushat, im Widerspruch zu stehen schienen. durchgesprochen sind, tritt der Parteitag zusammen und wird liefern. In der That mochte sich der Verbrecher dieser In jeder anderen Partei, ohne Ausnahme, wäre als höchste Instanz der Partei aussprechen, was er für wahr, Sozialdemokratie der reaktionären Verleumdung wahlverwandt eine derartige, wirklich oder vermeintlich dem Parteiprogramm was er der deutschen Arbeiterklasse für heilsam erachtet. fühlen, und ein renommistisches Bekenntniß dieses Glaubens zuwiderlaufende Auslassung unterdrückt, oder, wenn nicht unterihm in der Todesstunde ein eitles Heldengelüft befriedigen. drückt, entweder todtgeschwiegen oder zum Gegenstand eines Wenn die Sozialdemokratie nicht strenge Zucht hielte, es Regergerichts hinter verschlossenen Thüren gemacht worden. würden mancher Bursche sich in ihre Reihen einschleichen, den Anders in unserer Partei, welche die absolute Freiheit die feilen reaktionären Kolportageroman- Phantasien von unserer der Kritik nicht blos auf dem Papier anerkennt, sondern auch Partei anlocken. in Wirklichkeit übt. Ein erklärender Brief Bernstein's wurde Das Handwerk, das unsere Gegner treiben, ist in der auf dem vorigen Parteifongreß im Oktober zu StuttDer Universitätslehrer Professor Delbrück stand am That nicht ungefährlich. Wenn sie Tag für Tag der Welt die gart verlesen und nach einer durchaus sachlichen Debatte, Sonnabend vor dem Disziplinarhof für nichtrichterliche Be- Sozialdemokratie als eine Gesellschaft von Verbrechern schildern der die Geschichte aller anderen Parteien amte wegen scharfer Kritik, die er gegen die Köllerei in Schles- und gleichzeitig ihre furchtbare, drohend wachsende Macht an Höhe der behandelten Fragen und an Gründlichkeit der mig gerichtet hatte. Er wurde mit Verweis, 500 Mark schildern, warum sollten da nicht widerstandslose Köpfe, Behandlung nichts Aehnliches an die Seite stellen kann, der Geld buße und Tragung der Kosten bestraft. Der moralisch Entgleiste und geistig Verwirrte verführt werden, im Beschluß gefaßt, Bernstein zur Ausarbeitung einer Broschüre Kultusminister hatte Strafverfegung in ein gleiches Vertrauen auf die riesige Verbreitung und die gewaltige Macht zu veranlassen, in der er seine Anschauungen im Zusammen- Amt ohne Ersaz der Umzugskosten beantragt. Diesem dieses Verbrecherbundes zunächst auf eigene Faust in Vorweghang niederlegen sollte, so daß die Partei in den Stand ge- Antrage wurde vom Disziplinarhofe nicht entsprochen und die nahme der Zukunftspläne" Verbrechen zu verüben. Die sezt sei, zu urtheilen. mildere Strafe gewählt.com Verleumdungen der Sozialdemokratie reizen verbrecherischeTriebe, Es ist damit festgestellt, daß ein preußischer Wissenschafts- und wir würden nicht erstaunt sein, wenn einmal wirklich mann nicht ungeschminkt das sagen darf, was er über Maß- Verbrechen im Namen der Sozialdemokratie begangen werden, regeln der Regierung oder ihrer Beamtenschaft denkt. Selbst mit deren böswilliger Ausmalung unsere Gegner den Teufel wenn Regierungsbeamte unschuldige Dienstmägde oder Knechte locken. Im Gegentheil, es ist ein wunderbares Zeugniß von außer Landes weisen, wenn sie den Widerspruch aller Volts- der Kraft und Reise der Aufflärung, die bereits heute in den freise herausfordern, in denen noch ein Funken von Rechts- Massen herrscht, daß jenes Spiel der Reaktionäre nicht des Ein Theil der kapitalistischen Presse, die sogenannte liberale bewußtsein und humanen Fühlens lebt, selbst dann darf der Defteren solche Folgen hat. oder demokratische, die seit dem Fall des Sozialistengesetzes Trost deutsche Gelehrte höchstens den Mund zu einem Lispeln öffnen, Aber freilich: Danach steht ja gerade die Sehnsucht der in der Hoffnung sucht, die Sozialdemokratie werde sich entweder nimmermehr darf er laut und vernehmlich sagen, was sein Scharfmacher, sie wünschen den Erfolg ihrer Verleumdungen, bis zur Selbstvernichtung spalten" oder bis zur Ertödtung Gewissen ihn zu sagen heißt. daß sie Verbrechen schüren möchten, um alsdann ihr Wert ihres innersten Wesens und Kerns mausern", stimmt unter Das Urtheil des Disziplinarhofes hat die Abhängigkeit als das der Sozialdemokratie auszuschreien und in der allmächtigem Baufen- und Trommelschlag ein Triumphgeschrei unserer Gelehrten von der Augenblicksregierung von neuem gemeinen Philisterpanik die Politik zu treiben, die ihnen an: Unsere Hoffnung hat sich erfüllt, die Sozialdemokratie offenbart. Schlimmer aber aber als das Urtheil ist die profitabel scheint. Und darum werden sie ihr Spiel fortist eine bürgerliche Reformpartei geworden. Der wilde Demuth, mit der die Universitätslehrerschaft diese Universitätslehrerschaft diese Zu- treiben, so sehr es geeignet ist, gefährliche Wirrniß in siechen Simson hat, ohne Delila, mit eigener Hand fein revolutio muthung entgegennimmt. Denn es ist nicht daran zu Hirnen zu erzeugen. näres Lockenhaar abgeschnitten. Der Gedanke des alleinfelig- zweifeln, daß die Professoren der Berliner und der übrigen machenden Liberalismus hat gefiegt die Sozialdemokratie preußischen Universitäten, ebenso wie sie bei der Einleitung ist zu uns gekommen und hat sich zu unserer Linken auf den Boden der bürgerlichen Entwickelung gestellt!" Und alles das, weil ein Mitglied der sozialdemokratischen Partei in einer Broschüre Ansichten geäußert hat, von denen bürgerliche Parteien annehmen, sie näherten sich den bürgerlichen Partei- Anschauungen. Kann man gerechter, kann man demokratischer und kann man traftbewußter verfahren? Jede andere Partei hätte die Sache bertuscht, wie wir das bei hundert Gelegenheiten beobachten konnten. Bor etwa 14 Tagen ist nun die Bernstein'sche Broschüre erschienen, und was erleben wir? " " Doch das ist nur die Hälfte diefes unglaublich lächer lichen Schauspiels. Die andere Hälfte ist ebenso kläglich und lächerlich. des Disziplinarverfahrens in stummer Ergebenheit verharrten, so auch dem jezigen Urtheil keinen Widerstand entgegensehen werde. Sie werden es gar noch als ein Glück preisen, daß Herr Delbrück„ nur so milde" bestraft worden ist. Sie werden sich mit der Milde der Bestrafung trösten über die Thatsache, daß ein deutscher Gelehrter fünftig bei jedem freien Wort, das er wagen möchte, das Schwert des Disziplinarverfahrens über seinem Haupte sieht. Kein Wunder, daß dem„ Minister für Geistesfreiheit" der Muth wächst, dem freien Wort die Fesseln enger und enger zu schnüren. Während das deutsche Bürgerthum, das sich, so weit es überhaupt noch von Politik etwas wissen will, von ein gebildeten Triumphen nährt, die Bernstein'sche Flugschrift als einen Triumph des Liberalismus, der endlich den Sozialismus Professor Delbrück soll, wie die„ B. N. N." mittheilen, die überwunden hat, in alle Welt ausposaunt, paßt diese Art der Redaktion der„ Preußischen Jahrbücher" niederzulegen beabsichtigen. Verwerthung unseren Staatsstreichlern und Scharfmachern Ist dies etwa der Preis, mit dem Delbrück das Verbleiben an der durchaus nicht in den Kram. Wie die bürgerlichen Parteien Berliner Universität bezahlen muß? bon eingebildeten Triumphen, so leben sie von dem Rothen Gespenst. Und was soll aus den Donquixotes am Auch ein Gedenktag. Heute vor 50 Jahren der Reaktion, den Stumm, den Klindomström und anderen 27. März 1849 nahm das damals bereits in der Luft tomischen Reichstagsfiguren werden, wenn das Rothe Ge- stehende deutsche Parlament" nach langem Hängen und Spenst sich nicht mehr auf Lager befindet? Der Anarchismus Würgen mit 267 gegen 263 Stimmen das deutsche Erbkaiserzieht nicht mehr das hat das Fiasko des internationalen thum an und wählte am folgenden Tage Friedrich Wilhelm IV. Polizei- Attentats von Kairo bewiesen. Ohne die Sozialisten von Preußen mit 290 Stimmen zum ersten deutschen fein Rothes Gespenst. So weit reicht die Dentfähigkeit Kaiser. Die klägliche und färgliche Mehrheit, die sich für das des Stumm Klindowström'schen Schlot- und Krautjunker Kaiserthum fand, zeigt deutlich genug, wie unvoltsthümlich Gehirns. Weit genug, die Bernstein'sche Broschüre zu lesen, damals diese Jdee" in Deutschland war, der nur durch das reicht's allerdings nicht. Und das Stumm- Klindowström- Zusammenwirken aller reaktionären Elemente im Parlament und Volf zetert: Unsinn mit der Mauserung! Die Sozial- außerhalb desselben eine Augenblicksmajorität verschafft werden demokratie ist heute schlimmer als je. Sie ist noch immer konnte. so revolutionär", wie in ihren schlimmsten Tagen. Sie ber stellt sich blos. Und das Buch Bernstein's ist blos eine Kriegslist, gleich dem Trojanischen Pferd." " " Väterchen dankt! Der Zar ist, wie es scheint, von harmlosen Gemüthern, deren immer noch eine Anzahl auf Erden blühen, ziemlich ausgiebig ans forrespondirt worden, weil er das Abrüstungsmanifest in die Welt gesandt hat. Inzwischen freilich glaubt niemand mehr an das fibirische Evangelium, und damit die Sache nicht ganz in Vergessenheit geräth, versendet jetzt Graf Muraijew eine Zirkulardepesche an die diplomatischen Vertreter im Ausland, die lautet: Seit der Veröffentlichung der Zirkularnote vom 12. Auguft vorigen Jahres sind unzählige Dantesbezeugungen aus den ber schiedenen Ländern an unseren erhabenen Herrn gelangt wegen der großherzigen Initiative, die er ergriffen hatte, um die Lasten zu mildern, die durch die gegenwärtigen Rüstungen bedingt werden, und um den Weltfrieden zu befestigen. Tief be rührt von diesen Rundgebungen, welche zeigen, wie sehr die auf die Förderung des moralischen und materiellen Wohles der Völker gerichteten Friedensideen in allen Ländern Widerhall finden, hat unser erhabener Herr mich beauftragt, allen denen seinen herz lichsten Dant zu übermitteln, die durch Adressen, Briefe, Tele gramme oder auf andere Weise aus dem Lande, in dem Sie afkreditirt sind, dem russischen Kaiser ihre Gefühle für das so über alle Maßen humane Wert ausgedrückt haben. Der Kaiser sieht in der überall herrschenden Einmüthigkeit der Gefühle und in der willigen Zustimmung aller Regierungen zur Theilnahme an der Konferenz im Haag wiederum ein Pfand mehr für den Erfolg der Bemühungen, die wir angestrengt haben, um in dem Bewußtsein und in dem öffentlichen Leben aller Staaten den fruchtbaren Gedanken eines allgemeinen Frie dens aufteimen zu lassen." Die Augurenkomödie im Haag wird der Weltgeschichte keine neuen Wege weisen. Unter der Herrschaft der Kuute wäre der Weltfrieden auch der Uebel größtes. n sigtit pid Deutsches Reich. Ueber das Schicksal des Beschlusses, der dem König bon Preußen zu der lang ersehnten Revanche für die NiederTage des 18. März und die Demüthigung des 19. März Ein Bismarck- Kommers hat am Sonnabend in Berlin stattDas schönste dabei ist keiner der bürgerlichen und junker. die„ Leichenparade" berhalf, werden wir in wenigen Tagen gefunden. Ein Wig unbewußter Bosheit hatte der Büste des lichen Biedermänner, die diese Doppelkomödie vor unseren Augen zu sprechen haben, wenn der Tag, an welchem die Deputation Sanzlers einen Hintergrund mittelalterlichen Burggemäuers gegeben, aufführen, hat sich die Mühe gegeben, das corpus delicti bes Frankfurter Parlaments die Kaiserkrone überbrachte und in dem der Spruch eingegraben war, der das Zeitalter Bismard's genau anzusehen. Sie würden dann entdeckt haben, daß das für den Reifen aus Dreck und Letten" einen un- wirklich gut charakterisirt:" Wir Deutsche fürchten Gott, sonst nichts Fundament und Endziel" der sozialdemokratischen erwarteten aber wohlverdienten Fußtritt erhielt, gekommen auf der Welt". Daß dieses Wort, halb eine Plattheit, halb eine Partei: die Umwandlung aller Produktionsmittel in gesell sein wird. Eine Kaiserkrone aus der Hand des deutschen unserer Bourgeoisie, insonderheit der gelehrten, werden konnte, unwahrheit, als Ganzes eine fade Renommiſterei, das Losungswort schaftliches Eigenthum und die gesellschaftliche( sozialistische) Boltes das war dem Hohenzoller die tödtlichste Be- beweist, wie fief die Blut- und Eisenepoche den herrschenden Theil Organisation der Produktion, von Bernstein gar nicht leidigung. Und nur deutsche Professoren konnten dies nicht unferes Volfes heruntergebracht hat. Wahrlich, hätte nicht der größte Deutsche das Wort ergrübelt, es könnte wohl dem Dichterangetastet wird. Die Gelehrten der„ Tante Voß", die verstehen. komponisten Ludolf Waldmann entsprossen sein. Was ist uns Bernstein als den Ihrigen begrüßen, würden in arge Verheute ein Goethe, ein Beethoven, ein Kant legenheit kommen, wenn wir sie beim Wort nähmen, und ihnen die Anerkennung alles dessen, was Bismarckwort wiegt den" Faust", die Neunte Symphonie und die Bern- In Straßburg i. E. hat ein Mörder auf dem Schaffot Seritik der reinen Vernunft zusammen genommen auf. Damals war ja stein in Wahrheit als seine Ansicht bezeichnet, zumuthen die Sozialdemokratie hochleben lassen. Wir haben bereits überhaupt die Elendszeit des deutschen Michels, da man das Volk wollten. Sie würden entweder rasch widerrufen müssen, oder festgestellt, daß der Verbrecher niemals auch nur das Mindeſte der Denker und Dichter verlachte in Wahrheit lachte man über von ihren bisherigen Parteigenossen als Abtrünnige in Acht mit der Sozialdemokratie zu thun gehabt hat, und unser die Dynastenpolitit. Der größte Deutsche aber hat den Deutschen und Bann gethan werden. reichsländischer Korrespondent hat sich bemüht, das psycho- das verfluchte Denken und Dichten endlich ausgetrieben. Und gründ Weffen Schuld? das eine Von ch! Das bezeugt jeder Theilnehmer des Kommerses, auf dem wir ehrendes Beugniß politischer Fortgeschrittenheit ausstellen. Deutsche Gott fürchten, sonst nichts in der Welt. fozialdemofratischer Seite sind zur Ergänzung noch AnDaß die verlästerte Erbschaft aus der Vorbismardzeit der Dichter träge auf Vornahme der Landtagswahlen an Sonntagen und Denker nicht verloren geht, dafür ist freilich gesorgt dant dem sowie auf Vermehrung der Wahlkreise gestellt worden. aufwärts steigenden Proletariat. Darüber liegt noch kein Ausschußbericht bor. Es steht jedoch zu hoffen, daß unsere Anträge mit den Bentrumsanträgen zusammen bei nächster Tagung zur Verhandlung kommen werden. " " " berurtheilt. ,, Aufrührerische Rufe" und kein Ende. " Er 3. mis Schloffer Eljen Stonſequenzen erkennen läßt, or it bas nigt 99 der 99 Bu bewundern ist nur, daß die Reichslande immer noch nicht zu Grunde gegangen find, trotzdem drei Menschen gerufen haben Vive la France"! 20 and lordon den Wie steht's aber mit den folgenden Säßen? Ja, die habe ich geschrieben, die„ Deutsche Tagesztg" vergißt blos zu sagen, wann. Ich habe sie geschrieben vor zwanzig Jahren, als ich in der Agrarfrage noch einen Standpunkt vertrat, den ich heute be= tampfe. Aber es war kein der Bauernschaft feindlicher StandDie Vorbereitungen zur Maifeier." In einem so betitelten puntt. Im Gegentheil, ich trat damals für Hebung der bäuerlichen Wirthschaft ein und wenn ich den Eigenthumissinn und den Leitartikel zerbricht die Voifische Zeitung" sich den Stopf der ethischen Materialismus der Bauern so schroff betonte, geschah es deutschen Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Sie hofft, daß wir nicht, um die Bauern zu beschimpfen, sondern um meinen Parteinicht so vollständig mit Blindheit geschlagen sind"," durch Erzwingung der Arbeitsruhe am 1. Mai eine Herausforderung an das Eine für die Zustände im Lande der wiedergewonnenen Brüder" genossen recht eindringlich ans Herz zu legen, wie nothwendig es Bürgerthum zu richten". Die" Bossische Zeitung" mag sich trösten außerordentlich charakteristische Gerichtssigung fand kürzlich vor der fei, ans bäuerliche Eigenthum auch nicht mit Worten zu rühren und und ihren Rath für fich behalten. Das Verhalten unserer Bartei und Straffammer des Landgerichts Mes statt. Diefelbe nahm im Ein- ben Bauern zu helfen, dies Eigenthum zu vertheidigen. Und als Genossenschaften, Verbände der der deutschen Arbeiter am 1. Mai ist durch Beschluß des Partei- zelnen den folgenden Verlauf. Angeklagt waren 1. ber 58jährige Mitel dazu empfahl ich Partei- Buchdrucker tags geregelt. Lese die" Boffische Beitung" das Protokoll und sie Buchdrucker Josef Hyacinth Henſter aus Freiburg in der Schweiz, Bauern zu Zwecken der Versicherung, der Bekämpfung des Wuchers des Zwischenhandels, Magazingenossenschaften, Kellerei3. 8. ohne festen Wohnort. Derselbe ging am 19. Februar d. J., und wird finden, was unsererseits geschehen wird. Was die Gewerk- 3. 3. ohne festen Wohnort. schaften thun, das ist ihre Sache. Sie werden zu thun wissen, was Mittags nach dem Mezer Hauptbahnhof. Als er an das Prinz Friedrich genossenschaften u. dergl., und Staatsunterstügung dieser art, er fich ziemt, und was sich durchführen läßt. Die deutschen Arbeiter zweimal laut: Karl Thor fam, rief er in Gegenwart zahlreicher Straßenpassanten Genossenschaften.( Richter'sches Jahrbuch I, 2. S. 23.) Vive la Erance!" Er wurde sofort durch Wer es für ehrlich hält, zur Kennzeichnung der heutigen find feine Kinder. Und wenn die Bossische Zeitung" Heraus einen Schutzmann in Untersuchungshaft abgeführt und mun wegen Sozialdemokratie meine Meinungen von anno dazumal forderungen" vermieden haben will, so wende sie sich an den Ausstoßens„ aufrührerischer Rufe" au vier Wochen Gefängniß Bauern vorzutragen, von dem darf man doch zum mindeſten ver2. Der 36jährige Rottenarbeiter Peter Billois aus langen, daß er sich nicht auf eine aus dem Zusammenhang geDie jüngsten Veränderungen im Kultusministerium erregen Miederjeuß. Er befand sich am 6. Mai v. J. mit anderen Gästen in riffene Stelle beschränkt, sondern auch ihre Begründung und ihre in der Zentrumspresse argen Verdruß. Zum Beispiel die„ Kölnische einer Wirthschaft seines Geburtsortes. Volksztg." sagt: dorthin lam und die Anwesenden mit einem„ Guten Tag!" begrüßte, Aber die Erbauungsbücher, ist das nicht der Gipfel der Gemein" Für die preußischen Katholiken sind die eben vollzogenen rief Billois, indem er mit der Faust auf den Tisch schlug: Vive la heit? Sonderbar ist der Vorschlag ganz sicher, ich würde ihn heute Ernennungen ein neuer Beweis, daß das Kultusministerium France, à bas la Prusse!" Urtheil: egen Ausstoßens aufrührerischer nicht mehr wiederholen, er hat auch nie den leisesten Anklang in der neben dem Ministerium des Innern der Hauptsiz der Rufe: vier Wochen Gefängniß. 8. Der Erbarbeiter Partei gefunden. Wenn die Parteigenossen mir aus diesem VorImparität ist. Der Minister, der Unterstaatssekretär, Edmund Etgen, 20 Jahre alt, geboren und wohnhaft in schlag einen Vorwurf gemacht hätten, so würde ich das begreifen. die sämmtlichen Abtheilungsdirektoren sind Protestanten. Im ganzen Blappeville. Derfelbe fam am 20. v. Mts. Nachmittags aus einer aber von der„ Deutschen Tageszeitung" wundert er mich. Deren preußischen Kultusministerium, welches etwa 50 höhere Wirthschaft daselbst. Auf der Straße angelangt, rief er beim An- so fittlich- religiöse Redaktion hat doch sicher auch die Begründung Beamte hat, ist kein Katholik in leitender Stellung; vier katholische blick eines Sergeanten: Vive la France,.... pour la Prusse!" gelesen, die ich meinem Vorschlag gab und in der ich mich gegen Räthe und ein katholischer Hilfsarbeiter, das ist alles. So will es auch gegen diesen Angeklagten erkannte die Straffammer wegen den naheliegenden Vorwurf vertheidigte, ich sei ein„ rother Jefuit." die Parität" in Preußen!" Musstoßens aufrührerischer Rufe" auf vier Wochen Ge- Welches ist denn unser Zwed", frage ich, wenn wir es verDas Zentrum wird noch weit mehr Regierungsforderungen be- fängniß." fuchen, die Bauern zu unseren Bestrebungen heranzuziehen? Doch willigen müssen und sich noch weit schlauer verstellen müssen, als wolle offenbar fein anderer als der, die Bauern zu heben, zu veredelu, zu es nichts für die Regierung thun, wenn es an das Ziel seiner selbständigem Denken heranzubilden, fie zur Erkenntniß ihrer KlassenWünsche, an das paritätische Mitfressen aus der Aemterkrippe geTage zu bringen, auf daß sie den Bestrebungen zum Aufbau einer neuen langen will.Gesellschaft nicht feindselig entgegentreten. Ist es dazu aber absolut noth Aus Straßburg geht in Sachen des Goethe- Dentmals Neue Ausweisungen werden aus dem Reiche des Herrn Köller wendig, dem Bauern die religiöse Grundlage zu nehmen? Der revolutiofolgender Hilferuf in das Land: Leider ist im Reichstag der für gemeldet. Dieser Staatsmann hat sich also noch immer nicht davon näre Doftrinär jagt Ja, der Kenner der bäuerlichen Verhältnisse sagt unser Goethe- Denkmal beantragte Quichuß bis jetzt noch nicht be- überzeugt, daß seine Germanifirungsmethode der Gewalt alles andere Nein.... Es ist unbestreitbar, das es Kulturstufen giebt, für welche willigt worden, es muß sogar mit der Möglichkeit gerechnet werden, erzielt, nur nicht das, die Dänisch- gesinnten" zu Deutschenfreunden das Christenthum, das ist der Ausdruck der Kultur des sinkenden römischen Weltreichs, nicht blos nicht schädlich, sondern sogar segensdaß er verweigert wird. Dann ließe sich der ursprünglich in zu machen. g Aussicht genommene Kostenbetrag von 150 000 Mart schwer Der Lehrling Sören Sörensen, der fürglich in das Geschäft des reich wirkt. Einer solchen Kulturstufe gehören aber noch jene Bauern erreichen. Die Sammlungen haben bis jetzt etwa 65 000 Mart Maurermeisters Riffen in Strandelbjörn eintrat, zwei Dienstinechte an, welche statt Beitungen Erbauungsbücher lefen.... Solchen ergeben; soll das Denkmal des großen Dichters würdig und eine Magd des Hofbesitzers Schött in Knud, ein Dienstmädchen Leuten den Atheismus zu predigen, wäre ein Kulturfampf, In zur Ausführung kommen, so darf der Kostenaufwand nicht unter des Hofbesitzers From in Fjelstrup haben dieser Tage den Befehl ebenso vergeblich und verderblich, als der preußische. man zuerst eine Ahnung eine Ahnung beffen er100 000 Mark bemessen merden; es ergeht daher nochmals die erhalten, das Land zu verlassen. Dasselbe Geschick ereilte den lang- diesen Leuten muß es daß Leben giebt, ein besseres das, jährigen Leiter der Bäderei in Mastrup, deren Besizer, Kaufmann weden, giebt, als dringende Bitte, durch weitere Beiträge die gute Sache zu fördern. in ihnen eine Sehnsucht Für Fürsten- und Säkularmenschen- Denkmäler hat die Bour- Christensen, sich durch den Besuch des dänischen Versammlungshauses welches fie führen, man muß geoisie stets massenhaft Geld bereit. Auch der Reichstag Inaufert rej in Tyrftrup mißliebig gemacht haben soll. Ferner wurden nach der höheren Kultur weden, bevor man überhaupt er. damit nicht. Aber was ist dieser modernen" Gesellschaft der größte ein Dienstmädchen von der Insel Fanö und der 17jährige Sohn warten kann, daß die Repräsentanten derfelben Gehör und Anklang deutsche Dichter? eines Optanten, die bei dem Hofbefizer Rosenblad in Aggerschau finden. Die ersten Schritte in dieser Beziehung fönnen aber nur in dienen, mit der Ausweisung bebrofbefizer Die württembergische Generaldirektion der Eisenbahnen dienen, mit der Ausweisung bedroht. Das junge Mädchen weigerte religiösem Gewande gemacht werden; wer dies, als unseren GrundDie württembergische Generaldirektion der Eisenbahnen sich, das Ausweisungsprotokoll zu unterschreiben, und verlangte von fäßen zuwiderlaufend, von sich weist, der verzichtet damit überhaupt hat den fehr erfreulichen Beschluß verkündigt, nach welchem bei dem Amtsvorsteher Reisegeld für die Heimfahrt. Der Knecht verließ darauf, in diesen Kreifen unseren Bestrebungen ich sage abfichtArbeitsvermittlung durch städtische Arbeitsämter auf den den Dienst des dänisch- gesinnten Rosenblad und suchte ein anderes lich nicht Prinzipien Eingang zu verschaffen"( a. a. D. S. 20). württembergischen Eisenbahnen Fahrpreidermäßigungeit gewährt Interkommen. Zwei Dienstmädchen des Gastwirths Frosch in Loft- Man follte meinen, diese Anerkennung des Christenthums aus wird. Danach erhält ein Arbeiter, der auswärts eine Stelle an- lund, der sein Lokal zur Abhaltung einer protestlerischen Versammlung sozialdemokratischem Munde sollte die guten Christen der Deutschen nimmt, seitens des vermittelnden Arbeitsamtes einen Ausweis, der hergab, wurden gleichfalls ausgewiesen. Alle Ausgewiesenen waren Tageszeitung" und ebenso der„ Germania", welche die gleiche Notiz ihn zur Beanspruchung ermäßigten Fahrpreises berechtigt. Es wäre im Streise Hadersleben in Dienst. bringt, eher angenehm berühren, als entrüsten; das Christenthum zu wünschen, daß diese von Belgien übernommene Einrichtung bald wie man sieht, besteht also der Haupttrick des Herrn Köller geht ihnen doch über Alles und ist ihnen nicht bloßes Mittel der auch in anderen deutschen Staaten Nachahmung fände. Klaffenherrschaft. Eine Maßregel, die den Arbeitsnachweis im EisenbahnDoch das mögen die Herren untereinander ausmachen. Was wesen selbst betrifft, wird aus Breslau gemeldet. Von der dortigen ich aber verlangen fann, wenigstens von einem ehrlichen Gegner, Eisenbahndirektion find auf ben Bahnhöfen in Breslau, Liegnig und Zu den Verhandlungen bezüglich Samoa's mit Amerika wenn er meinen alten Artikel zitirt, das ist, daß er anerkenne, der Görlig zum schnelleren und leichteren Ausgleich zwischen Bedarf und und England wird offigiös gefchrieben: Die Reichsregierung hat Standpunkt, auf dem ich danials stand, sei nicht der meinige von Angebot von Arbeitskräften Arbeits nachweis stellen errichtet baburch einen schwierigen Stand, daß fie fich verpflichtet ansteht, heute. worden. Un diese werden sämmtliche Beschäftigung nachfuchenden während der schwebenden Verhandlungen feine Einzelheiten Damit sei jedoch nicht gesagt, daß ich mich beffen, was ich ba Personen verwiesen, auch theilen ihnen die an den genannten Orten über borhandenen Dienststellen den Bedarf an Arbeitskräften und die ver- Nordamerika der Dinge zu öffentlichen, während in mals gefagt, zu schämen hätte. Vieles in dem Artikel Gesagte er Nordamerika man sich an dergleichen Rücksichten nicht für scheint mir heute noch ganz nüßlich und wer nicht auf bloße fügbar werdenden Kräfte zu etwaiger Weiterbeschäftigung an anderer gebunden hält, so daß in der Presse englischer Sprache demagogische Bitatenjägerei ausgeht, der wird finden, daß gerade Stelle mit. Da sich diese Einrichtung gut bewährt hat, hat der die dortigen Auffaffungen fräftiger zum Ausdruck gelangen, damals, als ich über den Egoismus der Bauern so starke Worte ges Minister der öffentlichen Arbeiten den übrigen Eisenbahn- und dem daraus folgenden Wiederhall in den deutschen Blättern brauchte und die Agitation durch Erbauungsbücher empfahl, mein direktionen empfohlen, thunlichst ein gleiches Berfahren nicht mit derselben Energie auf die diplomatische Aktion der deutschen Wunsch, die Bauernwirthschaft materiell zu heben und meine Aneinzuführen, und zugleich angeordnet, daß im Bedürfnißfalle von den Regierung hingewiesen werden kann." Man versichert, daß, wenn erkennung der Nothwendigkeit des Christenthums auf dem Lande be getroffenen Einrichtungen auch für 3 wede der allgemeinen die Starten schließlich aufgedeckt werden, es fich zeigen werde, daß sonders lebhaft war. Bauverwaltung Gebrauch zu machen ist. die deutsche Politik zielbewußt für das deutsche Interesse gearbeitet Und was ich damals vertrat, ist, wenn auch in anderen Formen Gegen die konfeffionellen Schulen haben sich mehrere in der habe. und anderem Erfolge, heute zur Wirklichkeit geworden: allenthalben Umgegend Nürnbergs gelegene Landgemeinden ausgesprochen. Es 19 haben wir heute Bauernverbände, und wenn wir auch keine Erbauungshat dort nämlich ein interessantes Plebiszit stattgefunden. Zu Nürn Eine deutsche Niederlassung am Mittelländischen Meere? bücher verbreiten, so wird der Satz, daß Religion Privatsache sein berg haben neu einverleibte Landgemeinden durch Abstimmung fich Das jüdische Voltsblatt" in Wien bringt von„ bestunterrichteter und fein religiöses Empfinden gekränkt werden soll, heute von keiner für oder gegen Simultanschulen entscheiden müssen. Seite" die Nachricht, daß der deutsche Kaiser in der Nähe von Partei so streng beobachtet, wie von der Sozialdemokratie. Mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Majorität siegte das Prinzip Cäsarea( an der Küste von Palästina) eine Kohlenstation K. Kautsky. der Simultanschule über das der fonfeffionellen Volksschule. So und ein Landgebiet fäuflich für Deutschland erworben habe. also äußert sich die Voltsstimmung bei freier, durch keinerlei Einflüsse Eine ähnliche Meldung tauchte bekanntlich bereits während der getrübter Wahl der Eltern, welche darüber befinden sollen, wie ihre Palästinareise auf. Die Bestätigung der Nachricht muß abgewartet Kinder erzogen werden. immer noch in der Ausweisung von unschuldigen und politisch ganz indifferenten Dienstboten und sonstigen harmlosen jungen Leuten. werden. den Gang " " ,, Wie die Genossen über die Bauern denken", schreibt die Deutsche Tageszeitung", und andere Blätter schreiben es nach, geht aus folgenden Aeußerungen des sozialdemokratischen Schrift stellers Kautsky hervor: " Die Bauernwirthschaft verewigen wollen, heißt die Bei teinem Stand der Welt Barbarei verewigen wollen! ist die Selbstfucht so entwickelt, wie bei dem Bauernstand. Eine über das Thierische hinausgehende Liebe der Eltern zu ben Kindern, welche sich auf mehr erstrecken würde, als ihre Für die Einrichtung einer Unwetter- Bersicherung wird eine Bewegung eingeleitet. Am Sonnabend fand in Berlin eine Sigung der Kommission statt, die von der am 1. März abgehaltenen Versammlung in Sachen der Unwetter- Bersicherung eingefegt worden war, um den Gedanken weiter zu fördern. Es wurde der Begriff des zu versichernden Unwetters auf Sturm, Hagelschlag, Windbruch und Wolkenbruch begrenzt und unter Anderem befchloffen: Der Reichsregierung die Bitte zu unterbreiten, eine um faffende Statistit über alle Glementarschäden, einfchließlich der Ueberschwemmungen anfertigen zu laffen und an die öffentlichen Sozietäten, sowie an die Staatsversicherungs- Aufziehung und Pflege in den Jahren der Unbehilflichkeit, Anstalten die Aufforderung zur Uebernahme einer solchen Versicherung als Zusatzversicherung zu richten. mjen Stuttgart, 27. März.( Privattelegr.) Bei der heutigen Stadtberordneten- Ergänzungswahl erhielt die sozialdemokratische Liste 2715 Stimmen, die vereinigten Ordnungsparteien 2311 Stimmen. Damit ist der fommunale Sieg unserer Partei ein vollständiger. fommt beim Bauern felten vor! Sein Befigthum geht ihm über alles, ist ihm theurer als Weib und Kind!" ,, Nun wissen die Bauern wenigstens, wofür man sie im sozialdemokratischen Lager hält. Natürlich will Herr Kautsty diese von ihm so arg verlästerten Bauern flüger machen. Man höre, wie er das anstellen will; er schreibt nämlich: " Erbauungsbücher hätten den Vortheil, daß sie vom Bauern mit einer gewissen Sorgfalt gelesen werden und er Dinge, die im Erbauungsbuch stehen, leichter glaubt als andere. Die Kunst bestände nur darin, ein Erbauungsbuch zu schreiben, dabas erbaulich beginnend unvermerkt immer aufreizender wirft. Auch wäre es nicht ohne", in bereits bestehende Er bauungs- und Gebetbücher einige Bogen sozialistischen Inhalts hineinzuheften. Aus Hessen, 23. März.( Eig. Ber.) Landtag. Die Zweite Kammer hat im Laufe der drei letzten Tage den Neft ihrer Tages- 1 ordnung bis auf einige auf später vertagte Anträge erledigt und ist bis zum 17. oder 18. April in bdie Ferien gegangen. Bu heftigeren Auseinandersetzungen gaben mir der Antrag auf Beseitigung der gegen die Verfassung verstoßenden Bolizeigeset Paragraphen, nd bermittelst deren die Polizei das Recht beansprucht, Bersamm Yungen aus Sicherheitsgründen" im Voraus zu ber bieten, sowie der sozialdemokratische Antrag auf Aufhebung des polizeilichen Feierabendgebots. Der erstgenannte Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen; der letztere dagegen gegen 9 Stimmen abgelehnt. Jedoch erklärte die Regierung, sie wolle durch geeignete Instruktion der Beamten darauf hinwirken, daß fünftig jede härte, insbesondere Vereinen und Versamm Yungen gegenüber vermieden werde. Unsererseits griffen die Abgg. Ulrich, Haas- Mainz. Eramer und Rau träftig in die De batte ein und geißelten das parteiische und rechtswidrige Verhalten einzelner Kreisämter und Polizeiverwaltungen gegenüber den Arbeiter- Organisationen, Bersammlungen und Aufzügen. in Die Gemeinheit der Gesinnung, die aus diesem Rathe spricht, ist bezeichnend. Wir empfehlen unseren Freunden im Lande, diese Aeußerungen Kautsky's fich zu merken und den Ge noffen, die etwa zur Landagitation in die Dörfer tommen, in entsprechender Weise unter die Nafe zu halten." So die„ Deutsche Tageszeitung". In der That, schauderbar, höchst schauderbar! Und noch schander barer die Thatsache, daß Unterzeichneter gestehen muß, diese Beilen wirklich geschrieben zu haben. Ausland. Eine Angriffsbewegung der Amerikaner, " bie mit langfamem Vorrüden verbunden ist, wird vom Kriegsschauplay auf den Philippinen gemeldet. Die Gefechte der letzten Tage spielten sich noch ziemlich nahe bei Manila ab, ob sie von nachhaltigerer Wirkung als die früheren Siege" des Generals Otis sein werden, wird ganz davon abhängen, ob der amerikanische Generalissimus sich start genug fühlt, alsbald zum Angriff auf die Hauptstellung der Philippiner bei Malolos zu schreiten. Kann er das nicht wagen, dann war der in den lezten Tagen unternommene Borstoß ein Lufthieb, der keine wesentliche Aenderung der Kriegslage auf Luzon bewirken wird. Bisher haben die Amerikaner, die in Stärte von 17 000 Mann mit Artillerie und Reiterei ins Gefecht zogen, nur so viel erreicht, daß die Tagalen das nordöstlich von Manila gelegene Polo und einige fliegende Befestigungen auf dem Wege nach Malolos geräumt und fich nordwärts zurüdgezogen haben; gleichzeitig haben sie das an der Küste nördlich von Manila gelegene Malabon, das von den amerikanischen Geschützen unter Feuer genommen war, niedergebrannt. Ueber den Verlauf der Gefechte liegen mehrere Drahtberichte vor, von denen wir die folgenden wiedergeben: Evening Journal" veröffentlicht folgende Depesche aus Manila vom 26. März: Ein sechsstündiger Stampf tobt auf der ganzen Linie. Die Amerikaner rüden von zwei Seiten auf Polo los und treiben die Infurgenten vor sich her. Das Blutbad ist groß. Der Kampf ist heute viel ausgedehnter als gestern. Wheaton's Brigade hat Malinta nach heißem Kampfe genommen; auf beiden Seiten waren die Verluste schwer. Malabon wird von der amerikanischen Artillerie bombardirt und steht in Flammen. Die am Sonnabend ins Feuer gekommenen Amerikaner werden auf 12 000 geschäßt. Die Insurgenten war ungefähr gleich start, aber die Filipinos fanden eine starke Deckung durch den dichten Wald hinter der großen offenen Fläche. Washington, 27. März. Eine Depesche des Generals Otis von gestern besagt: General Mac Arthur ging bis zwei Meilen über Polo hinaus und neun Meilen über Manila vorwärts. Er wird morgen ins freie Feld zu dringen suchen, da die Aufständischen hinter den einzelnen Berschanzungslinien, von welchen die Amerikaner fie fortwährend verjagen müssen, heftigen Widerstand leisten. Das heißt, den ersten Satz in dieser Form niedergeschrieben zu haben, fann ich mich im Moment nicht entfinnen. Aber einen ähn lichen Gedanken habe ich sicher ausgesprochen; er ist nur eine Unter den bis nach Ostern zurückgestellten Sachen befinden sich Variation des bekannten Marg'schen Sages, daß das kleine Grund- In Madrid, wo man ja die Verhältnisse auf den Philippinen auch die vom Zentrum eingebrachten Wahlreform- Anträge, in eigenthum ein Mittel, welches eine halb außerhalb der Gesellschaft ebenfalls tennt, wo man aber auch von Gefühlen des Hasses und denen die Einführung des direkten Landtags Wahlrechts, stehende Klaffe von Barbaren schafft, die alle Rohheiten primitiver der Schadenfreude gegen die Amerikaner nicht frei sein wird, hält Wegfall der Steuerbeschränkung. gleichmäßigere Gesellschaftsformen mit allen Qualen und aller Misere zivilisirter man die Siegeshoffnungen der Amerikaner für sehr unberechtigt. Vertheilung der Wahlkreise, Einführung amtlicher Wahl- Länder verbindet". Diefer Satz mag ja die Deutsche Tages. Die Madrider, Correspondenzia" versichert den legten Meldungen aus touverts und Proflamirung der Wahlpflicht gefordert zeitung" sehr entrüsten, denn er ist keine demagogische Schmeichelei Manila zufolge, daß die Amerikaner bereits über 1000 Soldaten wird. Zugleich wird die Regierung ersucht, dem Gedanken der für die Bauern, aber von Feindseligkeit gegen diese wird ein Unbes eingebüßt haben; mehrere amerikanische Kompagnien sollen den Proportionalvertretung näher zu treten. Der fangener darin nichts finden, eher Mitleid mit den burch die Produktions| Tagalen als Gefangene in die Hände gefallen sein. Troz aller IV. Ausschuß hat sich diesen Anträgen diesen Anträgen an verhältnisse von den Genüssen der modernen Kultur Ausgeschlossenen, i optimistischen Meldungen aus amerikanischer Quelle sei man in gefchloffen! Freilich ist bei der etwas einseitigen Busammen Robbertus nannte einmal in einer feiner Schriften die Prole Madrid der Ansicht, daß der Ausgang des Krieges auf den fegung dieses Ausschusses damit die Annahme im Plenum noch nicht tarier die modernen Barbaren, ohne daß ihm das je ein Broletarier Philippinen für Amerita mit einer Niederlage endigen gejichert; doch ist sie nicht unwahrscheinlich. Jedenfalls würde sich verübelt hätte. Darin liegt feine Schmähung der so Betitelten, werde. bie hessische Zweite Kammer dadurch ein in unseren Tagen doppelt sondern eine Anklage der Verhältnisse, welche Barbaren schaffen. Schweiz. od site " # Defterreich- Ungarn. suis leihen kann, und nur ein freies wissenschaftliches Untersuchungsziel Die Verhandlung findet im feinen Schwurgerichtssaale statt. Zur Sprachenpolitik' meldet die Wiener Montagsztg." an- hat, bleibt bestehen. So auch das Institut de Geographie, geleitet Von den Angeklagten ist Brüning verantwortlicher Redakteur des scheinend offiziös: Die Aufnahme, welche die Absicht der Regierung, andere Abtheilungen, und endlich das Institut Industriel, das sehr die in Frage stehenden fünf Artikel, macht aber geltend, daß sie von Elisée Reclus, dessen Kostenaufwand gesichert ist, ebenso einige Schöneberger Tageblattes"; er übernimmt die Verantwortlichkeit für die Sprachenfrage in Böhmen durch Verordnung mittels bes§ 14 zu regeln, bei den Deutschen, namentlich wichtig ist für das Proletariat; der junge Arbeiter erhält hier eine ohne sein Wissen in die Beitung gekommen feien. Angeklagter aber auch bei den Jungczechen gefunden hat, bewogen die Regierung, ausgezeichnete technisch- praktische Erziehung und vollkommene wissen- sereise hat einen Artikel, die übrigen hat Angeklagter Vormeng wenn nicht von ihrer Absicht ganz abzusehen, doch mindestens beren schaftliche Bildung, berfaßt. Ausführung vorläufig zu verschieben. Auch der Plan, das Es scheint, daß eine Verschmelzung zwischen der alten Universität In dem vorigen Termin war die Verhandlung der Vertagung Parlament nach Schluß des böhmischen Landtages wieder ein- und der neuen zu stande tommen wird. Die Professoren der anheimgefallen, weil der Gerichtshof einem Antrage des damaligen zuberufen, wurde fallen gelassen; der Reichsrath ſoll erst im Herbst die alte Universität das Prinzip des freien Gedankens, worauf die achten des Kreisphyfitus Sanitätsraths Dr. Glten noch ein Oberletzteren sollen Dozenten an der alten werden. Andererseits würde Bertheidigers Justizraths Mundel stattgab, gegenüber dem Guthauptsächlich zur Wahl der Delegationen zusammentreten; diese dürften im Oktober tagen. neue gegründet war, anerkennen. gutachten des Medizinalkollegiums der Provinz Brandenburg einzuholen. Italien. sinilson Auf einen Vorhalt des Vorsitzenden erklärt Angefl. Brüning, Zürich, 24. März.( Eig. Ber.) Die Proteftbewegung gegen die Das Urtheil des Volkes. Vom Sonntag wird aus Maidaß dieser ganze Stampf gegen die Schöneberger Schulzustände mit füngsten Italienerausweisungen soll nach einer Mittheilung von land gemeldet: Heute wurden im 5. Wahlkreise von Mailand und der Stadtverordneten- Wahl garnichts zu thun habe, die Artikel vielGenossen Wullschleger im„ Grütlianer" einheitlich für das ganze Land im 1. Wahlkreise von Ravenna Turati beziv. de Andreis, mehr nur der Ausdruck des aufgebrachten Gefühls gewesen seien. organifirt werden. Der Basler Vorwärts" fchlägt vor, mittels welche wegen Theilnahme an den Unruhen in Mailand verurtheilt Angell. Vormeng weist darauf hin, daß er die Artikel auf Grund Voltsinitiative die Abschaffung des Artikels der Bundesverfassung, worden waren, zu Deputirten wiedergewählt.- forgfältiger Recherchen geschrieben habe und daß seiner eigenen der von der Gefährdung der innnern und äußern Sicherheit der cut an Dänemark. Tochter in der Mädchenschule eine rohe Behandlung zu Theil Schweiz handelt und dem Bundesrath das Recht der Ausweisung geworden sei, gegen welche er diese nur durch energisches Auftreten habe bon Ausländern giebt, zu verlangen. Gleichzeitig solle auch die Eine fozialistische Debatte im Folfething. Die Regierung will schützen können. Angell. Kresse, der Verleger des Schöneb. Tagbl Abschaffung der politischen Polizei und der administrativen zwei große Gutshöfe, die Eigenthum des Staates find, verkaufen. erklärt, daß der von ihm verfaßte Artikel eine scharfe Antwort auf Ausweisungsbefugniß der Kantone verlangt werden, sodaß Diese Gelegenheit benutte unsere Partei, zu beantragen, daß ein einen scharfen und beleidigenden Artikel des Schöneberger Lehrermir die Gerichte befugt wären, in Verbindung mit Strafurtheilen Theil dieses Landes, 120 Tr., zur Hebertragung an Landvereins gewesen sei, in welchem der Fall Fischer" ganz falsch dardie Ausweisung zu vollziehen. Das wäre schon ein großer Gewinn. arbeiter( an 12-16) vergeben werde, um einen Versuch gestellt und das Schöneberger Tageblatt" als Revolverblatt beDenn im ordentlichen Gerichtsverfahren wäre dem Beschuldigten Gemit genossenschaftlichem Betrieb zu machen. Der zeichnet worden sei. In diesem Artikel des Schöneberger Tegenheit gegeben zu seiner Rechtfertigung. Ferner aber ist im Antrag war im Finanzausschuß vorher behandelt und hatte dort, Lehrervereins wird auch Bezug darauf genommen, daß das Gegensatz zu der barbarischen Bragis der administrativen Ausweisung wenn auch in etwas modifizirter Form, die Zustimmung einiger Schöneberger Tageblatt" in dem Schaufenster seines Geschäftsfür die ganze Lebenszeit die strafgerichtliche Ausweisung in der Regel auf Liberaler erhalten. Der Wortführer der Liberalen erklärte, fie fofales das Blatt aufwären Reporter" mit einem den Vorfall eine bestimmte Reihe von Jahren beschränkt. So kommt es, daß wären bereit, den Verfuch mitzumachen, um die Sozial- farrifirend wiedergebenden Bilde ausgestellt habe. Rechtsanwalt wie im Jahre 1888 unsere vier Genossen vom Sozialdemokrat", demokratie ad absurdum zu führen. Man könnte da Dr. Schwindt überreicht die betreffende Nummer des„ Reporter" mit nun auch die vier italienischen Genossen, deren Ehrenhaftigkeit von mit Normal- Arbeitstag und gemeinsamer Bewirthschaftung dem Bilde. Rechtsanwalt Dr. Halpert: In dem Bilde ist nur feiner Seite angefochten ist, auf Lebenszeit aus dem Gebiete der timmt wiedersetzt und würde wohl nichts probiren. Leider hätte fich der Minister dem Versuch be- das falsch, daß der prügelnde Lehrer mit einem geschwungenen schweizerischen Eidgenossenschaft ausgewieſen ſind, während Diebe, Unsere Redner( Selausen, Meyer und Borgbjaerg) wiesen darauf hin, stock gebraucht hat. Rechtsanwalt Sachs ist der Meinung, daß daraus worden. Lineal dargestellt worden ist, während er in Wirklichkeit einen Rohr Betrüger, Messerstecher und Raufbolde, Dirnen, Buhälter, Kupplerinnen 2c. mur auf 2, 3 oder 5 oder auch 10 Jahre daß die Liberalen wohl enttäuscht werden würden, wenn die Sache ein prügelnder Lehrer eigentlich nicht anders dargestellt werden ausgewiesen werden. Die lebenslängliche Ausweisung wird zu Stande käme, denn 12 Familien auf solchem Terrain, das wäre tann, als es in dem Bilde geschehen ist.- Rechtsanwalt Dr. felten von einem schweizerischen Gerichte ausgesprochen. Ferner eine Arbeitskraft, wie sie kein Gut aufbringen könnte; fie wiesen windt stellt fest, daß der„ Reporter" gleichfalls im Verlage ist unseres Wissens noch nie ein wegen Bergehen oder Verbrechen nach, daß überall ursprünglich Gemeinbetrieb in Germanien war. des Angeklagten treffe erscheine. Auf eine Anfrage des verurtheilter Ausländer des Landes verwiesen worden, wenn feine Andererseits müßten fie die Behauptung zurückweisen, daß durch das Vertreters der Nebenkläger giebt Angeklagter Vormeng zu, daß Frau eine Schweizerin war. Bei dem italienischen Sozialisten etwaige Mißglücken des Versuchs die Sozialdemokratie ad absurdum er die an den Regierungspräsidenten und den Kultusminister Sperani, dessen Frau ebenfalls Schweizerin war, ist hierauf fo geführt werde. Das jozialdemokratische Programun habe nichts mit gerichtete Petition in Sachen der Schöneberger Schulverhältnisse verwenig Rüdficht genommen worden, wie auf seinen vorwurfsfreien Versuchen zu schaffen, es bestände nicht aus Gedankenerperimenten, faßt habe. Der Kultusminister habe gar nicht darauf ge23 jährigen Anfenthalt in der Schweiz. Bei dieser verschiedenen sondern fei Entwickelung, Evolution, ein wissenschaftliches Syſtem. antwortet, der Regierungspräsident hat geantwortet, daß er sich Praxis ist es für den Ausländer auch in der Schweiz vortheilhafter, Die Liberalen bewiesen bei jeder Gelegenheit, daß sie feine einzige auf allgemeine Untersuchung der Schöneberger Schulverhältnisse nicht ein gemeiner Verbrecher, als ein noch so ehrenhafter Sozialdemokrat sozialistische Schrift gelesen hätten, und dann entwidelte unser Partei- einlassen könne, sondern nur auf Beschwerden in bestimmten Einzelgenosse Borgbjärg in furzem Umriß die Ansicht der Partei von der fällen. sozialen Entwickelung. Wenn hier unter besonders günstigen Umwürde, bewiese er nichts, weder für noch wider; aber er fönnte, im ständen in der kapitalistischen Gesellschaft ein solcher Versuch gemacht Falle des Erfolges, doch manchen bewegen, sich mit der Sozialifirungsfrage mehr zu beschäftigen. sie sollen Staatseigenthum bleiben.Der Folkething lehnt in jedem Falle den Verkauf der Güter ab, on disit dhotius zu sein. a fue dados Frankreich. " Paris, 26. März.( Eig. Ber.) Der Beschluß des Kassations die drei von Anfang an revisionsfeind lichen Räthe, Crepon, Petit und Zepelletier, zur Mitwirkung am Revisionsverfahren zuzulassen, darf als ein Fingerzeig für die Stimmung der neuen Gelegenheitsmehrheit des Gelegenheitstribunals betrachtet werden. Mit juristischen Gründen hat der Beschluß herzlich wenig zu thun, wenn auch natürlich die formale Auslegungskunst mit solchen Gründen nicht gegeizt hat. Das neue Revisionsgericht, das Geschöpf cines Ausnahmegesezes, eines Rechtsbruchs, bleibt einfach seinem Ursprunge und seiner Mission tren, indem es seine Thätigkeit mit einem parteiischen Beschluß beginnt. sim Laufe der Senatsdebatte über das Ausnahmegeset war ein Bufagantrag gestellt worden, der, gemäß den Grundprinzipien der französischen Rechtspflege, den Ausschluß der drei Kaffationsräthe bezweckte, die an der berathenden Kommission zwecks Einleitung der Revision betheiligt waren. Dieser Fall trifft auf die drei genannten Räthe zu. Der Antrag wurde vom Eenat auf Verlangen der Re. gierung abgelehnt, aber zugleich betonte der Vorsitzende der Senatskommiffion, ein Anhänger des Ausnahmegefeßes daß ber Antrag überflüssig" sei: Der Gedante des Gejez gebers geht dahin, daß die Mäthe, die berufen waren, berathenden Kommiffion ein Gutachten abzugeben, nicht an dem Gericht theilnehmen dürfen, das über die Sache entscheiden wird. Ich sage, daß dieser Artikel( des unverändert gebliebenen Theiles des Revisionsgefeßes) den Richtern ihre Pflicht vor. schreibt und somit den Zufazantrag nuplos und über flüssig macht." So der Vorsitzende, der ehemalige Justizminister Guérin. Und der Ministerpräsident Dupuy stimmte ausdrücklich dem Borfizenden bei. Der Antrag wurde aber einzig wegen seiner Ueberflüssigkeit" abgelehnt. in der Die Deputirtenkammer beschäftigte sich gelegentlich der Budget dos Nußland. Von der Ruffifizirung in Finland. Der ruffische Minister des Junern Goremytin verfügte, daß das Abzeichen, wodurch sich die finländischen Postwerthzeichen von den allgemein ujjifchen unterscheiden, beseitigt und die finländischen Bostanstalten, mit allgemeinen russischen Postwerthzeichen versehen werden sollen. So wird Stein auf Stein von der bisherigen finischen Selbstständigkeit abgetragen. Türkei. Asien. Nener Kurs in China? Nach einer Drahtmeldung aus Shanghai wies die Kaiserin- Wittwe die Gouverneure der Seeprovinzen an, der Landung fremder Truppen Widerstand zu leisten. Eine mohamedanische Rebellion brach in der chinesischen Provinz Sanju aus.asda data stists) en end Afrika. " Bei der Verlesung der Strafanträge stellt Rechtsanwalt Dr. gebe, aber nur 69 Strafantrag gestellt haben. Der Angeklagte VorHalpert fest, daß es in Schöneberg etwa 100 Gemeindelehrer meng behaupte, daß er diese 69 Lehrer gar nicht habe treffen, wollen. Er habe in verschiedenen Artikeln wiederholt betont, daß er feineswegs die gesammte Schöneberger Lehrerschaft habe an greifen, sondern nur die immer mehr um sich greifende Rohheit mancher" Lehrer habe geißeln wollen. Wenn mun 69 Lehrer den der auch vom Angeklagten anerkannten guten Lehrer aus und stellen Strafantrag stellen, so sondern sie sich doch selbst aus der Reihe sich selbst in die Reihe der Prügelpädagogen, die mit dem Rohrstock operiren. berathung mit einem Antrage auf Erhöhung der Barla- Die Schöneberger Schülermißhandlung Dr. Serafeld, der den Knaben Fischer behandelt hat, bleibt bei M Schulfameraden des verstorbenen Knaben Fischer. Der Knabe Willy Die ersten Zeugen, die bernommen werden, sind die ehemaligen Binder sagt aus: Fischer habe eine Stechen aufgabe nicht getonnt. Da habe er sich krumm stellen müssen und Lehrer Richard habe ihn dann am Kragen gefriegt, über die Bank„ geEmin Baica, wurde auf Angabe seiner Fran, nach welcher er einen schrien Au weih, Herr Lehrer!", er habe mit den Füßen geftrampelt Türkische Sttten. Der erste Chirurg des Balastes, Dr. schubbst" und ihm noch drei Schläge versetzt. Fischer habe gea Anilag gegen das Leben des Sultans beabsichtigt, und sei zur Erde gefallen. Nach dem Vorfall habe Fischer verhaftet und im Palaste einem Verhör unterzogen. Man glaubt, über eibichmerzen geklagt. Paul Gosse: Der Lehrer strebenden Frau. Der Chirurg ist trotzdem zu lebenslänglichem Eril ließ, manchmal aber legte es handle sich nur um Machinationen feiner die Scheidung anzüchtigte die Jungen manchmal nur, indem er sie sich krumm hinstellen er fie auch über die Bant. verurtheilt worden. Fischer wurde auf die Bauk geschubbst" und als der Lehrer ihn losließ, fiel er zur Erde. Die Bank hatte oben eine Leiste, über welche Fischer geschubbst" wurde. Eine Anzahl anderer Schulnaben jagt ähnlich aus. Die einen fagen, Fischer sei über die Bank geworfen worden, andere wollen bemerkt haben, daß die Bank dabei ordentlich gezittert habe, einer jagt, der Knabe sei auf die Bant, geschmissen" worden. Nach der Darstellung der Knaben war es bei den Lehrer Nichard üblich, daß die Kinder, denen eine Büchtigung zugedacht war, zunächst aus der Bank Die Beschwerden der ,, niflanders" in der füdafrikanischen heraustreten und sich Jetzt sieht man, daß Dupuy den Senat einfach übers Ohr ge- Nepublik. Am Freitag wurde dem britischen diplomatischen Agenten bas nicht wollten, pflegte sie der Lehrer Richard frumm stellen mußten; wenn fie hauen hat, um nicht die Stimmen der drei revisionsfeindlichen in Pretoria Greene eine von 21 000 britischen Unter die Bank zu legen. Nach der Darstellung eines der Knaben schlugen über Staffationsräthe zu verlieren. In den generalstäblerischen Kreisen thanen in Transvaal unterzeichnete Petition an die Königin hat man ja noch vor dem Votum des Ausnahmegejeges genau Biftoria zugestellt, damit er dieselbe an den Oberkommissar der Stap Jungen über das Stnie zu legen und au züchtigen. Ein Knabe, der alle" Lehrer, die übrigen aber begnügten sich damit, die herausgerechnet, daß der gesammte Staffationshof eine revisions- fotonie weitergebe. Die Betition fegt die Beschwerden der Uitlanders nach dem Borfall mit Fischer nach Hause gegangen ist, bekundet, daß feindliche Mehrheit von einigen wenigen Stimmen enthalte. Der in Einzelnen auseinander und sagt, ihre Lage sei seit dem Jahre dieser auf dem Heimwege über Schmerzen im Leib Ausschluß der Drei hätte daher das ganze Ausnahmegesetz un 1895, in welchem Präsident Krüger Reformen versprochen habe, geflagt habe. Daffelbe befundet ein zweiter Knabe. Rechtswirksam machen können. Die Generalstabs Presse jubelt nun über den Beschluß des Durch das direkte Vorgehen der Regierung fei ihnen die Erörterung bag bei den Züchtigungen ein Lehrer dem anderen immer schlechter geworden und fei jezt unerträglich. anwalt Dr. Halpert fragt die Knaben, ob es vorgekommen ist, Raffationshofes. Sie glaubt bereits der endgiltigen Verwerfung der ihrer Beschwerden unmöglich gemacht; daher bitten sie die Stönigin, beige standen hat. Revision ficher sein zu fönnen. Die Revisionspresse dagegen hofft ihren Schutz auf sie auszudehnen, eine Untersuchung über ihre Be in der vierten Klasse ein Junge, geprügelt wurde, habe der Ein Knabe bestätigt dies. Wenn nach wie vor auf die unbezwingliche Macht ihrer guten Sache, da schwerden zu veranlassen und eine Reform der Mißbräuche herbei- Klassenlehrer den die Veröffentlichung der Revisionsenquete der Kriminalfammer uns zuführen. Lehrer Richard rufen lassen vermeidlich ist. und dieser habe geholfen, indem er den Jungen hielt, während der Klassenlehrerschlug. folgen die Vernehmungen der Sachverständigen. Pratt. Arzt ments Diäten von 9000 auf 15 000 Fr. pro Jahr, Der Antrag wurde mit 846 gegen 105 Stimmen abgelehnt, aber eigentlich nur end vor Gericht. seiner früheren Bekundung. Der Knabe, der vorher nie kränklich deshalb, weil er sehr unzeitgemäß fam. Die Kammer wagte nicht, das Gericht beschäftigt hat, gelangte gestern abermals vor der zweiten geklagt, daß er vom Lehrer mißhandelt worden sei. Der Knabe fei Die bekannte Schöneberger Schulaffäre, die schon mehrfach gewesen, habe am Körper drei dide Striemen gezeigt und ihre fozialreformerische Thätigkeit mit der Belastung des Budgets Straffammer des Landgerichts II zur Verhandlung. Angeklagt find an Bauch fellentzündung gestorben, die nach seiner festen um über 5 Millionen zu Gunsten der Parlamentsmitglieder zu beginnen. Stebatteur Hugo Brüning, Schriftsteller Alwin Vormeng Ueberzeugung eine Folge des ganzen Züchtigungsaktes gewesen sei. Diese Gründe wurden in scharfer Form vom Genossen Dejeante bar- und Redakteur Ostar Kreife, welche beschuldigt werden, durch Deshalb habe er nicht leichtfertig, sondern nach ernster Prüfung gelegt in einer Erklärung, die er im Namen eines Theiles der mehrere im Schöneberger Tageblatt" erschienene Artitel den wahrheitsgemäß im Todtenschein als Todesursache angegeben: fozialistischen Fraktion verlas. Nur drei Sozialisten haben für die Amtsvorsteher Schmod, die Schöneberger Gemeinde- Schullehrer, Innere Berlegungen( Mißhandlungen), Erhöhung gestimmt, 25 dagegen und die übrigen enthielten sich der den Reftor Biepte und die Lehrer sahre und Richard beAbstimmung. Kreis- Wundarzt Dr. Pfleger, der mit dem Kreisphysikus Dr. Es handelt sich eben in diesem Falle um teine Prinzipienfrage. heim, die Bertheidigung führen die Rechtsanwälte Hugo ab: Er halte es für mindestens sehr unwahrscheinlich, daß ein intakter leidigt zu haben. Die Anflage vertritt Staatsanwalt Fried- Elten die Obduktion ausgeführt hat, giebt sein Schlußgutachten dahin An sich läßt sich die Erhöhung sehr gut rechtfertigen. Die Bresse, die sonst auf das Parlament Sachs und Dr. Halpert, während Rechtsanwalt Dr. Wurmfortsatz, dessen Entzündung bei der Obduktion vorgefunden aus sehr verschiedenen Schwindt die als Nebenkläger zugelassenen Lehrer Kahre und wurde, durch die dem Knaben widerfahrene Behandlung in solchen Gründen, aus guten und aus schlechten zu schimpfen pflegt, Richard sowie 69 Gemeindeschullehrer Schönebergs vertritt. Der Zustand versetzt werden konnte, wie er vorgefunden wurde. Nach hat im Allgemeinen den Erhöhungsantrag ziemlich günstig auf- Sachverhalt ist aus den früheren Verhandlungen so bekannt, daß er feiner Ueberzeugung habe die Entzündung schon längere Zeit in genommen. Es giebt thatsächlich zahlreiche Abgeordnete, die aus den hier nur furz wiederholt zu werden braucht. Schulden nicht herauskommen, weil die französischen Parteiberhält in Schöneberg ein Gemeindeschüler Fischer verstorben, der turze Baut, das Strampeln des Jungen 2c. mag die Sache beschleunigt Im Oktober 1897 ist schleichender Form bestanden und durch das Ueberlegen über die nisse und Wahljitten, richtiger Wahlunfitten dem Abgeordneten große Beit vorher von dem Lehrer ich arb gezüchtigt worden war. Der worden sein. Geldausgaben aufzwingen. Die Wahltoften wachsen von Kampagne Bater bes Knaben, der der Ansicht war, baß der Tod die unmittel zu Kampagne, und sie müssen von den Kandidaten persönlich ge- bare Folge der Züchtigung gewesen, hatte gegen den Lehrer Sachverständigen an. Kreisphysikus Dr. Elten schließt sich dem Gutachten des letzten tragen werden. Eine Ausnahme bilden bei den bürgerlichen Parteien Richard Strafanzeige erstattet, ist aber damit vom Staats- Dr. Halpert erklärt der Sachverständige, mit Ja oder Nein nicht Eine Reihe weiterer Fragen des Rechtsanwalt nur die aus dem Geheimfonds unterstügten Regierungskandidaten. anwalt und Oberstaatsanwalt abgewiesen worden Der sozialistische Abgeordnete Viviani, der gegen die Erhöhung gestimmt Motivizung, daß das dem Lehrer zustehende Büchtigungsrecht nicht abgewiesen worden unter der beantworten zu können und auch nicht zu wollen. hat, schreibt heute in der Lanterne":" Es wird bald dahin kommen, überschritten, daß der Knabe an einer Entzündung des Bauchfells ge- und Mitglied des Medizinal Kollegiums der Provinz Brandenburg, Medizinalrath Dr. Lindner, vom fönigl. Augusta- Hospital daß man nur Reiche oder Unverheirathete zu Abgeordneten wird wählen können." Zu den Wahltoften gefellen sich die Sub- Büchtigung vorhanden gewesen sei. Diese Vorgänge gaben dem Medizinal- Kollegium fich verpflichtet erachtet habe, fich möglichst an wird wählen können." Zu den Wahlkosten gesellen sich die Sub- storben und diese aller Wahrscheinlichkeit nach schon vor der vertritt das Gutachten des letzteren, indem er vorausschickt, daß das ventionen an alle möglichen Vereine bes Wahlkreises und dann die Schöneberger Tageblatt" Beraniaffung zu mehreren Artikeln, in die Atten zu halten. In dem Obergutachten heißt es u. A.: In Entlohnung der gewerbsmäßigen Wahlagenten, die bei den bürger- welchen der Fall Fischer" und die Zustände in den Schöneberger dem Falle des Knaben Fischer hat, wie das Sektionsprotokoll erlichen Parteien die Stelle der Partei- Organisatoren einnehmen. Unter diesen Verhältniffen ist der bisherige, aus dem Jahre 1848 wird barin Verlegung seiner Amtspflichten, brutale Strenge gegen Durchbohrung der Spige des Wurmfortages, den Tod herbeigeführt. Schulen überhaupt scharf gegeißelt wurden. Dem Lehrer Richard giebt, eine eitrige Bauchfellentzündung, hervorgerufen durch eine stammende Diätenfaz viel zu niedrig. Freilich würden diefelben die Schulkinder 2c. vorgeworfen, dem Nettor Piepte, daß er trop Die Entzündung des Fortsatzes, welche die Wanddurchbohrung Verhältnisse bewirken, daß mit den erhöhten Diäten auch die Aus- wiederholter Beschwerden feine Abhilfe geschaffen, dem Lehrer verursachte, ist entstanden wenige Stunden, nachdem gaben für die Schmarozer, die den französischen Parlamentarier um se abre, daß auch er in der Mädchenschule das Büchtigungsrecht der Verstorbene von dem Lehrer Richard über die lagern, steigern würden. thi handhabe, dem Amtsvorsteher Schmod, daß er als Vorsitzender der Bant gelegt und gezüchtigt worden ist. Es dürfte Belgien. Schultommission nicht für Abstellung der Uebelstände gesorgt habe, mit Rücksicht auf die Schilderung des Krankheitsverlaufs durch die Brüffel, 25. März.( Eig. Ber.) Gestern Abend verfammelten und den Lehrern Schönebergs überhaupt, daß sie im Bürgerverein" Beugen taum einem Zweifel unterliegen, daß der betr. Vorgang in fich die Professoren und Studenten der Université Nouvelle ben aufgebedten Zuständen gegenüber eine tadelnswerthe Stellung ursächlichem 8usammenhange mit der tödlich auslaufen ( Reue Universität), und, wie es der Vorwärts" schon ankündigte, eingenommen haben, den Erkrankung gestanden hat. Dabei ist allerdings mit aller Bea beschloß der Verein, die offiziellen Fakultäten im Oktober zu Als Sachverständige sind Kreisphyfitus Dr. Elten, Dr. med. stimmtheit auszuschließen, daß die Züchtigung als solche die schließen, bis beffere Beiten tämen. Das Institut des Hautes erafeld, Dr. Lindner und Kreiswundarzt Dr. Pfleger Ursache gewesen ist; selbst wenn die Schläge heftiger ge wesen wären, ist eine Einwirkung derselben auf den Wurme Etudes( der hohen Studien), das teine akademischen Diplome ver- zur Stelle. bis hin fortsatz In der gedachten Richtung ganz undenkbar.(!) DaZ Gutachten kommt zu folgendem Schluh: 1. Es ist mit Sicherheit nicht zu bestimmen, ob Koth in dem Wurmfortsatz des Fischer zur Zeit der Züchtigung bereits cuthalten war, die alleinige Ursache der rödtlichen Erkrankung könnte er aber sicher nicht gebildet haben L. die zum Tode führende Erkrankung ist aufgetreten im Anschluß an den ganzen Akt der Züchtigung, doch ist die Ursache keinenfalls in der Züchtigung selbst zu pichen, sondern in der hochgradigen Druckstcigeruug im Bauchraum, welche höchst wahrscheinlich durch die heftigen Abwchrbewegungen des Gezüchtigten während des Liegens aus dem Bauche hervorgerufen worden ist. Die Zeugin Fischer, die Mutter des verstorbenen Knaben, belundet, daß ihr Sohn stets große Angst vor dem Lehrer Richard gehabt habe. Erst mehrere Stunden, nachdem ihr Sohn aus der Schule gekommen sei, habe derselbe über Schmerzen im Bauch ge- klagt und dann erzählt, daß er vom Lehrer gezüchtigt und dabei von ihm über die Bank geworfen worden sei. Die Zeugin hat bei dem Rektor übcr� den Lehrer Richard Beschwerde geführt. Sie be- hauptct, daß sie niemals, weder dem Untersuchungsrichter gegenüber, noch zu anderen Personen sich dahin geäußert habe, daß ihr Sohn schon früher über Leibschmerzen klagte. Der Rektor habe Versuche gemacht, die Sache beizulegen und dem Lehrer Richard die Erlanbuiß erwirken wollen, dem erkrankten Knaben einen Besuch abstatten zu dürfen. die Zeugin sowie ihr Mann hätten dies aber nicht zugeben wollen. Der Vor- sitzende stellt fest, daß das Strafverfahren gegen Lehrer Richard ztvar ciugestellt, demselben aber im Wege des Disziplinar- Verfahrens das Züchtigungsrecht beschrankt worden sei. Rektor P i e p k e, der folgende Zeuge, hat niemals Klagen über Lehrer Richard gehört, den er für einen seiner besten Lehrer halte! Als Frau Fischer gesagt habe, ihr Knabe habe so große Angst vor dem Lehrer Richard, habe er derselben allerdings erwidert:„Machen Sie doch nicht solche Qualkeleien!" Er bestreite entschieden, auf die Frau eingewirkt zu haben; er sei lediglich bestrebt gewesen, den Sach- verhalt zu klären. Staatsanwalt: In einem der Artikel wird positiv be- hauptet, es sei in Ihrer Schule so furchtbar geschlagen worden, daß der Unterricht in einer Nachbarklasse durch das laute Klatschen der Schläge gestört wurde. Zeuge: Davon ist mir nichts bekannt, aber ich muß ein- räumen, daß hin und wieder Klagen über Züchtigungen vorgekommen sind. Präs.: Ist der Lehrer Richard berechtigt gewesen, beim Ver- fehlen einer Rechenaufgabe in dieser Weise körperlich zu züchtigen? Zeuge: DaS komint auf den Grad der Unaufmerksamkeit an und muß in jedem einzelnen Falle dem Ermessen des LchrerS überlassen bleiben. Die Vcrtheidigcr, Rechtsanwälte Sachs und Dr. Holpert, suchen durch viele Fragen die Grenzen des Züchtiguugsrcchts fest- zustellen. Rechtsanwalt Dr. Halpert: Herr Zeuge, ein Knabe Flogel soll eines Tages beim Turnen vom Lehrer Richard dermaßen am Rock gezerrt worden sein, daß er zu Falle kam und einen L e i st e n- bruch erlitt. Zeuge: Frau Flogel hat nur feststellen können, daß ihr Sohn beim Turnen verunglückt ist.— Die Zeugin Fischer widerspricht der Darstellung des Rektors über das mit ihr geführte Gespräch. Der Rektor habe sie garnicht zu Wort koinmen lassen, sondern gleich gesagt:»Solchen Quatsch höre ich mir garnicht erst an!" Kreisschulinspektor Superintendent O o r d e r g giebt Auskunft über die bestehenden Bestimmungen über das Züchtigungsrecht der Lehrer. Wenn bei 150 Lehrkräften und etwa 7000 Schulkindern so wenig vorkommt, wie in Schöuebcrg, so sei das ein überaus günstiges Zeugniß für die Hand habung der Lokal- Schulaufsicht durch die Rektoren. Im Falle Fischer � habe er leider nicht Gelegenheit gehabt, seiner- scits einzugreifen. Er habe sich an den jlrcisphhsikus mit der Bitte gewandt, den Knaben Fischer zu untersuchen, dieser habe aber der Bitte nicht entsprechen können, da er dies nur auf Au Weisung der Polizei dürfe. Inzwischen sei der Knabe gestorben und die Staatsanwalt habe sich der Sache bemächtigt gehabt. Richard habe ein Disziplinarverfahren über sich ergehen lassen müssen. Dieses endete damit, daß die Art der Züchtigung nicht beanstandet wurde aber dem Lehrer doch ein Verweis crtheilt wurde, weil keine ? genügende Veranlassung � ur Züchtigung vorlag. Lehrer Richard sei ofort von ihm sZeugen) an eine Mädchenschule versetzt war- den und versehe dort zur Zufriedenheit seinen Dienst. Auf weiteres Befragen des Rechtsanwalts Sachs erklärt der Zeuge, daß der Lehrer der Träger des väterlichen Züchtigungsrechts fei und die Ausübung desselben dem Ermessen des Lehrers' überlassen sei. Auf Befragen des Rechtsanwalts Dr. S ch w i n d t bestätigt der Zeuge, daß Rektor Piepke ihm sofort von dem Vorfall Mitthcilung gemacht habe, als er anfing bedenklich zu werden.— Angeklagter Vormeng verweist darauf, daß seine eigene Tochter mißhandelt worden sei und der betr. Lehrer eine s ch w'e re Disziplinar- strafe erhalten habe. Er frage, ob dieser Fall der Schulbehörde Veranlassung gegeben habe, allgemein die Rektoren ans Abstellung der Mißhandlungen in den Schulen hinzuweisen.— Superintendent V o r b e r g: Der Lehrer Kahre habe seinen schweren Ver weis bekommen, seitdem seien Klagen nicht wieder vorgekommen. Auch sei ihm niemals eine Klage des Reforin-Ghmnasiums darüber vor- gekommen, daß man dort durch angebliche Mißhandlungen in der Nachbar- i'chule gestört worden sei. Er sei darüber empört gewesen, daß von einzelnen Fällen, von denen der eine ein bloßer Unglücksfall fei. cxemplifizirt wurde auf die gesammte Lehrerschaft. Das habe er als eine Herabsetzung der Lehrer empfunden.— Direktor Dr. Grube in Wilmersdorf: Er sei früher Oberlehrer in dem der Gemeinde schule benachbarten Rcformgymnasium gewesen. Er habe wiederholt gehört, daß in der Gcmcindeschule geschlagen wurde und sei mehr mals durch das Aufschreien von Schülern, die Prügel bekamen, gestört worden. Einmal habe er auch gesehen, daß in der Zwischenstunde eine Lehrerin einen kleinen Knaben mit dem Stocke schlug. Staatsanwalt': Würde es dem Zeugen auffallen, daß bei dreißig Klaffen und etwa 1500 Kindern hin und wieder mal geschlagen wurde?— Zeuge: �a! Wir haben in den Zwischenpausen oft davon gesprochen, daß so viel geschlagen werde. Seinem pädagogischen Empfinden habe dies nicht ent- sprachen. Direktor Bartels, der Leiter des ReformghmnasiumS, sagt auS: Ihm sei starkes Schlagen in der Gemeindeschule in keiner Weise aufgefallen. Als die Zeitungsartikel erschienen, habe er sein Lehrerkollegium amtlich gefragt, ob irgend einer durch den Betrieb in der Gemcindeschule gestört worden sei, und habe darauf eine ver- ncinende Antivort erhalten. Der als Zeuge vernommene Lehrer Richard behauptet, daß er den Knaben Fischer, der wiederholt bei Anwendung des dritten und vierten Falles denselben Fehler gemacht, mit einem Meter langen und fingerdicken Rohrstock einen Schlag auf das Gesäß gegeben habe. Er habe dann den Knaben unter den Annen hochgehoben, auf die Bank gelegt und ihm noch zwei Schläge versetzt. Weiteres sei ihm nicht aufgefallen, auch habe er nicht bemerkt, daß Fischer von der Bank auf die Erde gefallen sei. Er sei sich bewußt, sein Züchtigungsrecht nicht überschritten zu haben. Er habe nur ein einziges Mal einen Kollegen bei der Züchtigung eines großen Knaben unterstützt. Zeuge S ch m o ck, früher Amtsvorsteher von Schöneberg, fühlt sich durch einen Artikel beleidigt, der da aussprach: er(Zeiige) habe an der Sache auch Schuld, da sie nicht möglich gewesen, wäre, wenn er, anstatt Strafantrag über Strafantrag gegen das „Schöneberger Tageblatt" zu stellen, sich mehr um die Abstellung der Ucbelstände im Schulwesen bekümmert hätte. Nach seinem Empfinden habe es sich bei den Zeitungsartikeln weniger um die Abstellung von Ucbelständen, als um Wahlmache gehandelt.— Die 'Bertheidiger bestreiten, daß dieses Einpfinden irgend eine Be- 'rechtigung habe. Zeuge Lehrer Kahre giebt zu, daß er die Tochter des Arn gcklagteu Vormeng geschlagen hat; dazu habe ihm grobe Un- aufmerksamkeit und anscheinender Trotz des Kindes Veranlassung gegeben. Als sich Herr Vormeng bei ihm beschwerte, habe er— iim mit ihm im Guten auseinader zu kommen— ihm zunächst zugegeben, daß er das Kind gegen die Wandtafel gestoßen habe. Vormeng habe ihm versprochen, die Sache auf sich beruhen zu lassen, dennoch sei der Artikel erschienen. Da habe er dann fest gestellt, daß ein Stoßen des Kindes gegen die Wandtafel Physisch ganz unmöglich war. Er gebe zu, daß ihm leider das Wort ent- schlüpft sei:„Ilm so ein K a m e e l muß man sich nun so herumquälen!" Er habe deshalb seinen Verweis erhalten, nach demselben aber niemals wieder ein Kind geschlagen.— Angeklagter Vormeng erklärt die Sachdarstellung für durchaus falsch und Rechtsanwalt Dr. Halpert sucht energisch die Behauptung des Zeugen zu entkräften, daß Angeklagter Vormeng unter Berufung auf seine Verbindung mit Gemeindevertretern gedroht habe, der ge- sammten Lehrerfchaft Schaden zufügen zu können. Rettor R ö p e r, der zwischen dem Lehrer Kahre und dem An- gettagten Vormeng vermittelt hat, kann sich einer solchen Aeußerung nicht erinnern.— Rechtsanwalt Dr. Halpert: Das Kind soll über den Puls und den Oberarm geschlagen und mit dem Kopf gegen die Schultafel geworfen worden fem. Haben dem Zeugen die Mitschülerinnen dies bestäfigt?— Zeuge: Ja!— Rechtsanwall Dr. Halpert: Der Zeuge soll seine Unterhaltung mit Vormeng damit geschlossen haben, daß er ihn bat, das Kind in der Schule zu belassen,„damit sich der Lehrer durch den Anblick des Kindes an Maßhalten gewöhne". Ist dies richtig?— Zeuge: Den: Sinne nach ja! Rettor Printz, an dessen Schule der Lehre Kahre jetzt wirkt, hat Klagen über Mißhandlungen nicht vernommen. Die Behauptung des� einen Artikels, daß Lehrer Kahre auch in der neuen Schule in derselben maßlosen Weise weiter prügele, sei nicht wahr. Ein darauf bezügliches Protokoll haben sämmtliche Kinder unterschrieben.— Rechtsanwalt Dr. Halpert: Nach dem Protokoll hat der Rektor nicht den Hauptton darauf gelegt, daß in maßloser, sondern daß in„derselben" maßlosen Weise geprügelt worden sei, d. h. weder durch Schläge auf den Oberarm, den Unterarm oder den Puls.— Zeuge giebt dies zu.— Rechtsanwalt Dr. Halpert: Es sollen sich beispielsweise Kinder mit blutigem Knöchel gemeldet haben, die zurückgeiviesen ivurden, Iveil es nicht„dieselbe" Art der Züchtigung gewesen. Maßlos gezüchtigt habe Herr Kahre auch in seiner neuen Schule.— Rechtsanwalt Dr. S ch w i n d t stellt dagegen durch Befragen des Zeugen fest, daß dieser von maßlosen Züchtigungen nichts gehört habe.— Rechtsanwalt Dr. Halpert: Hat der Herr Zeuge das Protokoll schon fertig aufgesetzt gehabt, als er die Kinder vernahm?— Z e u g e: Ja! Die nächste Zeugin, die 12jährige Schülerin Poppisch, soll dar- über Auskunft geben, ob unter dem neuen Lehrer, Herrn Prinz, andere Schülerinnen in derselben Weise gezüchtigt worden sind, wie die Schülerin Vorineng vom Lehrer Kahre. Die Zeugin verneint dies. Wenn gezüchtigt wurde, geschah dies i» der Weise, daß die Schülerinnen Schläge mit einem Stock in die offene Hand erhielten. Die Schülerin Kohlmann bekundet, daß sie einmal von dem Lehrer Kahre einen Schlag mit dem Stock über das Handgelenk er- halten habe, daß eine blutende Wunde entstand, sie giebt aber die Möglichkeit zu. daß der Schlag nicht beabsichtigt war. Der Zeuge Kahre, hierüber vernommen, behauptet, daß cS em Versehen gewesen sei. Er habe etwas unvorsichtig mit dem Stocke gefuchtelt und dabei daS Handgelenk des Mädchens getroffen. Rechtsanwalt Sachs weist darauf hin, daß der„versehentlich" gefallene Stockhieb doch recht heftig gewesen sein müsse, da der Zeuge dem Mädchen gesagt habe, es möge sich das Blut an der Wasserleitung abwaschen. Auf die Frage der Ver- thcidigers, ob der Lehrer Kahre bisweilen Schimpfworte wie„Kameel, Affe, Saubesen, Ihr habt ja Dreck im Kopfe" u. s. w. gebraucht habe, erklärt die Zeugin, daß sie diese Ausdrücke nur vom Lehrer Pabst, nicht aber vom Lehrer Kahre gehört habe. Am 9. November 1897 ist beim Justizministcr ein anonymes Gesuch eingegangen, worin um Verfolgung der Schönebergcr Lehrer gebeten wird. Der Inhalt des Briefes bewegt sich in den schärfsten Ausdrücken. Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Halpert gelangt der Brief zur Verlesung. Die Beweisaufnahme ist hiermit beendet und die Verhandlung wird bis Dienstag früh 10 Uhr vertagt. Tie Kieler Parteigeuossc» haben am Sonntag ihrem ver- storbcnen Genossen Franz Schneider das letzte Geleite gegeben. Zu vielen Tausenden folgten die Arbeiter dem Sarge ihres tobten Freundes. Von fast allen größeren und auch kleineren Orten der Provinz waren Deputationen erschienen, die letzte Ehrenpflicht dem Verstorbenen zu erweisen, so von Hamburg. Ncumünster, Elmshorn. Altona-Ottcnscn, Schleswig. Rendsburg, Flensburg. Uetersen u. s. w. Nicht weniger als 23 Fahnen folgten im Zuge. Unter einem Berge von Blumen und Kränzen verschwand fast der Sarg, während noch viele Kränze mit prachtvollen rothen Schleifen im Zuge getragen ivurden. An der offenen Gruft wurden dann von einer Sänger schaar dem tobten Freunde noch die Lieder„Schlaf wohl, Kamerad, in Deinem Grabe" und„Es stand meine Wiege im niedrigen Haus" gewidmet. Genosse Rgster ist, wie die„Vossische Zeitung" meldet, auS der Heilanstalt Pfullingen als geheilt entlassen worden. Uebcr das Znchthausurthcil darf nicht gesprochen werden. Wie wir bereits mittheilten, wurde in Löbau vom Bürgermeister Mücklich eine Versammlung verboten, in der Genosse P o st« l t über das Thema: Der Zuchthauskurs und das Koalitionsrccht sprechen wollte. In der nun bekanntgegebenen Begründung des Verbots heißt es: „Es ergiebt sich, daß in dieser Versammlung in der genügend bekannten, von der Sozialdemokratie beliebten und geübten Weise an dem vom königlichen Schwurgericht zu Dresden gegen die Löbtauer LandfriedenSbrecher gefällten Urtheile und an dem Gesetz« entwurs gegen die Vergewaltigung arbeitswilliger Arbeiter die übliche Kritik geübt werden soll, welche nach den bisherigen Erfahrungen und Veröffentlichungen der Tagespresie in einer Verherrlichung und Ent- schuldigung der von den Verurtheilten in Löbtau verübten Roh- hciten und Gewaltthaten, in einer verletzenden Kritik der Richter und Geschworenen, in versteckten Drohungen gegen beide, in beleidigenden Ausfällen gegen die königliche StaatSregicrung, sowie in geflissentlicher Verhetzung der ärmeren Gesellschaftsklassen gegen die Wohlhabenderen besteht und diese zum Zweck hat." Gar mancher wird im Stillen die Löbtauer Bürger um ihren Bürgermeister beneiden, der schon im Voraus weiß, was die Sozial- demottatcn für Reden halten werden und fürsorglich, ehe es zur That kommt, die Ausübung derselben hindert. Aber schlimm steht es um die sächsische„Ordnung", wenn die Polizei befürchten muß, daß die Kritik eines Urtheils dazu benutzt werden kann, die ärmeren Gesellschaftsklassen aufzureizen. Schließlich ist auch die Bemühung des Bürgermeisters, diese lästige Kritik von der ärmeren Bevölkerung fernzuhalten, nur eine weitere Anregung für die ärmere Bevölkerung über beides, das Verbot der Versammlung und das Zuchthausurtheil, nachzudenken, und andererseits das Traurige der politiichen Zustände und der politischen Bevormundung ihrer Klasse zu empfinden. Angeblicher TerroriSmuS der Sozialdemokratie spielte eine große Rolle in einer gruseligen Geschichte, die kürzlich durch die bürgerliche Presse ging. Ein Arbeiter in Mitt Weida soll wegen einer königstreuen Gesinnung von seinen Kollegen so gestichelt und mit Schimpfreden belästigt worden sein, daß er es nirgends mehr aushalten konnte und nun hungernd chnd ohne Arbeit herumlaufen muß.'„Der Arbeiter"— so heißt es in jener Notiz weiter—„der trotz der ihm widerfahrenen Unbill an seiner vaterländischen Gesinnung nach wie vor festhält, hat dann in den verschiedensten Etablissements versucht, Stellung zu erhalten, wurde aber stets abgewiesen mit dem Bemerken, daß dies mit Rücksicht auf die anderen Arbeiter nicht geschehen könne. In einem ihm kürzlich von einer Fabrik zugegangenen Antwort- schreiben heißt eS unter Anderem wörtlich:„Auch wenn die§ nicht der Fall wäre, würde es sich nicht gut machen lassen, Ihnen Arbeit zu geben, zumal unsere Arbeiterschaft Ihnen durchaus nicht freund- lich gesinnt ist und wir dadurch nur Unruhe stiften würden." So- weit ist es also schon gekommen, daß Fabrikbesitzer nicht mehr so viel Herren im eigenen Hause sind, um es wagen zu können, einen Nicht-Sozialdemokraten einzustellen! So weit ist es bereits gekommen, daß ein Arbeiter, nur weil er seinem König und Vater- lande die Treue wahrt, keine Arbeit mehr erhält, weil dies die Ge- nossen nicht wollen. Bereits seit Weihnachten ist der betreffende Arbeiter ohne Arbeit, und da er für Frau und Kinder zu sorgen hat. läßt es sich denken, daß er ziemlich sorgenvoll in die Zukunft blickt." — Wie verhält es sich nun mit dieser Schauermär in Wirklichkeit? Daß die ganze Geschichte Schwindel ist, wird der„Sächsischen Arbeiter- Zeitung" durch folgende Mittheilung aus M i t t w e i d a bestätigt: Unser königstreuer Held wohnt in SchweikerShain, wo er als V o r st a n d des königstreuen Turnvereins eine große Rolle spielte. Seine vaterländische Gesinnung bethätigte er dadurch, daß er als Vorsitzender des SchweikerShainer Turnvereins nicht ruhte, bis er einige Arbeiter hinausbugsirt hatte, die im Verdacht standen, bei der Wahl einen sozialdemokratischen Stimmzettel abgegeben zu haben. Kein Wunder, wenn der Auch-Arbeiter sich nicht der besonderen Sympathien der Arbeiter erfreut. Wer übte hier Terrorismus aus? Wie steht es mm aber mit dem Terrorismus der Mittweidaer Arbeiter? Warum erhielt unser Patriot keine Arbeit mehr? Nun, das wäre vielleicht auf dem Briefe zu finden gewesen, dessen Ende oben wiedergegeben ist. Der Herr ist nämlich Hutmochcr und Polirer; es ist aber mit seiner Kunst nicht weit her, so daß sich die Unternehmer wohl hüten, den patriotischen Arbeiter einzustellen; denn so angenehm den Unter- nehmern die königstreue Gesinnung auch sein mag, Profite wirft sie aber doch nicht ab; daher ist die Haltung der Unternehmer unserem Patrioten gegenüber verständlich. Das ist der wahre Sach- verhalt. Man sieht, die bürgerliche Presse hat keine Ursache, Geschrei über ihren königstreuen Arbeiter zu erheben; er mag ja ihrer werth sein, hineingelegt hat er sie mit seinen Angaben aber doch. Polikriliches. Gerichtliches u. f. w. — Wegen Beleidigung des Pfarrers Hauße verurtheilte die Sttafkammer in Halle den Redakteur S w i e n t h von unserem dortigen Parteiblatt zu 30 M. Geldstrafe. Berlin und Umgegend. Tie Schneider der Finna H. Gerson, Berlin, Werderscher Markt, befinden sich im Ansstand. Die Ortsverwaltnng des Verbandes der Schneider. TcntschcS Reich. DaS internationale Sekretariat der Lederarbeiter hat zum 6. August nach Wien eine Konferenz einberufe«. An die Stuckatenre und Gipser Deutschlands. Kollegen! Unsere Berufsgenossen in England sind durch daS vereinigte Unternehmerthum in einen schweren Lohnkampf hinein- getrieben worden. Nun versuchen die Prinzipale, die ihre Arbeiter wegen geringfügiger Forderungen ausgesperrt haben, durch Agenten in Belgien, Holland und speziell in Deutschland Stuckateure anzu« werben, um den kämpfenden englischen Kollegen in den Rücken zu fallen. ES handelt sich für daS Unternehmerthum darum, die Organi- sation unserer Kollegen zu sprengen. Wir ersuchen Euch hiermit, derartigen Agenten die gebührende Antwort zu geben, falls sie eS versuchen, Euch zu derartigem Dienste anzuwerben. Der Hauptvorstand des Zentralverbandes der Stuckateure Deutschlands. I. A.: Chr. Odenthal, Köln, Einttachtstt. 13. Achtung, Holzarbeiter k In der Möbelfabrik von Schmidt in Hamburg sind die Tischler und Maschinenarbeiter in einen Abwehrstreik getreten. Der Hamburger Arbeitgeberverband sucht Arbeitskräfte von auswärts heranzuziehen. Die Holzarbeiter werden deshalb gebeten, den Zuzug fernzuhalten. Von der Anklage, eine öffentliche Kollette veranstaltet zu haben, wurden in Aachen zwei Arbeiter freigesprochen. Die betreffenden hatten in einer Versammlung den Aufttag erhalten, für die Krefelder Weber die Sammlung einheitlich zu regeln. Gegen die Anttagen erhoben sie den Einwand, daß die Sammlungen nicht öffentlich vor» genommen würden, sondern in den Fabriken und Werkstätten; mit- hin eine öffentliche Kollekte nicht stattfand. Dem hatte sich daS Schöffengericht angeschlossen und sprach die Angeklagten frei. Der Brauerstreik in Frankfurt a. M. hat zu Ver» Handlungen mit der Lohnkonimission und dem Brauereiring geführt. Der Unternchmerring hat de» Vorschlag gemacht, feste Vereinbarungen auf 5 Jahre zu treffen. Man will den Wochenlohn für Brauer, Böttcher, Fahrburschcn, Maschinisten auf 26 M.. den der Tagelöhner auf 20 M. erhöhen. Die Streikenden sollen soweit eingestellt werden, als ihre Plätze nicht bereits besetzt find; die 12stündige Arbeitsschicht und Sonntags» arbeit soll beibehalten werden. Demgegenüber hat sich die Lohn» kommission bereit erklärt, einen Tarif auf 2 Jahre abzuschließen; sie verlangt aber die Einsetzung eines Ausschusses, der strittige Fälle entscheidet, ferner eine Lohnerhöhung von 3 M. pro Woche für alle Branchen und Wiedereinslellung der Streikenden. Aus diese Vor- schlüge sind die Brauereibesitzer nicht eingegangen und gewinnt nun« mehr der Streik an Ausdehnung. Ter Böttcherstreik in Halle nimmt einen günstigen AuS- gang. Ein Meister nach dem andern hat die Forderung bewilligt, w daß von den anfänglich am Streik betheiligten 62 Mann nur noch 16 im Ausstand sind. Auch hier dürsten die Differenzen in den nächsten Tagen beigelegt werden. Ter Streik der Schmiede bei der Firma Rost u. Ko. in Dresden ist mit einem theilweisen Erfolg für die Arbeiter bei- gelegt.« � Ausland. Die Tischler tu Bern haben in ihrem Kampfe mit den Unter- nehmern fortgesetzt einen Zuzug aus Deutschland und Oesterreich zu verzeichnen. Die Tischler werden deshalb gebeten, den Zuzug zu meiden und ihre Berufsgenossen auf den Streik der Berner Tilchler aufmerksam zu machen._ Vehke Naihvichken und Depeschen. Frankfurt a. M., 27. März.(B. H.) Nachdem eine Einigung zwischen den Brauereien und Arbeitern nicht zu Stande gekonimen ist, haben heute auch die sämmtlichen Brauereien, deren Arbeiter bisher nicht streikten, auf Beschluß des Brauerei- Verbandes ein Viertel ihrer Arbeiter entlasten. Das Gewerkschafts- Kartell beruft auf heute Dienstag sieben Volksversammlungen in Sachen des Brauerstreiks ein. Husum, 27. März.(2B. T. B.) Die Dampfschifffahrten zwischen Hoyerschleuse und Sylt sind heute wieder aufgenommen. Paris, 27. März.(W. T. B.) Senat. T r a r i e u x wünscht Auskunft über die Art und Weise, wie die Untersuchung gegen die„Liga der Menschenrechte" geleitet wird und fragt warum von den 33 Mitgliedern des Komitees der genannten Liga nur 6 verfolgt wurden. Der Justizminister erwidert, das von der Regierung bei der Verfolgung der Ligen e r st r e b t e Z i« l sei die Auflösung dieser Vereinigungen; zur Erreichung dieses Zieles sei es nicht nöthig, alle Komiteemitglieder zu verfolgen. Es liege der Regierung nicht an Sttafurtheilen, sonder« nur an der Erlangung eines Urtheils überhaupt. London, 27. März. Wik dem„Reuter'schen Burean' aus Perth (West-Australien) gemeldet wird, ist in Fremantle ein Schiffs- arbeiter-Ausstand ausgebrochen. Die Arbeiter werden aufrührerisch. Der deutsche Dampfer„Karlsruhe" mußte, ohne die Ladung löschen zu können, nach Adelaide weitergehen. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Jnleratentbeil verantwortlich: Th.«locke in Berlin. Druck und Verlag von Max Babing in Berlin. Hierzu S Beilagen«. Nuterhaltungsblatt. Nr. 74. 16. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dicutag, 28. Mär 1899. Der gesetzliche Schut der Ladenangestellten in Australien. Während die Herrschenden Kreise in Deutschland dem Volke Lokales. dieser volle Satz zum Ansah, so werden besonders aufgelaufene Kosten Mittels Rettungsballes wurden 18, mittels Rettungsfahnes 8, für Extradiät, Bandagen, Brillen und ähnliche, daneben zur Berechnung mittels Kahnes und Balles 2 und mittels Ringes 8 Personen gegestellt. rettet. Außerdem sind die Rettungsfähne in 6 Fällen zur Bergung von Wasserleichen benutzt worden. Der Unfug und die Diebstähle an den Rettungsgeräthen waren leider sehr erheblich. Es sind abhanden gekommen beziv. zerstört worden: 17 Ruder, 5 Bootshaken, 1 Nettungsbaten, 2 Rettungsbälle und 14 Rettungsringe. Ein hiesiger Eins wohner wurde mit 150 M. Geldstrafe oder 30 Tagen Gefängniß bes straft, weil er von dem Rettungsball an der Sandkrugbrücke die eine abgeschnitten und den Ball ins Wasser geworfen hatte. gegenüber im allgemeinen durchaus nicht zurüdhaltend find, be- Der hentigen Nummer unseres Blattes ist eine Beilage beithätigen sie auf dem Gebiete der Sozialreform eine ganz ungewohnte gefügt, welche die Namen und die frühere Adresse derjenigen Zaghaftigkeit und Bescheidenheit, mit anderen Worten eine ungemein Arbeiterwähler enthält, welche seit der legten Reichstagswahl im weitgehende Rücksicht auf die Wünsche und Empfindungen der Unter- zweiten Wahlkreise unbekannt wohin verzogen find. Es ist bekannt nehmerwelt. Daß man auch anders verfahren kann, lehrt die Ge- und nach Gebühr von uns gekennzeichnet worden, daß der Berliner schichte der australischen Arbeiterschutz- Gesetzgebung. Gefesselte Kinder. Aus Lichtenberg schreibt man uns: Bu einem Vergleiche mit derselben drängt geradezu die schüchterne Magistrat bei der am 11. April stattfindenden Nachwahl auf Grund Als der Vorwärts" fürzlich den Transport der zur Zwangserziehung Art der Regierung, mit der sie die durch und durch ungesunden der vorjährigen Wählerliste wählen läßt, eine Braftit, von der gebrachten Kinder geschildert und nach Gebühr gerügt hatte, daß Arbeitsverhältnisse im Handelsgewerbe regeln will. 10 Stunden die feßhafteren bürgerlichen Elemente große Bortheile für sich er- beförderte, schien es anfangs, als ob die Darstellung von Wirkung man die Opfer unserer sozialen Zustände gefesselt durch die Straßen Ruhe und 14 bezw. ausschließlich der einen Mittagsstunde 18 Stunden Hoffen. An unseren Parteigenoffen, an den Arbeitern Berlins liegt gewesen wäre. Wenigstens sah man eine Zeitlang die Kinder von Arbeitszeit ist eine Art der Regelung, die selbst noch hinter der es nun, doppelt eifrig in der Agitation zu sein, und im eifrigen ihren Transporteuren einzeln in einer Weise an der Hand geführt, bundesräthlichen Bäckereiverordnung zurückſteht. Da hat man in den Durchlesen unserer Liste sich alle ihnen bekannten Personen zu merken. daß es nicht weiter auffiel. Vorige Woche ist man jedoch wieder in beiden australischen Kolonien Viktoria und Neu- Seeland die Sache Diese wolle man, soweit sie nicht aus eigenem Antriebe dem Ver- die alte, anscheinend sehr beliebte Methode verfallen. Am Freitag etwas herzhafter angepackt. Das im Oktober 1896 in Kraft getretene neue Fabrit und tranensmann, Genossen Werner, ihre neue Adresse angezeigt haben, wurde ein dreizehnjähriger Knabe gefesselt durch die Straßen bes Ladengesetz der Kolonic Viktoria schützt die Arbeiter in Gewerbe dem Bertrauensmann bekanntgeben. Desgleichen ist es nothwendig, fördert; ebenso einige Tage vorher ein älterer Junge. Ist es denn und Induſtrie, normirt für die jugendlichen Arbeiter und für daß in der Werkstatt wie in der Häuslichkeit auf die aus dem Kreise wirklich nicht möglich, daß der Berliner Magistrat sich ernsthaft der Sache annimmt und dafür sorgt, daß derartige Erscheinungen ein die Arbeiterinnen den achtstündigen Arbeitstag und den freien verzogenen Wähler eingewirkt werde, auf jeden Fall am 11. April für alle Mal ein Ende nehmen? Sonnabend- Nachmittag und erstreckt sich auch auf die Verhältnisse in das Wahlrecht auszuüben. Soll der Sieg dem sozialdemokratischen den Ladengeschäften. Nur mit den auf Lettere fich beziehenden Vor- Kandidaten zufallen, soll der zweite Wahlkreis wieder die ihm geschriften wollen wir uns hier beschäftigen. Agitation nothwendig. Möge in diesem Punkte jeder Parteigenosse bührende Vertretung im Reichstage finden, so ist die intensivste seine Pflicht thin! Diese Vorschriften betreffen Siggelegenheit, Arbeitszeit, freien halben Tag 2c. Jeder Ladenbesizer hat für alle in seinem Laden beschäftigten Personen paffende Siggelegenheiten und zwar mindestens für je drei Personen einen Sitz beizustellen; diese Siggelegenheiten müssen für die Benutzung der Personen, für welche sie beschafft sind, bequem gelegen sein. Jeder Ladenbefizer muß allen in seinem Laden beschäftigten Personen gestatten, diese Siggelegenheiten zu allen passenden Seiten während des Tages zu benutzen. Ueber die tägliche Arbeitszeit wird bestimmt: Vorbehaltlich der folgenden Ausnahmen dürfen Personen unter 16 Jahren, sowie Frauen und Mädchen in keinem Laden oder bei keiner Arbeit in Berbindung mit einem Laden länger als 52 Stunden in einer Woche oder neun Stunden im Tage( in beiden Fällen mit Ausschluß der Essenspausen) miethweise oder gegen Lohn beschäftigt werden. Zur Nachwahl im zweiten Kreise. An die freisinnigen Mitglieder der verschiedenen Wahlvorstände wird folgendes Zirkular versandt: Ju Kürze erfolgen seitens des Wahlbureaus des Magistrats die Aufforderungen zur Bildung der Wahlvorstände. Wir ersuchen unsere Mitglieder, ein Amt am Wahltisch nicht anzunehmen, und bitten dieselben, statt fich 10 Stunden dort festhalten zu laffen, für einige wenige Stunden fich uns zur Agitation zur Verfügung zu stellen. Um unseren Kandidaten als Sieger aus der Wahl urne hervorgehen zu lassen, bedarf es der angestrengten Mitarbeit aller Parteigenossen. Hochachtungsvoll Der Vorstand. Das Polizei- Präsidium theilt mit, daß am ersten Oster. Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter nur nach Maßgabe der folgenden soweit der Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen stattfindet, und Pfingstfeiertage d. Js. im Handelsgewerbe, Bestimmungen beschäftigt werden dürfen: Im Handel mit Milch, mit Back- und Konditorwaaren, sowie mit Konfitüren während der Zeit von 5 bis 10 Uhr Vormittags und von 12 bis 2 Uhr Nach mittags; im Handel mit Fleischwaaren während der Zeit von 5 bis 10 Uhr Bormittags; im Handel mit Kolonial- und Borkostwaaren, mit Brenmaterialien, mit Bier und Wein, mit Tabat und Zigarren während der Zeit von 8 bis 10 Uhr Vormittags; im Handel mit Blumen während der Zeit von 7 bis 10 Uhr Vormittags und von 12 bis 2 Uhr Nachmittags; im Handel mit Druckschriften auf den Bahnhöfen während der Zeit von 7/2 bis 10 Uhr Vormittags; in der Zeitungsspedition während der Zeit von 4 bis 9 Uhr Vormittags. Am giveiten Oster- und Pfingstfeiertage finden lediglich die allgemeinen Vorschriften über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe Anwendung. Fachschule für Sattler. Auf Beschluß der Gemeindebehörden geld erhoben und zwar für Gesellen 6 M., für Lehrlinge 2 M. halba wird vom 1. April d. J. ab für den Besuch dieser Schule ein Schuljährlich. Das Kuratorium der Schule kann indeß bis 10 pCt, FreiAn einem Tag in jeder Woche darf jedoch die Zeit der Beschäftigung elf Stunden dauern und wenn in einer Woche ein öffentlicher Feiertag auf einen andern Tag als auf den Sonntag fällt, so darf die Zeit der Beschäftigung in dieser Woche an zwei Tagen je 11 Stunden betragen, wenn der Laden an aber Schrift und Ausstattung sind dieselben, wie auf dem jüngst von Von welchem Vereine das Birkular ausgeht, ist nicht zu ersehen, dem öffentlichen Feiertage geschlossen bleibt. willigung des Chefinspektors dürfen Personen unter sechszehn Jahren, worin um Geldzuweisungen an die erschöpfte freifinnige Wahltaffe stellen gewähren. Mit schriftlicher Be- dem Vorstand des freisinnigen Wahlvereins versandten Zirkular, sowie Frauen und Mädchen in einem Baden oder bei einer Arbeit gebeten ward. Die Freifinnigen scheinen danach kein Interesse an in Verbindung mit einem Laden an jedem Tage durch höchstens der Besetzung der Wahlbureaus zu haben, unser Gewährsmann Bauarbeiters ist durch einen Unfall zu Grunde gerichtet worden, der Ein Opfer des modernen Bauwesens. Das Leben eines drei Stunden über die gewöhnliche Arbeitszeit hinaus beschäftigt meint mit großer Bosheit, das geschehe um deswillen, weil sich vor einigen Tagen auf dem Grundstück Rosenthalerstr. 15 zu werden, jedoch mit dem Vorbehalte, daß die Gesammtzah! Beeinflussungen zu Gunsten der freifinnigen Kandidatur doch au der Tage in jedem Jahr, während deren eine folche Person( Frau oder Mädchen) in irgend einem Laden oder in Ansicht und ſehen darin nur einen Beweis, mit welchem Eifer die Einer der beiden Arbeiter, die darauf ſtanden, rettete fich auf eine nur sehr schwer sich ausführen lassen. Wir sind der gegentheiligen getragen hat. Hier brach ein 8 Meter hohes Gerüst zusammen. Verbindung mit einem Laden derart beschäftigt wird, nicht freisinnigen sich die Agitation angelegen sein lassen, um es zur Stich- 45 Jahre alte Maurer Ernst Kaiser, stürzte hinab und zog sich Leiter und kam mit einer Fußverrenkung davon, der zweite, der mehr als 40 betragen darf. Personen unter 16 Jahren fowie wahl zu bringen und dann wieder die Regierungs- und konservativen Frauen und Mädchen dürfen ohne eine mindestens halbstündige Stimmen zu erschachern. Unsere Genossen müssen also erst recht schwere innerliche und Kopfverletzungen zu. Diesen ist er jetzt im Essenspause nicht länger als 5 Stunden ununterbrochen beschäftigt ihre Agitations- und Organisationsarbeiten verHedwigs- Krankenhaus erlegen. doppeln, den Wahlkreis schon im ersten Wahlgang zu gewinnen, damit den Freisimmigen der faule Schacher und der Bettel um die fonjervativen Stimmen von vornherein unmöglich gemacht wird. werden. Alle Läden( mit Ausnahme der Apotheken, Kaffeehäuser, Konditoreien, Speisehäuser, Fisch- und Austernläden, Obst- und Gemüseläden, Restaurationen, Tabakläden, Buchhandlungen und Zeitungsläden und mit Ausnahme jener Läden, welche auf Grund besonderer, traft dieses Gesezes erlassener Verordnungen des Nachts offen ge= halten werden dürfen) müssen an Somabenden um 7 Uhr Abends geschlossen werden; an dem, einem öffentlichen Feiertage unmittelbar vorhergehenden Wochentage dürfen sie jedoch bis 10 Uhr Abends offen gehalten werden. Jeder Befizer eines Ladens muß jeder in feinem Laden beschäftigten Berfon in jeder Woche an irgend einem Wochentage nach i Uhr Nachmittags einen halben Tag thatsächlich freigeben. Kommunales. Der sozialdemokratische Wahlverein für den sechsten Berliner Reichstags- Wahlkreis veranstaltet am Charfreitag eine u partie nach Pichelswerder. Die Parteigenoffen versammeln fich in den Vorstädten um 8 Uhr; der gemeinsame Abmarsch erfolgt punkt 10 Uhr vom Birkenwäldchen, Weftend. Den Bereinsmitgliedern der Schönhauser Vorstadt die Mittheilung, daß die Zahlstelle von Niete, Schliemanuftr. 48, nach der Schönhauser Allee 40 bei Behrend verlegt worden ist. Der nächste Diskussionsabend ist Mittwoch im WeddingJ. A.: M. Kiesel. Damit Göttliche Weltordnung. Die 39 Jahre alte Schneiderin Emma Tiezze befaß früher eine große Schneiderstube und beschäftigte mehrere Arbeiterinnen. In der letzten Zeit aber ging es ihr schr schlecht; sie war auf beiden Augen fast erblindet und konnte faum noch etwas arbeiten. Mit ihrem 11 jährigen Knaben, der aus einem Berhältnisse stammt, wohnte sie im zweiten Stock des Hauses Christinenstraße 3. Ein Zimmer hatte sie abvermiethet, eint fleines Hinterzimmer mit Küche bewohnte sie selbst. Ihr Sohn benutzte seine Ferienzeit, um einem Gerichtsvollzieher in der Rosenthalerstraße leichte Handreichungen zu leisten. verdiente er sich sein Effen, seine Mutter aber hungerte zu Hause. Was ihr die Abvermiethung einbrachte, damit deckte sie knapp die Wohnungsmiethe, für sie selbst blieb nichts übrig. Sie hatte früher von einem Möbelhändler eine Wohmmgseinrichtung auf Abzahlung genommen und bis auf 80 Mark bezahlt. Um ihr Dasein noch weiter fristen zu können, setzte sie sich mit einem Trödler in Verbindung. Sie konnte zwar die Einrichtung nicht ohne Weiteres vers pfänden, der Tröbler aber fand den Möbelhändler ab und gab mun auf die Sachen ein Darlehen. Da jedoch die zus nehmende Erblindung die Schuldnerin zwang, die Arbeit ganz einzustellen, so konnte sie das Geld nicht zurückzahlen, und das Ende war, daß der Trödler am Sonnabend die meisten Sachen abholte. Nur ein Bett und eine alte Riste blieben zurück. Erst jetzt lam das ganze Elend an den Tag. Der Zimmerabmiether hatte teine Kenntniß davon gehabt, da er seinen besonderen Eingang hatte, von der Vermietherin ganz getrennt wohnte, und mit ihr faum in Berührung fam. Auch die Nachbarn kannten die Nothlage nicht, erst am Sonntag wurde sie offenkundig. Der Knabe kam zu einer Nachbarin und bat um ein Stückchen Brot für seine Mutter, und die Nachbarin sand die Tieze auf ihrem Lager vollständig abgemagert und entkräftet vor, nicht mehr im Stande, sich aufzurichten. Sie benachrichtigte sofort den Armenvorsteher des Bezirks, und die Ticze wurde in ein Krankenhaus gebracht. In einem Gasthofe des Zentrums erschossen hat sich gestern Morgen ein unbekannter junger Mann, der erst am Abend vorher dort eingekehrt war und sich als Mehlhändler Müller aus Erfurt in das Fremdenbuch eingetragen hatte. Er scheint in der That Oskar Müller zu heißen und aus Erfurt oder Görlitz zu stammen. Seine Wäsche ist D. M. gezeichnet. Die Leiche und die bei ihr vorgefundenen Papiere wurden von der Revierpolizei beſchlagnahmt. Zu einer Ruheftörung kam es gestern bei der Eröffnung Zum Zwecke der Durchführung der Bestimmungen des Fabrikund Ladengesetzes, welche sich auf Läden beziehen, besitzt jeder part. Gewerbe- Inspektor das Recht, jeden Laden zu allen angemessenen Der Knaben- Handarbeitsunterricht, der hier vor einer Reihe Zeiten zu betreten und entweder allein oder in Gegenwart des von Jahren durch den Berliner Hauptverein für Besitzers jede beschäftigte Person bezüglich der durch diese Be- kenaben Sandarbeit" eingerichtet worden ist, hat im Schul ftimmungen geregelten Verhältnisse zu befragen. Die lebertretung jahre 1898/99 in seinen fünf Schülerwertstätten in Sommersemester dieser Bestimmungen wird mit 20 bis 400 m2. bestraft. 203, im Wintersemester 480 Theilnehmer gehabt. In den Leistungen Das in Neu- Seeland im Oftober 1894 erlassene Gesetz über ist, wie die am Sonnabend im Bürgersaal veranstaltete aus Fabriken und Handlungshäuser" enthält im Allgemeinen die gleichen stellung von Schülerarbeiten zeigte, wiederum ein FortBestimmungen zum Schuße der Arbeiter in Fabriken 2c. und der Handels- ichritt zu bemerken. In der am Sonnabend Abend abgehaltenen angestellten, wie das viktorianische Gesetz. In beiden Kolonien scheinen Jahresversammlung( der auch der Stadtschulrath Bertram diese Bestimmungen sich gut bewährt zu haben, wenigstens hat man in beiwohnte) beklagte der Borjizende Direktor Jessen, daß die städti der gegnerischen Presse, die sonst mit Feuereifer bemüht ist, jede schen Behörden die Sache so wenig fördern. Der ernste Arbeiterschutz- Gesezgebung zu diskreditiren, nichts Gegen- städtische Beitrag beläuft sich auf nur 3000 M. im Jahre. Wenn theiliges vernommen. Was aber in den beiden australischen der Verein, sagte Herr Jesse, in die Lage käme, mehr Freistellen Kolonien zum Nuzen und Segen aller Betheiligten möglich, das ist als bisher zu bewilligen oder der Unterricht in den Schülerwerkstätten gewiß in Deutschland nicht unmöglich. allgemein unentgeltlich sein könnte, dann würde die Betheiligung viel größer sein; namentlich würden dann auch diejenigen Schüler, die Trieb und Befähigung zur Knaben Handarbeit haben, aber aus Mangel an Mitteln fernbleiben müssen, an dem Unterricht theilnehmen können. Herr Jessen wies darauf hin, daß in dem viel kleineren Charlottenburg( dessen SchülerGewerbegericht und Provinzialmuseum werden verlegt. Werkstätten mit ausgestellt hatten) die städtischen Aufwendungen für Eine Magistratskommission besichtigte gestern in dem Sparkassen- die Knaben- Handarbeit bisher gleichfalls 3000 m. pro Jahr betragen gebäude in der Zimmerstraße die Räumlichkeiten behufs Unter- haben und fünftig 3500 M. betragen sollen. Dort ist der Knabenbringung des Gewerbegerichts und des Märkischen Provinzial- Handarbeitsunterricht überhaupt eine städtische Einrichtung und steht, museums. Die Kommission entschied sich dahin, daß das wenn er auch nicht förmlich in den Schulorganismus eingegliedert Märkische Provinzialmuſeum im dritten Stockwerk daselbst unter ist, doch in einer gewissen Verbindung mit der Schule. Die Begebracht werden soll zur Aufstellung der hervorragendsten Gegentheiligung ist unentgeltlich und bleibt im übrigen nur auf die Schüler der stände, während die übrigen, nicht gleich foftbaren Gegenstände in obersten Klassen beschränkt. Die Jungen nehmen aber sehr gern eines neuen Waarenhauses in der Fransedistraße. Um das Ereigniß Stiften verpadt bis zur Fertigstellung des Gebäudes für das Museum und zahlreich daran theil. Auch in Schöneberg hat die Ge- fenfationell zu gestalten, hatte der Befizer an dem noch geschlossenen auf dem Märkischen Blaz in den Kellereien und Böden 2c. des Spar- meinde zwei unentgeltliche Kurse eingerichtet. Die Berliner Ge- Laden durch ein Blakat befannt gemacht, daß er um 5 Uhr Nachtaffengebäudes aufbewahrt werden sollen. Das Gewerbe meindeverwaltung fennt den Knaben- Handarbeitsunterricht als mittags eine Gratisvertheilung von Fahnen vornehmen wolle. In Knaben- Handarbeitsunterricht gericht wird seinen Platz im ersten und zweiten offizielle Einrichtung bisher nur im städtischen Waisen folge dessen versammelte sich zu der angegebenen Zeit die SchulStodwerk des Spartaifengebäudes nachgewiesen hause, wo er sich als sehr segensreich erwiesen hat, auch für jugend, unter die sich auch einige Erwachsene gemischt hatten, so erhalten. Die Zustimmung der Gemeindebehörden hierzu wird manches sieche Kind, dem diese Arbeiten faft die einzige Möglichkeit zahlreich vor dem Laden, daß dem Besizer bange wurde und er eingeholt werden. bieten, sich törperlich zu bethätigen. Die Anstalt war gleichfalls mit mit dem Beginne der Vertheilung. zögerte. Alsdann zog er es vor, Der Etat der Stadt Berlin für das Etatsjahr 1899 stellt sich sehr hübschen Proben auf der Ausstellung vertreten. Auf der die Fahnen nicht im Laden, sondern vor dem Eingang zum Hause nach den Beschlüssen der Stadtverordneten- Versammlung in Ein- Jahresversammlung zeigte Schuldirektor a. D. Kunath( Dresden) in zu vertheilen. Die angesammelte Menschenmasse drängte nun dortnahme und Ausgabe auf 100 523 807 M. Die einzelnen Kapitel einem Vortrage, wie durch die Knaben Handarbeit die hin und es entstand ein derartiges Gedränge, daß die Polizei ein des Etats stellen fich wie folgt: Kämmerei- Verwaltung: Anschaulichkeit des Unterrichts gefördert werden Einnahme 962 314 M., Ausgabe 156 861 M.; Verwaltung der laun. Daß gewiffe andere( nicht- pädagogische) Streise mit ihrer schreiten und die Vertheilung der Fahnen verbieten mußte. städtischen Werke: Einnahme 5 802 512 M., Ausgabe 2 552 124 M. Agitation für die Knaben- Handarbeit Absichten verbinden, die auf Steuer- Verwaltung: Einnahme 55 904 444 M., Ausgabe 785 100 m. eine Schädigung der Schule hinaustaufen, das sei nebenbei Kapital- und Schulden- Verwaltung: Einnahme 13 178 790 M., Aus- erwähnt. gabe 16 645 616 M.; Unterrichts- Berwaltung: Einnahme 2608 437 M., Die Feier der Jugendaufnahme der Freireligiösen GeAusgabe 19 365 535 M.; Armen- Verwaltung: Einnahme 1170618 M., meinde fand Sonntag bei überaus zahlreicher Betheiligung in dem Ausgabe 11 256 738 M.; Gesundheitspflege und Heimstätten für festlich geschmückten Saale von Keller in der Koppenstraße statt. Es Genesende: Einnahme 1828 166 M., Ausgabe 6 398 972 M.; wurden 98 Kinder 48 Mädchen und 50 Knaben in die Ge Part- und Garten Verwaltung: Einnahme 15 445 Ausgabe 842 859 M.; Bau- Verwaltung: Einnahme 7 535 661 Freireligiösen Gemeinde, Dr. Bruno Wille, eingangs seiner Fest M., meinde aufgenommen, eine Bahl, die, wie der Jugendlehrer der Mark, Ausgabe 21 870 307 M.; Verwaltungskosten: Ein- rede betonte, bisher noch bei keiner Jugendaufnahme erreicht wurde nahme 742 088 M., Ausgabe 9 653 720 M.; Polizei- Verwaltung und als Protest gegen die Verfolgungen anzusehen sei, welchen die Einnahme 804 500 M., Ausgabe 5 916 908 M.; Straßen- Beleuchtung, Gemeinde von den Behörden ausgesezt gewesen. Reinigung und Besprengung: Einnahme 220 634 M., Ausgabe 3 305 842 M.; verschiedene Einnahmen 9 750 203 M., verschiebene Ausgaben 1823 135. Zum Fall Briefenic- Met wird berichtet: Der in einem hiesigen Hotel mit seiner Begleiterin, der unverehelichten Briesenic, wegen Mordes verhaftete Bäcker Friz Mezz wird nicht nach England ausgeliefert, sondern hier abgeurtheilt werden. Metz und die beschuldigt werden, schon in früheren Jahren in Deutschland den Briesenic sind zwei den hiesigen Behörden bekannte Personen, die Verkauf von Mitteln gegen keimendes Leben betrieben zu haben. Beiden früher hier verübten Verbrechen sind in vollem Gange. Als Beiden der Boden hier zu heiß wurde, verlegten sie das Feld ihrer Thätigkeit nach London. Die Untersuchungen über die von Nachdem die Akten von London über den von den Beiden begangenen Mord bei dem hiesigen Untersuchungsrichter eingegangen sind, finden jegt täglich Verhöre der beiden Berhafteten statt. Bis jetzt aber 1897 insgesammt 75 Rettungsgeräthschaften vorhanden und zwar in London aufgefundene Frau ermordet zu haben, sondern erklären, An den öffentlichen Wafferläufen Berlins waren im Jahre haben dieselben noch kein Geständniß abgelegt, die in ihrer Wohnung 15 Rettungsfähne, 25 Rettungsbälle und 20 Rettungsringe. Diese fie wissen nicht, wie die Frau nach ihrer Abreise in die Wohnung Für die Frrenanstalten der Stadt Berlin ist für die Zeit Geräthe find im Jahre 1897 in 35 Fällen zur Rettung Er- gekommen sei. Die anderen ihnen zur Laft gelegten Verbrechen geben bom 1. April 1899 bis 31. März 1902 der Kostensatz für die volle trinkender in Anwendung gekommen( im Vorjahre in zwanzig beide unter gewissen Einschränkungen zu; ob es aber möglich sein Anstaltsverpflegung auf 2,20 M. pro Tag festgesetzt worden. Kommt Fällen) und zwar: 31 Mal mit und 4 mal ohne Erfolg. wird, Metz und die Briesenick des Mordes zu überführen, ist noch man " Wie Im Kreistag für Nieder- Barnim wurde gestern der Etat des Kreises für das Jahr 1899/1900 mit 972 000 M. Einnahme und B. beschuldigt ist, die Wagen der Straßenbahn wiederholt unentgeltlich Bürgermeister mit einem Anfangsgehalt von 9000 M. anzu Ausgabe festgesetzt. Der Kreistag beschloß die Erbauung einer Kreisfehr fraglich, da die Bernehmung der Zeugen mit großen Schwierig- Mit der Wahl des Magistrats für die Stadt Nixdorf Nach den bisherigen Leistungen in Spandau war wohl anzu teiten verknüpft ist. hatte sich gestern die dortige Stadtverordneten Vernehmen, daß auch diese Räubergeschichte an Werth den bisherigen In einem Anfalle von Geistesschwäche hat sich am Sonnabend fammlung zu beschäftigen. Herr Amtsvorsteher Boddin, der Märchen mindestens gleichbedeutend sein wird. von der Regierung mit der kommissarischen Wahrnehmung der In dieser Erwartung wurden wir denn auch nicht getäuscht. Nachmittag die 56 Jahre alte Frau des Hausdieners Burghardt aus Magistratsgeschäfte betraut ist, verpflichtete zunächst die Stadt- Man berichtet uns aus Spandau, daß die ganze Schauergeschichte auf der Marienstraße 18a heimlich von Hause entfernt und ist seitdem verordneten Mier, Mitschke und Seltmann, die in der ersten eine bisher unaufgeklärte, durch irgend welchen Zufall veranlaßte verschwunden. Sie ist 1,70 Meter groß, hat graues Haar und trägt Dann schritt Explosion zurückzuführen ist. Weder ist an ein beabsichtigtes eine rothe türkische Blouse, einen modefarbenen Rod, eine blaue Sigung frankheitshalber nicht erschienen waren. der zur Wahl unbesoldeten acht Stadträthe. Die Attentat" zu denken, noch sind irgendwie Bauarbeiter Schürze, eine rothe Stappe und Halbschuhe. Sozialdemokraten stimmten zu bringen. Kandidaten. für eigene Ge- mit dem Geschehniß in Verbindung Ein schreckliches Erwachen hatte, wie wir mittheilten, dieser wählt wurden Justizrath Bürdner, Holzhändler Fischer, weit man Holzhändler Fischer, weit man aber in Spandau selbst der Gruselgeschichte der Tage die Frau des Handelsmannes Groß aus der Landsbergerstraße Kaufmann Leyte, Rechnungsrath Marggraff, Landwirth" Berliner Neuesten Nachrichten" Glauben beimißt, mag daraus Nr. 101, die morgens ihren vier Wochen alten Sohn Siegfried todt nie me t, Maurermeister Thiemann, Brauereidirektor Ziegra erhellen, daß die Spandauer Zeitung" bereits gestern Abend in ihrem Arme fand. Die gerichtliche Leichenöffnung hat die An- und Doktor 8immer. Die ersten sieben Herren wurden mit je gegen die obige Darstellung Front gemacht hat, indem sie bemerkte: nahme, daß der Kleine im Schlafe erdrückt worden sei, nicht bestätigt. 31 von 47 abgegebenen Stimmen gleich im ersten Wahlgange ge- Der Explosionsstoff ist jedenfalls Zündschnur gewesen; es weiß Nach dem von der Behörde ausgestellten Todtenschein ist der Knabe wählt, Dr. Zimmer in der engeren Wahl mit 24 von 47 Stimmen. aber kein Mensch, wann und wie der Holzrahmen mit der an einem Luftröhrenkatarrh eines natürlichen Todes gestorben. Von den Sozialdemokraten erhielten je 16 Stimmen die Genossen Zündschnur in das Rathhaus gekommen ist; jedenfalls hat Der Polizei- Wachtmeister V., der, wie wir meldeten, durch Hoppe, Jonas, Thomas, Tost, Falfenberg, Burbs und Glode. er schon viele Jahre dort in irgend einem Wintel einen Kontrolleur der Großen Berliner Straßenbahn- Gesellschaft das Für Herrn Thiemann gab Stadtverordneter Gröpler die Erklärung gelegen." ab, daß er sich hinfort nicht mehr an Gemeinde- Submiſſionen bebei abgefaßt wurde, als er einen Pferdebahnwagen benutzte, ohne Fahrgeld zu entrichten, ist von seinem Amte suspendirt worden. Da theiligen werde. benutzt zu haben und um dies zu ermöglichen, durch Handbewegungen stellen, das von drei zu drei Jahren um je 500 M. bis auf 10 000 m. nach der Brusttasche die Schaffner in den Glauben bersetzt habe, daß steigen soll. Dazu wird freie Dienstwohnung im Nathhause zum er im Befiße einer Abonnementstarte sei, so ist behördlicherseits eine Werthe von 1500 M. gewährt. Ferner wurde beschlossen, die Untersuchung gegen ihn eingeleitet worden, die weitere Klärung Stellen eines zweiten Bürgermeisters schaffen dürfte. Dienst entbunden bleiben. Bieur Erledigung des Verfahrens wird V. vom befoldeten Stadtrath 3( Kämmerers) auszuschreiben nommenen Strecke der Chaussee Berlin- Cremmen eine Beihilfe von Das Gehalt des zweiten Bürgermeisters joll 7000 m. betragen Im Elend. Im städtischen Asyl für Obdachlose erhängt hat und von drei zu drei Jahren um 400 m. bis auf 8200 m. Bei der vom Teltower Kreistag erfolgten Feststellung des fich der 52 Jahre alte wohnungslose Arbeiter Johann Nalaszenz. steigen. Das Gehalt des befoldeten Stadtraths soll 5800 m. be- vom Streisausschuß entworfenen Voranschlags der Einnahmen und Man fand ihn am Sonntag Vormittag auf dem Boden des Hauses als tragen und bis auf 7000 m. steigen. Für die Stelle eines auf Ausgaben für das Rechnungsjahr 1899 beantragte beim Kapitel Leiche auf. 12 Jahre anzustellenden Stadtbauraths wird ein Jahresgehalt von„ Krankenhäuser" der Kreistags- Abgeordnete Kirchner eine ErGefundene Sachen. In der Woche vom 18. bis 24. März 8000 M. ausgeworfen, das von 3 zu 3 Jahren um 500 M. bis auf höhung der Kur- und Verpflegungskosten für die Mitglieder der Krankenkassen um 1 M." Er sei der Ansicht, der Kreis baue feine find in Berlin und sämmtlichen Vororten nach Ausweis der Fund 10 000 m. steigen soll. liste des General- Fundbureau, Charlottenstr. 98, folgende 208 Gegen Zum ersten Bügermeister wurde auf Lebens- Krankenhäuser nicht für die Sozialdemokraten in den stände als gefunden eingeliefert worden: 43 Hunde, 1 Pferd, zeit einstimmig der bisherige Orts- und Amts- Krankenkassen; durch die Erhöhung des Betrages würde man 1 Papagei, 1 Taube, 1 Bute, 1 Korb mit Hühnern, 21 Portemonnaies vorsteher Boddin gewählt.( Allgemeines Bravo, auch bei den Zudrang von dieser Seite abwehren und so Plaz für andere Dieser von einer maßlosen Ueberhebung mit Inhalt, außerdem 30 M. in 4 losen Einzelbeträgen, 2 Sparkassen- den Sozialdemokraten.) Bum Stadtbaurath wurde Re- Stranke gewinnen. bücher, 12 Uhren, 6 Trauringe, 13 Siegelringe, 2 Armbänder, gierungsbaumeister Weigand mit 45 von 47 Stimmen Beugniß ablegenden Idee trat selbst der Landrath Stubenrauch ent 2 Brochen, 3 Medaillons, 2 Stetten, 3 Ohrringe, 1 Serviettenring, 4 Operngläser, 4 Pincenez, 6 Schlüssel und Schlüsselbunde, zwei Pompadours, 1 Buch, 1 Stock, 2 Schirme, 1 Fächer, Muff, 30 BeFleidungsgegenstände, 37 diverse Sachen, darunter 7 Handwagen, 1 Kinderwagen, 1 Karren, 1 Fahrrad, 3 Fahrradreifen, 3 Gold- und Seidestickereien, 1 Reißzeug, 1 Blättbrett, 1 Leiter. Marktpreise von Berlin. 25. März 1899.( Nach Ermittelungen des Polizeipräsidiums.) Weizen 16,00-15,20 m., Noggen 14,35 bis 13,40 M., Futter- Gerste 13,60-13,00 27.( ermittelt pro Tonne von der Zentralstelle der preuß. Landwirthschaftskammer NotirungsStelle und umgerechnet vom Polizeipräsidium für den Doppelzentner). Hafer, gute Sorte 15,40-14,90 M., Mittel- Sorte 14,80 bis 14,20 M., geringe Sorte 14,10-13,50 M., Nichtstroh 4,32-3,50 M., Heu 7,10-4,50 M., Erbsen, gelbe zum Kochen 40,00-25,00 M. Speisebohnen, weiße, von 50,00-25,00 M. Linsen von 70,00 bis 30,00 m.( Seleinhandelspreise.); Kartoffeln von 6,00 bis 4,00 M.; alles per 100 Kilogramm. Rindfleisch von der Keule von 1,60-1,20 m., Bauchfleisch 1,20-1,00 202., Schweinefleisch von 1,60 bis 1,20 W., Stalbfleisch von 1,80-1,00 m., Hanımelfleisch von 1,60 bis 1,00 M., Butter von 2,60-2,00 m.; alles per 1 Kilogr. Eier 4,00-2,40 m. pr. 60 Stück. Fische per 1 Kilogr.: Karpfen von 2,20-1,20 M., Aale von 3,00-1,40 M., Zander von 2,60-1,00 m., Hechte von 2,00-1,00 M., Barsche von 1,60-0,80 W., Schleie von 3,00-1,40 M., Bleie von 1,40-0,80 m., Krebse 60 Stück 12,00 bis 4,00 m. Auf der Börse gab am Montag Weizen 1,50 M., Roggen 1,00 m. nach. Hafer und Mais konnten sich behaupten. Rüböl still. Die Tendenz des Spiritusmarktes war schwächer, da sowohl die Kaufluft für Hamburger Rechnung als auch die Aufnahmelust der hiesigen Fabrikanten nachgelassen hat. Angeboten waren 152 000 Liter 70 er Waare, die mit 39,20 m.(-0,40 M.) Aufnahme fanden. 50 er Spiritus fehlte. Bei ruhigem Geschäft mußten Termine 40 Pf. nachgeben. Sartoffelfabritate. Ia Startoffelmehl 19,75 m. Ia frodene Kartoffelstärke 19,75 W., feuchte Startoffelstärfe 10,30 m.; alles per 100 kilogramm. bracht werden. gewählt. eines Junungssehnsucht. Die Bäckerinnung in Rigdorf hat jetzt die Errichtung einer Zwangsimmung beantragt. Für das Tischler handwerk in Nixdorf ist die Zwangsinnung vom 1. Mai ab durch Regierungsverfügung errichtet und die bisherige freie Tischlerinnung geschlossen worden. zur Streisgeld- hebestelle Nadebrück. chauffee Berlin- Alt- Landsberg- Straußberg- Prözel bei der ChausseeDen Gemeinden Reinickendorf, Dalldorf und Tegel wurde zum Um- und Ausbau der von der Provinz über56 800 m. bewilligt. gegen, indem er den Antrag als einen Bruch mit den Prinzipien, von denen man beim Bau der Krankenhäuser ausgegangen sei, bezeichnete. Dieselben seien auch gerade zu Gunsten der Kassen erbaut. Ihn schreckten die Kosten nicht, im Gegentheil freue er sich, daß der Kreis das leisten könne. Es sei am besten, wenn es so bleibe, wie es jetzt geordnet sei. Nach kurzer Diskussion wurde der Antrag gegen 5 Stimmen abgelehnt. " Einen umfangreichen Bahndammbrand sah man Sonntag Vormittag auf der Strecke zwischen den Stationen Halensee und Druckfehlerberichtigung. In der Notiz Nochmals schreibt Charlottenburg. Sturz nach 11 1hr gerieth, wahrscheinlich durch uns der Hilfsverein" in Nr. 73 wolle man lesen: Beile 8:„ Generalunten, die aus einer Maschine flogen, dürres Gras in Brand, und sekretär" statt„ Genossenschaftssekretär". Beile 18: In den öffent der heftige Wind fachte das Feuer dermaßen an, daß es sich wohl lichen Versammlungen vor anderthalb und einem Jahre" statt fiber cinen Morgen hin ausdehnte und auch Schwellen, die auf dem und 1 Jahr". Bahntörper lagerten, ergriff. Die Arbeiter der Station Halensee hatten schwere Mühe, den Brand zu löschen. Die Schwellenstöße, die zum größten Theil verbrannten, mußten sie auseinander reißen, um die einzelnen Hölzer abzulöschen. P. Gerichts- Beitung. Einen schweren Vorwurf gegen den städtischen Armenarzt Die Erhebung einer Biersteuer durch die Gemeinden Sanitätsrath Dr. Schröder hatte die Wittwe Marie Padscher tommt in den Vororten Berlins in immer weiterem Umfange in einer Eingabe an den Magistrat erhoben. Sie erreichte dadurch zur Einführung. Nachdem seinerzeit Spandau den Anfang ge- aber nur, daß eine Anklage wegen wissentlich falscher Anschuldigung macht hatte, folgten Rigdorf, Briz, Tempelhof u. A. gegen sie erhoben wurde, wegen der sie gestern vor der siebenten Und jetzt bringt auch der Gemeindevorstand von Steglig eine Straftammer des Landgerichts I stand. Die Angeflagte hatte fortVerordnung betreffend die Erhebung eines Zuschlages zur Braufteuer laufend Unterstützungen aus der städtischen Armentasse erhalten, die und einer Biersteuer zur Veröffentlichung. Von dem im Gemeinde- ihr aber entzogen wurden, als Dr. Schröder der Armenbezirke Steglig selbst gebrauten Biere soll danach ein Zuschlag von fommission anzeigte, daß die Angeklagte sich gelegentlich eines in jeiner, Sprechstunde höchst ungehörig bes 50 pet. zur Brausteuer erhoben und das auswärts gebraute in Besuchs Als Dr. Schröder ihr trockene Schröpftöpfe ver Steglig eingeführte Bier mit einer Steuer von 65 Pf. für das nommen habe. Hektoliter belegt werden. Von der Steuer befreit ist Bier in ordnet habe, habe die Angeklagte sich mit den Worten entfernt, fie Mengen von höchstens zwei Litern, und dasjenige, welches wolle feine Schmerzen leiden, e r möge seinen Dr... für sich behalten. nur durch Steglitz durchgeführt wird. Darauf richtete die Angeklagte obige Anzeige an den Magistrat, worin sie behauptete, daß Dr. Schröder sich ihr gelegentlich einer Aus Friedrichsfelde wird uns zu der am Sonntag ge Untersuchung in unsittlicher Weise habe nähern wollen. meldeten Verhaftung des Kaufmanns Bujchhahn noch berichtet, daß Dr. Schröder erklärte im Termine, daß die Angeklagte nur aus die Verhaftung auf die Anzeige der Eltern eines 14 jährigen Rache gehandelt haben könne. Der Staatsanwalt beantragte gegen Der dieselbe mit Rücksicht auf die Niedrigkeit der Gesinnung, die sie ges Mädchens erfolgt ist, das von ihm gemißbraucht wurde. neue Kreis- Kommunalverein für Nieder- Barnim will sich nun auch zeigt habe, 4 Monate Gefängniß, der Gerichtshof hielt aber die Ein Zusammenstoß eines Leichenivagens mit einem Ge- mit der Erbauung eines Kreis- strantenhauses befassen. Möglichkeit für vorliegend, daß die auf einer niedrigen Bildungsstufe schäftsfuhrwerk verursachte am Sonnabend Abend in der Gollnow- Die Nothwendigkeit eines solchen Krankenhauses ist längst stehende Angeklagte die zu ihrer körperlichen Untersuchung von dem straße großes Aufsehen. Das anscheinend scheu gewordene Gespann anerkannt und wäre auch in bürgerlichen Streisen vielleicht Arzte vorgenommenen Maßnahmen falsch aufgefaßt haben des führerlosen Leichenfuhrwerks kam von der Neuen Königstraße schon früher erörtert worden, wenn nicht die Zeit mit tönne und fällte deshalb ein freisprechendes Urtheil. herangejagt; von den zahlreichen Passanten der Gollnowstraße wagte dem Zwist über die Frage vertrödelt wäre, ob ein WilhelmsDer Handel mit Lotterieloofen ist nach§ 35 der Gewerbes es niemand, den rafenden Thieren entgegenzutreten. An der Ecke oder ein Friedrichsdenkmal nothwendiger jei. Um diesem Streit ein der Landwehrstraße jagte das Gespam mit solcher Gewalt gegen Ende zu machen, hatte ein einfichtsvolles Mitglied des Bürgervereins Ordnung seit dem 1. April 1897 folchen Personen zu untersagen, die einen dort haltenden mit Räucherwaaren beladenen Geschäftswagen, am Ort beantragt, durch Errichtung eines Krankenhauses das Andenken sich in Bezug auf diesen Beruf als unzuverlässig erweisen. Auf Grund daß derselbe umstürzte, wobei auch die Pferde des Leichenwagens der beiden Monarchen zu ehren. Damit kam der Mann aber schön dieser Bestimmung hatte der hiesige Polizeipräsident gegen den zu Fall kamen. Die Ladung des Geschäftswagens fiel auf den an; es hätte nicht viel gefehlt, und er wäre für einen Reichsfeind Loosehändler Prerauer geklagt und beim Bezirksausschuß erzielt, daß P. der Loosehandel verboten wurde. Das Gericht erklärte Straßendamm und wurde zum größten Theil unbrauchbar. Da der erklärt worden. weil er für unzuverlässig, bor dem Inkrafttreten Eigenthümer des Leichenwagens nicht alsbald zu ermitteln war, Unsere gute Nachbarstadt Spandau ist in der Aera des Zuchtmußte der Wagen nach dem Hofe des zuständigen Polizeireviers ge- hausturſes berufen, eine ähnlich phantastische Nolle zu spielen, wie jener Bestimmung der Gewerbe- Ordnung 17 Mal und nach ihrem Bagdad und Baljora dereinst unter dem weisen Harun al Raschid. Sukrafttreten einmal wegen Vertriebes der 2oose außerIn einer Liedermatince für die Mitglieder der hiesigen Man muß sich die Märchen natürlich ins Preußische übersetzt denten preußischer Lotterien bestraft worden ist. Es handelt sich dabei um Vergehen gegen das preußische Lotteriegesetz vom 29. Juli 1885. Bühnen hat sich der moderne Bänkelsänger Swen Scholander gestern und den Märchenerzähler als den landesüblichen Schmock, der wegen Für den Beklagten P. focht der Schriftsteller Fräntel das Urtheil Nachmittag von Berlin verabschiedet. Der Bechstein- Saal war von des lieben Broterwerbs mun einmal gezwungen ist, in heutiger Zeit des Bezirksausschusses an und machte in der Berufungsinstanz Bühnenangehörigen, wie von Zeitungsmenschen leidlich ge- rechts zu schreiben und zwar, wenn es irgend geht, rechts mit füllt, und bevor der schwedische Künstler auftrat, gab fich Brillanten. Nachdem Herr Schmod aus Spandau die Brandstiftung geltend, daß das preußische Gesez, betr. das Spiel in außerpreußischen Wenn das Gesetz aber wirkdas Publikum dem immerhin seltenen Bergnügen hin, sich diesmal gegen die italienischen Streitbrecher wie auch die Revolution am Lotterien, überhaupt nicht rechtsträftig sei, da es gegen den§ 286 des Reichs- Strafgefeßbuches verstoße. im Parkett statt auf den weltbedeutenden Brettern gegenseitiger Nonnendamm glücklich unter Dach und Fach gebracht hat, holt man lich noch zu Recht bestände, dann wäre doch nicht anzunehmen, daß Bewunderung und Kritik auszufeßen. Daß Herr Scholander vor einer heute zu weiteren Thaten aus. Blätter vom Schlage der„ Berliner lich noch zu Recht bestände, dann wäre doch nicht anzunehmen, daß der Handel mit Loosen von Lotterien, die in Preußen verboten sind, solchen Zuhörerschaft das Beste, was in seinem Vermögen stand, Neuesten Nachrichten" berichten mit merklichem Entzücken: aufbot, braucht wohl nicht erst erwähnt zu werden. Nachdem jeder Ungeheures Aufsehen erregt hier eine Explosion, welche eine Unzuverlässigkeit im Sinne des§ 35 der Gewerbe- Ordnung einzelne seiner Vorträge mit reichem Beifall belohnt worden war, Sonntag Vormittag 9 Uhr im Nathhause stattfand. Der Rath- darstelle. Das Oberverwaltungsgericht verwarf jedoch die Berufung mit folgender Begründung: Das Gesetz von 1885 stehe nicht in mit folgender Begründung: Das Gesetz von 1885 stehe nicht in gab es am Schluß die übliche Kranzipende mit obligater Weiherede. haus- Kastellan Schmidt, der mit seiner Familie im Souterrain Widerspruch mit dem Reichs- Strafgesetzbuch. Sei es aber giltig, dann Diefe hielt der Direktor des Leffing- Theaters, Herr Neumann- Hofer. des Rathhauses wohnt, war mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. müsse ein goosehändler als unzuverlässig gelten, der dagegen handele. Der Abschied ging nur langsam von ſtatten, da jedes anwesende Er hatte dabei eine Menge Abfallhölzer und andere brennbar er- müsse ein Loosehändler als unzuverlässig gelten, der dagegen handele. Ob das Gesetz Bestimmungen enthalte, die in nichtpreußischen GeBühnenmitglied die Verpflichtung auf sich genommen hatte, auf die scheinende Gegenstände zusammengescharrt, die meistens wohl von feyzen fehlten, sei gleichgiltig. Jeder müsse sich nach den LandesKranzschleifen seinen Namen zu schreiben. Bauarbeiten( merkst Du was?) herrührten, welche seit einigen Wochen im Rathhause ausgeführt werden. Alles schaffte er nach gesehen richten. P. habe sich nun wiederholt gegen jenes Gesetz verDie 7. flädtische Fortbildungsschule für Mädchen, Naunyn: dem Kellerraum, wo sich die Feuerungsanlage der Zentralheizung gangen und sich also mit Bezug auf seinen Beruf als unzuverlässig ftraße 93, beginnt ihre Unterrichtsfurse für das Sommer- Semester am Donnerstag, den 6. April. Die Unterrichtsfächer find: Deutsch( Recht befindet, um es hier zu verbrennen. Kaum hatte er den Haufen erwiesen. Der Loosehandel müsse ihm untersagt werden, wenngleich schreibung, Briefſtil, Aufsatz, Lektüre), Schönſchreiben, prattisches Rechnen, Kehricht in den Ofen geworfen, als eine heftige Detonation nach dem Inkrafttreten der Novelle vom 6. Auguſt 1896 nur ein einfache und doppelte Buchführung, gewerbliches Zeichnen, Gesang, Turnen, erfolgte, die Flammen schlugen aus dem Ofen zurück und ergriffen Fall der Bestrafung liege. Der Gattenmordprozek in Königsberg, dessen wir in der Maschinennähen, Wäschezuschneiden, Schneidern, Plätten, Buzmachen, sowie die Kleidung des Kastellans, über den sich auch gleichzeitig ein alle weiblichen Handarbeiten inklusive Kunsthandarbeiten und Maschinen Theil der aus dem Innern der Feuerung herauskommenden Gegen- Freitagnummer kurz gedacht haben, wächst sich allmälig zu einem Außerdem wird Französisch und Englisch für den mündlichen und stände ergoß. Das Haus erzitterte und Glasfenster des Kellers für die ländlichen Zustände in mancher Beziehung charakteristischen Der Bruder der Angeklagten, Adameit, schriftlichen Gebrauch gelehrt, sowie auch die Stenographie nach Stolze wurden von dem Luftdruck zertrümmert. Der Kastellan, der Familienroman aus. Schrey und Uebung im Gebrauch bewährter Schreibmaschinen erworben. an die Wand geschleudert wurde, hatte noch Geistesgegenwart genug, erhebt gegen die Schwester die schwere Beschuldigung, daß Das Schulgeld beträgt monatlich 50 Pf., für Schneidern und Plätten 1 M., sich die brennende Kleidung vom Körper zu reißen. Alsbald tamen sie ihm gestanden habe, den verstorbenen Inspektor Rieß zur für fremde Sprachen halbjährlich 3 M. Anmeldungen des Nachmittags auch andere Beamte, Polizisten, hinzu, die den Verunglückten in seine Ermordung ihres Gatten verleitet zu haben. Lange Zeit behielt der von 6 Uhr ab im Amtszimmer der 42. Gemeindeschule, Naunynstr. 63 beim Wohnung brachten. Der Kastellan hat schwere Brandwunden im Bruder das angebliche Geständniß für sich, und sein Gewissen erRektor Zander. Gesicht, an Arm und Händen erlitten und liegt schwer frank wacht erst, als die angebliche Mörderin sich mit einem dreißigAuch dem Berliner Aquarium hat der strenge Nachwinter etwas darnieder. Bei der Durchsuchung des Explosionsraumes, welche im jährigen Referendar Wolff zu vermählen trachtete, ein Ereigniß, das gebracht, nämlich einen nordischen Meeresvogel, den man nur unter be Beisein des Polizeichefs, Oberbürgermeisters Koelze und die Hoffnungen, das Vermögen der Schwester in der Familie zu erhalten, sonderen Umständen erlangen fann und in zoologischen Gärten zc. nicht zu sämmtlicher Polizeitommiffare stattfand, wurde noch stark herabminderte. Nun wird die Schwester bei Staatsanwalt und jehen bekommt. Der außerordentlich seltene Gast des Aquariums ist ein ber Rest des Explosivtörpers nebst einem Holzrahmen vor- Polizei denunzirt und zur Haft gebracht. Verschiedene Umstände, die Alt, ein Vogel von Entengröße, der auf den nordischen Vogelbergen" nistet und in seinem schwarz- weißen Gefieder und seinen meisterhaft ausgeführten gefunden; um letteren war der explodirende Gegenstand, in Gestalt darauf hindeuten, daß sie den Gatten, der sie mit der Peitsche Schwimm- und Tauchbewegungen an die Lummen erinnert, ihnen gegenüber einer starten 8 ündschnur, gewickelt gewesen; bei der Entzündung trattirt, gehaßt, und daß sie einen leichtfertigen Lebenswandel geIn der Verhandlung am jedoch sofort durch den sehr schmalen und hohen, bogigen Schnabel auffällt. ist beides wieder zum Ofen herausgeschleudert worden. Es unterliegt führt, bestätigen den Verdacht. Der Beschauer wird nicht müde im Beobachten und Verfolgen der Schwimm- feinem Zweifel, daß der Explosivkörper von einem Böse Sonnabend wurden die fast erwachsenen Kinder der Angeklagten und Taucherkünfte, denen der Alf, mit Flügel und Beinen rudernd und wicht mit der Absicht, Unheil zu stiften, in die vernommen. Hierbei stellte sich heraus, daß der Bruder der Angestoßend, zuweilen eine Viertelstunde lang nach allen möglichen Richtungen Stellerräume des Rathhauses geschafft worden ist. Dies flagten die Kinder zu beeinflussen gesucht und seine Schwester vor hin in dem ihm angewiesenen ausgedehnten Seewaffer- Becken obliegt. ist vermuthlich während der legten Zeit geschehen, wo ihnen in ein möglichst ungünstiges Licht gestellt hat. im Rathhause zahlreiche Bauarbeiter( da haben wir's) be- Zur Charakteristik des Familienverhältnisses geben wir die schäftigt waren und deshalb der Verkehr in den sonst verschlossenen, Beugenaussage des ältesten Sohnes der Angeklagten, des 19jährigen wegen des Baues aber offenen Räumen nicht kontrollirt werden Karl Rosengart, wieder. konnte. Der Ueberbleibsel des Explosivkörpers ist in Verwahrung genommen worden und wird auf seine Zusammensetzung unterfucht werden. Vielleicht ist es dann möglich, feine Herkunft und den Urheber des frevlerischen Anschlags zu ermitteln." stickerei. Aus den Nachbarorten. " M Weißensee. Im Prälaten", Ede der Königs Chauffee und Lehderstraße, spricht heute Abend 81/2 Uhr in der öffentlichen Vereinsversammlung des Arbeiter- Bildungsvereins Genoffe Grempe über die Vervollkommnung der Technik und die Lage des Handwerks. Ich bin im Juni nach Hause gekommen, ich war bis dahin in der Klinik. Mit Adameit habe ich mich öfter gezantt, wenn ich ein Glas Bier zu viel getrunken hatte. Adameit hat mir viel Schlechtes von meiner Mutter erzählt. Er hat mich auch verführen wollen. Er Bat mir gesagt, wie ich vor Gericht aussagen soll. Das war nicht in diesem| dustrien höhere Preise vollauf rechtfertigen. Das Exportgeschäft in unter Bugrundelegung des von einzelnen Kaffen schon gesammelten Prozesse, das war in einer Sache, die der Referendar Wolff an- Walzeisen verläuft regelmäßig bei der Marktlage entsprechend Materials eine Petition ausarbeiten und den einzelnen Kassen zus Bolen und das inuere gezeigt hat. Es handelte sich um eine Vormundschaftsgeschichte. anziehenden Preisen. Rußland schicken solle. Diese Petition soll alsdann mit weiterem Material Adameit sagte damals zu mir, ich solle nur sagen: Alles, was Herr find auch heute für Oberschlesien die hauptsächlich in der einzelnen Kassen verschen dem Magistrat unverzüglich zugestellt Wolff angegeben, ist falsch. Dann sagte er mir, ich solle das und Betracht tommenden Absatzgebiete für Ausfuhr von Eisen werden. Zeuge Adameit bestreitet alle diese Dinge. Karl sei in letzter Zeit gehäffig gegen ihn. Das viele Trinken habe er ihm allerdings verboten. Berth.: Waren Sie früher Ihrer Mutter nicht etwas feindlich? Zeuge Starl: Ja. Mein Onkel hatte mich gegen die Mutter aufgehezi. Früher war das anders. Auch über Ricß dachte er anders. Er sagte einmal: Jedem andern trau ich es zu, bloß dem Rieß nicht. Er hat damals auch viel auf den Onkel Kampinski geschimpft. Olga hat mir auch erzählt, alles was sie ausgesagt, habe ihr Adameit in Ernsthof so bei gebracht. Adamcit sagte auch: Mach die Mutter nur sehr schlecht, das verschweigen. Adameit hat mich auch aufgefordert, in ein aller Art. Der Blechmarkt zeigt im Allgemeinen dieselbe Hierauf ersucht Dr. Friedeberg die Kassenvorstände, etwa schlechtes Haus zu gehen. Er sagte einmal zu mir: Deine Mutter Entwickelung; die Walzwerke sind, besonders in feinen Blechen, un- vorhandenes Material betreffs der Lungen- Tuberkulose, vergiftet sich, wenn sie verurtheilt wird. Gift hat sie immer bei gemein stark beschäftigt und können den Ansprüchen wegen rafcher welches auf dem Kongreß am 24. bis 27. Mai benutzt werden sol fich. Ich komme dann zu Euch und führe Euch die Wirth- Ausführung der Spezifikationen auch nicht entfernt genügen. Die bis spätestens 10. Mai an das Bürcau der Zentral- Kommission einschaft. Dann seid Ihr fein raus. Du friegst Dein eigenes Stahlwerke können bei dem enormen Verbrauch von Material aller zusenden. Reitpferd. Art faum so viel schaffen, als von den Walzwerken für Eisen- und Die Former diskutirten am Sonntag im Kolberger Salon Blechfabrikation verlangt wird; auch in Noheisen macht sich zeit über die paritätischen Arbeitsnachweise. Der Referent körsten weise Mangel geltend. Maſchinenfabriken, Röhrengießereien, Röhren- sprach sich für paritätische Arbeitsnachweise aus, die zwar nicht das walzwerke sind bei guten Preisen flott beschäftigt, dabei sind die geschäft Ideal, aber das fleinere Uebel seien. Er führte einige besonders lichen Aussichten für alle Betriebszweige unverändert gut." trasse Fälle von Terrorismus an, die mit den Arbeitsnachweisen der Unternehmer gegen Arbeiter durchgesetzt worden sind. Bei diesen Zuständen hätten viele Fabrikanten selbst erkannt, daß eine Aenderung eintreten müsse. Die Arbeiter tönnten ihre eigenen Arbeitsnachweise doch nicht lange halten. Auch solle der Arbeitsnachweis kein Kampfmittel, sondern nur eine Vermittelungsstelle sein. Die meisten Diskussionsredner äußerten sich zustimmend. Doch wurde bezweifelt, daß die Unternehmer so leicht bereit wären, ihren Nachweis zu Gunsten des paritätischen Nachweises aufzugeben. Auch wurden die Schattenfeiten des paritätischen Arbeitsnachweises, z. B. die Stellenabriten und auf Holzplägen beschäftigten Ar- Scharf beleuchtet wurde ferner bas Die Filiale II des Verbandes der in Holzbearbeitungs- vermittelung während eines Streits, besonders hervorgehoben. Verhalten des Kassirers beiter hielt am 21. d. M. ihre regelmäßige Mitgliederversammlung des Formervereins, Grühmacher, der sich aus Anlaß das hilft mit. Rechtsanwalt Dr. Lichtenstein will nun einige Sachen sehr heifler Art zur Sprache bringen, um zu beweisen, wie sich Adameit als Vormund gegen seinen Neffen Karl benommen, und stellt anheim, die Oeffentlichkeit auszuschließen. Der Präsident erklärt, er. habe dazu keine Veranlassung. Wenn es das Publikum nicht vorzöge, felbst den Saal zu verlassen, so werde er die Verhandlung ohne Ausschluß der Oeffentlichkeit fortführen. Von den Zuhörern, von denen die Damen sich in der Majorität befinden, rührt sich niemand vom Platze. Während der Behandlung der heiklen Dinge wird indessen auf Beschluß des Gerichtshofes die Angeklagte entfernt. Karl Rojengart jagte noch aus: Zu Budnid's und Hoffmann's hat Adameit viel über die ganze Sache gesprochen. Adameit sagte auch zu mir immer: War das nicht so und so? Und ich sagte immer ja. Adameit hat auch oft mit mir und meinen Geschwistern allerhand unanständigkeiten gesprochen. Im„ Königsberger Hof" erzählte Adameit die ganze Geschichte von A bis 3. Er erzählte, was meine Mutter gethan und wie sie ihm das Verbrechen gestanden haben soll. Frau Budnick, meine Tante, sagte auch, sie könne doch den Hermann( Adameit) jezt nicht im Stich lassen. Herr Budnick sagte noch eines Abends: Wenn mir Wolff 2000 Thlr. schicken wollte, dann fönnte meine Frau ihr Zeugniß verweigern oder die Sache doch anders machen. Es ist auch richtig, daß Adameit zu mir mal fagte, als ich ihm erzählte, Herr Wolff habe den Geldschrank offen gelassen, ich wäre schön dumm gewesen, dann hätte doch Wolff auch ein Manko in der Kasse. Er sagte auch mal in Billau zu mir: Wenn Ihr mich jetzt im Stiche läßt, dann werde ich eingesperrt. Dann erzählte er mir auch, daß die Mutter Verhältnisse gehabt habe mit Kutschern und anderen. Der Zeuge Adameit bestreitet alle diese Dinge. Es feien ja ähnliche Sachen gesprochen worden in der Verwandtschaft; es sei möglich, daß vielleicht Karl Rosengart sie zufällig gehört habe. man Mnternehmer- Verbände. Das Rheinisch- Westfälische Kohlensyndikat will seine gehegte Absicht, den Drahtwalzwerken die Exportprämie zu entziehen, wieder aufgeben. Dagegen will das Kohlensyndikat als Aequivalent von der Walzeisenindustrie die mäßige Erhöhung der Preise für einige Industrickohlen fordern. ab. statt. lung. Versammlungen. Vermischtes. Dr. Wollheim hielt einen interessanten Vortrag über: des Streits bei der Firma Gäbert recht unsolidarisch betragen Eine Diskussion fand nicht haben soll. Auf Anfrage, ob in seiner Werkstatt die Modelle Lebenshaltung und Menschenrecht." Bemängelt wurde nur der sehr schwache Besuch der Versammi- der Gäbert'schen Gießerei in Arbeit gegeben seien, habe er mit der Dem Vertrauensmann wurden 100 M., den Krefelder Webern Polizei gedroht. In Anbetracht dieser Verhältnisse waren die Versammelten einig, daß der Kampf gegen das Unternehmerthum 50 M. und einem kranken Kollegen 20 M. überwiesen. Die Lithographen hielten am 23. März in den Arminhallen energisch fortgesetzt werden müßte, auch wenn die paritätischen Arbeitsnachweise eingeführt seien. eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Lithograph Tischen= Treptow Baumschulenweg. Am Mittwoch, den 29. d., M., abends dörfer über die Ausdehnung der Privatlithographie und die Folgen 81/2 Uhr, findet im Restaurant von Adermann die Generalversammlung des derselben referirte. Referent führte aus, daß sich die Privatlitho- Vereins„ Vorwärts" statt. Die Wichtigkeit der Tagesordnung:„ Wahl des graphie als Hausindustrie in den letzten fünf Jahren in einem gesammten Borstandes", erfordert das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder. geradezu erschreckenden Maße ausgedehnt habe. Alte Geschäfte haben Der Borſtand. gegen früher ihren Grundsay, nichts außer Hause zu geben, fallen Arbeiter Verein in Pankow- Nieder- Schönhausen. Heute Abend gelaffen, weil sie eben das Billige dieser Hausarbeit erkannten. in Settetorn's Lokal, Lindenstr. 1: Vorlesung. Zahlreiches und pünktliches Theilnahmlosigkeit und Indifferentismus der Kollegen begünstigten Erscheinen der Mitglieder erwartet der Vorstand. dieses System. Der Fabrikant zahlt dem Privatlithographen nicht mehr, meistens weniger als wie den Gehilfen in seiner Fabrik. Die Folgen sind niedriger Lohn, schlechte Licht- und Raumverhältnisse in den Privatateliers. Schlimmste Lehrlingszüchterei sei an der Tagesordnung. Dreißig Gehilfen, vierundzwanzig Lehrlinge, oder sechs Lehrlinge und fein Gehilfe sei etwas durchaus Normales. Dieses an die Zustände in der Konfektionsindustrie erinnernde System müsse öffentlich gebrandmarkt werden. Eine Folge der Unterbietungen seitens dieser Herren Privatlithographen find natürlich Preisdrückereien in den Fabrikateliers, in welchen fast ausschließlich Affordsystem herrscht. Alte tüchtige Lithographen werden entlassen, weil sie nicht für derartig niedrige Preise arbeiten können oder wollen. Trotz des dreijährigen guten Geschäftsganges seien die Breise fortwährend gefallen. Das einzige Mittel, dem entgegenzuarbeiten, sei Zusammenschluß. Die Geschichte der Gewerkschaften habe den Anhängern der Lokal- oder getrennten Vereine bewieien, daß nur die Zentralisation die einzig wirksame Organisation sei. Nach der sehr lebhaften Diskussion, in welcher einige anwesende Privatlithographen dieses System aus sozialen und wirthschaftlichen Gründen zu vertheidigen suchten, schloß der Vorsitzende mit einem träftigen Appell, Mann für Mann der Zentralorganisation wieder beizutreten, die Versammlung. beizutreten, die Versammlung. Des= Das entsetzliche Schneetreiben, von dem Berlin und seine Umgebung am Sonntag heimgesucht wurde, scheint über ganz Norddeutschland gewüthet zu haben. In Schleswig- Holstein und Mecklenburg begann der Schneefall Sonnabend Abend; vielfache Verkehrsstörungen und Zugverspätungen waren die Folge. In Ostfriesland, Oldenburg und Westfalen sind ungeheure Schneemaffen niedergegangen. Der Eisenbahnverkehr hat vielfach Störungen erlitten, der Berkehr auf den Landstraßen stockt fast gänzlich. Die Schneestürme in der Ostee haben zahlreiche Schiffe auch der russischen Küste in Gefahr gebracht. Der Revaler Eisbrecher" Jermarc" wurde nach seiner Abfahrt von Kronstadt am Sonnabend von einem heftigen Schneesturm auf dem Meere zurückgehalten und kam erst am 23. d. M. in die Nähe der Stadt Reval. Der„ Jermad" befreite drei Dampfer und den Eisbrecher Stadt Reval" aus gefährlicher Lage im Eife und bugfirte am folgenden Tage fünf Dampfer durch dickes Eis. Am Nachmittag lief der Jermac" wohlbehalten in den Hafen von Reval ein. Starfe Stätte herrichte in den letzten Tagen in den Vorbergen des Riesengebirges. Jn Görbersdorf, dem klimatischen Kurorte für alt Unglücksfall im Zirkus. Jn Chemnis verunglückte in dem Birtus Corty- Althoff während der Vorstellung in der Pantomime bei dem Todessprung ins Bassin der Tauchtünstler Baume. Nach der programmmäßigen Entkleidung wollte Baume einen besonderen Tric er tam nicht mehr zum vorführen und tauchte zweimal unter Vorschein. Zweistündige Belebungsversuche blieben erfolglos. Spinoza- Museum in Amsterdam. In Rijnsburg bei Leyden wurde am Freitag das Spinoza- Museum eingeweiht in dem Hause, in welchem Spinoza die letzten Jahre seines Lebens gewohnt hat; das Haus ist in dem Stile des 17. Jahrhunderts restaurirt. Bolland, Professor in Leyden, hielt die Festrede, in welcher er sich über das Leben und Wirken Spinoza's verbreitete. Neber die Lage des Eisenmarktes schreibt die RheinischWeftf. Beitung":" Das erste Viertel des neuen Jahres hat der rheinisch- westfälischen Eiſenindustrie einen weiteren lebhaften Aufichwung gebracht, der durch eine noch immer wachsende Fülle von Arbeit, sowie durch weiter steigende Preise in die Erscheinung trat. Noch ist eine Grenze in der Aufwärtsbewegung nicht erreicht, und wo dieselbe unter den heutigen, ganz ungewöhnlichen Berhältnissen liegen wird, vermag niemand zu ermessen. Jedenfalls ist es durchaus nicht wünschenswerth, daß der Preisstand eine un- Eine Versammlung der Krankenkassen Vorstände und Lungentrante, jant das Thermometer am legten Mittwoch( 22. März) gewöhnliche Höhe erreicht, und der Eisenmarkt den Charakter einer Verwaltungsbeamten, einberufen von der Zentral- om- auf- 16 Grat, ein im legtverflossenen Winter niemals dagewefener ungefunden Preistreiberei annimmt. Im Interesse einer möglichst mision, tagte am 24. d. M. in der Berliner Ressource. Die niedriger Temperaturstand. langen Dauer der jezigen günstigen Konjunktur und der Gesund- Tagesordnung lautete: 1. Abstimmung über den von mehreren Ju Frankfurt a. M. hat sich der Schriftsteller Dr. Wilhelm erhaltung des Marites aber ist eine Mäßigung zumal von Seiten Ortstassen gestellten Antrag: Ueber Milderung einiger Härten des Wolff in seiner Wohnung erschossen. Ueber die Motive des Selbst2. Vortrag des Stadtverordneten der Verbände durchaus empfehlenswerth, und eine unvernünftige Kranken- Versicherungsgesetzes. Ausbeutung der günstigen Verhältnisse muß fich rächen und zu einer Herrn Borgmann über die Versicherungspflicht der Haußindustriellen mordes ist bis jetzt noch nichts bekannt. In Kranichfeld äscherte ein Großfeuer am Sonntag 41 Häuser Krisis führen. Der Roheisenmarkt liegt sehr fest, der Mangel an und wie stellen sich die Krankenkassen hierzu? 3. Mittheilungen über Roheisen beginnt sich hier und da fühlbar zu machen. Noch sind den von 24. bis 27. Mai d. J. stattfindenden Tuberkulosen- Kongreß. ein. Ein Feuerivehrmann verunglückte tödtlich bei der Fenersbrunft. manche Werte, die es noch nicht erlebt hatten, daß Vertreten waren 41 Ortstassen, 2 Betriebskassen, 5 Jnnungskassen und Sommer schon für das Ende des Jahres kein 21 Hilfskaffen. Ueber den 1. Punkt referirte Stuhlmann. BahlRoheisen mehr bekommen könne, hierin nicht gedeckt, und reiche Arbeiter seien infolge des häufigen Wechsels des Arbeitsδας Luxemburger Syndikat hat seine Entscheidung, was verhältnisses gezwungen, aus einer Stasse in die andere überzues noch bis für die zweite Jahreshälfte frei machen könne, bis zum treten; trotzdem sie vielleicht Jahre lang Strankengeld gezahlt haben, Mai oder Juni verschoben. Die Werfe, welche also auf diese Ent- tämen sie doch nicht in den Genuß der etwa von den Kassen erst scheidung warten, befinden sich in einer unangenehmen und ungewissen nach längerer Karenzzeit gewährten höheren Leistungen. Lage, fie können selbst ja kaum für jene Zeit Aufträge übernehmen, da sie halb wären einzelne Kassen zusammengekommen und hätten nicht wissen, wie sich ihr Betrieb aus Mangel an genügendem Rohstoff sich geeinigt, folgenden Antrag ihren Generalversammlungen gestalten wird. Altzeug, das als Ersatz für Roheisen dienen fam, ist vorzuschlagen:" Denjenigen Mitglieder, welche bis zu ihrem Eintritt gesucht und theuer geworden, so Späne, gußeiserne Röster, Botterie- mindestens 13 Wochen ununterbrochen zahlendes Mitglied einer der und Brandguß, Schmelzeisen und Blechschrot, man zahlt heute für sich auf Gegenseitigkeit verpflichteten Orts- Krantentajie waren und diese Materialien 6-8 M. die Tomme mehr, als vor zwei Monaten. Hierfür den Nachweis beibringen, werden vorgenamite 13 Wochen Auf dem Walzeisenmarkte herrscht ein Leben und Treiben, wie kaum als zu der derzeitigen Kasse gehörig in Anrechnung gebracht." Ein Eisenbahn- Unglück auf der Transkaspischen Bahn. je zuvor. Die Stab- und Formeisen- Walzwerke sind durchweg auf Nach längerer Diskussion wurde der Antrag angenommen von Bei Aschabad ist ein Zug der Transkaspischen Bahn infolge falscher 7 bis 8 Monate voll besetzt und wissen sich kaum mehr durchzuhelfen. 25 Orts, 2 Betriebs- und 5 Jimmungskraffen. Zu Punkt 2 führte Weichenstellung entgleist und von der Brüde herabgestürzt. Die Die Preise für fertige Erzeugnisse haben bekanntlich bis vor kurzer der Stadtv. Borgmann etwa folgendes aus: Es sei bekannt, daß Lokomotive und sechs Waggons find total zertrümmert. Fünf Beit sich zwar stetig, aber doch nur sehr langsam gehoben und mit die Gemeinden bisher wenig gethan hätten in der Ausführung der Bahnbedienstete und acht Passagiere sind todt, drei andere Personen den Rohstoffen kaum gleichen Schritt gehalten." sozialpolitischen Geseze, seiner Kenntniß nach wären es bisher nur sind schwer verletzt. wo die Hauszwei Kommunen Köln und Düsseldorf industriellen frankenversicherungspflichtig seien. In Berlin wurde Stadt die Frage angeregt durch die sozialdemokratischen verordneten und durch eine Petition von 27 Orts- Krankenkassen. Mindestens 100 000 Personen tämen hierbei in Frage, darum sei es in sozialpolitischer Beziehung von hohem Werth, daß eine Regelung dieser Angelegenheit unter allen Umständen herbeigeführt werde. Denn, wenn erst Jemand der Armendirektion in die Hände gefallen sei, so sei er seines vornehmsten Rechts, des Wahlrechts, verlustig erklärt. Bezüglich der sogenannten Heimarbeiter, welche heute schon von den Orts- Krankenkassen als versicherungspflichtig aufgenommen werden müssen, erinnere er an die lästigen Streitfragen, mit denen Der frühere diese Kassen ununterbrochen zu thun haben. Magistrats- Assessor Blankenstein, heute Syntius von Schöne berg, habe sich ein großes Verdienst erworben um die Ausarbeitung des Ortsstatuts. Er, Redner, gehörte der Subkommission an. Im alten Entwurf wäre angenommen, daß derjenige, welcher den Unternehmer- Gewinn einheimise, auch als Arbeitgeber anzusehen sei und nicht der sogenannte Zwischenmeister. Der Zwischenmeister habe mur die Meldepflicht seines Oberarbeitgebers, während dem GroßIndustriellen die Beitragspflicht obliege. Dieselbe günstige Schilderung giebt der Bericht über die Geschäfte in Bandeisen, Trägereisen, Röhren und Draht, und bemerkt dann zum Schluß: 0 Waggonfabriken, Maschinenbau Anstalten und Konstruktionswerkstätten find alle bis zur äußersten Leistungsfähigkeit auf lange Zeiten und guten lohnenden Preisen beschäftigt, und so tritt also der rheinisch- westfälische Eisenmarkt unter durchweg glänzenden Verhältnissen und den besten Aussichten in das zweite Viertel des neuen Jahres ein." Ueberall glänzender Geschäftsgang und hohe Profite. Würden die Arbeiter dieser Industrie ihre Lage schildern, sie könnten von einer Besserung mit gleicher Befriedigung nicht sprechen. Nur hier und da eine paar Brosamen, die von der Herren Tische fielen, sonst das gleichmäßige Bild der Entbehrung und des Elends. Bom oberschlesischen Eisenmarkt heißt es: Briefkasten der Redaktion. mir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine BahD anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll und die lette Abonnementsquittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beantwortet und schriftliche Antwort wird nicht ertheilt. Tie juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und Freitags abends von 7 bis 8 1hr abgehalten. A. K. Es handelt sich in dem Zirkular um einen lokalen Streit einer amerikanischen Gewerfichaft. O. Steffen. 1. Ja.. In jeder größeren Buchhandlung. 2. Können Sie nur von dem sozialdemokratischen Parteivorstand erfahren. 3. Das erfahren Sie in der Arbeiter- Bildungsschule ant besten. 4. Wegen der Zeichen benutzen Sie unsere juristische Sprechstunde. 5. Eine mit einem Arzt verheirathete Tochter. 2. Lange. 1. Das Gesetz legt dabei dem Nuffen nichts in den Weg. Lindenstr. 106. 3. Wenden Sie sich damit an die Berliner Universität. 21. B. 100. Beides ist uns leider unbekannt. Witterungsübersicht vom 27. März 1899, Morgens 8 11hr. Mit dem Beginn des Frühjahrs- Geschäftes fonnte sich die ohne hin bereits sehr gute Tendenz des Marktes weiter befestigen; der Bedarf von Eisen- und Stahlprodukten aller Art zeigt, wie nicht Hartmann. Es gilt als feststehend, daß der Aal lebendige Junge zur anders zu erwarten war, der Jahreszeit entsprechend ein sehr mert liches Anwachsen, so daß sich einerseits die Bestellungen auf Grund Welt bringt. M. H. Die eingereichte Arbeit ist zur Veröffentlichung im„ Vorwärts" der vorliegenden Abschlüsse sehr häufen und andererseits auch die Gegen diese Auffassung wäre ein wahrer Sturm von Petitionen nicht geeignet. Das Manuskript steht zu Ihrer Verfügung. *** Besten Dank, aber Nachfrage an sich lebhafter wird. Der Beschäftigungsgrad der Nein! Brief folgt. Testament. Ein Testament, in dem nicht bestimmte Erben für die ges Werke ist demzufolge noch erheblich gestiegen, und reicht im Durch an den Magistrat losgelassen worden, sogar Petitionen von Großwelche mit der Hausindustrie nicht das fammte Nachlassenschaft eingesezt sind, wäre nicht giltig. Das scheint in schnitt auf nahezu zwei Monate, während die Produktion der Industriellen, Eisenwerke, ganz besonders, soweit es soweit es sich um Walzeisen Mindeste zu thun hätten. Diese Petitionen hätten den Ihrem Falle vorzuliegen. Das einfachste ist, Sie benutzen das im Briefund Bleche handelt, bis tief in das dritte Quartal d. J. hinein Erfolg gehabt, daß der Magistrat dem ersten Entwurf seine fasten mitgetheilte Formular für ein Testament und fügen dann die bebegeben ist. Die ungewöhnlich starke Beschäftigung aller Betriebe Zustimmung versagt habe. In der erneuerten Berathung sei nun sonderen Bestimmungen über Theilung von Haus, Garten u. f. w. zu. ist für die Konsumenten um so unangenehmer, als die Lieferfristen thatsächlich der Entwurf angenommen worden, daß der Zwischen- Diese Bestimmungen brauchen nicht das ganze Vermögen zu umfassen immer mehr anwachsen und dem Verlangen nach schneller Lieferung, meister als Arbeitgeber anzusehen ist, die Melde- und auch die welches, wie alljährlich um diese Jahreszeit, sehr hervortritt, auch Beitragspflicht habe. Wenn dieser Entwurf auch vom Magistrat angenicht annähernd entsprochen werden fann. Fast sämmtliche nommen würde, dann wäre die Eristenz einzelner Kassen geradezu Konstruktions Werkstätten, Maschinenfabriken, Steffelschmieden in Frage gestellt. Die Leistungen der Kassen, in denen Hausgerathen infolge der allgemeinen Knappheit an Material mit industrielle start vertreten sind, würden sich ungeheuer steigern, den übernommenen Ablieferungen mehr oder weniger in Verzug, dagegen die Einnahmen sich nicht erhöhen, weil durch den Entivurf Reihe zweifelhafter Eristenzen zu Arbeitgebern was wieder zur Folge hat, daß die weiteren Bestellungen im eine ganze allgemeinen früher ertheilt werden, als sonst üblich, und daß gestempelt werden, von denen die Kasse nie etwas erhalten der Ordresbestand der Walzwerke dadurch weiter anwächst. In würde. Zum Beweise dafür, welche Ausfälle heute schon die Swinemde. 763 WNW 3wolkig dem Handelseisengeschäft hat sich die gute und vor allem bisher sehr Raffen aufzuweisen haben verliest der Referent eine Statistit aus Samburg 764 gesunde Lage des Marktes voll und ganz erhalten. Die erhöhten den Jahren 1895, 1896 und 1897, wo einzelne Kassen 2-3000 Preise sind überall ohne Schwierigkeit durchgeführt worden und für Mark als uneinziehbare Forderungen niederschlagen mußten, diese München das Sommerhalbjahr, wenn nicht schon früher, tann mit weiteren Summen würden sich verdoppeln und verdreifachen. Redner ersuchte Wien Erhöhungen der Handelseisenpreise mit Bestimmtheit gerechnet zum Schluß, daß die Vorstände gegen derartige Bestimmungen im werden, da schon die zunehmende Bertheuerung des Rohmaterials Ortsstatut schleunigst energischen Protest einlegen und zwar jede dies gebietet und im übrigen auch die allgemeine Lage des Ge- Kaffe für sich. Nach einer lebhaften Diskussion wurde der Antrag schäftcs, sowie die gute Konjunktur in allen weiterverarbeitenden In- I angenommen, daß die Zentral- Kommission der Krantentassen Stationen Berlin Barometerstand mm 764 23 Wind richtung Wiesbaden 767 SO Windstärke Wetter Temp. n. T. 5°. 4° R. Stationen BarometerWind richtung -1 Haparanda 755 S Windstärke Wetter Temp. 1. C. 1267= 0.99 2 bedeckt 1wolfig 14 10 759 WSW 4wolfig 2 bedeckt 768 SSD 2wolfent 1 1 bedeckt 1 Petersburg 761 S 4 bedeckt 2 Cort 1heiter 4 Aberdeen 755 3 Paris 769 3 6 wolkig 765 23 4 Regen 3 Wetter Prognose für Dienstag, den 28. März 1899. Ein wenig wärmer, zeitweise aufklarend, vorwiegend trübe mit geringen Niederschlägen und ziemlich frischen füdwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Agathe Knuffke Hermann Kotlarski Verlobte. [ 23166 Sozialdemokratischer Wahlverein f. den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern hiermit zur NachAchtung! 2. Wahlkreis. Achtung! Soeben ist erschienen: ..It Die Parteigenoffen im Königreich Betten beden, Bortièren, Waffelbed., Gardinen, Stores, Stepp, Kleine Bühne billig zu kaufen. Ift zur Durchführung Stummn fuchen die Soulien für eine Teppiche, Bettvorleger, Tischdecken, Mittwoch, den 29. März 1899, Abends 8 Uhr, des Sozialismus die Grün- Offerten&. Emmel, Saargemünd. uhren, Operngläser wottvillig dung einer neuen sozial- In der 1. Abtheilung der Freien im Etablissement Königshof, Bülowstr. 37: Volks- Versammlung. Tages- Ordnung: richt, daß am Sonnabend, 25. März, 1. Eine Antwort auf das umstürzlerische Treiben der Junker unser Mitglied, der Schuhmacher im preußischen Herrenhaufe. 2. Diskussion. Referent: Reichstags- Abgeordneter Otto Antrick. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Hermann Ludwig verstorben ist. 246/12 Die Beerdigung findet am Dienstag, 3/4 210/19 Das Wahlkomitee. Rachmittags 31 Uhr, von bereiden: Charlottenburg. Tapezirer. Charlottenburg. Mittwoch, den 29. März. Abends 8%, Uhr, im Lokale des Herrn Müller, Schlüterstr. 67, Ecke Pestalozzistraße: halle des Gethsemane Friedhofs in Nieder- Schönhausen aus, statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Am 25. b. M., Nachm. 4 Uhr, ver: starb unsere Tochter, Schwester und Mutter Luise Platschkowski. Oeffentl. Tapezirer- Derlammlung. Tagesordnung: 1. Die Mißstände im Tapezirer- Gewerbe. 2. Die Maifeter. 3. Verschiedenes. [ 2313b] Der Einberufer.. Die Beerdigung findet am Donnerstag, Achtung! Kupferschmiede. Achtung! ben 30. b. M., Nachm. 5 Uhr von der Leichenhalle des Emmans- Kirchhofs in Brig statt.[ 2303] Familie Schulz. Kranken- Unterstützungsbund der Schneider. [ 166/9 Unser Mitglied C. Assmann ift am 25. d. m. verstorben. Die Be erdigung findet am Mittwoch, den 29. 6. M., Nachmittags 4 Uhr, von der Charitee nach dem Charitee- Kirchhof in der Müllerstraße statt. Die Ortsverwaltung. Allen Freunden und Bekannten, 10: wie den Mitgliedern des Wahlvereins des 6. Reichstags: Wahlkreises, des den Arbeitern der Firma Bergmann u. Ko., die meinem lieben Mann, dem Metallschleifer Hubert Kessler Die letzte Ehre erwiesen haben, sage ich hiermit meinen tiefgefühltesten Dant. 23106 Frau Kepler. Danksagung. Donnerstag, den 30. 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In den einzelnen Kreisen schwanken Ein anderer, viel wesentlicherer Grund, der in jenen Kreiſen die Kosten zwischen 1395 und 6382 Mark. Und das Resultat vielleicht auch mitspricht, der aber wesentlich die Schuld an dem dieser Wahlarbeit? Sieg in 11 von 23 reisen, Rüdgang unserer Stimmen in den anderen Kreisen fragen dürfte, Gewinne von vier neuen Mandaten und eine ist die mangelhafte Organisation. Die im Feuer der Bewegung, in Stimmenzunahme von rund 29000." der Agitation uns zugeflogenen Anhänger müssen gehalten werden. Um ein flares Bild von dem Verhältniß der Sozialdemokratie Das erfordert mühsame und zähe Organisationsarbeit und hier zu den bürgerlichen Parteien in Sachsen zu haben, muß man wird vielfach gesündigt. die Gesammtzahl aller bürgerlichen Stimmen nehmen und da ergiebt fich folgendes: The Dicuftag, 28. März 1899. Der Die neun Stichwahlen brachten uns zwar vier neue Mandate aber in der Hauptsache die Polizei und Verwaltungsbehörden durch Bericht des Zentralkomitees und eine Stimmenzunahme gegen die Hauptwahl von 23 692, aber Verbote, Auflösungen, Wortentziehungen 2c. Immerhin wurden vom auch den Verlust des in der Nachwahl 1894 eroberten 23. Wahl- Gericht 19 Genossen wegen Vergehen gegen das" Juivel" zu Die schon von einer früheren der sächsischen Sozialdemokratie. treises. Hier sind zwar unsere Stimmen nicht gegen die 1893er 229 m. Geldstrafe verurtheilt. Wahl, wohl aber gegen die 1894er Nachwahl um rund 200 zurück- Landesversammlung angeregte Schrift über die Handhabung dieses Der Bericht für die nächstens stattfindende Landesversammlung, gegangen. Gesetzes soll in nächster Zeit erscheinen. Endlich wurden noch 21 Ge der über die Thätigkeit des genannten Komitees, sowie das ParteiWie erklärt sich in Sachsen ein solcher Stimmenrüdgang, der nossen wegen unerlaubten Sammels von Geldern zn 7 Wochen Haft Jusgesammt wurden wegen leben im Allgemeinen interessante Angaben macht, ist diesmal in sogar zum Verlust von Mandaten führt? Zunächst sei konstatirt, daß und 390 M. Geldstrafe verurtheilt. Broschürenform im Druck erschienen. Es sei daraus folgendes der Rüdgang sich nur auf West- und Mittelsachsen und fast durch Bergehen als Folge im Klassenfampf verurtheilt: 168 Personen zu Wichtigste hervorgehoben. Die Agitation ist eine äußerst rege ge- gängig auf solche Kreise erstreckt, in denen die Sozialdemokratie lange 53 Jahren Buchthaus, 20 Jahren 4 Monaten 3 Wochen 8 Tagen So find 83 allgemeine Wahlflugblätter in zusammen und start vertreten ist, die zum Theil schon in unserem Besitz waren Gefängniß und Haft, 73 Jahren Ehrverlust und rund 4000 M. Geld2 950 000 Exemplaren, andere Wahldruckschriften in 460 000 Erem- oder gegenwärtig noch sind. So haben wir in dem seit langem fozial- ftrafe. Das nennen die Feinde der Arbeiterklasse Aufrechterhaltung Wie das wirkt, zeigen die Summen, welche für plaren und 11 lokale Wahlzeitungen in 53 Nummern und 750 000 demokratisch vertretenen 17. und 19. Kreise einen nicht unbedeutenden der Ordnung." Exemplaren verbreitet worden. Das macht insgesammt 4 160000 Grem- Rüdgang der Stimmen gehabt. In diesen Kreisen ist derselbe viel- die unglücklichen Opfer des Zuchthausurtheils aufgebracht wurden. plare an Wahldruckschriften. Gleich rege war auch die mündliche leicht allzu großer Siegeszuversicht zuzuschreiben. Der geht nicht Von den circa 100 000 Mart, die in 6 Wochen eintamen, haben Arbeiter allein 27 000 Mark, davon wieder Agitation. In 20 Wahlkreisen von 3 waren feine Angaben zu verloren und kann nicht verloren gehen", das ist die ständige die sächsischen erlangen wurden 459 Versammlungen abgehalten; außerdem Redensart, die nur richtig ist, wenn der Eifer nicht nachläßt. Dresden und Umgebung bis jezt über 20 000 Mark aufgebracht. verbot die Polizei 36, und in vielen Fällen wurde das Lokal Einige Wahlen, solche Stimmenverluste, und der Kreis ist wieder Im Jahre 1898 gab es im Herbst wieder Gemeinderaths abgetrieben. Die Wahlkosten betrugen in allen 23 Kreisen verloren. Wahlen, die in den verschiedenen Theilen Sachsens aller zwei Jahre einmal stattfinden. Nach einer noch unvollständigen Aufstellung waren wir in 220 Orten betheiligt, wo wir 268 Kandidaten durchbrachten. Nach einer Umfrage haben wir zur Zeit in 314 Gemeinderäthen 736 sozialistische Vertreter. Das ist ein glänzendes Beugniß von der Stärke und Verbreitung der Partei. in den Gemeinderäthen ist freilich positive Einfluß fehr minimal, da durchgängig nach oft sehr vielgestaltigem Im Kampf gegen das Koalitionsrecht wurden in Klassen- Wahlrecht gewählt wird. Dadurch ist von vornherein den Sachsen im letzten Jahre wegen Bergehen, die aus der Handhabung Gegnern die übergroße Mehrheit gesichert. Als fühlbarer Mangel des Koalitionsrechtes hergeleitet sind Nöthigung, Erpressung, Ver- hat sich immer mehr das Fehlen eines einheitlichen Wahlprogramms gehen gegen§ 153 der Gewerbeordnung, Beleidigung von Streit herausgestellt. Die Gemeinderaths- Wahlen haben natürlich auch ein brechern 2c.58 Personen zu 53 Jahren Zuchthaus, 17 Jahren schönes Stüd Geld gekostet. Trotz dieser riesigen finanziellen Aus 4 Monaten 3 Tagen Gefängniß, und 73 Jahren Ehrberlust ver- gaben im verflossenen Jahre sind auch noch rund 8600 M. an die urtheilt. Der grobe Unfug" eine Spezialität fächsischer Parteitasse in Berlin aus Sachfen abgeliefert worden. In Bezug Behörden im Kampfe gegen die Sozialdemokratie hat natürlich auf die Partei Organisation für ganz Sachsen ist auch wieder eine Rolle gespielt. Es wurden deswegen das Zentralfomitee der Meinung, daß es einer grundlegenden nicht weniger als 40 Personen zu 7 Monaten 1 Woche 6 Tagen Aenderung gegen bisher nicht bedarf. Es soll nur das schon Vorhandene Haft, und rund 1300 M. Geldstrafe verurtheilt. Meistens handelt es sich genauer firirt und festgelegt werden. um Verbreitung von Druckschriften. Und da hat man das Unglaubliche Wie außerordentlich umfangreich die gesammte Thätigkeit des fertig gebracht, daß man auch das Vertheilen von Reichstagswahl- Komitees war, ergiebt sich auch aus der Korrespondenz. Es gingen Flugblättern als groben Unfug ansieht, in der Stadt Dresden 370 Briefe und 58 Telegramme ein und abgeschickt wurden 428 aber mittels einer Verkehrsordnung dasselbe, nämlich die Briefe und 77 Telegramme. Die Einnahmen betrugen 26 585 W., bon 1260 M. Bestrafung solcher Flugblattvertheiler. Außerdem hat man es aber die Ausgaben 25 825 M., so daß ein Kassenbestand vor . Mögen die Schattennoch so weit gebracht, die„ Anstiftung" zum groben Unfug zu be- vorhanden ist. Am Schluß heißt es: strafen. Ferner wurden bestraft wegen Beleidigung, hauptsäch- feiten.. den Genossen ein Ansporn sein, weiter zu bauen, zu lich durch die Presse, 25 Genossen zu insgesammt i Jahr 8 Monaten bessern,... die Kraft zu der neuen Arbeit giebt uns die Sieges5 Tagen Gefängniß und 2080 M. Geldstrafe. Ein start benügtes gewißheit, die sonnentlar aus dem Bericht hervorleuchtet! Es geht Instrument aus dem behördlichen Kriegsarsenal ist bekanntlich das vorwärts 1 Unaufhaltsam vorwärts!" sächsische Vereinsgesetz, besonders in der neuen Fassung. Hier wirken Bürgerliche Parteien Sozialdemokratie Wahljahr absolut prozentual absolut prozentual 1890 330479 57,9 320923 54,3 305671 50,6 241187 270654 299190 42,1 45,7 49,4 1893 1808 Also ein fortdauerndes Sinken der bürgerlichen, ein fortdauerndes Steigen der sozialdemokratischen Stimmen. Bei der nächsten Wahl erlangen wir in Sachsen die absolute Majorität! Die Hauptwahl brachte uns sieben Mandate und neun Stichwahlen. Unter den sieben Kreisen, die für uns schon jetzt nicht mehr in Betracht kommen, befand sich auch der 15., den wir schon 1874, und 1878 bis 1884 beseffen und 1890 wieder erobert hatten. 1893 geTang es uns, ihn mit ca. 300 Stimmen Majorität gegen den tonfer bativ- antisemitischen Schreier Ullrich zu halten; 1898 aber unterlagen wir mit knapp 1000 Stimmen Minorität. Für den Inhalt der Inserate Luisen- Theater) übernimmt die Redaktion dem 34. Reichenbergerstraße 34. Publikum gegenüber keinerlei Abends 8 Uhr: Verantwortung. Theater. Dienstag, den 28. März. Opernhaus. Mignon. Unf. 7 Uhr. Schauspielhaus. Kriemhild's Rache. Anfang 71% Uhr. Deutsches. Cyrano von Bergerac. Anfang 72 Uhr. Leffing. Abschied vom Regiment. Hierauf: Die Erziehung zur Ehe. Anfang 72 Uhr. Berliner. Das vierte Gebot. Anfang 7 Uhr. Residenz. Der Schlafwagen Rontrolleur. Borher: Bum Ginstebler. Nenes. Sofgunst. Anfang 7 usr. Anfang 72 Uhr. Metropol. Der wilde Meier. Hier auf: Die Engelsjäger. Anfang 72 Uhr. Schiller. Hamlet. Anfang 8 Uhr. Westen. Undine. Anfang 7 Uhr. Central. Die Puppe. Anf. 72 Uhr. Thalia. Der Registrator auf Reisen. Anfang 72 Uhr. Luisen. Das bemoofte Haupt, oder: Das bemoofte Haupt ober: Der lange Israel. Schauspiel in 4 Aften von Roderich Benedir. Mittwoch: Urania Taubenstrasse 48/49. Im Theater: B Circus Renz- Riesen- Tunnel. Mähr's Theater Feen- PalastDirektion: J. M. Hutt. Täglich: Oranien Straße 24. Großes Konzert Geschlossen! der Haustapelle unter Zeitung des Musikdirektors Herrn Otto Görner und Das Land der Fjorde. Spezialitäten- Borstellung Im Hörsaal: Prof. Dr. Müller:" Leben u. Liebe". Invalidenstr. 57/62: Der Hüttenbefizer. Donnerstag und Freitag: Gefchloffen. Tägl. Sternwarte. Sonnabend zum 1. Male: Nach berühmten Mustern. Thalia- Theater. Dresdenerstr. 72/73. Gastspiel Emil Thomas. Der Registrator auf Reisen. Poffe m. Gef. in 7 Bildern( 3 Aft.) von A. L'Arronge und G. v. Moser. Musik von R. Bial. Anf. 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonnabend, 1. April: Zum 1. Male: Der Raub der Sabinerinnen. Schwant von Schönthan. Der lange Jfrael. Anfang 8 Uhr Ostend- Carl Weiß- Theater. Belle Alliance. Onkel Bräfig. Anfang 8 Uhr. Oftend. Schlimme Saat. Anfang 8 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Fuhrmann Henschel. Anfang 8 Uhr. Mlexanderplat. Verlorene Mädchen. Anfang 8 Uhr. Wiener Volks Theater. Un schuldig. Anfang 7 Uhr. Apollo. Spezialitäten-Borstellung. Anfang 72 Uhr. Gr. Frankfurterstraße 132. Schlimme Saat. Schauspiel in 4 Atten v. Otto Vischer. Anfang 8 Uhr. Im Tunnel von 7 Uhr an FreiStonzert. Vorzugsbillets hab. Giltigkeit. Mittwoch und Donnerstag: Dieselbe Vorstellung. Freitag und Sonnabend geschlossen. Sonntag zum 1. Male: Die Bulgaria. Gr. sensationelles Ausstattungsstück mit Gesang in drei Urania. Taubenstraße 48-49. Atten( 11 Bildern) v. Hans Buchholz. Naturkundliche Ausstellung. Täg- Gefangsterte von J. Dill. Mufit von lich geöffnet von 10 Uhr Vor- M. Fall. Sonntag: Schlimme Saat. mittags ab. Eintritt 50 Pf. Montag Nachmittag 3 Uhr: Der Abends 8 Uhr:" Das Land der Brandstifter. Dienstag( fleine Preise): Fjorde". Operntelephon. Schlimme Saat. Invalidenstraße 57/62. Täglich Abends von 5-10 Uhr: Stern: warte. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Feen Palaft. Spezialitäten Vorstellung. Paffage Panoptikum. Speziali: täten- Borstellung. Schiller Theater ( Wallner Theater). Dienstag, Abends 8 Uhr: Hamlet, Prinz von Dänemark. Tragödie Metropol- Theater. Behrenstr. 55/57. Dir. Rich. Schultz. Bum 13. Male: Der wilde Meier. Berliner Baudeville in 7 Atfen von Leon Leipziger.. Musik von Franz Wagner. Hierauf zum 90. Male: Die Engelsjäger. Ballet in 14 Bildern von H. Regel und J. Mayer. Passage- Panopticum. Italienisches MarionettenTheater. Die Kreuzfahrer. Großes Ballet in 8 Tableaur. Mittw., Sonnabd., Sonntag 4 Uhr: KinderVorstellung Castan's Panopticum. Jtal. Sänger- u. Tänzer- Gesellsch. ,, Santa Lucia". Die berühmten ,, lebenden Bilder". Neu! Dreyfus- Esterhazy. Wiener Volks- Theater Oranienstraße 52( Moritzplatz). 8 Uhr: Unschuldig( Fuhrmann Schmiedl). Voltsstück v. Leop. Friedr. Weiß. 10 Uhr: Das Versprechen hinter'm Herd. Apollo- Theater. Letzte Woche! Das grossartige März- Programm. Anfang 72 Uhr. Ab 1. April: Morgen, Mittwoch u. Donnerstag: Bianca- Desroches. Dieselbe Vorstellung. Sonnabend, den 1. April. Voranzeige: Gastspiel des Mr. C. größter Robert Steidl. Die Paul Lincke'sche Burleske: in 5 Atten von William Shakespeare. Sévern( Frankreich Habits( Der Ein Abenteuer im Harem" Mittwoch, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Die grosse Glocke. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die grosse Glocke. Central Theater Direktion: José Ferenczy. Die Puppe( La Poupée) Operette in 3 Atten und einem Vorspiel von Sturgeß und Ordonneau. Musik von Ed. Audran. Morgen und folgende Tage: Die Puppe( La Poupée). Charfreitag geschlossen. 1. Ofter: Bum 1. Male: Chand Kleiderhändler), Mimodrama in vier Aften von Camille Mendés, Musik von Jules Bouvalt. Pierot: Mr. C. Séverin. Vorher: Leichte Kavallerie Operette in 2 Atten v. Cofta. Mufit von Fr. Suppé. W. Noack's Theater Brunnenstr. 16. Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag: Theater- Vorstellung. feiertag Rachmittag zu ft. Breisen: Die Waise aus Lowood. Der Bettelstudent. May Heller a. G. An 2. Osterfeiertag Nachmittag zu kleinen Preisen: Der Obersteiger. allen brei Feiertagen Abends 71/2 Uhr: Die Puppe( La Poupée). Schauspiel in 4 Aften = von Charlotte Birch Pfeiffer. Donnerstag, den 30. März: Keine Vorstellung. und 15 neue Debuts. Concerthaus Leipzigerstr. No. 48. Täglich: Hoffmann's Quartettu. Humoristen Donnerstag, den 30. März: Letztes Auftr. der Herren Führmann u. Horst. In Vorbereitung: Die letzte Fahrt und Italiano Berolin. Die letzte Vorstellung im Concerthaus vor Abbruch desselben findet statt am Sonntag, den 23. April. unter Regie des Humoristen Gustav Kluck. Anfang Wochentags 7 Uhr, Sonntags 5 Uhr. am aweiten und britten Feiertag nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Am 1., 2. nnd 3. Oster- Feiertag: Große Festvorstellung. Anfang 6 Uhr. Preise wie gewöhnlich. CIRCUS BUSCH Gebrüder Richter- Dienstag, den 28. März 1899: Soirée Soirée équestre. Theater 37 Lothringer- Strasse 37. Während der Charwoche bleibt das Theater geschlossen. Am 1., 2. und 3. 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J. ihre Wohnung gewechselt haben und deren jekige Wohnung nicht ermittelt werden konnte. Nach den Berufsarten geordnet, lassen wir nachstehend die Namen derjenigen Arbeiterwähler folgen, welche zur Zeit der letzten Reichstagswahl im 2. Wahlkreise in die Wählerliste eingetragen waren, seitdem aber verzogen sind und deren jetzige Adresse trotz aller Bemühungen vom unterzeichneten Wahlkomitee nicht ermittelt werden konnte. Wir wenden uns nun an die Berliner Arbeiterschaft mit der Bitte, uns ihre Hilfe zur Auffindung dieser Wähler zu Theil werden zu lassen. Wenn jeder Genosse in seiner Werkstätte, in feinem Hause Umschau hält, muß es uns gelingen, die in Berlin und den Vororten wohnhaften Wähler aufzufinden. Um Verwechselungen und unnöthige Nachforschungen zu vermeiden, haben wir bei jedem Einzelnen die Wohnung angegeben, die er im Juni v. J. inne hatte. Wir bitten also alle Parteigenossen, wenn ihnen aus ihrer Fabrik oder Werkstätte einer der unten aufgeführten Wähler bekannt wird, diesen aufzufordern, dem unterzeichneten Genossen Werner feine jezige Adresse einzusenden, damit Flugblätter, Stimmzettel, Mittheilung des Wahllokals u. s. w. zugeschickt werden können; und um ganz sicher zu gehen, ersuchen wir auch diese Genossen, gleich auch selber diese Adresse an Werner zu melden. Und endlich bitten wir die Genossen, auch am Wahltage, den 11. April, diese Wähler zur Stimmabgabe zu veranlassen, weil bei der unablässigen stillen Agitation der vereinigten Gegner und den durch die Hinausschiebung des Wahltermines über den Aprilumzug uns erwachsenen Schwierigkeiten wir Alles aufbieten müssen, wollen wir den Sieg an die sozialdemokratische Fahne feffeln. Jeder Wähler wählt wieder in demselben Wahllokale, wie bei der letzten Wahl; übrigens erhält jeder Wähler, dessen Adresse wir haben, von uns direkte Mittheilung, in welchem Wahllokale er zu wählen hat. Berliner Arbeiter, Parteigenoffen, helft uns bei dieser Wahlarbeit. Das sozialdemokratische Wahlkomitee. J. A.: H. Werner, Bülowstr. 59. Albumarbeiter. Brunzel, Gräfestr. 10 Anstreicher. Biltsti, Josef, Dennewigstr. 23 Bilsti, Jofef, Dennewitzstr. 23 Konshewitz, Otto, Fürbringerstr.22 Wilhelm, Jul., Belle- Alliancestr. 24 Zahn, August, Burggrafenstr. 9 Arbeiter. Dabers, Max, Dennewigstr. 19| Grünberg, Wilhelm, Yorkstr. 73| Selettte, Wilh., Kurfürstenstr. 39| Meisots, Andreas, Kazlerstr. 5 Dalling, Jul., Dieffenbachstr. 70 Grüßbach, Herm., Kopischstr. 8 Klewer, Albert, Mariendorferstr. 3 Merten, Hans, Göbenstr. 25/26 Dalchau, Wilh., Lützowstr. 111/112 Hackbark, Wilh., Wichmannstr. 5| Klieriem, Herm., Fürbringerstr. 32 Mertens, G., Fidicinstr. 13, fr. 16 Dallmann, Karl, Fürbringerstr. 21 Saafer, Joh., Gneisenaustr. 62 Klingsporn, Adolf, Friesenstr. 11 Dahlmeyer, Ferd., Friedrichstr. 217 Habicht, Herm., Hagelsbergerstr. 22 Klingbeil, Robert, Möckernstr. 71 Damaschte, Karl, Möckernftr. 65 Hahn, Franz, Dieffenbachstr. 30 Klitho, Robert, Bülowstr. 54 Damast, Adolf, Kulmstr. 17 Hannemann, Aug., Möckernstr. 104| Klokke, Gottfried, Möckernstr. 70 Danielewski, Emil, Nostizstr. 25 Hansen, Paul, Rottbuserdamm 8 Röhn, Friedrich, Elsholzstr. 12 Dietrich, May, Kahlerstr. 4 Hanschte, Gustav, Möckernftr. 65 König, Albert, Blumenthalstr. 6 Demsty, Kasim., Mittenwalderst.18 Saud, Heinrich, Arndtstr. 81 Denst, Franz, Hasenhaide 7/8 Denschel, Friedr., Bülowstr. 56 Diete, Christian, Urbanstr. 25 Dietrich, G., Willibald Alexisstr. 20 Dietrich, Heinrich, Nostizstr. 41 Diwik, Herm., Fidicinst.22, früh.21 Domte, Hermann, Lüßowstr. 2 Dombrowsky, Wilhelm, Warten- Heiderit, Hermann, Urbanfstr. 8 burgstr. 13/14 Feldbinder, Johann, Urbanstr. 7 Felsti, August, Solmsstr. 24 Fiedelmeier, Martin, Ropischstr. 8 Fiedler, Adolf, Genthinerstr. 21 Fiedler, Georg, Steinmetzstr. 41 Finke, Ernst, Nostizstr. 25 Firmont, Carl, Röthenerstr. 14 Fischer, Hermann, Möckernftr. 82 Förster, Karl, Schwerinstr. 6 Förster, Heinrich, Gräfestr. 35 Frank, Albert, Nostizstr. 38 Franke, Reinh., Tempelherrenstr. 19 Franke, Wilh., Mittenwalderstr. 18 Fränkel, Karl, Gitschinerstr. 66 Friedländer, Berthold, Pallasstr. 7 Fritsch, Karl, Nostizstr. 29 Fritsch, Heinrich, Nostizstr. 37 Fritsche, Wilh., Willib. Alexisst. 20 Frenzel, Wilhelm, Nostizstr. 45 Fröhlich, Heinrich, Fidicinstr. 21, Abel, Otto, Frobenstr. 40 Adam, Franz, Fidicinstr. 15, fr. 18 Albrecht, Hermann, Blücherstr. 31 Andersil, August, Klödenstr. 2 Andrés, Edwin, Bülowstr. 36 Ankawiz, Franz, Wilhelmstr. 17 Apezinsky, A., Mittenwalderstr. 46 Arndt, Ernst, Yorkstr. 52 Arndt, Adolf, Hagelsbergerstr. 35 Arndt, Karl, Belle- Allianceftr. 58 Dorn, Karl, Boechstr. 41 Baaste, Albert, Bergmannstr. 18 Döring, Aug., Gneisenauftr. 64 Baehr, Gottfried, Klödenstr. 8 Döring, Jos., Nostizstr. 44 Bahlow, Franz, Gneisenaustr. 4 Drebliger, Friedr., Bergmannstr. 3 Ballendat, August, Nostizstr. 12 Dumkel, Karl, Großbeerenstr. 69 Balfaus, Hermann, Körnerstr. 22 Ebel, Hermann, Lennestr. 3 Battte, August, Lankwigstr. 9 Eichenberg, D., Marheineckept. 10 Bathe, Emil, Willib. Alexisstr. 24 Elsener, Aug., Camphausenstr. 4 Bauer, Wilhelm, Friesenstr. 18 Erdner, Wilh., Rottbuserdamm 28 Baum, August, Hagelsbergerstr. 35 Erl, Karl, Grimmstr. 36 Baumann, Karl, Alvenslebenstr. 16 Erichson, Ed., Möckernftr. 105 Bauter, Ferd. Nostizstr. 41 Ernst, Wilhelm, Arndtstr. 20 Baruth, Ernst, Winterfeldstr. 26 Escher, Nicolaus, Schönleinstr. 34 Bartels, August, Bossenerstr. 35 Ewald, Max, Tempelherrenstr. 10 Baron, Stefan, Zoffenerstr. 34 Fathte, Johannes, Schwerinstr. 6 Baron, Alexander, Boffenerstr. 34| Feige, Wilhelm, Bergmannstr. 17 Becker, Hermann, Burggrafenstr. 15 Felbel, Ernst, Möckernstr. 70 Becker, Ed., Wilhelmstr. 3 Becker, Gustav, Bauzenerstr. 8 Beier, Karl, Gräfestr. 5 Beiersdorf F., Blumenthalstr. 13 Bellin, Wilh., Prinzenstr. 74 Bensch, Wilh., Lindenstr. 72 Bergemann, F., Schwerinstr. 14 Bergemann, Georg, Dennewigstr.10 Bergmann, Josef, Lützowstr. 101 Berger, Karl, Alvenslebenstr. 17 Berndt, W., Kottbuserdamm 18/19 Bethke, Wilh., Fürbringerstr. 26 Bett, Johann, Bülowstr. 40 Bey, Bernh., Dennewitzstr. 15 Beyer, Josef, Mariendorferstr. 5 Biese, Hermann, Nostizstr. 45 Biegel, Otto, Hagelsbergerstr. 30 Birkholz, Karl, Gitschinerstr. 66 Birnbaum, Ernst, Nostigstr. 45 Blank, Alb., Willib. Alexisstr. 12 Blank, Gustav, Großbeerenstr. 60 früher 22 Blankenburg, L., Alvenslebenstr. 16 Fröhlich, Richard, Kulmstr. 82 Bleibaum, Josef, Nostizstr. 19 Gallien, Wilh., Kreuzbergstr. 23 Bleßmann, Karl, Winterfeldstr. 8 Gatte, Josef., Raylerstr. 12 Blume, Franz, Endeplatz 7 Gatniejewsky, J., Alvenslebenst.19 Bochow, Alexander, Möckernstr.70 Gaste, Aug., Wartenburgstr. 13/14 Bobisch, Hermann, Wilhelmstr. 3 Gausche, Franz, Möckernstr. 70 Bode, Paul, Arndtstr. 20 Geffert, Karl, Fürbringerstr. 8 Bohnke, Ernst, Schleiermacherstr. 15 Geißler, Robert, Urbanstr. 3 Bohnenstengel, F., Steinmegstr. 43 Geldner, Ernst, Arndtstr. 22, Bohm, Heinrich, Gräfestr. 7 Nostizftr. 31 Bolz, Julius, Kaylerstr. 5 Gent, Paul, Schleiermacherstr. 14 Bory, J., Fidicinstr. 19, alte Nr.20b Giefe, Otto, Arndtstr. 8 Böhme, Wilh., Markgrafenstr. 80 Gillert, Gustav, Teltowerstr. 12 Bölt, Gustav, Fürbringerstr. 8 Gleich, Karl, Rottbuserdamm 39 Böse, Gustav, Nostizstr. 52 Gliese, Wilh., Winterfeldstr. 34 Böttcher, Gust., Belle- Allianceftr.29 Goltschlag, W., Hagelsbergerstr. 30 Braak, Karl, Schönleinstr. 22 Gottschalt, Joh., Lindenstr. 71 Brachmüller, Wilh., Schellingstr. 9 Göhl, Ad., Wilhelmstr. 12 Brandt, Erich, Bergmannstr. 99 Götsch, Paul, Rottbuferdamm 28 Brandenburger, J., Gitschinerstr.78 Görsdorf, Karl, Fidicinstr. 21, Bräunig, Wilhelm, Schwerinstr. 14 Bräutigam, Anton, Steinmehstr. 27 Graf, Hermann, Gneisenauftr. 59 Breitfeld, Friedrich, Nostiastr. 24 Gransee, Karl, Möckernftr. 76 Breitsprecher, Eduard, Arndtstr.24 Gransee, Franz, Bergmannstr. 27 Briesenic, Martin, Noftizstr. 15 Graffe, Friedrich, Zimmerstr. 64 Brückner, Heinrich, Fidicinstr. 20, Gräß, Wilhelm, Bergmannstr. 12 Gräz, Gottlieb, Lützowstr. 107 Greifer, Friedr., Großbeerenstr. 35 Greifenberg, S., Kleinbeerenstr. 6 Grimm, Ant., Fidicinstr. 14, früh. 17 Grell, Wilhelm, Nostizstr. 42 Groch, Karl, Teltowerstr. 46 Grothe, Wilhelm, Dennewigstr. 6 Groffe, Hermann, Rulmſtr. 14 Großmann, Wilh., Schwerinstr. 12 Größte, Joh., Rottbuserdamm 8 Großmann, Friedrich, Arndtstr. 21 Grönert, Alfred, Friedrichstr. 234 Gruhn, Paul, Gräfeftr. 7 Guder, Hermann, Möckernftr. 105 Czische, Bernhard, Köthenerstr. 5| Gutsche, Traug., Kottbuserdamm33 alte Nr. 20 c " Brunow, Heinr., Jerufalemerstr. 47 Bubolz, Gustav, Bergmannstr. 18 Buchholz, Rich., Kottbuserdamm41 Bucka, Franz, Wilhelmstr. 12 Bundermann, Louis, Willibald Alerisstr. 6 Burgemeister, H., Friedrichst. 52/58 Burow, Robert, Nostizftr. 1 Busse, Emil, Ropischstr. 8 Büttner, Wilh., Alexandrinenft. 118 Büttner, Wilh., Brandenburgstr. 80 Carow, Otto, Arndtstr. 18/19 Caffur, Adolf, Prinzenstr. 69 früher 22 Korge, Wilh., Möckernstr. 70 Haucz, August, Arndtstr. 20 Kluge, Herm., Großbeerenftr. 48 Haupt, Emil, Willibald Alexisstr.25 Kluge, Gust., Brandenburgstr. 15 Haupt, Gustav, Bergmannstr. 14a| Koch, Herm., Willibald Alexisstr. 32 Haustein, Karl, Kreuzbergstr. 13 Kodrow, Eduard, Nostizstr. 13 Hänelt, Reinhardt, Möckernstr.110 Röhler, Karl, Urbanstr. 33 Häring, Paul, Nostizstr. 48 Härtel, August, Fichtestr. 25 Heinrich, Frizz, Bülowstr. 40 Hente, Wilhelm, Hafenhaide 10/11 Senter, Friedrich, Arndtstr. 22, Noftizftr. 31. Hennig, Franz, Willib. Alexisstr. 27 Hensel, Karl, Möckernftr. 96 Henze, Ernst, Baußenerstr. 4 Herwig, Leopold, Friedrichstr. 39 Herzberg, Reinh., Kirchbachstr. 5 Sesse, Wilhelm, Kirchbachstr. 6 Hicker, Josef, Gitschinerstr. 80 Hintner, Richard, Kreuzbergstr. 85 Hippe, August, Bauzenerstr. 2 Sippe, Heinrich, Lindenstr. 87 Sobjel, Gustav, Moritstr. 43 Sodde, Theodor, Urbanstr. 129 Hoffmann, August, Nostigstr. 16 Hoffmann, Karl, Steinmetzstr. 17 Hoffmann, Herm., 3offenerstr. 48 Hoffmann, Adolf, Kulmstr. 27 Holznagel, Ferdinand, Nostizstr. 14 Hoppe, Franz, Blücherstr. 87a Horn, Karl, Hagelsbergerstr. 36 Horn, Heinr., Boechstr. 41 Hornack, Louis, Bergmannstr. 96 Horst, Gustav, Noftizstr. 19 Hückel, May, Möckernftr. 71 Hungs, Ferd., Kurfürstenstr. 38 Jach, Wilh., Belle- Allianceftr. 32 Jacob, Franz, Nostizftr. 42 Jädice, Ewald, Raylerstr. 4 Jahn, Ernst, Alvenslebenstr. 21 Jahnke, Karl, Möckernstr. 96 Jahrmarkt, H., Kottbuserdamm 33 Jambowski, Anton, Willibald Alexisstr. 25 Julmer, Josef, Gräfeftr. 35 Innzach, Lorenz, Möckernstr. 96 Irmler, Gustav, Kulmstr. 78 Jenczack, Lorenz, Möckernftr. 96 Jentsch, Ernst, Genthinerstr. 36 Johl, Johannes, Fürbringerstr. 32 Richter, Otto, Kopischstr. 9 Richter, Friedr., Blumenthalstr. 1 Richter, Franz, Kreuzbergstr. 35 Methner, Hermann, Steinmeßstr. 9 Riedel, Hermann, Nostizstr. 39 Menzte, August, Hagelsbergerstr. 5 Riedel, Gustav, Wilhelmstr. 133 Meyer, Hermann, Lützowstr. 101 Robel, Paul, Steinmegstr. 44 Meyer, Ludwig, Hagelsbergerstr. 6 Rorig, Conrad, Zossenerstr. 35 Meyer, Wilhelm, Nostizstr. 4 Röhrig, Heinr., Großbeerenstr. 68 Michael, Ludw., Fidicinstr. 14, fr. 17 Nosler, Alb., Mittenwalderstr. 10 Michel, August, Hasenhaide 49 Rossa, Simon, Gitschinerstr. 85 Micho, Alb., Schwerinstr. 6 Rosenthal, Karl, Gitschinerstr. 90 Miehm, Auguft, Stegligerstr. 41 Rosenblüth, Herm., Potsdamerft.77 Mielke, Johann, Arndtstr. 20 Rost, Herm., Willib. Alerisstr. 29 Mielenz, Karl, Solmsstr. 38 Rother, Franz, Kreuzbergstr. 7 Milde, Karl, Katzbachstr. 2/3 Rückel, Frdr., Belle- Alliancestr. 59 Köhler, Wilh., Dennewigstr. 30 Mittwoch, August, Wilhelmstr. 5 a Ruppin, Alfred, Zimmerstr. 43/44 Köhn, Ernst, Klödenstr. 2 Mittowsti, Konst., Hafenhaide 7/8 Ruschkowski, G., Dieffenbachft. 31 Koppen, Friedr., Plan- Ufer 92b Moh, Paul, Winterfeldstr. 27 Rüfsack, Ferd., Bergmannstr. 110 Rorapp, Albert, Nostizstr. 6. Möller, Heinr., Steinmeßstr. 55 Rüftig, Hermann, Gitschinerstr. 40 Körner, Linus, Solmsstr. 26 Müller, Otto, Kirchbachstr. 3 Säbert, Adolf, Dieffenbachstr. 68 Sahiba, Wilh., Gitschinerstr. 66 Ruchenbecker, Stegligerstr. 91 Müller, Otto, Lindenstr. 24 Ruckel, Gustav, Mariendorferstr. 15 Müller, Bernh., Steinmetzstr. 65 Saffe, Gustav, Gitschinerstr. 65 Kühn, Oswald, Nostizstr. 59 Müller, Franz, Wasserthorstr. 19 Sagte, Hermann, Hornstr. 10 Rulow, Otto, Charlottenstr. 73 Müller, Gustav, Mödernsir. 121 Schaff, Serm., Friedrichstr. 9 Kunde, Theodor, Zimmerstr. 89 Müller, Paul, Fidicinstr. 15, fr. 18 Scharniel, Frz., Hagelsbergerstr. 20 Rünze, Ferdinand, Yorkstr. 60 Munzel, Wilhelm, Nostizstr. 9 Scheilick, Wilhelm, Nostizstr. 45 Kurz, Paul, Yorkstr. 70 Natke, Karl, Kreuzbergsir. 13 Schellack, Aug., Hagelsbergerstr. 6 Krapp, Rud., Grimmstr. 25 Nelde, Wilhelm, Möckernstr. 67 Schendel, Simon, Schüßenstr.44/ 45 Krauße, Richard, Kulmsir. 30 Neiß, Gustav, Bauzenerstr. 6 Scherwinske, Ad., Wilhelmstr. 133 Krause, Joh., Potsdamerstr. 42 Netter, Aug., Kommandantenst.3/ 4 Scheuner, Heinrich, Möckernftr. 65 Krebs, Alfred, Jahnstr. 6 Schiller, Hermann, Heimstr. 10 Neumann, Julius, Kulmstr. 17 Kreuzaler, F., Fibicinstr. 14, fr. 17 Neumann, Emil, Gitschinerstr. 57 Schimmelpfennig, J., Solmsstr.21 Kreppen, Berthold, Gitschinerstr. 79 Neumann, Richard, Zeltowerstr. 39 j Schirmer, Reinh., Steinmetzftr. 13 Kriebs, Karl, Steinmetzstr. 55. Nitsche, Hugo, Nostizstr. 28 Kriwaß, Josef, Jahnstr. 6 de Nive, Alexander, Blücherstr. 35 Krüger, W., Willibald Alexisstr. 5 Nowack, Joh., Zimmerstr. 36 Krüger, Karl, Dennewitzstr. 30 Nowotka, Ludwig, Mansteinstr. 14 Kyewski, Josef, Körnerstr. 22 Dehmig, Otto, Pallasstr. 13 Labischke, Karl, Maaßenstr. 15 Other, Friedrich, Bergmannstr. 98 Lange, Gust., Gr. Görschenstr. 29 Päch, Wilhelm, Möckernftr. 81 Lange, Heinrich, Schönleinstr. 25 Paeth, Otto, Wasserthorsir. 8 Lange, Robert, Mittenwalderstr. 9 Paekgold, August, Endeplatz 3 Lange, Gustav, Zimmerstr. 63 Bagarell, Wilhelm, Kreuzbergstr. 24 Lange, Alex., Mariendorferstr. 19 Pägel, Herm., Willibald Alexisst. 26 Lange, Karl, Arndtstr. 18/19 Bantow, Jul., Hagelsbergerstr. 35 Lasch, Herm., Tempelhofer Berg 5 Pappmehl, A., Dieffenbachstr. 57/58 Laßte, Franz, Fidicinftr. 22, fr. 21 Paschtewits, Leopold, Yorkstr. 70 Laubig, Friedr., Kaplerstr. 5 Paul, Karl, Teltowerstr. 33 Laucus, Bernhard, Möckernstr. 76 Paul, Friz, Hornstr. 50 Laqua, Gustav, Frobenstr. 18 Pauluhn, Friedrich, Fidicinstr. 21, alte Nr. 20D Lehmann, Hermann, Hornstr. 21 Lehmann, Ludwig, Gräfestr. 83 Pehlte, Gustav, Bülowftr. 88 Lehmann, Wilh., Nostizstr. 46 Bellodat, Johann, Möckernstr. 71 Lehmann, Karl, Markgrafenftr. 80 Peters, Adolf, Möckernstr. 70 Lehmann, Moris, Nostigstr. 16. Peters, Wilhelm, Wasserthorstr. 24 Lehmann, Karl, Möckernstr. 120 Bethke, August, Nostizstr. 28 Leining, Karl, Jerusalemerstr. 7 Betmeky, May, Möckernstr. 77 Leitloff, Wilhelm, Hornstr. 14 Peuser, August, Wichmannstr. 3 Lehnardt, Wilh., Dennewigstr. 29 Pfahl, Gustav, Louisen- Ufer 51 Lemke, Karl, Kahlerstr. 12 Pilz, Hermann, Arndtstr. 16 Lendzian, Friedr., Kreuzbergstr. 13 Pluschki, Karl, Boeckhstr. 12 Leutloff, Wilhelm, Möckernstr. 101 Polzin, Albert, Arndtstr. 18/19 Leunwith, Christ., Mostizstr. 47 Povilat, August, Kreuzbergstr. 22 Leverin, August, Möckernstr. 77 Pudlat, August, Boppstr. 6 Liebert, Herm., Kottbuserdamm 38 Butnus, Friedrich, Kulmstr. 20a Liebig, August, Mittenwalderstr. 8 Burbs, Wilhelm, Alvenslebenstr. 23 Liesch, Paul, Arndtstr. 30 Präger, Gustav, Gneisenaustr. 69 Preiß, Alois, Rahlerstr. 8 Lillpopp, August, Nostizstr. 87 Limpach, Paul, Solmsstr. 2 Preuß, Karl, Dennewigstr. 88 Lindenblatt, Gottfr., Schwerinstr.12 Prinage, Carl, Bautzenerstr. 8 Lockowandt, Gustav, Nostizftr. 17 Przybylfa, May, Urbanstr. 111 Pät, Theod., Willib. Alexisstr. 5 Lomgriebler, Wasserthorstr. 70 Püschel, Gustav, Kahlerstr. 2 Lorenz, Hugo, Nostiaftr. 50 Lucas, Reinhold, Yorkstr. 75 Radday, Leo, Großbeerenstr. 74 Radke, Ferdinand, Schönleinstr. 25 Ludwig, Martin, Frobenstr. 40 Radet, Georg, Bergmannstr. 12 Lukaseniz, Razlerstr. 9. Luzos, Gustav, Kulmstr. 9. Rakette, Ed., Winterfeldstr. 27 Machoi, Gustav, Schönleinstr. 22 Rauthmann, P., Willib. Alexisstr. 9 Mac, Willibald, Jerufalemerstr. 2 Ratajczad, Josef, Gitschinerstr. 80 Mayer, Ludwig, Brandenburgstr. 8 Räzlaff, Hermann, Bülowstr. 53 Malette, Hermann, Fidicinstr. 5 Regelin, Hermann, Frobenstr. 39 Malecki, Vincent, Kirchbachstr. 4 Regent, Johann, Möckernftr. 110 Malentiewitz, F., Brandenburgst. 10 Regent, Daniel, Mansteinstr. 8 Mann, G., Schönebergerstr. 32/33 Rerner, Karl, Gitschinerstr. 56 Manthey, Max, Fidicinstr. 8 Marting, Albert, Süßowstr. 107 Kessel, Fritz, Fichtestr. 31 Rügler, Karl, Dennewitzftr. 80 Marsch, Karl, Fürbringerstr. 27 Rielblock, Auguft, Raglerstr. 12 Mary, Richard, Charlottenstr. 96 Kienitz, August, Prinzenstr. 13 Mary, Paul, Gitschinerstr. 79 Rimmitt, F., Schönebergerstr. 24 Maaß, Georg, Möckernftr. 96 Masjosthusmann, Friedr. ZempelKirsch, Heinrich, Boeckhstr. 24 herrenstr. 19. Klamke, Friedrich, Kreuzbergstr. 34, Matusgewsky, F., Möckernstr. 100 Razbachstr. 10 Klamte, Julius, Dieffenbachstr. 72 Maurer, Joh., Tempelherrenstr. 10 Maud, Franz, Yorkstr. 52. Klamte, Paul, Solmsstr. 23 Klappested, E., Willib. Aleris str. 4 Mehlis, Hugo, Nostihstr. 45 Klappner, Josef, Wilhelmstr. 142 Meißner, Rud., Blumenthalftr. 7 Richter, Albert, Kahlerstr. 12 Kleinschmidt, Aus., eritr.8 Meißner, Ernst, Hagelsbergerstr. 31 Richter, Gustav, Möckernstr. 104 Schleker, Eduard, Yorkstr. 75 Schlesinger, Karl, Ziethenstr. 19 Schlottke, Gustav, Hasenhaide 7/8 Schmäring, Lorenz, Schwerinftr. 11 Schmidt, Adolf, Kirchbachstr. 18 Schmidt, Ernst, Bülowstr. 56 Schmidt, Adolf, Kirchbachstr. 18 Schmidt, Reinhold, Nostizstr. 1 Schmidt, Johann, Yorkstr. 51 Schmidt, Karl, Mittenwalderstr. 9 Schmidt, Franz, Lützowstr. 5 Schmidt, Franz, Bülowstr. 56 Schmidt, Karl, Urbanstr. 81 Schmidt, Friedrich, Arndtstr. 23 Schmidt, Hermann, Arndtstr. 33 Schmidt, Karl, Steinmehstr. 13 Schmidt, Hermann, Urbanstr. 35 Schmidt, Ch., Rottbuserdamm 23 Schmidt, August, Solmsstr. 24 Schneiderreit, August, Nostizstr. 89 Scholle, Christoph, Solmsstr. 40 Scholtka, Friedr., Schwerinstr. 14 Scholz, Joh., Möckernftr. 63 2 Scholz, Hermann, Möckernstr. 103 Schonogg, E., Schenckendorfstr. 7 Schöttfe, Martin, Arndtstr. 24 Schossel, Anton, Raßlerstr. 7 Schramm, Wilhelm, Boechstr. 30 Schreiber, Aug., Charlottenstr. 5 Schröder, Richard, Urbanstr. 27 Schubert, Ferd., Fürbringerstr. 9 Schubse, Gottfr., Zeltowerstr. 46 Schufe, Karl, Kulmftr. 27 Schult, Otto, Rottbuserdamm 28 Schulz, Wilhelm, Urbanstr. 172 Schulz, Ernst, Urbanstr. 172 Schulz, Wilhelm, Zeltowerstr. 18a. Schulz, Gustav, Marheinekeplatz 11 Schulz, Paul, Frobenstr. 40 Schulz, Karl, Bergmannstr. 2 Schulze, Rich., Dieffenbachstr. 12 Schulze, May, Belle- Allianceftr. 32 Schulze, Johann, Jahnstr. 1 Schulze, Wilh., Gliditschstr. 47 Schulze, Mar, Nostizstr. 37 Schulz, Karl, Teltowerstr. 35/36 Schulz, Rudolf, Großbeerenstr. 280 Schüler, Wilhelm, Arndtstr. 16 Schuster, Friedr., Frobenstr. 39 Schütte, Wilhelm, Kochstr. 6 Schüße, Wilhelm, Frobenstr. 22 Schwalenberg, Wilh., Bernburger straße 6 Schwandt, Paul, Schwerinstr. 6 Schwandt, August, Bülowstr. 40. Schwirblat, Karl, Gitschinerstr. 56 Geier, Christ., Stegligerstr. 85 Selle, Wilhelm, Jahnstr. 3 Seele, Franz, Nostizstr. 40 Siefert, Otto, Hagelsbergerstr. 22 Simon, Georg, Fürbringerstr. 8 Sonau, Karl, Schwerinstr. 11 Spiegel, Karl, Barutherstr. 5 Spielvogel, Karl, Solmsstr. 33 Stach, Karl, Lühowstr. 5 bei Hagen. John, Johann, Gräfestr. 12 Jock, Julius, Prinzenstr. 11 Jung, August, Arndtstr. 21 Junker, Hermann, 3offenerstr. 4 Junkers, Gustav, Lindenstr. 2 Jureck, Johann, Gitschinerstr. 85 Rabilfe, G., Willibald Alexisstr. 20 Kärger, Gustav, Anhaltstr. 9. Kaminski, Johann, Linkstr. 27 Karras, Friedrich, Kirchbachstr. 8 Kaiser, Wilhelm, Steinmetzstr. 51 Rallneit, Hermann, Solmsstr. 19 Kalmuzky, Franz, Urbanstr. 131 Rarow, Herm., Kottbuferdamm 33 Karow, Wilh., Schwerinstr. 6 Kasten, May, Bülowstr. 56 Kaßner, Friedr., Gitschinerstr. 60 Rasten, Emil, Gräfestr. 27 Käß, Adolf, Nostizstr. 5 Rath, Karl, Arndtstr. 39 Käzing, Albert, Gitschinerstr. 90 Raufmann, Karl, Urbanstr. 176 Reichelt, Georg, Yorkstr. 52 Raulfuß, Ernst, Yorkstr. 52 Reichelt, Heinr., Fürbringerstr. 11 Reimer, Otto, Schleiermacherstr. 7 Reimann, Julius, Yorkstr. 75 Reinhardt, May, Willib. Alexisst.38 Reichardt, Julius, Dennewißftr. 81 Reichelt, Josef, Gitschinerstr. 125 Reinte, Paul, Blücherstr. 37 a Reifer, Oswald, Boechstr. 11 Reuter, Emil, Hagelsbergerstr. 22 Rheinländer, Jos., Bergmannstr. 13 Rheinländer, Engelhardt, Bergmannstr. 13 Stahl, Karl, Yorkstr. 61 B-icker. Härtel, Otto, Urbanstr. 129 Albrecht, Carl, Alvenslebenstr. 2 Staderwitz, Adolf, Möckerustr. 71 Ast, Richard, Junkerstr. 15 Stamm, Thilo, Arndtstr. 40 Baier, Samuel, Schleiermacherstr.l Sreinberg,Theod.,Bergmannstr.96 Daläge, Franz, Elsholzstr. 4 Steinland, Gustav, Grimmstr. 30 Dehmel, Gustav, Blächerstr. 34 Stempel,Gotth.,Alvenslebenstr.l7 Dinse, Hermann, Kreuzbergstr. 26 Stengel, Friedrich, Nostizstr. 6 Etzrodt, Ernst, Urbanstr. 49. Stephan, Alex, Blumenthalstr. 8 Ginczel, August, Katzlerstr. 6 Sternberg, Leop., Schwerinstr. 15 Haierbacher, Wilh., Blächerstr. 33 Strehlow, Aug., Kottbuserdamm 5 Heidemann, Gustav, Boeckhstr. S Stolt, Clemens, Nostizstr. 37 Höhne, Karl, Jerusalemerstr. 57 Stolz, Karl, Blumenthalstr. 8 Höft, Herm., Schöuleinstr. 27 Stolpmann, E., Potsdamerstr. 27d Hufert, Emil, Bälowstr. 40 Stuck, Adolf, Kulmstr. 27 Janke, Johann, Dessauerstr. 39/40 Sturies, Hermann, Hornstr. 10 Jüttner, Jul., Grohgörschenstr. 39 Swidereck, Bal., Potsdamerstr. 42 Kabisch, Herm., Großbeerenstr. 16 Szkundlareck, Joh., Arndtstr. 23 Kalb, Georg, Wilhelmstr. 119/120 Szydbarski, Joh., Hagelsberger- Karsten, August, Katzlerstr. 6 straße 22 Knuth, Richard, Urbanstr. 109 Teichert, Gustav, Schönleinstr. 31 Klein, Anton, Nostizstr. 5 Teske, Arthur, Urbanstr. 66 Kleinschwager, Robert, Dessauer- Teschner, Gustav, Nostizstr. 46 straße 39/40 Thcil, Wilhelm, Kulmstr. 16 Klohcke, Paul, Steglitzerstr. 39 Thicm, Bruno, Potsdamerstr. 44 Koslowsky, L., Wasserthorstr. 71 Thinius, Gottl., Urbanstr. 7 Kracker, Georg, Blächerstr. 51 Thomas, Reinhold, Bälowstr. 56 Kuklinski, K., Schleiermacherstr. 1 Thoms, Adolf, Kurfärstenstr. 38 Kähl, Friedrich, Bärwaldstr. 12 Thuge, Friedrich, Teltowerstr. 31 Kunze, Hermann, Frobenstr. 7 Tictz, Gustav, Bergmannstr. 17j Kyling, Otto, Zossenerstr. 2 Tinzmann, Friesenstr. 18 Laupanke, Friedr., Bärwaldstr. 12 Tondar, Andr., Hagelsbergerstr.53 Liebrecht, Nik., Winterfeldstr. 5/6 Tornow, Friedr., Steinmetzstr. 5 Lohse, Paul, Schützenstr. 20 Triebsch, Ferd., Gleditschstr. 47 Mattick, B.. Willibald Alexisstr. 9 Ulbrich, Hermann, Kopischstr. 9 Unger, Richard, Steglitzerstr. 34 Vogel, Gustav, Bälowstr. 57 Vogler, Hermann, Moritzstr. 36 Vogt, Karl, Maaßenstr. 35 Voll, Karl, Klödenstr. 3 Meier, Herm., Chamissopl. 6 Menzel, Friedrich, Möckerustr. Ivo Otto, Friedrich, Zimmerstr. 36 Penks, Konrad, Möckerustr. 121 Rasenack, Louis, Schützenstr. 64 Saalmann, W., Bergmannstr. 2 Vormelcher, Gustav, Möckernstr. 71 Schlesinger, Joh., Gleditschstr. 51 Vorpahl, Adolf, Hagelsbergerstr. 5 Schlicke, Edmund, Möckernstr. 81 Voß, Eduard, Blumenthalstr. 7 Scholz, August, Zossenerstr. 18 Wachholz, Wilhelm, Bälowstr. 56 Scholz, Richard, Möckernstr. 63 Wachowiak, Viensent, Pallasstr. 3 Schöne, Paul, Winterfeldstr. 23 Silber, Wilhelm, Möckernstr. 104 Stahl, Alex, Lützowstr. 12 Stein, Kurt, Kreuzbergstr. 12 Stosch, Apolanius, Wasserthor- straße 70 Wafflcr, Joh., Steinmetzstr. 55 Wahlich, Anton, Kreuzbergstr. 9 Wählisch, August, Kulmstr. 13 Walter, August, Steinmetzstr. 44 Wandinger,Jos.,Fidicinst.13,f.20s. ,-~r- Wasmuth, Johann, Blächerstr. 57 Teltrup, Karl, Urbanstr. 131 Weber, Paul, Hagelsbergerstr. 56 Welz, Gustav, Gräfestr. 7 Wecker, Bälowstr. 57 Zigan, Max, Urbanstr. 1 Wegner, Jos.. Nostizstr. 24 Bierkabrer Wegner, Reinhold, Barutherstr. 9.'... Wehner. Karl, Jahnstr. 3 Z�usch. Ernst Arndtstr. 13/ 9 Wehr, Emil, Schellingstr. 4. � a ei t,«m-i rf'«! Wehr. Richard. Hagelsbergerstr. 3 Schwagerus. Joh Möckernstr. 81 Weimann. Max, Urbanstr 25 Sturzebccher. Gustav. F.chtestr. 26 Weiß, Josef, Frobenstr. 40 Bterverlegcr. Weißenburg, Franz, Steinmetzstr.55 Feister, Oswald. Wasserthorstr. 51 Mendt, Franz. Steinmetzstr. 23 Weese, Alfons, Schönleinstr. 21 � 1fi SeftpbaL ftraiu, Göbenstr 7 Ackermann, F., Kothenerstr. 16 Weschhal', Richard, Solmsstr. 39 Zehr. Eduard, Wilhelmstr. 135 Wetzel, Hermann. Schönleinstr. 25 Zergrech. Jul.us.�Teltower, r. 16 Wichmann, Carl, Jorkstr. 54 Brehmann, Max, �urbrnigerstr. 1 Wi-lert. Ernst. Wilhelmstr. 133 �brmann Otto. Gräfestr. 7 Wille, Richard, Camphausenstr. 18 H"?el, Richard, Mullenhoststr. l Wille. Julius. Louisen-Ufer 51 Krug» Karl Markgrafen str. 86 Wille. Aug.. KLnigin-Augustastr.37 Martins. Philrpp Kothener r. Winde, Richard, Gräfestr. 19 m �« o* Windolf, Moritz. Dennewitzstr. 24, Max, �robenstr. 2o Winkler, Alb., Fidicmstr.32. fr. 30 Z�el. Georg. Jemfatemevstr. 62 Winololf, Moritz, Dennewitzstr. 24 Ein, m t ai Witt, August, Bergmannstr. 3 Welz, Bernhard, Wasserthorstr. 64 Grimm, Gustav, Gneisenaustr. 62 Hey, Paul, Fürbringerstr. 15 Krank, Michaelis, Urbanstr. 129 Porth, Wilhelm, Brandenburgstr. 8 Ritter, Otto, Friedrichstr. 233 Schneider, Gust., Kirchbachstr. 16 Trapp, Paul, Göbenstr. 20 Wolf, August, Gitschinerstr. 53 Wünsch, Franz, Urbanstr. 80 Witte, Julius, Teltowerstr. 52 Witzlack, Heinrich, Gräfestr. 35 Wolf, Martin, Louisen-User 54 Wolf, Arthur, Bälowstr. 40 a Wolfs, Ernst, Ziethenstr. 26 Wolf, Friedr., Fidicinstr. 15, fr. 18 | Wittkopf, Paul, Wasserthorstr. 49 Bohner. Müller, Franz, Friedrichstr. 5 Wulf, Gustav, Allexandrinenstr. 1 22 Böttcher. Wolf, F. W., Fidicinstr'Ä�fr.' 21 Muller. Georg Fidicinstr. 8 Wölk. Wilhelm. Pallasstr. 13 Schauer Mathaus F.d.cmstr. 8 Wollmann,Wilh.,Bergmannstr.13 Rbolf, Barutherstr. 3 Wolter, Karl, Gitschinerstr. 89 Brauer. Wormsdorf. Karl. Blächerstr. 18 Apelt, Emil. Teltowerstr. 31 Wroblewski,F.,Belle-Alliancest.91 Geiger. Franz. Jahnstr. 17/18 Wudtke, Hermann, Bülowstr. 36 Krotz, Paul, Willibald Alexisstr. 25 Wyrocki, Johann, Arndtstr. 21 Lehmann. Reinh., Kreuzbergstr. 13 Zagmann, Hugo, Urbanstr. 37 Rathgeb, August, Fidicinstr. 41 Zawacki, Bernhard, Nostizstr. 9 Säbel, Richard, Teltowerstr. 26 Zchiegncr, A. E., Gitschinerstr. 78 Schlegel, Otto. Willib. Alexisstr. 23 Zell, Wilh., Willibald Alexisstr. 25 Zerbe, Emil, Nostizstr. 6 � ÄIT? 1. �_K Zerowska, Franz. Schützenstr. 17 Bennemuller, F., Stemmetzstr. 75 Zi-gl-r, Wilhelm. Möckernstr. 93 Conrady Karl, Großbeerenstr 4S Ziegner. Karl. Gitschinerstr. 32 Donat. Ernst. Wühelmstr. 133 Ziemer, Karl, Gitschinerstr. 32 I�ricms. Wilhelm, Gräfestr. 6 Ziereck, Ignatz, Katzlerstr. 12 m � o? Zimmermann, August, Gräfestr. 1 9 �5 i k Zimmermann, Fritz, Hagelsberger- Willchald. Boeckhstr. 5 straße 47 Haublem, Rud., Urbanstr. 119 Zinnert, Albert, Möckernstr. 104 Klodch, Emst, Vstlhelmstr. 133 Zittwitz, F., Willibald-Alexisftr. 30 m;? 7A Zoldan. H.. Al-xandrin°nstr.117» Muh�ls. August. G.tschmerstr 74 Lgbura Kolef �aaelsberaerltr 32 Reuinann, Oskar, Linden�tr. 24 LYvura, Bo>es, Hagelsbergerstr. 32 Rampehl, Ludw., Potsdamerstr. 35 Rudolf, Emil, Blächerstr. 56 Barbiere. Schmidt, Karl, Wasserthorstr. 66 Bahnsen �obannes Lübowstr 14 Schulze, Carl. Hagelsbergerstr. 6 SSÄ Ii Schwuch°w.� Dziemel. Reinhold. Puttkamer- W-l«. taU,- Meißner, H.. Fidicinstr. 32, fr. 30 Buchdrucker. Meyer, Paul, Schönleinstr. 28 Baatsch.Fr., Paul, Zossenerstr. 47 Mukcrasch, Gustav, Kottbuser- Baßiener, Richard, Steinmetzstr. 49 dämm 40 Breetz, Louis, Hagelsbergerstr. 6 Preimüller, Wilh., Blächerstr. 13 Büchner, Eduard, Friedrichstr. 34 Strupat, Franz. Blumenthalstr. 8 Dürichen, Alb., Hagelsbergerstr. 5 Zmysbong.P.. Brandenburgstr. 16 Goldsche, Arnold, Dennewitzstr. 5 Bäsfetiere. Bartsch, Adolf, Zimmerstr. 3/4 Dilch, August, Potsdamerstr. 42 Hildebrandt, Osk., Teltowerstr. 12 Kräuter. Franz. Lützowstr. 3 Koslowski, E., Belle-Alliancestr. 23 Scheffler, Wilhelm, Yorkstr. 63 Schneider, Paul. Zimmerstr. 23 Bureanarbeiter und-Gehilfen. Blank, Friedrich. Nostizstr. 3 Fritzsche, Hermann. Schwerinstr. 1 und Frobenstr. 15. Preuß, Karl, Kurfärstenstr. 173 Schreiber. Karl, Kottbuserdamm 23 W-idehase. H. Willib. Alexisstr. 9 Winkler, Max, Puttkamerstr. 17 Wotschke, Nich., Potsdamerstr. 69 Bürstenmacher. Banknin, Alexander, gen. Gurski. Marggrafenstr. 9 Huhn. Kasper. Zimmerstr. 36 Cigarrenmacher und-Händler. Beck, Reinhold. Friesenstr. 10 Hauenstein, Bruno, Wilhelmstr. 17 Just, Johann, Friedrichstr. 250 Kleine, Karl, Zossenerstr. 52 Schmidt, Emil, Nostizstr. 24 Schöpe, Aug., Königgrätzerstr. 74 Wegmann, Paul, Schwerinstr. 6 Ciselenre. Bandey, Emil, Plan-Ufer 41 Müller, Otto, Mittenwalderstr. 45 Wille. Hermann, Moritzstr. 10 Wohlleib. Friedrich. Hornstr. 9 Conditorcn. Albrcckt, Paul, Mansteinstr. 13 Apel, Moritz, Fidicinstr. 43 Awenarth, Albert, Lindenstr. 92 Brandenburg, Max, Frobenstr. 7 Eichler. Rudolf, Blücherstr. 33 Grönning.Rob., Askanischer Platz 1 Hock, Werner, Zimmerstr. 29 Köwitsch, Wilh.. Möckernstr. 66 Krüger, Christ., Bärwaldstr. 12 Lorenz, Wilh., Puttkamerstr. 21 Lutze, Heinrick, Kochstr. 33 Müller, Alfred, Moritzstr. 43 Müller, Oskar, Moritzstr. 43 Pisch, Wilhelm, Genthinerstr. 27 Riehnhardt, Adolf, Gräfestr. 36 Wahle. Karl, Kochstr. 64 Weißner. Emil, Eichhornstr. 1 Wetzel. Franz, Kochstr. 64 Conductenre. Büchsler. August, Arndtstr. 40 Kochmann, Otto, Arndtstr. 17 Schmoock.Aug.. Gleditschstr. 50/51 Dachdecker. von Buschinski.Max, KLrnerstr.22 Dietrich, Alois, Hasenhaide 16/19 Füllgraf.Rod., Mittenwalderstr.57 Voigt, Franz. Katzlerstr. 7 Diener. Arndt, Jakob, Lützowstr. 104 Augustin, Hermann, Bülowstr. 52 Beer. Johann, Potsdamerstr. 11 Benä, Wilhelm. Wilhelmstr. 133 Braune, Gust.. Wilhelmstr. 114 Brencke, Richard, Schwerinstr. 14 Brückner, Otto, Markgrafenstr. 2 Buran, Otto, Flottwellstr. 4 Cohn, Wilhelm, Alvenslebenstr. 25 Dinse. Franz, Potsdamerstr. 20 Eder, Matthäus, Lützowstr. 3 Engler. Gustav. Bendlerstr. 8 Fleischmann. Landgrafenstr. 13 Geidel, Paul, Karlsbad 22 Hanisch.Ferdin..Potsdamerstr.23a Hanshalter,H.,König.Augustast.12 Hübner. Alb., Königgrätzerstr. 122 Jahn. Rudolf. Thiergartenftr. 17 Katterbe. Jos., Hagelsbergerstr. 23 Kosmann, Johann, Keithstr. 3 Kotzau. August. Kothenerstr. 15 Kretschmer. Karl. Enckeplatz 4 Kroll, Gustav. Steglitzerstr. 39 Lemke, Johann, Lennöstr. 9 Leopold, Reinhold. Ziethenstr. 23 Liehr, Wilhelm. Bendlerstr. 27 Machnick.Anton, Thiergartenftr. 1 1 Möhrle,Fr.,KaiserinAugustastr.79 Müller, Erich, Thiergartenftr. 19 Müller, Jul., SchönebergerUfer 13 Müllney, Heinr.. Steglitzerstr. 34 Niebel. Josef. Kulmstr. 10 oder Göbenstr. 13 Niemann, Bernhard, Hildebrand- (Privat)straße 23 Rudolph. Richard. Keithstr. 11 Rudolph, E.,König.-Augustastr. 41 Sanger, Hugo, Wilhelmstr. 10 Schilling, Richard, Urbanstr. 31 Schlüter. Anton, Urbanstr. 131 Schulze. Gustav. Kursürstenstr. 152 Snyda, Josef. Friedrichstr. 234 Sonntag. Wilhelm. Schellingstr. 1 1 Traugott, Josef. Landgrafenstr. 13 Waschke, Oswald. Ziethenstr. 23 Zbierski, Josef, Gleditschstr. 47 Dieustmänner. Merklein, Ed., Hagelsbergerstr. 21 Lehmann. Fr.,Möckernstr. 137/133 Drechsler. Boguslawsky,J..Wasserthorstr.70 Gaul, Robert, Katzlerstr. 12 Grauel. Aug., Mariendorferstr. 5 Hausmann, G., Willib. Alexisstr.34 Krug, Andreas. Wasserthorstr. 23 Martins, Gustav, Gräfestr. 7 Penz. Albert, Kottbuserdamm 41 Schmiß. Ernst, Großbeerenstr. 47 Schulz, Edmund, Gitschinerstr. 57 Weber, Nikolaus, Wasserthorstr. 7 0 Dreher. Flemming, Emil, Schönleinstr. 23 Klötger, Reinhold, Wasserthorstr. 3 Kolb, Ludwig, Bülowstr. 70 Kuna, Paul, Dieffenbachstr. 53/54 Zimmermann, Max, Prinzenstr. 16 Scheider, Adolf, Fürbringerstr. 25 Droschkenkutscher. Danbrowsky,Joh.,Steglitzerstr.39 Lehmann, Gottl., Steglitzerstr. 12 Hecht, Ferdinand, Wilhelmstr. 133 Prätzel, Friedr., Dieffenbachstr. 12 Satte, Wilhelm, Bergmannstr. 110 Former. Brock, Friedrich, Lützowstr. 106 Duscher, Rich., Alexandrinenstr. 11 Hirche, Paul, Gräfestr. 6 Zanger, Th.. Brandenburgstr. 17 Fralscr. Fromm, Heinrich, Gleditschstr. 47 Rathke, Joh., Wilhelmstr. 114/115 Friseure. Fischer, Karl, Karlsbad 4 a Frikcll, Otto, Lachmannstr. 6 Heinicke, Karl, Charlottenstr. 17 Zimmerling, Gust., Wilhelmstr. 12 Gärtner. Arndt, Emil, Alvenslebenstr. 23 Borchers. Louis. Potsdamerstr. 75 Förster. Adolf, Schönebergerstr. 27 Freund, August, Körnerstr. 9 Grosse, Otto. Junkerstr. 15 Gumprecht. W.. Hagelsbergerstr.30 Henke, Otto, Apostelkirche 6 Höge, Richard, Yorkstr. 44 a Höppner, Johann, Urbanstr. 25 Käter, Friedr., Wasserthorstr. 27 Kleinicke, Heinrich. Dennewitzstr Kupsch, August. Dennewitzstr. 12 Metzler, Wilhelm, Lützowstr. 96 Milinsky, Karl, Lützowstr. 101 Otto, Karl, Kottbuserdamm 40 Pitzner, Ernst, Prinzenstr. 7 Pollien, Emil. Mittenwalderstr. 5 Rogall, Friedrich, Blücherstr. 55 v. Röthen, Georg. Kulmstr. 24 Schinke, Rich., Schwerinstr. 16/17 Schlenkewitz, Jul., Schwerinstr. 15 Schlicht, Julius. Besselstr. 10 Schulz, Otto. Thiergartenftr. 20 Steckling, Fritz. Nostizstr. 16 Stein, Ad.. Willibald Alexisstr. 39 Tammes, Herm., Bergmannstr. 97 Winkelmann, H., Puttkamerstr. 17 Wolf, Robert. Potsdamerstr. 87 Zwicker, Wilh., Wasserthorstr. 3 Gast- und Schankwirthe. Arndt. A., Solmsstr. 46 b.Manthei Bollnow, Joh., Hasenhaide 51 Buder, Johann, Potsdamerstr. 80a Busch, Oskar, Genthinerstr. 17 Dellmann, Johann, Fichtestr. 24 Eder. Johann, Potsdamerstr. 118c: Ehrler. Jos., Alvenslebenstr. 25 Heise, Karl, Fidicinstr. 5 Herfert, Karl, Kottbuserdamm 23 Hermann, Sixtus, Urbanstr. 7. Hoffmann, Adolf, Genthinerstr. 37 Hube, Wilhelm. Möckernstr. 67 Kaminsky, Ludw., Schwerinstr. 14 Kemmerich, Peter, Yorkstr. 62 Klebla, Josef, Bendlerstr. 22 Köhn, Julius. Königgrätzerstr. 123 Labuda, Alex., Bergmannstr. 98 Liedke, Julius. Kopischstr. 4 Lustig. Fritz, Möckernstr. 71 Mahmeyer, Hermann, Belle- Alliancestr. 7/8 Markus. Georg. Yorkstr. 70 Müller, Gottfried, Plan-Ufer 86 Nugk. Reinh., Charlottenstr. 87 Petsch, Julius. Nostizstr. 20 Pfab, Otto, Bergmannstr. 13 Rahm, A.. Kommandantenstr. 3/4 Riesler. Fritz, Potsdamerstr. 68 Rohrbach, Albin, Kursürstenstr. 56 Scheithauer, F., Schützenstr. 13/19 Schmidt, Herm., Flottwellstr. 8 Schneider. Joh., Potsdamerstr. 42 Schulz. Herm., Kottbuserdamm 32 Seifert, Rich., Magdeburgerstr. 14 Seccow, Robert, Markgrafenstr. 95 Stadie, Karl, Kreuzbergstr. 32/33 Thomas. Jak. Möckernstr. 125/126 Warlich, Wilh., Kottbuserdamm 6 Zahrendt, Friedrich, Yorkstr. 19 Zinkgraf, Heinr., Friedrichstr. 243 Glaser. Beyer, Emil, Gleditschstr. 31 1 Schlolz, Paul, Steinmetzstr. 75 Sassermann. K., Wasserthorstr. 23 Szukowski. Josef, Kopischstr. 4 Winkler, Gustav, Kochstr. 33 GlaSmalcr. Ober, Franz, Junkerstr. 15 Schulz, Hermann, Prinzenstr. 13 Goldarbcitcr Finke, Hermann. Prinzenstr. 16 Lau, Cduard, Dennewitzstr. 29 Graveure. Dünkel, Karl. Besselstr. 5 Lorenz, Felix, Arndtstr. 41 Müller. Oskar, Hasenhaide 7/3 Wahl, Rich.. Alexandrinenstr. 113a Grüukramhändler. Herrmann, Rod., Wilhelmstr.46/47 Koch, Johannes, Bärwaldstr. 11 Linke, Karl, Fidicinstr. 34 Szcglat, Christian, Zimmerstr. 51 Gürtler Balte, Max, Yorkstr. 74 Bratz, Otto, Kölhenerstr. 25 Brunow, Otto. Jerusalemerstr. 47 Dornbraak, Emil, Nostizstr. 14 Heese, Otto. Gitschinerstr. 56 Kuna. Eugen, Dieffenbachstr. 53/54 Müller, Gustav, Plan-Ufer 92 d Nachowitz, Casimir, Nostizstr. 17 Radke, Albert, Gitschinerstr. 33 Ritter, Bernhard, Moritzstr. 23 Schelling, Paul, Schönleinstr. 27 Schreiber. Paul, Zossenerstr. 36 Schufselhauer, Gustav, Willibald Alexisstr. 31 Speisebecker. Ferd., Heimstr. 17 Treinmee. Michael. Brandenburg- straße 16. Wasserthorstr. 45a Ulivelle, Oskar. Fürbringerstr. 27 Walter, Franz, Heimstr. 16 Handschuhmacher. Kurtz, Rudolf, Teltowerstr. 17 Müller, Willy, Gitschinerstr. 80 Mendels, Rudolf, Möckernstr. 71 Händler. Casper, Karl. Schönebergerstr. 2 Ebert, Gustav. Kurfärstenstr. 76 Franke, August, Kurfärstenstr. 171 Fuhrmeister, Wilh., Blücherstr. 37a Gawlick. Adolf, Schützenstr. 18/19 Gürtler. Alouis, Gräfestr. 77 Hedemann, Karl. Blumenthalstr. 3 Howald.Wilh. Brandenburgstr. 17 5kallweit, Friedr.. Steglitzerstr. 92 Kunitz, Karl, Bergmannstr. 2 Klose. Hermann, Schwerinstr. 1 Koppchen, Ernst, Hasenhaide 43 König. Gustav. Friedrichstr. 2 Krane, Ant., Willibald Alexisstr. 20 Kronseld. Heinrich, Boeckhstr. 41 Lilge, Louis, Schützenstr. 46/47 Lemke. Hermann, Dennewitzstr. 6 Linder. Karl, Wilhelmstr. 133 Mansie, Karl, Großbeerenstr. 15 Mielke, Georg, Mittenwalderstr. 28 Mogge, Julius, Körnerstr. 22 Müller, Hermann, Friedrichstr. 20 Müller, Herm., Zimmerstr. 92/93 Neubecker, Joh., Nostizstr. 44 Otto. Hugo. Gitschinerstr. 56 Pflug, Emil, Belle-Alliancestr. 18 Pratsch, Herm., Kurfärstenstr. 5 Rabe, August. Wilhelmstr. 11 Reinke, Conrad, Wasserthorstr. 5 Rex, Christian, Zimmerstr. 59 Sagelitz, Wilhelm, Frobenstr. 13 Scheuermann, H., Tempelherren- straße 2 Schmidt. Albert, Bülowstr. 40 Schmidt, Wilh., Fürbringerstr. 20a Schütt, Hermann, Göbenstr. 4 Tews. Max, Gitschinerstr. 85 Theuser, Gustav, Wilhelmstr. 133 Vidal, Albert. Steinmetzstr. 50 Weiß, Hermann, Steinmetzstr. 75 Wurl, Friedrich. Möckernstr. 104 Hausdiener. Andermann, Paul, An der Jeru- salemer Kirche 3 Becker, Hermann, Boppstr. 5 Beinke, Wilh.. Potsdamerstr. 35 Benz. Hugo. Moritzstr. 22 Bendig, Michael, Potsdamerstr. 1 Bethge, Karl, Königgrätzerstr. 122 Blumenheim, Max, Zimmerstr. 19 Böhlke. Gustav, Steglitzerstr. 11 Boigs, Albert. Königgrätzerstr. 10 Borck, August, Potsdamerstr. 70 Born, Albert. Markgrafenstr. 100 Brandstätter, R.,Alvenslebenstr.12 Borowitzky, Adam, Junkerstr. 18 Braun, Otto, Möckernstr. 133/133a Brebentis ch, Aug., Schützenst. 13/19 Briese. Friedrich. Kreuzbergstr. 9 Brockhoff, Rud.. Blumenthalstr. 15 Buhr, Adolf, Bergmannstr. 5/7 Buchholz. Herm., Zimmerstr. 90/91 Chebus, Alexandrinenstr. 9 Diebel, Hermann, Barutherstr. 5 Dillich. Max. Wilhelmstr. 10 Donnig, Ludwig, Teltowerstr. 10 Dorn. Julius. Bergmannstr. 11, Nostizstr. 35 Dumke, August, Dennewitzstr. 13 Dumke, August, Dennewitzstr. 15 Enge.Wilh., Jerusalemerstr. 53/54 Fechner, Max, Lindenstr. 97/98 Fechner, Reinh., Hasenhaide 20 Ferdinand, Heinrich, Katzlerstr. 6 Fischer, Heinrich, Kursürstenstr. 91 Fürstenau, M., Alvenslebenstr. 1 1a Feuerböter, Otto, Potsdamerst. 141 Galley, August, Bülowstr. 27 Gertsch, Karl, Schützenstr. 65 Gollmaun, August, Möckernstr. 72 Gotzkowsky.Paul, Charlottenstr.33 Gransee, Christian, Zimmerstr. 51 Grondziebwski, Stanislaus, Pots, damerstr. 54. Grunow, Ernst, Kochstr. 64 Gundlach, Neinhold, Karlsbad 6 Gazelle, Franz, Bülowstr. 56 Hagen, Bernhard, Gitschinerstr. 30 Hamann, Aug., Königgrätzerstr. 10 Haucke, Gustav, Gleditschstr. 50/51 Härtel, Gottl., Kottbuserdamm 40 Heinrich, August, Nostizstr. 44 Heynen, Richard, Nostizstr. 12 Hinke, Franz, Friedrichstr. 223 Hoffmann, Carl, Kottbuserdamm 33 Hubner, Paul, Gräfestr. 7 Jach, Hermann, Dennewitzstr. 36 Jadel, Otto, Gneisenaustr. 59 Jasniwitz, Emil, Hornstr. 21 Jokisch, Heinrich, Junkerstr. 22 Jonas, Aug., Belle-Alliancestr. 26 Jung, August, Arndtstr. 20 Kammholz, Albert, Schöneberger- straße 34, Askanischer Platz 5 Kawski, Bernh., Wasserthorstr. 20 Kentzia, Johann, Schützenstr. 20 Kersten, August, Gitschinerstr. 85 Klappke, Albert, Nostizstr. 59 Klerings, Peter, Urbanstr. 51 Kolenda, Josef, Gitschinerstr. 67 Kominowsky, Alex, Lützowstr. 4 Köpke, Otto, Wasserthorstr. 5 Krämer, Karl, Lindenstr. 56 Krink, Wilhelm, Dennewitzstr. 15 Krukow, Otto, Dennewitzstr. 13 Leetz, Gustav, Tempelhofer-Ufer 6 Levy,Hermann,Magdeburgerstr.26 Liepe, Ernst, Nostizstr. 19 Lutz, Gustav, Schöneberger Ufer 25 Luban, Otto, Genthinerstr. 17 Mahnke, Karl, Kursürstenstr. 145 Merten, Karl, Jerusalemerstr. 7 Mirheim, Wilh., Potsdamerplatz 1 Möglin, Albert, Kurfärstenstr. 169 Muskulus, JuliuS, Gits chinerstr.72 Müller, Franz, Zimmerstr. 28 Noack, Fritz, Lindenstr. 36 Nöltge, Wilhelm, Yorkstr. 66 Ockenfels. Jos., Potsdamerplatz 1 Opolka, Wilhelm, Zimmerstr. 63 Petersohn, Karl, Louisen-Ufer 51 Pfeffling, Aug., Alexandrienstr. 10 Pohl, Oskar, Dennewitzstr. 13 Ringer, Emil, Nostizstr. 45 Royke, Ernst, Urbanstr. 130 Rümpel, Emil, Königgrätzerstr. 23 Nutzen, H., A. d.Jerusalemerkirche 1 Sawatzky,J.,Kottbuserdamm36/37 Schäfer, Eugen, Schwerinstr. 14 Schargitz, Friedrich, Friedrichstr. 5 1 Scheffler, August, Möckernstr. 110 Scheithauer, Otto, Bülowstr. 56 Schicke. Adolf, Kochstr. 64 Schimmagk, Paul, Krausenstr. 34 Schleicher, Schützenstr. 33 Schmidt, Karl. Fichtestr. 27 Schöpe, Karl, Bergmannstr. 12 Schulz, Herm., Brandenburgstr. 64 Schulz, Anton, Arndtstr. 23 Schulz, Paul, Lützowstr. 94 Schulze, Karl, Potsdamerstr. 29 Schwandt, Jul., Potsdamerpl. 1 Schweitzer, Karl, Nostizstt. 59 Schwuchow,A.,Mariendorferstr.16 Sell. Julius, Flottwellstr. 8 Sikorski, Joh., Lindenstr. 35 Skupin, Johann, Jahnstt. 17/18 Stellte?, Karl, Potsdamerplatz 1 Strehlow, Albert, Boeckhstr. 26 Tews, Ernst, Gitschinerstr. 85 Tietze, Paul, Gitschinerstt. 61 Tonske, Rich., SchönebergerUfer 1 1 Völz, Hermann, Fidicinstr. 35 Wagner, August, Fürbringerstr. 31 bei Bergemann Wagner, August, Zossenerstr. 6 Wagner. Richard, Gräfestr. 33 Wichmann, Gotth.,Wilhelmstr.133 Winkler, Eduard. Frobenstr. 39 Witte, Heinrich, Lindenstr. 97/93 Wtttrin, Franz, Gitschinerstr. 32 Zagrabski, H.. Hagelsbergerstr. 36 Zander, Herm., Wasserthorstr. 49 Zimmermann, Herm., Keithstr. 22 Heizer. Haack, Karl, Alvenslebenstr. 7 Junno, Herm., Hagelsbergerstr. 36 Jülge, Max, Gitschinerstt. 75 Kusch, Ernst, Zimmerstt. 39 Lehmann, Gustav, Mansteinstr. 15 Müller, Oskar, Yorkstr. 44 Oberstadt, Gustav, Lindenstr. 23 Steinecke, Richard, Urbanstr. 7 Witthaus.Ernst, Königgrätzerstr. 10 Invalide«. Fritz, August, Potsdamerstt. 51 Jbscher, Wilhelm, Prinzenstt. 11 Ulbrich, Karl, Dieffenbachstt. 18 Zerbe, Emil, Gitschinerstt. 16 Kaffcnboten. Anton, Gottfried, Linkstt. 13 Baads, August, Gitschinerstt. 66 Bricger, Fritz, Schützenstr. 17 Wilkbold, Fritz, Grimmstr. SS Wisnowiki, Franz, Louisenufer SS Wittsack, Louis, Gitschinerstr. SS Wodey, Anton, Dorkstr. 44a Wolf, Wilh., Mittemvalderstr. Zeck, Emil, Grimmstr. 3S Ziegert, Franz, Moritzstr. 43 Ziehl, Ferd., Bülowstr. SS Schleifer. Bennertz, Karl, Boppftr. 2 Kistewsky, Wilh., Schönleinftr. 25 Schmiede. Bartoszynski, Kreuzbergstr. 21 Becker, Franz, Göbenstr. IS Demuth, Karl, Besselstr. 3 Edel, Theodor, Gitschinerstr. 57 Fischer, Anton, Lankwitzstr. 4 Hinning, August. Prinzenstr. 7 Juraschke, H., Alvenslebenstr. 20 Kessel, Robert, Bülowstr. SS Ladhoff, Herm., Zossenerstr. 4S Lehmann, August, Hornstr. 20 Lindig, Fritz, Zossenerstr. 40 Rabe, Hermann, Gleditschstr. 24 Raasch, Herm., Zossenerstr. 30 Rubczy»ski,S.,Hagelsbergerstr.3S Schulz, Reinh., Moritzstr. 22 Weniger, W., Hagelsbergerstr. IS Zabel, Emil, Gräfestr. 27 Zastrow,R.,Wartenburgftr. 13/14 Schneider. Ahl, Adam, Charlottenstr. SS. Albrecht, Rud.. Wilhelmstr. 133 Bauer. Hermann, Schützenftr. 29 Bayer, Ludwig, Markgrafenstr. 6 Bantzke, Prinzenstr. 67 Berghan, Anton, Friedrichstr. 5 Beukwitz, Alb., Schenkendorfstr. 3 Blumenthal, Joachim. Lindenstr. öv Bock, Gustav, Urbanstr. v Botta, Josef, Wilhelmstr. 133 Brientz, Daniel, Boeckhstr. S Bugiel, Konstantin, Arndtstr. 23 Becker, Ludwig, Lindenstr. 43 Dahn, Hermann, Schwerinstr. v Deiche!, Emil, Arndtftraße 2S, Chamissoplatz 8. Diemke, Paul, Camphausenstr. 21 Döhler, Gottl., Köthenerstr. 17 Dreher, Eduard, Nostizstr. 2 Eckelt, Bernhard, Möckernstr. 104 Ekert, Albert, Potsdamerstr. Engelmann.R..Mariendorferstr. 1 9 Erdmanski, Bernh..Wilhelmstr. 1 39 Fischer, Johann, Schützenftr. 13/19 Fischer, Bernhard, Schützenftr. 32 Fritz, Hermann, Charlottenstr. 17 Fürstmau, Ferdinand, Kochstr. SS Gdynia, Johann, Kochstr. 73 Gerloff, Wilh., Steinmetzstr. SS Groschke, Wilh., Hagelsbergerstr. 7 Gröschel, Gustav, Charlottenstr. 89 Grünig, Adolf, Möckernstr. 7S Gursch, Berthold, Katzlerftr. IS Hahn, Gustav, Urbanstr. ISS Handt, Gustav, Schwerinstr. IS Haußmann, Ernst, Wilhelmstr. 124 Hellwig, Hermann, Nosttzstr. 45 Henrich, Andreas. Wilhelmstr. Härtung, Karl, Jerusalemerstr. 47 Hildebrand, Otto, Wilhelmstr. 141 Jetschky, Robert, Zimmerstr. 63 John, Albert, Friedrichstr. 23 Jokisch, Karl, Steinmetzstr. S3 Jordan, Richard, Gitschinerstr. 56 Kautz, Albert, Potsdamerstr. 7S Kerwin, Rudolf, Jorkstr. S4 Kilian, Richard, Gleditschstr. 25 Kloditz, August, Wilhelmstr. 133 Knefel, Heinrich, Hagelsbergerstr. S Knorr, Alerander, Blumenthalstt. 4 Kohlhoff, E., Mittenwalderstr. IS Laatz, August, Schützenftr. 31 Lange, Hermann, Schützenftr. 1 8/19 Langner, Wilhelm, Beffelstr. 17 Lehmann, Otto, Kottbuserdamm 4 Lemke, Friedrich, Winterfeldstr. 5/6 Luckar, Franz, Friedrichstr. 13 Mayer, H., Wilhelmstr. 119/120 Meißner, Franz, Schützenftr. 20 Minow, Karl, Urbanstr. S Müller, Louis, Wilhelmstr. 3 b Müser, Paul, Gitschinerstr. 90 Nadolny, Bronislaus, Prinzenstr. 8 Neglich, Herm., Charlottenstr. 87 Netthövel, O., Schönebergerstr. 30 Neumann, Jul., Fürbringerstr. 28 Neumann, Gustav, Nostizstr. SS Nowack, Johann, Zimmerstr. 69 Otto, August, Lindenstr. 95 Pfeiffer, Rudolf, Wilhelmstr. Sa Pitzecker, August, Kochstr. S Popp, Otto, Steinmetzstr. V0 Prestel, Heinrich, Junkerstr. 17 Przybyla, Bicent, Wilhelmstr. 3 Rahr. Adolf. Fidicinstr. IS. sr. 19 Ralaschze!,Osr.,Jerusalemerstr.S6 Rieger, Eduard, Zimmerstr. SS Salomon, Friedrich, Echw»rinstr. V Scharnke, Fritz, Bergmannstr. 109 Schlag!, EmU, Steinmetzstr. 64 Schiller, Alexander, Klödenftr. 3 Schöbe!, Josef, Kochstr. 43 Schröder, Wilhelm, Schützenftr. SS Schulz, August, Zimmerstr. KS Schulz, Hermann, Friedrichstr. 49» Schunach, Wilhelm, Junkerstr. 2 Schuster, gen. Potentz, Beffelstr. 17 Schütze, Gustav, Junkerstr. 4 Schwarze, Wilhelm, Kochstr. 14 Siegert, Gottlob, Markgrafenstr. 2 Steinkamp, Heinr.,Friedrichstr.23S Surech, Robert, Zimmerstr. 85/96 Szewskowski, N., Wilhelmstr. 133 Tauber, Rod., Diesfenbachstr.57/ 5S Thürk, Franz, Willib. Alexisstr.14 Trautmann, Barutherstr. 4 Voll, William, Kürfürstenstr. 3S Wagner, Max, Körnerstr. 21 Wasser, Paul, Junkerstr. 7 Meckert, Julian, Charlottenstr. 37 Weiß, Wilhelm, Wilhelmstr. IS Wenzel, Paul, Tempelherrenstr. 20 Mieters, Otto, Fidicinstr. 6 Wieneck. Gustav, Zimmerstr. 28 Wille, Karl, Fidicinstr. 18, fr. 20 a Witt, Karl, Friedrichstr. 23 Winter, Erdmann, Wilhelmstr. 133 Zech, August, Möckernstr. 105 Zimmermann, Julius, Bülowstr.45, Kulmstr. 30 Schreiber. Bach, Gustav, Nostizstr. 2 Dohndorf, O., Mittenwalderstr. 19 Gerleb, August, Arndtstr. 28 Chamissoplatz 3. Huckthausen, F., Potsdamerstr. 31 John, Karl, Kulmstr. 10 oder Göbenstr. 18 Justekus, Max, Gitschinerstr. 56 Kennig, Richard, Göbenstr. 21 Kunze, Karl, Friedrichstr. 4S Rowald, Hugo, Nostizstr. 55 Schönherr, Karl, Zimmerstr. 52 Schüler, August, Urbanstr. 130 Straßburger, I., Steinmetzstr. 76, Schriftglester. Ritter, Otto, Louisenufer 65 Zooh,Friedr., Schleiermacherstr. 1 1 Schriftsetzer. Bach, Richard, Solmsstr. 20 Becker, Ewald, Großbeerenstr. 15 Blau, Otto, Hagelsbergerstr. 48 Blome, Wilhelm, Teltowerstr. 30 Burmelett, Ernst, Gneisenaustr. 59 Ehrenfest, Willy, Fürbringerstr. 16 Eickemayer, H.. Wasserthorst. 66 Ewest, Otto, Genthinerstr. 5 Gaa, Josef, Barutherstr. 7 Glanhel, Ernst, Elsholzstr. 13 Grinom, Julius, Solmsstr. 19 Hertlein, Albert, Arndtstr. 17 Heyne, H., Kottbuserdamm 16/17 Kehl, Max, Wilhelmstr. 12 Kloß, Franz, Markgrafenstr. 2 Klüwe, Max, Fürbringerstr. 10 Kroll, Karl, Tempelhoferufer 6 Ledderhrs, I., Johanniterstr. 13 Lindner, August, Gitschinerstr. 80 Mahnke, Max, Bülowstr. 63 Mann, Adolf, Steinmetzstr. 13 Mastag, Bruno, Fürbringerstr. 27 Müller,Friedr.,Mariendorferstr. 1 K Müller, Ernst, Willib. Alexisstr. 15 Oswald, Karl, Gitschinerstr. 85 Pochwitz, Julius, Beffelstr. 17 Rauske, Wilhelm, Nostizstr. 63 Roloff, Emil, Zimmerstr. 39 Schneider,Wilhelm,Teltowerstr.11 oder Lankwitzstr. 3 Simon, Fritz, Kürfürstenstr. 33 Tiepelt, Ernst, Alexandrinenstt. 8 Timm, Hermann, Wilhelmstr. 114 Wilms, Theodor, Möckernstr. 71 Wolf, Otto, Wasserthorstr. 27 Wolfs, Johann, Lindenstr. 87 Schuhmacher. Balzer, August, Bergmannstr. 101 Barrasch, David, Zimmerstr. 39 Bastian, Paul, Kirchbachstr. 5 Beincmann, Wilh., Schützenftr. 20 Betzer, Paul, Prinzenstr. 13 Blümel, Heinr., Winterfeldstr. 25 Borchert, Aug., Hagelsbergerstr.22 Borchard, Paul, Wilhelmstr. 3 Borucki, Adam, Steglitzerstr. 34 Büffel, Karl, Möckernstr. 117 Braumann, Friedr., Körnerstr. 22 Brigalke, August, Zimmerstr. 65 Brocke, Heinrich, Pallasstr. 13 Conrad, Gustav, Potsdamerstr. 77a Czarnecky, Stephan, Nostizstr. 63 Dallu, Karl, Dieffenbachstr. 12 Danneberg, Karl, Jahnstr. 6 Dietrich, F., Mittenwalderstr. 30 Druck, Jakob, Wilhelmstr. 136 iabrowsky, Joh., Teltowerstr. 23 ■alk, Max, Dennewitzfir. 19 Feyerabend,J.,Potsdamerstr.134<; fif chwass er, Gotthilf, Bautznerstr. 7 ! stackanzani.H., Alvenslebmstr.1l freitag, Adolf, Lützowstr. 102 -röhlich, Aug., Kottbuserdamm 33 Uröschke, Wilhelm, Körnerstr. 13 Gehle, Friedr., Markgrafenstr. 88 Glätzner,Herm.,Hagelsbergerst. 22 Göronez, Johann, Möckernstr. 120 Grabert, Otto, Körnerstr. 21 Grecke, Karl, Potsdamerstr. 134» Greschke, Karl, Zimmerstr. 85/96 Groth, Otto, Bülowstr. 93 Gruwald, Eduard, Friesenstr. 19 Hahn, Ludwig, Friedrichstr. 2 Hahn, Albert, Hagelsbergerstr. 6 >)ahn, Paul, Zossenerstr. 53 ,)aendt, David, Wasserthorstr. 16 Heger, Jakob, Junkerstr. 20 . Leider, August, Junkerstr. 4 Henkel, Hermann, Möckernstr. 120 Herrmamt, F., Wasserthorstr. 32 Heyer, Hermann, Fürbringerstr. 12 Honitzki, Alexandrinenstr. 123 Hübner, Herm., Dennewitzstr. 30 Jacob, Bernhard, Arndtstr. 22, Nostizstr. 31 Jahnke,Herm., Hagelsbergerstr. 36 Jorkschat, Franz, Wilhelmstr. 30 Jürgeleit, Joh. Alvenslebenstr. 20 Käppler, Franz, Bahnhofstr. 2 a, Keil, Wilh., Kulmstr. 25 Kittel, Konstantin, Katzlerftr. 18 Klagge, Otto, Puttkamerstr. 21 Klenrptner, Emil, Frobenstr. 40 Kloppick, Heim., Steinmetzstr. 65 Klünder, Otto, Wilhelmstr. 133 Komnick, Aug., Mariendorferstr. 1 7 Korlbo gen, Heinrich, Urbanstr. 131 König, Paul, Steinmetzstr. 5 Kräuter, Albert. Wilhelmstr. 12 Krumme, Herm., Wasserthorstr. 16 Künzel, Hermann, Kreuzbergstr. 35 Lachella, Robert, Katzbachstr. ö Latanowicz, Josef, Gitschinerstr. 57 Lehmann, Ad., Willib. Alexisstr. 13 Leibecke, Gottlob, Großbeerenstr. 16 Ludwig, Rudolf, Göbenstr. 3 Lüdtke, Max, Friedrichstr. 34 Mandel, Ernst, Hasenhaide 49 Mallow, Hermann, Prinzenstr. 13 Manthey.E., Königin Augustastr. 3 Mey, Wilhelm, Solmsstr. 17 Muschke, Hermann, Aorkstr. 71 Müller.J., A.d.Jerusalemerkirche 2 Neumann, Gustav, Bülowstr. 65 Oppala, Karl, Apostelkirche 9 Pauksch, Gustav, Fidicinstr. 43 Paulus, August, Friesenstr. 18 Peschke, Wilh., Alvenslebenstr. Radwitz, Karl, Friesenstr. 18 Rathmann, Hans, Schützenftr. 23 Rätz, August, Lützowstr. 107 Reichel, Georg, Markgrafenstr. 9 Reimann, Herm., Köthenerstr. 15 Reinthal, Eduard, Steglitzerstr. 4 Rösner, Hermann, Bärwaldstr. 8 Rühlow.Wilh., Kottbuserdamm41 'Rückbrolt, Willibald Alexisstr. 41 Sahm, Karl, Klödenstr. 5 Sainert, Jgnaz, Klödenstr. 2 Schmidt genannt Junge, Hasen Haide 16/19 Scholz, Johann, Dennewitzstr. 15 Schröder, Herm., Kürfürstenstr. 43 Schulz, Fritz, Gr.'Görschenstr. 23 Schulze, August, Kreuzbergstr. 22 Schulze, Hermann, Friesenstr. 18 Schuchmach, R., Dieffenbachstr.öS» Schwiegt, Karl, Potsdamerstr. 70 Seiler, Ernst, Friedrichstr. 46 Sommerfeld, Karl, Körnerstr. 22 Speer, Otto, Urbanstr. 25 Spychalski, Elias, Steglitzerstr. 17 Stahn, Albert, Steinmetzstr. 15 Strafen, Max, Apostelkirche 8 Strauch, Anton, Fürbringerstr. 24 Mittenwalderstr. 11 Sudfeld, Th., Hagelsbergerstr. 22 Szozodrzynski,Jos..Steinmetzstr. 7 4 Teichert, Emil, Lindenstr. 24 Thiel, Gustav, Zimmerstr. 36 Teuke, Hermann, Potsdamerstr. 6S Tips, Adolf, Lützowstr. 103 Troschke, David, Teltowerstr. 33 Weidig, Eduard, Steinmetzstr. 75 Mermuth, Gottlieb.Wilhelmstr. 133 Wohlfahrt, Karl, Bergmannstr. 96 Stallmänner Laufmann, Herm., Lützowstr. 102 Laskowsky,P.,König.Augustastr.40 Schulz, Friedr., Möckernstr. 101 Stcindrucker. Armbrecht, Ad., Winterfeldstr. 25 Häger, Eduard, Zossenerstr. 55 Niclas, Josef, Camphausenstr. 2 Pilschel, Eduard, Arndtstr. 31 Senert, Georg, Camphausenstr. 4 Steinmetze«. Bischoss, W., Fidicinstr. 15, fr. 13 Frick, Friedrich, Teltowerstr. 43 Junghans, Christoph, Lützowstr. 12 Lüders, Friedr., Möckernstr. 70 Stellmacher. Berndt, Karl, Möckernstr. 7V Boralewsky, I., Potsdamerstr. 35 Geigenlahr, Gust., Barutherstr. 1 1 Kärber, Karl, Winterfeldstr. 13 Kucharzick, Karl, Arndtstr. 22, Nostizstr. 31 Malinowsky, L., Wilhelmstr. 106 Naegler, Eduard, Köthenerstr. 37 Papenfuß, Karl. Boppstr. 5 Rabehl, Karl, Fidicinstr. 5 Söder, Friedr., Kochstr. 47 Wicher, Paul, Kottbuserdamm 11 Ziesing, Karl, Lützowstr. 86 Zuckermantel, Karl, Friedrichstr. 1 3 Stnckateure. Boll, Josef, Belle-Alliancestr. 58 Bießler, Albert, Kirchbachstr. 6 Meißner, Wilh., Katzlerftr. 15 Sindele, Andrea?, Lützowstr. 96 Schuhr, W., Steinmetzstr. 38 Uhlmann, Josef, Kirchbachstr. 6 Xafeldecker. HarnaS, Aug., Möckernstr. 137/138 Kalusa, Gottl., Potsdamerstr. 22 Rossowsky, August, Eichhornstr. 12 Schneider, Oswald, Zimmerstt. 12 Schomburg, Karl, Belle-Alliance- straße 32 Tapezierer. Bath, Willy, Barutherstr. 11 Behringer, Heinrich, Uorkstr. 73 Fromberger, Ernst, Schöneberger- straße 24 Hanke, Julius, Fichtestr. 23 Härtung, Adolf, Nostizstr. 69 Hasemann, I., Hagelsbergerstr. 47 Hebestreidt, Karl, Lützowstr. 108 Herrmann, Karl, Schwerinstr. 15 Hildebrandt, Wilh., Katzlerftr. 5 Hurtiene, August, Bülowstr. 42 Kadde, Walter, Baruthcrftr. 9 Lehndorf, Julius, Kreuzbergstr. 3 Maywald, B., Potsdamerstr. 70» Nelt, Karl, Fürbringerstr. 22 Nechmann, Th., Puttkamerstr. 17 Rudolph, Emil, Pallasstr. 1 Rupprich, Georg, Prinzenstr. 8 Schneller, Oskar, Kulmstr. 14 Schumacher, F., Wilhelmstr. 122 Sommer, Max, Gneisenaustr. 5 Liebels gen. Graff, Richard, Grimmstr. 32 Thiele, Wilh., Charlottenstr. 87 Westphal. Albert, Junkerstr. 17 Wirth, Josef, Lützowstr. 106 Täschner. Weiße, Otto, Plan-Ufer 83 Techniker. Kühl, Theodor, Möckernstr. 110 Kühne, Hugo, Bergmannstr. 4 Lehmann, Ernst, Steinmetzstr. 49 Müller, Gottfried, Schwermstr. 6 Simon, Arthur, Kulmstr. 9 Tischler. Becker, Wilh., Wasserthorstr. 16 Beier, Karl, Gneisenaustr. 104 Beiling, Ferd., Nostizstr. 11 Benisch, Otto, Boppstr. 4 Börnicke. Felix. Gräfestr. 19 Böttcher. F.. Willibald Alexisstr. 23 Brandt, Herm., Moritzstr. 23 Breit, Paul, Nostizstr. 24 Breitwieser, Louis, Müllenhoffstr. 1 Busse, Ernst, Zossenerstr. 35 Daum, Wilh., Wasserthorstr. 20 Deumer, Karl, Kottbuserdamm 33 Dreher, Hermann, Lindenstr. 92 Duske, Wilhelm, Friesenstr. 13 Erlemann, Heinr., Lindenstr. 35 Fahrenthoz, Ernst, Nostizstr. 19 Ferntheil, Rud., Kottbuserdamm 4 Feßner, Gustav, Katzbachstr. 5 Fester, Hugo, Gleditschstr. 27 Fietz, August, Dennewitzstr. 19 Flohr, Herrmann, Kochstr. 43 Geiseler, Otto, Bergmannstr. 11, Nosttzstr. 35 Großmann, P., Willib. Alexisstr. 3 Groth, Max, Wartenburgstr. 13/14 Guschkat, Gust., Burggrafenstr. 2a Gust, Paul, Kirchbachstr. 15 Hackbarth, Gustav, Nostizstr. 23 Hücker, Josef, Zossenerstr. 50 Halle, Gustav, Gitschinerstr. 80 Hamsch, Franz, Kottbuserdamm 6 Hannemann, Lud., Steinmetzstr. 56 Hartwich, Wilhelm, Bülowstr. 40 Heinke, Paul, Kreuzbergstr. 21 Heyde, Alwin, Grimmstr. 34 Horst, Otto, Nosttzstr. 19 Heuduck, Otto, Kottbuserdamm 23 Hosang, Karl, Planufer 34 Hübner, August, Wilhelmstr. 133 Hübner, Julius, Kürfürstenstr. 167 Hünow, Wilhelm, Beffelstr. 4 Jacoby, Gustav, Gitschinerstr. 71 Kallmann, O., Fidicinstr. 15, fr. 18 Kanter, Gustav, Gitschinerstr. 54 Karge, Joh., Gräfestr. 7 Kläßberg, Hermann, Kochstr. 4 Kühn, Gottfried, Grimmstr. 6 König, Karl, Bülowstr. 51 Krüger, Gust., Großgörschenstr. 38 Krüger, Ludw., Wasserthorstr. 23 Kuck, Albert, Plan-User 37. Kürzner, Ferdinand, Kulmstr. 13 Laubsch.A., Kottbuserdamm 20/21 Lentz, Hermann, Kreuzbergstr. 13 Lichtenfeld, Albert, Lankwitzstr. 6 Lieze, Albert, Dennewitzstr. 3 Lmdemann, Max, Potsdamerstr. 87 Linke, Hermann, Gitschinerstr. 61 Luders, Wilh., Wasserthorstr. 71 Lüdtke, Paul, Teltowerstr. 11 oder Lankwitzstr. 3 Lüttschwager, Gust., Bülowstr. 40 Neugebauer, Josef. Boeckhstr. 15 Noak, Paul, Kulmstr. 23. Noack, Albert, Kottbuserdamm 23 Röster, Karl. Boeckhstr. 87. Ostermann, F., Kottbuserdamm 23 Panne, Louis, Kleinbeerenstr. 6� Petigk, Ernst, Grimmstr. 36 P-tsch, Paul, Gräfestr. 6 Plötz. Emil. Nostitzstr. 11 Radke, Paul, Barutherstr. 17 Raedsch, Herm., Fürbringerstr. 11 Rieck, Rudolf, Magdeburgerstr. 6 Rosemann, Reinhold, Blücherstr.31 Saß, Philipp, Hasenhaide 7 3 Schiller, Rod., Hagelsbergerstr. V Schmidt, Albert, Lennöstr. 3 Schmidt, Paul, Arndtstr. 13. Schulz,Herm., Tempelherrenstr. 13 Schulze, E. L., Dennewitzstr. 13 Schütze, E. L., Dennewitzstr. 13 Schütze, Wilhelm, Fichtestr. 3 Schroeter, Paul, Dieffenbachstr. 71 Schwertke, Paul, Wilhelmstr. 3 Selig, Rudolf, Wasserthorstr. 23 Stägemeier, Albert, Fichtestr. 25 Steche!, Christian, An der Jeru- salemer Kirche 2 Stepper, Hermann, Arndtstr. 13 Stibohr, Julius, Gräfestr. 36 Stranz, Otto, Heimstr. 16 Thielemann, Hmn., Boeckhstr. 6 Tröger, Heinrich, Fürbringerstr. 24, Mittenwalderstr. 11 Bogel, Wilhelm, Fidicinstr. 16, früher 19 de Breeden, Gotth., Arndtstr. 24 Welsch. Ferd., Jahnstr. 17/18 Wengels, Heinrich, Moritzstr. 36 Wiener, Johann, Boeckhstr. 30 Wilke, Karl Aug., Frobenstr. 8 Witt, Reinh., Steinmetzstr. 56 Winter, Wilhelm, Fichtestr. 28 Zehler, Adolf, Junkerstr. 17 Zimmermann, Albert, Kottbuser- dämm 23 Zschiederich.Karl, Bergmannstr. 18 Zwarg, Bruno, Firbringerstr. 23, Mittenwalderstr 51 TSp'"r. Berner, Otto, Fidicinstr. 17, fr. 20 Clement, August,: kürfürstenstr. 88 Douceur, Emil, iölücherstr. 37» Jensch, Max, Steinmetzstr. 75 Uhrmilher. Hauschild, Bruno, Katzlerftr. 18 Hermann, Konrad Moritzstr. 17 Klatt, Friedrich, Sülowstr. 17 Lubchat, Gustav, Mschinerftr. 80 Mischligk. Karl. Steinmetzstr. 6 Möller, Ernst, S cköncbergerstr. 4 Nichziol, E., Ecku Sroß-Görschen- und Katzlerstraße. Phielert, Ed. Wilhelm. Linkstr. 23 Nadeisen, Wilhelm, Urbanstr. 25 Sailer, Hugo, Urbanstr. 119 Schale, Hermann. Apostelkirche 8 Schinke, Julius, Dmnewitzstr. 30 Schulz. Felix, T.e.newitzstr. 6 Sievers, Franz, Steinmetzstr. 67 Wisbar, Karl, Alvenslebenstt. 25 Wutzka, Martm, Mauerstr. 3 Vergolder. Belau, Aug., Brandenburgstr. 64, Wasserthorstr. tZd» Cybulski, Humle et, Kulmstr. 14 Dietrich, Max, gräfestr. 13 Gerste, Heinrich.Lindenstr. 72 Göritz, Hermann S Lasserthorstr. 61 Kriege!, Hermani 5harlottenstr.77 Niedling, August, Klödenstr. 5 Pram, Karl, Nostizstr. 1 Weiß, Emanuel, Alvenslebenstr. 24 Wächter. Kasper. Wilhelm, Möckernstr. 120 Käufert, Karl, Grimmstr. 30 Kielblock, Karl, Kochstr. 16/17 Wolter, Emil, Pr.nzenstr. 68 Wärter. Sellner, Louis, Köthenerstr. 37 Sternberg, Georg, Thiergartenst.21 Wölk, Max, Blumenthalstr. 3 Xhlographen. Becker, Wilhelm, Bülowstt. 74 Lendas, Wilhelm, Winterfeldstr. 27 Reichert, Karl, Kirchbachstr. 6 Zapfer. Bugaisky,Steph.,Markgrafenstr. 2 Scholl, Karl, Puttkamerstr. 8 Witzleb, Heinrich, Anhaltstr. 14 Zachmeil, Wilhelm, Teltowerstr. 12 Zeichner» Krause, Karl,. Urbanstr. 29 Montag, Ernst, Zimmerstr. 46 Schmidt, W., Tempelhofer Ufer 28 Zimmerer. Belitz, Karl, Kulmstr. 16 Benthke, Reinhold, Gräfestr. 77 Boche, Karl, Mansteinstr. 14 Engel, Hermann, Moritzstr. 7 Grätschmann, Fritz, Gleditschstr.24 Hartwig, Alb., Mittenwalderstr. 16 Hubeck, Adolf, A/venslebenstr. 9 Knitsch, Hermann, Nostizstr. 48 Krüger, Rudolf, Zossenerstr. 55 Leder, Herm., Belbz-Alliancestr. 57 Lehmann, Gottfried, Boeckhstr. 25 Leue, Julius, Belle-Alliancestr. 32 Löwendorf, Karl, Fürbringerstr. 26 Melhow, Gottl., Möckernstr. 105 Paul, Emil, Bautzenerstr. 2 Rätz, August, Kreuzbergstr. 23 Sallert, Karl, Möckernstr. Ivöj Schaefer, August, Fichtestr. 26 Schneider, Karl, Kottbuserdamm 41 Schröder, Fürbringerstr. 26 Schulze, Mor., Hagelsbergerstr. 22 Thiede, Emil, Möckernstr. 27 Winkel, Karl, Dieffenbachstr. 56 Wolter,Herm., Fidicinstr. 1ö,fr. 13 Zuschneider. Fleischer, Martin, Wilhelmstr. 144 Hensel, Karl. Besselstr. 3 Hupfert, Solmsstr. 20 Keimes, Gustav, Blücherstr. 32 Schuster, Franz, Jerusalemerstr. 62 Mieters, Emil, Markgrafenstr. 9 Wolf, Ernst. Barutherstr. 3 Verschiedene Berufe. Engelhardt, Alwin, Badediener, Karlsbad 5 Schmidt, Max, Bademeister, Möckernstr. 120» Zietlow, Hermann, Bierabzieher, Wilhelmstr. 105 Böhden, Julius, Blumenmaler, Bülowstr. 33 Thomer, Adolf, Dekorationsmaler, Mauerstr. 2 Schippnick, Dekorateur, Wilhelm- straße 105 Kramer, Georg, Drehorgelspieler, Wasserthorstt. 67 Rensch, Hugo, Drucker, Lützow- straße 102 Schröder, Ehregott, Elektrotech- niker, Friedrichstr. 84 Vanseil, Paul, Emailleur, Git- schinerstraße 6 Liebschen, Albett, Fadenzieher, Kottbuserdamm 39 Lentsch, Theodor, Färber, Kott- buserdamm 40 Schwebke, Wilh., Fischer, Koch- straße 54» Pinkowsky, Franz, Fliesenleger, Pallasstr. 13 Broch, Paul, Gerber, Gitschiner- straße 66 Dietrich, Heinrich, Holzschneider, Belle-Alliancestr. 4 Böhme, Richard, Hutmacher, Kur- fürstenstraße 35 Urban, Gustav, Instrumenten« macher, Göbenstr. 29 Pade,Arthur, Jnstrumentenmacher, Bülowstr. 40» Schmiecke, Fritz, Kassirer, Pots- damerstraße 80 Joachim, Robert, Kolporteur, Kulmstr. 21 Musche, Johanne?, Kupferschmied, Lindenstr. 113 Trawinsky, Vincenz, Kupferputzer, Anhaltstr. 14 Schröder, Wilhelm, Leichenträger, Körnerstr. 22 Spiel, Adolf, Maschinenbauer, Göbenstr. 3 Rehberg, Herm., Masseur, Stein- metzstraße 17 Baselt, Hermann, Messerschmied, Gitschinerstr. 80 Cory, Paul, Metallschleifer, Apostelkirche 9 Schulz, Karl, Milchhändler, Jork- straße 47 Genz, Wilhelm, Milchhändler, Hagelsbergerstr. 45 Kurth, Richard, Möbelträger, Winterfeldstr. 26» Hoffmann, Moritz Otto, Muster- zeichner, Dennewitzstr. 6 PiSnak, Friedr., Nadler, Wasser- thorstraße 70 Koppen, Albert, Obsthändler, Schöneberger Ufer 33 Simon, Heinrich, Pferdehändler, Friedrichstr. 21 Mitdank, Julius, Porzellanmaler, Wasserthorstr. 68 Kreutz, Friedr., Porzellanhandlung, Belle-Alliancestr. 17 Schramm genannt Wohlmann, Julius, Posament., Potsdamer« straße 82. Aßinann, Bernhard, Putzernieistetz Kottbuserdamm 32 Lawrenz, Heinrich, Rohrleger, Teltowerstr. 39 Lank, Paul, Rohrleger, Bülouv straße 63 Wiesner, Bernhard, Rollkutschetz Teltowerstr. 52 Brand, Josef, Seifenhändler Gitschinerstr. 66 Schultz?, Karl, Seffenhändlee Wasserthorstr. 5 Heintz.Otto, Siebmacher, Wilhelm straße 133 Toepfer, Gustav, Silberpolierer, Fichtestr. 28 Paschen, Wilh., Schraubendreher, Dieffenbachstr. 28 Gottschalk, A.. Schiffer, Willibald Alexisstr. 14 Wedde. Wilhelm, Schieferdecker, Schwerinstr. 14 Westphal, Heinrich, Schornstein- feger, Gr.-Gürschenstr. 24 Schneider, Hugo, Staaker, Hasen« Haide 7/3 Böhling, Otto, Stempelschneider, Boeckhstr. 24 Brechkow, Benno, Steinsetzer, Kreuzbergstr. 6 Werner, Hermann, Strumpfwirker,. Bergmannstr. 109 Quast, Hermann, Tanzmeister, Friedrichstr. 215 Friedrich, Karl, Tischlermeister. Göbenstr. 13 Witte, Johann, Torfmeister, Urban- straße 6 Henckel, Karl, Vorkosthändler, Urbanstr. 174 Bohne, Friedrich, Viktualien« Händler, Fürbringerstr. 11 Haase, Friedrich, Wagenmeister, Aorkstr. 44 Volgmann, Zinngießer, Böckhstr.40 Redattton und Verlag! H. Werner, Berlin W., Bülow- Straße 59.— Druck von Max Babing, Berlin SW. Donner, Eberhard, Körnerstr. 22 Eiffler, Jul., Großbeerenstr. 47 Lugebiel, Franz, Gleditschstr. 37 Than, Franz, Lindenstr. 27 Kellermeister. Fenske, Paul, Willib.Alexisstr. 14 Krüger, Jul. Otto, Teltoiverstr. 17 Boß, Johann, Denneivitzstr. 3 Kellner. Balm, Max, Belle-Alliancestr. 65 Basener, August, Kirchbachstr. 13 Batschkoivsky, H., Kottb. Damm 4 Behrends, Adalbert, Iorkstr. 44 Bethlehem, W., Mariendorferstr.1 3 Vöde, Ernst, Charlottenstr. 73 Böhme, Rudolf, Potsdamerstr. 1 Bollert, Ed., Charlottenstr. 96 Bonsch, Ferd., Charlottenstr. 17 Bredner,Wilh., Jerusalemerstr.57 Busse, Karl, Lindenstr. 78 Collinski, Hasenhaide 51 Dalladas, Friedr., Steglitzerstr. 39 Dieckmann, L., Königgrätzerstr. 10 Dudzig, Franz, Mansteinstr. 3 Eggert, Friedrich, Friedrichstr. 13 Finzel, Eduard, Bergmannstr. 116 Friedrich, Otto, Lutzowstr. 10 Fröhlich, Gottl., Köthenerstr. 36 Gericke, Wilhelm, Lindenstr. 73 Grätz, Paul, Mittenwalderstr. 46 Günthers, H., Markgrafenstr. 100 Hackbusch, Friedrich, Urbanstr. 5 Haucke, August, Gleditschstr. 50/51 Heine, Josef, Zimmerstr. 23 Heubach, Josef, Besselstr. 3 Holzfuß, Max, Willib.Alexisstr. 32 Huth,G.,Kulmstr.20, Bülowstr.62 Hübscher, Frdr., Kurfürstenstr. 171 Hüller, Hermann, Fichtestr. 30 Jvers, Eugen, Blumenthalstr. 10 Jana, Georg, Steinmetzstr. 17 Jeske, Julius, Potsdamerstr. 122 Jungmann, Oskar, Prinzenstr. 3 Karwiese, Paul, Gleditschstr. 49 Kirsch, Franz, Kreuzbergstr. 7 König, Otto, Gleditschstr. 49 Krämer, Paul, Lützowstr. 106 v. Krenske, Josef, Gitschinerstr. 61 Krumland, Joh., Teltowerstr. 16 Kühn, Reinhold, Charlottenstr. 79 Kühne, Rich., Mariendorferstr. 2 Laube, Emil, Steinmetzstr. 5 Lehmann, Gustav, Nostizstr. 3 Lewske, Richard, Körnerstr. 22 Liebe, Karl, Schilhstr. 17 Litthauer, Heinrich, Iorkstr. 19 Lüdtke, Karl, Blumenthalstr. 14 Lützow, Karl, Großbeerenstr. 60 Mausolff, M., Alvenslebenstr. 12 Messerschmied, I., Nostizstr. 53 Müller, Eduard, Schützenstr. 13/19 Müller, Heinr., Winterfeldstr. 35 Neike, Karl, Bergmannstr. 103 Päsler, Ernst, Wilhelmstr. 119/120 Pudritzky, W., Mariendorferstr. 13 Radach, Karl, Körnerstr. 17 Rathsfeld, W., Kleinbeerenstr. 27 Rettel, Paul, Köthenerstr. 37 Rill, Jean, Zossenerstr. 51 Rosenhauer, L., Markgrafenstr. 16 Roß, Fritz, Möckernstr. 65 Rupert, Georg, Zimmerstr. 23 Schäfers, Christian, Fichtestr. 27 Scheer, Moritz, Königgrätzerstr. 11 Schlachter, Emil, Askanischerpl. 1 Schmidt, Max, Mittenwalderstr. 2 Schräder, Ernst, Boeckhstr. 5 Schreiner, Martin, Lützowstr. 103 Schröder, Alex., Markgrafenstr. 6 Schröder, Gg., Brandenburgstr.17 Schultze, Ernst, Lindenstr. 58 Schulz, Aug., Möckernstr. 21 Schwarz, Emil, Blücherstr. 37» Seipel, Franz, Zimmerstr. 12 Singer, Jakob, Markgrafenstr. 6 Sonnborn, Max, Linkstr. 23 Stöckicht, Fritz, Lindenstr. 105 Techner, Emil, Grimmstr. 36 Thieme, Rod., Markgrafenstr. 2. Tamm, Karl, Körnerstr. 22 Tschepel, Herm., Barutherstr. 4 J Uhlemann, Wilh., Kochstr. 56 Unger, Rudolf, Nostizstr. 6 Unger, Theod., Bergmannstr. 103 Voigt, Hermann, Charlottenstr. 73 Voigt, Heinrich, Zimmerstr. 11 Wagner, Karl, Steinmetzstr. 76 Wiese, Christ., Lindenstr. 70 Wilhelm, August, Möckernstr. 120 Wimmer, Josef, Friedrichstr. 34 Wittenberg, Joh., Körnerstr. 22 Zanter, W., Belle-Alliancestr. 94 Klavlerstiuimer. Brandt, Heinr., Potsdamerstr. 34a Kreitling, Max, Mariendorferstr. 3 Klempner. Arndt, Max, Alexandrinenstr. 122 Beisker, Paul, Steinmetzstr. 25 Berg, Leopold, Boppstr. 6 Böttner, August, Blücherstr. 62 Cammerer, Georg, Prinzenstr. 110 Dellmann, Paul, Fichtestr. 34 sßopschall, Franz, Schellingstr. 16 Engelke. Heinrich, Dessauerstr. 6 Eul, Philipp, Steglitzerstr. 7 Ewert. Heinrich, Fürbringerstr. 2 Fährmann, Max, Wasserthorstr. 47 Hahne, Hermann, Katzlerstr. I Hecht, Richard, Urbanstr. 37 Kreutz, Franz, Schönleinstr. 24 Matzke, Max, Prinzenstr. 110 Meden, Osk., Fidicinstr. 27 fr. 25 Mundrich, Albert, Fidicinstr. 43 Noack, Paul, Heimstr. 12 Pelikann, Hellwig, Lindenstr. 24 Pfeiffer, Karl, Moritzstr. 44 Pütz, Hugo, Bruno, Lindenstr. 64 Reimer, Otto, Prinzenstr. 3 Schulz, Joh., Boeckhstr. 25 Trespe, Herm., Gitschinerstr. 80 Köche. Busse, Fritz, Zossenerstr. 35 Fahrenbach, Karl, Möckernstr. 116 Bogulawski, Th., Steinmetzstr. 21 Heckmann, Claus, Potsdamerstr. 30 Keck, Max, Flottwellstr. 4 Reimer, August, Maaßenstr. 34 Rutolf, Gustav, Denneivitzstr. 29 Schneider, E., Belle-Alliancestr. 99 Wangermann, Karl, Bergmann- straße 109 Wedemeier, Berthold, Schleier- macherstr. Vi Winter, Eugelt' Schützenstr. 24 Kohlenhändler. Bulicke, August. Möckernstr. 84 Gößler, Franz,' genannt Schröer, Brandenburger. 64 Weichert, Wilhelm, Blücherstr. 23 Kortinacher. Gutgesell, Robe.it, Wilhelmstr. 27, Puttkamerstr.' 23 Lang. Paul, V�rkgrafenstr. 9 Schumack, Hugi�. Möckernstr. 120 Walter, Eduard Wilhelmstr. 133 Kranle Kwärter. Gert, Theodor, Steglitzerstr. 39 Gruna», Max, Friedrichstr. 55 Lange, Julius, Kulmstr. 1V Latzel, Heinr., Magdeburgerstr. 14 Leinke, Gustav, Zossenerstr. 51 Schaffer, Josef. Barutherstr. 11 Trenn, Komn-.ndantenstr. 35 Küfer. Funke, Oskar, Mauerstr. 3 Karzke, Franz, Teinpelherrenstr. 16 Laue, Ernst, Fidicinstr. 5 Löwinscheit, H., Friedrichstr. 212 Kü» schner. Cholevius, Enge lll ard, Fichtestr. 26 Schulze, Herinom«, Fichtestr. 26] Kultsäer. Bartusch, Otto�, Zostizstr. 1 Berthold, Herm., Möckernstr. 70 Blondowski, A., Willib.Alexisst. 34 Bochlicke.K.Rich., Gitschinerstr. 66 Böhnke, Fritz, Kleinbeerenstr. 6 Barowsky, Ludwig, Lützowstr. 102 Boy, Gustav, Hasenhaide 7/3 Brockmann, K., Kottb.Damm 2 0/2 1 Bugdan, Franz, Louisen-Ufer 55 Degelow, Friehr., Wilhelinstr. 3 c Drews, Theodor, Iorkstr. 62 Eichemvald, O., Burggrafenstr. 10 Entrecht, Rudolf, Genthinerstr. 13 Feldgiebel, Wilhelm, Arndtstr. 14 Fiebig, Hermann, Dennewitzstr. 19 Farwick, Heinrich, Steinmetzstr. 34 Frawald, Emil, Frobenstr. 7 Freier, Wichel.», Bcndlerstr. 2V Gabriel, Hermann, Möckernstr. 31 Gaedicke, Albert, Potsdamerstr.1 23 Gehrke, Albert, Gitschinerstr. 60 Gelkin, Karl, Hagelsbergerstr. 19 Gerullis, David, Bendlerstr. 19 Grabert, Ernst, Lützow-Ufer 3 Gröning, Karl, Wasserthorstr. 63 Grunewald ,Johann,Möckernstr.70 Gütschow, Wilhelm, Mansteinstr. 4 Hahn, Ernst, Nostizstr. 16 Hahn, Friedrich, Boppstr. 5 Handrow, Erich, Bernburgerstr. 6 Haße, Karl, Lützowstr. 2 Heicke, Paul, Mittenwalderstr. 4 Hellivig, Wilhelm, Gleditschstr. 24 Hennig, Wilhelm, Friedrichstr. 15 Holzkam, August, Urbanstr. 119 Iben, Andreas, Dessauerstr. 16 Jappe, Paul, Zimmerstr. 23 Johannes, Gottfr.. Bendlerstr. 20 Kerkow, Franz, Lmdenstr. 47 Kindereit, Karl, Moritzstr. 36 Köhler, Karl, Lindenstr. 20/21 Komert, Gustav, Gleditschstr. 24 Kube, Richard. Zimmerstr. 63 Kubick, Franz, Amdtstr. 23 Kyas, Josef, Wilhelmstr. 133 Langner, Heinrich, Steinmetzstr. 34 Langen, Ad., Körnerstr. 22 Langner, Karl, Teltowerstr. 24» Lehmann, Wilhelm, Mansteinstr. 3 Licht, Gustav, Gitschinerstr. 66 Lichtenberg, Friedr., Moritzstr. 42 Lipke, Johann, Möckernstr. 120 Löke, Julius, Zimmerstr. 92/93 Loose, Bruno, Möckernsir. 70 Lucus, Hermann, Gräfestr. 27 Ludwig, Emil, Zossenerstr. 30 v. Malothy, H., Bergmannstr. 12 Matz, Herm., Bülowstr. 33 Meier, Aug., Friedrichstr. 26 Meyerhofer, Otto, Nostizstr. 23 Metzhow, Konr. Askanischer Platz 3 Müller, August, Winterfeldstr. 25 Müller, Ernst, Schützenstr. 66 Müller, Ferdinand, Katzbachstr. 2/3 Müller, LouiS, Wilhelmstr. 133| Murck, Aurel., Kottb.Damm 36/37 Nuhrwaldt, F., Jerusalemerstr. 56 Neumann, Herm., Wilhelmstr. 10 Nicke, Karl, Kulmstraße 1 oder Alvenslebenstraße 12» Nicke, Karl, Alexandrinenstr. 118 Penker, Aug., Hohenzollernstr. Peters, Johann, Friedrichstr. 33 Pilch, Fr., Königin Augustastr. 40 Pletz, Wilh., Kopischstr. 3 Pogede, Gustav, Iorkstr. 62 Pohrmann.Karl, Alvenslebenstr. 1 7 Ribbeck, Wilh., Potsdamerstr. 1 Richter, Wilh,, Möckernstr. 105 Riethmüller, Franz, Arndtstr. 30 Röglin, Eduard, Kulinstr. 32 Rosoivsky, Anton, Lützowstr. 103 Rühlich, Herm., Wilhelmstr. 5 Sauger, Herm., Bllloivstr. 20 Schaaf, Otto, Fürbringerstr. 15 Schindler, Wilh., Junkerstr. 13 Schmidt, Josef, Katzlerstr. 6 Schmidt, Paul, Kottbuserdamin 38 Schultze, Otto, Nostizstr. 19 Schwager, Ernst, Fidicinstr. 11 Schwan, Adolf, Hasenhaide 50 Seeboth.Aug., Brandenburgstr. 17 Siebert, Wilh., Zimmerstr. 23 Slawey, Johann, Möckernstr. 105 Syndat, Georg, Nostizstr. 14 Stempel, Gotth., Alvenslebenstr. 1 7 Störtzel, Kurt, Bülowstr. 33 Stötzel, Kurt, Bülowstr. 33 Strempel, Herrn., Fürbringerstr. 25 Tetzlaff, Herm., Iorkstr. 54 Thiele, Herm., Lindenstr. 35 Thom, Albert, Halleschestr. 25 Trennert. Paul, Schwerinstr. 16 Tykor, Aug., Wilhelmstr. 56. Urbaniak, Andreas, Kirchbachstr. 6 Walzleben, Frdr., Schwerinstr. 15 Wegener, Paul, Potsdamerstr. 45 Weiß, Wilh., Belle-Alliancestr. 32 Werner, Franz, Bergmannstr. 13 Wilde, Wilh., Luisen-Ufer 51 Lackirer.- Fallier, Bruno, Pallasstr. 4 Gremke, Karl, Gräfestr. 77 Naps, Gustav, Prinzenstr. 14 Lederarbeiter. Vehm, Norbert, Junkerstr. 2 Christ, August, Lützowstr. 2 Fiedler, Wilh., Kurfürstenstr. 151 Hellwig, Gustav, Bülowstr. 53 May, Michael, Prinzenstr. 8 Lithographen. Aschenbach.Osk., Alvenslebenstr. 7 Amend, Hugo, Kulmstr. 17 Göhrke, Heinrich August Georg, Gitschinerstr. 74 Herrmann, Hans Georg, Fidicinst.3 Klahwehn, Gustav, Enckeplatz 7 Matschinsky, Karl, Moritzstr. 36 Richter, Franz, Urbanstr. 9 Wohsten, Amandus, Möckernstr. 63 Zühlke, Paul, Dennewitzstr. 23 Maler. Agthe, Kurt, Wilhelmstr. 11 Arndt, Paul, Büloivstr. 32» Behrenz, Fritz, Potsdamerstr. 44 Biesolt, Theodor, Möckernstr. 105 Bindewald, Georg, Katzbachstr. 2/3 Eisermann, Ernst, Nostizstr. 43 Fiedler, Otto, Winterfeldstr. 27 Fischer, Wilheln«, Teltowerstr. 32 Göge, Heinrich, Berginannstr. 15 Götz, Karl, Potsdamerstr. 77» Günther, Karl, Gneisenaustr. 5 Hamacher, Alfred, Schillstr. 4 Hausigk, Hermann, Katzlerstr. 13 Hermes, Gustav, Blücherstr. 36 Huschbeck, Eniil, Nostizstr. 33 Keil, Theodor, Brandenburgstr. 10 Kleinsong, Christoph, Kulmstr. 34 Kleist, Eugen, Arndtstr. 23, Chamissoplatz 3 Kohlstedt, Christoph, Büloivstr. 62 Kolbe. Paul, Katzlerstr. 1 Krakau, Richard, Denneivitzstr. 25 Krakow, Louis, Boeckhstr. 30 Lamig, August, Potsdamerstr. 77 Lange, Alfred, v. d. Heydtstr. 3 Langholz.Jürg..Fidicinstr. 1 5,fr. 1 8 Latendorf, Friedr. Wilhelmstr. 10 Leffler, Karl, Boeckhstr. 21 Mairose, Louis, Potsdamerstt. 60 Mischke, Heinr., Großbeerenstr. 10 Moritz, Joh., Junkerstr. 17 Müller, Franz, Katzbachstr. 9 Müller, Karl, Bautzenerstr. 6 Ossowitzky, Franz, Bülowstr. 40 Poppe, Konrad, Zimmerstr. 38 Rathje, Heinr., Alvenslebenstr. 25 Riechers, Wilhelm, Lindenstr. 69 Rossel, Karl, Alexandrinenstr. 3 Scheyhing, Karl, Wilhelmstr. 10 Schiefer, Herm., Friedrichstr. 237 Schreiber. Alb..Wlllib. Alexisst. 20 Schröder, Ernst, Möckernstr. 22 Schulz, Emil, Urbanstr. 49 Schulz, Hugo, Pallasstr. 5 Schumann. Karl, Dieffenbachstr. 72 Stengel, Alois, Kottb.Damm 13/19 Thal, Theodor, Bülowstr. 51 Thiel. Robert, Flottwellstr. 9 Tischler, Eugen, Arndtstr. 23 Wagner, Hermann, Zimmerstr. 46 Wanscheit, Ernst, Grimmstr. 80 Wosach, Albert, Kreuzbergstr. 22 Woyciedvwske. Willib. Alexisstr.40 Maschinisten. Armbrecht, Alb., Wasserthorstr. 35 Baumann, Karl, Jerusalemerstr. 47 Braune,Reinh.,Brandenburgstr.80 Hötzel, Eduard, Zimmerstr. 39 Maurer. Bergholz, Gottl., Dennewitzstr. 19 Blaschke, August, Fürbringerstr. 1 1 Bötjer, Karl, Bülowstr. 73 Corbie, Franz, Alvenslebenstr. 18 Elias, Adolf, Schleiermacherstr. 12 Fenrich, Albert, Körnerstr. 22 Fischer, Karl, Bergmannstr. 14» Franke, Wilhelm, Kirchbachstr. 5 Girke, Joh. Herm., Körnerstr. 19 Götze, Heinrich, Moritzstr. 2 Graser, Herm., Apostelkirche 7 st Graßmann, Joh., Kreuzbergstr. 21 Grieger, Ferd., Großbeerenstr. 23o Haase, Gottlieb, Schönleinstr. 26 Hanke, Emil, Katzbachstr. 4 Hecht, Karl, Bülowstr. 71 Heckert, Rudolf, Dennewitzstr. 5 Heidepnem, F., Gleditschstr. 50/51 Heilmann, Wilh., Wasserthorstr. 63 Hemner, Wilh., Schönleinstr. 26 Hesse, Heinrich, Blücherstr. 37 Hintze, Albert, Gneisenaustr. 59 Jäckel, Heinrich, Göbenstr. 7 Jäger. Friedrich, Bülowstr. 53 Konrad, Friedrich, Lützow-Ufer 3 Kunke, August, Möckernstr. 110 Künstler, Ernst, Steinmetzstr. 73 Kürsten, August, Lankwitzstr. 4 Lehmann, Bruno, Charlottenstr. 79 Lindner, Wilhelm, Bülowstr. 27 Lorke, Heinrich, Gleditschstr. 49 Lück, Hermann, Bülowstr. 40 Ludivig, Wilh., Willib.Alexisstr. 5 Lütt, Johann, Charlottenstr. 37 Müller, Karl, Kottbuserdamm 15 Nagel, Gustav, Wilhelmstr. 12 Pazdzior, Franz, Frobenstr. 16� Plank, Karl, Prinzenstr. 3 Reiche, Albert, Mariendorferstr. 7 Rose, Julius, Schwerinstr. 6 Roßmann, Louis, Steinmetzstr. 62 Canitz, Albert, Fürbringerstr. 4 Sakel, Wilh., Kottbuserdamm 23 Senftenberg, K., Mariendorferstr. 7 Stahlberg, Albert, Steinmetzstr. 5 Stargard, August, Nostizstr. 53 Stein, Ernst, Dieffenbachstr. 53/54 Schmidt, Aug., Großgörschenstr.41 Schneider, Gottl., Möckernstr. 96 Schnurig, Otto, Gneisenaustr. 65 Schwirner, Ernst, Bärwaldstr. 52 Schulz, August, Dennewitzstr. 31 Schulz, Ernst, Klödenstr. 4 Schulze, Louis, Nostizstr. 19 Siemon, Gustav, Kirchbachstr. 13 Tauscher, Aug., Gr.-Görschenstr.23 Pczyskieb, Josef, Steinmetzstr. 44 Pulke, Heinrich, Genthinerstt. 11 Wartenberg, Gustav, Kulmstr. 27 Werner, Herin., Kreuzbergstr. 22 Will, Karl. Gräfestr. 6 Zöllner, Georg, Körnerstr. 22 Mechaniker. Bohns, Emil, Großbeerenstr. 46 Degener, Max, Hagelsbergerstr. 22 Dittmann, Georg, Körnerstr. 16 Düring, Albert, Hasenhaide 50 Hippe, Oskar, Wilhelmstr. 132 Jahn, Richard, Büloivstr. 70 Karsch. Hermann, Fürbringerstr. 9 Neugevauer, Franz, Nostizstr. 53 Nitz, Paul, Willibald Alexisstr. 24 Nordmann, Otto, Fürbringerstr. 3 Pannier, Otto, Nostizstr. 24 Pietzel, Oskar, Jerusalemerstr. 62 Plagsties, Emil, Prinzenstr. 7 Plank, Ludwig, Zossenerstr. 3 Richter, Paul, Möckernstr. 112 Rosenberg, L., Hagelsbergerstr. 30 Sandig, Alfred, Besselstr. 16 Steinbrecher, Boeckhstr. 15 Wentz, Emil, Brandenburgstr. 4 Mouteurc. Beyer, Hermann. Lindenstr. 100 Franke, Karl, Bülowstr. 42 Hagenes, F., Mariendorferstr. 11 Heuen, Peter, Belle-Alliancestr. 25 Musa, Franz. Boeckhstr. 40 v. Schemm. Heinr., Mauerstr. 93 Schmalbach. Servatius, Willib. Alexisstr. 10 Waldmann, Paul, Gitschinerstr. 55 Möbelpoltrer. Gulle, Paul, Wasserthorstr. K9 Lange, Karl, Urbanstr. 66 Müller. Fritz, Emil, Teltowerstr. 51 Meyer, Adolf, Prinzenstr. 10 Musiker. Bree, Franz, Potsdamerstr. 22 Feist, Otto, Solmsstr. 26 Gaudlitz, Max, Steinmetzstr. 43 Grabbert, Theod., Zossenerstr. 51 Hartwig, Womar, Voltastr. 5 Kempke, Max, Steinmetzstr. 67 Klees. Willib. Alexisstr. 42 Knöpke, Emil, Fürbringerstr. 25 Maurer, W., Kottbuserdamm 32 Neumann. F.. Königgrätzerstr. 35 Posselt, Herm., Gitschinerstr. 32 Rhenius, Werner, Blücherstr. 64 Schubert, Rich., Köthenerstr. 25 Seydel, Franz, Winterfeldstr. 25 Weising, Otto, Nostizstr. 16 Packetbriefträger. Fischer, Richard, Dennewitzstr. 14 Wurmstädt, Gust., Körnerstr. 15 Pantoffelmacher. Krüger, Ernst, Bülowstr. 53 Blank, Ludw., Boeckhstr. 26 Pensionäre. Günther, Hans, Tempelhofcrufer23 Holtz, Ludwig, Iorkstr. 77 Schreneck, Ferd., Steinmetzstr. 64 Tellig, Wilhelm, Gleditschstr. 40 Weißmann,F.,Tempelherrenstr. 10 Zöllner, Christian, Barutherstr. 7 Pferdebahnschaffner. Gruhnivald.E., Fidicinstr. 1 5, fr. 1 3 Jensow, W., Willib. Alexisstr. 31 Opolka, Karl, Iorkstr. 44 Schlichling.Rob., Burggrafenstr. 1 Schmidt, Oswald, Gräfestr. 7 Thiele, Wilh., Gitschinerstr. 80 Schirmer, W-, Steinmetzstr. 32 Portiere. Abraham, Gust., Dennewitzstr. 13 Arndt, Herm., Dennewitzstr. 15 Benthin, Karl, Burggrafenstr. 7 Diemert, Paul, Enckepl. 4 Ebeling, Fr., SchönebergerUfer23 Ehrich, Wilh., Friedrichstr. 233 Fadschild, Wilh., Lindenstr. 69 Freye, Leonhard, Friedrichstr. 234 Gillert, Wilh., Potsdamerstr. 134iz Goldbach, Alois, Lennostr. 3 Gondorf.Julius, Fürbringerstr. 27 Großmann, August, Lennöstr. 6» Haucke, Gust., Thiergartenstr. 25 Heise, August, Flottwellstr. 8 Heintze, Emil, Potsdamerstr. 4 Herrmann, Gust., Kurfürstenstr. 37 Ihlenfeld, Emil, Iorkstr. 44 Kahra, August, Karlsbad 5 Kaminki, Karl, Lindenstr. 70 Küster, Wilhelm, Kulmstr. 17 Ley, Paul, Wilhelmstr. 119/120 Niegel, Rob., TempelhofcrUfer 24 Nölte, Eduard, Denneivitzstr. 3 Pirrmann, Aug., Genthinerstt. 35 Riebffch, Wilh., Köthenerstt. 44 Sadlowsky, Wilh., Bülowstr. 68 Schmidt, Karl, Wilhelmstt. 133 Schinidt, W., Potsdainerstr. 134b Strantz, Herm., Potsdainerstr. 73» Werner, Friedr., Lennestr. 5 Will, Wilh., Kulinstr. 32 Zippel, Gottfr., Lützow-Ufer 23 Sattler Anders, Otto, Heimstr. 12 Baseboom. Karl, Lindenstr. 103 Berger, August, Urbanstr. 65 Frester, Otto, Hagelsbergerstr. 35 Goerke, Emil, Zimmerstr. 45 Graba, Franz, Kochstt. 47 Heidke, W., Fidicinstr. 13, fr. 16 Hertwig, Joh., Brandenburgstt. 64 Kämpt, Karl, Brandenburgstr. 74 Kleinert, Herin., Zimmerstr. 93 Kleist, Karl, Lindenstr. 104 Landgrebe, Jakob, Boeckhstr. 21 Lange, W., Willibald Alexisstr. 40 Meyer, W., Kottbuserdamm 18/19 Nordwig, Rudolf, Dennewitzstt. 2 Oberstein, Herm., Möckernstr. 20» Ossig, Hugo, Fidicinstr. 7 Prems, Eniil, Wasserthorstr. 49 Rulle, Julius, Nostizstr. 20 Schirmacher.Karl, Wilhelinstr. 1 14 Schröder, Karl, Kreuzbergstr. 9 Saborski, H., Mittenwalderstt. 8 Sellger, Reinh., Gitschinerstr. 17 Standtke, G., Willibald Alexisstr. 9 Stey, Heinrich, Gilschinerstr. 10 Zinnowsky, Gust., Möckernstr. III Schlächter. Adolf, Richard. Pallasstr. 13 Anemüller, Gust., Chainissoplatz 6 Aschenbach, A., Alvenslebenstr. 21 Bannert.E., Friedr. Wilhelmstt.14 Barenthin, M.,Mariendorferstr.15 Berdatz, Hermann, Kreuzbergstt. 1 3 Bhode, Theodor, Wafferthorstr.67 Böhm, Wilhelm, Schönleinstr. 20 Böllicke, Albert, Bülowstr. 39 Bungenstock, August,Kirchbachstt.6 Burger, Julius, Kreuzbergstr. 3 Cäsar, Einil, Keithstt. 6 Eschne, Walter, Frobenstr. 40 Fischer, Eduard, Teltowerstr. 31 Fuchs, Hermann, Wasserthorstr. 49 Gehb, Karl, Kulmstr. 16 Grätz, Hermann, Lützowstt. 107 Groth, Alexander, Lindenstr. 9 Gwischalla, Felix, Gitschinerstr. 84 Hamann, Albert, Bergmannstr. 2 Hanke, Richard, Boeckhstr. 39 Heider, Fritz, Belle-Alliancestt. 99 Hössler, Alfred, Lachmannstr. 3 Jakob, Bruno, Friedrichstr. 245 Jlert, Reinhold, Kulinstr. 31 Jochmann, Heinr., Möckernstt. 115 Jung, Albert, Steinmetzstr. 15» Käsler, Heinrich, Keithstt. 6 Karsunski, Paul, Potsdamerstr. 15 Klöhn, Karl, Steinmetzstt. 54 Korb, Herbert, Blumenthalstr. 15 Kraker, B., Friedrich Wilhelmstt. 1 4 Kräntzel, Jul., Marheineckeplatz 1 1 Kutschbauch,Robert,Wilheli»str.l2 Löscher, Karl, Besselstr. 7 Lube. Emil, Belle-Alliancestr. 96 Malinowsky, Kas., Wilhelmstt. 33 Mattke, Karl, Lützowstr. 5 Mccke, Gustav, Friedrichstr. 55 Metz, Karl, Mittenwalderstr. 20 Mewes, Robert, Lützowstr. 103 Michaelis, Fritz, Potsdamerstr. 4 Moßer, Franz, Gleditschstr. 25 Nitschke, Ad.. Wilhelmstr. 114/115 Nonn, Friedrich, Gneisenaustr. 33 Oeser, Christoph, Göbenstr. 25/26 Paulus, Josef, Prinzenstr. 13 Peter, Fritz, Hornstr. 11 Perske, Paul, Bergmannstr. 1 Polzin, Richard, Gräfestr. 13 Pröwig, Detlef, Kirchbachstr. 3 Ransch, Eduard, Wilhelmstr. 56 Reichelt, Paul, Mittenwalderstr. 39 Reimann, Karl, Prinzenstt. 16 Richter, Paul, Fidicinstt. 7 Rieger, Ferd., Brandenburgstr. 5 Rothe, Friedr., Teinpelherrenstt.13 Sandow, Gustav, Dennewitzstt. 17 Schimatulski, Franz, Junkerstr. 16 Schmolinsky, L., Potsdamerstt. 60 Schüttenhelm, Otto, Gräfestt. 19 Schulz, Herm., Kottbuserdamm 23 Schulz, Reinh., Magdeburgerstr. 3 Schwarz, Albert, Bergmannstr. 26 Stabenow, Robert, Urbanstt. 25 Thiele, Alexander, Gitschinerstt. 61 Tschab, Bernhard, Nostizstr. 63 Ulrich, Ernst, Schönleinstr. 20 Berges, Louis, Potsdamerstr. 4 Westfahl, Gustav, Blücherstr. 30 Willert, Paul, Kottbuserdainm 4 Wiese, Gustav, Potsdamerstt. 26 Wolfgramm, R., Zimmerstr. 92/93 Ziegenhagen, Th., Bcrgmannstr.20 Zurnikow, Oskar, Lindenstr. 46 Schlosser. Ankiewicz, Josef, Lützoivstt. 100 Baude, Adolf, Barutherstt. 4 Banknowitz, Andr., Kreuzbergstr. 35 Beck, Josef, Alvenslebenstr. 16 Beyer, Adolf, Kottbuserdamin 23 Bielecke, Reinhold, Solinsstr. 23 Blank, Gustav, Prinzenstr. 8 Blechschmidt, Wilh., Büloivstr. 67 Böttcher, Emil. Kulmstr. 27 Blumenthal, Karl, Blücherstr. 62 Borowski, Max, Wilhelmstr. 133 Borsdorf, Wilh., Wasserthorstr. 32 Brandt, H., Alexandrinenstr. 122 Brauer, Franz, Dennewitzstr. 6 Breiden, Paul, Großbeerenstt. 19 Breuer, Friedr., Friedrichstt. 10 Dessau, Franz, Alvenslebenstr. 17 Ellert, Wilhelm, Möckernstr. 70 Erbe, Emil, Wilhelmstr. 131 Förster, Moritz, Prinzenstr. 10 Furch, Karl, Alexandrinenstr. 3 Freibieke, Herm., Puttkamerstt. 4 Gereke,Hans,Belle-Alliancestt.21» Gericke, Max, Fidicinstr. 6 Gocksch, Theod., Wasserthorstr.45», Brandenburgstt. 16 Gerner, Emil, Wasserthorstr. 3 Günter, Paul, Fidicinstr. 6 Grabe, Gustav, Wasserthorstr. 55 Grasinann, Johannes, Boeckhstr.15 Grave, Paul, Pallasstr. 7 Greising, Heinrich, Gräfestt. 10 Grzybowski, Jul., Gitschinerstr. 73 Haske, Otto, Kottbuserdamin 6 Hausmann, Paul, Gitschinerstt. 6 Hemschke, H., Mittenwalderstr. 10 Herrmann, Alb., Teltowerstr. 16 Hetller, G., Fidicinstr. 20, fr. 200 Hoomann, Richard, Katzlerstr. 6 Hosang, Belfred, Heimstr. 12 Hönicke, Karl, Schönleinstr. 11 Jährig, Ernst, Anhaltstr. 2 Junkermann, Heinr., Wilhelmstr. 6 Kawareiky, Josef, Möckernstr. 122 Keßler, Herm., Kreuzbergstt. 21 Kramer, Heinr., Potsdamerstt. 79 Kräutlein, Max, Kottbuserdauun 9 Kranepuhl, A., Potsdamerstt. 27» Krone, Eugen, Grimmstr. 3 Kuhlmai, Fidicinstt. 8 Langer, Emil, Steinmetzstt. 50 Lehmann, Karl, Möckernstt. 96 Leppin, Wilhelm, Bärwaldstr. 10 Lipko, Ludw., Friedrichstt. 225 Lütgert, Herm., Gitschinerstt. 85 Makowsky.R., Markgrafenstt. 100 Marschner, Max, Lankwitzstr. 9 Matz, Ernst, Gitschinerstt. 55 Meißner, Emil, Möckernstr. 110 Mickan, Heinrich, Büloivstr. 42 Moor, Rudolf, Prmzenstr. 5 Nix, Otto, Gräfestr. 93 Pirschel, Albert, Katzlerstr. 14 Plötz, Bernhard, Zossenerstr. 5 Ranke, Beruh., Teltowerstr. 24» Robert, Hugo, Schönleinstr. 24 Rödel, Hermann, Lankwitzstr. 4 Rosengarth, K., Markgrafenstt. 3 Schillinger, H., Kottbuserdamm 23 Schmul, Wilhelm, Iorkstr. 44 Schnürpel, Otto, Louisenufer 57 Schulz, Karl, Büloivstr. 96 Schulze, Karl, Mittenwalderstr. 3 Seiffert, Paul, Wilhelmstt. 6 Tegge.Johann, Neuenburgerstt. 39 Terrey, Herm., Bernburgerstt. 23 Tornow, Otto, Brandenburgstr. 15 Venniier, August, Prinzenstr. 8 Venzini. Karl, Bergmannstr. 5/7 Voß, Franz, Arndtstr. 24 Weist. Bernhard, Lankwitzstt. 4 Wicht. Karl, Prinzenstr. ö