he er träftigs Leftrif onict! SW. fender hult. ten bi En liebe atz 10. S Don be rabote 25806 twe ten bi te liebt er, an be ft. ittwod 8 Ub Seorge midt er! I Puz ufges Früheren aß bes 2479 ag ben 4 b nman The Be Cand e. ein gründe elben The in aller bury 1891 Saal onats and El 1991 Bish 95 27 2,65 51471 Nr. 264. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Bfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. fern sprech- Anschluß: Aust VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Beuth- Straße Mittwoch, den 11. November 1891. Der Parteitag in Erfurt hat, entsprechend dem Antrage der tragen. zur Prüfung der Angelegenheit eingesetzten Neuner- Kommission beschlossen: An die Parteigenopfen. Afrika eröffnen sollen und wollen, und wir Steuerzahler stecken, so wenig gerne tragen sie die Kosten dafür, und Un Redakteur Richard Baginski und Hausdiener Lambrecht die Aufforderung zu richten, ihre Erklärung: „ daß sie voll und ganz auf dem Boden des Flugblattes der Opposition stehen und daß sie nur das Eine an demselben auszusetzen haben, daß die Sprache noch lange nicht scharf und rücksichtslos genug sei" au betrachten seien. urückzunehmen, andernfalls sie nicht mehr als parteigenossen In Ausführung dieses Beschlusses hat der Parteivorstand an die beiden Genannten die Aufforderung gerichtet, sich zu erklären. Lehteres ist geschehen: Herr Lambrecht sowohl wie Herr Baginsti haben ez abgelehnt, die geforderte Erklärung abzugeben. Die Herren N. Baginsti und Otto Lambrecht können deshalb nicht mehr als Parteigenossen betrachtet werden. Berlin, 10. November 1891. Der Parteivorstand. Die afrikanischen Abenteuer. Expedition: Beuth- Straße 3. sollen die Kosten für diese wissenschaftlichen Forschungen" daher sind sie häufig schlau genug, die Regierungen und Volksvertretungen dahin zu bewegen, daß diese die Kosten Aber wenn die Offiziösen schon so weit gehen, daß für die„ Forschungsreisen" aufbringen, deren Resultat dann sie von einer krankhaften Sonderlings- den Kapitalisten- Gesellschaften zu Gute kommt. natur" Emin Pascha's sprechen, dann meinen wir, daß Zur Zeit weiß man allerdings nicht, was Emin es höchste Zeit ist, den Unternehmungen dieses krankhaften unternehmen wird. Man vermuthet, er wolle Sonderlings, soweit sie im Namen und auf Kosten des über das Mondgebirge und den dort beginnenden Deutschen Reiches gehen, ein Ziel zu sehen. Wäre es ungeheuren Urwald, am Tsad- See vorüber, nach dem nach unseren Wünschen gegangen, so hätte man den Westen ziehen und in Kamerun wieder herauskommen. ganzen Kolonialrummel, der jetzt in seinen Folgen dem Was soll ein solcher Bug? Es ist derselbe Weg, den deutschen Volke so lästig und so bedenklich wird, gar nicht Stanley von Westen her gemacht hat. Lassen vielleicht angefangen; nunmehr können zwar die begangenen Fehler die Lorbeeren Stanley's den unruhigen Emin nicht schlafen? nicht mehr gut gemacht, aber es können fünftige verhütet und welcher Vortheil soll dem Deutschen Reich aus einem werden. Man bedenke, daß der„ krankhafte Sonderling" folchen Buge erwachsen? Nein uns bereits in die Gefahr einer wenn auch nicht gerade für die Kolonialpolitik kann es keine andere friegerischen, so doch sehr unangenehmen Verwickelung Parole mehr geben, als Umkehr, gänzliche Umkehr! hat, und in mit England gebracht Kolonial Darin müssen sich alle Leute einig sein, die nicht aus angelegenheiten verstehen die Engländer keinen Spaß. afrikanischen Abenteuern Vortheil ziehen können und Emin fümmert sich, wie offiziös behauptet wird, wollen. Das ist aber die erdrückende Majorität des nicht um seine Instruktionen, man weiß nicht deutschen Volks gegenüber einer winzigen Anzahl von genau, wo er ist und was er vor hat Kapitalisten. Was haben wir mit den Kolonien erlebt? furz, man muß von der„ krankhaften Sonderlingsnatur" Die Unruhen auf Samoa, den Aufstand in Ostafrika, Abenteuer erwarten, die für ihn selber vielleicht sehr inter- einen blutigen Rachekrieg mit Schwert und Feuer, und effant sind, dem Deutschen Reiche aber sehr unangenehm zu guter Leht noch eine furchtbare Niederlage der Schutzwerden können. truppe. Und all' das schwere Geld, das diese Dinge Wir lassen selbstverständlich den wissenschaft- kosten, muß der deutsche Steuerzahler aufbringen; was es Wenn wir neulich Emin Pascha als ein enfant lichen Verdiensten der Afrikareisenden alle An- aber einbringt, ist nur der Umstand, daß einige Kapitaterrible bezeichneten, so stehen wir heute damit nicht mehr erkennung zu theil werden, die ihnen gebührt, und es giebt listen unter dem Schutze deutscher Waffen Plantagen mit vor der planlosen Projektenmacherei dieses Mannes, den achtung nennen kann. Aber bei den modernen„ Reisenden" ihnen etwas Handel zu treiben möglich ist. Nun beginnt man mit schwerem Gelde aus dem egyptischen Dienst in handelt es sich wenig um die Wissenschaft. Im alten auch noch Emin Pascha einen Zug nach dem Mondgeden deutschen herübergelootst hat. In einem Artikel der Europa hat der Zersehungsprozeß der bürgerlichen Gesell- birge wem kann es da noch zweifelhaft sein, daß es Pascha und sein Verhalten geurtheilt und man darf den prozeß stockt da und dort; bald mangelt es an Waaren, Ende nimmt?" Ursprung des betreffenden Artikels mit allem Grund bei bald an Käufern, bald an Produzenten. Das in wenigen den Berliner Offiziösen suchen. Die Organe der auf den Händen zu riesigen Massen sich anhäufende Kapital ist Rolonialhandel spekulirenden großen Kaufmannschaft wollen manchmal nicht so leicht werbend und gut rentirend an fich zwar ihre Verehrung für Emin nicht nehmen lassen; zulegen und da schaut man begierig nach neuen Ausliegende Großkapital aus den Unternehmungen dieses beutung ohne Raft und Ruh das ist das Wesen des Paris, 8. November 1891, Mannes wird Nugen ziehen können, wenn sie auch noch modernen Kapitalismus; er kann sein Räderwerk nicht Soebenfurz vor Mitternacht trifft die offizielle Nach richt von dem Wahlfiege Lafargue's ein. he often ber muß ihm das Deutsche Reich wieder heraushelfen, die Afrikaforscher, die ihm neue Gebiete erschließen, wo er mehr als der Kandidat der Regierung, Depassé, der nur 5175 er Telegraph bereits gemeldet hat, 6470 Stimmen, d. i. um 1295 denken die Kolonialspekulanten. Dann müssen Expe- für Schundwaaren gute Naturprodukte eintauschen und Stimmen erhielt. Um die Bedeutung dieses sozialistischen Sieges ausgerüstet, befestigte Stationen angelegt, billige Arbeitskräfte ausbeuten kann. Aber das hat mit recht würdigen zu können, muß man sich vor Augen halten, daß Wege gebahnt werden, und bei solchen der Wissenschaft nichts zu thun; der moderne Afrika- die Regierung alle Kräfte mobil gemacht hat, um sich den Sieg Gelegenheiten giebt es immer was zu handeln". In der reisende kommt nicht mehr in deren Namen, sondern im zu sichern. Da gab's fein der Regierung nahestehendes Blatt oder That sind die Emin und Genossen die Pioniere, die dem Namen der Kapitalisten und Spekulanten. Blättchen und alle opportunistischen Journale stehen in diesem europäischen Kapitalismus ein neues Ausbeutungsfeld in diese Herren den Gewinn solcher Unternehmungen ein- losgelassen und Depasse als den Vertreter der Freiheit und des 5,304 80 and Tisca 5331 er Nr. 2 Bu ben be un reffe F u aller tenung [ 1077 18. Spezial taufe 000 Mosse 889M 8889 36. ft Billig erg. D so ditionen neue Feuilleton. Nadbrud verboten.] hatte er Er kehrt zurücke! Driginalroman von Jean Mero3. Bimmer zu verlassen. Furcht, [ 64 Marche- Seul fannte er, deshalb nicht die Furcht vor leiblichem Schaden, auf sie zu stürzen. je schneller die ganze Kolonialpolitik ein Der Wahlfieg Lafargue's. · Nein, wir werden nicht hinausgehen, Herr Des- denn? Siehst Du nicht den tödtlichen Gram, den Du mir, hommes, erwiderte sie mit Festigkeit auf diesen neuen und den Du unseren beiden besten Freunden bereitest? herrischen Ausruf. Die unerwartete Dazwischenkunft Charlotten's brachte Wir werden nicht hinausgehen, bevor Sie uns ihre Wirkung hervor. Marche Seul gab seine nicht gesagt haben, weshalb wir das thun sollen, oder ehe drohende Haltung auf und als Mijoulet die Hand, Sie uns nicht eingestanden haben, daß Sie närrisch ge- die er festhielt, losgelaffen hatte, fiel der Arm des alten worden sind. Schuhmachers schlaff an den Körper herunter, wie eine lebEs war ein rührender, im höchsten Grade aufregender lose Maschine. Charlotte blieb am Halse ihres Vaters gerichtet hatte, um sie aufzufordern, ihm zu folgen, das halten zu sehen, welcher bereit schien, sich wie ein Wilder Vater, was haben Dir unsere beiden Freunde gethan? Er rüstete sich, nachdem er seine Augen auf Larirette Aublick, dieses zierliche, zarte Geschöpf dem Manne Stand hängen und schluchzte in herzzerbrechender Weise: Aber Was habe ich Dir gethan, daß Du mich so grob beDie Energie, die Ruhe und die Entschlossenheit der handelt haft? Marche Seul antwortete nicht, sein Gesicht blieb grimmig. Er wandte sich um und stieß seine Tochter mit heftiger Bewegung zurück, dann legte er die Hand auf seine Stirn, wie un seine Gedanken zu sammeln. Lavirette und Mijoulet waren auf ihrem Plage geblieben, der Lehrling behielt seine Vertheidigungsstellung vor der Blumenverkäuferin. Wab echte 50 chhand ecla 150% repari 671 20 ch) b rkett fondern die Furcht vor der unbegrenzten, unbestimmten Ver- Blumenhändlerin, weit entfernt, die Aufregung Marche-| antwortlichkeit, welche ihn eine förperliche Schädigung als Seul's zu vermindern, reizten seine Wuth. ein Bergehen gegen die Ehre, fast wie ein Ver: Er war es gewohnt, zu sehen, daß alle Welt sich vor brechen ansehen ließ. Es ist die Eigenthümlichkeit seinen rohen Wuthausbrüchen beugte. Er war außer sich gerader Naturen, der redlichen und muthigen, welche und geblendet durch das Biut, welches sein Gehirn erfüllte. lächelnd den größten Gefahuen trogen, zu zittern, Die Augen unterlaufen, machte er einen Schritt vorivärts wenn sie sich einer delikaten Frage gegenüber befinden. und erhob die Hand gegen Larirette. Larirette, welche merkte, daß ihre Freundin wieder zu sich Geliebte bedroht sah, aus seiner Betäubung erwacht. Mit wieder das Wort. Sie hatten beide keine Furcht mehr. Lavirette ergriff hatte die Mauer, gegen welche sie sich stützte, verlassen und gestellt und mit einer schnellen Bewegung hatten seine Sie uns fortjagen. Wir haben nichts Böses gethan und wandte sich mit Freimuth gegen Marche- Seul, ohne sich mageren aber kräftigen Hände den in die Lust erhobenen sind start in unserer Nuschuld. durch seine drohende Haltung abschrecken zu lassen. Mit Arm ergriffen. ruhiger Stimme, durch welche aber ihr Unwille und ihr Erstaunen durchklang, sagte sie: nicht! Im Namen Gottes, Bürger Deshommes, schlagt Sie jagen uns fort, Herr Deshommes! Charlotte, welche zu sich gekommen war, aber nicht Hinaus! Hinaus! wiederholte dieser ohne Bögern gewagt hatte, sich zu rühren, hatte entsetzt der Szene und ohne die kleine Blumenhändlerin eines Blickes zu wür- beigewohnt. Als sie die drohende Geberde ihres Vaters fast gebrochen hatte. digen, die ihre Augen zu ihm erhoben hatte und ihn mit und den Sprung Mijoulet's sah, eilte sie ihrerseits herbei. ihrem tlaren und offenen Blick betrachtete. Water! ich bitte Dich, sei ruhig! Was hast Du Ja, wir wollen es wissen, fügte Mijoulet hinzu. Charlotte warf ihnen einen bittenden Blick zu; sie fürchtete, daß durch das Drängen Larirette's ein neuer wuthausbruch erfolgen werde und fühlte sich unfähig, noch einmal die Aufregung zu ertragen, welche sie fast zermalmt, Larirette begriff diesen Blick, aber sie ließ sich nicht stören. Ihre Ehre und Mijoulet's Ehre waren dabei im FortschrittZ gefeiert hätte. Wie es kein Lob gab, womit die Opportunisten nicht ihren nun schon zum zweiten Mal in Lille durchgefallenen Kandidaten überschüttet hätten, so auch keine Schmähung, keine Verdächtigung, keine Verleumdung, die sie nicht gegen den Kandidaten der Arbeiterpartei gerichtet Hütten. Daß dabei auch recht tüchtig auf die chauvinistischen Saiten geklimpert wurde, ist selbstverständlich. Das Mindeste, was man Laiargue nachsagte, war, daß er ein Schwiegersohn des„Prussicn Karl Marx" sei. Depasse'S Wahlkomitee, das mit Recht befürchten konnte, daß Marx den Arbeitern besser bekannt sei als den opportunistischen Journalisten, zog es darum wohl vor, ihn in einem an die Liller Wähler gerichteten Appell blos den „Schwiegersohn eines Deutschen" zu nennen, ohne Marx' Namen hinzuzufügen. Um die Art zu kennzeichnen, wie da in Chauvinismus„gemacht" wurde, seien nur folgende zwei Sätze dieses Appells angeführt:„Im Ausland geboren, wo er (Lafargue) den größten Theil seines Lebens zugebracht hat, Schwiegersohn eines Deutschen, beschimpft er jeden Tag Rußland, unseren Verbündeten", heißt es daselbst.„Ihr werdet nicht das Vaterland beleidigen lind keinen freihändlerischen Ausländer, fast einen Deutschen, zum Abgeordneten wählen" u. Die Opportunisten suchten auch aus Lafargue's Schriften Kapital gegen ihn zu schlagen, indem sie einzelne Sätze aus dem Zusammenhang rissen, ja noch mehr, verstümmelten und selbst fälschten. Dergestalt machten sie z. B. aus seiner Broschüre„Le Droit ii la Parosse"(Das Recht auf Faulheit), einer ebenso warmen als geistreichen Vertheidigung der Verkürzung des Arbeitstages, eine plumpe Verächtlichmachung der Arbeit: wie der Arbeiter. So wurde u. A. mit fetten Lettern der Satz an- geführt:„Die Arbeit ist die Ursache jeder intellektuellen End artung, jeder organischen Mißgestaltung", während es im Original heißt:„In der kapitalistischen Gesell- s ch a f t ist die Arbeit" tC., was doch etwas ganz anderes ist. An einer anderen Stelle, wo Lafargue davon spricht, daß zur Zeit, als die Feiertage noch nicht abgeschafft waren und die Ar beiter nur an fünf von sieben Tagen arbeiteten, sie auch nicht von Luft und frischem Wasser lebten, aber wohl Muße fanden, die Freuden der Erde zu genießen und sich zu unterhalten (rigoler), haben sie das letztere Wort in st e h l e n(voler) umgewandelt resp. gefälscht. Doch all dies hat nicht gehindert, daß Lafargue dennoch gewählt wurde. Die Opportunisten werden auch nicht sagen können, daß die Reaktionären, Radikale wie Konservative, für ihn, den sie nur allzu oft als den„Repräsentanten des Klassenkampfes und der Anarchie" bezeichnet hatten, gestimmt haben, denn sie haben nicht nur selbst um diese Stimmen gebettelt, sondern auch den „Univers", das Organ der Ultramontanen, der es als unglanb- lich bezeichnete,„daß gewisse Konservative und selbst notorische Katholiken geneigt seien, für den sozialistischen Kandidaten zu stimmen," gegen Lafargue ins Feld geführt. So ist denn trotz aller Machinationen, trotz all der un zähligen Schmähartikel, trotz all des Geldes und des Druckes Seitens der Regierung, des Präfekten des Norddepartements und des opportunistischen Liller Munizipalraths der Kandidat der Arbeiterpartei siegreich aus der Wahlurne hervorgegangen. Und dieser Sieg ist um so bedeutungsvoller, als er in Wirklichkeit nicht über Depasse, sondern über die Regierung davon getragen wurde, wie denn auch der eigentlich Besiegte»n diesem Wahl- kämpfe nicht der Kandidat der Opportunisten, sondern deren Chef, der Minister des Innern ist, der Depaffe's Wahlkampagne mit seinem Namen und seiner Macht deckte. Der Sieg Lafargue's ist demnach eine Niederlage Constans' und seiner Politik der Sotten. Dies die wahre Bedeutung des sozialistischen Sieges, der darum auch nicht hoch genug geschätzt werden kann. VolikiMt» LlrberNStk. B e r l i n, den 10. November. D i e Berliner Bankkrifis ist nach den Katastrophen der vorigen Woche in das Stadium der Versumpfung ge- treten— ähnlich wie es voriges Jahr nach dem Zusammen- bruch des Londoner Hauses B a r i n g zu bemerken war. Die kleineren Firmen läßt man in aller Stille verkrachen, die größeren und großen werden gestützt und stützen sich gegenseitig,— so lange es geht. Uebrigens beschränkt sich die Krise keineswegs auf Berlin— aus Spanien, Polen und Amerika werden riesige Bankerotte ge- meldet, welche die vollständige und allgemeine Ungesund- heit der herrschenden Geld- und Geschäftsverhältnisse be- künden.— Die Kapitalistenblätter haben sich bereits von dem Schrecken der Berliner Krachs erholt und sitzen nach einigen moralischen Tiraden wieder auf dem hohen Pferd. Von einer Kreditkrisis in Deutschland, schreibt die„Kölnische Zeitung", kann unter keinen Spiel, man mußte sich daher trotz Allem klar auseinander- setzen. Sie �wiederholte ihre Frage mit einer Klarheit und Kühnheit, die man niemals von ihr erwartet hätte. Mijoulet, er, der tapfer war bei den Flintenschüssen und welcher sang, wenn ihm die Kugeln um die Ohren pfiffen, kam sich an ihrer Stelle feig vor. Er fühlte instinktmäßig, daß sie allein diese peinliche Situation und der Erbitterung von Charlotten's Vater ein Ende machen könne. Marche- Seul verharrte immer noch in seinem Schweigen. Endlich entschloß er sich mit dumpfer, fast unhörbarer Stimme zu sprechen: Zunächst wandte er sich an Charlotte. — Trotz meines förmlichen Verbots liebst Du immer noch diesen Müßiggänger und Säbelrasseler. — Ja, mein Vater, ich liebe ihn immer noch, antwortete Charlotte mit einem traurigen aber zugleich entschlossenen Tone. — Nun gut, dann liebst Du mich nicht mehr! — O, Vater, wie kannst Du das sagen? — Ich verlange von Dir nichts andres, erwiderte Marche-Seul, ohne sie anzusehen. Was Euch beide anbetrifft, begann er wieder, sich an die beiden Liebenden wendend, so habt Ihr mein Vertrauen gemißbraucht; Ihr habt gegen mein Gebot Bestellungen dieses Herrn für Charlotte übernommen. Das ist ein trau- riges Geschäft, welches Ihr betreibt. Ihr werdet also jetzt gehen und Euren Fuß nicht mehr hierher setzen! Verstanden! Das ist Alles, was ich Euch zu sagen habe. Jetzt geht hinaus! — Das ist Alles? erwiderte Larirette lachend. — Wie, rief Marche-Seul verdutzt aus; er fühlte, daß ein«euer Wuthanfall drohte. — Ja, Herr Deshommes, ich frage Sie, ob dies Alles ist? Und ohne den Glanz des Blickes zu bemerken, ohne ihn Zeit zu lassen, das Wort wieder zu ergreifen, fügte sie mit dem ruhigsten, sanftestem Tone hinzu: Sie sind ein Mann und ein Sozialist, Sie haben «cht das Recht uns zu verurtheilen, ohue uns zu hören;«s ist tricht anzuklagea und zu richten. Umständen die Rede sein. Die gute und gesunde Lage unserer großen Banken ist nicht alte- rirt. Daß solche schlimmen Auswüchse auf einem sonst ge sunden Körper ausreifen konnten, sei deshalb weniger vom wirthschaftlichen, als vom sittlichen und sozialen Standpunkt aus zu bedauern und zu verurtheilen. Die Geldgier des Publikums trage ebenso die Schuld wie die gaunerischen Spekulanten. Jeder Kaufmann wisse den reellen Geschäfts mann von dem anrüchigen Sp ieler zu unterscheiden. Ehren- s o. ch e der Kaufleute müßte es sein, alle Leute, auch welche Millionäre geworden sind, deren Ruf aber anrüchig gewor- den ist, von Vertrauens- und Ehrenämtern fern zu halten. Wenn nur die„Kölnische Zeitung" den guten Rath nicht blos hinter verkrachten Millionären geben würde. Als der Kommerzienrath B a a r e als Stcuerhinterziehcr gebrand- markt war, da galt für die„Kölnische Zeitung" Herr Baare noch immer als höchst ehrenhafter und vertrauenenvcckender Mann; nicht gegen ihn, sondern gegen Diejenigen, welche seine Handlungsweise enthüllt hatten, wandte sich ihre Wuth. Ja, sie wünschte sogar das ganze Rechtsverfahren so umgeändert, daß der auf noch so wackliger Grundlage be- ruhende Leumund des Kapitalisten unantastbar bliebe. Dem Privatpublikum wird vorgeworfen, daß ihm der„Respekt für redliche, ehrliche Arbeit" verloren gegangen sei, als ob es nicht gerade die„Kölnische Zeitung" wäre, welche sofort die„redliche, ehrliche Arbeit" mit ihrem Geiser bewirft, wenn sie als Lohn auch nur ein halbwegS menschenwürdiges Dasein verlangt.„Redliche und ehrliche Arbeit" scheint für sie nur die Thätigkeit des Profit- und Dividenden schlucken- den Kapitalisten zu sein, wenn derselbe nur dem Zuchthause aus dem Wege geht. Die redliche und ehrliche Arbeit in ihre Rechte einzusetzen, das ist die Aufgabe der Sozialdemokratie; durch sie wird auch das ganze Gauner- und Schwindlerthum der Ausbeuter beseitigt werden. Diesen Sieg der redlichen und ehrlichen Arbeit fürchtet kaum Jemand mehr als das rheinische Kapitalistenblatt und deren Hintermänner.— Ein Börsenblatt für die Befestigung des bäuerlichen Grundbesitzes eintreten zu sehen, ist eines der Kuriosa, welche nur die Furcht vor der Sozialdemo- kratie hervorbringt.„Das bäuerliche Höferecht und die Sozial- demokratie" betitelt sich ein Leitartikel der„Berliner Börsen- Zeitung". Durch die ungetheilte Vererbung der Bauern- aüter soll ein selbständiger Bauernstand gegen die„um- stürzlerischen Bestrebungen der bauernfeindlichen Sozial- demokratie" geschaffen werden. Dazu soll das Höfe- oder Anerbenrecht dienen, zwar nicht als Zwangs- erbrecht, wie in eimgen Kurheffens, Bayerns und als ein Recht, das in Eigenthümers liegt, das Theilen Schleswig-Holsteins, in Mecklenburg, sondern der freien Verfügung des aber dann zur Geltung kommt, wenn der Erblasser nicht anders verfügt hat. Das bäuerliche Gut geht dann ungetheilt an einen Erben über, und die Miterben erhalten eine mäßige Abfindung. Es wird auf Braunschweig hingewiesen, welches ein solches Anerbenrecht hat. Durch dieses Anerbenrecht, heißt es, werde es vermieden, daß die übrigen Miterben proletarisirt werden und als vollständig mittellose Arbeiter der Familie oder der Genieinde zur Last fallen. Wenn gerade Braun- schweig als Beweis dienen soll, wie dieses Anerbenrecht gegen die Sozialdemokratie schützt, so ist das ein wenig zu- treffendes Beispiel. Gerade dieses Erbrecht führt der Sozialdemokratie auf dem Lande steten Zuwachs zu. Daß e i n Bruder das väterliche Besitzthum erhält, die anderen Geschwister aber nur eine mäßige Ab- findungssumme, die kann« zum Erwerb einer Käthner- stelle hinreicht, erhalten, daß die jüngeren Geschwister ent- weder bei ihrem Bruder als Knecht dienen oder das väter- liche Haus verlassen müssen, um in fremde Dienste zu treten, weckt das Gefühl der Ungerechtigkeit ganz besonders. Unter den Bauern wird überdies eine furchtbare Rohheit und Unsittlichkeit durch das Erbrecht gepflegt. Nur der Erbe des väterlichen Gutes gilt als der eigentliche Sohn; die nachgeborenen Söhne werden als eine Belastung des- selben angesehen, und wenn man auch nicht gerade nach- hilft— was auch vorkommt— so wird es doch als kein unglückliches Ereigniß angesehen, wenn sie bei mangelhafter Bflege recht bald aus dem Leben scheiden. Wie ist der iberalismus doch bereits in die Brüche gegangen, wenn er in der Kultivirung solcher Verhältniffe einen Schutz gegen Ich habe Sie oft sagen hören, daß Louis Philipp's Richter unedel waren, weil sie die republikanischen An- geklagten nicht hören wollten, deshalb werden Sie uns hören. Da dies aber ein wenig lange dauern wird, wollen wir uns setzen. Wenn Sie nach den Erklärungen, die wir Ihnen geben werden, uns für schuldig erklären, werden wir nie wieder zu Ihnen zurückkehren. Ist's nicht so, Mijoulet? — Gewiß, erwiderte der Letztere. — Also, setzen wir uns! Da Sie aber leidend sind, werden Sie vorher ein wenig Bouillon nehmen, welche wir warm gestellt haben, als wir auf Sie warteten. Und leb- Haft flink, immer lächelnd, während Charlotte, Marche-Seul und Mijoulet nichts mehr zu sagen wußten, brachte die kleine Blumenhändlerin einen kleinen mit Gold ver- zierten mit kleinen Blumen geschmückten Becher und bot ihn, mit einer liebenswürdigen Anmuth an, die sie unwiderstehlich erscheinen ließ. Mcirche-Seul betrachtete sie einen Augenblick, er wußte nicht, ob er sich ärgern oder beruhigen sollte. Aber wie konnte er sich aufregen bei diesem lachenden Mienenspiel, voll von Freimuth und Ehrlichkeit? Mechanisch ergriff er den Becher und leerte ihn mit einem Zuge. Während er trank war Larirette von neuem verschwunden und bot ihm nun ein Glas Wein dar. — Munter, trinken Sie! Das wird Sie vollends wiederherstellen. Sie werden sehen, daß Sie soeben Unrecht gehabt haben, und werden es bereuen. Sie machte eine schelmische Geberde, welche fast«in Lächeln bei Marche- Seul hervorrief. — Nun, setzen wir uns um den Ofen und sprechen wir! Da, Herr Richter! und sie hatte einen alten Lehn- stuhl herbeigerollt, welcher gelegentlich während der Krank- heit gekauft worden war, von der er sich seit kaum zwei Tagen erholt hatte. Marche-Seul machte einen Schritt vorwärts und ließ sich in den Lehnsessel fallen. Mijoulet, Charlotte, Larirette nahmen auf Stühlen rings um den Ofen Platz, welcher roth glühte und die Blumenhäudleriu begann: — Di« Person, welche Ihnen gesagt hat. daß wir die die Sozialdemokratie sucht. Weder die freie ParzelliUi� noch ein Höferecht kann gegen die ivirthschaftltthe � nichtung oder die schreiendste Ungerechtigkeit schützen,« Besserung der ivirthschaftlichen und sozialen Verhältniffe auch für die Landbevölkernng nur möglich durch die-o seitigung des Privateigenthums an Grund und Boden u« durch die gesellschaftliche Produktion.— Die Wissenschaft und ihre Lehre sind frei. D# Satz bildet zwar in der preußischen Verfassung nur e"i Art Zierrath, ist aber dem Muckerthuni und dem Junrn' thum in der Seele verhaßt. Was ist Wissenschast?|A die ultramontane„Kölnische Volks zeitung". Wer approdw die echte Wisseiischaft im Gegensatz zu der sogenamittn Die sogenannte Wissenschaft und deren Vertreter sind besten Helfershelfer der Sozialdemokratie. Vielleicht, schreibt sie, ist der Eine oder Andere von ihn� schon in die sozialdemokratische Ordnung geistig hineingewachl und wahrt nur noch den äußerlichen Zusammenhang mn° jetzt bestehenden staatlichen Verhältnissen, weil er entweder o Mulh zum völligen offenen Bekenntniß nicht hat, oder weu er I bequemer leben kann und sich im Stillen darüber freut, wie die Gesellschaft und— den Staatsanwalt an der Nase her». führt. Die Bestrafungen wegen Gotteslästerung, die m'W regelungen von Sozialdemokraten wegen grundstürzen» Aeußerungen, die Ahndung sittlicher Ausschreitungen können,! nothwendig sie dem gewöhnlichen Menschenverstände erscbem vor demselben nicht eigentlich gerechtfertigt werden, wenn letzten Grundlagen, auf welchen sie fußen, öffentlich ungestr> erschüttert werden dürfen. Auf die Form, in welcher die- 9 schieht, kann es nicht ankommen, auch nicht aus die Per!"' welche es unternimmt. Das Mäntelchen der Wlssenschafm� keit darf da nicht schützen, wo es untergrabenden Bestrebung Vorschub leistet. Welche Maßregeln dagegen zu ergreifen lw' soll hier nicht erörtert werden; zunächst ist schon viel tttw. wenn allgemein die Nothwendigkeit erkannt ist, den und Strömen Einhalt zu thun, durch welche das Gift Volk fließt. Das ultramontane Blatt hält bei der Lösung dM Frage die größte Behutsamkeit geboten, und wir rcffft* auch warum. Die Lösung deutet sie leicht verständlich a' Die echte Wissenschaft bedarf der Approbation, und w kann diese anders ertheilen als— die Kirche. Es ist fl1®* gut, daß das Blakt heute doch noch etwas B e h u t s" keit für geboten hält, welche es hindert, das V** langen nach der Inquisition offen auszusprcch� Vielleicht greift unsere verrottete Bourgeoisgesellschaft tr»» ihrer liberalen Vergangenheit noch nach diesem letzt* Hoffnungsanker, der sich für sie freilich als Strohhalm* wiesen und sie vor dem unvermeidlichen Untergange retten dürfte!— Die Berurtheilung des Redakteurs der burger Volksstimme" zu 4 Monaten Gefängniß wegen drucks de? Dramas von Büchner:„Danton's T bringt uns wieder mit peinlichster Lebhaftigkeit die re«, losen Zustände zu Bewußtsein, welche in Deutschland niw herrschen— und zwar ganz besonders auf dem Gebiet« � Tagespresse. Die Preßfreiheit, welche in jämmtuäl deutschen Bundesstaaten verfassungsmäßig auf dem besteht, ist thatsächlich und in der Praxis V o g e l f r° heit der Presse. Daß jedes Wort der Kritik, m* sich irgend Jemand dadurch„beleidigt" fühlt, nach deutsch Gesetz kriminell ist und bestraft werden kann, ist eine Zeitungsredakteur nur zu wohlbekannte Thatsache. Da eben keinen Schutz— man muß sich auf den Zufall und o Glück verlassen, wie im Krieg> wenn die Kugeln herumslug Aber man sollte doch wenigstens denken, der Abdruck um* Literaturschätze, die in den Sammlungen seit Jahrzehn, und Jahrhunderten sogenanntes„Gemeingut der Not'», sind, sichere gegen strafrechtliche Verfolgung. Allein 0 t ist eine irrige Annahme. Gedichte von Freillg*° uuv Heine haben in neuester Zeit zur Bestrafung V, Redakteuren geführt. Und nun diese Berurtheilung m*8. des Abdruckens von„Danton's Tod"! Beim„Webern* konnte die Anklage allenfalls noch geltend machen, aus o Zusammenhang der übrigen Gedichte Heine's gerissen,.'fi, ''''"~' einem P™, es eine„aufreizende Wirkung". Doch von mwm> � aktigeu Drama, das in sich abgeschlossen ist, oder von*,n j, anderen größeren, in sich abgeschlossenen Dichtwerk das nicht gesagt werden. Ebenso gut könnte der Abdruck � Schiller's„Räubern", von seinem„Fiesko", von � Verbrecher aus verlorener Ehre" bestrast werden. Herrn Robert Guidal und Charlotte als Vermittle� dienten, hat gelogen.. � — Wie gelogen! unterbrach Marche-Seul; sie hat vor einigen Stunden gesehen, Mijoulet und Sie mit dül � Offizier und Sie haben ihm versprochen, mit Charlotte v ihm zu sprechen.-i — Nun, erhitzen Sie sich nicht und lassen Sie sprechen, sonst werden wir niemals fertig. Ich wieder? Ihnen, daß diese Person gelogen hat. Wenn Sie eine einzige Minute überlegt hätten, t® � den Sie nichtUnschuldige angeklagt haben, von denen Sie und verehrt werden, HerrDeshommes, welche anständig sind weder Unrecht thun noch das Vertrauen mißbrauchen welches Sie zu Ihnen gehabt haben, und welches Ihnen zu* � ziehen, sie Ihnen niemals die Berechtigung gegeben �, Ich bin diesen Morgen aus dem Hospital gekow"„ und zum ersten Male seit der Revolution zu Ihne» jL kommen. Ist dies wahr oder nicht? Wie hätte ich v* Robert Gmdal als Vermittlerin dienen können? iL — Das ist wahr Larirette, daran habe ich nicht g*" aber Mijoulet war nicht krank. — Ach, Bürger Deshommes, fügte Mijoulet ruM. Tons hinzu, gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß Ihr* ß klage gegen mich falsch ist. Ferner gestatten Sie, daß. " hnen sagen muß, wählen Sie zwischen den Worten olizeispions, eines genieinen Banditen, der Sie hat tof wollen, iind den meinigen, hören Sie wohl! j.« — Wie, das Wort eines Polizeispions! rief Seul, sich mit einem Satze herumdrehend. — Ja, Bürger, eines Polizeispions, Collard's! selbst habe Ihre Unterhaltung in der Kirche gehört weiß alles. Marche-Seul fragte sich, ob er träume. Aber ohne sich um etwas anderes zu kümmern,' � Mijoulet fort. Das einzige Mittel, mit Marche«S*tu Ende zu kommen, war ihn zu entwaffnen. — Sie jagen uns fort; Sie stellten züglich einer Angelegenheit, die wir glei den; auch ich habe das Recht, Ihnen i (Fortsetzung folgt.) uns F�g-nI irung Ver eine Te ift e Be und Diefer eine infer fragt robirt iten? 5 die ihnen achfen it den er den er fo pie er erum Maß enden en, fo einen, n bie eftraft 3 ge erfon, ftlich ingen find, reicht, ächen in's iefer Diffen an. rer man a m ser chen tro hten 1 et nicht agde b об cecht nod Das sind Rechtszustände, deren ein zivilisirtes Volk fich schämen muß, und die uns auf das gleiche Niveau mit dem russischen Knutenreich stellen. Herr Rudini, der italienische Ministerpräsi- erstattung von Seiten Wildberger's über seine Thätigkeit als dent hat im Mailänder Theater, der Stala", eine Rede Delegirter Berzicht leisten. gehalten, die er nach Art seines Vorgängers Crispischon ein paar Tage vorher in die Welt telegraphiren werbegerichtswahlen, worüber in der Sonntag Der Sieg der Halle'schen Sozialdemokratie bei den Ges Der Selbstmord in den europäischen Heeren. ließ ein biblisches Wunder, das übrigens auch findigen Nummer telegraphisch berichtet wurde, ist noch bedeutender als Auf dem hygienischen Kongreß in London wurde von Penny- a- linern( Reportern) mit Theatervorstellungen schon daselbst angegeben war. Die sozialdemokratische Liste der Bouquet eine interessante Statistik der Selbstmorde häufig gelungen ist. Herr Rudini erklärte, daß er sparen Arbeiterkandidaten errang 2480, die Liste der Hirsch- Dunckerianer in den europäischen Heeren aufgestellt. An der Spize steht wolle, daß er den Frieden wolle, daß die modernen nur 359 Stimmen. Auch auf die Liste, welche unsere Partei für Desterreich- Ungarn mit durchschnittlich jährlich Bündnisse nur Vertheidigungs- und Friedens die Klaffe der Unternehmer aufgestellt hatte, fiel ein erfledlicher 122 Selbstmorden auf je 100 000 Mann in dem Zeitraum bündnisse seien und ähnliche Redensarten, die der jüngste Theil der Stimmen, nämlich 51, fast die Hälfte der von den bon 1875-1887. Die höchste Zahl wurde mit 149 Selbst- Schreiber im italienischen Ministerium seit Jahren aus Gegnern abgegebenen Stimmen, welche auf ihre Liste morden im Jahre 1889 erreicht. Die Zahl der Selbst- wendig weiß. aus- Gegnern 125 Stimmen vereinigten. morde ist in stetiger Steigerung begriffen; sie be= Daß Minister nicht immer geistreich sein und auch nicht trug 1870-1874 89, und stieg in den Jahren 1875-1880 immer Neues sagen können, das haben sie mit anderen Tod" brachte dem Redakteur Röster von der Magde. Der Abdruck des Büchner'schen Dramas ,, Danton's auf 112 und 1881-1887 auf 131 von 100 000 Mann. Menschen gemein und das kann ihnen nicht als Verbrechen burger Boltsstimme" vier Monate Gefäng angerechnet werden. Allein wenn sie sich in den ödesten niß ein. Gemeinplätzen ergehen, sollten sie in ihrem eigenen Intereſſe wenigstens dafür sorgen, daß dieselben nicht in alle Welt hinaustrompetet werden. Deutschland folgt mit einem Jahresdurchschnitt von 67 Selbstmorden auf 100 000 Mann in dem Zeitraum Don 1878-1888. Dieser Jahresdurchschnitt belief sich in der Beit von 1829-1834 nur auf 50. Italien mies während des Zeitraums von 1874 bis 1889 durchschnittlich jährlich 40 Selbstmorde auf 100 000 Mann auf. * " Es ist das gewiß ein Urtheil, mit welchem faum ein ein weniger unterläßt es die gesammte bürgerliche Presse, zu diesem Wie tief steht doch der bürgerliche deutsche Journalist unter dem letzten Mitgliede eines Arbeiterfachvereins, das sofort Partei nimmt für einen Kollegen, der bei Wahrnehmung von wachsenden Berufsinteressen eine gerichtliche Verurtheilung zuge zogen hat. siger deutscher Journalist einverstanden sein wird, nichtsdestoUrtheil Stellung zu nehmen. Inzwischen macht die Pellagra- die Hungerpest in Italien reißende Fortschritte, während der AnIn der französischen Armee betrug die Bahl sich archisten prozeß nicht vom Fleck kommt. Die Regieder Selbstmorde von 1872-1884 im Jahresdurchschnitt 29; rung steht der Krise, dem Nothstand und der unter den Algierischen Truppen stieg sie auf 63. Unzufriedenheit des Volks rathlos gegenüber. Die belgische Armee hatte 1875-1888 im Auch in England hat der Ministerpräsident eine. In Arustadt wurde bei der Gemeinderath3wah I Jahresmittel 26 Selbstmorde, die englische Armee 23 Rede geredet- bei der Schildkrötensuppe des Lord- Mayor- zur dritten Abtheilung der frühere sozialdemokratische Vertreter und der Armeebestand in Indien 68 Selbstmorde. Schmauses. Er sagte ungefähr dasselbe wie sein italienischer Alexander Wintler wiedergewählt. Die Dresdener und Die russische Armee zählte von 1873-1889 Rollege- nämlich nichts. Oder sollten wir uns irren? Spaudauer Parteigenoffen treten gleichfalls in die Bewegung 20 Selbstmorde im Jahresdurchschnitt; die spanische Er sagte etwas, das wenn er n ft zu nehmen sehr viel für die Gemeindewahlen ein, ebenso die Sozialdemokraten im Jahre 1886 14 Selbstmorde. wäre: derzeit ist kein Fled chen, tein 28 Itchen Jüterbogs; letztere stellten nach einem Referat des Herrn am politischen Horizont, das dem Frieden Lazarus aus Berlin zwei Kandidaten auf. Gefahr drohte". * Mit unseren Sittlichkeitsvereinen ist es so bestellt, wie mit den russischen Vereinen zur Bekämpfung der Bei den Stadtverordneten- Wahlen in Dortmund erhielt Trunksucht. In dem Augenblick, wo diese Aussicht auf Er- derung des Militärbudget 3 spüren. Wird jedoch bis 442, die liberale Partei 1291-1698, das Zentrum 2150 bis Ist das wahr, dann würden wir's an der Vermin die Sozialdemokratie 208-273 Stimmen, die Bürgerpartei 843 folg hätten, würde man ihre Vertreter schleunigst nach Sibi- wieder mehr für Soldaten gefordert, dann ist's eben Phrase 2416 Stimmen. Nur ein Drittel der Wähler übte das Wahlrien abschieben. Was sollte aus der russischen Regierung und Schwindel. Und wir wetten, baß Letteres sich er recht aus ein Zeichen dafür, wie sehr weite Boltstreise die werden, wenn ihr die Hunderte Millionen Schnapssteuer füllen wird. fehlten? Ebenso wenig wie der despotische Staat wahre Gittlichkeit vertragen kann, ebenso wenig kann es der Bourgeois und Klassenstaat, denn ihre erste Aufgabe wäre es ja, fowohl den Despotismus des Selbstherrschers als die Klassen herrschaft zu beseitigen. Wenn in einem despotischen oder Klassenstaat von Sittlichkeit oder Wahrheit die Rede ist, so meint man eben nur bie Sittlichkeit und die Wahrheit, welche sie brauchen können. -O Premier, gegen die Forderung der Liberalen, daß Egypten Sehr scharf sprach Lord Salisbury, der englische tnall und fall geräumt werden solle. In Frankreich wird das nicht gerade sehr angenehm berühren. tombinirten Bedeutung der Gemeindewahlen noch unterschätzen. Rothen Schänke in Döhlen bei Dresden, welcher sein Lokal der Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Der Wirth der Sozialdemokratie zu Bersammlungen zur Verfügung stellte, feierte neulich seinen Geburtstag und lud dazu seine Verwandten und Freunde ein. Bei diesem Familienfeste amüsirte man sich außer In China gährt es seit längerer Zeit. Wie die mit Vorträgen zc. auch mit Zanz. Tanzerlaubniß aber bekommt jener Kenner des Reiches der Mitte" behaupten, ist dieser Wirth überhaupt nicht. Gegen 11 Uhr Abends erschienen zwei ungeheure Staat, dessen Stabilität" und" Stillstand" zum Gendarmen, um das Familienfest zu überwachen, und einige Lage Die französische Rammer hat gestern mit allen Sprichwort geworden ist, in Wirklichkeit nichts weniger als darauf erhielt das Geburtstagskind einen amtshauptmannschaftgegen 4 Stimmen die Minister enthielten sich der Ab- stabil, sondern fortwährend von Rebellionen und Revolutionen lichen Strafbefehl über 60 Mt. wegen„ unerlaubten Tanzvergnü ftimmung die Haftentlassung Lafargue's be heimgesucht, die jedoch, bei der Abgeschlossenheit des Landes seinen Rechtsanwalt Antrag auf richterliche Entscheidung stellen, Das war am 8. Oftober. Am 13. Oftober ließ er durch schlossen, der sofort im Triumph aus dem Gefängnisse oder nur wenig bemerkt werden. Ueber die Natur der um die 60 mt. einzufaffiren, und als das Geld nicht verabfolgt von den blos an der Grenze befindlichen Fremden" nicht, troydem aber erschien am 29. Oftober ein Bollstreckungsbeamter, geholt ward. In Deutschland würde weder der Reichstag jüngsten Vorkommnisse herrscht noch Unklarheit, allein das wurde, pfändete der Beamte den Konzertflügel. Der Wirth mußte einen solchen Beschluß gefaßt, noch die Regierung ihn ist gewiß, daß sie den auswärtigen Mächten Anlaß geboten sich nun auch noch eine Bescheinigung darüber verschaffen, daß er respektirt haben. Wir erinnern an die Fälle Most und einen haben, Majunke, wo der Reichstag nicht wagte, für seine ver- per such in die inneren Angelegenheiten Chinas zu machen. erst gab man den Konzertflügel frei. Einmischungs- bei Gericht gegen den Strafbefehl Einspruch erhoben hatte, dann hafteten Mitglieder einzustehen. Nach den neuesten Nachrichten haben die Regierungen Eng Preußens verurtheilt, wenn man in Versammlungen& ntree ohne Vor einiger Zeit wurde man in einigen Orten Nach Schluß der Session wird Lafargue deffen Haft lands, Deutschlands, Frankreichs, Rußlands und der Ver- polizeiliche Genehmigung erhob. Das Naumburger Landgericht borläufig blos unterbrochen ist wieder ins Gefängniß einigten Staaten von Nordamerika eine gemeinsame Flotten hat nun den Parteigenoffen Marschall aus Osterfeld zu zurückkehren müssen, wenn bis dahin nicht. fehr wahrscheinlich, was übrigens demonstration vereinbart, zu dem Zwed, für die Fremden" 10 M. Geldstrafe verurtheilt, weil er bei einer Bersammlung, erlaffen ist. eine allgemeine politische Amnestie günstigere Bedingungen zu erwirken und das in die chinesische zu welcher Entree erhoben, drei Personen Zutritt ohne Entree Mauer bereits gebohrte und geschossene Loch wesentlich zu verstattet hat. Es handelt sich um Frauen, welche Marschall am Im Uebrigen verweisen wir auf unsere Pariser erweitern. Bei der Verschiedenheit, ja Gegenfäßlichkeit der Eingange des Saales fagten, ihre Männer würden für sie das Rorrespondenz im heutigen Blatt. Unsere Bemerkung, daß die Minister sich der Ab- Interessen dieser fünf Staaten ist es allerdings sehr zweifel. Entree zahlen, was nach der Zeugenaussage des Gendarmen nachher nicht der Fall war. Dadurch charakterisirte sich das stimmung enthalten haben, erscheint dem Einen und An- haft, ob das Einvernehmen lange vorhalten wird. deren unserer Leser wohl verwunderlich. In Frankreich, geschlossenheit herauszudrängen und zur freien" Konkurrenz Sollte es in der That gelingen, China aus seiner Ab- Entree- Erheben nach Ansicht des Gerichtshofes als eine unerlaubte Rollette. wie in anderen Ländern mit wirklich parlamentarischer auf dem Weltmarkt zu zwingen, so würde sich, bei der Kindes wurde in Gelsenkirchen eine Voltsversammlung, Wegen Anwesenheit eines dreijährigen Regierung müssen die Minister der Kammer angehören.| Amt als verantwortlicher Minister bekleiden. ungeheueren Ausdehnung des gewerbfleißigen, wunderbar zu der sich auch ca. 30 Frauen eingefunden hatten, von dem überbillig produzirenden Riesenreichs von 350 Millionen eine wachenden Beamten aufgelöst. Ob der Gesetzgeber bei der Revolutionirung des Weltmarkts von nicht Abfassung des Vereins- und Versammlungsgesetzes an diese abzusehenden Folgen vollziehen. Möglichkeit gedacht hat? Es ist das, trotzdem es sich um deutsche Verhältnisse handelt, fa st zu bezweifeln. ber ichen apier ret penn chem ebem bt es , bas gen. ferer anten Cion" audi rath Don egen lied" bem habe Fünf inem fann pot bem 1 -WO Belgien, der Jdealstaat der Bourgeoisie, gilt zugleich als Musterland der Zuchthäuser und Armenhäuser. Das Heinrich Dehme in Nürnberg der Redakteur der Land weist die verhältnißmäßig größte Zahl von Millionären auf und kein anderes Land hat eine so große Anzahl von In der Volkszeitung" finden wir folgende Notiz: Fränt. Tagespost" und der Arbeiter- Chronit" soll in einem AufSträflingen und Almoſenempfängern. Aus diesem Belgien Der Schriftsteller Karl Hirsch in Paris lehnte es ruf zu Geldſammlungen für die ſtreifenden Börſteler Glaswie auswärtige Blätter von hier melden wird der„ Boſſiſchen Zeitung" geschrieben:„ Der Kampf in die Repattion des„ Borwärts" einzutreten, ba giebtech ruf war das nicht gefagt, fadern darin nur von der„ Bethätiwie auswärtige Blätter von hier melden endgiltig ab, arbeiter aufgefordert haben. Gr bestritt dies, denn in dem Aufgegen die" Buhälter, welcher durch den deutschen ihm eine koordinirte Stellung nicht zugestehen will." An gegen das auf Grund der§§ 52 und 58 des bayerischen Polizeigung des Solidaritätsgefühls" c. die Rede. Raiser angeregt Seine Berufung worden ist und von Berlin aus warm unterstützt wird, findet in der belgischen dieser Mittheilung ist nur wahr, daß Genosse Hirsch aus gefeges ergangene Strafmandat hatte aber nur den Erfolg, daß lebhaftesten Wider- Familienrücksichten und da ein altes Halsleiden in letter an Stelle zweier blos eine Strafthat angenommen und dem Bugleich wird mitgetheilt, daß in den letzten zwei Beit mit großer Heftigkeit sich wieder einstellte, sich leider gemäß die Strafe von 20 M. auf 10 M. herabgesetzt wurde. Jahren allein aus Brüssel, Antwerpen und Büttich 40 ame genöthigt sah, seine gegebene Busage in die Redaktion des Der Vorsitzende meinte bei der Begründung des Urtheils, direkt ländische Zuhälter über die Grenze geschafft find. Die Vorwärts" einzutreten, wieder zurück zu ziehen. Bevölkerung hall." und Presse den " sei zur Geldsammlung nicht aufgefordert worden, das Gericht sei ch I au heit verstanden habe, die Klippen des Gesetzes zu umaber überzeugt, daß der Angeklagte, wenn er auch in den von ihm veröffentlichten Streitaufrufen es bisher mit besonderer fittliche Reinigung" des Landes scheint aber dadurch noch knecht in Rangstreitigkeiten gerathen sei, ist eben so frech Die Behauptung, daß er mit seinem alten Freund Liebnicht vollzogen zu sein, denn es soll jest wieder mit massen- erlogen, wie die, daß er sich durch Börsenspekulationen beschiffen, doch die Absicht gehabt habe, zu Geldſammlungen für hafter Ausweisung ausländischer Zuhälter vorgegangen reichert habe. werden. Das neue Gesetz über Landstreicherei und Bettelei Siebt außerdem den Behörden die Mittel an die Hand, um die inländischen Zuhälter den Arbeitshäusern und Besserungsanstalten und damit harter Arbeit auf Jahre hinaus überweisen zu können. Auch soll der Kammer ein Gesetz über die Prostitution vorgelegt werden. lerin Euch efen DON mid chole wür liebt Dund ollen, ent aben. men ges Serru pacht Sigen An idh eines 5dten arche id Klerikale und Kapitalisten herrschen in Belgien und sind die Nährväter und Züchter des massenhaften Elends und der Unwissenheit. Die Ausbeutung der Arbeiter wird Korrespondenzen und Parteinachrichten. tags- Beschlüssen werden gemeldet von Versammlungen in Fernere Zustimmungserklärungen zu den ParteiIn schamlosester Schrankenlosigkeit geübt. Die Korruption stalt, Frankenhausen am Kyffhäuser, Hildesheim, Klein- Auheim bricht in den hochangesehensten" Kreisen der Klerikalen und( Hessen), Kostheim, Neumünster. der liberalen Bourgeoisie von Zeit zu Zeit in wahren Bestbeulen auf, und zur Beschwichtigung des Volks müssen| da Schwedt a. D. Am vergangenen Sonntage tagte hier eine Partei Berbie Streifenden aufzufordern."- Die Sache ist mit dem Schöffengerichtsurtheil noch nicht zu Ende, da Dehme jedenfalls Berufung einlegen wird. Bom Schöffengericht Edenkoben wurden drei Parteigenossen zu Geldstrafen verurtheilt, weil sie in einer sozialistischen Versammlung nach dem Gefange der Arbeitermarseillaise das Lied:„ Wach auf, du Proletarier", nach der Melodie„ Großer Gott, wir loben Dich!" gesungen und dadurch bei Nicht sozialisten Anstoß erregt und somit groben Unfug verübt haben sollen. tember er. enthielt einen Artikel, betitelt:„ Der Zar- irrsinnig", Die Elberfelder Freie Presse" vom 28. Sepin welchem eine in London erschienene Broschüre mit dem gleichen Titel besprochen wurde. Gegen den Redakteur N. Lingweil er ist nun wegen dieses Artikels Anklage erhoben worden auf Grund des groben Unfugs"-Paragraphen. Wegen fahrlässiger Beleidigung des Harburger Rartätschen herhalten. Der großen Masse des arbeitenden gut besuchte sozialdemokratische Boltes wird hartnäckig das Stimmrecht vorenthalten. Und sammlung, in welcher die Verhandlungen des Erfurter heuchlerischer Entrüstung, und sie, die selbst nur eine Brut- in einer am 5. Oftober stattgehabten Bersammlung Herr Wild- Volksstimme" 20 M. zu zahlen. Die betr. Notiz war ohne Wissen ſtätte der schamlosesten Prostitution ist, glaubt mit neuen fich daher die Versammlung am Sonntag zu einer äußerst lebhaften. ordneten abermaligen Verhandlung wurde der frühere Redakteur Strafanstalten das Bolt zur Tugend und Sitte erziehen zu Von den Anhängern Wildberger's wurden die Beschlüsse des Partei- desselben Blattes, H. Watermann, wegen Beleidigung tönnen. von berger als Delegirter zum Parteitage gewählt und gestaltete Spizers in das Blatt gelangt. In der vom Reichsgericht ange" tages in scharfer Weise angegriffen, und das Verhalten der Opposition des Landraths Geiger in Lehe wiederum zu 2 Monaten Gegevilligt, während zahlreiche andere Redner sich mit den Befängniß verurtheilt. Er hatte Uebelstände kritisirt, welche, wie Die Kohlenbarone sind in Belgien ebenso profit- schlüssen des Parteitages einverstanden erklärten, und die Wahl er in der Verhandlung mittheilte, nachher auch beseitigt worden gierig wie in Deutschland, dort wie hier haben sie ihre Wildberger's amo. Oftober als eine Ma che bezeichneten. find. Den Schutz des§ 193 erkannte ihm das Gericht ab. * Hinge zur besseren Ausbeutung der Arbeiter und des Genosse Gerisch vertheidigte in längeren Ausführungen die Ein Maurer in Remscheid hatte öffentliche BerRing den gesammten Kohlenhandel und halten die Kohlen- griffe zurück, welche gegen die Fraktion und gegen die Partei- Oberbürgermeister in öffentlicher Sigung der Stadtverordneten, Bublikums. In Deutschland beherrschen sie durch ihren Beschlüsse des Parteitages und wies dabei eingehend alle An- fammlungen der Arbeitslosen veranstaltet. Darauf erklärte der leitung erhoben wurden. Nach mehrstündigen Verhandlungen die Arbeitslosen sollten sich doch vor preise in faſt unerschwinglicher Höhe, In Belgien haben wurde schließlich folgende Resolution mit allen gegen acht Agitatoren hüten, welche sie nur ausbeuten wollten." Der fie im Kohleurevier Mons beschlossen, von nun an nur Stimmen angenommen:„ Die heute, am 8. d., im Saale des Herrn Maurer bezog dieſen Vorwurf auf sich und eviderte varauf in fünf Tage, in ver 28oche arbeiten zu laſſen. Der blaue Sorte in Schwedt a. D. tagende sozialdemokratische Versammlung er- einer Maurerversammlung,„ was ver Oberbürgermeister in der Montag ist hier den Arbeitern aufgezwungen. Hierdurch flärt sich mit den Beschlüssen des Erfurter Parteitages voll und ganz ein Stadtverordnetenversammlung gesagt habe, sei Unwahrheit und wird ein doppelter Zweck erreicht. Die Einschränkung der verstanden und verspricht, unbefümmert der Angriffe von Seiten Lüge". Der Staatsanwalt erhob Anklage und hatte auch wirkProduktion soll verhüten, daß große Kohlenvorräthe den der sogenannten Opposition, in der bisher geübten Parteitaktik lich Erfolg: der Maurer wurde zu 4 Wochen Gefängniß verPreis der Kohlen drücken, und zugleich wird die Gelegen Sozialdemokratischen Fraktion ihr volles Bertrauen aus." Mit meister von Remscheid gemacht, als ein sehr schwerer beArbeiter zu üben. In frecherer Gestalt kann das gemeine welchem sich einmal die Parteigenossen von Schwedt mit dem bürgermeister als Zeuge zugeben, daß er die Aeußerung ges Wohl faum zum Profit einzelner Kapitalisten vergewaltigt Verhalten Wildberger's auf dem Parteitage nicht einverstanden braucht hatte, welche den Maurer zur Wahrung seiner Ehre fuhr 7 зн be Ter Derben. weiter zu agitiren. Im Besonderen spricht die Versammlung der urtheilt, da der Vorwurf der Lüge, dem Oberbürger erklärten, und weiterhin aussprachen, daß sie auf eine Bericht veranlaßt hatte. Theater. Mittwoch, 11. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. ( Bauern- Ehre.) Vorher: Prometheus. Circus Renz. " Ravikraße. Mittwoch, den 11. November, Abends 71/4 Uhr: Auf Helgoland", oder: Ebbe und Fluth, große Schauspielhaus. Der neue Herr. hydrol. Ausstattungs- Pantomime in Deutsches Theater. Stella. 2 Abth. mit Nationaltänzen( 60 Damen), Berliner Theater. Der Hütten Aufzügen 2c. Einlage: Eine englische besitzer. Familie auf der Fahrt nach der Düne. Lesnina- Theater. Die Großstadtluft. Dampfschiff- und Bootfahrten, WasserResidenz- Theater. Das Hinderniß. fällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Wallner- Theater. Der stille Associé. Lichteffekten 2c., arrangirt und inFriedrich- Wilhelmstädt. Theater. scenirt vom Direktor E. Renz. RunitDie Basoche. schwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Thomas- Theater. Schluß Tableau: Grande Fontaine Bazillus. lumineuse, Riesen- Fontaine in einer Ostend- Theater. Die beiden Waisen. Höhe von mehr denn 80 Fuss ausBellealliance Theater. Jung- strahlend. Außerdem: 4íache FahrDeutschland zur See. schule, ger. v. 4 Herren mit 8 Schul Adolph Ernst Theater. Der pferden. Great Steeple Chasse von große Prophet. 6 englischen Vollblut- Springpferden, Alexanderplat- Theater. Schwarze dressirt u. vorgeführt von Herrn Franz Renz. ,, Galgenstrick", ger. von Frl. Clotilde Hager. Mlle. Theresina auf d. Brüder. Der KunstFeenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. An alle Buchdruder, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen! Heute, Mittwoch, den 11. November ds. Is., Nachmittags 22 Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen im großen Saale der Berliner Bock- Brauerei, am Tempelhofer Berg. Tages- Ordnung: 1. Bericht über die gegenwärtige Situation. 2. Verschiedenes. Der Einberufer. Den Mitgliedern des Gesangvereins ,, Berliner Typographia" zur Nachricht, daß Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- c. Komische Entrees u. Intermezzos am Donnerstag ein Ausflug nach Schmargendorf 2c. stattfindet. Treffpunkt: Pots 20 Fuß hohen Drahtseil. 3 Gebrüder 129/16 Briatore. Mr. Jules, Jockenreiter. Mr. Alexander, Saltomortalesreiter. Mile. Marie Chiarini, Pirouetten zu Pferde. von sämmtlichen Clowns. Konkordia- Palast- Theater. Spe- ,, Auf Helgoland." zialitäten Borstellung. stellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenTäglich damer Bahnhof( Ringbahn), Morgens 8 Uhr. Treffpunkt für Nachzügler: Nachmittags E. Renz, Direktor. 3 Uhr in Wilmersdorf im Restaurant Julius Schulze( gegenüber dem Volks- Garten). Alle ausstehenden Kollegen, Hilisarbeiter und Hilfsarbeiterinnen sind hierzu Eiskeller. Theater und Spezialitäten Circus G. Schumann. freundlichst eingeladen. Vorstellung. Theater der Friedrich- Karl- Ufer, Edhe Karlstr. Mittwoch, den 11. Novbr., Nachi. 3 Uhr. Auf vielseit. Wunsch. Große arrangirte Vorstellung mit vor Reichs hallenglich gewähltem Programm. Zun 6 neue Nummern! Großes Programm. Circus unter Waffer. Eine Nacht in Venedig. Große sensationelle, höchst komische Borende Hunde! Original Baffer Pantomime. Anfang 7/2 Uhr. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Zu dieser Vorstellung hat jeder Besucher das Recht, auf das von ihm gelöste Billet ein Kind unter 10 Jahren frei einzuführen. Abend 71/2 Uhr: Große BrillantVorstellung mit neuem Programm. Bum Schluß zum 12. Male: Circus unter Waffer. Eine 53 ländliche Hochzeit." Große höchst komische OriginalUnserm Sangesbruder Friedrich Weissmann zu seinem 23. Geburts: Soziademokratischer Wahverein Nr. Var An die Arb Stadtbe einen herige hat in unfer leide Jugehö guten unfere flaffent entfend bietet, wo er Gäumi Proleto einen zurichte gefch dater belfe SUS lichen berechti 24. Leb der St findet, pfanger auch a oder di felbstän Stand Wohnr jenige Krante Arante nicht 211 feitens Nothfa Di 2. Buloro 10 Lüdt 3. haus 21 Araße Wulf 323/9 tage ein dreimal donnerndes Hoch, daß für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis der ganze Segkasten wackelt. 2591b Die langen Heinrichs. Todes- Anzeige. Am 9. d. M. verstarb nach schweren Leiden unser lieber Kollege, der Töpfer August Rühmke. Die Beerdigung findet am Donners: tag, Nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Hochstraße 28, nach dem Kirchhof der St. Pauls- Gemeinde in der Seestraße, aus statt. 318/14 Der Vorstand Die Zahlstellen des Vereins befinden sich: Perlebergerstr 28 bei Hermer schmidt; Fenn- und Müllerstraßen- Ecke bei Franz Gleinert; Bellermann straße 87 bei Haverlandt; Antonstraße 1 bei Steinbach; Beuſſelſtraße 57 bei Alex Linneken; Brunnenstr. 38 bei Joh. Gnadt; Treschow- und Diedenhofener straßen- Ecke bei Emil Schmidt; Gartenstr. 171 bei Oskar Kleinau; Kastanien Allee 35 bei Adolf Scholtz. Da zu Gunsten der Wahlen zur Stadtverordneten- Versammlung bie Versammlungen des Wahlvereins bis zum 24. d. M. ausfallen, werden die Mitglieder ersucht, ihre Beiträge in obigen Zahlstellen zu entrichten. 344/18 Der Vorstand. Fachverein der Tischler. ( Westen und Südwesten.) Hamburger Gaudebrüder affer Bantomime mit fenfationellen der Central- Krankenkasse Am Donnerstag, den 12. November, Abends 8½ h Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittags= Licht- u. Wasser- Effekten. Großartiger Wasserfall, einer Riesen- Fontaine 2c. Neue Einlagen: 4 Wassernymphen 2c. Donnerstag, den 12. November 1891, Abends 71/2 Uhr: Große außerordentder Töpfer. Verein zur Regelung der gewerblichen Verhältnisse der Versammlung in Habel's Brauerei, Bergmannstraße Nr. 5-7. Tages Ordnung: N 1. Vortrag des Herrn Fiebig( Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule mächtigten. 4. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. tisch à la Duval. 8 Regelbahnen liche Vorstellung mit neuem Programm. Töpfer Berlins u. Umgegend. über:" Sprache ohne Worte." 2. Diskussion. 3. Neuernennung eines Bevoll 6 Billards, 2 Gäle. 1169L Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Eine ländliche Hochzeit. Grosse ChrysanthemumAusstellung des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues im Kaiserhof, Eingang Mauerstrasse. Spezialität.- Theater I. Ranges. Von Donnerstag, den 12. bis Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 30 Bf. Sonntag, den 15. November cr, Sonntags " 61/2 " 75 " Geöffnet von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr. Abends bei elektrischer Beleuchtung! Eintrittspreise: Don1 M., Sonntag 50 Pf. Am Montag, den 9. November, verstarb unser Mitglied August Rühmke. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 12. November, Nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Hochstr. 28, nach dem Seestraße, aus statt. Der Bevollmächtigte. Zu dieser Versammlung sind die Kollegen der Werkstatt von hiermit ganz besonders eingeladen. Gäste haben Zutritt. Um zahlreichen Besuch bittet Achtung! [ 238/17] Achtung! Kirchhef der St. Pauls- Gemeinde in der Verein zur Wahrung der geistigen und materiellen Interesse der Maurer Berlins und Umgegend. Donnerstag, den 12. November, Abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung 319/13 Um rege Betheiligung bittet Der Vorstand. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern der 1549Lranken- und Sterbe- Kaffe der Etablissement Buggenhagen nerstag 2 M., Freitag u. Sonnabend am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Bf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Bauline, die lebende Puppe in Den besten bayrisdjen Schmalzler, aus echtem Branitakak, sowie ihre rühmlichst bekannten Raud, Kan- und Schnupf Tabakforten empfehlen Schwarz& Comp., Tabakfabrik, Nürnberg, Marienvorstadt, 4, Gleisbühl- Strasse 4. Versand von Schmalzler von 7 Pfd. an franto.[ 1448L Möbel, Spiegel and Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Castan's Panopticum heilzahlung nach lebereinkunft. Hay chne Extra- Entree. Berliner Hausdiener( E.§. 61) zur Nachricht, daß der Kollege Karl Würger am 8. d. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 12. d. M ,, Nachm. 22 Uhr, vom Trauerhause, Ritterstr. 74, nach dem neuen Jakobi- Kirchhofe statt 2594b Der Vorstand. Central- Verband deutscher Korbmacher. ( Filiale Berlin.) Ausserordentliche General- Versammlung am Donnerstag, den 12. November cr., Abends 8 Uhr, bei Roll, Adalbertstraße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Das Bestreben der Vereine. Nef.: Verbands- Vorsigender Karl Krüger aus Hamburg. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Schriftführers. 4. Verschiedenes. in Orschel's Salou, Sebastian Straße Nr. 39. Tages Ordnung: Freien 1. Vortrag über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 2. Statuten berathung. 3. Innere Vereinsangelegenheit und Fragetaften. NB. Die Mitglieder des Fachvereins sowie die der geschlossenen pünktlich zu erscheinen. Bereinigung werden ersucht, behufs Entgegennahme der Quittungsbücher Der Vorstand. Fachverein der Tischler. ( Südost.) Versammlung am Mittwoch, den 11. November, Abends 8½ Uhr, in Renz' Salon, Nauuhnstraße Nr. 27. Tages Ordnung: und 1. Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Bernstein. 2. Distuffion 3. Vorschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs. 4. Werkstattangelegenheiten Verschiedenes. 323/8 Zu dieser Versammlung sind die Kollegen der Werkstätten: Wunschel Ritterstr. 11 und Lindgren, Gitschinerstr. 62, eingeladen. NB. Kollegen als Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden Erscheinen auf genommen. Der wichtigen Tagesordnung halber bittet um recht zahlreiche Der Bevollmächtigte. Maler und Auftreicher. Die zu Montag einberufene öffentliche Versammlung findet am Donners tag, den 12. November, Abends 7/2 Uhr, in Deigmüller's Salon Referent: Herr G. Kessler. 222/4 Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder Alte Jakobftrahe 48a, statt. Tagesordnung: Die Koakskorbfrage ist unbedingt erforderlich. Gäste haben Zutritt. Die ordentliche MitgliederBersammlung am 16. d. M. fällt aus. Der Vorstand. 193/15 Allen Freunden und Bekannten empfehle die Rind- n. Schweineschlächterei Entree 50 Pf. Kinder 25 V.Markthalle IX., terase, Stand Nr. 75. Lifchler. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägt. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Echt Nordhäuser Kantabak aus der Fabrik v. Hendess& Schuman Inhaber Hermann Kessler Nordhausen a.. zu Fabrit- reifen. H. Czerwonka, Friedenstraße Nr. 50. Rautabat- Kommission- Export- Geschäft.| Pücklerstraße, Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beathstraße 2. Soeben erschien: Heft 3 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vertrauensmann. 393b Orts- Krankenkasse der Labaksfabrik- Arbeiter. Generalversammlung am Montag, den 23. November cr., Abend 81/4 Uhr, im Sassenlokale Landsbergerstraße 31 bei Muschold. Tagesordnung: Rassenbericht und Vorstandswahl. reiches Erscheinen bittet Um zabl Um Der Vorstand. Charlottenburg. Gr. öffentl. Kommunalivähler- Versammlung am Mittwoch, den 11. November, Abends& hr, im Lokale Biomarshöhe, Wilmersdorferstraße Ür. 39. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent: G. Morge roth. 2. Diskussion. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Landwolle, 4. gefchäf und R 14 Rarl 4. Restau 27 Straße 5. Landst 6. rateur, 34 38 40 ber fa Dor de befchö " fegen Drbnu gang G der Si blatt 117 zum 2 blattes betrach Berlin anhöre Stehend N anfchli polter tlaffe 420/1 reine Schafwolle, garantirt nicht einlaufend, Schock 25 Pf., nud allein zu haben bei 1425 R. Stock, 119 Wrangelstraße 119, Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Vading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. gegenüber der Markthalle. Hierzu eine Beilga Distre ches a Schieber herab fition Bu ben febr 2 Drta Boll feinen nehme. ihm f 20 einftim feine 2 befaäf diefelbe worder tes. баб ots: cags en). rzu is. mer ann 7 bei Fener nien 19 汽油 g die die bule evoll Bulf 323/9 9. effec hr: Cuten Freien ücher fflon und 323/8 Schel auf eiches ters lon rage 222/4 898b bends Jabl ing 39. rgen 420/1 nub 1425 19, Te. gge u! Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 264. Varteigenossen? Arbeiter Berlins! Mittwoch, den 11. November 1891. * * 77 8. Jahrg. Die Sozialdeutokratie Offenbache hat über die Saal Die Londoner Antonomie" leistet sich in ihrer letzten besiger von Oberrad, welche den Arbeitern ihre Lofale Nummer die bodenlose Albernheit, von unserem Genossen Richard Fischer zu behaupten, derselbe habe seit Jahren den GeheimUm 17. November haben die Wähler der 3. Abtheilung, alfo 34 Versammlungen nicht hergeben, den Boykott verhängt, die Arbeiter, kleinen Handwerker und Beamten, in 15 Berliner polizisten gespielt. Da die„ Autonomie" nicht zu den ernst zit Stadtbezirken an die Wahlurne zu treten, um ihre Stimme für Eine Landeskonferenz der Sozialdemokraten czechischer nehmenden Blättern gehört, so würden wir von der Behauptung tinen Vertreter im städtischen Parlament abzugeben. Die bis 3unge ist auf den 25., 26. und 27. Dezember 1891 nach Prag feine Notiz nehmen. Die hiesige Bolts- Zeitung" ist aber geherige fortschrittliche Mehrheit im städtischen Verwaltungskörper einberufen. Die Tagesordnung lautet: 1. Bericht über die schmacklos genug, die Sache zu erwähnen, angeblich zur Kennhat in der augenfälligsten Weise gezeigt, daß sie für die Interessen Thätigkeit der Partei im verflossenen Jahre. 2. Organisation zeichnung des in diesen Kreisen herrschenden Streitverfahrens." unserer Wähler, das arbeitende und dabei noth und Taktik der Partei. 3. Die Presse. 4. Freie Anträge. Nun unser Streitverfahren ist das der vollen Deffentlichkeit und unser Genosse Fischer, der seit langen Jahren leibende Bolt, fein Verständniß hat, daß ihre Klassen. 5. Prinzipienerklärung. zugehörigkeit ihnen einfach verbietet, dem etwa vorhandenen exponirtesten Bosten der Partei gestanden hat, hat nie Ursache ge" guten Willen" die That folgen zu lassen. Es ist daher die Budapester Arbeiterpresse". Es wird immer schöner im freien Itugarn", meint habt, diese Deffentlichkeit zu scheuen. Bei der Volks- Zeitung" tere unabweisbare Pflicht, wirkliche Vertreter der Arbeit, behörden fühlten sich wohl zu schwach, um der von uns geübten große Rolle, wie die Geschichte des lehten Redaktionswechsels, Die Verwaltungs- freilich ist es anders, da spielen die Hintertreppen- Geschichten eine flaffenbewußte Sozialdemokraten in die Gemeindeverwaltung zu batfenden. Jeder Parteigenosse agitire, wo sich nur Gelegenheit Aufklärung( in der Amtssprache nennt man das„ Verheßung") aller Welt zum Gaudium, gezeigt hat. bietet, in Werkstätten, Verkehrslokalen, in Versammlungen und im Volle entgegen zu wirken; man nimmt daher Post beamte bo er sich sonst befinden mag. Es gilt, durch Wort und Schrift, Säumige neu aufzurütteln, neue Rämpfer für die Reihen Proletarierbewegung att gewinnen. Gs gilt am 17. November einen neuen Markſtein in der Klassenbewegung der Arbeiter auf zurichten: Dies erreichen wir, wenn wir durch festgeschlossenes Busammenarbeiten den kandi baten der Sozialdemokratie zum Siege per helfen. " an den zu Hilfe und es ist bezeichnend für unsere Zustände, daß sich Herr Baare hat seinen Vertheidiger im Reichs- Anzeiger" Beamte finden, welche,( allerdings mit mehr Pflichtvergessenheit gefunden. Das amtliche Blatt schreibt: als Geſchick) sich zu derlei hergeben. Wir erhalten nämlich in„ Die Beschaffung der Schienen für die preußischen Staatszahlreichen Zuſchristen von unseren Abonnenten, vorwiegend aus eisenbahnen erfolgt auf Grund von Verträgen, in denen eine fünfdem Békéjer Komitat, die Mittheilung, daß sie unser Bruder- jährige Garantiezeit festgesetzt ist, während welcher die unorgan die" Népszava" nicht erhalten und daß ihnen die Post- brauchbar werdenden Schienen zu ersetzen sind, sofern nicht ihre babe aufgehört zu erscheinen. Diese Mittelchen sind ebenso plump Ursachen hervorgerufen ist. beamten auf ihre Reklamationen antworten, die Népszava" Unbrauchbarkeit durch gewisse äußere, vertragsmäßig bestimmte Die Anzahl der während der wie verwerflich. Unsere Genossen erkundigen sich daraufhin regel- Garantiezeit gebrochenen ersatzpflichtig gewesenen Schienen bietet mäßig schleunigst bei uns, was denn los sei und man muß er- daher einen gewichtigen Anhalt zur Beurtheilung der Bemessen, was das bei dem schwer zum Schreiben zu bewegenden schaffenheit der Schienen, soweit die Sicherheit des Betriebes Bauern heißt. Die Folge davon ist, daß die Zahl unserer defer in Frage kommt, wenn auch nicht außer Acht gelassen werden sich in jenen Orten erit recht vermesi a une grätter barf, daß die Beschaffenheit der Strecke, auf der die Schienen mit noch größerer Ungeduld erwartet und mit erhöhtem Intereffe verlegt find, sowie die Stärke des Verkehrs ebenfalls einen erheblichen Einfluß auf die Zerstörung des Schienenmaterials ausüben. Wir bitten folgendes genau zu beachten: Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist in die Gemeinde- Wählerliste als stimmiberechtigt jeder selbständige Preuße einzutragen, welcher das 24. Lebensjahr erreicht hat, wenn er ſeit einem Jahre Einwohner der Stadt ist, sich im Vollbesitz der bürgerlichen Grenrechte be- gelesen werden." findet, keine Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln em pfangen und die ihn betreffenden Gemeinde- Abgaben gezahlt hat, Auch in Schweden und Norwegen finden seit einiger Sorgfältige Ermittelungen haben ergeben, daß in den sieben auch an Klassensteuer einen Jahresbetrag von 6 M. entrichtet, Zeit große Boltsversammlungen statt, in denen Reso- Jahren 1884 bis 1891 überhaupt 3 012 903 Stück Schienen fe doch zur 2. Klaffensteuerstufe eingeschäßt worden ist. Als intionen gegen die 3ölle auf Lebensmittel beschlossen für die preußischen Staats- Eisenbahnen geliefert und daß durchstand hat, d. h. welcher über einen Wohnraum oder mehrere Preise stehen. ſelbſtändig wird Jeder betrachtet, welcher einen eigenen Haus- werden, welch letztere in jenen Zändern ebenfalls äußerst hoch im schnittlich während der Garantiezeit innerhalb dieses LieferungsWohnräume selbständig verfügt. Als unterstützt wird auch Der-| jenige angesehen, welcher für sich oder seine Familienangehörigen| Krankenpflege aus öffentlichen Mitteln durch Aufnahme in ein Krankenhaus empfangen hat und die dadurch entstandenen Kosten nicht zurückzahlt. Ats Legitimation zur Ausübung des Wahlrechtes genügt die seitens des Magistrats jedem Wähler zugestellte Wahlkarte", im Rothfalle auch die letzte Steuerquittung. fraße 52/53( City- Passage). 21. Bezirk: A. Schweizer, Zigarrenhandlung, Dresdener 4. Wahlkreis( Südost). 12. Bezirk: Samuel, Bigarrengeschäft, Oppelnerstr. 16. Spindler, Destillation, Ede Forster und Reichenbergerstraße. Karl Scholz, Glaser, Wrangelstr. 32. 14. Bezirk: Frih zubeil, Restaurateur, Naunynstr. 86. Restaurateur, Frankfurter Allee 90. 4. Wahlkreis( Ost) 25. und 26. Bezirk: D. 3abel, Lokales. umfanges von je 10 000 Stück Schienen 1,8 Stück gebrochen und Damit ersatzpflichtig geworden sind. In derselben Zeit sind von der obigen Gesamtzahl 329 076 Stück Schienen vom Bochumer Verein geliefert und sind durchschnittlich während der Garantiezeit in jedem Jahre von 10 000 Stück diefer Schienen des Bochumer Vereins 0,724 Stück gebrochen und ersatzpflichtig geworden. Daß die Staats- Eisenbahn- Verwaltung sich nach so langer Beit erst entschließt, Herrn Baare eine Ehrenrettung im ReichsAnzeiger" zu Theil werden zu lassen läßt, um mit berühmten Zeitgenossen zu reden, tief blicken." Nach Vorstehendem und auch nach dem sonstigen Verhalten Keine Arbeit, sondern Almosen sollen den Arbeitslosen der von dem Bochumer Verein gelieferten Schienen ist das von und Nothleidenden gewährt werden, im Rahmen der Wohl- diesem Werk gelieferte Material als gut zu bezeichnen. Die Die Wählerlisten sind bis zum Wahltage einzusehen bei: thätigkeits- und Armenpflege", so will es die Nothstands- mehrfach in der Presse erhobene Beschuldigung gegen die Staats2. Wahlkreis. Bülowoftr. 52. 8. Bezirk: Rising, Restaurateur, deputation der Berliner Gemeindeverwaltung, soll dem bevor- Eisenbahn- Berwaltung, als ob sie durch Verwendung angeblich stehenden Nothstand nach Möglichkeit vorgebeugt" werden. Der minderwerthigen Materials des Bochumer Vereins eine BerLüdtte, Restaurateur, Bossenerstr. 10. Laege, Restaurateur, Fürbringerstr. 22, Busatz nach Möglichkeit" zeugt von weiser Vorsicht; im Rahmen ringerung der Betriebssicherheit zugelassen hätte, entbehrt hierDer Wohlthätigkeits- und Armenpflege" ist eine solche Möglich nach durchaus der Begründung." 3. Wahlkreis. 19. Bezirk: W. Gründel's Gast- feit" nämlich faum vorhanden. Sämmtliche hierbei" in Frage haus, Dresdenerstr. 116. tommenden Anstalten, Vereine und Kassen sind, wie sich aus den offiziellen Jahresberichten übereinstimmend ergiebt, bereits im vorigen Winter so start in Anspruch genommen worden, daß die verfügbaren Mittel bald erschöpft waren, und viele Bittende Wer den Besten seiner Zeit genug gethan und das zurückgewiesen werden mußten. Nach Ansicht des statistischen 2ob der Kölnischen Zeitung" einstreichen kann, wie Eugen Amtes lassen die Berichte der von ihm befragten Industriezweige deutlich erkennen, daß der bevorstehende Winter für die Richter, dessen manchesterliches Herz kann wohl vor Freude Arbeiterbevölkerung ungewöhnlich drückend sein wird". Wohl- schweilen. Die Freifinnige Zeitung" notirt mit Stolz und Bethätigkeits- Anstalten, Vereine und-Rassen werden daher in diesem hagen das Lob, welches die Kolnische feinen Sozialdemokratischen Winter noch mehr bestürmt werden, die verfügbaren Mittel werden Zukunftsbildern" spendet. Das Kapitalistenblatt ist ein klassischer noch eher erschöpft sein, und es werden noch mehr Bittende Beuge für Herrn Gugen Richter. Weniger gefällt ihm die sonstige zurückgewiesen werden müssen. Für eine nachträgliche Erhöhung Würdigung, die dasselbe seinem Verhalten zollt. Es meint, Herr der betreffenden Etats würde die städtische Verwaltung, welche Richter pflege vor den Reichstags- Wahlen den Mund furchtbar ja den Nothstand hartnäckig leugnet, nicht zu haben sein. Es voll zu nehmen und suche die Sozialdemokraten in scharfen Redewird ohnedies genug über die Höhe des Etats der Armen- wendungen zu überbieten; dann aber komme es ihm zu den verwaltung geschrien, und Herr Richter würde die Leser der Landtags- Wahlen darauf an, seine Heßworte vergessen zu machen Freifinnigen Zeitung" sofort wieder durch das Gespenst der er- und als eine Stüße des soliden Bürgerthums zu erscheinen. Auf höhten Einkommensteuer einschüchtern. Die Vereine flagen in eine solche Auslegung, meint Herr Richter, seien bisher nicht einJahresberichten, Zeitungsannonzen und Säulenanschlägen über mal die Sozialdemokraten gekommen. Nun, seinen Radikalismus Rückgang der Spenden. Bei der„ schlechten Geschäftslage" wird haben diese nie ernst genommen, und was das Urtheil der die Bourgeoisie in diesem Winter ihre Taschen noch fester zu Kölnischen Zeitung" betrifft, so wird es vollauf durch seine halten; eventuell wird sie sich darauf berufen, daß es keinen lezten Reden in Eisenach und Braunschweig bestätigt. Nothstand giebt". Die Organe der Wohlthätigkeits- und Armen pflege werden also im kommenden Winter selbst unter einer Art " Nothstand" zu leiden haben. traße 38. 27. Bezirk: Julius Hente, Restaurateur, BlumenLandsbergerstr. 41. Wahlkreis( 28. Bezirk): Weber, Restaurateur, rateur, Kastanien- Allee 35. 6. Wahlkreis( 32. Bezirk: Adolph Scholtz, Restau34. Bezirk: Witzel, Restaurateur, Elisabethkirchstr. 18. 38. Bezirk: Leininger, Restaurateur, Boyenstr. 40. 40. Bezirk: Boß, Bigarrengeschäft( Moabit) Lübeckerstr. 8. ber Das Zentral- Wahlkomitee. Korrespondenzen und Parteinachrichten. " reaktionäre Bresse von der freisinnigen bis zur Junker- und ZenFür die Richter'schen Zukunftsbilder macht die gesammte trumspreffe eifrigit Reklame. Wir wollen nur hoffen: mit Aber selbst wenn sie das Geld mit Scheffeln zu messen hätten, so würde doch für diejenigen Kreise, welche der bekannte Antrag der Erfolg. Jeder dentfähige und ehrliche Nichtsozialdemokrat, Die Angst eines bekannten Bierfüßlers hat das Organ sozialdemokratischen Stadtverordneten im Auge hat, nichts davor der diese Zukunftsbilder" lieft, wird unfehlbar für die Sozial demokratie gewonnen. Die Frrlehren haben uns schon gute sächsischen konservativen, das, Vaterland", abfallen. Wie werden denn solche Unterstützungen vergeben? Da berben Sozialdemokraten. Um die Wahl seiner Kampfmittel zu fommt erst ein recherchirender Beamter, welcher pas Sileiberin Dienste gethan, die Zukunftsbilder" haben hoffentlich noch beschönigen, schreibt es: Kleiderſpind befferen Erfolg. durchwühlt und in den Kochtöpfen herumschnüffelt, um die Wenn uns Jemand den rothen Hahn auf's Dach zu Spuren geheim gehaltenen Wohlstandes" aufzudecken, und wenn Die geheime Prostitution erstreckt sich auch in Kreise fegen droht, dann verzichten wir auf die Wahl geistiger Waffen." der findet, daß der Bittsteller noch über einen geflicten Rock, hinein, denen gewöhnlich eine besondere Gittenstrenge nachgerühmt Es ist schon früher bemerkt worden, daß sich die sächsischen ein paar ganzer Stiefel und eine Taschenuhr verfügt, dann wird. Kürzlich hat ein bürgerliches Blatt darauf hingewiesen, Ordnungsbrüder im Kampf mit der Sozialdemokratie durch einen giebt es nichts. Erst muß der letzte Rock versetzt und das legte daß ein großer Theil der Gouvernanten, Erzieherinnen, Sprachganz besonders hohen Grad moralischer Feigheit auszeichnen. Stück Möbel vom Wirth zurückbehalten sein, ehe die„ Wohl- und Klavierlehrerinnen den„ Lehrberus" nur als Deckmantel für thätigkeit" in Aktion treten kann. Wenn der Arbeiter durch an- ihr fittenpolizeiwidriges Treiben benutzt. Diese Notis hat, wie Das„ Offenbacher Abendblatt", dessen Redaktion das von haltende Arbeitslosigkeit so weit ruinirt ist, daß ihn der Haus- uns aus Lehrerkreisen mitgetheilt wird, nicht nur bei den Privatber Siebener Rommission der Opposition herausgegebene Flug wirth auf die Straße seht und der Arbeitgeber, bei dem er nach lehrerinnen, sondern auch bei den blatt vorlag, meint darüber: Arbeit fragt, ihn als zu heruntergekommen" hinauswirft, dann Lehrerinnen große Erregung hervorgerufen. Wie weit diese Gr" Der Individualismus der Berliner Opposition muß ist es Zeit, Gesuche zu schreiben. Und auch dann noch wehe regung berechtigt ist, ergiebt sich aus einer etwas dunklen Gezum Anarchismus führen, mögen sich die Macher des Flug- dem, der bei dem recherchirenden Beamten den leiseften Verdacht schichte, welche augenblicklich in Lehrerkreisen wieder lebhaft beblattes noch so sehr dagegen streuben und sich als Sozialisten der Wohlhabenheit" erregt! Die Beamten der städtischen Besprochen wird, und welche geeignet ist, selbst auf die an gewissen betrachten. hörden und der privaten Vereine verfahren bei ihren Recherchen ganz Schulen angestellten Lehrerinnen ein eigenthümliches Licht zu Dies werden auch die sozialdemokratischgesinnten Arbeiter fchablonenmäßig Einer Wittwe wurde die Unterstügung verweigert, werfen. Gin Gemeindeschullehrer soll bei einer jungen Dame, die Berlins, ja ganz Deutschlands finden und den fich so revolutionär wie sich später herausstellte, deshalb, weil fie beim Erscheinen er Nachts in ihre Wohnung begleitete, ein Back Schulhefte entdeckt anhörenden Erklärungen der Opposition eine nicht mißzuver des Beamten Gänsebraten gegessen hatte. Eine mitleidige haben, das naturgemäß sein Interesse erregte. Auf Befragen stehende Antwort geben. Hochzeitsgesellschaft im selben Hause hatte nämlich die Un- erfuhr er, daß er eine Lehrerin vor sich hatte, die an einer mit Nur wenig unflare Köpfe werden sich dieser Opposition vorsichtigkeit begangen, mit ihren Wohlthaten schneller bei der einem Lehrerinnen- Seminar verbundenen Privat- Mädchenschule anschließen, so daß sie, auch wenn sie ihr Geschäft der Hand zu sein als die dazu privilegirten Behörden und Vereine. gegen ein Monatsgehalt von 30 M. beschäftigt wurde. Die Diskreditirung der„ diftatorisch" geleiteten Partei noch so Die Arbeiter wollen gar keine Wohlthaten", aber wenn sie Geschichte ist nicht etwa erst erfunden worden, weil das Thema polternd fortsetzt, keinen Boden in der deutschen Arbeiter- darum bäten, so würden sie dieselbe Zurückweisung erfahren. zeitgemäß" ist. Sie wurde uns bereits vor mehr als Jahrestlasse finden wird. Ihr Schicksal ist nach diesem Flugblatt, wel- Den Arbeitern geht es ja bekanntlich noch viel zu gut", und frist von zwei verschiedenen Seiten unter Nennung des Namens ſes als ihr Maniſeſt gelten soll und auch angesehen wird, ent-„ wer arbeiten will, der findet auch Arbeit". schieden. Sie bleibt einflußlos auf die Masse, sinkt zur Sette herab und wird alles das thun, was Sekten zu thun pflegen. Db gewisse Kreise es der Mühe werth halten, sich der Oppozu bedienen, um mit Hilfe ihrer Gentlemen sie als Bopang zu benutzen, muß abgewartet werden. Die Wahrscheinlichkeit liegt wir werden's bald erfahren". fition Drtsgeistliche in Hasbergen nehme. " des betreffenden Schulvorstehers mitgetheilt, erschien uns damals Die Wohlthätigkeits- und Armenpflege wäre selbst dann, aber nicht recht glaublich. Die Bestimmtheit, mit der sie jetzt wenn ausreichende Mittel vorhanden wären, und die Gesuche die aufs Neue als durchaus verbürgt folportirt wird, läßt annehmen, mildeste Prüfung und weitestgehendste Berücksichtigung erführen, daß doch etwas Wahres daran sei. Die Mittheilungen des einem mit Beginn des Winters plöglich verschärft auftretenden Direktor Wätzoldt, der im vorigen Winter auf das LehrerinnenNothstand gegenüber ein völlig unzureichender Nothbehelf. Der Glend hinwies und vor dem Eintritt in diesen Beruf warnte, fehr nahe Bescheid auf ein Gesuch erfolgt meist so spät, daß der Bittsteller gewinnen gegenwärtig ein erhöhtes Interesse. Herr Direktor inzwischen verhungern kann. Besonders läßt die Behandlung Wäholdt hat damals seine von mehreren Seiten angefochtene 20 Mark bot, nach einem Bericht der Nordwacht", der der Gesuche um Unterstützung aus Legaten- und Wohlthätigkeits- Behauptung, daß die Lehrerinnen ein Durchschnittsgehalt von dem Gastwirth Fonds durch die Armenkommissionen viel zu wünschen übrig. 50 m. pro Monat hätten, also so schlecht wie viele Fabrikunserer Partei Es ist oft vorgekommen, daß solche Gesuche von einzelnen arbeiterinnen gestellt seien, nach einer längeren Zeitungsfehde feinen Saal zu einer Versammlung zu überlassen, wieder zurück- Kommiffionen tro wiederholter Erinnerungen nach zwei bis aufrecht erhalten. Es scheint, daß er noch lange nicht schwarz Der Gastwirth lehnte aber die Zumuthung ab, da drei Monaten noch nicht erledigt waren. Selbst von der Armenhandlung derartiger Gesuche nicht immer die nöthige Rücksicht Warnung vor einem englischen Schwindler. In der geübt worden, ein Ucbelstand, der von den Kommissionsvorstehern bürgerlichen Presse Berlins( z. B. auch in der Volksztg.") erscheint jetzt in regelmäßiger Folge ein Inserat, in welchem an unangenehm empfunden und sogar gerügt worden ist. Doch wem dieses Verfahren nicht schleunig" genug ist, der gezeigt wird, daß ein Londoner Menschenfreund die große Güte 20 Mart. ihm sein einmal gegebenes Ehrenwort mehr werth sei, als direktion ist in Bezug auf das schleunige" Verfahren bei Be worden war. genug gemalt hat. Eine öffentliche Frauenversammlung in Bremen faßte feine Waaren mehr abzukaufen. Die Firma hatte die bei ihr mag betteln gehen. Dann wird er von der Polizei aufgegriffen haben will, Rapitalien auf 5 Jahre nur gegen Unterschrift zu einstimmig den Beschluß, der Firma Hinrichs u. Bolliveg beschäftigt gewesene Arbeiterin Frau Busse entlassen, als und nach Möglichkeit" ins Gefängniß oder im Wiederholungs- verleihen. Einer unserer Abonnenten fiel auf den Zauber hinein, Arbeit dazu, und er lebt da am Ende Freiheit", mindestens aber forgenfreier. " behaglicher als in der weil er wirklich an die Reellität des Londoner Gemüthsmenschen glaubte. Auf seine Anfrage erhielt er folgendes gedruckte Birkular: er= an der Stirn. In Be fonders im Roatsfeuer diefes aller Gie empfie unterstüt zufegen." Auch gebend, da Richtvergl illuforisch H. de Willers u. Co., 25 Gray's Inn Road, W. C. I gebeten, sich bei der Beerdigung, die noch näher bekannt gemacht| bedingungen, sowie für Unterstützung hilfsbedürftiger Kolleg allen Rolle London,.... 1891. Tit. In Antwort auf Ihre Frage um werden wird, recht rege zu betheiligen. Darlehnung, haben wir die Ehre, Ihnen mit zu theilen, daß wir nach Kräften einzutreten, Daran Gefolg geben können; die Wollen wir nun, daß auch unser Beruf seine Arbeiter so luft auf 2 Kapitalen, worüber Polizeibericht. In der Nacht zum 9. d. M. fiel ein Schlosser ernährt, wie sie es zu beanspruchen haben, so biete uns vor alle wir durch zur Waffe unsere Kapitalisten disponiren können, an der Adalbertbrücke von einem in der Fahrt befindlichen Pferde- Dingen jeder Mitarbeiter die Hand zur Organisation, welchs fie empfieh lauben uns an ehrlichen Leuten, momental in verlegen- bahnwagen und brach das rechte Bein. heit, Geldvorschüsse zu machen, auf einfachen Handschein. mittags durchschnitt sich ein Steuererheber in seiner Wohnung, Wege wird es möglich sein, geregelte Arbeits- und Lohnverhäl Am 9. d. M. Vor- wir uns geschaffen haben; denn nur auf diesem gemeinsamen Bevor wir die Sache anfangen, wollen wir Ihnen die Be- in der Großen Frankfurterstraße, aus Gram über den Tod seiner nisse für die Zukunft zu schaffen. dingungen Mittheilen, mit welchen Sie gewiß einverstanden sind. Ehefrau, mittelst eines Messers die Pulsadern an der linken Wie steht es jetzt? Jeder Arbeiter, welcher existiren will, wir auch al Die Zinsen sind 5 pet. jährlich, und nachmäßig den Rüch- Hand und brachte sich darauf einen Stich in die Brust bei. Nach gezwungen, seine Arbeitskraft, das einzige Kapital, welches zahlungen. Nach den angebotenen garantie und den Wünsch des Anlegung eines Nothverbandes wurde er noch lebend nach dem besitzt, für jeden Preis anzubieten, um nicht mit den Seinige müssen, die Darlehers kann die Rückzahlung auf 5 jahre Statt finden. Da Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Vor dem Hause auf die Straße geworfen zu werden. Haben nun nicht die ko wir bis jetzt noch nicht das Vergnügen hatten, Ihre Bekanntschaft Brunnenstr. 22 wurde zu derselben Zeit ein Handelsmann von legen, welche fich noch in guten Stellungen befinden, die doppelt zu machen, und da Sie noch nie durch einen unserer Clienten einem großen Hunde umgerannt und erlitt dabei eine Pflicht, für ihre darbenden Mitarbeiter einzutreten und behilflich vorgeftelt wurden, müssen wir Ihnen Selbstverständlich um einige bedeutende Verlegung Nachfragen bitten, und bitten wir Ihnen uns für den Zweck beim Abbruch eines auf dem Hause Unter den Linden jeder Kollege, welcher sich in Stellung befindet, müßte mit Freude tönnen o Nachmittags fiel zu sein, daß lettere auch menschlich leben fönnen? Gewiß! G 5 mart per Postanweisung oder in Briefmarken ein zu senden, Nr. 24 befindlichen Ateliers eine etwa 11/2 welche 5 m. zur Ihren Vergütigung eingeschrieben werden denn lange eiserne Stange auf den Bürgersteig hinab und traf die geben. Daher fordern wir: Abschaffung jeder Nachfeierabend Meter bazu beitragen, den Arbeitslosen Gelegenheit zum Broterwerb hoffentlich wissen Sie, daß bei eine delicate Sache wie Geld- daselbst vorübergehende unverebelichte Stoels am Kopfe. Sie er- und Sonntagsarbeit, Einführung einer geregelten Arbeitszeit i vorschüsse, es immer nöthig ist, einige Informationen ein zu litt eine schwere Berlegung und mußte nach der Charitee gebracht allen Geschäften, Regelung der Lehrlingsfrage durch den Zentral ziehen, oder mann einige Empfelungen braucht, welche Nach werden. Abends wurde ein pensionirter Wachtmeister in seiner Arbeitsnachweis der Lithographen, Steindrucker und Beruf fragen mit den größten verschwiegenheit eingezogen werden. Wohnung, Elsasserstr. 18, auf einem Stuhle sitzend mit brennen- genossen und Einführung einer Unterstützung für Arbeitslose. Ihre gef. Nachrichten entgegensehend, Zeichnen wir, Hoch- den Kleidern aufgefunden. Nach dem Ablöschen ergab sich, daß achtungsvoll, H. de Willers u. Co. er schwere Brandwunden am ganzen Körper erlitten hatte, fodaß wirklichen, wenn nicht. Sind wir organisirt, so lassen sich diese Forderungen ver Nota. Sechs Tage nach Ihrer Rückantwort wird die Sache seine Ueberführung nach der Universitätsklinik erforderlich wurde. Er litt an der Morphiumsucht und hat anscheinend infolge einer Die zweite Seite enthält ein Schema behufs Ausfüllung furz vorher erfolgten Einsprißung die Besinnung verloren, über die Personalien u. s. w. und zum Schluß nochmals die Auf- wobei ihm die brennende Bigarre entfallen war und die forderung: Kleider in Brand gesezt hatte. Im Laufe des Tages fanden vier Brände statt. beendet. Dieses Blatt abziehn, ausfüllen und es uns unter enveloppe zurückschicken, und dabei 5 Mark fügen in Briefmarken oder per Postanweisung. H. de Willers u. Co., London. 25 Gray's Inn Road. W. C. Gerichts- Beifung. nicht. Darum, Kollegen, treten Sie Alle der Organisation bei. follegialem Gruß: Die Bevollmächtigten der Filiale Nachbenannte Personen sind zur Aufnahme gern bereit. follegialem Gruß: Die Bevollmächtigten der Filiale Berlins des Vereins der Lithographen, Stein brucker und Berufsgenossen Deutschland Scherer, Lithograph, Liegnizerstr. 21, II. r.; Friedewald, Steindrucker, Oppelnerstr. 28, I; Seidel, Präger, Brunnen straße 37a. In Frankfurt a. M. haben die Arbeiter der S. 3ei schen Schuhfabrit, Sandweg Nr. 104, die Arbeit wegen einer neuen Werkstatt- Ordnung niedergelegt. ju unters diefes Be Musterung Rommiffio 50 Pf., Infolge dessen wäre in den a 80 93f. Bu Revifo Die Innung Die Tariff beauftragt längerung hat das g daß diefe forderung jebt herric laffen, eb Gefellenau Der geger Don Abän nur folche für möglic eingeln un betheiligte Wir haben das Zirkular wörtlich abgedruckt, um die grandiose Un verfrorenheit des Londoner Gimpelfängers zu zeigen. Natür lich handelt es sich lediglich um die Absendung der 5 Mart, find diese in die Taschen des Gauners gewandert, dann sind sie verschwunden auf Nimmerwiedersehen und die Geprellten er- Schwindels sich der Kaufmann Hermann Söhn erwählt, Einen eigenartigen Industriezweig auf dem Gebiete des fahren in ihrem Leben nie mehr etwas von der famosen Firma: Schwindels bat ber 31. Abtheilung des Schöffengerichts stand. des Reich 3 post Gebäudes beschäftigten Maurer be Aus Baden- Baden wird gemeldet, daß die beim Neuba gestern vor Im Monate Juli d. J. wurde in der Tagespresse vor einem Italiener) wegen Kürzung des Lohnes die Arbeit nieber Manne gewarnt der Geschäftsleute dadurch prellte, daß er die gelegt haben. Eine Lokalforrespondenz schreibt: Die Verhaftung eines felben bewog, ihm eine Anzeige für ein Berliner Industrie- und hiesigen bekannten Wollwvaarenhändlers A. erregt im Osten der Handels- Adreßbuch, welches er demnächst in einer neuen Auflage Aus St. Etienne berichtet eine Depesche des Büreau Stadt Aufsehen. Er ist am Sonntag Abend wegen Berleitung herausgeben wolle, zu übergeben und darauf einen Bor- Herold", daß zwischen den Glasarbeitern und den Gla zum Diebstahl und wegen Hehlerei festgenommen worden und schuß von sieben bis acht Mark zu leisten. Der Mann ließ sich fabrikanten eine Einigung in dem Sinne zu Stande zwar auf Beranlassung des Inhabers eines Fabrifgeschäfts, das nach Empfang des Geldes nicht wieder blicken. Diese Mit- tommen sei, daß man die Forderungen der streifenden Arbeite mit ihm lange Jahre hindurch in regem geschäftlichen Verkehr theilung tam auch einem Schloffermeister in Charlottenburg zu fast vollständig bewilligt habe. gestanden hat. Der Wollwaarenhändler bezog große Posten Gesicht, den jener Schwindler Tags zuvor mit Erfolg besucht Fabriken von Richarme und Revol Kinderkleider und Trikotwaaren aus der betreffenden Fabrit und hatte. Da er sich zufällig dessen Adresse gemerkt, schrieb er an worden. ließ sich seit mehreren Jahren stets von demselben Buchhalter, ihn und bat ihn, seinen Besuch schleunigst zu wiederholen, da dem die Expedition der Waaren anvertraut war, bedienen. ihm noch ein größerer Auftrag zugedacht sei. Der Angeklagte ech er 2c. hielten am 25. und 26. Oftober in Erfurt einer Die Wachstuch- Arbeiter, Tapeten drucker, Formen Zwischen dem Käufer und Verkäufer herrschte nun zum Nachtheil ging in die Falle und wurde dabei festgenommen. Es stellte sich kongreß ihres Verbandes ab, auf welchem die Kollegen der Fabrik die Abmachung, daß A. durch den Expedienten stets heraus, daß Söhn im Jahre 1886 ganz dasselbe Manöver ge- 16 Städten durch 12 Delegirte vertreten waren. Der Verband das Doppelte der offiziell getauften Waare erhielt, und da dies macht hat und deswegen zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt zählt bei etwa 3000 Arbeitern jener Branche nur 500 Mitglieder und vor Kurzem erst burch Zufall entdeckt wurde, so ist ein Zeichen dafür, wie rückständig noch die Arbeiter hinsichtlic Die Fabrik um viele tausende Mart geschädigt. Nach Stellung worden sind, im geftrigen Termine gelangten sechs derartiger meisten anderen Gewerben steht es unseres Wissens nicht vid des Strafantrages wurde A. sowie sein Helfershelfer, der Kommis Fälle zur Anzeige. Der Angeklagte war geständig und bat nur besser.) Dabei sind die Arbeitsverhältnisse nach den Berichten S., am Sonntag Abend verhaftet und in das Untersuchungs- um eine gelinde Strafe. Als Lockvogel hatte er ein altes Adreß der Delegirten unbefriedigend genug: bei durchschnittlich vierzeh scheinen zu lassen. räumen, daß er vorläufig feine Aussicht hatte, das Buch er indiger Arbeitszeit beträgt der Lohn nur 15 bis 22 Mad Der Staatsanwalt beantragte bei der Ge meingefährlichkeit der Handlungsweise des Angeklagten eine Ge- Die Kopenhagener Apothekergehilfen haben sich zu fängnißstraße von sofortige Verhaftung. Der Gerichtshof ertannte auf sieben jahr ab in solchen Apotheken aber von einer sofortigen Verhaftung Abstand. gefängniß nach Moabit gebracht. Die Voffische Zeitung" schreibt: Wie wir erfahren, ist gestern der erste Prokurist des falliten Bankhauses Hirschfeld u. Wolff, Herr Szamatolski, ebenfalls verhaftet worden. Derselbe steht unter dem Verdachte, von den betrügerischen Handlungen seines Chefs Renntniß gehabt zu haben. Ju der Nitscheschen Mordangelegenheit ist zu berichten, daß die Londoner Polizeibehörde dem hiesigen Polizeipräsidium eingehende Mittheilungen über die fünf Frauenmorde hat zukom men lassen, welche in Whitechapel verübt worden sind. Unter diesen Angaben befindet sich eine, auf welche die diesseitige Kriminalpolizei großes Gewicht legt, und die möglicher Weise zur Aufklärung des Falles führen wird. ver it wöchentlich. 334 Herr Net Sie Einfü Verfuch Meiftern nicht ein Atfordloh fünfzehn mehr поф De neun Monaten, ein Jahr Ehrverlust und von 350 überhaupt vorhandenen schriftlich verpflichtet, von New Monate Gefängniß und einjährigen Ehrverlust, nahm arbeiten, deren Besitzer den Gehilfen das Gehalt nicht voll Wegen Vergehens gegen§ 131 des Str.-G.-B. Schmähung staatlicher Einrichtungen ist auf Antrag der fgl. Staatsanwaltschaft zu Stendal gegen den Genossen Rohrlack das Strafverfahren eingeleitet worden. ständig in baar auszahlen. Jezt ist in vielen Geschäften Kost und Logis gebräuchlich, welch letztere beim Auszahlen Gehalts in Anrechnung gebracht werden. wat lies bas Die Briefträger Brüssels, deren Berufsorganisation Derselbe soll in einer dem Eisenbahnminister Bandenpeereboom aufgelöst worden Volksversammlung zu Stendal in einem Referat über den Ent- wollten eine Protestversammlung abhalten. Der Minister wurf des neuen Barteiprogramms sich geäußert haben, daß wir darauf den Briefträgern die Entlassung ankündigen, trotzdem zu Kriegszwecken verwendet würden. Für den Ausdruck Kriegs zwar vom Staatssozialismus Einnahmen haben, diefelben aber belgische Gesetz die Versammlungsfreiheit garantirt. zwecke" ist ein anderes, träftigeres, aber auch bezeichnenderes bekannten Inserate einen Kundentieis zu verschaffen gewußt hat. Wort gebraucht worden. Außerdem soll R. gesagt haben, daß Pas de Calais segte den Achtstundentag und einen Durch Der Kongreß der Bergarbeiter des Departements Bugleich ist gegen zwei Personen, einen Kaufmann und eine Ber- die Richter im Sinne der Bourgeoisie urtheilen und von ihrer schnitts- Tagelohn von 5,50 Franken als an die Grubengefell Wegen Verbrechen wider feimendes Leben ist gestern eine frühere Hebamme verhaftet worden, welche fich durch die fäuferin, welche der Mitschuld verdächtig sind, die Untersuchung Thätigkeit die Beförderung abhängig sei. eingeleitet worden. Buchdrucker- Bewegung. schaften zu richtende Forderungen fest. Falls Ablehnung erfolgt soll der allgemeine Streit erklärt werden. Versammlungen. Auf Befragen erklärt uns Bebel, daß er zwar Don Der junge arbeiten Gefellen nachdrückl Berfuch n Unab bei den werth. 2 hob herv billig gl Schiedener fchieden andere befchließt auf Gru Mufftellun Schnelle fich zwei fellen un Dienstag Erfurt Nur diese Redewendung nicht gebraucht zu haben, die dem Sinne nach der in der G 1/112 bis Diefem 2 tlärt, da 2 Uhr W Mit einer den Fünfmarkscheinen nachgebildeten Em pfehlungskarte, welche ein„ Grand Restaurant" in der Kronenftraße ausgiebt, ist am Sonnabend Abend in einem Korsetgeschäft der Kaiserstraße ein frecher Betrug verübt worden. Da erschien am genannten Abend gegen 9 Uhr eine anständig gekleidete starte Frauensperson, die einen etwa vierjährigen Knaben mit sich In vielen Blättern wird die Mittheilung folporfirt, daß führte, um ein Korset zu kaufen. Sie wählte ein solches zum die jetzige Buchdruckerbewegung das Werk fozialdemo-= Preise von elf Mark und bezahlte mit einem zweifach zusammen. Eratischer Aufhebung" sei. Es sei ein für allemal erHerr Auerbach fendet uns eine Berichtigung, in welcher er angiebt, er habe in der Versammlung des Vereins der gelegten Schein und sechs einzelnen Martstücken, worauf sie sich flärt, daß jene Mittheilung eine infame& üge ist. Zur Be- hängigen Sozialisten" nicht von einer Depesche, sondern unter Mitnahme des Korsets entfernte. Den Schein hatte die gründung dessen braucht nur darauf hingewiesen zu werden, daß, einer Post tarte gesprochen, die Bebel an Engels gefandt Räuferin derart auf den Zahltisch gelegt, daß die Bezeichnung wenn je die Arbeiterschaft eines Berufs ihre Interessen selb und in der er von der Rede Auer's als eine Staatsanwaltsrede Fünf und die Buchstaben Ma( von Mart) in die Augen fielen, ständig wahrnimmt, dies die deutschen Buchdrucker sind. Die gesprochen habe. feit der Kassirerin von dem Gelbe abzulenten. Als nach einiger par exellence fein, wenn sie es unternähme, irgend eine Ar- eine Anzahl Bostkarten an Engels gesandt, fich aber nicht en Zeit der vermeintliche Fünfmarkschein entfaltet wurde, ergab es beiterkategorie in einen Lohnfampf zu heßen. sich, daß es eine ganz ordinäre Blüthe" war, die eben nur in gart haben fämmtliche bedeutendere Zeitungen In Stutt finnen tönne, einen Sat, wie ihn der Herr Auerbach ihm unter von der Betrügerin bewirkten Zusammenfaltung einige Gehilfen, welche die Forderungen nicht bewilligt betamen, haben in seinen Bemerkungen zum 2obe der Auer'schen Rede Aehnlichkeit mit einem echten Fünfmartschein hat, aber bei bis auf zwei Mann die Arbeit niedergelegt. einiger Aufmertfamkeit sofort als Falschstück erkannt werden Bei zogen ihre Kündigung zurück. Es stehen über 600 Mann Auffassung des Herrn Auerbach entspreche. muß. Da der Schwinde! wohl noch an anderen Stellen versucht im Streit. Die Buchdruckereien in Augsburg( schon bewerden dürfte, so machen wir hiermit auf denselben warnend richtet), Passau, Fürth und Flensburg bewilligten aufmerksam und bemerken, daß die saubere Rundin brünett ist, sämmtlich die Gebilfenforderungen. Nach der München er öffentlichen Versammlung den Bericht der Kontrollkommission Die Stuckateure nahmen in ihrer am 9. b. M. abgehaltenen tleinen dunklen Hut getragen hat. einen dunklen Plüschmantel mit schwarzen Knöpfen und einen Neuesten Nachrichten" lehnte der bayrische Kriegsminister die Lage des Fensterstreits entgegen. Denselben erstattete prinzipiell das Ansuchen einer auch amtliche Arbeiten anfertigen Kollege Hoffmann, welcher berichtete: Der Streif dauerte drei den Buchdruckerei um Ueberweisung von Soldaten als Sezer Wochen. An demselben betheiligten fich 116 Kollegen. In der Ein Bau- Unfall Unter den Linden hat vorgestern Nach- während des Streiks ab." Diese Nachricht datirt vom 7. Novbr. ersten Woche konnten 68 die Arbeit wieder aufnehmen. Zu unter mittag gegen drei Uhr an einer der belebtesten Stellen dieser Unterm 8. November meldet dagegen die„ Fränkische Tagespot": stützen blieben 38 mit 36 Kindern. Dieselben erhielten 499 M Straße große Aufregung hervorgerufen. In dem Hause zwischen„ Ein Bescheid des Kriegsministers stellt einen Stadturlaub der 50 Pi. In der zweiten Woche waren 64 Streifende mit 58 der Konditorei von Kranzler und der Passage befindet sich im Soldaten ohne Zwang für dringende amtliche Arbeiten in Aus- dern. 13 fonnten wieder in Arbeit treten, zu unterstüßen obersten Stockwerk ein photographisches Atelier. Dort ist man ficht." Lettere Nachricht wird wohl die zutreffende sein. Amtsblatt ber sächsischen Regierung, „ Dresdener Journal", gedruckt wird, arbeiten nach der Sächs. mit 30 Kindern. " 0 " über blieben Roats Ein girt fan traße, ft mar, spr Derordne Der So Berband fcher Ar Mietheft ins Sier Soola und dief des schm Rothftan Berfamn hoffte a demofra tourde anderer Fol „ Di Des Ref mit der Herstellung eines von Eisenschienen getragenen Glas- der Teubner'schen Buchdruckerei zu Dresden, wo das eine In der dritten Woche waren 57 Streifende mit 36 Kindern Jn 51 mit 48 Kindern. Die Streifenden erhielten 933 m. 75 P daches beschäftigt. Arbeiter waren dabei, diese eisernen Träger zu befestigen. Es gerieth nun eine der Schienen ins Wanten das 24 tonnten wieder in Arbeit treten, zu unterstützen blieben 38 und stürzte zum allgemeinen Schrecken hinunter auf den Bürger- Arbeiterzeitung" an Stelle der Streifenden 7 Soldaten noch 18 Streifende. An den freiwilligen Sammlungen betheiligten Dieselben erhielten 488 m. Es verbleiben Schlag quer über den Kopf, daß der dunkle Filzbut, den the trug, marſchiren früh in voller Uniform und mit dem Seitengewehr Die Kommission, habe nach bestem Wissen und Gewiffen zerrissen und die Schädeldecke gespalten wurde. Die Aermite fiel versehen stramm nach dem Gutenbergs Tempel! bewußtlos nieder, während das Blut aus der Wunde strömte. den vielen Schädigungen, welche in Sachsen die organisirten Ar- für beendigt zu erklären sei. In der folgenden Diskussion wurde Ein unmittelbar hinter der Dame gehender Herr, welcher der beiter bisher erfahren haben, ist jenes Vorkommniß weiter nicht zweite Punft der Tagesordnung:„ Stellungnahme zur Gefahr glücklich entronnen war, sprang schnell hinzu und trug verwunderlich. mit Hilfe zweier Schuyleute die Verlegte in das Haus. Dann Aus Leipzig schreibt man uns unterm 9. November: Heute, zwischen Stuckateuren und Töpfern zu einigen Differenzen wurde sie in einer Droschke nach der chirurgischen Universitäts- nachdem die 14tägige Kündigung abgelaufen ist, streiten gegen folge der von den Töpfern bezüglich der Stoatsforbfrage in be tlinit überführt. Die Untersuchung wird ergeben, wen die Schuld schlossenen an diesem Unglücksfall trifft. Die zur Leitung des Fensterstreits in fleine Buchdruckereien haben noch bewilligt. Die amtliche Seip öffentlicher Versammlung gewählte Kommission empfahl folgende ziger Bertung" bereitet in der heutigen Nummer ihre Lefer Resolution zur Annahme: schon darauf vor, daß sie sich auf Reduktion des Lesestoffs gefaßt machen müssen. Wir brachten gestern eine Notiz über einen Unglücksfall, der sich auf der Bahnstrecke zwischen Steglig und Lichterfelbe ereignete. Der Berunglückte ist, wie uns nachträglich mitgetheilt wird, der Genosse Burkhardt, ein junger Mann von zwanzig Jahren. Er war Mitglied des Arbeiter- Bildungsvereins in Steglig, und wird uns von den dortigen Genossen als ein durchaus solider, zuverlässiger, pflichtgetreuer Mann geschildert. Die Andeutungen unseres Gewährsmannes sind daher als durchaus grundlose zu bezeichnen. Soziale Lteberlicht. torbfrage" mit erörtert und kritisch beleuchtet und kam es " In Erwägung, daß die Stucateure zum ersten Male den Kampf um Erhaltung ihrer Gesundheit in der Fensterfrage auf genommen haben und die erzielten Erjolge, wenn auch nicht den Erwartungen ganz entsprechend, immerhin aber für den ersten Angriff als befriedigend in weiterer Erwägung," Daß es zu betrachten find; immer noch eine Anzahl Kollegen giebt, die ihre Gesundheit nicht zu schätzen wissen, sondern gleichgiftig in An die Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen leben Berlins. und nur und ver den Tag hinein erst durch Aufklärung und Belehrung für unsere Bestrebungen gewonnen werden können, empfiehlt die Kollegen! Unterzeichneter Verein hat es sich zur Aufgabe Kommission, den offiziellen Streit vorläufig für beendet zu er Der Arbeiter- Bildungsverein verliert in dem so jäh Dahingeschiedenen einen jungen, aber tüchtigen Genossen, welcher stets treu seinen Pflichten nachgekommen ist. Alle Genossen werden gemacht, in jeder Weise für anständige Lohn- und Arbeits- tlären. zugeben, die Wa Mi Schloß d Die Fuhrr U m ge aubalter die Get war di besucht. Grabov Morten Mit ein demokra man au In Terb ftattfant Thema Redner wenigen auch da weisen Unter Straßer den arn zum Sc theuer, Flamme elettrife Produk lichts u jebige Redner für unf fern fei trag fo Lapl fo or allen welche nfamen verhält In Bezug auf die offenen Roatsfeuer macht die Kommission| Arndt seinen halbjährigen Kassen- und Rechenschaftsbericht. Danach| sowie dem gemaßregelten Kollegen Dürr, welcher infolge der ollege allen Kollegen und Berufsgenossen zur Pflicht, diese Frage be betrugen bie Ginnahmen 118,80 M. Die Nuggaben 108,85 M. Schwarzen Liste der Eisen- Großindustriellen schon seit dem vorigen onders im Auge zu behalten, weil sie weit schädlicher als Zug- Der Ueberschuß 9,45 M. Hierzu kommen noch 59,49 m. baar, Jahr arbeitslos ist, 30 M. zur Abreise bewilligt worden waren, eiter luft auf Zeben und Gesundheit der Kollegen einwirft. Nochmals welche der Kassirer von seinem Vorgänger übernommen hat, so schloß der Vorsitzende die Versammlung. zur Waffe des Streits rathen kann die Kommission aber nicht; nach bleibt am 1. November ein Bestand von 68,94 M. Außervill, if hes et Seinigen ie Rol oppelte ehilflich B! Gin Freuden Derb ju rabend Beit in Central Beruf fe. en ver ei. t. Mit lialen tein zusehen." fie empfiehlt den Kollegen, dort, wo trotz aller Proteste doch offene dem hat der Vorstand, als er im Mai gewählt wurde, vom Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. Am Roatsfeuer gebrannt werden, mit Entschiedenheit für Abschaffung früheren Vorstand 276 M. Schulden übernommen; auch diese 1. November fand die zweite Generalversammlung des Bundes dieses aller Menschlichkeit Hohn sprechenden Unsugs einzutreten. Gumme ist aus der Welt geschafft worden, so daß also jezt der statt. Der Kassirer Kaiser erstattete den Kassenbericht. Danach Sie empfiehlt ferner: Da noch einige Kollegen zu unterstützen sind, Verein auf freien festen Füßen steht. steht einer Gesammteinnahme von 2240,49 M. eine Gesammtwir auch allen Gewerkschaften, welche uns in diesem gerechten Kampfe Kollege Günther sprach dem Vorstande im Namen der ausgabe von 1964,57 M. gegenüber, es bleibt sonach ein Kassenunterſtüßt haben, gegebenen Falles unsere Schuld abtragen Mitglieder seine volle Anerkennung aus und ertheilte demselben bestand von 275,92 M. Auf Antrag der Revisoren wurde, da müssen, die Sammlungen, und zwar 5 pet. des Verdienstes, fort- Entlastung. Die Vorstandswahl ergab Folgendes: 1. Vorsitzender alles in bester Ordnung befunden worden war, dem Rassirer EntFranz Solisch( Kollege Thal als früherer Borsitzender lehnte aus lastung ertheilt. Der erste Vorsitzende Neumann erstattete danu Auch wurde ein Versammlungsbeschluß herbeigeführt, dahin- Gesundheitsrücksichten ab), 2. Vorsitzender Scholz, 1. Schrift- den Rechenschaftsbericht über die Thätigkeit des Bundes und gehend, daß diejenigen Kollegen, welche in weiterer Folge wegen führer Maire, 2. Schriftführer Pinknelli, 1. Raffirer führte dabei aus, daß man mit dem, was in einem Jahre erreicht Nichtverglasung der Fenster die event. Arbeit nicht antreten 2. Arndt, 2. Kassirer Busche, Revisoren Herrimann, Pervöls wurde, zufrieden sein könne. Der Bund zählt jetzt 139 Vereine tönnen oder dieselbe niederlegen müssen, um den Streit nicht und Haase. Beim Punkt Verschiedenes wurde dem mit rund 3600 Mitgliedern. Die Umgegend Berlins stellt Paul Neumann, welcher in einer Silfsarbeiter- 32 Vereine. Auch ist es erfreulich, daß 18 Vereine, welche sich unterstützen sind. Natürlich wird, um einem Mißbrauche Versammlung den deutschen Reichskanzler beleidigt haben soll und aus Fachorganisationen gebildet haben, dem Bunde beigetreten dieses Beschlusses vorzubeugen, in derartigen Fällen strenge dem deshalb Anklage droht, worüber indeß noch nichts Be- sind. Die Feste, die der Arbeiter Sängerbund veranstaltete, Musterung gehalten werden. Die vorläufige Abrechnung der stimmtes verlautet, auf Antrag Günther Rechtsschutz für den Fall sind durchweg gut gelungen. Schon das erste Rommission ergab in runden Summen als Einnahme 2422 M. der Anklage gewährt. Nachdem der Vorsitzende die Kollegen am 18. März war eine Abschlagszahlung nach zwölf 50 Bf., als Ausgabe 2111 M. 70 Pf., als Bestand 310 M. nochmals aufgefordert hatte, im Interesse des Vereins recht fleißigjährigem Schweigen. Die herrliche Arbeiter Marseillaise, 30 Bf. Gine spezialisirte Abrechnung wird später erfolgen. zu agitiren, schloß er die Versammlung mit einem Hoch auf die das Lied der deutschen Arbeiter, ist durch den Arbeiter- SängerZu Revisoren wurden Daske, Rösener und Grohe bestellt. Bewegung der zielbewußten Arbeiterschaft. bund allen Arbeitern, ja fast dem ganzen Volk in Fleisch und Blut übergegangen. Redner schloß seinen Bericht unter großem Die Steinmegen hielten am 1. November eine große Die Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins hielt Beifall mit den Worten: So wollen wir weiter arbeiten, die Jnnungsgesellen Versammlung ab, in welcher u. 2. am 1. November eine Agitation3- Versammlung ab, in welcher wahren Freiheitslieder hoch halten, damit jeder denkende und bie Tariffrage zur Diskussion stand. Der Gesellenausschuß war Herr Menzel über das moderne Vagabondenthum sprach. Der zielbewußte Arbeiter mit Stolz von uns sagen kann: Das sind beauftragt worden, sich mit den Meistern betreffe der Ver- Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. An der Diskussion unsere Sänger, das ist unser Bund. Der Gesammtvorstand, längerung der Giltigkeit des Tarifs in Verbindung zu sehen. Er betheiligten sich Link, Unterlauf und andere Kollegen, worauf bestehend aus den Genossen: Neumann und Meyer als Vorhat das gethan, von den Meistern aber die Antwort erhalten, folgende Resolution angenommen wurde: figenden, Kaiser und Hübner als Kassirern, Rasche und Kortum als daß diese erst im Januar Auskunft geben wollen. Auf die Haupt- Die Versammlung der Bauarbeiter Berlins erklärt sich mit Schriftführern, wurden per Akklamation eu bloc wiedergewählt. forderung, die allgemeine Einführung der Lohnarbeit( statt des den Ausführungen des Genossen Menzel einverstanden; sie erklärt Das Statut blieb im Wesentlichen unverändert. Die zur Abjeht herrschenden Akkordsystems) wollen sich die Meister nicht ein- die Träger der heutigen Gesellschaftsordnung für unfähig, der änderung gestellten Anträge wurden von der Versammlung verlaſſen, ebensowenig auf die Verkürzung der Arbeitszeit. Der Arbeitslosigkeit zu steuern. Die Anwesenden verpflichten sich, worsen bezw. zu einem Theil dem Ausschuß überwiesen. NachGesellenausschuß hat nun einen neuen Zarif ausgearbeitet, dahin zu wirken, daß die heutige privatkapitalistische Gesellschafts- dem von allen anwesenden Sangesbrüdern die Marseillaise geder gegen den bisher in Geltung befindlichen eine Reihe ordnung in die sozialistisch- genossenschaftliche umgewandelt wird, fungen war, schloß der Vorsitzende mit einem Hoch auf das von Abänderungen und Zusäßen enthält, doch hat der Ausschuß ie eher, desto besser." fernere Gedeihen des Arbeiter- Sängerbundes, in welches Alle benur solche Forderungen neu aufgestellt, deren Durchführung er Mit einem Appell an die Bauarbeiter, in der am 15. d. M. geistert einstimmten, die Versammlung. für möglich hält. Die Versammlung berieth die Forderungen bei Scheffer stattfindenden Versammlung recht zahlreich zu ereinzeln und nahm sie der Reihe nach an; an der Diskussion scheinen, endete die Versammlung. betheiligten sich auch ein anwesender Meister und ein Werkführer. ands bald, unnen Beil wegen Teuban ( meift eder Hireaus Bla De ge rbeiter n den ommen men einen en von Perband lieber chtlic den it viel richten rgebn Mad 334 New poll поф tat rließ n bas ents Durch gefell folgt welcher Unab 1 DOR fandt Brede Erfurt ent inter Bren, eine ber tenen über attete e brei Der anter 9M. Rins teben 5 Pf dern. n 38 eiben igten thre Of Streit e der ats: nes in be sin gende ben auf ben ben ind; eine ศู น Finein rung bie er ob auf Grund = Debut Die Freie Gemeinde von Rixdorf und Ums gegend hielt am 5. November ihre Mitgliederversammlung ab. Herr Nettel forderte, wie er das seit bereits zehn Jahren gethan, In einer von 800 bis 900 Personen besuchten Ehe der Vorsitzende das Protokoll verlesen lassen fonnte, erhob die großen öffentlichen Rellnerversammlung sprach sich der überwachende Beamte und verlangte, daß die Frauen Bersuch zu machen, ob der drei von den am 2. November Paul Singer unter stürmischem Beifall entfernt werden müßten. Die Freie Gemeinde ist nun zwar tein Meistern vor nicht eine Einigung zu erzielen sei; bei dem heutigen Gesetzentwurf. einigen Jahren vorgeschlagenen Lohnfäße über den von der Regierung ausgearbeiteten sogen. Trunksuchts- politischer Verein, folglich sind Frauen Mitglieder, ja sogar Vorstandsmitglieder, und als solche auch angemeldet; Sa man aber Die Diskussion über das Gehörte bewegte sich durch den Beschluß der Versammlung darüber hören wollte, ließ man fünfzehn verschiedene Lohnsäge. Redner weist auf das Siechthum gehend im Sinne des Referenten und nahm dann die Verſamm- die Frauen einstweilen das Lokal verlassen, doch wurde sofort beschlossen, die Frauen wieder zuzulassen, weil sich unter ihnen jungen Gehilfen hin und führte aus, daß an dem Zutode- lung folgende Resolution an: arbeiten der Gesellen nicht blos die Meister, sondern auch die Die heutige öffentliche Versammlung der Berliner Kellner auch eine Revisorin befand, welche ihren Bericht doch nicht vor schaft erklärt sich mit den Ausführungen des Reichstags- Abgeord- der Thüre erstatten konnte. Auch hatte der Kassirer gegen die nachdrücklich genug, eintreten. Affordarbeit sei Mordarbeit. Ein neten Singer in Bezug auf die Trunksuchts- Gesezvorlage der Entfernung der Frauen protestirt, da ihm ohne den Bericht der Bersuch mit dem Tagelohn werde zeigen, daß ein höheres Alter deutschen Reichsregierung und alle ähnlichen Balliativmittel auf Revisoren natürlich feine Entlastung ertheilt werden konnte. As bei den Gesellen zu erzielen iſt, und Zezteres sei doch auch etwas sogenanntem sozialreformatorischem Gebiete voll und ganz einver hobh. Auch Herr Walther trat für den Tagelohn ein und ſtanden und proteſtirt mit aller Entschieben ein ganz einver- nun der Vorsitzende die Frauen wieder hereinrufen ließ, löste der überwachende Beamte die Versammlung auf, wie er auch schon hob hervor, daß trok des Tarifs bei dem jetzigen System zwei hebung des Entwurfes zum Gefeß, welches nur geeignet wäre, im vorigen Monat eine Versammlung aus gleicher Ursache aufböllig gleiche Kräfte, die neben einander arbeiten, doch sehr ver- die Machtbefugnisse der Polizei zu erweitern, ein Umstand, der gelöst hat. Beschwerde ist erhoben. schiedenen Berdienst erzielen, weil die Arbeit, die sie bekommen, ver- nicht geeignet erscheint, die wirthschaftliche Lage der breiten schieden ist; während der eine 45 m. verbient, tommt der Volksmassen auch nur um ein Jota zu bessern. Die Versammlung Der Arbeiter- Bildungsverein von Schmargendorf und andere eventuell nur auf 25 Mart. Die Versammlung fordert demgegenüber die Beseitigung aller die rothwendigsten umgegend hielt am 3. November seine zweite Generalversamm beſchließt jedoch, daß der Gesellenausschuß mit den Meistern Nahrungsmittel vertheuernden Zölle und Steuern, um den be- lung ab. In derselben theilte der Vorsitzende Stärcke mit, daß quf Grund des abgeänderten Larises verhandeln soll. Behuss stehenden Nothstand zu vermindern und damit die Bevölkerung troß der ungünstigen Verhältnisse der junge Verein 31 Mitglieder ufstellung einer Statiſftit, um zu untersuchen, wodurch das den Wirkungen des Alkohols besser Widerstand zu leisten vermag zählt, und wenn dieselben ihrer Pflicht voll nachkommen würden, Schnelle Siechthum der Steinmegen hervorgerufen wird, haben durch Einnahme von genügenden und kräftigen Nahrungsmitteln. bald noch stärker werden würde. fich zwei Aerzte, die Herren Dr. Sommerfeld und Dr. Lisinski, Ueber die im August stattgefundene Lassallefeier der Es wurden seit der letzten Generalversammlung, inklusive der in der Elsasserstraße 27, erboten, unentgeltlich die Steinmetz- Ge- Rellner berichtete der Obmann, Kollege Krüger. Gr betonte, heutigen, sechs Versammlungen abgehalten, welche Vorträge, Vorfellen und Lehrlinge, und zwar jedes Mal zehn, an den Tagen welch' harmonischen Verlauf das schöne Fest genommen und daß lesungen und Diskussionen boten. Eine Versammlung mußte 1/112 bis 1/21 Uhr zu untersuchen. Die Versammlung stimmt nahmen und 81,05 M. Ausgaben ergab. Dienstag, Donnerstag und Sonnabend, Mittags in der Zeit von es nur ein Manto von 10,15 M. bei insgesammt 70,90 m. Ein wegen zu schwachen Besuchs ausfallen. Nach dem vom Kassirer diesem Anerbieten einhellig zu und vom Meistertische wird erklärt, daß die Meister dem nichts in den Weg legen werden. Um na cht und Moritz verstärkt. 2 Uhr Mittags wird darauf die Versammlung geschlossen. Eine Kommunalwähler- Versammlung für den 32. Be zirk fand am 8. November in Lehmann's Salon, Schwedter Derordneten ち # Die Agitationskommission war durch die Kollegen Weih Die in der Berliner Ressource," Kommandantenstraße, herrschenden Verhältnisse wurden in Bezug auf Lohn, Kost und Behandlung von mehreren Rednern einer scharfen Kritik unter 30gen. Mit dreifachem Hoch auf die Sozialdemokratie schloß die war, sprach Genosse Kunkel über die bevorstehenden Stadt- Versammlung. Wahlen. Der Redner präzisirte die Stellung Miethssteuer u. f. m. Neumann gegebenen Kaffenbericht stellten sich die Einnahmen auf 44 M. 5 Pf., die Ausgaben auf 34. 60 Pf., es blieb sonach ein Kassenbestand von 9 M. 45 Pf. Die Revisoren Wernicke und Werner fonstatirten die Richtige feit des Kassenbefunds, worauf dem Kassirer Decharge ertheilt wurde. der Sozialdemokratie zu den im rothen Hause stattgehabten| Berhandlungen, besonders in Bezug auf die Entlöhnung städti- seine gut besuchte ordentliche Generalversammlung ab. In der tommen. Der Fachverein der Tischler hielt am 2. Novbr. d. J. Diskutirsirkel Hafenelever". Jeden Mittwoch, 8% uhr, Sigung im Restaurant Bum Butunftsstaat"( Ad. Scholz), Kastanien- Allee 35. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, willkommen. Athletenverein" Atlas". Bereinsstunde findet jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr Abends bei Ganzel, Elisabethkirchstraße 14, statt. Gäfte willSozialdemokratisdie gese- und Diskutirklubs am Mittwoc „ Bereinte Kraft", Schönleinstraße 6. abends& Uhr Sigung bei felein. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt.- Lese- und Diskutirklub Emanzipation", Abends 8% Uhr bet Wagner, Neue Königfir. 89. Charlottenburg. und & ight", Abends subr, im gofale Spreeftr. 3b. Wtänner und" Frauen, eingeführt, stets willkommen." Freie Denter", bends 9 or, in Metaurant Schmunt, Storbuſer Daning te Am inter- beit", Sigung Abends 8% Uhr, Staligerstr. 7 bei Schönemann. stunde Abends 9 Uhr, Aufyahme von witgliedern. Sefangverein, tebesfolgendes ergab: Einnahme infl. früheren Bestands 12911,46 M., Hierauf sprach der Kandidat des Bezirks, Restaurateur Adolf Ausgabe 2323,64 M., Bestand 10587,82 M. Unterstützungsfonds: Scholz, welcher den Ausführungen des Referenten beipflichtete Einnahme 339,80 M., Ausgabe 147 M., Bestand 192,80 M. Und dieselben noch ergänzte. Neumann ablidte den Grund Auf Antrag der Reviſioren wurde der Kassirer entlastet. hes schwachen Besuches der Bersammlung in dem bereits bestehenden Bibliothek umfaßt 325 Werte mit 514 Bänden, im Werthe, von Bersammlungen refultirenden Ausgaben in vermeiden; Redner essantesten war der Bericht vom Arbeitsnachweis. Von demselben hoffte aber, daß die Wahlen dennoch zu Gunsten der Sozial- wurden folgende Arbeiter gesucht. demokratie ausfallen werden. Im weiteren Verlaufe der Debatte Im 1. Quartal 1890 tourde noch für die Beseitigung des Submissionswesens und anderer Mißstände plaidirt. 1070. Jm 1. Quartal 1891 2. " 3. 1890 1890 1108, 2. " " 1429. 3. 1891 1891 " " " " 3607. In 3 Quartalen 1891 1669, Vergleich: 1890: 3607 Arbeiter, 1891: 1669 Arbeiter, weniger Gäste 20, bet " also im Jahr 1891: 1938 Arbeiter. Jm vierten Quartal 1990 Neue Friedrichstraße 44, Cuvrystraße 16, bet Siemer. Gesangverein Alpenrose( Gem, bet Müller. bei Hämmerle. bei Röllig. Gesangverein" Freiheit". Gesangverein der Kürschner; Gesangverein„ Südost" 2, Gleich: Uebungsfreiheit", Blumenstraße 38, Henke. Gefangverein Freya", Gesangverein 349.( Gem. Chor), Alte Schönhauserstraße, Bößow's Braueret. Silaritas", Hochstraße 82 a, bei Wilfe. Gesangverein Deutsche 514. the", Blumenstraße 46, bet Went. Borwärts" 2, Schönhauser 806. Allee 28, bei Kuhlmeŋ. Gesangverein, ch o" 1, Pantow, Schulzeftr. 28, Gesangverein" erche", Pappel- Allee Nr. 3 und 4, bei Kruse, 9 Uhr. Gefangverein Der ,, Steinmeßen". Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: jeden Mittwoch Johannisstraße Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen In 3 Quartalen 1890 Bülowstraße des Referenten und des Kandidaten vollkommen einverstanden| wurden 581 Arbeiter gesucht. Es sollen diese Zahlen dazu Chor), Jüdenstr. 55, bet Trischmann. Gesangverein Crescendo", jugeben, sowie alle Arbeits- und Hausgenossen aufzufordern für Dienen, einen Vergleich der einzelnen Perioden zu ermöglich, en, rangelstraße 141 bet Schmidt. die Wahl desselben einzutreten." Offenbacher Gängertranz Gesangverein Freies Lied" 1, Frankund geht auch hieraus unzweifelhaft hervor, daß sich im 2. und Oranienstr. 153, bet Göße. furterstr. 81, bei Weis. Gesangverein Gleichheit", BernauerSchloß die Bersammlung. Mit einem Hoch auf die internationale Sozialdemokratie 3. Quartal die Arbeitsgelegenheit etwas günstiger stellt als im fraße 72, bei Casper.- Gesangverein, angestuft", Bülowfir. 69, bei 1. und 4. Für Bautischler ist im 1. und 4. Duartal die Arbeits- Gründer. Brandenburger Männergefangverein", Branden Gefangverein Sufriedenheit", Nostizstr. 29 Gefangverein Morgenroth" 3, Admiralstraße 38, bet Die Freie Vereinigung der Kutscher und der im gelegenheit am ungünstigsten, während bei Möbeltischlern ein burg a.., bet mengert. furwesen beschäftigten Steuning i nennenswerther Unterſchien weniger vorkommt. Die Nach eine bet gabil. Gesangverein Steinne Ife", Gerichtstr. 10, im Restaurant. Gesangamgegen b, welche am 1. November tagte, bot einen mit nach Arbeit überſtieg das Angebot in den drei Quartalen Steinfeger Gängerchor", Geweberit, 17, bei Bolste bemerken verein, 2yra" 1, Raupachstr. 6, im Restaurant. Berein ,, Euphonia", Abends 9-11 Uhr, Reßner, Annenstraße Nr. 16. Gefangverein anhaltendem Beifall belohnten Vortrag des Genossen Schulz über 1890 um 547 und 1891 um in 1", 31 und 32, Industriehaus. Gefang die Getreidezölle und den daraus entstehenden Nothstand. Leider ist dabei noch, daß nur Arbeiter in Betracht tamen, welche sich Gesang bar die Versammlung troß des interessanten Themas schwach in die Listen für Arbeitsuchende eintragen ließen; es tommt also verein Schneegled den 1," Rottbufer Dam so uit aus. Schneeglöd ch en 2," Potsdam, Brandenburger Kommuntation 16 besucht. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Hetke, noch eine große Zahl solcher dazu, welche sich nicht haben ein- verein bei Glafer. Arbeiter Gesangverein, Morgenroth 4," Köpenid, Wiedemann u. Manowatt. Uebung in Adlerhof bei Gesangverein Grabovki und Bötscher. Lesterer forderte in sympathischen tragen lassen. der Kupferschmiede, Weinstraße 11 bei Feind. Gefangverein ,, un Flöter'scher Gesangverein, Mit einem Hoch auf die internationale, völkerbefreiende Sozial Branchen eingetreten, in denen die Maschinen immer mehr in verbroffen", Fennstr. 5, bei Krüger. Gesangverein Rütli", Friedenau im Kurhaus. Gesangverein, Borwärts 5, Friedrichshagen, Rundtheil, demokratie und mit dem Gesang der Arbeiter= Marseillaise ging Anwendung kommen, wie bei Küchenmöbel, Sitzmöbel und Bau- Landsbergerfir. 31, bei Musehold. bet Lerche. ,, Freundestreue". Gesangverein Gemischter Chor, Judenstr. 55 bei Trietschmann. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend: Mittwoch: Bergnügungsverein Proletariat", bei Stehmann, Melchior Verein Fridolin", 9% uhr, bei Wolff, Brunnenstr. 35a. Theater: lichts man auseinander. arbeit. Eine Verminderung des 1410 Fälle zu Lohnes ist hauptsächlich in jenen In diesen Branchen sind Abzüge von 5 bis 20 pet. vor " " 群 Damen und Herren als Gäste willkommen. " In der Generalversammlung des Vereins ge- gekommen. Hand in Hand mit der Arbeitslosigkeit gehen die werblicher Hilfsarbeiter, welche am 1. November Maßregelungen und Lohneinbehaltungen, so daß wieder eine traße 15. stattfand, hielt Kollege Adolf Thal einen Vortrag über das große Zahl Prozesse angestrengt werden mußten, welche oft aus Theaterverein, Blumenlese", bei Förtsch, Stallschreiberstr. 60.Thema:„ Ist das elektrische Licht ein Nut- oder Luxuslicht?" den unglaublichsten Motiven entsprangen; je größer die Arbeits- und Vergnügungsverein, Bultania", 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstr. 162. Geselliger Vergnügungsverein Nord". Abends 9 Uhr Sizung, bei Schipfe, Schul- und ReinickendorferRedner führte u. A. aus: Alle Kulturfortschritte tommen mit losigkeit, desto häufiger die Rechtsschußanträge. Nun denke man wenigen Ausnahmen jezt nur dem reichen Manne zu gute; so sich auf der einen Seite unglaubliches Elend, auf der anderen traßen- Ece. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Gesangverein Bause: beutel", Abends 9 Uhr bei Poppe, Lindenstraße 106. in welchen gejangverein" Sangestreue", Abends 9-11 Uhr bei Luther, Brüderweisen Stadtväter wohl Geld haben, die Leipzigerstraße und wie z. B. derjenigen von Blum und Meklenburg Gesangverein Unter den Linden mit diesem herrlichen Licht zu versehen Alpenglühen", 8% Uhr, bei Schröder, nach Feierabend und Sonntags gearbeitet wird, und man wird die ftraße 26. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, willStraßen, in denen vornehmlich reiche Leute wohnen tommen. aber für unbefriedigende Lage der Gehilfen voll ermessen können. Indeß Reichenbergerfiraße Nr. 24. Bitherflub Alpenveilchen", Abends 8% Uhr, NebungsGäste willkommen. Tambourverein ,,& cho" den armen Mann ist sogar das Gaslicht noch zu hell und zu wird es uns gelingen, die Kollegen zu überzeugen, daß sie sich stunde Aleranderftraße 30. theuer, denn in den Arbeitervierteln werden die Hälfte durch derartige Handlungsweisen selber den Strick um den Bergnügungs- Verein), Abends 9 Uhr bei Hüttrich, Gollnowfir. 9. Zambourverein, Borwärts", Uebungsstunde 9 Uhr Langestr. 65. Gäste willkommen. Flammen Abends nach 10 Uhr ausgelöscht. Der Redner gab Hals legen. Tambourverein ,, Ginigteit", Ritterstr. 21. bei Juhdisch, MännergesangUnterm zweiten Punkt folgten die Ersatzwahlen des Vor- Mitwoch und Sonnabend, Abends 8 Uhr, Uebungsstunde. elektrische Licht sei an sich wohl ein Nutlicht, aber bei der jezigen standes; aus denselben gingen als gewählt hervor: Rendant verein, Edelweiß", Abends 8% ühr, bei Schneider, Belforterstr. 15. Neue Produktionsweise habe es vor Allem den Charakter eines Lurus- Kollege Schulz, 2. Vorsitzender Koblenzer, 1 Schriftführer und das werde auch kaum anders werden, bevor nicht die Grunert, 2. Schriftführer Conrad, Jebige Produktionsweise verwandelt jei in eine jozialistische. männer Winter und Hoppe, Kontrolleure Grusche und Klawitta. Berliner Zurngenossenschaft. 5. Brammerabth. Abbs. Von 57-10 15: Redner forderte deshalb die Kollegen auf, recht rege und warm Im Uebrigen wurden die von den Bezirksversammlungen vor 11 Uhr. Turnfotal: Mühlenstr. 49-50.fern sei, wo unsere Bestrebungen verwirklicht werden. Der Vor- Kollegen Bogasch, an Stelle deffen im Bezirk Osten ein neuer trag fand reichen Beifall. In der Diskussion sprach Kollege Bevollmächtigter vorgeschlagen werden muß. Nachdem noch den Gäfte willkommen. Läple im Sinne des Referenten. Hierauf erstattete Kollege Mainzer Kollegen 200 M., den streifenden Weißgerbern 100 m., libtheilung, von 8-10% Uhr Männer- Abtheilung. 2. Kassirer Hegler, ErsatzMitglieder werden aufgenommen. " " Männer Lübeck'scher Turnverein: I. Lehrlingsabtheilung, Abends von 8 bis 10 Uhr im Königstädt. Gymnas." Elisabethstr. 57-58. Zurnlofal Mariannen- Ufer 1a. 8. Männer- Abth., Abends von 9 bis Turnverein ,, Often", MännerKraft- Turn- Verein Berolina" Mittwoch Abends 8% Uhr Reichenbergerstr. 73a bei Faustmann, Aufnahme neuer Mitglieder. Männer- Turnverein Jahn", Rigdorf( etgene Turnhalle, Giethenstr. 72a), von 6-8 Uhr Schüler 9 Abends mit Stallsich daselbst " Wieder eine Konfiskation! Durch Urtheil des Leipziger eine zweite Verfügung dahin gehend erlassen würde, daß faveiberſtr. 60.- Zoeater: 1. Vergnügungsverein, Bulfan fa" Abends 9 Uhr, Landgerichts wurde das im Kommiſſionsverlage von Karl Friedrich Pferde Filzschuhe zu tragen und die Kutscher i Meißners Reftatirant, Gartenstraße 162. Danten mid Herren, welche ge- wurde das inieneme Wert: Ausgesprochene Stiefel auszuziehen haben, ehe ſie die Kunſtſtra neigt sind, dem Verein beizutreten, oder beim Vorsitzenden M. Lieste, Ackerstraße 13, Sof 1 Treppe. Gedanken vieler Millionen über die Unhalt- betreten- uns würde nichts mehr wundern!" Privattheater- Verein Durch Nacht zum Lit." Jeden Mittwoch barkeit des christlichen Bekenntnisses in seiner Abends 9 Uhr bei Zubeil, Maunynftr. 84, Sigung mit Damen. Gäste baben New- York. Bier mastirte Räuber bestiegen Zutritt. Herren und Damien, welcher sich der Bühne widmen wollen, findet iesigen Gestaltung" eingezogen und die Vernichtung der 3 ug der Missouri Pacific- Eisenbahn in einer Vorstadt Sort die beste Gelegenheit. Anmeldungen und Auskunft ertheilt zu seiner Herstellung verwendeten Platten und Formen an- Bmaha. Giner hielt dem Lokomotivführer ein Dolchmesser der Borfigende Otto Glefer, Uhrmacher, Naunynstraße Nr. 15. Klub u stige Brüder", Abends 8%-10% Uhr im Restaurant geordnet. während die Anderen die Fahrgäste mit ihren Revolvern Liewald, Dresdenerstr. 38.- Verein Fidele Brüder", Schönleinstr. Boun. Das Schwurgericht verurtheilte einen Boft gehilfen Schrecken setzten. Dem Beamten des Expreßwagens erklärt bet G. Rien. Gäste willkommen. Bergnügungs- Berein" Proletariat", aus Köln, gulegt in Derschlag thätig, zu 7 Monaten Gefängniß. fie, sie würden Dynamit anwenden, Falls er den Geldschra Sigung Abends 9 Uhr, bet Steemann, Melchiorstr. 15, Sof part. Gäfte will Derselbe hatte 100 Briefmarken à 10 Bf., die er in amtlicher nicht öffne. Die Räuber erbeuteten große Geldsummen. Vergnügungsverein" Bonum", Abends 8 Uhr bei Schröder, Stegliger- Eigenschaft empfing, unterschlagen. Er bezog damals ein Ge Kalkutta. Nach einer Meldung des R. B." aus P In dem niedrigen Blair ist der der indischen Marine angehörende Dampi Tommen. Pollad Geselliger Klub Proletariat" bei Lorenz, Koppenstr. 40 e. " " Depeschen. Ersch Abon Biert eine lich 1, fret in 5 Pig dem PoftQuar Deuts 2 Mar 8 Mar in der fü Die Straße 18. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Verein halt von 54 Mart monatlich. Kreuzfidet", Sigung mit Damen bei Doberstein, Mariannen= straße 31. Verein ehem. Schüler der 44. Gemeindeschule", Gehalt wird wohl die Ursache der Unterschlagung zu suchen sein. Entreprise" während eines Wirbel sturmes Abends 9 Uhr im Albrechtsgarten, Wilhelmstr. 105. Rauchilub, Nord: fern" in Friedrichsberg.- Rauchflub Bultan", Abends 9 Uhr bei Abmer, bekanntes größeres Segelschiff mit der gesammten Be- extrunken, sechs Personen gerettet. Auf den Anda mau Bei der Nordsee Insel Amrum versant ein noch un- Basen untergegangen. Von der Mannschaft sind 77 Mar Gräfestr. 82. Orientalischer Rauchflub, Abends 9 Uhr, bei Hart mann, Manteuffelstr. 71. Gäste willkommen. Inseln richtete der Wirbelsturm große Verheerungen an. Nauchklub, Frisch gewagt", satung im Meer. Abends von 9-11 Uhr, Vosenerstr. 5 bei Nockendorf. Rauchflub ,, Ohn e Einem längst gefühlten Bedürfnisse ist zur Genug- indischen Straffolonien wurden ganz besonders heim 3wang", Abends 8 Uhr, bei Spät, Weinstr. 28. Rauchtlub ,, Grüne u a ſte", Abends 9 ihr, bei Schlüter, Kleine Marfusstraße 10. Gäste wil thuung aller Interessenten durch eine Erfindung von Adolf gesucht. Durch den Einsturz von Gebäuden sollen 60 Sträfling Tommen. Rauchtiub Bruderbund". Vorsitzender: H. Pfuhl. Sigung Poppe in Roda( Sachsen- Altenburg), welche auch schon ein getödtet und 200 verlegt ſein. jeden Mittwoch, Abends 9" Uhr, Köpnickerstr. 127a bei Stüfter. Gäste willkommen, Reichspatent erhalten hat, abgeholfen worden. Die Erfindung Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchilub Sumatra", Südost, Reichen= bergerstr. 83, Restaurant Trucks. Jeden Mittwoch von 8% Uhr ab besteht in einer Maschine, die dazu dient, die Spielfarten nach Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Rauchflub, Victoria," Beendigung eines Spieles zu mischen, und so eine Arbeit zu verfeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Schüßenstraße 40-41, bei Stallbaum( Reſtaur.) richten, die bisher von Händen ausgeführt wurde und dem Geber Gäste willfominen. Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchklub ,, Gutge= finnte Freunde." Jeden Mittwoch Höchstestraße 28 bet Neumann. Gäste nur zu oft Verdruß bereitete, so oft er seinen Gegnern mehr oder ( Privattelegramm des Vorwärts".) willkommen. Mitglieder werden aufgenommen. Rauchklub, Lassalle". weniger schlechte Karten gegeben hat. Diese Maschine hat die Jeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Friedrichsbergerstr. 11 bei Loc. Gäste, Gestalt eines Kästchens mit einer Einwurfsöffnung für die SpielMagdeburg, 10. November. Bei der Stadtverordnete Durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Humoristischer Rauch= lub. Jeben Mitoch, Abends 9 Uhr, Sigung bet Niemann, Görliger- farten, welche durch eine Reihe beweglicher Platten von unten Wahl in Buckau erfochten die Sozialdemokraten nach heiße Straße 42. Gäste durch Mitglieder eingeführt willkommen.- Stattlub„ Treff", gehalten werden. Durch ihr eigenes Gewicht fallen die Karten Kampf den Sieg. Abends 8% Uhr, Frankfurter Allee Nr. 90 bet Otto Babel. Gäste wiltommen. in schräger Richtung nach unten, sobald diese Platten an den Pfeifentlub, a it a nia". Tagt jest jeden Mittwoch von 9 Uhr ab Briber: Stiften einer Trommel abgehoben werden, was durch ein UhrBeughofstraße 8, Restaurant Biester." Efattlub Revolution". Seden werk geschieht. Da die Stifte unregelmäßig vertheilt sind, so den Glasfabriken ist beendet. Mittwoch und Sonnabend bet Insinger, Krautstr. 48.- Nauchtlub Belgo- fallen auch die Karten stets in neuen Lagen herab, so daß man sie land." Jeden Mittwoch, Abends 10 Uhr, Vereinsfigung Neue Höchstr. 19 bet Liese. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willfommen. vollkommen gut gemischt in Empfang nehmen kann. straße 22. Gäste willfomnien. Regeltlub Vorwärts". Jeden Mittwoch Vermischtes. Ein schuldiges Steuergewissen hat sich dadurch entlastet, daß sein Jnhaber der Steuerbehörde in Karlsruhe, wie amtlich gemeldet wird, 1200 M. übersandte. In steuerlichen Dingen ist dieses Vorkommniß immerhin selten. Auch der hohe Betrag verräth die Bedeutung der nachträglichen Selbsteinschätzung. Der Geldbrief lief von Frankfurt a. M. ein. In England sind solche Fälle von conscience money, Gewissensgeld, wie es in den öffentlichen Quittungen genannt wird, sehr häufig. ( Wolff's Telegraphen- Burean.) Carmang, 10. November. Der Ausstand der Arbeiter # Briefkaffen der Redaktion. G. S., Schloffer. Sie dürfen in Ihrem Militärpaß eige mächtig feine Herderungen vornehmen. Wenden sie sich doch a das Landwehr- Bezirkskommando. Wir glauben jedoch nicht, da eine Eingabe irgend welchen Erfolg hat. M. A. 100. 1. Ein außergerichtliches Teftament, aud wenn es auf Stempelbogen und in Beugengegenwart gefchrieben ist, hat keine Giltigkeit. 2. Ja. Leipzig. Vorige Woche wurde Der Betrieb 3 Ingenieur Bartholomäus, früherer christlich sozialer Landtags- Abgeordneter, nach Dresden berufen, um sich wegen Carolath. Eine wahrhaft klassische Verfügung hatte am Sittlichkeitsverbrechen zu verantworten, die er an Kindern 26. September der stellvertretende Amtsvorsteher Barth erlassen. Max Arndt. Sie müssen sich bei der Polizei eine neue „ besserer" Familien vorgenommen hatte. Die Vernehmung scheint es heißt in derselben:„ Ich veranlasse Sie, sofort in der Ge- Quittungskarte geben lassen und nachweisen, welche Beiträge sehr zu seinen Ungunsten ausgefallen zu sein, denn er vergistete meinde bekannt zu machen, daß jede Verunreinigung der bereits auf die verlorene Karte bezahlt haben. fich. Die„ gutgesinnte" Presse sucht diesen Fall zu vertuschen. Kunststraßen verboten ist. Hierzu gehört namentlich auch A. W., Elpersbüttel. Nicht das Reichsgericht, sondern Frankenthal( Rheinpfalz). Der wegen Sittlichkeitsverbrechen die Verunreinigung durch an den Wagenrädern anhängenden das Kammergericht hat neuerdings eine derartige Entscheidung angeklagte ehemalige Hauptlehrer der hiesigen Taub- Schmutz und Boden. Die Fuhrenbesitzer sind demnach zur Ver- gefällt. Das Datum anzugeben, sind wir leider außer Stande stum men- Anstalt, Kadner, wurde für 7 weitere Fälle meidung der Bestrafung verpflichtet, dafür zu sorgen, daß die K. J., Wellingsbüttel. Das ist kein allgemein giltige insgesammt zu 122 Jahren Zuchthaus verurtheilt und der Lehrer Wagen, ehe sie die Kunststraße berühren, von jedem Boden der Anstalt, Henrich, wegen 2 weiterer Fälle insgesammt zu und Unrath befreit werden." Der Nied. Anz.", welchem aber, da uns die dortigen Polizei- Verordnungen nicht zur 24 Jahren Gefängniß. wir diese Notiz entnehmen, bemerkt hierzu:„ Wenn nun noch sind, keine genaue Auskunft geben. Feste Preise. Uhren- und Goldwaaren Max Busse 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle und Ackerstr. Gegründet 1877. Für hilberne und goldene Uhren, Regulateure u. Wecker direktester Bezug. Schweizer Fabritpreise. Gold-, Silber-, Granat und Corallenwaaren in massenhafter Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen. Die neuesten, geschmackvollsten Muster stets auf Lager. 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Die Erde als Morgen- und Abendstern des Mars. Mit Abbildung. Statistisches aus der Landwirthschaft. Bon Mar Schippel. Großvaters Geburtstag.( Gedicht.) Mit Illustration. Unschuldig verurtheilt. Dichtung von Wilh. Hony. Mit Illustrationen. Die Bergarbeiter einst und jeht. Von Karl Kautski. Im Namen des Gesetzes!( Gedicht.) Mit Illustration. Antje. Eine Helgoländer Geschichte. Von Klara Reichner. Mit Illustrationen. Morih Rittinghausen. Mit Porträt. Cäsar de Paepe. Mit Porträt. Der Tuberkelbazillus und das Koch'sche Heilmittel. Mit Abbildungen.- Heimkehr aus Kamerun.( Gedicht.) Mit Jalustration.- Fliegende Blätter. ( Humoristisches.) Die Schmaschine. Humoreste von M. Regel. Mit Justrationen. Auflösungen der Räthsel aus 1891. Räthsel und Charaden. Wir empfehlen den vorliegenden 16. Jahrgang des ,, Neuen Welt- Kalender" jedem Parteigenossen zur AnSchaffung und zur weitesten Verbreitung in indifferenten Kreisen. 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