It! fes 75. innes › Ver edern. erent: laden, Dienfte " Ig Ferg 386/18 t. jen es thr il ber Wahl geord 330/9 Nr. 266. Grscheint täglich außer Montage. Abonnements Breis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer Bfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntage Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Str. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern fprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Freitag, den 13. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Es kracht in Rukland! typhus! Faulenzer seid ihr, ihr Bauern von Woroneſsch, die auszulöschen und sich dann nicht mehr auf der Straße Geld umgerechnet, ein Defizit von 670 Millionen Mart. schlingen! ihr Sauerampfer und Runkelrüben eßt und, um den Magen blicken zu lassen: also eine Art von Belagerungszustand zu Als ich meinen letzten Artikel über die Hungersnoth in zu täuschen, die Körner der Sonnenblumen verschlingt; Gunsten der bevorrechtigten Klassen. Uebrigens werden Rußland schrieb(„ Borwärts" Nr. 187), war es noch un Faulenzer seid ihr Bauern von Sjaratow, dessen Gouverneur, dieſe, durch das Gesek vom 25. Juli 1889 eingesetter möglich, einen völligen lleberblick über das Gebiet dieser der General Kossitsch, die gräßliche Lage folgendermaßen Landshauptleute, welche die Regierung aus den Adligen Geißel zu gewinnen. Jetzt, wo die Ernte- Arbeiten beendet schildert:„ kein Stroh, kein Heu, fein Futter für das wählt und die über ihre Bauern zu Gericht ſizen und zufind, und der Winter allmälig die weiten öden Gefilde in Bich, keine Nahrung für die Menschen, kein Geid, keine gleich die Verwaltung führen, von der Bevölkerung im ein schneeiges Leichentuch hüllt, ist die Lage der 40 Millionen Vorräthe"; und trozdem auch ihr Faulenzer, Bauern höchsten Grade verabscheut. Sie flößen ihr mehr Haß als hungernder Russen unheimlich klar. Nach den offiziellen von Drenburg und von Ssamara, deren Frauen sich selbst Furcht ein. Aeußerst charakteristisch ist folgender Fall: Angaben bleibt die Gesammternte in' Roggen um 3371 000 den Tod geben, um den furchtbaren Qualen des Hungers Der Landshauptmann des Kreises Bogorodizk im Gouverne Tonnen hinter dem Durchschnitt zurück; das bedeutet, in zu entgehen, und deren Kinder selbst Erde und Lumpen ver- ment( Regierungsbezirk) Tula, der Fürst Myschezky, erlaubte fich, einen Bauern beim Bart zu packen; im nächsten AugenAndererseits hat die Bevölkerung der zwanzig von der Aber die Regierung hält ihre Lügen blos für die so- blick befand sich dafür der seidenweiche pomadisirte Bart genannte„ öffentliche Meinung" für gut. Dem Wolf gegen- des Fürsten in den derben Händen des Muſchik( Bauern). Shägungen eine Unterſtüßung von 425 Millionen Mart über verfügt die Regierung„ Väterchens" über gewichtigere„ Laß meinen Bart", schrie der Fürst. D nein, nöthig, um die Felder bestellen zu können und nicht gerade Beweismittel. Seit Monaten passiven ganze Regimenter Du hast erst den meinen loszulassen, Durchlaucht! Hungers zu sterben. Statt dessen hat die Regierung des die Stadt Rybinsk und ziehen nach dem unteren Gebiet der Aber die Regierung des Zaren wird außer mit der vorgeworfen, und auch die erst nach einem empörenden Rußland( in den Gouvernements Kajan, Sjaratow, Ssa- den Abnahme der Einnahmen zu kämpfen haben. In der Feilschen mit den Semstwos, denen sie vorwarf, aus mara) ausbrechen, wie sie Ende August und im September ersten Hälfte des laufenden Jahres betrug der Ausfall allein to fand Herr Weſchujatoil, bie Bauern zu fordern, inus dusgebrochen find. Die Geister ber Bauern find that schon im vergangenen Jahre die Bauern der Gouvernements für Landwirthschaft, bei seiner Reise durch die ven per fächlich äußerst erregt. Die alten und geglaubten Ammen- Ufa, Nischnij- Nowgorod und Simbirsk dem Fiskus nur 2/3 Hungersnoth gepeinigten Gegenden, daß das Gouvernement märchen vom Zaren, von seiner Uebermenschlichkeit, Väter- ihrer Steuern zahlen, und die Bauern der Gouvernements Sfaratop statt der 18 Millionen Mark, welche sein Semstwo lichkeit und Allmacht werden bezweifelt und brechen zu- Ssamara, Orenburg und Kasan gar nur die Hälfte. So gefordert hatte, sehr gut mit 2 Millionen auskommen sammen. Die Regierung zerbricht sich augenblicklich den weiß nun Herr Wyschuegradsky nicht, was er anfangen fönne, und daß das Gouvernement Nischnij- Nowgorod Kopf über die Häufigkeit der Majestätsverbrechen unter soll: Der Rubel beginnt wieder stärker zu schwanken und, Gin wei, 1. g 21. uvahl iffion Oneten . g Tes News edern. ebel 1 388b Thr 395/1 ", Stadt girls popol n of). 1). ge bar ſie normalen Gebiete " fallen werden. Die Börſianer suchen diesen Weißerfolg Herrn Wyschnegradsky in die Schuhe zu schieben, der allzu sicher auf Kronstadt gezählt und es diesmal unterlassen habe, den Futtertrog der Bourgeois- Presse von Paris in gewohnter Weise ( mit 100-200 000 M.) zu füllen. Das habe den Eifer dieser anderer hoher Beamter des Finanzministeriums sagte erhörtes. Zwei ausnehmend bezeichnende Fälle, welche die die herrliche, die berühmte Anleihe, die in Paris 7/ a Mal aufgebauscht, man tönne fast sagen, durch die Journa- in Sfaratom abgespielt. Im einen forderte ein wackerer heraus. Ich kann ohne Furcht vor einem Dementi listen erfunden. Er selbst habe mit eigenen Augen viele Soldat der kaiserlichen Garde, der aus St. Petersburg in versichern, daß diese Anleihe sich augenblicklich kaum zu 2/3 bon diesen großen Faulpelzen, den Bauern, betrunken auf sein heimatliches Dorf kam, die Bauern auf, keine Steuern in den Händen wirklicher Käufer befindet. Den Rest( undem Markt von Chwalynst hinstürzen sehen. Dies un mehr zu bezahlen:„ Ich habe das Leben der Zaren aus der gefähr 130 Millionen Mark) ist das Syndikat von Bankiers, beftechliche Auge des Baren" vergaß nur hinzuzufügen, Nähe gesehen," sagte er, all unser Geld wird für Pferde, welches die ganze Angelegenheit in die Hand genommen waren, und daß sie hinstürzten, um nie wieder aufzustehen; schlug ein verhungerter Bauer ein einfaches aber gründliches scheinlich, daß die russischen Papiere mit einer, selbst für bie Regierung por Kurzem im„ Reichsboten" erschienene Notiz, in welcher„ Wen zahlen wir? Dem Baren, nicht wahr? Gut! Wir Maßloses leistet. an Lügen und Cynismus geradezu müssen ihn tödten: ohne Bar feine Steuern." Ueberall find Anstrengungen die Sie behauptet, daß dank ihren die Bauern auch gegen die Adligen und Großbesitzer aufs Wintersaaten auf einem faft Aeußerste erregt. Sie beschuldigen sie, zu hohe Zinsen zu seien". Und dabei fordern und zu niedere Löhne zu zahlen. In Zentral- Ruß stimmend, daß im öftlichen Rußland( Ssamara, Sfaratow) Eigenthümern, welche es verstanden, mit den Bauern in abgekühlt. Wie dem auch sein mag, dem Baren steigen versichern alle Zeitungen bis zu den reaktionärsten überein- land( in den Gouvernements Drel und Kaluga) wurde den natürlichen Verbündeten" des Zaren ganz eigenthümlich diese bebaute Fläche um 2/3 abgenommen hat und daß sie gutem Einvernehmen zu leben, von den Bauern gerathen, allmälig Zweifel an dem Finanzgenie Herrn Wyschne trägt. Zur selben Zeit wagt die Regierung zu verkünden, Gott weiß, was mit euch in diesem Winter geschehen Millionengauklers scheint stark erschüttert zu sein. Der daß die schützende Sorge der Regierung hinsichtlich der Be- und feine Ohren zum Hören." dürfnisse des Volkes in Nachsicht gegenüber der Trägheit, St. Petersburg, also ganz nahe dem Mittelpunkt Beginn der Revolution. Bleibt er dagegen auf seinem welche die produktiven Kräfte des Landes schwäche, um- der Verwaltung, sind die Geister der Landbewohner so Bosten, so wird Rußland durch die Steuern und den schlage". Welche Erhabenheit in Stil und Gedanken! Also erregt, daß die Landshauptleute des Kreises Luga, weil sie kaiserlichen Börsenwucher völlig ausgesogen werden, und als the wie die Fliegen dahinſterbt, als Opfer des Hunger- jeben Abend um 9 Uhr das Licht in ihren Wohnungen Fall. Auf, kaiserliche Soheit, das Dilemma ist Loden und the Feuilleton. Nadbrud verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. Ein eisiger Nordostwind hatte sich erhoben. [ 66 Stellung Sieses einzigen Jm Gouvernement des absolutistischen Finanzsystems und vielleicht auch den Sie wohnt in den Elyseeischen Feldern und nennt sah, zu handeln und sich zwischen Charlotte und ihn zu sich Gräfin, unterbrach ihn Marche- Seul. drängen. Nein, Bürger Marche- Seul, sie wohnt auf dem Plage Charlotte zärtlicher als gewöhnlich. Als er in seinem Zimmer angekommen, umarmte er St. Sulpice und nennt sich Frau Deshommes. Bater, ich liebe Dich mehr als jemals. Schlafe Wir haben Sie davon benachrichtigen wollen, wohl und versuche ein wenig, Deine Leiden zu vergessen! weil uns dies verdächtig vorkam. Frau Deshommes! Ha, die Lügnerin! Entschieden ist es das beste, damit gleich zu Ende zu kommen. Sie waren Sprechen. Was haben Sie mir Neues mitzutheilen? Nun sind wir allein, Larirette, jetzt können Sie eben an der Ecke der Rue Saint Severin und der Rue de la Harpe angekommen. Larirette und Mijoulet blieben stehen. - Das ist Alles, was wir Ihnen zu sagen hatten, Marche- Seul hatte sich gesetzt; als er sie sich nicht mehr Sie ging in ihr Zimmer und schloß die Thür hinter sich. bewegen hörte und vermuthete, daß sie in ihrem Bette schliefe, stand er auf. Aber anstatt sich schlafen zu legen, ging er auf einen alten aus Mahagoni gefertigten Schreibtisch zu, in dem er Er öffnete eine kleine Schublade und nahm daraus einen mit kaufmännischer Ueberschrift wählte, auf dem einige Zeilen Stoß vergilbter Blätter hervor, unter denen er ein Blatt von weiblicher Hand aufgezeichnet waren. schilderte das Erstaunen, welches sie empfunden bei dem jetzt werden Sie nach Hause zurückkehren, Herr Marche gewöhnlich alle seine Papiere aufbewahrte. Erscheinen der verschleierten Dame und bei den Fragen, Seul, Sie sind leidend und es ist eine grimmige Kälte. welche sie bezüglich Charlotten gestellt. Sie schloß mit der Erzählung von dem Auerbieten des Danke, meine Freunde, morgen werdet Ihr Alles erfahren, nun guten Abend. Er hatte sich umgewendet, nachdem er einen herzlichen darum nicht hatte wiedergeben können, weil die Dame in Händedruck mit den beiden jungen Leuten ausgetauscht und Sein Gesicht war nicht mehr hart. Aus seinen Augen Zwanzig- Frankstücks, das sie zurückgewiesen hatte und allein begriffen, von wem die Rede war, und zu einem anderen| ihrem Wagen eiligst davon fuhr. Marche- Seul hatte wohl war in der Nacht verschwunden. To er entschlossen war, Charlotten und seinen besten Freun Zeitpunkte hätte er eine heftige Erregung gefühlt, jetzt aber, Mijoulet Lariretten. unempfindlich. ben alle Geheimnisse seines Lebens zu enthüllen, blieb er neues hören werden. Und ohne ein Wort weiter zu sprechen, Glücks seiner Jugend, die, ach! nur allzu früh entschwunden Ja, ich weiß, Larirette, wegen dieser Dame Er durchlebte noch einmal die flüchtigen Stunden, des Diese Zeilen las Marche- Seul mehrere Mal langsam. flossen über seine durch die Erinnerung an ein ganzes Leben Findest Du nicht Alles dieses sonderbar? fragte voll Schmerz und Kämpfen lebhafter gerötheteten Wangen große Thränen. Ja wohl, aber ich glaube, daß wir morgen Abend versunken in ihre Gedanken, gelangten sie in die Nue waren! eben Pagevin. Vor der Thür des Hauses angekommen, Und er fühlte sein Herz erstarren, als er sich an den welchem Larirette wohnte, umarinte Mijoulet seine kleine tiefen Schmerz erinnerte, den er zu der Zeit erlitten hatte, Freundin, wünschte ihr gute Nacht und entfernte sich, um in welcher er den Verrath derjenigen erfuhr, die er geliebt, An dem Abend, wo Herr Robert Guidal mit uns vor der eines alten Hauses der Straße Saint- Jacques lag. Aber das ist nicht alles, begann Mijoulet wieder. Sein Zimmer zu erreichen, das versteckt in der höchsten Stage der er sein Leben geweiht und die er mit seiner jungen Liebe Bude sprach, ist die Dame in ihrem Roupee wieder vorbei umgeben hatte. Marche- Seul war nach Hause zurückgekehrt und sein Welch sonderbare Erscheinung, gegen die sich zu wehren gefahren, und Herr Robert ist ihr gefolgt. Entschluß war um so sester, je entschlossener er seine Frauler fich trotz des erlittenen bitteren Unrechtes unfähig fühlte. will ich Euch morgen Abend bei Michel vereinigen. Beunruhigt Euch darüber nicht. beide Aussichten sind gleich schön: Sie haben nur die Ver- 1 In der Einholung englischen Materials in der Bordellfrage särzte 1837; Zahlmeister, Militär- Musikinspizienten, Luft legenheit der Wahl! Die Revolution ohne Wyschne- sieht sie ein bei allen geseggeberischen Arbeiten übliches Ber- schiffer 893; Roßärzte 559; Büchsenmacher und Wassen gradsky, oder die Revolution mit diesem Herrn! fahren. Sie glaubt aber nicht, daß es gelingen würde, die meister 855; Sattler 93; Dienstpferde 93 750. Art an die Wurzel der sittlichen Schäden großstädtischen Iwan Ssergejewsky. Mu tismus auf das tiona Zwecke bracht, 10 Ja von der Magde lostauf mieden, pflicht Treibens zu legen; die Natur des menschlichen Herzens, Jämmerlich find die Klagen in den höheren dessen Dichten und Trachten- wie die Schrift sagt Behrerkreisen in Beziehung auf ihre Rangstellung und sie böse ist von Jugend auf", lasse sich nicht ändern. Das inden einen lauten Anwalt in liberalen Blättern. Heute, Politische Iteberficit. gauze Ergebnis der Gesezgebung werde kaum über Maß vo so zu sagen mit der fünften Rangtlai regeln hinausführen, die im besten Falle die afute Gefahr rst der Mensch anfängt", flagt die Berlin, den 12. November. und das öffentliche Aergerniß verringern. Die Gesetzgebung Jurgische Zeitung", muß der Gymnasiallehrer sich ohne Auswüchse am sonst gesunden Körper" nennt werde vielleicht auch infolge der Katastrophe Sirschfeld fang behelfen und kommt erst mit dem Professortitel zur die„ Kölnische Zeitung" die Eiterbeulen, die mit dem„ Krach" Wolff und Friedländer- Sommerfeld in Bewegung gesetzt inften Rangklaffe. Die obersten Provinzialbeamten ber der Firmen Hirschfeld und Wolff und Gebrüder Sommer- werden, aber mit ebenso geringem Erfolge. Ob das Bank Justiz haben mindestens den Rang der Räthe zweiter feld in Berlin foeben geplakt find. Ueber den„ ſonſt ge- als die wesen reformirt werde oder nicht, kommne weniger in Be- Klaffe, die der Kirche, die Generalsuperintendenten des funden Körper" äußert sich die antisemitisch- gouvernemen- tracht, als die andere Frage, ob das Publikum sich selbst leichen, und die der Schule nur den der Räthe vierter tale Leipziger Zeitung" und zwar mit Recht. Ob sie reformiren wolle. Unumwundener fann die Bourgeoisie Klasse. Die Lehrer an den Gymnasien erhalten erst nach sich aber über die Gründe und die Natur ihres Mergers ihre vollständige Bankerotterklärung nicht aus anger Dienstzeit den Titel Oberlehrer, bis dahin kann man vollständig klar ist, das möchten wir bezweifeln. Will sie sprechen, als es hier durch eines ihrer hervorragendsten fe- es ist schrecklich! mit dem gewöhnlichen Volksschul lehrer verwechseln. Die Lehrer wollen den Richtern min sagen, daß der Gesellschaftskörper sonst nicht gesund ist? Organe geschieht. Das hieße ja den bösen Sozialdemokraten beipflichten, die eftens im Rang gleichgestellt sein. Dieses Jagen nach einer diese Auswüchse gerade aus der Ungesundheit des Körpers gemeinen Beitung als eine Schwäche der menschlichen Licherlich; unter den tüchtigsten Pädagogen verschmähn Profitgier der Kapitalisten müßte nach der„ All- Rangklasse erschien in früheren Jahren den Lehrern felb erklären und sie als vom ganzen kapitalistischen Gesellschafts- Statur, die einmal nicht zu ändern ist, geduldet werden, selbst nan es, einer Rangklasse eingereiht zu werden; man nah organismus untrennbar auffassen. wenn sie nicht nur die Arbeitskraft, sondern auch das für sich die Stellung des gebildeten Mannes in Anspruch Ein ausgesprochenes und bewußtes Organ bewußtes Organ des Teben Rapitalismus, wie die„ Kölnische Zeitung" es ist, kann un- eben und die Gesundheit des Volkes verschlingt. Wie die die dem Manne der Wissenschaft den gebührenden Blaz ficherte. Das ist jetzt anders Profitgier selbst vor Verbrechen gegen die bürgerliche Gesetz in der Gesellschaft die Krankhaftigkeit und Durchseuchung des „ Körpers" zugeben, denn so viel Logil hat sie, um zu be- gebung nicht zurückbebt, zeigten eben erst die Berliner geworden; das Streberthum beherrscht die gebildeten greifen, daß dann der gesammte Kapitalismus nebst allen fon seitens" Des) Gisenbahnbetriebs- Amts' Görlig die dem Hauptmann und Major, dem Regierungsrath be- Sachs Joust„ bochangesehener Gelomänner, und jetzt Klaffen, und wo früher der Gymnasiallehrer sich wenigftens mehr oder weniger häßlichen und bösartigen Auswüchsen“ Kunde von folgendem neuen Attentat der Profitsucht: Gerichtsrath gleich fühlte, und diese Gleichheit auch nicht preisgegeben wäre. Der Besitzer der Kaiser- Wilhelmsgrube Oberlichtenau bei angefochten war, wenigstens wo er in gesellschaftlichen Ver Lauban, Baron Steinäder, hat unter dem Fahrdamm fehr trat, da rivalisirt er heute mit dem Leutenant um Der schlesischen Gebirgsbahn auf eine Strede von 150 Meter Ebenbürtigkeit; der Gymnasiallehrer ist Streber geworden eigenmächtig, beimlich und rechtswidrig einen Stollen getrieben, als Streber hat er zu antichambriren, hat er seinen Geift ohne die gewöhnlichsten Vorsichtsmaßregeln anzuwenden. Die in die Bedientenlivree zu stecken und bei Bedienten ist man ver Bergbehörde veranlaßte die Zimmerung der gefährdeten Strecke, sehr eifersüchtig um den Rang. Die Gymnasiallehrer ſodaß zur Zeit die Gefahr für den Eisenbahnbetrieb und die Veranlaffung zur Beunruhigung des Bublifums behoben ist. langen Gehalts- und Rangverbesserung. Der Staat tann Die Angelegenheit ist ungesäumt der Staatsanwaltschaft über- fie billig befriedigen. Er bewillige ihnen ein Paar Treffen am Rockfragen, dann verzichten sie mit Freuden auf Gehalts Solche Verderbtheiten der menschlichen Natur", wenn im engen Bunde die Bedientenhaftigkeit ihrer hochgebildeten perbesserung. Mit der Bersumpfheit der Bourgeoisie Lehrer. möglich " " geben worden, " bie fteht Die sächsische Regierung scheint bereits den Nothstand Die Leipziger Zeitung" ist in Bezug auf die„ Geundheit des Körpers" anderer Meinung. Sie ist offenbar der durchaus richtigen Ansicht, daß die fraglichen Eiterbeulen Auswüchse" eines tranten Körpers find gerade wie ein Geschwür, das sich an irgend einem physischen Körper bildet, außer wenn es auf eine zufällige äußere Ursache zurückzuführen ist( z. B. eine Verlegung), von angesunden Säften herrührt, also in einer Krankhaftigkeit des Organismus seinen Ursprung hat. Und jeder Arztund auch mancher Laie weiß, daß der physische Körper auch innerlich genesen muß, ehe er von den Auswüchsen, fie selbst nicht zu beseitigen wären, könnten jedenfalls undie blos Folgen der ungesunden innerlichen Bu- Schädlich gemacht werden, wenn man der Profitgier den gestände sind, befreit werden kann. Und bei meingefährlichen Boden entzöge, und vor allen Dingen Be blos einem solchen Körper ist die Heilung zu erzielen, der noch triebe wie Bahnen und Bergwerte dem Privatbesize ent nicht für ein Märchen à la Caprivi zu halten. Sie hat Rraft genug hat, die ungefunden Säfte, oder sagen wir zöge. lieber in etwas wissenschaftlicherer Form: die KrankheitsUeberall kommen die Bestbeulen der Korruption zwar darüber, wie hoch sich in den Industriebezirken erreger aus dem Organismus herauszutreiben. Bedarfan Brotgetreide für den Bedarf der Be Hier sind wir nun an dem kritischen Punkt angelangt sich in diesen Tagen ein höherer Staatseisenbahn- Beamter, völkerung stellen mag. Wie groß die Noth bereits fein and haben der„ Leipziger Zeitung" die Frage vorzu- bez frühers touſervative Landtags- Abgerinete Barthe, muß, zeigen die Grenzbezirke, in denen die weiteften lomäus vergiftet, um dem Zuchthause zu entgehen, da Beschwerden und Zeitverluste nicht gescheut werden, um er auf Grund des§ 176, 3, des Strafgesetzbuches( Sittlich das bis zu 6 Pfd. zollfreie Mehl von jenseits der Grenze den, welche die jüngsten Berliner Bant- und Börsenskandale Bartholomäus war eine der eifrigsten Stüßen der christlich mehl in so kleinen Quantitäten von Böhmen nach Sachfen legen: erzeugt haben? Ja oder nein? dis sds bereits angefangen, Ermittelungen anzustellen, und bet Oftober allein bei dem Zollamt Weipert 684 Rentner eingeführt seien. sozialen Partei und der erbittertste Gegner der die Sitt Sagt die Leipziger Zeitung": Ja! dann bekundet sie demokratie. lichkeit, Religion, Ehe und Familie bedrohenden Sozialeine traffe Unwissenheit in wirthschaftlichen Dingen und stellt Salus publica suprema lex! Das allgemeine fich auf den optimistisch- kapitalistischen Standpunkt der dessen Verurtheilung in Elberfeld zu zwei Jahren Ge- hat jetzt durch den Kaiser eine neue Version erhalten. Solche Verbrechen, wie die eines Seidenfabrikanten, Wohl ist das höchste Gesez, ist ein alter Spruch. Derfelbe " Kölnischen Beitung", über den sie sich ärgert. Und sagt gemeldet wird, erwähnen wir taum, ba ber ber Raiser im September bas Münchener Nathhaus besuchte fie Nein, so stimmt sie mit der Sozialdemokratie But beffelben sich nicht auf Millionen, sondern nur auf trug et ſeinen Namen ins goldene Buch der Stadt überein und muß, falls fie den Wuth der Konsequenz hat, Dunbestellende beläuft, und wir täglich das ganze Blatt 218, Betrug er tennen. auch die Wahrheit der sozialdemokratischen Lehre be- allein auszufüllen hätten, wenn wir alle solche Kleinig- schrieben so wird der Frankfurter Zeitung" ge das sogenannte Fremdenbuch der Stadt mit der Bitte um die Eintragungen Caprivis und der Begleitung Oder glaubt die Leipziger Zeitung" etwa, die Börse feiten" aus der Bourgeoisie notiven wollten. und die Spekulation ließe sich moralisch" machen? des Kaisers vom Bürgermeister in die Residenz gefendet Dder glaubt sie, die kapitalistische Gesellschaft sei denkbar Nach der Uebersicht der Etatsstärke des deutschen wurde, trug der Kaiser seinen Namen auch in dieses mit ohne Börse, ohne Spekulation, ohne Schienenflickerei? Heeres für 1892-1893 zählt Preußen mit den dazu dem Beisaß ein: Suprema lex regis voluntas enenflickerei ohne die Wolff, Sommerfeld, Baare- und wie die gehörigen Kontingenten anderer Bundesstaaten 15 990 zu deutsch: Der Wille des Königs ist das höchste unzähligen Ehrenmänner und deren Praktiken alle heißen Offiziere, 45 209 Unteroffiziere, 771 Bahlmeister- Aspiranten, Gese B. an Spielleuten: 4454 Unterofstziere, an Gemeinen 10 816; mögen? " " ganz ab Gegenfo leichter ihnen n Niederl Bourge lität. In jeca Rio- Gr befindes in den feca's. grenzen genbi vom " gegeben Sprocher ber Kla großer 8 Der er auch un Unfere Stadtve Schwen auf unf 4502 hielten 2295 2779 legten 2580 Wähler unsere währen Anmen an Sti ALE der Er ergoffer verordn gewähl gefucht Mitbef Jurüdz felbft fichtsto felben bingef Randid gewiefe Dermoc verzeic ver Randit unfere Bufpred Ramen weiter Dorfteh Gedäch Frager bie Derwir tonfus lation für e verblü mehr unse bliet Kulturkampf- und Nationalitätsheke find Dann geben wir den Redakteuren der Leipziger Btg. Defonomie- Handwerker 6292, überhaupt 376 841; Militär- noch die einzigen Gebiete, in denen die nationalliberale und ihren Gesinnungsgenoffen den Rath, das Beispiel des arte 1430, Bablimeiſter, Militär- Musikinspizienten, Luft- Partei sich vor den anderen Parteien noch die Sporen Sie Börse und in andere Zentren der tapitalistischen Schiffer 695, Roßärzte 437, Büchsenmacher und Waffen- dienen möchte. Das Ausnahmegesetz gegen die katholischen Ordnung zu gehen und sie werden von ihrem frommen meister 662, Sattler 73, Dienstpferde 73 792. Preußen, Sachsen, Württemberg haupt zu turiren sind. Für Jesuiten betreibt sie als protestantischen Sport, und Jesuitismus selbst aber huldigt sie mehr wie jede andere Wahn für immer furirt sein, vorausgesetzt, daß sie über- Bayern zusammen werden gezählt 20 524 Offiziere, Bartei. Am Sonntag hielt sie einen Parteitag für Weft 58 446 Unteroffiziere, 989 Zahlmeister- Aspiranten, an Spiel- preußen ab. Excellenz Sobrecht hielt in geheimer Von der Gesetzgebung gegen die Prostitution, leuten: 5695 Unteroffiziere und 14 088 Gemeine; ferner Sigung eine feinsinnige" Nede und in darauf folgender auf den Gassen wie in den Salons und an der Börse, ver- Gefreite und Gemeine 395 666; Lazarethgehilfen 3782; öffentlicher Versammlung eine chauvinistische Rede gegen spricht sich die Münchener Allgemeine Zeitung" nicht viel. Dekonomie- Handwerker 8317; überhaupt 486 983; Militär Polen. Er empfand nicht mehr jenen wilden Zorn, der ihn früher warum ihr Vater die wichtigen Enthüllungen, die er ihr überfiel, wenn er an die Elende dachte, welche seinen Namen versprochen, auf den folgenden Tag verschoben hatte. Was würde sie Neues erfahren? Sie errieth es nicht, entehrte und sich zu einer bejammernswerthen und traurigen nennt bei den unglücklichen Geschöpfen, die sich auf den schweren Geschides. Straßen herumtreiben und sich zu niedrigem Preise in den Dennoch fühlte sie sich sehr glücklich. Sie konnte jetzt schlecht möblixten Zimmern der Hotels vertaufen, nennt ohne irgend welche Furcht Robert Guidal lieben. Das ließ fie man Galanterie bei denen, die sich dem Meistbietenden in lächeln, wenn sie für Augenblicke ihrer Uuruhe zu gebieten alte Revolutionär den Kopf nach seiner Tochter gewandt. Seine Augen waren von den Thränen und dieser Berühmtheit gemacht hatte. Denn was man Prostitution aber ihr Herz war gepreßt, wie von der Ahnung eines schlaflosen Nacht geröthet und hatten einen Ausdrud ber höchsten Melancholie und der tiefsten Verzweiflung. Ei mein Töchterchen, auch ich liebe Dich, Du weißt es. Ich bin oft ungerecht und hart gegen Dich gewesen, Ich habe Dir ein mühseliges Leben bereitet, babe Did den prunkvollen Schlafzimmern oder den zierlichen Boudoirs im Stande war und wenn sie an das Glück dachte, das gehalten wie im Kloster, und zwar deshalb, siehst Du, well der Paläfte in den vornehmen Vierteln von Paris ergeben. Man sieht daraus, wie wahr die Behauptung ist, daß man in unserer verfaulten und liederlichen Gesellschaft überall nur Ungleichheit und Ungerechtigkeit findet. Robert empfinden würde, wenn er die gute Nachricht aus ich so unglücklich und allein war. dem Munde Larirettes und Mijoulets erfahren würde. Sie konnte sich wohl denken, daß Marche- Seul nicht zu Bett gegangen war, obwohl sie ihn in der Stille der Nacht auf seinem Stuhle sich nicht rühren hörte. unaufhörlich, daß Dich ein Unglück treffen könnte. Ich hatte nur Dich, die mich tröstete und ich zitterte Ich wäre vor Rummer darüber gestorben. Aber wir werden glücklich sein, da Du mir verspricht Einen Augenblick kam ihr der Gedanke, noch einmal mich immer zu lieben. Gewiß, Marche- Seul hatte kein Mitleid mit seiner Frau. Er verzieh ihr die Flucht nicht, und ebenso wenig zu ihm zu gehen, aber sie verzichtete darauf. Sie wollte ben Bater nicht in seinem ernsten Nachdenken stören, der ihren grauenhaft schamlosen Brief. Dich Ja Töchterchen, ich glaube es, es ist ein braver Ja, Vater, ich werde Dich lieben, wir werden Er litt, weil er einen furchtbaren Augenblick seines sie so sehr liebte und der, um ihr Glück zu sichern, ihr innig lieben, denn auch Robert wird gut zu Dir sein. Daseins noch einmal durchlebte, und er weinte, als er auf seinen Groll und seinen Haß zum Opfer gebracht hatte. das troft- und hoffnungslose Leben zurückblickte, welches er Sobald daher der Tag anbrach, beeilte sie sich auf- Junge, der Dich glücklich machen wird. seit so langer Zeit führte. Dann dachte er allerdings an Charlotte, an Charlotte, die nicht seine Tochter war, die er sozusagen mehr liebte, Aber.... eine 311 warten zustehen und sich anzuziehen, dann trat sie in das in das Er wollte an Charlotte, die ihn umschlungen hielt, e Bimmer ein. Sie machte kein Geräusch, als sie die Thür öffnete, Frage richten, aber er hielt plötzlich inne. Entschieden war es besser, bis zum Abend als wenn er ihr Vater gewesen wäre. Was würde sie und leichtfüßig, kaum den Fußboden berührend kam sie auf Ich werde ausgehen Charlotte; ich habe einige Wege Es sollte nicht aussehen, als ob sie sich mit düsteren 8u machen, bevor ich wieder an meine Arbeit gehe. Unter Gemüthes widerstehen könnte, ihre Mutter zu lieben, so Gedanken quäle, ihr Gesicht war heiter, ihre Lippen, deren wegs will ich etwas essen und wie gewöhnlich um 12 Uhr sagen, wenn sie die Wahrheit erfahren würde? Es schien ihm unmöglich, daß sie dem Bedürfnisse ihres lange diese lebte. Er zitterte bei dem Gedanken, daß dieses reizende Mädchen, das er mit so liebevoller Sorgfalt erzogen hatte, ihre Liebe, die sie für ihn hegte, mit derjenigen theilen könnte, die ihn verrathen hatte. ihn zu. 19 gramador prächtiges Roth dem einer halbgeöffneten Granate glich; lächelten anmuthig. zum Frühstück kommen. Sei ohne Sorge." Ja, Vater, ich werde Alles hier in Ordnung brin 16 gen und vor Deiner Rückkehr nicht ausgehen. Ich verspreche Marche- Seul hörte sie nicht kommen. Das Haupt in seine abgemagerten Hände vergraben, es Dir. grübelte er, und bisweilen hob ein tiefer und schmerzlicher seinen Ueberrod an und ging hinaus, nachdem er Char Marche- Seul, der sich nicht entkleidet hatte, zog rafh Das erschien ihm unmöglich, ungeheuerlich, und doch Seufzer seine beklommene Brust. konnte dieser Fall eintreten. Sie beugte sich zu ihm herab und umarmte ihn voll Die Morgendämmerung, die den Himmel erhellte und überwallenden Gefühls. das Zimmer mit ihrem schwachen Lichte durchdrang, über lotte umarmt hatte. Wo ging er hin? Welches waren seine Pläne? Ach, Bater! Ich liebe Dich, ich liebe Dich mehr Nachdem er reiflich überlegt, hatte er einen Blan raschte den in seine Schmerzen, seine Erinnerungen an die als je. Du bist traurig und Du leidest; aber tröste Dich, entworfen, deffen genaue Befolgung ihm durchaus noth Vergangenheit und seine Befürchtungen für die Zukunft wir werden glücklich sein und nichts wird uns trennen wendig erschien, um das Ziel zu erreichen, das er fich ge Bersunkenen. Charlotte hatte gleichfalls während der Nacht können. tein Auge schließen tönnen. Beunruhigt fragte sie sich, Wie aus einem tiefen Schlafe auffahrend, hatte der! fteckt hatte. ( Fortsehung folgt.) hinte mit b Erft a einem meil f ein V bie nu Miede vier, auf ft Wahl bezoge zurüc trager er aus nende fein t unun Schwe Schlu eingel protef 1 Teleg 2225 S es au Die le ift a werde als c Rieler 9 wahl gegen freifin Städt meifte gegen Luft ffen te, ren › fie ffe абе обие zur Der eiter bes exter nach man hul min iner elbft abte abm cuch Blas bers peten itens und nicht Ver bie den, Beift man Der tann Auch in den Niederlanden zeigt sich der Patrio-] daten auf. Was nur Uebles zu ersinnen war, wurde erfonnen gehalten werden, wenn aber solche stattfinden, alsdann auch alle tismus der Bourgeoisie in der Abwälzung der Lasten und angewendet, um uns zu Fall zu bringen. Aus den einzelnen Sebel für massenhaften Besuch in Bewegung gesetzt werden. Es auf das Volk. Auch in den Niederlanden soll die nagrößeren Fabriken waren- wie der Vorwärts" ja schon mitgetheilt- follen für die Folge alljährlich mindestens vier Konferenzen der tionale Wehrkraft" erhöht werden und hat zu diesem Wertmeister in großer Zahl im Wahllokale anwesend, um einen Barteigenossen des Wahlkreises stattfinden; der Ort derselben- foll die wählenden Arbeiter auszuüben. Aber Alles war jedesmal gewechselt werden. Ferner soll an dem Sie jedes der Zwecke der Kriegsminister Seyffardt eine Gesetzesvorlage einge vergebens, vollzählig kamen die Arbeiter der einzelnen Werkstätten drei Bezirksämter ein spezielles Agitationskomitee begründet bracht, durch welche die Dienstpflicht im stehenden Heere von 5 auf zur Wahl und nannten laut, spöttische Blicke nach dem Tisch der werden, beffen Aufgabe es ist, in Gemeinschaft mit dem 10 Jahre erhöht wird, und nach wie vor die Reichen sich Werkmeister werfend, die Namen der sozialdemokratischen Ran- Agitation tomitee des Kreises die Agitation einheitlich zu regeln von der Dienstpflicht durch Stellung eines Stellvertreters didaten. Alle Machinationen halfen nichts. Es wurden an und nachhaltig zu fördern. lostaufen können. Die Heuchelei freilich wird hierbei ver- Stimmen abgegeben für Klees( oz.) 975, Janecke( Rartell) 853, Die Partei hat nichts gemein mit den von einer Firma mieden, daß man wie anderwärts von allgemeiner Wehr- zersplittert 15; auf 2 Jahre für Bremer( soz.) 925, Duchstein Brand aus Frankfurt a. M. und anderen den Genossen unter pflicht spricht, während dieselbe den Besitzenden zwar nicht( Kartell) 901, gerſplittert 17. lügenhaften Angaben angepriesenen Bildern von sog. sozialistischen ganz abgenommen ist, sie aber dafür in der Weise im Wir tönnen auf dieses Resultat stolz sein, da die 1. und Parteiführern.( Letterer Antrag mußte auf der Konferenz be Gegensaz zu der großen Maffe der Dienstpflichtigen Gr 2. Steuerklasse tein Stimmrecht befißt und infolge dessen die leichterungen und Auszeichnungen erfahren, daß die Last meisten Arbeiter nicht wählen dürfen. ihnen möglichst wenig fühlbar gemacht wird. In den lität. Niederlanden wie in Belgien zeigt sich der Egoismus der demokraten Dresdens mit einem Programm ein, das Bourgeoisie bei der Wehrpflicht in der nacktesten Bruta- folgende Forderungen enthalten wird: Einführung des allgemeinen Telurredata Borrespondenzen und Parteinachrichten. In die Stadtverordnetenivahlen treten die Sozial# Die Sozialdemokratie des Eulengebirges und der angrenzenden schlesischen Bezirke hält am 22. November in gan- Weitere Betheiligungen der Sozialdemokratie genbielau eine Konferenz ab, auf welcher die Abrechnung an den Gemeindewahlen werden gemeldet aus Plauen Dom Proletarier" sowie der Bericht des Vertrauensmannes im Vogtlande, Braunschweig, Geestemünde. gegeben und die Art und Weise der zukünftigen Agitation besprochen werden wird. sprochen werden, da befagte Firma durch ihre Agenten die " Parteigenoffen allerorts auf den Leim zu führen sucht, um ihre minderwerthigen Fabrikate um vieles Geld loszuschlagen.) Um für die bessere Ausbreitung des Parteiblattes im ersten pfälzischen Wahlkreis eintreten zu können, wird für die Pfalz eine eigene Ausgabe der Mannheimer Volksstimme" veranstaltet. Die Umgestaltung ist bis 1. Januar 1892 vorzunehmen. Die hierzu erforderlichen Mittel werden durch einen noch zu bildenden Bur geistigen Ausbildung unserer Genossen ist in Wahlvereinen, Gewerkschaften 2c. darauf hinzuwirken, daß Bibliotheken eingeführt und eifrig benutzt werden. und gleichen Wahlrechts, Umänderung der jetzigen Listenwahlen in Bezirkswahlen und Neueintheilung der Wahlbezirke, EinIn Brasilien stößt die Diktatur des Präsidenten Fon- richtung einer stufenweise steigenden städtischen Einkommensteuer Preßfonds aufgebracht. feca auf starten Widerstand. Die brasilische Provinz und Aufhebung der städtischen Eingangssteuer, einheitliche BoltsRio- Grand do Sul hat ihre Unabhängigkeit erklärt und schule und Unentgeltlichkeit des Unterrichts und der Lehrmittel befindet sich, wie telegraphisch gemeldet wird, vollständig in den Volksschulen, Abschaffung aller Aufwendungen aus öffent lichen Mitteln zu firchlichen und religiösen Zwecken, Abschaffung in den Händen der Widersacher der Littatorschaft Fon des Submissionswesens und Uebernahme aller öffentlichen Unterfeca's.Auf der Landesversammlung der Sozialdemo nehmungen durch die Stadt, Beseitigung aller Subventionen an traten Württembergs, welche am 9. November in Vergnügungsvereine aus städtischen Mitteln, Errichtung bezw. Stuttgart zusammentrat, waren 62 Mitgliedschaften durch Erweiterung und Vermehrung kostenfreier Volksbäder, Ver- 122 Delegirte vertreten. Aus dem Bericht des Landesvorstandes, mehrung der Armenärzte auf städtische Kosten und Errichtung erstattet von Behr, ist mitzutheilen, daß der auf der vorjährigen von Sanitätswachen, Herabminderung der täglichen Arbeitszeit Konferenz gewählte Vorstand bei seinem Amtsantritt 57 Vereine für städtische Arbeiter auf höchstens 10 Stunden( jetzt müssen vorfand, welche sich zum Anschluß an die Landesorganisation diefelben 12 und mehr Stunden täglich arbeiten), genaue Ron- bereit erklärten, während zwei andere fich davon ausschlossen trolle über gesundheitsschädliche Häuser und Wohnungen, unent- und nunmehr eingegangen sind. Im Laufe des Jahres wurden geltliche Leichenbestattung, Verminderung oder möglichste Beseitigung 24 neue, Mitgliedschaften gegründet, so daß sich die Gesammtzahl der geheimen Sigungen. derfelben auf 81 beläuft, jedenfalls ein Zeichen für den erfreulichen Fortschritt unserer Partei in Württemberg. Versammlungen find, abgesehen von den für die Maifeier arrangirten, im Ganzen 116 unter Vermittlung des Landesvorstands abgehalten worden. Die Zahl der von demselben abgegangenen Sendungen und Briefe betrug 1066. Der Organisation gehören im ganzen etwa 4000 Parteigenossen an. Die Einnahmen betrugen 3721,15 M. worunter 2320,21 M. Beiträge der Mitgliedschaften sich befanden, die Ausgaben 2049,29 M., darunter für Broschüren zc. 424,95 M. für Agitation 868,53 M. An die Berliner Zentraltasse der Partei wurden wurden 400 M. abgesandt, der Kassenbestand be Lübeck. In einer am 9. b. M. abgehaltenen öffentlichen trägt zur Zeit 1671,86 M. Die Abonnentenzahl des Parteiblattes Sur Kieler Stadtverordneten Wahl wird uns geschrieben: Parteiversammlung berichteten die Genossen Th. Schwart Schwäbische Zagwacht" ist beträchtlich in die Höhe gegangen, Der erste Tag hat uns den erhofften Sieg nicht gebracht, wenn und Gustav Meyer über die Berhandlungen des ebenso hat sich das Annonzen- Ergebniß gesteigert. Aus den Be auch unsere Stimmen gegen das Vorjahr zugenommen haben. Partertages. Es wurde dann eine Resolution angenommen, schlüssen ist als wichtigster zu erwähnen, das der LandesUnsere vereinigten Gegner haben auf ihre beiden Kandidaten, den welche besagte, daß die Versammlung mit den Beschlüssen bes vorstand beauftragt wurde, streng darauf zu achten, daß der KonStadtverordneten Borsteher Kruse und den Brauereiðireitor Barteitages vollständig einverstanden sei und mit aller Gnt greßbeschluß:„ Sozialdemokraten dürfen bei allen Wahlen KomSchwensen, 2547 Wähler mit 5082 Stimmen vereinigt, während schiedenheit im Sinne derselben wirken wolle. Ferner wurde promiffe mit anderen Parteien nicht eingehen" fireng befolgt wird. auf unsere beiden Kandidaten Haase und Schwärzel 2258 Wähler dann den Genossen Schwarz und Meyer das besondere Ber 4502 Stimmen abgegeben haben. Im vergangenen Jahre er- trauen der Versammlung ausgesprochen. hielten am ersten Tage unsere Gegner von 1147 Wählern trauen der 2295 Stimmen, während wir effen alts fteht beten anb bat und ber Be fein Bege um cenze tonat ntner difen neine felbe AL achte ein. ge t der tung endet mit t& s fte HUT erale ver fchen bem dere eft eimer ender in bie * In Lemgo wurden bei den Wahlen zum Gewerbegericht in ber Klasse der Arbeiter die sozialdemokratischen Kandidaten mit großer Mehrheit gewählt. " Belten. Eine von 800 Personen besuchte Versammlung, in welcher J. Wernau Bericht über den Parteitag erstattete, erklärte sich mit allen gegen 5 Stimmen mit den Beschlüssen des Barteitags einverstanden. mit 1391 Wählern und Hagen. Am 8. November fand hier eine öffentliche Partei2779 Stimmen den Sieg behaupteten; am zweiten Tage im Bersammlung statt, in welcher Ernst Breil über den erstattete. Die Ausführungen wurden während Anwendung an 處 Die Sozialdemokraten Solingens haben die Gründung eines Wahl bez. Volksvereins beschlossen. Polizeiliches, Gerichtliches ze. " 2580 Wählern und 5160 Stimmen gegen 2093 sozialistische mit Beifall aufgenommen und es gelangte dann nachstehende Die Nr. 87 des Proletarier" ift tonfiszirt Bähler mit 4171 Stimmen den Sieg. In diesem Jahre haben Resolution zur einstimmigen Annahme: unsere Gegner noch einen tleinen Rückgang zu verzeichnen," Die heutige Parteiversammlung erklärt sich mit den Aus- worden, weil in dem Leitartikel Die Moral des Bourgeois" von wir trotz der ungeheuerlichften gegen uns in führungen des Referenten voll und ganz einverstanden. Sie will munteren Pfäfflein und Pfäfferei die Rede war. gebrachten Repressivmaßregeln einen Zuwachs an der bisherigen Taktik nichts geändert wissen und verpflichtet Dadurch soll§ 166 des Strafgesetz- Buches verlegt sein. Die Ander Stimmen zu verzeichnen haben. Schon die Art und Weise sich, energisch gegen die Opposition Front zu machen; ferner er flage nunmehr die siebente- ist gegen den Redakteur Feldder Ernennung der 24 Wahlvorsteher ließ wenig Unparteilichkeit fennt sie an, daß die Parteileitung, sowie die Reichstagsfraktion mann schon erhoben. erhoffen, denn nur auf energisches Betreiben unseres Stadt die Partei Ehre nach besten Kräften hochgehalten haben, und einer Antla geschrift und wegen Beleidigung eines Wegen Veröffentlichung von Sägen aus derordneten- Borstehers bit berordneten Borstehers hatte man zwei aus unseren Reihen dazu spricht beiden Körperschaften ihr volles Bertrauen aus. Auch ist Feilenhauers wurde der Redakteur Fr. Ben der vom„ Offens gewählt, während zu den anderen zweiundzwanzig Personen aus- Die Versammlung mit den Beschlüſſen des Barteitages einver Bucht wurden, bie, wie beispielsweise Herr W. Howaldt, als standen, fie billigt die Ausschließung der Opposition und erklärt bacher Abendblatt" zu 50 bezw. 100 M. Geldstrafe verurtheilt. Mitbesiger der gleichnamigen Werft, die Arbeiter von der Wah! sich mit dem neuen Programm der Partei ebenfalls voll und terer aus der Anklageschrift Bitate gebracht sowie an der Anklage Der Feilenhauer hatte gegen Bender Klage eingereicht und lehzurückzuschrecken geeignet waren. Der erste Wahltag nun bat ganz einverstanden." Kritik geübt. felbft unsere bescheidensten Hoffnungen an der unerhörten Rückfichtslosigkeit unserer Gegner scheitern laffen. An ein und dem- 6. fächsischer Reichstags- Wahlkreis( Blauen'fcher ein Dresden- Altstadt bei seinem Familienabend nicht zu Ge Die Marseillaise durfte der sozialdemokratische BerGrund). Eine am 7. November im Saale des Parkes zu mgeschobenen Bettel für genügend erachtete, un die Namen der Reisewit stattgehabte Bartelversammlung, in welcher urier Delu bör bringen lassen, falls er nicht 50 Mart Strafe bezahlen Randidaten davon abzuschreiben, wurde ein Arbeiter zurück girter Landtags- Abgeordneter G. Schulze über den Erfurter Arbeiterzeitung" begreift dies Verbot, indem sie fagt, bie Rlänge Die Sächsische den wollte. So gebot der Dresdener Stadtrath. gewiesen, weil er die Namen auf dem Bettel nicht zu lesen Barteitag referirte, erklärte sich mit einer vom Borsitzenden der Marseillaise tönnten ja auch wirklich einmal so wirten, wie vermochte, aber ausdrücklich erklärte, er wolle die darauf der Versammlung verlesenen Resolution, in welcher die Arbeiten berzeichneten Personen wählen. Der Name unferes gegnerischen und Saltung des Barteitages als gut mb beitiam be diejenigen der Posaunen von Jericho. Kandidaten Schwensen hatte etwas Aehnlichkeit mit dem Namen zeichnet wurden, ein stimmig einverstanden. Als Ver unseres Kandidaten Schwärzel, welcher nur etwas schwerer aus- trauensmann für den Wahlkreis wurde Landtags- Abgeordneter zusprechen ist. Nun tam es wiederholt vor, daß Wähler den Georg Horn einstimmig wiedergewählt. Namen unseres Kandidaten Haase genannt hatten und beim| weiten Namen Schwärzel zu stocken begannen. Bon den Wahl- Augsburg. Die Parteigenossen von Augsburg und Bechvorstehern wurde es uns nun streng untersagt, solchen Leuten im bausen erklärten sich mit den Beschlüssen des Erfurter Der Bund der sozialistischen Studenten und ehemaligen Gedächtniß oder im Lesen nachzuhelfen, während man sie durch Barteitages nach je einem Referat des Delegirten 3 enner Studenten Belgiens organisirt einen internationalen Kongres ber Fragen und Nennung des gegnerischen Namens Schwensen so vollkommen einverstanden. Als Vertrauensmann für den Wahl- sozialistischen Studenten und gewefenen Studenten, der in Brüffel berwirrt machte, bis man legteren Namen von den Lippen des treis Augsburg- Wertingen wurde Genosse Breder, für Rechhausen zu Anfang des akademischen Jahres 1891/92 stattfinden soll. fonfus gemachten Wählers herunter hatte. Durch solche Manipus Genoffe Rudy gewählt. Ohne bereits die Tagesordnung dieses Kongresses festzulationen hat man 14 für Schwärzel bestimmt gewesene Stimmen stellen, denten wir, daß unsere Berathungen einen doppelten für Schwensen erlangt. Hieraus erklärt sich auch das Leipzig, 11. November. Gestern Abend fand im Pantheon" Charakter haben werden, einen theoretischen und einen pratberblüffende Resultat, wonach Schwensen 14 Stimmen eine gutbesuchte Barteiversammlung statt," in welcher tifchen. mehr als sein Rollege Rruse betam, während nach einem Bericht des Agitationskomitees die Neuwahl des Einen theoretischen, weil es darauf ankommt, daß der Unfer Genoffe Schwärzel mit diesen 14 Stimmen felben vorgenommen wurde. Das neue Agitationstomitee beftebt Sozialismus in unserem Geiste nicht im Zustande eines unhinter den Stimmen des Genossen Haase zurüd aus den Parteigenoffen Fell. Plagwig, Rannewurf bestimmten, mangelhaft definirten Strebens verharrt, sondern und 2ehmann- Boltmarsdorf. Ferner wurde das durch Studium und Grörterung bestimmte Gestalt gewinnt und mit dem Bemerken zurückgewiesen, er stehe nicht in der Lifte. Breßfomitee neugewählt, dasselbe beſteht jetzt aus den Partei- au einer starten, unerschütterlichen Ueberzeugung wird. Grft als er sich zum dritten Male herandrängte, stand er mit genoffen Sepferth, Beilide und ihn. Sinsichtlich der Einen praktischen, weil wir die gebieterische Pflicht einem Male in der Liste! Andere Wähler hat man zurückgewiesen, Organisation wurde mit großer Mehrheit folgender Antrag an haben, mit unferer ganzen Energie einzutreten für das gleiche weil sie noch kein Jahr lang die zweite Steuerstufe bezahlt hatten, genommen: Biel aller Arbeiter des Werkzeugs oder der Feder, der ein Verfahren, welches direkt gegen die Städte- Ordnung verstößt, Die am 10. November im Saale des Pantheon" tagende Muskeln oder des Gehirns. die nur öffentliche Bersammlung der Sozialdemokratischen Partei bes 12. Uns, die wir gleichzeitig durch unsere Geburt zur Bourgeoisie gestrichen worden, weil fie vor und 13. Reichstags- Wahlkreises beschließt, 5 Bezirks- Vertrauens- und durch den Geist der Gerechtigkeit zum Proletariat gehören, mehr mehr Jahren das Krankenhaus männer und in Alt- Leipzig, fowie im liegt es ob, die aufsteigende Entwickelung der Arbeitertlaffe zu derselben hat in fördern, indem wir in ihren Dienst die wissenschaftlichen Rennt Den nisse sehen, die zu erwerben unsere privilegirte Lage uns gebezogen, aber die betr. Gumme laut Quittung bereits wieder einzelnen Orten bleibt es überlassen, örtliche Bertrauensmänner stattet. Jurüdgezahlt hatten. Ein anderer Wähler war richtig einge au wählen; diefelben müssen aber gleichfalls öffentlich in Partets wir die Klaffengegenfäße brechen, werden wir uns der Sache In nächster Zeit werden wir also zusammentreten. Indem tragen, aber hinter seinem Namen fand sich die Bemerkung, daß versammlungen gewählt werden. um Diefer Der peißt Didh well texte Diah aver eine arten. Bege enter Bieder andere find vier, fünf und noch auf städtische Kosten benutzt haben. Auch solchen hat man das Oft, Süd-, West- und Nordbezirk. Die Wag erfolgen. protest benutzen. Internationaler Kongreß der sozialistischen Stubenten und ehemaligen Studenten. Genossen und liebe Kameraden! er aus Riel verzogen fei. Dieser seit 8 Jahren in Kiel woh- Am Schlusse der Versammlung brachte ein gewiffer Delewati der Arbeiter vermählen; in der Berachtung des patriotischen hende Wähler wurde auch dann nicht zugelassen, nachdem er durch Anklagen gegen ein Mitglied des bisherigen Agitationsfomitees Egoismus werden wir auf internationalem Boden den Kampf sein herbeigeschafftes Anzugsattest den Wahrheitsbeweis für seine vor. Der betreffende Genosse vertheidigte sich und wies die für Gerechtigkeit und Gleichheit begründen. ununterbrochene Ortsansässigkeit erbracht hatte. Derartige Be- Nichtigkeit der Anschuldigungen nach. Um fedem Theil gerecht Studenten der englischen, französischen, rumänischen und sind beim zu werden, beschloß jedoch die Versammlung, da die Anschuldis schweizerischen Universitäten, die unser Bornehmen tennen, haven Schluß der Wahl 102, jage und schreibe hundertundzweigungen gewerkschaftlicher Natur find, die Entscheidung der Un- bereits vor Veröffentlichung dieses Aufrufes ihre Zustimmung erklärt. Wir ersuchen Euch, gleichfalls dieselbe zu ertheilen und eingelaufen. Gelbstredend werden wir dieselben zu einem Wahl- gelegenheit den Steindruckern und Lithographen zu übertragen. Euch mit uns über Datum und Tagesordnung unserer Zusammenfunft in Ginvernehmen zu setzen. Ueber das Resultat des zweiten Wahltages meldet uns ein Der Termin für die Reichstags- Erfahwahl im Telegramn folgendes: Für die Kandidaten unserer Partei gaben Wahlkreise Bayreuth- Wunsiedel ist auf den 15. De2225 Wähler 4445 Stimmen ab, während die vereinigten Gegner zember festgesetzt. es auf 2695 Wähler mit 5243 Stimmen brachten. Uhr Grin reche afa bar Blan Roth ge Ein Kreistag der Sozialdemokratie des Reichstags WahlDie Kandidaten der Kartellbrüder sind also gewählt. Daß bie letzteren feine Ursache baben, auf diesen Steg ftola, zu sein, bezirts Naumburg- Weißenfels- 3 eit findet am 22. 920i aus vorſtehendem Bericht zu ersehen. Unsere Parteigenossen vember in Weißenfels statt. Partei- Organisation und Agitation, werben nicht leicht so gutes Agitationsmaterial geboten bekommen, Sicherstellung der Presse, Anträge der Delegirten bilden die Punkte als es sich in den Machinationen darstellt, durch welche die der Tagesordnung. Rieler Ordnungsparteien ihren Sieg errangen. wahl noch folgendes berichtet: Magdeburg- Buckau wird über die Stadtverordneten Der belgische Bund schlägt euch folgende Punkte vor: 1. Bolfsunterricht; 2. Politische Stellungnahme der Studenten; 3. Organisation der Arbeit; 4. Internationaler Bund der sozialistischen Universitätstreife. Die toleranteste Brüderlichkeit wird unsere Berathungen leiten und wir werden uns freuen, wenn selbst solche Studenten an denselben sich betheiligen wollten, welche, ohne unfere Meinungen über den reinen Sozialismus zu theilen, doch der Meinung sind, Die Konferenz der Sozialdemokratie des ersten daß die Solidarität der Menschheit die Pflicht Aller ist, wel pfälzischen Reichstags- Wahlkreises, welche am cher religiöfen oder philosophischen Meinung sie sonst auch sein 8. November in Oggersheim tagte und von 19 Orten durch mögen. In der Hoffnung, daß Ihr unserem Aufrufe entsprechen Delegirte besucht war, erklärte zu den Beschlüssen des Parteitages ihr volles Einverständniß. Die übrigen Beschlüsse sind werdet, bossen wir, bald mit Guch uns in dem Ruf an ench Aus Die Betheiligung war eine ungemein starke. Alles hatte sich Segen uns vereinigt. Stonfervative, Nationalliberale, Deutsch freifinnige, Chriftlich- Soziale, der Hausbesigerverein, Inselverein, folgende: Städtischer Bezirksverein, Berein Kaiser Friedrich, Handwertsgegen unsere Kandidaten Klees und Bremer gemeinsame Kandis zufinden hat; ferner alles, alles vergaß den alten Hader und stellte Die Vertrauensmänner haben strengstens darauf zu achten, daß in ihrem Drte allmonatlich mindestens ein Vortrag stattWolksversammlungen nicht allzu häufig ab 3 lebe der internationale Sozialismus! Das Bundes- Komitee. Alle den Kongreß betreffenden Mittheilungen sind au H..Des fuisseaug, 517, Avenue Louise, Brüffel, zu richten. Theater. Freitag, 13. November. Opernhaus. Der Trompeter von Säffingen. Schauspielhaus. Wohlthätige Frauen. Deutsches Theater. Göz von Berlichingen. Berliner Theater. Der Hütten befizer. Circus Renz. 99 99 Karlstraße. Freitag, den 13. Novbr., Abends 71/4 Uhr: Auf Helgoland", oder: Ebbe und Fluth", große hydrol. Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen ( 60 Damen), Aufzügen 2c. Dampfschiff und Bootfahrten, WasserLeffing- Theater. Die Großstadtluft. fällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Residenz- Theater. Das Hinderniß. Lichteffekten 2c., arrangirt und in Wallner- Theater. Der stille Associé. scenirt vom Direktor E. Renz. KunstFriedrich- Wilhelmätädt. Theater. schwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Die Basoche. Schluß Tableau: Grande Fontaine Thomas- Theater. Der Kunst- lumineuse, Riesen- Fontaine in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss aus ftrahlend. Ferner: 6 Trakehner Rapphengste, zus. dressirt und vorgeführt von Herrn Franz Renz. Eine FahnenQuadrille, ger. von 16 Damen. Schulpferd ,, Kandelaber", ger. von Herrn Ernst Renz( Enkel). Auftreten der Schulreiterin Mlle. Vidal. Die OriginalSaltomortales auf dem gefp. Seil. Bazillus. Ostend- Theater. Die beiden Waisen. Bellealliance Theater. Jungs Deutschland zur See. Adolph Ernk Theater. große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Der Buchdrucker! Sonntag, den 15. November d. J., Vormittags 10% Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen im ,, Feen- Palast", Burgstraße Nr. 22, Eingang Wolfgangstraße. Tages Ordnung: 1. Bericht über die Situation. 2. Verschiedenes. Alle Kollegen, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen sind hierzu eingeladen. Die Auftreten der vorzüglichsten Reit zugereisten Kollegen sind insbesondere eingeladen. Feenpalaßt. Spezialitäten- Vorstellung. Ansleigh- Compagnie. Mr. F. Chiarini. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. fünstlerinnen u. Reittünstler. Komische Entrees u. Intermezzos von sämmtl. 128/18 Clowns. Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr( 1 Kind frei): Leben und Treiben auf dem Eise. Abends 742 Uhr:„ Auf Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten- Helgoland". Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Theater der Reichshallen 6 neue Nummern! DE Großes Programm. E. Renz, Direktor. Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Knopfarbeiter. Circus G. Schumann. Mitglieder- Berjammlung Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. am Sonntag, den 15. November, Heute Abend 72 Uhr: Große Clowns- u. Komiker- Vorstellung. Wer lachen will, muss heute kommen. Borende Hunde! Scene, ausgeführt von Damen und fusion. Anfang 71/2 Uhr. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Ronzert und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf. Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. Spezialität.- Theater I. Sauges. 75 " 191/12 Vorm. 10 Uhr, bei Gnadt, Brunnenstr. 38. Der Einberufer. Mr. welche und am thätig f Lokalen 3. Bez 8. 10. 19. u. 2 12. Bez 14. 25. 26, 27, 28. Bez 9 32. Bez 34. Bez 38. 40. Ba lichung Gr. sozialdemokr. Bersammlung der Parteigenossen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises am Freitag, den 13. November, Abends 8½ Uhr, in Joël's Andreas- Gesellschafts- Sälen, Andreasstraße 21. 381/8 Zages Ordnung: Zur Deckung der Unkoften findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Mitglieder- Versammlung 1. Berichterstattung der Vertrauensmänner und Revisoren. 2. Neuwahl Tagesordnung: 1. Vortrag des Hrn. Der Vertrauensmänner. 8. Wahl von 2 Mitgliedern für die Preß- Kommission. Aus dem reichhaltigen Programm find L. Henning über: Die sozialen Ver- 4. Erfahwahl der Lokal- Kommission. 5. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten besonders hervorzuheben: Zum 1. Male: hältnisse bei den Griechen und Römern Paul Singer. 6. Diskussion. Ein Duell nach dem Ball, höchst fom. im Vergleich zur Gegenwart." 2. Dis 3. Wahl des 2. Rassirers. Herren der Gesellschaft.„ Faust" und 4. Verschiedenes. Gäste willkommen. Der Vorstand. ,, Gretchen", in Freiheit dressirt und vorgeführt von Hrn. Ernst Schumann. Bum Schluß: Eine Rundreise in 80 Sekunden, v. d. beiden Doggen Fritz und Baby. Der Frosch, mim. Scene von Herrn Hjalmar v. Bergh. Grand Batonde americain. Musikal. Entree von Herrn Chianchi. Neue Entrees der beliebten Clowns Little Fred und Verein der Sattler der Freien Vereinigung der Bauarbeiter Berlins n. Eachgenoffen. Versammlung am Sonntag, den 15. November, Vormittags 11 hr, in Scheffer's Salon, Infelstraße Nr. 10. Tages Ordnung: 1. Wahl eines zweiten Schriftführers und eines Zahlstellen- Inhaber3 für SW. 2. Vereinsangelegenheit. Tanti. Miss Adele Hodgint, Barforce- am Sonnabend, den 14. November, 3. Diskussion über Ereignisse der Gegenwart. Reiterin. Miss Edith Adams in ihren Abends 81/2 Uhr, großartigen Leistungen als engl. Jockey. im Dresdener Garten( oberer Gaal), Bare fixe, 3fach. Reck, Gebr. Stelling. Dresdenerstr. 45. Mr. Victor Bedini als Jockey. Zumn Tagesordnung: 1. Vorlesung. 14. Male: Circus unter Wasser. Eine ländliche Hochzeit." Große höchst tomische OriginalWasser- Pantomime in 2 Abtheil. mit 2. Diskussion. Hierzu ladet ein 8. Berschiedenes. Der Vorstand. fchaftlic hinter nicht au winnen einzutre liche 503 feine Barte Der Obige. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gäfte haben Zutritt. Der Vorstand. 129/14 NB. Alle Diejenigen, welche noch Verpflichtungen dem Berein gegenüber haben, werden aufgefordert, denselben so schnell wie möglich nachzukommen, event. ihre Veröffentlichung an dieser Stelle stattfindet. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. fenfationellen Licht- u. Waffer- Effekten. Club der völlig„ Unabhängigen" Sonntag, den 15. November, Vormittags 10 Uhr: Großartiger Wasserfall, Riesen= Fontaine, Kranz um die Manege mit 300 ,, Ans hann keiner". Sigung jeden Sonnabend bei Bachbis zur Decke steigenden Wasserstrahlen, mann, Stallschreiberstraße 36. Völlig unabhängige Sozialisten jederzeit will Ruderbootfahrten, neue fomische Einlagen, Waffernymphen 2c. 2c. Morgen: Große Gala- Borstellung. Hochzeit. fommen. 2226b in und außer Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf. Neues Programm. Eine ländliche Lüchtige Schneiderin dee, Hause, Sonntag 2 Borstellungen. 312 Uhr empfiehlt sich. Martha Ewald, 1452L Fürbringerstr. 17, II rechte ( 1 Rind frei) und Abends 72 Uhr. In beiden Vorstellungen: Dr. Hoesch, homöopath. Arst Circus unter Wasser. Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. " Sonntags 61/2 Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Achtung Puter! Große öffentliche Großer Frühſtücks: und Mittagstisch. General- Versammlung der Pußer Berlins Spezial- Ausschant von Bazenhofer 641 Export- Bier, Seidel 15 Bf. F. Müller. und Umgegend 2611b am Sonntag, den 15. November, Vormittags 10 Uhr, in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee Nr. 10-11. Tages Ordnung: PassagePanopticum ber Buzer, Stuckateure und Töpfer der Fenſterfrage gegenüber. 3. Berſchiebenes. 1. Der Neunstundentag und der Buchdruckerstreit. 2. Das Berhalten und Theater Jeder Puzzer ist hiermit eingeladen. Es wäre erwünscht, wenn Stuckateure und Töpfer erscheinen würden. B. Förster. Bundes- Versammlung im Restaurant Meißner, Gartenstraße Nr. 162. Tages- Ordnung: ก St meister De rund 90 weiteru Spin 197/7 De Sandela Ministe gehabte haben Durchfa 1. Wahl zweier Rassenrevisoren. 2. Ergänzungswahl des Borstande und der Kontroll- Kommission. 3. Statutenberathung. 4. Aufnahme neuer Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Zur Abrechnung der Billets vom Bundesfest, den 27. Juli, werden folgende Vereine aufgefordert: Th.-V. Stern", Delegirter: Rose. Th.-B. Proletariat". Delegirter: Deleg.: H. Kurz. Fidelio", Deleg.: G. Biazkewicz. Th.-B.„ Gichenkranz", Delegirter: A. Reimann. Th.-B." Helmerding", Delegirter: G. Könemann Pr.- Th.- Gesellsch. Hoffnung", Delegirter: D. Poschal, und May Wadepohl. J. 2.: Gustav Kleist, 1. Raffirer, Waldemarstr. 48. Fadhu. der Musik- Instrumenten- Arbeiter. Vereins- Versammlung für den Norden am Sonnabend, den 14. November, Abends 8½ Uhr, in ,, Keller's Salon", Bergstr. 68. Tages Ordnung: 377/15 = 1. Rapital und Arbeit". Referent: Genosse Wach. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheit, Verschiedenes. Der Vorstand. Variété Fachverein der Tischler. Arbeiter- Bildungs- Verein I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Bauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum F ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 f. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herreu. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Versammlung am Montag, den 16. November, Abends 8½½ Uhr, in Gratweil's Bierhalleu, Kommandantenstraße 77-79. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Gerhard über: Miethsrecht. 328/10 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Bei der Jeden interessirenden Tagesordnung erwartet zahlreiches Erscheinen Der Vorstand. Deffentliche Versammlung sämmtlicher Metallschleifer Berlins am Freitag, den 13. November, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Feuerstein, Alte Jakobtrake Nr. 75. 236/12 Barteigenossen! Wegen Krankheit will ich mein Restaurant, Destillation mit Fremdenlogis, für den halben Inventarpreis verf. Miethe billig. Näh. Thurneysserstr. 6 i. Lokal, b. d. Pankfir. Die Die Beleidigung gegen Frau Schiele nehme ich hiermit zurück und erkläre fie hiermit als eine ehrenwerthe Frau. 2613b Otto Kurzwig. Tages- Ordnung: 2. Diskussion. 1. Der Streit bei A. C. Lehmann. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 236/12 Der Vertrauensmann. Stiftungsfest des Gesangvereins ,, Kreuzberger Harmonie" I ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes) Dirigent: V. Dillenberger, am Sonntag, den 15. November, in den Gesammträumen der ,, Berliner Bock- Brauerei", Großes Bokal- und Instrumental- Konzert. Musik wird von Berufsmusikern der Freien Vereinigung unter Leitung des Kapellmeisters H. Karbe ausgeführt. Nach dem Konzert: Grosser Ball. Freunde und Genossen ladet freundlichst ein Anfang 4 hr. 2599b Das Komiter. Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von May Adlershof. Sonntag, den 15. November, im Saale der Herren Wiedemann u. Manofski Humoristisches Familien- Kränzchen unter gütiger Mitwirkung des Arbeiter- Gesangverein3,, Freiheit"( Adlershof 9 Anfang 5 Uhr. Der Vorstand und des Gesangs- Komiters Herrn Osang( Berlin). Freunde und Bekannte sind herzlich willkommen. Entree für Herren 30 Pf. Damen 20 Pf. Unserm Freunde G. Krause 31 seinem Geburtstag ein anständiges Lebetief.[ 2624b] Hermann& Adolf. 133/5 uns Gestern Mittag 1234 Uhr entriß der unerbittliche Zod nach langen schweren Leiden meinen inniggeliebten Freunden u. Genossen empfehle ich Gatten, unseren Sohn, Bruder, Schwa mein Schantlokal m. Frühstück, Mittag u. Abendtisch nebst Vereinslokal, auch zur Zahlstelle passend. 2622b F. Lensche, Landsbergerstr. 8. ger und Schwiegersohn, den Restaurateur Carl Grafling Um stilles Beileid bitten 2625b Die trauernden Hinterbliebenen. Ueberzeugung Nachmittag 2 Uhr auf dem neuen macht wahr. Durch bedeutende billige Einkäufe bin ich im Stande, meine gut sortirten 1467L Cigarren und Tabake zu billigsten Preisen abzugeben. Lager Zwölf Apostel- Kirchhof statt. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. als ge Daß au werden. Gi 8,70 208 3,50 908 nur ei nommer De febt. S Relaufel durch d Au in bem Osw. Nier'scher Naturweine Ganze Ausstattungen empfiehlt zu Originalpreisen. L. Perrin Nachflgr., 51. Naunynstr. 51. Moritz Gläser, Antrag verwies Di des Bi Gemein zu verf Di 1. Deze diefelbe die Au Di Di grenze Das St Der En Bu und G Di 1. 2. Gt Aussch Magi meisen augeber Schulen Edhulf 1093 L freiwil nicht e und un St Spinol faffung bewilli werden 167. Reichenbergerstr. 167. Hoſen, Knabenanzüge, Arbeitssachen. Kinderwagen. Größtes Lager.p. Wilh. Pahr, Brunnenstraße 83 e. Andreasstr.235.P Möbl. Schlafft. an Gen. bill. z. vm. 2628b Gitschinerstr. 81, H. I. 1 Tr. r.[ 2620b Restaurant, gut gehend, verk. für 580 M. Staligerstr. 38. Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Hierzu eine Beilage. 1. 6 en S Set en, r: Des quer en. Den 7/7 er: a". 3" n fi Sof 69 gu uns gen poten wa 25b 1. ag zuen Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 266. Parteigenossen, welche am Sonntag bei der Verbreitung von Flugblättern helfen und am Dienstag, den 17. November, dem Tage der Wahl, mit thätig sein wollen, werden aufgefordert, sich in nachverzeichneten Lokalen von früh 8 Uhr an einzufinden: 3. Bezirk: Seidenstücker, Jäger- und Kanonierstr.- Ecke. Rizing, Bülowstr. 52. 8. 10. . Laege, Fürbringerstr. 22. Klein, Schönleinstr. 6. 19. u. 21. Bezirk: Gründel, Dresdenerstr. 116. 12. Bezirk: Spindler, Forster- u. Reichenbergerstr.- Ede. Zoltsdorf, Görlizer- u. Sorauerftr.- Ede. 14. 25. 25 26. 27. . . 3ubeil, Naunynstr. 86. Grevelinz, Manteuffelstr. 119. Tempel, Breslauerstr. 27. Roggendorf, Posenerstr. 5. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 3abel, Frankfurter Allee 90. Hente, Blumenstr. 38. Radtke, Krautstr. 48. 28. Bezirk: 28 agner, Neue Königstr. 89. Dienstag: Braun, Keibel- und Alte Schüßenstr.- Ecke. 32. Bezirk: Scholy, Kastanien- Allee 35. Dienstag: Brauerei Pfefferberg( Tunnel). 34. Bezirk: 23 itzel, Elisabethkirchstr. 18. 38. 40. n Leiniger, Boyenstr. 40. " Boß, Lübeckerstr. 8. Freitag, den 13. November 1891. Lokales. 8. Jahrg. unter ist aber eine motivirte Tagesordnung nicht zu verstehen, wenn das auch mißbräuchlich hier schon geschehen ist. Was in lieber Zahlen und Daten statt allgemeiner Urtheile anführen sollen. wei Sorten von Menschen: Ausbeuter und Ausgebeutete. Diest der Motivirung gefagt ist, ist völlig haltlos; Herr Spinola hätte Unsere Gründer. Der Klassenstaat tennt bekanntlich nut Ich nehme an, daß die Berathung des ganzen Antrags in einem beiden Sorten aber zerfallen wieder in die verschiedensten KateAusschuß der Wunsch der übergroßen Mehrheit ist. Der Antrag gorien je nach dem Geschäfte, das sie betreiben lassen oder in dem ad 2 will nicht im Allgemeinen Gesetzeskunde, sondern Unter- fie als Arbeitsstlaven gehalten werden. Der Großausbeuter finder richt über die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältniß immer wieder noch einen größeren, der im Hinterhalt liegt, um und über die sogen. soziale Gesetzgebung. Am 1. April tritt hoffentlich endlich das Gewerbegericht in Kraft; dort sollen die hervorzubrechen, sobald sich ihm eine Gelegenheit bietet, um sein Opfer auszusaugen. Mit tapitalistischen Wegelagerern 1. Klasse Arbeiter selbst über diese Verhältnisse urtheilen; daraus ergiebt find unsere Gründer zu vergleichen, das sind Erscheinungen, würdig sich von selbst die Pflicht der Stadt, ein Institut zu errichten, der Tendenz und der Moral der von Gott gewollten Weltwo die Arbeiter lernen können, was Rechtens ist. Dasselbe trifft ordnung". zu für die Versicherungsgesehgebung. Die Annahme dieses An- Blutige Gründer schlimmster Sorte waren die verflossenen trags halte ich für selbstverständlich. Der andere Antrag ad 1 Hofbankiers" Gebrüder Sommerfeld. Hören wir, welche kann sich leider nur anlehnen an das, was die Gewerbe- Ordnung" Gründungen" diese Leute auf dem Gewissen hatten: eine Hutder Gemeinde beläßt; wir müssen uns da auf die männlichen fabrit, eine Weberei, ein Seebad, eine Spiritusbrennerei, eine Arbeiter beschränken. Herr Spinola spricht von der Nadelfabrik, ein Blechwert, eine Zeitung und dergleichen KleinigBlüthe unserer freiwilligen Fortbildungs Schulen. Gewiß feiten mehr! Jedes einzelne dieser Unternehmungen war ein hat sich hier ein fleiner Aufschwung Aufschwung gezeigt; aber sowohl hier wie in den Jnnungsfachschulen ist nur der dritte von den Gründern ausgebeutet. Was da für die Arbeiter in den Ausbeutungsobjekt für die Aktionäre, die letzteren wieder wurden Theil der Schüler Lehrlinge. Bei dem jetzigen Zustande kann der einzelnen Unternehmungen übrig geblieben ist, fann sich Jeder Lehrling durch den Meister auch gegen den Willen der Eltern vom Besuch der Schule abgehalten werden. Eben weil das Gesetz nichts mehr zu machen", ohne Weiteres denken. In Berlin war für diese Sorte hier ist die Konkurrenz solche Zustände für möglich hielt, hat es den Zwang zugelaffen; zu groß und hier sind auch die Arbeitslöhne zu hoch, von diesem Zwang muß in Berlin Gebrauch gemacht werden, weil die Arbeiter in Berlin zu begehrlich" sind. Deshalb wenn wir nicht einer Berkümmerung der Arbeiter in geistiger verlegte man sich auf das Abgrafen der Provinz, wo sich die Beziehung immer mehr in die Hand arbeiten wollen. Der Antrag Begehrlichkeit" der Arbeiter noch nicht so bemerkbar machte. würde einer großen Anzahl von Arbeitern den Unterricht zu hier war noch billiges Menschen-, Material" aufzutreiben, mit tommen lassen, den sie jetzt entbehren müssen. Spinola vertheidigt seinen Antrag. Eine motivirte Tages- feht etwa heißt, hier konnten die Fabritsklaven noch am leichdem noch etwas anzufangen war, was ins Gründer- Deutsch überordnung sei auch eine Tagesordnung, folglich komme die Austesten ausgepowert werden. schußberathung bei Annahme derselben in Fortfall. Für den AnDie meisten der von den beiden Selbstmördern aufgemachten trag ad 2 habe er alle Sympathie, der Antrag ad 1 sei sehr be- Gründungen hatten überhaupt nur den Zweck, die Bankiers zu denklich. Junge Leute von 14-18 Jahren seien in Berlin bereichern. Das Aktienkapital wurde von vornherein übermäßig Hermerschmidt, Perlebergerfir. 28. 52 000, es besuchten jetzt ca. 16 000 die bestehenden Schulen. hoch bemessen, so daß ein großes Baarguthaben sofort an den Parteigenossen! Wenn Ihr wollt, daß wir der Verwirk. Die Kosten der Errichtung ausreichender Schulen werden etwa Bantier ausgehändigt werden mußte. Die besitzende Bourgeoisie lichung unserer Ziele, der Beseitigung der heutigen elenden wirth- Schüler würden beim Schulzwange durch die störenden und eingefangen. Man spekulirte auf die Begehrlichkeit diefer Leute 1 Million betragen. Die Lernluft und die Fortschritte der guten wurde dann nach einem ganz bestimmten Blane getödert und schaftlichen Verhältnisse wiederum einen Schritt näher kommen, unluftigen Schüler ganz unzweifelhaft beeinträchtigt werden, die und diese Spefulation war stets von Erfolg begleitet. Durch hinter den Erfolgen unserer Partei in Sachsen, Baden u. s. w. Schulen zurückgehen. das Versprechen hoher Zinszahlungen fing man immer Gimpel wieder der Arbeiter, aus deffen Haut ja Jeder gerne Riemen Am schlimmsten bei diesen Gründungen fuhr natürlich immer schneiden möchte. Die Gründungen werfen nur billigen Schund ad 2, wenn er angenommen würde, dürfte weder besonders gewuchert werden soll, so bedingt das nicht nur die thunlichste Stadtschulrath Bertram: Die Ausführung des Antrages Kritik bezahlt wird. Wenn aus der Fabrit" noch etwas herausauf den Markt, für dessen Herstellung der Arbeiter unter aller schwierig noch besonders kostspielig sein; wenn ein zweistündiger usnugung der Menschen", sondern auch die der maschinellen Kursus ausreiche, werde der Kostenbetrag 3000 Mart nicht über- Sträfte. Das bedingt wieder eine sehr lange Arbeitszeit, denn steigen. Schwierig werde es im Anfang sein, die geeigneten jede Stunde, welche die Fabrik still steht, wirft den Gründern Lehrer zu erlangen. Dem Antrage ad 1 ständen aber sehr erheb- nichts ab. Solchergestalt wachsen sich solche Etablissements zu liche Bedenken entgegen. Die Fassung der Gewerbe- Ordnung wirklichen Ferienkolonien" für die Arbeiter aus. Lasse den Zwang nur zu, gehe also auch wohl von der AnTritt dann die Katastrophe ein, dann wird die" Bude" einnahme aus, daß es besser sei, wenn der Zweck durch freiwillige fach zugemacht und die Arbeiter liegen auf dem Pflaster. So Schulen erreicht werde. Die Ergebnisse des obligatorischen Fort- fort wieder neue Arbeit zu finden, hält in einer fleinen Stadt bildungsschulwesens in Westpreußen und Posen seien nach dem sehr schwer, es ist in den meisten Fällen unmöglich. Es bleibt Bericht des Handelsministeriums durchaus ungünstige und un- also nur die Neise nach der Großstadt. Dem verheiratheten erfreuliche. Wolle man denn unter den 14-18 jährigen jungen Arbeiter bringt ein Domizilwechsel sehr oft an den Bettelstab, meister angenommen. Stadtfyndikus Belle hat die Wahl zum zweiten Bürger- Leuten auch die Abiturienten der höheren Bürgerschule in diese sehr oft muß er wegen Geldmangel zuerst allein reisen, und wenn Schulen zwingen? Wenn auch nicht für 52 000, aber sicher für er in der Großstadt Verdienst gefunden hat, kann er seine Familie Der Ausschuß für die Vorlage, betr. die Bewilligung von 40 000 würden mit einem Male Schulen zu errichten fein. nachkommen lassen. Wie viele müssen aber erst wochenlang Straße to 900 000 M. zum Ankauf weiterer Ländereien für die Er- Woher, abgesehen von den Kosten der Errichtung, die Lehrkräfte auf, Straße ab laufen, ehe sie eine Kondition finden, die gerade weiterung der städtischen Rieselfelder ist gewählt; Vorsitzender nehmen? Wie solle bei Durchführung des Zwanges das Ganze soviel abwirft, daß sie selbst sich satt essen können? Spinola. wenn Frans Die Berliner Volksküchen, von deren segensreicher" mit Stadtv. Friedemann und Schwalbe sprechen für Friedmann auf Gesetzeskunde überhaupt auszudehnen. nicht zurückbleiben, immer neue Anhänger für unsere Sache ges ueberweisung des ganzen Antrages an einen Ausschuß; beide ein, die schließlich bequem gerupft werden konnten. winnen, dann seid Ihr auch verpflichtet, einzutreten, wenn gearbeitet werden muß. Nur durch unermüd- Spinola. Den Unterricht nach dem Antrag 2 wünscht Stadtv. liche Agitation fann die Masse aufgerüttelt werden. Wer nicht für die Partei thätig fein, wer leine Opfer bringen will, fann auch nicht als Parteigenosse betrachtet werden. als Das Zentral- Wahlkomitee. Kommunales. Stadtverordneten Versammlung. Deffentliche Sigung vom 12. November. werden. 3,70 nommen war. Nachmittags 5 Uhr. Der Magistrat hat der Versammlung das Schreiben des müsse nothwendig herabgedrückt werden, Sandelsministers mitgetheilt, worin dieser aus der in seinem zösisch, Englisch und andere Kurse aus demi Lehrplan Wirksamkeit wir schon wiederholt erzählt haben," befinden sich Ministerium unter Mitwirkung städtischer Kommiffarien statt- fortgelassen werden müßten; letteres fei aber nothwendig, gegenwärtig in einer argen Klemme. Die Einkaufspreise sind haben erklärt, daß im Interesse der Schifffahrt eine lichte Begabung den Schulen zugeführt werden müßten. gehabten Erörterungen die verstärkte Ueberzeugung gewonnen zu wenn alle jungen Leute ohne Unterschied der Intelligenz und höher denn je und so bleibt denn Nichts übrig, als das Essen Es sei nicht so schlecht und die Portionen so flein wie möglich zu machen, Durchfahrtshöhe der Mühlendamm- Brücken von 3,70 Meter sich der richtige Weg, sich kopfüber in eine neue Organisation zu wenn anders nicht das ganze Geschäft" in die Brüche gehen daß auch die städtischen Behörden diesem Bedürfnisse entsprechen den freiwilligen Schulen würden die ftrebsamen und eifrigen aussicht, geht aus den zahlreichen Schreiben hervor, die uns aus Elemente, die künftigen Stüßen der Gesellschaft erzogen. Auch jenen Kreisen zugehen, welche sich in den Vollstüchen des Mittags Gin Antrag Selle hatte schon vorher die Erhöhung auf der Sinn der Arbeitgeber, der Innungen habe sich in steigendem fättigen müssen. Der blaue Heinrich" und der„ Rumfursch" in 3,50 Meter für genügend erklärt hatte, nachdem ursprünglich zweiges erschlossen. Das bestehende System sei also bei weitem füchen. Die Erbfen waren in dem einen Lotal so mit Sand Meter gefordert, während der Magiftrat eine Erhöhung auf Maße der Nothwendigkeit der Förderung dieses Unterrichts- Blögensee sollen Delikatessen sein gegen die Portionen der Bolksnur eine Durchfahrtshöhe von 3,32 Meter in Aussicht ge- vorzuziehen. durchfeht, daß es geradezu knirschte, wenn ein Löffel voll auf die Im Schlußwort für die Antragsteller bemerkt Singer: Zähne gelangte. In einer anderen Küche gab es ein schlammfebt. Den Antrag Selle beantragt Stadtv. Dinse mit der Ausschuß überwiesen wird, weil wir uns der Schwierigkeiten der wie Bohnen darstellen konnte. Der Gegenstand ist heute wieder auf die Tagesordnung ge- Wir erklären uns befriedigt, wenn der gesammte Antrag einem artiges undefinirbares Etwas, was ebensogut Reis, wie Graupen, Es ist anzunehmen, daß mit Klausel anzunehmen, daß der Staat sich entsprechend an den Ausführung bewußt sind. Die sachlichen Einwendungen des jeder Woche, welche uns dem Winter näher bringt, der Zubrang durch die Höherlegung erwachsenden Mehrkosten betheiligt. Stadtschulrath Bertram sind zweifellos von dem Wohlwollen für zu den Volksküchen stärker werden wird. An ein Herabgehen Auf da die Weiterbildung der Jugend getragen, wie wir es von dem der Lebensmittelpreise ist gar nicht zu denken, es wird vielmehr Antrag Dinse an den Ausschuß für den Antrag Selle zurüd- Herr Spinola müßte in Konsequenz seines Standpunktes die Auf- der Volksküchen müssen dann die Portionen noch schlechter und Schreiben des Miniſters ein Novum vorliegt, mit dem Leiter des städtischen Fortbildungsschulwesens erwarten müssen. bas Gegentheil eintreten. Bei den bewährten Geschäftsprinzipien hebung des Schulzwanges überhaupt beantragen. Wenn er andererseits noch fleiner werden, dann freilich sind diejenigen zu bebauern, des Pfarrhauses am Mariannenufer 1 an die Thomaskirchen- Tollheiten Bezug nimmt, dann müßte er gerade unsern Antrag geben müssen. Die Vorlage betr. die Uebereignung der Thomaskirche und auf die Ungebundenheit der Berliner Jugend, ihre Neigung zu allerlei welche so gestellt sind, daß sie Stammgäste der Volksküchen abGemeinde wird nach längerer Debatte an den um 5 Mitglieder annehmen, denn zweifellos kann diese Ungebundenheit nicht besser zu verstärkenden Ausschuß zurückverwiesen. als durch den Schulzwang bekämpft werden. Nach Herrn Spinola beitsräumen der Fabriken weithin sichtbar angebracht sind, will Trotz der Schuhvorrichtungen, welche heut in den Ar1. Dezember cr. dem Verkehr übergeben werden. Ein Etat für das ist die Differenz, in der wir uns mit ihm befinden. Herr mit so großem Lärm in's Leben gerufene Ausstellung für UnfallDie Markthalle X am Arminiusplaze in Moabit wird am hat sich eben die Gesammtheit um den Einzelnen nicht zu kümmern; sich die Zahl der Betriebsunfälle nicht vermindern. dieselbe soll erst vom 1. April t. J. aufgestellt, bis dahin sollen Spinola hält einfach eine Lobrede auf das bestehende System; verhütung s. 3. besichtigt hat und wer mit den Verhältnissen in die Ausgaben aus den laufenden Einnahmen bestritten werden. dabei ist eine fachliche Diskussion faum möglich, den Fabriken nicht ganz genau bekannt war, mußte zu der Wenn der Stadtschulrath Bertram in dem freiwilligen Ueberzeugung kommen, daß von jetzt ab das Leben und die GeKoloniestraße von der Soldinerstraße bis zur Weichbild- Schulwesen die Sicherheit und Gewähr dafür steht, fundheit der Fabrit arbeiter vor Unfällen sicher gestellt sei. Sieſe dem verwiesen. Die Die Versammlung stimmt diesen Vorschlägen zu. der Enteignung erworben werden. Ses jungen Wenn die Mannes, Wer die grenze soll im Laufe des Jahres 1892/93 regulirt und gepflastert, daß selbständige, strebsame Menschen erzogen werden, welche Annahme hat sich als irrig erwiesen, es ist so ziemlich alles beim vergißt er, daß wir alle, nicht blos die Freiwilligen, zu Stützen und Genossen: Zur Verhandlung kommt darauf der Antrag Stadthagen der Geselschaft machen wollen, nicht bloß die etwa 11 000 jungen ſtand liegt in erster Linie darin, daß bei dem Anbringen von Leute, die die Schulen schon besuchen, sondern auch den Rest, die Schuhvorrichtungen viel zu viel auf Aeußerlichkeiten geachtet wird. Die Vorrichtungen zählen heut schon zum ParadeDie Versammlung wolle den Magistrat ersuchen 30 000, die den Unterricht jetzt entbehren. Wenn Sie dieses Inventar der Fabrik, sie müssen an auffallenden Stellen an1. in Gemäßheit des§ 120 Abs. 4 der Gewerbe- Ordnung den Schulwesen für so wichtig ansehen, dann haben Sie auch dafür gebracht, mit schreienden Farben angemalt werden, damit sich Entwurf eines Drtsstatuts vorzulegen, durch welches den zu sorgen, daß jeder junge Mann der Vortheile desselben dann der Besitzer hinstellen kann und reklamiren:„ Seht, so wird männlichen Arbeitern unter 18 Jahren die Verpflichtung theilhaftig werde. Herr Bertram weiß sehr gut, daß oft hier für die Arbeiter gesorgt! In vielen Fällen sind nicht Abneigung zum Besuch einer Fortbildungsschule auferlegt wird, sondern eine diese Vorrichtungen dem Arbeiter läftig, weil sie 2. in den Fortbildungsschulen über die sich aus dem Arbeits- ganze Reihe anderer Umstände die Fernhaltung Don seine Bewegungsfreiheit erheblich hindern. Bei Atfordverhältniß ergebenden Rechte und Pflichten, sowie über die der Schule bedingt. Arbeitgeberschaft eine arbeitern macht sich das infofern recht fühlbar, Unfall-, Kranten-, Invaliditäts- und Altersversicherungs- passendere Zeit als die späten Abendstunden, wo der Lehrling als dieselben infolge des Hemmnisses der Schußvorrichtung für Gefeßgebung unterrichten zu lassen. abgespannt und ermüdet ist, den Lehrlingen anweisen wollte, die Herstellung bestimmter Arbeiten mehr Zeit aufwenden müssen, Ausschuß von 15 Mitgliedern überweisen. Stadtv. Wiedemann will den Antrag Stadthagen einem würde der Besuch der Fortbildungsschulen noch bessere Ergeb- deshalb also auch weniger Lohn verdienen können. An den Gegenniffe haben. Das Korrelat der obligatorischen Schule wird der Magijrat zur Prüfung und thunlichsten Berücksichtigung zu über- dafür herzugeben( Unruhe). Dem Hinweis auf Pofen und Weit sich viele Unglückställe am Schleifstein und der sieht meistens in Stadtv. Spinola beantragt, die Nr. 2 de3 Antrags dem 3wang der Lehrherren sein müssen, eine Zeit im Laufe des Tages ständen, an denen sich die Vorrichtungen nicht so gut ausnehmen", werden auch teine angebracht. Im Maschinenbau ereignen zugegen in Erwägung, daß die obligatorischen Fortbildungs- Braunschweig gegenüber, der dem gesetzlichen Zwange das Wort Fabriken werden Leitern noch in Gebrauch genommen, die längst meisen; dagegen über Nr. 1 zur motivirten Tagesordnung über- preußen steht u. a. das Zeugniß des Fabrikinspektors für einer dunklen Ecke ohne jede Schutzvorrichtung. In manchen schulen sehr erhebliche Kosten verursachen und ein Netz neuer redet. Richten Sie die obligatorischen Fortbildungsschulen nicht hätten zu Brennholz verwandt werden müssen. Um sie fümmert freiwillige Schulwesen dieser Art ein Bedürfniß des Zwanges schaft selbst ab, indem Sie die nach Ihrer Auffassung noth von den Schutzvorrichtungen viel zu viel Aufhebens gemacht, sie Schulfommissionen erfordern werden, daß das in Blüthe stehende ein, so brödeln Sie an dem Gebäude des Staats und der Gefell sich auch kein Meister und fein Ingenieur. Alles in Allem wird nicht erkennen läßt, wohl aber durch das Eindringen störender wendigen Träger aufzurichten verschmähen. Wir hoffen, daß der werden als Paradepferde benutzt, die jedesmal vorgeführt werden, und ungeeigneter Elemente beeinträchtigt werden könnte. ebit 93L 7. ins .p. om. 20b ge. sobald dies im Interesse des Fabrikbesitzers nothwendig erscheint. für die Arbeiter giebt es nur ein Universal- Schußmittel: Bererne Theil des Antrages in der Ausschußberathung doch noch Spinola bezüglich meines Antrages ad 1 ist, nach meiner Auf-| Stadtv. Stadthagen: Der eben mitgetheilte Antrag eine sympathischere Aufnahme als hier finden wird. Nachdem Stadtv. Namslau den Antrag auf motivirte faffung, geſchäftsordnungswidrig; Anträge, welche eine Geld- Tagesordnung zurückgezogen, wird der Antrag Stadthagen einen türzung der Arbeitszeit und ausreichende Lohnzahlung. bewilligung in sich schließen, müssen in einem Ausschuß berathen Ausschuß von 15 Mitgliedern überwiesen. werden, wenn nicht zur Tagesordnung beschlossen wird. DarSchluß 8½ Uhr. Ju den hiesigen Krankenhäusern haben wohl selten soviel Aufnahmen erkrankter Personen stattgefunden, wie in den # als fich Betriebsinspektor vor, sprach von legten Tagen. Dieser Umstand ist zur Hauptsache auf den plök- sollte zu der Eingangsthür genau passen. Die im Beisein des zahlung verlangten, wurde dem Bermiether des Angeklagten lich eingetretenen Witterungswechsel zurückzuführen. Namentlich Kriminal- Kommissars Wehn am 30. v. 2. mit Hilfe eines ganzen unheimlich, daß er denselben kurzer Hand aus der Wohnung ent find es innerlich Ktranke, die um Aufnahme in den Kranken- Bündels von Dietrichen und Schlüsseln an der Thür angestellten fernte. Gine große Kunstfertigkeit entwickelte der Angeklagte and häusern nachsuchen mußten. Die Charitee und die städtischen Versuche ergaben indeß, daß das Schloß erst nach Verlauf einer auf dem Gebiete der Zechprellerei. Er erschien bei verschiedenen Krankenhäuser sind deshalb fast überfüllt. Allein am geftrigen Stunde nachgab. Nun handelte es sich um meine Kenntniß im Restaurateuren, welche ihn aus früherer Zeit her nod Tage fanden in der Charitee fünfundachtzig Aufnahmen innerlich Berlegen von Wild, welche ich in dem Geschäfte von Schmidt oberflächlich tannten, stellte Kranter statt. und Drumm, Belle Alliancestr. 20, mir erworben haben sollte. Der großen Berliner Pferde- Eisenbahn Gin anderer Berichterstatter schreibt, daß die Influenza Auch dies wies ich zurück und nannte Zeugen dafür, daß ich zum seinem Vater, den er als Bauerngutsbesitzer bezeichnete und legte gegenwärtig sehr stark in Berlin auftritt; besonders ist es der Berlegen von Bild niemals verwandt worden bin. Dieser die Betreffenden mit ziemlich bedeutenden Bechschulden hinein. nordöstliche Stadttheil, in dem eine große Anzahl von Er- Punkt bildete den Gegenstand meiner letzten Vernehmung am Der Staatsanwalt hielt es für angezeigt, den gefährlichen frankungen dieser Art in den letzten Tagen zur ärztlichen Be- 7. d. M. Durch die ewigen Vernehmungen wurde ich trotz des Menschen, der es trefflich versteht, in der Maste des harmlosen handlung gelangt sind. Es sollen ganze Familien an dieser Gefühls meiner Unschuld derart stumpf, daß ich anfing, mich in Biedermanns aufzutreten, auf längere Zeit unschädlich zu machen Krankheit darniederliegen; so in der Keibel- Straße, der Reibel- Straße, der die Rolle eines Mörbers hineinzuleben. Da endlich schlug meine und er beantragte deshalb, unter Aufhebung des Erkenntniffes Prenzlauer Allee, der Prenzlauer Straße. Indeß hat die Krank- Grlösungsstunde; ein Gefängnißbeamter betrat meine Zelle, vom Juli d. J. eine Gesammtstrafe von 10 Jahren Buchts heit bis jetzt einen bösartigen Charakter nicht angenommen. Gie fragte, ob ich in den beiden legten Zagen vernommen worden ha u 3 und 1500 M. Geldbuse event. noch 80 Tagen Buchthaus, tritt meist mit heftigem Fieber auf und hält drei bis vier Tage sei und erklärte auf mein„ Nein", daß er mich dann hinaus- Der Gerichtshof hielt zwei Fälle der Anklage nicht für erwiesen an; nur in einem einzigen Falle ist als Folge der Influenza werfen müsse, ich möchte mich bereit machen, daß ich fortkäme.(?) und erkannte auf eine Gesammtstrafe von 5 Jahren Bucht Lungenentzündung zu verzeichnen gewesen. Ich bin frei, doch wird mir, wo ich um Stellung anklopfe, arges haus und 1200 M. Geldbuße, event. noch 80 Tage Zuchthaus. Mißtrauen entgegengebracht." Alles. Mit Hinterlassung bedeutender Schulden wendete er sich = Renta willigt, leider je to a cht" die Mehrf lich dazu ift auch Repres zuüben hat der momenta nichts a alten 2 das mo nigte ni Der Fluc uns, we eigene Aber des Mitarbei halten i Denn ei fchaft geg Die Buchdruc Da Auftreter duftion wird jed zeichnete Der Schuhmacher Herr Hermann Krause, Matthieu- Wir haben sofort darauf aufmersam gemacht, daß die an Auf höchft unsolider Grundlage ruhte ein Unternehmen, straße 17, ersucht uns mitzutheilen, daß er mit dem vom Rauch- geblich den Schulz belastenden Momenten feinerlei Beweiskraft welches gegen einen der Gründer, den Kaufmann flub„ Ohne Zwang" öffentlich aufgeforderten Herrn gleichen innewohne, ja baß sie nicht einmal einen Berdacht begründeten. Ferdinand Danz, eine Anklage wegen Betruges zur Folge Namens nicht identisch sei. Die Angaben Schuly's stimmen mit denen der Polizei darin gehabt hat, die gestern vor der zweiten Straftammer des Land, Fahrten eines Juduftrie Nitters. Jüngst wurde aus überein, daß besonders die unverehelichte Labasch ihn bestimmt gerichts I verhandelt wurde. Im Sommer des Jahres 1888 ver Hamburg gemeldet, daß von dort der Begründer und Direktor erkennen wollte. Die Labasch konnte ihn aber nur als ihren Be- band der Angeklagte sich mit dem Schriftsteller Dr. Richard des Wiener Bades„ Anglo- Hamburger Sanatorium" Bernhard fucher, nicht als den Mörder refognosziren; wie dieser Refog- Grothe zur Gründung eines Buch- und Kunstverlags. Es follten Hoffmann flüchtig geworden sei und wegen Unterschlagung sted.nition irgend ein Werth beigelegt werden konnte, ist faum ver- Romane in Verbindung mit Schönheits- Gallerien" vertrieben brieflich verfolgt werde. Hoffmann ist früher auch in Wien und ständlich. Es giebt bei uns feine Entschädigung unschuldig Ver- werden. Keiner der beiden Gründer besaß Mittel und mußte in Berlin sehr bekannt gewesen. Wie Wiener Blätter berichten, hafteter. Daß man aber einem unschuldig verhaftet gewesenen, deshalb ein dritter Theilhaber mit Geld gesucht werden. Man hatte der jetzt etwa 50 Jahre alte Mann in Wien als Unter statt sich zu entschuldigen, obendrein bedeutet, er solle machen, wandte sich an einen Stellenvermittler, welcher auch eine geeignete nehmer eine der glücklichsten Epochen der Bauperiode mit- daß er fortkomme, ist, wenn es wahr ist, doch ein bischen stark. Persönlichkeit ausfindig machte und dem Angeklagten zuwies. G war dies ein ehemaliger Post Unterbeamter, der sich im gemacht. Die erste Unternehmung glückte ihm, spätere brachten Charlottenburg. Alle diejenigen Parteigenossen, welche ge- Besite von 2000 Mart befand. Danz und Dr. Grothe Manne ihm großen Gewinn, er erbaute eine ganze Straße, die willt sind, am Montag, den 16. d. M., am Tage der Kommunal- wußten dem gefchäftsungewandten die feinen Namen„ Hoffmanngasse" führt. Soffmann besaß im Jahre wahl, thätig zu sein, mögen sich beim Restaurateur Strauſe, bilität des Unternehmens in den verlockendsten Farben olle 1883 mehr als 300,000 Gulden Privatvermögen, welches er, des Bismardit. 74, melben. Zu gleicher Zeit werden die Bartei- schildern und es kam auch zu einem Bertrage. Danach so ihm angebotenen hohen Ertrages wegen, einem Spekulanten über- genossen aufgefordert, am Sonntag, früh 7 Uhr, sich ebendaselbst der neu eintretende Theilhaber 2000 m., die bei der Deutsche gab. Durch den Niederbruch des Letzteren verlor Hoffmann einzufinden zur Verbreitung eines Flugblatts. Das Komitee. Bank hinterlegt und nach und nach, wenn sie zur Einrichtung des Geschäfts zu verwenden waren, wieder abgehoben werden 1887 nach Berlin. Hier erbaute er in der verlängerten Zimmer- Polizeibericht. Am 10. d. M. Vormittngs fiel dem Ar follten, einschießen, während Danz und Dr. Grothe sich a straße das„ Römerbad" verkrachten Ungedenkens. Er ging dann beiter Grasse auf dem Neubau Königsbergerstr. 6 ein vom Dache beischig machten, je 4000 m. beijuiteuern. Da feiner der nach London mit den Plänen für ein Bad mit verschiedenen fur- herabfallender Negriegel auf den Kopf. Er erlitt eine Gehirn- Bezteren Baarmittel besaß, so halfen sie sich durch Blanko- Atzept ärztlichen Abtheilungen, verkaufte seine Pläne an eine englische erschütterung und mußte nach dem St. Hedwig- Krankenhause ge- bie, fie angeblich in die Geschäftstasse thun wollten. Gesellschaft, welche mit einem Kapital von 100 000 Bfd. Sterling bracht werden. Am 11. b. M. Mittags ging das Pferd eines drei Theilhaber fuhren auch zusammen nach der Deutschen ins Leben trat. Hoffmann erhielt als Abfindung 3000 Pfund. Geschäftswagens in der Wallstraße durch. Vor dem Hause Bank, woselbst das Geld aber je zur Hälfte auf die Mit diesem Gelde erwarb er in Hamburg die Markthalle gegen- Nr. 24 versuchte der Handelsmann Schüler dem Pferde in die Namen Dr. Grothe und Danz eingetragen wurde. über dem Thalia- Theater, und erbaute ein großes Bad mit Bügel zu fallen, wurde jedoch zu Boden geworfen, vom Pferde Nun mußte noch ein Hausdiener mit Sicherheit" ats Schwimmbassin, Kaltwasser- und Kneipptur zc. Hoffmann führte getreten und demnächst überfahren, so daß er anscheinend schwere genommen werden. Auch dieser fand sich leicht. Derselbe be in Hamburg dieselbe Mache" durch wie in Berlin. Er deponirte innere Verlegungen erfitt. die Aktien bei einer Bant, ließ fie belehnen und ging mit dem bracht. Er wurde nach der Charitee gefaß 200 M. und opferte hiervon dem Danz 190 M., 10 M Gelde durch. Den sämmtlichen Gläubigern ließ er die stark be- liegenden Kahn wurde Nachmittags der Schiffer Schottstadt beim Danz legte ihm zwei Scheine, einer über den anderen, zur Auf seinem hinter dem Grundstücke Alt- Moabit 61 müsse er doch behalten, um für einige Zeit das Leben zu friften. lastete Bade- Anstalt zurück. Er dürfte sich nach Amerika gewendet Umlegen des Mastbaums am Kopfe so bedeutend ver schrift vor und der Hausdien er setzte seinen Namen auf den zu haben. legt, daß feine Ueberführung nach dem Kranken- oberst liegenden, ohne den Inhalt durchzulesen. hause Moabit erforderlich wurde. Bei den Funda Danz den unterschriebenen Schein soweit zurück, daß nur der Der frühere Prokurist der Firma Hirschfeld n. Wolff, mentirungs- Urbeiten zu einer Relleranlage auf dem Grundstück unbeschriebene Rand des unteren Scheines zu sehen war ba Max Szamatolski, der gefänglich eingezogen worden war, weil Belforterstr. 4 stürzte zu derselben Zeit eine nach dem Nachbar- auch diesen unterschrieb der Stellensuchende in der Meinung, er im Berdacht stand, an den von Wolff verübten Betrügereien grundstück zu angebrachte Versteifung zusammen und wurde der es sich um den Rautionsschein handele. Danz nahm beh theilgenommen zu haben, ist gegen Bürgschaft aus der Haft ent- Maurer Görk durch das nachfolgende Erdreich verschüttet. Er Scheine an sich und ist es dem Hausdiener nicht laffen worden. Gerüchtweise verlautet, daß die Verhaftung vor erlitt dabei schwere Verlegungen am Unterleib und mußte nach möglich gewesen, einen derselben ausgeliefert zu erhalten genommen worden ist, weil Szamatolsti angeblich im vorigen dem Augusta- Hospital gebracht werden. Vor dem Haufe Ge hat sich später herausgestellt, daß Danz Jahre 40 000 M. als Tantième erhalten hat. Daraus soll denn Jerufalemerstr. 36/37 wurde gegen Abend ein 90 Jahre alter Scheine als Darlehnsbescheinigung ausgestellt hatte. gefolgert worden sein, daß er den Machenschaften Wolff's Vor- Schneidermeister von einem Geschäftswagen überfahren und an vor es zur Eröffnung des Geschäftes, oder schub geleistet habe. Die Bürgschaft Szamatolsti's ist auf beiden Beinen verlegt. In einem Schai lokal in der nur 15 000 M. festgesezt und von Verwandten gestellt worden. Ueber seine Erlebnisse in der Mordaffäre Nitsche hat der nunmehr aus der Untersuchungshaft entlassene Handlungstommis Schultz einer hiesigen Zotal Korrespondenz persönlich folgende Einzelheiten mitgetheilt: „ Ich heiße mit Bornamen Ernst, bin em 1. März 1871 in Wachom geboren und war in ben ezten drei Jahren in Berlin in Kolonialwaaren, Delikateß- und Bigarrengeschäften thätig. Seit dem 15. Oktober d. J. bin ich stellenlos, nachdem ich zuletzt bei Reinhold Sprödemski, Brunnenstr. 121 b, angestellt war. Ich bezog von da aus die Schlafstelle bei Frau Grünthal und meldete von Unter Dann schob er auf 2 In abfichtig Löpfe In Maur Tagebla erhöhun In Di welche Abre die einberu Be geführt. aud mirten Broth noch in nung e straße schlug Abends der Arbeiter Uttege einem anderen Arbeiter Grothe. Er war inzwischen zu einer erheblichen Gefängniß ther Einrichtung eines solchen fam, verschwand Dr infolge eines Streites mit einem Bierglase ins Gesicht und ver- strafe verurtheilt worden und wurde flüchtig, nachdem er ba letzte ihn dadurch so bedeutend, daß er nach dem Krankenhause auf seinen Namen bei der Deutschen Bank hinterlegte Depot a am Urban gebracht werden mußte. in der Stromstr. 40 und Ruppinerstr. 81 kleinere Brande statt. Zu derselben Zeit fanden gehoben hatte. Der hinter ihm erlassene Steckbrief hat bis jet feinen Erfolg gehabt. Auch Danz hatte den auf seinen Namen eingetragenen Posten abgehoben und nebst der Kaution des Hausdieners verbraucht. Beide Betrogenen haben nicht einen Brennig zurückerhalten. Der Staatsanwalt fonnte nur gegen Danz einschreiten, gegen den er unter Berücksichtigung feiner vielfachen Borstrafen eine Gefängnißftrafe von anderthalb Gerichts- Beifung. Gegen den Redakteur unseres Blattes, Reinhold Jahren und dreijährigen Ehrverlust beantragte. Der Gericht mich als Otto Eifen an. Diesen Leichtsinn habe ich schwer Cronheim, wurde gestern vor der zweiten Strajtammer des hof erkannte nach dem Antrage und ließ den Verurtheilten fofort büßen müssen. Am Sonntag, den 25. v. M., erfuhr ich in der Landgerichts I eine Unflage wegen Beleidigung durch die Presse in Haft nehmen. Landsbergerstraße durch ein Gytrablatt von dem Morde in der verhandelt. Es handelte sich um zwei Artikel, welche in den Wegen schwerer Urkundenfälschung sollte gestern Holzmarktgafe. Un demselben übend besuchte ich um 122 Uhr Nummern 172 und 186 des„ Borwärts" vom 26. Juli bezw. der fanne igen Landgerichts I gegen den" An das Wiener Café von Schulz, Ecke der Linien- und Alte Schön- 12. Auguft d. J. erschienen sind. In dem ersten Artikel war der hauferstraße, nachdem ich vorher an einer sogenannten Gesellschafts- großherzoglich Hessische Staatsanwalt Dr. Breft zu Offenbach, in ſchäftsführer" Gustav Dietloff verhandelt werden. Der ſtunde im Lokale von Simon Theil genommen hatte. In dem den weisen der Bolizeipräsident Reßler zu Wagdeburg ber- geklagte ist ein in der Schönhauser Borstadt bekannter M Besitzer einer Luruspapierfabrik und Hauseigenthümer, welcher Café setzte sich ein Mädchen zu mir, mit welchem ich aber nichts leidigte. Der erste Artikel kritisirte, daß der Staatsanwalt gegen im Februar d. J. wegen schwerer Urkundenfälschung zu vier zu thun haben wollte, weshalb ich mich fünf fremden Herren das Offenbacher Abendblatt wegen Beleidigung eingeschritten Monaten Gefängniß verurtheilt worden ist. Das Reich mir ein Kriminalbeamter, zog seine Erkennungsmedaille aus der In der Begründung der Anklage habe der Staatsanwalt deshalb " einmal vor der Kammer verhandelt werden. " Erkrankung bestätigte. Bu dem bar bis zum der Lot fchlagn 20 Bf. mit 3 p liften Bon di ( Rechts ausgab Bon di bar, a Bücher nung diefer müth befchlo folut Revifo und e delt sich um eine Rekognoszirung." Inzwischen waren zwei Ausschreitungen und Angriffe einer gewissen Parteipreffe ein vor einiger Zeit angestan denen Terinin war der Angeklagte nicht Tasche und äußerte: Ach Sie tönnen' mal mittommen, es han ein öffentliches Interesse für vorliegend erachtet, weil gegen die fiftirt worden, infolge dessen muß diese Straffache no weitere Kriminalschuhleute hinzugetreten, in deren Mitte ich nach energisches Einschreiten geboten sei. Gegen diese Begründung erschienen; als Geschäftsführer" feiner Ehefrau, welche jetzt Befigerin dem Polizeipräsidium vor den Kommiffar du jour geführt wurde. richtete sich der Artikel im Vorwärts", der mit den Worten schloß der Fabrik ist, befand er sich damals in London und fandte von nachdem man mir erklärt hatte, ich müsse die Nacht über dort: Da die Veröffentlichung dieses Theils der Anttageſchrift gegen dort her die Entschuldigung, daß er Krankheits halber nicht er bleiben, in ein Zimmer gefeßt, in welchem fich ein Schuhmann das Offenbacher Abendblatt" zu einer Beit stattgefunden, in Uniform befand. Ich schloß tein Auge, weil mich ein unbe- als die fragliche Anklagefchrift noch nicht in öffentlicher Vereinem aus Rotterdam eingegangenen Briefe erklärt der Angellagte schaft ablegen konnte. stimmtes Etwas bedrückte, über welches ich mir feine Rechen handlung fundgegeben worden war, fo war auch nach diefer wiederum, daß er dafelbit ertranft sei und schickte dem Gerich Der Staatsanwalt hielt diese Entschul Am nächsten Morgen wurde es schon zeitig lebendig, ich zweite Artikel theilte mit, daß der Polizeipräsident Kesler zu digung für durchaus ungenügend und nunmehr zur Eviden Richtung hin gegen Gronheim Anklage erhoben worden. Der hose das Beugniß eines angeblichen Mitreisenden ein, welder die hörte viele Frauenstimmen und wurde schließlich in einen Raum Magdeburg den dortigen Gastwirthen wieder eine Freude bereitet gerufen, wo etwa sechs weibliche Personen standen, welche bei habe, indem er denselben neuerdings wieder Beschränkungen in gethan, daß der Angeklagte nur darauf ausgehe, eine Verzettelung meinem Eintritt wie auf Kommando ausriefen:" Das ist er!" ihrem Gewerbe dadurch auferlegt habe, daß er ihnen besohlen, Angeklagten, auf welche der Gerichtshof auch erkannte. Jetzt erft wurde mir flar, was man mit mir vorhatte: Jch follte i gendlichen Personen unter 18 Jahren den Zutritt zu den Tanzfollteigendlichen der Mörder der Nitsche sein. Ich wurde dann jedem lokalen nicht zu gestatten. Dieser Artikel schloß mit dem Sage: Frauenzimmer allein vorgeführt und mußte jedesmal Unserer Ansicht nach muß der Magdeburger Polizeipräsident da hören, daß die Beschuldigung aufrecht erhalten wurde. Be- beim Tanzen und Kneipen schon viel Unglück gehabt haben und fonders war es die unverehelichte Zabasch und eine unverebelichte außerdem seine Galle von einer außergewöhnlichen Konstruktion Lehmann, welche mit verblüffender Sicherheit behaupteten, daß sie sein." herbeizuführen. Er beantragte deshalb die Verhaftung de außerdem seine Galle von einer außergewöhnlichen Konstruktion Buchdrucker- Bewegung. mich aus dem Mordhause hätten fommen sehen, bezw. daß sie mich Staatsanwalt von Rheinbaben hielt beide Bergehen für er Als ich naturgemäß meinen Blick dem aufgeschnittenen Körper Freisprechung beantragte. In Betreff der vorzeitigen Ver- Annahme: 18 zuwandte, äußerte einer der anwesenden Herren:" Sehen Sie sich öffentlichung eines Theils einer Anklageschrift habe das Reichs" gabe b Der ne Im U heiten habt n Spann Stimm attiver Berwe Weißg erstatt Der Baut Aus Leipzig schreibt man uns unterm 11. November: 3 bereits fennten. Ich wußte nicht mehr, wie mit geschah. Um wiesen und beantragte eine Gesammtstrafe von 200 Mart, einer heut Nachmittag abgehaltenen allgemeinen Buchbruder 3 Uhr Nachmittags fuhr eine Droschte vor; in Begleitung zweier während der Vertheidiger, Rechtsanwalt Freudenthal, höchstens Versammlung, zu der auch die Hilfsarbeiterinnen Zutritt hatten, Schußmänner brachte man mich nach dem Leichenschauhauſe wo in der Kritik gegen den Magdeburger Polizeipräsidenten eine Bewurde der Generalstreit profiamirt. Nach einem Situation selbst man mir die gräßlich entstellte Leiche der Ermordeten zeigte. Teidigung erblicken fonnte und wegen des ersten Artikels die bericht des Herrn Riedel fand folgende Resolution einstimmige ,, Die heute am 11. November Nachmittags im Felfenfeller fache; tennen Sie die Perfon!?" Ich verneinte die Frage und theiligten des betreffenden Strafverfahrens ausgeübt werden die Arbeiterinnen aus den Buchdruckereien und Schriftgießereien doch das Gesicht der Todten einmal an, das ist doch die Hauptgericht entschieden, daß dadurch irgend ein Einfluß auf die Be zu Blagwig tagende allgemeine Buchdrucker- Versammlung, zu welcher erklärte auch, daß die mir sodann vorgelegten Küchenmesser mir müsse und dies sei im vorliegenden Falle nicht zutreffend. eingeladen sind, hält nach wie vor an den aufgestellten Forderungen unbekannt seien. Wenn nun auch wohl die Polizeibeamten an meine Schuld glauben mochten, so fiel teine tränkende Aeußerung. Punkten für überführt, ging aber über den Antrag des Staats- und um schneller den gegenwärtigen Ausstand vollständig Der Gerichtshof hielt den Angeklagten in sämmtlichen fest und beschließt, angesichts der für die Gehilfen günstigen Lage Anders war es in dem Untersuchungsgefängniß zu Moabit, wohin anwalts weit hinaus und erkannte auf fünf Wochen Gebeendigen, Bewilligungen einzelner Buchdruckereien nicht mehr an und Ge zunehmen, sondern erst dann die Arbeit wieder aufzunehmen, Gießereien Leipzigs die Forderungen der Gehilfen bewilligt wenn in fämmtlichen in Frage kommenden Druckereien und außerdem die Gewähr geleistet wird, daß alle ausstehenden hiljen und Arbeiterinnen wieder eingestellt werden." Die Versammlung war von ca. 1800 Personen befucht Die sozialdemokratische ,, Volkswacht" in Breslau ordnu wurde gefaßt Don 1 den W ftehen gelege und ( 81 ined nach in Be event. veran Verfa der ftattf Dorge hierü geftel famm Mon über und Dan Ansch Be Unterstützungsvereins weise welch wurd ich nunmehr gebracht wurde. Als ich in die Expedition eintrat, rief der fängniß. mich dorthin begleitende Aufseher:„ Hier ist der Jack", und ich hierauf unwillkürlich außerte Nein, ich bin unschuldig", riefen meine Ein unverbefferlicher Schwindler stand gestern in der Worte Lachen hervor." Ich erhielt nun die Belle 41, welche, wie Perfon des Kaufmanns Ostar Debmler vor der IV. Strafich später dort erfuhr, der Raubmörder Klausin bewohnt hatte; fammer hiesigen Landgericht I. Der noch jugendliche Angeklagte Ketten wurden mir nicht angelegt. Noch an demselben Tage hat in den kurzen Zwischenräumen, die zwischen seinen vielen mußte ich vor dem Landrichter Dr. Jung erscheinen, welcher mich Vorftrafen liegen, ausschließlich vom Schwindel gelebt, welchen Unter Ben Streifenden herrscht ein ausgezeichneter Geist. auf den Mord hin vernahm. Schon jetzt nahm die Sache eine er mit großer Berschlagenheit betreibt. Jm Juli ds. Js. ist er für mich günstige Wendung; dieselben Beuginnen, welche mich wegen eines einzigen Betrugsfalles zu zwei Jahren Buchthaus schreibt in eigener Sache über die Buchdrucker- Bewegung im Polizeipräsidium mit dem Nufe Das ist er" empfangen verurtheilt worden und jegt lagen gegen ihn 9 neue Betrugsfälle tanntlich hatten, schlugen hier völlig um, indem sie aussagten:„ Das ist er vor. Nach seiner legten Entlassung aus der Strafbaft miethete Deutscher nicht"; nur eine einzige blieb in ihrer Angabe schwankend. Eine große Rolle spielte bei der folgenden Vernehmung mein auf den Raub Ueberzieher, welcher übrigens nicht taffeebraun, sondern rehfarben hiesiger Geschäftsleute heim. aussieht. Da ich nun aber durchaus einen taffeebraunen Ueber Mann, fuhr in einer Droschke aus haben die Mitglieder des Buchdrucker" wie überall in Deutschland, Er spielte. Den vornehmen Forderungen( neunstündige Arbeitszeit erster Klasse vor und er fich hierfelbst ein möblirtes Zimmer, ging sofort wieder auch in Breslau am Sonnabend Abend die Arbeit in all und suchte eine ganze Reihe jenen Druckereien eingestellt, in welchen ihre nur zu gerechten und Lohnerhöhung) nicht bewilligt wurden. Am Freitag Abend zieher bei dem mir zur Laft gelegten Morde getragen haben entnahm die verschiedenartigsten Waaren, wobei er gewöhnlich fand bereits im Restaurant Sanssouci" eine öffentliche Buch follte, so wurde angenommen, ich habe wahrscheinlich mittelst den Schein erweckte, als ob er ein zahlungsfähiger Mann fei druckerversammlung statt, in welcher über die Lage der Breslauer Wirthin geöffnet, um mir den dunklen Ueberzieher des Asphalt niemals die Rede und das Kommen und Gehen von Leuten, Rollege Schliebs die Mittheilung, daß unter anderem eine eines von mix gefundenen Sperrhalens die Wohnung meiner und beabsichtige, ein Geschäft zu eröffnen. Bon Bezahlung war Buchdruckergehilfen ausführlich referirt wurde. Hierbei machte arbeiters Woftbrock aus der Schlafftube zu holen. Der Hafen welche Waaren brachten und solchen, welche vergeblich Be- Beitungsdruckerei die Forderungen der Gehilfenschaft wohl be Büch Filia anz folge Fili Ber Erju ent euch men 100 ftor Don egte ein. then ofen chen iffes ht: aus. efen ht: เน nen, fat olge ind Der Jard Iten ben ugte Ran nete int othe nta ollte chen ung ben an ber epte Die chen die irde. an be M ften. ater | ju chob der und daß seide nicht Iten. die Be auch Dr. nig bas tab jekt tmen des einen egen einer alb cht fort Dor Ge An ann, Icher fer ichs g Eft noch dem nicht Berin DOI tets Cagte his bie hul Dar lung Des fo alten das willigt, päter aber wieder zurückgezogen hatte. Es ist dies sich selbstverständlich um die sogenannte Oppofition; ferner| Erledigung finden soll. Unter" Verschiedenem" wurde nochmals leiber jene Druckerei gewesen, in welcher auch die Volk3: wurde dem Genossen von Vollmar auf dem Parteitage ein die in der letzten öffentlichen Versammlung besprochene Innungsto a cht" hergestellt wird. Daß der Verlag der„ Bolkswacht" erbärmliches Verhalten unterschoben. Dieses objektiv zu unter- und Innungs- Krantenkassen- Angelegenheit erörtert und beschlossen, die Mehrforderung des Druckers bewilligt hat, ohne kontrakt- suchen, inwiefern der sogen. Opposition anrecht geschehen sein daß diejenigen Kollegen, welche noch dieser Kasse angehören, in lich dazu verpflichtet zu sein, ist natürlich, aber ebenso natürlich oder v. Vollmar eine verwerfliche Handlungsweise begangen die demnächst stattfindende Generalversammlung derselben gehen ist auch die Repreffalien gegen Thatsache, daß der Verlag weitere haben soll, sprechen wir dem betreffenden Schreiber oder der sollen, und hierfür agitirt werde, damit ein Antrag Förster zur den Drucker nicht aus Person, welche derartigen Artikeln Vorschub leistet, die Fähigkeit Annahme komme, welcher bezweckt, die Wahlen zum Innungszuüben in der Lage ist. In einer Prinzipalsversammlung gänzlich ab." Schiedsgericht aus der Innungskasse, in welcher sie bis jetzt statthat der Letztere nun sein Wort gegeben, die Bewilligung Es wurde noch erklärt, daß da der Artikelschreiber es wohl gefunden, zu verlegen. Zu Rednern für diese Versammlung momentan wieder zurückzuziehen, und so blieb dem Personale nöthig gehalten hat, über das Verhalten des Parteigenoffen wurden Forster und Hackebeil bestimmt. Betont wurde, nichts anderes übrig, als zu gehen. Wir fahen unsere v. Bollmar in Erfurt zu schreiben, er aber feineswegs das ob man nach erreichtem Zweck überhaupt zum Jnnungs- SchiedsArbeitsgenossen mit schwerem Herzen ziehen traurige Verhalten der Opposition schilderte, man dies jedenfalls gericht wählen werde, sei eine andere Sache. Es handle sich materielle Opfer, das wir gern gebracht, ge nur dem oppositionellen Standpunkt des betreffenden Schreibers darum, den bei Innungsmeistern arbeitenden Kollegen, welche aus nügte nicht, den Streit aus unferer Nähe fernzubalten. zurechnen müsse; die Kollegen follten energisch dafür eintreten, der Rasse ausgetreten, den Rücken frei zu machen. Der Fluch der ganzen kapitalistischen Produktionsweise trifft auch daß derartige Artikel nicht mehr im Vereinsanzeiger" veröffentuns, weil wir zu arm sind, um die Bolts wacht in licht werden. Der Verein der Militär- Schneider hielt am 8. b. M. eigener Druderei herstellen lassen zu fönnen, in seine Mitgliederversammlung ab. Der 1. und 2. Punkt der Aber deswegen find wir dieselben, wie vorher und unsere früheren Eine öffentliche Kistenmacher- Versammlung tagte am Tagesordnung( Vortrag und Diskussion) mußte wegen Nichthalten in die altgewohnten Räume Mitarbeiter werden über furz oder lang doch wieder ihren Einzug 8. November mit der Tagesordnung: Bericht über die Streit- erscheinens des Referenten ausfallen, und so schritt man zum ale Sieger natürlich! Kontrollfommission". Nachdem der Vertrauensmann Kollege 3. Bunft, Vierteljahresbericht, wonach sich 69. 79 Pf. EinSchröder Bericht erstattet hatte, wurde ein Antrag, welcher dahin nahme, 26 M. 95 Pf. Ausgabe und 42 W. 84 Pf. Kassenbestand lautet, sofort Sammellisten in den Werkstellen zirkuliren zu lassen, ergab. Die Rechnungslegung wurde von den Revisoren für um eine schnelle Unterstützung der streifenden Weißgerber und richtig anerkannt und darauf dem Kassirer Decharge ertheilt. Der Wie stellen sich die MilitärHandschuhmacher herbeiführen, einstimmig angenommen; des- 4. Punkt der Tagesordnung: gleichen folgende Resolution: Eventuelle Aufnahme in Schneider den Stickern gegenüber? Die öffentliche Versammlung der in der, Kistenbranche be- unserm Verein" wurde nach einer lebhaften Debatte dahin er schäftigten Arbeiter beschließt träftig für die Verbreitung der ledigt, daß man den Stickerinnen den Anschluß an den Deutschen 5 Pfennigmarten einzutreten und dafür zu sorgen, daß auf diese Schneiderverband oder den Arbeiterinnen- Berein empfahl. Weise der Streit- Kontrollkommission Mittel zur Verfügung ge stellt werden." og ham mog Denn einem längeren Ausstand der sest organisirten Gehilsenschaft gegenüber müssen die Prinzipale die Segel streichen." Die Leipziger Schmiede zahlen zur Unterstützung der Buchdrucker pro Mann und Woche 50 Pf. Extrasteuer. Soziale Ueberlicht. An die Former Deutschlands! Karl Schoubye, Vorsitzender des Former- Fachvereins, Classenske Boliger B 2, Ropenhagen F. In Raguhu und Klein Möhlau droht wegen beabsichtigter Lohnreduktion eine Arbeitseinstellung der Löpfer. Unter" Verschiedenem" sprach Kollege Joler über die Lage der Lieferungsschneider. Derselbe wies darauf hin, daß trotzdem die Lieferungsschneider schon jetzt bei normaler ArbeitsDa in einer hiesigen größeren Gifengießerei wegen inhumanen Die Versammlung des Fachvereins der in Buch zeit nicht im Stande wären, sich zu ernähren, da der Lohn zu Auftretens des Gießmeisters gegen die Former und wegen Re- bindereien und verwandten Betrieben beschäf gering sei, das Ministerium die Submissionsarbeit noch um duktion des Stundenlohnes ein Konflikt auszubrechen droht, so tigten Arbeiter, welche am 9. November stattfand, bot 175 000 Mart billiger angesetzt habe. Danach sei es fein Wunwird jeder hier zureifende arbeitsuchende Former selbst wenn einen interessanten Bortrag des Herrn Henning über: Die der, wenn die Herren Geschäftsinhaber den jetzigen Hungerlohn er auf Verschreibung kommen sollte gebeten, erst den Unter- Bartholomäusnacht." Der lebhafte Beifall, welchen das Referat noch mehr herabdrücken würden. Es wurde in dieser Sache eine zeichneten in dessen Wohnung zu besuchen. fand, bewies, daß dasselbe unter den Mitgliedern nicht fruchtlos fünfgliedrige Kommission gewählt, welche den Auftrag hat, in geblieben war. Hierauf theilte Kollege Wibbler mit, daß der nächster Zeit das Ministerium über die niedrige Bezahlung und Beschluß der letzten Generalversammlung bei den Buch die lange Arbeitszeit 2c. der Lieferungsschneider zu unterdruckern eine Mißftimmung hervorgerufen hätte; er empfehle richten. Wenn man die pünktliche Zahlung der hoch deshalb folgende Resolution zur Annahme, welchem Ersuchen die angesetzten Steuern verlange, solle man sich auch darum Versammlung natürlich auch entsprach: In Erwägung, daß der fümmern, was es für eine Soldaten- oder Schußmanns Beschluß der letzten Generalversammlung bez. der Buchdrucker Uniform für Arbeitslohn giebt, und dafür sorgen, bewegung uns in eine unangenehme Lage geführt hat, da durch daß die Arbeiter im Stande sind, erstens sich den Hunger zu die Form der Berichterstattung, in welcher die Motive, welche ſtillen und zweitens ihre Steuern zu zahlen. Bei diesem Lohn sei Maurer die Arbeit niedergelegt. In Riesa haben die beim Bau der Kaserne beschäftigten zu diesem Beschluß führten, nicht genügend erläutert sind und feiner im Stande, den Pflichten nachzukommen, die an ihn gestellt Nach dem„ Chemnißer infolge dessen der Beschluß eine falsche Auffassung seitens der werden. Nachdem noch mitgetheilt worden war, daß ein ZuTageblatt" ist die Ursache des Streits in verweigerter Lohn- Buchdrucker und der Hilfsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen geschneider der Firma Noé und Schulze den Lohn aus eigenent erhöhung zu suchen. In Dublin streiten die Rornträger. Versammlungen. mirten Debatten. bis ausgabt 4895 M. 85 Pf. 9 den funden hat, erklärt die heutige Versammlung, daß 10 bald Antriebe herabsetze, und über verschiedene Vereinsangelegenheiten seitens der Buchdrucker der Ruf um unter gesprochen worden war, schloß der Vorsitzende die Versammlung tüßung an die gesammte Arbeiterschaft ergeht, mit der Aufforderung, daß jedes Mitglied kräftig für den Anauch die Buchbinder und verwandten Berufsschluß aller Kollegen an den Verein agitiren möge. genossen diesem Rufe Folge leisten werden und im Uebrigen der Buchdrucker- Bewegung ihre Für Wilmersdorf und Umgegend fand am Mittwoch volle Sympathie ausdrücken." Abend in Mölter's Boltsgarten, Berlinerstr. 40, eine Voltsversammlung statt behufs Entgegennahme des Berichts des DeleIn einer öffentlichen Versammlung der in der girten Mielenz vom Parteitag und Vornahme von Wahlen. Die öffentliche Generalversammlung der Maurer, Blumen und Busfeber Branche und in verw. Mielenz entledigte sich seiner Aufgabe in der unseren Lesern bewelche zum 8. d. M. nach der„ Brauerei Friedrichshain" behufs Berufen beschäftigten Arbeiter und Arbei reits aus früheren Versammlungsberichten bekannten Weise. In brechnung der alten 1886 er 2ohnfommiffion terinnen, welche am 6. 5. Mts. stattfand, hielt Herr W. der sehr lebhaft geführten Diskussion ergriff das Wort zuerst einberufen worden war, hatte taum 200 Personen zusammen- Gründel einen interessanten Vortrag über„ Voltsernährung". Donna r. Derselbe wies darauf hin, daß früher viele Genossen geführt. Trotz der geringen Kopfzahl kam es doch zu recht ani- welcher mit Beifall aufgenommen wurde. Eine Diskussion fand Singer um Unterstützung gebeten haben, so daß der ParteiDen Rechenschaftsbericht erstattete Revisor nicht statt. Unterm Punkt„ Verschiedenes" wurde zur Sprache vorstand beschließen mußte, Singer solle tein Geld ohne seine, Grothmann. Derselbe bemerkte, daß Bücher und Beläge sich gebracht, daß ein Fabrikant" das Groß Rosen zu 7 M. abgebe, des Vorstandes Zustimmung gewähren. Redner will damit benoch in Händen der Staatsanwaltschaft befinden. Die Abrech während andere Fabrikanten dafür das Doppelte erhielten. Dies weisen, daß Schmaroßer sich an dem Busen der Parteileitung gebung erstrecke sich von dem Tage der polizeilichen Schließung ab tönne natürlich nur auf Kosten der Arbeiterinnen geschehen. mästet hätten, wie es in dem Flugblatte hieß.( Herr Donnar zum heutigen Tage. Im Jahre 1886 betrug bei Schließung Weiter wurde angeführt, daß die Frau eines großen Fabrikanten scheint den Unterschied zwischen Parteigeldern und der Lohnfommission der Bestand 8182 M. 75 Pf. Polizeilich be zu deffen Arbeiterinnen geäußert habe, sie sollten sich nicht der privatmitteln nicht zu begreifen. Uebrigens ist von der hlagnahmt wurden bei Lehmann 61 M., bei Lehn 376 M. Freien Bereinigung anschließen, denn das einkommende Geld Barteileitung nie ein ähnlicher Beschluß gefaßt worden, wie 20 f., bei Söhne 51 M. Diese beschlagnahmten Gelder sind Siene doch blos dazu, dem Vorstande zu einem guten Leben zu Donnar behauptet. Die Vertreter der Berliner Genossen haben mit 3 pt. Zinsen neuerdings zurückgezahlt worden. Auf Sammel- verhelfen. Hieran anknüpfend, forderte Frau Wienicke die dagegen, um zu verhindern, daß Unwürdige die Freigebigkeit Bon diesen wurden verausgabt 168 M. 53 Pf. An Prozeßkosten nicht vom Anschluß an den Verein abhalten zu lassen; der bald der Partei, welche an Singer gelangten, erst von den Genossen ( Rechtsanwälte, Entschädigung der Angeklagten 2c.) wurden verur Vorlage tommende Raffenbericht werde bas Un geprüft werden sollen.) Was Werner's viele Reden nach Vorhanden sind 2193 m. 39 Pf. jinnige jener Behauptung erweisen. Bon dieser Summe find 1200 M. zinslos, doch jederzeit verfüg- Wiente angeführt, daß Nachdem noch Herr dem Haller Parteitag anlangt, so würde derselbe dazu im ein Fabrikant seinen Mädchen Kreise nicht gekommen fein, wenn er nicht bar, an sicherer Stelle niedergelegt. Ohne Vorhandensein der den Antrag gemacht hätte, fie follten, wenn sie nicht genug ver- Barteigenossen empfohlen worden wäre. Kübler verurtheilt Bücher hieli Gröppler eine allseitig befriedigende Abrech- dienten, auf die Straße gehen, und Fräulein Wa b niz nach das Vorgehen der Opposition; ihr Flugblatt charakterisire fie als ung nicht für möglich und beantragte demnach Bertagung Darlegung der traurigen Verhältnisse der Arbeiterinnen im Al- Anarchisten. Donnar verwahrt sich dagegen, daß man die dieser Angelegenheit. Die Bersammlung ging indeffen ein gemeinen energisch für den Verein eingetreten war, gelangte ein Oppofitionellen als Anarchisten bezeichne. Auf feine Anfrage, müthig über diesen Antrag zur Tagesordnung über und Antrag zur Annahme, ein Beschwerdebuch anzuschaffen, damit wo die in der von Bebel gegebenen Abrechnung nicht spezialisirten beschloß nach längeren Auseinandersetzungen folgende Re- diejenigen, welche sich nicht getrauen, Beschwerden über Miß- 7000 Mart der ausgeliehenen Gelder geblieben feten, verliest solution:„ Die heutige Versammlung schenkt den alten stände im Berufe öffentlich vorzubringen, dies schriftlich thun Jakobsen Bebels Erklärung aus der Sonntagsnummer des Revisoren und der alten Lohnkommission ihr volles Vertrauen tönnen. Bevor die Versammlung schloß, gelangte folgende Re- Vorwärts". Berent ist vollständig der Ansicht, daß diejenigen, und ertheilt denselben Entlastung. Es ist jedoch nach Heraus- solution zur Annahme: welche auf dem Standpunkte des Flugblattes stehen, nicht zu gabe der Bücher seitens der Staatsanwaltschaft mit Hinzuziehung Die Versammelten erklären sich mit dem Referenten einver- unserer Partei gehören können. Werner habe aber erklärt, er ber neuen Revisoren eine Spezialabrechnung zu veröffentlichen. standen und verpflichten sich, energisch für den Verein zu agitiren, stehe nicht auf dem Boden des Flugblattes. Wenn ein Mann 3 Uebrigen bleibt die Regulirung der öffentlichen Angelegen- damit derselbe blühe und gedeihe, um der tapitalistischen Auswie Auer, der zehn Jahre im Reichstage size, einem Genossen heiten in unserer Gewerkschaft bestehen, wie sie derzeit gehand beutung entgegentreten zu können." iu Süddeutschland auf eine Aufrage derb antworte, so dürfe habt wird." Ueber die Verwendung der vorhandenen Gelder entSpann fich nunmehr eine sehr lange Debatte. Gegen nur wenige der öffentlichen Bersammlung der Ost- und man sich über die Derbheit Werner's, der noch nicht im Reichspreußen, welche am 8. November ſtattjand, sprach reste tage gefeffen habe, doch nicht wundern. Baginsti solle nicht auf dem Boden des Flugblattes stehen, sondern nur attiven Berliner Vertrauensmännern zur zweckentsprechenden über das Thema:" Insektenfressende Pflanzen." Die nächste gesagt haben: Wenn alles das was wahr ist, Berwendung zu überweisen. 300 m. wurden den streikenden Versammlung findet nicht am Sonntag, den 15. November, in lugblatte steht, bann ist es noch lange nicht scharf genug. Beißgerbern bewilligt. Den Rechenschaftsbericht der Breßkommission der„ Ressource", sondern am Sonntag, den 29. November, in( Diese Angabe ist falsch, Baginsti hat sich für das FlugDer Bericht ist bereits veröffentlicht worden. Die Verwaltung des märts" bekannt gemacht. erstattete sodann der Verleger des„ Bauhandwerker", Wilfe. Gratweil's Bierhallen statt. Alles Nähere wird noch im Bor- blatt ohne Einschränkung erklärt.) Redner ist der Meinung, daß man die Opposition auf dem Parteitage und vor demselben in Bauhandwerker" wurde einstimmig entlastet. ordnung ftand die Neuwahl der Preßkommission. In diefelbe Die öffentliche Versammlung der Glaser Berlins und einen Topf geworfen habe. Piester hebt hervor, daß Werner wurden gewählt Karl Schulz und Blau rod. Der früher Umgegend, welche am 5. November stattfand, beschäftigte sich zum Delegirten für den Erfurter Parteitag im Streise nicht gegefaßte Beschluß, die Reservation eines Garantiefonds in Höhe mit einem in der Hofglaserei von Heinersdorff, u. Go. aus- wählt worden wäre, wenn er hier solche Sachen behauptet hätte, bon 1500 m. aus dem Generalfonds der Berliner Maurer für gebrochenen Streit. Die Kollegen Nemis, Friedrich und wie sie im Flugblatte stehen. Es wird folgende Resolution angenommen: den„ Bauhandwerker" betreffend, wurde als noch zu Recht be- Blaumann, welche dort beschäftigt gewesen waren, legten ber Die heute in Wilmersdorf tagende öffentliche sozialdemoſtehend, anerkannt bezw. erneuert. Mit der Regelung der Un- Bersammlung die Gründe dar, die zur Arbeitsniederlegung Vergelegenheit uth( 300 m. betreffend) wurden Jansch, Roll anla ffung gaben. Es handelte sich dabei in erster Linie um die fratische Bolksversammlung spricht dem Delegirten für seine Thätig( 28ifte beauftragt, während das Bureau der Versammlung ihnen von Seiten des Werkführers Höfte zu Theil gewordene feit und Berichterstattung ihren Dank aus, erklärt sich mit den Be( Blaurod, Rajcie, Ryna it) beauftragt wurde, 8ie b. Behandlung, worüber unsere Leser durch eine Notiz des„ Bor: fchlüffen des Parteitages einverstanden und verspricht stets für die necht und 2 u er betreffs einer Aeußerung, welche dieselben wärts" schon unterrichtet sind. In Verbindung mit dieser Sache Bartei in diesem Sinne zu wirken. In Betreff der Oppoſition verhach Aussage Kerst an's auf dem Maurerfongreffe zu Gotha ftand noch die Forderung, daß Sonnabends eine Stunde weniger urtheilt die Versammlung entschieden die persönlichen, nicht au in Bezug auf Wilte gethan haben sollen, zu interpelliren und gearbeitet werden sollte. Bu dieser Angelegenheit sprachen außer erweisenden Beleidigungen gegen den Vorstand unpricht toent, eine öffentliche Erflärung derselben im„ Borwärts zu den erwähnten die Kollegen Stampehl, Förster, a delegterem ihr volles Bertrauen zu, erkennt jedoch eine sachliche veranlassen. Ueber 14 Tage findet eine abermalige General beil u. A. Es wurde die Bedeutung des Streits für die Glafer Opposition stets an.". Der Vertrauensmann Piester giebt darauf die Abrechnung, Bersammlung ftatt. Berlins hervorgehoben, welche jetzt zum ersten Mal ihr Solidaritätsgefühl beweisen sollten. Als Kuriosum wurde er aus der hervorgeht, daß 507 M. aufgekommen sind. Zum Ver= u. Co. in einer trauensmann wird, da der bisherige bittet, einmal einen katholischen In der Monatsversammlung der Vereinigung wähnt, daß Heinersdorff u. Co. Der Chef Anderen zu wählen, Heinemann ernannt; in die 2okalher Maler ze, Filiale 7 SW, welche am 8. November Zeitung katholische Gesellen verlangte. stattfand, erläuterte Kollege Beiste die von der Kommission meint, wie er auch dem mit ihm zwecks Einigungs- tommission werden Gustav Reuter, Wilhelm Köln und gewählt. Unter Verschiedenem erklärt bergenommenen Aenderungen der Statuten. Ge entspann sich erzielung in Verbindung getretenen Vertrauensmann görster Albert Lindeke Donnar seinen Austritt aus der Partei. Sozialdemo Jakobsen hierüber eine längere Debatte, in welcher verschiedene Anträge erklärte, tatholische Gesellen gestellt bezw. der Kommission übergeben wurden. tratischen Ansteckung gefeit. Folgende Resolution gelangte ein weist darauf hin, daß Mielenz gesagt hat, die Opposition zum großen Theil unter dem Sozialistengefege Im Berschiedenen wurde bekannt gemacht, daß die Ver- stimmig zur Annahme: Die Versammlung fieht den Ausstand babe jammlungen von jest ab jeden Dienstag nach dem Erſten im der Kollegen der Wertstaff B. G. Heinersdorff u. Go. für gerecht gekämpft: ob denn Bebel, Liebknecht u. f. w. nicht gefämpft Monat stattfinden. Ferner soll in der nächsten Bersammlung fertigt an und fordert die Kollegen auf, die erfſtatt zu meiden. hätten? Albert 2 in dete ermahnt, die Zotale, welche ihre Stäumüber die Tagesordnung der Generalversammlung weiter berathen Sie sichert den vier Kollegen moralische und materielle Unter- lichkeiten zu Bersammlungen hergeben, allein, zu besuchen. Für and gleichzeitig die Wahl eines Delegirten vorgenommen werden. ftügung zu." Weiter wurde beschlossen, der Unterstützungs- Sonntag Vormittag um 11 Uhr sind die Genossen von Schulz zu Dann beschloß man der Bibliothek 10 M. aus der Vereinskaffe zur tommiſsion der Glaser das Recht zu ertheilen, die vier Kollegen einem Frühschoppen eingeladen. Die Rellner theilten mit, daß für die Angehörigen ihres Fachvereins jetzt das weiße ErAnschaffung wissenschaftlicher und sozialistischer Werke zu über während der Zeit des Ausstandes zu unterstützen. weisen, und wählte hierzu eine Kommission von drei Mann, Der zweite Punft der Tagesordnung: Die Zustände bei der fennungszeichen in Kraft getreten ist. Nachdem der Vorsitzende Firma G. Schmidt", tonnte wieder nicht verhandelt werden, da noch ermahnt hat, die Arbeiterblätter zu lesen und namentlich das Burbe aufgefordert, falls Mitglieder im Weiß von lehrreichen von den 80 Kollegen der Firma nur 3 erschienen waren, was Charlottenburger Volksblatt" zu abonniren, schließt er mit einem Büchern sind, solche Bücher leihweise oder als Geschent der daher rührte, daß feine regelrechte Einladung an diese erfolgt och auf die Sozialdemokratie die Versammlung, in welches diewar und auf den Plakaten an den Säulen der Firma Naut und selbe dreimal begeistert einstimmt. Des Weiteren Vereins- Hartmann willkürlich die Namen beider zur Verhandlung stehenwurde betreffs des im anzeiger gebrachten Berichts über den Erfurter Parteitag den Firmen fortgelassen waren. Es wurden 4 Kollegen gewählt, folgende Resolution einstimmig angenommen: um in Gemeinschaft mit den Vertrauensleuten ein Flugblatt aus heute, am 3. November, tagende Versammlung der zuarbeiten, welches in einer am 11. November stattfindenden Filiale Südwest erklärt sich mit dem Vorwort in Nr. 43 unseres Generalversammlung der Krankenkasse verbreitet werden soll, um Erfurt, nicht einverstanden, denn es heißt da: Die Debatte drehte I sammlung zu agitiren, in der die Angelegenheit J. Schmidt ihre le ubr, Stralauerstr. 4 bet Quandt. ders ten ons nige Ter cher reien gen age 31 an men, und und Be acht โฉม Be eins fo all hten tige Gend Such auer achte eine be Filiale zu überweisen. " Die " Zur Tages sab feten vor der Achtung, Lokalkommission! Die angefagte Gigung fann Umstände balber am Freitag nicht stattfinden. Am Freitag, den 13. Movember, Abends 8 Uhr, wird Frau Leisiner bet Feuerstein, Alte Jatobstr. 75, einen öffentlichen Bortrag über Leiden im fungfräulichen Alter halten.( tur für Damen,)) Bentral- ranken- und Sterbekasse der Tischler und anderer verroaltungen Berlins versammeln sich am Freitag, den 18. November, Abds.. gewerblicher Arbeiter( E.§., Hamburg er. 3). Die Mitglieder der be im Der Leseklub Zum Eicht veranstaltet am Sonnabend, den 14. No-| Butritt. Dember, Abends 8 Uhr, in Feuerstein's Salon( Gartenfaal), Alte Jakobstr. 75, fein zweites Stiftungsfest, zu welchem alle Lesetlubs hiermit freundlichst eingeladen sind. 9 Uhr bet D. Schröder, Reichenbergeritraße Nr. 24. Mitglieder werden auf Tragung der Kosten. Rauchflub Gemüthlife it" tagt alle Freitag Abend um snung dreier Engelsstatuetten zu acht Tagen Gefängniß und genommen.- Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Vittoria" heute Abend Tournee", Abends 8 Uhr, beim Genossen Karl üürich, Wrangelstraße 84. Die Tagelöhnerin Bauer ihren Quartiergeber und versuchte auch 9 Uhr: Sigung Berlebergerstraße 13. Aufnahme neuer Mitglieder. Statflub Wien, 12. November. In der Vorstadt Erdberg ermordete Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willfommen. Pequena", Sigung Abends 10 Uhr, Neue Hochstr. 53, bei Wergat. Gäfte die Frau desselben umzubringen. Die Mörderin ist entflohen. Pfeifentlub ,, Angra willkommen. Sonnabend bet W. Bogel, Sorauerftr. 13, Aufnahme von Mitgliedern. Paul Nidel's cher Musitverein Allegro" jeben Rußland. Es giebt in meinem Staate nur einen ehrlichen Menschen und der bin ich, soll Kaiser Nikolaus I. einmal gesagt haben, Er kannte seine Russen und wir müssen ihm glauben, wenn wir lesen: Der Gouverneur von Wilna in Litauen, Gräveniz, wurde infolge Anzeige eines entlassenen Beamten wegen verschiedener Unterschlagungen und Ungehörigkeiten in Untersuchung gezogen. Der Gouverneur soll insbesondere faum ein Dritttheil der ge men bei: Lorenz, Koppenſtr. 48 e; Hente, Blumenstr. 38; Subeil, Naunyn Herbst- Kontrollversammlung das Hoch auf den unterstellte Beamte bei der Bewirthschaftung seiner Befihungen Nordhansen. Als am 6. November Vormittags bei der bührenden Grundsteuer von seinem Gute entrichtet und viele ihm traße 86; Stemer, Guvryjtr. 17; Gramm, Ritterfir. 123, parterre'; Schener, ai fer außgebracht wurde, stimmten einige Reservisten nicht verwendet haben, wodurch dieselben verhindert wurden, ihre Sozialdemokratische Versammlung des 1. Wahlkraises am Freitag, den 13. November, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraüe Nr. 75. Tagesordnung: 1. Bericht der Revisoren über die kassenführung des Bertrauensmannes. 2. Wahl des Vertrauensmannes und deffen Stellvertreter. 3. Wahl eines Bertreters zur Preßkommission und event. Wahl von Bofaltommiffions Mitgliedern. 4. Die Organisation des Kreises und wie ist die= felbe auszubauen. Referent Genoffe A. Täterom. Zu dieser Versammlung sind besonders diejenigen Genossen eingeladen, welche der Partet in dem legten Jahr bei den verschiedenen Gelegenheiten Dienfie leisteten. Brutscher Tischler- Verband( Siz Stuttgart), Bahlstelle Berlin 78. Der 1. Bevollmächtigte Albert Heß wohnt Möckernstraße 77, vorn 4 Tr. Der 1. Kassirer Schöning wohnt Urbanstr. 68. Herberge und Verkehr befinden sich bei Siramm, S. Ritterstraße 123, part. Jeden Sonnabend von 8-10 Uhr werden in folgenden Lokalen Beiträge tasstrt und neue Mitglieder aufgenom Vermischtes. 15 Gneisenauftr. 35; Riging, Bülowstr. 52; Holzbecher, Drenseftr. 3; Gleinert, Fenn und Müllerstraßen- Ecke; Gnadi, Brunnenstraße 38, und Schmidt, mit in den Hochruf ein und behielten auch demonstrativ den Hut eigentlichen Obliegenheiten zu erfüllen. Trescow: und Diedenhofenerstraßen- Ecke. Aufgenommen werden: Tischler, auf dem Kopfe.( Voltsblatt für das Unstrutthal.) Bolirer, Klavierarbeiter, Anschläger, Maschinenarbeiter, Bodenleger, GinLe Mans, 11. November. feyer 2c. Das Eintrittsgeld beträgt 30 Bf.( wofür Statut), der möchentliche Heute fand eine Ent Beitrag 15 Pf.( intl.„ Neue Tischler- Zeitung"). Mitglieder schon befiehender wurde die Belegschait verschüttet. Viele Bergleute trugen schwere, dabei Beschädigten sind 3 schwer verletzt. Spremberg, 12. November. Auf der Kohlengrube Felix" gleisung auf der Staatsbahnlinie bei Marcour statt; von gewertschaftlicher Vereine sind von Zahlung des Beitrittsgeldes befreit. mittags 3 Uhr. in Deigmüder's Saal, Alte Fafobftraße 4sa: General- Ber- Bergmann als Leiche herausgeschafft. Aerztliche Hilfe wurde Kanals melden zahlreiche Verluste von Fischerbooten Verein Berliner Gastwirthsgehilfen. Freitag, 13. November, Nach einige wenige leichtere Verlegungen davon. Bis jetzt wurde ein Paris, 11. November. Depeschen von den Küstenorten des fammlung. Tagesordnung: Neuwahl des Gesammtvorstandes, des Redakteurs sofort aus Spremberg herbeigerufen. durch den herrschenden Sturm. und des Bureauverwalters, Anträge 2c. Gesangverein Morgenroth 4, Köpenick. Freitag, den 13. November, bet Wiedemann u. Manofsky in Adlershof. Theater- und Vergnügungsverzin ,, Elifabeth". Am Freitag, den 13. November, Abends 8% Uhr, Sizung im Restart zu den beiden Komponiften, Mendelssohnstraße 9. Aufnahme neuer Mitglieder. Nach der Sizung Zanz. Musik- Vergnügungsverein ,, Deutsche Treur". Freitag, den 13. NoDember, Abends 9 Uhr, im Hochplay- Kasino, Gerichtsstr. 10, üebungsstunde. Gäste willkommen. " Lese- und Diskutieklubs. Freitag.„ Karl Marr", Abends 9 Uhr bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gäste haben Zutritt. Westen", Abends 8% Uhr bei Böhland, Bülowstr. 52. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben But ritt. Löwenberg( Schles.), 12. November. Der 70 jährige Häusler Karl Herrmann in Krummoels wurde von dem 18 jähr. Knechte Julius Spiller ermordet und beraubt. Arbeiter- Sängerband Serlins und Amgegend. Freitag. UebungsMännerchor", Schönhauser Allee 28 bet Kuhlmey. Arbeiter Gesang G.D. Adalbertstraße 21 bei Roll. Gesangverein orbeertrang", Weinstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Saiser's cher verein Nord", Brunnenstr. 38 bei Gnadt.- Gefangverein, Borwärts 1" straße 11 bet Feind. Summei'scher Gesangverein", Elisabeth-" Buchbinder= Hamburg, 11. November. Das Schwurgericht verurtheilte heute den 24jährigen Seemann August Froboeb 3 wegen eines gegen feine 77jährige Tante Namens Beckmann unter und zu zehn Jahren Ehrverlust. nommenen Raub mordversuchs zu zwölf Jahren Zuchthaus Ge der galizischen Küste erlitt ein Dampfboot des spanischen Madrid. 12. November. Infolge heftigen Sturme 3 an schwaders bei der Stadt Garcia Schiffbruch. Fünf Mann der Besagung sind ertrunken. Elberfeld, 12. November. Die hiesige Straffammer verwelcher die Bergisch- Märkische Bank um 40 000 m. und ein urtheilte den Seidenfabrikanten Wilhelm Wetter, Rohseidengeschäft um noch größere Summen betrogen hat, 34 zwei Jahren Gefängniß. r Erschein Abonne Biertel lich 1,10 frei in's 5 Pig. dem, Post- A Quarta Deutsch 2 Mart 3 Mart in der für es der gestrige Sturmwind überall großen Schaden a London, 12. November. Den letzten Depeschen zufolge hat gerichtet. Mehrere Schiffbrüche sind bereits gemeldet. Der Bers lust an Menschenleben wird auf 40 beziffert. Im Süden Gng. lands drohen Ueberschwemmungen; überall find Draht Schaden ist gleichfalls beträchtlich. Gestern Abend gelang störungen. Der in London durch den Sturm angerichtete einem Rettungsboote in Sandgate nach vielen und anfangs erfolglosen Versuchen 27 Mann des gescheiterten Schiffe im Takelwerk geblieben. Bienvenue" zu retten. Die Geretteten waren 14 Stunden Depeschen. Red 11. Mo Mitthe 9 " Münch golden Frant der St und de Refider Die Regie in diese ( Der jeg.)" D über fich 311 abjchnit Genüge Boffif unterci bobe. straße 11 bei Nüth.„ Karthaus'scher" Gefangverein, Jeden Freitag lischen Gruben beschäftigten Bergleute sind um fein Jota besser Aus dem Saarrevier schreibt man uns: Die in den fiska Abend 9 Uhr, Lichtenbergerstraße 21 bei Heise. Männerchor" Berlins, Alte Jakobsiraße 76 bei Feuerstein. gestellt, als ihre Kollegen anderwärts. Sie müssen deshalb darGefangverein Matglöd che n", Hochstraße 32a, bet Wilke. Gefang auf bedacht sein, ihre Söhne, sobald dieselben arbeitsfähig sind, verein Gemüthlichteit"( Puyer), Seydelstraße Nr. 30. Jugendfreuden", Bergfiraße 68 bei Steller. Gefangverein in Arbeit zu bringen. Früher nun hatten die Söhne der BergGesangverein, ris", Röpnickerstr. 127a bei Rüster. Gefangverein" Collegia", Reichenberger- leute den Vorzug, in den Gruben zuerst Beschäftigung zu erhalten; ftraße 16, bet Pätzold. Gefangverein Hoffnung" Friedrichs- das ist seit dem Streit anders geworden. Ein Bergmann in berg, Friedrich Karlstraße 34. Gefangverein yra 2", Charlottenburg, Altenwald hat darüber besondere Rosinenstraße 3 bei Grischow. besondere Erfahrungen Gesangverein Johanni", Rüdersdorfer ( Depeschen des Bureau Herold.) gemacht. Straße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gefangverein iberte", Wrangel- Er meldete seinen Sohn 1885 auf Der Grube zur Straße 84, b. Ulbrich. London, 12. November. Nach einer in Merifo eingetroffenen Gesangverein ,, Palme" in Belten, bet Schröder.. Arbeit an. Nach vierjähriger Gesangverein, Blaue Schleife" in Pantow, Mühlenfir. 24, bei Stöhr.. Wartezeit, während Meldung aus Guatemala organisiren General Granados und Gesangverein ,, Borwärts" 6( Gem. Chor), Nieder- Schönweide, b. Siebenbaum. welcher der Sohn in einer Fabrik arbeitete, bekam der andere Parteiführer die Erhebung gegen den Präsidenten Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Vater den Bescheid, er solle seinen Sohn vom Knapp- Barillas; sie haben ihr Hauptquartier in dem merikanischen Freitag: Verein Grüne anne" 9 Uhr bei Zeßner, Markusstr. 8. schaftsarzt untersuchen lassen. Die Untersuchung wurde vollzogen Ort Zapachucla; die merikanische Regierung ist gebeten worden, Verein Waldesgrün", Sonntag, den 8. November: Damenabend. Montag um 9 Uhr Stzung mit Damen, Langeſt. 103 bei nebelin. Säfte und zwar nicht einmal, sondern sechsmal und bei verschiedenen dagegen einzuschreiten. Die Revolutionäre behaupten, in Guate willkommen. Mitglieder erwünscht. Aerzten, und alle erklärten, daß der Sohn des Bergmanns zur mala ständen 1500 Mann zu ihrer Verfügung. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Turngenossen Grubenarbeit nicht zugelassen werden könne, weil er dazu nicht rung von San Salvador hat den Präsidenten von Guatemala, fchaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 uhr, Blumenſtr. 63a. tauglich sei. Was nun der preußische Jistus als Bergwerks: Barillas, ersucht, die nach Guatemala geflüchteten Bewohner Männer- Gefang- Berein„ Union" Abends 9 Uhr, in der Berliner Bod- befizer nicht konnte, das vermochte der Militärfistus. Letzterer von Salvador auszuweisen, da sie gegen den Präsidenten Brauerei. Musikdilettanten- Verein Glode" 9-11, Uebungsstunde. Neue nahm sich des armen Bergmanns an, indem er dessen Sohn zur Ezeta konspiriren. Mitglieber werden aufgenommen. Gesangverein„ ibertee". Bei Ulrich), Festungsartillerie aushob. Wrangelstr. 84. Stinimbefähigte Genossen werden gewünscht. Tambour verein, Wirbel", Sellerstr. s, bei Neumann. Aufnahme gefchulter Mitglieder vom 17. Lebensjahr an. Das Gouvernement der Festung Köln hat nunmehr Nebungsstunden Dienstag und Freitag von der 9 bis 10% Uhr. Köln. Volkszeitung" die Mittheilung zugehen lassen, daß Musit- Dilettantenverein Freitag, das Gerücht über die standesrechtliche Erschießung Staccato" Dirigent A. Lepke. Abends zo br, Stromstraße: 28, bei Herzog, Nebungsstunde. Auf eine3 Marinesoldaten unwahr ist und jeder thatsächlichen Bei anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefide nahme neuer Mitglieder. Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. Tambourverein Borussia", ehem. Alsen. Uebungsstunde jeden Dienstag Unterlage entbehrt. und Freitag im Restaurant Feldhahn, Weidenweg Nr. 12. Bergnügungs- Posen, 12. November. verein„ lüd auf". Abends 8½ Uhr, Sigung bei möwes, Fichte- immer mehr um sich und endet mehrfach mit tödlichem Ausgang. Die Influenza greift hier straße 29. Derein, Euphrosyne". Sigung mit Danien Abends 9 Uhr im Restaurant In den Schulen muß eine große Anzahl der Kinder infolge Er frankung an Influenza vom Schulbesuch fernbleiben. Viele Lehrer sind ebenfalls erkrankt. " Männerchor Waldesrauschen", Martgrafenstr. 87 bei Weigt. " Nach der Sigung Tanz. Gäste willtommen. Bergnügungss Wohllebe, Alexandrinenstr. 110. Nach der Sigung Tanz. Gäste willkommen. Geselliger Verein, Immergrün" Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinicke, Oranienstr. 36.- Rauchflub, Weichselblatt", Abends 9 Uhr, Stalizer straße 147a, bet Wichert. Gäste, durch Witglieder eingeführt, wiltommen. Rauchflub Ohne 8wang", Abends 8% Uhr, bet W. Spaeth, Weinstraße 28. Rauchtlub Rothe Nelfe". Jeden Freitag Abends 39 Uhr bei F. Steuer, Weinstr. 22. Gäste durch Mitglieder eingeführt haben " 1 " " Briefkaffen der Expedition. Antwort wird nicht ertheilt. welchem sich Parteigenossen zur Hilfe melden können, falsch ers Im gestrigen Bericht über die Kommunalwählers Bersammlung im 14. Bezirf wurde eines der Lokale, in gegeben. Dasselbe befindet sich nicht Görlitzer- und Sorauer Straßen- Ecke, sondern Forster- und Reichenbergerstraßen- Ede bei Spindler. Ueberlingen, 12. November. Das hiesige Schöffengericht Vereinshaus der Hutmacher. Der betreffende Herr, wel verurtheilte nach viereinhalbstündiger Sizung den Maler Pro- cher Braunschweiger ist, darf weder zum preußischen Landtage noch fessor Koppay aus Berlin wegen rechtswidriger Aneig zu der Berliner Stadtvertretung wählen. Neuestes Genuss- u. Volksnährmittel Kathreiner's Kneipp- Malz- Caffee nach neuester Erfindung zub eitetes Malz mit Caffee- Geschmack nicht zu verwechseln mit gebrannter Gerste oder gebranntem Braumalz. Jede intelligente, sparsame Hausfrau Ka iner's Marke neipp's Malz- Kaffee. thod, water Schult, Pla Jane Retiamur y MUNCHER laffe von jetzt ab alle Caffee- Surrogate bei Seite, nehme anstatt des seither gewohnten Quantums Bohnencaffee nur noch die Hälfte, und die andere Hälfte von obigem Malzcaffee. Das Getränke wird hiedurch nahrhaft und gesund, erhält eine schönere Farbe und volleren Geschmack.- Ersparniß bei jedem housumirten Rilo Bohnen- Caffee ca. Mk. 1,50. 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