Sund orbete e aud men. clichen haben, n wir wurde edener zogen. er ge e ihm ungen ihre Ent von 5 n des oten 3 an Ge der e bat Ver Eng Draht ichtete ng es und chiffes den Tenen Sund penten ischen orden, Buate Regie mala, ohner penten ieflide Ters Le, in hans cauers -Ecke wel e noch ! ts, öcken, Terner gold. etten, Bafch rn 20. pfehle Lager auf Daher Erflich 1455L ftr. 4. und Deife 481L 18. ty 6, rt fte Del er. 6, 746 079L Mr. 267. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Bost- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469, Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Suprema lex regis voluntas. " 1 Sonnabend, den 14. November 1891. In der Abendausgabe der Vossischen Zeitung" vom 11. November findet sich an hervorragender Stelle folgende Mittheilung: Als der deutsche Kaiser im September das Münchener Rathhaus besuchte, trug er seinen Namen ins goldene Buch der Stadt ein. in frantf. Btg." geschrieben das sogenannte Fremdenbuch der Stadt mit der Bitte um die Eintragungen Caprivi's! und der Begleitung des Kaisers vom Bürgermeister in die Residenz gesendet wurde, trug der Kaiser seinen Namen auch dieses mit dem Beisaz ein: Suprema lex regis voluntas ( Der Wille des Königs ist das höchste Ge ieg.)" man Daß Wilhelm II. es liebt, in knapper Spruchform sich vergegenwärtigt, welche Auffassung dieser Expedition: Benth- Straße 3. Ferner: Staatsform wäre in Preußen so gut wie in Deutschland Der fonftitutionelle König ist nicht gehindert, seine per- nur möglich durch eine Revolution von oben, durch einen fönliche Meinung mit voller Freiheit auszusprechen... Aber Staatsstreich, welcher die Verfassung kassirte und die Gesetze davor muß sich der Fürst hüten, ein Versprechen zu machen, außer Kraft setzte. das er nicht halten kann oder Drohungen zu äußern, denen Folge zu geben er die Macht nicht hat. Auch ist es nicht rathfam, daß er seine hohe unparteiische Stellung in Gefahr bringt, indem er sich an dem Parteikampfe so betheiligt, wie wenn er ein Privatmann wäre."( S. 108.) Ueber Preußen wird gesagt: an eine solche Eventualität auch nur gedacht würde, ist Daß von irgend Jemand oder an irgend einer Stelle natürlich ausgeschlossen und brauchen wir uns deshalb mit dieser Seite der Angelegenheit nicht weiter zu befassen. Hinweisen wollen wir nur auf die Thatsache, daß eine Die gefeßgebende Gewalt wird gemeinschaftlich von dem einseitige Außerkraftsetzung der Verfassung selbstKönig und den beiden Häufern des Landtags ausgeübt. Ein verständlich den zweiten Kontrahenten aller aus derselben Gesetz kann nur im Einverständniß aller drei Faktoren zu refultirenden Verpflichtungen entheben würde. Stande kommen. Nur wenn der Landtag nicht versammelt ist Doch bedeutsamer als dies formal- politische, ist das und nur wenn die öffentliche Sicherheit oder ein Nothstand es kulturhistorisch- soziale Moment. erfordert, kann der König unter Verantwortlichkeit des Spiegelbild bestimmter Gesellschaftszustände, gewisser wirthJenes ist ja nur ein gess mmten Staatsministeriums Verordnungen erlassen mit Gesetzestraft. Dieselben dürfen aber der Verfassung nicht schaftlicher Entwickelungsstufen. Mit dem Absolutismus in zuwiderlaufen und sind dem nächsten Landtage zur Geneh- der klassischen Form, wie ihn das Frankreich des 17. und migung vorzulegen."( S. 302.) 18. Jahrhunderts bietet, hat für das festländische WestUeber die Stellung des deutschen Kaisers mit Bezug Bourgeoisie ist zur Herrschaft gelangt, die alte Wirthschaftseuropa die große Revolution endgiltig aufgeräumt. Die sich zu äußern, dafür bietet der verhältnißmäßig furze Zeitabschnitt seit seiner Thronbesteigung der Beispiele zur Genüge. So ist die Wahrscheinlichkeit, daß die von der auf die Reichs- Gesetzgebung sagt Bluntschli: Bossischen Zeitung" übernommene Mittheilung der gut unterrichteten Frankfurter Zeitung" richtig sei, eine sehr hobe. Und fie steigert sich beinahe bis zur Gewißheit, wenn temperamentvolle, thatkräftige Herrscher von seinem Berufe, feinen Aufgaben, seiner Stellung hegt. Das straff person Förmlichleiten sich einzwängen läßt und bedeutsame Erlaffe| am liebsten ohne die Gegenzeichnung des verantwortlichen Ministers veröffentlicht, ist eine handfeste Thatsache, an welcher nicht zu drehen und nicht zu deuteln ist. lide Regiment das nur ungern durch konstitutioncile Der epigrammatisch zugespitzte Satz, den der Kaiser in Der Kaifer hat das Recht, den Bundesrath und den weise, auf welche jener Despotismus der Bourbons sich Reichstag zu berufen, zu eröffnen, zu vertagen und zu schließen" gründete, ist ein- für allemal beseitigt und durch eine höhere ( Art. 12 der Reichsverfassung). Ferner werden die Gesezes- Produktionsform, die kapitalistische, ersetzt worden. Die vorlagen, gemäß den Beschlüssen des Bundesrathes, im Namen bürgerliche Klasse, der dritte Stand", schlug die ständische des Kaifers" an den Reichstag gebracht( Art. 16). Ein Recht Gliederung des Gemeinwesens in Trümmer, der Kapitaeigener Initiative, ohne Bundesrath, hat er nicht. lismus ist auf dem Fundamente der KlassengegenDem Kaiser steht die Ausfertigung und Verkündigung der jäße, des Klaffenkampfes, aufgebaut, Ludwig XVI, Reichsgefeße und die Ueberwachung der Ausführung derfelben als ee fein Haupt auf den Richtblock legte, büßte nicht nur zu.( Art. 17).. Ein Antheil an der gefeßgebenden Gewalt kommt dem Kaifer als solchem... nicht zu. Nur seiner Ahnen und seine Schuld: in ihm starb der letzte beinfofern er zugleich König von Preußen ist, nimmt er durch rufene Vertreter der alten Ordnung der Dinge. Unmöglich feine Vertreter im Bundesrathe an der gesetzgeberischen Arbeit die Todten aufzuwecken, unmöglich auf den Baum der einen hervorragenden Theil. Würde Preußen im Bundesrathe bürgerlichen Gesellschaft ein abgestorbenes Reis aufzupfropfen. überstimmt und ebenso die preußische Regierung im Reichs- Eine autokratische Regierung wie unter dem ancien tag unterliegen, so würde durch ein Einverständniß des Bundesrathes und und des Reichstages doch ein Reichs régime, der alten, vorrevolutionären Periode, ist undurchgesetz zu Stande kommen, das der Kaiser verführbar, da die ständische Organisation, die feudale Prokünden müßte. Er hat weder das Recht der Sanktion, duktionsweise, der Vergangenheit angehören und unwidernoch hat regelmäßiges Vetorecht, aber er ruflich dahin sind. Heute haben wir den Klassenstaat, der hat die Pflicht, für die Ausführung der Gesetze zu sorgen." nichts ist als die Erekutive, die vollziehende Gewalt der ( Seite 352.) besitzenden Klassen. Ein Herrscher unserer Tage kann nur So unvolksthümlich die Neichsverfassung und die mit der Hilfe und unter der Voraussetzung des gesicherten preußische Verfassung sind, sie schließen von vorn herein die Fortbestandes der bürgerlichen Gesellschaftsschichten regieren, Die formal politische Seite der Sache verdient zuerst Auffassung aus, daß irgend einmal der Wille des Herrschers sein Dasein ist mit dem kapitalistischen System naturnothbetrachtet zu werden. Ein so wohlgesinnter Staatsrechts- das oberste Gesez sein könne. Dieser wird vielmehr durch wendig verknüpft. Er muß sich auf die Bourgeoisie stützen, wie diese seiner bedarf, fei es wie in ift gewiß ein unanfechtbarer, glaubwürdiger Gewährsmann, zu Stande gekommenen Gesetze, zu ihrem Vollstrecker ge- England als Repräsentant der Respektabilität und als Schlagen wir nun sein bekanntes Buch:" Die Deutsche fassungsartikel für Preußen wie für das Reich ist jeder Monarchien, wo das Junkerthum im Heer, in der Verwalder finnenfälligen Deutlichkeit der Ver- Dekorationsstück, sei es nun in den festländischen MilitärStaatslehre" auf! Da heißt es: mit das Fremdenbuch der Stadt München eingezeichnet hat, ist in seiner herzerfrischenden Kürze ein flares, gar nicht mißsuverstehendes Programm. Die Bahn, in welcher sich Sim liegt frei und offen vor unseren Augen, und es verlohnt sich, und Gedanken, Wunsch und Wille des Fürsten bewegen, diesem königlichen Sinngedichte uns zu beschäftigen. So grade heraus wie der Freimuth des Regenten es gebietet und wie es sich für uns überhaupt geziemt. ten monarchischen Deutschthümler gewordene J. C. Bluntschli| " Der fonftitutionelle Fürst steht nicht außerhalb des Staates, er ein Versuch, hier etwas Anderes herauszulesen, von vornherein tung, im öffentlichen Leben die erste Geige spielt, als Haupt ein vergeblicher. der Exekutive, als oberster Kriegsherr, als Schirmherr des Der Sah, daß des Königs Wille das höchste Gesetz sei, Bestehenden, als die lebenswarme Verkörperung des polinicht über der Verfassung, sondern in dem Staate, und seine Macht ist ein Bestandtheil der Verfassung. Sein Recht ist nothwendig mit jeder Zeit berechtigt, im Einverständniß mit der Volksvertretung Ludwig XIV.:„ Der Staat bin ich." Zu verwirklichen welchem die Besitzenden zu den Besitlosen stehen. der Pflicht gegen den Staat verbunden. Der konstitutionelle Stönig ist ist seinem Wesen nach eine Ableitung des berühmten Sazes tischen, wirthschaftlichen, sozialen Rechtsverhältnisses, in die Staatsverfassung fortzubilden und umzuändern, aber er ist wäre er nur auf der Grundlage des selbstherrlichen Regi- jenigen Gemeinwesen, in welchen der Großgrundbesitz und und eine neue Verfassung einseitig zu oftroyiren.( S. 106.) Feuilleton. Stadbrud verboten.) ber Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. [ 67 den Absolutismus als Staatsform voraus. Diese schiebt sich die Situation nur insoweit, daß diese zwei Spielarten Er beschleunigte lebhaft seinen Schritt, und als er habe, antwortete Collard, während er sich bückte, sein Beinhinter dem Polizeispion war, legte er die Hand auf seine kleid heraufftreifte, mit der Hand über die nackte Stelle fuhr Schulter. und sie aufmerksam betrachtete, indem er heftig stöhnte, da ihn sein Bein schmerzte. Dieser blieb überrascht stehen und machte eine ungestüme Wendung. -So, Sie sind es, ich war nicht darauf gefaßt, Sie zu so früher Stunde hier zu treffen; ich war gerade im ber Unterredung beiwohnte, die Abends bei Michel Ferrand habe. tattfinden sollte. = Es war um jeden Preis nöthig, daß, wie groß auch Begriff, auf einen Augenblick in Ihre Bude zu fommen, Schmerz sein mochte, den er fühlen sollte, seine Frau um Ihnen mitzutheilen, daß ich mit Ihnen zu sprechen Zweifrankstück, ließ einen Blutfleck, in der Mitte bläulich, -O Neugierig hatte sich Marche Seul seinerseits gebückt und betrachtete die Stelle, welche Collard ihn mit dem Finger zeigte. Ein mit Blut unterlaufener Fleck, so groß wie ein am Rande rosenfarben, in dem Fleisch hervortreten. - Teufel! Woher kann das fommen? Jch, erwiderte Marche- Seul, wollte zu Ihnen gehen, zu veranlassen. Wie sollte er das anfangen? Die große Schwierigkeit bestand darin, sie zum Kommen denn ich habe eine ziemlich wichtige Neuigkeit gehört, und Es ist wahrscheinlich irgend ein Straßenjunge, sagte es lag mir daran, sie Ihnen mitzutheilen, aber wir können der Polizei- Agent, der sich ein Vergnügen daraus macht, der feiner Frau den Ort verrathen hatte, wohin er sich mit sehen. es der nicht sprechen, man braucht uns nicht zusammen zu mit Steinen zu werfen, und der mich getroffen haben wird. Charlotte geflüchtet hatte. Wenn ich sie hätte, diese Kröte, ich würde sie tüchtig an Wollen Sie, daß wir zu Ihnen gehen? Wir werden den Ohren schütteln! Und während er diese Worte sprach, hatte er sich Aber wie das anfangen? Lobnung eingebracht haben mußte und aus dem er gewiß der Kirche St. Julien le Pauvre treffen, zu dieser Beit, wieder aufgerichtet und sah sich auf dem kleinen Plaze um, Es war das ein Geschäft, das ihm keine kleine Be- ungestörter sein, denn es ist nicht möglich, daß wir uns in| auch noch weiteren Nutzen zu ziehen gedachte. theil ein Mittel gefunden werden, ihn zu entfernen, wenn sie uns dort eintreten sähen. An ihn war also nicht zu denken; es mußte im Gegen übrigens die Vorübergehenden sehr neugierig sein würden der den Eingang zu der Rue des Deux Ponts bildet. Er cißen, rillen Art ann, ir die Bei D.O ther fe. tr. 5. Er durchschritt mit gesenktem Haupte die Straße, in- Wohnung begeben. In diesem Augenblick find alle Die Begeben hatte, er wohnte in der Rue Seguier. war vollständig öde. Nur zwei Beamte öffneten schweigend und verschlafen Gut, gab Collard zurück, wir wollen uns in meine die Thüren des Magazins der Deux- Pierrots. Er wird entflohen sein," sagte Marche- Seul, den bem er alle Möglichkeiten und ihre Folgen, die ihm in den jenigen, welche denselben Flur bewohnen, ausgegangen und wider seinen Willen ein heftiger Reiz zum Lachen ergriff, Ginn tamen, hin und her überlegte. Er wandte sich nach wir werden plaudern können. bem Duai und begab sich zu Collard, der ihm seine Adresse Au! rief plöglich der Agent, indem er mit der Hand den nach seinem linken Beine fuhr, während sein Gesicht sich er aber beherrschte. Er war eben um die Ecke der Rue des Deur- Bouts wie unter dem Eindruck eines heftigen Schmerzes zit fast bei jedem Schritt stieß er einen Klagelaut aus. gebogen und schickte sich an, die kurze aber steile Auffahrt sammenzog. Ginaufzusteigen, welche diese Straße abschließt, als er Collard ich der Stadt zuwandte. bemerkte, ber im Begriff war, über die Brücke zu gehen und er den Polizisten befremdet ansah. Collard mußte offenbar große Schmerzen haben, denn Hundsfott, der an meinen Schmerzen schuld ist; -Was haben Sie denn? fragte Marche- Seul, indem nun muß ich hinken! Ei, das wird nichts sein, ein Umschlag von SalzWas ich habe, du mein Gott! weiß ich, was ich wasser und man wird nichts mehr davon sehen." der Kapitalistenklaffe in erster Reihe ihre Intereffen durch: Politische Ueberlicht. privilege einzuftreichen und die große Maffe des Bolle Berlin, den 13. November. unter den sehen. oder es allen Ge bes Denn fetzen. Aber die ökonomische Entwickelung sorgt schon dafür, daß die andern Gruppen des Bürgerthum, die Bankokratie, das Gewissen und Ehrgefühl hindern die Kapitaliste großgewerbliche Unternehmerthum, der Großhandel und wie fie alle heißen mögen, diese Schattirungen des mobilen Der Wille des Fürsten sei das oberste Gesetz! nicht, weder die städtischen noch die ländlichen, die Aus beutung auf das äußerste zu treiben, Arbeiterschu Kapitals, beileibe nicht zu kurz kommen. Der moderne soll der deutsche Kaiser geschrieben haben.( Siehe den heutigen Maßregeln aufs leidenschaftlichste zu hintertreiben und por Junker von Röckerig ist so gut Kapitalist wie der Leitartikel.) Wir können das nicht glauben Schmeie Tinkeles, der in Fellen macht oder der Baare, fann nur ein Scherz gewesen sein. Ursprünglich lautet der allen Dingen die Emanzipationsbestrebungen der Arbeite welcher Schienen walzt oder irgend ein Meier, der das Sah in seiner römischen Fassung: Salus reipublicae aufs heftigste zu bekämpfen. Die Kreuz- Zeitung" fordert die chriftliche Gesellschaft Rhedergeschäft betreibt oder ein„ altehrwürdiger, hochan- suprema lex esto! Das Wohl des Staates sei wodurch unterscheidet diese sich von einer heidnischen? gesehener" Anton Wolff, welcher die Depots seiner das oberste Gesez, und in dieser Form enthält deruradeligen Kunden, die ihre aristokratischen Händchen gar Satz auch eine hohe Wahrheit. Der Wille des Fürsten an auf, sich wieder(?) darauf zu befinnen, daß sie ihrer Auf zu gerne in profitliche Börsenspekulatiönchen stecken, mit Stelle des Staatswohls, das erinnert an das Wort Ludwigs gabe(?) nur im bewußten Gegensaße zu der alle Ideale frechem Wagemuthe verpulvert. des Vierzehnten: Der Staat bin ich! und den, ebenfalls tödtenden Erwerbs und Genußsucht genügen könne. Un ist diese Vielleicht diese Aufgabe? einstmalen von dem deutschen Kaiser zitirten Römerspruch: welches die Ver Zum Klassenstaate gehört nun die Klaffengefeßgebung, sic volo, sic jubeo- so will ich, so befehle ich, drängung der Herrschaft der Bourgeoisie durch volle wie der altpreußische Sprit zum spanischen Weine. Die mein Wille braucht teine Gründe. Wiederherstellung des Feudalismus, mit der Maschinerie der Gesetzgebung wird von dem Motor Parlanüssen Die modernen und zivilifirten Staaten unterscheiden fapitalistischen Wirthschaft? mentarismus zu Gunsten der Besitzenden stetig in Bewegung sich von denen einer barbarischen Kulturperiode dadurch, Setts und der Austern, des Ballets und der Pferde, un gefeßt, so lange bis ein kräftiger Reibungswiderstand, die daß das Gesetz herrscht, und daß das Gesez für Alle des Spielchens, wenn nicht an der Börse, im Salon ob Kampforganisation der arbeitenden Klasse, zu vorsichtigerem gilt auch für die Fürsten. Die Macht eines den Bädern wird doch auch der Feudalherr heute nicht meh Betriebe oder zu ach! wie mühsam erzwungenen und wie zivilisirten Fürsten ist durch Gesetz und und Verfassung entrathen wollen. In der Zeit der kapitalistischen Her zivilifirten Fürsten ist durch Gesetz ungern gegebenen Bugeständnissen führt. Daran vermag das Grundbesizer oder Industrie Barone und Börsenritter Wollen des jeweiligen Fürsten nichts zu ändern. Auch der bestand eine solche Regelung und Begrenzung allerdings unlösliches Kleeblatt. Wahre Sittlichkeit kann nur erblühen Wollen des jeweiligen Fürsten nichts zu ändern. Auch der begrenzt und geregelt. Für die Fürsten früherer Beit schaft bilden die Kapitalisten in jeder Gestalt, ob feudale Herrscher kann über die Klassensphäre nicht hinaus, mag er nicht dafür fehlte ihnen aber der Schutz des Gesetzes, wenn der Ausbeutung ein Ende gemacht wird; in eine auch noch so stolz empfinden und noch so energisch handeln und wenn wir die Geschichte der Fürsten betrachten, welche Gesellschaft von Ausbeutern und Ausgebeuteten, in eine wenn der Ausbeutung ein Ende gemacht wird; in ein wollen. Er würde sofort vereinsamt und verlassen sein, ihren Willen für das oberste Gese; hielten, so ist die Baht Gesellschaft von Ausbeutern und Ausgebeuteten, in eine er hätte sich selber den Boden unter den Füßen fort- berer von ihnen, die auf dem Schaffot, im Bürgerkrieg oder Klassenstaat laufen alle Sittlichkeits- Tiraden auf Heuchel durch Meuchelmord das Leben verloren, weit größer als hinaus. Dies schließt nicht aus, daß ein besonders warmherziger die Zahl derer, die eines natürlichen Todes starben. Die Monarch, der einen starken Willen und ein fräftiges Gefeßlosigkeit ist eben ein zweischneidiges Schwert, und Bericht des 6. und 10. Ausschusses über den Beschluß de Der Bundesrath sollte am Donnerstag den mündliche Naturell hat, den Versuch macht, seine eigenen Wege zu Willfür erzeugt mit Naturnothwendigkeit Willkür und Bericht des 6. und 10. Ausschusses über den Beschluß Reichstages zu dem Antrage Auer und Genossen, gehen. Aber das Bleigewicht an den Sohlen, der Einfluß Gewaltthat. d der herrschenden Klasse, läßt ihn im Nu Halt machen, In Deutschland wie in allen anderen monarchischen glieder des Reichstages während der Ber sobald nämlich die Vorrechte dieser Klasse durch das Vor- Kulturländern ist der Wille des Fürsten nicht oberstes tagung desselben betreffend, entgegennehmen, gehen des Fürsten bedroht sind. Ist dies nicht der Fall, Gesetz. Der König von Preußen und Kaiser von Deutsch wurde derselbe von der Tagesordnung abgesetzt.so ist dies selbständige Handeln aus sich heraus, diese land steht nicht über, sondern unter dem Gesez, und es Selbstthätigkeit, welche aus dem frischsprudelnden Borne scheint uns deshalb einfach unmöglich, daß obige Aeußerung einer mächtigen Individualität zu quellen scheint, nur eine gethan, und wenn gethan, daß sie im Ernst gethan sein gezogen. Luftspiegelung. tann. - ein fei fre ba un die M Un Dor ein jet pe wi ſch t 144 mur Ge M rau sol ger seb felb fol δεξ sei, Be bod Dr lich eine ftrafrechtlichen Maßnahmen gegen Mit Die preußisch evangelische Generalfynode ta gegenwärtig. Von der konservativ- orthodoxen Majoritat der Versammlung ringt ein Theil nach größerer Selb In Wirklichkeit ist sein Thun nur ein scharfer, ständigkeit der evangelischen Kirche, die er selbstverständlig starker Reflex des Klaffenempfindens und Klassen- Allen Lebensgrundsätzen, die in der chriftlich er- nur in der othodoren Geistlichkeit erblickt, und stößt hieri bewußtseins, das hier mit elementarer Gewalt und ästhetisch zogenen Gesellschaft Geltung haben, widerspricht das an die Prärogative des summus episcopus, des ober betrachtet in schöner Naivetät zu Tage tritt. Börsenspiel, schreibt die„ Kreuz- Zeitung". Es paßt sich Bischofs, welche Stellung in der evangelischen Kirche de Des Herrschers Wille so gut wie der des ärmsten höchstens für Juden. Wenn sich nun aber hohe und vor Landesherr ein nimmt. Komisch wirkt das Gebahren die Zaglöhners, der im Schweiße seines Angesichts Steine zum nehmiiche Persönlichkeiten am Börsenspiel betheiligen, und äußersten Rechten, welche gern einige Abfälle von der fir Schloßbau farrt, ist nothwendig bestimmt durch Beweg- sich der Jobber darauf berufen kann, daß die besten Kreise lichen Selbstherrlichkeit des Königs erlangen und bei diesen gründe, alles Wollen ist ein irgend wie motivirtes. der Gesellschaft und hohe Staatsbeamte mit ihm um die doch nicht gern anstoßen möchte. Und gerade der Ein freier Wille in dem Sinne, daß er ohne Motiv sich Prozentchen streiten und ebenso wie er bemüht find, ohne wärtige König, so sympathisch er dieser Seite der Orth bethätige, ist ein Unding. Der Wille des Einzelnen Arbeit und Gegenleistung Geld zu machen, so bedeutet das dorie auch sein möchte, ist am wenigsten gewillt, von seine aber ist zugleich ein Stück Klassenwille, da Jeder unter der nicht mehr und nicht weniger als den Beginn des Rechten als Oberherr der Kirche etwas abzugeben. Herrschaft der Weltanschauung seiner Klasse steht. Welche Verfalls der heutigen Gesellschaft. Die andere größere Theil der orthodoxen Kirche erhebt nad Stellung der Herrscher im Klassenstaat hat, ist oben ge- Kreuz- Zeitung" fieht also schon den Beginn des oben gar keine Prätentionen, ihm genügt es, nach unte zeigt worden. Daraus folgt, daß nicht des Herrschers Verfalls, bei schärferem Blick würde sie erkennen, daß der zu herrschen und die Anstürme von links abzuwehren. Wille, sondern der Wille der herrschenden Klassen, wie er Beginn schon weit hinter uns liegt und die heutige Ge- den sogenannten liberalen Theil der Synode betrifft, sich in der Gesetzgebung ausdrückt, wie er in dem öffent sellschaft sich mitten im Verfall befindet. Ueber das Börsen- spielt er die verschämteste und zaghafteste Rolle. lichen Leben sich verwirklicht, das höchste, das leitende geschäft moralisirt die Kreitz- Zeitung": ganzen hat die Synode kaum eine Wurzel im Bolke. Gesetz ist. Herrschaftsgelüfte der Reaktion können sich dort un breiter machen. In der bürgerlichen Gesellschaft ist der Wille der Und nur so weit und so Bourgeoisie das Entscheidende. lange der Wille des Fürsten sich deckt mit dem Willen der Bourgeoisie, ist der Satz richtig: Des Königs Wille ist das oberste Gesetz. Der Wille der Bourgeoisie, das ist in's Sozialpolitische übersetzt, das Klasseninteresse, die Herrschaft der Besitzenden über das Proletariat. So nachgiebig die Bourgeoisie in politischen Fragen ist, welche den Kernpunkt nicht berühren, sie ist unerbittlich in den wirthschaftlichen Fragen, in der Alles beherrschenden Angelegenheit des Profits. Hier giebt es tein Entweder Oder. Biegen oder brechen heißt es. Besagt die Sentenz, die uns heute beschäftigt hat, allein, daß die Interessen des Herrschers und der Besitzenden zu sammenfallen, so ist sie ein Pleonasmus*). Soll sie aber fagen, daß eine Selbstherrlichkeit des Fürsten über die Köpfe der herrschenden Klassen hinweg möglich sei, so ist sie eine Utopie. Wenn es für schändlich gilt, einem Anderen Amt und Brot abzujagen, ja nur ihm des eigenen Nuzens willen hinderlich zu sein so im Großen wie im Kleinen, dann ist es auch schändlich, durch den Verlust eines Anderen sich einen Kursgeivinn zu erlisten. Wenige werden sich ganz klar machen, daß das Börsengeschäft etwas anderes ift, als der ehrliche Handel mit Waaren, als ein Guts- oder Pferdekauf und Verkauf; niemals läßt es sich hier unterscheiden, ob man zu fünstlich gedrückten oder geschraubten Preisen die Nothlage eines Anderen ausnutt oder durch Kauf und Verkauf gar eine solche Nothlage herbeiführen hilft. Der Laie wenigstens tann das niemals unterscheiden, da die Ursachen der Kursschwankungen felten rein natürliche sind. Mit Geldgeschäften dieser Art kann man sich also niemals ohne Gefährdung des Gewissens und des eigenen Ehrgefühles befassen. Gewissen und Ehrgefühl haben, wie die große Bahl chriftlicher und jüdischer, adeliger und bürgerlicher Börsenspekulanten zur Evidenz erweisen; die Profitgier der besitzenden Klassen eingeengt. Gewissen und Ehrgefühl hindern nicht einmal die größten Grundbesitzer Tausende auf Rennplätzen und in Bädern zu verprassen, Mer Sch J ein Sch Geg entr daß tein Ve gegen gen Des wie Дет abb Be piel Wa ger wei Die Red auf Ba An auf b11 nich Ein Pröbchen des Geistes der Synode giebt folgende Antrag des Superintendenten Dr. Förster: Sant au " Hochw. Generalfynode wolle in ehrerbietiger und barer Begrüßung des vor kurzem ergangenen Allerhöchsten laffes, betreffend die öffentliche Sittlichkeit, die Hoffnung sprechen, es werde der Staatsgewalt gelingen, des Geifte der Unzucht und frechen Empörung gegen Sitte und Ordnung Herr zu werden, und hierfür thatkräftige Mitwirkung versprechen; im Hinblick jedoch a die Attentate, welche von zahlreichen Theatern auf Sittli feit und Schamgefühl in einer Reihe von Standalftüden fo gefeßt gewagt werden können, und in der Erkenntniß der Bleth wendigkeit, daß der systematischen Vergiftung unseres Volkes, insonderheit auch der Jugend durch bit Schaubühne Schranken gezogen werden: die Staat behörde bitten, bei der Erwägung der zur Beseitigung großen sittlichen Gefahren einzuschlagenden Wege auch schärfere Ueberwachung der Theater ins Auge zu faffen." ber eine Der kurze Sinn dieses Antrages ist das Verlangen während ihre Arbeiter kaum den allernothdürftigsten Lebens- nach der Stellung des geistigen Lebens unter die Zenf Pleonasmus ist eine zweimal dasselbe jagende, überflüssig und die Arbeiterwohnungen im elendesten Zustande zu be- andere Rolle wie in dem berüchtigten Wöllner'fchen häufende Redewendung. Sie sprechen ganz gemüthlich davon, man sieht wohl, daß Sie es nicht sind, den der Stein traf. Wohlan, wir müssen einen Entschluß fassen, begann Marche- Seul wieder, ohne auf die Aeußerung des Anderen zu antworten. Wir können hier nicht länger unterhalt haben, ihren Pferden wahre Paläste zu errichten firchlichen Pfaffenthums; die Sittlichkeit" spielt hier lassen, den Gewinn der Kornzölle und des Schnaps- Religionsedift. mol Beit in $ fa teine Di Unter dem Muckerthum hat die Unfittli Laufe Bestürzung erholt, die ihn befallen zu haben schien, sich bist, könntest Du schnell zu Robert Guidal lau schnell von diesem Orte entfernte, den er entschieden für und ihn herbeiholen. gefährlich hielt. Marche- Seul seinerseits hatte einen entscheidenden Ent- eben schluß gefaßt. Im Grunde war er glücklich über die -Gut, Bürger, ich laufe dorthin! Und Mijoulet woll davontraben, als Marche- Seul ihn zurückrief. Aber bringe ihn nicht zur Bude, hörst Du Bege bleiben. Einer Ihrer Kollegen braucht Sie nur zu sehen Stunde, die er vor sich hatte. Sie erlaubte ihm, seinen Euch direkt in Lavirette's Zimmer, nach der Rue Pagevi aber auch mir liegt nichts daran, in Ihrer Gesellschaft ge- vorher nur flüchtig entworfenen Plan reiflich zu überlegen Seid überhaupt vorsichtig auf dem Wege; geht ni Das würde Mißtrauen erwecken, be- und denjenigen ihre Rolle zuzuweisen, auf deren Hilfe er mit einander. Robert kann etwa 50 Meter vorausgehen sehen zu werden. sonders in diesem Augenblick, wo alle Revolutionäre nicht ohne Grund sehr argwöhnisch sind. rechnete, um ihn glücklich durchzuführen. Vor allen Dingen und wenn Du Collard bemerkt, so kehrst Du um und war es nöthig, Collard aus Paris zu aus Paris zu entfernen, verbirgt Euch irgendwo. Man braucht Euch nicht zu Ich habe noch einen Gang zu machen, und es ist wenigstens während des Abends; nur so konnte es ihm oder Euch zu folgen, verstehst Du? mir unmöglich, vor ein Uhr zu Hause zu sein. gelingen, seine auf sich selbst angewiesene Frau zu Michel Ja, Bürger, fürchten Sie nichts. Ich nehme 3hr feben alles Gut denn, in einer Stunde werde ich Sie in der Ferrand zu bringen. In ihrer Gegenwart wollte auf mich. Rue Seguier erwarten, aber vor allen Dingen fehlen Sie er seinen Freunden einen klaren Einblick in ihr Als der Lehrling in der Richtung der Straße Dauphin nicht bei dem Rendez- vous. Was ich Ihnen zu sagen habe, Leben gestatten und mit Charlotte vor den Augen der Vevon eilte, betrachtete Marche- Seul ihn und erschien ist von außerordentlicher Wichtigkeit, es muß ohne Berzug Mutter sich endgiltig auseinandersezen.j gehandelt werden. Sie auf mich zählen. staunt. Aus den Taschen der breiten Hosen Mijoulet's C -In einer Stunde, erwiderte der Polizeispion, können und einen Hauptstreich führen, gleichviel ob er dabei auch noch Silberstücke, welche so eigenthümliche Töne erzeuge Er hatte seine Schiffe verbrannt, er mußte handeln flang ein eigenthümliches Geräusch. Es waren weder Sou Und er betrat die Brücke, während Marche- Seul, der verzweifeln sollte. Er hatte an Larirette, an Mijoulet und an Robert gedacht. nach dem Pont- neuf zu hinunterging, ihn sich entfernen sah. Er mußte sie also aufsuchen und mit ihnen sprechen, fonnten. Da er sich das Geräusch nicht erklären tonn hielt sich Marche- Seul nicht damit auf. Er wußte ja Collard war soeben an dem Ende der Brücke an bevor er sich zu der von Collard festgesezten Zusammenkunft Mijoulet Mechaniker war; daher sagte er sich: Ginig gekommen, als der alte Revolutionär, der ihn instinktiv nicht aus dem Auge verlor, ihn einen Sprung machen und nie einen Menschen schwanken sah, der soeben einen heftigen Streich erhalten hatte. Ein wilder Schrei flang in diesem Augenblick an sein Ohr. Collard war mit beiden Händen nach seinem Kopfe gefahren und schien unfähig, noch einen Schritt zu machen. Alles machte Marche- Seul im höchsten Grade neugierig, und er begriff nichts von dem, was geschah. Rings wiederum in der Gegend der Brücke umherspähend, bemerkte er ebensowenig, wie das erste Mal irgend einen Menschen. Nur eine alte, in Lumpen gekleidete Frau suchte mit einer Hade Papier fehen und Lumpen in einem Schmuthaufen. nicht tödtet und wenn er nur bei der Zusammenkunft sein begab. Er beschleunigte seinen Schritt. sie milont Wenige Weinuten später kam er, ein wenig durch Gehen außer Athem, vor der Bude Lariretten's a bab bal Als er auf der anderen Seite der Seine angekommen eifrig beschäftigt, die Blumen auf dem Korbe zu ordu war, der längs und ihn nicht bemerkte. Die Miene der Blumenhändle dem und den Quai entlang gegangen der Polizeipräfektur hinführt, bemerkte er int Augenblick, wo er auf der Höhe des Pont Neuf ankam, den Mijoulet, der, mit einer Miene föstlicher Sorglosigkeit, die Hände in die Taschen gesteckt, dahinschritt, indem er die Marseillaise pfiff. Der Lehrling hatte ihn nicht bemerkt, oder that wenigstens so, als ob er ihn nicht bemerkte. erschien aufgeregt und ungeduldig. - Guten Tag, Larirette, sagte Marche- Seul, herankam. als unvorhergesehenen Besuch etwas erstaunt. Laune zu sein. -Herr Deshommes, rief die Blumenhändlerin über d Ja, ich bin es, Sie scheinen diesen Morgen Sprechen Sie mir nicht davon. Denken Sie, böfe ba Das ist seltsam, murmelte er, wenn man ihn nur wandte, zeigte großes Erstaunen, als er Marche- Seul sah. Mijoulet, nachdem er mir geholfen hat, meine Blumea vo tann, so hat er das verdient. Er rief ihn an und Mijoulet, der seinen Kopf umSiehe da, guten Tag Bürger, wohin gehen Sie Markte hierher zu tragen, fortgegangen ist, indem er denn zu so früher Stunde? fagte, daß er gleich wiederkommen werde. Und nun Ich gehe nach dem Place des Victoires; ich ich länger als ein und eine halbe Stunde! Mit diesen Gedanken hatte er sich wieder auf den ( Fortsetzung folgt.) Weg gemacht, während Collard, nachdem er sich von der muß Larirette und Dich sprechen; aber da Du hier! mi wat fa Eif hob dur Boc aug tlär bie aud BARREAEGSETS 21 ac Sie, Boffel liften Aus Тефик Dor beiter fchaft ? Auf deale Und Vers volle Ge δεξ und ober mehr Ser udale r ein üben einer einem cheld liche Η δεξ bi Mit Ber tast oriti Selbi nbli hieri Serften De bet diefe Find Diefen gegen Orthe feinen Der nad unten 28as Die am fo genber bank en G aus iftel g gegen fir ibn chau Sittlich n for Noth ftung trch bi Staat ng der ch eine lange Benfu r teine erfchen fittlid Laufe t woll Begel Sagevi nigh Bgeben and Bu feb The alles auphin bien c let's ev Per Sou erzeuge Ponnte ja, ba Ginig that rch ba all, ordnen ändleri als über be böf ba test vou er mi war nicht bod feit ihre größten Orgien gefeiert, verhaßt ist ihm nur das freie Geistesringen. " -O über die Integrität der preußischen Abnahme- dieser Tage in einer Bielefelder Versammlung, welche von beamten beruhigt werden. den Freisinnigen zum Proteft gegen den Antisemitismus arrangirt war, derartige Störungen verursacht, daß ihm der Der Militarismus und die heimliche Gerichts Gebietsabtretungen zwischen Preußen und Ham- Referent, Lizential Gräbner aus Berlin, nach dem Bericht der barkeit desselben haben die natürliche Folge, daß sich die burg sollen den Gegenstand von Vorverhandlungen zwischen Volkswacht" zurief:" Da ist der unanständige Mensch ja noch, ungeheuerlichsten Gerüchte über dieselben verbreiten können, beiden Staaten bilden. Einestheils soll es sich, wie die ist denn feine Polizei da, die ihn herausbringt?" Als sich dann die, ob wahr oder falsch, selbst die eifrigsten Anbeter des Kölnische Zeitung" berichtet, um die Abtretung der Städte der Pastor zum Wort meldete, wurde ihm vom Vorsitzenden der Militarismus nicht zu bestreiten wagen. Man hält das Altona und Wandsbeck an den Hamburgischen Staat, Versammlung, Justizrath Bachmann, zur Antwort:„ Sie Unglaublichste für möglich und auch für glaublich. So ging andererseits um die Abtretung Cuxhavens und des Amtes haben sich hier derartig unanständig benommen, daß ich Ihnen vor einigen Tagen durch fast alle Blätter die Nachricht, daß Rizebüttel an Preußen handeln. Was an dieser Mittheilung ein Marinesoldat in Köln friegsrechtlich erschossen sei. Erst wahr ist, können wir nicht beurtheilen. Interessant ist es Eine Konferenz der westfälischen Sozialdemo jezt wird die Wahrheit dieser Nachricht widerrufen. Zweifel nur zu sehen, wie die bürgerliche Presse es als nichts beson- tratie ist für den 6. Dezember nach Dortmund einberufen; wurden vorher fast nirgends über dieselbe ausgesprochen, so deres ansieht, daß Land und Leute Gegenstand des Tausches eine Kreisverfammlung für den Wahlkreis Wanz peinlichen Eindruck fie auch machte. Ein so ferviles Blatt werden, und wie gleichgiltig ihr der Wechsel der ange- leben findet am 22. November in Egeln statt. wie die National- Beitung" schrieb unter diesem Eindruck: fiammten" Regierung erscheint. Verbessern werden sich beide Es ist ein äußerst scharfer Beitrag zur Kritit des geltenden Theile nicht, gleichviel ob die Einen Hamburgische Republimilitärischen Strafverfahrens, wenn Zweifel darüber bestehen kaner oder die Anderen königlich preußische Unterthanen können, ob ein Staatsangehöriger zum Tode verurtheilt worden werden. ist oder nicht! Man fragte fich, was mag das Verbrechen des Erschossenen gewesen sein? Als militärisches Verbrechen war mur Meuterei denkbar und die Todesstrafe nur unter Geltung des Kriegsrechts, also im vorliegenden Falle wegen Meuterei auf einem Kriegsschiffe möglich. Welch Spiel raum für die Phantasie? Welche Schlüsse ließen sich aus solchem Vorkommniß ziehen! Die Heimlichkeit des Gerichtsverfahrens muß eine geradezu unheimliche Wirksamkeit üben. Nicht das Ansehen der militärischen Einrichtungen gewinnt durch diefelbe; im Gegentheil ruft die Geheimhaltung die Schluß folgerung hervor, daß vieles nur deshalb zu verheimlichen sei, weil es das Licht des Tages nicht verträgt. das Wort nicht gebe." * Wieder ein militärischer Boykott! In Falkenstein ( Sachsen) wurden dem Wirthe des Sächsischen Hofes die Kontrollversammlungen entzogen, weil er seinen Saal zu sozialdemokratischen Versammlungen hergegeben hatte. Die Dresden, den 12. November. Die Präsidentenwahl, welche Vom sächsischen Landtag wird uns geschrieben: Arbeiter werden ihn dafür zu entschädigen wissen. in den Vorsessionen, so lange der allgemein beliebte Haber Boltsversammlung, in welcher der Delegirte Reuther Kalt. Vorige Woche tagte hier eine öffentliche torn in der Lage war, den Vorsitz anzunehmen, durch über die Thätigkeit des Erfurter Parteitages Artlamation zu erfolgen pflegte, muse diesmal, da der unter großem Beifall Bericht erstattete. Es gelangte hierauf eine Genannte seines hohen Alters wegen nicht mehr präsidiren Resolution zur einstimmigen Annahme, in welcher sich die Parteiwill, vermittelst Stimmzetteln vorgenommen werden. Die genoffen voll und ganz mit der Taktik der Parteileitung einStonservativen bestanden auf Ackermann- vermuthlich weil verstanden erklärten und das Verhalten der sogenannten Berliner „ oben" eine scharfe Handhabung" der parlamentarischen Opposition entschieden verurtheilten. Sodann erstattete der Vertrauensmann des Landkreises Köln, 2. Kurth, folgenden Kammerpolizei gegen die sozialdemokratischen„ Eindringlinge" Rechenschafts- Bericht über Verwendung von Parteigeldern gewünscht wird, und die Nationalliberalen liefen, wie immer, pro 1890/91: hinter den Konservativen her, und so wurde dann Ackermann- Abgehalten wurden in diesem Jahre 9 Bersammlungen, freilich mit Ach und Krach- gewählt. Von 78 abgegebenen welche eine Einnahme von 162,67 M. brachten, bazu diverse Stimmzetteln trugen 52 seinen, zwei einen anderen Namen Einnahmen 32,20 m., für den Brüsseler und Erfurter Parteitag Die Anftellung vereideter Unfallärzte wird von den und 24 maren unbeschrieben. Elf der letzteren rührten von 157,10 M., für Preßfonds resp. Maifeier 233,55 M., für den 13 Berufsgenossenschaften angestrebt. Bei der gegenwärtigen den Sozialdemokraten her, die übrigen 18 von Konservativen, unterstützungsfonds der Partei 78,30 M., Gesammt- Ginnahme: 658,82 M. Ausgaben: Laufzettel, Plakate und Ankleben der Organisation der Unfallversicherung, als einer ausschließ- denen der Ackermann'sche Servilismus verhaßt ist nicht felben 111,20 m., für die Referenten 16,60 m., diverse Auslichen Vereinigung der Unternehmer, würde die Verleihung von Fortschrittlern, die, gleich den Nationalliberalen, treu gaben 33,40 m., für beide Kongresse 112,50 M., zusammen 273,70 m. eines amtlichen Charakters an die von diesen angestellten den Traditionen des sächsischen Kammerfortschritts", den Ausgaben für den Breßfonds 288,55 m., für den UnterſtüßungsAerzte dem berechtigten Mißtrauen der Arbeiter begegnen. Konservativen demüthigste Heerfolge leisteten. Herr Acker- fonds 50 M., Gesammt- Ausgabe: 557,25 M. Rassenbestand: Schon jetzt stellen viele Berufsgenossenschaften die in ihrem mann, der die Ohrfeige der 24 leeren Stimmzettel mit füß- 78,27 M. für den Landkreis Köln, und für den Unterstützungsfonds Jutereffe angestellten Aerzte den Arbeitern gegenüber als faurem Lächeln ignorirte, dankte in einer schwülstigen Stede, 23,30 M. Dem Genoffen Kurth wurde einstimmig Decharge ertheilt eine behördliche Autorität hin oder erregen wenigstens den erklärte nach bekanntem Reichstags- Muster, seine Ehre sei Schein, daß sie es mit einer solchen zu thun haben. In des Landtags Ehre( ein wohlverdientes- Kompliment, das und dann ebenso einmüthig dessen Wiederwahl für das Amt des Gegenden, in welchen die Arbeiterbewegung noch un der Landtag sich gefallen laffen mußte) und enthüllte schließ- Vertrauensmanns vollzogen. entwickelt ist, wissen die Arbeiter meistens lich den Polizei- Pferdefuß, indem er pathetisch außrief: nicht, daß die Genossenschaft, an die sie Ansprüche erheben, Gegen Störungen der Ruhe werde ich mit ganzer Strenge Störungen der Ruhe"! Was fiu) der Groß- Eine Breslauer Boltsversammlung hatte ein teine Behörde, sondern ihnen gegenüber nur Partei ist. einschreiten. Parteiſtophta Verschiedentlich haben Berufsgenossenschaften den Versuch tophta des Innungsschwindels dabei wohl gedacht haben stimmig eine Resolution angenommen, in welcher das Polizeipräfidiam befragt wird, ob die Polizeibeamten höheren Orts angemacht, verunglückten Arbeitern die ärztliche Behandlung mag? Das Berhalten der Berufsgenossenschaften hat selbst vielfach die Rüge des Reichs- Versicherungsamts hervor gerufen, und berechtigt es am wenigften, noch eine Er weiterung ihrer autoritativen Ansprüche zu verlangen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. des Genossenschaftsarztes aufzuzwingen und von dieser so- Für die 24 leeren Bettel rächte er sich in recht bezeichnender gewiesen werden oder worden sind, alle diejenigen Gastwirthe, wie von operativen Eingriffen die Bewilligung der Renten Weise dadurch, daß er 24 seiner Parteigenoffen veranlaßte, welche ihre Lokale zu sozialdemokratischen Versammlungen herabhängig zu machen, ein Versuch, der freilich vom Reichs- dem als ersten Bizepräsident vorgeschlagenen( Kammer-) geben, ebenso diejenigen Wirthe, welche die„ Bolkswacht" in ihren Lokalen auslegen, in irgend einer Weise zu beeinflussen. Versicherungsamt zurückgewiesen ist. Fortschrittler Streit feinerseits 24 leere Bettel zu Das Bureau der Versammlung entledigte fich feines Auftrages So kann Streit doch nicht sagen, daß er in der und der Vorsitzende der Versammlung erhielt nun folgendes widmen. Schreiben: Kammer beliebter sei als der Herr Präsident Ackermann. denn Nun die sozialdemokratische Fraktion Breslau, 7. November 1891. eine regelrechte Fraktion ist es jetzt wird thun, Auf die mir unter dem 3. b. M. unterbreitete Resolution der was sie zu thun hat, gleichviel wie der Präsident fozialdemokratischen Volksversammlung vom 20. v. M. erhalten berartige Refolutionen zu beantworten, und Die Anschuldigungen gegen Baare werden vom heißt. Sie wird Anträge einbringen für unentgelt. Sie zum Bescheide, daß ich es grundfäßlich ablehnen muß, Redakteur Fusa nge I in der„ Westfälischen Bolts- Zeitung" ich keit der Volksschule und der ehrlebiglich solchen Bersonen, welche sich durch ein eigenmächtiges lichkeit aufrecht gehalten. Dem Versuch des Organs des Herrn mittel, für Reform des Einkommensteuer- ober ungefeßliches Verhalten eines diesseitigen Polizeibeamten aufrecht gehalten. Dem Versuch des Organs des Herrn Baare gegenüber, durch die Veröffentlichung des Reichs- Gesezes, für Einführung des Allgemeinen beschwert fühlen, zu überlassen vermag, bei mir unter Darlegung Anzeigers" den Schein zu erwecken, daß die von Fusangel Wahlrechts bei Landtags- und Gemeindes des speziellen Falles vorstellig zu werden. Der Königliche aufgestellten Behauptungen allerwenigstens eitel Sum- wahlen, für Abschaffung der Verordnung Polizeipräsident. Dr. Bienko." Wegen Verächtlich machung von Staatseinrichtungen bug und Flunkerei gewesen seien, wenn man dieselben aus dem Jahre 1849 gegen rothe republis gar als gehässige Verleumdung bezeichnen tanische Abzeichen" u. s. w. Ferner sind verschiedene war der Schuhmacher Otto Märtens in Staßfurt am polle", erklärt Herr Fusangel in der„ Westfälischen Volks- Interpellationen geplant. Beitung": Jedenfalls ist dafür gesorgt, daß die Seffion nicht allzu gemüthlich wird. war, ,, Demgegenüber betonen wir ausdrücklich, daß wir alle alle unsere Behauptungen aufrecht halten, daß wir insbesondere Mit dem römischen Anarchistenprozeß scheint die nach wie vor beweisen wollen, daß mindestens seit 1875 bis italienische Regierung noch nicht genug Schmach auf sich in die jüngste Vergangenheit auf dem Bochumer Verein" Hunderte von Abnahme- Stempeln inländischer geladen zu haben. Wie die„ Kölnische Zeitung" meldet, soll und ausländischer Eisenbahn- Verwaltungen geder Prozeß vor einer anderen Abtheilung des römischen fälscht worden sind, um auf diese Weise Gisenbahn Tribunals fortgesetzt werden. Noch ein zweiter Prozeß soll material, welches den Abnahmebedingungen nicht entgegen mehrere Angeklagte und Vertheidiger wegen Be Sprach, oder von den Abnehmern verworfen worden leidigung der Polizeibehörde und deren Spizel angestellt in betrügerischer Weise den Eisenbahn- werden. verwaltungen in die Hände zu spielen. Wir wollen beweisen, daß die Abdrücke der echten Stempel in zahllosen Fällen von den abgenommenen Schienen 2c. durch Abfeilen oder Abfraisen entfernt worden sind. Wir wollen beweisen, daß besondere ertstätten zum Warmflicken der Schienen bestanden haben. Wir wollen beweisen, daß mit den 3 erreißproben der schmachvollste Schwindel und Betrug getrieben worden ist. Wir wollen beweisen, daß die Photographieschlosser" die falschen Stempel nicht etwa heimlich und ver= es sich um Korrespondenzen und Parteinachrichten. " 1. Juni mit drei Monaten Gefängniß bestraft worden. Am 11. November hatte er sich wegen des gleichen Vergehens zu ver antworten. Am 4. Juni wurde in Söderburg eine öffentliche Verfammlung der Bergarbeiter abgehalten, in welcher der Bergarbeiter Siegel über das Knappschaftstassenwesen Vortrag hielt. Im Anschluß daran trat der Angeklagte als Redner auf und sprach über das Recht auf Arbeit. Wie die Anklage behauptet, soll er dabei geäußert haben, die heutigen Staatseinrichtungen seien nur zum Besten der Reichen geschaffen, die Armen hätten nichts davon, in Berlin liesen Tausende arbeitslos umber, der Staat könne ihnen keine Arbeit verschaffen und kümmere sich nicht darum, der jetzige Staat zeige dadurch, daß er seine Berechtigung, zu existiren, verloren habe. Der Angeklagte bestritt, diese Aeußerungen gethan zu haben; er hätte von Staatseinrichtungen überhaupt nicht gesprochen. Der Gerichtshof erachtete ihn aber durch die Beweisaufnahme für überführt, wissentlich erdichtete und entstellte Thatsachen öffentlich behauptet zu haben, um dadurch Staatseinrichtungen verächtlich zu machen, und verurtheilte ihn zu vier Monaten Gefängniß. Wegen Beleidigung des Staatsanwalts Pinoff in Elberfeld hat der Redakteur N. Lingweiler von der dortigen Bustimmungserklärungen zu den Bestimmungen des Freien Presse" 14 Tage Gefängniß zu verbüßen. to blen angefertigt haben, was der Fall sein müßte, wenn Parteitage beschlossen Bersammlungen in Stendal, Heide, Marne, Troydem die betr. Strafsache( Pfarrerbeleidigung) noch bloße Uebergriffe einzelner Meister und das Justizministerium be Arbeiter handelte, sondern daß dieselben jeden angefertigten Bant, Burg b. Magdeburg, Hückeswagen, Freiburg i. B., Meißen, schwebt, beziehungsweise noch fchäftigt, hat in Pößned der freifinnige Amtsfalschen Stempel in ihre Zohnbücher eingetragen haben, daß Dresden 4. Wahlkreis, Radebeul, Sebniz. richter Schaller am 6. November die Inhaftnahme diese Lohnbücher von den Werkstätten- Schreibern revidirt und Ueber die ,, Berliner Opposition" schreibt die Sächsische unseres Parteigen offen des Stadtverordneten Paul Seige anvon höheren Beamten superrevidirt worden sind, daß daher geordnet. Beiläufig sei erwähnt, war am 9. November Stadtder Betrug und die Urkundenfälschung auf dem„ Bochumer Arbeiterzeitung": In allen Kreisen der Partei herrscht ein Gefühl der Be- verordnetenwahl. Verein" in ein vollständiges System gebracht waren, für Wegen Beschimpfung der katholischen welches die Werksleitung vor der Deffentlichkeit sowohl wie friedigung, daß der Parteitag das Lügengewebe, das von gewissen vor dem Gesetze die Verantwortung zu übernehmen hat. Wir Individuen gesponnen war, zerrissen und vollständige Klarheit ir che ist der Redakteur der Münchener Post", Edmund wollen schließlich auch noch beweisen, daß Herr Baare geschaffen hat. Wenn nun die Werner und Wildberger in der Jordan, unter Anklage gestellt worden. Das Vergehen soll wiederholt ausdrücklich auf die Anwendung falscher Stempel gleichen Weise wie vor dem Parteitag in Berlin fortrumoren durch Abdruck des„ Wiegenliedchens" verursacht sein, das in aufmerksam gemacht worden und daher als Mitwisser und in ihrem Verein unabhängiger( wohl von Wahrheitsliebe Nr. 39 der Sonntagsbeilage der„ Münchener Post" veröffentresp. Anstifter mit zu bestrafen ist. Alles dieses sind wir und Ehrlichkeit?) Sozialisten" weiter gegen die Parteileitung, licht ist. die Fraktion, die Taktit u. s. w. Schmähungen verüben, so macht Bei einer aussuchung in Neumünster hat zu beweisen bereit auch nach der Erklärung, welche gestern im bas jetzt auch nicht den geringsten Eindruck mehr in weiteren man die Broschüre" Die Verpreußung Deuschlands" " Reichs- Anzeiger" erschienen ist." Die Erklärung im„ Reichs- Anzeiger" habe nur die Streifen der Partei, da man über das wahre Wesen dieser beschlagnahmt." Opposition" genügende Klarheit gewonnen hat." In Ottensen wurde nach derselben Schrift erfolglos geEisenbahnverwaltung gegen die mehrfach in der Presse erhaussucht. In Penig ist wieder eine( für Sonntag) angemeldet gewesene Versammlung, diesmal eine Parteiversammlung, verboten worden, weil die Abhaltung öffentlicher politischer Bersammlungen an Sonntagen 2c. und den Vorabenden derfelben beim„ überwiegenden" Theile der Bevölkerung„ Aergerniß" erregen soll. hobene Beschuldigung in Schutz nehmen wollen, als ob sie Die Magdeburger Sozialdemokratie forderte in threr durch Verwendung angeblich minderwerthigen Materials des letzten Parteipersammlung, welche die Parteiämter neu zu befeßen Bochumer Vereins eine Verringerung der Betriebssicherheit hatte, von jedem aufgestellten Kandidaten die Ertlärung, zugelaffen hätte. Das statistische Ziffernmaterial der Gr. daß er auf dem Boden der Parteitags- Beschlüsse stehe. Aus der tlärung sei außerdem unvollständig, es beziehe sich nur auf Wahl des Vertrauensmannes ging der Parteigenosse antau mit 540 Stimmen, als dessen gleichberechtigter Stellvertreter der bie legten 7 Jahre, und spreche nur von Schienen, nicht Parteigenosse Klees- Budau mit 431 Stimmen hervor. Bei der Gehaussucht wurde neulich in den Redaktionsräumen auch von Achsen, Bandagen 2c. Wahl der Zeitungskommission wurde zunächst beschlossen, daß die der Thüringer Tribüne". Man suchte nach noch vorhandenen Herr Fusangel hält es schließlich für angezeigt, daran zu Bertrauensleute in der Zeitungskommission stets Siz und Stimme Exemplaren der Nr. 114, in welcher durch den Leitartikel„ Der erinnern, daß bisher eine genügende Aufklärung darüber, ob haben mit dem gleichzeitigen Recht, ohne besondere Erlaubniß in Bar- irrsinnig"" grober Unfug" verübt worden sein sollte. die von uns als gefälscht aufgeführten Abnahmeftempel staat die Geschäftsbücher der Boklsstimme Einsicht nehmen zu können. Vor dem Leipziger Schöffengericht fand vorigen licher und privater Bahnverwaltungen des Inlandes that- Die Wahl der Zeitungskommission selbst hatte folgendes Resultat: Montag eine interessante Verhandlung statt. Der Maurer Zeidler fächlich, wie Herr Baare behauptet, im Auftrage der Abnehmer Es wurden gewählt für Magdeburg: Bremer und Schoch, für aus Lindenau hatte, als er aufgefordert war, zum Unterangefertigt worden feien, seitens der preußischen Staatsbahn- Sudenburg: Gewecke und Vehlmann, für Buckau: Weber und stützungsfonds zu steuern, geäußert:„ Für die Faulenzer Verwaltung fehlt. Insbesondere vermissen wir diese Auf- Gärtner, für Neustadt: Wehlast und Fechner, für Stadtfelo: Bach ite ure ich nicht!" Darauf strengte die Berwaltungsperson des lärung über den Abnaymestempel K. R. R.( Röln Rechtsrh.), und Urbach, für Friedrichstadt und Werder: Bethge und Seiten Unterstüßungsfonds der Leipziger Maurer Klage an und Zeidler ber im Januar dieses Jahres auf dem„ Bochumer Verein" macher. wurde zu 3 Mt. Geldstraje, event. 1 Tag Haft, sowie zur Tranachgemacht worden ist, um die Zerreißproben von Lokomotiv- Da sich bei dieser Wahl schon ein großer Theil der Partei- gung der Kosten verurtheilt. achfen damit zu fälschen. Wenn die Eisenbahn- Berwaltung genossen entfernt hatte, wurde noch den einzelnen Staditheilen es für nothwendig gehalten hat, bei schwebender Borunter- das Recht zugestanden, für ihre Bezirke dies Wahlresultat einer fuchung das Publikum über die Dauerhaftigkeit der vom Revision unterziehen zu können. " Bochumer Verein" gelieferten Schienen zu beruhigen, so dürste es nicht als eine Unbescheidenheit betrachtet werden, wenn wir den Wunsch äußern, es möge in gleicher Weise das Publikum demokratie gegenüber als Vertheidiger der Ordnung" gerirt, hat! * Der bekannte Pastor Jskraut, welcher sich der Sozial" Wegen Beleidigung eines Allstedter Schneidermeisters soll der Redakteur Hülle von der„ Thüringer Tribüne" 30 Mt. Strafe bezahlen. Er hat Berujung eingelegt. Theater. Sonnabend, 14. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Circus Renz. Karlstraße. Sonnabend, den 14. Novbr., Abends Borher: Doktor und Apotheker. 714 Uhr: Gala- Vorstellung. Schauspielhaus. Die Jungfrau von Auf Helgoland", Orleans. Dentages Theater. Die Sklavin. Berliner Theater. Esther. Der Geizige. Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Residenz- Theater. Husarenliebe. Wallner- Theater. Der stille Associé. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Thomas- Theater. 99 Buchdrucker! Morgen, Sonntag, den 15. November d. Is., Vormittags 10% Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung oder: Ebbe und Fluth, große hydrol. Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen ( 60 Damen), Aufzügen 2c. Neue höchst komische Einlage: Eine englische Familie auf der Fahrt nach der Düne. Dampfschiff- und Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., Der Kunst- arrangirt und inscenirt vom Direktor E. Renz. Runstschwimmerinnen 3 Geschwister Johnson. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, RiesenFontaine in einer Höhe von mehr denn 80 Fuss ausstrahlend. Ferner: Great Steeple Chasse von 6 engl. diet Alexanderplah- Theater. Schwarze Vollblut- Springpferden, dressirt und vorgeführt von Franz Renz. Die Bazillus. Oßend- Theater. Börsianer. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Brüder. Jung Der Feenpalat. Spezialitäten- Borstellung. eisernen Ritter des Mittelalters, darGebrüder Richter's Variété. Spe- gestellt von 12 Herren mit hierzu zialitäten- Vorstellung. mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen im ,, Feen- Palast", Burgstraße Nr. 22, Eingang Wolfgangstraße. dat Tages- Ordnung: 1. Bericht über die Situation. 2. Verschiedenes. Alle Kollegen, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen sind hierzu eingeladen. Die eigens dreffirten Schulpferden. Solon, zugereisten Kollegen sind insbesondere eingeladen. Sisters Lawrence am fl. Trapez. 128/18 Theater der Reichshallen. Spe- geritten von Fräulein Clotilde Hager. zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- Auftreten der vorzüglichsten Reitftellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Borstellung. Theater der fünftlerinnen u. Reitkünstler. Komische Entrees u. Intermezzos von fämintl. Clowns. Achtung! Charlottenburg! Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachm. Die Kandidaten der sozialdemo- d 4 Uhr( 1 Kind frei): Leben und Treiben kratischen Partei zur Kommu auf dem Eise. Abends 72 Uhr: Aunalwahl am Montag, den Helgoland". 16. November sind: E. Renz, Direktor. 420/2 Im 1. Bezirk, Wahllokale: SophieCharlottenstr. 94 und Bismarckshöhe, Restaurateur Hermann Kranse; Tischler August Sellin. Reichs hallen Circus G. Schumann. Wilmersdorferstr. 39( 2 Stadtverordn.) DEF 6 neue Nummern! E Grokes Programm. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Sonnabend, den 14. November, Abends Im 2. Bezirt, Wahllokole: Wodrich's 7/2 Uhr: Große Gala- Vorstellung Salon, Spreeftr. 8 und Gambrinusmit vorzüglich gewähltem Programm. Brauerei, Wallfir. 46( 3 Stadtverordn). Borende Hunde! Besonders hervorzuheben: Römischer Tischler Hermann Wernicke; Cäsarenritt mit 12 Pferden, 4 Damen Maurer Gustav Byer; Anfang 72 Uhr. und 4 Herren. Auftreten des beliebten Maurer Paul Wolter( Erfahmann). Jockey- Reiters Mr. Joë Hodgini. Mr. Gratweil'sche and Mrs. Brown auf Reisen. Höchst Jm 3. Bezirk, Wahllokal: Grischow's tom. Szene. ,, Ringlet", engl. Vollblut, Salon, Rosinenstr. 3 und Restaurant Bierhallen. als Springpferd geritten von Fräul. Graß, Kurfürstendamm 14/15( 5 Stadt: Kommandantenstr. 77-79. Adele Schumann. Doppel- Voltige Miss verordnete): Hente sowie täglich: Florence u. Willy. Miss Edith Adams, Auftreten der Barforce- Reiterin. La Perce, Kraft- u. Balance Produktionen Mr. Stelling u. Hamburger Gaudebrüder 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 P., Melas. Monopol", engl. Rapphengſt, Gebr. 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Heizer Berlins. Der Einberufer. Die Forderungen der Buchdruder bewilligten folgende Firmen: ink als 1. Ur. welche an und am thätig fei Lotalen 3. Bezir 8." 10. " 19. u. 21. 12. Bezir 14. 25. 19 26. 27. " 28. Bezir Di 32. Begir Di 34. Bezir 38. " 40. 1. G. Ahrens, S., Prinzessinnenstr. 21. 137. H.& S. Löwenthal( Berliner 2. R. Amelung, NO., Waßmannstr. 12. Adreßbuch"), C., Grünftr. 4. # straße 41. 3. Allgemeine Reichs correspondenz, 38. Marschner& Stephan, SW., RitterW., Sintstr. 17. 4. Max Bading( ,, Vorwärts"), SW., Beuthstr. 2. 5. Beyer& Münch, SW., Rochstr. 55. 39. Maurer& Dimmick, SO., ElisabethUfer 55. 40. Meyer, S., Dresdenerſtraße. 6. L. Borchardt, SW., Wilhelmstraße 41. Möser( Sofbuchdruckerei), S., Stall Nr. 119/120. 7. Chasté, C., Rosenthalerstr. 36. 8. Cooke& Weylandt, SW., Friedrichstraße 230. 9. Danziger, S., Dresdenerstr. 84. 10. Denter& Nicolas, C., Neue Friedrichstr. 39. 11. Dobrzynski& Walter, S., Rommandantenstr. 44 a. 12. C. Feister, N., Brunnenstr. 7. 13. Fischer& Co., C., Steinftr. 18/14. 14. Gensch, SW., Rommandantenftr. 7. 15. Ginzel, SW., Neuenburgerstr. 30. 16. Grohmann, C., Klosterstr. 98. 17. Haase, SW., Alte Jakobstr. 21. 18. Hartmann, N., Gesundbrunnen, Badstraße. Versammlung Clowns. Zum Schluß der Borstellung: Sonntag, den 15. Nov., Nachmittags 19. Hayn's Erben( Intelligenz- Blatt"), SW., Zimmerftr. 29. Circus unter Waffer. Eine Nacht 5 Uhr, in der Schultheiß- Brauerei, 20. R. Hecht, S., Oranienstr. 55. in Venedig. Große sensationelle, höchst Neue Jakobftr. 24-25. 21. Heinrich& Co., S., Oranientomische Original- Wasser- Pantomime. straße 104. Sonntag 2 Vorstellungen. 3/2 Uhr ( 1 Kind frei) und Abends 71/2 Uhr. In beiden Vorstellungen: Circus unter Wasser. Theater Variété I. 1. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 30-81. Tagesordnung: Vortrag über die Entstehung des Staates. Referent Dr. Bütgenau. Gäste willkommen. 2633b J. A.: H. Holz, Mulacftr. 21, I. Große öffentliche Kommunalwähler- Versammlung am Sonntag, den 15. November, Vorm. 10 Uhr, im Lokale ,, Königshof", Bülow- Strasse No. 37. Tages Drdnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent Genosse Paul Singer. 2. Diskussion. Um zahlreichen Besuch bittet uts 395/3 Der Einberufer. Viel Neues tägt von früh b. b. 10. 9 26. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L M Grosse öffentliche Kommunalwähler- Versammlung = am Sonntag, den 15. November, Vorm. 10 Uhr, in Lehmann's Salon", Schwedter Straße Nr. 23. Zages Ordnung: Refere 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten Wahlen. Referent: Genosse Scholz. 2. Diskussion. 395/2 peine Vereinszimmer sind noch einige Abende in der Woche frei und empfehle dieselben zur gefälligen 15062 Benuzung. C.Behrend, Blumenthalstr. 5. Große öffentliche Das Comité. 395/4 Rommunalwähler- Versammlung für den 19. u. 21. Bezirk. 22. H. S. Hermann, SW., Beuthstr. 8. 28. v. Holten, C., Neue Grünstr. 13. 24. Holthaus, S., Stallschreiberstr. 14. 25. Horn& Dudek, SW., Beuthstr. 5. 26. Horn& Raasch, SW., JerufalemerStraße 66. 27. Itzkowski, N., Große Hamburgerftraße 18/19. am Sonntag, den 15. November, Vormittags 10½ Uhr, in den Bürgerfälen, Dresdenerstr. 96. Tages- Ordnung: Welche Stellung haben wir in der Stadtverwaltung der freisinnigen Majorität gegenüber einzunehmen? Referenten: Herr Schuh machermeister Metzner und der Kandidat Herr Arthur Ziemer. 2. Diskussion. Der Einberufer. Um zahlreichen Besuch bittet Fachverein der Tischler Norden". Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, schreiberstr. 34/35. 42. Gebr. Möhl, S., Dresdenerstr. 132. 43. National- Zeitung", W., Mohren straße 59. 44. Norddeutsche Buchdruckerei und Verlagsanstalt, SW., Wilhelm ftraße 32. 45. Obst( Meyer), S., Neue Jakobstr, 6. 46. Paul& Co., W., Krausenstr. 73. Nr. 22. 28. Jaeckel, SW., Martgrafenftr. 20. 29. Jedeck, SW., Beuthstr. 5. 30. Kerskes, C., Niederwallstr. 22. 31. Küchenmeister( Berliner Ge richtshalle"), SW., AlexandrinenStraße 23. im Lokal Uptroff's Kastanienwäldchen, Alt- Moabit 89/90. Große Versammlung Tages- Ordnung: 32. Külper& Wimmers, SW., Alerandrinenstraße 32. 323/11 " Barte 111 lichung u fchaftliche hinter de nicht zur winnen, einzutrete 47. ,, Pionier", SW., Tempelhofer- Ujet liche Agit 33. Lange, C., Seydelstr. 27. 34. Lezius, W., Potsdamerstr. 35. Liebmann, C., Spandauerstr. 74. 36. Litfass Erben( Platat- Druckerei), 1. Vortrag des Roll. Apelt: Wie schüßen wir uns gegen die wirthschaftlichen Krisen. 2. Distusfion. 3. Vorschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs. 4. Gewerkschaftliches, Berschiedenes und Fragekasten. in C., Adlerstr. 6. 48. Prehn, C., Stralauerstr. 11. 49. Gebr. Radetzki( Hofbuchdruckerei), SW., Ritterstr. 77/78. 50. Reuter& Siecke, C., Brüderstraße Nr. 41/42. 51. Röwer, N., Elsasserstr. 5. 52. Rosenbaum, Jal., SW., Mohren Straße 16. 53. Rosenthal& Co., N., Johanni straße 20. 54. Salewski, N., Rastanien- lee 43. 55. Sittenfeld, SW., Mauerstr. 44. 56. Schultze, C., Klosterstr. 73. 57. Strauss, SO., Naunynftr. 26. 58. Ullstein( Berliner Zeitung"), SW Rochstr. 23. Ser feine Partei Von Wirthscha Arbeitstr auch die S Der fchra Schaden Durch die felbe läßt fönnte ih feffion d Der Frau Wir nicht gän troffen, 59. Ullstein( ,, Sportwelt" und" Die Welt"), SW., Markgrafenftr. 88. 60. Unions- Buchdruckerei( Borgmann), NW., Schadowfir. 8. 61. ,, Volks- Zeitung", W., Lützowstr. 105. 62. Vossische Zeitung"( Lessing), C Breitestr. 8. 35 63. Wald, Lindenstraße. 64. Weber& Klokow, C., Seydelstr. 29. 65. Westphal, SO., Waldemarstr. 64. 66. Willmer, O., Frankfurter Allee 105. 67. Wucherpfennig, C., Neue Grün ftraße 25 b. 68. Zorn& Jacoby, SW., Beuthstraße Nr. 6. Noch mehrere Firmen haben bewilligt, wollen jedoch vorläufig nicht genannt sein. Der unterzeichnete Vorstand empfiehlt dem gewerbetreibenden Bublifum, aber insbesondere allen Arbeiter- Vereinigungen, ihre Druckarbeiten nur in vorgenannten Druckereien herstellen zu laffen. Hochachtungsvoll Der Vorstand des Vereins der Berliner Buchdrucker und Schriftgiesser. batte dan Giner die ihrer let bangt 3 bezeichner findet in haratter höre: Be da N 1106 S be ge Ie Be he ni ni M 110 eir ( 2,5 10 Berband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Sonntag, den 15. November, Bormittags präz. 11 Uhr: Versammmlung in Tegel im Lokale des Herrn Schulz, Schloßstraße 7-8. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Rohrlack: Das 5. u. 7. Gebot" 2. Distusfion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen Dienstag, den 17. November, Abends 8½ 1hr: Große Versammlung N.B. Auf Grund in der Generalversammlung erhobener Beschwerde 2. über die zu selten stattfindenden Versammlungen in Moabit, ersuche ich die auch Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte. für den Süden, Südosten und für Rixdorf im Kliem'fchen Lokale, Hasenhaide. = Sint werben Straße müffen f Magen 3 100 es b hungernd follen de Buftande doch nich Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Türk über:„ Sibirien." Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Bahlreicher Besuch erwünscht. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Kollegen, recht zahlreich zu erscheinen. Neue Mitglieder werden aufgenommen, 388/6 HADE Leseklub ,, Dietzgen". Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, 15. Nov., nám. 4½ Uhr, bei Knebel, Cadftr. 58. Tages Ordnung: = 1. Vortrag des Genossen Kessler über: Die Fortschritte in der Industrie und die Arbeiter". Der Vorstand. Verband der Vergolder, Goldleistenarbeiter und Berufsgenossen( Filiale Berlin). Montag, den 16. November, Abends 82 Uhr, bei Scheffer, Inselstraße 10: Monats- Versammlung. Ju Ende, ginnt v burfche" Etunde 6 Sungen eingered fino 14 Und verräth u das Gel find alio Mietbe Tages- Ordnung: 1. Kassenbericht. 2. Wahl der Delegirten zur General Versammlung nach Köln. 3. Wahl eines Filial- Revisors. 4. Verschiedenes. Berbandsmitglieder, erscheint in dieser Versammlung Mann für Mann und gebt Eure Stimme demjenigen, der nach Eurer Meinung dieselbe ver NB. Ohne Mitgliedsbuch hat Niemand Zutritt, sei es, wer es will. Die Vertrauensmänner werden ersucht, am Montag 402/11 treten fann. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach 14072 Schluß der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. mit den Billets von der Matinee abzurechnen. Zur Deckung der Unkoften findet Tellersammlung statt. Der Vorstand. 326/17 Vereinszimmer( 40 Perf.) 3um ge müthlichen Thüringer", Swinemünderftraße 55. Mein Lofal Kollegen beftens empfehlen. Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Die Ortsverwaltung. Hierzu zwei Beilagey Rinder a Familien Fraudit baffelbe Nun e er er th ll 32. ens and m 9 6. fer ei), ße ents i 3. W. Die 88. B), 05. C 29 4. 105. ün aße icht um, ten er ter r: ot" gen. f Gen." men. er eral 23. ann Der itt, ntag geu 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 267. Parteigenossen, Sonnabend, den 14. November 1891. welche am Sonntag bei der Verbreitung von Flugblättern helfen und am Dienstag, den 17. November, dem Tage der Wahl, mit thätig sein wollen, werden aufgefordert, sich in nachverzeichneten Lokalen von früh 8 Uhr an einzufinden: 3. Bezirk: Seidenstücker, Jäger- und Kanonierstr.- Ede. Rizing, Bülowftr. 52. 8. 10. " " Laege, Fürbringerstr. 22. Klein, Schönleinstr. 6. 19. u. 21. Bezirk: Gründel, Dresdenerstr. 116. 12. Bezirk: Spindler, Forster- u. Reichenbergerstr.- Ecke. 14. 25. 26. 23 27. OF Tolksdorf, Görlitzer- u. Sorauerstr.- Ecke. Zubeil, Naunynstr. 86. Greveling, Manteuffelstr. 119. Tempel, Breslauerstr. 27. Roggendorf, Pofenerstr. 5. 2ock, Friedrichsbergerstr. 11. 3abel, Frankfurter Allee 90. M 8. Jahrg. Großstadt zu finden sind, dieselben zeigen ftch allerorten im als„ öffentliche Versammlung der Freien Vereinigung der Kaufschönen Deutschland. Die schulpflichtigen Kinder müssen überall leute" ging dem Vorsitzenden nur dieselbe Bestätigung zu und beitragen zum Broterwerb der Familie. So hat türzlich ein erklärte der damalige überwachende Beamte, daß er Auftrag habe, Lehrer der 468 Schüler zählenden Volksschule zu Altendorf Jedermann zuzulassen und daß es im Uebrigen eine öffent= bei Chemnitz genaue Erhebungen hierüber angestellt, über deren liche Vereinsversammlung nicht gäbe. Der Polizeilieutenant Resultat er Folgendes veröffentlicht: ftellte nun die Anfrage, wie nachgewiesen würde, daß keine Gäste Von den 238 Knaben standen 69 oder 33,6 pCt., von anwesend seien. Hierauf stellte der Vereinsvorsitzende die Gegenden 230 Mädchen 41 oder 19,8 pet. außerhalb des Hauses frage ihm nachzuweisen, daß Gäste anwesend seien( wie dies in Arbeit, und zwar waren 56 Kinder in Fabriken, 19 als thatsächlich nicht mehr der Fall war), und erwiderte nach ge= Laufburschen, 11 in der Landwirthschaft, 20 in Haus- raumer Zeit der überwachende Beamte: Sie können mir haltungen und 7 anderweitig beschäftigt. Die durch- Mumpit vormachen, wie Sie wollen, ich inhibire die Verschnitttiche Arbeitszeit betrug etwa sechs sammlung doch." Auf diese Antwort wurde noch zur rechten Stunden, der durchschnittliche Wochen Beit die Vereinsversammlung eröffnet und sofort nach Verlesung lohn 1,14 M. Insgesammt betrug der Jahresverdienst der Tagesordnung aufgelöst, die Anwesenden auch zum soder 113 Kinder 6696 M. In der 2. Knabentlasse waren fortigen Verlassen des Saales aufgefordert. Einer der vorher nicht weniger als 44,9 pet. und in der 1. Knabenklasse hinausgewiesenen Kriminalbeamten war nun sofort wieder im fogar 61,2 pet. aller Schüler als jugendliche Arbeiter be Saal und auf die Aufforderung des Vorsitzenden an den Polizeischäftigt. Nicht berücksichtigt ist bei diesen statistischen beamten, ihm die Person desselben festzustellen, nannte der Erhebungen jede Arbeit, welche im Berufe des Vaters Lieutenant denselben, ohne eine Frage an ihn zu oder beim Eriverbe der Mutter verrichtet wurde." stellen, als den Kriminal- Polizeibeamten Wolff. SelbstverständDie meisten der Kinder mußten also sechs Stunden durch- lich wird gegen die Auflösung sowohl wie gegen die Aeußerung schnittlich am Tage in Fabriken arbeiten, 11 nur waren in land- des Polizeilieutenants und gegen die anscheinend vom Polizeiwirthschaftlichen Betrieben beschäftigt. Rechnet man 4 Stunden Lieutenant gewußte Anwesenheit der beiden Kriminalbeamten in Schule pro Tag, so ergiebt sich eine zehnftündige Arbeitszeit, ab- Bivil Beschwerde eingelegt, doch werden die Genossen wohl ihre gesehen davon, daß das Kind von den Eltern auch noch be- Lehre hieraus ziehen. Wir sehen aus dem Vorstehenden, welche schäftigt wird und Schulaufgaben ebenfalls zu erledigen hat. Schwierigkeiten und Hindernisse der kaufmännischen Bewegung Für die Arbeit außer dem Haufe giebt's pro Woche im Durch entgegengestellt werden und können wir deshalb die Genossen schnitt 1,14 M. oder pro Stunde 3,2 Pfennig! nur dringend ersuchen, die Freie Vereinigung der Kaufleute auf So verleben zahlreiche Kinder in Deutschland ihre Jugend das lebhafteste zu unterstützen. Die Freie Vereinigung der Kaufals Arbeitsthiere, wie können dieselben etwas lernen, wie kann da leute wird sich durch nichts abschrecken lassen, sondern unentwegt auf von einer Erziehung überhaupt die Rede sein? Wenn diefe be- dem beschrittenen Pfade weitergehen; die kaufmännischen Proletarier dauernswerthen Proletarierkinder trotz und trotz alledem heran- fordern wir deshalb auf, fich derselben ungesäumt anzuschließen, wachsen, so haben sie es nur ihrer fräftigen Konstitution zu ver- damit auch unter den Handlungsgehilfen es bald nur eine Partei, danken. Wie hoch oder vielmehr wie niedrig der Prozentsaz ist, die Sozialdemokratie, giebt. der heranwächst, läßt sich nicht ermitteln, die Hälfte der kleinen Lohnftlaven aber wird entweder die Kinder- Kirchhöfe bevölkern Der außergewöhnlich starke Nebel, welcher sich am Parteigenossen! Wenn Ihr wollt, daß wir der Verwirk- oder sich noch einige Jahre fiech und elend von Hospital zu Donnerstag Abend einstellte und bis zum Freitag Morgen gegen lichung unserer Ziele, der Beseitigung der heutigen elenden wirth Doktoren. schleppen als„ interessante Fälle" für die Herren 9 Uhr die Landschaft bedeckte, hat in Berlin und Umgegend viel fchaftlichen Verhältnisse wiederum einen Schritt näher fommen, Unheil angerichtet. Aus den Straßen der Stadt werden nicht Die herrschenden Klassen sorgen selbst für die weniger als 21 Unfälle von Pferden und Wagen gemeldet, die Degeneration Der heranwachsenden Geschlechter, teren Wiber burch zusammenfahren und Scheuen der Gespanne entstanden nicht zurückbleiben, immer neue Anhänger für unsere Sache ge- ftandsfähigkeit gegen die Lehren der Sozialdemokratie immer ge- find. In der Grünstraße ging das Pferd eines Milchhändlers winnen, dann seid Ihr auch verpflichtet, thatkräftig mit ringer wird. Die Vertheidiger des Bourgeoisstaates schreiben mit dem Wagen aber ohne Kutscher durch, in der AlexanderFinger wund und reden sich die Zungen lahm, um zu traße ein Droschkenpferd mit seiner Droschke II. Klasse, in der liche Agitation fann die Masse aufgerüttelt werden. tingutreten, wenn gearbeitet werden muß. Nur durch unermüd- beweisen, wie schrecklich es im Butunftsstaat aussehen wird. Wir Friedrichstraße eine herrschaftliche Equipage; ohne Kutscher auf wollen diese Neugier wenigstens in Etwas stillen: Im Zukunfts- dem Bock fuhr sich die Equipage nach rasender Fahrt vor dem er nicht für die Partei thätig sein, wer staat wird die Jugend behandelt werden, wie es Menschen zu Hotel„ Berliner Hof" fest. Auf dem Nollendorfplatz fuhr ein mit " Hente, Blumenstr. 38. Radtke, Krautstr. 48. 28. Bezirk: Wagner, Neue Rönigstr. 89. Dienstag: Braun, Keibel- und Alte Schützenstr.- Ecke. 32. Bezirk: Schols, Raftanien- Allee 35. 34. Bezirk: Witzel, Elisabethkirchstr. 18. Dienstag: Brauerei Pfefferberg( Tunnel). 38. 40. hinter " Gieshoit, Boyenstr. 40. Voß, Lübeckerstr. 8. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. gegen die Borbschule, jo bag feine Opfer bringen will, tann auch nicht als von nothleidenden Eltern und unbarmherzigen Arbeitgebern halb- das Rad brach und der Wagen sammt seiner Ladung auf die Parteigenosse betrachtet werden. Das Zentral- Wahlkomitee. Tokales. todtgehegtes Kind nur ein Verlangen hat, entweder nicht länger zu leben oder mit dem dicken Mops feines Ausbeuters tauschen zu dürfen. Straße geworfen wurde. Leider kam der Kutscher unter den Wagen zu liegen und zerschmetterte sich den Schädel und brach sich beide Beine. Die Dampf- Straßenbahn mußte des Hindernisses wegen, welches der Trümmerhaufen verursachte, um 8 Uhr drei Touren aussehen. Der schwerverletzte Kutscher tam beUnter den ,, freifinnigen" Stadtverordneten in Berlin sind recht merkwürdige Leute. Von entschieden freisinniger" finnungslos ins Krankenhaus. In Friedenau, unweit des KurSeite wird behauptet, daß manche unter den freifinnigen" hauses, fuhr sich ein Ziegelwagen auf der Strecke fest und hielt Wirthschaft läßt sich's nicht genügen an der Exploitirung der bisherigen Stadtv. Löwel ein Flugblatt verbreitet, das von einem bahnhof Steglih kamen bei dem furchtbaren Nebel- draußen Vom Elend der Proletarierkinder. Die kapitalistische Stadtverordneten noch zahmer als Nationalliberale, ja daß einige die Fahrt der Dampf- Straßenbahn von Steglig nach Berlin auf, Vom Elend der Proletarierkinder. Die kapitalistische sogar Antisemiten seien. So wird gegen die Wiederwahl des nahe d'ran war es mit einem Zusammenstoß. Auf GüterArbeitsfräfte der Erwachsenen, sie ist längst so weit gekommen, Komitee, bestehend aus 28 bekannten Freifinnigen, unterzeichnet zeigte er sich nämlich noch stärker als in der Stadt G die Stinder noch zu„ beschäftigen" derart, daß diese schweren ist. Behauptet wird darin, daß Herr Löwel Antisemit sei und brei Güterwagen aus dem Geleise und hielten drei Büge Schaden nehmen müssen an ihrer Gesundheit und ihrer Moral. thut das alles gar nichts. Man fann Antisemit sein, kann die fuhren zwei Bauernwagen gegeneinander, sodaß der eine die n Der schrankenlosen Ausbeutung der Kinder in den Fabriken ist daß er zum Wohle der Bürgerschaft bisher einfach nichts" ge von Potsdam nach Berlin( Fernzüge) auf der Strecke längere Zeit durch die Gesetzgebung eine gewisse Schranke gezogen, aber die leistet habe. Aber bei dem Groß der Berliner Freisinnigen" fest. Bei Tempelhof auf der Chaussee über das Ererzierfeld felbe läßt den Ausbeutenden noch viel zu weiten Spielraum und Interessen der Hausbesitzer allem Parteistreit" vorangehen Achse brach und der Wagen stundenlang liegen blieb. Auf der tönnte ihren Zwed nur erfüllen, wenn in der letzten Reichstags: lassen, tann ferviler als der Pindter sein und ist doch ein Havel unweit Gatow farambolirten ein Ziegel- und ein Sandder Frauen- und Kinderarbeit zur Annahme gelangt wären. start sich vom Frei- fahn, von lekterem stürzte ein Schiffer in die talte Fluth, rettete noch an der Herrschaft unter sich aber auf den kleinen Schleppkahn, danach erst wurde das nicht gänzlich aus der Welt geschafft worden wäre. Das Gefeß cheidet, kann man in Berlin lernen. batte dann noch zahlreichere Stategorien von Kindern nicht ge16179 Ereigniß bemerkt. Bei Wannsee, unweit dem Kaisergarten, verunglückte ein von Potsdam kommender Frachtwagen, indem er Im Berliner Anwaltsverein wurde in der Sigung am troffen, welche ebenfalls der Ausbeutung entzogen werden müßten. Donnerstag das Recht der Vertheidigung und besonders die von der Chauffe abkam, andere Fuhrleute famen ihm schließlich Einer diefer Rategorien widmet die Vossische Zeitung" in einer Frage diskutirt: ft es mit den Pflichten eines Rechtsanwalts zu Hilfe; der Kutscher, der geschlafen zu haben scheint, fant ihrer letzten Nummern einen Artikel, der verdient, niedriger ge- vereinbar, in Straffachen dem Angeklagten den Rath zu ertheilen, Stadt- und Ringbahnzüge ab, wohl nur, weil die Büge hängt zu werden. Die Eingangsworte des Artikels sind schon die Auslassung auf die Anklage und auf richterliche Fragen zu mit weitgehendster Vorsicht geführt wurden; auf gefährlichen bezeichnend für den Standpunkt dieses Bourgeoisblattes. Dajjelbe verweigern?" Die Rechtsanwälte Träger und Meschelsohn be Stellen z. B. hielt ein Zug, wenn zwei sich begegneten so lange findet in solchen himmelschreienden Zuständen Nichts weiter, als jahten die Frage unbedingt, Friz Friedmann nur bedingt. Frib bis der andere vorbei war. haratteristische Gestalten des Berliner Straßenlebens". Man Friedmann vertritt auch in einer anläßlich des Prozesses Heinze/ bis der andere vorbei war. hore: "' mit heiler Haut davon. Glücklich lief die Nacht für die geschriebenen Broschüre neben einigen vernünftigen sehr reaktionäre Der Bankier Eduard Maak, Inhaber des Bank- und " Zu den charakteristischen Gestalten des Ansichten. Den entgegengesetzten Standpunkt, der sich in dem Wechselgeschäfts Eduard Maaß in Charlottenburg, BerlinerBerliner Straßenlebens gehört der Laufbursche. Sage zusammenfassen läßt:„ Der Angeklagte ist verpflichtet, ein straße 114, ist vorgestern Nachmittag wegen Unterschlagung von ein Wenn des Morgens um 8 Uhr die Schulglocken rufen, Geständniß abzulegen", vertrat Justizrath Wilte, bekannt durch Depots in Höhe von 400 000 Mart verhaftet worden. durchstraße be? dann sieht man, und oft noch lange nachher, einzelne sein Eintreten für Beschränkung der Berehelichungsfreiheit der erschien persönlich bei der hiesigen Kriminalpolizei und brachte Maaß Nachzügler feuchend dem Schulhause zustreben, die Arbeiter und andere schöne Dinge. Auch dieser Redner mußte seine Strasthat selbst zur Anzeige. Er stellte sich deshalb in wenigen Bücher mit einem Riemen zusammengebunden, allerdings zugeben, daß der Vertheidiger den Angeklagten auf Berlin, weil er in Charlottenburg, wo er sehr gut bekannt ist, die Aussage zu verweigern, aufmerksam das bei der Verhaftung unausbleibliche große Aufsehen vermeiden find die„ Semmeljungen" und Zeitungsträger. Um 5 Uhr machen darf( was in England der Präfident thut beginnen" sie, nachdem sie von Muttern oft unsanft und zu thun verpflichtet ist). Damit stößt Herr Wilke doch wollte, und wurde auf Grund der Selbstdenunziation gleich in genug geweckt wurden, ihr mühselig Zagewert; mit schon selbst seine These um. Unseres Dafürhaltens folgt aus dem Rentier, der früher in Berlin ein Geschäft hatte; auch mehrere Haft behalten. Der Hauptgläubiger ist ein Charlottenburger Teerem Magen geht's treppauf, treppab in furzer Recht des Angeklagten, die Aussage zu verweigern, logisch die Beit Der barm- Berechtigung des Bertheidigers, ihm auch einen dahingehenden Banken find betheiligt, im Ganzen etwa 150 Kunden. Der Ver herzige Lehrer übt ja auch Nachsicht, läßt den kleinen Kerl Rath zu ertheilen. Ein Recht ist dazu da, daß es gebraucht haftete besitzt zwei Häuser in Charlottenburg und eine werthnicht etwa noch eine Stunde an der Thür stehen und sieht wird; er Außenwenn es erlaubt ist, von ihm Gebrauch zu machen, darf volle Villa in Swinemünde; außerdem hat nicht hin, wenn der Kopf müde auf die Brust finkt. man diesen Gebrauch auch anrathen. Es trifft auch praktisch stände, die er auf 200 000 Mart beziffert. Er glaubt, Nachmittag beginnt der„ Dienst" für den armen Schelm nicht zu, daß der Vertheidiger damit der Ermittelung der Wahr Gläubiger hätte befriedigen können; dem außerordentlichen daß er bei ruhiger Regulirung der Angelegenheit sein: noch einmal. Bei irgend einem Gewerbtreibenden hat er heit entgegenarbeite. Der Vertheidiger räth Schweigen gewiß Gläubiger hätte befriedigen können; dem außerordentlichen ( Sonntags 2) ist er unterwegs und bekommt dafür Von 2-9 Uhr, also täglich 7 Stunden nicht demjenigen Angeklagten an, der ein Geständniß ablegen Ansturm infolge der herrschenden Panik habe er jedoch nicht will, sondern dem, der sich herauslügen will. Mit dem Rathe, Stand zu halten vermocht. zu schweigen, verhindert er also nicht das Aussprechen der Wahr- Bon anderer Seite gehen uns über den Fall noch folgende Miethe gebraucht." tas hilft's, das Geld wird nothwendig aur heit, sondern das Aussprechen einer Lüge. Der Anwaltsverein Mittheilungen zu: Ein neuer Krach ist in Charlottenburger ließ schließlich die bekannten„ Opportunitäts"-Rücksichten walten Börsenkreisen zu verzeichnen. Der Bankier Eduard Maaß, am merben des Morgens um 5 Uhr bei Nacht und Nebel auf die Gerichtshofes in Leipzig nicht vorzugreifen". und setzte den Beschluß aus, um dem des obersten Ehren- 16. Oftober 1842 in Greifenberg geboren, hat sich vorgestern Abend bei dem Staatsanwalt in Moabit gestellt, um sich verhaften zu lassen, ist aber von dort an das Polizeipräsidium gewiesen worden. Gegen 12 Uhr Nachts traf er nun hier ein mit Seine Festnahme ist erfolgt. Gestern Morgen nun hat der Kriminalfommissar Krause auf Requisition aus Berlin in dem Ge2,50 Straße gejagt, um ihren Dienst" zu verrichten. Bis 8 Uhr müssen sie ohne Ruhepause auf den Beinen sein, ohne etwas im Magen zu haben. Um 8 Uhr beginnt die Hehjagd zur Schule, unterm neuen Rurs bei Versammlungsanmeldungen fein müssen, der Erklärung, daß er 400 000 M. Depots unterschlagen habe. Unter neuem Kurs. Wie vorsichtig die Genossen auch Die Freie Vereinigung der Kaufleute berief 100 es dann freilich sehr oft vorkommt, daß den abgeheiten beweist nachstehende Versammlungs- Auflösung. hungernden Kindern der Kopf müde auf die Brust sinkt"! Was sollen denn diese bedauernswerthen Geschöpfe in einem solchen zum 10. d. Mts. im Gratweil'schen Saale eine Versammlung ein, schäftslokal von Maaß, Berlinerstraße 114 zu Charlottenburg, Bustande überhaupt in der Schule? Lernen können dieselben ja um zur Zaktik und zu den Stadtverordnetenwahlen Stellung zu fäinmtliche Bücher mit Beschlag belegt und die Geschäftsräume zu Ende, dann giebt's noch immer feine Ruhe, der„ Dienst" be- des Vereins) immer in gleicher Weise als Versammlung der verheirathet ist, zwei Rinder bejizt, Bernhard, zwölf Jahre, doch nichts, dazu sind sie körperlich zu ermattet. Ist die Schule nehmen. Die Versammlung war, wie seit 2 Jahren( dem Bestehen versiegelt. Maaß, der mit einer geborenen Schwendy aus Berlin bursche" thätig für ginnt von Neuem. Von 2-7 Uhr Abends ist er als Lauf- Freien Vereinigung der Kaufleute der Polizei an- und Eva, und Etunde 6 Pfennige Lohn.... Und die Arbeitszeit für diese dieser Versammlung fühlte sich indessen der überwachende Polizei- und für seine Kinder zwei Ponys. Er besitzt eine Billa in Sungen dauert ununterbrochen, find 14 volle Stunden. 2,50 m. wöchentlich! Das giebt pro die Schulzeit muß ebenfalls von Morgens 5 bis Abends 7 Uhr, das Aber was hilft's, neun Jahre alt, lebte auf sehr großem gemeldet, ohne daß irgend welche Ausstellungen erfolgten. Vor Fuße, hielt sich zwei Neitzwei Wagen- Pferde lieutenant veranlaßt, zu erklären, daß nur Vereinsmitglieder zu- Swinemünde, die ihm 120 000 m. kostete und von ihm im tritt hätten und dies am Eingang des Saales kontrollirt werden Sommer bewohnt wurde. Maaß giebt an, daß er ihm nicht gemüsse, Gäste dürften nicht anwesend sein. Der Bereinsvorsitzende hörige italienische Rente im Betrage von 300 000 m. bei dem ohne die Ansicht des überwachenden Bankhause von Mendelssohn in Berlin verpfändet habe. Um Beamten als richtig anzuerkennen, die anwesenden Gäste auf, das diese wieder zu erhalten, habe er auf seine beiden Häuser in eingerechnet werden verräth uns in ihrer Herzenseinfalt den Grund: lub weshalb diese schändliche Tyrannei? Die Bossin" Laasch forderte nun, das Geld wird nothwendig zur Miethe gebraucht!" Die Eltern Lokal zu verlassen, welche Aufforderung befolgt wurde, mit Ausnahme Charlottenburg, Berlinerstr. 114 und 115, welche mit zusammen find also alle beide nicht im Stande, so viel zu verdienen, um die von zwei Kriminal- Polizeibeamten in Zivil. Diese wurden dem 340 000 M. belastet sind, zweite Hopotheken von 300 000 m. bei Riethe herauschaffen zu fönnen und deshalb müffen sie ihre nächst besonders aus dem Saal gewiesen und der Eintrittsgrofchen seinem Schwager, dem Börsenmakler und mehrfachen Millionär Rinder anhalten, sich in ihrer Jugend schon zu ruiniren. Welches zurückgegeben. Hierbei muß bemerkt werden, daß der eine Beamte Otto Zieh, aufnehmen wollen. Dieser aber hat das Anerbieten Familienleben bei solchen elendiglichen Zuständen geführt wird, auf die Aufforderung, den Saal zu verlassen, sich nicht sofort abgelehnt, weil er sich sagte, daß Maaß mit dieser Summe nicht braucht nicht weiter erörtert zu werden, baffelbe auf keinen Fall. menschenwürdig ist entfernte, sondern erst allein mit dem Vorsitzenden, d. h. in Ab- zu retten sei. Hiernach hat sich Maaß gestellt. Es sind im wesenheit der umstehenden Vereinsmitglieder, zu fprechen wünschte. Ganzen 150 Kunden, darunter 100 fleine Leute, geschädigt, und etwe, daß solche Zustände nur in der Auf die Anmeldung der vorhergehenden Bersammlung man erwartet Demonstrationen von diesen gegen das Bankhaus. Seit 5 Tagen hat M. teine Bilanz gezogen. Unter den unterschlagenen Geldern sollen sich 20 000 M. der Kaiser WilhelmGedächtniß- Kirche befinden. Auch spricht man davon, daß 100 000. Waisengelder verloren seien. Die Außenstände sollen 200 000 m. betragen, und M. glaubt, bei einer ruhigen Regelung befriedigen zu können. Bei der gegenwärtigen Panik hat er sich nicht halten können. 30 000 Mark betheiligt. Gerichts- Beitung. bled F dau glod verdienstes an die Bertrauensleute abzuliefern, aufrecht, damit wit im Stande sind, unsere ausgesperrten Kollegen genügend unter Die Vertrauensleute. stüßen zu können. Versammlungen. Vor der dritten Straffammer des Landgerichts I stand geftern wiederum Termin in der Strafsache gegen die Wittwe Luise Wilhelmine Bogel, geb. Rackow, und den Kaufmann Siegmund Offenbacher an, welche zahlreicher WechselIn dem Börsenbericht eines hiesigen Abendblattes finden sich Dame ist eine in weiteren Kreifen bekannte Persönlichkeit, die fälschungen bezi. Beihilfe dazu beschuldigt sind. Die genannte noch folgende Angaben: Seitens der Verwandten und Freunde Eine öffentliche Versammlung der Bäcker. des Firmeninhabers waren sehr bedeutende Summen zur Ver- nach mancherlei Frrfahrten durch die halbe Welt vor einigen Jahren eine Bade- Anstalt in der Köpenickerstraße übernahm. Sie Schlächtergesellen Berlins und Umgegend, wozu auch di fügung gestellt worden, sie reichten aber nicht annähernd aus, befindet sich feit reichlich 16 Monaten in Untersuchungshaft. Müller, Brauer, Pfeffertüchler und Konditoren eingeladen w um die Zahlungseinstellung zu verhindern. Bei Prüfung des leber ihrem Prozeß schwebt ein eigenthümlicher Unstern, alle fand, von über 900 Personen besucht, Sonntag, den 8. November Status zeigte es sich, daß die Bücher seit 13 Jahren nicht mehr bisherigen Termine find bald aus diesem, bald aus jenem Grunde im Saale der„ Neuen Welt" an der Hafenhaide statt. geführt waren und daß also die fehlende Summe nicht zu ermitteln war. Bisher hat sich ergeben, daß die Passiven über vertagt worden. Der gestrige Termin verfiel demselben Schick Bebel referirte über die Lage der Arbeiter in den Schlach Einer der Vertheidiger befand sich auf der Hochzeits- tereien und Bäckereien". Der Redner gab unter häufigen Beifalle 750 000. betragen. Die Aliven bestehen aus Grundbesitz, reife. Derselbe muß wohl nicht die nöthigen Maßnahmen bezeugungen aus der Mitte der Versammlung einen Ueberbli auf welchem etwa 350 000 Mart Hypotheken lasten. Die Gläubiger haben auf höchstens 30 pet. zu hoffen. Die Depots getroffen haben, welche der Gerichtshof in solchem Falle für ge- über die Entwickelung der vertretenen Gewerbe. Diese Gab erachtete, denn es wurden ihm sämmtliche Kosten des ver- wickelung habe dahin geführt, daß kaum in irgend einem ande fehlen sämmtlich und ist wieder ausschließlich das Privateitelten Termins auferlegt. Bei der Menge der geladenen Gewerbe so schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen beständer Publikum betheiligt. Cine der Kirchen in Charlotten burg( Raiser Wilhelms- Gedächtnißkirche) ist mit 20 000 bis Beugen wird derselbe von diesem Hochzeits- Angebinde" wenig als in der Bäckerei und Fleischerei und den verwandten G werben, der Konditorei und Müllerei. Das Ueberangebot yo Auch die Stadt Charlottenburg erbaut fein. " Händen" sei das denkbar größte und werde durch die mit war in Mitleidenschaft gezogen. Die Börse verliert nur ver- Ein umfangreicher Prozek wegen Nahrungsmittel- ficht fultivirte Lehrlingszüchterei noch verstärkt. Redner geht de hältnißmäßig fleine Beträge. Der Firmeninhaber hat sich noch verfälschung, dessen Ausgang besonders Seitens der hiesigen Näheren auf die Lohn- und Arbeitsverhältnisse, den Zustan geſtern dem Gericht gestellt und ist in Saft behalten worden. Milchhändler mit Interesse entgegengesehen wird, schwebt zur der Wohn- und Arbeitsräume ein, Zustände die oft aller Der Konkurs über das Vermögen der Firma wird voraussichtlich Beit bei dem Landgericht 1. Die Antiage, richtet sich gegen den ſchreibung spotteten und das Eingreifen der Behörden heraus eröffnet werden. Auch in diesem Falle ist der Sturz der Firma Geschäftsführer der Genossenschaftemollerei, D. Kurge. Derselbe forderten. Des weiteren führt Redner der Versammlung durch das Wohlleben und die Verschwendungssucht des Firmen- war lange Zeit Redakteur ber„ Milchzeitung" und sehr eng mit dem Nothwendigkeit und den Werth der Organisation zu Gemüthe, oh inhabers veranlaßt. Er bewohnte in Charlottenburg ein luxuriös hiesigen Verein Berliner Milchpächter" verbunden, bis er eines welche auf Beseitigung der Uebelflände und Hebung der og eingerichtetes Haus und baute sich noch im vorigen Jahre eine Tages feine jetzige Stellung übernahm. Die„ Genossenschafts- mischen und sozialen Lage der Arbeiter nicht zu rechnen sei. sehr schöne Villa in Swinemünde, welche allen Befuchern dieses Moiferei" bildete sich aus Gutsbesißern zu dem zwecke, um eine gute Organisation der Arbeiter vermöchte, zeigte Redner Badeorts wohl bekannt ist. Zu den Geldern, die Ed. Maaß in direkt b. h. mit Umgebung der großen Milchpächter, dem kleinen der Organisation der deutschen Buchdrucker. Welchen Werth ferner ei Charlottenburg in Verwaltung hatte, gehörten auch die Bau- Milchpächter Waare zu liefern. Die nicht verlaufte Milch wurde geschlossenes selbstbewußtes Auftreten der Arbeiter zur Folge hab gelder für den Bau der Kaiser Wilhelms- Kirche. Wie jetzt verim Lokale der Genossenschaftsmofferei verbuttert und es ent- zeige sich in der Handhabung der Arbeiterschuh- Gesetzgebung, lautet, soll sich die Summe der veruntreuten Kirchengelder auf nahmen auch einzelne größere Milchpächter solche Butter. ganz anders in Anwendung komme, sobald die Arbeiter nicht 30-40 000. stellen. Plöglich gingen bei der Staatsanwaltschaft Anzeigen mit blos die Unternehmer zu Worte kommen ließen, z. B. bei de Ein erweitertes Geständniß hat nun der Raubmörder Proben ein, wonach die von dem Angrtlagten gelieferte Butter Bestimmungen über die Sonntagsarbeit. Redner schloß seine Wetzel bezüglich des an dem Kaufmann Hirschfeld verübten Rokosnusöl enthalten sollte. Gestern sollte Herr Sturze sich wegen anderthalbstündigen Vortrag unter dem lebhaftesten Beifall de Mordes abgelegt. Die wiederholten Aussagen in den mit Bezel Nahrungsmittel- Verfälschung vor der 91. Abtheilung des Schöffen- ganzen Versammlung. Es sind mehrere Refolutionen eingelaufen sowie der Antro angestellten Verhören geben nun schon ein flares Bild über die gerichts verantworten. Derselbe behauptete, daß die Konkurrenz Details, unter welchen der Mord vor sich gegangen ist. Der nur bezwecke, ihn zu vernichten. Die von der Genoffenfchafts- die Tellersammlung, welche vor Beginn der Versammlung fein Interesse Mörder, welcher aus seiner früheren Thätigkeit bei H. die Ge- molterei gelieferte Butter ſei tadellos und er habe auch Deckung der Kosten derselben stattgefunden hat, nach Gl Interesse daran, minderwerthige Waare fortzusehen, und den eventuellen Ueberschuß den Agitation da er gegen ein festes Jahresgehalt an- kommissionen der Bäcker und Schlächter zu gleichen Theilen liegenden Seite der Breitenstraße so lange gewartet, bis. die zu liefern, Die fei. wurde lektere Behauptung durch überweisen. Dieser Antrag wird sofort angenommen. In Jalousien des Schaufensters und der Ladenthür heruntergelassen und dann begab sich W. durch den Hof nach der Hinterthür des Vernehmung des Vorsitzenden der Genossenschaft erwiesen, Da Diskussion spricht sich Schlächter Gaßmann für Schaffung Geschäftes, welche der Kaufmann soeben zu schließen im Begriff der gleichzeitig geladene Sachverständige, Gerichtschemiter gemeinschaftlichen Organisation für die hier vertretenen Gewerb war. Der Lettere erkannte Wetzel sofort wieder und rief diesem Dr. Bein, aber erklärte, daß es ihm unmöglich sei, auf der Stelle aus. Bäcker Pfeiffer schlägt vor, aus der„ Deutschen Bäcker- Zeitung zu:„ Guten Abend, Herr Wezel, wie geht es Ihnen denn jetzt?" ein Gutachten über die ihm vorgelegten Butterproben zu fällen, eine Bäcker- und Schlächter- Zeitung" zu machen. Wenn worauf Jener antwortete:" Sehr gut, ich bin jest Guts- so mußte der Termin vertagt werden, bis eine chemische Unter- nur 100 Abonnenten von den Schlächtern melden, könnte inspektor!" Wetzel gab dann zu verstehen, daß er sich bei H. noch suchung der Butter hat vorgenommen werden können. eine Hose anfertigen lassen wolle und Beide traten dann in das Geschäftslokal, während die Schlüssel zu der Hinterthür in dem side, wurde gestern von der ersten Strajkammer des Land- Dies bestätigt fofort ein Konditor, der mit seinen findlichen schon während ihm der Kaufmann zum Beinkleid Maaß nahm, einer Gefängnißstrafe von 2 Jahren verurtheilt. Er hervor, daß auch in seinem Beruje die Ausbeutung maßlo Den Word zu volljühren, es bot sich ihm aber nicht die günstige hatte die proſtituirte, die ihn ernähren mußte, in wahrhaft Der Arbeitstag bauere theilweise bis 36 Stunden und der do Gelegenheit und deswegen ließ er sich noch Wäsche und einen viehischer Weise gemißhandelt. Der Staatsanwalt hatte vier belaufe fich auf 8 bis 11 Pf. pro Stunde. In einem Schlußw Regenschirm vorlegen, in der Absicht, die erstere anzulegen, sobald Jahre Gefängniß beantragt. er den Mord ausgeführt hätte, damit ihn nicht etwaige Blutflecke auf seiner Leibwäsche verrathen fönnten. Ganz richtig war Die polizeiliche Vermuthung, daß der Mörder das Verbrechen in liebte, die Prostituirte Meißner, getödtet hatte, dem Augenblick ausführte, als sich Hirschfeld über den Ladentisch wurde vom Leipziger Schwurgericht wegen Todtschlags beugte, um die verkauften Gegenstände zu notiren. wohnheiten seines Opfers schon fannte, hatte an der gegenüber- gar gestellt eine Die urtheil daß 31 fei, der heute Meinu welche zu for Raum des G Die lo Friede 2 mies rung bis zu nung Parag hat, a Them worde Auftr Diefel Jur T Polize anlaff wurde und 3. Ne Tages famm 2. Di die K felbe in fei ein F welch bishe Kolle gut erlitte einem zuzuf einbe bet foll einer dem fchuf frage polize ba geach gani Dersel Ausf nun nunn sofort geschehen. Bäcker Schlüter tritt hierfür gleichfalls ein räth aber von einer Vereinigung mit den Konditoren ab, di Ein berüchtigter Zuhälter, der Ciseleur Mar Ganselben hätten sich fürzlich in einer Versammlung zu stolz gezeigt weist der Referent auf die Nothwendigkeit und den Nutzen Der Studiosus v. Jedlin- Neukirch, welcher seine Ge. Bentralisation hin, er fordert die Anwesenden auf, vor feine sie keinen Grund zum Hochmuth und ebensowenig Absonderung von von den Bäckern haben. Redner verweit unter Annahme mildernder Umstände zu vier Jahren betreffs der Organisation auf das Beispiel der Unternehmer un Der Kommis Schulte fügt der gestern veröffentlichten Gefängniß und vier Jahren Ehrverlust verurtheilt. Wir kommen wünscht nur eine möglichst enge Fühlung der einzelnen Arbeit Schilderung seiner Leiden noch hinzu, daß er während der Dauer seiner Haft nur am 29. und 30. v. Mts. Anstaltskleider getragen habe, während sein Anzug auf Blutflecke untersucht wurde. Gerichtlich vernommen worden sei er mindestens zehnmal, und jedesmal habe er neue Zeugen bemerkt, welche aber fammt und sonders seinem Urtheil nach einer bestimmten Menschentlasse angehört hätten. Während eines Verhörs sei er ohne sein Wissen photoin der nächsten Nummer auf diesen Fall zurück. Buddrucker- Bewegung. des Landrichters deshalb nicht abgeschickt worden, weil sie etwas Arbeiterfreisen schon sehr lebhaft dafür agitirt, daß z. B. die auf die Untersuchung und das Gefängniß Bezügliches enthielten. Versammlungs platate nicht mehr in der Druckerei der Organisationen, die sich im Falle des Kampfes gegenseitig unter ftüßen müßten. Die Jdee der Schaffung einer gemeinschaftlichen Leitung fei gut. Jm Sinne dieser Ausführungen werbe folgende Resolutionen angenommen: Die heute in der Neuen Welt" tagende Versammlung Schlächter und Bäcker ist mit den Ausführungen des Abg. Arbeiterbewegung beizutreten. Bebel dem auch| frant bet bezüg anger samn bem Koat Gige ihre ganz Aus fund bet gleic welc man Hoh Poli поф in d folg fam to e auf mit ein ber Ant Erö Ein probates Mittel, um die Buchdruckereibesiger zur An: einverstanden und verpflichtet sich, da nur durch eine starte und graphirt worden, wie ihm seine Wirthin später mitgetheilt habe. erkennung der Forderungen der Buchdrudergehilfen zu veranlaffen, fräftige Organisation der maßlofen Ausbeutung in den betreffe Am 31. v. Mts. sei er durch den Gejangenenausseher R. wahr ist der deutschen Arbeiterschaft darin geboten, daß sie ihren Bedarf den Gewerfen entgegengetreten werden kann, in jeder Meife scheinlich auf Anordnung des Untersuchungsrichters aufgefordert an Drucksachen nur von solchen Firmen herstellen läßt, welche die die Organisirung zu wirken und sich, soweit dieses worden, zwei Briefe zu schreiben, einen an seine Mutter, einen Gehilfenforderungen bewilligt haben. Es wird sich das in fast nicht der Fall, Mann für Mann den bestehenden Fa an seine Wirthin. Beide Schreiben seien nach einer Mittheilung allen Fällen ermöglichen lassen. Wie wir hören, wird in Berliner organisationen anzuschließen, gleichzeitig erklärt sie, der moderna " Die heutige Versammlung beauftragt die beiderfeitige Seine Eltern hätten am 29. v. Mts, eine Unterredung mit Serren Naud u. Hartmann hergestellt werden sollen, weil jene Agitationstommissionen( der Schlächter und Bäder) in Bet ihm erbeten, feien aber mit der Begründung zurückgewiesen Firma durch die Nichtanerkennung der Gehilfenforderungen dem der Gründung einer Union weiterzuarbeiten, damit diefelbe worden, daß die Mutter dadurch zu ſehr aufgeregt werden Grundsatz leben und leben lassen" dirett zuwiderhandelt Mit einem Hoch auf die internationale Arbeiterbewegu würde. Kurz nach seiner Berhaftung sei die elterliche Wohnung in Bezug auf dessen Lettere Sälfte. Man fagt sich: es Bergerstraße 12 in Spandau einer Durchsuchung unterworfen giebt eine ganze Reihe von Firmen, welche ihren wurde die Versammlung geschlossen. worden. Seine Mutter, gerade bei der Wäsche, habe auf ihre Arbeitern entgegengekommen sind, warum sollen wir unsere fauer eine Schlägerei, man wolle nach der blutigen Wäsche suchen. und dessen Gesinnungsgenossen an einem Strange ziehen, wenn Stande kommt." statt. Eine recht gut besuchte öffentliche Versammlung " Buerst nach meiner Festnahme war ich außerordentlich erregt, fönnen dieser Ansicht der Berliner Arbeiter nur in allen Stüden und Manché; Diskussion; Verschiedenes." Strafen erlitten habe und die besten Zeugnisse besize. Für das Bureau Finla Frage nach dem Zweck die Anskunft erhalten, es handle sich um verdienten Groschen zu Leuten hintragen, welche mit Eugen Richter Schuhmacher fand am Montag Abend in den Arminhallen Von psychologischem Interesse dürften Schulze's Worte sein: es sich um die Verbesserung des Proletarierlooses handelt? Wir gütgenau über die öffentliche Bedeutung der Prozesse Sein nach und nach wurde ich im Bewußtsein meiner Unschuld ruhiger, beipflichten und wollen deshalb noch darauf verweisen, daß sich wurden mancherlei Borschläge gemacht und endlich gewählt bi bis die andauernden Vernehmungen, welche mir Folterqualen im Inferatentheil der heutigen Nummer eine 2iste der Herren Menzel und Benz. Vor dem Eintritt in die Tage bereiteten, mich in eine hochgradige Nervosität versezten. Ich Berliner Buchdruckereien befindet, deren Inhaber sich ordnung beantragte Menzel die Aufhebung des fah mit wahrhaftem Verlangen der Anklage wegen Mordes ent- den Gehilien gegenüber entgegenkommend erwiesen. Was den Dr. Lütgenau bekanntlich seiner Zeit von einer Schubmade gegen, da mir nur diese Ruhe verschaffen konnte. Ich leugne platatanschlag felbst anbelangt, so ist zu bemerken, daß die Firma versammlung gefaßten Boykottbeschlusses. nicht, daß ich meine Rettung nur in dem Spruch der Ge: Nauck u. Hartmann verpflichtet ist, auch die nicht von Lütgenau indeß, daß er nicht erschienen sein würde, wenn schworenen erblickte." Schulge versichert noch, daß er feinerlei ihr gedrudten Plakate zu denselben Preisen wie die von ihr nicht angenommen hätte, daß der Einberufer jenen Befchl hergestellten anschlagen zu lassen, während andererseits jede ignorire, und ersuchte, den Beschluß nicht aufzuheben, sonde vernehmungen noch fortgeführt; es waren auch gestern wieder Plakatanschlags zu denselben Preisen, wie sie Nauck u. Hartmann ledigt gelten könne. An den Vortrag, der beifällig aufgenomme In Sachen des Pastors Harder werden die Zeugen- Berliner Buchdruckerei nebst dem Druck auch die Besorgung des zu ignoriren. Menzel glaubte, daß hiermit die Sache als mehrere Knaben, die bei dem Geistlichen konfirmirt worden sind, führen, mit übernimmt. Unter den im Inseratentheil des heutigen wurde, knüpfte sich eine Debatte, an der sich Menzel, Fräulein als Zeugen geladen. Es wurde gestern das Gerücht verbreitet, Blattes veröffentlichten Geschäften befinden sich nun auch Firmen, Wabnih und der Referent betheiligten. Frl. Wabuit rügte u daß der Geistliche nunmehr in das Untersuchungsgefängniß ein- welche vorwiegend für den Druck von Plakaten eingerichtet sind. daß zu der letzten Kellnerinnen- Versammlung geliefert worden sei. Dies Gerücht scheint sich jedoch nicht zu des Land- und Amtsgerichts, des Rathes und des Polizei Amts brachte Benz den angeblichen Austritt einiger Mitglie Die ,, Leipziger Nachrichten", Amtsblatt des Reichsgerichts, farten zu 1 Mart verkauft worden seien. Unter Verfchiedene bestätigen; wenigstens haben die Knaben den Pastor nicht zu Gesicht bekommen. Die Aussagen der Knaben sind übrigens nicht der Stadt Leipzig, veröffentlichen folgendes Inserat: der Agitationstommission aus der Sozialdemokratifchen Mart " Die durch den Buchdruckerstreif herbeigejührte Erhöhung zur Sprache und wünschte eine deutliche Erklärung der Betreffe durchgehend so günstig für den Geistlichen, wie die der kürzl der Herstellungstoften unseres Blattes nöthig ben, da er es ablehne, mit nicht zum Verein gehörigen Berfon uns, den Insertionspreis pro Beile auf 20 Pf., gleich dem der in einem Komitee zu fisen. Mengel fagte hierauf das Spri Der Droschkenkutscher E. Thrams, Droschke Nr. 821, anderen hiesigen Blätter für diejenigen Bekanntmachungen, welche fein vom geistigen Bande des Sozialismus und der ideal Das Amusement an diesem Inserat ist, daß der Besizer jenes und auch niemand austrete, wenn er nicht etwa reaktionär würd Gemeinschaft" auf, aus der niemand ausgeschlossen werden fönst thümer derselben ist Herr Rechtsanwalt Dr. Wolff, Leipziger- Blattes, welchem zugleich die Buchdruckerei gehört, nach einer Ein anderer Redner erklärte, daß er sich den Erfurter Beschlü mittelt worden und hat derselbe am nächsten Morgen sein Eigen- bewilligt hat, ja es soll bei ihm schon mit der Bezahlung die Partei feine uneinige, direktionslose Gesellschaft träumend des alten Tarifs seit Jahren gehapert haben. Der Vorstand des Ideologen werden dürfe und daß, wer Beschlüsse der höchfte hauer fordert die Mitgliedschaften zur sofortigen Ver Agitationstommiffion wurde aufgegeben, zunächst eine Sigu Polizeibericht. Am 11. b. M. Nachmittags fiel vor dem anstaltung von Sammlungen für die streifen abzuhalten, in der die einzelnen Mitglieder sich erklären foll Hause Antonstr. 24 ein Stück des dort aufgestellten Grenzzaunes den Buchdrucker auf. Die Gelder sind zu senden an damit alsdann die öffentliche Versammlung eine etwa erforderlich um und traf den vierjährigen Knaben Otto Manthey, so daß duard Berends, Berlin C., Kleine Alexanderstraße 26. Neuwahl vornehmen könne. Unter Verschiedenem empfabl F dieser außer einer Verlegung am Kopf einen doppelten Bruch des Der Gauverein Berlin hat für den erwähnten Zweck bereits 28aaber noch eine lebhafte Betheiligung an der Arbeit vernommenen. Görligerfir. 32, sand vorgestern Vormittag in seiner Drofchte uns vom 15. d. M. ab aufgetragen werden, festzustellen." und Mil gegen feier bra Sierzu erfi Op In felb ma Ger mü blei sei tön nict Ele Die Ge geu ben unt ma Bel Di felt bre straße 185, durch in derselben befindliche Visitenkarte von ihm er- Mittheilung des Wähler" die Gehilfenforderungen gar nicht nicht füge. Der Referent erwiderte unter lebhaftem Beifall, da thum zurückerhalten. Die Ehrlichkeit des Finders ist durch ein Geschenk von 350 M. belohnt worden. Unterschenfels erlitt. Er wurde nach dem Kinder- Krankenhause # in der Reinickendorferstraße gebracht. Am 12. d. M. Morgens wurde ein Fuhrherr auf dem Grundstück Prinzen Allee 27 im Pferdestall erhängt vorgefunden. In der Wohnung eines Arztes in der Fruchtstraße, versuchte Nachmittags ein Tischler sich durch den Genuß einer für mehrere Tage bestimmten Medizin zu ver giften. Nach Anwendung von Gegenmitteln wurde er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Auf dem Flur des 300 M. bewilligt. Soziale Lebersicht. bildungsschule. Eine öffentliche Versammlung zu Gunsten be Freireligiösen Gemeinde, in welcher Stadtverordnct Bogtherr über das Thema: Ist der Gotteslästerung Paragraph des Reichs- Strafgesetz- Buches zu beseitigen?" unt großem Beifall referirte, fand am 8. November statt. Redner be Stuckateure Berlins! In der öffentlichen Versammlung tonte, daß die Schwierigkeit gefeßlichen Handelns für den Lai DON als Hauses Johannisstr. 3 wurde bends die Leiche eines neu am 9. d. M. wurde beschlossen, den Streit, die Fensterfrage be- hauptsächlich darin bestehe, daß die Paragraphen der Gefeße v geborenen Rindes aufgefunden. Verletzungen am Halse laffen Darauf schließen, daß das Kind getödtet worden ist. treffend, vorläufig für beendet zu erklären. Da aber bis jetzt Seiten der Juristen eine ganz andere Auslegung erführen, noch nicht alle Kollegen untergebracht werden konnten, folglich vom Volk. Die Juristerei habe sich so zu sagen eine neue Sprad auch unterstützt werden müssen, ersuchen wir alle diejenigen, fonstruirt, die nichts weniger als volksthümlich sei. Der Voll welche noch Listen in Händen haben, diefelben umgehend im begriff für Beschimpfung" fei daher ein ganz andere haltet den Beschluß, welchen Ihr in der Versammlung gefaßt tragende beleuchtete dann den§ 166 des Straf- Gesetz- Buche Restaurant Marzahn, Weinmeisterstr. 19, abzuliefern, Kollegen als er " von den Juristen konstruirt würde. 1 ริน dor nid 1 ha 30. des Der gel Un Der Bor ger 12 hot habt: vom 9. d. M. ab vorläufig noch 5 pet. Eures Arbeits- erörterte alle Eventualitäten, welche auf Grund desselben Ver ** twit inter ite. Die aren mber Sert läch falle rblid Ents Deren inden фот t Ab t be ftand Be raus bie обме tone Was er an er ein habe Die night i ben einen I bet trag 3 But Schlub tion en n ber einer Werbe tung 1 fid bad ; eit › Die ezeigt Aus bebt os ift Соби Bwort en ber Feines 1, bas erweit rund beiter Echo", Naunynstraße 86, bei gubeil. Komm. Arbeiter: urtheilungen nach sich ziehen können, und kam zu dem Schluß, machen keine Propaganda für ihre Ideale in der Gewerkschafts- weißenfee, Reftaur. Dufedann( Bereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 daß zwar an eine Aufhebung des§ 166 nicht ernstlich zu denken bewegung.( Jawohl!) - Paris Deutscher fosialSofern Link feines Vertrauenspostens im tleinen Gaal. Gäste haben Zutritt. demokratischer Lefetlub. Ecke Rue Montmartre und Nue Etiennesei, denn die Nechtsfrage sei lediglich eine Machtfrage und die entkleidet würde, würde er( Schweizer) auch keinen Vertrauens- marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Berfammlungen. heute Herrschenden betrachteten alle die Gesetze, welche die freie posten in der Gewerkschaftsorganisation fernerhin mehr be- Bildungsverein, London W. 49, Tottenham- Street, Tottenham Court Road. Meinungsäußerung hemmen, als beste Stützen des Staates, an fleiden.( Bravo.) Wenn die" Unabhängigen" ausgeschloffen Seben Sonnabend, Abend3 9 Uhr Versammlung. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends welchen man nicht rütteln lassen dürfe, aber wir hätten das Recht würden, dann erst würden sie ihre Ideale auch in die Gewerk- Uhr: Uebungsfiunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne zu fordern und darum sollten wir dies Recht auch gebrauchen. fchaftsbewegung hineintragen.( Oho! Das Urtheil schien ihm Eiche", Rigdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. Gesangverein Raum um jeden Preis müsse geschafft werden für die Freiheit bereits gefällt, es täme ihm nicht unerwartet und man würde sich yranta", Zantsbergerfir. 31 bei Wufehold. Gesangverein„ GangesGesangverein" Freund= des Gedankens in Schule, Familie und in der Deffentlichkeit. danach zu richten wissen. Im Uebrigen glaubte er, daß diese schaff 2", Friedenstr. 48 bet Tollkühn. Gesangverein Treuer Bund", Die logische Kraft unserer Ueberzeugung werde am Ende fiegen. Angelegenheit gar nicht in eine Gewerkschafts- Versammlung Friesen- und Arndtstraßen- Ecke bei Ulbrich. Gefangverein Glückzu", An der Diskussion betheiligten sich Schröder, Nerenberg, gehöre. Senebel, Babstr. 58( Gesundbrunnen).- Gefangverein Phönig, Potsdamer straße 89.Friederici, Frau Frohmann, Stenter und Neuhaus. Stenter Binger verweist auf einen Artikel in Nr. 43 des„ VereinsGefangverein armonie", Friedrichshagen, Gefellschaftshaus. e, Artiko Gefangverein iederfranz", Brandenburg a. H., bei Escher, Gesellwies auf die Eigenthümlichkeit hin, daß das Gesetz Gottesläste anzeigers", in welchem v. Vollmar verunglimpft worden sei. Da- schaftshaus. Arbeiter Gesangverein in Zeltom im Schwarzen rung mit 3 Jahren, Majestätsbeleidigungen aber mit Gerängniß durch sei der Streit schon in die Gewerkschaft hineingetragen Gefangverein Rothe Schleife", bei Trucks, Reichenbergerstr. 88. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. bis zu 5 Jahren bestrafe. Nachdem noch zu regerer Unterzeich- worden. Wer das nicht sehe, der müsse blind sein. Dagegen sonnabend: Bergnügungsverein, Bustige 13", 10 Uhr, bei Schadnat, nung der Petition, welche die Aufhebung des Gottes lästerungs- müsse Front gemacht werden. Dresdenerstr. 28. Tambourverein Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschen= Paragraphens fordert und erst 11 000 Unterschriften gefunden dorf, Soffener: und Fürbringerstr.- Gce. Vergnügungsverein ,, Quodlibet," alle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. Bühnenverband ,, Normannia" hat, aufgefordert, ferner auf mehrere Broschüren, welche auf das tagt alle Sonnabend vor dem Erſten bei Dahme, Grüner 28eg 59. Verein Thema des heutigen Vortrags Bezug hatten, aufmerksam gemacht reus fidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Bergnügungsverein worden war, wurde die Versammlung geschlossen. Garmen Sylva" Drantenstr. 46.- Privat- Theatergesellschaft und Artiſtenflub, umor, alle 14 Tage, Miöckernstr. 114.- Bergnügungsverein ,, Matglödden" Röslinerstr. 17. Vergnüngungsverein Musikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. Lustige Brüder" Oranienstr. 126. Rauchklub Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gefang" Adler. " Dornröschen", bet Döhring, Prinz Eugenſtr. 19. verein" Phönig“. Bülowstr. 65, bet Breblow. Aufnahme neuer Mitglieder. musikverein or wärts". 26. 8%-10% Uhr, Annenfir. 14, vart. Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Lausigerstr. 41.8itherklub„ ar= " 1 1 Bitherklub Tambour Maler von jeber auf bem 33 Regerau betonte, daß die Maler von jeher auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung ständen und demzufolge politische Fragen erörtern fönnten. Nichts könne so schädlich wirken, wie die Opposition( Sehr richtig!). Werner und Konsorten seien nur durch das Sozialistengeset groß geworden.( Sehr richtig.) Dem Gine bewegte öffentliche Versammlung der Maler, Treiben der Opposition müsse ein Ende gemacht werden. Bereits Auftreicher und Berufsgenossen fand am 12. d. Mts. statt. würden in Malerversammlungen Bons für die Opposition verDiefelbe war einberufen vom Vertrauensmann Link und hatte trieben. Selbst die Todten würden beschimpft. Die" Autonomie" zur Tagesordnung„ Die Koatsforbfrage und die Bescheidung des Polizeipräsidenten zu Berlin." Bereits die Bureauwahl gab Ber- chreibe, Saſenclever ſei infolge ſeines lüderlichen Lebenswandels ins Irrenhaus gekommen.( Pfui!) anlaffung zu Meinungsverschiedenheiten. Mit großer Majorität monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Raschke sprach gleichfalls gegen die Opposition, während verein Deutsche Eich e", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloowurden schließlich die Herren Wentter, I. Hirschberg Paul Schulz die Versammlung für intolerant erklärte, sofern ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. und Mark in dasselbe gewählt. Nachdem wurde beantragt, die sie Link ausschließen würde. Dann sollte sie lieber gleich die Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von Tagesordnung wie folgt zu ändern: 1. Vortrag. 2. Distuſſion. Opposition aus Scheiterhaufen verbrennen, wie man früher mit 8-10 Uhr, Turntotal Marianner plaz 1a.- 8. Männer Abtheilung. gbenbs 3. Neuwahl des Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Die Ver- den Juden that.( Lachen.) mit Lübeck'scher Zurnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung fammlung formulirte die Tagesordnung wie folgt: 1. Vortrag. furnt Abends 8-10 Uhr. Der Turnsaal befindet sich Königstädtisches Gym- Turnverein Fi e( voltsthümlich), jeden Riesop schilderte die Verhandlungen des Parteitages aus nafium, Elifabethstraße 67-58. Männer- Turn= 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Den einleitenden Vortrag über eigener Erfahrung und daß die Opposition nichts bewiesen habe. Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeſchlöschen, Sichte verg 3. die Roatsforbfrage hielt Regierungsbaumeister Keßler. Derverein Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle Biethenitr. 72a). Heute von felbe theilte u. A. mit, daß der Ausführungsausschuß des Kartells Die Berliner Opposition bestehe zumeist aus jüngeren Leuten, 6-8 Uhr Schülerabtheilung, von 8%-10% Uhr Männerabtheilung. Stat! lub Ramsch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung in seiner am Abend zuvor abgehaltenen Sigung beschlossen habe, derselben stehe aber entweder im Solde des Kapitals oder von eingeladen. denen die Autonomie" die Köpfe verdreht habe. Der Redakteur in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genossen sind freundlichst Stattlub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. ein Flugblatt zu verausgaben( dasselbe ist bereits im Druck), in Behörden. Nur der bisherigen Taktik habe die Partei ihre Er- Klub Adonis" bei heid, Koppenfir. 75. Humoristischer Gäste willkommen. Stattlub welchem die Nebelstände der offenen Kooksfeuer dargelegt, die bisherigen Schritte in dieser Frage mitgetheilt und diejenigen folge zu verdanken, nicht aber der Opposition. Diese würde man Gemütlichkeit" tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8% Uhr, bei G. Wächter, Brizerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste auf dem Lande mit Dreschflegeln durchprügeln. Auch ohne jene willkommen. Kollegen, welche durch die Koaksfeuer gesundheitliche Schädigungen Schreier würde die Taktik erforderlichen Falles geändert werden. von 8-2 Uhr Nachts Hochstr. 32a b. Wilfe. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, Kartenflub ,, Nulle" tagt jeden Montag u. Sonnabend Abds. erlitten haben, aufgefordert werden, diese ihre Erfahrungen nach Berlin wolle nur immer eine eigene Wurst gebraten haben. Beteranenftr. 9 bet Bettin.- Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Victoria" haben Zutritt. Privat- Theatergesellschaft Schneeglöckchen" im einem beigefügten Schema ihrem jeweiligen Vertrauensmann schriftlich Hamburg sei weit vorgeschrittener und doch sei keine aur, Bictoria- Saal, Berlebergerstr. 13, Sigung, Aufnahme, Gäste willkommen. zuzustellen. Hiernach wird eine Versammlung solcher Interessenten Opposition dort. Hinter der Opposition stede etwas, was Nach der Sigung Probe. Theaterverein ia con b a", Abd. 9 Uhr, Sizung. einberufen werden, um die gemachten Angaben zu ergänzen, und Dilettanten Bühne", soll dann das also gesammelte Material mit einer Denkschrift davor, sich der Opposition anzuschließen und forderte auf, die Verein Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüberſtr. 26. vielleicht die meisten Anhänger gar nicht wissen. Er warnte Theater- Berein 9 Uhr Sigung bei Barta, Rirdorf, Bergstr. 120. schuß glaubt, daß hierdurch noch in diesem Jahre die Koaksofen- Alten" zu bleiben, die Kämpfer für Freiheit, Wahrheit und Recht anügungs- Berein" Euftige 18", Abends 9% Uhr, bei Schadnat, Dresdenerfrage soweit in Fluß tommen werde, daß im nächsten Jahre Hohlwegler bekannte sich als den Verfasser des vorge polizeiliche Maßrahmen zu gewärtigen fein werden. Deffen un- dachten Artikels und griff Riesop in schärfster Weise an, damit geachtet empfahl Referent doch größtmöglichste Stärkung der Dr einen Tumult entfesselnd, welcher die Versammlung der Auflösung ganisation, da es immerhin noch eines wirksamen Druces nahe brachte. Die Opposition erkenne das Parteiprogramm an Derselben bedürfen werde, um den Uebelſtand abzuschaffen. Der und das sei die Hauptfache. Ueber die Taktik laffe fich streiten. Ausschuß habe seine Schuldigkeit gethan. Der Referent forderte Ebenso wenig, wie Bebel und Liebknecht die Partei wären, feien nun die Bauhandwerker, im vorliegenden Falle die Maler, auf, Werner und Wildberger die Opposition. Die 600, die sich ihnen nunmehr auch ihre Schuldigkeit zu thun.( Beifall.) Nach einer dem Referenten durchaus zustimmenden Diskussion, in welcher angeschlossen hätten, seien nicht nur Stimmvieh oder HurrahSchweiger protestirte gegen die Annahme, daß die Oppofrankenkasse auf demselben Boden stehe und seinerseits dies- fition mit der„ Autonomie" etwas gemein habe. Viele Wege bezügliches Material sammeln werde, wurde folgende Resolution führen nach Rom und der kürzeste fei oft der beste. Die heute in Deigmüller's Sälen tagende öffentliche Ver- Jedenfalls wäre es angebracht, den Arbeitern nicht nur einen Sammlung der Maler und Anstreicher Berlins erklärt sich mit Weg zu zeigen. Derselbe könne leicht wieder verlegt werden. bem Referenten darin einverstanden, daß das Arbeiten bei offenen Koaksförben den Arbeitern schädlich ist, weil dadurch das einzige Gigenthum, welches sie ihr eigen nennen, ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft, vernichtet wird. Deshalb versprechen Alle, ganz energisch dafür einzutreten und zu agitiren, daß die Austrocknung Die weitere Debatte bildete eine lange Kette von Richtigauf den Bauten in anderer, die Gesundheit des Arbeiters nicht zerstörender Weise erfolgt, folgender Resolution gegen 5 Stimmen: stellungen, Erwiderungen zc. und schloß mit der Annahme gleichzeitig auch dafür zu sorgen, daß alle Fälle von Erkrankungen, welche von den offenen Stoatsfeuern herrühren, dem Vertrauens- Taktit der Partei voll und ganz einverstanden, sowie dafür Sorge Die heutige Versammlung erklärt sich mit der bisherigen manne oder dem Ausschußmitgliede vom Baukartell, Kollegen tragen zu wollen, daß diese Taktik auch in unserem Gewerbe Hohlwegler, mitgetheilt werden, damit diese der Aufforderung des weiter gepflegt werde." Polizeipräsidenten nachfommen können." unters tlichen verden 8 ber Bebel reffen fe für Frachy Dernen eitige Betref be i egung ber hallen Dotter Deing ureau It bit Cage gegen achet Elart Schlus nder 13 et anmen Tulein angenommen: ( Beifall.) M alle Sonnabend um Gäste willkommen. Bers Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. auch besonders hervorgehoben wurde, daß der Borstand der Drts- fanaille, sie wüßten, was sie wollen. Link sei zu behalten. der 30. Gemeinde- Schule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gesangabend Außerdem machte die Versammlung die von den Töpfern in dieser Frage gefaßte Resolution zu der ihrigen. Unter Berschiedenem" beantragte Hohlwegler zunächst folgende Resolution: " Die heute in Deigmüller's Salon tagende Bersammlung fämmtlicher Maler und Anstreicher Berlins spricht der Be wegung der deutschen Buchdrucker in Bezug auf die Verkürzung der Arbeitszeit ihre bollste Sympathie aus. Sie verpflichtet sich ferner, auch mit materieller Unterstügung mit aller Kraft einzutreten, damit der Sieg ein vollständiger werde." Diese Resolution wurde einstimmig angenommen. Im Anschlusse hieran tam der von 2. Hirschberg gestellte Antrag, die Neuwahl eines Vertrauensmannes betreffend, zur Erörterung und gab zu stürmischen Auseinandersetzungen Anlaß. Ahls wies darauf hin, daß Link zur Opposition gehöre und nicht zur sozialdemokratischen Partei. Er leiste Werner und Wildberger Gefolgschaft, die aus der Partei ausgestoßen worden feien. Einen solchen Bertrauensmann tönnten die Maler nicht brauchen.( Bustimmung.) würden Link verwahrte sich nochmals dagegen, die Gewerkschaft geschädigt zu haben und erklärte, daß die Entziehung des Vertrauensmannsposten gleichbedeutend sein würde wit seinem Ausschlusse auch aus der Gewerkschaftsorganisation.( Buruf: immer raus damit!) Zum Vertrauensmann wurde hierauf Kölln, zu Revisoren wurden Albert Kube und Buck gewählt. Mit einem dreifachen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie wurde sodann die Versammlung geschlossen. Verein ehemaliger Schüler der 30. Gemeinde- Schule. Restaurant Saberecht, Gr. Frankfurterjir. 74. Bortrag des Herrn Rettor Engelten über deutsche Nebensarten. Gäfte find willkommen. ftraße 28. Gäste willkommen. Bergnügungs- Verein Schildhorn, Kastanien- Allee 52, bei Weber. Sigung Abends 9% Uhr. Aufnahme nener Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen Veranügungsverein Sorgenbrecher". Gegründet 26. Juni 1886. Jeden Sonnabend, Abends sy Uhr, Sigung im Reſtaurant Scholz, Zutunftsstaat, Bergnügungsverein, umor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9.Zourthenverein Wan berluft". Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, Märtischer Hof, Admiralfir. 18c. Gäſte willkommen. Rauchtlub, Goldene röschen", abends 9-11 ühr, Prinz Eugenftr. 19 bei Dybring.- Kegeltub selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Elisabethstr. 30, im Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. Berein ehemaliger Schüler im Restaurant Haberecht, Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste willkommen. telliger Klubur fidelitas" Abends 9½ Uhr, Neue Promenade 8. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willfommen. Rauchtlub Fretheit" Jeden Sonnabend Görlizerstr. 38 bei Wuttke. Quante", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. Vermischtes. Rauchtlub, Dorn " Eine Schauermär lancirt das" Wolff'sche TelegraphenBureau" in die Presse. Es meldet: Chitago, 13. November. Gestern Abend hat hier die be reits angekündigte zweite Anarchisten- Versammlung stattgefunden, in welcher gleichfalls aufreizende Ansprachen gehalten wurden. verhaftete alle Personen, welche im Besize von Waffen waren. Während der Verhandlungen drang die Polizei in den Saal und Ginige unter diesen drohten, auf die Polizei zu schießen, wurden aber überwältigt. Fünfundzwanzig der Unruhestifter wurden verhaitet und in das Polizeibureau gebracht, wobei sie erklärten, die Stadt werde demnächst durch ein ähnliches Attentat wie im Jahre 1886 überrascht werden. Der ganzen Nachricht ist der Stempel der Unwahrheit aufgeprägt. Erstens ist das Mitbringen von Waffen in Versammlungen in Amerika nichts Außergewöhnliches, und nur deshalb sollen die Leute verhaftet worden sein; zweitens sollen die VerVerein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 14. No hafteten der Polizei auch noch das naive Geständniß gemacht vember, Abends 8½ 1hr, Vereins- Bersammlung im Augustgarten, Auguft haben, daß von anarchistischer Seite demnächst ein Attentat wie straße 24-25, Tagesordnung: Vortrag des Herrn Zeichenlehrer Mielte. 1886 ausgeführt werden würde. Falls an der ganzen Sache Thema: Andreas Schlüter. Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins fämmtlicher Berufs überhaupt auch nur ein Wort wahr ist, so kann es sich lediglich klaffen, Berlin 5, Bioabit. Bersammlung Sonntag Vormittag 10% Uhr bei um eine von politischen Drahtziehern eingeleitete Komödie handeln, Blocksdorf, Rathenowerstr. 76b. heut in der Weischule aus. Weitere Benachrichtigung folgt, Arbeiter- Bildungsschule. Der Unterricht in Nationalökonomie fällt bei der die Polizei wieder einmal Handlangerdienste geleistet hat. Essen a. d. Ruhr, 13. November. Wie die Rheinischvon 8-10% Uhr von Herrn Zippmann beendet werden. Der Vorstand. Westfälische Zeitung" meldet, verunglückten gestern Abend auf tn Knebel's Salon, Theatervorstellung. Zur Aufführung gelangt„ Die Bisleute injolge schlagender Wetter. 11 sind getödtet und Vergnügungsverein Reichs- Arone. Sonnabend, den 14. November, der 3e che König Ludwig" bei Recklinghausen 13 Bergmardipende" und" Die Hafen in der Hafenhaide". Unterstühungsverein deutscher Tabakarbeiter. Sonnabend, den 2 verlegt. Die Bergbehörde war sofort zur Stelle. tränzchen bei Böŋow. 14. November, Abends 8 Uhr, Stiftungsfest, bestehend in Konzert und TanzAllgem. Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. H. 29 und 89) Hamburg, Filiale 2. Mitglieder- Versammlung am Sonntag, den In der Südostschule wird der alte Buchführungskursus Sonntag 15. November, Vormittags 10 Uhr, in Krösche's Lotal, Fichteftr. 29. Kaffenbericht. Schäftebranche. Sonnabend, den 14. November, Abends 9% Uhr, Depeschen. Möller erklärte, daß die bisherigen Führer der Maler zur Opposition übergegangen seien. Lint sei einer der Hauptmacher. In der Oppositionsversammlung in der„ Ressource" habe der ( Depeschen des Bureau Herold.) felbe beantragt, eine neue Partei zu gründen. Wer Vertrauens- Bereins- Versammlung bei Beyer, Neue Grünftr. 14, Bortrag. Bentralkranken- und Sterbekasse der Tischler u. f. w. Dertliche Paris, 13. November. Der allgemeine Ausstand in den mann einer Gewerkschaft sein wolle, müsse das Vertrauen der Verwaltungsstelle Berlin B. Mitalieder- Berfammlung Sonntag, den 15. No Kohlengruben des Departements Pas de Calais scheint unGewerksgenossen befißen. Unter den gegebenen Umständen pember, Vormittags 10 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. Nach mittelbar bevorzustehen. Der Deputirte Basly hat erklärt, wenn die meisten den öffentlichen Versammlungen fern derfelben Abrechnung der Zuschuß- Raffe. bleiben.( Sehr richtig!) Ein Konservativer oder ein Fortschrittler nächsten Montag ausbrechen. Das Departement liefert allein die die Grubenkompagnie nicht nachgebe, werde der Ausstand am fei ihm lieber als Einer von der„ Berliner Opposition". Jene Hälfte der gesammten Kohlenproduktion Frankreichs und betönnten die Partei nicht so schädigen, als diese. Man dürfe sich schäftigt 40 000 Grubenarbeiter. nicht zu Grunde richten lassen, sondern müsse mit solchen Elementen bei Zeiten aufräumen. 11.0 Enla Denem Fieber Barte effen fone prid calen tönne ürde i fjen bab ende chfren Der Bung ollen clich Fr eiter be ncter ng unter rbe Baie al rad Golf Dere Bor ches Ber Der Vorsigende beantragte, diese Debatte abzubrechen, die Versammlung lehnte indessen diesen Antrag ab. Link betonte, daß er bisher noch keinen Zwiefpalt in die Gewerkschaftsbewegung gebracht habe. Seine politische Ueberzeugung laffe er sich nicht rauben. Er stehe nach wie vor auf dem Boden des Klaffentampjes, des Kampfes gegen das Kapital und habe nur das Beste der Gewerkschaft im Ange. Schweitzer erflärte sich voll und ganz für einen Oppositionsmann.( Wissen wir! Traurig genug!) Er protestirte gegen die Behauptung, daß Werner und Wildberger Berleumder feien, die selben hätten die Wahrheit gesprochen.( Stürmische UnterDie Opposition oder vielmehr die„ Unabhängigen" brechung.) Unserm Sangesbruder Otto Kühne u feinem 40. Geburtstage ein dreimal donnerndes Hoch! Otto, schneid' Dir man nich. 2635b Die langen Heinrichs. Unserem Freund und Gen. Leon hard Cassel zu seinem heutigen 30. Geburtstage ein dreimal donnerna des Hoch. Mehrere Genossen. 3 Treppen. fein 2. Stiftungsfeft. Ginlaßtarten London, 13. November. Nach Berichten aus Santiago haben sich die inneren und nördlichen Provinzen Brasiliens der Bewegung gegen den Marschall Fonseca angeschlossen. Sängerbundes) Dirigent: 3. Dillenberger. Stiftungsfeft am Sonntag, den Gefangverein Kreuzberger Harmonie"( Mitglied des Arbeiter 15. November, in den Gesammträumen der„ Berliner Bockbraueret". Großes Botal- und Juſtrumental- Stonzert. Die Mufit wird von Berufsmufttern der nach dem Konzert: Großer Ball. Freien Vereinigung" unter Leitung des Kapellmeisters H. Karbe ausgeführt. Sefeklub Bum Licht" feiert Sonnabend, den 14. November, bet Feuerftein( Gartenfaal), Alte Jatobftraße 75 zu 20 fg. mit Tanz find zu haben bei G. Fleischer, Bucktowersir. 4, of links Geselliger Verein Waldesgrün". Sonnabend, den 14. November, Strolchabend, wozu fännitliche Gäste fowie Mitglieder als Stroich zu erscheinen bet nebelin, a Stück 25 fg., zu haben. haben,( Damen ausgeschloffen). Billets sind im Vereinslokal, Langestr. 108, Tischler- Verein. Heute Abend 9 Uhr Melchiorftraße 15 Bersammlung. Karl Tenfert. Besten Dank für Ihre Mittheilung. Freireligiöse Gemeinde. Rosenthalerstr. 38. Sonntag, 15. November, Wenn die Leute durch den Abdruck der betr. Notiz zum Lefen Bormittags 10% br. Bertige Be from mile Dent Bolte assenschaft und des„ Vorwärts" veranlaßt werden, so bekommt die Partei auch Kunst. Abends 7 Uhr: Gesellige Bersammlung. Um 8 Uhr: Wortrag des Herrn Bogtherr. auf solche Kreise agitatorischen Einfluß. Sonnabend. Lese- und Biohutirklubo. Lese- und Diskutirklub " euerbach" im Zofale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. " Seine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Bechlin, Hornstr. 11. efe und Distutirklub des Arbeiterbildungs Vereins in Achtung. Briefhaffen der Redaktion. W. A., Spandau, Ginen Bericht über die antisemitische Versammlung zu geben, hieße den Antisemiten eine Bedeutung beimessen, die sie gar nicht haben. Ich erlaube mir hierdurch, meine Treptow. Verein der Lithographen, Freunde und Bekannten zu meinem Tanz. Steindrucker u. Berufsgen. 14. und Sonntag, den 15. Nov., ein Deutschlands. Johannisthal. Zur Nachricht, daß das Mitglied der Schleifer 2640b Theodor Kahn, am 12. d. M., frh 6/2 Uhr, an der Nach schwerem und langen Leioen Broletarier- Krankheit verstorben ist. verfchied Mittwoch früh meine vielDie Beerdigung findet am Sonntag, geliebte Frau Clara geb. Rosenthal. Nachmittag 3 Übr, von der Leichenhalle Um stille Theilnahme bittet der schwerdes Rigdorfer Gemeinde- Kirchhofes aus geprüfte Ehemann Max Schayer. statt. Um rege Betheiligung bittet Die Beerdigung findet Sonntag Mittag 207/15 12 Uhr v.d.Leichenhalle d. jüdischen Friedhofes in Weißenfee statt. 1553L Die Verwaltung. ersten Wurstessen zum Sonnabend, den 2598b zuladen. 1558L Empfehle nach wie vor mein vergrößertes Lokal, franz. Billard 2c. dem verehrten Publikum. Vorwärts, Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie [ 1142L andere Zeitungen liegen aus. Reftaur. M. Bender, Grosse ChrysanthemumAusstellung 3 Minuten hinter d. Paradies- Garten an der Chauffee. Sonntag, den 15. d..: des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues Aug. Senftleben. Großes Wurstellen, im Kaiserhof, Eingang Manorstrasse. wozu ergeb. einladet Martin Bender. Von Donnerstag, den 12. bis Sonntag, den 15. November cr, Werthe Genossen lade heute zum Geöffnet von Morgens 10 bis Abends Gänseausschieben freundl. ein Abends bei elektrischer 1559L Wilhelm Spaet, Weinstr. 28. 10 Uhr. Beleuchtung! Eintrittspreise: Donnerstag 2 M., Freitag u. Sonnabend 1 M., Sonntag 50 Pf. M. Berndt, Oranion- u. Alexandrinenstr.- Ecke. bis 50 Pers. zu verg. 2258L Empfehle Vereinszimmer zum Arbeitsnachweis. J. Lenz, Alte Sakobstraße 69. Ein Vereinszintmer zu vergeben Lichtenbergerstr. 20. Vereinszimmer Plick, Simeonjir. 28, 2586b 1549L Dr. Hoesch, homöopath. Arzt Artilleriestr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt, 8-10 Ge 9ständige Arbeitszeit Das über uns verbreitete Gerücht, dass wir beabsichtigen in Liquidation zu treten, erklären wir hiermit als eine böswillige Erfindung. Berlin, den 11. November 1891. 2637b F. W. Krause& Co Bankgeschäft. Zentral- Kranken- u. Sterbefase der Tischler u. s. 10. 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November, Nachm. 51/2 Uhr, im Lokale des Herrn Wienecke, Alte Jakobstraße 83: Deffentliche Versammlung mit Frauen. Zages Ordnung: 2639b Vortrag: Jwan der Schreckliche, ein Drama aus Rußlands blutiger Vergangenheit. Referent: Herr Henning, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule. Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein verbunden mit Tanz Freunde und Genossen sind eingeladen. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Jedes Mitglied ist verpflichtet, in dieser Versammlung zu erscheinen. 300/9 Die Ortsverwaltung. Stenographie. Sonntag Nachmittag 3 Uhr im Restaurant, Adalbert 4, neuer LehrCentral- Kranken- und Sterbekasse der Tischler u.s. w.( Deril. Verwaltungsstelle Berlin B.) Mitglieder- Versammlung am Sonntag, den 15. November, im ,, Dresdener Garten", Dresdenerstr. 45. Zages- Ordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1891. 2. Verschiedent Raffenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu ers scheinen. NB. Nach der Versammlung findet die Abrechnung der ZuschußRaffe statt. Die Ortsverwaltung. [ 301/8] Fachverein der Tischler. Versammlung am Montag, den 16. November, Abends 8/2 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Gerhard über: Miethsrecht. scheinen 2. Nr. Kufr tigten lands. fejten Buf meisten Goldleiste gefchloffen feiner Mi und Koll Indifferen denselben Ziel des Hauptvor Generalve Rammerg Drte maß fahaft ein möglich, einen Rol verfamml Der Kolle Die jebige unhaltbar Ihr auf Lajjen. 823/10 Rafft für die de Berli Berban und 2. Distuffion. 3. Vereinsangelegenheiten und Berschiedenes. Bei der Jeden intereffirenden Tagesordnung erwartet zahlreiches Gr Der Vorstand. Achtung Bürstenmacher! Deffentliche Versammlung der Bürstenmacher Berlin am Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, in den Armin- Hallen, Kommandantenstrasse No. 20. Um zahlreiches Erscheinen bittet 2636b] Der Einberufer. Stiftungsfest des Gesangvereins ,, Kreuzberger Harmonie" I = ( Mitglied des Arbeiter Sängerbundes) Dirigent: V. Dillenberger, am Sonntag, den 15. November, B in den Gesammträumen der Berliner Bock- Brauerei". 99 Großes Vokal- und Instrumental- Konzert. gang in der Arends'schen Stenographie. Die Musit wird von Berufsmusikfern der Freien Vereinigung unter Leitung Lehrmittel 1,50 M. Nähere Auskunft ertheilt: Mahler& Pietsch, Berlin N., Invalidenstr. 121 August Langer, Berlin, Platz vor dem Neuen Thor 3 und M. Apel, Berlin, Unter den Linden 21( nur für Cajät- Passagen). Neßte Preise.! 299L] Der feine 1432L Reisner, Friedrichstraße 244 ( Schrägüber der Markthalle). Weltbekannt als größtes Magazin für Herren und Knaben- Bekleidung. Der Detailverkauf befindet sich 244. Friedrichstr. 244. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Sof parterre. Theilzahlung nach Uebereintunft. Cohn's Hosenfabrik 7. 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Wa Dit" ta Referat, ftädtische felben berordnet die Entl die Lebre dabingeb abzugeben fprechen gerechtere anlaffen. hin nicht Anträge zubaben die böse während darauf Decwaltu der Befe die verfa Sozialde begründe an die a dem Kan giltigen fall aufg an welch es der fo zum Bor Büglich b nachdem wort, b unterstüt die Miet und mar dann fo 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. b Nr. 267. e. ) : 0 3 3 1 L # Orte Boziale Uebersicht. Sonnabend, den 14. November 1891. 8. Jahrg. mit allen zu Gebote stehenden Mitteln dahin za streben, daß der zukommen. Die Angelegenheit eines Briefwechsels zwischen dem Kandidat Singer als Sieger aus dem Wahlkampfe hervorgehe." Kollegen Alboldt und einem Delegirten des Erfurter Parteitags, Aufruf an alle im Vergoldergewert beschäfach einigen Bekanntmachungen schloß die Versammlung mit was Lambrecht zur Sprache brachte, wies die Versammlung als tigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutscheinem Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie. Privatsache zurüd. land 3. Kollegen und Kolleginnen! Die Nothwendigkeit eines In der öffentlichen Kommunalwähler Versammlung, Die Schneider und Schneiderinnen Berline hielten am festen Zusammenhaltes erkennend, haben sich die Kollegen in den welche am 11. Tovember in Charlottenburg tagte, hielt, 9. November eine öffentliche Versammlung in der Reijo rce ab. meisten Orten Deutschlands zu einem Verbande der Vergolder, da der angekündigte Referent Zubeil nicht erschienen war, Herr Den ersten Punkt der Tagesordnung füllte die Berichterstattung Goldleiſtenarbeiter und verwandten Berufsgenossen zufammen er ni de ein furzes Referat über die Bedeutung der nächsten des Kollegen Timm über die Thätigkeit der Agitationsfommission. geschlossen, welcher in thatkräftigster Weise für die Interessen Kommunalwahlen. Herr Beyer, einer der Kandidaten, be- Der Redner geht auf die unter dem Hochdruck der politischen feiner Mitglieder eintritt. Trotzdem erhalten sich die Kollegen leuchtete dann in längerer Rede die Unzulänglichkeit der der Bewegung, dem Fall des Sozialistengesetzes, erfolgte Gründung und Kolleginnen einzelner Orte völlig neutral, theis aus zeitigen Stadtverwaltung Charlottenburgs, unter anderem an- der Agitationskommission ein, deren hauptsächlichste Aufgabe in Indifferentismus, theils aus Unwissenheit. Um nun führend, daß das Straßenpflaster und die Beleuchtung Char der einheitlichen Regelung der zu erledigenden Geschäfte nach benfelben Gelegenheit zu geben, fich Ziel des Verbandes über 3wed und lottenburgs bauptsächlich in Arbeitervierteln ungenügend find, Auflösung der früheren einzelnen Kommissionen bestanden hat. su informiren, ladet unterzeichneter und ferner, obschon man bereits vor zwei Jahren das Versprechen Gs haben im Laufe des Jahres 18 Versammlungen stattgefunden, Hauptvorstand die Kollegen und Kolleginnen ein, sich auf der gegeben hat, Bade- Anstalten für die Arbeiter zu errichten, bis welche sich mit den verschiedensten Fragen beschäftigt haben. Generalversammlung, welche am 26. Dezember 1891 in In, heute hierin noch nichts geschehen sei. Redner unterzog dann Besonders sind es die Aufbeckung der Mißstände in einzelnen Rämmergaffe 18, stattfindet, in geeigneter, für die betreffenden das Schulwesen einer scharfen Keritit. Herr Scheffler sprach Wertstellen, die Einführung der Kontrollmarke, das Herbergs. maßgebender Weise vertreten zu lassen. Ist es der Kollegen gegen das Wahlsystem, welches die Arbeiter in ungerechtester Weise wesen, die Berichterstattung über die Schneiderkonferenz zu Berlin möglich, einen eigenen Delegirten zu entsenden, so kann dieselbe machte hierauf die Namen der durch die Kommission aufgestellten stattgehabte gesellige zusammenfünfte, welche vom Referenten in einen Kollegen oder eine Kollegin aus dem Orte der General Standidaten bekannt. Dieselben sind: Restaurateur Krause, die ausführlicher Weise besprochen werden. Hierauf giebt Kollege versammlung mit ihrer Vertretung betrauen. Tischler Sellin und Wernite und die Maurer Beyer und Wolter. Schulze den Raffenbericht, welcher von den Revisoren als richtig Der Unterzeichnete ertheilt jederzeit gern Auskunft. Die genannten Herren ergriffen nacheinander das Wort, um dar- anerkannt wird. Kollegen und Kolleginnen! Seid Ihr überzeugt, daß zulegen, welchen Standpunkt sie zu den einzelnen Fragen der Beide Punkte werden gemeinsam diskutirt, wobei noch weitere jezigen Zustände, wie überall, so auch in unserem Gewerbe Kommunalverwaltung einnehmen. Außer ihnen betheiligten sich Mißstände der Werkstätten besprochen und zu reger Agitation aufunhaltbar sind und deshalb einer Abänderung bedürfen, fo werdet an der Diskussion die Herren Schulz, Plage, Puzle und Schaden gefordert wird. Dem Kassirer wird einstimmig Decharge ertheilt. Ihr auf der Generalversammlung Eure Stimme nicht fehlen berg, fämmtlich die Nothwendigkeit betonend, daß man energisch Die Mitglieder der Agitationstommiffion legen ihre Aemter in laffen. für die sozialdemokratischen Kandidaten eintreten müsse. Bom die Hände der Mandatgeber zurück. Es folgt die Neuwahl der Rafft Euch auf und tretet ein für Eure eigenen Interessen, Borsigenden wurde noch bekannt gemacht, daß am nächsten Sonn- Agitationskommission, deren Mitgliederzahl wie bisher auf 13 für die des Proletariats! tag ein Flugblatt zur Verbreitung gelangt, bei deffen Vertheilung festgesetzt ift. Gewählt wurden: Pfeifer. Wilhelm Schulze. die Parteigenossen fleißig helfen möchten. Mit einem Hoch auf Frl. Schulze. Möbius I. Reimte. Timm. Schmidt, Frau die internationale Sozialdemokratie schloß die Versammlung. Schwarz. Roloff. Frau Rechte. Gerwin. Kulick. Frl. Blume. Nachdem die Abstimmung erfolgt war, wollte Kollege Pfeifer als Vorsitzender noch einige Worte an die Versammlung und an die Gewählten richten, wurde jedoch in den überwachenden Beamten unterbrochen, welcher vorher die Wohnungen der Gewählten bezeichnet wiffen wollte. Kollege Pfeifer erklärte darauf dem Beamten, daß er ihm das Adressenverzeichniß sofort schriftlich geben werde. Der Beamte war jedoch damit nicht aufrieden und es entspann sich nun ein beftiger Disput zwischen ihm und Pfeifer unter großer Unruhe der VerDie Mit kollegialischem Gruße Berlin im November 1891. Berband der Bergolber, Goldleistenarbeiter und verw. Berufsgenossen Deutschlands. Der Hauptvorstand R. Fries, Vorsitzender, Wafferthorstr. 44. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um gefl. Aufnahme gebeten. Ueber den Stand des Streits der Handschuhmacher wird uns geschrieben: Die Handschuhmacher Friedrichshagens traten am ge, Auguſt mit 90 Mann in den Streit ein, davon find unter: gebracht 44 Mann. Dreſſeure fireiten noch 13 Mann. Ins gesammt stehen noch im Streit 59 Mann, welche fast Alle verheirathet sind und 160 Kinder zu ernähren haben. Die Handschuhmacher in Burg traten am 29. August mit von Deutscher Tischlerverband, Zahlstelle Berlin. In der am 3. November stattgehabten Versammlung hielt Herr Mag Goldstein einen Vortrag über Phonographen und Grapho phons, und erläuterte zugleich die Apparate, welche der Mechaniker Herr Paul Trempler, Spandauerbrüde, unentgeltlich zur Verfügung zu stellen die Freundlichkeit hatte. Eine Diskussion fand nicht statt. Unterm 2. Bunft der Tagesordnung erwähnte der Bevollmächtigte eine Zuschrift des Hauptvorstandes in Stuttgart, betreffend die Erhebung einer Statistit in unserem Gewerbe. fammlung. Da eine solche schon von anderer Seite vorgenommen wird, will Kollege Pfeifer mußte natürlich für den Moment nachgeben, die Ortsverwaltung davon Abstand nehmen und jenes Resultat da der Beamte drohte, jedem anderen Redner mit Gewalt am einsenden. Bon Neujahr ab soll jedes Mitglied feine Beitung Sprechen zu behindern, ehe er nicht die Aoreffen habe. Es wird per Post oder durch den Spediteur prompt zugestellt erhalten; Beschwerde gegen das Verhalten des betr. Beamten erhoben bis dahin wird jeder Kollege gebeten, dieselbe per- werden. 1 Mann in den Streif ein, davon sind untergebracht 28 Mann; fönlich beim Beitragsammler abzuholen, indem die Rege Nach einigen gefchäftlichen Mittheilungen und einer träf 23 Mann; dieselben haben 36 Kinder. reiten noch 19 Handschuhmacher und 4 Dresseure, zusammen lung der Beitungsfrage im Anfange mit viel Schwierige tigen, aufmunternden Ansprache Pfeifer's wurde die VersammIn Osterwied haben am 31. August die Arbeit nieder- feiten verknüpft ist. Der Ortsverwaltung wird anheimgegeben, tung mit einem Hoch auf die Schneiderbewegung geschlossen. Mit wegen der am 17. November stattfindenden Kommunalwahlen dem Gesange des Liedes: gelegt 208 Mann, davon befinden sich noch im Ausstand 94 ver unsere ordnungsmäßige Versammlung ausfallen zu lassen; es sich die Anwesenden. Der Staat ist in Gefahr", entfernten heirathete mit 221 Kindern und 88 ledige Handschuhmacher. " haben deshalb die Mitglieder auf die im Vorwärts" zur Ver- Eine öffentliche Versammlung der Möbelpolirer Diese Streits sind uns aufgezwungen worden mit feltener Un- öffentlichung tommende Bekanntmachung der nächsten Versamm Berlins und Umgegend für den Süd- Osten fand am Benirtheit; was Abzüge von 25-40% bei der heutigen Theuerung lung zu achten. Bei Bermehrung unserer Beitrag- Sammelstellen 9. November statt. In derfelben hielt Herr Hoffmann einen beiLebensunterhalts zu bedeuten haben, weiß jeder Arbeiter. sollen dieselben möglichst mit solchen der Bentral- Strankenkasse verfällig aufgenommenen, gut gegliederten Bortrag über Zeit- und deutsche Fabrikanten folgen ihren Fußstapfen. Wir haben in ErNur die amerikanischen Exporteure tehren sich daran nicht, und bunden werden und ersucht der Bevollmächtigte, Kollege Seb, Stüdlohn, Bon einer Distuſſion wurde abgesehen. Sodana erden Ortsverwaltungs Beamten solche Adressen schriftlich mitzu- ftattete Roll. Franke Bericht über seine Thätigkeit als Delegirter theilen, Ferner macht die Ortsverwaltung befannt, daß Verkehr der Strett- Rontrollkommiffion. An der darauffolgenden Diskussion Samein, alberstadt und Liegnis gearbeitet wird, und und Herberge für zugereifte Kollegen und Verbandsmitglieder sich betheiligten sich die Kollegen Reuter, Fässe und Weber. lo werden am 21. November in Hameln 14 Mann, in Halber- im Restaurant Stramm, S., Ritterstr. 123, befinden. Der Beberstadt 36 Mann und in Liegnig 49 Mann die Arbeit niederTegen. Dieser Streit, welcher mit seltener Einmüthigkeit geführt Kassirer Schöning wohnt Urbanstr. 68. vollmächtigte A. Heß wohnt Möckernstr. wird, toftet große Opfer. Wir ersuchen deshalb die Arbeiterschaft, uns zu unterstützen. Geldsendungen find an Ernst Knoesel in Arnstadt zu adressiren. Alle Arbeiterblätter sind um Abdruck der gebeten. 17, vorn 4 Tr. Es wurde noch dem Kollegen Frante aufgegeben, in der Der nächsten Sitzung der Streit- Kontrollkommission für die vom Koll. Weber in der öffentlichen Versammlung vom 25. Oftober gestellte Resolution betr. die materielle Unterstügung der Polizeilich aufgelöst wurde eine zum 10. November von Buch druder in threm Streit ganz energisch einzutreten, Freien Vereinigung der Zivil- Berufsaußerdem soll in der nächsten Bersammlung der Möbelpolirer mufiter Berlins und Umgegend" nach den Armin zu der Unterstügungsfrage der Buchdrucker Stellung genommen baduse Im Auftrag des Verbandsausschusses: hallen" einberufene Versammlung. Nachdem der Vorsitzende werden. Georg Schneider, Brandenburg. Schonert die Versammlung eben eröffnet hatte, mit der Abficht, Die Düffeldorfer Mitgliedschaft des Deutschen bischlerverbandes beschloß ben verheiratheten Mitgliedern, welche un verschuldet arbeitslos geworden find, in den Monaten Dezember, Januar und Februar veröchentliche Unterfügung aus der Lokaltaffe zu eine reichen, wird eine Extrafteuer eingeführt. laute. diese des schwachen Besuches halber zu vertagen, tam ihm darin Rigdorf. Der gefetlab Freie Denter" hatte zum der überwachende Lieutenant mit einer Auflösung zuvor. Als Sonntag, den 8. b. M., eine öffentliche Versammlung für Frauen Grund dafür gab dieser an, daß die Versammlung nicht vorschrifts- und Männer nach der„ Neuen Welt" einberufen. Bei Gröffnung ordentliche Mitgliederversammlung angemeldet, während die An- dieser Bersammlung nicht beiwohnen dürfen. Der Borſizende mäßig angemeldet wäre; bei der Polizei sei dieselbe als außer derfelben machte der überwachende Beamte bekannt, daß Kinder fündigung im„ Borwärts" auf eine öffentliche Bersammlung forderte daher die Anwesenden auf, die Kinder aus dem Saale Trotzdem am Sonnabend und Sonntag ca. 900 Aufrufe zu entfernen, was auch geschah. Der Beamte war hiermit noch nebst Ginladung zu der Versammlung an Zivil- Berufsmuster nicht zufrieden. Nach seiner Ansicht sollte das Erreichen des In Hadersleben haben sämmtliche Zabalarbeiter vertheilt wurden, war die Versammlung nur von rund 36 Per- 18. Lebensjahres Bedingung für die Zulassung zur Versammlung Firma M. Sanſen die Arbeit niedergelegt. Als fonen befucht. Um diefe fleine Versammlung aufzulösen, waren sein. Nach furzer Geschäftsordnungsdebatte wurden nun alle Arbeiter vernichten" wolle. angegeben, daß die Firma die Organisation jener vier Kriminal- und vier uniformirte Polizisten, dann ein Lieute unter 18 Jahre alten Personen aufgefordert das Bersammlungs nant, in Summa neun Polizeibeamte aufgeboten. Somit tam total während der Dauer des Vortrages zu verlassen. Der 300 sido auf je vier Musiker ein Polizeibeamter. Beamte gab sich damit aber immer noch nicht zufrieden, sondern löste die Bersammlung auf, weil der AufIn der öffentlichen Versammlung der Hausdiener forderung des Borsigenden nicht Folge gee Berline, welche am 6. November stattfand und gut besucht war, leistet worden wäre!! Der Gendarm hatte eine sprach egner über das Thema: Gleiches Recht für Alle. junge mehr als 19 Jahre alte Dame und eine verheirathete Frau, Seine Ausführungen wurden mit großem Beifall aufgenommen. Beide freilich sehr jugendlich aussehend, für Minderjährige ge In einer Kommunalwähler Versammlung für den Bon einer Diskussion über den Vortrag nahm man Abstand. Gehalten. Gegen dieses Vorgeben des Beamten wird natürlich D. Wahlbezirk, welche am 11. November im Klubhaus„ Süd- gelangten dann folgende Refolutionen zur einstimmigen An- Beschwerde erhoben, ebenso dagegen, daß der Beamte auch Ni tagte, pielt ver Abgeordnete Genosse Lugauer einnahme: Da nach den Ausführungen des Referenten nur dem das gesellige Busammenfein, welches nach der Ber? Städtischen Verwaltung flarlegte und das auf Verbesserung der eines Jeden, dahin zu streben, daß das gleiche Recht in dem igenden, das Lokal zu verlassen, nicht Folge leistete. Sogar Referat, in welchem er die Mängel und Uebelstände in der jenigen das Recht zusteht, der die Macht hat, so ift es Pflicht sammlung stattfand, überwachte und der Aufforderung des Vorgerichtete Berhalten der sozialdemokratischen Stadt. Sinne verwirklicht wird, wie es die sozialdemokratische Partei gegen das Abhalten komischer Vorträge, Dellamiren von Gedichten wollte der Beamte einschreiten, gab aber schließlich, auf das verordneten hervorhob. So habe man zu bewirken versucht, daß erstrebt." Ueber den nächsten Punkt der Tagesordnung, Verschmelzung Ungefezliche feines Verhaltens aufmerksam gemacht, hierin nach. felben Versammlungen. die Entlohnung der städtischen Arbeiter, zu welchen man auch sämmtlicher bestehender Hausdiener- Bereinigungen, entspann sich die Lehrer rechnen tönne, eine bessere werde; man habe Anträge eine lange erregte Debatte, an der sich die Kollegen Buzer, dahingehend gestellt, die Lehrmittel an alle Schüler unentgeltlich Alboldt, Bendig, Härtel, Pinser, Grauer, Hamann, Berlemann, fprechen würde. Außerdem habe man immer dahin gestrebt, eine Reim, Falkenthal und Andere betheiligten, sämmtlich die Einigungs gerechtere Vertheilung der Steuern herbeizuführen bezw. zu ber anlassen. Die Majorität habe auf dieses fortwährende Drängen bie nöthigen Vorarbeiten zu besorgen hat. Terselben gehören stirbt, so hat die Frau die Wahl, ob sie lediglich ihr EinAnträge fleinere Reformen auf verschiedenen Gebieten selbst an-| zubahnen und durchzuführen, was nicht geschehen wäre, wenn für nothwendig erklärend. Es wurde schließlich eine Neuner- Kommission gewählt, welche Briefkaffen der Redaktion. G., Schönleinstraße. Wenn ein Ehemann kinderlos verPinser, Koch, Barnewitz an. oder aber von dem gemeinschaftlichen Vermögen die eine Hälfte Sierauf erstattete der Revisor der Agitationstommission, behalten, die andere herausgeben will. Im ersteren Falle kommt der Erben des Manues zu, und zwar dessen Eltern und Ge8. Sch. Nr. 18. Das tommt lediglich auf den uns nicht Abonnent Weißensee Nr. 2. Daß die Mutter älter ist, die bösen Sozialdemokraten nicht im rothen Haufe die fortwährenden Mahner gespielt hätten. Redner fritifirte dann, näher Rellege Alboldt, Bericht. Es stehen danach 220,26 M. Gin Das Bermögen des Mannes, im zweiten Falle die zweite Hälfte darauf eingehend, die bekannten Uebelstände in der SchulAlboldt berichtete weiter über die Thätigkeit der Pre- schwistern nach Kopstheilen. vecwaltung und die Unhaltbarkeit der Miethssteuer, die Möglichkeit Decharge ertheilt. der Beseitigung derselben darlegend. Nachdem der Redner noch die verschiedenen Punkte des bekannten Programms der Berliner fommission und griff dabei in scharfer Weise den früheren Re mitgetheilten Inhalt Ihres Kontraits an. Sozialdemokratie in Bezug auf die kommunalen Angelegenheiten dakteur Lambrecht an, der es verschuldet habe, daß das Organ begründet hatte, schloß derselbe den Bortrag mit der Aufforderung noch 1300 M. Schulden tilgen müsse. Es feien 250 M. Außen als der Erzeuger des unehelichen Kindes, schüßt Letzteren nicht dem Kandidaten Singer zu geben, sondern auch unter den Gleich. 86 M. von auswärtigen Abonnements vorhanden. Lambrecht 20 Jahren und von der Mutter verführt wor an die anwesenden Wähler des Bezirks, nicht nur ihre Stimme tände von Inseraten und 90 M. Außenstände von hiesigen forte vor der Alimentationspflicht, außer wenn derselbe noch unter giltigen dessen Wahl zu propagiren. An den mit lebhaftem Beis fuchte die Schuld von sich abzuweisen. aufgenommenen Vortrag schloß sich eine längere Diskussion, fall Schließlich wurden folgende Resolutionen angenommen: worden ist. Fr. 250. 1,50. F. B. 55. Mädchen bedürfen zur Verheirathung der väter1. Die" Ginigkeit" ist in der jezigen Form beizubehalten lichen Einwilligung bis zum zurückgelegten 24. Lebensjahre. und verpflichten sich die Anwesenden der verschiedenen Haus- Wenn die Einwilligung versagt wird, de fanm bie other, jabre zum Vorwurf, baß sie den Reformantrag der Bürgerpartei bediener- Gewerkschaften für Berbreitung derfelben Sorge zu tragen." fie über 21 Jahre alt, beim Landgericht mit Hilfe eines Rechts 2. Die Versammlung erklärt es als Ehrenfache jeder Haus: anwalts gegen den Vater flagen, und das Gericht entscheidet 2. St., Swinemünderstr. Falls Sie durch falsche Vore an welcher sich auch ein Bürgerparteiler betheiligte. Dieser machte| at her 1 b 3 e züglich der Miethssteuer nicht unterstützt hat. Ihm erwiderte, wort, daß die Sozialdemokraten diesen Antrag deshalb nicht sobald als möglich zu forgen." nachdem verschiedene Redner gesprochen, der Referent im Schluß- diener Gewerkschaft, für Deckung der Schulden der Einigkeit" dann, ob der Weigerungsgrund stichhaltig ist. unterstützten, weil durch die bald in Kraft tretende Steuerreform| Rollege Herrmann berichtete hierauf, daß die Streit spiegelungen zum Kauf des Geschäfts bewogen sind, so können die Miethssteuer überhaupt sich als überflüssig erweisen werde Kontrollkommission beschlossen bat, die 53 Weißgerber, welche Sie, abgesehen von der Strafanzeige wegen Betrugs, den Kauf dann folgende Resolution gefaßt:„ Die Bersammlung verspricht deshalb jede Gewerkschaft verpflichtet sei, diesem Beschluß nach- mündlicher Auskunft find wir bereit. ewa i pico ga day Bo Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt FR Berlin SW., Beuthstraße 2. In der Herstellung befindet sich und wird voraussichtlich Ende November cr. zur Ver sendung kommen: Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Erfurt vom 14.- 20. Oftober 1891. ca. 25 Bog. 8°. Eleg. broschirt. Preis 50 Pfennig. Die Verhandlungen des Erfurter Parteitages dürften wegen ihrer Bedeutung das lebendigste Intereffe eines jeden Parteigenossen in Anspruch nehmen. Die erschöpfenden Verhandlungen über die Taktik der Partei, die Auseinandersetzung mit der sogenannten Opposition, die Schaffung des neuen Parteiprogramms 2c. 2c. find überaus wichtig und ihre Kenntniß nach dem stenographischen Bericht jedem Parteigenossen nothwendig. In Rücksicht darauf und auf den zudem hohen agitatorischen Werth und die dadurch wünschenswerthe Maffenverbreitung haben wir den überaus billigen Berkaufspreis 50 Pfennig pro Exemplar bei sorgfältiger, geschmackvoller Ausstattung- festgesetzt. 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