. u, in roßes ch in für nate. 11, irer, ste ort p. an an ап an an 38 Cylinder Uhren reinigen 1,50. Reparaturen nach Uebereinkunft. T bis zu 8681 te en, #thre D, erfüße 275L Nr. 268. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pig Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Eern pred- Anschlag: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokchischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Militär- Sozialismus. des Volks und Sonntag, den 15 tovember 1891. Der moderne Klassenstaat hat seine zwei Hauptstützen in der Polizei und in dem Militär. Da er die Massen -die arbeitenden Klassen nach nicht befriedigen kann, muß er sie im Baum halten seiner Natur und das hat in erster Linie die Polizei und, wenn diese| nicht ausreicht, in zweiter das Militär zu besorgen. Die Lösung der sozialen Frage" wird zwar vom Klassen-| staat auf die Tagesordnung gesetzt, allein nur so verstanden, daß die Arbeiter einfach Ordre zu pariren ergebenst hinzunehmen haben, was ihnen von oben geboten wird. Die Polizei hat die soziale Frage" im Auftrage und im Geist des Klassenstaats zu lösen. Das nennt man Polizei- Sozialismus System, das unter Fürst Bismarck eifrigst gepflegt worden| ist und das noch immer in vollster Blüthe steht. Unfere ganze vielgerühmte Arbeiter- Gesetzgebung ist einfach PolizeiSozialismus. Dieser hat nun in neuester Zeit einen Ronkurrenten, oder vielleicht richtiger gesagt: einen Rompagnon erhalten in Gestalt des MilitärSozialismus. " ein Schon öfters ist es bekanntlich vorgekommen, daß die 11m Expedition: Beuth- Straße 3. in Das erhebende Shaviel in der Teubner'schen Auch aus München wurde bereits vor längerer Zeit gemeldet, Buchdruckerei( Zwingerst.) erneuert sich mit jedem daß in den Kasernen Nachfragen nach gelernten Segern gehalten wurden. Heute meldet uns ein eigener Drahtbericht aus Tage. Soldaten rüen an die SegerMünchen, daß der bayrische Kriegsminister die Abkommandirung kästen und müssendi Arbeitern, deren von im Heere stehenden gelernten Segern an die Druckereien, Steuern zu ihrer Eraltung beitragen, die für die Herstellung der Landtagsarbeiten thätig sind, gebei der Erstrebun einer besseren nehmigt hat. Diese Maßregel ist ein Eingriff seitens der obersten Behörde den privaten Lebenslage in den Weg treten. Der Streit zwischen Arbeitgebern und Arbeit. Haß gegen den Miitarismus muß auf nehmern, der in keiner Weise gebilligt werden kann, diese Weise im Volksherze aufs äußerste steigen; und der um so schädlichere Folgen haben muß, da er und wie muß jenen Soldan zu Muthe sein, wenn den Staat in den Verdacht bringt, für die Arbeitgeber gegen die Arbeitnehmer Partei zu sie ihren eigenen Arbeitsbüdern, deren Lebenslage nehmen. Ob die Forderungen der Setzer übertrieben find nach kurzer Zeit wieder aud die ihrige sein wird, das oder nicht, das zu entscheiden ist jedenfalls nicht Sache der Brot vom Munde wegnehien müssen; aber die Behörde; das entscheidet auch schon mit unfehlbarer Sicherheit Disziplin verlang es also, sie sind die freie Konkurrenz, wie sie in Angebot und Nachfrage zu Tage tritt. Der Staat hat zu verhüten, daß die öffentliche unschuldig. Große Schuld aber laden die Ruhe und Ordnung bei Ausständen gestört wird, im übrigen Anstifter dieses Schauspiels auf sich, dieser Eingriff soll er das freie Spiel der Kräfte gewähren laffen. Ganz be in den wirthschaftlichen Bhnkampf zwischen Kapital sonders schlimm ist es aber, wenn das Heer gegen die Ausund Arbeit ist ungeseglich und muß aufs tiefste ständischen aufgeboten wird und wenn die Soldaten vermittelst des unbedingten militärischen Gehorsams gezwungen werden, empören, da er zu Gunstm des Kapitals und seiner vielleicht gegen ihre bessere Ueberzeugung und gegen ihr eigenes Profitwuth geschieht. Da nun einmal dieses traurige und das Interesse ihrer Berufsgenossen thätig zu sein. Ein Schauspiel dem sächsischen Volke in der Hauptstadt solcher Zwang muß auch das Ansehen des Heeres schmälern des Landes geboten wird, so möge sich das sächsische und dem Vorurtheil Nahrung geben, der Militarismus fei ein Hilfsmittel zum Schuhe Bolt dasselbe auch gehörig beschauen; es mag sich an des Kapitalismus gegen die arbeitenden uhend Arbeiter im bunten Hot unter Nein, ein Vorurtyeil" ist das nicht, es ut dio Führung einiger Unteroffiziere die richtige Auffassung der Dinge, welche in dem Vorgehen Teubner'sche Offizin verlassen, während der sächsischen und bayrischen Militärbehörden ihre kräftigste die eigentlichen Arbeiter der Firma ge- Bestätigung findet. zwungen sind, arbeits- und brotlos dabei. " Bei dem engen Verhältniß der verschiedenen deutschen Militärverwaltung in Zeiten der Ernte oder Wänd die Grundbeiter od 11ntsunaga Berlegenheit waren, Soldaten, die sich dazu bereit erklärten, die Erlaubniß gab, für die Grundbesitzer oder Unternehmer zu arbeiten. In den meisten Fällen gab dieses Verfahren au lebhaftem Widerspruch und scharfer Kritik Anlaß, und die Militärbehörde hat sich auch stets beeilt zu erklären, daß sie nur im öffentlichen Interesse und nicht um die zu stehen. Bemerkt sei dabei, daß die streitbrecherische Militärbehörden zu einander, die ja sämmtlich Theile eines Truppe, wohl um das Aufsehen zu vermeiden, Abends großen, festgeschlossenen, durch straffste Disziplin zusammenArbeiter zu schädigen so gehandelt habe, und daß außer durch die Hinterthür und die Kanalgasse ge- gehaltenen Ganzen: der deutschen Armee, sind, ist es eindem die Soldaten nicht zur Arbeit kommandirt führt zu werden pflegt." fach undenkbar, daß die sächsischen und bayrischen Militärwürden, also die Arbeit nicht in ihrer militärischen Eigenfchaft leisteten. Das Beispiel der sächsischen Militärbehörde steht nicht behörden ohne vorherige Verständigung mit der preußischen vereinzelt da auch aus München wird Aehnliches Militärverwaltung in der bezeichneten Art gehandelt haben Jezt erfahren wir aus Dresden, daß die gemeldet. Nachdem noch vor wenigen Tagen der bayrische können. Und in der deutschen Armee kann Derartiges Sächsische Regierung, welche auf dem Gebiete der sog. Kriegsminister in der Kammer erklärt hatte, es ſeien teine nicht geschehen, wenn es nicht von den betreffenden Sozialreform den Vortritt unter den deutschen Regierungen Soldaten in die Buchdruckereien an die Pläge von streiken Regierungen, und namentlich auch von der Reich 3at, im Buchdruckerstreik Soldaten planmäßig als den Schriftsegern kommandirt worden, und es sollten regierung gebilligt wird. Streitbrecher verwendet Streit auch keine dazu kommandirt werden, erfahren wir jetzt, Wir haben es also hier nicht mit vereinzelten, einem brecherei fommandiren läßt. Seit einigen daß die Militärbehörde allerdings Soldaten in Augenblicks- Impuls entsprungenen Handlungen zu thun, ihrem bürgerlichen Gewerbe Schriftseter sind, in Rammer Druckarbeiten zu liefern haben. Tagen werden nämlich einige Dutzend Soldaten, die in Druckereien arbeiten läßt, die für die Regierung und die sondern mit einem planmäßigen, methodischen Handeln. Bellamy hat in seinem Rückblick" die Organisation der Arbeit nach dem Muster des deutschen Militärdienstes Uniform, in und zur militärischer Ordnung und unter Die Bossische Zeitung" äußert sich über das Vor" militärischem Befehl nach der Teubner'schen Buchdruckerei in Dresden, die für die Regierung Druck gehen der Militärbehörden in Dresden und München geplant. Was natürlicher und was näher liegend, als arbeiten zu liefern hat, geführt und müssen dort auf Kommando an den Seherkästen arbeiten. Die„ Sächsische Arbeiterzeitung" vom gestrigen Tage schreibt über dieses unerhörte Vorkommniß: Feuilleton. Nachbruc verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. [ 68 hierher begab, er hatte dasselbe Ziel. Ich habe ihn auf dem Pont Neuf getroffen, als ich mich wie folgt: 9 riesige Maschinerie der Armee zur Verwirklichung Wir haben gestern mitgetheilt, daß in der Teubner'schen seines Jde als zu benußen sucht? Druckerei in Dresden Soldaten des Schüßenregimentes aus Anlaß des Ausstandes der Buchdrucker als Seßer eingestellt Bei den alten Römern wurden, wie männiglich sind und unter dem Kommando eines Unteroffiziers arbeiten. weiß, die Soldaten zum Straßen- und Brückenbau benutzt; Wird Sie dies nicht hindern, Larivette, Ihre Bude eine halbe Stunde lang zu verlassen? Mal die Hand Mijoulet's innig und herzlich. Larirette war eben in ihre Bude zurückgekehrt und hatte die warme Oh nein, entgegnete die Blumenhändlerin und es Milch in einen Becher gegossen, da bemerkte sie die Beiden. zeigte sich eine Wolke von Traurigkeit in ihren Augen, die Robert, der seine Bewegung nicht beherrschen konnte, Geschäfte gehen schlecht; die Kundschaft, welche am Morgen fauft, hat selbst nicht mehr die Mittel, sich mit einem Bouquet für zwei Sous zu schmücken. indem er sich entfernte. eilte auf sie zu, neigte sich über die Blumenbouquets, die er ohne Barmherzigkeit vernichtete, faßte Larirette am Kopf und küßte sie, während sie sich lachend vertheidigte: Nun, auf baldiges Wiedersehen, sagte Marche- Seul Aber, Sie sind närrisch, Herr Robert, vollständig Komischer Mann, murmelte Larirette ihn betrachtend, närrisch! Was wird Mijoulet dazu sagen? böse, voll Hast, mürrisch und heftig und dabei ein Herz voll Dh nichts, Mamsell, ich bin nicht eifersüchtig und Was Tenfel hatte er dort zu thun? Was nennt er einen fleinen Gang. Und Larirette ordnete verdrießlich Gold, fähig für die Armen und Arbeiter sich tödten zu Herr Robert tann Sie umarmen, so viel er will, Sie haften Geschwindigkeit angefertigt hatte. ein Bouquet von Levkoyen, welches sie eben mit einer fieber- lassen. Und da sie nichts mehr zu thun hatte, trat sie niit haben's wohl verdient. Aber, warum ist er nicht mit Ihnen zurückgekommen? -außerordentlicher Lebhaftigkeit aus dem Laden und überschritt Ja, Sie haben's wohl verdient, Mamsell Larirette, den Play, um Milch zu holen, welche ihr als einfaches wiederholte Robert lebhaft, indem er die Hände der Frühstück diente. Blumenhändlerin in den seinigen hielt; Mijoulet hat mir Es war kaum eine halbe Stunde vergangen, seit Ihr tapferes Benehmen erzählt. Sie haben Charlotten's Marche- Scul die Rue Pagevin erreicht hatte, als Mijoulet und mein Glück begründet, ich schulde Ihnen ewigen Dank. und Robert Guidal auf dem Plaze erschienen. Aber, Herr Robert, habe ich denn etwas anderes Der junge Offizier hatte eine fröhlichere, jugendlichere gethan, als das, was alle Welt an meiner Stelle gethan hätte? Sein Gesicht strahlte von Glück. fragte fie. Ich habe ihr gebeten, Robert Guidal zu holen, denn wir müssen nothwendig mit einander sprechen. Wir werden in Ihr Zimmer gehen, nicht wahr Larirette? Deshommes, dann ist es etwas anderes, dann werde ich Miene als jemals. Ach! wenn er Ihnen einen Dienst leistet, Herr nicht schelten. Bitte, Herr Deshommes, nehmen Sie meinen Schlüssel, Während des raschen Gehens hatte ihn Mijonlet den Auftritt erzählt, der am vergangenen Abend sich in der Straße Julien le Pauvre, in der Kirche, dann in der Woh nung des alten Schuhflickers ereignet hatte. Charlotte ist meine Freundin, und ich würde sie ja nicht lieben, wenn ich nicht bemüht wäre, ihr zu helfen. Glauben Sie denn, daß Mijoulet und ich uns durch Herrn Deshommes hinauswerfen lassen konnten, ohne uns mit ihm auseinanderzusetzen.- Dank für Ihre Energie, Fräulein, Dank Genug der Komplimente, Herr Robert, Herr Niemals hatte er eine so schnelle und auch so glückliche ihn nicht warten laffen. Bei dem Namen Deshommes verfinsterte sich die Stirn wartet. Er drückte während des Gehens wenigstens zwanzig l des Offiziers. Er wußte nicht, welche Haltung er einem tönnen, denn es wird Ihnen hier zu kalt sein. ist besser, ich bleibe nicht hier; ich werde mich in der Rue Nein, meine Larirette, ich werde warten; aber es sind, gehen wir miteinander hinauf. Bagevin aufhalten, und sobald Robert und Mijoulet zurück fönne ihn jett ohne Furcht lieben, er könne sie sehen und Deshommes befindet sich in der Rue Pagevin, wir dürfen bereitungen beendigen, denn die Kunden fangen an zu Berwirklichung seiner Träume und seiner Hoffnungen erEr hatte vor Freude gezittert, als er erfuhr, Charlotte für Ihr gutes Herz. tommen Wie es Ihnen gefällig ist, ich werde meine Vorſprechen. " " In feiner uúnglid Fassung lautet der lateinische Unteroffiziere unterstellt sind, so läßt sich, wie die Spruch bekanntlich( us ptica suprema lex esto!"( Die Münchener Allgemeine Zeitung" meint, annehmen, daß Wohlfahrt des Sta sei 13 höchste Gesetz!) Durch die der Zutritt" des Publikums zu den MilitärgerichtsMünchener Varianterde( Stelle der Staatswohlfahrt der Verhandlungen voraussichtlich an die Ertheilung besonderer Wille des Königs aöchste Besez proklamirt werden. Daburch wäre das Pris des solutismus ausgesprochen. Mit Erlaubnißkarten zum Betreten des betreffenden Gebäudes Rücksicht auf die verungsisigen Zustände in Bayern wie geknüpft und daher kein sehr lebhafter sein wird. Der Militärstaat verträgt feine Deffentlichkeit; das ist in Preußen und im iche en wir die Münchener Mittheilung der Frankter Bung" für erfunden halten und die schärfte Verurtheilung des Militarismus und die beste erwarten ein Dement Widerlegung des Märchens vom„ Volksheer". " und großartige Bauwerke, die heute noch mit Staunen erfüllen, sind von den römischen Legionären er richtet worden.' Mit diesen Arbeiten wurde jedoch Niemandem Konkurrenz gemacht Kein freier Arbeiter fam durch sie außer Brot. Heute ist das anders. Mit Ausnahme solcher Arbeiten, die sich aus dem einen oder anderen Grunde dem Privatbetrieb entziehen, kann die Armee zu industriellen oder landwirthschaftlichen Arbeiten nicht verwandt werden, ohne eine Er erwartet" ende durch ein Dementi aber entsprechende Anzahl von„ freien Ar- ficherlich" schwer betriiwerd. Geriethe der Kaiser in die Den Vergleich unserer Zustände mit denen des Raiserreichs erklärt die frei beitern" aufs Pflaster zu werfen. Und von dem Reichsboten mit rund vorausgesehenen Ver- sinkenden römischen für zutreffend. Freilich meint wenn der Klaffenstaat auf den kühnen Gedanken kommt, wickelungen" und„ Kdilte so würde der Weizen des konservative Boft" fie, daß daraus auf ein so baldiges Zusammenstürzen das Gebäude der Sozialreform dadurch zu krönen, daß treuen Basalls" viellet wer blühen. unserer Gesellschaft nicht zu schließen sei, denn von der Zeit, er vermittelst der Armee die Harmonie zwischen Kapital Uebrigens, un ch schwächlich kritisirt wo Juvenal das zerfallende Römerthum der Kaiserzeit und Arbeit" gewaltsam herstellt und die Beziehungen wird der Spruch des aise doch von der bürgerlichen geißelte, bis zum Zusammenbruche des Reiches seien noch beider Ar ſozialismus in seiner höchsten Potenz- in der Gestalt die gleichlautemben base auch von poternehmern daß heute das Volk in viel lebendigerem Fluß lebt und m des Militär- Sozialismus-, und die Armee gegen Die Arbeiter the Billigung saben. Die Brotheil am politischen Leben nimmt. Die Welt ſteht ihrevol im erfüllt die doppelte Kulturmission, einerseits die soziale clamationen des Königestum, was sind sie anders als Beichen des Verkehrs, wie der Kaiser sich ausdrückte, und Frage praktisch zu lösen, anderseits Jeden, der die Umschreibung des Wtei Mein, des Königs Stumm, jeder Schlag, den ein Glied erleidet, wird im Herzen des an diese Lösung nicht glaubt und sich ihr widersetzt, über den Haufen zu schießen. Das Richter'sche Gesetz für die Arbeiter eli daher segen die Industrie- Schäden der heutigen Gesellschaft betrifft, so weiß die" Post" und polizeiliche Zukunftsstaats- deal wäre verwirklicht allen Maßregel, Besetzen und Einrichtungen kein anderes Mittel, als Kirche und Schule, Religion und den heftigsten Widerstani ezegen, welche auf Arbeiter- praktisches Christenthum.„ Das gute Beispiel von oben ist Staat und Gesellschaft würden eine große Kaserne, schutz gerichtet sind, sie nur irgend wie es, was in unserer Zeit vornehmlich noth thut. Die die„ nationale Arbeit“ erhielte eine soldatisch- fivamme auch nur den Schein we, as in dem Berhältniß oberen Behntausend müssen vor Allem fist fie Organiſation, und in diefer einen großen Kaserne, die zu zwischen Herren und unterſenen Arbeitern noch eine mit vorgehen." Aber in den oberen Zehntausend f gleicher Beit ein großes Zucht- und Arbeitshöhere Instanz über beiden jpt. Diesem Widerstand hat eben das lebel, aus welchem die Quelle der ſittlichen Schäden haus wäre, hätte die soziale Frage zusammen mit man es zuzuschreiben, daß is Fabrifinspektorat ein so fließt, und einen Schnitt ins eigene Fleisch mögen sie am der Militärfrage ihre Lösung gefunden. Der Stein verkümmertes Dasein führted in manchen Fällen sogar allerwenigften thun.der Weisen wäre entdeckt. tönige als nur den Interessen de Broßindustriellen dienend er scheint. Ich bin Herr ode is will Herr sein über meine Als logische Frucht des Protestantismus stellt der Im sächsischen Landtag wie im Deutschen Reichstag Arbeiter, in diesem Wt drückte sich oft genug der katholische eljässische Pfarrer Delsor die skandalöfen Bor wird der Dresdener und der Münchener Fall unzweifel- gange Uebermuth der Infriekönige und der Gruben- gänge in Berlin hin. Berlin ist ihm die Stadt der gott haft Militär- Sozialismus. B Politische tebersicht. Das ist nun recht nach dem principiis obstaden Anfängen muß kräftigst ent- der Anerkennung der Gleicerechtigung der Arbeiter aus Stadt der Bestialität ist. gegengetreten werden. Geſchieht das nicht, so gleiten wir gesprochen wurde, da 2 nd, Daß die Groß- Herzen der Stöcker und anderer protestantischer Eifer Bro auf der schiefen Ebene des Polizei Sozialismus in den induſtriellen am wenigsten willt jeich, jenem fatferlichen sprochen. Aber für den katholischen Pfaffen ist der t Worte fich zu unterwerfe: Diese Thatsache zeigt, wie testantismus die Vorfrucht der Gottlosigkeit und das ent unser geftriger Leitartikel en Nagel auf den Kopf ge- flammt den evangelischen Grimm nicht nur der Gläubigen troffen, als er von den chranken auch des Königlichen sondern auch der nationalliberalen Kulturkämpfer, die ihrer feits die Hege gegen Rom und die katholische Kirche be Willens sprach.ipi treiben. Hätte die Kirche, katholisch oder protestantis, Die Arbeiten amteichshaushalts- Etat find im nicht überhaupt zum großen Theil ihren Boden im Bolte Bundesrath so geföwrt worden, daß der Gtat dem verloren, so müßte man nach der Sprache, die hüben hat Reichstag schon bei seiner Wiederzusammentritt, nächsten drüben geführt wird, annehmen, wir ständen unmittelbar strengkirchliche und hochtonservative Reich bote" schreibt über sichtlich noch in diesem Maate beendigt werden kann. Des Fürsten Wille das oberste Gesetz? Der Dienstag, vorgelegt und de erste Lesung also voraus vor einem Religionskriege. Und dabei wird die Kirche ge die vielbesprochene und noch nicht dementirte Einrühmt, als Stüße der bestehenden Ordnung und als einzig berufen den„ sozialen Frieden" herzustellen. Es zeigt fi zeichnung des Kaisers in das Münchener Fremdenbuch: sid. Die Reichstags- Erschwahl für den Kreis Hildes- eben deutlich, daß die Kirche heute ebenso die Stüze Selbstverständlich kann heutzutage außerhalb Rußlands und heim ist auf den 18. Dezenber angesetzt. Bourgeoisie ist, wie sie in dieser ihre Stüge erblickt; den barbarischen Staaten des Orients fein Fürft mehr daran denken, absolut regieren zu wollen; die beschworenen Staatsver- Im Jm Reichstagsg bäude ist am Sonntag eine wackeln beide. Taller würde sich nur selbst die schlimmsten Versicherungsamt mit Bertretern der Landes- BerBerlin, den 14. November. plizirten modernen Verhältnissen fein stalten zur Berathung einer Anzahl, die weitere halbe Maßregeln, die Niemanden befriedigen Marto oomidmet ber fie fassungen stehen dem entgegen, und ein solcher Fürst Konferenz eröffnet worden, die das Reichs- Ver- Der fächsische Landtag wurde gestern vom Rönig wickelungen heraufbeschwören, eine Berantsicherungsämter und den Borständen der In- offiziell eröffnet. Die Thronrede ist so nichtssagend wortung auf sich laden, die in unseren tom validitäts- und Altersversicherungs- An- möglich. Einige Reform"-Maßregelchen( Aufbesserung Beamtengehälter, Ermäßigung der Schlachtsteuer, Abänderung Sterblicher mehr auf sich nehmen tann, er Durchführung des Invaliditäts- und Altersversicherungs- der Gesinde- Ordnung) werden angekündigt. würde den revolutionären Glementen Vorchub leisten, und, alle unaufriedenheit mit Gesetzes betreffenden Fragen abhält. Person aufpihen. Gerade das Belspiel Napoleons 1, zer Entwurs eines neuen veja- vyterretjentebrigen soll Alles hübsch gemüthlich beim Alten bleiben. wie es Laine in seinem foeben erschienenen Buche schildert, Handelsvertrages stößt wie in Deutschland seitens die Regierung durch ihre Schuzzollpolitik ihn zum großen zeigt, wie auch die größte Intelligens und Willensenergie Bismarc's und der Agrarier so is Desterreich seitens der Theil verschuldet hat, davon ist aber nicht die Rede. nur Mißerfolge erntet, wenn sie in abfolutistischer Schrankenschutzöllnerischen Gewerbetreibenden auf Widerstand. Es gegen wird auf die Handelsverträge hingewiesen losigkeit alles allein machen will... Was natürlich nicht der Fall Die Räthe eines verlautet bereits, daß derselbe nicht rechtzeitig werde zu würden Abhilfe schaffen. willensſtarten Königs haben keinen leichten Stand; seine Stamps Eommen tönnen, lub bag baby its bestehende sein wird. Die sozialdemokratische Fraktion wird die g Initiative treibt sie in die Arbeit und fordert auch bei ihnen Baudelsvertrag auf einige Monate werde verlängert werden thun bekommen. Sie hat auch bereits verschiedene Antro eingebracht, und eine Interpellation, betreffend Verwendung von Soldaten in der Teubner'schen Buchy tönigliche Wille ein freies Bolt auf und darum ist derselbe wie Militär- Strafprozeß- Ordnung hört man, daß ein solcher rakteristisch für die Kammermajorität ist, daß sie den Sozial Bolt würde mit byzantinischer Unterwürfig- auditeuren begutachtet ist. Was die Oeffentlichkeit des bilden, den Eintritt in die" Deputationen"( Rommissionen) ein frischer Luftzug; nur ein heruntergekommenes bereits von sämmtlichen Generalfommandos und Korps- demokraten, die jetzt elf Mann stark sind und eine Fraktion" bie Herren werden finden sein und der Gerichtshof es völlig in der Hand behalten, die Umstürzler" durch derlei Chikanen und Jämmerlichkeiten im Interesse der Disziplin die Deffentlichkeit nur in eine noch günstigere Bosition gebracht werden, auszuschließen. Da die militärischen Gerichtslokale meistens fie bereits einnehmen. Zu selbständigen Anträgen brauchen in den Militär- Arresthäusern, Kommandanturgebäuden oder die Sozialdemokraten jegt beiläufig feine Unterſtügung mehr, Kasernen 2c., d. h. in Baulichkeiten liegen, welche da sie über eine mehr, als die durch die Geschäftsordnung militärischer Bewachung durch Posten und wachthabende vorgeschriebene Bahl( 10) von Unterschriften verfügen. den Willen heraus, irrigen Meinungen des Königs bis zur Einsetzung ihrer Stellung entgegenzutreten. Dasselbe gilt von allen Männern, die sonst im öffentlichen Leben die Pflicht haben, eine Meinung zu vertreten. Dazu fordert der starte müssen. Thunde vid emu Bezüglich des einer deutschen feit einem starten töniglichen Willen gegen Verfahrens betrifft, so soll dieselbe eine sehr beschränkte verwehren will. Nun überstehen." Das ist eine mannhaftere Sprache, als wir sie in irgend einem bürgerlich liberalen oder fortschrittlichen Blatt finden. Seine helle Freude an dem Spruch hat der Ex- Kanzler, der in seinem Leibblatt schreibt: bie daß Die ab in die 9 führu fogen Verfa nur e start Baro die g völke schaft Schu zu he Polit würfi leicht Nati barb Spiel S deffer fort ständ Hilfe Derhä Schen Brüd Ande wird ( Rho fuh Berg Don Gro Deut tönn unw fich Brai ding tonst der 1 erwie wie geheu Worl ber gerich welch Schwächliche, fich i im Ankle mit( bab mafd Rade Das wurd fie foll getla sei That dem bejd ſpiel Ma nich Rad eine müf meg De erza bab 34 Au ein Toe bei Br Ar We mit idy ftc fic de ha Tum TO to 2 Manne gegenüber annehmen sollte, der ihn so grob die Thür haben Gile, in spätestens einer halben Stunde muß ich in zu Wagen gekommen ist, so gieb Achtung, ob dieselbe gewiesen hatte. der Rue Seguier sein. Jemand begleitet, wie das vorige Mal. Gie fletterten schnell die schmale und steile Treppe Ja, Herr Deshomemes, antwortete Larirette, fe Er war eigentlich so glücklich, daß er Luft hatte, ihn hinauf und in der letzten Etage, der sechsten des Hauses, ging alsdann aus dem Zimmer und begann die Treppe um den Hals zu springen, ihn zu umarmen. Aber er sah wieder diese blaffe, haßerfüllte, schreckliche angekommen, holten sie einen Augenblick ausruhend tief unglaublicher Schnelligkeit herab zu steigen. Gestalt und er erinnerte sich jetzt, daß ihm eine Bedingung Athem. Sie standen vor einer fleinen niedrigen und engen Im Hause herrschte tiefes Schweigen. Von der lärmen auferlegt war! Der Verzicht auf den Militärdienst. Der Thür. den Straße drangen die Rufe der Straßenverkäufer herauf, Gedanke, daß er, um Charlotten zu besitzen, auf das Waffen hatte, öffnete sie die Thüre und Nachdem Larirette den Schlüssel ins Schloß gesteckt welche auf dem feuchten, holprigen Pflaster ihre Handfarren im Begriff mühsam fortstießen. handwerk verzichten sollte, in das er ganz jung eingetreten, hatte, öffnete sie die Thüre und waren wollte ihm nicht in den Kopf; mit ihm hatte er die in das Bimmer zu treten, als eine Stimme, freischend Mijoulet hatte Marche- Sexl den einzigen Stuhl, der schönsten Jahre seines Lebens verbracht und sich die Epau- wie eine alte Kinderklapper sich auf der Treppe hören ließ. fich in Larirettes Zimmer fand, gebracht; es war ein ein Sind Sie es, Fräulein Larirette? id facher Stuhl aus gewöhnlichem Solze, aber fest, mit durch Ja, Frau Jean, ich bin es, was steht zu Ihren brochener, aber glänzender, aus geflochtenem Stroh bestehen der Lehne; er schien eben erst getauft worden zu sein. Letten erworben. id Das Leben des Kampfes hatte ihm besonders in Afrika gefallen, wo er die Einförmigkeit und die Beschränktheit der Diensten? Ich komme in einigen Minuten wieder herab. Garnisonstädte nicht kennen gelernt hatte. Eine Dame ist vor Ihrer Bude, ohne Zweifel In Afrika hatte er gelebt immer auf dem Marsche oder eine Kundin, kommen Sie schnell herunter oder Sie werden in den Gebirgen oder im glühenden Sande ausgedehnter ohne Zweifel ein schönes Bouquet weniger verkaufen. Wüsten unter brennendem Himmel. -Gut, Frau Jean, ich danke, ich komme sofort. sdit ab, Meiner Treu, fagte Marche- eul, ich schlage es nicht fangen an, mir den Dienst zu verfazen. Aber Ihr andern? -D, wir andern, entgegnete Miloulet, können uns ja auch Es ist vielleicht die schwarze verschleierte Dame auf Larirettens Bett sehen. Und nait einer Handbewegung endlosen Märschen und unversöhnlichen Kämpfen mit den flüsterte die Blumenhändlerin, indem sie sich zu Marche: lub er den Offizier ein, an seiner Geite Plaß zu nehmen. Die im Zelt zugebrachten Nächte, die mit mühsamen Beduinen zugebrachten Tage boten Abwechselung. Alles Seul wandte. dies sollte er verlassen, um sich in ein Bureau einzuschließen! Das erschien ihm unmöglich. Aber sie waren vor dem Hause, wo Larirette wohnte, auf sie zu. GITLE eine halbe Sekunde überlegt hatte, sagte er zu Larirette: Dieser zögerte feine Minute. dill Dann, antwortete dieser, müssen wir einen schnellen Die drei Männer zeigten eine gleichgiltige Miene. Entschluß fassen. Treten wir ein. Marche- Seul und Robert beobachteten fich heimlich. Gie traten alle vier in das Zimmer. Warteten stehend Sie respektirten gegenseitig ihr Stillschweigen und studirten angekommen. Marche- Seul, der sie bemerkte, tam lebhaft darauf, daß Marche- Seul sprach. Nachdem dieser lettere einander, während Mijoulet ganz erregt sie neugierig ansah. Das Zimmerchen der Blumenhändlerin war ganz klein. Robert Guidal und er betrachteten sich einen AugenDu wirst sofort wieder hinuntergehen.. Wenn es Es hatte gerade Platz für ein kleines eisernes Bett, welches blic, unfähig ein Wort hervorzubringen, so aufregend und meine... die schwarz verschleierte Frau ist, wirst Du sie Wäsche von ausgesuchter Sauberkeit sehen ließ. Außer dem einander widersprechend waren die Gefühle, welche sie besprechen lassen; frägt sie nach Charlotte, sage ihr, daß Du weißen Holztisch stand der einzige Stuhl dicht an der Wand wegten. mit ihr gesprochen hast und daß meine Tochter sehr erstaunt auf welchem Marche- Seul faß. Der Belag des Fußbodens Sie hatten einander zu viel zu sagen und beschränkten ist über das Juteresse, welches sie für sie hegt. Mache es, war von rothem Thon; aber man hätte darauf vergebens fich darauf, einander kräftig die Hand zu drücken, indem sie wie Du es am besten hältst; Du bist erfinderisch genug, ein Atom von Staub gesucht. sich fest ansahen, als ob sie mit ihren Augen in der Tiefe aber unter allen Umständen mußt Du sie bestimmen, heute Die Mauer war mit Kalk geweißt, und hier und de Abend zu Michel Ferrand zu kommen. Das Uebrige nehme waren einige Stiche angesteckt, ein oder zwei Steindrucke Marche- Seul entschloß sich endlich dieses drückende Still- ich auf mich. Wenn sie sich entfernt hat, kommst Du, so von Gervani. Das Licht fiel durch ein enges Klappfenster, schnell es Dir möglich ist, wieder zurück. Wenn diese Frau vor welchem augenblicklich etwa zehn unverschämte Spatzen und als er diese Worte sprach, lächelte er verächtlich, schrien, welche alle Morgen kamen, um das Brot aufzupiden, ihrer Herzen hätten lesen wollen. schweigen zu unterbrechen. Larirette war in dem Hausflur beschäftigt, und machte ihnen ein Zeichen zu kommen. door Steigen wir hinauf, sagte der Schuhmacher, wir Mijoulets aufs höchste erregt wurde, wenn diese Fraulised( Fortsetzung folgt.) di an Sad darbe siblind 1920 0 bie Daß ts erer Des ift efte des τείς eint zent eit, zeit och cht, Ans im ind bes den oft" ind ift Die fist Den am бет Bor ott die Dem ge Bro ent gen cer be io olte und bar ge zig fid Der fie ig wie ber ung che im Sen. 誠 品 Ben Das M Reft verausgabt. Der Revisor Werner erklärte, Die Ruffifizirung der Ostsee- Provinzen nimmt zu.[ um fie immer weiter auszubaen. Wenn im letzten Jahre die anderen mit 15 Mark unterstützt, während der Parteigenoffe Die lutherischen Kirchenbücher sind vom 1. Januar 1892 Bewegung nicht besonders von staten ging, so lag das viel an Knad mit seiner Forderung abgewiesen werden mußte. ab in russischer Sprache zu führen. In nächster Zeit steht der schlechten Geschäftslage. Sas foll uns, nachdem Ihr den Die Einnahme belief sich auf 3776 Mart 90 Pf., davon die Aufhebung der deutschen Ritterschaften und die Ein neuen Vorstand gewählt habt, nicht abbalten, mit ganzer Kraft wurden dem Parteifonde überwiesen 2755 Mart 45 Pf. und führung der ruſſiſchen Adelsverfassung zu erwarten. Die stände in unserem Berufe, verurtlidt wird. Gure ernste Pflicht daß die Bücher des Kaffirers und Vertrauensmannes in Ordnung sogenannten deutschen Ostsee- Provinzen hatten eine feudale ist es nun, sich dieser, Gure Freressen vertretenden Organisation befunden worden feien, und ersuchte die Versammlung, dem Verfassung, ähnlich der mecklenburgischen. Da die Deutschen anzuschließen. Dieselbe will icht nur beſſere Löhne und Berselben Decharge zu ertheilen, was auch geschah. Hierauf wurde nur eine kleine Minderheit hatten und nur in den Städten fürzung der Arbeitszeit schaffer, fordern erstrebt auch die Auf- auf Vorschlag Klein's der Parteigenoje Sleinert als Verstart vertreten waren, während auf dem Lande deutsche Klärung der Mitglieder in wifinschaftlicher Hinsicht, zu welchem trauensmann einstimmig wiedergewählt und dann zu Mitgliedern Barone mit dem ganzen Uebermuth einer Adelskaste über 3weck allmonatlich gute Vortrge abgehalten werden. der Preßkommission Grau und Helgermann ernannt. Es die große Menge der lettischen, kurischen und esthischen BeKollegen, Ihr wißt, daß in einzelner nicht die Macht hat, folgte nun ein ca. einstündiger Vortrag Auers, in welchem völkerung regierten, war es den Russen leicht, ihre Herv- wie viele Arbeiter hungernd af der Straße herum laufen und fition rechtfertigte, aus der Geschichte der Partei interessante mit dem Kapitalismus erfolgrich zu kämpfen, Ihr wißt auch, derselbe das Verhalten der Parteileitung gegenüber der Opposchaft zu untergraben und zu vernichten. Es ist die eigene vergeblich Arbeit suchen; es femer längst bekannt, daß der Erinnerungen bot das Schuld der Deutschen, dieses den Russen so leicht gemacht Rapitalismus die viel billiger und gefügigere Arbeitskraft der und namentlich in längeren, von lebhaftem Beifall begleiteten zu haben. Dazu kommt, daß die engherzigste nationale Frauen und Kinder ausnutzt, in Profit herauszuschlagen. Nun, Ausführungen die Gefahren der von der Opposition geforderten Politit, die Bismarck pflegte, in Verbindung seiner Unter- Kollegen, wenn Ihr die Uebelände erkannt, so rafft Euch auch Dezentralisation nachwies. würfigkeit gegen Rußland, es der russischen Regierung auf, um sie abzuschaffen. Lat uns als eine geschlossene Macht leicht gemacht hat, die schärfften Maßregeln gegen andere Front machen gegen Alle, die nseren gerechten Bestrebungen entNationalitäten im russischen Reich durchzuführen. Das gegen arbeiten! Nur Einigket und Beharrlichkeit führen zum barbarische Rußland konnte sich für dieselben auf das Bei- Biel. Darum fordern wir al noch fernstehenden Kollegen auf, spiel des zivilisirten Preußen berufen. fich unferer Organisation, der Berein der Filzschuh Arbeiter Berlins undumgegend anzuschließen, und ermahnen jedes einzelne Mitgied zur fleißigsten Agitation für diesen Verein, damit derfelbe zu dem werde, was er sein soll: ein schirmendes Bollwert geger den Kapitalismus. Der Streit der französischen Glasarbeiter, dessen Ende von den Beitungen gemeldet wurde, dauert fort, wie uns mitgetheilt wird. Die Lage der Aus ständigen und ihrer Familien ist eine sehr traurige und Hilfe dringend nothwendig. Bei den elenden Erwerbsverhältnissen in Deutschland können wir zwar an die deut schen Arbeiter keine Bitte um Unterstützung der französischen Brüder richten Andere in der Lage, etwas thun zu können. Als Adresse wird uns angegeben: Chancrin fils, Quai du Bassin Givors ( Rhone).4884 Mit kollegalischem Gruß Der Vorstand. ... 34: ཝ = erläuterte, Nur in dem Zusammenfassen aller Kräfte könne die Arbeitertlaffe Erfolge und politische Macht erringen. Den Individualismus, den wir in der bürgerlichen Gesellschaft bekämpfen, für die Sozialdemokratie maßgebend zu machen, sei ein Versuch, die Arbeiterklasse dem Anarchismus auszuliefern und führe in seinen Ronsequenzen zum Untergange der Partei. Wer nicht in Reih' und Glied zu tämpfen verstehe und nicht bereit sei, sich den Beschlüssen der höchsten Partei- Instanz zu fügen, den tönne man in einer organisirten Kampfpartei nicht brauchen. Redner schloß unter stürmischem Beifall mit der Aufforderung an die Genossen, an der alten Zattit festzuhalten und durch rege und energische Agitation dafür zu sorgen, daß die Arbeiter immer Biele der Sozialdemokratie gewonnen werden. mehr über ihre Klaffenlage aufgeklärt und zu kämpfern für die J.A: Carl Lange, Reibelsir. 84. Gegenüber der Erklärung der streitenden BuchdruckerAus Breslau meldet eine Depesche des Büreaus Herold: vielleicht ist aber doch der Eine oder gehilfen, daß bei Beendigung des Streits alle Ausst än Nach dem Vortrag machten Regerau und Klein noch bigen ihre alten Bläß wieder erhalten müßten, auf die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen aufmerksam; befchloffen die vereinigten Bingipale, auf jeden Fall in erster Klein forderte besonders die streifenden Buchdrucker Linie an den jetzigen Aushilfsräften festzuhalten. Bisher haben auf, sich an den diesbezüglichen Arbeiten rege zu betheiligen. fie feine Zugeständnisse gemacht. Der obenerwähnte Parteigenosse Knad versuchte noch, den Der französische Verband der Arbeiter des Buch. Bertrauensmann und die Parteigenossen überhaupt der Ungewerbes hat den deutschen Buhdruckergehilfen finansielle Unter: gerechtigkeit gegenüber seiner Person zu zeihen, wurde aber von Klein und kleinert gebührend widerlegt. Die Versammftübung zugesichert. lung schloß mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. Die Mac Kinley- Bill hat der englischen Ausfuhr im Zeitraum vom 1. April bis 1. Juli d. J. im Bergleich zu derselben Beriode des Vorjahres einen Berlust Don 9 Millionen Dollars verursacht. Gerichts- Beitung. dan Versammlungen. wurden. name betrug 1854,06 M., die Ausgabe 1886,30 M. Darunter der Ueberschuß ist an den Parteivorstand abgeführt. Im AnM. 021 Aus Brasilien wird gemeldet, die Provinz Rio Im vierten Reichstags- Wahlkreis fand am Freitag eine Grande, mit 700 000 Einwohnern, unter denen 200 000 fehr start besuchte Versammlung statt, in welcher die Vertrauens Deutsche find, habe sich für unabhängig erklärt. Wir männer, die Mitglieder der Preẞkommission für den lokalen Theil tönnen die Richtigkeit der Nachricht nicht kontrolliren des Vorwärts", sowie an Stelle von zwei ausscheidenden Mit unwahrscheinlich flingt sie nicht, da der Plan, diese rasch Die Parteigenoffen de: 1. Wahlkreises bielten am gliedern der Lokalkommission zwei Parteigenioffen neu gewählt sich entwickelnde Provinz, die von den übrigen Provinzen 13. d. m. bei Feuerstein ihre Versammlung ab. Zum ersten Bor der Wahl hatten die Vertrauensmänner über ihre ThätigBrasiliens vieles voraus hat und die günstigsten Be Bunkt der Tagesordnung erftatete der Revisor Petermann teit Bericht erstattet. Nach dem von Blaser gegebenen Raffendingungen für Europäer bietet, als selbständigen Staat zu Bericht über die Kaffenführung des Vertrauensmannes. Die Gin- bericht betrug die Einnahme 3074 m., die Ausgabe 126,90 M.; tonftituiren, bereits ziemlich alt ist und schon wiederholt 1575 M., welche an die Barteitase abgeliefert find, 65 m. wurden schluß hieran beantragten einige Parteigenoffen aus beiden Theilen tonftituiren, bereits ziemlich alt ist und schon wiederholt der Verwirklichung nahe war. für Unterſtüßung verausgabt, 19,60 m. für Beerdigung des des Wahlkreises, welche sich durch genaue Einsichtnahme der Bücher Parteigenossen Johlte, für Diverses 206,70 M. Es verblieb somit und Beläge informirt hatten, den Vertrauensmännern mit Aus ein Defizit von 32,24 M., welches vorläufig vom Vertrauensmannnahme Heindorfs, über dessen Verwaltung eine Kontrolle nicht Zaeterom gedeckt wurde. Ausstellungen am Rassenbericht wurden nicht gemacht. Die Versammlung ertheilte demzufolge dem Vertrauens- möglich gewesen sei, Decharge zu ertheilen; dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. mann Taeterom einstimmig Decharge und wählte denselben einstimmig Zu Bertrauensmännern für den Osten wurden gewählt: wieder für dieses Amt, sowie zu dessen Stellvertreter den Genossen enge 13 und Bergmann; für den Südosten: Erbe und Wenn das, was Ihnen zur Last gelegt wird, wirklich Kohlmann. Als Vertreter zur Breßkommission für die Bolts Bubeil. zu Mitgliedern der Preßkommission wählte die Vererwiesen wird, so würden Sie sich einer faum glaublichen, un- tribüne" und den Vorwärts" wurde im m gewählt, ammlung für den Osten Frans Berndt, für den Südoften geheuerlichen Rohheit schuldig gemacht haben." Mit diesen während in die Lokalkommission Wernau und Halfter Böhm. Die Balanzen in der Lokalkommission wurden durch die Worten redete der Vorsitzende der ersten Straffammer des Land- delegirt wurden. gerichts I. den 21 jährigen Hausdiener Mag Lehmann an, Hierauf erhielt Täterom zu seinem Vortrage über das Parteigenossen Lehmann und Robin besett. Hierauf erhielt Paul Singer das Wort, der in etwa melcher gestern aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde, um Thema„ Die Organisation des Kreises und wie ist diefelbe aus einstündigem Vortrage über das neue Programm und die aus fich wegen schwerer Körperverlegung zu verantworten. Nach der zubauen?" das Wort. führte Die mitage ſoul Lehmann den neunjährigen Knaben Kurt Gürich Organisation, welche fich derfelbe für folgenden pallenser demselben sich ergebenden Aufgaben ſprach. Unter lebhaftem Beimit Gewalt in die Nähe einer im Betriebe befindlichen Butter Positionenche fichiganfationsplanes bewegt, hatte in fall der Versammlung wies der Rebner bie Nothwendigkeit der maschine gezogen und ebenfalls mit Gewalt deſſen Hand in das dem letzten Jahre, wie dies aus dem Kassenbericht hervorgehe, Programmänderungen nach, und forderte in längeren Ausfüh mit rungen, daß die lezten Ziele der Sozialdemokratie Räderwert gesteckt haben, so daß einer der Finger zerquetscht gute Erfolge aufzuweisen, trozdem der erste Kreis mit großen tigung der bürgerlichen Gesellschaft stets mit voller Energie in wurde. Irgend eine Beranlassung zu dieser Greuelthat Schwierigkeiten zu kämpfen hat, einmal wegen seiner ungünstigen den Waffen propagirt werden müssen und daß in unserer Partei foll nicht vorgelegen haben. Der völlig unbescholtene An- geographischen Lage und zweitens da uns in demselben so gut der revolutionäre Gedante des Klassentampfes ftets in erster Linie getlagte versicherte hoch und theuer, daß er völlig unschuldig wie feine Versammlungslokale zur Verfügung stehen. Was Redner zu betonen sei. Auf die Zaktit der Partei übergehend, erläuterte sei und nicht begreifen könne, daß man ihn einer solchen wünscht, ist, daß etwas mehr planmäßigkeit in der Organisation ber Redner die Haltlosigkeit der Angriffe, denen die bisherige Taktik au That für fähig halte. Am Nachmittage des 3. Oktober sei er in geschaffen würde. Bei wichtigen Berathungen, der Stellungnahme ausgesetzt sei und forderte unter lauter, sich häufig wiederholender dem Keller seines Dienstherrn, eines Milchhändlers, mit Buttern zum 1. Mai, den Partei- und internationalen Rongressen u. 1. m. 3uftimmung der Versammlung die Parteigenossen auf, jich nicht beschäftigt gewesen. Der Knabe Elrich habe in dem Keller ge- müßten wir die Garantie haben, daß es auch wirklich Partei- beirren zu lassen, sondern unentwegt, stets das letzte Ziel im spielt und sei wiederholt von ihm gewarnt worden, nicht der genossen sind, welche an den Abstimmungen theilnehmen. Maschine zu nahe zu fommen. Der Knabe habe die Warnung& würde sich deshalb empfehlen, Bartei- Zegitimationstartet meg. Auge, in ebenso energischer wie besonnener Weise für die Befreiung der Arbeiterklasse aus wirthschaftlicher und politischex nicht befolgt und müsse in vorwißiger Art mit seiner Hand dem zugeben, um eine Garantie zu haben, daß diejenigen, welche sich Knechtschaft weiter zu kämpfen. Die Vorgänge innerhalb der einem lauten Ausschrei davon gelaufen. Er, der Angeklagte, Organisationsplanes es verlangt wie der erste Baaten Partei während der letzten Monate ftreifend, besprach Redner noch kurz das Manifest der Siebener- Rommission und wies aus muffe annehmen, daß der Knabe die unwahrheit sage, um nicht unterstützen. Es wäre hierbei noch in Erwägung zu sieben, ob demselben nach, daß die sogenannte Opposition durch ihren Kampf regen feines Ungehorsams von den Eltern bestraft zu werden. bei Einführung derartiger Karten das Bertrauensmänner- System gegen die Bentralisation der Partei und ihr Eintreten für den Der Knabe Elrich trat mit großer Sicherheit auf. Er nicht weiter auszubauen wäre; doch sei dies eine Frage, welche Individualismus dem Anarchismus autreiben müsse, und daß daß er sich weit von der Maschine befunden in den nächsten Bersammlungen ihre Erledigung finden werde. Der Kampf gegen die von den Parteitagen geschaffene Organisation babe, als ber Ungeflagte ihn aufgefordert habe, näher auch die Frauen hätten mehr im praktischen Leben mitzukämpfen ommen. Er habe nicht folgen wollen, sondern den Weg zum und nicht bloß, wenn es gilt, die Bartei auf den verschiedenen gleichbedeutend sei mit dem Kampfe gegen die Partei und die von der Partei vertretenen Prinzipien. Ausgange genommen. In der Thür habe der Angeklagte ihn Rongressen zu vertreten. Bei wichtigen Parteifragen sei es nothMit der Aufforderung, in den eigenen Reihen feine Feinde eingeholt, mit Gewalt zurückgezogen, feine Hand in das Räder wendig, daß die Parteigenossen von Berlin und den Vororten unserer Sache zu bulden, und dem Hinweis darauf, daß eine toert gesteckt und dasselbe in Bewegung gefeßt. Der Knabe blieb zu Konferenzen zusammenträten, welchen einzelnen Kreiſe bei dieser Schilderung, trozdem er auch nicht den geringsten ihre Delegirten zu entfenden hätten, um so eine adem Kampspartei wie die sozialdemokratische eine fefte, für alle Barte genossen verbindliche Disziplin nicht entbehren fann, schloß der Grund für das Berhalten des Angeklagten anzugeben vermochte. ledigung der obschwebenden Fragen zu ermöglichen. Die Vertrauens- Redner feinen Vortrag. Der langanhaltende Beifall der Ber s stand somit Aussage gegen Aussage und das Schicksal des leute müßten ermächtigt werden, neben den großen Volksversamm- sammlung zeigte, daß die Parteigenossen im IV. Wahlkreis gewillt Angeklagten hing davon ab, ob dem Knaben Glauben geschenkt lungen alle 14 Tage Parteiversammlungen einzuberufen. In find, an ber Einheit und Geschlossenheit der Partei von feiner herbe, oder nicht. Der Staatsanwalt hielt den Angeklagten für diesen Versammlungen sollten agitatorische Vorträge nicht ge- Seite rütteln zu lassen. schuldig und beantragte gegen benfelben eine Gefängniß- balten werden, sondern diese den großen Bersammlungen überfie Fall äge bie dy ga al n" en) af ten gent hr, ng be fie it 2 if en et Is h₂ St ze ? P . 1 g erzählte, ftrafe von Die Thatsachen hätten das zu oft bewiesen. Die Partei werde aus die Beset Von einer Diskussion über den Vortrag wurde Abstand geAnnahme. im anderthalb Jahren. Der Gerichtshof entschied lassen bleiben. Man müsse sich vielmehr mit Tagesfragen fich aber zu Gunsten des Angeklagten und fällte ein freisprechen- ter Partei beschäftigen, ebenso die neueſten Grzeugniffe er nommen. Es gelangte dann folgende Resolution einstimmig zur des Urtheil. Lehmann wurde nach fünfwöchiger Untersuchungs- sozialistischen Literatur einer Besprechung unterziehen. Dies baft auf freien Fuß gesezt. Die heute in Joel's Salon tagende sozialdemokratische Ver würde tlärend und anspornend wirken. Die Gegner, welche nach und verspricht wie unter dem alten, so auch unter dem neuen, lungsgehilfe Hermann Heimann, ausgestattet, welcher gestern größten Hoffnungen feßen, würden fich auch dieses Mal verrechnen in Erfurt durch die Genossen Deutschlands angenommenen ProMit einem bedeutenden Schwindlertalent ist der Hand- den neuesten Vorgängen auf eine Spaltung unserer Partei die sammlung ist mit den Ausführungen des Referenten einverstanden tammer des Landgerichts 1 stand. Am 21. Juni aus dem Gefäng- der Parteigenossen sei es, für die Partei und ihre Organisation zu Prinzips und der sozialdemokratischen Ideen den Zeitpunkt egen einer ganzen Reihe Straftaten vor der zweiten Straf- Dem Reinigungsprozeß gekräftigter denn je zuvor hervorgehen. Pflicht gramm der Partei zu immer größerer Macht zu verhelfen, um nisse entlassen, miethete der Angeklagte sich als reicher pommerscher wirken und bei allen Angelegenheiten ihre Pflicht zu erfüllen. herrannahen zu sehen, zu welchem die Produktionsmittel Landjunker unter dem Namen Hans von Wolgast in einem Ben-( Lebhafte Zustimmung.) In der Diskussion sprachen Timm und weitesten Sinne des Wortes in den Besitz der Gesammtheit fionat in der Zimmerstraße ein und nahm sofort denselben Kohlmann im Sinne des Referenten. Thielert und übergehen, und damit der entsetzlichen Noth der arbeitenden Be Schwindel wieder auf, der ihn schon mehrfach in's Gefängniß Schell warth wandten sich gegen die Partei- Legitimationskarten, völkerung Einhalt zu thun. Unverrückt wird und muß es das geführt. Er entnahm traft seines adeligen Namens Waaren auf Stredit, wo er solche erhalten fonnte und verschwand dann heimlich indem sie befürchteten, daß dieselben dem Vereinsgefez zuwider lezte Ziel der Sozialdemokratie sein, die Befreiung des Prole aus dem Pensionat. In einem anderen Stadttheile tauchte er als laufen. Nachdem dies vom Genossen Täterow widerlegt war, tariats aus der politischen wie ökonomischen Knechtschaft des herrschenden Systems herbeizuführen. Dadurch bleibt dieses Ziel Die heutige Versammlung ermächtigt den Bertrauensmann auch stets revolutionär. Wir bedauern auf Grund dessen um so mehr, fortzusehen. Er wurde der Miethsnachfolger eines Referendars, ev. Barteifarten an die Genossen auszugeben, welche zur Legiti daß ein kleiner Theil der Genossen sich von dem großen Ganzen hatte, aus unvorsichtigerweise vergessen mation für die Parteiversammlungen gelten, derselbe wird ferner bewohnten Zimmer ein Attenheft mitzunehmen. Heimann eignete sich dasselbe an, um e3 bei späteren ermächtigt, möglichst alle 14 Tage Parteiverfammlungen ein- abgesondert hat, und hoffen, daß die einsichtigen und ehrlichen Genoffen bald wieder in die Reihen des einigen Proletariats können; aber um die verschiedenen Partei- und Tagesfragen zurückkehren werbe behandeln, sowie neuesten Erzeugnisse der hierzu fam, wurde er verhaftet. Nur seiner Jugend hatte der zu Es folgt sodann die Verlesung einer Resolution, welche gegen unter des Angeklagte es zu verdanken, daß er noch einmal vor dem Zucht- 1ozialistischen Literatur der nothwendigen Besprechung zu gerichtliche Vorführung Reichstags- Abgeordneten hause bewahrt blieb; das Urtheil lautete auf anderthalb Jahre ziehen." " Die Versammlung beauftragt das Bureau, in Sachen der Schmidt- Mittweida protestirt und die sozialdemokratische Gefängniß und zwei Wochen Haft, ein Monat wurde durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erachtet. angeregten Parteifonferenzen für Berlin und dessen Vororte die Fraktion aufgefordert, dieses Verhalten des Chemnitzer Gerichtsnöthigen Schritte zu unternehmen und in der nächsten Bersamm- Resolution wird einstimmig angenommen. hofes im Heichstage zur Sprache zu bringen. Auch diese Im Auftrage des Zentralfomitees für die Stadtverordneten lung Bericht zu erstatten." Ferner wurde ein Antrag angenommen, wonach die Berichte wahlen richtet noch Karl Scholz die Aufforderung an die an den Wahlen und Agitation für die der ihm dem von egen grober, gegen schulpflichtige Mädchen verübter Sittlichkeitsvergehen wurde gestern der Versicherungsagent Auguft verurtheilt. die zu einer Gefängnißstrafe von anderthalb Jahren derselben für den Vorwärts" angefertigt werden sollen, und selben im 12., 14., 25., 26. und 27. Bezirk lebhaft zu be ist asthill Soziale Uebersicht. geschlossen, die Parteigenossen sollten im Sinne der gefaßten Beschlüsse handeln. Die Sozialdemokratische Partei Versammlung des 2. Wahltreises, welche am 13. November tagte, war von Der Vertrauensmann Kleinert Aufruf an die Filzschuh- Arbeiter Berlins und um ca. 1000 Personen besucht. Danach wurde die Familie eines gegend! Werthe Kollegen! Seit zwei Jahren besteht unsere erstattete zunächst Bericht. Bereinigung und viele Kollegen fetten ihre ganze Kraft daran, schwertranten Parteigenossen mit 50 Mart, die Wittwe eines Mit einem brausenden dreimaligen Hoch auf die deutsche Sozialdemokratie und das internationale Proletariat wurde die Versammlung geschlossen. Fortsetzung in der ersten Beilage.) Theater. Sonntag, 15. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Vorher: Titus. Montag: Fra Diavolo. Circus Renz. Karlstraße. Sonntag, den 15. November 1891: 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr Treiben Theter der 2 große öffentliche Reichshallen Volks- Versammlungen Gwße lovitäten! DE Dienstag, den 17. November, Abends 9 Uhr: 395/6 Schauspielhaus. Die Jungfrau von auf dem Eife, Gr. Ausstattungstad Boxend Hunde! 1. bei Joël, Andreasstr. 21, 2. im Elysium, Landsberger Alle Montag: Der fommende Tag. Deutsches Theater. Der Weg zum Herzen. Monta: Stella.- Die Mitschuldigen. Berliner Theater. Esther. Der Geizige. Montag: Die Neuvermählten. Jugendliebe. Lesung- Theater. Die Großstadtluft. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Hufarenliebe. Vorher: Sprechstunde von 1 bis 3 Uhr Nachmittage. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Der fille Associé. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Montag: Dieselbe Borstellung. Thomas- Theater. Bazillus. Der Kunst Montag: Dieselbe Vorstellung. Oßend- Theater. Die beiden Waisen. Montag: Börftaner. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernit Theater. große Prophet. JungDer Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderpiny- Theater. Schwarze Brüder. 99 mit Ballet. Neu arraugirt u. inszenirt br: Extra- Vorstellung. vom Direktor E. Renz. Abends 71/2 oder: Ebbe und Fluth, große ,, Auf Helgoland", W hydrol." Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen ( 60 Damen), Aufzügen 2c. Neue lische Familie auf der Fahrt nach höchst komische Einlage: Eine engder Düne. Dampfschiff- und Boottänen mit allerlei Lichteffekten 2c., fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fonarrangirt und inscenirt vom Direktor schwister Johnson. Schluß- Tableau: E. Renz. Runstschwimmerinnen 3 GeGrande Fontaine lumineuse, RiesenFontaine in einer Höhe von mehr Denn 80 Fuss ausstrahlend. In beiden Vorstellungen Auftreten der vorzüg lichsten Künstlerinnen und Künstler, fowie Reiten und Vorführen der bestKomische Intermezzos von sämmtlichen dressirten Schul- und Freiheitspferde. Clowns. Täglich: ,, Auf Helgoland.") E. Renz, Direktor. Circus G. Schumann. Sensations Programm. ACTIEN- BRA Anfang/ 27 Uhr. AktienBrauerei FriedrichsRICHSHAIN hain Königsthor. Tages- Ordnung: Verkündung des Wahlresultats. Deffentliche Sozialdemokratische Versammlung für den 5. Berl. Reichstags- Wahlkreis Heute, Sonntag: am Dienstag, den 17. d. M., Abends 8 Uhr, in der Brauerei Grosses InstrumentalKonzert Arnold. Anjang 4/2 Uhr Eintritt 30 Pf. Programm nentgeltlich. 1488L Elysium, Landsberger Allee 40-41. Jeden Sonntag: 2510b NennanuBliemchen- Sänger. Friedrich- Karl- Ufer, Edie Karlstr. Sonntag, den 15. November 1891, Herren Neumann, Wolff, Horvath, Gipner, Höhl, Grosch, Königstadt", Schönhauser Allee 10/11. Tages Ordnung: wel und thät Loto 3. 8. 10. 19. 332b 12. 14. 1. Vortrag des Genossen Curt Baake. 2. Bericht der Revisoren. 3. Verkündigung des Wahlresultats der Stadtverordneten- Wahl. 4. Wahl eines Vertreters zur Preßkommission. 5. Verschiedenes. Der Einberufer: L. Möller, Vertrauensmann, Sophienstr. 12, III. 2 große öffentliche Kommunalwähler- Versammlungen des 40. Kommunal- Wahlbezirks. Am Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, in Ahrens' Brauerei. Tagesordnung: 1. Die bevorſtehenden Stadtverordneten Wahlen. Referent: Th. Metzner. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 2. Verschiedene in Ahrens' Brauerei. Tagesordnung: 1. Verkündigung des Wahl- Resultats. Der Einberufer. 395/8 25. 26. 27. 28. 32. 34, 2 39. 40. Nachmittags 3½ Uhr: Große Extra- Ehrke. Anjang Ubr. Entree 50 Bf. Am Dienstag, den 17. November, Abends 9 Uhr, Vorstellung mit vorzüglich gewähltem Jeden Montag in Böhm. Brauhaus. Recht, auf sein gelöstes Billet 1 Kind Brogramm. Jeder Besucher hat das Achtung! Achtung! unter 10 Jahren frei mit einzuführen. 3. Wahlkreis. Zum Schluß der Vorstellung: Cirkus Heute, Sonntag, gemüthliches Bei unter Waffer. Eine Nacht in Venedig. fammensein und Tinz. Liedertafel der Neueste, höchst komische Original- Wasser- Maler bei Gründel, DresdenerKonkordia- Valaft- Theater. Spe- Pantomime. Abends 7/2 ihr: Große straße 116. 15672 Brillant- Vorstellung mit neuem Brogranim. Unter anderent: Montag: Dieselbe Vorstellung. Feenpalast. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorftellung. Zwei große Baufmann's Variété. Spezialitäten, damunt dates obertes: Die Abfahrt W. Gründel's Gathaus, Kommunalwähler- Bersammlungen zialitäten Borstellung. Vorstellung. Giskeller. Theater und Spezialitäten Borstellung. vom Corps Ballet- Ball mit der Gepäckzene von Damen und Herren der Droschko No. 1001. Höchst komische Gesellschaft ausgeführt. 1. Szene: Der Gratweil'sche Ball. 2. Szene: Das Duell. 3. Szene: Zum Schluß der VorBierhallen. stellung: Cirkus unter Waller. Kommandantenstr. 77-79. ,, Eine ländliche Hochzeit, Die Abfahrt. Arbeitsnachweis und Verkehr der im Vereinshaus Süd- Ost", Waldemar- Strasse No. 75. S., Dresdeterstraße 116. finden morgen, Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, statt. Für den 12. Kommunalwahl- Bezirk Töpfer, Drechsler, Sattler, Gärtner Maler, Buchbinder, Metallarbeiter, und Schuhmacher. 1499L 2 Billards, Vereinszimmer und Saal. in Heute sowie täglich: Gr. tom. Original- Wasser- Pantomime. Parteigenoffen empfehle den Besuch Auftreten der Montag: Große außerordentliche meiner Schankwirthschaft und ein Hamburger Gaudebrüder Ronzert- und Roupletfänger. Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 P Sonntags 25 Př. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Spezialität.- Theater I. Ranges. Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 f. Sonntags " 6/2 " 75 " Referent Stadtv. Paul Singer. Für den 14. Kommunalwahl- Bezirk Schröder's Salon", Manteuffel- Strasse No. 9. Referent Stadtverordneter Arthur Stadthagen. Tagesordnung: lichu fchaft bintem nicht winn einzu liche S 17. 97 Refta Vorstellung. Auftreten neu engagirter großes Vereinszimmer als Zahlstelle. Partei. 2. Diskussion. Pflicht eines jeden Wählers ist es, in diesen Was erstreben wir, was die freißunige, und was die Bürger Spezialitäten. Eine Nacht in Benevig." Edmund Renter, Swinemünderstr. 45. Bersammlungen zu erscheinen. Freie Volksbühne. III. Abtheilung( braune Karten). Theater. Heute Nachm. Punkt 2 Uhr: Vorstellung im Bettenttance= Das Ausloosen der Plätze beginnt um 1 Uhr. Aufgeführt wird: ,, Maria Magdalena." Schauspiel in 4 Akten von Fr. Hebbel. Zu dieser Vorstellung werden in sämmtlichen Zahlstellen noch neue Mitglieder aufgenommen. Für die I. Abtheilung( rothe Karten) findet dieselbe Vorstellung am 22. November und für die II. Abth.( grüne Karten) am 29. November statt. 16b Achtung! Der Vorstand. Achtung! Achtung! Die Bekanntmachungen der Wahlresultate finden Dienstag, den 17. d. M. in Renz' Salon, Hannguste. 27, und im Vereinshaus Süd- Ost, Waldemarstr. 75, statt. 395/9 Das Bentral- Wahlkomitee. 38. Kommunal- Wahlbezirk. Grosse Wahl- Versammlung 395/7 am Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, im ,, Eisfeller", Chausseestraße 88. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Stadtverordneten- Wahl. Referent Genosse Vogtherr. Am Dienstag, den 17. November, Abends 8 Uhr, im„ Giskeller", Chaussee Das Bezirkskomitee. Aktien- Brauerei Moabit, Thurmstr. 26. Straße 88, Resultatverkündigung. Sonntag, den 22. November 1891( Todtenfeier): Große öffentliche Gtabliffement Buggenhagen Grosses Vokal- und Instrumental- Concert Kommunalwähler- Bersammlung am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassagePanopticum und Theater ausgeführt vom Gesangverein Unverzagt( Moabit), Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes. Auftreten des allbeliebten Komiters Hru. Lewandowski und der Original- Duettisten Geschw. Grosseli. Ferdinand Lassalle im Kampf gegen die Kapitalmacht, Lebendes& Bild: Nach dem Concert: 2612b dargestellt von Herrn Lewandowski. des 25., 26. u. 27. Bezirks. Montag, den 16. November cr., Abends 8 Uhr, terbe tag& Babl theili 1 artite Der 2 gründ 359/5 im Lokale Königsbank", Große Frankfurterstraße 117 Zages Ordnung: 01 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten= Wahlen. Tanzkränzchen. Herren, die daran theilnehmen, zahlen Referent: Fr. Tutzauer. 2. Diskussion. 1.50 Pig. nach. Programm 25 Pfg. Um recht zahlreichen Besuch bittet Das Comité. Ethische Gesellschaft. Sonntag, 15. Noubr. Abends 6 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 7-79: Vortrag des Herrn Kranzius: ,, Der Zeitgeist des Dampfes" Variété( mit Experimenten). Nach dem Vortrage: I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Bauline, die lebende Puppe in Gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste, Damen und Herren, willkommen. Achtung! Achtung! Andreas- Gesellschafts- Säle ( Jab.: Joël), Andreasstr. 21. 380/14 Sonnabend, den 21. November 1891, Abends 82 Uhr: Große öffentliche Das Komitee. 395/10 Kommunalwähler Versammlung für den 8. Kommunal- Wahlbezirk. Montag, 16. November, Abends 8 Uhr, verme Die 217 befibr für t toller Mand mit felbft Schmie Boro Börse Doran haben Charl tung Dorib belfen noch in der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen, Referent: Dr. Zadek. 2. Distussion. Pflicht aller Wähler des 8. Bezirkes ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Dienstag, den 17. November, Abends 8 hr, für den 3., 8. u. 10. Kommunal- Wahlbezirk in der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Tages- Ordnung: Verkündung der Wahlresultate aller 15 Bezirke. Große öffentliche Der Einberufer. Unter tegung in die bei de lichtei der S Ehren trinfer Der a foldher bie be mit L Castan's Panopticum Gr. Bofal- u. Instrumental- Konzert Versammlung für Frauen und Männer Wohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25#f. MARANT INSPIRES NOT RESTORE OPENING Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. zur Feier des 30. Stiftungs- Festes des Gesang- Vereins, Liedesfreiheit". 163/7 ( Mitgl. des Arbeiter- Sängerbundes.) Dirigent: R. Tietz. Unter gütiger Mitwirkung des Harmonie"( 15 Mann). Billets à 30 Pf. sind bei den Mitgliedern H. Laise, Dieffenbachstraße 31, III; J. Henke, Blumenstr. 38, Restaurant; J. Apelt, Cebastian Zither Clubs 93 straße 27/28, Möbelhandlung C. Guth, Kel. Aleranderstr. 30, Bürstengeschäft; für erwachs. Herren. Fröhlich& Richter, Grüner Weg 65, part., zu haben. Der Vorstand. Biel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 14211. TanzInstitut F. Büttner, 21, Adalbertstr. 21. Jeden Sonntag, Nachm. 8 Uhr, beginnt ein neuer Lehrturfus für Anfänger. Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Montag, den 16. November, abends 8 Uhr, bei Bolzmann, Andreasfraße 26: Versammlung. 232/8 am Sonntag, den 15. Novbr., Abends 6 Uhr, in der Neuen Welt"( Göttersaal). N Tages Ordnung: F 1. Vortrag des Genossen Rohrladt über:„ Die Klasse der Geachteten". 2. Discussion. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein und Tanz. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Einberufer. NB. Kinder haben während des Vortrages keinen Ginlaß. 355/18 Sozialdemokratischer Wahlverein für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Sonntag, den 15. November, Abends 7 Uhr, bei urtek, Gipsstr. 3: Gemüthliches Beisammensein verbunden Tanz. mit Der Vorstand. Um zahlreiche Betheiligung ersucht NB. Die Zahlstellen des Vereins befinden sich bei Wagner, Neue Königstr. 89; Wittschow, Elsasser- und Kleine Hamburgerstraßen- Ece; Tagesordnung: 1. Begutachtung der gemachten Proven von der aus Friz Berndt, Neue Schönhauserstr. 18. Hier werden jeder Zeit mit Dresden bezogenen Hartglanzpolitur. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom gliedsbeiträge und neue Mitglieder aufgenommen. Stiftungsfest. 4. Anträge. 5. Geschäftliches. Der Vorstand. Berantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Rursz Trinke jo ha morali Schrän in un Ganz in luf idion P Erfte ober b Leute 385/6 Hierzu zwei Beilagen. Richter bat nu Schoo Spezia borben en ( llee. 395/6 ng erei foren. Wahl 332b II. en hr, erent: uhr, denes en tatt. 75 0.9. rger diesen am and im g erent: 395/7 auffee 117. 359/5 jlen. 195/10 thlen. zirtes irk girle cr ten". fein Um 55/18 is. 3: 22 Neue Fcfe; Mit 85/6 gen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 268. Varteigenossen, welche am Sonntag bei der Verbreitung von Flugblättern helfen und am Dienstag, den 17. November, dem Tage der Wahl, mit thätig sein wollen, werden aufgefordert, sich in nachverzeichneten Lokalen von früh 8 Uhr an einzufinden: 3. Bezirk: Seidenstücker, Jäger- und Ranonierstr.- Ede. 8. " 10. " Rizing, Bülowstr. 52. 2aege, Fürbringerstr. 22. Klein, Schönleinstr. 6. 19. u. 21. Bezirk: Gründel, Dresdenersir. 116. 14. 25. 12. Bezirk: Spindler, Forster- u. Reichenbergerstr.- Ede. Zolksdorf, Görlitzer- u. Sorauerstr.- Ecke. Zubeil, Naunynstr. 86. Greveling, Manteuffelstr. 119. Carl Scholz, Wrangelstr. 32. Tempel, Breslauerstr. 27. Roggendorf, Posenterstr. 5. 2ock, Friedrichsbergerstr. 11. 3abel, Frankfurter Allee 90. Hente, Blumenftr. 38. 26. 27. 44 D " Radtke, Krautstr. 48. 28. Bezirk: Wagner, Neue Königstr. 89. Dienstag: Braun, Reibel- und Alte Schützenstr.- Ede. 32. Bezirk: Scholz, Kastanien- Allce 35. Sonntag, den 15. November 1891. 8. Jahrg. Tegenen Bezirken, in welchen ihr Besiß von der Sozialdemokratie stopfungsarbeiten vorzunehmen, als plöglich ein Zug heranbrauste stark bedroht ist." Es ist an den Genossen im Osten, diese Be- und die Arbeiter veranlaßte, nach rückwärts über das zweite fürchtung der„ Kreuz- Zeitung" zur Wahrheit zu machen. In Geleise zu springen. In diesem Augenblick näherte sich auch auf diesem Sinne richten wir hiermit nochmals einen Appell an die diesem Geleise ein Zug der vorgenannte, die Leute hatten Parteigenossen. Wenn die fraglichen Mandate gewonnen werden, teine Zeit mehr auszuweichen, wurden gefaßt und völlig zermalmt. kann die„ Kreuz- Zeitung" dem gestrigen Leitartikel, der sich als ein Scheidegruß an den Stadtv. Limprecht darstellt, einen Leit artifel Scheidegruß an zwei weitere gewesene Stadtverordnete nachfolgen lassen. Die Direktion der Stadt- und Ringbahn giebt von dem schrecklichen Vorkommniß folgende Darstellung: Auf der zweigeleißigen Strecke Charlottenburg- Spandau war Freitag Morgen gegen 8 Uhr eine aus einem Vorarbeiter und sechs StreckenDie vereinigte Opposition ist gestern mit ihrem Erstlings- dem Geleise beschäftigt, welches in der Richtung Spandau arbeitern bestehende Kolonne mit Unterhaltungsarbeiten an werk vor ihre Leser getreten. Das Blättchen, welches die vereinte Charlottenburg befahren wird. Von den Arbeitern standen drei Geisteskraft der Herren Teistler und Werner, die für ihre sich in diesem Geleise. Als auf dem anderen Geleise ein Vorortzug vorläufig noch im Hintertreffen haltenden Freunde als Redakteur und Verleger das Wort führen, hervorgebracht hat, führt den an der Arbeitsstelle vorüberfuhr, wurden die Arbeiter durch den Titel:„ Der Sozialist", Organ der unabhängigen Sozialisten. Dampf und Rauch der Maschine, welcher von der stark nebeligen Die Abonnementseinladung ist mit einem Trauerrand verbrämt, und dicken Luft niedergedrückt wurde, so vollständig eingehüllt, daß ihnen die ohnehin schon durch den starken Nebel behinderte wie er in den Anschuldigungen der Opposition eine so hervor: Aussicht völlig geraubt wurde. In diesem Augenblicke kam ein ragende Rolle spielte. Was das Blättchen an äußerer Ausstattung vermissen läßt, erfeßt es durch Schaalheit des Inhalts. von Spandau zurückkehrender Auswanderer- Leerzug und überDie Opposition hat die Gelegenheit benutzt, sich hier noch einmal raschte die drei im Geleise befindlichen Arbeiter, welche nicht an ihren gedruckten Lügen und Verleumdungen zu ergößen. Db Beit fanden, bei Seite zu springen. Sie wurden überfahren und sich auf die Dauer Arbeiter finden werden, die sich mit dieser stehende Leerzug hatte gegen die im Fahrplan festgesezte Zeit ersofort getödtet. Der nur aus Maschine und Packwagen begeistigen Rost begnügen, wollen wir getrost der Zukunft überlassen. hebliche Verspätung. Die Untersuchung ist sofort eingeleitet und Wie ein nengebackener Kommerzienrath seine Leute be- wird ergeben, ob und wem ein Verschulden an diesem Unfalle handelt. Herr Lissauer, Seiden, und Manufakturwaaren- Geschäft zur Last zu legen ist." in der Markgrafenstraße, hält viel darauf, daß seine Hausdiener ftets sauber und uniformirt erscheinen. Namentlich auf die Müze fach geäußerten Wunsche Rechnung zu tragen, und in verschiedenen Die Stenographenschule beginnt jetzt damit, einem vielist er versessen. Die Müze muß passen und nach einem be- Stadttheilen Kurse zu eröffnen. Unter Leitung des Herrn Sünderstimmten Modell angefertigt sein, weil dem Herrn Kommerzien mann beginnt, wie bereits mehrfach angezeigt, am Sonntag Nach rath der Schlapphut ein Dorn im Auge ist. Über die Bezahlung mittag 3 Uhr, im Restaurant Adalbertir. 4, ein unentgelt ist eine andere Sache. Der Hausdiener erhält 18 M. wöchentlich licher Lehrgang für Genoffen. Auch Damen und Schülern ist und da ist es denn nicht mehr wie recht und billig, daß der Hausdiener sich seine Müße selbst kauft, weil er sonst doch leicht Gelegenheit gegeben, in den Kursen der Stenographenschule Arends'sche Volkskurzschrift zweckentsprechend zu erlernen. zu üppig werden könnte. Unter solchen Verhältnissen ist es leicht, größere Summen für Unterstüßungszwecke zu zeichnen und damit Polizeibericht. Am 13. d. M. Nachmittags wurde das in den Zeitungen zu paradiren. Die Welt weiß ja jetzt, wie man Pferd einer an der Jerufalemer Kirche haltenden Droschke scheu Kommerzienrath wird und was ein solcher Titel zu bedeuten hat. und ging durch. An der Ecke der Linden- und Feilnerstraße verlichung unserer Ziele, der Beseitigung der heutigen elenden wirth- Der Zusammenbruch einer früher sehr bedeutenden Hof- suchte der Kutscher Gohrke das Pferd aufzuhalten, wurde jedoch erregt gegenwärtig Aufsehen. Der finanzielle erfitt dabei einen Bruch des Oberschenkels und mußte nach der schaftlichen Verhältnisse wiederum einen Schritt näher tommen Ruin ist auch hier durch eigene Schuld herbeigeführt. Boden geriffen und gerieth unter die Räder des Wagens. Er hinter den Erfolgen unserer Partei in Sachsen, Baden u. s. w jetzige Inhaber hatte das Geschäft von seinem Vater übernommen, Ede der Schüßen- und Charlottenstraße ein Schauspieler und Charitee gebracht werden. Zu derselben Zeit wurden an der nicht zurückbleiben, immer neue Anhänger für unsere Sache ge- der ihm ein Vermögen von mehr als 200 000 Mart hinterlassen eine Frau von einer Rutsche überfahren. Während Ersterer nur winnen, dann seid Ihr auch verpflichtet, thatkräftig mit hatte; auch seine Gattin entstammt einer begüterten Schlächter leicht an der Stirn verlegt wurde, erlitt Lettere bedeutende Ver einzutreten, wenn gearbeitet werden muß. Nur durch unermüd- familie. Die Bourgeoisie kennt überhaupt keine Grenzen mehr. legungen am Kopf und am Unterschenkel. 34. Bezirk: Wigel, Elisabethkirchstr. 18. Dienstag: Brauerei Pfefferberg( Tunnel). 39. 40. " " Gieshoit, Boyenstr. 40. Voß, Lübeckerstr. 8. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Parteigenossen! Wenn Ihr wollt, daß wir der Verwirt. liche Agitation fann die Masse aufgerüttelt werden. Das Zentral- Wahlkomitee tagt am Tage der Wahl, am 17. November, von Morgens an ununterbrochen in F. Norbert's Restaurant, Beuthstr. 21. Das Zeutral- Wahlkomitee. Lokales. Der Gegen den Heirathsschwindler Max Gombert, welcher auf seine Ehefrau einen Revolverschuß abfeuerte und wegen Mordam 18. September d. J. in seinem Geschäftslotal Friedrichstr. 214 versuches in Untersuchungshaft siht, findet am 7. Dezember d. J. Verhandlungstermin statt. Versammlungen: die In Weißensee werden die Gemüther durch die Affäre des Predigers Harder in wachsender Aufregung erhalten. Man kratischen Parteigenossen Eine gut besuchte Versammlung der sozialdemo des 3. Berliner zweifelt, gleichviel ob mit Recht oder Unrecht, lebhaft daran, daß Reichstags- Wahlkreises fand am Freitag Abend in die Justiz den Harder erreichen werde, Viele glauben auch nicht Orschel's Salon, Sebastianstr. 39, statt. Vertrauensmann Fritz einmal an seine Verhaftung. Daß immer wieder Knaben verhört gab eine Uebersicht über die im letzten Jahre abgehaltenen Ver Achtung! Buchdrucker! Die streifenden Buchdrucker haben soll und von denen auch ein Theil in diesem Sinne aus die Ausgabe 1948,12 m. betragen habe, so daß ein Bestand von werden, mit denen Harder unzüchtige Handlungen vorgenommen fammlungen und berichtete, daß die Einnahme 1994,84 M. und werden auf das dringlichste ersucht, sich sowohl heute am Sonn- fagt, hat, wie die Bürger meinen, doch keinen Zweck, so lange 46,72 m. verblieben sei; in der Ausgabe befinden sich Posten in tag zahlreich an der Bertheilung des Flugblattes, als auch am man den Harder nicht hat, und wirkt in sittlicher Hinsicht Gesammthöhe von 1684 M., die an die Parteileitung abgeliefert Bahltage an der Hausagitation und beim Zettelvertheilen zu be- geradezu nachtheilig. Ueber vierzig Knaben sind schon verhört worden sind. Revisor Rohl berichtete, daß die Revisoren Be theiligen. worden. Nach allen diesen Veranstaltungen würde es allerdings umsomehr Unzufriedenheit erwecken, wenn die Handlungen H. stand und Belege 2c. richtig vorgefunden haben. Es wird infolge bessen dem Vertrauensmann Decharge ertheilt, Fritz als Ber die in artifelt in ihrer gestrigen Abendnummer die Kreuz- Zeitung" auch mit dem Amtsvorsteher, der dem Harder rechtzeitig MitDer Artikel macht start in Antisemitismus, bringt aber zur Betheilung von dem machte, was ihm bevorstand. Der Amts gewählt und dann in die Wahl der Breßkommission eingetreten gründung des Standpunktes der Bürgerpartei" nichts bei und vorsteher ist, was unseres Wissens bisher noch nicht erwähnt Breßkommission, Iahn zum Stellvertreter ernannt. Für die die Antisemiten auf der einen Seite Sympathie für die Bodenvermeidet es insbesondere, auf den Widerspruch einzugehen, daß wurde, ein Berwandter des Harder. besigreformer äußern und auf der anderen Seite ihr Programm Morgen um 7 Uhr 40 Minuten auf der Strecke Charlottenburgerklärt sich nur aus Ein entsetzliches Eisenbahn- Unglück ist am Freitag der Absicht, burger Bahn mit der Chaussee Pichelsberge und Teufelssee vorund Haschet mit überwiegender Majorität zum Mitgliede der Lokalkommission werden auf ein weiteres Jahr König und Billete, die ihr schon bisher angehört haben, gewählt. Damit ist der geschäftliche Theil erledigt und Wilhelm Liebknecht erhält das Wort zu einem Bortrag. Derselbe widerlegt die Behauptung der Opposition, es werde von der toller Widerspruch Mandate um jeden Preis zu gewinnen und gleich viel gekommen. Es wurden drei Arbeiter, Cholschewski, Woitkowiak, Parteileitung eine Diktatur ausgeübt. Auf die Presse habe die mit welchen Mitteln. felbst vorber, daß es nichts nüßen wird, und gesteht zu:„ Die Bug 1571 überfahren und auf der Stelle getödtet. Die Genannten so sei Redner vom Parteitag zu Halle als Chefredakteur bestellt Schwierigste Stellung hat die Bürgerpartei in zwei im Osten be- waren dabei beschäftigt, an den Schienen sogenannte Unter- und dem Vorstande foordinirt, infolge dessen durchaus selbständig Sonntagsplauderei. " machten so subtile Unterschiede allerdings nicht, sie nahmen denen es nie einfallen würde, auch nur im Entferntesten den Mammon, wo sie ihn fanden, während Herr Maaß aus ein Wäfferchen zu trüben. Daß die Chronik der standa R. C. In rühmlichem Wetteifer kämpfen nun auch die Charlottenburg es sich zur besonderen Aufgabe gemacht zu lösen Gerichtsfälle diese Herren und ihre plötzlich erwachte Bororte mit der Reichs- Hauptstadt um die Siegespalme im haben schien, in gewissem Sinne kulturkämpferisch zu wirken, Tugend und Schamhaftigkeit in eigenthümlichem Lichte er Börsentrach. Wenn Berlin muthig auf der fühnen Bahn indem er den Staat" von der Kirche trennte und Kirchen- scheinen läßt, verleiht diesen ehrenfesten Leuten nur noch Doranschreitet, will Charlottenburg nicht zurückbleiben, und gelder unterschlug. Non olet es riecht nicht: in dieser einen höheren, aber um so pilanteren Reiz. Jedenfalls ist haben wir unsere Sommerfelder und Wölfe, so leistet sich Beziehung unterscheidet sich das Geld wesentlich vom Eigen- die Wohlanständigkeit und Respektabilität auf der ganzen tung nahe, daß diese Woche ohne einen Zusammenbruch gefängniß und die beiden Anderen haben sich diesem lange dauern, bis auch der Bourgeois sich wieder beruhigt Charlottenburg seinen Maaß. Es lag schon die Befürch lob. Nun sizzen zwei der Herren im Untersuchungs- Linie mit wahrhaft teutonischer Wuth erwacht, und es wird Dorübergehen wollte, als der Charlottenburger Mitbürger irdischen Jammerthal auf dem nicht mehr ungewöhnlichen im Pfuhl der Sünde wälzt. Man kann das Fleisch nicht noch werden, wenn die Banfiers nicht für die nöthige Börsenwesens hielt den tragischen Ausgang der Sache noch Sinnenlust regt sich der alte Adam auch im Herzen des Unterhaltung sorgten, sie halten die Depotbesitzer in Auf- nicht einmal für geboten, denn wenn die Gebrüder Sommer- Moralpächters. Deswegen liegt die Befürchtung auch gar tegung und gestatten auch dem Unbemittelten einen Einblick feldt noch in der Lage waren, sich gegenseitig nicht so nahe, daß die Bourgeoisie ein Gelübde ewiger vorschießen zu können, so hätte sich am Keuschheit eingehen wird. ein anderer Ausweg aus dem Aber neben den hervorragenden Großthaten zeitigt Ein tiefer Kenner des ewig kasteien, und nach einer längeren Abtödtung der bei der Sache, die Details, die auch einer größeren Deffent- Ende auch noch der Maffen, und bringen das alte Sprichwort wieder zu sie wahrscheinlich ebenfalls einer liebevollen und diskreten bescheiden sind wie die Veilchen, nur duften sie nicht so lichkeit zugänglich werden, dämpfen die Begehrlichkeit Dilemma gefunden. Im Untersuchungsgefängniß wären unser öffentliches Leben kleine unscheinbare Blüthen, die Ehren: Glücklich ist, wer verfrißt, mas nicht zu ver- Aufnahme sicher gewesen aber natürlich der Geschmack schön. Adolf Stöcker und Adolf Wagner lagen sich öffentist eben verschieden, und es wäre Thorheit über eine so lich in den Haaren, Stöcker wollte den Juden haben, aber ist der Mensch, der nie ein Depot besessen hat, individuelle Sache streiten zu wollen. Professor Wagner scheint ein Haar in der Geschichte ges auch keine Aussicht hat, jemals in den Besitz eines Es ist merkwürdig, wie sehr diese Vorkommnisse an der funden zu haben. Nun ist diese eherne Freundschaft auch trinken ist." Ser Ganz Was Das war folchen zu gelangen, doch für eine erbärmliche Kreatur gegen Börse das Interesse für andere Dinge in den Schatten ge- geborsten, sie war leer wie ein Wahn. Selbst Stöcker's die hervorragenden Mitglieder unseres Gemeinwesens, die stellt haben. Der Nitschemörder wandelt frei unter uns, Wize zogen nicht mehr, und betrübt und verbissen mußte mit Luft und Liebe und dem nöthigen Verständniß dem und mit dem Zuhälterwesen beschäftigen sich hauptsächlich er vom Schauplatz seiner Thätigkeit abtreten. Rurszettel ihre Aufmerksamkeit zu widmen gezwungen sind. noch die Hausbefizer. Sie betrachten sich als den Kern der ein Schauspiel für Götter, nur Schade, daß die vielen Trinken wir ausnahmsweise einmal ein Glas über den Durst, Berliner Bürgerschaft, und wer einen Miethskontrakt jemals Synodalen, die zufällig in Berlin anwesend sind, sich nicht So haben wir neben dem physischen auch noch den mit der nöthigen Aufmerksamkeit studirt hat, muß diese edle durch eigene Wahrnehmung von dem Niedergange der guten moralischen Katzenjammer, und durch besondere Ein- Bescheidenheit wahrhaft und nach jeder Richtung hin bemun- und gerechten Sache überzeugen konnten. Sie hätten sonst in unseren Portemonnaie- Verhältnissen wieder herstellen. sondern sie sind die Herren der Situation, und es ist Nestern auf das Sündenbabel schimpfen zu können." Nun in luftiger Gefellschaft verjubelt, so drängen sich morgen von jetzt ab' dhon wieder die Leute vor seiner Thür und Jeder will der ausstellen soll, in welchem der untadelhafte Lebenswandel dem Studium der Börsenausdrücke zuwenden müssen. Sie Erfte sein, der seine Ersparnisse auf dem Altar des Bachus eines jeden Menschen, der die Vermessenheit befißt, eine sind dem Laien fast ebenso verständlich, wie die deutschen ober der Venus niederlegen darf. Es ist klar, daß sich diese Wohnung miethen zu wollen, amtlich bescheinigt wird. Ein Bezeichnungen, die von den verschiedensten Behörden in Leute nicht nach dem Zukunftsstaat, wie er von Eugen derartiges Dokument hätte sich naturgemäß auf die noch zu edler Aufwallung des Nationalbewußtseins jetzt wieder in Richter geschildert wird, sehnen, denn der mühelose Erwerb ermittelnden Vorfahren des betreffenden Miethers zu er den Dienstverkehr eingeführt werden. bat nur Reiz für diejenigen, denen er thatsächlich in den sirecken, während die Einmischung der Behörde in PrivatSie sind nicht nur der Kern der Bürgerschaft, so schöne Gelegenheit gehabt, in ihren weltvergessenen Schooß anders der Börsensürst. Hat er heute ein Depot fällt. daher nicht mehr wie recht und billig, daß die Polizei ist auch das vorbei, und träte der Reichstag nicht in dieser jedem Miether ein Führungszeugniß Woche zusammen, so würden sich schließlich auch unbetheiligte Alles hat seine Zeit, ist der Börsenkrach erst überangelegenheiten auf das Anziehen der Miethsschraube_ohne wunden, widmen wir uns der deutschen Sprache, und nachSpezialfach. Herr Wolff plünderte die Spigen der Be- befizer nun schon in mehreren Bersammlungen und sie stellen Jeder der bisher enthüllten Börsenmagnaten hatte sein Einfluß bleiben müßte. In diesem Sinne tagen die Haus- her bleibt Alles beim Alten- bis es besser wird. borben und die Klubdiener, die Gebrüder Sommerfeldt I sich der staunenden Welt als unschuldsvolle Schäfchen dar, I " die Parteigenossen. fomme Ohmg ham, Theate Rumm Nach t Sizing Rofent gnügun Janna Damer Gte und be Sch Bant und ebenso sei auch die übrige sozialdemokratische Presse selb-| verspricht dies und verweist einstweilen auf einen Vortrag, den Grunewald, Chorinerstr. 30. Des Weiteren war die Wahl ständig. Gegen den Parteitag werde der Vorwurf erhoben, daß er über dieses Thema auf dem St. Galler Kongreß gehalten und von 2otalfommissions. Mitgliedern zu vollziehen, er zu viel Zeit den persönlichen und rein praktischen Fragen, zu der in dem Protofoll ziemlich ausführlich wiedergegeben ist. Wie Martens erklärte, habe sich eine derartige Neinvahl noth wenig der Programmberathung gewidmet habe. Ja, wenn man koller warnt die Parteigenossen davor, ihr Geld für Schriften wendig gemacht, weil die bisherigen Mitglieder des 6. Wahl hätte diktatorisch vorgehen wollen, dann hätte man dort mit der auszugeben, die in dem sogenannten Wolfsverlag" über Bartet freises alle zur Opposition fibergegangen feien. Gewählt wurden Opposition, deren Vertretern bis zum Parteitag der Vorwärts" führer erscheinen. Das Geld, daß man für diese Machwerte aus& chum a cher, Swinemünderstr. 140; Götting, Lindower ebenso wie jedem Anderen zur Verfügung gestanden habe, viel gebe, sei weggeworfen. Börner erklärt, daß ein Bröbchen solcher Straße 9, und Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Ferner schneller fertig werden können. Es war aber wichtig, baß die Schundliteratur in dem Berlage der Säuſtrirten Berliner Gerichts- wurden gewählt als Mitglieder zur Breßkommiſſion für die ih Partei nach dem Sozialistengesetz ihre Waffen prüfte, halle erschienen sei. Nach einigen weiteren Bemerkungen wird liner Volks- Tribüne" und den„ Vorwärts" Schaf, Gericht ob sie noch gut für den Kampf seien. Bur Lösung die erwähnte Resolution einstimmig angenommen. Dieselbe lautet: straße 19, und 3 a chau, Bergstr. 39. rein theoretischer Fragen trete fein Rongreß zusammen, Die heute am 18. November d. J. in Orschels Salon tagende Nach Erledigung dieser ermüdenden Angelegenheiten ersuchte die Bedeutung der Kongreſſe beſtehe vor Allem darin, öffentliche Versammlung des dritten Reichstags- Wahlkreises Bebel, für diesmal von seinem zugesagten Vortrage Absten daß die zerstreut wohnenden Kämpfer sich einmal von Angesicht erklärt fich mit den Ausführungen des zu Angesicht sehen und sich die Hand reichen. Das sei auch die Genossen Liebknecht voll und ganz einverstanden. Die Ber- Mal zu jeder gewünschten Beit zu halten. Hiermit war die Ber Bedeutung des Pariser Kongresses gewesen, auf dem es galt, eine fammlung erklärt als kämpfende Partei der Disziplin nicht ent- sammlung einverstanden. Runtel beantragte und Berbrüderungsdemonſtration der Arbeiter aller Länder, und be- behren zu fönnen; ferner erklärt sich die Bersammlung mit der gründete schließlich noch folgende Resolution:„ Die beng Landers Deutschlands und Frankreichs zu bewerkstelligen. Aus bisherigen Zaftit der Partei einverstanden, so lange uns die Berige im Gisteller tagende Boltsversammlung diesem Grunde sei der Pariser Kongres so imposant gewesen, und hältnisse nicht eine andere Zattit aufzwingen. Die Versammlung( pricht ihr Ginverständniß mit dem Vorgeber imposanter als der Brüffeler, der ein geschäftsmäßiger Kongreß erklärt ferner, alle Sträfte anzuspornen und durch Ginigkeit bei der Buchdrucker Deutschlands, betreffend off war, auf dem aber deshalb auch in praktischer Beziehung mehr zutragen, daß unser Programm so schnell wie möglich verwirt- Berkürzung der Arbeitszeit, aus und bet, geleistet worden ist, als in Paris. Aehnlich verhalte sich, wie licht wird." pflichtet sich, so viel in ihren Kräften steht, Redner dies auch fünzlich im„ Vorwärts" gezeigt hat, der Haller Vertrauensmann Frib theilt noch mit, daß am Sonntag früh um Gelingen dieses Vorgebens beizutragen. Parteitag, der die erſte Demonstration der Gesammtpartei nach bei Grünbel, Dresdenerſly, 116, bie Ausgabe per Flugblätter für Diefe Resolution fand einstimmige Annahme. Nach dem Fall des Sozialistengeſetzes war, zu dem Erfurter. Daß die Kommunalwahlen erfolgt, un 11 g Sommunalwahler der Leiter der Versammlung, Scholy, noch bekannt gegeben auf diesem für die Programmberathung im Plenum so wenig Bersammlung. Dienitas no bie Rommunalwahlen. Wer an hatte, daß die für den Schönhauser und Rosenthaler Beit Zeit blieb, lag in den Verhältnissen; erst mußten die Differenzen den Tage eit bot, soll ich morgens 3 uhr bei gründel melden. gewählten Vertrauensmänner am Sonntag Nachmittag 2 lb mit der Opposition ausgetragen werden, dann tonnte in die Diejenigen Genoſſen, die teine zegitimation bekommen haben, bei Gna dt, Brunnenstraße Programmberathung eingetreten werden. Und der Opposition mögen sich zur 28ahl einen Steuerzettel, am besten den legten, des Materials fich einfinden mögen und zum Beitritt mußte volle Redefreiheit gewährt werden; in unserer Partei mitnehmen, Nachdem Redner noch alle die, welche dem Wahl zum Wahlverein aufgefordert hatte, schloß er die Versammlung folle man nicht fagen können, daß irgend Etwas, was man verein noch nicht angehören, aufgefordert hatte, brachte er ein mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie, das brausende gegen die Parteileitung vorbringen konnte, burch einen Schluß- Doch auf die internationale Sozial Demofratie aus, daß stürmischen Wiederhall fand. Die Arbeiter- Marseillaise fingend trennten fi antrag unterdrückt worden wäre. Einen prinzipiellen Unterschied widerhall in der Versammlung fand. Damit war die Sigung nun zwischen den Auffassungen der Opposition und denen der geschlossen. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe ser Metallarbeiter( E.§. Partei zu finden, sei ihm( Redner) bisher nicht möglich gewesen. zu Hamburg). Mitglieder- Bersammlung der Filiale Berlin 9 findet am Sonn Man berufe fich auf seine Schrift über die Taktik vom Jahre Die sozialdemokratische Partei. Versammlung des tag, den 15. November, Vorm. 9 Uhr, im Lotale des Herrn Biek, Endener und Siemensstraßen- Ecke, gegenüber dem Moabiter Bahnhof, ftatt. 1869. Ja, die Taktit sei das Mittel zum Sieg, fie müsse sich 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises, welche am 13. 5. M. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 15. November, Abends 6 Uhr, also nach den Verhältnissen richten und er Redner) ändere im„ Gisteller" abgehalten wurde, war von etwa 2000 Partei- Gratweils Bierhallen: Bortrag des Herrn Strangius über:„ Der Bettgelt th gegebenen Falls den Tag 24 Mal seine Taktik, wenn sich die genossen besucht. Die Leitung derselben ruhte in den Händen Dampfes", mit Experimenten. Freis Vereinigung der Bau- und gewerblichen Silfearbeiter für Berhältnisse 24 Mal am Tage ändern.( Sehr richtig Als des Parteigenossen Schol. Der Verlauf der Versammlung pisdorf und Umgegend. Sonntag, den 16. November, tin Kotale des Germ Napoleon I. gegen Defterreich zu Felde zog, da hatten die war wieder ein recht bewegter. Bur Tagesordnung stand zunächst weiß, Prinz Handjerystr. 7. Generalversammlung. Privat- Theater- Gesellschaft Bellealliance. Sonntag, den 15. Defterreicher tüchtige Feldherren; die Zaftit, die sie zu befolgen die Berichterstattung der Vertrauens männer; in Lehmann's Galon, Alexandrinenſtr. 82: Damen- Abend. Auftreten mehrer hatten, wurde diesen aber von einem Reichs- Hofstriegsrath, der hierzu nahm als erster Redner der Vertrauensmann& ch to a bé Spezialitäten. Lang". Unfang o uhr. Entree Herren 25 Bf., Damen 10 in Wien saß, vorgeschrieben. Die Folge war, daß die Desterreicher das Wort. Derselbe berührte seinen erfolgten Ausschluß aus Allgemeine und Zentral- ranken- und Sterbekasse der Metall überall geschlagen wurden und die Franzosen den Sieg erlangten; dem Wahlverein und versuchte unter großer Unruhe der Verarbeiter( E. H. 29 und 89), Hamburg, Filiale 4, Berlin. Bersammlung am fie hatten eben nur den Befehl, zu siegen; wie sie siegten, war fammlung seine Handlungen, die Veranlassung zu diesem Aus- Tagesordnung: Kassenbericht. Sonntag, den 15. November, Borm. 10% Uhr, bei Bolzmann, Andreasftr. 26. gleichgiltig, siegen sollten sie auf alle Fäule. Man tonne wohl schlusse gegeben, zu rechtfertigen. Die Auflösung der Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der Tischler und anderer gewerb im einzelnen Falle über die einzuschlagende Taktik verschiedener lung in der Norddeutschen Brauerei habe er herbeigeführt durch the ben 15. Noveinber, Borm. 11 üht: Mitglieder: Berſammlung im sofale Meinung sein, aber das sei doch keine prinzipielle Frage. Auf sein Bestreben, die Wahl eines Parteigenossen zum zweiten des Herrn Roll, Adalbertstr. 21. die prinzipielle Stellungnahme der sozialdemokratischen Partei der Rassirer zu verhindern, welcher Gelder veruntreut habe, heutigen Gesellschaft gegenüber, wie sie im Programm in ge- eine Behauptung, die später von Giesboit als Lüge aumächtige Beit und der versöhnende Raum" drängter Kürze dargelegt ist, geht Redner mit einigen bezeichnet wurde. Das Schlagen mit einem Bierfeidel stellte Der Verein Bildung und Geselligkeit veranstaltet am Sonntag Worten des Näheren ein und charakterisirt besonders die Schwabe nicht in Abrede, doch erklärte er, hierzu gereizt worden 15. November, bei Ahrens, Weinmeisterftr. 9, ein Kränzchen. Eintrittstarten Ontwickelung, welche unsere Weteranenftr. 12; Gust. Heiß, Schwebterfir. 23; Wilh. Schulze, Rheinsberger Verhältnine in der Gegenwart nehmen, wie die Maschine in Ge- und für Flugblätter gegen den Parteivorstand, ebenso für die Straße 8; Georg Weber, Johannisstr. 9. werbe eindringt, in denen man das früher für unmöglich gehalten Gründung eines„ Kampffonds"" hergegeben zu haben, legterer Arbeiter- Bildungsverein Friedrichsberg. Die nächste Bersammlung hat, und eine Vermehrung der Produktion ermöglicht, deren Vor- fei lediglich ein Agitationsfonds" gewesen, und entwarf gleich. Schwarz statt. theile jedoch ausschließlich der Besitzer der Maschine, der zeitig eine Schilderung von der Sigung der Vertrauensmänner, Kapitalist sich aneignet, fie dazu benutzend, den Mittelstand, den die auf Veranlassung des Parteivorstandes abgehalten worden sei 10 br, im Restaurant Hohenzollern, Seydelfir. 20 part., Bersammlung. Kollegienfdjaft Gemüthlichkeit. Montag, den 16. November, bend fleinen Gewerbetreibenden zu ruiniren und den Arbeiter mehr als in Gemeinschaft mit diesem, welche Schilderung sich mit den Darbisher auszufangen. Ein Eugen Richter glaube, daß ohne die legungen Bebe I's nicht beckte. Bebe I erklärte nämlich, daß Maler und Lachirer. Filiale Berlin 2 Weft. Bersammlung am Mon Möglichkeit dieser Aussaugung, ohne die Gelegenheit, recht viel Schwabe in der gedachten Sigung zugestanden habe, daß aus Freie Vereinigung der Kaufleute. Montag, den 16. November, Gr Vortheil aus der Arbeit Anderer zu ziehen, große Betriebe nicht dem durch den Bertrieb von Parteischriften erzielten Ueberbestehen können, und frage, wie die Sozialdemokraten diese Beschusse, anstatt diese Gelder an die Parteitasse abzutriebe, wenn die letzteren alle verstaatlicht wären, leiten wollten. führen, ein Kampffonds" gegründet werden sollte in Höhe von Steinbildhauer- Verein. Montag, den 16. November, Abends st Seien denn die Kräfte dazu etwa nicht vorhanden? Wenn ein 1000 m., welche Summe auf seinen Achtung Schneider und Schneiderinnen. Montag, den 16. November Gesetz bestimme, daß König Stumm's Fabrik, in der 20 000 Ar- 3000. erhöht worden sei zu dem ausgesprochenen Zwecke, solche Große Bersammlung des deutschen Schneider- und Schneiderinnen- Berband Schwabe's-Antrag auf Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Hermerschmidt, Perlebergerstraße 180 beiter beschäftigt sind, von heute an Staatseigenthum sei und Parteigenossen, welche durch die Verbreitung der Autonomie" in ge-( Filiale Moabit) mit der Tagesordnung: Warum organifiren wir uns König Stumm meine, seine Arbeiter feien nicht flug genug zur dann sagen:" Gut, dann verfteh " " " In der humanistischen Gemeinde, Kommandantenstraße 79, hält am ( Kollegen) find willkommen. fellige Zusammenfunft bei Bodenburg, Rommandantenfir. 10-11. wereins- Bersammlung am Freitag bei Feuerstein. Sigung bei Müller, Johannisstr. 20. Referent K. Timm. richtliche Verwickelungen gerathen follten und denen der Parteivorstand Hilfe versagen zu Dies 16. Interessen- Verein der Risten- und Koffermacher. Montag u. a. Die Deu Za Die neu ben ant. Dec neue Nächte ben Verein deutscher Schuhmacher( Filiale Berlin). Montag, den 16. So Du die Leitung unserer Fabrit, aber als Genosse". Nicht der der Parteigenossen des Kreises geschehen und ein so unerhörter vember, Abends 8 Uhr, Weinstraße 11, bet eindt, Berfammlung. Tage Egoismus, der eigene Vortheil, sei erforderlich, um Züchtiges zu Vertrauensbruch, wie er in der Partei noch nicht dagewesen und ordnung: Der ewige Wechsel der Formen im Univerfum." Referent Genoff Pflicht, die z. B. die Parteigenossen für unsere Ziele wirken heiße, Schwabe dies Alles mit cynischer Offenheit zugegeben habe, ebenso versammlung am Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, bei Feuerfein Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher. General ( Lebhaftes Bravo.) Solches thut Niemand für Geld, um des zu start waren, so daß er Veranlassung genommen hätte, die Schäftigten Arbeiter. Bereins- Versammlung am Montag, den 16. Novembe Leisten; es gebe noch eine andere Triebfeder: die Pflicht. Die nur mit dem Ausschlusse Schwabe's gefühnt werden konnte. Da Roland. die Pflicht, die drei Berliner Genossen veranlaßte, mit Flug- die Bezahlung von Flugblättern, seien diesem in der erwähnten blettern über das morsche Eis zu gehen, wo sie den Tod fanden. Sigung Komplimente gesagt worden, die selbst für dessen Ohren Gewinnes willen. Und das ist mehr, als erfauft werden kann. Sigung zu verlassen. Redner kommt dann wieder auf die Opposition zurück und drückt feine Verwunderung darüber aus, daß nach den 13 Jahren des Sozialisiengesetzes, wo das Schiff der Partei durch Klippen und Gefahren alle Tage und Nächte hindurchgesteuert werden mußte, wo Jeder, nicht blos der Führer, sondern jeder wacfere Mit" Die Angaben Bebel's bezüglich des Rampffonds" wurden von Gi esboit bestätigt. Des Weiteren perlas Schwabe als Materialien- Berwalter", sowie die Vertrauensmänner Granich und Fischer je eine Abrechnung, jedoch erklärend, daß feiner von ihnen die von der im Gisteller stattgebabten öffentlichen Volksversammlung gewählten alte atobftr. 75. Näheres Annonce und Säulen. verw. Betrieben Fachverein der in Buchbindereien und Abends präzise 9 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jacobstraße 75. Bortrag. br Tagesordnung bends Achtung, Moabit! Zwei große öffentliche Kommunalwähler8% Uhr. Tagesordnung: Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. tündigung des Wahlresultats. 9 Bet WHtglieder Verband der in golzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägenh schäftigten Arbeiter Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin 1). Mar Ranfer Gäfte, Damen Jeben Monta Abenb Rorb tämpfer, auf seinem Posten den schlimmsten Gefahren ausgesezt Revisoren anerkannt habe! Namens der drei Vertrauensmänner Berfammlung am Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, Grüner Weg war, daß nach so schweren Kämpfen, nach dem Siege, statt sich erklärte Schwabe weiter, auf jede Entlastung seitens Tagesordnung: Bortrag des Herrn Rohrlad über:" Die moderne Strafred die Hand zu drücken, Ginzelne tommen und nörgeln an der der Parteiversammlung zu verzichten, und fün- pflege während des Kampjes entfalteten Thätigkeit. Aber auch der bigte feinen Austritt aus der Partei an. Bebel Verein Houvenir( ehemalige 8öglinge des franz. Hospize) Stralauerftr. 67 Undank, der hierin liegt, auch die Differenzen wegen der Taftil hob hierauf hervor, daß Schwabe durch sein Auftreten und seine haben nicht zu dem Ausschluß der zwei Personen geführt, sondern Handlungen sich selbst gerichtet habe, und wenn er nicht selbst Montag, den 16. November, Abends 8 Uhr, im Dresdener Garten, Dresdene Freie Vereinigung der Graveure und Bireleure. Versammlung am einzig und allein die Verleumdungen. Nach diesem Ausschluß seinen Austritt aus der Partei erklärt hätte, sein Ausschlußraße 46. Tagesordnung: Diskussionsabend. Lese- und Diskutirklube. Lefes und Diskutirflub werden Diejenigen, die unsere Partei angreifen, finden, daß die cum infamia hätte erfolgen müssen. Der ernannte" Revisor Sonntag Vormittag 10% Uhr, im Restaurant zur Schneetoppe" noftiat Partei nicht mit sich scherzen läßt; das Wohl der Partei ist weiß berief sich auf ein Zirkular des Parteivorstandes, nach abends 8% uhr, bet Soffmann, Wrangelstraße 82. Sozialdem. Lefe: und Disfuttrflub Spinoza". unserer Genossen höchstes Gesetz. Die Partei ist die welchem die Vertrauensmänner ermächtigt gewesen wären, sich Serren, willkommen. Armee, welche der Menschheit Befreiung bringen soll, und selbst Revisoren zu ernennen, und beantragte Decharge für die diese Armee kann nicht Feinde in ihren Reihen leiden. Bertrauensmänner. Gegen diese wandte sich unter dem Beifalle Uhr: uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Das Recht der eigenen Meinung bestreitet teiner; aber wenn die der Versammlung Runtel in scharfer Weise. Fischer betalba", Koppenfir. 36 bei fteller. Partei sich im Kriegszustand befindet, dann ist Disziplin nöthig. gründete unter Ablehnung der Entlastung die Nichtanerkennung traße 29 bei ktrosche. Niemand, der Soldat gewesen ist, wird bestreiten, daß, wenn man der öffentlich gewählten Revisoren damit, daß er mehrere der im Rampfe steht, tein Streiten sein darf, da ist Disziplin einfach Revisoren für zu jung in der Bewegung erachtete, und weil die Pflicht. Jede Person hat ihre persönlichen Ansichten und Wünsche selben nur gewählt worden seien, da man Mißtrauen gegen die Gefangverein" armonie", Meyerbeerstr. 9. dem Parteiwohl unterzuordnen; schlecht fämpft es sich, wenn man Vertrauensmänner hegte. Be bel hob hervor, daß es im eigenen blüthe", Görligerstr. 58, bet Toltsdorf. lottenburg, Rosinenfiraße 3 bei Grischow.- Gesangverein Blutbe" von seinem Nebenmann einen Stich in den Rücken erwarten Interesse dieser hätte liegen müssen, sich kontrolliren zu lassen, lauer- Allee Nr. 232 bei Riedel. Sänger chor der Chirurgifo muß. Die Betheuerung:" Ich bin ein guter Sozialdemokrat", um sich als ehrliche Leute zu erweisen. Der Parteivorstand habe Branche", Alte Schönhauserstraße Nr. 42 bei Reimann. wird demjenigen, der der Partei in die Reihen fält, nichts lediglich einen Rath ertheilt, eine Vorschrift zu erlassen, sei dieser Morgenroth" 2, Charlottenburg, Bismarckhöhe, Wilmersdorfer Gefangverein Wahrheit", An der Apofteltirche 7b bei France. nügen. Individualisirung der Arbeiter" verlangt die Opposition. gar nicht befugt gewesen. Jedenfalls müßten sich die Vertrauens und der geselligen Arbeitervereine Berline und mergent Das heißt, daß fie vom Sozialismus teine Ahnung hat, daß männer dem Beschlusse einer öffentlichen Versammlung fügen. Sonntag: Privat- Theatergesellschaft und Artiſtentlub Jeder seinen eigenen Weg gehe Das ist die Anarchie der Wäre dies von jeher beobachtet worden, so würden die Zerwürfuhr bei Heinrich, Blücherftr. 61. Soffnung, bei Schneider, Adalbertstr. 8.heutigen bürgerlichen Gesellschaft. Da thut Jeder, was ihm niffe in der Partei vermieden worden sein. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, deutsche Schleife", Naunynitr. 88 bet gubei. Trischmann. bei Berg. Schröder. Gesangvereinsme Stedertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- lay Gefangvereinteserlust richt Gesangverein Senefelber", Jüdenstraße 65 bel Gefangverein Hand in Hand", Steichenbergerftraße 27 b Moabiter Biebertafel", Wilhelmshavenerstr. b. Broid Gefangverein Gefangvereinyra " 1 Ton 2 Goat Bren Gefangvere Sumor" Stad 80 Montag, Abends 9 Uhr Theaterveret Rollegienschaft Gement/ Gleinert be- michel" Koppenstr. 43c. Seite oder schlägt ihn zu Boden. Wir wollen den Arbeiter Schwabe, Graßnid und Fischer nicht anzu. Abends 10 Uhr, Seydelftr. 30. gerade sozialisiren, er fann nur zu einer freien Persönlichkeit erkennen, da diefelben den in öffentlicher sozialdemo- land, Alte Jatobftraße 120. werden in der Gesellschaft. Die Freiheit müssen wir uns erft er fratischer Versammlung im Eisfeller gewählten Revisoren tommen. tämpfen. Wir sind eine kämpfende Partei, und um das Ziel zu verweigert haben, Ginsicht in die Bücher zu nehmen, und den beliebt, steht ihm der Andere im Wege, so schiebt er ihn bei antragte, den Rechenschaftsbericht der drei Vertrauensmänner Geselliger Verein der Berliner Barbier- und Friseurgehilfen, alle 14 Za mann, Waldemarftr. 61. Rauchklub Privat- Theatergesellschaft Stern", Jnfel Belg Theaterverein, Proletariat" bei Bo Herren und Damen als Gäfte herzlich Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. 2übeck'scher am Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Turnvere erreichen, brauchen wir Disziplin und einheitliche Geschlossenheit. genannten Bertrauensmännern ein Mißtrauensvotum von 8-10 Uhr, Männerabtheilung.- ,, Berliner Turngen offenfal fich erdreiftet.( Stürmisches Bravo.) Abend Daher nieder mit Jedem, der die Einheit der Partei zu brechen auszustellen. Dieser Antxag wurde gegen etwa zwanzig 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10 Uhr Pant itr. 9-10 in Blumenstr. 63a. Don 8-10 Uhr Abends, Baumann, Reichenbergerfir, 73 a. Turnverein Osten", Lehrlingsabtheilung, Montal Männer- Gefangvere Eyrolienne" Montag und Sonnabend 9 Uhr Uebungsunde b Gäste willkommen. Neue Mitgliede Rauchtlub Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Stimmen angenommen. Die Abrechnung des Ver- Leffing- Gymnasium. In der an diesen Vortrag sich schließenden Diskussion bolt trauensmannes Martens ergab eine Einnahme von 4326 M. zunächst ein Parteigenoffe aus dem Niederbarnimer Kreis sich und eine Ausgabe von 113630. Namens der RevisionsErfundigungen über die Art und Weise ein, wie der Ausschluß tommission, welche nur bei Martens revidirt hat, bestätigte Baginsti's( des verantwortlich zeichnenden Redakteurs des Schaf die Richtigkeit der Abrechnung und wurde darauf Streligerstraße Nr. 16, und feitens der Versammlung ist. Liebknecht erklärt, daß die Beiden dem Beschlusse des über den ersten Punkt der Tagesordnung nahmen ungemein viel Rauchtlub, Freiheit", jeden Montag um 9 Uhr bei Wuttte, Friedrichsberg " Rauchtlub Straße 4. Better. Rauchflub Deutscher Mte 16 Der znaeite Punkt der Tagesordnung; Buded. Rauchflub Brüderlich tett jeden Montag von 9-11 upr Berein der Oberlausiger", Montag, Abends 9 Uhr im eftaura Sonnt Blaue Qua ft e", Abends 9 Uhr Pflugftraße Beit in Anspruch. Neuwahl der Vertrauensmänner", zeitigte gleich- Billy Schmidt, Wrangelstr. 141: Sigung. Gäste willkommen. falls eine lange Debatte. Hiegzu beantragte Gies boit folgende Resolution: Die peute im Eisteller tagende öffent- gefelliger Abend, Görligerstr. 38, beim Landsmann Wutile. Hedwig, Rosenthalerstr. 45. Verein der Goldiner. Jeden liche sozialdemokratische Volksversammlung des fechnen Berliner Berein", ehemal. Schüler des Friedrichs- Waisenhauses, Montas, Reichstags- Wahlkreises beschließt in Anbetracht dessen, daß drei traße der bisherigen Vertrauensmänner, nämlich Schwabe, Grab Bringenfiraße 106.• Friedri Drantes Bergnügungsverein, Freundestreue", 0% Uhr, im Restaurant@ert Bergnügungsverein Fidelio", Montag Abends Gründel nimmt auf die Ausführung Liebknecht's über die nick und Fischer, sich des in sie gesetzten Vertrauens durch tin Restaurant 8um Reichsgarten", Drantenstr. 108. Damen und Herren all W Parteitages gemäß befragt worden seien, ob sie auf dem Stand: puntte des Flugblattes stehen. Sie haben teine Antwort darauf gegeben, was als Beweis angesehen wurde, daß sie auf dem Boden des Flugblattes stehen; fie mußten daher, wie der Parteitag für diesen Fall entschieden hatte, ausgeschlossen werden. Che die folgenden Redner das Wort erhalten, verlieft der Vorfizende die inzwischen eingelaufene untenstehende Resolution. Pflicht Bezug und ermahnt zur rührigen Betheiligung an der Nichtbefolgung der Beschlüsse des Parteitages unwürdig gezeigt Agitation jür die Stadtverordneten Wahlen. Jahn weist den haben, die heute neu zu wählenden Vertrauensmänner zu verleben Montag im Bergnügungsverein Edelweis Vorwurf der Opposition zurück, daß die Parteiführer pflichten, die Beschlüsse des Erfurter Parteitages anzuertennen Sigung Sonntags um 3 Uhr im Bereinshaus, die Arbeiter als Tugendbolde hinstelle und nicht für und den Organisationsplan als Richtschuur zu nehmen." Erziehung der Massen forge. Unter dem Sozialisten. Resolution wurde angenommen. Nachdem die in Vorschlag nung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bei Krebs, Ohmgaſſe 2. Säfte, Diese fraße 118. Damen und berren willkommen.- Brivat- Theatergesellschaft of gesetze sei lettere nicht möglich gewesen, nach Fall desselben habe gebrachten Kandidaten eine der Resolution entsprechende Er Sonntag 3 Uhr im Bittoria- Saal, Berlebergerstr. 13. Gäfte willkomme ersucht Liebkned dahin zu wirken, daß recht viele Vorträge über stimmig gewählt die Parteigenoffen Pfarr, Wilsnackerstr. 49; rangelstr. 141. Anarchismus in. Sozialismus gehalten werden. Siebknecht Gieshoit, Boyenstr. 40; igel, Acerfir. 29 und mittag& a br bei Bergnügungstlub Wep bifto", äßte willkommen. 8% Uhr bei Wolff, Brunnenstr. 359.Berein, Amicitia Herren, willtommen. tommen. Montag Bergnüg Damen ben Privattheater- Gesellschaft uguna victori Klub„ Geselligfeit", Gigung Sonntags 6 Uhr bei Squi Geselliger Bergnügungsverein Nord" Sonntag a an. bett und Seeg fafer billi wah ftelle Mei bürg Bet Bill Or H Anz Somi a R Grösste fämmtl. 1581a Bru And Roh Größt G. Elkh Ce 2001 Knabe Alles Bahl iehen. noth Wahl wurden Fower Ferner Ber ericht fuchte bftand nderes e Ver be heus lung eben Die Der: teht, gen. chdem egeben Bezirt 2 Uhr nahme Seitritt mlung fenden en fich E. 5.29 Conn andeners Uhr, in getft bes ter für Herrn 5. Nov., mehrerer n 10 f Metall sftr. 26. gewerb Sonn n Botale ung am hält am : Die ag, ben tstarten Ru Sbergers mmlung Berr Abends g. Gaf in on per, Ge Nächte 8 ht ovember aße 180 exbanbe uns ag, ben 18. 90 Lage Genoffe General euerfein ovember Ordnung Lev- r Abends 8: Ber blen. apen be Citglieber Beg 29 rafred Sterfte. 61 fein. lung am resdent agfer tait, s Montag en un bent Nork Fidhte Be 65 bel Play Be 27 b 6. Broid Ton Ghar Brent gtfaer angverein ferfir. 80 argent -Мафт aterveret felt 14 Tag bet Bo fel Belgo Tich wil Furnvere Abent fat 9-10 im Dontal angveret unbe b Mitgliebe -11 11 Wtche Nr. 9. caberg age 16 1 Uhr b Reftaura Gonnt drig Orantes t@ ert nde 9 Derren all ag ben weig gnügung Wilhel aft 5 of Damen un ctori ommen Bäfte wi ei Schmi tag Stad men, w fommen. Theater- und Pantomimenverein Fideler Geist" bei Krebs, Ohmgaffe 2. Geselliger Klub ,, Mamen Io3". Jeden Montag bei Abraham, Straßburgerstr. 5. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, willfommen. Theater- und Vergnügungs- Verein, mor", Sigung Montag, 9% uhr, bei Rummer, Ackerstr. 13 Aufnahme." Herren und Damen dazu willkommen. Nach der Sigung Fidelitas. in Gizung jeden Sonntag Nachmittag 6 Uhr im teftaurant von Friß gemter, Rofenthalerstr. 36. Gäfte rillfommen." Psyche, Theater und Ber gnügungs- Verein. Stgung jeden Sonntag," Abends 6 Uhr, Spreeterraffe, Jannowigbrücke, Lese- Uebungen, Fidelitas. Gäfte mit Verständniß für Literatur, Damen nicht unter 16, Herren über 20 Jahre willkommen. Schmid". Vermischkes. Leipzig. Am Freitag wurde in den Tagesblättern ein Sted brief erlassen gegen den sogenannten" MillionenSchmid wird verfolgt wegen betrügerischen Bankerovs. Er war Besizer verschiedener größerer Restaurants, u. a. auch des großartig ausgestatteten„ Café Bauer". Contrat S Solidarität! Arbeiter und Arbeiter. innen! Nur Textilwaaren, Kattowik, 14. November. Jm Stahlwerk zu Dombrowa| gruben- Gesellschaften des Departements, mit Ausnahme der Gesells explodirte ein Dampffeffet. 63 wurden zwei Ar- fchaft in Lens, vertritt, beschloß einstimmig die Forderungen der beiter getödtet, viele, zum Theil schwer, riezt. Bergarbeiter zurückzuweisen. Dem Vernehmen nach wird die Gesellschaft in Lens sich ebendabin entscheiden. Infolge dessen wird wahrscheinlich am nächsten Montag auf sämmtlichen Kohlengruben des Departements ein Streit ausbrechen. Belgrad, 14. November. Der Stationschef Bre Sovitsch von Bagrdan wurde Nachts nach dem Passiren des Eilzuges von 4 Räubern erschossen und die Stationskasse mit einem Inhalte von 60 Frts. ausgeraubt. Arras, 13. November, Ein Fischerfahrzeug aus Berd( Departement Pas de Calais, auf welchem sich 16 Personen befanden, ist während des letzten Sturmes gescheitert, die ganze Bemannung ist ertrunken. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Burean.) Paris, 14. November. Das Komitee der KoblengrubenBesitzer des Departements Pas de Calais, welches alle KohlenWirk- Waaren Unterricht in der Roller'schen Wirl- Baaren Stenographie welche nebenstehenden Stem mit pel oder Marke tragen, bieten Garantie, baß den Verser tigern derselben geregter, Lohn wurde. Die Control- Commiffion Sauft nur Wearen deutscher Textilarbeiter mit diesem Stempel oder in Chemnik. Marke! Baer Sohn, Chausseestr. 24. " 33 99 Brückenstr. 8. Kontrollstempel in New- York, 13. November. Nach einer Depesche des„ Newyork Herald" aus Valparaiso melden dort eingegangenen Nach richten aus Buenos Ayres, die aufständische Bewegung in Rio Grande sei von Erfolg gekrönt worden. General Isidoro Gonzales sei geschlagen worden, die Insurgenten seien in der Stärke von etwa 5000 Mann aller Waffengattungen auf dem Vormarsche nach Norden begriffen. Der Gouverneur von Rio Grande, Castilho, werde sich wahrscheinlich der aufständischen Bewegung anschließen. 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Große allgemeine öffentliche Versammlung Große Versammlung Lages Ordnung: 323/11 1. Vortrag des Roll. Apelt: Wie schüßen wir uns gegen die wirthschaftlichen Krisen. 2. Diskussion. 3. Borschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs. 4. Gewerkschaftliches, Verschiedenes und Fragekasten. am Montag, den 16. November da. Js., Abends präzise 8 Uhr, im Konzerthaus ,, Sanssouci", Kottbuserstraße Nr. 4 a. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Die Versammlung wird eine sehr wichtige sein und ist es dahet Pflicht eines jeden Kollegen und einer jeden Kollegin, zu erscheinen. N.B. Auf Grund in der Generalversammlung erhobener Beschwerde Die Buchdrucker und sonstige uns nahestehenden Berufe sind freundlichst über die zit selten stattfindenden Versammlungen in Moabit, ersuche ich die eingeladen. 127/7 Kollegen, recht zahlreich zu erscheinen. Neue Mitglieder werden aufgenommen, Der Einberufer. Oskar Krüger, Elisabeth- Uljer 28. auch Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte. 11b K. D. H. G. A. S. Unserem altbewährten Genossen Carl Klein zu feinem heutigen Wiegenfeste ein donnerndes Lebehoch, daß die Buch holzerstraße wackelt. 380/15 Seine Gönner der Ethischen Gesellschaft Deutscher SchneiderFagverein der in Bugvindereien und verwandten B.trieben Fachverein der Tischler.und Schneideriuner- Serband. beschäftigten Arbeiter. Montag, den 16. November d. J., Abends präz. 9 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstrasse 75: Vereins- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Wach über: Die Entwickelung der gesellschaft lichen Stellung der Frau". 2. Verschiedenes und Fragekaften. 119/17 Die Versammlungen finden jeden Montag bei Feuerstein statt. Um stets regen Besuch ersucht Der Vornaud. Orts- Krankenkasse der Ladirer. General- Versammlung am Montag, den 16. November 1891, Abends 8½ hr, im Lokale bra Herrn Röllig, Nene Friedrichstr. 44. Wichtige Tagesordnung. Unter Anderem Vortrag des Herrn Dr. Müller über Freie Aerztewahl". 203/9 Unterstützungsbund Der Vorkand. Versammlung am Montag, den 16. November, Abends 8½ 1hr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Gerhard über: Miethsrecht. 323/10 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Bei der Jeden intereffirenden Tagesordnung erwartet zahlreiches Erscheinen Der Vortand. Versammlung der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläzen beschäft. Arbeiter Deutschlands, Ortsverwaltung Berlin II. Nord am Dienstag, den 17. November ds. Js., Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Guadt, Brunnenstraße Nr. 38. Tages Ordnung: 166.5 1. Vortrag. 2. Lotalfrage. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. der Hausdiener Berlins. Große öffentliche Versammlung ( Filiale Moabit.) Montag, 16. Noobr., Abends 81/2 Uhr: Große Versammlung im Lokale des Herrn Hermerschmidt, Perlebergeritraße Nr. 28a. Tagesordnung: 1. Weshalb organisiren wir uns? Referent: Rollege Tim. 2. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Aufnahme neuer Mitglieder. Um zahlreiches Erscheinen ersucht für d 26., 27 Franz Straße Krause Straße den Li 58, Mauer 1-10, Straße 417/2 Am K Reichs Stadtifc Thor, Straße, Ufer d bauerd Hedwig Biethe SIE Dorott Gymna Die Lokalverwaltung. Verein deutscher Schuhmacher. ( Filiale Berlin.) Montag, 16. Novbr., Abends 81/2 Uhr: Versammlung bei Feindt, Weinstraße Nr. 11. Zagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Roland über: Der Weltuntergang, eine Frage der Zeit. 2. Diskussion. 3. Abrechnung. 4. Bers schiedenes und Fragekasten. Gäste willkommen. Bureau und Arbeitsnachweis C., Neue Grünstr. 10, 1. Fernſprecher Amt 8, 10. der Töpfer Berlins und Umgegend. 293/6 Grosse Versammlung der Hausdiener am Dienstag, den 17. November ds. So., Abends präzise 9 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße Nr. 75, 1 r. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Georg Ledebour über:„ Die Beziehungen der gewerkschaftlichen zu den politischen und den Bildungsbestrebungen der proletarische Bewegung. 2. Diskussion. 3. Mittheilungen und Ausnahme neuer Mitglieder. 4. Geschäftliches und Fragekasten. Jeder Hausdiener ist ein geladen. Gäste find gern gesehen. Der Vorstand. Arbeiter- Bildungs- Verein für Schöneberg und Umgegend. Dienstag, den 17. November cr., Abends 7 2hr, in Breuer's Salon, Große Frankfurterstraße Nr. 74. Tages Ordnung: 1. Abrechnung der Kommission vom Streif. 2. Gewerkschaftliches. 411/4 Um zahlreiches Erscheinen der Kollegen zu dieser Versammlung ersucht Carl Thieme. 168/14 Säulenanschlag findet nicht statt. Fachverein der Lederarbeiter. Am Montag, den 16. November ds. Js., Abends 8% Uhr, in der Schloßbrauerei zu Schöneberg: Große Versammlung. Zages Ordnung: Montag, den 16. November, Abends 81/2 hr, im ,, Louisenstädtischen Klubhaus", Annenstrasse No. 16: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn C. Hoffmann über: Waare". 2. Vereinsangelegenheiten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. 1. Vortrag über: Das Anti- Trunksuchtsgesetz". Referent Genoffe 202/10 Siegerist. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom Stiftungsfeit. 4. Ber schiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiches Erscheinen der Genossen ersucht 108/11 Der Vorstand. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin 1). Mitglieder- Versammlung Montag, den 16. Novbr., Abends 81/2 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Rohrladt über die moderne Strafrechtspflege. 2. Anträge. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 166/6 Der Vorstand. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Ausschuss- Sitzung Kommandantenstraße 20. Leseklub ,, Dietzgen". Der Vorstand. Freie Vereinigung der Graveure und Ciseleure. Versammlung am Montag, den 16. Nov., Ab. 1/20 Uhr im Dresdener Garten, Dresdenerstr. Tagesordnung: 45. 1. Geſchäftliches. 2. Distuffion aberd 3. Verschiedenes.- Fragekaften. Der Arbeitsnachweis befindet sich beim Kollegen Zwirz, Staligerftr. 125. Am 28. Nov.: 8. Stiftungsfest in Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Soiree Der Stettiner Sänger. Billets à 30 P Der Vorstand. " 15b Fr. Bereinigung der Kaufleute Montag, den 16. d. Mts., Abends: Gesellige Zusammenkunft und Aus gabe der Bibliothekbücher im Restaur Bodenburg, Kommandantenstr. 10/11. Eine öffentliche Handlungsgehilfen Versammlung findet an diesem Zage lung am Freitag. Große öffentliche Versammlung nicht statt. Nächste Vereinsverfamm für Männer und Frauen am Sonntag, 15. Nov., Nadjur. 4½ hr, bei Knebel, Badftr. 58. Tages- Ordnung: 177/2 Der Vorstand. Achtung! 1. Vortrag des Genossen Kessler über:„ Die Fortschritte in der Reinickendorf. Industrie und die Arbeiter". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 402/11 Nach Schluß der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Vorstand. Achtung! Rixdorf! Deffentliche Versammlung der Maurer von Riedorf und Umgeg. am Dienstag, den 17. Hovbr., Abends 7/2 Uhr, im Lokale des Herrn Kummer, Berlinerstrasse No. 136. Tage Ordnung: Sonntag, den 22. November, Vormittags 91/2 Uhr, in den Arminhallen, 1. Die Nothwendigkeit der Organisation der Maurer Deutschlands und 106/2 die Aufgabe der fachgewerblichen Verbände. Referent Albert Paul aus Tagesordnung: 1. Aufnahme von Vereinen. 2. Neuwahl der Revisoren. Hannover. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Alle verwandten Berufs: 3. Beschlußfassung über den Antrag betreffs Einführung des theoretischen genossen sind hierzu eingeladen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Unterrichts. 4. Berathung über die von der Prüfungskommission zur An- 242/2 5. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden nahme empfohlenen Lieder. Vereins, vertreten zu sein, und werden die Ausschußmitglieder ersucht, pünktlich zu erscheinen. Bundes- Mitgliedskarte legitimirt. Der Vorstand. Orts- Krankenkasse Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher und verw. Berufsg. Berlins. für das Goldschmiede- Gewerbe. General- Versammlung Sonnabend, den 28. November d. J., Abends 8 Ahr, am Montag, den 16. Nov., Ab. 81/2 Uhr, Tagesordnung: bri Feuerstein, Alte Jakobtraße Ur. 15, im Garten- Salou, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Ordentliche General- Versammlung, wozu wir die Herren Delegirten einladen, recht pünktlich u. zahlreich zu erscheinen. Tages- Ordnung: 23b 1. Bericht des Vorstandes. 2. Neuwahl des Vorstandes( 8 48 des Statuts). 3. Wahl des Rechnungs- Ausschuffes zur Prüfung der Rechnungen des laufenden Jahres(§ 52, Absatz 4 des Statuts). 4. Die eventuelle der bei Beſchlußfaſſung fiber den Austritt aus dem Gewerts- Kranten- Berein. 5. Beschlußfassung über die abgeänderten Statuten. 6. Verschiedenes. Der Vorstand. J. A.: Kermann Fabor, Vorf., N. Antonstr. 34, v. p. F Cöpenick. Arbeiterverein für Cöpenick und Umgegend. Versammlung 1. Vortrag des Herrn Albert Auer2. Diskussion." 3. Abrechnung und Verbach über„ Rück- und Ausblicke". schiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Das Erscheinen aller Mitglieder ist nothwendig.[ 277/17] Der Vorstand. Achtung! Kutscher Achtung! A. Böttcher, Göthestr. 1. Achtung! An sämmtliche gewerblichen Hilfsarbeiter Berlins und Ums Grosse öffentliche Agitations- Versammlung 21 Straße Straße Straße Straße Potsda Straße Großg des Be öftlich 288 Straße Theil Be Tüche Säufer Straße Golms Kirchh 15-20 St bringer bringer C bon G bis G Ropnic Straße Biener Beugho bis Ob play C mühler ftraße und S Gorau Wende Straße, St berger berger Theil für Männer und Frauen am Sonntag, 15. November, Nachmittags 3 Uhr, im Lotale des Herrn Ladicke, Reinickendorf, amendestraße Tagesordnung: 1. Vortrag: Welche Organisation für uns Hilfsarbeiter die beste?" Referent: Herr Otto Knauf 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 1. Zur Deckung der Unkosten findet Nach der Versammlung: Gemüth Tellersammlung statt. liches Beisammensein. 199/4 Die Agitations- Kommission. Die Freie Vereinigung d. Seifen Vereinshaus der Hutmacher, sieder und Berufsgenossen Berlins abend, den 21. November 1891, in und Umgegend" veranstaltet am SonnScheffer's Salon, Inselstr. 10, ein Familien- Kränzchen, verbunden mit Pappel- Allee 3/4. Vereinszimmer Dienstag, Mittwoch und Freitag noch frei. humoristischen Vorträgen Saal des Genossen Osang. Alle Kollegen und Genossen sind hierdurch eingeladen. Anfang 8 1hr. 262/14 Billets für Herrn 40 Pfg., Damen lungen. Zu erfragen 2631b H. Kruse. 2549b zu Bergnügungen u. Berfamm Lonisenstädtisches Klubhaus, Annenstraße 16. Freunden und Genossen zur gef 20 Pig., find nur vorher zu haben bei Kenntniß, daß ich in Moabit, Stephan den Kollegen Schüler, Weißenburger Straße 61/62, ein Restaurant eröffnet 13b und aller im Fuhrwesen be traße 5, Keller, und Röttger, Kleine nehmen gütigst unterstützen zu wollen. schäftigten Arbeiter. Große öffentliche Versammlung Kurstr. 1, 1 Tr. Freie Vereinigung Hochachtungsvoll Mag Scheps. Einladung zum Dienstag, den 17. November, zur Einweihung meines am Sonntag, den 15. November cr., der Seifensieder u. Berufsq. Lokals in Schöneberg, Sedauftr. 10, Eingang Stallschreiberstr. 43. Tagesordnung: 1. Vortrag über die am Dienstag, den 17. November d. J., Abends 8 The, im Lokale der Nothwendigkeit und den Nuhen in der Herren Wiedemann& Manofski zu Adlershof. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Bruhns, 2. Disfusion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Ersaywahl eines Kassirers. Vereinsangelegenheiten. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist zahlreiches Erscheinen nothwendig. 104/11 Der Vorstand. Organisation. 2. Bericht des Delegirten zur Streit- Kontrollfominission. 3. Dis In An fuffion. 4. Berschiedenes. betracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Rutschers zu er scheinen. Nach der Versammlung: Ge müthliches Beisammensein. Mitglieder- Versammlung bei Scheffer, Inselstraße Nr. 10. Tagesordnung: mit Wurstpicknick verbunden,& Rouvert 30 2630b Es H. Hoffmann, Restaurateur, Sedanstr. 10. 115. G Gi Straße Mante Straße Straße Straße, traße Aula. bis 69, AL burgftr Straße Sebaft Moriz Budon Straße AL Straße Jatobi ftraße Straße Neue Schmi 23allit Louifer Spittel St Empfehle allen Genossen und Be 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Ent tannten meine Bigarren u. Tabate richtung der Monatsbeiträge. 4. Verschiedenes. In recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Vorstand. 262/15 eigener Fabrit. Carl Boehlert, Mariannenstr. Jordan, Stallschreiberstr. 9. Verantwortlicher Redakteur: August Euders in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2 315 5. Blinlampen 30" mit Lyra 7,50 M Sebaft Gebajti Co ? cuder .Ge Endes ein Buch 0/15 aft d. hr: idt, euer nen 17/2 7. T. hr: 1. Ser: Beit. Bers re. 45. end. fich 125. in iree Pf. te 03: lugs aut. / 11. fens Eage mms 2 f. g en 1. 口 垢 nbet th er, Fal voch 631b 8 satis mm 549b 3, han gef. ffnet nter ollen. 13b den eines .10, uvert ein UV, Ber abate 316 5. 50 M 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. r. 268. Tableau für die bevorstehenden Stadtverordneten Gr. gänzungswahlen. Dieselben finden statt im 3., 8., 10., 12, 14., 19., 21., 25. 26., 27., 28., 82., 34., 88. und 40. Rommunalwahlbezirk. 3. Wahlbezirk. 1-66, Mohrenstraße 1-37, Sonntag, den 15. November 1891. 25. Wahlbezirk. Breslauerstr. 15-17, Gubenerstr. 20-50, Fruchtstr. 1-10, 40. Wahlbezirk. 8. Jahrg. Versammlungen. Stadttheil Moabit umfassend. 23-38, 50-66, 81-86, Stoppenſtr. 1-7, 40, 87-94, MemelerWahllokale: Theil I: 82. Gemeindeschule, Thurm straße 1-84, Rüdersdorferstr. 33-70, Borhagenerir. von Frant straße 75; Theil II: 187. Gemeindeschule, Gerhardstr. 4/5; furter Allee bis Weichbildgrenze, Straße 7 von Str. 9 bis Frank- Theil III: Arminiushallen, Bremerstr. 72/73; Theil IV: Thurmfurter Allee, Warschauerstr. von Straße 9 bis Frankfurter Allee, straße 27 bei Wittig, Saal; Theil V: Artushof, Perlebergerstr. 23, Stralauerplat 1 bis 23, 29 bis 35, Brombergerstraße, Billardsaal; Theil VI: 41. Gemeindeschule, Stephanstr. 3. Chaussee nach Stralau bis Weichbildgrenze, Warschauer- Kandidat: Schuhmachermeister Theodor Menner. straße von der Spree bis zur Schlesischen Eisenbahn Behrenstr. 1-72, Charlottenstr. 29-62, Dorotheenftr. 1-97, H und K, Posenerstraße, Pillauerstraße, Rummelsburger Platz, intl. am Oberbaum, Königsbergerstraße, Mühlenstraße, Pläge B, Französischestr. 1-68, Friedrichstr. 63-104a, 187-190, Georgen Terrain der Ost- und Schlesischen Eisenbahn von WarschauerStraße 1-17, 19-48, Jägerstr. 1-31, 45-76, Ranonierstr. 1-45, traße bis zur Weichbildgrenze, An der Schillingsbrücke öſil. Seite Krauſenſtr. 1-3, 72-77, Kronenstr. 1-13, 60-76, Königgräger- Straßen Nr. 4, 7b, 18, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 39, 40, 42, ftraße 121, 126-141, Leipzigerstr. 1-26, 104-187, Unter Für den 28. Bezirk fand am 12. November eine öffents ben Linden 1-78, Martgrajenſtr. 37 und 88, 51a- 52, 57 und 43, 44, 45, 40, 140, von Straße 7 bis Beichbilbgrenze, Straße 12 welcher Herr 3ubeil über die bevorstehenden Stadtverordneten 47 und 49, Straße 7 von Straße 9 bis Memeler liche Kommunalwähler- Bersammlung, statt, in 58, Mittelstraße Mauerstraße 8-79, straße, Straße 41-66, von Memelerstraße bis Straße 24, Straße 14 von Straße 12, Wahlen referirte. Derselbe legte in längerer Rede die Stellung 1-10, Taubenstraße 1-54, Universitätstraße 1-9, Wilhelmbis Weichbildgrenze, Straße 19, von Straße 12 bis 3. Eisenbahn, der Sozialdemokratie zu den Gemeindewahlen klar, beleuchtete Traße Straße 37 von der Chaussee nach Stralau bis 3. Weichbildgrenze, die in der Kommune herrschenden Mißstände und erörterte die Am Kupfergraben, Kleine Mauerstraße, Neustädtische Kirchstraße, Am Schlesischen Bahnhof. zur Abhilfe derselben von sozialdemokratischer Seite gestellten Reichstags- Plas, Reichstags- Uſer vom Reichstags- Blas big Na Wabllokale: Theil I: 87. Gemeindeschule, Memeler- Anträge. Zur Beseitigung dieser Zustände sei es nöthig, daß die ſtädtische Kirchstraße, Lindengasse, Blak vor dem Brandenburger Straße 24/25, Aula; Theil II: 87. Gemeindeschule, Memeler- fulle, um der Sozialdemokratie einige weitere Sige im rothen Thor, Platz am Opernhause, Hegelplay, Pariser Play, Rosmarin- ftraße 24/25, Turnhalle. Theit 87. Gemeindeschule, memeler gesammte Wählerschaft am 17. b. M. ihre Schuldigkeit, voll erstraße, Schlachthausgasse, Stallstraße, Stadtbahn vom westlichen Ufer des Kupfergrabens bis nördlichen Ufer der Spree am Schiff banerdamm, Weidendamm, Neue Wilhelmstraße, Gendarmenmarkt, Hedwigsgasse, Schiller- Play, Kaiserhofstraße, Leipziger- Play, Siethen- play, Boßstraße, Wilhelms- Platz. ahllokale: Theil I: Friedrich- Werderfches Gymnasium, Dorotheenstraße 13/14, Aula; Theil II: Friedrich- Werdersches Gymnasium, Dorotheenstraße 13/14, Turnhalle. Kandidat: Kaufmann Paul Singer. 8. Wahlbezirt. Kandidat: Restaurateur F. Höhne. 26. Wahlbezir t. Hause zu verschaffen.( Lebhafter Beifall.) nommen: In der Debatte sprachen zuerst der Kandidat des Bezirks, Herr Drescher, und hierauf einige andere Redner, sämmtlich flee 1150, Liebigstr., Petersburgerstr. von Straße 44 bis Große Frankfurterstraße 1-18, 127-146, Frankfurter im Sinne des Referenten. Hierauf wurde folgende Resolution einstimmig ange bis Liebigstr., Thaerstr. von Frankfurter Allee bis Eldenaerstr., führungen des Referenten und ist der Anficht, daß das Proletariat Frankfurter Allee, Play Nr. 58, Edertsbergstraße vom Platz Die Versammlung erklärt ihr Einverständniß mit den AusWeidenweg von Tilsiter- bis Liebigstr., Straße 17, 18, 21, von nicht nur fein Interesse daran haben darf, daß die heutige Ge Straße 27 bis Straße 18, Straße 27, Landsberger Allee von sellschaft in ihrer Versumpfung aufgehalten wird, sondern daß Ringbahn bis Weichbildgrenze, Straße 16 von der Ringbabn bis auch die zielbewußten Arbeiter daran mitarbeiten müssen, dieser Straße 15, Thaerstr. von der Ringbahn bis Straße 25( verlorner traße 1-19, Dennewißſtr. 9-38, Dennewitz- Play, Froben- Straße 26( verlorner Weg), von der Ringbahn bis zur Nach einigen die Wahl betreffenden Mittheilungen wurde Weg), von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Straße 16 von Gesellschaft die politischen Machtmittel aus der Hand zu nehmen, Alvenslebenstr. 1-26a, Bülowstr. 8-100, Blumenthalber Kingbahn bis Straße 18, Zhaerir, vor der ingen big indem sie bei den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen dem Thaerstr. Ringbahn Kandidaten der Sozialdemokratie ihre Stimme geben." traße 1-41, Göbenſtr. 1-30 Göbenstraße von Potsdamer- Weichbildgrenze, Fruchtstraße 39-49, Friedrichsbergerstraße die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialstraße bis Kulmstraße, außer den Eckhäusern, Grunewald 2 bis 26, Friedenstr. 32 bis 96e, Koppenstr. 41 bis 43 und von Potsdamerstraße 49-103 a, Steinmeßstraße 1-79, Schwerin- 160, Landsberger- Platz 1-4, Pläge R, M, K, Pallisadenstr. 38| Großgörschenstraße, Kirchbachstraße, Straße 11, Abtheilung IV Nummer 1, 16, 16a, 16b, 21, 21a, 25, 26a, 28, 28a, 30, 31, 32, umgegend hielt am 8. November ihre regelmäßige Bersammund verw. Berufsgenossen, Bußer Berlins und östlich von der Kulmstraße, Eisenbahn 11-17, Mansteinstraße. 67, 67a, 69, Straße 58, von Liebigstr. bis Straße 58a, Weiden- fall über das Thema" Darwinismus und Sozialismus". Eine des Bebauungsplans, Winterfeldtstraße, Kulmstraße, Göbenstraße 42, 43, 44, 44a, 46, 48, 49, 56a, 58a, 59b, 68, 63a, 66a, 66b, lung ab. In berselben sprach Herr Dr. Friedländer unter BeiDiskussion fand nicht statt. Betreffs der unregelmäßigen Ver breitung des Grundsteins" wurde eine Beschwerde- Kommission gewählt, und zwar für den Westen: Sperling, Lübeckerstr. 17; für den Norden: Dähne, Demminerstr. 66; für den Süd- Westen: Neumann, Alvenslebenstr. Sa; für den Süd- Osten: F. Gräschte, Lübbenerstr. 26. Daselbst sind von den Mitgliedern alle Beschwerden, welche sich auf nicht regelmäßige Bestellung beziehen, Wahllokale: Theil I: 126. Gemeindeschule, Culm Traße 15; Theil II: 92. Gemeindeschule, Winterfeldtstr. 16; Theil 111: 99. Gemeindeschule, Steinmeßstr. 79. Kandidat: Zigarrenhändler Otto Antrick. 10. Wahlbezirk. eg 1-25, 79-106, Cothenusstraße, Elbingerstraße, Eldenaer straße, Möglinerstraße, Am Friedrichshain, der Friedrichshain, Petersburgerstraße, Proskauerstraße, Thaerstraße von Eldenaer straße bis Ringbahn, Tilfiterstraße von Frankfurter Allee bis Straße 44. demokratie geschlossen. Die Filiale des Verbandes deutscher Maurer Wahllokale: Theil I: 109. Gemeindeschule, TilsiterBlücherstr. 1-27 u. 61-64, Fürbringerstr. 1-36 mit Ausschluß der Turnhalle; Theil III: 23. Gemeindeschule, Straußbergerstraße 9; anzubringen. Barutherstr. 1-22, Belle- Aliancefir. 107, Blücherplak 1-4, ftraße 4/5, Aula; Theil II: 109. Gemeindeschule, Tilsiterstr. 4/5, Häuser 18 und 19, Gneisenauftr. 2-34, 81-115, Mittenwalder: Theil IV: 104. Gemeindeschule Olivearstraße. Golmsstr. 1-16, 41-52, 3offenerstr. 1-15, 37-60, Hallischer Kirchhof, Waterloo- Ufer, Johannestisch, Johanniterfit. 1-12 und 15-20, Urbanstr. 185-188. Randidat: Dr. med. J. Sadeck. Kandidat: Kaufmann G. Sabor. 27. Wahlbezirk. Andreasstraße 41-47, Verlängerte Andreasstraße, Blumenahllokale: Theil I: 60. Gemeindeschule, Fürstraße 34a- 51, Elisabethstr. 1 u. 65-66, Gr. Frankfurterstr. 20 bringerstr. 33/34, Turnhalle. bringerſtr. 33/34, Aula; Theil: 60. Gemeindeschule, Sür bis 87, 50-88, 101--126, Friedrichsbergerstr. I u. 27, Fürstenwalderstraße 1-24, Roppenstr. 44-46, Krautstr. 1-2, 53-55a, Lebuserstraße, Lichtenbergerstr. 10-11, Pallisadenstr. 1-37, 66 bis 87, 90-103, Schillingftr. 20, Straußbergerstr. 10-34, 28aßmannstr. 10-36, Weberstr. 1-36, 38-63, 65-66. Wahllokale: Theil I: 12./64. Gemeindeschule, Kraut12. Wahlbezirk. Cuvrystraße, Cuvry- Ulfer, Görligerstr. 1-72, Görlitzer- Ufer bon Görligerstraße bis Schlesischestraße und Edhaus von Wiener- Straße 49, Aula; Theil II: 12./64. Gemeindeschule, Krautstr. 49, bis Görligerstraße, Liegnizerstr. 1-42, Rottbuser Ufer 9-28- Turnhalle. Straße 55-136, Stalizerstr. 46b- 95, Röpniderstr. 1-15, 178-195, Oppelnerstr. 1-45, ReichenbergerSchlesischestr. 1-46, Bienerstr. 16-50, 60-62, Wrangelstr. 24-26, 30-115, Beughofstraße 1-26, Fallensteinstraße Randidat: Restaurateur J. Henke. 28. Wahlbezirk. " Nachdem noch ein Rechtsschutz- Gesuch erledigt und zwei Unterstüßungsgesuche bis zur nächsten Versammlung zurückgestellt worden waren, endete die Versammlung. Der Verein der oft und westpreußischen Sozialisten Berlins und Umgegend hielt am 4. November cr. eine Generalversammlung ab, welche einen Vortrag des Herrn Siegeriſt über das neue Parteiprogramm bot. Der Referent erläuterte das neue Programm Punkt für Punkt und erntete dafür reichen Beifall. In der Diskussion sprachen Kulnik, Schröder, Großmann verwahre sich aber dagegen, in den Fußtapfen des Werner und und Riesop im Sinne des Programms. Nur Gronau war anderer Meinung. Er führte aus, er gehöre zwar zur Ogpofition, Wildberger zu wandeln. Dann polemisirte er gegen den Ausschluß der Opposition durch den Erfurter Parteitag und erklärte im Gegensatz zu dem bezüglichen Punkte des Programms, daß Görligerstraße Barnimstr. 35 u. 39 a, Büschingstr. 17, Elisabethstr. 2-64, das Bolt eben so gut über Krieg und Frieden entscheiden tönne, pla berbaumbrüde, Grünauerſtraße, Görliher Bahnhof, Zaufiger Kleine Frankfurterſtraße 10 bis 19, Fileberstr. 2 bis 17, Gollnow, wie die gewählten Bolsvertreter. I ief op widerlegte den Rebner, ma( Oftſeite), 46./47. Gemeindeschule, Cübbenerjiraße, Zob- ſtraße 1-35, Georgentirchfir. 10-59, Dirtenſtr. 1-2, 20-21, indem er u. a. darauf hinwies, daß gegenüber den Verleumdungen mühlenweg, Mustauerstraße von Zeughofstraße bis Eisenbahn- Georgen- Kirchplatz 15, 18, 19 bis 34, Reibelstraße 2-42, Rurze seitens der Opposition der Parteitag berechtigt gewesen wäre, Muskauerstraße, Blag H, Wor vem Schlesischen Thor, 47 bis 76, Landsbergerſtr. 17–105, Zandwehrstr. 1 und 44, Lies dauert Riesop, daß sich die Opposition von dem durchaus verWendenstraße, Görlizer- Ufer vom Kottbuser- Ufer bis Wiener: 32-56, Alte Schüßenstr. 1-13, Wadzeckstr. 1-23, Waßmann- Nachdem der Redner noch erklärt hatte, daß es eines jeden ParteiGorauerstraße, Straße 60( Abtheil. 14 des Bebauungs- Plans), mannstr. 1-14a, Pallisadenstr. 104-106, Prenzlauerstr. 6-30, dächtigen Blatte Autonomie" das Hirn gefangen nehmen läßt. straße, Rottbuser- Ufer vom Görlitzer- Ufer bis Liegnigerstraße. straße 1-6, 9 und 9a, Weberstraße 37, Weinstraße 20 und 21, genossen Pflicht sei, sich ein Exemplar des neuen Programms zu bergerstraße 131/182. Theil II: 100. Gemeindeschule, Reichenahllokale: Theil I: 145. Gemeindeschule, Reichen- Büschingplas, Mehnerstraße, Linienſtr. 250. Wahllokale: Theil I: 84. Gemeindeschule, Reibelbergerstraße 68. Theil III: 54. Gemeindeschule, Schlesischestr. 4. straße 31/32, Aula; Theil II.: 84. Gemeindeschule, Keibelstr. 81/82, eins der Ost- und Westpreußischen Sozialisten Berlins und Ed Theil IV: 85. Gemeindeschule, Wrangelstraße 90. Theil V: 115. Gemeindeschule, Staligerstr. 55/56. Randidat: Kaufmann Paul Singer. 14. Wahlbezirk. Randidat: Zigarrenfabrikant R. Drescher. 32. Wahlbezirk. faufen und danach zu agitiren, wurde folgende Resolution einftimmig angenommen: ,, Die heute den 4. November tagende Versammlung des VerUmgegend erklärt sich mit den Beschlüssen des Parteitages, sowie den Ausführungen des Referenten vollständig einverstanden. Der gramm zu neuen Siegen verhelfen wird. Jedes Mitglied des Verein spricht ferner die Hoffnung aus, das uns das neue ProVereins verpflichtet sich, nach besten Kräften eine tüchtige Christinenstr. 1 bis 39, Chorinerstr. 2 bis 19, 66 bis 86, Fehr bellinerstr. 1 bis 24, 58 bis 100, Lothringerstr. 1 bis 27, Straße 1, Laufißerplay 1-4, 16-18, Mariannenplay 6-28, 16, 239-249, Saarbrüderftr. 1-85, Schönhauser Allee 1-11, vinzen zu fördern." Eisenbahnstr. 1-48, Röpniderstr. 16-29, 148-172, Saufiber- Lottumftr. 1-29, Kastanien- Allee 36-60, Prenzlauer Allee 2 bis Agitation für die sozialdemokratische Partei in den östlichen ProManteuffelitr. 1-42, 80-121, Naunynstr. 1 und 91, Staliger 173-188, Straßburgerstr. 1-28, 36-60, Schwedterftr. 1-29, Straße 39-46, 96-107, Waldemarstr. 1-22, 62-78, Wrangel- 245a- 268, Templinerstr. 1-19, Weinbergsweg 11d, Weißen zum 2. Schriftführer der Parteigenosse Engel gewählt. Mit traße traße, Bucklerstraße. Aula. ahllokale: Theil I: 80, Gemeindeschule, Wrangelmünderstraße, Mezerstraße, Teutoburger Platz. Wahllokale: Theil I: II. höhere Bürgerschule, Weißenburgerstr. 4 A, Turnhalle. Hierauf wurden zum 1. Kassirer der Parteigenosse Rott und auseinander. Straße 183 pt. Theil II: 80. Gemeindeschule, Wrangelstr. 188, burgerstr. 4A, Aula; Theil II: II. höhere Bürgerschule, Weißen Bersammlung, leider nur schwach besucht, wurde am Donnerstag Randidat: Rechtsanwalt Arthur Stadthagen. Budowerstraße. 19. Wahlbezirk. Luckauerahllokale: Theil I: 7. Gemeindeschule, StallschreiberKandidat: Restaurateur Adolf Scholy. Eine öffentliche Tabakarbeiter und Arbeiterinnen. Abend abgehalten. Herr Th. Glode hielt einen Vortrag über die Entwickelung des Sozialismus", indem er eine Uebersicht über die von Karl Mary in dessen Kapital" niedergelegten Ackerstr. 27-70, 117-148, sowie Südwestseite von Invades Proletariats, das unter den herrschenden wirthschaftlichen Inva- Lehren gab, damit schließend, daß es die geschichtliche Aufgabe 34. Bahlbezirk. Acker: bis Bergstraße, Brunnenstr. 23-31, 122a- 129b, burgstr. 37-46, Dresdenerstr. 21-54, 93-118, Alexandrinenstr. 44-86, Annenstr. 1-10, 41-53, BrandenStraße 1-17, Louisenufer 1-36, Neanderstr. 17-18, Oranienstr. 42/ idenstraße bis Bernauerstraße, Anklamerstr. 1-9, 49-60, Berg Buständen so schwer zu leiden hat, ist, diese Zustände zu be bis 69, 137-165, Dranienplay, westl. Theil, Prinzenstr. 30-90 ftraße 31-62, Bernauerstr. 1-24, 84-129 und Südseite von seitigen, um vollkommenere an ihre Stelle zu setzen. Dein mit Sebastianstr. 1-24, 63-88, Stallschreiberstr. 1-16, 48-64, Feldstr. 1-9, Gartenstr. 26-58, 96-155, Invalidenstr. 1-5/ Beifall aufgenommenen Vortrag folgte die Erledigung geschäftMorigplay, Raiser Franz- Grenadierplay, Prinzessinnenstraße, 18, 148-163, Rheinsbergerstr. 1 und 79, Streligerstr. 1 bis 36, Rommission vor, nach der die Einnahme einschließlich eines am 39 bis 74, Beteranenstraße 3-15, 17-28, Sussitenstraße von 1. Juli vorhanden gewesenen Bestandes von 166,72 M. zusammen Bernauerstraße bis Stralsunderstraße, Elisabethstraße, Pappelplab, 741,57 M. betrug. Davon wurden 357,18 m. ausgegeben, fo daß ein Bestand von 384,44 m. blieb, der, wie Herr Werner im Wahllokale: Theil I: 67. Gemeindeschule, Acker- Namen der Revisoren mittheilte, vorhanden ist. Herrn Modes straße 28 A, Aula; Theil II: 67. Gemeindeschule, Ackerstr. 28 A, wurde Decharge ertheilt. Bei der hierauf vorgenommenen NeuTurnhalle. Kandidat: Hutmacher Herm. Borgmann. ftraße 54A. Theil II: 47. Gemeindeschule, Stallschreiberstr. 54. Elisabeth- Kirchstr. Kandidat: Restaurateur Arthur Ziemer. 21. Wahlkreis. 38. Wahlbezirt. wahl der Kommission tam es zu einigen Auseinandersetzungen, Alexandrinenstr. 39-43, 87-90, Annenftr. 6-45, BeuthStraße 1-22, Dresdenerstr. 52-92, Neue Grünstr. 1-49, Alte indem einer der Anwesenden erklärte, ein Mitglied des Vereins Jakobstr. 29-45, 48-116, Neue Jakobstr. 1-22, 24-28, Jnselder sogenannten unabhängigen Sozialisten könne für kein VerStraße 2-13 a, Kommandantenstr. 5-79, RI. Kurstr. 9, Leipzigertrauensamt gewählt werden, da er ja die Disziplin verwerfe, Borsigstr. 1-27 und von der Tieckstraße bis Elsasserstraße die in der gewerkschaftlichen Bewegung auch nothwendig sei. Dem Straße 56-68, Dranienstr. 70-75 a, 130-136, Oberwasserstr. 16, westliche Seite, Chauffeeftr. 1-56, 82-122, Rommunitation am Betreffenden wurde jedoch erwidert, daß es in einer FachNeue Roßstr. 1-24, Seidelstr. 1-32, Stallschreiberstr. 17-47, Neuen Thor 19-24, Elsasserstr. 27-40, 80-83, Gichendorf versammlung nicht angebracht sei, Jemandem einen Vorwurf Schmidtstr. 22, Sebastianstr. 25-62, Niederwallstr. 24 und 25, straße 1-22, Invalidenstr. 19-49, 84-132, Refselstr. 1-43, aus seiner politischen Gesinnung zu machen, so lange er nicht Ballstr. 1-98, Durchgang von Grünstraße nach Alte Jakobstraße, Scharnhorststr. 1 bis 41, Schlegelstr. 1 bis 38, Tiedtstr. 1 bis 41, Bropaganda für diese zu machen verfuche. Bei einem Streit Louisen- Kirchhof, Kürassierstraße, Neu Kölln a. W., Schäferstraße, Pflugstraße, Schwarzkopffstraße, Plaz am Neuen Thor, Wöhlert würden alle Kollegen gebraucht, selbst die früheren Streifbrecher; Spittelmarkt, Splittgerbergasse. straße, Boyenstr. 46, Kielerstr. Wahllokale: Theil I: 14. Gemeindeschule, Kessel Wahllokale: Theil I.: Luisenstädt. Realgymnasium, Gebaftianftr. 26,( Aula). Theil II: Luisenstädt. Realgymnasium, straße 3/4, Turnhalle; Theil II: 14. Gemeindeschule, Refselstr. 3/4, Heitmann, Riesel und Stahl gewählt. Legterer wurde Sebastianstr. 26, Gesangsaal. Kandidat: Restaurateur Arthur Ziemer. Parterre- Klassenzimmer. Kandidat: Restaurateur Otto Thierbach. auf die politische Gesinnung könne man da keine Rücksicht nehmen. In die Kommission wurden die Herren Sperber, Buddri, auch zum Delegirten für die Streif- Kontrollkommission ernannt und Herr Börn er zu seinem Stellvertreter. Unter Verschiedenem theilte dann Herr Otto einen Passus aus dem Bourgeoisblatt| so wie so eine Kommission aus der Deffentlichkeit gewählt. damaligen Verhältnisse brachten es mit sich, daß sie über Süddeutsche Tabat- Zeitung" mit. Bis zum vorigen Jahre hat Ni kisch ist ebenfalls für den Antrag. Friedmeier ist da- die beiden ersten Hefte nicht hinaustam. Im Jahre 1845 Die größte Sumatra- Gesellschaft noch 124 pet. Dividende gezahlt; gegen und legt flar, daß dem früheren Verein, welcher im neuerte die Bossische Buchhandlung in Berlin diesen Berfun nunmehr find Land und Leute auf Deli so ausgefogen, daß ein Jahre 1886 aufgelöst wurde, auf Grund des Vereinsgesetzes fein und zwar mit Grfolg. Mit Recht fagte sie damals in ihrem Krach eingetreten und auf den meisten Tabatpflanzungen, dem Geld konfiszirt werden konnte; etwas anderes wäre es gewesen, Prospekte: wärts" zu heute im Mr Erschein Abonne Biertelj lich 1,10 frei in's 6 Pfg. deme Post- At Quarta Deutsch 2 Mart, 3 Mart in der S für Reda Die DE aus. E genannten Blatte zufolge, kein Geld mehr vorhanden ist. Da wenn derfelbe auf Grund des Sozialistengesetzes verboten worden" So wichtig aber in jeder Hinsicht die politischen Reden infolgedessen den Arbeitern und Beamten ihr Lohn nicht wird sei, dann wäre das Geld futsch gewesen. Die Lohnkommission auch" sind, so wenig erfahren wir doch von ihnen im Gang ausgezahlt werden können, so räth die„ Süddeutsche Tabak- 3tg." sei das Herz des Vereins, und dieses Herz herauszureißen unserer gewöhnlichen Bildung. Unsere Geschichtsbücher lassen in der holländischen Regierung- Militär dorthin zu senden!!! wäre etwas widerfinniges. Der große Maurerprozeß be- der Regel dieselben unerwähnt, während sie oft die buntesten weise ebenfalls, daß der Berliner Berein wieder freigegeben Schlachtgemälde mittheilen. Man muß aber Verzicht leiften auf Der Allgemeine deutsche Sattlerverein( Filiale Berlin) werden mußte. Der Berliner Unterſtügungsfonds fäme doch eine klare Einsicht in die Entwickelung der neueren und neuesten hielt am 7. d. M. seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. nicht nach Hamburg, wenn sich auch die Berliner Kollegen der Geschichte, wenn man sich um die Kenntniß der vorzüglichste Diefelbe bot einen interessanten Vortrag, Dr. Bütgenau's Bentralisation anschließen würden. Es seien hier verschiedene Staatsreden nicht bekümmert, weil sich gerade in ihnen die über„ die Entstehung des Staats". Von einer Diskussion wurde zentralisirte Gewerkschaften, die trotzdem ihre Unterstügungsfonds verschiedensten Beitrichtungen auf die bündighe Abstand genommen. Unterm 3. Punkt der Tagesordnung, Ver- am Drte haben. Gräßel erklärte, wenn man Liebe zur und anschaulichste Weise offenbaren. In ihnen entwideln schiedenes", bedauerte Blum den schwachen Besuch der letzten Organisation habe, so müsse man dieselbe auch stärken; bas könne sich die historischen Gegensäge in dramatischer Haltung und ent öffentlichen Versammlung. Poerich fand die Ursache des nur geschehen, wenn die Kommission ein Glied des Vereins bleibe. falten sich einfach und überzeugend die Ideen, welche die politische schwachen Besuchs darin, daß die Kollegen den Vorwärts" zu Kirchner führt aus, die frühere in der Deffentlichkeit gewählte Bildung des Zeitalters beherrschen." wenig lesen, und forderte daher dieselben auf, das Lesen Kommission habe viel zu schwerfällig funktionirt, weil jedes Mal Wie sehr diefe Worte auch heute noch gelten, brauchen wir bürgerlicher Blätter aufzugeben und dafür auf den„ Bor- erst eine öffentliche Bersammlung einberufen werden mußte, bevor hier nicht nachzuweisen; und leider haben die Herausgeber der abonniren. Der Vorsitzende stellte dann die etwas erledigt werden konnte. jezigen Sammlung nur zu recht, wenn sie in ihrer Vorrede zum Anfrage, wer nur durch den Säulenanschlag zum Besuch der Ver- Nach einem Schlußwort Biester's wurde zur Abstimmung ersten Bande schreiben:„ Wir rücken den Streitern nach, die vor ſammlung veranlaßt worden sei. Da sich hierzu nur eine Person geschritten, dieselbe ergab Annahme des Antrages. Frieb uns fämpften, und Manches, was sie erstrebten, haben auch whe meldete, beschloß man, für dieses Jahr vom Säulenanschlag Aber ersuchte ſodann, den streikenden Weißgerbern 30 M. zu noch nicht erreicht." Man braucht wirklich blos die Rebe ftand zu nehmen. Schulze forderte die Kollegen auf, nur Hüte bewilligen. Feder war für 50 M. Die Bersammlung stimmte Robespierre's gegen die Festlegung des Stimmrechts von be mit Rontrollmarken zu kaufen, da hierdurch den Hutmachern viel jedoch Friedmeier zu, da der Verein jedenfalls nächstens auch Söhe der Steuerleistung zu lesen, um sofort an unser Dreitlassen geholfen werde. Grube frug an, wie es sich mit den Kontroll- andere Gewerkschaften zu unterstützen habe. Die Angelegenheit Wahlsystem und an fast unsere gesammte deutsche Gemeindeordnung marken verhalte, welche erst beim Kauf in den Hut geklebt werden. Des Stollegen Back betreffs der Klage gegen Sander wurde sodann erinnert zu werden, und sogar die Rede Liebenstein's im badischen Der Referent erklärte, daß ein solches Verfahren Betrug sei, und legte geregelt. Biester beantragte, der Preßkommission Landtage im Jahre 1819( 1) über die Preßfreiheit würde nochmals den Werth der Kontrollmarken den Anwesenden klar, der unabhängigen Sozialisten 50 Mart zu be- der Auffassung des Reichsgerichtes ganz abgesehen worauf die gut besuchte Versammlung geschlossen wurde. willigen. Der Antrag wurde abgelehnt. Betreffs Reichstage nur von einem Mitgliede der Linten gehalten werden Die öffentliche Versammlung der in Berlin lebenden des Weihnachtsvergnügens einigte man sich dahin, daß dasselbe tönnen, trotzdem diese Ausführungen sehr zahm, sehr gemäßigt, Parteigenossen aus der Provinz Sachsen( Torgau, Wittenberg am Montag, den 28. Dezember, bei Feuerstein stattfinden soll. sehr staatsmännisch waren. zielinski legte sein Amt als Arbeitsvermittler nieder; es Sehen wir uns das Inhaltsverzeichnis des I. Bandes an, so u. f. 10.), welche am 12. November stattfand, war nur mäßig wurden jobann gewählt D. Bonide und R. Köhler, lesterer finden wir an der Spize die obenerwähnte Rebe Robe besucht. Da der Referent Dr. Bernstein nicht erschienen war, übernahm es Herr Gresse, über das neue Parteiprogramm ein an Stelle 3 a d' 3. Zum Schluß wünschte Friedmeier, es pierre's, weiter Castelar's prächtige Rede über Republit einleitendes Referat zu halten. An der Diskussion über dasselbe folle in der nächsten Generalversammlung ein Bericht darüber und Monarchie, Görres', bes später fromm gewordenen rheinischen Freiheitsfreundes, Verherrlichung der Uebergabe von Mainz und betheiligten sich die Herren Schmidt und Minkwih. Lehterer gegeben werden, wie der Arbeitsnachweis funktionirt. des Anschlusses an die französische Republik. Dann folgen u. A. Neben tritisirte dabei hauptsächlich die jeßigen Schulverhältnisse und die Unzulänglichkeit des Rechtsschußes, welcher billigermaßen Jedem unent le benen oft und weßpreußischen Sozialisten, Rede an die Nordfriefen 1848; die Hauptreden am Hambacher Fe Eine öffentliche Versammlung der in Berlin Don Mirabeau, St. Just, Björnson, Harro, Harring geltlich gewährt werden solle. Was die Agitation in den heimathlichen welche zahlreich, auch von Frauen, besucht war, tagte am 8. No- 1832 von 48 irth und Siebenpfeiffer; aus den englischen Kreisen anlange, so habe diese schon bedeutende Fortschritte gevember. Dr. Wischte, Tehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, parlamentarischen Kämpfen finden wir Macaniay's Reden über die macht. Die Landbewohner feien erfreut, eine Berliner Zeitung hielt einen lehrreichen Vortrag über das Thema„ Insektenfressende Judenemanzipation, sowie die gegen die Kornzölle aufgenommen, erlangen zu können, und so habe er schon Hunderte von alten Pflanzen". Durch Kreidezeichnungen verdeutlichte der genannte ebenso eine Rede des Dichters Byron, die er 1812 im eng Nummern des„ Borwärts" in der Heimath verbreitet. Nachdem Redner seine Ausführungen in verständlichster Weise. Der Vor- lischen Oberhause gehalten über eine Barlamentsvorlage gegen noch die Herren 3 ander und 2obse gesprochen, wurde eine trag fand großen Beifall. Sodann sprach Herr Ries op über die rebelliſchen Weber, welche die mechanischen Webstühle se von letterem gestellte Resolution einstimmig angenommen:„ Die bie moderne produktionsweise, in seinen Ausführungen auch die schlagen, die Fabriken zerstört hatten. Natürlich wußten bit heute, den 12. November, tagende Versammlung der Lands- Frauenfrage berührend. Die zahlreich erschienenen Berireterinnen Herrschenden für die brotlos gewordenen Handweber nur Bulver leute aus den Kreiſen Torgau, Wittenberg, Schweinitz und bes weiblichen Geschlechts wurden zur größeren Antheilnahme an und Blei als Heilmittel und- Ausnahmegeſehe. Liebenwerda erklärt erklärt sich mit dem neuen Programm der sozialdemokratischen Bewegung aufgefordert, denn Niemand neueren Beit sind aufgenommen die Rede des schweizerischen und den Beschlüssen des Erfurter Parteitages voll und ganz ein- werde von den stapitaliſten in so schnöver Weise ausgebeutet als Nationalraths Gurti gegen die Ausweisung der Leiter de verstanden und verpflichtet sich, mit aller Kraft für die fozial- gerade die Frauen und Mädchen. In der Diskussion sprachen„ Sozialdemokrat" aus der Schweiz; der österreichischen Reich demokratischen Ideen einzutreten und selbige in der Heimath zu die Herren Großmann und tauschte. Gin Hoch auf die räthe Bernerstorfer und Kronawetter's Reden gege verbreiten, um die Landbewohner zum Kloffenbewußtsein zu Gozialdemokratie bildete den Schluß der Versammlung. Nachdem die Polizei- und Spizzelwirthschaft;& lemenceau's Amnestier bringen. Nach der Erklärung eines anwesenden Revisors hat eine fand gesellige Unterhaltung mit Zanz statt. Rede am 8. Mai 1891 in der Pariser Deputirtenkammer. Ferner Revision noch nicht stattgefunden, weshalb auch die Wahl des Vertrauensmannes unterblieb. Herr Gresse berichtete noch, daß Weißensee. In einer sehr gut besuchten Bersammlung der seiner begegnen wir neben Stöcker Herrn von Bennigsen mit infolge der letzten Versammlung in Sayda Maßregelungen von Wissenschaftlichen Gemeinde für Weißensee und Umgegend hielt einer wenige Wochen später gehaltenen Rede für da erste Sozialistengefeß und Bersammlungsbesuchern, u. 2. auch seiner Gltern stattgefunden am 1. November Herr Peus einen Vortrag über das Thema: schärfere haben, zum Theil aber schon wieder aufgehoben sind.( Man hatte Gehorsam und Freiheit. An der Diskussion betheiligten sich die graphie sie - zweite Sozialistengeseh, einer oratorischen Photo den Betreffenden den Erlaubnißschein zum Holzeinsammeln ent- Herren Peper, Hirsch, Bergel, Knopf, Frau Peper, Viper, Gözti, schlagender für die politische Charakterlosigkeit des National zogen.) Nachdem noch bekannt gegeben war, daß nächsten Butlitsch, Weitmüller und Schulz. Es entspann sich dann eine liberalismus nicht geliefert werden konnte. Sozialdemokratisch Donnerstag wieder eine Bersammlung stattfindet, wurde die Ver- längere Debatte, in welcher des Knabenfchänders Paftor Harder Hebner figuriren im ersten Bande nur zwei: Marx und Bebel, fammlung gefchloffen. in Weißensee gebührende Erwähnung geschah. was ja feine Erklärung darin findet, daß die bedeutendsten polis Eine Versammlung des Ilgemeinen Arbei In Friedrichsberg hielt vor einer von ca. 800 Personen tischen Reden unserer Genossen bereits in der vorhandenen Bartei terinnen Bereins Berlins und Umgegend, besuchten Bersammlung am 8. November Herr Lehrer Henning Filiale Friedrichsberg, fand am 7. November statt. In derselben einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über den sprach Herr Henning über den heiligen Rock zu Trier, Die Prozeß Deing. Bon einer Distuſſion wurde Abitand genommen, Anwesenden folgten dem Vortrag mit großer Aufmerksamkeit. Unter Berschiedenem" gelangte ein von Herrn Sperber geDistuffion fand nicht statt. Unter Verschiedenem wurde be- ſtellter Antrag, eine Giebener- Kommission zwecks Ginberufung und schlossen, die nächste Versammlung in Rummelsburg am 12. De Zeitung der Geschäfte von Bersammlungen zu wählen, aut Anzember in Weigel's Lotal abzuhalten. Mit einem Hoch auf das nahme. Ein gemüthliches Beisammensein machte den Schluß der Gedeihen der Filiale ging man auseinander. Eine zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule einberufene Versammlung des Südbezirts fand am 8. November in Feuerstein's Lokal bei sehr zahlreichem Besuche ftatt. Dieselbe bot einen Vortrag des Herrn Ledebour über das Thema:„ Nicht sagen dürfen, was man meint, ist SklavenLoos". Der Redner stellte sich auf den Standpunkt, daß der Mißbrauch der Meinungsäußerung unter feinen Umständen unter Strafe gestellt werden könne. An der Diskussion über den Vortrag betheiligten sich die Herren Günther, Erbert, Heimann Zusammenkunft. Sprecisaal. Rede literatur enthalten sind. das Aus die Höh verschie Bähigte finn, N für den in dem und zw Herzen Baffer Diese summarische Inhaltsangabe zeigt, welch' reichhaltige und vielseitiges Material in dem Buche aufgehäuft iſt, und das machen uns feiner Uebertreibung schuldig, wenn wir sagen, Buch sollte nicht bloß in jeder Arbeitervereins- Bibliothek stehen sondern im Befige jedes Genossen sein, der am öffentlichen be ich betheiligt. Die dem Buche beigegebenen furzen biographische Notizen über die einzelnen Redner sind ebenfalls sehr angebracht; fie tönnten fünftig vielleicht durch kleinere Schrift vom Text ge schieden und nicht gar zu tnapp gehalten sein. das Buch unseren Lesern nur beftens empfehlen. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür abzugeben, dem Bublifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Juteresses zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt deffelben identifizirt zu werden. Wir können r, f. Bu die Arb Binter der Kol vermehr Belche Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag) ist soeben das 7. Heft des 10. Jahrgangs erschienen Aus dem Inhalt heben wir hervor: Die zweite Auflage. Hegel's sechzigstem Todestag. Von G. Plech an ow. Memoiren. Fröbel's zeit Mi in den darf n Hundert Die Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten. Mit Verwunderung lese ich in Nr. 263 des„ Borwärts" den 1866-1876. Von F. A. Sorge.( Forts.)- Literarische Rundschau und Jahn. In seinem Schlußwort forderte der Referent zu leb. Versammlungsbericht der Müller Berlins, worin dieselben bekannt Notizen.- Feuilleton: Ruben Sachs. Ein Charakterbild au hafter Agitation für die Arbeiter- Bildungsschule auf und hierauf geben, baß sie sich zum Fachverein fonstituirt haben. Also hat der jüdischen Gesellschaft Londons von Amy Levy( Fort machte der Vorsitzende bekannt, daß am 22. November wieder alles gütliche Zureden seitens des Zentralvorsitzenden, sowie des eine Bersammlung zu Gunsten der Arbeiter- Bildungsschule, und Redakteurs unseres Fachblattes nichts gefruchtet. Hoffentlich zwar im Tivoli, stattfindet. Die Versammlung endete mit einem findet sich in Berlin noch eine genügende Anzahl ruhig dreimaligen Ho auf die Arbeiter- Bildungsschule. urtheilender Rollegen, die in richtiger Würdigung der Verhältnisse die aufgelöste Filiale Berlin als Zahlstelle zum Berband deutscher Müller und verwandter Berufsgenossen wieder eröffnen. Kollegen, bedenkt, wie wenig wir Müller, denen es schon so unendlich Der außerordentlichen Generalversammlung des Fachvereins der Tapezirer Berlins, welche am 9. November statt fegung.) Vermischtes. in ihre denken man fol Vorurth glauben fammelr jamen Kinder mildert, Do Bourge die unv Rohlenr Bourged getraut fühl für ihre Mi gegeben Rohlenr treibt, ihrem L wider aut duftions Lohn a Sofort fuhren zwei fano, log u. 2. ein Antrag Schwanz und Bieſter betreffs Auf- schwer fällt, fich zu zentralisiren und welche infolge deſſen bisher beber einen berühret, Die Stönigsb. part. Btg." Fig nächtlichen Kampf zwischen Fischern lösung der Lohnkommission eventuell Newahl derselben vor. nichts zu leisten vermochten, erst als 2otalorganisation zu leisten Nacht zum Sonnabend hat auf dem Frischen Haff ein heftiger Bevor in die Tagesordnung eingetreten wurde, rügte der Vor- im Stande sein werden. dankt hierauf im Namen des Vorstandes für das Vertrauen der großartige Bewegung der Buchdrucker, um den Werth einer guten stattgefunden. Eine Anzahl von Boden aus den Dörfern Haff Es bedarf heute doch wohl kaum des Hinweises auf die Busammenstoß zwischen Hafffischern und fogen. wilden Fischern Mitglieder, erwartete aber auch von denselben rege Mitwirtung Bentralorganisation erkennen zu lassen. Darum frischauf ans strom, Nauzwinkel, Schatuhnen und Wangitt war in genannter noch nicht abgerechnet haben, gab Anlaß zu längerer Debatte. Beispiel voran; die Verhältnisse in unserem Gewerbe find solche, als plöglich in unmittelbarer Nähe mehrere Rähne auftauchten im Bereine. Daß verschiedene Kollegen vom legten Stiftungsfest Werk, Ihr Berliner Kollegen, geht uns Provinzialen mit gutem Nacht auf der Höhe von Brandenburg mit Fischen befchäftigt richtig befunden haben, troydem das Geld nicht zur Stelle war. gemeinschaftlichen Ziele einzutreten und unsere Kräfte nicht un. Boote letzteren entgegen, um die Persönlichkeiten festzustellen, trafen. Die der Wilderer zwei Schüsse abgefeuert Wildfischer ergriffen darauf die Flucht, wurden aber von als von Seiten wurden, welche indeß glücklicher Weise nicht Kirchner bemängelte, daß die Revsoren die Abrechnung für daß wir wahrlich alle Ursache haben, Mann für Mann für unsere in welchen Wildfischer erkannt wurden. Hartig als Revisor erwiderte, die beiden Kollegen Feder und Freiwald hätten für das Geld gutgefagt, jedoch habe er erst feine Unterschrift gegeben, nachdem noch Faber sich bereit erflärte, Alles zu übernehmen. Es wurde sodann beschlossen, die Namen jener Kollegen in der nächsten Versammlung be fannt zu machen, welche nicht mit ihren Billets abgerechnet haben. Der von Schwanz und Biest er eingebrachte Antrag lautete: ,, Stellen den Antrag, die Werkstellen- Kontrollkommission auf zulösen und zwar in Erwägung dessen, daß die Kommission ein nöthiger Weise zu zersplittern. Ernst Ostwald. Literarisches. auf der in jonst Da geh verlorem den Fischern verfolgt und unweit Beyse eingeholt. Es entstand nun ein regelrechter Rampf, bei welchem man mit Rudern einander einhieb, so daß mehrere bedeutende Vers legungen vorkamen. So erhielt der Fischer Neuber aus Von der im Verlage von Wörlein u. Co. in Nürnberg heraus- finnungslos im Boot niederstürzte. Auch zwei Schüsse wurden Wangitt einen so gewaltigen Hieb über den Kopf, daß er be der Fachverein in vereinsgefeglicher Hinsicht unterworfen ist, in Band erschienen und in elegantem Einband durch die Buch- Fischerknechts traf, welchem zwei Finger zerschmettert wurden. Theil des Fachvereins ist, und bei allen Eventualitäten, denen gegebenen Bibliothek politischer Reben ist soeben der erste noch auf die Fischer abgegeben, von denen einer die Hand eines Mitleidenschaft gezogen wird; außerdem sind auch bei anderen handlung des Vorwärts" zu beziehen. In unserer Partei- Dann begann eine vollständige Jagd; trotzdem man aber ben Gewerkschaften Berlins die Kommissionen resp. Lohnkommissionen literatur nimmt das Buch eine eigenartige Stellung ein; es ist Wildfischern unmittelbar auf den Fersen war, tonnten sie nicht aus der Oeffentlichkeit gewählt worden. Die Versammlung möge feine sozialdemokratische Parteischrift und fann eine solche nicht erkannt werden, da sie ihre Gesichter geschwärzt hatten, und also beschließen, die alte Kommission aufzulösen und in einer sein, wie schon der Titel besagt; troydem aber füllt das Buch gelang ihnen, in der Dunkelheit zu entkommen. Nur eine Jade näher zu bestimmenden öffentlichen Versammlung eine Agitations- eine in unseren Reihen lebhaft empfundene Lücke aus. Die Aus- und eine Mühe konnten die Fischer erbeuten. tommission von 7 Personen zu wählen. Von diesen muß ein wahl der Reden beschränkt sich nämlich nicht auf die Gegenwart Stargard i. P., 13. November. Die hiesige Straffammer Mitglied Vertrauensmann sein. Die alte Kommission bleibt so und selbstverständlich auch nicht auf unsere eigene Partei, sondern verurtheilte den Lehrer Radtke aus Mesow( Kreis Regen lange bestehen, bis sich die Agitationskommission tonstituirt hat, sie überspringt Partei- und Landesgrenzen und geht zurück bis walde) wegen unzüchtiger Handlungen mit Schulfindern in mit allem Recht. 54 Fällen zu 5 Jahren Zuchthaus und zu einem Ehrverluft von und Hebel zugleich ihr mächtigster war die wird Ulackdrug dem Soldaten der Zapezirer Berlins und sämmtliches Material zu übernehmen Die französische Revolution hat eine neue Weltanschauung gleicher Dauer. und in alter Weise zu verwalten." erzeugt, eine ganze Literatur geschaffen, und ihre schönste Der„ Niederrheinischen Volks- Zeitung" in Crefeld Biester begründet den Antrag damit, daß ein findiger Blüthe und Staatsanwalt vermittelst des Vereinsgesetzes sehr leicht etwas im Rampf des Tages wiedergeborene politische Beredsamheraus finden könnte, um die Kommission zu einem Verein zu feit. Die Schäße der Wissenschaft, der Geschichte, der Lite- Pastor Goch hat am vorigen Sonnabend in Elberfeld feinem ftempeln und dadurch die Verbindung mit dem Fachverein nach- ratur, erst durch die politische Beredsamkeit werden sie demo- Leben durch Erschießen ein Ende bereitet. Der Erschoffene zuweisen. Die Kommission, vom Fachverein unabhängig, habe fratifirt, den Massen erschlossen, diese zu ihrem Studium angeregt bei ihm in Bension war, schuldig gemacht haben. freieren Spielraum; es gelte den Klassentampf zu verschärfen. Und die Entwicklung, der Stand der politischen Beredsamkeit ist Wenn überdies die Berliner Kollegen sich der Bentralisation an- zugleich der Gradmesser der Entwicklung der politischen Verhält schließen würden, so wanderte das von der Kommission gesammelte niffe, der politischen Reife eines Boltes. Im selben Maße, als wurde der Arbeiter Stibingti von Geld nach Hamburg. Jm jungen S Borhang mit Blu eine Bfe Herbitzu waren. nichts tr und ster ein leben bas Her Rob Straßburg( Westpreußen). Im Verlaufe eines Streites die Wellen der Revolutionsideen die alten Feudalstaaten Europas Angermann durch mehrere Säbelhiebe über den Ropi Karlsruhe, 10. November. In der Nacht vom Sonnabend Bereits im Jahre 1833 wurde in Deutschland eine solche auf Sonntag erfror in seiner Wohnung der Taglöhner 3ack ist auch der Meinung, daß dann Hamburg das Geld überflutheten, weckten sie auch die politische Negsamkeit, erzeugten getödtet. schluckt; dieser Punkt sei wohl so schwerwiegend, daß die Kollegen sie Bedürfniß und Fähigkeit der Agitation, der politischen Reden. einsehen müßten, daß es besser sei, eine vom Verein unabhängige Rommission zu wählen: sobald ein Streit ausbreche, würde ja Bibliothek politischer Rede in Leipsig herausgegeben; diel B. Joos. Sprechen, zu bitten Da ließ öffnete fin Dor Fre A13 Dame. aber es