3. auf berführt e Unter gen, für affel. Station getödtet, Den zer Rittergut Berfonen zu Ende e wohl n ihren eichnam Das Beheim ange in te. M3 efunden aftungs . Das fagen. örderin Frei te Frau Dernder Au 3 chkeits r, der chen: an den er Hilje Boufar Serald" nta Fe vorden. haben, Setwa tte die en und et aus welcher Aus Edigung Bochen, Raffirer meiſten Bücher Rechtss gswahl politische te man in den geringe beffer aft der Defter Iauten, Schweiz 1. Die ng der unter erathen 9 mit Deutfch erledigt t. anarten matra 33. felben hterei imann, ler. lefifches machers 366 Königs Amts se 130. ntgeld [ 1356L allen Wahl chte. 0 f hhand erlag 15029 ng von n per: gutem 19 gep. pedition verl. ring, 476 Baletota 516 Nr. 270. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monata lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer Pig. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pig. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts I 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Benth- Straße 2. Mittwoch, den 18. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Die Quittungskarten. gewöhnliches Aufkleben der Marken eine Kennzeichnung rufung eingelegt und wie dieſe ausgefallen iſt. Dieser ausgeübt, oder die Entwerthungszeichen zu einer Kenn- Vorfall mahnt die Arbeiter jedenfalls zur größesten AufAls der erste Entwurf zu dem Gesetze betreffend die zeichnung benutzt werden. merksamkeit und energischer Vertretung und Wahrung ihrer nvaliditäts- und Altersversicherung ver- Vom Ministertische war in sehr bündiger Form den gesetzlichen Rechte. Offentlicht wurde, erregte besonders die Bestimmung desselben, Arbeitern die Versicherung gegeben, daß man nicht be In der legten Zeit begegnet man in den bürgerlichen elche ein Quittung 3 buch für die Arbeiter zum Quit abfichtige, die Quittungskarten zum Arbeitsbuche zu machen. Blättern systematischen Angriffen auf diesen wie vor geren der Beiträge vorsah, einen allgemeinen Sturm des Wir müssen anerkennen, die Vorschrift, welche der Bundes: schilderten gesetzlichen Zustand aus den Kreisen der Betriebswillens. Mit Recht fagte man diesem Quittungsbuche rath in Betreff der Gutwerthung der Marken unternehmer. Das System der Quittungskarten ist ohne rach, das es ein nur ganz leicht verhülltes Arbeitsbuch erlassen hat, entspricht durchaus diesem Versprechen. Zweifel schwerfällig und unpraktisch, so daß man in maßdarstelle, daß zu dem von den Unternehmern so sehnlich erDie Entwerthung kann nur durch einen wagerechten gebenden Kreisen schon eine Aenderung desselben in ernste inschten Kennzeichnen der Arbeiter leicht zu mißbrauchen schwarzen Strich mitten durch die Längsrichtung der Marke Erwägung nimmt. In einer Konferenz des Reich 3wäre und ohne Zweifel zu diesem Zwecke auch mißbraucht geschehen. Sie kann vom Betriebsunternehmer oder auch Bersicherungsamt es mit Vertretern der Landesder vom Arbeiter vorgenommen werden. Jeder weitere Zusah Versicherungsämter Invaliditätsdurch Handschrift oder Stempelung ist untersagt und unter und Altersversicherungs- Anstalten, die am 13. d. M. in Berlin stattfand, wurde zwar die schon werden würde. Laut und verständlich wurde es ausgesprochen, selbst gewogen würden. wenn die Invaliditäts- und Altersversicherung den Arbeitern Strafe gestellt, denn wirkliche und wesentliche Vortheile gewähren würde, was ja§ 108 fagt im Abschnitt 1: Die Eintragung eines jetzt vorzunehmende Aenderung der geltenden Quittungsur in sehr geringem Maße wirklich der Fall ist, mit dem Urtheils über die Führung oder Leistung des Inhabers, farten abgelehnt, indessen eine spätere Aenderung ausdrücklich Quittungsbuche würde man alle. Vortheile zurück- sowie sonstige durch dieses Gesez nicht ins Auge gefaßt. Wirklich ist die Kontrolle der richtigen Verwendung Arbeitsbuch für den Arbeiter eine so große, so in oder an der Quittungskarte sind under Marken um so schwerer, als die Arbeiter selbst in der schwere werden müsse, daß dagegen alle Vortheile weit auf-& ulässig, und§ 151: Wer in Quittungs- Versicherung keinen nennenswerthen Vortheil sehen, deshalb farten Eintragungen oder Vermerke macht, die Beiträge nur widerwillig leisten und sich denselben, wo Diese Behauptung wurde dadurch unterstützt, daß der welche nach§ 108 unzulässig sind, wird es irgend geht, zu entziehen suchen. Auch wollen wir nicht Rachweis geführt wurde, wie die Betriebsunternehmer viel mit Geldstrafe bis 31 2000 Mark oder mit ableugnen, daß manchen Betrügereien mit den QuittungsKrantentassenbücher, Entlassungsscheine 2c. zur ge- Gefängniß bis zu 6 Monaten bestraft. beimen und offenen Kennzeichnung mißliebiger Arbeiter bemarken durch das heutige System Vorschub geleistet wird. Die Betriebsunternehmer murrten bald laut genug barmugt haben und noch benutzen. Indem die Betriebsunternehmer diese Thatsachen künftüber, daß ihnen die schöne Hoffnung, die Quittungen der lich aufbauschen, suchen fie für eine andere Art der Der allgemeine und einstimmige, durch viele Petitionen Invaliditäts- und Altersversicherung zu einem Arbeits- Entwerthung der Marfen Stimmung zu machen, die unterstützte Protest der Arbeiter gegen das Quittungsohbuch e" auszugestalten, mindestens sehr erschwert war. einer Rennzeichnung der Arbeiter mehr die blieb nicht ohne Einfluß. Nach manchem Schwanken und Unter allerlei Vorwänden versuchte man dem Gesetze eine ege ebnet. Prüfen wurde das Quittungsbuch durch die Quittungs- Nase zu drehen und die Kennzeichnung der Arbeiter doch Man sagt, der Arbeiter werde durch den Entwerthungsfarte erfett, und wurden in das Gesetz solche Be- durch die Quittungsmarken zu bewirken. timmungen aufgenommen, die einen Mißbrauch der Das zu den Quittungskarten gebrauchte Papier ist strich nicht gehindert, die Marke von der Karte loszulösen Quittungskarten zum Kennzeichnen der Arbeiter zufällig durchscheinend. Sehr bald fanden Arbeiter, die und sie anderweit zu verwenden. Mau sucht die Ansicht zu mindestens sehr erschweren. in ungewöhnlicher Art ihre Entlassung genommen oder er- perbreiten, daß dieses in sehr großem Maßstabe wirklich geDie§§ 101-109 geben für den Gebrauch der halten hatten, daß unter die Marke, vor dem Einkleben schehe. Dieser mit großem Geschick durch die Presse beDie oben genannte Konferenz hat, nach den Zeitungss Rebe 8102 Abf. 2. Der Bersicherte ist berechtigt, Quittungskarten die nöthigen Bestimmungen. Für den in derselben ein Stempel gedrückt oder sonst ein Zeichen getriebenen Agitation scheint der Erfolg nicht zu fehlen. jeichnung der Arbeiter, find folgende Be- sichtbar wurden. Andere fanden Nadelstiche oder ähnliche mittheilungen, folgenden Beschluß gefaßt: fimmungen von Wichtigkeit: auf seine Kosten zu jeder Zeit die Aus der Arbeiter doch schon schwer geschädigt, Tage, felbst ber älteren Karte zu beanspruchen. tellung einer neuen Karte gegen Rückgabe Wochen hindurch umhergezogen ,. ohne mit seiner ge Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, wenn auch nur § 109. Vermerke. Man bewirkte, sobald die Kennzeichnung entdeckt war, zwar den Umtausch der Quittungskarte, aber oft war fennzeichneten Karte Arbeit finden zu können. Wer das Vorgehen der Maschinenfabrikanten unter der Verdacht vorliegt, eine Quittungskarte sei mit einem Führung des Herrn Kommerzienrathes Kühnemann kennt, Zeichen versehen, den Umtausch ohne weitere Schwierigkeit wird über die Absicht der Betriebsunternehmer keinen Augenbewirten zu können. blick im Zweifel sein. Die Marken müssen auf den In lezter Zeit hat ein Schöffengericht sich geweigert, Der Bundesrath ist Betriebsunternehmers anzuwenden, der einen Stempel dem EntQuittungstarten in fortlaufender Reihe den klaren Wortlaut des§ 151 gegen den Vertreter eines eingeklebt werden. befugt, über Entwerthung von Marken werthungsstriche hinzugefügt hatte, indem das Gericht meinte, Borichriften zu erlassen und deren Nicht diese Uebertretung wäre nur durch eine Ordnungsstrafe seitens befolgung mit Strafen zu bedrohen. der Versicherungsanstalt zu ahnden. Wir wissen nicht, ob die Hierdurch soll erreicht werden, daß nicht durch un- Staatsanwaltschaft gegen das sehr bedenkliche Urtheil BeFeuilleton. adbrud verboten.) Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. ( 70 Er stieg so schnell die Treppe hinab, daß seine Freunde erstaunten, er schien verjüngt. braucht, um eine Neigung zur Uebertreibung zu haben, denn sie sprach im reinsten Pariser Akzent. 3u Punkt VIII der Tagesordnung erklärte sich die Versammlung einstimmig dafür, daß die bestehenden Vorschriften über die Entwerthung der Beitragsmarken durch die Arbeitgeber und die Versicherten dem Bedürfniß nicht genügten. Der vorgeschriebene schmale schwarze Strich sei eine halbe Maßregel. Die Praris dränge mit Nothwendigkeit auf eine Ent werthung durch Datumseintragung. Bei Erörterung der weiteren Frage, ob eine obligatorische oder nur eine fakultative Datumseintragung zweckentsprechend sei, war die Versammlung getheilter Ansicht. Die Mehrheit war nicht der Ansicht, eine obligatorische Eintragung dem Bundesrath zu empfehlen( nicht jedermann habe bei der Lohnzahlung stets Feder und Dinte zur Hand, namentlich im Freien; es gebe schreibensunkundige Arbeitsgeber 2c.), vielmehr entschied man sich für eine fakultative Eintragung, wobei erwogen wurde, bei dem Bundesrath anzuregen, die obligatorische Eintragung auf Grund näherer Verfügung der Landes- Zentralbehörden zuzulassen. Die Versammlung war aber einstimmig der Ansicht, daß die Eintragung hatte, indem sie ihre kleinen blauen, halb erloschenen Augen rollte, nur die Kraft, zu sagen: Man hat ihn zu Wagen transportiren müssen, meinen Im dritten Stock, die Thür links. lieben Herrn, er hatte Mühe, sich aufrecht zu erhalten, so Dann stieß sie einen Seufzer aus, und während der litt er. Er ftöhnte in herzzerreißender Weise. Es ist ganz Doktor die erste Stufe der Treppe überschritt, hatte sie sich sicher, daß ein abscheuliches Gamin den Wurf gethat hat. gegen Marche- Seul gewendet, an den sie sich klammern und Man müßte sie alle einsperren, denn sie sind immer bereit, mit welchem sie sich trösten wollte, als dieser, ohne sie mit Steinen zu werfen. Und beschäftigt und vertieft in ihre zu beachten, dem Arzt folgte. Das brachte die Mutter Unterhaltung, glücklich, eine Gelegenheit zu finden, eine Jabouille vollends außer sich, sie ging in ihre Loge zurück, Geschichte, welche sie schon zwanzig Mal erzählt hatte, indem sie mit einer kläglichen Stimme murmelte:- Gott, mit staunenswerther Geschwindigkeit und immer neuen ist es möglich, einen Christenmenschen so zuzurichten. Ausschmückungen wieder aufzufangen, wollte sie Marche- Der Doktor und Marche- Seul waren in Collard's und Robert an. Alle drei hatten Thränen in den Augen. Seul mit ihrem Geschwäß unterhalten, ohne zu be- hohes Zimmer gelangt, welches erhellt von dem gelblichen Als er verschwunden war, sahen sich Mijoulet, Larirette Ohne ein Wort zu sagen, drückten sie sich die Hände in merken, daß dieser sichtliche Zeichen der Ungeduld machte, und düsteren Lichte eines Fensters auf einen dunklen und warmer brüderlicher Zuneigung. Als er Larirette's Zimmer verließ, beeilte MarcheGeul feinen Schritt und begab sich nach der Rue Seguier. Als er die Pförtnerin nach Collard gefragt, ein braves, vergessenen Aepfel, welche die Fröste des November Baume brachte. vom Alter gebrochenes Weib, verrunzelt wie die auf dem geduld. verschrumpft haben, hatte sie die Arme zum Himmel ge- arme Herr Collard; er ist ein so braver Mann. Gott, ist Bettstelle, bedeckt mit Tüchern von abstoßender Unsauberkeit; hoben und einen unendlichen Rosenkranz von Lamentationen es möglich; er hatte ein Auge wie das da, und sie suchte dem Zimmer entströmte ein übler Geruch von Schmutz und hergeleiert, welche vier oder fünf Genossinnen auf die Beine mit ihren Augen in der Loge, um etwas enormes Grauen- Alkohol, der ekelerregend war. Die Wohnung war in als ein Mann von ungefähr sechzig Jahren in den Flur trat. schmutzigen Hof ging. Man sah fast teine Möbel, nur ein Ha, da kommt der Doktor, rief die Pförtnerin. Tisch von weißem Holze stand da, mit leeren Gläsern beAh, mein Herr, sagte sie, indem sie sich an den deckt und mit Flaschen voll billigen Liqueurs. Die Gläser neuen Aukömmling wandte, man erwartet sie oben mit Un- sahen klebrig, schmutzig aus und trugen bläuliche Flecke von dem gefälschten Wein. Die Mauern waren vollständig Wenn Sie fähen, in welchem Zustande er ist, dieser nackt; in einem Winkel des Zimmers stand eine eiserne Herr einem schönen Zustande! Wie ist es nur dem lieben Gott möglich, einen Christen so zuzurichten! Collard! mein guter Herr! Ach, der ist in feines Gin Auge hängt heraus und die ganze rechte Seite Körpers ist angeschwollen, wie das da haftes zu bezeichnen, als der Doktor sie mit einer Geberde allen Punkten des unreinen Wesens, das sie bewohnte, würdig. Die beiden Besucher gingen auf das Bett zu, bei spöttischen Lächelns kurz anfuhr:: Auf, Mutter Jabouille, Sie schwagen wie eine dem zwei Männer standen. Elster; Sie haben kaum ordentlich Athem, fönnen kaum Es waren Arbeiter, die den Polizeispion nach Hause stehen und schwatzen den ganzen Tag. Es ist nicht wunder- gebracht hatten. Sie hatten ein gleichgiltiges Aussehen, als fie bezeich bar, wenn Sie über Halsleiden klagen. In welcher ob das abstoßende Gesicht und das übel riechende Zimmer nete eine ungeheure Kupfermanne, die in ihren rothen Etage ist dieser Verwundete? Mutter Jabouille war wirk- das Gefühl des Mitleids erstickt hätte, welches durch das Reflexen glänzte. Es ist das ein Beweis dafür, daß man lich durch die spöttischen Worte des Doktors unterbrochen Unglück erregt worden, dessen Zeuge sie gewesen. nicht im Süden als wirklicher Gascogner geboren zu sein worden, er hatte ihr Geschwät kurz abgeschnitten. Sie Auf dem Bette ruhte, noch angekleidet und unter dem Lohnklasse I. Ferner war man der Meinung, daß für die tönnte." Summe Stats 3 032 300.(-1.667 897 2 714 966 7 808.748 200.000 39 190 331 " " +) +) tl Litt " 17426 000( " 1 071 000 и 331 400 " (+ +) Steuer 495 553 Pflich willige 994 105 zwinge N welche 100 000 947 561 1 026 150 421 000 42 400 71 774 745 m.(-1788 550) des schmalen schwarzen Strichs in Zukunft wegfallen müsse, beziehung der Infaffen der Strafanstalten, Arbeitshäuser ze. Einmalige Ausgaben des ordentlichen Etats: da sie einerseits zwecklos sei, indem sie die wiederholte Ver- in die Kranken- und Unfallversicherung forderte. Die Auswärtiges Amt wendung der Marken nicht verhüte, andererseits den Inhalt Petitionskommission hatte Ueberweisung der Petition an Reichsamt des Innern der Marke unfenntlicher mache, namentlich bei den Marken der den Reichskanzler zur Berücksichtigung bei der vorzubereiten- Poſt- und Telegraphenverwaltung Eintragung des Datums nicht ein bestimmter Raum auf der den Novelle zum Unfallversicherungs- Gesetz 2c. beantragt. Reichsdruckerei. Marke vorzuschreiben, daß vielmehr das Datum über die ganze Das aber gefiel einigen Herren von der Rechten durchaus Verwaltung des Reichs. Marte hingeschrieben oder mittelst Stempels eingetragen werden nicht. Abg. von Bredow widersprach mit all der heeres Würde und Entschiedenheit, mit der so ein nothleidender Marineverwaltung Was soll das heißen? Entweder ist eine Entwerthung Hittergutsbefizer ausgestattet ist, der in seinen Augen un- Reichs- Justizverwaltung in anderer Art als heute nöthig oder nicht. Ist sie nöthig, geheuerlichen Absicht, auch die Gefangenen gegen Krankheit Reichs- Schahamt dann muß sie jedenfalls obligatorisch sein, ist sie und Unfall zu versichern. Eine solche Ausdehnung der nicht nöthig, so daß man sie in das Belieben des Betriebs- Wohlthaten" der Sozialgesetzgebung auf die Gefangenen unternehmers oder der Versicherten stellen kann, dann ist sie würde nach der Anschauung des hochadeligen Herrn Reichsamt des Innern. Einmalige Ausgaben des außerordentlichen Etats: überhaupt überflüssig. 6 000 000 m.(-25 900 000 Rittergutsbesitzers das Rechtsgefühl des Volkes auf Post und TelegrahhenEine fakultative handschriftliche Ein- bas Schwerste verlegen. verletzen. Ein anderer Ritterguts- verwaltung tragung in die Marke, und sei es nur eines befizer, Herr von Jagow, sekundirte seinem Ge- Verwaltung des ReichsDatums, ist eine so große Gefahr für die sinnungs- und Berufs" genossen tapfer. Er verstieg sich heeres Arbeiter, daß es nöthig werden möchte, in seinem Eifer sogar zu der Behauptung, daß man mit Marineverwaltung. gegen diesen Vorschlag schon jest ebenso der Durchführung der geforderten Maßregel die Ge Reichs- Schaamt. Eisenbahnverwaltung energisch Stellung zu nehmen, wie einst ens fangenen, denen nach ihrer Entlassung die aufgelaufenen. gegen das Quittungsbuch. Renten ausbezahlt würden, zu Kapitalisten" mache. Summe 158 958 822 20.(+67 127 994 Eine Ergänzung der vom Betriebsunternehmer nicht Singer legte den Expektorationen der beiden„ Edelsten Die Gesammtsumme der einmaligen( ordentlichen und außer selbst vorgenommenen Eintragung des Datums ist vom der Nation" gegenüber klar und scharf die Gerechtigkeit ordentlichen) Ausgaben( 71 774 745 m.,+158 958 822 M.) b Arbeiter nicht so leicht auszuführen, als der einfache und Nothwendigkeit der Durchführung genannter Maßregel trägt also 230 783 567 M.(+ 65 339 444 M.), die Gesammt horizontale Strich durch die Marke, gegen den erhebliche bar, besonders die Ungeheuerlichkeit betonend, die darin aller Ausgaben( fortdauernden, einmaligen und außerordentliche Einwendungen nicht erhoben werden konnten. Tinte und liegt, daß man Gefangene, die zu den oft gefährlichsten 1222 416 597 M(+ 115 492 721 M.) " 102 203 822 32 406 500 4 000 000 " " " 14 348 500 " (-1890 000,) (+77 958 994 (+9 480 500 (+7478 500,) wissen bracht 1 frühere Milita G regieru Reich 8764 95 Fourag 4 195 0 welche 3m it 1 013 9 bas m von Fe stellung verw von H werden, wie Un Verein ftener und Stempelabgaben an die Bundesstaaten zu über Handschrift werden es leicht erkennen lassen, daß die Arbeiten an Maschinen u. s. w. einfach gezwungen werden, Von dieser Summe des Mehrbedarfs des Reiches wären, legte aufgeflebte Marke nicht vom Betriebs- nach ihrer Entlassung dem furchtbarsten Elend preisgeben um den eigentlichen Bedarf oder Mehrbedarf festzustellen, unternehmer oder seinem Beauftragten entwerthet ist. Da wolle, wenn sie bei dieser Arbeit einen fie erwerbs- diejenigen Summen außer Ansatz zu bringen, die ist die Kennzeichnung sofort geschehen. Außerdem kann das unfähig machenden Unfall erlitten hätten. Diese die Ausgabe des Invalidenfonds( 25 164 554 M.). und di Einschreiben des Datums nicht durch den Bundesrath so Ausführungen, denen Redner der Freisinnigen, National- aus den Einnahmen an Zöllen, Tabakssteuer, Branntwei geregelt werden, daß nicht dabei Kennzeichnungen durch liberalen und des Zentrums beitraten, im Stellung der Zahlen und Zeichen verabredet werden können. mit den Ausführungen Bebels, der den konservativen weisenden Beiträge( 301 096 000 m.) in Ausgabe und Die Möglichkeit des Umtausches der Karte ist keine Wortführern besonders den Widerspruch zwischen ihrer sonst Einnahme gleichlautend, sogenannte durchlaufende Boſter genügende Sicherheit. Sie kostet dem Arbeiter Geld und zur Schau getragenen„ chriftlichen" Liebe und Barmherzig- sind. Es würde sich demnach der Bedarf des ordentliches Zeit. Außerdem ist die Kennzeichnung, wenn sie geschickt keit für die Armen und Glenden und ihrer heute bewiesenen Etats in den fortdauernden Ausgaben um 30 699 016 verabredet wird, sehr schwer zu entdecken. Wir wissen ja, Härte und Ungerechtigkeit gegen jene unglücklichen Opfer erhöht, in den einmaligen Ausgaben um 1788 550 m. daß einem Arbeiter oft erst nach langem Umherirren von der herrschenden wirthschaftlichen Verhältnisse derb zu Ge- mindert haben, so daß die Ausgaben des ordentlichen einem mitleidigen Betriebsunternehmer gesagt wurde: müthe führte, machten diese Herren so konsternirt, daß sich sich um 28 910 466 M., die des außerordentlichen Etats Geben Sie sich keine Mühe, auf diesen Schein, oder Herr v. Ja go w kaum zu einigen jämmerlichen Verlegen- 67 127 994 M., die Gesammtausgaben für das Reich mit diesem Kassenbuch erhalten Sie hier am Orte heitsphrasen aufzuraffen vermochte, während sein Partner um 96 038 460 m. erhöht haben. keine Arbeit, denn sehen Sie, hier---! das bessere Theil erwählte und mäuschenstille blieb. Die Also feine weitere Eintragung in die Duittungskarten! Die Quittungskarte darf kein Arbeitsbuch werden! C Ermäc Dom 22 Jr beiträge M mit uns mögen Etats Wirfun deutlich aljo fondere reichisch noch im der Ret 2 182 884* 67 910" 271485 2 081 000 3 238 499 # 288 789# Graf ungarise verschiet oder fri wir es annehm unsere find ab es paßt Er den Re er muß und alf mahlin jetzt nid Herren haben in dieser an und für sich geringfügigen Sache gestiegen; die erhöhten Einnahmen aus den Zöllen, wel Die Belastung des Volkes ist jedoch noch um weit meht gleich am ersten Tage eine empfindliche Lektion empfangen, an die Bundesstaaten abgeführt werden und die oben gewiß ein böses Omen für sie angesichts der kommenden Abrechnung gebracht sind, sind eben auch eine Steigerun ungleich größeren Kämpfe. Nach Annahme des Kommissions- der Volksbelastung. adzor thi antrages durch die übergroße Mehrheit des Hauses beschäfPolitische Itebericht. tigte man sich noch bes Längeren mit einer Petition, welche tigte man sich noch des Längeren mit einer Petition, welche Die Einnahmen des Etats find wie folgt anschlagt: die Ausgestaltung der Wucher- Gesetzgebung betraf. Herr Berlin, den 17. November. Böckel, der sich unerwarteter Weise noch in den Schranken Bölle und Verbrauchs.bilizia s steuern Der Reichstag versammelte fich gestern nach reichlich fagte, mehr aber noch Herr Liebermann v. Sonnen Post- und Telegraphenleidlicher Anständigkeit hielt und sogar einiges Bernünftiges Reichsstempelabgaben. fechsmonatlicher Bause wieder. Die Tagesordnung Erste berg, der seinem Gesinnungsgenossen Böckel weit über" Berathung eines Gefeßentwurfs, betreffend die Bestrafung ist und meist mit wahrer Virtuofität den richtigen Gaffen Reichsdruckerei verwaltung. des Sklavenhandels in unseren" Kolonien, und Erledigung bubenton anzuschlagen weiß, langivellten das Haus durch Eisenbahnverwaltung einiger Betitionen- hatte auf die größere Hälfte der Reichs- ihre ellenlangen Jeremiaden über die moralische Verderbt Bankwesen. boten teine sonderliche Anziehungskraft ausgeübt und so heit der Juden. Nachdem dann Herr Rickert einiges zu versch. Verwaltungswar denn der Sigungssaal recht spärlich besetzt und bot Gunsten der armen Juden geredet, wurde die Debatte geein Bild, welches sich leider wohl noch recht oft wiederholen schlossen und man vertagte die Verhandlungen nach vier- Aus dem Invaliden. wird. Der erste Gegenstand der Tagesordnung bot dem stündiger Dauer auf Donnerstag Mittag 2 Uhr. Tages- Zinsen aus fonds. ultramontanen Abg. Prinz Arenberg Gelegenheit zu der ordnung: Berathung der Krankenkassen- Borlage. Anfrage, ob es wahr, daß im deutsch afrikanischen Schutz· gebiet unter den Augen der der Behörden ungenirt Der Reichshaushalts- Etat für 1892/93 schließt in Sklavenhandel betrieben werde. Der Regierungs- Einnahme und Ausgabe mit 1222 416 597 m. ab. Die Tommiffar Kayser antwortete, unvorbereitet, wie er Ausgaben vertheilen sich wie folgt: märe", in einer langathmigen, mehr als dreiviertelstündigen Fortdauernde Ausgaben des ordentlichen Etats: heeres • • " Rede. Er widersprach in derselben der Behauptung, daß d Reichstag 422 318 W.; in den Schutzgebieten der Sklavenhandel von irgend welchen Reichskanzler und Reichskanzlei 150 860 m.(+1800 m. Behörden geduldet werde, gab aber das Bestehen des so- gegen den Etat des laufenden Jahres); 9 901 205 M.(+704 990 M.) genannten Haussklaventhums zu, glaubte jedoch diese Form Auswärtiges Amt. der Sklaverei vertheidigen zu müssen mit den eigenartigen Reichsamt des Innern. (+3 464 242 wirthschaftlichen Verhältnissen" der Schutzgebiete. Unter Berwaltung des Reichsdiesen Umständen machte die Philippika des Herrn Re- Marineverwaltung (+14 338 356 (+8 248 282 gierungsvertreters gegen den schmachvollen Sklavenhandel Reichs- Justizverwaltung (+ 84220 und die Betonung der Nothwendigkeit, diesen Sllaven Reichs- Schazamt. (+19 886 870 handel mit schweren Strafen zu belegen, aus dem Munde Reichs- Eisenbahnamt (+ 1500 eines Vertheidigers einer bestimmten Form der Stlaverei Reichsschuld (+7004 300 denn doch einen recht eigenartigen Eindruck. DerEntwurf wurde Rechnungshof. (+ 17 065 schließlich einer 14 gliedrigen Kommission zur Vorberathung Allgemeiner Pensionsfonds (+ 1740 891 überwiesen. Eine recht animirte Debatte rief die Berathung einer Reichs Invalidensonds. Petition des Kreisgerichts- Raths Hilfe hervor, welche Ein+) Der 37 109.000 608 833 960 M.(+25 080 820 M " (+ 2 608 000 ° 21 223 638 Einnahmen. Y 1 253 210 19 824 800 4772 700 12 063 968 11" " (+ " 25 164 554 295 000 " ( ( 146 600 belegten Weichsgeldern Als der Veräußerung von Parzellen des ehemaligen Stettiner Festungsterrains. Ueberschüsse a. früheren Jahren tt Itlt tij +) 1 096 906 " (+ 15 808 201 " " +) Matrikularbeiträge. 321 511 838(+ " Rautsch jenes r Haus d Berehre thor we Befizer 487 694 " röder's 12 788 458* mahlin 4.912 504 wird es We durch A Jahre in Unter Außerordentliche the Summa 1063 457 775 M.(+48 364 727 Deckungsmittel.. 158 958 822(+ 67 127 994 " nahmen d 1 222 416 597 m.(+ 115 492 721 2. Die in diesem Etat als außerordentliche Deckung mittel angeführten Summen bilden mit ihrer Verzinsung 19.896 750 " 427 514 161 " " Summa aller Ein46 078 902 " 2048 826 " " 356 059 740 " ) 308 240 . . " " 60 865 800 " " 625 648 " " 42 646 531 W " 25 164 554( 289 289 " " auch gleich in den folgenden Jahren eine erhöhte gabenlaft. Aus Der Inhalt des Etats spricht für sich selbst. Gogat ein Blatt wie die Bossische Zeitung", findet, daß die Summa 991 683 030 2.(+ 50 153 277 02.) Reichsregierung außerordentliche Anforderungen an bir Dann kletterte sie mit der Beweglichkeit eines jungen Mädchens von 20 Jahren die Treppe hinab und schrie: -Wollte Gott, daß es möglich wäre, diesen Chriften weiten Ueberrock, den er trug, fast verschwindend, Collard kleiner Gefäße hatte sich eine veilchenblaue Stelle abin fast leblosem Zustande. Er schien das Bewußtsein ver- gezeichnet, die schrecklich anzusehen war, und sich bis ans loren zu haben, und man hätte ihn für todt gehalten, wenn rechte Ohr, bis zum oberen Theile der Stirn ausdehnte. nicht von Zeit zu Zeit schmerzliche Seufzer seine Brust ge- Die Oberlippe war wirklich unförmlich geworden. Das zu retten. hoben hätten und wenn nicht jämmerliche Klagen aus dem unedlen, sinnlichen Munde gekommen wären, welchen fast vollständig ein schwarzer Bart verbarg, der übermäßig pomadifirt und hatenförmig in die Höhe gedreht war. Mutter Jabonille den alten Schrank durchwühlte, einen Haufen alter nicht mehr brauchbarer Zumpen durchsuchen, setzte sich der Arzt auf einen Stuhl. und 31 92 fanterie Aulaß zwischen haben.Me lieren, Gründer gegen di geben, il unferer vativer geplant platonisc Sarzulege Die Alles Beulen spreizt a derfelber brechen, ein darauf h wurde und Auge hing nicht zur Höhle heraus, wie Mutter Jabouille Während der Arbeiter nach der Apotheke lief behauptet hatte, die mit desto mehr Sicherheit sprach, je weniger sie gesehen hatte. Die Nase verschwand fast unter der Geschwulst, welche, weit entfernt, still zu stehen, im Gegentheil das Bestreben zeigte, das ganze, fast nicht mehr menschliche Formen zeigende Gesicht einzunehmen. Der Verwundete hatte nicht einmal den Eintritt der beiden neuen Ankömmlinge bemerkt. Seine beiden Hände drückten heftig ein feuchtes Tuch auf das rechte Auge. Während Marche- Seul unbeweglich einige Schritte ent- in einem mit Blut untermischten Flecken die Wimpern die Portiersfrau und der Arbeiter zurück und brachten fernt stehen blieb, mar der alte Arzt näher getreten und bemerkte, deren Ende der Platz des Auges anzeigte. das mit, was der Doktor gewünscht hatte. Nachdem die Wunden gewaschen waren, versuchte er die sände zu entfernen, um die Wande unter- schnellen Prüfung verließ der Arzt den Patienten. Er Verband funftgerecht angelegt, sodaß der Polizist bald unter suchen zu könne aber Collard war in die Höhe gefahren hatte aus seiner Tasche ein Notizbuch gezogen und schrieb der Hülle der Bandagen verschwand, welche den Kopf und dann mit einem Schmerzensschrei zurückgesunken. auf ein weißes Blatt eiligst ein Rezept. den Hals einhüllten. D, laffe Sie mich, lassen Sie mich, ich leide zu-Was ich aufgeschrieben habe, muß auf der Stelle Er kannte Marche- Seul nicht, und dieser ihn no weniger. Sie schwiegen, während Collard noch regungslos Der alte Arzt säuberte sanft die Stelle, an der man wie ein Kind jammerte. Einige Minuten später famen Die kalten Umschläge schienen den Schmerz zu mildern sehr, mein Kopf scheint zu springen. Lassen Sie mich, um geholt werden, sagte er, indem er sich an die beiden Männer Das frische Wasser rief bei dem Kranken fast ein angenehmes Gotteswillen, laffen Sie mich. -Auf, mei Freund, erwiderte sanft der Arzt, indem er seinen Versuch erneuerte, lassen Sie mich Ihre Wunde untersuchen. 28i solle ich sie sonst heilen? Ich leide zu sehr, lassen Sie mich. wandte, welche am Fuße des Bettes standen und denen er das Rezept reichte. Man muß Wäsche und Binden bringen, um Kompressen zu machen und einen Verband anzulegen. Es giebt hier nichts, sagte er, indem er einen Blick durch das Zimmer Ach ein Mann wird so wenig Muth haben, ich will warf. Ihnen ja Erleichterung schaffen, sobald ich mich unterrichtet 13311 Gefühl hervor. Als der Arzt die letzte Nadel befestigt hatte, erklärte er, daß man den Patienten nunmehr ganz entkleiden bald Das Wundfieber wird folgen, man muß ihn in das Bett bringen. milffe daher Wäsche! rief eine scharfe und ärgerliche Stimme dem Entkleiden hörte und machte dabei eine so stürmische Mutter Jabouille fühlte etwas wie Scham, als fie von habe. Ohne dies werden Sie nur noch mehr leiden. Er aus dem Hintergrunde des Zimmers. Alle hatten sich um- Bewegung, daß die Umistehenden lachten. Empört ging fie fort, während alle nur noch heiterer wurden. gebracht und in die Decken gehüllt. faßte von Neuem Collard's Hände und entfernte sie sanft. gewandt. Besiegt durch die wilden Schmerzen, die er litt, ließ er es Es war Mutter Jabouille, welche ihre Neugierde nicht geschehen. Er zitterte an allen Gliedern und jeden Augen- bezähmen konnte und deshalb im Gefolge des Doktors und blick versuchte er die Hände wieder auf das Auge zu legen, Marche- Seul's heraufgestiegen war. Mit zurückgehaltenem aber der Arzt entfernte sie sogleich. Auf den ersten Anblick Athem erschien sie auf der Thürschwelle und steckte horchend Collard wurde mit aller Borsicht entkleidet, zur Bett Der Arzt hatte sich nicht getäuscht, der Krante betam Schüttelfrost, das Wundfieber kam zum Durchbruch. konstatirte der Arzt die Gefährlichkeit der Wunde. Er mit langem Halse den Kopf durch die halbgeöffnete Thür Der Arzt beobachtete einen Augenblick seinen Batienten zuckte die Achsel und sein Mund machte eine bezeichnende herein. Sie war über die Gelegenheit, sich nüßlich machen prüfte den Buls und entfernte sich, nachdem er die Defe Bewegung. Das Gesicht des Spions war schrecklich anzu zu tönnen, hoch erfreut, nicht, weil sie von Mitleid bewegt über ihu gezogen hatte. An der Thür traf er die alte sehen. Der von Mijoulet geworfene Stein hatte den oberen war, sondern weil sie sicher den Klatschschwestern in der Haushüterin. Theil des Augapfels und zugleich den Augenbrauenbogen Nue Seguier später allerhand Neuigkeiten erzählen konnte. getroffen. Die ganze rechte Seite des Gesichtes war angeschwollen und mit einem großen blutunterlaufenen Fleck bedeckt. rend ich hinabgehe und gute Leinwand hole, welche mich Abend gegen 5 Uhr wiederkommen. Durch den Austritt des Blutes aus dem verwickelten Netze seiner Zeit drei Franken das Meter kostete. ( Fortsetzung folgt.) Meine guten Herren, laufen Sie zur Apotheke, wäh- schrieb, stündlich einen Eßlöffel reichen; ich werde heute -Sie müssen ihm von dem Getränk, das ich ihm ver fich gege weldje m gegen e lebens fi Echrante Gesellsch der jozi finnung Von diesem C Gegenwo gingen; ihnen el Schoßhit Freigela Schlechtlic Damen der Au ein Zeic Kreise g welche 3 sich noch ihren La die Unve welcher Gitte be Beamten hinwegfe e 37 897 9 95 553 94 105 00 000 17 561 26 150 21 000 2 400 8 550) en Etats: 0 000 M 0 000,) 58 994 30 500 8 500,) 7994) and außer 2 M.) be mtfume rdentliches es wären, tzuftellen wie und die anntwein zu über gabe und e Poster Dentlichen 9016 M M. ver Den Etats 1 013 923 m. " 4 195 000 m., auf die Militärverwaltung von Bayern, für wies. zu verlegen, in schroffer Weise zurückgresses und die Ansichten und Neigungen des bezeichneten BerichtDie Nummer 88 des Proletarier" wurde wie ihre Diesmal soll§ 166 des StrafSteuerkraft des Volkes stellt", und sie erklärt,„ daß es die flichen Uebermuths gelten fonnte, ist heute schamlose Frech- Polizeiliches, Gerichtliches ze. Pflicht der Volksvertretung ist, feine Mehrforderung zu beheit. In einer Zeit, in welcher einfache Arbeiter bei fleinen Begen Theilnahme an einem außergewöhnlichen willigen, für deren unbedingte Nothwendigkeit nicht der Bergehen gegen die öffentliche Ordnung die ganze Schwere Leichenzuge" soll der Redakteur Hoffmann vom Zeiger„ Boltszwingendste Beweis erbracht werden kann“, des Gesetzes fühlen müssen und wo von Seite der staats- boten" 15 M. Geldstrafe und die Kosten bezahlen, während er Nun, für die Mehrzahl der Reichstags- Abgeordneten, erhaltenden" Barteien die höchste Strenge gegen die Arbeiter von der Anklage, unbefugterweise eine Zeichenrede gehalten zu welche die innere Mission" des Militarismus zu schätzen noch als Ausfluß übergroßer Milde und falscher Humanität haben, freigesprochen wurde. wissen, wird dieser zwingendste Beweis" ohne Mühe er- getadelt wird, da wird von ihren eigenen Söhnen unter den Brüsseler Rongreß berichtet werden durfte, ist bracht werden. Eine der wenigen Städte, in denen nicht über ihrer Billigung Gesez und Religion mit Füßen getreten. Groitsch. Nachdem Manfred Wittich aus Leipzig bereits Und prinzipiell wird diesmal, wie auch in den Die ultramontane Kölnische Volkszeitung" erhebt Klage mehrfach an anderen Orten über dieses Thema referirt hatte, früheren Seffionen, nur die sozialdemokratische Fraktion dem darüber, daß religionstreuen Katholiken und Mitgliedern glaubte der Groißscher Bürgermeister, die Stadt vor dem+++ Militarismus gegenüberstehen. g der katholischen Studentenvereine die Beförderung zum staatsgefährlichen Bericht schüßen zu müssen; er verbot die VerDie Bertheuerung der Lebensmittel hat die Reichs- nahme zum Duell, das sie verwerfen, gemacht wird. Kürzlich Kreishauptmannschaft erhobene Beschwerde ist, wie jest bekannt Reserve- Offizier unmöglich, weil abhängig von ihrer Stellung fammlung auf§ 5 des sächsischen Vereinsgesetzes. Die bei der regierung veranlaßt in einem zweiten Nachtrag zum erst erhob ber orthobor- konservative,„ Reichsbote" bittere wird, verworfen worden, und zwar aus folgenden Gründen: Reichshaushaltsetat Nachforderungen in Höhe von Klage über den Kösener Korpskongreß, 8764 923 M. zu erheben. Hiervon fallen auf Brot- und Bitte, die Abhaltung der Fuchstaufe vom Pfingst geneigt zu machen() im Hinblick auf das Gebaren jenes KonMan hat für gerechtfertigt erachten müssen, daß mit der fragder die lichen Versammlung bezweckt gewesen sei, zu Gesetzesübertretungen Fourageverpflegung 3 556 000 M., auf Viktualienverpflegung sonntag Von katholischer Seite wird geklagt über einen erstatters, welche aus dem bisherigen öffentlichen Auftreten des= welche die Mehrkosten nach der Kopfzahl im Verhältniß Herren- Abend der Leipziger Technikerschaft, an felben und seiner Thätigkeit als Redakteur des Wähler" fattfam zum übrigen Theile des Bundesheeres berechnet werden, dem nicht nur in einem„ derb- realistischen" Drama" der bekannt sind." Die Parteigenossen werden jedenfalls noch an das In dem Nachtrag werden außerdem 1 369 413 M. für heilige Unterrock am Ganges" und in poffenhafter Dar- Ministerium gehen, um zu erfahren, wie die Regierung in dieser ftellung von Prozessionen katholische Gebräuche verhöhnt das Militär- Eisenbahnwesen zur Beschaffung wurden, sondern der überhaupt, wie die Kölnische Bolts- Vorgängerin beschlagnahmt. Frage denkt. von Feldbahnmaterial und zum Maschinenbetrieb und Anstellung von Konstruktionsversuchen und für die Marine Beitung" schreibt, als„ Orgie der Unfläthigkeit" angesehen gesetzbuchs verlegt sein und zwar durch den Artikel„ Bei den verwaltung 1395 000 Wt. als erste Rate zur Befestigung hundertste Theil der Gemeinheit und Schamlosigkeit sich werden konnte. Wenn bei irgend einem Arbeiterfest der sozialreformatorischen Quacksalbern." von Helgoland, deren Kosten auf 8 895 000 m. berechnet zeigen würde, wie bei den„ Herren- Abenden" der gebildeten ohne polizeiliche Genehmigung wurden die beiden Vorsitzenden Wegen Vornahme einer Zellersammlung $ 895 000 21. werden, verlangt. Um die Kosten für letztere Ausgabe zu decken, wird die Horn der Entrüstung stoßen, und wie vor allem würden strafe bez. 6 Tagen Haft, drei andere Mitglieder jenes Vereins zu Kreise, wie würde da die gesammte Bourgeoispreffe in das des Altonaer Sozialdemokratischen Vereins zu je 18 M. GeldErmächtigung des Reichskanzlers aus den Anleihegeſetzen Bolizei und Staatsanwalt einzuschreiten wissen! Das Bürger- ie 9 W. bez. 3 Tagen verurtheilt. vom 22. März und 1. Juni 1891 auch auf sie ausgedehnt. thum selbst steht feige den ärgsten Exzessen der Blüthen" Frankfurt a. M., als der Vorsitzende dem Befehl des überAufgelöst wurde eine Parteipersammlung in In Höhe der übrigen Ausgaben werden die Matrikular der Nation gegenüber. Als vor einigen Zagen in der ersten wachenden Beamten, die Frauen aus der Versammlung zu beiträge erhöht. Hangloge des Heidelberger Theaters einige Korpsstudenten verweisen, nicht Folge leistete. Mit den Friedensreden der leitenden Personen" die Borstellung in einer roh- brutalen, bummenjungenhaften In Schwelm wurde beim Parteigenossen August Tewes mit und ohne Kronen ist's ein eigenthümliches Ding. Gie Weise, wie fich ihrer der gemeinste Berliner Buhälter nach verbotenen Lieberbüchern gehaussuch t. mögen noch so friedlich" sein, sie haben keine beruhigende schämen würde, störten, da konnte das bürgerliche Publikum Solche fand man nicht, dafür konfiszirte man ein Exemplar ber Wirkung; und der Wortlaut mag anscheinend noch se fich nicht dazu ermannen, sich thätlich der Burschen zu er- zweiten Auflage des Regel'schen Liederbuches, aus dem die deutlich fein, sie werden inimer mißverstanden. Ganz be- wehren, und kein Blatt verstand sich bazu, dieselben Stellen, welche zum Verbot der ersten Auflage führten, bekanntlich sonderes Bech hat die jüngste Friedensrede des öfter wenigstens mit Namensnennung an den Pranger zu stellen. ausgemerzt worden sind. reichischen Raisers gehabt, über welche die Ausleger fich In Elberfeld soll eine Anzahl Mitglieder des SozialDen schamlosesten Verletzungen des Gesetzes, der Sitt demokratischen Volksvereins je 15 m. bezahlen, weil sie an einer noch immer sehr heftig streiten. Und nicht besser ergeht es lichkeit, des Austandes steht unsere Bourgeoisgesellschaft und öffentlichen Bersammlung jenes Vereins theilgenommen der Rede, die der österreichische Minister des Auswärtigen, deren Presse, wenn nicht billigend, so doch gleichgiltig gegen hatten, die nicht als öffentliche angemeldet war. Die VersammGraf Kalnoky, am Sonnabend im Ausschuß der über, und im besten Falle versteigt sie sich zu einer leisen, lung fand am regelmäßigen Bereinstage statt. Von den Mitungarischen Delegation über auswärtige Politik auf zarten Rüge. Was auch nur zum geringsten Theil von gliedern sind diejenigen hauptsächlich betroffen worden, die an verschiedene Anfragen hin gehalten hat. War sie friedlich Arbeitern verübt, auf die ganze Arbeiterschaft die volle dem fraglichen Abend" Reden" gehalten haben, wenn auch die oder kriegerisch? Niemand weiß es. Und fintemalen, auch Fluth der Entrüstung herabziehen und sie den gemeinsten Rede nur aus etwa 15" Silben bestand. wir es nicht haben ausfindig machen können, so wollen wir und verworfensten Verbrechern gleichstellen würde, das wirft, den Lotalitäten der Magdeburger Bolts stimme". Gehaussucht, und zwar resultatlos, wurde wieder in annehmen, die Rede fei gar nicht gehalten worden und wenn von der Blüthe der Nation verübt, auf diese höchstens Man jahndete auf die Schriften„ Anti- Syllabus" und" Ceterum unsere Leser damit verschonen. Charakteristisch für die Lage eine nota levis maculae, einen milden Zadel geringen censeo". find aber solche gewundene, mit wenn und aber gespickte Fehlers. Edmund Jordan, Redakteur ber Münchener Kautschukreden, aus deren Worten Jeder, wie aus der Toga So schwer belastet, so durch und durch unsere Borgeois- Post", wurde wegen Beleidigung eines Rittmeisters zu 20 M., jenes römischen Gesandten, Krieg oder Frieden- ganz wie Gesellschaft in allen ihren Gliedern korrumpirt ist, zeugt es ragung sämmtlicher Kosten und Urtheilspublikation verurtheilt. es paßtentuehnien faun. doch von der größten Heuchelei, wenn sie sich berufen Jordan hatte von der Aufnahme des Artikels zwar keine Kenntniß fühlt, den Arbeitern Wloral zu predigen. Den Augiasstall gehabt, wurde aber verurtheilt, weil er wie das Gericht ervon kräftiger Hand geführter Besen, der einer gesünderen timme", Reßler, hat am 12. November die zweimonatliche des in ihr gehäuften Schmuges zu leeren, dazu gehört ein flärte es verabsäumte, den ganzen Inhalt des Blattes zu prüfen. Gesellschaftsordnung Bahn schafft. Haft angetreten, welche ihm wegen Beleidigung des Landesfommissars Frech zudiktirt worden war. Während der Haft Kepler's führt der Parteigenosse Feng die Redaktion. Etats um Reich aljo veit mehr 1, welde oben in teigerung olgt ve 820 M 000884* 910# 485# 000 499# 789# 600 694 458* 504 727 M 994 21 M Deckung Perziufung te Au Gogat daß die alt bie 3 jungen drie: Chriften Tief und Ite, mpen 31 hn nod gungslos rtamen ten Alles trbe ein lo unter Copf und mildern genehmes extlärte En milffe in daher fie von lirmijde ging fie 8tz Bett te betam . Satienten Die Defe die alte ihm ver De heute " # den Reich 3 tag. Da er selbst nicht trant sein darf Er kommt nicht nämlich Fürst Bismarck in er muß ja den Beweis liefern, daß er überaus rüstig ist, und also zu Unrecht abgedankt wurde, muß seine Gemahlin frank werden. Ihr Gesundheitszustand erlaubt ihm jetzt nicht, nach Berlin zu gehen; außerdem hat er fein Haus dort fagte er dieser Tage einem schweifwedelnden Berehrer. Nun den letzteren Wink mit dem Scheunen thor werden die Getreuen wohl verstehen, und dem armen Bei Wiederaufnahme der Reichstagssihungen stellt sich Befizer des Sachsenwaldes und stillen Theilhaber Bleich der Bestand der Graftionen nach der Bolts Zeitung" röder's ein Haus in Berlin schenten. Und die Frau Gefolgendermaßen: Deutschkonservative 67, Deutsche Reichspartei 19, mahlin wird hoffentlich bald genesen. Mit dem Reichstag Bentrum 111, Bolen 6, Nationalliberale 40, Deutschfreisinnige 64, wird es aber auch dann noch seinen Haken haben. Volkspartei 9, Sozialdemokraten 35, bei feiner Fraktion 29, unter denen etwa 8 der freinnigen Partei sehr nahestehende Wild Liberale sich befinden. Der Reichstag zählt augenblicklich 393 Mitglieder; erledigt sind vier Mandate: 11. Württemberg( Leemann, natl.), 10. Königsberg( Graf Stolberg, konf.), 10. Hannover, ( Frhr. von Hale, Bentr.) und 2. Oberfranken( v. Feustel, natl.) Weil sie den Segnungen der Militärpflicht sich burch Auswanderung entzogen haben, wurden im vorigen Jahre 19 880 Personen verurtheilt, während 15 178 noch in Untersuchung blieben. Der Gouverneur von Mainz, General der Infanterie von Reibnitz, hat seinen Abschied genommen. Den Anlaß hierzu sollen die bekannten unliebfamen Auftritte zwischen Personen des Zivil- und Militärstandes gegeben haben.Parlamentaristes. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Rautmann in Berlin. Der Redakteur der Mannheimer Volts: Die sozialdemokratische Frankfurter Volks. stimme" hatte die Parteigenossen gewarnt, das Lotal des Gastwirths Strobel in Bockenheim zu besuchen. Der Einsender der Strafmandat wegen groben Unfugs". Warnung, Schuhmacher Brand, erhielt darauf ein polizeiliches sprach den Schuhmacher fret, lehnte aber den Antrag der VerDas Schöffengericht theidigung ab, wonach die Kosten der Staatstaffe zur Laft gelegt werden sollten. Der Staatsanwalt legte Berufung ein. Das Landgericht bestätigte das Urtheil der Vorderinstanz hinsichtlich der Freisprechung und übernahm die Kosten beider Instanzen auf die Staatskaffe. Der Vertheidiger berief sich u. A. darauf, daß die Militärbehörden ja auch über Lokale den Boykott vers hängten. Soziale Uebersicht. Auf dem Rittergut Gorkizagaine bei Graudenz streiken feit dem 8. November sämmtliche Arbeiter, 50 an der Zahl. Die Ursache der Arbeitseinstellung beruht in folgendem. Man kann Niemand hindern, sein Geld zu ver Richard Baginski, welcher vom Parteivorstand gemäß dem Der Inhaber des Gutes hatte sich tontraktlich verpflichtet, jeder lieren, auf diesen Ausspruch des Finanzministers der Beschlusse des Parteitages aus geschlossen werden mußte, feiner Arbeiterfamilien entweder einen Morgen Kartoffelland oder Gründerperiode 1872 läuft schließlich das ganze Gefchrei weil er den verlangten Widerruf nicht leistete, hat auf Beschluß 50 Scheffel Kartoffeln zu gewähren. In diesem Jahre hatte er gegen die Börse hinaus. Die Anträge, welche von konser der Parteigenossen der Kreise Teltow- Beeskow- Storfow- Char nun den Leuten einen Morgen Land, mit Kartoffeln bepflanzt, vativer Seite über schärfere Kontrolle der Börsengeschäfte lottenburg, Ober- und Niederbarnim fowie Schwedt- Prenzlau gewährt; nun stellte er zum Ausmachen der Kartoffeln eine geplant werden, sollen nach der„ Germania" nur den sehr angermünde die Redaktion des„ Volksblatt" für jene Streife nieder Sartoffel- Ausmachmaschine, sowie zwei Mann zur Bedienung berplatonischen Zweck haben, der Regierung Gelegenheit zugelegt. Sein Nachfolger ist der Parteigenoffe Johannes felben und dafür berechnete er den Leuten pro Scheffel der geernteten Kartoffeln 40 Pf. geben, ihren Standpunkt in dieser Frage möglichst eingehend barzulegen. Die sogenannten„ Rädelsführer" sind, wahrscheinlich auf Dem fächsischen Landtage gehören jetzt folgende sozial- Grund der Gesinde- Ordnung, bereits in Haft". Gendarmerie Die Heuchelei ist die Begleiterin des Verfalls demokratische Abgeordnete an: Restaurateur Coldiz( Crimmitschau- ist zum„ Schutze" des Gutsbesizers aufgeboten. Jedenfalls haben Stadt), Reichstags- Abgeordneter Geyer( Chemniß- Land), Buch- die Arbeiter ihren triftigen Grund zur Unzufriedenheit gehabt, unserer Bourgeoisgesellschaft und nie hat sie sich mehr ge- händler Goldstein( Leipzig Land), Bigarrenfabrikant staden denn zwanzig Mark Baargeld- Ausgabe ist für die niedrig bezahlte spreizt als in den letzten Wochen, in denen die ganze Presse( Dresden IV), Schriftsteller Liebknecht( Chemniy- Stadt), Bäcker- ländliche Arbeiterschaft jedenfalls immerhin eine bedeutende Bederselben Moral- und Bußpredigten brachte. Während die meister Otto( Limbach- Stadt), Prokurist Postelt( Dresden- Laud), schwer. Andernfalls würden sie auch nicht die Arbeit sämmtBeulen der Korruption in den oberen Kreisen überall auf- Tischlermeister Schulte( Dresden Land), Mufitdirektor Stolle ich niedergelegt haben. Zum Spaß streikt am allerwenigsten brechen, wird schließlich die ganze fittliche Entrüstung( Meerane) und der Reichstags Abgeordnete Gastwirth Stolle die Gesammtheit eines Personals. darauf hinauslaufen, daß man auf Maßregeln sinut, die( Swickau- Land). Vom Vergarbeiterstreit im Departement Pas sich gegen die großen Volksmassen kehren. Die Religion, Der Barbier Baul Seige in Pößneck hatte im„ Pöß. de Calais meldet eine Wolff'sche Depesche, daß am Vorwelche man als Heilmittel rühmt, wird zu Zuchtmaßregeln necker Tageblatt" eine Anfrage erlassen, in welcher es wörtlich mittag des 16. November von den insgesammt beschäftigten gegen etwaige oder vermeintliche Auswüchse des Volks hieß:„ Hat ein christlicher Priester das Recht, das eheliche Leben 24 200 Bergleuten 15 200 die Arbeit eingestellt haben; für den lebens führen, sich selbst aber aus religiösen Gründen einer Familie durch Verhegung der Ehefrau gegen ihren Mann Nachmittag wurde eine weitere Bermehrung der Streifenden beSchrauten aufzuerlegen, find die bevorrechtigten Klassen der zu stören? Paul Seige." Auf Veranlassung des betreffenden fürchtet. Ueber die Forderungen der Bergleute verlautet folgenGesellschaft am wenigsten gewillt. Die hochgehenden Fluthen Geistlichen, gegen den sich die Notiz richtete, stellte der Meininger bes. Sie verlangen: 1. bessere, gerechtere Vertheilung der Löhne. der sozialen Bewegung wecken sie nicht einmal zur Be Oberkirchenrath Strafantrag. Der Amtsanwalt beantragte 2. 51/2 Franken Durchschnittsverdienst evtl. etwaiger Zuschläge. finnung; après nous le déluge, nach uns die Gintfluth, in 15 M., die Schöffen und der Amtsrichter aber erfannten 3. Achtstundenschicht. 4. Reorganisation der Pensions- und Hilfsdiesem Gedanken taumeln sie in ihrem Rausch fort. auf 14 Tage Gefängniß. Das Landgericht in Rudolstadt fassen. 5. Wiederanstellung der gemaßregelten Bergleute und Von den römischen Damen wird erzählt, daß sie in ausgeführt hatte: Ich stimme den Ausführungen des Vertheidigers haben nach der„ Nat.- 3tg." auf die Forderungen entgegnet: bestätigte das Urtheil, nachdem der Staatsanwalt Höfling Unterlassung von zukünftigen Maßregelungen. Die Grubenbesitzer Gegenwart ihrer Stlaven sich entkleideten und ins Bad Dr. Harmening vollständig bei. Die un Pößnecter Tageblatt" Die Bertheilung der Löhne folle gemäß den Fähigkeiten und gingen; der Sklave galt ihnen nicht als Mensch und legte veröffentlichte Anfrage enthält an und für sich keine Be- den Leistungen der einzelnen Arbeiter erfolgen. Der verlangte thuen ebenso wenig Scham auf als die Gegenwart des leidigung, und wenn ber Name eines tirchlich gesinnten Durchschnittslohn wurde abgelehnt, da durch die Bewilligung Schoßhündchens. Anders lagen die Berhältniffe, als Mannes darunter gestanden hätte, so würde selbstredend der verlangten Erhöhung der Durchschnittslohn einschließlich der Freigelassene zu Aemtern und Würden kamen, als ges fein Strafantrag zu stellen gewesen sein. Gs staub jedoch Buschläge von 5 Fris. 50 Cts. auf 6 gris. 50 Cts. erhöht werIchlechtliche Verbindungen zwischen ihnen und vornehmen der Name Paul Seige darunter und dieser Name hat einen den würde, und das tönne nicht bezahlt werden. Hinsichtlich der Damen nichts Seltenes mehr waren; was früher befonderen Beigeschmack, denn dessen Parteigenoffen Reorganisation der Pensions- und Hiljskassen wurde darauf hinder Ausdruck der Sitte der Zeit war, wurde wissen genau, daß sie das ganz anders auffaffen sollen, gewiesen, daß diese Frage jeht gerade der Deputirtenkammer als es geschrieben ist. unterbreitet sei, deren Entscheidung abgewartet werden müsse. ein Zeichen vollendeter Schamlosigkeit. Unsere gebildeten Das Oberlandesgericht Jena trat dieser Auf- In Bezug auf die Dauer der Arbeitszeit wurde entgegnet, daß Kreise glauben heute, wo sie der Kritik großer Boltsmassen, fassung des Staatsanwalts bei, trobem ber Barbie weibliche Arbeitszeit jetzt bereits nur(!) acht Stunden welche zum Selbstbewußtsein gekommen sind, unterliegen, beits beweis, baß ber betreffende Priester bas eheliche Leben acht Minuten betrage. Was die Wiedereinstellung von Arbeitern ſich noch ganz wie in früheren Zeiten ihrem Uebermuty, einer Familie in der geschilderten Art gestört hatte, ellereri anlange, bie an einem Streit theilgenommen haben, so werde Ihren Lascivitäten hingeben zu können. Man blide nur auf worden war, und der Sozialdemokrat Paul Seige muß auf 14 Tage lediglich danach gefragt werden, ob die Arbeiter die erforder die Unverfrorenheit, mit welcher der Theil der Studenten, ins Gefängniß wandern welcher sich vorzugsweise als Vertreter studentischer da Dieser Bescheid, welcher die Unternehmer zu gar nichts verSitte betrachtet, und aus dem sich später die höchsten nächst ein neues, halvmonatlich erscheinendes Blatt herauszugeben, so nahm denn der Ausstand ſeinen Anfang. Die Sozialdemokraten Weftböhmens beabsichtigen bem- pflichtete, hat begreiflicherweise den Bergleuten nicht genügt und Beamtenkreise rekrutiren, über Gesez, Anstand und Sitte sich das in Fischern erscheinen und den Titel Volkswacht" hinwegsetzt. Was in früheren Zeiten als Ausbruch jugend- führen soll. lichen Dienste leisten. Theater. Mittwoch, 18. November. Opernhaus. Lohengrin. Schauspielhans. Der kommende Tag. Deutsches Theater. Die Geschwister. Hierauf: Clavigo. Circus Renz. Karlstraße.nl ind Die Geburt einer Proletarierin" zeigen hierdurch an H. Bendig u. Frau, Brandenburgstr. 23. Berlin, den 16. November 1891, 62b Gr. Versammlung d. Militärschneider Mittwoch, den 18. November, am Donnerstag, 19. Nov., Abends 8 Uhr, Ab. 7/4 Uhr: ,, Auf Helgoland, oder: Ebbe und Fluth, große August Täterow Unserm Kollegen und Genoffen in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20( oberer Saal). hydrol. Ausstattungs- Pantomime in 65b zu feinem Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Liebig über:" Wissen und Glauben", 2. Diskussion. 12. 3. Verschiedenes und Fragekasten.d Wegen der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht, daß jeder Kollege in Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersammlung statt. Zum heutigen Wiegenfeste wünschen wir unserm Statbruder und Genossen, der Versammlung erscheint. dem Gastwirth O. Zabel, ein dreimaliges donnerndes Hoch! 45b Der ganze Klub Treff. Unf. Freund u. Genossen Otto Zabel zu seinem Wiegenfeste ein donnerndes 223/20 Der Vorland. Arbeiter- Bildungsschule. Donnerstag, 19. Nov., Abends 82 Uhr: Hoch! 2 rothe Steinträger.wei große Versammlungen. Berliner Theater. Der Hütten- 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen heutigen Geburtstag ein donnerndes befizer. ( 60 Damen), Aufzügen 2c. Dampfschiff- Hurrah! daß Berlin 1 purzelt. Mehrere Kollegen. Loffing- Theater. Satisfattion. und Bootfahrten, Wasserfällen, RiesenResidenz- Theater. Dr. Jojo. Vor- Fontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., her: Sprechstunden von 1-3 Uhr arrangirt und inscenirt vom Direktor Nachmittags. E. Renz. Runstschwimmerinnen 3 GeWallner- Theater. Immer zerstreut! schwister Johnson. Schluß- Tableau: Vorher: Nur drei Worte. Grande Fontaine lumineuse, NiesenFriedrich- Wilhelmstädt. Theater. Fontaine in einer Höhe von mehr Die Basoche. benn 80 Fuss ausstrahlend. Ferner: Thomas- Thenter. Der Kunst Zyzska, Zante, Dubosz und Bravo, Bazillus. arab. Bollblut- Schimmelhengste, zuf Ostend- Theater. Börsianer. Vor- vorgeführt von Herrn Franz Renz. Schulpferd Johaniter, geritten von Jung- Fräulein Oceana Renz. Anfiveten der weltberühmten 4 Gebrüder Briatore. Der Hen! Gine Vergnügungsfahrt mit verschiedenen Hindernissen, auss geführt v. The Eltons Troupe. Auf treten der neu engagirten Klowns Feenpalat. Spezialitäten- Vorstellung. Veldemann und Roger. Mlle Theresina Gebrüder Richter's Variété. Spe- auf dem 20 Fuß hohen Drahtseil. zialitäten Vorstellung. Auftreten der vorzüglichsten Reit Theater der Reichshallen. Spe- fünftlerinnen und Reitfünfiler ze. zialitäten- Vorstellung. Täglich: ,, Auf Helgoland." her: Die Rache. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. E. Renz, Direktor. Konkordia- Palaft- Theater, Spe- Circus G. Schumann. zialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Borstellung. Unserm Kollegen, dem Puzzer Her maun Rose, zu seinem heutigen Geburtstag ein dreimal donnerndes Hoch! Geine Kollegen! 56b Todes- Anzeige. Zur Nachricht, daß unser Vereinsmitglied und Genoffe Ernst Schmidtke Filiale VI( Moabit) der Maler u. f. w. West- Bezirk: Kastanienwäldchen, Alt- Moabit 89/90. Vortrag des Herrn Dr. Pinn:„ Die Bildungsbestrebungen der Arbeiter Bildungsschule. Diskussion. Süd- Ost- Bezirk: Gründel, Dresdenerstr. 116. Vortrag des Herrn Dr. Borchardt: Die Bildung der Menschheit", Diskussion, Fragefasten. Mitgliedsbuch legitimirt.- Gäfte 10 Pf. Achtung! 401/12 am 13. 5. Mts. an der Proletarier Fachverein der Holz- und Bretterträger Strantheit gestorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch Nachm. 3 Uhr d von Stromstr. 32 aus statt. Der Vorstand. 222/5 aid dular Berlins und Umgegend. Vereins- Versammlung am Donnerstag, 19. November, Abends 8 Uhr, Lokale des Stadtverordneten Hrn. Otto Klein, Schönleinstr. 6. Zages Ordnung: 1. Neuwahl des zweiten Vorsitzenden. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 11 ondo G Der Vorstand. Gäfte find herzlich willkommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Am Sonntag, Nachmittags 12/4 Uhr, im Mittwoch, den 18. November, Abds. entschlief sanft nach furzem KrankenCiskeller. Theater und Spezialitäten- 7/2 Uhr: Große brillante Vor- lager der älteste Mitarbeiter der eheBellung. Besonders hervorzuhebenmaligen Modrach'schen Appreturanstalt Vorstellung. Zum 1. Male: Walpurgisnacht auf in noch nicht vollendetent 61. Lebensdem Blocksberge. Großes Teufels jahre. 61b Ballet, geritten von 20 Damen und Die Beerdigung findet am Mittwoch, 4 Herren. 12 Rapphengste, in Frei 18. d., Nachm. 3 Uhr, vom Trauerheit dressirt und vorgeführt v. Herrn hause, Andreasstr. 65, nach WilhelmsMax Schumann. Mr. Joe Hodgini als berg statt. englischer Jockey. Bare fixe, 3f. Red, Gebr. Stelling. Hauldbrandt, arabisch. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletsänger. Fuchs hengit, in Freiheit vorgef. von 59b Versammlung Die trauernden Hinterbliebenen. des Vereins zur Wahr. der Interessen der Gast- u. Schankwirthe Danksagung. Herrn Ernst Schumann. Miss Edith Allen den Freunden, Kollegen und Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags 4 Schulpferden, dressirt und geritten Bekannten für die mir erwiesene TheilAdams, Parforcereiterin. Tandem mit 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pivon Herrn Ernst Schumann. Abfahrt nahme am Grabe meines verstorbenen Sonntags 25 Pf. vom Corps de ballet- Ball mit der Mannes, des Schleifers Th. Kahn, Empfehle meinen berühmten Mittags- Gepäd- Droschte Nr. 1001. Auftreten meinen herzlichsten Dank. 54b tisch à la Duval. 3 Kegelbahnen der Drahtseilkünstlerinnen Miss Emma Wittwe Kahn und Tochter. mb Adele Hodgini. Neue Entrees der beliebten Klowne Little Fred und Tanti, Baptiste, 3 Gebrüder Chianchi, 6 Billards, 2 Säle. Theater der 1169L Reichshallen Nipp und Tripp. Zum Schluß der Vorstellung: Cirkus unter Wasser Eine Nacht in Venedig. Große Mlle Paquerette. fenfationelle Original Wasser- Bantomime. Sensationelle Licht- u. Waffer der Orts- Krankenkasse Berlins und Umgegend. Freitag, den 20. November, Nachmittags 51/2 Uhr, Andreasstr. 21 bei Joël. Zages Ordnung: 1. Vortrag und Diskussion. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Vereins angelegenheiten. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste fönnen durch Mitglieder eingeführt werden. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 159/15 Der Vorstand. Vereins- Brauerei. Rixdorf. Donnerstag, den 19. November, Abends 8 Uhr, Rixdorf. Tischler und Pianoforte- Konstituirende Versammlung des neuen politischen Arbeiter- Vereins Rixdorf. Arbeiter. Zages DOrdnung: A General- Versammlung 1. Statutenberathung. 2. Bahl des Vorstandes. 3. Wahl der Beisitzer u. Revisoren, Tom and Lilly English. Rossbach's Effekte. Großartiger, mit elektrischer der Vertreter d. Kasenmitglieder plastische Posen, sieben Damen und bengalischer Beleuchtung versehen. und 2 Herren. U. s. w. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Original- Wasserfall. Ein mit zirfa 300 Wasserstrahlen und ebenso vielen am Glühlampen versehener Kranz um die Manege. Riesen Fontaine, 3 wasserspeiende Nilpferde, Ruderbootfahrten, und der Arbeitgeber Donnerstag, den 26. November, Abends 71/2 Uhr, Alte Jakobstraße 75, oberer Saal. Tagesordnung: Serenaden auf Wasser, Brückensturz 1. Wahl des Altgefellen u. 2. Wahl und diverse neue höchst komische Ein- von 4 Borstandsmitgliedern seitens der Vertreter der Kassenmitglieder. 3. Wahl Spezialität.- Theater I. Ranges. Morgen: Gr. Vorstellung mit neuem Anf.: Wochentags 7½ Uhr. Entree 50 Pf. vorzüglich gewähltem Programm. Gir" Sonntags 6/2 " 75 " " Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und Theater Variété I. 1. Ranges WinterEinladungskarte legitimirt. Gäste, welche durch mit Einladungs farten versehene Genossen eingeführt, haben Zutritt. N.B. Die Aufnahme- Listen Nr. 17 u. 18 sind verloren gegangen. G wird gebeten, sollte dieselben Jemand benutzen, sie anzuhalten und bei W. Krüger, Rixdorf, Prinz Handjerystr. 66, abzugeben. Adlershof. von 2 Borstandsmitgliedern seitens der Bertreter der Arbeitgeber. 4. Gemein- des Adlershof. 107/4 Adlershof. Große öffentliche Versammlung Arbeiter- Bildungsvereins zu Adlershof am Donnerstag, 19. Nov., Abends 82 Uhr, im Lokale der Herren Wiedemann& Manofsky. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Th. Glocke über: Bodenbesitz- Reform und Sozialismus. 2. Discussion. 63b 1: 2 tus unter Waffer. Gine ländliche schaftliche Wahl der vier Kassirer. 5. Wahl von 3 Revisoren zur Prüfung Hochzeit. der Jahresrechnung. 6. Antrag des Borstandes auf Abänderung des§ 37 des Statuts: Hinter" Nothwendige baare Auslagen", einzuschalten, sowie Arbeitsversäumniß". 7. Antrag, betreffend das Honorar für Zahnziehen. 8. Antrag des Vorstandes zur Wahl einer Kommission zur Leitung der Vorwahlen zu den bevorstehenden Dele girtenwahlen; in diesen Versamm Am 21. November findet in den Räumen des Lokals ,, Königsbank" Gr. Frankfurterstr. 117 das erste Winter- Vergnügen, unter Mitwirkung Paletots, Anzüge, Rock- und Jaquet- Façon, nur elegante Muster 50 Pfennig. in bekanntem guten Sitz und Arbeit von den billigsten bis Brinzeß Bauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum O ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 r. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 30-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. lungen soll zugleich Besprechung über die freie Arztwahl stattfinden. 55b Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Orts- Krankenkasse 3. Verschiedenes und Fragetaften. Freireligiöse Gemeinde. Sängerchors ftatt. des Vorträge. Theater Vorstellung. Tanz. 2 Billets à 40 Pf. incl. Tanz sind zu haben in den Geschäften von E. Vogtherr, Eisenwaarenhdlg., Landsbergerstr. 64 u. Stephanstr. 16; W. Rubenow's Buchhandlung, Brunuenftr. 105; W. Börner, Zigarren 1. Zimmerergewerbes. handlung, Bitterstr. 108; sowie bei ben Komitee Mitgliedern Putter Oertel, Rytestr. 8( an der Tresckowstraße.) Gerichtsstraße 28; Eisert, Grüner Weg 58; Peege, Pallisadenstraße 47 am General- Versammlung ( Vertreter der Arbeitnehmer) Donnerstag, den 26. November, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Klamroth, Lands bergerstraße 73. Tages Ordnung: 1. Wahl von 2 Vorstandsmitgliedern. 2. Wahl des Prüfungs- Ausschusses. zu den elegantesten, empfiehlt 3. Abänderung des§ 59 des Statuts. Julius Lindenbaum, Frankfurterstraße 139, weites Haus an der Fruchtstraße. sitte genau auf HausEntree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421Lummer zu achten. B Echt Nordhäuser aus der Fabrik v. Hendess& Schuman Inhaber Hermann Kessler 4. Verschiedenes. Sonntag, den 29. November, Vorm. 10 Uhr, findet im Lokale Landsbergerstraße 73 bei Klamroth eine Versammlung der Arbeitgeber, welche Beiträge zur Kaffe aus eigeneit Mitteln zahlen, 64b Tagesordnung: Wahl von 51 Vertretern zur GeneralVersammlung. In demselben Lokale und zu der= selben Zeit( doch in getrennten Räumen) findet eine Versammlung der Raffenmitglieder( Arbeitnehmer) statt. Tagesordnung: Wahl von 102 Vertretern zur GeneralVersammlung. Feste Preise. Abendkasse findet nicht statt. 151/17 Das Vergnügungs- Comité. Uhren- und Goldwaaren Max Busse 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle und Ackerstr. Gegründet 1877. Für Alberne und goldene Uhren, Regulateure u. Wecker direktester Bezug. Schweizer Fabrifpreise. Gold-, Silber-, Granat und Corallenwaaren in massenhafter Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen. Die neuesten, geschmackvollsten Muster stets auf Lager. Massiv silberne und Alfenide- Geräthe zu Hochzeits Geschenken. 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Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Rautabat- Kommission- Export- Geschäft. 1. Beilage zum„ Vorwärs" Berliner Volksblatt. al). Nr. 270. e in 11. iterMittwoch, den 18 November 1891. Resultat der Wahl der drikken Klaffe der Beliner Stadtverordneten. Es erhielten stimmen: 2 8. Jahrg. 1891 gegen 1885 1891 gegen 1885 1891 gegen 1885 3. Bezirk. Singer( Soz.). 19. Be zrt: 28. Bezirk. 51 t 31 eit". 1/12 Köhne( Lib.). 659 ° 121 Dr. Zeidler( Bürgerp.) Stichwahl zwischen Köhne und Dr. Zeidler. 3iemer( Soz.) Schem( Lib.) 332 . 969 B +57 +267 Drescher( S03.) Haesecke( Lib.) . 509 1021 +350 +210 620 276 Gewählt: che m. Gewählt: Haesede. 21. Bez: I. 8. Bezirk. 32. Bezirk. er Antrid( Soz.). 848 Wortmann( Lib.) 1070 • . +585 +319 Ziemer( Soz.). Frick( Lib.) 844 • · 1036 33 65 44 Scholtz( Soz.) Hauer( Lib.). 715 • • +361 808 . +171 +102 10. Bezirk. 829 <<+ 470 543 +109 . 499 2 , 6, Fiches 0. Dr. Irmer( Bürgerp.).. 859 Stichwahl zwischen Vortmann und Dr. Jrmer, Zadek( Soz.) ° Mühlberger( Lib.) Dr. Bachler( Bürgerp.) Stichwahl zwischen 3 adet und Mühlberger. Söhne( Soz.). Nanninger( Bürgerp.) 305 Gewählt: Restaurateur Höhne. 26. Bezirk Gewählt: id. Bachler( Bürperp.) # 808 B B +152 25. Bezit Stichwahl zwischen Hauer und Bachler. .057 Gemeinhardt( Lib.). 207 . ++ 1 +768 7 28 34. Bezirk: Borgmann( Soz.) 816 +338 521 ·. +21 228 161 Gewählt: Hellriegel( Lib.) Maaß( Bürgerp.). Hutmacher H. Borgmann. the Joël. eins iches f. chen oren. mg bei 107/4 of. Chof z und 63b nk", g des AZ. häften r. 16; arrentter, Be 47; 151/17 mité. str. ker cat bar auf its 032 be an ang. aberiter New! Iden( Lib.). Gewählt: 12. Bezirk. Singer( Soz.) Sabor( Soz.) 1683 •. 3617 •• . +2480 Bonn( Lib.) 595 • • · 491 227 Schulz( Bürgerp.) Kaufmann G. Sabor. 538 Gewählt Baufmann Paul Singer. Mertens( Lib.) 14. Bezirk: 1++ +1248 81 38. Bezirk: 189 Thierbach( Soz.) 501 . +365 Müller( Lib.). Schulze( Bürgerp.). 739 • . +328 552 +149. Stadthagen( Soz.) 27. Bezir! 1519 326 SPO +636 67 Henke( Soz.) Thoermer( Lib.)... • 827 703 +353 +284 Gewählt: Gewählt: Bechtsanwalt A. Stadthagen. Restaurateur J. Henke. Stichwahl zwischen Müller und Schulze. 40. Bezirk. Metzner( S03.). Gericke( Lib.) 2143 . 1974 +1906 -1197 Dr. Schantz( Bürgerp.).. 1074 +302 Stichwahl zwischen Mehner und Gericke. 23. und 34. Bezirk. Außerdem kommt sie in 2 Bezirken noch in Stichwahl. Die Sozialdemokratie hat also wieder einen neuen glänzenden Sieg errungen. Sie behauptete den 12., 14. und 27. Bezirk und eroberte 3 neue dazu, nämlich den 25., Dank gebührt den Parteigenossen, durch deren unermüdliche Propaganda der große Erfolg errungen wurde! Wieder hat das arbeitende Volt Berlins bewiesen, was es vermag, wenn es einig und geschlossen für ſeine Intereſſen eintritt. In den Palästen Berlins wird die Nachricht bon dem großen Erfolge des Proletariats bange Sorge hervorrufen: mögen fich Jene, die in Ueberfluß leben, welche die Noth des Volkes leugnen und seinen Schrei nach Brot und Freiheit nicht hören wollen, gesagt sein laſſen, daß die Sozialdemokratie eine Macht geworden, welche durch nichts mehr in ihrem Siegeslaufe aufzuhalten ist. Hoch die internationale Sozialdemokratie! Vorwärts, vorwärts zu nenen Siegen! Darlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 120. Sigung vom 17. November. Am Tische des Bundesraths: von Bötticher, von Marschall, von Malzahn u. A. Dar. daraus beamten, darunter des Herrn v. Buttkamer,[ stellen es in Abrede,| kann er auch nicht versichert werdeu, ehe nicht alle Deutschen daß der Sklavenhandel von den Kolonialbeamten begünstigt gegen Unfall versichert sind. Redner macht darauf aufmerksam, werde; es fämen Sklaven mit Handelskarawanen aus; dem daß die Rente auch denen gewährt wird, welche eine Strafe verHinterlande von Togo an die Küste, von Gebieten, die außerhalb büßen. Dadurch erhalte derjenige, der nach mehrmonatlicher oder des deutschen Bereiches lägen. Aber daß diese Sflaven als noch längerer Haft aus dem Gefängniß entlassen wird, Handelswaare in das deutsche Gebiet gebracht würden, wird eine große Summe Geld in die Hand. Das müsse vermieden von den Beamten ausdrücklich bestritten. Die Behauptungen des werden. Präsident v. Levehow eröffnet gegen 21/2 Uhr die Sitzung. Herrn Krause stellen sich also als böswillige Erfindungen Abg. Röficke: Die große Mehrzahl der BerufsgenossenWährend der Bertagung sind verstorben die Abgeordneten Vorwurf Den Zeitungsredaktionen wolle er, Redner, feinen schaften hat sich für die Versicherungspflicht der Gefangenen aus denten in der üblichen Weise. Schlieckmann, v. Hafe und v. Feustel; das Haus ehrt ihr An- aufnehmen; te haben habei nur das Intereffe der Schuß schärfung der Strafe ſein würde. Die Grsparung der Unfallmachen, daß sie solche Nachrichten gesprochen, weil der Ausschluß von der Versicherung eine VerEntwurfes eines Gesetzes betreffend die Bestrafung des zu weit gehen. Der Schwerpunkt der Stlavenfrage liege über- der Gefangenen sein. Auf der Tagesordnung steht zunächst die erste Berathung des gebiete im Auge. Aber man fönne auch in diesem Eifer etwas versicherungs- Beiträge würde eine Prämie für die Beschäftigung Silavenhandels. haupt nicht in den Kolonialgebieten, sondern außerhalb unserer Abg. Schmidt- Elberfeld( dfr.): Die Gefangenen werden in Schutzgebiete, an den großen Seen, wo die abscheulichen Stlaven- großen fabritmäßigen Betrieben beschäftigt, nicht unter Aufsicht Afrikareisende Adolf Krause darüber Beschwerde führe, daß im fich angelegen sein lassen. Wir dürfen es mit Genugthuung unternehmer, ohne daß eine Kontrolle stattfindet. Deshalb ist der Abg. Prinz Arenberg( 3entr.) weist darauf hin, daß der jagden stattfinden, deren Unterdrückung die europäischen Mächte des Staates, sondern unter Aussicht der Werkmeister der PrivatLogogebiete die Beamten den Sklavenhandel begünstigen. Redner sagen, daß Deutschland dabei nicht die letzte Stelle einnimmt. Antrag der Kommission anzunehmen. bittet die verbündeten Regierungen um Aufklärung; diese Auf- Die Hauptaufgabe in den Kolonien fällt den Missionsgesellschaften Härung sei Abg. Size( 3.) wünscht, daß die Revision des Unfallpräjudizirlich für den Werth des vorliegenden Gesetzes. zu, es ist aber noch niemals eine Klage der Missionen über die versicherungs- Gesetzes baldigst herbeigeführt werden möge, dabei bekannt, daß große Parteien innerhalb und außerhalb des Hauses Die Miffionen und ihre Vertreter, z. B. Lavigerie und P. Schynse, wohl Niemand hinausgehen wollen. Geheimer Legationsrath Kayser: Es ist uns sehr wohl Haltung der Behörden gegenüber der Sklaverei laut geworden. müsse auch diese Frage erledigt werden. Darüber würde auch die Unterdrückung des Sklavenhandels zur Hauptgrundlage ihres erklären, daß die Abschaffung der Stlaverei an einem Tage ein Abg. Bebel( Soz.): Der Abg. Singer hat keineswegs ein Band, daß die Regierung nicht dulden wird, daß Beamte den einen Umschwung in der Gesinnung herbeiführen und dadurch die versprochenen Novelle gewünscht. Für die Herren von der lolonialen Brogramms gemacht haben, es liegt deshalb auf der Unsinn sei; man müsse durch die Bekehrung zum Christenthum Nothgesetz verlangt, sondern nur die baldigste Vorlegung der Stlavenhandel begünstigen. Aber man darf von der deutschen Sklaverei beseitigen. Regierung auch nicht mehr verlangen, als sie leisten kann, nicht| leistet haben. Ist doch unsere Kolonialpolitik überhaupt erst sieben was geschehen konnte. mehr, als andere Regierungen erst in langen Zeiträumen ge- rungen in Bezug auf die Abschaffung der Sklaverei geschehen sei, hinzuweisen, in dem sich diese Herren hier mit ihrem sonstigen Jahre alt. Abg. Rintelen( 3entr.) erkennt an, daß seitens der RegieAber es müsse noch energischer die Beseitigung der Haussklaverei betrieben werden; denn der jetzige Die Nachrichten aus dem Togo- Gebiet haben leider ihren Zustand vertrage sich nicht mit den zivilisirten Verhältnissen. äußersten Rechten ist allerdings im Reichstage auf eine Majorität teine Aussicht, trotzdem ist es nothwendig, auf den Widerspruch christlichen" Standpunkt befinden. Sie sind ja die Erbpächter des Christenthums; dieses gebietet Humanität und Menschenliebe gegenüber den Armen und Elenden. Vermögen sich mit diesem Beg in die Presse gefunden, trotzdem die Sache fich anders ver- Redner empfiehlt deshalb die Bestrafung des Stlavenhandels; Gebot die Gefühlspunkte zu decken, welche die Herren v. Bredow hält, als sie dargestellt wird. In Togo herrscht eine Art Hörig- aber jedes Strafgeset bedürfe einer gründlichen Erwägung, des- und v. Jagow zum Besten gegeben haben? Gefangene sind keine feit, wie sie bei uns auch früher vorhanden war. Man kann halb beantrage er die Verweisung der Vorlage an eine Rom- Arbeiter den freien Neger von den Stlaven nicht unterscheiden. Ich muß mission von 14 Mitgliedern. Es wird ein Sklavenhandel nicht getrieben, weil der Stlave ein aber bestreiten, daß irgendwie der Stlavenhandel begünstigt wird. Das Haus genehmigt diesen Antrag. Es folgt die Berathung von Petitionen. Die Petition des Kreisgerichtsraths Hilfe wegen Ausdehnung -ja, was sind sie denn?( Rufe rechts: Verbrecher!) Sie sind Arbeiter, und zwar Zwangsarbeiter im Gegensatz zum freien Arbeiter, sie können ihre Arbeit nicht wählen; wenn die Gefängnißbehörden den Wünschen der Gefangenen Rechnung tragen, fo ist es Soweit ihr freier Wille. Ge verhängt besteht ja eine gewisse im Einzelnen aber hängt alles von den Beamten ab. Die größte Mehrzahl Abg. v. Bredow( of.) beantragt über die Petition zur muß die Arbeit übernehmen, die ihnen zugewiesen wird und die Theil der Familie ist und bleibt. Von der Sklaverei besteht nur der Zwang zur Arbeit. Wenn man die Haussklaven der Kranken- und Unfallversicherung auf die Insassen der Gefängnißstrafe befreien wollte, so würde man, wenn man nicht ander- fangen-, Besserungs-, Armen- und Krankenanstalten soll nach dem Vorschrift, wonach der Gefangene möglichst seinen Fähig weitig für fie sorgte, ihnen nur die Freiheit zum Verhungern Antrage der Kommission dem Reichskanzler als Material zu der feiten entsprechend beschäftigt werden soll; geben. Für unsere Gebiete in Westafrika genügt es, daß die in Aussicht gestellten Gesetzesvorlage überwiesen werden. Ellaverei als ein Rechtsinstitut nicht anerkennt und dabei feine Tagesordnung überzugehen. Er hält es für bedenklich, die sozial oft mit ganz besonderer Gefahr für Leib und Leben verknüpft ist. Hilfe gewährt. Anders liegt die Sache in Ostafrika, wo neben politische Versicherung, welche den Arbeitern zu Theil werde, auf Wie man in diesem Fall die Unfallgesetzgebung nicht gelten lassen find früher mehrfach Schiffe mit Stlaven von unserer Marine verbüße, tönne dem freien Arbeiter nicht gleichgestellt werden. Herren rechts müssen übrigens merkwürdige Begriffe von dem aufgebracht worden; aber in der letzten Zeit sind solche Fälle Abg. Singer: Diese Anschauungen sind um so wunder Maß der Entschädigung haben, was einem Gefangenen auf als zugebilligt weeben tanar als auch auf den Standpunkt gestellt, daß die Sklaverei nicht als besondere Neigung für die Erweiterung der sozialpolitischen Kapitalist" das Gefängniß verläßt. Diese Entschädigung wird Rechtsinstitut anerkannt wird, daß sie als thatsächliches Ver- Gesetze ausgesprochen wird. Es handelt sich hier gar nicht um nach dem bemessen, was dem Gefangenen an Arbeitsverdienst Wenn ich alles Material vor den theoretischen Unterschied zwischen Gefangenen und freien innerhalb der Anstalt angerechnet wird, und der Betrag ist ganz indem Sie Dem Wenn Sie( rechts) sonst bringen wollte, so würde das Haus erkennen, daß die Sklaverei Arbeitern. Die Petition berührt gar nicht das Verhältniß des außerordentlich minimal. Andererseits macht die Gefängnißarbeit in Ostafrika auf sehr schwachen Füßen steht. Ich will aber Gefangenen zum Staat, sondern sie spricht das berechtigte Ver- doch großen Kreisen unserer kleinen Gewerbetreibenden eine darauf verzichten. Der Gouverneur von Ostafrika hat eine Ver- langen aus, daß der Staat, welcher die Gefangenen einer Unfall- nahezu vernichtende Konkurrenz. ordnung erlassen, welche den Sklaven das Recht giebt, ihre Los- gefahr aussetzt, dafür sorgt, daß auch den Gefangenen eine Unfall- immer für die Beseitigung dieser Konkurrenz eintreten, fauf- Summe abzuverdienen. Es wird allerdings gesagt, daß es Entschädigung gegeben wird. Wir haben Gefängnisse, in denen so sehen Sie sich hier mit dieser Haltung in Widerunmöglich sein wird für die Sklaven, die Loskauf- Summe zu ver- sehr gefährliche Arbeiten geleistet werden. Ich erinnere nur an spruch, dienen; das ist aber angesichts des niedrigen Preises der Sklaven die Tischlereien mit Kreissägen und Maschinen. Der Gefangene ermöglichen, diese Konkurrenz in noch höherem Grade durchPrivatunternehmer erst recht und der ziemlich hohen Löhne doch wohl möglich. Bezüglich des ist oft noch größeren Gefahren ausgesetzt wie der freie Arbeiter, zuführen. Die Behandlung in den Gefängnissen soll zu mensch Logogebiets hat Herr Krauſe ſeine früheren Behauptungen denn er darf sich die Arbeit nicht nach seinen individuellen Fähig- lich sein, eine förmliche Veranlassung zu Verbrechen bilden, dawiederholt. Herr Krause hat sich 1886 beim Auswärtigen Amte feiten aussuchen, sondern er muß arbeiten, was ihm zugewiesen mit die Verbrecher nur in das Gefängniß gelangen können. gemeldet, um die Leitung einer Expedition in das Hinterland wird. Man fann doch unmöglich einen verunglückten Gefangenen Aus eigener Erfahrung dürfte Herr v. Bredow wohl nicht bei der Afrikanischen Gesellschaft und erhielt die Auskunft, daß kommst. Wir wünschen also, daß diese Betition dem Reichs- bestätigen, daß die übergroße Mehrheit der Gefangenen mit Don Logo zu übernehmen. Das Auswärtige Amt erkundigte sich auf die Straße werfen und ihm sagen, nun siehe zu, wie Du weiter sprechen( Heiterkeit), ich fann dagegen aus praktischer Erfahrung Rrause sehr unzuverlässig fei. onders chaften chaus 2. hterci dmann ler. laget der betheiligten Kolonialfanzler zur Berücksichtigung überwiesen wird. Sehnsucht dem Moment entgegensieht, wo sie das Gefängniß Abg. v. Jagow( dk.): Der Gefangene ist kein Arbeiter, also hinter sich lassen; und drei Viertel der Rückfälligen würden nicht zurückkommen, wenn den Männern und Frauen die Möglichkeit zu einem ehrlichen Gewerbe geboten gewesen wäre.( Sehr wahr!) Da liegt eben der Safe im Pfeffer! Die Statistit von 1890 weist nach, daß die Zahl der Eigenthumsvergehen um 28 000 gegen 1889 zugenommen hat; die Statistiker geben die Schuld baran den schlechter gewordenen Erwerbsverhältnissen, der Vertheuerung der Lebensmittel( Lachen rechts) und das Jahr 1891 wird noch viel schliemere Reſultate aufweisen. Sie haben also alle Ursache, diesen falschen Standpunkt aufzugeben.( Beifall bei den Sozialdemokratera.) Gegen die Stimmen der Konservativen wird der Antrag der Kommission angenoramen. Petitionen von verschiedenen Darlehnskassen- Vereinen wegen Revision des Wuchergesetzes vom Jahre 1880 sollen nach dem Antrage der Kommission dem Reichskanzler als Material für eine etwaige Aenderung der betreffenden Gesetzgebung überwiesen Totales. Mangel an Zeit vorschützen, der seiner Pflicht nicht nachkomme, an feinem Theil zum Zustandekommen einer die Gesinnung ber Bürger treu wiederspiegelnden Wahl beizutragen. Und wie und kommunalen Leben Bartei zu nehmen? Dieses Verhalten des„ Lokal- Anzeigers" würde man charakterlos nennen müssen, wenn es sich nicht eben um den„ Lokal- Anzeiger" handelte, aber Charlottenburg. Es rhielten bei der Kommunalwah! tommt der Lokal- Anzeiger" selber der Pflicht nach, im politischen an Stimmen: 1.) ezirt. Restaurateur Krause( soz.) 250 Stimmen. Selfin( foz.) 249 Stimmi Zehrer Schwatslose( freif.) Dr. Rosenthal( fons.) 1 Stimmen. Raftulator Feuer 190 Stimmen. Tubbthal( freis.) 162 Stimmen. state( tons.) 346 Stimmen zersplittert 47. Mithin Stichwahl zwischen Krause( foz.) undi osenthal( tons.) und Sellin ( foz.) mit Feuerstate( fo). 2. ezirt. mit dem Harmlosen hat man Mitleid. Ju Steglitz wurde am 13. d. M. unfer auf fo unfäglich traurige Weise ums Leben gekommene Genosse Burkhardi beerdigt. Der„ Arbeiter- Bildungsverein" und der Gefangverei Butunft" hatte es sich nicht nehmen lassen, ihrem Freunde die lezte Ehre zu erweisen. Am geöffneten Grabe waren zwei Maurer( foz.) 260 Stimm. H. Wernicke, Tischle( soz.) 261 Slimmen. G. Beyer, Beamte postirt, welche sofort in Attion traten, als der Gesang P. Wolter, Maurer( oz.) verein Zukunft" unser Lied„ Ein Sohn des Volkes" zu singen 258 Höhne( t.) 382 Einer der Gendarmen trat sofort mitten unter Grund( dfr.) Abg. v. Strombeck( 3.) empfiehlt die Neberweisung zur 388 Stimmen. Speedfry² 878 Stimmen. Bersplittert die Sänger und verbot den weiteren Vortrag. St wurden notirt. Als Mitglieder Grab Sudrow trat, die an das 3.Bezirk. ( soz.) 200. Restaurateur Kraus(( foz.) 201. Tischler A. Sellin drei Sände Erde auf den Sarg warf und sagte: Ruhe Tischler H. Bernice( soz.) wurde auch er notirt. Dem Vorsitzenden Maurer fanft, Genosse, i ever 3. Wolter( 108) 202, Stenbe, er bem Entſchlafenen einen Nachruf zu widmen gedachte. C. Beyer( fot.) 201. Maurer ofte( 10.) 202. Stempel des Arbeiter- Bildungsvereins widerfuhr das gleiche Schicksal, se werden. Berücksichtigung oder wenigstens zur Erwägung. Abg. Reichensperger( 3.) empfiehlt die Annahme diefes Antrages. Abg. Böckel( Antisemit): Der Staat soll nicht nur den verſchaffen für ſeiten Verluſt; nur dadurch werden geriebene Wucher bestrafen, sondern auch dem Bewucherten einen Erfaß 65 Stimmen. Wucherer spüren, was sie gefündigt haben. imponirt das Gefängniß nicht, sie müssen es an ihrem GeldDen Wücherern beling( dfr.) 254. beutel fühlen. Wir verlangen auf das Entschiedenste, stücke. 135 Mnt( fr.) 255. liche genoffe unser Ur Gewer 11. No Vo Sämmt Durch Partei bergs, üblichen haven Louisem Abschla Porto Klub" dieses strammen Vorgehens der Beamten in leicht begreiflicher daß Gruſt gemacht wird mit der Verbeſſerung der Aucher& an Tagesordnung für Sigung der Stadtverordneten. Erregung. Eine Frau aus dem Trauergefolge ersuchte die Süter gefeßgebung; wenn irgendwo der Grundfos gilt:„ vox populi Rachmittags are Ausjounes fir Beli- ficht auf den greifen Vater des Verstorbenen, der durch den so summa lex esto", jo gilt es auf diesem Gebiete." Darum muß tioncmage is the Brightages 2 batch the gratis blick der gräßlich verstümmelten Zeiche ſeines Sohnes so wie fe die Erwägung endlich aufhören. Nur Juristen und Professoren einer Handwerkerschule au dem ehemaligen Waisenhaus- Grund- gänzlich gebrochen war. Der Gendarm erwiderte der Fraut, Desgl. über die Setition, betr. Ertheilung der ſtören verlangen fie dringend. Seit dem Gesetz von 1880 hat der Wucher nehmigung zur Anlage eire Pferde Eisenbahn von der Seller- Nun fragen wir aber, ist diese Ruhe denn nicht viel mehr ge nicht nachgelassen, sondern nur andere Formen angenommen. und Müllerstraßen- Ecke bi zur Weichbildgrenze im Anschluß an stört worden durch das Vorgehen der schneidigen" Beamten? ist es kein Wunder, daß die Zahl der Verurtheilungen auf Grund führende Strede.- Desg. über die Betition, betr. die Zulassung der Vorwärts" f. 3. veröffentlichen wird. des Wuchergesches abnimmt. Das Uebel ist nur an einen anderen der Feuerbestattung Deutschland. belehrt darüber, wie es steht, wenn sie auch auf Grund ihrer straße 26. zum Statistiken behaupten wollen, daß der Wucher nur in wenigen playes vor dem Stralauer Thore 40. Drt verpflanzt worden. Die Regierungen find feineswegs un- etinge suun Griveiterungsbau der 20. Vorlage, betr. die Desgl., betr. das Projekt " " Wieder etwas aus den postalischen Ferienkolonien" Desgl., betr.die Einrichtung des städtischen Kohlen meisters und wackeren Auerhahntödters, des Herrn v. Stephan Fällen der Grund des wirthschaftlichen Ruins sei. Der Fehler zur Errichtung eines Knarn Aborts auf dem Grundstücke der Exzellenz, ein Exempel mitgetheilt, aus dem zur Evidenz hervor nicht immer je Gerhedſtr. 4/5. - Desgl., betr. den Jahres- ging, daß das Leben in den postalischen Ferienkolonien ebenso liegt in der Faffung des Gesetzes: die Ausbeutung der Nothlage 187. Beweise nicht. stückswucher läßt läßt es trifft nur den Darlehnswucher und jahre außer dem Etat flar nachgewiesen werden, wie die Juristen verlangen. Bei Be- Rieselfelder pro 1. April 190/91, sowie die in diesem Rechnungs- schon wieder in der Lage, ein weiteres Beispiel anführen zu fönnen, es eigentlich in dem Eldorado der Post Die Viehleihe, den Waaren- und Grund. Die von der Stadthauptlaß in den gleichen Zeitraum ebenso ge- Telegraphen Hebertreibung machen zu können, weil unfere mercerwaltung aussieht. Es iſt nicht möglich, uns de Telegraphenverwaltung das Gesetz vollständig außer Betracht, leisteten Ausgaben. Digl., betreffend die Herstellung einer gaben gerichtskundig sind, weil also ein deutscher Gerichthof den ist dabei zu Bentesimalwaage auf den Ahnanlagen des Zentral- Viehhoses. unbestimmt gefaßt, namentlich für ein Strafgeset. Der übliche Desgl., betreffend die Wal eines Stadtwachtmeisters.- Desgl., felben vollen Glauben geschenkt und darauf fein artheil Börse, die auch nichts weiter als Buchergeschäfte macht. Redner Wittel für den Fall eines im Winter durch Kälte und Theuerung verweist auf die Bichleihe, gegen welche in Glfaß- Lothringen ein etwa hervortretenden Nog andes.- Gine Rechnungsfache. besonderes Gesetz erlassen sei; auch die Güterausschlächterei führe Vorlage, betreffend eine Gradenbewilligung.- Desal., betreffend zur Bewucherung der Landwirthe. Der Grundstückswucher kann die Grhöhung der Remunration für einen interimistisch beſchäfallerdings nur beseitigt werden durch die Aufgebung der römisch- tigten Lehrer. Eine Unterſtügungsfache. rechtlichen Anschauungen, nach. welchen Grund und Boden ein Unser heutiger Fall betrifft natürlich wieder eine Auflage schlagung, Urkundenfälschung und Unterdrückung von Briefen Das zuständige Gericht ist diesmal das Schwurgericht Leipzig Spekulationsobjekt ist. Wie steht der Verdienst der Güter- und der Stadtverordneten Versammlung statt behufs der Wahl lautete das Urtheil des Gerichtsbojes auf zehn Monate Um 6 Uhr findet eine jemeinschaftliche Sigung des Magistrats Schilderung seiner Nothlage, mildernde Ümstände. Immerhin schaft. Bezüglich des Waarenwuchers möchte ich die Regierung Einkommensteuer- Berufungskommission. fragen, ob sie eine Gesetzgebung gegen die Haufirer beabsichtigt; namentlich müßte das Hausiren mit Vieh verboten werden. Bismarck- Rummel in Berlin. Sonnabend Abend ist der Welche Maßregeln sollen gegen die Abzahlungsgeschäfte ergriffen ob feiner vorzüglichen Charaktereigenschaften in den weitesten werden? Sind die Erwägungen darüber noch nicht abgefchloffen? Volksfreisen berühmt gewordene„ Altreichskanzler" durch Berlin Warum soll die Wechselfähigkeit nicht beschränkt werden? Der gefahren. Er fam von der einen Stammburg, die ihm das Wechsel ist gut für den Kaufmann, aber nicht für den Landwirth. Der dankbare Volk" gefchent: hat( Barzin), auf dem Stettiner BahnWucherer müßte vor das Schwurgericht, vor das Volksgericht hof hier an, um nach der anderen Stammburg, die er sich eben= verwiesen werden; die Bolksmeinung ist der einzige Richter über falls hat schenken lassen( Friedrichsruh), vom Lehrter Bahnhof dieses Vergehen, sie wird nicht nach formalistischen Gründen ent- aus weiter zu fahren. scheiden. Ein Berliner Gericht hat entschieden, daß bei Beamten bon einer Ausbeutung der Nothlage nicht die diede fein töine, dadurch wird die Bewucherung der Beamten also vollständig freigegeben. Das zeigt, wie nothwendig die Verweisung dieser Frage an die Schwurgerichte ist. echt deutschen Mann" mit den weiten Taschen anzuhochen und Die Hurrabfanaille Berlins war mobilifirt worden, um den sonstigen Spektakel zu vollführen. Das Organ des Judenfressers Bachler, die famose Staatsbürger- Beitung", batte ibren Lesern vorgeschwindelt, die Juden" wollten den Querkopf von Staatssekretär Boffe: Eine Vorlage fann ich nicht ankündigen, Friedrichsruhe auspfeifen. Daraufhin waren die Mitglieder des aber dem Reichstage wird damit gedient sein, wenn ich über die D. A. B.( Deutschen Antisemiten- Bundes) und des V. D. St. schildern: rathen Lassen wir den Angeklagten feine Leidensgeschichte felb ,, Als ich vom Militär kam," so erzählte er, war ich aus gewissen Gründen gezivungen, meine Braut zu hei ich wollte sie nicht der Schande und Entbehrung preisgeben. Da es uns nun gänzlich an Mitteln gebrach so saben wir uns genöthigt, Alles, was wir zu unferem Hausstande gebrauchten, auf Abzahlung zu nehmen, wodurch wir uns von vornherein eine monatliche Steuer ausbürdeten. Ich fand dann Beschäftigung in wieder der Aktienmühle zu Leisnig, verließ aber die Stellung da sie nur 48 M. im Monat einbrachte. Dann ging id 1,80 zur Post und wurde anfangs in Leisnig und später in Göhr dorf beschäftigt, und zwar mit einem Tageslohn von und zuleht 1,90 M. Am 28. Juni wurde ich als Po hilfsbote auch eidlich in Pflicht genommen. Meine Lage wurde jedoch in dieser Stellung allmälig, nur no schlimmer. Gleich zu Anfang hatte ich 200 M. Raution Novelle zum Wuchergeseze Auskunft gebe. Die Fragen der Ab-( Vereins Deutscher Studenten) nach dem Bahnhof kommandirt auftreiben müssen. Die Schwester meiner Frau lieb mir zahlungsgeschäfte und des Haufirhandels stehen nur loſe mit worden. Dazu kam noch der Troß der Neugierigen, die dieser Frage im Zusammenhang; darüber finden jetzt Verhand- bei jedem gestürzten Droschkengaul Mund und Nase auflungen statt. Die Aeußerungen der Regierungen über die Wucher reißen und überall zusammenlaufen, 100 etwas los Gesetzgebung sind zum Theil eingelaufen, zum Theil aber noch ist". Einige enragirte Bismarckianer werden auch dabei nicht. Eine Materie, die so einschneidend ist, wie die Wucher- gewesen sein, die Deutschen sind nun einmal ein Volk Gesetzgebung, tann nicht über das Knie gebrochen, fie von Bedienten, das den Stiefel demuthsvoll füßt, von dem es muß sorgsam vorbereitet werden, sonst würde sich das eine Minute vorher einen Fußtritt erhalten hat. Ein halbes später sehr schwer rächen. Wenn das noch ausstehende Dugend angefahrte hysterische Jungfrauen vervollständigten das Material eingegangen sein wird, werden wir zu weiteren Entschei- würdige Publikum der Bismarcinente. dungen kommen, wie diese ausfallen werden, kann ich noch nicht übersehen. Abg. Rickert( dfr.) hält es auch für nothwendig, daß Ge setze von so weittragender Bedeutung grindlich vorbereitet werden, mehr als alle Gesetze hilft aber die Aufklärung, wie Prof. Wagner in einer christlich- sozialen Versammlung erst fürzlich dargelegt hat. Abg. v. Strombeck( 3.) hält den Kommissionsantrag für Petitionen zur Erwägung. Die Polizei war diesen Leuten gegenüber machtlos, ein halbes Duhend der Studenten wurde zwar verhaftet, das Gros der Spektakelbrüder aber durchbrach die Kette der Schuhleute und rannte die Beamten über den Haufen. Als nun der Zug mit dem Gefeierten" einlief, war des Radaus tein Ende. Der Fürst fab schmunzelnd auf sein Heerden vich, das sich die Kehlen heiser brüllte. Er wird sich gefreut haben über diese Leutchen, die eine so nette Demonstration" Lauenburg Den 3. Steinde von L den D Begefac den M Von F der Gl 480, macher Quarte Ueberfo Agitati ( Maifo Lefe 11 feier 8a Von de J1 das Geld und ich versprach ihr, monatlich 10 M. abus zahlen. Zu dieser Steuer tam bald noch eine gleich erhielt ich nämlich eine neu bis dahin hatte ich mich mit alten hohe. Eines Tages Uniform zugestellt Sticten beholfen und mußte den Anschaffungspreis Taubs berid Di Spiz dem T gereift. und w reichent Die Di 20 pt. fürzung wendig. Attieng Die 2 84,365, wurden genüger werden. von 66 M. in monatlichen Raten 31 10 aurud zahlen. Zu alledem kam häusliches Unglück, meine Frau tam mit einem todten Kinde nieder, und der Unfal erforderte neue Aufwendungen. Dabei hatte ich monat lich, wenn ich alle regelmäßigen Steuern, als Abzahlung für Möbel, Kaution, Uniform 2c. geleistet hatte, gerade 35 M. zu verzehren. So tam ich denn bald noth gedrungen in Schulden, und um diese zu decken, ließ id mich zu den Schritten verleiten, die hier zur Auflage gegen mich geführt haben." " bet er So der Beamte" der kaiserlich deutschen Reichspost, nicht dringend genug und empfiehlt deshalb die Neberweisung der gegen seine Widersacher in Szene setzten. Der Herzog von von 35 M. monatliches Einkommen sammt Famil Abg. v. Liebermann( Antif.) freut sich über die Auskunft der jeale nburg bielt auch ein halbes Dugend kurzer Ansprachen, deren it ſelbſtverſtändlich! Aber auch angenommen, der Mann les feinen Unterhalt, fristen sollte. Daß er das nicht konnte Regierung. Redner wandte sich dann gegen die Ausführungen Rickerts Alltäglichkeit. Das schadete aber nichts, bei jedem Wort brach feine Schulden gehabt, hätte feine Uniform zu bezahlen bei einer früheren Behandlung dieser Petitionen; er lehnt es ab, die Menge in ein Judianergebeul aus, das so lange angielt, bis brauchen, sondern hätte fein volle 3 Ginfommen gezahlt hochgeachtete Bürger angegriffen zu haben; er habe nur die jüdi- der Zug den Bahnhof verlassen hatte. halten, dann würde dies gerade täglich 1,90 9.( ein schen Bucherer gefennzeichnet. Die Juden hätten sich überall als Wie der Popst den" Gläubigen" seinen Pantoffel zum Mart neunzig Pfennig) ausgemacht haben, und bei Wucherer mißliebig gemacht, trozdem sie andere Dinge hätten Küssen reicht, so reichte Bismarck den sich am verrücktesten diefem färglichen Verdienst schwebte über dem Haupte des treiben fönnen. Die Juden sollen sich nach Herrn Rickert troß Geberdenden die Hand zum echt teutschen" Händedruck. Die dauernswerthen auch noch das Damoklesschwert der sehr schweren aller Bedrückungen merkwürdig moralisch rein erhalten haben. Urgermanen machten von dieser Erlaubniß so flegelhaften Ge- Bestimmungen, die für Vergehen der Beamten gesetzlich fest Moralisch rein die Sommerfeldt und Wolff und Friedländer! brauch, daß der Finger des Fürsten zu bluten begann. Als die gefest find." ( Zustimmung rechts; Buruf links: Maaß!) Die jüdische Moral Leute das Blut sahen, kannte ihre Begeisterung" gar feine Der Angeklagte Tannte feinen Ausweg mehr, er nahm ist eine andere als die christliche, sie beruht auf dem Talmud, Grenze mehr. Die Zudringlichkeit der Bismardjanatiker ließ Geld einer Einzahlung, er nahm einige Briefmarken welcher den Wucher den Andersgläubigen gegenüber gestattet. dem alten Mann auch auf der Fahrt keine Ruhe, Manko wurde entdeckt Verhaftung Verurtheilung. Diese jüdische Moral muß auf ihren Inhalt geprüft werden, lästigungen dauerten fort bis Friedrichsruhe. weil sonst die Juden die Gesetze durchlöchern werden. die Be bas das Bei jeder Etatsberathung erklärt Erzellenz von Stephan Abg. Rickert( dfr.): Der Vorredner hat bei früherer Ge- Gemüthsmenfchen, auch geweint, die Thränen liefen ihm über die Reichspost- und Telegraphen- Verwaltung einverleibt worden Natürlich hat Fürst Bismarck, dieser Gemüthsmensch aller freudigen Stolzes, wieviel Millionen dem Reichssäckel durd legenheit ganz allgemein von den Juden gesprochen und dagegen die Wangen" über die Herzlichkeit des Empfanges. Es sollen find. Wieviel Mart aber den Beamten zu wenig bezahl Thränen der Rührung gewesen sein, er fich habe ich mich gewendet. Daß der Talmud das Gesetzbuch der Juden sei, ist nicht wahr; ebenso ist es unrichtig, daß der Wucher erlaubt sein soll in der jüdischen Moral. Wenn Männer der hohen Aristokratie sich vergehen, so soll man daraus nicht einen Vorwurf gegen leiten. Hoffentlich wird es nicht mehr lange dauern, daß man im Reichstage erscheinen wird. es werden wohl aber worden sind, das sagt Herr von Stephan nicht! Thränen der Freude gewesen sein, der Freude darüber, daß die Dummen nie alle werden. Am letzten Sonntag ist einem Arbeiter aus Rüdersdo in dem Baer'schen Geschäft in der Brückenstraße, woselbst Leider hat sich der Fürst nur in ganz allgemeinen Redens einen Ueberzieher kaufen wollte, ein Zwanzig- Markstück abbanden die gesammte Aristokratie her arten darüber bewegt, ob er als Vertreter feines Wahlkreises gekommen. Dieses Zwanzig Markstück hat sich wieder gefunden Der arme Mann hat teine und steht dem Eigenthümer auf dem Fundbureau am die Tribüne des Reichstags benutzt zu solchen unberechtigten Wohnung in Berlin", er muß sich nach seinen Aerzten" richten platz zur Verfügung. tal Anklagen. Die Juden gehen auch gegen die Wucherer vor; und ähnliche jaule Ausreden. Wir wünschen, daß der Fürst sich in Baden ist ein Verein gegen den Wucher von Alexander மா noch et Damit trag b Arbeitg Di aus, un Auch h ergielein feit nal um nu fcheint, vernich den Ar reduzira dürften am 14. stand fr Au Burg fanntlic Mendern herigen heizathe Handsc eine mu gelang daß die daß die Schafter nothdü In im Au 14proze den bis überzeu fofern Sie sich Fe diefelbe feufzen, Giege moralis einzelne bezüglic Ganz Hilfe d Juden gegründet worden; die jüdischen Wucherer in Offenburg läßt sich dann vielleicht mit dem Herrn Kollegen" eine alte ein Schlächterineister wegen Falschgewichts entlarvt. Derfelbe einem im Reichstag sehen läßt, das ist er seinen Wählern schuldig. Es Ein Meisterstückchen. In der Markthalle Nr. 9 wurde halten; sie lassen sich gar nicht prüfen, so lange man nicht weiß, Arbeiter dem Herzog von Lauenburg darbringen werden, dürfte längerer Zeit seine Kundschaft dadurch zu schädigen, daß er unter " Ovationen", welche die Vertreter der zielbewußten Bücklerstraße) in derselben einen Stand inne und wußte feit sind von einem Juden angezeigt worden. Die Behauptungen Rechnung begleichen, er ist hoch angetreidet in unserem Konto. hatte seit Gröffnung der Markthalle im Südosten( Eisenbahnüber die jüdischen Güterschlächtereien sind ganz allgemein ge- Von den wer dabei betheiligt war. Auch die bekannte hessische Güter schlächterliste, die bei den Reichstagswahlen eine große Rolle gespielt hat, hat sich als falsch erwiesen. Wer den Tadel verdient, soll gebrandmarkt werden; aber es sollen nicht in leicht- parteil demselben, wohl etwas unbehaglich zu Muthe werden... der Wiegeschaale, auf welche das Fleisch gelegt wurde, ein Stüd Mes muß sich zu helfen wissen, dachte der famos un um welches Gewicht die Kunden beim Einkaufe von Fleisch Fett im Gewichte von 18 Gramm an die Schale befestigt hatte fertiger Weise Namen und Männer gebrandmarkt werden, ohne Welche artei soll man empfehlen, wenn man ganz parteilos dieses Meisterstückchen und setzten die Polizei davon in Kenntniß „ Lokal- Anzeiger" bei den Stadtverordnetenwahlen. waaven geschädigt wurden. Die Nachbarn kamen schließlich hinter daß die Thatsachen geprüft werden. Es soll nicht aus solchen ist? Und der Lofal- Anzeiger" half sich, indem er am Vorabend Diese beschlagnahmte ganz unverhofft die Wiegeschaale und fand der Wahl statt der diesmal von den Parteien aufgestellten den Schwindel bestätigt, sowohl durch das corpus delicti felber Kandidaten die Namen der Ausscheidenden mittheilte. Das als auch durch die Aussage des Schlächtermeisters, welcher Naive und Unnütze dieses Unternehmens scheint den Weisen des Zeugen gegenwart protokollarisch vernommen wurde. Lokal- Anzeigers" inzwischen jedoch gedämmert zu haben und so theilte er gestern nachträglich nicht blos die Namen der KandiAnflagen ein Strick gedreht werden gegen eine ganze Religionsgemeinschaft, welche mit uns auf dem Boden derselben Verfassung steht.( Beifall lints.) Der Antrag v. Strombeck wird gegen die Stimmen der Freifinnigen und Nationalliberalen angenommen. Schluß gegen 6 Uhr. " Ein vielgewandter Taschendieb wurde am Sonntag daten aller drei Parteien mit, sondern fügte auch eine Mahnung, Abend in Castan's Panoptikum von einem Kriminalschuhmann Nächste Sigung: Donnerstag, 1 Uhr. Kranten ja die Pflicht der Wahl zu erfüllen, und die Bemerkung hinzu: abgefaßt. Der Beamte beobachtete den Langfinger, wie er fich an Da die Zeit des Wählens bis 7 Uhr reiche, so könne Niemand einzelne Damen herandrängte und nahm ihn am Kragen, als e sersicherungs- Geseh. fein wi fatione reiche S der bis arbeitss Th denn h Di Di biefer S zu den bitten 3ogen F tomme ng ber nd wie litischen erhalten müffen, e, aber nfäglich hardt gverein ide die n zwei Gefang fingen unter Sämmt Partei üblichen Ruhe Tihenden fal, als te. Die fich ob reiflicher ie Hüter it Rücks Den An wie fo cau, fie e stören. mehr ge amten? Ergebnis onien" al- Poft Stephan hervor ebenfo find wir bren zu ft- und ans den ere An hof dens Artheil Intlage Unters Nr. 270. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Porto 9,80. feier 85,30. Boziale Uebersicht. A. Dammann, Kassirer, Hamburg, Bollvereins Niederlage, Wilhelmstr. 13, 1. Gt. bericht. lauds veröffentlicht folgenden der Mittwoch, den 18. November 1891. 8. Jahrg. Ein Kongreß der ungarischen Schuhe und Einzelne verpflichtet sich, Alles aufzubieten, um demselben zum Czismenmacher findet am 17. und 18. April 1891 in Siege zu verhelfen." Budapest statt. Die vorläufige Tagesordnung desselben lautet: Dem Herrn Dr. Sommerfeld entgegnen die Parteigenossen Bericht über die Lage der Arbeiter jenes Gewerbes, Organisation und Agitation, Fachpresse, Arbeiterschuh- Gesetzgebung, Lehrlings wesen, Anträge. Auch an die Schuhwaarenarbeiter Kroatiens, Slavoniens und Dalmatiens ist Einladung zur Be schickung des Kongresses ergangen. Quittung über bei der Generalkommission Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 29. Oktober bis Müller und Appel. Ersterer beleuchtet dabei auch die Flug11. November eingegangene Gelder: blätter der Deutschfreifinnigen und der Bürgerpartei, während Vom Bau des Herrn Dierks, Altona, Rosenstraße 16, M. letterer sich eingehender mit den Gemeinplägen des Herrn Durch Herrn Ramm, Hamburg 4,50. Von den Arbeitern Nürn: Dr. Sommerfeld beschäftigt. Redner zeigt, daß die Arbeiter gezwungen sind, eine eigene Partei zu gründen, weil die Bour haven 10,-. Vom Bau Weier& Bühring, Winterhude, Mariabergs, durch Siebert 70,-. Bereinigung der Schmiche, een geoisie- Bertreter für die Interessen der Arbeiter nicht eintreten. Louisenstraße 15,-. Holzarbeiterverein, Johann- Georgenstadt 6, Veranlassung des internationalen Pariser Arbeitertongresses vom erwarten haben, deshalb gründen wir eine eigene Partei: das ist Die Zeitschrift ,, Der achtständige Arbeitstag", das auf Weil wir wissen, daß wir von den herrschenden Klassen nichts zu Abschlagszahlung von Opis, Berlin, durch W. Börner, inkl. Jahre 1889 in Verlage des Züricher Exekutivkomitees und unter Selbsthilfe im höchsten Grade. Von den Genossen Stettins( Maifonds) 146,-. der Redaktion von E. Wullschleger in der Vereins- Buchdruckerei Klub„ Ginigkeit" von 1875, Hamburg 20,- Zur Grinnerung an zu Basel anfänglich in drei Sprachen( deutsch, französisch und drei Herren, darunter ein Doktor, der in feinen Ausführungen Nachdem hierauf die Rednerliste geschlossen ist, reden noch den 3. November von Frau August Heckel Mwe., Hamburg, englisch), später nur noch in den beiden ersten Sprachen erschienene Herrn Dr. Sommerfeld folgt und betont, daß er Staatsbeamter Steindamm 112 20,-. Zur Erinnerung an den 3. November Preßorgan, ist eingegangen. Es hat zu erscheinen auf- fei und keinen Anstand nehme, Jedem die Wahrheit offen ins don Ludwig Mackens, Hamburg, Steindamm 142 20,- Bon gehört, nachdem sich gezeigt, daß es für die Sache, der es dienen Gesicht zu sagen. Im Schlußwort bezweifelt Herr Mesner, den Drechslern, Höchst a. M. 6,-. Von den Gewerkschaften sollte, feine Nothwendigkeit war, die Sache selbst vielmehr auch daß der Borredner Jedem die Wahrheit ins Gesicht Breslau 50,-. Von ohne besonderes Preßorgan immer weitere Fortschritte verden Maurern des fage, er würde sonst wohl nicht mehr Staatsbeamter Alten Schinfentrug", Hamburg- Horn 24,50. zeichnet und die Forderung des achtstündigen Arbeitstages immer sein. Nebner wundert sich ferner, daß die Herren Doktoren sich Bon Hohenfelder Bauern( Maifonds) 4,50. Quartalsbeitrag mehr zum gemeinsamen Kampfesruf der Arbeiter aller Länder bisher nicht veranlaßt gesehen haben, sich ein wenig mit der der Glasarbeiter 118,70. Quartalsbeitrag von den Tabafarbeitern wird. 480,-. Quartalsbeitrag des Unterstügungsvereins deutscher HutBoltswirthschaftslehre zu beschäftigen; sobald sie das thun möchten, macher 90,-. Quartalsbeitrag des Schiffszimmererverbandes 38,64. Ans Amerika geht uns die Nachricht zu, daß der würden sie sehen, daß die Arbeiter nicht durch ihre eigene Schuld Deltartalsbeitrag der Vereinigung der Drechsler Deutschlands 75,- jährliche Kongres der American Federation Labor für eft in das Glend gekommen sind, sondern durch die Schuld der GeUeberschuß vom Ball des Klub„ Alpenrose", Hamburg 28,10. 14. Dezember 1891 nach Birmingham einberufen ist. sellschaft. Deshalb brauchten sie auch nicht Almosen annehmen, Agitationskommission der Musikinstrumenten- Arbeiter, Berlin Interessant für die deutschen Gewerkschafts- Mitglieder sondern hätten statt deffen einfach ihr Recht zu fordern. Die ( Maifonds) 7,80. Fachverein der Holzarbeiter Waldheim 15,- dürfte die Art der Vertretung der einzelnen Gewerkschaften auf fchiedenem" zeigt Herr Müller noch das Jaquet eines ArResolution wird hierauf einstimmig angenommen. Unter BerLese- und Diskutirklub„ May Kayser", Ueberschuß der Gedächtniß- diesem Kongreß sein. Nach dem Einberufungsschreiben sollen beiters, der soeben aus der Versammlung der Bürgerpartei anvon Organisationen unter 4000 Mitgliedern ein Delegister, Von den Schmieden Wandsbecks 10,-. In der vorigen Quittung muß es heißen statt„ Schneider": solchen mit über 4000 zwei, von über 8000 drei, über 16 000 ter, gekommen ist. Als er dort eine unwahrheit in den Ausführungen über 32 000 fünf Delegirte und so fort, gesandt werden. Sier eines Redners durch einen Zwischenruf berichtigte, wurde er von den Christlich- Sozialen in einer Art und Weise zum Saale durch wird den größeren Gewerkschaften es unmöglich gemacht, hinausgebracht, daß ihm das Jaquet ganz zerrissen wurde. Go bei den Abstimmungen ein so großes lebergewicht zu erhalten. sei die Kampfesweise jener Herren. Dieselben sollten sich ein Außer diesen Organisationen können auch Gewerkschaftskartelle, Beispiel an den Arbeiterversammlungen nehmen. Der Vorsitzende Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutsch- Arbeitsräthe und ähnliche Organisationen oder Körperschaften sich schloß die Versammlung mit einem Hoch auf die SozialdemoSituations durch je einen Delegirten vertreten lassen. Die Delegirten müssen Mitglied einer Gewerkschaft sein. fratie im 40. Kommunal- Wahlbezirk, das in der Versammlung begeisterten Wiederhall fand. Die Spigen weber in der Leipzig Lindenauer Sollte ein Delegirter von einer Organisation gewählt werden, Spizenfabrik vermochten immer noch feine Ginigung mit der er nicht angehört, so ist der Grand dieser Wahl anzugeben. Eine Wahlversammlung für den 38. Kommunal dem Direktorium zu erzielen. Ein Theil der Ausstehenden ist ab- Es besteht in Amerika ein Streit unter den Arbeitern dar- bezirk tagte am Montag Abend im Eisteller. Stadto. Vogte gereift. Doch ist immer noch eine größere Zahl zu unterstüßen, über, ob die Gewerkschaften sich als politische Organisationen be- herr besprach die städtischen Verhältnisse und die Forderungen, und wäre es wünschenswerth, wenn den Streifenden eine so aus- thätigen oder ob sie auf rein gewerkschaftlicher Basis sich bilden welche die Sozialdemokraten bezüglich der städtischen Verwaltung reichende Hilfe zu Theil würde, daß sie vor Noth geschützt wären. sollen. Da in Amerika nach dieser Richtung volle Bewegungs- erheben und beleuchtete eingehend die Wirthschaft der freiDie Divettion hält nach wie vor an ver Lohnfürzung von 15 bis freiheit herrscht, so ist der Streit wesentlich von dem ähnlichen finnigen" Bourgeoismajorität im Rothen Hause, welche mit dem 20 pCt. feft. er aber annehmen wollte, eine solche Lohn- in Deutschland verschieden. Was wir unter dem Druck der Ver- Gelde sehr sparsam umgeht, wo die Interessen der Arbeiter in fürzung wäre durch den schlechten Stand des Geschäftes noth- hältnisse thun müssen, ist dort Prinzipienfrage. Dieser Streit Frage kommen, dagegen es mit vollen Händen giebt, wo es fich wendig, der lese ben Bericht über bas legte Geschäftsjahr dieser aber verhindert zum großen Theil ein ruscheres Aufblühen der um Interessen der Bourgeoisie handelt. Dem mit Beifall aufAktiengesellschaft, und er wird zu einem anderen Resultat kommen. amerikanischen Arbeiterbewegung. Die Abschreibungen und Rückstellungen genommenen Vortrage folgte eine furze Diskussion, in der sich belaufen sich auf Durch die letztgenannte Bestimmung in dem Einberufungs- Die Redner durchweg im Sinne des Referenten aussprachen; das An die Aktionäre schreiben soll jedenfalls verhindert werden, daß die Vertreter der Schlußwort hatte der Kandidat für die Stadtverordnetenwahl wurden 6 pet. Dividende gezahlt. Anscheinend ist dies nicht politischen Richtung, welche einer Gewertschaft nicht angehören, Herr Otto Thierbach. Es gelangte schließlich folgende Resolution der Arbeiter noch gedrückt auf dem Kongreß Sitz und Stimme erhalten. zur Annahme: werden. Leuten, die ohnehin nur 15 bis 16 m. verdienen, foll Ein Urtheil, ob diese Bestimmung richtig ist, können wir uns Die heutige sozialdemokratische Kommunalwähler- Versamm noch nicht erlauben, da der Entscheid über solche Sachen nur Denen lung des 38. Kommunal- Wahlbezirks erklärt sich mit den Ausdamit der mühelose Erwerb in Form der Dividende größeren Er- zufallen kann, welche durch eigenes Studium die dortigen Ber- führungen des Referenten, Genossen Vogtherr, einverstanden, trag bringt; und nun soll man nicht daran glauben, daß die hältnisse kennen. Arbeitgeber nur das Beste für die Arbeiter im Auge haben! Briefen ipzig umerhin von der onate e felb war id 31 hei behrung gebrach unferem nehmen, tlige gung wieder ging ich Göhr on 1,80 Is Po ne Lage ir nod Raution teh mir R. abus e gleich le new it alten ngspreis Burid ne Frau Unfall monat zahlung gerade noth Kies id ge gegen oft, ber Familie nte, n hätte bezahlen ahlt er ( eint And be Des Be chweren ich feft 5m bas da Stephan el burd worden bezahlt dersbod bhanden gefunden erander ter fich wurde Derfelbe On- und Bte feit er unter In Stid gt hatte Fleif ch hinter Cenntniß no fand ci felber Icher Sonntag uzman fich an als er im Burg, Dersammlungen. protestirt ganz entschieden gegen das Thun und Treiben der bürgerlichen Parteien, und wird Mann für Mann für den Kandidaten der Sozialdemokratie eintreten!" Die Weißgerber in Berlin stehen nunmehr 14 Wochen us, um fich gleichfalls gegen eine bedeutende Lohnkürzung zu wehren. Auch hier sind alle Versuche der Ausstehenden, eine Ginigung zu erzielen, vergeblich gewesen. Der Verband der Weißgerber wird jeit nahezu zwei Jahren ununterbrochen in Anspruch genommen, um nur die Angriffe des Unternehmerthums abzuwehren. Es Für den 10. Kommunal- Wahlbezirk fand am Montag wesend, um ein Referat Tuyauer's über das aktuelle Thema scheint, als hätte dieſes es darauf abgesehen, den Verband zu Abend im kleinen Saal der Bockbrauerei eine öffentliche der so nahe bevorstehenden Kommunalwahlen zu hören. Der vernichten, denn schon wieder können wir von einer Lohn- Versammlung statt, die sich eines guten Besuches erfreute. Redner erntete für seine packenden Darlegungen lebhaften reduzirung in diesem Gewerbe berichten. In Döbeln wurde Der Kandidat Dr. J. 3 adet referirte in einstündiger Rede Beifall. den Arbeitern eine 22 prozentige Zohntürzung angeboten, und über unser kommunales Programm, die Schäden auf dem Gebiete In der Diskussion meldete sich auch ein Gegner zum Wort dürften, da diese bei den heutigen Verhältnissen unannehmbar ist, der Gesundheitspflege an der Hand statistischen Materials be- und zwar ein städtischer Lehrer; den: Herrn wurde von den Geam 14. 5. M. 11 verheirathete und 4 ledige Arbeiter zum Aus- sonders nachweisend. In der Diskussion sprachen Otto Klein, nossen Laste und Zuhauer nach Gebühr heimgeleuchtet. stand kommen. Regerau, Antrick, Luhm nnd worsty. Mit einem Nachdem in einer Resolution, welche einstimmig zur Anbegeisterten Hoch auf die Sozialdemokratie gingen die Ver- nahme gelangte, die imposante Versammlung mit den Ausführungen des Referenten sich einverstanden erklärt und am sammelten auseinander. Wahltage ihre Pflicht zu thun gelobt hatte, gingen die AnFür den 34. Kommunal- Wahlbezirk fand am 16. d. M. wesenden mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie In der Kommunalwähler- Versammlung, welche für den 25., 26. und 27. Vezirt am 16. November in der „ Königsbant" stattfand, waren gegen 800 Parteigenossen anAuch in dem Ausstand der Handschuhmacher in Friedrichshagen und Osterwieck, der befanntlich gleichfalls durch Lohnreduktion entstand, tritt feine Aenderung ein, da die Fabrikanten keine Neigung zeigen, die bis eine öffentliche Kommunal- Wählerversammlung statt, in welcher auseinander. herigen Löhne fortzuzahlen. Es streiken immer noch 177 ver heirathete, mit 357 Kindern, und 103 ledige Mitglieder des Herr Borgmann, der Kandidat des Bezirks, über die bevorstehenDen Stadtverordnetenwahlen referirte. Derselbe kritisirte an der In der Kommunalwähler- Versammlung des 12. WahlHandschuhmacher- Verbandes. Die Haltung aller Betheiligten ist Hand eines freisinnigen Flugblattes das Verhalten dieser Partei beziris, welche am 16. November tagte, sprach an Stelle eine musterhafte, und giebt es bisher weder Streifbrecher, noch im Gegensatz zu den Forderungen, welche dieselbe in jenem Flug- Singer's, welcher durch Heiserkeit am Erscheinen verhindert gelang es den Fabrikanten, andere Arbeitskräfte zu erhalten, so blatt aufstellte. Ein anonymes Schreiben, welches dem Refe- war, der Parteigenosse Bruhns über die Kommunalwahlen. daß die Handschuhn acher auch seitens der organisirten Gemertdaß die Betriebe fast gänzlich still liegen. Es wäre zu wünschen, renten zugeschickt worden und in dem besonders hervorgehoben Die von etwa 400 Personen besuchte Versammlung nahm war, daß die Sozialdemokratie unter der Führung Singer's ver- das Referat mit großem Beifall entgegen. An der Debatte benothdürftigste Lebenshaltung das Feld behaupten. judet" fei, gab dem Referenten Veranlassung, auch die antisemi- theiligten sich Peter, König und Zubeil. Letzterer unterzog das Berliner Armenwesen einer vernichtenden Kritik. Alle in Ausstand. Die Arbeitgeber sind anscheinend geneigt, von der Folgende Resolution wurde dann einstimmig angenommen: In Dresden befinden sich die Metallschläger gleichfalls noch tische Partei in gebührender Weise abzufertigen. An der Debatte betheiligten sich Meier, Zachau und Peterson. Redner forderten die Arbeiter auf, am Tage der Wahl kräftig einzutreten für die Wahl Paul Singer's. Es wurde dann den bisherigen Lohn noch nicht zahlen. 14prozentigen Lohnkürzung Abstand zu nehmen, doch wollen fie Die heute in Hensel's Lokal versammelten Wähler des folgender Antrag Rosenow's einstimmig angenommen: Die 34. Kommunal- Wahlbezirks erklären sich mit dem Referenten ein- heute hier tagende Bersammlung wolle beschließen, die Vertreter überzeugt, daß sie die Arbeitgeber zum Nachdenken zwingen, verstanden und verpflichten sich, nur für den Kandidaten der der Arbeiterpartei zu beauftragen, in der Schulkommission dafür sie sich noch einige Zeit zu halten vermögen. Sozialdemokratie, Herrn Borgmann, ihre Stimme abzugeben, da eintreten zu wollen, daß in den Gemeindeschulen einheitliche Lehrmittel eingeführt werden. Nach einigen geschäftlichen Bemermit dieser als Sieger aus der Wahlurne hervorgeht. tungen des Parteigenossen Karl Scholz wurde die Versammlung mit einem dreifachen brausenden Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Thue also Jeder den Ausstehenden gegenüber seine Pflicht, denn hierdurch sichert er gleichsam seine eigene Zukunft. Die Adressen der resp. Streitleiter sind: dieselben heute noch unter einer bedeutend längeren Arbeitszeit| Ferner liegt es im Interesse aller Arbeiter, gleichviel ob Eine öffentliche Kommunalwähler- Bersammlung für seufzen, als die Buchdruck er sie haben, den Letzteren zum den 40. 28 ahlbezirk wurde Montag Abend im großen Siege zu verhelfen. An jedem einzelnen Orte wird eine Saale von Ahrens' Brauerei abgehalten und war von etwa moralische oder pekuniäre Unterstüßung sich einrichten lassen. In 700 Personen besucht. Herr Th. We ehner führte, vom Beifall Die öffentliche Versammlung in Buchdruckereien einzelnen Städten sind von den Gewerkschaften auch schon dies- der Versammlung wiederholt unterbrochen, nochmals aus, wie Berlins und Umgegend beschäftigter Hilfsbezügliche Beschlüsse gefaßt und werden wohl andere folgen. Die deutschfreisinnige Bourgeois- Majorität in der städtischen Ber- arbeiter und Arbeiterinnen, welche am Montag Ganz abgesehen davon, daß die Buchdrucker, wenn ihnen mit waltung wirthschaftet, wie sie namentlich den Arbeitern in jeder Abend in Sanssouci stattfand, hatte in Betreff des Besuches Hilfe der gesammten Arbeiterschaft der Neunstundentag gesichert Beziehung Almosen bietet, wo diese Rechte zu fordern haben, durch den Vorhergang der Sonntagsversammlung der Buchdrucker jein wird, ihr Theil dazu beitragen werden, auch anderen Organi- und kam zu dem Schlusse: Entweder hat die Majorität in der merklich zu leiden. Den Situationsbericht erstattete Herr fationen zur gleichen Errungenschaft zu verhelfen, wird die sieg- Stadtverordneten- Versammlung kein Verständnis für die Lage der Silberberg, welcher sich in den wesentlichsten Punkten dem reiche Beendigung dieses Kampfes auch den Widerstand brechen, arbeitenden Klasse, oder aber sie hat das Verständniß, handelt am Sonntage erstatteten Situationsberichte anschloß. Betreffs der bislang bei unseren Spießbürgern noch gegen den Normal- aber aus ihrem Klasseninteresse demselben zuwider. In dem des Hilfspersonals hob der Berichterstatter hervor, daß dasselbe arbeitstag vorhanden ist. einen wie dem anderen Falle ist es nöthig, daß die dritte in der gegenwärtigen Bewegung seinen Werth und seine KlassenWählerklaffe, die sich aus Arbeitern zusammenfest, Männer in lage voll und ganz erkannt habe. Die Buchdruckerbewegung sei das Rothe Haus schickt, welche für die Interessen der arbeitenden zu einem Klassenkampf geworden. Bei der großen Sympathie, Klasse eintreten. In der Diskussion betonte Dr. Sommer welche die gesammte Arbeiterschaft der Bewegung entgegenbringe, feld, welcher Vertrauensarzt mehrerer Arbeiter- Hilfskassen ist, so haben bekanntlich neuerdings die Maurer 1000 M., die daß, obwohl er nicht zu der arbeitenden Klasse im engeren Buger 100 M. bewilligt, lettere beschloffen ferner, soweit sie organiSinne gehöre, er doch ein Herz für dieselbe habe; so firt sind, pro Kopf und Woche 1 Mt. Steuer abzuführen; auch haben opfere er sich zur Zeit geivissermassen auf für die sozialdemokratische Studenten eine namhafte Summe zur Verfügung Steinmetzen und Bildhauer, um deren gesundheitliche Lage festgestellt wäre es eine Schmach, wankelmüthig zu werden. Spizenweber. Leipzig, H. Arold, Waldstraße 24, 2. Etage. Weißgerber: Berlin N., F. Trapp, Biesenthalerstr. 6a, 4 Etage. Döbeln i. S., D. Kuhm, Oschaterstraße 36. Handschuhmacher: Arnstadt i. Th., E. Knösel. Dresden, P. Schmidt, Kl. Brüdergasse 17, 1. Etage. Buchdrucker: Berlin SW., G. Döblin, Solmsstraße 31, 3. Gtage. Die Generaltommission. Zur Beachtung. Die Broschüre über die Organisationsfrage wird im Laufe bieser Woche versandt. Sie wird 72 Druckseiten start und famn zu dem Preise von 10 Pf. pro Stück abgegeben werden. Wir bitten die Gervertschaften, welche die Bestellung noch nicht voll3ogen haben, dies umgehend thun zu wollen. C. Legien, Hamburg- St. Georg, An der Koppel 79, 1. Stage. zustellen. Er sei nicht Sozialdemokrat, mit dem Vorreduer aber 6 Hilfsarbeiter der Hempel'schen Offizin haben per Rohrpost darin einverstanden, daß den Schülern der Gemeindeschulen die angezeigt, daß sie mit 12 M. Unterstützung pro Woche nicht Lehrmittel unentgeltlich hergegeben werden müßten. Im Uebrigen weiter streiten können. Die Namen wurden durch Herrn sei er der Ansicht, daß die Arbeiter nicht Förderung von oben Krüger bekannt gegeben. Auch theilte derselbe mit, daß in her verlangen, sondern allein durch eigene Kraft vorwärts zu einer Offizin, woselbst die Forderungen bisher nicht bewilligt kommen suchen sollten. Zur Verbesserung der Lage der Arbeiter worden waren, das Hilfspersonal die Arbeit niederlegte und sei auch nicht eine besondere Partei nothwendig(!), die Arbeiter dadurch bewirkte, daß auch dem Segerpersonal die Forderungen brauchten nicht einen Mann zu wählen, der auf ein bestimmtes Programm schwöre, sondern nur einen, der ein Herz für die arbeitende Klasse habe. Inzwischen ist folgende Resolution eingelaufen: Die heute in Ahrens' Brauerei tagende KommunalwählerVersammlung erklärt sich mit den Ausführungen unseres Kandidaten Theodor Megner voll und ganz einverstanden, und jeder bewilligt wurden. Verschiedene Einzelfälle der Bewegung wurden weiter zur Sprache gebracht. Herr Krüger bezeichnete gleichfalls den Stand der gemeinsamen Bewegung als durchaus zufriedenstellend und ermahnte zum Festhalten. Bezüglich der Angelegenheit der Buchbinder wurde nach erfolgter Aufklärung des bekannten Miß verständnisses der Beschluß gefaßt, die Unterstützung der Buch binder nunmehr dankend anzunehmen. Zu unterstützen sind bis gegangen und haben, um besser operiren zu können, einfach die Gaslaternen in der Nähe ihres Versuchsfeldes" ab gelöscht. Es sind ihnen bei ihren Raubzügen ganz anständige Summen mit in die Hände gefallen, zum Beispiel Beträge bis zu Ein Lokalblättchen erzählt von einer„ internationalen" jett 39 organisirte und 28 nichtorganisirte Hilfsarbeiter. Die Bon einer Diskussion wurde Abstand genommen. Die folgende Jin Kirchberg thatsächlich in einer Straße Laden vor Laden selben haben sich einen Tag um den andern im Arbeitsnachweise Debatte drehte sich um innere Angelegenheiten des Vereins. behufs Kontrolle zu melden. Mit einem fräftigen Hoch auf den Neunstundentag erreichte die Versammlung. ihr Ende. Vermischkes. 500 Mark. In der öffentlichen Versammlung der Pnter Berlins, welche am 15. November tagte, sprach Herr Dietrich über das Thema:„ Der Neunstundentag und der Buchdrucker- Streik". Derselbe führte der Versammlung den hohen Werth des von den Aus Zwickau schreibt man uns: Nachdem in unserer Diebesbande, welcher diese Thaten zur Last zu legen seien. Wit Buchdruckern angestrebten Ziels vor Augen und verwies auf Gegend die Kartoffelschlachten" vorüber sind, wobei glauben kaum, daß sich eine„ internationale" Bande mit solchen deren gute Organisation, durch welche allein es möglich wurde, die Uebelthäter in großen Schaaren, mit Hacke, Wagen und Kleinigkeiten abgiebt und so verzweifelt unvorsichtig operirt eine Forderung von so großer Bedeutung an einem Tage in Säcken ausgerüstet, ganz ungenirt über das Eigenthum der Im Gegentheil nehmen wir an, daß es Einheimische sind, welche ganz Deutschland zur Geltung zu bringen. Die Aufgabe aller Bauern herfielen, ihrer Abstrafung entgegensehen, beginnen jeht die Nothlage zur Verzweiflung treibt und die das Zuchthaus dem Gewerkschaften müsse es sein, die Buchbrucker in ihrem die nächtlichen Einbrüche in den Städten epidemisch zu wurde diese Woche bei uns in der Richardstraße wieder ein Hungertode vorziehen. Trotz der verdoppelten Wachsamkeit gerechten Kampfe gegen das das vereinte Kapital in jeder werden. Bei uns wurden vorige Woche in der sehr belebten Beziehung zu unterstützen, denn ihr Sieg sei auch Richardstraße und in zwei anstoßenden Straßen in einer Nacht Einbruchsdiebstahl versucht und in diesem Falle die Fenster unfer Sieg. Hierauf betonte Herr Silberberg( Buchdrucker) in einer Kollegen Gelegenheit zur Arbeit zu verschaffen, die Buchdrucker feurigen Ansprache, daß nur der Wunsch, den arbeitslosen dazu gedrängt habe, die neunstündige Arbeitszeit zu fordern. Hierauf wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: vier zum Theil gelungene Einbruchsdiebstähle verübt, ohne daß demolirt. Es wird also thatsächlich immer unheimlicher in man die Spur der Thäter entdecken konnte. Darauf kam Nach- unseren Städten und die Regierung hätte wohl Ursache ihr übung gleicher Verbrechen. Die Diebe gehen sehr ungenirt zu der Reichstag tönnte dem Nothstand entgegenwirken, wenn er das richt aus Glauchau, Krimmitschaut, Kirchberg 2c. von der Wer ganzes Augenmerk auf die Nothlage zu richten, wenn ihr die Auswüchse derselben nicht über den Kopf wachsen sollen. Auch Werte, sie suchen sich gewöhnlich durch die Thüren der Kaufläden Militärbudget" Noth leiden" ließ. Eingang in das Innere zu verschaffen; werden sie gestört, dann versuchen sie ihr Glück am nächsten Laden. So sind sie Die heutige Generalversammlung der Puzzer Berlins erklärt die Forderung des Neunstundentages der Buchdrucker für gerecht und verpflichtech, den Streit in moralischer und pekuniärer Beziehung zu unter..iten. Ferner erklären die versammelten Buzzer, so= lange der Buchdruckerstreit währt, wöchentlich 1 M. von ihrem Arbeitsverdienst zur Unterstübung der Buchdrucker beizusteuern, und von dem noch vorhandenen Generalfonds sofort 100 M. dem Streikkomitee zu überweisen." Der zweite Punkt der Tagesordnung, das Verhalten der Buker, Töpfer und Stuckateure der Fensterfrage gegenüber, fonnte leider der vorgerückten Zeit wegen nicht zu Ende geführt werden, und wird zu diesem Zweck in nächster Zeit eine öffentliche Putzerversammlung einberufen werden, um diese Angelegenheit in emer alle betheiligten Gewerkschaften befriedigenden Weise zu Ende zu führen. Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher an Holzbearbeitungs- Maschinen und auf Holz= plägen beschäftigten Arbeiter tagte am 9. November. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab der Vorsitzende Bericht über den Unglücksfall, welcher sich in der Fabrik von 2. Treitel, Alte Jakobstr. 20, ereignet hat, und forderte die Versammelten auf, durch Erheben von den Plätzen das Andenken des verunglückten Kollegen zu ehren. Die Versammlung gab dem Folge. Der Delegirte der Streit- Kontrollkommission erstattete hierauf über seine Thätigkeit Bericht und empfahl der Versammlung die Neuwahl eines Delegirten, da es von großer Wichtigkeit sei, in der Kommission vertreten zu sein. Es wurde dann der Kollege Robert Wolf zum Delegirten gewählt. Weiter fam der Kaffenbericht der Agitationstommission zur Verlesung, welcher ein gün stiges Resultat ergab. Demi Kassirer wurde Decharge ertheilt. Ein Antrag, die Agitationskommission zur Hälfte aus Kollegen aus dem Norden und zur Hälfte aus solchen aus dem Südosten zu wählen, wurde angenommen. 508 715 22 892 915 33 98009 12[ 500] 92 164 217 53 453 505 963 98 [ 300] 99059 102 245 49 50 354 412 543 859 930 1. Zichung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 230 56 80 376[ 3000] 578 745 70 962 97000 128 227 56 88 325 413 75. Biehung vom 17. November 1891, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 9[ 3000] 91 152 503 49 61 740 837 921 92 1024 44 63 135 48 49 260 397 429 30 663 902 2044 368 458 513 49 673[ 500] 3065 335 411 565 4478 849 965[ 300] 5045 193 277 525 619 44 750 82 871 907 58 [ 1500] 6049/400 81 500 794 818 931 7112 37 39 73 97 253 65 77 490 96 569 724 832 73 8107[ 3000] 9 46 55 79 470 526 88[ 1500] 644 98 805 42 9093 108 28 218 85 467 99 675 777 845 46 47 73 952 Nachdem noch ein Antrag, auf dem Grabe des verunglückten Kollegen einen Kranz niederlegen zu lassen, angenommen war, wurde die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die internationale Arbeiterbewegung geschlossen. 100017 258 415 79 515 783 101010 141 411 522 618 725 55 809 905 102248 316 966[ 3000] 103178 241 370 434 522 55[ 1500] 649 718 25 69 836 936 94 104012 374 600 79 712 31 820 51 95[ 3000] 930 87 105198 207 40 374[ 500] 536 643 829 83[ 300] 973 81 106057[ 300] 77 86 777 832 67 78 83 960 108210 63 309 60[ 3000] 603[ 500] 93 917 117[ 300] 251 633 736 93 107117 19 25 200[ 1500] 304 417 64[ 300] 54 109053 54 109 43 435 548 662 720 48 815 961 110041 151 203 19 479 575 91 678 87 700 972 73 111045 57 244 50 113015 25 256 93 383 618 720[ 3000] 70 88 838[ 1500] 114005 62 458 751 806 16 20 112028 72 77 213 31 95 349 452 533 726 870 949 132 70 532 761 800 95 981 115250 373 443 86 581 726 62 93 848 968 116046[ 500] 92 188 347 429 62 550 698 748 52 77 871 117007 12 130 61 73[ 300] 224 82 99 300 90 682 792 118003 117 27 43[ 500] 88 332 902 6 32 119109 214 93 306 40 444 72 548 635 46[ 300] 62 764 73 895 937 10184 95 221 394 411 85 506 82[ 300] 667 83 761 97 865 11000 43 161 77 376 412 60[ 3000) 94 658 80 748 59 806 36 50 911 73 12066 119 27 45 83 229 384 430 50 51 94 871 997 13072 324 429 33 965 14046 346 408 91 670 15166 234 397[ 300] 452 641 777[ 300] 81 985 16117 223[ 1500] 60 304 13 21 33 654 704 28 865 17151[ 1500] 93 96 328 [ 500] 43 446 72 590 779 913 18 18041 71 107 19 235[ 300] 53[ 300] 391 452 92 562 709 61 906[ 300] 18 56 19272 342 407 76 586 666 799 20119[ 300] 86 200 15[ 1500] 565 654[ 300] 855 94 21006 284 301 91 407 52 567 659 79 80 95 707 918 2: 2045 82 183 90 438 48 729 33 64 975 23006 188 268 340 401 4 658 857 99 24056 206 29 41 454 ( 3000) 518 71 715 71 879 954 64 25019 112[ 1500] 48 366 90 444[ 1500] 717 31 898 927 33 26138 56 270 486 91 542 90 609 59 89 776 826 993 [ 1500] 27180 95 259 73 339 411 52 694 701 872 929 90 28119 55 232 415 700 55 845 917 29286 433 54 538 718[ 3000] 823[ 3000] 928 61 20201 50.65 80 97 398 476 678 812 939 93 31013 65 129 67[ 1500] 231 97 570 607 862 86 32043 173 284 560 94 645 770 807 913 58 66 33049[ 1500] 152[ 500] 226[ 3000] 33 330 425[ 3000] 528 647 67 75[ 30001 31011 32 40 72 97 110 267 80 91 422 591 654 741 77 35027 110 59 207 90 427 28 32 834 909 36005 91 157 305 417 66 619 78 825 39 89 98 121 90 227 365 426 34 783 Der Zentralverein der Hausdiener hielt am 3. November eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr Hennigg über die sozialen Verhältnisse der Griechen und Römer unter Beifall der Zuhörer sprach. An der hierauf folgenden Diskussion betheiligten sich die Kollegen Mohnke, Hoffmann, Werner und Polit. 120002 246[ 1500] 580 653 738 69 872 949 121055 90 253 361 452 525 59[ 1500] 88 824 64 904 59 122054 230 74 306 463 500 609[ 3000] 742 71 957 1500] 82 121100 31 326 61 412 19 79 528 45 58 637 48 11 736[ 800] 58 68 871 123004 116 26 207 92 377 437 46 56[ 500] 575 783 878[ 300] 985 125024 294 360 67 464 84 514 703 840 956 73 126005 46 63 250 70 365 765 875 936 127073 106 302 544 54 68 902 69 128170 231 406 513 644 820 928 45 67 129118 266 398 532 627 713 829 50 923 88 Grfd Abor Bier fich 1 frei t 6 Pf bem Poft Qua Deut 2 Mc & Mc in d 482 996 132215 344 530 47 641 728 98 847 922 70 133026 74 351 492 130016 116 44 273 396 753 825[ 3000] 131071 78 132 49 306 59 528 775 820 134031[ 300] 53 140 81 308 50 422 43 665 72 700 84 844 48[ 300] 92 950 69 73 135116 24 343 625 30 74 711 24 37[ 1500] 56 983 37213 99 545 73 891 903 75 38209 492[ 300] 824 96 998 39067 788 137024[ 3000] 108 232 68 79 395 461 661 66 739 75 83 92 983 840 84[ 1500] 964 130092 198 342 97[ 3000] 411 23 85 588 660( 3000) 138036 147[ 300] 55 304 9[ 500] 425[ 1500] 43 713 39 87 139145 78 224 333 48 55 414 71 543 61[ 1500] 670[ 1500] 749 Dann wurden drei Briefe verlesen, in deren einem die Gastwirths- Gehilfen bekannt machten, daß das grüne Abzeichen seine Giltigkeit verloren hat und das weiße von jezt ab als Erfennungszeichen für diejenigen Kellner dient, welche der Organi fation angehören. Der zweite Brief, vom Vertrauensmann der Hausdiener gesandt, enthielt eine Bekanntmachung über die öffentliche Versammlung der Hausdiener und im dritten Briefe ersuchte der Gesangverein der Hausdiener die sangeslustigen Kollegen um ihren Beitritt, welches Ersuchen vem Vorstand befürwortet wurde. Die Verlesung der Liste der neu aufgenommenen Mitglieder ergab ein gutes Resultat. 40228 38 355 59 431 99 747 41219 318[ 500] 80 520 741 820 55 65 71 42009 12 21 276 315 68 476 534 626 55 708 15 52 60 82 43033 145[ 600] 69 208 69 72 76 316 97 456 96 515 819 30 44001 57 268 98 [ 1509] 444 663[ 30001 82 747 68 91 45105 327 53 87 455 92 881 87 ( 500] 610 16 38 833 935 96 40031[ 3000] 42 44 63 220 43 509 19[ 300] 898 47030 48 88 307 25 401 510 614 40 69 818 943[ 300] 48026 168 77 97 310 529 77 675 82 94 722[ 500] 67 842[ 500] 84[ 500] 906 15 49129 85 358 463 800 14 31[ 30000] 905[ 500] Unter Verschiedenem" entspann sich eine längere Debatte über einen Antrag, welcher forderte, daß die Vereinsdrucksachen nur in solchen Druckereien hergestellt werden sollten, welche ihren Gehilfen den Neunstundentag bewilligt haben. Nach einigen Bemerkungen über den Beschluß der Berliner Streif- Kontrollkommission und das Verhalten der Buchdrucker in Sachen der Philharmonie wurde der Antrag angenommen. 50008 125 80 326 89 401 28 676 97 908 51071 148 71 357 577 609 30 966 52001 16 127 210[ 1500] 18 29 92 394 408 587 612 773 922 53014 65 178 205 69[ 300] 412 543 671 96 715 35[ 3001] 37 903 30[ 3000] 79 54012 41 384 515 87 967 85 55035 285 341 507[ 500] 783 95 866 88[ 500] 56047 48 190 663[ 1500] 88 768 924 57155 539 867 901 58032 63 112 209 43 49 328 77 490 632 37 45 60 783 953 59231 696[ 3000] 966 60115 85 262 84 405 16 28 51 78 81 87[ 300] 581 678 918 53 61037 133 54 371 557 75 606 61 91 734 807 62009 251 554 97 822 967 91 63039 139 219 63 514 713 60 812 16[ 300] 976 64002 8 238 346 94 504 92 611 37 57 86 755 81 83 857 65079 87 169[ 500] 481 589 679 86 751 92[ 1500] 93 66005 48 229[ 1500] 306 55 429 646 48 714 809 10 27 47 917 48 68 97 67117 54 210 335 751 813 58 931 68021 39 80 226 49 553 82 84 610 52 744 97[ 500] 882 09232 429 521 627 805 949 140153 62 72 87 201[ 500] 630 746 98 900 35 37 141055 57 97 183 296 528 611 142064 97 201 63 329 495[ 3000] 520 730[ 300] 56 60 90 888 947 50 143009 182 237 310 411 42 509 725 144225 348 63 444 87 514 651 739[ 300] 70 97 902 50 61 145200 566 655 68[ 5000] 84 708 836 45 83 931 63 146065 122 98 296 472 570 769 956 57 147128[ 300] 304[ 500] 65 80 455 69 577 684 725 71 927 148070 84 296 395 563 635 885 921 149028 59 84 164 252 69 436 39 89 733 51 814 673 79 800 50( 5000] 98 901 45 152023[ 500] 71 86 105[ 5001 224 465 150083 357 442 690 875 948 57 151007 144 62 228 93 491 98 544 512 30[ 500] 680 879 952 77 153164 268 309 27 461 568 619( 3000] 29 959 155000 42 258 82 351 93 513 736[ 1500] 828 951 60 156026 37 700 154051 174 76 247 316 40 88 472 510 23 48 76 670[ 300] 81 857 95 50 231 327 452 55 63 644 886 906 157003 176 249 84 325 412 34 611 47 53 774 75 889 92 158243[ 500] 86 514 46 971 159308 9 29 84 557 739 801 65 977 70049 79 313 15 53[ 300] 527 617 755 92 883 903 71080 129 327 406 549 726 92 801 2 71 72060 162 96 422[ 500] 34 51 81 666 779 817 950 87 73379 80 527 30 83 792 853 74127 33 72 245 337 97[ 75 000) 4:00 9 520 608 728 827 97 75171 75 207 22 58 382 469 545 738 89 76041 84 386[ 300] 314 64 406 19 585 625 791 837 77067 231 364 531 665 786 857 73 99 953 80 78004 43[ 1500] 204 380 424 540 622 780 79043 164 229 53 301 437[ 1500] 510 25 773 944 50 82 80007 132 589 619 723 49 824 97 924[ 300] 81020 99 121 92 237 346 503 31[ 3000] 63 76 655[ 300] 953 74 82118[ 300] 47 238[ 3000] 90 301 400 22 514 39 799 867[ 3000] 949 83045 144 216 89 328 42 406 97 524 26 852 84037 64 203 95 380 90 480 528 56 646 719 29 97 838 85023 69 116 270 399 506 63[ 1500] 604 65 99 803 78 79 96 967 90 86010 50 59 107 85 287 511 73 692 899 991 87095 246 88 305 548 781 819 83 948 89 88261 63 80 309 553 67 775 823 948[ 500] 83 87 89108 44 66[ 300] 390 96 513 829 56 71 72[ 1500] 92 99 179 218 336 41[ 500[ 99 607[ 600] 33 746 860 81 951 162031 183 291 160047 183 302 31 32 473 542 641 52[ 500] 849 924 161026[ 5001 334 68 79 418 61( 3000] 639 163009 32 262 81 834 507 34 744 79 89 5001 525[ 1500] 645 965 166099 219 46 308 508[ 10 000] 44 856 939 854 918 41 164081 312 421 90 563 90 99 613 52 776 856 971 81 165462 167100 48 63 264 401 517[ 1500] 613 59 81 842 907 25 97 168142 213 43 420[ 1500] 70 91[ 300] 502 27 36 854 951 169111 65 81 222 67 337 572 80 611 901 170018 70 126 35 72 78 233 433 510 52 635 786 870 901 42 171304 52 463 623 703 825 57 926 172090 151 64 464 723 820[ 1500] 81 96 287 443 502 676 764 823 64 913 43 96 175066[ 300] 68 264[ 10000] 363 956 17372 78 138 209 31 441 55 79 547 83 767 908 174142[ 30001 79 427 87 802 58[ 1500] 906 176133 87 293 344[ 300] 494 98 711 89 890 177018 93 181 321 51[ 3000] 66 514 22 785 178100 97 223 58 322 485 77 91 655 763 830 33 9341 179034 124 330 39 80 515 46 179 96( 500) 229 68 325 515 27 672 707 807 10 182054 106 85 226 180162 91 249 431 73 531 49 644[ 300] 755 61[ 500] 960 181013 79 312 497 521 28 81 680 90 730 83 93 99 183035[ 500] 85 264 319 30055 111 13 584 736 869 91 911 91062 106 323 462 501 55 807 911 44 185221 318 44 442 611 754 846 52 186077 115 64 237 42 330 438 548[ 500] 731[ 300] 184117 220 66 495 619 21 51 65 79 836[ 10000] 69 79 918 20 92200 34[ 1500] 70 92 352 415 99 516 892 915 87 93005 661 89 703( 300) 77( 300) 894[ 300] 187098[ 300] 186 253 65 344 70 13 195[ 500] 241 805 18 96 965 77 94060 102 79 207( 300) 26 58 91 407 28 767 824 76 84 188033 337 400 9 537 78 738 818 900 189213 397 436 715 46 73 831 38 924 29 79 95003 244 53 69 783 923 96063 1 23 92 329 76 427 509 73 642 746 S1 801[ 3000] 50 81 938 Eine Mitgliederversammlung des Vereins der Plätterinnen und verwandten Berufsgenossen Berlins fand am 4. November statt. Da der Referent, Herr Türk, nicht erscheinen konnte, mußte der angekündigte Vortrag ausfallen. Der Vorsitzende seite die Versammlung zunächst von dem Tode des Mitgliedes Frl. Fuchs in Kenntniß und die Anwesenden ehrten darauf das Andenken der Verstorbenen durch Erheben von den Plägen; auch wurde beschlossen, den Hinterbliebenen 20 M. aus der Vereinskaffe zu bewilligen und ihnen das Ergeoniß einer nach Schluß der Versammlung vorzunehmenden Tellersammlung zu überweisen.( Die Sammlung ergab noch 11 M.) Aus der nunmehr vorgenommenen Wahl der Krankenbesucher gingen hervor für den Norden Frl. Peters, für den Often Frl. Jung, für den Süden und Westen Frl. Heiler. Unter Verschiedenem sprachen Frau Schulz und Herr Obst in Sachen der Klage des Herrn Möhring gegen Frl. Sydow; Frau Schulz stellte den Antrag, Herrn Möhring die ihm durch diese Klage entstandenen Unkosten aus der Vereinskasse zurückzuerstatten, da dieselbe Vereinsangelegenheiten betraf. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und zum Schluß noch die gesundheitsschädliche Einrichtung der in verschiedenen Geschäften üblichen sogen. Gasplätterei kritisirt und dabei besonders die Firma Philippsohn u. Leschziner erwähnt. bei d bürg Ban 1. Zichung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 1329 803 46[ 3000] 92027[ 300] 173 359 464 71 551 602 6 29 92 872 73 Biehung vom 17. November 1891, 9achmittags. Nur die Gevinne über 210 Mark find den betreffenden Numunern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 42 52 418[ 500] 96 787 991 1142 58 223 33 75 94 404 12 83 609 [ 1500] 89 704 51 73 96 823 2167[ 3000] 205[ 300] 7 431 49[ 300] 517 [ 3000] 51 927[ 3000] 72 85 3070 212 415[ 300] 76 517 34 38 651 52 68 99 720 878[ 300] 4008 56 195 230 52 78 307 555 64 756 800 5047 107 263 334 602 788 828 941 43 6056 187[ 1500] 210[ 10000] 66 822 7043 80 414 558 678 743 69 91 877 8007[ 1500] 52[ 3000] 94 205 74 342 54 523 45 616[ 5000] 826 76 985 9064 326 30 46 76 403 26[ 1500] 558 657 748 71 900[ 500] 58 93284 334 403 541 42 695 854 902 94018 80 129 98 402 32 72 635 44 [ 500] 56[ 300] 95065 174 356 99 504 648[ 1500] 753 96120 23 440 96 706 11 914 60 75 97254 307 58 69 484 516 60 716 52 878 987 98029 66 138 81 97 234 39 339 480 890 99124 66 265 307 420 63[ 3000] 548 731 [ 500] 960 81 102008 60 103 32 38 370 76 437 510 90 785[ 300] 103017 100419 752 906 101072 73 104 92 219 322 550 98 674[ 1500] 828 66 97 153 212 56 78 454 566 605 37 843 90 95[ 300] 104033 36 72 476 77 97 586 88 609 975 105063 83 148 235 425 45 94[ 500] 517 744 $ 53 967 108143 264 75 463 710 807 107049 146 237 398 553 644 748 91 108036 105 20 21[ 300] 62 80 466 618[ 300] 926[ 3000] 109046 57 236 79 491 569 619[ 500] 41 732 894[ 500] 909 10052[ 500] 55 384 425 34 52 66 515 27 85 92 640 856 911 11056 80 114 46 94 262 310 33 579 92 630 90 750 63 865 88 89 12053 96 102 93 96[ 10000] 360 86 613 24 775 853 911 37 65 90 13025 46 237 467 656 69 892 993 14161 293 390 98 430 662 741 814 904 15083 123 374 83 553 55 664 719 53 61[ 300] 838 16147 506 13 63 69 611 721 87 976 17077[ 1500] 93 244[ 300] 414 42 47 523[ 300] 606 10 46 51 765 969 18007 22 117 205 89 335 416 03[ 600] 514 620 779 19003[ 3000] 35 44 392 401 9 503 629 929 Eine öffentliche Versammlung aller in der Schuh, Schäfte und Filzschuhbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen nahm am 9. November einen Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über die Prozesse Heinze und Manché entgegen, nachdem der über denselben verhängt gewesene Boykott", der durch dessen Nichterscheinen zu einem früheren Vortrag erfolgt war, durch eine Erklärung des Kollegen Menzel und eine Gegenerklärung Dr. Lütgenau's rückgängig gemacht war. In der Diskussion sprachen Kollege Menzel, Fräulein Wabniß und der Referent. In Berschiedenem" for derte Fräulein Baader die Univefenden auf, die Arbeiter- Bildungsschule zu unterstützen. fozia und iclo Sta 110057 83 277 306[ 10000] 38 41 509 60 611 41 820 97 980 96 251 64 401 63 532 689 918 63 113063 133 284 397 647 703 54 114041 111106 208 34 332 39 429 516 28 661 73 728 980 112060 131 71 88 255 387 450 65 536 67 653 716[ 300] 52 803 90 905 115093 207 25 68 95 362 74 811 40 923 32 116048 87 298 374 93 628 816 117023 24 116 76 323 56 550 641 52 97 746 50[ 500] 974 118063[ 1500] 91[ 1500] 255 322 431 51 501 55 681 712 119065 169 416 576 94 728 88 98 844 78 20076 95 334 424 555 655 756 75 809 21 77 990 21032 46 359 432 537 613 22038 125 262 391 433 612[ 500] 29 32 708 27 831 55 925 23256 382 546 68 77 91 683 989 24055 110 208 80 315 468 521 24 77 652 92[ 300] 701[ 300] 834 54 25168 293 343 413 535 606 715 904 83 26012 61 247 53 345 428 669 711 40 70 77 885 93 986 27097 117 28 76 291 389 545 50 74 639 759 62 847 28001 84 121 41 61 70 318 572 [ 500] 652 791 29167 86[ 1500] 228 67 300[ 500] 30 74 512 619 806 30005 49 68 208 69 388 417 91 574 645[ 300] 49 91 876 952 31128 [ 3000] 86 365 73 96 438 54 65[ 3000] 79 534 36 52 90 705 60 874 950 32030 201 67 76 321 33 77 1500] 505 30 647 81 742 919 33038 91 128 273 525[ 3000] 748 85 34019 138 53 243 348 576 717 45 74 894 35161 [ 300] 203 369 80 724 810 85 911 88 95 36031 264 319[ 3000] 425 83 625 55 67 722 29 51 971 37383 625 945 93[ 300] 98 38089 135[ 3000] 39 218 39 80 412 525 681[ 3000] 817 931 36 39021 87 110 38 41 373 481 511 14 938 120032 219[ 300] 323 76 420 35 660 723 972 121033 155 249 56 [ 500] 393 462 570 81 655 73 758 65 939 122145 276 315 31 471 79 74 302 90 518 643 741 848 50 73 125046 150 70[ 500] 306[ 3000] 10 732 45[ 500] 932 123017 144 55 202 472 584 760 92 894 124056 213 85 402 53 501 54 69 615 869 953 120058 133 90[ 1500] 297[ 3000] 309 32 45 48 421 23 531 642 808 59 904 6 32 91 127021 316 537 602 68 705 832 128046 92 433 52[ 3000] 548 634 835 961 129198 221 391 495 510 38[ 500] 699 750 56 812 906 40185 236 86 392 601 18 780 41251[ 3000] 392 607 764 94 42112 45[ 150] 289 323 685 748 921 71 43073 102 318 50 76 403 520 76 86 711 891 969 44007 362 407[ 3000] 23 657 702 808 45071 88 125 62 72 281 368 603 948 46069 216 593 699 763 47216 576 866 48062 155 381 330 495 563 82 95[ 300] 617[ 500] 711 817 910 40 41 49013 26 57 125 48 82 290 380 474 999 Der Verein deutscher Schuhmacher, Filiale Berlin, hielt am 16. November eine schwach besuchte Versammlung ab. Dieselbe bot einen Vortrag des Herrn Roland über das Thema: Der Weltuntergang". Der Vortragende verbreitete sich zunächst über die Weiffagungen vom Weltuntergang, welche in früheren Jahrhunderten die Menschen ängstigten, und legte die Haltlosigfeit dieser Prophezeiungen dar, dann ging er zu den Veränderungen des Erdinnern und zu den aftronomischen Beobachtungen der Neuzeit über und kam zu dem Schlusse, daß auch ein Weltkörper dem Gesetze des Formivechsels unterworfen ist, weil jede Annahme von Ausnahmestellungen im Weltganzen eine Absurdität sei. Der Redner belegte seine Ausführungen mit den Aussprüchen der bedeutendsten Forscher der Gegenwart. Die Versammlung folgte den allgemeinverständlichen Darlegungen mit großer Aufmerksamkeit und spendete dem Redner zum Schlusse ihren Beifall. fogic hatt noch 130130 337 598 672 794 805 78 956 131085 156 82 461 648 741 733 860 919 133016[ 300] 101 207 64 223 473 503 6 662 750 69 888 [ 1500] 864 964[ 300] 99 132091 251 55 334 409[ 500] 520 663[ 75 0001 134199 233 38 437 63 574 601[ 1500] 723 924 135182 551 98 634 848 959[ 15001 136104 521 679 881 137264 454 77 617 24 880 916 47 110 59 77 226 27[ 500] 69 351 93 452[ 300] 95 571 869 138016 267[ 3000] 388 90 97 412 20 33 53 542 92 749 974 81 139081 50147 216 429 515 921 51038 50 125 66 211 65 401 40 558 782 [ 1500] 880[ 1500] 945 52031 180 553 655 63 885 53001 41 67[ 500] 268 84 367 410 15 905( 500) 45 51047 91 139 294[ 1500] 427 530 653( 3000) 58 701 859 914 55011 25 43 138 258[ 1500] 318 66 407 61 84 543( 500) 621 61 747( 15 000] 915 30 56031 97 149 278 314 51 80[ 1500] 460[ 300] 82 557 870 74 57061 156 200 604 39 734 89 917 58 92 58163 203 473 696 59024 133[ 3000] 378 616 809 901[ 300] O Dert erite hier Gig die lette Bou dritt mitz ihre habe finni Arbe bare frein 34 tung arbe Ber uns 140069 129 54 240 82 324 40 411 501 646 822 74 973 96 141083 87 115 30 316 45 90 468 540 614 33[ 3000] 69 79 891 973 142005 20 [ 1500] 35[ 300] 100 65 700 877 82 933 143019 202 58 449 73 562 70 805 11 145111 16[ 500] 75 250 57[ 500] 405 42 48 580 608 52 700 900 636 46 768 829 70 986 144008 346 53 56 86[ 30001 87 433 66 608 795 78 80 99 146 68 87 280 93 339 510 66 72 639 79 718 148265 530 32 146139 51 253 469 86 578 632 95 794[ 300] 806 20 914 27 32 86 147031 622 872 918 149136 49 265 84 95 440 73 511 708 873 928 41 59 680 829 47 907 49 152157 378 90 409 505 37 39 849 900 43 72 153029 150059 88 111 318[ 1500] 445 77 818 83 916 151051 412 512 27 [ 300] 128 216 306 521 728 37 47 58 66 89 859 87 301 48 61 84 154006 288[ 1500] 434 48 54 604 9 712 31 816 155294 557 84 707 950 156143 206 8 59 337[ 500] 93 467 501 73 692 846 95 910 36 157031 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. bort erzä in d dem reibe じら niech