vorununa tkinzelprei« 70 9^0E!<«InschH«ßl. 5$eUet Porto) Aus dem Inhalt: Freitag, 1. Jänner 1S37 Nr. 1 AM W. Jakath: Una unaufschiebbar» StäatinolwMKffalMll A. Schmidt:. RalMbarfcht aus Kanada Krlsantlaf und Krfsanwanda AßnWorga« der Deutsche« sozialdemokratische« Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik den konnte, die sich auf die-wichtigsten Kräfte der Volksfront stützte und die ,stärksten Männer, die, bedeutendsten Köpf«: an. die.Spitze des.Staates brachte, verhinderten^ in Spanien die innere Brüchigkeit per Volksfront, ein falscher Radikalismus, die ,mangelnde'Selbstdisziplin ,die Bildung einer starken Regierung.’ ' i..Während Frankreich mit Energie an die Lösung, brennender: innerpolitischer und wirtschaftlicher Fragen,— Auflösung dtt Ligen, Veplür- zung der Arbeitszeit, Arbeiter-Urlaube, Tarifverträge usw.—- herünging, wurde Spanien von dein neuen'Gegenschlag'des Faschismus getroffen. '. Dar Faschismus schlägt ,'In(Spanien los. f.' Zjn Hom und Berlin hat inan'srühheitig-die Gefahr dtr dcmokratifchen'Offensibe saus dein Westen begriffen! In d«V ersten Monaten..des Jahres hatte Man noch die Ernte von anno 86 eingebracht. Während Hitler mit. der Besetzung der.demilitarisierten Rheinlandzone und dem Bruch des Lpcarnoverträges den,Westen bluffte, die Kräfte Frankreichs und Englands lähmte und so'.eist ebenso gewagtes und kühnes' wir auSsichtS- reiche» AblenkUnaSmäitöver'' stusfiihrle, konnte MWKM füvMonate voiider aktuellen Gcfäki: einer grasten englische» Miktelineerkoalitson gdlsen Rom befreit,..den..gbxssinischen Felszug im,Eiltempo beenden und die SanktionSMächtr vor ei» Fait accojnpli stellen., Aber gerade die Gefahr,, die sich mit dem Bruch des Locarnovertrages, für den Westen auftat, die Demütigung der Demokratien durch Mussolini und der große Erfolg, den der Revisionismus in Afrika Wer die Front der Vertragsmächte errang, gaben- den französischen Wahlen den Charakter eines Kampfes um nationale Sicherheit und Geltung. Mai und Juni stehen im Zeichen der demokratischen Aktivität des Westens. Die Aera Laval ist begraben. Die enge Entente Frankreichs mit England und der Pakt mit der Sowjetunion andererseits zeigen Hitler und Mussolini an, daß die Zeit vorbei ist, in der alle Initiative von Rom und Berlin ausging und von den Westmächten alles zu haben Ivar. Noch, einmal.aber, bewährt der Faschismus seine Kraft, die vor allem in raschen Entschlüssen, im harten Zugriff und dem Mut zu hohem Spiel liegt. Er sucht sich die schwächste Stelle in der Front der Gegner und'schlägt los.- Am 19. Juli brechen die spanischen Generale, angestiftet, ausgerüstet und bald auch mit Mannschaften unterstützt von den faschistischen Großmächten,, ihren Soldateneid und'überfallen die gesetzmäßige Regierung ihre- Landes. Mehr und mehr wird im Laufe der solgen- den.Monate der sp a ni s ch«Bürgerkrieg, im Grunde eigentlich ein Krieg der fremden faschistischen Mächte,, der Marokkaner iind der Fremdenlegion gegen das spanische Volk, zum M-i t t e l punktd er g r o ß e N A u s- e i n a»de r s e tzu n g zwischen den beiden Lagern, in die Europa zerfällt.' Demokratische Stabilisierung Im-Norden .. Die Situation der faschistischen. Dkächte ist dabei, charakterisiert durch den Zwaiig zu.höchster Eile. Die im rasenden Tempo fortschreitende Aufrüstung Englands, die Festigung des Bündnis-Systems- der friedlichen Mächte-zwingt die faschistischen Staaten zu rascher, vielleicht Übereifer Entscheidung, Für Hitler insbesondere sind dabei die Entscheidungen, die'im Sommer 1086 Int europäischen Norden fallen, empfindliche Schläge.iDäne- mark, Schweden und endlich auch Norwegen be- stätigen' in(freien demokratischen Wahlen- die Mandate der Arbeiter- und Baucrnregierugg«, die Bündnisse, zwischen Arbeitern-- und Bauern festigen, Pie Parlain«tt>risch« Mehrheit«, der sozialistischen Kabinette verbreitern sich.. Nicht nur moralische empfindet der HitleriSmus die Niederlage seiner. Filiälest und den Sieg des totgesagteii demokratischen Sozialismus'im»girmänlschesten'' Deile Europas,- im^raffenreinen" Norden als peinlichen. Schlag!/auch mächtpolitisch schwiude,, Viele Hoffnungen.'Die Hoffnung, daß im Kricgs- Ostsee«in großer deutscher Haf«, Sund jprinleü bleilK ' Pa los-konterdanda wird nicht dMMgeltefert• L o n d o n. Der spanische Botschafter hat dem britischen Ministerium für('auswärtige Angele- genhesten eine Note überreicht, in welcher«klärt' wird, daß die spanische Regierung, n ich t beabsichtige, dir an. Bord deS deutschen Dampfers .„Palos" beschlagnahmte Konterbande, bzw. Heu dort verhafteten spanische» Staatsbürger hrranS- -Ugeben. Die Nofe wiederholt die spanische Darstellung dieses Zwischenfalles und betont, daß der Dampfer ini den spanische« Ho« heitsgewäfsern angehalten wurde, wiewohl Deutschland versichere, daß die» in einer Entfernung von 23 Meile» von der Küste, also bereit» anf offener See geschah. Zug nilfAufständischen j in die Luft gesprengt M a d r i d. DaS SriegSministerium gab Wttwoch Um 21 Uhr bekannt: An der Front bei Aranjuez überfielen-die südlich deS Tajo operierenden, Milizabteilnnge» die. Aufständischen pnd fügte».ihnen s ch w ere Berluste zu. Bei den Vperationen der letzten Tage haben die Regierungsabteilungen ei«en g a n z.e» 3« ß. v o n 35 W agg o n s, der Mannschaf, t« und Kriegsmaterial von Talavera beförderte, - vernichtet! Im Abschyitt bei Guadalajara.haben dse Regicrungstruppen AtieNza besetzt.. ,An. he»Madrider- Fronte«.herrschte äs» Mittwoch Ruhe. - Inncoi Flieger bombardieren die eigenen Linien AuS Gijon wird gemeldet, daß. einige aus Oviedo geflüchtet« Mständische Soldaten in die RegittungSlinien übergegangen sind. Sie haben mitgetellt,' dgß. die- Aufständischen am Sonntag infolge«ineS- irrtümliche« Artilleriesignals auS 18 Flugzeugen ihre eigenen Linken bei Oviedo beschossen .' haben, wobei 71 Personen getötet und 8Ü ver- ' wundet würden. Oviedo ist ohne Lich.t, da hi,..NegirrüngSartillerie- di» dortige Gasanstalt '! und das Elektrizitätswerk vernichtet hat., Sardinien— Francos FlugbaSls 'i Der Chef der spanisch« Siegirrunsäflottr . meldet den, Marineministerium, daß nach sicheren Feststellungen die faschistischen Fluizrugr, die .! Krtzlich Portboü und S. Miguel de Sm«ra limi< bardierten, nicht von der Insel Mallorca kamen, -, wie ursprünglich ongenoMmr« wurde, sondetn von Sardinien, als» von itakieuischem Bode« SS hamdelt« sich um vi«! Flugzeuge, di« - von dem Offizier Berdi geführt, würden, der der ! WiSpisch« Fliegerbafttz>n Basti« auf. Sardinien --ugeteilt M. Lange Beratungen bei Clanö Rom. Außenminister Graf Mano empfing am Donnerstag dm deutschen Botschafter von Hassest. Die Unterredung dauerte lange und heiraf wahrscheinlich die italienische Antwort auf hi«.britische, und die französische Sirte. Minister Clan» empfing auch den. britischen Botschafter Sir Erie Drummond. M«Mnt: Nichteinmischung Die diplomatische Tätigkeit der Mächte ta -^*r Frage der sogenannten„Nichteinmischung" in Swmim könnte man den Titel gebe», dm eine in jüngster Zeit vielgespielte Komödie führtr„Fröh- ---/VD« Mtlauf cher Westmächte zu einer eiwr- gischen Demarche in Berlin und Rom scheint doch W Wied« im Sande zu verlaufm, da miifich wieder, i nicht genug klar gemacht hat, daß im Guten allein - D nicht» zu erzielen ist. Di« dmtsche und-die ita- ..^uenische.Regiernng!w«den, WIe rS sch«in^ neuer^ - lich mit AuSredm, antworten.'Sie werden gmnd- MÜch latmhhn««, aW praktisch ihr, Trupp.«» sendungen nicht«instellm. Die Diplomatie Hit- WO'MDchWKWiWWn'ß-HHMmitWochdrnäW--. - arbeltr^ ümlei« AbspriugA Jtalietch zu veeht«-- »ern. Italien, als» Mussolini; hält aber»er- !«uUich- die Engländer für gmügend ü'achlfietig, ' u»t dte ANerkmnung seiner abessinisch« Stobe- ' NMMZMMWM'MNWüHMeMMWM- L i t w i n, w hat in einer ausführlich« Rote . et«fallS feine grundsätzliche Zustimmtmg»ü deut «gtiHWazlsifch« Vorschlag! auSgelprochr« atyl/Mlgute« Grunär G.ar«ntie«■ tt«' t langt und mit Recht darauf verwiesen, daß in - WWMMiWlWHNWang! Marokkaner«üd . Fremdealegwüäre gegen Spanien gekämpft hatm. Rußland wünsche nicht» so sehr als daß der Kampf. «Nter dtn SPaniem seltst auSgetragM würde, dazu aber bedürfe r» einer anderen Methode der Kontrolle.'-.!- H.) jj....,Hin cit,«,- da»-, ini d« letzt« Tage«.ge.»^ wisse Lieferungen an di« spanische RrgieiüNg zu- gelassetr hat, Drint seine Halsung auch, wieder Hyder«»« wollen und kündigt verschärste Neutra- Eie.Nutznießer der Nichteintaischmtg, Neü» tralität und wie die schöne«Wort«..sonst noch heißen, sind bisher ausschließlich die faschistisch« Mächte gewesen, die doch au» Prinzip alte Brr« WKe brech«! Die Westmächte könnt« nur dann, WUM schaffen.! weün sie durch,, den. Völkerbund ein« internationale; vm der britischen Flotte dnrch. zuführende Kontrolle und Blockade.aller Itzani« schen und portugiesischen Häfm beschließ« wär«! d«,iSjn weiserer, SchrUf.wäre die Herbetfühmng MW«aftmstillstandes in Spanien selbst, die Bksetznng de» Lande»' durch nrutrald Misitär und dtz LZrchfvhrstug allgemeiyer Wahle« Solange «an sich, ln, Paris und vor allem in Lmdm zu :WamlgiebiSfit und machtpolitisch- sündiertey. Schrittesxnicht rntschsr«ßs>.wird jeder Mttmwechsel zur Kymödir- und da» diplomatische Riitgelspitt hält nach jeder Umdrehung doch wieder an der «el^rfl^8?»-- Erscheint mit Anvnahme deo Montag tSglich früh N und Verwaltung: Prag XII., FochovaSü— Telephon 58077— Herausgeber: Siegfried Taub-Verantwortlicher Redakteur:Karl Kern,Prag «WM-M-!.;.--... Britisch kranrüslsche' Intervention bei Neurath '- B e t l i n. Im Zusammenhang mit den ver« handlungm in der spanischen-Nichteinmischnngs- srage und der bevorstehenden deutschen Antwort -auf die letzt« Vorstellungen der englisch« und der französisch« Regierung haben der englische und der französische Botschafter am DonnrrStag bei ReichSaugenminister v. Neurath Vorgesprächen. u'-MMWegang Das diplomatische Ringelspiel | Rückblick und Ausblick Jill, der Jahreswende 1936/37-' .'Jß;i Nach den Jahren der fasshistisch-Misioyisti«■ j näch^ dem Wahlsieg eine Regierung gebildet' wer« schen Offensive gegen die'Grundlagen der euro-/«'■»- päischcn Staatenordnung, der modernen Gesell« schäft, und der-'abendländischen' Kultur. war das Jahr 1986 das erste,' in dem aktive G e g e n- st r o in u n g e n sichtbar wurde'n. Noch das Jahr 1'988 hatte gegenüber.' dein. itälietiischest'BöHstoh nach Abessinien nichts als Lähmung, Rätlosigkeit Md leete Phrasen in. der Front der. Genfer Möchte-!uno des AntirevtsioniSinuS gezeitigt.-. 198g macht die Konturen einer^ersten Gegenoffensive sichtbar..- i Osmolcratlschar Sogonstoll aui dem Westen - Es. ist der Gedanke der V o l k s fr ö n t, der ilN Jahre ilügst d.eplvesreuropäischen Deniokratie. tieiie Jülpulse gibt und sie in einigen wesentlichen Frag« di« Initiative gegenüber dem Faschismus gewinnen lätzÜ Nicht. die- bloße Zusammenlegung von Parteien,,.die Addition von.Stimmen, son dern die Verschmelzung der demokratischen Mas» senkräfte sm Zeichen.einee.einheitsichcn. volksver- Ivurzelten Parole, zu einer großen Bewegung mit MI« ZieM-sst es, die der.fxonzäsischen Volks front ihr besonderes Gepräge gibt. ES ist innen, politisch die zündende Pärvl« gegen dj«»zwei- 'HÜnMkMMilien"', der- historische,-' nütt^^schon fünfviertel Jahrhunderte. währende Kampf der .Parzellenbaucm und kleinen Sparer Frankreichs gegen di« privilegierten.Großaktionäre der Bank von Frankreich, der sich mit dein Kanipf der Ar beiter gegen die monopolkapitalistischen Konzerne verbindet. Aber erst die äußere Politik hat auch in Franjreich die Geschehnisse ins Rollen gebracht. Die feige, Frairkreichs GroßmachtSrang preisge- bends,,--Politik Lavals, bewies der Nation, daß ihre Sicherheit nur in den Händen einer wirklich demokratischen Regierung gewährleistet sei. Aus der Sehnsucht nach Frieden und iSickerheit, aber auch aus. dem Bewußtsein, daß es einer großen Anstrmgung bedürfe, um die französische Natwn wieder in die Reihe der Großmächte zu stellen, entsprang bier nationale Begeisterung, die das Regime Blum, das Kabinett der Volksfront, Hochtrug. '-Weniger solid, weniger einheitlich und weni ger glücklich war die spanische, aus zu verschieden- artigen Elementen gefügte und nicht fest genug verbundene Volksfront. Während in Frankreich Seite 2 Freitag, 1. Jänner 1037 Nr. 1 und Slagerak das AuSfallSior der deutschen Flotte werden, daß die.Fjorde Norwegens deutsche U-Bootbasen, Dänemarks Aecker unir",-Viehbestände DcutschlandSLcbrnSMittelrescrvoir und Schwedens Erze Hitlers Rüstkammer werden, ist zerstört. Der rote Norden wird— im besten Fall für Hitler— neutral bleiben und seine Neutralität verteidigen. Auch in Finnland marschierte bet den Wahlen die^Sozialdemokratie und wenn auch die deutschen Bemühungen um■- Finnland, die nördlichste Aufmarschbasis gegen Leningrad und die Murmanküste, andauern, so- ist der braunen Expansion doch auch hier, ein Riegel vorgeschoben. Die Annäherung her haitischen Staaten an die Sowjetunion hat vollends hie deutschen Hoffnungen auf die Schaffung einer germanischen Ostsee zerstört. UNisö dringender, aber wurde eS für Hitler, sich Spanien» Erze, Spaniens atlantische Häfen und Flugplätze, die' marokkanische Aufmarschbasis gegen Frankreichs afrikanische Kolonien jü sichern. Sperrllnle im Osten Die stärkere Aktivität der ivesteuropälschen, insbesondere der französischen.Politik trug bald auch im nahen Osten ihre Früchte. P o l e n begann sich langsam aber planmäßig aus der politischen Führung durch Berlin zu lösen. Kann es auch heute noch nicht der antifaschistischen Front zugezählt werden, so steht es doch zweifelsohne bereits außerhalb der deutsch-italienischen Mächtegruppe und ist auf die Wahrung seiner Position in Danzig und im baltischen Meer eifersüchtig bedacht. Im Donauranm hat Hitler mit dem Abkommen vom 11. Juli noch einen letzten, allerdings großen Erfolg einbringen können. Nicht zuletzt war es die Politik Jugoslawiens gewesen, die — zumindest wirtschaftliche— Fäden nach Deutschland spann. Nunmehr aber erkannte Frankreich, wie dringend eine stärkere Bindung zu den Staaten der Kleinen Entente sei und, sekundiert von. der französischen Politik, konnte die Tschechoslowakei an den s y st e* sst a t ischenAuSbau und die Festi- güngber Kleinen Ente/nte schreiten. Die.-Konferenz von Bratislava, der Besuch des rumänischen König» in Prag, die enge Fühlungnahme, die nicht nur zwischen Rumänien, Jugoslawien und der Türkei, sondern auch zwischen den alten Rivalen Jugoslawien und Bulgarien eiusetzte, hat Hitlers Pläne im Südosten beträchtlich gestört. Der Tod GömböS',.die Eifersucht Italien», die nach dem 11. Juli lebendiger ist als vorher, eine, beginnende Ernüchterung im österreichischen Katholizismus haben gegen Ende 1086 die im Sommer so hochgespannten Hoffnungen des- deutschen Imperialismus auf die Herrschaft im DonaUrauUldoch-gedämpft.' Berliftr"RöW“To1(lö- Jin letzten Viertel des Jahre» 1986 zeigt sich die erfreuliche" Erscheinung, daß die Bluffs de» Faschismus in ihrer Wirkung zu versagen beginnen. Mussolinis Ankündigung, Egropa werde sich um die Achse Berlin—Rom gruppieren, läßt die WestNiächie"ebenso kühl wie Hitler» Pakt mit Japan.- Da» Zusammenspiel der drei faschistischen Großmächte, das jeder von ihnen zunächst so "große Erfolge" gebrächt hat, beginnt nunmehr für die Gegenspieler nur der Anreiz zu festerem Zu» sanunenschluß zu werden. Die deutsch-japanische Entente bedingt da» Zusammengehen der militärisch immer mehr erstarkenden Sowjetunion mit dem British Einpire. die Achse Berlin—Rom wird durch die Achse Pari»—Prag—Moskau durch» Das Kaffeehaus in der Seitengasse Roman von Fritz Rosenfeld 46 VIII.-, Feiertag hatte Fieber; der Husten schüttelte ihu, seine Haushälterin kochte Tee, da» Fieber "• stieg immer, weiter..Er. sandte die Haushälterin ’ ins Büro, sie sollte ihn entschuldigen, er sei krank; I ein päär Tage nur, dästn würde er wieder,kom» - men. Er sandte die Haushälterin zmn Arzt. Der ■ Arzt untersuchte ihn. Feiertag beobachtete den Arzt genau, er wollte in seiner Miene lesen,.wie es um ihn stand. -----»Eine Erkältung", sagte der Arzt.»Bott " läufig ist eS"nicht gefährlich. Aber es kann schlimmer werden, wenn Sie nicht auf sich acht geben". ES kann schlinuner werden— diese Worte blieben in Feiertags Gedächtnis haften, als der Arzt gegangen war. Es kann schlimmer werden," das Fieber kann steigen, der Husten die Lunge zerreißen, die Adern werden Platzen,- sein Blut da» Zimmer Werschivemmen. E» kann schlimmer" werden. „Ich werde sterben", sagte er zu der Hau»» - hälterin. „Aber Herr Feiertag— an dem bißchen Husten stirbt man nicht." „Der Arzt hat gesagt, e» kann schlimmer -- werden. Ich will.nicht in diesem kahlen, nackten .Zimmer sterben. Bringen Sie mir die. Brief», lasche"..■. Sie brachte die Brieftasche an. sein Bett. Eren! nahm ihr eine Banknote. Eile unaufschiebbare Staatsnotwendigkeit kreuzt, die deutsch-italienische Entente wird durch die anglo-sranzösische, in jüngster Fest durch, feierliche Versicherungen erhärtete, Entente auf»! gewogen., Wir stehen an der Schwelle von 1087 vor einem neuen großen Versuch— vermutlich dem letzten friedlichen— Deutschland und Italien in die Gemeinschaft der europäischen Staaten zurückzuführen. Die Bedingungen der Westmächt? sind klar Umrissen worden: Verzicht auf die Politik der Rüstungen und Kriegsdrohungen, Anerkennung auch der Ostgrenzen, Verzicht auf die ideelle nationalsozialistische Expansion. Das heißt aber im wesentlichen Verzicht auf d a» Le« benSelement des HitleriSmuS. Geht. Hitler auf diese Bedingungen ein, so stürzt er in neue innerpolitische Krisen, lehnt er sie ab, so wird der eiserne Ring um Deutschland sich im Jahre 1087 würgend zusanunenschließen. An Spanien geht e» in den Tagen der Jahreswende um die letzten Gefechte, die der europäische Faschismus in seiner Offensive schlägt, es geht aber auch schon um die ersten Schläge, die in dem neuen Ringen geführt werden, in dem nicht mehr der Faschismus die Initiative hat, sondern seine mächtigen Gegenspieler. Die Tschechoslowakei Im Mittelpunkt Schon da» vergangene Jahr hat bewiesen, daß die Tschechoslowakei zu einem der bedeutsam- Unsere Ausgche vom 2. Jänner erscheint\ur gewohnten Stunde. Die Verwüstung belehrbaren Vereinsmeier, die unter dem Deckmantel der sogenannten Grenzler-Politik unbeirrt da» Ziel der Zurückdrängung der Deutschen aus allen administrativen und wirtschaftlichen Positionen verfolgen. Auch wenn. sie eS selten öffentlich auszusprechen wagen,, sehen diese Leute die beste Sicherung de» Staates nicht in der Ber» ständigung mit den Deutschen, sondern in der Stärkung de» tschechischen Elements in den deutschen Gebieten. Unsere republikanische Borpostenrolle berechtigt un» angesichts solcher Erscheinungen dazu, an die Adresse de» tschechischen, demokratischen Lager» offen zu sagen, daß diese» Ne- bene ineNd er etneroffiziellen und einer inoffiziellen P olit.il in der deutschen Frage auf die Dauer unhaltbar wird, Entweder gilt der Standpunkt einer ehrlichen Ausgleichs-Bereitschaft, dann muh ep auch in den täglichen praktischen Entfcheidun- " gen durchgesetzt werden. Oder es überwiegt noch die Legende von dem permanenten Kampf zwischen" Tschechen und Deutschen, dann" tberüsn"die 'tschechischen- VerftändigungSpolitiker- zuerst"dieses" Hindernis im eigenen Lager überwinden müssen. Zwischen den widerstreitenden Tendenzen Inder tschechischen Politik die-notwendige Entschei- -dung zu beschleunigen, da» ist die Funktion der deutschen BerständigungSpolitik. Ohne die Vorlage der- konkretisierten deutschen Forderungen können -sich die-Geister" im tschechischen- Lager nicht gruppieren. Die deutschen Regierungsparteien standen angesichts dieses"Tatbestandes vor" schwieriger Entscheidung. Sie mußten die Forderungen, die sie erheben, nicht nur nach ihrer grundsätzlichen Tragweite, sondern auch nach ihrer Realisierbarkeit unter den gegebenen innen- und außenpolitischen Verhältnissen prüfen. Eine umfassende sten Faktoren der. Weltpolitik geworden ist. Als , solider. Mittechpse i le-r im FriedenS- !-bl o ck.L o n d-LR—.P können... Man soll von den demokratischen Sudetendeutschen nicht: da» Unmögliche verlangen, daß sie sich den Folgen der Niederlage im Jähre.- 1018 einfach unterwerfen. Da» könnten sie"gar nicht, auch wenn sie e» laut versprechest und mit Schwüren bekräftigen würden. Es geht auch in der Innenpolitik nicht um die Verewigung eines Verhältnisse» von Siegern und Besiegten, sondern um den Aufbau einer neuen."Ordnung. Kein Gesetz, das ohne und"gegen die Deutschen beschlossen wurde, kaust als unabänderlich gelten. Mit aller Aufrichtigkeit wöllen"wir daher ast die Adresse des tschechischen' Bolles sagen, daß es keine andere Lösung der sudeien- deütschen Frage" gibt, als. die Herstellung--"der vollen G l e-i ch b e r e ch t i g u n g. Was Gleichberechtigung ist, kackst-wldWuiitiMIcht ein- söitig"bestlinMÄerdeü/sond'iM'mlt MldeMvkra- iischen Einvernehmen am Verhandlungstisch. Mir können das Tempo der Durchsetzung-der nationalen" Gleichberechtigung nicht allein bestimmen.'-Es sprechen aber ernste staatspolitische Interessen-dafür, dieses Tentpo zu beschleunigen. Da» Schicksal der Weimarer- Demokratie sei für beide Seiten eine Warnung. Ist die nationale Verständigung im- Bestandsinteresse- des.-"Staates. uostvendig, dann ist sie nur mit den sudetendeutschen-Verständigungspartelen durchzuführen. Würde diesen Berständigungsparteien der Erfolg versagt, dann kann ohne Sehergabe prognostiziert werden, daß es wahrscheinlich für die Lebensdauer einer ganzen Generation in der-sudetendeutschen Politik keinen Glauben andie" Möglichkeit einer tsche- Lösung wird zumindestens für jenen Zeitraum, in chisch-deutschen Verständsgung geben wird. «Kaufen Sie Blumen", sagte er, ganz leise, als spräche er durch Wollen au» dem Jenseits. „Kaufen Sie viele Blumen, Schnittblumen und. Blumen in Töpfen, und kaufen Sie Kerzen". Er hat Fieber, dachte die Haushälterin. Wenn ich ihm tviderspreche, springt er aus dem Beit und läuft auf die Straße hinunter. Schließlich, es ist sein Geld. „Gibt eS jetzt weihe Rosen?" «Woher soll ich wissen, ob eS jetzt weiße Rosen gibt? Ich werde fragen". „Bringen Sie weiße Rosen. Recht"viele weiße Rosen",", Als die- Haushälterin zurückkam, den Arm boll Blumen, stand das Bett in der Mitte des Zinuners. Feiertag war aufgestandenihatte den Tisch zur Seite gerückt,.das Bett in die Mitte des Zinuners geschoben, unter die Lampe'. Die Lampe hing- über dem Beit, eine kleine Ampel," wie das Licht Wer einem Altar. Er hatte die großen Leuchter herbeigeschleppt und an den Fußende de» Bettes aufgestellt. „Tun Sie die Kerzen fn den Leuchter", be-s, fahl er.„Wer zünden Sie sie noch nicht an. Dann tragen Sie die beiden kleinen Tische au» dem Wohnzimmer herWer, den einen stellen Sie rechts, den andern link» auf",. Er saß im Bett, überwachte die Ausführung seiner Befühle. „Und nun bringen Sie die Blumen her. Wieviel hapen Sie gebracht?" „Fünf Bspfe und ein Dutzend Schniürosen. Und noch alletchand Grünzeug".-«Wie dumm", schalt er.„FünfTöpfel" Er ließ zwei auf den rechten Tfsch stellen,, zwei auf den linken. Blieb einer übrig. „Holen"Sie.den Sockel au» dem Vorzimmer", kommandierte er. Der Sockel wurde zwischen die Lestchter geschoben,, dort fand-der fünfte Topf Platz., „Legen Sie das Grüne neben die Töpfe, Rest geben Sie mir". regelmäßig, recht» genau so. viel wie link». Den "Den ist«st streute-er- auf da» Kopffiffen. Tannennadeln, Lärchenzweige säumten das Polster.''".„.■ „Die Rosen legen Sie auf die Decke. Nicht wirp durcheinander,. Sie haben gar keinen Sinn für Ordnung". Die Haushälterin schüttelte den Kopf. Ob sie nicht den Arzt zurückbolen sollte? Das Fieber schien bedenklich hoch gestiegen.» Feiertag ordnete die Stofen; rechts sechs, links sechs. Die beiden Rosen am oberen Ende der Decke lagen gekreuzt, wie die gefalteten Hände eine» Toten. Er warf noch einen Blick auf das Arrangement, nickte befriedigt und sagte: „SS' ist güt," Sie können gehen. Wenn ich Sie braüche," klopfe ich mit dem Löffel an das Gla»". v Er legte den Kopf-auf das Kissen, genau in die Mitte. Er faltete die Hände, neben den Rosen.- Der Dust der Rosen stieg in seine Nase. Sie rochen nach Sommer, einem"Garten, Wiesen. -Nie wieder würde«einen Garten sehen» Wiesen, die hellen Kleider der grauen. Sr schloß die Augen. Die-Lugen branstten wie die Laternen eine» Zug», sie glühten in da» Dünkel hinein, da» vor ihm tag. Der Zug fuhr, er raste durch die Nacht, Feiertag stand auf der Müschine, er hielt eine Uhr in der Hand. Die Stationen sausten,vorüber, sie blieben hinter ihm zurück, winzige Lichtpüpltchen in der rollenden Finsternis. Feuchter Dampf quoll aü» den Kesseln und schlug-sich an feister Stirn nieder, brennender Schweiß. Fünkengarbin stiegen au» dem Rauchfang, brettern sich au», dumelrote Sterne unter einem Himmel, der mit zahllosen grünlichschillernden Sternen besät wgr. Der Zug hielt, der Zug, fuhr weiter. Feiertag sah auf die Mr: Stimmt,-sagte er. Der Lokomotivführer sah ihn an,, er trug- Gennos Züge»-.-?, „Sie sind ein Lump", sagte Feiertag.„Auch Städtleist sagt, Sie seien-ein Luinp." „Stimmt", sagte der Lokomotivführer, „stimmt auf die Minute". Er verwandelte sich, er hatte Finstttbusch» Gesicht. -„Auch Sie sind ein Lümp", sagte Feiertag. „Die Strafe wird nicht-ausblelben," „Null Mr ein»", sagte der Lokomotivführer. »Wir halten da» richtige Tempo. Nun hatte er das Gesicht Vaals.„Sie sind der-größte- Lump", schrie Feiertag, aber man hörte seine Stimme nicht, die Lokomotive kreischte in den Schienest,- von'dem Wagen- kam ein großes Rauschen, es war, al» jagte ein Wasserfall hinter ihnen her." „Wir fahren viel zu ischnell", rief Feiertag: „Fahren Sie langsamer." Vaal grinste. „Wir kommen zu früh an. Man wird uns auslachen." Baal gab keine Antwort. Feiertag sgh auf die Uhr.„Es ist schlimm", sagte er.„Es kann noch schlimmer werden: Zwanzig-Minuten zu früh." Baal grinste, gab dem Heizer-ein Zeichen," der Heizer war Oberleitner, dick, mit fettem, ruhigem Bauch. Gerleitner schaufelte Kohst unter die Kessel.„Verbrennt""lallte" er,' Mrsällt. Staub und Asche."- Baal» Gesicht war bleich, das Monokel leuchtete wie der Mond.„Schneller", schrie er.-- „Langsamer", schrie Feiertag. Er sah Vaal an, da hatte Bgal einen Totestkopf, in den leeren Augenhöhlen steckte da» Monokel, festgeklmHteptt i„Schneller", brüllte er, das Wort wehst wie eine Rauchfahne über den Zug.„Sie mit ghstin Auto", brüllte Feiertag, die Stirnabern geschwollen, in-"ohmnächtigem Zorn."«Ihnen geht t> nie schnell genug." «Mir geht e» immer zu langsam",-erwiderte, Vaal, ustd nun. war er der Tod selbst, ein' Gerippe, das Monokelaug sah- untep' der Stirn.'"r-M ^(Fortsetzung folgt.)! Krisentief und Krisenwende 1932 1936 Auch darin zeigt sich die Wucht der fetzigen, in ihrer schlimmsten Form überwundenen Krise, daß erst in den letzten zehn Monaten des eben ' abgelaufenen Jahres aus der Hoffnung ein' Gewißheit geworden ist: Die Wirtschaft ist in Fluß, geraten, der dumpfe Stillstand nach einein jähen Sturz in den Abgrund wurde abgelüst von einer Bewegung,' die wieder aufwärts führt. Die Belebung ist. auch in unseren Gebiete» deutlich zu erkennen. Zwar trägt wie in den meisten Staaten auch in der Tschechoslowakei der wirtschaftliche Fortschritt vorerst den Eharaktcr . einer weitaus überwiegenden Binnen konjunfl tur, während der Außenhandel sich nur langsam aus seinen Fesseln löst. In den Gebiete», in welchen die Exportindustrien siedeln, hat daher . auch der,. Rückgang der• Arbeitslosigkeit- nicht Schritt halten können mit jenem, dessen Zeugen wir anderswo sind. Doch auch in den Bezirken mit deutscher Bevölkerungsmehrheit ist die Zahl dec gemeldeten Arbeitslosen seit dem Jahre 1936 um mehr als 16 Prozent zurückgegangen. Die beiden Tafeln, welche lvir diesen Worten voranstellen, zeigen, wie sich die Arbeitslosigkeit Ende November 1932 und 1986 auf die verschiedene» Bezirke in Böhmen verteilte. Sie lassen erkennen, wo und in welchem Grade sie seit den. Winter vor vier Jahren zurückgegangen ist und wo sie Immer noch besonders drückend lastet. Wir brauchen nicht zu sagen, daß an die kleinen Inseln in sonst Ivenig betrossenen Gebieten nicht vergessen werden, soll, wo zusammengebrochene Betriebe hoffnungslose Menschen zurückgelassen haben, und wir brauchen auch nicht zu sagen, daß der Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem Bezirk um ein Drittel oder die Hälfte— in manchen ist es nocki mehr— ein Versprechen an alle jene ist, di: bis jetzt noch kein« Arbeit gefunden haben. Ein Versprechen, welches e rfüllt werden muß! Wenn, wir trotzdem einige Bezirke besonders nennen, so.,.rechtfertigt dies.ein Blick auf d-.' KarüÜ Karl s b ä d, F a-llenau,Gräzck'i'tz und Ne u del in. Westböhmen, Äumburg in Nordböhmen sind heute die'Zentren der größten Not; in einer Reihe anderer ist die Wendung zur besseren Beschäftigung nur ganz unbeträchtlich Das wiegt um so mehr, als die Menschen nun den fünften und sechsten Kriscnwtnter erleben und ihre Reserven bis aus den letzten Rest erschöpft find. Und trotzdem Zuversicht? Es wäre ein Fehler, etwas zu beschönigen. Noch größer aber Ware der Fehler, jenen beizustehen, die schioarz in schwarz malen, und es denen gleichzutun, die nich- mit Hand ans Werk legen wollen. Das Jahr 1936 schließt unleugbar tveit'besser ab als die fünf Jahre, die ihm vorängingen. Niemand anderer als der SdP-Abgeordnete Dr. Peters erklärte vor einer Woche in. der angesehenen Wirtschafts- Wochenschrift„Hospodätskä Politika", daß nicht die Regierung der Tschechoslowakei die Schuld daran trage, daß unsere deutschen Gebiet« von der Weltwirtschaftskrise so stark ergriffen wurden. Die Tendenzen zur weiteren Besserung sind nun zu Jahresende in aller Welt sichtbar, auch die Tschechoslowakei und ihre deutschsprachigen Gebiete müffeuTeA daran hahen, ,.,-Gerad« der Mimt' wieder zunehmender Arbeitslosigkeit, der Aqvember, hat bewiesen, daß es nicht immer die deutschen Bezirke sein Müssen, welche die schlechteren Bilanzen lieferi'. Wir haben bereits berichtet und mit Ziffern belegt, daß in diesem Monat die Zahl der Beschäftigungslosen in den überwiegend deutschen Bezirken um rund vier von hundert zunahm, während im Staatsdurchschnitt die Zunahme 16 Pro» Unter je 100 Einwohnern warm arbeitslos: zent betrug. Wenn«8 auch noch vieler Mühe und geraumer Zeit bedürfen wird, so kann doch nicht mehr bestritten werden, daß ein Ausgleich zwischen den niedrigen Arbeitslosenziffern MittelböhmenS und den hohen in den Randgebieten erzielt, werden kann. Wo einzusehen ist, haben die Sozialdemokraten, die freien Geiverkschasten und die Genossenschaften,, mit ihnen die sozialistische Jugend, in ihrem wirtschaftlichen Aufbauprogramm deutlich gesagt. Die Wtihnachttstage haben mutig- Maßnähmen zur Lockerung unserer Außenhandelsbeschränkungen gebracht. Die Regierung geht mit Entschlossenheit an die Lösung der gewiß nicht leichten Probleme heran. Wir dürfen zuversichtlich sein, weil wir an weitere Aufstiegsmöglichkeiten glauben und entschlossen sind, sie auSzunühen,. UMSEREZUKUNFT LIEGT IN NM GENOSSENSCHAFTLICHEN EIGENPRODUKTION Nur diese ist imstande, die Interessen der werktätigen Konsumenten zu schützen. Die genossenschaftlichen Produktionsbetriebe erzeugen hochwertige Qualitätswaren bei Beachtung strengster Hygiene ausschließlich für die genossenschaftlich organisierten Konsumenten. Helfet mit am Ausbau der genossenschaftlichen Eigenproduktion durch Werbung neuer Mitglieder und ständigen Bezug der guten W§S-VRMbUMTEI Erhältlich in allen Verteilungsstellen der Konsumgenossenschaften Abends am Radio Wunderbares Erlebnis des Abends: Ich sitze. am Radioapparat, drehe, an den braune:»' Knüpfen.und zaubere die.Stimmen der Wett herbei..;.• ... Daran ist weiter nichts. ES ist das abendliche Vergnügen-,vieler Familien' und manches Einsamenxund das. Mißvergnügen vieler..Nachbarn. Es gibt bessere Radioapparate, als meiner eS. ist.. Wer Mer' dem' Dach baumelt eine Hochantenne,Ugd der Draht trägt in den kleinen gelben Kasten, waS ihr' der Aether zuflüstert, ES ist viel'zu btel, waS'die Antennerdeiu.Kästchen aus dem ,Aether zubristgt,^ ES, wird geradezu Wer» füttert. Sy. jedem Teilstrich, seiner schon etwas altmodischen.Skala drängen sich Musik uch> Worte ugd übertönen einander im Lautsprecher. Gestiirr von'.Stimmen Mnd? Klängen,^'ein, chflosischoS Durcheinander wie äufeinern Volksfest,' Hymnefi, die im Gegröhl eines Funk-Kabaretts ersticken. Plc stolzen Besitzer kostbarer Apparate mit schönen Tabellen, aus'denen-die Namen dec Stationen säuberlich gereiht siitd wie Visiüarten im Korridor', einer Pension, werden'- bedauernd lächeln! über' meine ärmliche- Maschine.- Nicht trennscharf, werden sie-sagen. Keine Wellensalle lauert auf ungebetene Gäste,'sondern alle kommen und gehen-wie in einem Bahnhof-Wartesaal. - Wep diese Sckiwächen meines Apparates sind, sein Zauber. AüS dem Summest i und Surren, taucht eine Stimme auf, verschwommen,- dann deutlicher^ Ein Lied-jetzt,,Takte aus einertzper, Aufschrei und Schuß.- Plötzlich prassest, Beifall,' Klatschen, Ruf«..- Die Stimme eines Redners, pathetisch und breit. Ich verstehe die Sprache nicht, aber ich sehe, förmlich die wogende, vielföpfigr Menge, die Gebärde des Redners. Nun-aber verschwinden seine,Worte. Walzerweisen verschlingen die fanatischen Tiraden. Ein paar Teisttriche weiter. Eine sachliche 'Männerstimme voll professoraler Würde.. Wer kichert hineink Ter Komiker eines bunte» Ubends- stört die Vorlesung. Sprudelnd, Überstürzend liest «ine Italienerin Pressemeldungen. Liebeögeflüster, zärtliche Wort?. Verse aus„Ütomeo und Julia". Aber^wir haben feine Zeit. Pfeifend: drängen sich die Wellen heran— die Techniker mögen das sticht ganz- sachgemäße Bild verzeihen'— und MtmerT sich gleich einer Brandung Jin meiner Hochantenne.. Romeo und Julia unterbricht jäh der Singsang einer'Jazzkapelle'. Antohupen einer fernen Stadt,.Horcht-- Ein Mensch wfrd gesucht, «in Vermißter, um den.tzine Mutter weint. - Ach sitze und horche^ Musik und Wort, Liebespaar und Borsammlungsredner tauchen aus und. verschwinden., Dies alles., ist. nebeneinander in der Welt: Gedicht und Schrei, Dies alles ist gleichzeitig auf dieser Erde: Gesang mid Hilferuf. - Mur-etu kleines Abbild, nur einen künstlichen Querschnitt fange ich und davon wieder nur einen winzigen Ausschnitt. Atemzüge der Menschheit. Es ist das Wunder der Gleichzeitigkeit, das mir die Antenne zuträgt. Während ich in tiefer Nacht hier sitze, geht ferne von uns die Sottne auf. Züge donnern durch das Land, Schifte durchquere» den Ozean. In tausend Spitälern leiden Menschen, in zehntausend. Betten sterben andere suud eben jetzt öffnet«in neugeborenes Kind den Mund zum ersten Schrei. Lachen und Weinen'.in einer einzigen Sekunde millionenfach von London bis Schanghai, von Hammerfest bis Melbourne. Jede Sekunde ist das Leben neu und wir vergessen nur, daß auch wir es werden. So sitze ich und fange Laute der großen,- entfesselten Welt und erlebe. das Rätsel und das Wunder des ruhelosen Lebens und mein Atemzug ist einer unter ungezählten.- . Ich liM mein kleines unvollkommenes Radio und die Fachmänner»nögen. lächeln.,.I. Kaut. Sette 4 Freitag, 1. Jänner 1987 Nr. 1 tfudetendeu tecficr Zcitspieget Lciditaflilctlsdic BundcshifdistlcIslunUsHstc des Atos 1936 4-88, 4.52;.flauer, Prag 1.80, 1.28; Kauer, Prag 24.58; Nejedlo, Karlsbad . Sudetenldeutfche Musik« und deutsch« Rundfunksender. Zum Plane der Aufstellung eines deutschen Senders in Melnik haben nun» mehr auch die sudetendeutschen Musikerorganisä- tionen Stellung genommen. Sie nehmen gegen die Wahl Melnik» als Standort Stellung, weil Melnik. abseits von den groben deutschen Orchestern in Aussig, Teplitz und Karlsbad gelegen sei. ES sei ferner notwendig, dab der gevlante deutsche Sender auch ein deutsches" Rundfunkorchester erhalte, dessen Zusammenstellung dem Deutschen Musiker-Verband in der Tschechoslowakei übertragest werden inög«. .DaS. Böhmerwaldlied-Denlmal. Am 27. Dezember fand in Eleonorenhain unter zahlreicher Beteiligung die gründende Sitzung des Den- malauischusses statt; gewählt wurdest als Vorsitzender Dr. Rudolf K u b i t f ch e k, Pilsen, als Stellvertreter.Siegfried Kralil- Meyrswalden, Grotzindustrieller, Eleonorenhain, ferner als Beisitzer Dr. Fiedler, Syndikus des Arbeitgeberverbandes der GlaSiutmstriellen, Teplitz-Schönau, Karl Görner, Beamter, mid Franz Urmann; Glasmacher, beide Eleonorenhain. Die Enthüllung findet am 25. Juli 1987 in festlicher Form statt. Dieser Tag dürfte einer der schönsten Festtage werden, die der Böhmerwald jemals gesehen am TschangkaischekS zu zehn" Jahren Kerker verur-"", teilt; er wird jedoch zum Reum Jahr begnadigt wrrdm. So wie in früheren Jahren zeigte sich auch im Jahre 1086«ine stark« Ueberlegenhelt des 5. Kreises(Aussig—Teplitz) in allen Laufkonkurrenzen: es sind auch die zwer Laufstrecken über 200 Und 1500 Meter, in welchen di« bisherige BuiweShöchst« leistung unterboten wurde.. Bei den Sportlerinnen brachte vor allem dar BundeSturnfest neu«, Kräst- auf den Kampfplatz. So Ivie die Männer konnten auch die Frauen nur die Laufzeiten verbessern, alle Wurf», und Sprungkonkurrenzen blieben bis auf den WeitsPtuNg unberührt. Die Leistungssteigerungen sind"demnach im allgemeinen nicht sehr bemerkenswert. Dl« Kreise 4(Relchenberg) und 7(Trautenau) haben 1988 keine Kreishöchstleistungslisten eingeschickt und sind daher nicht berücksichtigt. Neue BundeShöchstl eistunaen wurden im Jahre 1988 erzielt bei den Männern über 200 Meter von Kühnl(Komotau) und Über 1500 Meter von Breite lAusstg); bei den F r a u« n über 80 Meter, von Troll(Altrohlau), 4X100 Meter AtuS Prag uiü> im Weitsprung von Kauer (Prag). Die BundeShöchstleistungSliste wird erst seit dem Jahre 1982 geführt, früher erzielt« höhere Leistungen sind daher nicht berücksichtigt. Die nun folgenden Listen weisen in seder Disziplin drei Ergebnisse aus. die der Reihenfolge nach jene des 1., 5. und 8. Kreises darstellen, sodann folgt der Besitzer der Höchstleistung für 1988 und in der Klammer wird die bisherige BundeShöchstleistung ausge- wiescn. Oesterreich Illegal Wien. Wie d«„Telegraf" meldet, setzte die Wiener Polizei in dm letzten Tagen die Ber- haftungen unter dm Nationalsozialisten und dm linkSgerichtetm Elementen wegen illegaler Tätigkeit fort. Am Mittwoch wurden 30 revolutionäre Sozialisten verhaftet. Im ganzen wurden in dm letztm Tagm etwa 13V Angehörige beider Richtung« verhaftet ustd in die Untersuchung-Haft des LandeSgerichteS eist- geliefert. Immer größere Gleichschaltung des BdD DI«.Zeit» veröffentlicht ein Uebereinkom« men zwsschem dem Bund, der Deutschen und dem Deutschen Turnverband Wer die" Jugendarbeit. Der Bundder Deutschen anerkennt in diesem Ueberetnkommen den TolalitätSanspruch des Deutschen TurnverbandeS auf die sudetendeutsche Jugenderziehung und löst die jetzt noch bestehenden Gruppen der Bundesjugend auf, ohne neue zu gründen. Hingegen verpflichtet sich der Deutsche Tumverband, seine Mitglieder dem Gedanken der völkischen Schutzarbeit näherzubringen. Hiedurch wurde ein weiterer Schrttt zur völ« ligen Gleichschaltung des Bundes der Deutschen mit der Henleinbewegung vollzogen. Der Deutsche Turnverband ist bekanntlich vor allem ein« Filiale der Sudetendeutschen Partei, er erzieht seine Leut« im Geiste der SdP, also des Nationalsozialismus. DaS lehrt ein einziger Blick in die Publikationen des Deutschen TurnverbandeS. Der Bund der Deutschen wird also jetzt noch weniger als bisher der Oeffentlichkeit vormachen können, daß er ein« unpolitische Einrichtung sei. Argentinien verbietet Kommunismus Buenos AireS». Der Senat hat zu Silvester nach 17 Sitzungen das Gesetz über die Unter- ,', triickung des Kommunismus in Argentinien" chi-" genommen. Das Gesetz besteht aus fünf Artikeln, in denen jedwede Aktion gegen di« gegenwärtige, soziale Ordnung,"welche enüveder auf di« Diktatur des Proletariats oder auf eine andere Form bf» Regimes, das auf dem System' des Kollektive, eigentumr und der Beseitigung des Privateigene/' tum» gegründet wäre, verurteilt und verboten, wird. ,;nu;; up;r...: aom Birke, tlünzler und Rutha'er°dek). Schleuderb-ll:—. 81.51, 29.88; Schleger. Kleinaugezd(8635, Zwonat). Diskus:—, 23.50,—; Kell«, Aussig(25.50, Bkdmon). Kugel: 8.26, 8.69. 8.85; N«I-dlo, Karlsbad (8.88, 7). Dreikampf:—, 211.69, 228.27; Nejedlo, Karlsbad(286)77, Nejedlo). Wenn also der Aw» bei der Arbeiter-Olympiad« In Antwerpen in Erscheinung treten will, wird fleissige Arbeit aller Sporttechniker am Platze sein: —Yk— Die„Rundschau** Ist wieder dal Nach einer Pause von einem halben Jahr ist heute die Hcnleinsche„Rundschau" wieder erschienen, als„Folge 1" des 4. Jahrganges, datiert vom 1. Jänner 1987. Die sechs Monate lastge Verbotsdauer, die im übrigen insoferst weder. für di« SdP noch für die ehemaligen „Rundschau"-Leser sehr fühlbar tvar, als statt der„Rundschau" der ,Liuf"— geradezu der Prototyp eines Ersatzblattes— erschien, scheint dem Matt Henleins gut bewnunen zu sein: Die neue erste Folge repräsentiert in vollkommener Weise den gleichen Geist, der seinerzeit zum Verbot des Blattes führte. Während di« ganze erste Seite ausgefüllt ist mit dem Bild eines unver- kcnWaren SA-Mannes, der sich im Hemd, mit Sturmnrütze und Sturmband vorstellt und in der einen Hand" eine„Sturmsahne", in der anderen ein Exemplar der„Rundschau" hält, beginnt gleich die ziveite Seit« mit einem„Neujahr" betitelten Aussatz des sudetendeutschen„Dichters" Rudolf W i tz a n y, den wir nicht nur von zahlreichen Beiträgen in Prosa und BerS in den verschiedenen sudetendeutschen Turner-, Jugend- uud sonstigen biindischen Zeitschriften kennen, sondern auch ständiger Mitarbeiter des in Berlin erscheinenden„Sudetendeutschen Pressedienst" ist, einer sichtlich der SdP dienenden Korrespondenz, deren jede Nummer sänitliche Tatbestände.des Republikschuhgesetzes erfüllt. In der letzten Nummer dieses Sudetendeutschen Pressedienstes z. B. kann man von dem gleichen Rudolf Witzany— übrigen» in der Rubrik„Unterhaltung"—«inen Beitrag„Der Erschlagene" finden, der in novellistischer Fvrni die reinste Hetze gegen die Tsche- choslowakei darstellt» Von dem sonstigen Inhalt der neuen„Rundschau" verdient das Kunststück auf der dritten Seite hervorgehdbcn zu werden, in dem es der Redaktion gelang, sowohl die Unterschrift des„Führers" wie ein regelrechte» Hakenkreuz in die erste Nummer nach dem Verbot hineinzufchmyggeln. Es wird dort mitgeteilt, dass Konrad Henlein„vom Führer und Kanzler des Deutschen Reiches" das Deutsche Olympia- Ehrenzeichen erster Klaffe verliehen erhalten habe und es folgt dann die faksimiliert« Wiedergabe sowohl der Schenkungsurkunde, die diz eigenhändige Unterschrift Hitlers trägt, wie eiste Abbildung des Ehrenzeichens, auf der' deutlich«in sauberes" Hakenkreuz wahrzunehmen ist. Da die Urkunde da» Datum vom 12, November 1986 trägt, wird man wohl annehnien dürfen, dass sich Henlein diese Sache als besondere Sensation für die erste Nummer der wiedererscheinenden„Rundschau" aufgehoben hat. Da der politssche Inhalt des BlatteS stch auf das Wliche- SdP-Phrasengeschwätz beschränkt, wobei sich besonders die Herren May, Sandner, «on.Nnk- nach recht»: Wie e» M Har fttrtfnlUltn vrerpkichen präsentiert,— Wie»«Imtfrt tt du Dritten Reich»utflehs.— Do»„«erkmmw»" »»wisch««aiserreich-Jahri— Heetzn Stkltr«, erscheint e» genau se kebenSfähi, wie fei«, Parte»;— Da» neüe Jahr Henlew» kommt kepfle» NN, der «,»s der Sd» ist in Verchte»«n»eni—Da« wonische Neujahr fleht sehr blutig-u».— Dos japanische Neujahr wird noch auf einig» Zeit serl-'»i".r Mfchickt, weil die Erpertjisfee fiir IstSS nech ntcht«rettht ist, Austausch der Geiseln Bayonne. Im Rathaus in St. Jean de Luz findet eine Konferenz wegen der Freilassung der-« spanischen Geiseln statt. Die Verhandlung«» wer-. den zwischen der baskischen Regierung und den», spanischen Aufständischen geführt......<■'" ■ In Valencia sind drei vom Völkerbund ent-■ sslmdte'Aerzte) eingetroffen;; um dis hygienischen! Verhältnisse in Spanien zu studieren. Sie stat»^ teten dem Minister für Gesundheitswesen,.Fräulein Montseny, einen Besuch ab.>»'l Er unterstützt das Totalitätstreben der SdP nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. MU diesem Bunde der Deutschen Wer hat der De u t s ch e Kulturverband eine enge Arbeitsgemeinschaft gebildet. Und die Herrschaf- trn tegenslch dann auf; wenn an ihrer Werwar« wtlikh^l'EftMlWg gi^Aeifeltwirdl''"', «'»WwerWiwm. «en und Grippe *tr. 1 Freitag, 1. Jänner 1937 Auswanderungsland Kanada StHdte und Landschaften . Von Moniteal, der größten Stadt Kanadüs,'mit 1.8 Mill.-Einwohnern, behauptet man, sie sei bas kanadische Paris. Wer diese'Stadt ein» mal von ihrem schönsten Aussichtspunkt, dem Berg Mount Royal, dem sie ihren Namen verdankt, übersehen könnte, wird- sie schöner finden' als PariS. In riesiger Ausdehnung liegt sie an dem St. Lawrence-Strom hingestreckt zu Füßen des Beschauers. Kcin/Häusermeer mit riesigen ZinS- Kasrrnen nach europäischem Muster, sondern eine ungeheuere Gartenstadt um eine kleine Cith herum, die sechs Wolkenkratzer aufweist, deren höchster 20 Stockwerke hat. Im Hintergrund tauchen Berge auf, die das Land gegen die Ber- Unigten. Staaten, abgrenzen. Der gewaltige Strom, der sich am'Ende der Stabt auf sechzehn Meilen ausweitet, machte New Dort, zur zweitgrößten, Hafenstadt im Osten des nordame- rilanischen Kontinents. Riesige Hasenanlagcn Mit zahlreichen Getreideelevatoren erstrecken sich dem User entlang, zahlreiche Schiffe ziehen flußauf und abwärts. Sie ziehen über Kanäle, wenn sie Stromschnellen ausweichen und unter ihnen führen Straßen durch, auf.denen sich der Landverkehr. abwickelt.'-' Zahllose Kirchen ragen enipor, unter ihnen der Prachtbair' der' Nbtre^ Dasti Chürch. DaS Stadtinnere hat freilich nicht die Lebhaftigkeit der französischen Hauptstadt, obwohl der Verkehr ein.ganz gewaltiger ist und über sechzig Prozent der Bevölkerung Franzosen sind. Die Umgangssprache ist vorivicgend englisch, die -im ganzen Lande, Staatssprache ist, nur hier in der Provinz Quebec ist.Französisch die. ziveite Staatssprache und alle öffentlichen Aufschriften sind zweisprachig. Wohltuend für die Nerven ist, das Fehlen der^überflüssigen Autohuperei und. des Geklingels der Elektrischen. Hier ist ohne diese Dinge der Verkehr bester und sicherer als in miüeleuropäischcn Städten. Am Abend fällt die Hauptverkehrsstraße, die.St. Catharina Street mit ihren zahlreichen Geschäftsgebäuden und Kinos ganz besonders auf durch'ihre alles mit Farben' überflutende Lichtreklame.' Ein be- sönderes Kunstleben fehlt dieser Stadt zur Gänze. Es gibt weder ein Theater noch Konzertveranstaltungen größeren Stils. Dafür spielen die Kinos ununterbrochen, acht Stunden, und noch länger und man sieht zu jeder Zeit Menschen^ aus-, und einströmen, als wäre die.„Show", eine".'gewöhnliche Bummelstraße. . Nach kurzem Aufenthalt in Montreal führt uns'der Expreß der Canadian Pacific Railway nach.'den Westprovinzen. Die lange Reise— ein Tag und zwei Nächte— gibt dem Europäer die Möglichkeit,, prächtige Landschaften und kanadische ,'BerkehrStechnlk kennen zu lernen Die Bequemlichkeit in den kanadischen Zügen hat in Europa nicht ihresgleichen, nicht..' nur für die Passagiere der besseren Klaffen, sondern sür alle ReiseUden. Schnelleres und ruhigeres Fahren sind die ersten Merkmale, während man' hierzulande bei Schnellzugstempo von einer Seite auf die Andere geschleudert wird. Bewundernswert ist auch die wunderbare Ruhe und Ordnung^ mir der sich der. ganze Verkehr,. auch.'jener zwischen Personal und' Reifenden, abwickelt. Ich habe in Kcknada 12.060 Kilometer mit der Bahn zurück« gelegt und nicht ein einziges Mal auch nur ein anfgeügtes Wort.^gehört..Vergißtman' seine Sachen im Zuae„so erhält man sie prompt in der Fundstelle wieder, ohne daß man'dafür etwas zahlen muß^iJeder Reisende kann- auf allen Stationen und auch beim Kondukteur unentgeltlich, rlUen Fährplan bekommen., Die Reise ist. nicht teurer als.bei uns, im Schlafwagen sogar billiger. Jedermann kannl in Kanada in der.1. Klösse" (First Claß) fahren, denn sie ist die billigste und' nach unsereN/Begrif fen die 8. Klaffe, jedoch in der AuSstattustg gleich-unserer 2, Klaffe und weist nut' gut gepolsterte Sitze auf. Jeder Wagen hat sein Raucherabteil,' Waschgelegenheiten und' führt gilteS Trlnkwaffer mit. Die nächst ,bessere ist die schüissftenlläffe.mit pprrichtbaren Bchlasgeleyen- beiten, die für jeden Reisenden ein abgeschlossenes, Wejl mit,'einem-Bett zur:Verfüguim hät^ Jeder, Magen hat außerdem ejn'e Kochgelegenheit. Der Schlafwagen(Sleeper Card, also'sozusagen die 1. Klaffe nach kanadischen Begriffen, ist der Touristenklasse ähnlich, nur.eswaS., vornehmer miSgestaitett-Den Rrifenden dieser-Klaste steht außerdem ein GesellschaftSIvagen(Parlor Car) und ein AuSsichtSwagey zur Verfügung. Im Ge» fcllfchaftswagen liegen Zeitungen auf, eine, kleine Bibliothek versorgt den Reisenden mit- weiterer Lektüre und am Schreibtisch kann man seinen Freunden Kartengrüße aus dem fernen.Lande übermitteln. Angestellte, meist Neger, versorgen die Fahrgäste mit Jause, Rauchwaren und anderen Dingen. * Der Zug-rast mit sicherer Schnelligkeit durch die Nacht gegen Westen, Wir passieren die Residenzstadt Ottawa und kommen öm nächsten Morgen in eine prachtig-wilde Landschaft inWest- Ontario. Ein niedriges, mit Urwald bedecktes Felsengebirge,, dessen Einschnitte immer wieder von Seen und Flüssen durchzogen sind, bietet sich hier dem Beschauer dar. Nach dem zweihundertsten See gebe ich das Zählen auf. In dem Keinen und netten Städtchen Chapleau, inmitten Urwgldipildnis, haben wir'die erste längere,Rast», dann folgt Äh i t e R i v^.r,.der, lältesteOrt 'von Kanada. Nach dev' Siäiiön'H ü ton Ba i> -öffnet sich, das Gelände- und nun geht«s dem prächtigen Superior-See entlang, dem größten Binnengewässer Kanadas Und der Welt überhaupt,— so behaupten wenigstens die Kanadier. Neber zehn Stunden lang ziehen die schönsten Landschaftsbilder vorüber, die je ein .Menschenauge erblickte. Unzählige Meeresbuchten öffnen sich, mitten aus dem Wasser steigen' Berge auf, ihre Wälder prangen im Herbstschmuck, gleich darauf verschwindet das Bild bei der nächste» Biegung des Zuges, um nach wenigen Minuten sich in neuer und immer wieder schönerer Gestalt dem Auge darzubieten. Wir passieren den deutschen Ort Schreiber, der von Fischern und.Bergarbeitern bewohnt ist- und machen uns nach Port Arthur und Fort William für die zweite Nacht zurecht. Am anderen Morgen tritt den Reisenden ein völlig geändertes Landschafts» bild entgegen. Wir sind in' der Weizenprovinz Manitoba mit ihren ungeheuren Flächen. Gleichförmig gewachsene Buschwälder, als ob sie die Natur mit dem Meterstabe der Höhe nach äuSge- richtet hätte, werden vom Farmland durchbrochen, tiejfchwarze Erde kennzeichnet das fruchtbarste Weizenland Kanadas. Nach ügstündiger^Fahrt kommen wir in W i n nip e g an, dem Mittelpunkt des nordamerikamschen Kontinents und des Weizengeschäftes. In der Prärie Bon Winnipeg, geht eS weiter nach Westen. Der Canadian Pacific Expreß trägt uns wieder eine Nacht und einen ganzen Tag durch das Präriegebiet der- Provinzen, Manitoba, Saskatchewan und Alber'ta. Ungeheuere Ebenen wechseln ab mit kleinem dünenförmigen Hügelgelände, hieund-da unterbrochen von etwas Busch, der nur i» feuchten Niederungen an Bächen entlang anzutreffen ist. Die Landschaft ist graubraun gefärbt, höchst selten ist.ein grünes Pflänzchen zu sehen. Die riesige Trok- kenheit, die, von den? Vereinigten Staaten ausgehend,. auch große Teile der Präriepxoviyzen Kanadas betroffen hat,„ und der hier,'.schon anfangs August auftretende..-.-starke'- Frost haben förmlich alles-Leben abgetöteft Zwischen-de» Hügeln-schimmern aus den Niederungen große weiße Flächen guf. Es, sind ehemalige Seech.die. nun-ausgetvocknetvstiid und agf, ihrem.Grunde. das jveiß« Alkali zürückgelaffen höben. Das blendende Weiß ist, so aufdringlich^ daß. mail,' ost die Augen.schließen muß.. Manchmal vermeint man, ein Schneegelände vor sich zu haben. Und trotzdem ist noch Lüben in der Prärie vorhanden. Hie und da tauchen Farmhäuser aus und Über-den trockenen- PräriegraSboden zieht.das Weidevieh^ Hier sind auch die-großen Biehranches mit ihren rie-, sigen- Viehherden anzütreffen, die-oft viele täu- sende Stück zählen. Hinter sihnen jagt-der Cow« boy-zu Pferde einher. Sein Kennzeichen ist der hohe graue Hut. In der Prärie bleibt das Vieh Sommer und Winter, auch in der strengsten Kälte, im Freien. Die Romantik des Cowboy« beruses existiert nur in Romanen, die Wirklichkeit ist rauh-und hart. Die Entlohnung ist gleich jener der übrigen landwirtschaftlichen Arbeiter auf den Farmen(26 bis 80 Dollar monatlich, hinzu kommen Verpflegung und Unterkunft). Und doch trifft man oftmals Leute, die in einigen Jahren mehrere' hundert Dollars ersparen und dann eine Frau erwerben, um selbständig zu werden. Auch Dörfer tauchen in der Prärie auf, manchmal auch ein Wässerchen, das von einem noch nicht ganz vertrockneten See abfließt. In diesem Gebiete, wo man heute größtenteils nur Viehfarmen antrifft, gab es vor nicht allzu langer Zeit noch Weizenbau. Kriegs- und Nach- kricgSkonjunktur haben-Farmerspekulanten aus vielen Ländern, besonders aus den Bereinigten Staaten herbeigelockt, sie rodeten den letzten Busch aus und brachen den PräriegraSboden um. Riesige Maschinen, darunter die Combine, fuhren über die Felder und stampften Dollar aus den Boden. Hier waren die sagenhaften Weizenfabriken beheimatet. Die ersten Glücksritter, die im Kriege begannen, wurden schwer reich, doch die später hinzukamen, bezahlten eS wieder mit dem Verlust der Farmerexistenz, denn auch die extensive Wirtschaft(ohne Düngung und richtiger Fruchtfolge) erforderte auf den ungeheuren Flächen dieser Farmen, die oft 2000 bis 8000 Hektar groß waren, einen bedeutenden Regieaufwand und eine Combine allein. kostete an die 20.000 Dollar. Dem Zusammenbruch des Wci- zenmarktes folgte der Zusammenbruch der Wei- zcnfqrmer. Viele ließen ihr Land im Stich und zogen in die Stadt. Viele hatten dies nicht notwendig, denn sie hüben nie auf dem Lande gewohnt, sondern sozusagen von der Stadt aus ihre maschinisierte Weizenfarm geleitet. Jetzt wird die Prärie zum Teil wieder Grasboden, wahrscheinlich zum- Segen der übrigblcibenden Farmen, denn man behauptet, daß der übergroße Umbruch des Präriebodens zu Weizenland dem Boden die ohnedies geringe Feuchtigkeit entzogen habe. Nach Lüstündiger Fahrt verlassen wir in Calgary den Canadian. Pacific Expreß und besuchen am darausfolgenden Morgen deutschrussische Farmer im Bewässerungsgebiet bei Brooks und Baffano, Auch hier in West- und 'Süd-Alberta rechnetnÄiloie'riesige Ebene' noch zum-Präriegebiet- doch'trägt sie- schon' den Cha« raller höherer landwirtschaftlicher Kultur. Dies verursacht die riesige JrrigationSanlage, die aus den großen GebirgSflüffen Wasser abzapft und in die Ebene kettet. Die an das Flachland Ukrainiens gewohnten Deutsch-Ruffen fühlen sich hier anscheinend am besten zu Hause und gehören überhaupt mit zu den besten Siedlern Kanadas. Ihre Einwanderung erfolgte schon seit den 90iger 'Jahren des vorigen Jahrhunderts und erfuhr seit der Bolschewisierung Rußlands mit ihrer Bauernenteignung einen großen Auftrieb. ES erübrigt sich zu sagen, daß sie die größten Bol- schewikenhasser sind und pon Hitler die Bekriegung der Sowjetunion erhoffen. Die Nazipropaganda reicht bis Kanada, doch reicht sie hier nicht zur Entfachung einer Bewegung aus, - Unsere Reise führt uns über die Stadt Calgary in das Hochgebirge von Westalberta und British Columbien. Die Bahn führt durch den ettva 600.000 Hektar großen.Nationalpark in die kanadischen Alpen. Hier grasen friedlich zahlreiche Büffel, Elentiere, Elche u. a., denen der Park Schutz gewährt. Riesige, mit Gletschern bedeckte Felsen steigen auf bis zu 4000 Meter Höhe, Die In Nacht leben müssen . Außerhalb' der Stadt, dort, wo nur vereinzelt schmucke Häuser in Gärten und Wiesen stehen, erhebt sich ein alles überragender Bau. In geraden, kubistischen Linien tritt das große Haus aus dem immergrünen Hintergrund des Waldes hervor. ES beherrscht einen Teil der Landschaft und Wenn das TageSgestirn seine Strählen über die Erde sendet, leuchtet es weithin. ..-Ein seltsames Haus in seiner Bauart, wuchtig gen Himmel ragend, in der Sony« stehend, von. ihr durchtzärmi, birgt es den, Jammer der Menschheit. Die-hier ihr« Jugend verbringen, sind vo» einem gräßlichen Geschick heimgefucht: sie sind Mrd».„ T. Entsetzliches Faium, das- die Unschuldigen büßen läßt für di« Sünden, die sie nicht begehen kommen,.die zeitlebens mit wache» Sinnen, mit pulsendem, vergiftetem Blut für. ihre Väter büßenl Sie fühlen die warmen Strahlen der .Sonne und empfinden den Geruch der Erde, der sie entsprössen; aber nimmermehr können sie die tausendfachen' Wunder pM'Kchönhetten der Welt schauen, die oft und öftrden lebendig-Sehenden über Schmerz untz^ Enttäuschungen. des Daseins hinwesttrösten. Sie spWn den Geruch der Blume und können dieses Wunder Pie und nimmer sehen. Sie hören den Gesang.'der gefiederten. Tierwelt und können sich nicht an dem Flug bcS Bogels ex,. Landschaft in Ontario Seite 5 Hochgebirge in Britisch-Columhia ähnlich unseren Alpen, doch in der Form wuchtiger. Mitten durch die Wildnis des Urwaldes zieht die Bahn und eine gut gepflegte Straßen Nur wenige Schritte abseits und man steckt in undurchdringliche» Baumgewi.rr und Sümpfen. Die breiten und tiefen Schluchten sind oftmals durchzogen von rauschenden GebirgSgelvässcru und großen Seeon, die vielfach meilciiweito Ausdehnung haben. Hier-befinden sich auch die berühmten Kur- und Soikimerfrischlcrorto mit ihren heißen Quellen. Dio hervorragendsten sind Bans und Lake Louise, die inmitten einer romantische» Gleischcrwelt liegen. Auch an anderen Orten sind Heilquellen vorhanden. Bon hier führt uns der Weg in die nördlichen Gebiete von Alberta, Saskatchewan und Manitoba zurück. Die riesige Ebene, immer wic- der von Busch durchzogen, nimmt-uns auf. In Winnipeg, dec großen Weizenstadt dec Prärieprovinzen, mit ihren 860.000 Einwohnern, nehmen wir kurzen Aufenthalt. Hier und in der Umgebung wohnen zahlreiche Tschechoslowaken, Ukrainer, Polen und andere slawische Angehörige. Nördlich von Winnipeg ziehen sich unzählige kleine Hütten etwa zehn Meilen lang hin, die man„Pod- karpatska Rus" getauft hat, tvege» ihrer Achnlich- keit mit den. karpathischen Wohnstätten, die hier von den eingewanderten Ruthenen bcibehalten wur- - den. Dio meisten' von- ihnen'--sind>-wohlhabende Gemüsefarmer. Bon Winnipeg kehren- wir zurück zum Ausgangspunkt Montreal, besuchen Teile von Süd- Quebek und West-Ontario, die ebenso gute Fruchtbarkeit wie landschaftliche Schönheiten ausweifen, und ziehe» dann weiter in die östlichsten Provinzen New-BrunSwick und Nova-Skotiä, wieder durch Urlväld, an schönen und minder schönen Farmen vorüber und landen endlich.in dem fruchtbaren Annapolistal, eine der besten Obstgegenden von Kanada. Wenn man so ettva 12.000 Kilometer mit der Bahn und 6000 Kilometer mit dem-Auw dieses Riesenland durchquert, und dann ain Ende der Reise Bergleiche mit unserem Erdteil anstellt, ist einem zumute, als ob. man einen Blick in das Paradies getan hätte. Land und Leuw sind eine ganz andere, mit Europa nicht vergleichbare Welt.' Man bedauert.-es, daß dieses sruchibare und reiche Land nicht mehr notleidenden und ge- quälten Europäern Zuflucht und Existonzinöglich- keiten bietet und wünscht nur, daß sich seine Toro wieder einmal weit auftun. mögen für die europäische- Einwanderung. Adolf Schmid t. bauen, der als Freund des Menschen sein Haus umschwebt.. Sie hören die Geräusche der Welt und können sie nicht deuten, sie wissen nichts von den hundertfältige» Farben' der Erde. Sie wissen nicht, daß es Augen gibt, die wundersam überirdisch strahlen können und daß oft das Lächeln vo» Frauenlippen einen Menschen glücklich machen kann. So von Gott verlassen, von de» Menschen gemieden, die sich der Blinden schämen und ihnen aus dem Wege gehen, kommen sie in dieses große Haus, wo ihnen Rkenschenliebe hill- reich die Hand reicht..Sie lernen gehen» sprechen und-denken, lernen die Hände zu gebrauchen unv können eines Tages selbst- schaffen. Da vollzieht sich a» ihnen das große Wunder der Blinde»! In der Nacht, ihres-Daseins entsteht in. ihnen eine neue. Welt,: die sie.selbst bauen durch Arbeit und emsiges Bemühen. Die tastenden Hände- gleiten über die Saiten eines Musikinstrumentes und big Blinden hören. Musik, deren Klangfülle.und Schönheit sie überwältigt.. Und die Seele» dpr Blinden igenesen,) sie fühlen die Schönheiten der Welt aas der Sprache der'Dichtkunst, aus den Tönen eines Ltedesi Dys gibt ihnen die Kraft, ihr Lebe» durch eine eiyige Nacht, die die Sonnenstrahlen nicht' erhellen köü» nen, weiter zu tragen. So jst das Haus im Bergwald wie eine Kirche:. Menschenliebe gibt-hier, ihr Höchstes an die blinden Kinder, die in der Freudlosigkeit ihre» Daseins ihr Lcben lieb gewinnen, auch wenn sie ewig im-Dunkeln Lasten. '/ FranzH üttl, t yrettas, 1. Jttnner 1VN7 ^> r- IV< Reform der Heranbildung von Turnlehrern. Das Schulministerium hat die Ausbildung von i Turnlehrern auf acht Semester erweitert. Durch\ d,iS Hervorheben der praktischen Arbeit und des< Anschauungsunterrichtes in den biologischen und i niedizlnische» Fächern, sowie der theoretischen,. methodischen und didaktischen Ausbildung soll die, wissenschaftliche Grundlage der Turypädagogie erweitert werden. In der praktischen Ausbildung werden Gymnastik, Rhythmik und Volkstänze eigene NebungSstunden erhalten, ebenso die Kampfübungen Boxen,' Ringen und Selbstver-' teidigung. Rudern, Wassertouristik, Skilauf und' Eislauf sowie Wehrerziehung und Skauting finden' in besonderen Kursen Berücksichtigung. I. P. I. Soeben ist die dritte Nummer der Internationalen Pädagogischen Information erschienen. Man darf nun sagen, daß sich die Zeitschrift gut entivickeln wird. Sie bietet eine gute liebersicht über die pädagogischen Fragen in aller Welt und schließt eine große Lücke in der päda-: gogischen Literatur. Bestellungen sind zu richten an I. P. I., Paris, 7. Square Grange. Ein Dampfer finkt nach dem Zusammenstoß. Auf, der unteren Themse sank Mittwoch abends der in' Glasgow beheimatete Dampfer „Diamond" nach einem heftigen Zusammenstoß mit dem Norwegischen Motorschiff„Heranger". Bon der zehn Mann starken Besatzung ertranken der Kapitän und«in Matrose. Mit dem ll-Bot in di« Arktis. Der bekannte PvlNrsorscher Sir Hubert Willins befindet sich auf dir Reise nach England, wo, er sein.neues Unterseeboot zu bauen beabsichtigt) mit dem er in die arktischen Regionen vorzustoßen beabsichtigt. Fünf Brände von Lagerhäusern der Firma I. Leon& Company in. der Äewry Street in London verursachten einen großen Schaden, da Jahres*Ablösung „Viel Glück im neuen Jahrs" Die Skeptiker trauen dem Glücksspiel des Jahreswechsels nicht mehr und sagen„P r o- s i tl" Daö verspricht nichts und verpflichtet zu nichts. Man trinkt.sich sozusagen zu; weniger Glück als Mut— denn man wird ihn brauchen, Hin das Kommende zu ertragen! Besser noch ist's, man überläßt die Ver- antwortung für Glückwünsche einer gedruckten Karte. Auf der ist dann das scheidende Jahr als nlüdcr, mürrischer Greis— das anbrechende als unschuldig lächelndes Kind dargestellt. In dieser Personifizierung liegt eine weise Re- signation. Man schützt das aste Jahr durch sein seniles Greisentum vor allen Borwürfen für das, was es am Gewissen hat. Und dem neuen wird von vornherein vieles nachgesehen, weil cs ja noch ein Kindchen ist. Was will man von dem schon verlangen? Wer möchte ihm böse sein; wenn cS einen aus seinen Blauäuglein, so unverdorben entgcgenguckt? ES ist also nichts mit dem Verlangen, den über die Silvesternacht wechselnden. Jahren all das anzukrciden, waS uns als Last auf den Buckel gepackt wird. Mit dem gebrechlich ins Ausgedinge entlassenen Alten ist nicht mehr zu reden— mit dem zullenden Neuen noch nicht. Und bis man eS Wird zur Verantwortung ziehen wollen, ist's auch schon sicher hinter dem Altersschwachsinn. ES müßte da eine grundlegende Aonderung rintreten. Wir dürften' es unS einfach nicht mehr gefallen lassen, daß an die höchste Regierungsstelle der Menschcnfchicksale ein so absolut minderjähriges Bürschchen gerufen wird. Ebensowenig dürste es weiterhin erlaubt sein, den Regenten erst dann vor Gericht zu stellen, um seine Aufgabe zu kümmern und da» Ende der Spielzeit zu verkünden, weil er zu sehr am Spiel selbst interessiert war. Dar Ganze wurde von vorne angefangen: die(erschöpften) Dtannschaften spielten zwei neue Halbzeiten, und die«ine siegte mit 10:0. Fußballspiel im Altertum.(mH.) Die asten Chinesen haben den Europäem nicht nur die Erfindung. des Schießpulvers und der Druckpresse vorweggenommen, sondern, wie man jetzt zum allgemeine': Entsetzen hören muß, auch die Erfindung der Fußballspieler. Der Professor Herbert Gile» aus Cmn» bridg'e ist dahlnteraekommen. Er hat die Nachricht iftessich"'.jÜch^Ä-hnbest^Lebzelten^u, mrMWchW gtwägt,'Mer in srineäk'Nachlaß finden sich jistsl bie Ergebnisse seiner Forschung. Danach war dar Spies bereits' im 8. bis. Jahrhundert vor Christus(!' in Gebrauch— als Training für die chinesischen Soldaten. Professor Giles hatte Torpfosten in einn Höhe bis zu 10 Meter, sowie Lederbälle gesunden Die Spielregeln sind im ciNzeliien natürlich nicht bekannt, aber ihr« Erlernung muß nicht viel KIcht-.r gewesen sein als die der chinesischen Alphabet». Er soll etwa 70 verschiedene Schußarten gegeben haben und 11 Fälle von„foul".„Die Gewinner", schreibe Professor Giler,„wurden mit Früchten, Blumen Uno Wein, sogar mit Silberpokalen und Brokatstoffe» belohnt. Der Führer der verlierenden Partei dagegen wurde auSgepcitscht und mußte sich andere Unwür- Ligkelten gefallen lassest." Historisch« Telephonnummern. Nicht» ist dem Spleen der'Engländer willkommener, als eine historische Telephonnummer zu besitzen, und bei allen Lon- doner Telephonämtern liegen Hunderte von Anträgen, solche Nummern zu reservieren oder, wenn der Anschluß frei würde, zu übernehmen. So zum Beispiel ist die Nummer 1006 unabhängig vom' Amr, äußerst beliebt:.'denn'im Jahre 1060 fand die Schlacht bei Hastings statt. Ein Börsenmakler ist sehr stolz darauf, daß er die NUmmer„Gladstone 1864" besitzt,,denn er ist genau das Datum der berühmten Parlamentsrede des großen Staatsmannes. Unzählig sind die Wünsche auf„Waterloo 1818". Aber die Postverwaltung kann diese Wünsche nicht erfüllen, denn dar Amt Waterloo beginnt.seine Zählung erst mit^4000. Sportleute ziehen die Nummer 8040, InS- ibesondere beim Amt Wimbledon vor; 8(1—40 ist dir Punktzählung beim Tennis. E» ist bei. dieser Sach- lagr sogar der Plan aufgetaucht, nach dem histori- schen Kalender, solche Nummern für die verschiedener Aemter besonders auszuwählen und da» Aboynemeyt hierauf meistbietend zu verkaufen. Aber die Post Er nimmt es nicht trasisch der künftige Prinzgemahl der Niederlande, wie es scheint, daß die Presse seines Ex-VaterlanheS ihn täglich mit schwerstem Dreckgeschütz beschießt.! Die Holländer-haben nämlich anläßlich der Ankunft des Prinzen Bernhard von Lippe-Biest erfeld, der vor der Hochzeit in di« holländische Armee eintreten und di« holländische Staatsbürgerschaft annehmen mußte, auS ihrer Abneigung gegen Hitler-Deutschland kein Hehl gemacht. Als die Hakenkreuzfkigge hochgezogcn wuroe, johlte und pfifk die Menge und gegen das Abspielen der Zuhälter-Hymne, genannt Horst Wessel-Lied, wehrte sie sich so stark,, daß man schließlich ein Lippe'sches Soldatenlied als„Nationalhymne" des Prinzen Bernhard adaptierte. Nun behaupten die Naziblätter, dieses Soldatenlied fei ein Spottlied auf Lippe, der Prinz habe würdelos und ehrvergessen gehandelt und sei ein vollkommener Vaterlandsverräter. Die Holländer aber dürften sich aus dem Gebelfer wenig machen und der Prinz, wahrscheinlich froh, kein Untertan des berühmtesten Gefreiten der Welt mehr zu sein, pfeift auch auf die Ehrenzeugniffe, die ihm der„Völkische Beobachter" und der kleine Propazanda- Morih ausstellen könnten. volle UnzurechnungSsähigkoit in der Tasche hat und den niemals wohlverdienten Ruhestand antritt. 'Wir wünschen also mit aller Dringlichkest zum Jahreswechsel ein Neues in dm besten Jahren, das schon und noch immer bei vollem Verstände ist. Dann wird vielleicht— unvorstellbarer Gedanke 11— der Verstand auch auf die Erde zu den Menschen kommen!. Kann erst mal der Höchstrcgicrende zur Vtzraiitwörtunz gezogen Werden)'bann'füerde'n auch' die Ment schen sich ihrer Verantwortung bewußt werden. Ein neue» Jahr, das Verstand und Ge- rechttgkeit bringt, wollen wir mit jubelnden Wünschen und mit dem vollen Einsatz unserer Freude begrüßen. Aber Schwein gehört schon do-U, daß es wirklich kommt! E. Th. Hauptmann starb doch unschuldig? Philadelphia.(Reuter.) Die Zeitung„Record" meldet, daß die New gorker Polizei Banknoten im Gesamtbetrag von 21.080 Dollars Entdeckt habe, von denen behauptet wird, sie seien «in Teil des Lösegeldss, das Oberst Lindbergh den Entführern seines Kindes bezahlt hat. In dem Bericht wird hinzugefügt, daß diese Entdek- kuug zu sensationellen Enthüllungen führen könnte. Die Arbeitersport-Olympiade Einem Aufruf, den. der, Borsitzende. der SASJ, Julius Deutsch, geschrieben hat, entnehmen wir:,•... Der Faschismus bedeutet nicht nur den Toh einer freien Arbeiterbewegung../Der. Faschismus bedeutet die fchiverste Bedrohung der kulturelle» Entwicklung,'die. seit Jahrhunderten vorgckommen ist. Der Faschismus bedeutet aber, vor allem«ine unmittelbar« Bedrohung de» Frieden».. Dgr. Fascht sm u»— daSistKr te gl..Gegen den Faschismus zu kämpfen, mit aller Kraft und mtt allen zweckdienlichen Mitteln zu kämpfen £in fterslicfics „Prosit Jteujafir“ rufen wir allen unseren• 4Aonncntvird,"stüdzt« stm' M'IiWvch der Nähe-von-Afuleh eiN'Flugßetsg mitsechsÄsi-- fassen ab. Ein hoher britischer Beamter der Jrak- Petroleumgesellschaft und ein Ingenieur der gleichen Firma verloren hierbei ihr Leben.' Drei Engländer und der Flugzeugführer wurden ver wundet. Aerschollener Dampfer. Bon dem deutschen 860-TonneK-Dampfer„Sensel", der in Königs berg eine Ladung Getreide ausgenommen hatte, fehlt seit dtm 26. d. M., jede Nachricht. An Bord waren 12 Mann Besatzung. Die ArbeltSkämpf« in Amerika. Der Stteik in den New Aorker Fabriken, die die Auwmobil industrie Mit Sicherheitsschutzgläsern‘ versorgen, droht sich zu einer ernstlichen Kalamität für die amerikanische Automobilindustrie auszuwachsen. Der amerikanische gewerkschaftliche Arbeitsver- band verlangt, daß die General. Motors Corporation, welche die bedeutendsten Betriebe in der Auto-Industrie umfaßt, den Kollektivvertrag an erkenne. Sind Naturmenschen wirklich gesünder?(j) Di« Meinung, daß die naturnahen Völker bedeutend ge sünder als wir, die von der Zivilisation geschwächten Menschen, sind, scheint nicht den Tatsachen zu ent sprechen. Jedenfalls beweisen e» die Untersuchungen, die an den Negerstämmen in Ostafrika vorgenommen worden waren. Sie sind nicht so gesund, wie man annahm, weil ihre Ernährungsweise nicht ausge glichen ist. Spannende» Spiel,(mb.) In Amherst(Massa chusetts) fand ein Fußballwettspiel zwischen zwei Hochschulmannschaften statt. Während der zweiten Halbzeit merkten die Zuschauer, daß"die Spiel-r immer schlapper wurden und der Erschöpfung nahe schienen. Man kam schließlich darauf, daß. schon fünfundzwanzig Minuten gespielt worden war— statt zehn.(Die Spielregeln, beim.amerikanische» Fußball unterscheiden sich wesentlich von den uns«-rSeiner Britischen"Majestät kann selbstverständlich ren). Der Zeltkontrolleur hatte nämlich üergessen, sich fnicht mit Telephonnummern.hausieren gehen.. — das ist die historisch« Ausgabe unserer Gene«, ration. Diese Aufgabe obliegt zu einem großen: Teile der Jugend des Proletariat». Die jungen Arbeiter,und Arbeiterinnen, die in den. prol«tarischen Sportorganisationen. vereinigt sind, sind sich dieser Aufgabe bewußt.. Sie. wissen, daß in ihren starken Händen das Schicks sal der Arbeiterklasse miteingeschlossen liegt. St«, wissen, wieviel in den Tagen de» Kampfes voy ihrem Mut, ihrer Tapferkeit und ihrer Opfer- Willigkeit abhängt. Bon diesem Gedanke» getragen, treten die. Arbeitersportler an die Organisierung der Olym-. ip!M WM, .h,K,H.4sM^atz>MrfN,-det.i..>HaNesiktzoMM..JE bis 1. August. 1087.in AUt'w« rpe»..staMp« den soll.•■ . Diese Olympiade wird sich hereifS aus dem. sportlichen Gebiete durchaus von. jener Olhnipiäde unterscheiden, die Hitler" in Berlin veranstalten, ließ. Während sich die Berliner Olympiade' in einer wüsten Orgie der Rekordhascherei wastd, während, dort, das widerlichste Rellamegeschäst blühte und dazu der natioimle Chauvinismus eine geradezu vergiftende Atmosphäre schuf," wird die Olympiade der Arbeitersportler einen'." prinzipiell entgegengesetzten Charakter tragen. 1 c: ,‘i Die Olympiade in JohanniSbad und Antwerpen wir bei aller Würdigung besonderer Sin- zelleistungen vor allem eine inter.nati p,-. nsinh Gegen den FaschiSmuSt. . Gegen den Krieg,!, ■ Für dm Frieden! Für di« völkerverftäydlguMk. «r. 1 Freiing, 1. Jänner 1087 Sette 7 Hier spricht Radio Tientsin I Der Lebensroman der interessantesten Frau des Fernen Ostens • MLP. P e i p i n g, ini Dezember. ' Einige Dutzend Hörer dos Radio-SciiderS Tientsin wissen, dass die dunkle, klare/melodische Stimme,, die ihnen allabendlich die /aufregenden Ereignisse in China ansagt, einer Französin namens Rcnöe Shiva gehört. Aber kaum einer von ihnen kennt das LcbebSschlcksal dieser Frau, das in den zwei Jahrzehnten der Nachkriegszeit alle Höhen und Tiefen menschlicher Möglichkeiten durchkostete und mit unglaublicher Energie und Zähigkeit ziechewusst überwänd.. Renke Sylva ist geborene Pariserin. Sie'Ist Schauspielerin, nicht unbegabt, aber■ auch nickt überragend, eine unter vielen; Hunderten. Aber sie/besitzt gegenüber ihren.meisten Kolleginnen einen grossen Vorzug: sie überschätzt•. sich nicht. Als der Krieg aushrichf,.yepläht /sie die Bühne, -um/sich in das von den Männern cniülösste-Er» wexbsiebcn zu stürzen.- Sie nimmt jede Arbeit, an! die /ihr'geboten'-wird, näht Uiiisormen, sitzt anwer Schreibmaschine,-steht sogar an der Dreh» baäk sttst Rüstungswerk Le Creuzot.. lind sic bc» reist nicht einen Augenblick ihre Abkehr von einer Karriere;'die.ihr. den- ersehnten grossen Erfolg vetMw: 7,.Äann^lömint der Friede.- Die Männer koMNien äi!s. den Schützengräben"zurück. Wie so View ändere Frauen, sitzt sie von einem Tage züm änderen arbeitslos auf der Strasse. Was- soll sie.tun? Wieder Anschluss-an die Bühne suchen? Andere, jüngere haben inzwischen ihren Platz ein» genoinmyti, Ihre Chancen sind-verschwindend gering,- Reise In dis TropenI- '-/ Da, hört sie, dass im Orient und im Fernen Osten. Mangel an europäischen Künstlerinnen' be» stcht. ES gibt dort nicht viel weihe Sängerinnen und Schauspielerinnen, und die wenigen, die sich zur.Auswanderung nach den Tropen entschliessen konnten und das Klima ertragen, verdienest gol» dene Gagen. Ihr Entschluss ist rasch gefasst: sie wird nach Tahiti gehen. Aber.das ist gar nicht-so einfach, denn ihre Ersparnisse reichen- knapp für ein Billett nach Kairo. Macht nichts; sie.fährt los. Und sie hat- Glück; auf dem Schiff lernt sie eine reiche, kunstfreundliche französische Familie kennen, die ihr wertvolle Empfehlungen und praktische Hilfe gibt./ Sie wird Klavierspielerin in einem Kino von Kairo, verdient 4ÜV Francs im Monat, hält acht Wochen durch, fährt dann weiter nach Dji» bouti,'wiederholt dort das gleiche. Spiel,, gibt einige Tanzcchende auf Ceylon, kommt so schliesslich' in Etappen bis Sumatra. Dort wird -sie Modistin. ünd die holländischen Pflanzerfrauen freuen sich, Kleider nach dem neuesten Patiser Schnitt tragen zu können. Renke Sylva verdient gutes Geld,, soviel, dass fle nun ohne weitere Zwischenstation nach Tahiti fahren kann und töohdem noch etwas übrig behält. 'Zwischen Luxusdampfer und Hinduhlltte Aber auch in Tahiti fliegen ihr. die gebratenen Tauben nicht in den Mund. Die beginnende Kautschulkrise hat die Kolonisten sparsam gemacht. Mit Theater und Tanzabenden ist es nichts. Da erinnert sich Renk Sylva, dass sie Maschine schreiben kann. Sie wird die Privatsekretärin eines amerikanischen Journalisten, bereist mst ihM zusammen^ die- ganze-Südsee,'kostet>' eines Tages auch'Nach-'Samoä und lernt dort, die eigenartigen Tänze und-Gesänge- der Eingeborenen kennen. Als di« Reise— und damit ihr Engagement— in,Honolulu beendet ist;-Wicht-sie'sich selbständig,' gründet ein Eiugeborenen-Theatcr für die Touristen, verdient eine Menge. Geld. Schliesslich unternimmt sie mit einer Truppe von 15 Eingeborenen«ine Wett-Tournee,-die, überall gefüllte Säle und glänzende Pressekritiken bringt. Aber die Unkosten-sind zu hoch; sie kommt nicht zurecht; als- sie auf den Philippinen ankommt, hat sie kaum noch genug Geld, um ihren braunen Künstlern di« Heimreise zu bezahlen. Sie-tanzt'-nun allein.- Aber' sie hat kein Glück, denn auf den Philippinen bricht eine Epidemie aus. Sie reist Hals Uber Kopf ab, um der am nächsten Tage verhängten Quarantäne zu-entgehen, fährt nach Kalkutta, tanzt drei Jahre lang in Hindu-Zirkussen; lernt eine Menge indischer Dialekte,-schläft in elenden Baracken, in-denen ein Europäer-kaum.'seinen Hund kampieren lassen würde, gerät Unter Strähenräiiber und Taschendiebe, hat'oft, kaum einen Bissen trockenes Brot zu essen, wird von den rassenstolzen Engländern infolge ihres Umganges mit den Eingeborenen gemieden und malt schliesslich sogar ihren Körper an, um als„indische Tempeltänzerin" auf den Marktplätzen der Hindu-Viertel zu tanzen. Endlich Erfolg! Sie tveiss, was sie- lvill. Nicht einen Augenblick seufzt sie über die Unbill des Schicksals. Wenn st« spät abends au» verräucherten Teestuben und Opiumhöhlen todmüde in ihre armselige Baracks zuri'ickkehrt, greift sie zu Tinte und Feder und schreibt hervorragende Artikel Über Gandhi und das Ertoachen der Hindus. Unrer Pseuoonym sendet sie diese Arbeiten an die Zeitungen, die sie begeistert akzeptieren, denn so sachkundig und tiefgründig wie diese unbekannte Frau,, die ja längst selber zu einer, halben Eingeborenen geworden ist, hat bisher kaum jemand Wer diese Dinge geschrieben. Unter einem zweiten Pseudonym gibt sie den Töchtern reicher Maharadschas französischen Sprachunterricht, und wenn sich die Gelegenheit bietet, übernimmt sie auch für eine Woche oder einen Monat eine Aushilfsstellung als Köchin oder Kassiererin. So kommt sie langsam, ganz langsam wieder aufwärts. Eine Abends tanzt und singt sie in einem Kabarett von Bombay. Ein unbekannter Durchreisender lässt sich ihr vorstellen. Er ist Radiofachmann, hat im Auftrage der chinesischen Äeglening die neue, in fünf.Sprachen, sendende -Station Tientsin eingerichtet."Ihre melodische Stimme und ihr erstaunliches Sprachtalent haben ihn aufhorchen lassen. Er bietet ihr die noch unbesetzte Stelle der Ansagerin an. Ohne zu über- legen, nimmt sie an, unterzeichnet einen Drei», jahresvertrag, der ihr ein für' ihre bisherigen Begriffe fürstliches Gehalt sichert, fährt mtt ihm-nach Tientsin und erobert sich durch den Charme ihrer Conference im Sturm die Sympathien'sämtlicher Radiohörer des Fernen Ostens. Die kleine, unbekannte Pariser Schauspielerin, die sich unbeirrt durch Höhen und Tiefen zum Erfolg-, durchkämpfte, ist heute eine der populärsten, Frauen der drei' mongolischen Reiche.-- Kirmin. Vofäswütechaft und Somlpalitife Die Sicnerlcisning der Konsumvereine Bog vielen. Selten, insbesondere von- den Händlern und Gewerbetreibenden, von den vielen Gegnern der Konsumvereine, wird, immer wieder die Nachricht'verbreitet, die Konsumvereine zahlten- keine-Stenern und erhalten-überdies noch alle möglichen Begünstigungen, oder sogar-Subventionen vom Staate: Diese Gerüchte iverden sehr oft gegen besseres Wissen verbreitet, um das Ansehen der Konsumvereine herabzusetzen und zu schädigen. Deshalb ist es gut, wenn die Konsumvereine von'Zeit zu Zeit das Märchen der Steuerfreiheit durch ihre offiziellen Jahresberichte zerstören, indem sie auf» - zeigen, welche Leistungen die Konsumvereine gegenüber-dem-Staate,' dem--Laüde, sowie den Bezirkest und Gemeinden auf Grund der Stcuer» und Abgabepflichten zu erfüllen haben. .. So haben die 6 g. r o ss e n westböhmi- s-chen Konsumvereine im abgelanfcncn Geschäftsjahr 1085/86 an Steuern und Abgaben Vorgeschriebenerhalten und auch tatsächlich bezahlt:'.. Erwerbsteuer.... Kö 118.054.80 Grund» und Zinssteuer. Xe 228.184.05 Rentensteuer u. Gebühre» XL 108.490.— Umsatzsteuern.... XL 41-l.18t.-r- VerzehrungSsteuer... XL 285.705.07 Schlachtgebühren u. Fleisch steuern..... XL 781.780.70 Zusammen Xi 1,820.-152.12 Wenn alle anderen Steuerzahler ihren Verpflichtungen gegenüber dem Staat und den autonomen Körperschaften so nachkommen Imir» den, wie die Konsumvereine es tun, so hätte der Staat weit mehr flüssige Mittel zur Verfügung und er könnte eine viel grössere Arbeitsbeschaffung durchführen als dies bei den in die Milliarden gehenden Steuerrückständcn der Fall ist. Das Märchen von den Subventionen-ist schon so oft widerlegt worden, dass wir es nicht für nottvendig halten, weiter darauf einzugchcn. Die Konsumvereine mit ihren Eigeubetricbcn haben Ivährend der ganzen Wirtschaftskrise nichts dazu beigetrage», um die Arbeitslosigkeit zu vergrößern und cs wird anch in Zukunft nicht der Fall fein. Sie sind ans eigener Kraft ohne jede Unterstützung aus kleinen Anfängen das gctvor- dcn, lvas sie heute sind, und sie werden sich auch in Zukunft aus eigener Kraft erhalten und vorwärts kommen. Der in den letzten Monaten cingetrctcne Zu st rom neu er Mitglieder zu den Konsumgenossenschaften und die erhöhten Umsätze lassen darauf schliessen, dass ein weiterer Teil der Verbraucher die richtige Konsequenz gezogen hat. Möge man die Genossenschaften noch so sehr verleumden und versuchen, ihnen Hindernisse zu bereiten, aufhalten wird diese Bewegung niemand, Ivcil sie ja doch der A l l g e m c i n h e i t dient und nicht den Interessen einzelner, tvic dies in der privatkapitalistischen Wirtschaft der Fall ist. Der Wert des Genossenschaftswesen wird in allen Ländern der ganzen Welt immer niehr erkannt und deshalb verschaffen sich die Genossenschaften immer mehr Eingang bei allen Verbrauchern. Die steigende Zahl der Genossenschaftsmitglieder, die höheren Umsätze, die immer grösser werdenden genossenschaftlichen Eigcnbetriebe zeigen, dass das Genossenschaftswesen berufen ist, eine andere, bessere Wirtschaftsordnung in die Wege zu leiten. Deshalb ergeht an alle Berbraucherfamilien an der Jahreswende abermals der Appell, den bestehenden Konsumvereinen beizutreten und ihren gesamten Bedarf dort zu decken. Wer fern bleibt, schädigt nicht nur sich selbst, sondern auch die Gesamtheit. Genossenschaft bedeutet Arbeit, Brot, Freiheit und Frieden; für sie überall zu kämpfen und sie zu fördern, muss Ehrenpflicht jedes einzelnen sein. A. W. Die Arbeitszeit des Krankenhaus-Pflesepersonals Die Arbeitsverhältnisse des Pflegepersonals kn den Krankenhäusern gestalteten sich trotz des Gesetzes über die 48-Stundenwoche ungünstig, da sich die Verwaltungen der Anstalten und auch das Landesamt auf den Standpunkt stellten, dass der Erlass des Fürsorgeministeriums 'vom 21. März 1910; welcher die Durchführung deSGesetzes in..einigen Punkten regelte,. diese Angeftelltcnkategorien unter die nach dem Gesetz zulässigen Ausnahmen einreihte. Gestiitzt auf den PaffuS in dem erwähnten Erlass,'welcher unter den ausgenommenen Angestellten auch Pfleger und Pflegerinnen nennt, tvurde die Arbeitszeit des Krankenhauspflegepersonals auf zwölf. Stunden täglich verlängert, obwohl aus dem Erlass hervorgchcn musste, dass dort unter den„Pflegern und Pflegerinnen" nur solche gemeint waren,.'welche von Privatpersonen in den Haushaltanfgenoin- in e n wurden. Das Ministerium für soziale Fürsorge hat nunmehr durch einen neuerlichen Erlass vom 12. September 1980; Zl. E. 2210—8/9 entschieden, dass die gesetzliche 48stündige Arbeitszeit sich auch auf alle Angestellten der Krankenhäuser und Heilanstalten erstreckt, ohne Rücksicht darauf, wie ihr Dienstverhältnis sonst geregelt ist. Diese in einem konkreten Fall getroffene Entscheidung wird nun hoffentlich eine Aendcrung der Verhältnisse auch in den anderen Anstallen zur Folge haben. Neuer Rückgang der Handschuhausfiihr— USA wieder bester Kunde. Im November hat sich die Ausfuhr von Lederhandschuhen auf 16.1 sim B. 18.8) Mill. XL gesenkt gegen 18.5 Mill. XL im Oktober d. I. Verringert haben sich vor allem die Exporte nach England von 6.0 Mill. XL im Oktober auf 4.6 Mill. XL im November. Demgegenüber stiegen die Bezüge der USA von 4.1 auf 5.5 Mill. XL, womit Amerika wieder bester Handschuhlunde der Tschechoslowakei geworden ist. Die französische Arbeitslosigkeit lag zu den Wcihnnchtsfcicrtagen mit 408.800 Beschäftigungslosen um 25.000 unter Borjahrshöhe, Zunahme der Arbeitslosigkeit in Holland. Ende November wurden in Holland'410.080 Arbeitslose gegen 894.444 Ende Oktober und 415.180 Ende November 1035 ausgowiescn. Stargagen der Antike .. Nicht Amerika, noch das.moderne Europa erfand die. Stars und die riesigen Stargagen. Auch im Altertum war die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stellung manchen hervorragenden Künstlers der-unserer Stars ähnlich. Sie besah:,i niehr Talent, als unsere Künstler,-sie erhielt-n auch das Honorar in. Talenten,-im-Goldgeld d:r Römer, das. einem heutigen Goldwert von ungefähr ,2000 Dollars entsprach./- Die Histrioner, Schauspieler, Komödianten, Tänzer und Musiker führten/aber im allgemeinen ein; kümmerliches Leben. Sie waren von jedem bürgerlichen Recht ausgeschlossen,, auf das fleinste Vergehen- stand, körperliche Züchtigung, Landes- vpriveisüng, der Tod. Sie wären"ein verachtetes, Volk, Sklaven. S u e t o n t u s /erzählt, ig.se!- nein Buch-„Lebensgeschichte- der Kaiser",, dass A ai, to'n- i. u S einen Schauspieler nur deshalb de» Landes verstlch,. weil-diesed einen Zuschauer, der ihn auSgcpsissen Hatte,.auf der Strasse er« kagnte;und mit.dem. Finger auf. ihn zeigte.,'' "iii Ale stregge Klassenteiiung der'röigkschen Gesellschaft ,flieh-'die' HistrtoneS' nie.' in eine höher' Ksasse. übertreten.; Heiratete esg.' Patrizier eine Schauspielerin, Tänzerin oder eine Frau,, die einer Schauspielersamilie entstammte, dann verlor er sösne/gehobene Stellung.'.''>: ,3f'' Die.berüchtigt« S u.b ura in Rom, dieser Stadtteil.'der Räuber- Prostituierten', Diebe, Wucherer und-Dkli^enhändletst'wae die'Heimät-der Schauspieler. Rur die Rot,./ das- Elend. daS'dw meisten. durch das ganze Leb«»' ebtrugen,'war grösser als die.Verachtüng-dcS freien Volkes. Auf der Bühne erschsenen sie'ist.prunkendem Purpur, nist goldgezierten Kostümen—-imdgingderVor« hanq nach der-Borstellung- auf, schlichen diese Be- HMer'"deS^Volkes,'in, FWch,'M^tzMe^M/ Magen nqch ihrem Mendriäger/in, h ie- Suhurä,!■ Aber nicht jeder Schauspieler war das Opfer dieser Vorurteile. Es gab auch hervorragende Schauspieler, die sich mit,, ihrer Begabung und Schönheit allgemeine Verehrung und blendendes Wohlleben erwerben konnten. Diese Stars waren die Lieblinge, der Kaiser. Die Patrizier und direichen Ritter überschütteten sie mit den teuersten Geschenken, das. Volk jubelte ihnen entzückt zu. Im Gegensatz zum furchtbaren Elend der meiste-r Histriones blühte in der Antike ein übertriebener Starkult, die'Eigenart jeder Gesellschaft, die scharf in Reiche und Arme geteilt isfl Die Einkünfte und Vermögen unsrer Stars sind klein und verschwindend»eben der Bolkstüm» Uchfeit und der glänzenden materiellen und gesellschaftlichen Stellung des römischen Stars. Plinius der Jüngere hat manche interessante Daten von den Stars aufgezeichnet. Er selbst war ja auch ei» Star. Kein Bühnenstar, ein Star der-Wissenschaft. Eine Art Einstein dir Antike. Für ein Werk erhielt Plinius einmal das Honorar von 500.000 Dollar, wahrhaftig ein Honorar, das heutzutage vielleicht kaum mehr erreicht wird. Plinius erlvähnt In seinen-Schriften, /dass R.o s c'i.u S>,der Mime, für eine Saison — daSvvar in Rom eine Reihe von Festlichkeiten, di« nicht.länger als sechs Wochen dauerte— dir Gage von dreihig Talenten, das heisst 60.000 Dollar-erhielt/ Aber auch grössere.Gagen.sind. be> kannt. K-i t h a r o d c A m p h i ü i o S, der griechische' Mim«' des 3. vorchristlichen.Jahrhunderts,! erhielt jeden Tag-ein Talent•— 2000 Dollar. Keiner unserer Stars in Europa hat je diese Gage erreicht.,.-' - Auch die dyonisischen Tänzerinnen— man könnte sagen die' Girls der Antike— waren übet« mähig igut entlohnt.-10Y0 bis-8000 Sesterzien betrug ihre Gage /für den Tag, das ist.'80 bis 160 Dollar. Allerdings dauerte«in-Auftritt nicht einige Stunden, wie bei uns, sondern den ganze:- Täg. Sie-hatten sicherlich mchr zu leisten,/körperlich,üssd/geistig; als unsere Girls. Die Episodisten verdienten selbstverständlich bedeutend weniger. Doch konnten sie manchmal eine Gage- von 40-Dollar erreichen. Von Ari- st e as, einem römischen Histrio, der nie. grössere Rollen als die eines Dieners, eines Boten spielt«, wurde ausgezeichnet, dass er aus dem ersparten Geld ein Schiff mietete, eine Gruppe organisierte, in die Kolonien zog— und so der Gründer des Wandertheaters- wurde. Auch Musiker waren oft phantastisch honoriert. Ismen io S, der berühmte Flötenspieler des Altertums, verdiente mehr als Schaljapin und GIgli. zusammen Seine legendäre Flöte, allein kostete sieben Talente— 14.000 Dollar— bei dem klassischen Instrumentenmacher. A t h a e» naeus. ’ Kaiser Nero gab seinem geliebten Histrio daS-Riesegvermögen von 2200 Millionen Sesterzien. Im Goldwert entspricht diese Summe 180 Millionen Dollar. Den Wert ganzer Kolonien wog dieses' Geschenk auf. - Der politische Einfluss der kaiserlichen Stars Übertrag den der bedeutendsten Staatsmänner. Ihre Macht wuchs manchmal ins. Unermessliche. Die vornehmsten Patrizier und Senatoren umschwärmten sie mit Schmeicheleien, füllten ihre Börräüme und begleiteten sie auf ihren Spazier», gängen. Charakteristisch für diese Unsitten, die eigentlich mit. der. strengen Klassenteilung dev römischen. Gesellschaft unvereinbar waren, ist der 'Umstand,'dass der Kaiser' M a r e u S Antoni u s sich gezwungen sah, /in einem Erlass den Senatoren und Patriziern die Huldigung für Schauspieler auf/ offener Strasse zu verbieten.- Auch die Intrige, der hinterlistige Weltbewerb--ist keine moderne.Erfindung. Hinter den Kulissen,wurden,oft unbarmherzige und,grausame Kriege-mit Spott und Verleumdung geführt. Do: Gunst d«S Volles zu erweichen, bedeutete auch damals-schon'Macht, Geld, Ehre. Richt das Talent Mein entschied-die Kämpfe, auch die antiken Schauspieler kannten die Institution der Clague. Manche Künstler und Tänzerinnen beschäftigten ganze Armeen von Claqueren. T a c i t u 8, der Historiker, weiss von P e r e e n n i u 8, dem Führer der Revolte der Legionen in Pannonien, zu berichten, dass er früher eine Claquertrnppe in Rom befchltigte und bei diesem Beruf die Uebung und Fähigkeit«rtvarb, die Leidenschaften der Massen zu lenken. Der äusserliche Prunk, die Nudität, die Gruppentänze waren ebenso Teile der antiken Bühne wie der unfern. Die Revue, die eigenartige Szenenreihe, wo nichts anderes als die blosse Schaustellung, die Sehenswürdigkeit der Ausstattung, die Toiletten und die Körper der Frauen, die gleichartigen Bewegungen der dürftig gekleideten Girls, oft artistische Produktionen wichtig sind, war den Römern sehr wohl bekannt. In den späteren Jahren des Kaisertums war die Ausstattung solcher szenischer Spiele von so enormer Verschwendung, dass sie die teuersten Revuen in Newyork und Paris weit übertrafen, Plinius der Aeltere erwähnt von einem Patrizier mit Namen S c a u r u s, dass er auf der Bühne künstliche Seen errichten liess, in welchen nackte Najäden schwammen. Er liess kostbare und seltene Bäume aus fernen Ländern herbeischleppen, stellte sie auf die Bühne, und in diesem künstlichen Wald tanzten Hunderte von'Tänzerinnen, Aus reinem Gold, Silber und Marmor waren die Requisiten der Szene erbaut, die Schauspieler trugen Gewänder aus purem Gold, ynd rings ui» die Bühne standen viertausend Bronzestutüen./ Die- antike Welt ging unter, inst ihr-ihre Schauspielkunst. Die unermesslichen. Vermögen, die phantastische Verschwendung haben nur die Erfolglosigkeit dieser Gesellschaft; demonstriert. Unsere moderne Theaterwelt hat viele dieser Sitten zu neuem Leben erweckt. Ist nun unsere Welt, fähiger— oder ist sie ebenfalls am Rande des Untergangs angelangt?. Francis Hag.fors,; Selk 8 Freitag, 1. Jänner 1V87 Nr. 1 Du scheidende Prager Polizeipräsident Dr. Doleji Sonder-Motorzu» in» DUefengetirge, Die Staat»« bahndirekiion in Prag teilt mit, daß sie In der Win« terfaison 1086/87 zur Bequemlichkeit de» reisenden Publikum» einen Sondennotarschnellzug in» Nie» sengebirge eingeführt hat, Abfahrt Prag Wilson- Bahnhof 18 Uhr. Dieser Zug wird s e d e n Samstag nach Johannisbad abgefertigt und kehrt Sonntag um 22 Uhr 80 MiN. nach Prag zurück. Beide Fahrten, mit Nachtlager und Frühstück Xi 74.—, mit Uebernachtung in der Sokolbaude Xi 89.—. Jin Preis ist auch die Fahrkarte für die Drahtseilbahn JohanniSbad-Schwarzenberg enthalten. Anmeldungen mit Angabe im Bazar neben dem Wil- son-Bahnhof. Telephon 888-86, Verhungert. Gestern früh wurde in Prag XVI, Helm Eingang de» Kinskt>garten» ein unbekannter Mann völlig entkräftet aufgesnnden; auf dem Wege in» Krankenhau» starb er. Er konnte als der 61 jährige beschäftigungslose Arbeiter Jasef Kahoun sichergestellt werden, der in der letzten Zeit in einer Sandgrube„na Fialkou" in Smichow gewohnt hatte. Die Leiche wurde in» Institut für gerichtliche Medizin gebracht. Auto gegen Straßenbahn: drei Berlebte. Gestern kam e» um 11 Uhr vormittag» auf der Clam-Martinitzstratze in Stkebovlee zu einem Zusammenstoß zwischen dem Auto P—22.260 des Chauffeurs Jaroslav Zabranskts und einem Straßenbahnwagen der Iler Linie. Da» Auto wurde etwa 20 Schritte geschleift und schwer beschädigt. Der darin sitzende Eigentümer Jaroslav Braver aus Bubentsch und seine Frau erlitten mehrere Berletzungen leichteren Charakter»; der Chauffeur, der da» Bewußtsein verloren hatte, hat außer einer Gehirnerschütterung auch nur leichtere Berletzungen aufzuweisen. Cr wurde sm allgemeinen Krankenhau» behalten, während die beiden andern entlassen wurden. Bon den Fahrgästen der Straßenbahn kam niemand zu Schaden.— In der Nacht auf gestern stießen an der Kreuzung Torgasse-Korngasse in Prag II die Auto» der Chauffeure Wenzel Moudrts und Karl Posten suchen: Praktikanten Buchhalterin, längere Praxi», Gewerbeschüler, höhere Schule, Praxi», Berkäuser der Lebensmittel- und Textil- Branche, Kontoristin, deutsch, tschechisch. Anfragen an All-A-Ver,- Praha II., Fügnerovo mim. 4. usos Kuncä au» Prag zusammen. Unter der Äucht de» Stoße» überschlug sich da» letztere, so daß e» die darin sitzende 2Üjähriae Private Antonie Uhlik unter sich begrub. Fräulein Uhlik wurde.mit einer Gehirnerschütterung und Berletzungen im Gesicht auf die Klinik Schlosser gebracht. Da» Strafverfahren wurde eingeleitet. Ueberfahren. In der Chotekssasse in Prag III wurde gestern der 62jährige Private Stanislau» Bcränek beim Ueberschreiten der Fahrbahn vom Auto P—26.608 de» Chauffeurs Jaroslav Slemenda zu Boden geworfen und blieb bewußtlos liegen. Mit einer Gehirnerschütterung und mehreren Rippen- brüchen wurde er durch die Nettungrgesellschaft auf die Klinik Schlosser gebracht. Dem Chauffeur wurde der Führerschein entzogen. Kunst und Wissen Zwei Gastspiele Felix Bressart in„Zwei glückliche Tage", Mittwoch(B 1), und SamStag, den 9. Jänner(A 2). Montag Gastspiel Ernst Deutsch, 714 Uhr. „Der Arzt am Scheckdewe ne". Einmalige volkstümliche Abendvorstellung. Xi 2.60 bi» XL 20.—. Wochenspielplan de» Neuen Deutschen Theater». Freitag 148: Rigoleiw, 7>4Uhr: Axel an der Htm» melbiür, D.— SamStag 144: Till Eulenspiegel, 148: Liebe eine» Fremden, C 1.— Sonntag 148: Hofloge, 148: Mita. Bl.— Montag 714: Der Arzt am Scheidewege, volkstümliche Borstellung. Gastspiel Ernst Deutsch. Abonnement aufgehoben.— Dien»« Mitgliederbegünstigungen: Die Mitglieder haben das Recht, die Natur- frenndehäuser, Ferienheime, Schutzhütten und Bootshäuser in der Tschechoslowakei, der Schweiz, Ungarn, Holland, Jugoslawien, Frankreich, Amerika usw, bei Wanderungen, Ferienfahrten und Urlauben ßu bedeutend ermäßigten Preisen zu benützen. Zu jeder Jahreszeit werden unter kundiger Führung Wan- derungen veranstaltet. Außerdem werden alljährlich Ferienreisen und Urlaubsfahrten nach den schönsten Gebieten des In« und Auslände» zu möglichst geringen Kosten durchgeführt. In vielen Ortsgruppen bestehen Unterabteilungen bzw. Sektionen und Arbeitsgemeinschaften zur Pflege de» Jugend- und Kinderwan- dernS, deS Klettern im Fel», für Wintertouristik, Wafferwandern, Wandermuftk, Natur- und Heimatkunde, Phow- und Lichtbilbwefen, Samariterabteilungen, Wander-Auskunftei und UrlaubSberätung ferner stehen reichhaltige Bibliotheken zur Ber- sügung. Zwei touristische Zeitschriften: Da» BereinSorgan.B e r g s r e il" mit wissenswerten Mitteilungen au» der Touristenwelt und»Der Naturfreund" mit vielen Illustrationen und guten Aufsätzen. Vorteilhafte BersicherungSein- richtungen: Die Mitglieder sind bei allen touristischen Unternehmungen gegen Unfall versichert. Zusatzversicherungen gegen geringen Prämienzuschlag. Bahnpreis* und FahrtermSßlgungen:' A) Zur Seit der Geltung der SonntagS-Rvck- fahrkarten: a) Einzelne Mitglieder, sowohl Erwachsene al» auch Jugendliche, erhalten auf jeder beliebigen Strecke eine Ermäßigung von 88 Prozeni tag 714: Mignon, A 2.— Mittwoch 214: Axel an der HimmelStür^714: Zwei glückliche Tasse, Gastspiel Felix Bressart, B 1.—» Donnerstag 7%: Monsignore» große Stunde, E». kommt- nicht zum Krieg, C 2.— Freitag 714: Liebe einer Fremden, Gastspiel Ernst Deutsch, D.— Samstag 814: Till, Eulenspiegel,.714: Zwei glückliche Tage, Gastspiel Felix Bressart, A 2.— Sonntag 214: Liebe eine» Fremdem Arbeitervorstellung, 714: Der Rosenkavalier. C 1, Wochenspielplan der Kleinen Bühne. Freitag 8; Der schiefe Hut, 8: Matura.— SamStag 8: Axel an der HimmelStür.— Sonntag 8: Unentschuldigt' Stunde, 8: Matura.,— Montag 8: Axel an der HimmelStür, Bankbeamte I und freier Berkauf.— Dienstag 8: Matura.— Mittwoch 8: Der Illusionist, 8: Menschen auf der Eisscholle, volkstümliche Borstellung.— Donnerstag 814: Liebe eine» Freu.- den, Gastspiel Ernst Deutsch.— Freitag 8: Matura, Theatergemeinde deS Kultnrverbande» und freier Berkmif.— SamStag 714: Firma, Erstaufführung — Sonntag 8: Fuhrmann Henschel. 8: Matura. Filme In Prager Lichtspielhäusern Urania: Schloß Bogelöd. Adria: Herren im Zhlinder. Astaire. A. Alfa: Romeo und Julia. Howard, Shearer. A. Apollo: Im Sonnenschein. Kte« pura. D. Avion: Eine Nacht in der Oper. Marx Brothers. A. Fenix: Anna Karenina. Garbo. A. Flora: Die Stadt Anatol. D. Juli»: Die Leuchter de» Kaiser». D. Hollywood: Hofkonzert. D. Hvkzda: Mickey.Maus« und Sillv-Symph onieN. Kotva: Die Sensation der Jahre» E. Kapitol: Ein ungewöhnliche» Ereignis. Cooper. A. Konvikt: Die Welt in hundert Jahren. E. Lueernar AnnaKarenina. Garbo. A. MaceSka: Die Schneiderin. Tfch. Passage: Hofkonzert. D. Praha: Die Leuchter de» Kaller». D. Radio: Die Welt in hundert Jahren. E. Svkwzor: Kapitän January. Shirley Temple. A. auf den Personentarlf; für Schnellzüge normaler Zuschlag. Für die Rückfahrt gelten die Bestimmungen der Wochenendkarten. Für die Rückfahrt au» dem östlichen Teil der Republik sind Ausnahmen statuiert, welche bei der Ankunft zu erfragen sind. Der Tourist muß nicht dieselbe Strecke, auf welche die Rückfahrkarte lautet, zurückfahren, muß auch nicht auf demselben Bahnhof de» AuLfahrt»orte» einlangen. Er kann ferner vom Ziel für die Rückreise eine verlängerte Route nehmen, wobei ihm diese Fahrt zur Gänze mit der Ermäßigung durchgerechnet wird und der vorerst bezahlte Rückfahrprei» in Abrechnung kommt.— Dagegen wird für kürzere Strecken, al» die Rückfahrkarte" lautet, keine Vergütung geleistet. BiSSOKilometer kann eine Retourkarte für jede Station der Rückfahrstrecke mit angekauft werden, so daß die Rückfahrt von der Ankunftrstation an bezahlt werden muß.— Bei StreckegüberölKilometer muß die Rückfahrkarte auf mindestens Pi» Hälfte der Hinfahrtsstrecke lauten. b) Auf den staatlichen Autobussen erhalten wir bei Geltung der Sonntagsrückfahrkarten 26 Prozent Ermäßigung(Bedingung: Rückfahr- zwang und dreitägige Gültigkeit). c) Auf den elektrischen Vinizialbahnen in der Hohen Tatra erhalten wir 83 Prozent Ermäßigung. . B. Begünstigungen, die jederzeit in Anspruch genommen werden können: a) Schon dr e i Mitglied er erhalten ab 101. Kilometer eine 88prozeniige Ermäßigung aus den Pexsoney- und SchnellzugSjarsf.. b) Schon drei Mitglieder erhalte» jederzeit bci Autobusfahrten der CSD 25 Prozent Ermäßigung.(Rückfahrzwang mit dreitägiger Gültigkeit.) e) Ab 8 81 Kilometer werden 80 Prozent Ermäßigung für Personen- und Schnell- Touristen, Wintersportler und Wanderer: Tretet den Naturfreunden als Mitglieder bell Der heroische Igel Von Richard Rax Zu jener Zeit, da die in den vielen einzelnen Staaten Europas Herrschenden unbeschadet der Art ihrer Auswahl die verschiedensten Gipfel der Weisheit erklommen und alles zu solchem Gedeihen gebracht hatten, daß niemand mehr wußte, wovon, ob und Ivie er übermorgen leben werde, saß ein Igel mißmutig in seinem Schlupfwinkel. Er hatte so viele Feinde, daß er nur bei Nacht auLging. Wenn er einmal ausnahmsweise in dringenden Geschäften untertags hinaus mußte, kam es leider ost zu einer Begegnung mit einem Mächtigeren. Dann trachtete er sich unbemerkt vorbeizudrücken. Wurde er zu seinem Schrecken doch bemerkt, dann blieb ihm nicht» übrig, als sich einzurollen und, mit angststarren Stacheln, zu Gott betend es Hessen Schickung zu überlassen, ob er da» unliebsame Zusammentreffen überleben werde. Wie der Igel so dasaß, in Gedanken über sein naturgegebenes Schicksal raunzend, hörte er plötzlich den Apparat tönen, den die Menschen im nächsten Hause Radio nannten. Merkwürdigerweise verstand er auch, wa» gesprochen, wurde. Wenn da nicht ein Kobold oder ein ähnliches Fabelwesen dahintersteckie, kam dies Berstehen wohl daher, daß ein großer Staatsmann sprach, . in dessen Namen ein Igel enthalten war. Dey Inhalt dieser Rede wunderte den Igel baß. Ec vernahm, daßdes Staatsmannes mächtiges Lans von Feinden umringt sei, zumeist von weit mächtigeren. Das aber mache wenig aus:„Wie ein Igel werde das Land sich einrollen und feine Stacheln nach allen Seiten zum Entsetzen seiner Feinde fürchterlich strecken." Weiter ging die Rede nicht. Das Weitere dachte der Igel im stillen:„Dann könnt ihr stachelstarrend dahocken, bis euch die Eingeweide vor Hunger knurren, wenn die Feinde nicht vielleicht gar auf einen Trick kommen, der den Gestachelten trotzdem zu überioinden ermöglicht. Ist denn diesem komischen Redner nie ausgefallen, daß man Igel häufig trotz ihren Stacheln erschlagen in einem Straßengraben findet?" Der Jgec wußte nicht, daß dem hohen Herrn solches nicht auffallen konnte, weil der seit langer Zeit an Straßengräben und ähnlichen Niederungen nur blitzschnell im Auto vorbeisauste, seine Lebenserfahrung also gering war. Diese kann bei Herr- schern, die von Geburt an oben sitzen, nicht zur Entwicklung kommen, bei den später Emporgehobenen verliert sie sich nach der Machtergreifung überraschend schnell. Obwohl also der Igel anfangs zweifelte: schlug ihn doch; die Tirade vom Igel, der seine Stacheln ,nicht aus eigenem Entsetzen, sondern zu. dem seiner Feinde sträubt, in ihren Bann. Er sah sich schon prangen als Wappentier an Stelle des altbewährten Adler» oder eines andern ebenso bedeutungslos gewordenen TIcr-s ohne Stacheln- Geschmeichelt blies er sich auf und verließ eitel seinen feuchtkalten Winkel, um sich bei Sonne der Welt zu zeigest, die plötzlich den Wert de» Igel» als. kämpferisches Muster entdeckt hatte. Fast fühlte er sich einem Löwen gleich, wie er so mutig dahinschritt. Doch da kam ein kleiner Knabe des Wege». Der Igel machte sich rund, streckte die Stacheln und dachte nach der eben erhaltenen neuen Lehre seines staatsmännischen Bewunderers, der Kleine werde sich fürchten. SBeit gefehlt! Der Knabe nahm einen Stecken und schlug hin, als ob der belehrte, ein ganz gewöhnlicher Igel wäre. Dem ging beim dritten oder vierten Schlag schon die Luft aus, so daß er zur richtigen Meinung kam,, der Bersuch, sich ungesehen zu drücken, wäre nom aussichtsreicher gewesen. Dazu war es letzt zu spät. Er mußte weiter standhalten, bis er mit gespreizten Stacheln auf dem Felde der Ehrt tot blieb. Ohne zu ahnen, daß er mit solchem Tun eine der Größen Europas widerlegte, schleuderte der muntere Knabe dann dje Leiche, wie einen Fußball mit einem fröhlichen Tritt ins Gkbvsch. Hier fand nach Einbruch der Dunkelheit die weinende Witwe den Toten. Und sie erzählte den Nachbarsigeln, die alle zusammenliefen, wie ihr sonst so vorsichtiger Gatte auf die Radiorede offenbar die gute alte Bescheidenheit verloren, sich in die Brust geworfen und stolz bei hellichtem Tage ganz unnötiger Weise provozierend spazierengegangen sei.„Ich versteh' nicht,, daß so was plötzlich'in Hhns fahren konnte,''in den Armen. Nie ging er bei Tag aus. Nun ist ihm leichterl", jammerte sie. Der Jgelurahne aber brummte ärgerlich)„Wer solche Reden emst nimmt, muß zugrundegehen."'>■' zug»tarif gewährt, wenn mindesten- füstf Personen da» gleiche Ziel haben.— Die Rückfahrt ist gebunden. Bei der Lösung muß eine„Prükazka" vorgelegt werden, welche von der Ortsgruppe bestätigr fein muß. d) Sechs. Teilnehmer erhalten ab 16 Kilometer für Personenzüge Und ab 81 Kilometer für Schüellzüge jederzeit sine Süprozentige Ermägi» gnng.— Di» Anzahl der Jugendlichen mit Jugenv- auSlvei» auf 60 Prozent(diese können bi» zum Alter von 18 Jahren. auSgegeben werden) kann ein Drittel der Teilnehmer solcher Gruppen betragen, v | e) Mindesten» sechs Jugendliche mit dem entsprechenden JugendguSweiS bersehen zahlen bei allen Fahrten nur 60 Prozent de» gonstülen Fahrpreise»; bei Schnellzügen ab 200. Kilometer. . Die sechste Person kann ein Erwachsener al» Begleitperson sein. i f) Auf der elektrischen Dahn in der Hohen Tatra erhalten diese Gruppen 80 Prozent Ermäßigung. i. Bei Besuch der Tatra-Kurorte gilt»Ine 60 Prozent ermäßigte Rückfahrt. Weitere Ermäßigungen auf verschiedenen Straßenbahnen und bei Ausflügen auf den Elbedampfern. Die Gegenleistung der Mitglieder für die angeführten Einrichtungen besteht in einem geringen Jahresbeitrag. Willst du den gesundheitlichen Gefahren der modernen Berufstätigkeit entgegenwirken, dann tritt ein in die Reihen de» TouristenpereineS„Die Naturfreunde" und arbeite mit ihm im Dienste der Menschheitsbefreiung und de» kultuj^llen Aufstieges. Jeder Wandergesährte und Mitarbeiter ist willkommen l'■!'■ Anmeldungen nehmen alle Ortsgruppen entgegen. Auskünfte und Werbematerial durch die Gauleitungen und Geschäftsstellen. Touristenverein»Die Naturfreunde", RrichSauSfchusj Aussig. Mitteilungen aus dem Publikum. Früher nannte man es Influenza, aber die Zeiten haben sich geändert und auch die Influenza ist„mft der Zeit gegangen" und hat sich zur bösartigen Grippe ausgewachsen! Ilm fo mehr muß«dr — und rechtzeitig I— begegnet werden: Der Alpa< Franzbranntwein’ tropfenweise dem Gurgelwasser zugesetzt, desinfiziert die Mundhöhle und Atmungswege, und zu regelmäßigen Einreibungen benutz:, belebt und stärkt er den Körper. Fragen Sie" Ihren Arztl i Jeder Fasching Ist ander»! Andere Mädchen, andere Tänzer, andere Melodien und andere Tänze. Aendere auch deine Ballschuhe: kaufe moderne, ntne bei.Bata!. Sie", sind so billig, daß du dir jedesmal modische.Tanzschuhe leisten kannst und'zum neuen Rhythmus der Zäft'nicht antiquiertes Schuhwerk wagen mußt.' J 262/160 Helle Fenster bei Nacht, ftmkelnde Lichter. Die Tage der abwechslungsreichen Festlichkellen und Gesellschaften sind gekommen. Da erscheint man abend? al» sein eigene» sorglosere» Ich in distinguierter Aufmachung. Der letzte Schliff, der hierzu gehört, sind die eleganten Baka-Tanz- und Gesellschaftk- fchuhe, die die Dame in phantastisch schönen Silberund Lrokatmodellen, der Herr in vornehmer, ruhiger Ausführung,'..bevorzugt. 262/160 Ihre Mähe haben un» noch gefehlt. Deswegen mußten wir Ihnen bisher bei jedem Schuheinkauf Ihre Füße messen, um Sie gut bedienen zu können, Bei Ihrem Nächsten Einkauf verlangen Sie aber eine fachmännische Unterfuchung Ihrer Füße und dV Registrierung In unserer Fußkariothek. Dann sagen Sie un» später nur mehr die Nummer Ihre» Kartothekblatte» und wir können Sie ohne weitere» tnjt der richtigen Schuhgröße bedienen. Baka. 262/166 Kennen Sie schon Ihre Führ? Wenn Sfe Ihre Schuhe bei Baka kaufen, verlangen Sie einfach von» Verkäufer die Registrierung Ihrer Füße in der speziellen Kartothek, Dabei stellt er fachmännisch Grüße, Breite.und Besonderheiten Ihrer Füße fest. Beim nächsten Einkauf kann Ihnen jeder Berkäufer sofort die richtigen Schuhe für Ihre Füße vorlegen., So dient Bakq seinen Kundschaften. 262/180 Freud» und Zufriedenheit am Neujahrstag bedeutet Freude und Zufriedenheit da» ganze Jahr. .Men, die-kaufen, allen, die verkaufen, ist Pakaba ein Talisman, ob es sich nun um eine elektrische Taschenlampe handelt, die Ihr Auge schont und Sv vor Unfall schützt, oder um einen Radlogppara: Palaba, der Ihnen die Welt, in» Heim bringst oder um»inen Akkumulator, der Ihr Auw stet» startbereit erhält. Bezug»bedtn g u n g„ n: Bei Zustellung in» Hau» oder bei Bezug durch die Post monatlich XL 16.—, vierteljährlich XL 48.—, halbjährig XL 06.-- ganzjährig XL 102.—.— Inserate werden läut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß.— Rückstellung von Manuflripten erfolgt nur bei Einsendung der Rewurmarken,— Die ZeitungSsrankatur wurde von der Post« und Teie- graphendirektion mit Erlaß Nr. 18.800/1/11/1280 bewilligt.— Druckerei;„OrblS", Druck-, BerlagS« und Zeitung»-A,-G. Prag.' Freitag, 1.««inner INI? Seite N Freistadt Karlsbad: Langendorf: Altrohlau: Asch: Aussig: KcZmarok: Wittich Paul Kladno: Klattan: Wick Alois und Familie Klosters Anschowitz Pahak Johann, Oberlehrer Komotau Bischofteinitz: Dietz Andreas Kladrau: - Bodenbach: Halhritter Franz Bischof Karl Kosice Bötzmischdorf:' LandSkron Müller Eduard und Frau Böhm. Budweis: Böbm. Märädorf:. Werner Franz, K'äWoerke». ' Praschk Franz und Familie Männer Wenzel; Gastwirt Stohwasser O., Kontrollor Reif Anton Wilhelm, Stadtrat Eire herzliches Profit Neujahr entbieten r Krahan: ' Böhm. Kamnitz: Kaufmann Franz Kern Franz Ladig Josef May Alois Hiebsch Alfred und Frau Sitter Karl Schöler Gustav, Lagerhalter A. K. B. .und. Frau Walter Antom. und Frau, Bau» arbciterselretäc Böhm. Krumau: Königsberg ad. Eger: Gemeindefraltion Internationaler Metallarbeiterverband, Zahlstelle Kotvalik Rudolf, Bizebürgermeister Lokalorganisation Schiwietz Karl, Lehrer Sihmeiscr Franz, Ober-Inspektor Altschul Ludwig und Frau, Kurhaus „Stadt Berlin- Bachmann Ernst Bernhard Gustav Dr. Bergauer Emst Blatny Fanny Braun Josef Duh Ernst Fritsch Franz Fritschka Heinrich Fladerer Karl Hein Josef und Frau Hollick Franz Hopf Fritz"und Frau Horn Wenzel und Frau Hrdliika HanS Korb Anna Krale rt Erich Lorenz Wenzel und Frau Moihl Josef und Frau Möser Josef Mörth Wenzel Plodck Josef Pohl Friedrich Ricker Josef und Fran Sandmann Friedrich, Oberlehrer und Fran, Fischern Scharing Julius und Familie Slallina Gregor Dr. Simon Oskar II lm Earl und Frau Weikert Florian, Redakteur Werner Willi und Frau Willner Hugo Wondral Heinrich und Frau Prof,,Herbig Gustav Wanek Franz Arnberg Emil Dvokak Rudolf und" Frau. Hocke Willi-und Familie•' Kober Karl und Familie Mg. Kogler Franz und Familie Patz Alois.-.. Petrik Rudolf und Familie PulS Karl und Familie}. Schmied Rudolf Josef und Frau Schweichhart Josef und Frau Lokalorganisation, Unter Mehenseifen MUDr. Janekkovä Jarmila, Bad Stör Binch Wilhelm Goldbach HanS.TranSport» und Le»' benSmittelarbeiterverband Jcntsch Heinrich und Frau John Julius samt Frau Münzberg Max Pölzl Leopold Spiegel und Familie Scharing Julius, Gewerlschasts- sekretär Baier Ottif, Geschäftsführer Bezirksverein Arbeiterfürsorge' Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei', Bezirksorganisation Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei, Kreissekretariat Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei, Lokalorgänisation Hoffmann Anton u. Frau, Betriebsleiter i. R.' Jllner Franz, Landesvertreter Jakubu Franz, Lokalvertrauensmann Liebich Emst, und Frau, Kranken-'. ' kassenbeamter, Meixner Alois, Fachlehrer Nitsch Jasefüstd Frau, Sekretär Suchanek Reinhold, Geschäftsführer im Volkshaus, Schmid Adolf,.KreiSbertrauenSinann Stefan Eduard u. Frau, Lagerhalter a.FriW. ünd.Hamstir, Sekretär „Aroeiterheim- Werner Heinrich, Magazineur' Amstätter Andreas, Parteisekretär Kromholz Franz, Gewerkschafts sekretär Schmidt Johann, Bezirksvertrauensmann Denk. Andrea-«Und.Frau, Kreiö- gcwerlschaftsselretär...., Pfahl Rudolf, Beamter Pierk Johann'--9' VJ Pokorny Franz und Frav- Rzidiniier Adallext, Beamter Zapf Franz und Frau, Parteisekretär Bösty-Josef, städt. Beamter, Leih Julius und. Frau, Eisen»; bahneri, R. Metallarbeiterberbänd,. Sekretariat verband der Eisenbahner, LandcS» / sekretariat Abgeordnete: Dr. Ezech Ludwig, Minister, Prag Hecgcr Rudolf, Jägerndorf Jaksch Wenzel, Prag Katz Franz, Falkenau a. E. Kirpal Irene, Aussig.a. E. Kügler Franz, Bodenbach Krejii'Franz, Trautenau Macoun Franz, Rcichenberg Taub Siegfried, Prag De Witte Eugen, Karlsbad. Zischla Rudolf, Sternberg ■' Senatoren: Grünzner Ernst, Präg Hackenberg Theodor, Prag- Dr. Heller Earl, Teplitz-Schönau Müller Heinrich, Aussig ä. E. Reyzl Josef, Schlucken»» WellaN Matthias, Brünn ^Lux Alois Kosolup: Hala Franz Jng. Stuckhart Alfred Brüx: 7 Allgem. Angestellten-Berband, Ortsgruppe Bezirksorgauisation Brüx-Oberleu» tcnüdorf der DSAP,., Lokalorganisation der DSAP. Rnturfttunde, Ortsgruppe Brüx Bcrband-d. Eisenbahner, Ortsgruppe Brüx", Zettl Johann und Frau " Bratislava: Mottl Karl, Sekretär d. E. B. O.«. Posselt Hermann und Frau. WildnerMudols........* Braunseifen: Matzke Julius, Lagerhalter' ' Chodau: Dörfl Josef, Beamter-'' Drahowitz: Püscher. und Frau, Sekretär Roll Ludwig und Frgu ,. Runge Theodor und. Frau Sattler Ernst und Frau Schaffer Edo und Güsti' Wilhelm Joscf und Frau Eger:' Bäuml Wilhelm, Beamte Böhm Georg Deistler Anton Fleischmann Karl, und Familie... Friedmann Josef und Familie Gemeinnützige Baugenossenschaft „Arbeiterheim- f. Arbeiterwohnungen, reg. Genossenschaft m. b. H. Heinl Eleonore...... Heinrich Adam und Frau Hoor Georg und Frau Intern. Metallarbeiterverbqnd,• . Perwaltungsstelle—... r...... Roby Wilhelm, Reiter Karl...... Weigl Georg und Familie' Elbogcn: Danzer Robert, Bechnte- Ritsche Ernst; Beamte. Willander Franz, Beamte Zeltler Karl, Btainte.' Erdberg:/; Rauer Rupert'*' i' j," Eulau: Falkenau a. d. Eger:. . MUDr. Mautner Franz, Chefarzt d. ' B.K.B.A.-' 7''\ JS? S Fischer«: ! Blob Josef samt Familie' . Fleck jKarl untz Frau'.,.■ I Hüttl Ernst und Familie i Legat Wenzel und Frau-'. 1 i ckSpl-Akbert i>nd»FamiliM" Palme,. Franz i- Platschek.Franz-wch Frau— ■ Scharing Julius mit Familie.. , Schiina.nek Peter und, Frayi Werfter.Karl ünd'FrÄ' ; Zlüle iOskar^asvstie?.$ ►.Fra«zM>rs:^ Boutsche^,Rernhold-. 4» 7Hrimze«MidL j Leskau:> Schmidt Johann saint Frau, Lager»- Halter t Leitmeritz:« JUDr. Pollak Friedrich'* Mähr. Schönberg:; Barth Fritz und Käthe, K. G. S.' Bärnert Ludivig und Frau K. G. S.- Vierer Max und Frau I Häusler Wilhelm und Frau j Jilg Karl und Familie! Kauer Franz und Familie k Kittel Hans und Frau£ Kstelsvcrband des„AtuS" k Malcher Max und Frau£ Mäuler Ferdinand und Frau£ Schreier Raimund und Familie£ Weber Anton und Frau Zentralgruppe der Union der Textil»", arbeiter J Marschendorf: I Fleischer Wenzel! Mähr. Ostrau-Pkivoz:; Bayer Artur, Mähr. Ostrau-> Oderberg Figar Rudolf und Familie> Dr. Haas Biktoc I Dr. Haas Wilhelm und Fra»' Klaschka Adolf' Schröpfer Josef und Frau' Wolowiec Franz ltiib Frau j Müglitz:! Klein Karl! Neudek:; Jng. BöSmüller Wenzel> Dörfler Josef und Frau> Hammer Wilhelm\ Hofsmann Josef Dr. Kürschner Biltor' Mayer Josef; Weih Karl. Zettl Josef und Frau; Neu-Titschcin: Hauptmann Alfred Kamler Dr. Lüwy Em. Nitschmann H. Paterno Rosa Sobel Alfred Neuer«: Aschenbrcnner Ernst und Frau Bezirksorganisation Budweiser Franz und Frau Fischer Fritz und Frau Konsumverein Neuern Ortsgruppe der Metallarbeiter Rosenbaum Arnold und Frau Seidl Richard und Rest Zettl.Karl und Betty Neu-Oderberg: Prof. Schön B. K. Oberhennersdorf: Kunert Franz und Familie Oberpla«: Demi Johann Odra«: Unger Karl,-Beamter Olbramovi«: Trautsch Franz; Schuldiener i. P. Olmüh:' Freiwaldau: Drescher Josef ,und Emilie Palm Edmund und Loisl Weih Johann> Wühl Rudolf und Marie Freudenthal: Fischer Franz und Familie, Bezirkssekretär Ullmann Franz und Familie, Ge- werkschastSsekretär Friedland: Köhler Franz und Frau, Beamter Kudernatsch Josef, Fachlehrer Prediger Emil und Frau, Genesungsheim Mildeneichcn Prcisingcr Josef und Frau, Beamter Naim Ferdinand und Frau, Beamter 'Richter Josef und Frau, Beamter Graslitz:' Dr. Goldberger Josef und Frau, Arzt ModeS Frgnz, Angestellter d. J.M.V. Rosch Josef, und Familie, Sekretär dec J.M.W. Wunderlich Emil, Parteisekretär Graupen: Schneider Wilhelm und Mari« Groß-Schöna«: Prost Josef undFraü' G'rotta«: ' Duchek Paul und Frau. Grülich: i Bezirlsorganisation der Deutschen '^--sozialdemokratischen- Arbeiterpartei Halbstadt:. Knopp Richard, Gemeindevorsteher Hirschberg a. See: KUnelIAga .. Holeischenr - Gottfried HanS»ich Clara Jägerndorf: Berger Franz und Familie. Brodkorb. Josef ugtz Fainili^,,. Dr. Feldmann und. Fcau Fuchs Roman und Frau, GeschäftS» "" führeO' i Heeger Rudolf, Abgeordneter ' Heide Otto, Photograph, Herrengasse 28 Hübsch'Perichard,^Angestellter.» Kluger Adölst Beamter . Kolbe Frayz,. Sekretär Kutscha Emil, Sekretär ! Link Franz und Familie. Sekretär Ortsgruppe des Verbandes der Eisen» -''bahner«..«■si.'Jjr.ji;!-■; : Richter Ernst und Fahtilie, Beamter ^Aegckqntel Josef^santt Familie-- Schober Franz, Stadtrat Schrötter,AloiS. Beamter... Ulrich Josef, Dir. s. R. Bölkl Jostf, Fachlehrer Seite IN Rr. f immnnm»mMnnM>miwwm«nm»mnetUUl^ Ei« herzliches Profit Neujahr entbieten: f ; Oskau: Hollmann Franz und Frau Hübner RÄolf und Mizzi Jllert Paul und Frau Jaksch Wenzel und Frau Janetschek Edwin und Frau Jellinek Klar! und Familie Kahler Maria Kaufmann Ernst und Familie , Keller Wilhelm Klein Alfons Klein Gabriele Kohn Willy und Fainilie Kulis Gustav, Obmann der Kranken» Versicherung Kolli» Paul Köhler Adolf und Familie König Franz Koukal Frapz und Frau Kosminsky Fritz und Familie Krasa Franz Kreisky Rudolf und Familie Kreitz! Emil und Frau Krombholz Ferdinand, Korrektor Kropp Wenzel und Frau Krümmel Franz und Frau Landsmann Eläre Langer Karl und Frau LengSfeld Arnold Lenk Gustav LIewald Rudolf und Frau Lorenz Wenzel und Frau, Baumeister Luksch Dr. Alfred und Frau Mader Rudolf und Familie Marek Simon und Familie, Privatbeamte Morgenstern Grete Metzger Willi und Frau Michal Alexander»md Familie Mittenhuber. Fritz und Familie Müller Ernst und Familie Müller Josef Müller Franz und Frau Nehyba Franz und Lilly Neubauer Viktor und Frau Neuwirth Zdenko Paterno Johann Patzak Hubert Paul Ernst und Gisl Piccarone Maximilian Pipal Leo-.•*■«> Xj. c',4:4 Dr.Pohl FranzundFräu Dr. Polach Hans und Liese Prof. Polach Johann und Frau Pösch Walter und Frau Prager Eugen, Verleger Preitz Fritz. Preibisch Wilhelm und Familie Proksch Karl und Frau Puchner Karl und Frau Puchner Hugo Puhl Josef Richter Anni Riüel Emmy Rybin Peter und Hermi Rzehak Josef und Familie Sailer Georg und Familie Salus Max, Kaufmann Scharing Gretl, Angestellte Scharnowell Alois und Familie Scharnowell Viktor und Familie Schindler Hans Schlesinger Geza Schlesinger Wilma Schnabel Ottilie Schönfelder Richard und Familie Schorsch Georg und Frau Marthe Schrader Kurt und Frau Schwandtner Max und Familie Dr. Schwelb Egon und Dr. Karla Siegl Anton und Frau Sommer Johann und Frau Dr. Strauh Emil Dr. Steiner Max Strnad Ernst und Familie Schmacht! Franz und Frau Hilde SvojSe Franz und Frau, Synkule Karl und Familie Tallowih Anton' Taub Siegfried und Frau Teftnka Karl und Frau Theurer Lambert und Famstie Tick Josef und Frau Ullmann Max Vytopil Alfred Waschak Josef Weber Paul und Frau Weber Gustav und Familie Weil Robert Wellisch Arthur und Familie Weis Franz und Frau Werner Otto und grau Wien Heinrich Dr. Wiener Robert und Frau Wildmann Ottokar, Direktor Wolfert Ernst Zacharda Adalbert und Frau Reichenberg: Sonnberg: Kristel Johann, Stadtrat> Langer Alois, Stadtrat I Hübner Fritz, Stadtrat'>-> Ondkejka Rudolf\ Vogel Alfred und Frau; Brudny Hermann u. Frau, Fachlehrer> Hübel Raimund und Frau, Gewerk- I schaftssekretür/,> Zahel Leo und Frau, Bezirkssekretär I LeinSmer Hubert! Exler Albert'! Hillebrand Fritz I Hopp Leopold, Jnseratenakquisiteur> J Preis Josef, Oberlehrer i. R. Alliger LadiflauS und Familie Beckert Emil und Familie Biegel Wenzel und Frau Frenzel Alfred und Familie Gampe Franz Gewerkschaft derPostler, BerbandS» leitung Grünzner Ernst und Friedl Dr. Hahn Otto und Familie Hawel Robert, Kreissekretär und Familie Hübner Hermann und Frau Jandurek Josef und Familie Katzer Alex und Familie Kirchhof Franz und Emilie Kollert Emma Köller Johann und Familie Konrad HanS und Familie Koutnit Max und Familie Krause Hildegart Kupetsch Franz Kuplent Franz und Familie Löwidt Karl und Familie Abg. Macoun Franz und Familie Müller Hermann Neumann Marie und Schmidt Posselt Martha Rehwald Franz und Familie Reichelt Karl und Familie Röscher Anton und Familie Roscher Anton und Frau Sonnek Franz und Familie Schäfer Anton und Familie Schilder Franz Schiller Jckhann und Familie Schlohhauer Marie Schreier Berthold" und Familie Schwarz Josef Schwarzbach Robert und Familie Tichak Josef,.Postbeamter ,/ Tichak Joses und Frau Waniek Leopold Weigel Wilhelm und Frau Ortsgruppe des Verbandes der Arbeiter In der Bau-, Stein- und Ke- . ramlklndustrie ; Petersdorf: Sirmitz: ■ Brüder Brodkorb Winter Hans > Pilsen: Schönlinde: < Wanka Will! und Frau Nejedly Karl u. Frau, Bürgermeister Wagner Wilhelm und Frau Wollmann Adolf und grau Tschcch. Tesche«:! ! Plan: Dr. Grünbaum Erwin, Rechtsanwalt! * Kraus Ludwin und Frau, Kaufmann I Salomon Anna - SpiSskä Bela:' BellL:! Jsr. Kultusgemeinde Szabo Morst, Beamter Lichtenstein Samo, Generaldirektor! ! Podersam: ! Eckl Karl, Parteisekretär Schlucken««: Warnsdorf:■; Bendel Johann und Familie Ängsten Anton und Familie, M BezirkSverein„Arbeiterfürsorge"! Eger Josef und Frau> Goth Josef und Familie Löwi Siegmund und Familie.■*'-[ Lukas Erwin'■ Reilich Else und Franz I Sozialdemokratische BezirkSorganisa-; tion Sozialdemokratische Lokalorganisation k> Thum Heinrich und Frau I Wessely Wenzl und Frau* ZIglarsch HanS**■; ; Poprad: J Erdklyi Gsza, Zentralkassier < Gärtner Desider, Beamter ! Steinhäuser Karl, Beamter > Ländlich Julius, Direktor Staab: Kukla Karl Rauner Franz > Prachatitz: Sternberg: • Podlaha Johann, Buchhalter » B. K. V. A. BeziickSorganisation der D. S. A. P. Koblischke Paula Koschatzky Josef und Frau Mollik Alois uni Frau Ondkejka Max und Frau Paul Anton und Else Schön Willi und Hedi Schwarzer Franz ! Prag: Wagstadt:." S ! Aufhäuser S., Gewerkschaftssekretär I Altmann Franz und Frau » Appell Anna ! Aster Anna und Jaroslav l Bahr Rudolf.. « Bartosck Josef I Belina Jösef und' Lotte > Bäm Josef I Benedikt Anton ' Bermann Otto < Beranek Josef I Blaha Berta. " Dr. Bloch Arthur und Frau I©t. Bloch Max und Frau Angela J Bonner Ottokar » Brezina Alice und Rudolf ” Brom Karl j Brouschek August und Frau ! Bürgermeister Rudolf J Ceeh Max und Familie < Ehrt Max E. I Czeck Robert und Familie ' Deutsch Karl Wolfgang und Frau > Deutsch Maria und Morih Dietl Anton und Frau > Dietl Emmerich und Lillt I Dr. Ernst ENInger j Enenkl Viktor und Familie < Dr. Engel Ernst I Faulhammer Franz und Anni - Fechter Franz, ! Fink Moritz und Familie > Fischer Emil• « Fischer Rudolf und Familie I Dr. Fischer Oskar « Fleischer Anton und Friedl I Dr. Franzel Emil und Familie ” Freud Karl, Prokurist » Freimann Anni I Fuhrmann Karl, Jng. > Funke Karl und Familie I Gehorsam Hugo und Familie " Görlich Emma » Glas Bexta und Alois ' Goldmann Egon und Frau > Goldschmidt Leopold I Greull Josef und Frau ' Groh Carl > Gröschel Rudolf I Groh Ernst » Günther Hubert und Frau ! Guth Viktor * Mittler Josef und Familie » Hackenberg Theodor I Hammerschmidt Anton und Frau > Hartl Franz I Hässlbauer Josef und Frau j Hauptmann Adolf und Familie > Hayek Theodor, Baumeister I Hellmich Josef und Familie > Herget Fritz und Familie I Hirsch Rudolf und Frau > Hofbauer Josef und Familie > Hocke Franzi■ ' Hoffmann Max, Lehrer Mörth Johann J Reittichorf: .„ W-gstitdtt:: GchsÄltt i^Ef■* Fleihner Georg Preibisch Josef> Römerstadt: Dmnwald: . Weipert:.! Dr. Bittner Wilhelm, Amtsarzt der B. K. v,«. Dütz Hans, Beamter d. B. K. V. A. Maier Arnold, Beamter d. B.K.v. A. Neumann Emil, Beamter der B. K. B.«. Oppler Ernst, Beamter d. B. K. B. A. Unger Adolf, Direktor d. B. K. v.«. Union der Äxtilarbeiter Häckl Anton und Familie Hoffmann Adolf und Marie! Turnwald Franz; Teichstatt: Feix Rudolf und Familie Feix Rudolf Müller Johann und Familie, Konsum Weiskirchlitz: Schaffarsch Franz> Rumburg: Träutenau: Wigstadtl:„.„ Bayer Emil und Familie, Beamter Böhm Heinrich sen. u. Familie Böhmer Heinrich und Frau Marschner Franz und Familie Schnabel Rudolf und Familie Werner Karl und Familie' Wollmann Johann und Familie Dr. Haas Otto, Advokat Hak Josef und Familie MUDr. Hiek Reinhold, Leiter des Zahnambulatoriums MUDr. Bernard Jaroschka, Amtsarzt der BKBA. . Kern Rudolf und Familie, leitender ■ Beamte' Andersch Artur und.Frau, Ver-\ trauenSmann, j Blaschke Johann und, Henriette> Domes HanS, Beamter d. B. K. B. A.' Mader Karl und Frau, BezirkSver»- trauenSmann..,» Mohr Konrad, Leiter-. B. K. V. A Dr.- Steinet Samuel, Ehefarzt! Ortsgruppe der öffentlichen Ange»; stellten« Ruppersdorf: Teplih-Schönau: Kratina Franz Dr, Feldstein Rudolf und Frau Geltzltr Rudolf Hammer Max und Olga Herget HelnEW Kremser Heinrich Lorenz Richard Neymann Gustav Plohs E. F. und Familie Reckziegel-Richard Roll Ernst und Frau ’ Seliger Marie j Schweinfurter Josef, und Frau Thöner Ernst Winterberg:,/.! Saaz: Bezirksorganisation der' sozialdemo«! Iratischen Arbeiterpartei.> BezirkS-Perein„Arbeiterfürsorge" I Bogner Walter und Frau I Keller'Em., und Frau> Lokalorganisation der. D. S. A. P.! Werner Alois und Frau* DIttrich Valentin und Frau SaudWel: Ein Profit Neujahr entbietet die OrtSgruppenleitung des FabrikarteiterverlandeS Zauchtel:"! Schindler Franz, Offizial- der Tsche- I - choflowakischen-Staatsbahnen I Turu-Teplitz:' Jungbauer Josef und Anna Mildster Alfred und Familie Seidl Franz und Mizzi Verband det Arbeiter in der Bau«, Stein', und Keramikindustrie ZwWmr ,! Tinkl Viktor! Setteuz: Tauer Karl TroppM: An alle MUarbeiter herzliche» Dank und ei» recht"- glücklich« Rene» Jahr--' Die Bermaltuug■ Titz"Stefan und Frau, vizebürger- meister> Pküwz: SM: Freund Adalbert und Frau Saligev Alfred, Oberlehrer Dr. Klein Jakob,-Stadtrat. eillimmii.mHiniyw Nr. 1 Seite 11 Freitag, 1. Jänner 1037 Neujahrsmorgen ohne Sorgen! Ein fröhliches neues Jahr 3866 Ein Weltliches neues Jahr 8807 snz: TURN-TEFUTZ, MASARYKSTRASSE128. TELEFOI521 BeUrinserkliniflgei bei ilin Betriebsvertrauensmäneern Auskünfte: Herzliche GlUckwlinsche zumJahreswechsel entbietet allen Mitgliedern, Mitarbeitern und Genossen Alle deutschen Bergarbeiter gehören in ihre Berufsorganisation entbietet allen Funktionären, Mitarbeitern undMitgliedern der Ist das größte genossenschaft- iieheUnternehmen in derTatra, hat 84 Verkaufsstellen, 7500 ' Mitglieder, 10 eigene Häuser Den organisierten Derbraudiern in den Sekretariaten in Dux, Pälackystrafie 715, BrOx, „Bergarbeiterhaus“, Komotau, Kreuzgasse 3, Karlsbad* Fischern,' Masarykstrafle 403, Falkenau,„Bergarbeiter» heim“,Chotöschau, Nr. 190,-Trautenau, Hummelplatz 809 »BVBUCNOST« •_ Konsum-. Spar- und Eneuaunss- aenouenKhaHlnSpUekd Nord Vas Die besten GLÜCKWÜNSCHE zum JAHRESWECHSEL Nordmährens und Westscblesiens entbietet Stammanstalt: ARNAU, Postgasse- Telephon Nr. 36 Zwelganntalt: TRAUTEN AU, Schmeykalgasse• Tel. Nr. 236 Sitz ncicMcnbcrg Eigene Erzeugung von delikatem Drundzen-Kflse ssn Höchstmögliche Verzinsung von Üeldelnl»- . gen gegen Einlagebuch oder. in'laufender Rechnung- Gewährung von Darlehen und Krediten aller Art- Durchführung aller son- '- etlgen Bankgeschäfte Einlagenstand K8 85,000.000*— . Für dieSicherheit der Einlagen haften die Be- • Silke Arnau u. Trautenau mit Kö 10,000.000.- Galdumsats In Iskra«34: ie 800,000.000*- wär 8893 Reklamationen per Ad. Ed. Strnad, Praha II, FUgnerovo näm. 4. Bekleidungsarbeiter- Verband in der CSU. Sitz Reichenberg Sekretariat der gentralgewerkschaftskommission Reichenderg „Gewerkschastliche Rundschau* Reichenberg Die testen, AtüctumoscKe zum, JohresuwcW entbietet diebedHi Reujahngrühe entbietet allen Versicherten BEZIRKS«KRANKENVERSICHeRUNGSANSTAI.T NEIDE« Unnachahmliche Spezialsorten: „Silberseldo“,„Cristallln“,„Gold“ Amorlkanisohos Patent Nr. 1959701 i! i! Landwirtschaftliche Bezirksvorschuss-Kasse Arnau Zweigniederlassung Trautenau für die Bezirke Arnau und Trautenau eigene Anstaltsgebäude Billige tmd schmackhafte Mittagen*n von Kö 5— aufwärts.— Jeden 8 nntag große Tanzunterhal- >i tung Im 8te!nereaal Es Inden höflichst ein L NoPlitr 3889 Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel entbieten ürtelter* Xon&utn- und Hratveeem LvdentacL Herzliche GlOdiwonsdic .Genossen, besuchet euere Unternehmungen HOTEL MONOPOL PRAG II., Havlltkova 5 u. d» Bestem«! UßOVY DUM PRAG ll„ HybemskA 7 r K. fi. S. Konsum-.Prqduklin* 'und ÄnMmÄiuMft . registrierte Genossenschaft & mit beschrankter Haftung i in mahr.-Sdiünberg ■i! i! i! ! der Verband der Holz- u. Landarbeiter In der Tschechoslowakei 887i.„. wünschllhreh Mitgliedern die KWH GUM..? Der Ball fp Anöestellten-Verbandes findet statt am 21 Teber, Samstag, neinesaai. Die dein MWM H« WWWWMMkiie angeschlossenen Konsumgenossenschaften mit ihren Zentralen in Asch, Buchau, lkhodau, Gieß. Hübel, Hennonnshütte, Karlsbad, Komotau, Liebenstein, Luditz, Mir«, Saaz, Schünau, Theusing wünschen anläßlich des Jahreswechsels allen ihren Mitgliedern, Funktionären und Angestellten ein recht frohes und glückliches neues Jahr! DaS abgelaufene Geschäftsjahr brachte allen Konsumgenossenschaften wiederum einen erfreulichen Aufstieg, der im Interesse aller Verbraucher gelegen ist. Wir appellieren an die altbewährte genossenschaftliche Treue unserer Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter, mit Mut und Hingabe auch im neuen Jahre unserer herrlichen Ide« zu dienen. Wir müsse« noch stärker«erden... deshalb rufe» wir allen noch abseits stehenden Berbraücherfamilien zu: Tretet den bestehenden Konsumvereinen als Mitglied bei! Ihr nützet Euch selbst, denn Ihr unterstützet damit jene Bewegung, die dazu berufe» ist. Euere Interessen als Konsumenten am wirksamsten zu vertreten: Seuoflenfchaft bedentetr mehr Wirtschaftliche Macht! Der Kreisvorstand. entbietet- 8873 B Kl Bezirks«Konsum« und Spar« DHL genossenschalt in Langendorl reg. Genossenschaft mit beschränkter .Haftung Sfitc.12 Freitag, 1. Jänner 1987 5h. 1 GENOSSEN, EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR! HMngiMiMMR 3876 Die besten filüdunünsdie zum Jahresmedisel entbietet alten mitarbeltern, Freunden und Förderern der £ Sitz: Teplitz-Schönau KeiChenberg, Turnerstralie 27 naoaaaoonooS Allen Genossinnen und Genossen MM 8 M entbietet seinenVertrnuens- - personen und Mitgliedern Jeder Art und Ausführung liefert prompt und billigst dir Vorstand des Verbandes der Arbeiter In der Bau-, Stein- und Keramlndustrle I. d. ÖSR, PRlHR-KIRLlN, Havlltkova 8 II i! i! Druckerei Gärtner& Co. Bodenbach, Schlachthofstraße 834 8879 I I Der Verbandsvorstand des Internationalen Metallarbeiterverbendes Sitz Kdmbtau Arbeitslosenunterstützung•, Streikunterstützung., Andere Unterstützungen,» Verband der Glas- und Keram- arbelter und-Arbeiterinnen der C.S.R. Herzlichen NEUJRHRSGLÜCKWUNSCH allgemeine nngestellteniierband. D ie besten Jleujahrs-Sliitfintünsrfie entbietet offen JKiWiedern. Verfraurnsmdnnem und jmtarfteUan Textilarbeiter! Textilarbeiter! Schützt Euere Lebensinteressen und die Euerer Angehörigen durch den Beitritt zur Union der Textilarbeiter b. G. Druck Sorten Men unseren Funktionären und" Mitgliedern wünschen wir ein. recht ftohes Wanderjahr Allkiftenverete„Ile Aaturfreunbe" Cig Nussig, RelchSauSschuß, Geschäftsstelle. 8860 MM MAlMMMM Sitz Reichenberg, Mühiseldstrass« 52 Sekretariate: Reichenierg, Mihlftldstrasse 28 Karlsbad, Haus„VolkSwille", Kantstrasse Olmütz, Gabelsberger Gaffe Nr. 4/III IrelgeverlschWIche Crganlfation der Angestellten des Sffentllchen Dienstes Fachgruppe» und Sektionen für die einzelnen Berufsgruppen— Krankenunterstützung, Not» fallsunterstützung, Stellenlosenunterstlltzung sowie StaatSzuschuss, Rechtsschutz in allen Berufs» angelegenhciten— 120 Ortsgruppen. Jachblatt' „Der neu« Weg". Er liegt im Interesse jedes einzelnen, alle noch ausserhalb unserer Reihen, stehenden öffentlichen Angestellten für den Verband zu werben. Niemand schützt euch, wenn nicht die Organisation! msi . XL 310,718.970.20 . XL 6,760.024.60 . XL 4,449,099.85. für da» kfl. Staatsgebiet/ Sitz Reichenberg 65.000 Mitglieder der Union der Textilarbeiter bieten Euch die Hand für freundschaftliche, solidarische Zusammenarbeit zur Hebung Euerer Lebenshaltung. Die Union dcr Textilarbeiter ist die grösste und leistungsfähigste Gewerkschaft der Textilarbeiter in unserem Staate, Die Union der Textilarbeiter hat in den letzten Jahren— bis 81. Dezember 1985— an die Mitgliedschaft folgende Unterstützungen ausgezahlt! «»• ••■ Textilarbeiter! Die Union der Textilarbeiter ruft Dich, 8 erfMe Deine Pflicht,«erde Mitglied! SküellsAlt li» AMdkiteriMii«.Mell« in der Tschechosowakischen Republik Sitz StembttS, Mlln erfaßt alle aktiven u. pensionierten Arbeiterinnen n. Arbeiter der tschechoslow. Tabakregie. Die Gewerkschaft gewährt ihren Mit» gliedern Krankenunterstüt zung, Entbindungsunterstützung, Beerdigung«-' kostenbeiträge wn Nur die freie Gewerkschaft schätzt die Interessen der Arbeiterschaft ElN PROSIT NEUJAHR allen unseren Mitgliedern wünscht, der Vorstand u. Aulslchtsrat Oes Konsum- n. Sparvereins„Einigkeit“ Proschwltz u Umgebung 8870 1 I ! 1 ATUS HERZLICHEN GLOCKWUNSCH JAHRESWECHSEL Oer f abrikurbetter-Oerbaud In der hl. Republik Sitz nussig a. d. L, Karlsgatte 1 ist di« zuständige freie Gewerkschaft der Arbeiterschaft ter chemischen Industrie, der Papiererzeugungs» und»Verarbeitungsindustrle, der Gummi», Zucker-, Zement», Chamotte» und iftlnststeininduftrie, der Kunstblumenindustrie, sotvie verwandter Berufe in der Tschechoslowakischen Republik und vertritt jederzeit und rückhaltlos di« wirtschaftlichen und sozialen Interessen der gesamten organisationszuständigen Arbeiterschaft. Äusser den Vertrags- und lohnpoliftschen Aufgaben sowie Leistungen für Bildungszwecke hat der Verband allein an Unterstützungen bis Ende 1985 an seine Mitglieder den Betrag von XL 43,463.427.63, darunter rund 40 Millionen Xi an Arbeitslosenunterstützung ausbezahlt. Es ist daher Pflicht eines jeden Fabrikarbeiters, seiner Gewerkschaft anzugehören, Die sozialen, Kämpfe der Zukunft verlangen unbedingt die geschlossene gewerkschaftliche Front der Arbeiterklasse. Bist Du noch nicht Mitglied, dann vollziehe ohne Aufschub Deinen Beitritt zum Fabrikarbeiter« Verband. Bist Du aber Mitglied, dann agitiere unerschrocken und erfolgreich unter Deinen noch.indiffe» ' reuten Arbeitskollegen. Fabrikarbeiter, auf zur Tat! »PtXXXXXXSXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXKX>tXXXXKXXMKXXXXX>tXX!>£ entbietet allen Mitgliedern, Freunden und Genossen Freiia-, 1. sannet 1037 Seife 13 .irnnnmt«.. GLÜCKLICHES NEUJAHR wünscht«einen Kunden .nunmitt Lieferanten Mitarbeitern und Freunden ASO• TE-TA• JEPA Den bestbekannten LA Licht und Freude. A. G., Ihnen alles Gute und uns Ihre geschlitzten Aufträge, deren bester Ausführung u. bekannt schneller Lieferung wir Sie an der Jahreswende erneut versichern. Nachdem der Unterverband Egerland mit 31. Dezember 1936 endgültig liquidiert und damit seine Tätigkeit abschließt, geben wir'nachstehend'den letzten Bericht über' die Frequenz unserer Kurheime: Wie aus nebenstehender Tabelle ersichtlich, ersehen • unsere K. V? A. ihre Hauptaufgabe in der Vorbeugen*' den Heilfürsorge, welche intensiv durchgeführt und ' von der Zentralsozialversicherungsanstalt, den Ver* - bänden und teilweise durch die Pensionsversicherungs- anslalten tatkräftigst unterstützt wird.— Möge dies auch weiterhin so bleiben! Unser Wunsch zum Jahreswechsel Druck* und Verlagsantialt Thum& Co., Warnsdorf SM Reichenberger Sparkasse Qtmalnd«. u. Baslrkssparkaaae Gegründet im Jahre 1854- Postaparkaasen*Konto N r. 8323,95035,3 581- Fernsprecher Belchenberg 8941 Hauptanatnlt: P-ichenberg. Fchioßgazse 9-ZwelR- anstalt; Reiclenberg, Altatfidter PI.98- Zweigan- atalt: Reichenberg, Am Kranich. Hanlcher Straße 13 Zwelganatalt: Georgswatde. Fernsprecher Nr. 18 Postsparkaa^en-KontoNr. 89.020 Unbeschrankte Bettung der Stadt gemeinde und des Bezirke» Reichenberg für die Konsumvereine die Firma Svaz obehodnfeh domü v CSR UntcrTcrhunh Egerland IM REICHSVERBAND DEUTSCHER KRANKENVERSICHERUNGSANSTALTEN IN EGER IN LIQUIDATION Urania-Kino, Hlimenlsha 4. Fernsprecher 61838, Schloß Vogelöd verlängert David Löwluger Krompachy(Slovensto) 3877 Allen unseren Freunden und GBnnem— allen, die Fertrauen baten zu unserem ehrlichen Streben, durch LICHT und KRAFT— Freude und Zufriedenheit in die Welt zu tragen sh^UMitkes Und etfafyeeitkes Heues falte! SLANt ELEMENTE- U. BATTERIENFABRIK* RADIOFABRIK AKKUMULATORENFABRIK* CHEMISCHE FABRIK rrcnndschaitsgrflßc zum Jahreswechsel allen Mitgliedern, Funktionären und Freunden entbietet Arbeiter-Rad* und Kraftfahrer-Bund CSR. Site Tum-Tepiltz und Fahrradhaus„ALL FREI", Turn-Teplitz ' csmmtK*■ In,h»waTOMMM[wME! Wir danken aVen unseren Mitarbeitern, den Krankenversicherungsanstalten und deren Funktionären für ihre Unterstötzung In unseren Bestrebungen und übermitteln ihnen gleichzeitig die bei t e n- W 11 n s e h e an rn Ja h re rv ec hiel I 8891 Jahr Mirabell Fraiaeaibad •) Tannhof 8t. Joachlmathal ••) Genesungsheim Kammersgrün Zusammen Tm. v.-Tm« hin. V.-Tage Pen. V.-Tage Pen. V.-Tife un IM 4 334 ,*'•88 804 183 4.828 IBM 984 9.710 49 1.801 808 8.011 irs 853 MM 53 X514 304 8.348 1896 .58 8J61 M .-.«488'. 813 8.450 1977 838 8.448 58 LOB 285 . 8.027 IS» 397 7.473 54 1.505 351 9.477 1998 . 888: 8.947 M un 414 16.899 1830 415 1MR 78 3.029 1« u» 639 16.271 1931 4U• 11.888 81 1.418 418 9.530 483 22.299 1989 383 10JM 41 14187 Hl IM« 1065 26.715 1933 819 8.484 63 1.643 546 18.016 937 23.122 1934 584 8.718 88 3.341 591 14.603 1.411 25.563 1985 344 8.695 88 3.163 596 14.569 1.028 . 25.427 1836 302 7.118 129 84M9 521 11.783 952 22.220 Summa 4.822 UMn 887 23.561 8.447 8X619 8-656 21X657 »irett«, 1. 9»ntt« 1087; Nr. 1 SfoAlnlbetttöfrnt* « IBntel gafiü.1580-16K| T' am Bunden p 77. drWUei^ LPuskpi' bc6ustei' 7- i» Mr m» M4- iiiis! ::::m r?t MDWW unseren für öas l ßrmI^MDW _ game RDM . C...>, '—-’ 1■ ..' 0-7.’ i*■.■ 1