em ett, en, rtten seit in die die Ili tur pie Die hig 1456 7120889 15 PRERADOR 26 14 92 01 55 92 10] 16 60 90 92 02 67 85 78 34 00] 72 66 '21 55 196 81 00] $ 10 001 55 223 61 98 68 191 800 40 363 857 587 585 158 565 10 80 043 037 42 07 76 12 NOSSONDO 11 32 39 32 99 58 198073 57 761297 26 6691178 Nr. 272. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern Sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Kommunales aus England. London, 14. November. In meinem letzten Briefe berichtete ich über den BeIn meinem letzten Briefe berichtete ich über den BeSchluß des Londoner Grafschaftsraths, ein Stück des Londoner Straßenbahn- Nezes, nachdem die Konzession für dasselbe abgelaufen, in eigenen Besitz zu übernehmen zunächst Freitag, den 20. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Der Beschluß des Londoner Grafschaftsraths steht " Der Arbeitstag der Rutscher und Kondukteure übrigens keineswegs vereinzelt da in England. Gine darf zehn Stunden im Durchschnitt nicht überganze Reihe von Kommunalverbänden Englands sind bereits schreiten... Die Pächter sind gehalten, überall, wo im Besitz der Straßenbahnen. Der Financial Reform dies nöthig, und nach Vereinbarung mit der städtischen Almanac", herausgegeben von der aus radikalen Frei- Verwaltung, ausreichende sanitäre Veranstaltungen händlern(!) zusammengesetzten Finanzreform- Gesellschaft, giebt ihre Zahl auf 29 an, darunter Glasgow mit über 30, für Kutscher und Kondukteure herzustellen." Liverpool und Manchester mit je über 28 und Birmingham Bahlen belegte Skizze über die Kommunalisirung der TramDer Finanzreform- Almanach schließt seine mit vielen mit gegen 20 englische Meilen. Aber noch eignen diese ways mit folgenden Worten: Kommunalisirte Tramways für die Graf- Verbände meist nur ihre Straßenbahnen, da ein Staats- würden in Wahrheit baldige Herbeiführung allgemeiner ſchaft zu verpachten, aber mit der weiteren Absicht, sobald gesetz, der Tramway Akt vom Jahre 1870, es den öffent Penny- Fahrtaren und eines achtstündigen Arbeitstages beerſt die Ergänzungsstücke zu dem jezt zu übernehmenden lichen Körperschaften verbietet, ohne Vermittelung eines deuten. Die von Aktiengesellschaften betriebenen Tramways Stück hinzugekommen sind, die Straßenbahn in eigener| kontrahirenden Zwischenunternehmers ihre Straßenbahnen bedeuten durchschnittlich sieben Prozent Dividende für den selbst zu betreiben. Dies war", fügt der ich wiederhole, Kapitalisten und übermäßige Arbeitszeit für den Tramway= eines giltigen Beschlusses inszenirtes Manöver der reaktio- von radikalen Freihändlern, darunter die meisten liberal en sklaven." nären Minderheit des Grafschaftsraths zu vereiteln, hat Parteiführer, herausgegebene- Almanach hinzu,„ vielnären Minderheit des Grafschaftsraths zu vereiteln, hat leicht das letzte Mal, daß die jetzt allerwärts in die aber immer mehr leitender Grundsatz bei allen öffentlichen Was hier von den Straßenbahnen gesagt ist, wird fich zwar die Mehrheit im letzten Augenblick dazu herbeigelassen, zu erklären, daß sie gegenwärtig nicht beab- Luft gesprengte Doktrin des„ administrativen Nihilismus" Unternehmungen, die direkt oder indirekt mit der Gemeindesichtige, den Betrieb der betreffenden Strecke selbst zu im Stande war, unwidersprochen über das Prinzip verwaltung in Beziehung stehen. Erstens wird dahin ge leiten, aber es ist allgemein zugegeben, daß diese Er der öffentlichen Betriebe zu triumphiren. Es ist be wirkt, daß die Gemeinden eine nach der anderen dieser Es ist belärung für spätere Beschlüsse keinerlei bindende Kraft hat. Unterdrückung öffentlicher Unternehmungen das Wert eines wird die Anschauung, daß auch die Gemeinde die Arbeitsschämend, daran zu denken, daß diese geflisfentliche Unternehmungen selbst in Betrieb nehmen, und zweitens Obgleich die Bedingungen der Uebernahme bereits mitgetheilt wurden, mag es doch von Interesse sein, den liberalen Präsidenten des Handelsamts, John Bright, war. bedingungen der von ihr oder durch sie beschäftigten Argenauen Wortlaut der betreffenden Klausel hier folgen zu Einer der Punkte, auf die bei jeder ferneren Uebertragung beiter nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zu laffen. Die Uebernahme erfolgt nach derselben: von Vollmachten auf die Lokalbehörden bestanden werden regeln habe, als veraltet über Bord geworfen. muß, ist die Zurücknahme dieser ausdrücklichen gesetzlichen gesagt, gerade von den englischen Liberalen. Wenn die„ Unter der Verpflichtung, den dermaligen Werth Beschützung des Privatkapitalisten mit Bezug auf den Zoll, selben bei den neulich stattgehabten Erneuerungswahlen zu ( mit Ausschluß jeder Berücksichtigung ben er unserem Straßenverkehr auferlegt." früherer oder zukünftiger Erträge den Gemeindevertretungen im großen und ganzen mit Man sieht, wie weit unsere deutschen Freihandelsschreier einem blauen Auge davongekommen sind, so verdanken sie des Unternehmens, oder irgend welcher noch hinter den englischen Freihändlern zurück sind. Entschädigung für Zwangsverkäufe Serren Eugen Richter und Genossen, der ganze auf die verwaltung in dem hier entwickelten Sinne. dies nur ihrem Eintreten für Reform der Gemeinde oder sonstiger Rücksichten) der Bahnlinie Freifinnige Zeitung schwörende Troß der liberalen BerWirth und aller Grundstücke, Gebäude, Betriebe, Materialien liner Stadtväter, stehen noch heute auf dem Standpunkt, Musterunternehmerin sein. schaftlich und sozialpolitisch soll die Gemeinde und Anlagen der Gesellschaft zu zahlen, die geeignet den die Engländer 1870 einnahmen und bilden sich dabei ein, ziehung, daß sie ihren Arbeitern mindestens die von den Das Lettere in der Bes sind und benutzt werden von ihr für die Zwecke des wunderbar vorgeschritten zu sein. Thatsächlich sind sie etwa so Gewerkschaften anerkannten Arbeitsbedingungen stellt und Unternehmens, welcher Werth im Fall von Meinungs- vorgeschritten, wie der rechte Flügel der englischen- Konserva- keine Arbeit weggiebt, in der nicht diese Forderung ebenverschiedenheiten bestimmt werden soll durch einen tiven. Zwei englische Kommunalverwaltungen haben sich bereits falls kontraktlich ausbedungen ist. vom Handelsamt auf Antrag irgend eines der von dem Druck des vorerwähnten Unternehmerschutz- Gesetzes Die Erfahrung hat Streitenden als Schiedsrichter von dem Druck des vorerwähnten Unternehmerschutz- Gesetzes falls kontraktlich ausbedungen ist. Ingenieurs oder sonst geeigneten Sachverständigen." emanzipirt und sich das Recht erwirkt, ihre Straßenbahnen gezeigt, daß Beides praktisch sehr gut ausführbar ist. selbst zu betreiben. Es sind dies die städtischen Vertretungen Selbst bei den Neuwahlen zum Londoner Schulrath, Die Gesellschaft, der die betreffende Strecke gehört, hat von Liverpool und Huddersfield. Die lettere, in der Graf die augenblicklich auf der Tagesordnung stehen, spielt die für das Geschäftsjahr, das am 30. Juli 1889 abschloß, schaft Yorkſhire gelegene Stadt betreibt seit Jahren ihre Frage, wie sich der Schulrath als Unternehmer verhalten einen Reingewinn von etwas über 7 pt. des eingezahlten eigenen Straßenbahnen, nicht nur mit finanziell gutem Gr- wird, eine große Rolle. Eine große Anzahl von Kandidaten Sapitals erzielt. Da jedoch von der Gesammteinnahme der folge, nicht nur in einer das fahrende Bublikum durchaus hat sich verpflichten müssen, im Schulrath, der ja viel ArGesellschaft drei Fünftel allein auf diese Strecke entfällt, ob- zufriedenstellenden Weise, sondern auch bei materieller Besser- beiten zu vergeben hat, den vorentwickelten Standpunkt wohl dieselbe nur zwei Fünftel des Netzes umfaßt, und da ſtellung der beschäftigten Arbeiter. Während die durch- innezuhalten. außerdem der Sachwerth der Materialien heute ein viel schnittliche Arbeitszeit der beschäftigten Pferdebahn- Augeein zu ernennenden Die Und wie Es handelt sich da nicht um Sozialismus. Nichts geringerer ist als der Buchwerth derselben, so bedeutet die stellten gegen 14 Stunden beträgt, beträgt dieselbe in absurder, als solche wirthschaftspolitische Grundsätze soziabeschlossene Expropriation unter den obigen Bedingungen Huddersfield acht Stunden im Tag. listisch zu nennen. Sie greifen den Bestand der bürgerlichen recht gutes Geschäft für die Grafschaft, bezw. die Und selbst, wo die Gemeinden die Bahnen nicht selbst Gesellschaft in keiner Weise an. Aber freilich, wer jeden Steuerzahler, und ein herzlich schlechtes für die Aktionäre betreiben, sondern verpachten, sorgen fie immer mehr dafür, Versuch der Arbeiter, ihre Lage durch energische Ausübung der Gesellschaft. Es hat denn auch nicht an heißen Thränen in den Pachtkontrakten für erträgliche Arbeitsbedingungen des Koalitionsrechts etwas zu verbessern, wer jeden Streit I den Reihen der Vertreter des Kapitals gefehlt, die öffent- Gorge zu tragen. So heißt es in dem Pachtvertrag der von vornherein mit dem Blick des Staatsanwalts betrachtet, liche Meinung ist jedoch über dieselben zur Tagesordnung Stadt Glasgow, der zweitgrößten Stadt im vereinigten der wird auch nicht begreifen können, daß man von der übergegangen. Königreich, mit den Pächtern der städtischen Straßenbahn: Gemeindeverwaltung als wirthschaftlichem Unternehmer etwas Feuilleton. Mach brud verboten.) Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. ( 9 ihn dort bleich und mit schlaffen Armen sitzen und konnte nicht umhin, ihn zuzurufen: Ermuntere Dich, armer Michel, Du hängst wieder Deinen finsteren Gedanken nach. Mit wenigen Worten setzte sie dieser von dem Vorhaben Marche- Seul's in Kenntniß. Sie war von Herzen gern bereit, diesem Manne einen Dienst zu er weisen, den ihr Sohn bereits versprochen hatte. Hätte sie eine Ahnung davon gehabt, daß er es war, welcher die blutige Szene auf dem Boulevard des Capuzines verursacht hatte, sie würde ihn sicher verflucht haben. Einige Augenblicke später hatte der Laden sein gewöhnIch verlasse Sie, Michel, da ich es sehr eilig habe und den ganzen Morgen nicht arbeitete; ich muß in meinen Laden zurückkehren. Aber, sagte er umkehrend, ich vergaß, Sie davon zu benachrichtigen, daß es zur Sicherung meines Planes noch liches Aussehen wieder erlangt und auch Marche- Seul hatte etwas wichtigeres zu thun giebt. in seinem Laden die Arbeit mit wildem Eifer wieder aufsondern es muß dies oben in Ihrer Wohnung geschehen. Wir dürfen uns nicht in Ihrem Laden versammeln, genommen. Larirette hatte ihre Zeit ebenfalls nicht ver loren; während Robert seine Freude nicht beherrschen Larirette wird allein unten bleiben, die Person zu konnte, hatte sie sich in ihr Zimmer eingeschlossen und sich empfangen, welche wir erwarten. Dieselbe würde nicht darauf vorbereitet, um 1 Uhr Nachmittags frei zu sein. eintreten, wenn sie uns alle hier versammelt sähe. Wir werden alle um 7% Uhr spätestens kommen. Mijoulet genügte, um den Laden zu hüten, während sie sich nach dem Plaze St. Sulpice begab. Sie war kampfbereit und ihres Erfolges sicher. Es handelte sich um nichts weniger, als Marche- Seul einen Gefallen zu thun und Charlottens Glück zu sichern, welche sie wie ihre Schwester von Alexander Dumas. Teufel! das klingt so geheimnißvoll wie ein Roman Seul, nur leider ein sehr trauriger. Es ist auch in der That ein Roman, sagte MarcheSehen Sie, Michel, ich habe viel gelitten, denn man liebte. Ich bringe, antwortete Larirette verlegen mit ge= senkten Augen und furchtsamer Stimme, Madame Deshommes das Bouquet. -Ein Bouquet! Madame hat keins bestellt. Sie ist heut noch gar nicht ausgegangen. Indeß, geben Sie es her und treten Sie in das Vorzimmer ein, ich will Ihnen Antwort bringen. Aber Larirette wich einen Schritt zurück und bemerkte immer noch schüchtern: Ich möchte es gern Madame Deshommes selbst abs geben, ich habe mit ihr zu sprechen. ein Aber meine Kleine, sagte spit abweisend die Bofe, Mädchen von dreißig Jahren, Madame ist nicht zu sprechen, sie macht Toilette und ist im Begriff auszugehen. - Und doch muß ich Madame dringend sprechen. Das ist unmöglich, sage ich Ihnen, geben Sie mir das Bouquet und ich werde Ihnen das Geld bringen. Larivette wurde zornig und wollte eine scharfe Antwort geben, aber sie beherrschte sich. - Bitte, sagen Sie Madame Deshommes, daß ich die Blumenverkäuferin vom Place des Victoires bin, die ihr ein Bouquet bringt und sie dringend zu sprechen wünscht. Um 1½ Uhr flingelte sie, mit einem prächtigen Bouquet die Nun, wir wollen sehen, warten Sie! Larivette trat in das Vorzimmer ein, während die Zofe Thür schloß und in das Nebengemach ging. Zwei oder duldet furchtbar, wenn man liebt und alle Hoffnungen eines versehen, in dem die schönsten und duftendsten Blumen der drei Minuten später kam sie zurück. Ihr Auftreten war macher konnte nicht antworten, die Worte des alten Revolutionär erregten seinen Schmerz. Er begnügte sich damit, Marche- Seul die Hand zu drücken, der sich niedergeschlagener, düsterer und gebeugter als je entfernte.1 Michel fiel in seinen Sessel zurück. Seine Mutter fand Collard's Mitschuldige bewohnte. Der verschmigte Plan, den sie entworfen hatte, mußte glücken. Die Thür öffnete sich und eine Zofe fragte nach ihrem Begehr, indem sie neugierig die Blumenverkäuferin anschaute. -Wollen Sie mir folgen, mein Fräulein, Madame erwartet Sie. Larirette folgte ihr. Sie fühlte sich sehr erregt. Jetzt aber war es nöthig, daß sie Herrin ihrer selbst blieb und ihre ganze Kaltblütigkeit bewahrte; sie hatte eine Vertrauens anderes verlangt, als fanatische Beobachtung des heiligen Gebotes: Billig, billig, billig! Die englischen Liberalen sind gewiß keine Umstürzler, aber über die sozialpolitische Weis heit der Berliner Stadtväter, so sich Liberale nennen, sind sie glücklich hinaus. wohl annehmen und es ruhig einstecken, daß ein einstimmiger| Anleihe nur zu 3 pet. ausgegeben werden soll, so herrscht Beschluß des Reichstags einfach unbeachtet bleibt. Die Murren auf der ganzen kapitalistischen Linie. Die lehte Würde des Reichstags auch nur gegenüber einem Einzel- Anleihe, obwohl sie zu einem Kurse von nur 84,40 pCt richter zu wahren, diese Aufgabe stellt die Mannhaftigkeit begeben wurde, ist nicht einmal vollgezeichnet worden, und des Reichstags schon auf eine zu starke Probe. Das Ver- da jetzt die Regierung wiederum eine dreiprozentige Anleihe halten des Reichstages gegen eine solche Nichtachtung, wie ankündigt, so rächt sich die Börse bereits, indem sie auf die sie ihm in diesem Falle erwiesen ist, wird nicht ohne Nach- bloße Ankündigung die Kurse der vorigen Anleihe herab wirkung bleiben. Wir werden bald noch weitere Versuche drückte. Um die Zinsen der Anleihen zu bezahlen, muß die zu ändern, weil sie von einzelnen Richtern nicht gebilligt des werden. der Be Politische Leberlicht. erleben, den Reichstag zu nöthigen, Gesetze und Beſchlüſſe Arbeit bluten, und der Bedarf oder der Nothſtand wird Berlin, den 19. November. Staats macht ihn zum Gegenstand wucherung. Wo der Profit lockt, da borgt das " patriotische" Kapital selbst dem„ Erbfeind" und Des Fürsten Wille ist Gesetz. An der Thatsache, Die Diätenfrage wird den gegenwärtigen Reichstag liefert ihm Kanonen und Pulver, wenn es auch weiß, daß daß dieser Satz von dem preußischen König und deutschen wieder beschäftigen. Allgemein wird anerkannt, daß die sie dazu bestimmt sind, gegen das eigne Bolk gebraucht zu Kaiser in das Fremdenbuch der Stadt München ein- Diätenlosigkeit sich nicht als Schuhwehr gegen die Sozial- werden. Die Sozialdemokratie macht Front gegen den geschrieb en wurde, läßt sich nicht mehr zweifeln. Die Frage demokratie bewährt hat, selbst der christlich- konservative Militarismus und auch gegen jede neue Anleihe zu Militär ist jetzt blos, handelte es sich um eine ernste Willens Reichsbote" gesteht dieses zu, will aber nichts desto weniger zwecken; zu einer Zeit, wo die Aufzucht der Millionäre im kundgebung, oder um einen Scher 3. Ersteres wird Sie Diätenlosigkeit beibehalten wissen, weil sie wenigstens den Schwange ist, wo nach dem Ausspruche Bismarck's der so ziemlich von der ganzen politischen Bresse angenommen. che in einer Schuhwehr bestehen läßt, bis das allgemeine Regierung nichts erwünschter sein kann, als recht viele Man erinnert an frühere Aeußerungen des Monarchen, die gleiche Wahlrecht eine Einschränkung erlitten hat. Der Millionäre zu haben, da mag sich die Regierung an diese sich in ähnlicher Richtung bewegten. Höchft charakteristisch Mangel jeder Mannhaftigkeit bei den bürgerlichen Parteien halten und sie behandeln wie die Juden im Mittelalter, ist unter solchen Umständen die philosophische oder giebt den reaktionärsten Bestrebungen die Ermuthigung zu die man auspreßte, wenn sie sich recht vollgesogen hatten, fatalistische Ruhe, mit der die Sache in der Presse besprochen beständiger Bohrarbeit auf allen Gebieten der bürgerlichen Das Bolt ist bereits ausgesogen genug, und Militarismus richtiger nicht besprochen wird. Mit feltenen Freiheit. Nicht daß man auf reaktionärer Seite glaubt, und Kapitalismus zehren noch immer an seinem Mark. Ausnahmen ist kein Blatt ernsthaft in den Kern der Frage jetzt bereits das allgemeine gleiche Wahlrecht zu Fall zu eingegangen und fast überall tritt das Bestreben hervor, bringen, aber man rüttelt daran probeweise mit der Der deutsch österreichische Handelsvertrag soll, sich selbst und die Leser über den Ernst der Thatsache Hoffnung auf günstigere Gelegenheit. Nun, das allgemeine wie verlautet, im österreichischen Reichsrath Anfang Januar hinwegzutäuschen. Auch wir sind nicht der Ansicht, daß jene gleiche Wahlrecht hat zu tiefe Wurzel im Volke gefaßt, um zur Berathung kommen. Den Deutschen Reichstag soll et Worte ein überlegtes Pronunziamento des Absolutismus es, ohne das ganze Staatsleben niederzureißen, ihm wieder noch vor Weihnachten zugehen. Dem deutschen Agrariern bedeuten, allein dessenungeachtet eröffnen sie die Perspektive entziehen zu können. macht dieser Vertrag wegen der in demselben an Desterreich schwerer und langwieriger Verfassungskämpfe und innerer gemachten Zugeständnisse betreffs Ermäßigung der Kornzölle Krisen. Die Interpellation betreffs der Verwendung von bereits große Kopfschmerzen. Die„ Kreuz- Zeitung" weit Die Grenze der Machtvollkommenheit des Königs ist in Preußen niemals worden aktiven Militärs als Ersatz für streikende Buch darauf hin, daß außer den Ländern, mit welchen jetzt gezogen und Fürst Bismarck hat in den 27 Jahren seines Haus- drucker kam heute im sächsischen Landtag Handelsverträge geschlossen werden, es auch sogenannte meierthums nach dem alten Spruch: der König absolut, zur Verhandlung. Die Thatsache wurde zugegeben, jedoch wenn er meinen Willen thut sein Möglichstes gethan, mit dem Vermerk, daß die Soldaten blos für rein amtliche Vertragsstaaten giebt, welchen das Recht auf Meistbegünsti um das persönliche Regiment des Monarchen zur Geltung Arbeiten verwandt würden. Die Erklärungen der Re- gung zusteht, d. h. fie dürfen verlangen, daß ihnen alle anderen Staate bewilligt werden. Bisher habe Deutschland zu bringen und die Befugnisse der Volksvertretung( Land- gierungsvertreter, die nach Buttkamer'schem Muster hinter Bollbegünstigungen eingeräumt werden, welche irgend einem tag wie Reichstag) auf Null herabzudrücken. Die preußische dem Buchdruckerstreik die Sozialdemokratie und die Hydra stets ungehinderten Zutritt zu den ausländischen Märkten Monarchie ist niemals eine fonftitutionelle geschweige der Sozialrevolution erblicken, führten zu scharfen Aus- gehabt und sei dort mit wenigen Ausnahmen nicht schlechter denn eine parlamentarische- in dem gewöhnlichen Sinne einandersetzungen mit den sozialdemokratischen Abgeordneten. gehabt und sei dort mit wenigen Ausnahmen nicht schlechter behandelt worden als andere Länder und es habe sich wohl des Wortes gewesen. Der Konstitutionalismus war stets Seitens dieser wurde im Laufe der Debatte ein Antrag dabei befunden. Wenn nun unsere Getreidezölle nur zu nur geduldet; und das deutsche Bürgerthum, dessen eingebracht, der die Zurückziehung der Soldaten und die Gunsten Desterreichs ermäßigt, gegen Rußland, Nordamerika, " Revolution" im Jahre 1848 so fläglich gescheitert ist, hat Bewilligung der von den Schriftsetzern aufgestellten Forde- Gunsten Desterreichs ermäßigt, gegen Rußland, Nordamerika, Ostindien und Australien aber in der bisherigen Höhe auf zu keiner Zeit den Muth gehabt, den Streit um die Macht rungen für die zur Herstellung der amtlichen Druckarbeiten Ostindien und Australien aber in der bisherigen Höhe auf recht erhalten werden sollen glaube man ernstlich, daß zum Austrag zu bringen und die Befugnisse der Monarchie in der Teubner'schen Offizin nothwendige Segerzahl ver- diese offenbare Zurückseßung dort ruhig hingenommen werden scharf zu umkreisen. Aus Feigheit mit der Taktik des langt. Die Sache wird also nochmals zur Debatte ge- wird? Ein solcher Glaube dürfte sich als Köhlerglaube erweisen. Vogel Strauß, der vor der nahenden Gefahr den Kopf in langen. Alle diese Länder, selbst das freihändlerische England, würde den Sand steckt klemmte unser Bürgerthum die Augen zu, hoffend, daß die Gefahr, die es schlau nicht sehen wollte, bringt der Reichs- Anzeiger" folgende Zusammenstellung: Ueber die Alters- und Invalidenversicherung der deutschen Einfuhr gegenüber Vergeltung üben. In allen zivilisirten Staaten habe die Gesetzgebung dafür ge dadurch auch aus der Welt geschafft werde. So wurde der„ Konflikt", der in der Luft lag, von denn der große Jahr zu Jahr hinaus geschoben, Konflikt" der Sechziger Jahre verlief sich im Sand und jetzt, da der Monarch die letzte Konsequenz des persönlichen Regiments rückhaltlos ausspricht, wagt das Bürgerthum nicht, den Handschuh aufzunehmen und stellt sich wieder blind. Mit dieser Vogel- Strauß- Taktik fiegt man nicht, und man wendet mit ihr auch nicht den Kampf ab. Herr Böcke I meint, die ,, Stimme des Volks" sei das oberste Gesez. Wenn Herr Böckel aus den rückständigen Gegenden, in denen er seine Hetzereien betreiben darf, sich einmal herauswagen und von polizeilichem Schutz absehen will, wird er das oberste Gesetz", welches die Stimme des Volks" ihm auferlegen wird, schwerlich nach seinem Geschmack finden. " Der Gesezentwurf auf Abänderung des Verfassungsartikels über die Immunität der Abgeordneten während der Vertagung des Reichstages geht in seiner Begründung der Frage, w a 3 denn heute Rechtens sei, vollständig aus dem Wege. Sie erwähnt nur, daß die Gerichte die Frage verschieden beantwortet haben und schwenkt dann von derselben mit folgender Wendung ab: Mögen nun auch derjenigen Auslegung des bestehenden Rechtes, welche die Immunitätsbestimmungen für jegliche Vertagung ohne Rücksicht auf dessen. Dauer in Anspruch nimmt, beachtenswerthe Gründe zur Seite stehen, so läßt sich doch nicht verkennen, daß eine so weit reichende Immunität weder ein Bedürfniß noch auch unbedenklich ist." " Nach den im Reichs- Versicherungsamt angefertigten Bu- sorgt, daß solche Vergeltungsmaßregeln sofort und ohne daß fammenstellungen, die auf den von den Vorständen der es eines besonderen gesetzgeberischen Akts bedarf, in Vollzug Invaliditäts- und Altersversicherungs- Anstalten und der be gesetzt werden können. In der nordamerikanischen Union sonderen, vom Bundesrath zugelassenen Kasseneinrichtungen ge- stehe diese Befugniß dem Präsidenten zu; derselbe würde in machten Angaben beruhen, betrug am Schlusse der ersten zehn der Lage sein, irgend einen wichtigen deutschen Import Monate seit dem Inkrafttreten des Invaliditäts- und Alters- artikel, z. B. den deutschen Zucker, ohne Weiteres mit einem versicherungs- Gesetzes( Ende Oktober 1891) die Zahl der er hohen Zoll zu belegen, was den Desterreichern vielleicht hobenen Ansprüche auf Bewilligung von Altersrenten bei den Altom werde zwar laute lunge ja in Sobal bring Ju fcheir Mar stellin der C Bere mäd flein dafje war. und was winn mürt Erwe erst unge trage vielle es e beber den dem Stel Alto unte streb Des hafe ihrem laft Altc zahl bur Rati wür dafi die S wir But Ma Int feit durc GelE Baa Spri die lich Bro die bab fabl Lam Gef wir 31 Invaliditäts- und Altersversicherungs- Anstalten und den recht erwünscht, uns aber keineswegs gleichgiltig sein dürfte. Diese ganze Weisheit hätte nur die Kreuz- Zeitung 8 Rasseneinrichtungen 162 008. Von diesen wurden 123 318 Rentenansprüche anerkannt, beherzigen sollen, als wir unsere Schutzzollpolitik einführten. 26 151 zurückgewiefen und 9386 als unerledigt auf den Monat Was sie ausführt, bleibt in voller Weise geltend, wen November übernommen, während die übrigen 3148 Anträge auf auch Desterreich gegenüber der Getreidezoll nicht ermäßigt andere Weise ihre Erledigung gefunden haben. wird. Und nur diese Bestimmung will fie aus dem Bon den erhobenen Ansprüchen entfallen auf Schlesien Gie 17 611, Ostpreußen 16 214, Brandenburg 12 242, Rheinproving fürchtet eben, daß die Ermäßigung des Getreidezolls Defter 10 883, Hannover 9594, Sachsen- Anhalt 8589, Posen 7484, insgesammt 2187. erhoben worden." Der Patriotismus der Bourgeoisie geht nur so weit, als ihr Profit mit demselben Hand in Hand geht. Der Reichstag wird bei der wenig mannhaften Haltung Die Schuldenlast des Reichs mag noch so hoch steigen, wenn seiner überwiegenden Majorität den Regierungsentwurf nur recht hohe Zinsen gezahlt werden. Wenn aber eine Schleswig- Holstein 6542, Westfalen 6234, Pommern 5937, West reich gegenüber auch zur allgemeinen Herabsehung dieses Bolles führen und eine Etappe zur vollständigen Beseitigung preußen 5677, Hessen- Nassau 8537 und Berlin 1715. Auf die acht Anstalten des Königreichs Bayern kommen desselben bilden dürfte. Hinc illae lacrimae! 16 211 Altersrenten- Ansprüche, auf das Königreich Sachsen Ueber den angeblich geplanten Gebietsaustausch 6888, auf Württemberg 3647, Baden 3039, Gr. Hessen 3112, beide Mecklenburg 3841, Thüringische Staaten 8527, Olden zwischen Preußen und Hamburg wird uns aus Hams burg 553, Braunschweig 1186, Sanjeſtädte 1014, Elsaß Loth- burg, 18. November, geschrieben: In der letzten Zeit ging ringen 5039 und auf die acht zugelassenen Kaffeneinrichtungen in Hamburg und Altona das Gerücht um, zwischen der preußischen Regierung und der Republik Hamburg feien Von den sämmtlichen Ansprüchen sind 155 338 in den neun unterhandlungen angefnüpft über einen gegenseitige ersten Monaten des Jahres, 6665 im Laufe des Monats Oktober Austausch von Gebiet. In der Preſſe fand dieses Gerücht theilweise Bestätigung. Es sollte sich dabei um die Abtretung Cuxhavens mit dem Amte Rizebüttel von Seiten Hamburgs an Preußen handeln; außerdem sollten die sogenannten vier Hamburgischen Walddörfer, in Holſtein gelegene Enclaven, an Preußen fallen. Dagegen sollten mission zu erfüllen und einen entscheidenden Kampf zu be- Sie verstand diese mächtige Erregtheit der Frau nicht, eines Uhrmachers eintreten, und ich werde Sie erwarten; stehen, in dem die Freiheit des Geistes ihre einzige und beste welche Charlotte vollständig fremd war und doch von ihr auch Charlotte wird da sein. Waffe war. Sie spielte ein hohes Spiel. In jenem kleinen soviel hören wollte, als ob sie ihre eigene Tochter wäre. Larirette empfand eine unerklärliche Abneigung gegen Laden hatte sie versichert, daß Madame den Abend zu Michel gehen werde. Ganz hatte sie die Wahrheit aller- sie, und mußte sie doch bewundern, denn ihre Schönheit war dings nicht gesagt. Ihr Plan schien unfehlbar gelingen trotz ihres Alters immer noch blendend. zu müssen. Sie hatte von ihrer Zusammenkunft Nach einigen Augenblicken des Zögerns antwortete fie: mit der Frau Deshommes nicht zu sprechen geIch habe Charlotte gesehen, Madame, und habe wagt, aber sie hatte sie vorsichtig vorbereitet, indem mit ihr von Ihnen geredet und von Ihrem lebhaften fie von Charlotten plauderte und auf auf alle ihre Wunsche fie zu sprechen. Fragen antwortete. Und sie hatte sich dabei so außerordentlich geschickt benommen, daß Deshommes' Frau end- Danke, Fräulein, diesen Abend sehe ich Sie in der Sie hat lange gezögert, aber als ich ihr sagte, daß Rue St. Placide wieder. lich den Wunsch geäußert hatte, dieses junge Mädchen, für Sie sie darum sehen wollten, weil sie Ihrer verstorbenen Sie hatte große Lust, die Blumenverkäuferin zu un welche fie fich intereſfirte, zu sehen. Aus dem Gehörten Tochter gleicht, wurde sie ganz traurig und erklärte, daß sie armen; aber diese ließ ihr, da sie ihre Absicht ahnte, nicht schloß sie, daß dasselbe in wunderbarer Weise ihrer einzigen Ihnen den Wunsch nicht abschlagen könne. die Zeit dazu. Sie verließ vielmehr mit tiefer Verbeugung Tochter ähnlich sehen mußte, welche, wie sie sagte, vor- Ah! welches Glück, rief das schlechte Weib aus, das Zimmer. Auf dem Platze wieder angekommen, sab fic Jahresfrist gestorben war. indem sie vor Freude zitterte bei dem Gedanken, ihr Kind triumphirend vor sich hin; aber das Goldstück brannte ihr Larirette hatte, um den Eindruck des schlechten den zahlreichen Bettlern, Empfanges zu verwischen, den sie ihr bei dem ersten Be- wiederzusehen und sich an ihren Gatten zu rächen. der Kirche St. suche bereitet hatte, und auch, um feinen Verdacht zu erwecken, Anfangs nicht bejahend geantwortet. Sie hatte nur versprochen, mit Charlotte gegen Mittag zu sprechen und ihr vor zwei Uhr Antwort zu sagen. Das war der Zivect ihres Kommens, sie beglückwünschte sich in ihrem Innern, daß sie so vorsichtig Alles vorbereitet hatte. -Was hat sie geantwortet? Und ohne der Frau Zeit zu lassen, fügte sie hinzu: Dieser Handwerker ist ein Freund des Herrn Collard und wir werden allein sein, denn er wird sich entfernen. bes Mich hat er beauftragt, seinen Laden bis 10 Uhr zu wachen. Die Frau, trunken vor Glück, reichte ich ihr ein Goldstück, welches Larirette nicht zurückzuweisen wagte, fie Verdacht zu erregen fürchtete. in den Fingern. Unter sich vor Also sie ist einverstanden; oh! Fräulein, ich werde welche Sie gut belohnen. Sulpice weil bes finden, bemerkte sie eine alte blinde Frau, sie warf Und wann werde ich Sie wiedersehen können? fragte das Goldstück in ihren Schooß und entfernte fich mit den sie, immer noch eine Beute Ihrer Erregung, welche sie weder Worten: beherrschen, noch verheimlichen konnte. Diesen Abend. Diesen Abend! Es war ein wahrer Freudenschrei, den Die Sache soll entschieden werden. Auf Wiedersehen, heut Abend, schöne Frau! 31 ge De ge böb Ste A Gle ber bie und decf öff tref ma lief hin leb die Ge Stu lact ihn Mit diesem flaren Bewußtsein trat sie in das Schlaf- fie ausgestoßen hatte. Oh! ich gehe nicht aus. Ich werde seine sich, Es ist ungefähr halb acht Uhr. Michel Ferrand und zimmer der Dame, in dem ein Halbbunkel herrschte. Die le bieten, und sie näherte sich einer Glocke. Zarirette Sie sind in demselben Zimmer, in dem wir am Anfang Blumenverkäuferin nahm sich nicht die Zeit, die Möbel zu hielt sie mit einer Handbewegung zurück. prüfen, welche prachtvoll waren. Raum war sie übrigens unserer Geschichte Robert, den Spion Collard und den eingetreten, als die Dame fieberhaft erregt und ungeduldig Aber, Madame, sie wird hierher nicht kommen. General antrafen. Dort suchte dieser, geführt von Collard, ihr entgegen kam. Aber bevor sie sprach, befahl sie der Wenn ihr Vater, welcher sehr hart ist, dies erführe, würde fühn die sozialistischen und revolutionären Hepublikaner auf, Bofe, das Zimmer zu verlassen mit dem Bemerken: Melden er ihr eine schreckliche Szene machen. Deshalb haben wir welche sich in dem Souterrain auf dem Blace des Victoires versammelten, das unter dem Laden Larirettes lag.' Sie mir, wenn mein Wagen vorgefahren ist. Um sich ganz die Sache anders verabredet. Herr Collard rieth dies. zu fassen, überreichte Larirette das wunderbare Bouquet; aber die Pseudowitiwe betrachtete es faum. Sie nahm es war aus den Händen des Mädchens, aber sie warf es haftig auf ein kleines feines Tischchen aus der Zeit Ludwigs XVI, welches an der Thür stand. Nun! sagte sie zitternd vor Erregung. Larirette schlug die Augen auf und blickte sie voll an. Wie, Herr Collard, Sie können ihn also? Ja, Madame, ich sah ihn vor kaum einer halben Stunde. Er muß diesen Nachmittag aus Paris verreisen, aber er wird am Abend zurück sein und er sagte nur, er wünsche Sie gegen 11 Uhr zu sprechen. -Und wo soll dann das Rendez- vous stattfinden? Der Uhrmacher und seine Mutter sind schweigend und Der Uhrmacher ist es, weil er mehr als je an Charlotte denkt und weiß, daß sie für ihn verloren ist; seine Wiutter ist es, weil sie um so mehr leidet, da sie die Ursache seiner Verzweiflung nicht fennt. Beide haben wenig ges sprochen und wenig gegessen; kaum wagen fie es, sich anzus - Rue St. Placide Nr. 25. Sie werden in den Laden blicken, denn sie haben beide Lust zu weinen. baf get Deff Bi und Gd Se fcht egte St. und Leihe die rab die Land Be das und daß den tär im der iele Dieje ( ter, ten. mus foll, Korrespondenzen und Parteinachrichten. Altona und Ottensen mit der Stadt Hamburg vereinigt bei den Aermsten und Elendesten wohl bis zu 25 pct. ihres| patriarchalischer Einrichtungen", belehrte uns Herr Spahn vom werden. Der Hamburger Korrespondent" brachte darauf Einkommens steigt. Hierfür hat die Kölnische kein Gefühl der Zentrum und da bedürfe es einer Neuregelung der Krankenzwar eine anscheinend offiziöse Mittheilung, welche dahin Entrüftung, wohl aber dafür, daß die 4 pGt. der Einkommen versorgung nicht. Man muß wirklich ein so frommer Gotteslautete, daß an maßgebender Stelle von solchen Berhand- steuer der Millionäre richtig berechnet würden. Da hofft sie, bag mann sein, wie Herr Spahn es ist, um solche faustdicke- Wahrheiten, ohne anzustoßen, hersagen zu können. Singer gab der lungen nichts bekannt sei, aber solche Erklärungen wollen die Beamten der Steuereinschätzung den Kapitalisten zu freisinnigen Schönfärberei gegenüber ein Bild der wirklichen ja in der Regel wenig bedeuten; sie erfolgen jedes Mal, Liebe ein menschliches Rühren verspüren und ihnen etwas Lage der Handlungsgehilfen und konstatirte er besonders die sobald Geheimnisse der Regierungen in die Deffentlichkeit, Steuerhinterziehung nachsehen würden. Das wäre eben der Thatsache, das von den ca. 600 000 Handlungsgehilfen zc. kaum bringen, bis der betreffende Plan als vollendete Thatsache Fall, wenn gegenüber den Baare und Genossen nicht das 40 000 den mit Rasseneinrichtungen versehenen freiwilligen Verzu Tage tritt. Das erwähnte Gerücht hat etwas Wahr- größte Mißtrauen" beobachtet würde- zu weit kann es einigungen angehörten. Diese Ausführungen schienen dem Abgescheinliches. Da geplant wird Cuxhaven zu einem großen nicht getrieben werden. ordneten Aler. Meyer den Humor perdorben zu haben, denn Marinehafen umzugestalten, vielleicht schon zugleich mit Fertiganstatt gute Witze zu machen, wie es das Haus von diesem stellung des Norddeutschen Ostseekanals, so liegt der Wunsch Die Deportation als Zusatzstrafe empfiehlt ein Redner gewohnt ist, wurde er pathetisch und fiel damit gründlich der Erwerbung Cuxhavens seitens Preußens nicht außer dem Karl von der Heydt im„ Deutschen Wochenblatt". Durch ab. Bei der Abstimmung wurde der Antrag unserer Abgeord neten abgelehnt, ebenso die freisinnigen Anträge und der§ 1 mit Bereiche der Möglichkeit und wenn die Regierung des richterliches Urtheil soll außer der Freiheitsstrafe auf zu allen Stimmen gegen die der freisinnigen Partei angenommen. werden mächtigen Nachbars einmal etwas ernstlich will, so wird das lässigkeit der Verbannung in die Kolonie erkannt werden Der Reichstag wird zunächst neben der zweiten Lesung der tleine Hamburg so lange gedrängelt, bis es nachgiebt, wie können. Von den„ Segnungen" unserer Kolonien verspüren basselbe ja auch bei der Frage des Bollanschlusses der Fall wir bis heute nichts, als das Heranwachsen eines breisten, Krankenkassen- Novelle eine Reihe kleinerer Vorlagen erledigen war. Da nun zumal an einflußreichster Stelle in Breußen anmaßlichen Streberthums, das, weil es in Afrika den und dann am Freitag nächster Woche mit der Berathung des und im Reiche ein außergewöhnliches Interesse für Alles, Herrn gespielt hat, mit seinen Gepflogenheiten nun auch Etats beginnen. was mit der Kriegsflotte zusammenhängt, obwaltet, so ge= das Heimathsland beglücken will. Diese Herren, welche winnt das Projekt sehr an Wahrscheinlichkeit. Hamburg ihre Abenteuersucht und ihr in Deutschland unbefriedigtes würde seinen Hafen an der Mündung der Elbe, zu dessen Streberthum nach Afrika geführt hat, sollte man vor ihrer Erweiterung und Ausbau für die größten Ozeandampfer Rückkehr stets erst desinfiziren, indem man sie auf längere erst unlängst bedeutende Mittel bewilligt wurden, gewiß Beit in eine Kulturanſtalt brächte, in der man sie zur Geungern missen, denn ein Kriegs- und ein Handelshafen versrechtigkeit und Menschlichkeit und vor allem auch zu der tragen sich nicht gut mit einander. Als Beweis kann Bescheidenheit erziehen müßte, uns ihre Beglückungs- und vielleicht Kiel dienen, dessen Seehandel seit der Zeit, als Reformpläne nicht aufdrängen zu wollen. Wir haben im hat die Sozialdemokratie einen glänzenden Sieg errungen. es eine Hauptmarinestation geworden ist, bis zur Un- Deutschen Reich schon vollauf Druck und Ausbeutung, um Alle drei Randidaten der Arbeiterpartei, Gerifcher, ell. bedeutendheit herabsant. Die Altonaer dagegen wür uns nicht noch die afrikanische Sklavenhalterweisheit im finger und Rodes wurden mit großer Majorität gewählt. Darob lange Gesichter bei der Bourgeoisie und Erstaunen selbst ben gewiß mit Freuden Hamburger werden, schon aus portiren zu lassen. bei unseren Genossen. Es war erhebend anzusehen, wie die Prodem Grunde, weil sie hoffen dürften, daß ihre hohe Von weiteren Schritten zur Ruffifizirung der Ostsee- stimmten. Dieser Sieg wird die dortigen Parteigenossen zu neue Ostsee- letarier sozusagen Schlag auf Schlag für unsere Genoffen Steuerlast sich dann auf mehr Schultern vertheilen würde. Provinzen wird telegraphisch berichtet: Altona hat wie früher unter der dänischen, so auch später unter der preußischen Verwaltung stets das undankbare Betreben verfolgt, Hamburg als Seehafen Konkurrenz machen zu wollen. So hat man auch unter der Bürgermeisterei des Herrn Adikes, jetzt in Frankfurt a. M., kostspielige Freihafenbauten ausgeführt, die unzulänglich und fehlerhaft in ihrer Anlage der Stadt Altona eine bedeutende Schuldenlast aufhalften, ohne ihr irgendwelchen Nußen zu bringen. Altona war von jeher und auch jezt troh ihrer Einwohnerzahl von über 120 000 nur eine vergrößerte Vorstadt Hamburgs, die Vereinigung beider Städte wäre daher das Allernatürlichste. Für Altona wäre es nur Gewinn. Hamburg würde petuniar freilich Opfer zu bringen haben, aber sich dafür auch nach Bedürfniß weiter ausdehnen können. Ob die Verhandlungen über diese gegenseitigen Gebietsabtretungen wirklich stattfinden oder stattgefunden haben, muß die nächste Zukunft lehren. Vielleicht findet sich bei der Berathung des Marine- Etats im Reichstage demnächst Gelegenheit zu einer Interpellation in dieser Angelegenheit. tar er iern eich ölle weift jekt inte ufti alle tem and ften hter wohl cita, auf daß rden fen. irde In ges daß zug tion e in ort nem eicht rfte. ang" ten. Denn Bigt dem Gie fter iefes ung ufch ging der eien gen iefes Don aten ſtein Alten 44 ten; llard rnen. be ein weil 7 ber um nicht gung h fic e ihr lern, be warf t den Tehen, und fich. afang den llard, auf, toires und e an feine rfache 3 ges anzus keit der Baare und Genossen sieht die„ ölnische Zeitung" Die staatsbürgerliche Ehre, die Gewissenhaftig# Auch bei den Stadtverordnetenwahlen in Luckenwalde 1 Anstrengungen anspornen und Luckenwalde wieder das werden was es vor dem unglückseligen Hutmacherstreit war, eine Hoch', burg der Sozialdemokratie! burg der Sozialdemokratie! Laut Verfügung des Unterrichtsministers soll die Auf hebung der Sonderstellung der Dorpater Universität beschleunigt und dieselbe hinsichtlich der Organisation und Unterrichtssprache den rein russischen Universitäten gleichgestellt werden. Da die In Spandan hatten zu den Wahlen der dritten Ruffifizirung des deutschen Mädchen- Schulwesens in den bal- Abtheilung der Stadtverordneten unsere Parteitischen Provinzen den von der Regierung gewünschten Erfolg genossen zwei Kandidaten und die Arbeiter der königlichen Inbisher nicht erzielt hat, find vom Ministerium der Bolts- stitute vier Kandidaten aufgestellt. Sämmtliche sechs Kandiaufklärung schärfere Aufsichtsmaßregeln erlassen worden. baten wurden gewählt und somit die Kandidaten des BürgerSoeben ist ein Gesetz veröffentlicht worden, wonach für jede thums sämmtlich geschlagen. Von 1188 abgegebenen Stimmen deutsche Mädchenschule in Livland, Esthland und Kurland ein wurden für die Kandidaten der Arbeiter nach den vorläufigen besonderer Kurator, der aus der Zahl der Direktoren und In: * spektoren der örtlichen Knabenschulen zu wählen ist, angestellt Ermittelungen 746-867 Stimmen abgegeben. wird, die Kuratoren sollen aufs strengste darauf achten, daß Nicht nur vier, sondern fünfmal kommen bei den Gedie bestehenden Bestimmungen über die Ruffifizirung der weib- meindewahlen in 2an genbielau unsere Kandidaten in die lichen Jugend er üllt werden. Der„ Moskau'schen Zeitung" Stichwahl. meldet man, daß Maßregeln bevorstehen, wonach die Zahl der deutschen Rechtsanwälte bei den baltischen Gerichten in bedeutendem Maße verringert werden soll. Parlamentarisches. Der Reichstag beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung Eine Volksversammlung in Pinneberg erklärte sich nach einem Vortrage des Reichstagsabgeordneten Moltenbuhr einstimmig mit den Beschlüssen des Erfurter Parteitages sowie des Brüsseler Rongresses vollständig einverstanden und versprach mit allen den Arbeitern zu Gebote stehenden Mitteln für die Verwirklichung der Beschlüsse einzutreten. Die Dresdener Sozialdemokratie erklärte sich in ihrer durch das neue preußische Einkommensteuergesetz gefährdet. mit der Novelle zum Krankenkassengeſey, welche zur zweiten Lesung Versammlung am 9. November mit den Beschlüssen des Selbstverständlich verallgemeinert die„ Kölnische" ihren stat. Die Debatte su gabe, le es bei fast allen zweiten Erfurter Parteitags, sowie der Haltung der Delegirten Baare, indem sie von ihm als dem Normal Bourgeois Lesungen passirt, mehr den Charakter einer Generaldiskussion an, gegenüber der sogenannten Berliner Opposition einverstanden. spricht. Die Bestimmungen über die Selbstabschägung und wobei die Redner des Freisinns ihr oft gehörtes Sprüchlein gegen bie Strafen für falsche Angaben sind allerdings sehr pein- den Kassenzwang, zum, wir wissen nicht wievielten Male, noch Zustimmungserklärungen zu den Parteitagsbeschlüffen. lich für die Kreise, deren Gepflogenheiten in dem Bochumer einmal herfagten. Im Speziellen handelte es sich bei§ 1 barum, Burgstädt, Eving( Westfalen), Barmen, Wald bei Golingen, Prozeß enthüllt sind. Das Gesez ist nun einmal da, und ob die Versicherungspflicht auch auf die Handlungsgehilfen aus: Annaberg, Lahr. bie„ Rölnische Zeitung" hofft nur, daß man es milde hand gedehnt werden solle. Von freisinniger Seite wurden nicht weniger fünf Redner gegen diese Bestimmung ins Treffen geführt und Todtenliste der Partei." haben und ein Auge zudrücken werde. In Offenburg verstarb Die Zeiten feien alle die alten, hundert Mal schon widerlegten Gründe wiederholt. vorige Woche der Parteigenosse Otto Schott, 23 Jahre alt. schlecht für die meisten Gewerbetreibenden, Rentner und Daß alle urtheilsfähigen Kreise im Kaufmannsstande selbst für Landwirthe, deren Einnahmen sich verringern, und das neue Ausdehnung der Versicherungspflicht auf das Handelsgewerbe find, Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Gesez verlangt noch obendrein, daß sie auch nach ihrem das genirt die Meyer, Goldschmidt und Eberty nicht im geringsten. In Aachen wurde der Vertrauensmann Heinrich wirtlichen Einkommen eingeschätzt werden. Nach St. Manchester ist die Zivangsversicherung vom Uebel und damit So wird das Gesetz doppelt drückend empfunden werden Basta! Am verständigsten beurtheilte noch der Abgeordnete Schmitz wegen Erhebung von Eintrittsgeld vom Schöffengericht und die Steuer- Einschätzungsbehörden werden wohl thun, die Schrader die ganze Frage, welcher wohl auch nur gegen den zu 6 Mark Geldstrafe verurtheilt. Berufung ist eingelegt. Ferner soll derselbe bei Verkündigung des Urtheils gelacht oder wenigstens zu erwartende weitgehende Misstimmung nicht noch dadurch Paragraphen stimmte, weil er wußte, daß er trotzdem angenommen gelächelt haben; er wurde deshalb zu einer sofort anzutretenden zu verschärfen und zu vertiefen, daß sie dem Steuerpflichtigen werden würde. über das im Gesetz begründete, an sich schon viel zu weit- Von unseren Abgeordneten war ein ganz neu formulirter Saftstrafe von 24 Stunden wegen ungebührlichen Betragens" Betriebene Maß von Mißtrauen hinaus begegnen. Das könnte Paragraph beantragt, welcher die Versicherungspflicht auf alle verurtheilt. Sein Angebot, 100 Mart Kaution stellen zu wollen, den Bestand des Gesetzes in seiner jetzigen Gestalt ernstlich gegen Lohn oder Gehalt beschäftigte Personen" sowie auf die um der sofortigen Jnhaftnahme zu entgehen, war vergebens. gefährden." Hausindustriellen ausdehnen will. Dieser Antrag wurde von dem Dieser Klage des Kapitalistenorgans über die nur etwas abgeordneten für Bremen, J. Bruhns, in sehr fachlicher flarer höhere Herauziehung zu einer verhältnißmäßig geringen Weise begründet und führte der Redner besonders den Herren Steuer, Sie in unserem Steuersystem doch nur als eine Art von der Rechten zu Geinüthe, ihrer Begeisterung für die Cozial Anstandssteuer" angesehen wird, halte man gegenüber die reform dadurch einen praktischen Ausdruck zu geben, daß sie die Gleichgiltigkeit, mit der dasselbe die ungeheure Belastung geringen Wohlthaten derselben auch den ländlichen Proletariern der großen Volksmassen ansieht und billigt, eine Belastung, führungen bie Gute Boziale Uebersicht. In der Unterredung, welche der französische Minifter Does Guyot mit den Vertretern ber, stohlengruben. laffen. Natürlich fanden Ausden Herrn Junkern nur taube Ohren. Gesellschaft hatte, erklärten die letzteren, die Lage der Bergs sich progressionsmäßig nach unten zu steigert, so daß sie Das Gesinde auf dem Lande erfreue sich ja noch der Gunst werte erlaube feine Grhöhung der Löhne. Der Laden des Schaufensters ist bereits heruntergelassen und nur eine kleine rauchende Lampe beleuchtete den Laden. Die Klingel ertönt vibrirend durch die Stille des Hauses. decken, steigt dieser die Treppe hinab, um die Thür zu Während Michels Mutter sich beeilt, den Tisch abzuöffnen. Guten Abend, Herr Michel! - Guten Abend, Bürger Michel! Larirette und Mijoulet sind es, welche zuerst eintreffen. Guten Abend, meine Freunde, antwortete der Uhr bei bin in der That leidend. Außerdem habe ich mich heut ein wenig angestrengt. Aber bleiben wir nicht hier, sondern steigen wir in das Zimmer hinauf, das wird flüger sein. Larirette ging in den Laden hinab, um, wie verabredet, zu warten. Die Freunde begrüßten, als sie in dem oberen Stockwerk angekommen, die Mutter des Uhrmachers herzlich und nahmen auf den Stühlen Platz, welche rings um den Tisch standen. macher mit ernster Stimme und reichte den beiden Ver- der Lampe sein Gesicht beschattete. liebten herzlich seine Hände; Ihr seid die Ersten, fügte er hinzu. Michel allein setzte sich in eine Ecke, wo der Lichtschein Sie schwiegen und warteten. Robert hatte soviel zu sagen, daß er gern sprechen Aber als er eben diese Worte gesprochen, ertönte ein möchte, er war so glücklich und wagte doch das Schweigen die Thür schließen kann, fühlt er von außen einen fräftigen| lebhafter, fefter Schritt auf dem Trottoir und noch, ehe er nicht zu unterbrechen. Gegendruck an dieser. Er empfindet das egoistische Gefühl glücklicher Warte, Michel, lasse mich nicht draußen auf der Menschen, welche darüber erstaunt sind, daß sie in den Ah, Robert! Und der junge Offizier tritt Augen ihrer Umgebung nicht dieselbe Freude glänzen sehen. Aber es schlägt auf den verschiedenen Uhren, welche sich in dem Laden und in dem Zimmer befinden, 8 Uhr. Ungeachtet des Ernstes der Situation kann Mijoulet nicht umhin Larirette lächelnd anzusehen. Straße. lachend ein. - Ah, Michel reichte ihm die Hand, aber Robert umarmte ihn herzlich. Ah, Michel, laff' mich Dich umarmen! haftig die Thür. Das Verhalten, die Traurigkeit und Kälte seines Freundes waren ihm unerklärlich. Horch, wie genau die Uhren gehen! Dieser Ausruf ruft auf den Lippen aller ein Lächeln hervor. Raum ist der letzte Schlag verklungen, als die Thür-Ah! Da kommt Herr Deshommes, sagt Larirette, laffen Sie sich nicht stören, ich werde öffnen und unten bleiben. Und die kleine Blumenhändlerin eilt leichtfüßig Wenn Du wüßtest, wie glücklich ich bin! Darauf drückt er Larirette und Mijoulet die Hand. Der Uhrmacher stand bleich wie ein Todter und schloß Er fühlie den grausamen Stich, der soeben sein Her glocke erschallt. getroffen und glaubte umsinken zu müssen. deffen Schwäche bemerkte. Robert wollte auf seinen Freund zuspringen, als er Was fehlt Dir, Michel? Du siehst kreideweiß aus. Gauld trägt. hinab. Robert Guidal, welcher sich nicht beherrschen konnte, Eine Berufung auf den Dividendenhunger der Aktionäre würde jedenfalls genauer gewesen sein. In den Streitdistrikten nimmt die Gährung unter den Arbeitern zu. Der Telegraph meldet Zusammenstöße, welche zwischen streikenden und nichtstreikenden Arbeitern vorgekommen sind. In Marseille nahmen die Arbeiter der 8ündholz& a brik die Arbeit wieder auf. Ju Roubaix haben die Weber der Firma Wattel die Arbeit niedergelegt, weil ihnen die beanspruchte Erhöhung des Rohnes abgeschlagen wurde. In London haben sich die beiden größten Buchbindereien, Waterlow und Son und Shaw und Ro., geweigert, den Achtstunden tag einzuführen und die regelmäßige Ueberarbeit abzuschaffen. Die Gehilfen beider Firmen haben deshalb die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft, welche 35 000 Mitglieder zählt, hat den Ausstand gutgeheißen und unterstützt die Streifenden wöchentlich mit 1 Pfd. Sterl. Die Buchbinder ganz Englands sind aufgefordert worden, bei jenen Firmen nicht in Arbeit zu treten. Wir richten denselben Appell an sämmtliche Buchbinderei Arbeiter Deutschlands. Es gilt ein hohes Ziel, den Achtstundentag, zu verwirklichen, dessen Durchführung vielen Arbeitslosen Brot verschafft; um so größer wäre die Schmach, wenn sich etwa deutsche Arbeiter zu StreitbrecherDiensten herabwürdigen würden. Bemerkt muß übrigens noch werden, daß nach einer früheren Meldung die friedliche Durch in Aussicht stand. Da schon die beiden größten Firmen Londons führung des Achtstundentages im Buchbinderei- Gewerbe Londons sich der Einführung widersetzen, steht zu befürchten, daß auch die andern Firmen diesem Beispiel folgen werden. Deshalb mögen die Organisationen der deutschen Buchbinderei- Arbeiter vor dem zuzug nach London eindringlichst warnen. Dividende und Arbeitslohn. Während die Arbeiter der Mühlen in 3ülchow Stettin bei 2,50 M., in der neuen Mühle daselbst sogar bei nur 2 M. Tagelohn ein entfagungsvolles Dasein fristen müssen, strichen z. B. die ftionäre der dortigen Walzmühle in den Jahren 1883-86 jährlich 26/3 pCt., in der Periode von 1887-90 gar 30 pCt. Dividende jährlich ein nach reichlichen Abschreibungen. Die Aktionäre sind natürlich meist Leute, welche von der Weißnäherei. Bist Du trant? Ich wette, daß Du Dich schwach fühlst eilt an die Thür, während Michel unfähig eine Bewegung müllerei ebensoviel verstehen, wie der Schoensteinfeger von der und daß die verdammite Wunde in der Schulter daran die zu machen, sizen bleibt, Meiner Wetter ändert sich wahrscheinlich, es wird regnen. Ich Treu, ja, anwortete Michel lebhaft. Das Robert sah sich sehr enttäuscht, es überläuft ihn kalt, wie das Wasser einer Douche. ( Fortseyung folgt.) Um so einleuchtender ist es, daß eine Wirthschaftsordnung, welche solche Ungerechtigkeit mit sich bringt, abgeschafft werden muß und zwar so bald als möglich. Theater. Freitag, 20. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Vorher: Doktor und Apotheker. Schauspielhaus. Die Jungfrau von Orleans. Circus Renz. Karlstraße. Freitag, den 20. November, Abends 71/4 Uhr: Große KomikerVorstellung. Auftreten der Klowns C. Godlewsky, Paul und William, 3 Gebrüder Briatore, Gebr. Dianta, Gebr. Kronemann, S. Warne, Adolí u. Alfred Delbosq, Veldemann u. Rosche, Herrmann, Misco etc. in ihren komischen Entrees und Intermezzos. Außerdem: Eine Vergnügungsfahrt mit verschiedenen Hindernieu, originelle höchst fomische Szene von der neu engagirten The Eltons- Troupe. ( 5 Personen.) Horaz und Mercur, fammen vorgeführt von Herrn Ernst Renz( Enfel). Coriolan, geritten von Fräulein Oceana Renz. Auftreten der vorzüglichsten Künstlerinnen u. Künstler. Zum Schluß der Vorstellung: Bellealliance Theater. Jung Auf Helgoland", Deutsches Theater. Torquato Taffo. Berliner Theater. Die Komödie Seiner Durchlaucht. Leffing- Theater. Satisfattion. Residenz- Theater. Dr. Jojo. Vorher: Sprechstunden von 1-3 Uhr Nachmittags. Wallner- Theater. Immer zerstreut! Vorher: Nur drei Worte. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Thomas- Theater. Bazillus. Der Kunst Ostend Theater. Der Trompeter von Säffingen. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Der Alexanderplay- Theater. Schwarze Brüder. oder: ,, Ebbe und Fluth", große hydrol." Ausstattungs- Pantomime in Buchdrucker! Morgen, Sonnabend, den 21. November d. Is., Abends 8½ Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen im großen Saale der Bock- Brauerei", am Tempelhofer Berg. 59 Tages Ordnung: = 1. Bericht über die Situation. 2. Verschiedenes. Es ist Pflicht, daß alle Kollegen, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen erscheinen Der Einberufer. ( 60 Damen), Aufzügen zc. Dampfschiff Die zugereisten Kollegen sind insbesondere eingeladen. 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen und Bootfahrten, Wasserfällen, RiesenFeenpalast. Spezialitäten- Vorstellung. Fontänen mit allerlei Lichteffekten 12c., Gebrüder Richter's Variété. Spe- arrangirt und inscenirt vom Direktor zialitäten- Vorstellung. E. Reuz. Runstschwimmerinnen 3 GeTheater der Reichshallen. Spe- schwister Johnson. Schluß- Tableau: zialitäten- Borstellung, Grande Fontaine lumineuse, RiefenOrts- Krankenkasse Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- Fontaine in einer Söhe von mehr d. Zigarrenmacher, Tabakspinner i stellung. Konkordia- Palast- Theater. SpeDenn 80 Fuss ausstrahlend. Täglich: ,, Auf Helgoland." Sonntag, den 22. d. M.( Todtenfest) und Zigarrensortirer. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Abends 7 Uhr, nur eine Vor- General- Versammlung zialitäten- Vorstellung. Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenBorstellung. stellung. E. Renz, Direktor. Gratweil'sche Circus G. Schumann. Tagesordnung: Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der am Freitag, den 27. November 1891, Abends 8 Uhr, im Restaur. Gollmann, Gipsstraße 11. Bericht des Nendanten über den Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Stand der Kasse. Neuwahl für 6 aus Freitag, den 20. November, Abends scheidende Vorstandsmitglieder. Wahl 72 Uhr: Gr. Klown- und Ko- der Kommission zur Vorprüfung der mikervorstellung. Heute lacht Alles! Jahresrechnung. Abänderung der§§ 12, Besonders hervorzuheben: Die Abfahrt 18, 45, 47, 60 des Statuts. Besprechung Aerztewahl. im 4. fokale des Hrn. Upholf( Kastanienwäldchen), Alt- Ploabit 89/90. Fachverein der Tischler„ Norden". Montag, den 23. Nov., Abends 8½ Uhr, Große Versammlung. Tages Ordnung: 323/12 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vorschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs, Gewerkschaftliches, Verschiedenes und Fragekasten. 1. Jr. D 121 Am An Schriftführ ruf zum S Auf d entwurfs, versicherun der Abg. S Nach der Anwäl Die Kommu tajien, Be fhäftigten Vom ganzen S Aufzählung Von trag vor, industrielle Grund eine Vom NB. Kollegen! Wieder haben wir müssen des zu schwachen Besuches Kollegen geschwunden, wo soll es denn nur hinführen, wenn wir nicht einmal das uns Zunächstſtehende zu erstreben suchen? Darum, Kollegen, lassen Sie den Appell nicht nochmals umsonst an Sie ergehen, erscheinen Sie alle, Kollegen, vollzählig zu der oben bekannt gegebenen Versammlung. wegen resultatlos auseinandergehen. Ist denn der Muth ganz und gar den Der Bevollmächtigte. Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 21. Nov., Abends 8/2 Uhr, im ,, Elysium", Landsberger Allee Ur. 39-41. Hamburger Gandebrüder om Corps de ballet- Ball mit der über frete Aerzte wahl. Während der Fachverein der Stellmacher Gepäck- Droschke Nr. 1001. Höchst Versammlung eingegangene Anträge. tomisch. Der Löwe zu Pferde 78b ( Parodie), vorgeführt vom Klown Tanti. 6 fache Fahrschule mit zwölf Konzert- und Koupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. 6 Billards, 2 Säle. Schulpferden. Amateur- Konkurrenz Der Vorstand. Die General- Bersammlung Stiftungsfest der Herren Delegirten der arbeit- unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Freiheitsgruß, Mitgl. d. Arb.-S. nehmenden Mitglieder der Orts- 285/ 17 rankenkasse der MaschinenbanArbeiter und verwandten BeSonntag, den 29. November, Vorm. verbunden mit Hierzu ladet freundlichst ein Ball. Das Komiter. J. A.: J. Cäsar geführt von Herrn Max Schumann. rufsgenoffen zu Berlin findet am Fachverein der Marmor- u. Granitarbeiter. Empfehle meinen berühmten Mittags- Reiten, 100 Mark erhält Derjenige, tisch à la Duval. 3 Kegelbahnen welcher stehend zu Pferde im Galopp 1169L die Manege drei Mal herumreitet. Doppel- Jockey Mr. Joë Hodgini und Viktor Bedini. Aportirpferd Said, vor Parforcereiterin Miss Edith Adams. Potpourry mit 6 Pferden, dargestellt 9 Uhr, im Restaurant Seefeldt, und vorgeführt von Herrn Ernst Theater der Reichshallen Mlle Paquerette. Schumann. Eine Walpurgisnacht Grenadierstraße Nr. 33, statt. Tagesordnung: Tom and Lilly English. Rossbach's auf dem Blocksberge. Großes Wahl für 2 ausscheidende Mitglieder plastische Posen, sieben Damen Teufels- Ballet, 20 Damen und des Vorstandes. und 2 Herren. U. s. W. 4 Herren. Komische Entrees fämmtl. Um 10 Uhr: Klowns. Zum Schluß der Vorstellung: Kombinirte Generalversammlung Cirkus unter Waffer. Eine Nacht der Herren Delegirten der arbeitin Venedig. Große sensationelle Dri- gebenden und arbeitnehmenden ginal Wasser Pantomime mit großartigen Licht- und Wasser Effekten. Wasserfall mit elektrischer und benManege Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] V Spezialität.- Theater I. Ranges. galiſcher Beleuchtung, Kranz um die Mitglieder. Tages- Ordnung: 230/8 Sonntag, 22. Nov., Vorm. Punkt 11 Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobtrake Nr. 48a: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bierteljahres- und Jahres- Abrechnung vom Reservefonds, 2. Innere Vereinsaugelegenheiten. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand Berliner Böttcher! Achtung! Sonntag, den 22. November, Vormittags 10 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26: 1. Wahl von 3 Revisoren zur Brü- Achtung! fung der Jahresrechnung. 2. Bericht die Regelung der Aerztewahl. 4. Gr Wasserstrahlen, der Kommission über die Regelung der Anf.: Wochentags 7/ 21lhr. Entree 50 Pf. wasserspeiende Nilpferde, Riesen- Fon- Aerztefrage. 3. Beschlußfassung über Sonntags 6/2 " 75 taine 2c. 2c. " " " Sonnabend, den 21, November, gr. böbung der Beiträge. 5. Antrag auf der Gala- Vorstellung. Neues Programmi. Abänderung des§ 29 des Statuts. Etablissement Buggenhagen Auftreten neu engagirter Spezialitäten. am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. Eine ländliche Hochzeit. Das Mandat legitimirt. Berlin, den 16. November 1891. Der Vorstand. Carl Thieme, Vorsitzender. Sonntag( Todtensonntag), Abends 86b 71/2 Uhr: Große Ertra- Vorstellung. Brauerei Friedrichshain. Sonnabend, 28. November 1891: II. STIFTUNGSFEST Oeffentliche Versammlung der Anwäl genoffenfche pflicht ausa Schmidt Abg. C Die Handli ficherten gl worfen feim feien, so ha auch, daß Sprüche an nächst gestel auch fechsw für fie in K tajien nur Die Petitio ficherungszu der freien tische Mot Las Gefühl erhalten wer buch durchm nicht auf di Areifen der Staats ficherungszn Motive ma die Handlur Invalidenve Ortsftatut unterwerfen. Böttcher Berlins und Umgegend. Vortrag und Bericht des Delegirten der Streit Kontrollkommission. des Arbeiter- Gesangvereins„ Nord" PassagePanopticum Die Musik wird ausgeführt von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker unter Mitwirkung des Dirigenten Herrn G. Schonert. ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes), nnter Leitung seines Dirigenten Herrn Malmène. und Theater Variété Auftreten verschiedener Spezialitäten, sowie des Bithertlubs ,, Gleichheit", I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum Z ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Biel Neues für erwachs. Herren. tägl. von früh 9 b. Ab. 10 Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L 163/8 Das Komitec. Freireligiöse Gemeinde. Todtenfest- Vorträge. Sonntag, Vormittags 104 Uhr, im großen Saal Rosenthalerstraße 38 ( am Hackeschen Markt) Herr E. Vogtherr, und im großen Saal ,, Königshof", Bülowstraße 37, Herr Dr. Bruno Wille. Gut geführtes Restaurant 84b Gäste( auch Kinder) sind willkommen. Freie Vereinigung der baugewerblichen Silfsarbeiter von Schöneberg u. Umgegend. Um vollzähliges Erscheinen ersucht 135/4 Der Vertrauensmann Leseklub ,, Carl Marx", Versammlung für Männer u. Franc und da mu icheidet und teine andere wird durd Die bestehen Tobald fie di Gejet verla leine Hender Abg. v. nur alle diej des Staates Betrieben de Abg. Bi bang feine Art der Au und der Me einverstande einfacher g Freiheit gel am Sonntag, den 22. November, Abends 6½ Uhr,[ 402/12 im großen Saale der Berliner Bodibrauerei am Tempelh. Berg Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Benedict Friedländer über „ Eugen Dühring und der deutsche Sozialismus." Nachdem gefellige Unter haltung. Die Eröffnung des Saales findet diesmal erst um 6 Uhr statt. Allgemeiner deutscher Sattler- Verein. Sonnabend, den 21. d. M. Abends 9 Uhr, bri Wienecke( vorm. Reyer), Alte Jakobstraße 83. Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Zadek über: Syphilis" 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 265/3 Des so lehrreichen Themas wegen ersucht um rege Betheiligung tutionen ber Tenten und Tichten folle Den Zwang denn nicht Hande? 23 auch auf d behnen. Di taglich erbän jolle. Im i ichlimm fin Herrschaften behnung des fich darum eintretende S befizer oder gemacht wei lichen Folg teiten, dü fidh ermögl Rommunald Der Vorstand Der Verband der Möbelpolirer veranstaltet am Sonntag, den 22. November eine ge sellige Abendunterhaltung im Saale des Herr Bolzmann, Andreasstraße 26. Anfang 8½½ Uhr, woz alle Kollegen mit ihren Damen freundlichst eingeladen Sonntag, 22. November, Mittags 12 Uhr, in Jakob's Saal, Grunewaldstr. 110: werden. Große Versammlung. 2329 1. Abrechnung vom lebten Quartal. 2. Wabl eines erfien Kaſſirers. Freidenkender Leſe- u. Diskutir- Verein der Bau- Anschläge 3. Wahl eines zweiten Vorsitzenden. 4. Vereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Mitglieder werden aufgenommen. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht 121/8 Der Vorstand. Freie Vereinigung der Kanfiente. Gr. Versammlung am Freitag, den 20. November, Abends 8½ hr, im Saale des Herrn Feuerstein, Alte Jakob Sirake Kr. 75. Zages Ordnung: Alub.Hasenclever". Berlins und Umgegend. Ausserordentliche General- Versammlung 402/13 am 22. Novbr., Vormittags 10% Jeden Sonnabend Abend 8 Uhr bei Unglaube, Neuendorferstraße: Empfangnahme der Beiträge und Bücherwechsel. Mitglieder, welche mit Beiträgen im Rückstande sind, werden ersucht, ihrer Pflicht nachzukommen. Der Vorstand. tativ, fonder als nöthig größere Bet Mit der At lichen Einfo gehilfen u. 1 wünschen a gehilfen, der Goldschmidt Dandlungsg wird die Se bei Pyrtek, Gipsstraße Nr. 3. Fortsetzung der Statutenberatung Tagesordnung: und Fragekasten. Der Arbeitsnachweis befindet 1814 50% ligt, dafür antwortlich würde die i Abg. E Politifchen& Der Bwvang ten Bwang freie Entwic Ficherungsz ein Theil D Mehrheit h Teichender& Werfen, hö Sleichmäßig Dandlungse Jein. A 8-10 Offerten unter K. S. nimmt die Exobligatorische Fortbildungs- Schulunterricht im Handelsgewerbe. ne u. Stiefel mit kontroll- bei Hrn. G. Opay, Sebastianstraße m. Garten, Kegelbahn, 2 Vereinszimmern, und 1 Saal sofort billig zu verkaufen. 1. Weldje Taktik verfolgen wir? pedition d.„ Vorwärts" entgegen. 90b 4. Verschiedenes und Zahlung der Witgliedsbeiträge. Vereinszimmer mit Pianino( bis zu Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet 30 Personen) zu verg. Lichterfelderstr. 1. 177/3 Gäste willkommen. Der Vorstand. Filschuhe sämmtl. Art empfiehlt G. Zerbe, Ritterstr. 114, 1555L] nahe Fürstenstraße. Verantwortlicher Redakteur: Angust Enders, in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Dr. Hoesch, homöopath. Artillerieſtr. 27. 8-20, 5-7, Goпnt. 8 Hierzu zwei Beilage benn fie Bufti Abg. 2 tep / 90, 90 Teur? 23/12 Tuches r den inmal e den legen er isar. inter and. ang! end. Streif 135/4 [ 402/12 Berg er über: e Unter att. in. 3. bilis" g Land. r e ge Herr wozu geladen 2329 ichläge egend. mlung 10% 1 1. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 272. Darlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 121. Sigung vom 19. November. 1 hr. Am Tische des Bundesraths v. Bötticher. An die Stelle des Abg. v. Buol, welcher sein Amt als Schriftführer niedergelegt hat, wird der Abg. Krebs durch Zuuf zum Schriftführer gewählt. Auf der Tagesordnung steht die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Abänderung des Gesetzes wegen Krankendersicherung der Arbeiter vom 15. Juni 1883. Berichterstatter ist der Abg. Merbach. Nach§ 1 der Vorlage soll die Krankenversicherung aus gedehnt werden auf die im Handelsgewerbe, im Geschäftsbetriebe Anwälte, Notare und Gerichtsvollzieher beschäftigten Personen. Die Stommission hat auch die in den Betrieben der Strankenfchäftigten Personen für versicherungspflichtig erflärt. sen, Berufsgenossenschaften und Versicherungsanstalten be Freitag, den 20. November 1891. 8. Jahrg. beschränken, wenn es nicht nothwendig ist, aber alle Versuche trotzdem ab, so schadet das nicht uns, sondern es beweist, daß auf dem Gebiet der sozialpolitischen Fürsorge durch Freiwilligkeit Sie selbst unsere praktischen Anträge verwerfen und uns die etwas zu schaffen, sind vollständig mißlungen. Die Versicherung Möglichkeit nehmen, für das Gesetz zu stimmen. durchführbar. der Handlungsgehilfen ist nothwendig, wenn von der bisherigen Abg. Hartmann( dfonf.): Ich habe früher auch geglaubt, Möglichkeit der ortsstatuarischen Festsetzung der Versicherungs- daß wir uns um die Krankenversicherung der Handlungsgehilfen pflicht derselben nur sehr wenig Gebrauch gemacht worden ist; nicht zu kümmern brauchten, daß das Handelsgesetzbuch ausvielleicht giebt die Regierung darüber Auskunft. Der Antrag reichend sei. Nachdem ich aber einer Versammlung der Handlungs. Auer enthält nur eine Zukunftsmusik; er ist jetzt durchaus nicht gehilfen in Berlin beigewohnt habe, in welcher dieselben verlangten, daß man ihnen das geben solle, was dem ärmsten Staatssekretär v. Bötticher: Von der Möglichkeit, die Fabrikarbeiter gewährt wird, bin ich anderer Meinung geworden. Handlungsgehilfen der Versicherungspflicht zu unterwerfen, ist Abg. Meyer- Berlin( dir.): In solchen Versammlungen erfährt meines Wissens nur wenig Gebrauch gemacht worden. Zahlen man auch nicht die volle Wahrheit. Diejenige Versammlung, darüber stehen mir nicht zu Gebote, ebenso wenig darüber, wie- welcher der Vorredner beiwohnte, gehörte einer Vereinigung an, viel Handlungsgehilfen Ansprüche auf Altersrenten erhoben welche inzwischen zu Grunde gegangen ist; also darf man nicht haben. Danach kann auch die Bedürfnißfrage nicht beurtheilt schließen auf die wahre Meinung der Majorität der Handlungswerden, sondern lediglich nach der Lage der Handlungsgehilfen; gehilfen. Die Freisinnigen sollen in der Freiheit der Berufsvereine diese spreche für den Versicherungszwang. Die freien Kaffen ver- bie Panacée erblicken, welche allen sozialen Uebeln abhilft. Für lagen pa, wo es den Gehilfen nicht möglich ist, ihnen beizutreten. Die Freiheit der Berufsvereine treten wir ein; wer aber meint, Eine Einschränkung ihrer Wirksamkeit werden die freien Kassen daß wir darin eine Panacée erblicken, der muß in dem Trugganzen§ 1 anders zu fassen; es handelt sich aber nur um eine verlangt. Vom Abg. von Strombed liegt ein Antrag vor, den nicht erfahren, sobald sie das leisten, was das Gesez mindestens schluß befangen sein, daß jeder Mensch an eine Banacée glaubt und danach sucht. Das Charakteristische für uns ist das, daß wir Aufzählung der versicherungspflichtigen Betriebsarten. Abg. Hirsch( dfr.): Eine solche Behauptung würde Herr an eine Panacée überhaupt nicht glauben. Wir sind fest überVon den Sozialdemokraten( Auer u. Gen.) liegt ein An- v. Bötticher nicht aufstellen, wenn er mit den freien Kassen zeugt davon, daß ein absolut vollkommener Zustand sich auf tag vor, die Versicherungspflicht auszudehnen auf die Haus- Fühlung hätte. Diese erblicken in der Vorlage die Vernich biefer Erbe überhaupt nicht verwirklichen läßt. Wir wollen nur, Grund eines Arbeitsvertrages beschäftigt werden. yduſtriellen und auf die Familienangehörigen, welche nicht auf lung ihrer Organisation. Die Stimmung der jungen auf daß es von einem Tage zum andern etwas besser wird, aber ehe leute bezüglich der Krankenversicherung ist eine getheilte. wir zu irgend einem Mittel greifen, wollen wir die Sicherheit Vom Abg. Hirsch( dfr.) liegt der Antrag vor, die Personale Wenn ein Theil derselben den Versicherungszwang wünsche, haben, daß das Mittel nicht zur Verschlechterung führt. Gine ger Anwälte, Notare, Gerichtsvollzieher, Strantentafsen, Beruss, warum haben sie sich nicht an die richtige Adresse gewendet, an Besserung fann nur dadurch herbeigeführt werden, daß genossenschaften und Versicherungsanstalten von der Versicherungs- die Gemeinden, welche das Recht haben, einen solchen Zwang die Menschen sich bessern, daß sie zunehmen licht auszunehmen, während die Abgg. Eberty und Gold- einzuführen. Wenn von diesem Rechte nur wenig, Gebrauch ſicht, Energie, Beharrlichkeit und Wirthschaftlichkeit. Redner Ichmidt den Ausschluß der Handlungsgehilfen beantragen. gemacht ist, so beweist das, daß ein Bedürfniß nicht vorhanden will auf die Anträge der Sozialdemokraten in der StadtAbg. Goldschmidt( dfr.) empfiehlt diesen letzteren Antrag war. Der Standpunkt des Herrn Möller führt schließlich zur verordneten- Versammlung( betr. die obligatorische Fortbildungsdie Handlungsgehilfen ständen nicht den übrigen Klaſſen der Ver: Annahme des sozialdemokratischen Antrages, der alle dem Zwang schule) eingehen, wird aber vom Präsidenten zur Sache gerufen ficherten gleich; sie wollten dem Kassenzwang auch nicht unter unterwirst; ja eigentlich müßte man darüber hinausgehen, denn und verzichtet auf weitere Ausführung unter Berufung auf Tasso: n, so habe er sich damals dagegen ausgesprochen; et bezweifle Jahresverdienſt; eigentlich müßten alle deutschen Staatsbürger indem er uns gebietet. Seiterfeit.) Durch die Einführung des ch, daß von Seiten der Handlungsgehilfen irgend welche Un- versicherungspflichtig gemacht werden. Wenn für Jemand ein Versicherungszwanges für die Sandlungsgehilfen wird bas, was prüche an die Altersversicherung bereits geſtellt ſeien oder dem- Bedürfniß vorhanden ist, dann ist es für die ländlichen Arbeiter die freiwilligen Bereine geleistet haben, vernichtet werden, weil nächst gestellt werden würden. Die Handlungsgehilfen haben ja mehr vorhanden als für die Handlungsgehilfen. Warum hat die Indolenz dadurch verstärkt wird. auch sechswöchentliche Kündigungsfristen; die Prinzipale müssen man denn daran nicht gedacht, oder fürchtet man sich vor den tajjen an Ein= nur in sehr wenigen Fällen Unterstützung zu zahlen haben. wegen Ausschließung des Versicherungszwanges für das Personal The Petitionen von Handlungsgehilfen, welche der Ber- der Rechtsanwälte, Notare 20. Allenfalls tönnte man für diese ficherungszwang eintreten, wünschen dabei die Aufrechterhaltung Klassen die Möglichkeit des Versicherungszwanges durch Orts- der Antrag Giese abgelehnt gegen die Stimmen der Konfer der freien Hilfskassen; im übrigen baben nur gewisse poli- ftatut zulassen. tische Motive zur Forderung des Kassenzwanges veranlaßt. Das Gefühl der Selbständigkeit muß bei den Kaufleuten aufrecht leute hat man sich allgemein für den Versicherungszwang der Der Antrag Eberty Goldschmidt wird gegen die Stimmen der Freisinnigen und eines Theils der Nationalliberalen; der Antrag v. Strombeck gegen die Stimmen des Zentrums abgelehnt; der Antrag Hirsch wird zurückgezogen; Abg. Spahn( 3entr.): In den Kreisen der katholischen Kauf- demokraten. vativen, der Antrag Aue's gegen die Stimmen der Sozial§ 1 wird gegen die Stimmen der Freisinnigen unverändert Gegen 5 Uhr wird die weitere Berathung auf Freitag 1 Uhe erhalten werden; von diesem Geiste ist das ganze Handelsgesetz- Handlungsgehilfen ausgesprochen, denn die Verhältnisse haben nach den Anträgen der Kommission angenommen. buch durchweht; deshalb solle man hier die jungen Kaufleute sich geändert; die Kündigungsfrist ist nicht mehr überall eine nicht auf die Staatshilfe anweiſen und sie unſelbſtändig machen. sechswöchentliche, sondern meist eine sehr viel fürzere. Ebenso vertagt. Kreisen der Handlungsgehilfen hat die Ausdehnung des Ver- der Rechtsanwälte u. s. w. beschäftigten Personen gesorgt wer-| ficherungszwanges auf sie herbeigeführt. Ob dabei politische den. Der Antrag Auer schieße über das Ziel hinaus, er trifft| die Handlungsgehilfen der Fürsorge bedürftig sind, ist durch die tassengesetz umfaßt nur solche Personen, deren Verhältnisse durch Ortsstatut die Handlungsgehilfen der Krankenversicherung zu Gewerbe- Ordnung, und die Raufleute, welche dem Handelsgesetz Invalidenversicherung anerkannt und durch die Möglichkeit, durch Reichsgesetze geregelt find. Die gewerblichen Arbeiter, welche der Unterwerfen. Noth und Elend ist in diesen Kreisen vorhanden Buch unterstellt sind. Die Verhältnisse der Dienstboten, des Ge und da muß man Fürsorge treffen; die Bedürfnißfrage ent- findes find aber durch Landesgefeße geregelt, welche auch für die scheidet und schließlich ist die Stellung des Handlungsgehilfen Fälle der Krankheit Fürsorge treffen. teine andere, als die des Arbeiters. Das Selbständigkeitsgefühl wird durch die Kommunales. S Stadtverordneten Versammlung. Deffentliche Sigung vom 19. November. Nachmittags 5 Uhr. Sobald fie das Mindestmaß der Leistungen gewähren, welches das als 62/3 M. Berdienst für den Arbeitstag haben, auch auf die Antragsteller. Vorsitzender ist Direktor Schwalbe. Die bestehenden Raffen tönnen trotzdem ruhig weiter bestehen, Handlungsgehilfen auf diejenigen Personen, welche nicht mehr schulen u. s. w., ist gewählt; zu den Mitgliedern gehört auch der Der Ausschuß zur Vorberathung des Antrags Stadt. hagen, betreffend die Errichtung obligatorischer FortbildungsAbg. Giese( deutschtous.) weist darauf hin, daß die BeKrankenversicherung nicht beeinträchtigt. fchränkung der Versicherungspflicht der Betriebsbeamten und Gefes verlangt. Personen zutreffe, welche nach§ 2 der fakultativen Versicherung In gemeinschaftlicher Sitzung des Magistrats und der Stadtbg. v. Strombeck( 3entr.) empfiehlt seinen Antrag, welcher unterworfen sind; Redner beantragt deshalb die hierauf bezüg- verordneten- Bersammlung unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Kommission( 38 Mitglieder, 14 Stellvertreter) statt. Die Abg. Schrader( dfr.): Die Nothlage der Handlungsgehilfen von der gemischten Deputation vorgeschlagenen Personen, deren liegt zum Theil in ihrer Unselbständigkeit, zum Theil darin, daß Liste vertheilt ist, werden auf Antrag Spinola durch Zuruf leine Henderung der Versicherungspflicht herbeiführen, sondern liche Bestimmung als einen besonderen Paragraphen hinter§ 2 findet die Wahl der Einkommensteuer Berufungsdes Staates und des Reiches, in Gewerbebetrieben und in den nur alle diejenigen Personen aufzählen will, welche in Betrieben einzufügen. Betrieben der Rechtsanwälte u. s. w. beschäftigt sind. fie leicht stellenlos werden. Für diesen Fall ist die Versicherung gewählt. den Gewählten gehören Stadtv. Zuhauer als wang keineswegs feindlich gegenüber und wir sind nur mit der aber ohne jede Bedeutung; denn der beschäftigungslose Handlungs- Mitglied, Tempel als Stellvertreter. Unter Abänderung ihres Beschlusses vom 30. Dezember 1890 nimmt die Versammlung bei dem Bau einer zweiten Handwerkerschule auf dem Grundstücke des ehemaligen Waisenhauses von der Errichtung besonderer Fachschulen in demselben Gebäude Abstand und sieht der Vorlegung einer anderweiten Baustizze ent und der Mehrheit des Reichstags eingeführt worden ist, nicht Gemeinden die Handlungsgehilfen nicht zwangsweise versichert zweiten Handwerkerschule hat mit 8 gegen 6 Stimmen einverstanden. Die Zwangsversicherung hätte von vornherein haben, so liegt das daran, daß diese Novelle zur Kranken- folgenden Beschluß gefaßt: Freiheit gelassen werden müssen. Man hätte an die freien Insti- Hauptgrund für die Krankenversicherung der Handlungsgehilfen| einfacher gestaltet und dem Arbeiter vor allen Dingen mehr versicherung schon seit mehreren Jahren in der Luft schwebt. Der fationen der Arbeiter anknüpfen und höchstens für die indiffe- liegt in der Invalidenversicherung, nach welcher diejenigen Bertenten und renitenten Arbeiter eine Art Zwangsversicherung ein- sonen, welche nicht in Krankenkassen sind, Renten nur nach Maßrichten sollen. Im Uebrigen ist nicht einzusehen, weshalb man gabe des ortsüblichen Tagelohns erhalten. Deshalb will man den Zwang nicht auf alle Arbeiterkategorien anwenden soll. Leiden die Handlungsgehilfen in die Krankenkassen hineinbringen. Aber denn nicht alle Arbeiter unter einem wirthschaftlichen Noth- man hilst damit auch nur denen, welche in die Zwangskassen Bande? Wir haben deshalb beantragt, den Versicherungszwang eintreten, nicht denjenigen, welche den freien Kaffen angehören. auch auf die ländlichen Arbeiter und die Dienstboten auszutehnen. Die wirthschaftliche Lage der ländlichen Arbeiter wird den Erdrosselungsversuchen der Vorlage und der Kommission liglich erbärmlicher und schlechter, troß oder wegen der Korn- gegen die freien Hilfskaffen energisch gegenüber zu treten. Bu jolle. Im Falle einer Erkrankung stehen sie schuhlos da. Ebenso dem Schuß der freien Kassen werden die Freifinnigen uns stets Schlimm find die Dienstboten daran, denn nur ein Theil der auf ihrer Seite finden. Aber dieser Schutz der freien Hilfskaffen| Derrschaften pflegt sie gegen Krankheit zu versichern. Die Aus- fann uns nicht veranlassen, den Kaffenzwang überhaupt auf-| Teiten, Fich dürfte Abg. Singer( Soz.): Der Reichstag hätte alle Ursache, gegen. Gleichzeitig ersucht die Versammlung den Magistrat, die Entwicklung der Fachschule in jeder Weise zu unterstützen, sei es durch Einrichtung besonderer Räume in neuen Gebäuden, bezw. durch Miethen von Lokalitäten, sei es durch Erweiterung von Fortbildungsschulen, denen Fachschulen angegliedert werden können. Stadtv. Dr. Schwalbe referirt über die eingehenden Auss Stadtv. Wohlgemuth tritt für den ursprünglichen Bebehnung des Versicherungszwanges auch auf die Seeleute erweist zuheben. Den Militär- und Schulzwang wollen die Herren schußberathungen, die zu diesem Beschluß geführt haben. fih barum als nothwendig, weil häufig eine infolge von Seereisen Freifinnigen, aber, wenn es sich darum handelt, bestimmten Beeintretende Krankheit sich erst so spät einstellt, daß der Schiffs völkerungsklassen Schutz zu gewähren gegen übermäßige Ausschluß der Versammlung ein, eine zweite Handwerkerschule und gemacht werden kann, der Seemann also selbst die wirthschaft- Herren verweisen auf das Recht der ortsstatutarischen Bestimmungen Ausschußantrag sei lediglich die Folge der Befürchtung, daß die lichen Folgen zu tragen hätte; wenn auch mit Schwierig der Gemeinden. ala doch die Krankenversicherung der Seeleute Beschäftigten nicht, wie die Vorlage will, fatul " Wenn nun aber die jungen Kaufleute geplante Anlage der Userstraße die Baufläche der Grundstücke zu tommen und sagen z. B.: Du, Gemeinde Berlin, mache einmal sehr verkleinern würde. Nach seiner Anschauung sei diese Bes tativ, sondern obligatorisch zu versichern. Dasselbe erweist sich beherrscht sind von dem wirthschaftlichen Geist des Herrn Eberty bauprogramm in Aussicht genommenen ausgedehnten LehrwerkRommchen lassen. Ferner wünschen wir auch die im von Deinem Rechte Gebrauch", so können sie sicher sein, daß sie fürchtung nicht begründet. einen aussichtslosen Versuch machen. Diejenigen Gemeinden, die Stadtv.& 3 mann wendet sich gegen die in dem Magistratsgrößere Betriebe Arbeitenden, namentlich in der Metallbranche. hier als Reichstagsabgeordnete ablehnen, im Wege des Orts- zunehmen. nöthig bei vielen scheinbar selbständig, in der That aber für werden sich nie und nimmer bereit erklären, dasjenige, was Sie stätten; er beantragt, eine erhebliche Beschränkung derselben vorlichen Einkommen von 62/3 M. für Betriebsleiter, Handlungs Tagen ein fleines Beispiel dafür gehabt. Stadtv. Selle warnt vor Verquickung der Fachschule mit Wir wollten die der Fortbildungsschule; lettere müsse durchaus selbständig hingehilfen u. bgl. find wir einverstanden. Im Allgemeinen aber Vortheile der Fortbildungsschulen obligatorisch für Berlin machen. gestellt werden. Der zweite Theil des Ausschußantrages sei also wünschen auch wir die Zwangsversicherung der Handlungs- Dieser Antrag ist selbstverständlich zurückgewiesen worden, und abzulehnen. Boldschmidt stützen möchte, existiren für eine große Anzahl von uns bevorsteht, wenn beantragt werden würde, das Krankenkassen- Es habe sich darum gehandelt, die bereits bestehenden Fachgehilfen, denn die günstigen Verhältnisse, auf die sich der Antrag wir haben hier einen kleinen Vorgeschmack von dem, was tigt, dafür ist vielmehr die Ausbeutung durch die Prinzipale ver- einzuführen und daß die freien Hilfskaffen genügen, ist nicht schule für Zapezirer, Maler, Glaser, Tischler, die jetzt in wird die Selbständigkeit der Kaufleute durchaus nicht beeinträch- Handlungsgehilfen nicht nöthig haben, einen Krankenkassen- 3wang zu mirde die Sache doch nicht deutlicher machen, das haben die sozial- Indifferentismus, eine solche Indolenz vorhanden ist, hat die Handwerkerschule und Fachschulen nicht untergebracht werden Let ten freie Nr. 3. g: berathu findet 1814 nftraße opath. Sonnt 8-10 Beilagen Daß die schulen, die sich bewährt haben, in bessere Räume bringen. Dazu gehören unter anderem die Fachrichtig. Von 5-600 000 jungen Kaufleuten in Deutschland sind gemietheten ungenügenden Räumen zu arbeiten gezwungen seien. antwortlich zu machen. Abg. Eberth( dfr.): Die Annahme des Antrages Strombect nur 30-40 000 Mitglieder freier Hilfskassen. Wo ein solcher Ein prinzipieller Grund dafür, daß in demselben Hause eine Bwang nie als eine Wohlthat anerkennen, weil dadurch die Bwang in gewissen Dingen ist berechtigt, aber wir können die Handlungsgehilfen nicht allein die Schuld, denn fie| Stadtv. Meyer I beantragt, dem Bau der Handwerkerwerden zum großen Theil schlecht bezahlt und sind schule mit der Klausel zuzustimmen, daß die gleichzeitige UnterEntwickelung gehemmt wird. Besonders aber muß der Ver- mangelhaft gebildet. Jedenfalls steht fest, daß die meisten bringung von Fachschulen nicht unbedingtes Erforderniß sein soll. Der Antrag Wohlgemuth wird angenommen, womit der Wir ein Theil derselben hat den Zwang verlangt, die überwiegende hören aus allen Reden der Freisinnigen in den letzten Monaten Magistrat zugleich aufgefordert ist, eine neue Banskizze auch mit Behrheit hat fich dagegen erklärt. Es liegt auch gar fein zu und heute wieder:" Gebt uns Berufsvereine, dann ist die soziale Berücksichtigung einer anzulegenden Uferstraße vorzulegen. reichender Grund vor, gerade diese Klasse dem Zwange zu unter: Noth mit einem Male aus der Welt geschafft." So werthvoll berfen, höchstens fönnte man sagen, daß die Schablone überall und Jein. Bustimmung links.) vortheilhaft Berufsvereine auch Darauf fommt zur Berathung die Vorlage des Magistrats, fie betr. Vorkehrungen und Bereitstellung außer gleichmäßig angewendet werden müsse. Die freien Kassen der können die Schäden, um die es sich hier handelt, nicht aus der ordentlicher Mittel für den Fall eines im Winter durch Sandlungsgehilfen fönnen nach diesem Gesetze nicht mehr bestehen, Welt schaffen. Wenn man uns Jukonsequenz vorgeworfen hat, Kälte und Theuerung etwa hervortretenden Nothstandes. Denn sie würden nur noch Zuschußtassen für die Zwangskasse weil wir mit unserem Antrag nicht radikal genug seien, so beAbg. Möller( natl.): Gewiß soll man die Freiheit nicht Grund haben, sie abzulehnen. Lehnen Sie dann unsere Anträge folgt: merte ich, wir formuliren unsere Anträge so, daß Sie keinen Die Vorlage hat folgenden Wortlaut: Die Stadtverordneten- Versammlung wolle beschließen, was I. Die Stadtverordneten Versammlung ersucht den Pflegegelder während der Wintermonate Dezember 1891 fostenpreise 10 Stadtverordneten bestehende Kommission gemäß§ 59 der Städte- werden Roggenbrotpreise um 28 pet. höher ware als im September 1890, die Rartoffelpreise sogar um 33 pCt. höher als in demselben Monat des Vorjahres! Magistrat: 1. Das städtische Obdach durch Aufstellung| Platz greifen. Allerdings bedauern wir diese Aussichtslosigkeit| von Baracken provisorisch um mindestens 500 Lagerstellen zu auf der Lebhafteite. Wir halten die Schaffung von Arbeit für erweitern, auch die hierzu erforderlichen Arbeiten unverzüglich in das einzige der Stadt würdige und wirksame Mittel, einem NothAngriff zu nehmen; 2. mit Rücksicht auf den erheblich ge- stand entgegenzutreten( Buruf: Buchdruckerstreik!); die Beschaffung steigerten Preis der Lebensmittel und sofern die Theuerung von Lebensmitteln muß in einer Zeit, wie die heutige, Aufgabe Allerdings sind, so heißt es schließlich, diese Preiserhöhungen während des Winters andauern sollte, die städtische Armen- der Gesammtheit sein und es würde der Stadt würdig sein, die nicht nur in den arbeitenden Klassen fühlbar. Direktion zu ermächtigen, die bisher gezahlten A Imosen und billiger und vortheilhaft aufgekauften Vorräthe zum Selbst- Ja soll denn für die besitzenden Klassen eine Extrawurſt gebraten der Bürgerschaft zur Verfügung zu stellen. werden? Weil eben die Preise in ihrer unerhörten Höhe sich bis März 1892 einschl. um je 1/8 ihres Betrages zu erhöhen, Alle Einwände dagegen fallen durch die Erwägung, daß allen Kreisen fühlbar machen, deshalb werden ja für die Arbeiter, auch eine entsprechende Erhöhung bei den außerordentlichen es sich blos um vorübergehende Maßregeln handelt. Man muß die am schwersten damit belastet werden, Vorkehrungen und Unterstützungen eintreten zu lassen, und den hierzu erforder- nur den Willen haben, etwas zu thun, nicht aber sich begnügen, Maßregeln verlangt, die den beschäftigungslosen Arbeiter vor lichen Gesammtbetrag in Höhe von 450 000 M. der Armen- von einem Ueberschuß von 8 Millionen eine Million als Al- dem Verhungern schützen! Direktion über die ihr für das Etatsjahr 1891/92 an- mofen hinzuwerfen. Als vernünftigsten Theil der Vorlage sehe Am Ende der magistratlichen Litanet wird die Inangriff gewiesene etatsmäßige Summe hinaus zur Verfügung zu ich punkt 2 an; die hier vorgeschlagene Grhöhung um 1/3 wird nahme weiterer städtischer Arbeiten zugesagt, sobald es die Um stellen; 3. bei Eintritt strenger Kälte die Einrichtung nach meiner Auffassung eine dauernde bleiben, denn die bisher stände zulassen." von Wärme stuben, die während der Tagesstunden offen dafür gewährten Summen sind längst nicht mehr zureichend. An Auf dieses wundervolle Erposé hat die Arbeiterschaft ihre ſtehen sollen, herbeizuführen, soweit dies nicht in einem dem Be- dem Punkte der Wärmeſtuben ist nur bedenklich, daß die Privat- Antwort bereits ertheilt: die Wahlen am Dienstag haben gezeigt dürfnisse entsprechenden Umfange bereits von privater Seite ge- wohlthätigkeit den Vortritt haben soll; es könnte dadurch eine daß die Sozialdemokratie im„ Rothen Hause" immer mehr festen schieht, auch die hierzu erforderlichen Vorbereitungen dergestalt folche Verlangsamung eintreten, daß die Anlage erst gegen das Fuß faßt. in die Wege zu leiten, daß die Eröffnung der Wärmestuben recht Frühjahr, wie im Vorjahre fertig wird. Hoffentlich werden die zeitig erfolgen fann; 4) zur Unterstützung des ärme- Märmstuben über die ganze Stadt vertheilt werden. Ein gewaltiger Zuzng von Arbeitslosen fand ve ren Theiles der städtischen Bevölkerung entsprechende Bei- Bunkt 4 betrifft, so halte ich es von meinem dem Ihren prinzipiel gangene Woche nach Spandau statt infolge einer Zeitungsbet hilfe aus städtischen Fonds zu gewähren und hierzu den Ge- entgegengesetzten Standpuntt für durchaus falsch, die Brivat- nach welcher in den königlichen Werkstätten in Spandau Arbeiter fammtbetrag von 400 000 m. zur Verfügung zu stellen. Die wohlthätigkeit in dieser Weise mit städtischen Mitteln zu eingestellt würden. Die Werkstätten waren des Morgens in aller Stadtverord eten- Versammlung ist damit einverstanden, daß unterstützen. Sie setzen sich dabei selbst in einen Wider Frühe schon von Hunderten von Arbeitsuchenden förmlich u Durchführung der vorstehend sub 3 und 4 näher bezeichneten spruch mal of pie Stadt zur Unterſtügung Grwerbs- lagert. An einem der letzten Tage betrug des Morgens 1/7 we Maßnahmen eine besondere, aus 5 Magistratsmitgliedern und fähiger keine Mittel bergeben, veranderen Seite die Bahl der Beschäftigungslosen vor der Artilleriewerkstatt über 100 Mann, um 8 Uhr hatten sich am Feuerwerks städtische Mittel auf diesem Umwege benutzt, Ordnung vom 30. Mai 1853 bestellt werde, welcher gleichzeitig um durch diese Vereine, die die Bevölkerung gegen Berarmung Laboratorium über 300 Personen versammelt in der Hoffnu das Anweisungsrecht anf die zur Verfügung gestellten Geldmittel schützen, sie erwerbsfähig erhalten wollen, diesen 3wed doch zu Arbeit und Verdienst zu erhalten. Die Hoffnung war eine pr übertragen wird.- II. Diejenigen Geldmittel, welche zur erreichen. Sie geben aus der Kommunaltajje bas Gelb, be gebliche, die Leute mußten sammt und sonders unverrichteter Durchführung der in dem Beschlusse zu I näher bezeichneten Vor- fähigen die Privatwohlthätigkeit, mit fommunalen Mitteln zu Dinge wieder abziehen. kehrungen und Maßnahmen erforderlich sind, stellt die Stadt arbeiten, verringern ihre Lust, aus eigenen Kräften etwas Die Zeitungsnachrichten von den vielen Vakanzen waren verordneten- Versammlung aus den Ueberschüssen des Haushalts- thun- und ganz naturgemäß hat ſich bei allen diesen Vereinen alſo bedeutend übertrieben, es kann sich nur um die Neuansteling jahres 1890/91 zur Verfügung." eine Reihe von Koftgängern herangebildet, wo erst noch unter von einigen wenigen Arbeitern gehandelt haben. So hat eine Der Magistrat hat hiernach die Vorschläge der gemischten sucht werden müßte, ob sie auch zu denen gehören, denen diese unserer Abonnenten folgende Postkarte aus Spandau erhalten; Deputation, welche zur Berathung des bei Gelegenheit der Gr- Wittel zugewendet werden sollen. Die Vereine werden einen Kommen Sie morgen nach hier, wenn es Ihnen paßt, können örterung des Nothstands- Antrages der Stadtverordneten Ginger Sturm auf die Stadthauptkasse eröffnen, und wahrscheinlich werden Sie gleich eintreten.( Verdienst 24 M. pro Woche.) Frage Sie nach mir beim Portier. K. Geschüßgießerei Spandau und Genossen zur Annahme gelangten Antrags Langerhans die Freunde der Vorlage danu später im stillen Kämmerlein sich ge niedergesezt war und schriftlichen Bericht erstattet hat, im Wesent stehen, daß doch besser die Stadt ſelbſt mit ihren Organen die Ver- bonnent weiter, rug Nächsten Tages fuhr ich, so schreibt unser lichen unverändert angenommen. wendung der 400 000 Mark vorgenommen hätte. Wenn man Stadtv. Ha ß: Die gemischte Deputation hat die Anträge das Asyl um 500 Betten vermehren will, so wird man damit schriftsmäßig. Da ich nicht genügend Papiere bei mir Singer abgelehnt. Eine Partei, die den Glauben an Gott, den erst dem Anforderniß entsprechen, wie es heute schon besteht, wurde ich für den folgenden Tag wieder bestellt, wo ich dat Patriotismus und das Nationalgefühl längst zum alten Eisen denn es ist doch ein jeder hygienischen Rücksicht hohnsprechender gleich ärztlich untersucht werden sollte. Am nächsten geworfen hat, die noch in Erfurt auf ihrem Parteitage erklärt Zustand, wenn in einem Asyl für 920 Personen 1500, 1600 brachte ich meine sämmtlichen Papiere, auch den Militärpaß, hat, mit der beſtehenden Geſellſchaftsordnung nichts zu thun be Menschen Aufnahme finden.( Lebhafter Widerspruch.) Lesen Ich wurde von Stunde zu Stunde vertröstet, haben zu wollen, die sie gewaltsam umstürzen will, fann sich Sie doch die Verwaltungsberichte! Trotz aller diefer Gin ich meine Papiere zurück, weil ich zu schwach" sei. Noch be nicht wundern, daß man ihren Anträgen in der Kommunale wendungen stimmen wir für die Vorlage, weil durch fie unsere Arbeitsuchende waren da, denen es nicht besser erging. Bei verwaltung von Berlin mit Befangenheit und Reserve gegenüber 2üne zwar nicht erfüllt werden, aber sie doch geeignet ist, den Erſten hieß es einfach: Ist Nichts, beim zweiten erfolgte tritt. Durch die Anträge Singer zieht sich der der Städtes vorhandenen Nothständen einige Abhilfe zu verschaffen. Der gleiche Bescheid und der Dritte, ein Mann von etwa 40 Jahren treten für die Vorlage wenig im Einklang. Bei seinem warmen um eine Hoffnung ärmer. Ich will schließlich noch bemerken, Ordnung durchaus widersprechende Gedanke, daß auch der Ar- Zorn des Herrn Haß gegen unsere Anträge steht mit seinem Ein- war zu„ alt." Wir wanderten also wieder fürbaß gen Berlin, beitsfähige Unterstützung von der Stadt verlangen kann, wenn er will. Das ist ein gefährlicher, verhängnißvoller Grundsay: Herzen für die nothleidende Bevölkerung hätte doch er oder die daß ich drei Jahr als Die Vorlage des nicht zu schwach", auch zum Steuern zahlen traut man principiis obsta! Legen Sie nicht die Bresche in die Städte Majorität solche Anträge bringen müssen. die Kraft zu. Ich theile Ihnen diesen Fall mit zur Warnung Ordnung! Sie verlassen damit den festen Boden unter ihren Magistrats ist nur eine Frucht unserer Anträge; infolge Füßen und kommen ins sozialdemokratische Fahrwasser. Das unseres immerwährenden Vorwärtsdrängfes ist ein Fleiner Unglück wolle Gott von Berlin fern halten!( Unruhe.) Um so Fortschritt gemacht. Was hier geboten wird, ist besser als gar Spandau einige Tage umsonst vertrödeln zu können. dankenswerther ist es, daß der Magistrat den Vorschlägen des nichts und darum stimmen wir dafür. Herr Haß hätte gar nicht Ausschusses, welche das Tafein der Grwerbsfähigen erleichtern foll, sofort zugestimmt hat. Redner erläutert darauf die einzelnen Vorschläge des Magistratsantrages. Der Singer'sche Wunsch, gemacht hat( Heiterkeit). sämmtlichen Gemeindeschülern ein warines Frühstück er mürbe täglich auch bei einem Preise von nur 5 Pf. 9000 verabreichen, sei schon des Kostenpunktes wegen bedenklich, toften. Der bloßen Theorie halber auch dem Nichtbedürftigen das Frühstück zu geben und dafür ca. 1 Million zu opfern sei eine Ungeheuerlichkeit. 31 Stadtv. Nam si au erklärt sich für die Vorlage. Stadtv. Singer: Dem Stadtv. Haß ist es wohl blos darum zu thun gewesen, seine Rede, die er bei Berathung meiner Anträge nicht halten konnte und die ihm seit vielen Wochen schwer auf dem Herzen gelegen hat, heute nachzuholen. Er hat welche reichen meifum Schulz Zantie gegen alter F wie da auch, d Storut Dom zinisch Dr. m Londo vorder burg, Betrug Gehein that if im E Phar fleiner Laufe einem Umber aber t Städte oder S betrag Landg Dr. m wohn Unter hängt einige Dann schrifte einem betrog taufte länger länger Beran mit fannt endlich erhielt dieses zurüc Stect Flüch am 17 mir is Religi Schnu Munt Gefich i in Dr. J Straße zur 8 R haben Tegel Die ,, Freifinnige Zeitung" behauptet in ihrer geftrigen er ja doch eine ganze Reihe unserer Anregungen zu den seinigen Stichwahlen für die Stadtverordneten- Versammlung die anti semitisch- konservativen Kandidaten gegen die Freifinnigen 3 Nachdem noch Stadtv. Cassel die Vorlage vertheidigt unterstützen. Borredner polemiſirt hat, wird die Vorlage auf Antrag und im Punkte der Bauten und der Frühstücksfrage mit dem Spinola fast einstimmig en bloc angenommen. Schluß 9 Uhr. Tokales. Es hieße dieser unsinnigen Annahme zu viel Ehre erweifen weniger durch sichere Quellen als durch die Dreistigkeit aus, mit welcher er falsche Nachrichten in die Welt setzt. Zu einem lärmenden Auftritt kam es vorgeftern nad Schluß der Vorstellung im Foyer des Lessing- Theaters. Bürger liche Blätter berichten hierüber: Beim Ausgange attackirte nam lich der Redakteur des Berliner Börsen- Kourier", Herr Klausner den Schriftsteller Maximilian Harden, welcher ihn in einem Der Magistrat von Berlin will bekanntlich von einem Beitungsartikel beschimpft haben soll, und versetzte seinem Gegner in der Rolle der Kassandra vor der Annahme meiner gar nicht Mothstand unter der ärmeren Bevölkerung nichts wissen. Um zu einige Faustschläge ins Gesicht, so daß Herr Harden, der fi mehr vorhandenen Anträge gewarnt und auch für nothwendig beweisen, daß es sich herrlich und prächtig in Berlin lebt, hat die mit seinem Regenschirme wehrte, aus mehreren Wunden blutete befunden, politische Gefichtspunkte in diese Fragen zu tragen, die städtische Nothstands- Deputation die Protofolle über die Ver- Die Polizei verhinderte durch ihr rasches Einschreiten weiter nach unserem Willen jedes politischen Charakters entkleidet handlungen in ihren Sigungen drucken lassen. Diese Protokolle Thätlichkeiten und entließ die beiden Herren, nachdem fie derm bleiben sollten( Lachen) sind wahre Kabinetsstücke, ausgearbeitet nach dem schönen Sprich wort: Wasch' mir den Pelz, aber mach' mir ihn nicht naẞ. Persönlichkeiten festgestellt hatte. Don 7 feit e Raffer Deffer Da st Geha wand Er b Reiti Mond Mädc der R getau von Doch liebte mugur eins fich 1 für e 6. ü Es wäre wirklich zu wünschen, daß der Herr Klausner e punkt ſielle und Ihren Verſicherungen des Intereſſes ſir die armere nur ad Da hat sich also die Inanspruchnahme der Armendirektion mal einem Manne in die Finger fiele, der ihm auch ohne Zeiten von seinen Rüpeleien furirt wäre. Der Bursche feiner Zeitung allerdings alle Ghre, und gleiche Brüder feiner Zeitung allerdings alle Ehre, und gleiche Brüder Stappen, kann man hier mit vollem Recht sagen. madt gleid τρίτο ja, wenn wir so zueinander stehen, daß Sie meinen Versicherungen einfach nicht glauben, dann werden Sie verdenken, mich denselben Bevölkerung ein steptisches Lächeln entgegenfeße. Herr Haß hat besorgnißerregend, weil nach der Statistik der Krankenkassen die fulminante Angriffe gegen meine Partei gerichtet. Ueber Ge- Bahl der wirklich in Arbeit Stehenden zugenommen habe. Das schmack läßt sich nicht streiten, ich habe jedenfalls kaum etwas letztere ist doch ganz erklärlich, denn jeder Arbeiter muß eben einer erlebt, was mir mehr an den Haaren herbeigezogen erschienen wäre. Rasse angehören und daß die wirklich in Arbeit Stehenden nicht Ich habe das Gefühl, daß, nachdem es am Dienstag nicht recht ge- auch von einem Nothstand betroffen werden können, trotzdem Zengen gesucht. Ein Schalterbeamter vom Schlefifchen lungen ist, die Sozialdemokratie körperlich zu vernichten, Herr Haß sie der Kasse angehören, läßt sich doch nicht so schlankweg be- Bahnhof, verheirathet und Vater von vier kleinen Kindern, noch nachträglich versucht hat, einen moralischen Vernichtungsschlag zu haupten. Die Deputation hätte uns statistisches Material vor- beschuldigt, Arbeiter- Wochen- Fahrkarten nach Spandau verkauf und wehmüthigen Ausblicke in die Zukunft vollzieht sich das Grenzen" sind, in denen die Steigerung der Inanspruchnahme wendet worden sind. Er bestreitet den Diebstahl und behaupte führen.( Widerspruch und Zustimmung.) Trotz seiner Tiraden legen sollen, aus dem zu ersehen ist, welches die mäßigen zu haben, welche aus den Beständen einer Billetverkäuferin ent Ein Vergleich mit früheren daß ihm eventuell die nicht zu seinen Fahrkarten gehörigen Jahren hätte ein sicheres Resultat ergeben müssen, ob und wie tücfischer Weise zwischen seine Bestände geschoben wurden. boch die Zahl der Unterſtützten und die Zahl der um Unterſtüßung Beamte iſt in erſter Juſtanz verurtheilt worden, hat aber Nachsuchenden gestiegen ist. Die schleunige rufung eingelegt und sucht nun auf diesem Wege die Käufer Geschick unerbittlich, und Herr Haß taun gegen die Ginführung der Armendirektion erfolgt ist. fommunal- sozialistischer Grundsäge Reden halten so viel er will, Der Lag, der nicht mehr fern ist, wire tommen, wo über ihn und seine Gesinnungsgenossen mit elementarer Macht zur Tages: ordnung übergegangen wird.( Heiterkeit und Rufe: Kassandra!) klärt diesen Ausdruck für zu weitgehend.) Wenn Herr Haß eine nicht hinaus gehen will. Nachdem die Deputation einen Noth gießerei, Munitionsfabrik oder dergl. beschäftigt waren Theil lich t 7. O unmi bei 2 einen heim Auss Det Wan afade Det in B Der Uebe Det Ich halte es jetzt nicht für angebracht auf diese abgeschmackten Umfange wird für unzulässig" erklärt, da der Magistrat über Woche vom 10. bis 17. refp. 18. bis 25. Januar d. nad Gemeinpläge einzugehen.( Unruhe; Vors. 2angerhans er die Grenze des fonkreten und gedeckten fommunalen Bedürfnisses Spandau fuhren und damals dort in der Gewehrfabrit, Gefchip Partei, die bei den letzten Wahlen 1/2 Millionen Wähler hinter stand abgeleugnet hatte, war dieser Beschluß allerdings ganz Besizer der ebenfalls für die Entscheidung der Angelegenhe sich hatte, die jeden Augenblick, wenn der Ruf an sie ergeht, zu folgerichtig. Der Magistrat sieht durch eine rosenfarbene Brille, wichtigen Fahrkarte Nr. 6415 ist bereits ermittelt; er hat be den Waffen eilen müssen, eine Partei, die 1870/71 so gut wie jede es ist Alles gut und schön, der Magistrat kann ohne Beschwerden zeugt, daß er die Karte seinerzeit nicht von einem Schalterbeamten würfen überhäuft, dann darf er sich nicht wundern, daß es anfertigen lassen,- dazu ist Geld da in Hülle und Fülle und Inhaber der Karte Nr. 6694 hat seinerzeit dem Schaffner auch wieder so aus dem Walde herausschallt. Ueber das Pro- das konkrete und gedeckte kommunale Bedürfniß" wird schon der auf dem Schlesischen Bahnhof stattgehabten Revision nicht ein, ebenso wenig über den Erfurter Parteitag, um so nachzuweisen im Stande sein. von einer Dame gekauft habe. Dieser Inhaber von weniger, als ich ihn damit auf ein Gebiet locken würde, wo er Rarte trägt lichem fönne herau geive völli und Der bet mit in se 3 ihrer Wob Tegur fo führi Re Grun Mäc noch Hoit Dort fahre gramm meiner Partei trete ich mit Herrn Haß in eine Diskussion auch irgend ein juristisch vorgebildeter freisinniger Stadtvater getheilt, daß er seine Fahrkarte nicht von einem Herrn, sondern Jetzt fördert das Protokoll folgendes Kabinetsstück sozial- Nr. 6694 ist dann aber dem Schaffner aus den Augen gefommen Anträge gegen die Städte- Ordnung verstoßen sollen, so mag sich Lebensmitteln und Heizmaterial im Großen und Abgabe zum tarte Nr. 6414 für den verurtheilten Beamten Alles abhängt schon öfter eine totale Unkenntniß bewiesen hat. Wenn meine politischer Weisheit zu Tage: Was den beantragten Aufkauf von Da nun von seiner Aussage sowie von der des Käufers der Fahr daran denken, daß in einer Reihe von Städten der Gegenstand Vertheilung von Lebensmitteln, Heizungsmaterial und Kleidung daktion des Kleinen Journals" anzugeben. Könnten auch die meiner Anträge, namentlich die Jnangriffnahme städtischer betrifft, so fehlt dafür zur Zeit die thatsächliche Voraussetzung: beiden Käufer vor Gericht beschwören, daß sie die Karten nig Bauten, praktisch durchgeführt ist( Zwischenrufe). Ich nenne Krefeld und Elberfeld, ob es kleine Städte sind oder nicht, ist ganz unerheblich; verstießen die Beschlüsse gegen die Städte Ordnung, dann mußten sie von Aussichts wegen beanstandet und ihre Ausführung verhindert werden. Städte- Ordnung verbieten könnte, einen Nothstand abzuhelfen, ist ein so ungeheuerlicher, daß ich kein passendes Wort dafür finden ein afuter, plötzlich und heftig auftretender, oder doch in sicherer von einem Herrn, sondern von einer Dame gekauft, so Aussicht stehender Nothstand- fehlt. Aber auch abgesehen damit die Unschuld des Beamten bewiesen. davon, birgt der Auffauf von Lebensmitteln und Heizungsmaterial im Großen die Gefahr großer und plötzlicher Preisverschiebungen theilung nicht theilnehmen. wan Ein anrüchige8" Geschäft hatte sich der Dachbed in hiesigen Blättern zunächst ein Dienstmädchen gegen Raution bet gebe tral bil Der Gedanke, daß die zu Ungunsten der Konsumenten in sich, welche an der Unterver Storutta, Oranienburgerstr. 14 wohnhaft, gegründet. Er fuchte fann. Mit dieser falschen Voraussetzung fällt aber auch der ganze gehoben, es steht auch kein solcher in Aussicht! Wenn man diese unverehelichte Auguste T. und erhielt auf ihre Anfrage bezügli Der Nothstand fehlt also, das wird hier nochmals hervor Auf dieses verlockende Angebot hin meldete sich denn auch di stolze Bau, den Herr Haß darauf errichtet hatte. Herr Haß ist optimistischen Anschauungen liest, so können wir nur den Wunsch der Sicherheit die Auskunft, daß St. am 1. November d. J. ein es wär' zu schön. Fabrik zur Herstellung künstlicheu Düngers errichten werde Minimalpreise von 5 Pf. Ich behaupte, daß im städtischen Asyl Die Rücksichtnahme des Magistrats für die Konsumenten, welche deren Betrieb hohe Summen durch die Hände der T. das Frühstück nicht mehr als 1 Pf. pro Kopf kostet( Lachen und an der Naturalienvertheilung nicht theilnehmen, hat etwas würden. Die Genannte hinterlegte denn auch 400 M. und Widerspruch) ja, Sie können mir schon glauben, ich bin auf diesem rührendes an sich: eine fapitalistische Krähe hackt der anderen die Stellung an. Vor einigen Zagen schlenderte St. dur Gebiete nicht ganz ohne Erfahrung. In unserem Privatasyl für fein Auge aus! Johannisstraße und begegnete dort einem Maurer, welchen Obdachlose haben wir ja jahraus, jahrein die ganze Verpflegung intl. aller Generalunkosten mit 51 Pf. pro Kopf und Nacht be: weil die Zahl der Mitglieder der verfchiedenen Krankenkassen weder Polier zu fein, noch Meyer zu heißen, und hinzufüg Auch ein Stück Statistik führt das Protokoll ins Treffen: sofort als den Polier Meyer begrüßte. Als dieser nun erflär ftritten. In dem gedachten Verhältniß würde würde sich also eine hohe ist und von Monat zu Monat zunimmt, - giebt es daß er sich Schulze nenne und Arbeit suche, da war St. fichtli der Kostenauswand reduziren, absoluten noch lange keinen Nothstand. Dazu aber hat noch der Zentral- erfreut, ein gutes Wert stiften zu können. Er bot Schulze Aussichtslosigkeit haben wir unsere ursprünglichen An- verein für Arbeitsnachweis gegen 8254 Arbeitern Arbeit Stellung eines Reisenden in seiner Fabrit an, natürlich, träge nicht wieder eingebracht; es hieße leeres Stroh nachgewiesen, von denen 383 die Arbeit ausschlugen„ theils gegen Sicherheitsleistung, machte auch mit ihm eine Ausnah dreschen, wollten wir bei Der hier herrschenden Auf- wegen der Höhe des Lohnes, theils wegen der zu entfernten indem er sich mit der Kaution von 200 M. faffung von den Verpflichtungen der Gesammtheit uns nochmals Lage der Arbeitsstelle, theils wegen anderer den Arbeitsuchenden nicht- zufrieden erklärte. Schulze erhielt nun die Weifun damit befaffen. Das, was uns an diesen Anträgen Bergnügen nicht fonvenirenden Bedingungen", sind das abscheuliche Böse- Taubenböden zu ermitteln und mit deren Inhabern gemacht hat, die Rede des Herrn Haß, ist uns ja auch wichter! nicht erspart worden; diese Rede zeigt am allerdeutlichsten, wie Betreffs der Höhe der Preise wird konstatirt, daß die Fleisch- umfassender Weise geschehen war, mußte der neue Reisende Bei der nothwendig es ist, daß andere Anschauungen in der Verwaltung preise etwas gesunken seien, daß aber die dem Met Schr Unte Der ist a wurd des Rect stück bit mehr hatte Schul Der wege zeugt traf dies geral I demselben Eifer die Lieferung gebrauchter leerer Säde fichern bas wur Lieferung von Taubendünger abzuschließen. Nachdem waren öher ungen ar. braten Tich in beiter, n und er vor angriff Um Fit ihre ezeigt fejten ver Snotiz rbeiter aller um 7 Ubr t weit verts nung e vers chteter varen ellung einer alten: önnen Fragen andau unfer Dot trug bann Lage , mit erhielt Drei ei dem te der ahren, Berlin, nerfen, par ich an mir arnung che in trigen ei den anti ent 3 veifen et fid 3, mit nad Bürger náms ausner einem Begner blutete er fid weitere ederen er ein обие ür alle madt gleide fifchen wird vertauft in ent aupte heim Det Der Be fer bet in bes nad efchu 3. Der genbel pat be eamten ch ber er bei a mit Tondern Rarte commen Fabr ngt, fo vordem betragen. welche der Guano verpackt werden sollte. Dann sollte aus-| tlagten mit, daß Baumgart entmündigt und dessen Verkaufs-| einstimmten. Mit dem Gesang der Arbeitermarseillaise endete die reichendes Fuhrwerk beschafft werden, und es folgte eine An- abschlüsse somit feine rechtliche Giltigkeit hätten. Der Angeklagte imposante Versammlung. weisung auf die andere, ohne daß aber Gehalt gezahlt wurde. erwiderte, daß dies Niemanden etwas angehe, er habe die Sachen zuschließen. Zu demselben Punkte sprachen noch die Kollegen Bergemann und Crul und Fräulein Oppermann. In der öffentlichen Versammlung der Arbeiter In der Mitgliederversammlung des Vereins zur Lantieme nicht mehr vertrösten lassen wollte, machte Anzeige von ihm ein Pianino, ein Buffet und ein Tisch für den Wahrung der Interessen der in der Hut- Fabrigegen den Fabrikherrn", und es ergab sich, daß Sforutta ein Gesammtpreis von 285 Mark erstanden worden, für die beiden tation beschäftigten Arbeiterinnen Berlins alter Buchthäusler ist, deffen Bergangenheit ebenso anrüchig ist, erstgenannten Gegenstände hat der Angeklagte 470 Mark wieder und Umgegend, welche am 12. November tagte, referirte wie das neu zu gründende Geschäft. Die Kaution Schulze's, wie erhalten und somit ein gutes Geschäft gemacht. Die Herr W. Wa ch über die Stellung der Frau in der Gesellschaft. auch, diejenige des Dienstmädchens war aber bereits verbraucht. Entschuldigung des Angeklagten, daß er beim Abschlusse Der Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. In der Diskussion Storutta ist verhaftet worden. des Kaufs Don der Entmündigung des Verkäufers teine sprach Kollege Augustin im Sinne des Referenten. Beim Steckbrieflich verfolgte Aerzte. Ein Steckbrief wird soeben Kenntniß gehabt, hielt der Gerichtshof feineswegs für stich nächsten Bunkt der Tagesordnung: Stellung der Mitglieder zum Steckbrieflich verfolgte Aerzte. Ein Steckbrief wird soeben haltig. Nachdem dem Angeklagten durch den Bureauvorsteher Massenaustritt aus der Ortskrankenkasse, schilderte Kollege vom ersten Staatsanwalt in Neuwied in hiesigen und medi- Aufklärung geworden, durfte er die Sachen nicht weiter ver- August in die Vorzüge der freien Hilfskaffen vor den Ortszinischen Zeitschriften erlassen; derfelbe lautet:„ Gegen den äußern. Die Handlungsweise des Angeschuldigten jei keineswegs faffen und ersuchte die Mitglieder, sobald es die Kündigungs- BeDr. med. Theodor Bloomenthal, geboren am 28. April 1838 8 milde anzusehen und derselbe deshalb zu einer Gefängnißstraße dingungen der Ortskaffe zulassen, sich einer freien Hilfstasse anLondon, zuletzt praktischer Arzt zu Bengsdorf, Kreis Neuwied, von drei Monaten verurtheilt worden. Niedertiefenbach( Naffau), Mez, Sonnen burg, Reuchen, Offenburg u. f. 1. u. f. w. ist wegen Wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften stand gestern Betruges, Erpressungsversuches und Verlegung fremder der Buchhändler Kahlau vor der I. Straftammer des LandGeheimnisse gerichtlicher Haftbefehl erlassen. Bloomen gerichts I. Es handelte sich um verschiedene Bücher und Arbeiterinnen der Wäschebranche, welche thal ist flüchtig und hält sich zur Zeit in London auf. Ich ersuche unfittlichen Inhalts, die der Angeklagte in einer am 10. November stattfand, hielt Herr Jahn einen mit Beifall im Betretungsfalle um Verhaftung und Mittheilung." Die Weise vertrieben hatte, daß sogar das Publikum daran aufgenommenen Vortrag über die moderne Arbeiterbewegung". " Pharm. 3tg." bemerkt hierzu: Es dürfte wenig deutsche Apotheler ergerniß genommen. Der Angeklagte batte fogenannte„ Re- Die Diskussion darüber unterblieb. Sieran schloß sich die Befleinerer Orte geben, denen der Name des Dr. Bloomenthal im flamezettel, welche die Titel ber fraglichen Bücher enthielten, sprechung der Verhältnisse zweier hiesiger Geschäfte, deren Laufe der Zeit nicht bekannt geworden wäre. Seit länger als auf der Straße vertheilen lassen, und diese Zettel waren halb: Besserung dann erst geschehen kann, wenn sich die betr. Arbeiter einem Jahrzehnt betrieb der Genannte das Arztgeschäft im wüchsigen Knaben in die Hände gerathen. Der Staatsanwalt und Arbeiterinnen der Organisation resp. der modernen ArbeiterUmherziehen", überall als englischer Arzt anfänglich sehr gesucht, beantragte eine Gefängnißitrafe von sechs Monaten, der Gerichts- bewegung angeschlossen haben. Zu diesem Punkt sprachen die aber bald als Charlatan erkannt. Die Zahl der kleinen deutschen hof erkannte auf drei Monate Gefängniß, wovon ein Monat Herren L. Krüger, Hergt, Siebeneichner, Sprenger, Zemke, Brauer, Städte, welche er so nach einander, überall nur wenige Wochen burch die erlittene Untersuchungshaft in Abrechnung gebracht Grashold, Koopmann und Jahn. Legterer ermahnte zur kräfbder Monate verbleibend, heimgesucht hat, dürfte weit über 100 wurde. Der Verurtheilte wurde vorläufig gegen eine Raution tigen Unterſtüßung der Arbeiterorganisationen. Hierauf erstattete Ferner erläßt der Untersuchungsrichter bei dem von 1000 M. auf freien Fuß gesetzt. Landgericht Berlin I einen Steckbrief gegen den praktischen Arzt, Dr. med. und phil. Gustav Joseph, zuletzt hier, Chausseeſtr. 29, woh haft. Derselbe hält sich verborgen und es ist gegen ihn die Untersuchungshaft wegen Urkundenfälschung und Betruges verhängt worden. Joseph hatte einem hiesigen Kunstauktionator einige Stiche zur Beriverthung im Auktionswege übergeben und dann mit gefälschter Unterschrift an hiesige Kommissionäre zu Der Verein Berliner Hausdiener hielt am 10. November schriften gerichtet, in denen sie zur Erwerbung der Bilder bis zu einem festgesetzten, ansehnlichen Preise aufgefordert wurden. Die eine außerordentliche Generalversammlung ab, in welcher der Kollegen! Die in der Versammlung am 9. November im Bericht vom Sommerfest verlesen wurde. Derselbe ergab, daß betrogenen Kommiſſionäre, welche die Stiche zu diesem Preise Böhmischen Brauhause zur Ausgabe von Sammelliſten zum Buch- troy des ungünstigen Wetters ein Ueberschuß von 98,70 Mark tauften, erstatteten Strafanzeige und Dr. J., der bekanntlich vor längerer Zeit in Breslau wegen Markendiebstahls zu einer druckerstreit gewählte Kommission hält es für ihre Pflicht, Sie erzielt wurde. Dann wurden 12 neue Mitglieder aufgenommen, längeren Freiheitsstrafe verurtheilt worden war, wurde zur nochmal auf die ungemein große Wichtigkeit, die ein siegreicher sowie einige interne Angelegenheiten und Unterstützungsgesuche Berantwortung gezogen. Er trat jedoch, wie jezt be- Abschluß des Buchdruckerstreits für alle gewerblichen Berufe hat, erledigt, lettere fast ausschließlich in zustimmendem Sinne. Im fannt wird, bald nach seiner Vernehmung im Juli aufmerksam zu machen. Es ist unbedingt nothwendig, daß sich weiteren wurde vom Vorsitzenden bekannt gemacht, daß der Koldieses Jahres eine Reise an, von der er bis heute nicht alle Kollegen unseres Gewerbes mit den Buchdruckern solidarisch lege Würger, Ritterstr. 32, ein altes Mitglied, verstorben ist; zurückgekehrt ist, so das nunmehr die Staatsanwaltschaft den erklären, die ja thatsächlich auch für uns arbeiten, indem sie das Andenken desselben wurde von der Versammlung durch ErSteckbrief gegen ihn erlassen hat. In demselben wird der hinsichtlich des Neunstundentages uns vorarbeiten. Wenn die heben von den Plätzen geehrt. Auf Antrag Herrmann bewilligte Flüchtige folgendermaßen beschrieben: Alter 62 Jahre, geboren felben infolge ihrer starten Organisation und unterstützt durch man den streifenden Weißgerbern 15 Mart, und zum Schluß am 17. Dezember 1828 in Dyhrenfurth, Größe 1 Witr. 68 3tm., die ganze Arbeiterschaft Teutschlands die neunstündige Arbeitszeit wurde vom Vorsitzenden bekannt gemacht, daß die nächste VerReligion mosaisch, Statur unterſeyt. Haare lang, graumelirter errungen baben, so werden hunderte, ja tausende von Arbeitern fammlung voraussichtlich eine gesellige sein werde. Schnurrbart, Augenbrauen grau, Augen blau, Nase gewöhnlich, den Werth einer festen Organisation erkennen und auch benüßen Mund: dicke Overlippe, Zähne vollständig, Kimn gewöhnlich, lernen. Unsere Organisation wird dadurch an Mitgliederzahl Soziale Lebersicht. Aufruf an die Lithographen, Steindrucker und Berufsgestraft sein. genossen Berlins! Herr Koopmann Bericht über die Berliner Streit- Kontrollfommission und ersuchte für schleunige thatkräftige Unterstüßung der streifenden Weißgerber und Handschuhmacher einzutreten. Die gesammelten Gelder wird derselbe Sonnabend Abends bei Seefeldt, Grenadierstr. 33, entgegeunehmen. Mit der Aufforderung, an dieser Sammlung, sowie an der Organisation sich recht start zu betheiligen, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Der Fachverein( Süd- Ost) der Tischler hielt am Gesicht rund, Gesichtsfarbe blaß, Sprache deutsch. Die Familie gewinnen, ein erfrischender und fräftigender Geist wird in 11. November eine Mitglieder- Bersammlung ab. Der in AusDr. Joseph's bewohnt noch die zweite Etage in der Chauffee- unseren Reihen Ginzug halten und unsere Gegner werden mit ficht genommene Vortrag des Herrn Dr. Bernstein mußte, ftraße 29; sie will nicht davon unterrichtet sein, wo sich Dr. 3. ihrer steten Redensart:" Es nüht ja doch nichts", wieder Lügen des schwachen Besuchs der Versammlung halber, unterbleiben, zur Zeit aufhält. desgleichen die Wahl von zwei Mitgliedern der WerkstattEs ist daher die Pflicht eines jeden Kollegen, durch petuniäre Kontrollkommission. Zu dieser Versammlung waren auch die Kollegen der Werkstellen von Wunschel und Lindgreen Beispiellose Verschwendungssucht und noble Passionen Unterstüßung nach Möglichkeit zu diesem Siege beizutragen. haben den Buchhalter S., der in einer Holzhandlung in der Die zu diesem Zweck angefertigten Sammellisten find bei eingeladen und zum Theil erschienen. In genannten Werkstellen Tegelerstraße beschäftigt war, zu Unterschlagungen im Betrage folgenden Kollegen, wie auch bei den Kommissionsmitgliedern zu wird die 91/2 stündige Arbeitszeit fast regelmäßig überschritten. Das Verhalten der Kollegen wurde von verschiedenen Rednern Don 7000-8000 m. verleitet. Der Inhaber des Geschäfts hat haben. seit einiger Zeit die Wahrnehmung gemacht, daß ihm größere Scherer, Lithograph, Liegnitzerstr. 21, v. 2 Tr.; Becke, Stein scharf kritisirt. Man gab dem Wunsche Ausdruck, die Kollegen Raffenbestände fehlten, und auf seine Beranlaffung wurden infolge drucker, Rottbuser Damin 101; Schmidt, Steindrucker, Lachmann- aus jenen Werkstellen möchten sich dem Fachverein anschließen, dessen die in seinem Geschäft thätigen jungen Leute beobachtet. ftraße 1, 4 Tr.; Schäfer, Schleifer, Staligerstr. 78; Braufendorf, und wenn ihnen Nachfeierabend- und Sonntagsarbeit zugemuthet Da stellte es sich bald heraus, daß der Buchhalter S., der an Präger, Waldemarstr. 40, Hof 4 Tr. Gehalt und Tantieme jährlich gegen 2400 W. bezog, einen Auf- Listen sind noch zu haben bei folgenden Herren: wand trieb, der in keinem Verhältniß zu seinen Einnahmen stand. Dausch, Schinkestr. 1, Zigarrengeschäft; Krone, Adalbert- seinen Mitgliedern nach Möglichkeit bessere Arbeitsbedingungen Er hatte eine Geliebte, in deren Gesellschaft er in einem hiesigen Straße 24, Ging. Engelufer, Bigarrengeschäft; Brall, Swinemünder- zu schaffen. Reitinftitut Reitunterricht nahm, wofür er in den letzten vier ftraße 4, Zigarrengeschäft; 2. Höhmus, Gitschinerstr. 109, Monaten nicht weniger als 400 m. bezahlt hat, und um dem Bigarrengeschäft; Münz, Reinickendorferstr. 66, Buchhandlung Mädchen Gelegenheit zu geben, in standesmäßiger" Kleidung in wizel, Elifabethfirchstr. 18, Restaurant. der Reitbahn zu erscheinen, hatte er ihr jür 150 M. ein Reitkleid Wir zweifeln nicht daran, daß sich auch diesmal die that gekauft, während er für seine eigene Person durch die Beschaffung träftige Mithilfe unserer Kollegen bewähren, wird und zeichnen von drei Paar Reithofen gesorgt hat, die 156 M. gekostet haben. mit follegialem Gruß Doch hat S. es noch ärger getrieben. Er hat mit seiner GeDie Kommission. würde, sollten sie dies dem Verein anzeigen. Derselbe würde dann hinter ihnen stehen, da er es sich zur Aufgabe gemacht hat, V Eine Mitgliederversammlung der Vereinigung der Drechsler Deutschlands, Ortsverwaltung Berlin, tagte am 9. November. Herr Th. Meyner sprach unter reichem Beifall über das Thema:„ Gleiches Recht für Alle." An der Diskussion betheiligten sich mehrere Kollegen im Sinne des Referenten. Im Weiteren wurden die Mitglieder erliebten Reitpartien nach Potsdam unternommen, die für die Be- Die Bewegung der Buchdruckergehilfen in Hamburg fucht, zwei Agitationsmarken zu entnehmen, da in nächster Zeit ugung der Pferde allein 50 m. fosteten und in Potsdam hat er nimmt im Ganzen einen günstigen Verlauf. In der legten größeren Anforderungen zu entsprechen wäre. Mehrere Kollegen sich 15 Musiker des 1. Garderegiments kommen lassen, denen er Versammlung der Gehilfen wurde festgestellt, daß 527 Gehilfen berichteten dann über die in der Perlmutterbranche herrschenden für ein Konzert 80 M. gezahlt hat. Da die Angaben, welche der die Forderungen bewilligt erhielten; 261 Gehilfen und 39 Hilfe- traurigen Lohnverhältnisse. So verdienen z. B. die Knopfmacher in S. über den Erwerb der verschwendeten Summen machte, zum arbeiter und Arbeiterinnen traten außer Arbeit. Von den heran- einer Weißensee'er Fabrit 8-9 M. bei 11stündiger Arbeitszeit. Theil nachweislich unwahr waren, zum Theil sehr unwahrschein- gezogenen 160 Streifbrechern haben sich bereits 30 den Verbands- Der Vertreter der Drechsler in der Streif- Kontrollkommission ergehilfen angeschlossen und sind dem Unterstützungsverein bei- suchte hierauf die Versammlung um einen Beschluß, so schnell lich flangen, so ist er verhaftet worden. getreten. Ein Prinzipal sagte sich von dem Bund der Hamburg- wie möglich die fireifenden Weißgerber zu unserstützen. Diese Einen merkwürdigen Fall bildet ein Leichenfund. Am Altonaer Buchdruckereibesizer los, sein Personal hat deshalb am Angelegenheit soll in der nächsten öffentlichen Versammlung er7. Oktober d. J. wurde auf der Berlin- Potsdamer Chaussee in Montag die Arbeit wieder aufgenommen. Am gleichen Tage fand ledigt werden. Am dritten Weihnachtsfeiertag findet im Feenunmittelbarer Nähe der Brand'schen Wachstuch- Fabrit in Stolpe in Sagebiel's Etablissement eine von ca. 2000 Personen besuchte palast eine Matinee statt. bei Wannsee die Leiche eines etwa 40 Jahre alten Mannes mit Versammlung aller im graphischen Gewerbe beschäftigten Arbeiter Musikinstrumenten Arbeiter. In einer Versammlung einem Schuß in der rechten Schläfe aufgefunden. Das ganze und Arbeiterinnen statt, in welcher Reichstags- Abgeordneter Aussehen sowohl, als auch zahlreiche Schmisse auf der linken Frohme eine Rede über den Zweck und die Bebeutung der des Fachverein dieser Branche, welche am 9. November stattfand, Wange ließen darauf schließen, daß der Verstorbene eine Arbeiterfoalition hielt. Die Versammlung erklärte sich ein- referirte Herr 23 a ch vor vollbesetztem Saale über„ Die unterakademische Laufbahn hinter sich hatte. Daß derselbe außerdem stimmig mit den Forderungen der Buchdruckergehil en einver- geordnete Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft". Eine in Berlin wahrscheinlich seinen Wohnsitz gehabt hat, weist sein standen und sprach sich einmüthig für die moralische und Diskussion über den Vortrag fand nicht statt. Ein Antrag des Ueberzieher nach, welcher die Firma eines befannten Schneiders materielle Unterstützung der im Ausstand Befindlichen aus. trägt. Nichts destoweniger hat die Persönlichkeit des muthmaßlichen Selbstmörders bis zur Stunde nicht festgestellt werden Zur Ausweisung der vier( nicht drei) streifenden tönnen. Eigenthümlich ist es, daß die Zeichen aus der Wäsche Buchdrucker aus Leipzig erfahren wir, daß die Betreffen herausgetrennt waren. Der hiermit hiermit vielleicht beabsichtigt den eine schriftliche Bestätigung der Ausweisung allerdings er gewesene Zweck, als unbekannt beerdigt zu werden, ist bisher hielten. Dieselbe lautet: völlig erreicht worden. Inhaber dieses Zwangspasses N. N. wird, weil Reichs: Der Verstorbene hatte schwarzes Haar und einen starken, schwarzen Schnurrbart. ausländer, unter Rückkehrverbot, auf ein Jahr aus Leipzig und dem Königreich Sachsen ausgewiesen und hiermit bedeutet, sich Polizeibericht. Am 18. d. M. Morgens wurde ein Maurer ungefäumt von hier auf geradem Wege über die sächsische Landesin seiner Wohnung in der Rügenerstraße erhängt vorgefunden. grenze zu begeben. Zu derselben Zeit stürzte sich eine Frau aus einem Fenster ihrer im zweiten Stock des Hauses Hussitenstraße 15 belegenen Wohnung auf den Hof hinab und erlitt außer bedeutenden VerWir bezweifeln, daß in diesem Falle die Ausweisung den legungen des Rückgrats einen Armbruch, so daß ihre Ueber Voraussetzungen entspricht, welche dem Gesetzgeber bei der Abführung nach der Charitee erforderlich wurde. Gegenüber dem fassung der Bestimmung über die Ausweisungsbefugniß gegenüber Grundstück Scharnhorststr. 34 sprang Nachmittags ein 18jähriges Ausländern" vorschwebten. Unseres Grachtens wird sich das Mädchen in den Spandauer Schifffahrts- Kanal, wurde jedoch Leipziger Polizei- Amt nicht auf den Kern des Rechts, sondern 8. November eine öffentliche Bersammlung ab. Diefelbe hatte noch lebend aus dem Wasser gezogen und nach dem Augusta- wie so oft nur auf Formalismen stüßen können. Diese freilich auf ihre Tagesordnung die Punkte: 1. Welche Lehre haben die Zimmerer Berlins aus dem Streit der Töpfer und Stuckateure Hospital gebracht. Am Rosenthaler Thor wurde Abends ein sind in Sachsen heutzutage Hauptsache des Rechts, namentlich zu ziehen? 2. Sind die Zimmerer Berlins gewillt, die 9ftündige dort Posten stehender Schuhmann von einem Bierwagen über- Arbeitern gegenüber. fahren und am Knie bedeutend verletzt. Morgens fand in dem Dachgeschoß des Hauses Weberstr. 45 ein Brand statt. Mehrere Bewohner desselben konnten nur noch unter großer Schwierigkeit durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Der He ch biefe en night wan chbed fuchte Caution ich bit eaglid Seine de, gebe no tra rch bi then a Prtlar Bet zufügte fichtli se bi Snahm Schul Beifung wege Dies i de mi hern, Gerichts- Beitung. Polizei- Amt Leipzig." ( Unterschrift unleserlich.) Versammlungen. Kollege Seher, den Arbeitsnachweis zu verlegen, wurde abgelehnt. Bei der Aufnahme neuer Mitglieder kritisirte man das Verfahren eines Kollegen, welcher früher Streitbrecher bei Rösner gewesen war. Nachdem derselbe aber erklärt hatte, daß es ihm leid thue, damals so gehandelt zu haben, und er versprochen hatte, das Prinzip fünftig hoch halten zu wollen, wurde seine Aufnahme in den Fachverein vollzogen. Von einer Diskussion über einen Antrag Kröhn nahm man Abstand, dagegen entstand eine längere Debatte über eine Resolution Niendor's, wobei sich eine interessante Meinungsauseinandersehung zwischen den Kollegen Peifer, Rob. Schmidt und Sparfeld über die individuelle Freiheit und ihre Beschränkungen entwickelte. Nach dem der Vorsitzende noch auf den am 28. November bei Joël stattfindenden Kongreß aufmerksam gemacht hatte, wurde die Versammlung geschloffen. Die Zimmerer Berlins und Umgegend hielten am Arbeitszeit und 60 Pf. Stundenlohn im nächsten Frühjahr zur Durchführung zu bringen? Unterm 1. Punkt wurde von Herrn Hoffmann( Stuckateur) Aufschluß über die Sachlage des Streits gegeben, bei welchem sich das Unternehmerthum wieder einmal im ungünstigsten Lichte gezeigt hat. Es gelangte hierauf folgender Beschluß zur Annahme:" Die heutige öffentliche Versammlung der Zimmerer erklärt Die Volksversammlung, welche am 17. November zu sich mit den Töpfern und Stuckateuren solidarisch, da die FordeJoel, Andreasstr. 21, einberufen war und vom Stadtverordneten rungen derselben aus rein gesundheitlichen Rücksichten gestellt Tempel eröffnet wurde, war überfüllt. Es mußten Tische und worden sind, und verpflichtet sich, dieselben mit allen Kräften in Der Möbelhändler Emil Braun stand gestern wegen Stühle aus dem Botal entfernt werden. Unter donnerndem Jubel materieller und moralischer Weise zu unterstützen. Auch erklären Unterschlagung vor der zweiten Etraffammer des Landgerichts I. werden vom Vorsitzenden Tempel die Resultate vom 23., 26. und sich die Zimmerer in Betreff der Schädlichkeit offener Koatsfeuer Der in der Oranienstraße wohnhafte Schlächtermeister Baumgart 27. Bezirk verlesen, und dann hielten die Stadtv. Hente und auf den Bauten mit den Streifenden einverstanden." Als Unterstügung wurden den Stuckateuren 100 m., welche ist als Verschwen der erklärt und entmündigt worden. Als Pfleger Höhne unter reichem Beifall wirkungsvolle Ansprachen. Da die wurde ihm der Rechtsanwalt Winterfeldt gestellt. Am Abend Resultate aus den anderen Bezirken noch nicht eingelaufen waren, denselben schon leibweise übergeben waren, überlassen; ferner bedes 23. Dezember v. J. erfuhr der Bureauvorsteher des genannten wurde die Versammlung auf 30 Minuten vertagt. Nach Wieder willigte man den streifenden Buchdruckern 50 M. Beim zweiten Rechtsanwalts, daß aus der Baumgart'schen Wohnung Möbel- eröffnung derselben werden vom Vorsitzenden die Resultate der Punkt der Tagesordnung wurde nach eingehender Debatte folstücke fortgetragen und auf einen Wagen geladen wurden, der an übrigen Bezirke verlesen und die Versammlung nahm diese er- gende Resolution angenommen: Die heute am 8. November 1891 in der Bockbrauerei Der nächsten Straßenecke halte. Der Bureauvorsteher über- freulichen Mittheilungen ebenfalls mit großem Beifall entgegen. zeugte sich von Wahrheit dieser Mittheilung, er Herr Engeler erzählte hierauf seine Erlebnisse aus der letzten tagende öffentliche Versammlung der Zimmerer verpflichtet sich traf den Angeklagten bei dem Wagen, auf welchen liberalen Versammlung. Nachdem noch mehrere Parteigenossen mit allen Mitteln dahin zu streben, daß im nächsten Frühjahr gerade ein Pianino geladen wurde. Die Frage, ob gesprochen hatten und eine die Wahl betreffende Resolution ein die Verkürzung der Arbeitszeit und ein Stundenlohn von 60 f bas Instrument aus der Baumgart'schen Wohnung komme, stimmig angenommen war, brachte der Vorsitzende ein Hoch auf zur Durchführung gebracht wird, und beschließt auch, dahin wurde bejaht. Darauf theilte der Bureauvorsteher dem Ange- die Sozialdemokratie aus, in welches die Parteigenossen donnernd streben zu wollen, daß die Zimmerer sich einer bestehenden Or " ganisation anschließen und so viel wie möglich zum General- 18 Uhr bei Böhland, Bülowstr. 52. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben fonds steuern. Diefe Resolution wurde einstimmig angenommen und im Verschiedenen noch die Lohnkommission beauftragt, die nächste Versammlung an einem Wochentag Abend abzuhalten und für den Besuch der Versammlungen rege zu agitiren. = Der Fachverein der Tischler( Westen und Südwesten) hielt am 13. November eine Versammlung av, in welcher Herr Fiebig, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, über das Thema: Sprache ohne Worte" referirte. Die leider schwach besuchte Versammlung nahm den Vortrag mit Beifall entgegen. Eine Diskussion fand nicht statt. Wegen des schwachen Besuchs wurde die angekündigt gewesene Neuwahl des Bevollmächtigten für diefen Bezirk bis zur nächsten Versammlung verschoben. Die Kollegen aus der Werkstatt Wulf, Bellealliancestr. 80, waren eingeladen, weil in diesem Geschäft 14 Tage hindurch täglich zwei Stunden über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus gearbeitet worden war. Sie hatten schon in einer Kommissionssigung versprochen, zu thun, was in ihren Kräften stehe, um die Ueberarbeit zu beseitigen. Es stellte sich aber heraus, daß keiner von ihnen etwas diesbezügliches gethan hatte, trotzdem die Majorität der in der Werkstatt beschäftigten Kollegen Fachvereinsmitglieder sind. Dieses Verhalten wurde in der Versammlung gebührend fritisirt. Zutritt. S.D. Adalbertstraße 21 bei Roll. " Depeschen. stunde Abends 9 Uhr. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. UebungsMännerchor", Schönhauser Allee 2s bei Kuhlmey. Aufnahme von Mitgliedern. Kaiser'scher ( Depeschen des Bureau Herold.) Arbeiter Gesangverein Nord", Brunnenstr. 38 bei Gnadt.- Gesangverein, Bor wärts 1" Bochum, 19. November. Die Bergarbeiter Zeitung" Gesangverein orbeer tranz", Wein- meldet, die Regierung habe die Abhaltung der Vers straße 11 bei Feind. Summer'scher Gesangverein", Elisabeth- sammlungen des Verbandes Deutscher Bergs straße 11 bei Rüth. ,, arthaus'scher Gesangverein, Jeden Freitag Abend 9 Uhr, Lichtenbergerstraße 21 bei Seije. Buchbinder leute in Buer und Recklinghausen auf unbestimmte Männerchor" Berlins, Alte Jakobstraße 75 bei Feuerstein. Zeit verboten. verein„ Gemüthlich feit"( Puger), Seydelstraße Nr. 30. Gesangverein Maiglöckchen", Hochstraße 32a, bei Wilte. GesangParis, 19. November. Die Interpellation des Gesangverein Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Keller. Gefangverein ris", sozialistischen Abgeordneten Basly über den Röpnickerstr. 127a bei Rüfter. Gefangverein„ Collegia", Reichenberger Streit im Departement Pas de Calais, welche in berg, Friedrich Karlstraße 34. Friedrichs der heutigen Sigung der Deputirtenkammer zur Verhandlung Rosinenstraße 3 bei Grischow. Gesangverein Johanni", Rüdersdorfer fam, fand vor überfüllten Tribünen statt. Der Interpellant Straße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gefangverein„ iberte", Wrangel- forderte die Intervention der Regierung kraft der gefeßlich für Gesangverein" Blaue Schleife" in Pantow, Mühlenstr. 24, bei Stöhr.straße 84, b. Ulbrich. Gesangverein ,, Palme" in Belten, bei Schröder.den Fall getroffenen Bestimmungen, daß die Existenz eines Berg Gefangverein ,, Borwärts" 6( Gem. Chor), Nieder- Schönweide, b. Siebenbaum. werkes in Gefahr sei. Der Redner führt aus, der Streit ges Freitag: Berein„ Grüne Tanne" Martusstr. 8. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. fährde die Gristenz der Bergwerke und verlangt, daß die letzteren eren Waldesgrün, Contas, 9 Uhr bei Tegner, men vom Staate übernommen werden. Der Arbeitsminister Yves Montag" um 9 Uhr Sigung mit Damen, Zangestr. 103 bei nebelin. Gäste Guyot erklärte, daß der Staat nicht im Stande sei, einzugreifen. willkommen. Mitglieder erwünscht. Der Sozialist Haynaut erwiderte, die Regierung sei verantwort lich dafür, wenn in wenigen Tagen das ganze Pas de Calais in Feuer und Blut widerscheinen würde. straße 16, bei Päzold. 9 bis 10% Uhr. Tambourverein verein " Gesangverein Hoffnung" Gesangverein yra 2", Charlottenburg, Freitag, schaft, 3. M.- Abth. Jeden Dienfiaglereine Berliner Turngenossen: -Männerchor Waldesrauschen", Markgrafenftr. 87 bei Weigt. Männer- Gesang- Berein" union" Abends 9 Uhr, in der Berliner BockBranerei. Wufitdilettanten- Berein„ Glode" 9-11, utebungsstunde. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gefangverein Libertee". Bei Ulrich, Wrangelfir. 84. Stimmbefähigte Genossen werden gewünscht. Tambour: verein, wirbel", Sellerstr. 3, bei Neumann. Aufnahme geschulter Mit glieder vom 17. Lebensjahr an. Uebungsstunden Dienstag und Freitag von Mufit- Dilettantenverein ,, Staccato" Dirigent A. Lepke. Abends Uhr, Stromstraße 28, bei Herzog, lebungsstunde. Auf nahme neier Mitglieder. Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. und Freitag im Restaurant Feldhahn, Weidenweg Nr. 12. " Borussia", ehem. Alſen. Uebungsflunde jeden Dienstag - Vergnügungsverein Stüd auf", Abends 8% Uhr, Sigung bei Möwes, Fichte straße 29. Nach der Sizung Tanz. Gäste willkommen. VergnügungsWohllebe, Alexandrinenstr. 110. Nach der Sitzung Tanz. Gäste willkommen. Euphrosyne". Sigung mit Damen Abends 9 Uhr im Restaurant Geselliger Verein Immergrün" Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinide, Rauchtlub, Weichselblatt", Abends 9 Uhr, Stalizer Oranienſtr. 36. fraße 147a bei Wichert. Gäſte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Rauchklub" Ohne 3wang", Abends 8% Uhr, bet Weinstraße 28. 28. Spaeth, Rauchtlub, Rothe Nette". Jeden Freitag Abends zuhr bei F. Steuer, Weinstr. 22. Gäste durch Mitglieder eingeführt haben Zutritt. Rauchflub Gemüthlich feit" tagt alle Freitag Abend um 9 Uhr bei D. Schröder, Reichenbergerstraße Nr. 24. Mitglieder werden aufver- genommen. Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Viktoria" heute Abend 9 Uhr: Sigung Perlebergerstraße 13. Aufnahme neuer Mitglieder. Stattlub Tournee", Abends 8 Uhr, beim Genossen Karl Ullrich, Wrangelstraße 84. Die heutige öffentliche Versammlung jämmtlicher in der Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Pfeifentlub Angra Firmenschilder- Branche beschäftigten Arbeiten erklärt sich mit den Bequena", Sigung Abends 10 Uhr, Neue Hochstr. 53, bei Bergat. Gäſte Ausführungen des Referenten voll und ganz einverstanden; sie willtommen. Rauchtlub ,, Rothe Quast e", jeden Freitag Abend 9 Uhr ersucht die Kollegen, endlich aus ihrem lethargischen Schlaf zuidericher Musikverein„ Allegro" jeden Sonnabend bei W. Vogel, beim Genossen Eimecké, Köpnickerstr. 130. Gäste find willkommen. Paul erwachen und sich dem Fachverein anzuschließen." Die Arbeiter der Firmenschilder- Brauche hielten am 10. November eine öffentliche Versammlung ab. Dieselbe wählte Herrn Nagel zum Delegirten in die Streit- Kontrollkommission und nahm einen Vortrag des Herrn Stabernack über„ Gewerkschaftliches" mit Beifall entgegen. In der Diskussion sprachen die Herren Goldberg, Simpson und Bertram. Im Schlußwort forderte Herr Stabernad sämmtliche Anwesende eindringlichst auf, auf, dem bestehenden Fachverein sämmt: licher der Firmen- Schilder Branche beschäftigten Arbeiter beizutreten. Unter Verschiedenem führte Herr Simpson die Organisation der Buchdrucker als gutes Beispiel an, und verlas das neulich vertheilte Flugblatt dieser Gewerkschaft. Herr Goldberg sprach über die bekannte Nothstandsdebatte der Berliner Stadtverordneten und forderte reger Betheiligung an den Stadtverordnetenwahlen auf. Antrag, für die streifenden Weißgerber eine Sammlung zu anstalten, fand Annahme, ebenso folgende Resolution: " Mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie ging man aus einander. Die nächste Versammlung findet am 8. Dezember bei Reiner, Alte Jakobstr. 83, statt. Vereinigung der Drechsler u. Berufsgenoffen( Bahlstelle Rigdorf 9 Uhr, bet Papte, Ziethenfte. 71. und Umgegend). Bersammlung am Sonnabend, den 21. November, Abends Privat- Theater- Gesellschaft Pretiosa". Sonntag, den 22. November, ( Todten- Sonntag), Vorstellung im Vereinshaus Süd- Di", Waldemarstr. 75. Brogramme zu 30 Pf. find zu haben beim Vorsitzenden Willy Petsch, Wrangelfiraße 88, 2 r. Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands( Drtsverwaltung Berlin). Bersammlung am Sonntag, den 22. November, Borm. 10% Uhr, bet Keßner, Annenstraße 16. Wegen Wichtigkeit der Tagesordnung werden sämmtliche Mitglieder ersucht, zahlreich zu erscheinen. Arbeiterfingerbund Berlin. Ausschußsizung Sonntag, den 22. November, Vormittags 9% Uhr, Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Geselliger Verein Waldesgrin. Sonnabend Strolchabend. Gäste und Mitglieder haben als Strolche zu erscheinen. Anfang 9 Uhr. Damen aus geschlossen. Billets a 25 Pf. im Vereinslokal, Langestr. 108. Luftige 13. Sonnabend, den 21. November, Großer humoristischer Herren- Abend in Feuerstein's Etablissement( Garten- Saa I), Alte Jacobstr. 75. Gediegenes Vortrags- Programm. Abends von 8-10 hr. Gefangverein Lotosblume, Kleine Kurstr. 10 bei Kanzow, Sonntag Oeffentliche Versammlung für Männer und Frauen. Sonntag, den 22. November, Abends präzise 7 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus, Pros: tauerftr. 37-38. Bortrag des Herrn Dr. Pinn über: Das Bildungsmonopol der heutigen Gesellschaft. Nach der Versammlung geselliges Betfammensein und Tanz. Allgem. Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. H. 29 und 89 Hamburg, Fittale Berlin 6. Sonntag, den 22. November, Bormittags 10% Uhr, Gartenstr. 123 bei Krüger, Mitglieder- Versammlung. Die Mitglieder vom Bultan" werden hiermit besonders eingeladen. Deutscher Tischler- Verband( Sig Stuttgart), 3ahlstelle Berlin 78. Der 1. Bevollmächtigte Albert Heß wohnt Möckernstr. 77, vorn 4 Tr. Der 1. Kafftrer Schöning wohnt Urbanjir. 68. Herberge und Verkehr befinden sich bei Stramm, S. Ritterstr. 123, part. Jeden Sonnabend von 8-10 Uhr werden in folgenden Lokalen Beiträge faffirt und neue Mitglieder aufgenommen bei: Lorenz, Koppensta. 43 e; Henke, Blumenstr. 38; Zubeil, Naunynstr. 86; Ziemer, Cuvryftr. 17; Stramm, Nitterstr. 123, parterre; Scheuer, Gneisenauftraße 35; Stiging, Bülowstr. 52; Holzbecher, Drensestr. 3'; Gleinert, Jenn- und Müllerstraßen- Ecte; Gnadt, Brunnenstr. 38 und Schmidt, Treschow- und Diedenhofenerstraßen- Ece. Aufgenommen werden: Tischler, Poliver, Mavierarbeiter, Anschläger, Maschinenarbeiter, Bodenleger, Einsetzer 2c. Das 1 " Gorauerstr. 13. Aufnahme von Mitgliedern. Sprechfaal. Paris, 19. November. In einer langen Rede, welchen leb haften Applaus erntete, erklärte der Kriegsminister Freycinet die Schwierigkeiten, welche die gegenseitigen Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit hervorrufen. Die Regierung widme den selben ihre ganze Sorgfalt. Der Redner wurde oft und heftig von etwa 40 bis 50 Mitgliedern der äußersten Linken, welche ihre entgegenstehende Meinung zum Ausdruck brachten, unterbrochen. Freycinet schloß seine Rede mit den bündigsten Erklärungen. Die Debatte wurde darauf unter größter Interesselosigkeit der Zuz hörer fortgesetzt. Eine überwiegende Majorität, bestehend aus Mitgliedern der Rechten, des Zentrums und der Linfen, ist der Regierung sicher; faum 100 Mitglieder der äußersten Linken werden für die von Basly beantragte Tagesordnung stimmen. Die Rebaktion stellt die Benugung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Bublifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Eintrittsgeld beträgt 30 Pf.( wofür Statut), der wöchentliche Beitrag 15 Pf. ( intl.„ Neue Tischler- Zeitung"). Mitglieder schon bestehender gewerkschaftlicher Vereine und von Zahlung des Beitrittsgeldes befreit. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx", Abends 9 uhr, Westen", Abends bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gäfte haben Zutritt. " In der am 13. d. M. abgehaltenen Bersammlung des ersten Wahlkreises hat, nach dem Berichte in Nr. 268 des Vorwärts", Herr Täterow geäußert:„ Auch die Frauen hätten mehr im prattischen Leben mitzulämpfen, und nicht blos, wenn es gilt, Die Partei auf den verschiedenen Kongressen zu vertreten." Da ich die einzige Vertreterin Berlins auf dem Brüsseler Kongreß gewesen bin, so ist in jener Aeußerung des Herrn Täterow jedenfalls ein Vorwurf für mich enthalten, den ich hiermit als völlig ungerechtfertigt zurückweise. Der Brüsseler Kongreß hatte praktische Ziele und ist erfolgreich gewesen; ebenso Paris, 19. November. In den Kohlengruben des Departe ments Pas de Calais ist die Lage unverändert. Der Verband der Kohlenarbeiter in Dorignies beschloß einstimmig die Fort segung des Ausstandes. ist meine Thätigkeit als Mitglied des Borstandes der Arbeiter. Bildungsschule gewiß praktischen Zielen zugewendet und erfordert Eifer und Ausdauer. Berlin, Holzmarktstr. 8. Ottilie Baader. Dermischtes. Rom, 19. November. Auf Vorstellung des Deputirten Maffei scheint die Regierung nicht abgeneigt, die Amneftirung aller an läßlich des 1. Mai Verurtheilten zu befürworten. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Königsberg i. Br., 19. November. Nach den bisherigen wahl im Wahlkreise Gerdauen- Rastenburg- Fried: Ermittelungen sind bei der gestrigen Reichstagserfah land für den Oberpräsidenten Grafen Stolberg 6477, für Papendieck 5556 und für Lorenz 399 Stimmen gezählt.( Unsere Parteigenossen werden wegen der vorgekommenen ungeheuerlichen Wahlbeeinflussungen gegen die Wahl Protest einlegen.) London, 19. November. Die hiesigen Zimmerleute hatten vor einigen Wochen nach längerem Streif die Arbeit wieder aufgenommen und dabei eingewilligt, ihre Forderungen durch einen Der nunmehr erfolgte Schiedsspruch entscheiden zu lassen. Schiedsspruch besagt, die Zimmerleute hätten eine Begründung ihrer Forderung auf Lohnerhöhung nicht nachgewiesen. Indes werden denselben gleichzeitig gewisse Zugeständnisse in Bezug auf die Ueberzeit und die Zahl der wöchentlichen Arbeitsstunden ge macht. Wie es heißt, sind die Arbeiter mit dem Schiedsspruch nicht zufrieden und drohen mit einem neuen Streik. Breslau, 18. November. Gutsbesizer Holzen in Guttmannsdorf wurde heute von einem Diensttnecht in der Nothwehr ermordet. Kattowitz, 19. November. In der Rohlengrube Jeren bei Sosnowice wurden durch herabstürzende Kohlenmassen fünf Bergleute verschüttet. Briefkaffen der Redaktion. Bei Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefide Antwort wird nicht ertheilt. 3., Cuvryftr. Sie haben Recht, sich über das Benehmen des Feiglings zu entrüsten aber der Ehre, daß wir ihn ers wähnen, wollen wir ihn doch nicht würdigen. C. P., Zimmerftr. 37. Wir fönnen Ihnen keine Aus funft ertheilen. Unserer Ansicht nach sind Sie übrigens zu alt Unter den Parteinachrichten der gestrigen Nummer, Hauptblatt, 3. Seite, 2. Spalte, muß es in dem Tableau der Berliner Stadtverordnetenwahl anstatt 1890 er Wahl" heißen 1891 er Wahl". " Friedberg. Die Broschüre ist leider nicht verwendbar. Verfügen Sie darüber. Sie ermangelt der tieferen Kenntnisse. Ihr Artikel wird demnächst verwendet. H. Sperber. Die Anfrage müssen Sie als Inserat aufgeben. Rob. Sternkopf. Zur Veröffentlichung ist Bestätigung seitens Ihrer Verbandsleitung erforderlich. Wir fönnen solche Quittungen nicht in den Briefkasten auf Friedrichshagen, Lohnkommission der Handschuhmacher. Q. G. Das Inserat tostet 2,60 m. Verschiedene Orte des badischen Oberlandes wurden am 18. November von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die Häuser erbebten unter dem wellenartigen Erzittern der Erde und die Bewohner flüchteten angstvoll auf die nehmen. Straßen. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien im Verlage von Wörlein& Co. in Nürnberg und ist von uns zu beziehen: Deutscher Handwerkerund Arbeiter- Notizkalender für das Schaltjahr 1892. In zwei Ausgaben: einfach gebunden 50 Pf., elegant gebanden 75 Pf. Der Deutsche Handwerker- und Arbeiter- Notizhalender hat sich innerhalb der deutschen Arbeiterschaft durch die Zweckmäßigkeit und Vielseitigkeit seines Inhalts zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für alle Zwecke des Erwerbslebens herausgebildet, und so taun auch der vorliegende Jahrgang wiederum der beifälligsten Aufnahme sicher sein, da er neben einer geschmackvollen Ausstattung wiederum inhaltlich eine Fülle des Nützlichen und Nothwendigen bietet, dessen Kenntniß das tägliche Leben erfordert. Vereinen und Wiederverkäufern hoher Rabatt. Rohtabat A. 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Farbigmacher verlangt 81b an Schul und ziehe die Lille Mögen d Hölle in beiterpar Wahl Lo fozialistis glaubt es Tag für deutung oder flein fich träg Berfoner in der S Bedeu Meinung franzöff den Bed und ihre Das Wenn t des Dou deren Na nicht mo die das Falliten Schaffen und pol nur, daß Blatt, fi Bu ftimm dafür so ja zu de tionen d Bälde be Ma herrschen Regieru rath G! währent feinem nichten, fucht. erfter S Antündi Liller quete, bi herausg geben, ländisch ganze E 21 Nichtig Was d Republi publit g 3öfifd französis Mannes Vater u Unferige Nu aber vo loren ha hätte ih fanntlic Ronjula Agitatio ficherlic er fich die reve am Her " 1 te 3 11 10 g t t 3 21 3 1. 127 e 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 272. Nachklänge zur Filler Wahl. Paris, 15. November 1891. Freitag, den 20. November 1891. 8. Jahrg. D Kräften, damit wir die Nothleidenden rechtmäßig unterstüßen können. Ferner stehen Unterstüßungen größerer Streits in Aus sicht. Für die nächste öffentliche Metallarbeiter Versammlung haben sich die Delegirten vorbehalten, die Gründe dieses Aufrufs näher darzulegen. Mit Gruß Die Anklage ist einfach lächerlich und zeigt nur, mit welchen Darum nochmals, Kollegen, agitire, sammle Jeder nach Mitteln die Opportunisten arbeiten und wie sehr ihnen die Liller Wahl im Magen liegt, die in einer nicht mißzuverstehenden Weise zu erkennen gegeben hat, daß ihre Zeit abgelaufen ist, daß das Bolt sie bis zum Efel satt hat und es nicht mehr länger dulden will, daß die Republik einem Konsortium angehöre, das in ihr nichts als ein„ Geschäft" sieht. Und je ärger dieses Konsortium es treibt, desto schneller und desto gründlicher wird mit ihm aufgeräumt werden, um endlich einer Republik Plaz zu machen, in der das allgemeine Wohl oberstes Gesetz ist und die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, anstatt, wie bisher, blos an öffentlichen Gebäuden zu prangen, sich in den Institutionen wie im Leben der Republik zeigt. Soziale teberlicht. Die fünf Delegirten der Metallarbeiter- Gewerkschaft zur Berliner Streit Rontrollkommission. R. Pezold, Vertrauensmann. Versammlungen. Wenn es noch irgend eines Beweises bedurft hätte, daß eine Betheiligung an den Parlamentswahlen von ungleich höherem Werth für das klassenbewußte Proletariat ist als all das Dynamit geschwätz der Herren Anarchisten, so liefert ihn sicherlich die viller Wahl. Diese eine Wahl hat die öffentliche Meinung Frankreichs mehr aufgewühlt und vor Allem mehr zu Gunsten der Arbeiterfache beeinflußt, als alle Bombenrezepte zusammengenommen. Und doch geben die Anarchisten, die in erster Linie die Wahlenthaltung predigen und dadurch wissentlich oder unwiffentlich zu Handlangern der Reaktion werden, sich für größere Revolutionäre als die Sozialisten aus, die jede sich ihnen darbietende Gelegenheit und darum auch die der Parlaments- und Rommunalwahlen zur Aufrüttelung des Proletariats und zur Verbreitung ihrer Ideen benüßen. Ich sage wissentlich oder unwissentlich, denn daß viele Anarchisten wissentlich für die Reaktion Eine gut besuchte Mitglieder- Versammlung des Ver. eins zur Wahrung der Interessen der Maurer arbeiten und nicht selten selbst der Polizei hilfreiche Dienste leisten, das ist für denjenigen, der die Erinnerungen des eheBerlins und Umgegend tagte am 12. November. Die Achtung, Schneider und Schneiderinnen Berlins! wiligen Bolizeipräfekten Andrieux kennt, kein Geheimniß. Und Berlin hatte ichneider, wind ceiberinnen- Berbantu Bukunft, welchen der Vorsitzende Karl Behrend übernommen Der deutsche Filiale felbe bot einen Vortrag über Vergangenheit, Gegenwart und wie biefer Herr die Anarchisten für die bestehende„ Ordnung" zu gefaßt, die in einer feiner fichen Filialen des Verbandes hatte. Nach einer kurzen Ansprache an die Versammlung führte benußen wußte, wissen es wahrscheinlich auch seine Nachfolger. der Redner ungefähr Folgendes aus: Die großen AgitationsNorden und Moabit aufzuheben und an Stelle dessen zu die Sozialdemokraten auch nügen, wenn nicht den herrschenden Hinsicht den Mitgliedern des Verbandes Rechnung zu tragen, Wem sollte die Wahlenthaltung, wem die Angriffe auf bestimmter Beit Zahlstellen zu errichten. Um in agitatorischer bestrebungen Laffalle's haben den wirksamsten Anstoß zu der modernen Arbeiterbewegung gegeben. Als dieselbe in Fluß Gewalten, wenn nicht der herrschenden Klasse? Kann diese nicht wurde ferner beſchloſſen, in den einzelnen Stadtteilen anger war und sich nicht mehr eindämmen ließ, suchte man sie bas damit pametlichen Witgliedern Ge- auf andere Weise zu vernichten. Dazu gaben die Attentate das allgemeine Wahlrecht abschaffen und so unter sich den Staat versammlungen abzuhalten, damit sämmtlichen Mitgliedern Ge- Gödel's und Nobiling's Anlaß. Die Bewegung lag unter dem regieren, wie es ihr beliebt, ohne daß ihr dabei wenigstens hie legenheit geboten ist, sich über das innere Wesen der Organisation Druck des Sozialistengesetzes etwas darnieber, doch ist sie aus und da derb auf die Finger geklopft wird, so kann es ihr sicher zu informiren und auf diesem Wege für den Verband propagandem langen Kampf fiegreich hervorgegangen. Unsere Aufgabe lich nur erwünscht sein, wenn diejenigen, die vor allem den Staat distisch wirken zu können. abgeschafft wissen wollen, ihr einstweilen jene vom Halse schaffen helfen, die ihn zu Gunsten der Arbeiterklasse umgestalten wollen. Moabit fand derfelbe in der Versammlung vom 16. dieses Mo- meiden. Ferner ersuchte der Redner noch, sich fester denn je um Für den Norden trat jener Beschluß sofort in Kraft; für soll es für die Zukunft sein, die Bewegung auf gefeßlichem Wege vorwärts zu bringen und alle Streitigkeiten unter uns zu verDas Predigen gegen allgemeines Wahlrecht, Betheiligung an nats feine Erledigung, indem im Lokale des Herrn Hermer das Banner der Organisation zu schaaren und weiter zu kämpfen den Wahlen, Grringung der politischen Macht und was sonst noch schmidt, Perlebergerstr. 28a, eine Bahlstelle errichtet wurde, welche für die Befreiung des Proletariats aus der ökonomischen und nach Ansicht der Anarchisten zum„ demokratischen Plunder" ge- jeden Montag Abend von 8-10 Uhr geöffnet ist. Dajelbst hört, leistet ihr darum bei allen Wahlen ganz vortreffliche Dienste, werden Beiträge für den Verband, sowie Anmeldungen neuer eiße im Sinne des Referenten. Darauf schritt man zur politischen Knechtschaft. In der Diskussion sprach Kollege und zwar um so vertrefflichere, als damit gewöhnlich eine Mitglieder entgegengenommen. Verächtlichmachung der sozialistischen Kandidaten verbunden ist. Lehteres dient natürlich dazu, um die Stimmen derjenigen Arbeiter, ihren Wohnsitz in Moabit haben, die Bitte, möglichst davon Ge- einigen kleinen Abänderungen und Zufäße Annahme fand. Unter Wir richten deshalb an alle Kollegen und Kolleginnen, welche Statutenberathung, in welcher die Vorlage, wie sie vom Vorstand und der Rechtsschutz- Kommission ausgearbeitet worden war, mit die fich nicht am„ Streit der Urnen" betheiligen wollen, auf den brauch zu machen und sich dem Verbande resp. der Organisation Berschiedenem wurden noch die Lokale bekannt gegeben, in denen jeweiligen mehr oder minder reaktionären Gegenkandidaten über- anzuschließen, denn nur durch eine stramme einheitliche Organi Daß die Herren, welche die„ Vernichtung des Staats und des fonders in Plößensee und Moabit hinsichtlich unseres Gewerbes befinden sich: Wie es folcherart kommen kann und auch kommt, fation ist es uns möglich, ungesunde Verhältnisse, wie sie sich be- die freiwilligen Hilfskaffirer Beiträge entgegennehmen. Die Lotale Kapitals" Jm Osten: Rüdersdorferstr. 8. predigen, den heutigen Klassenstaat stüßen und vom bemerkbar machen, beseitigen zu können. Es ist Pflicht aller Im Norden: Anklamerstr. 49. ihre Angriffe auf die Sozialisten in die Taschen fließt, das hat kapital nur höchstens denjenigen Theil vernichten, der ihnen für Kollegen und Kolleginnen, sich der Organisation anzuschließen. Gleichzeitig geben wir auf diesem Wege bekannt, daß die einer der namhafteren Anarchisten auch während der Liller Wahl- erste Wanderversammlung des Verbandes Dienstag, den 24. d. M., bewegung gezeigt, indem er in verschiedenen Bourgeoisblättern, Abends 81/2 Uhr in Brauers Salon, Gr. Frankfurterstr. 74, welche den Regierungskandidaten unterstützten, für gutes Geld stattfindet und einen Vortrag des Herrn Rohrlack i t e t e g b e # 3. 19 1er ・ 一 ー ジ b -a 18 -11 b SUNLIMITE اد b zuwälzen. gegen Lafargue loszog. Und dann wundern sich diese Herren, bieten wird. Alles nähere wird im Annonzentheil des daß die Sozialisten mit ihnen nichts gemein haben wollen!„ Vorwärts", wie an den Platatsäulen bekannt gegeben, und erWährend so Anarchisten und Vollblut- Bourgeois Schulter fuchen wir alle Kollegen und Kolleginnen, in dieser Versammlung an Schulter gegen die Sozialisten kämpfen, denken diefe: recht zahlreich erscheinen zu wollen. Wirbelwind und trod'ner Roth, Laß' sie dreh'n und stäuben, 1 Die Lokalverwaltung. Aufruf an die Metallarbeiter Berlins! Röslinerstr. 17 bei Wend. In Moabit: Drensestr. 3. Im Südwesten: Blumenthalstr. 5. Im Südosten: Forsterstr. 11. Waldemarstr. 61. Im Süden: Boeckhstr. 12 bei Haugt. Die Graveure und Biseleure hatten sich am 11. Novem ber versammelt, um den Bericht der in der letzten öffentlichen Ferner machen wir bekannt, daß für den Stadttheil Moabit Bersammlung zur Berathung der Kongreß- Angelegenheiten gezur Erledigung aller unser Gewerbe betreffenden Angelegenheiten wählten Kommission anzuhören und die Wahl der Kongreß- Deleund ziehen kampfesmuthig ihrem Biel entgegen, dem sie durch allgemeiner Natur ein Vertrauensmann ernannt wurde. Die girten vorzunehmen. Den Kommissionsbericht gab Rollege Die Liller Wahl um ein gutes Stück näher gekommen sind. Adresse desselben ist K. Radtke, Bandelstr. 19, bei Herrn Sachs. Blum fe. Derselbe theilte mit, die Agitationstommiffion habe Mögen die Bourgeoisblätter, die vor der Wahl Himmel und Wir bitten alle Kollegen in Moabit, etwaige Mittheilungen über den Kollegen insgesammt den Vorschlag gemacht, im Januar t. J. Hölle in Bewegung gesetzt haben, um den Kandidaten der Ar- Verhältnisse in unserm Gewerbe an den Vertrauensmann ge- einen Kongres nach Kassel einzuberufen, um die Frage der Form beiterpartei zu Falle zu bringen, nun auch so thun, als hätte die langen zu lassen. der Organisation endgiltig zum Austrag zu bringen. Verschieden Wahl Lafargue's gar feine Bedeutung, als höchstens die, daß die Die Zahlstellen des Verbandes sind nunmehr folgende: Mart genug seien die Ansichten über diese Lebensfrage in der neunlozialistische Fraktion der Kammer ein Mitglied mehr zähle, so grafenſtr. 88 im Restaurant Leopold( jeden Morgen von 8 bis gliedrigen Kommiffion gewesen. Man habe sich am Ende mit glaubt es ihnen ja doch kein Mensch. Man beschäftigt sich nicht Uhr); Berlebergerstraße 28a im Restaurant Hermerschmidt einer Stimme Mehrheit für die Zentralisation und den AnTag für Tag mit einem Menschen, dessen Wahl so gar keine Be-( Moabit) und Grenadierstr. 8 im Restaurant Seefeld( jeden schluß der etwa 5000 in Deutschland arbeitenden Gra deutung hat. Man füllt nicht alle Blätter mit größeren Montag Abend von 8-10 Uhr), sowie jeden Mittwoch Abend veure und Ziseleure an den Verband der Gold- und Silberoder kleineren Infamien, wenn man nicht selber das Gefühl in von 8-10 Uhr im Restaurant Proß, Annenstraße und jeden arbeiter entschlossen. Von ca. 1500 in Berlin weilenden Fachich trägt, daß die Wahl Lafargue's mehr als ein Sieg über Sonnabend Abend von 8-10 Uhr im Restaurant Leopold, Mark- genossen feien verhältnismäßig nur wenige, in ganz Deutschland Personen, mehr als ein Sieg von lokaler Bedeutung ist. Und grafenſtr. 88. In sämmtlichen Zahlstellen können neue Mit etwa 500 Kollegen überhaupt und dabei nur lokal organisirt. in der That hat die Liller Wahl eine symptomatische glieder aufgenommen werden. Das Blatt, Der Fachgenosse" solle auf den Umfang von vier Bedeutung. Sie zeigt einen Umschwung der öffentlichen Druckseiten herabgemindert merden und fernerhin lediglich FachMeinung des arbeitenden Frankreichs, ein Wiedererwachen des Korrespondenzblatt sein. Ene ye Diskussion schloß sich an dies französischen Proletariats an. Und nur in dieser ihr inneliegen-| den Bedeutung finden die Infamien der opportunistischen Blätter Rejerat. Die Kollegen Urbach und Guttmann traten ent In der legten Sigung der Berliner Streif- Kontrollkommission schieden für die Lokalorganisation ein. Sie fürchteten im Fall und ihrer Auftraggeber ihre Erklärung. erklärten sich sämmtliche Delegirten der vertretenen Gewerkschaften, der Zentralisation eine völlige Bersplitterung der infolge der Da schreibt z. B. der, Siècle", ein Bourgoisblatt par excellence: nachdem sie Kenntniß genommen von der gegenwärtigen Lage der Verschiedenheit des Metiers schon schwer genug zu organis Wenn der Liller Wahlbezirk die Macht gehabt hat, das Urtheil streifenden Weißgerber und Handschuhmacher, damit einverstanden, firenden und unter Ein Banner zu schaarenden Kollegen. des Douaier Gerichtshofes zu annulliren, sowie die Geseze in daß dieselben für die Zukunft thatkräftiger unterstützt werden Man solle lieber die bestehenden Lokalorganisationen ausderen Namen es gefällt wurde, dann sieht man nicht ein, warum als bisher. Kollegen! Die Berliner Strett- Kontroll- Kommission bauen. Buchdrucker Silberberg schilderte dagegen den nicht morgen ein Marseiller oder Lyoner Wahlbezirk für einen hat sich gebildet, um den planlosen Streits ein Ziel zu sezen; Segen der Zentralisation, wobei er auf den Werband der Falliten oder Bankerottirer stimmen und mit demselben Streich aber wo gerechtfertigte Streits entbrennen, dieselben auch voll und Buchdrucker hinwies. Ihm sekundirten die Kollegen Gröbel, die das Falliment und den Bankerott betreffenden Geseze ab- ganz zu untrestützen. Um hierin ein einheitliches Verfahren her- BI umfe und Selbig. Das Ergebniß der langen Debatte schaffen würde." Der„ Siècle", der damit gemeine Verbrecher zustellen, wurde seinerzeit beschlossen, eine Marke( à 5 Pf.) ein- war der Beschluß, sich zentral und selbständig zu organiund politische auf eine und dieselbe Stufe ftellt, vergißt dabei zuführen, welche von allen Gewerkschaften benutzt werden sollte, siren und eine in diesem Sinne lautende gebundene Marschroute nur, daß, wenngleich die Arbeiter ebenso niedrig dächten wie dieses um die bestehenden Streits unterstützen, eventuell einen Fonds an den zu wählenden Delegirten auf den Kongreß nach Kassel mitBlatt, sie doch nicht in die Lage kämen, für einen Bankerottirer sammeln zu können. Dieser Beschluß ist von den Gewerkschaften zugeben. Aus der Delegitenwahl gingen hervor die Kollegen au stimmen, weil dessen Klassenfreunde und Protektoren schon mangelhaft, oft gar nicht ausgeführt worden, und deshalb ẞommer und Helbig und als Ersaßmänner die Kollegen dafür sorgen, daß wenn der eine oder andere dieser Lumpen, die ist es der Streit- Kontrollkommission nicht möglich, die Streifenden Gröbel und Richter. ja zu den„ Stügen der Gesellschaft" zählen, trog aller Machina- über Wasser zu halten, tionen denn doch ins Zuchthaus wandern muß, er wenigstens in Listen sollen nicht ausgegeben werden, bie Streikenden selbst Die Textilarbeiter und Arbeiterinnen hatten sich am Bälde begnadigt würde. sollen nicht sammeln, Alles soll nur durch die Streit- Kontroll- 18. November zahlreich versammelt, um zunächst den Bericht über Was aber noch infamer ist und so recht die Wuth der kommission geschehen, nun dann sind die Gewerkschaften auch die Arbeitseinstellung der Teppichweber der Fabrik von herrschenden Ordnungsbande kennzeichnet, ist das Vorgehen des verpflichtet, aus ihren Reihen die Opfer aufzubringen, damit die Feibisch entgegenzunehmen. Denselben gab Herr Seifert. Regierungsblattes„ Le Jour", dessen Chefredakteur, Munizipal- Streifenden ohne Unterschied der Berufsstellung nicht untergehen. Danach hat Herr Feibisch fortlaufend den Lohn reduzirt. rath Charles Laurent, nachdem es ihm nicht gelungen war, Bedenke man, daß Jeder einmal in eine Situation kommen fann, Zwischen den Löhnen die er zahlt und denen, welche andere während der Wahlkampagne, wo er nach Lille geeilt war, um wo er der Unterstützung bedarf. Teppichfabrikanten gewähren, bestand immer eine auffällige Diffe seinem Gesinnungsgenossen Depasse beizustehen, Lafargue zu ver Kollegen! In der Gewerkschaft der Metallarbeiter wurde renz. In der vergangenen Woche wurden nun wieder Abzüge nun beschlossen, nur die Marke der eigenen Gewerkschaft zu ver- gemacht, was die Veranlassung gab, daß am 12. d. M. die Arfucht. In hohen, dicken Lettern brachte die gestrige Nummer an treiben und davon 20 pCt. an die Berliner Streit- Kontroll- beiter beschlossen, mit der Forderung einer 30 prozentigen Lohnerster Stelle die über das ganze Blatt gehende marktschreierische kommission abzuliefern. Dieses System ist wohl ganz gut er- erhöhung an den Chef heranzutreten. Am Tage darauf wurden Ankündigung:„ L'élection de Lille- Un député étranger"( Die dacht, es muß aber auch ausgeführt werden. Bis jezt jind in plöglich drei der Kollegen entlassen. Dies wurde von ihren Biller Wahl- Ein ausländischer Abgeordneter). Nach einer En- der ganzen Zeit des Streits der Weißgerber und Handschuh- Mitarbeitern als Maßregelung betrachtet und dieselben beschlossen quete, die der„ Jour" unternommen haben will, soll sich da u. 2. macher nur 200 M. an dieselben abgeliefert worden ist das darauf, die Lohnforderung in den Hintergrund treten zu laffen herausgestellt haben auf alle sonstigen Infinuationen einzu- eine Summe für zwölf vereinigte Gewerke? und für die Gemaßregelten einzutreten. Eine Deputation der gehen, würde hier zu weit führen, daß Lafargue ein ,, aus- Selbstverständlich liegt dieses nicht am Vertrauensmann, Kollegen vermochte am Sonnabend nicht, Feibisch zu einer Er sondern an der mangelhaften Betbeiligung der Kollegen am flärung über den Grund der Entlassung der drei zu beganze Spalte einnimmt, bringt dann das Blatt einen Artikel: Kaufe der Fondsmarken. Wohl wissen wir, daß eine große wegen, ja diefer drohte mit der weiteren Entlassung von " Nichtige Wahl", in welchem Herr Laurent die Leser fragt: Arbeitsnoth herrscht und daß Diejenigen, welche arbeiten, oft Sollegen. 43 der beschäftigten Weber legten darauf sofort " Was denken Sie von den Angriffen auf die französischen nur halbe und Dreiviertelstage beschäftigt werden; aber mehr die Arbeit nieder. Als am Montag nochmals einige Delegirte Republikaner, von der im Schooße der französischen Re- muß dennoch geschehen. Thue Jeder etwas mehr seine Pflicht der Streikenden mit Feibisch in Unterhandlung treten wollten, bepublik geschaffenen Agitation, furz, von dieser Wahl eines franzur Vertreibung der Fondsmarken, ein 10- Pfenniger voird wohl merkte dieser, die Entlassenen würden um keinen Preis wieder ösischen Abgeordneten" das Wort französisch ist im hier und da öfter mal entbehrt werden können. Biele Wenig eingestellt. Wenn ihr Lohn nicht hoch genug sei, so hätten sie französischen Text ebenfalls hervorgehoben zu Gunsten eines machen ein Biel. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß auch in ihm dies nur sagen sollen, dann hätte er sie eine halbe Stunde Mannes, außerhalb Frankreich geboren, von einem ausländischen unserer Gewerkschaft ein kleiner Streit ausgebrochen, welcher länger arbeiten lassen. Die Herren Hoffmann, Kopp, Vater und heute außer Stande zu beweisen, daß er einer der Unterstützung erheischt. Wir bitten Euch deshalb, agitirt kräftig Spann, Schuster, Petersdorf, Weigelt u. A. ver Unferigen tft." für den Kauf der Fondsmarken! Können wir dann bei der an- vollständigten die Ausführungen des Referenten. Alle Redner Von Nun ist Lafargue allerdings im Auslande( Kuba) geboren, gestrengtesten Thätigkeit die Streifenden anderer Gewerte nicht erkannten den Ausstand als voll und ganz berechtigt an. aber von französischen Eltern, die ihre Nationalität niemals ver- genügend unterstügen, so werden wir den dafür festgesetzten Herrn Spann, der in der Fabrik von Bader arbeitet, wurde loren haben, wie denn auch seine Heirath seine Frau ist be- Prozentsah erhöhen müssen. die Konkurrenz des Herrn Feibisch gegenüber anderen Fabrikanten fanntlich eine Tochter Mary' in London auf dem französischen Es sei hier bemerkt, daß gerade die Weißgerber und Hand- scharf beleuchtet und ausgeführt, daß der Fabrikant Bader er Lafargue fein Franzose, dann schuhmacher das Solidaritätsgefühl anderen Gewerken gegenüber flärt habe, bei der niedrigen Entlohnung der Feibisch'schen Arbeiter hätte ihn das Kaiserreich, das ihn wegen seiner revolutionären stets bethätigt haben, auch gegen uns, und doch müssen sie jetzt die höheren Löhne auch nicht länger zahlen zu können. Letzterer Agitation von allen französischen Universitäten ausschloß, so daß sehen, daß sie von den anderen Gewerkschaften im Stich gelassen Herr ließ sich jedoch zu der Erklärung bestimmen, erst abwarten sich gezwungen sah, sein Doktorat in London abzulegen, werden. Wollen wir das oder nicht? Selbst die General- zu wollen, was die Arbeiter der Fabrik von Feibisch erzielen und danach fich dann mit seinen sicherlich auch des Landes verwiesen, anstatt ihn 1869-1870, wo fommission in Hamburg, an welche die Weißgerber ihre laufenden würden seinen Löhnen Die revolutionäre Bewegung in Frankreich so hohe Wellen schlug, Beiträge, in Summa 650 M., entrichtet haben, hat denselben jede richten zu wollen. Herr Spann wies auf die Wichtig am Herde der Revolution, in Paris, zu dulden. Unterstüßung für die Zukunft versagt. feit dieses Umstandes für die Streifenden hin und ermabnte von 4,04 M. auf 3,20 M. Herunter, für einen anderen von 3 M. Zentral- Verband zu benußen. auf 1,90 M.; für einen weiteren von 6 auf 4,90 m. u. s. w. wie die anderen Redner zum muthigen Ausharren. Um die Ab- 1 gewerbe verwendet werden soll. Unter Verschiedenem wurde auf| Aenderung, was aber abgelehnt wurde. Man ging dann über züge der Feibisch zu charakteriſiven, seien folgende Zahlen an- Antrag Gröppler beschlossen, das gofal des Herrn Gründel, diese Angelegenheit zur Tagesordnung über und nahm die Gr geführt. Der Lohn für einen Artikel ging im Zeitraum 1890/91 Dresdenerstr. 116, als Herberge für zugewanderte Kollegen vom gänzungswahl des Kassirers vor; als solcher wurde Herr M. Reus chow gegen zwei Stimmen gewählt. Da dieser bisher als Nachdem Fräulein Wabnih noch unter großem Beifall gesprochen der Beitungs- Spediteure und Verkäufer am werden. Herr Rautmann wünschte, es solle von den beiden In Versammlung der Freien Vereinigung Schriftführer fungirt hatte, mußte letterer Posten neu besetzt hatte, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:„ Die 16. November wurde ein Antrag des Vorstandes, Wahl einer neugewählten Vorstandsmitgliedern einer zum Schriftführe Ber Bersammlung erklärt sich mit den streikenden Kollegen der Kommiſſion zur Regelung des Fachzeitungswesens betr., an- nannt werden, man hielt jedoch den Beschluß der letzten be Teppichweberei von Feibiſch ſolidarisch und verpflichtet sich, für genommen und beſchloſſen, die Wahl in nächster Bersammlung fammlung aufrecht, wonach der Vorſtand aus 5 Mitgliederjorität bafür zu sorgen, daß der Zuzug fern gehalten wird." Unter abermals über die bei der Ausgabestelle des„ Berliner Tage- zum Schriftführer. Darauf erhielt Herr Bruhns, der Verschiedenem" wurden die Namen der fünf Weber verlesen, blatts" herrschenden Unzukömmlichkeiten Klage geführt und be- inzwischen eingetroffen war, das Wort zu ſeinem Vortrags welche von Anfang an weiter gearbeitet haben, ebenso die Namen schlossen, Heven Moffe och chimal hierauf aufmerksam zu welcher beifällig aufgenommen wurde. In der Diskusſſion ſpase Herr Rautmann im Sinne des Referenten und nahm dabei Köpenick. Am 17. November hielt der hiesige Arbeiter auf die Buchdrucker- Bewegung Bezug. Hierauf machte der Vor Tagesordnung stand: Vortrag des Herrn Bruhns über: Die S. Ungering, Grünauerstraße; M. Reuschow, Kiezer aus Schlesien zur Vorlesung, worin um Uebersendung gelesener gebeten wurde. Die Zeitungen können bei 2. teis heiten. Herr Wiwiorra wendete sich gegen die Wahl zweier Die außerordentliche Generalversammlung des AII- Borstandsmitglieder, welche nicht statutengemäß vor sich gegangen singer, F. Ungering und Schwan abgegeben werden. Die Partei gemeinen Arbeiterinnenvereins am 9. November sein sollte und stellte in Bezug hierauf einen Antrag auf Statuten- genossen sind gebeten, sich daran recht rege zu betheiligen. nahm die von Fr. Prochnow gegebene Abrechnung vom Stiftungsfest entgegen, welche einen Ueberschuß von 101,60 m. feststellte. Hierauf verlas Fr. Niekampf den Kassenbericht vom letzten Vereinsjahre. Danach betrug die Einnahme 251,27 M., Ausgabe 233,47 M., wovon eine bedeutende Schuldenlast, welche der Vorstand aus dem vorigen Jahr mit übernommen hatte, getilgt ist; sonach bleibt Bestand 17,47 M. Die Revisoren bestätigten die Abrechnung, worauf der Kassirerin Decharge ertheilt wurde. von zwei Anderen, welche erst mit streikten und dann wieder an- machen. fingen. Einer der Anwesenden machte seinen eigenen Schwager ats Streifbrecher bekannt. Es wurde dann noch die Frage der verein seine Monatsversammlung in Adlershof ab. Auf der stand die Adressen folgender Zahlstellen des Vereins bekannt: Kollegen der Bader'schen Fabrik sich verpflichtet haben und darauf englische Chartisten- Bewegung". Da der Referent zur festgesetzten Straße und beim Barbier Schwan. Es gelangte noch ein Brief Unterstügung erörtert, zu der hervorragend beizutragen die Arbeiterschaft geschlossen. Zum Jahresbericht des Vorstandes ergriff Fr. Fahren wald das Wort, indem sie den Mitgliedern in furzen Zügen die Thätigkeit des Vorstandes im verflossenen Vereinsjahr klarTegte, dazu bemerkend, mit welchen Eleinenten und persönlichen Streitigkeiten der Vorstand zu kämpfen hatte; doch das fei überwunden und dem Vorstand nun endlich eine Periode ruhigen, sachlichen Wirkens vergönnt. ( Beifall.) Alsdann wurde zur Wahl geschritten; aus derfelben gingen hervor Frau Fahrenwald als erste, Frau Prochnow als zweite Vorsitzende, als erste Kassirerin Frl. Janz, als zweite Frau Hildebrandt, als erste Schriftführerin Fel. Jahreis, als zweite Frl. Rieger, als Beisitzerinnen Frau Klatsch, Frau Frohme, Frau Weißhoff, als Ersatzdamen Frau Sween, Frau Deutschmann, Frau Wewersti, als Revisorinnen Frau Bär, Frl. Gräfe, Frau Köhn. Im Weiteren wurde noch beschlossen, in nächster Zeit ein geselliges Beisammensein abzuhalten, und dann bekannt gemacht, daß am 7. Dezember bei Säger, Grüner Weg 29, die nächste Versammlung stattfindet. 3. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 19. November 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Numunern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 760 967 2120 336 67 482 622 763[ 500] 916 3242 75 82[ 300] 321 498 1794 995 95256 358 413 615 760 65 76 859 89 96038 322 42 412 16 39 53 526 899 97026 71 188 216 478 593 641 72 703 838 968 90 98110 19 380 411 31 68 91 606 720[ 3000] 97 810 975 99014 74 158 290 37 95 129 65 96 322 563 918 56 78 1167 214 306 563 65 92 655 521 40 48 789 814 26 918 33 4013 62 84 115 50[ 300] 54[ 300] 86 203 497 515 50 636 705 75 92 852 943 5060 98 110 224 48 361 93 403 552 [ 500] 603 857 81 928 31 6048 110 19 571 85 659[ 300] 724 44 7033 13000] 224 78 428 38 623 771 817 8054 174 77 380 437 528 86 93 623 Eine öffentliche Versammlung der in Buch bindereien und verwandten Betrieben be= schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hörte am 11. November einen Vortrag des Herrn Haß über das Thema: Die Bedeutung der gewerkschaftlichen Organisation" an. Der Referent entledigte sich seiner Aufgabe in dreiviertelftündiger Rede auf das Beste. In der Diskussion, welche sehr lebhaft war, sprachen die Herren Ma bach, Schulz, Töffler, Dahmen und Bogusky im Sinne des Referenten, worauf folgende Resolution einstimmig angenommen wurde: 39[ 300] 40 9019 54 239 397 412 510 818 62 926 30 34 10065 182 91 331 75 508 32 673 760 68 11416 519 25 57 613 732 52 971 12117 92 788 13048 90 111 19 35 75 294 369 418 556 66 [ 1500] 613 45 52[ 300] 763[ 1500] 76 805 944 49 14221 37 446( 500] 55[ 300] 58 59 618 25 15063[ 1500] 138 44 275 321 497 99 502 82 695 97 766 927 78 16127 273 92 380 416 518 83[ 300] 623 27 63 729 815 17022 306 483 533 665 738 848 55 18098 307 15 426 43 817 63 19269 77 328 455 688 702 73 361 504 13 41 606 743 883 910 226 100000 1 12 14 111 20 60 79 395 547 610 719 31 61 101018 61 91 15001 356 453 549 51 665 706 65 302 13001 905 14 68 103117 222 93 206 22 96 309 23[ 3000] 443 528 662 777 102031 96[ 1500] [ 300] 599 832 81 104215 301 934 38 41 105048 89 245 58 73 402 19 61 626 721 50 13001 35 11500) 106299 450 68 566[ 1500] 88 89 631 55 73 80 99[ 300] 713 52 64[ 300] 83 801 83 107060[ 3000] 172 318[ 1500] 460 588[ 500] 612 15 796 888 997 108186 252 303 552 55 36 713 96, 109006 14 60 116 71 91 220 53[ 150 000] 73 91 472 90 [ 500] 579 963[ 1500] 20050 150 71 231 370 83 401 691 972 77 21167[ 300] 77 85 272 345 426 513[ 3000] 820 40 952 22171 237 480 517 36 77[ 500] 617[ 500] 44 797 964 23367 608 745 75 802 939 55 78 24164 232 83 363 516 99 659 25053 264 393 404 603 31 51 861 77 26093 267 81 433 77 552 94 620[ 500] 93 816 36 904 38 27502 843 28045 54 59 15000] 78 [ 300] 221 29 30 382 516 662 856 921 29007 88 218 73[ 300] 89 447 629 43 85 92 707 54 95 Die heute in Müller's Salon tagende öffentliche Versammlung der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen erklärt sich mit den Ansführungen des Referenten voll und ganz einverstanden und erblickt das einzige Mittel zur Besserung der heutigen traurigen Lage im Buchbinder- Gewerbe in einer starken zentralisirten Organisation. Sämmtliche Anwesende verpflichten sich den hier bestehenden Bereinen der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen beizutreten." 110084 507 618 63 917 111196 378[ 500] 421 540[ 1500] 48 82 733 [ 3000] 95 112041 104 346 89[ 300] 96 458 610 713 21 902 6 113186 219 37 532 66[ 500] 74 604[ 3000] 31 723 862 902 114150 283 314[ 1500] 33 403 49 581 668 808 31 974 115015 728 991 116031 47 263 383 414 608 701 26 807 13 17 938 83 117020 37 105 20 79 202 309[ 500] 13 17 87 471 504 679 729 33 806 25 29 62 81 984 89 118007 124 45 66 257 568 660 888 119044 64 113 97 240 342 89 429 829 30073 120 88 214 436 523 41 652 90 97 772 31105 40 51 92 413 35[ 500] 776 32029 108 231 75 456 563 620 729 67 951 64 33011 27 [ 300] 127 65 228 384 34062 109 11[ 500] 341 521 692[ 5000] 740 35022 84 118 74 85 91 285 437 83 585 704 883 922 29 36144 90 226 335[ 3000] 419 24 632[ 500] 73[ 500] 93 781 37075 163 200 8 21 60 302 425 59 533 715 17 26 30 66[ 3000] 824 924 38157 98 235 387 508 701 67 96 980 86 39094 198 205 337 425 513 60 823 973 120026 92 240 444 512 19 77 688 721 839 88 948 121162 340 427 70 759 812 23 931 122211 16 409 41 683 746 910 37 123111 57 423 87 530[ 1500] 95 639 726 861 124029 82 146 96 287 374[ 500] 98 432 566 707[ 500] 85 934 125000 74 118 206[ 500] 81 507 20 45 63 757 905 126070 188 97 280 402 94 535 627 80 737 49 76 864 79 940[ 300] 127014 66 71 91[ 3000] 170[ 300] 321 465 559 80 686 888 978 128089 142 54 222 372 505 64 97 682 92 957 129012 53 67 83 153 455 505 52 681 733[ 300] 821 88 961 81 40039 73 75 334 62 430 74 542 89 679 726 922 41022 229 374 547 91[ 300] 627 834 36 72 904 7 42032 69 233 384 404 75 86 502 745 846 43002 65 81 177 687 93 849 971 44053 132 43 89 218 26 49[ 3000] 88 405 719 850 950 45096 143 93 246 97 404 58 535 619 46 59 68 701 847 987 92 46310 83 525 50 664 726 806 905 56[ 3000] 47227[ 500] 97 395 419 65 541 65 783 862 48140 86 231 92 333 425[ 500] 555[ 300] 719 88 845[ 3000] 50 49015 16 52 202 52 79 344 408 38 565 88 613 Zum Schluß forderte der Vorsitzende auf, unter den indifferenten Rollegen und Kolleginnen dahin zu agitiren, daß auch diese dem Verein beitreten. Als Kuriosum sei noch erwähnt, daß Kollege Schulz wegen einer Aeußerung über die zwischen Reich und Arm bestehende Rechtsungleichheit nach Schluß der Versammlung verhaftet wurde und nun einer Anklage wegen angeblicher Berächtlichungmachung von Staatseinrichtungen entgegenfieht. 37 65 130004 5 276 521 644 131060 201 13 624 743 921 37 132048 116 260 71 303[ 40 0001 64 83 401 98 556 99 763 878 938 133047 217 504 610 754[ 1500] 973 134075 175 237 370 424 58 697 738 811 135008 98 105 248 355 450 506 21 649 911 50[ 3000] 136044 172 204 8 420 32 591 681 803 63 945[ 3000] 137032 263 353 563 600 719 32 52 841 976 138175[ 500] 80 551 761 944 139503 35 39 603 714 18[ 300] 46 55 76 82 825 909 50076 145 253 54 67 306 542 67 639 56 746 53 54 801 17 978 51067 170 318 42 98 769 812 921 52114 20 51 303[ 500] 30 32[ 300] 74 412 19 58 525 897 53096 537 87 672 84 99 721 63 812 17 54010 18 207 [ 300] 53[ 1500] 99 407 76 504 605 35[ 3000] 98 813 55005 37 107 53 59 399[ 300] 686 711 840 56014 284 90 532 78 98 796 839 60[ 3000] 939 57 57239 759 818 952 58002 72 79 136 304 61 634 52 70 712 96 50033 99 253 307 29 446 92 505[ 1500] 920 31 35[ 500] 53 Ur Grschein Abonne Viertelj lich 1,10 frei in's 5 Pfg. bem ,, E Post- AE Quarta Deutsch 2 Mart, 8 Mart in der für 140040 319[ 1500] 498 655 976 141060 119 56 239 50 320 407 10 65 96 513 27 54 85 760 894 929 87 142051 173 94 243 301 12 25 570 651 745 958 143132 201 321 66 553 624 60 78 736 99 945 55 144042 53 97 123 27 93 237 411 97 561 68 82 727 32 88 808 71 973 99 145035 130 34 280 767 809 83[ 1500] 146064[ 500] 199 562 618 21 763 893 97 147011[ 500] 17 40[ 3000] 271 87 318 524 25 729 55[ 500] 907 8[ 500] 43 148047 229 92 303 39 68 96 463 555 704 33 857 81 961 149045 205 427 52 512 34 665 702 56[ 3000] 82 803 51 93 932 150085 335 43 454 558 151196 318 91 578[ 500] 661 811[ 5000] 152338[ 500] 514[ 1500] 66 71 87 620 873 95 976 153135 372 452 59 93 545 738 52 912 47 64 154289 95 337 683 940 84[ 500] 155066 86 102 99 322 783 815 39 156373 84 601 62 74 716 37 55 833 926 157316 52 495 98 533 614 65 762 68 841[ 300] 158134 253 95 316 47 92 465 743 71 913 25 77 159336 435 529 72 604 81 765 60211[ 3000] 98 394 444 615 712 986 61006 40 146 208 81 93 329 412 586 601 75 82 763 876 62089 193 275 360 409 689 781 872 63092 102 204 328 411 52 63 670 733 38 45 59 841[ 500] 64039 174 240 312 99 488 567[ 3000] 624 954 72[ 1500] 65215 560 627 717 25 812 966 66178 345[ 300] 400 30 896 67064 189 320 547 733 854 964 68076 243 333 467 618 74 78 808 30 993 96 69021 159 286 343 444 519 31 77 738 71[ 1500] 943 54 70210 83[ 500] 394 645 746 868 71025 82 260 518 25 68 620 93 873[ 300] 72005 90 152 354 500 6 82 639 783 73151 59 217 453 58 533 41 71 622 30 39 48 65 82 721 74314[ 1500] 64 89[ 500] 471 797 892 953 98 75141[ 300] 236 83 486 797 818 26 54 90 977 76052 127 42 249 377 99 512 77 81 672 808 77073 74 239 49 72 319 23[ 300] 83 446 60 601 726 78213 23 71 486 89 506 35 671 715 803[ 500] 21 925 79185[ 3000] 265[ 500] 382 436[ 3000] 602 97 721 876 975 97 Die Metallschleifer hatten sich am 13. November in Feuerstein's Salon versammelt, um den bei der hiesigen Firma A. C. Lehmann ausgebrochenen Abwehrstreit zu besprechen. Der Vorfiyende Nimaßschet schilderte die anfängliche und noch in einer vor drei Wochen stattgehabten öffentlichen Versammlung lebendig hervorgetretene Begeisterung und Geschlossenheit der Kollegen, die leider nur allzu bald der allerlauesten Stimmung Platz gemacht hätte. Die wöchentlich mit 17 resp. 10 M. unterstüßten streifenden Kollegen hätten nicht ausgeharrt, sondern sich, trotzdem viele Andere arbeitslos feien, auf dem Arbeitsnachweis der Prinzipale in der Blumenstraße gemeldet. Bon den Streifenden selbst sei überdies ebenfalls nur die reichliche Hälfte( 9 anwesend, 7 fehlend) anwesend und mußte solch Verhalten ganz entschieden Verurtheilung finden. Von allen Seiten ward diesen Ausführungen zugestimmt und am Ende einstimmig die Aufhebung des Streits bei der Firma A. G. Lehmann, sowie die Verhängung der Sperre über dieselbe beschloffen. Die Bersammlung schloß mit dreifachem Hoch auf die Sozialdemokratie. 160017 94 253 480 530 618 99 757 69 834 39 161033 56 69[ 1500] 168 222 56 375 84 703 53 909 37 162076 310 513 44 633 81 702 872 96[ 3000] 912 163303 575 661 715 33 73[ 1500] 807 164006 23 36 251 420 570[ 15 000] 617 83 804 6 165144 45[ 3000] 408 501 654 71 845 910[ 3000] 69 166064 205 21 24 301 31 76 400 540 51 712 18 37 59 906 41 62 167011 97 275 308 439 63 677 168126 98 299 363 80 436 530 33 98 656 737 927 49 169170 268 70 493[ 300] 686 725 858[ 3000] 934 56 80280 503 69 685 967 81245 81 94 325 73 614 82004 49 132 85 292 312 24 502 605 64 69 751 75 861 83104 65 71 74 96 220 94 452 539[ 500] 693 94 725 802 4 9 80 996 84041 186 285 368 69 464 566 84 617 32 48 709 893 85022 321 527 88 90 612 96 720[ 1500] 77 938 49 60 86008 75 92 95 96 150[ 1500] 66 265 86 88 349 432 513 85[ 500] 620[ 1500] 761 800 915 31[ 1500] 87149 57 80 488 613 29 63 881 959 88025 181 223[ 3001 310 57 76 436 505 12 85 602 8 56 88 799 89005 19 127 30 229 56 93 477[ 3000] 561 628 52 712 66 865 77 88 170083 157 86 206 56 388 410 54 600 26[ 500] 87 727 75 801 2 911 35 171022 65 154 381 578 82 613 28 790 92 830 172273 391( 500) 481 84 510 885 173102 26 208 425 70 682 889 79 174071 125 296 380 459 75 76 95 521 626 725 56 66 802 6 936 175019 57 225 77 447 664 65 847 920 176035 46 480 527 617 67 790 999 1770699 75 77 211 391 450 559[ 500] 921 93 178076 255 355 57[ 1500] 536 647 65 822 52 81 987 179045 81 246 311 68 502 76 725 59 926[ 3000] 97 180010 82 190 360 419 23[ 300] 527 673 804 85 181017 66 112 211 27 309 33 54 603[ 500] 800 81 960 74 182044[ 300] 82 223 34 351 69 92 628 48 88 732[ 3000] 864 86[ 3000] 998 183052[ 3000] 81 254 68 91 594 730 61 77 805 57 76 927 184056 145 209 337 55 91 462 87 92 509 57[ 1500] 672 811 47 946 185005 170 220 397 664 716 21 885 186134 281 430 521[ 300] 659 92 728 80 98[ 300] 853 82 88 910 187054 237 335 594 744 826 47 59 78 956 58 188058 127 294 360 73 79 523 [ 300] 30 609 13 712 805[ 300] 913 189007 58 76 409 29( 3000] 556[ 500] 618 24 40 74 89 704 30 37 55 98 876 89 90237 331 476 621 769[ 1500] 831 32 86[ 300] 91056 113 58[ 3000] 387 623 829 62 942 71 92333 424 517 35 76 633 822[ 3000] 928 93185 294 436 40 535 733 66 94092 165 80 261 322 47 406 70 97 568 660 .3. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 1913 92984 93131 253 320 68 405 53 510 91 601 47 882 94014 17 Im Verband der deutschen Gold- und Silberarbeiter ( Bahlstelle Berlin) fand am 10. d. M. eine gut besuchte Mitgliederversammlung statt, in welcher Herr Silberberg einen Vortrag über das Thema:„ Das Sklaventhum und der freie Arbeiter" hielt, und am Schluß seiner mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen der Arbeiterschaft die Organisation als bestes Mittel empfahl, um sich von ihrer Abhängigkeit zu be= freien. Die Diskussion gestaltete sich zu einer äußerst regen. Beim nächsten Punkt, Unterstützungsangelegenheiten, beschloß man, einen erkrankten, sowie die Familie eines verstorbenen Kollegen mit je 50 M. zu unterstützen, und nahm einstimmig einen vom Kollegen Holtkamp gestellten Antrag an, wonach der Vorstand ermächtigt wird, über den Unterstützungsfonds nach eigenem Ermessen zu verfügen, jedoch am Quartalsschluß Rechenschaft darüber abzulegen. Hierauf wurde noch dem Kollegen Hezel Rechtsschutz gewährt. Biehung vom 19. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mark find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 4 161 257[ 500] 339 534 842 934 86 1234 68 426 732[ 300] 2027 88 92 400 667 701 34 3187 390 455 659 728 72 813 956 61 4204 489 589 731 916 27 37 5195 200[ 300] 15[ 500] 27 433 95 641 94 940 93 6246 77 81[ 300] 300 49 56 75 90 415 33 83 504 740[ 500] 56 843 7051 288 325 408 24 504 23[ 300] 24 68 610 12 16 777 885 97 925 38 8256 454 65 535 72 635 43 64 87 820 9004 125 233 306 35 78 82 580 689 795 871 Red B des St der Ko fich je hindur [ 300] 424 589 844 978 90 95113 15 319 34 69 476 750 96141 59 394 433 601 769 846 961 97117[ 1500] 85 447 48 557 79 678 832 99 955 98145 68[ 300] 297 351 406 604 726 60 82 99022 87 343 495 96 652 711 895 919 10085 356 58 72 475 82 92 609 38 11044 175[ 3000] 272 75 87 320 459 524 97 803 30 12021 72 134 235 333 416 58 511 608 802 56 933 79 13098 158 211 28 500 609 14060 114 36 67 336 78 439 506 52 709 24 57 888 983 15092 102 90 260 61 431 500 4 23 656 796 886 90 922 26 16050 297 419 51 642 916 17117 333 408 98 502[ 500] 27 51 691 811 62 63 18012 56 58 63 153 75 530 93 632 858[ 15001 912 19086 208[ 500] 11 62 370 416 534 694 712 807[ 5000] 40 965 und 31 des N Nation 907 3u sch voraus hohe P Produ führte. Zur 2 welche hoch, d 100003[ 1500] 93 342[ 500] 831 37 101105 236 92 331 59 704 80 857 918 66 102050 82 176 253 64 421 566 662 825[ 300] 86 103035 148 217 47 59 62 308 417 541 51 76 660 97 774 86 104161 228[ 30001 66[ 1500] 91 357 422 54 63 501[ 300] 22 608 53 91 95 970 105040 211 43 62 84 309 31 44 57 727[ 300] 43 814 984 106056 332 454 548 831 5) 81 107081 90 104 53 487 90 584 604 46 51 761 919 68 108023 24 [ 1500] 104 213 38 62 92 506 79 679 720 38 50 871 100051 80 180 240 54 88 397 530 55 74 84 646 737 82 110275 311 30 445 91 511 26 602 4 7 849 111138 539 87 769 112255 390 478[ 1500] 502 887 958 113050 90 153 334 47 713 74 806 39 950 68 114024 93 176 203 16 359 406 579 619 724 115057 97 178 239 45 339[ 300] 416 93 709 88 855 91 950 116049 168 440 75 500 68 96 686[ 1500] 720 96 949 117013 169 231[ 3000] 338 469 626 65 84 800 913 118238 357 65 476 89 97 99 589[ 8000] 605[ 300] 31 119303 20105 35 251[ 300] 68 304 460 585 99 958 68 21047 84[ 1500] 306 36 90 905 64[ 300] 22102 37 51 222 56 460 621 730 61 87 859 944 50 23066 189 444 56 89 517 679 82 901 4 24094 2:20 27 90 321 91 485[ 500] 500 48 84 829 85 903 12 96 25000 88 435 501 7 620[ 300] 49[ 1500] 817 93 26025 28 116 370[ 500] 436 98 500 86 92 825[ 300] 908 25 32 27012 28 202 3 921 74 28067 191 208 385 513 57 77 639[ 3000] 783 939 72 86 29089[ 1500] 114 29 48 68 268 355 430 69 518 93[ 500] 636 773 935 30082 139 336 429 522 675 87 709 846 48 31010 85 109 213 29 504 44 612 779[ 500] 876 909 28 38 79 32003 264 88[ 300] 360 418 86 608 752 939 33045 59 104 41 56 89[ 1500] 381[ 500] 501[ 500] 82 621 814 34116 224 37 426[ 3000] 530 90 810 35130 64 431 65 727 38 75 884[ 300] 36024 126 333[ 300] 45 409 58 835 46 54 67 936 41 74 97 37017 122 62 78 217 58[ 1500] 355 422 605 708 29 987 38026 95 109 202 19 303 10 401 664 711 923 79 39028 463 502 9 51[ 50] 82 625 56 97 835 946 61 Ju einer Mitglieder- Versammlung des Zentral Verbandes der Maurer und verwandten Berufs= genossen Deutschlands, Filiale II Berlin, welche am 11. November tagte, sprach Herr Joseph über die Eklaverei des Alterthumns und der Neuzeit. Er entledigte sich feiner Aufgabe in bester Weise, so daß man nur bedauern konnte, daß die Versammlung so schwach besucht war. In der Diskussion meinte Kollege Klingenberg, daß der Moloch Kapital noch nicht genug an der Ausbeutung der Arbeiter habe, sondern auch die Versklavung der Frauen und Kinder fordere; auch befürchtete Redner von dem Entwurf des sogenannten Trunksuchtsgeseßes, falls derselbe angenommen würde, eine weitere Knechtung des Arbeiters. Weiter tadelte Redner den Beschluß einer Berliner Maurerversammlung, wonach der ganze, 1886 beschlagnahmte und jest wieder freigegebene Fonds ter Berliner Maurer der Freien Vereinigung der Berliner Maurer zur Verfügung und zur Agitation übergeben werden soll; alle Berliner Maurer hätten ein Recht auf den von ihnen gesammelten Fonds und sicher seien nicht alle damit einverstanden, daß dieses Geld für die Untergrabung der deutschen Einheit im Maurer526 681 708 814 26 58 63 927 28 120025 27 118 20 72 304 407 77 94 522 73 828 90 984 121135 277 599 609 716 971 97 122372[ 300] 84 667 793 812 73 91 94043 123073 312 433 63 66 80 546 70 86 713[ 500] 811 17 55 124109 70 74[ 5001 75 81 91 342 88 496 732 43 823 125276 89 319 493( 30001 99 126178 85 480 581 86 618 779 628 34 98 723 55 94 828 938[ 5000] 127024 141 326 29 642 923 93 128091 104 98 99 216 337 38 487 506 681 85 129010 115 79 572[ 1500] 87 648 802[ 1500] 908 Die ne der B produt Inland das F funfts 130011 97( 3000) 190 247 327 39 1500] 78 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Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. für B stellt 1 N fchädig Machbru 2 erichie Schloff C Jugen derfell Charle eutich laffen, er in F nur 30 fürchte Stimm fie wi Ferraz fich ict welche Stiri Gehir F eingew C