Sozialdemokrat Zentralorgan der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik Erscheint mit«nonahme»e««ontn« tik-Nch früh /'«inz-lpr-io 70 Heller SiedicktlonunH)«waltung. PragXII., Fochova 62— Telephon 53077— Herausgeber: Siegfried Taub- Verantwortlicher Redalteur: Karl Kern, Prag 17. Jahrgang Samstag, 19. Juni 1937 Aus dem Inhalt: Präsident Dr. Benes in Karlsbad Wieder reichsdeutsche Kampagne gegen die CSR Französisches Urteil Uber Henlein Funktionär-Tagung der DSAP in Teplitz Zwei Junge Aussiger vom Blitz getötet Nr. 143 Neue Verhaftungen In Moskau und Rostow ,®* ebn n. Rach den aus Moskau eingelau» stnen Nachrichten nehmen di« ANionen gegen dir Gegner Stalin» ihren Fortgang. Diesen Meldungen zufolge wurden weitere Verhaftungen vorge- nommen, und zwar in M o S t o u und vorwie. oend inM o st o w am Don. Die neue Liste der Verhafteten n,»fasst eine Auzahl hoher Generale, f- Tur» wfki(Generalstab), L e w a u d» w- fki(Kommandant non Tifli»), Kufnetzow (Abteilungschef im Kriegsministerium).Gorbatschow(stellvertretender Chef der MoS- k»ukr Garnison), G a j a t. der von Marschall Blücher auö dem Fernen Osten berufen wurde, und 1b andere hohe Offiziere. G#,l o t# J.{ n, der einen führenden Parteiposten im Rostower Distrikt inne hatte, soll den» „Daily Telegraph" zufolge/ Selbstmord verübt haben. Sein Mitarbeiter Scheboldajew, der-bekanntlich die strafweise Transferierung von 17 oppositionellen Kosakendörfern nach Sibirien durchgeführt hat, wurde gleichfalls in Haft genommen.„Morning Post« berichtet, daß fümt- liche Urlaube in der Moskauer Garnison eingestellt wurden und dass die Gesamtzahl der in der kotzten Zeit vorgenommenen Verhaftungen bereits 4000 erreiche. KCinp Aenderung der Finanz- Vollmacht zugelassen I Paris. Der franz. Finanzminister Auriol hat dem Vorsitzenden des FinänzsüSschLsseS'des Senates Senator Caillaux ein Schreiben gesandt, in welchem er ihm mitteilt, dass die Regierung bereit sei, mit dem'Finanzausschuh des Senates bei der.Behandlung des Regierungsgesetzentwurfes über die Erteilung von Vollmachten an die Regierung in finanziellen Angelegen- heitest zusammcnzuarbcitcn, jedoch lediglich auf Grund des von der Deputiertenkammer angenommenen Textes der Vorlage. Der Finanzminister unterstreicht, dah die Regierung leine Aenderung an diesem Text« zulassen wird. Es hat den-Anschein, dah die Aussprache über die Vollmachten für die Regierung im Senate bis Anfang nächster Woche verschoben werden und dah inzwischen Weg« zu einer' Verständigung werden gesucht werden. Die Deputiertenkammer hat heute mit 847 gegen 241 Stimmen die Regierungsentwürfe genehmigt, durch welche der Regierung eine ausser- ocdentliche Vollmacht in Zollangelegenhelten erteilt wird. Die Vorlage wird nunmehr dem Senat zügehen. - Der Finanzausschuh des Senates genehmigte gestern mit 18 gegen 6 Stimmen den vom Berichterstatter des Finanzausschusses, dem radikalen Senator und ehemaligen Minister Gardey ausgearbeiteten Gesetzentwurf, der dann, von Gardey aiu Abend- dem Ministerpräsidenten Leon Blum überreicht, würde. Wider Erwarten hörte der Fi« nanzauSschuh weder den Ministerpräsidenten noch den Finanzmintster an. Ueber die Sitzung des Finanzausschusses des Senates wurde, kein amtli ch e sKommuniquL ausgegeben. Hava» erklärt, dah das Schreiben der beiden Finanzexperten, die ihre Funktion als Kontrollore des Währungsfonds.niedergelegt und die Finanzlage Frankreichs dargelegt haben, einen sehr -starken Eindruck auf die Mitglieder des Finanz- ansschusses des Senates gemacht hat, die sich streng verpflichtet haben, darüber bis auf weiteres -völliges Stillschweigen zu bewahren.,. Der Senat soll bereits heut e zusammentreten. um den Pollmachtsentwurf in der vom Senatsausschuh genehmigten Fassung zu behan- ' dein. Die-D epütiert enka m m e r wurde für alle Fälle zu einer N a ch t s i ch u n g. von Samstag auf Sonntag einberufen. Die Situation sieht abends' s-eh r gespa n n t au». Orusid Part». bo» empfing sandten Dr kehr au» P walischen-..... aussenpolitischen Fragen informierte. Mel veldos . Der-sianzösisch-«Üssenmlnister Del. g Freitag den- tschechoslowakischen Ge« . Osuflh. welcher ihn- nach-stiner Rückrag- Wer die--Ansichten der tschechoslo. Reaieruna bezüglich der!.aktuellen Bilbao wird heldenmütig verteidigt Minen unter allen BrUcken/ Barrikaden Von der Front bei Eibar wird gemeldet: Der Korrespondent der Agence Hava» zufolge bestätigen die Flüchtlinge anS Bilbao, daß die. Basken sich mit allen Kräften anschicken, Bilbao zn verteidigen-. Wie es heißt, wurden unter alle B r Ü ck e n bei Bilbao Minen gelegt, die im Falle eines Angriffes sofort explodiepen werden. In den Straßen von Bilbao wurden Barrikaden errichtet, insbesondere in der Gran Dia, eine« der Hauptstraßen DilbaoS. Bayonne. Das Presse-Büro der baskischen Regierung meldet, dass sich ein Teil der baskischen Regierung in rin Dorf hinter, der üiilitä- rischen OperationSzone zurückgezogen habe. An' Bilbao seien vier Mitglieder der Negierung verblieben, um die BertcidigungSopcratiouen zu leiten. M a d r k. d. Cm amtlichen Kommunique des RationalverteidigungSministeriumS heißt eS u. a.: An.der Ostfront wurde rin feindlicher Angriff zu- rückgefchlagen. An der BiSraya-Front unternahm ,der Gegner im Abschnitt der 5..Division einen Tank-Angriff auf A s u a. Er wurde jedoch z u- r L ck g e w i cse n und zwei TanIS wurden zerstört. Rach intensiver Artillerie-Vorbereitung unternahm der Gegner. einen Angriff auf A r- ch a n d a und di« Umgebung von San Domingo, wurde jedoch zurückgeschlagen. Die 3. und 4. Dwtfim» besetzten die-ihnen bestimmte« Rückzugslinien. Die Artillerie schoss«in Flugzeug der Aufständischen ab».dessen Pilot«in Deutsch e r war. Die Regirrungsabteilungen bemächtigten sich neuerlich der Coten 214 und 217. Dagegen melden die Franco-Truppen, daß sie sich an der BiScaya-Front im siegreiche» Vormarsch besinde». Schwere Kämpfe an allen Fronten Valencia. Tas NationalverteidigungS- ministcrium meldet: Zwei dreimotorige Flugzeuge bombardierten die Hafenanlagen von Malaga. Die Bomben steckten ein Magazin in Brand. Im Abschnitt H u e S e a bombardierte die Regie- rungSluftwaffe mehrmals erfolgreich die feindlichen Positionen. Bei einem Luftkampf mit 20 feindlichen Flugzeugen wurden fünf, durchwegs italienische Fiat-Maschinen, abgeschossen. Die Negierung verlor ein Flugzeug, dessen Besatzung sich durch Fallschirmabsprung rette» konnte. An der Ar agon- Front entwickelte sich bei HueSca eine heftige Infanterie-Schlacht. Alle Versuche deS FeindeS, di« verlorenen Positionen zurückzuerobern, waren vergeblich.- Die Strasse von HueSca nach Jara ist abgeschnitten und die republikanischen Abteilungen stehen vor Alere. Explosions-Katastrophe auf einem Regierungskreuzer Valencia.^DaS Ministerium' für Nation al- Verteidigung meldet: Nachmittags, ereignete sich an' Bord deS Regierungskreuzers„I a i in e 7.", der sich gerade im Hasen von Nartagena zur Re» paratur befand,-ein« Explosion..Man-nimmt an, dah-18 Mitglieder der Besatzung den Tod gesunden haben und Uber 100 verletzt worden sind. Di« Ursache des Unglücks konnte noch nicht festgcstellt werden.. 7s*sUa!i Erfreuliches Ergebnis derZusammen- LUSammenarDeil kurift der drei Ministerpräsidenten der Kleinen Entente im Donauraum Belgrad. Ueber sie Zusammenkunft der drei Ministerpräsidenten der Kleinen Entente, die aus- dem Schiff„König Carol II." auf der Donau stattfeind, würde ein Kommunique auSgegeben, in dem es heiht: Die beteiligten Ministerpräsidenten konstatier«» die v o l l k o mm en« Ueb« r«in- st i m m u n g in de» Fragen, welche sie in ihre» Gesprächen behandelten, und ihren Wunsch nach Festigung der B a n d e, welche alle- drei Staaten wirtschaftlich und geistig verknüpfen. Sie bestätig«» gleichzeitig die Ziele der politischen Tätigkeit ihrer Staaten, welch« der Aufrechterhaltung deS Friedens und der Sicherheit ihrer Grenzen infolge ihrer Bündnis- und Freundschaftsbande unerschütterlich treu bleiten. Per Nord an Wiechmann Danzig. In Danziger oppositionellen Kreisen wird trotz dem Dementi der Danziger Behörden behauptet, dah' in der Leiche des bei Danzig aufgefündenen Mannes der sozialistische Abgeordnete W i e ch m ann erkannt wurde, der am 20. Mai nach der Verhaftung durch die Danziger Polizei verschwunden ist. Die Behörden haben die Aufbahrung der Leiche nicht g e st a t t e t und eS abgelehüt, die Stelle anzugeben, wo-sie begraben wurde.-- v-' Eine Spur In der Sache Rosselli? ‘ Die' franziistsche Pplizei signalisierte sechs Personen.die in einem großen Peugeot-Auto reisen, vö» dem di« Nummer entfernt-ist. Vier dies ser Petsonen sind Ungefähr 28 Jahre alt,- di« zwei anderen ungefähr 50. Sie spreche.»- gewöhnlich italienisch ober französisch mit"italienischem Akzent.. Man. vermutet, dah diese sechs Personen die Mörder-der Brüder Rosselli sind. Alle Ministerpräsidenten waren auch in der Ansicht^ einig, dass sie ihre gemeinsame Politik fortsetze» werden, deren Ziel die B e r w i r k» lichung der gegenseitigen Zusammenarbeit im Don an gebiet im Einvernehmen niit allen übrigen Mächten ist, dir ein- Interesse daran haben. . Die Ministerpräsidenten konstatierten die vollständige gegenseitige ilcbcrcinstimniung der Ansichten und Hobe»- mit Genugtuung hervor, dass ihr Bündnis und ihre Solidarität vollkommen sind. Die Zusammenkunft hat neuerlich die Sicherheit hinsichtlich der Einheitlichkeit der Ansichten, der Stärke und der- B i t a l i t ä t der Kleinen Entente erbracht. I Sehnliche Zusammenkünfte sollen künftig abwechselnd in'allen Staaten der Kleinen Entente abgehalten werden. *. Tatarescu:„Für immer I“ . Bei einem Presseempfang nach Abschluss der'Besprechungen gab der rumänische Minister» - Präsident Tatarescu im Namen der drei Regie» ’ rungichefs eine Erklärung ab, in der er sagte:. ES ist daS erste Mal, dass die Regierungschef» der Kleinen Entente zusammen treten, üm über die gemeinsamen Interessen zu beraten, welche die drei Völker für immer verbinden. .- Die Klein« Entente stellt heute einen einheitlichen und-starken OrgqntSmuS dar, de» kein« Kraft der Welt.schwäche» noch Sr- s chütte r n k a n n..- Ich will gewisse Legenden «i>» für alle Mal beseitigen, indem ich im Namen .».leinep-Kollegen erkläre: Die Völker der Kleine» Entente-werhen der Welt n i«mal s da» Schauspiel der-Kuriaten bieten, welche- ein«: nach dem anderen besiegt-wurden, weil sie di« gemeinsame Kampffront«erlassen haben.' Europäische Gespräche Die Besuche des deutschen Augenministers Neurath in London, des Chefs des deutschen Ge- neraistabeS General Becks in Paris und das Zusammentreffen der drei Ministerpräsidenten der Kleinen Entente zeigen, dass in Europa augenblicklich grosse diplomatische Aktivität herrscht. Im Mittelpunkt der europäischen Politik steht noch immer Spanien. Dieser Frage gilt zweifellos der Besuch deS deutschen Ausscimiini- sters in London. Obzwar der Ansturm Francos gegen Bilbao ausserordentlich heftig ist, ist doch die Möglichkeit, dah die Ereignisse in Spanien zu einem europäischen Krieg führen werden, heute geringer als vor einigen Monaten. Deutschland scheint bereit zu sein, das spanische-Abenteuer zu liquidieren, um in ein besseres Verhältnis zu den Westmächten zu gelangen und Mussolini, der nur nach einem militärischen Erfolg sucht, um die Niederlage der Italiener bei Guadalajara wettzumachen, wird möglicherweise in die deutsche Linie bald einschwenken. Diese Annäherung der am spanischen Konflikt beteiligten Mächte hat auch die Frage eines neuen w e st e ü r o p ä i s ch e n Paktes, welcher de» von Deutschland seinerzeit gcki'uidigtcn Locarnovertrag ersetze» soll, in die Nähe gerückt. Auch da zeigt sich Deutschland nachgiebiger als früher. Die wirtschaftliche» Schwierigkeiten ztvinge» das Dritte Reich dazu, politische Konzessionen zu niachen, um die Wiedereingliederung Deutschlands in die Welüvirtschaft möglich zu machen und so Anschluss an die Weltkonjunktur zu gewinnen. Freilich möchte Deutschland gern die Vereinbarungen mit England und Frankreich auf Westeuropa beschranken und Mittel--und Osteuropa ausschliessrn. Aber das Interesse der Engländer für den Donauraum— von Frankreich gar nicht zu reden, das an seinen mitteleuropäischen Verpflichtungen auf jeden Fall festhält, wie" es zuletzt aus der Botschaft Lkon Blums an den Kongress der tschechischen Sozialdemokratie unzweideutig hervorgcgangen ist— ist im letzten Jahre weit grösser geworden und die Konferenz der Dominions, welche anlässlich der Königskrönung in London stattgefunden hat, hat die bisherige europäische Politik Englands gutgc- heissen. In der Tschechoslowakei ist man sich dessen bewusst, dass England Mitteleuropa gegenüber nicht dieselben Verpflichtungen übernehmen wird, wie das Frankreich getan hat und tut, aber- gerade die Negierung Blum hat ein so enges aussenpolitisches Einvernehmen zivischen England und Frankreich erzielt, dass dieses gemeinsame Vorgehen auch in allen mitteleuropäischen Fragen zur Geltung kommen wird. Wenn etwa der deutsche GeneralstaüSchef in Paris irgcndivelche Besprechungen über die Möglichkeit der-Begrenzung der Rüstungen führt, wird er wohl von Frankreich eine Anttvort bekommen,. die der gemeinsamen englisch-französischen Auffassung entspricht, aü Für die mitteleuropäischen Verhältnisse'hat die Zusammenkunft der drei Ministerpräsidenten der Länder der Kleinen Entente die Bedeutung, der Welt zu zeigen, dah dieser Staatenbnnd nicht erschüttert ist. Wohl hat jedes der drei Länder auch seine eigenen politischen Interessen und deswegen ist es notwendig von Zeit zu Zeit die Politik der drei Staaten zu koordinieren. Aber die Prophezeiungen jener, bei denen der Wunsch der Vater des Gedanken ist, dass das Ende der Kleinen Entente gekommen sei, wurden durch die Besuche des Präsidenten Benes und des Aussenministers Krosta in Belgrad, welche unmittelbar nach dem jugoslawisch-italienischen Pakt erfolgten, und durch die jüngsten Besuche des rumänischen Ministerpräsidenten in Prag und die Zusammenkunft HodZas mit den beiden anderen Regierungschefs am besten widerlegt.' Insbesondere in bezug auf die ungarische Frage ist die Einheit der Auffassung der Kleinen Entente da und Magyärien, das zu lange eine Politik.im Gefolge der Grossmächte betriebest hat, bei der es nichts gewonnen hat, ist an einem Einvernehmen mit den Partnern der Kleinen Entente interessiert. Diei Donaustaaten wollen ebenso wenig zum Objekt der Machtkämpfe der Grossmächte werden, wie die Balkanstaaten vor dem Weltkrieg sich dagegen gewehrt haben, der Zankapfel der Grossmächte zu sein. Viktor Adler hat vor dem Weltkrieg die' Parole geprägt: Der Balkan den Balkanvülkern. Ebenso muss der Grundsatz zur Geltung kommen, dah die, Völker Mitteleuropas in friedlichem Einverneh-* men ihre Angelegenheiten selbst in Ordnung bringen und die Parole ausstcllcn: Der Donauraum dcn'DonauhölkernI-- e»i(t 2 SnmStag, 10. Sunt 103? 9t. IW Illegale Nazi an der Arbeit Ausbildung' mit Handgranaten/ Nachrichtendienst Bespitzelung der Parteigenossen wie der Gegner W in«n. Freilos vormittag begann vor dem DchSffenfenat brr bereits angekündigte Prozeß gegen 31 Rationaljvzialisten, di« im Herbst 1930 im Siidbahngebiet Niederösterreichs unter der Führung des 39jährig«n Reinhold Baumgartner«ine sogenannt« TT-Gruppe oder Schutzstasfel-SIandardr Nr. 9 der NSDAP, gebildet und eine illegal« Tätigkeit entfaltet hatte». Die SS-Männer wurden wie die-Anklageschrift anführt, militärisch auSge'bild et und mit der.Handhabung von Papierböllern, und Handgranaten vertraut gemacht. Ed wurde mir-ihnen nach dem deutsche».R e g l.L»I..e.n t exerziert. Eine der wichtigsten Aufgaben wär der N a ch r i ch t e n d i e n st. Die SS-Männer wurden auch technisch sehr aut durchgebildet und mit der Bedienung der zahlreichen vorhandenen Blinkgeräte und Telephonavvarte vertraut gemacht. Er wurden bei ihnen auch Waffen 'beschlagnahmt. Auch für die Ausrüstung der SS- Manner mit Motorrädern wurde vorgesorgt. Die SS-Männer wurden mit s ch w e r k a.l i b rill e n P i ft o l e n ausgerüstet,, die unter Umstände» durch Gewalt beschafft werden sollten. Dabei wurde an die Wakkenbestände der Heimwehr gedacht. Sie hatten auch B r i e-f t a u b e n st ati o n e n mit zahlreichen Brieftauben, sowie«inen Kurzwellensender. E» war femer in den Reihen brr Organisation «ine sogenännte G-Alwilimg eingerichtet, die.«ach ter Art ter& cstäpo mirgebaut war. Dlese Ab- teilung muht« eigene Parteigenossen und die Gegner überwachen. Der Gm Spiele stünden, sei diese Auffassung einer Betrachtung unterworfen: '- Nach Angabe agrarischer Kreise reitet'die Spiriturindustrie angeblich arme Kleinbauern, indem siil verhindere, dah die Kartoffelpreise herabgedrückt werden. Dies ist schon heShalb unwahr, weil für die Spirttusverwertung nur vier bis fünf Prozent der gesamten Kartoffelernte verbraucht werden. Ist aber die Kartoffelernte schwach, und besteht die Notwendigleit, Rohstoffe für die Spiriturerzeügung zu laufen, so werden nicht Kartoffeln, sondern Rübe, Melasse, oder, Ivie wir es im vorigen Jahre gesehen haben, Getreide verwendet.. Daß nun die Spiritusbarone dar Getreide von der Monopolgesellschaft zu einer Zeit, wo die Bevölkerung Not litt und keineswegs Getreide bzw. Mehl.um einen Heller billiger bekam, statt um 180 um 70 XL bekommen hat, ist tvohl ein Vorgang, der seinesgleichen nicht leicht findet. Aehnliche Gewinne werden aber auch dann erzielt, wenn die Spiritusproduktion wächst. Die Mischung von Spiritus und Benzin hat den Umsatz der landwirtschaftlichen Brennereien gewaltig vergrößert. Während früher drei Viertel des Spiritus aus Kartoffeln herzestellt wurden, geschieht dies heute nurmehr zur Hälfte. Dafür bekam aber im vergangenen Jahre der Kleinbauer, falls er eine Brennerei fand, die ihm die Kartoffeln abnahm, nur 9 XL per Meterzentner. Das ist die eine Seite, der so großartig vorgetäuschten „Hilfe" für die armen Kartofselüauern im Gebirge.. Die andere große„Hilfe" dürfte nach Ansicht gewisser Agrarier darin bestehen,-daß die landwirtschaftlichen Brennereien von den Abfallprodukten nahezu umsonst riesige Viehmästereien halten, eine Unmenge Milch und Fleisch erzeugen, die in Wahrheit mit die verderblichste Konkurrenz fiir die Viehhaltung der Kleinbauern und Häusler darstellen. Als seinerzeit im Parlament über das Benzin- Spiritus- Mischungsgesetz verhandelt wurde, erklärte der damalige Landwirtschasts- niinister, daß durch dieses Gesetz die Landwirtschaft 100 Millionen Liter Milch und eine entsprechende Menge an Fleisch umsonst bekomme, also ein Quantum, das größer ist als der Jahresverbrauch der Stadt Prag. Daß dieser Geschenk etwa den Kleinbauern zugute kommen wird, haben allerdings die Spiritusbarone. bisher noch nicht zn behaupten gewagt. Tatsächlich sind die Großmästereien vorwiegend ein Geschenken Großgrundbesitzer und vor" allem eine unerhörte Er-' Höhung der Gewinne der landwirtschaftlichen Spiritusbrennereien, da der erzeugte Spiritus ohnehin die Kosten der Rohstoffes und der Regie deckt und fette Gewinne abwirft. Bon den Brennereigenossenschaften wurde ja auch nie viel geredet, denn die'meisten sind entweder Genossenschaften, in denen nur einige Familienmitglieder herrschen, die ein paar Strohmänner vorschieben, oder Genossenschaften von einigen wenigen Mittelbauern. Dieses Geschenk an die Spiritusbarone bedeutet zunächst für den Kleinbauern, der drei Viertel seiner Einnahmen aus der Viehhaltung hat, einen starken und nicht zu vevdrängenden Konkurrenten auf seinem wichtigsten Marktgebiet, weil ja die Mästereien der Spiritusindustrie Vieh umsonst fettfüttern können. Noch ärger aber sind die Konkurrenverhältttisse auf dem Milchmarkt. Bekanntlich wird nur ein'kleiner Teil der Milch al» Konsummilch verbraucht,'wobei der Produzent bei direktem Berkaus an den Konsumenten l.<50 bis 1.80 X4 erhält, Die überschüssige Milch muh gewöhnlich, Weng sie nicht in die Molkerei geliefert Wirtz, bei den Kleinbauern zu Bauernbutter verarbeitet werden..Hierbei deckt die Mähermilch die Unkosten der Butterbereitung, für die' Butter selbst aber, bekommt der Kleinbauer im Durchschnitt 12 XL pro Kilogramm, das bedeutet > eine Verwertung von 45 Heller pro Liter Milch. Auf dem MilchMarkke herrscht demzufolge außer dieser Preiskonkurrenz bei Butter auch-noch jene bei der BerwertifNg von Konsummilch. Die Großproduzenten wqren auch hier immer ip> Vorteil,"da die Großabnehmer ip erster Linie mit ihnenmud-nicht mit den Kleinbauern, djesnur ungleichmäßig liefern können, abgeschlossen haben. Daher, waren nach dem BenzinspirituSmischnngs-. geseh die Brennereien mit de» 100 Millionen Litern neuerzeugter Milch im Vorsprung, diese sollten ebensoviel Bauernmilch vom Konsuinmilch» markt verdrängen. Das hätte einen Prcisdrnck beider von den kleinen Viehzüchtern auf den Markt gebrachten Milch auf womöglich ebenfalls 45 Heller bedeutet, wenn diese sich nicht mit allen Mitteln dagegen zur Wehr gesetzt und erreicht hätten) daß der Durchschnittspreis wenigstens 1.10 bis. 1.20 XL beträgt, ein Preis, der»och Immer einen Verlust sür den Kleinbauern bedeutete(man muh. bedenken» daß es sich um Durchschnittspreise han-' deltj in den' abseits gelegenen Gebieten bekommen die GebirgSbanern oft nur 60 bis 70 Heller fiir ihre Milch), lvährend die landwirtschaftliche»' Spiritusbrennereien mit. ihre» unentgeltlichen Futtermitteln bei ihren Milchwirtschaften dick verdienten. So wurde also zugunsten einiger agrarkapitalistischer Spiritusgesellschäften der Milchmarkt in der Zeit der Wirtschaftskrise mit Milch überschwemmt und auf die greulichste Art in Unordnung gebracht. Daim begann das Geschrei nach Herstellung deck„Ordnung", Man gründete mehr Molkereigenossenschaften, wogegen im Prinzip nichtSeinzuwenden ist; aber die zuungunsten der kleinen Milchproduzenten herabgedrückten Preise konnten sie nicht heben, da der Absatz fehlte. Nicht einmal, die Trockenjahre mit ihren Notver- käusen in einzelnen Gebieten konnten, die Preise wesentlich beeinflussen. Was von den Trockengebieten weniger geliefert wurde, konnten die Milchwirtschaften der. Spiritusbrennereien sofort wieder wettmachen. Sie kauften die Kühe, der Klelnlandivirte auf, fütterten sie mit ihrer unent-' geistlichen Schlempe, auf und eroberten weiterhin die Märkte, wohin früher.die kleinen Viehzüchter, .ihre Milch lieferten. Keinem SpitituSagrarier fiel es ein, dafür einzutreten, daß die Abfallfuttermittel der SpirituSinduftrie zu billigen Preisen an die Kleinlandwirte abgegeben werden, damit ihnen Vieh.und Existenz erhalten bleibt. Man versuchte nun durch die sogenannten Milchgesetze und Verordnungen dein liebel zu steuern/ vor allem durch Pasteurisierungszwang, Aufteilung der Liefermengen der Molkereien und Fest» setzung der Preise. Diese Maßnahmen, bisher nur in Prag und gegenwärtig auch in Karlsbad durchgesührt, müssen nicht überall gleich gut sein, wie die derzeitigen Verhältnisse in Prag beweisen, wo die großagrarischen und industriellen Mol- Man erhlllt fiir IC 10Ü Reichsmark'.'"'S- W^74S:— - Markmünzen.... 77b.— 100 österreichische Schilling.'. 631.— 100 rumänische Lei ,:7"17M • 100 polnische Zlotp... 544.50 100 ungarische Pengö........ 578.50 100.. Schweizer: Franke»,-.») Äo 686.58 .106 französische Francs... 127.45-j 1 englisches Pfund 140.75 I 1 amerikanischer Dollar.. 28.60, 100 italienisch^ Lire" /t.. 189.40; 100 lugoskawische Dinare s.. 65.80 100 holländische Gulden 1577*— 100 Belga»/ V"'.'"484^:'." 100 dänische Krönen i.' ,< 631.— 100 schwedische Klonen a, 728.^- A Ungleiches Tempo Im Rückgang der Arbeitslosigkeit Die letzten'„Mitteilungen, des Deutschen^ Häüptverbandes der Industrie"' Uhren in ihrer,.. regelmäßigen Monatsiibersicht über' den Stand' der Arbeitslosigkeit an,' daß am Ende des vergangenen Monats im ganzen Staat von 1000 Einwohnern 26.1, in den deutschen Gebiete»'(mehr als 50 Prozent deutscher Bevölkerung) 52.6 und in den tschechischen> 19.2 Personen arbeitslos waren. Auf 10.00 Berufstätige entfielen im ganzen Staat 58.8, im deutschen Gebiet 108,7 und im tschechischen Gebiet 44.9 Arbeitslose,. 100 Arbeitslosen im tschechischen Gebiet' entsprachen im deutschen Gebiet im Oktober 1986.' »• .'. 849 im November 1936 ..260 im Dezember 1936 .. 232 im.Jänner 1937 .. 210 im Feber 1937., . 203 im März 4.937'.'. '. 206 im April 1987.• ..226 im Mai 1987«.»-. -', 274 Aus dieser Aufstellung- geht hervor, daß in den Herbst- und Wintermonaten sich das Verhältnis der deutschen zu den tschechischen Gebieten rasch In güststigerer Weise entwickelte als es früher der Jalljvar. Die wachsende industrielle Produktion vermochte soviel Arbeitskräfte aufzunehmen, daß hei gleichzeitiger saisonmäßiger VermehrungHer Arbeitslosenzahl in den über», wiegend landwirtschaftlichen tschechischen Gegen» den die Relation nurmehr. 208 zu 100 war,- lvährend,sie. vier. Monate vorher noch 849 zu 100 gewesen-'ist. Diese" Entwicklung gab einem Teil der Presse sogar Anlaß zu verkünden, daß im Mai '1987. die Lage in den deutschen Gegenden nicht schlechter sein werde als in den Zandern:;Dieletzten Monatsberichte widerleget'Liese Prognosen, .die vollkommen außeracht ließen, daß— wenn (schön nicht die^Jptensität der,industriellen Besserung im tschechischen'Gebiet— wenigstens die beginnenden lanwvirtschaftlichen-Arbeiten sich als Gegenkraft auswirken müssen.-:. Grofler Lohnerfolg dar nordböhmischen Porstarbeiter Der Verband her Holz»; und Landarbeiter. hat für das nordböhmisch? BertragSgebjet mit Beginn der'Schlägerungen alle bestehenden Lohnend Arbeitsverträge gekündigtüstd'Lohnerhöhutl- '««ssAtstwiwrt;' Nach den KrifenMcen, in' welchen, die Forstarbeiter bedeutende Lohnreduktionen jibsrjsich erjgDp.,lassen, mußten,.nahmen sie-jcht' kereien die Preise' bei den Landwirten übermäßig herabdrückten, und bei fast gleichgebliebenen Konsumpreisen schwere' Gewinne einheimsten. Die Dinge liegen in Karlsbad anders, wo eS um die Belieferung des Weltkurortes mit einwandfreier Milch und um- die' Erhaltung eines deutschen Uyternehinens ging, das weder eine kapitalistische Lsndustriemolkerei, noch ein nur den Croßagca» riern dienendes jluternehmen ist. Aber wenn man es versteht, daß tschechische Restgutbesiher und Molkereien sich in Prag Hohe Lieserungskontin- gente sichern, so halten wir es für eine schwere Schädigung der deutschen Erzgebirgsbauern, wenn deren Milch durch Erraffung von Kontingenten seitens tschechischer Molkereien und RestgutSbesit- zetn vom Karlsbader Markt verdrängt wird. Bleiben wir bei den Milchwirtschaften der SpirltnSindn'str.Ie, Bon diesen steht fest, daß sie durch ihre durch.nichts zu' rechtfertigende Konkurrenz am Milchmarkte die Hguptschädiger der kleinen Viehzüchter sind, auf deren Kosten sie viele Millionen in den letzten Jahren verdienten. Es verdient daher als Demagogie,besonderer Art vermerkt zu werden, wenn die tschechischagrarischen Nutznießer nun die Verlängerung ihrer fetten Gewinne mit kleinbäuerlichen Interessen begründen. Außer den Kleinbauern erleidet die Industrie einen schweren Schaden, aber auch die Landesverteidigung durch das Benzinmischnngsgeseh. DaS Argument, daß im Kriegsfälle die Selbstversorgung mit Benzin durch Mischung mit Spiritus gesichert' werden müsse, ist vollständig hinfällig. Im Krieg geht die gesamte landwirtschaftliche Produktion zurück und es müssen außerdem.mehr Kartoffel, für NahrungSzivecke verwendet werden. Bon dieser Ansicht geleitet, ist man auch in Deutschland zur, synthetischen Erzeugung von Spiritus Lbergegangen. Die.derzeitigen Verhandlungen sollten lend- lich den Anlaß zur Beseitigung dieser unhaltbaren Zustände bieten. Dies wäre möglich, wenn die Wenzin-SpirituSMischung abgeschafst und die SpirituSerzeugung. von den landwirtschaftlichen Brennereien auf die Industrie übertragen würde, die ihn aus den gleichen'Rohstoffen um ein Drit- tcl billiger Herstellen kann. Die dringendste Forderung aber ist, dah den landwirtschaftliche» Brennereien die gewerbsmässige Viehhaltung ebenso untersagt luird, wie es durch ein Gesetz bereits bei der gewerbsmäßigen Schweinehaltung geschehen'ist, waS allerdings die Großgrundbesitzer gar nicht interessiert hat. Die freiwerdende Schlempe ist zu beschlagimhmen und den Kleinbauer» fiir die Verbesserung ihrer Viehhaltung zum volle» ErzeugnngSpreis— also umsonst— zur Verfügung zu stellen. Jene Herren, die ständig die Interesse» der Kleinbauern vorschütze», tvenn es um ihren eigenen Geldsäckel geht,»sollten doch einmal beim Wort genommm werden. A. Sch. die Gelegenheit wahr, die Verluste wenigstens zum Teil wieder gutzumachen.....»' '. Die Verhandlungen für den Bereich- der Direktion der staatlichen Forste und, Güter jn. Reichenberg wurden ansängS Mai ausgenommen.' Es gelang, zum ierstenmal,-einen- einheitlichen Rahmenvertrag festzülegen, Ker sich von Hohen- elbe bis GraSlitz erstreckt und Ur vierzehn Forstämter Geltung besitzt. Die Lohnerhöhungen, die erzielt wurden, betragen in einzelnen Fällen bis zu 50 Prozent-, im allgemeinen wurden die Akkordsätze bis um 20 Prozent hinaufgesetzt. . Jn der Sägeindustrie konnte mit dem Arbelt- geberibund der Sägewerksbesitzer Ur Nordböhmen außervertraglich eine- fünsprozentige Lohnerhöhung festgelegt werden. Der Verband der Holz- und Landarbeiter hat damit für die Arbeiter- schaft im nordböhmischen Gebiet einen großen und wertvollen-Erfolg errungen... Lohnbewegung der nordböhmischen Angestellten Boni Allaver(Allgemeiner Angestelltenver» band Reichenberg) wurden für die Bezirke Reichenberg und-Gablonz 20 Proz.,' Ur den Bezirk Friedland 25 Prozent Erhöhung der Vertragslöhne in der Industrie verlangt. Die Kanzlei . des Jndustriellenvevbandes Reichenberg hat an die Mitglieder des Verbandes die Weisung ergeben lassen, den Angestellten in der Textilindustrie wolle eine Erhöhung- von 6 bis 7 Prozent bewilligt werden. Das beträgt bei den Meistern des Bezirkes Reichenberg pro Woche XL 20.—, bei den Meistern der Bezirke Friedland und - Tannwald Xi 17.—. Im Hinblick darauf, daß den Forderungen bisher nicht. Rechnung getragen wurde, gehen natürlich die Verhandlungen weiter. .-- Mehr inländische» Eisenerz. Die Inländische Erzprodultibn ist im vorigen Jahre Nahezu verdoppelt worden. Wurden in 1984 etwa 589.000 -Tonnen inländisches Eisenerz gefördert,. so stieg "die, Produktion im Jahre 1986. auf 1,099.000 Tonnen. Infolge von RationalisterungSmatznah- men ist eS gelungen, auch die ärmeren Erze der industriellen Verwendung zuzuführen.' Neuer Naphthafund. Bei einer Bohrung in -der Gemeinde Slizany ergab sich in einer Tiefe von 35 Metern, daß die Erdschicht mit Erdöl durchtränkt ist. Geologische Untersuchungen sollen zu ermutigenden' Ergebnissen geführt haben. BetriebScröffnungSverbot für die Hefeinbu- striei Die Hefcindustriellen'find„heim Handelsministerium vorstellig geworden,'um öin Verbot für die^ Errichtung neuer Erzeugungsbetriebe für -Hefe,üsü>.! zu. erreichen.- Wie gro» ist der Vitaminmangel? Vor einiger Zeit beauftragie eine Schule in Pennshlvanien das Gesundheitsamt, unterernährten Kindern an den öffentlichen Schulen Vitamine in irgendeiner Form zuzusühren. Menn es anfänglich auch schwer war, zu entscheiden, ob ein Junge oder Mädel Vitamine braucht oder nicht, so hat daS Ae» sinidheitSanit diese Frage doch im positiven Siuiie lösen können. Mit einem eigens für diese Zwecke konstruierten Apparat lvird nämlich der Mangel an Vitamin A gemessen, und zwar inittelS der Reaktion bei Lichteinwirkung. Das Instrument offenbart den Mangel an„Schrot", einer Substanz, die im Auge vorhanden ist, und die uns ermöglicht, Licht zu sehen, gleichzeitig aber auch die Fähigkeit anzeigt, mit derber Körper dieses„Schrot" nach Verbrauch wieder reproduziert.— Unser Bild zeigt oben den hierfür konstruierten Apparat. Das Mädchen auf der Streckbank(Bild unten) toird liegend gemessen, um die Differenz der Körpergröße festzustellen. Die meisten Menschen sind nämlich„schlanker" wenn sie liegen, als wenn sie stehen. Der Terror In Danzig Danzig. Wie amtlich mitgeteilt wird, wurde der Landeösührer pes katholischen Windhorst-Bun- des in Danzig, Ernst Riedel, wegen„Beleidigung der NSDAP" und„Verleumdung der Danziger Kriminalpolizei" zu sechs Monate» Gefängnis verurteilt. „Die Schmach des Christentunis ansbreu- nen!" In einer Berliner Rektoreukonferenz wurden folgende Richtlinien sür den Religionsunterricht aufgestellt: 1. In der Grundschule darf feine Geschichte aus dem Alten Testament durchgenom- me» werden., 2. Das Judentum darf nur in den beiden obere» Schuljahren historisch behaiidelt werden. 8. Die zehn Gebote sind das mosaische Geseh, daher ist es nicht nottvendig, sie zu lernen. 4. Die Religionöstintden sind auf wöchentlich zlvei zu verkürzen.— Jn einer Kundgebung der Deutschen GlaubenSbeweguna in München hielt der Landesleiter Kammerbgcher eine Rede, in der er ausführte, die Flamme des Teutschglaubens müsse die tausendjährige Schmach des Christentums aus dem deutschen Volke ausbrennen. Tas Kreuz müsse fallen, tvenn Deutschland leben lvolle.. Hitler„wirbt"' nm die Arbeiter. In' der letzten Zeit spricht Adolf Hitler auffallend häufig In Belegschaftsversammlungen, ohne dah die deutsche Presse, entgegen ihrer bisherigen Gepflogenheit, auch nur ein. Wort darüber berichtet. So hielt Hitler vor kurzem eine Rede, auf der bekannte» Werft von Blohm und- Voß in Hamburg. Bezeichnenderweise wurden zivei Tage-vorher zahlreiche Sozialdemokraten und Kommunisten aus dem. Betrieb verhaftet'und eine» Tag»ach. der Versammlung wieder freigelassen. Es handelte sich also.um eine Sicherheitsmaßnahme. Aehnlich war es bei den Mannesmann-Werken in Düsseldorf, wo die Verhaftungen besonders großes Aufsehen erregten. Hitler sucht die durch die Lebenr- mittekschwierigkeiten Und die Teuerung hervorgerufene schlechte Stimmung-.unter den Arbeitern zu beschwichtigen. Er tut dies unter Hüsweis aus bie angeblichen»außenpolitischen Erfolg'!!." des Regimes. Streik auf den New VorSer Schiffswerften. Jn den fünf größten New Docker Schiffswerften kam es zur Einstellung des Betriebes infolge'des Streike» der Arbeiter, welche fordern,-daß in den Schiffswerften nur Arbeiter- beschäftigt tverden" füllen,'die Mitglieder des SeelenteshntzikgtS John Lewis find. Es besteht die Gefahr, daß dec Streik sich auch auf weitere Hasenunieruehinungen ausdehnt.- Stift 0 „Sozialdemokrat"■ VamSfaft, 10. Juni 1037. Nr. 143 Da-er Zeitung Kunst und Wissen VereinsnocHcMen llus der lartel 8pHrt'8plet'Körperp^^ege Kauft nurVolksziinder! Ein Tiger filmt in„Mädchen auö dem Dschungel Ortsgruppe Prag: Sonntag, den 20. Juni, Treffpunkt um halb 7 Uhr, Weinberger Bahnhof, Fahrt nach R i k a n y. Wanderung Mnichovice— Mukakov—Jevany, führt Korn.. Nationaler Informationsdienst„Lerne deine Heimat Kennen", Praha H, N&m. republlky BezirkSorganlfation Prag. Dienstag, 22. Juni, um 19.80 Ahr, im Parteihelm, Smeiky 22, wichtige Sitzung der Begir-kSvertretung. VERSTEHT NICHT DIE SCHÖNHEITEN DER FREMDE schicht. Hiebei wurde er verschüttet und erkag, obwohl er ziemlich bald befreit werden konnte, während der Einlieferung ins allgemeine Krankenhaus den erlittenen. Verletzungen/Die Leiche wurde'ins Institut für gerichtliche Medizin überfuhrt. Die Gendarmerie in Jinonlh wurde mit der Untersuchung des Falles beauftragt.. Mozarts„Kleine Nachtmusik" wird Donnerstag, den 24. Juni, beim Gartenfest der Liga für. Menschenrechte int W a l d st c t n g a r t e n vorge- führi,. ferner eine von Dozenten Dr. Netti bearbeitete Komposition von H- I. Fr. Biber, von Wartenberg(1644—1704) von einem.Streichquintett unter Mittvirkungder Herren Freund und Bandlet^ Ferner wirken mit: Elena Hälkovä,'Eduard Kohout, Ernst Deutsch, Dr. Väclav Holzknecht u„ a. l-vicktstklollseko Olympla-Auuchdduhgen -. de* fUnften Unlon-Krelses Die Kreis-Ausscheidungen in der Leichtathletik für die Olympiade in Antwerpen finden am 2 6. und 2 7. I u n i'i m St a d to.n A u s s i.g statt. Die Fünfen: ZehNkäiiipfer müssen schon Sanis« tag abends antreten...Die Delegierung erfolgt durch den Union-Verband. Di« Bedingungen wurden jedem Vereine zügesandt. Die Wettkämpfer müssen ihre Meldungen bis 28. Juni an Albert P'ä w l t k, Aussig, Laurenziweg 17,.schriftlich erstatten.. Die" Ausscheidungen werden in nachstehenden Disziplinen,vorgenommenr°/“ Sportler: 100, 200, 400, 800, 1600, 8000, 6000, 10.000 Meter, Hoch-, Weit-, Drei, sprungj Stabhoch, Speer, Diskus, Schleuderball, Kugel, 4X100, 4X400,' 400—800—200—100 Meter; Fünfkampf: 200, 1600 Meter, Weitsprung, Diskus, Speer; Zehnkampf: 100,, 400, 1600 Meter.. 110 Meier Hürden, Kugel, Diskus, Speer, Hoch-, Weitsprung, Stabhoch.'■ Sportlerinnen: 100, 200 Meter, 60 Meter Hürden, Hoch- und Wcitsprung,. DiSkuS, Speer, Kugel(4 Kg),' 4X100, Peter, 200—50— 60—100, Meter; Dreikalnpf: 100 Pit,dr^ Kugel, Hochsprung.' Die Aüsscheidungsweitkänipfe'sind für all« Mitglieder der Vereine des 5. Union-KreiseS offen. Die Fahrt zu den Ausscheidungen wird vom Kreis nicht, entschädigt. Wird die Ausstellung Samstag, den'26. Juni nachmittags nutz abends,: Sonntag den 27. Juni. Montag, dtn 28. Juni, und'Dienstag, den 29. Juni,, den ganzen Tag, SamStag, den 8. Juli nachmittags- und abends, Sonntag, den 4. Juli: Montag den 6. Juli und Dienstag, deü 6. Juli;, den ganzen Tag offen bleiben;-nachher wird sie. endgültig-, geschlossen werden.: Wochentags, wenn die Ausstellung nur in be- fchränktem.Umfang offen ist/beträgt, der Einheits- «intpittrpkeir 8 Ae.' Der Sprungturm bleibt hie ganz« Zeit über in Tätigkeit... Einbruch im Friedhof.- In der Nacht' aus gestern wurde im neuen Wolowitzer Friedhof— bei der Endstation der Elser-Linie— ein Einbruch in den Urnenhain verübt, bei dem die unbekannten Täter drei Urnen mit der Äsche, eine.leere Urne, zwei kupferne Blumentöpfe und fünf Grablampen entwen- eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee» liMMeWMWW der Arbeiterfürsorge finden jedes Samstag das 5—7 Uhr im Verein deutscher Arbeiter, Smekkagaffe Nr. 87^ statt.' DI« Kronzeugin. Ein reichrdeuischer Kriminalfilm,.in dem der Zuschauer sich den Kopf über de» Mörder zerbrechen darf. Hat der Komponist schwerer Opern, der vor Gericht nur„mangels an Beweisen" freigesprochen wird— und den Iwan Petrowitsch mit sicherer Eleganz und gewinnender Menschlichkeit spielt,— den Mord begangen oder die „dämonische" Operettendiva, die in der Gerichtsverhandlung plötzlich als rettende Zeugin-auf taucht und dem Angeklagten ein Alibi bringt? Spbille Schmitz gibt-ihr verdächtige Unsicherheit und nervöse Hast. Dann ist da noch ein Kriminalrat, der Goethe zitiert, nicht viel von der abgenützten Technik der Polizei hält und die Lösung des Rätsels bei klassischen Vorbildern sucht. Hat nicht Hamlet schon einen Mord entschleiert, indem er di« Komödianten spielen liest? Gustav Waldau spielt, den charmanten Polizeirat und damit die sympathischeste. Gestalt des Fiimes. Dieser einzige Einfall des Filmes, nämlich der humanistische Polizist, wird zu sehr zu Tode geritten. Einige hübsche Äusnahmcn, die durch Regieschwächcn (Regisseur ist Jacoby) nicht immer zur Geltung kommen.. jk. Wochenspielplan des Neuen Deutschen Theaters. SamStag halb 8: Das Land des Lächelns, volkstümliche Vorstellung, Abonnement aufgehoben.— Sonntag halb 8: Axel an dir Himmelstür, volkstümliche Vorstellung, Abonnement aufgehoben.— Montag: geschlossen.— Dienstag halb 8: Aida, A1. — Mittwoch halb 8: Figaros Hochzeit, B 2.— Donnerstag halb 8: Die Csardasfürstin, C 2.— Freitag: geschlossen.— SamStag halb 8: Die Fledermaus, volkstümliche Vorstellung. Abonnement aufgehoben.— Sonntag halb 8: Die Csar- darfürstin. ' Wochenspielplon der Kleinen Bühne. SamStag 8: Nina, volkstümliche Vorstellung..—- Smm- tag: geschloffen wegen Freilichtaufführung.— Montag: geschloffen.— Dienstag 8: Unentschuldigte Stunde, volkstümliche Vorstellung.— Mittwoch: geschloffen wegen Freilichtaufführung.— Donnerstag 8: Leuchtbrünnen, Bankbeamte 2 und freier Verkauf. — Samstag 8: Pygmalion.:— Sonntag 8 Uhr: Menschen auf der Eisscholle, volkstümliche Vorstellung. — Die Tombola besitzt viele werwolle Bücherpreise (die meisten von den Autoren gezeichnet) und Originalarbeiten bekannter Künstler.— Kartenvorverkaus: Liga für Menschenrechte, Prag II, Zitnä 18, Tel. 201—71, M. Truhläkovä, Prag II, WcnzelSplatz 1, Tel. 885—20, 274—67, Em. Metzler, Prag H, Wcnzelsplab 28. Tel. 224—78, M. Deutsch. Prag H, WcnzelSplatz, Palais„Koruna", Tel. 259—20. WER NICHT DIE SCHÖNHEITEN DER EIGENEN HEIMAT RENNT, Unreinsten deten. Detektive, dir sofort die Nachforschungen aufnahmen, konnte» die Spuren der Diebe in der Richtung in dje wilde Scharka verfolgen, wo sie in der Nähe der Theaters„Na Hradiöti" Kupferteile und verstreute.„Ascke sanden. Auch EinbruchSwerkzeuge, mit deiwn'die-Dicbe die Urnen geöffnet hatten, wurden gesunden. Die Nachforschungen"werden fortgesetzt.' Drei Kinder überfahren. Gestern mittags überfuhr in der Jitalienischen Gaffe in Prag-Weinberge, «in unbekannter Fahrer den 9jährigen Schüler Miloö M o r a v e c, den Sohn eines Zahnarztes, gerade vor dem Schulgebäude. Des Unbekannte stieg aus dem Auto, machte Miene, dem überfahrenen Ksnde'zuihel- scn, stieg aber plötzlich wieder ein und fuhr davon. Das Kind wurde mit einer Ristwunde am Scheitel und einer. Gehirnerschütterung ins tschechische Kin- dersvital gebracht; die Nachforschungen nach dem Wagenleyker wurden eingeleiiet.— Zur gleichen Zeit etwa überfuhr in der Fihgnerstraste in Lieben der.82jährige Wagenlenker Franz Moiuts aus Smi» chov den'7jährigen Schüler Jaroslav SedI aö ek. der' gleichfalls auf dem Wege zur Schule war. Der Knabe erlitt einen Bruch des rechten Beins; die Rettungkgesellschaft brachte ihn in» Krankenhaus auf der Bulovkä.— Vorgestern abends stellte sich her 42jähkige Kaufmann Franz Seidl aus Wrschowitz auf der Polizeidirektion und gab an, kurz vorher den 6jährigen Justin Boböak aus Wrschowitz überfahren zu haben, der hinter-einer.Strastenbahn hervorgekommen, üüd ihm in die Fahrbahn gelaufen sei. Er habe den schwerverletzten Knaben, der eine Verletzung des Hint'erkopss'und eine schwere Gehinier- schütierung sotvic einen Bruch des Schienbeins erlitten habe,' selbst ins tschechische Kinberspital gebracht. Seidl-wurde-der Führerschein* entzögen, i.,: Tödlicher' Arbeitsunfall. Vorgestern' abeiid» arbeitete der 86jährige.slowakische Arbeiter Jmri Bako'äw einem geplanten Neubau in- Wokowitz Inder Nähe-sWer Wohnung- am Ausheben einer- Lebst" Masaryk-Denkmal im Nordraum der Prager Burg. Im Kunstgewerbemuseum In Prag wurde Freitag die Ausstellung der Wettbewerbienttvürse für.die Auffindung de« Ortes für da« Denkmal der Präsident-Besreiers T- G. Masaryk eröffnet. Di- Jury hat ihre Aufmerksamkeit vor allem fünf Standorten getvidmet, und zwar dem Entwurf, der die Unterbringung im Nordraum d-rPragerBurg .anführt-, weiter auf dem P l a tz'd e r R e p u b l i k, auf dem Platz vor dem Parlament, auf dem K1-4-1 o v-und aus dem B-.lved ere-P.latc.au. Schließlich entschied sie sich für die Unterbringung des Denkmals im Poodraume der. B u r.g, der vollkommen«eign^tsiftLst'd mit dÄ Persönlichkeit des ersten PräsMeNten der Republik ideenverbunden ist. Der SektWscheß Dr. Wirth legte da» Vorgehen'der Jury-bei der Beurteilung, der. einzelnen Entwürfe ausführlich dar, worauf Dr. Baxa die Ausstellung sUrfttröffnet erklärte.'' ^>^^'bt'st"vsts der Flugausstellung. Die gäüz- stagtlichc FlugauSstellung wurde bis 8. Juli verlängert. Ab 21. Juni wird die Ausstellung allerdings wochentags nur von 9—19.Uhr offen, fein. Da» Abendprogramm wird entfallen. In vollem AuSmaste Wald-Sanatorium Dr. HkwM-ur-,$uchnankt Schlesien Erstklassige, physikalisch-diätetische Heilanstalt für innere, Nerven- u. Stoffwechsel-Krankheiten . Mäßige Pauschalkuren zizz B,e),sü.gs b e d.i n g tt n g°r,! Bei Zutzelltmg in» Sau» oder bet«ezugdurch die Poft monatlich Aä l6.-i'tzierteIISHrlich Aä SS.—. halhfährig AS 96.-. ganzjMÄÄLlSL.-.^SnserÄe>i«M lau^'I Tärif billlgst-berechnet. Wei öfteren Einfchaltuiigen Hrei-nachlast..—Rückstellung vost Manuskripten erfolgt nur bei Einsendung.der Rewurmärken.— Die ZeitungSfrankätuö würde von der Voll» und Tsle», graphendirektun mit Erlast Nr. 18.8ÜÜ/VII/1S80 bewilligt.— Druckrrei:„OrbiS", Druck-, VerlagS-uitdZeitungS-A.-Gi Ptag,*"' /l Ein Tag der frohen Jugend, Ein Tag der FrUhllchkeit auch für die Erwachsenen, . daS wird unser heuriger Kindertag fcht, den wir Sonntag, den 2V.',Juni, nachmittags ab. 2 Uhr, wie alljährlich auf dem Pohokelee- Turnplatze der D.T.F.-(hinter dem Strahovklo» ster) abhalten. . DaS Programm ist wie immer reichhaltig. ES wird von den Roten Falken und den AtnS- Kindern bestritten.. Lustige Spiele,' Volkstänze, Lieder und Ballspiele sollen für Frohstnn sorgen.' Den Abschluß soll eine kleine Feier bilden. Für die Kinder gibt eS zur Jause Milch und Butterbrot. Die berei ten sich ,s e l bst und unS du rch Ihre T e i-l n a h m e eine Freude. Vergessen Sie als, nicht, zu kommen! Auf Wiedersehen am 20.'-Juni!- - Die Kinder werden schon SamStag, den 19. Juni, ab 4 Uhr aus dem Pohotelec-Platz ein Lager aitsbaueu und abends, um 8 Uhr eine L a- ger-Feier stunde veranstalten, die unseren spanischen Genossen gewidmet sein soll. Am Sonntag' vormittags werden Rote Falken und AttiS-Kinder ihre Kräfte in leichtathletischen Wettkämpfen messen. Wollen Sie nicht die Kinder Ihrer Bekannten auf diese Kinderveranstaltungen aufmerksam machen? Wollen auch Sie kommen? Bezirksorganisation der DSAP Prag, Arbeiterverein Kinderfreunde, Ortsgruppe Prags A t u S, Prag. S. I. Kreis Prag. Ultfior.«mtstt Nordmähren Seehöhe 560 Meter unterhalb de» Spieglitzer Schneeberges. Da» Erholungsheim ist mit allen Anforderungen moderner Hygiene auSgestattet— Elektro», Hydro-, Licht- and Inhalations-Therapie— Diätkuren ,— Verpflcgskosteu 80 Aä täglich. Bei Kaffenmitgliedern gewährt die Zentral- '-Sozialversicherungsanstalt 88Ä bis 50% Beiträge. Anmeldungen und Auskünfte erteilt" BezirkSkrankenperstcherungS-Anftalt c Mähr.-Schönberg.-' 896Ü Besuchet die Felsenstädte Adersbach u.Wekelsdorf Weltberühmt als einzig dastehende Sandsteingebilde.— Die Naturdenkmäler zählen zu den beliebtesten Reisezielen wusender Touristen. Herrlich angelegte Bäder. Strandbad in AderLbach, „ Schwimmbad in Wekelsdorf. Hotels: Felsenhotel in AdcrSbach, Hotel Eisenhammer in WekelSdorf.— Prospekte durch die Felsenverwaltungen. 4126 Flline In Prager Lichtspielhäusern Urania-Kino, Jugo und Gründgens in ,,Pyg« malion".— Adria:„Die Prinzessin au» der Vorstadt."(A.— Sh. Temvle.)— Alsa:„Mittel« nachtSwalzer."(A.) Die englische Krönung.'— Apollo:„Die Kronzeugin." Die erste Dampfmolkerei und Käserei HH W- mm in Gritzei,;Bihaerwald kl empfiehlt Ihre eratkiau. Eraeufniaae jvX« MMl,.- Beachten As die Sohutzmarke! WUW• Wir' empfehlen das-- Hotel„DAX" Bratislava, Stefanikatraße 31 ' 8 Minuten vom Bahnhof Bürgerliches Haus, Menu Kö 6'—' Fremdenzimmer'vonKS 16*— an ,175