er Er N. 13 ht en er er De cat er Je, 1413223 2005332 9 月 18 万 18 1727131 ch Jet t: er's Eef er 11 eis Mr. 273. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Das Ende des Syndikats- Schwindels. Sonnabend, den 21. November 1891. verpestet, und nunmehr fallen die Kartellväter in ihre cigene Grube, ersticken sie in ihrer eigenen Fäulniß. Expedition: Beuth- Straße 3. zeit daraus erwüchse, dann müßte man freilich auf alle jene Faktoren Rücksicht nehmen, welche den Verbrauch Die bedenklichen Erscheinungen, welche auf eine Zer innerhalb der Grenzen der Absatzfähigkeit regein könnten. segung des Kartellwesens hindeuten, häufen sich zusehends. Dann müßte die gesammte Erwerbsgesellschaft zu Gunsten Von Tag zu Tag mehren sich die Anzeichen der Agonie In der Eisenindustrie sind die Mehrzahl der Kartelle der Gesammtheit organisirt sein. Gegenwärtig gilt dem des Syndikats- Schwindels. Die lasterhaften Ausschreitungen bereits vor einigen Monaten in die Brüche gegangen, und Unternehmerthum aber ausschließlich die Steigerung der der Kartellväter, der Kohlenbarone und Schlotjunker, rächen wo sie noch bestehen, wie bei den Walzwerken, sind sie Profitrate, gegenwärtig arbeiten die organisirten Einzelsich jetzt an ihren Urhebern. Nachdem sie einige Jahre so gelockert, daß man von geordneter Organisirung nicht verbände zu Gunsten einzelner Monopolherren und zum hindurch die verwegenſten Dragonaden aufgeführt hatten, mehr reden darf. Daher das erhebende Schauspiel, daß die Nachtheile aller anderen Erwerbsthätigen. und zwar unter der heuchlerischen Maske der Bereicherung Pioniere des Kartellunfugs selber, die Stumm und Krupp, Unter den günstigsten Auspicien trat die Syndikatsbes Nationalwohlstandes", gehen unsere schutzzöllnerischen gegen ihre ureigenste Schöpfung, allerdings nur gegen die gaunerei ins Leben. Wenn sie trotzdem jetzt in den letzten Nationalhelden jetzt in ihrer eigenen Verpeftung zu Grunde. Kohlensyndikate, wüthen. Aber auch diese, die auf der Zügen liegt und nichts weiter erreicht hat, als Millionen Mit mathematischer Sicherheit beginnt sich der Zirkel festesten Basis aufgerichtet waren, vermögen sich nur noch von Existenzen zu proletarisiren und das Land selbst zu zu schließen genau wie die Theoretiker es den Praktikern durch die gewagtesten Praktiken zu halten, wie die wahn verpowern, so ist das der beste Beweis für die Thatsache, vorausgesagt hatten. Zuerst kam der Schutzzoll. Der mußte sinnigen Kohlenunterbietungen des Westfälischen Koaks- daß spezielle und nur theilweise Kartelle lediglich die Krisen hohe Preise schaffen. Die Folge davon war eine Vermehrung der syndikats nach Belgien, die krampfhaften Anstrengungen der verschärfen, nicht aber die Produktion in geordnete, wenn Produktionsstätten und Produzenten, die zur Ueberproduktion uhr- Kohlenzechen, die verschiedenen Verkaufsvereinigungen auch nur vom Standpunkte des Kapitalismus geordnete, führte. Diese führte wiederum einen Preisdruck herbei. des ganzen Landes zusammenzuschweißen, darthan. Will Bahnen lenken können. วัน da Zur Beseitigung des Uebels wurden die Kartelle gebildet, man sich doch sogar herablassen, in diese Gemeinschaft nicht Wir Sozialisten haben natürlich keine Ursache, das welche die Preise durch systematische Produktionseinschränkung nur die Verlaufsvereinigungen, sondern auch die großen Eingehen der Kartelle zu bedauern. Bon Interesse war hoch, die Waare der Kartellverbände knapp machen mußten. selbständigen Zechen( Harpen, Gelsenkirchen, Hibernia) auf- hauptsächlich das in ihrer Bildung für uns enthaltene GeDie neuerliche Preissteigerung vermehrte wiederum die Zahl zunehmen unter Bedingungen, die den freien Zechen trog ständniß der herrschenden Klassen, daß das Walten der der Produzenten; hieraus erwuchs eine abermalige Ueber der Vortheile des gemeinsamen Operirens ihre Selbständig freien Konkurrenz, das freie Spiel der wirthschaftlichen produktion. Und um diese los zu werden und trotz ihr die feit vollauf wahren würden. Von Stufe zu Stufe finkt Kräfte ein überlebter Standpunkt ist. Denn dieses Zudas Fell über die Ohren zu ziehen, ersann man das Aus- Kenntnisse. Mon ist eben am Ende der geständniß hat man uns durch die Bildung der Kartelle Inlandspreise hochhalten zu können und den Konsumenten die Kartellgemeinschaft. Mon ist eben stillschweigend gemacht. Als man einsah, daß die Krisen funftsmittel, die Waare mit Verlustpreisen an das Ausland Die edlen Karrellmänner haben das Land ausgepowert, und Absatzstockungen auch durch die Freihandels- Periode zu verschleudern. Das ging, so lange es ging. Nunnege, die Länder haben sich in echt chinesischer Art von einander nicht teiligt werden konnten, da erst kam man auf den auch dieses letzte Auskunftsmittel, die ultima ratio abgeschlossen, wurden dabei politisch, moralisch und ökonomisch Gedanken der Kartelle. unserer Kartellbrüder, nicht mehr zieht, ist die Schutz- verroht, bekämpften sich auf Leben und Tod, und haben Wenn es aber auch damit nicht geht, fo zöllnerei am Ende ihrer Weisheit. Sie ist dicht vor der dabei nichts erreicht als ein babylonisches Tohuwabohu. ist diese Erkenntniß nach jeder Richtung hin Generalschlußpleite. Die Absatstockungen und Krisen sind mehr an der Tages für die Sozialdemokratie von Nugen. Inzwischen haben die Veranstalter der partiellen Kartell- ordnung wie je, und eine Besserung, eine Gesundung der Vor Allem betrachten wir das Anwachsen so ungeheurer wirthschaft die wüstesten Orgien gefeiert. Meisterhaft ver- unhaltbaren Zustände ist nur zu erwarten von dem allmäligen Kapitalmächte, wie es in den Riesentrusts geschieht, als eine stand man es in den Kreisen der Herren Baare, Stumm Absterben der schwachen Elemente. Gefahr für die gewerkschaftliche Bewegung. Denn die Arund Richter ihre zynische und freche Ausbeutungspolitie, Vielleicht haben die Nährväter der Kartellverbände jetzt beiter können leichter mit den einzelnen Konkurrenten fertig die Syndikatsgaunerei, Jahre hindurch als eine nationale eingesehen, daß in ihrer Wirthschaftspolitik fein Gran werden als mit den Riesenunternehmen, und besonders in That hinzustellen. Ad majorem gloriam gaben die Herren sozialpolitischer Weisheit steckt. Weder konnten die Kartelle der Lohnbewegung mehr Erfolge erzielen, wenn die Kartellbor zu arbeiten. Und ihr Prophet, der sogenannte wissen- dem Mangel auf der einen, noch der Ueberproduktion auf wirthschaft nicht am Ruder ist. Sodann aber ist mit dem schaftliche Vertreter des partiellen Kartellwesens, der der anderen Seite vorbeugen. Denn, da jedem partiellen Busammenbruch der Kartellwirthschaft der Beweis erbracht, Münchener Honorarprofessor, Herr Lujo Brentano, hat mit Kartelle der Gedanke zu Grunde liegt, in bestimmten Ar- daß die heutige Gesellschaft kein Mittel an der Hand hat, seinen Kenntnissen elend Schiffbruch gelitten. tikelu Mangel zu erzeugen, um dadurch hohe Preise hervor- der anarchischen Produktionsmethode Einhalt zu gebieten. Mit welch' dünkelhafter Ueberhebung erklärte doch dieser zubringen, so mußte man zunächst den Mangel an Waaren Je mehr diese Einsicht Verbreitung erhält, desto besser für Kathedersozialist, daß durch Produktions- und Absatz- fördern. Das ist geschehen durch Produktions- Ein- uns, desto sicherer vollzieht sich die Umbildung der privatvereinigung nicht nur der Ueberproduktion vorgebeugt schränkung und Preisschleuderei nach dem Ausland. Aber, kapitalistischen Weltordnung in eine gemeinwirthschaftliche. werden würde, sondern daß auch die Nation dadurch vor wie sich jetzt herausstellt, ohne den gewünschten Erfolg. bergeudung bewahrt bleiben werde, wodurch nicht nur die leute ja von vornherein kein Hehl daraus gemacht, daß sie Unternehmer bessere Preise, sondern auch die Arbeiter höhere eine solche nicht im allgemeinen Sinne wünschen, wie wir Löhne mühelos durchſehen müßten. Die trivialen Absurdi Sozialiſten ez durch unser verallgemeinertes Startell für alle Politische Uebersicht. täten dieser Kathederweißheit sind durch die Praxis Punkt Bedarfsartikel anstreben, sondern nur zu ihren persönfür Punkt als Produkte eines frankhaften Gehirns hinge- lichen Bereicherungszwecken. Berlin, den 20. November. stellt worden. Wollte man die Produktion und Vertheilung des Pro- In der Immunitätsfrage gehen alle Parteien dem Nicht nur haben die Kartellverbände das Land ge- duktionsertrages so gestalten, daß dem wirklich Arbeitenden Kern der Frage aus dem Wege, ja stellen dieselbe hin, als schädigt, sondern ihre ganze Umgebung haben sie zugleich möglichst großer Nuzen bei der möglichst geringen Arbeits- ob nur ein sozialdemokratisches Interesse vorliege. Die Feuillefont. Nachbruck verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. [ 73 hörbar und bald darauf trat Charlotte in das Zimmer. Die Erwartung dessen, was kommen sollte, lastete auf Als das junge Mädchen den jungen Offizier bemerkte, den Freunden. Sollte sich denn die drückende Situation, welcher ihr entgegenging und liebkosend den Arm um ihre welche ihnen Furcht einflößte, nicht bald klären? Taille legte, sentte sie jungfräulich erröthend ihre Augen. Das Schweigen Marche- Seul's war nicht dazu angethan, Ihre frischen, aber durch den Kummer der letzten Zeit ge- sie zu beruhigen. bleichten Wangen zeigten, daß sie viel geduldet hatte. Šie Endlich, endlich hörte man die Ladenthür sich öffnen blickte ihren Vater an und reichte endlich Robert die und hastig schließen. Ein unverständliches Flüstern drang Hand. Ihre einfache Handbewegung war so beredt, von unten herauf. Er erstickte ein Schluchzen, welches ihm Gegen seinen Willen kehrte die Erinnerung an jene Die erste Gestalt, welche auf der Schwelle ihre großen, blanen Augen blickten ihn so liebend an, Marche- Seul hatte sich aufgerichtet. Er war blaß und erschien, war die Marche- Seul's. Er schien finsterer, ent- daß Robert, welcher anfangs etwas bestürzt war, die Zu- zitterte. Auf den Tisch gestützt, schien er seine mageren, schlossener und grimmiger als je zu sein. rückhaltung Charlotte's begriff und sich auf einen warmen Enochigen Finger in denselben bohren zu wollen. Dann Seit dem Morgen ließ der alte Revolutionär seine Händedruck beschränkte, den sie eben so hoch zu schäzen zog er sich in den dunkelsten Winkel des Zimmers zurück. Jugend, besonders die unglücklichen verzweifelten Stunden wußte, wie den heißesten Kuß. Er hatte keine Furcht, aber er fühlte einen stechenden, derselben an sich vorüberziehen. Seine Zuneigung für Michel hatte den Kopf abgewandt. Nur der wichtige unbeschreiblichen Schmerz. Er sollte diese Frau wiedersehen, konnte ihn davon abhalten, sich welche er einst so sehr geliebt hatte. entschlossen, vor seinem Freunde den Schleier fallen zu zu entfernen. er in der Tiefe seines Herzens aller Welt verbarg. in die Kehle kam. Seine Wutter allein hörte füßen Stunden wieder, welche er einst durchlebt hatte, und es. Sie wandte sich um und blickte ihn bewegt mit ihren zähmte seinen wilden Haß. Robert war einen Schritt zurückgewichen und begrüßte großen Augen an, welche voll Thränen waren; sie hatte ihn Ein Gefühl der Angst machte sich in ihm geltend. Er nur zögernd diesen Mann, den er liebte und doch zugleich begriffen, ihr Herz zog sich krampfhaft infolge des Schmerzes fürchtete, schwach zu werden und sich von jener tiefen Liebe fürchtete. zusammen. Staum konnte sie sich des Weinens enthalten; erweichen zu lassen, welche ihn, wenn auch nur einige MoGuten Abend, hatte Marche- Seul mit dumpfer die Wunde, welche sie errieth, schien ihr schrecklicher, als nate, erfüllt hatte. Stimme gesagt, Charlotte ist mit Larirette unten geblieben, diejenige, welche ihren Sohn länger als einen Monat au Ferrand Blatz und verfiel in Nachdenken, während seine Augen| Als sie sich umwandte, umarmte Charlotte sie zärtlich, und ahnen, wie Dann herrschte eine Zeit lang in dem Zimmer tiefes Schweigen. welche ihn bewegten. Die zusammengezogenen Nunzeln seiner grausam dies Zeichen der Freundschaft für diesen war. Stirn zeigten die stürmischen Gedanken an, welche sein Gehirn erfüllten und quälten. Robert Guidal, der seinen Platz neben Mijoulet wieder eingenommen hatte, erhob sich plöglich. Ein frisches, silberhelles Lachen wurde auf der Treppe Endlich richtete er sich hoch auf und blickte zu Charlotte hinüber. Er wußte, daß dieses Mädchen, welches er an betete, für ihn verloren sein würde, wenn er sich nur einen Augenblick schwach zeigte. Derjenigen, welche ihn so schmählich verrathen hatte, fonnte er nicht verzeihen. Hatte sie ihn nicht durch ihre bodenlose Eitelkeit und Zwischen Robert und Charlotte entspann sich während ihre unersättliche Gier nach Lurus entehrt? War sie durch desselben eine stumme Unterhaltung, ihre Blicke waren ihre Verschwendung nicht selbst zur gesuchtesten Kourtisane beredter als die leidenschaftlichsten Liebesbezeugungen. von Paris herabgesunken?" National- Zeitung" versteigt sich sogar zu folgender Infinuation: Wenn gerade in der Presse der sozialdemokratischen Partei, melche lettere doch sonst für die Gleichheit schwärmt und alle Privilegien verabscheut, versucht wurde, die thatsächlich zweckund finnwidrige Ausdehnung der Immunität auf die Zeit langer Bertagungen unter lärmender Berufung auf die Würde des Reichstags zu vertheidigen, so fann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich hier um das sehr praktische, aber mit der Rechtsordnung unvereinbare Bestreben handelt, sozialdemokratische Angeklagte möglichst durch Verschleppung des Proz esses vor der Verurtheilung zu bewahren. Auf die letzte Beschuldigung noch etwas zu erwidern, Iohut sich nicht. Wir weisen sie einfach zurück. Der ganze Einwand mit der Gesetzesverschleppung ist hinfällig. Die längsten Vertagungen dauern nicht länger als die Tagungen; und wenn Anfangs einer Vertagung von einem Abgeordneten irgend etwas gethan wird, was der Staatsanwaltschaft gesetzwidrig erscheint, so braucht nicht länger gewartet zu werden, als wenn Anfangs der Tagung ein Strafverfahren eingeleitet und nach bisheriger Praxis vom Reichstag sistirt wird. Würde das Institut der Vertagungen dauernd eingeführt, so würde sich von selbst, ohne daß es eines Angriffs auf die Immunität der Abgeordneten bedürfte, die Praxis herausbilden, daß die Beschlüsse auf Sistirung des Verfahrens am Schluß der Tagungen aufgehoben würden. Geradezu einfältig aber ist es, in der in allen Verfassungen garantirten Immunität ein persönliches Privileg der Abgeordneten zu erblicken; dieselbe soll nur einen Rechtsschutz für die Volksvertretung gewähren, sie soll dem Versuche, unliebfame Abgeordnete an der Ausübung ihres Mandats zu verhindern, einen Riegel vorschieben. Von der nationalliberalen Schwinojacht zeugt der 11. württembergische Wahlkreis. Das Reichstags- Mandat daselbst ist durch die Beförderung des bisherigen national Die parlamentarische Gleichberechtigung, die sie im liberalen Abg. Leemann zum Professor der Landwirth Reichstage feit Jahren genießen. wird den sozialdemo- schaft in Tübingen erledigt. Die deutsche Partei", ie ftatischen Abgeordneten im Dresdener and fich die Nationalliberalen des Wahlkreises nennen, hat, wie tage beharrlich verweigert; echt ordnungsparteiisch" hält die wir bereits vor einigen Tagen mittheilten, da sie keinen Mehrheit dort den Boykott für die beste Umgangs- und Ge Zu dem Ausschluß der Sozialdemokraten von den sächsischen Landtags- Deputationen bemerkt die Frant furter Zeitung": schäftsart. Im Reichstag bilden die Sozialdemokraten etwa geeigneten Kandidaten finden kann, beschlossen, sich bei der 1/11, haben aber ihre Pläße in allen Kommissionen, und sogar am 23. November stattfindenden Wahl der Stimmenabgabe einen Vertreter in der„ Vorsehung" des hohen Hauses, in dem zu enthalten. Die„ National- Zeitung" sieht in diesem Vorparlamentarischen S. C., dem Seniorenkonvent. In der gang einen Beweis der tiefgehenden Verstimmung und Ver fächsischen Kammer macht die sozialdemokratische Fraktion mehr wirrung, welche in Süddeutschland durch die Verabschiedung als 18 aus, aber wie seither sind ihre Mitglieder auch jetzt Bismard's entstanden ist. Damit bestätigt das national wieder bei allen Kommissionswahlen grundsätzlich ausgeschlossen liberale Blatt nur den Beweis von der Entmannung all worden. Die Folgen werden wie die aller anderen Boykotts derjenigen Kreise, welche die Speichelleckerei vor Bismard sein, die Ausgeschlossenen werden sich zu rächen suchen, wozu in einer Eine raffinirte Art nud Weise" haben die ihnen die Geschäftsordnung vielfach Gelegenheit giebt, sei es zu einem Kultus erhoben. durch Anträge, sei es durch Reden und Proteste. Wenn demnächst die Gemüthlichkeit der sächsischen Gesetzgeber gestört wer den sollte, so wird man die wirklichen Störenfriede nicht auf Sozialdemokraten, wie die ultramontane„ Kölnische Volls der Linken zu suchen haben; keine Minderheit braucht sich's Beitung" entdeckt hat, die Arbeiter zu gewinnen. Sie be Körperschaft, beren Mitglieder aus gleichem nutzen die Unbekanntschaft der Arbeiter mit den Bestim Recht ihren Platz haben, von der Minderheit gefallen mungen der Arbeiterversicherungs- Gesetze, den Rechtsschu zu lassen in brutaler Weise geschnitten" zu werden, und der Gewerkschaften, der sich früher nur auf Klagen wegen es scheint uns nothwendig, daß den Dresdener Kammerherren Lohnstreitigkeiten und Haftpflicht- Prozesse erstreckt habe, die Helle dieses einfachen Gedankens gehörig beigebracht wird. auch auf jene auszudehnen. So raffinirt sind die Leipziger Zeitung": Hierauf erwidert das sächsische Regierungsblatt, die Sozialdemokraten, den Arbeitern die Belehrung zu ertheilen, die sie anderwärts nicht finden können. Von hundert Leipziger Zeitung": Die„ parlamentarische Berechtigung" der Parteien, auf dem Bürgern, Gelehrten wie Ungelehrten, die mit ihrer sozial Boden der bestehenden Landesverfassung und Gesellschafts- politischen Weisheit die Arbeiter vor den„ Irrlichtern" ber Ordnung zum Wohle des Volkes in der Volksvertretung mit- Gozialdemokratie schützen wollen, kennt" kaum einer die zuwirken, kann sich selbstverständlich nur auf diejenigen Parteien Gesege, welche sie als himmelhohe Wohlthaten für die Ar beschränken, die auch wirklich auf diesem Boden stehen. Daß das von ihnen nicht gilt, versichern uns ja die Vertreter der beiter rühmen. Das ultramontane Blatt verlangt daher, Umſturzpartei täglich. Also haben sie gerechter Weise auch daß die Behörden öffentliche Auskunftsstellen, insbesondere in Beziehung auf das Invaliditäts- und Teinen Anlaß, sich zu beschweren. Hiergegen Wie man auch den Artikel 31 der Verfassung in der Frage der Zweckmäßigkeit beurtheilen, und ob man auch eine Abänderung im Sinne der Regierungsvorlage gerechts fertigt halten möge, es handelt sich nur darum, ob der Nun, die Sozialdemokraten haben auch gar keinen An- Altersversicherungs- Gesez errichten möchten. Reichstag es mit seiner Würde vereinbarlich hält, daß ein laß, weder sich über die anmaßliche Sprache des sächsischen haben wir nichts einzuwenden; die Arbeiter werden Richter dem klaren Wortlaut eines Gesetzes gegenüber, der Regierungsblatts, noch der sächsischen Landtagsmajorität zu deshalb doch den„ raffinirte n" Sozialdemokraten und dazu noch im Reichstag eine von feiner Seite widersprochene beschweren. Was die Abgeordneten Liebknecht und Geyer deren Gewerkschaften Dank wissen, daß sie ihnen gute Erläuterung gefunden, sein eigenes Ermessen über die dieser vorhielten, war nur der Mangel des politischen An- Führer in den Frrgärten" der Geseze( diese Bezeichnung Zweckmäßigkeit des Gesetzes als maßgebend hinstellen darf. stands- und Gerechtigkeitsgefühls, welches sie durch den braucht die„ Kölnische Volks- Zeitung") gewesen sind und Daß die Regierung eine besondere Gesezesvorlage für noth- Ausschluß der sozialdemokratischen Abgeordneten von den auch ferner bleiben werden. wendig erachtet, zeigt, daß sie selbst dem bisherigen Kommissionen bekundeten. Alles was die Gegner hierauf zut Fürst Bismarck wird wohl ein Haar darin finden, Artikel 31 denselben Sinn beilegt, wie der bekannte Beschluß erwidern wußten, lief darauf hinaus, daß es gegen Sozial- in den Reichstag zu kommen. Die Stellung, die er al demokraten keine Pflicht des Anstands und der Gerechtigkeit Abgeordneter einnimmt, dürfte gerade ihm sehr unbequem Jedenfalls bedeutet der Regierungsvorschlag eine gebe. Wir haben nichts dagegen, wenn die gegnerischen sein. Der freisinnige Abgeordnete Alexander Meyer weiß Schmälerung der Rechte des Reichstages. Und will dieser Parteien dieses recht kraß dokumentiren; sie stellen sich nur in der„ Breslauer Zeitung" auf diesen Unterschied hin. seine Würde sich wahren, so hat er den Entwurf abzulehnen, selbst damit blos; uns schadet es nicht nur nicht, sondern und die Frage der Immunität in dringenden Fällen es hat sogar mit dazu geholfen, uns zur mächtigsten Partei nach seiner Weise zu lösen: durch Nichtausübung seines im Lande zu machen. Rechtes, das Strafverfahren zu sistiren. des Reichstages. " Die Bismarck'sche Radanpresse sucht den Radau, Hält der Reichstag es jedoch für angemessen, ben welchen ein paar hundert antisemitische Radaubrüder in der Artikel 31 zu ändern, so liegt ihm wenigstens die Pflicht millionenstadt Berlin bei der Durchfahrt des Ober- Radau ob, für die unzweifelhaft erfolgte Verlegung der verfassungs- machers aufführten, zu einem politischen Ereigniß erſten Ranges mäßigen Immunität Genug thuung zu erzwingen. aufzupuffen. Die Stimme des Boltes" hat gesprochen. Nun, Der Bundesrath beschloß in seiner Sigung vom wenn das Volk an die Bahnhöfe gegangen wäre, um den 19. d. M., den Eingaben des Kuratoriums des Real- Vater des Sozialistengesetzes und Häuptling der Brotvergymnasiums zu Duisburg und der Patronate, Kuratorien, theurer und Groß- Kornwucherer zu empfangen, so würde Direktionen und Lehrerkollegien anderer Realgymnasien, der Empfang sicherlich ein weit wärmerer" gewesen sein, betreffend die Zulassung der Abiturienten von Real als der, den die antisemitischen Radaubrüder verübt haben, gymnasien zum medizinischen Studium, eine Folge nicht zu und auch sie hätten vermuthlich von der Wärme des geben.Empfangs etwas zu kosten bekommen. Die Reichspostverwaltung hat an sämmtliche PostVerlagsanstalten zwei Tarifvorschläge für die Beförde rung von Zeitungen gefandt und von denselben eine Uebersicht darüber verlangt, wie fich die beiden neuen Tarifvorschläge im Verhältniß zu den geltenden Vorschlägen stellen. Die beiden in Vorschlag gebrachten Tarife lauten wie folgt: = Früher, so schreibt er, war sein( Bismarck's) Erscheinen ftets mit einem gewissen Aufsehen verbunden. Man hörte das dumpfe Rasseln, wenn seine Equipage über den Hof einfuhr; jede andere Equipage hielt draußen vor der Thüre. Diefes dröhnende Geräusch verkündete sein Kommen. Nun ging zunächst in sein Zimmer, beschied einen Minister oder Regie rungs- Kommissarius in dasselbe, um sich informiren zu laffen und trat in einem Augenblick ein, wo dies am meisten Er ergriff das Wort in dem Augenblick, der ihm beliebte, und war sicher, nicht unterbrochen zu werden. Wollte er sich zurückziehen, so stand ihm fein Zimmer zur Verfügung. Jetzt würde er denselben Eingang wählen müssen, wie jeder andere Abgeordnete; und wenn den Saal verlassen will, steht ihm nur das Couloir oder die Restauration zur Verfügung. Er muß mit dem Sprechen warten, bis an ihn die Reihe kommt, muß sich vertraut machen mit der Empfindung, die keinem Abgeordueten erspart wird, stundenlang schußbereit dazusigen und dann durch Schluß oder Vertagung sich präfludirt zu sehen, und mus feine Reden so einrichten, daß der Präsident feinen Anla Sache zu verweisen oder ihn gar zur Ordnung zu rufen. Wahrhaft ergößlich ist es, daß die Bismarck'schen Radaubrüder mit sammt ihrem Chef in elegische Klagen ausbrechen über die böse Polizei, welche ihren Mordsradau in anständige Grenzen zurückzuweisen suchte. Möglich, daß die Polizei den Einen oder Andern von ihnen etwas unsanft angepackt hat. Aber wer hat denn die Polizei zu solcher Das wird alles Bismarck sehr ungewohnt erscheinen – strammen Praxis erzogen, und sie tausendmal deshalb und dabei vergißt Herr Meyer noch Eins, nämlich b gelobt,- wenn es Sozialdemokraten oder anderen Reichs- wichtige Frage: Wer wird an Stelle eines Miniſters dem Zarif I a. 10 pEt vom Einkaufspreis mit der Ermäßigung feinden an den Kragen ging. Fürsten bei seiner Rede an geeigneten Stellen die 18 Rognals auf 5 pet. für alle Blätter, welche seltener als Daß der Vater des Sozialistengesetzes sich über Polizei- einschänken? wöchentlich einmal erscheinen; b. 20 Pfennig jährlich für jede Wochenausgabe bei Uebergriffe" beschwert, ist eine der komischsten Episoden in wöchentlich einmaligem oder seltenerem Grscheinen der Tragikomödie seines Fallsund ein prächtiger Wiz pellirte in der Sizung vom 19. d. M. der Abgeordnete In der französischen Abgeordnetenkammer inter einer Zeitung und für jede weitere Ausgabe in der der sonst gerade nicht zu Wizen aufgelegten grimmig- ernst- Ba 3 ly die Regierung über den Streik der Woche 20 Pfennig jährlich mehr; mindestens jedoch haften Göttin Nemesis. arbeiter und verlangte, daß die Bergwerke dem Geseze ge zu a und b eine Gebühr von jährlich 40 Pfennig; Die Reformationskirche ist an der Brust der mäß in staatliche Verwaltung genommen würden, weil ih Tarif II a. eine fefte Gebühr von jährlich 40 Pfennig für jedes Fürsten groß geworden, soll der Kaiser am Montag im Erhaltung gefährdet sei. Der Arbeitsminister Yves Guyot b. eine weitere feste Gebühr von jährlich 40 Pfennig Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der Generalsynode erwiderte, der Regierung stehe kein Mittel zu Gebote, i für jede in der Woche oder seltener erscheinende geäußert haben. Nun, den Stempel dieses Ursprunges trägt der Frage der Löhne zu interveniren. Im weiteren Verlauf Ausgabe.Sie Reformationskirche noch heute. der Debatte erinnerte der Ministerpräsident Freycinet Abonnement und War sie nicht berüchtigt durch ihre Launen, ihre Passionen, ihren Zynismus und ihre Orgien? Alle diejenigen, welche den erregten Mann betrachteten, warren verwirrt. Charlotte öffnete ihre großen schönen Augen, ihr Herz pochte ungestüm. Alles bekundete ihre Unruhe und Erregtheit. Das leise Rauschen eines Kleides wurde auf der Treppe vernehmlich. Die Stufen derselben ächzten unter einem langsamen, gemessenen Schritt, die Thür öffnete sich. da: üb gro zu we ge M Ar unt da feir lic Ar für Re un eri fli Vc ert Sc Ra Be gu ein tut geg Yv gen feie St bot lid 6 berm Be sei. Ge Gr ala Fü gel Af die De Dö Παρ ich imp pre min im Ra hat tlä G au ge wi Bu No Berg fin An die de in red libe Dann stieß sie einen Schmerzensruf aus und lehnte sich, aus seinen Ueberzieher eine alte Brieftasche, welche mit obwohl er sie abwehrte, an Robert Guidal, der sie in Papieren angefüllt war, deren vergilbte Ränder sichtbar seinen Armen auffing. Marche- Seul war hinzugesprungen und hatte Mutter und Tochter gewaltsam getrennt. Die Frau hatte ihn noch nicht gesehen, da er sich im waren. Meine Freunde, diese Unglückliche, die da vor Ihnen sitzt, ist meine Frau. Schatten hielt. Als sie bei seinem Anblick sich von ihrem er fort zu Charlotte gewandt, welche ihn mit thränenvollen Ohne auf das Erstannen seiner Zuhörer zu achten, fuhr Erstaunen erholt hatte, blickte sie ihn starr an und wich mit einem Schrei erschreckt zurück. Aber Marche- Seul, welcher Charlotte in seinen Armen herrisch seinen Freunden zu schweigen und sich zu setzen. Gine Frau erschien, sie hatte den langen wallenden Schleier, der sie fast ganz umhüllte, zurückgeschlagen. Unbeweglich blieb sie auf der Schwelle stehen, stumm und verwirrt durch das räthselhafte Schweigen, welches in Hals. dem halbdunklen Zimmer herrschte. Augen anblickte: Charlotte, das ist Deine Mutter! ftand bie Diese war wie von einer Feder in die Höhe geschnellt hielt, blickte sie mit seinen schrecklichen Augen an und gebot is die Arme dieser Frau zu stürzen, welche da vor ihr Charlotte fiel ihm bestürzt und außer Fassung um den und sie soeben entzückt in ihre Arme geschlossen hatte. Aber diese blieb jetzt stumm und unbeweglich, ihre Züge zeigten Er umarinte sie zärtlich und beruhigte sie mit einigen einen solchen Ausdruck des Hasses und der Bosheit gegen Sie war von wunderbarer Schönheit. Die Linien ihres Worten, deren Klang stets besänftigend wirkte, so oft er zu ihren Gatten, daß Charlotte sich auf ihren Platz gefeffelt Körpers, welchen eine schwarze Robe umhüllte, waren wunder- ihr sprach. fühlte. bar harmonisch. Ihre hohe Gestalt wirkte imponirend. Unter Muth, mein Mädchen, beruhige Dich und setze Niemand wagte laut zu athmen, jeder fühlte sich gewölbten Augenbrauen glänzten Augen wie Diamanten hervor, Dich! Alles wird sich aufklären, Du wirst aller Deiner herrscht von einer beklemmenden Angst. deren Schwärze mit den feinen rothen Lippen und dem zarten Kräfte bedürfen. In einigen kurzen Worten, welche durch heisere schmerz Teint wunderbar kontrastirten, welcher so oft den Brünetten Charlotte ließ sich zureden und nahm auf dem Sessel liche Geufzer unterbrochen wurden, erzählte Marche Plag, den Mijoulet ihr bot. Seul seine Jugend, seine Liebe, seine Heirath eigen ist. Sie hatte sich bald an das Halbdunkel gewöhnt. Ob In diesem Augenblick trat Barirette, welche unten feige Flucht derjenigen, welche er dem bitteren Elend ent wohl überrascht, hier mehrere Personen zu sehen, wo sie nichts zu thun hatte, in das Zimmer, ihre Züge waren rissen hatte, um sie zu seiner Lebensgefährtin zu mache nur eine emzige, ihre Tochter, erwartete, hatte sie doch traurig und ernst zugleich; ihre gewöhnliche Sorglosigkeit Er hatte sie nur darum gewählt, weil sie seinen Erklärungen leidenschaftlichen Widerstand leistete. bald Charlotte bemerkt, welche ihr zugewandt die Blässe und Freudigkeit war verschwunden. Darauf las et des Todes zeigte. Bei dem Anblick konnte die Frau Deshommes' nicht während eine feierliche Stille im Zimmer herrschte, Die Frau stürzte auf sie zu, breitete ihre Arme aus umhin, sie mit einer verächtlichen Miene zu betrachten und zynischen Brief vor, durch welchen jene Elende, die feinen Namen führte, ihm seine Abreise angezeigt hatte. und rief, indem sie einen wilden, herzzerreißenden Schrei mit folgenden Worten anzureden: ausstieß: Meine Tochter, meine Tochter! Charlotte war ganz gegen ihren Willen in ihre Arme gesunken, unfähig, ein Wort zu sprechen. Alle hatten sich erhoben und zeigten durch Haltung und Blicke ihr ungewöhnliches Erstaunen über diesen unerwarteten Theatertoup. Die Frau drückte leidenschaftlich Charlotte an ihre Brust und bedeckte weinend ihr Haupt mit Küssen. Meine Tochter, meine Tochter! rief sie in wilder Leidenschaft aus. Kleine Schlange! Sie zogen mich an den Rand eines Abgrundes. Schweigen. me Du lie bli mi fic ihr ger wer M be uni ma ich gel Ba wel unt ben die wa glü die fon ohir Vat und fein er fein es ba Diese sagte fein Wort. Sie hatte alle ihre Sicherheit und Gewandheit verloren, da sie fühlte, daß alle diese Larirette wollte antworten, aber Marche- Seul gebot ihr Menschen vor ihr ehrenhaft im wahren Sinne des Wortes waren. Sie begriff, daß es flüger war, zu schweigen, Er stand hoch aufgerichtet in der Mitte des Zimmers. fie mildernde Umstände nicht beanspruchen konnte. Madame, sezen Sie sich; wir haben mit einander zu Marche- Seul sprach dann weiter von seiner langen sprechen. Krankheit, welche eine Folge seiner Verzweiflung war Unter dem magnetisch wirkenden Blick des Marche- tam zu dem Tage, an dem er die Adresse seiner Frau Seul fiel seine Frau, völlig außer Fassung gebracht, in einen mittelte und an dem er ihr Charlotte raubte. Sessel. Auch Marche- Seul nahm wieder Platz, und zog nun rührt, als ich Dich in meinen Armen davon trug. Du warst ganz klein, mein Mädchen, sagte er ge DV bet bat hal rth rie wie nen ber abe Bor Ber ung al all ward bie It be im hus gen abe, die Ten, Dert tal der die Ar her, 211, und gen es und gute ung und Den, ale tem weift nen das hr; efe gie ffen ften dem hen fein ang er die hen caut part arch muß laf gur nen bie Dem ats Cer zete rg ges re Cot in auf et mit pat ten br Ten t id and ber ten gen elt be 2 che bie ent Jen. gen et, ben nen beit tefe actes δα gen and er ge * daran, daß der Minister des Jnnern einen Gesezentwurf| boten die Vortheile nur der fakultativen Krankenversicherung zu fand, von denen indeß eine der Auflösung verfiel, weil der übers über die Arbeiter- Pensionskassen eingebracht habe. Das gönnen. wachende Beamte nicht wußte, daß in Preußen zu öffentlichen große Problem des Tages sei, das Kapital mit der Arbeit Ein Antrag der Sozialdemokratie, die Krankerunterstüßung Versammlungen auch Frauen Zutritt haben. Von den Delegirten zu versöhnen( dieses Problem wird Herr Freycinet nicht auf 52 Wochen auszudehnen, fand feine bessere Behandlung, bezeichnete es der Abgeordnete Schmidt für einen Fehler, daß lösen); hierzu müsse ein neuer Mechanismus organisirt manchesterlich- flerikalen Majorität zurückkehrten und die Sozial- Kommission hätte die Sache untersuchen müssen und daher sei nur mit dem Unterschiede, daß die Konservativen reuig zur die Opposition ihren Austritt aus der Partei erklärte. Die werden. Die Regierung werde der Kammer ein Schieds- demokraten ganz allein für ihren Antrag stimmten. gericht vorschlagen, welches die Bestimmung habe, allen die Erklärung der betreffenden Herren entschieden verfrüht geEiniges Interesse erregte noch die Verhandlung über den wesen. Redner hat 3Zweifel, ob nach den Bestimmungen unseres Mißverständnissen vorzubeugen. Die Regierung lasse den Antrag des Abg. Dr. Virchow, der den Krankenkassen die Organisationsstatuts der Parteitag überhaupt die richtige Stelle Arbeitern ihre guten Rathschläge zu Theil werden Verpflichtung auferlegen will, unter allen Umständen einen war, diese Angelegenheit zum Austrag zu bringen. Die Berliner und sage ihnen, daß die Streifs feineswegs approbirten" Arzt anzustellen. Die Debatte über diesen Genossen hätten vorher ihre Entscheidung treffen müssen. Schmidt das richtige Mittel seien, um entstandene Schwierig- Gegenstand wurde jedoch der vorgerückten Zeit halber heute nicht hat nicht für den Bericht der Neuner- Kommission gestimmt. leiten zu lösen. Die Regierung habe die pein zun Ende geführt. Morgen, 1 Uhr, Fortjehung der Berathung Die Parteigenossen Bertram, Fischer, Krämer sprachen sich liche Pflicht, die Ordnung aufrecht zu erhalten, Ber- des Krankenversicherungs- Gesetzes. ebenfalls gegen den Ausschluß der Oppofition aus, sonen und Eigenthum zu schüßen und der Freiheit der während Oppifizius, Prinz, Dunkelberg und Die Abgg. Graf v. Ballestrem, Graf v. Behr- Behrenhoff und der Emmel entschieden Delegirte Arbeit Achtung zu verschaffen. Diese Pflicht werde sie er- Frhr. v. Manteuffel haben den Antrag eingebracht: Der Reichs- des Parteitages eintraten. Am 16. d. M. fand die letzte Ber für die Beschlüsse füllen. Elemenceau hielt an der Behauptung fest, die tag wolle beschließen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen: sammlung statt, in der, nachdem die Diskussion vollständig zu Regierung befize das Recht, die Bergwerks- Gesellschaften 1. dem Reichstage noch im Laufe der gegenwärtigen Session Ende geführt und eine gegen die Ausschließung der Oppofition und die Arbeiter zu zwingen, vor einem Schiedsrichter zu eine Gesetzesvorlage zu machen, in welcher dem Mißbrauch des gerichtete Resolution, weil aussichtslos", zurückgezogen war, erscheinen. Freycinet erwiderte, er werde seinen Ein- 3eitgeschäftes als Spielgeschäft sowohl an der Börse, wie ander folgender Antrag mit allen gegen fünf Stimmen angenommen fluß in diesem Sinne geltend machen, er könne aber feine wärts, namentlich in den für die Volksernährung wichtigen Ar- wurde: Borschläge einer Lösung Anderen nicht aufzwingen. Ba sly Strafrechts und des bürgerlichen Rechts entgegengetreten wird; Resolution Bebel beschlossen hat, die bisherige revolutionäre tikeln durch eingreifende Bestimmungen auf dem Gebiete des" In Erwägung, daß der Parteitag durch Annahme der erklärte, er mache sich anheischig, daß die Arbeiter das 2. dahin zu wirken, daß die Börsen und der Geschäftsverkehr Taktik der Partei hochzuhalten, Schiedsgericht annehmen würden. Freycinet bat die an denselben einer wirksamen staatlichen Aufsicht unterstellt und Rammer, sich zu vergegenwärtigen, daß die Regierung des dadurch ihren wahren Aufgaben für Handel und Verkehr erhalten ferner das Recht auf fachliche Oppofition anerkannt hat; in weiterer Erwägung, daß das vom Parteitag angenommene Vertrauens der Kammer bedürfe, um ihre Aufgabe zum werden. Programm allen Anforderungen in wissenschaftlicher Beguten Ende zu führen. Hierauf wurde eine von Siegfried ziehung genügt, eingebrachte Tagesordnung, in welcher die von der Regieerflärt sich die heute im Merianfaal tagende sozialdemokratische Tung abgegebenen Erklärungen gebilligt werden, mit 354, Parteiversammlung mit den Beschlüssen des Parteitages einvers gegen 107 Stimmen angenommen. standen und hält es für die Pflicht jedes Parteigenossen, sich denselben unterzuordnen, da durch den Parteitag die Meinung der ge fammten sozialdemokratischen Partei zum Ausdruck kommt. Am Schluffe der Sigung theilte der Arbeitsminister vés Guyot dem Deputirten Basly mit, daß er drei Jn genieure zu Schiedsrichtern bestimmen werde, die beauftragt seien, die zwischen den Bergwerks- Gesellschaften und den Streifenden obwaltenden Differenzen zu prüfen. Korrespondenzen und Parteinachrichten. fehlen gänzlich im Kreise. Die Polizei arbeitete mit Hochdruck. " Ferner erklärt es die Versammlung für dringend geboten, daß die jeweiligen Organisationsbestimmungen und ParteiBei der Reichstags- Ersatzwahl in Nastenburg: Bried beschlüsse auf das genaueste befolgt werden, da nur hierdurch die fand ist der Oberpräsident der Proving, Graf zu Stolberg für eine kämpfende Partei nothwendige Disziplin gewahrt bleiben wiedergewählt worden. Das Stimmenverhältniß ist ziemlich das, kann." Aus Afrika kommen nach Deutschland nur Unglücks- felbe, wie bei der Wahl von 1890. Graf Stolberg erhielt nach Der Vertrauensmann G. Ma ier erstattete hierauf Bericht botschaften. Aus Kamerun meldet der stellvertretende kaiser bem amtlichen Resultat 9012, Papendieck( dfr.) 7175 und über das vergangene Jahr und konstatirte, daß einer Einnahme liche Gouverneur, daß Hauptmann Freiherr von Lorenz( Soz.) 439 Stimmen. Daß die Sozialdemokraten, welche von 5985 M. 53 Pf. eine Ausgabe von 5743 M. 40 Pf. gegenGravenreuth auf dem friedlichen(?) Vormarsch nach in diesem Kreise im vorigen Jahre zum ersten Male in den überstehe. Genosse Maier wurde dann einstimmig zum Berdem Süden vor Buka angegriffen und nach dreitägiger Wahlkampf eintraten, an 200 Stimmen einbüßten, darf bei den trauensmann wiedergewählt und ihm als Stellvertreter Genosse Belagerung bei Einnahme der Stadt(?) heldenmüthig gefallen gegen die dort noch so junge Partei geübten Maßregelungen Prinz beigegeben. sei. Von der ganzen Expedition seien außerdem nur brei nicht wunder nehmen. Größere Städte oder Induſtrie, Drte Schwarze todt. Der„ Reichs- Anzeiger" bezeichnet den Tod In Rastenburg wurden die Parteigenoffen, welche Flugblätter Sonntag abgehaltenen sozialdemokratischen Vers Hemelingen( Pr. Hannover), 17. November. In einer and Gravenreuth's, den er als äußerst tüchtigen Offizier rühmt, vertheilen wollten, per Schub auf die Bahn gebracht, in Domnaufammi ung erstattete Genosse H. Mannier Bericht über als einen schweren Verlust für die koloniale Entwickelung. wurden sie am Sonntag verhaftet, und nach 20 Stunden unter den Parteitag zu Erfurt. Derselbe fritisirte in einer 11/4 stündigen Die Kolonien fordern Opfer über Opfer, und wofür? der Bedingung, daß sie das Städtchen sofort verließen, entlassen. Rede sehr scharf das Auftreten der Opposition, und nachdem Für das Interesse einzelner Handelsherren und die Abenteuer- Eine Versammlung in Mugen wurde verboten, weil sie Abends noch Genoffe utey auf das verwerfliche Treiben der gelüfte strebsamer Kolonialschwärmer. Zur Zivilisirung stattfinden sollte und nicht 4 Tage vorher angemeldet war. In Opposition gleichfalls hingewiesen hatte, wurde einstimmig Afrikas tragen sie nichts bei, man müßte darunter denn Nordenburg wurde die Verbreitung von Stimmzetteln verboten. folgende Resolution angenommen: die Fuselvergiftung, die Niedermezelung von Eingeborenen, seitens unserer Parteigenossen gegen die Wahl Protest erhoben Wegen dieser Vorkommmisse wird, wie schon gestern erwähnt, welche ihre Heimath vertheidigen und das Niederbrennen von werden. Dörfern darunter verstehen. Wir tragen nicht die Kultur nach Afrika, wohl aber wird von unseren Kolonie schwärmern ein kulturfeindlicher Geist nach Deutschland importirt. auf's Für die Stadtverordneten- Wahlen hat die Sozialdemokratie Brandenburgs ein vom Parteigenossen Ewald ausgearbeitetes Programm beschlossen, das im Wesentlichen die bereits aus anderen Orten gemeldeten Forderungen in Bezug auf Verbesserung der Gemeindeverhältnisse aufweist. In Bielefeld, 18. November. An den gestern und heute stattversammlung erklärt sich mit den Beschlüssen des Erfurter ParteiDie heute im Lokale des Herrn Tegtmeyer tagende Parteis tags, insbesondere mit der von Bebel vorgeschlagenen Resolution einverstanden und verpflichtet sich, indem sie das Vorgehen der Opposition tadelt, für die bisherige Taktik nach besten Kräften zu wirken." Hierauf wurde zum Vertrauensmann Genosse Wilhelm leukens einstimmig wiedergewählt und dem Delegirten vom Vorsitzenden im Namen der Versammlung für seine Thätigkeit der Dant ausgesprochen. Mit welch' niederträchtigen Mitteln die Kapitalistenpresse in dem gegenwärtigen Kampf der Schriftsezer mit den„ Prinzipalen" arbeitet, das zeigt wieder eine Notiz gehabten Wahlen der 3. Abtheilung für die Stadt: Der Boykott, welchen die Braunschweiger Arbeiter über im„ Leipziger Tageblatt" von heute. Es heißt da in dem verordneten Versammlung hat sich auch die sozial- die dortige Brauerei Wolters u. Co. verhängten, ist Kammerbericht der gestrigen Landtagssigung,& iebknecht demokratische Partei betheiligt. Die vier hier in Frage kommenden fiegreich beendet. Die Firma hat die gestellten Fordehabe den Buchdruckerstreit für eine Dummheit" er gegnerischen Parteien hatten sich zu zwei Gruppen vereinigt, und rungen bewilligt, lärt. In Wirklichkeit hat Liebknecht die Forderungen der zwar so, daß die Freifinnigen und Ultramontanen sowie die KonSchriftsezer für durchaus berechtigt erklärt und ist datenliste aufstellten. je eine gemeinſame Standi Energischste für dieselben e inftimmten etwas über 1800 ab. Auf die vier sozialdemokratischen getreten, wie der stenographische Bericht ausweisen Kandidaten entfielen 472, 465, 464, 464 Stimmen; auf die freiwird. Durch solche infame Lügen will man die sinnig- ultramontanen Kandidaten: 721, 712, 702, 660 Stimmen Buchdrucker wankend machen.Parlamentarisches. Von 3335 eingeschriebenen Wählern und auf die Kartell- Kandidaten 683, 634, 633, 624 Stimmen. Unter den letzten acht Kandidaten hat eine Stichwahl zu ent scheiden. Soziale Ltebersicht. An die Maurer Berlins und Umgegend. Kollegen! Genossen! Wie Euch bekannt, befinden sich die Buchdrucker im ernsten Kampfe Betheiligung an den Gemeindewahlen wurde weiter beitszeiten das Ausbeuterthum behufs Verkürzung der ArNovelle weiter berathen; Zentrum, Nationalliberale und Frei- Dresden( zweite Versammlung), Striefen bei Dresden, Würzburg, gescheitert. Aus dem Reichstage. Heute wurde die Krankenkaffenfinnige wiesen in rührender Eintracht einen sozialdemokratischen Zirndorf. Antrag zurück, welcher den Gemeinden das Recht geben wollte, die Krankenversicherung auf die Dienstboten auszu dehnen. Von den Parteigenoffen in Frankfurt a. M. geht uns ein längerer Versammlungsbericht zu, den vollständig zum Abdruck Bei der Abstimmung wurde der Antrag abgelehnt; nur von zu bringen wir leider durch Rauminangel verhindert sind. Der rechts und lints stimmte ein Häuslein dafür, während die klerikal- Bericht bezieht sich auf die Berichterstattung vom Erfurter verschaffen. liberale Majorität es nicht für nöthig befand, auch den Dienst- Parteitag, welche in drei Versammlungen hinter einander statt" beschlossen von den Parteigenossen in Münster bei Cannstatt. Alle Versuche seitens der. Gehilfen, eine gütliche Verständi gung mit ihren Prinzipalen über diese gerechte und zeitgemäße Zustimmungserklärungen zu den Parteitagsbeschlüffen. Forderung zu erzielen, sind an der Habgier des Ausbeuterthums Nun, Kollegen! Ihr wißt aus eigener Erfahrung, was ein 5111919 folcher Kampf auf sich hat, in welchem auf der Fahne der hungernden Proletarier geschrieben steht: Wir verlangen Ver fürzung der Arbeitszeit, um unseren arbeitslosen Genossen Arbeitsgelegenheit und dadurch Brot für ihre darbenden Familien zu So hartnäckig, wie sich 1889 viele habgierige Bauunternehmer gegen unsere Forderung: Verkürzung der Arbeitszeit auf neun Stunden" entgegenstemmten, ebenso hartnäckig stellt sich eine ganze meintest als ich Dich entführte. Sieh, ich habe Dich erzogen. Leben gewidmet hatte, für immer zu verlieren. Und war Anzahl Buchdruckereibesiyer der Forderung ihrer Gehilfen gegenDu hast arm mit mir gelebt und haft mich geliebt; Du doch sie der Mittelpunkt aller seiner zarteren Gefühle. über. Diese steinerne Hartherzigkeit solcher Buchdruckereibefizer liebst mich noch, nicht wahr? Sie umschlang seinen Hals mit ihren Armen und sagte, Geld. Darum auf! Kollegen und Genossen, die ihr noch zur muß gebrochen werden. Dazu gehört aber Geld und nochmals indem sie ihren reizenden Kopf auf sein weißes Haupt legte; Beit Beschäftigung habt, denkt daran, daß uns die BuchWeine nicht, Vater, ich bitte Dich darum. Ich liebe drucker in allen unseren Kämpfen stets mit namhaften Summen Dich, Du weißt es und ich werde Dich immer lieben. unterstützt haben. Denkt daran, daß wir über kurz oder lang wieder, ich bitte liebe in fiets uit Glaubst Du, daß ich Alles das vergessen habe, was Du für um der grenzenlofen Arbeitslosigkeit, die Tausende unserer Gemich thatest von der Zeit an, wo ich Dich verstehen konnte noffen zum langsamen Hungertode verdammt, Ginhalt zu gebieten, ihre Arme schloß. Dann umarmte sie ihre Mutter, welche sie glückselig in bis zu dem Tage, an dem Du mir erlaubtest Robert zu die Forderung erneuern müssen: Hinweg mit der zehnftündigen Sie benutzte den plöglichen Gefühlswechsel, um die wie viel Du gelitten haft? Jetzt erst weiß ich, warum Du auf die zu erkämpfende achtstündige Arbeitszeit. Wirkung jenes schrecklichen Briefes an ihren Gatten zu immer so düster und kummervoll warst. Diese herzlichen, liebevollen Worte des jungen Mädchens Mit einem Schlage wollte sie Herrin ihrer Lage hatten Marche- Seul wieder ermuthigt. Er hob den Kopf, Ja, Charlotte! Du bist meine Tochter, ich bin Deine lichen Traum entrissen zu sein, und sich in einem Kreise bewochenlang vergeblich Arbeit suchend von Bau zu Bau mi Mutter, und Du wirst mich lieben. Ich finde Dich wieder freundeter Menschen wiederzufinden. Er blickte um sich. hungrigem Magen und Groll und Berzweiflung im Herzen um und blidte sie ihre Mutter an, welche jetzt, beherrscht von ihren Gewiß, gewiß, mein Vater! Bei diesen Worten mütterlichen Gefühlen, Thränen vergoß. Charlotte hatte sich gegen ihren Willen erhoben und rief schluchzend nochmals " Bater, ja ich liebe Dich!" zerstören. werden. man Haß wiederzufinden. Denkt daran, daß wir zu dem für uns nothwendig werdendes Kampfe auch der Hilfe aller zielbewußten Arbeits- und Gesinnungs genossen sicher sein werden, wenn wir stets unsere solidarischen Pflichten nicht in Worten, sondern in der That erfüllt haben. Wohl giebt es jetzt Tausende Kollegen in Berlin, welche wird niemand verlangen, auf einer Sammelliste zu zeichnen. E Dich aus der Wiege fortriß, in der Du sanft schlummerteft. Glaubst Du, daß ich Dich nicht ebenso sehr Seine Frau, welche unter seinem durchbringenden Blick ist aber Pflicht aller derer, die nicht so arg dazu verdammi waren, auf längere Zeit das Straßenpflaster zu treten und selbst geliebt und gepflegt hätte, wie dieser Mann, der nicht Dein die Augen senkte, hörte stumm zu, während Marche- Seul im Sommer herzlich wenig oder gar nichts zum allgemeinen Vater ist. alles das erzählte, was er bisher verborgen hatte und nicht Kriegsfonds" gesteuert haben, schnell, sehr schnell das Versäumte Aller Blicke richteten sich auf den alten Revolutionär, zu entdecken wagte, weil er fürchtete, die Reinheit Char- nachzuholen, damit die Berliner Maurer in der Lage sind, zum und wie vom Blize getroffen, stumm da stand. welcher diesen betäubenden Schlag nicht vorausgesehen hatte, lottens zu beflecken. Seine Erzählung war einfach, seine Siege der Buchdrucker und anderer Branchen noch mehr beitragen lafonische Kürze klang schrecklicher als Ausbrüche der Leiden zu können, als es bisher geschehen ist. Der Sieg der Buch drucker ist für uns von unschäzbarem Werth und wir werden das schaften. Geld, womit wir denselben zum Siege verhelfen können, dereinst mit Binseszinsen zurückerhalten. Darum nochmals, Ihr alten und jungen Kampfgenossen, handelt schnell und erfüllt so gut Ihr tönnt Eure solidarische Bruderpflicht. Charlotte hatte sich den Armen ihrer Mutter entwunden, diese unerhörte Szene hatte sie ihrer Sinne beraubt. Das Er enthüllte die Schmach und die Verschwendung dieser war nicht ihr Vater! Sie nahm ihren Kopf zwischen ihre Frau ohne jeden Rückhalt. Und endlich gab er den Namen glühenden Hände; sie fühlte, daß ihre Vernunft schwand. an, unter welchem die berüchtigte Kourtisane dieses Paris in Aufregung gefeht hatte, das weder über die erhabensten Sammellisten sind in den bekannten Zahlstellen und in der Aber die Erinnerung an die warme Zärtlichkeit und Tugenden, noch über die scheußlichsten Laster erstaunt ist. Grpedition des Bauhandwerker", Urbanstr. 124, Hof, Duergeb. die herzliche Pflege, mit welcher sie ihr Vater umgeben hatte, Gr sah die Entrüstung aller seiner Freunde, sah, wie Char 4 Treppen, stets zu haben. fonnte nicht sogleich schwinden. Blaß wie eine Toote, fast lotte, welche er liebend umfaßt hatte, zitterte. Er erhob ohumächtig, schritt sie zu dem hin, welchen sie immer ihren sich und ließ seine Frau, welche nun zu entfliehen suchte, Vater und der sie immer Tochter genannt hatte. Er stand wie niedergeschlagen da, hielt den Kopf mit feinen zitternden Händen und weinte wie ein Kind. es aus sein. die furchtbaren Worte hören: Es ist wahr, Charlotte, ich bin nicht Dein Mit aber frage dieses Weib, welche Dich ihre Tochter Die Vertrauensleute der Berliner Maurer. J. A.: F. Wilfe, Urbanstr. 124. NB. Gleichzeitig werden alle Maurer Berlins dringend Vater, 10 Uhr, in Norbert's großen Saal, Beuthstr. 20, stattfindenden erfucht, zu der am Sonntag, den 22. November, Vormittags nennt, öffentlichen Maurerversammlung, in welcher Genosse Auer seinem einzigen Trost und seiner einzigen Hoffnung sollte wer unter ihren zahlreichen Liebhabern Dein Vater ist. Sie sprechen wird, recht zahlreich zu erscheinen. Er glaubte, dieses Mädchen, welchem er sein ganzes wird zu antworten nicht wagen. ( Fortsetzung folgt.) Theater. Sonnabend, 21. November. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Der kommende Tag. Deutsches Theater. Der Pfarrer von Kirchfeld. Berliner Theater. Esther. Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Residenz- Theater. Dr. Jojo. Vorher: Besuch nach der Hochzeit. Wallner- Theater. Immer zerstreut! Vorher: Nur drei Worte. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Der KunstThomas- Theater. Bazillus. JungDer Ostend- Theater. Faust. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Fernpalat. Spezialitäten Borstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Giskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags Circus Renz. Circus G. Schumann.] Umferm Kollegen und Genossen Oscar Ficius Karlstraße. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. zu seinem heutigen Wiegenfefte ein Sonnabend, den 21. November, Sonnabend, den 21. November, donnerndes Hoch", daß bei Kulide Abends 74 Uhr: Außerordentliche Abends 7½ Uhr: Große Gala- alle Gläser wackeln, von seinen rothen Kollegen, Vorstellung. Auf Helgoland, Vorstellung. Besond. hervorzuheben: oder: 99 Oscar laß gießen! Sentral- Kranken- u. Sterbekaje der Tischler 1. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin H Am 19. November cr. verschied nach langem Leiden unser Mitglied, Schloffer Karl Franke, Ebbe und Fluth", große Etagen- Karoussel m. 25 Pferden, dar- die noch uf de Bauten sind. hydrol. Ausstattungs- Pantomime in gestellt, dress. u. vorgef. v. Herrn Max 2 Abtheilungen mit Nationaltänzen Schumann. Parforcereiterin Miß Adele Empfehle nach wie vor mein ver- an der Schwindsucht. Die Beerdigung ( 60 Damen), Aufzügen 2c. Dampfschiff- Hodgini. Ringlet, engl. Vollblut, als größertes Lokal, franz. Billard 2c. findet am Sonntag, den 22. d., Mittags und Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Springpferd ger. v. Fri. Ad. Schumann. Sem verehrten Bublifum. Vorwärts, 1 Uhr, v. der Leichenhalle des EmmausFontänen mit allerlei Lichteffekten 2c., Nur noch einige Male: Die Abfahrt Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie Kirchhofes aus statt. drrangirt und inscenirt vom Direktor vom Corps de ballet- Ball mit der andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L 307/8 E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Ge- Gepäck- Droschte Nr. 1001.( Urkomisch.) schwister Johnson. Schluß- Tableau: Grande Fontaine lumineuse, RiesenFontaine in einer Höhe von mehr Denn 80 Fuss ausstrahlend. Halifax, arab. Schimmelhengst, in Freih. vorgef. v. Hrn. Ernst Schumann. Gine Walpurgisnacht auf dem Blocksberge. Großes Teufels- Ballet, get. v. 20 Damen und 4 Herren. Komische Entrees d. beliebten Klowns Little Fred und Tanti 2c. 2c. Zum Schluß der Vorstellung: Cirkus unter Waffer. Eine ländliche Hochzeit. M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. 96b Die Ortsverwaltung. Am 19. November verstarb mein lieber Mann, der Schlosser Karl Franke, nach langem Leiden an der Proletarier: Krankheit. Die Beerdigung findet am Sonntag, Nachm. 1 Uhr, von der Leichen halle des Emmaus- Kirchhofs in Briz aus statt.[ 91b] Wittwe Franke. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Gatte und guter Sohn Fritz Raupach Kegelbahn, Außerdem: Die eisernen Ritter des Vereinszimmer, auch als Zahlstelle, ist Mittelalters, dargestellt von 12 Herren noch auf einige Tage in der Woche zu m. 12 eigens dazu dreff. Schulpferden. vergeben. 99b Lange, Friedenstr. 96 Prinz Karneval und Gefolge, fomisch equeftr. Vorführung m. 12 d. bestdress. Zur Todtenfeier, Konzert und Freiheitspferde, dress. u. vorgef. v. Hrn. Höchst fom. Orig.- Wasser- Pantomime. Vortrag, ladet ergebenst ein Friedrich Kuhlmey, Pr. Renz. Schulpferd Solon, ger. von Sensationelle Licht- u. Wasser- Effekte. Fräul. Clot. Hager. Auftreten der neu Wasserfall, elektrisch und bengalisch beSchönhauser Allee 28. engagirten Eltons- Troupe. 3 Athleten leuchtet, grossartige Riesen- Fontaine, Jeden Sonnabend: Großes Gänse- im zu. Pferde v. b. Gebr. Briatore. Bum wasserspeiende Nilpferde. Kranz um 1. Male: Jeu de barre, ger. von drei die Manege mit 300 bis zur Decke Ausschieben u.-Ausschießen. Damen. Mr. F. Chiarini, Jockeyreiter. gehenden Wasserstrahlen( Original). 399M] Reichenbergerst. 37, Götke. Mr. Ad. Delbosq, Saltomortal- Reiter. Ruderbootfahrten, Serenaden auf dem Mlle. Marie Chiarini. Birouetten zu Wasser, Wassernymphen 2c. 20. Pferde 2c. Komische Entrees u. Intermezzos von sämmtl. Clowns. Morgen, Sonntag, den 22. d. M., Abends 71/2 Uhr( Todtenfeft): GalaSport- Vorstellung. E. Renz, Direktor. Sonntag, den 22. November( Todtenfest), Abends 7 Uhr: Gr. Extra71/2 Programm. Vorstellung m. vorzüglich gewähltem Gänseausschieben Sonnabendb.Gen. Flick, Simeonst.23 Berliner Bock- Brauerei. Säle zu Feltlichkeiten sind zu vergeben, auch einige Sonnabende sind noch frei. August Tiedemann, 6 Uhr. Gutree: Wochentags 10 Pi. 1576L Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. Theater der 1169L Reichshallen Mile Paquerette. plastische Posen, sieben Damen und 2 Herren. U. s. w. Oekonom. Freie Volksbühne. 1. Abtheilung( rothe Karten). Morgen, Sonntag, Nachm. präzise 2 Uhr, findet im BelleallianceTheater die 2. Vorstellung statt. Aufgeführt wird: Maria Magdalena, hr. Tom and Lilly English. Rossbach's Schauspiel in 4 Atten von Friedrich Hebbel, unter gütiger Mitwirkung der Herren Emanuel Reicher und Heinrich Prechtler. Das Ausloosen der Pläge beginnt um 1 Die Mitglieder werden gebeten, pünktlich zu erscheinen, unter gleichzeitiger Bekanntmachung, daß 10 Miuuten nach 2 Uhr das Theater geschlossen wird. Buspätkommende finden erst nach Beendigung des 1. Attes Einlaß. Für die 2. Abtheilung( grüne Karten) findet dieselbe Vorstellung am 29. November statt. Der Vorstand. Achtung! Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Spezialität.- Theater I. Ranges. Anf.: Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf. " Sonntags 6/2 " 75 " " Stablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Achtung! Andreas- Gesellschafts- Säle ( Inh. Joël), Andreasstr. 21. Sonnabend, den 21. November 1891, Abends 8½ Uhr: 100b Gr. Vokal- u. Juftrumental- Konzert zur Feier des 30. Stiftungs- Festes Großer Frühstücks: und Mittagstisch. des Gesang- Vereins Spezial- Ausschant von Pagenhofer 641 Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. Passage" Sonnabend: Großes Fett- Gänse- Ausschieben. Sonntag: Ausschießen v. Gänsen n. Würsten. [ 106b Es ladet dazu ein G. Wächter, Brizerstr. 22. 2 Vereinszimmer sind 3. vergeben 107b] Probststraße 17. Empfehle meinen vorzügl. Mittagstisch( Hausmannskost), Couvert mit Bier 50 Pf. Warmes Abendbrot von 25 Pf. an. Jeden Sonnabend: Gänse Zerbe, Bülow u. Frobenstr.- Ecke. Ausschieben. 89b] Da ich mein Geschäft freihändig gemiethet habe, so erfläre ich die Aussage 33. Lebensjahre am Dienstag Abend nach 42 wöchentlichem schwerem Leiden verstorben ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Sonntag, Nachm. 1 Uhr, von der Leichenhalle des alten Thomas- Kirchhofes aus statt. Ortskrankenkasse der Steindrucker und Lithographen. Mitglied, der Lithograph Am 18. November cr. verstarb unser Herr Carl Unte. Die Beerdigung findet am Sonntag den 22. v. M., Nachmittags 1 Uhr von der Leichenhalle des Emmaus Kirchhofes( Briger Chauffee) aus statt. Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. Empfehle mein Geschäft in friscaen Blumen und Kränzen. 108b des Hrn. T. Blüher, daß ich ihn aus Robert Meyer, gemiethet haben soll, für eine Univahrheit. 111b] J. Krafzig, Füroringerstraße 29. Echt Nordhäuser Kautabak aus der Fabrit v. 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Hierzu zwei Beilages T. et, nen ther ffeit f, er C 211 N: ib 10 and 211 28 5b g 430 er er g 18 tt. en L 2. ers and สิน e. f ag 028 nen, Eins ak, tags. fighte 92b chen cling H.p. 9.,& üller. Sonn Sauf 0 Pi aeu H. ch er 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 273. Parlamentsberichte. nommen sind. zunehmen. Deutscher Reichstag. 122. Sigung vom 20. November. Sonnabend, den 21. November 1891. 8. Jahrg. Der Antrag Molfenbuhr wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt und§ 3 angenommen. § 3a, welcher darüber Bestimmungen trifft, welche Personen auf ihren Antrag von der Krankenversicherung befreit werden können, wird angenommen. Da, wo dieser Fall einträte, braucht ja die Ortsbehörde nur diese Einbeziehung nicht anzuordnen, und wo eine solche Anordnung doch geschähe, könnte ja die obere Verwaltungsbehörde das wieder redressiren. Die Behörde hat es also in der Hand, die Dienstboten vor der Verschlechterung ihrer jetzigen Zustände zu sichern, 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: v. Bötticher. die Annahme unseres Antrages aber würde viclen Dienstboten Nach§ 3b tönnen Lehrlinge auf Antrag ihrer Arbeitgeber Das Haus wählt zunächst an Stelle des Abg. Krause, der eine Verbesserung ihrer Lage in Erkrankungsfällen ermöglichen. von der Versicherung befreit werden, wenn sie Anspruch auf freie fein Amt als Schriftführer niedergelegt hat, den Abg. Hermes- demokraten und Deutschkonservativen abgelehnt, der§ 2 mit dem Der Antrag Mollenbuhr wird gegen die Stimmen der Sozial- Kur und Verpflegung seitens der Arbeitgeber haben. Jauer durch Zuruf. Abg. Molkenbuhr beantragt die Streichung dieser BeDarauf wird die zweite Berathung des Gefeßentwurfs über Antrag v. Strombeck angenommen. stimmung. die Abänderung des Geseyes, betreffend die Nach§ 3 sind Personen des Soldatenstandes und solche in§ 3b wird aufrecht erhalten. Krankenversicherung der Arbeiter vom 15. Juni 1883. Reichs, Staats- und Gemeindebetrieben beschäftigten Personen, Nach§ 4( Gemeinde- Krankenversicherung) können Personen, fortgefeht. welche für mindestens dreizehn Wochen Anspruch auf Kranken- welche der Versicherungspflicht nicht unterliegen, sich der Gemeinde§ 2 enthält die Bestimmung, daß die Gemeinden über den Unterstützung haben, von der Krankenversicherung befreit. Krankenversicherung anschließen. Rahmen des§ 1 hinaus gewisse Arbeiterklassen durch orts- Abg. Bruhns: E3 genügt nicht, daß die Arbeiter gegen Abg. v. Strombeck beantragt nur solche Personen zur Krankheitsfälle versichert sind, sie müssen auch ausreichend ver- Versicherung zuzulassen, deren Jahreseinkommen 2000 m. nicht Dazu gehörten die Handlungsgehilfen, welche jetzt in§ 1 über- fichert sein. Nun sind aber von den in freien Kassen versicherten übersteigt. Kranken 25 pet. mehr als 13 Wochen, 1 pCt. von diesen sogar Abg. Hirsch( dfr.): Die Gemeinde- Krankenversicherung ist Die Abgg. Bruhus und Genossen wollen im§ 2 einfügen: mehr als ein Jahr lang krank gewesen, und selbst wer nach Ver- eine Hilfsbildung für alle diejenigen Personen, welche in den Die Dienstboten einschließlich des in der Land- und Forstwirth: lauf von 13 Wochen von der Krankheit genesen ist, ist doch Zwangstaffen nicht untergebracht werden können. Deshalb dürfe schaft beschäftigten Gesindes. häufig nicht in der Lage, wieder die schwere Arbeit auf- man den Kreis der Personen nicht ausdehnen, welche in die Abg. v. Strombeck will die im Kommunaldienste und zunchnsen. Gegen diese schreienden Uebelstände kann man Gemeindeversicherung eintreten können. Die Personen, welche Rommunalbetriebe beschäftigten Arbeiter nur beim Jahres- Ver- nur dadurch ankämpfen, daß man die Krankenunterstützungs- hier in Frage kommen können, können sich eigene Krankenkassen dienste unter 2000 m. versicherungspflichtig machen. zeit auf 52 Wochen ausdehnt. Der Einwand, daß die gründen, zumal durch ihre Aufnahme in die Gemeinde- KrankenAbg. Graf Holstein( dk.) hebt hervor, daß das Streben Strankenkassen nicht in der Lage seien, diese vermehrte versicherung die ärztliche Privatpraxis noch weiter beschränkt dahin gehen müsse, allen Arbeitern die Wohlthaten der sozial- unterſtügung zu leisten, ist nicht stichhaltig, denn die freien Hilfs wird. politischen Versicherung zu Theil werden zu lassen, auch den ar- taſſen haben das ja vermocht. Fast alle von ihnen unterstützen Abg. Buhl( natl.): Jch will auch nicht die ärztliche Pragis beitern in der Landwirthschaft und dem Gesinde. In der Kom- die Erkrankten 26 Wochen, viele 52 Wochen, und einige, wie die übermäßig beschränken, es handelt sich aber hier nur daruin, miffion war bereits ein dahingehender Antrag gestellt worden, Kasse der Tabakarbeiter, auch in das zweite Jahr hinein, und eine Bestimmung über den freiwilligen Beitritt, die für die benn man sagte sich, c3 könne zwischen einem Arbeiter und einem dabei ist die wirthschaftliche Lage der Tabakarbeiter eine sehr Ortskrankenkasse gilt, für die Gemeindeversicherung einzuführen. Knechte in einem landwirthschaftlichen Betriebe in Bezug auf die ungünstige. Was also die freien Kassen können, müssen die Die Gemeinde- Krankenversicherung gilt meist für das platte Land, Krankenversicherung fein Unterschied gemacht werden. Der Zwangskassen um so eher; können sie es nicht, dann ist ihre die Ortskassen sind in den Städten vorhanden. Antrag sei von der Kommission abgelehnt, und um die Ver- Existenz überhaupt nicht berechtigt. Abg. Eberty: Bei der Gemeinde Krankenversicherung steht handlungen nicht aufzuhalten, verzichte er darauf, den Antrag zu sämmtlich die Ausdehnung der Dauer der Unterstützung für noth- es ist aber nicht richtig, auf öffentliche Kosten irgend welchen Abg. Hirsch( dfr.): Die Mitglieder der Kommission halten hinter der Versicherung die Gemeinde mit ihren Mitteln; wiederholen. Abg. von Strombeck( 3.) weist darauf hin, daß die orts wendig; wenn man sich trotzdem nicht dazu entschlossen hat, so Personen Wohlthaten zuzuwenden, wie hier die freie ärztliche ſtatutarischen Vorschriften nur für gewiſſe Fälle Beſtimmungen wirst das ein grelles Licht auf die Zwangsversicherung; denn Behandlung. über die Klaſſe der zu versichernden Personen enthalten jolle; die meiſten freien Hilfskaffen geben auf 52 Wochen, mindestens Abg. Buhl: Wir geben auf dem Lande den Aerzten ein das müsse aber für alle Fälle geschehen, namentlich müßte in dem aber auf 26 Wochen Unterstützung. Wir wollen keine Anträge sehr viel höheres Honorar für die Person als z. B. die Stadt Drtsstatut ſeſtgeſtellt werden, welche Arbeiter in Rommunal ſtellen, welche das jetzige Systent zerstören, aber wir geben an- Berlin, wir geben pro Kopf 3 M. betrieben versichert werden sollen und was unter Familien- heim, zu überlegen, ob angesichts dieser mangelhaften Leistungen Abg. Eberty: Die Berliner Verhältnisse gehören nicht hierher. angehörigen zu verstehen sei. Wenn die Zwangsversicherung sich der Zwangsversicherung diefelbe ausgedehnt zu werden verdient. Ich möchte den Borredner bitten, mir eine Kaffenvereinigung zu auf Personen mit über 2000 m. Jahresverdienst nicht erstreckt, Abg. Biehl( 3.): Ich bin für eine Verlängerung der Unter- nennen, welche den Aerzten Gehälter von 1500 bis 2700 M. gedann darf auch die salfultative Versicherung sich nicht darüber süßungsdauer, aber sie kann nur eingeführt werden, wenn die währt bei einer Umlage von 1,55 W. pro Kopf. hinauserstrecken. Deshalb bittet Redner, seinen Antrag un Rassen sie aushalten können; ich habe bei einer Kaffe, der ich angehöre, die Einführung einer 26wöchigen Unterstützung beantragt, Abg. Molkenbuhr( So3.): Soviel ich weiß, ist nur in einer mußte aber nach Jahresfrist wieder die Aufhebung dieses Be einzigen Stadt in ganz Deutschland annähernd hinreichend für schlusses beantragen. die Dienstboten gesorgt, nämlich in Hamburg. Dort sind die Abg. Möller( ntl.): In freien Hilfskaffen können die Unterſtühungen auf längere Zeit gewährt werden, bei den Zwangstrantentaffe zu zahlen. In Bayern ist zwar der Zwang der faffen würde dadurch nur das Simulantenwesen großgezogen und Dienstboten- Bersicherung ausgesprochen, sie müssen aber die ge- die Zwangskassen würden in ihrem Bestande gefährdet. Die Krankenunterstützung endet spätestens mit dem Ablaufe der sammten Kosten der Versicherung tragen. Angesichts dieser Ver- Staatssekretär v. Bötticher: Bei der Ausdehnung der 13. Woche nach Beginn der Krankheit; im Falle der ErwerbsUnterstützungspflicht muß man mit der Zeiſtungsfähigkeit der unfähigkeit spätestens mit dem Ablauf der 13. Woche nach Beginn Städten haben sie ost sehr schlechte Schlafräume; im Falle der vorsichtig verfahren. wenigstens der fakultativen Versicherung unterwerfen. In den Kassen und der Mitglieder rechnen; deshalb muß man dabei sehr des Krankengeldabzugs. Das Krankengeld ist nach Ablauf jeder Eine ganze Reihe von Kassen hat die Frist Woche zu zahlen. Krankheit würde für sie die Ueberführung in ein Krankenhaus der Unterstützung verlängert, aber je länger die Unterstüßung Die Sozialdemokraten beantragen, die Worte vom 3. Tage das ab" zu streichen. felben Grunde lassen, die Herrschaften auf dem Lande erst spät freien Kassen würde die Verlängerung der Unterſtühungspflicht Abg. Höffel( Rp.) will die ärztliche Behandlung nur durch Deshalb müßte die Sache wenigstens durch nicht dienen; denn die Kassenabschlüsse der freien Stasjen find approbirte Aerzte erfolgen lassen. Er bedauert, daß die ärztlichen Drtsstatut geregelt werden. Vereinigungen bei der Bearbeitung dieser Novelle nicht gehört Abg. Möller( utl.) glaubt, daß die fakultative Versicherung Abg. Molkenbuhr( Soz.): Man bringt unseren Prinzipien worden sind. Die Eingaben der Aerzte, welche die Zuziehung der Sausindustriellen große Schwierigkeiten machen werde; Sympathie entgegen, will aber doch nicht darauf eingehen. Gg von nicht approbirten Aerzten zur ärztlichen Behandlung für deshalb bittet er, die höheren Verwaltungsbehörden, denen liegt uns nichts baran, den freien Kaffen einen Gefallen zu thun, unzulässig erklärten, seien seitens der Regierungen abschlägig bedie Genehmigung der betreffenden Gemeindebeschlüsse obliegt, wir wollen nur, was nöthig ist. Unser Antrag mag ja erhöhte ſchieden worden. Der Bundesrath hat aus Anlaß mehrfacher möchten derartige Beschlüsse mit großer Sorgfalt prüfen. Auch Anforderungen an die Kassen stellen, aber sie find nicht so groß, Petitionen hier im Reichstag erklärt, daß nicht das Krankenkassenbei der Ausdehnung der Invalidenversicherung auf die Haus als es auf den ersten Blick scheint. Keineswegs wird ein vier- Geſetz feststellen könne, wer zur Ausübung ärztlicher Praris beindustriellen hätten sich ja erhebliche Schwierigkeiten herausgestellt. facher Beitrag erforderlich werden, sondern nicht einmal ver rechtigt sei; dies tönne vielmehr nur durch die GewerbeAbg. Spahn( 3.) empfiehlt die Annahme des Antrags doppelte. Die freien Hilfskaffen sind allerdings insoweit beffer Ordnung geschehen. Besonders haben die sächsischen Behörden, es abgelehnt, gegen die gestellt, als sie eine Altersgrenze für die Aufnahme ihrer Mit bis zum Minifterium hinauf, Abg. Eberth( dfr.): Die Einführung der Krankenversicherung glieder haben, aber das Durchschnittsalter ihrer Mitglieder wird Heranziehung approbirter Personen einzuschreiten. her die Dienstboten würde die Stellung der Lesteren nicht ver- och ebenso hoch sein, wie bei den Zwangstassen. Der Simu Der Reichstag und die Reichsregierung, sowie die meiſten bessern, sondern eher verschlechtern, denn für die Dienstboten ist lation wird die lange Unterstützung nicht Borschub leisten, denn übrigen Regierungen haben unter ärztlicher Behandlung nichts landesgefeßlich und durch provinzielle Bestimmungen hinreichend es gelingt zwar einem Gimulanten für einge Wochen, eine Anderes verstanden, als die Behandlung durch approbirte Aerzte, Krankheit zu simuliren, aber über ein Vierteljahr hinaus wird deshalb muß die Zulassung anderer heilkundiger Personen ver Staatssekretär v. Bötticher bittet ebenfalls, bezüglich der das sehr schwer halten. Dagegen wird verhindert, daß kranke Leute hindert werden, weil dadurch nur die Heilung der Kranken verDienstboten von einer Abänderung der landesgefeßlichen Vor- Gesundheit simuliren, damit der Fristenlauf unterbrochen wise uns zögert und die Simulation befördert wird. schriften abzusehen; dadurch würde die Lage derselben nicht ver- sie nach einiger Zeit von Neuem Krantenunterstützung erhalten. Aber 2000 m. Jahresverdienst haben, der Versicherung unterworfen rend sie jetzt noch halb krank wieder arbeiten müſſen. Die Invalidenwerden, habe man für selbstverständlich gehalten; die Annahme unterſtügung wird nach einjähriger Erwerbsunfähigkeit gewährt; des Antrages von Strombect werde aber nicht weiter schaden. diese Bestimmung des Unfallversicherungs- Gesetzes wird für die Es liegt jetzt eine Vorlage im Bundesrathe, die Hausindustriellen von der Krankenkasse unterstützt werden. Bezüglich der Hausindustriellen haben sich Schwierigkeiten ergeben. Arbeiter erst prattischen Werth erhalten, wenn sie ein Jahr lang in der Bigarrenindustrie der Invalidenversicherung zu unterD. Strombed. geforgt. wurden, werden wir weiter vorgehen. Abg. Molkenbuhr( Soz.): Es kann nur eine ganz minimale Bahl von Dienstboten jetzt besser gestellt sein, als nachher, wenn he in das Krankenversicherungs- Gesetz einbezogen sein würden. den Ein neues Komplott. schlechter als die der Zwangskassen. § 4 wird mit dem Antrage des Abg. von Strombeck angenommen. Nach§ 6 ist als Krankenunterstützung zu gewähren: 1. vom Beginn der Krankheit ab freie ärztliche Behandlung, Arznei, sowie Brillen, Bruchbänder und ähnliche Heilmittel; 2. im Falle der Erwerbsunfähigkeit vom 3. Tage ab täglich ein Krankengeld in Höhe der Hälfte des ortsüblichen Tagelohns gewöhnlicher Tagearbeiter. nicht Abg. Virchow beantragt im§ 6 hinzuzufügen: Als ärztBehandlung im Sinne dieses Gesetzes gilt diejenige, welche feitens eines in Gemäßheit des§ 29 der Reich 3- Gewerbe- Ordnung approbirten Arztes erfolgt. In Fällen dringender Gefahr, wo ein approbirter Arzt nicht zu erreichen ist, darf die Hilfe auch anderer Personen angerufen werden, welche eine technische Vorbildung genossen, aber die ärztliche Prüfung nicht bestanden haben." Redner bedauert, daß in dieser Frage, in welcher die gesetzliche Vorschrift so far wie möglich sei, durch die willtürund könnten doch bestehen. liche Interpretation der Behörden eine Unklarheit geschaffen Staatssekretär v. Bötticher bleibt dabei, daß die Ver- sei. Die ärztliche Behandlung sei immer als solche durch längerung der Unterstützungsfrist auf 52 Wochen die Mitglieder approbirte Aerzte verstanden worden; wenn man fagt, der freien Kassen ebenfalls mehr belasten würde. ter Kranke sucht den Mann seines Vertrauens auf, Abg. Hirsch( fr.) bestreitet, daß die freien Kassen schlechte Abschlüsse aufweisen: sie hätten die längere Unterstützungsfrist nommen hatte. Der Verein ,, Berliner Presse" aber, welcher Kopie angreift, nachdem sie das stärkere Original nicht anes für rathsam befunden hatte, meine ungleich stärkeren zutasten gewagt hat, ist auch kein moralisch niederschmetternDer Vorwärts" hat in seiner gestrigen Nummer bereits Angriffe schweigend hinzunehmen, hing dem Echo, welches des Ding. Allein die Preßorgane, für welche Herr Harden hinterlistigen Ueberfall erwähnt, den der Redakteur dieselben in der Kritik des Herrn Harden gefunden hatten, arbeitet, sind durchaus respektable Organe. Und es ist die Klausner vom„ Berliner Börsen- Courier" vor einigen Tagen eine Injurienklage an. Schattenseite der bürgerlichen Respektabilität, daß sie den hat, und eine ebenso kurze, wie treffende Glosse daran ge- gleich. Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt so- Skandal über alles fürchtet, auch dann, wenn es eine Ehre im Lessing- Theater auf den Schriftsteller Harden gemacht Ein paar Tage nach Einhändigung der Klage fiel ist, in einen Skandal zu gerathen. Wie leicht wird da ein knüpft. Wenn ich mir gleichwohl noch das Wort zu der die Eingangs dieser Zeilen erwähnte Szene vor. Herr Mitarbeiter lästig, der heute in einen ärgerlichen InjurienAngelegenheit erbitte, so geschieht es, weil es sich nicht nur Harden wollte sich nach Schluß der Vorstellung in der Vor- handel, morgen in eine öffentliche Schlägerei, übermorgen um war um die Sache der Presse, welche etwas anderes und als sich Klausner von hinten an ihn heranschlich und das fizen nichts von den Lichtseiten der bürgerlichen Respektabietwas mehr sein will, als ein Organ der Profitwuth. Gesicht zerkragte. Da der Held des Börsen- Courier" dieses lität, aber auf ihre Schattenseiten wissen sie trefflich zu insbesondere In Nr. 33 der„ Gegenwart" veröffentlichte Herr Harden Attentat wortlos vollbrachte, so muß dahin gestellt bleiben, spekuliren. Man muß dies langsame Austrocknen der Lebenseine Rezension meiner Schrift„ Kapital und Presse". Und ob er als Freigesprochener des erwähnten„ Ehrengerichts" quellen einmal an sich selbst erfahren, man muß die kapitaliſtiwar feineswegs in prinzipiell zustimmendem Sinne. Im oder als journalistischer Genosse der Gebrüder Sommerfeld schen Folterwerkzeuge einmal an den eigenen Gliedern gefühlt lismus an den von mir gerügten Uebelständen nicht nach:" Gegenwart" als ruchloje Gauner gekennzeichnet hatte. Die mit heilen Gliedern davon und drischt noch obendrein die Gegentheil: er fand, daß ich die Verschuldung des Kapita- handelte, welche Herr Harden in der neuesten Nummer der haben, um zu wissen, was sie bedeuten. Nicht jeder kommt Ich die kapitalistische Philosophie des Herrn Friedrich schwester der Klausneriden muß sie es am Ende wissen. In 2003 war. Nieksche bei ihrem richtigen Namen gerufen hatte. Aber der Sache selbst kommt nichts darauf an. Der Fall Harden- Klausner zeigt, daß die kapitalistische die Uebelstände selbst verkannte er nicht und schloß sich Es ist bezeichnend, daß, soweit ich die Presse übersehe, Korruption jetzt schon mit brutaler Faust auf offener Straße -in sehr gemilderter Form- den scharfen der Vorwärts" allein die Heldenthat des Klausner so die Preßfreiheit selbst in der Person von bürgerlichen Angriffen an, welche ich gegen den Verein„ Berliner Presse" nennt, wie sie genannt werden muß. Die kapitalistischen Journalisten attakiren darf, welche vom Boden der bürgervon den hiesigen Theatern dotiren läßt. In diesem Zu- wie die National- Zeitung" und die Vossische Zeitung", zwar ohne daß sich bisher eine protestirende Stimme aus sammenhange rügte Herr Harden, daß der Vorstand des oder sie spenden dem Klausner sanfte Liebesblicke, wie das der bürgerlichen Presse erhoben hat. Ein kapitalistisches Vereins( Vorsitzender Kammergerichtsrath Kleine Journal" und die Bolts- Zeitung". Aber in dieser Gegenwartsbild, auf welchem das Dichterauge des Herrn Wichert) als sogenanntes Ehrengericht" das ist Engen Richter sicherlich mit innigem Entzücken ruhen wird! genannten " mitglied Klausner freigesprochen hatte, obgleich demselben sagt: das Attentat eines Menschen vom Kaliber des urkundlich nachgewiesen worden war, daß er in zwei Klausner, kann Herrn Harden nur zur Ehre gereichen und die Jahren allein von zwei Theatern 1106 Freibillets ent- Injurienklage von Wichert und Gen., welche die gemilderte Franz Mehring. einen Naturheilkundigen, so sei deshalb noch nicht treten können Bruftfellentzündung, Herzkrankheit, Augen- ziehung auf die ihnen übertragenen Arbeiten Folge zu leisten; die be nöthig, daß dafür aus öffentlichen Mitteln etwas bezahlt wird. entzündung; 2. Unterleibserscheinungen, hinzutreten kann harrliche Weigerung dieser Verpflichtung nachzukommen, giebt bem Die jetzige Fassung der Gewerbe- Ordnung rührt von mir her Bauchfellentzündung; 3. Nervenerscheinungen, wie Kopfschmerzen, Arbeitgeber nach§ 123 Nr. 3 das Recht, die Gesellen ohne und ist mir vielfach verdacht worden, weil dadurch der Schutz Gesichtsschmerzen. Oft nimmt die Krankheit einen leichten Ber- Auffündigung zu entlassen. Im vorliegenden Falle ist nur der Gefezgebung gegen die Kurpfuscherei beseitigt wurde. Man lauf und ist im Allgemeinen fräftigen Leuten wenig gefährlich. durch Beweisaufnahme für erwiesen anzunehmen, daß der Kläger fann es Jedem freistellen, sich durch einen Kurpfuscher behandeln Sie ſetzt meist mit hohem Fieber ein, das rasch wieder abfällt. an zwei aufeinanderfolgenden Tagen der Aufforderung des Arbeit zu lassen, aber man muß die Kurpfuscherei nicht begünstigen. Bei der graphischen Darstellung des Fieberverlaufs scheint die gebers nach Beendigung der gewöhnlichen Arbeitsstunden die Die Naturheilkundigen drängen sich jetzt hervor und suchen sich steile und schmale eintägige Kurve charakteristisch. Beobachtet Arbeit fortzusehen nicht nachgekommen ist und daß er als Krankenkassen- Aerzte aufstellen zu lassen, wodurch das ist eine Unsumme von Nachkrankheiten. Schon bestehende bei dieser Verweigerung des Gehorsams auch ver Publikum verwirrt wird. Erkrankungen, wie Lungentuberkulose und Herzkrankheiten blieben ist, nachdem ihn der Beklagte mit der Entlassung gedroht Staatssekretär v. Bötticher: Ich bin doch zweifelhaft, ob nehmen oft unter dem Einfluß der Influenza einen hatte. In diesen beiden Handlungen liegt zweifellos der That die Frage gerade hier an dieser Stelle erledigt werden kann. ungemein raschen Verlauf und führen zu schnellein Ende. Die bestand des§ 123 Nr. 3 der Gewerbeordnung, welche den Be In der Regel soll unter ärztlicher Behandlung die durch einen Influenza muß zu den akuten Infektionskrankheiten gerechnet tlagten zur sofortigen Entlassung ohne vorherige Aufapprobirten Arzt verstanden werden; aber der Bundesrath hat werden und ihr ansteckender Charakter ist als feststehend zu be- fündigung berechtigt. Der Umstand, daß von dem Verklagten gefagt, was als ärztliche Behandlung gilt, muß durch die Ge- trachten. Dafür spricht, daß einzelne ganz abgesondert liegende die Arbeitsleistung nach Ablauf der gewöhnlichen Arbeitsstunden werbe- Ordnung oder die auf die ärztliche Praxis bezüglichen Inseln verschont geblieben sind, daß auf einigen derartigen Inseln verlangt wurde, befreite den Kläger von der Pflicht nicht, den Vorschriften festgestellt werden. Der Bundesrath hat es deshalb die Krankheit plötzlich nach Ankunft eines Schiffes ausbrach. Anordnungen des Arbeitgebers Folge zu leisten, da ein abgelehnt, bei dem Krankenversicherungs- Gesez auf diese Frage Personen, die nach außen Verkehr haben, werden zuerst befallen, Normal- Arbeitstag durch Gesetz bisher nicht einzugehen. Entscheidend ist hierbei die Frage, ob Aerzte ge- wie Bahn- und Postbeamte, in Gefängnissen und Klöstern die eingeführt und außerdem von dem Kläger nügend vorhanden sind. In Berlin fommen auf 10 000 Ein- Aufseher und Boten. Die Verbreitung ist eine ungemein schnelle unter Beweis gestellt ist, daß er wohner 7 Aerzte, in der Provinz Posen aber nur 1,77. und die Zeit von der Uebertragung bis höchstens 2 oder 3 Tage. nur in den gewöhnlichen Arbeitsstunden Aus meiner Erfahrung der Provinz Schleswig Die Frage, ob einmaliges Befallenfein schützt, läßt sich mit Be- leisten vertragsmäßig verpflichtet vertragsmäßig verpflichtet habe. Hat aber Holstein weiß ich, daß auf Den Inseln überhaupt stimmtheit nicht beantworten; einige Schutzkraft muß wohl vor- Beklagte bei der Entlassung des Klägers ein ihm geseglich Aerzte felten in Anspruch genommen werden. Man handen sein, dafür spricht das Erlöschen der Epidemie nach ver- zu stehendes Recht ausgeübt, so kann von einer Schaden wendet sich dort an einen Naturarzt oder, wie ich sage, an hältnißmäßig kurzem Wüthen; doch steht fest, daß einzelne Per- Ersatzpflicht desselben dem Kläger gegenüber nicht die Rede sein einen klugen Mann und nimmt nur im äußersten Mothfall einen sonen mehrmals erkrankt sind. Säuglinge sind gar nicht, Kinder und es mußte unter Berücksichtigung des§ 87 3.-.-. eger Arzt. Wenn der Antrag angenommen wird, zwingen Sie die wenig betroffen. Mancher ist zeitweise unempfänglich, so hat der kosten und des§ 649 3.-P.-D. wegen der vorläufigen VollKrankenkassen, einen Arzt hinzuzuziehen, obwohl derselbe gar nicht man oft Aerzte noch am Ende der Epidemie erkranken fehen. fireckbarkeit. wie geschehen erkannt werden. zu beschaffen ist und obwohl ein anderer die Sache ebenso gut Am meisten scheint das Alter von 15-25 Jahren befallen zu machen könnte. Der Antrag würde für einen erheblichen Theil werden. Ein Spezifikum gegen die Krankheit kennt man nicht; des Reiches wirkungslos fein; die Kurpfuscher werden doch in der Arzt muß sich daher auf symptomatische Behandlung be Anspruch genommen werden, aber kein Honorar erhalten. schränken. Darauf wird um 54 Uhr die Berathung bis Sonnabend 1 Uhr vertagt. in Tokales. halten müssen ft t Die erfr No Wo pie SpF Jen tufE gehi iber Jehi Re län Jar nicht häl sich dem Beklagten viel Arbeit зи Den der Die Sie treu Mi Geb gefü sere eit eq la an als Gr Life iche den gegen De 1011 Stel bot Au Ne nic Mit anderen Worten also: Der Arbeiter hat dem Arbeit geber stets gehorsam zu sein, die Ueberstunden, die verlangt wer den, hat er zu leisten, sonst darf ihn der Arbeitgeber ohne Weiteres an die Luft sehen, denn: ein Normal- Arbeitstag ist durch Gesetz bisher nicht eingeführt! Eine hoffuungsvolle akademische Blüthe. Jin Delirium Da liegt der Hase im Pfeffer! Gäbe es einen Normal hat gestern Nachts der Student K. G. Zemlien einen Selbstmord Arbeitstag, den das Geseh vorschreibt, dann könnten weder solche versuch gemacht. 3., der Sohn eines Mühlenbesigers in Birkhorst Urtheile erfolgen, noch könnten die Arbeitgeber solche Anforde bei Belik, studirte hier Theologie und Philosophie. Gesin Bor rungen stellen. Eine der vorzüglichsten Forderungen des sozia mittag verfiel er plöglich in Delirien. Die Frau Landschulz, bei listischen Programms ist die gesetzmäßige Einführung des Normal welcher er in der Kl. Auguststraße wohnte, rief sofort zwei seiner Arbeitstages. Daß derselbe infolge des naturgesetzlichen GrundKollegen herbei, welche bis 11 Uhr Abends bei dem Kranken fatzes: 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Erholung, Man schreibt uus: In der gestrigen Stadtverordneten wache hielten, sich dann aber entfernten, da er ruhig geworden Versammlung betonte u. A. der Stadtv. Singer in seiner Rede war. Bald darauf aber fing 3. von Neuem zu toben an, holte eben nur 8 Stunden währen kann, mag zwar den Arbeit über den Nothstand, daß er die Schaffung von Arbeit für das sich ein Küchenmesser und schnitt sich in das rechte Handgelent, Arbeiter nicht abhalten, erst recht auf dieser Forderung zu be einzige wirksame Mittel halte, dem Nothstande zu steuern. Bei ohne indeß die Pulsader zu treffen. Die Bekannten wurden stehen. Die Arbeitgeber sträuben sich mit allen Kräften dieser Gelegenheit glaubte eine leider unbekannt gebliebene Größe wieder herbeigeholt und blieben nun bei 3. Gegen Morgen neunstündigen Arbeitstag( vergl. Lohnbewegung der Buchdrucker), dieser Versammlung, dem Redner durch den geistre: hen zwischenstand dieser plötzlich auf und holte sich aus einem Schranke un- die Arbeiter kämpfen mit allen Kräften für den Acht stunden, ruf„ Buchdruckerstreik!" imponiren zu können. Der weise Stadt bemerkt das Küchenmesser wieder. Nachdem er sich wieder in das tag und sie werden den Normalarbeitstag bewilligt erhalten, vater, welcher sich diese geschmackvolle Bemerkung leistete, scheint Bett begeben hatte, zerschnitt er sich beide Arme unter der Bett- oder besser: sie werden den Achtstunden tag bewilligt er demnach, trok der vielen Aufklärungsversuche, immer noch keine decke von oben bis unten und rief seinen Freunden dann ein Ahnung davon zu haben, daß die Buchdrucker einzig und allein Lebewohl zu. Diese rissen nun die Bettdecke fort, sahen die Veres mag kommen wie immer es fommen will. nur deshalb die Arbeit einstellten, um durch die Einführung des letzungen und sorgten für einen ärztlichen Verband und für die Für Inhaber von Restaurationen mit Kegelbahnen Neunstundentages dem Nothstand resp. der Arbeitslosigkeit in Ueberführung nach der Charitee. bot eine Verhandlung Interesse, welche gestern vor der sechften ihrem Gewerbe entgegenzutreten. Mancher lernt's eben nie! Strastammer des Landgerichts I. stattfand. Der in der Kreuz Zur Nitsche'schen Mordsache kann auf Grund neuer Er- bergstraße wohnhafte Restaurateur H. sollte dadurch ruheſtörenden Das bevorstehende kirchliche Todtenfest, welches bekannt mittellungen zur Bervollständigung des Signalements des Thäters zärm verursacht haben, daß er die Benugung seiner Regelbab lich viele Tausende nach den Friedhöfen zu den dahingeschiedenen noch folgendes mitgetheilt werden: Der Mörder ist etwa 20 bis auch nach 11 Uhr Nachts zugelassen hatte. Verschiedene An Angehörigen hinausführt, um diesen als ein Zeichen des liebe- 25 Jahre alt, mittelgroß; von gutem, muskulösem Körperbau, wohner hatten sich hierüber beschwert. Das Schöffengericht hatte vollen Gedächtnisses einen Kranz auf den Grabhügel zu legen, er Gang war flott, die Saltung straff, die Haare find gescheitelt den Angeklagten freigesprochen, der Staatsanwalt die Berufung gedenkt auch in diesem Jahre die Deutsche evangelische und auf der einen Seite in einer Tolle in die Stirn gefämmt. eingelegt. Vor der zweiten Instanz machte der Angeklag Buch- und Traktat- Gesellschaft( Ackerstraße 142) für Die garbe derselben ist blond, ob hell oder dunkel, ob glatt oder geltend, daß daß ihre Zwecke auszunutzen. Wenn ein gutes Wort", so schreibt wellig, ist zweifelhaft geworden; das Gesicht war blaß und zeigte Gäste um 11 Uhr aufhörten, bei dem besten Willen dieselbe,„ eine gute Statt findet, so ist es besonders am Gedächtniß-, einen blonden Schnurrbart, den man nur als Anflug lasse es sich aber nicht durchsetzen, daß nicht bisweilen tage der Verstorbenen in Form einer kleinen Schrift, welche eines Bartes bezeichnen kann. Die Bekleidung bestand aus stahl noch einige Rugeln geschoben würden, wenn solche noch r Worte des Trostes enthält. Im vorigen Jahre haben wir auf unterblauem Anzuge, chokoladenbraunem Ueberzieher, hell- Beendigung eines Spiels fehlten. Im Uebrigen sei aber den mehr als 60 Berliner Kirchhöfen 150 000 kleine christliche grauem, mit Band garnirtem und mit kleiner Krempe ver- die ganze Anklage hinfällig, denn schon seit Jahr und Tag Schriften unentgeltlich vertheilen lassen, welche von den Besuchern, sehenem Hut. In der Hand trug der Mörder rothbraune Hand- fige er die polizeiliche Konzession bis zwei Uhr Nachts und se mit sehr wenigen Ausnahmen, gern angenommen und zu Hause in der Stille gewiß nicht ohne Segen gelesen worden sind. So schuhe, auf der Weste ist eine breite Stahl- oder Nickel- Uhrkette in der Konzessionsurkunde ausdrücklich die Regelbahn mit bemerkt worden. Der Mörder dürfte identisch sein mit aufgeführt als zu den Räumen gehörig, welche bis zwei Uhr be mancher, der seinen Fuß schon lange nicht mehr in ein Gotteshaus gesetzt hat, ist dadurch zur Besinnung auf das„ Gine, was der Herberge Dranienſtr. 105 ſeinen hellbraunen blutbefleckten hauptung des Angeklagten so unglaubwürdig, daß er beschloß, in nutzt werden dürften. Dem Gerichtshof schien die lettere Be noth thut", gekommen." Nun, das„ Cine, was noth thut", neberzieher an eine bisher nicht ermittelte Person durch einen den Polizeilieutenant des betr. Revier3 zu vernehmen, scheint die Deutsche evangeliſche Buch- und Traktatgesellschaft selber am Unded verkaufen ließ. Der Verkäufer trug einen glatten, stahl- zu erfahren, weshalb die Grenzen zum Betriebe der Regel besten erkannt zu haben, denn sie fügt dem Vorstehenden hinzu: bladen Anzug mit dunklen Streifen, grauen Hut mit kleiner bahn mit Bezug auf den Angeklagten so ausnahmsweise Diese verborgene Säemannsarbeit wollen wir auch in diesem Krempe und führte einen grauen Handkoffer bei sich, aus dem er weit gezogen worden waren. " Jahre wieder ausrichten, doch sind die Kosten für Herstellung so reine Wäsche entnahm, und in den er seine blutbespritzte Wäsche lieutenant, daß der Angeklagte von einer irrigen Auffaffung vieler christlicher Echristen nicht gering und übersteigt unsere Kräfte, besonders da auch von außerhalb Bitten um Zusendung( Kragen, Vorhemd) einschloß. Derselbe Mann ist am 26. Oktober befangen fei. Allerdings stehe in der Konzession, daß der Ang von Schriften für das Todtenfest an uns herantreten. Wir er- Dem Bertause des Ueberziehers beiwohnte, gesprochen worden. zwei Uhr ausüben dürse, doch schließe diese Erlaubniß keinesweg Morgens noch hier von einem Menschen, der am Tage vorher geklagte das Schankgewerbe in seinen sämmtlichen Räumen bis lauben uns daher, die Freunde, welche beten: Dein Reich Bei dieser Gelegenheit trug er noch die blauen Hosen, aber ein auch diejenige in sich, daß noch nach 11 Uhr gefegelt werden tomme," um Gaben für unsere Liebesarbeit zu bitten." Da die Anfertigung dieser Druckarbeiten doch einen ganz schönen Groschen graues Jacket und einen brannen Hut. Eine dritte gleichfalls dürfe. Das Regeln gehöre zu denjenigen Geräusch erzeugenden Geld kostet, so ist wohl die Frage erlaubt, ob die Traftätchen in unermittelte Person nannte ihn auf der Herberge Edmund und Belustigungen, welche wie Klavierspielen und Singen um 11 Uhr Buchdruckereien hergestellt werdin, welche die Forderungen der fragte:" Edmund, machst Du mit nach München?", worauf der aufhören müssen. Wenn die Konzeffionsurkunde des Angeklagten Buchdrucker bewilligt haben? Wenn die deutsche evangelische Besuchte erwiderte:" Ja, gewiß." Der Mann, welcher dieſe demselben auch die Kegelbahn bis 2 Uhr Nachts zur Verfügung Buch- und Traktatgesellschaft so sehr um das geistige Wohl der Frage an den muthmaßlichen Thäter richtete, kann nicht be- fielle, so folle damit nur gesagt werden, daß in diesem Raume 25. einem Menschen, welcher am Oftober d. I. Menschen besorgt ist, sollte sie billiger Weise auch das leibliche schrieben werden, wird aber unter Hinweis auf die Belohnung bis dahin Getränke verabfolgt werden dürften. ersucht, sich selbst zu melden. Der Käufer des Ueberziehers ist Staatsanwalt und Gerichtshof waren der Ansicht, daß die Wohl nicht außer Augen lassen. 20-25 Jahre alt, unterfeßt, hatte dunkles, zurückgefämmtes Haar und etwas Schnurrbart. irrige Auffassung des Angeklagten denselben nicht vor Strafe Schüßen könne. Der Wirth habe auf die Ruhe der Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen. Das Urtheil lautete auf fünf Mart Geld strafe. Buchdrucker- Bewegung. Ha wie der du Ti we die We alf per Ge Ve Вс Te ne DOT DO bei Kaum glaublich. Unter dieser Spigmarke theilt eine hiesige Lokalforrespondenz folgenden Vorfall mit, der sich in der verflossenen Nacht auf einer der hiesigen Sanitätswachen in der wärtig über 250 Buhälter, welchen wegen Verdachts der Kuppelei Das Moabiter Untersuchungsgefängniß beherbergt gegen Prenzlauerstraße abgespielt hat. Gegen halb 12 Uhr Nachts der Prozeß gemacht werden wird. wurde dort heftig an der Klingel gezogen, und dem öffnenden Heilgehilfen trat hastig eine Dame entgegen, welchen einen sorg- Polizeibericht. Am 19. d. M., Vormittag, erschoß sich ein fältig eingehüllten, größeren Gegenstand auf dem Arme trug und Handlungsgehilfe in einem Hotel mittelst Revolvers. Vor dringend nach dem Arzte fragte. Ihre Anna sei schwer erkrankt dem Hause Werderscher Markt 5-6 wurde Nachmittags eine und müsse höchstwahrscheinlich von der Influenza ergriffen sein. Frau von einem Arbeitswagen überfahren und erlitt einen Bruch Und als der hinzugetretene Arzt theilnahmsvoll die Kranke aus des Knöchelgelenks, sodaß sie nach der Universitäts- Klinik ge- für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer" mittheilt, Die Buchdruckereibesitzer wollen, wie der„ Korrespondent dem Packet entwickelte, welches die Dame auf dem Arm trug, bracht weiden mußte. Auf dem Stralauer Platz gerieth zu für eit für been det erklären, um in die Reihen do fnurrte ihn plöglich eine Mopshündin an, die„ Anna" der be- derselben Zeit ein 9 jähriger Knabe beim Spielen auf dem Fahr- Gehilfen Berwirrung zu bringen. Lasse sich allo sorgten Dame, der natürlich bedeutet wurde, daß sie mit dieser damm unter die Räder eines Kohlenwagens und wurde am Patientin sich nach der Thierarzneischule, nicht aber nach einer Unterschenkel so schwer verletzt, daß seine Ueberführung nach dem Niemand täuschen! Der Streit ist erst beendet, Sanitätswache zu wenden habe. Das wollte der Abgewiesenen Krankenhause Bethanien erforderlich wurde. wenn der Zentralvorstand des Unterstügungs nicht einleuchten; sie raiſonnirte vielmehr über die Unzulänglichkeit eine 70 jährige Frau vor dem Hause Rathenowersiz 35 von den Vereins deutscher Buchdrucker dies bekannt der Einrichtungen der Sanitätswache und verließ dieselbe endlich Pferden eines in der Jahrt befindlichen Pferdebahnwagens zu macht. Der„ Vorwärts" wird, wenn eine solche Bekannt mit ihrer wieder eingewickelten„ Anna" auf dem Arm und mit Boden gerissen und erlitt durch Suftritte außer einem Ober- machung vorliegen wird, dieselbe sofort zum Abdruck bringen der Drohung, sie werde die Sache in die Zeitung setzen". Esschenfeltruch bedeutende Verletzungen am Unterschenkel. An die Beendigung des Streits ist aber fürs Nächste noch gar geschieht dies zwar hiermit, indeß ohne Anregung von Seiten der wurde nach dem Krankenhause Moabit gebracht. mittelalterlichen Dame. Zu derselben nicht zu denken, denn dazu würde erforderlich sein, daß die Buch Zeit wurde ein Tapezirer in seiner Wohnung, Gerichtstraße 18, druckerei- Besitzer in ihrer Gesammtheit den Neunstundentag be Ueber die Jufluenza ließ sich Geheimrath Gerhardt, erhängt vorgefunden. Im Laufe des Tages fanden fünf willigt hätten, was bekanntlich noch nicht der Fall ist. Die beiter der übrigen Berufe mögen sich also in ihren Sammlungen Direktor der zweiten medizinischen Klinik der Charitee, gelegentlich Brände statt. für die Buchdrucker nicht irre machen lassen. einer Krankenvorstellung der" Bosnischen Zeitung" zufolge in folgender Weise aus: Abends wurde Gerichts- Beitung. Sie Ar for wis De fin me ſtä es สิน ver öff Di übe ia ein gel be B. ben flo ha 1. k str Ec ftr be be fee in bei ift Der DO ent Die Ausweisung von streitenden Buchdrucker aus Leipzig und dem Königreich Sachsen ist nach dem Wähler" deshalb erfolgt, weil die betreffenden aus Desterreich gebürtigen Gehilfen sich weigerten, jegt in Arbeit z treten. Die Krankheitserscheinungen, welche wir unter dem Sammelnamen Influenza begreifen, waren früher schon vielfach beobachtet worden und bereits mehrere Epidemien der sog.„ Grippe" sind zu verzeichnen, so 1847 und 1876. Aber eine solche Pandemie, Ueberstunden ist jeder Gehilfe und Geselle zu leisten verwie fie vor zwei Jahren herrschte, war seit mehr als einem pflichtet, so hat fürzlich das Amtsgericht I, Abtheilung 37, Menschenalter nicht da gewesen und man stand vor etwas ganz entschieden. Wir bemerken vorweg, daß gegen dieses Urtheil In Breslau erklärte der Gehilfen obmann Schliebs in einer Neuem, Unbekannten. Sie kam von Oſten zu uns; im Mai 1889 Berufung eingelegt worden ist. Bei der prinzipiellen Tragweite, fühlten sich mit den auf dem Boden der modernen Arbeiter brach sie in Buchara aus, durcheilte das asiatische Rußland, Tam welches dasselbe für Arbeiterkreise hat, sei der Sachverhalt an bewegung stehenden Arbeitern nicht solidarisch, für unzutreffend, im September nach Betersburg. Noch wollte man bei uns den dieser Stelle mitgetheilt: Gin Modelleur war bei einem Fa- Der Genannte bat unterm Beifall der Versammlung, man fol Berichten von dort nicht glauben; die Nachricht, es lägen in britanten in Arbeit getreten. Der Letztere verlangte von seinem die Buchdrucker in die Reihe der Gewerkschaften ebenso aufnehmen Petersburg über 50 000 Menschen frank, wurde verlacht. Doch Gehilfen, auch nach Feierabend zu arbeiten, d. h. also je nach wie jede andere Arbeiterorganisation. schnell verbreitete sich die Krankheit über ganz Europa, von den Befehl des Arbeitgebers Ueberstunden zu machen. Der In Leipzig haben die streifenden Hilfsarbeiter, Hauptorten Berlin, Wien, Paris, London ging fie ftrahlen- Gehilfe lehnte dieses Ansuchen zu wiederholten förmig über die Provinzen, meist verweilte sie 3 bis 4 Wochen Malen ab und wurde deshalb auf der Stelle ent: Arbeiterinnen der Schriftgießereien ihren Tarif in einigen Der so abgeänderte Tarif enthält bie an einem Orte, höchstens 2 oder 3 Monate. Ihr Bug lassen, trotzdem Kündigungsfrist vorgesehen war. Der Gehilfe Punkten abgeändert. war deutlich von Osten nach Westen gerichtet; von uns strengte Klage an und forderte für 14 Tage Lohn(= 72 Mart) neunstündige Arbeitszeit und für die gegen feste Bezahlung zog sie nach Amerika und weiter nach Ostasien. Jest scheint es, und 5 pet. Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung an. Beide beitenden Arbeiterinnen einen Mindestwochenlohn von 13 M. für als ob sie nach ihrer Reise um die Welt wieder bei uns an- Parteien hatten Rechtsbeistände zum Termin mitgebracht: der Handschleiferinnen, 12 M. für Theilerinnen, 10 M. für Auf gelangt ist. Man war zuerst geneigt, die Krankheit ganz leicht Kläger den Rechtsanwalt Wolfgang Heine, der Beklagte die feherinnen und 7 M. für Abbrecherinnen. Die Berechnung zu nehmen, doch bald zeigte es sich, daß es sich um schwere Er- Rechtsanwälte Dr. Friedemann und Dr. Meschelsohn. Das Atfordlohnes soll sowohl nach dem Gewicht als nach dem Tausend frankungen handelte, die Mortalität wurde, allenthalben in Urtheil fiel zu Ungunsten des Klägers aus. Die Be erfolgen. Der Tarif soll den Unternehmern vorgelegt und be schreckenerregender Weise gesteigert, besonders in England. Die gründung desselben ist dem Kläger noch nicht zugestellt worden, Arbeit nicht eher wieder aufgenommen werden, als bis er willigt worden ist. Symptome find ungemein verschiedengestaltig, wir können sie in lautet aber etwa folgendermaßen: Nach§ 121 der Gewerbe Ordnung sind die Gesellen und drei Gruppen theilen: 1. katarrhalische Erscheinungen, die fast nie fehlen; dahin gehören Schnupfen, Husten u. s. w. Sinzu Gehilfen verpflichtet, den Anordnungen der Arbeitgeber in Be- den ar un ich 26 ma La fta und Gi fü bot die för lie St 50 be ca. Sc des Die Sammlungen der deutschen Arbeiter für die streiken an e g r #RED g де ie fe 9443 nt ent 10 t t 11. ar h es en 11 ch zer Cer er d. Де en and en Die ür f Des nd Die be ens e M M E t t t e t ft die Betheiligung der Gewerkschaften an denselben eine sehr I Die Organisation der Handschuhmacher Deutschlands umfaßt erfreuliche. Außer den schon erwähnten Gewerkschaften bewilligte nur 2130 Mann; es wird daher wohl jedem einleuchten, daß sie der Buchbinder 500 M. und die Organisation der diese Wenigen einen schweren Kampf führen, zumal der Streit Roten stecher als erste Rate 200 M., sowie für jede weitere schon am 28. August begann. Woche 100 M. Möge man allerwärts nach Kräften diesem BeiJ. A.: Gg. Schneider, Brandenburg. piel folgen! Der Neunstundentag ist ein Objekt, das die gebrachten Alle Arbeiterblätter sind um Abdruck gebeten. Opfer reichlich verzinsen wird. Die Ausdauer der englischen Gewerkschaften bei roßen Lohnbewegungen mag bei dieser Gelegenheit jen deutschen Buchdruckern in Erinnerung gebracht ein. Die deutsche Arbeiterschaft wird Geld zur Unterstützung ufbringen in hohen Summen und die Sache der Buchdruckerequentes ahrelange Kämpfe. = Versammlungen. | " Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Grüne iche", Rirdorf, Hermann und Kenesebecitr.- Ecke bei Weiler. Gesangverein prania", Landsbergerstr. 31 bet Muſehold. Gesangverein ,, Sanges1 ,, Kreuzfidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Verein Bergnügungsverein Privat- Theatergesellschaft und ArtistenVergnügungsverein ,, ma iRauchklub Lustige Brüder" Oranienftr. 126. Bergnüngungsverein Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- GefangPaul Nickel'scher Musikverein, Borwärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, prt.- Zitherklub -Tambour 8. Männer Abtheilung. Abends Echo", Naunynstraße 86, bet Zubeil. Gesangverein" Freundschaft 2", Friedenstr. 48 bei Tollkühn. Gesangverein Treuer Bund", Friesen- und Arndtstraßen- Ecke bei Ulbrich. Gesangverein Glück zu", Senebel, Badstr. 58( Gesundbrunnen). Gesangverein Phönig, Potsdamer ftraße 89. Gesangverein harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Gefangverein Liederkranz", Brandenburg a. H., bei Escher, Gesellschaftshaus. Arbeiter Gesangverein in Teltow im Schwarzen Adler. Gefangverein ,, Rothe Schleife", bet Trucks, Reichenbergerstr. 83. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonnabend: Bergnügungsverein ,, 2ustige 13", 10 Uhr, bei Schacknat, Dresdenerstr. 28. Tambourverein, Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschendorf, Boffener und Fürbringerstr.- Ece. Vergnügungsverein ,, Quodlibet," Bühnenverband ,, Normannia" Eine sozialdemokratische Volksversammlung für den alle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. gehilfen durch den Boykott der widerspenstigen Firmen fördern, 40. Kommunalbezirk fand am 17. November in Ahrends Brauerei, tagt alle Sonnabend vor dem Ersten bei Dahme, Grüner Weg 59. aber die Hauptsache zum Siege müffen die Buchdrucker- Moabit, statt. Dieselbe war so stark besucht, daß es dem Vor-" Carmen Sylva" Drantenſtr. 46. Jehilfen selbst thun insofern, als sie unerschütterlich zum Reunstundentage halten, sich nicht scheuen, eventuell eine fißenden schwer fiel, den Mittelgang freizuhalten. Jedermann flub Sumor, alle 14 Tage, Möckernftr. 114.glödchen" Röslinerstr. 17. Musikverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. war auf das Wahlresultat gespannt. Dasselbe war bei Gröffnung längere Zeit, als sie vielleicht voraussetzten, im Streif zu verder Versammlung noch nicht zur Stelle und so nahm Theodor Dornröschen", bet Döhring, Bring Gugenftr. 19. Jarren. Sie müssen bedenken, daß den unter gewöhnlichen Ver- Metzner das Wort zu einer Ansprache, in welcher er seine Behältnissen arbeitslos gewordenen Kollegen ja auch keine geringeren, friedigung über die Wahlbetheiligung ausdrückte und weiter beverein" Phönir", Bülowstr. 65, bei Bredlow. Aufnahme neuer Mitglieder.vielmehr noch größere Opfer auferlegt find, als den Streifenden, merfte, daß noch viele Parteigenossen zur Wahlenthaltung ge- bends 9 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen Männer- Gesangverein Sängertranz", gegründet 1853, Annenftr. 9, Jenn letztere werden ausreichender unterstügt als jene. Die Unternehmer werden bis zum Neußersten fämpfen, um den zwungen waren, um nicht aufs Straßenpflaster geworfen zu Musikverein ,, Allegro", bet Bogel, Sorauerfir. 13. Aufnahme neuer Mitglieder. Sieg zu erlangen; es kommt darauf an, daß die Neberzeugungs- werden, wenn sie ihrer Ueberzeugung gemäß sozialdemokratisch al prose", Ab. 9 Uhr bei kleemann, Lauſiberſtr. 41. – Sitherflub„ Sartreue, die Charakterfestigkeit der Gehilfen hinter den pekuniären wählten. Das dürfte nns aber nicht abhalten, für die Ziele inonie", 9 ur nebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Mitteln der Unternehmer nicht zurückbleibt. Wird von Seite der unserer Partei zu wirken, sondern wir müßten vielmehr mit Berein„ Deutsche Giche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, WaterlooGehilfen der Kampf bis zur legten Stunde ihres Könnens fort ganzer Kraft für deren Verwirklichung eintreten. Qus num Ge- ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von geführt, so ist nicht zu bezweifeln, daß der Neunstundentag nosse Millarg das Resultat verkündete, durchbraufte ein Jubel, 8-10 Uhr, Turnlolat Mariannenplay 14. Lübeck'scher Die 1. ereits in nächster Zeit allgemein giltige Norm der Arbeits- welcher gar kein Ende nehmen wollte, den Saal. Hierauf sprach 9-11 Uhr. eit der Angehörigen des Buchdruckgewerbes sein wird. Ron Genosse Vogtherr, gleichfalls unter großem Beifall über die turnt Abenos 8-10 Uhr. Der Turnſaal befundet sich Königſtädtisches Gymdie Berliner Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. Ausharren jest erspart spätere Bedeutung des glänzenden Sieges, welchen Sozialdemokratie erfochten wenn erklärte, daß die Säumigen ihr Wahlrecht ausgeübt hätten, unser Kandidat im ersten Wahlgang sicher gefiegt haben würde. Nun in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelftr. 141. Genossen sind freundlichst Statflub, Nams ch", Fürstenbergerstr. 10. Humoristischer follten sie alle, Mann für Mann, tüchtig dafür agitiren, eingeladen. Gäste willkommen. Klub Adoni 3" bei Heid, Koppenstr. 75. daß unser Genosse Metzner aus der Stichwahl als Sieger her- Gemüthlich feit" tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8% uhr, vorgehe. Genoffe Schmidt wandte sich gegen die fleinen bei G. Wächter, Brizzerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gäſte Schanfwirthe, welche hätten, willkommen. Kartentiub Nulle" fagt jeden Montag u. Sonnabend Abds. An die Tischler und verwandten Berufsgenossen Berlins! obwohl sie doch nur von den Arbeitergroschen lebten," beth Ston- von 8- y the Nachts Gochſtr. 32a b. Wille. Gäfte, burch weitglieder eingeführt, Privat- Theatergesellschaft, Schneeglöckchen" Nachdem die Frage, ob Zentral- oder Lokalorganisation für fervative und Freifinnige verkehren bei ihnen wenig oder gar Veteranenfir. 9 bei Weltin.- Privat Theatergeſellſchaft ,, Augusta Bictoria", aus entschieden und von allen Seiten die Zentralorganiſation nicht. Genolje Meguer erörterte, wie so viele Kleinhand- uhr, Victoria- Saal, Perlebergerſte. 13, Sizung, Aufnahme, Gäre willfommen. Cha die beste und zeitgemäßeste anerkannt worden ist, hat sich auf weiter nur deshalb noch freifinnig wählten, weil sie sonst ihre nach der Sigung Probe.- Theaterverein„ Giaconda", Abd. 9 Upe, Sigung. Grund des Beschlusses einer fürzlich abgehaltenen öffentlichen Stunden zu verlieren fürchteten, und wandte sich dann zu der uhr Sihung bei Barta, Nixdorf, Bergstr. 120. , Dilettanten Bühne", Theater- Verein Tischler- Versammlung hier in Berlin eine Zahlstelle des Deut- großen Stimmenzahl, die wir in Moabit erreicht haben. Hieran Berein, Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. schen Tischler- Verbandes gebildet. straße 28. Gäste willkommen. Vergnügungs- Verein Schildhorn, Sie alle wissen, daß vor ca. 2 Jahren hier die Zahlstelle des könnte man sehen, daß die Leute doch besser belehrt worden sind, snügungs- Berein Zuftige 13", Abends 9½ Uhr, bet Schacknat, Dresdenerals im Jahre 1885 zur Wahl, wo wir nur 237 Stimmen er aftanien- Allee 52, bei Weber. Sigung Abends 9% Uhr. Aufnahme Deutschen Tischler- Verbandes von der hiesigen Behörde aufgelöst hielten, während sich jetzt das Resultat auf 2143 Stimmen stellte. neuer Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen wurde, weil man glaubte, diefelbe unter das Versicherungsgeses Nachdem noch mehrere Genossen in demselben Sinne gesprochen habend, Abends 8 Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, gnügungsverein Sorgenbrecher". Gegründet 26. Juni 1886. Jeden stellen zu müssen. Den damaligen Leitern wurde bei Strafe ver- hatten, wurde folgende Resolution angenommen: Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. boten, irgend welche Thätigkeit für den Verband zu entfalten. Die heute in Ahrends Brauerei tagende Wählerversammlung Bergnügungsverein, Sumor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9. Auffassung der Polizeibehörde eine irrige war. Kollegen! Die höchste Instanz hat nun entschieden, daß die stimmt den Ausführungen der Genossen Mezner und Vogtherr Touristenverein, an bertu fu". Sihung jeden Sonnabend, Abends 9 ühr, Bei der jegigen voll und ganz zu. Rauchttub, Goldene Märkischer Hof, Admiralstr. 18c. Gäste willkommen. Die Anwesenden verpflichten sich, am Tage Quafie", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. Rauchklub, Dorn: " RegelNeu- Ronftituirung der Zahlſtelle sind uns folglich Schwierigkeiten der Stichwahl voll und ganz dem sozialdemokratischen Standidaten nicht in den Weg gelegt worden, also liegt es jetzt in unserer zum Siege zu verhelfen." flub, Helgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Glisabethstr. 30, im Berein ehemaliger Schüler Hand, dieselbe so gut und den Verhältnissen entsprechend auszubauen, Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. wie das eben nur möglich ist. Daß die Berliner Tischler auf den Schluß der imposanten Versammlung. Ein Hoch auf die internationale Sozialdemokratie bildete der 30. Gemeinde- chule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gefangabenb im Restaurant gaberecht, Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste willkommen. Auf dem Boden der Zentralorganisation stehen, haben dieselten dafelliger Klub ,, urfidelitas Abends 9% Uhr, Neue Promenade 8. nahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Stauchtiub Fretheit' durch bewiesen, daß sie durch den Mund ihrer Vertreter auf dem Jeden Sonnabend Görligerstr. 88 bet Wuttke. Wir Don Soziale teberlicht. und Turnverein ,, Fichte( voltsthümlich), jeden nasium, Elisabethstraße 57-58.Männer- Turnverein Jahn", Rigdorf( eigene Turnhalle Biethenstr. 72a). Hente von " 6-8 Uhr Schülerabtheilung, von 8-10% Uhr Männerabtheilung. Stattlub, a msch", gegründet 1. Ottober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung Stattlub Gäfte willkommen. to 5 den", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenſtr. 19 bet Dyöring, Vermischtes. um Ver Ber Ge Die Freie Vereinigung der Graveure, 3ise Tischler- Kongreß in Hannover im vorigen Jahre erklären ließen: Teure und Berufsgenossen hatte am 16. November wollen die Zentralisation, nur sind die Schwierigkeiten, u. a. die Frage zu erörtern, ob die Mitglieder der Opposition welche uns daran verhindern, fast unüberwindlich. Kollegen, noch zur Abhaltung von Vorträgen eingeladen werden sollen. diese Hindernisse sind beseitigt dadurch, daß die behördliche Serr albig bejahte die Frage, damit man höre, was die be= Genchinigung uns zur Neu- Ronftituirung gegeben wurde; es liegt treffenden Herren wollten, und Herr 3 a cd stimmte dem zu, unter also jest tein Grund mehr vor, sich dem Deutschen Tischler Berufung auf die Nothwendigkeit der unbeschränkten verbande nicht anzuschließen. Daß wir im Verband politische Redefreiheit. Mannheim, 18. November. In dem nahen Orte Neckaran Die Herren Besch, Blümde, Gutt Gegenstände nicht erörtern tönnen, ist richtig, weil das preußische mann, gerieth gestern Nachmittag der Landwirth und Gemeinderath Siewert, Wolf, Teste und Kröbel Budw. Weidner mit seiner Gattin im Wortwechsel. Er schlug im Bereinsgesetz uns solches verbietet. Wenn die gegenwärtig in dagegen erklärten fast sämmtlich, daß man den sogenannten Sähzorne seiner Frau mit einem Hammer derart auf den Kopf, Berlin bestehenden Lokalvereine insofern über etwas mehr Be- unabhängigen Sozialisten" ihres unanständigen Bet- gens halber daß sie zusammenstürzte. In der Meinung, er habe seine Frau wegungsfreiheit verfügen, so haben wir aber Rücksicht zu feine Gelegenheit geben dürften, im Verein mit en Kollegen zu erschlagen, eilte Weidner auf den Speicher seiner Behausung nehmen auf unsere Berufsgenossen in ganz Deutschland, sammenzufominen; überdies feien ja die Werner, Wildberger 2c. und erhängte sich. Die Ehefrau Weidner erholte sich alsbald denen wir anderseits durch eine Lokal Vereinigung auch nicht im Stande, wissenschaftliche Vorträge 2c. zu halten. wieder und es ist keine Gefahr für ihr Leben vorhanden. bollständig abgeschlossen wären, obgleich wir ihre Hilfe Herr Guttmann deckte noch die Widersprüche des neuen Samburg. Ueber Hamburg sind im Oktober 1891 au bei einem eventuellen Kampf um Erzielung befferer Lohn- und Blattes der„ Unabhängigen" auf und bemerkte, daß deren Ver- 58 Dampfern 11 871 Personen( 6358 männliche, 5513 weibliche), Es ist er einigung 2c." doch keine lange Lebenszeit befchieden sei. forderlich, daß wir die Sympathien der deutschen Kollegen uns weiteren Verlaufe der Versammlung wurde ein Antrag, den Im ausgewandert. wiedergewinnen durch Basel. Der neulich verstorbene Profeffor Ignaz Hoppe hatte gemeinsames Zusammenarbeiten im streikenden Buchdruckern 30 M. zu bewilligen, mit der Begründung zur Erforschung der„ Seele" eine halbe Million testivt, in femem Deutschen Tischlerverband. Jezt, wo alle Maßnahmen getroffen abgelehnt, daß lettere noch genügend mit Geldmitteln versehen seien. Hause sollen einige Forscher unausgesetzt über das Wesen der find, liegt es in unser Aller Interesse, mit ganz Deutschland ge- Sollte jedoch ein diesbezüglicher Wunsch seitens der Buchdrucker Seele nachdenken und die Studienergebnisse veröffentlichen. Die meinsame Sache zu machen. Keiner kann unter diesen Um- geäußert werden, so würden die Graveure und Ziseleure nicht Rechtsbeständigkeit des Testaments wird nun bestritten und muß ständen Mitglied einer lokalen, isolirten Vereinigung sein, sondern die legten sein, welche bereitwilligst diese gerechte Sache unterDie letzten sein, welche bereitwilligst diese gerechte Sache unter gerichtlich entschieden werden. Hoppe hat entfernte Verwandte zu dienen und sie zu unterstützen dadurch, daß jeder Tischler und 20 W. bewilligt und den Weißgerbern gleichfalls Unterſtügung verw. Berufsgenosse Mitglied derselben wird. Montag, den 23. November, Abends 81/2 Uhr, findet eine Montag, den 23. November, Abends 812 Uhr, findet eine gesichert. Nachdem dann noch auf das am 28. November in öffentliche Tischlerversammlung bei Joel, Andreasstraße statt. Sanssouci, Kottbuserstr. 4a, stattfindende Stiftungsjest aufmerk sam gemacht war, erfolgte Schluß der Versammlung. Dieselbe bietet einen Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Au er über die Aufgaben der Gewerkschaftsorgani fation. Jeder Tischler und jeder verwandte Berufsgenosse ist dazu eingeladen. Die Ortsverwaltung. es gilt der großen Organisation:" Deutscher Tischlerverband" stützen. Hierauf wurden den ausgesperrten Handschuhmachern im Hannoverischen.en. Hoppe hat entfernte Verwandte Riga, 20, November. Das hiesige Bezirksgericht verurtheilte zwei ehemalige Geheimpolizisten wegen lebengefährdender Mißhandlung zweier Studirender des hiesigen Polytechnikums zu einem respektive zwei Jahren Zuchthaus. Barschan, 20. November. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Zetallarbeiter( E. 3. 29) Sechs bei der Reparatur der und Vulkan"( E. H. 89) Filiale Berlin 1. Connabend, den 21. November, Eisenbahnbrücke auf der Station Bzin( Warschau- Wiener Bahn) Abends 8 Uhr, Versammlung bei Winter, Lichterfelderstr. 8. Tagesordnung beschäftigte Arbeiter wurden durch einen Erdrutsch verschüttet kaffenbericht und Berschiedenes. Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins sämmtlicher Berufs- und todt unter den Erdmassen hervorgezogen. klassen( Berwaltungsstelle 4). Gonnabend, den 21. November, Abends 9 Uhr, Paris, 20. November. Nach einer Meldung aus Valparaiso Flottwellstr. 5, bei Bartelt. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Lehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur ersten ist George Montt zum Präsidenten der Republik Chili erwählt Achtung Tischler. Die Kollegen derjenigen Werkstellen, itse bei inglücksfällen. Montag, den 23. November, Abends 8 Uhr, bei worden. welche bisher die vom Fachverein der Tischler au 3- Feuerhein( Tunnel), Alte Jacobstr. 75. Lehrstunde der männlichen Abtheilung. Im Londoner Ehescheidungs- Gericht tam am Dienstag gegebenen statistischen Fragebogen noch nicht ab- Bortrag des praft. Arzt Dr. Beraftein. geliefert haben, werden erfucht, dieselben im Laufe des und Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( G. S. 29 die Scheidungsklage der Frau Rosalie Bonaparte geb. Clovis 89 Hamburg) Filiale Berlin 5. Versammlung am Sonnabend, ben gegen ihren Gatten Louis Bonaparte, Sohn des Prinzen Louis heutigen Abend in den unten angegebenen Bahlstellen ab- 21. November, Abends 8 Uhr. Gip3fir. 3 bei Pyrief. Lucien Bonaparte zur Verhandlung. Mr. Louis Bonaparte ift Privat- Theater Gesellschaft, Augufta Victoria". Montag, den 23. Nozuliefern. Es liegt wohl im Interesse der gesammten Tischler Berling, daß die in Angriff genommene Stafinit ein möglichst vember, Abends 9 Uhr, Sigung im Vittoria- Saal, Perlebergerfir. 13. Au am 11. Februar 1859 geboren, demnach 32 Jahre alt. Die Ghe mit Rosalie Clovis wurde am 30. Mai 1888 in Douglas auf nahme. Säfte find willkommen. Der Touristenverein„ klub der Wanderfreunde" unternimmt am der Insel Man geschlossen. Am 14. Oftober 1891 hat Louis Sonntag, den 22. Not..aber, die gemeinsame Besichtigung des Martischen Bonaparte sich in zweiter Ehe mit Laura Elisabeth Scott in Provinzial- Museums mit darauf folgendem Ausflug nach Reinickendorf, Rosenthal. Subars, Dalldorf. Die Theilnehmer versammeln sich Vormittags 10 1hr Redhill verheirathet und sich dadurch der Bigamie schuldig geim Restaurant, Sum fleinen Herkules", Neue Promenade 8. Gäste sind will macht. Die Scheidungsklage war so mangelhaft abgefaßt, tommen, am Montag, den 25. November, abends sy uhr, in den Arminvallen, Rom- der eingebrachten Form abweisen mußte. Achtung! Schneider und Schneiderinnen. Deffentliche Versammlung daß auf Antrag des Anwalts des Beklagten der Richter fie in Auch ein Beitrag mandantenfir. 20. zur Heiligkeit der Che"! Berein Bildung und Gefelligkeit in Berlin. Sonnabend, den 21. No: Rom, 19, November. Nach einem Telegrammm der ,, Agenzia rage 24-25. ago. Bortrag des Herrn Dr. Theodor G. Garau Stefani" aus Massauah hat das Militärgericht in dem Prozeß über: Das menschliche Ger.dsorgan. gegen Cagnasst und Genossen heute fein Urtheil gefällt und Cagnafft sowie Lieutenant Livraghi und drei andere Angeklagte für nicht schuldig erklärt und in Freiheit gesezt. Gegen sechs Eingeborene, darunter Kassa, wurde auf mehrjährige Freiheitsflares Bild über die Arbeits- und Lohnverhältnisse giebt, und hat somit auch Jeder die Pflicht, bierbei mitzuhelfen. vember, bend Uhr, Augustga.ten, AugustFreireligiöse Gemeinde in Berlin. Sonntag, den 22. November, Bor mittags 10% Uhr: 1. Rofenthalerfir. 38, Herr Vogtherr: Zum Zobtenfest. 2. Bülowstr. 37, Herr Wille: Bunt Todtenfeft. Montag, den 23. November, zibe.bs pünktlich sy Uhr, Rosenthalerfir. 38, beschließende Bersammlung. Allgemeine ranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter, Filiale Schauer, Berlinerstr. 117: en und Schers". Sonnabend, den 28. November, Tamenabend im Bereinslokal. Briefhaffen der Redaktion. Die Zahlstellen befinden sich in den folgenden Lokalen: 1. Friedrichsbergerstr. 25 bei Echmidt, 2. Efalizerjir. 107 bei St. nftmann, 3. Belleallianceplatz 6 bei Hilscher, 4. Schwedter firaße bei Thierbach, 5. Schleiermacher- und GneisenaustraßenEcke bei Scheuer, 6. Steinmetzfir. 57 bei Lindow, 7. Dresdener ftraße 116, 8. Lübecferstr. 41 bei Matthics, 9. Breslauerstr. 27 bei Tempel, 10. Rixdorf, Bergstr. 7 bei Duschek, 11. Fennstr. 5 bei Strüger, 12. Görliger- und Sorauerstraßen- Ecke, 13. Weißenfee: Völker- und Charlottenstraßen- Ecke bei Klebs, 14. Treskowund Diedenhofenerstraßen- Ecke bei E. Schmidt, 15. Banffivaße 32 bei Otto. Der Arbeitsnachweis befindet sich Wallstraße 7-8 und ist von 8 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Ausnahme mirdo.f, So..aberd, den 21. November, Abends 8% Uhr, Versammlung bei trafen erkannt. der Mittagsstunden von 12 bis 8 Uhr, und Sonntags Vormittags Don 8 bis 11 Uhr geöffnet. Die Arbeitsvermittlung geschieht un- Gefelliger Raudklub, entgeltlich. Zentral- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Ueber den Stand des Handschuhmacher- Streifs wird( E. 5. Nr. 8 5.) Montag, den 23. November, Abends 8% Uhr, bet Wilfe, Hochstr. 32a. Witglieder- Versammlung der Bezirke 3, 2 und 6. Berichterstattung uns geschrieben: des Delegirten von der außerordentlichen Generalversammlung zu San Am 21. November läuft die Kündigungsfrist der Hand- nover. Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer. Sonntag, Schuhmacher in den Städten Hameln, Halberstadt und den 22. November, Abends 6 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus, Proskauer Siegnig ab und es kommen dann zu den schon streitenden ftraße 37-38( Frankfurter Thor). Vortrag des Herrn Dr. Pinn über: Das 260 noch 110 dazu. Auch treten voraussichtlich die Handschuh- Bildungsmonopol der heutigen Geſellſchaft. macher der Bulling'schen Fabrik in Ilmenau am gleichen Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegens. Dienstag, den Freie Vereinigung sämmtl. in der Papierindustele beschäftigten Tag mit 28 Mann in den Streif. Angeblich wollen in Halber- 2 November, Abends 8 Uhr, findet im oberen Gaal der Gratweil'schen Bierstadt 20 Mann stehen bleiben. hallen, Kommandantensir. 77-79, eine Verfomlung statt. Tagesordnung: 1. Bortrag des Genossen Willy Wach über" Brostitution und bürgerliche Moral". Die Zahlstellen sind Sonnabends von 7% bis 2. Wahl der Fachkommission. 9% Uhr geöffnet und werden daselbst neue Mitglieder aufgenommen, ebenso gelangen dort die Agitationszettel zur Ausgabe. Die Zahlellen befinden sich bei Kiging, Lülomſir. 52: 2, bei Thaimann, Wafferthorfir, 23; 1. bei Herschleb, Adalbertstr. 4; 4. bei Sente, Blumenftr. 38; 5. bei stuhlmey, Rechtsschuß suchende Mitglieder haben sich an den Kollegen Franz Drews, Annenstr. 23, und Diskut Lese- und Diskutirflub Feuerbach" im tofale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. eine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Zechlin, Cornifr. 11. je und Distutivllub des Arbeiterbildungs: Bereins Auf Wunsch erkläre ich gern, daß die Mittheilung in dene Protokoll des letzten Maurerkongresses, ich habe Wilte einen hundsgemeinen Kerl" genannt, durchaus unrichtig ist. Ich habe im Gegentheil über Wilke stets ein günstiges Urtheil gefällt, wenn ich auch mit seiner Haltung in den bekannten Differenzen nichts verständniß obwalten. weniger als einverstanden war. Es muß irgend ein MißW. Liebknech t. Berlin E. S. So etwas existirt überhaupt nicht in Berlin. A. K., Staligerstr. 63/64. Ihre Angelegenheit wird vera öffentlicht. Sie müssen sich nur noch wenige Tage gedulden. Boechstr. 21. Zu einer Milliarde gehören tausend Millionen. 2. S. Wenden Sie sich an ein Bostamt und an die Direktion der Packetfahrt- Gesellschaft. Jak. Schuller. Wir bitten, das Papier nur auf einer Seite zu beschreiben. Mülheim a. d. Ruhr. Ihre Rhein- und Ruhrzeitung" Weißensee, Restaur. Dujedann( Bereinshaus), Charlottenburgerstraße 150im fleinen Gaal. Gäfte habent, Butrint.- Paris Deutscher fozial- bringt nichts Neues mit ihrer scharfsinnigen Ausführung, daß demokratischer Lesetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue Stienne- der Wille des Königs und das allgemeine Wohl gauz dasMarcel. Sonnabend öffentliche Verfammlungen. Komm. ArbeiterBu bemerken ist, daß in Zeit schon vor längerer Zeit eine Ginigung zu unseren Gunsten stattgefunden hat. Die Handschuhmacher in Grenoble( Frankreich) hatten für uns Geld gesammelt, was ihnen von den Fabrikanten verboten wurde; sie ließen sich das nicht gefallen und machten gegen Schönhauser Allee 28. tönnen wir noch nicht sagen; aber um hier einen Begriff zu Sof lints, 4 Treppen, zu wenden. liefern von dem Umfange, welchen eine Arbeitseinstellung in Grenoble annehmen könnte, so sei mitgetheilt, daß daselbst 3000 Handschuhmacher beschäftigt sind, neben 1000 Gerbern und ca. 20 000 Näherinnen, welche zusammen jährlich 1 600 000 Dugend Handschuhe im Werthe von 45 Millionen Franken produziren. an Ernst Knösel in Arnstadt zu richten. Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. in Bildungsverein, Londen W. 49, Tottenham- Street, Tottenham Court Road. ſelbe ſeien. Jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr Bersammlung. 3. Obst. Bericht in gestriger Nummer abgedruckt. Achtung, Parteigenossen! Vereinigung der Drechsler Der Sozialdemokratische Lese- u. Diskutirklub ,, Emanzipation" und Berufsgen. Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin). Vegebt sein 1. Stiftungsfest am Sonnabend, d. 21. Novbr., Versammlung Sonntag, den 22. November ds. Is., Vormittags 10½ Uhr, im Lokale des Herrn Kehner, Annenstr. 16. Tages Ordnung: Abends präzise 8 Uhr, im Lokale des Herrn Lehmann, Schwedterstr. 23, am bestehend in Gesangs- und komischen Vorträgen, Feftrede und Ball, unter Mitwirkung des Gesangvereins Echo II( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Das Komitee. 1. Bortrag des Genossen Rohrlack über:„ Die Klasse der Geächteten". Billets sind zu haben in den Zigarrengeschäften der Herren Deichel, 2. Diskussion. 3. Antrag des Vorstandes, betreffend Rechtsschutz. 4. ErTrescow- und Fransectistraßen- Ecke; Steinert, Echwedterstraße 248, und gänzungswahl zum Vergnügungs- Komitee. 5. Verschiedenes. Franz Bartel, Schwedterstraße 21; ferner bei dem Genossen Otto Thierbach, Schwedterstraße 44, sowie bei den Mitgliedern Wagner, 138/1 Neue Königstraße 89; J. Beul, Weinstraße 27; Bogedein, Rykestraße Nr. 13; Blankenburg, Hochmeisterstraße 16. Abendkasse findet nicht statt. 402/14 Verein der Einsetzer( Tischler). Sonntag, den 22. Novbr., Vorm. 102 Uhr, Neue Friedrichstr. 44: Außerordentliche General- Versammlung. Zages Ordnung: 146/4 1. Generalannahme des neuen Statuts. 2. Berschiedenes. 3. Fragekasten. NB. Diejenigen Mitglieder, welche mit den bis 1. Oktober fälligen Extrabeiträgen noch im Rückstande sind, werden ersucht, dieselben umgehend zu berichtigen. Der Arbritenachweis befindet sich nur Neue FriedrichStraße 44 im Restaurant, Abends 8-9 Uhr, Sonntags Vormittags 10--12 Uhr. Das 8. Stiftungssent des Vereins findet am Sonnabend, den 5. Dezember, in den Andreas Festsälen, Andreasstr. 21, statt. Billets sind bei allen Vorstands- und Komiteemitgliedern zu haben. Der Vorstand. Fachverein der Tischler„ Norden". Montag, den 23. Nov., Abends 82 Uhr. im Lokale des Hrn. Upholf( Kastanienwäldchen), Alt- Moabit 89/90. Große Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Disfusion. 3. Vorschlag eines Werkstatt- Kontrolleurs. 4. Gewerkschaftliches, Verschiedenes und Fragekaflen. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersuchtDer Vorstand. Deffentliche Versammlung Winter- 2 Paletots, Anzüge, nur der Tischler und Berufsgen., Rod- und Jaquet- Façon, sowie Klavierarbeiter, Parquetbodenleger, Einsetzer, Anschläger, am Montag, den 23. Novbr., Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Joël, Andreasstraße Nr. 21. Tages- Ordnung: elegante Muster fammlung bekannt gemacht). 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 1. Der Werth der Zentral- Organisation( Referent wird in der Ver- in bekanntem guten Sitz und Um zahlreiches Erscheinen ersucht 325/4 Der Einberuser. Arbeiter- Bildungsschule( Süd- Bezirk). Sonntag, den 22. November ds. Is., Abends 6 Uhr, im GartenSaale der ,, Tivoli- Brauerei": Gr. Versammlung 21 Tages Ordnung: V 1. Vortrag des Herrn Fiebig über:" Sprache ohne Worte". 2. Dis= Tuffion. Nach dem Vortrage geselliges Beisammensein unter Mitwirkung eines Gesangvereins. Die Schulkommission. 401/3 323/12 Fachverein d. Musikinstrumenten- Arbeiter. Vereins- Versammlung Arbeit von den billigsten bis zu den elegantesten, empfiehlt Julius Lindenbaum, Mr. wählte verfama Straße Kreu für Süt Straße auf dem befindet des Ko welche Deutsch Vereini follten Vorsitze als for ganz in Kollege richtige empfah Frage besten Beri C lins Vorfize Vorwe Theile die 11 noch Worten erhoffe eine foa erforder Sierauf dazu, B traftig vereint Frankfurterstraße 139, zweites Haus an der Fruchtstraße. nummer zu achten. NB. Kollegen! Wieder haben wir müssen des zu schwachen Besuches wegen resultatlos auseinandergehen. Ist denn der Muth ganz und gar den Kollegen geschwunden, wo foll es denn nur hinführen, wenn wir nicht einmal das uns zunächstſtehende zu erstreben suchen? Darum, Kollegen, lassen Sie den am Montag, den 23. November ds. Js., Abends 8 Uhr, in Bitte genau auf HausAppell nicht nochmals umsonst an Sie ergehen, erscheinen Sie alle, Kollegen, Deigmüller's Salon, Alte Jakobstrasse 48a. vollzählig zu der oben bekannt gegebenen Versammlung. Tagesordning: Der Bevollmächtigte. 377/16 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheit und Verschiedenes. Der Vorstand. NB. Zur Anfertigung nach Maak halte großes Lager in Stoff- Newheiten, für guten Sih garantire. Zuschneider im Hause. Gr. öffentl. Steinmez- Versammlung Großer humoristischer Herren- Abend die Uhren- Fabrik m am Sonntag, den 22. November, Vorm. 10 Uhr, im Lokale des Herrn Müller, Johannis- Straße Nr. 20. Tages Ordnung: 1. Abrechnung des Generalfonds. 2. Bericht der Delegirten zur StreikRontrollkommission. 3. Unterstützung der streifenden Arbeiter. 4. Wahl eines Verbands- Vorstandsmitgliedes. 5. Wahl eines Revisors zum Generalfonds. 6. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 296/7 Der Vertrauensmann. Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 22. Novbr., Hochm. 4½ hr, im Saale der ,, Neuen Welt"( Hasenhaide). Tages Ordnung: 1. Zweck und Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen Organisation. Referent Reichstagsabgeordneter Molkenbuhr. 2. Diskussion. 3. Ber: schiedenes. Tellersammlung findet statt. Um zahlreichen Besuch bittet 113b Der Einberufer. Achtung! Möbelpolirer. am Sonnabend, den 28. November, in den ,, Andreas- Festsälen", Andreasstraße Nr. 21. Anfang 9 Uhr. E Billets à 50 Pf. sind bei den Vorstands- und Kommissionsmitgliedern, ferner in der Destillation von Reinholdt, Andreasstraße 61, vis- à- vis von Joël, zu haben. Die Kommission. NB. Die nicht vertausten Billets sind am 28. Abends zurüdzugeben, andernfalls werden dieselben als verkauft angesehen. Weissensee. Oeffentliche Volks- Versammlung für Weissensee und Umgegend G. Wewzow Nchf., Str. 172 empfiehlt zu soliden Preisen: Nickel- Remontoir Silb. Cyl.- Remontoir Gold. Damen- Uhren Regulateure Wecker in versch. Mustern ,, Fede Uhr zu reinigen 1,50 Bwect gerber im Sti bewillig Berjant die Ve eine öf Scheffe durch von 10 M. ist es 14" Bu eric " 59 20" 14" GE 99 3 11 dorf n Paul der D gabe de Bertürz Lohnes Achtung! Schuhwaaren! Durch Ersparniß der Ladenmiethe empfiehlt billige Herren-, Damen- u. Kinder Stiefel. [ 109b am Sonntag, den 22. November, Nachmittags 2 Uhr, im Lokale des Herrn Dewein, König- Chauffee. B. Graf, Weberstr. 35 1, Tagesordnung: 1. Berichterstattung des Delegirten SchöderBernau vom Parteitag zu Erfurt. 2. Disfussion. 3. Wahl des Bertrauens- zweites Haus von der Landsbergerstraße. mannes. 97b 4. Berichterstattung der Lokalfommission. 5. Vortrag.( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) Der Vertrauensmann. Achtung! Rixdorf. Wirsing's Salon, Senesebeckstraße.j Rixdorf. Sonntag, den 22. November, Abends 6 Uhr, Große öffentliche Versammlung mit Damen bei Bolzmann, Andreas- Strasse No. 26. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft". Referentin Frau Rohriad. 2. Diskussion. Die Kollegen werden gebeten, sich recht zahlreich mit ihren Damen an dieser Versammlung zu betheiligen. 232/10 Der Einberufer: Schönide. Verband deutscher Kürschner ( Filiale Berlin). Am Montag, den 23. November d. J., Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Röllig, Neue Friedrichstraße 44: Große Versammlung des Arbeiter- Bildungsverein für Mariendorf n. Umgegend Sonntag, den 22. November, Vormittags Punkt 11 hr. Tages- Ordnung: 3. Berathung der Bibliothekordnung. 4. Verschiedenes und Anträge des Vor1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Molkenbuhr. 2. Diskussion. standes. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Gäste willkommen. 182/1 Der Vorstand. Achtung! Alle Uhren 78L werden sauber und sorgfältig reparirt Sämmtlichen Webern der Teppichunter Garantie des Gutgehens für Branche zur Nachricht, daß in der 1,50 Mark( außer Bruch) bei Außerordentliche Mitglieder- Versammlung. traße 41, der Streit ausgebrochen ist. Fabrit des Herrn Fribisch, Kaiser- W. Winkler, Da die vorige Versammlung wegen zu später Anmeldung die polizeiliche Bestätigung nicht erhielt, so machen wir unsere Mitglieder darauf aufmerksam, daß die Tagesordnung dieselbe ist. 189/17 Die Ortsverwaltung. Freireligiöse Gemeinde. Todtenfest- Vorträge. Sonntag, Vormittags 101/4 Uhr, im großen Saal Rosenthalerfraße 38 ( am Hackeschen Markt) Herr E. Vogtherr, und im großen Eaal ,, Königshof", Bülowstraße 37, Herr Dr. Bruno Wille. 84b Gäfte( auch Kinder) sind willkommen. Rixdorf. Achtung! Rixdorf. Verein der Töpfer Rixdorfs u. Umgegend. Sonntag, den 22. November, Vormittags 10% Uhr: Versammlung in Kummer's Salon, Berlinerstraße 136. Tagesordnung: 1. Vortrag: Der Brüsseler Kongreß und der Grfurter Parteitag und deren Bedeutung für die Arbeiterbewegung. Referent Dr. Lütgenau. 2. Diskuffion. 3. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. ZF Gäfte haben Zutritt. Um zahlreichen Besuch ersucht Der Vorstand. 105b Wahlverein für Charlottenburg und Umgeg. Versammlung l am Sonntag, den 22. ds. Mts., Nachmittags 3½ Uhr, im Lokale ,, Bismarckshöhe" zu Charlottenburg. Zages Ordnung: 342/13 Der Vorstand. Aufnahme neuer Mitglieder. Vereinsangelegenheiten. Um zahlreichen Besuch bittet 104b Wir ersuchen, den Zuzug fern zu halten. Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, Sämmtliche Schriften und Sendungen gegenüber der Dantes- Kirche.[ 25L sind zu richten an Anton Kopp, Friedrichsberg b. Berlin. Lager aller Arten Uhren, Uhrketten Borhagenerstr. 20. Der feine 1432L Arbeiter- BildungsSchule. Der für die Westschule gepf17 geplante 401/14 Unterricht in der Nationalökonomie fann vorläufig nicht ertheilt werden. Voraussichtlich findet von Neujahr ab eine Neuregelung dieses UnterrichtsReisner, Friedrichstraße 244 ( Schrägüber der Markthalle). Weltbekannt als größtes Magazin für Herren- und Knaben- Bekleidung. Der Detailverkauf befindet sich faches statt. Unteres Rechnen wie bisher 244. Friedrichstr. 244. Sonntags v. 11-1 Uhr. Der Vorstand. Freie Vereinigung der Graveure, 20,000 Winter- Pal... 7-24M. Ziſeleure und Berufsgenossen. Conntag den 22. November 1891, 18,000 engl. Anzüge- 10-30, 1/210 Uhr Vormittags, Besichtigung der Genossenschafts- Hutfabrit Pappel- Alter 10,000 Kammg.ge-20-30 ,, Allee 3- reffpunkt Restaurant Pappi 8000 Hosen.. 9000 Schlafröcke 6000 Knaben- Auz. u. Paletots 3-4. 101b Vereinshaus der Hutmacher, Pappel- Allee 3/4. WeissBier- Lokal. Wereinéaimmer Montag, Mittwoch und Freitag noch frei. 1582L H. Kruse. hochfeine, treffen D. D. 4-12, 8-20 ,, strengte Beedität. Staare für jedes Alter zu spottbilligen Preisen. 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Verantwortlicher Redakteur: Auguft Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW Beuthstraße 2. als die 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 273. Versammlungen. Sonnabend, den 21. November 1891. " 8. Jahrg. Fähigkeit, Damen den Hof zu machen. Solche Bildung" zu Arbeiter halten die Religion nur für ein Polizeimittel, das ge verbreiten, kann die Aufgabe der Arbeiter- Bildungsschule nicht braucht wird, um die Arbeiter im Baume zu halten. Die bürgerlichen Die Freie Vereinigung der Bau- Arbeiter Berline sein, sondern der Zweck der Bildung muß sein, die Menschen in Klassen haben sich innerlich längst von der Religion abgewendet und den Stand zu sehen, sich im gesellschaftlichen Leben zurecht zu wenn sie auch den Arbeitern gegenüber die Religion gern erhalten wählte am 15. November cr. in ihrer regelmäßigen Mitglieder- finden, dasselbe zu verstehen 2c. Die öffentlichen Schulen haben möchten, so merken diese doch, wie die Bourgeoisie selber darüber traße 53, zum zweiten Schriftführer, und den Kollegen Karl indem sie möglichst viel Religion lehren, wie denn ja auch im schaft getreten und während in den früheren Jahrhunderten noch reuziger, wohnhaft Jahnstr. 6, zum Bahlstellen Inhaber öffentlichen Leben bei feierlichen Akten 2c. der Religion Tribut manche bedeutende Naturforscher sich Mühe gaben, die Richtig für Südwest. Hierauf wurden dem Kollegen Rogge, Swinemünder- gezahlt wird. Kaiser Wilhelm I. hat gesagt:„ Dem Volke muß keit der Glaubensfäße darzuthun, ist man davon jetzt ganz abstraße 143, welcher seit neun Wochen infolge Berunglückung die Religion erhalten bleiben". Wie wir aber fortwährend be- gekommen. Die Art und Weise, wie die Naturwissenschaft und frank ist und sich in einer sehr schlechten Lage obachten können, wollen die arbeitenden Klassen nichts davon die Religion die Dinge betrachten, ist auch zu verschieden, als befindet, 20 M. Unterſtützung bewilligt, und dann ein Antrag wissen; ja Paul Göhre schreibt in seinem bekannten Buche: die daß die eine mit der anderen etwas zu schaffen haben könnte. it, auf dem Bau r und bis ehlt aße. usTank leutire. VON nien172 #: DM. " " 0 M iethe er 109b 1., raße. ty 6, rt fte Del er. 6, 746 81L f! 1! ots Ifte im 18, fetben, 1. #. en. t. offen 1480L t. .28. peife 579L 48. -D inter rt, 66. Lebers 66 bei 117b welche sich nachweislich dem Zentralverbande der Bau- Arbeiter Deutschlands( Filiale Berlin) angeschlossen haben, aus der Freien Bereinigung der Bau- Arbeiter Berlins ausgeschlossen werden sollten, nach lebhafter Debatte abgelehnt. Danach wurde vom Vorsitzenden die Frage des Gewerkschafts- Organs angeregt und als solches der„ Bauhandwerker" empfohlen, welcher voll und gang unsere Interessen verträte. In demselben Sinne sprach Kollege Wallenthien, welcher den Bauhandwerker" seiner auf richtigen und korrekten Schreibweise halber in warmen Worten empfahl. Bu einem festen Beschluß kam es jedoch nicht, weil die Frage, welches Blatt sich für die Berliner Bau- Arbeiter am Bersammlung sämmtlicher Bau- Arbeiter Ber lins endgiltig entschieden werden soll. Hierauf verlas der Vorsitzende, Kollege Wernau, den Leitartikel aus Nr. 261 des Vorwärts" vom 7. November. Redner ging die einzelnen Theile des Leitartikels durch und führte dabei auch neuesten Berliner Bankfrachs die noch an. Hierzu sprach Kollege Gahsmann, derselbe schloß mit den Worten: Eine Besserung unserer traurigen Lage können wir nur erhoffen, wenn die heutige kapitalistische Gesellschaftsordnung in eine sozialistisch- genossenschaftliche umgeändert würde. Um diesen Zweck zu erreichen, sei eine feste und geschlossene Organisation erforderlich, welche Form dieselbe habe, sei ganz gleichgiltig. Hierauf beantragte Kollege W. Gahsmann, die streifenden Weißgerber Berlins mit 20 Mart zu unterstüßen; derselbe bemerkte dazu, die Weißgerber Berlins hätten uns im Jahre 1889 that fräftig unterstüßt und wir könnten es nicht mit unserem Gewissen vereinbaren, dieselben bei ihrem harten Kampfe gegen das Kapital im Stiche zu lassen. Es wurden hierauf den Weißgerbern 20 M. bewilligt. Mit der Bekanntmachung, daß die nächste MitgliederBersammlung am 13. Dezember stattfindet, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Am Sonntag, den 29. November findet eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Bau- Arbeiter Berlins in Scheffer's Salon, Inselstr. 10, statt. Die durch Annonze im Vorwärts" bekannt gemacht werden und ist Bu erscheinen. Eine öffentliche Versammlung der Maurer von Nig dorf und Umgegend tagte am 17. November. Herr Albert Baul aus Hannover sprach über die Nothwendigkeit der Organisation der Maurer Deutschlands und die Aufgabe der fachgewerblichen Verbände. Redner führte aus, daß Berkürzung der Arbeitszeit herbeizuführen und Erhöhung des Lohnes zu erzielen der Einzelne nicht im Stande ist, dazu muß fich mit seinen Berufsgenossen vereinigen. Wenn die große Maffe der Berufsgenossen diese Forderungen aufstellt, dann ist er Die größte Aussicht auf Verwirklichung derselben vorhanden; der Einzelne für sich vermag gar nichts. Nun gilt es, die Kollegen zu der Vereinigung, zur Organisation heranzuziehen und um das über die Nothwendigkeit der Verkürzung der Arbeitszeit mit Erfolg zu thun, muß man sie über den Nutzen derselben und und der Lohnerhöhung aufklären. Sie müssen einsehen lernen, daß die Verkürzung der Arbeitszeit ihnen selbst den höchsten Bortheil gewährt, einmal weil sie mehr Zeit für ihre Familie und für geistige Beschäftigung übrig behalten, dann weil, je fürzer die Arbeitszeit des einzelnen Kollegen ist, desto lang ohne Arbeit und Verdienst zu sein, geringer wird, schließlich mehr Kollegen Beschäftigung haben, die Gefahr also, Wochen weil, je mehr die Arbeitszeit verkürzt wird, desto mehr die Ge fundheit geschont wird. Ja die Verkürzung der Arbeitszeit hat auch Lohnerhöhung zur Folge. Beschäftigungslos herumlaufende Arbeiter drücken bekanntlich auf den Lohn ihrer Kollegen, denn, um nur endlich wieder etwas zu verdienen, bieten sie sich erdrückerei läßt mehr und mehr nach, je weniger Kollegen außer Arbeit sind; je kürzer also die Arbeitszeit, desto sicherer wird der Lohn auf seiner Höhe erhalten und desto leichter gelingt es naturgemäß den vereint und insgesammt nach einem und dem selben Ziele firebenden Kollegen, eine Erhöhung des Lohnes zu erreichen. Aber Vereinigung der Berufsgenossen, Organisirung derselben ist hierzu, wie gesagt, vor allen Dingen nöthig. Diefem mit lebhaftem Beifalle aufgenommenen Referate folgte fine längere Diskussion, in der sämmtliche Redner für die Noth wendigkeit der Organisation eintraten. Herr Wilke spricht sich für Lokalorganisation aus, um dem Gerichte feine Handhabe zum Einschreiten zu bieten. Die Zeitung fönne ein geistiges Band zwischen den verschiedenen Lokalorganisationen schaffen. Auf Härung zu verbreiten sei, da die Ausführungen leicht als politische erklärt werden können, in der Zentralorganisation schwierig. Die übrigen Redner, die Herren Neumann, Steinmann und Rebow Diese Lohnsind für Zentralisation, in der die Solidarität am besten geübt werden könne. Im Sinne dieser Redner führte Herr| Paul in seinem Schlußworte aus, daß die Fachvereine sich nicht so viel mit rein politischen Angelegenheiten beschäftigen sollten. Im Lande meint man, daß der Ursprung der jezigen Berwürfnisse innerhalb der Partei darin liegt, daß man in den Fachvereinen die rein politische Diskussion gewissermaßen als Hauptsache angesehen hat; da ist der Einzelne leicht zu der Meinung gekommen, sein politisches Urtheil sei unanfechtbar. Man könne doch z. B. über Verkürzung der Arbeitszeit und die einzelnen Wirkungen davon sprechen, das ist doch nichts Politisches; ebenso wenig ist die Diskussion über Bethätigung des Solidaritätsgefühls etwas Politisches. Wenn man solche Sachen bespreche, werde der Staatsanwalt der Organisation nichts anhaben tönnen und doch würden die Kollegen für den politischen Kampf auf diese Weise auch gewonnen. Wenn man vor allen| Dingen darnach strebe, das Gewerkschaftliche mit dem Politischen But würzen, so könne man leicht zu viel Würze hineinthun und so die Gewerkschaften, die Fachvereine lähmen. Nachdem Herr Steinmann noch mitgetheilt hatte, daß am nächsten Sonntag um 5 Uhr eine öffentliche Versammlung für Männer und Frauen stattfindet, in der entweder Bebel oder Wolfenbuhr sprechen wird, wurde die Versammlung geschlossen. Für die Arbeiter- Bildungsschule war am Donnerstag Abend eine Versammlung in das Lokal von Gründel, Dresdenerstraße 116, berufen, in welcher Herr Dr. Borchardt über die Bildung der Menschheit" sprach, wobei er zunächst darauf hinwies, daß in der Bourgeoispresse die Bildung für die " Besseren", d. h. die wohlhabenderen Stände in Anspruch ge= nommen wird. Er äußerte sich dann etwa folgendermaßen: Sieht man genauer au, so ist die bürgerliche Bildung" weiter nichts als die Beherrschung bestimmter Umgangsformen, namentlich diel 4. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 20. November 1891, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummert in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 160 329 41 448 54 501 734[ 3000] 48 855 979 1117 74 82 91 286 308 436 60 517 61 72 611 53 70 78 735 977 90 2005 42 278 494 672 845 919[ 500] 3164 273 406 35[ 500] 82 887 99 900[ 30 000] 83 4002 54 59 130[ 1500] 89 297 460 527 739 89 914 57 95 5041 186 303 75 536 79 673 732 47 94 835 37 957 87 6061 62 138 90 92[ 300] 373 411 52 501 26 684 7015[ 3000] 130 48 260 369 497 509 662 870 8046 115 333 55 585 728 57 862 940 9013 31 35 43 184 274 480 517 24 679 796 972 1008 263 302 423[ 30001 522 065 821 26[ 500] 990 11092 215 35 81 89 325 781 807 12037 297 300 501 701 998 13013 78 199 239 76 [ 3000] 87 328 420 56 522 86 620 706[ 300] 36 834 82 14055[ 300] 335 [ 500] 448 49 678 95 801 945 98 15003 187 SS 342 70[ 300] 436 561 67 801 941 56 16002 267 328 93 457 596 622 727 924[ 300] 93 96 17278 331 54 78 421 80[ 300] 636 93 844 900 1 26 91 18148 93 270 325 72 420 41 42 91 529 75 686 783 875 934 44 99 19016 58[ 300] 73 155 320 51[ 500] 418 34 91 529 81 627 52[ 3000] 708 935 net atqve 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1500] 91 810 925 77 130065 348 49 82[ 500] 500 89 648 68[ 1500] 826 131028 134 220 95 361 401 601[ 300] 928 87 132083 100 458 506 38 739 48 854( 3000) 940 133064 127 376 418 76 536 997 134044 323 35 79 98 438 580 908 76 135123[ 300] 216 33 316 566 618[ 1500] 24 781 862 937 136062 206 30 326 39 887 137107[ 10 000] 244 70[ 5000] 536 738 51[ 300] 58 94[ 1500] 848 62 138031 219 27 35 353 738 41[ 500] 46 80 998 139327 403 91 507 28 32 37 66 677[ 3000] 80 847 67 75 981 140028 39 87[ 300] 100 28[ 500] 214 333 43 422 557 93 831 970 93 141011[ 1500] 143 211 56 359 774 828 142163[ 1500] 324 52 60 435 [ 500] 565 75 79 638 753 69 77 828 43 59 143095 99 139 263 65 89 307 17 20 515 38 628 40 800 954 59 144057 149 56 288 326 564 624 61 82 708 26 57 946 95 145039 144 240 72 342 650 706[ 300] 807 37 42 912 71 78 146086 91 99 216[ 500] 64 92 363 75 503 635 925 78 147098[ 1500] 169 204 43 76 432 506 36 613 748 800 148083 240 307 59 480 631 730 877 903 14 68 79 149148 71 80 234 59 408 545[ 1500] 707 66[ 500] 150064 176 230 49 76 92 304 450 75 526 824 40 956 86 151049 130 520 57 762 804 962 152151 355 56 95[ 3000] 665 93 724 37 68 15365 72 153 339 65 450 727 31 33 76 84 818 83 915 54 154005 65 126 97 246 494 775 868 155195 460 518 68 648 723 52 832 80 921 48 156017 83 276 381 553 84 725 923 96 157098 168 251 312 75 420 24 510 604 66 795 803 91 158064 115 239 73 353 1500] 58 467 159164 227 62 311 34[ 3000] 655 704 46 985 160010 248 676 763 902 80 161014 180 255 431 51 585 686 766 813 25 162239 455 733 840 941 75 163079 135 219 338 435[ 500] 668 97 859 63 949 164033 130 75 211 53 309 428 518 31 607 704 57 70 94 936 165086 150 339 488 653 67 881 928 168026 52 203 447[ 1500] 537 [ 300] 611 85 797 98 834 99 954 167106 222 306 474 574 687 93 833 99 168113 22 70 72 317 56 89 421 23 76 517 607 9 62 761 169083[ 500] 200 365 496 541 677 78 740 76 850 967 170314 48 87 504 56 89 645 836 92 933 171444 60 539 47 86 747 97 800 61[ 1500] 042 172211 26 27 78 306 17[ 3000] 50 87 96 422 520 79 91 15001 773 99 899 919 99 173124 93[ 500] 242 78 379 585 667 721 957 174032 44 63 302 11 17 422[ 300] 31 65 71 589 983 175069 195 378 459 641[ 3000] 43 856 97 176163 223 47 351 55 56 57 60 449 51 69 79 91 784 854 177002 32[ 500] 50 188 286 331 597 609 855 905 178063 77 137 287 383 425 78 571 78 93 612 62 742 79 802 45 923 179116 206 350 57 527 662 79 792 924 180036 52 154 248 51 681 836 922 29 181063 94 205[ 500] 66 377 97 494 530 51 52 636 716 51 182016 151 88 489 530 600 875[ 1500] 994 183129 97 267[ 300] 73 370 508 10 20 623 702 15 43 64 82 852 184059[ 5000] 97 247 432 577 604 39 93 700 97 185082 104 17 239 388 469 531 63 638[ 3000] 892[ 500] 94 95 942 186008 167 212 437 98 730 52 837 187205 406 518 58 86 796 188013 175 452 80 693 776 909 189021 113 508 652 73 820 914 3652 73 4. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 881 955 93112 345 52 441 528 66 86 800 49 94032 91 125 31 34 76 Biehung vom 20. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 88 194 408 72 858 93 905 25 1025 42 188 93 95[ 300] 243 77 363 496 500 G 764 895 916 29 2034 111[ 1500] 246 63 413 66 88 99 526 57 80 697 989 3013 41 54 238 60 357 408[ 1500] 12 57 618 50 715 59[ 500] 869 75 924 46 4005 11 132 65 71 342 466 68 846 5051 100 25 90 269 79 308 486 91 584 612 792[ 3000] 813 78 6058 72 116 299 421 79[ 500] 654 721 855 7309 93 425 628 749 82 827 988 8120 247 49 332 486 584 652 706 97[ 5000] 810 972 9036[ 500] 127 50 291 400 507 30[ 3000) 49 56 63 656 73 717 20 90 843 965 204 311 438 577 633 703 818[ 1500] 906 37[ 3000] 95332 511 605 6 75 767 874 994 98009[ 1500] 23 492 527 65 612 26 41 799 804 97031 232 50 300 40 459 658 90 750 98010 151[ 3000] 66 215 329 33 53 495 516 97 695 711 21 819 22 58 99233 324 76[ 300] 91 475 528 33 749 836 100189 238 78 81 84 323 94 459 67 554 678 763 899 101064 85 97 454 542 89 716 59 873 102083 85 149 353 624 33 712 811 926 103044 80 84 172 223 75 319 423 644 763 72 866 902 8 104343 54 421 514 639 82 98 818 68 937 103030 189[ 1500] 347[ 300] 420 548 605 10 704 47 905 39 106036[ 15000] 49 216 95 386 91 422 628 98 886 107058 190 264 384 533 76 678 700 995[ 500] 108159 90 230 78 318 33 480 626 905 18 98 109221 66 74 330[ 3000] 444 82 609 758 93 822 930 110029[ 300] 75 162 309 54 419 33 78 642 715 858 111033 195 10111[ 1500] 54 234 309[ 3000] 70[ 500] 73 87 419 59 72 524 68 91 693 228 553 827 951 61 71 112016 198 222 35 335[ 1500] 446 50 87 507 941 11030 73 118[ 3000] 535 96 653 719 43 12287 844 551[ 3000] 82 817 63 911[ 500] 39 47[ 300] 113065 122[ 300] 57 221 449 67 548 59 612 988 13087 284 378 400 17[ 500] 603 792 866 75 938 14070 73 95 96 763 951 90 114200 358 472 649 63 704 869 911 87[ 300] 115067 142 246 94 315 71 553 57 69 677 728 50 828 70 90 951 79 15020 58 83 126 47 90 285[ 300] 346 93 411 35 56 697 746 804[ 3000] 992 116115 61 77 256 339 599 618 37 57 756 91 806 30 50[ 3000] 938 65 90 16003 247 421 85 657 71 710 818 937 117014 30 73 186 266 436[ 15000] [ 300] 71 161 392 819 977 17147[ 500] 210 384 514 34 41 79 634 35 749 551 675 737 62 118015 108 91 263 432[ 300] 81 697 861 974[ 500] 119125 95 875 99 993 18130 431 37 613 30 49 859 84 941[ 3000] 19159 520 34 312 449 511 78[ 1500] 723 97 918 47 607 28 32 80 774 862 967 84 120040 215 409 71 598 121005 46 59 182 262 71 341 47 419 95 122047 109 48 63 293 351 511 39 40 656[ 10000] 700 957 77[ 1500] 739 63 70 884 950 123049 80 128 309 654 58 93 711 93 842 95 913 41 124053 91 200 65 402 534 844 89 947 125021 69 421 51 97 585 93 500] 636 55 711 35[ 1500] 991 126060 137 211 607 754 127145 309 66 472 628 852 128236 390 416 66 552 86 719 21 24 908 91 129074 81 94 480 537 54 624[ 300] 735 881 944 20036 142 91 258 66 372[ 3000] 90 445 558 611 57 98 866 913 21012 65 83 129 388 414 47 518 715[ 500] 50 93 811 75 933 22277 96 367 400 30 599 798 852 985 23008 197 261 426 530 35 778[ 300] 825 28 84 900 24200[ 500] 74 625 823 41 61 84 935 25021 22 57 62 74 145 74 336 60 417 569[ 3000] 604 733[ 1500] 92 26021 31 123 47 224 27 45 467 92 627 83 741 897[ 500] 27048 139 53 208 364 91 400 8 30 35 515 70 856 28003 96 103 90 273 338 414 503 621 909 77 29018 74[ 1500] 117 62 389 533 626 45 880 988 30033 246 81[ 1500] 319 62 447[ 500] 54 510 776 31088 139 217 43 444 74 549 54 32189 205 11 73 421 623 34 887 96 916 33042 168 217 489 512 78 654 702 819 37 74 81 31003 186 252 92 865 474 679 99 912 19 35060 123 202 80 425 74 706[ 300] 855[ 300] 57 36123 51 330 464 603 5 793 822[ 300] 37 83 37140 51 73 248[ 1500] 67 338 455 554 753 93 933 76 38004 21 199 264 578 641 723 92 950[ 300] 39003 4 104 222 88 539 672 725 40009 250 80[ 300] 353 512 50 751[ 10000] 92 41224[ 500] 99 668 716 62[ 1500] 80 95 824 26 41 936 47 42107 91 275 419 55 703 23 43158 222 314 43 75[ 1500] 405 505 44 973 44059 180 269 360 61 521 95 632 712 887 45021[ 500] 157 302 16 524 618 98 703 49 820 15001 953 46057 152 85 253 59 397 572 665 723 906 69 97 47053 98 170 97[ 500] 208 302 86 483 594 756 48144 350 67 414 523 674 856 71 96 49272 99 459 609 74 714 50088 563 80 682 88 89 744 829 68 88 51056 216[ 300] 361 72 608 747 839 52028 85 224 389[ 3000] 516 631 61 834 53416 28 90 910 54050 69 121 24 36 87 326 66 73 414 69 501 21 35 37 918[ 500] 19[ 1500] 55225 314 24 53 68 97 447[ 300] 548 77 827 41 92 929 56069[ 300] 87 179 282 480 833 57043 246 85 470 580 600[ 1500] 5 18 50 67 84 715 60 847 52 70 999 58011 113 76 91 831[ 300] 999 59020 86 169 367 [ 3000] 401 23 61 610[ 300] 725 880 955 86 60011 29 146 304 437 42 62 542 629 764 954 82 61107[ 500] 22 497 518 96 626 76 741 883 947 99 62076 82 101 202 321 67 70 583 857 51 64 63292 327 50 547 634 63 73 894 958 64143 273 303 85 421 513 700 58 62 74-898 913 89 65101 316 430 569 631 40 93 877 989 GG039 51 99 223 91 322 96 448 706 822 46 985 67216 443 567 72 617 833 928 68012 27 93 162 231 38 86 96 548 753 809 937 60214 509 602 8 711 822 37 971 70225 37 608 31 741 911 71047 117 80 290 94 390 652 934 83 94 72022 40 140 47 242 81[ 3000] 387 477 80[ 3000] 504[ 3000] 80 671[ 500] 710 823[ 500] 903 73034[ 500] 54 60 219 49 79 377 484 523 51 640 41 44 60 751 864 924 74002 51 77 102 383 475 552 617 46 65 768 83 888 912 46 80 75020 39 199 219 454 598 623 772 907 40 76160 241 310 72 557[ 300] 604 5 7[ 3000] 70 900 69 83 77199 320 26 455 99 519 946 52 78159 61[ 300] 63 65 96 211 75 83 351 443 572 611 721[ 3000] 49 962 83 79040 136 298 406 14 56 569 668 919 64 130135 36 342 401 522 693 764 844 933 131043 97 136 92 94_294 [ 3000] 403 29 68 553 662 887 936 132061 233 80 421 82 552 90 607 30 757 80 818 974[ 3000] 133061 95 131 214 79 530 87[ 15 000] 746 807 70 134081 425 548 651 61 722 98 808 20 76 919 72 135056 247 623 772 80 877 136010 304 92 502 648 720 25 875 935 47 187084 266 320 412 39 138087 215 24 38 675 941 94 139006 58[ 300] 268 449 552 92 673 951 98 140077 165 278 80 91 305 61[ 300] 87 617 31 93 141171 226 343 75 409 672 714 96 142125 225 300 14 19 716[ 300] 72 821[ 3000] 903 143029 49 227 69 310 24 479 564 78 611 831 924 144023 162 75 83 221 301 66 465 77 691 720 991 145064 65 83 99[ 3000] 227 327 412 94 97 573[ 1500] 616 96 847 919 146067 82 213 22 55 312 84 568 79 661 66 90 94 873 147083 310 521 630 765 89 826 98 945[ 3000] 148043 86 101 9 22[ 300] 72 565 81 805 98 936[ 500] 38 149102 257 356 575 717 59 856 980 91 150253 390 435 759 71 151381 415 36 56 511[ 300] 42 67[ 300] 974 80 152052 332 558 76 602 71 750 55 75 802 967 153096 117 220 66 389 444 512 687 98 862 82 972 154082 286 493 591 630 36 738 66 155376 97 426 663 719 50 76 975 156164 93 517 56 840 157129 51 73 219[ 500] 24 91 304 27[ 500] 81 90 401[ 5000] 49[ 300] 61 518 31 [ 1500] 94 624 41 72 760[ 40 000] 61 63[ 300] 836[ 500] 72 935 158002 176 211 40 346 425 55 536 636 750 59[ 300] 94 892 919 159069 160 [ 3000] 296 569 76 674 756 819[ 500] 50 72[ 300] 100016 83 178 207 443 93 557[ 300] 614 16[ 300] 770 74 995 161123 162013[ 3000] 57 95 33 40 42 220 77[ 3000] 367 68 82 513 685 755 141 394 609 13 703 24 63 818 34[ 3000] 922 163005 66 112 23 209 24 342 405 556 87 631 884 976 164040 83 124 59 282 603 S 753[ 500] 948 88 165015 84 302 8 96 409 76 629 874 166110 57 342 560 79 626 30 107028 314 718 50 92 826 918 108070 189 204 303 433 508 60 81 93 169023 106 48 229 428 597 656 749 170089 131 261 84 88 438 99[ 1500] 509 31 41 91 93 97 607 50 816 [ 500] 24 171230 572 650 58 712 17[ 1500] 81 922 172111 80 571 80 649 809 929 173019 150 489 584 679 764 95 897[ 300] 995 96 174107 15 97 217 63 318 76 406 13 39 685 793 810 959[ 500] 175087 110 81 90 206[ 1500] 919 176011 102 335 71 532 72 814 99 913 66 177350 432 53 520 87 735 178067 346[ 3000] 678 97 902 59 179055[ 300] 226 300 400 4 31 595[ 500] 613 713 878 918 69[ 300] 80024 58 248 53 79[ 300] 414 510[ 3000] 645 716 819 938 81014 180007[ 500] 94 100 320 27 46 48 413 600 29 36 69[ 300] 72 181029 107 467 527 665 82 781 954 63 82014 102 19 251 74 523 712 83100 300 903 42 51 84231 88 313 44 425 561 696 717 85230 458 501 85 623 24 731 913 26 34 62 86061 69 200 417 62 606 37 754 855 61 929 71 87051 223 69 90 415 724 79 837 91 88039 129 220 327[ 3000] 93 [ 300] 671 792 89082 129 72 237 53 367 555 842[ 500] 88 953 87 90098 222 307 418 519 704 46 903[ 5000] 77 91073 140 79 413 35 581 711 93 811 16 22 952 92001 73 95 233 89 302 674[ 500] 710 94 138 406 91 529 774 815 95 979[ 500] 182338 437 67[ 3000] 85 90 541 705 63[ 300] 992 183023 66 84 227 56 357 411 542 721 60 933 184042 217 21 368 83 535 64 615 750 92 869 970 185025 99 169 73 91 432 [ 300] 45 533 675 86 89 805[ 3000] 80 990 186102 59 218 314 59 99 408 73 516 702 857 907 187089 102 278 419 64 616 87 836 188116 351[ 1500] 90 92 425 597 749 83 813 51 189051 52 172 80 83 257 59 316 464 635 796 933 39 67 nichtorganisirte In der Theologie ist die Vernunft gestürzt und die Autorität ist| Wohnung des Fabrikanten bezeichnet werden muß; man befürchte Eine sehr gut besuchte Versammlung für Männer Alles; in der Naturwissenschaft herrscht nur die Vernunft, infolge dessen gemaßregelt zu werden. Darauf erwiderte Kollege und Frauen hielt der Leseklub„ Dießgen" am 15. No Autorität giebt es hier nicht. Hieraus ist zu folgern, daß die Friese, gerade durch die genaue Bezeichnung der Firma vember bei Knebel, Gesundbrunnen, ab. Dieselbe bot einen mit Religion, die schon jetzt kein wesentliches Moment unserer Bil- würden diejenigen Fabrikanten bekannt, welche die schlechtesten vielem Beifall aufgenommenen Vortrag des Herrn Keßler über moment werden kann. Zum Verständniß unserer Zeit gehört darauf aufmerksam, daß die Statistik nicht in die Deffentlichkeit Da der Vortragende sein Thema erschöpfend behandelte, so wurde aber neben naturwissenschaftlichen Kenntnissen auch historisches, gelange, also auch Niemandem Schaden dadurch erwachsen könne. nur wenig diskutirt. Nach Schluß der Versammlung vergnügten namentlich kulturhistorisches, ferner nationalökonomisches Wissen. Ein Antrag des Kollegen Puhlmann, die Beiträge für die sich die Anwesenden noch längere Zeit beim Tanz. Ueber die Bedeutung dieser Wissenszweige wird Redner ein ander Wintermonate um 10 Pf. zu erhöhen, wurde, nachdem die Mal sprechen. Lebhafter Beifall dankte dem Vortragenden für Kollegen Friese und Merten dagegen gesprochen hatten, abgelehnt. Vergolderiuuen. Am 16. November fand die General feine Ausführungen, welchen eine Diskussion folgte, an der sich Die Versammlung wurde polizeilich nicht überwacht. versammlung der Freien Vereinigung der im Vergoldergewerbe namentlich die Herren Otto Meier und Dietrich betheiligten. beschäftigten Arbeiterinnen statt. Die Vorsitzende gab zunächst Kurz nach 10 Uhr wurde die Versammlung geschlossen. Der Verband aller in der Metallindustrie be- einen Ueberblick über die Gründung des Vereins, betonend, daß Die konstituirende Versammlung des neuen politischen hielt am 15. November in Tegel eine Versammlung ab, in starke Organisation eine Verbesserung der Lage der Arbeiterinnen schäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend derselbe in der Hoffnung errichtet wurde, durch eine feſte und Arbeitervereins zu Nixdorf fand am 19. d. Mts. unter sehr welcher Herr Rohr lack über das Thema:„ Das 5. und 7. Ge- zu erzielen und es sich auch herausgestellt habe, daß die niedrigster reger Betheiligung der Parteigenossen statt. Nach Eröffnung bot" sprach. An der Diskussion über den interessanten Vortrag, Löhne in jenen Werkstätten gezahlt werden, wo der Versammlung legte Herr W. Krüger in kurzen Zügen die in welchem die Zuwiderhandlungen der herrschenden Klassen Arbeiter beschäftigt sind. Den Ausführungen der Vorsitzenden Gründe dar, welche zur Gründung eines neuen Vereins Ver- gegen die Vorschriften jener Gebote gebührende Kritik erfuhren, schlossen sich viele Rednerinnen an. Hierauf verlas die Kassirerin anlaffung gegeben haben. Der Hauptgrund ist der, daß der betheiligten sich die Kollegen Becker, Tohmee und Wallner, sämmt den Kassenbericht, welcher folgendes ergab: Ordentliche Gin Arbeiter Bildungsverein für Rixdorf und Umgegend zu einem lich im Sinne des Referenten. Hierauf wurde oppositionellen gestempelt worden ist. Nachdem schied der größte Nepke, Kollege nahme 128,95 M., Ueberschuß vom Stiftungsfest 71,70 M., Aus Hauptstr. 3, zuan Kassirer für Tegel Theil der Mitglieder aus jenem Verein aus und beschloß, einen wählt; derselbe kassirt daselbst Sonnabend ge: gabe 62,05 m., bleibt ein Bestand von 138,60 M. Die Kaffe Abends von wurde von den' Revisorinnen für richtig befunden und der Kaffirerin neuen Verein zu gründen. Dieser sollte nunmehr konstituirt 8-10 Uhr, im Lokal Schulz. werden. W. Krüger legte einen Statutenentwurf vor und die Kollege Beck er auf das am 5. Dezember im Böhmischen Brau- die gegen Frau Richtſteiger erhobenen Anschuldigungen besprochen. Unter Verschiedenem machte Frau Degener Decharge ertheilt. Unter Verschiedenen wurden. Bersammlung trat mit Eifer in die Berathung desselben ein. hause stattfindende Wintervergnügen aufmerksam und dann wurde Die Kolleginnen legten klar, daß die genannte Dame ihren Ber Den gefaßten Beschlüssen zufolge führt der neue Verein den Namen beschlossen, in nächster Zeit eine öffentliche Versammlung mit pflichtungen nachgekommen ist, worauf dieselbe für ein ehrenhaftes Sozialdemokratischer Verein Vorwärts" Frauen einzuberufen, damit auch die Frauen über unsere Ziele Mitglied erklärt wurde. für Rixdorf". Derselbe ist ein politischer und steht auf dem unterrichtet werden. Mit einem dreimaligen Hoch auf den VerBoden der Beschlüsse des Erfurter Parteitages. Zweck des band schloß der Vorsitzende die gut besuchte Versammlung. Vereins ist, für geistige Aufklärung seiner Mitglieder in fozialDie Sozialdemokraten aus den Kreisen Wittenberg, politischer Beziehung zu sorgen und zwar durch Vorträge, BeAm 16. d. Mts. hielt der Verband Filiale sammlung ab, in welcher Herr Timm über das Thema:" Die Torgan 2c. hielten am 19. November eine gut besuchte Ver Vergolder. schaffung einer Bibliothek und, wenn möglich, durch Unterrichts- Berlin seine Monatsversammlung ab. Zunächst erstattete der Entwickelung der menschlichen Gesellschaft von der Urzeit bis zur stunden über verschiedene Themata. Mitglied fann jeder in Kassirer folgenden Kassenbericht: Einnahme 389 M., Ausgabe Gegenwart" unter großem Beifall referirte. In dem intereſſanten Rixdorf und Umgegend Wohnende werden, soweit nicht die 140 M. 99 Pf., Bestand 248 M. 1 Pf. Nachdem die Revisoren Bortrag wurde auch die Politik der jetzigen herrschenden Klassen vereinsgesetzlichen Bestimmungen dem entgegenstehen. Das Ein- die Richtigkeit des Rassenbefunds bestätigt hatten, wurde dem der gebührenden Kritik unterzogen. Der dann vom Vertrauens. trittsgeld beträgt 25 Pf., der monatliche Beitrag 20 Pf. In den Kassirer Decharge ertheilt. Zu Delegirten für die Kölner General- mann Otto Gresse über die Einnahmen und Ausgaben ge ( provisorischen) Borstand wurden bis zum 1. April 1892 gewählt Bersammlung wählte man die Kollegen Baul Link, Max Gerndt, gebene Bericht wurde vom Revisor Schmied bestätigt, worauf als Vorsitzender W. Krüger, als Kassirer Ginide, als Jakob Schullor und als Ersatzmann Richard Mehring. Zum der zweite Borsigende Minkwitz im Namen der Versammlung Schriftführer Arendsen. Ferner wurden zu Beisitzern mit Filialrevisor wurde Julius Klahre ernannt. demfelben Decharge ertheilte. Hierauf wurde Herr Greffe ein berathender Stimme ernannt Pfennig, Frizz Krüger, Hagendorf und Schüttte; zu Revisoren Jahn, Wurbst und H. Wilhelm. Mit einem dreifachen Hoch auf den„ Borwärts" schloß die Versammlung. " Bei Ver Im Verschiedenen erging an die Kollegen die Aufforderung, stimmig zum Vertrauensmann wiedergewählt. am Montag, den 23. d. Mts., in der Ressource, Kommandanten- fchiedenem" und in der vorhergegangenen Diskussion sprachen straße 57, zur Delegirtenwahl der Orts- Krankenkasse zahlreich zu Frl. Wabnitz und die Herren Minkwiz, Lohse, Opi erscheinen und nur solche Delegirte zu wählen, welche für die und 3 ander. Letzterer empfahl die mündliche Agitation al Eine Kistenmacher- Versammlung tagte am 16. November. freie Arztwahl eintreten. Im weiteren wurde beschlossen, am die beste. Auf Wunsch des Herrn Opitz werden Namen und Dieselbe nahm die„ llebergabe des Borstandes" und einen Bericht Sonntag, den 29. November, die Brauerei Happoldt, Hafenhaide, Wohnung des Vertrauensmanns und der Kommissionsmitgliede über die Thätigkeit" der Kommission für die Statistit entgegen. zu besichtigen. Die Kollegen find gebeten, um 9½½ Uhr Vor- hiermit nochmals bekannt gemacht: Vertrauens many; Hierbei tadelte der Vorsitzende Puhlmann, daß die Mehrzahl mittags, daselbst sich zahlreich einzufinden. Dann schilderte der Otto Gresse, Solmsstraße 5 bei Luft. Agitations der in der Erdmann'schen Wertstelle beschäftigten Kollegen die Buchdrucker Herr Lütge als Gast die Ursachen des Buchdrucker- Kommissions- Mitglieder: Emil Witte, Brunnen bezüglichen Listen weder ausgefüllt noch überhaupt angenommen streits, worauf folgende Resolution einstimmig angenommen straße 123, im Keller; Wilhelm Böttcher, Schönhauser babe, und bat dringend, im Interesse aller Kollegen die Aus- wurde:„ Die heut in Scheffer's Salon tagende Versammlung des Allee 40 a, bei Pflug; Karl Zander, Teltowerstr. 53, Quer füllung der Listen gewissenhaft zu besorgen, denn nur so könne Verbandes der Vergolder, Goldleiſtenarbeiter und Berufsgenossen gebäude II, bei Adler; Otto Groß, Gneisenausir. 89,§. III. bas gewünschte Resultat erzielt werden. Kollege 2a de burg erklärt sich mit den streikenden Buchdruckern solidarisch und ver- Bei sämmtlichen Herren sind Bons für die Land- Agitation 8 bemerkt hierauf, daß sich viele Kollegen daran stoßen, daß die pflichtet sich, dieselben nach besten Kräften zu unterstützen." Winters Paletots Häuser Geschäfts HerrenAnzüge Baer Sohn BERLIN 24a Ghausseestraße 24a. 8 Brückenstraße 8. 16 Große Frankfurterstraße 16. Von jetzt ab führen wir mit Kontroll- Stempel deutscher Textilarbeiter Gestrickte Wollwesten. Gestrickte Unterhosen. Gestrickte Strümpfe. Herren- u. KnabenBekleidung Knaben Valetots Eigene Werkstätten KuabenAnzüge Oft- und Westpreußen, Freunde und Genossen Taufen am billigsten und reellsten ihre Stiefel und Schuhe bei OTTO EWALD, Lindenstr. 87. 1453L Nur Handarbeit. Anfertigung eleganter Stiefel auch für Krüppelsüße unter Garantie des Gutsizens. 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In der Herstellung befindet sich und wird voraussichtlich Ende November cr. zur Ver sendung kommen: Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Erfurt vom 14.- 20. Oftober 1891. ca. 25 Bog. 8°. Eleg. broschhirt. Preis 50 Pfennig. Die Verhandlungen des Erfurter Parteitages dürften wegen ihrer Bedeutung das lebendigste Interesse eines jeden Parteigenossen in Anspruch nehmen. Die erschöpfenden Verhandlungen über die Taktik der Partei, die Auseinandersetzung mit der sogenannten Opposition, die Schaffung des neuen Parteiprogramms 2c. 2c. sind überaus wichtig und ihre Kenntniß nach dem Benographischen Bericht jedem Parteigenossen nothwendig. In Rücksicht darauf und auf den zudem hohen agitatorischen Werth und die dadurch wünschenswerthe Massenverbreitung haben wir den überaus billigen Verkaufspreis 50 Pfennig pro Exemplar bei sorgfältiger, geschmackvoller Ausstattung- festgesetzt. 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