mente eon) 2,50 Sis zu digen rigen allen Stüd packet). Vio etc. preife nahme jeder 1388L nel, t. tigung 1471L part 50 M ner No mit über iter". wurde igten eral verbe ächſt daß und Ennen giten ificte enden Frerin Ein Aus Kaffe rerin arden Ochen. Ver aftes berg, " Ver Die zur anten laffen utens n ge orauf ilung ein Ver achen pig als und lieder nn: 113 nnenaufer Quer .III. n zu Nr. 274. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern Sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. " Sonntag, den 22. November 1891. That ein Schuhwall für die bürgerliche Moral, würdig, vom, lachenden Philosophen" behandelt zu Expedition: Beuth- Straße 3. Aus Italien. Mailand, 18. November 1891. wärts" das nöthige gemeldet. Es zeigte sich beim Präsidenten Findelhäuser. Dem bürgerlichen Moralphilister gehen die schönsten werden. Hoffnungen auf. Berlin, von den Stöcker und Genossen Es ist für uns sonach eine untergeordnete Frage, ob Ueber den plötzlichen Abbruch der Verhandlungen des Pros sein Sündenpfuhl, als ein modernes Sodom und die Findelhäuser eine„ moralische" Situation schaffen seffes wegen des Tumultes vom 1. Mai zu Rom hat der„ VorGemorrha dargestellt, wird nun bald entfündigt und in werden, die der gegenwärtigen vorzuziehen ist, oder nicht. des Gerichtshofes- man erzählt, er habe inzwischen von der ein klassisches Arkadien voll paradiesischer Unschuld ver- Wir wollen gar nicht bestreiten, daß einzelne Vortheile Regierung einen zarten Wink bekommen wegen der gewährten wandelt sein. Denn nicht nur soll die Prostitution damit verbunden sind. Aber zur Linderung des allgemeinen Milde und Erlaubniß, daß die Angeklagten ihre politische Ueberlafernirt", es sollen auch Findelhäuser errichtet werden, Glends und zur Hebung der allgemeinen Moralität zeugung in Reden begründen durften und dies befonders mit Rücksicht auf den Eindruck der Erklärungen des deutschen To die unglücklichen„ Kinder der Liebe" in einer Dreh- werden die Findelhäuser so wenig beitragen können, Studenten Körner eine so offenbare und brutale Verlegung lade" nach mittelalterlichem Muster oder in einer modernen wie etwa die ,, Rasernirung" der Prostitution, der gefeßlichen Vorschriften, die der Vertheidigung zur Seite Bersentung" verschwinden können. und die Regierung wird bei Zeiten darüber belehrt stehen, daß die Vertheidiger gemeinsam und einstimmig mit Behntausend" für sich. Die Findelhäuser haben die Sympathie der oberen werden, daß sie mit diesen aus dem Mittelalter stammen heftigstem Widerspruch gegen solches Verhalten des Präsidenten ihr weiteres Mitwirken versagten und den Gerichtssaal verSogar die sittsame Tante Voß den Maßregeln die Eiterbeulen am Gesellschaftskörper ließen. Inzwischen haben die Vertheidiger ihren Widerspruch der hat sich entschlossen, sich dafür auszusprechen, und zwar nicht beseitigen kann. Das Bezeichnende der ganzen Sache Anwaltskammer und dem zustehenden Gericht zur Entscheidung mit dem Hinweis, daß dann die Engelmacherei" und die liegt für uns eben darin, daß die bürgerliche Gesellschaft unterbreitet. Der Prozeß selbst soll in der Mitte des Monats Kindesmörderei verschwinden würden. Das mag sein und keine anderen Mittel weiß und keine anderen Mittel hat Kurzem im Namen aller Mitangeklagten durch seinen Vertheidiger Dezember wieder aufgenommen werden.-- Cipriani hat vor wir wollen uns auch nicht wundern, wenn der Philosoph Dem Kern der ganzen Frage, der doch Jedermann sichtbar Gantini einen Brief veröffentlichen lassen, in welchem er für die Jean Jacques Rousseau herangezogen wird, einen etwaigen Widerwillen um baliegt, geht sie ängstlich aus dem Wege, und will ein überaus zahlreich sich bekundende, von Tag zu Tag wachsende gegen das immerhin neues Almosen auswerfen, um hinter den vier Wänden Theilnahme für die Eingekerferten, die sich in Briefen und denn auch dem hartgesottenen Bourgeois kommt die Sache welche die kapitalistische Ausbeutung und die Massenbedenkliche Institut der Findelhäuser zu beschwichtigen, der Findelhäuser kümmerlich die Schäden zu verhüllen, Relegrammen aus allen Theilen Italiens äußerten, seinen wärmsten Dank ausspricht. Es heißt in diesem Briefe: " Unsere Haltung hat Euch gefallen; aber konnte sie " weit mite etwas unheimlich vor und die Gründe für dieselbe er- armuth in ihrem Gefolge haben. Denn anders sein im Hinblick auf das Ideal, gegen scheinen mehrfach krampfhaft an den Haaren herbei-| Das Mittelalter hatte bei den Findelhäusern noch welches man hier den Prozeß macht, hier den Prozeß macht, im Hinblick auf gezogen. einen besonderethe feffodieppuncher Beziehung und meinen sozialrevolutionären und anarchistischen Genoffen die Idee unserer Ueberzeugung, welche zugleich die aller war dünner a te wage, was wear Jacques stuen ene einen beſonderette weit die Beppe net Es Jean Rinder in das Findelhaus brachte, weil ihm seine traurige werthvoller denn heute, wo die industrielle Reserve- fizen in unserem Eisenkäfig einfache, politisch überzeugte Republimaterielle Lage feine Hoffnung gab, sie zu brauchbaren Armee" auf der Straße liegt. Darum hatte das Findel- faner und gefeßmäßige Sozialisten( socialisti legalitari"); fie Menschen nach seinen Begriffen erziehen und ihnen eine haus damals einen mehr humanen Anstrich. Der Bour- Alle haben gleich den Andern der brutalen Anklage gegenüber stolz und würdig, heldenmüthig sich gezeigt; wir lieben und angemessene Lebensstellung bieten zu können. Welchen geois von heute sieht solche Anstalten schon darum nicht ehren sie wie Brüder. Genossen und Brüder! Ich gebe mich Kampf mag dies einem Manne gekostet haben, dessen gar so ungerne, weil sie ein massenhaftes Material von der Hoffnung hin, daß diese unsere Vereinigung, welche die Gemüth, wie seine Schriften hundertfach beweisen, der Arbeitskräften heranbilden, die so erzogen werden, daß gemeinsame Verfolgung gezeitigt und bewirkt hat, dauern und zartesten Empfindungen fähig war. Daß ein Rousseau ihnen die Begehrlichkeit" fern bleibt. Sie ver- ich befestigen werde, daß sie der unterdrückten Klaffe in ganz ich solche Gewalt anthun mußte, bildet eine der schwersten stärken dann das große Arbeitsangebot und verschärfen wegen Parteiorganisation aufhören zu laſſen, jenen Zwiespalt, Italien ein Beispiel geben werde, ihre innerlichen Streitigkeiten Anklagen gegen die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts, die Konkurrenz der Arbeiter untereinander. Insofern welcher nur den gemeinsamen Feinden und Unterdrückern, der die sich an seinen Gedanken entzückte und brauschte, ihn können, gleich den Arbeiterkolonien, diese Findelhäuser auch Bourgeoisie zu Gute kommt. Geschieht dies, so aber barben ließ. einmal sehr brauchbar für den modernen Kapitalismus werden ich Diese Kerkermauern fegnen, die uns gemeinsam Der moderne Proletarier ist für de Gesellschaft und können vielleicht in Zukunft ein ,, Material" liefern, zu Herzen, Ihr Freunde und Brüder, die Ihr uns begrüßt aus umschließen. Nehmt diese Worte eines alten Freiheitskämpfers. wichtiger als Jean Jacques Rousseau; die Arbeit seiner das die chinesische Konkurrenz aushält. Denn bei den Barma und Livorno, aus Bologna und Mailand, aus Genua, Klasse schafft der bürgerlichen Gesellschaft ihre Pracht, Arbeiterkolonien zahlen fromme und mitleidige Seelen, Turin, Ravenna, Brescia, aus Florenz, aus Reggio und aus ihren Reichthum und das ganze Wohlbehgen für die bei den Findelhäusern der Staat den Zuschuß, der die Neapel. herrschenden Klassen. Aber wie der modere Proletarier aus jenen Anstalten zu gewinnenden Arbeitskräfte so selbst bis jetzt vergebens um Gleichberechtigug gerungen billig macht. hat, so sollen seine„ Kinder der Liebe" or auch die Wir sehen diesen verzweifelten Experimenten ohne legitimen", je nach Umständen, zum Finilhause ver- Gemüthsbewegung zu, denn in Wirklichkeit sind sie nur dammt sein; sie sollen Vater und Mutter nicht kennen dem Sozialismus nützlich, indem sie die Unhaltbarkeit zu Rom. Nummer" darstellen derselben und Unzulänglichkeit veralteteter bürgerlicher Einrichtungen bürgerlichen Gesellschaft, die sich so heftig gegen den von Neuem beweisen. Sozialismus sträubt, weil derselbe angeblich ,, Ehe und Familie" zerstören will. Die Findelhäuser nd in der und nur eine 11 Feuilleton. Nadbrud verboten.) Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. Bewußtsein gekommen war, und suchten sie durch stärkende Essenzen wieder zu beleben. will Seid versichert, wie immer der Ausgang dieses Prozesses sein möge, er wird für die Befreiung der Arbeiter, der unterdrückten Klasse der Proletarier in Italien einen von unseren Gegnern selbst gesetzten Martstein des Fortschritts bedeuten. Jin Namen der 62, eingefäfigten Missethäter vom 1. Mai Hamiliar Cipriani." - Hier in Mailand hat inzwischen durch die Einrichtung und den Thätigkeitsbeginn der Arbeiter- Börse", über welche ein besonderer Bericht im Vorwärts" folgen wird, die Arbeitersache einen neuen Anstoß und eine innere Kräftigung armend: Mijoulet konnte sich nicht fassen, während Michel stumm und unbeweglich Charlotte betrachtete, deren Blässe denn nicht? sie noch hundert Mal schöner erscheinen ließ. Er betrachtete neidisch Robert, der dieses schöne Mädchen in seinen Armen hielt, dann zog er sich in ein benachbartes Zimmer zurück. Dort warf er sich auf sein Bett und be Charlotte war thatkräftig; die Energie, che ihr gann unartikulirte Laute ausstoßend laut zu schluchzen. schwacher zarter Körper in sich barg, war unveüftlich; Marche- Seul war, als seine Frau das Zimmer verlassen aber als sie diejenige, welche sie ihre Mutter nem konnte hatte, einen Augenblick wie betäubt und starrte gedankenlos und genannt hatte, stumm und erschreckt durch ddrohen- vor sich hin. den, forschenden Blick Deshommes' dastehen sabda war| Aber er kam bald wieder zu sich, als er Charlotte beihre Willenskraft gebrochen; fie fiel kraftlos in Arme wußtlos daliegen sah. Robert Guidal's, welcher schnell um den Tisch hat kam, Larirette hatte ihn sanft am Arme gefaßt und sagte: der sie von ihm trennte, und sich instinktiv neben stellte. Herr Deshommes, das will nichts sagen, sie wird Marche- Seul war außer sich. Gebieterisch wer der bald wieder munter sein. jenigen die Thür, welche seine Frau war und r seinen| Namen trug. Hinaus! Wagen Sie niemals wieder deningsten Versuch, Charlotte wieder zu sehen, wehe Ihnen In der That, die Wangen des jungen Mädchens färbten sich allmälig, ihre halbgeöffneten Lippen, welche Zähne wie Perlen sehen ließen, verloren die Blässe. Bald öffnete fie, wenn auch sehr schwach, die Augen, Seine geballte Fauft siel auf den Tisch rr, der dann schloß sie dieselben plötzlich, als ob sie eine schmerztrachte, als ob er unter der Gewalt dieses Sjes zer- liche, drohende Erscheinung sähe. brechen wollte. Robert hatte sich zu ihr hinabgebeugt. Charlotte,- sagte er, fürchte nichts, komme nur Seine Frau zitterte vor Schrecken. Ihr gr Plan scheiterte kläglich; in wilder Verzweiflung floh pährend zu Dir! Ich bin es, Dein Robert. Diese Frau iſt fort! Larirette die Thür öffnete, und sie warf auf alleenigen, Marche- Seul hatte ihre kleine Hand ergriffen und um welche dieser Szene beigewohnt hatten, einen Blöll Haß. armte sie, während heiße Thränen seinen Augen entAls sie verschwunden und Larirette, die derden ge- strömten. schlossen hatte, in das Zimmer zurückgekehrt wagannen Diese zärtlichen Liebkosungen und fließenden Worte Alle ruhiger zu werden. Robert Guidal Michels gaben allmälig Charlotte das Bewußtsein wieder. Rings Mutter bemühten sich um Charlotte, welche nocht zum um sich blickend, bemerkte sie nur befreundete Menschen. Larirette beruhigte sie vollends und sagte, fie umIch bin es, Deine Larivette! Erkennst Du mich Doch, doch!- murmelte das junge Mädchen. Vater, wo bist Du? Marche- Seul horchte auf die ersten Worte, welche über ihre Lippen kamen. Und als er sie das Wort„ Vater" aussprechen hörte, stieß er einen Schrei der Freude aus. Er hatte seine Tochter wiedergewonnen. Der Kampf und über seine eigene Frau. war entschieden durch einen glänzenden Sieg über Collard Der alte Revolutionär fühlte jene reine Freude, welche er seit langer Zeit nicht mehr empfunden hatte. Charlotte hatte sich erholt und sprach, wenn auch müde und von der Aufregung noch gebrochen, so klar und sicher, daß Alle überrascht waren: Ja, mein Vater, ich liebe nur Dich und will Dich niemals verlassen. Wir alle wollen, fügte sie Robert anblickend, mit einem Ausdruck unendlichen Glückes hinzu, ihn nie verlassen. Dann schivieg sie wie erschöpft von dieser Anstrengung. Sie wollte von ihrer Mutter nicht sprechen. Alle begriffen ihre zarte Zurückhaltung und als sie endlich gestärkt durch einen Trunt, den ihr Michel's Mutter bereitet hatte, deren Hände selbst zitterten, und deren Augen vom Weinen geröthet waren, sich wohler fühlte, da begann Marche- Seul: -Meine Freunde, Ihr begreift jeßt, warum ich so traurig war, warum ich früher immer so finster blickte. Ich war unglücklich und bin es noch, wenn ich daran denke, daß Charlotte jemals gleich unglücklich sein könnte. die Grenze des Glaubhaften überschreitet. Politische Uebersicht. Dieses Baumes ist die Azt zu legen: das Abschlager Berlin, den 21. November. einzelner Zweige hindert nicht, daß andere Schößlinge u so geiler emporwuchern, erhalten. In dem letzten Streit der Schneider, umfassend mehrere große fabrikartig arbeitende Kleiderhandlungen, konnten wenigstens theilweise Zugeständnisse in Lohnerhöhung erreicht werden. Freudig zu begrüßen ist die feste Begründung und Neuorganisation eines Verbandes des Widerstandes"( ,, Lega di resistenza") Das Wort vom Willen des Fürsten, der oberstes ,, Die allgemeine Stimmung des Reichstag" unter den Schneiderinnen, deren schrankenlose Ausbeutung Gesetz sei, ist in Wirklichkeit ein geflügeltes Wort" ge- schildert die Münchener„ Allgemeine Beitung" als eine in dieser vom bittersten Kampf ums Dasein durchwählten Stadt worden es fliegt überall herum und raubt zahllosen Bo- ungemein kazenjämmerliche. Man schwebe in hangender Ein politisches Vorkommniß vom letzten Sonntag macht bedentliches, ja gefährliches Wort ist, deshalb suchen phantasie- taiserliche Spruch: Voluntas regis suprema lex, laſte auf litikern und Politikussen die Ruhe. Und weil es ein so und bangender Besorgniß um das, was kommen könnte, der gegenwärtig von sich reden. Es übertrifft, so geringfügig es äußerlich erscheint, an innerer Bedeutung den Werth und Gehalt der volle Angst und Klugmeier es aus der Welt zu schaffen, allen Gemüthern. Danach müßten die Vertreter der bürger gefaminten Staatsmannsrede des Herrn Rudini- man nennt indem sie ihm eine harmlose Deutung und Ursprungsgeschichte lichen Parteien die erbärmlichsten Burschen von der Welt sie hier die„ Theaterrebe", weil sie im großen Scala- Theater gegeben. So hat z. B. jezt ein findiges Mitglied der ehr sein, eine Heerde Schafe, denen der Hammel fehlt oder die halten wurde; denn es zeigt, auf welchen Standpunkt der bürger- samen Kannegießerzunft die Entdeckung gemacht, das Wort das antreibende Gebell des Schäferhundes entbehren. Auz lichen Freiheit das einst so gerühmte Italien thatsächlich herabgefunken fei kein Pronunziamento des Absolutismus und der Selbst der Klage des Blattes spricht die Sehnsucht des Schreiber ist. Der Verein der politisch Radikalen, an der Spize der Abgeordnete herrlichkeit, sondern so ziemlich das Gegentheil Mussi, hatte eine Bewegung ins Werk gesetzt, welche, anknüpfend nämlich ein Kompliment an die Adresse des bayrischen Re- einem anderen nationalliberalen Blatte den Ausruf ent nach Bismarck, jene Sehnsucht, welche vor 15 Jahren bereits an den Vorgang im Pantheon zu Rom, wo die französischen genten, dem der Kai er seinen- den kaiserlichen Bilger den Papst hoch leben ließen, sich gegen die zum Schutze willen bescheidentlich habe unterordnen wollen wenigstens sind wir ja doch", sagte einst Bamberger treffend lockte: Wie lieben ihn selbst in seinem Zorn. Hunde fie auch fein Zuckerbrot volt Bismard des Papstthums gegebenen Garantiegefeße und gegen den§ 1 der haben, ift ist o Erben einge Maje jamer Gesch Volf von S hober haltu die K stens geftat Majc Noth bring bas E wäre publi Leute längst blidt darau einer die u Köni es werde aber Schro hätte größe Leben nicht. zube durch Verfassung wendet, der die katholische Religion als Staatsreligion in München. Das wäre gar nicht so ganz ohne, wenn wenn erklärt. Die sozialistischen und Arbeitervereinigungen Mailands nicht die böse Thatsache sich in den Weg stellte, daß der au erwarten zu auch feine Peitsche traten mit Recht gegen diese Bewegung auf, da fie Kaiser schon vorher bei verschiedenen anderen Gelegenheiten, ihnen schon willkommen. Freilich, groß ist die darin nur den Versuch sehen konnten, die Aufmerksamkeit wo von einer Unterordnung des kaiserlichen Willens nicht Zahl dieser" Hunde sind wir ja doch"-Seelen im des Volkes von den einzigen Entscheidungsfragen der die Rede sein konnte, dasselbe Wort gesprochen hätte. Reichstage nicht mehr; und wenn wir bedenken, daß die Gegenwart und Zukunft, von der wahren brennenden Frage der Zeit, von der sozialen Bewegung abzulenten. Zur Erörterung wo es zur That reist und wo die, welche jetzt Angen und der„ Norddeutschen Allgemeinen" gerückt ist, und dem Ober Genug das Wort ist da, und der Tag wird kommen, Münchener„ Allgemeine" seit Bismarc's Sturz an die Stelle und zum Austrag hierüber war vom radikalen Klub letzten Reichstrafehler in Friedrichsruhe die bekannten Handlangers Sonntag Mittags im großen Theater der Caunobiana eine Wolfs- Ohren verschließen, init ihm zu rechnen haben werden. versammlung einberufen worden. Fast an 3000 Menschen hatten dienste leistet, so ergiebt sich für uns, daß aus jenem Ar Die Börsengeschäfte sind der Gegenstand zweier im tifel weniger die Sehnsucht des Reichstags nach Bismard, fich eingefunden, die größere Hälfte entschieden der sozialistischen Richtung und der Arbeiterklasse angehörend. Hätte die Ver- Reichstage eingebrachter Anträge. Beide Anträge er- als die Sehnsucht Bismarck's nach dem Reichstage spricht, sammlung ihren Fortgang und natürlichen Abschluß gefunden, suchen die Regierung um Einbringung von Gesetzesvorlagen in dem er seinem Grimm Luft machen möchte, wenn sie hätte zum Besten der Arbeiterfache mit einem flar ein- noch in dieser Session. Der von den Konservativen und dem nur ginge. Aber am Steden des Herrn Kanzler3 a. D. ist schneidenden Beschlusse geendet, welcher den bürgerlichen Zentrum unterstüßte Antrag des Grafen v. Ballestrem, gar zu viel Radikalen gezeigt hätte, daß für Italien die Zeit rein politischer den wir gestern bereits mittheilten, will in dem verlangten leicht passiren, daß der Kanzler a. D. mit seinem eigenen Unreinlichkeit und es könnte gar zu Fragen mit absichtlicher Vernachlässigung der sozialen Frage und der Arbeiterbewegung für immer vorbei sei. Aber es erwuchs gleich zu Gesetz dem Mißbrauch des Zeitgeschäftes als Spielgeschäft, Stecken vom Kanzler i. D. gründlich abgeprügelt würde. Anfang der Versamihlung den bedrängten Einberufern in dem namentlich beim Getreidehandel gesteuert wissen. In welcher Die kaiserlichen Worte haben ein eigenes Schicksal Hauptorgan der überwachenden Polizei ein unerwarteter Netter. Weise dieses geschehen soll, ist nicht einmal angedeutet. Der Name dieses Polizeikommiffars- Ballanti- ist heut in Ebenso unbestimmt ist der zweite Theil des Antrags ge- Noch diskutirt die Presse den Ausspruch, der des Königs Italien in aller Munde. Es wurden Zustimmungsschreiben und halten, welche die Börsen und den Geschäftsverkehr an den Willen als höchstes Gesetz hinstellt, und bereits reibt ſic Telegramme verlesen. Eben war der Name eines radikal felben einer wirksamen staatlichen Aufsicht unterstellt wissen die protestantische wie die katholische Presse an dem Aus. politischen Vereins aus einer kleinen lombardischen Stadt genannt, will. Eine konkretere Fassung hat der von den National- spruch:" Die Reformationskirche ist an der Brust bet Der einen Brief gesandt hatte. Da erklärte der Polizeikommissar, liberalen eingebrachte Antrag v. E uny. Der von ihnen Fürsten groß geworden." Den Ultramontanen ist dieser dem der Name dieses Vereins wohl besonders fürchterlich verlangte Gesezentwurf soll der Veruntreuung anvertrauter Ausspruch allerdings höchlich willkommen im Kampf gegen nicht verlesen werden!" Ein heftiges Hoho! erscholl von allen Depots durch Bestimmungen entgegentreten, wonach der die protestantische Kirche, und sie werden nicht verfehlen, pon Seiten. Die Versammlung, die bis dahin mit Gleichgiltigkeit jenige, welchem in seinem Geschäftsbetriebe Inhaberpapiere demselben Gebrauch zu machen. Ihre Geschichts schreiber Diese Zustimmungsverlesungen angehört hatte, wurde nun anvertraut sind, sie nur mit spezieller und ausdrücklicher haben doch schon längst die geistige" That der Reformation erst aufmerksam und erregt. Man verlangte durch Genehmigung des Deponenten veräußern dürfe. Die Unter als ein Werk der Fürsten zur Stärkung ihrer politischen aus die Verlesung des Briefes. Briefes. Musst, vielleicht nicht schlagung voll Depots soll mit mit Zuchthaus bestraft Machtvollkommenheit hingestellt. Jetzt haben sie das Wort mit unfrohem Herzen die Stimmung benutzend, erklärte das werden. Außerdem wird gegen das Börsenspiel die des Kaisers, dessen evangelisches Bekenntniß die Kultur Verlangen des Polizeikommissars als jeder gefeßlichen Begrün- gesetzliche Bestimmung verlangt, daß reine Differenz- kämpfer so in den Vordergrund stellten, der zugleich der dung entbehrend und begann unter allgemeinem Beifall mit geschäfte nichtig fein und fein Klagerecht bebe summus episcopus, der oberste Bischof der preußischen lauter Stimme die Verlesung. Da erklärte der Polizeikommissar: „ Die Versammlung ist aufgelöst!" Und er gab das Zeichen und gründen sollen. Der Antrag will ferner die Frage der evangelischen Landeskirche ist, das ihnen Recht zu geben Die drei schrillen Pfiffe der Karabinieri( die berüchtigten tre Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen über den Konkurs scheint. Da nimmt es denn nicht Wunder, daß der chri squilli" von Rom am 1. Mai) erschollen. Als die Karabinieri einer eingehenden Prüfung unterzogen wiffen. Gegen die lich- konservative„ Reichsbote", der sich noch den Muth einer sich nicht schnell genug zeigten, die auf dem Podium des Theaters Forderungen des nationalliberalen Antrages ließe sich am eigenen Meinung gestattet, an dem kaiserlichen Aussprud Stehenden hinunter und hinaus zu treiben sie schämten sich Ende wenig einwenden; der Einwand, daß es schwer sei, Anstoß nimmt und denselben dahin umzukehren sucht, daß offenbar ward das Signal zur Herbeirufung des bereit scharf zu umgrenzen, was reine Differenzgeschäfte seien, es eher heißen müßte, die Fürsten, und vor allem die stehenden Militärs gegeben. Eine Kompagnie Alpiniſten, die ließe sich wohl überwinden. Der„ Giftbaum" der Börse, preußischen, seien an der Brust der Reformationskirche gro gerader: breiten Säbel als Bajonett auf die geladenen bes tapitalistischen Schwindels, wird freilich auch hierdurch geworden und ihr zu Dank verpflichtet. Die Schwäche be Gewehre gepflanzt und geführt von einem blutjungen ngen nicht gefällt, selbst solche Vorgänge wie die Wolff'schen und evangelischen Kirche führt der„ Reichsbote" auf ihre Ber rückte auf die Bühne, auf die die dichtstehende Menge Sommerfeld'schen nicht verhütet. Wer va banque spielt, quichung mit der staatlichen Macht zurück, worunter t ein. In diesem anziehenden Augenblicke fonnte der Schreiber um sich eventuell eine Kugel durch den Kopf zu schießen, natürlich nur die Unterordnung unter die staatliche Gewalt dieses, der selbst auf der Bühne sich befand, sehr gut die Ent- dem ist es gleich, ob ihm Gefängniß oder Zuchthaus ange versteht, denn ohne die staatliche Unterstützung wären die Tage ftehung gefchichte nnn mielleicht flogen gegen at the rate er die Uniklaguna, selcher, Depots auf fomoel der katholischen mie der enanastiichen Kirche gezi daten oder gar gegen den Offizier bedurft, eines Zufalls, der bei sich leicht schützen, indem man sie bei öffentlichen Instituten Das Mädchenschulwesen auf dem Lande soll nach dem Gedränge höchst natürlich gewesen wäre, um ein feines in Verwahrung giebt. Ihretwegen braucht man keine dem Organe Bismarck's die Schuld an dem Zuhälterthum oder großes Massacre mit nachfolgenden Käfigprozessen à la Rom hervor zu rufen. Ich sagte, der Name des Herrn Ballanti, Bantiers. Der konservative Antrag hütet sich, überhaupt tragen. Die hohe Bildung, welche die Mädchen in der Dorj der die Freiheit Italiens, wie sie heute thatsächlich ist, so herr bestimmte Vorschläge zu machen, und das hat seinen natür schule erhalten, steigere ihr Gelbstgefühl; sie fänden länd lich illustrirte, ist heute in aller Munde. Man macht Reime auf lichen Grund. Die Beschränkung auf solche Bestimmungen, wie liche Arbeit in Wind und Wetter oder im Biehstalle nicht ihn; aber er hat offenbar in Deutschland sein Vorbild gehabt. fie der nationalliberale Antrag verlangt, würde nach dem mehr ihrer würdig, die Aussicht auf eine Nähmaschine und Der Dichter Karl Hendell hat ihn vorgeahnt in seinem großen Anlauf, den Konservative wie Zentrum gegen die die Freuden des Tingel- Tangel lockten sie nach der großen Gedicht„ Der Polizeikommissar" in köstlichen Versen, Börse genommen haben, wie ein Rückzug aussehen. Der Stadt. Ihr Verdienst an der Nähmaschine entspreche nicht mit denen wir diesen unseren Bericht schließen wollen, um doch kreisende Berg hätte nur ein lächerliches Mäuschen ge- ihren durch die Vergnügungssucht gesteigerten Ansprüchen, von dem schönen Italien in schöner Weise Abschied zu nehmen: boren. Dann aber halten wir den ganzen Sturm fittlicher fie vervielen de Prostitution und demnächst dem Zuhälter. Der Polizeifommissar Herr Ballanti. Entrüstung, den man von konservativer Seite gegen die Nur aus dem Kopfe eines verbohrten Krautjunkers, ber Börse erhob, für gar nicht ernst gemeint; Börsenspiel und gewohnt ist, in den seiner Machtsphäre unterworfenen Kornwucher find den agrarischen Brotvertheurern und Menschen nur den willenlosen Gegenstand seiner Willtür Schnapsbrennern selbst nichts Fremdes. Ihr Sturm gegen und Ausbeutung zu erblicken und dem alles verhaßt ist, was die Börse gleicht nur dem Rufe des ertappten Diebes: sie über das Vih erhebt, kann solche Weisheit entspringen. Bon au voleur!( Haltet den Spizbuben), sie wollen mit dem diesem Standikte allein erklärt sich der Haß gegen selben die Aufmerksamkeit von sich selbst ablenken, und den Schulbildung der Sklavenhalter duldet auch nicht, Ruf des Volks gegen die Brotvertheuerung und die agrarische seine Sklavenlesen und schreiben lernen. Ausbeutung überschreien. Wir treten dem Schwindel und der Ausbeutung in jeder Gestalt entgegen; die Börse ist für uns nicht der Giftbaum, sondern nur ein Zweig des Giftbaums, der kapitalistischen Ausbeutung. An die Wurze Offizier, ich schätzte ihn für 19 Jahre, trat vor studiren. Es hätte eines zufälligen Stoßes gegen einen Ich bin der Herr Polizeikommissar Fürchtegott Heinerich Uneroittlich! In jeder Suppe find' ich ein Haar, Die meiuer Regierung nicht appetitlich. So wie ich was rieche, gleich ruf ich auch: Stopp! Und stülpe den blanken Helm auf den Kopp. Es ist fürwahr eine düstere Zeit, Unheimlich stürmen die wilden Gedanken. Ich spür' es als Wächter der Sicherheit, Wie die heiligen Säulen der Ordnung schwanken, Ich löse meine Versammlungen auf, Die Dinge doch nehmen ihren Verlauf. in Robert Guidal war vorgetreten und machte eine abstelle: Die erste ist die, daß Sie aus der Armee austreten wehrende Miene. und eine Stellung im bürgerlichen Leben suchen. Marche- Seul winkte ihm zu und sagte: aber ich habe ein Recht, argwöhnisch zu sein. Als ich diese Ich weiß, daß Sie ein braver junger Mann sind, elende Frau liebte, welche foeben hinausgegangen ist, hielt ich fie für gleich brav. Sie sagte mir, daß sie mich liebe, nur mich allein, in so freimüthiger, so aufrichtiger Weise.. Charlotte erhält nicht die Mitgift, welche Ihre milischäßig bemessen, daß sie bestimmen, die Frau habe zu tärischen Vorschriften erfordern, die die Liebe so geringzahlen. Sollten Sie diese Bedingung nicht annehmen, so würde die zweite Forderung, welche ich stelle, Ihre Lage zu einer schiefen gestalten und ihrem Avancement schaden. Alle horchten aufmerksam und fragten sich angstvoll, Er schwieg einen Augenblick, wie beherrscht von grausamen Erinnerungen. Dann fuhr er fort. Seine Stimme war ruhiger, was Marche- Seul noch verlangen werde. Dieser blickte den jungen Offizier so fest an, als wolle aber er drückte sich mit einer Gemessenheit aus, die fast er in seinem Herzen lesen und fuhr fort: drohend klang, indem er sich zu Robert wandte: Herr Robert, nach reiflicher Ueberlegung habe ich Charlotte erlaubt, Sie zu lieben. Aber ich stelle zwei Bedingungen, welche anzunehmen ich Sie im Interesse ihres Glückes bitte. Meine zweite Bedingung wird Ihnen sehr sonderbar vorkommen, aber ich muß sie stellen. bie die Gese müjfe Röni zu r tomm 100 m zu h tlärun unser muth nach lohne beute nicht ihner erflä dami Attic den Migu ließ dem Sta ftimn demo artig febr hat, politi appr tages daß fähig Gram follen in fehr Wider Fraus wurd beschä Von einm neuen Fideikommißstempel: Erlaß Höhe von 6000 M., der sogar durch das Ober- Landes gericht in Knigsberg aus eigener Initiative befürwortet Besser als sonst Jemand kann ich beurtheilen, wie hart das Gesetz ist, welches zwei Wesen für das ganze Leben an Geben Sie mir zunächst Ihr Ehrenvort darauf, ich einander fesselt. Sobald Gleichgiltigkeit und Ueberdruß der Liebe des ersten Rausches folgen, tritt für Beide oft die Verzweiflung ein. bin überzeugt, Sie werden es halten. Sehen Sie, in Paris trägt eine Frau meinen Namen und zieht ihn in den Schuß. Er konnte nicht aus sprechen und brach plötzlich ab. be Jch hat ein Gesetzbuch, welches selbst die Gefühle herrschen w. Späterwenn ich nicht mehr da bin, könnt Ihr machen troßen, dan werdet Ihr wenigstens nach Eurer Ueberwas Ihr rllt; Ihr könnt Euch heirathen, wenn Ihr nicht zeugung h.deln, Ihr werdet Euch bereits genau kennen Chaute hatte die Hand Robert's ergriffen. Dieser und schätz antwortef Sprechen Sie, Herr Deshommes, ich gebe es Ihnen im voraus und schwöre, daß ich Charlotte glücklich machen werde! - Ja, ich weiß es, ich glaube an das, was Sie in Ich frage Sie Robert, wollen. Sie Charlotte zur Gattin diesem Augenblick beschwören, aber wer bürgt mir dafür, daß Sie es immer können werden, wenn Sie auch wollen. nehmen, ohne zum Standesamt zu gehen, ich spreche nicht Die Zukunft bringt so viele schmerzliche Enttäuschungen von der Kirche, wohlverstanden? Das Erstaunen der Zuhörer zu beschreiben wäre unmög mit sich. Ich wünsche Ihr Ehrenwort zu erhalten, weil ich das lich. Niemand erwartete diesen Wunsch, den Marche- Seul Glück und die Ruhe derjenigen sichern will, welche ich wie mit so trockenem Tone aussprach. meine Tochter liebe, da ich sie erzog, und welche ich heute erwachsen vor mir sehe, welche mich heut noch Bater nennt, wie sie dies that, als sie noch sehr klein war und kaum zu stammeln begann. Sie sollen die beiden Bedingungen hören, welche ich Herr Deshommes, die Bedingungen, welche Sie mir stelli nehme Einschrämig an. Ihr Willen soll erfüllt werden. Ich rufe allansere Freunde zu Zeugen, welche da sind und mich hör; alle meine Kräfte werden verwandt werden, um Chante glücklich zu machen und Ihnen das Glück zurückzuen, welches Sie verloren haben. Doller Deriv fie in ohnm Verz Frag vertro daß b hoffu und 1 glüc Mid blieb viel S ihres ihre e einen Mich genau das D gli am si Ich te nur um eins. Geben Sie mir einige Monate, um einstellung zu finden, welche mir gestattet, die Existenz Ruhe derjenigen sicher zu stellen, welche Ihre Tochter und welche Sie mir heut zur Frau geben. Ich gestehe o und ohne Umschweife, daß ich die Armee mit Bedauernrlasse, in der ich mühevolle aber glückliche Stunden ebracht habe. Aber was würde ich für Char lotte nichtfgeben? als In zen Monaten werde ich frei und wir beide werden gich sein. Nicht wahr, mein Fräulein? Chae antwortete nicht, aber ihr Blick war beredter alle de. Larin und Mijoulet hatten die Worte Marche- Seul's gehört much haftig einander genähert. Die in Liebenden blickten sich an und sahen so glücklich weil Robert und Charlotte es waren, liebten doch aviesen bereits wie einen Bruder. Ja, meine Freunde, beeilte er sich hinzuzufügen, glauben Sie, daß es durchaus nothwendig ist, daß ein Herr mit der dreifarbigen Schärpe bekleidet, Ihnen gestattet sich zu lieben, als ob die aufrichtige Liebe des Gesetzes und dieser sie Bourgeois bedürfte, welche daraus ein Geldgeschäft machen?! Which Mutter war verschwunden; ihre Abwesenheit. 38 gen eine iber der auf ger Belt Die Uus Ders eits ent Ende nd; ard Däre die im bie Celle bers Jers Ar rd, dit, ift ju men fal igs fich us der efer gen ber ion hen Sort Curs der hen ben rift Ener cud daß die тоб der Ber er palt Cage tac um orf noicht and Ben cht en, Cer. Der zent Für as on bie in tet De ht น n er 2944 e e ist, wird aus Ostpreußen berichtet. Ein Herr von Bujak rechtigt sind, und geißelte treffend die Sucht der Wohlhabenden, des Reichstags Nöthige veranlaßt zu sehen. Der Präsident hat ist von dem verstorbenen Herrn von Fahrenheit zum ihre werthe Gefundheit selbst mit zu Hilfenahme der verrücktesten darauf folgende telegraphische Antwort ertheilt: OffenErben der Besitzung Bennuhnen mit der Verpflichtung Mittel zu schüßen. bach( Main). Ich kann, wenn Verfahren gegen Sie vor eingesetzt, die zu Beynuhnen gehörigen Güter in ein tags war die Abstimmung; im" Zweifel darüber, welcher Antrag Sehr bezeichnend für die„ ethische Auffassung" des Reichs: Majorat umzuwandeln. Zur Erklärung der felt die Rechte der„ approbirten Aerzte" am Besten wahre, fonnten jamen Befürwortung des an Herrn v. Bujat zu machenden sich die diskutirenden Herren nicht einigen und so fand denn Geschenks hebt die in Insterburg erscheinende Ostdeutsche keiner der Anträge Sie Majorität, weil sich die feindlichen Volkszeitung" hervor, daß Herr von Fahrenheit ein Stück Brüder" erst noch klar werden wollen, auf welche Weise der von Beynuhnen zu einer Kunstschöpfung ersten Ranges er hoben und viele Kunstschätze gesammelt habe, deren Erhaltung er wünschte. Herr v. Bujak sei nicht in der Lage, die Kosten des Stempels zu erlegen. Das könnte aber doch höchstens ein Grund sein, dem armen Erben Theilzahlungen zu gestatten, damit er den Betrag aus den Erträgnissen des Majorats decken könne. Bei dem gegenwärtigen allgemeinen Nothstande kann der Staat sein Mitleid anderwärts anbringen, als bei den armen Majoratsherren! Das Ausfuhrverbot für Weizen aus Rußland, das bereits seit längerer Zeit erwartet wurde, ist jetzt auch publizirt. dem 10. d. M. eröffnet ist, nur auf den Reichstagsbeschluß An das Reichstagsmitglied Herrn Ulrich vom 6. Februar 1891 Bezug nehmen, welcher im Wesent lichen dahin lautet: daß die den Reichstags- Abgeordneten zustehenden Jmmunitäten während jeder Bertagung fortdauern, und muß Ihnen anheimstellen, die geschäftsordnungsmäßigen Anträge auch wegen eventl. zu erstrebender Anwendung des Alinea 3 des Artikels 31 der Reichssverfassung in dem Reichstage zu stellen oder zutreffenden Falles auf Alinea 1 des Artikels vor Gericht sich zu berufen. Broterwerb der Aerzte sicher gestellt werden soll, bis zur britten Lesung wird sich wohl der Weg dazu finden, sonst bleibt es beim Alten; die Regierung wird wohl auch so schon der dahin instruiren, daß nur approbirte Aerzte" zur Behandlung Mahnung des Abg. Virchow folgen und die Aufsichtsbehörden in den Krankenkassen zugelassen werden. Bei dem Bemühen, den Broterwerb" der Aerzte sicher zu stellen, fand sich keine Zeit, ben sozialdemokratischen Antrag auf Beseitigung der dreitägigen Der Präsident des Reichstags. Karenzzeit zu diskutiren. Wenn nur die Aerzte sicher gestellt gez. von Levehow." find, was kümmert es die herrschenden Klassen, ob die Arbeiter Da nun seitens der Fraktion davon Abstand genommen erst drei Tage hungern müssen, ehe sie Krankengeld erhalten. werden soll, Anträge wegen Einstellung der Verfahren zu stellen, Der sozialdemokratische Antrag wurde selbstverständlich so ist abzuwarten, was seitens des Landgerichts in der Sache ge schehen wird. abgelehnt und die dreitägige Karenzzeit verewigt. Berlin, den 16. November 1891. * Eine lebhafte Diskussion entspann sich noch über den§ 6a, welcher nach der Kommissionsvorlage den Gemeinden das Recht Den Beschlüffen des Erfurter Parteitages stimmten giebt, bestimmte Aerzte, Apotheken und Krankenkassen vorzu- ferner zu Versammlungen in Gutin, Ahrensböt, Bergedorf, schreiben; ebenso sollen Geschlechtskranken die Krankengelder ent- Landshut in Bayern, Pforzheim, Roßwein, Heilbronn, Gaisburg. 30gen werden können. Namentlich war es Bebel, der die Heuchelei der herrschenden Klassen, den Arbeitern etwas zuzumuthen, was sie für ihre Angehörigen mit Entrüstung zurückweisen, ins rechte Licht feste. Bei der Abstimmung wurde die Kommissionsvorlage an genommen. Montag 1 Uhr: Nächste Sitzung. Weiterberathung der Betheiligung an den Gemeindewahlen beschlossen die Parteigenossen in Despel, Eving, Brackel( sämmtlich in Westfalen). " Der schwedische König würde- gleich anderen Leuten -wenn er fönnte, wie er wollte, die soziale Frage längst gelöst haben. Die Ursache der großen Armuth erblickt er ganz wie Onkel Bräfig in der großen Powertöh; darauf laufen schließlich die Aeußerungen hinaus, welche er einer Deputation von Arbeitern gegenüber machte, die ihm die unter den Arbeitern herrschende Noth darstellte. Der Nengründungen von Partei- Organisationen. Sozial König versprach, daß er Alles, was ihm möglich sei, thun demokratische Vereine Stockelsdorf, Oldesloe. werde, um den Arbeitern Hilfe zu leisten. Letztere sollten Vorlage. aber nicht vergessen, daß ihm als konstitutionellem Monarchen Oesterreichisches. Die von der Brünner Sozialdemos Schranken gezogen seien; wäre er absoluter König, dann Aus der Petitions- Kommission. Den 21. November. In fratie geplant gewesene Feier des zehnjährigen Be hätte er Geld zur Unterstützung der Arbeiter anweisen oder der heutigen Sigung gelangte die von dem Apotheker Kempf stehens des dortigen Bollsfreunds" ist, nach) größere öffentliche Arbeiten anordnen, ferner den Zoll auf eingereichte Petition, welche die Regelung des Apotheken einer Mittheilung der Wiener Arbeiter Beitung" verboten Lebensmittel aufheben können. Das Alles könne er aber nun der Apotheken geschaffenen Monopols für die Konzessionsinhaber, Lebensmittel aufheben fönnen. Das Alles fönne er aber nun wesen 3, namentlich Beseitigung des durch die Konzessionirung worden. Das ist eine der unverschämtesten Provokationen, welche nicht. Der König erklärte jedoch, um Mißdeutungen vor verlangt. Als Regierungsvertreter war der Geh. Regierungsrath gegen die Arbeiterschaft jemals verübt worden sind. zubeugen, ausdrücklich, daß eine absolute Monarchie Dr. Sopf erschienen, welcher, nachdem der Referent Dr. Höffel So recht eine That des niederträchtigsten Hasses, welcher durchaus nicht wünschenswerth sei; besser sei es, daß in kürze über den Inhalt der Betition re erirt hatte, die Gr- das Gesetz vergewaltigt, um unter deffen Schuß den physisch die königliche Gewalt im Interesse der Freiheit durch flärung abgab, daß die verbündeten Regierungen die im Apotheken- Wehrlosen zu unterdrücken, weil er die Wahrheit und nichts Gesetze begrenzt wird, welche Jedermann respektiren wesen vorhandenen zahlreichen Mißstände in den Kreis ihrer weiter als die reine, blanke Wahrheit sagte. müsse. Der Nothstand unter den Arbeitern, bemerkte der Berathungen gezogen haben, daß es jedoch nicht leicht fet, einen König, wäre hauptsächlich dem Umstande zuzuschreiben, daß die Schwierigkeiten um ſo größer, als die Regelung des Apotheken- hat die sozialistische Arbeiterpartei, trotz der seit einiger Zeit Weg zu finden, diese Uebelstände zu beseitigen, und zwar seien New- York, im November. Bei den Wahlen in New- York so zu viele Arbeiter aus den Provinzen nach Stockholm wesens nach der Gewert eordnung Reichssache, vorläufig aber innerhalb der fortschrittlichen Arbeiterorganisationen herrschenden tommen, während Arbeiter aus Stockholm in den Provinzen, noch den landesgesetzlichen Bestimmungen unterliege und somit Wirren, in der Stadt selbst einen ansehnlichen Stimmenzuwachs wo man alle hauptstädtischen Arbeiter für Sozialisten ein Gingriff in die vorhandenen Bartikularrechte stattfinden müßte, erhalten, indem die höchste Stimmenzahl 6696 betrug gegen 5084 zu halten geneigt ist, zurückgewiesen werden. Diese Er- um die Frage zu lösen. Aus diesen Gründen sei der Bundes im vorigen Jahre. Gin eigenthümlicher Umstand ist, daß für tlärung steht auf derselben Höhe der Weisheit wie die rath zu einer bestimmten Entschließung nicht gekommen. den sozialistischen Gouverneurs- Kandidaten ca. 500 Stimmen unserer Junker in den östlichen Provinzen. Aus Ueber- Der Korreferent Abg. Megger gab sich mit dieser Mit weniger abgegeben wurden, als für den Kandidaten für das muth ziehen auch in Schweden die Arbeiter nicht vom Lande theilung aus dem Grunde vorläufig zufrieden, weil die durch die Coroner( Leichenbeschauer-) Amt, welcher die vorhin angegebene nach Stockholm, sondern nur weil sie in der Heimath nicht Petition angeregte Frage hoffentlich demnächst ohnehin bei Be- böchste Stimmenzahl erhielt. Es zeigt dies, daß ein großer Theil lohnende, anständig bezahlte Arbeit finden, und die Aus- rathung des von der sozialdemokratischen Fraktion eingebrachten der Sozialisten sich noch für die Kämpfe zwischen der demokrabeuter in den Provinzen weisen die hauptstädtischen Arbeiter Initiativantrages, das Apothekenwesen betreffend, im Plenum zur tischen und republikanischen Partei interessirt und seine Stimmen für einen der Gouverneurs- Kandidaten dieser Parteien abgegeben nicht wegen ihres Sozialismus zurück, sondern weil sie Die Kommission beschloß darauf, ohne weitere Diskussion hat. Der 22. Bezirk, welcher voriges Jahr rund 1000 soziaihnen nicht als Ausbeutungsobjekt genügen. Der König mittelst mündlichen Berichts die Petition dem Reichskanzler zur liſtiſche Stimmen abgab( die höchste Zahl), lieferte diesmal nur 800, während andere Bezirke zugenommen haben. Im benach erklärte schließlich, er werde seinen vollen Einfluß aufbieten, Kenntnißnahme zu überweisen. damit die Regierung und die Kommunalverwaltungen eine Eine weitere Petition aus Gotha betrifft die Regelung barten Brooklyn ist die Stimmenzahl um ein weniges gewachsen, Aktion zur Milderung der unter der Arbeiterschaft herrschen- Freunden des bekannten Redakteurs Bo3 hardt in Gotha, der, richten vor, doch scheint es, daß keine Fortschritte zu verzeichnen Diese Petition geht aus von und aus dem übrigen Staate liegen noch feine: genauen Nachden Noth einleiten. als er auch einmal Gelegenheit hatte, die den sozialdemokratischen sind, obwohl dies in einzelnen Counties der Fall ist. So wird aus Redakteuren in den weitaus meisten Fällen zu Theil gewordene, dem Monroe County( Hauptort Rochester) gemeldet, daß dort( auf Die Freisiunige Zeitung“ ist das Opfer eines seine eigene deutschfreisinnige Person angewandt zu sehen, darob find gegen 294 im v. J.( auf den Staatsappellationsgerichts- Kandiund schon so oft gerügte Behandlung in den Gefängnissen, auf den sozialistischen Gouverneurs- Kandidaten) 436 Stimmen gefallen Mißverständnisses ihres Gewährsmannes geworden. Letzterer in jo gewaltigen Jammer ausbrach, daß seine zahlreichen deutsch- daten). Aus einem Brooklyner Wahldistrikt, in dem sich seit einigen ließ sich das Märchen aufbinden, daß die Sozial- Freisimmigen Freunde in Gotha sofort einen Petitionssturm ver- Jahren russisch- jüdische Schneider angesiedelt haben, ist die interdemokraten bei den Stichwahlen für die Berliner anlaßten, zwecks Regelung des Strafvollzuges. Bekanntlich machte effante Thatsache zu melden, daß auf die sozialistischen Kandidaten Stadtverordneten- Wahlen für die Antisemiten auch der Abg. Dr. Bamberger die dem Boshardt im Ge mehr Stimmen gefallen find, als auf die republikanischen. In stimmen würden. fängniß zu Theil gewordene Behandlung zum Gegenstand einer dem Judenviertel New- York's dagegen ist es gegen voriges Jahr Interpellation, welche am 21. Mai 1891 im Plenum zur Sprache um nichts beffer geworden. Dort versuchten neben den demogelangte. Bei dieser Gelegenheit wurde von dem Regierungs- fratischen und republikanischen Heelern" auch die anarchistischen vertreter, Geb. Reg. Rath Dr. Dehlschläger, die Erklärung Elemente unter den jüdischen Arbeitern ihr Möglichstes, um die abgegeben, daß die Frage des Strafvollzuges nur daß die Frage des Strafvollzuges nur auf sozialistische Wahlbewegung zu schädigen; einer dieser Leute dem Wege der Aenderung des Strassystems gelöst werden empfahl in einer Bersammlung, nachdem er erst das gewohnte tönne, und daß die verbündeten Regierungen, wenn auch Rezept Anschaffung von Bomben und Dynamit zum Besten nicht in allernächster Zeit, geeignete Vorschläge machen gegeben hatte, daß, wenn man durchaus wählen wolle, man sich würden. Mit Rücksicht auf diese Erklärung der Regierung dafür eine Fünf- Dollarnote von einer der kapitalistischen Parteien nimmt die Kommission den Antrag des Referenten in dieser geben lassen solle, statt für die sozialistische Arbeiterpartei zu Sache, Dr. Gutfleisch, an: mittelst schriftlichen Berichts stimmen. Dann habe man doch etwas für seine Stimme! Uebergang zur Tagesordnung zu empfehlen. Dem Bedauernswerthen mag wohl der sozial bemokratische Sieg bei den Stadtverordneten- Wahlen der artig in die Glieder gefahren sein, daß er der doch sonst der doch sonst sehr gern einen Spaß macht die Fähigkeit total verloren hat, eine scherzhafte Verspottung von einer ernsthaften politischen Meinung zu unterscheiden. Parlamentarisches. Aus dem Reichstage. Heute tobte der Kampf um die Approbirten Aerzte" weiter; die Herren Doktoren des Reichstages traten tapfer dafür ein, daß ihre Kollegen, welche den Befähigungsnachweis geliefert und sich mühsam durch einige Gramina durchgearbeitet haben, nun auch allein das Recht haben sollen, die Leute auf den Kirchhof zu bringen. Bebel wies in febr beschäftigt. Verhandlung gelangt. Im Allgemeinen zeigt das Wahlergebnis, daß die schon oft in den lezten Jahrzehnten aufgetretene Idee, unter allen Umständen selbständig in die Wahlen einzutreten, im Staate NewYork festen Boden gewonnen hat. Es hat dies aus dem Grunde feinen Werth, weil damit den unter anderen Umständen sich stets blitanischen Heeler ein Riegel vorgeschoben ist. Korrespondenzen und es wiederholenden Boodeleiverſuchen der demokratischen und repu Parteinachrichten. Jovon den Republikanern haben gewinnen" laſſen, ist hier in # Daß die Führer der Knights sich zur Abwechslung einmal In der Zeugnißzwangs Affäre gegen den Abg. Wahlreform- Liga"( die für die republikanische Partei arbeitete, Ulrich hatte sich der letztere auch an den Präsidenten des weil deren Führer sich für die betreffende Reform erklärten In der Zeugnißzwangs Affäre gegen den Aba. New- York flar zu Tage getreten; in einer von der ArbeiterReichstags gewendet, um von diesem das zur Wahrung der Rechte was die demokratischen während der Wahlkampagne übrigens eingehender Weise nach wie dieses Zunstwesen", im Widerspruch stehe mit den Anforderungen, welche z. B. die Frauen bezüglich ihrer Zulassung zum Studium zu stellen beebenfalls thaten veranstalteten Versammlung sprach neben burde gar nicht bemerkt, so sehr waren Alle mit sich selbst gerade wollte ich bitten, mein Braufführer zu sein. Mo andern bekannten Knights auch das Mitglied des Nat. Grefutivhält er sich verborgen? Ich will ihn rasch holen. Und so die repub. Kandidaten, während Powderly schriftlich sein BeKomitees des Ordens Wright zu Gunsten der Stimmabgabe für Sie fehrte jedoch bald mit einer traurigen, kummer- fort stürmte er in das Zimmer seines Freundes, in welchem dauern meldete, vom Erscheinen abgehalten zu sein. vollen, fast ergreifenden Miene zurück. er früher so oft geschlafen hatte, da er nicht reich war, und In Pennsylvanien war das Refnltat nicht so gut; Während Marche- Seul sprach, war sie unruhig und wann er auf einen Monat Urlaub nach Paris erhalten hatte. doch wurde in Philadelphia ein Kandidat der sozialistischen verwirrt zu ihrem Sohne geeilt, den sie weinend fand, als Doch er suchte ihn vergebens mit seinen Augen in diesem Partei gewählt, der durch einen Furthum auch in der Liste der sie in ſein Zimmer trat, um den stärkenden Trunk für die dunklen Zimmer. republikanischen Partei sigurirte. ohnmächtige Charlotte zu holen. Michel, Michel! wo bist Du? Antworte doch und Niemand antwortete und Robert begann ängstlich zu Er horchte. Sie hatte ihn ausgeforscht. Und Michel's Schmerz und mache keine Scherze! Verzweiflung war so groß, daß er ihren dringenden Fragen nicht widerstehen konnte. Er hatte ihr Alles an- werden. vertraut. Die daß diese erste Liebe desjenigen, der ihr einziger Trost war, unglückliche Frau weinte, denn sie wußte wohl, hoffnungslos war. und Als sie zurückkehrte, ging Charlotte fröhlich auf sie zu umarmte sie mit den Worten: Wie, Du weinst, Michel? Endlich hatte er diesen seinen Freund und Bruder wieder gefunden. Er drückte ihn an seine Bruft. Mine bei Oliver Springs befreit und die befestigten Baracken verIn Tennessee sind neuerdings 200 Sträflinge in einer ritten; die Wächter leisteten feinen Widerstand und fand infolgebrannt worden. Die Rebellen", ca. 200 an Zahl, waren bedessen kein Blutvergießen statt. _ Soziale Uebersicht. Warum weinst Du, Michel? Ich bin so glücklich Der Generalsekretär der französischen Bergleute, glücklich ich bin! Oh! Madame Ferrand, wenn Sie wüßten, wie diesen Abend. Juveneau, fordert in einem Aufrufe die englischen, österreichischen, Ich leide, Robert, und bin traurig! Bitte, frage deutschen und belgischen Bergleute auf, nicht mehr als den unErstaunt und sprachlos wich sie indessen zurück, da mich nicht weiter, ich würde Deine Fragen nicht beant bedingten Bedarf an Kohle zu fördern, um zu verhindern, daß Michel's Mutter sie sanft abwehrte und bei den Küssen falt worten. Und die beiden Freunde blieben eng an einander fremde Kohlen in Frankreich eingeführt werden. Der Aufruf blieb, mit denen sie ihr sorgenvolles Gesicht bedeckte. fordert die Bergleute zur Theilnahme für die 50 000 Streifenden schließt mit einem Appell an die Ginigtett aller Arbeiter. ihres geschmiegt still. viel Herz, um dieses junge Mädchen für die Verzweiflung führen. Aber die brave Frau Ferrand hatte zu viel Takt, zu Robert wollte Michel in das Speisezimmer hinüber auf, deren Familien für den Triumph des Rechts leiden, und Sohnes verantwortlich zu machen. Sie beherrschte ihre erſte Bewegung und sagte mit schmerzlichem Lächeln holen, was Herr deshommes soeben jagte, wieder einen wackeren jungen Mann zum Gatten erhalten. Es ist genau, besonders aber seit dem Tage, wo er meinem Sohne ob ich ihn liebe. Sie sind glücklich! Sie haben Grund dazu, da Sie doch nicht falsch beurtheilt. das Leben rettete. Norberg die Arbeit eingefferit. Es if Dies, wie der " Ich hatte ihn ist Reichs- Anzeiger" mittheilt, der dritte Ausstand, welchen die Bergleute in diesem Jahre unternahmen, folglich werden sie zum Diesen Morgen hatte ich noch einige Furcht vor ihm, dritten Male begründete Ursache zur Unzufriedenheit gehabt haben, sogar, und heut Abend scheint es mir, als denn wenn die Grubenbefizer für ihre Arbeiter ordentlich gesorgt hätten, würde es denselben nicht eingefallen sein, die Arbeit Ich bitte Dich, Robert, wiederholte Michel mit niederzulegen. Zum Vergnügen streift man nicht. Robert, welcher in der Mitte des Zimmers stand, war rauher Stimme, lasse mich. Ich leide zu sehr. o glücklich, daß er an nichts mehr dachte. Erst, als er am sich blickte, rief er aus: Du bist glücklich, und die Glücklichen sind Egoisten. Der heutigen Nummer liegt für die hiesigen Leser ein Er riß sich heftig los, wahrend Robert in das andere zirkular der Norddeutschen Brauerei Aktien Gesellschaft. ist doch Michel? Er ist verschwunden. Ihn Zimmer zurückkehrte. ( Fortsetzung folgt.) Berlin N." bei. Theater. Sonntag, 22. November. Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. Montag: Cavalleria rusticana. Vorher: Das Nachtlager in Granada. Schauspielhaus. Der kommende Tag. Circus Renz. Circus G. Schumann. Brauerei ,, Friedrichshain". Karlstraße. Sonntag, den 22. November cr., Abends 7/2 Uhr:( Todtenfent): M Friedrich- Karl- Ufer, Edie Karlstr. Sonntag, den 22. November cr., Sonntag, den 6. Dezember 1891, Vormittags 12 Uhr: Große Matinee, arrangirt von der Montag: Die Jungfrau von Drvorgef. v. Hrn. Franz Renz. 6 Trak. Max Schumann. La Perce, Strait Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins Teans. Deutsches Theater. Stella. her: Clavigo. Montag: Egmont. Berliner Theater. Hamlet. Montag: Esther. Leffing- Theater. Satisfattion. Gala- Sport- Vorstellung. ( Einzige Vorstellung dies. Art i.d.Saison.) Zyszka, Zante, Dubosz und Bravo, arab. Vollblut- Schimmelhengste, zus. Rapphengste, zus. vorgef. v. Hrn. Franz Vor- Renz. Great Steeple Chasse v. fechs engl. Vollblut- Springpferden i. Freiheit. 4fache Fahrschule, ger. von 4 Herren mit 8 Schulpferden. 4 hohe Schulen, ger. v. d. Damen Frl. Clotilde Hager, Mlle. Vidal, Fräul. Oceana Renz und Frl. Helga Hager. Eine Quadrille aus der Zeit Friedrich d. Grossen, ger. v. 8 Damen u. 8 Herren. Olymp. Spiele Montag: Die Großstadtluft. Residenz- Theater. Die arme Löwin. Vorher: Nur drei Worte. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. ( Todtenfeft), Abends 72 Uhr: Grosse Extra- Vorstellung mit vorzüglich gewähltem Programm. Besonders hervorzuheben: 8 Rapphengste, in Freiheit vorgef. von Herrn Balance- Prod. Schul- Quadrille, ger. v. 4 Herren. Parforce- Reiterinnen Miß Edith Adams it. Adele Hodgini. Amazonen- Quadrille, ger. von 16 Damen. Mr. Victor Bedini u. Hesse, ParforceReiter. 2 Athleten zu Pferde, dargest. v. d. Herren Max Schumann ut. Melas. Doppel- Voltige Miß Florence u. Willy. Bare fixe, 3fach. Reck, Gebr. Stelling. Auftreten der Drahtseil- Künstlerinnen und Umgegend, bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von einer Kapelle, bestehend aus 75 Musikern Beginn des Konzerts Vorm. präz. 12 Uhr. Entree à Person 25 Pi. der Vereinigung, unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Nord" mit zirka 50 Sängern. Wallner- Theater. Immer zerstreut! m. 4 dreff. Pferden, ger. v. Mr. William. Mis Adele u. Emma Hodgini. Schul- Zur Aufführung kommen mehrere bisher wenig zu Gehör gebrachte Muft Außerdem Auftreten d. neuengag. Elton- pferd Albert, ger. v. Frl. Ad. Schumann. Biecen, u. A. die während dem Sozialistengesetz verboten gewesene Ouverture Troupe. Sisters Lawrence a. fl. Trapez. Montag, den 23. Nov., Abds. 71/2 Uhr: zum Drama Robespierre", von H. Litolff. Pas de deux auf Pferden v. d. Geschw. Gr. Klown- u. Komiker- Vorstellung Briatore. Mille. Theresina a. d. 20 Fuß m. neuem, vorzügl. gewählt. Programm. hohen Drahtseil Mlle Marie Chiarini, Pirouetten 3. Pferde. Mr. Jules, Jockey: reiter. Mr. A. Delbosq, Saltomortales auf unges. Pferde 2c. Morgen: ,, Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. Bazillus. Der KunstMontag: Diefelbe Vorstellung. Ostend- Theater. Faust. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. Der Verschwender. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst große Prophet. Theater. Der Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Montag: Dieselbe Vorstellung. Feenpalast. Spezialitäten- Borstellung. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Gebrüder Richter's Variété. Spe Dienstag u. Freitag: Damentag. zialitäten- Vorstellung.. Theater der Reichshallen. Spe- Entree 50 Bf., Militär 25 Pf.[ 1421L zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Elysium, Landsberger Allee 40-41. Jeden Sonntag: 2510b Neumann1. A.: Nur noch einige Male: Die Abfahrt vom Corps de ballet- Ball mit der Gepäck- Droschke Nr. 1001.( Urkomisch.) Circus unter Waffer. Eine ländliche Hochzeit. Saal und Vereinszimmer zu Verſammlungen u. Hochzeiten; gleichzeitig empfehle ich meinen Mittagstisch zu civilen Preisen Lindenstr. 106.[ 173b Ein gemüthl. Vereinszimmer m. sep. Eingang, für fleine Gesellsch. pass., zu vergeb. H. Pickert, Straußbergerstr. 4. Großes Vereinszimmer m. Piano zu vergeben. F. Hein, Wrangelstr. 80. Säle und große Vereinszimmer zu vergeben Orauienftr. 108. 188b Vereinszimmer mit Pianino( bis zu 30 Personen) zu verg. Lichterfelderstr. 1. Parteigenossen empfehle den Besuch meiner Schankwirthschaft und ein großes Vereinszimmer als Zahlstelle Edmund Renter, Swinemünderstr. 45 Umstände wegen ist eine Restau Reinickendorferstr. 58 im Posamentier Geschäft von Melzig. 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Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. 163/9 Fabian& Simon, Wrangelstr. 57, zwischen Oppelner- und Falckensteinstraße. Gratweil'sche Bliemchen- Sänger. ration sofort zu verkaufen. Näheres Größtes Sortimentsgeschäft im SO. Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Herren Neumann, Wolff, Horvath, Gipner, Röhl, Grosch, Ehrke. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pf. Jeden Montag im Böhm. Brauhaus. Hamburger Gaudebrüder W. Gründel's Gasthaus, Konzert und Roupletsänger. S., Dresdenerstraße 116. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags Arbeitsnachweis und Verkehr der 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Maler, Buchbinder, Metallarbeiter, Sonntags 25 Pf. Töpfer, Drechsler, Sattler, Gärtner Empfehle meinen berühmten Mittagsund Schuhmacher. 1499L tisch à la Duval. 3 Regelbahnen 2 Billards, Vereinszimmer, und Saal. 6 Billards, 2 Säle. 1169L Theater der Teppiche [ 169b mit kleinen Webefehlern à 5, 6, 8, 10, 50-150 m. 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Hierzu zwei Beilagen Jaj Begi וטוסן Der Krai gew Späte Kran Ablo Das Zage hant eine appr ein ande bild habe Jung Reic weif Fall errei hält schwe Bez Wi durch mur felbe aber die S leiter gefet Befr und Spru Der fegu Krar wäh Merz Cft Sch nut eber deck hab zeh sch trä fie au au dü fin sch Ae au al A TU bo di m L ren 22 Die ins тей, lig en, en 6 ren sche Big ift 406 nigs nt3 130. llen elds 561 98. auf in 121b Deur en BL R tt 3/9 1 re 3f. Cen n: ens 73, 6; er: 7/9 S r: 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 274. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. Sonntag, den 22. November 1891. S. Jahrg. bereits sind, und daß die Millionen, die man für die Letzteren Aerzte unzufrieden werden. Damit könnte ich einverstanden sein, aufwendet, den Ersteren gewähre. Der Antrag Virchow schafft denn Unzufriedene werden in der Regel bald Sozialdemokraten. für die der Krankenversicherung Unterstellten einen Ausnahme-( Heiterkeit.) Aber die Unzufriedenheit im Volke ist mehr zu be= zustand und gestattet die Zuziehung nicht approbirter Aerzte achten, als die der Aerzte. Der Bund der Naturheilvereine um123. Sitzung vom 21. November 1891.1 Uhr. gerade in schweren Fällen. Der Antrag Holstein aber überläßt faßt 30 000 Mitglieder, welche nicht wünschen, daß nur approAm Tische des Bundesraths: v. Bötticher. Sen Verwaltungsbehörden eine Entscheidung, die Denen zusteht, birte Aerztr zugelassen werden. Unter diesen 30 000 Mitgliedern Die zweite Berathung der Novelle zum Kranken- um deren Haut es sich handelt, den Kranken. gehören zwei Drittel Krankenkassen an. Unter den Naturheil Jassen Gesez wird fortgesetzt beim§ 6. Abg. Buhl( ul.): Die Erhöhung der Leistungen der Kasse kundigen, den sogenannten Kurpfuschern, giebt es eine ganze AnNach§ 6 ist als Krantenunterstützung zu gewähren: 1. vom über 13 Wochen hinaus ist wichtiger und wohlthätiger als die zahl von approbirten Aerzten, und 70 Krankenkassen im Reiche Beginne der Krankheit ab freie ärztliche Behandlung, Arznei, Abschaffung der dreitägigen Karenzzeit. Außerdem ist nach den haben Naturärzte angenommen. Redner führt eine ganze Anzahl sowie Brillen, Bruchbänder und ähnliche Heilmittel, 2. im Falle folgenden Paragraphen im Falle einer längeren Krankheit die von approbirten Aerzten an, die zur Naturheilkunde übergegangen der Erwerbsunfähigkeit vom dritten Tage ab täglich ein Nachzahlung der Kosten für die ersten drei Tage zulässig. Der find, jedenfalls doch, weil sie von der Richtigkeit dieser Methode Krankengeld in Höhe der Hälfte des ortsüblichen Tagelohns sozialdemokratische Antrag ist also überflüssig. Klarheit müßte überzeugt seien, und schildert sodann ausführlich den Streit, den gewöhnlicher Tagesarbeiter. Die Krantenunterstützung endet darüber geschaffen werden, ob bei der dreitägigen Karenzzeit die die approbirten Aerzte in Leipzig gegen die dortigen Ortstrantentassen spätestens mit dem Ablaufe der 13. Woche nach Beginn der Sonn- und Feiertage anzurechnen sind oder nicht. Was die geführt haben, weil diese nichtapprobirte Aerzte zugelassen haben. Der Krankheit; im Falle der Erwerbsunfähigkeit spätestens mit dem approbirten Aerzte betrifft, so sollten wir Alles aufbieten, sie zu- Führer der Aerzte habe sich in diesem Streit dahin ausgesprochen, Ablaufe der 18. Woche nach Beginn des Krankengeld- Bezugs. frieden zu stellen, denn bei ihnen liegt der gute Erfolg dieses daß in folge des Vorgehens der Krankenkassen die 140 Staffenärzte Das Krankengeld ist nach Ablauf jeder Woche zu zahlen. ganzen Gesetzes. Gegenüber der verschiedenartigen Entscheidungen Leipzigs zu Koftgängern der Sozialdemokratie würden. Was E3 beantragen: einzelner Behörden über die Zulassung nichtapprobirter Aerzte hat die Sozialdemokratie mit der Naturheilkunde zu thun? Den gilt es festzustellen, daß ein Krankenarzt im Sinne dieses Ge- Vorwurf, daß die Naturheilkundigen nur aus petuniären Interessen setzes ein approbirter Arzt ist. Es mag sein, daß in handeln, könnte man auch anderen Personen machen. Man muß verschiedenen Gegenden solche Aerzte nicht zu haben sind, also bei dem Begriff des Kurpfuschers eine Gliederung vor ob aber auf den Halligen in der Nordsee eine Krankenkassé nehmen. Eine Petition habe zur Beseitigung der Kurpfuscherei überhaupt besteht, ist mir doch zweifelhaft. Der Antrag Graf die Einrichtung eines Lehrstuhls an den Universitäten für die Holstein will diese Ausnahmefälle treffen, er müßte aber bis zur Naturheilkunde gewünscht. Der Abg. Virchow hat selbst einmal dritten Lesung verbessert werden, denn er trifft z. B. für die zugegeben, daß an den Universitäten heute eine rationelle Heilzweckmäßige Verwendung von Heilgehilfen und Masseuren feine methode nicht gelehrt wird. Durch Einrichtung eines solchen genügende Vorsorge. Niemand wird etwas begegen haben, daß Lehrstuhls würde endlich einmal der jahrelange Stampf beseitigt deren Leistungen honorirt werden. Es ist selbstverständlich, daß werden. Ich bitte also, die Anträge Virchow und Graf Holstein durch den§ 6 dem Patienten nicht verboten wird, sich durch abzulehnen und den Mitgliedern der Krankenkassen zu überlassen einen nicht approbirten Arzt behandeln zu lassen, aber Krankenarzt welchen Arzt sie nehmen wollen. im Sinne dieses Gesetzes ist nur der approbirte Arzt.( Beifall.) Abg. v. Strombeck( Bentrum) empfiehlt seinen Antrag, der alle denkbaren Fälle treffe, in denen statt eines approbirten Arztes eine andere Person mit der Behandlung betraut werden könne. 1. Die Sozialdemokraten die Worte„ vom dritten Tage ar" zu streichen. 2. Virchow und Eberty den Zusatz: Als ärztliche Behandlung im Sinne dieses Gesetzes gilt diejenige, welche seitens eines in Gemäßheit des§ 29 der Reichs- Gewerbeordnung approbirten Arztes erfolgt. In Fällen dringender Gefahr, wo ein approbirter Arzt nicht zu erreichen ist, darf die Hilfe auch anderer Personen angerufen werden, welche eine technische Vorbildung genossen, aber die ärztliche Prüfung nicht bestanden haben." 3. Graf Holstein, Giese und Gen. Als ärztliche Behand lung gilt lediglich siejenige, welche feitens eines nach§ 29 der Reichs- Gewerbeordnung approbirten Arztes erfolgt. Ausnahms weise darf die Hilfe anderer Personen angerufen werden, falls in Fällen dringender Gefahr ein approbirter Arzt nicht alsbald zu erreichen ist bis zur Erlangung desselben und die örtlichen Ver hältnisse die Zuziehung eines approbirten Arztes bedeutend erschweren. Die höhere Verwaltungsbehörde setzt fest, ob im einzelnen Bezirke diese Voraussetzungen vorhanden sind, jedoch wie Abg. Wisser amendirt, nur im Beschwerdefalle. 4. v. Strombeck: Die ärztliche Behandlung ist thunlichst durch approbirte Aerzte zu gewähren. Abg. Giese( bkons.) hält es für nothwendig, diese für die Krantenfassen und für den ärztlichen Stand wichtige Frage an Dieser Stelle zu entscheiden; denn wenn die Neigung, Naturärzte anzurufen, noch mehr zunimmt, bleibt den approbirten Aerzten nur noch die Ausstellung der Zeugnisse und Vornahme der ärzt lichen amtlichen Untersuchungen. Abg. Wisser fürchtet, daß die Zulassung nichtapprobirter Personen dem Treiben der Kurpfuscher, der klugen Leute", wie Herr v. Bötticher sie nennt, Vorschub leiste; dadurch werden meist die Landleute ausgebeutet, denen kein approbirter Arzt zur Verfügung steht. Aber eine Entscheidung der Behörde sollte nur auf Beschwerde eintreten. Stand Abg. Eberty( dfr.): Die Verhandlungen beim Erlaß des Gesetze gemacht sind, lassen die dreitägige Rarrenzzeit als unKrankentassengesetzes und die Erfahrungen, welche mit diesem bedingt nothwendig erscheinen. Im Reichstage ist bisher Jeder der Meinung gewesen, daß die ärztliche Behandlung nur von approbirten Aerzten erfolgen soll. Das Unmögliche kann nicht verlangt werden, aber der Grundsay muß flar in dem Gesetze Ordnung nicht aufgehoben ist, kann ärztliche Praxis mit allen ausgesprochen werden. So lange der§ 29 der Gewerbeihren Wirkungen geübt werden. nur von einem approbirten Arzte ausNebensache. Das Standesinteresse ist dabei vollständig die Naturheilkunde aus praktischen Gründen erklärt hat, ist für Abg. Virchow( dfr.): Daß dieser oder jener Arzt sich für die Entscheidung dieser Frage ohne Bedeutung. um eine ganz einfache Frage, die man hier durch allerlei Dinge Es handelt sich unflar gemacht hat. Der Antrag des Grafen Holstein ist nicht Ich wünsche nicht, daß man einen Antrag annimmt, der nur den genügend, weil er nicht die Personen bezeichnet, an welche man sich mangels eines Arztes wenden soll, wie dies in meinem Antrage geschieht. bestehenden Zustand sanktionirt; dann sollte man lieber alle Anträge ablehnen und abwarten, ob nicht die Regierung selbst auf Grund der Verhandlungen ihre bisherige Haltung ändert. Abg. Bebel: Unser Antrag auf Beseitigung der Karenzzeit wurde in der Kommission abgelehnt, weil die Zulässigkeit der selben durch die Gemeindebehörde für genügend erachtet wurde; aber das ist sie nicht, weil die Mitglieder der Krankenkassen auf die Bildung dieser meistens nur von finanziellen Motiven geleiteten Behörde so gut wie einflußlos sind. Das Krankenkassen gesetz will und soll aber nicht nur ärztliche Hilfe, sondern auch Befreiung von materieller Sorge während der Krankheit schaffen, nahme; man sollte sich die Sache bis zur dritten Lesung noch Abg. Spahn( 3.) hält alle Anträge für nicht reif zur Anund mit diesem Zweck steht die dreitägige Karenzzeit in Wider überlegen. spruch, auch wenn die Krankheit wirklich nur drei Tage dauert. Abg. Schmidt- Sachsen( Soz.): Der Antrag Graf Holstein Der drohende Verlust dreitägigen Arbeitslohnes drängt zur Fort- würde dem§ 29 der Gewerbe- Ordnung eine ganz andere Augfegung auch auftrengender Arbeit und steigert dadurch die legung geben. Ich muß in diesem Falle einmal dem Entscheide Krankheitsgefahr. Dies gilt besonders Staatssekretär v. Bötticher: Bei der Revision des Krankenden Frauen des sächsischen Ministeriums zustimmen. In der Naturheilanstalt von während der Zeit periodischer Störung. Den approbirten zu Chemnih werden die Personen geprüft, welche sich der Heil- versicherungs- Gesetzes dürfen wir nicht vergessen, daß dasselbe Aerzten tann man ihren Verdienst gönnen, aber der Zu- kunde hingeben wollen. Wenn dies Institut auch nicht staatlich hauptsächlich für die arbeitende Bevölkerung erlassen worden ist. Streben naig prutterin schwärmer unter den Handwerkern erinnert de falbit würde kann man das Vertrauen schenken, daß es nicht Kurpfuscher in des ärztlichen Standes in den Vordergrund zu stellen.( Sehr felbst wurden you wonen Städtisch genehmigt. Diesem Güfiffith.Allem intereffe für die Hebung der Stellung des ärztlichen es nicht sur zulässig halten, hier die Interessen nur einen studirten Arzt zu Rathe ziehen, aber Ansichten sind die Welt sett. Der Leiter der Anstalt ist sogar durch richtig! eben verfchteten. Auch hat die Winschaft gogisch von Cut Rabinetsordre au föniglichen Stabsarzt ernannt worden. Mochtheile, welche für die Aerzte burch dieses Gesetz hervorgerufen echts.) Ich bin aber bereit, dahin mitzuwirken, daß deckungen der Laien profitirt, z. B. on Prießnitz und Kneipp der Kurpfuscher hat man eben eine werden, beseitigt werden. Die ärztliche Behandlung soll von den haben Zulauf auch aus den höchsten Ständen. So etwa alle ganz falsche Meinung. Die Herren halten Alle, welche Krankenkassen gewährt werden; es giebt aber eine ganze Menge zehn Jahre kommt eine neue Methode de Welt ein Staatsexamen gemacht haben, für Kurpfuscher. Wenn Sie von Handlungen ärztlicher Braris, zu schwört, so das Wolle- und Baumwieregime, aber die 211. aber das Alles in einen Topf werfen, so will ich Aussprüche Arztes nicht bedarf, 3. B. das Segen eines Schröpftopfes. träge für exklusive Zulassung approbier erste geben zu weit: staatlich approbirter Aerzte gegen den Werth ihrer eigenen Wissen- Die Annahme der Anträge würde das Gefeß für gewiffe fie schließen z. B. die weiblichen Meratau, die ihre gebung schaft anführen. Ein solcher schreibt: Man muß ſelbſt Arzt sein, Theilen zuschlands unausführbar machen. au Berhalb Deutschlands ſuchen müſſen no in der Schweiz 8. B. um die Gefährlichkeit der allopathischen Heilmethode in ihrem einfamen Inseln, wo der Lehrer zugleich Küfter und Pfarrer iſt Soll auf den Gerade iese weiblichen Aerzte ganzen Umfange zu begreifen. Der Herausgeber eines medizinischen und auch derjenige, welcher bei allen, menschlichen Leiden Hilfe dürften aber Krantentassen, deren Nitglieder nur Frauen Journals, Dr. Johnson, erklärt:„ Ich erkläre nach meiner ge- bringt, von der Hilfe dieses Mannes kein Gebrauch mehr gemacht erwünscht ein. besonders Jene Anträge wissenhaften Ueberzeugung, daß weniger Krankheiten und weniger werden? Wie soll in einem Bezirke, wo auf 15 000 Menschen ein schließen auch die im Auslande gebiet in touchen Sterblichkeit auf Erden herrschen würden, wenn es nicht einen be bie zuziehung eines approbirten Arztes zu jeder Aerzte nach unserer Gewerbe- Ordnungus, in Berlin kommen Arzt und einen Apotheker gäbe.( Seiterkeit.) Der Werth der Krankheit bewerkstelligt werden? Damit bin ich einverstanden, a10 000 Einwohner 7 Aerzte, auf i platten Zande ein Arzt Arzneimittel, für welche jährlich Millionen bezahlt werden, daß die Behandlung durch einen approbirten Arzt in erster Linie auf 8000 sehr zerstreut wohnende Ginhner, für sie wäre die liegt in ihrem geheimnisvollen Charakter. Wäre ihre Zu steht; eine zwingende Vorschrift würde das Gesetz unausführbar Annahme des Antrages Virchow das sie unheit Ueberhaupt fammenſegung bekannt, so würde der ganze Handel mit machen und die Kranken schädigen. wäre er nur durchführbar, wenn der t verpflichtet würde, so- einem Mal aus sein und das Vertrauen zu demselben sofort Abg. Endemann( natl.) tritt dafür ein, daß nur approbirte bald er gerufen wird, auch zu kommeund man zu dem Zweck verschwinden." Und der Regimentsarzt Dr. Richter fagt: Aerzte die Behandlung übernehmen; er empfiehlt die Annahme Die Aerzte verstaatlichen wollte, was bbie Herren Birchow" Keine Wissenschaft so voller Irrthümer und Lügen wie des Antrags Virchow. und Eberty als einen Verstoß gegen Heiligen Manchester ge- gerade die medizinische." Ich abwünsche, daß man die wohl streiten über den Begriff des Kurpfuschers.( Sehr richtig!) Bei solchen Zeugnissen kann man Leibesärzte verstaatliche, wie die Seelzte, die Geistlichen, es Man meint, bei Annahme der Kommissionsfaſſung würden die auch vollkommen finden. wiß nicht wollen werden. Sonntagsphiderei. denen man eines Anträgen der Kommission unverändert angenommen. Sämmtliche Anträge werden abgelehnt und§ 6 nach den Nach§ 6 a sind die Gemeinden ermächtigt, zu beschließen, eigen gemacht. Wer die stärkste Faust besitzt, bleibt Sieger wäre doch merkwürdig, wenn sich nach der Melodie des be und die Illustration zu unserer Preßfreiheit, wie sie von den rühmten Deutschland, Deutschland über Alles" nicht ein B. C. Der schneidige Ton, ein besonderes Kenn- Inhabern derfelben geliefert wird, muß nach jeder Richtung neuer Schlachtgesang komponiren ließe, der alle Parteien, geichen erber die Probleme des politifund Börsen Butter belehren, so greife getrost zum Dchſenziemer: es muß ein Kunſt nicht einen neuen Aufschwung nimmt, es fehlt eben ergriffen. Ein Held, der sonst veiem Kleiſtertopf liegt Feder nicht mehr aus, um den Gegner eines Besseren zu Es liegt also nur am guten Willen, wenn die musikalische thums nachdenkt, iſt urplöglich züthigen Fanficämpfer Schädel von eigenthümlicher Konstruktion ſein, der einem nur ein neuer Richard Wagner bescheinigen Beweisungel publich bleibt einen neuer- alle übrigen Faktoren tuworden, und die Ohrfeigen, die aangesien Grenzen solchen Beweismittel gegenüber unempfindlich bleibt. Darum scheinen in genügendem Maße vorhanden zu sein. läßt, stacheln ſein Kampfgefühl bvie äußersten wird lustig weiter geprügelt, Organe der Herren Werferferwuth. Ueberall for mit einans blauen Sommerfeld und Konforten geben das schöne Beispiel, höherer Weisheit gegenüber zu schweigen. Daß der AltAuge, welches ihm geschlagen wivon, use big brebt welches harmlofen Gitten die höhere Berfeinerung verleiht. reichstanzler nicht nach Berlin kommen will, liegt nur er seinem Gegner den Rücken zu, nd er selbst mit dem Antlig die Erde berührt. Schleuder mit dem fast Es ziemt dem gesitteten Menschen, den Eingebungen In dieser Beziehung ist es also um die Literatur eine daran, daß die Wohnungsverhältnisse in der Reichshauptstadt schöne Sache. Man muß nur nicht blöde sein, im modernen so kläglicher Natur sind, daß man nicht einmal ein ärm133 ist etwas Schönes um Mannesmuth. Mit Staatsbürger fist immer ein Stück Knoten, und wenn liches, baufälliges Schloß im Sachsenwalde verlassen kann nerviger Fauſt ſeinen Gegner juſtrecken iſt nicht ex ſich auch einen Schuhmacher aus London kommen um sich, willen und wehrlos der Tyrannei eines Berliner Jebermanus Sache, aber der hige Ueberfall ist eine läßt, oder wenn er auch nur auf Grund eines über- Hauswirthes zu überliefern. Ja, wenn man noch ein Debliche Errungenschaft, und in alten Testament mäßigen Borschusses auf feine foziale Stellung pocht, eigenes Haus in der Metropole der Intelligenz besäße lieblich der ſtarte Goliath dur kleinen feesten en bas laſt ſchichichicht simperlich sein, under Retame aber wie soll man bei den theuren Grundſtücks- Preiſen wohl e gebracht und mit einenen Chauffeeffein vt, braucht, das Gericht, Eugen ftbaren Befishun gelangen?! Nur geborene Schlagen. Die Sitten haben zwischenst verfenich wohl auch das Gerücht, daß Herr von Wildenbruch Eugen Börsenjobber oder Schöneberger Bauern können frei in gänzlich Richter's sozialdemokratische Zukunftsbilder dramatisiren ihrem eigenen Heim schalten aber wer ist heutzutage aus der Mode gekommen, und alier von heute be- soll, aus ähnlichen Motiven entstanden sein. Leider wissen wir nicht, ob wir nicht auch einen musi- der Geburt ein ordentliches Stück Kohlrüben- Acker an der Börsenjobber oder wem hat ein gütiges Schicksal gleich bei dient sich eines Regenschirms, r, tapfer wie ein Ja, früher waren die Verhältnisse wirklich besser, und Matta äer, hinter einer Säule geübten Blickes als kalischen Künſtler besitzen, der dieses Meisterwerk dem Volks- Weichbildgrenze von Berlin in die Wiege gelegt? Schutz- und Truzwaffe gebrauchüten boch in öffent, gemüth auf dem Wege der Notenübertragung einimpfen Zotalen Schuyleute ſon Bublifum qui bene önnte. Die Popularität der berühmten Gesänge von dem die Zeiten, die guten alten, wo die Leute Rittergüter verichereien, so daß der Radaub Behm zustehenden grünen der jo tan man fie begun bat, tehren, obwohl fie nod ſelterſten Fällen in den Bolla hr leicht der einen Wieſe würden entschieden bedenklich in Frage ge- garnicht so lange zurückliegen, doch wohl nie wieder. Desfelte Brügel gelangt. Der ist sehen alle het merens allen Leiertäſten entfernt werden. Das würde megt sünn man auch heutzutage ſein Reichstagsmandat Tracht, und wohl tem Menscheren die bie alle and begabt haben, weil ſchließlich der Kaiſerhof ſeine Zimmer mach bie nöthige körperliche Rind die erforderliche die richtige Zukunftsmusik für alle Ordnungsmänner, und bezahlt haben will, ja die letzte Chambregarni- Wirthin ſo Lichfichtsloſe Energie verfügt, the Ration Dhr- mann mußten heute schon über ein River Molio bespotiche für ihr Logis Geld zu verlangen. Und eine die allerdings im Laufe der ihre M bien gewöhnt sind, wie dimmer su nehmen. Schunkelwalzer nachdenken. Zu unserem lebhaften Gevaern auch aufällian lieber in dem alten, verwünschenen, wenn feigen zu baufälligen und wurmſtichigen Schloß im SachſenDie berufenen Vertreter der Bhaben sich die Ge- ist unsere eigene musikalische Ausbildung niemals über die wald. Pflogenheiten der Herren Abs Bundesbrüder zu Mysterien des Violinschlüſſels hinausgekommen, aber es daß für freiwillig Versicherte eine Frist bis zu 6 Wochen fest- Izu jedem beliebigen Arzte zit gehen, sondern nur zu solchen gesetzt wird, nach deren Verlauf nach dem Eintritt in die Verfiche- Aerzten, welche zu der Kasse in irgend einem Verhältniß stehen. Vereins zu Leipzig am 18. b. M. wurde der Bescheid auf die In einer Versammlung des antisemitischen Reform rung erst die Berechtigung zum Bezug von Krankengeld beginnt: Dieses Verhältniß muß natürlich so beschaffen sein, daß die Be- Eingabe der Leipziger Antisemiten an den Reichstanzler in Sachen daß Versicherten, welche die Kassen durch Betrug geschädigt zahlung nicht unter dem steht, was sonst allgemein den Aerzten Bleichröder verlesen. Der Bescheid lautet:" Auf Ihre an den haben oder sich die Krankheit vorsätzlich oder durch schuldhafte gezahlt wird. Betheiligung bei Schlägereien oder Raufhändeln, durch TrunkHerrn Reichskanzler gerichtete, an den Herrn Justizminister ab Abg. Bebel: Mein Antrag gefährdet durchaus nicht die gegebene und demnächst mir zugefertigte Vorstellung vom fälligkeit oder geschlechtliche Ausschweifungen zugezogen haben, Sittlichkeit, und wenn es sich um andere klassen als Arbeiter 18. September d. J. betreffend die Druckschrift des Rektors das Krankengeld gar nicht oder nur theilweise zu gewähren ist. handelte, würde man ihn unweigerlich annehmen. Es kommen Ahlwardt„ Der Eid eines Juden", beziehungsweise die in der= Die Kommission hat hinzugefügt, daß die Gemeinden den Ver- doch auch zum Beispiel in Offizierstreifen geschlechtliche Krant- felben enthaltenen Beschuldigungen gegen den Geheimen Rom ficherten gegen Zahlung eines Zuschlages auch die Kranken- heiten vor und Offiziere werden durch Duelle dienstunfähig, ohne merzienrath von Bleichröder, eröffne ich Ihnen in hohem Aufe versicherung für ihre Familienangehörigen gestatten können, daß einen Verlust ihrer Bezüge oder ihrer Ehre zu erleiden. trage, daß in der in Rede stehenden Angelegenheit die ein ferner nur bestimmte Aerzte, Apotheken und Krankenhäuser in Handelte es sich um Offiziere, Studenten, Fabrikanten, Kaufleute, gehendsten Ermittelungen stattgefunden, dieselben aber einen Be Anspruch genommen werden dürfen. Endlich sollen die Gemeinden so würde man sich keinen Augenblick bedenken, die Bestimmung weis für die Schuld von Bleichröder's nicht erbracht haben. Da berechtigt sein, Kranken, welche den Vorschriften über Anmeldung zu streichen, und für die öffentliche Sicherheit ist die Streichung ferner die erwähnte Schrift neue Behauptungen oder Beweis u. f. 1. nicht folgen, in Ordnungsstrafe zu nehmen oder ihnen dieser Bestimmung, wie ich von Aerzten gehört habe, wichtiger mittel nicht enthält, hat sie dem Herrn Justizminister nach noch das Krankengeld zu entziehen. als die schärfsten Kontrollbestimmungen gegen die Prostitution. maliger Prüfung der Sache keinen Anlaß geboten, ein strafrechtAbg. v. Strombect will statt durch Betrug geschädigt Die vollkommen freie Aerztewahl wäre feine Utopie, wenn wir liches Einschreiten gegen von Bleichröder herbeizuführen. Der haben", sagen: durch strafbare Handlungen geschädigt haben". die Verstaatlichung der Aerzte hätten. Oberstaatsanwalt Luck." Abgg. Dieden und Gen. wollen den Verlust des Krankengeldes bei Nichtbefolgung gewisser Vorschriften streichen und nur die Ordnungsstrafe bestehen lassen. Abgg. Hirsch und Gen. wollen die von der Kommission gemachten Zusätze streichen. Die Sozialdemokraten( Auer und Gen.) wollen den zweiten Zusatz streichen und die Bestimmung beseitigen, wonach bet den Erkrankungen infolge von schuldhafter Betheiligung an Schläge: reien u. f. w. das Krankengeld entzogen werden soll. Abg. v. Strombeck hält seinen Antrag doch für praktisch nüßlich und empfiehlt ihn nochmals zur Annahme. Gehr Wilde die f Der wieder White gegang fchlige am 5. der P Zu dem Artikel in unserer Dienstagsnummer, der von Abg. Hirsch: Die öffentliche Gesundheit wird ja durch die der Schießaffäre des Schloffers Amedick, wohnhaft Rixdorf, Beibehaltung der Worte, die der Abg. Auer streichen will, info- Wanzlichstr. 1/2 handelte, schreibt uns Herr Amedick: fern nicht geschädigt, weil den Patienten nicht die ärztliche Be Drei Soldaten des Eisenbahn- Regiments belästigten mich im handlung versagt werden soll, sondern nur das Krankengeld. Lokal des Herrn Wendler, Teltowerſtraße, mit dem Seitengewehr. In Bezug auf die freie Arztwahl sage ich ja nicht: sic volo, Nachdem ich dann das Lokal verlassen hatte, verfolgten mich die sic jubeo, sondern ich wünsche das wirklich Erreichbare zu er- Soldaten mit dem Seitengewehr auf mich einschlagend reichen. Danach werden die Anträge Auer, v. Strombeck und Hirsch abgelehnt und die Kommissionsbeschlüsse mit dem Antrag Dieden angenommen. Hierauf vertagt das Haus die Weiterberathung auf Montag 1 Uhr. Schluß 54 Uhr. Abg. Bebel: Es widerspricht der Aufgabe dieses Gesetzes, in dasselbe irgend welche moralische oder gar strafrechtliche Momente aufzunehmen, und von diesen die Gewährung von Krankengeldern abhängig zu machen. Wie soll eine Krankentaffe entscheiden, ob eine Krankheit durch eine schuldhafte Betheiligung an einer Schlägerei entstanden ist? Die Zahlung des Krankengeldes würde also von dem Ausfall der Unter fuchung ausfallen, und da ist der betreffende Patient eventuell längst geheilt. Ebenso wenig ist einzusehen, weshalb im Falle Der Trunksucht das Krankengeld vorenthalten werden foll. Die Trunksucht ist da am Weitesten verbreitet, wo die schlimmsten sozialen Verhältnisse vorliegen. Nehmen arbeitsunfähig. Warum wollen Sie das die Familie entgelten og gewissenlos behandelt werden. Die Aerzte sind eben von den Tokales. 180 m. jährlich, bis in die Großbeerenstraße. Ich forderte hier die Soldaten öfter auf von mir abzulassen, auch warnte ich diefelben, daß ich andernfalls von meiner Waffe Gebrauch machen würde. Ich seuerte dann einen Schuß ab, ohne auf eine Person gezielt zu haben, hauptsächlich zum Zwede der Einschüchterung. Das Weitere wird die gerichtliche Ver handlung ergeben. in late „ Also Der er deutet finuige fcheinla gestört durch Mit Bezug auf den verschwundenen Studenten Maier Stern ist der Polizei heute von einem Arbeiter angezeigt worden, daß dieser am 5. November, an dem Tage, an dem Stern seine Wohnung perließ ohne zurückzukehren, in der Nähe des Zoologischen Gartens einen jungen Mann, auf welchen die von Stern ent man erite Beit, Gonna gebend Londor mordet ganz v. diesen durchau laffige Jeden fo mordet, die Ma eines S er ein legten 50 Tod tanntlic Wer über den Verbleib des Metalldrehers Richard Woldemar Bertram, welcher seit 17. November, Vor mittags 9 Uhr, von seinen Angehörigen vermißt wird, Mitthei lung machen kann, ist dringend gebeten, den Angehörigen desselben, wohnhaft Mühlenstr. 32, Hof 2 Tr., darüber Nachricht zukommen zu lassen. Der Vermißte ist am bezeichneten Tage fortgegangen, um Arbeit zu suchen, und alle bei den verschiedensten Behörden nach seinem Verbleib eingezogenen Erkundigungen sind erfolglos gewesen. Sein Signalement ist folgendes: Alter: 28 Jahre; dito Schnurrbärtchen; bekleidet war er mit dunkelbraunem Ueber zieher mit schwarzem Sammettragen, schwarzem Kammgarnanzug, grauem Filzhut, Stiefeletten und hatte, als er von seiner Frau Abschied nahm, ca. 7 M. Geld bei sich. zum„ Sparen" alfo giebt es verteufelt wenig theile. wenn die Manöver word Süden ergriffen Grfrant um bie Po webr- Ko befannte An der wurde z agen des Bo nach der Straße, i mittags girt fort nach Den Hal Im Thi ein unbe wunde i hatte, to Die arbeitern Berline Berfonen Bericht felbe bet Der Bua Der letzte daß die weil die und das Diefe The in der Bublifun Die Sitt benn Ri Michtig Buversich mals!) u Beispiele Mitteln diskrediti tausendko thuender br.derbe mit der zustehen, bürfen, ( Braufent Herr hätten fc Sie an, ein Arbeiter bekommt das Delirium tremens und wird bildet eine stehende Rubrik in den bürgerlichen Zeitungen. Das Kanal sprang und ertrank. Man glaubt, daß dieser junge Mann Das Kapitel von den begehrlichen" Dienstmädchen worsene Beschreibung paßt, gesehen habe, als derselbe in den laffen, die so wie so unter der Trunksucht des Mannes gelitten anspruchsvolle" Mädchen für Alles muß bei jedem Quartals- dessen Leiche übrigens noch nicht gefunden worden ist, der hat? Was die Vorenthaltung des Krankengeldes im Falle gewechsel herhalten, um der Bourgeoisie einige abschreckende Bei- vermißte Student sein könnte; wenn man auch noch immer feinen schlechtlicher Ausschweifung betrifft, so ist es Hauptaufgabe des spiele vor Augen zu führen. Dabei wird natürlich sorgfältigst Anhaltspunkt für einen Grund gefunden hat, der Stern zum Staates, im Interesse des öffentlichen Wohles Alles aufzubieten, verschwiegen, wie es in dem guten Dienste" eigentlich aussieht, Selbstmord getrieben haben könnte. um der Verbreitung dieser Krankheit nach Kräften entgegen zu dagegen wird nie verabsäumt, die Herzensgüte der edlen Herrschaft in das hellste Licht zu rücken. treten. Durch diese Bestimmung wird aber das Gegentheil erreicht. Diese Sünde wird begangen, ob Sie eine solche Bestim Die mittleren Wohnungen in Berlin bieten für ein Dienst mung aufnehmen oder nicht. Man wird im Gegentheil die mädchen absolut keinen Raum, es ist haarsträubend, wenn Krankheit so viel als möglich zu verheimlichen suchen, und Sie man sieht, in welchen entfeßlichen Löchern die Mädchen während erreichen genau das Gegentheil von dem, was Sie erreichen wollen. Der Nacht kampiren müssen. Der berüchtigte Hängeboden, kaum Bereits 1888 hat der Deutsche Aerztetag einstimmig beschlossen, daß so hoch, daß ein erwachsener Mensch aufrecht darin stehen kann, es nothwendig sei, diese Bestimmung zu streichen. liegt in vielen Fällen unmittelbar über dem Kloset, von welchem Unser Hauptbedenken richtet sich dagegen, daß die Gemeinden wenigstens noch eine Klappe in die Esse mündet, um Ventilation den Arzt, die Apotheke und das Krankenhaus bestimmen herzustellen, während der Hängeboden weder Fenster noch Klappe können, deren Hilfe angerufen werden soll. Das ist eine geradezu besitzt. Mehr wie das Bett hat in diesem Loch nicht Play, Statur: unterſeßt, gedrungen; Augen: graublau; Haare: blond, ungeheuerliche Bestimmung, das ist eine Beschränkung der persön- es fann sich nun Jedermann eine Vorstellung, machen, welche Art lichen Freiheit des Patienten und der Gewerbefreiheit. Auch der von Luft das Mädchen während der Nacht einathmen muß. Wo Arbeiter muß das Recht haben, sich den Arzt zu wählen, zu dem diese Hängeböden ein derart stallartiges Aussehen haben, daß es er Vertrauen hat. Es ist hier so viel von der Würde des Aerzte- nicht möglich ist, einen Menschen hineinzupferchen, da schläft das standes gesprochen worden, aber schon nach den bisherigen Be- Mädchen auf dem Korridor oder in der Küche, wo jeden Abend ftimmungen war beim Krankenkassenwesen das scheußliche Sub- die eiserne Bettstelle aufgeschlagen wird. Mit den„ Mädchen- Ein aufregender Vorfall ereignete sich während des vor missionsverfahren, d. h. die Unterbietung üblich, wo ein Arzt für gelaffen" der herrschaftlichen" Wohnungen sieht's auch nicht gestrigen Abend- Gottesdienstes in der Neuen Synagoge in der das Lumpengeld von 12- oder 1500 W. pro Jahr alle frant sonderlich berühmt aus. Dieselben sind meist neben der Küche Dranienburgerstraße. Wie der Börsen- Rourier" berichtet, löfte werdenden Mitglieder einer Kasse zu heilen sich verpflichtete. gelegen und lassen auch jede Spur von Wohnlichkeit vermissen. sich von der Decke des Mittelschiffes etwa eine halbe Stunde In einzelnen Berliner Stationen erhält der Arzt eine Ausnahmen giebt, welche in ihrem Mädchen nicht nur die Haus- sentnerschweres Stück 3int und fiel unter donnerähnlichen Wir wollen zugeben, daß es unter den Dienstherrschaften auch nach Beginn des Gottesdienstes, gegen 4/2 Uhr Nachmittags, ein Entschädigung, die eigentlich für einen Tagelöhner zu gering wäre. Mir ist von einem Arzt erzählt worden, stlavin erblicken, aber auch unter den Mädchen sind Zeichen von Krachen in das Mittelschiff herab, zum Glück auf zwei Blaze, daß solche Kassenärzte mitunter nicht mehr als 12 Bi. treuester Plichterfüllung und treueſter Hingabe nicht selten. Die die unbesetzt waren, so daß Niemand verlegt wurde. Von der für eine Konsultation bekommen. In eine Sprechstunde kommen bürgerliche Preffe ignorirt aber diese Fälle, fie bringt entweder Wucht und Schwere des losgelösten Metallstückes zeugen die zer mitunter 30-50 Patienten. Wie kann da der Arzt die Kranken nur schnodderige Wize über„ Aujuſte" und stellt sich stets und trümmerten Bänke; wären die Pläge besetzt gewesen, so würden gewissenhaft auterfachen? Du peys die Anbaher derfelben unfehlbar notantot merdensrer, deren fünf Was die waotgen uiler test cunnen ere" gnavigen yan den Zweck des Gesetzes. Schon jetzt beklagen sich die Mitglieder oft zu leiden haben, läßt sich kaum schildern. Das Essen besteht mit je hunderte at flammen den Synagogensaal ervon Betriebs- und Knappschaftskaffen, daß sie von den Aerzten oft nur aus Küchenabfällen und die Arbeitszeit ist eine enorm leuchten, von dem Zierrath der Decke abgeschmolzen worden. Betriebsunternehmern abhängig und werden mit Rückſicht auf früh aufstehen muß und eine bus bas de um dem Unfall die Flammen, herr Littauer, brehte fofort nam nun die Sache noch verschlimmert dadurch, daß sie den Gemeinden 12 Uhr, auf den Beinen ist. Die Löhne variiren von 90 bis verhütete so das Schmelen und Herunterstürzen weiterer Zint das Recht giebt, den Arzt, die Apotheke und das Krankenhaus zu Gelegenheit. Alles in Allem ist die Lage der Dienstmädchen Das Gesuch mehrer geschädigter Kleinkapitalisten, bestimmen, welche aufgesucht werden müssen. Einen solchen Derart, daß man es feinem verdenken kann, wenn es sucht, dieselbe die bei Friedländer u. Emmerfeld ihre Habe eingebüßt haben, horrenden Zustand läßt sich keine andere Klasse vom Staate gezu verbessern. Die bürgerliche Presse hat auch nicht die mindeste um Schadloshaltung ist in Frau Friedländer und deren Bater, fallen. Was für Einflüsse sich in den Gemeindebehörden geltend Veranlassung, unausgesetzt über die Schnodderigkeit" oder„ Un dem Kommerzienrath Pius, abgelehnt worden.- wie es ven machen würden, um als Arzt u. f. w. genommen zu werden, maßung" dieser Haussklavinnen zu räfonniren, brauche ich nicht auseinanderzufezen. Nach Einführung der Herrschaften vor ihrer eigenen Thür zuerst einmal gründlich solchen Leuten auch nichinders zu erwarten war. Zwangsversicherung mußten alle mußten alle Krankenkassen die vorWegen betrügerisen Bankerotts ist Frau G., die In geschriebene Arzneitage bezahlen, denn die Apotheker sagten sich, kehrten, könnte das garnichts schaden. Das„ Berliner Tage- haberin eines Fuhrgesche, gefänglich eingezogen worden, wäh Die Kassen müssen so wie so zu uns kommen. Und nun wollen Freifinnige Henchelei! Sie noch eine weitere Einschränkung eintreten lassen, indem sie blatt" hielt es für angebracht, gegen den Krankenkassen- 3wang ender verhaftet wordfin wegen Theilnahme an diesem den Gemeindebehörden das Recht geben, unter den Apothekern der Handlungsgehilfen zu polemisiren mit der Begründung, daß manger perfetto find. Die G. besaß früher 86 Pferde wiederum eine Auswahl zu treffen! Damit öffnen Sie der die sechswöchentliche Kündigungsfrist dieser Gehilfen sie in die und in eingestellt hatte, hem Solde. Nachdem sie ihre Bahe Korruption Thür und Thor. Wollen Sie Gerechtigkeit üben, Lage seize, sechs Wochen lang von ihren Chefs versorgt zu wer- lungen eingefelt hatte, nden sich nur drei Pferde vor, und dann müssen Sie dem Arbeiter einigermaßen die Möglichkeit den. Wenn doch Herr Mosse einmal bei seinen eigenen Ge- es stellte sich heraus darz vor Gröffnung des Konkurses ein geben, den Mann feines Vertrauens zur Heilung seiner Person hilfen Umschau halten wollte, er würde ein Lied zu hören be- großer Tein for brieferde verkauft worden war, ohne zu wählen, ſonſt trifft das Wort des Dichters zu: Bernunft fommen von ein tägiger Kündigungsfrist, die er in frei batas aufgerig in die Kontursmaſſe gefunden wird Unsinn, Wohlthat Plage.( Beifall bei den Sozialdemo- finnigfter Weise frei vereinbart" hat. Will er nun tros täglicher hatte, worin eine Benacligung der Gläubiger ertannien Kündigungsfrist seine Gehilfen im Krankheitsfalle sechs Wochen Bei Gelegenheit an der Nitsche verübten Luftlang versorgen"? Wozu hat er aber dann die tägliche Künmordes ist auch an Jach Bauchaufschlißer erinnert worden. digungsfrist frei vereinbart"? Das kommt uns gerade so vor, als wenn der Reichstags- Man hätte nicht so weischweiſen brauchen, wir haben den Abgeordnete Dr. Max Hirsch kalten Blutes im Reichstag vor- Jack weit nabellen andere hätte sich das Augenmert der Abg. Hirsch( dir.): Bei diesen Gesetzen muß der ethische schützt, die Handlungsgehilfen könnten sich ja an die Kommunen betreffenden Stellen auf Steckbrief richten müffen, det der Standpunkt festgehalten werden; die Kassenmitglieder wollen ihre wenden, diese wären jetzt schon berechtigt, den Staffenzwang auf Nummer 50 des Reichsigers" vom 26. Februar 1891 vere Beiträge nicht dazu verwendet sehen, daß Krante unterstützt wer- fie auszudehnen. Als ob nicht die Vertreter der Freien Orga- öffentlicht hat. Sowohl in diesem Steckbrief geschilderte den, welche sich ihre Krankheit durch Unittlichkeit zugezogen haben. nisation junger Kaufleute, deren Nachfolgerin bekanntlich die haber Behnlichkeit mit ſon des Thäters haben eine aufe Die Verſicherung der Familienangehörigen wollten wir streichen; Freie Vereinigung der Kaufleute ist, sich bei der Gemeinde Berlin fallende Mehnlichkeit mit fall Nitsche. Der betreffende Stef da aber ein ähnlicher Streichungsantrag bei einem früheren Para- die Fingern wund petitionirt hätten, um den Kassenzwang zu brief lautet: Am 21. Februar Sonnabend Abends, nach 8 Uhr graphen abgelehnt ist, verzichten wir jetzt auf den Antrag. Aber erreichen. Und als ob nicht die Mehrheit der Stadtverordneten, wir müssen darauf beharren, daß die Mitglieder nicht in der freisinnig wie Herr Dr. Max Hirsch, hierüber stets zur Lagesehende Bauline Wilden unter fittenpolizeilicher Aufsicht Auswahl der Aerzte beschränkt werden. Was würden die Herren ordnung übergegangen wäre. fagen, wenn ihnen zugemuthet würde, ihre Hausärzte abzuschaffen Will man mit solchen Späßchen die Handlungsgehilfen the port plöglich mit uppen hinter dem Abort begleitet, und sich einen fremden Arzt aufdrängen zu lassen? Es wird düpiren? Syftematischer kann doch die Heuchelei nicht betrieben ihr sich dann schleunigsteſſer den Unterleib aufgeſchite als ein Vortheil für die Aerzte bezeichnet, daß sie eine feste werden. Das sind nun die„ berufenen" Bertreter der Handlungs- uhreje 23unde ist lebe Die etwa 20 Bentimeter lange dauernde Stellung bei den Kassen haben. Dadurch werden andere gehilfen! Diese letteren aber mögen beten: Herr behüte mich sehr these alt, von mittelglich. Der Täter iſt ungefahAerzte ausgeschlossen von der Praxis für die zahlreichen Arbeiter. vor meinen Freunden, den Freiſinnigen, meine angeblichen Feinde, 30 Jahre alt, non eftalt mit blondem Schnurrba fähr trug dunkelblauen llebergrauen weichen Filzhut, gelbliches Es herrscht große Unzufriedenheit unter den Aerzten über diese die Sozialdemokraten, werden mich schon selber schützen. Halstuch, vorn mit einer gesteckt, Stulpstiefel und zeigte sich Monopolstellung der Kassenärzte. Solche Stellungen sind nur zu erlangen durch Beliebtheit bei den Personen, welche die Wir erhalten folgendes Schreiben: In der Nr. 269 mit Berliner Berhane befannt, wo er beim Milic? Stellung zu vergeben haben; es scheint, daß die Aerzte dadurch( Dienstag) des Vorwärts" war eine Klage über das Innungs- gestanden her derselbe Mann hat bereits ar Zimmermann Ministerialdirektor Lohmann: Die Kaffen können allerdings geführt worden, die aber falsch ist. Gestalten Sie, Ihnen die Binnenche eine fingerefe Schnittwunde am Unterleit beigebracht, dann zwischnachten und Neujahr auf demauch durch andere strafbare Handlungen, durch Urkunden- Sache richtig zu stellen. felven Bahnhof der Grrick den Unterleib aufschligen fälschungen u. f. w. geschädigt werden; aber darin wird immer Die Schuhmacher- Innung hat kein eigenes Schiedsgericht, der Betrug mit enthalten sein. Auf den Antrag der Sozial- sondern gehört dem Junungsausschusse der vereinigten Innungen wollen beschliches Bouiſe Belzerin und die lizen er Mädchen stehen unter fittente r den fofort festzunehmenden festzunehittenThäter irgend eine Ausky kann, wird dringend am unverschuldeter Krankheit wird der Reichstag wohl nicht eingehen. Friedrichstr. 17, 1 Tr. und ist von 9-11 Uhr für aufzuneh- polizeilicher Kontrolle. Die Vorschrift, daß nur bestimmte Aerzte angerufen werden mende Klagesachen alttäglich geöffnet. Die Kläger werden nur an mich gewiesen, um sich beschei- verzügliche Mittheilung der die nächste Polizeibehörde dürfen, konnte bisher schon von den Kassen gegeben werden; es . Februar 1891. stönigli Kosten für die Hinzuziehung eines anderen Arztes und für Be- habe ich alttäglich in meiner Wohnung, Fischerstr. 25, 2 Tr., Erster Staatsanwalt." Weiter wird uns m daß nach der Mordthat die nugung einer anderen Apotheke erstattet werden sollen, was bisher Vormittags von 9-10 und Nachmittags von 4-5 Uhr Sprech zeit, wo ich auch anwesend bin. Sollte ich mal verhindert sein, Kriminalpolizei sofort bierfolgt hat, auf welche be nicht ganz zweifellos gestattet war. Es itiminalpolizei gelungen, die so ist der Gesellenvorsteher von 9-1 Uhr im Hause anwesend, Steckbrief wies. Wilden, die wieder hergen ist, in Berlin ausfindig zu der die Sache in meinen Namen besorgt. Abg. Virchow hält die Streichung der Bestimmung über Da mein Name öffentlich genannt, und ich für die ganze macheiben als sehr und ihrer Vernehmung hat sich So bestreitet die licher Ausschweifung für nothwendig; sittliche Absichten dürften höflichst, die Sache nach meinen Angaben in der nächsten Nummer Wilden jetzt auf das nad ihre ursprüngliche Angabe, Entziehung des Kransengeldes bei Krankheit infolge geschlecht: Sache nicht verantwortlich gemacht werden kann, ersuche ich Sie die Wilden als sehr unserwiesen. hierbei nicht maßgebend fein, sondern lediglich die Fürsorge für des Vorwärts" gefälligst richtig zu stellen. Hochachtungsvoll her a hat ihr über erwähnt, der unbekannte Mann mit Brhältnisse gesprochen habe. zufolge, wie auch is die Kranken. Den Kassenmitgliedern fann nicht gestattet werden, P. Beutel, Obermeister, Fischerstr. 25. fraten.) Abg. v. Strombeck( Zentr.) empfiehlt seinen Antrag damit, daß die Krankenkassen auch gegen Schädigung durch andere straf bare Handlungen als Betrug, wie z. B. Meineid oder Urkundenfälschung, geschüßt werden müßten. Abg. Spahn( 3.) empfiehlt die unveränderte Annahme der Rommissionsbeschlüsse. " " Bahnsteig des Ostbahnhofs zu wären. Darität 1 Die Solt Brefche I auszuhar lei geforg werden. fet, roz willige C haben n 1111 allen auf fall) No Geist Brinzipal eine fold Friedens Biele füth Vertreter feinen J Tofigteit i nochmals theilunger Echmitt Dochs auf Der eine regeli mann ül Referent き fritischer beseitigen gerechtere betheiligte und der I Bersamml nichfter 3 wünschten wird am ferner Die tattfinden Schm Tammlung " M die en Den abom Fors per Cuf ins Be Da eis: Sch cht Der Don orf, im ehr. die end die Ente affe ab, ecte Ber ier Den, eine Chen entden nn, der nen Sum ard Bor thei ben, men gen, rden glos hre; ond, eber zug, Frau Dor: der Löfte unde ein chem läge, der ger rden er= den. nach und int en, ben, ter, Don the em : de th nd in ne ent e. te IT. r ie Vermischkes. Sehr unwahrscheinlich klingt auch die neuerdings von der selben gab Herr Peters einige Ausschlüsse über die BuchdruckerWilden abgegebene Erklärung, daß sie den Mann, der ihr bewegung und den im Allgemeinen günstigen Stand derselben, die schweren Verlegungen beigebracht hat, im September in bedauernd, daß sich immer noch Leute finden, welche sich zu Naumburg a. d. Saale, 21. November. Wie verlautet, der Umgegend von Berlin gelegentlich eines Viehmarktes Streitbrecherdiensten hergeben. Man habe diese Leute in zwei foll heute früh& Uhr zwischen den Stationen Apolda und Sulza wiedergesehen und erkannt habe. Seit den Frauenmorden in Klaffen zu theilen: erstens in solche, welche durch eigene Schuld, in dem von Halle abgegangenen Personenzuge eine GasWhitechapel sind der Berliner Kriminalpolizei viele Anzeigen zu- indem sie jeder Organisation fernbleiben, so in Gr angen, welche die bevorstehende Ankunft„ Jack's des Auf- mangelung eines Schußes zu jeden Bedingungen arbeiten explosion in dem Bahnpoftwagen stattgefunden haben, inschligers" in Aussicht stellten. Eine Notiz dieser Art gelangte müssen; folge deren der Postwagen verbrannt sei. Die Beamten zweitens in jene, welche, vom Egoismus am 5. Mai d. J. durch die Packetfahrt- Gesellschaft in die Hände geleitet, eine vortheilhaftere Stellung auf Kosten ihrer Kollegen wunden und sonstige Verlegungen erlitten haben. follen sich durch Hinausspringen gerettet, aber Brandder Polizei. Die Notiz, die zum Theil in deutschen, zum Theil zu erlangen suchen. Zu letteren gehöre auch der Schriftseyer in lateinischen Buchstaben abgefaßt ist, beginnt mit den Worten: Richard Sterke, bisher Borsitzender des Arbeiter- Bildungs- Frankfurt a. M., 21. November. Das Franks. Journal" Also Achtung! Sonnabend in der Nähe des Michaelkirchplatzes vereins. Es wurde hierauf folgender Antrag einstimmig anmelder aus Stuttgart: Der Hopfenhändler S. M. Wormser der erste Mädchenmord." Der weitere Inhalt des Schreibens genommen: ist mit Hinterlassung von 300 000 Mart Wechselschulden deutet darauf hin, daß der Verfasser des Schreibens ein Wahn- In Anbetracht des Verhaltens des Schriftfehers Richard flüchtig. finniger gewesen ist; wie es denn auch im höchsten Grade wahr- Sterfe, welche sich nicht gescheut hat, obwohl er in einer solchen Breslau. Der Gattenmörder, Feldwebel Bartelt scheinlich erscheint, daß der Mörder der Nitsche geistig Druckerei in Arbeit war, welche die Forderungen der Buchbrucker aus Neisse, hat sich in einem zu einer hiesigen Vorstadt gehörigen gestört gewesen ist. Obgleich seit Empfang dieser Zusendung bewilligt hatte, seine Kollegen dadurch zu schädigen, daß er Park erschossen. durch die Kriminalpolizei Monate verflossen sind, glaubt Stellung in einer Zeitungsdruckerei nahm, deren Personal sich Wilhelmshaven. Im hiesigen Artilleriedepot trepirte eine man ihr doch Wichtigkeit beimessen zu müssen, weil der im Streit befindet, beschließt die Versammlung, denselben seines Granate, wodurch zwei Feuerwerker und drei Arbeiter erste Mädchenmord, wenn auch nach Verlauf geraumer Amtes als Vorsitzender zu entheben und ihn aus dem Verein aus- schiver verwundet wurden. Zeit, in der Nähe des Michaelkirchplatzes und an einem zuschließen." Mons, 20. November. Durch eine Explosion Sonnabend zur Ausführung gekommen ist. Man scheint in maß- Bei der hierauf erfolgenden Ersagwahl wurde Herr Paul schlagender Wetter sind heute Nachmittag in den Gruben gebenden Kreisen nicht der Ansicht zu sein, daß man in dem Werner zum ersten Vorsitzenden gewählt. Nach Erledigung von Noirchain des belgischen Kohlenbergwerks- Distrikts zwei Londoner Mörder den Manu zu suchen hat, der die Nitsche er einiger anderer Vereinsangelegenheiten gab Herr A. Neumann Arbeiter getödtet worden. mordet hat, doch läßt sich eine derartige Annahme auch nicht einen Auszug von Preßstimmen über die gegenwärtige Weltlage Paris, 19. November. In Montauban wurde gestern ganz von der Hand weisen, und es fällt um so schwerer, sich über zum Besten. Außerdem wurde der Vertrauensmann ersucht, die eine junge Frau von 22 Jahren, die infolge ihrer Entbindung diesen Punkt eine Ansicht zu bilden, als die Londoner Behörden Angelegenheit des 2c. Sterke auf die Tagesordnung der nächsten ohnmächtig geworden war und 2 Tage leichenstarr dagelegen durchaus nicht in der Lage sind, eine nur einigermaßen zuveröffentlichen Versammlung zu sehen. Dieselbe findet Sonntag, hatte, als todt beerdigt. Während der Bestattung theilte die affige Beschreibung des Mörders von Whitechapel zu geben. 29. November, Nachmittag 4 Uhr, im Küblerschen Lokale statt. Jedenfalls steht soviel fest, daß der Mann, der die Nitsche er Leichenfrau den Angehörigen mit, daß sie an der Stelle des mordet, der deutschen Sprache vollkommen mächtig ist und auf Man öffnete schleunigst das bereits zugeschüttete Grab, sprengte Bettes, wo der Körper geruht hatte, etwas Wärme bemerkt habe. die Mädchen, die mit ihm gesprochen haben, nicht den Eindruck eines Nicht- Deutschen gemacht hat. Nach einigen Angaben kann die Unglückliche lebend begraben worden war. den Sargdeckel auf und ein herbeigeholter Arzt stellte fest, daß er ein Deutsch- Desterreicher gewesen sein. im Sarge erwacht und hatte ihren Leichenschleier abgerissen, sich Jufluenza. Die standesamtlichen Todtenliften der beiden die Hände an den Brettern des Sarges wund gestoßen und die lezten Tage weisen drei Todesfälle durch Influenza und zirka Nägel blutig gerissen; dann war sie er st i of t. Alle Bemühungen, 50 Todesfälle sie wieder ins Leben zu rufen, waren vergebens. Der Gatte war wie wahnsinnig vor Schmerz und in der ganzen Stadt herrscht große Aufregung über das tragische Ereignis. an Lungenentzündung diese Krankheit ist befanntlich häufig eine Folge der Influenza- auf. Auch der bösartigen Grippe ergriffen. In den Krankenkassen ist die Zahl der an der Grippe Grfrankten eine so große, daß die Kassenärzte nicht ausreichen, um die nöthigen Besuche machen zu können. Un Restaurant Herschleb, Adalbertiraße 4: Lehrturfus in der vereinfachten Verein Stenographenschule". Sonntag, Nachmittags 3% Uhr, im Arends'schen Bolksturzschrift. ( zoblenjen), im, Geſellſchaftsbauſe", Bajenhalbe 57: Ziederabend. Programm Gefangverein Männerchor St. Urban". Sonntag, 22. November 30 Pfennig. Unterstühungsbund der Hausdiener Berlins. Sonntag, den 22. November, Abends& Uhr, bet Gaeger, Brüner weg 29: Bersammlung mit Frauen. Tagesordnung: Bortrag. Referentin Frau von Hoffstetten. Dis fussion. Gemüthliches Beisammensein. Arbeiter- Bildungsschule( Süd- Bezirk). Sonntag, den 22. November, Abends 6 Uhr, im Gartensaal der Tivoli- Brauerei: Große Bersammlung. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Fiebig: Sprache ohne Worte." Dis eines Gesangvereins. Nach dem Vortrag: Geselliges Beisammensein unter Mitwirkung Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 22. November, Abends 5% Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33. Vortrag des Herrn Vogtherr: Der Gotteslästerungs- Paragraph. Privat- Theatergesellschaft und Artisten- Klub Belle- Alliance". Sonntag, 22. November, Abends& Uhr, in Lehmann's Salon, Alerandrinen: Sigung. Aufnahme neuer Mitglieder.- Nach der Sitzung: Fidelitas. Tanz. Zentral- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Wagenbauer fussion. Polizeibericht. Am 20. d. M. Morgens wurde im Landwehr- Kanal, nahe der Von der Heydtstraße, die Leiche einer un- ftraße 32: befannten, etwa 20 jährigen Frauensperson angeschwemmt. ( G. 3. Nr. 3, Hamburg). Montag, den 28. November, abends 8 Uhr, bei wurde zu derselben Zeit ein 8 jähriger Knabe von einem Arbeits- witte, Hochfir. 320: Versammlung des 2., 3. und 6. Bezirks. wagen überfahren und erlitt außer einer bedeutenden Quetschung zusammentunft im Kommandantenstraße 10-11. Freie Vereinigung der Kaufleute. Jeden Montag Abend: Gesellige des Borderarmes anscheinend innere Berlegungen, ſo daß er diejenigen mit lieber, avainen banten- Garten, omaan na let haben, nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. – Nach- werden höflichst gebeten, dies morgen Abend zu thun. straße, im Säuferwahn mittelst Rafirmessers mehrere Schnitte in Itches Erscheinen der Mitglieder wird erwartet. flags brachte sich ein Töpfer in seiner Wohnung, in der Bank- elliger Verein Waldesavün". Montag, den 23. November, Abends Hals bei und mußte nach der Charitee gebracht werden. Achtung, Schuhmacher! Montag, den 23. November, Abends 8½ Uhr, Im Thiergarten, nahe der Großen Quer- Allee, wurde Abends ung der Arbeiter und Arbeiterinnen der Schuh, Schäfte- und Filzbranche. wunde in der Brust, die er sich mittelst Revolvers beigebracht ein unbekannter, etwa 20 jähriger junger Mann mit einer Schuß- Bortrag. Diskussion. batte, todt aufgefunden. Den Versammlungen. in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79: Deffentliche Versamm gehrkursus jur ersten Hilfe bei Unglücksfällen. Montag, den 23. November: Uebungssiunde für die männliche Abtheilung, der weiblichen am Donnerstag, den 26. November, in Feueritein's Tunnel, Alte Jacobstr. 75. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Anfang 8 Uhr. Wolksversammlung für Schöneberg und Umgegend am Montag, den 28. November, Abends 8 Uhr, in der Schloßbraueret zu Schöneberg, Hauptstr. 60-63. Tagesordnung: 1. Der Sozialismus, eine fulturgeschichtliche Nothwendigkeit. Referent: Reichstags- Abgeordneter H. Förster. 2. Diskussion. Sprechlaal. Sie war Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaats, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Das am Wahltage verbreitete Gerücht, unser Genosse Hutmacher G. Kempe, Georgenkirchplatz 8, habe im 28. Bezirk seine Stimme für den freisinnigen Kandidaten abgegeben, erklären unterzeichnete Listenführer für unwahr, und bezeugen durch Namensunterschrift, daß derselbe ſeine Stimme dem Kandidaten der Sozialdemokratie, Drescher, gegeben hat. S. Gumpel, Barnimstr. 42. G. Müller, Landwehrstr. 5 u. 6. Th. Wilde, Poststr. 1. 10 Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Paris, 21. November. Der Vorschlag der Regierung in Arbeiter- Bildungsschule( Oẞt- Bezirk). Große Versammlung am Betreff des Schiedsgerichts in dem Streit zwischen den Arbeitern Die allgemeine Buchdrucker Versammlung mit Hilfs- Dienstag, den 24. November, Abends 8 Uhr, in Bräuer's Salon, Gr. Frant- und den Grubenverwaltungen des Departements Pas de Calais arbeitern und Arbeiterinnen, welche gestern in Saale der furterftr. 74. Tagesordnung: 1. Vortrag des Hrn. Dr. Mischte: Die Sint geht dahin, zu Schiedsrichtern an dem Streit nicht interessirte fluth". 2. Distusston. 3. Fragetaften. Mitgliedsbuch legitimirt. Gäste Berliner Bock- Brauerei" tagte, war wiederum von über 4000 10 Pfennig. Staatsingenieure zu ernennen. Die Arbeiter- Syndikate dagegen Verein Stenographenschule". Lehrkursus in der vereinfachten verlangen, daß das Schiedsgericht zu gleichen Theilen aus VerBericht über die Situation durch Herrn Beste ct entgegen. Der Arends'schen Volksturzschrift am Dienstag, den 24. November, Abends 8 Uhr, tretern der Arbeitgeber und der Arbeiter unter Vorsitz eines Re= 1. im Kowald, Der Zuzug habe bedeutend nachgelassen. Die ganze Ausbeute willkommen. der letzten Woche wären 35„ Schuster" gewesen. Hierzu komme, 9 Uhr, in den Arminhallen", Kommandantenstraße 20: Großer geselliger dieſe in Falle einen entscheidenden Einfluß ausüben würde, so ist es nicht Verein Berliner Hausdiener. Dienstag, den 24. November, Abends ausgeschlossen, daß die Regierung auf den Vorschlag der Syndikate eingeht. die Versprechungen der Prinzipale nicht gehalten wellen Bapireiches Grſcheinen wird erwartet. Paris, 21. November. Der sozialistische Deputirte Lafargue hat seine Legitimationspapiere, die seine Eigenschaft als Franzose feststellen, wiedergefunden. der Klemme befinden. Doch alle Bemühungen, das Sildungsklub der Hausdiener. Dienstag, den 24. November, Abends " Lens, 21. November. Das Komitee der Kohlengrubenbesizer ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) und das rigorose Vorgehen der Prinzipale sie empöre. Alle 9 Uhr, bei Feuerstein( Bimmer), Alte Jakobstr. 75: Mitglieder- Versammlung. Publikum zu täuschen, seien vergebens. Ungünstig fönne Sonntag Vormittag 10% Uhr, im Restaurant zur Schneefoppe", Moftigitr. 29. nahm das von der Regierung vorgeschlagene Schiedsgericht an. die Situation für die Gehilsen sich nur dann gestalten, abends 8 Uhr, bet Hoffmann, Wrangelstraße 32. flüchtig zu werden, doch sprach der Berichterstatter die feste 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gejangverein Nord Basly würden die Streifenden im Departement Pas de Calais wenn Kollegen den traurigen Muth finden sollten, sahnen- Herren, willkommen. Zuversicht aus, daß ein solcher Fall nicht eintreten( Ruf: Nie deutsche Schleife", Naunynstr. se bei Bubel. mals!) und daß kein Kollege sich fangen lassen werde. An vielen ralda", Koppenstr. 35 bei Reller. Mitteln die Prinzipale kämpfen, um die Gehilfenbewegung zu bei Berg. Beispielen zeigte der Referent wiederum, mit welchen elenden Straße 29 bet Strosche.- Gesangverein Senefelder", Jüdenstraße 55 bei freier Wahl der Arbeiter und diskreditiren und sanden diese volle Würdigung seitens der viel- Schröder. tausendköpfigen Versammlung. Demgegenüber wirkte um so wohl 61üthe", Görligerstr. 58, bei Zoltsdorf. thuender die Sympathie der Arbeiterschaft, welche der Buch- lottenburg, Rosinenstraße 8 bei Grischow.- Gefangverein" Blüthe", Prenz ist im Laufe des heutigen Vormittags kein Zwischenfall vordr.derbewegung allerorts entgegengebracht würde. Redner schloß lauer- Allee Nr. 232 bei Riedel.- Sängerchor der Chirurgischen gekommen. Die Streifenden verlangen, fünf Schiedsgerichte aus Schönhaulettebe Gefangverein Wahrheit", An der Apostelkirche 7b bei France. Lese- und Diskutirklubs. Lese- und Diskutirklub Mar Rayser", Sozialdem. Lese- und Diskutirklub Spinoza". Jeden Montag, Gäste, Damen und Paris, 21. November. Nach Mittheilungen des Deputirten Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Gefangverein Esme nur ein solches Schiedsgericht akzeptiren, dessen Mitglieder aus der Grubenbesizer hervorTrischmann. Liedertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- Plag 7, gegangen feien; andernfalls seien die Arbeiter fest entschlossen, Gefangverein, and in Sand", Reichenbergerstraße 27 bei den Ausstand durchzuführen. In der nächsten Woche werden Moabiter Ziederta fel", Wilhelmshavenerstr. b. Brosch in Frankreich Subskriptionen für die Streifenden eröffnet. Gefangverein Sarmonie", Meyerbeerstr. 9. Gesangverein Zon: Gesangvereinyra 2", Char Paris, 21. November. Im Departement Pas de Calais fei haben Geift wurde nur in unter diesen ein vorzüglicher. Uebrigens haben zwischen Gesangverein Bieberlust", FichteNr. 42 Reimann. fünf von der Regierung ernannten und fünf von den BergBund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. werts= Gesellschaften ernannten Vertretern das Schiedsgericht Sonntag: Privat- Theatergesellschaft und Artistentlub umor" Nachm. Der Streit der Glasarbeiter in Bordeaux ist -Montag, Abends 9 Uhr: Theaterverein bilden sollen. 4 Uhr bei Heinrich, Blücherstr. 61. Soffnung", bet Schneider, Adalbertstr. 8.- Rauchklub, Deutscher beendet. Kollegienfchaft Gemüthitchfeit", " the open and tommen. Uhr, Seydelnr. 30. Uhr Abends, werden aufgenommen. Raucht lub " willige Erfindung und Unwahrheit erklärt. Elf Zeitungsseger Bringipalen und Gehilsen Besprechungen stattgefunden und findet Stretigerstraße Nr. 16, bei Becker. eine folche wiederum am Montag statt. Im Interesse des Montag Abend von 8-10% Uhr bei Schöneburg," Grüner Weg Nr. 9. Friedens hoffte Redner, daß diese Besprechungen zum gewünschten firaße 4.Biele führen werden, gab aber gleich bekannt, daß die Gehilfen- Dudeck. Vertreter von der Forderung der Verkürzung der Arbeitszeit auf Willy Schmidt, Wrangelstr. 141: Sigung. Gäste willkommen. zustehen, dann würde es nur einer furzen Spanne Zeit noch bebürfen, um den Sieg auf der ganzen Linie errungen zu haben. ( Brausender Beifall.) Herr Döblin äußerte sich in demselben Sinne. Die Prinzipale wären. Viele Prinzipale würden ruinirt, denn durch die Soli- Geselliger Verein der Berliner Barbter und Friseurgehilfen, alle 14 Tage, der heute veröffentlicht worden ist, wird bei Aufrechterhaltung bitten ſchon längst nachgegeben, en bie. Die inches Petersburg, 21. November. Durch Ufas vom 15. November, Theaterverein Proletariat" bei Hoffparität der Arbeiterschaft würde ihnen viele Arbeit entzogen. Bends 10 10 Ef. 41. Die Solidarität aller Arbeiter werde auch über furz oder lang land, Alte Jakobstraße 120. Privat- Theatergesellschaft Stern", Insel Helgo- der Ausfuhrverbote vom 9. August und 28. Oktober nun auch die Herren und Damen als Gäste herzlich will Ausiuhr von Weizen und der daraus hergestellten Nahrungsprodukte quzuharren und nicht muthlos zu werden, Für Unterstützung am Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Abends in Kraft; während dreier Tage ist die Ausfuhr der jetzt be Gesang, Turn- und gefellige Vereine. 2übeck'scher Turnverein untersagt. Das neue Verbot tritt mit dem 22. dieses Monats werden. Die Nachricht, daß in Stettin der Streit beendet 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10% Uhr Pant str. 9-10 im der Befrachtung von Schiffen bestimmt sind, welche vor der Vergesorgt und werde auch nöthigenfalls nach dem Streit gesorgt von 8-10 Uhr, Männerabtheilung.- ,, Berliner Turngen offenschaft" troffenen Artifel noch erlaubt, soweit diese zur Beendigung Turnvereinsten", Lehrlingsabtheilung, Montag Lessing- Gymnasium. 8%-10einem eingegangenen Schreiben als bös- von Blumenstr. 63a. Männer- Gefangverein, öffentlichung des Ukas begonnen war oder insofern die beTyrolienne". Montag und Sonnabend 9 Uhr Nebungsstunde bei treffenden Artikel vor dem erwähnten Zeitpunkt zur AusGäste willkommen. Neue Mitglieder angefangen, 90 stehen noch aus und ist der Bausimann, Reichenbergersir, 78 a. fuhr über Landzoll- Aemter per Eisenbahn abgefertigt worden sind. Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Uhr, Rauchklub Deutscher Michel" Rauchtlub, Freiheit", jeden Montag um 9 Uhr bei Wuttke, Friedrichsberger- Briefkaffen der Redaktion. Rauchtlub, Blaue Quaste", Abends 9 Uhr Pflugstraße 16 bei Rauchtlub Brüderlich feit" jeden Montag von 9-11 Uhr bet Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheilt. Verein der Oberlausiter", Montag, Abends 9 Uhr im Restaurant Berichtigung. In dem in Nr. 272 veröffentlichten GeneralVerein der„ Solbine r". Jeden Sonntag versammlungs- Bericht des Allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins iſt außerdeutschen Ländern eingegangen. Grund zur Muth- geselliger Abend, Görligerstr. 38, beim Landsmann Wuttke. Friedrich= nochmals auf, nicht wankelmüthig zu werden.( Allseitiger BeiAusgabe 863,28 M., Bestand 17,47 m. fall) Nach einer weiteren Diskussion und verschiedenen Mit Brinzenfiraße 106.Bergnügungsverein, Freundestreue", zuhr, im Restaurant& erth. Bergnügungsverein Fidelio", Montag Abends 9 Uhr F. Zemlin. Wollen Sie die Güte haben, uns auch mittheilungen und einem zündenden Appell des Vorsitzenden Philipp im Restaurant Bum Reichsgarten", Oranienstr. 108. Damen und Herren als zutheilen, wo das Wintervergnügen stattfindet? Vergnügungsflub Mephisto" Montag Abend M. H. Von einer derartigen Verfügung ist uns nichts bean die Einigkeit schloß die Versammlung mit donnernden 8% Uhr bet Wolff, Brunnenstr. 35a. Bergnügungsverein Edelweiß 2" fannt. Eine solche dürfte auch wohl kaum erlassen sein. auf die Einigkeit. jeben Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienſtr. 108. VergnügungsVerein, Amicitia", Sigung Sonntags um 3 Uhr im Vereinshans, Wilhelm- E. K. 69. Die Gesindeordnung hat keine Bestimmung, Privat- Theatergesellschaft, off- wonach einem gekündigten Dienstmädchen freie Zeit zur BeDer Fachverein der Lederarbeiter hatte am 16. d. M. e regelmäßige Vereinsversammlung, in welcher Herr Hoff- Herren, willkommen. Privattheater- Gesellschaft Augusta Bictoria", schaffung einer anderen Stelle gegeben werden muß. Indessen würde das Gericht es nicht als unbefugtes Verlassen des Dienstes über den Begriff:" Waare" einen Vortrag hielt. Der Sonntag 3 Uhr im Bittoria- Saal, Perlebergerstr. 18. Gäste willkommen. zerlegte in verständlicher Weise den Begriff der Waare, Bollack- Club" Gintracht bei Sufian gulze, mienerfte. es. Säfte will auffassen, wenn ein Dienstmädchen, dem die freie Zeit hierzu tommen. Klub„ Geseitigtett", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schmidt, verweigert wird, trotzdem einmal fortgeht. state, on terer, found betret, geren in Constag BadGeselliger Bergnügungsverein Nord" Nach allen feinen Fall ablassen werden. Gelder seien bereits fast aus Hedwig, Rosenthalerstr. 45. losigkeit sei durchaus nicht vorhanden, darum forderte Redner Verein", ehemat. Schüler des Friedrichs- Waisenhauses, Montag, Orani en- der Kassenbericht wie folgt richtig zu stellen: Einnahme 880,75 M. Echmitt bochs eine mann Referent straße 34. Gäste willkommen. Straße 118. Damen und Herren willkommen. nung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bet Krebs, Ohmgaffe 2. Gäste, Damen und 1 G. K., Dieffenbachstraße. Der Grund, aus welchem Ihrem fommen. Theater- und Pantomimenvereinideler Geist bei Krebs, Bater die Altersrente verweigert worden ist, entbehrt der gefeßGeselliger Klub ,, Namenlos". Jeden Montag bei Abra- lichen Begründung. Wir rathen Ihnen, sich dabei nicht zu beOhmgaffe 2. ferner die Begriffe Tausch, Gebrauchs- und Mehrwerth unter Wrangelstr. 141.. beseitigen die Arbeiterklasse sich berufen fühlen müsse, um eine gerechtere Gesellschaftsverfassung zu schaffen. An der Diskussion ham, Straßburgerjir. 6. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. betheiligten sich die Herren Henke, Christian, Wunsche c Theater und Bergnügungs- Berein ,, Amor", Sigung Wiontag, 9% Uhr, bei ruhigen. Eventuell wäre das von Ihnen vorgeschlagene AusBerjammlung angeregt gewesene Frage behandelt, wie sich in Sigung jeden Sonntag Nachmittag 6 Uhr im Restaurant von Fritz Bemter, verpflichtet, für die seinem Sohn betreffenden Prozeßkosten aufzu wünschten den Anschluß an den Fachverein der Buchbinder. Es gnügungs- Verein. Sigung jeden Sonntag, Abends 6 Uhr, Königstadt- Stafino, kommen. Ob hier einer der gesetzlichen Ausnahmefälle vorliegt, und der Referent. mird Sodann wurde nochmals die schon in legter Summer, Ackerstr. 18 Aufnahme. Herren und Damen dazu willkommen. Kunstsmittel rathsam. Nach der Sigung Fidelitas. Vergnügungsverein Hand in hand". " Psyche", Theater und Ver am 30. November eine außerordentliche Generalversammlung Ratifinden, welche zu dieser Frage Stellung nehmen soll. Solzmarktstr., part. Lese- Uebungen. Fidelitas. Gäste init Verständniß für können wir aus Ihren Angaben nicht ersehen. Dainen nicht unter 16, Serren über 20 Jahre, willkommen. Literatur Freie Bereinigung der aufleute. Jeden Montag Abend: Ge- R. D. 100. Die Polizei kann Ihnen das Zusammenfellige Busammenkunft der Mitgl eder bei Bodenburg, Kommandanten- wohnen mit Ihrer Braut nicht verbieten. Melden Sie, wenn die Wohnung auf Ihren Namen gemiethet wird, Ihre Braut als Aftermietherin an, sonst umgekehrt. hmargendorf. Am 17. d. M. fand die regelmäßige Ber- ftraße 10-11. Tafelbft Ausgabe der Bibliothetsbücher. lammlung des hiesigen Arbeiter- Bildungsvereins statt. In der Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 24. November, Abends 8 Uhr, im großen Saale der ,, Kronen- Brauerei, Alt- Moabit Nr. 47/49: Versammlung Tagesordnung: 1. Kommunismus, Sozialismus, und das neue Programm. Referent Genoffe Wilh. Liebknecht. 2. Diskussion. 3. Vereinsan gelegenheiten, Verschiedenes und Fragekasten. 344/19 Der Vorstand. Achtung, Puher! Grosse öffentliche General- Versammlung der Putzer Berlins und Umgegend am Montag, den 23. November, Nachmittags 4 Uhr, in Rennefahrt's Salon, Dennewitzstraße Nr. 13. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion des zweiten Punktes der Tagesordnung der Versammlung vom 15. d. Mts. 2. Die Lichtarbeit bei jeziger Jahreszeit. 3. Verschiedenes. B. Förster. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht 139b Große öffentliche Versammlung( mit Frauen) der gewerbl. Hilfsarbeiter Berlins u. Umgeg. am Dienstag, den 24. Nov., Abds. 81% Uhr, in Uebel's Salon, Naunynstr. 27. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen A. Thal über: Befahren und Krankheiten verschiedener Berufsarten. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 176b Alle Hilfsarbeiter sind hiermit eingeladen, namentlich die Kollegen, welche auf den Gasanstalten und sonstigen Betrieben beschäftigt sind, sowie auch die Erdarbeiter. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Fagverein der in Buchbindereien und verw. Betrieben beschäftigten Arbeiter. Montag, den 23. November, Aberds präzise 9 Uhr: Vereins- Versammlung in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstraße Nr. 75. Tages- Ordnung: 1. Anträge des Vorstandes zur positiven Unterstüßung der BuchdruckerBewegung. 2. Wahl einer Kommission zur Aufnahme der Statistit. 3. Verschiedenes und Fragekasten. 119/18 In Anbetracht der hochwichtigen Tagesordnung ersuchen wir alle Kollegen, pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand. Buchdrucker! Charlottenburg. Große öffentliche Volksversammlung für Männer und Frauen ( veranstaltet von der Freien Dissidenten- Gemeinde) am Sonntag, den 22. Nov., Abends 8 1hr, im Lokale ,, Bismarckshöhe", Wilmersdorferstraße 39. Vortrag über die Bedeutung des Todtenfestes. Ref.: Stadtv. Vogtherr. Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Der Vorstand. Achtung! Charlottenburg. Achtung! Große öffentliche Kommunalwähler- Versammlung Montag, den 23. d. M., Abends 8 Uhr, Unserm Kollegen Wilhelm Radlof zum heut. Tage d. besten Glückwünsche. Er lebe Hoch!!! Wilhelm, laß gießen! [ 1576 Die Kollegen vom Bau. Todes- Anzeige. Unser langjähriges Mitglied, de Schraubendreher 391/9 Gustav Schwiethal, ist plöglich durch einen Schlaganfall von 52 Jahren. Wir verlieren in ihm aus unseren Reihen geschieden im Alter einen alten, treuen und bewährten Kämpfer für die Rechte des Volkes. Die Beerdigung findet Dienstag Nad mittag 3 Uhr auf dem Friedhof du freireligiösen Gemeinde statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand in ,, Bismarckshöhe zu Charlottenburg, Wilmersdorferstraße 39. Kranzbinderei u. Blumenhdly, Tages Ordnung: Die bevorstehende Stichwahl im 1. Bezirk. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. 420/3 Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Große Versammlung in Charlottenburg am Dienstag, den 24. November, Abends 8½ hr, in der Gambrinus- Branerei, Wallstraße. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Sieger ist über:„ Die Arbeiter im Kampfe mit dem Kapital." 2. Diskussion. Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. 532L 1, von J. Meyer, Nur Berlin SO., Wienerstr. wie bekannt. Guirlanden Meter vo an. Gr. Auswahl: Kränze, Bouquet Blumenarrangements u. Topfpflanzen, Fernsprecher Amt IX. 9482. Eine goldene Herren- Uhr, im Werthe von 120 M. wird Som 82b 3. Aufnahme neuer abend u. Sonntag, den 21. u. 22. d. M 888/17 in der Restauration Waldstr. 58 auf dem Billard ausgespielt. Einfah 50 Roh- Tabake. Grösste Auswahl, billigste Preise von sämmtl. im Handel befindlichen Tabalen Heinr. Frank, Brunnenstr. 141-142 Sonntag, den 22. November, Abends 52 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33: Vortrag des Herrn Vogtherr: „ Der Gotteslästerungs- Varagraph." Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein. Gäste( Damen und Herren) willkommen. 380/16 Arbeiter- Bildungsschule.( Ost- Bezirk.) Dienstag, den 21. Novbr., Abends 82 Uhr, in Bräuer's Salon, Große Frankfurterstraße Nr. 74: Grosse Versammlung. Vortrag des Herrn Dr. Mischke: Die Sintfluth." Diskussion. Sozialdemokr. Klub der im Buchdruckgewerbe besch. Arbeiter. Fragekasten. Mitgliedsbuch legitimirt. Gäſte 10 Pf. Dienstag, den 24. November, Abends 8 Uhr: 401.15 Außerordentliche Versammlung Deutscher Tischler- Verband. Charlottenburg. bei Norbert, Beuthstraße 22 I. Tagesordnung: 1. Der Buchdruckerstreit ein Klassenkampf? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes.- Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. Gäste, namentlich die streifenden Buchdrucker und Hilfsarbeiter, find sehr willkommen. E Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend. Montag, den 23. November 1891, Abends 81/2 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. 262/8 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Wahl einer Kontroll- und Vergnügungskommission. 4. Verschiedenes und Fragen. Gäste willkommen. 888/9 Der Vorstand. Deffentliche Versammlung der Tischler und Berufsgen., sowie Klavierarbeiter, Parquetbodenleger, Einsetzer, Anschläger, am Montag, den 23. Noubr., Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Joël, Andreasstraße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Der Werth der Zentral Organisation. Referent ReichstagsAbgeordneter Ulridy. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 825'4 Der Einberufer. Achtung! Bildhauer! Achtung! Montag, 23. November, in Feuerstein's unterem Saal, Alte Jakobftra: 75: Oeffentliche Versammlung Faller Bildhauer. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Wach:" Die Entwickelung des Sozialismus". 2. Stellung zu den 10 Pfennig- Beiträgen. 3. Revisorenwahl und Verschiedenes. Dienstag, den 24. d. M., Abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung in der Brauerei Reichskrone, Eingang Spreestr. 3c. 1531a Arzt Dr. Hoesch, homöopath. A Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 H. Frdl. Schlafstelle f. 5. ist zu ve II. t. Möbl. Schlafstelle, f. E., 7 M., find. Genosse bei Noack, Admiralstr. 12 IV. Frdl. Schlafstelle f. H. zu verm bei Meyer, Münchebergerstr. 17 v. IV. Frdl. Schlafst., 7,50, Fischerbrüde 14 Quergeb. II. 1266 124b Möbl. Schlafstelle f. 2 H. zu verm Möbl. Schlafft. b. Wendt, Brizerstr. 10.L Möbl. Schlafstelle b. Budad, Man Tagesordnung: 1. Wissenschaftlicher Vortrag über ,, Sprache ohne Worte". teuffelstr. 99 v. III.( Aufg. n. Pof2. Die diesjährige Statistik. Neue Schlafit. 3. verm. Prinzenstr. 21, 5.IILL Referent: Herr Fiebig. 3. Die Lokalfrage. 4. Besprechung über unser Wintervergnügen. Gäste haben Zutritt. Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreichen Besuch bittet 363 3 Der Bevollmächtigte. Sonnabend, den 5. Dezember 1891: Erstes Winter- Vergnügen des Verbandes aller in der Metallindustrie bejääftigten Arbeiter. Grosses Instrumental- Konzert, ausgeführt von Berufs- Musikern unter Leitung des Herrn Tümmler. Auftreten der ofthat'schen Konzertfänger in Nationaltracht, des DamenRomiters Herrn O. Schumacher, des Charakter- Komikers Herrn 5. Dankert, sowie des Gesangvereins ,, Liedesfreiheit"( M. d. A.-S.). Grosse Verloosung. Grosser Ball. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang präzise 8 1hr. Entree 25 Pf. Das Comitee. NB. Billets sind in den Zahlstellen und in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Verein Berliner Hansdiener. Dienstag, den 24. Nov., Ab. 9 Uhr, in d. Arminhallen, Kommandantenstraße 20: Großer geselliger Abend, Achtung! Frol. Schlafstelle, f. Ging., 3 verm bei H. Karge, Eisenbahnstr. 39 III Frdl. möbl. Schlafstelle z. verm Без Frau Nißschmann, Staligerstr. 125 v.IIL Anständ. junger Mann kann m. ein wohnen Templinerstr. 5 II. r. [ 1816 Möbl. Schlafstelle f. 1-2 S. 3. v. 6 Möbl. Schlafstelle f. 2 H. bei Wwe Frol. Schlafft. für 1 Herrn b. Müller Reichenbergerstr. 129, v. 4 Tr. Davidsohn, Straßburgerstr. 26, 6. III. Möblirte Schlafstelle f. Herrn, Naunynstr. 11, 1 Tr. r. 1596 fep 1226 für 1586 Frdl. Schlafstelle mit sep. Ging 2 Herren 3. verm. b. Teichert, Baufi straße 2, v. 3 Tr. 888/18 561. Schlafit f. H. Kottbuferftr. 9, IIIL Schlafft. f. 1 o. 2 H., Eing. sep fofort od. spät. Reichenbergerstr. 55, 5.42 Möbl. Zimmer 3. verm. Preis 24 Sämmtlichen Webern der Teppich- inkl. Bedienung. Markgrafenstraße Branche zur Nachricht, daß in der v. 3 Tr. b. Möschke. Fabrik des Herrn Feibisch, Kaiserist. 2. Mr. An Den bon jetzt N., Anton Gemertich berücksichti Im welche Ma haben, da borhander ihn gelan ber Aufruf c Wert belannt, bebufs& Gelingen Der Rampfe F und Umg tehens je eingetrete uns auch Unterstüt Rampfe 18 Rolleg 12 Woch Nach fiändig a neue Krä neuen Ra wir Euch gung ab, beitragen Buchdruc thatfräftig Rampfent angehörig unferer E worden. Der findet, I unfere D Derfiegen. und 10 diefem se nehmern um jedem nochimals Дос Bemein ber B Gen Mr. 28, liften in Alle beten. Koll mertschaf Streit e jeberzeit anderer im harte bon Euc gegenübe Abfendur tommiffi einversta befolgt a hat befch tügung die Mar 1486 Theiln. z. e. frdl. m. Zim.( Pr. 10 bestehend in humoristischen Vorträgen gir ersuchen, den Zuzug fern zu halten. 8m 1. Dezbr. s. Fieliz, Prinzenftr. und Tanz. Gäste willkommen. Bahlreiches Grscheinen erwartet 145b Der Vorstand. Vereinigung sämmtl. in der DEF Kollegen! Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht, daß Papierindustrie beschäftigten alle Bildhauer erscheinen. 147/2 Die Kommission. Arbeiter u. Arbeiterinnen. Dienstag, den 24. Nov, Ab. 8 Uhr, im großen oberen Saal der ,, Gratweil'schen Bierhallen", Romman dantenstraße 77-79: 254/11 Sämmtliche Schriften und Sendungen Hof 3 Tr. sind zu richten an 104b 1476 bei 2 Herren finden frdl. Schlafftelle b Anton Kopp, Friedrichsberg b. Berlin. Meyer, Prinzessinnenstr. 7, 4 r. 401M Borhagenerstr. 20. Achtung! Freundl. Schlafstelle für Herrn bei Frante, Rheinsbergerstr. 38, 1 r. 1856 Möbl. Schlafst. zu. verm. b. Römer Am Freitag Abend sind 2 Sammel Weinbergsweg 11b, 3. Aufg. 3 Tr, mate 118b ein Gostowsto 25266 Listen für die streitenden Buchdrucker a. Rosenthaler Thor. Pr. 7 M. ( Nr. 161 und 162) verloren gegangen. Bitte selbige anzuhalten resp. zurückGin freundl. möbl. Borderzimmer, zusenden an A. Wahldick, Dieffenbach- fenstrig, sep. Ging., zu v. straße 72, oder an die Lohnkommission straße 7, 2 Tr., b. Broste. der Buchdrucker, Gratweil's Bierhallen, Kommandantenftr. 77-79. Versammlung für Männer u. Frauen Große Bersammlung, enfietset Gen& Romanes heute, Sonntag, den 22. Novbr., Abends präzise 7 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus( früh. Neust. Volksg.), Proskauerstr. 37/38. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über: ,, Das Bildungsmonopol der heutigen Gesellschaft." Entree 10 Pf. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein und Tanz. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer.[ 144b Oeffentliche " Tagesordnung: 1. Vortrag d. Hrn. Willy Wach über: Prostitution und bürgerliche Moral". 2. Wahl der Fachkommission. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Da die Tagesordnung von hohem Interesse ist, so werden die Kolleginnen und Kollegen ersucht, zahlreich zu er Der Vorstand. Schneider- u. Schneiderinnen- feine. 179/2 Versammlung am Montag, den 23. November 1891, Abends 81/2 Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandantenstraße 20. Tages- Ordnung: 1. Die Beschlüsse der Konferenz der Konfektionsschneider und Schneide. rinnen und die Stellungnahme des Verbandsvorstandes und Ausschusses zu denselben. Referent: 2. Pfeiffer. 2. Der Streit der Handschuhmacher und Weißgerber. Berichterstatter: Delegirter der Streif- Kontrollfommission E. Rogge. Das Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen ist dringend nöthig. Die Agitationskommission. Sämmtl. Genoffinnen u. Genossen zum Bescheid, daß ich am 28. Novbr. cr. im Gesangverein Nord"( Brauerei Friedrichshain) nicht mitwirke, daher den Abend noch frei bin. H. Dsangi, Bolfshumorist, Mariannenstr. 10.[ 159b Den Herrn Schuhmachermftr. Wilh. Röjenberger, wohnhaft Kochstr. 21, erkläre hiermit als einen Ehrenmann, 150b Antisemitisch widerlegt schlagend an der Hand der Schlafstelle f. b. Hummer, Frankfurterstr. 84, H. IV. Groß [ 163 E. möbl. Schlafst., sep. E., b. Ge v. Rupprecht, Adalbertstr. 84, v. IV. Geschichte den heutigen Antisemitismus Schlafft. f. Gen. Bernauerstr. 31,.L Stempel! Th. Mayhofer Nachfl., Sozialdemokratische Buchhandlung, * Berlin N., Weinbergsweg Nr. 15b. H.GUTTMANN Stempel-, ( Schablonen-, SchilderFabrik Berlin N., Brunnenstr. 9. * 154b Stempel! G. Saeger, Wilsnackerstr. 22, den ich nur von der besten und acht 1 Tr., empfiehlt seine Lederwaaren bariten Seite tenne. Alb. Appelt. eigener Fabrikation. Schlafftelle Anst. j. Mann find. gute Ufer 15, H. I. 4 Tr. ( Stube allein 7 M.) b. Glaus, Hallej Möbl. Schlafst. f. einen Herrn straße 90, v. II b. Mann. [ 1786 Naung [ 402M Möbl. Schlafst. 3. verm. Weinberg weg 11b, 3. 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Den Delegirten zur Nachricht, daß sämmtliche Zuſchriften N., Antonstr. 34( Laden) zu richten sind. Die Delegirten und Gewerkschaften werden, um unnöthiges Porto zu sparen, dies zu| berücksichtigen ersucht. Im Weiteren ersucht Endesunterzeichneter die Delegirten, welche Marken der Streit- Kontrollkommission von ihm entnommen haben, das bis jetzt einkaffirte Geld sowie den Nachweis über die rhandenen Marken bis zum Sonntag, den 29. November, an in gelangen zu lassen. Der geschäftsführende Ausschuß der Berliner Streit- Kontrolltommission. J. A.: D. Witzke. Sonntag, den 22. November 1891. Mit kollegialem Gruß 8. Jahrg. in unserem Gewerbe noch die längste Arbeitszeit, der färglichste geistigen und materiellen Kräfte eine gewerkschaftliche Bewegung Lohn, ventilationslose Arbeits- wie Schlafräume, schlechte Kost, unter den Hausdienern zu entfalten, welche mit Aussicht auf Erungebührliche Behandlung seitens einiger Prinzipale. Versucht folg theilnehmen soll als nußbringendes Glied an der proIhr es einzeln Euch dagegen aufzulehnen, so macht man Euch letarischen Bewegung. Herr Uthes warnte unter Zugrunde arbeitslos; laßt Ihr es still über Euch ergehen, so bleibt Ihr im legung verschiedener Beispiele die Kollegen vor den in mannig Elend. fachster Gestalt an sie herantretenden Verdummungsversuchen und Kollegen! Erkennt Gure Lage und schließt Euch Eurer empfahl fleißige Lektüre von Arbeiterzeitungen und sonstiger ArOrganisation an, welche im Stande ist, Euch ein menschen- beiterliteratur. Herr Jahn forderte zum Beitritt zur ArbeiterBildungsschule auf und erntete für seine Ausführungen lebhaften würdiges Dasein zu verschaffen. Der Grundstein zu einer Organisation ist gelegt. Dieselbe Beifall. Nach einem Schlußworte des Referenten theilte der VorNürnberg, Apolda, Magdeburg u. f. w. Lokalverbände. hat ihren Zentralsih in Hamburg und errichtete in Altona, fizzende mit, daß am Sonntag, den 22. d. M., eine Versammlung mit Frauen bei Sieger stattfindet, und ersuchte im Weiteren um Nun ist es Pflicht aller zielbewußten Kollegen, auch hier am recht genaue Ausfüllung der statistischen Fragebogen, sowie um Orte einen Lokalverein zu gründen. Zu diesem Zwecke laden baldige Rückgabe derfelben. Ein Antrag Grauer, der Vorwir Euch zu einer Besprechung ein, welche am Sonntag, den stand möge bei der Gewerbedeputation des Magistrats vorstellig 29. November, Nachmittags 6 Uhr, Dresdenerstr. 29 bei Müller werden und unter Beweis stellen, daß die Bestimmungen der stattfindet. Pflicht eines jeden Kollegen ist es, daselbst zu er- Gesinde- Ordnung auf die in Waaren- oder Fabrikgeschäften scheinen. thätigen Hausdiener nicht Anwendung finden können, sondern dieselben als gewerbliche Arbeiter im Sinne der Gewerbe- Ordnung. Aufruf an die Gewerkschaften und die Genossen allerorts! August Sutterer, zu betrachten feien, demnach auch an dem geplanten GewerbeWerthe Arbeitsgenossen! Euch Allen ist der große Kampf Berlin C., Breitestraße Nr. 30. bekannt, den die Buchdrucker und das Hilfspersonal derselben Schiedsgericht der Stadt Berlin fich betheiligen können, dieser Antrag wurde unterm Beifall der Versammlung einstimmig angebehufs Erringung des Neunstundentages jetzt durchzuführen haben. schieden als ihren deutschen Kollegen. Dem„ Braunschweiger betreffend, wurde damit begründet, daß die Lasten tragenden oder Den englischen Schlächtergesellen ist ein besser Loos be- nommen. Ein weiterer Antrag, die bessere Reinigung der Straßen Gelingen wird uns dies, wenn wir Eurerseits in diesem schweren Volksfreund" wird darüber geschrieben: Rampfe pekuniär und moralisch unterstützt werden. den Handwagen ziehenden Hausdiener unter jenem Uebelstand Die Arbeitszeit der Gehilfen( Lehrlinge giebt es wenig) be- fast noch mehr zu leiden hätten als die in gleicher Sache vorDer Interessenverein der Buchdruckerei- Hilfsarbeiter Berlins trägt durchschnittlich 10 bis 11 Stunden. Des Morgens um stellig gewordenen Kutscher. Dieser Antrag wurde dem Vorstande und Umgegend ist während seines ein- und einhalbjährigen Be7 Uhr werden die Geschäfte geöffnet; erst um diese Zeit müssen überwiesen und, nachdem die Aufnahme von 23 Kollegen volltehens jederzeit für die Interessen der gesammten Arbeiterschaft die Gehilfen, welche hier alle außer dem Hause wohnen, zur zogen und zur regeren Zahlung der Beiträge aufgefordert war, eingetreten, ebenso für die streifenden Wiener Brüder, wenn wir Stelle sein. Um 9 Uhr ist regelmäßig eine halbe Stunde Früh- Die Versammlung geschlossen. Als neue Zahlstellen wurden beuns auch einen gewissen Zwang in der Bewilligung größerer stück und von 1-2 Uhr Mittag, um 5 Uhr eine halbe Stunde Vesper fannt gemacht: O. Blumenstr. 21, Beyer; S. Admiralstr. 40 a, Unterstützungen auferlegen mußten, da wir selbst schon mehrere und um 7 resp. 8 Uhr überall Feierabend. Des Sonntags wird in Gottfried Schulz. Rämpfe zu bestehen hatten, wir erinnern an den Streit der ganz England nicht gearbeitet und selbst die kleinsten Ar18 Kollegen bei Nud. Mosse, während dessen wir theilweise bis zu beiten, die Sonne d. M 58 auf e. 50 f se von Cabaten 42 7. Arzt . 8-10 verm I. t. find. 12 IV. rm. bei IV. ücke 14 1266 verm 1246 Man Bof.-) 5.IILL verm III. Без rm 5 v.III. m. eins [ 1316 3.0.6 I Wwe 12 worden. ein Braunschweiger Innungsmeister überhaupt Die hiesige Verbandsfiliale der Korbmacher hielt am Wochen Unterstützung gezahlt haben. feine Arbeit nennt, dürfen hier nicht verrichtet werden; die 12. November eine außerordentliche Generalversammlung ab, in Nach Beendigung dieses Streits waren uns die Mittel voll- Gesellen tommen an Sonntagen überhaupt nicht ins Geschäft. welcher der Verbandsvorsitzende Herr Karl Krüger aus Hamhändig ausgegangen. Nur ein paar Monate blieben uns, um der John steht durchschnittlich für die englischen Fleischergehilfen burg über die Vereinsbestrebungen sprach. Der Redner beleuchtete heue Kräfte und Mittel zu sammeln. Trotzdem wir jetzt in dem( die eine regelmäßige Lehrzeit wie in Deutschland nicht bestanden namentlich das Vorgehen der Unternehmervereine gegen die Arin Kampfe feitens der Buchdrucker unterstützt werden, bitten haben, sondern als Lehrling schon 12-14 m. wöchentlich ver- beiter, kam dann auf die Gefängnißarbeit zu sprechen, welche beitragen zu wollen. Schon vom Tage der allgemeinen Kündi- geld wöchentlich 2-5 M. eingerechnet. Die englischen Fleischerei- daß mancher brave Arbeiter, vom Elend getrieben, dem Zuchthaus hir Euch doch dringend, ein Scherflein zu unserer Unterstützung dienen) auf 16-30 M. wöchentlich. In diesen Lohn ist Logis- viele freie Arbeiter brotlos mache, was wiederum zur Folge habe, ung ab, vierzehn Tage vor der Eröffnung des Kampfes bei den besitzer und Gehilfen würden sich kaum darein zu finden wissen, zusteuere, und die besonders das Korbmacherhandwerk schwer Buchdruckern, waren wir gezwungen, unsere arbeitslosen Kollegen wenn Verhältnisse wie die deutschen betreffs des Logis hier be- schädige, und unterzog dann die Innungen einer drastischen thatfräftig zu unterſtüßen, um sie nicht zu zwingen, die Pläße der Hande erhält geheelche Bem Arbeitgeber eine Stritit, zum Schluß einer Ausführungen die Nothwendigkeit der Rämpfenden einzunehmen. Nicht dies allein hat den Bestand große Laſt abnehmen würden, in Deutschland einführen zu Organisation für die Arbeiter betonend. Der Vortrag fand Inferer Geldmittel angegriffen, auch 23 der Organisation nicht fönnen, müßte das kaufende Publikum diesen Verhältnissen allseitigen lebhaften Beifall. In der Diskussion wurde von angehörige Kollegen sind unsererseits ausgiebigst unterstützt natürlich Rechnung tragen und den Einkauf zur geeigneten Zeit einigen Rednern das Thema noch weiter erörtert. Mehrere findet, könnte für uns leider ein nachtheiliger, ja Der Kampf, der sich heut noch im günstigsten Stadium be unfere Organisation vernichtender werden, wenn uns die Mittel Derfiegen. ein Es sind von uns noch 87 organisirte, 23 nichtorganisirte Interessen Berein ber Buchdruckerei- Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend. besorgen. Versammlungen. auf die Halberstädter Gewerkschaftskonferenz bezügliche Fragen beantwortete Herr Krüger zur Befriedigung der Versammlung. Hierauf wurde folgende Resolution angenommen: " Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Kollegen Krüger einverstanden und verpflichten sich die Anwesenund 10 arbeitslose Hilfsarbeiter zu unterstützen. Um dieselben in den, soviel in ihren Kräften steht, die Kollegen der Arbeiterdiefem schweren Kampfe nicht unterliegen zu lassen und den UnterOrganisation zuzuführen, um mit Nachdruck eine menschenwürdige, nehmern( die ja nur aus Prinzip nicht bewilligen wollen) feine Für den 12. Kommunal- Wahlbezirk war am 17. d. M. der Zeit entsprechende Existenz zu erlangen, indem wir solches eine Versammlung zur Verkündung des Wahlresultats einberufen. auch unseren Nachkommen gegenüber zu thun verpflichtet sind." nochmals um Eure baldige Unterstützung. Sodann wurde Herr Hentscher zum Schriftführer geTrotzdem Tische und Stühle aus dem Saale entfernt worden Bemeine Arbeiterbewegung! Soch der Neunstundentag! Hoch die all waren, fanden Biele feinen Ginlaß; turz nach 1/28 Uhr mußte wählt. Im Verschiedenen führte Herr Fu ch 3 an, daß die Grüne das Lokal polizeilich abgesperrt werden. Die Verlesung des Aus- branche in Berlin immer weiter zurück gehe, und in vielen Werkfalls der Wahl im 12. Bezirk sowie in ganz Berlin wurde mit stellen schon jezt nicht mehr nach dem Tarif bezahlt werde. Troh großem, nicht endenwollendem Jubel aufgenommen. Hierauf er- solcher Zustände halte es besonders schwer, die Grünarbeiter für läuterte Paul Singer die Aufgaben der sozialistischen Stadt- den Verband zu gewinnen. Man beschloß noch die Veranstaltung eines Weihnachtsvergnügens, das in Verlosung, Vorträgen, Tanz Abends 8½½2 Uhr bei Roll, Adalbertstr. 21, statt. Die Herberge befindet sich bei Stramm, Ritterstr. 123, der Arbeitsnachweis bei Jungnickel, Wienerstr. 11. Die nächste Versammlung findet am 14. Dezember bei Roll, Adalbertstr. 21, statt. beten. An die Goldschmiede und deren Berufsgenossen in Berlin. 4 Nr. 28, vorn i. Keller, zu richten, ebenso sind daselbst Sammel- im rothen Hause einer vernichtenden Kritik und schloß mit dem u. s. w. bestehen soll. Dasselbe findet Montag, den 28. Dezember Sendungen erbitten an Ostar Krüger, Elisabeth Ufer verordneten, unterzog die Thätigkeit der freisinnigen Majorität listen in Empfang zu nehmen. Appell an die Parteigenossen, sich an den beiden Stichwahlen Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Nachdruck ge- recht rege zu betheiligen, sowie mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf die Sozialdemokratie. Nachdem noch Herr Karl Scholz Die Anwesenden aufgefordert hatte, samunt und sonders in den Wahlverein des IV. Kreises einzutreten, um demselben zu der 5.IILL Müller 1596 n, fep 1226 ing. für aufiber 1586 9, IIIL fofort 42 240 traße& 1486 10 M) nftr. 94 1476 telle bei 401M errn bei r. 1556 Römer , nabe 1186 mer, ein Da in im Kollegen! Wie Ihr wißt, sind verschiedene Berliner Ge- Macht zu verhelfen, welche ihm gebührt, wurde die Versammlung lichen Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend fand am werkschaften vom Unternehmerthum gezwungen worden, in den Eine Agitationsversammlung des Vereins der gewerb. 15. November in Reinickendorf statt. Dieselbe bot einen Vortrag Streit einzutreten. Ihr wißt auch, daß diese Gewerkschaften Der Unterstützungsbund der Hansdiener Berlins hielt des Herrn Otto Knauf, über das Thema: Welche Organijederzeit freudig und willig ihre Pflicht bei den Ausständen am 17. November eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher| sation ist für uns Hilfsarbeiter die beste?" Der Redner erledigte anderer Gewerkschaften erfüllt haben. Sie, welche sich jetzt selbst der Schriftsteller Herr Georg Ledebour einen Vortrag über: seine Aufgabe in einem einstündigen Vortrage und kam zu dem Euch auf das Bestimmteste, daß Ihr Eurer Blicht ihnen ben Bildungsbestrebungen der proletarischen Bewegung" hielt. bilden, die Kapitalisten und Unternehmer wenig Respekt vor gegenüber ebenso nachkommt; umsomehr, da Ihr durch die Der Redner ging von der Betrachtung aus, daß die gewaltige ihnen haben würden. Die Hilfsarbeiter würden es indeß ver Absendung Eures Delegirten zur Berliner Streif- Kontroll- proletarische Bewegung unserer Zeit sich auf allen Lebensgebieten stehen, sich zu organisiren, um den Unternehmern zu zeigen, daß fommission erklärt habt, daß Ihr mit den Beschlüssen derselben bemerkbar macht und in den verschiedenen Ländern bald diese, sie nicht nur leben, um zu arbeiten, sondern daß sie arbeiten, um einverstanden seid. Da Ihr nun die Beschlüsse anerkennt, so bald jene Form der Bewegung mehr in den Vordergrund tritt. zu leben.( Reicher Beifall.) Alsdann empfahl der Redner den befolgt auch dieselben! Die Berliner Streit- Kontrollkommission Man könne die Bewegung in drei Hauptströmungen zerlegen: Hilfearbeitern, sich der neu zu schaffenden Union auzuschließen. fügung aller ausstehenden Gewerkschaften Berlins auszugeben; demokratische Partei, die gewerkschaftlichen und die Bildungs- nahme: bat beschlossen: Sammelmarken im Werthe von 5 Pf. zur Unter- politische Bewegung, in Deutschland vertreten durch die sozial- Darauf gelangte folgende Resolution zur einstimmigen Andie Marken find Euch wohl bekannt. Sorgt dafür, daß möglichst bestrebungen. Obgleich vielfach einander beeinflussend und ein- Die heute in Reinickendorf im Saale des Herrn Lüdicke Lage ist, die betreffenden ausständigen Gewerkschaften ausgiebiger einander her. tagende öffentliche Agitationsversammlung der gewerblichen HilfsDie gewerkschaftlichen Bestrebungen haben arbeiter Berlins und Umgegend ist mit den Ausführungen des unterstützen zu können. im Besonderen den Zweck der gegenseitigen Unterstützung Referenten voll und ganz einverstanden und erklärt, mit allen Außerdem sei noch bemerkt, daß es der Generalfommission der Arbeiter im Lohnkampfe und zur sonstigen Sicherung der Kräften für die Lof al- Zentralisation der gesammten Hilfsarbeiter thut Ihr deshalb Eure Schuldigkeit um so mehr, und beweist Krankheitsfällen 2c.). Daneben dienen die GewerkschaftsversammSamburg nicht möglich ist, jene Gewerkschaften zu unterstützen, Existenz( Stellennachweis, unterstützung bei Arbeitslosigkeit und agitiren zu wollen". An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Karl Frau Noad, Adolf Thal, Bischel, Grlich, moralisch und materiell s ch ne listens unterstützt. örterung aller möglichen volkswirthschaftlichen Fragen, die Frau Lorenz, Solisch, Hartwig, Duchateau, Wohl ist es bekannt, daß jetzt trotz der sogenannten Saison wiederum vielfach zu einem richtigeren Verständniß der politischen Hartwig. Unter Verschiedenem ergriff ein Herr vom„ Verein inferes Gewerbes die Arbeitslosigkeit eine größere ist, als in der Fragen verhelfen, so daß also die gewerkschaftliche Bewegung der unabhängigen Sozialisten" das Wort und versuchte eine schlechten Zeit im Sommer, aber das darf Euch nicht abhalten, die politische stüßt, wie das auch umgekehrt der Fall ist. Die Lanze für dieselben zu brechen, indem er einen Artikel aus deren u opfern, wo Opfer gebracht werden müssen. Also thue gewerkschaftlichen Vereine dienen auch in anderer Weise der ge- Preßorgan verlas, aber die Herren Duchateau, Thal und leber feine Schuldigkeit und liefere am Montag, den 23. d. M., fammten proletarischen Bewegung, indem sie den Mitgliedern Arnd fertigten den Herren gründlich ab, und auch die anderen Restaurant Buggenhagen recht viel Geld an den Dele- eine Schulung für die Handhabung öffentlicher Angelegenheiten Theilnehmer der Versammlung wollten von seinen Ausführungen denselben, angedeihen lassen, welche es dereinst nichts wissen. Hierauf wurde auf Antrag einiger Kollegen der Mit follegialischem Gruß die Neuorganisation der Gesellschaftsordnung in unferem Ueberschuß der Tellersammlung für den gemaßregelten Kollegen tommen muß. Adolf Thal bestimmt. Derselbe ist gemaßregelt worden, weil er Aus allen Streit Rontrollfommission. muß die diesen Gründen Gewertschafts- auf dem seinerzeit von der Agitationstommiffion herausgegebenen, neben der politischen als gleichberechtigt zur an die gewerblichen Hilfsarbeiter Berlins gerichteten Aufruf, der bewegung Üm in Form eines Flugblatts gedruckt wurde, als Verleger gezeichnet Berufsgenossen Berlins und Umgebung! den vollen Nugen stiften zu können, dessen sie fähig ist, muß in und ein Arbeiter Namens May Heinrich Dreher, Grenzstr. 21, Schon längst haben alle anderen deutschen Arbeiter erkannt, den einzelnen Orten eine Zersplitterung in fonturrirende Vereine ein Exemplar dieses Flugblattes dem Direktor der Berliner baß nur eine gute Gewerkschafts: Organisation im Stande ist, vermieden werden. Besonders in Berlin ist, wie der Redner Maschinenbau- Attiengesellschaft Schwarzkopf, Hrn. Kaselowsky, bessere Arbeits- und Lohnverhältnisse zu erringen, und die That- zum Schlusse ausführte, der geplanten Verschmelzung der be- vorgelegt hat, bei welcher Firma Herr Thal beschäftigt war. towsto 2526b Groß [ 163 b. Ge D. IV. 6.1.4 lafftelle Balle [ 1786 Maung [ 402M girten ab. Der Delegirte der Goldschmiede zur Berliner Sinne schaffen heißt, trefflich zu statten wenn Aufruf an die Konditorgehilfen, Pfefferküchler und verw. Geltung fommen und darf nicht vernachlässigt werden. bentt materiell beffer daftehen, als die nicht organisirten Arbeiter. noch mit einer gewissen Lauheit gegenüber. Nur Jhr, Kollegen, steht der gewerkschaftlichen Organisation Wohl rekrutirt Ihr Euch aus einem Stande, der noch nicht und fühlt mit dem deutschen Proletariat und immer noch don einem gewissen Künstlerstolze" beseelt ist. Aber, Kollegen, inberg Tog of. 00. Quer [ 159 blafftel 1745 Ging Miller " chieben ablegen. = V wünschen, eingedent des bewährten Wortes: Einigkeit macht von drei Jahren in Arbeit stand, wurde er vom Direktor nach Die Versammlung schloß mit start.( Lebhafter Beifall.) Nachdem ein Antrag, von einer Dis- heftigen Vorwürfen entlassen. fussion abzusehen, abgelehnt war, sprachen die Herren Dswald einem dreifachen Hoch auf die Gewerkschaftsbewegung. Grauer, Alb. Uthes und Jahn. Herr Grauer beDer Verband der in Holzbearbeitungstonte im Besonderen die erzieherische Wirkung der Gewerkschaftsbewegung, deren Erfolge sich einerseits in der Heranbildung Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten in der Bäcker- und Schlächter Versammlung" seitens eines nicht Atademiker seien, ihre Vorbildung zum größten Theile den 16. November eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr diesen unberechtigten Stolz, wie er auch am Sonntag, den 8. d. M., rednerischer Kräfte für die politische Partei( die ja, so weit sie Arbeiter( Ortsverwaltung Berlin I) hielt am Kollegen zur Schaut getragen wurde, müssen wir ent- Gewerkschaften verdanken), sowie in den bei den eingeschriebenen Rohrlack über das Thema Denn wir haben die allerwenigste Ur- Silfskaffen im Besonderen sich widerspiegelnden Proben von sprach. Es wurde darauf folgende Resolution einstimmig an fache Arbeiter über die Achsel anzusehen, die dem Fähigkeiten zur Selbstverwaltung eigener Angelegenheiten doku- genommen: näher stehen. mentiren. Redner giebt auch seinerseits der Hoffnung Ausdruck, Die heutige Versammlung ist mit dem Referenten vollWie mancher von Euch hat nicht die trübe Erfahrung ge- daß die geplante Gesammtvereinigung der Hausdiener bald zu ständig einverstanden und erklärt, daß die heutige Klassenmacht, daß er mit seinem Vermögen der heutigen Konkurrenz nicht Stande kommen werde, um so eher, als ja die Furcht, die in einer gesellschaft, nachdem sie die Erziehung der Arbeiter zur Er arbeitenden Proletariats. Nun, so tommt zur Einsicht, daß Ihr ob die Neue Vereinigung ein politischer Verein sein solle, gar einer solchen Behandlung des Proletariats nicht befugt ist, die stehenden Mitteln dafür zu wirken, daß die Schule dahin ver- Tendenz erhalten. M. will namentlich die Lehrer organisiren. I die Herrschaft der Bourgeoisie angreift, schärfer als er selbst bessert wird, wie es von der Sozialdemokratie angestrebt wird, Die Ginsegung eines internationalen Erziehungsrathes durch weiß. Doch deshalb urtheilen wir über die Bemühungen M damit den Kindern in der Schule anstatt Religion Gesetzeskenntniß die Regierungen wird allerdings derjenige nicht für ein nicht ab. Es ist natürlich, daß der unbefangene Lehrer sowohl Mittel zur Beseitigung der Kriege halten, der die Ursache die schlechten moralischen Wirkungen der alten Erziehung Weiter wurden folgende vom Vorstand gestellte Anträge ein- der modernen Kriege, ihren Zusammenhang mit den ökonomi beim Ginzelnen, wie ftimmig angenommen: gelehrt wird." Leihweise zu überweisen." " 1. Der Filiale II( Nord) 50 M. aus der Vergnügungstaffe 2. Die Utensilien des Arbeits- Nachweises im Norden der Filiale II zu überlassen." 3. Die Versammlung wolle beschließen, sich in allen Fällen mit den streifenden Buchdruckern solidarisch zu erklären und eventuell den Vorstand zu ermächtigen, die Buchdrucker materiell zu unterstützen, sobald mit Forderungen an uns herangetreten wird." fofort 50 M. zu bewilligen, fand gleichfalls einstimmige Annahme. Ein von Herrn Rühl gestellter Antrag, den Buchdruckern ebenso ein Antrag, das Buch Der Rechtsanwalt im Hause" aus der Bereins- Bibliothek der Rechtsschutz- Kommission zu über weisen. Die Ortskrankenkasse der Lackirer hatte am 16. No vember ihre ordentliche Generalversammlung. In derselben hielt Herr Dr. D. Müller einen interessanten Vortrag über die freie Arztwahl, über welches Thema unsere Leser schon durch frühere Mittheilungen unterrichtet sind. In der darauf folgenden Dis Tussion sprachen sich die Herren Lahne, Rautenhaus, Warnke, Weide mann, C. Müller für die Einführung der freien Arztwahl aus. Letzterer stellte nach seinen angestellten Berechnungen fest, daß eine Erhöhung von 3 Bf. pro Kopf der Mitgliederzahl genügen werde, um die Mehrausgabe für Aerzte zu decken, und kritisirte im Weiteren die Novelle zum Krankenversicherungs- Geses, ins besondere den§ 46a derselben. Es wurde dann folgende Resolution angenommen: " Die am 16. November 1891 in Rölling's Restauration, Neue Friedrichstr. 44 tagende Generalversammlung der Orts frankenkaffe der Laciver erklärt sich voll und ganz mit den Ausführungen des Referenten einverstanden und ersucht den Vorstand die nothwendigen Maßnahmen zur Einführung der freien Arztwahl in die Wege zu leiten." am Ein weiterer Antrag, dem Gewerts- Krankenverein 1. Januar 1892 su tündigen", wurde ebenfalls einstimmig an genommen. In den Vorstand wählte man die Herren Lahne ( Arbeitgeber), Rautenhaus und Weidemann( beide Arbeitnehmer), ferner zu Revisoren die Herren Werner( Arbeitgeber), Stöckel und Kunstmann( Arbeitnehmer). Zu der gut Lefnchten Mitglieder- Wanderversammlung des Vereins zur Wahrung der Intereffen der Berliner Knopfarbeiter, welche am 15. b. M. stattfand, referirte Herr 2. Henning über:„ Die sozialen Verhältnisse der Griechen und Römer im Vergleich zur Gegenwart." Der sehr lehrreiche Vortrag wurde von der Versammlung mit großem Beifall aufgenommen. Eine Diskussion fand nicht statt. Unter Verschiedenem wurden mehrere Werkstatt- Angelegenheiten erledigt und dann forderte der Vorsigende zu reger Agitation für den Verein auf. Bedeutung dieser Gr V schen Klassenschichtungen und wieder die Abhängigkeit ziehung und des gegenwärtigen Geschichts Unterricht der Regierungen von diesen kennt. Ueber die Ursachen der Kriege für die Fortdauer der Kriege erkennt und dagegen arbeitet, finden wir in der Schrift fein Wort. Was soll's, wenn der Ver- wenn er den nöthigen Muth hat. Dem Verfasser haben sich ja faffer( S. 43) rust:„ Ich mache jedem größeren, militärischen oder auch zahlreiche Lehrer und Lehrerinnen, die er namhaft magt, nicht militärischen Staate das Recht streitig..., ich protestire angeschlossen. Wollten die Herrn nicht blos Ideale predigen, mit aller Macht dagegen, daß ein kleinerer Staat sich dies ge- sondern auch die Gründe der gesellschaftlichen Erscheinungen( ge fallen ließe..."? S. 54 steht:„ Monarchie oder Republik sind, schichtsmaterialistisch) studiren, so würden sie uns Sozialdemo fchon auf Grund ihres engen Busammenhanges mit Ethik und traten jedenfalls noch viel näher kommen. Religion, in viel höherem Grad als viele glauben, direkte Folgen von Erziehung." Das ist unhistorisch und nur dann hat der Sas Von der Neuen Seit"( Stuttgart, J. H. W. Dick' Einrichtung)„ monarchische Gesinnung"( der Beherrschten) setzt. Rechtlosigkeit der landwirthschaftlichen Arbeiter in Preußen. etwas Richtiges, wenn man für„ Monarchie"( als thatsächliche Verlag) ist soeben das 8. Heft des 10. Jahrgangs erschienen Aus dem Inhalt heben wir hervor: Krach über Krach. Dann lauten aber auch die Folgerungen ganz anders. Ebenso Von Max Schippel.- Bu Hegel's 60. Todestag. ungeschichtlich ist des Verfassers Staatsbegriff; er möge Morgan G. Blecha now. oder Engels lesen. Dem äußeren Kriege macht wie dem inneren Seuilleton: Ruben Sachs. Gin Charakterbild aus der jüdischen Plechanow. Briefe aus England. Notizen. das ist die unterdrückte Klasse von heute, die Sozialdemokratie, Gesellschaft Londons von Amy Levy.( Fortſegung.) nur der ein Ende, der die Klaffen in der Gesellschaft beseitigt; Feuilleton: Ruben Sachs. Ein Charakterbild aus der jüdischen der man den Verfasser bereits zugerechnet hat( S. 47), weil er Der Fachverein der Stellmacher Berlins und Um gegend hielt am 15. November eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr Lazarus über das Rieingewerbe sprach. Der Vortrag, welcher mit großer Aufmerksamkeit angehört wurde, fand reichen Beifall. In der Diskussion sprach Herr Brüß sich im Sinne des Referenten aus und unterzog noch das Lehrlingswesen einer scharfen Stritit, sprach auch den Wunsch aus, daß im Jahre 1892 mit einer Forderung an die Meister herangetreten werden solle. Nachdem ferner die Herren Meßmann, Schnellede und Schwara gesprochen hatten, wurde folgende Resolution angenommen. Die heutige Versammlung der Stellmacher Berlins und Umgegend erkennt die Ausführungen des Referenten voll und ganz an, und sieht ein, daß eine Aufbesserung unseres Berufs unbedingt eintreten muß. Um dies zu erreichen, erklären die heute hier Anwesenden, sich dem Verein anschließen und dafür sorgen zu wollen, daß die Organisation hoch gehalten wird, denn nur durch eine stramme Organisation ist etwas zu erreichen." Hierauf wurde vom Kassirer Böttiger die Abrechnung über das dritte Quartal verlesen, wonach die Einnahme 430,87 M., die Ausgabe 322,27 M., mithin der Kassenbestand 108,60 m. betrug. Aus dem Bericht ging hervor, daß das Zeitungsgeld nicht mit verrechnet worden war; dasselbe soll in die nächste Abrechnung eingestellt werden. Herr Brüß( Delegirter der Streit- Kontrolltommiffion) forderte dann die Kollegen auf, sich mehr an der Sammlung für die Streik- Kontrollfommission zu betheiligen; ferner erfuhr die Fachzeichenschule sowie die Unterstügung arbeitsloser Kollegen eine scharfe Stritit. Man beschloß, diese Punkte mit auf die Tagesordnung der nächsten Versammlung zu feßen. Zum Schluß wurde noch vom Borstand im Einverständniß mit der Versammlung einem arbeitslosen Rollegen 20 M. Borschuß geleistet. In der Verbands Versammlung der in Holz= bearbeitungs- Fabriten und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter, welche am 17. November stattfand, referirte Herr Bezel unter Beifall über die Nothwendig feit gewerkschaftlicher Organisation. Hierauf fand folgende von Herrn Bitow eingereichte Resolution einstimmige Annahme: Die heute bei Gnadt, Brunnenstraße 38, tagende Versamm lung erklärt sich mit dem Referenten vollständig einverstanden und verpflichten sich diejenigen Kollegen, die noch der Organisation fernftehen, alle Mann für Mann der Filiale II beizutreten." Zur Lokalfrage stellte Herr Franz den Antrag, ein ständiges Vereinslokal zu wählen und bezeichnete auch ein solches. Die Versammlung ftimmte ihm einmüthig zu. Bum Schluß wurde über die Punkte Berbands- Angelegenheiten und Verschiedenes verhandelt. Im Verein Lehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur ersten Hilfe bei Unglücksfällen sprach in der Abtheilung für Männer Herr Dr. Bernstein über durch sogenannte, stumpfe Gewalt" entstehende Quetschungen an Kopf, Brust und Unterleib. Den Kursus der Abtheilung für das weibliche Geschlecht eröffnete Herr Dr. Gutmann mit einer am Stelett gegebenen Erflärung der Funktionen der Knochen und einer Beschreibung des Blut- Kreislaufes. Literarisches. 5. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 21. November 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 187[ 300] 271 304 24 558 82 631 708 78 98 1033 66 116[ 30001 262 586 600[ 300] 60 99 763 871 2010 35 194 257 428 76 589 678 793 840 962 3022 63 233 36 54 76 385 425 96 543 672 94 785 803 4116 60 237 82 3 14 45 400 740 818 945 5199 212 22 59 71 389 95 519 38 667 724 818 73 908 45 51 6053 102 60 403 9 946 61[ 500] 7013 228 353 71 590 630 51 71 95 905 8144 240 50 522 676[ 300] 812 93 9124 259 421 646 782 85 808 60 Die Bon 1621 36[ 3000] 701 838 951 98 93072 161 219 40 72 316 588 730 825 33 83 947 94137[ 30001 293 301 454 65 511 63 662 805 33 95191 205 426 515 653[ 3000] 96048 100 73 234 44 361 71 490 595 695 830 950 97065 113 93 606 92 97 758 98090 143 293 487 535 788 866 69[ 3000] 962 99069 110 76 306 68 93 481 92 627 55 857 928 10249 85 499 526 76[ 10 0001 625 66 909 11086[ 300] 102 10 66 358 659 741 67 84 884 12063 295 895 945 72 18043 67 381 401 780 873[ 3000] 903 5 30 87 14443[ 800] 73 86 501 607 66 732[ 300] 865 930 97 15010 237 468 585 731 829 42 61 16053 153 59 360 67 468 868 907 81 83 17002 20 32 221 31 72 302 448 518 687 759 801 940 18100 89 274 313 628 95 731 811 971 19083 347 646 717[ 300] 816 927 47 73 20145 224 313 455 64 524 697 755 62 827 21010 40 97 194 97 312 17 21 551 606[ 500] 7 72 77 743 857 60 927 49 22055 58 120 375 499 515 29 40 92 94 618 25 722 848 909 71 23163 341 465 91 537 625 781 813 54 902 67 24132 47 71 254 340 416[ 300] 19 66 84 541[ 300] 65 674 727 25156 216 847 463 563 94 669 87 719 803 968 80 26020 98 207 34 377 13001 406 46 130001 523 696 756 827 1500] 54 900 27096 305 61 444 604 86 790 812 18 21 57[ 1500] 904 41 55 28068 135 40 245 393 456 606 79 865 29177 327 99 418 39 569 635 84 712 57 808 978 -30076 89 103 80 90 243 79 470 576 646 727 67 69 31024 44 135 428 541 642 68 790 807 20 960 69[ 15 000) 32278[ 3000] 329 90 438 627 82 832 97( 500) 940 33108 373 406 694 734 74 850 82 946 47 76 84236 59 469 647 905 13 36 80 35002 31 52 126 376 99 442 63 524 96[ 500] 605 33 71 708 963 36015[ 30001 160[ 1500] 223 54[ 300] 96 316 403 531[ 3000] 81 82[ 300] 656 86 92 703[ 500] 830 42 87048 262 327 452 711 94 38008 55 137 55 392 458 554 818 77 929 51 89027 37 197 234[ 590] 445 515 31 52 637 921 34 53 Ueber Studententhum. Ein Vortrag von Alexis Schleimer, cand. phil. Leipzig, Gustav Fock, 1891. 25 S. Der Verfaffer will an den Hochschulen studentische Parlamente" organisiren, womit gewöhnliche Debattirklubs gemeint sind, nur daß jeder Student ohne Weiteres darin Sig und Stimme hat. Die Schrift ist nach Inhalt und Form unreif. Von Colleg bildet der Verfasser den Plural: Collegs. Es giebt aber Ginen, der über die Schrift anders urtheilt, ihr sogar ,, Großartigkeit und Originalität des Lösungsversuchs" nachrühmt, der Verleger. Lg. Die Internationale Erziehungsarbeit. Ginfehung des Bleibenden Internationalen Erziehungs Rathes. Von Herm. Moltenboer. Flensburg, 1891. 88 G. M. wirkt seit vielen Jahren für ein Zusammenarbeiten der Bölker auf dem Gebiete der Grziehung. Er hat dem Kriege den Krieg erklärt. Nur eine schlechte Erziehung erklärt den Mord für erlaubt, und der Geschichtsunterricht muß eine andere, humane 40024 59 129 36 73 306 78 83 571 99 651 889 903 32 78 41209 [ 300] 96 300[ 300] 6 59 522 698 790 861 42034 120 21 374 453 66 68 544 622 35 70 756 83 93 913 43 43037 153 213 27 431 57 65 502 615 749 56 98 44014 176 337 55 648 708 38 812 30 64 932 45080 140 [ 1500] 287 325 49 75 470 710 903 66 46011 95 124 66 319 495 549 82 715 84 826 74 47007 97 273 466 657 93 747 834 71 48068 294 476 [ 3000] 557 72[ 300] 87 668 760 824 921 35 49082[ 500] 114 16 326 31 507 78 754 965 85 50073 74 171 76 265 94[ 800] 341 48 96 479 81 518 654 794 951 64 71 51051 107 13 649 818 29 928 71 80 52053 126 72 267 89 425 550 635[ 1500] 62 898 961[ 3000] 53027 103 45 231 61 391[ 3000] 482 501 613 746 803 54019[ 10000] 333 79 650[ 1500] 733 920 23 55113 18 246 343 400 17 68 516 29 56192 349 400 16 50[ 3000] 601 754 820 77 943 57127 69 204 400 69 90 931 58088 131 46 202 82[ 300] 315 89 [ 3000] 492[ 3000] 592 624 38 63 92 896 943 83 59011 114 364 88 426 33 521 683 784 858 60 74 77 965 80 60266 469 562 765 810 11[ 500] 68 01274 766 78 810 29 58 66 915 79 62019 23 308 54 88 511[ 300] 28 611 40 844 78[ 500] 63034 120 51 234 70 672 99 64036 50 277 318 53 449 555 834 65022[ 300] 34 178 250 83 349 747 933 82 66071[ 500] 197 211 305 77 419 603 49 768 806 28 936[ 3000] 53[ 3000] 67000 59 98 149 340 468 646 739 999 68028 131 327 97 672 92 755 60 829 962 69115 258 322 476 749 77 863 925 70009 40 265 483 520[ 1500] 732 54 68 860 98 910 90 71021 44 171 79 315 97 417 624 89 657 88 96 937 89 72035 57 272 395 417 41 548 78 83 604 717 19 880 87 911 13 35 41 51 73047 137 56 3:39[ 300] 43 691 887 00 35 64 74123 201 67 580[ 300] 685 91 75011 76 292 309 52 88 507 605 47 811 61 975 76001 14 138 302 21 28 42 466 575 635 54 69[ 3000] 767 881 86 952 77069 297 300 692 810 17 910 11 64 78000 67 313 39 576 605 92 848 79134 69 78 478 581 605 83 861 903 28 79 100056( 5000) 61 121 97 200 15 25 31 63 569 805 77 999 101017 44 304 73 82 401 86 554 826 53 934 78 79 102045 118 284 338 73 75 745 47[ 1500] 59 894 928 56 103007 355[ 1500] 77 402 685 92 761 883 70[ 1500] 104182 434 572 650 105072 172 84 293 429 77 529 91 649 748 996 106007( 3001 18 121 58[ 10 000) 61 290 475( 3000) 586 861 988 107159 220 22 336[ 1500] 48 63 682[ 300] 781 866 989 108115 35 85 236 316 475[ 500] 79 633 601[ 300] 58 81 90 817 55 109091 301 528 604 780 983 110087 247 357[ 500] 547 81 82 87 652 705 881 111149 315 489 606 41 831 96 900 63 112011 106 244 323 93 620 739 113056[ 00] 70 73 176 218 353 408[ 600] 81 96 567 624 707 819 114177[ 500] 463 92 502 680 764 832 913 85 115051 90 247 326 468 72 560 662 783 952 116018 32 97( 500] 165 255 95 612 679 782 853 76 963 117034 153 233( 500) 418 72 582 93 937 95 118060 167 296 380 86 98 455 56 18000] 670 632 89 825 958 119083[ 300] 129 42 81 221 461 87 549 87 [ 1500] 613 68 789 981 80086 91 364 85 403 79 534[ 300] 704 818 931 35 81054 195 254 365 87 713[ 500] 87 82046 51 127 220 397 644 789[ 300] 832 985[ 300] 83063 130001 230 41 88 541 606 17 84087 193 258 96 493 98 557 89 975 85165 436 59 517 30 656 53 86082 103 88 277 325 81 418 38 554 82 87008( 500] 22 53 196 278 300 10 89 457 718 868 88040 104 10 336 525 44 647 772 810 920 82 89020 147 81 353 836 984 80019 54 120 48 233 314 46 420 44 670 877 81 91023 174 201 48 338 459 792[ 00] 805 59 72[ 1500] 85 917 82094 163 373 88 490 679 5. Ziehung der 4. Klaffe 185. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 21. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mark find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 120203 629 39 74 80 732 35 824 907 55 96 121147 285 381 552 660[ 1500] 122000 15 168 289 316 17 405 501 97 813 900 123079.100 278 360 440 640 936 75 124272 327 85 421 512 615 24 81 843 75 98 125266 355 412 31[ 300] 599 650 734 866 126000 339[ 1500] 424 584 606 823 40 50 127080 199 348 601 854 68 927 128150 60 215 72[ 5001 323[ 3000] 417 40 670 754 129064 230 482 553 79 618 19 874( 3000) 130093 119[ 500] 31 340 409 27 53 509 803 32[ 3000] 82[ 1500] 996 181010 56 91 173 216 18 28 1500] 83 356 447 78 537 80 608( 15001 790 935 132003 4 28 84 151 327 1500] 437 95 542 65 637 997 133184 91 318 29 451 695 710 850 931 134005 193 210 849 923 34 135091 100 37 48[ 300] 272 302 21 23 680 727 30 69 876 80 981 89 186020 132( 500) 30 201 44 79 806 48[ 1500] 426 514 96 646 57 709 51( 800) 823 187081 105[ 5000] 77 284 508 601 96 97 721 802 955 65 188049 152 79[ 1500] 206 23[ 3000] 362 473 721 91 919 189073 155 62 82 318 412 21 578 674 741 81 965 140227 410 89 625 66 782 824 92 938 141044 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