37 Se Ane a des angers ist die ie im it ift Jahre Sie bei Ae bei frei, It auf .Die ebung Bichen ufen, b. 3. be. 7 Chor. tag. ečty, Hochs , den ečtu. bung. eber: IL: I.: Deim, ultur den rubbe 1 der des unfer und bei Jend. Rend r im ! Sozialdemokrat Zentralorgan ber Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik Erscheint mit Ausnahme des Montag täglich früh Einzelpreis 75 Seller Rebattion u. Verwaltung: Prag XII., Fochova 62- Telephon 53077- Herausgeber: Siegfried Taub- Berantwortlicher Redakteur: Rarl Rern, Prag 18. Jahrgang Noch keine Klarheit Dienstag, 15. Feber 1938 über Berchtesgaden Wien: Kein Kanossagang Weltere Verhandlungen notwendig? Wien.( Tsch. P.-B.) An informierten Stellen werden die Gerüchte kategorisch dementiert, die im Zusammenhang mit der Entrevue der beiden Staatsmänner in Berchtesgaden aufkommen. Der Zusammenkunft fei te in Ultimatum Desterreich 8, keine Drohungen mit der Kündigung des österreichisch- deutschen Abkommens vom 11. Juli 1936 vorangegangen, und die Reise Schuschniggs nach Berchtesgaden sei auch kein Canossaga ng gewesen. Irgendwelche Einzelheiten über den Verlauf der Unterredungen, die einen herzlichen Charakter trugen, oder über ihre Ergebniffe könnten vorläufig nicht mitgeteilt werden, aber das Resultat fei sicherlich ein positives und werde zu der Erledigung der verschiedenen akuten Fragen zwischen den beiden Staaten beitragen. Es würden allerdings noch weitere eingehende Beratungen der zuständigen auf Grund des Juliabkommens aus dem Jahre 1936 eingesetzten Kommiffionen notwendig sein. Bundeskanzler Dr. Schufchnigg fuchte Sonntag den Bundespräsidenten Miklas auf, welchen er in Anwesenheit von Staatssekretär des Aeußeren Dr. Schmidt eingehenden Bericht über seine Unterredungen von Berchtesgaden erstattete. Der Bundeskanzler soll auch einige (!) Mitglieder seines Kabinettes über seine Unterredungen mit dem Reichskanzler informiert haben. Ein Zusatzabkommen zum 11. Juli? Hauptproblem sei, ob die Polizei künftig dem Innenministerium unterstellt werden solle, was hits ler verlangt hätte. Dies soll aber Schuschniga abgelehnt haben. Wird Seyẞ- Inquart Innenminister? Aus dem Inhalt: Der Ueberfall von Plan und die Bezirksbehörde Hampl über die Kommunisten Caritas raubt den Rothauern ihr Kino Oesterreich Nr. 38 im diplomatischen Spiel Paris. Sowohl an Pariser politischen Stellen, als auch in der Presse herrscht ständig reges Interesse für die samstägige Berchtesgadener Zus Seit dem Machtantritt Hitlers 1933 ist jammtunft Hitlers mit Stanzler Schuschnigg und Desterreich einer der empfindlichsten Punkte auf ihre politische Bedeutung. Beinahe allgemein der europäischen Landkarte. Eines der Hauptziele wird angenommen, daß das I u liabkommen der Außenpolitik des Dritten Reiches ist die Ana vom Jahre 1936 die Grundlage der öster- gliederung, die Eroberung des Landes, wodurch reichisch- deutschen Beziehungen bleiben wird und sich der Einfluß des Nationalsozialismus bis an daß die neuen Unterredungen auf diplomatischem die ungarische Ebene erstrecken würde und die tschechoslowakische Demokratie in die gange ge= Wege werden fortgesetzt werden. Das Hauptinteresse konzentriert sich jedoch nommen wäre. Würde Hitlers Werk der Anglies nunmehr in Paris auf die Frage, ob Schuschnigg derung Desterreichs an Deutschland gelingen, dem Drängen Hitlers nachgegeben und einige hätte er die Folgen des Krieges von 1866 überMitglieder der nationalsozialistischen Partei in wunden, die österreichischen Deutschen wären fein Rabinett aufnehmen wird, insbesondere in Reichsbürger, der romantische Traum der Erneue das Innenministerium. rung des heiligen römischen Reiches deutscher Nation wäre um den ersten Schritt der Verwirkli chung nähergekommen, der Marsch nach dem Osten würde beginnen. Desterreichische Stellen verweisen auf die Zustimmung der italienischen Preffe, welche empfiehlt, Schuschnigg möge Mitglieder der na tionalsozialistischen Partei in die Regierung aufAber das große Deutsche Reich hat dem kleinehmen, und meinen, daß Italien so zu einem nen Desterreich noch nicht beikommen fönnen. wirksamen Agenten auf dem zum Anschluß Dies hat seinen Grund nicht etwa darin, daß die führenden Wege werde, denn auf diese Weise österreichischen Staatsmänner den elementaren werde die österreichische Politik völlig der Politik Widerstand der Bevölkerung gegen die Gleichder Achse Rom- Berlin untergeordnet. schaltung hervorgerufen haben, sondern darin, Aus diesen Gründen ist Italien bestrebt. daß einige europäische Mächte einer Machtertvei schreibt der sozialistische Populaire" direkt. terung Leutschlands und eine Auslieferung Wlitjede Annäherung zwischen Desterreich und der teleuropas an Hitler nicht wollen. Die beiden Tschechoslowakei zu vereiteln. Die Beziehungen Westmächte haben zu lange gezögert und sind da zwischen Wien und Prag haben sich in der letzten durch mitschuldig daran geworden, daß sich MuſBeit weiter wesentlich vertieft und das beunruhigt folini 1984 auf den Retter Desterreichs aufspielen sowohl Rom, als auch Berlin. tonnte, indem er mit ein paar Divisionen die Auch an anderen politischen Stellen in Pas Brennergrenze besetzte. In dem Augenblick aber, ianifen Pferdes in das Leben ris, und zwar sowohl bei den Raditalen, als auch da fich Italien dem Dritten Reiche näherte, weil insbesondere bei den Boltsdemokraten wird ange- cs die Deutschen als Sturmbod oder wenigstens Zusammenkunft als eine Enttäuschung für Sit- reich viel von seiner ehemaligen Autorität verlor Desterreich eine seiner Strüden, mit denen es News Chronicle" bezeichnet die nommen, daß der italienische Einfluß in Defter als Wau- Wau gegen die Engländer brauchte, verfer und einen überaus großen versönlichen Erfolg liert und daß England und Frankreich jetzt eine sich mühsam fortbewegte und mußte sich am Drit für den Bundeskanzler. Schuschnigg habe Hitler günstige Gelegenheit hätten, durch eine kluge ten Reich anhalten. So läßt sich die Schaufelpolis aus dem Doffier des Dr. Ta v 8 zwei Dokumente Politik sowohl ihre Stellung in Mitteleuropa, als tif erklären, die Herr Schuschnigg feit nun dreis gezeigt, in welchen deutsche nationalsozialistische auch den Gedanken einer Verwirklichung der einhalb Jahren betreibt und wie die Begegnung Persönlichkeiten bloßgestellt wurden. Beide ge- wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Donaustaa- am Obersalzberg lehrt, auch weiter betreiben nannten Dokumente waren Papen nicht bekannt. ten zu festigen. Im Zusammenhang mit dem Zusammentref fen Schuschnigg- Hitler beschränken sich die Wies Die Stimmung in Desterreich charakterisiert ner Montagsblätter auf die Wiedergabe der„ Times"-Berichterstatter dahin, daß von der ausländischen Pressestimmen. nichtnationalfozialistischen Kreisen eine Bestellung Wie gemeldet wird, wurde über die Berichterstats des in Deutschland als Nationalsozialiſt in Dester tung an die Mitglieder des Kabinetts über die reich aber nicht als Nationalsozialiſt geltenden Zusammenkunft bisher nicht entschieden. Dr. Seyß Inquart als Innenminister verglichen werde mit einem weiteren Vordringen des Tro= Oesterreichs. Wiewie bit taneau, gobe in bet wees, ner Tagblattes" mitteilt, gadener Konferenz die Verfassung eines zu sa habkommens vereinbart, das einen weiteren Ausbau des Abkommens vom 11. Juli bezweckt. Die Abmachungen beinhalten keineswegs eine Aenderung oder Erweiterung der seinerzeitigen Stipulationen, sondern verfolgen in der Hauptfache den Zwed, bestehende Mi verständ nisse aus der Welt zu schaffen und eine flaglose Durchführung der am 11. Juli 1926 ge troffenen Vereinbarungen zu sichern. Wie das Blatt dazu meldet, foll das Zusatz. abfommen für die Zukunft eine völlig flare Lage herbeiführen, die neue Reibungen aus schaltet und für beide Staaten jenes ruhige Ver hältnis gewährleistet, das Schuschnigg beim Ab, schluß des Juliabkommens im Auge hatte. Berlin schweigt noch immer Sechs Zellen am Sonntag, drel Zeilen am Montag... Berlin. Die Zusammenkunft zwischen könne seitens Italiens mit Genugtuung festges Reichskanzler Hitler und dem österreichischen stellt werden. Nach den Informationen des Blat Das Neuigkeitsweltblatt" Bundeskanzler Dr. Schuschnigs, wird auch in der tes sehe man in Wiener politischen Kreisen in der schreibt, das Ergebnis der Unterredungen sei in Montag- Abendpresse noch immer mit feinem Begegnung von Berchtesgaden die endgül jeder Hinsicht positiv zu werten. An eine Worte besprochen, obwohl schon 48 Stunden feit tige Verständigung zwischen den zwei Aenderung der Grundsäße der österreichischen Po- der Zusammenkunft verflossen sind. Während die Regierungen. litif werde von feiner Seite gedacht und diese Sonntagsblätter in sechs Zeilen ohne jeden Kom werde auch nicht gefordert. Sowohl die Maivermentar das kommuniqué über die überraschende fassung wie auch die Monopolstellung der Vaterländischen Front bleiben unverändert und auch in ten, wird in den Abendblättern von Montag nur Unterredung auf dem Obersalzberg veröffentlichdem Verhältnis Desterreichs zu dritten Staaten werde eine Aenderung eintreten. noch in breizeilen die Tatsache erwähnt, daß Bundeskanzler Schuschnigg wieder nach Wien zu Das Blatt meldet ferner, daß bereits im rückgekehrt iſt. Das iſt alles. Denn auch auslänLaufe des Montag im Bundeskanzleramt wichdische Pressestimmen über das Ereignis zu vertige Besprechungen stattfanden, die mit der Un- öffentlichen, ist in der deutschen Preffe offenſicht: terredung von Berchtesgaden zusammenhängen. lich untersagt worden. Auch feien Verhandlungen über die Ausarbeitung eines neuen wirtschaftlichen Abkommens mit Die Wilhelmstraße Deutschland, die bereits seit einiger Zeit fällig sind, für die nächste Zeit zu erwarten. Miklas lehnt ab? Frankreich wird. Das Thermometer des Verhältnisses zu Deutschland fällt und steigt, je nachdem es die Unterstüßung erlaubt, die Mussolini Wien gewährt oder vorenthält. Daß der österreichische Kangler ein Afrobat ist, der auf dem Seil, das zwischen Rom und Berlin gespannt ist und an dem manchmal mehr, manchmal weniger start gezerrt wird, gut zu tanzen versteht, mag zugegeben werden daß dieses Spiel aber imponierend ist, tann wohl bezweifelt werden. Der Beifall, der dem Stanzler von den offiziellen Stellen und von der Vaterländischen Front, einem höchst zweifelhaften Verein, gellatscht wird, fann nicht darüber hintvegtäuschen, daß dem Kanzler bei seinem Auftreten einmal ein böser Berufsunfall zustoßen fann. Rom. Wie verlautet, wird sich Mussolini in der geben. Es ist bekannt, daß Mussolini dort oft wich nächsten Zeit auf seinen Sitz in die Romagna beAuch diesmal scheint Mussolini von Schuschtige Entscheidungen trifft. In diesem Zusammenhang niggs Reise gewußt und sie gebilligt zu haben wird daran erinnert, daß am 4. März der Große Faschistische Rat zusammentritt und es nicht auc- Preſſe, für die jeder Wink aus dem Palazzo edarauf lassen die Stimmen der italienischen geſchloſſen ist, daß wichtige Probleme, wie z. B. die nezia in Rom Gebot ist, schließen. Vielleicht Beziehungen Italiens zu England und zu Spa- braucht der italienische Ministerpräsident ein nien, gelöst werden dürften. Auch drei Generale waren anwesend Die amtliche Wiener Zeitung" berichtet über den äußeren Rahmen der samstägigen Zusammenkunft auf dem Obersalzberg. Außer dem Reichsaußenminister von Ribbentrop weilten während der Anwesenheit des österreichischen Bundeskanzlers noch der Chef der Wehrmacht General Seite 1. der neue Kommandant der völlig überrascht Reuter berichtet aus Berlin, daß die Wilhelmstraße von der Berchtesgadener Zusammenkunft völlig überrasch war und daß dieselbe London. Die Hitler- Schuschnigg- Zusam- ohne ihre Mitwirkung vereinbart worden sei. menkunft und die Möglichkeit einer britischen Kabinettsrekonstruktion engeren Ausmaßes find bir die beiden Hauptthemen, die Montag im Zentrum der Diskussionen der britischen Presse stehen. Ueber beide Begebenheiten sind Weldungen und Anfichten geteilt. Die Berichte über die Zu- Kanzler Dr. Schuschnigg vorher den franzöMeichspressedienstes Dr. Dietrich auf dem sammenkunft von Berchtesgaden variieren von einem Teilerfolg Sitler bis zu einemischen Gesandten in Wien verständigt habe. Die Unterredungen hätten sich vornehmlich um die praktischen Modalitäten des Juliabkommens gedreht. völligen Mikerfolg infolge der Able hnung des Bundespräsidenten Mitlas, den Schuschnigsschen Vereinbarungen Auguftimmen. war vorher unterrichtet? " Petit Parisien" meint, daß für den Quai d' Orsay die Entrevue kein Geheimnis war, da Rom erhofft Fliegertruppe aus. Münschen Sperrle und General von Reichenau sowie der Chef des Obersalzberg. Lindbergh besucht Barcelona? Barcelona.( Ag. Esp.) Das Blatt„ El Dia Die Times" fagen in einer Wiener Mel Graphico" meldet: In offiziellen Kreisen zirkus bung, daß Schuschnigg mit Hitler vereinbart habe, endgültige Verständigung Tiert das Gerücht, daß Oberst Lindberg h. Dr. Sayß Inquart zum Innenmis Rom. Die römische Presse stellt die Entrevue der berühmte amerikanische Ozeanflieger, mit ſter in der umzubildenden österreichischen Re- auf dem Obersalzberg als ein großes Ereignis feiner Frau nach Barcelona kommen werde, nich: gierung zu bestellen. Den österreichischen Natio- dar. Die halbamtliche„ Voce d'Italia" schreibt. nalsozialisten soll die gleiche politische Bewe- die Tatsache, daß die italienische Regierung im nur um der spanischen Republik seine Sympathie gungsfreiheit innerhalb der Vaterländischen Front voraus und genau über die Begegnung und ihre zu bekunden, sondern auch um die Tätigkeit der eingeräumt werden, wie den Monarchisten. Das politische Motive unterrichtet worden ist, republikanischen Luftwaffe lennen zu lernen. Preffionsmittel, um zu einer englischen Anleihe zu kommen, auf die auch ein stolzer Römer nicht verzichtet. Deswegen will er die Gefahr einer deutsch- österreichischen Annäherung an die Wand malen, um dann im gegebenen Augenblick als Netter in der Not erscheinen zu können und Deutschland wieder einmal im Stiche zu lassen. Daß den Desterreichern gar so wohl ist, wenn sie ein Spielball zwischen Hitler und Mussolini sind, glaubt nicht einmal der Ansager des Wiener Rundfunks. Eine solche Rolle des Landes fann auch den Patriotismus und das österreichische Ehrgefühl nicht wecken. Schuschniggs ganze Kunst besteht darin, Mussolinis Wünsche nach einer Annäherung an Deutschland zu erfüllen und dabei Sitler nicht viel zu versprechen. Irgendwelche Stonzessionen wird er dem Dritten Reiche machen - man wird sie bei der Rekonstruktion der öster reichischen Regierung flarer erkennen- aber die nationalsozialistische Propaganda im Lande kann er nicht gestatten, weil es dann in ein paar Monaten eine Regierung Schuschniga nicht mehr gäbe. Der österreichische Kanzler, der sich als Führer feiern läßt, muß sich immer wieder wie ein Gummiball von den beiden faschistischen Großmächten hin- und herwerfen lassen, weil er niemals festen Boden unter den Füßen hat. Dies sen Boden tönnte ihm nur eine demokratische Seite 2 DienSlag, 15. Frier 1038 Nr. 88 Volksbewegung neben, dir OesterreickiS Unabhän- gigleit um jeden Preis aufrecht erhalten will, weil dirjrninrn, welche frei sind, ihre Freiheit auch bewahren wollen. So lanne sich der Bundeskanzler nicht aus die demokratischen Massen des Seemächte-Konferenz ohne Japan? London. Außenminister Eden erklärte auf eine Anfrage im llnterhause: Dir Rrnirrunn Großbritanniens wird mit den Seemächten, die das Londoner Flottenabkommen unterzeichnet haben, über dir Situation beraten, dir dadurch entstanden ist, daß Japan dir Mittrilunn seines Flot- trnpronrammö abnrlrhnt hat. Sozialdemokratie und Kommunisten Abgeordneter Hampl über das Verhältnis der beiden Parteien Auf dem Äaukongreß der tschechischen Sozialdemokratie in Pran hielt der Parteivorsitzende Abgeordneter Hampl Sonntag eine Rede, in der er sich auch mit dem BerhältniS der tschechischen Sozialdemokratie zu den Kommunisten befaßte. Er sagte da u. a.: Es gibt keine sogenannte kommunistische Gefahr, von der die Faschisten reden ... Als Kampf gegen den Kommunismus verbirgt sich der Versuch der Erhaltung der kapitalistischen Wirtschaftsform und der Kampf gegen den Sozialismus, der jedoch vergebens ist, denn die kollektivistischen bzw. sozialistischen Elemente der Wirtschaft dringen heute nicht nur in den Demokratien, sondern auch in den Diktaturen durch und lösen den alten Liberalismus ab... Ebenso Ivie Abgeordneter Hampl die Offensive der reaktionären Mächte, welche sich hinter der Parole des AntikoinmuniSmus verberge», abwies, lehnte er klar und bestimmt auf Grund der Erfahrungen im Ausland mit den Volksfronten alle Versuche der Kommunisten um eine Volksfront in der Tschechoslowake! ab. Mit den Kommunisten, so erklärte er, werden wir kein Bündnis schließen. Wir können neben den Kommunisten dort gehen, wo die kommunistische Partei konstruktiv arbeiten will, aber man kann nicht übersehen, daß in diesen ihren Versuchen einer positiven Arbeit eS sich vorläufig nur um Anläufe handelt, die auf halbem Wege stecken, wie sich bei der Abstimmung über daS Budget und die Bedürfnisse der StaatS- verteidigung zeigte, von denen die Kommunisten zwar laut reden, wobei sie aber gleichzeitig dem Staat die Mittel, zu dieser Abwehr verweigern. Schließlich betonte Abgeordneter Hampl, daß die Entwicklung der Verhältnisse im Inland und Ausland dem sozialistischen Positivismus der Sozialdemokratie recht gegeben habe. Mrer für den 18. Feber Jnstizminister Dr. Dkrer sprach Sonntag in Kaschau über die gegenwärtige politische Situation. Zu Beginn feiner Rede streifte Minister Dr. Dtrer die Ereignisse in Rumänien. Er begrüßt die Bemühungen der neuen rumänischen Regierung um die innere und außenpolitische Konsolidierung und Stärkung. Die Ereignisse in Rumänien haben uns gelehrt, daß die kleinen und mittleren Staaten von ihrer traditionellen Außen- und Innenpolitik nicht abweichen dürfen. Lede solche Abiveichung könnte sie auf sehr gefährliche Abtoege führen. Nach dem Weltkriege komme Mitteleuropa hauptsächlich deswegen nicht zur Ruhe, weil einige Großmächte nicht so sehr Interesse an der Befriedung Mitteleuropas als vielmehr daran Interesse haben, die mitteleuropäischen Staaten für ihre Großmacht-Aspirationen zu benützen. Wir haben uns während der 20 Jahre ein festes politisches System geschaffen und es besteht kein Grund, etwas an ihm zu ändern. Dieses System sicherte der Republik eine ruhige und konsolidierte Entwicklung und wenn wir es beibehalten, werden wir auch die größten Schwierigkeiten in der Innen« und Außenpolitik überwinden. Schließlich müsse betont werden, daß die ruhige Entwicklung unseres Staate» und die Ueberwindung aller Probleme durch das System de» Gleichgewichts der agrarischen, sozialistischen I und katholischen Schichten unseres Volke» ermög licht wird. Den Arbeiterschichten hat dieses System gerechte sozialpolitische Errungenschaften und den demokratischen Einfluß gebracht und den'katholischen Schichten schließlich die Stärkung der Stellung der Kirche gewährleistet. Dieses innenpolitische System müssen wir auch für die Zukunft beibehalten. Bei der Frage seiner eventuellen Ergänzung müssen lvir mit großer Vorsicht vorgehen. Der Minister bcfuyi« sich sodann mit der SdP und erklärte, daß solange sich diese Partei und ihre führenden Faktoren bemühen, die tschechoslowakische Politik, namentlich die außenpolitische zu beeinflussen, sie sich nicht beschiveren können, daß die Regierung der Republik sich zu ihnen äußerst reserviert und mißtrauend verhalte. Mit allen Kräften müssen wir die deutschen aktivistischen Parteien auf der Grundlage des 18. Feber-Ab- lommen» unterstützen. Der Minister befaßte sich sodann mit der Politik der slowakischen VolkSpartel und erklärte, daß die tsa-echoslowakische nationale Einheit die Grundlage der Existenz unseres Staates ist, Selbst Stur(der Schöpfer der slowakischen Schriftsprache D. Red.) habe betont, daß er an dieser Einheit nicht rühren wolle. Der Minister sprach sich sodann sehr scharf gegen die antisemitische Agitation aus, die einige Faktoren der Volkspartei beteeiben. Für das demokratische Spanien Samstag und Sonntag fand in Prag ein ganzstaatlicher Kongreß der Gesellschaft der Freunde de» demokratischen Spaniens statt, an dem Delegierte aus 60 Orten der Tschechoslowakei teilnahmen. Bei einer feierlichen Manifestationsversammlung im Smetanasaal des Gemeindehauses entschuldigte der Vorsitzende Dozent Dr. I. F i s ch e r daS Fernbleiben de» spanischen Minister» a. D., d e l B a y o, der unterwegs zu wichtigen diplomatischen Verhandlungen abberufen wurde. Ihn vertrat UniversitätSprofeffoe Manuel Pedroso Martinez, der eben die Tschechoslowakei bereist. In seiner Kundgebung wie» der Gast auf den solidarischen Per« teidigungSkampf aller demokratischen Parteien seiner Heimat hin und dankte der Bevölkerung der Tschechoslowakei für ihre Sympathie und Hilfe. Dem Redner wurden von der ganzen Versammlung Ovationen bereitet. Auch der Gruß de» Vertreter» der Basken, Lu iS Masiea Ma y l i n. wurde mit Begeisterung ausgenommen. Sonntag nachmittag» tagten die Referenten der einzelnen Arbeitskommissionen, deren Vorschläge ebenso wie eine Resolution, die sich an die tschecho« slowakische Bevölkerung richtet, genehmigt wurden, Zum Vorsitzenden de» Ausschüsse» wurde einstimmig Dozent Dr. Fischer, zu Stellvertretern Wünsch. Schrader und Kratochvkl gewählt. Differenzen Eden-Chamberlain dementiert London. Zu den zuerst von englischen Zeitungen aufgegriffenen Gerüchten über akute Meinungsverschiedenheiten zwischen Eden und Cham- lerlain wird von englischen Regierungsstellen, die dem Premierminister nahestehen, u. a. mitge» teilt: Wie wir von höchst autoritativer Stelle erfahren, werden alle Gerüchte über eine englische Kabinettskrise oder über Meinungsverschiedenheiten zwischen Chamberlain und Eden al» unrichtig bezeichnet. Es wird nachdrücklich daraus Hingelviesen, daß die Zusammenarbeit zwischen dein Premierminister und dem Außenminister I äußerst eng ist. österreichischen Volke- stützt, wird er nicht als kraftvoller Faktor der Politik wirken können- und so lange ist Oesterreichs Schicksal ungewiß. Entsetzliche kämpfe In China H a n k a n. Die am Hwai-Fluss seit zehn Tagen ununterbrochen anhaltende» Kämpfe fanden SamStag ihren Abschluss dadurch, daß die Japaner den Fluyübergang unter dem Schutze schwerer Geschütze erzwangen und in blutigem Handgemenge auf dem Rorduser Fuß faßte». Die Shinesen mußten hier ihre Front 30 Kilometer nordwärts bi» Kntschenk znrückverlegen. Bei den Kämpfen sind nicht weniger als sechs chinestsche Regimentskommandeure gefallen. Ta» chinestsche Regiment, das den Rückzug zu decken hatte und der ehemaligen mandschurischen Nordostarmee angehörte, wurde von den Japanern restlos aufgerieben. Ruch die Verlnste der Japaner sollen groß sein. Chinesischen Schätzungen zufolge solle» sie sich aus mehr al» 2000 Gefallene belaufen. Bei den vier großen Schlachten, die während der letzten zehn Tage um den Nebergang über den Hwai- Flnß entbrannt waren, handelte e» sich nach Ansicht hiestger militärischer Sachverständiger um die bi-her größten Schlachten des chinestsch-japanischen Krieges. Schanghai.(Reuter.) Beim Vormarsch entlang der Eisenbahnstrecke Peiping—Hankau in südlicher Richtung bemächtigten sich die Japaner SchisienS und greifen jetzt Wajwaj an, wo die Chinesen auf dein Schlachtfeld 2000 Tote zurückgelassen haben sollen. Tie Abteilungen de» japanischen Generals Banzai eroberten Schanjuan, 160 Kilometer nordöstlich von Kaifeng. Hankau— ein zweites Madrid Hankau. Die Stadt Hankau ist trotz der fortgesetzten Hinweise der Behörden auf die Gefahr, welche der Stadt durch Fliegerangriffe droht, übervölkert. Die Bevölkerung will die Stadt nicht verlassen und eS strömen fortwährend noch Angriffe Francos an der Estremadura Front Madrid. lHavaS.) An der Estremadura-Front üben die Aufständischen weiterhin einen starken Druck gegen die republikanischen Positionen in der Sierra auS. Im Abschnitt T a l a m e a della Serena mußten die Aufständischen nach einem dreistündigen heftigen Kampf daS vorher eroberte Terrain räume» und unter heftigem Maschinengewehrfeuer, das sie dezimierte, in ihre AuSgangSposttlonen zurückkehren. Sonntag abend» stnd in Madrid vor allem auf der Puerto del Sol wieder mehrere Granaten niedergefallen. Mehrere Personen wurden verletzt. 2m Sektor Z a I a m e a de Serena hat der Feind, der durch den Widerstand unserer Truppen bei seinen Angrissen der letzten Tage schwere Verluste erlitten hat. sich am Sonntag darauf beschränkt, unsere Stellungen zu beunruhigen, ohne Flüchtlinge zu, die größtenteils in Zelten wohnen müssen. ES war notwendig, die Zahl der unteirdischen Deckungen zu erhöhen. Die Frage der Verpflegung ist bis jetzt noch nicht kritisch, denn eS wurde für genügende Vorräte Vorsorge getroffen. Die Flüchtlinge haben aber sehr unter der Kälte zu leiden, da einerseits die Kohlenvorräte zu Ende gehen und andererseits die Kohlenpreise ständig steigen.. ES besteht auch die Befürchtung, daß Epideinien auSbrechen könnten. In der Stadt treffen neue Militärabteilungen ein, welche vor ihrem Abgang an die Front hier ausgebildet werden sollen. Die Behörden bestreben sich setzt vor allem, die Flugabwehrbatterien zu verstärken. Die entrüsteten Mörder Tokio. DaS japanische Preßbureau veröffentlicht Informationen, wonach die Japaner bei der Besetzung de» Hasen» von Tsingtau viel britische Waffen, die nach China transportiert worden waren, gefunden hätten. Die japanische Agentur beschuldigt die britische Regierung, daß ste die Waffen- -.-.nfuhr nach China nicht einstellen wolle, sondern ste im Gegenteil unterstütze. Die japanische Regierung lei von diesem Vorgehen überrascht. Französischer Dampfer angehalten Schanghai.(HavaS.) Die japanischen Behörden haben den französischen Dampfer„Präsident Doumer" in der Nähe von Schimonoseki angchalten. Sie fordern die Ausbootung von zwei Mitgliedern der Besatzung, welche in der befestigten Zone photographiert haben sollen. Der Kommandant des Schiffes hat diese Forderung im Einvernehmen mit der gesamten Besatzung abgelehnt. irgend einen Vorstoß zu versuchen. An den anderen Fronten nichts Neues. Madrid. An der Guadalajarafront üben die Regierungsabteilungen einen starken Druck auf die Stellungen der Aufständischen, insbesondere nordwestlich von Brihuega, au».— Südlich von Madrid versuchten die Aufständischen einen Angriff auf gofio, wurden aber glatt zurückgeschlagen.— Ein heftiger Kampf fand bei Badajoz statt. Der erste Angriff der Franeotruppen, der mit Unterstützung von Tank» und Flugzeugen einsetzte, wurde zurückgeschlagen, beim zweiten Angriff wichen die Regie- rungSabteilungen etwa» zurück. Gerüchte aus Bukarest... Bukarest. DaS Rumänische Preffe-Büro ist ermächtigt, sämtliche Gerüchte, welche von vermeintlichen Aenderungen in der rumä» > nischen Negierung sprechen, zu dementieren. 7 Der ewige Schatten _ Hochdorf Roman von Schon war das frohe Ereignis in allen Häusern bekannt geworden. Es wäre eine köstliche Entbindung gewesen, so hieß es. Beseligt wäre die hohe Mutter, betreut von ihrem zärtlichen Gemahl, dem schönen Prinzen, dem Muster tugendhafter Männlichkeit und deS monarchischen Ernstes. So hieß eS weiter. De Königin Johanna ließ dem ganzen Volk verkünden, daß der hohe Gemahl nicht von dem Bett der Wöchnerin weiche. Er wird eS nur tun, um vom Balkon de» Prinzenhofes die Glückwünsche der untertänigen Bürgerschaft entgegenzunehmen. DaS aber soll geschehen, wenn die Kirch- türme die Mittagsstunde läuten werden. Die Stadt setzte sich in Gang, um die Mittagsstunde nicht zu versäumen. Sie vergaß die unaufhörliche Wintertraurigkeit der letzten Wochen und widmete ihre Neugierde und Liebe nur ihrem festlichen Gange. Bon dem Fräulein sprach niemand mehr. Ta» Fräulein zu vergesten, das hielt jeder fiir gut. Sie war atich wohl nur eine Laune des lebenslustigen Prinzen gewesen. Geheilt war er setzt von der peinlichen Verirrung. DaS war die allgemeine Ansicht. Harlekine und Riesen, Schlangenmenschen und Feuerschlucker, die Winterschlaf gehalten hatten, armselige Wegelagerer auf den Straßen der Volksbelustigung, schminkten«sich zum ersten Male wieder. Sie zeigten auf den Straßen zum Prinzenhof ihre Künste. Sie sammelten die Batzen in die zinnernen Teller. Zufrieden waren sie, die Hungerzeit abkiirzen zu können. Auch die Katzenmusikanten holten die Tiere auS den Verliehen. Sie hoben sie auf den Karren, sie banden sie fest, sie schoben ihnen den Rost unter die Pfoten, sie brachten die eiserne Platte zum Glühen. Je wilder und böser die an ihren Ketten zerrenden Tiere jaulten und jamnierten, je höllischer sie tanzten, um der Fell und Fleisch versengenden Qual auS- zuweichen, desto mehr befestigte sich in den Pilgern zum Prinzenhos der Glaube: Von nun ab wird eine Reihe ungetrübter Jahre beginnen. Welch Schicksal, zu preisen, daß der Sohn des königlichen Hauses gleich beim ersten Augenaufschlag so allmächtig gewesen war, den Winterorkanen und den triefenden Regengüsten Stillstand zu befehlen, damit allein die Sonne ihren Platz zurückgewinne I Die Sonne funkelte so siegreich, daß sie Viktor Steen, den fünfjährigen Sohn des hektischen Schusters aus der Nonnenstraße, zwang, ganz gegen die elterliche Vorschrift die Wollmütze von den Ohren zu ziehen. Er schleuderte die Kapuze in die Lust. Er fing sie mit dem aufgereckte» Zeigefinger wieder auf. Wie ein Rad ließ er sie auf dem Finger drehen. Der schwindsüchtige Vater fürchtete gar nicht, seinem Sohne könnte in der Lunge etwa» zerreißen, wie es ihm selber sc oft zerriß. Der Vater lächelte nur und steckte dem Jungen Kupferstücke in die Hände. Da» Vagan- tcnvolk sollte auch leben, damit der Königin und ihrer Familie ein lange» Leben gegönnt sei. Pit Steen, obwohl e» ihm die Brust beklemmte und umklammerte, hob seinen Sohn auf die Schultern. Schritt hielt er, um den zum Prinzenhof Eilenden um einige Ellen voraus zu sein. So hatte er als erster die Grabenbrücke zum Schloß passiert. Er postierte sich neben dem Löwenkäfig, in dem die gefangenen Tiere, wie immer, ihren Gram fauchten und, wutgeblendet, aber vergebens, danach trachteten, einen Hauch von der Freiheit zu ergattern. Dieser Platz in der Nähe des Käfigs war wundervoll. Er gestattete die beste Aussicht zu dem Balkon des Prinzenhofes. Niemand konnte sich hier mit lästigem Rücken in das Blickfeld schieben. Sogar der winzige Knabe brauchte nicht zu zetern, damit man ihn irgendwo hinaufklettern laste. Majestätisch Hub die Kathedralenglocke ihr' Geläute an. Zur Antwort gesellten sich die geringeren ilhren. Lust und Erde wurden erschüttert, denn die Salutkanonen sprengten ihren Jnbel auS den Schlünden, sofort nachdem der zwölfte Schlag der Turingeläute verhallt war. Oben auf der Galerie de» Prinzenhos» öffneten sich die Fensterflügel. Zunächst erschien der schöne Prinz. Bis zum Gitter trat er vor. Er legte die in iveiße» Leder gepreßten Hände auf da» Geländer. Er war nicht in Eisen gekleidet. Er trug weder über der Brust den Panzer, noch auf dem Haupt den Helm, sondern alles blinkte an ihm von leichter, bunter Seide, geziert mit schimmernden Brokaten, mit Straußenfederwerk, mit spiegelndem Sammet. Tu» war nicht der kriegerische Prinz, nicht einmal der Lanzenstecher int Turnier, noch weniger der behende Fechter mit flirrendem Florett. DaS war einfach der in Jugend prangende Mann, unrer besten Hut blonde Locken hervorquollen. Da» Wams umspannte eng die Hüften des Prinzen. Prall zeichneten sich die Schenkel ab.»Seht, ihr Untertanen, mein Vater, der Kaiser Maximilian, er hat nicht nur Kinder im dynastischen Bette gezeugt, nicht nur mich, meine Hoheit, erzogen zum Zeptertragen und zur weisen Regierung der Völker.■ Maximilian, mein Vater, zeugte seine Bauern selber, seine Handwerker selber, seine Krämer selber, machte sich hundertfach verwandt mit jedem seiner Landeskinder, der Gesegnete, der unendlich Fruchtbare. Aber das beste seiner Werke bin ich, ich, der schöne Prinz, der ebenmäßigste und vollkommenste Mann in unseren Reichen, die Krone der kaiserlichen und der göttlichen Schöpfung." Da» erzählten die Hüften und die Schenkel deS schönen Prinzen, und sie setzten noch hinzu: „Jubelt nur, jubelt nur, unsere Untertanen, daß ich alle Kraft meiner Lenden herschenkte, um z» eurer Freude, ihr Teuren, ihr Dankbaren, mit meiner gehorsamen Gemahlin, der Königin Johanna, der Erbin heißester Frömmigkeit, der AuSrotterin jeglichster Glaubensschändung, der tugendhaftesten Tochter deS heiligen Paare» Ferdinand und Isabella, die Ewigkeit der erlauchie- sten Geschlecht» zu sichern. Und der Sohn, mit dem Gott mich begnadet hat und mit dem ich euch begnade im unerschöpflichen Willen, dienstbar zu sein eurer Glückseligkeit, Karl wird er heißen, wie sein Urahn, der Heidenbekehrer, in besten Reich die Sonne niemals unterging." • Nicht die Großen des Reichs erschienen in der Sonne neben dem schönen Prinzen, sondern die breite strotzende Ueppigkeit der Amme, die siir den königlichen Säugling ausgewählt war. Auf ihren entblößten, weißen Armen trug sie ein Bündel von Damastkisten. DaS war bebändert mit himmelblauen Schleifen und Rüschen. Als sie der Brüstung der Galerie entgegenschritt, ganz allein gelastcn, aber gar nicht schüchtern, bemächtigte sich der feierlich aufgewirbelten Menge eine ungeheure Fröhlichkeit. Die Frau dort oben, daS war Fleisch von ihrem Fleisch und Blut von ihrem Blut. Sie gab davon alle», was sie besaß, dem königlichen Säugling. DaS Volk war stolz auf die Anime, die seinesgleichen war, und die der geweihte Priester geprüft und mit drohenden Gewissensfragen eingeengt hatte, damit sie ihm gestehe, daß in ihren Adern kein andere» al» christliches Blut ströme, weder da- non den verfluchten Mauren noch das der Juden. Mit strahlender Heiterkeit präsentierte sie ihren Schützling. Unten die Menge sah daS Bündel, das von den Frühlingsstrahlen geküßt wurde, ein schneeweiße» Etwas voller Geheimnis. Der schöne Prinz beugte sich darüber. Er schlug da» Zeichen deS Kreuzes» Unten die Menge jauchzte:„ES lebe di« Königin Johanna I E» lebe Seine Königliche Hoheit, Prinz Philippi" tSörrfetzung folgt.) Seite 3 38 Sh und 7 fas der nens unft Ers chen. und ihre lvas e au δακ Berit allen chen Abe der Sirte, die ift. chen Can ifter mi der en ein der art vas itas ins Dr. hen Au rus ffor ben nda ers cien ung ind Her Tuß са men. der Re 50. Den mi ern AL. ei= eis ms die Jes ers che Its uf en er Alt nit 0 er Der r= e= it ich ta er in in ir uf in ert 16 13 加 ne as on la Die en E 18 Is 8. en с3 Fr ie 0% Mr. 38 psinsqb Sudetendeutscher Dienstag, 15. Feber 1938 Zeitspiegel Der Überfall auf die Wohnung unseres Bezirksvertrauensmannes Denk in Plan Bedenkliche Folgen der Ernährungskarten- Praxism geſchilderten Ueberfall und dank der Gleichs überaus ernster Natur. Wie uns nachträglich gemeldet wird, spielte Prag. Der Ueberfall auf die Wohnung den falschen Behauptungen dieser Frauen der unferes Bezirksvertrauensmannes Dent in Sachverhalt aufgeklärt und gegebenenfalls gegen Plan, über den wir furz berichteten, wirft ein sie eingeschritten werde. Rat Dr. Hodina und bezeichnendes Licht auf die unhaltbaren Verhält- Dr. Junker erklärten, in dieser Sache nichts nisse, welche sich bei der Durchführung der Er- machen zu können. Die Beamten ſtellten nährungsaftion in einzelnen Gebieten herausges auch in Abrede, eine derartige Behauptung auf bildet haben. Es handelt sich um einen Vorfall nestellt zu haben. Es wurde also behördlicherseits nichts unternommen, um die falschen Beschuldigungen gegen Denk aufzuklären, obwohl sich die Verbreiter der Gerüchte auf die Zeugenschaft von beteiligten Staatsbeamten berufen hatten. Auf die Vorhaltung, daß zumindestens die Schulds lojigkeit der Bezirks- Sozialkommission festgestellt werden müßte, zuckten die beteiligten Beamten nur mit den Achfeln und unternahmen nicht 3. Auch Gendarmerie und Staatspoliei lehnten ein Einschreiten ab, obwohl ganz offenkundig war, daß die geschilderten Vorgänge zur Gefährdung der Sicherheit Dents beitragen mußten. So kam es am Donnerstag abends zu fich der leberfall auf die Wohnung Dents am Donnerstag knapp vor 7 Uhr abends ab. Von der Straße aus wurden bis zu 2 kilogramm schwere Steine geschleudert, welche das Fenſterkreuz und die Fensterrahmen durchschlugen. Frau Denk war um diese Zeit allein in der Wohnung. Der erste Stein flog ihr knapp am Kopfe vorbei und fiel beim Ofen nieder. Hätte fie dieses Wurfgeschoß getroffen, dann wäre sie heute wahrscheinlich nicht mehr unter den Leben den. Der lleberfall wurde erst abgebrochen, als durch die Hilferufe der Frau Dent die Nachbarschaft alarmiert wurde. Die Vanditen, welche den Terroratt ausführten, konnten unerkannt ent kommen. Für die Sicherheitsverhältnisse ist be zeichnend, daß die eingeleiteten Nachforschungen den Rothauern ihr Kino! bis Montag abends ergebnislos blieben. Seltsames Verhalten der Bezirksbehörde Arbeitslosen opfert. Christliche Caritas raubt gültigkeit der Behörden konnten die Täter trob der frühen Abendstunde unerkannt entkommen. Unsere Vertrauensmänner sind kein Freiwild Anton Suck Knapp vor Redaktionsschluß erreicht uns die erschütternde Nachricht, daß Montag mittags der Bürgermeister von Eichwald, Anion Sud, plöys lich an einem Herzschlag gestorben ist. Genosse Suf nahm noch am Sonntag an der Generalvers fammlung unserer Lofalorganisation Eichwald teil, amtierte am Montag vormittags auf dem Gemeindeamt und verschied dann nach kurzem Unwohlsein. Die Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei verliert in Suck einen ihrer besten Funktionäre, deffen Leistung für die Partei und den Kurort Eichwald noch gewürdigt werden wird. Ueber die Rolle, welche Angehörige der SdP bei diesem inszenierten Racheaft gespielt haben, wird noch separat zu berichten sein. Auch gewiffe Die Katholiken rühren sich Planer Verhältnisse, welche das Versagen sowohl der Bezirksbehörde als auch der Gendarmeries organe in diesem Falle erklärlich machen, vers Predigt gegen die über den Papst ausgeftrenten dienen noch eine nähere Beleuchtung. Wir werden nach Vornahme weiterer Klarstellungen den Fall nochmals aufrollen. Es muß aber jetzt schon mit allem Nachdrud erklärt werden, daj, unsere Vers trauensmänner, die sich in aufopfernder Weise nicht nur für das Wohl der Arbeitslosen, sondern auch für eine Beruhigung der politischen Verhält niffe im Grenzgebiete einsehen, der Lüge und dem Terror politischer Gegner nicht als Freiwild ausgesetzt werden dürfen! Gut an sich zu bringen. Aber an dem Rothauer Arbeiterheim, dem Invalidentino, wird die Caritas keine Freude erleben. Kundgebung Berlin. Kardinal Faulhaber hielt Sonntag in München vor etwa 10.000 Gläub.zen eme Verleumdungen und sagte u. a.:„ Die in den Reden und in Zeitungen erhobenen Angriffe, daß der Payst mit dem Kommunismus konspiriere und ein Femd des deutschen Volles sei, sowie daß der Vatikan mit für den Krieg verantwortlich gewesen sei, seien himmelschreiende Verleumdungen, zu denen er nicht schweigen könne. Wenn man ſage, daß die Kirche m Deutschland nicht verfolgt werde, denn es seien we der Gotteshäuser niedergebrannt noch) Priester ne hängt worden. so weise er darauf hin, daß 82 Schulen fatholischer Orden geschlossen worden seien und 15.000 katholische Schulfinder in andere Schulen umgeschnit tourden. Daher sei man berechtigt, von einer Ve folgung der Kirche zu sprechen". Der Andrang der Gläubigen war so stark, daß die Menge vor der Kirche sich staute. Die Prediat wurde auch in zwei anderen Stirchen, wobei ebenfans eine vieltauſendlöpfige Menge zuhörte, mit Lant sprechern übertragen. Auch in Berlin hielt der katholische Bischof Graf Preyfing eine Predigt. Nach dieser versammelte sich eine große Menschenmenge vor dem nahegelegenen bischöflichen Palais, die den Bischof mit begeisterten Rufen feierte. Der Bischof trat auf den Balkon hinaus und erteilte der Menge den Sc gen. ,, Kaffee aus Harrar" für die nazistische Winterhilfe Unter den Auswirkungen der Not, die kapis talistische Habgier über das unglückliche Rothau der aktivistischen Parteien verhängt hat, hatte auch das Invaliden= fino in Rothau zu leiden, das sich in guten Zei Freitag, den 18. Feber, um 11 Uhr vormit Der Ueberfall auf die Wohnung Denks hat. ten die Rothauer Arbeiter gemeinsam mit der tags findet im Sigungsjaal des Budgetausschuswie uns gemeldet wird, folgende Vorgeschichte: dortigen Ortsgruppe des Bundes der Kriegsver- ſes des Senates in Prag eine Stundgebung der letzten erbaut hatten. Die Gelder von Vereinen deutschen attivistischen Parteien statt, an welcher Blan gehört zu jenen Bezirken, welche in den letzten Monaten bei der Durchführung der Er- und Körperschaften, aber auch die Erspar- jich die Mitglieder der Leitungen der Parteien und nährungsattion in empfindlicher Weise gefürzt sie vieler Arbeiter waren zuſammen deren parlamentarische Vertreter beteiligen wergetan worden, damit dieses Heim der Rothauer den. Auf dieser Tagung wird ein Ueberblick dar wurden. Bei den Verteilungen waren deshalb Arbeiter erstehen konnte. zu wenig Anweisungen da, was wiederum eine über geboten werden, was auf Grund der Regieberechtigte Erbitterung der betroffenen ArbeitsDie Arbeitslosigkeit brachte auch das Inva- rungsvereinbarungen vom 18. Feber bereits ge= lofen auslöfte. Wie auch anderwärts, rte sich lidentino in Schwierigkeiten. Die Spartasse schehen ist und was zur vollen Durchsetzung diedie Hetze der SdP gegen die sozialdemo.catischen in Grasliß als Hauptgläubigerin seßte eine ser Vereinbarungen noch wird vorgekehrt werden Vertreter in der Bezirks- Sozialfommission. Diese Zwangsverivaltung ein und beantragte schließlich müssen. Heyze machte vor der Person unseres Bezirksver- die Versteigerung, obwohl der Ausschuß der SparHamburg. Der Havas- Korrespondent meldet trauensmannes Denf nicht halt, obwohl bekannt tasse Verständnis für die außergewöhnliche Situa fit, daß et ſeit Jahr und Zas den grökten Teil tion und keineswegs die Absicht hatte, die No- Stadttheaters. Die Egerer Staatspolizei hat, wie der 100.000 Stilogramm abeffiniſchen Kaffees als Konrad Henlein und der Leiter des Egerer aus Hamburg, daß dort ein Dampfer gelandet ist, jeiner Zeit für die Vertretung der Interessen der thauer Arbeiter, die ja immer noch nicht die Hoff die Beit" berichtet, dem ehrenamtlichen Leiter Gefchent des Ministerpräsidenten Mussolini für nung auf eine Wendung zum wirtschaftlich Bes- des Egerer städtischen Theaters, Professor Nito- die nationalsozialistische Winterhilfe an Bord Am Dienstag, den 8. Feber, ging wieder feren aufgegeben haben, um ihr Eigentum zu laus Sting 1, eine Geldstrafe von 1000 führte. Als die Staffeefracht in Anwesenheit des eine Welle der Empörung durch die Arbeitslosen bringen. Und der Metallarbeiter ver- Kč zugunsten des Staates, im Uneinbringlich Vertreters des nationalsozialistischen Amtes für von Plan und Umgebung. Es wurde Mehl auss band, der für Rothau schon so viele Opfer ge- feitsfalle zehn Tage Arrest, auferlegt. Diese Auslandsdeutsche an Land gebracht wurde, ergeteilt, aber leider nicht an alle bedürftigen Ar- bracht hat, war auch zu dem Opfer bereit, den Polizeistraße ist die Folge einer Ansprache, lärte der Kapitän des italienischen Dampfers: beitslosen, sondern nur, soweit der Vorrat reichte. Nothauer Arbeitern noch 170.000 Kč, nämlich die Prof. Stingt an Monrad Henlein richtete,„ Dieses Geschenk des Duce soll den Wunsch Ita Diese Verteilung erfolgte unter Umgehung der den Ausrufspreis zur Verfügung zu stellen, nur als dieser am 30. Jänner die Nachmittagsvor- liens symbolisieren, daß das befreundete DeutschBezirksfozialkommiffion, und zwar auf direkte damit ihnen ihr Heim erhalten werden könne. stellung des Egerer Stadttheaters besuchte. Die land bald stolonien erhalte." Auf den KafWeifung der Bezirksbehörde, deren Referenten die Die Graslißer Sparkasse war mit dieser Lösung Egerer Staatspolizei begründet die Bestrafung feefäden find folgende Worte Mussolinis geschrie Liste der zu Beteilenden eigenmächtig festsetzten. einverstanden. damit, daß Prof. Stingl damals eine Rede mit ben:„ Mögen Millionen Deutscher feststellen, wie Im Laufe des Tages verbreitete sich dann das Samstag war beim Bezirtsgericht in Graspolitischem Einschlag hielt, wodurch die öffentliche wohlschmeckend dieser Kaffee aus Harrar Gerücht, daß unser Bezirksvertrauensmann Dent liß die Versteigerung anberaumt. SunRuhe und Ordnung gefährdet und öffentliches ist. Mussoloni". daran schuld sei, daß viele Arbeitslose nichts be- derte Rothauer hatten sich eingefunden, die um Aergernis bei politisch andersgesinnten Theaterlamen. Es wurde unter den Arbeitslojen be ihr Heim bangten. Der Richter nannte den Ausbesuchern hervorgerufen wurde. Dadurch habe der hauptet, Dent habe die Verteilungsliste zusam rufspreis: 178.000 Kč. Man sah es ihm an, wie Theaterleiter die Bühne auf eine unzuläjjige Drohende Hungersnot in Nanking mengestellt. In den Nachmittagsstunden und ins schwer ihm dieses Amt war. Da ertönte eine Weise mißbraucht. Hantau. Den chinesischen Flüchtlingen in besondere am Mittwoch, den 9. Feber, nahm die Stimme, die lähmendes Entsetzen verbreitete: Haltung der Arbeitslosen gegen Dent bereits 20 1.2 20 Kč!" SDP- Oppositionsführer Zientek freigespro- Nanking in der Zahl von einer Viertel Million einen bedrohlichen Charakter an. Aus Ruhig setzte der Zentralsekretär May vom chen. Anjang Oktober fand beim Strafbezirtsge- Personen droht Hunger. Die japanischen Behördiesem Grunde wurde auch nachgeforscht, wer die Metallarbeiterverband noch einmal auseinander, richt in Brünn eine Verhandlung gegen den den halten ihr Verbot, Lebensmittel nach Nanbösartigen Gerüchte gegen ihn verbreitete. Dabei wie sehr die Rothauer Arbeiter mit allen Fajern Führer der Brünner SdP- Opposition" Stephan konnte ermittelt werden, daß drei Frauen, Ayna ihres Herzens an diesem Hause hängen, und Bientet statt, gegen den der Vorwurf der Nöti- fing zu transportieren, aufrecht. Die Lebensmit Hoffmann, Franziska Kraus und eine warum ihnen der Verband helfen will: Damit gung und der Aneignung verschiedener Gegen- tel, über die der internationale FlüchtlingsausFrau Sieber, zu denen gehörten, welche die in späteren Jahren die vielen Menschen ihre Erſtände erhoben worden war, die der EdP gehört schuß in Nanking verfügt, werden einer der letzten unwahren Behauptungen über Dent in Umlauf sparnisse zurückbekommen können, die sie hier an- hätten. Zientek erflärte sich in jeder Hinsicht für Meldungen aus Nanking zufolge binnen 4 Tagen jeisten. Zur Mede gestellt, gaben die ersten zwei gelegt haben, was unmöglich wäre, wenn das unschuldig und bestritt, daß die betreffenden GeFrauen an, sie hätten mit anderen Frauen bei Haus in fremde Hände überginge. Der Richter genitände Eigentum der SdP seien. Beide Seiten erschöpft ſein. Diese kritische Situation der chineder Bezirksbehörde wegen der unzureichenden zu selbst, vom Mitleid gepact, mahnte zur Ein- erbaten sich damals eine 14tägige Frist zur Ein- ſiſchen Flüchtlinge in Nanting wird noch durch teilungen an die Arbeitslosen vorgesprochen. Dort ficht und bat, den Rothauern nicht die leyte Hoff- bringung von Beweisanträgen, worauf die Ver-, die Gefahr von Epidemien verschärft. Es wird, sollen ihnen der stellvertretende Bezirkshaupt- nung zu nehmen. Aber neuerlich ertönte es: handlung auf unbeſtimmte Zeit vertagt wurde. darauf hingewiesen, daß sich in Nanking bloß; mann Rat Dr. Hodina und der Referent Dr. 201.220 Kč. Samstag wurde sie nun fortgesetzt und eine große zwei Aerzte befinden. 3unter gesagt haben, Denk trage die Schuld, Anzahl von Zeugen einvernommen. Rientet wurde wenn ihre Männer nichts erhielten, weil er das freigesprochen. Berteilungsverzeichnis aufgestellt habe. Als Dent Die Caritas hatte das Kino erstanden Die ungeheure Spannung, die bisher über davon erfuhr, wurde er sofort bei der Bezirksve- den Menschen lag, entlud sich nun in Ausbrüchen Bewegung an der schlesischen Grenze. Wie Die Maul- und Klauenseuche ,, Tag der Freiheit" der Deutschen Amerikas hörde vorstellig und verlangte, daß gegenüber der 23 u t und des ch mer 3 e 3. Männer weins die Troppauer Volkspresje" aus absolut ein Die Deutschen Amerikas sind weit davon entten wie Stinder, andere schrien in ihrer Empörung, wandfreier Quelle und gleichzeitig von mehreren fernt, die Begeisterung für Hitler zu teilen, von die sich auf das Stiegenhaus, auf die Straße Stellen erfahren hat, wurden in der Nacht zum der viele Teutsche in anderen Ländern angeſtedt fortpflanzte. 4. Feber an der Grenze die alten SS und sind. Uns kommt jetzt ein Flugblatt in die Hand, Daß die Christenmenschen, die der„ Caritas“ SA- Stürme abgelöst und durch neue erdas in New York zu vielen Zehntausenden verTrotz der strengen veterinärpolizeilichen Vor- angehören, das den Rothauer Arbeitern antun ſetzt. In jede Ortschaft wurden neue Abteilungen breitet wurde. Dieses Flugblatt lädt zu einem fehrungen der staatlichen Aemter verbreitet fonnten, daß sie sie um ihr Heim bringen und den und in Orte, wo noch keine SS oder SA statio=" Deutschen Tag der Freiheit" ein, der mittlersich die Maul- und Klauenseuche weiter, und armen Menschen die letzte Hoffnung nehmen konn- niert war, wurden frische Abteilungen weile unter riesiger Beteiligung am 5. Dezember zwar wie festgestellt wurde, hauptsächlich durch ten, ihre zusammengejparten 500.000 Kč jemals gegeben. Diese Maßnahme soll vor allem mit der 1937 durchgeführt wurde. In diesem Flugblatt Berührung mit Personen aus ver- wiederzusehen, das wird ihnen niemals vers Inzufriedenheit zusammenhängen, die im Grenz- heißt es u. a.:„ Wir wollen, daß das Land seuchten Gebieten und diesen Gemeinden durch gebiete bei der landwirtschaftlichen Bevölkerung unserer Väter als ein Land der Demokratie, des Personen aus verseuchten Gehöften. Derzeit ist Troß der Vereinbarungen, die der Metall- besteht und soll tief hinein in die deutschen land- Friedens und der Freiheit in der Welt geachtet die Maul- und Klauenseuche in Mähren- Schle- arbeiterverband mit dem Sparkassenausschuß ge= wirtschaftlichen Gebiete reichen. wird... Rassenwahn, Krieg und Unterdrückung, jien in folgenden Bezirken verbreitet: troffen hatte, und die sowohl für die Sparkasse Für Fremdenverkehrsförderung im Grenz- das ist Hitlerdeutschland... Die Nazis in USA Freudenthal, Troppau, Hult- als auch für die Rothauer günstig waren, hat der gebiet. Die im Grenzgebiet liegenden Gerufen: Amerita erwache! Sie wollen in Amerika schin, M.- Weißkirchen, 3ägern neue Sparkassendirettor Me in Ischmidt, als me in den wurden von den Bezirksbehörden auf- fäen, was Hitler in Deutschland geerntet hat! dorf, Freistadt, insgesamt sechs Bezirke ein besonders strenger Mensch gefürchtet, in aller gefordert, von allen für den Fremdenverkehr in Amerika ist kein Boden für Dittatur und Rassenin 18 Gemeinden beziehungsweise in 56 Gehöf- Stille Intereffenten gesucht. Ohne jedes psycholo- Frage kommenden Unternehmungen, Gaststätten, haß. Wir Deutsch- Amerikaner sin derwacht! ten. Erloschen in zwei Gemeinden. gische Verständnis, ohne sich in die Seelen dieser Wirtshäusern, Hotels etc., die Aufstellung von Wir werden nicht zulaffen, daß man uns mit der Nach einer amtlichen Zählung sind von der unglücklichen Arbeitslosen hineindenken zu kön- Preislisten zu verlangen. Diese Preis- Nazi- Unkultur auf eine Stufe stellt. Und daher Maul- und Klauenseuche in der Tschechoslowakei nen, hat er ausgerechnet in den frommen Leuten liften müffen den Aemtern zur Genehmigung vor- werden wir mit den Todfeinden der Demokratie, bisher 1100 tid Vich befallen von der Caritas jene Menschen gefunden, die tal- gelegt und stets vom 1. Mai bis 1. Oktober eines den Amerika- Deutschen- Nazis, abrechnen auf dem ten Herzens zugreifen, wenn es gilt, fremdes jeden Jahres stritt eingehalten werden. Deutschen Tag der Freiheit." worden. ziehen werden. Seite 4 Tagesneuigkeiten Ruf ins Spiel * Es geht um die Eishockey- Weltmeisterschaft. Hin und her jagen die ineinandergefnäulten Rudel der Spieler. Mut, Entschloſſenheit, Geistesgegenwart, Gewandtheit, alle Sporttugen den scheinen auf dieser Bahn konzentriert und zu höchstem Fortissimo gesteigert. Gepanzerten Türmen gleich stehen die Tormänner im Goal, wie Federn gespannt in ihrer plumpen Rüstung, in jedem Sekundenbruchteil bereit, die heranfchie-| Bende Scheibe abzuwehren. Zehntausend Menschen verfolgen in enthusiastischer Spannung das rasende Spiel der Männer auf dem Eise. Die Masse umschließt das Stadion als ein einziger dunkler vielgliedriger Leib, ein Leib mit zwanzigtausend Augen, die mit spannungsvoller Intensität des Sehens an der fligenden Scheibe hängen. Es gibt nichts auf der Welt jest für sie als diese Scheibe; nichts ist so wichtig jezt als das rasende Spiel. Da spricht in die Etſtaſe, die den dunklen Leibring erschüttert, gellend und gebieterisch der Lautsprecher: Dr. med. V. wird dringend ver langt: Ein Mann im dunklen Ring erhebt sich, zwängt sich durch die engen Reihen und geht. lind noch im Gehen wirft er einen schnellen leß ten Blick auf das weiße Feld. Dies Spiel jagt weiter. Aber nach einer Weile ruft wieder der Lautsprecher: Aſſiſtenzarzt Dr. M. soll sofort zu einer dringenden Operation in die Klinik kommen! Wieder bleibt kaum eine Lücke in der dunk Ten Masse der Zuschauer, als der Gerufene geht. Ein Auto jagt draußen mit klagendem Motorengeheul davon. Die Supe hallt entschwindend ins Spiel es geht um ein Leben in diesem Ruf. Es gab leine Lüde und es gab keine Pause. Klirrend stürmt das Spiel über das harte Feld. Und wieder noch einmal der Lautspre= cher. Wieder der Ruf nach einem Arzt. Diesmal wird kein Name gerufen. Nur ein Arzt wird verlangt, irgendeiner schnell! So sicher ist der Glaube an die Anziehungskraft des sportlichen Spiels, daß der um Hilfe Rufende hier, um die weiße Bahn, wo es um andere Entscheidungen geht als um Leben und Sterben, den Arzt zu finden gewiß ist. Urd ihn findet. Zwei Männer an verschiedenen Punkten der Tribünen erheben sich gleichzeitig, drängen sich durch die Meihen. treffen sich, verſtändigen sich mit einigen Worten und einer geht. Und wieder fährt schnell ein Auto davon. Spiel und Ernst verschränken sich auf erregende Weise ineinander. Spieler jagen der Scheibe nach und es scheint, als sei nichts auf der Welt so wichtig als diese kleine, blißschnell über das Eis getriebene Scheibe. Aber Schicksale, für die es um alles geht, rufen ihre Not in die zehntausendfache Ekstase. Gebieterisch ernst und allen vernehmlich ruft der Lautsprecher wie eine übermenschliche Stimme aus dem Leben. Das Schicksal selber scheint zu rufen: Ein Mensch ist in Not! Und wem von diesen Rehntausend gilt der Ruf heute noch, morgen, übermorgen, irgend wann? Wen von allen ruft das Schicksal mit gebieterischem Ernst hinweg vom Spielwen von uns allen...? Und das Spiel geht weiter... Hinrichtung in Berlin Berlin. Der zum Tode verurteilte 31jäh rige Karl Bischof ist Montag morgens hingerich tet worden. Bischof hatte, nach dem DNV, in der Nähe der Grenzen einen Hausierhandel und unter diesem Deckmantel neben Schmuggel vor allem Spionage für eine ausländische Macht betrieben. Als Spion hatte er Standorte und der Vertei digung dienende militärische Anlagen und Einrichtungen des deutſchen Grenzlandes auszu Das Verschwinden Rychnovskys noch immer ein Rätsel Paris. Die Pariser Polizei weiß noch immer nichts Näheres über das Verschwinden des Tsche choslowaken amerikanischer Nationalität Bohumil N:) chnovský, der, wie gemeldet wurde, ſeit November v. J. vermißt wird, und von dem einige persönliche Gebrauchsgegenstände in einer abgelegenen Villa zweier Betrüger unweit von Paris aufgefunden wurden. Dienstag, 15. Feber 1938 Die Hilfsexpedition nähert sich Papanins Lager Moskan.( Taß.) Der Eisbrecher ,, Tahmir"| Flugzeuge, die auf das Eis hinabgelassen wers meldete Samstag um 23 Uhr, daß er sich dem den, wurde begonnen. Lager Papanins auf der Eisscholle nähere und daß er die Leuchtsignale des Lagers in nordwestlicher Richtung wahrnehme. Nach Austausch weiterer Lichtsignale durchfuhr der Taymir" eine dichte Schichte alten Eises und mußte dann mit ten zwischen Schollen haltmachen, um das Freiwerden des Weges abzuwarten. Zu dieser Zeit befand er sich auf 71 Grad 30 Minuten nördlicher Breite und 18 Grad 14 Minuten westlicher Länge. Die Temperatur betrug 22 Grad unter Mull. Einer Nachricht, die am 13. Never um 0.50 1hr gegeben wurde; zufolge, befand sich der Eisbrecher zwischen großen Schollen. Der Eisbrecher will geradewegs zum Lager Papanins vordringen. Nordpol" auf 71 Grad 37 Minuten nördlicher Sonntag um 18 Uhr befand sich die Station Breite und 20 Grad 10 Minuten westlicher Länge. Laut einer Meldung von Bord des Eisbrechers Taimyr" hetrug die Entfernung zwvischen dem Eisbrecher und der treibenden Station em 13. Feber um 24 Uhr etwa 25 Meilen. 400 Meter von dem Eisbrecher e: fernt wurde ein fast befriedigender Flugplaß gefunden. Mit der Freilegung des Flugplatzes und der Montierung der Nr. 38 hatte er die Handschellen übergestreift. als es einen mads ab Monſieur D. war nach allen Regeln der Stunft gefesselt. Querit gab es ein allgemeines Ge lächter. Dann wollte Mr. D. aber endlich achen und nun versuchten er, der Wirt und alle Anwesenden, Sollte die ruhige Witterung auch weiters ihm die handschellen wieder abzunehmen. Aber das ..neueſte Modell" hielt ausgezeichnet. Weder Ham hin anhalten, wird es möglich sein, daß die Pa mer noch gange vermochten etwas. Mr. D. Schwiste Stunden zu retten. Der Eisbrecher„ Taimyr" iſt daran zerrte, es dauerte ſtundenlang, es wurde spät panin- Erpedition im Verlaufe von 24 bis 48 Blut, seine Handgelenke schwollen an, weil man bereits in radiotelegraphischer Verbindung mit am Abend, und es war einfach nichts zu machen. dem Papanin- Lager und beide forrespondieren Völlig erschöpft wantte D. ins nächste Kommissariat mit einander durch Leuchtsignale. Es wurde nun- und streďte dort flehend ſeine aefeſſelten Hände den mehr abgemacht, untertags Rauchſignale zu geben. Die sowjetrussische Kolonie in Barensburg auf Spißbergen teilt mit, daß sie den Flugplay in der Bucht von Colby bereits vorbereitet habe. Dieser Flugplaß ist für zwei Maschinen der Ret tungsexpedition des Generals Spirin beſtimmt, welche noch in Moskau weilt. Der Eisbrecher„ Tajmyr" ist in einer zu sammenhängenden Schichte von Eisblöcken, fest gelaufen, die sein Vorwärtskommen behindern. Der Kapitän hat jedoch beschlossen, die Eisblöcke zu sprengen, damit der Eisbrecher vorwärts fommen fönne. Auch der„ Murmanez" ist inmit ten von Eisblöcken festgefroren, welche ihn gegen Südwesten mit einer Geschwindigkeit von einer Halben Meile in der Stunde abtreiben. Beamten entgegen. Diese waren maßlos eritaunt, daß ein offenbar gefeifelter Verbrecher allein antam. Die Angabe, daß D. die Handschellen auf der Straße ac funden babe, fand nicht den aeringſten Glauben und man iverrte ihn zunächt einmal kurzerhand ein. Er verbrachte die Nacht lediglich in Geſellſchaft feiner Sandschellen, und erst am nächsten Vormittag wurden ihm diese endlich abgenommen, da man inzwischen feine Angaben nachgeprüft hatte.( MTV) strömen gegen Mitteleuropa falte arftische Luftmai Aus einem Druckhoch über Südffandinavien, sen. In der Republik fällt seit dem Montag- Morgen fast andauernd Schnee und die Temperaturen finden. Bei eventueller nächtlicher Ausheiterung dürften fich die Fröfte auch in den Niederungen bis unter Wahrscheinlich Minus 10 Grad verschärfen. Wetter von heute: in Böhmen Abnahme der Ve wölfung und Niederschlagsneigung, Verschärfung der Fröste, in den übrigen Ländern zeitweise noch Schneefälle, Ganztagsfröſte, Nordostwind. Wets teraussichten für Mittwoch: Andauern des winters lichen Wetters mit Ganztagsfrösten und zeitweifem Vom Rundfunk Empfehlenswertes aus den Programmen: Mittwoch: Amerikaners für Handel und machte Geschäfte| fierten zusammenzuarbeiten. Die von den vier vors mit allem, womit sich solche Geschäfte machen gewiesene Mitgliedschaft bei der Deutschen Arbeits- Schneefall. ließen. Außerdem erteilte er auch Englisch- und front" wurde natürlich nicht als Ersatz anerkannt. Französisch- Stunden. Der Zeuge sei mit ihm im Um der Entlassung zu entgehen, traten die LehFrühjahr 1937 zusammengetroffen, wobei ihm männer der englischen Gewerkschaft bei, worauf Rychnovský erklärt habe, es gehe ihm bereits sehr ihnen aber durch die Nazibotschaft in London befohgut und er mache Geschäfte auch in die Tschecho- en wurde, sofort auszutreten, wenn sie nicht auf flowakei, wohin er Lyoner Seidenwaren lieferte. eine Rüdfehr nach Deutschland, ihr Heimatsrecht dort Er besaß, wie es heißt, bereits einen größeren usw. verzichten wollen. Nun setzten halbdiplomatische Geldbetrag, was ihm wahrscheinlich in seinem Vemühungen ein, denn es drohte ein großer Streit in Verkehr mit verschiedenen verdächtigen Personen Glasgow. Nun hat Ley den vier Gefolgschaftlern erzum Verhängnis wurde. Yaubt, der britischen Gewerkschaft beizutreten, aber unter der überaus bezeichnenden Bedingung, daß sie nicht an die bestehende Regelung von Lohn, Arbeitszeit usw. gebunden und auf keinen Fall in irgend welche politischen Sachen hineingezogen werden dür fen. Auf die Gelbheit fann eben die„ Arbeitsfront" nicht verzichten, ohne sich selbst aufzugeben.( bn). Lieber tot als ohne Schlaf Saloniti. Wie die Blätter melden, erschien kürzlich auf der Staatsanwaltschaft ein junger Mann namens Evstratios Daifopulos und bat, man möge gegen ihn irgendeine schwere Anklage erheben, auf Grund deren er zum Tode verurteilt werden könnte. Sein Ansuchen begründete er damit, daß er seit sieben Jahren kein Auge mehr geschlossen habe und infolgedessen an fürchterlichen Schmerzen leide. Zunächst glaubte man, daß es sich um einen Geistestranten handle, doch wurde schließlich festgestellt, daß Daikopulos, der heute 35 Jahre alt ist, im Jahre 1930 in den Fordwerken in Detroit gearbeitet hat, wo zahlreiche Griechen beschäftigt sind. Eines Tages kehrte er von der Nachtschicht heim und konnte nicht einschlafen. Seit dieser Zeit konnte er fein Auge mehr schließen. Obwohl er zahlreiche Aerzte in Amerika und Griechenland aufgesucht hatte, konnte ihm bisher niemand helfen. | Vollbesetztes Fährboot gekentert London. Wie aus Sydney in Australien berichtet wird, fenterte im dortigen Hafen ein mit 150 Personen besetztes Fährboot, das zum ameritanischen Kreuzer Louisville" fuhr. Das Fährboot versant sofort. Es wurden fünf Leichen geborgen. Die Zahl der noch vermißten Passagiere wird auf 20 bis 25 geschäzt. Wahrscheinlich sind auch sie ertrunken. Schülerexkursionen mit den Ausflugszügen der Staatsbahnen. Mit Zustimmung des Schuls ministeriums wandten sich die Referate der Ausflugszüge an die Lehrer- und Schulförperschaften mit dem Antrag auf Veranstaltung von Ausflügen der Mittelschuljugend. Die Referate würden die technische Ausführung( die Beförderung. Un terkunft, Berföſtigung und gegebenenfalls auch die ortskundige Führung und Erklärung) über nehmen, so daß die Professoren, dieser Surge enthoben, sich der erzieherischen Seite des Ausfluges voll widmen könnten. Der Vorschlag fand eiren großen Widerhall. Um Irrtümern vorzubeugen, machen wir darauf aufmerksam, daß mit dieser Aftion nicht etwa die Stations- und Bahnbetriebsämter betraut sind, sondern ausschließlich die Referate der Ausflugszüge bei den einzelnen Staatsbahndirektionen. Macdonalds Tochter heiratet. Der Daily Herald" berichtet, daß die Tochter von Mamiah Macdonald Ishbel sich mit Norman Ridgley vers lobt habe, welcher zur Zeit Deforateur von Beruf ist, früher aber als Gärtner bei ihr gearbeitet hatte. Die Hochzeit werde in den nächsten Wochen Auf dem tschechoslowakischen Generalkon= erfolgen. sulat ist Rychnovstý nicht bekannt, da er nicht tschechoslowakischer Staatsangehöriger war. Er Hallenflug. Der erste Flug mit einem Flughatte, wie festgestellt wurde, einen ordentlichen zeug in einer gedeckten Halle ist jest geglückt. Die bekannte deutsche Fliegerin Hanna Reitsch hat in Paß der USA, der jedoch in den letzten zwei Jah der Berliner Deutschlandhalle Probeflüge mit ren nicht verlängert worden ist. Auch bei der dem Hubschrauberflugzeug durchgeführt, die zu tschechoslowakischen Kolonie in Paris fennt man ihn überhaupt nicht. Er kam niemals unter die friedenstellend verlaufen sind. Landsleute, noch nahm er an deren Zusammen Die ehemalige Haushälterin des Papstes Prag, Sender I: 10.05: Deutsche Brejse. 10.15: Rundfunt für deutsche Schulen, niedere Stufen. 11.05: Blechmusif. 12.10: Märsche auf Schallplatten. 13.40: Deutscher Arbeitsmartt. 14.00: Deutsche Sen dung: Fröhlicher Wettgefang. 15.15: Populäres Konzert Orcheſterfonzert FO: Dvořák, Chorvatta etc. 18.05: Deutsche Sendung: Lilli Jatsch fingt Lieder österreichischer Komponisten. 18.20: Deutsche Arbeitersendung: Peter Schmidf- Reichenberg: Der Lebensraum des deutschen Arbeiters und Angestell ten in der Tſchechoslowakischen Republik. 18.45: Die Handschellen. Ein böchst merkwürdiges| Deutsche Presse. 22.35: Englische Tanzmusif. Abenteuer iit Monsieur Eugène D, vajjiert. Nichts- Brag, Sender II: 14.20: Deutsche Sendung: Kinabnend ging er eines Tages an einem der Pariser berstunde. 14.55 Deutsche Preise. 18.15: MandoBahnhöfe vorbei, als er etwas aligerndes auf dem linen und Gitarrenfonzert. 19.30: Overnarien. Bürgersteig liegen fah. Er büdte fich und bob ein Bränn: 12.35: Rundfunkorcheſterfonzert, 17.40: vaar Sandschellen anf. Im nächſten Bistrot zeiate er Deutiche Sendung: Schallplattenkonzert. Pref stolz seinen Fund, man bewunderte das Instrument, burg: 19.25: Overettenmusif. 22.30: Tanzmusif. und Stenner versicherten, daß es eines der neuesten Kaschau: 12.05: Volfemusif. 21.05: Vopuläres Modelle sei. Nun batte aber Monsieur D. die unglüd Rundfunforchesterkonzert. Mähr. Oftrau: 16.10: felige Idee, die Handschellen auszuprobieren. Staum Rundfunforchesterkonzert: Bizet, Verdi etc. Eishockey- Weltmeisterschaft 1938 Brag. Die Spiele des Sonntags verliefen in nehmen, daß jetzt zwischen Schweden und der den Haupifämpfen überaus dramatisch, besonders die Tidedhoflowakei die Entscheidung über den Begegnung Tschechoslowakei- Schweden, welche nach Aufstieg in die Zwischenrunde fallen müsse. Unter 75 Minuten Stampf unter Ueberlegenheit der heimis diesem Eindrud standen sichtlich auch die Spieler, die fchen Mannschaft ein torlofes Treffen ergab. Be- von der ersten Minute an alles daranjeßten, das ent dauerlicherweise muß aber fonstatiert werden, daß be scheidende Tor zu schießen daß es ein torarmes B be feibende for a chic for a esti torames fortschreitender Stonkurrenz auch die Härte der Spiele fann, dann werden wohl in der Zwischenrunde zehn Minuten nichts anderes als ein 0: 0 bringen zunimmt. Wenn dem nicht Einhalt geboten werden mand ahnte, daß auch eine Verlängerung um dreimal Stämpfe vor sich gehen, welche fraglos mit Sport würde. Die tschechoslowakische Mannſchaft waz nichts mehr gemein haben. Die Edhiedsrichter müß gegenüber dem Vortag sehr zu ihrem Vorteil verän fen durchgreifen, wenn sie nicht miifchuldig werden dert. An Stelle des zeitweisen laren und nachdrudss wollen. Die Zuschauer sind natürlich aufge- lojen Spiels war der schnelle, rajante und entschloſ tracht über solche Zwischenfälle, aber sie beurteilen fene Kampf getreten, der auch die feste schwedische in vielen Fällen die Lage zu einseitig. Verteidigung erschütterte und den Tormann Svans Ein unglückliches Match absolvierte wiederum berg oft in Gefahr brachte. Vor den Angriffen der Lettland, das gegen Deutschland durch eir Tichechoslowakei zogen sich die Schweden immer mehr Tor im zweiten Drittel berlor. Unglüdlich deshalb, in die Verteidigung zurüd, bier taten sie aber ihr weil die Deutschen troß Einstellung von Jänede und Bestes. Troßdem schien es mehr als einmal, daß die Ball nichts boten, das ihren Sieg rechtfertigen würde. unaufhörliche Beſchießung des schwedischen Tors zum Die Deutschen sind zwar gute Läufer und zeigen eine Erfolge geführt hat; immer wieder gelang es aber aute Scheibenführung; ihre Aftionen aber sind mehr dem hervorragenden Svanberg zu retten. Sein Mön Blendwerf, als daß man damit Erfolg haben könnte. nen, aber auch viel Glück, machten die Schüffe Males denn abgesehen von dem durch Zufall erzielten Trei čets, Kučeras, Vergls. Cetkovskis, Jirotkas, Trojáls fer waren sie vor dem Tore von einer blamablen Funkchte. Lob verdienen aber nicht nur die fichedio= Schusseligkeit. Die Letten waren ein ebenbürtiger Slowakischen Stürmer, sondern auch der Tormann Geaner und nur Bech und hartes Angeben brachten Modrý, der bei einigen der seltenen schwedischen Borfie wieder um den einen oder anderen Erfolg. Ein ſtöße glänzend eingriff, und Bácalt in der Verteidi tapitel für sich war der Schweizer Schiedsrichter, aung, der eine ausgezeichnete Leiſtung bot. Der der aus seiner Sympathie für die Deutschen wenig Stampf wurde troß aller Särte im ganzen nicht un Hehl machte und viele Angriffe der Letten zu Unrecht fair gespielt. Es muß festgehalten werden, daß keiner unterband. der Ausschlüsse einen tschechoslowatischen Spieler bes traf. Die Vormittagsspiele ergaben einen leichten, aber im Ausmaße knappen Sieg von 3: 0( 1: 0, 2: 0. 0: 0) der Polen über Rumänien, welches mehr verteidigte als angriff.- Ungarn holte sich gegen Litauen ein zweistelliges Ergebnis von 10: 1( 2: 0, 4: 0, 4: 1) und verdarb feinen guten Einbrud durch unnötig derbes Spiel. Die Sieger find schmelle Läufer, befißen eine gute Kombination und sichere Schüte durch den schwachen Tormann Litauens mehr als zen; doch diesmal wurde ihnen die Arbeit besonders Teicht gemacht. wegen mit 7: 1( 4: 0 0: 1, 3: 0). Anschließend schlug Amerita überlegen Nor Montag nachmittags spielte die Schweiz mit itauen 15: 0( 9: 0, 2: 0, 4: 0). Dann ichlug England mit 5: 1( 1: 0, 2: 0, 2: 1) Lettland. Schneefall behinderte das Spiel, in welchem sich die Letten sehr tapfer gegenüber die ausgezeichnet spre lenden Engländer zeigten. Vor etwa 6000 Ruschauern wurden abends die Das erste Spiel des Nachmittags brachte Ka- Meisterschaftsfämpfe mit zwei weiteren Vorrunden nada und Desterreich zusammen. Vergegen spielen fortgesetzt. Im ersten Spiele siegte Ame wärtigt man sich, daß die Ueberseeler am Vortag mit ila gegen Deutschland nach gleichwertigem mußte man sich doch wundern, mit welcher Agilität sie welchem die Deutschen von den zahlreichen Henlein Schweden einen harten Kampf zu bestehen hatten, fo Stampfe 1: 0. Das einzige Goal dieses Spieles, in auch dieses Match bestritten. Es ging hart auf hart, studenten im Publikum nach Kräften, aber vergeblich, wobei die Kanadier in Phasen der Gefahr mitunter angefeuert wurden, fiel schon im ersten Drittel. Der das Maß überschritten; doch die Desterreicher blieben beste Mann am Blake war der Goalmann von USA. nichts schuldig, und der Sieg Kanadas war leichter der von den letzten in Prag stattgefundenen Weiſter Pius XI., Frau Theodolinda Sanji, starb in der erzielt als man annehmen möchte: 3: 0( 1: 0, 1: 0, fchäftstämpfen bekannte Cosby.- Im zweiten Spiele 1: 0). Die Buschauer haben es scharf" auf die regte Polen gegen Ungarn nach überlegenem Nacht zum Montag in einem Vatikanischen Bas Stanadier und erplodieren bei jedem scharfen Angehen, aber äußerst hart geführten Spiele 3: 0( 1: 0, 1: 0. wohnt, wie es heißt, in Prag. laste im Alter von 76 Jahren. Frau Sansi war ohne aber dasselbe bei Verstößen der Gegenfeite a 1: 0), wobei auch in diesem Spiele ein Teil des Zu dem mit der Untersuchung des Falles in ganz jungen Jahren in die Dienste der Familie tun. Nachdem die Schiedsrichter nicht eine einheit- Bublitums unangenehm auffiel. betrauten Polizeifommissär fam Sonntag abends Ratti eingetreten. liche Auffassung besaßen, nahmen die Kanadier jede als Zeuge ein gewisser Gustav May, der Rych= Lens Konzession. Beim Aufbau der Empire Gelegenheit des Vorteils wahr; immerhin: Popli= novstý gekannt hat. Er erklärte, daß 1935 Rych- Ausstellung in Glasgow arbeiten auch vier Reichs- nent( Belgien) scheint für sie Sympathien zu haben. novsth in Paris in sehr dürftigen Verhältnissen deutsche. Ob aus Nazitum oder nur befehlsgemäß gelebt habe. Er habe auf der Straße Zeitungen weigerten sie sich, der Gewerkschaft beizutreten, wor Die zehntausend Ruschauer, die am Sonntagsschechoslowatei- Kanada, 21.30 11hr: verkauft. Er hatte jedoch den lebhaften Sinn des auf diese ihren Mitgliedern verbot, mit Unorgani- abend das Winterstadion füllten, mußten noch an- Schweden- Desterreich. fünften teil. Er soll einzig mit einigen von ihnen im Verkehr gestanden sein. Sein Bruder Karl 1 75 Minuten ohne Entscheidung Die letzten Spiele der Vorrunde Dienstag: 9.30 Uhr: Ungarn- Rumänien, 11 Uhr: Deutschland Norwegen, 15 Uhr: Sanveis Polen. 16.30 Uhr: Amerita- England, 20 Uhr: 111 11 a 11 C 1 8 men ber Ge und pen, das 2111 iste man Spät Gen. riat den dak Die und Er iner den chen ien, hais gen ten. fich nter ch Bes der noch Bet ters fem 15: fen. ten. Een Fires atla ingt iche Der Cell. 45: in do 10: res 10: der Dett die na! дел waz ois die 11 ber chr br Die mer J mis 23 er es 42 it g D. Die ie 6. SCREEN SEN I. t 一 Nr. 38 Drei Sonntage in Barcelona Von General Julius Deutsch Wie soll der gute Chriſt den Sonntag, den Tag des Herrn, verbringen? Er soll die Arbeit ruhen laſſen, die Gedanken von den irdisch gerich= teten Werktagen abwenden und sich in die from me Anbetung des Allerhöchsten verſenken. Zwischen beschaulicher Ruhe und religiösen Zeremonien soll der Tag verlaufen, den die Gläubigen als Gott geweiht betrachten. Dienstag, 15. Feber 1938 grauenhafte Ergebnis ist bekannt: 153 Tote,| Verbrechen der Bombardierung Wehrloser schipeidarunter 47 Kinder. gen Kirche und Papst. Feierlich erklingen allers Drei Sonntage drei o morten in Europa und Amerika die sonntäglichen bardierungstage. An die Stelle der Weisen vor den Altären. Zur gleichen Zeit tra sonntäglichen Messe ein Regen von Explosivförs chen die Bomben in Spanien, werden friedli.he pern auf wehrlose Menschen. Die grauenhafte Seime zertrümmert und Menschen, die mit dem Sinschlachtung von hunderten Christen durch Striege nichts zu tun haben, in der feigsten Weise Christen ist zu einer regelmäßigen Heiligung des gemordet. Das geſchicht mit besonderer Vorliehe Tages geworden, den sie Gott geweiht haben. Wiel- und mit vorbedachter Regelmäßigkeit juſt am leicht beten sogar die Piloten, bevor sie zu ihrem Zuge des Herrn, es geschieht von denen, die seis blutigen Werke aufsteigen, noch schnell ein paar nen Namen am eifrigiten im Munde führen; noch Baterunser um ein glückliches Gelingen ihres ist kein zweiter Erlöser auferstanden, die Feuche sonntägigen Morgens. ler und Pharisäer aus dem Tempel zu jagen, den Zu den ebenso sinnlosen, wie scheußlichen sie so erbärmlich schänden. Wir verstehen, daß anders als in Friedenszeiten im Kriege eigene Geseze gelten. Wir verstehen also, daß an der Front, wo Mann gegen Mann steht, das blutige Handwert des Menschenmordens am Sonntag nicht stille steht, sondern in der gleichen ge= schäftigen Grausamkeit geübt wird, wie an den ganz gewöhnlichen Werktagen. Muß aber das, was an der Front gilt, auch für das Hinterland gelten? Müssen weit weg von den Kampflinien in friedlichen Städten und Dörfern Hunderte wehrloser Männer, Frauen und Kinder gemordet werden? Und, was das Gemüt frommer Christen eigentlich auf das tiefste erschüttern müßte, ist es nicht eine unjägliche Steigerung der Grauenhaf tigkeit dieses Krieges,( wenn eine solche Steige= rung überhaupt noch möglich erscheint) daß just der Sonntag, eben der Tag des Herrn, der belieb teste Tag für die Bombardierung offener Städte geworden ist? Die Christen, die von Salamanca aus die katholische Zivilisation verbreiten, rech nen offenbar damit, daß die gottlosen Roten noch so viel von der Sonntagsstimmung in sich tragen, daß sie an diesem Tage etwas lässiger im Dienste sind und daß sie infolgedessen nicht so gut aufpassen wie an den Werktagen. Die ,, Gottlosen" geben auf diese Art den Frommen" eine glän= zende Gelegenheit, über sie herzufallen. Sonntag hin Sonntag her! Wenn gerade am Tag des Herrn der Schrecken, den die Piraten der Luft unter der Zivilbevölkerung verbreiten, noch nesteigert werden kann, dann weg mit der Sonntagsheiligung und her mit den Bomben! Ich habe eine Statistik über die Bombardie run der Städte Valencia und Barcelona vor mir liegen. Das Ergebnis ist erschütternd. Siebzig Prozent aller Bombardierungen dieser beiden Städte erfolgten an Sonn- und Feiertagen. Volkswirtschaft und Sozialpolitik Aus der Praxis der Kartelle Man erhält für 100 Reichsmark.. Markmünzen. 100 österreichische Schilling 100 rumänische Lei. 100 polnische Zloty 100 ungarische Bengö 100 Schweizer Franken 100 französische Francs 1 englisches Bfund 1 amerikanischer Dollar 100 italienische Lire. 100 holländische Gulden 100 jugoslawische Dinare 100 Belgas Seite 5 Kč 543.• 645.533.50 14.35 522.50 558 50 660.50 94.20 142.50 28.30 120 40 . 1587.62.30 482.Sechzigtaufend nene Handelsgewerbe in fünf Jahren. Nach den abgeschlossenen statistischen Erhebungen gab es Ende 1935 im ganzen Staate 265.841 Handelsgewerbe im eigentlichen Sinne, gegen 209.975 im Mai 1930. Die Zahl der Handelsgewerbe hat demnach binnen fünf Jahren eine Steigerung um nicht weniger als 60 000 erfahren. Als neuestes Beispiel der schweren Schädi-' drohte der Staat mit der Herabseßung der Eingung der Konsumenten und der Arbeiterschaft fuhrzölle für Rotationspapier, die bisher dem überhaupt muß das neue Schokoladenkartell ver- Kartell die Monopolstellung gesichert hatten. Die merkt werden. Das Zustandekommen der Grün- Kartellkapitalisten gaben nicht nach. Es fam zur dung ist nur der nachdrücklichen Förderung zu dan Serabsetzung des Zolls auf ein Zehntel( von 84 len, die der fartellfreundliche Teil der Schoko- auf 8.40 Kč), so daß die Möglichkeit bestanden laden- Industriellen durch das Handelsmini- hätte, Rotationspapier zu wesentlich niedrigeren sterium erfahren hat. In der ,, Konsumgenossen Preisen aus dem Ausland einzuführen. Tatsäch schaft" sind die Gründe, die unsere Skonsumge- lich stieg auch die Rotationspapier- Einfuhr vornossenschaften gegen das Schokoladenkartell Stel übergehend sehr erheblich. Aber das Kartell wußte lung nehmen ließen, wiederholt dargelegt wor- es auf dem Umiveg über das internationale den. Wenn das Kartell von seinen Mitgliedern Notationspapier- Kartell zu erreichen, daß die eine Kaution von 1000 Kč für je 10.000 Kilo Bufuhr nach der Tschechoslowakei abgestoppt acamm des auf sie entfallenden Kakaobohnen wurde. Die internationale Solidarität der Kapis Nontingents fordert, wenn es weiter zur Bestrei- talisten wurde mit diesem Vorgehen deutlich tung der Regiekosten 7 Kč je 100 Stoligramm be- demonstriert. Nachdem das inländische Kartell hohe Mehrbelastung der Schokoladenindustrie der entgegengekommen war, wurden die Einfuhrzölle rechnen und einheben will, so wird durch diese den Zeitungsverlegern einen winzigen Schritt Beschluß der Konsumgenossenschaften, dem Startell für Rotationspapier wieder auf die alte Höhe nicht beizutreten, in seiner Berechtigung noch uns heraufgesetzt, die Einfuhr unterblieb, die Zeiterstrichen. Allein die Regiegebühr beträgt beitungspreise erfuhren eine Verteuerung und die 1200 Waggons Rafaobohnen 840.000 Kč pro Sartellfapitalisten erhielten ihre beträchtliche ErJahr, die die Schokoladenindustriellen wieder auf höhung des Kartellprofits! die Konsumenten abwälzen werden. Der Schokoladenpreis wurde schon vor zwei Jahren erhöht, und jetzt, bei der Gründung des Schokoladenfartells, sind die Preise weiter heraufgesetzt worden. Daß sich diese Preispolitik bei den sich nur lang sam beſſernden Einkommensverhältniſſen unserer Bevölkerung für den Konsum nachteilig aus wirkt und damit auch zu Störungen in der Produktion führen muß, dafür liegen schon genug Erfahrungen mit anderen fartellierten Waren vor. Außer dieser Gefahr droht einem Teil der Arbeiterschaft der Schokoladenindustrie noch aus Seit drei Wochen haben sich die Bombardierungen der offenen Städte in einem bisher ungefannten Maße gesteigert. Die Ursache ist klar! Die Fafchijten glauben offenbar selbst nicht mehr daran, die militärische Front der Republikaner brechen zu können und deshalb greifen sie zu einem anderen Mittel, Sie wollen das republikanische Volk zermürben. Sie wollen seine Nerven Angestelltenvorschläge zur Belebung der Textilindustrie. Eine Sonntag in Königgräß abgehaltene vom Einheitsverband der Privatange Wertführern in der Textilindustrie beschäftigte stellten einberufene Konferenz von Beamten und sich ausschließlich mit den augenblidlich gegebenen Möglichkeiten, unsere Textilindustrie weiter zu beleben. Die Konferenz beschloß der Regierung dringend zu empfehlen: 1. zur Sicherung eines der Textilindustrie das System der Handelsvers dauernden annehmbaren Beschäftigungsgrades in träge der Repubiit auszubauen und alle Handelsden Abschluß des Handelsvertrages mit den Werverträge möglichst langfristig zu vereinbaren; 2. einigten Staaten mit dem größten Nachdruck zu betreiben; 3. die entscheidende steuerliche Belastung unserer Tertilausfuhr ebenso wie die sich aus den bestehenden Kartellgebühren ergebende die nötigen Reformen unverzüglich einzuleiten; Hemmung des Textileyportes zu überprüfen und 4. die allgemeine einheitliche Regelung der in der Textilindustrie bestehenden Lohn- und Gehaltsverhältnisse im Interesse der Ausschaltung jedes unlauteren Wettbewerbes in unserem Ermit allen der Regierung zur Verfügung steporte und der Erweiterung des innern Marktes henden Mitteln zu fördern; 5. zur Ausweitung des innern Marktes auch durch eine großzügige Fortsetzung der öffentlichen Investitionen beizu= tragen. Die Konferenz stellte fest, daß auch be stimmte innere Verhältnisse unserer Textilindustrie schwere Semmungen der Aufwärtsentwidlung unserer Tertilausfuhr sind. Unser Konfettionservort könnte, wie die Stonferenz erklärte. gewaltig steigen. Nötig wäre dazu allerdings. fähig und mehr beweglich zeigte. Die unerlägs In der Spiritusindustrie vollzieht sich lichen Reformen dürften vor den innern Verhältgegenwärtig eine Entwicklung, die für die Tätignissen unserer Textilindustrie nicht halt machen. feit des Spirituskartells bezeichnend ist. Obwohl schon bisher zuviel Spiritus produziert wird, kommt es fortgesetzt zur Neugründung von Spiritusbrennereien. Es besteht keine Aussicht, daß bei der Vermehrung der Betriebe eine Rentabili tät der Erzeugung auf die Dauer gegeben ist. Wenn troßdem neue Brennereien eingerichtet werden, so geschieht das ganz offensichtlich nur zu dem zwed, ſie ſpäter wieder stillzulegen und dem Besißer durch das Startell auf Kosten der Konsumenten eine einträgliche Rente zu sichern. Dieser gleiche Vorgang hat sich früher schon in der Zuckerindustrie, der Papier- und Eiſens induſtrie und auch noch in anderen Zweigen unserer Wirtschaft abgespielt. Die Papierindustrie gehört überhaupt zu jenen Industriezweigen unserer Wirtschaft, in denen die Kartellpolitik besondere Verheerungen angerichtet hat. Das Papierkartell hat nicht nur im Verlauf der letzten Jahre eine große Anzahl Betriebsstillegungen durchgeführt. sondern es hat in der Periode des neuen wirtschaftlichen Aufschwungs auch zu verhindern gewußt, daß früher stillgelegte Betriebe wieder aufgenommen wer den. Darauf ist die Tatsache zurückzuführen, daß die Produktion der Papierindustrie im Jahre 1937 höher ist als 1929, daß es aber noch immer treffen, wollen Paniken erzeugen und so den Sieg oder gar 8 Arbeitseinschränkung 121 Betriebe und einige tausend Arbeiter gibt, daß unsere Tertilindustrie sich mehr anpaffungs ergivingen. der Es wird den Befürwortern des SchokoladenVergebliche Mühe! Die Bombardierung der kartells schwer fallen, die Vorteile aufzuzeigen, offenen Städte ist feineswegs ein Zeichen der die angeblich der Allgemeinheit und der Wirt Stärke, sondern eher ein solches der Schwäche der schaft von der Gründung des Kartells zugefom Faschisten. Die Ueberfälle auf Frauen und Kin men. Dagegen können die Schädigungen noch der offenbaren ihre sinnlose Wut, ihre tobende einen ernsteren Umfang annehmen, wenn die Rachsucht über ihre Mißerfolge an der Front. Praris des Schokoladenkartells etwa gar Betriebsstillegungen nach sich ziehen sollte. Das Militärisch ist die Bombardierung der offe- Buderkartell schreckt bis in die neueſte Zeit hinein nen Städte ganz und gar zwecklos. Auf diese vor diesen Folgen seiner Politit nicht zurüd. Die Beife wird die Front nicht um einen einzigen Stillegung der Troppauer Zuderraffinerie, mit Stilometer verändert. Auch die Hoffnung der Fa der die Eristenzvernichtung von 800 Beschäftigten jchisten auf Panilen im Hinterland iſt müßig. verbunden war, ist zwar nicht das erste, aber das Ber einmal erlebt hat, wie das spanische Volt neueste fraise Beispiel egoistischer Interessenpoliauf dieſe feigen leverfälle reagiert, wer die Haß- til der Buderkapitalisten. Während der Besizer und Vergeltungsrufe der Maſſen gegen die nach der stillgelegten Buderraffinerie 30 Millionen den Bombenabwürfen rasch davonjagenden Re- Ke Abfindung erhält, gehen die um ihre Arbeit bellenflugzeuge gehört hat, der weiß, daß auf und ihren Erwerb gebrachten Arbeiter völlig leer dieſe Art keine Zermürbung des republikanischen aus. Es bleibt dem Staat überlassen, für die Spanien erreicht werden kann. Bleibt also nichts Opfer der Kartellpolitik zu sorgen. anderes übrig als die Tatsache eines sinn- und ziellofen Hinmordens von Frauen und Kindern, die bei jedem Bombardement die meisten Opfer stellen. Zu einer Gefahr für die Baukonjunktur, von der sehr viel für die Weiterentwicklung unserer gesamten Wirtschaft abhängt, wächſt ſich die Preispolitik der Ziegelfartelle und des Bements fartells aus. Obwohl der Zementpreis in den Tezien zwei Jahren mehrfach erhöht worden ist und die Zementindustrie infolge der hohen Lieferungen für den Staat mächtig verdient, soll jetzt In den letzten drei Wochen wurde – wie gesagt an der spanischen Ostküste oftmals bombardiert. Immerhin gab es an den Werkta= gen Pausen. Es vergingen einige Tage in jeder Woche, in der die Rebellenflugzeuge nicht am Himmel erſchienen. Dagegen haben die Hüter der der Zementpreis erneut heraufgesetzt werden. christlichen Stultur in diesen drei Wochen te i nen Dagegen ſeßen sich die Bauunternehmer zur einzigen Sonntag ausgelassen! Wehr, denen durch die Zements und Ziegelpreisverteuerung die ganze Erleichterung, die die Am Sonntag, den 16. Jänner, ertönten die Binsherabsetzung für sie gebracht hatte, wieder Alarmsirenen in Barcelona bereits in den ersten verloren geht. Der Preis für 1000 Ziegel, deren Minuten nach Mitternacht. Der Tag des Herrn Produktionsfosten einschließlich des Unternehmerwurde würdig eingeleitet. Am frühen Morgen gewinne etwa 160 Kč betragen, wurde nach und erfolgte der zweite Angriff; am Vormittag, just nach auf 240 Kč hinaufgetrieben und erfährt zu der Zeit, in der das Hochami zelebriert zu jetzt abermals eine Erhöhung auf 275 Kč, in werden pflegt, erschienen die Bomber zum dritten einigen Gegenden sogar noch darüber hinaus. Male über der Stadt. Vei der schweren Gefahr für die gesamte Wirts shaft, zu der sich diese Preisdiktatur des Zementkartells und der Ziegelkartelle auswirken muß, ist es höchste Zeit, daß die Behörden dem Mißbrauch der Kartellmacht mit wirksamen Mitteln entAm Sonntag, den 23. Jänner, wurden um 6 Uhr morgens die Betwohner der Stadt aus dem Schlafe geschreckt. Furchtbare Explosionen ertönten, die Abwehrgeschüve krachten, Ambulanzen rollten herbei. Tote und Verwundete in großer gegentreten. Bahl mußten weggeschafft werden. Am Sonntag, den 30. Jänner, erfolgte der erſte Angriff um 9 Uhr vormittags, dem um 11 Uhr ein zweiter und schwerer Angriff folgte Das Die tägliche Praxis der kapitalistischen Startelle läßt kaum irgendwo einen Beweis finden, mit dem die Behauptung gerechtfertigt werden könnte, daß ihre Wirksamkeit im gefamtwirtschaftlichen Interesse liegt. Dagegen bestätigt sie stets von neuem wieder, daß sie die Preise in die Höhe treibt und sich so im höchsten Maße verbraucherfeindlich auswirkt, daß sie Tausenden von Arbeitern den Arbeitsplay raubt und die Eristenz vernichtet und daß sie damit zu einer Gefahr für den demokratischen Staat wird. Darum sollten die Startelle und ihre Politik den Staat endlich zu jener Stellungnahme veranlassen, zu der das wahrhafte wirtschaftliche und soziale Intereſſe des Voltes herausfordert. ( ,, Konsumgenossenschaft".). Im Im Zeitalter der Volksgemeinschaft Der Handelsvertrag mit Merilo, der am 17. Dezember 1937 in Merito abgeschlossen wurde, wurde dem Parlament zur Beratung vorgelegt. Es handelt sich um einen Rahmenvertrag auf Grund des Zusatzes über die Meistbegünstigung. Gerichtssaal Opfer der Spielleidenschaft Prag. rb Vor dem Berufungsſenat des Prager Straftreisgerichtes( Vorsivender OGR. Dr. Wotheta) wurde gestern ein Prozeß in zweiter Instanz verhandelt, der einen überaus tragischen Fall zum Gegenstand hat. In Dobříš lebte der Gewerbetreibende Sta u fm ann, der bei einem Autounfall um ein Bein tam und von der Versicherungsanstalt eine Versicherungssumme von 60,000 Kč ausgezahlt erhielt. Er richtete sich ein Geschäft ein. gleichzeitig aber versuchte er durch waghalsiges Startenspiel in den Besitz eines größeren Vermögens wenigen Wochen hatte Staufmann sein ganzes Be zu gelangen. Dieser Versuch schlug fehl und nach triebskapital durchgebracht. Als er nicht mehr aus noch ein wußte, ging er freiwillig in den Tod. Die Witwe des Verstorbenen und ein nicht genannter Augenzeuge erstatteten gegen die Mitspieler, die in so furzer Zeit den leichtsinnigen Spieler um sein Geld gebracht haben sollen, die Strafanzeige wegen verbotenen Spieles. Das Beweißverfahren war schon vor dem Dobřišer Bezirksgericht ziemlich langwierig, da die Beschuldigten behaupteten, lediglich eine harmlose Mariage= Partie gespielt zu haben, bei welcher Staufmann niemals solche Beträge habe verlieren fönnen. Der Zeuge befundete, daß er während des Spieles verfchiedene Ausrufe der Spieler gehört habe, die an geblich bestätigen, daß tatsächlich das verbotene Färbt" gespielt wurde. Diese Mitspieler gehörten den verschiedensten Berufsschichten an. Unter ihnen befand sich ein Fabrikant, ein Kellner, ein Fleischermeister, ein Chauffeur u. a. m. Das Bezirksgericht erachtete den Schuldbeweis für erbracht und ver In den beiden Bezirken Hainspach und Schluckenau waren Ende des Jahres 1937 insgesamt 12.274 pflichtversicherte Arbeitnehmer. von denen 980 Angestellte, 1865 versicherungspflichtige Heimarbeiter und 9429 Arbeiter waren. Von den 9429 Arbeitern bezogen 4515 einen urteilte die Angeflagten zu je 2000 Kč Geldstrafe, Lohn unter hundert Kronen in der Woche, währungsbedingung die Verpflichtung auferlegte, bedingt auf zwei Jahre, wobei es ihnen als Bea Vor kurzem war der seltene Fall zu ver- während nur 623 Männer und 13 Frauen in dieser Zeit in öffentlichen Lokalen feine Karten zeichnen, daß der Staat gegen die Kartellwillfür einen mittleren Taglohn von 36 Kroner zu spielen. Die Angeklagten brachten nun Berufung einſchritt. Das Kartell der Notationspapier- Pro- bezogen haben. Es ist also erwiesen, daß fast die gegen diese Verurteilung ein und der Berufsjenat duzenten ſetzte völlig unbegründet die Preise Hälfte aller versicherten Arbeiter weniger als fand nach durchgeführtem neuerlichen Beweisverherauf. Es stieß damit auf den Widerstand der 100 Stronen in einer Woche verdienen! Und das fahren den Schuldbeweis tatsächlich als einwandfrei Zeitungsverleger, die davon eine Beschneidung ist möglich im Zeitalter der sogenannien..Volfs- erbracht, so daß er die Angeklagten von der Anihrer Gewinne befürchteten. Die Zeitungsver- gemeinschaft", in welchem die Arbeiterkameraden lage freisprach mit der Begründung, daß leger appellierten unter Hinweis auf die Bedeu- mit den Unternehmerkameraden keine sozialen nicht eindeutig erwiesen sei, ob der Verstorbene in tung der Presse an den Staat und forderten das Konflikte auszutragen brauchen, weil die„ Volks: die Verteidigung, daß in dieser Kartenrunde nur ein dieser Gesellschaft um sein Geld gefommen sei, da Fortbestehen der alten Preise. Die Verhandlun- gemeinschaftspartei" doch alle Unternehmer, die verhältnismäßig harmloses und nicht verbotenes gen mit dem Startell scheiterten. Um die unbe- nicht eindeutig sozial find, aus der Partei aus- Spiel gespielt wurde, durch die Zeugenaussagen nicht der Arbeiterfürsorge! gründete Preiserhöhung dennoch abzuwehren, schließt. widerlegt worden sei. GEDENKET bel allen Anlässen Seite 6 Trager Zeitung ,, Sozialdemokrat" Richard Tauber führte am Sonntag das Publikum des Deutschen Theaters wieder einmal in Lebars and des Läche In s",( das sicherlich leider sehr viele nicht daran denten oder darauf vergessen läßt, daß diese Operetten Warfe unwahrscheinlich fontrastiert zu 62.057 Nachtlager für Unterstandslose Reklamationen im Baſar neben dem Wilsonbahnhof. dem Land des Grauens, das Javan jetzt aus China Unter den privaten Hilfsstellen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dem Elend der obdach und beschäftigungslosen Menschen zu steuern, nimmt die Vereinigung Dospodářská pomoc"( Wirtschaftliche Silfe) einen sehr beachtenswerten Play ein. Diese Vereinigung hat es als erste verstanden, eine Unter kunftſtätte zu schaffen, in denen die Allerärmsten zwar fein Schlafauartier, aber doch wenigstens einen Raum finden, in welchem sie die Nacht gesichert vor Frost und Nässe verbringen fönnen. Diese Unterkunftsstätte". wie sich das in derousgasse auf der Altstadt befindliche Asyl nennt, ist fostenlos. Die„ Wirtschaftliche Hilfe" bestreitet den Mietzins, wie auch die sonstige Regie cusschließlich aus dem Ertrag von Sammlungen und Subskriptionen. Mußten früher die Besucher dieses Notquartiers die Nacht auf Stühlen sißend oder auf Bänken ausgeftredt( soweit eben der Play reichte) verbringen, so stehen ihnen beute Liegestühle zur Dienstag, 15. Feber 1938. Nr. 38 Abend neuer Musik tschechischer und deutscher Komponisten Mittwoch, den 16. Feber 1938, im großen Tel. Nr. 383.35. macht.) Tauber entzückte wie immer durch die un Saal des Deutschen Handwerkervereins, Smečky 22, Beginn 20 Uhr. Die deutsche Jugend zum 18. Feber 1938. Der vergleichliche Musikalität seines Gesangsvortrags, durch den Zauber feines Pianos und durch die Se I ub die Tat" veranstaltet am 18. Feber Künste seines Falsetts; auf Glanz und Kraft der Programm: 1. Jša Krejčí: Quartett 1938, um 20 Uhr, großer Saal des Handwerker Stimme mußte man diesmal mehr noch als sonst C- dur. 2. Viktor Ullmann: Quartett Nr. II. vereines, einen Abend, in dem der Sekretär der verzichten, was aber den Begeisterungsstürzen nicht 3. Jaroslav Ridký: Quartett Nr. 3. Bentralstelle der deutschen aktivistischen Parteien, hinderlich war, zumal Tauber ja insbesondere das Mitwirkende: Das Peška Quar: Willi Wanka, über die Ergebnisse und Ziele des Lied..Dein ist mein ganzes Herz." mit unnad tett, bestehend aus den Herren Josef Bešta, Frans 18. Febers 1987 sprechen wird. In der Debatte ahmlichem Charme und Geschmad singt und fäufelt. tiset Vohanta, Jaroslav Svoboda, Pravoslav Sádlo, werden Redner der aktivistischen Jugendgruppen zu Im besten Sinne normale Gejangskunst dankte man Regiebeitrag Kč 3.60. Worte kommen. Dieser Abend ist für die Oeffentlich Fräulein Cot n, die ihre gesunde, aus dem Vollen Schöpfende Stimme auf das Vorteilhaftefte ins Treffeit frei zugänglich. fen führte und mühelos die bedeutenden Schwierig feiten ihrer Gesangspartie bewältigte. Padle= fat sorgte liebenswürdig für dezenten, Stadler sehr komisch für drastischen Humor. Im Uebrigen licat bereits sowohl auf der Prosa wie auf dem Orchestralen dieser Aufführung. bedenklich viel Staub. I. g. Kunst und Wissen Verfügung, die ein halbwegs entsprechendes Aus- Neues großes ruben ermöglichen. Wie aus dem Jahresbericht der „ Hospodářská pomoc" hervorgeht, hat diese im vergangenen Jahr nicht weniger als 62.057 Personen linterfunft und Nabrung verschafft. Damit ist die Tätigkeit dieser Korvoration aber nicht erschöpft. Sie stellt sich insbesondere auch die Aufgabe, Hilfefuchenden zu Stellungen zu verhelfen, ihnen ärzliche und juristische Beratung zu beschaffen und ihnen in ſon ftiger Weise an die Hand zu gehen. Alle dieſe Silfe leistungen werden durch Witglieder dieser Vereinigung vollkommen umsonst geleistet. ,, Urania" Leitung bei Außenminister Dr. Krofta. Der Minister für auswärtige Angelegenheiten Dr. Seamil Strofia empfing am 14. Feber die Funktionäre des deutschen Volfsbildungsinstituts ,, Urania" Univ. Prof. Dr. Hopfner, Oberlehrer Scholz und Dr. E. Franzel. Prof. Kraus Obmann der„ Concordia". Der Verein deutscher Schriftsteller und Künſtler in Böhmen Concordia" veranstaltete eine Trauerfibung feines Vorstandes für den verstorbenen Obmann Dr. Friedrich Adler. In der anschließenden Arbeitsjigung wurde Prof. Dr. Oskar Kraus, der bisherige Obmannitellvertreier, zum Obmann der Concordia" gewählt. Bu Obmannſtellvertretern wurden Johannes Urzidil und Ludwig Winder gewählt. Drama 100 von Karl Čapek ,, Die Mutter", Uraufführung im Ständetheater Der Bildungsausschuß der DSAP und die Prager Arbeiter und Angestelltenorganisationen Sonstige Fußballergebnisse. Prag: SN Lieben gegen Gechie Marlin 4: 1. Karlsbad: k gegen DFC 6: 1. Komotau: DK gegen Sturm Teplit 4: 2. Saaz: DSV gegen DEV Interner Abend der Deutschen Musik- Akademie. Postelberg 10: 1. Ne it o mit: SpVg Bodenbat Donnerstag, den 17. Neber. halb 8 Uhr, Lyzeum aegen Geffy lev 9: 2.20boiiy: F gegen Ese faal; Werte von Mozart, Glack, Brahms. Dvořák, Raubniß 3: 8. Brünn: DSV gegen Moravia Alban Berg u.. F. Finke. 4: 2.31in: Bata gegen Slovan M. Ostrau 5: 2, Wochenspielplan des Neuen Deutschen Theaters. Div. Meift. Mähr.- Ostrau: Slavia gegen Schon..Die weiße Krankheit" zeigte, daß Heute, Dienstag, halb 8: Napoleon der Erfte. A 1 DSV Witkowiz 1: 0.- Budapest: Gungaria Capet, ein aufmerksamer Zuhörer Masaryks, an Mittwoch halb 8: Dalibor, B 1. Donnerstag gegen Szeged 3: 1. Ferencvaros gegen Bocskai 5: 0, welterschütternden Problemen und Geschehnissen halb 8: Rigoletto, E 1. Freitag 8: Die Fleder- libeit gegen Tarichauffeure 3: 0. Wien: Auſtria nicht vorbeiſehen kann, daß sie zu ihm und aus ihm maus. Abonnement aufgehoben. Samstag halb 8: genen Vienna 2: 0, Rapid gegen Wader 2: 0 Admira sprechen müssen. Dr. Galen in der Weißen Krant Der Rarewitsch. 1.- Sonntag 2: Seinrich IV., gegen E Wien 0: 0, Sportklub gegen Fav. AT 7: 2, heit" geht daran zugrunde, daß er seine furchtbare halb 8: Die Csardasfürstin, Abonnement aufgeho- loridsdorfer AC gegen Simmering 4: 1, Belfort cea. Kraft der Ueberzeugung gegen alle, nicht nur gegen ben. Austro- Fiat 2: 0, Red Star gegen Vacuum 3: 1, den Schuldigen wendet, als ein Beispiel des aläuti Wochenspielplan der Kleinen Entente. Heute, Straßenbahn gegen Libertas 3: 1. 3ft amut: Heroismus. Und diefer Heroismus ist gleichzeitig Uhr: Blaujuchs. Bankbeamte 2 und freier Vergen, vaſiven Pazifismus und eines vergendeten Dienstag, 8 Uhr: Südfrüchte.- Mittwoch 8 Jugoslavia Belgrad gegen Dzidzet 1: 0. der Stern des Konfliktes, der für Die Mutter" fauf. Donnerstag 8: Südfrüchte. Freitag 8: aus der urwesentlichen Liebe zum Leben der Strea- Kulturverbandes und freier Verkauf. grundlegende Frage ist. Sier fämpft eine Mutter Flachsmann als Erzieher, Theatergemeinde - Samstag tur gegen die männliche Auffassung des Lebens halb 8: Einen Jur will er fia) machen Sonntag zwedes und den Sinn des Heroismus an. Die tau 4 Uhr: Die Reife. 8 Uhr: Blaufuchs. sende Jahre alte und immer sich erneuernde Liebe der Lebensspenderin fuzzt in dem Verhältnis zum Manne und Stind, das sie mit den Lebenden so fest verbindet, daß der Tod fein Ende, sondern nur eine Unterbrechung bedeutet. Der Sinn ihres Lebens Umgebung. Wolfes, Staates, der menschlichen Ge-, sellschaft ist für sie in der Familie begründet, in der sich das ganze Weltgeschehen abspiegelt. Der Film des Die Finanzen der GSA. In der letzten Sißung des CA- Vorstandes wurde über die finanzielle Seite berichtet. Das zur Berfügung stehende Stavis tal der EAF beträgt einschließlich der Fonds 463,000 Kč. Die Länderspiele im vergangenen Jahre brach ten 276.700 Kč ein. Von den Außenständen ist bes achtenswert, daß der DFV 16.968 Kč an Beiträgen schuldet. Die sudetendeutschen Eiskunstlaufmeisterschaften welche in Mähr.- Schönberg ausgetragen wurden, wurden bei den Männern von dem Tcopvauer Lofert, bei den Frauen von der Troppauerin Sohlbaum und im Paarlaufen von den Gablonzern Wächter- Lest gewonnen. Die Sokol Winterspiele in der Sohen Taira wurden Sonntag mit dem Springen beendet. Sieger in der Meisterschaft des Slawischen Sofolverbandes wurde der Jugoslave Zupan I mit 212.2 Punften, Der Tiger von Eschnapur. In der Zeit des 48 und 47 Meter vor dem Tschechoslowaken J. Erle. Stummfilmes gab es eine linzahl ähnlicher Abach mit 205.4 Puntten, 46 und 42 Meter. Erlebadi In dem Stüde ringt eine Mutter von fünf itttungsfilme, in denen mit indischen Bauten und Weifung für Automobilisten und Motorradgewann die Meisterschaft des Tschechoslowakischer fahrer. Die Verkehrsabteilung der Polizeidirektion Söhnen gegen die feindliche Welt von Symbolen, Mabaradscha Prunt eine etwas papierene Märchen Sofolverbandes. Ideen und Ueberlieferungen, die ihrer, der weib- welt gezeigt wurde. Der neue reichsdeutsche Film, Prag macht neuerlich, und zwar mit Nachdrud lichen Aufassung, uviderlaufen und unfaßbar sind. der auf einen Stummfilm mit Konrad Beidt zu alle Lenfer von Motorfahrzeugen auf die Bestim Ihr Mann fiel als Held im Stampie gegen die Ein- rüdgreift, liefert uns ein ſenſationelles Indien, aber, mungen des Paragraph 106, Abs. 4 der Regieaeborenen in den Stolonien. Ihr ältester Sohn fiel obgleich behauptet wird, es sei manches wirklich in rungsverordnung Nr. 203 Sig. d. Gef. u. Vda.. als Held auf wissenschaftlichem Gebiet bei der Ve- Indien gefilmt worden, wirft der ganze Film recht aufmerksam, wonach an Kreuzungsvuntien und Abfämpfung des gelben Fiebers in den Troven. Der alimodisch. Auch das Drehbuch Thea arbons zweigungen, die nicht nach allen Seiten hin übernächstfolgende Sohn stürzt mit feiner Machine bei hat nicht gerade für eine Erneuerung geforat Unsichtlich sind, oder falls sich ein anderes Fahrzeug einem Verfuch um Höhenreford, zwei ihre( io unter Richard E ich bera s Regie sieht man ribs nähert, die Fahrtgeschwindigkeit entsprechend herabgleichen) Zwillinge lassen ihre Leben für politis van Dongen als Maharadicha, der freilich seine zuieben und, wenn es zur Verhütung eines Unfalls fche lleberzeugungen: einer wird bingerichtet für Serkunft von der Evree nicht verleugnen tann. La notwendig ſein ſollie, das Fahrzeug zum Stehen zu den Glauben an die Revolutions- und Freiheitsidee ana ist auf indisch hergerichtet. Der repräfen bringen und allenfalls auch der Motor abzustellen ist. der Massen, der andere fällt auf der entgegengeiez table Held ist Gustav De 1. Am besten hat ten Barritade für den Gedanken der istalitären Theo Lina e n getroffen, deſſen Somit freiwillig Macht der ausgewählten Herenmenschen. Mit wahn- und gewollt ist. Das Anziehendite sind die Tierauf finnserfüllter Straft fämpfi nun die Mutter un den nahmen. Im übrigen wird uns noch eine Fortießung jüngsten der fünf Söhne, die sie mit der Aufopferung des Filmes angedroht. des ganzen Lebens aroßgezogen hat.- bis der Strieg auch die halbwüchige Jugend rufi; fämpft gegen die Macht der Lebenden und Toten, bis das Erbarmen der Allmutter sie zwirigt, dem letzten das Gewehr in die wand au legen. Im Urania Rino sieht man einen ebenfalls reichsdeutschen Film„ Der Abenteurer von Paris", der im Milieu rußischer Emigranten vielt. Die tragenden Rollen haben Beter Voß. Marin Hardt, Hilde v. Stolz. Im Beiprogramm ein it heiterer Miden- Mouse- Film. Sport- Spiel- Körperpflege Beginn der Liga- Meisterschaft Protest Deutschlands gegen englische Eishockey spieler. Es ist schwer, feine Satire zu schreiben: Deutschland hat auf dem Nongreß der Internationa len Eishoden- Liga in Prag einen Proteſt gegen Eng land eingebrachu, der zum Inhalte bat, daß einige Spieler der Briten feine Amaieure seien. Der Kongreß foll sich am Montag mit diesem Protest befaßt haben, feine Entscheidung ist zur Stunde noch nicht befannt. Wie dem auch sei, Deutschland ist wohl am allerwenigsten dazu berechtigt, Proteste wegen man gelnder Amateureigenschaft vorzubringen. Man braucht sich nur im derzeitigen Sport des Dritten Reiches umzuieben, denn da lann man..Amateuren" auf Schritt und Tritt in allen Sportarten und in den sonderbarsten Formen begeanen. Und weil jetzt Eiss boden das Interesse wachhält, so möchte man feit ftellen, daß z. B. der Amateurismus des Spielers Jänede fich durch nichts unterscheidet von jenem eini ner Engländer, und nicht nur das, auch nicht der Spieler aller hier in Prag versammelten Eisbodens Teams. Wenn die Nazi- Sportführer die„ Meinheit" im Sport wollen, hätten sie alle Ursache, vor ihrer eigenen Türe zu fehren... Auch den Armen ein anständiges Begräbnis. Verstorbenen, die feine zahlungsfähigen Angehörigen oder Freunde besaßen, die ihnen ein anstän diges Begräbnis bereitet hätten und auch keinerlei ausreichende Geldmittel hinterlassen hatten, wurde bis vor kurzem von dem sogenannien Arimathäus verein ein Begräbnis besorgt, wofür dieser Vereinigung eine staatliche Subvention von 50 Ke für jeden beigestellten Sarg zur Verfügung stand. Wie Vec. E. St." berichtet, hat die Landesbehörde die In dem Zimmer des toten Mannes, im Biwaf Entdeckung gemacht, daß nach einem Gesetz aus dem des Stolonialsoldaten, vollgepfropft mit FamilienJahre 1868 die Gemeinden für solche Armenbe- andenten, empfindet sie ihre Erinnerungen so start, gräbnisse" aufzufomuren haben. Die weitere Folge daß Tote hier wie lebendige Wesen weiterleber un war, daß die Landesbehörde dem genannten Verein verändert, weiterwirkend. Der Mann in strahlender die Subvention entzog. da die Prager Stadtgemeinde Mannestraft und Uniform, der Sohn im weißen für die Besorgung solcher Vestattungen zuständig Aerztefittel mit gütigen Gebärden; ihr Auge ficht sei. Tatsächlich übertrug auch die Prager Stadtge= hier ihre Söhne in die Gemeinschaft der Toten ein meinde der städtischen Beerdigungsanstalt, die zu gehen, bevor sie noch von ihrem Tode erfährt. Als ben aktivsten städtischen Unternehmungen zählt, die sie das Erscheinen des hingerichteten Sohnes in Bes Am Sonntag begann die Frühjahrsrunde der Bestattung der mittelloſen Verstorbenen. Im Vor- wußtlosigkeit stürzt, bekennen ihre Toten über ihrem Liga Meisterschaft. Der Verlauf der Spiele bzw. die jahr wurden bereits 370 solcher Leichenbegängnisse am Boden liegenden Körper, daß der heroische Tod gezeigten Leistungen lassen feine guten Prognofen für durchgeführt. Es scheint, daß dieses Unternehmen eine ſelbſtverſtändliche Mannespflicht, das Sterben die Zukunft zu. Jeder spielt so schlecht oder gut, als dicie Obliegenheit wirklich ernst nimmt. Wie verlau- Draußen tobt der Zivilfrieg, der auch den vierten es der Gegner zuläßt. Es ist daher auch feine lebers ret, hat es dem Prager Magistrat einen Vorschlag Sohn anfordert. Diese erschütterndſte Szene des raichung, daß das Prager Derby Slavia- Sitzung der Bezirksvertretung am Mittwoch, unterbreitet, der darauf hinausläuft, daß sich in Stückes wird nicht von dem leßten Atte über Svarta mit dem überlegenen Siege Spartas von den 16. d. M., um 19 Uhr im Parteiheim. Vorher Sinfunft diese Armenbegräbnisse" in keiner Weife boten, in dem die Familie der Toten auch 5: 1( 1: 1) endete. Die Slavia Mannschaft hat schon um 18 Uhr Sigung der Exekutive. von anderen unterscheiden sollen. Sargichmud, den letzten Sohn für die Erfüllung der Man gegen Straßburg nicht gefallen und die diesmalige Trauerzeremonien und alles sonstige Zubehör eines nespflicht anfordert. Gegen den Wahn von hohe Niederlage wird um so verſtändlicher, da leine Leichenbegängnisses, soll bei solchen Armenbegräb- Pflicht, Aufopferung. Tradition und Lebenserformation den primitivsten Anforderungen gerecht nissen das gleiche sein, wie bei bezahlten Leichen- lung kann die Mutter anfämpfen, hält aber nicht wurde. Die zwei oder drei Spieler, welche ihr mög begängnissen. stand, als der finnloseste aller Striege, der feigste lichites taten, fonnten nach der Pause das Debatel Kampf der Technik gegen unschuldige Kinder, auf nicht aufhalten. Allem Anschein nach hat ein Großdem Boden ihrer Heimat von fremden Eroberern teil der Spieler eine Fehde mit dem Klub. Spartas geführt wird. Der ivaniche Strieg wird er zum tiefften Erlebnis. Brand in einer Bafa Filiale. In der Nacht auf geſtern brach in der Baka- Filiale in Lieben, vermut lich durch Sturzschluß im Pedostop einer Arr Röntgenapparat, ein Brand aus, der einen hölzernen Tisch in der Pediküreabteilung und eine Holz fifte vernichtete, die 24 große Spiegel enthielt. Der Schaden beträgt 12.000 Kč. Das Stück stellt die höchsten Anforderungen an die Regie, denn jede kleinste Entgleisung von der dichterischen Auffassung droht das zarte Gewebe der Bilder, in denen sich die Toten nur durch eine Aus der Straßenbahn gefallen. Vorgestern schwache Nuance von den Lebenden unterscheiden, zu abends fiel in der Primatorenstraße in Lieben die zerreißen. Nur eine Mutterseele fann Zwiegespräche, 60jährige Witwe Emile Zima aus einem fahrenden vom Leben erfüllt, mit ihren Toten balten, die den Siraßenbahnwagen der Vierer- Linie, auf dessen vor übrigen verborgen bleiben; in das Zimmer gelanderer Plattform fie stand. Sie blieb bewußtlos liegen nur die Auswirkungen der Handlungen und Tagen und wurde mit einer schweren Gehirnerschütten. Deshalb ist das Stück nur auf Sprach- und terung und einer Mißwunde an der Schläfe ins Stran- Gedankenausdruck reſtelit, von Tapet zur vollen fenhaus gebracht. Stunstentfaltung gebracht. Jede Gestalt ist zur ficheren Charakteristit ihres Symbols ausgearbeitet. die aktuellsten Probleme personifizierend. Ueber allem unvergeßlich die Gestalt der Mater Dolorosa ser Frau Do stálová. Aus der Partei Vereinsnachrichten in andern Tageszeitungen inserieren. aber ben Deutsche Volksfinggemeinde Prag. Diens, Erfolg war verdient, wenngleich auch der Slaviatorta a Probe der Frauen um 7 Uhr und Männer mann Bures der ungeschidieste Mann war, und hätte halb 8 Uhr. Es wird um pünktliches Erscheinen er unter Umständen noch höher ausfallen fönnen. Spar- fucht! tas Aussichten auf den Meistertitel sind die besten, denn sie führt derzeit mit 21 Punkten vor SM I ad no, welcher 17 Punkte bejißt. Die Kladnoer hatten gleichfalls einen großen Tag, denn sie schlugen daheim Bidenice mit 4: 0( 2: 0). Die Brünner hatten eine schwache Verteidigung und auch der An- Geſchäfte, die ariff fiel teilweise aus. In Pilsen besiegte die Viktoria ihre Namensschwester aus Prag mit 3: 2 ( 1: 0). Die Bilsener waren besser, aber die letzte Viertelstunde fämpften die Prager energischer und härter, damit das Ergebnis verbessernd. K Na chod teilte sich daheim mit SK Pardubi nach einem torlofen Treffen die Punkte. Beide Teams boten schwache Leistungen. In Proßnitz mußte der S im Endlampf dem SK Pilsen ebenfalls einen Punkt überlassen. Das Match endete 4: 4, nachdem die Heimischen schon mit 4: 1 in Führung ge legen waren. Pre zburg getvann auf eigenem Plaße verdient über den aufopfernd spielenden S Schles. Ostrau mit 3: 2( 2: 0). Sozialdemokrat nicht berüdsichtigen, befun. den damit, daß sie die wirt schaftliche Bedeutung der Stauffraft unferer Lefer noch nicht erfannt baben oder nicht er fennen wollen. Reituma lefen beikt, auch den Anzeigenteil beachten und beim Einfaul bie nierenten beborлugen. Memanb mirb Пф We fbäftsleuten aufbrängen, die Arbeiterfundschaft nicht poister Bianos Harmoniums Pedalzungenorgela Güin tige Preise, be queme Raten, Tousch Miete mit Raufmög lichkeit, Reparaturen, Stimmpflege. Wieder ein Auto gestohlen. Sonntag zwischen 18 und 20 Uhr wurde vor dem Kino Illusion" von einem unbekannten Täter ein dort stehendes Auto vom Thy Aero". Erkennungsmarfe P 20.384, Nach dem Höhepunkt des zweiten Attes verlangt Auveiibiges Kabriolett, von lichtblauer Farbe mit das Stück nach einem aufsteigenden, dramatischen schwarzem Lederdach und Reſerverad, eniwendet. Im Geschehen; eine Beschränkung wird hier notwendig Auto befand sich ein Dynamo Marte Bosch und ein ein, die den einzigen Mißafford des Abends beseiProjektionsapparat Marke Kodat. Der Gesamtscha- tigt. den beträgt 65.000 Kč. Die Erstaufführung war ein Ereignis durch Die Ausflugszüge der Staatsbahnen veranital die Aktualität und durch die Stellung des Verfas ien am 19. und 20, einen Ball, in Johannisbad: Kč fers; das Stück wird Beg und Platz überall finden, 115.-; 19 bis 27. Sfiausflug in die Beskiden auf wo die Menschen noch erschüttert die wahre Gestalt die Pistevna Kč 520.-, nach Vušnie Ružbachy des Strieges schauen. Pazifistisch ist das Drama nicht. Hohe Tatra 540.-. Anmeldungen und aber weckend und rufend. Bezugsbedingungen: Bei Ruſtellung ins Haus oder bei Bezua durch die Poſt monatlich Ke 17, vierteljährig Kč 51.- halbjährig Ke 102,-. aanaiabria Kč 204.- Inserate werden lau Tarif billigit berechnet.- Nüdstellung von Wianuskripten erfolgt nur bei Einsendung der Retourmarten. Die Zeitungsfrantatur wurde von der Post- u. Te: earabhendirektion mit Erlak r. 13.800/ VII/ 1930 bewilligt.( Kontrollpostamt Praha 25.- Druderei:..Orbis". Drud. Verlags- u. Zeitungs- A.- G. Prag. 550. m. i. Das deutsch tschechische Turnier wurde am Sams tag mit der Begegnung Bohemians- Se Nusle abgeschlossen. Die Wrschowißer gewannen überraschend zu schäßen wiffen 4: 0 und verhalfen dadurch dem Teplitzer FK zum Turniersieg. August ForsterDie Weltmarte! In 35 Staaten ständig vertret. Fabrit: Georgswalbe.