Anterhaltungsblatt des Vorwärts 29] Nr. 51. Od st Freitag, den 12. März. 1897. mamilie omnis ( Nachdruck verboten.) Dfenbank dadurch beunruhigt sich erkundigte, warum die Leute om denn so närrisch hin und her liefen und weinten, und als er Jakob der Lehte. dies erfuhr: der Friedel sei erstochen worden! da that er vor sim Eine Waldbauerngefchichte aus unseren Tagen. sim Von Peter Rosegger. sediu in Es giebt kein schöneres Leben auf dieser Welt zu finden," schlug einer an, da sie fortzogen auf der Straße durch das Freifingthal. Alsbald stimmten auch die anderen im Marschtakte mit ein. wie unselig! MUCK HUDG tholewe thin Ueberraschung einen hellen Pfiff und lallte:„ Na, ist recht, ist recht, so ist er glücklich drüben!" Und versant wieder in feinen Halbschlummer. duft Pro Herrensünde wind do Auf und an, Bauernbuße. Sund P Spannt den Hahn, Luftig ist der Jägersmann, 193 Luftig ist der Jägersmann, Hörndel schallt, Büchsel knallt, Off Jonisio siss Der Pfarrer von Sandeben, der seitwärts auf seinem Acker stand, hörte den Gesang und dachte bei sich: Ein Loblied auf die Menschenniedermezelung! Dieses Geschlecht- blog Und das Hirschel fallt! So gab es wieder muntere Weisen, und zur Jagdzeit, In der Welt ging es heiß zu. Die Trompeten hört da ging es hoch her in Altenmoos. Im Frühjahre die man blasen wohl draußen auf freiem Feld...!" age Hahnenbalz, die einzige Jahreszeit, da der Herr" früher aufAnfangs tamen laute Siegesnachrichten, dann vergingen steht als der Bauer. Da ist keine Stunde zu finster, kein Weg stillere, bange Wochen. zu weit, fein Vogel zu hoch, es wird geschossen. Nicht der Hunger nach dem Fleisch, nicht so sehr die Gier nach den Federn ist's, sondern die Waidmannsluft, die Lust zu morden. Pulverkunall in die leere Luft oder auf die Scheibe ist nicht lustig, da stirbt nichts. JIST In der Pfarrkirche zu Sandeben wurden Betstunden gehalten für Kaiser und Reich. Gott ward angerufen als Herr der Heerschaaren. Zu solchem Gebete war auch der Jakob einmal herausgekommen aus seinen Wäldern. Mit der ganzen Innigkeit des Baterherzens flehte er um Schutz für seinen Friedel. Nach dem Gottesdienste wurde er in das Gemeinde- Amt beschieden. Der Vorsteher lud ihn sehr freundlich ein, Platz zu nehmen und kramte eine Weile unter den Papieren herum. Dann hielt er einen zusammengefalteten Bogen in der Hand und sagte: Mein Lieber Reuthofer." Blieb stecken und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Der Jakob schaute ihn an. Но Ich hab' Dir hente halt teine gute Botschaft zu bringen," fuhr der Vorstand fort. Der Friedel?" fragte der Jakob leise und mit stockendem Athem. Mußt Dir denken, es hätte ihn auch daheim was treffen tönnen," sagte der Vorstand, eine böse Krankheit, oder so was. Der Hirschersohn ist unter die Mühlräder gekommen und hat ein schreckbares Ableiden gehabt. Von dem Schögel im Thal seinem Buben weißt eh. Zur ewigen Schand und Schmach für den ganzen Stamm. Dein Sohn ist als Held gefallen. Für Kaiser und Vaterland!" Der Jakob knickte in sich zusammen und sagte:" Ich hab' mir's gedacht, ich hab' mir's gedacht..." Dann verdeckte er sein Gesicht mit den Händen. So fauerte er da und ein tiefes heftiges Schluchzen schütterte seinen Körper. Der Gemeindevorsteher schaute lange auf ihn hin, endlich legte er ihm die Hand auf die Achsel und sagte:" Jakob!" Zu den offenen Fenstern klangen die Glocken herein. Jdoc? Jakob," sagte der Vorsteher, fie läuten. Das ganze Dorf gedenkt seiner in dieser Stunde und betet für ihn. Das ganze Dorf theilt jetzt mit Dir das Leid, sie haben ihn alle gern gehabt. Und können stolz sein auf ihn." Ich hab' mir's gedacht," stöhute der Jakob. Nach einer Weile, als die Glocken abgesetzt hatten, sagte der Vorstand: Hier ist ein Brief, der schreibt, wie er gefallen ift. Eine weißgrüne Korpsfahne war in Gefahr, haben heiß um sie gerungen. Da stürzt sich der Friedrich Steinreuter in den Kampf, die Fahne ist gerettet, aber der Steinreuter hat einen Stich in der Brust und sinkt zu Boden. Da steht's, lies es selber." " Eine weißgrüne Fahne! Ums Heimathland!" sagte der Jakob mit zitternder Stimme. Es war wie ein Aufjauchzen, ein emporspringender Herzblutquell, in den die Sonne strahlt. Allmälig wurde er ruhiger, that einen schweren Athem zug und fagte: In Gottesnamen!" Dann stand er auf und ging still und tief gebeugt davon. pilin dilin Für die Rehe und Hirsche wurde das ganze Jahr ge sorgt, alles Gute und Liebe wurde ihnen angethan, damit sie gefund blieben, bis man sie erschießen konnte. In den Wäldern und Gebirgsfaren standen geborgene Heuhütten, und wenn die Fütterung war und das Heu und die aus weiter Ferne herbeigebrachten Kastanien ausgeftrent wurden, da kamen die Thiere von allen Seiten herbei, anfangs ängstlich lauernd, mit hochgetragenen Häuptern schnuppernd und die Luft prüfend, bald aber fühner sich der Nahrung nähernd und endlich mit Gier über dieselbe herfallend, unter Knacken und Knuspern sich zu sättigen. Zur Brunstzeit erschollen die Wälder vom Hirschgeröhr. Rein Liebeslied der Kreatur ist so schauerlich, so offen Elementar gewaltiges fündend, als das wilde Röhren der Hirsche zur Brunstzeit. Im Jägerherzen wird bei solchem Schall zwiefache Luft wach: Die zu beleben und die zu tödten. Es Nahte die Jagdzeit, so wurden neue Wege angelegt, daß die Herrschaften fahren konnten, so weit es möglich war. kamen hohe Herrschaften, aber alle waren in verschossenem, verschliffenen Bauerngewand. Es giebt Leute, die am Werktage Herren und am Feiertage Bauern sein möchten. Und Feiertag machen sie, wann sie wollen. Es giebt Leute, die mit aller Stadtluft nicht genug haben, die auch noch das Beste vom Land haben möchten. Das Jagdvergnügen, es kostet den Herren viel und den Bauern mitunter noch mehr. Daß sich die Herrenjäger in Bauerngewand stecken, ist ein merkwürdiges Zugeständniß, als ob der natürliche Jäger der Bauer wäre. Der rechte Bauer wird die Thiere tödten, weil sie sein Feind find. Bauer und Jäger in einem Bau, Acker und Hirsch in einer An, Gott genade dem Gau! Solche Gedanken hegte einer zu Altenmoos. Hundegeläut', Hörnerschall, Büchsenfnall, Gläserklang! Es ist ja nicht wahr, Jakob Steinrenter, daß es in neuer Zeit so traurig zugeht in Altenmoos! Auf der Kuatschel- Eben, die hoch oben mitten im Walde lag, wurde im Freien gekocht und geschmort. Schon tagelang früher waren Arbeiter beschäftigt gewesen, Hütten, Feuerstätten, Faßgestelle, Tische und Bänke aufzurichten. Alle Waldarbeiter und Häusler der Gegend die Unterthanen der Herrschaft geworden waren wurden als Treiber aufgeboten. Auch dem Jakob war bedeutet worden, sich als Treiber zu stellen; der ließ zurückfagen, er sei selber ein Gehegter. Die Treiber betamen nach der Hehe auch ihr reichliches Essen und Trinken, aber seitab von der Gesellschaft, weit seitab. Versteht sich ja", meinte einer der Holzhauer, wir Treiber sind zweibeinige Jagdhunde, nur daß wir nit bellen dürfen". Und diese zweibeinigen Jagdhunde, die nicht bellen durften, liefen so gut wie die vierbeinigen über Jakob's Wiesen, Felder und Saaten, und stampften Gras und Korn in den 50 mdlu n Der Gemeindevorsteher blickte ihm nach und dachte: Grund. Armer Manu! Alles zu opferu fürs Vaterland, alles! Und Wir sind selber schuld," sagte der Pechöl Natz zum so schutzlos und verlassen dastehen in diesem Vaterlande! An Jakob.binaril Heimathsliebe untergehen in der Heimath! Wieso das?" ndi slibns.dux dothe Jm Reuthofe hatte sich ein großes Klagen erhoben. Und weil wir ein armer Kleinbauer sind und nicht zweials der alte blödsinnig gewordene Luschel Peterl auf seiner hundert Joch Grund haben. Sonst könnten wir selber jagen." 202 „ Ein Bauer, der Wild hegt, um es nachher aus Lust todtzuschießen, schadet und schändet seinen Stand." Heute haben wir schon gar nichts." Nicht einmal mit meinem meinen eigenen Grund gehen." " eigenen Hund darf ich über Gar die Hauskah' wird uns niedergepelzt, wenn sie fünfzig Schritt weit Jagd hält nach der Feldmaus." " Und das nennt man Eigenthum!" Und das andere heißt, glaube ich, edler Jagdsport." Wildhezen, Wildhehen!" Wenn wir nicht bald still sind, so werden wir auch noch eingesperrt," ticherte der Nah, das Gesetz versteht keinen Spaß." Wer hat's gemacht?" fragte der Jakob. " Der Bauer nicht, das sieht man." " Der Jagdfreund hat's gemacht und den Satz dazu geschrieben: Für ein Land ist es das größte Glück, wenn es recht viele Hirschen, Rehe und Hasen giebt." ,, Und weil es für den Wildstand das größte Unglück ist, wenn es recht viele Bauern giebt, so thun wir halt die Bauern ausrotten." So und ähnlich redeten sie manchmal miteinander, der Jakob und sein alter Genosse. Dem Kampelherrn, wenn er des Weges fam, wichen sie aus, der Jakob trozig, der Nazz scheu. Der Kampelherr, ein schlaufer, noch immer fast jugendlicher, blondbärtiger Mann, war überall, wo er sich zeigte, außerordentlich artig und fein, selbst gegen Untergebene beobs achtete er eine glatte gefällige Form. Mit Grundbesitzern war er nachgerade herzlich und nahm jede Gelegenheit wahr, um ihnen gefällig zu sein. Wie es hieß, wollte er sich in den Reichsrath wählen lassen als Volksvertreter. Sigen?" fragte der Jakob, wer sagt denn, daß Du fizzen sollst?" Du kannst, wie ich da aus dem Urtheil ersehe, die zehn Gulden zahlen." Daß ich ein Narr wäre!" lachte der Harschhans. Wenn Du sie nicht hast," sagte der Jakob und langte nach seiner Brieftasche, zufällig werden heute ihrer zehn drinnen sein, daß Du Dich damit loslöseft. Sobald Du kannst giebst mir sie zurück." " Ich will fizzen," entgegnete der Harschhans." Ich kann mir nirgends so viel verdienen als beim Sigen. Des Tages fünf Gulden. Uns ausrasten. Ich will ſizen." Der Jakob starrte dem Hans ins Gesicht. Bist nicht gescheit?" fragte er endlich. " Ja," rief der andere, ich wäre nicht gescheit und alle Leut' wollten mich auslachen. Ich will ſizen." " Bist schon einmal gesessen?" fragte der Jakob. „ Gottlob, bis jetzt noch nie." Gottlob, sagst! Und von jetzt an willst das nimmer sagen können!" rief der Jakob, dann nahm er jenen bei der Hand: Nachbar! ft Dir denn an Deinem guten Ruf gar nichts gelegen? Es ist ja wahr, die Ehre leidet durch den Fehltritt und nicht durch die Strafe; aber bedent's, was sein wird. Der ist schon einmal gesessen, wird's heißen, und sie werden nicht sagen, warum. Der ist schon einmal gesessen! Die Nachrede wirst Du nimmer wegbringen und noch Deine Kinder werden es hören müssen: Euer Vater ist ja einmal eingesperrt gewesen! Die zehn Gulden zahlst, Nachbar." Diesem gottverfluchten Jager zehn Gulden zahlen! Der Esel bin ich nicht." " Zahlst Du sie dem gottverfluchten Jager?" sagte der Jakob. Kommt Deine Geldstrafe nicht den Bezirksarmen zu Eines schönen Herbsttages hatte zu Altenmoos eine gut? Ist Dir der Esel zu klein, so weiß ich Dir noch ein Hochwildjagd begonnen. Die Treiber hatten über Berg und größeres Vieh. Sei froh, daß Du's in Geld abthun kannst. Wald einen großen Ring gezogen, in welchem die Hirsche Der Dieb und Einbrecher tann's nicht. Willst mit dem und Rehböcke, immer mehr in die Enge getrieben, angstvoll Spitzbuben auf einer Bant sigen? aus einem Krug hin und her liefen. Das Gewehrfeuer knatterte, und die trinken?" " schönen Thiere stürzten zu Duzenden. Es war eine wahre" Bei uns armen Kleinhäuslern," sagte nun der Hans, Waldschlacht. bei uns ist's nicht so heitel. Uns haben sie nie groß zu Ehr' kommen lassen, müssen oft unschuldigerweis' Schand und Spott tragen, da ist einer nicht mehr wehleidig. Ob ich zwei Tag' im Rotter sig' oder im Wald umgeh', das ist mir alles eins." An demselben Tage wollte der Reuthofer mit seinen Schnittern in sein hinteres Haferfeld hinaufgehen, uni den Rest einzuernten, denn die Luft, die vom Gebirge her 30g, roch nach Schnee. Als sie gegen den Schachen kamen, durch den der Weg führte, stand dort der Waldmeister Ladislaus und deutete lebhaft mit dem Arm, sie sollten umkehren, heute sei es nichts mit dem Haferschneiden, heute sei dorten Jagd. Jakob's Leute, besonders der Rothschiagl, wollten sich der Weisung widersehen, sie begriffen es nicht, daß der Bauer auf seinem Grund und Boden nicht nach Belieben sollte seinen Hafer schneiden dürfen. Aber der Jakob sagte zu ihnen: Ja, Leute, da läßt sich nichts machen. Der Jäger hat das Recht und es ist seine Schuldigkeit, daß er uns zurücktreibt, sonst funnten wir niedergeschossen werden. In der Begier kennt so ein Stadtschütz Hirschen und Menschen nicht auseinander. Kehren wir um." Thaten es, und der Hafer auf dem hinteren Feld wurde von Treibern, Jägern und Wild in den Boden getreten. Einige Tage später begegnete dem Holzknecht Harschhans zu Altenmoos ein ähnlicher Fall, der aber anders ausging. Der Harschhans hatte aus seinem Bachthäusel seine drei Schafe verloren und indem er sie suchte, tam er auch in das Bereich der Treibjagd. Der Jäger wies ihn zurück. Der Harschhans begehrte auf, seit wann er seinen eigenen Schafen nicht sollte nachgehen dürfen? Der Jäger wurde scharf und schnitt ihm mit vorgehaltenem Gewehr den Weg ab. Der Bauer wurde grob, schlug mit dem Stock auf das Gewehr und hieß den Jäger einen Lumpen. Jett griff der Jakob noch fester an und sagte:„ Nachbar! Mir zu Lieb' laß Dich nicht einsperren. Ich mag keinen ein gesperrten Nachbar. Schau, gestern habe ich den alten Holzbartel sterben sehen, blutarm, auf einem Bund Stroh.-Nit viel hab' ich genossen auf der Welt, hat er gesagt, aber in Ehren bin ich alt geworden. Das ist sein letztes Wort gewesen. Hans, die Ehr' ist für arme Leute nicht weniger werth als für vornehme, eher mehr, weil sie sonst nichts haben. und jeder brave Mann hält was drauf, daß er auch nach außen hin in Ehren dasteht. Geh', mach Dich auf und wirf ihnen die zehn Gulden hin!" „ Mir thut's leid ums Geld," sagte der Hans. " Zum Teufel, so schenk' ich Dir's." Scheufen?" schmunzelte der Kleinhäusler,„ nachher wohl, nachher." Nahm das Geld, ging zu Gericht und sagte dort mit weinerlicher Stimme folgendes: " Ihr lieben Herren! Ich bitt' um Gnad' und Barm herzigkeit! Geld hab' ich kein's zum Zahlen, und wenn Ihr mich einsperrt, so verhungern dieweil daheim meine Kinder. Ich bitt' unterthänigst, schenket mir die Straf', die Herren Jäger sind lauter brave Leut', will's nicht mehr thun, uur für diesmal bitt' ich um Guad' und Barmherzigkeit!" Das Gericht hatte in der That Guad' und BarmherzigDer Jäger war plötzlich gang geschmeidig und sagte:„ Mein feit und verminderte die Strafe um die Hälfte. Der Harschlieber Harschhans, den Lumpen wirst Du thener bezahlen." hans ließ sich einsperren auf vierundzwanzig Stunden. Das Der Kleinhäusler fehrte um und jeder Schuß, den er Geld vertrant er. Dann tam er triumphirend heim. Jakob!" hörte, ging ihm ins Herz, weil er glaubte, derselbe habe eines rief er, die halbe Ehr' ist gerettet, ich bin nur einen Tag seiner Schafe getroffen. gesessen!" das Der Es währte nicht lange nicht so lange, als die Ab- Solche Leute hat man um sich!" seufzte der Jakob. schätzung eines Wildschadens auf sich warten zu lassen pflegt- Das waren seine Freunde. Und ringsum der Feind so ward der Harschhans nach Krebsau zum Bezirksgericht ge- wilde Thier und der weltkluge Eigennutz der Menschen. rufen und dort wegen Widerseßlichkeit und Jägerbeleidigung Hahn war gespannt. Heute Dir, morgen mir!" rief der Jakob zu zehn Gulden Geldstrafe oder achtundvierzig Stunden Arrest eines Tages einem Reh zu. Die Herbstjagden zu Altenmoos verurtheilt. ergaben große Wagenladungen von Hasen, Rehen und Hirschen. Der Jakob athmete allemal auf, wenn der Troß mit seiner Beute abzog. Als er mit diesem Urtheil in der Tasche heimkam, ging er zum Nachbar Jakob und ersuchte ihn, ein wenig auf das Harschhäusel und die kleinen Kinder, die darin wären, acht lu haben, während er size. Jedoch war die Wildhegung eine so vorzügliche, daß eine Jagd nicht viel ausgab. Jn jenem Sommer, da auf dem 203 " Ja, versucht es nur einmal," antwortete der Verwalter, wird jeder Bauer mit der Büchsen umgehen, anstatt zu arbeiten." Schlachtfelde der Friedel gefallen war, trug es sich zu, daß Vorstand, habe ich gesagt zu dem in Sandeben, wir dürfen zur Nachtszeit die Hirschen in den Kohlgarten des Reuthofer die Jagd nicht mehr verpachten!" drangen und die Blätter abfraßen. Als der Jakob von seinem Fenster aus das erste Mal diese ungeladenen Gäste gewahrte, tam ihm der Gedanke: Niederschießen! Man schießt heutzutag die Kalbinnen nieder, man schießt die Leut' nieder, warum soll man nicht einen Hirschen niederschießen, wenn er in den Gemüsegarten bricht! Er that's aber nicht, sondern ging am nächsten Tage hinaus nach Krebsau zum Verwalter der Kampelherrischen Befizungen. Der Verwalter war in einem grauen Schlafrock, hatte Kleine freundliche Augen, eine große hübsch geröthete Nase, einen schönen falben Vollbart und war ein wohlgewogener Herr. Er hatte jetzt ein Bierglas vor sich stehen und eine Langberohrte Pfeife im Mund, die, wie der Mann bei seinem Schreibtische saß, zwischen den Beinen bis auf den Fußboden hinabging, wo eine Bärenhaut lag. Nur immer herein!" rief er, als der Bauer artig an die Thür geklopft hatte.„ Ei, das ist ja der Neuthofer aus Altenmoos. Freut mich, daß Ihr mich einmal besucht, freut mich." " Freude wird nicht viel dabei blieb mitten im Zimmer stehen. ſames!" " Oho!" sein," sagte der Jakob und Ist Unliebsames, Unlieb" Ich muß mich beklagen der Wildschäden wegen. Die Hirschen fressen mir das Kraut." " Da ist kein Beklagen nöthig, mein lieber Reuthofer," entgegnete der Verwalter, wie Ihr wisset, werden die Wildschäden abgeschätzt und vergütet." " Ist schon recht das," sagte der Jakob, es kommt halt darauf an, wer sie abschätzt, die Beschädigten oder die Jagdliebhaber. Thun's die Herren, so ist es für die Bauern schlechtUnd thun's die Bauern, so ist es den Herren nicht recht, meint Ihr," fügte der Verwalter leutselig bei, na, setzt Euch doch nieder, Reuthofer." " Ich kann schon auch stehen," sagte der Jakob ernsthaft. Es ist eine wichtige Sache. Wenn Ihr uns Bauern die Wildschäden wirklich vergüten wolltet da täme es Euch halt theuer zu stehen. Mit Verlaub, da müßtet Ihr unsere Dienstboten löhnen und verköstigen, unser Vieh füttern und unsere Steuern zahlen. Das Wild frißt uns alles in Altenmoos d'rin, ich weiß mir nimmer zu helfen." „ Na, na, so arg wird's wohl nicht sein," sagte der Verwalter und flopste an der Tischecke die Pfeife aus. „ Gegen Diebe," fuhr der Jakob fort, kanu man sich zur Noth schützen und wehren, gegen Mißjahr und Hagel giebt's Versicherungen. Das Wild kommt jetzt schon jedes Jahr auf unsere Felder und Gärten und wir müssen zuschauen und warten, was es uns übrig läßt. Ein fremdes Vieh darf ich pfänden, wenn's auf meinen Grund kommt. Wollten wir einmal ein Reh abfangen oder gar niederschießen gnade uns Gott!" " Ja, lieber Bauer, das ist was anderes!" lachte der Verwalter. Dürft' Ihr denn ein verkauftes Ralb schlachten?" Das nicht." " Nun also. Auch die Hirschen, Rehe und Hasen habt Ihr verkauft." " Wieso?" fragte der Jakob." Wir haben keine Hirschen und Rehe und Hasen gehabt, so haben wir sie auch nicht ver taufen tönnen." Hat die Gemeinde Sandeben mit Altenmoos nicht das Jagdrecht verpachtet?" Ich bin nicht befragt worden, ob es mir recht ist," sagte der Bauer. Kürzlich hat mir der Sandebner Gemeindevorstand fünfundsechzig Kreuzer eingehändigt. Für was denn? habe ich gefragt. Ja, das wäre mein Jahresantheil vom Jagdpacht. So, sage ich. Daß die Herren Jäger beliebig über meine Felder und Wiesen steigen dürfen, daß sie mir Hund und Kaze niederbrennen dürfen; daß ich um Aecker und Gärten hohe Zäune soll aufführen, daß ich zur Jagdzeit mein Vieh nicht darf auf die Weide treiben, nicht Holzhacken in meinem Wald, daß ich der Wildschäden halber die weiten Wege muß machen zum Amt- für alles das bekomme ich fünfundsechzig Kreuzer. Ich habe früher, so lange wir noch Vieh auf Eure Almen treiben durften, für das Stück auf drei Monate drei Gulden bezahlt. Daß der Jagdherr hundert Thiere, oder so viel der will, das ganze Jahr auf meinen Weiden äsen läßt, dafür kriege ich fünfundsechzig Kreuzer. " Wenn jeder Bauer mit der Büchsen umgeht," sagte der Jakob, alsdann wird das Wild bald ausgerottet sein, dann ist Ruh." Der Verwalter zuckte die Achseln. " Ich will nicht sagen," fuhr der Jakob erregt fort, unser Herrgott hätte das Wild nur für die Armen erschaffen. Wer jagen kann, der kann sich das Brot auch anders verdienen. Ich sage das: Jm Bauernland ist das Wild ein Ungeziefer. Wer es auf seiner eigenen Haut hegen und jagen will, der mag's thun, auf meiner leide ich keines." Wirst wohl müssen, mein lieber Bauer!" versetzte der Verwalter ruhig. Zwölf Bauern sind heute so viel werth, wie ein Hirsch," rief der Jakob, aber ganz entrathen wollen sie des Bauern doch nicht, er soll für ihr Spiel das schöne Nebenspiel sein und für das Wild Futter anbauen. Eine Schande, daß sich der reiche Herr seine Hirschen und Böcke von den Bauern mästen läßt! Eine Schande für die Cavaliere, daß sie ihr Vergnügen auf Kosten armer Teufel treiben!" Ihr habt recht," entgegnete der Verwalter und nahm einen wackeren Schluck aus dem Bierglase, da möcht' der Teufel armer Teufel sein!" " ,, Da ist kein Spaß zu machen," sagte der Jakob. Was die Herren auch anfangen, allemal geht der Schaden auf die Bauern aus. Sie sollen zufrieden sein mit ihren Jagd. revieren in Auen und Steppen, in Hochwäldern und auf Gemsgebirgen, da haben sie Jagd genug, tein Mensch wird's ihnen neiden. Aber die Bauernschaft sollen sie nicht so grob schädigen." Wisset," sagte nun der Verwalter, schlug den Bierglass deckel zu und strich sich vom Barte die Tropfen, das versteht Ihr nicht. Ich an Eurer Stelle wollte mir's anders machen. Den ganzen Krempel von Wirthschaft würfe ich dem Kampelherrn an den Schädel. Jezt schert Ihr Euch drum, würde ich sagen, ich will Euch keinen Narren machen!- Rent hofer, ein Glas Bier müßt Ihr mit mir trinken. Ihr werdet Durst haben, der Weg ist weit von Altenmoos her. Seht Euch doch zu mir, so! Wie gesagt, Reuthofer, Ihr solltet Euch's bequemer machen. Der Mensch lebt nur einmal auf der Welt. In einer wegsameren Gegend solltet Ihr Euch gut sein lassen." Wir wäre nicht gut, Herr Verwalter," sagte der Jakob Nachdruck. mit " " Ah was, wenn man Geld hat, ist's überall gut." Daheim ist's am besten," sagte der Jakob. Was tlagt Ihr denn nachher, daß Euch daheim so schlecht wäre?" Ich mag von der Fremde nichts hören!" rief der Jakob. " Was Fremde! Wan ist überall fremd, wo es einem schlecht geht. Eure Nachbarn haben das besser verstanden." Meine Nachbarn? Das wären schlechte Beispiele zu Eurem guten Rath, Herr Verwalter!" Es mag sein, daß sich mancher nicht zu betten verstanden hat. Wie Ihr dran seid, Reuthofer, Ihr könnt nichts mehr verlieren, Ihr könnt nur gewinnen. Und Ihr werdet sehr viel gewinnen, ich sage es Euch, ich bin Euer Freund, glaubt es mir." „ Ihr sprecht als Diener Eures Herrn," sagte der Jakob. " Ich brauche ihm nicht zu schaden, um Euch zu nüzen. Ich gestehe es ja, daß dem Kampelherrn noch immer an Eurem Gute gelegen wäre, er möchte sich natürlich den Besitz abrunden." Mir ist es hart, zu denken, daß ich ein Pfahl in seinem Fleische bin," sagte der Jakob, aber mein Gott, was soll ich thun? Ich kann ohne meinen Reuthof nicht leben." ( Fortsetzung folgt.) Kleines Feuilleton. 4400 Jahre altes Brot legte Professor Wittmack von der Berliner Landwirthschaftlichen Hochschule auf der vorjährigen Bersammlung des Gartenbau- Kongresses in München vor; ein aus grobem Mehl gebackenes Stück egyptischen Gerstenbrotes. Nach der Entfärbung mit Ammoniat ließen sich deutlich die Hüllentheile des Geritentornes unter dem Mikroskop erkennen und in Berührung mit Jodwaffer nahm die Krume noch die blaue Farbe der Jobs stärke an. old stor diterarisches. n. nialbesefebrecht, Franz: - 201 hi sind das den neuesten Untersuchungen ein kleiner gelblicher Stern von der 13. Größe. Er ist sehr schwer sichtbar. weniger wegen seines Ein deutscher Kolo eine Zürich 1897. Verlag von Cafar Schmidt. geringen Glanzes, als wegen der großen Nähe( 4,6 Bogenſekunden) Das Echriftchen enthält in der Hauptfache des gewaltigen Hauptsternes. Nach den Störungen, welche der Be furze Wiederholung der Peters- Debatten im deutschen Reichstage. gleiter auf den Hauptstern ausübt, beträgt seine Masse den 5. Theil Auch das, was der Verfasser sonst noch zur Charakteristik von dem des Procyon. des Kolonialbelden" vorbringt, dürfte vielen bekannt sein. Indessen nod 39 fehlt es auch nicht an neuen Gesichtspunkten. Unter diesen dodan Humoristisches. " Technisches.chjar manis duom Elektrische Kraftübertragung beim Hoch ist die Bloßlegung des Zusammenhanges zwischen den ofenbetrieb. Das neue Hochofenwerk in Stettin wird nicht folonialen Bestrebungen und dem Kapital am interessantesten. nur elektrisch beleuchtet werden, sondern auch eine elektrische KraftDie Gründung von Kolonien ist heut wie jede andere Unternehmung übertragungsanlage erhalten, welche in einer derartigen Vollständig ein Geschäft. Nicht um ideale Ziele handelt es sich hier, sondern feit auf ähnlichen Werken bisher noch nicht ausgeführt worden ist. um Geld. Die sogenannte Kultur, die man den armen Wilden Nicht nur die Reparaturwerkstätte, die Kohlenaufzüge und die Gichtbringen will, ist ein plumper Schwindel. Profit, Bereicherung sind aufzüge, sondern auch die Kondensatoren, Elevatoren und Koksdie Beweggründe der Kolonisation. Mord, Raub und Brand be ausstoßmaschinen werden durch besondere Elektromotoren betrieben. zeichnen die Wege dieser Kulturträger. Zum allergrößten Theile ( Prometheus".) waren diese Kolonialhelden Leute, die nichts mehr zu verlieren hatten mid mub oder die, wie der verwegene Spieler, alles auf eine Karte fetzten. Mit Feuer und Schwert, ohne Rücksicht und Erbarmen haben sie alle v. Jägerlatein. Da saßen sie um den Stammtisch, Hindernisse aus dem Wege geräumt. Durch grausame Abschlachtung un- die Nimrode, und erzählten Jagdgeschichten, d. h. fie logen, daß sich schuldiger Menschen, durch Vernichtung der Ernten und Viehherden die Balken bogen. Die Sache wurde immer schwieriger. Fabelhaftes und durch die Niederbrennung ganzer Dörfer behaupteten fie ihre war bereits geleistet worden. Und von einer Qualität!... Endlich Schreckensherrschaft. Jeden Augenblick selbst vom Untergange be- fommt mein Jäger dran. Während die andern bereits schadenfroh droht, nahmen sie jede Gelegenheit wahr, noch einmal ihre gierige in sich hineinlachten, hebt er an. Vor 30 Jahren war ich da unten in Genußsucht austoben zu laffen. Die geschäftliche Ausbeutung des Siebenbürgen Adjuntt. Einmal geb ich auf den... na!... Dingsbaberg. folonialen Gedankens müßte sehr einträglich werden," sagte sich eines Wer steht vor mir? Eine alte Bärin. Ich runter mit der Büchs, Tages der gänzlich mittellose Dr. Peters. Dumme Leute, die auf und g'ichnallt hat's. G'schweißt hat fie, und g'laufen ist sie, wie diesen Schwindel hineinfallen, giebt es genug eine politische Partei, ein rother Hund. Ich natürlich nach, den Hang hinab. Unten ift die sich dazu hergiebt, dieſem Schwindel einen patriotischen eine Schlucht gewesen, und alleg'schaut hat es da, wie in der Göd, mich Ju verleihen, fich ebenfalls finden laffen. Auf einmal dreht Schwieriger dürfte sich das nöthige Kapital herbeischaffen los. Jezt fallt's mir ein, daß ich keinen Schuß in meinem Einlaffen, denn die Geldleute sind etwas vorsichtiger. Frisch läufer hab. Da will ich außreißen. Aber wie ich mich umwend', gewagt! Hauslebrer fann ich immer noch werden, wenn die wer steht vor meiner? Der alte Bär..." Nun?. Sache schief geht!" Er fand alles: Geld, eine politische Partei Und?" fchrien die Zuhörer. do und Dumme, die ihn jahrelang als den größten Kolonialhelden der Na, da hat er mich halt packt, z'rissen und aufg'fressen." Nation feierten. Die Gier nach Reichthum, Ruhm und Genuß gehen bei diesem Manne Hand in Hand mit einem unerschütterlichen Glauben an seinen Stern. Charakteristisch dafür ist ein Beispiel, das Giesebrecht anführt. Gleich nach seiner moralischen Hinrichtung im Reichstage äußerte er( Peters) zu einem seiner Freunde:" Jeep.r a fall entdeckt haben. soll ich wohl tot sein!?- Haben die eine Ahnung! Ich befize das Leben von neun Raßen und falle immer auf die Füße". Dieser Mann hat seine Zeit verstanden! Geld wäscht alles wieder ab! " " . imt 179 sid sil rododdsil Vermischtes vom Tage. -In Frankfurt a. D. will ein praktischer Arzt einen Wegen 1718 Straithaten hatte sich unlängst vor dem Schöffengericht in Ruß( Ostpreußen) der Handlungsgehilfe Hillgruber zu verantworten. Es handelte sich um Kolportageschwindel.. Im Rohrwalzwerk der Falvahütte in Schwientochlo. Vierzehn Arbeiter wurden zum i ist ein Dampfrohr geplaßt. theil schwer, zum theil leicht verlegt. Einer ist bereits gestorben.. lithotometrug die Einwohnerzahl 101 000.-Mannheim ist Großstadt geworden. Am 1. März be dur i hi Theater. 118 5010 Jin Schiller Theater geht Carlot Reuling's nenes Schauspiel Die gerechte Welt" am Sonnabend zum ersten Male in Szene. " jun Aus dem Pflanzenreiche. s n ing U. - Ein sonderbares Geschenk erhielt unlängst der polirten Schrein, in dem sich ein gebundenes, an den Ecken mit schweren silbernen Beschlägen versehenes Buch von 1 Meter 18 Centi meter Höhe, 90 Centimeter Breite mit nicht weniger als 1002 Seiten befand. In das Buch waren mit rother Tinte Stellen aus der Offenbarung Johannis geschrieben. Eine eigenthümlice Butterpflanzen der Grzbischof von München. Mehrere Männer brachten eine Botaniker D. Morris machte in der britischen botanischen Gesellschaft Mittheilungen über eine bemerkenswerthe, überall im tropischen Amerika vorkommende Pflanze, Jumbai, auch wilder Tamarindenbaum genannt. Sie wird namentlich auf den westindischen Inseln, besonders auf Jamaika und den Bahama- Inseln als Futter für die Hausthiere verwandt, und bei dieser Nahrung Auch nicht ohne. Folgendes Volkszählungs- Kuriosum gedeihen die Thiere auch sehr gut. Nur eine sonderbare Neben wird aus Petersburg berichtet:" Ju der Wohnung eines Handwirtung wird dabei beobachtet: Gewissen Thieren geben beim Ge- werkers lebten, wie der Säbler feſtſtellte, alle brei Schwiegernuß der Jumbai die Haare aus. Pferde, die längere mü fier des paußherrn. Der Wann hatte seine brei grauen purch Zeit mit dieser Pflanze ernährt Pflanze ernährt werden, verlieren die den Tod verloren. Die Schwiegermütter sollen in größter Eintracht Mähne und die Schweifhaare und sehen dann um so sonderbarer aus, als der fahle Schweif sich noch dazu feulenBedeutende Ueberschwemmungen werden aus förmig verdict und eine bräunliche Farbe annimmt, wonach man ihm die Bezeichnung Zigarrenschweiß gegeben hat. Aehnlich ergeht der Moldau( Rumänien) gemeldet. Das Dorf Macaresti wurde es den Eseln und den in jener Gegend zahlreich vorkommenden vom Pruth zum größten Theil zerstört, sämmtliches Vieh ist erMaulthieren. Wenn man mit der Nahrung der von dem Haarausfall mit einander leben!" trunken. 107 betroffenen Thiere wechselt, so beginnen die Haare wieder zu Ausstellungsschwindel. Auf der Budapester wachsen. Besonders beachtenswerth ist, daß Schafe, Ziegen und Millenniums- Ausstellung wurde eine ganze Reihe von bosnischen andere Wiederkäuer, die mit Jumbai ernährt wurden, von dem Bauern wegen ihrer Verdienste um die Schafzucht durch VerMedaillen Haarschwund nicht betroffen wurden. Es scheint danach, daß die leihung von Ehrendiplomen und ausgezeichnet. längere Eimvirtung der Verdauungsfäfte, die bei Wiederkäuern statt Einer erhielt sogar ein silbernes Verdienstkreuz. Jetzt stellt findet, den in der Pflanze vorhandenen den Haaren schädlichen Bees fich heraus, daß überhaupt fein bosnisches Schaf in Buda standtheil vernichtet. peft ausgestellt war. Die Leute wurden prämiirt, um die Thätigkeit des Chefs der bosnischen Zivilverwaltung in das rechte Licht zu rücken. minist 1 Naturwissenschaftliches. zie -In der letzten Sigung der Académie des sciences ce. Ein Pair von England zu vermiethen. Ju zu Paris führte Herr Cailletes feinen Kollegen die Apparate vor, einem Londoner Blatte findet sich folgende Annonce: Ein Pair die bei dem neulichen Aufstieg des Sondirungsballons Aerophile" von England, Junggeselle, erklärt sich bereit, an Diners theilin einer Höhe von 15 000 m Luft gesammelt hatten. Herr de Münz zunehmen gegen eine Entschädigung von 105 M.; Hochzeiten und untersuchte dieselbe und fand auf 100 Volumen: 0,033 Kohlensäure, Begräbnissen beizuwohnen gegen eine Entschädiung von 50 M.; 20,79 Cauerstoff, 78,27 Stidstoff und 0,97 Argon. Der Argon- Bälle zu besuchen gegen eine Entschädigung von 210 M. gehalt ist also in den oberen Luftschichten ein geringerer. In der Hochzeitsgeschente, Bälle u. f. w. Preise nach Uebereinkunft. Adressen Mähe der Erde, selbst auf dem Gipfel des Picks von Teneriffa find zu richten an Lord X." fanden sich nach den Untersuchungen von Th. Schlösing noch überall 1,192 Bolumprozente. Für Die Londoner Telegraphenboten werden vom shodi idde nächsten Monat ab mit Zweirädern ausgerüstet werden. Astronomisches.paudu? Jt. Der Begleitstern des Procyon, der am 18. Oktober Die nächste Nummer des Unterhaltungsblattes erscheint Sonn1896 von Schäberle auf der Lid- Sternwarte entdeckt wurde, ist nach tag, den 14. März. Verantwortlicher Sedakteur: August Jacobey in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin.