er be ge De ng ur 1, ng te ис er Nr. 276. Erscheint täglich außer Montags, Abonnements Preis für Berlin! Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bent ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen In der Poft- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder dere Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs: Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Fefttagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sevn sprech- Anschluk: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Der Sozialdemokrat genannte das " kommt! Mittwoch, den 25. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Halle. Er zeigte ganz besonders auf den kommenden wahrheiten und Dummheiten klarlegte, die in dem Blatte Sozialdemokraten" hin. Er berichtete: In Magde- standen, das die Unterschrift der Herren" trug, deren burg gebe es 184 sozialdemokratische Agitatoren( muß der Namen sonst nur mit einer gewissen Furcht genannt wurden. Herr Polizeikommissar Schmidt genaue Musterung gehalten Wie lachten und jubelten sie, wenn man ihnen schlagend Die Landwirthschaft, d. h. die Ausbeuter haben!), die auf das Land, zunächst in die Umgebung von nachwies, welchen Unsinn solche Herren" schreiben von Grund und Boden und der ländlichen Arbeiter, ist mit Magdeburg, hinaus ziehen. Nächstens würde man( welch können. Wie höhnisch guckten sie nach denjenigen von diesen bilfe des Staates in Preußen in eine Organisation ge- Schauder!) sozialdemokratische Fachvereine auch auf dem erren", die vielleicht im Saale anwesend, sich drückten, bracht, die aus Vereinen und Zentralvereinen Lande haben. Dem könne man nur durch solche Organisa- wenn nun die„ Gegner" des sozialdemokratischen Agibesteht. Die Spize dieser Organisation bildet das so- tion entgegentreten. tators aufgefordert wurden, ihm hier offen Aug' in Aug', Landes Dekonomie- Kollegium", Die Debatte wurde am ersten Tage, am Montage, nicht nicht durch Schimpfen hinter dem Rücken, entgegen zu aus Gutsbesizern, Junkern und höheren Beamten be-[ beendet, sie spann sich am Dienstage in derselben Art fort. treten. teht. Diese lettere Körperschaft hatte in den letzten Tagen Es wurde von Herrn Hammerstein- Loren ein Antrag ein- Meint man, man wird für Geld sich neue Wahreine Sigung, welche sich mit einem Antrage des Zentral- gebracht, die Angelegenheit einer Kommission zu überweisen, heiten, mehr Wiz, mehr Geist, wirksamere Sprache und vereins der Provinz Sachsen zu befassen hatte, der darauf die in Form eines Organisationsplanes dem Antrage des Alles das kaufen können, was nöthig ist, um unseren hinausging, die Landwirthe zu Zwangsmitgliedern der land- sächsischen Zentralvereins näher tritt. Agitatoren, seien es die 184 Magdeburger oder die Tausende wirthschaftlichen Vereine zu machen und ihnen nach dem Obgleich auch diesem Antrage wenig Sympathie ent- anderen, entgegentreten zu tönnen? Maßstabe der von ihnen gezahlten Grundsteuer Beiträge gegengebracht wurde, wurde er doch mit geringer Mehrheit Oder will man eine Knüppelgarde, eine Dreschflegel( Landwirthschaftliche Zwangsinnung.) ( ufzuerlegen, um die Mittel der Vereine zu erhöhen. angenommen, nachdem der Herr Minister der kompagnie errichten, Denunzianten und Spizel anwerben; Der Zweck dieser landwirthschaftlichen Angelegenheiten selbst die Gastwirthe noch mehr einschüchtern, um die Lokalder Sozial- in der Sigung erschienen und bis zum Schluß der Ber- abtreiberei mit noch mehr Erfolg zu betreiben? demokratie auf dem Lande. Man kann erbärmliche, lederne Zeitungen gründen Als Berichterstatter sprach der Geheime Ober- Regierungstath Daß gerade die Beamten in dem LandesökonomieWir haben es also hier mit einem von den amtlichen und auf dem Lande gratis vertheilen, man wird auch da vor Dr. Thiel für dieſen Antrag. Er meinte nach den Stellen gebilligten Blane zur Errichtung von Zwangs- durch den Siegeslauf der Sozialdemokratie nicht aufhalten. vorliegenden Zeitungsberichten: innungen und zum Ausschreiben einer Sozialdemo- Sollegium von solchen mechanischen Mitteln zur Be Man spreche immer von der Bekämpfung der Sozial- traten- Steuer auf dem Lande zu thun. demokratie, sage aber niemals, wie das geschehen soll. Ohne tämpfung der Sozialdemokratie sich viel versprechen, nimmt eine feste Organisation mit sehr bedeutenden Mitteln könne Diese Aussicht kann uns sehr wenig schrecken. Wenn uns einigermaßen Wunder. Wir denken, man hat mit soll diese Mittel beschaffen. an feine Erfolge erreichen. Die geplante Organisation einer der Redner gegen den Antrag meint, um solch solchen Zwangsorganisationen in den Berufsgenossenschaften feine Erfolge erreichen. Die geplante Organisation eine Besteuerung vorzunehmen, müsse man doch in für die Unfallversicherung nicht gerade sehr ermuthigende Mit auderen Morten, es soll den Bauern userster Linie wiffen, was man eigentlich wolle, mos man eigentlich wolle, wie angen gemacht. Dieselben wurden doch auch mit wirthen eine Art Striegssteuer gegen, die Sozialdemokratie das Gelo verwendet werbeit soll, so zeige dieser die der ausgesprochenen Absicht ins Leben gerufen, neben auferlegt werden. Bei der hohen Besteuerung, die ja nach ganze Rathlosigkeit, den ihrer Thätigkeit in der Unfallversicherung noch eine Angabe der Landwirthe selbst die, Landwirthschaft" betreffenden maßgebenden Kreisen gegenüber der Thatsache Organisation der Unternehmer zn bilden, die der Bewegung schon heut belastet und bei der sehr geringen Vorliebe be- der Ausbreitung der Sozialdemokratie auf dem Lande, be- der Arbeiter, der Sozialdemokratie, eine geschlossene Masse sonders der Bauern für neue Steuern würde diese Sozial- findet. Was wird man thun, wenn man vielleicht einige der Unternehmer gegenüberstellt. Ist das gelungen? Hat bemokratensteuer sicherlich auf dem Lande keine sehr wohl- Millionen anch den ärmeren Bauern zur Bekämpfung der der künstlich zusammengetragene Schneemann, diese wollende Aufnahme finden. So sprachen sich denn auch die Sozialdemokratie wird abgenommen haben? aus, der fast nur von Beamten vertheidigt wurde, anwesenden Gutsbesitzer fast sämmtlich gegen diesen Antrag| handlungen über diesen Antrag dageblieben war. in welcher man sich in Vogelfcheuche, die sozialdemokratischen Spaßen verscheuchen Wir glauben, man wird das Geld verwenden in der können? Und die Innungen! Wie will man, ferner die Art, wie früher der betreffende Theil des Welfenfonds Forderung der Innungsmeister auf 3wangsinnung dadurch die Theilnahme ungeeigneter Ele Einer der Redner warnte vor diesem Antrage, weil verwendet wurde. abweisen, die man ihnen doch nur im Interesse des GroßWo das Nas ist, da sammeln sich die Adler! Der fapitals verweigert und verweigern muß, wenn man hier rung der Haltung der Vereine" eintreten könnte. Die seit der Beseitigung der Buttkamerei brotlos geworden sucht? Weiter ist diese Organisation doch nichts, als was mente an den Vereinen und eine Verände- Fonds wird eine Menge zweifelhafter Elemente anlocken, die Bauern zu Zwangsinnungen zusammen zu schweißen daß ein großer Theil der hier anwesenden Vertreter der laud- Flugblättern, die auch den schwächsten unserer Agitatoren Er meinte, im Falle einer solchen Maßnahme könnte es tommen, sind. Man wird das Land überschwemmen mit albernen die Innungsmeister fordern. Welche Dienste haben die künstlich geförderten und Künstlich gepflegten Innungen Wo sind die sondern vom Schauplaze verschwinden müßte. Mit dem Wir erinnern uns noch mit vielem Vergnügen der konser Erfolge, die sie aufzuweisen haben? Bahlen von Beiträgen würde man auch die Neigung her- vativen Flugblätter, die wir selbst während der letzten uns doch. vorrufen, in die Vereine zu kommen und mitzusprechen. Wahlagitation gerade in der Provinz Sachsen zu zerpflücken| Man zeige fie So würden auch diese landwirthschaftlichen Zwangsinnungen weiter nichts sein, als ein Haufen in Form ge Wir haben selten einen so dankbaren Agitationsstoff brachte todte Masse, ein Schneemann ohne Leben und ohne Das ist aber gefährlich. Der Herr Geheime Ober- Regierungs- hatten. rath Dr. Thiel wies natürlich einen solchen Einwand, der das Bekenntniß einschließe, die Vertretung habe keinen gefunden, der sich ungesucht darbot und eine sehr angenehme Zweck. Mit solchen mechanischen Gebilden und mit einem Boden in der landwirthschaftlichen Bevölkerung unter sich, Abwechselung in das Einerlei brachte, das zuletzt immer im Haufen Geld hält man die Sozialdemokratie nicht auf. Für den weit zurück. Antrag des sächsischen Zentralvereins sprach lebhaft ein anderer Geheimrath, der Profeffor Märkerbann Feuilleton. Nadbrud verboten.) Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Mero 3. [ 76 In Paris drängte Alles in neue politische Bahnen. Gefolge einer so forcirten Agitation sich einstellt, die den Rednern Wir sehen da Eure Angst, meine Herren! Und diese zu neuen Vorbereitungen keine Zeit iäßt. Wie merkten das Angst ergößt uns, fie ermuthigt uns. Auch auf das flache Bäuerlein und der Knecht auf, wenn man ihnen die Un- Land kommt unaufhaltsam der Sozialdemokrat. zuhalten, als die Republik zu bestätigen und für ihre kräf- die Arbeit von jedem Drucke befreien will. Die Parteien, tige Entwickelung zu sorgen. Was lag ihnen daran, welche unterlagen, sind von Neuem in Aktion getreten. geeignete praktische Maßregeln zu treffen! Die republikanische Die Orleanisten intriguiren und auch die Legitimisten Devise, an welche sie immer wieder erinnert wurden, wenn entfalten von Neuem ihre Fahne. Die Bonapartisten das hungrige Volt nach Brot schrie, hatten sie vergessen. gruppiren sich kühn und ohne alle Gewissensbisse um den Statt deffen intriguirten die verschiedenen Parteien, Freibeuter der in Straßburg und Boulogne schon seine Rolle welche in der konstituirenden Versammlung vertreten waren, gespielt hat. um so mehr. Dieselbe war, nachdem am 23. April ihre Die Republik gestattet, daß die Könige die unterdrückten Auflösung erfolgt, am 4. Mai wieder zusammengetreten. Nationen erwürgen. Eine furchtbare Roalition bildet sich Die Partei des„ National" beherrscht im Parlament die Echon am nächsten Tage nach dem Februarsiege hatten sich Aus ihr heraus wurde die Republik mit begeisterten Rufen gegen fie. zahlreiche Klubs gebildet, in denen der Tumult der Debatten jubelnd begrüßt. Und nun ließen dieselben Bourgeois und Manifestationen widerhallten. Von Tribünen erschallten ihrem Hasse um so mehr freien Lauf, je mehr die drohende politische Lage. begeisterte Reden. Dasselbe Paris, in dem das Elend herrscht, Masse wuchs. tonnte nichts produziren. Das Schauspiel, welches die Regierenden der ersten Stunden ebenso boten, wie diejenigen, welche ihnen folgten und nun als Herren herrschten, hatte weil man müde war. die Bevölkerung abgeſtumpft und ekelte sie an. Die republikanischen Bürger vernichten in ihrer Furcht Man diskutirte nur noch wenig in den Klubs. langsam die Republik. Man stellte kurz und bündig Forderungen; man drohte, Und über alle herrscht die Ironie dieser Zeitepoche, welche die erschlaffende Sentimentalität der Brüderlichkeit Das Blut der in Rouen getödteten Arbeiter hatte klar und Chriftlichkeit charakterisirt, es segnet die Bräuche der der Klerus. Der General Cavaignac hat seine Mitglieder der provisorischen Regierung drängte die deutet, so lange die Bourgeoisie die Macht allein in der zögernde Haltung aufgegeben; so lange er in ihr verharrte, Die Unfähigkeit, Doppelzüngigkeit und der Ehrgeiz der gezeigt, was eine Republit für das Proletariat be- Republik so lange tonnte sich die Situation bei dem Hader der Der Aufstand vom 15. Mai hat das Maß voll ge- Parteien nicht klären. Er bekannte Farbe, als er die GeArbeiter zu großartigen Manifestationen und Drohungen. Hand hat. Diese mußten diejenige Klasse mit Schrecken erfüllen, Telche feit 1789 die herrschende war. Sie sah jetzt das macht. Im Innern bereitet sich ganz offen die Reaktion fahr sah, in welcher die Bourgeoisie schwebte. Bolt fich erheben und in geschlossenen Reihen als enterbte vor. Die Wahlen haben von vornherein bewiesen, daß Schwester ihre Rechte beanspruchen, weil sie zu dulden man einen bedeutenden Fehler gemacht hat, und es sollte schlagen mußte, in der die Kanonen sprachen, und er übermüde war. Es war ihm klar, daß in kurzer Zeit die Stunde leider nicht der letzte sein. nahm die ihm anvertraute Mission, indem er am 17. Mai In den Wahlurnen hatten sich die Stimmzettel in das Portefeuille des Krieges afzeptirte, welches er einst so Armee da und hält als solcher die Geschicke derjenigen Die fieberhaften Konvulfionen, welche das Land gewaltig Klaffe in seiner Hand, welche ihn bereits als ihren Retter fie her vorging, volles Verständniß hatten, begriffen, daß Kartouschen verwandelt, deren Kugeln für die Brust der hochmüthig abgeschüttelt hatte. So stand er als Chef der bie gesetzgebende Versammlung und das Exekutivkomitee, Arbeiter bestimmt waren. welche an die Stelle der Regierung getreten waren, die auf| baran dachten, die gewaltsame Bewegung des Volkes nieder der besitzenden Klassen gegen den Sozialismus vermehrt, der Dienste zahlen soll, die er ihr zu leisten bereit ist. Er ist en Barrikaden das Licht der delt erblickte, viel mehr erschüttern, haben den wilden Haß und die Unversöhnlichkeit betrachtet und welche ihm den Preis für die schrecklichen Der Staat als Unternehmer. Karlsruhe, 22. November. Daß sich der heutige Staat in der Ausbeutung der Arbeitskraft der gewöhnlichen" Arbeiter vom Privatunternehmer in nichts unterscheidet, ist eine so bekannte Thatsache, daß man darüber kein Wort zu verlieren braucht. Dagegen dürfte es für die Leser dieses Blattes nicht uninteressant fein, zu erfahren, unter welchen Bedingungen und mit welcher Intensivität die Exploitation auch der besseren" Beamten, des gebildeten Proletariats betrieben wird. " regt zu haben, denn er war mit ganz besonders dicken Blau-| deutsch- österreichische Handelsvertrag fertig vorliegt". Wi strichen eingerahmt..... -O Kein Wunder, daß die Proletarier in Uniform auf das lange das noch dauern wird, läßt sich einstweilen nicht abe sehen. chauvinistische Blättle verzichteten war ja doch in derselben Nummer das sozialdemokratische Programm veröffentlicht!! Die Nationalliberalen glauben sich aus der vers Wir sind sogar sicher, daß auch diese Proletarier über kurz oder lang auf das ganze„ Vaterland" verzichten und sich der dient haben, durch gesetzgeberische Thaten reißen zu können. ber achteten und verächtlichen Stellung, die sie sich redlich ver Sozialdemokratie zuwenden werden. Bei den badischen Staatseiſenbahnen werden auch weibliche Politische teberlicht. Forderung ist bekanntlich von der bayeriſchen Kauliberalen Beamte für die Dauer der Ehelosigkeit angestellt und finden als Telegraphiftinnen, Billetverkäuferinnen, Rechnerinnen 2c. Verwendung. Wenngleich nun die Beschäftigung dieser Beamtengruppe eine körperlich leichte ist, so nimmt sie doch wegen der Zu dem Börsenantrag fügen sie jetzt einen neuen Antrag welcher die Erwartung ausspricht, daß bei der Ausarbeitung einer deutschen Militärgerichts- Verfassung. Ständigkeit der Gerichte, sowie die Deffentlichkeit und Münd lichkeit des Hauptverfahrens zur Geltung gelange. Dieje stimmig erhoben worden. Mit Hilfe der Nationalliberalen konnte bisher die Reichsregierung dieses Verlangen stets Berantwortung oder des Risikos die ganze Srannkraft des Geistes heute Abend eine Uebersicht der amtlich festgestellten ber Justizgesetze, insbesondere den Zeugnißzwang der Redal zurückweisen, ihnen danken wir auch die Verschlimmerung in Anspruch und müßte man mit Rücksicht hierauf von der Ver- Ernte- Erträge in Deutschland an Roggen und Weizen teure, für welchen sie stimmten, nachdem sie ihn als eine waltung eines Mujierbetriebes" billig erwarten dürfen, daß die für die Jahre 1890 und 1891". In diesem Jahr( 1891) schändliche Maßregel, der sich fein Ehrenmann fügen fö Arbeitszeit eine angemessene ist. Es ist dies aber keineswegs der betrug die Gesammt- Roggenernte des Deutschen Reichs verworfen hatten. Jezt ist es das reine Poſſenſpiel, Fall. Eine Telegraphiſtin bat z. B. in 4 Wochen an 25 Tagen 6 302 863,8 Tonnen(= 1000 Kilogramm) Berlin, den 24. November. Der Reich 3- Anzeiger" veröffentlicht 248 Stunden Dienst, so daß auf den Tag etwas weniger als 5 867 930,7 Tonnen im vorigen Jahre, die Gesammt die Nationalliberalen sich einen freisinnigen Anstrich geben so daß er eigentlich Schlaftag ist. alter geht wird Eine Depe welc zusp richt zwis Schli fich lang billi Wei Thei part habe schie zur in L eine wird zeitig Abg gewe 10 Stunden entfallen. Während die gemeine" Arbeiterin 5 867 930,7 Tonnen im vorigen Jahre, wenigstens jede Woche einen freien Sonntag hat, ist dies ihrer Weizenernte in diesem Jahre 3 347 714,9 gegen 3 298 611,1 wollen, mit dem sie doch Niemanden täuschen. gebildeten Kollegin nicht vergönnt; diese hat vielmehr erst jeden im Vorjahre. neunten Tag, frei". Dieser freie Tag ist aber gar nicht zu ver= Wir haben zu diesen Ziffern zunächst nur zu be- in der Kölnischen Zeitung" angeregt, weil der Groß Eine Regentschaft in Mecklenburg- Schwerin gleichen mit demjenigen des gewöhnlichen Arbeiters, denn es merken, daß fie die Thatsache des Nothstands gar herzog seit dem Antritt seiner Regierung wegen Krankheit geht ihm regelmäßig ein Nacht dienst von neun Stunden voraus, nicht berühren. Deutschland erzeugt nicht genug Getreide fast beständig außer Landes sei. Wenn ein wahnsinnige Die Billetverkäuserinnen, haben sogar jeden 4. Tag Nacht- für seinen Konsum es muß vom Ausland einführen, und Fürst wie König Ludwig von Bayern 20 Jahre ohne dienst. Nach dem sog. Arbeiterschutz- Gesetz haben aber die weib- infolge des absoluten Mißwachſes in Rußland und anderen Regentschaft regieren konnte, so ist nicht abzusehen, lichen Fabritarbeiterinnen Echuß vor einer solchen Ländern sind in diesem Jahre die Getreidepreise enorm ge- warum es nicht auch ein abwesender Fürst sollte! Ausbeutung, da sie Nachts nicht mehr beschäftigt werden dürfen. stiegen. Und für Deutschland sind sie durch die KornNoch ungünstiger stellen sich die Arbeitszeiten der männlichen zölle noch künstlich zu wahren TheuerungsDie Assistenten, Gehilfen, Anwärter 2c. haben Beamten dar. durchschnittlich ca. 13 Stunden Dienst und ebensoviel, wenn nicht mehr, Nachtdienst als die weiblichen. Nachtdienst nicht übermüthig wird und sich auf und davon macht, preisen erhöht werden. Hieran kann die Statistit des Reichs- Anzeigers" nichts ändern. " den. Stein der Weisen. wohl befinden. sich auf folgende Weise demonstrativ bemerkbar machen. Als bei den letzten Reichstagswahlen die Sitze der Freiheit der Auswanderung nationalliberalen Partei der leitenden in Baden nann Nor gefel mer Fall der wer Ber ftim Die die eber zeige nan weil riell In Sta gün Sta Ein geft nich auct ein Gri wir wollen das Me ist und Gru nur gät ftei Ge der berüchtigte Gier 3, ist jetzt, nachdem er in Rom und Taschen zu! Der russische Minister des Auswärtigen Paris diplomatische Gastrollen gegeben, in Berlin ein Wenn wir schon oben den freien" Tag als einen Schlaftag Ein Gesezentwurf zur Sebung des Hand getroffen auf wie lange wissen wir nicht; was wir aber bezeichneten, so hat es damit noch seine besondere Bewandtniß. werks ist, wie die„ National Beitung" hört, innerhalb wissen ist, daß dieser Herr für seine bankerotte Firma Damit nämlich der Beamte oder die Beamtin nach neunstündigem der Reichsregierung" in Arbeit, und schon ziemlich weit schäfte irgend welcher Art machen will. Wenn nicht al vielleicht zu einem Ausflug ins Freie, so bat die großherzogl. vorgeschritten". Wir zweifeln nicht, daß die sute Dhren umb find begierig auf dieſen pump, durch den die verkrachte Anleihe des vorig " National Anzeichen trügen, handelt es sich um einen General badische Eisenbahn- Verwaltung diesen Glücklichen verkündet, daß kein Beamter an seinem freien" Tage sich ohne Geschentwurf. Vielleicht wird nächstens auch ein Gesetz Monats flott gemacht werden soll; jedenfalls um irgend Urlaub aus seiner Wohnung entfernen darf!! entwurf ausgearbeitet über die Quadratur des Zirkels und einen Schwindel auf deutsche Kosten. Also Vorsicht! Und So die Lage von Proletariern tros Abiturientenprüfung, mind your pockets! Die Hand auf den Geldbeutel! Kenntniß der englischen und französischen Sprache, Kaution 2c. 2c. Die flingende Abfindung ist nicht geeignet, zum Optimismus Ein Reichsgesetz über die Auswanderung soll dem Emin Pascha, der unserer Reichsregierung durch seine hinzureißen. Die bezeichnete Beamtentategorie ist in Baden mit Reichstage nächstens zugehen. Wir fürchten, daß es ein rollenwidrigen Seitensprünge so böse Verlegenheiten bereite 1300 bis höchstens 2000 M. dotivt und da die Beamten selbst an Gesetz gegen die Auswanderung sein wird, nicht etwa weil bat, ist nun selber in argen Schwulitäten. Wie Londoner thren„ freien Tagen zur Verfügung stehen müſſen, ſo entfällt wir den Strom der Auswanderung vergrößert ſehen möchten, Blätter mittheilen, ist Kapitän Lugard von der britis Bei einer solchen Lage ist es nicht mehr nöthig, daß Sozial- sondern weil wir nur ein anwendbares Mittel gegen die ostafrikanischen Gesellschaft an der Spitze einer Expedition weil wir nur ein onnenbores wit, ble demokraten unzufriedenheit in die Reihen der gebildeten Prole Auswanderung kennen, und das besteht darin, die Zustände ausgezogen, um den abenteuernden Freibeuter"( freebooter) tarier tragen, biefelbe wurzelt auch hier bereits tief und sollte im Julande so zu gestalten, daß die Einwohner sich daselbst abzufassen. Die Engländer verstehen in solchen Dingen Kann man das nicht, so muß die kleinen Spaß, und die zornige Anfündigung, daß Emin unbeschränkt bestehen; Pascha in Lugard„ einen unbequemen Faktor" finden werde der Landesbewohner wäre sonst nicht Bürger, sondern läßt auf wenig gemüthliche Absichten schließen. Geinen männer der Wühlerei der Sozzen" und dem allgemeinen von dem Gesetze, daß durch dasselbe bewirkt werde, daß der Madelai sicher nicht heben und heimbringen im Reichstag unbesezt blieben, schrieben dies die Ordnungs Gefangener des Staates. Die„ National- Zeitung" erwartet famosen Elfenbeinschay" wird der Ex- Gouverneur von Wahlrecht zu. Ihre Hoffnung war Ihre Hoffnung war auf die Landtags: in die Ferne sich ergießende Strom der Auswanderung im wahlen gesezt, wie dieselben aber getäuscht wurden, hat der„ Vorwärts" f. 3. bereits mitgetheilt die nationalliberale nationalen und wirthschaftlichen Zusammenhange mit dem Partei ist gesprengt. Darob lange Gesichter und Jammer. Heimathlande bleibe. Das sei aber nur möglich, wenn Die italienische Regierung weiß nicht, was fie mit Nachdem der erste Schreck vorbei, begann eine Suche nach den wir ein Maß positiver Fürsorge für Ursachen des Niedergangs der Partei. Wiel Blödsinn ist gedruckt wandernden entfalten, welches in diesen das Bewußtsein machen soll. Ihn fallen lassen, wäre das die Aus dem so unklug begonnenen Prozeß wegen des 1. Mai worden, bis endlich ein Einsender den Muth faßte, auf das erweckt, daß sie zwar die Heimath verlassen, aber nicht das nünftigste- allein es wäre auch eine beschämende Selbstkriti famoje, neue Beamtengefeß von 1885 binzuweisen, welches Band zerschneiden, das gemeinſame Abstammung, Sprache, und Gelbſtverurtheilung, zu der die Regierung sich au bie Lage der unteren Beamten um nichts gebessert, vielme as Geschichte und Sitte um anind gewoben hat" Das entschließen wird. Und doch, den Prozeß fortzu afte Elend nur in neuen Zahlen festsetzt, und es als die beige nationalliberale Blatt weist auf England, Belgien und die sehen, ist beinahe ein Selbstmord. Jeder Tag der Ver liberalen Partei zu bezeichnen. Damit ist aber ein Anderer nicht Schweiz hin, die durch organisatorische Einrichtungen ihre handlungen hat der Regierung eine Niederlage gebracht einverstanden und veröffentlicht einen Artikel mit dem Refrain: Fürsorge für ihre Auswanderer entfalten. In diesen Ländern, und wir waren erst am Anfang der Enthüllungen pro patria laboremus! und das scheint das nationalliberale Blatt zu vergeffen, Anklagen gegen fie. Sogar die Kreuz- Zeitung" giebt ( Fürs Vaterland laßt uns arbeiten.) herrscht auch fein preußisches Junkerthum, das gerne noch daß das Gerichtswesen durch den Prozeß arg kompromittit Charakteristisch für die Stimmung in den betheiligten Kreisen die Peitsche über die Arbeiter schwingen und sie doch ver- ist."" Wir dächten, noch Anderes und mehr als das ist nun der Effekt dieses Artikels. Das betreffende Blatt verhindern möchte, auszuwandern. So wie die Vorlage des richtswesen wäre kompromittirt. Einstweilen ist die Fort öffentlicht folgende Quittung: Reichsgesetzes erschiene, würde man sie bei der Arbeit sehen, segung des Prozesses auf die erste Hälfte Dezember" an gestern über unsere Redaktion herein. Von verschiedenen Seiten wanderer zurückhalten sollen, anzubringen, wenn sie nicht legenheit offenbart. Der Abgeordnete Maffi will einen " Ursache der Unzufriedenheit der Beamten mit der national bereits in der Vorlage enthalten sein sollten. V " " nur wünschen, daß er sich selbst heimbringe. 67 Drt hei Gr Wi liche Be Ra " & offer dies eine sehr unbestimmte Frist, welche die Ver Amnestie- Antrag stellen. Die Annahme desselben wäre für die Regierung vielleicht der beste Weg aus der Patsche. Dal wurde uns die Dienstagsnummer unseres Blattes, in welcher unter der Rubrik.... der Artikel„ Auch einmal das BeamtenGesez" enthalten war, zurückgesendet. Damit wir nicht im Mit den deutschen Handelsverträgen will es Zweifel sein fonnten, welchem Umstande wir die immerhin auf nicht recht vorwärts. Nachdem der italienisch deutsche In Spanien ist Alles aus dem Leim. fallende Verzichtleistung verschiedener Abonnenten auf die be treffende Nummer zuzuschreiben hatten, war der genannte Artikel Handelsvertrag" paraphirt", d. h. in provisorischer Ministerium Canovas hat seine Entlassung genommen mit Blauſtift angestrichen und mit Randbemerkungen ver- Fassung niedergeschrieben worden ist, soll der österin aller Gile ist ein neues Ministerium gebildet worden, sehen. Namentlich der Schlußsay:" Fürs Vaterland laßt reichisch deutsche einer Schlußredaktion" unterworfen deffen Spize ebenfalls Herr Canovas steht. uns arbeiten," scheint das Mißfallen verschiedener Einsender er- und in Wien unterzeichnet werden, sobald der schweizerisch- Systemwechsel ist also nicht zu denken räthselhaft, dieser Schweizer mit dem Blick des protestan berufen sind, die inneren als die äußeren Feinde zu be- sprüngen, mit welchen man das Volk unterhält, um tischen Kriegers. Sein Auge läßt keinen seiner Gedanken kämpfen, sahen nicht ohne Mißtrauen, wie dieser General zuschläfern; wie man einen Kranken bewußtlos macht, verrathen, aber seit seinem Eintritt in das Ministerium fühlt oberster Schiedsrichter über den ernsten Kampf wurde, der man ihm ein Glied abnehmen will. Er kennt St. Simon man seine eiserne Faust, die Faust des Herrn der Situation, sich entspinnen sollte. Von allen Seiten machte sich eine Fourier, Proudhon, Louis Blanc u. s. w., welche die wirth welcher ent.chlossen ist lieber alles zu erreichen als sich zu heftige Reaktion gegen diejenigen bemerklich, welche in Paris schaftliche Bewegung in unbarmherzigfter Weise fritifi Er wird auf seine Macht freiwillig nicht mehr sich als Gegner gegenüberstanden und welche nur auf die haben; jene Bewegung, welche den bürgerlichen Feudalismu nic er öffe thei der und bre all gefi es wird in der An einen die der Kol es eins brei wen ( Be wel E3 deu den Millionen- Feudalismus, der in di pat tun I a Einer von denen, welcher die tragische Verwickelung, Hände einer gierigen egoistischen Minorität die Gefchid die die Geister klären wollen, am klarsten durchschaut, ist des Landes, Europas und der Welt gelegt hat. sicher Marche- Seul. beugen. verzichten. Seine Hoffnungen halten mit seinem Ehrgeiz Stunde warteten, in der sie handgemein werden. gleichen Schritt. Er sieht in sich selbst den Retter und erinnert sich nicht ohne das Gefühl angenehmer Befriedigung daran, daß das Andenken an seinen Bruder Godefroi, der ein so glühender Republikaner war, dem Volte noch heut theuer ist. Er sonnt sich im Lichte seiner Popularität und sieht der Zukunft mit Ruhe entgegen. Er sagt sich, daß dieses Volk von Frankreich immer dasselbe geblieben ist, unter nehmungslustig, wenn es sich darum handelt eine Rolle in der Politik zu spielen, und bereit sich alsdann von Er hat die Schläge seines Herzens und alle eble Und einer von denen, welche den neuen Kriegsminister Gefühle bemeistert, welche ihn in in seiner ganz durchschauten, war der alte Schuster von der Rue topfüber in den Kampf gedrängt Galaude. Jugend hat gelernt seine Beobachtungen zu schärfen und das Fieber Kalt überblickt er heut die Situation, falt beurtheilt Wie hätte er vergessen sollen, daß der General am zu beherrschen, welches ihn bewegt. Tage nach seiner Unterhaltung mit den Politikern der Bourgeoisie in der Rue Beaujolais kühn die Revolutionäre Ereignisse. aufsuchte, welche sich in dem Souterrain des Place des sichern. Er hat eingesehen, daß die größte Gefahr für dieses einem glücklichen und kühnen Soldaten beherrschen zu Victoires versammelten, um sie seiner Ergebenheit zu ver- gute Volk von Paris seine Verblendung und Unbesonnenbe lassen. Ihm find alle Mittel angenehm, die dazu bei tragen, seinen Namen mit einem strahlenden Nimbus hab die Gr tani geja Schl Di sche bra feit Gr ang nac welche fehr unn bit faff Don fein Marche- Seul hat jetzt feine privaten Sorgen mehr. Aber leider läßt es sich, ist, obwohl dieses Volk von Haus aus Scharfsinn befigt wenn Begeisterung zu umgeben und sein magisches Prestige erhöhen. Dank Der Kampf mit seiner Frau war vorläufig beendet. Char- Temperament wie ein hitziges Fieber sieden läßt, nur seiner Verbindungen und seiner Intriguen gegen Marras, lottens Zukunft war gesichert; er konnte sich daher kopf- leicht leiten und erkennt meist zu spät, daß es betrogen welcher als Präsident der Versammlung des Palais- National über in den politischen Kampf stürzen und gleichzeitig für worden ist. über die Stimmen der Rechten und damit auch über die die sozialen Jdeen Propaganda machen. Man begegnete Verfügung, der sein Lob singt, seine Tugenden übertreibt säen galt. und seine Großthaten in Afrika rühmt. So bringt seine Propaganda bei allen denen, hervor. Majorität verfügt, hat er einen Theil der Presse zu seiner ihm überall, wo es einen Aufstand gab oder wo es Haß zu er bekehren will, die Wirkung einer eisig falten Douch Er war bester Laune,-feine Stimme flingt fonorer, Seit dem Zusammenstoß des 15. Mai haben Ueberall machte er unermüdet Propaganda. Biographien folgen schnell auf einander und werden überall verbreitet. Eine Legende entsteht allmälig. Die Broschüre und schärfer als je, seine Lippen zuckten beständig konvulsivisch. brennenden Fragen und die Drohungen der Bourgeoifie bi In seinem Laden und in den Versammlungen zog er jetzt furz, scharf und bitter. Erregung des Volkes zum Siedepunkt gebracht; es antwort Aber der General wittert dennoch in diesem Paris, aus der Anwesenheit eines oder mehrerer Arbeiter Nuzen, Der erste Eindruck der Belehrungen Marche- Seul's! das oft noch recht blind, aber immer bereit ist, eine selbst um die Aufregung zu schüren, indem er in jedem derselben abstoßend und entmuthigt seine Zuhörer. ungewöhnliche Popularität zu vernichten, sowie ein Stein den Muth entflammte, sein Recht zu beanspruchen im Namen in fließender Rede ruhig die rapide historische Entwickelung Aber, wenn auf et der politischen und wirthschaftlichen Lage zeigt, wie fie fei bann bie Fr gesch Mi der unt ( Fortsetzung folgt.) Ab Ha im Sonnenlicht schimmernde Spiegel vernichtet, einen der menschlichen Würde. dunklen Widerstand und eine unüberwindliche Feind- Was er sagt, beweist er mit schrecklicher Klarheit und der Zeit der Revolution von 1789 fich gestaltete, feligkeit. einer zähen Ausdauer. Die Ereignisse, welche einander dringen seine Beweisgründe und Ideen selbst in In der That, die wirklichen Sozialisten und wahren jagen, die Krisis, welche droht, das Elend, das bei jedem hartesten Köpfe ein; sein kaltes Blut, seine maßvolle Revolutionäre, diejenigen, welche wohl wissen, daß die Arbeiter einkehrt, endlich die hereinbrechende Reaktion, alles sichere und imponivende Haltung erweckt dann die schlummer Armeen und die Generäle keine andere Mission haben, als das unterstützt ihn in den Theorien, welche er lehrt. den Leidenschaften und sät Haß, der wild und unwide die sozialen Privilegien zu vertheidigen, daß sie vielmehr Marche- Seul ist nicht gewandt in sentimentalen Seiten- stehlich hervorbrechen muß. P: Mi abs Det alten Weise weiter gewirthschaftet werden geht. ver nen trag tung ünd die Diefe ein calen ftet ung dal eine nne, Denn eben wird ro heit iger ohne hen, gen und ein aber Be alle al cigen gend Und feine ceitet soner fd ition oter) ngen Emin werde einen Don ollen mit M bei den StadtAugust Die Die so lange es richtige Bezeichnung für die Produkte der Ackermann- Biehl'schen unabhängig vom Dasein des speziellen Staates als Bestandtheil Gesetzgebungskunst. Bravo Meßner! Endlich ist das richtige allgemein menschlicher Kulturzustände sich darstellt, kann nicht Wert gesprochen für den Humbug, der Jahre lang zum Zwecke unter den Begriff der Staatseinrichtung" gestellt werden. HierZum Streik der französischen Grubenarbeiter des Stimmenfanges von Seiten der Herren Klerikal- Konservativen aus ergiebt sich, daß die allgemeinen Rechtsinstitute der Ghe, wird uns aus Paris unterm 22. 6. Mts. geschrieben: getrieben wurde. Daß es einer der Handwerkerführer selbst ist, der Familie und des Eigenthums nicht unter den BeGiner foeben 10 Uhr Abends- aus Lens eingetroffenen der den Innungsschwindel so treffend charakterisirte, kann den griff der Staatseinrichtungen gebracht werden können. Dadurch, daß der Staat dieselben anerkennt und schüßt, werden sie selbst Depesche zufolge scheint die Lage in den Grubenbezirken, in Werth des Urtheiles natürlich nur erhöhen. welchen der Streit ausgebrochen ist, sich immer schärfer zu welche sich an die Interpellation Hige anschloß, erwünschte Klar Aber auch nach einer anderen Seite brachte die Diskussion, noch nicht zu Einrichtungen des Staates. Der erste Richter befindet sich sonach in einem Rechtsirrthum, zuspißen. Man ist namentlich ungehalten über die Schieds- heit. Der gewesene Reichskanzler hielt es für angebracht, auch wenn er das Privateigenthum für eine Einrichtung des preußischen richter, welche die Regierung ernannt hat, um den Streit die Handwerkerfrage diplomatisch zu behandeln. Trotzdem Staates erklärt. Das Urtheil war daher aufzuheben, ohne daß es zwischen den Grubengesellschaften und deren Arbeitern zu der Befähigungsnachweis schon ein halbes Dutzend Mal auf der noch nöthig erschien, auf die weiteren zur Begründung der schlichten. Die Streifenden find allerdings gewillt, Tagesordnung des Reichstages gestanden hat, so mied es die Revision vorgebrachten Beschwerden näher einzugehen." fich einem Schiedsspruche zu unterwerfen; fie ver Regierung früher doch immer, in flarer und unzweideutiger Weise In Coswig in Anhalt wurden langen aber, was ja übrigens nur recht und zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Spekulirend auf die Naivetät der Anhänger des Biehl und der sonstigen Hanwerfer- verordneten Wahlen die Parteigen offen billig ist, daß das Schiedsgericht in der herkömmlichen heiligen, ließ die frühere Regierung die Frage der obligatorischen Go mert und Karl Richter gewählt. Die Bernburger Weise gebildet werde, d. i. daß jeder der beiden streitenden Innungen und des Befähigungsnachweises immer in der Schwebe. Sozialdemokratie stellte zu den Stadtverordneten- Wahlen die Theile seine Richter wähle, die sich dann über den Un- und die Zünstler glaubten, was sie hofften. Mit diesem Spiel Genossen Jo b. Schmid, Rob. Strobel und Karl Bettparteiischen, den eigentlichen Schiedsrichter, zu verständigen ist es endlich vorbei. Zwangsinnungen und Befähigungsnachweis zi che als Kandidaten auf. haben. Wie sehr die Streikenden geneigt sind, sich einem find, das wurde hente vom Bundesraths Tisch aus rückhaltlos Bromberg. Gine von zirka 800 Personen besuchte schiedsrichterlichen Ausspruche zu unterwerfen, geht wohl erklärt, aufgegeben und gehören zu den parlamentarischen zur Genüge daraus hervor, daß in der heute Nachmittags Todten. Die Herren Ackermann, Kleist- Rezow und Hize, Biehl Volksversammlung tagte am 16. November in dem in Lens stattgehabten Delegirten- Konferenz der Bergarbeiter müssen sich ein neues Zugstück an schaffen, mit dem sie die Hand- prächtigen Knabe'schen Saale. Es war dies seit langer Zeit die eine diesbezügliche Erklärung abgegeben wurde und gleichlich nicht werden. werker zu födern suchen. So leicht wird das den Herren frei- erste Versammlung, da hier die Lokalabtreiberei gegen uns mit Aus der Rede des Abgeordneten Meyner Hochdruck betrieben wird. zu bemerken ist noch, daß hier in zeitig fünf Delegirte als Schiedsrichter der Bergarbeiter er- flang der Groll über die bittere Enttäuschung jener Handwerker- Bromberg die Honoration, an der Spize der erste Bürgermeister, nannt wurden. Unter denselben befinden sich der kreise, welche bisher den Ackermännern auf den Leim gegangen jeden Sonntag den Arbeitern auf ungefähr zwei Stunden ein Abgeordnete Basly; der Generalsekretär der Gruben- find, in der unzweideutigsten Weise hervor. Und draußen in den Vergnügen bereiten. Das Lokal mun hatte man uns zur Vergewerkschaften von Pas de Calais, Lamendin, sowie Handwerker Versammlungen dürften die Gefühle, welche der fügung gestellt, damit wir über das Wohlwollen jener Herren Jouveneau, Vertreter der Grubengewerkschaften des Abgeordnete Megner noch in den parlamentarischen Fornten zum öffentlich Dant erstatten könnten. Es fam aber anders. Norddepartements. Die Frage ist jetzt nur, ob die Gruben Ausdruck brachte, noch ganz anders deutlich werden. Die Zeiten, Tagesordnung der Versammlung lautete: Bunkt 1: gesellschaften sich einem solchen Schiedsgerichte zu unter- wo Handwerker thöricht genug waren, einem Ackermann einen Sonntags- Nachmittagsfeste, welche den Arbeitern von Bromberg werfen bereit sind. Wie verlautet, soll dies keineswegs der war auch der Theil der Rede Megners, welcher einen Beitrag Referent Hiesop- Berlin. Als Vorsitzender wurde Tischlergeselle Fadelzug zu bringen, sie sind vorbei. Besonders interessant gegeben werden. Punkt 2: Die Lage des arbeitenden Volfes. Fall sein. Sie wollen sich, wie es heißt, nur dem Urtheile zur Würdigung der der Loyalität lieferte, welche Don E. Tech gewählt. Der Vertrauensmann Zech sprach über den der fünf von der Regierung ernannten Personen unter den Zünftlern bisher so gerne zur Schau getragen wird. ersten Theil der Tagesordnung und erörterte des längeren das werfen und bestenfalls nur dann einem im Sinne der Der Staatsminister von Bötticher schloß seine Interpellations- Entgegenkommen der hohen Herren der Bourgeoisie, bemerkte Bergarbeiter zusammengesetzten Schiedsgerichte ihre Bei Beantwortung damit, daß er der Hoffnung Ausdruck gab, der jedoch, daß die Hoffnungen, deren Ausfluß die in Frage stehenden stimmung geben, wenn sie des„ Unparteiischen" sicher sind. Handwerkerstand werde weiterhin, wie bisher, eine Stüße von Feste seien, trotzdem nicht in Erfüllung gehen würden. Die Ueber Die Bergarbeiter sind aber durchaus keine Leute, Thron, Altar und der heutigen Gesellschaftsordnung bleiben. zeugung für die gute Sache lasse sich dadurch Niemand rauben. die sich so leicht übertölpeln lassen. Diesen Wechsel atgeptirte Megner nicht. Mit Wir blieben trotzdem die Alten. Sie wissen der Verweigerung der Forderung des Befähigungsnachweiſes, er- Eine Diskussion über die Ausführungen fand nicht statt. ebenso gut, wie diese Herren, daß, wenn diese sich so geneigt lärte Wegner, geht die letzte Hoffnung der Handwerker auf die Charakteristisch für die Stimmung der Arbeiter über diese zeigen, sich dem Urtheile der fünf von der Regierung er- Rettung ihres Standes verloren. Möge dann aber die Regierung Feste ist jedoch, daß zu diesem Punkte eine Resolution einlief des nannten Personen zu unterwerfen, dies nur der Fall ist, fehen, wo sie bleibe; die Handwerker, in ihren berechtigsten Hoff Inhalts, man solle beim Magistrat zu Bromberg dahin wirken, weil sie wissen, daß diese, ihrer Stellung wie ihrer mate- nungen getäuscht, müßten dem Schicksal seinen Lauf lassen und daß für den Ueberschuß, der durch die Sonntags Unterhaltungsriellen Lage nach, auf Seite der Grubengesellschaften stehen. Dieser führe direkt zum Sozialismus und in die kommunistische abende erzielt wird, für arme Familien Brot gekauft würde. Es erhielt sodann Riesop Berlin das Wort zu seinem Also: Keinen Befähigungsnachweis feine In der That befinden sich darunter drei Mitglieder des Gesellschaft. Also: Staatsrathes, der durch seine für Privilegien nur allzu Loyalität mehr. Schlimm ist ja diese Alternative gewiß nicht, 11/2 stündigen Vortrage. Derselbe sprach über die allgemeine Lage Staatsrathes, der durch seine für Privilegien nur allzu te bezeugt nur den Werth der Loyalitätsbetheuerungen jener des arbeitenden Volkes, sowie über das Programm der günstigen Entscheidungen sattsam bekannt ist, und zwei Streise überhaupt. Es gilt das Wort eben nicht nur für die Sozialdemokratie und führte namentlich den Anwesenden die Staatsingenieure Kameraden der Bergwerksingenieure. Junker: heute im Staate herrschenden Mißstände vor Augen, insbesondere Einer derselben soll sogar, wie der Abgeordnete Pelletan die Echädlichkeit der kapitalistischen Produktionsweise und die gestern in Gegenwart Ihres Korrespondenten versicherte, Wenn er unsern Willen thut. Nothwendigkeit der Einführung sozialistischer Produktionsweise nicht nur ein Jesuitenzögling sein, sondern den Jesuiten Neben der Megner'schen Rede verdienen nur die Aus: klar auseinander legend. Mit großem Interesse folgten die zahlauch noch jetzt angehören. Und solche Leute sollen dann führungen unserer Abgeordneten Grillenberger und Bebel hervorreich erschienenen Zuhörer den Ausführungen des Referenten und ein unparteiisches Urtheil u. A. darüber abgeben, ob die gehoben zu werden. Ersterer zeigte Biehl, den Agitator für den spendeten denselben lebhaften Beifall. Troßdem der erste BürgerGrubengesellschaften berechtigt seien, ein Theil des Geldes, Befähigungsnachweis, in der Praxis, indem er den unseren Lesern mrister Herr Brejike, früher in Altona, und eine große Anzahl aus der Nr. 131 vom 9. Juni 1891 des„ Vorwärts" bekannten Gegner anwesend waren und vom Referenten mehrere Male das die Arbeiter in die Unterstützungskaffen einzahlen, für Brief des Pfarrers von Ruhstorf verlas, worin dieser sich über aufgefordert wurden, doch auch das Wort zu nehmen, wagte sich Messen, Wachskerzen und Kirchengeläute auszugeben! Und die Pfuscharbeiten Biehl's bitter beschwerte. Daß Biehl, der sich keiner der Herren hervor, was jedenfalls ein Beweis dafür gelten ist im anderen Falle der Unparteiische" ebenso beschaffen, die schlechte Arbeit theuer hat bezahlen lassen, der selbst nichts kann, daß sie in die Ueberzeugungstraft ihrer Argumente selber und nur einen ähnlich beschaffenen Mann wollen die gelernt und nie einen Befabigungsnachweis geliefert hat, troy- fein Vertrauen setzen. Eine Resolution im Sinne des Vortrages Grubengesellschaften als Unparteiischen herbeiziehen, dann ist es dem aber fünf verschiedene Geschäste betreibt, die Schuld auf fand einstimmige Annahme. Mit einem donnernden Hoch auf nur allzubegreiflich, wenn es unter den Streikenden zu die Arbeiter zu schieben versuchte und dieselben in der ordinärsten die Sozialdemokratie ging die Versammlung auseinander. Diegähren beginnt. Diese Gährung wird noch dadurch ge- Weise verdächtigte, entspricht ganz den sonstigen Gewohnheiten felbe ist von großer Wirkung gewesen. Unsere Aufgabe wird es sein, für die Sache der Sozialsteigert, daß die Streifenden auf Schritt und Tritt dieses Herrn. Er fündigte eine Klarstellung au: nun, so viel wir Gendarmen und Soldaten begegnen, die zum Schuße der wissen, ist nicht viel mehr klar zu stellen, es sei denn, daß viel- demokratie weiter zu arbeiten. Was uns möglich ist, werden leicht noch einige andere Geschäftspraktiken des Herrn Biehl in wir thun. Ordnung, des Eigenthums und wie all diese Sachelchen das Licht der Deffentlichkeit zu rücken wären. Der Streit über die heißen, gleich nach Ausbruch des Streits auf Verlangen der Korrektheit des Jubaltes des Protokolls von der großen Handwerker- Der höchste sächsische Gerichtshof, das Ober- Landesgericht Grubengesellschaften nach den Streifplätzen beordert wurden. Konferenz hat für die Nichtbetheiligten weniger Interesse. Schade su Dresden, hat auf die Beschwerde eines Sozialdemo Wie wenig Anklang ein solches Vorgehen selbst bei bürger ist nur, daß der Mininer v. Bötticher es ablehnte, diefes inter- Eraten, dem die Polizei das Gesuch, eine Geldsammlung lichen Politikern findet, zeigt der heutige Leitartikel des effante Attenstück der Deffentlichkeit zugänglich zu machen, wie veranstalten zu dürfen, wie gewöhnlich abgefchlagen hatte, einen " Radical", welchen Henry Maret folgendermaßen schließt: Rickert dies wünschte. Nach einer sehr interessanten Rede Bebel's abweisenden Entscheid gegeben, was an sich nichts Neues sein Es ist sonderbar, daß, seit es Gesellschaften giebt, die und nachdem aus Erklärungen Meiner's und vom Regierungs- würde. Neu ist nur die Begründung des Entscheids und zwar öffentliche Gewalt immer im Dienste des Reichen steht, der tisch aus, sich noch ergab, daß dieser energische Vertreter der hinsichtlich der Behörde, von welcher sie gegeben wird. Bünftler von der Theilnahme an der Handwerkerkonferenz durch Ober- Landesgericht sagt nämlich: diese Hilfe so sehr als ein Recht betrachtet, daß es ihm gar feine eigenen Zunstbrüder ausgeschlossen worden war, schloß die nicht einfällt, hierfür erkenntlich zu sein. Dagegen würde interessante Verhandlung. er es als eine schreckliche Tyrannei betrachten, wenn diese öffentliche Gewalt gegen ihn das Brot des Arbeiters vertheidigen würde. Es wäre vielleicht Zeit, eine neue Ordnung der Dinge herzustellen und mit jenen alten Vorurtheilen zu brechen." Bum Schlusse sei noch gemeldet, daß in der au geführten Delegirtenkonferenz bekannt gegeben wurde, daß die englischen Bergarbeiter entschlossen sind, zu Gunsten der Streikenden, abgesehen von Geldunterstützungen, die Bei der Reichstags- Ersatzwahl im 11. mürttemgezogene§ 16 spricht nicht Kohlenproduktion in dem Sinne einzuschränken, daß sie nur bergischen Reichstags- Wahlkreise wurde folgendes folcher Sammlungen und Aufforderungen aus, sondern erResultat erzielt. Es erhielten Stimmen theilt nur den Polizeibehörden zum Erlaß eines solchen Verbots eine bindende Anweisung. Hierdurch wird aber anerkannt, daß der Erlaß derartiger Verbote schon in den allgemeinen Befugnissen der Sicherheits- Polizeibehörde liege. Durch den Ablauf des Sozialistengefeges ist nur jene bindende Anweisung weggefallen. Dagegen ist die Polizeibehörde auch jetzt noch berechtigt, aus eigener Entschließung Geldsammlungen zu sozialdemokratischen Zwecken zu verhindern, zu dem Ende aber das Erforderniß Polizeilicher Genehmigung zur Veranstaltung öffentlicher Geld= fammlungen aufzustellen und unter Umständen, welche darauf hinweisen, daß die Sammlung nur zur Förderung sozialdemokratischer 3 wecke dienen solle, die Genehmigung zur Vornahme der Sammlung zu versagen." Mai Ber fritit nicht Ver racht und ot 3 ittirt S Ge Fort ans Ver einen e für e. Das und en, al einen n ber Sein wen imon birth ritifit Smu 119 1 chid eblen ugend Cr Fieber V drei Wochen im Monate arbeiten wollen. In Seraing ( Belgien) tagt gegenwärtig ein Bergarbeiter Kongreß, auf welchem dieser Streit ebenfalls zur Sprache kommen dürfte. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß auch die Deutschen Bergarbeiter in irgend einer Weise ihre Sympathie und Solidarität mit ihren französischen Genossen befunden werden. # Und der König absolut Korrespondenzen und Parteinachrichten. 1891 302 1890 Demokrat..... 5788 Demokrat Hartmann... 7850 Sozialdemokrat Agfter.. 1220 Sozialdemokrat. 872 Klerikaler Kiene Zentrum. 275 Nationalliberal. Nationalliberaler 9322 Der demokratische Kandidat ist gewählt. Unsere Partei ist, wie man sieht, gang erheblich gewachsen. Den größten Schmerz hat der Nationalliberalismus, der es diesmal nicht einmal zur Aufstellung eines Kandidaten brachte. Mit Fonseca's Herrlichkeit in Rio de Janeiro bat es nicht lange gedauert. Die Brasilianer haben nicht gewartet, bis der Ex- Kaiser Don Pedro ihnen Ein wichtiges Reichsgerichts- Erkenntniß ist in Sachen die Erlösung bringen werde sie haben sich echt republi- der Halberstädter Sonntags- Zeitung" ergangen. kanisch selbst geholfen und den Diktator" zum Teufel Am 27. Mai d. J. wurde deren Redakteur Berg vom Halberstädter Landgerichte zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt, weil er gejagt. Die Diktatoren machen in der neuen Welt ebenso burch Abdruck des Artikels Arbeiter, warum seid Ihr arm?" schlechte Geschäfte wie die Monarchen. Staatseinrichtungen verleumdet haben sollte, indem daselbst gefagt Man weiß noch nicht genau, wie die Abwickelung der war, die Armuth der Massen werde hervorgerufen durch die Bor Dinge sich vollzogen hat zu einem eigentlichen Kampf rechte, welche der Reichthum( Privateigenthum) mit sich bringt. scheint es nicht gekommen zu sein. Dies sollte, wie das Halberstädter Landgericht annahm, unwahr, und von Berg wider besseres Wissen verbreitet worden fein. Das Privateigenthum sei eine staatliche Einrichtung und deshalb Berg zu bestrafen. fes fo enbeit befist fein rogen welche Douche bit The bit vorte T's ift enn Telung ie feil ban bi svolle mern vider gt.) Ob die Gefahr der Loslösung Rio Grandes von dem brasilianischen Staatenbund durch den Sturz Fonseca's be seitigt ist, läßt sich noch nicht sagen. Die Provinz Rio Grande do Sul gravitirt schon seit Langem nach der südlich angrenzenden Republik Uruguay und auch an Bestrebungen nach einer gesonderten staatlichen Existenz hat es nicht gefehlt. Die Abtrennung von Brasilien wäre also keineswegs unwahrscheinlich. Gegen das Urtheil war von der Nedaktion der SonntagsZeitung" ohne Mithilfe eines Rechtsanwalts Revision beim Reichsgericht erhoben und etwa sieben Gründe gegen das Urtheil angeführt worden. Unter anderen auch der, daß der Begriff des Privateigenthums an sich eine Staatseinrichtung sei, also auch nicht verächtlich gemacht werden könne. Der bisherige Vizepräsident Petroto hat ver Das Reichsgericht hat sich dieser Aufschauung angeschlossen, faffungsmäßig die Präsidentschaft übernommen und den das Urtheil aufgehoben und die Sache zur neuen Verhandlung von seinem Vorgänger proklamirten Belagerungszustand an das Halberstädter Landgericht zurückverwiesen. Die Urtheilsbegründung laffen wir der Wichtigkeit wegen im aufgehoben. Auszuge folgen: Parlamentarisches. " Es kann auch nicht behauptet werden, daß nach Ablauf der Giltigkeitsdauer des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Beftrebungen der Sozialdemokratie vom 31. Oftober 1878 dessen § 16 die Bestimmung enthält, daß das Einsammeln von Beiträgen zur Förderung von sozialdemokratischen, sozialistischen oder fommunistischen, auf den Umsturz der bestehenden Staats- oder Gesellschaftsordnung gerichteten Bestrebungen, sowie die öffentliche Aufforderung zur Zeistung solcher Beiträge polizeilich zu verbieten sind, sogenannte Tellersammlungen zu Gunsten der sozialdemokratischen Partei nunmehr erlaubt seien. Denn der anein felbständiges Verbot An diesen Entscheid irgendwie Kritik zu üben, ist wahrlich überflüssig. Bemerkt mag daher nur sein, daß die Forderung unseres Programms: Rechtsprechung durch vom Volk gewählte Richter" mit den sächsischen Verhältnissen am einleuchtenbsten zu begründen ist. Zustimmungs. Erklärungen zu den Parteitags. Beschlüssen. Gatersleben, Barby( auch war man besonders einverstanden mit der bisherigen Haltung des Parteivorstandes und wünschte, daß derselbe seiner Pflicht auch ferner so nachtommen möge), Bernburg, Dessau, Köthen. Aus Magdeburg ging uns telegraphifch die Nachricht zu, daß der Verleger der Volts stimme", Herr Wilhelm Mayer, am Dienstag verhaftet wurde. Ueber den Grund ist noch nichts bekannt. Der erste Nichter erblickt in dem Privateigenthum eine gesch liche Staatseinrichtung. Der Begriff der Staatseinrichtungen" fleht feineswegs fest. Bei Berathung des Strafgesetzbuches wollte die Regierung auch die Einrichtung der Ehe, der Familie und des Eigenthums aus Die heutigen Jnnungen find Wechselbälge und die drücklich gegen öffentliche Angriffe geschützt wissen und hatte Erklärungen vom Ministertische sind nichts als ein mit Rosen folche Angriffe im Entwurf unter Strafe gestellt und dazu geschmücktes Todesurtheil des selbständigen Handwerkerſtandes." gesagt, daß gewisse Parteibestrebungen solches geboten erscheinen nicht abhalten können. Mit diesen furzen aber vielsagenden Sägen, nahm gestern einer lassen. Dieser Zusatz wurde aber vom Reichstage abgelehnt. Unter Staatseinrichtungen sind also solche zu verder bisherigen Führer der Zünstler, der Schornsteinfegermeister In Stettin erhielten fünf Parteigenossen je ein Strafmandat von 15 Mart, weil sie in einer Versammlung ein festes Entree erhoben hatten, ohne die polizeiliche Genehmigung eingeholt zu haben. Das Schöffengericht erkannte auf Freisprechung, ebenso das Landgericht als Berufungsinstanz. * In Freiburg i. 2. findet nächsten Sonntag der britte badische Parteitag statt. Derselbe wird auch von den Parteigenossen aus Elsaß- Lothringen besucht werden, da dicselben infolge der bortigen Polizei- Diftatur einen eigenen Parteitag Todtenliste der Partei. In Lambrecht( Pfalz) vera und Reichstags- Abgeordnete Meyner, von dem ganzen Schwindel stehen, welche als Bestandtheile der Verfassung und der starb am 15. November der Parteigenosse J. Simon, 57 Jahre alt. Abschied, der bisher von gewisser Seite mit der sogenannten Verwaltung, durch welche der betreffende Staat sich Handwerkerfrage getrieben wurde. Wechselbälge! Das ist die einrichtet", angesehen werden müssen. Was dagegen * Theater. Mittwoch, 25. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Vorher: Doktor und Apotheker. Schauspielhaus. Die Jungfrau von Orleans. Deutsches Theater. Die Stüßen der Gesellschaft. Berliner Theater. Der Hütten besizer. Leffing Theater. Satisfattion. Residenz- Theater. Dr. Jojo. Vorher: Besuch nach der Hochzeit. Wallner- Theater. Jumer zerstreut! Vorher: Nur drei Worte. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Basoche. Thomas- Theater. Der KunstBazillus. Oftend- Theater. Börsianer. Bellealliance- Thenter. JungDeutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplatz- Theater. Schwarze Brüder. Feenpalat. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. SpeCircus Renz, Karlstraße. Circus G. Schumann. Achtung! Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlfe. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 1. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Mittwoch, den 25. November 1891, Abends& Uhr) im Lokale von Scheffer, Inselstraße Nr. 10: Deffentliche Versammlung. Tagesordnung: länder. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 1. Vortrag über:„ Einige soziale Streitfragen". Referent Dr. Fried dieser Versammlung zu entrichten, andernfalls wir genöthigt sind, die Die Mitglieder werden ersucht, die rückständigen Beiträge möglichst in Säumigen in die Listen zu streichen. Mittwoch, den 25. November cr., Mittwoch, den 25. November cr., oder: Ebbe und Fluth. Große hydrol. ordentliche Vorstellung. Aus Abends 714 Uhr:" Auf Helgoland", Abds. 71/2 Uhr: Grosse ausserAusstattungs- Pantomime in 3 Abtheil. dem reichhalt. Programm sind beson- Am mit National Tänzen( 60 Damen), Auf- ders hervorzuheben: 12 Rapphengste zügen 2c. Dampfschiff- a. Bootfahrten, in Freih. dress. u. vorgef. v. Herrn Wasserfällen, Riesen- Fontainen mit Max Schumann. Mr. Victor Bedini allerlei Lichteffekten 2c. arrangirt und als Sportsman zu Pferde. Altdeutsche inszenirt von Direktor E. Renz. Kunst- Quadrille ger. v. 6 Damen u. 6 Herren. schwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Mr. Manzoni, Saltomortal Reiter. Schlußtableau: Grand Fontaine Lumi- Adonis", in der hohen Schule ger. v. neuse, Riesenfontaine, in einer Höhe Herrn Ernst Schumann. Der Löwe zu von mehr denn 80 Fuß ausstrahlend. Pferde( Parodie) vorgef. v. Klown Tanti. Die Vorstellung eröffnet ein mittel- Mr. Joë Hodgini, Jongleur z. Pferde. Gleichzeitig machen wir die Genossen auf das am 5. Desember bei alterliches Karoussel ger. v. Damen Original Schlangenmensch Hjalmar Orschel, Sebastianstraße, stattfindende Familienkränzchen aufmerksam. u. Herren mit einer Quadrille endigend. v. Bergh. Die Abfahrt v. Corps de Billets sind in der Versammlung, sowie in folgenden Zahlstellen zu Jeu de la rose ger. v. Fr. Clot. Hager ballet- Ball mit der Gepäck- Droschke haben: Salzwedel, Klosterstr. 83; Wernau, Neue Friedrich- und Rosenstraßenund Mlle. Theresina. Bal et Concert Nr. 1001.( Höchst tomisch.) Faust und Ecke; Oberwasserstraße 12, im Restaurant. hippique, dargestellt durch 8 Schimmel- Gretchen, vorgeführt v. Herrn Ernst hengste, dress. u. vorgef. v. Herrn Franz Renz. Schulpferd Johaniter, ger. von Frl. Oceana Renz. Auftreten der der neu engag. Elton- Troupe. Sisters Lawrence a. fl. Trapez. Mille. Marie Chiarini, Pirouetten 3. Pf. Mr. Adolf Delbosq. Saltomortale auf ungesatt. Pferde. Mr. Jules, Jockeyreiter. Sto mische Entrees v. sämmtl. Clowns 2c. zialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordin- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Theater der Täglich: ,, Auf Helgoland". Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr: Auf vielseitiges Verlangen: ,, Die lustigen Heidelberger". Abds. 7/2 Uhr: Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. 33 Schumann, 3. Schl. Eine Rundreise in 80 Sekunden von den beiden Doggen Fritz und Babi. Romische Entrees der beliebt. Klowns Little Fred und Tanti. 3. Schluß der Vorstell.: Circus unter Waller. Eine Nacht in Venedig. Große höchft fomische Original- WasserPantomime mit sensationellen, noch nie gesehenen Licht- u. Wasser- Effekten. Großartig. Wasserfall, Riesen- Fontaine, Wasser speiende Nilpferde, Kranz um die Manege mit ca. 300 Wasserstrahlen. Morgen: Gr. Elite- Vorstellung m. neuem Programm. Eine ländliche Hochzeit. Drikker Machfrag zu dem Statut der Ortskrankenkasse für das Reichs hallen Goldschmiede- Gewerbe u. Berufsgen. PAQUERETTE. Boxende Hunde. Cee Mee. u. s. w. u. iv. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Koupletfänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 1169L 6 Billards, 2 Säle. zu Berlin vom 1. Januar 1885. Artikel 1. An Stelle der§§ 1, 2, 26( II. Nachtrag), 27( I. Nachtrag), 48, 56 ( I. Nachtrag) und 61( II. Nachtrag) treten nachfolgende Bestimmungen: § 1. Die Kasse führt fortan den Namen: Ortstrankenkasse für das Goldschmiede- Gewerbe und Berufsgenossen zu Berlin." 343/14 Der Vorstand. Mechaniker! Montag, den 30. Novbr., Abds. 8 Uhr, in Feuerstein's unterem Saal, Alte Jakobstr. 75: Oeffentliche Versammlung aller Mechaniker Berlins. Tages Ordnung: # 1. Bericht über den Frankfurter Mechanikertag. Referent Kollege M. Schönemann. 2. Diskussion und Stellungnahme zu Vorstehendem 3. Bericht der Revisionskommission über die Sammlungen zum Generalfonds. 4. Diskussion. 5. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Die Revistonskommission.. Die Kollegen, welche im Besitz von Sammellisten, sowie Diejenigen, welche bei den Sammlungen zum Generalfonds u. f. w. betheiligt sind und bis heute nicht abgerechnet haben, werden in ihrem Interesse ersucht, an Freitag, den 27. November, Abends 8½½ Uhr, beim Kollegen D. Spieß, Boyenstraße 17, 2 Tr., zu erscheinen und ihre Kontos zu regeln. Die Revistonskommission. 237/10 Empfehle den Parteigenossen meine Glaserei, Spiegel- und Bilder- Einrahmung Lager von Bildern bewährter Volksmänner. Sinnsprüche in sauberster Sie besteht für das Gewerbe der Goldschmiede und deren Berufsgenossen. führung. Spezialität: Neu! Lassalle und Marx. Neu! Der Sig der Kasse ist Berlin. § 2. Alinea 3 des Paragraphen ist gestrichen. § 26( 11. Nachtrag). Die wöchentlichen Kassenbeiträge betragen: 1. Für erwachsene männliche Kaffenmitglieder ausschließlich der Lehrlinge, 45 Pf. 2. Für erwachsene weibliche Kaffenmitglieder 30 Pf. 3. Für männliche Kaffenmitglieder unter 16 Jahren und für Lehrlinge 21 Pf. 4. Für weibliche Rassenmitglieder unter 16 Jahren 15 Pf. § 27( I. Nachtrag). Die wöchentlichen Beiträge sind vierwöchentlich bis spätestens Ende jeden Monats an die Kasse von den Arbeitgebern in deir Geschäftsstunden der Kaffe abzuliefern. Rassenbeiträge, welche nach erfolgter einmaliger Mahnung, und innerhalb dreier Tage nach derselben nicht an die Kasse abgeliefert sind, werden exekutorisch eingezogen. Feen- Palastände bes Burgstraße, neben der Börse. § 48( I. Nachtrag). Die Generalversammlung wird unter Angabe der Gegenstände der Verhandlungen, durch eine, wenigstens 8 Tage vorher durch das im§ 61 bezeichnete Blatt zu erlassene Einladung berufen. Ordentliche Generalversammlungen finden statt: 1. im Oftober jeden Jahres zur VorSpezialität.- Theater I. Ranges. nahme der Delegirtenwahl; 2. im November jeden Jahres zur Wahl des AusAnf.: Wochentags 7/2 Uhr. Entree 50 Bf schusses für die Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres und zur VorAnf.: Wochentags 71/2 Uhr. Entree 50 Pfnahme der erforderlichen Neuwahlen für den Vorstand; 3. im April jeden Sonntags 6/2 " " 75 " 17 Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks: und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Brinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum HF ohne Extra- Entree, Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Jahres zur Beschlußfassung über die Abnahme der Rechnung des Vorjahres. Außerordentliche Generalversammlungen beruft der Vorstand nach Bedürfniß. Die Berufung der Generalversammlung muß binnen zwei Wochen erfolgen, wenn der zehnte Theil ihrer Mitglieder darauf anträgt. Nach Original auf Kupferdruckpapier. Größe 52 X 42 cm., besonders empfehlenswerth, à Stück 1,25 M. Den Vorständen der Gewerkschaften und Fachvereine empfehle ich mich zur Besorgung von Bildern. Nach aus wärts brieflich gegen Nachnahme. Wiederverkäufern Rabatt. Die Gegenstände der Verhandlungen hat der Vorstand zu bestimmen, er muß unter dieselben alle Beschwerden, welche von Rassenmitgliedern oder Beitrag zahlenden Arbeitgebern gegen seine Verwaltung eingebracht werden, sowie alle Anträge, welche von mindestens zehn Mitgliedern der General versammlung schriftlich gestellt werden, aufnehmen. § 56( I. Nachtrag) ist vollständig gestrichen. 1449L 61( II. Nachtrag). Alle die Kasse betreffenden Bekanntmachungen, insbesondere die Einladungen zur Wahl und Generalversammlungen, die Be fanntmachungen über Statutenänderungen, über Aenderungen in der Höhe der Beiträge und Leistungen, in der Zusammensetzung des Vorstandes, sowie über die Melde- und Zahlstellen werden bis zu anderweitiger Beschlußnahme der Generalversammlung im Vorwärts, Berliner Boltsblatt" erlaffen. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. " Außerdem ist der Vorstand verpflichtet, die Einladungen zur Wahl und Generalversammlungen auf schriftlichem Wege mittelst Postkarten zu bewirken, doch bleibt diese Art der Einladung auf die Giltigkeit der Wahl und Generalversammlungen ohne Einfluß. Artikel 2. Diese Bestimmungen treten mit dem Montage in Kraft, welcher der Woche folgt, in der der Beschluß des Bezirks- Ausschusses zu Berlin über die genehmigten Statuten- Abänderungen dem Borstande der Ortskrankenkasse für das Goldschmiede- Gewerbe und Berufsgenossen zu Berlin zugestellt sein wird. Berlin, den 29. August 1891. Der Vorstand der Ortskrankenkasse für das Goldschmiede- Gewerbe und Berufsgenossen zu Berlin. H. Faber, Vorsitzender. P. Train, 2. Vorsitzender. E. Davidshäuser, Schriftführer. H. Weidner. C. Lützow. A. Christoph. M. Küntzel. P. Zeuge. Vorstehender Nachtrag wird hierdurch genehmigt. Berlin, den 27. Oftober 1891. ( L. S.) Der Bezirksausschuß zu Berlin. gez.: Name unleserlich. Gleichzeitig machen wir die Herren Delegirten unserer Rasse nochmals auf die am 28. November, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, im Gartenfalon stattfindende Generalversammlung aufmerksam. Der Vorstand. H. Faber, Vorsitzender. Fachverein der Tischler ( Süd- Ost). Dienstag u. Freitag: Damentag. Donnerstag, den 26. November, Abends 8½ Uhr, im Vereinshaus Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L ,, Süd- On", Waldemarstr. 75: KF Versammlung. Tages Ordnung: K SchutzKneipp'a Malz er's Marke Kafree. & l, want die Schulzarkce, unfira Plan Pine Retiremer 447 Carl Scholz, Wrangelstraße 32. Kathreiner's Kneipp- Malzkaffee ( Malz mit Kaffeegeschmad), bester und billigster Ersatz für Bohnen Kaffee; vortheilhaftester = Zusatz zum Bohnenkaffee. Aerztlicherseits empfohlen für Kinder, Blut arme, Bleichsüchtige und Nervenleidende. General- Vertreter: F. Bulle, Kronenstraße 12/18. -MUNCHEN Jm Café de l'Europe, Spittelmarkt, Leipzigerstr.Ecke, wird bis auf Weiteres neben dem bisherigen reinen Bohnenkaffee Malzkaffee und Bohnenkaffee halb und halb gemischt Lin besonderen Tassen nur von Morgens 9 bis 1 Uhr verabreicht werden. Reelle Bedienung. Musikinstrumente. 1570L Größtes Lager in allen Streich, Schlag- und Blasinstrumenten. Harmionitas, sowie alle Musikwerke zum Drehen und selbstspielend vom kleinsten bis zum größten. Speziallager in Zithern und Zithernoten. Kein Laden. Theilzahlung gestattet. Aug. Kessler, 51, Lausitzerstr. 51, zwischen Wienerstraße und Laufherplak. Feste Preise. Von Mark 29 an liefere reelle 1. 394M Nr. 125 Am S Berlepi Auf d Jen Abgg. Derrn Rei Anfrage zu Reichstage nahmen Zentralaus Winter Paletots in allen Farben, elegant sigend, gut gearbeitet. J. Baruch, Oranienstraße 143. zwischen Morigplatz und Brandenburgstraße. Feste Preise. Landwolle, und des oon den v ftandes be Staat: Interpella Abg. Janungen nicht, weil es dann n Brivilegien an die Jr Besonders Ermessen ausgesproc möchten; einzuführe 11 feges ift T ebenso, allerlei M gierung an aber wenn verfolgen, Regelung Handwerke griffen ha entgegen. Staat deutsche S bei der H nächst fag welche in genommen Diefer Ron den. Als der Vorsta des Deuts gewendet Untersuch den Berich minifters stellten F Immediat Frage ni Daß die Standpun Wir haber Betenten, Regierung Wünsche Wünsche Handwer nicht ode fönnen. fann auf Die Geset fann über wirklicht gebung b Handelsm welchen 2 haben Sr. wir find Idhaningen Ehritte gehört Reelle Bedienung. 14254 reine Schafwolle, garantirt nicht einlaufend, Echod 25 Pf., nud allein zu haben bei 119 Wrangelstraße 119, R. Stock, gegenüber der Markthalle. Gesangverein( Sänger- Lust) 1. Vortrag des Heren Koblenzer über:„ Die französische Revolution". sucht zur Stiftung stimmbegabte Herrn 2. Distuffion. 3. Gewerkschaftliches. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Bevollmächtigte. als Mitglieder. Mittwoch Abend von 323/13 9-10 Uhr, Restaurant, Langeftr. 101. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. W. Kühne. Spezialität: Porträte bewährter sozialistischer Führer( Lassalle, Vereinszimmer m. Pianino Mone Mare u. 3.) in Zigarrenspiken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Dompfaffen 2,25, Stiegliße, Hänflinge Bairisch- Bierlokal, Grüner Weg 20. Tauben, Meerschweine, Kaninchen. 82b Stallschreiberstr. 6. B. Günzel, Brunnenstr. 157, am Rosenthaler Thor. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. 197b Kinder billi tags u. Freitags noch frei. Weiß- u. Manschettenknöpfen, Stöcken und Brochen. Süßten. En gros. En détail. 1 M. Alle Arten billig. Strakauerplay 21. Alte Stiefel Hubereneame big 880 L vereine, Als Bertre gierungen eintreten Bunfte er fich den Di möge. der Landes der Handi Wünschen Regelung Schweben mitgetheilt handels i Ueber die die beredty hebungen leihung d unschwer Biglich der ob eine 2018 Hierzu zwei Beilagen. dehnung organisato zum find folche Aus rathen. 9 Rollegen S und der o haben day fchreiben f gierungen nachweis die Grün Allein die nicht maße Das Gege ist, und de Befähigun des Abg. Jch fann Handwerks amen Ver ine Organ on Hant Jeftaltung ntwickeln Sie von te ticht im en in die bet am. зи en / 14 ege ent. lten ett, and ant Leß, ter ! ers ten 18 Reelle Bedienung. nud 254 un illi 2016 ett. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 276. Darlamentsberichte. Deutscher Reichstag. eine Mittwoch, den 25. November 1891. zu 8. Jahrg. die tommen was hoffentlich von keiner Partei Widerspruch finden ohne Ausschluß auch nur eines Einzelnen die Arbeit unter fich wird so wird dadurch die wirksamste und legitimste Ver- vertheilen. Thatsächlich aber sind die Großen unter den Handtretung der Interessen des Handwerks geschaffen werden, und werksmeistern vermöge unserer ganzen heutigen Produktionsdie Klagen, welche berechtigterweise zu erheben sind, werden auf ordnung darauf aus, sich zit großkapitalistischen Be125. Sigung vom 24. November. 1 Uhr. diese Weise eine objektive Prüfung erfahren können. Ich beklage, trieben entwickeln, fie unterdrücken dadurch Berlepich. Am Tische des Bundesraths: von Bötticher, von daß die Handwerker der Meinung sind, sie fänden bei der Re- Kleinrn die ebenso wie Fabrikanten, Juden u. s. w. gierung feine genügende Berücksichtigung. Ich bitte sich gegen: es worüber angeblich thun, fie ent sich so sehr Auf der Tagesordnung steht zunächst die Verlefung der von wärtig zu halten, daß in der Lösung dieser Fragen große rüsten. Ueber die Abzahlungsgeschäfte und deren Sünden Jen Abgg. Hike u. Gen. eingebrachten Interpellation: An den Schwierigkeiten liegen; ich darf mich blos auf die in diesem hat Herr Biehl seine lebhafte Entrüstung ausgesprochen. Alles Derrn Reichskanzler erlauben sich die Unterzeichneten" folgende Sause bestehenden Gegensäge berufen. Die Frage ist keine ein- richtig; aber das beweist nur, daß die große Masse des Volkes Anfrage zu richten: Ist der Herr Reichstanzler in der Lage, dem seitige; es müssen dabei auch andere Dinge im Auge behalten heut zu Tage nicht mehr kaufträftig genug ist, um die Waaren Reichstage mitzutheilen, ob und welche gesetzgeberischen Maß- werden, namentlich auch die Interessen der Großindustrie. gegen Baarzahlung beziehen zu können, sie ist auf den Borg durch nahmen auf Grund der Verhandlungen mit Vertretern des Diese Gegenfäße auszuföhnen ist die Aufgabe der Regierung. unsere Art der Lohnzahlung u. f. w. geradezu angewiesen; ſie iſt Zentralausschusses der vereinigten Innungsverbände Deutschlands Wenn wir zu einer Organisation des Handwerks kommen werden, gezwungen, in diese Geschäfte zu gehen und sich dort über's Ohr und des Allgemeinen deutschen Handwerkerbundes in München dann hoffe ich, daß das Handwerk weiter eine Stütze für Thron hauen zu lassen wenn auch nicht alle Geschäfte unreell sind, don den verbündeten Regierungen zur Hebung des Handwerker- und Altar sein wird, daß es sich nicht zur Sozialdemokratie die meisten müssen ja für die Ausfälle die sicheren Kunden mit fandes beabsichtigt sind?" neigt, daß dann auch der goldene Boden ihm erhalten bleibt. bezahlen lassen. Die Gesetzgebung kann vielleicht Den, der einen Staatssekretär von Bötticher erklärt, daß er bereit sei, die( Beifall rechts und im Zentrum.) noch nicht voll abbezahlten Gegenstand verpfändet oder verkauft, Interpellation zu beantworten. Auf den Antrag des Abg. Biehl( 3entr.), der von allen wegen Betruges bestrafen lassen, weiter nichts. Damit ist aber Abg. Hitze( Bentr.): Das Gesetz von 1881 bezüglich der Parteien unterstützt wird, tritt der Reichstag in die Besprechung nichts gebeffert. Dann kamen die Hausirer an die Reihe, weniger Innungen hat feine erhebliche Wirkung gehabt, schon deshalb der Interpellation ein. den Haufirern auf dem Lande, als den Handlungsreisenden, die Abg. Hartmann( dk.) spricht seine Befriedigung darüber sich aufs Hausiren verlegen, will man zu Leibe. Ich gebe zu, es 3 dann mit anderen Dingen versucht, mit der Verleihung von aus, daß eine ganze Reihe von Wünschen der Handwerker, welche wird auch auf diesem Gebiete ein toloſſaler Unfug gePrivilegien an die Innungen, Verleihung der Korporationsrechte die Konservativen mit dem Zentrum zufammen immer als be- trieben; aber auch hier ist es Thatsache, daß die großen Fabrikan die Innungsverbände. Aber auch dieser Versuch ist gescheitert. rechtigt und berücksichtigenswerth betrachtet haben, erfüllt werden gefchäfte durch die ganze Misère der Zeit gezwungen sind, alle Besonders wird es bemängelt, daß diese Privilegien von dem sollen; er bedauert, daß der vom Reichstage beschlossene Be- möglichen Abfaßgebiete aufsuchen zu lassen( Widerspruch rechts); Ermessen der Aufsichtsbehörde abhängig sind. Es ist der Wunsch fähigungsnachweis feine Gnade finde; die Barteien, welche ihn die Unterkonsumtion des Volkes ist so groß, die Konkurrenz so ausgesprochen worden, daß die Handwerker dabei betheiligt sein vertreten haben, werden sich überlegen müssen, was sie später erdrückend, daß die Leute nicht mehr wissen, wohin mit den möchten; der Reichstag hat beschlossen, den Befähigungsnachweis thun werden. Für den Arbeiterstand ist das Programın der Waaren, daß ihre Reifenden nicht mehr zu den Zwischenhändlern feges ist nicht in Erfüllung gegangen. einzuführen. Aber die Hoffnung auf Genehmigung dieses Ge- faiserlichen Botschaft schon zum großen Theil erfüllt; dem Hand- allein gehen, sondern sich thatsächlich zu Hausirern degradiren Es geht diesem Gesetz werterstand sind Lasten für die Arbeiter auferlegt worden, aber lassen. Was aber hat das viel mit der Innungsfrage zu thun? welches auch erst nach es ihm die Organisation, welche hoffentlich bald den Reichs- Gs handelt sich da gar nicht um handwerksmäßig erzeugte allerlei Mißgeschicken zum Gesetz geworden ist. Wenn die Re- tag beschäftigen wird. Waaren, sondern um Fabrikwaare, deren Vertrieb wohl den gierung andere Wege vorschlagen will, so werden wir ihr folgen; Abg. Eberth( fr.) erklärt die Nebereinstimmung der Frei- mittleren Handlungsgeschäften, den Kleinkrämern, nicht aber den finnigen mit der ablehnenden Haltung der Regierung bezüglich Innungsmeistern zum Schaden gereichen kann. Jest tlagt man verfolgen, namentlich eine Organisation des Handwerks und eine des Befähigungsnachweises und der obligatorischen Innungen über Mißstände im Lehrlingswesen; aber weshalb hat man denn Regelung des Lehrlings- und Gesellenwesens. Der deutsche und die Befriedigung darüber, daß nach den Auslassungen des bei der Gewerbeordnungs- Novelle alle unsere Anträge, welche das Platz ge- Staatssekretärs v. Bötticher fein einzelner Stand besonders be- Lehrlingsunwesen einschränken wollten, abgelehnt? Gerade die griffen hat, sieht mit Spannung der Erklärung der Regierung vorzugt werden soll. Auf die gesetzgeberischen Absichten der Freunde der Innungen haben alle diese Anträge niedergeſtimmt entgegen.( Beifall.) Zukunft, die noch nicht einmal die ersten Stadien überschritten und damit dem kleinen Spießbürger die Lehrlingszüchterei und Staatssekretär v. Bötticher: Die Interpellanten und der haben, geht Redner nicht ein; aber er fönne schon erklären, daß Lehrlingsausbeuterei in schlimmster Form weiter ermöglicht. deutsche Handwerkerstand wollen darüber unterrichtet sein, was er eine Organisation des Handwerks, wenn sie obrigkeitliche Rechte In den handwerksmäßigen Betrieben find eine Un bei von Lehrlingen vorhanden, die nichts lernen, die nächſt ſagen, daß die verbündeten Regierungen zu den Fragen, billigen könne.( Hört! im Zentrum.) Daß die Lehrlinge besser blos ausgebeutet werden, nachher aber das Hauptkontingent zu weldje in Diefer Ronferens behandelt find, noch teine Stellung ausgebildet werden, dafür sorgen auch jetzt schon die Gemeinden, den Pfuschern stellen. Diese gehen gerade aus den zünstlerischen genommen haben; damit ist aber nicht gesagt, daß die Ergebnisse z. B. Berlin, mit großen Opfern; aber gesetzgeberische Maßregeln, Wertstätten hervor, weil ihre Meister sie nichts lehren konnten, dieser Konferenz nicht bereits begonnen haben, fruchtbar zu wer- welche einer Minderheit Vorrechte geben wollen, helfen dabei da sie meistens selber nichts gelernt haben.( Widerspruch.) den. Als die Vertreter des sogenannten organisirten Handwerks, nicht; sie bringen nur Hader und Streit und eine Beschränkung Diejenigen, die jetzt so sehr nach dem Befähigungsnachweis der Borstand des Zentralausschusses der Innungsverbände und der Mehrheit, wie die Thatsachen beweisen. Bedauerlich ist, daß schreien, möchten doch schlecht bestehen, wenn sie ihn auf Grund des Deutschen Handwerkerbundes in München, sich an den Kaiser die Handwerker- Konferenz hinter verschlossenen Thüren gesessen rückwirkender Kraft des betreffenden Gesetzes nochmals erbringen gewendet hatten um Einsetzung eines Immediatausschusses zur hat und daß die Zünstler gehört worden sind. Der goldene müßten. Ich exemplifizire auf den Kollegen Biehl. Er ist GipsUntersuchung der Lage des Handwerks, geruhten Ge. Majestät, Boden des Handwerts ist noch vorhanden, wenn man vom Staat formator, auch Stuckateur, Bildhauer, seit einigen Jahren auch den Bericht des Reichstanzlers und des preußischen Handels- sehr wenig und von sich sehr viel erwartet und nicht umgekehrt. Vergolder und Maler, letzteres zum großen Aerger seines ministers zu erfordern. Wir konnten dem Antrage in der ge- Wenn den Ausschüssen der Innungsverbände Korporationsrechte ver- Fraktionsfollegen und Genossen Haberland.( Heiterkeit.) Alle ſtellten Form nicht das Wort reben, weil wir von einer solchen liehen werden, werden hoffentlich auch andere Berufsvereine damit diese fünf Geschäfte betreibt Herr Biehl nicht handwerksmäßig, diefer bedacht. Bezüglich desHaufirhandels ahnt mir nichts Gutes. Wir freuen sondern in vollständig ausgebildeter großkapitalistischer Weise. Frage nicht warten dürften, wir mußten befürchten, uns, daß die Fragen aus sich heraus und nicht nach politischen In dieser Eigenschaft auch fünffacher Handwerksmeister hat er daß die in Betracht kommenden Interessen nur vom Rücksichten behandelt werden sollen. Im Uebrigen werden wir vor zwei Jahren in einer Gemeinde Rußdorf in Bayern die Standpunkt des Handwerks aus gewürdigt werden würden. abwarten. Wir haben aber, wie ich glaube, zur vollen Befriedigu ber Reparatur des Hochaltars der Kirche übernommen und Staatssekretär v. Bötticher: Die Konferenz ist nicht von die gelein und die Heiligen daran in wunderschöner Betenten, empfohlen, daß sich Vertreter des Handwerks und der der Regierung berufen worden, um eine Untersuchung anzustellen; Weise vergoldet. Da hat fich denn bald herausgestellt, Wünsche haben gründliche Erwägungen erfahren; wenn die Herr Eberty auch einmal Wünsche hat und nicht recht weiß, nicht für jedes der Befähigungsnachweis erbracht ist. In Handwerker überzeugt, daß ein Theil ihrer Wünsche überhaupt sprechen.( Heiterkeit.) nicht oder nicht in der vorgebrachten Form erfüllt werden fönnen. Diese Wünsche zerfallen in 3 Gruppen: Die erste Gruppe Regierung zufrieden ist, dann scheue ich mich fast, meine Zu- der Abg. Biehl mir das Wort„ gelogen" zuruft( Vizepräsident auf dem Verwaltungswege ihre Befriedigung finden, ohne friedenheit auszusprechen; die Handwerker sind mit den An- Baumbach bemerkt, daß seiner Auffassung nach der Zwischendie Geſeggebung in Anspruch zu nehmen. Die zweite Gruppe fchauungen und der Thätigkeit des Herrn Eberty nicht sehr zu- ruf sich nicht auf den Redner bezogen hat), so muß ich auf den fann überhaupt nicht oder nicht in der vorgebrachten Form ver- frieden.( Buruf links: Doch nur Zünstler!), Ueber die Heim- Brief des betreffenden Geistlichen Bezug nehmen. Ich habe den wirtlicht werden; bie dritte Gruppe fann im Wege der Gesez- lichkeit der Konferenz mag sich Herr Eberty beruhigen. Wir Wortlaut hier. Es heißt darin, daß Herr Biehl für die Regebung befriedigt werden und wird befriedigt werden. Der haben Geheimniß beobachtet, weil die Sache nicht bekannt paratur 2500 M. erhalten und Garantie für zehn Jahre, ja für werden sollte, che das Protokoll Er. Maj. dem Kaiser vorgelegt ein ganzes Leben zu leisten bereit war. Nach einem Jahre schon welchen Wünschen wir näher zu treten im Stande find. Wir worden sei. Wir wollten nicht den Zeitungsschreibern, welche uns habe sich die Bergoldung losgenestelt, während Biehl versichert haben Sr. Majestät dem Raiser unsere Meinung ausgesprochen; bis in die Sigungssäle hinein verfolgt haben, vorher etwas mittheilen. bätte, es werde sich nichts loslösen. Bei einem Besuche, als er wir sind darauf ermächtigt worden im Sinne unserer An- fie berichten nachher doch das Gegentheil in den Blättern. Die zweite Nate des Geldes in Empfang nahm, versprach er, den schauungen weiter vorzugehen und haben auch bereits die ersten( Heiterkeit.) Uebrigens liegt alles, was geheim gehalten wird, Schaden ausbessern zu lassen, das sei aber bis zur Stunde nicht Schritte in dieser Beziehung gethan. Zur ersten Gruppe in dem Protokoll vor, wenn auch nicht immer ganz richtig. geschehen. Seine Pfarrkinder feien gar brave Leute, gehört die Regelung des vereine, der Gefängnißarbeit Verhältnisses der der Konsum( Große Heiterkeit.) Denn es hat sich keiner von uns dahin aus- aber daß die Vergoldung des Hochaltars nicht halte, und des Kommissionswesens.| gesprochen, daß er den Befähigungsnachweis und die schmerze sie tief.( Heiterkeit.) Das ausgestellte Zeugniß habe ich den verbündeten Re- obligatorischen Innungen für unausführbar halte. Die Drgani- für gute Arbeit habe nun gar keinen Werth mehr, für das gierungen an das Bers, gelegt, daß sie in eine Prüfung darüber sation, welche kommen soll, wollen wir uns erst ansehen; wenn Geld hätte Besseres geleistet werden können.( Große Heiterkeit.) eintreten möchten, ob nicht die Wünsche bezüglich dieser drei sie nach Herrn Eberty's Anschauungen ausfällt, dürfte sie uns| Herr Bichl hat ja die Arbeit wohl nicht selbst gemacht, ist aber ich den Konfumvereinen gegenüber vollständig neutral stellen in Aussicht gestellte Erfüllung gewisser Wünsche und hofft, daß doch für die Ausführung verantwortlich. Durch solche Mißerfolge möge. Die Regelung der Gefängnißarbeit liegt auf dem Gebiete die Organisation der Handwerkerkammern eine wirkliche Ver- diskreditiren Sie Ihre Forderung gar zu sehr, lassen Sie also er Landesverwaltung; ich habe die Prüfung der Beschwerden tretung des Handwerks schaffen wird, daß die bestehenden lieber davon ab. Wenn die Regierung jezt endlich das Unfallder Handwerker empfohlen und um Abhilfe gebeten. Zu den Innungen dabei ihren Blah behalten. Denn die Innungen sind gefeß auf das Handwerk ausdehnen will, so ist das troß der Bünschen, deren Erfüllung jetzt schon möglich ist, gehört die ein Bollwerk gegen die Sozialdemokratie. Regelung der Verhältnisse der Abzahlungsgeschäfte; darüber| Schweben, wie Ihnen der Staatssekretär des Reichs- Justizamtes nachweis und obligatorische Innungen für undurchführbar; in Zünftler anpreisen. Was die Korporationsrechte und die Organihandels ist durch die Gewerbe- Ordnungs- Novelle angebahnt. nachweis nach dem österreichischen Muster und nach dem An- so bin ich mit dem Abg. Eberty einverstanden, daß es sehr auf Ueber die Auswüchse des Hausirhandels und seine Eingriffe in trage Ackermann- Biehl unausführbar sei; selbst Herr Biehl habe das Aussehen der bezüglichen Vorlagen ankommt. Die Verdie berechtigten Interessen des stehenden Gewerbes sind Er- das anerkannt. leihung der Korporationsrechte an die heutigen Innungen würde hebungen veranstaltet, die dem Abschlusse nahe find. Die Verleihung der Korporationsrechte an die Innungsausschüsse wird Befähigungsnachweises anerkannt. Abg. Biehl: Ich habe das nur bezüglich des österreichischen ein Novum in unserer Verwaltung sein, welches solchen rein politischen Organisationen gegenüber gar nicht zu verantworten unschwer auf dem Wege der Gesetzgebung erfolgen können. Be- Abg. Grillenberger( Soz.): Nach der Rede des Abg. Hize sein würde, wenn nicht Zug um Zug auch den Fachvereinen Biglich der Innungsprivilegien des§ 100e wird geprüft werden, scheinen die Erwartungen der Herren von der Zunft, die sich so dieselben Rechte verliehen würden.( Zwischenruf: Man eine Aenderung eintreten tann. Bezüglich der Aus- gern das organisirte Handwerk nennen, bedeutend gegen früher wird sich hüten!) Diese Stimmung wird allerdings in jenen dehnung der Unfallversicherung auf das Handwerk liegen zurückgeschraubt zu sein. Auch die Ausführungen auf dem letzten Kreisen vorherrschend sein; die Agitation dafür wird dann aber organisatorische Schwierigkeiten vor; Schwierigkeiten bayerischen Handwerkertage deuteten schon darauf hin. Ebenso um so fräftiger geschürt werden. Was das Protokoll besagt, zum Theil schon überwunden; die Grundzüge für eine beweist der Ausdruck des Dankes für die Erklärungen des Staats- scheint mir nach der heutigen Haltung des Herrn Biehl und Ausdehnung sind fertiggestellt und werden demnächst be- sekretärs, wie bescheiden die Herren geworden sind. Das ist für seiner Haltung nach der Handwerkerkonferenz überhaupt richtig rathen. Nahezu unmöglich nach meiner und meines preußischen weite Kreise des Handwerks sehr erfreulich. sein. Kollegen Meinung ist die Einführung des Befähigungsnachweises Biehl 2c. find nicht die alleinigen Vertreter des deutschen Hand- Innungen für überhaupt unmöglich. Auch in Desterreich wünscht und der obligatorischen Innungen. Die verbündeten Regierungen werks. Die heutigen Verhandlungen werden an dem Gros des man in den Handwerkerkreisen nichts sehnlicher als den Nachweis haben darüber noch keine Beschlüsse gefaßt. In einem Rund- deutschen Handwerks ebenso spurlos vorübergehen, wie die bis: wieder los zu werden, und so würde es auch bei uns fominien. schreiben sind die Gutachten eingefordert worden, aber die Re- herigen. Die Herren verfolgen nur parteipolitische Zwecke. Den Sozialdemokraten wird immer vorgeworfen, sie wollten das rechts und im Zentrum). Die bisherigen Geseke Handwerk vernichten, deshalb seien sie gegen die Organisation Bachweis erwärmen fönnen. Ich könnte mich darauf einlassen, für das Handwerk haben den erwarteten Nuhen nicht gehabt, des Handwerks. Das fällt uns gar nicht ein, wir haben das die Gründe zu entwickeln, welche unsere Auffassung ſtüßen. und deshalb wollen Sie die obligatorischen Innungen haben. auch gar nicht nöthig, das besorgt das Großkapital, die GefehAllein diese Auffassung ist nur die zweier Ressortchefs; sie würde Die Herren haben immer das Ohr der Regierung gehabt, gebung, die ganze Strömung der Zeit, und die Herren von der fann der 06 find solche nicht daß die Vergolderarbeit nicht nach dem Geschmack der Besteller Abg. Biehl( 3.): Wenn Herr Eberty mit der Antwort der ausgefallen sei.( Abg. Biehl: Jst ja Alles gelogen!) Wenn So gehts, wenn man zu viele Geschäfte auf einmal betreibt. Mängel dieses Gesetzes ein kleiner, von uns längst geforderter Staatssekretär v. Bötticher: Ich halte Befähigungs- Fortschritt, mag man ihn jetzt auch als Erfolg der Agitation der das Gegen und Für gründlich hier im Reichstage erörtert worden hindert werden. ist, und da auch in der Handwerkerkonferenz die Gründe gegen den Sie Befähigungsnachweis als berechtigt anerkannt sind( Widerspruch gestimmt. Neidisch ist man aber durchaus nicht, die Neider kommen kann, und je mehr Experimente Sie machen, desto des Abg. Biehl) so will ich nicht weiter darauf eingehen. findet man gerade in den Reihen jener Herren im Zen- mehr Ich fann Ihnen mittheilen, daß wir ben berechtigten Klagen des trum und rechts. Die Einschränkung der Zuchthausarbeit ist gefeßen feit 1881, die Richtigkeit dieser Auffassung erweisen. Mit Handwerks bezüglich des Lehrlingswesens und bezüglich der wirt allerdings auch eine alte sozialdemokratische Forderung, aber doch derartigen Schönheitspflästerchen ist dem Handwerk eben nicht zu amen Vertretung des Handwerks Abhilfe schaffen wollen durch würde die Beschränkung auf den Armeebedarf nur den mit freien helfen. Diese Palliativmittelchen führen nur desto rascher zur Organisation des gesammten Handwerks durch Einrichtung Arbeitern arbeitenden Unternehmern die Armee- Aufträge ent- Abwirthschaftung der Zunftideen. Herr v. Boetticher hat in Jeftaltung diefes Gedankens fann ich Ihnen heute noch nicht könnten die Innungen selbst das Meiste schaffen, wenn Solidarität alle diese Mittel dem Handwerk der goldene Boden und das ntwickeln; meine persönlichen Anschauungen dürften auch für unter ihnen wäre, aber das ist eben nicht der Fall.( Sehr wahr! Handwerk selbst als eine Säule, eine Stüße der Monarchie, des Sie von feiner erheblichen Bedeutung sein. Darüber sind wir links.) Die Innungen müßten als solche submittiren, darauf Thrones und des Vaterlandes, und wie die schönen Schlagworte ticht im Zweifel, wenn wir zu einer solchen Organisation achten, daß nicht heruntergedrückt wird und Mann für Manu alle heißen, erhalten bleiben wird, mit einem Worte, daß das maßgebend sein für die Meinung der Regierung. Aber da während die Arbeitervereine stets an ihrer Thätigkeit ge- Innung tragen mit ihrer Kurzsichtigkeit das ihrige dazu bei. Die berechtigten Klagen der Arbeiter haben wir konstatiren blos die Thatsache, daß das kleinere und immer im Sinne der politischen Reaktion nieder mittlere Handwerk gegen das Kapital nicht mehr aufwird sich, wie schon an sämmtlichen Innungsine lon Handwerker- oder Gewerbekammern. Handwerk eine Stütze der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung des Staatssekretär3 v. Bötticher, während Herr Mehner sehr un- steriellen Genuß fröhnt" und fonuien mehr und bleiben wird, auf die man sich dann auch verlassen kann. Wir zufrieden ist, und mit Herrn Wegner, werden die meiſten zünft- so oft, gegen, die unglücklichen Arbeitslosen erheben hört - Vorwürfe, die man aus fattem Munbe halten diese Ordnung bekanntlich für eine große Unordnung und lerischen Handwerker einverstanden sein. Die uferlose Debatte vielmehr nach dem Ausspruch derselben Gideshelfer arbeitsan haben die Genugthuung, daß die Handwerker tagtäglich in hat heute ein gutes Ergebniß gefördert. Die Regierungsvertreter und zuverlässig" ist und es im höchsten Grade verdient, du größerer Anzahl zu uns herüberkommen. der Grund, warum die Innungen nichts leisten. Die Hand- tiefste Schweigen gehüllt; jest ist die Auftlärling erfolgt. Gine wendet". Welches aber sind die Mittel, mit denen die Ge werker verspüren von der durch sie gebrachten Hilfe nichts Regierung, die noch einigermaßen Begriffe von der Wirklichkeit schaftsretter gegen derartige jammervolle Verhältnisse zu Fe mehr zu der wirthschaftlichen des Lebens hat, kann auch solchen Forderungen nicht nachgeben. ziehen wollen? Gie geben mit dem Klingbeutel herum, nit Einsicht, daß nur eine Umänderung des gesammten Produktions- zu wünschen wäre es gewesen, daß aus der zahl der Anhänger etwa um den Hungernden in dem harten Winter, welcher bezow wefens und eine vernünftige Organisation derselben ihnen des Befähigungsnachweises Männer als Minister zur Ausführung steht, mit einem Stück Brot oder etwas Heizmaterial aut helfen kann, ente Organisation, in der es nur freie, neben ein- dieses Gedankens berufen worden wären; die schlimmen Grfahrungen helfen, nein, sie wollen gründlicher verfahren. Da sind Weber, welde ander arbeitende Genossen giebt, die dann alle viel reichlicher wie in Deſterreich würden wir mit dem Befähigungsnachweis in noch Webstühle benutzen, die„ in vielen Fällen 100 Jahre und weit dari zu leben haben werden, als gegenwärtig die einzelnen fleinen viel höherem Grade machen. Die Dinge, die als unausführbar alt sind"- ein schönes Beispiel dafür, wie unsere ökonomische Handwerker.( Lachen rechts.) Wir faffen eben die Sache so auf bingestellt sind, find für das Handwert von untergeordneter Verhältnisse dazu geeignet sind, eine möglichst große, durch fa und fühlen uns durch jene schwungvollen Worte durchaus nicht Bedeutung, aber wir sind gern bereit, die betreffenden Vorlagen staatlichen Gingriffe beengte Ausnußung der Fortschritte der Tech geängstigt. Wir halten aber für nothwendig, die Leute draußen auf ihren Werth zu prüfen. Einige Handwerker werden baven herbeizuführen und„ fein einziger der bezeichneten Weber zu warnen und auf das hinzuweisen, was die Innungen ge- einen Vortheil haben, aber ihre Klaſſenlage wird dadurch nicht in der Lage eine Verbesserung der Webstühle aus eigenen Mittel leistet und was sie nicht geleistet haben. Wenn in der kaiser- verbessert werden; die kleinen Handwerker sind jetzt oft in einer zu bestreiten." Genüg einer Bewäl wird gegebe griffen auf de hinreic Mart viellei denn müßte beansp dem P ihre F Herzer Bewei für 31 Echm lich 11 Einer Blank einen entlafi feit J in Be die F fchicke ihren zu du ferven auch einem lichen Botschaft von 1881 nichts weiter stände, als was bis jegt viel schlimmeren Lage, als die Arbeiter. Wir wollen das Hand- Was folgt daraus? Durch einen Aufruf an die Mildthätigke auf diesem Gebiete der Gefeßgebung verwirklicht ist, dann wäre werk nicht vernichten, wir wollen es aber auch nicht täuschen. ihrer Mitbürger sollen die Mittel beschafft werden, um je Deswegen allein die kaiserliche Botschaft gewiß nicht erlassen Wir wissen kein Mittel zur Hilfe und sagen, wer dem Handwerk Webern neue Handwebstühle zu kaufen, vermuthlich damit sie un worden. Daß man sich auch an maßgebender Stelle die Dinge helfen will, wie die Herren vom Zentrum, der täuscht entweder ihre Nachkommen weitere hundert Jahre und mehr am Hung anders vorgestellt hat, ergiebt fich ja ans dem faiserlichen Grlaß sich selbst oder die Handwerker. Die handwerksmäßige Thätig- tuch nagen fönnen bei 14 bis 15stündiger harter Arbeitsge vom vorigen Februar, welcher dem deutschen Arbeiter etwas feit verfällt immer mehr und mehr der fabrikmäßigen Ausbildung. Aber das ist noch nicht alles; es handelt sich weiter datum bieten wollte, was ihm nur durch den hartnäckigen, fast Auch der Uebergang zum Kunsthandwerk kann dem kleinen Hand- eine Webschule in ganz bescheidenen Verhältnissen zu errichte majestätsbeleidigenden Widerstand der Bourgeoisie nicht ge- werfer nicht helfen; denn auch das Kunsthandwerk wird immer in der der kleinere Theil der Gurtweber in der Kunstweber boten worden ist. Handwerkerkammern nach dem Muster der mehr fabrikmäßig betrieben. Eine beffere Ausbildung der Lehrlinge unterrichtet wird und zweitens darum, dem größeren Theile bayerischen würden allerdings unbrauchbar sein; richtige Hand- hilft Nichts, so tange die Lehrlinge, wie es in den legenheit zur Erlernung der Seilerei zu schaffen". werkerkammern mögen ihren Nugen haben, aber mit ihrer meisten Handwerksstätten der Fall ist, nur an einem Die Herstellung der Jutegurte durch Maschinen hat d Schaffung zugleich müssen auch Arbeiterkammern errichtet werden, einzigen Stück etwas leisten. Wir haben in Berlin an Handarbeit ganz und gar unlohnend gemacht" und deshalb f und das ist der Nutzen, den wir aus der heutigen Debatte 7- bis 8000 tleine Tischlermeister, welche nur Tische, Stühle oder die Bevölkerung einem anderen Handbetrieb zugeführt werden, stehen. Ist erst trok after dieser verfehlten Experimente das Sophas mit einer großen Zahl von Lehrlingen fabriziren. dem doch auch längst der Kampf mit der Maschine begonne eingetreten, was wir für die unabänderliche Folge ansehen, dann kommt ein solcher Lehrling aus der sogen. Lehre in eine zweite dessen Ausgang doch jedem nicht völlig Blinden klar sein muß. wird unser Weizen blühen. ohne daß wir zur Vernichtung des Werkstätte, in der nicht dieselben Möbel fabrizirt werden, so Wann wird endlich die Zeit fommen, wo Handwerkerstandes beigetragen haben.( Beifall bei den Sozial- fann er feine Beschäftigung finden. Die Fabritinspektoren be- Kommerzienrath, einem Kammerherrn u. f. w., nachdem er h demokraten.) richten, daß der fabrikmäßige Betrieb immer mehr an die Stelle die jämmerliche Lage erkannt, der Gedanke aufdämmert, daß hi Abg. Biehl: Wenn ich gewußt hätte, daß Herr Griffen- des Handwerks tritt. Nur durch diesen fabrikmäßigen Betrieb mit kleinen Mitteln nicht zu helfen, daß die ökonomischen B berger solchen alten Weiberklatsch aus dem„ Bayrischen Vaterland", fönnen sich die Handwerker noch über Wasser halten. Hätten hältnisse von Grund auf umgestaltet, revolutionirt werden bessen Redakteur von der sozialdemokratischen Preſſe Münchens die jeßigen Funungen durch die Gewerbe- Dronung nicht weitere müssen? Nach der obigen Probe werden die Arbeiter teine als Lügner bezeichnet wird, hier vorbringen würde, so hätte ich Privilegien erhalten, so würden sie Whselbälge, Scheininstitu- verspüren, auf diese Einsicht bei jenen Herren zu warten, und di meine Aften mitgebracht.( Buruf links: Brief des Pfarrers ½ tionen und absolut werthlos fein. So hat ein fachverständiger„ arme, aber fröhliche und regsame Bevölkerung" des Thüring Der ganze Artikel gegen mich ist ausgegangen von den sozia- Mann geurtheilt. Ich möchte das Urtheil den Herren am Re- Waldes beginnt bereits die Reihen der Arbeiterbataillone 3 il gierungstisch zur Nachachtung empfehlen und sie ersuchen, fünftig stärken. Abg. Wehner( Zentr.) weist darauf hin, daß das Arbeiter- mit der Grtheilung der Privilegien auf Grund des§ 100e der Ueberführung in andere Handbetriebe, die ebenfalls binnes Auf der einen Seite Beschaffung neuer Webstühle, schutz- Gesetz nur mit Hilfe des Zentrums zu Stande gekommen Gewerbe- Ordnung etwas, urückhaltender zu sein. Alle Konzeffionen Kurzem dem Untergang durch die Konkurrenz der Maschine fei. Die Antwort des Staatssekretärs befriedigt mich nicht; an die Innungen haben nichts geholfen. Denn in dem Hauptpunkte werden die Wünsche der Handwerker Handwerker fehlt, ist Brot und etwas auf das Was heute dem weiht sind, auf der anderen Herbeiführung einer ganz neuen zurückgewiesen. Vom Befähigungsnachweise, den übrigens die Millionen von Handwerkern nicht in der Lage, den Kampf um den Technik Alle zu Theil werden läßt und das Wort des be Vertreter in der Konferenz, zu welcher ich, wie man sagt auf das tägliche Brot mit Erfolg zu führen. Wollte man die Elek- Philosophen wahr werden zu lassen verspricht: Wunsch der Vertreter der Regierung, nicht zugezogen bin, nach trizität in allen Handwertsstätten einführen, so würde das Weberschiffchen von selbst durch die Fäden fliegt, wird night meiner Kenntniß mit Löwenmuth vertheidigt haben, werden die schließlich zur Ueberproduktion, also zu dem Gegentheil deſſen feiner Stlaven mehr bedürfen!" Da kann die Wahl nig Handwerker nicht ablassen. ungenügend bezeichnet. Abg. Mehner( Zentr.): Das Anschreiben über die Auswahl die Ansichten derselben aus den Reichstagsverhandlungen ohnehin bekannt genug seien. führen, was die Herren von der linken Seite wünschen. Die schwer sein. begrüßte. erwecken. Die ver= Wenn da In der Hauptwerkstatt der Niederschlesisch- Märkischen erlag. Angab Sonn die P jetzt c übern 1 mit d hatten Eisen reden Korre Unter Mitth find e aufzu ihnen in war. burge gabe ererb ( 20 S nehuu Die quitt ritter war Witze heiß mit verzi begal inder unter Dies würt in de Unterstaatssekretär v. Rottenburg: Daß der Vorredner auf immer mehr um sich greifende Arbeitstheilung und der MaschinenGrund eines Wunsches der Vertreter der Regierungen aus- betrieb führen das Handwerk dem unvermeidlichen Untergang Eisenbahn verunglückte dieser Tege der Maler Bolenz, indem geschlossen sei, ist nicht richtig. Die Regierung hat auf die Aus- entgegen.( Beifall bei den Sozialdemokraten.) wahl der Vertreter überhaupt keinen Einfluß gehabt. Sie hat Abg. Biehl( 8.) weist darauf hin, daß auf der Handwerkervon einem Brett etwa 9 Meter hoch herabstürzte. Poleng erlitt fo die Betenten aufgefordert, Vertreter zu ernennen; der Vorredner Konferenz die Hufschmiede erklärt haben, sie hätten den Beschwere Verlegungen, daß er denselben am nächsten Morge ist eben nicht genannt worden. Die Stelle des Protokolls, welche fähigungsnachweis und seien sehr zufrieden damit. Das be: damit beschäftigt, die Dächer zu streichen, das Brett, auf welchem Der Verunglückte war mit noch einer Anzahl Maler Herr Biehl als unrichtig bezeichnet hat, ist vollständig richtig, weise, daß sie den Befähigungsnachweis nicht für unausführbar derselbe stehen mußte, war in der Mitte durchgebrochen. wie der betreffende Redner Herr Regierungsrath Wilhelmi mir halten. Wenn er, Redner, die Erklärungen des Herrn von Bretter, auf denen die Leute stehen, haben etwa eine Stärte soeben noch bestätigt hat; auch an anderer Stelle ist eine Rede Bötticher etwas günstiger aufgefaßt habe, so liege das daran, daß 1/4 Zoll. Stwa eine Woche vorher verunglückte in derselbe des Herrn Biehl enthalten, der den Antrag Ackermann- Biehl als er besonders die in Aussicht gestellte Organisation mit Freuden Werkstatt der Arbeiter Masch. Derselbe erhielt beim Zusammen Abg. Schrader( dfr.): Der heutige Tag ist das Ende der nieten eines Schlittens zum Transport von Tendern durch Ab der Vertreter besagt ausdrücklich, daß man die Delegirung der zünstlerischen Bestrebungen.( Widerspruch im Zentrum); denn daß Masch sich noch heute im städtischen Krankenhause befindet Reichstags- Abgeordneten Biehl und Mehner nicht wünsche, weil jetzt find feine Mittel mehr vorhanden, in den Hand Während in dem ersteren Falle mit Bestimmtheit nicht angegeben wertern den Glauben an die obligatorischen Innungen zu den Befähigungsnachweis und werden kann, was die Ursache des Unglücksfalles gewefen i Untersaatssekretär v. Rottenburg: Die Regierung hat bündeten Regierungen werden einen solchen Wunsch bezüglich der Auswahl der Vertreter nicht erkennen, daß das lange obgleich angenommen werden kann, daß das Brett so abgenut abwarten in der Sache schlimme Erfolge gezeitigt hat. war, daß es die Last des Mannes nicht mehr zu tragen ver ausgesprochen. Das lange Warten hat eine verzweifelte Stimmung in den Kreisen mochte, war in dem zweiten Falle mangelhafte Beleuchtung Abg. Rickert( dfr.): Das Zentrum wird wohl über den der Handwerker hervorgerufen, welche sich durch die kleinen in Ausgang dieser Verhandlungen nicht mehr so befriedigt sein wie Aussicht gestellten Zugestär.dnisse nicht beseitigen lassen wird. dafür, daß seine Arbeiter nicht von den gefährlichen sozialistischen Wir hören hier immer von einem Protokoll, welches ganz inter- gar nicht um das ganze Handwerk. Das Handwerk kann zum junger Leute vorgestellt, die erst im letzten Vierteljahre angenommen bisher; die uferlose Debatte hat gar keine praktische Unterlage. Aber eine Generalisirung ist nicht am Plaze; es handelt sich Jdeen angesteckt werden. Vor Kurzem wurde ihm eine Anzahl effante Mittheilungen zu enthalten scheint. Geben Sie uns doch guten Theil genossenschaftlich betrieben werden und sich dann das Protokoll! Herr Biehl hat Angst vor den Vertretern der gegen die Großindustrie halten, ein Theil wird allerdings von reftor, er würde jeden sofort herausschmeißen, welcher den o worden waren. Bei dieser Gelegenheit erklärte der Herr Presse gehabt das Zentrum hat doch auch eine Presse.( Zuruf der Großindustrie aufgesaugt werden. Bebels: Die ist ausgenommen!) Manche der angeregten Fragen: wärts" lese oder Sozialdemokrat sei. Das ist nun allerdings ein Gefängnißarbeit, Submissionswesen u. s. w. gehören eigentlich Abg. Hartmann( df.): Das Hauptergebniß der heutigen frommer Wunsch! Der Herr Direktor vermag nicht die Lektüre in die einzelnen Landtage, wo nicht bloß das Zentrum, sondern Erklärungen des Staatssekretärs v. Bötticher, welche gewisse gesetz Sinzelnen die politische Ueberzeugung von dem Gesicht ablesen auch die Freisinnigen sie besprochen haben. Mit Ausnahme der geberische Maßregeln in Aussicht stellten. Daß der Befähigungs- fönnen. Das Eine aber ist sicher, wäre Herr Garbe Gedanken Ablehnung des Befähigungsnachweises und der obligatorischen nachweis und die obligatorischen Annungen sich nicht darunter leser und befolgte er dann den Rath des Herausschmeißens Innungen hat die Rede des Herrn Staatssekretärs teine Be- befinden, ist sehr bedauerlich. Wir warten die Entscheidung des friedigung bei uns hervorgerufen; es waren einige dunkle An- Bundesraths ab, aber einer ablehnenden Entscheidung desselben viele Arbeiter würde er in seiner Werkstatt nicht mehr behalten. deutungen darin, z. B. über die Vertretung des Handwerks u. f. w. Die Erfahrungen mit den Gewerbekammern, die ablehnende Haltung der landwirthschaftlichen Vereine gegenüber den Landwirthwerden wir uns nicht ohne weiteres unterwerfen. Damit schließt die Debatte. Der Eisenbahn- Direktor Herr Garbe forgt aber wenigften 21 Dis laser Geneffe Karl Franke, welcher am 19. b. M. ber Schluß 5 Uhr. Nächste Sigung Mittwoch 1 Uhr.( Fort- Leichenhalle des Emmans- Kirchhofes in Briz, unter zahlreicher Proletarierkrankheit erlegen war, wurde am Sonntag von der schaftskammern ermuthigen nicht sehr zum Vorgehen auf diesem sehung der zweiten Berathung der Novelle zum Krankenkassen- Betheiligung von Freunden und Parteigenossen zur letzten Rube Gebiete. Daß das Handwerk vom Kapital vernichtet würde, ist nicht richtig; das Handwerk kann bestehen bleiben, wenn ihm nicht falsche Hoffnungen auf Staatshilfe eingeflößt werden, die nicht erfüllt werden können.( Beifall links.) Abg. Buhl( natl.): Unerfüllbare Hoffnungen hat der Staatssekretär bei den Handwerkern wohl kaum erregt; die Forderungen, welche in den Einzelstaaten erfüllt werden können, sollten von Gesetz.) Lokales. machen, zu ein Arbeiter lebt al bestattet. Ein Testament in dem landläufigen Sinne hatte der Verstorbene nicht nöthig, 17 Tobe Proletarier und stirbt als Proletarier, einen Nachlaß" giebt e da nicht. Und trotzdem soll der Verstorbene eine Art Teftament hinterlassen. Als er merkte, daß es zu Ende gehen sollte, nahm Gesellschaftsretter." Nicht nur in Schlesien ist das 2003 an seine Frau mit der Weisung, denselben erst nach seinem er noch ein Mal alle Kraft zusammen und schrieb einen Brief den Ginzelregierungen recht bald erfüllt werden, damit die be- der Weber ein bemitleidenswerthes, obgleich dort größere Kreise au ffnen. In demselben waren die nothwendigen Anordnungen rechtigten Klagen der Handwerker beseitigt werden. Die Wünsche betroffen sind; auch in anderen Gegenden unseres Vaterlandes zur Abhebung des Sterbegeldes und betreffs der Beerdigung des Handwerks bezüglich der Unfallversicherung können erfüllt bieten sich dem Blicke des Menschenfreundes ähnliche traurige gegeben. Ferner die Bitte, im Kampfe um's Dafein nicht werden, wenn die Selbstversicherung der Handwerksmeister ge- Verhältnisse dar. So leben in Herzogthum Gc.ha in den Ort verzagen und die Aufforderung, die Kinder im Geist des stattet wird, wie die Versicherung der Unternehmer bei der Land- schaften Schwarzhausen, Schmerbach, Cabarz, Fischbach, Winter- Waters erziehen zu wollen. Schließlich wurde die Hoffnung wirthschaft gestattet ist. Auch die Bildung territorialer Verbände stein, Kälberfeld, Menteroda und Kleinkeula mehr als 125 Fas ausgesprochen, daß dieselben die bessere Zukunft für die arbeiten für die Unfallversicherung des Handwerks würde sich statt der milien, die die Weberei, in der Mehrzahl der Fälle die Gurtweberei den Klassen noch erleben möchten, die zu sehen dem Vater zwar berufsgenossenschaftlichen Organisation empfehlen. Die Hebung als Hausindustrie betreiben und unter dem beständigen Drucke nicht vergönnt gewesen sei, für die er aber raftlos gearbeitet habe des Standesbewußtseins der Handarbeiter ist eine wichtige Frage von Nahrungssorgen körperlich und geistig verfümmern. Diese Der Verstorbene hat den Tod ohne alle Furcht kommen fehen Bei der darauf bezüglichen Gesetzgebung werden meine Partei- wehr, Halfters, Jalousiegurte herstellen, verdienen bei einer Hinfcheidens selbst geschrieben, es war nur nöthig, das Datum Selbsthilfe das erste Heilmittel sehen, so muß doch auch die Summe von 5-7 M. in der Woche. Und um diesen mehr als nahme in den Vorwärts" lag bereit. Der Verstorbene hinter Wenn wir auch in der täglichen 14- bis 15 stündigen Arbeitszeit die wahrhaft klägliche auszufüllen. Auch die von ihm selbst verfaßte Anzeige zur Auf bescheidenen Betrag zu erzielen, müssen noch die Kinder oder die läßt eine trauernde Wittwe mit sieben Kindern, von denen noch gehoben dadurch, daß die Handwerker besser vorgebildet werden, bei einem so färglichen Verdienste und unter den heutigen Ver- Sozialdemokraten Berlins werden dem Verstorbenen ein dauernde und diese muß bei der Organisation des Handwerks gelöst werden. armen Leute, welche zumeist Möbelgurte, Sattel-, Decken-, Feuer- Er hat an seine Freunde die Karten von der Nachricht genoffen mit Hingebung mitarbeiten. Frau das Spulen besorgen; man fann sich leicht erklären, daß nicht eins in der Lage ist, selbst etwas verdienen hältnissen das Leben einer solchen Weberfamilie ein im höchsten Andenken bewahren. Grade trauriges und beklagenswerthes zu nennen ist." Ein schönes Gegenstück aus der Jeztzeit zu den Bildern aus Rege mals berg 2011 schau ause tönig für gegen der Aber berei Staa feier Des bis verb liche Sul Glü Spin aller und Bark weig feine Gay prät er p viel habe Bul Lebe feine Spä balt Gef Sar dürf zu fönnen. Die Def Ent tom und eint den Per Me Staatshilfe nicht aus dem Auge gelassen werden. Abg. Eberty( dfr.): Das Standesbewußtsein wird mehr so daß sie auch Anderen etwas lehren können. Der Hauptfehler ist, daß man alles von der Gesetzgebung erwartet. 7 Geseze find seit 1878 erlassen worden zu Gunsten der Innungen und Dem Herrn Staatssekretär v. Bötticher möchte ich bemerken, daß nisse sind gewiß nicht so schlimm, wie die sozialdemokratischen grundbahn lesen sich ja ganz vortrefflich und zaubern " alle haben nach dem Eingeständniß der Herren nichts genützt. dem Zukunftsstaat" des Irrlehrenmannes! Aber die Verhält meinen Elektrizitäts- Gesellschaft geplante elektrische Unter Die Auseinandersehungen über die von der Allge was ich will; er wird es auch ohnehin schon wissen, was ich will. dem obige Zeilen zu Gesicht fommen. Gemach, lieber Freund, Berlin zu erwarten hätte, wenn eben der ganze Plan sich so glatt er mich niemals zu sich zu bescheiden braucht, um zu erfahren, Hezer fie darstellen," mag mancher biedere Spießbürger einwenden, berückendes Bild von den Verkehrserleichterungen hin, welche Abg. Hitze( 3.) bedauert, daß der Staatssekretär v. Bötticher hier handelt es sich nicht um sozialdemokratische Hetzereien; jene und anstandslos verwirklichen ließe, als wie derselbe dargestellt Mittheilungen gemacht hat aus dem Protokoll, zu dessen Ge- Zeilen leiten einen Hilferuf ein, der von Männern unterzeichnet wird. Es ist doch gut, nicht allzu optimistisch in einer solchen Aufklärung geschaffen worden, wenn diese auch mit etwas Ver- Zeilen unterschrieben haben, nebst den Titeln und Würden folgen, Zweifel müssen auftauchen, wenn man liest, daß die Nord- SüdDer Verlauf der Debatte ist durchaus nicht unangenehm; es ist erhaben sind. Wir lassen die Namen der Eideshelfer, welche jene begen, welche später vielleicht nicht in Erfüllung gehen, Starte wisse Maßregeln zu Gunsten der Handwerker in Aussicht gestellt so manchen tapferen Kämpen gegen die sozialdemokratischen Um- zurück 13 Kilometer beträgt, in der geringen Bauzeit von zwei der Antwort des Staatssekretärs ist aber befriedigend, weil ge- Kämpfen der neuesten Zeit gefolgt ist, wird unter diesen Namen Alliancestraße geführt werden soll und deren Länge hin und werden, darunter namentlich auch die Organisation des Hand- fturzbestrebungen wiederfinden. Es find die Herren: Pfarrer Jahren und mit dem verhältnismäßig geringen Aufwande von Berbig- Schwarzhausen. Professor Dr. Ebwald- Gotha. Profeffor 12 Millionen Mart herzustellen sei. Die Verhältnisse des Unter ausbrüden, baß die Boffnungen auf den Befähigungsnachweis von Haefeler- Gotha, Premier Lieutenant a. D. Kommerzienrath Ginschieben der Röhren ohne irgend welche Störungen 84 Abg. Mehner( 3.): Ich kann nur mein Bedauern darüber Dr. Gilbert- Gotha. Kaufmann Carl Grübel- Gotha. Rentner grundes liegen zunächst feineswegs so günstig, daß ein glatte und die obligatorischen Innungen, an welche fich der Hand Rudolf Henneberg- Berlin. Graf Gustav von Keller- Gotha, Geh. warten ist. Grundwasser wird zu besiegen sein und ganz besonders werkerstand wie an einen Strohhalm angeklaminert hat( Buruf Regierungsrath a. D. und Königl. Kammerherr. Rechtsanwalt wird der modrige Grund in der Nähe des Bahnhofes Friedrich lints: Sehr richtig! Strohhalm!), vernichtet sind. Dadurch wird Dr. Osann I Darmstadt, Mitglied des Reichstags. Amts- straße gewaltige Schwierigkeiten verursachen. Wie schwer folche Gs fönnte als ein erfreuliches Zeichen gelten, daß Männer lange Bahnstrecke der Londoner Untergrundbahn nicht weniger Hindernisse zu beseitigen sind, lehrt die Thatsache, daß eine 95 Meter Abg. Bebel( Soz.): Zwischen Biehl und Mehner besteht in folden Stellungen offen den Nothstand einer Bevölkerung an- wie 23 Monate Bauzeit erfordert hat, und diese Strecke gehörte ein großer Unterschied: der erfiere dankte für die Erklärungen rfennen, welche durchaus nicht arbeitsscheu" ist und dem„ ma- nicht einmal zu den schwierigsten. Es ergiebt sich hieron werferstandes. der Mittelstand in seiner Festigkeit untergraben und die ganze Gesellschaftsordnung bedroht. gerichtsrath Dr. Pieschel- Erfurt, Mitglied des Reichstags. eini zu ein auc gefa Bia M. 902. Buc ha Ede Tri an mu Don Munbe :- bie beitian t, bas age Gefell Felle night bevor aus welde Darüber mifchen 5 teine Technit berit Mittels ätigkeit n jenen fie und Sunger eitszeit darum richten weberei ile Ge at bi 2lb foll den, Jonnen muß. einem rfchon aß hier n Ver werden ne Luft ind die ringer bitühle ju vers binnen ne ge neuen reiten Balten 1 bas man night ifchen Dem er clitt fo Morgen Maler elchem Die te von rfelben mmen ch Abs Rop findet en ift egeben genugt I ver chtung aften tifchen Inzahl mmen cr Dis Vor sein ettüre jedem anten en zu alten. 7. ber z ber eicher Rube chen t al bt e Genüge, welche Steigerung die Kosten der ganzen Anlage bei 13 Zentner schwerer Wollballen auf den Flur hinab und traf den Iwenn es schließlich zur gerichtlichen Verhandlung kommt, dann einer solchen Ausdehnung der Arbeitszeit und bei einer solchen dort beschäftigten Hausdiener Hampel so, daß er mehrere foll gewöhnlich das Buch des Schuhmanns, in welches derselbe Bewältigung störender Hindernisse erfahren müssen. Schwerlich Brüche beider Beine erlitt, und seine Ueberführung nach dem wird man daher in der Behauptung fehl greifen, daß die an- Krankenhause Bethanien erforderlich wurde. Abends wurde gegebenen Baukosten von zwölf Millionen viel zu niedrig ge- ein Posamentier in seiner Wohnung in der Hochmeisterstraße ergriffen find. Trifft das aber zu, fo fragt es sich, ob der Verkehr hängt vorgefunden. auf der Bahnstrecke ein so bedeutender sein wird, daß der Ertrag hinreicht, um ein wahrscheinliches Baukapital von 25 Millionen Mark zu verzinsen und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Ja, vielleicht sind die 25 Millionen Mart noch nicht einmal genügend, denn verglichen mit den Kosten der Londoner Untergrundbahn müßte die geplante Strecke sogar die Summe von 31 500 000. beanspruchen. So dürfte eine solche Anlage auch in Bezug auf ihre Rentabilität große Bedenken einflößen. Kurz, man kann dem Plan einer solchen Untergrundbahn vorläufig nur mit fühlem Herzen gegenüberstehen, und man wird gut thun, zunächst genaue Beweise dafür abzuwarten, daß die betreffende Bahnstrecke wirklich für zwölf Millionen Mark herzustellen ist. 11 Gerichts- Beifung. an einem bestimmten Tage eine bestimmte Droschtennummer eingatragen hat, von ausschlaggebender Bedeutung sein. Es ist ge= wiß kein unbilliges Verlangen, wenn die Droschkenkutscher jetzt dafür agitiren, daß ihnen spätestens 48 Stunden nach der angeblichen Uebertretung Uebertretung Mittheilung davon durch die Polizei gemacht werde, damit fie im Stande find, sich gegen den Vorwurf zu vertheidigen. Es ist dies vereinzelt so gerechtfertigter, als die Fälle nicht dastehen, in denen sich die Schuhleute bei dem Notiren von in einem Prozesse, der heute vor der zweiten Straffammer des gerichts, vor welchen solche Uebertretungen in großer Zahl verlim die Frage der Zurechnungsfähigkeit handelte es sich Nummern der in schneller Gangart vorüberfahrenden Droschten geirrt haben. Eine der Abtheilungen des hiesigen SchöffenLandgerichts I stattfand. Der auf der Anklagebant befindliche handelt werden, hat jetzt die Praxis eingeführt, das verhängnißPoſtſchaffner August Heinrich Mego w, war eines schweren volle Buch des Schutzmanns nicht mehr als klassisches Zeugniß batte den Zug Berlin- Thorn zu begleiten und einen ziemlich ver- einer gestern unter anologen Umständen erfolgten Freisprechung Vergehens im Auite beschuldigt und geständig. Der Angeklagte anzusehen, wenn nicht noch andere Momente hinzutreten. Bei antwortlichen Posten, da er auf den berührten Stationen die eines Droschkentutschers erklärte der Vorsitzende des SchöffenDer Herr Hoflieferant". Ein feit Jahren betriebener dahin adressirten Packete abzugeben und eingelieferte zur Weiter- gerichts direkt, daß das Polizeipräsidium die Schuyleute anSchmuggel ist dieser Tage im benachbarten Potsdam, wo bekannt. beförderung in Empfang zu nehmen hatte. Am 1. Juli v. I. zuweisen habe, die betreffenden Droschkenführer, welchen eine lich noch Schlacht- und Wildpretsteuer existirt, entdeckt worden. war der Angeklagte wieder unterwegs und im Postwagen neben Hebertretung vorgeworfen werden soll, auf der Straße zum AnEiner der renommirtesten Kaufleute Potsdams, der Hoflieferant dem expedirenden Postsekretär beschäftigt. Der Leytere halten zu veranlassen und sie dann in aller Form auf das ihnen Blankenstein, ist dieser That überfährt worden. Derselbe betreibt fortirte Geldbriefe, die er in verschiedene Fächer legte. drohende Strafverfahren aufmerksam zu machen. einen ausgedehnten Handel mit Delikatessen und Wildpret. Ein Beim Passiren einer Weiche schleuderte der Wagen derart, entlassener Rutscher brachte nun zur Anzeige, daß das Wildpret 2c. daß ein Geldbrief aus einem der Fächer herausgeschleudert seit Jahren versteckt in Sodasässern, unter Konservenbüchsen 2c. wurde und zu den Füßen des Angeklagten fiel. Dem Poſtin Potsdam unversteuert eingeführt würde, und zwar ließe sich fekretär war dies entgangen, der Angeklagte hob den Brief verdie Firma immer ihre Sendungen nach Wannsee oder Wildpark ftohlen auf und legte ihn ebenso heimlich an einen versteckten schicken und von dort abholen. Die Steuerbehörde gab deshalb Ort des Wagens. In Thorn angekommen, nahm der Angeklagte ihren Beamten die Ordre, alle Blankenstein'schen Waaren genau zu durchsuchen und da fand man denn dieser Tage unter KonJerven verborgen 12 Ochsenzungen, wodurch die Wahrheit der Angaben des Rutschers bestätigt wurde. in Berlin drei davou und er " Buchdrucker- Bewegung. nummer des Vorwärts" ist in dem Bericht über die allgemeine Wir erhalten folgende Berichtigung: In der SonntagsBuchdrucker- Versammlung vom 21. November ausgeführt, Herr Döblin habe mitgetheilt, daß bereits Verhandlungen mit den Prinzipalen stattgefunden hätten. Dies entspricht nicht den Thatsachen, sondern der Referent erklärte, ein Unparteiischer bemühe sich, Verhandlungen zwischen Prinzipalen und Gehilfen anzubahnen und finde zu diesem Zwecke am Montage eine BeSprechung statt. Da diese Ausführungen zu irrthümlichen Auffaffungen seitens der Berichterstattung geführt haben, stelle ich dies als Vorsitzender der betr. Versammlung hiermit richtig. Ph. Schmitt. den Brief an sich und begab sich damit nach seiner Wohnung. In welch' unwahrer Weise das Unternehmerthum Der an einen Offizier in Danzig adrefsirte Brief war mit des Buchdruck gewerbes den Kampf gegen die Gehilfen nahm der Angeklagte das Geld mit zurück nach Berlin, 75 W. tungen lancirt wurde und dann in Form einer Grabeitage bur 350 m. deklarirt, enthielt aber 875 M. Am folgenden Tage führt, beweist eine Nachricht, die zunächst in die Stettiner Zeiverausgabte er Stück Hundertmart- Deutschen Buchdrucker- Zeitung" Verbreitung fand, in der selbstSwanzig Zuhälter sind bei einer in der Nacht zum scheine verbarg in äußerst geschickter Weise in verständlichen Absicht, dadurch Verwirrung in die Reihen der Sonntag in Lokalen der Zimmerstraße abgehaltenen Streife durch einigen Geldfahnen von Papier, wie fie die Post Gehilfen zu tragen. Die durch und durch schwindelhafte Nachdie Polizei dingfest gemacht worden. Wie wir hören, werden von schaffner zum Zwecke des Anbindens an Geldbeutel richt lautet: jetzt an die Zuhälter, deren Verhaftung erfolgt, dem Arbeitshause anzufertigen haben. Dies Versteckt entging sogar den Nachfor- Stettin. Hier ist der Streit der Buchdrucker gescheitert. überwiesen. fchungen der Kriminalbeamten, als in der Wohnung des Ange- Die Schriftseter haben sich bereits wieder zu den alten Bedingungen flagten Haussuchung abgehalten wurde. Die Verausgabung eines angeboten und ein Theil nimmt die Arbeit wieder auf. Mit dem Ueber den berühmten russischen Hochstapler Savin, Fünfzigmarkscheines, dessen rechtmäßigen Erwerb der Angeklagte Streit ist hier nichts weiter erreicht worden, als daß eine große Zahl mit dem im vorigen Jahre auch die Berliner Gerichte zu thun nicht nachzuweisen vermochte, wurde an ihm zum Verräther. der Seger stellenlos bleibt, denn die Prinzipale nehmen nur die Berbatten, und der namentlich durch seine kühne Flucht aus dem Trogdem die ganze Handlungsweise des Angeklagten als eine heiratheten wieder und diese müssen sich verpflichten, aus dem Eisenbahnzuge, der ihn nach Rußland bringen follte, von sich logische und den Umständen nach verständige bezeichnet werden Verbande auszutreten. Ferner halten sich die Prinzipale nicht reden machte, bringt der Londoner" Standard" eine längere mußte, erhob derselbe dennoch den Einwand, daß er zur Zeit der mehr an den Tarif gebunden, womit die Macht des Verbandes Korrespondenz aus Moskau, wo der Induſtrieritter jetzt im That unzurechnungsfähig gewesen. Er wollte seine zeitweise auf- für Stettin vollständig gebrochen ist, während früher hier fast Untersuchungsgefängniß fizt, um sein Urtheil zu erwarten. Die tretende Geistesstörung darauf zurückgeführt wissen, daß ihm im nur Verbandsmitglieder beschäftigt waren." Mittheilungen gründen sich auf Erzählungen Savin's selbst und Februar v. J. ein schweres Packet auf den Kopf gefallen sei, wo- Thatsache ist dagegen, daß 11 Sezer, welche überfind eben wegen dieses Ursprunges feineswegs als authentisch burch das Gehirn gelitten haben müsse. Auf Grund dieses Gin- haupt nur 9 Stunden arbeiten, ihre Thätigkeit wieder aufaufzufassen, aber sie sind so originell, daß wir von wandes wurde der vorige Termin vertagt. Der Vertheidiger, nahmen, während 90 noch im Streit sich befinden. Bezeichnend ihnen Notiz nehmen wollen, zumal, wie gefagt, Gavin Rechtsanwalt Dr. Ivers, hatte zum heutigen Termin eine ist besonders, daß während sonst die Prinzipale fortgesezt befeiner Zeit eine fo berühmte Persönlichkeit Menge Beweismaterial zusammengetragen, wodurch die haupten, sie ständen auf dem Boden des alten Tarifs, in dem war. Savin war als junger Mann Fähnrich in einem Peters- Unzurechnungsfähigkeit des Angeklagten erwiesen werden oben zitirten Machwerke gerade das Gegentheil burger Garde- Regiment, und brachte daselbst die schwierige Auf- follte. Der Vertrauensarzt der Postbehörde hält den dokumentirt wird. gabe fertig, im Verlauf weniger Jahre ein von seinem Vater Angeklagten für geistig schwer angegriffen und die schlaue Durch So fämpfen die, noblen" deutschen Buchdruckereibefizer ererbtes Vermögen von nahezu einer Million Pfund Sterling führung seiner Handlungen bei Verfolgung eines besonderen mit ihren Gehilfen! ( 20 Millionen Mark) zu vergeuden. Wegen unehrenhaften Be Zweckes könne dies Urtheil nicht entkräften, da dies eine bei nehmens in einer Geldangelegenheit gezwungen, den Dienst zu Geistesfranken häufig vorkommende Erscheinung sei. In ähn In dem Flugblatte der Buchdrucker, das der gestrigen quittiren, begann er seine abenteuerliche Laufbahn als Glücks- licher Weise lautete das Gutachten des zweiten Sachverständigen. Nummer beigelegt wurde und die Firmen enthielt, welche die ritter, in welcher ihm Fortuna in außerordentlichem Grade hold wahrscheinlich sei es, daß der Angeklagte bereits zur Zeit der Forderungen der Gehilfenschaft bewilligten, find durch einen Irrwar und er die hochgestelltesten Personen zur Bielscheibe seines fraglichen Strafthat geiftestrant gewesen. Der Staatsanwalt thum folgende Firmen, welche gleichfalls bewilligt haben, nicht Wizzes erfor. Bald jedoch wurde ihm der Boden in Rußland zu mußte darauf die Freisprechung beantragen, auf welche der mit angeführt, was hiermit nachgeholt wird: Driesner, Klosterheiß und er beglückte der Reihe nach Berlin, London und Paris Gerichtshof aber nicht erkannte, sondern den Angeklagten zu ſtraße 50/51. Meyer, F. W., Chausseestraße 52. Schrinner, mit seiner Gegenwart. Im Auftrage einer Finanzfirma mit weit neun Monaten Gefängniß verurtheilte. Der Gerichts- Brunnenstr. 127. verzweigten Verbindungen, jedoch etwas anrüchigen Ursprunges, hof batte aus dem ganzen Verhalten des Angeklagten und ebenso begab er sich von der französischen Hauptstadt nach Bulgarien, aus dem Gutachten der Sachverständigen nicht die Ueberzeugung indem er als Prinz des Hauses Bourbon auftrat und gewinnen können, daß der Angeklagte bereits zur Zeit der That unter dem Inkognito eines Grafen von Toulouse Loitrèque reiste. geistestrant gewesen sei. Dies geschah in dem für die bulgarische Geschichte so dent würdigen Jahre 1887. In Rustschuf angekommen, ging ihm ein Verurtheilter Juwelier. Die Luruswaarengeschäfte haben in den schmeichelhaftesten Ausbrücken abgefaßtes eiben des unter der allgemeinen geschäftlichen Flauheit naturgemäß am Regenten, Herrn Stambulow, zu, in welchem dieser ihm den da- Meisten zu leiden. Das Gros des Publikums ist heute nicht mals durch die Abdankung des Fürsten Alexander von Batten- mehr in der Lage, für Luxusartikel Geld ausgeben zu können, es berg freigewordenen bulgarischen Thron anbot.(!) Gavin giebt ist froh, wenn so viel verdient wird, daß es zur Anschaffung der von seiner Zusammenkunft mit Stambulow einen ebenso an- unentbehrlichsten Lebensmittel ausreicht. Der Pleitegeier ist des schaulichen wie staatsmännischen Bericht. Der Regent setzte ihm halb in den Kreifen der Händler mit Luxuswaaren ein ständiger auseinander, daß er als Franzose und Ablömmling des Gast, er rafft seine Opfer zu Dußenden dahin. In Moabit weilt töniglichen Hauses der Bourbonen der geeignete Mann gegenwärtig schon eine Kollektion von Goldwaarenhändlern. Gegenüber der in der Freifinnigen Zeitung", heutige für Bulgarien wäre, um den russischen Intriguen ent- Dieser Tage beschäftigte sich die Strajkammer des Landgerichts I Nummer, veröffentlichten Bekanntmachung des Bundes" der gegenzutreten. Nach eintägiger Ueberlegung fam Savin zu mit dem Juwelier Nobert Dan napfel, welcher f. 8. im Hause Berliner Buchdruckereibesitzer verweisen wir einerseits auf die Der Ueberzeugung, daß er den Streich ristiren könne, und der Rosenthalerstr. 24 ein Ladengeschäft betrieben hat. Während des Berichtigung des Herrn Ph. Schmitt, und bemerken weiter, daß Abenteurer verständigte dementsprechend den Regenten, daß er ganzen vorigen Jahres ging dasselbe schon flat", Dannapfel der an die Bekanntmachung angefügte Satz der zur Genüge bebereit sei, die ihm angebotene Krone anzunehmen. Von dem wollte fich aber noch das Weihnachtsgeschäft mit fannten„ Wahrheitsliebe" des Herrn Eugen Richter durchaus entStaatsrath und Stambulow noch auf einem Abschiedsbankett ge- nehmen". Es wurde bis zum heiligen Abend zu jedem spricht. Wie wir an fompetenter Stelle erfuhren, haben die Verfeiert, begab sich Savin darauf, mit den wärmsten Empfehlungen annehmbaren Preis verkauft, was sich nur verkaufen ließ. treter der Gehilfen es überhaupt abgelehnt, eine Basis der Verdes Regenten versehen nach Konstantinopel, um daselbst die Zeit dann ging's ans Konkursanmelden. Bei der Prüfung der Forhandlungen zu bezeichnen, sondern dies als Aufgabe der bis zu seiner Wahl, für deren Erfolg fich Stambulow verbürgte, zu derungen i. f. w. stellte sich heraus, daß Dannapfel vor dem Herren Prinzipale betrachtet, demnach kann auch nicht entfernt verbringen. In der türkischen Hauptstadt war er bald alltäg Fest bei Fabrikanten und Agenten gekauft hatte, was er nur auf davon die Rede sein, daß die Gehilfen„ einen 9½½ stündigen licher Gast auf der französischen Botschaft und wurde auch dem Kredit bekam, und die besseren Sachen sofort nach Eintreffen zum Arbeitstag" angeboten hätten. Weitere Auskunft über schwebende Sultan in feierlicher Audienz vorgestellt. Es war dem tühnen Pfandleiher schaffte. Die Einnahmen des Weihnachts- Geschäftes Verhandlungen zu ertheilen entsprach nicht dem I attgefühl der Glücksritter jedoch nicht beschieden, die Früchte feines hohen hatte D. feinem Schwiegervater übergeben, sodaß die Gläubiger Gehilfenvertreter, eine Auffassung, welche auf der Spiel zu ernten. Die in Pera erscheinenden Blätter brachten die Hineingelegten waren. Nach Feststellung dieses Thatbestandes anderen Seite nicht getheilt zu werden scheint. allerhand geheimnißvolle Andeutungen über seine Vergangenheit, fchrift die Stantsanwaltschaft ein und erhob Anklage wegen und seine plötzliche Identifizirung durch seinen früheren Moskauer Bankerotte. In der Hauptverhandlung stellte sich die Sache wie Leipzig, 23. November. Der Stand der Bewegung ist im Barbier besiegelte sein Schicksal. Die russische Botschaftspolizei ver vorstehend geschildert heraus und D. wurde zu zwei Monaten großen ganzen der alte. Einige wenige Gehilfen, 10-20 find weigerte seinem französischen Passe die Anerkennung und durchsuchte Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt theilte noch mit, besertirt, bezw. hatten dieselben zwar gekündigt, hörten aber nicht feine Papiere, unter denen sich eine russische, auf den Namen daß gegen den Verurtheilten noch ein Verfahren wegen Beauf. Andererseits ist muthiges Festhalten der großen Masse der Gavin lautende Legitimation fand. Der bulgarische Thron truges schwebe, das später noch zur Verhandlung gelangen Arbeiter und Arbeiterinnen zu konstatiren. In der„ Leipziger prätendent wurde unverzüglich nach Rußland befördert, ohne daß werde. Dannapfel soll sich nämlich unter Vorspiegelung falscher Beitung" haben am Sonnabend nun auch diejenigen Vereinser vorher die Gelegenheit hatte, dem russischen Botschafter die Thatsachen noch weitere Waaren von Fabrikanten heraus- mitglieder, welche 4wöchentliche Kündigung hatten, aufgehört. vielen Vortheile auseinanderzusetzen, welche es für Rußland geschwindelt haben. Die Siegesfanfaren sind infolgedessen in dem amtlichen Blatte verhaben würde, wenn er als französischer Prinz Herrscher von stummt und eine stille Resignation hat Platz gegriffen. Zur Herstellung Bulgarien würde. So fand diese romantische Episode aus dem Zu einer kleinen Auseinandersetzung fam es gestern des Blattes fommen demselben die Feiertage sehr gelegen( ReformaLeben des modernen Cagliostro ein höchst prosaisches Ende. zwischen dem Vorsitzenden der zweiten Strafkammer des Land- tionsfest, Bußtag), Tage, an denen sonst nicht gearbeitet werden durfte; Später wieder in Freiheit gesetzt, tam er nach Berlin, wo er gerichts I und einem Vertheidiger. In einer Anklagefache war diesmal aber schadet die Sonntagsentheiligung nichts. bald wieder mit den Gesezen in Konflift gerieth und eine längere die Vertheidigung dem R.-A. Stadthagen übertragen worden, der Führer der Prinzipale haben ihre Druckereien- so gut es Gefängnißstrafe zu verbüßen hatte. Der Prozeß, der jetzt gegen im Termine von feinem Sozius, dem R.-A. Morris vertreten geht mit auswärtigem Personal besetzt, die übrigen BuchSavin vor dem Mostaner Kommunalgericht stattfinden wird, wurde. Vor Beginn der Verhandlung rügte der Vorsitzende, daß druckereibesitzer dagegen stecken in der allerschlimmsten Klemme, dürfte mehrere Monate dauern. Er wird unter Ausschluß der der Vertheidiger keine Vollmacht eingereicht habe. Dr. Morris einen großen Theil der ständigen Arbeit sind sie bereits losDeffentlichkeit geführt werden, da er wahrscheinlich politische erklärte, daß er auf demselben Standpunkt stehe, wie fein geworden, und dies wird noch schlimmer werden, wenn nicht Enthüllungen an den Tag fördern und zahlreiche Beamte Sozius und die Einreichung einer Vollmacht nicht für nöthig bald eine Wendung eintritt. Der hiesige L. A. L.( Sokal- Ausschuß kompromittiren wird. erachte. Dem Gerichtshose sei die Anzeige gemacht worden, daß Leipzig) sucht durch die Presse Mißstimmung unter die Arbeiter zu R. A. Stadthagen die Vertheidigung übernommen habe tragen, indem er die entstelltesten Berichte über den Stand der Dinge in Eine Flatterfahrerin", welche seit Wochen den Norden und diese Erklärung müsse genügen, es fei als ein die Blätter bringt, wobei ihm die hiesige arbeiterfeindliche Presse, und Nordosten unserer Stadt mit Erfolg heimgesucht und auf Mißtrauensvotum anzusehen, wenn der Gerichtshof außerdem allen voran das" Leipziger Tageblatt", gute Dienstel leistet. Der den Wäschenböden gründlich aufgeräumt hat, ist endlich in der noch eine Vollmacht verlange. Der Vertheidiger beantragte die Vorwärts" hatte schon gemeldet, wie frech dieses Blatt die von Person einer, in Weißenfee wohnenden Prostituirten Namens Bertagung der Verhandlung, da er nicht in die Lage versetzt Liebknecht im sächsischen Landtage gehaltene Rede gefälscht hat, Mentner entdeckt und dingfest gemacht worden. Schon seit worden sei, die Aften einzusehen und somit nicht genügend von indem es, um die Wirk ng der in Sachen der militärischen Streit einiger Zeit hegten die Behörden gegen die M. Verdacht und als der Sachlage unterrichtet sei. Der Vorsitzende erwiderte dem brecher von unserer Partei eingebrachten Interpellation abzunun noch mehrere geheime Denunziationen eingingen, schritt man Vertheidiger, daß nach einer Entscheidung des Reichsgerichts der schwächen, der ganzen Debatte einen andern Anstrich gab. Beizu einer Haussuchung bei der Verdächtigten. Das Resultat war Vertheidiger eine Vollmacht einzureichen habe. Der Gerichtshof läufig sei bemerkt, daß die Angelegenheit im fächsischen Landtag ein überraschendes. Ganze Wäschelager fanden sich da vor, aber entschloß sich trotzdem, die Verhandlung im Interesse der Ange- noch nicht erledigt ist. Dieser gefälschte Bericht des„ Tageblatt" auch sonstige Werthgegenstände der verschiedensten Art, ins- flagten zu vertager, legte aber dem Bertheidiger die Kosten des war nun Wasser auf die Mühle der Leipziger Prinzipale. Gin gesammt aus Bodendiebstählen herrührend. Ein großer Posten vereitelten Termins auf. Herr R. flüstert unter Bezugnahme auf jene gefälschte Rede Bandscheine über versetzte Wäscheposten wurde außerdem bei der Bei den zahlreichen Auklagen wegen Uebertretung der Liebknechte den Arbeitern die wohlmeinendsten Rathschläge zu. M. in Haft genommen. während er vor gegen Drosch kentutscher verhandelt werden, macht sich Nach dem Autisyllabus" wurde am Montag in der immer derselbe Uebelstand geltend, dessen Abhilfe vielleicht durch Erlaß des Sozialistengefeßes sich das Vertrauen der Arbeiter zu Buchhandlung von J. Münz, Reinickendorferstraße 66 ge- eine bestimmte Praxis der Gerichtshöfe herbeigeführt werden kann. erwerben gewußt hat, so daß man ihn 1878 als Reichstags= haussucht. Die Droschkentutscher befinden sich in den Fällen, in welchen sie Kandidaten für Leipzig- Land aufstellte, während er 1881, als er wegen eines Verstoßes gegen die Fahrordnung aufgeschrieben ausgewiesen werden sollte, vor den herrschenden Klassen die ament nahm Brief Tobe angen an it 34 bes nung eiten Swar habe eben eine? atum Aufs Enter noch Die ndes Allge anters ein elche glatt tellt chen Carte Sud elle und wet Don ter attes er's Ders cid Iche eter Tiger örte M. vorgefunden. Die Sachen wurden mit Beschlag belegt, die ahrordnung, welche tagtäglich vor den hiesigen Schöffengerichten Unter diesem R. vermuthet man einen Herrn Ramm, welcher Polizeibericht. Am 23. d. M. Vormittags fiel an der werden, in einer Lage, welche der Bogelfreiheit ähnlich Waffen streckte und nun in Leipzig bleiben konnte! Ecke der Bernauer- und Schwedterstraße ein Tischler in der sieht. Der betreffende Schuhmann schreibt sie einfach in Täglich finden hier Arbeiterversammlungen aller Branchen Trunkenheit zur Erde und erlitt eine so bedeutende Berlegung sein Buch, ohne daß sie etwas davon erfahren, sie erstatt, in denen die Gewerke den Buchdruckern ihre volle Syman den Schlafen, daß er nach der Charitee gebracht werden halten nach einiger Zeit ein polizeiliches Strafmandat, ohne pathie erklären und namhafte Beträge zur Unterstüßung aba mußte. Im Treppenhaufe der Teppich- und Tischdecken- Fabrit dann bei der Länge des zeitlichen Zwischenraumes ihrerseits führen." von Baader. Bethanien- User 6, fiel Nachmittag ein etwa 8eugen oder Entlastungsmomente beibringen zu können und Die " Versammlungen. " " Vermischtes: bei Lerche. im Kurhaus. Gesangverein Vorwärts 5, Friedrichshagen, Rundtheil. Untersuchungshaft für verbüßt angerechnet. Am 28. d. M. " " Männer " Für diese Gleiwitz, 24. November. Der aus Gleiwit gebürtige Zugs führer Rabfch fiel auf der Station Laband, als der Zug brett herab auf die Schienen; er wurde auf der Stelle ges von Gleiwit nach Breslau sich in Bewegung setzte, vom Tritts tödtet. Lülow. Gefangverein Steinne Ite", Gerichtfir. 10, int Neftaurant. Steinfeger- Sängerdor", Schwedterstr. 17, bei Wolter. Gefang verein, 2yra" 1, Raupachstr. 6, im Restaurant.-Verein ,, Euphonia", Der Vorstand der Freien Vereinigung der Abends 9-11 Uhr, Keßner, Annenstraße Nr. 16. Gefangverein Verurtheilter Bankier. Aus Stolp wird uns geschrieben! Graveure, 3iseleure und Berufsgenossen er verein ,, Schneeglöd chen 1," Kottbuser Damm 40 bei Jacob. ,, Hand in Hand 1", Mariannenstr. 31 und 32, Industriehaus. Gesang Das hiesige Schwurgericht verhandelte Freitag und Sonnabend Gefang sucht uns mitzutheilen, daß der Bericht in Nr. 273 insoweit etwas verein Schneeglöckchen 2," Potsdam, Brandenburger Kommuntation 16 gegen den Bantier Leo Heymann von hier wegen Aktien ungenau ist, als man nicht sämmtlichen sogenannten„ unabhängigen nebung in Adlerhof bei bei Glaser. Arbeiter Gesangverein Morgenroth 4," Köpenid, fälschungen und Vergehen gegen das Handelsgesetzbuch. Der som Sozialisten" den Verein zu Vorträgen versperre, sondern nur der Kupferschmiede, Weinstraße 11 bei Feind. Wiedemann u. Manofsti. Gesangverein Rechtsanwalt Dr. Sello aus Berlin vertheidigte Angeklagte wurde zu Gefangverein ,, Un denjenigen, welche Verleumdungen und Bezichtigungen aussprengen, verdrossen", Fennstr. 5, bei füger. Flöter'scher Gesangverein, 2 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus und 3000 m. Geldstrafe ohne solche beweisen zu können. Ferner wurde nicht den aus- Sandsbergerstr. 31, bei Musehold. Gefangverein, Rütli", Friedenau verurtheilt, 9 Monate wurden ihm als durch die erlittene gesperrten Handschuhmachern, sondern den Weißgebern 20 Mark Gesangverein ,, Freundestreue". Gemischter Chor, bewilligt; den Handschuhmachern wurde dann noch die betreffende Judenftr. 55 bei Trietschmann. wird sich Heymann vor der hiesigen Straftammer noch wegen Unterstüßung zugesagt. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Unterschlagung, Betrug, Untreue und Vergehen gegen§§ 210 und Mittwoch: Rerein, Fridolin" bet Wolff, Brunnenstr. 35a. Theater: 211 der Konkursordnung zu verantworten haben. In einer öffentlichen Bildhauer Versammlung hielt und Bergnügungsverein.Bultanta" bei Meißner, Gartenſtr. 162. Rauch am 23. November Herr W. Wach einen Vortrag über das bei Schipfe, Schul- und Reinickendorferstr.- Gce. flub ,, Sellblau bei Grand, Blücherstr. 59. Bergnüngsverein Nord" Verhandlung sind sieben Tage in Aussicht genommen. Thema: Die Entwickelung des Sozialismus", welcher mit ( Abendpost".) Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Gesangverein Bause Metz, 24. November. Das Schwurgericht verurtheilte den Beifall aufgenommen wurde. Darauf ging man zu dem Punkte: besteren ongestreue"," pens in the bei Luther, Brüder- 18jähriger Rottenarbeiter Depenweiler aus Heßdorf zum beutel", Abends 9 Uhr bei Poppe, Lindenstraße Stellungnahme zu den 10 Pfennig- Beiträgen" über und beschloß traße 26. Gesangverein Alpenglühen", 8 Uhr, bei Schröder, Tode wegen Raubmordes. nach kurzer Diskussion, der ungünstigen Konjunktur halber diese Reichenbergerstraße Nr. 24. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, will Sammlung einzustellen. Weiter wurde beschlossen, aus dem tommen. Zitherflub„ Alpenveilchen", Abends 8½ Uhr, UebungsFonds, welche durch diese Markensammlung gebildet wurde und( Bergnügungs- Verein), Abends 9 Uhr bei Hüttrich, Gollnowstr. 9. flunde Alexanderstraße 30. Zambourverein Gäste willkommen. Echo" noch zirka 400 m. aufweist, 50 M. den streikenden Buchdruckern, Tambourverein, Borwärts", Uebungsstunde 9 Uhr Langefir. 65. Gäste 20 M. den streifenden Weißgerbern und 25 M. den streifenden mitoch und Sonnabend, Abends 8 Uhr, Uebungsstunde. willfommen. Tambourverein ,, Ginigkeit", Ritterstr. 21. bei Juhdisch, Handschuhmachern zu bewilligen, ferner von nun ab die Sammel- verein,& delweiß", Abends 8% Uhr, bei Schneider, Belforterstr. 15. Neue MännergesangTriest, 24. November. Aus Mailand meldet die„ Voss. bons der Berliner Streit- Kontrollkommission im Bildhauer- Mitglieder werden aufgenommen. Gewerk zu vertreiben. Hiernach wurde Kollege Steiger zum 10 br im Zurnjaale des„ Königstädt. Gymnas.", Elisabethstr. 57-58. Lübeck'scher Turnverein: 1. Lehrlingsabtheilung, Abends von 8 bis 3tg." daß der bekannte russische Anarchist Fürst Krapottin Revisor gewählt. Aus einer Ergänzungswahl zur Agitations Berliner Zurngenossenschaft, 5. Männerabth. Abds. von 8-10 Uhr; dortselbst verhaftet worden sein solle. New York, 24. November. tommission, Das republikanische aus welcher Kollege Seidel ausschied und Turntotal Mariannen- Ufer 1a. 8. Männer- Abth., Abends von 9 bis Nationalkomitee beschloß, daß die Konvention zur Nam ein anderes Mitglied schon vor längerer Zeit aus 11 Uhr. Turnlofal: Mühlenftr. 49-50,- Turnverein ,, Osten", Männer: geschieden ist, gingen die Kollegen Geier und Krüger Berolina" Mittwoch Abends 8 Uhr Reichenbergerstr. 73a bei Faustmann, Präsidentschaft der Kraft- Turn- Verein haftmachung des republitanischen Kandidaten für die Abtheilung, von 8%-10 Uhr Abends, Blumenstr. 63a. Republik in Minneapolis am als neue Mitglieder der Kommission hervor. Unter Gäste willkommen. Aufnahme neuer Mitglieder. Männer- Turnverein 7. Juni n. J. stattfinden solle. Verschiedenem" sollte der Organisationsentwurf des Magistrats Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle, Ziethenstr. 72a), von 6-8 Uhr Schülerfür ein Gewerbegericht in Berlin besprochen werden, es wurde Abtheilung, von 8%-10% 1hr Männer- Abtheilung. Theaterverein Blumenlese" Sigung 9 Uhr Abends mit Damen, Stallaber der vorgerückten Zeit wegen die Durchsicht desselben den schreiberstr. 60.- Theater- u. Vergnügungsverein Bultania" Abends 9 Uhr, Kollegen Blasig, Koswich, Meier, König und in Meißners Restaurant, Gartenstraße 162. Damen und Herren, welche geneigt find, dem Verein beizutreten, fönnen sich daselbst melden Dupont übertragen und diese verpflichtet, dem Magistrat ober beim Borsitzenden M. Lieste, Ackerstraße 13, Hof 1 Treppe. etwaige Mängel zu bezeichnen und Wünsche um Abänderung zu- Privattheater- Verein Durch Nacht zum Licht." Jeden Mittwoch Abends 9 Uhr bei Zubeil, Naunynftr. 84, Sigung mit Damen. Gäste haben dort die beste Gelegenheit. Anmeldungen und Auskunft ertheilt der Borsigende Otto Elefer, Uhrmacher, Naunynstraße Nr. 15. Pollack deren Giltigkeit. lub ustige Brüder", Abends 8%-10% Uhr im Restaurant Paris, 24. November. Der Ministerrath beschäftigte sich Liewald, Dresdenerstr. 38.- Berein Fidele Brüder", Schönleinstr. 5 bei G. Stien. Gäste willkommen. Vergnügungs- Verein Proletariat", heute mit dem Ausstand im Departement Pas de Calais. Man Sigung Abends 9 Uhr, bei Steemann, Melchiorstr. 15, of part. Gäste will nahm als sicher an, daß das Komitee der Bergwerks- Besizer tommen. Geselliger Klub Proletariat" bei Lorenz, Koppenstr. 40 e. Vergnügungsverein, on um", Abends 8½ Uhr bet Schröder, Stealiger Der Präsident der Republik, Carnot, hat den Gesetzentwurf, den Vorschlag annehmen werde, Schiedsrichter zu ernennen. straße 18. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Verein Kreuzside!", Sigung mit Damen bei Doberstein, Mariannen betreffend die fakultativen Einigungsämter und Schiedsgerichte für Streitigkeiten zwischen den Arbeitgebern Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Paris, 24. November. Die Unterkommission der Deputirtens kommen zu lassen. Bemerkenswerthes stand dann nicht mehr zur her. Herrcu und, Danten, welcher sich der Bühne widmen wollen, findet fammer zur Prüfung der Wahl des Deputirten Lafargue beschloß Verhandlung. Verein Bick- Back. Mittwoch, den 25. November: Sigung bei Heinrich, Blücherstr. 61. " " " und 2 Nr. Net New- Y Gründu fervative hauptun Arbeiter Fortschr ganisati denn d nur no aber in Brauerjene den Mitglie gründet, tobt num nächsten Gewerks gliederve der ganz C3 fozialisti Bis heut fich auge den betre Sity und haben, zuwachs hat, so a 14-15 0 Das wär den und Umg daß auf jetzt auch wartunge Verein Stenographenschule". Donnerstag, den 26. November, Abends von 8 bis 10 Uhr, Nebungsstunde für alle Abtheilungen des Vereins im Restaurant Kowald, Oranienstr. 126. Gäste sind willkommen. Jeden Mittwoch vor dem 1. und 15. des Monats: deseklub Heine". Mitglieder- Versammlung. Gäste find willkommen. Wahlverein für den ersten Berliner Reichstags- Wahlkreis. Deffentliche Bersammlung am Mittwoch, den 25. November, Abengs 8 Uhr, fraße 31. Berein ehem. Schüler der 44. Gemeindeschule" bei Schäffer, Inselstr. 10. Tagesordnung: Bortrag des Genossen Dr. Fried Abends 9 Uhr im Albrechtsgarten, Wilhelmstr. 105.- Rauchklub ,, Nord: länder. stern in Friedrichsberg. Rauchflub ,, Bultan", Abends 9'uhr bei Arbeitern resp. Angestellten unterzeichnet. Den Entscheidungen Sozialdemokratischer Wahlverein im dritten Berliner Reichstags- Ahmer, Gräfestraße 82. Nauchflub Friso gewagt", Abends der Schiedsgerichte wird nur moralische Bedeutung beizumessen Wahlkreis. Generalversammlung am Mittwoch, den 25. November, Abends von 9 bis 11 Uhr, Poienerstraße 5 bei Rockendorf. Rauchtlub Ohne sein, indessen verspricht man sich von denselben eine Steigerung 8 Uhr, bei Gründel, Dresdenerstr. 116. Tagesordnung: 1. Bericht des 3 wang", Abends 8½ Uhr, bei Spät, Weinstr. 28. Rauchflub, Grüne Kassirers. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Vortrag. Bu aste", Abends 9 ühr, bei Schlüter, kleine Martusstraße 10. Gäste will des Vertrauens zur Rechtspechung in individuellen Streit Nur diejenigen Genossen, welche im Besitz eines Mitgliedsbuches find, haben fommen.- Rauchflub Bruderbund". Vorfiyender: H. Pfuhl. Sigung sachen. Zutritt. jeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Köpnickerstr. 127a bei Rüster. Gäste willkommen, Sozialdemokratische Lese- und Diskutirkinbo am Mittwody. Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchklub Sumatra", Südost, ReichenVereinte raft", Schönleinstraße 6. Abends 9 Uhr Sigung bei Klein. bergerstr. 83, Restaurant Truds. Jeden Mittwoch von 8 Uhr ab Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt.- Lese- und Distutirtlub Aufnahme neuer Mitglieder. Gäfte willtommen, Rauchklub Victoria," Emanzipation", Abends 8% Uhr bei Wagner, Neue Königstr. 89. feden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Schüßenstraße 40-41, bei Stallbaum( Restaur.) Gäste willkommen. Charlottenburg. Lese- und Diskutirllub Mehr Gäste willkommen. Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchklub ,, Gutge= Licht", Abends 8 Uhr, im Lotale Spreeftr. 3b. Männer und Frauen, finnte Freunde." Jeden Mittwoch Höchftestraße 28 bei Neumann. Gäfte durch Mitglieder eingeführt, find stets willkommen. ,, Gleichheit", willkommen. Mitglieder werden aufgenommen. Rauchklub, Lassalle". Sigung Abends 8% Uhr, Staligerstr. 7 bei Schönemann. Jeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Friedrichsbergerſtv. 11 bei 23 2od. Gäste, Arbeiter Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwoch. Nebungs- durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Humoristischer Rauch ftunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Gesangverein iedes: tlu b. Jeden Mittwoch, Abends 9 Uhr, Sigung bei Niemann, Görliger freiheit", Blumenstraße 38, bei Hente. Gefangverein Freya", straße 42. Gäste durch Mitglieder eingeführt wiütommen.- Statflub Treff", ( Gem. Chor), Alte Schönhauserstraße, Böhow's Brauerei. Gefangverein Abends 8½ Uhr, Frankfurter Allee Nr. 90 bei Otto Babel. Gäste willkommen. Silaritas", Hochstraße 32 a, bei Wilte. Gesangverein Deutsche Pfeifentlub, a stania". Tagt jest jeden Mittwoch von 9 Uhr ab Briger Eich e", Blumenfiraße 46, bei Wenf." Vorwärts" 2, Schönhauser straße 22. Gäste willfommen. Regelflub Vorwärts". Jeden Mittwoch Allee 28, bei Kuhlmey. Gesangverein, o" 1, Pantow, Schulzestr. 28, Beughofftraße 8, Restaurant Biester. Stattlub ,, Revolution". Jeden Gesangverein erche", Pappel- Allee Nr. 3 und 4, bei Kruse, Mittwoch und Sonnabend bei Infinger, Krautfir. 48.- Rauchklub ,, Selgo= jeden Mittwoch 9 Uhr. Gesangverein der Steinmeßen". land." Jeden Mittwoch, Abends 10 Uhr, Vereinssigung Neue Hochstr. 19 Johannisstraße Gesangverein Freiheit". bei Liese. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Bülowstraße 59 bei Hämmerle. Gesangverein der Kürschner; Diskutirsirkel Hafenelever". Jeden Mittwoch, 8% Uhr, Sigung im Neue Friedrichstraße 44, bei Röllig. Gesangverein Südost" 2, Restaurant Bum Butunftsstaat"( Ad. Scholtz), Kastanien- Allee Nr. 35. Gäste, Cuvrystraße Nr. 16, bei Ziemer. Gesangverein Grescendo", durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Wrangelstraße 141 bei Schmidt. Offenbacher Gängertrang Athletenverein Atlas". Vereinsstunde findet jeden Mittwoch von abgeschoben werden. Oranienstr. 153, bei Göte. Gesangverein Freies Lies" 1, Frant bis 11 1hr Abends bit Ganzel, Glifabethkirchstraße Nr. 14, ftatt. Gäste willfurterstr. 81, bei Weis. Gefangverein Gleichheit", Bernauer- tontmen. straße 72, bei Casper.- Gefangverein, an geslust", Bülowstr. 69, bei Gründer. Brandenburger Männergesangverein", Branden: burg a. H., bei Mengert. Gefangverein Bufriedenheit", Moftisstr. 20 bei Hahn. Gefangverein Morgenroth" 3, Admiralstraße 38, bei 20, bet Müller. " Die Verlobung meiner einzigen Tochter Marle mit dem Kaufmann Herrn Siegfried Rosenbaum aus Dessau beehre ich mich ergebenst anzuzeigen. 198b Frau verw. Lehrer Cohn geb. Heisemann. Reibelstraße 9 II, Berlin, November 1891. Marie Cohn Siegfried Rosenbaum Berlin. Verlobte. Dellan. Kinderwagen auch auf Theilzahlungen 1593L Paul Neugebauer. Wilmersdorferstr. 54a. Charlottenburg. Die rühmlichst bekannte Bettenfabrik von R. KIRSCHBERG Berlin C., Spandauerbrücke 1b, gegr. 1870, verkauft streng reell neue Bettfedern, vorzügl. füllend, Pfd. 0,50, 0,75, bis zu den allerbesten nur 3 M. Daunen,[ 1485L prima Halbdaunen 1,10, 1,50; reine Ganzdaunen 2,60( von diesen Daunen genügen 3 Pfd. zum grössten Deckbett); allerf. Schwanendaunen nur 4,50 u.6,50. Kompl. 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Kornrumpf, Oranienstrasse 187 am Heinrichs- Pla Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. einem f welcher handelte fanifcher zungen e nung v je verftet ameritam als rose derfelbe ftändig u liftifchen ist die ausgefall bezirfen Beamten Partei New I Uebe Chicagoe gleich ein beiter New- Yor und Ana war das füllt. G tannte e den Wus denken a Zweck 31 York zu Urheber Man derfelbe S tanischen Bentral- S jener Dr für den Minorita der Föde der schl herrschen des neue In C geftempel Aufhiffu Fahnen Bu 1 fich in e Bortrag Gotte fammer eröffnen. Naumbu Gottesla friminirt zur Abu letztere G grober 17 Gache va einmal t Magdebr Der Sta ein, diese die Go Parteiger Gottes, indem m da sein, finn( zun demfelber hat, muß hat. 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Die, mindestens leichtsinnige daher annähernd 50 Personen in die Restauration Flügge ein. ts, welcher diesmal den ersten Punkt bildete, die Fenster- und New- York, Mitte November. Es sieht gegenwärtig hier in verspürten Ginige etwas Appetit auf ein Glas Bier und lehrten bei Rennefahrt tagte, kam durch Fortsetzung der Diskussion des zweiten Punktes der Tagesordnung der Versammlung vom 15. b. Gründung eines neuen gewerkschaftlichen fervativen" " anarchistisch- kon- Ein Genosse benugte die Gelegenheit und hielt eine furze An- Mts., welcher diesmal den ersten Punkt bildete, die Fenster- und hauptung der Sezeffionisten, die Vertretung der sozialistischen gemeiner Arbeiterfeiertag. Wegen Abhaltung einer nicht poli- erklärt sich zunächst in ruhigen, von Beifall begleiteten Worten Zentralförpers hat zwar ergeben, daß die Be- sprache über die Bedeutung des 3. resp. des 1. Mai als all- Roakstorbfrage zur Erledigung. Den Vorsiz führten die Kameraden Dähne, Neumann und Gröschke. Kamerad Gröschte zeilich angemeldeten Versammlung", in der öffentliche AngelegenJanischritt der gewerkschaftlichen Bewegung und halte viele Dr- heiten" erörtert wurden, haben nun zwei Parteigenossen, darunter sympathisch zu der Fenſterfrage. Hätten auch speziell die Buyer ganisationen vom Beitritt zu derselben ab, unbegründet war; jener Redner, je 15 M. Strafe zu bezahlen. denn dem neuen Zentralförper sind seit seiner Gründung aber noch einige fleine Organisationen beigetreten. Es ist preffe" hatte am 18. November seine siebenmonatliche gesammten Arbeiterschaft zu überwinden wissen. Kamerad Ne uRedakteur Grimpe von der Elberfelder Freien so müsse und werde man zweifellos dieselben zum Wohl der Brauer- Union aus der Zentral- Labor Föderation erfolgt, weil her in weiterer Folge jenes Vorgehens der Ausschluß der Gefängnißhaft verbüßt, die ihm wegen 5 Presvergehen mann bestreitet sodann in längeren Ausführungen, die speziell den Töpfern und Stuckateuren in der Haupt jene den neuen Zentralförper anerkannt hatte, und ein Theil der zudiktirt worden waren. Jest genießt er die" goldene Freiheit" so lange, bis über die ihm weiter auferlegten Strafen, welche im Bericht behauptete Unsolidarität der Buzzer. Man habe nach fache in einem Mitglieder genannter Union hat eine neue Lokalorganisation ge- Gesammtbetrage 3 Monate 14 Tage Gefängniß ausmachen, vom feiner Nichtung hin diese Behauptungen, die auf Einzelne, wie Vorwärts" zum Abdruck gelangten gründet, welche von der Föderation anerkannt wurde. Darüber Reichsgericht entschieden ist. Ein Beleidigungsprozeß schwebt überall, vielleicht zuträfen, der Allgemeinheit der Putzer mit tobt nun der Kampf in Presse, in Flugblättern und wird in der nächsten Woche auch in die Versammlungen der verschiedenen noch in der unteren Instanz. Recht vorwerfen können und wo es es sich um das Gemeinwohl Gewerkschaften getragen werden. Am Sonntag findet eine Mit für genannten Ort ein Müller in brau bolichiste, handle, stünden diese im Vordertreffen des Kampfes. Töpfer gliederversammlung der sozialistischen Arbeiterpartei statt, um zubehörde wies ihn ab und so wandte sich Müller an die Amts- versicht seine Ansicht. Er mahnt gleich Kamerab Groth. bi e'me befennt sich zum Verfaffer erwähnten Auffages und Es ist noch immer nicht bekannt, wie viel Stimmen auf die hauptmannschaft Rochliß. Diese gab dem Betreffenden auf, ein versicht seine Ansicht. Er mahnt gleich Kamerad Groth. mann und Stuckateur Grüneberg zur Einigkeit und zu fozialistische Arbeiterpartei im Staate New York gefallen find. Verzeichniß derjenigen Schriften einzureichen, welche der gemeinsamem Handinhandgehen. Kamerad Buch bols, vertritt New- Yort Bis heute konnten rund 12 000 festgestellt werden, doch beziehen derselbe folgendes Verzeichniß Gesuchsteller zu folportiren gedenke. Daraufhin reichte unter Beifall lebhaft den Standpunkt der Puyer. An die rechte fich heh augenscheinlich viele Meldungen nur auf einzelne Orte in Ralender, ochorers zamilienblatt; Das Neue Blatt; Der Schmiede, den Unternehmer, solle man sich in Bezug auf die den betreffenden Counties. Da, wie schon mitgetheilt, New- York Mensch und seine Rassen; Die Bolts Bibliothet des wenden. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: Einführung von Sity und Brooklyn zusammen rund 1800 Stimmen mehr geliefert haben, als bei der vorjährigen Wahl, auch bedeutender immer gefa mmten menschlichen Wissens; Ein Held des wenden. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: zuwachs in verschiedenen Orten im übrigen Staate stattgefunden Blätter für volksverständliche Wissenschaft; fertigt. Die Versammlung erklärt ferner, soweit sich dies mit der Die u. 1. w. Versammlung erklärt das Vorgehen der Des Schwertes; Lichtstrahlen, Stucateure und Buzzer in der Fensterfrage durchaus für gerechthat, so werden sich wohl bei der offiziellen Zählung zwischen Weltschöpfung und Weltuntergang; Ferd. 11-15 000 Stimmen ergeben, gegen 13800 im vorigen Jahre. Taffale Sicherheit für Leben und Gesundheit vereinbaren läßt und nicht Das wäre in Anbetracht der sonst trüben Zustände in New- Yort alle' Reben und Schriften; Berliner Arbeiter Direkt schädigend für uns wirkt, dieselben unterſtüßen zu wollen." und Umgebung ein erfreulicher Fortschritt, der wohl dafür bürgt, Revolution; Großer deutscher Bauernfrieg; Die Gefchichte der Bibliothet; Das deutsche Reichs- Gesetzbuch; Die französische Der zweite Punkt der Tagesordnung: Die Lichtarbeit bei daß auf dem Wege nunmehr fortgefahren wird. Es liegt ja leht auch nicht mehr so sehr die Gefahr vor, daß illusorische Gr. Grde; Die Neue Beit; Die Urgesellschaft; Illustrirte Romane jebiger Jahreszeit wurde von der Tagesordnung abgesetzt und wartungen gehegt werden, deren Nichterfüdung Rückschläge ver. aller Nationen, Unterhaltungsblätter für Jedermann; Der nach Erledigung interner Aegelegenheiten die Versammlung ge anlaßt. Die Genossen haben ja jetzt Erfahrungen genug gesammelt." Wahre Jakob" und" Glühlichter". Müller war nicht wenig Ganz der nüchternen Betrachtung zu weichen scheinen diese Er- erstaunt, als die Amtshauptmannschaft die gesperrt gedruckten In der öffentlichen Versammlung der Tischler und wartungen bei Einzelnen indessen doch nicht; so meinte unser Schristen zum Feilhalten im Umherziehen" nicht gestattete und Berufsgenossen am 23. d. M. sprach der Reichstags- Abgeordnete Gouverneurs- Randidat Prof. De Leon in einer feiner Wahlreden, Müller kann sich das Vorgehen der töniglichen Amtshauptmann- hob hervor, daß, nachdem den Berliner Tischlern wieder die demselben anheimgab ein anderes Verzeichniß einzureichen. I rich über den Werth der Zentralisation. Redner daß seiner Ueberzeugung nach die Vereinigten Staaten am Ausschaft gang dieses Jahrhunderts eine sozialistische Republik seien! Ganz schaft nicht erklären. Möglichkeit gegeben fei, einer Zentralorganisation beitreten zu sonderbar kontrastirte diese Prophezeiung" mit der Stelle in Der Schulze von Bindersleben hatte die Fort- können, diese nun auch nicht zögern sollten, sich dem großen einem furz vorher in der„ Volkszeitung" erschienenen Artikel, weisung von agitirenden Sozialdemokraten aus seinem Macht- Ganzen anzuschließen. Die Lokalorganisationen hätten ihre Aufwelcher über das brutale Vorgehen der amerikanischen Ausbeuter bereiche bekanntlich als„ einen Ausfluß des Hausrechts der Ge- gabe erfüllt, an deren Stelle müßten jetzt die Zentralorganisationen handelte und die lautete:" Solche wüften Bestienstreiche ameri- die Konservativen, freuten sich baß ob dieses genialen Mittels, ersteren. Die Organisation der Zukunft sei unbedingt die meinde" bezeichnet. Die Gegner der Sozialdemokratie, namentlich treten, welche einen bedeutend höheren Werth hätten, als die tanischer Kapitalist en sprechen mit blutrothen Flammen Die sozialdemokratische Agitation von den Dör ern fernzuhalten, Bentralisation und zwar eine Bentralisation, ein Zusammenschluß zungen eine beredte Sprache. Aber wir haben fast die Hoff: leider ist ihre Freude nicht von langer Dauer gewesen, denn der aller Branchen. Die Zentralisation bezwecke eine erhöhte Konnung verloren, daß amerikanische Arbeiter diese Sprache Erfurter Regierungspräsident hat die Auffassung des Schulzen zentration der Kräfte gleichartiger Interessengruppen. Wenn es je verstehen." Und was den englisch sprechenden Theil des amerikanischen Bolles betrifft, so gehört freilich ein etwas mehr von Bindersleben nicht zu billigen vermocht, sondern ihn auch vorläufig Aufgabe sein müsse, die einzelnen Branchen als rosenrother Optimismus dazu, rettifizirt. zu organisiren, so dränge doch die moderne Entwicke um zu erhoffen, daß derselbe ab heute in einem Zeitraum von zehn Jahren fo volllung darauf hin, daß die zentralisirten Branchen unter ständig umgewandelt sei, wie das zur Installirung einer sozia sich wieder eine Zentralisation bilden, um der Auslistischen Republik wohl erforderlich wäre!-In Philadelphia beutung des Kapitals ein Paroli Paroli bieten зи tönnen, ist die erneute Betheiligung an den Wahlen etwas fümmerlich Diese Lehre sei zu ziehen aus den Kämpfen in Hamburg, sowie ausgefallen, indem nach ungefährer Rechnung( in 16 Wahlauch aus dem gegenwärtigen Kampfe der beftorganisirten Branche, bezirken sind die sozialistischen Stimmen als zerstreute" von den der Buchdrucker. Die Vortheile der Zentralisation erläuterte Beamten nicht gezählt worden) 500 Stimmen für die sozialistische Referent in eingehender Weise in Bezug auf Rechtsschutz, Partei abgegeben worden. Im Hudson County des Staates Wir bringen hierdurch zur Kenntniß, daß die Schmiede- Wanderunterstützung, Herbergswesen, Arbeitsnachweis, Streit New Jersey erzielte sie etwas über 400 Stimmen. gehilfen Münchens( Meistergehilfen) sich seit Sonnabend, den unterstützung 2c., veranschaulichend, daß die Zentralisationen in Ueber die Memorial- Feier an die Blutthat der 21. November, im Ausstand befinden. Die Veranlassung dazu Bezug auf diese Dinge weit beffer den jeweiligen Bedürfnissen Chicagoer Bourgeoisie- welche Feier aber eigentlich auch zu- war eine von den Meistern proponirte Verlängerung der Arbeits- Rechnung zu tragen vermögen, als Lokalorganisationen, ohne, gleich eine solche an die damalige Feigheit der Chicagoer Arzeit am Sonnabend, worauf wir nicht eingehen konnten. Es handelt wie diese, sich so leicht der Gefahr auszusetzen, einem findigen New- Yort wurde die Feier diesmal wieder von den Sozialisten Kollegen, den Zuzug fern zu halten und uns nach Kräften zu Lokalorganisationen infolge des nicht abzuwehrenden Zuzugs beiter ist!- liegen nur aus einigen Orten Berichte vor. Hier in sich also um einen Abwehrstreit. Wir bitten alle zielbewußten Staatsanwalt in die Hände zu fallen. Die Frage der Verfürzung der Arbeitszeit, die immer brennender werde, könne von und Anarchiſten ſeparat abgehalten und bei beiden Gelegenheiten unterſtügen. Alles Nähere wird in der Fachzeitschrift, dem war das Lokal- der große Saal des Cooper- Instituts nimmer mit Erfolg ausgefochten werden; ebenso wenig ge- Bruder Schmied", mitgetheilt. Briefe und Sendungen sind zu füllt. Einer der Festredner bei der anarchistischen Feier, der be- richten an aver Bottinger, München, St. Jakobs- vermöge die Cotalorganisation zu leisten auf dem so tannte Sekretär des Bäcker- Arbeiterverbandes, Delabor, sprach play 7 II rechts. wichtigen Gebiete der Statistit. Nur große Organisationen den Wunsch aus, daß nicht mehr zwei Versammlungen zum An- Alle Arbeiterblätter sind um Abdruck gebeten. vermöchten über alle die Gewerkschaften berührenden Fragen ein denken an die Märtyrer abgehalten werden sollten. annähernd übersichtliches Bild zu liefern. Den Werth der Dr Um diesen Zweck zu erreichen, sei es nothwendig, die Arbeiterschaft in NewDie Gewerkschaften Breslaus haben sich nach dem Bei- ganisation an sich veranschaulichte Referent durch spiel von Berlin, Leipzig, Dresden, Halle und anderen Städten Urheber der Uneinigkeit aus der Arbeiterbewegung zu vertilgen." nun auch zu einem„ Gewerkschaftskartell" vereinigt. Man meint hier manchmal in einem Tollhause zu sein! Das ist derfelbe Mann, welcher auf der vorjährigen Konvention der ameri-| tanischen Föderation of Labor für die Zulassung der New- Yorker| Mit Recht war man in Arbeiterkreisen verwundert über den Paffus der sächsischen Thronrede, welcher die Arbeitsverhältnisse lener Organisation, Gompers, angriff; der später als Kandidat in einem ziemlich rojigen Lichte erscheinen läßt. Leute, die eine der stärksten Bentralisationen befiße, die zudem von oben für den Brüsseler Kongreß figurirte und, nachdem er in der dem günstigen Urtheile, wie es in der Thronrede ausgesprochen tralisation der Arbeiter geschaffen werden, um wirksam einem näheren Einblick in die Lage der Arbeiter haben, können sich herab protegirt werde. Dem gegenüber müsse eine starke 3enMinorität geblieben, sich von selbem Gompers zum Organisator murde, durchaus nicht anschließen, denn es geschehen in unseren weiteren Rückgange der Lebensbedingungen der Arbeiter entder Föderation für den Staat New York ernennen ließ, und Industriezentren fortwährend Dinge, die den Arbeitern zu den gegentreten zu können. Der Werth der Organisation werde Der schließlich der Hauptmacher bei Herbeiführung der jetzt lebhaftesten Klagen Anlaß geben, und weder im Geschäftsrückgang leider noch zu wenig von den Arbeitern erkannt. Der Indiffedes neuen Zentralförpers war! herrschenden" Swiftigteiten" und" Uneinigkeit" durch Gründung noch in dadurch bedingter Verfürzung der Arbeitszeit ihren rentismus und Egoismus müsse kraftvoll bekämpft und Jenen In Chicago hat die Polizei die Feier zu einer nationalen Grund haben. So sind z. B. seit einiger Zeit Agenten der west- flar gemacht werden, daß man nicht sofort ernten tönne, tie fälischen Kohlenbarone, besonders im Delsniger Bezirk, welcher wenn man gefäet hat, und daß man überhaupt nicht gestempelt, indem sie in das Versammlungslokal drang und die zum Zwickauer Revier gehört, mit Erfolg thätig, um unzufriedene ernten könne, wenn man nicht fäete, und daß es nicht Aufhissung des„ Sternen- und Streifenbanners" über den rothen Bergleute für Westfalen anzuwerten. Und die sächsischen Berg ohne den Einzelnen gehe. Fahnen forderte, resp. erzwang! Die Agitation für die Zentrali leute folgen zu Hunderten den Lockrufen der Menschenschacherer, fation tönne nach dieser Richtung hin mehr wirken, als die die lächelnd ihre Prozente, die sie pro Kopf erhalten, einstecken, Lokalorganisationen, die doch mehr auf. Vergnügungen zugespizt und sich dann um das weitere Schicksal der Angeworbenen ver- seien. Der leitende Grundsay müsse sein: Einer für Alle, Alle Gustav Keßler, Redakteur des„ Bauhandwerkers", sollte teufelt wenig fümmern. ür Einen." Neben der Verkürzung der Arbeitszeit müsse die Was treibt die Leute aus der Heimath fort? Warum ver- gewerkschaftliche Organisation auch Einfluß auf die Höhe des Vortrag nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zu Magdeburg der lassen sie die Stellen, an denen ihr Schweiß und Blut klebt? Lohnes gewinnen und je stärker die Organisation sei, desto mehr ottes lästerung schuldig gemacht haben. Die Straf- Sie haben wie die Maulwürse die Erde nach den schwarzen vermöge fie dieses. Neben der rein gewerkschaftlichen Organifammer wies die Anflage zurück, ohne das Hauptverfahren zu Diamanten durchwühlt und die Taschen der Aktionäre gefüllt, fation dürfe aber auch nicht aus den Augen gelassen werden, eröffnen. Die Staatsanwaltschaft legte darauf Berufung beim ihnen aber gönnt man nicht mehr, als die allernoth- daß, um die durch die Organisationen erzielten Vortheile auf die * Polizeiliches, Gerichtliches. " " Sosiale ebericht. An die deutschen Schmiedegehilfen! Aus Sachsen schreibt man uns: " ſtellung der deutschen Buchdrucker und der Weber, genüber gleichen Beispiele den Werth der Verkürzung der Arbeitszeit, welche die vornehmste Aufgabe der Organisation sei. Bei aller Anerkennung der Verdienste der Lokalorganisationen müsse doch jezt der Ruf: Vorwärts zur Zentralorganisation" um so mehr erschallen, als das Unternehmerthum in den Berufsgenossenschaften die Naumburger Oberlandesgericht ein; diefes fand zwar keine dürftigste Existenz. Bon Allem, was man ihnen 1889 die Dauer zu erhalten, die Arbeiter bestrebt sein müssen, an Gotteslästerung, aber wenigstens groben Unfug" in den in- im Mai und Juni, als die Erregung eine hochgradige war, politischer Macht zu gewinnen, um die errungenen Vortheile triminirten Stellen des Vortrages und verwies die Anklagefache gewährte: Lohnzuschlag, Herabsehung der Schichtzeit, ist jetzt gar burch die Gesezgebung festzulegen, das Grundübel, zur Aburtheilung an das Schöffengericht zu Staßfurt. Das keine Rede mehr. Niemand zwingt die Herren, ihr gegebenes privatkapitalistische Produktionsweise, zu beseitigen und an lettere Gericht erklärte sich jedoch für unzuständig, weil nicht Wort zu halten; die Lücken unter der Belegschaft der Gruben deren Stelle die gesellschaftliche Produktionsweise zu sehen. grober Unjug, sondern Gotteslästerung vorliege, und verwies die werden durch Ausländer ersetzt, welche das Glend ebenfalls aus In den Organisationen hätten die Arbeiter das Mittel, eine Gache vor dieselbe Straffammer des Landgerichts, welches schon ihrer Heimath getrieben hat und die hier nicht selten aus dem Verbesserung ihrer Lage zu erwirken und sei es Pflicht eines einmal die Einstellung des Verfahrens beschlossen hatte. Die Regen in die Traufe kommen. So florirt bereits in vielen jeden Einzelnen, für größtmögliche Ausbreitung der Organisation bei Gedingsägen, wie sie Sorge zu tragen.( Beifall.) In der dem Vortrage sich anDer Staatsanwalt legte bagegen Berufung beim Reichsgericht vor 1889 gang und gäbe waren, was bei den hohen Lebens- schließenden Diskussion forderte zunächst Kollege Karo die Aufein, dieses aber wies die Berufung ab. Und worin bestand nun mittelpreifen also eine ganz bedeutende Lohureduktion bedeutet töfung der am Drte bestehenden lokalen Fachorganisationen und " Gotteslästerung" bezw. der„ grobe Unfug"? Der genannte und in scharfem Kontrast zu der Höhe der Beamtengehälter steht, beantragte eine dem entsprechende Resolution. Glocke erklärte Barfeigenoffe hatte u. 2. geäußert:„ Der Beweis für das Dasein wie sie nach der Vorlage im Landtag geplant find. Was er sich zwar theoretisch mit dem Referenten einverstanden, war aber Gottes, den man daraus entnehmen will, daß die Welt besteht, wartet aber die Angeworbenen in Westfalen? Nun, die ,, Deutsche der Meinung, daß die Agitation für die Zentralisation, wie sie da sein, der ste geschaffen hat, führt weiter fortgesetzt zum Blöd- Armen ihre Spalten. Man hat ihnen als Durchschnittslohn pro Beitung" nicht geeignet sei, die lokalorganisirten Tischler ohne ſinn( zum abfurden); denn man kann dann weiter schließen mit Schicht 4,50 m. versprochen( bei uns ist 3,50 M. für den Häuer weiteres zu veranlassen, sich dem Verbande anzuschließen. Er erdemfelben Recht: Weil ein Gott da ist, der die Welt geschaffen schon ein guter Lohn), aber Versprechen und Halten ist natürlich kannte an, daß die Zentralisation als Kampfesorganisation gegenhat, muß auch jemand da sein, der Gott erzeugt oder geschaffen auch bei den westfälischen Herren zweierlei, unsere Sachsen haben über dem vereinigten Unternehmerthume den lokalen Organihat. Diesen muß wieder ein anderer erzeugt oder geschaffen haben zc. Dort schon Schichten für 1,70 m. verfahren müssen und klagen fationen vorzuziehen sei, war aber der Meinung, daß die lokalen Dieser logischen Folgerung entsprechend fannten die alten Völker dabei noch über ungebührliche Behandlung; das wäre also ganz Organisationen nicht nur ebenso gut, sondern sogar besser die auch Gottesgeschlechter 2c. - Eine Person, Namens Bergmann, wie bei uns. Wann wird dieses System das wohlverdiente Ende gewerkschaftlichen Interessen der Berufsgenossen zu wahren verwelche Grund hatte, sich nicht mehr als Genosse betrachtet zu finden? Thronreden erschüttern es allerdings nicht!" möchten und begründete diese seine Meinung in eingehendster Weise.. feben, fand es vortheilhaft, sich über diesen Vortrag zu entrüften, Er zeigte, wie der Fachverein das möglichste für die Organis fasion gethan, den Organisationsgeist in die Berliner Kollegen und so fam eine Denunziation zu Stande. bineingetragen habe. Sein Standpunkt war der, daß Alles ge- I referirte über das Thema:„ Die Licht- und Schattenseiten des Ertrag der Berliner Streik- Kontrollkommission zu überweisen. than werden solle, um den Verband lebensfähig zu machen, und Menschen." Der Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. Die Sammlung ergab 8,50 M. worden. Versammlung. 96043 44[ 1500] 210 413 577 851 97012 21[ 300] 159 218 38 47 429 507 49 805 23 87 98157 306 40 41 565 649 66[ 500] 81 946 99024 94 149 207[ 1500] 449 55[ 300] 558 603 805 32 91 921 90 Mr Erschein Abonne Viertel lich 1,10 frei in'a 6 Pfg. bem " Post- AE Quarta Deutsch 2 Mart, 8 Mart in der für würde derselbe bestehen und die Interessen der Berliner Tischler Diskussion fand nicht statt. Zu Verschiedenem sprachen die ebenso wahren können, wie der Fachverein, dann würde letterer Herren Hentschel, Schüler, Mandel und Thal. Ein Antrag des zweifellos in dem Verbande aufgehen. Eine Machtfrage zwischen Kollegen Hentschel betr. die Liften zu der gegen den§ 166( Gotteswärts", Versammlungsbericht des Zentralverbandes der Maurer Berichtigung. In Nr. 272, zweite Beilage des Vor Lokal- und Zentralorganisation soll indessen nicht aufgeworfen lästerung) gerichteten Petition wurde angenommen. Die Versamm und verwandten Berufsgenossen Deutschlands, Filiale 11., Berlin, werden. Auch Wiedemann verwies darauf, daß die Berliner lung endete mit einem Hoch auf die internationale Arbeiter- heißt es, ich hätte die Worte gebraucht: Der ganze 1886er bes Tischler von jeher für Zentralisation gewirkt haben, zweifelte bewegung. Sehr harmonisch verlief das von der obengenannten schlagnahmte und jetzt wieder freigegebene Fonds der Berliner aber, daß die jetzige Freigabe der Verbands- Zahlstelle über jeden Vereinigung veranstaltete Familien- Kränzchen. Im Laufe des Zweifel erhaben sei. Verkehrt sei es, daraufhin eine Lokal- Festes wurde von einem Kollegen eine amerikanische Auktion ver- Verfügung und zur Agitation übergeben werden. Das iſt ein Maurer solle der Freien Vereinigung der Berliner Maurer zur organisation zu sprengen, die sich vorzüglich bewährt habe. Die anstaltet, deren Ertrag von 16,30 Mt. dem in der Schwarz- Frrthum, denn ich habe erklärt, das Geld sei den Berliner Verorganisirten Kollegen liefen nicht davon. Vorerst seien aber noch fopf'schen Maschinenfabrik gemaßregelten Herrn Adolf Thal übertrauensleuten zur zweckentsprechenden Verwendung übergeben 12 000 unorganisirte Tischler in Berlin, welche vor Allem zum wiesen wurde. Verbande herangezogen werden müßten. Aufklären und überhaupt organisiren sei die Aufgabe, nicht aber sich streiten um die Form und Frauen fand am 22. November, Nachmittags 42 Uhr, in Rigdorf. Eine große öffentliche Versammlung für Männer Heinrich Klingenberg, Mittenwalderstr. 33. der Organisation. Beide Organisationen könnten bis auf Weiteres Berichtigung. Ich erkläre hiermit, daß vorstehend bes sehr gut neben einander wirken, gleichwie in anderen Städten. Der Neuen Welt( Hasenhaide) statt. Ueber den ersten Punkt der Schmitz stellte sich vollständig auf den Boden der Zentralisation, Tagesordnung, Zweck und Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen richtigter Fehler blos mir allein zur Last gelegt werden kann. ebenso eine Reihe nachfolgender Redner. Hoffmann nahm Organisation", referirte der Reichstags- Abgeordnete Molkenbuhr. Karl Panser, Biethenstr. 4, Schriftführer der betreffenden den Fachverein in Schuß. Koblenzer erklärte, die vorige Der Vortrag wurde mit allgemeinem Beifall aufgenommen. An den Fachverein in Schuh. Koblenzer erklärte, die vorige Bersammlung, die von ca. 500 Personen besucht war, habe sich der Diskussion betheiligten sich die Herren Mertens, Siegrist und awar für Zentralisation ausgesprochen, indeß gehörten derselben Steinmar. Unter Verschiedenem wurde auf Antrag des Herrn in Berlin höchstens 100 Mitglieder an. Nicht schön sei es, in Steinmar beschlossen, die Tellersammlung fortzusetzen und den Versammlungen zu erscheinen und Beschlüsse herbeizuführen, die man nicht selber auszuführen gewillt sei. Erst folle man selber handeln, ehe man über andere herziehe. Winter stand gleichfalls vorläufig auf dem Boden des Fachvereins. Es folgten noch weitere Auseinandersetzungen, in denen Glocke nochmals hervor hob, daß es im Interesse Aller liege, Wege zu finden, die eine Verständigung über die Frage der Organisation ermöglichen. Der Vors. Hesse erinnerte an die Pflicht, nach dem Beschlusse der vorigen Versammlung, nachdem die Verbandszahlstelle eröffnet sei, sich Dieser anzuschließen und für dieselbe zu agitiren. Der Referent verwahrte sich in seinem Schlußworte gegen den vielfach erhobenen Vorwurf, daß sein Referat gegen die Lokalorganisation zuge schnitten und berechnet gewesen sei und hielt seine im Referate entwickelte Meinung aufrecht, daß die Zentralorganisation leistungsfähiger fei als die Lokalorganisation. Er empfahl schließlich, die Animosität gegen den Verband fallen zu lassen und zum Verbande überzutreten. Das Wie dieser Frage laffe er offen. Nach Schluß der Debatte gelangte mit Stimmenmehrheit folgende Resolution zur Annahme: 7. Zichung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 95036 166 89 248 79 88 366 84 468 635 44 72 715 26 870 920[ 500] Biehung vom 24. November 1891, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 125 37 95 221 317 412 529 607 61 80 803 33 95 1407 593( 5000) 741 55 83 820 2013 290 355 407 752 810 33 55 87 956 90 3188 98 216 32 894 974 4066 265 392 508 014 21 90 91[ 300] 766 838 43 88 5066 99 127 253 55 321 406[ 1500] 58 511 29 58[ 3000] 66 76 822 98 [ 500] 925[ 300] 39 46 6003 20 46 282 444 510 29 48 87 663 842 997 7036 70 86 276 84 311 33 829 49 8044 313 88 459 558 83 726 66 82 917 28 44 52 9118 45 338 576 86 608 38 751 861 936 40[ 500] 83 Die heute, am 23. November 1891, bei Joël verfammelten Kollegen verpflichten sich dem deutschen Tischlerverbande beizutreten und für den Ausbau der hiesigen Zahlstelle desselben Sorge zu tragen." 100069[ 300] 95 105 31 333 406[ 300] 91 509 14 101144 52 83 228 66 337 74 492 513 88 714 47 931 102059 167 90 91 259 354 61 691 709 103033 57[ 1500] 67 310 92 475 512[ 500] 608 941 104259 364 459 535 701 952 58 105055 171[ 300] 232 51 313 33 489 597 99 634 35 45 73 93 884 94 941 100255 346 604 85 720 873 917 97 107019 132 67 332[ 3000] 53 90 494 600 855 108037 112 79 92 390 419 543 664 795 833 97 909 61 72 88 109210 14 71 355 410 76 92 685 99 713 17 73[ 3000] 896 920 55 10017 116 31 59 83 365 89 424 27 544 623 41 822 1114% 44 334 46 463 8 569 777 12061 130 75 247 406 76 545 791 891 912 15 13109 46 76 77[ 3000] 407 607 21 916 14 29 92 147 81[ 300] 332 84 95 623 719 31 94 813 32 931 44 55 91 15038 43 96 133 99[ 300] 213[ 500 57 427 53 95 617 68 795 812 991 16037 14 316 29. 479 602 71 811 [ 300] 87 900 17061 80 132 289 565 930 18019[ 1500] 99 327 60 48 F63[ 1500] 622 36[ 3000] 900 19268[ 5.0] 303 426 511 610 75 711 89 880 913 14 17 75 110035 214 50 401 94 98 654 702 52 983 111062 142 84[ 3000] 327 38 71 84 93 696 862 943 94 112054 86 186 376 510 66 638 729 57 113064 144 54 98 233 352 440 65 520 39 43 44 676 901 9 20 849 114091 100 67 267 71 370 429 37 517[ 300] 64 613 42 59 826 74[ 500] 115318 407 81 610 19 763 65 73 871 84 983[ 1500] 116010 61 65 228 117008 80 328 412[ 500] 98 519 607 714( 3000] 66 824 51 82 94 953 122 301 466 523 49 77 79[ 500] 691 735 823 903 24 118052 98 104 59 219 36 53 306 16 71 768[ 500] 803 15 119028 60[ 300] 244 59 310 456 517 19 33 601 72 20009 197 289 517 77 615 90 803[ 1500] 19[ 300] 84 964 21069 165 218 583[ 1500] 617 738[ 1500] 22139 271 92 93 366 792 93 862 977 23094 139 55 99 242 381 515 638 40 768 15000] 938 24006 133 83 401 44 71 553 91 748 79 93 888 988 25296 337 466 536 780 88 956 26037 163 257 365 95 441 548 96 763 947 27217 24[ 5001 29 310 36 [ 300] 407 76[ 3000] 625 900 14 76 99 28002 21 175 202 3 486 607 12 59 75[ 500] 773 945 79[ 300] 29017 19 181 211 79 464 78 87 90 554 76 708 875 Die Schneider und Schneiderinnen hielten am 23. d. M. eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Herr Pfeiffer über die Beschlüsse der Konferenz der Konfektionsschneider- und Schneiderinnen und die Stellung des Verbandsvorstandes und des Ausschusses zu denselben referirte. Auf der Konferenz der Konfektionsschneider zu Berlin find mehrere Resolutionen angenommen worden, die seinerzeit auch der Vorwärts" veröffentlichte. Eine derselben erklärte sich dafür, daß die Konfektionsschneiderund Schneiderinnen, welche in Anbetracht ihrer schlechten wirthschaftlichen Lage die Verbandssteuern nicht aufzubringen vermögen, durch Lösung einer Streitkarte sich an der Organisation betheiligen können. 120014 157 214 567 616 40 42 727 825 937 121066 118 19[ 500] 83 222 493 539 735 70 905 47 122381 412 80 726 814 75 933 123054 184 281 387 496 508 18 663 87 741 909 124031 84 118 439 49 89 569 76 86 97 684 892 999 125158 67 277[ 5000] 433 48 98 725 908 35 37 126030 53 78 107 99 236 94 343 58[ 1500] 60 861 957 81[ 300] 127058 [ 1500] 98 155 226 34 54 71 345 471[ 300] 514 819 37[ 300] 921 128085 490 543 627[ 5000] 919 52[ 3000] 129085 511 27 31 84 665 86[ 3000] 709 130372 479 536 72 88 787 843 912 131174 206 10 398 417 55 64 502 54 700 845 132040 63 105 11 44 209 63 326 422 63[ 300] 79 519 606 711[ 300] 973 75[ 300] 133272 78 89 405 17 543 641 74 717 21 39 81 880 909[ 3000] 13 134138 41 228 430 711 827( 5000] 903 25[ 15000] 30 135083[ 3000] 108 235 326[ 3000] 33 460 549 639 89 750 892 955 136134 367 490 506 23[ 1500] 604[ 300] 758[ 1500] 83 837 137085 189 347 479 513 21 95[ 500] 767 804 9 903 138045 82 270 394 96 599 819 950 139069 176 96 261 329 88 98 558[ 500] 77 736 850 995[ 500] 140047 126 33 381 1500] 720 88 88 141037 412 32 35 571 675 738 78 846 926 81 142102 51 212 47 594 727 34 47 800 995 143027 295 301 452 66 514 29 648 92 746 144070 180 338 544 48 660 66 93 146810 16[ 500] 80 147125[ 3000] 74 202 92 353[ 300] 451 502 627 930 148026 158[ 1500] 214 318 24 42 80 465 694 932 55 149191 391 476 556 710[ 1500] 815 82 30051 173 99 228 372 91 433 96 636 712 31011 70 131 376 978 32134 63 365 81 94 529 47 65 83 721 825 31 49 952 33070 74 81 114 352 62 475 600 74 90 741 823 34126[ 1500] 45 319 99 719 35088 225 320 471 544 701 31 908 36158[ 1500] 203 11500] 30 49 366 522 622 877 965 91[ 1500] 37091 188 5001 230 71 330 507 21 59 816 47 978( 500) 38151 373 470 81 591 613 715 20 40 43 74 851 39074 269 604 55 741 870 96) 79 40046 161[ 1500] 568 78[ 500] 629 45 80 719 54 64 820 30 37 937 65 41151 399 523[ 1500] 38 40 44 55[ 300] 666 77 728 844 929 44 42019 54 280 300 738[ 1500] 43061[ 300] 71 226 42[ 15 000) 98 349 [ 3000] 628[ 300] 86 783 44115 658 75 96 818 42 59 931 41 45016 [ 1500] 150 261 488 540 655 97 764 93 943 46290 592 657 718 871 47183701 34 52-66 145002 4 36 224 56 312 62 501 54[ 300] 539 791 85 239 328 57 414 18 88[ 300 523 630 774 836 48052 92 136 39 82 252 430[ 500] 67 698 702 821 27 905 92 49100 282 545 621 60 713 30 Gegen diese Resolution nahmen im Organ des Verbandes Worstand und Ausschuß desselben Stellung, indem sie die Ausführungen der Resolution für eine Schädigung der Verbandsorganisation erklärten und neben Anderem der Meinung Ausdruck gaben, daß wohl die Konfektionsschneider auch die Verbandssteuern aufbringen können. Gegen diesen Artikel wandte sich Herr Pfeiffer, denselben Punkt für Punkt widerlegend. In der Diskussion sprachen Heir Timm und Frau Rohrlack im Sinne des Referenten, worauf nachstehende Resolution gegen 2 Stimmen angenommen wurde: 881 922 75 50025 40 423 96 517 56 984[ 300] 51176 214 79 92 390[ 300] 507 41 74 733 840 975 77 52052 226 72 357 432 36 60 611 15 39 76 717 53035 56 140 57 243 52 81 83 304 573 738[ 1500] 907 54128 48 309 17 419 25 51 65 93 533 721 25 44 814 48 949 75 55026 33 110 12 270 485 519 790 811 56088 193 230 71[ 300] 411 51 535 628 894 99[ 500 903[ 1500] 64 83 57010 173 216 467 564 768 78 900 50 58144 220 92 358 422 37 568 601[ 1500] 51 84 910 59009 126 84 209[ 3000] 16 33 48 65 310 68 699 706 17 942 150008 124 255 399 480 654 705 806 7[ 300] 28 46 934 62 151546 646[ 1500] 777 925 152093 251 454 55 760 959 153147[ 1500] 373 534( 500) 760 816 997 154123 73 281 92 436[ 300] 517 65 615 40 46 731( 500) 941 155044 90 131 300 95 492 613 846 89 150084 202 18 366 485 92 590 776[ 1500] 888 907 157310 29 433 66 579 718 909 21 158045 114 285 446 501 64[ 3000] 77 97 604 725 857 988 159000 117 [ 300] 19 202 33 423 89 522 632 836 63 84 60023 59 91 131 349 525 31 80 650 961 61179 252 92 93 315 75 493 700 33 82 838 944 02008 35 210 304 474 89 715 83 930 31 37[ 300] 63137 49 59 61[ 3000] 264 78 307 753 998 64001 184 328 34 517 37 760 933 40 65026 33 124 276 392 463 64 612 62 796 98 66012 83 127 53 55 95 426 99 615 31 890 940 67029 41 50[ 500] 201 89 432 694 778 827 72 913 94 68053 92 120 388 504 62 651 835 43 69000[ 30001 98 209 69 303 428 41 801 33 39 905 Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Beschlüssen der Konferenz der Konfektionsschneider und Schneiderinnen einverstanden, da dieselben sich vollständig im Rahmen der auf dem Bernburger Rongreß I gefaßten Beschlüsse über die Thätigkeit der Vertrauensleute bewegen. Die Versammlung protestirt gegen das offizielle Eingreifen des Verbandsvorstandes und Ausschuffes, da der Streit zwischen Vertrauensleuten und Verband die Organisation schädigend ist. Die Versammlung verpflichtet fich, im Sinne der Konferenzbeschlüsse zu arbeiten und erklärt, falls dieser gegenseitige Streit der bestehenden Körperschaften fortdauert, unentwegt so weiter zu agitiren, wie es die Umstände der örtlichen Verhältnisse bedingen." Red 160115 208 357 550 694 753 59 841 83 932 57 161079 126 70 249 444 99[ 500] 511 24 786 856 162003 206 309 87 434 63 94 559 620 48 770 853 954 99 163015 118 34 85 238 96 388 572[ 50] 622 43 751 164009, 82[ 500] 100 294 360 663 65 96 775[ 300] 860 81 89 95 923 27 63 165081 99 348 64 97 647 59 719 938 41 58 89 90 166038 90 142 53 208 83[ 500] 396 418 651 72 846 974 81 167115 294 304 7 33 44 505 32 628 44[ 1500] 51 753[ 300] 819[ 3000] 73 98 941 168378 738 99 802 169163 401[ 3000] 9 35 76 513 83 631 91 714 69 82 991 70012 142 234 340 541 94 899 929 85 71027 598 609 31[ 500] 85 800 943 47 72010 99 218 51 306 35 766 73001 74 122 69 210 322 413 505 907 74058 81 99 184 96 428 500 75 75083 485 614 15 790 853 76033 157 71 257 359 65 408 25 27 044 717 62 812 77080 170 212 43 393[ 3000) 95 440[ 3000] 73 501 675[ 300] 859 901 78012 56 70 172 367 493 774 952 79023 146 60 217 40 1500] 49 547 700 815 S lbums Bu Jer fich ſo Religio haben Lanz abjchöp weilen ein; t Simme 170347 521 93 705 7 865 94 171011 295[ 1500] 321 405 49 69 551 70 737 949[ 50] 99 1720 12 47 153 334 416[ 3000] 35 46 67 570 607 8 63 839 978 173015 83 238 54 317 68( 15001 428 72 523 625 26 801 24 49 70 937 174385 92( 1500] 564 691 808 55 175037 99 306 94 525 74 636 736[ 1500] 176009 17 64 100 295 458 584 635 735 51 940[ 000] 42 67 177042 92 160 99 206 306 536 647 768[ 1500] 848 912[ 30001 178011 315 68 497 570 641[ 300] 42[ 500] 63 784 811 179114 64 92 207 56 383 90 433 78 589 735 98 850[ 1500] 61 936 86231 349 741[ 500] 66 811 941 91 81021 105 15 62 68 200 18 372 77 95 558 97 721 60 927 8: 2259 300 43 577 917 81 83062 208 33 40 369 513 93 661 745 849 902 8( 500] 18 35 84009 229 345 98[ 3001 467 [ 300] 728 85059 205 44 496 610 713 34[ 500] 842 86260 410 591 631 724 818 71 988 7027 59 277 96 430 75[ 300] 617 24 31 754 932 603 785 803 938 84 8.044 49 50 158 201 9 302[ 1500] 83 414 507 26 43 30020 34 65 181 292 335 99 678 758 59 91 870 954 68 91295 529 982 92037 146 249 320 98 410 11 595 650 97 824( 500) 93012 119 23 65 204 29 82 439 679 741 936 94025 155 83 384 95 517 58 716 44 Hierauf gab Herr Rocke Bericht über die Berliner StreifKontrollkommission und empfahl den Anwesenden die Unterstützung der streikenden Handschuhmacher und Weißgerber. Frl. abnih sprach sich in demselben Sinne aus. Weiter schildert ein anwesender Vertreter der Buchdrücker die Ursache und den gegenwärtigen Stand des Streits dieser Branche, worauf die folgende Resolution einstimmig angenommen wurde: 65 707 910 " Die Versammlung erklärt sich mit den streifenden Handschuhmachern und Weißgerbern solidarisch und werden die bestehenden Organisationen verpflichtet, je nach dem Stand ihrer Kaffe die Streifenden zu unterstüßen. Außerdem verpflichtet sich die Versammlung, nach Kräften die Marken der Streif- Kontrolltommission zu kaufen. Ebenso erklärt sich die Versammlung mit den streifenden Buchdruckern, Hilfsarbeitern und Arbeiterinnen solidarisch und verspricht, nach Kräften die Sammlungen derselben zu berücksichtigen." Nach einigen geschäftlichen Mittheilungen wird die Versammlung geschlossen. 180025 106 254 69 321 81 93 97 427 56 613[ 300] 21 43 916 181230 564 872 182096 181 281 327( 3000) 422 42 59 669 785 915 18 71 183099 121 469 546 90 650 747 68 985 184018 76 94 236 499 769 830 82 185 374[ 500] 467 640 53 73 706 12 13 32 56 844 66 956 186030 99 175 951 62 84 303 34 942[ 3000] 85 187226[ 1500] 60 343 456 527 664 78 704 868 69 188145 204 340 572 808 10 32 911 189074 98[ 1500] 103 22 43 237 336 412 83 752 812 910 30 7. Ziehung der 4. Klaffe 185. Königl. Preuß. Lotterie.| 786 909 20 93061 109[ 1500] 292 425 598 638 772 888 69 94144 51 283 Biehung vom 21. Movember 1891, Nachmittage. Nur die Gen inne über 210 Dark find den betreffenden Numunern in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) rath vo großen Wechs einige 334 51 401 26 47 602 15 53 755 871 918 28 95006 46 70 85 108 30 85 218 93 461 77 99 503 25 28 31 650 52 936 96097 303 10 14 428 43 75 82 506 671 725 58 93 88. 920 97007 58( 500] 120 51 82 275 82 92 387 501 55 698 907 93 98022 59 106[ 300] 29 33 55 246 322 429 86 585 96[ 500] 707 34 85 928 55[ 500] 83 99035 61 342 439 515 51 686 701 25 72 78 915 83 101307 626 100159 369 465 566 96 615 37[ 1500] 811 33 39 48 der Ge 712 45 919 41 102034 55 80 231 44 94 330 68 403 527 622 56 776 853 85 929 10: 3289 348 499 528 679( 3000) 90 93 813 24 104001 61 88 113 21 89[ 300] 240 320 403 595 727 45 53 89 908 43 82 105108 214 75 319[ 300] 53 56 579 683 761 9.57 106032 155 398 515 658 758 81 910 38 41 85 107074 150 619 55 717 32 38 926 40[ 1500] 108059 87 134 258 61 372[ 1500] 87 740 80 81 851 921 27 109166 209 48 371 415 48 644 75 802( 5000) 63 132 200[ 1500] 8[ 500] 338 458 532 63152 819 959 1098 309[ 300] 51 89[ 1500] 591 80 608 24 702 37 52 82 856 82 96 963 65 95 2040 81 145 291 371 426 573 822 38 39 3009 35 106 281 380 SG 485 513 605 11 47 87 91 828 963 4179[ 5001 432 658 60 700 5016 38 151 292 [ 1500] 526 27 701 933 669 89 165 69 80 85 437 593 643 730 50 74 888 96 7055 134 52 242 83[ 800] 340 458 537 697 815 8075 130 391 483 560( 1500] 853 9076 292 351 529 97 10158 64 232 72 81 84 86[ 1500] 304 945 11198 252 90 363 91 671[ 300] 758 890 12023 58 62 347 462 623 708 826[ 1500] 60[ 300] 64[ 500] 917 96 13074 345 468 509 612 75 810 963 14091 132 256 381 487 639.42 767 15100 93 281[ 3000] 89 384[ 3000 95 566 757 815 997 16269 379[ 8000] 406 8[ 300] 64 740 960 17030[ 300] 40 146 203 40 390 410 761 813 18155 236 55 300 4 601 44 77[ 3000] 85 966 79 19030 55[ 300] 74 658 916 79 Jeugen daß m Art an und fo I in ben fittliche Bien reich L eines S Aussich Bani märtig Die 5 Berfon bepor 110001 2 129[ 300] 282 399 438 67 578 833 42 949 59 111180 204 786[ 500] 868 925 81 112069 314 82 543 78 763 70 75 913 26 60 113075 213 60 369 410 701 98 829 989 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November seine Monatsversammlung ab. Unterm 1. Punkt der Tagesordnung wurden die mit der Dresdener Hartglanz- Politur verarbeiteten Proben einer Kritik unterzogen, welche zu dem Resultate führte, daß Herr Sässe dem Fabrikanten Mittheilung zu machen hat, es fönne erst bei der bestimmenden Jahreszeit ein definitives Urtheil gefällt werden, der augenblickliche Erfolg sei aber ein zufriedenstellender. Beim 2. Punkt erhielt Kollege Hennig das Wort zur Berichterstattung über den Verlauf des Stiftungsfestes. Dabei ist ein Ueberschuß von 5,20 m. erzielt worden, welcher der Kommission überwiesen wurde. Der 3. Punkt, Anträge", zeitigte eine rege Debatte. Zunächst beantragte Herr 2afoffsky, daß arbeitslose Vorstands- und Kommissionsmitglieder bei Sigungen eine Entschädigung für Getränke bis zu 50 Pf. beanspruchen können. Der Antrag fand Annahme; des gleichen der Antrag Schmoldt, den Möbelpolirer Emil Engel, falls derselbe im Verband ist, aus demselben und von dessen Nutznießungen( Arbeitsnachweis u. f. w.) auszuschließen, da durch denselben einige Kollegen arbeitslos geworden sind. Kollege Fähre machte indessen darauf aufmerksam, daß der pp. Engel längst aus der Liste des Verbandes gestrichen worden ist. Einen ähnlichen Fall theilte Herr Frante mit, welcher vor einem gewissen Herrn Linke warnte. Der Antrag, die Streifmarkeu aufzuheben und die Namen der Restanten öffentlich bekannt zu geben, wurde angenommen; ebenso der Antrag, die streikenden Buchdrucker dadurch zu unterstützen, daß von jedem arbeitenden Verbandsmitgliede für November eine Extrasteuer von 50 Pf. erhoben wird. Außerdem machte Herr Weber die Mittheilung, daß der Arbeitsvermittler Herr Hente uns bei vorkommenden Fällen seinen Altoholometer leihen würde, es wurde deshalb vom Kauf eines solchen abgesehen. Nachdem noch einige interne Punkte zur Sprache gekommen waren, schloß der Vorsitzende die Versammlung mit dem Wunsch, daß die Kollegen bei der Stadtverordnetenwahl kräftig für die Wahl der Arbeitervertreter eintreten möchten. 70025 39 44 159 653 71068 133[ 600] 43 361 603 55 62 763 909 22 72338 59 465 85 519 39 752[ 500] 60[ 300] 71 81 73003 22 84 102 18 212[ 300] 62 406 578 661 837 902 18 74031 219 65 333 478 516 777 86 870 954 75250 62 300 453 55 65[ 500] 693[ 500] 741[ 500] 50 61 856 934 76007 29 164[ 300] 315 69 462 91 523[ 1500] 675 737 46 61 807 56 78( 300) 77351 436 70 60[ 300] 20 23 827 920 65 78050 152 216 41 82 520 53 603 9 794 888 901 11 79147 226 386 476 506 12 639 848 58 74.925 80111 44[ 300] 318[ 300] 56 80 497 694[ 500) 813 85 901 22[ 1500] 33 57 94 81013 153 204 337 71[ 300] 89 479 874 925 36 81 82275 311 41 63 70 480 93 645[ 500] 755 877 907 53 83166 97 201[ 3000) 56 322 71 465 503 8 23 691 979 84082 101[ 3000) 4 26 31 419 600 65 93 747 865 79 85118 252 411 77 723( 3000) 868 917 19 86079( 3000) 242 329 38 58 72 470 659 86 94 812 952 87006[ 500] 46 294 643 51 725 844 71 958( 500) 88160 79 229 50[ 500] 59 304 37 401 74[ 300] 541 61 81 631 730 34 63 869 89073 133 217 410 593 667 98 720 841 918 47 90038 87 190[ 500] 323 33 78 87 514 95 635 97 91208 9 35 50 56 266 380 406 535 82 99 659 91 884 92045 92 103 367 466 526 45 50 55 I Machbru 180026 132 64 98 204 28 434 538 97[ 500] 653 815 16 66 928 181098 255 343 450 553 824 57[ 50] 182023 198 201 44 319 511 90 614 915 183088 15091 198 211 67 75 399 475[ 1500] 526 630 999 184082 392 483 88 505 16[ 1500] 65 772 832 55 185003 48 113 SS 223 30 60 92 3 3 564 757 848 924 28 93 186022 61 305[ 3000] 400 52 [ 300] 502 23 911 187007 41 145 431 57 63 035 95 85 188046 51 73 100 115 01 55 23 319 31 432 42[ 3000] 769 833 992 189099[ 300] 215 94 313 45 490 521 698 994 Die Freie Vereinigung der Seifeusieder und Berufsgenossen hielt am 17. Nov. ihre Monatssigung ab. Herr Thal| Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2. G Führt des A Adult, und gl Faufte D Mäbeh an den dann i fachen wenn Leerem über Laufen ebenfo logialif ermübl Un für die fie aut Butun und de