Bung en", cant, auts: pers ths pel, ger stag T. 6. ge". flub ger: a", Uhr ſtag, 58. ften obr., Arzt Am ends Idec will den rten eiche orm. oten an eits ches Er in an 400 nt; eien in mt, Be rt, gt Erd 20= be nota örte er= iger zur ton ung Fören be ers ore rel rücke den hn. er olche Tieß her lärt Ron ercia ahm n. aus n zu Dom Steins Dorn Daß falls 11. eflich Wir bill. 204b Dabr. Gen. chten prech. 219b OM.) 209b nen 81b cftr.1. 216b Sof 214b fuche einen gegen 406M 33. ohem ges. er. Mr. 278. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pig. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfø Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Bern spredj- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Der Freitag, den 27. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Freifinn“ und die ihre Kinder den Schulzwang überhaupt durch den Fortbildungsweſens, wird der größte Gefallen mit der AbRacker von Staat gefallen lassen; eigentlich müßten lehnung des sozialdemokratischen Antrages gethan. Die gewerbliche Bildung. sie dann doch für das englische Privatschulen- Syſtem ſein, Herren von der Junung haben in allen Städten, welche Nun ist durch den sozialdemokratischen Antrag beim Bourgeoissöhnchen billig. denn was dem jugendlichen Arbeiter recht ist, ist dem auch nur fakultative Fortbildungsschulen einführten, den Wer aber umgekehrt den ärgsten Widerstand gegen die Heranziehung ihrer Lehrlinge Berliner Magistrat, auf Grund der neuen Gewerbe- Schulzwang für die Kinderjahre gutheißt, der kann den geleistet und es auf die schroffsten Konflikte mit den Ordnung den Fortbildungsunterricht für gewerbliche Ar- Fortbildungs- Schulzwang für junge Leute, die in drückende Behörden, wie in Schleswig, ankommen lassen, ehe sie beiter bis zu 18 Jahren obligatorisch zu machen, dem Arbeitsverhältnisse eintreten und viel unfreier werden als ihre jugendlichen Arbeiter auch nur eine Stunde aus der Pseudofreisinn und Pseudofortschritt wieder ein Stück Kinder, nicht verwerfen. Aber die ungleichmäßige Vor- Ausbeutung entließen. Bisher gab es keine genügenden Larve vom Gesicht gerissen. Die Herren haben den Anbildung der Leute – wie kann man die Lehrlinge in der Handhaben gegen sie. Durch die neuen Bestimmungen trag zwar an eine Kommission verwiesen, sich aber be- Fortbildungsschule gedeihlich nebeneinander unterrichten! der Gewerbe- Ordnung, deren Urheberschaft der bekannte reits auf das Schärfte, wo sie konnten, gegen denselben An solche Quisquilien klammert sich der freisinnige Wider- Innungsmeier Metzner im Zorn dem Abgeordneten Bebel, erklärt. Damit ließen sie feige, wie immer, wenn es sich spruch! Als wenn keine Theilung in verschiedene Klassen statt der Regierung zuschrieb, können einfichtige Gemeindeum Geldsackinteressen dreht, ein altes Schlagwort fallen, und Kurse möglich wäre! Und endlich das Schreckbild des behörden diese Handhaben schaffen, und ob sich der mit dem sie einst keine geringe Wirkung erzielten: Büttels der Schuhmann, der die Fabriklehrlinge in die Freisinn" im Rothen Hause länger oder kürzer gegen Bildung macht frei". Was hat diese Phrase im Munde obligatorischen Fortbildungsschulen Sachsens bringt, er die gründliche Verbreitung allgemeiner und gewerblicher der freifinnigen Volksredner nicht schon herhalten müſſen; muß als Gespenst aufmarschiren; die Fortbildungsschule Bildung im Volke sträubt er wird doch endlich in den allgemeine und gewerbliche Bildung waren nach dem fort- unter dem Zwang wird als Zuchthaus gemalt, das jeder fauren Apfel beißen müssen, und diese Vorgänge werden Schrittlichen Katechismus bislang das Allheilmittel gegen anständige" Lehrer entsegt flieht. Ei, ei, welchen Streich wieder einmal die Erkenntniß verbreiten helfen, daß nicht alle sozialen Uebel. Aber die Redensart hatte bei den hat Euch bei diesem Schreckbild Euer ehrliches Herz der prinzipienlose" Freisinn", sondern die Arbeiterpartei Herren guten Klang nur so lange, als auch in der gespielt, Ihr Herren vom Rothen Haus! Ihr meint, die die Trägerin der modernen Bildung und Kultur ist. Bildungsfrage das System des laisser aller herrschte. Arbeitsherren der Reichshauptstadt würden es auf die Bildung macht zwar frei; wie aber Jeder zu Grefution ankommen lassen, ehe sie ihre jungen Leute für feiner Bildung kommt, das ist seine Sache. Jetzt, wo die lumpigen paar Schulstanden entließen? Ob Euch damit Ernst gemacht werden soll, wo die gewerbliche Eure Auftraggeber dankbar für dieses blamable GeBildung und zwar vorläufig nur in der Reichshauptständniß sind? Wir glauben kaum; denn nicht Allen zugänglich gemacht werden soll, da hört für den ändniß find? Freifinn" die Gemüthlichkeit auf. So meinten die Herren hältnisse so schlimm, als Ihr im profitwüthigen Sachsen sind die Versie Das Schlagwort von der Bildung nicht. Die Ausdehnung widerspenstige Arbeitgeber behördlich zur Hergabe der ste malt. Daß des Bildungszwangs auf die Gesammtheit der Betheiligten Schüler an die Bildungsanstalt gezwungen werden müssen, artikel den Nachweis zu liefern, daß die Zünftler in der fatt auf ein Häuflein Bevorzugter iſt ihnen zu gefährlich kommt vereinzelt nicht blos in Sachsen, sondern 3. B. auch vorgestrigen Reichstagsdebatte keine Niederlage erlitten z. sie verlassen die alte, zerschliffene Fahne! in denjenigen Kantonen der freien" Schweiz vor, welche nicht Politische Uebersicht. Berlin, den 26. November. Die, Germania" sucht in einem besonderen Leit hätten. Die Gründe, welche der reichshauptstädtische Freisinn Fortbildungszwang haben. Aber der Unterricht wird da- Bünstler jetzt besser steht als je, und meint: es sei noch Sie kommt schließlich sogar dazu, daß die Sache der „ es gegen den Fortbildungsschulzwang vorbringt, sind so durch nicht im mindesten beeinflußt. Das sächsische Fort nicht aller Tage Abend", was gewiß eine unbestreitbare tindischer Natur, daß man sie blos aufzuzählen braucht, bildungswesen steht auf einer Stufe, die sonst in Deutsch- Thatsache ist. Die„ Germania" erinnert uns lebhaft an um ihre Unhaltbarkeit offenbar zu machen. Jetzt besuchten land überhaupt noch nicht erreicht ist; dort ist z. B. der jenen Philosophen, welcher am Boden der Treppe, die er die zehn städtischen Fortbildungsschulen rund 10 000 Schüler Unterricht mehrfach bereits aus den späten Abendstunden hinuntergeworfen worden war, so daß ihm alle Knochen im freiwillig von den etwa in Betracht kommenden 60 000 in die Tageszeit verlegt, was gleichzeitig zu einer Ver- Leibe knackten, die ihn bedauernden Zuschauer zu überreden jungen Leuten; dieser Besuch sei so zufriedenstellend, daß kürzung der Arbeitszeit der jungen Leute führt. Das versuchte, er sei eigentlich gar nicht die Treppe hinuntergeworfen, man mehr gar nicht wünschen dürfe. Merkwürdige ganze übrige Deutschland und die Reichshauptstadt mit sondern nur in seinen Bewegungen etwas beschleunigt worden, Argumentation! Wenn von rund 60 000 jungen Leuten, haben sich zu schämen vor dem Abstand, der sie in Leute, die es nicht merken, wenn sie die Treppe hinunterund das sei im Grunde ein Vortheil. Es giebt eben die oft aus einer sehr mangelhaften Landschule kommen, Sachen der Fortbildung von Sachsen trennt, und es ist geworfen werden. Und in diese beneidenswerthe Kategorie 50 000 den Strapazen der gewerblichen Arbeit schutzlos nichts weniger angebracht, als ein tadelnder Hinweis von Menschen gehört offenbar der Gelehrte der„ Germania". preisgegeben bleiben und unter dem Drucke der Erwerbs- auf die sächsischen Einrichtungen, die noch immer sehr vernoth ohne jede systematische Fortbildung bleiben, so sind besserungsfähig, relativ aber musterhaft sind im Gegensatz grimmigen Streits erwähnt, der jetzt bezüglich der letzten Da wir gerade bei der Germania" find, sei des das unseres Erachtens sehr unbefriedigende, aber keines zu denjenigen der Berliner. wegs zufriedenstellende Verhältnisse. Aber erzwungener Nun einstweilen hält es die freifinnige" Mehre der ultramontanen Bresse und den„ Hamburger Nachrichten" Unterredung Windthorst's mit Bismarck zwischen Unterricht taugt Nichts so erwidern ferner die freiheit der Berliner Stadtväter noch mit der ärgsten Realtion entbrannt ist. jinnigen Väter der Stadt. Dann wundert es uns nur, auf gewerblichem Gebiete, mit der Zünstlerpartei, denn Eine Unterredung beider Männer ging dem Sturze daß sich diese Helden des Wortes für sich und dieser, als der grimmigsten Feindin des obligatorischen Bismarck's voraus, und wird auch, wie das selbstverständlich zweiflung überliefert, dem berechtigten Zorn und dem Bei ihrer Rückkehr ruft die Antwort, die sie bringen, Hunger. ein wüthendes Geschrei der Menge hervor, welche sie ängstAm 22. Juni wurde dieses Verbrechen begangen. An lich erwartet. demselben Tage war eine wogende, von Leidenschaften er- Am Abend desselben Tages noch beschlossen die Arfüllte Menge vor dem Pantheon versammelt. Wüthendes beiter, mit dem Bau der Barrikaden am folgenden Tage Geschrei erhob sich gen Himmel und die Marseillaise, aber zu beginnen. Nachdrud verboten.) Feuilleton. Er kehrt zurüde! Originalroman von Jean Meroz. [ 78 nicht mehr diejenige aus den Tagen des Sieges und des Nachdem sie diesen düsteren Entschluß gefaßt, zerstreuten Enthusiasmus, ertönte. Es ist eine traurige, schmerzliche sich die Manifestanten. In Gruppen kehrten sie in die Hymne, eine verzweifelte Klage, welche Paris mit Schrecken Borstädte zurück. Ueber Paris breitete sich eine ruhige, Seit dem 19. oder 20. Juni begann die losgelassene erfüllt. Und der Refrain ist ein Kriegsgeschrei dieser Armee, wunderbar schöne Sommernacht aus; der Himmel war mit Polizei die Manifestanten zu verhaften und sie mit jener welche sich zum Kampfe rüstet und darauf vorbereitet ist, Sternen befät. verhaßten Brutalität zu behandeln, welches der Polizei eher unter den Kugeln als an dem langsamen Fieber der eines Louis Philipp so würdig war. Die Entrüstung fam Hungersnoth zu sterben. zum Ausbruch. In der alten revolutionären Stadt begann es zu gähren. In den düsteren, stillen Vorstädten vernahm man wilde Drohungen. Künden die Blitze, welche die schwarzen Wolfen zerstreuen, nicht den grollenden Donner an, bevor er feine gewaltige Stimme erhebt? Auf die erstickende, aufregende Hize des Tages war die Frische gefolgt, welche eine leichte Nordbrise brachte. Doch Niemand schlief während dieser langen unheim lichen Nachtwache, Alles stand unter Waffen. Während man in den Mansardenstuben Patronen vers Ach, wie gut und geduldig dieses so verleumdete Volk das es so oft schon zum Opfer hat werden lassen, sein ist. Sein Zorn legt sich im Augenblick. Sein Gemüth, großmüthiges Herz lassen ihm die grausame Haltung seiner fertigte und Kugeln goß, reinigte man die Flinten, welche Gebieter als unmöglich erscheinen. Es kann nicht an so im Februar gebraucht worden waren, während man viel Egoismus, an so viel Falschheit glauben. Es will in den bürgerlichen und aristokratischen Vierteln vor Furcht Um endlich das Maaß voll zu machen, verkündete der neue Schritte versuchen und Abgeordnete begeben sich nach zitterte. Moniteur vom 21. Juni, welches der feste unerschütterliche dem Luxemburg, wo die ausführende Kommission ihren Wille der Jesuiten, derer, Die Regierung und die Kammer, welche um jeden Preis die man erkauft hatte, Siz hat. den schrecklichen Ausbruch der Leidenschaften, der iun drohte, ferner aller Egoisten und Feiglinge sei, welche die Bänke| Der Advokat Marie empfängt sie und der Arbeiter gewollt und hervorgerufen hatte, standen jetzt unter dem dieser traurigen Nationalversammlung zierten. Die Ein- Pujol führt das Wort. Er erinnert an die dem Volke ge- Druck eines ungeheuren Schreckens und der Bestürzung. tellung in die Armee sollte sofort beginnen, große Trans- machten Versprechungen, er spricht von dem durch die soporte von Arbeitern sollten in die Provinz oder in die eben erschienenen, verhaßten Dekrete erregten Zorn. Aber Kommission, welche alle Trümpfe in ihre Hände zu beFiebergegend der sumpfigen Solague abgehen, welche, dem der niedrige Advokat fennt keine Furcht mehr. Seine Ge- kommen beabsichtigte, es versuchen, den Aufrührern ihre verpefteten Guyana ebenbürtig, in dem Zentrum von Frank- noffen und er, sie haben den Kampf gesucht und gewollt. fühnen, intelligenten und ergebenen Führer zu entreißen, die reich liegt. Man entzog den Arbeitern die Unterstüßung, Er ist hochmüthig. Er erklärt, daß weder die Regierung, allein im Stande waren, sie zum Sturm gegen das Bollman befiehlt die Einstellung der Arbeit und mit einem noch die Nationalversammlung auf die ergangenen Entwerf der politischen Macht zu führen. Schlage wurden mehr als 117 000 Menschen auf das scheidungen zurückkommen werden, und die Delegirten ent-| Doch diese Versuche waren vergeblich, die Klugheit der Plaster von Paris geworfen, dem Schrecken der Ver- fernen sich gedemüthigt und entrüstet. Arbeiter vereitelte dieses Komptott. In letzter Stimde noch wollte die ausführende Erekutiv-. richten": Die „ Die Konservativen Schlesiens erweitern ihr Programm dahin, daß dieselben mit allen gesetzlichen Mitteln den Kampf gegen das übermächtige Judenthum aufnehmen und von ihren Abgeordneten erwarten, dieselben werden dahin wirken, daß die Emanzipation der Juden aufgehoben und dieselben unter ein Fremdengesetz gestellt werden; daß ferner von Staats wegen eine Untersuchung resp. Uebersetzung des Talmuds vor genommen werde, um daraus zu entnehmen, ob ein Volt mit einer Morallehre, wie sie in der seiner Zeit erfolgten Ueber sehung des Talmuds durch den Professor Rohling in Prag sich darstellt, überhaupt in unserem Staate ferner geduldet werden kann." Es wurde der Antrag angenommen: " Die Parteileitung der Deutschkonservativen zu ersuchen, das Programm der Deutschkonservativen vom 12. Juli 1876 so zu erweitern, daß es auf die gegenwärtig hervortretenden Bedürfnisse der inneren politischen Lage eingeht, ins besondere auch zu der brennend gewordenen Judenfrage Stellung nimmt." Aus Mailand wird gemeldet, der„ bekannte russische namen und A im G Alarn feftit el D Abgeor Regier antrag Abg. erfucher Menge G in Elf Abgeor und N Di Stellung famint an dem Gs bet 1892/93 49125 tularbe 42064 11 835 Sachfen burg 2 14252 Gotha 488 212 Reuß Schaur Bremen 11594 ist, in emen gewissen ursächlichen Zusammenhang mit dem[ marck zu kommen- eine so alberne Darstellung, daß ders Das ist sehr deutlich und bedarf feines Rommentars, Sturze des allgewaltigen Hausmeiers gebracht. Von seiten Schreiber der„ Hamburger Nachrichten" selber mit erheuchelter wir wollen nun abwarten, ob es dementirt wird. der Zentrumsblätter wird behauptet, der Reichskanzler, dem Naivität sich über die Ünwahrscheinlichkeit wundern muß, der Boden unter den Füßen wankte, habe sich an Windt- wird jeder Unbefangene herauslesen, daß die Sache sich Ein Parteitag der Konservativen Schlesiens horst anzulehnen versucht, es sei aber zu feiner Einigung umgekehrt verhalten, und daß Fürst Bismarck durch tagte in dieser Woche in Breslau. Es wurde auf dem gekommen. Dem entgegen erzählen die„ Hamburger Nach sein Faktotum Bleichröder den Führer des Zentrums um selben geklagt über mangelnde Bekenntnißtreue eine Unterredung hat bitten lassen. Daß diese Unterredung zu konservativen Anschauungen, über das Fernbleiben der Windthorst habe durch Herrn v. Bleichröder vertrau- zu keinem Resultat geführt hat, darin stimmen beide Theile: großen hochherrschaftlichen Familien von dem politischen lich anfragen lassen, ob Fürst Bismarck bereit sein würde, ihn" Hamb. Nachrichten" und die Zentrumsblätter, überein. Daß Leben, über die Lüderlichkeit der jeunesse dorée 2c. zu empfangen. Dies habe den Fürsten Bismarck deshalb in aber der Zentrumsführer, der mit dem Hof stets Fühlung konservative Partei dürfe keinem Opportunismus huldigen Verwunderung gesetzt, weil es durch langjährige Praxis bekannt geworden sei, daß Fürst Bismarck es für seine dienstliche hatte und den damaligen Stand der Dinge vielleicht und ihre Grundsäße nicht gegen den Brocken der RegierungsPflicht hielt, jeden Reichstags- Abgeordneten, der sich unter Be- genauer tannte als Bismarck selbst, diesem eine Allianz fähigkeit eintauschen. Gegen die Getreidezoll- Ermäßigung rufung auf diese seine Eigenschaft bei ihm melden ließ, zu jeder gegen den Kaiser denn darauf laufen die Insinuationen im deutsch- österreichischen Handelsvertrag sprach man sich Zeit zu empfangen, um so mehr eine im Reichstage so hervor: des Hamburger Bismarck- Organs hinaus, angeboten aus, sowie für die Nothwendigkeit der Bekämpfung des ragende Persönlichkeit wie die des Führers des Zentrums. habe, das wäre eine so große Dummheit gewesen, daß jüdischen Einflusses. Freiherr Lothar v. Richthofen sen. Fürst Bismarck beantwortete die gestellte Anfrage damit, daß Niemand sie dem schlauen Windthorst zutrauen kann. Da- brachte folgenden Antrag ein: feine Bereitwilligkeit selbstverständlich sei und empfing den Ab- gegen wird Niemand, der den Fürsten Bismarck fennt, im geordneten Windthorst, sobald derselbe sich bei ihm melden Geringsten daran zweifeln, daß dieser nach jedem Strohließ. In dem darauf stattgehabten Gespräche, dessen Dauer halm gegriffen hat, um sich in seiner Stellung zu behaupten. etwa 1-12 Stunde betragen konnte, hatte Fürst Bismarck das geschäftliche Bedürfniß, zu erfahren, welche Haltung das Und der Gedanke, sich mit Windthorst in ein politisches Zentrum in dem damals neu gewählten Reichstage an- Kompagniegeschäft einzulassen, war wohl der zunächstnehmen werde und welches die Ansprüche. feien, die liegende. dasselbe stellen werde. Von dem Versuche, irgend eine Kooperation einzuleiten, war zwischen beiden Herren keine Die Rolle, welche Hr. Bleichröder in der AngelegenRede. Fürst Bismarck verhielt sich lediglich sondirend und der heit gespielt hat, giebt beiläufig den Antisemiten gute Abgeordnete Windhorst motivirend, d. h. die Bedürfnisse des Gelegenheit, den Haupt- Juden und seinen stillen Kom Zentrums nach Maßgabe der Stimmung der Wähler dar- pagnon, den Haupt- Judengenossen und mit diesem auch die legend. Herr Windthorst hat auch nicht versucht, nach 3er ganze Reichsherrlichkeit zu treffen. Erwiesen ist nun, daß Schmetterung der Kartellstüßen", wie die„ Kölnische Zeitung" die Verbindung Bismarck's und Bleichröder's nicht eine rein sich ausdrückt, eine Anknüpfung der Regierung mit der Zentrumspartei herbeizuführen; er hat lediglich hat lediglich auf die geschäftliche, sondern eine viel intimere war. Der Jude Sondirung des Fürsten Bismarck präzisirt, was das Zentrum Bleichröder der Intimus des Reichskanzlers, und dieser haben müffe, um zufrieden zu sein. Der Abgeordnete Windt- Judengenoffe der Heiland der Antisemiten welche Fronie! horst hat sich hierüber klar und präzise dahin ausgesprochen, Eine große Anzahl kleiner Gewerbetreibender und Handwerksdaß das Zentrum die Herstellung des status quo ante 1870 meister, der Macht des Kapitals erliegend, sucht ihr Heil in allen und jeden Bestrebungen erstrebe. Mit dieser Er- bei den Antisemiten und von diesen wird als Patron verflärung war für den Fürsten Bismarck das Bedürfniß der ehrt der Indengenosse, Börsenspekulant, Millionärezüchter, Anarchist", Fürst Krapotkin sei dort verhaftet worden. Sondirung erschöpft. Im Uebrigen bezog sich die Getreide Zöllner, Schnapsbrenner und des deutschen Bei der kindischen Angst, welche die italienische Regierung Unterhaltung der beiden Herren auf die Frage des bevorstehenden Kabinetswechsels, wobei der Abgeordnete Reiches Holzlieferant, Fürst Bismarck. Und da wundert vor der Arbeiterbewegung hat, zweifeln wir nicht an der Windthorst dem Fürsten Bismarck zum Berbleiben man sich, daß wir das ganze Geschrei gegen die Börse für Richtigkeit der Nachricht, daß Krapotkin verhaftet worden in feiner Stellung lebhaft zuredete, für den Fall eitel Humbug erklären; man wird der Börse wie dem ist. Unrichtig ist aber in jedem Falle die Bezeichnung Kra aber, daß der Wechsel dennoch stattfände, dringend empfahl, Kapitalismus so wenig wie bisher an den Kragen gehen. potkin's als eines„ Anarchisten". Fürst Krapottin ist ein die Nachfolge einem Militär, also einem General, zu über- Die Börsenjuden, ob getauft oder beschnitten, lassen sich auch russischer Revolutionär, der einer Regierung wie der russi tragen, indem er dabei die Bedenken geltend machte, die gegen durch das Geschrei gegen die Börse wenig erschrecken, und schen gegenüber allerdings die Anwendung der Gewalt für eine zivilistische Zeitung in der unruhigen Lage der Partei- Herr v. Giers findet sie jezt auch bereit, den russischen nothwendig hält. Und er hat glänzende Beweise von verhältnisse sprächen. Als Fürst Bismarck auf diesen Gesichtspuntt einging, empfahl der Abgeordnete Windthorst bei einer Finanzen, die man zu eventuellem Angriff gegen Deutsch- und Opfersinn abgelegt. Wie er vor einigen Jahren in Besprechung der Personenfrage in erster Linie den land braucht, patriotisch aufzuhelfen. Vergessen darf seiner Vertheidigungsrede zu Lyon genau darlegte, ſteht General von Caprivi, der sich durch parteilose und dabei auch nicht werden, daß die Ueberschwemmung Deutsch- er aber der anarchistischen Phrasenmacherei und„ Propaganda - das heißt des schwadronirenden Nichtsthuns fachliche Haltung während seiner Bertretung der Marine im lands mit russischen Papieren vor einigen Jahren nur der der That" durchaus ferne. Da er gutmüthig ist und die Reichstage auch als Redner das Ansehen erworben habe, mit Empfehlung Bismarck's zu danken ist. Wenn die Anti- durchaus ferne. dem seine Persönlichkeit umgeben sei." Fürst Bismarck fei semiten die Wände ihrer Wohnungen und Vereinslokale mit deutschen Verhältnisse nicht kennt, hat er sich leider von den durch diese Unterredung zu der Ueberzeugung gelangt, welche dem Bilde Bismarc's schmücken, so wäre es schnöder Un- Polizei- Anarchisten der„ Autonomie" lange als Strohmann er in den wenigen Tagen, die er noch im Amte blieb, dank ihrerseits, es zu unterlassen, ihm zur Seite auch das benutzen lassen. auch nicht verhehlt hat: daß eine geschäftliche Annäherung der Bild Bleichröder's zu stellen. Bleichröder und Bismarck, Regierung an das Zentrum wegen der zu weit gehen- Fude und Juden genosse, nobile par fratrum, zusammentreten und wie der Münchener„ Algemeinen Das japanische Parlament sollte am 21. November den Forderungen desselben in der damaligen Lage nicht thunlich sei. aber höflich die Schutzheiligen der Antisemiten und der deutschen Reichs- Zeitung" aus Tokio mitgetheilt wird, begannen die Parteien Solches sei er zu gewesen, Herrn Windthorst gegenüber ausdrücklich auszu herrlichkeit! schon Monate vorher, sich für die neue Tagung schlagfertig sprechen. Ueberraschend sei demnächst die Schnelligkeit gewesen, Ueber Reden des deutschen Kaisers schreiben zu machen. Die bedeutendste Partei ist die im Unterhause mit welcher der Vorgang der Unterredung und die Vermitte lung des Herrn von Bleichröder dabei zur Kenntniß der höheren wir nicht gern, erstens weil wir in Deutschland Majestäts- 61 Mitglieder zählende Freiheitspartei" unter der Führung Regionen gelangte, und zwar ohne den Zusatz, daß die Ver- geseze haben, die an diejenigen des verfallenden römischen des Grafen Jtagati. Diese Vereinigung, welche sich auf dem mittelung nicht vom Fürsten Bismarck, sondern von Herrn Kaiserreichs erinnern und jedes Wort der Kritik zu einer Parteitag in Osaka aus der früheren konstitutionell- liberalen Windthorst nachgesucht worden war. Handhabe der Verfolgung machen können. Und zweitens Partei herauskrystallisirte, hat auch bereits zur Frage der Wir sind bei der Unterredung nicht zugegen gewesen weil über den Inhalt der Reden des Kaisers stets die Vortragsrevision mit den fremden Mächten Stellung ge und also nur auf Vermuthungen und Schlußfolgerungen widersprechendsten Mittheilungen gemacht werden bis nommen. Japan solle Jurisdiktion über die Fremden und angewiesen. Für diese giebt es jedoch ziemlich sichere Grund- eine amtliche Richtigstellung im„ Reichs- Anzeiger" erfolgt vollständige Autonomie in Zollsachen erhalten und die für lagen. Jedenfalls trägt das, mas die Hamburger Nachfalls eine solche überhaupt erfolgt. Diesmal ist noch die Fremden reservirten Konzessionen in den offenen Häfen richten" schreiben, den Stempel der Unwahrheit auf der keine erfolgt wenigstens nicht bis zu dem Augen- einziehen. Dafür sollen die Fremden im ganzen Lande Stirn. Windthorst ist todt, und er kann nicht mehr reden. blick, wo wir dies schreiben. Wir halten es aber( außer dem Hokkaido), d. h. der Insel Neso, frei reisen, Aber die Thatsachen reden, und jeder Lügner fängt trotzdem für Pflicht, unsere Leser in Kenntniß zu setzen, daß Handel treiben und wohnen dürfen. sich, sobald er in Einzelheiten geht, in dem Netz seiner der Kaiser bei Vereidigung der Rekruten der Berliner untersagt bleiben, durch Kauf, Beleihung oder Aktienerwerb Antheil zu gewinnen an Landbesiz, Minen, Eisenbahnen, Garnison vorgestern gesagt haben soll: eigenen Lügen. Ihr, die ihr mir soeben den Gid der geschworen habt, werdet in der ersten Zeit ost schweren Dienst haben, aber Kanälen; ebensowenig sollen sie Küstenhandel treiben ihr werdet auch Momente der Genugthuung haben, wenn ihr dürfen. die Kunst, die ihr erlernt habt, vor meinen Augen vorführt; euer Lohn wird dann sein, daß ich euch meinen Beifall bezeige. Also Bleichröder war der Unterhändler. Nun ist aber Bleichröder nicht der Vertrauensmann Wind thorst's, dem seine ärgsten Feinde niemals nahe Beziehungen zur Börse und der hohen Finanz haben nachsagen können, wohl aber des Fürsten Bismarck, mit dem er aufs innigste in Geldund Börsengeschäften liirt war und ist, und auf dessen nicht blos finanzielles, sondern auch politisches Handeln er notorisch großen Einfluß gehabt hat. Aus der Lesart der Hamburger Nachrichten", daß Windthorst sich an Bleichröder gewandt habe, um zu BisDer Polizeipräfekt hatte Ordre erhalten, zur Festnahme von 46 Delegirten der nationalen Werkstätten zu schreiten, die ebenso viele Führer von in Brigaden getheilten Insur genten- Legionen waren, die durch die dummen Maßregeln der Bourgeois selbst diszipliniet worden waren. = Muth eine vo Bolt bach unter der P Resolu wie den Don de AL lung statt, m einvers 90 öffentli Regier с demokr gegen fein. Sein 2 & Obergegeber der Bo treffen Aber es soll ihnen von I Ihnen, angefü von be Di A und F aus B Schluf Borsig theilten Gefäng Aus China bringt der Telegraph immer beun heit haben, eure Tapferkeit und euren Muth lügt wie gedruckt, sondern auch sonst ein sehr guter Diplomat Kämpfe bevor. Der Kaiser kam sodann auf die Gefahren ist, so unterliegt es keinem Zweifel für uns, daß die der Hauptstadt zu sprechen; es erfordere Mannesmuth, sagte Herren Staatsmänner eine große Aktion planen und daß er, diese zu überstehen. Der vornehmste Umgang für den Gol- fie Gile damit haben. Es wird allerdings nicht leicht sein, daten sei der Soldat, nicht das Zivil. die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen, zu bezeugen; vielleicht aber stehen auch ernste innere war kläglich gescheitert. Nicht einer derjenigen, welchen sie Befehl hatten, festzunehmen, war in seiner Wohnung zu treffen gewesen. Die Angst der Regierung wuchs. Einen Augenblick hatte sie das Gefühl der Verantwort lichkeit, welches schwer auf ihr lastete, wenn das aufgeregte Volk den Sieg davontrug. Ihre Befürchtungen waren um so gerechtfertigter, da verhältnißmäßig wenig reguläre Truppen sich in Paris befanden. die sie ihn, diesen Mann, dessen Namen in Aller Munde war, Aller Herzen schlagen machte und der wegen seiner Rüd sichtslosigkeit und Wildheit den blutigen Beinamen„ Général Boucher"( General- Schlächter) verdiente, mit dem ihn Geschichte gebrandmarkt hat. Troy all ihrer Geschicklichkeit und aller ihrer MaßUnd während die Soldaten des sozialen Krieges sich nahmen gelang es den Spionen der Präfektur, unter denen rüsteten und organisirten, wo waren da wohl diejenigen, Collard sich durch seinen Eifer ausgezeichnete, nicht, irgend welche unter der Regierung Louis Philipp's während der eine Verhaftung vorzunehmen. Beriode, welche den Wahlen in der„ Konstituirenden Ber sammlung" voraufging, vor den Augen der verblendeten Marche- Seul, welchen Collard als einen der gefährlichsten Agitatoren bezeichnet hatte, und den er selbst gern Der General Cavaignac, der mit den falschen Wähler die Zauber- Devise zitirt hatten: Freiheit, Gleich festgenommen hätte, hatte jene Nacht nicht in seiner Wohnung Republikanern der Nationalversammlung und der mit ra- heit, Brüderlichkeit, wo waren diejenigen, welche i geschlafen. bitaler Etiquette versehenen Presse intriguirte, wollte sich wohlklingenden Phrasen für die Rechte der Arbeit und für beim Volke dadurch Beliebtheit erwerben, daß er gewisse die Rechte der Unterdrückten energisch eingetreten waren, Regimenter entfernte. Würden sie zu denen kommen, welche sie erwählt hatten, Der alte Revolutionär, dessen Gesundheit bei den Verschwörungen und Kämpfen gelitten, hatte wohl geahnt, daß die Regierung den Versuch machen würde, diejenigen, welche die revolutionäre Bewegung fördern konnten, in Rummer Sicher zu bringen. Er hatte Charlotte zu Larirette gesandt, da er argwöhnte, daß seine Frau, welche von dem Spion unterfiüßt wurde, bemüht sein würde, sie zu entführen. Seine Vorsichtsmaßregeln waren nicht unnüz, seine Ahnungen hatten ihn nicht getäuscht. Gegen 1 Uhr Mitternachts klopfte Collard, von 7 bis Die National- und Mobilgarde flößten großes Ver- um sie zu vertheidigen; würden sie ihnen Rathschläge tranen nicht ein; man fürchtete, sie eines Tages vollzählig geben und an ihrer Seite auf den Barrikaden kämpfen? zu den Insurgenten übergehen zu sehen. Die Bourgeoisie Es gehörte wenig Menschenkenntniß dazu, so ver verhielt sich ruhig und überließ den Soldaten die Sorge, gebliche und und so thōrichte Hoffnungen zu hegen. Leider zwischen sich und den Aufständischen einen von Bajonetten hat die Mehrheit der heutigen Arbeiter, also alle diejenigen, und Geschützen starrenden Wall aufzurichten. rechnete, um allem die einzelnen welche produziren, noch gefährl gens i S bie 4 zur P er die Hand Derfun श er fich Geul T in die wie er nachbe diefe milder der Ar handel Blan und& Marc tönnte Bujan tönnte. T und fich in nächste daß de durchb würden entwed C Geräu G nicht begriffen, was tro gewisse Situation, die Furcht der Regierung und der Na- schaft in Kategorien bringt und sie nothgedrungen in den solute Macht und die Diktatur zu erlangen, war diese ungerech tigkeit und Ungleichheit basirten egoistischen Gesell 8 Gehilfen begleitet, an die Thür Marche- Seuls, nachdem tionalversammlung. er die Treppen geräuschlos erstiegen hatte. Was für gesunde Ideen konnten denn auch in dem wenigstens durch ihre Stellung angehören. Lager absperrt, dem sie, wenn nicht durch ihre Geburt, so doch Da Niemand antwortete, erbrach er mit der Brechstange, Kopfe von Männern feimen, die aus den Schlächtereien eine Und aus diesem Grunde fand die aus Kapitalisten mit welcher er sich versehen hatte, die Thür und trat ein. Profession machen, nur Sinn für den Ruhm haben und ihre Nachdem er ein Wachslicht, das er bei sich trug, an- Zukunft am blutigen Horizont von Schlachtfeldern und Besoldeten bestehende Gesellschaft die Gegner auf dem Schlachtfelde wieder. gezündet hatte, prüfte er sorgsam die beiden Zimmer. Es Bürgerkriegen suchen? Wie konnten sie die Freiheit verehren und die Gleichbefand sich keine Person mehr darin, und das erregte augenUnbeschadet seltener Ausnahmen, das heißt außer blicklich seinen Merger. heit lieben, sie, die eine ganze Armee im Banne einer un- einigen unbescholtenen, ehrbaren, energischen Männer, Aha, der Bogel ist ausgeflogen, murmelte er leise, versöhnlichen, brutalen Disziplin halten, sie, die nur den welche zum Aufstand übergingen, blieben die Bürger aller aber wir werden ihn bald wiederfinden! einen Traum haben, zn gebieten und zu herrschen? Und ohne sich die Mühe zu geben, die Thüre wieder Ja, sie waren nahe daran, blutige Thränen zu weinen, Rothen der Bergpartei" auf Seiten der sozialen Konservas zu schließen, stieg er, gefolgt von seinen Helfershelfern, sie, die ihm von seiner Erhebung zur Macht an zu- tiven und des Bürgerthums, während die Arbeiter außer gejauchzt hatten und die durch die republikanische und einigen Brrräthern, die man überall antrifft, außer einigen Als alle Polizei- Agenten, welche beauftragt waren, militärische Legende, welche seinen Namen umgab, verführt Thoren und es giebt Einfältige und Dumme genug Nachsuchungen vorzunehmen, in die Präfektur zurückkehrten, worden waren. sich hinter den Barrikaden Posto faßten, die gleichsam durch machten sie klägliche Mienen. Ihre nächtliche Expedition Früher hatten sie ihn zugejauchzt, jezt verwünschten Zauber aus der Erde wuchsen. wieder hinunter. Nüancen, von den Weißen der Rechtspartei" bis zu den wieder eiligft eber tl tare, iens dem eue ber chen Die pigen angs Jung fich des sen, mm ampf von irfen, elben taats vors fmit Leber Prag uldet chen, 1876 enden ins frage fifche rden. rung ber Orden Kras I ein cuffis t für Muth en in fteht anda huns O bie n den nann mber einen arteien Fertig haufe rung dem ralen e der ge und e für Säfen Bande eifen, ihnen werb hnen, und ceiben beun blos Comat die daß fein, 1, war, Rüd néral n die fich igen, oder Ver deten Bleich ge in für paren. atten, chläge n? ver Beider nigen, namentlich diejenigen der Russen, Engländer, Franzosen Dietharz bei Gotha. Eine öffentliche Versammlung, in| sammlung des Allgemeinen Arbeiterinnenvereins pünktlich zu er und Amerikaner; allein daß irgend eine„ kombinirte Aktion" welcher der Delegirte Schauder über den Parteitag zu Erfurt scheinen. im Schilde geführt wird, und daß diese sensationellen Bericht erstattete, faßte folgende Resolution:" Die heutige öffent- Frauen und Arbeiterinnen Moabits, zeigt durch Euer ErAlarmnachrichten ihr den Weg ebnen sollen, das kann als feststehend gelten.Parlamentarisches. liche Versammlung der Parteigenossen von" Tambach, Dietharz scheinen, daß Ihr unsere Zeit und deren Streben begriffen habt. und Umgegend erklärt sich mit den Beschlüssen des Erfurter Parteitages voll und ganz einverstanden, sie mißbilligt das Gebahren der Opposition auf das schärfste und hält die Taktik der Parteileitung für praktisch und richtig." Der Vorstand des Allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins. Die Töpfer erfuchen um Fernhaltung des Zuzugs nach Bauzen. Es scheint Sitte zu werden, aus öffentlichen Versammlungen Frauen dann polizeilich auszuweisen, wenn die Gintung, welche eine event. Niederlage der Buchdrucker für die Ueberschätzt wird im Bauhandwerker" die Wire Die Wahlprüfungs- Kommission über die Wahl des berufer Leiter oder überhaupt nur Mitglieder Abgeordneten Prinzen Handjery im 10. Wahlkreise des fozialdemokratischen Vereinen, Rommissionen übrigen Arbeiter haben würde. Das Blatt fagt: Regierungsbezirks Potsdam hat beschlossen im Reichstag zu be- u. f. w. sind. Falls dieser letztere Umstand zutrifft, deduzirt gewerkschaftliche Organisation der deutschen Arbeiter ein so ente Eine Niederlage der Buchdrucker wäre für die gesammte antragen, die Beschlußfassung über die Giltigkeit der Wahl des man, daß eine solche Versammlung den Charakter Abg. Prinzen Handjern auszusetzen und den Reichskanzler zu politischen Vereinsversammlung habe, an welcher nach bescheidender Schlag, daß sie von da ab nothwendig ersuchen, durch Vermittelung der preußischen Regierung über eine preußischen Vereinsgefeße Frauen nicht theilnehmen dürfen. Menge Protestbeschwerden Beweis zu erheben. Ein Antrag auf Einführung des deutschen Preßgefeges in Elsaß- Lothringen ist von dem freifonservativen elsässischen Abgeordneten für Babern eingebracht und von Freikonservativen und Nationalliberalen unterstützt.Diese Praxis hat man z. B. in Erfurt, Frankfurt a. M. und mannes unserer Partei in letzterem Orte, Rob. Greiner, hat Aschersleven angewendet. Auf eine Beschwerde des Vertrauensderselbe folgenden Entscheid empfangen: Die Buchdrucker- Organisation, die beste der einen ganz anderen Weg gehen müßte. Wenn deutschen Arbeiter, erliegt, dann sind alle to 3. Das bedenke man. Die Schriftsetzer kennen den Ernst der anderen Organisationen zweck- und aussichtsMagdeburg, den 16. Oftober 1891. Ihre gegen den Be- Lage sehr gut und ist ihr Benehmen dementsprechend tadellos. scheid der Polizeiverwaltung zu Aschersleben vom 24. August d. J. Also den Beutel auf!" Die dem Reichstag jetzt zugegangene Schluß- Zusammen- gerichtete Beschwerde vom 28. desselben Monats, betreffend die verstanden. Erstens stehen die Wege, welche die deutsche ArbeiterMit den ersten beiden Säßen sind wir absolut nicht eintellung der Matrikularbeiträge für 1892/93 berechnet die Ge- Ausweisung von Frauen aus einer Versammlung weise ich hier- schaft beschreiten muß, um zu ihrem Ziele zu gelangen, überfamintfumme auf 336 820 039. Davon gehen ab die Antheile mit als unbegründet zurück. an dem Ueberschuß des Etatsjahres 1890/91 mit 15 308 201 M. Die angestellten Ermittelungen haben ergeben, daß im haupt nicht in ihrem Belieben, sondern sie werden ihr von den 1892/93 321 511 838 m., d. i. gegen das Jahr 1891/92 mehr Organisation besteht, welche als politischer Verein im Sinne des sondern nur ein Theil derselben. Glücklicherweise steht die betragen daher die baar zu zahlenden Matrikularbeiträge für dortigen Kreise unter Ihrer Leitung eine sozialdemokratische Verhältnissen selbst vorgeschrieben; zweitens ist die Buchdruckerorganisation nicht die Inkarnation der Arbeiterorganisation, 4912 554 M. Auf die Einzelstaaten berechnen sich die Matri- Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 anzusehen ist. tularbeiträge folgendermaßen: Preußen 187 830 594 M., Bayern Daraus ferner, daß die in dortigen Eventualität einer Niederlage der Buchdrucker überhaupt nicht in 12 064 sozialdemokratischen Versammlungen regelmäßige abgehaltenen Frage, weil that fächlich ein erheblicher Theil von Firmen 11 835 901, Hessen 6 345 943, Mecklenburg Schwerin 3814 865, einberufen werden, und daß in denselben nicht das allgemeine als bisherige Norm unbeftreitbar durchbrochen ist. Diejenigen den Neunstundentag bewilligt hat und damit der Zehnstundentag Sachsen- Weimar 2 082 341, Mecklenburg- Strelik 652 475, Olden- Publikum, sondern hauptsächlich nur die Mitglieder der bezeich- Firmen, welche nicht im ersten Anlauf der kämpfenden Gehilfen burg 2 265 265, Braunschweig 2470 397, Sachsen- Meiningen neten Organisation sich einz finden pflegen, geht hervor, daß wie fallen, werden den Einzelgefechten fünftiger Jahre so sicher er1425 281, Sachsen- Altenburg 1070 929, Sachsen- Koburg und alle diese Versammlungen, auch die vom 15. Auguſt d. J., welche liegen, wie das früher geschehen ist. In diesem Guerillatviege Gotha 1318 794, Anhalt 1 646 033, Schwarzburg- Sondershausen von Ihnen als sogenannte öffentliche einberufen war und in No 212, Schwarzburg- Rudolstadt 556 067, Waldeck 375 250, welcher der Reichstags- Abgeordnete Heine über das Programm find die Buchdrucker besonders geübt und haben im Laufe der Heuß álterer Linie 370 800, Reuß jüngerer Linie 733 574, der sozialdemokratischen Partei sprach, in Wahrheit eine Ber: Jahre damit nachweislich sehr große Erfolge errungen. Schaumburg- Lippe 246 766, Zippe 817 241, Lübeck 448 761, sammlung des genannten politischen Vereins war. Bremen 1098 576, Hamburg 3 439 900, Elsaß- Lothringen 11 594 498. M Korrespondenzen und Parteinachrichten. * von Ihnen Der Korrespondent für Deutschlands Buchdrucker Da aber den Versammlungen politischer Vereine nach§ 5 und Schriftgießer schreibt:„ Am vergangenen Montag fanden des oben angeführten Gesezes Frauen nicht beiwohnen dürfen, unter Vorsitz des Herrn Dr. Freund, Magistratsassessor in so war deren Ausweisung durch den überwachenden Polizei Berlin, Besprechungen zwischen den Herren Bürenstein und tommiffar gerechtjertigt. Der Regierungspräsident. In Ver- Häbringer einerseits, Döblin und Ph. Schmitt anderseits über tretung.( Name unleserlich.)" einen etwaigen Friedensschluß im Buchdruckgewerbe statt. Prin* Versammlungen. Der sozialdemokratische Wahlverein des sechsten Gegen diesen Entscheid ist wieder Beschwerde eingelegt wor- zipalsseitig wurde vorgeschlagen, die Gehilfen sollten die Arbeit den. Wir möchten aurathen, dieselbe eventuell bis zur letzten zu den alten Bedingungen aufnehmen und dann nochmals die Instanz fortzuführen. Unserer Ansicht nach kann ein Entscheid Tariftommission zusammentreten. Dieser Vorschlag fand natürwie der vorstehende, überhaupt die durch denselben verkörperte lich eine durchaus unzweideutige Ablehnung. Die Herren Prin Praktik die Biligung der höchsten Instanz nimmermehr finden. zipale fonnten sich aber überzeugen, daß die Gehilfen keineswegs Eberswalde, 24. November. Am 22. November fand hier unnahbar sind und so hatte die Besprechung das eine Resultat, eine von zirka 500 Personen besuchte sozialdemokratische Der Landwirthschaftliche Zentralverein des Herzog daß man in Prinzipalstreifen demnächst zu geeigneteren Vor Bolksversammlung statt, in welcher Herr Otto Thier- thums Braunschweig will den angeblich falschen Mit- schlägen kommen dürfte. Wir können ja bis dahin warten." bach über den Erfurter Barteitag referirte. Redner verurtheilte theilungen der sozialdemokratischen Presse über landwirthschaftunter großem Beijall das Verhalten der Opposition gegenüber liche Verhältnisse fünftig dadurch entgegentreten, daß er den der Parteileitung. Eine von Herrn Günther beantragte Landwirthen, welche in diesen Mittheilungen erwähnt sind, sojort Resolution, welche sich mit der bisherigen Taktik der Partei, so- durch das Vereinssekretariat davon Nachricht giebt und ihnen wie den Beschlüffen des Parteitages einverstanden erklärte, wurde zugleich den geeigneten Weg bezeichnet, auf welchem sie für die von der Versammlung einstimmig angenommen. Verleumdungen" Satisfattion erlangen können. Auch in Freienwalde fand fürzlich eine Boltsversamm- Ein Regen von Berichtigungen und Prozessen lung mit deinfelben Referenten und derselben Tagesordnung steht also der sozialdemokratischen Presse bevor. Die Wahrheit Berliner Reichstags- Wahlkreises hielt Dienstag Abend im Saale statt, welche sich ebenfalls mit den Beschlüssen des Parteitages über die trostlosen Verhältnisse, unter welchen das Land- der Kronenbrauerei eine Versammlung ab, in welcher Reichstagseinverstanden erklärte. proletariat lebt, wird man dadurch aber nicht zum Verftummen Abgeordneter W. Liebknecht über Kommunismus und bringen. Sozialismus" sprach. Redner ging zunächst kurz auf die in der vorigen Versammlung des Wahlvereins eingelaufene Frage Mühlhausen i. Th. Zur Frage der Entree- Erhebung in öffentlichen Versammlungen dürfte der nachstehende Entscheid des Würzburg, 23. November. In der Volksversammlung, in ein und bemerkte, daß Evolutionismus Herauswickelung, Entwelcher Herr Dertel aus Nürnberg Bericht über den Erwickelung und Revolutionismus Umwälzung bedeutet; praktisch fein. Derselbe ist gerichtet an den Vertrauensmann der sozial- furter Parteitag erstattete, wurde einstimmig eine von aber sei ein Unterschied kaum vorhanden. Mary, der sicher demokratischen Partei und ist die Folge einer Beschwerde, welche Herrn B Böpple eingebrachte Resolution folgenden Inhalts an revolutionär war, hat gerade das Prinzip der Entwickelung, das gegen ein Entreeverbot der hiesigen Polizei angestrengt wurde. genommen: des Evolutionismus betont wenn man das Wort nicht in dem Sein Wortlaut ist folgender: Die heutige Versammlung erklärt sich mit dem Verhalten reaktionären Sinn nehmen will, den Manche ihm haben verleihen den 7. November 1891. Auf ihre an den Herrn des Parteitags, nachdem die alte revolutionäre Taktik beibehalten wollen. Wir sind in Bezug auf unsere Ziele revolutionär, wir Ober- Präsidenten gerichtete, und an mich zur Entscheidung ab- wurde, vollſtändig einverstanden, ebenso mit dem neuen Partei- wollen aber nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen, und gegebene Beschwerde vom 5. September d. J. über die Verfügung programm und mit der Stellungnahme des Genoffen Dertel zur suchen im Volke durch Aufklärung eine solche Macht zu gewinnen, der Polizeiverwaltung zu Mühlhausen vom 29. August d. 38., be- Streitfrage Vollmar's und der Taktik und spricht Genossen Dertel daß unsere Gegner nachgeben müssen. Zum Thema des Bortrages treffend das Verbot der Erhebung eines Eintrittsgeldes in einer hierfür ihren Dank aus." übergehend, bemerkte Redner, der Sozialismus ist verhältnißmäßig von Ihnen beabsichtigten öffentlichen Versammlung eröffne ich neueren Ursprungs, im vorigen Jahrhundert ist er noch gar nicht Ihnen, daß ich diefelbe für begründet erachte, da das von Ihnen aufgetaucht, der Kommunismus dagegen war in früheren Jahrangekündigte Entree von 10 Pfennigen nicht als ein Eintrittsgeld hunderten schon lange bekannt; er ist ein Gesellschaftszustand, in von beliebiger Höhe angesehen werden kann. welchem das Eigenthum gemeinschaftlich ist, ein werbendes, persön liches und Privateigenthum nicht besteht. Der Sozialismus setzt eine zivilisirte Gesellschaft voraus, während der Kommunismus schon existiren kann, wo pon Zivilisation noch nicht viel die Rede ift. Der Kommunismus ist der Gesellschaftsform des Privat eigenthums vorausgegangen, der Sozialismus dagegen ist erst eine Folge der Mißstände des Privateigenthums; zwischen beiden Wegen Majestätsbeleidigung wurde der ist jetzt kein Unterschied mehr. Der Kommunismus hat in der Parteigenosse Heinrich Wolf in Dietharz bei Gotha That vor der Kultur bestanden, wir finden ihn wieder, in rober zu 5 Monaten Gefängniß verurtheilt. Acht Zeugen erklärten, Form, bei den Spartanern, ferner in Asien bei religiösen daß die von der Aiklage behauptete Aeußerung nicht gefallen sei, Geften und Gemeinschaften, und im Urchristenthum; auch die drei Zeugen gaben der Anklage recht. Nach Allem kann es sich platonische Philosophie neigte dazu. In Deutschland hat er ebenunseres Grachtens nur um einen Hör ehler der letzteren Zeugen falls bestanden, und ebenso im übrigen Europa, bevor dasselbe handeln, und deshalb ist wohl zu hoffen, daß die Berufungs- in die Kultur eintrat; ja im Mittelalter findet er sich noch unter instanz das Urtheil aufhebt. vielfachen Formen. Redner geht dann auf die Entwickelung des Reine Petroleumlampen, sondern nur Lampen kommunistischen Idee seit dem Mittelalter ein. Schon im Mittelmit Pflanzenöl oder elektrische Beleuchtung dürfen in öffent alter find Idealisten, die einen Zustand der Glückseligkeit der ichen Versammlungen zu Brackwede verwendet Menschen zu finden suchten, stets darauf gekommen, daß das tönnen sich unsere Parteigenossen nicht enträthseln. Andere Leute deshalb aufgeräumt werden muß. Die revolutionäre Strömung So hat der dortige Amtmann befohlen. Warum, Privateigenthum die Quelle allen Uebels ist, daß mit demselben in Frankreich war zum guten Theil auch kommunistisch. Das Wegen groben Unfugs", begangen durch Be- hungernde Volt forderte Brot, und die Kommune von Peris Un die Mauer der Kirche Saint- Séverin gelehnt, fragte hauptung unwahrer Thatsachen zum Zwecke der Aufreizung der hatte vor Allem die Magenfrage zu lösen. Am 22. Februar 1793 er fich, was er thun solle. Bergleute und zur Schaffung von Gegenfäßen zwischen Arbeit wurde dem französischen Konvent ein Erziehungsgesetz vorgelegt, Im Grunde genommen war es ihm ganz lieb, Marche- nehmer und Arbeitgeber", hat der Redakteur der Zeitung der nach welchem alle Kinder gleichmäßig und auf Staatstoften erzogen und unterhalten werden sollten. Die Bourgeoiste fam indeffen damals in Frankreich mehr und mehr zur Macht und die revolutionäre Bewegung wurde zurückgedrängt. Baboeuf gründete eine geheime Gesellschaft von Anhängern des KomDie Polizei Verwaltung ist entsprechend verständigt. Bei der darauffolgenden Wahl eines Vertrauensmannes für den Wahlkreis Würzburg wurde der seitherige Vertrauensmann Bachmann wiedergewählt. Zustimmungserklärungen zu den Parteitagsbeschlüssen liegen ferner vor von Versammlungen in Zuffenhausen, BergeDer Regierungspräsident.( Unterschrift unleserlich.) Am 14. d. M. fand hier eine vor ca. 600 Personen, Männer dors. und Frauen, besuchte Versammlung statt, in der Frau Rohrlack aus Berlin unter großem Beifall der Anwesenden sprach. Zum Schlusse verfiel die Versammlung noch der Auflösung, weil der theilten drei Genossen aus dem hiesigen Aufruhrprozesse aus dem Gefängniß entlassen werden. Was in dieser Mittheilung Staatsgefährliches enthalten sein soll, mögen die Götter wiffen. Uebrigens ist Beschwerde gegen die Auflösung erhoben. II. Polizeiliches, Gerichtliches ze. Während die Agenten, welche Ordre erhalten hatten, bie 46 Abgeordneten der Arbeitswerkstätten festzunehmen, zur Polizei- Präfektur zurückkehrten, war Collard, nachdem er die Spione, die ihn begleitet hatten, um ihm hilfreiche Hand zu leisten, zurückgeschickt hatte, in tiefes Nachdenken wahrscheinlich auch nicht. perfunten. wie er es wünschte. werden. Seul nicht zu Hause getroffen zu haben, seine Rache hätte deutschen Bergleute", Alois Ruth, 30 M. zu zahlen. in diesem Falle nicht so roh und so vollkommen sein können, Was hätte er dem alten Revolutionär thun können, nachdem er ihn verhaftet hatte? Nichts, um so mehr als diese Festnahme so zu sagen die Lage seines Todfeindes gemildert hätte, seines Todfeindes, den er nach der Vernichtung| Der handeln konnte. tönnte. Soziale Uebersicht. Arbeiter und Genossen! Der Streit der Weiß gerber dauert fort, da die Unterhandlungen, welche mit den Arbeitgebern angeknüpft worden sind, resultatlos waren. Wir ersuchen daher die gesammte Arbeiterschaft Deutschlands, Wir ersuchen daher die gesammte Arbeiterschaft Deutschlands, uns in dem Kampfe, welcher jetzt schon 18 Wochen dauert, auch munismus; er wurde aber verrathen und mit seinem Freunde Darthé hingerichtet. Viele Jahre später hat jedoch Buonarotti die ganzen Pläne des Baboeuf veröffentlicht. Den Kommunismus haben dann namentlich abet in Frankreich und Owen in England gepflegt, deren Wirten Redner schilderte. Beide glaubten, durch Ueberzeugung und durch das Vorbild idealer Gesellschaftseinrichtungen die bürgerliche Gesellschaft zum Uebergang in den Kommunismus bewegen zu können und stifteten deshalb zuletzt gebliche Versuche bleiben mußten, da in dem engen Kreise einer auch ganze fommunistische Gemeinden( Kolonien), die indeß verGemeinde selbstverständlich nicht alle die Kulturbedürfnisse beBlan zurück. Er dachte sich, daß er mit ein wenig Kühnheit ferner thatfräftig zu unterstützen. Doch diesen Rachegedanken legte er für den zweiten Mit der festen Versicherung, daß ein Jeder von uns auch und Geschicklichkeit vielleicht die große Summe, welche ihm Marche- Seul's Frau versprochen hatte, wieder gewinnen seine Schuldigkeit thun wird, wo es sich um des Arbeiters getönnte, und daß die auf der Rue Saint- Placide stattgehabte rechte Sache handelt, sieht mit dem größten Dank auch der friedigt werden konnten, welche die menschliche Gesellschaft als Busammenkunft fortan seine Dienste entbehrlich machen fleinsten Unterstüßung entgegen trog r Uns Befell adem boch und dem außer nern, aller den ferva außer niger ug durch Das fich in diesen jetzt so ruhigen, verlassenen Straßen am nächsten Tage hunderte von Barrikaden erheben würden, Viertel war still. Niemand hätte geahnt, daß Die Kommission. Ganzes zu befriedigen im Stande ist. In Deutschland ist der Schneider Weitling zu erwähnen, der mit seinen Gedanken die J. A.: Frizz Trapp, deutsch- schweizerische Arbeiterbewegung erfüllte. Im Jahre 1848, Berlin, Biesenthalerstraße 6a IV. an der Schwelle der Februar- Revolution, haben dann Mary und Engels durch die Herausgabe ihres tommunistischen Aufruf an die Frauen und Arbeiterinnen Moabits! In wirthschaftlichen Lage, in welcher Manifeste 3 gewissermaßen die Vereinigung des Kommunismus die An Anbetracht der gedrückten winter been holgad ir grauen und Sozialismus vollzogen. Was da als Kommunismus hingestellt durchbohren und in die Mauern der Häuser einschlagen am meisten zu leiden haten, ist es an der Zeit, daß auch die wird, nennen wir Sozialismus ein Unterschied ist nicht. würden, in denen Verzweifelte sich darauf vorbereiteten, Frau hinaustritt in das öffentliche Leben und bessere Zustände Ueber das neue sozialdemokratische Programm, das alle entweder für die soziale Sache zu siegen oder zu sterben. Geräusch von Schritten hörte. Collard war in seinen Gedanken vertieft, als er das Er beugte sich leicht vor und drückte sich dann haftig wieder gegen die dunkle Mauer. Zwei Männer kamen eiligst heran; der eine war von hoher Statur, der andere, eher flein als groß, war schlank und schmächtig. ( Fortsegung folgt.) spruch sein! mit schaffen hilft. Die Zeiten sind vorüber, wo das Haus allein Forderungen des Sozialismus enthält, ist Redner bereit, später die Welt der Frau ausmachte. Wir müffen so hart wie der einmal zu sprechen. In der Diskussion meldet sich nur ein Redner, Mann um unsere Existenz ringen und so ist es auch unsere wohl der betont, daß in Hessen der Boden für die Sozialdemokratie gut verstandene Pflicht, uns zu vereinigen, damit uns der Kampf vorbereitet ist. Zu Vereinsangelegenheiten" nahmen einige leichter falle." Bildung und Brot" das soll auch unser Wahl- Oppositionelle, die aus der Parteiorganisation ausgetreten sind, das Wort, um ihre Unzufriedenheit mit der einen oder andern Im Anschluß hieran fordern wir alle Frauen und Arbeite- Person auszusprechen, werden aber von Genossen aus dem Wahl rinnen von Moabit auf, in der am Montag, den 30. November, verein abgeführt. Mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie Abends 8/2 Uhr, bei Herzeg. Stromstr 28 stattfinderde Berging die Versammlung auseinander. Theater. Freitag, 27. November. Opernhaus. Cosi fan tutte!( So machen es Alle!) Schauspielhaus. Der Sturm. Deutsches Theater. Brief. Berliner Theater. Die Jungfrau von Orleans. Der blaue Leffing Theater. Die Großstadt Luft. Rehdenz- Theater. Dr. Jojo. Wallner- Theater. Immer zerstreut! Hieraus, neu einstu dirt: Hanni veint Hannii lacht. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Polnische Wirthschaft. Thomas- Theater. Der Kunst Bazilhus. Circus Renz. Circus G. Schumann. Karlstraße. Friedrich- Karl- Ufer, Ede Karlstr. Freitag, den 27. November cr., Abends 72 Uhr: Große Klownund Komiker- Vorstellung. Heute lacht Alles! Große öffentliche sozialdemokratische Volks- Versammlung 333/22 Sonntag, den 29. Novbr., Vorm. 10 Uhr, ages Ordnung: 1. Vortrag über:„ Das Programm und die Tattik der Partei". Referent Reichstags- Abgeordneter A. Bebel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Beim Eintritt im Saal bitte das Rauchen einzustellen Der Vertrauensmann: W. Gieshoit. Große öffentliche Versammlung für den Freitag, den 27. November cr., Abends 74 Uhr: Große KomikerVorstellung. Auftreten der Klowns 3 Gebr. Briatore, Gebr. Dianta u.Warne, Paul u. William, C. Godlewsky, Gebr. Besonders hervorzuheben: Die Ab- int ,, Eiskeller"( hinterer Saal), Chausseestraße Nr. 88. Kronemann, Veldemann und Rosche, fahrt v. Corps de ballet- Ball mit der Misco 2c. in ihren höchst komischen Gepäck- Droschke Nr. 1001.( Höchst orig. Entrees und Intermezzos. Außerdem Szene). Klown Tanti m. seiner Groß Prinz Karneval u. sein Gefolge, tom. mutter zu Pferde. Klown Little Fred equestr. Arrangement mit 12 Freiheits als reisender Künstler. Orig.- Schlangenpferden, vorgef. v. Herrn Franz Renz. menfch Hjalmar v. Bergh. Der engl. Beautiful, ger. von Fräul. Clot. Hager. Jockey, Parodie v. Klown Tanti. Der Kandelaber, ger. v. Herrn Ernst Renz amerit. Photograph, dargest. v. Klown ( Enfel). Eine Vergnügungsfahrt mit Little Fred. Halifax, arab. SchimmelHindernissen, v. der neu engag. Elton- hengst, in Freih. vorgef. v. Hrn. Ernst Troupe( 5 Personen). Auftreten der Schumann. Zunt Schluß: Eine Rundvorz. Reitkünstlerinnen u. Reitkünstler. reise in 80 Stunden m. d. beid. Doggen Zum Schluß der Vorstellung:" Auf Fritz und Babe. Mr. Joë Hodgini als Helgoland", oder: Ebbe und Fluth. engl. Jockey. 6fache Fahrschule mit Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime 12 Schulpferden, ger. v. 3 Damen und in 2 Abtheilungen m. National Tänzen 3 Herren. Jeu de barre, ger. von drei ( 60 Damen), Aufzügen u. s. w. Dampf- Herren. Cäsarenritt mit 12 Pferden, schiff- a. Bootfahrten, Wasserfällen, ger. v. 4 Damen u. 4 Herren. Riesen- Fontainen mit allerlei Lichteffekten u. f. w., arrangirt u. inszenirt Seenpala. Spezialitäten- Vorstellung. von Direktor E. Renz. Kunstschwimme: Gebrüder Richter's Variété. Spe- rinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß zialitäten- Borstellung. tableau: Grand Fontaine Lumineuse. Theater der Reichshallen. Täglich: ,, Auf Helgoland". zialitäten Borstellung. Sonntag: 2 Borstellungen. Nachm. Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- 4 Uhr: Auf vielseitiges Verlangen: stellung. ,, Die lustigen Heidelberger". Konkordia- Valas- Theater. Spe- Abds. 71/2 Uhr: ,, Auf Helgoland". zialitäten- Vorstellung. Ostend- Theater. Muttersegen oder die neue Fanchon. Bellealliance- Theater. Jung Deutschland zur See. Adolph Ernit Theater. Der große Prophet. Alexanderplah- Theater. Schwarze Brüder. SpeRaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Theater der 5. Berl. Reichstags- Wahlkreis Tages Ordnung: Freitag, den 27. Novbr., Abends 8 Uhr, in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 11-12. 3. Schluß d. Borstell.: Circus unter Wafer. Eine Nacht in Venedig. 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten Stadthagen über: Der Gr. tomische Orig.- Wasser- Pantomime Giftbaum der Börse und Bordelle". 2. Diskussion. 3. Berichterstattung der mit fenfationellen Licht- und Wasser- Revisoren des Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Effekten. Großart. Wasserfall, Riesen- 332/10 Fontaine 2c. 2c. Sonnabend: Gr. Gala- Vorstellung. Neues Progr. Eine ländl. Hochzeit. Sonntag 2 Vorstellungen. Nachm. 3/2 Uhr 1 Kind frei) u. Ab. 7/2 Uhr. E. Renz, Direktor. 2 Mal: Circus unter Wasser. 995 Freie Volksbühne. Für die 2. Abtheilung( grüne Karten) findet am Sonntag, den 29. November cr., Nachmittags 2 Uhr, im Bellealliance- Theater die 2. Vorstellung statt. Aufgeführt wird: Maria Magdalena. Reichshallen PAQUERETTE. Sen man. Reicher und Heinr. Prechtler. Das Ausloosen der Plätze Boxende Hunde. Cee Mee. u. f. w. ut. f. w. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Schauspiel in 4 Aften von Friedrich Hebbel. Unter gütiger Mitwirkung der beginnt um 1 hr. Die Mitglieder werden wiederholt darauf anfmerksam gemacht, daß das Theater künftighin immer 10 Minuten nadh 2 Uhr gefchloffen wird und finden Zuspätkommende erst nach dem 1. Aut Einlah. Zu dieser Abtheilung werden in sämmtl. Zahlstellen noch neue Mitglieder aufgenommen. Mitglieder der 1. und 3. Abth., welche sich durch Mitgliedskarte legitimiren, können gegen Madhzahlung von 50 Pf. id diese Vorstellung noch einmal ansehen. Fin Dezember fommit zur Aufführung: Der Revisor. Luftspiel in 5 Aften von Nicolaus Gogol, und zwar: 221b für die 1. Abtheilung am Sonntag, den 6. Dezember, " 2. 3. " " " " 13. 27. " " " " " Der Vorstand. Achtung! Maurer. Große öffentliche Die Revisores. 355/19 Bersammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 29. Novbr., Abds. 5½ Uhr, im Lokale des Herrn Knebel, Bad Strasse No. 58. Tages Ordnung: 1. Vortrag von Frl. Wabnik über: Die Gottes; und die Königs Jdee". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes.- Zur Deckung der Unkosten Teller sammlung. Nachher geselliges Beisammensein und Tanz. Um zahlreichen Besuch bittet Achtung! Die Einberuferin. Große öffentliche Versammlung von Handlungsgehilfen u.- Gehilfinnen am Freitag, den 27. Noubr., Abends 81/2 hr im Saale des Herrn Deigmüller, Alte Jakobstraße Nr. 48 a Tages Ordnung: 1. Ur. 1. Welche Gründe veranlassen die Handlungsgehilfen zum Anschluß an die Sozialdemokratie? Referent Reichstagsabg. A. Heine, 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen bittet Der Verein zur Wahrung der Intereffen der Berliner Maurer 1169L feiert morgen, Sonnabend, den 28. November, sein Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Spezialität.- Theater I. Ranges. Sieges- Felt nach fünfjähriger vorläufiger polizeilicher Schließung im Elysium, Landsberger- Allee 40/41. 177/4 Der Einberufer. Am wahlen Die Rommunc die Part zirken der eine neue Um Verein der Sattler und Fachgenoffen. Den Mitgliedern diene hiermit zur Nachricht, daß unsere regelmäßigen Versammlungen nicht mehr im Dresdener Garten", sondern bis auf Weitere Annenstraße Nr. 16 bei Kessner( Slubhaus) stattfinden, und zwar die nächste am Mittwoch, den 2. Dezember Opposition.( Referent: Herr Bahr.) 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste [ 263/5] willkommen. Hierzu ladet ein Der Vorstand. ( Näheres besagen die Anschlagfäulen am Dienstag). den gegne fand eine Sentral- S Ban- Arbeiter Berlins und Umges. Wir laden hiermit alle Kollegen, sowie Freunde utrd Gönner des Vereins freundlichst ein. 238/20 Entree für Herren 50 Pf., Damen 20 Pf., Kinder unter 14 Jahren frei. Billets sind in den mit Plakaten belegten Lokalen, sowie bei sämmtAuf.: Wochentags 71/2 Uhr. Entree 50 Pflichen Vorstandsmitgliedern zu haben. Der Vorstand. Sonntags 62 Zentralverband deutscher Maurer u.verw. Berufsg. Gtablissement Buggenhagen Kombinirte Mitglieder- Versammlung " am Moritzplatz. Täglich: 75 " Unterhaltungs- Musik. beider Zahlstellen Berlins am Sonntag, den 29. Nov., Vorm. 11 1hr, in Orschel's Salon, Sebastianstr. 39. Tages Ordnung: 1. Welche Nenderungen find durch Gründung des Zentralverbandes Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. deutscher Maurer 2c. resp. Anschluß an denselben in den Berliner Maurer Großer Frühstücks und Mittagstisch. vereinigungen eingetreten? 2. Diskussion. 3. Verbands Angelegenheiten und Spezial- Ausschant von Bayeuhofer Verschiedenes. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen bitten Die Lokalverwaltungen. 641 Direktion 3. Rödmann. Export- Bier, Seidel 15 Pf. 247/10 F. Müller. PassagePanopticum und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Brinzeß Bauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum W ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Biel Nenes tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Ka Schutzincipp's Malz er's Marke Kaffec Hur f, wann die Schutzmarke, unferer Plant டுவரள். VM Kathreiner's Kneipp- Malzkaffee ( Malz mit Kaffeegeschmed), = bester und billigster Ersatz für Bohnen Kaffee; vortheilhaftester Zusatz zum Bohnenkaffee. Aerztlicherseits empfohlen für Kinder, Blutarme, Bleichsüchtige und Nervenleidende. General- Vertreter: F. Bulle, Kronenstraße 12/13. June Retirirur# 6447 -MUNCHEN Jm Café de l'Europe, Spittelmarkt, Leipzigerstraßen- Ecke, wird bis auf Weiteres neben dem bisherigen reinen Bohnenkaffee Malzkaffee und Bohnenkaffee halb und halb gemischt in besonderen Tassen nur von Morgens 9 bis 1 Uhr verabreicht werden. Nur 1,50 M. Brieje u. Eingaben je. t, StrafaufVereinszimmer m. Pianino Montags u. Freitags noch frei. Weiß- u. Schub u. jurist. Nath i. all. Sachen im Bairisch- Bierlokal, Grüner Weg 20. Rechtsbureau Prinzenstraße 10. Führg. all. Prozesse, a. Sount.[ 2266 Hofen, Knabenanzüge, Arbeitssachen Wilh. Pahr, Brunnenstraße 83 e. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Umstände wegen ist eine Restauration sofort zu verkaufen. Näheres Reinickendorferstr. 58 im PosamentierGeschäft von Melzig. 2236 394M Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. Sonntag, den 29. Houbr., Vorm. pünktlich 11 Uhr: Oeffentliche Versammlung in ,, Scheffer's Salon", insel- Strasse No. 10. Tages Ordnung: in welche empfehler Parteien Inde bringen, juweisen, irgend ein Für welche E wir steher lämpfen lichen Pa theidigen, einer der 1. Die Gewerkschaftsbewegung und die Sozialdemokratie. Referent nahme zum Bauhandwerker". 5. Anträge aus der Mitte der Versammlung. Frit Wilke. 2. Diskussion. 3. Bericht der Vertrauensmänner. 4. Stellung In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Bau- Arbeiters, zu dieser Verfainmlung zu erscheinen. 126/11 SF Säulen- Anschlag findet nicht statt. B J. A.: W. Gaßmann, Eyerzierstr. 4. Leseklub ,, Carl Marx". Große öffentliche Bersammlung für Männer u. Frauen am Sonntag, den 29. November, Abends 6 Uhr. Tages Ordnung: im großen Saale der Berliner Bockbranevei am Tempely. Bers 1. Bortrag des Herrn Henning über:" Der Sozialismus des Alter thums und Mittelalters". Nachdem gesellige Unterhaltung und Tant 402/17 Der Einberufer. Genossenschafts- Buchdruckerei eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Solingen. des Herrn C. Ern: Unse 10. und zu erfülle in diesen Der 15. D 12 Am Die gefest un berech und Beit Abg. daß die Beiträge in dieser werden. Faffung geber, fie Sonntag, den 29. November, Nachu. 6 1hr, im Lokale Versammlung. E Ganze Ausstattungen empfiehlt L Empfang der Beiträge. Aufnahme neuer Mitglieder. die Faff über die Den and C Stac awischen Antrag anzunehin Abg. träge; Di NB. Die Mitglieder, welche vom Gericht benachrichtigt sind, werden gebeten, die betreffende Postkarte mitzubringen, resp. ihre Nummer anzugeben. 425/3 Große öffentliche Versammlung der Töpfer Rixdorfs u. Umgeg. am Sonntag, den 29. November cr., Vorm. 10 Uhr, im Saale des Herrn Kummer, Berlinerstr. 136. Tagesordnung: Der Vorstand. Tischler- Verein. Sonnabend, den 28. Novbr., 9 Uhr, Melchiorftr. 15: Abends 363/4 Deffentliche Versammlung mit Damen. Tages- Ordnung: die den, weil für welch Die gelehnt. Vortrag d. Hen Henning über: Dit Wissenschaft u. das Leben“. Nach dem Erziehung der Menschheit durch 1. Wahl eines stellvertretenden Ver- Vortrag: Gomüthliches Beisammensein trauensmannes. 2. Diskussion. 3. Ver schiedenes. Um zahlr. Erscheinen bittet Der Einberufer. 222b Moritz Gläser, 10931 Schuhe u. Stiefel mit Tanz. Der Vorstand Nad die höhe Berficher bestimmt den tönn nungen währung Abg. Berwaltu Bestimmu Gründe folches S Rester- Handlung. Spottbillige Rester zu Knaben und Die Zahl Befugni Daß bei Jugeben große Un marke, sowie Jackets, Taillen; Seide, Plüsch, Sammel Krimmer, Pelz, alle Befayartikel. Alle Filzschuhe sämmtt. Art empfiehlt 167. Reichenbergerstr. 167. G. Zerbe, Ritterstr. 114, Pfandleihe, Bossenerstr. 35. 199b 1555L] nahe Fürstenstraße. Berantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. wird zugeschnitten. 15521 Karle, Waldemarstr. 66. Hierzu zwei Beilagen Abg. 855 a e gemeffen, ftellen m damit de Wenn dem Bed Staffenlei soll den intereffen Stac für ein i ist auch ist in Be der Bevö für die t nicht Rommiff beschluß 30 Vers weiß ja Wenn di nachzuge lieber de trage von chwerde Gründe jubjektive viel verla Was fin spricht? werden, müßte, n Abg. trägen 310 aus prats Merztewa Teichung is dern vo wahl fie den Lie 61 2 laffen if darunter 3. 4. g - 88. eferent eis -12. " Der ng der 355/19 ten onig Teller Hell 3a. eine ttet 11. iBigen weiteres aber, und Gäfte eg. eferent ellung nlung jeden ten erg. Alter Taul ei pokale verden geben. bende 363/4 ng Die die ch dem enseis and. I und intelu immet Alle 15521 66. lagen den 1. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 278. Parteigenoffen! Freitag, den 27. November 1891. 8. Jahrg. stellt, zeigt das Beispiel der Buchdruckerkasse in Berlin, welche solche 3wangsmaßregeln im großen Maße geschürt. Vom Reaus dem Gewerts- Krankenverein ausgeschieden ist. Sie hat gierungstisch ist uns einmal versichert worden, daß bei allen 21 Aerzte, darunter den Herrn Kanitz, der in meinen Augen Gesezen gefragt werde, wie sie auf die Sozialdemokratie Am 15. Desember d. J. finden in Berlin die Stich fein Arzt ist, und 10 Spezialisten. Sie hat im zweiten Quartal wirken. Diese Bestimmung hier wird unter den Arbeitern neue wahlen für die Stadtverordneten- Versammlung statt. Die Sozialdemokratie ist an den Stichwahlen in zwei aber 4818 2. bei freier Aerztewahl: das Krankengeld betrug in welche nach dem Grundsatz handeln für Euch arme Teufel ist 1890 1258 M. für die Aerzte gezahlt, im zweiten Quartal 1891 Sympathicen für uns erwecken und Antipathieen gegen die, Kommunal- Wahlbezirken betheiligt und wir sind überzeugt, daß den beiden Quartalen 19 186 bezw. 25 110 M., also unter der das Schlechteste gerade noch gut genug. die Parteigenossen Alles aufbieten werden, um in diesen Befreien Aerztewahl sind die Kosten erheblich gestiegen. Aehnlich zirken den Sieg zu erringen und damit der herrschenden Majorität liege es bei den Kassen der Schuhmacher und Schneider. Wenn nicht durch Verquickung dieser Frage mit dem utopischen ZuAbg. Hirsch( dfr.): Die Sozialdemokraten nüßen ihrer Sache eine neue und wohlverdiente Niederlage zu bereiten. man den Mitgliedern das Recht geben will, Anträge zu stellen, funftsbild der Verstaatlichung der Aerzte. Wir haben es ledigdann soll man nicht die Zahl 20 oder 30 wählen, sondern eine lich mit der Gestaltung der Dinge auf Grund der heutigen Bahl im Verhältniß zur Mitgliederzahl. So sind die Anträge Staats- und Gesellschaftsordnung zu thun. Das Streben nach freier Aerztewahl geht nicht allein von den Aerzten aus, welche Abg. Möller( natl.): Der§ 55a verdantt seine Entstehung ihre materielle Lage verbessern wollen, sondern von den Verder Anregung des Abg. Stößel, der über die Kaffenärzte verficherten selbst, welche, so lange ich denken kann, über die Be schiedene Klagen vorbrachte, die aber nicht erwiesen sind. Die handlung seitens der Zwangstafsenärzte flagen. Uebrigens ist Aerzte haben sich bei uns im Westen in verschiedenen Städten das Streben der Aerzte, welche nicht die nöthige Protektion allerdings den Kassen angeboten zur ärztlichen Behandlung gegen haben, um Kassenärzte werden zu können, nach Beschäftigung eine bestimmte Entschädigung pro Ropf; sie haben die Arbeit durchaus berechtigt. Die Kassenärzte haben in ihren Sprech unter sich vertheilt und auch eine ehrenamtliche Kontrolle ein stunden 50, 60 und noch mehr Personen zu untersuchen und höchstens in der Lage, für den§ 55 a zu stimmen, dessen Freund gesetzt. Gegenüber dieser großen Zahl von Kassenärzten bin ich ihre Familie zu erhalten. ich eigentlich nicht bin. Um über die Stellung der Sozialdemokratie zu den zwischen gegnerischen Parteien stattfindenden Stichwahlen zu berathen, fand eine Zusammenkunft sämmtlicher Bezirkskomitees, sowie des Sentral- Wahlfomitees und der gewählten Stadtverordneten statt, in welcher einstimmig beschlossen wurde, den Parteigenossen zu empfehlen, sich an den Stichwahlen zwischen den gegnerischen Parteien nicht zu betheiligen. Indem wir diesen Beschluß zur Kenntniß der Parteigenossen bringen, brauchen wir zur Begründung desselben nur darauf hinzuweisen, daß es nicht die Aufgabe der Sozialdemokratie ist, irgend einer gegnerischen Partei Vorspaundienste zu leisten. Für die sozialdemokratische Partei ist es ganz gleichgiltig, welche Spielart der Bourgeoisie im Rothen Hause" herrscht; wir stehen allen Bourgeoisparteien feindlich gegenüber, wir betämpfen das heutige Wirthschaftssystem, und weil die bürgerlichen Parteien allesammt die bestehende Gesellschaftsordnung vertheidigen, deshalb haben wie nicht das geringste Interesse daran, einer der gegnerischen Parteien zum Siege zu verhelfen. nicht annehmbar. Abg. Hirsch( fr.): Durch die Anregung der Verstaatlichung der Aerzte ist der Frage der freien Aerztewahl fein Verdienst erüber die Auswahl der Aerzte entsteht, so sehe ich nicht ein, wes- von Aerzten beschäftigungslos gemacht und dahin geführt, daß Abg. Langerhans( dir.): Wenn in der Kasse ein Streit wiesen worden. Die Einführung der Kassenärzte hat eine Menge halb die höhere Verwaltungsbehörde sich darin mischen soll. Ich die Kranken nur sehr oberflächlich untersucht und in der Behandfehe ferner nicht ein, warum bei 3000 Mitgliedern 30 den übrigen lung vernachlässigt werden. Daher kommt die Neigung der Ar2970 nene Aerzte sollen aufzwingen können. Freie Arztwahl ist beiter, sich an nicht- studirte Aerzte zu wenden, weil ihnen die Unser Interesse konzentrirt sich darauf, am 15. Dezember den eigentlich nur dahin zu verstehen, daß die Kasse nur Krankengeld Behandlung seitens der Kaſſenärzte nicht genügt. In Krefeld, 10. und 40. Kommunal- Wahlbezirk zu erobern; um diese Aufgabe gewährt und der Versicherte davon seinen Arzt bezahlt. Die Magdeburg, Leipzig besteht die freie Aerztenzahl und es ist keine zu erfüllen ist es nothwendig, daß die Genossen die Agitation Rassenärzte erhalten jetzt eine jämmerliche Besoldung, von welcher Klage darüber laut geworden. Die Adresse der Anträge ist in diesen Bezirken fräftig und nachhaltig unterstützen, damit auch sie nicht leben können; denn die Bezahlung geht weit unter die eigentlich nicht die richtige; alles wendet sich hier an das Reich; der 15. Dezember ein Siegestag für die Sozialdemokratie wird. Tare von 1815 herab. Dadurch wird der ärztliche Stand herab- aber die Kaffenvorstände können ja selbstständig beschließen im Das Zentral- Wahlkomitee. gedrückt. Wenn wieder einmal eine Novelle kommt, dann müssen Rahmen des Gesetzes. Die ganze Bewegung für die freie Aerztewir zur wirklich freien Aerztewahl kommen, wie sie die freien wahl muß sich an die Kassen wenden. Dort muß die Entscheidung Kassen hatten. So schlecht wie die Merzte der Kasse, bezahlt man getroffen werden und§ 55a giebt dazu die Handhabe. faum einen Dienstmann. Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn Abg. Hitze wendet sich gegen die allzugroße Ausdehnung der wir die Vorschriften nicht so eingehend machten, sondern den freien Aerztewahl, weil die Kassen die daraus erwachsenden Rassen mehr freien Spielraum ließen. Erweitern wir die Ausgaben kaum tragen könnten; cr wendet sich ferner gegen die Zwangskassen nicht! Verstaatlichung der Aerzte. Darlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 127. Sigung vom 26. November, 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: v. Bötticher. Die zweite Berathung des Krankenkassen- Gesetzes wird fortgefegt und zwar beim§ 53, nach welchem die Arbeitgeber berechtigt sind, die für die Arbeiter gezahlten Eintrittsgelder und Beiträge vom Lohne abzuziehen. anzunehmen. gelehnt. Abg. Wurm( Soz.): Die Herren von den Mehrheits- Abg. v. d. Schulenburg erklärt sich für die Streichung parteien haben Gewissensbisse über den von ihnen beschlossenen des§ 55a, die Kassen sind selbstverwaltende Körperschaften, sie Aerztezwang, und da wollen sie sich salviren, indem sie der Ver- können sich auch ohne diese Vorschrift vollständig helfen. Wenn waltungsbehörde die Abänderungsbefugniß in ciner thatsächlich von„ weiteren" als den von der Kasse bestimmten Aerzten die unerreichbaren Art zuweisen. Die Frage, ob ein Arzt gut be- Rede sei, so könne das leicht auf die Anrufung von Naturärzten handelt hat oder nicht, kann nicht nach materiellen Bestimmungen bezogen werden, die er unter allen Umständen den Kassen fernAbg. v. d. Schulenburg beantragt, den§ 58 dahin zu fassen, entschieden werden, sondern nur nach dem subjektiven Empfinden halten möchte. daß die Arbeiter verpflichtet sind, sich die Eintrittsgelder und des Ginzelnen; es kommt auf das Vertrauen der Patienten an, Abg. Eberty: Die Zwangsärzte in Berlin gehören durchBeiträge bei der Lohnzahlung abziehen zu lassen. Streitigkeiten und darum kann ein„ Kluger Mann" oder eine weise Frau" aus nicht zu denjenigen, welche eine schlechtere Qualifikation in dieser Angelegenheit sollen von dem Gewerbegerichte entschieden wirklich Erfolge haben, die ein Arzt nicht erreicht." Prof. Forel haben; sie gehören im Gegentheil zu den besten des ärztlichen werden. Der Antragsteller führt aus, daß die vorgeschlagene sagte selbst öffentlich, 2/3 aller Patienten genesen von selbst, 2/ Standes. Ich kann nur darauf hinweisen, daß eine Kasse, welche Fassung aussehe wie ein Appell an die Großmuth der Arbeit der übrigen verfallen dem Tode oder bleiben unheilbar, und bei das Experiment mit der freien Aerztewahl gemacht hat, sehr ergeber, sie möchten die Beiträge doch nicht abziehen, deshalb muß den wirklich Geheilten müssen wir uns immer fragen, haben wir hebliche Mehrausgaben aufzubringen hat. Die jungen Aerzte, die Fassung so gewählt werden, daß gar kein Zweifel besteht, nicht mehr geschadet als genützt, und was war es denn, was welche wir anstellen, müssen drei Jahre praktizirt haben; wenn über die Berechtigung der Arbeitgeber zum Abzug. wirklich genügt hat? Prof. Nothnagel sprach sich auf der Natur- ein solcher junger Arzt von 26 Jahren etwa 1500 m. als AnStaatssekretär v. Bötticher: Ich fann feinen Unterschied forscher Versammlung in Halle in demselben Sinne aus. Damit ist fangsgehalt bei einem Durchschnittsgehalt von 1900 M. bekommt, zwischen den beiden Fassungen erkennen; wenn das Haus den das Todesurtheil über die Zwangsärzte gesprochen; denn zu dem so ist das keine schlechte Bezahlung, da er der Kasse doch nur Antrag annehmen sollte, so habe ich nichts dagegen einzuwenden. Arzte, der mir aufgezwungen wird, habe ich kein Vertrauen, eine geringe Zeit des Tages opfert. Daß er freie Zeit erhält, Den andern Antrag, betreffend die Gewerbegerichte, bitte ich aber und auf das Vertrauen kommt es heutzutage sehr viel an, wo dafür sorgt die stete Vermehrung der Zahl der Kassenärzte. Das die Kunst des Arztes wesentlich in der Ertheilung von Ver- ist die Wahrheit entkleidet von allem, was zur Agitation und zu Abg. Spahn( Zentr.) empfiehlt die Ablehnung beider An- haltungsmaßregeln besteht. Hier aber bemüht man sich, ein unllaren Vorstellungen gehört. träge; die Gewerbegerichte könnten hierbei nicht angerufen wer- neues Proletariat zu schaffen, nämlich die proletarisirten Aerzte. Atg. Singer: Herr Eberty steht der Berliner Verwaltung für welche die Gewerbegerichte nicht bestimmt seien. den, weil die Krankenversicherung große Arbeiterklassen umfaffe, Der Zwangsarzt wird in einer ganz unwürdigen Weise bezahlt. zu nahe, als daß man es ihm übelnehmen fönnte, wenn er sie Gerade in Berlin zahlte man Kassenärzten früher 1200 M., jetzt bei jeder Gelegenheit in ein günstiges Licht stellt. Aber er hat Die Anträge v. d. Schulenburg werden sämmtlich ab- 1500 m. Als es sich herausstellte, daß für einen gewissen Bezirk des Guten zu viel gethan, und es war unvorsichtig von ihm, zwei Aerzte nöthig seien, wurden sie endlich angestellt und jeder das Loblied dieser Einrichtungen in Gegenwart von Leuten zu Nach§ 55a, welcher von der Kommission eingefügt ist, kann erhielt nun 1500 m., während der früher angestellte feine ent- fingen, welche die Dinge auch kennen. Daß die Kassenärzte in die höhere Verwaltungsbehörde auf Antrag von 30 betheiligten sprechende Zulage bekam. Der Kaffenarzt bekommt für den Besuch Berlin nach neun Jahren mehr Gehalt bekommen, wird hier Bersicherten anordnen, daß auch weitere als die von der Kasse nicht einmal 1 M., sondern viel weniger. Würde der Aazt das keinen Eindruck machen. Infolge der Vertheuerung der Lebensbestimmten Aerzte und Apotheken in Anspruch genommen wer- Rezept nicht selbst zum Patienten tragen, sondern durch einen bedürfnisse haben Staat und Gemeinden eben die zage ihrer Beden können, wenn durch die von der Kaffe getroffenen Anord- Dienstmann hinschicken, so würden die Kosten verdreifacht werden. amten verbessern müssen. Die Berliner Krankenkassenärzte können mungen eine dem Bedürfniß der Versicherten entsprechende Ge- Gin Dienstmann ist in der That besser gestellt als ein Arzt. nur dann eine Nebenpraxis ausüben, wenn sie gewiſſenlos genug währung der Kaffenleistungen nicht gesichert ist. Eine sehr wichtige Frage ist auch die des Apothekenzwanges, find, um die ihnen von den Kassen auferlegte Pflicht zu verAbg. v. Dziembowski- Pomian( Pole) beantragt, daß die über die wir uns bei der Berathung des Antrages auf nachlässigen. Es ist mir nicht etwa von jungen Aerzten, die Berwaltungsbehörde schon auf Antrag von 20 Betheiligten diese Verstaatlichung der Apotheken noch genauer auszusprechen feine Stelle erhalten konnten, sondern von alten Aerzten ver Man spricht von den Apothekern als Neun fichert worden, daß die Stelle eines Krankenkassenarztes die volle Gründe angegeben werden. Der Antragsteller führt aus, daß ein undneunzigern, aber sie verdienen weit mehr als 99 pGt. Beit eines Mannes in Anspruch nimmt. Der Nebel und solches Korrektiv gegenüber dem Aerztezwange nothwendig sei. Eine halbjährige Apothekerrechnung einer Hannoverschen Dunst, von dem der Vorredner sprach, liegt also ganz wo ließ ich von einem Apotheker nachrechnen; banach anders. Bei der Vergebung der Krankenkassenarzt Stellen in Defugniß ist allzuſehr in das Believen der Behörde gestellt. betrug der Verkaufspreis der Medikamente 269,83 M., der kaufe Berlin sprechen Rücksichten mit, die weit über das hinausgehen, daß bei der Ablehnung eines solchen Antrages die Gründe an- preis nur 50 M., es waren alfo 437 pGt. verdient; die Her- was man vernünftiger und anständiger Weise eigentlich ermezten ugeben sind, ist selbstverständlich. Sonst ruft die Ablehnung stellungskosten in der Apotheke berechnen sich zu 159' M., nach müßte. Ich kenne eine ganze Reihe von Fällen, wo die Vergroße Unzufriedenheit hervor. dem Werth der Arbeitskraft des Provisors betragen sie nur gebung dieser Stellen nicht von der Qualifikation des BetreffenAbg. Hike( 3.) hält ebenfalls ein solches Korrektiv, wie 50 M., die Tekturen, Gläser, Papier, Korfen u. s. 1. fosten 81 m., den abhängt und davon, ob seine soziale Lage seine Anstellung 355 a es bietet, für nothwendig; es sei vielleicht auch an der Apotheker hatte aber nur 21 M. Auslagen darauf, also wieder gegenüber einem Anderen empfiehlt. Die Gleden jind stellen müssen, auf 20 zu vermindern. Nothwendig sei aber, Aerzte der Werth der Medikamente für die Heilung ein minimaler anderen Erwerb zu suchen und die sich in diese Praxis nur gemessen, die Zahl der Personen, welche einen solchen Antrag 288 pet. Verdienst. Dabei ist nach der Angabe hervorragender geben worden an Leute, die es gar nicht nöthig haben, einen damit das Korrektiv wirksam werde, daß die letzte Bestimmung: -da ist der Apothekenzwang doppelt ungerecht. Dem Patienten hineinbegeben, um nachher in Kreise zu kommen, in denen sie wenn muß die Wahl des Arztes und der Apotheke freigestellt sein. Den besser bezahlt werden. Also so engelrein, wie Herr Eberty die den Bedürfnisse der Versicherten entsprechende Gewährung der Grund für den vom Gesetz ausgesprochenen Zwang enthüllt der Dinge in Berlin geschildert hat, find fie leider nicht. Rassenleistungen nicht gesichert ist", gestrichen werde; die Behörde Antrag Hike in drastischer Weise. Die Bevölkerung ist zu arm, I Abg. Eberty: So weit wie ich die Dinge amtlich habe festinteressen der Kasse entgegenstehen". stellen tönnen, sind alle Behauptungen, daß die Aerzteſtellen durch proletarisirt, die Aerzte werden es ebenfalls. Die Verstaat- unlautere Mittel erlangt, grundlos. Ich fordere Herrn Singer Staatssekretär v. Bötticher: Ich halte die freie Aerztewahl lichung der Aerzte ist das einzige Mittel zur Abhilfe, auf, mir mitzutheilen, was er darüber erfahren hat. für ein schönes Ideal, aber nicht für ausführbar. Das Beſſere ſonſt fann man allerdings die freie Arziwahl nicht durchBei der Abstimmung wird§ 55a angenommen unter Streichung auch hier der Feind des Guten. Durch die Krankenversicherung führen, denn sonst werden sich nur die billigeren Kräfte zur des Passus:„ Wenn durch die von der Kaffe getroffenen Anordſt in Bezug auf die ärztliche Behandlung der ärmeren Klassen Verfügung stellen, nicht aber die Professoren. Ein Konkurrenz- nungen eine dem Bedürfniß der Versicherten entsprechende Geder Bevölkerung sehr viel geschehen. Deshalb kann ich mich auch tampi ist bei den heutigen sozialen Zuständen zwischen den Aerzten währung der Kassenleistungen nicht gesichert ist." für die beiden Anträge nicht sehr erwärmen; es wird dadurch unvermeidlich. Der Arbeiter hat selbst ein Interesse daran, daß Zum§ 56 beantragen die Sozialdemokraten, den früheren nicht wesentlich Besseres geschaffen, als durch den der Arzt gut bezahlt wird, denn nur ein gut bezahlter Arzt fann§ 56 beizubehalten, wonach die Krankengelder nicht verpfändet, ift at nachzugeben, an Kommissionsbeschluß. Mir gefällt beschluß dem Kommissions: dem Kranken die nöthige Fürsorge widmen. Aber die Rezepte nicht übertragen, nicht gepfändet und nur auf geschuldete Bei30 Versicherten in Bewegung gesetzt werden soll. nicht, daß Die Behörde auf Antrag von des Arztes allein helfen dem Arbeiter noch nicht, dazu gehört träge aufgerechnet werden dürfen. Die Vorlage will die AufMan das Rezept, das einmal der Kaiser Joseph von Desterreich gab: rechnung auch gegen Gintrittsgelder und Geldstrafen gestatten meiß ja, wie leicht es heute ist, Unterschriften zu erhalten. so und so viele Gulden und Beefsteats; nur eine Besserung der und außerdem die Unterstützungsansprüche in zwei Jahren verWenn die Behörden gezwungen sein sollen, einem solchen Antrage Lebensverhältnisse fann helfen. Die Würde des ärztlichen Standes, jähren lassen. wenn gewisse Umstände vorliegen, dann könnte man von der so viel gesprochen wird, kann nur der verstaatlichte Arzt Abg. Molkeubuhr( Soz.) empfiehlt den Antrag, weil das lieber den Krankenkassenvorstand verpflichten, einem solchen An- wahren. Wenn man fragt, wie denn bei der Verstaatlichung der Gesetz den Kranken die Unterstüßungsgelder in erster Linie sichern trage von 20 bis 30 Betheiligten nachzugeben und nur im Be Aerzte bestimmt werden soll, an welchen Arzt sich ein Kranker müsse. fchwerdefalle würden die Behörden zu besragen sein. Daß die zu wenden habe, so heißt das künstlich Schwierigkeiten hinein-| Der Antrag der Sozialdemokraten wird abgelehnt. Gründe seitens der Behörden angegeben werden sollen, ist zu tragen. Eine ähnliche Institution besigen wir ja schon in den Darauf wird die weitere Berathung nach 4½ Uhr ab= diel Der einzelne wählt sich einfach seinen Arzt selbst, gebrochen. Nächste Sigung Freitag 1 Uhr.( Erste Lesung des Etats.) trägen Wir haben ja auch Kommunales. Was sind Vermögensinteressen der Kassen, von denen Herr Hize schon die Verstaatlichung der Aerzte der Seele; wenn auch der spricht? Da könnten Aerzte, die nicht von der Kasse beschäftigt eine Beichtvater einem lieber ist als der andere, so findet doch kein werden, sich zu einem billigeren Preise anbieten und die Behörde großer Zusammenfluß derselben an bestimmten Stellen statt, es| müßte, weil für die Kassen etwas erspart werden kann, den An- regelt sich Alles von selbst, und so wird es auch bei den vernachgeben. staatlichten Aerzten sein. Jedenfalls würde dann dem Unfug ein Abg. Eberty( dfr.) erklärt sich aus seiner Erfahrung heraus Ende gemacht werden, daß die Leistungen der Aerzte so schlecht aus prattischen Gründen gegen die gestellten Anträge. Die freie bezahlt werden, daß sie ihre Pflichten nicht gewissenhaft erfüllen Stadtverordneten Versammlung. Aerztewahl halte auch er für ein schönes Ideal, nach dessen Er- können, denn darunter leidet nicht nur der Arzt, sondern auch| Deffentliche Sigung am Donnerstag, 26. November. reichung man streben kann. Nachmittags 5 Uhr. Die Agitation für freie Aerzte- der kranke Arbeiter. Der Antrag Hize verbessert wenigstens wahl ist nicht aus den Kassen herausgekommen, son die Kommissionsfassung. Die Kosten einer vollständig freien Die Wahl von 10 Mitgliedern aus der Versammlung zu Die Kassen haben geprüft, wie Aerztewahl könnten allerdings von den Kassen nicht getragen der gemischten Deputation zur Durchführung der für den Fall entgegenkommen fönnen. werden, es ist aber nicht Geld genug da, um dem Arbeiter die eines Noth standes beschlossenen Maßnahmen hat stattgefunden; laffen ihren 215 000 Mitgliedern die Wahl von 161 Aerzten, dieser ganzen Reformerei, dem Arbeiter ein Surrogat, Zichorie Lie 61 Berliner Staffen, welche zu einem Verbande vereinigt find, nöthige Fürsorge zu gewähren. Deshalb soll, wie überhaupt bei zu den Gewählten gehören Stryd, Langerhans, Haß. Vor der Tagesordnung giebt Stadtverordneter Kalisch dern von den Aerzten. fie den Wünschen der darunter 25 Spezialisten. Wie sich die freie Aerztewahl finanziell für Kaffee, gegeben werden. Die Unzufriedenheit wird durchlauf Wunsch einer großen Anzahl Kollegen" die Erklärung ab, an daß die in voriger Sizung vom Stadtverordneten Singer ge- Jordnung der Stadtverordnete Kalisch zu einer Mittheilung das die Wellenlinien, welche die Kurse zu beschreiben haben, folgende gebenen Zahlen für die Kosten des Frühstücks und für die Fre: Wort. Die„ Mittheilung" bestand in dem total mißglückten Ver- sein: 91 pCt. à 93 pet. à 91 pet. à 95 pet. à 94 pt. à 96 pt. quenz im städtischen Obdach vollständig unrichtig seien. Frühstück such, die in der letzten Sigung gehaltene Rede des Genossen- Das heißt:„ Troydem die Attien thatsächlich 5 pet. gestiegen und Abendbrod zusammen fosteten 8,77 Bi., Frühstück allein Singer in einigen Punkten zu widerlegen. Aufgebaut darauf, sind, waren sie in der Zwischenzeit zwei Mal um mehr als 1 pot also 4,38 Pi. Auch die behauptete Ueberfüllung des Asyls mit daß die amtlichen Zahlen unseren Genossen in der heutigen wieder zurückgegangen." Dies eine Prozent des Rückgangs durchschnittlich 1500 Personen habe nicht stattgefunden. Der Sigung nicht zu Gebote stehen würden, scheiterte dieser Angriff aber, das, wie gesagt, selbst bei günstigster Konjunktur stets up Durchschnitt für 1889, 90 fei 556, für 1890/91 756. In den sechs daran, daß Stadthagen sofort durch die Mittheilung einiger ausbleiblich ist schon wegen der beständigen Gewinnrealisationen Wintermonaten 1890/91 feien 200 719, durchschnittlich 1003, zu amtlicher Zahlen Stalisch zu dem inneren Zugeständniß zwang: das ist es, worauf die Grosvenor spekuliren. In schlechter beherbergen gewesen. " Dhätte ich doch geschwiegen!" Der Vorsteher verhinderte Ge- Konjunktur ist die Sache noch einfacher. Da fallen die Kanadier Stadtv. Singer protestirt zur Geschäftsordnung gegen diese nossen Singer, der dies Material noch ergänzen wollte, diese gleich von 91 auf 88, und dann ist die Deckung ebenso verfallen. Form der einseitigen Wiederaufnahme einer abgeschlossenen Debatte; Lektion Herrn Kalisch und dem hinter ihm stehenden Haß schon Geradezu undenkbar aber ist der Fall, daß es ein Papier geben es sei das durchaus unzulässig. Er behalte sich vor, die Richtigkeit seiner heute zu ertheilen. Man sieht- Freisinn Freifinn Unparteilichkeit sollte, das ohne die gekennzeichneten Zwischenschwankungen nur Zahlen nachzuweifen und erbitte nach dem Stadtv. Stadthagen, sind zwei verschiedene Begriffe. steigen sollte. Das giebt es nicht und daher ist der„ Kunde" der der sich bereits gemeldet habe, dazu das Wort. Grosvenor von vornherein der Geleimte. Lokales. Stadtv. Stadthagen: Ich bin auch Mitglied der ArmenEr ist es um so mehr und sicherer, als die Gauner in direktion, habe aber nicht erfahren, daß Herr Kalisch von derLondon meist nur Papiere empfehlen, die, an sich schwindelhaft, felben bevollmächtigt wäre, seine heutigen Mittheilungen zu fortwährend schwanken und das berühmte 1 pct. nicht zwei Mal, machen.( Lachen und Unruhe.) Mindestens hätte ich dann zusondern zwanzig Mal an einer Börse hin- und herpendeln, wo gezogen werden müssen. Die angegebenen Durchschnittskosten gegen merkwürdigerweise die weniger stark schwankenden„ Renten umfassen nicht nur Frühstück und Abendbrot, sondern auch Von symptomatischer Bedeutung für die zügellose Art papiere" als ungeeigneter für die Schwindelzwecke der Hoch Mittagbrot für durchschnittlich 1200 Familien und 1 pt. der kapitalistischen Produktionsmethode ist die Herabsetzung staplerfirma nie empfohlen sind. Krante.( Neue Unterbrechungen; Vorsitzender Langerhans des Bierpreises, mit der Herr Reichstags- Abgeordneter Provision und Depeschenspesen berechnen die Leute groß will ein weiteres Gingehen auf die Ausführungen des Stadtv. und Brauerei- Direktor Rösicke soeben vorangegangen ist. Dieser müthig nicht. Wozu auch. Mehr als seinen Einschuß kann der Kalisch nicht gest atten.) Das Urtheil des Kollegen Singer ist Herr, dessen Ehrgeiz nicht befriedigt ist mit der dominirenden Geprelite doch nicht verlieren und der iſt ja immer weg, and hier als unrichtig dargestellt worden; wir müssen doch darauf Stellung, die er im Berliner Brauereigewerbe schon an sich ge exklusive Provision. Aber, das könnte sich auch der Dümmste erwidern. Natürlich ist es ein großer Unterschied, ob 200 000 Menschen in einem halben Jahre oder 172 000 Ge- Stumm. rissen, scheint eine Art Alleinherrschaft anzustreben à la König sagen, daß ein Geschäft ohne Provision nicht bestehen kann und Es genügt ihm nicht, die weitaus größte Brauerei daß es nicht aus Nächstenliebe geschieht, wenn Jemand einem meindeschüler täglich mit Frühstück zu verpflegen sind; Berlins, die Tivoli- Brauerei, mit seiner Schultheiß- Brauerei beliebigen fremden Mitmenschen Courtagen und Depeschenſpeſen nach meiner Taxirung würde es sich um 2-3 Pf. handeln. vereinigt zu haben, es genügt ihm nicht, daneben in der aufdrängt. Die Ueberfüllung des Asyls ist Thatsache.( Rufe: Schluß! Stadt Dessau noch eine eigene Privat= Brauerei Und solch' infamem Schwindel leisten Blätter vom Schlage Schluß!) Die Wahrheit hören zu müssen, ist Ihnen unangenehm leiten, er fennt Schranten des Berliner Börsen- Courier" und des Berliner Tageblatt in seinem Ehrgeiz keine ( Lachen); dann hätten Sie mir in der vorigen Verhandlung das und will nunmehr nach dem Muster der amerikanischen durch" Annahme der Inserate Vorschub. Und das, nachdem Wort nicht abschneiden sollen. Das Asyl ist für 920 Menschen Delkönige und Eisenbahnpotentaten einen ruinosen Konkurrenz- Theil gebrandmarkt haben. Freilich, das Inserat bringt 150 D einige Wochen vorher dieſe Gaunerpraktik im redaktion berechnet. Als Maximalzahl ist anerkannt 1200-1400. Amtlich tampf heraufbeschwören, um die fleinen Mitbewerber ſteht fest, daß im März v. J. fast täglich über 1500, ja an Stapitulation zu zwingen und das Stürzende an sich zu reißen oder mehr ein. Und 150 M. Mammon sind praktischer, als der einigen Tagen 2000 aufgenommen waren. Im Uebrigen und gleichzeitig die unliebſame Konkurrenz auszurotten. Was Artikel- Gesinnungstüchtigkeit. werden. zu Arbeite erfter G ohne Kämpf Abonne 2 Uhr S entgeger nicht ha Partei: uns ein und üb lettere aber ge quaffeln meinen und eE Fauftsch Kopf un Mann Treppe Straße erit gab tämpfer protestire auch ich dagegen, daß derartige„ Mittheilungen" vor kümmert es diesen Mann, was kümmert es seinen Aufsichtsrath, Die Direktion der Artillerie- Werkstatt in Spandan der Tagesordnung überhaupt zugelassen werden. den Herrn Dr. Alexander Meyer, wenn so und so viel schwächere Stadtv. Singer erbittet zu derselben Sache das Wort; Mitbewerber ringsum, in den Abgrund geriffen werden, scheint ihre Korrespondenz in anderer Weise zu führen, wie bie der Vorsteher Langerhans erklärt indeß, die Debatte nicht was jeder Privatunternehmer thut. Wir meldeten schon, daß infolge fümmert es diese Bourgeoisseelen, wenn hunderte von Zeitungsinseraten, in denen Arbeiter gesucht wurden, ein wieder aufnehmen laffen zu fönnen; Herr Singer möge feine von Gristenzen proletarisirt werden, wenn Gegenbemerkung ein andermal machen. Unter andauerndem geiz dabei befriedigt wird. Die genannten Herren haben für bei Spandau stattgefunden hat. Wir berichteten auch, daß zat nur ihr Ehr- Massenandrang von Arbeitslosen zu den fiskalischen Instituten Lärm der Versammlung erklärt Singer, diese Bemerkung vor die fartellirten Tivoli- und Schultheiß- Brauereien ohne jede viele berufen waren, aber wenige auserwählt wurden. Heut Ucber die Petition der Freireligiösen Gemeinde zu Berlin, Bier von 20 auf 18 M. herabgesetzt. Wie die Leiter der hiesigen Stellen besetzt, jede Neu- Anmeldung ist also zwecklos. Daß auf zwingende Nothwendigkeit plößlich den Preis der Tonne Tivoli find, wie wir an dieser Stelle gleich bemerken wollen, sämmtliche betr. die Zulaffung der Feuerbestattung in ganz Deutsch größeren Brauereien in einer Versammlung gestern anerkannten, Grund der Inserate ein ungeheuerer Andrang von Arbeitsuche land soll nach dem Antrage des Petitionsausschusses mit Rüdit es unmöglich, das Lagerbier in der bisherigen guten Qualität ben erfolgen würde, konnte sich die Direktion schließlich selb ficht darauf, daß im Magistrat die Zulässigkeit der Feuerbestattung für den von der Schultheiß- Brauerei offerirten Preis herzustellen. fagen, fie mußte sich aber auch sagen, daß es nothwendig fet für Berlin erstrebt werde, zur Tagesordnung übergegangen Da nun die Schultheiß- Brauerei eine der bestrentirenden ist, so ben sich Meldenden nicht mehr Unkosten zu machen, als unbedingt Stadtv. Vogtherr beantragt, die Petition, soweit sie eine rung der Preise nicht vor. Man will aber erst die wirthschaftlich Massenablehnungen schon vorbereitet zu haben, weil sie Briefe lag auch in ökonomischer Hinsicht eine Veranlassung zur Aende nicht zu vermeiden ist. Die Direktion scheint sich aber auf gemeinsame Vorstellung der städtischen Behörden bei dem Schwachen vergewaltigen, ihre Kundschaft an sich reißen und, folgenden Inhalts drucken ließ: preußischen Ministerium und dem Abgeordnetenhause um 3u wenn das gelungen, natürlich die Preise schleunigst erhöhen, um laffung der Feuerbestattung anstrebt, dem Magistrat zur Berud dann desto ungestörter und sicherer den Konsumenten das Fell Artillerie- Werkſtatt werden Sie benachricht, daß Anmeldungen Auf Ihr Gesuch um Einstellung in das Betriebspersonal ber sichtigung zu überweisen. Die Frage selbst sei ja sehr wohl über die Ohren ziehen zu können. Das Ausbeuterthum kennt wollend vom Magistrat aufgenommen worden, er werde aber eben keine höheren Rücksichten, das Gemeinwohl spielt für diese eine Berücksichtigung Ihres Gesuchs nicht angängig ist. von Arbeitern weit über den Bedarf hier eingegangen sind und nicht im Stande sein, ohne Aenderung der Gesetzgebung für Leute feine Rolle. In brutalster Weise mißbrauchen sie ihre Direktion der Artillerie- Werkstatt. Berlin die Möglichkeit der Feuerbestattung herbeizuführen. Gehe monopolistische Macht zum Schaden des Gemeinwohls. man in der von ihm beantragten Weise vor, so stehe eben hinter treiben nur Interessenpolitik unter Verhöhnung aller Pflichten der Petition nicht mehr blos die Freireligiöse Gemeinde, sondern gegenüber der Gesammtheit, wie sich an diesem Beispiel wieder die Weise Es läßt sich Nichts dagegen einwenden, wenn die Direktion die gesammte Gemeinde Berlin. Die Frage habe auch ein eminent einmal eklatant zeigt. Merkwürdig ist nur dabei, daß die be- fund giebt. Daß aber hierzu unfrantirte Briefe, als volkswirthschaftliches Interesse. drohten Brauereien, die sonst vollkommen einig sind, wenn es pilichtige Dienstsache" bezeichnet, verwendet werden, ist in der u machen, jetzt, da sie durch einen Mächtigeren in ihrer Existenz wilde von einem Arbeiter nie verlangen, daß der Lettere die sich darum handelt, gegen die„ Begehrlichkeit" der Arbeiter Front Geschäftswelt nicht ujus. Gin Privatunternehmer wenigstens bedroht sind, mit einem Male Gefühlsanwandlungen bekommen Portospesen trägt für die Korrespondenz des Geschäftes. und die öffentliche Meinung mit dem Hinweis zu faptiviren suchen, daß eine große Anzahl Arbeiter durch das Vorgehen des Brauereipaschas brotlos werden würden. Sonderbare Heilige! Der Tribut der Dummen an die Ganner ist ein Stadtv. Matterne tritt für den Ausschußantrag ein. Nach einer kurzen Erwiderung des Stadtv. Vogtherr wird nach Ablehnung des Antrags Vogtherr der Antrag des Ausschusses angenommen. Die Vorlage betr. den Jahresabschluß über die Verwaltung der Kanalisationswerke und der Riefelfelder pro 1890/91 wird dem Rechnungsausschuß überwiesen. Becker. porto das Sc spielen Be an die schieden Zeit de nicht go folgende felliger Soziald Lotal t lich au nichts Rentabi tauſte. daß ihm zehre, d Hinaus deutet, feinem er imm nahmen abgesehen, zu den schlechtest bezahlten Arbeiterinnen. In Die Handlungsgehilfinnen gehören, von vereinzelten Aus Für die Herstellung einer Centesimalwaage von dem großen hiesigen Heinrich Jordan'schen Manufaktur- und 30 000 Kilogr. Tragfähigkeit auf den Bahnanlagen des Zentral- stehendes Kapitel im heutigen Ordnungsstaat. viehhofs bewilligt die Versammlung 4200 M., die aus dem Finanzminister bisher das Prinzip der ausgleichenden Gerechtig bildet. 260 junge Mädchen sind daselbst als Verkäuferinnen and Refervefonds des Viehmarkts entnommen werden sollen. feit bei seinen neuen Steuerplänen zur Geltung bringen konnte, gestellt. Nur als Disponenten find Herren thätig. Ebenso find Nach den Ausschußbeschlüssen über den zweiten Nachtrags- so wenig wird je ein Gesetzgeber des Klassenstaates die Ausvertrag mit der Neuen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft ist die raubung der Dummen durch die Betrüger, die Vergewaltigung Ge in der Expedition und im Bureau Herren angestellt; in letzterem Gesellschaft verpflichtet, von der ihr bereits genehmigten Linie der wirthschaftlich Schwachen durch die wirthschaftlich Starken schäft angestellt werden wollen, müssen erst ein halbes Jahr von Weißensee über Neu- Weißensee durch die Prenzlauer Chaussee, hindern können. Aber viel könnte zu Gunsten der Dummen ge- lernen und erhalten als Anfangsgehalt dreißig Mark monatlich, Danziger und Weißenburgerstraße bis zum Schönhauser Thor schehen, wenn die Kapitalistenpresse weniger gewiffenlos und hab- welches entsprechend der Tüchtigkeit angemessen erhöht wird" eine Abzweigung in zwei Strecken, 1. von Prenzlauer Allee- und füchtig auftreten würde, als dies gegenwärtig geschieht. Dieser Die Geschäftskunden sind von Morgens 8 bis Abends 8 Uhr, Danzigerstraßen- Ecke bis zum Prenzlauer Thor, und 2. von dort Presse ist Alles feil. Für einige Silberlinge verkauft sie ihre für die Mittagszeit sind 2 Stunden bestimmt. durch die Prenzlauerstraße bis zum Alexanderplatz zu führen. Gesinnung, ihre Ehre, ihr besseres Wissen. Für den Fall des Ausbaues beider Strecken oder auch nur einer Solche Betrachtungen müssen sich unwillkürlich dem auf- fectionär" will durch diese Mittheilung natürlich nicht etwa den derselben wird der Gesellschaft die Genehmigung zur Anlage drängen, der jetzt die spaltenlangen Inserate der Schwindelund zum Betriebe einer Pferdebahn in der Kaiser Wilhelmstraße firma„ Grosvenor u. Company" in der Börsenpresse erblickt. Schon mit einem blödsinnigen, auf Täuschung des Publikums ertheilt. berechneten Schwindelmanöver hebt das Inserat an. Mit dieser Fassung der betr. Artikel des Vertrages erklärt sich die Versammlung einverstanden. Der Ankauf des Ritterguts Ruhlsdorf und einiger BauernLändereien zwecks Erweiterung der städtischen Rieselfelder für im Ganzen ca. 900 000 M. wird genehmigt. Auf eine Anfrage des Stadtv. Siebmann theilt Stadt- Schulrath Bertram mit, daß die Erweiterung der Baugewerk- Schule in Aussicht genommen ist und im nächsten Etat spezielle Vorschläge gemacht werden sollen. Der„ Con Inhaber des genannten Geschäfts als Ausbeuter kennzeichnen bei ihm ein unt schaffer dem W ihm sch er dem Berein Meinu haupt feine L schwund Nachts paffirte, fich Gr Was m sondern im Gegentheil für ihn Reklame machen. Er muß aber 30 M. ben Stopf schütteln und auf den Gedanken kommen könnte doch wohl fühlen, daß der Leser über das Monatsgehalt von daß die jungen Mädchen noch einen anrüchigen Nebenerwerb Morgate Street, nahe der Bank of England." haben. Deshalb fügt er vorbeugend hinzu: Sämmtliche Ver Den Urtheilslosen, Dentfaulen soll dadurch nahegelegt werden, daß täuferinnen sind hochachtbare Damen." Wenn man allerdings die Bankfirma sich in feinster Stadtgegend befindet oder gar Be- bedenkt, daß die Handlungsgehilfinnen immer noch nicht da ziehungen zur Englischen Bank habe. Diese kann natürlich keine Schwindelfirma verhindern, sich neben ihr niederzulassen. Sie würde denken, etwas Ernstliches zur Besserung ihrer Gehaltsverhältni auch kaum etwas dagegen haben, wenn die Grosvenor und zu unternehmen, dann möchte man in der That glauben, daß sie pany schrieben: Sie hätten an der Bank von England eine tönnen. von dem Titel" Damen" satt werden und hochachtbar" bleiben gute Stütze", weil ihr Miethskomtoir zufällig an das Grundstück der Englischen Bant grenzt. Aber auf gemeinen Schwindel ist jedes Wort des trefflichen Inserats berechnet, die Wohnungsangabe, die Telegrammadresse, die Geschäftspraktit. Das vom Magistrat vorgelegte Verzeichniß der im Etatsjahre 1892 98 neu- bezw. umzupflasternden Straßen und Plätze wird einem Ausschusse von 15 Personen überwiesen. Schluß 7 Uhr. " Der evangelische Jünglingsverein in Nowawes rührt licht der Vereinsvorstand ein Inserat, in welchem er Gottes diesem System hat der Kunde nur nöthig 1 pCt. Deckung für vollste Fach desselben greifen und demuthsvoll ein reichliches Diese besteht in dem sogenannten 1 pet- System". Nach Segen auf die erfleht, welche das Geldspind aufschließen, in das sein Börsenegagement einzusenden, um sein Geld mit unfehlbarer Scherflein beitragen zum Bau einer Herberge zur Heimath" Schwindler vor, wieviel er verliert, indem sie schreiben: 100 M. decken Effekten im Betrage von 10 000 M. 200 1000 20 000 " " " " " " 100 000 " " " " " zuwend fich Kin 31 wohner Sonnta Mädch Luft gu umbers Weifur aber a wachsen für all zu lass die Kir war de an, w allein mehr schichte Rede das n pflichtu und w Straße In gestern außero selbst d ihnen wurde. nicht de ift geft und de allerha le richtet und fa von et gelang finden legte annohe Einlöf und K damit gehörig halten, erhober welche Kaufm besaß Mai d weiß Ersuch man tann Freifinnig, echt freifinnig war das Verhalten der freifinnigen Majorität unserer Sta tverwaltung vor Beginn der geftrigen Versammlung. Zunächst handelte es sich um die Wahl Wörtlein gegen die+++ Sozialdemokraten nicht ab, welche die Welt aus den Angeln heben und auch feine christlichen Herbergen Der Vertreter zur Nothstands- Kommission; die Herren vom Freizur Heimath mit all ihren schönen Predigten und erbaulichen finn lehnten die Wahl eines Sozialdemokraten in diesen Ausschuß a b, wiewohl lediglich den Sozialdemokraten das Winzige, Wenn aber die Herren hinterher behaupten:„ Nach diesem in Nowawes endlich etwas erstehen, was die sozialistische Liedern mehr dulden wollen. Diesen schlimmen Sozialisten foll was zur Linderung des Nothstandes bewilligt ist, zu verdanken System hat der Kunde vollständige Freiheit und weiß genau, was Idee und deren Anhänger mit Haut und Haar vers ist. Aber allerdings nur, wenn in die Leitung der Nothstands: Spekulationen ihm kosten könne," so ist dieser Satz falsch. Mit nichtet: und das ist die Herberge zur Heimath, der Sammel Angelegenheit ein humanerer Zug fäme, könnte vielleicht hier dem Augenblick, da das Geld für die 1 prozentige Deckung nach punkt aller christlich patriotischen Elemente. Das heißt natürlich Singer, hinein mit Haß. Haß" soll uns leiten, ist die jetzige heit der Disposition darüber verloren. Das Geld ist einfach zur vollendet sein, Parole des städtischen Freisinns, natürlich nicht der Haß gegen Beute der Schwindelfirma geworden. Ist es schon Wahnsinn, christliche Jünglinge geben! Welche Wirkungen sich das Inferat und dann wird's in Nowawes nicht mehr viel fonservative Gesinnung in seiner neulichen Anti- Nothnandsrede, nur 10 pCt., oft den Kursschwankungen eines einzigen Tages, so Fall aber soll das Weberdorf durch den Neubau vom Untergang wie in seiner früheren Rede gegen die Bewilligung von Arbeit ist es geradezu frevelhaft, Jemand einzureden, er könnte mit errettet werden. Zuerst will man die jungen Arbeiter und Hand an solche, die nicht Almosen, sondern Arbeit haben wollen, so einem Prozent Einschuß an Börsenspekulationen Geld verdienen. werfer vor Völlerei" und Unfittlichkeit" schüßen, flar zum Ausdruck gekommen ist, wie dies bei einem Haß nur Das schöne Beispiel der Schwindelfirma Grosvenor u. Comp. führt jo, welcher schändlichen Böllerei sich heuzutage ein Arbeiter hin möglich ist dieser Haß ist jetzt offizieller Führer des„ Freisinns." uns gerade kanadische Eisenbahnaktien als Lochspeise an. Sie geben kann, er muß froh sein, wenn er noch Kartoffeln essen Er ist, natürlich in der ersten Klasse der Wähler, von sämmt stehen 91 pCt. in London. Der Dumme braucht jetzt nur 1 pet. und wenn's dazu etwas Schmalz oder einen Heringsschwanz giebt lichen Liberalen abermals zum Stadtverordneten gewählt er ist in die Nothstandskommission gewählt, aus der Genossen Kanada- Aktien hinzusenden und 50 Aktien zu 91 pбt. zu feine Herberge zur Heimath", in der ein Pastor Harder gleich 200 M. auf den Minimalbetrag eines Abschlusses in Und die Unsittlichkeit? Ja, warum giebt's denn in Weißenfee Singer durch Niederstimmung ferngehalten zu haben die Libe taufen. Steigen sie dann auf 96 pt., so hat er 5 pбt. wohnen tann? In der zukünftigen Herberge in Nowawes friegt ralen" für ihr neustes Bravourstückchen halten. Ja, ja, gleich 1000 M. verdient und die Herren Herren Grosvenor der christliche Jüngling und Handwerksbursch noch ein Engel tief in den Knochen: den durch die Wahlniederlage der Bourgeois schuß von 200 M. zurück. So sagen sie es wenigstens und so tann's ihm ja gar nicht fehlen. So ist wieder ein chriftlich jezige Verwaltung der städtischen Angelegenheiten möchten die potus hineinfallen. In Wirklichkeit ist die Sache aber anders. numen Gozialisten den Boden abzugraben und uns tödter den Herren vom Freisinn gern niederbrüllen und nachdem sie gute Die Grosvenor u. Comp. führen einfach die Kaufordre des todt zu machen. Brüller im Streit im konservativen Lager entdeckt zu haben Kunden mit 1 pet. Deckung" nicht erst aus. Angenommen, der glauben, sind sie jetzt mit fliegenden Fahnen zum Armeekorps Kunde kauft gerade zu einer Reit der günstigsten Konjunktur die Haß übergelaufen. Deutlicher als vieles andere zeigen diese Canadier, und diese steigen wirklich von 91 auf 96 pct., so voll- Sozialdemokratie wird munter weiter gekämpft. Die Der Kampf mit geistigen Waffen" gegen die böfe fleinlichen Machinationen der Freisinnigen, daß fie eines zieht sich die Steigerung nicht etwa sprungweise von 91 unver: Waffen" bestehen zum Theil in den bekannten abgedroschenen Herzens, eines Sinnes mit allen übrigen Bourgeois find, wenn mittelt auf 96 pet., sondern nur auf dem Wege des Handels, längst miderlegten Redensarten, zum Theil in albernen Broschüren, d. h. der Preisschwankungen, die auch bei den zum Theil endlich in Dreschflegeln, Knütteln und Fäusten. Nachdem in so heldenmüthiger Weise die Majorität den schärfften Konjunkturen erst durch Angebot und Nachfrage her: Anhänger der Praxis des Faustkampfes scheint ein Restaurateu geistigen Bater der Nothstandsbeschlüsse vor dem Eintritt in vorgerufen werden müssen, damit ein Börsenpapier überhaupt in der W. Straße zu sein, wo sich die sogenannte" gute Gefell Die Nothstandskommiffion bewahrt hatten, erhielt jeder Gein Aufwärtsbewegung gerathen fann. Ungefähr werden in schaft" von Berlin- Südost einzufinden pflegt, um bei Münche schäftsordnung zum Trot vor der Tages- einer solchen Bewegung der Kanadier von 91 bis 96 pCt. Bier und guten Wein über die entsetzliche„ Begehrlichkeit" de es sich darum handelt, der Arbeiterklasse entgegenzutreten. und seinen Ein Geleit" in Gestalt eines Abendsegens mit auf den Weg, " diefelb noch d überha hier Schweb Spefuliz Tonne: Dann erklärt gegen tomma Betrog mittag geiftigen Straße gebrad fant J auch E Fin Bimme heizt ine fu Der Be gende pбt iegen pot. jangs lonen echter adier allen. geben t nur " Der r in thaft, Mal, 100nten Hochs groß a der auch nmfte und inem pesen blage latt" n fie ellen 0 M. der пбан dies folge ein tuten zwar Heut tliche auf ichen felbft g fet, bingt auf Briefe il der ingen und eftion Weise orto 1 der ftens ce die Auz In und theilt n ge nan find terem 7 Ge Jahr atlich, wird". Uhr Con den hnen, aber DON Snnte, rwerb Ver dings Daran tniffe aß fie leiben rührt ffent Bottes 7 das liches math" volles De die vergen lichen foll Stifche per Enmel irlich, Bau r viel nferat jeden gang " Arbeiter munter Herzuziehen. Der Wirth ist ein Sozialistenfresser der Flamme des Dfens in Berührung gekommen und mit Lehrte nach Hannover. Er trug einen kleinen Hund auf dem erfter Güte, wer auch nur aussieht, wie ein Arbeiter, wird donnerähnlichem Knall explodirt. Die Folgen der Explosion Arm und wurde deshalb von dem Schaffner befragt, ob er eine ohne Weiteres hinausexpedirt. Folgende Heldenthat dieses waren faum beschreibliche; die Thüren von drei hinter- Fahrkarte für das Thier gelöst habe. Auf die verneinende AntRämpfers mit geistigen Waffen" theilt uns einer unserer einander liegenden Zimmern waren aus den Angeln gerissen wort bedeutete der Schaffner dem Angeklagten, daß er das VerAbonnenten mit: Ich kam in Begleitung eines Bekannten gegen und weit weggeschleudert, aus einer Fachwerkwand war ein fäumte auf einer der nächsten Stationen nachholen könne, in 2 Uhr Nachmittags in das Lokal. Sofort trat uns der Wirth großes Stück herausgebrochen, am Heerde der Explosion herrschte Lehrte sei keine Zeit mehr dazu. Als die nächste Station erreicht entgegen und sagte, daß er den Vorwärts" nicht halte und auch ein wüstes Durcheinander, aus dem menschliche Klagerufe heraus- war, hielt der Angeklagte vom Wagen aus dem vorübergehenden nicht halten werde. Wir hatten den Heren gar nicht nach unserem drangen. Die Feuerwehr, die auf doppelte Meldung hin sofort Schaffner die offene Hand mit einigen Nickelmünzen entgegen, Partei Organ gefragt, wir hatten ihn auch nicht aufgefordert, mit zahlreichen Mannschaften zur Stelle eilte, ging mit wahrer wobei er die Frage an ihn richtete." Muß ich denn wirklich eine uns einen längeren Vortrag über die Politik im Allgemeinen Todesverachtung vor und konnte den beiden Arbeitern, die von Hunde- Fahrkarte lösen?" Der Schaffner bejahte wiederum, worauf und über die Sozialpolitik im Besonderen zu halten. Das der Katastrophe ereilt, zum Glück bald Hilfe bringen. Bewußtlos der Angeklagte eine Fahrkarte nahm. In Gardelegen stieg ein zweiter lettere that derselbe aber trotzdem, und zwar mit vielem Eifer, und wahrhaft entsetzlich verstümmelt wurde der Hausdiener Herr mit einem kleinen Hunde ein. Der Angelingte nahm an, aber geringem Geschick. Wir waren es satt, uns dergestalt an- Kramer aus dem brennenden Raum herausgeholt. Dem Unglück- daß dieser vom Schaffner ohne Hundebillet durchgelassen wurde; quaffeln" zu lassen, und wollten das Lokal verlassen. Als ich lichen war der linke Arm von der Hand bis zum Ellbogen voll- er stieg deshalb aus und ließ sich das Beschwerdebuch vorlegen, meinen Paletot anziehen wollte, kam der Wirth auf mich los ständig abgebrüht; an den Knochen saß nur noch eine weiße, in welches er die Beschuldigung gegen den Schaffner eintrug. und ehe ich mich dessen versah, versezte er mir einen weiche Muskelmasse. Die rechte Hand war ähnlich, wenn auch Es stellte sich heraus, daß die Beschwerde unbegründet war, Fauftschlag unter das Kinn, dem noch mehrere Schläge auf den nicht gar so schlimm zugerichtet. Der rechte Oberschenkel war worauf der Schaffner den Spieß umdrehte und den Angeklagten Kopf und gegen die Brust folgten. Schließlich wollte mich der total verbrannt; von der Kopfhaut waren faustgroße Stücke abge- anzeigte. Gine Beleidigung fonnte der Gerichtshof in dem VerMann noch gewaltsam im Lokal festhalten, um mir noch die sengt, das rechte Ohr war nur noch eine unförmige Masse. halten des Angeklagten nicht erblicken, denn das Recht, BeTreppe hinab zu leuchten". Auf meine wiederholte Aufforderung Während die Samariter der Feuerwehr sich des Unglücklichen schwerde zu führen, stehe Jedem zu, und es sei nicht anzunehmen, erst gab er den Ausweg frei und ich konnte ungehindert die annahmen, erwachte derselbe aus seiner Ohnmacht und zeigte jetzt daß der Angeklagte wider besseres Wissen gehandelt. Dagegen Straße gewinnen. Ich habe gegen diesen schneidigen" Be- eine wahrhaft bewundernswerthe Fassung. Weniger schwer ver- liege eine versuchte Bestechung vor und dieserhalb sei auf eine tämpfer der Sozialdemokratie Strafantrag gestellt, so daß sich letzt ist der Arbeiter Grüner. Er hat an der rechten Hand recht Geldstrafe von 50 M. erkannt worden. das Schlußkapitel vor den Schranken des Moabiter Gerichts abspielen wird. " böse Brandwunden erlitten, ist im Uebrigen aber nur durch Glassplitter blessirt, die ihm mit starker Gewalt in den Kopf getrieben sind. Beide Verletzte wurden nach dem katholischen Krankenhaus überführt, die Ablöschung war um 3 Uhr beendet. Ueber einen leichtsinnigen Pleitegänger hatte die zweite Straffammer hiesigen Landgerichts I gestern wieder einmal zu beBei Ertheilung von Konzeffionen für die Nachtstunden finden. Angeklagt des Bankerotts und des wiederholten an die Wirthe verfährt die Polizei bekanntlich nach den verBetruges war der Juwelier und Goldwaarenhändler Rud. schiedensten Gesichtspunkten. Die alte Praris aus der schönen Auf entsetzliche Weise verunglückt ist die in dem Hause Joh. Christ. Fricke. Derselbe hatte mit einem Grundkapital Zeit des seligen Sozialistengesetzes scheint aber auch heute noch Nollendorfstr. 26 in Schöneberg wohnhafte, 15 Jahre alte, jugend- von 25 000 wt. in der Friedrichstr. 64 ein Goldwaaren- und nicht ganz aufgehoben zu sein. Giner unserer Leser theilt uns liche Arbeiterin Frieda Neumann. Am 17. d. M. war sie in der Juwelengeschäft eröffnet. Trozdem er durch Verwandte mit folgenden Vorfall mit, der hierfür einen Beweis liefert: Gin ge- Blumenfabrik von Frau Werner, Bergmannstr. 106, wo sie einem Kapital von 30 000 M. unterstützt worden ist, gerieth das selliger Verein, dessen Mitglieder sich offen als Anhänger der arbeitete, damit beschäftigt, eine Spirituslampe, welche nicht recht Geschäft auf eine abschüssige Bahn, die schließlich mit dem am Sozialdemokratie bekennen, hielt seine Zusammenkünfte in einem brennen wollte, wieder in Ordnung zu bringen. Hierbei explo- 7. Januar 1891 eröffneten Konkurs endete. Trotzdem ihm seine Lokal des Ostens ab, dessen Inhaver von der Polizei plöß- dirte plöglich die Lampe, die Kleider des Mädchens fingen Feuer verzweiflungsvolle Lage vollauf zum Bewußtsein gelangt war, lich auf 11 Uhr„ gesetzt" wurde, d. h. er durfte nach 11 Uhr und standen in wenigen Sekunden in hellen Flammen. Mit bezog der Angeklagte noch kurze Zeit vor dem Zusammenbruch nichts mehr ausschanten. Dadurch verschlechterte sich die vieler Mühe gelang es den herbeieilenden übrigen Arbeiterinnen, von den verschiedensten Goldwaarenhändlern in den Provinzen Rentabilität des Geschäftes derart, daß der Wirth dasselbe ver- das Feuer zu löschen, doch hatte die Neumann derart schwere Kommissions waaren" in ziemlich bedeutendem Umfang, um sie faufte. Der neue Wirth behielt auch den Verein, dem er sagte, Brandwunden erlitten, daß sie nach dem städtischen Krankenhause sofort nach Empfang aufs Leihamt zu tragen und den Lieferanten daß ihm jeder Gast recht sei, welcher bei ihm sein Geld ver- Am Urban gebracht werden mußte. Hier ist sie vorgestern ihren das Nachsehen zu lassen. Der Gerichtshof verurtheilte den Anzehre, derfelbe möge einer politischen Barter angehören, welcher Verlegungen unter großen Schmerzen erlegen. geflagten zu 9 Monaten Gefängniß. er immer wolle. Der neue Wirth bemühte sich zugleich um Hinausschiebung der Polizeistunde. Da wurde ihm aber be- In der Nitsche'schen Mordsache ist heute eine sonderbare Auf den Lotterieteufel, der im großen Publikum sein beutet, es sei bei ihm noch immer dieselbe Wirthschaft, wie bei Mittheilung zu machen. Vorgestern Abend meldete sich bei einem Unwesen treibt, baute der Schankwirth Ferd. Lehmann, als seinem Vorgänger, auch der sozialistische Verein verkehre noch Schußmanne in der Nähe des Opernhauses ein Mensch in er in seinem Lokale ein Platat anheftete, wonach Jeder, welcher bei ihm. Ein Beamter fand sich sogar persönlich in dem Lokal Schmußigem Arbeitsanzuge mit der Angabe, daß er am Abend vei ihm zwei Gläser Bier hinter einander verzehren würde, Anein und sagte dem Wirth, er möge vor allem den Verein ab- des 24. Oktober die Hedwig Nitsche ermordet habe. Er nennt spruch haben sollte auf Theilnahme an der Verloofung eines schaffen, dann gäb's auch sofort länger Konzession. Was blieb sich Kutscher Gustav Schulz und macht den Eindruck eines nicht Regulators. Der Mann hatte nicht umsonst auf den Spielteufel bem Wirth übrig? An der Verlängerung der Konzession war gerade geisteskranken, aber doch sehr geistes schwachen Mannes. Spekulirt; diese neue Art, Gäste anzulocken, erwies sich als ihm schließlich mehr gelegen, als an dem Verein und so schichte Bei seiner gestern Mittag vor der Kriminalpolizei erfolgten Ver- probat und die Zahl Derer, welcher in Herrn Lehmanns er dem Vorstand desselben die Aufforderung, er möchte sofort das nehmung gab er an, er fei mehrfach von Mädchen bestohlen Tuskulum die vorgeschriebenen zwei Gläser Bier in stiller Bereinsspinde abholen laſſen. Als der Wirth über seine schnelle worden und habe deshalb einen Haß gegen alle lüderlichen Sehnsucht nach dem kostbaren Regulator verzehrten, soll eine so Meinungsänderung befragt wurde, meinte er, er wolle jegt über- Frauenzimmer gefaßt und sich vorgenommen, mehrere von ihnen große gewesen sein, daß der geniale Erfinder dieser neuen Rehaupt keine Arbeiter in seinem Zofal haben, er fönne nur feine, umzubringen. Mit der Nitsche habe er den Anfang gemacht. Seine flame alle Aussicht hatte, die mehreren Tausend Loose, welche feine Leute" brauchen. Als der Verein aus dem Restaurant ver- ausführlichen Angaben über die Ausführung der That decken sich er zurecht gemacht hatte, los zu werden. Da kam das Schicksal schwunden war, erhielt der Inhaber desselben sofort bis 1 Uhr nur zum Theil mit dem wirklichen Sachverhalte. Unrichtig ist in Gestalt einer Denunziation wegen unbefugter Beranstaltung Nachts Konzession. Der Verein, dem vorstehend Geschildertes 3. 2. feine Schilderung seine Schilderung von der Lage des Zimmers, einer Lotterie, auf welche sich Lehmann gestern vor der I. Straf passirte, ist der gesellige Verein" Hoffnung", das Lofal befindet Die Behauptung, daß in diesem ein Sopha gestanden habe, daß fammer hiesigen Landgerichts 1 zu verantworten hatte. Der Gesich Große Frankfurterstr. 99, der Wirth heißt Johann Wenzel. er einen Körpertheil der Nitsche in der Ueberziehertasche mit richtshof verurtheilte ihn zu 10 M. Geld buße. Was mag nun die Polizei gegen den Verein Hoffnung" ein- genommen und die blutigen Manschetten in die Spree geworfen zuwenden haben? Dersammlungen. habe. Seinen blutbespritzten taffeebraunen Ucberzieher, einen grauen Hut und seinen Anzug will er in Spandau an Unbekannte Zur Warnung für Eltern theilt uns ein Pallisadenstr. 33 verkauft haben. Gr giebt ferner an, daß er Anfang dieses wohnender Abonnent Folgendes mit: Ich schickte am letzten Jahres einmal infolge eines Falles in die Charitee aufgenommen Sonntag meine beiden Kinder, einen Jungen von 7 und ein und dort drei Wochen behandelt worden sei. Diese Angabe hat Mädchen von 3 Jahren in die Lust, um sich etwas zu tummeln. sich als unwahr erwiesen, er ist in der Charitee nicht bekannt. Zu Gunsten der Freireligiösen Gemeinde war für den Euft giebt's aber bei uns nur auf der Straße, im Hofe dürfen Der Mann will auch verschiedentlich als Kellner thätig gewesen 25. November eine Volts versammlung einberufen, die sich fich Kinder nicht aufhalten. Als dieselben auf dem Bürgersteig sein, vermag aber feine einzige Stelle anzugeben, wo er ton- eines regen Besuches zu erfreuen hatte. Zweck der Versammlung umberschlenderten, kam ein Mann mit dunklem Schnurrbart an ditionirt hat. Auch kann er keine Wohnung bezeichnen, sondern war, die Agitation für Beseitigung des ,, Gotteslästerungsdie Kinder heran und schenkte dem Jungen 5 Pfennig mit der will beständig in Hervergen sich ausgehalten haben. Es ist sogar Paragraphen" in immer weitere Kreise zu tragen und UnterWeisung, dafür Chokolade zu holen. Er( mein Junge) sollte zweifelhaft, ob er überhaupt Schulz heißt, oder sich nicht viel schriften für die diesbezügliche dem Reichstage zu unterbreitende aber allein faujen gehn, das Mädchen solle bei ihm( dem Er- mehr diesen Namen nur beigelegt hat, weil er gelesen haben Petition zu erwirken. Diese Absicht wurde auch in reichem Maße wachsenen) zurückbleiben. Da wir nun aber dem Jungen ein mag, daß ein Schulze des Mordes verdächtig war. erreicht. An der Diskussion, die sich um so lebhafter gestaltete, für alle Mal eingeschärft haben, seine Schwester niemals allein Eine Verfügung über den sonderbaren Selbstdenunzianten als auch zwei Gegner, d. h. zwei Gläubige, das Wort nahmen zu lassen, gingen beide Kinder zusammen fort. Nach kurzer Zeit ist bisher noch nicht getroffen worden. Es wird aber schon jetzt und ihre diesbezüglichen Ansichten zum Vortrage brachten, bewar der Kerl wieder da und bot dem Jungen nochmals Geld angenommen, daß er der Thäter nicht ist, obwohl der Mord theiligten sich in hervorragender Weise auch Frauen. Neben der an, wenn er allein eine Treppe hoch ginge und seine Schwester vermuthlich von einem Geistesfranken verübt wurde. Sein Alter vorgenannten Petition fursirte in der Versammlung noch eine allein zurücklasse. Das that mein Sohn auch nicht, er tam viel würde allerdings stimmen, auch hat er einen Anflug von Schnurr- weitere Petition zur Unterschrift und zwar auf Vermehr mit unserem Mädchen zurück und erzählte uns die Ge- bart. Dagegen ist das Haar ziemlich dunkel- weil die Frauen- anlassung einer Frau-, welche sich an den Reichstag wendet schichte. 3war eilten wir sofort hinunter, um den Strolch zur zimmer so unsicher geworden sind, weiß man allerdings nicht um Zulassung von Frauen zum ärztlichen Studium und zur AusRede zu stellen, der war aber längst verdustet. Ich theile Ihnen mehr, ob das Haar des Mörders dunkel- oder hellblond ist übung der ärztlichen Praxis und gleichfalls allseitigste zuftimdas nur deshalb mit, um alle Eltern von Neuem die Ver- und sein Blick nicht stechend, sondern idiotenhaft ausdruckslos. mung und bereitwilligste Unterzeichnung fand. Einen regen Abpflichtung in die Erinnerung zu rufen, Kinder ohne Schuh Ter in Gewahrsam Genommene wird zunächst den Prostituirten, fatz fanden auch die Schriften der Gemeinde und wurde vielfach und wenn es der eines siebenjährigen Knaben ist nicht auf die die den Mörder gesehen haben, gegenübergestellt und dann vor der Austritt aus der Landeskirche und insbesondere die BeStraße zu schicken. aussichtlich als gemeingefährlich geijtestrant in eine Jrrenanstalt freiung der Kinder vom Religionsunterrichte in den Schulen begebracht werden. Denn da er behauptet, daß die Nitsche nur fürwortet. das erste Opfer sei und er die Absicht gehabt habe, noch mehrere Frauenzimmer umzubringen, aber von Gewissensbissen gepeinigt, Herr Dr. B. Friedländer theilt uns zu dem gestern über fich der Kriminalpolizei gestellt habe, so fönnte er doch, auf die Versammlung des Vereins„ Karl Marx" veröffentlichten Befreiem Fuß belassen, vielleicht seine angebliche Absicht wahr richt berichtigend mit, daß er weder in seiner Rede über Dühring noch sonst jemals ein staatliches oder zukunftsstaatliches Verbot des Zinses verlangt habe. Lan lungsgehilfen und-Gehilfinnen! Freitag, den 27. November, Im großen Saale des Alexanderplathotels sand vorgestern ein großes Pierdefleischessen statt. Die Speisen waren außerordentlich schmackhaft; nahmen doch die Herren Roßschlächter selbst daran Theil, die wohl dafür gesorgt haben werden, daß ihnen Fleisch von jungen, nicht abgetriebenen Thieren vorgesetzt machen. wurde. An alten lendenlahmen Droschkengäulen werden sie sich nicht die Zähne ausbeißen wollen. ift Er ordnung: 1. Welche Organisation ist für uns die beste? 2. Distusfion. Fachverein der Zhrmacher etc. Sonnabend, den 28. Nov., Abends 9 Uhr, bet Wienecte, Alte Jakobftr. 83: Versammlung. Vortrag des Herrn Soffman über:„ Die Beiturzung der Arbeitszeit ze." Naturheilverein Zukunft". Abends 8% Uhr, in Hensel's Festsaal, Invalidenstr. 1, Ede Brunnenstraße, Deffentlicher Vortrag des Dir. M. Kaniz über„ Beberleiden". Damen und Herren willkommen. Porzellanmaler und verwandte Berufsgenossen Beutschlands. Durch einen Revolverschuß hat vorgestern Abend in der sechsten Stunde in einer Droschke der Direktor der Pediolith- abents s uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Safobstr. 48 a: Große öffent Das Bankgeschäft von Hugo Loewy, Friedrichstr. 167, Asphalt- Gesellschaft Kerting u. Komp. in Stralan, Herrliche Versammlung. Referent: Reichstags- Abgeordneter Heine. gestern Mittag durch den Kriminalkommissar Wolf geschlossen J. Abraham, seinem Leben ein Ende gemacht. Allem Anschein Verein Berliner Nagelschmiede. Sonntag, den 29. November, Borm. und der Inhaber verhaftet worden, nachdem schon seit Wochen nach hat A. den Selbstmord im Verfolgungswahn verübt. 10 Uhr, bei Hetfe, Lichtenbergerstr. 21: Deffentliche Versammlung. Tagesallerhand Gerüchte über dasselbe verbreitet worden. hatte furz vorher einen Arzt in der Alexanderstraße fonsultirt, Ueber die Geschäftspraris Loewy's wird uns Folgendes be- dem er flagte, daß er starke Schmerzen in der Brust habe: richtet: Loewy hat früher in Paris ein Bankgeschäft betrieben während der Untersuchung erzählte Direktor A., daß er in Strata und kam mit einer sehr dunklen Vergangenheit und einem Kapital einen Feind habe, der ihn vernichten und umbringen wode; dervon etwa 100 000 m. vor etwa zwei Jahren nach Berlin. Hier selbe habe in der verflossenen Nacht zu diesem Zweck sein Bett gelang es Loewy, an mehreren Privatiers" Kommanditisten" zu in Brand stecken lassen und er habe nur mit knapper Noth sein finden für ein Bankgeschäft, das er in großartigstem Style an- Leben retten fönnen. Die ärztliche Untersuchung ergab das Vorlegte und nach und nach auf fünf Filialen brachte. Er handensein eines starken Katarrhs und da Herr A. mit Entannoncirte sehr viel und fruftifizirte als Spezialität die schiedenheit erklärte, daß er nach Stralau nicht zurückkehre, so Einlösung von„ Dividendenscheinen"; er zahlte für Dividenden empfahl ihm der Arzt im städtischen Krankenhaus am Friedrichsund Kupons die höchsten Preise, in Wahrheit aber lockte er hain sich aufnehmen zu lassen. Der Arzt ließ eine Droschke damit das kleine spekulationsluftige Publikum an, das er dann herbeiholen, half dem Patienten in den Wagen und bezeichnete gehörig„ rupfte". Nur sehr wenige haben von 2. ihr Geld er- dem Kutscher das Ziel der Fahrt. Kurz vor demselben feuerte halten, da er es veri and, diejenigen, welche Zivilflage gegen ihn Direktor A. sich einen Revolverschuß in den Kopf, der ihn augenerhoben, vor Gericht hinzuhalten. Es sind zwei Fälle bekannt, blicklich tödtete. Die Leiche fand vorläufige Ausnahme im gewelche 2. in dem Lichte eines Schwindlers erscheinen lassen. Gin nannten Krankenhause. Kaufmann aus Odessa hat auf Anratben eines Agentenbesaß die Kommanditgesellschaft an allen größeren Pläßen im Polizeibericht. Am 25. d. M. Vormittags wurde der Eisen- stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Witgliedern.„ Kaiser'scher Mai d. J. ein größeres Depot an 2. hierhergeschicht, mit dem bahnarbeiter Hageleit auf der Stadtbahn, nahe dem Kupfer- verein„ Nord", Brunnenſtr. 38 bei Gnadt. Ersuchen, dafür gewisse Spekulationspapiere zu kaufen und ihm graben, von einer Lokomotive erfaßt und zur Seite geschleudert. G.D. Adalbertpraße 21 bet Rou. dieselben zu übersenden. Der Mann erhielt weder die Papiere Er erlitt anscheinend lebensgefährliche Verlegungen am Kopfe ftraße 11 bei Feind. ,, Summer's cher Gesangverein", Landsbergernoch das Geld, welches er schließlich zurückverlangte; 2. leugnete und mußte nach der Ebaritee gebracht werden. überhaupt, Geld erhalten zu haben! Jetzt weilt der Betrogene Hause Elsasserstr. 22 wurde zu derselben Zeit ein Schuhmacher- we ännerchor" Berlins, Alte Jakobstraße 75 bet Feuerstein. hier und ist gegen 2., gegen den überhaupt eine Unzahl Prozesse lehrling von einem leeren Mannschaftswagen der Feuerwehr Gesangverein Maiglödchen", Hochstraße 32a, bei Wife. Gesang= Gesangverein Schweben, klagbar geworden. Ein Offizier der hiesigen Garnison übersahren und am Borderarm und an der Schulter leventenverein„ Gemütlichte it"( Puger), Seydelstraße Nr. 30. Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Keller. Gefangvereinris", spekulirte in letzter Zeit bei 2. und hatte etwa 5000 M. ge- verletzt. Im Erdgeschoß des Hauses Stralauerstr. 58 fand köpnickerstr. 127a bet küfter. Gesangverein Collegia", Reichenbergerbonnen. Als derselbe den Gewinn herausgezahlt haben wollte, Nachmittags eine Benzin- Explosion statt, wobei zwei Arbeiter straße 16 bei Pätzold. Gesangverein Hoffnung" Friedrichs Gefangverein yra 2", Charlottenburg, erklärte 2. rundweg, nichts zu geben; wenn der Offizier Schritte schwere Brandwunden erlitten und nach dem St. Hedwigs- Rofinenstraße bei Griſchow. Gesangverein Johanni", Rädersdorfergegen ihn unternehmen wolle, so werde er ihn beim Regiments- Krankenhause gebracht werden mußten. In der Nacht zum straße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gesangverein Liberte", Wrangelfommandeur anzeigen wegen' Börsenspiels."" Natürlich 30g der 25. D. M. erschoß sich in dem Abort eines Restaurants in der Betrogene es vor, sich nicht zu kompromittiren. Gesangverein, Blaue Schleife" in Pantow, Mühlenstr. 24, bei Stöhr. Friedrichstraße ein unbekannter, etwa 45 Jahre alter Mann mittelst Revolvers. Dand weiß hin tann giebt Benfee rber friegt angel dann ftlich uns denn Боре ftigen enen, Güren, Fin cateu Sefell chenet De ine folche Bahlstelle Berlin. Die Monats- Bersammlung findet am Sonnabend, den 28. November, in den totalitäten von Roll, Adalbertstr. 21, statt. Abends 6 Uhr, in der Berliner Ressource, Eingang Stallschreiberstr. 43. Militär- und Lieferungs- Schneider. Sonntag, den 29. November, sroße öffentliche Versammlung mit Frauen. Tagesordnung: 1. Vortrag über wissen und Glauben". fammensein. Rummelsburg. Oeffentliche Sozialdemokratische Versammlung für StralauSonntag, den 29. November, Vormittags 10% Uhr, in Weigel's Ball- Salon, Ecke der Goethe- und Thürschmidtstraße. bet Grube, Martendorferstr. 10. Gajte haben Zutritt. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Sarl Marr", Abends 9 Uhr, s uhr bei Böhland, Bülowfir. 52. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Westen", Abends Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. UebungsArbeiter GesangMännerchor", Schönhauser Allee 28 bei Kuhlmey. Gesangverein, Borwärts 1" Gefangverein orbeertranz", Weinstraße 31 bei Musehold. arthaus'scher" Gesangverein, Jeden Freitag Vor dem Abend 9 Uhr, Lichtenbergerstraße 21 bei Heife." Buchbinder Nach der Versammlung: Gemüthliches BeiEine verheerende Benzinexplosion hat vorgestern Nachmittag das alte städtische Waisenhausgebäude in der Stralauergebracht. Im Parterre des alten Hauses betreibt u. A. der Fabritant Reichelt die Herstellung wasserdichter Stoffe. Es wird hierzu auch Benzin verwendet, welches in größeren Massen in einem Bimmer untergebracht war, in dem man heute einen Ojen ange Der versuchten Bestechung eines Eisenbahn Schaffners beizt hatte. Blöglich kurz vor 2 Uhr erfolgte in dem Raume und der Beleidigung desselben war der Kaufmann Felix Levy furchtbare Explosion. Die Benzindämpfe, die sich während beschuldigt, welcher gestern vor der vierten Straflammer des Der Berarbeitung im Zimmer angesammelt hatten, waren mit Landgerichts I stand. Am o Auguſt fuhr der Angeklagte von Gerichts- Beitung. M Zutritt. berg, Friedrich 34. " traße 84, b. Ulbrich. Gefangverein ,, Palme" in Belten, bet Schröder.Gefangverein, Borwärts" 6( Gem. Chor), Nieder- Schönweide, b. Siebenbaum. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Amgegend. Freitag: Verein Grüne Tanne" 9 Uhr bei Teßner, Martusftr. 8. Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Turngenossenschaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenftr. 63a. Männerchor Waldesrauschen", Martgrafenstr. 87 bei Weigt. Männer- Gesang- Verein Union" Abends 9 The, in der Berliner BockBraueret. Mufifdilettanten- Berein Glock e" 9-11, Nebungsstunde. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gefangverein„ ibertee". Bei Alrich, Wrangelstr. 84. Stimmbefähigte Genossen werden gewünscht. Zambour verein Wirbel", Sellerfir. 3, bei Neumann. Aufnahme gefchulter M glieder" vom 17. Lebensjahr an. Uebungsstunden Dienstag und Freitag ver 9 bis 10% Uhr. Musit- Dilettantenverein Staccato Dirigent A. Lepke. Freitag, Muf abends 19 Uhr, Stromstraße 28, bet Herzog, Uebungsflunde, Zutritt. " " 27 " 4 Bergnügungs" Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Crefeld, 26. November. Heute Morgen um 5 Uhr 45 min. nahme neuer Mitglieder. Erscheinen sämmtlicher Mitglieder nothwendig. Tambourverein Borussia", ehem. Alsen. Uebungsstunde jeden Dienstag Romitee der Grubenbefizer in den Departements" Nord" und Lens, 25. November. Zu Schiedsrichtern sind von dem und Freitag im Restaurant Feldhahn, Weidenweg Nr. 12. verein Glück auf", Abends 8 Uhr, Sigung bei Möwes, Fichte Pas de Calais" die Direktoren der Gruben in Aniche, straße 29. Nach der Sigung Tanz. Gäste willkommen. verein Euphrosyne". Sigung mit Damen Abends 9 Uhr im Restaurant Courrières und Dourges( Departement Pas de Calais) wurde hier ein ziemlich heftiges Erdbeben verspürt. Zwei Stöße Bergnügungs: Douchy( Departement du Nord), Lievin, Béthune, St. Ingbert. Das hiesige Schöffengericht verurtheilte den wurden wahrgenommen. Tische und Stühle schwankten, die Leute wurden aus dem Schlafe geweckt. früheren Direktor des Krämer'schen Eisenwertes, Klatte, wegen Mißhandlung von Arbeitern zu einer Geldstrafe von Paris, 26. November. Die Bergarbeiter des Pas de Calais 250 M f. und den nicht unbedeutenden Koſten. Der Verurthei- haben fünf Delegirte als Schiedsrichter benannt unter der Belung werden nun die Entschädigungsklagen der Miß- dingung, daß die fünf von der Regierung bezeichneten Schieds: handelten folgen. richter als Obmänner genommen werden. Der Minister der die Aussagen der eingeborenen zenger in ven prozesse des um diese Bedingung aufzuheben, weil dieſelbe als Ablehnung des Rom, 26. November. Einen tiefen Eindruck machen öffentlichen Arbeiten hat das Komitee der Arbeiter einberufen, Lieutenants Livraghi, welche dahin lauten, daß auf Livraghis Schiedsgerichts betrachtet werden müsse. Befehl 20 Menschen erschossen wurden, daß er die Hin richtung eines reichen Kaufmannes, Get chon, anbefahl und selbst die Erde in das Grab niederstampite, um oie Spuren eines Verbrechens zu verwischen. Der Vorsigende sprach den Verdacht aus, daß die Zeugen die Aussage vorher vereinbart hätten. Lieutenant Livraghi leugnet alles. Die Blätter fordern, daß man der Sache auf den Grund gehe. Wohllebe, Alexandrinenstr. 110. Nach der Sigung Tanz. Gäste willkommen. Geselliger Verein Immergrün Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinicke, ernannt worden. Oranienstr. 36.- Rauchklub, Weichselblatt", Abends 9 Uhr, Stalizer straße 147a bei Wichert. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Rauchklub Ohne Zwang", Abends 8 Uhr, bet 28. Spaeth, Weinstraße 28. Rauchklub Rothe Nette". Jeden Freitag Abends Buter. Steuer, Weinſtr. 22. Gäſte durch Mitglieder eingeführt, haben Rauchflub Gemüthlich feit" tagt alle Freitag Abend um 9 Uhr bei D. Schröder, Reichenbergerstraße Nr. 24. Mitglieder werden auf genommen. Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Bittoria" heute Abend 9 Uhr: Sigung Perlebergerstraße 13. Aufnahme neuer Mitglieder. Stattlub Tournee, Abends 82 Uhr, beim Genoſſen Karl Ullrich, Wrangelſtraße 84. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Pfeifentlub Angra Pequena", Sigung Abends 10 Uhr, Neue Hochstr. 53, bei Bergat. Gäste willkommen. Rauchtlub ,, Rothe Quaste", jeden Freitag Abend 9 Uhr beim Genoffen Eimecke, Köpnickersir. 130. Gäste sind willkommen. Nickel'scher Musikverein Allegro" jeden Sonnabend bei W. Vogel, Gorauerftr. 13. Aufnahme von Mitgliedern. Vermischtes. Paul Oldenburg, 25. November. Das großherzogliche Theater. ist diese Nacht bis auf die Umfassungsmauer abgebrannt; Verluste von Menschenleben sind nicht zu beklagen. Lynchiuftiz. Ein Bürgersohn 3. aus München, der seine durchgegangene Frau im Unionsstaate Ohio im heurigen Spät: sommer auffand und einen Mordversuch auf sie machte, wurde von der gegen ihn erbitterten Volksmenge aufgehängt. Paris, 26. November. Seit gestern treffen in Roubaix und Tourcoing zahlreiche Sendungen deutscher und belgischer Kohlen ein. Im Kohlenbecken von Pas de Calais ist in der letzten Nacht tein bemerkenswerther 3 wischenfall eingetreten. Dagegen ist in einigen Kohlengruben des Departements du Nord, wo der partielle Streif fortdauert, eine lebhafte Er regung bemerkbar. Sprechsaal. Die Nedaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. In der Nr. 273 in der Beilage des Vorwärts" befindet sich eine Erklärung, unterzeichnet von W. Liebknecht. Diejenigen Herren, welche Herrn Liebknecht die Nachricht unterbreitet haben, daß ich Derartiges auf dem legten Rongreffe gesagt haben soll, haben ihn falsch berichtet. Thatsache ist, daß ich die Aeußerung genau so wie sie Auer in der Sizung gemacht, auf dem Kongresse wiedergegeben habe. Diese meine Aeußerung ist aber weder sinnnoch wortgetreit im Protokoll wiedergegeben. Wilhelm Kerstan, Lübbenerjir. 4, 2 Tr. Erklärung. Die Schultheiss- Brauerei- Aktien- Gesellschaft hat durch Zirkular den Herren Gastwirthen die Mittheilung zugehen lassen, daß sie den Bierpreis für das Tivoli- Lagerbier vom 23. November cr. ab auf 18 Mark pro Tonne ermäßigt. Im Gegensatz hierzu erklären die unterzeichneten Brauereien, daß sie zu diesem Preis ein Bier in derfelben guten Qualität, wie es bisher unter der Bezeichnung ,, Lagerbier hergestellt wurde, nicht zu liefern vermögen. Eine Ermäßigung des Preises auf 18 Mark pro Tonne für ,, Lagerbier untergräbt die Lebensfähigkeit aller kleinen und mittleren Brauereien und würde dahin führen, durch deren Sturz die große Bohl der Arbeiter in diesen Brauereien brotlos zu machen. Das Publikum mag überzeugt sein, daß die Gesammtheit der Berliner Brauereien mit der Normirung ihres Verkaufspreises bereits an die äußerste Grenze gegangen ist. Jede weitere Herabsehung muß den guten Ruf, den sich das Berliner Bier in den letzten Jahren erworben hat, gefährden und die Qualität auf das Empfindlichste schädigen. Berlin, den 25. November 1891. Aktien- Brauerei Friedrichshain. Aktien- Gesellschaft Schlossbrauerei Schöneberg. Bergschloss- Brauerei Aktien- Gesellschaft. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Moabit. Berliner Bären- Brauerei F. W. Reichenkron. Berliner Bock- Brauerei Aktien Gesellschaft. Berliner Berliner Unions-Brauerei. Böhmisches Brauhaus Kommandit- Gesellschaft auf Aktien. Julius Bötzow. Brauerei Borussia. Brauerei Gambrinus Aktien- Gesellschaft. Brauerei Königstadt Aktien- Gesellschaft. Brauerei Pfefferberg vorm. Schneider& Hillig Aktien- Gesellschaft. Oswald Berliner. Bürgerliches Brauhaus Otto Müller. Carl Gregory. C. Habel's Brauerei. F. Happold's Brauerei. Kaiser- Brauerei Dummèr& Kahl. Norddeutsche Brauerei Aktien- Gesellschaft. Radeberger Exportbier- Brauerei Pichelsdorf. Spandauerberg- Brauerei vorm. C. Bechmann. Vereins- Brauerei Rixdorf. Victoria- Brauerei Aktien- Gesellschaft. Brauerei A. Werm. Zu Weihnachtsgeschenken empfohlen! Im Verlage von Wörlein& Co. in Nürnberg ist soeben komplett erschienen und durch alle Buchhandlungen 2c. zu beziehen: Bibliothek politischer Reden. Band 1. 520 Seiten Ottav. Preis brochürt 2. 20 Pf., gebunden 2 M. 50 f. Der Band kann auch in 11 Hesten à 20 Pf. bezogen werden. Die Bibliothek politischer Reden" enthält eine Auswahl parlamentarischer und außerparlamentarischer Reden berühmter Politiker, Staatsmänner und Parlamentarier des 18. und 19. Jahrhunderts, nebst biographischen Notizen. Band I bietet u. A. Reden von Robespierre, Louvet, Castelar, Liebenzin, Görres, Fichte, Macaulay, Mirabeau, Björnson, HarroHarring, Siebenpfeiffer, Wirth, Th. Curti, Pernerstorfer, Dr. Kronawetter, St. Just, Lord Byron, Carl Mare, Clemenceau, Stöcker, Dr. H. Becker, A. Bebel, R. v. Bennigsen. Den Abschluß des ersten Bandes bildet die berühinte Rede Macaulay's gegen die Kornzölle, gehalten am 2. Dezember 1845. Vorräthig in der Buchhandlung des„ Vorwärts", Berlin SW., Beuthstraße 3. Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am biesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt fder brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Breise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Geldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.( 746 Filz- und Holzschuhe, Kontroll( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Baris, 26. November. Ein Telegramm aus Lourches meldet, daß heute Vormittag in den Kohlengruben von Douchy ( Departement du Nord) ein allgemeiner Streit ausgebrochen sei Briefhaffen der Redaktion. G. P. 40. Beide mit dem vollendeten 21. Lebensjahre. Zivei Streitende. Ob es in Berlin derartige Institute giebt, wissen wir nicht Schriftführer J. Martin, Einseher Tischler, wird um seinen Besuch gebeten. Aufnahme finden. F. Schmalfeldt, Fliederstraße. Kann nur als Juferat H., Leipzig. Regelmäßig nicht möglich. Briefkaffen der Expedition. Herrn St., hier, Yorkstr. 64. Wir bitten um vorherige Einsendung des Betrages von 2 Mart, worauf die Aufnahme Ihres Inserates erfolgen wird. Unserm Klubwirth und Genossen C. Lauge zu feinem heutigen Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. Die Mitglieder des Lese- nud Diskutir Klubs Johannes Wedde. Nun Karl, nun tönnen wir wohl noch ein Ding nehmen. 402/16 Todes- Anzeige. Kranken- und Sterbekasse der Berliner Hausdiener( E. 5. 61). Das Mitglied Ernst Tscharntke, seit 20 Jahren bei der Firma H. Jordan, Markgrafenstr. 107, in Stellung, verstarb am 25. d. M. Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. Nov., Nachm. 4 Uhr, von der Halle des neuen Jerufalemer Kirchhofes in Britz, Hermann straße, aus statt. 2376 Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. J. A.: Friedr. Hamann. Danksagung. Allen Verwandten, Freunden, Betannten sowie Parteigenossen meines Mannes, des Schlossers Karl Franke, sage ich hierdurch für die aufrichtige Theilnahme und für die zahlreichen Blumenspenden meinen tiefgefühlten Dank. Anna Franke 2316 sowie Schuhwaaren der Deutschen Schubfabrik in Erfurt empfiehlt C. Geyer, SO, Dranienstr. Nr. 202. Zweites Geschäft: W, Göbenstr. 17. Marken- Hüte zu den billigsten Preisen Ece Bülowstraße. Bestellungen und bei Oscar Arnold 1151L Reparaturen werd. angefertigt.[ 16032 Dresdenerstraße 116. Theilnehmer zu einem möbl. 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Min. töje Cente Tais Bes eds: der fen, bes hes ichy ſe i 芝 ute men erat rige Jine ich Der fer iſt. ten. gen 05b Tin. ten 3 te ep. 7/11 C laf, ft. 701 79L seit, flen Art na, die Bei .0 ife 9L 3. et: Jon 2C. bei 968 hr. 20b 31 C. ins P. Caf ter ufe Dof 346 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 278. Lokal- Liste. Die Lokalkommission veröffentlicht nachstehend die Liste der Wirthe, die ihre Lokale zu Bersammlungen unentgeltlich her geben und bemerkt hierzu, daß Veröffentlichungen in Bezug auf die Lokalfrage nur von den Herren Wilhelm Lock, Friedrichsbergerstraße 11, und Otto 3abel, Frankfurter Allee 90, auszugehen haben. Alle event. Unregelmäßigkeiten sind an die genannten Herren zu berichten. Die Lokalliste ist bis auf Weiteres die folgende: Aftienbrauerei Moabit. Albrecht, Schönhauser Allee Nr. 103. ( Jäger- Haus.) Arminhallen, Kommandantenstr. 20. C. Bachmann, Dresdenerstr. 45. Bergschloßbraueret, Nixdorf. Berliner Reſource, KommandantenStraße 57. Beyer, Neue Grünstr. 14. Bielefeld, Hasenhaide( Neuer Spreewald). Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. Böhmisches Brauhaus. Bögow's Brauerei. Bohne, Hafenhaide 45-47. Bolzmann, Andreasstr. 26. Brauerei Tivoli, Kreuzberg. Brauerei Königstadt. Brauerei Friedrichshain( Lips). Brauerei Friedrichshöhe( Pagenhofer). Brauerei Pfefferberg. Bräuer, Gr. Frankfurterstr. 74. Buß' Salon, Gr. Frankfurterstr. 37. Bürgerfäle, Dresdenerstr. 96. Kaufmann's Bariete, Königstolonaden. Konzertpart Ditend, Frankfurter Allee. Deigmüller's Salon, Alte Jakobftr. 48a. Gisteller- Etablissement, Chausseestraße. Elysium, Landsberger Allee. Feen- Palast, Wolfgangstraße. Feldschlößchen( Muller), Müllerstr. 142. Feind, Weinstr. 11. Feuerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75. Freischüh", Fruchtstr. 36a. Gebrandt, Gerichtsftr 10. Gesellschaftshaus Ostend" Rüdersdorferstr. 45. Gratmeil's Bierhallen, Kommandantenftraße 79. Reinhold Krösche's Gesellschaftshaus, Fichtestraße 29. Krüger, Fennstr. 5. Kuhlmen, Schönhauser Allee 28. Meißner, Gartenstr. 162. Müller, Johannisstr. 20. . Müller, Gartenstr. 63. Nebelin, Langestr. 108. " Neues Gesellschaftshaus"( Reinhardt), Hafenhaide 57. Neustädtischer Boltsgarten, Proskauerfiraße 11-12. Nieft's Salon, Weberstr. 17. Norddeutsche Braueret, Chauffeeftr. 58. Drschel, Sebastianstr. 39. Parlamentshalle, Landsbergerstr. 35. Poppe, Lindenstr. 106. Pyrtet, Gipsstr. 3. Rau's Salon, Staltzer. 125( olf u. Strüger). Reichert, Müllerstr. 7. Retschach'scher Braueret= Ausschant ( Stralau- Rummelsburg). W. Rehliz, Bergstr. 12. Freitag, den 27. November 1891. Rudow: Kein Lokal. 8. Jahrg. Straße 18. Kummer's Salon, Berlinerstr. 186. off vier Vortragsabende mit Vorträgen der Herren Bruhns, Gerisch, mann's Fesisäle, Bergstr. 133. Niesegt's Salon, Berg- Caniß und Dr. Pinn abhielt. Außerdem wurden 5 KommunalStraße 129. Barta, Deutsches Wirthshaus, Bergstraße 120. wähler- Versammlungen für den 19. und 21. Bezirk einberufen. Stolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Canner Chaussee. In der regen Debatte, die sich an den beifällig aufgenommenen Bierling's Salon, Knesebecstr. 77. Bürschmidt's Bericht schloß, ermahnten mehrere Redner zu regerer Agitation Salon, Knesebeckstr. 16. für den Verein. Die Frage der Streichung der 82 zum Theil noch aus den ersten Monaten laufenden Jahres stammenden Restanten ward nach eingehender Debatte dem Vorstand überlassen, ferner wurde die Frage der Volts- Tribüne gestreift und alsdann, da ein Vortragender nicht erschienen war, nach Erledigung einiger anderen Vereinsangelegenheiten die VersammTung geschlossen. " Schmöckwig: Restaurant Seglerschlößchen". Restaurant Bur Balme"( Surras). Schmargendorf: Friedrichs- Garten( P. Kübler). Steglitz: Restaurant Zur Börse", Schloßstr. 66a. Schöneberg: Schloßbrauerei Schöneberg, Hauptstr. 64-65. Tempelhof: Rein Lokal. " 1 Der Verein der Militärschneider hielt am 19. d. M. Treptow: 3ornow's Restaurant Bender's Restau rant. Jacob's Restaurant. Nitsch's Restaurant. Henze, feine Mitgliederversammlung ab. Dieselbe war so schwach beRestaurant zum Karpfenteich. Bade's Volksgarten. H.sucht, daß der angekündigte Vortrag des Herrn Liebich bis zu der am Sonntag, den 29. d. M., Abends 51/2 Uhr, in der Rümpel, Alter Treptower Weg. Wannsee: Wirthshaus Wannsee( Beelithof), Schröder. Ressource( Eingang Stallschreiberstr. 43) stattfindenden öffentlichen Wilmersdorf: Pietsch's Volksgarten. Gräh, Branden- Bersammlung vertagt werden mußte. Ünter Verschiedenem" burgische Straße. Landhaus, Berlinerstraße und Kaiser- schilderte ein anwesender Buchdrucker die Ursachen des Buchdrucker- Streiks, worauf sich die Versammlung mit den Buch Zehlendorf: Rein Saal vorhanden. Bu empfehlen: Druckern solidarisch erklärte und sie in jeder Hinsicht zu unterWarnike, Teltowerstr. 23. Rähte, Hauptstraße. Haupt, tüzen versprach. Das Gleiche wurde den streikenden Handschuhmachern und Weißgerbern zugesichert. Potsdamerstraße. 11 Allee- Ecke. Kreis Nieder- Barnim. Bernan: R. Bohre, Kaiserstr. 82. Richter, Elysium. Junker, Schüßenhaus. Zu empfehlen: Feder, Berlinerstraße Zum Kronpring". Kluge, Kronenstraße. 3ernikowo, TuchRenz' Salon, Naunynstr. 27. macherstraße. A. Garh, Wallstraße. Hering, Mühlenstraße, Rennefahrt's Salon, Dennewigstr. 13. Seeger, Weinbergstraße. G. Schöder, Brüderstr. 142. Meyer, Alte Jakobfir. 83. Tonn, Berlinerstraße. Wagner, Königstraße 146. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Roll, Adalbertstr. 21. Ruhland, Moabiter Schützenhaus. Gachow, Müllerstr. 136. Saeger, Grüner Weg 29. Sahm's Klubhaus, Annenstr. 10. Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Scheffer's Salon, Inselfir. 10. Schloßbrauerei Schöneberg. Friedrichsberg: Spizig's Ballsalon, Frants. Allee 198. Müller's Kronprinzen Garten, Chaussee Nr. 3. 2e ft phahl's Schwarzer Adler, Frankfurter Chauffee. Susott's Salon, Frankf. Allee 176. Der Verband aller in der Metallindustrie be= fchäftigten Arbeiter( Süden) hielt am 17. d. M. eine Versammlung ab, in welcher Herr Türk unter großem Beifall über Sibirien sprach. An den Vortrag schloß sich eine turze Diskussion. Unter Verschiedenem machte Herr Schwarz bekannt, Daß der Streit bei A. G. Lehmann von einer öffentlichen Schleifer versammlung für beendet erklärt worden ist. Es entspann sich hierüber eine längere Debatte, welche dahin führte, den Vorstand zu beauftragen, die Angelegenheit in Erwägung zu ziehen. Betreffs der in einer früheren Versammlung angeregten Morgensprache wurde eine Kommission( Papendict, Demte und Boß) geFriedrichsfelde: Rein Saal. Zu empfehlen: Momber, wählt, welche hierfür ein Lokal besorgen soll. Zum Schluß wurde Wilhelmstraße. Kamerun, Frankfurter Chaussee. Müller, noch auf die in Nixdorf befindliche Zahlstelle, sowie auf das am 5. Dezember stattfindende Wintervergnügen aufmerksam gemacht. Schmiedel's Salon,( Orpheum), Alte Berlinerstraße, Ecke Schloßstraße. Friedrichshagen: Waldhaus( E. Schmidt). Gesellschaftshaus( F. Rest iu). Restaurant A. Blante. Gisteller( R. Eine öffentliche Versammlung der Lohgerber und Richter. Restaurant C. Conrad. Brauerei- Ausschank F. Lederzurichter sowie verwandter Berufsges Wolf. Bad Bellevue( F. Wulff). Seeschlößchen( E. Schulbe). noffen Berlins tagte am 22. d. M. In derselben hielt Fischerhütte( Semperling). Restaurant G. Wöhlert. Schuhmachermeister Th. Mehner einen Vortrag über das Restaurant Bandelow. Müggelschlößchen( 3ibotsky). Thema„ Gleiches Recht für Alle", wofür ihm die Versammelten Restaurant Waldfater"( Kautsch). Kaiserhof( W. Schmidt). reichen Beifall spendeten. Von einer Diskussion wurde abgeWilhelmsbad( Schönknecht und Zimmermann). Friß sehen. Es gelangte dann folgende, vom Kollegen Kurste ges Berche, Am Rundtheil. Bertha Schulze. E. Böttcher. stellte Resolution zur Annahme: A. Röste I. G. Peznick. E. Wandrey. C. Magde Jakobstr. 32. Schneider, Belforterstr. 15. Gnadt, Brunnenstr. 38. R. Schneider, Adalbertstr. 8. Gründel, Dresdenerftr. 116. Schröder, Müllerstr. 178( WeddingGründer's Galon, Schwerinstr. 18. park). Ernst Gründer's Festfäle, Hafen- Schützenhaus"( Adolf Kuhn), Linienbaide 21 und Jahnstr. 8. Gabel's Braueret, Bergmannftr. 5-7. Heife, Lichtenbergerfir. 21. Hensel, Brunnenstr. 129. Serzog, Memelerstraße,„ Deutscher Kaifer". Herzog, Stromstr. 28. 6. Heyse, Staligerstr. 54. Heydrich's( Norbert) Gäle, Beuthfiraße 18-21. Industrie- Hallen, Mariannensir. 31-32. Joel( früher Keller), Andreasstr. 21. Haftanien- Wäldchen, Alt- Moabit 89/90. Keller's Sofiäger, Inh. A. Fröhlich, Safenhaide. Keller, Bergstr. 68. Keller, Roppenftr. 35. Klein's Festfäle, Drantenstr. 180. Kliem, Hafenhatde. Anebel, Babstr. 58( neben Weimann's Boltsgarten). Straße 5. Schwarzmüller, Kolbergerfir. 23. N. Seefeld, Grenadierstr. 33. Silber's Salon Schwedterftr. 24. Specht( Braueret Ausschant), Neue Jafobfir. 26. Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Thalia, Lichtenbergerstr. 16. unionébrauerei, Safenhaide. Bereinsbrauerei,( Rirdorf). Bittoriabrauerei, Bühowstraße. Bittoria- Part, Frankfurter Allee 70. Bittoria- Salon, Berlebergerstr. 13. Voltsbrauerei( Moabit). Wedding- Kasino, Schulstr. 29. Weigt, Martgrafenftr. 87., Weimann's Boltsgarten Badstraße ( vom 1. Oftober an). Rudolf Wendt's Gesellschaftshaus, Rös linerstraße 17. Wilfe Hochftr, 82 a. Wollschläger, Blumenftr. 78. Wohlhaupt, Manteuffelstr. 9, Rönigebant, Gr. Frankfurterstr. 117. Königshof, Bülowstraße. Krieger's Salon, Wafferthorstr. 68. Da verschiedene Veränderungen vorgekommen, ersuchen wir die Parteigenossen, genau auf diese Liste zu achten, besonders machen wir noch darauf aufmerksam, bei Bestsegung von Ver gnügungen auf diese Liste Bezug zu nehmen. Gleichzeitig weisen wir nochmals darauf hin, daß Veröffent: lich ngen über Streitigkeiten mit Wirthen 2c., welche die Lokalfrage betreffen immer nur von der Lokalkommission unterzeichnet werden; alle anderen Veröffentlichungen ersuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst alle Streitfragen prüfen muß, um die Verantwortung übernehmen zu können. Loc. Babel. Lokalliste für die Umgegend Berlins. Um den Parteigenossen der Umgegend Berlins eine leichtere und beffere Agitation für unsere Partei- Interessen zu ermög lichen, halten wir es für angebracht, den Berliner Parteigenossen bei Ausflügen, Partien 2c. folgende Lokalitäten zu empfehlen und zu ersuchen, daß diese Inhaber unbedingt berücksichtigt werden, damit durch den Druck der Verhältnisse alle noch hartnäckig fich weigernden Wirthe in Bukunft ihre Lofale den Arbeitern zu Bersammlungen öffnen. ( Restaurant). Straße 89. burg. W. Berenstecher. W. Kurfis. A. Rakow. Damiz. E. Jones( Ravenstein). 3 ademet. Lichtenberg: Schwarz' Konzert- Garten. Rirch ba ch, Prinzen- Allee 9. Liebenthal: Gastwirth Thiele. Hohen Schönhausen: Rich. Schiele's Restaurant. Jaenide, Restaurant. Bu empfehlen: Weber, Ruß, Großmann, Sommer. Hohen Neuendorf( an der Nordbahn): Schmohl's Restaurant. Malchow: Lindecke. Nieder- Schönhausen:„ Elysium"( Großjean), Lindenstraße 25. Noch zu empfehlen: Hempel, Restaurant, Buchholzerftraße 8. Oranienburg: Restaurant, Waldhaus". Pankow: Hermann Sander, Raiser Friedrichstr. 50/51 ( nahe der Brauerei E. Willmer). Noch zu empfehlen: W. Borchardt, Schulzestr. 27, an der Nordbahn. Kunert, Schönholzerstr. 10. Mitte, Kaiser Friedrichstr. 70/71. Pro brod, Streuzstr. 7. Blauermel, Mühlenstraße( Ede Flora straße). Frau Schröder, Wollantstr. 122. Rummelsburg: Weigel's Ballsalon, Thürschmidtstraße. Ww. Spörer, Hauptstraße. Müller, Neue Prinz Albert straße. Borchmann, Hauptstraße. Rummel,( Weg nach der Köpnicker Haide). " Rüdersdorf( Kalkberge): Gasthof Zur Berghalle." Reinickendorf: Böttcher's Seeschlößchen, Martstr. 1/2. Budewiß, Hausotterstraße 4. üdicke, Amendestraße 1. Wenzelau, Hausotterstr. 81. Bente, Nordbahnstraße 1. Garo, Residenzftr. 101. Gebet er, Provingftr. 45. Zeichert, Bentral- Schüßenhaus, Scharnweberitr. 4. Mart's Restaurant zum Feuerwerfer, Scharnweberftraße. Gorde's Waldschlößchen, Wald- und Eichhornstraßen- Ece. Stralau: Gräft. Reischach'sche Brauerei. Wilh. Gaster jun., Restaurant. Alte Taverne. Schönholz: Schloß Schönholz. Schöneiche: G. Pedal. Tasdorf( 15 Minuten vom Bahnhof Rüdersdorf): Gasthof Bum deutschen Hause." Brauerei. Kreis Ober- Barnim. " Da nach den Ausführungen des Referenten nur Demjenigen das Recht zusteht, der die Macht hat, so ist es Pflicht eines Jeden, dahin zu streben; daß das gleiche Recht in dem Sinne verwirklicht wird, wie es die sozialdemokratische Partei erstrebt." Hierauf gab Herr Busse Bericht über die Berliner Streif Kontrollkommission und empfahl den Versammelten die Unterftüßung der streifenden Weißgerber und Handschuhmacher. Herr Riedel hielt es für angebracht, Listen in allen Werfftellen zirkuliren zu lassen, um eine größere Summe zu erzielen, als bei ben Fünfpfennig- Marken möglich sei. Man beschloß darauf, nur auf Listen zu sammeln. Beim Verschiedenen schilderte der anwefende Vertreter der Buchdrucker, Herr 2ütge, die Ursache und den gegenwärtigen Stand des Streits dieser Branche. " 1 Eine öffentliche Versammlung der gewerblichen Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend tagte am 24. November. In derselben sprach über Licht- und Schattenseiten der Natur und des Menschenlebens" in wohldurchdachtem Vortrage, von rauschendem, wohlverdientem Beifall der Versammelten belohnt, Herr A. Thal. Er wies hin auf das Streben der Menschheit nach der Natur und wie aus diesem lebendigen Streben die dann vom Christenthum adoptirten alten Feiern unserer Vorfahren entstanden. Besonders treffend war die vom Vortragenden angestellte Vergleichung der Urania" mit der sogenannten„ Ruhmeshalle" zu Berlin. An der lebhaften Diskussion über das Gehörte betheiligten sich vornehmlich und wiederholt im Sinne des Vortragenden die Damen Fräulein 2 abnih, Frau v. Hofstetten und Herr Frise. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: " 11 Die Versammlung ist mit des Referenten Ausführungen in allen Punkten voll und ganz einverstanden. Es verpflichten sich alle Anwesenden, für ihren Theil und jeder mit den ihm von der Natur gewordenen Kräften und Fähigkeiten dahin zu streben, daß die heutige barbarische und menschenunwürdige Gesellschaftsordnung in die der Natur und der Menschenwürde gleichermaßen entsprechende gesellschaftliche überführt wird." Durch die Energie der Genoffen von Adlershof sind die meisten der Säle für uns frei geworden und infolge dessen zu berücksichtigen. In Adlershof hat es der Herr v. Oppen, feines Eine gut besuchte Generalversammlung des Vereins Beichens Amtsvorsteher, durch allerlei liebenswürdige Machizur Wahrung der Interessen der Schuhmacher nationen, als da sind: Beschränkung auf Bolizeistunde, Tanzund verwandter Berufsgenossen Berlins fand entziehung u. f. w., soweit gebracht, daß die Wirthe, die den Ar beitern ihre Säle zu Versammlungen hergeben, in ihrer Existenz Tegel: Schul's Restaurant( früher Lindenberg), Schloß am 16. November statt. Die vom Kassirer gegebene Abrechnung fonstatirte im legten Quartal eine Einnahme von 109,15 M. und schwer bedroht sind. Der Besuch von Adlershof wird den Berliner Straße 7-8. Weißenfee: Weichert, Gustav- Adolfstr. 142. Hähling, eine Ausgabe von 69,30 M., fo daß ein Kassenbestand von Parteigenossen taber auf das wärmste empfohlen. Ebenso ver hielt fich Herr v. Oppen den Grünauer Wirthen gegenüber. Auch saun, Charlottenburgerstraße 150. Gleb 3, Charlottenburger- sifferte die Einnahme auf 182 M., die Ausgabe auf 92,45 Wt. Langhansstr. 106. Erhardt, Langhansstr. 126. Dufe 39,85. verblieb. Die Abrechnung vom Ostervergnügen beSeng beil, Königs- Chauffee 49. so daß ein Ueberschuß von 79,55 m. verblieb; die Abrechnung Wir lassen nunmehr die Lokale aus der Umgegend von Dewein's Gesellschaftshaus, Königs- Chaussee. Sterneder's vom Stiftungsfest ergab eine Einnahme von 114 M., eine AusBerlin folgen: gabe von 129,70 M. und ein Defizit von 15,70 M. Die Revi Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Wilhelmsberg: Restaurant, Wilhelmsberg"( Trinkaus) foren konstatirten die Richtigkeit der Abrechnungen, worauf die Reller. Zu empfehlen: Miserra( Restaurant). Kuhle an der Landsberger Chauffee. Boigt. Ferner zu empfehlen: ischer einen Artikel der„ Neuen Wiener Schuhmacher- Zeitung" Adlershof: Wiedemann und Menoisky. Albrecht. Schölzel's Seeschlößchen( früher Bum Fürsten Wolfgang") Bersammlung die Decharge- Grtheilung aussprach. weiteren Verlaufe der Verhandlungen verlas Herr welcher das unter den Wiener Schuhmachern herrschende Glend Straße 69/70. Rudolfs Restaurant( Ww. Müller), ChauffeeBrit: Gebr. Walter's Rosen Seeterrasse, Chaussee-& ranz, Restaurant. Wolf, Restaurant. in seiner Grauenhaftigkeit erschütternd zur Darstellung bringt. Die Filiale ,, Berlin" der Posamentire Deutschlands hielt am 18. November ihre Monatsversammlung ab. Der angefündigte Bortrag des Herrn Dr. Pinn fiel wegen dessen BeUnter„ Gewerkschaftlichem" kam die Stichwahl hinderung aus. zur Sprache. Die Versammlung sprach ihre Verwunderung darüber aus, daß der Zentralvorstand eine solche veranstaltete, trotzdem der Berliner Antrag über eine bedeutende Majorität verfügte, und beschloß einstimmig, bei der ersten Abstimmung zu beharren. Als Delegirter der Streiffontrollkommission machte Herr F. Berger auf den Streit der Weißgerber und Handschuhmacher aufmerksam und empfahl recht rege Betheiligung am Bertrieb der herausgegebenen Sammelmarken von der Streiftontrollkommission; dieselben sind jeden Sonnabend Abend im Arbeitsnachweis, Alte Jakobstraße Nr. 66, bei Alms zu haben. Nachdem noch darauf hingewiesen war, von welcher Wichtigkeit auch für die Posamentire der Buchdruckerstreik ist und man zu dessen thatkräftiger Unterstützung aufgefordert hatte, wurde die Versammlung geschlossen. Chymert's Restaurant( Zum alten Gasthof), Chausseestr. 18. Adam's Resaurant( Buschkrug). Güldner's Restaurant, Rudower Chaussee 66. Charlottenburg: Bismarckhöhe, Wilmersdorferstraße, Ecke Bismarckfraße. Kaiser Brauerei, Sophie Charlottenstraße, Gambrinus- Brauerei, Wallstraße. Bären- Brauerei, Spreestr. 3. Brauerei Spandauer Berg. Friedenau: Kurhaus Restaurant. Frentel, Gesellschaftshaus, Rheinstr. 14. Grünau: Rob. Schmidt, Köpenickerstr. 108( Grünauer Bolksgarten). Nathshalle"( G. Hecker), Friedrichstr. 1. Lenze. Biefenthal: Restaurant Wernigf. Eberswalde: Restaurant 8ur Mühle". Freienwalde: Gasthof Zum goldenen Anker" Strausberg: Restaurant Fr. Krüger. Wir ersuchen die Mitglieder der verschiedenen Lokalkom missionen, falls in dieser Liste Neuerungen und Veränderungen gewünscht werden, dieselben den Unterzeichneten sofort mittheilen zu J. A.: Der Lokalkommission. Lock. Zabel. wollen. Versammlungen. Johannisthal: Senftleben's Restaurant. 28 iIH. Köpenick: Kein Saal. Wir verweisen auf die Lokale in Grünau, Friedrichshagen u. s. w., Bibolsfy, Müggelschloß. Zu Mariendorf: Karl Haat( Schwarzer Adler). empfehlen: Hilgert, Rockel, Stolzenburg, Schramm, Graf. Der sozialdemokratische Wahlverein für den dritten Groß Lichterfelde: Weichert's Salon. Ferner zu Berliner Reichstags- Wahlkreis hielt am 25. November die empfehlen: A. Hamm, Restaur. A. Abraham, Restaur. vierteljährliche Generalversammlung, ab, zu deren Besuch nur das Nowawes: Kein Lokal. Zu empfehlen: H. Bathe, Mitgliedsbuch der Genoffen legitimirte. Zum ersten Punkt der Brit. Der Volksbildungsverein für Briz und Umgegend Friedrichstr. 1. Reinidel, Wallstraße. Gärtner, Wall- Tagesordnung:" Bericht des Kassirers", gab Kassirer Gründel Straße. folgende Rechenschaft über das dritte Quartal 1891: Einnahme hielt am 23. November eine außerordentliche Generalversammlung Nieder- Schönweide: Borussia- Brauerei. Bu empfehlen: 203,04 m., Ausgabe 64,05 M., Ueberschuß 138,99 M. Dem Rassirer ab mit der Tagesordnung: 1. Wie stellt sich der Verein zu den Siebenbaum, Restaurant. wurde einstimmig Decharge ertheilt. Aus dem Bericht des Wor- Parteizwiftigkeiten? 2. Bericht der Weihnachtskommission. Rigdorf: Bergschloß Braueret, Safenhaide. Bereins- standes, den Gen. Schweizer erstattete, war zu entnehmen, daß der 3. Vereinsangelegenheiten. Vor Eintritt in die Tagesordnung braueret, Jägerstraße. Maue's Bariété Theater, Hermann- vor etwa Jahresfrist gegründete Wahlverein im dritten Quartal stellte Herr Beschorner den Antrag, das Mitglied Faber, B der seiner Zeit Polizeidienste geleistet haben soll, aus dem Ver-| Lohntarifs der Tischler seinen Gesellen gegenüber schon einmal| Partei- Organs, des„ Volksblattes für Teltow 2c." und ersuchte, ein auszuschließen. Zur Untersuchung dieser Angelegenheit wurde abgelehnt hatte, er( H.) das zweite Mal in einem Schreiben dar- dies mit Opfern an Zeit und Geld gegründete Blatt hoch eine Kommission, bestehend aus den Herren Möß, Köhler, Loosse, auf gedrungen habe. Dies sei nach der Auffassung des Reichs- zuhalten. Hierauf wurde Lange zum Vertrauensmann gewählt. Wille und Müller gewählt. Beim ersten Punkt vertrat der Vor- gerichts ein widerrechtlicher Vermögensvortheil. Ein Beispiel, unter Verschiedenem gab Baum bekannt, daß die Genossen von fizende Mainz die Opposition in längeren aber fachlichen welches Redner aniührte, war folgendes: Die Regierung fordert Bankow für einen alten hilfsbedürftigen Partei- Veteranen an Ausführungen, an deren Schluß er sein Amt als Vorsitzender in vom Reichstag für den und den Zweck eine bestimmte Summe. Sonnabend, den 28. d. M., in Pankow ein Konzert veranstalten, Konsequenz des Beschlusses der Lokalkommission für Rixdorf, Der Reichstag lehne die Bewilligung ab. Die Regierung ist aber und ersuchte, recht zahlreich Billets zu entnehmen. Dieselben sind welcher er als Mitglied angehörte, niederlegte. In der Dis- der Meinung, daß sie das Geld haben muß und tritt zum zweiten zum Preise von 25 Pf. pro Stück bei Lange, Wartenbergstr. 68, Tussion sprachen drei Redner im Sinne der bisherigen Taktik, Mal vor den Reichstag. Da dies in der Praxis doch vorkommen im Restaurant, zu haben. Buchdrucker Schmidt besprach dann die eine fachliche Opposition anerkennend. Auf Antrag wurde dann fann, meint Redner, könnte die Regierung nach der Interpretation Buchdruckerbewegung und empfahl die Unterstützung der Aus eine namentliche Abstimmung vorgenommen, welche ergab, daß obigen Gerichtsbeschlusses ebenfalls bestraft werden. Im Weiteren stehenden. Die Versammlung schloß mit einem Hoch auf die der Verein mit allen gegen zwei Stimmen auf dem Standpunkt fommt Redner auf die bekannte Broschüre„ Ein Komplott gegen Sozialdemokratie. der sozialdemokratischen Partei steht. Nach Kenntnißnahme die deutsche Arbeiterklasse" zu sprechen und erwähnt, daß Leute des Berichts der Weihnachtskommission wurde ein Antrag an wie der Geheime Kommerzienrath Kühnemann und Genossen, welche genommen, von einer Weihnachtsbescheerung wegen der zu großen sich mit ihrem Verband der Eisenindustriellen der größten Gesetzes- Berlins und Umgegend vom 23. d. M. in Nr. 276 des„ Vor In dem Bericht über die Generalversammlung der Puher Unkosten Abstand zu nehmen. Unter Bereinsangelegenheiten übertretungen schuldig gemacht haben, immer noch straflos umher- wärts" 2. Beilage ist die Resolution unrichtig wiedergegeben. wurden auf Antrag 50 M. zur Gründung einer Bibliothek laufen. Am Schluß seiner Ausführungen brachte der Redner auf den Dieselbe lautet forreft folgendermaßen: bewilligt, ferner gelangte ein Antrag zur Annahme, welcher die Märtyrer der Arbeiterfache, Gen. Hampel, ein Hoch aus. An Regelung der Angelegenheit bezüglich der noch fehlenden Billets der Diskussion betheiligte sich auch der aus dem Gefängniß, nach und" Töpfer in der Fensterfrage durchaus für gerechtfertigt. " Die 2c. Versammlung erklärt das Vorgehen der Stuckateure vom Sommerfest dem Vorstande überläßt. Der Vorsitzende Verbüßung seiner Straße, entlassene vorerwähnte Genosse Hampel, Die Versammlung erklärt ferner, soweit sich dies mit der kritisirte sodann die im Original vorliegende Fabrikordnung der welcher versicherte, daß er der Alte sei und bleiben werde. eigenen Sicherheit für Leben und Gesundheit vereinbaren läßt Rigdorfer Linoleum- und Wachstuch- Kompagnie. Zum Bor( Stürmisches Bravo.) Hierauf erstattete der Vertrauensmann und nicht direkt schädigend für uns wirkt, dieselben unterstützen sitzenden wurde sodann der bisherige Schriftführer Herr Plasse den Jahresbericht. Er gedachte der Gründung unseres zu wollen." Beschorner und zum Schriftführer Herr Möß einstimmig gewählt. Nachdem der bisherige Vorsitzende aufgefordert hatte, sich recht rege an der Landagitation zu betheiligen, erfolgte unter einem begeistert aufgenommenen dreimaligen Hoch auf die Sozialdemokratie Schluß der gut besuchten Versammlung. Brig. Eine öffentliche Versammlung der Sozialdemokraten von Briz tagte am 16. November. Der Delegirte Milenz erstattete Vericht über den Erfurter Parteitag. In der Diskussion erklärten sich die Genossen Sonnenberg, Schenk, Gottwald, Faber und Andere theils für, theils gegen die Ausführungen des Referenten, worauf folgende Resolution mit großer Majorität angenommen wurde: Die heute, am 16. November, im Landhause zu Brih tagende Parteiversammlung erklärt sich mit den Beschlüssen des Erfurter Parteitages voll und ganz einverstanden und verspricht, umbefümmert ob der Angriffe der sog. Opposition in der bis jetzt geübten Parteitaktit weiter fortzufahren; besonders spricht fie Der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion ihr volles Vertrauen aus. Hierauf erstattete der Vertrauensmann Bosse Bericht über seine bisherige Thätigkeit und legte dann sein Amt nieder, wurde jedoch mit großer Majorität wiedergewählt. Ein Antrag, für Britz und Umgegend eine Lokalfommission zu wählen, fand Annahme und wurden hierzu die Genossen Murer, Raplick, Wolter und Bören bestimmt. Die Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie, in welches alle Anwesenden begeistert einstimmten. 9. Zichung der 4 Staffe 185. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 26. Sovember 1891, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffendeu Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 143 46 279 86 326[ 800] 23 52) 31 674 88 743 57 1113 230 74 514 63 697 740 44 2162 85 309[ 500] 39 92 99 483 95[ 300] 509[ 300] 48 58 97[ 1500] 614 720 820 56 GO 3016 69 202 846 64 908 11 81 279 469 540 72 11500] 663 1500] 95 721 5027 194 247 65 93 317 26 413 4074 98 518 653 703 17 883 C005 274 312 81 87 439 519 58 633 715 880 [ 300] 977 7107 54 66 246 439 621 36 70 738 910 8026[ 5001 29 60 62 375 458 553 791 873 92 983 9075 164 43; 72 527 34 692 836 55[ 15000) 91 937 In Charlottenburg fand am 23. November eine öffentliche Kommunalwähler Versammlung des 1. Bezirks statt, welche sich mit der bevorstehenden Stichwahl unserer Parteigenossen Strauſe und Sellin mit den Herren Dr. Rosenthal( freis.) und Feuerstarke ( tons.) beschäftigte. Herr Wernicke forderte in längerer Ausführung zur regen Betheiligung und Agitation bei der Stichwahl auf, worauf nachstehendes Programm berathen und sowohl seitens der Kandidaten wie auch der Versammlung einstimmig angenommen wurde. 1. Sofortige Aufhebung aller indirekten städtischen Abgaben. 2. Unentgeltlichkeit des Volksschul- Unterrichts und aller dazu nothwendigen Lehrmittel. 90137 97 220 455 602 87 779 856 912 91089[ 1500] 118 601 27 33 778 956 92213 93 488 530 47 614 49 58 749 62 87 934 93079[ 150] 103 283 336 549 618 74: 45 55 926[ 1500] 27 94043 77 158[ 15001 212 38 99 348 839 94 970 95057 214 27 730 42 856 965 99 96020 153.97 207 395 459 87 564 85[ 3000] 786 829 971 15 229 99 310 49 68 412 558 201 535 659 65 874 938 96 830 31 41 77 94) 98052 440 542 633[ 300] 751 93 809 93 916 99174 100226 30 32 405 8 9[ 1500] 46 553 605 21 750 76[ 1500] 970 813 56 80 103170 224 68 401 39 74[ 1500] 516 37 48 615 91 7 8 23 101049 94 137 40 244 639 724 93 833 94 97 102099 145 366 450 667 800 916 76 104128 76 226 315 130001 431 99 526( 500] 105032 236 95 441 79 560 728 45 859 951 54 106100 84 271 72 303 58 98 528 37 56 636 42 47 701 19[ 3000] 866 79 92 944 75 107061 120 292 642 108009 123 44 395 606 99 704 6 25 860 901 109054 195 329 45 496 511 600 708 830 236 67 357 462 82 87 674 792 957 112001 18 50 117 74 378 428( 300) 110008 149 61 226 312 406 60[ 500] 70 589 753 898 922 111123 615 733 816 11324 44 17 78 728 808 75 929 114050 84 212 37 [ 1500] 305 20 409 81 712 30 930 115185 200 64 584 644 883 97 920 116109 99 251 50: 615 18 700 89 845 970 95 117235 365 80 701 71 74 835 77 973 119092 98[ 300] 256 307 62[ 3000) 412 90 585 943 69 949 92 118009 10 50 73 255[ 300] 344 450 73 556 71[ 500] 617 44 46 420 511 24 717[ 300] 826 960 63 74 122141 231[ 300] 302 41 62 426 120000 345 80 533 714 61 895 121039 103 53 72 211 16 79[ 3000] 574 93 762 71[ 3000] 86 94 906 68 700[ 300] 43 68 958, 1211 304 68 470 831 125002 59 63 103 8 376 123 198 285 329 79 434[ 300] 517 189 64 51 69 860 90 120037 89 105 82 248 58 58 406 9 561 650 725 908[ 1500] 30 9 128188 89 301 45 423 39 54 59 60 605 36 798 811 34 83 810[ 1500] 38 43 72 921 127202 441 96 98 5 3 55 57 70 77[ 100] 41 81 91 129110 60 362 607 732 74[ 50] 817 38 966 [ 1500] 89 739 810 50 15000] 934 132 44[ 1500] 57 131 331 92 96 451 130051 154 229 66 307 21 28 70 785 131115 321 443 504 42 633 54 503 60 747 877 984 133140 418 50 839 86 963 134177 96 346 435 607 35 707 936 99[ 3000] 135076 287 97 499 693 870 919 96 136001 13000] 187 214 80 333 480 523 736 57 137030 33 90 216 310 38 88 447 81 88 530 882 138339 573 701 35 889 90 932 139671 75 729 969 68 74[ 500) 844 47 966 88 142043 52 101 291 364 434 39 64 80 98 826 140222 329 435 58 614 16 85 756 87 805 27 919 75 141370 522 [ 500] 31 952 91 143186 246 460 516 623 739 834 144517 654 145013 46[ 50] 126 45 88 238 76 483 96 621 724 66 813 43 97 146093 223 [ 1500] 87 332[ 1500] 410 519 623 739 87 928 58 79 147209[ 1500] 32 69 39 409 58 705 17( 500) 868 958 148010 15 39 92 115 16 227 31 399 510 615 886 89 939 92 149020 48 92 318 422 88[ 1500] 902 92 10181 20 317 507 81 86 614 49 70 874 910 21 89 11 54 128 [ 300] 37 5 220 64 341 493 29 6.0 34 42 48 61 64 65 9: 8 12226 349 6408 10 71 557 78 685 75 67 13001[ 300] 130 282 91 504 35 51 668 709 7: 816 71 87 14067 84 120 204 379 660 99 906 15344 99 454 503( 30 0] 5 748 986 16075 175 231 88 394 647 81 86 718( 500] 71 886 36 38 17039 47 94 110 218 07 301 32 553 419 797 18163 293 381 421 8 10 15 19053 19 39 404 33 52[ 100] 90 14 39 20099 156 60 343[ 1500] 419 63 563 70 608 47 65[ 300] 716[ 1500] 21 21000 2 63 429 62 519 819 36 62 22159[ 1500] 385 453 65 77.93 584 695 25067 408 28 36 40 75 82 635 703 840 961 77 24035 83 103 314 23 150J] 55 92 479 508 72 79 691( 3000) 909 24[ 300] 65 25127 352 82 498 577 81 697 820 91 26018 45 104 22 67 88 297[ 300] 355 89 559 657( 500] 723 866 27396 432 99 579 94 728 58 915 28184 210 455 538 600 987 29078 212 82 303 5 37 42 65 451 511 96 701 898 30106 219[ 300] 98 313 38 9 414[ 500] 512[ 500] 945 31078 261 [ 300] 407 96 525 76 93[ 1500] 635 1500] 752 821[ 300] 48 951 66 97 [ 3000] 32337 42 417 46 75 12 612 702[ 500] 846 69 33064 241 70 451 558 65 93 607 835 52 87 900 34035 193 212 76 89 369 420 583 727 59 845 910 35046 80 87 581 620 97 744[ 1500] 81 847 96 36026 205 ( 300) 51 552( 1500) 666 799( 300) 823 994 37030 34 63 1500) 64 189 93 350 479 562 GUS 81 747 38056 322 75 80 81 530 85 878 39013 115 396 432 89 540 98[ 3000] 6: 6 39 46 87 88 808 3. Wegfall aller an Kirche oder Stadt zu zahlender Unkosten für Beerdigungen oder Grabstätten zc. 4. Errichtung öffentlicher Volks Bade- Anstalten, deren Benuhung für Jedermann kostenfrei ist. 5. Aufhebung der Gebühren für die Benutzung der WasserLeitung. 6. Städtische Uebernahme aller Unternehmungen öffentlichen Charakters( Pferdebahn, Kehrichtabfuhr, Sanitätswachen). 7. Neu- Ordnung der Armenpflege. 8. Sorgfältigere Beachtung der gesundheitlichen Erforderniffe, besonders in Häusern und Wohnungen. 9. Errichtung von öffentlichen Promenaden, Gartenanlagen und Spielplägen. 10. Ein neunstündiger Maximal- Arbeitstag und ein vernunftgemäßer Minimallohn für alle städtischen Arbeiter. 40183 223 27 323 85 641[ 500] 767 862 76 957 41190 247 422 39 506 56 732 74 42016 42 78 131 391 530 641 87 740[ 300] 922 43031 101 233 355 66 448 504 655 878[ 1500] 936 57 44160 272 315 85 91 498 560 8: 609 80 706 79[ 3000] 90 45049 50 198 323 71 4 9 776 88 90 809 912 37 46077 157 221 492 856 902 47 47049[ 3000] 68 214 76 385 623 27 711 69 835 39 57 96 48415 634 853 934 52 49047 160 248 87 302 42 89 618 52 76 740 48 76 50299[ 3000] 322 406 500 36[ 1500] 610 772 82[ 1500] 808 51 52 935 51070 145 6.1. 433 38 92 542 55 86[ 300] 602 31 723 86 93 24 52131 212 23 65 316 42 84 530 764 963 73 53270 322 427 562 604 19 45 713 879 54086 140 20 360[ 3000] 557 95 952 55029 122 278 363( 500] 423 546[ 300] 54 973 56022 111 9 220 52 58 306 441[ 1500] 83 668 776 18 2 46 76 57027 73 105 21 47 2.9[ 500] 336 38 60 434 517[ 500] 699 935 58159 85 288 301 92 431 555 641 42 737 40 921 59026 148 298 332 605 26 52 718 3[ 300] 802 31 944 11. Deffentlichkeit aller Gemeinderaths- Sitzungen. Gelegentlich der Debatte über dieses Programm kamen die größten Mißstände zu Tage, über die sich besonders die Herren Sellin und Beyer aussprachen. Nachdem der Vorsitzende noch mals zur Agitation für unsere Genossen bei der Stichwahl aufgefordert, schloß derselbe die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie. Ersche Abonn Bierte lich 1,1 frei in 5 Pigbent, Post- 2 Quart Deutsc 2 Mar 3 Mar in der 4. सिं 150197 250 396 495 529 36 82 618 804 954 55 58 151001 66 83 314 598 726 92 810 70 951 152002 182 368 153035 50 121 203 40 47 342 95 418 532 86 624 43 960 154028 71 145 302 89 99 432 97 547 776 842 69 942 155063 88 271 93 614 835 156012 37 108 70 209 388 415 82 632 50[ 30] 726 804 57[ 300] 71 992, 157254 72 90 315[ 300] 58 825 988 158019 171 281 469[ 3.0] 616 57 96 753 947 159071 153 213[ 3000] 341 452 77 530 36 764 959 60004 112 546 661 806[ 1500] 65 74 80 95[ 500] 922 62[ 1500] 61025 66[ 500] 70 199 225 64 815[ 300] 17( 3000) 39 9:36 62125 325 422 99 573 721 954 63256[ 300] 522 23 843 62 955 67 64067 1500] 355 74 483 524 25 32 673 740 862 65012 556 848 973 66337 70 435 44 59 524 653 793 801 11 67140 280 300 10 41 431 98 518 613 763 806 24 68058 134 408 525 35 67 86 742 69059 91 324[ 1500] 550 52 57 630 41 43 86 739.66 986 70007 256 432[ 3000] 502 45 57 68 676 85[ 300] 92 773[ 300] 79 [ 150] 90 824 938 60 65 710.0 287 486 547 65 919 72003 193[ 500] 878 468 585 73021 312 507 54 664 737 74010 165 206 436 507 31 [ 300] 81 629 89[ 600] 798 945 75006 204 309[ 300] 483 580 651 759 847 95 948 76054 76 83 277 349 78 79 430 31 51 566 641 82 845 77072 149 202[ 1500] 8 13[ 1500] 511 74 792 941( 500) 78017 153 230 330 56 56 877 931 75 79167 290 309 56 63 423 63 513 46 57 620 53 728 959 160105 45 49 68 92 235 496 521 24 36 705 36 68 899 926 161006 94 208 14 410[ 3000] 509 43 700 42 814 907 162234 97 426[ 300] 71 508 88 729 880 163107[ 3000] 80 226 331 577 618 809 942 164050 [ 1500] 92 179 352 57 418 606 855 92 96 907 20 165137 266 81 521 661 [ 300] 80 750 166059 230 310 50 55 494 554 615 77 715 66 79 85 937 167067 310 73 75 465 557 58 683 904 17 58 69 168007 42[ 1500] 46 135 331 95 489 94 551 613 44 79 730 63 928 169045 55 107 26[ 300] 60 360 69 455 512[ 50] 683 773 84 80062 155 94 224 343 60 518 611[ 500] 76[ 300] 87 95 702 911 63 66 81019 145 66 11500] 266[ 500] 79 336( 300) 585 82043 201 333 1300] 69 536 687 703[ 300] 5 8 825 53 903 92 83012 102 49 311 513 604 21 63 65 75 729 801 45 975 84021 30 111 13 37 286 315 36 666 846 901 16 83686 700 897 931[ 300] 68 86121 4 60 75 82 93 322 471 75 733 37 8 9 33 55 92, 28 87004 80 84 253 519 809 918 46 88017 341 90 426 588 702 32 819 907 89041 171 80 200 333 706 95 819 991 Friedrichshagen. Der hiesige Arbeiter Bildungsverein hielt am 21. November eine öffentliche Versammlung ab. Bei Eröffnung derselben gedachte der Vorsitzende des am 25. Oftober verstorbenen Mitgliedes Julius Paris, worauf sich die Ans wesenden zu Ehren des Verstorbenen von ihren Plägen erhoben. Hierauf hielt Herr Leid einen Vortrag über Sozialismus und Anarchismus. Redner sprach zunächst über die Ziele der Sozialdemokratie und ging dann zu den Zielen des Anarchismus über. Der Anarchismus sei an und für sich von der edlen Absicht diktirt, völlige Freiheit eines jeden Menschen zu erstreben. Es seien denn auch edle Charaktere in den Reihen der Anarchisten zu finden, die für ihre Ueberzeugung furchtlos in den Tod gegangen. Er, Redner, erinnere nur an den Anarchistenprozeß in Chikago, woselbst Unschuldige zum Tode verurtheilt und hingerichtet worden seien. Die Diskussion war eine sehr rege, verschiedene Redner sprachen im Sinne des Herrn Leid, von anderer Seite wurde demselben jedoch widersprochen. Unter Vereinsangelegenheiten wurde beschlossen, den Diskutir- und Leseabend des Sonntags abzuhalten( der Vorstand wird den nächsten abzuhaltenden Leseabend im Vorwärts" und„ Volksblatt für Niederbarnim" bekannt machen). Unterm Punkt Verschiedenes" sprach Herr Sonnenburg über den Buchdruckerstreit und legte flar, daß es Sache der Arbeiter sei, die Buchdrucker in jeder Hinsicht zu unterstügen, sowie den entstellten Nachrichten der Zeitungen feinen Glauben zu schenken; die Arbeiterpresse, vor allen Dingen der Vorwärts", bringe täglich Situationsberichte, die wahrheitsgemäß verfaßt würden. Da nichts weiter vorlag, wurde die Verfammlung mit einem Hoch auf den Arbeiter Bildungsverein geschlossen. 54 141 2 279 456 504 652 845 85 900 172014 107 222 54 417[ 10000) 170062 248 53 91 301 89[ 3000] 461 516 19 43 69 964 70 171034 65 150 1 76 633 94 9787[ 300] 901 10 10 17 19 73 174007 72 208 301 22 63 404 533 786[ 30 01 874 991 173026 207 5 415 612 805 175 30 376 401[ 500] 678 733 56 8 830 17686[ 3000] 125 274 368 454 53 0,678 777 177015 39 65 210 34 542 03[ 300] 892 948 178062 85 99 168 279 789 925 179140 281 317 587 619 804 53 76 927.47 Red 1 für die Behört stadt Million von d Bertre Grund zahler Theil Wähler haben. als in und geftellte 3. B. jonen menn fallen, chließl jeine fü Di Saten soll du Möglic tretung haupt fächlich teiner Schulra unter 175 350 523 39 621 735 806 18: 2042 263 405 506 642 956 73[ 300] 180127 52 256 351 55 70 471 573 616 741 95 952 54 181018 21 183000 9 17 186 202 14 47 342 406 74 665[ 3000] 773 87[ 500] 886 [ 3000] 97 181137 212 14 319 43 407 89 631 841 43 52 185034[ 300] 42 54 71 75 118 243 422 58 635 741 73 853 981 186112 208 41 326 50 451[ 500] 80 529[ 300] 604 14 53 187030 229 47 401 53[ 300] 653 188026 119 311 30[ 300] 72 413 82 574 626 706 56 58 903 189133 320 401 15 38 516 84 681 702 49 83 959 9. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 1886 970 03208 32 330 414 84 537 38 674 738[ 300] 891 99 930 48 Biehung vom 26. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne uber 210 Marf find den betreffenden Nummern in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 65[ 500] 101 12 234 349 409[ 300] 610919 1420 51 587 637 742[ 1500] 815 78 2019 57 117 87 352 440 552 1500] 56 81 736[ 300] 70 79 837 960 154 271 362 874 041 65 138 76 262 309 51 461 737 941 a168 268 351 76 423 41 54 89 812 059 64 104 18 200 339 47 85 570 73 605 28 7071 83 118 26[ 10000] 210 364[ 150] 437 565 82 947 63 68 94 066 74 100 2 257 79 548 78 81 671 73 845 3041 82 197 207 29 36 64 431( 3000] 84 566 685 773 97 10091 106 18 78 512 753 814 87 11064 111 224 332[ 300] 62 471 612 15 99 733 49 53[ 3000] 82 954[ 1500] 12246 46 605 7 73937 900 13204 313 86[ 3000] 478 519 610 215 733 69 88 947 75 14041 137 1 230 59[ 1500] 427 88 90 82 681 723 66 986 15052 207 94 316 42 709[ 10000] 38 817 44 16 16 234 482 5 8 15 6: 2 770 90 819 910 50 170 420[ 500 2 790[ 5000) 18138 73[ 1500] 322[ 1500] 4 579 652 92 701 55 75 82 90 19036 40 97 136[ 50] 357 563 87 723 82 957 91013 69 266 72 353 431 500 679[ 300] 712 862 907 20 69 95012 97 297 481 505 96 729 57 96085 135 84 264 300 59 82 517 623 849 60 97085 230[ 3000] 321 38 63 402 505 9 72 607 10 63 875 9826 318 510 602 731 54 95 99039 86 131 202 10 81 334 89[ 300] 432[ 300] 579 613 700 66 92 988 100132 371 439 62 85 518 65 634 756 87 872 923 90 101040 240 466 93[ 50] 504 91 709 815[ 1500] 985 102108[ 500] 224 348 130001 627 75 859 103288 315 509 19 39 45 753 841 77 86 947 104014 52 54 144 214 83 312 83 99 414 55 88 509 633 58 72 700[ 300] 874 93 935 73 105016 169 202 49 314 27 63 651 88 94 702 810 926 100097 297 312 69 452 518 9: 97 689 107142 206 319 42 73 89 512 683 91 823 81 954 79 108617 25.[ 500] 80 746 818 45 981 109307 19 401 597[ 3000] 673 942 71 78 99 11007 120 78 222 340 540 667 740 970 111223 86 762 940 112003 111 38 203 418 20 47 607[ 50] 31 73[ 500] 80 728 113104 30 81 323[ 300] 29 611 729 45 94 96 814 946 114088 111 94 256 98 303 432 669 923[ 300] 61( 500) 115234 323 414 90 671 733 880 116021 171 72[ 500] 243 52 83 86 438 737 51 911 94[ 3000 117010 136 37 612 743 90 815 999 118090 164 288 345[ 300] 51 460 503 601 40 755 81 924 119227 94 479 550 930 80 20013 44 102 327 30 76[ 800] 602[ 3000] 33 34 56 702 98 846[ 1500] 57 945 87 21170[ 1500] 93 262 375 437 578[ 500] 648 720 827 55 915 22122 96 99[ 500] 402 72 538 609 81 714 965 95 23354 529 32 36 621 36[ 1500] 983 24352 70 450 600 763 816 941 59 25108 9 302 57 91 502 4 91 93 621 755 72 991 93 26041[ 500] 118 241 78 90 301 458 929 88 27010 75 178 237[ 300] 63 388 508 31 695 709 804 28057 114 31 325 491 590 643 95[ 3000] 759 979[ 300] 29054 160 63 264 354 435 677 30041 147 227 39 56[ 3000] 458 94 583 671 742 55 823 31181 84 87 232 40 9 336 539 64 637[ 500] 40 85 830 32248 353 423[ 1500] 34[ 1500] 596 600 56 854 68 960 33153[ 150] 216 52 59 66 394 478 536 855 58 34068 306 76 522 74 629 807 35151 249 337 433( 300) 40 649 733 37 59 99 846 67 36019 131 331 34 50 408 80[ 300] 518 62 37153 321 84 416 532 745 820 50 946 49 38127 226 398 431 513[ 1500] 627 892 94 39011 117 71 76 83 224 56 550 630 90 858 949 51 Friedrichsberg. Hier tagte am 20. d. M. eine zahlreich besuchte Volksversammlung, in welcher der Reichstags- Abgeordnete Stadthagen über das Thema: Warum bestraft man die ehrlichen Bestrebungen des Arbeiters, seine Lage zu verbessern und läßt Lumpen laufen?" sprach. Zurückgreifend auf einen zu Anfang des Jahres hier vorgekommenen Fall, wobei der Tischler Hampel zu fechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden ist, weil er dem hiesigen Tischlermeister Klukas geschrieben hatte, daß nach Fertigstellung der angefangenen Arbeit dieselbe niedergelegt und die Sperre über seine Werkstatt verhängt werden würde, wenn er nicht den von dem Tischlerverband aufgestellten Lohntarif zahle erläutert Redner an der Hand der§§ 152 und 153 der Gewerbe- Ordnung das Koalitionsrecht der Arbeiter. zeigt an verschiedenen Beispielen, wie leicht man sich in den Maschen des Strafgese; buches verwickeln tönne, um schließlich nach dem und dem Paragraphen, und sei es selbst das Mädchen für Alles, der bekannte grobe Unfugs- Paragraph, bestraft zu Hampel sei wegen Erpressung verurtheilt worden, weil er, trotzdem der Tischlermeister Klukas die Bezahlung des werden. Er 120018 42 80[ 300] 100 31 211 74 312 402 4 83 607 759 901 121047 [ 0] 36 404 87 687 722 88 802 21 32 78[ 1500] 95 910 11 68 122 37 92 444 51 629 81 89 796 835 123034 248 887[ 300] 920 53 124128 5 400 708 884 931 125018 97 139 78 82 471 530 632 54 802 45[ 150] 61 936 126129 87 304 431[ 500] 609 74 772 813 935 87 127144 303 70 401 77 83 501 19 49 35[ 300] 41 805 901 54 128159 242 55 518 618 51 83 793 871 971 129079 165[ 3000] 212 33 71 345 530 600 11 84 9 841 919 27 32 40055 58[ 500] 198 329 459 93 813 19 26 910[ 00] 41239 337 55 77 432 41[ 3000] 609 710 53 92 828 985 42004 37 55 172 78 2:41 66 409 29 516 38 62 94 931 91 43136 437 53: 38 1500] 71 21 971 93 44 23 40 63 230 539 754[ 500] 828 910 71 45047 120 29[ 3000] 33 455 69 09 77 845 84 1500] 950 78 40022 134 278 584 765 901 7 47211 69 3001 426 549 702 38 830 91 915 92 48128 275[ 3001 363 570 641[ 3000] 64 755 79 80 49 04 80 240 462 502 57 629 94 739 77 847 50024 140[ 1500] 316 440 57 528 32[ 1500] 787 837 917 51009 109 270 333 65 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Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Trades niederg Radbruc De Mijou Viertel wollten die Ba den Re theidigy Stimme Co Jr Mijoul Geul, Es war am die erheben er fie 17 selaffen msgefe der die