te och hlt. Don am ten, find 68, die Lus= Die ser Sor Den. ure igt. der äßt Ben Nr. 279. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uor Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern spredj- Anschluk: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Aus England. London, 24. November 1891. Sonnabend, den 28. November 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. " Die Diggleiten" möchten die Volksschule auf einem recht niedrigen Stand halten, damit sie den von der Kirche gegründeten und den übrigen unabhängigen" Schulen feine Konkurrenz macht. In der Volksschule selbst soll die Religion dem Volke erhalten werden". für die Wahl zum School Board aufsehen soll, aber wir gemacht, und so ist es, und so ist es, trotzdem die trotzdem die Reaktionäre werden die Liste wohl mitgetheilt erhalten, wenn die Wahl viel geschlossener vorgehen als die Liberalen, doch glücklich vorüber ist. Praktisch hat sich die Sache vielmehr nicht ganz unmöglich, daß das Regime der Diggleiten" int Uebermorgen finden in London die Erneuerungswahlen so gemacht, daß in einigen Distrikten die gewerkschaftlichen Schulrath- so genannt nach ihrem Vorsitzenden, Herrn für die Schul- Aufsichtsbehörde( School Board) statt. Diese organisirten Arbeiter die von Sozialisten aufgestellten Kan J. Diggle diesmal in die Brüche geht. Behörde, welche alle öffentlichen Volksschulen der Haupt didaten, in anderen die Sozialisten die von Gewerkschaftlern Die Bestrebungen der Hauptparteien lassen sich etwa wie Stadt kontrollirt und deren Budget zur Zeit über eine aufgestellten Kandidaten akzeptirt haben, je nachdem die folgt charakterijiren: Million Pfund Sterling beträgt, bildet eine selbständige, Einen oder die Anderen zuerst auf dem Plaze waren. von dem Grafschaftsrath, der die Londoner Gemeinde- Welche Aussichten die einzelnen dieser Kandidaten haben, Bertretung bildet, getrennte Körperschaft und wird auf läßt sich schwer voraussetzen. Der Hauptkampf spielt sich Grund direkten Wahlrechts aller hauptstädtischen Steuer! zwischen der reaktionären Kirchenpartei und einer liberal zahler gewählt. London ist zu diesem Behuse in elf zum radikalen Koalition, die sich„ progressistisch" nennt, ab, und Wählerzahl von vier bis sieben Vertreter zu wählen Kreis von Wählern zu veranlassen, ihre Stimme anderen bringen, damit sie die anderen Elementarschulen nach und haben. Jeder einzelne Wähler hat so viel Stimmen, als von diesen aufgestellten Kandidaten zu geben. Es ist nach möglichst ganz absorbirt. Den Religionsunterricht als in seinem Distrikt Vertreter zu wählen sind, aber selbstverständlich, daß, da der Zufall bei der Auswahl wollen Einige ganz aus dem Lehrplan gestrichen, die Anund kann dieselben nach Belieben unter die auf der Arbeiterkandidaten eine so große Rolle gespielt, man deren jedes spezifisch kirchlichen Charakters entkleidet wissen. gestellten Kandidaten vertheilen. Das heißt, er darf, wenn nicht bei allen die nöthige Zugkraft voraussetzen darf. Trotz Die sozialistisch gesinnten Arbeiter stimmen in diesem 13. auf seinen Distrikt fünf Vertreter entfallen, fünf Per- des Eifers, mit dem von Seiten der Anhänger der Arbeiter- Punkte mit den radikaleren Elementen unter den Progressisten lonen seiner Wahl je eine Stimme geben, er darf aber auch, kandidatur agitirt wird, wird man zufrieden sein müssen, überein, wollen aber außerdem, daß der School Board nicht wenn ihm etwa nur vier, drei oder zwei Kandidaten ge- wenn etwa 4 bis 5 wirkliche Arbeitervertreter in den Schul- nur für den Geist, sondern auch für die Körper der ihm fallen, den einzelnen davon mehr Stimmen geben, oder rath einziehen. anvertrauten Kinder sorgt, damit kein Kind mit leerem schließlich, wenn ihm nur Einer konvenirt, auf diesen Einen feine fünf Stimmen vereinigen. Die Progressisten wollen die Volksschule in die Höhe Die Progressisten( Liberale, liberale Unionisten und Magen am Unterricht theilzunehmen habe, somie daß der Radikale) bieten ihr Möglichstes auf, eine Bersplitterung der School Board als Arbeitsherr oder Arbeitsvergeber die Diese Häufung von Stimmen auf auserwählte Kandi- Stimmen auf Seiten der Freunde der Entwickelung der Volks- Lohnfäße und Arbeitsbedingungen der Trade Unions aufdaten wird„ Plumpen"-" to plump"- genannt, und es schule zu verhindern, damit die Kirchenpartei, die miter dem recht erhält.-holl durch das Recht des Plumpens den Minoritäten die populären Schlagwort: Sparsamkeit"," Schonung der Die vorige Woche oder das Ende der vorletzten Woche Möglichkeit gegeben werden, sich im Schulrath eine Ber- Steuerzahler" in den Stampf zicht, nicht von Neuem im hat den Gladstoneanern eine große Freude gebracht. Bei haupt eine proportionirte Vertretung erzielt werden. That- Leute haben, gestützt darauf, daß die Arbeiterfomitee's nicht des tretung ihrer Ansichten und Interessen zu verschaffen, über- Schulrath das Heft in die Hand bekommit. Aber die guten einer Nachwahl in South Molton( Devonshire), au Stelle ins Haus der Lords eingetretenen liberalen sächlich sind auch auf diese Weise wiederholt Leute, die zeitig genug auf dem Plan waren, sich in dem Glauben Unionisten, teiner der beiden Hauptparteien angehören, in Lord Lymington, wurde ihr Kandidat den gewiegt, ihre Rechnung ganz ohne dieselben machen zu mit 1200 Stimmen Mehrheit gewählt, während sie Schulrath gekommen. So bei bei der letzten Wahl können, und sind in dieser Hinsicht etwas unangenehm ent- im Jahre 1886 mit 1700 Stimmen Stimmen Minderheit unter Anderen Frau Annie Besant, die als ehemalige täuscht worden. Hätten sie rechtzeitig ihren Irrthum ein- unterlegen waren. Bei kaum 7000 Wählern ist das ein so Nittämpferin Bradlaughs und erklärte Sozialistin damals gesehen, so würde sich vielleicht eine Verständigung mit den toloffaler Umschwung, daß man es begreift, wenn die noch als sehr irrespektabel galt, und der christliche Sozialist Arbeiterkomitee's haben erzielen lassen, die ja gerade in der Liberalen ob dieses glorreichen Sieges" vor Freude schier Steward Headlam. Beiläufig hat dieser„ Reverend" fich Schulfrage noch am nächsten liegt, jedoch sie glaubten, die aus dem Häuschen sind. Der Wahlkreis ist ein fast ganz wiederholt gerade in religiösen Fragen sehr viel freisinniger Arbeiterkandidaturen einfach boykotten zu können, und ländlicher, und es sind die Stimmen der Landarbeiter, die jedoch für ihr Wirken im Schulrath nur Lob verdient. Sie verschärft. gezeigt als seine„ freidenkerische" Kollegin, die im Uebrigen haben gerade dadurch den Gegensatz vielfach noch den Liberalen einen so großen Zuwachs gebracht. Das ist Da mun ein Theil der Katholiken eine doppelte Genugthuung für die Partei, die in den wird indeß diesmal nicht wieder kandidiren, da sie inzwischen und Sektirer, die bei den politischen Wahlen mit Industriezentren immer mehr den Boden unter den Füßen ihrer Entwickelung einen Schritt um die Ecke gegangen den Liberalen gehen, in der Schulfrage mit den weichen sieht. Die Regierungspresse fängt an zuzugeben, und der Sekte der„ Theosophisten" beigetreten ist, im Dienst Reaktionären stimmen, und es daneben nicht an un- daß die Liberalen auf dem Lande einen Rückhalt haben, der derer sie soviel zu thun hat, daß ste jede andere Thätig- abhängigen" Kandidaten fehlt, die auf die Stimmen der ihnen bei den nächsten allgemeinen Wahlen wahrscheinlich vorgeschrittenen Wählerschaft reflektiren, ist der Wahl- den Sieg verschaffen wird.„ Die Liberalen wissen," Dagegen sind diesmal in mehreren Distrikten die organi- ausgang so unsicher wie nur möglich. firten Arbeiter mit eigenen Kandidaten in den Wahlkampf| jammerte ein Regierungsblatt,„ daß „ daß Landlord und Mit der„ Sparsamkeit" der Reaktionären ist es indeß Großfarmer auf jeden Fall gegen fie stimmen, Nicht daß man von einer einheitlichen, ein ganz merkwürdiges Ding. Sie ist ungemein stark, wo und können daher den Landarbeitern versprechen, planmäßig vorbereiteten Aktion sprechen könnte. Die es sich um Bewilligung neuer Lehrmittel, Ausdehnung des was ihnen gutdünkt." Richtig ist, daß die Liberalen sich Zersplitterung der Sozialisten auf der einen, und Unterrichts, Verbesserung der Lage der Lehrer und der vom mit aller Kraft auf die Austiftelung von Vorschlägen zur Schwerfälligkeit des Trades Council( Zentralkomitee der School Board abhängigen Arbeiter handelt, aber sehr Verbesserung der Lage der Landbevölkerung verlegen. Die Gewerkschaften) auf der anderen Seite laffen eine solche schwach, wenn es Abmachungen mit Lieferanten zc. gilt. Konservativen thun ihrerseits ihr Möglichstes, es mit Bezug vorläufig noch als unerreichbares Ideal erscheissen. Der Bei verschiedenen Bauten, bei Ausführung beschlossener auf die Industrie- Arbeiter ebenso zu machen, da sie aber Trades Council hat zwar vor einigen Wochen ein Komitee Anschaffungen zc. sind ganz skandalöse Verschlenderungen viel zu viel kapitalistische Interessen am Steden haben, so niedergesetzt, das eine Kandidatenliste und ein Programm vorgekommen; das hat natürlich viel böses Blut will ihnen das nicht recht glücken. Es bleibt bei ihnen bei in feit aufgeben mußte. eingetreten. die Feuilleton. Rachbruck verboten.) Er kehrt zurückk! Originalroman von Jean Meroz. 179 Vor kaum zehn Minuten war ich hinter einer Riste vor der alten Kirche verborgen, während Sie den Bürger Merifier suchen gingen, von da aus sah ich den Spion mit sechs oder sieben Leuten herankommen. Sie können sich gar keine Vorstellung davon machen, was er für ein Gesicht machte, als er herauskam. Weder Marche- Seul noch Charlotte, die jetzt bei Larirette, Rue Bagevin schläft- kuirschte er. Bei Larivette! rief Collard aus, indem er vor Freude zitterte. Inzwischen hatten sich die Freunde entfernt, sie verAls Collard ganz sicher war, daß Michel und 水 Der Spion erkannte sie mühelos, es war Michel und Mijoulet, die, nachdem Marche- Seul sie instruirt hatte, das Biertel und dann die Vorstadt Saint Marceau durcheilen schwanden im Dunkel der Rue Galande. wollten, um die Hauptpunkte anzudeuten, wo man zuerst die Barrikaden errichten sollte, die dazu bestimmt waren, Regierungstruppen den Zutritt zu diesem Haupt- Vertheidigungspunkte zu versperren. Sie sprachen, ohne sich zu geniren, mit fast lauter ben Stimme. Mijoulet ihn weder hören noch bemerken konnten, sprang auf die Straße und entfernte sich in der Richtung der er Rue de la Harpe. Er hatte seinen Plan gefaßt und mußte ihn sofort zur Ausführung bringen. Nicht eine Minute durfte er einbüßen, wenn er das verlorene Geld wie durch einen Zauberftab wiedergewinnen wollte. Auf dem Wege traf er einige Patrouillen der Linie und der Nationalgarde. Collard spitte die Ohren. Im Moment, wo fie bei ihm vorübergingen, war es Mijoulet, der sprach, seine scharfe Stimme ertönte weithin. Er hat eine gute Idee gehabt, der Bürger MarcheEs war ein ganzer Haufen von Spionen auf den Beinen, ihm als Geleitsbrief, und er passirte ohne Schwierigkeit. Seul, daß er heute Abend nicht zu Hause geschlafen hat. am die zu arretiren, welche ganz Paris anfeuern sich zu| erheben und den Kampf zu leiten geeignet sind. Und Fräulein Charlotte? fragte Michel unruhig. rief Mijoulet aus, selbstverständlich hat Die Uhr der Kirche Saint- Sulpice verkündete gerade die erste Stunde. Er war auf dem Flur, wo die Frau des Marche- Seul wohnte, angelangt. Nachdem er ein Streichholz angezündet hatte, zog er heftig an der Klingel. Ein geräuschvolles, lang andauerndes Läuten ertönte, aber es erschien Niemand. -Donner und Doria! Wie fest sie in diesen Buden schlafen! Nun, versuchen wir es noch einmal. Wenn sie diesmal nicht antworten, müssen sie im Todesschlaf versunken sein. Mir scheint, als ob diese schöne Dame früher einen leiseren Schlaf gehabt hätte. Indem er darüber mit einem spöttischen Lächeln nachdachte, schellte er von neuem. Er hörte, wie fich im Innern eine Thür öffnete und heftig zugeschlagen wurde. Dann vernahm er einen schnellen auf dem Parquet schlürfenden Schritt. - Wer ist da? fragte leise eine Frauenstimme, deren Zittern die Unruhe und die Furcht verrieth. Ich bin es! Wer Sie? Deffnen Sie nur, Sie werden es wohl nachher sehen, dummes Ding! Collard hatte die Stimme der Kammerfrau erkannt, und alle ihre Fragen, die indeß zu dieser vorgerückten Stunde, welche im allgemeinen zu Besuchen wenig paßt, ganz natürlich sind, erbitterten ihn nur noch mehr. Das Vorzeigen seiner Karte als Sicherheitsagent diente Einige Minuten nachher befand er sich auf dem Platze Saint Sulpice vor dem Hause, das die Frau Marche- Seul's bewohnte. Nachdem er zwei oder drei Minuten lang, auf er sie nicht zu Hause auf der Rue Saint Julien le Pauvre den Portier fluchend, geläutet hatte, öffnete sich die Thür. Ohne auf die Fragen des Pförtners zu achten, der mit Ohne eine neue Frage zu erwarten, versetzte er: gelassen, wo sie den Schmähungen dieser schmutzigen Spione lauter Stimme nach dem Namen des Miethers fragte, der Sagen Sie Ihrer Herrin, daß Collard sie zu sehen, der die Verhaftung auf sich genommen hatte. sgesetzt gewesen wäre, besonders dieses wüsten Collard, soeben nach Hause kam, erstieg er in der Dunkelheit die sie sogleich zu sprechen wünscht. Gehen Sie aber etwas Treppen. schnell! Oh gegen gebinder liche, de Partei g lich czech Geltung Der böhmisch Wenzels Adel, di Vertretu überall gestalt Interesse verflossen gramm populär allgemei die jungezed Schiedene legentlic gewaltig den großen Worten, sie sind schließlich doch immer nur die zukommen, in die der„ Reichsgründer" uns in seinem gern und auch daß„ Väterchen" sehr froh wäre, Geschobenen, statt die Schiebenden. Ihre einzige Hoffnung herostratisch demagogischen Größenwahn gestoßen hat, das wenn die Polen wieder à la Buttfamer- Bismard ist, daß wenn auch Gladstone wirklich an's Ruder muß das Ziel jeder Politik sein, welche die Interessen behandelt und gewaltsam der Ruffen in die Arme getrieben kommen sollte, feine Regierung unmöglich lange Deutschlands im Auge hat. würden allein gerade deshalb hat das deutsche Volt werde Stand halten können. Sei seine Majorität guten Grund zu wünschen, daß die alte Raketenfifte" in gering, so hänge er von den Irländern ab und Amtsmüde soll Herr von Caprivi sein, sprengen Friedrichsruhe bleibt vorausgesetzt," daß die Staats werde gestürzt, sobald diese einmal ihn die Freunde seines Vorgängers aus, und wir gestehen, solnwaltschaft nicht einen geeigneteren Ort für sie stimmen. Sei sie groß und bringe er seine Homerule Bill ganz unwahrscheinlich klingt die Nachricht gerade nicht. weiß. im Unterhaus unbeschädigt durch, so werde das Haus der Das Regieren ist heutzutage eine recht schwierige Sache, Der wirthschaftliche Krach bekundet sich in der Lords fie verwerfen, und damit eine Neuwahl nöthig werden, wenn man nicht in dem großen Kampfe der an- und vorvon der sich Besseres erhoffen lasse. dringenden neuen Welt mit der alten absterbenden, aber steigenden Zahl der Bankerotte. In den ersten zehn MoDie Kalkulation hat Einiges für sich. Aber es ist noch nicht zum Abdanken bereiten alten Welt zwischen zwei naten dieses Jahres, bis Ende Oktober, sind im Deutschen eine Rechnung mit etlichem sehr unbekannten. Das End- Stühle sich sehen will. Recht nette Geständnisse entlockt Reiche im Ganzen 5854 Konkurse gegen 4820 im gleichen resultat kann auch leicht ein anderes sein. Jedenfalls ist diese angebliche Amtsmüdigkeit dem„ Deutschen Wochenblatt", Beitraum des vorigen Jahres eröffnet. Die Zunahme ber den Konservativen die Lust an vorzeitiger Auflösung des dem Organ des freikonservativen Reichstags- Abgeordneten Konkurse zeigt sich noch bedeutender im Vergleich gegen Parlaments vorläufig vergangen. Dr. Arendt. Es sieht Herrn von Caprivi bereits von früheren Jahre. Während in den 10 Monaten d. J. allein seinem Bosten entfernt, ahnt eine entscheidende Wendung 5854 Konkurse eröffnet sind, betrug deren Zahl im ganzen unserer Politik", tann sie sich aber nicht recht klar machen, Jahre 1889 5263, 1888 5216, 1887 4897, 1886 4627, und schreibt: 1884 4370, 1883 4688, 1882 4821, 1881 5252. Der Monal Politische Leberlicht. Berlin, den 27. November. In der heutigen Sigung des Reichstages sprach Herr v. Caprivi zwei Worte aus, welche die Situation charakterisiren. Indem er sich gegen das Gerücht seiner Amtsmüdigkeit" wandte( S. weiter unten), bemerkte der Herr Kanzler, daß ihm ein solches Gefühl ganz fremd sei und daß er gerade jezt Ursache habe, mit Freudigkeit seines Amtes zu warten er spielte auf den nahen Abschluß der Handelsverträge an. Bei dieser Gelegenheit sagte er:„ Ich führe mein Amt auf Befehl des Kaisers, und werde es führen, so lange der Kaiser es befiehlt." Vom Reichstag feine Silbe; Befehl des Kaisers ist allein maßgebend das sic volo, sic jubeo ist als Programm, und des König- Kaisers Wille als oberstes Gesetz anerkannt oder sagen wir lieber: wieder einmal betont. der der Begriff der mi Wer der kommende Mann" auch sein mag, wir November weist gleichfalls bereits eine steigende Zahl von wünschen, daß es eine entschiedene politische Persönlichkeit ist, Konkursen auf, so daß der Jahresabschluß die Zahl der die eine feste und einheitliche Politik treibt. Der neue Kurs" Konkurse noch bedeutend erhöhen wird. Diese Zahlen tons ift ins Schwanken gerathen, es fehlt die feste Hand des starken statiren einen täglich steigenden Verfall selbständiger wirths Steuermanns, der dem Staatsschiff wieder einen unwandelbar schaftlicher Existenzen und ein Herabsinken derselben in das sicheren Kurs verleiht.... Seit lange haben die Sozialdemokraten verfucht, die heutige Beit Proletariat. mit der Zeit vor Ausbruch der französischen Daß der Begriff der militärischen Ehre ge Revolution in Vergleich zu bringen. Jezt kann faum noch geleugnet werden, daß thatsächlich ein Um- waltig abweicht von dem bürgerlichen Ehrbegriff, zeigt die stand eingetreten ist, der Vergleich ungeheure Anzahl der pensionirten Offiziere, die sich auf mehr herausfordert. Dieser Umstand ist die all- als 8000 beläuft. Das sind nun zwar nicht Leute, auf die gemeine Unzufriedenheit, in allen der Begriff der Invalidität, wie sie das Alters, und Theilen Deutschlands, in allen Ständen, in Invaliditäts- Versicherungsgesetz feststellt, zutrifft, sondern allen Parteien gleichmäßig vorhanden ist zum großen Theil Männer im rüstigsten Lebensalter. Der Diese Unzufriedenheit beschränkt sich und darin sehen wir das Bedrohliche nicht mehr auf die Oppositionsparteien, fie Begriff der Offiziersehre erfordert es, daß der Offizier, der ist gleich groß auch überall da, wo man gewohnt war, Ver beim Avancement übergangen ist, seinen Abschied nimmt. als die Grene trauen und Treue gegen die Regierung und gegen die Dynastie Ein Hauptmann, der für gut und tüchtig befunden wird, als die Grundlage aller Politik zu betrachten.... wir eine Kompagnie zu führen, den man aber nicht für geeignet wünschen eine Regierung mit flarem Programm in allen wich- hält ein Bataillon zu kommandiren, hat seinen Abschied zu tigen politischen Fragen. Die Zerfahrenheit und Unentschieden nehmen. Seine Ehre erlaubt ihm nicht, noch länger heit, das Schwankende und Unsiete der Politik des Miniseriums Kompagnieführer zu sein, wohl aber erlaubt es ihm seine Caprivi trägt die Mitschuld an der allgemeinen Unzufrieden- Ehre, im rüstigsten Lebensalter sich ohne Gegenleistung vom heit, und diese muß bekämpft werden, denn sie ist eine Gefahr Staate füttern zu lassen. für Staat und Dynastie. Sie Rede üb lichen 3 auf dem Aller Er Schätzend Lager national Dod diese 2 trauriges und Pa fich gem forretth fammth zeugung Jungeze um die Arbeiter Macht wird, w Bis arbeiten Nicht minder bezeichnend ist das zweite Wort:„ Wir wollen den Frieden, gestützt auf das Schwert." Der auf's Schwert sich stützende Friede das ist in der That die Signatur der Zeit, das passendste Sinnbild des waffenstarrenden Europa. Für einen Freikonservativen auffallend richtig gezeichnet. Von Börsenspekulationen eines freikonservativen Uebrigens ist's nur eine neue Version des alten Worts Die Gänsefüßchen des neuen Kurses" zeugen jedenfalls von Großgrundbesitzers der bei Getreidespekulationen vom bewaffneten Frieden. mehr politischem Verständniß als bei den Herren Fort- 7 Millionen verloren hat, berichtete die Eugen Richter'sche Die Rede des Reichskanzlers war glatt in der Form, schrittlern zu finden ist. Wenn der Herr Verfasser nun aber Freisinnige Zeitung" und hielt sie höhnend den Konser möglichst unverfänglich und konventionell dem Inhalte dem Glauben sich hingeben sollte, das deutsche Volk sehne vativen mit ihren Angriffen auf die Börse entgegen. nach aber trotzdem gespickt mit kleinen Bosheiten an die sich nach Bismarck, als dem Messias, so irrt er sich sehr. ruft der„ Kreuz- Zeitung" zu: Wenn es sich um einen Adresse der Freisinnigen, die sich – diesmal in der Person Mit Ausnahme des winzigen Häufleins Derer, welche die jüdischen" Kaufmann handelte, so würde sie ihn mit Rickert's der Regierung wieder liebegirrend genaht alte Millionenraub- Wirthschaft zurückwünschen, und des Namensnennung brandmarken, jetzt aber schwiege fie fid hatten, und namentlich an die Adresse des Herrn Er allerdings größeren Haufens der Gedankenlosen, giebt es in aus. Die„ Kreuz- Zeitung" ist nun gegenüber Herrn Richter Reichskanzlers, der allerdings ein sehr dickes Fell haben Deutschland Niemand, der nicht wüßte, daß dieser seltsame so ehrlich, ihn aufzufordern, mit dem Namen des freis muß, wenu er seinem Kampflustigen Nachfolger nicht auf" Messias" in den 29 Jahren seiner Regierung alle Kraft fonservativen Spekulanten herauszurücken, sie werde ihm der Reichstags- Mensur entgegentritt. So viel steht fest, bran gesetzt hat, um die Zustände herbeizuführen, an denen gegenüber ihren Standpunkt mit rücksichtslosester Deutlich Caprivi fühlt sich als Herr der Situation und hat keine Deutschland jetzt krankt. feit wahren, fie verlangt aber etwas mehr als„ dunkle An Furcht vor seinem Vorgänger. Ob dieser, der„ Schriftdeutungen". Ob Herr Eugen Richter mit der Sprache steller" der Hamburger Nachrichten" sich st e Ilen wird? Das Wettkriechen vor Rußland wurde von dem herausrücken oder es bei den verdächtigenden Anzapfungen Niemand im Reichstag glaubt es. Ob in Ermangelung vorigen Reichskanzler mit solchem Eifer und solcher bewenden lassen wird? Wir werden sehen, aber nach be des Herrn einer der Bedienten ein Tänzlein wagen Virtuofität betrieben, daß er seinem Nachfolger bei jeder bekannten Gewohnheiten Herrn Richter's ist wohl das wird? Das Schicksal des armen Arendt, der von seinen Gelegenheit etwas am Beuge zu flicken sucht, weil am Zeuge zu flicken sucht, weil letztere anzunehmen. freifonservativen Kollegen schnöde verleugnet wurde, wäre derselbe sich nicht zum unterthänigsten Lakaien des gerade nicht ermunternd. Zaren herabwürdigen will. Jezt sind die russen- Sozialdemokratie und Jungezechenthum. Unter freundlichen Gefühle des Ex- Hausmeiers dadurch verletzt, dieser Ueberschrift wird uns aus Prag geschrieben: daß die neue Regierung fich mit den Polen auf einen besseren Fuß zu sehen sucht, und ihnen Besetzung des Erzbisthums Posen Dienst- In Mit der Kolonialpolitik wird hoffentlich diesmal in dem Reichstage gründlich aufgeräumt. Seit z. B. bei der man ihren dummen Streichen die Meisterschaft zuerkennt. Hier " Den biederen Schwaben geschieht gar herbes Unrecht, wenn verschiedene Kon in Böhmen läßt die Furcht vor Allem, was sozialdemokratisch Monaten jagt eine Hiobspost aus Afrika die andere; und auch nicht eine einzige Nachricht ist eingelaufen, aus welcher zessionen gemacht hat. Die Hamburger Nachrichten" auch nur sein könnte, mitunter Dinge passiren, die wirklich ans die Möglichkeit einer Besserung der deutschen Kolonial- räsonniren, von den Polen habe Deutschland nichts zu er- Unglaubliche grenzen. Da fann es z. B. vorkommen, daß wie es sich jüngst ereignete verhältnisse gefolgert werden könnte. Das erträumte warten als Undank; wenn wir sie in einem Kampf mit einen Arbeiter deswegen für deutsche Kolonialreich" war eben von vornherein auf Rußland benutzten, würden sie im Falle des Sieges mit staatsgefährlich" hält, weil er im Besitze einer licher Fälle giebt es genug. Sand und Sumpf gebaut d. h. auf Boden, der unerfüllbaren Forderungen kommen; die 48 Millionen ſtruktion für die t. und. t. Gendarmerie sich befindet. Und ähn feinen festen Bau trägt. Der vorige Reichskanzler hatte für Deutsche müßten den 2 Millionen Polen vorgehen u. s. w. In ganz Desterreich existirt zwar augenblicklich kein Aus die„ Hurrahkanaille" ein Spielzeug gebraucht, und, ohne Nun wir dächten, die 48 Millionen Deutschen brauchten nahmezustand und sollte man meinen, ein jeder Staatsbürger Kenntniß der Verhältnisse, Hals über Kopf, weil er merkte, sich in keinem Fall vor den 2 Millionen Polen zu fürchten. könne ungehindert von den staatsgrundgesetzlich Allen gleich machen; wer das daß die Misère seiner„ nationalen" Politik dem Volk zum und hat der Chefredakteur der„ Hamburger Nachrichten" währleisteten Rechten Gebrauch der ist gewiß nicht recht Bewußtsein zu kommen begann, den Sprung ins Dunkle denn sein famoses Jahrmarkts- Plagiat aus dem Fran- Desterreich noch glaubt, gemacht- oder richtiger durch die arme„ Germania" zösischen vergessen:„ Wir Deutsche fürchten Gott, sonst bei Trost! Tag für Tag kann man in den Blättern leſen, unter welch nichtigen, geradezu lächerlichen Motivirungen nichts auf Erden"? machen lassen. Arbeiterversammlungen, Vereinsbildungen u. f. w. untersagt wer Bei der deutschen Kolonialpolitik kann es sich nur um Daß es Väterchen" sehr lieb wäre, wenn die den. die Abwicklung handeln. Möglichst bald und alte Rafetenfiste" statt in Friedrichsruhe in der daß troy alledem und alledem auch in Böhmen, im Lande der mit möglichst wenigen Opfern aus der Batsche heraus- Wilhelmsstraße zu Berlin lagerte, das glauben wir unmöglichkeiten, das Wachsthum der Sozialdemokratie un in - Gehe zu Bett, Marie, ich werde den Herrn selbst hinauslassen. Sie waren allein. Nun, was giebt es Neues? Was hat sich Außer ordentliches zugetragen, daß Sie zu dieser Stunde des Nachts tommen? fragte ste indem sie unwillkürlich nach der Uhr sah. Gut, mein Herr, ich eile!- antwortete die Stimme Marie! Marie! Führe doch den Herrn Collard herein. deren Ton das größte Erstaunen erkennen ließ. Was wartest Du denn? Nach einigen Augenblicken kam die Kammerfrau und Hier bin ich, Madame, rief das Mädchen, welches, prüfte, nachdem sie die Thür ein wenig geöffnet hatte, neu- ohne die Augen zu senken, Collard fest angeblickt hatte; sie gierig den seltsamen Besuch. Jetzt erst entschloß sie sich, war entschlossen ihm eine derbe Maulſchelle zu geben, wenn vollständig zu öffnen. dieser Elende es versuchen sollte, sich irgend welche ThätlichBitte, folgen Sie mir, Madame kleidet sich nur ein feiten zu erlauben. wenig an, und wird Sie gleich empfangen. Die Kammer- Und mit verächtlicher Miene gab sie Collard ein Zeichen Nacht in weniger als zwei Stunden ihre Tochter hier Sie werden, falls Sie es wünschen, noch diese frau war wirklich ganz reizend in dem schnell übergeworfenen ihr vorauszugehen. Er kannte den Weg, denn es war nicht haben, erwiderte der Polizeispion denn es halb geöffneten Hauskleid. Sie hatte kaum Zeit gehabt, das erste Mal, daß er kam, zur großen Verwunderung des einen Unterrock anzuziehen. Ihre runden nackten Arme, die jungen Mädchens, die nicht begreifen konnte, welche ge das Hemd nicht bedeckte, dessen Ausschnitt eine wunderbare heimnißvollen, Beziehungen zwischen dieser zweideutigen Meine Tochter hier, sagen Sie doch, wie ich das Büste verrieth, entflammten Collard ebenso, wie ihr unter Person und ihrer Herrin bestehen konnten, die wenigstens Gie mich nicht belügen, wenn Sie mir wirklich men dem verwirrten Haar noch schlaftrunkenes niedliches Antlig, zu Hause ein regelmäßiges Leben führte, seitdem sie sich auf Tochter bringen. so werde ich die Ihnen versprochene das Koketterie verrieth. dem Place Saint- Sulpice eingemiethet hatte. Tone. in seinem ruhigen Meine Tochter soll ich bei mir haben, soll ihr e wie die tente machen jab ich Oriunit ergögli tyrium glänzen aber ei den rer renitent Geld Freund für ih Willen einmal Herr fi er doch 288 G Das V weis, t U Gegent immer drum Summe um 10 000 Franks erhöhen. Collard liebte es, gut zu essen und gut zu trinken, über Nachdem sie ein luxuriös ausgestattetes Speisezimmer, Alles aber liebte er die Frauen. Obgleich wenig wählerisch im Stil Ludwig XIII. und einen prächtig möblirten Salon die stüzen Und ihre Erregung war so gewaltig, daß Sie sich auf in seiner jeweiligen Auswahl, hatte er, wenn irgend ein durchschritten hatten, gelangten sie an die Thür des Schlaf- mußte. unwiderstehlicher Wunsch ihn reizte, doch fast immer zimmers. Deshomme's Frau, welche einen schweren VorGeschmack. Jedoch die Weiber kommen ihm theuer zu stehen. Für eine Jüdin hatte er in Afrika die Löhnung der Kompagnie durchgebracht, als er Feldwebel war, und das hatte ihm 5 Jahre Strafarbeit eingebracht. hang, ein wahres Meisterwerk orientalischer Tapisserie in zählen, daß dieser Elende neulich Abend gelogen hat, foll ordentlich kokett aussah. Ihre Augen verriethen die größte Ueberraschung und das tiefste Erstaunen, als sie Collard erblickte, den sie in ihrem Schlafzimmer nicht hatte empfangen liebt und mich rächen an diesem elenden Schuster! Reden Sie, sprechen Sie! Collard schaute sie mit forschender Neugier an. Rabita U 25. d. De ziehung Regieri Anhang seiner blätter Spielen weil ein gewirth fie fich Allerdi dingung Gericht verfolg meist republi fich de gegense bie, w Sprechen Kirchen dem Se daraus jenigen Urhebe Klerus der Er verhan „ Wolle Jefus heute habe urthe den M als eir tlerifal cha tig Reitart fatholi mit de Tradit Verfolg niedrig Der fo Ja, di Buchfo vorrag feines talen guter zunüze Ideen beseitig eher go stirbt f daun macht chimpf ache Repub ihr füt In der That, er fand dieses Weib bewunderungs das Als er dieses schöne Mädchen vor sich sah, konnte er wollen; nicht aus Schamhaftigkeit, denn diese kannte sie dem Wunsche sie zu umarmen, nicht widerstehen. Während längst nicht mehr, sondern weil sie gegen diesen schmutzigen würdig, und ihre Schönheit begehrenswerth und unwiders er sie betrachtete, als sie die Leuchter, welche sie in der Menschen mit dem ordinären sinnlosen Gesicht, besonders seit- ftehlich. rechten Hand trug, emporhob, und während sie mit der dem er das rechte Auge verloren hatte, ein Gefühl des Abscheus Er fühlte eine brennende Gluth durch sein Rücken andern ihren halb entblößten Busen bedeckte, nahm er sie und Widerwillens hatte. Sie erinnerte sich daran, mit mark rasen, und ein unwiderstehliches Verlangen ließ seine um die Taille und küßte sie laut, ohne ein Wort zu reden. welcher Leidenschaft er bei seinem zweiten Besuch auf Pulse heftig hämmern. Doch das junge Mädchen, welches zwar nicht sehr strenge ihrem Zimmer im Hotel auf den Champs Elysees auf sie Einen Augenblick lang hatte er die tolle Jdee, Geld fahren zu lassen und der Frau Marche- Seul's einen Sie lud ihn zum Sigen ein, wobei sie ihm den Gruß neuen Kontrakt, in welchem die Geldfrage gar nicht berrührt war, vorzuschlagen. Sitten hatte, aber das abstoßende Gesicht des Polizeispions losgestürzt war. mit& fel betrachtete, hatte eine rasche Hand. Im Nu streckte ihr Arm sich aus und die kleine Hand versetzte dem glatt zu erwidern vergaß, den er mit erheuchelter Ehrerbietung rafirten Gesicht Collard's eine Ohrfeige, so daß dieser ihr auszudrücken suchte. Inzwischen zündete das Kammerwüthend aufschrie. Er wollte dieselbe erwidern, und schon erhob sich drohend seine Hand, als die Stimme von Frau Deshomme ihn wieder zu sich brachte: Er war von der tollen Jdee besessen sie zu befizen, mädchen einen gewaltigen Bronzekandelaber an, welcher ein und diesen Pudermantel entfernt zu sehen, welcher Formen Stück der Ausstattungsgarnitur des Kamins bildete. Als das junge Mädchen damit fertig war, befahl ihr von entzückender Schönheit verhüllte. ( Fortsetzung folgt.) Madame, sich zu entfernen. äre, ard ben Bolt t3 in sie der Mo hen chen Der die Tein izen 627, Oonal von der Cons rth das ge die tehr Die und ern Der der mt. ird, net зи ger eine com ven nen ſche fers Gie nen mit fidy hter reis ihm ich An . trocken. wurde. Wird gehindert seinen Fortgang nimmt und ganz besonders der nörd- der Boden, auf dem allein er nur gedeihen kann, die Unter- Idas System der versteckten Angriffe und unterirdischen Politik liche, deutsche Landestheil zu einem festen Vollwerk unserer jochung der Maffen durch die Wenigen, entzogen sein wird. So aufgeben, und offen, Mann gegen Mann ihre Anklagen erheben, Partei geworden ist. Wenn aber nun doch an vielen namentlange aber dies nicht der Fall ist, werden die Bischöfe, trok des er, Caprivi, fei jederzeit bereit Rede, und Antwort zu stehen. lich czechischen- Orten unsere Ideen bis jetzt noch nicht zur vollen Gides, den ihnen das Konkordat vorschreibt,„ ber durch die Diese Herausforderung konnte nicht mehr als gegen die„ Herren Geltung gelangen fonnten, so hat dies feine eigene Ursache. Konstitution der französischen Republik eingesetzten Regierung Schriftsteller" und Zeitungsschreiber" gerichtet betrachtet werden, Der Sieg der Jungen" in der czechischen Sektion des Gehorsam und Treue zu bewahren", nur so handeln, wie es gegen welche der Kanzler in der Form polemisirt hatte. Diese böhmischen Landeskulturrathes macht nicht blos im heil'gen ihrem Machtinteresse dienlich ist. Man fann eben feine Religion Herren haben nur auf den Tribünen etwas zu suchen. Aber auf Wenzelsreich viel von sich reden. Man hat den historischen" baben wollen, welche die unterjochten Massen in Bucht" hält, der rechten Seite ist ein Platz leer, und nach dem als Adel, die„ Edelsten der Nation" und ihren Anhang aus diesem ohne ihre Mächter" auf seiner Seite zu haben." Wer aber diese richteten sich alle Blicke, die Herausforderung in den Saal Bertretungstörper hinaus bugfirt und hinein gerufen diesertwegen bringen haben will, miß sich mit ihnen früher oder später abfinden. Das trozig überall die konservativen Organe wahre Jeremiaden. Die der bat der Kulturkampf in Deutschland gezeigt, das weiß der fran- den Platz in den nächsten Tagen sein Inhaber zieren? gestalt wieder einmal in den Vordergrund des öffentlichen zösische Klerus und darnach handelt er auch. Wird derselbe den Muth haben, nachdem er Monate lang seine Intereffes getretene jungczechische Partei ist namentlich in den vergifteten Pfeile aus dem Hinterhalt abgesandt, sich jetzt zum verflossenen drei Jahren rapide herangewachsen. Ihrem Pro- Wegen der Greuel von Maffauah wird daselbst ehrlichen Kampfe zu stellen? Die nächsten Tage werden die gramm nach ist sie wohl eine der volksthümlichsten und gegen Livraghi und Genossen der Prozeß geführt. General Entscheidung über diese Frage bringen; ohne auf ein Prophetenpopulärsten der vielen Parteien Desterreichs. Die Idee des Baldissera erklärte, daß er die stattgehabten massenhaften thum Anspruch zu erheben, glauben wir heute schon sagen zu allgemeinen Wahlrechts findet bei ihr lebhaften Anklang und Hinrichtungen durch die politische und militärische tönnen, der Herausgeforderte wird sich nicht stellen. Erstens jungczechische Reichsraths- Abgeordnete baben sich zu schiedenen Malen der Arbeiterfache warm angenommen; die ge- Livraghi für dessen Verhalten das höchste Lob. Uns liegen hab ver Lage der Kolonie für geboten gehalten und spendete bat er keine Wohnung hier und zweitens ist er zapfenlegentlich der letzten Budgetdebatte vom Abg. Kaizl gehaltene Rede über seitens der Behörden an der Arbeiterschaft verübte Ver- nur kurze telegraphische Meldungen über den Prozeß vor. gewaltigungen, bei welchem Anlasse der Redner auch auf die fried. Es wird das Verhalten Livraghi's wahrscheinlich nicht lichen Ziele der Sozialdemokratie hinwies, wie sie sich so glänzend schlimmer sein, als das anderer Kommisfare anderer auf dem Erfurter Parteitage dokumentirten ist noch in unser Staaten in afrikanischen Kolonien. Wenigstens giebt es Korrespondenzen und Aller Erinnerung. Und so kommt es denn, daß ein nicht zu unter- kaum ein Mehr und Weniger in der Beurtheilung der dort. Jis schäzender Theil der czechischen Arbeiter sich im jungczechischen verübten Handlungen, die doch alle durch die„ politische Parteinachrichten. Lager befindet und hier in manchen Gegenden der inter- und militärische Lage der Kolonie" geboten erscheinen. Das In Freiburg i. B. findet, wie schon mitgetheilt worden, nationale Verbrüderungsgedanke noch nicht Eingang gefunden hat. Niederbrennen von Dörfern, das Geißel- Nehmen, das am 29. November die Generalversammlung der sozial Doch die Zeiten und die Menschen ändern sich; die Geschichte, diese Lehrerin der Menschheit, fie zeigt uns so manch Niederschießen von Eingeborenen ist auch auf deutschen demokratischen Landesorganisation Badens( bezw. der dritte trauriges Bild, wie stolze, von der Volkegunft getragene Gestalten Kolonien nichts Seltenes mehr; die Schneidigkeit" scheint badische Arbeitertag) statt. Den Bericht des badischen Parteiund Parteien schließlich doch ihre freiheitlichen Prinzipien von das erste Gesetz für unsere Kolonisatoren zu sein, und der vorstandes wird Adolf Ged geben, während über das Profich geworfen, um dem Moloch Kapital für ihre früheren„ Un- Geist, den die Kundgebungen der meisten Kolonie gramm v. Vollmar und über die soziale Lage der ländlichen forrektheiten" genug zu thun. Die Arbeiterschaft in ihrer Ge- schwärmer athmen, erinnert lebhaft an die„ Schneidig: Bevölkerung Dr. Rüdt referiren wird. Von den eingelaufenen jammtheit wird über furz oder lang auch hier zu der Ueber- feit" und„ Energie" der Eroberer Amerika's. Freilich Wahlverein Karlsruhe: In Wahlkreisen, in denen Auszeugung gelangen, daß im Grunde genommen die Partei der für solche Verbrechen, wie die, wegen deren Livraghi an- jicht auf einen Erjolg besteht, darf kein Kandidat aufgestellt wer Jungczechen ebenso gut und schlecht eine Bourgeoisie- Partei ist, geklagt ist, die Brandschatzungen im großen Maßstabe und den, der in einem anderen Wahlkreise kandidirt. Bei aussichtswie die übrigen, und die jetzt in ihrer Entwicklungsphase hm die Gunst des Volkes bublend, wohl manches Gute für die die Hinrichtungen um zu brandschaßen, ist unsere Kolonisa- losen Wahlkreisen kann derselbe Kandidat nur in zwei Wahl Arbeiter veranlaßt, angelangt an ihrem Ziele der politischen tion noch nicht weit genug vorgeschritten; die Eingeborenen freifen fandidiren. Macht und Gewalt jedoch ebenso sicher den Arbeiter vergessen unserer Kolonien haben keine Schätze hinter sich und hinter Wahlverein„ Vorwärts" Offenburg: Es sollen nur solche wird, wie es noch alle bürgerlichen Parteien gethan. den Kommissaren steht kein größeres Heer. Aber der Geist Zeitungen von den Parteigenossen unterstützt werden, welche von arbeitenden czechischen Brüder nicht kommen lassen. Bis zu diesem Ukte der Täuschung aber werden es unsere der Willkür, der nothwendig in den Kolonien herrschen muß, der Generalversammlung als- Partei- Organe anerkannt sind. Wahlverein Bruchsal: 1. Die Generalversammlung soll die Behandlung der Eingeborenen als Unterjochte, wird festseßen, wie den Genossen an Orten, wo die Bewegung noch Die bösen Französen Sie haben aus dem reni- nicht verfehlen, dieselben Auswüchse zu erzeugen. Haben schwach ist, Hilfe geleistet werden kann. 2. Flugblätter für die tenten Grzbischof von Air feinen Märtyrer wir Deutsche doch in früheren Jahren gegenüber den andren Aufklärung der ländlichen Arbeiterschaft zu verbreiten. Wahlverein Freiburg i. B.: 1. Der Vorstand der Völkern unsere Humanität besonders hoch gehoben, bis wir machen wollen. Er hatte sich so sehr darauf gefreut. Er selbst stolonien hatten und unsrerseits von Thaten berichten Landesorganisation ist verpflichtet, alle jene Wahlkreise, welche sah schon die Märtyrerkrone auf seinem Haupt und den Triumphzug der schnöde unterdrückten Kirche. Es ist gar können, über die wir uns früher, von anderen Nationen organisatorisch noch zurück sind, materiell zu unterstüßen und zwar soll der nächstliegende bestorganisirte Wahlkreis damit beergöglich, die Pfaffenorgane zu lesen, wie sie das Mar- verübt, sittlich entrüsteten. trant werden. 2. Die Thätigkeit der badischen Reichs- und tyrium des Erzbischofs schon in greifbare flingende und Landtags- Abgeordneten soll von Zeit zu Zeit durch Flugblätter glänzende Erfolge umsetzten. Die bösen Franzosen haben beleuchtet werden. 3. Da es mit Schwierigkeiten verbunden ist, aber einen Strich durch die fromme Rechnung gemacht und unter der ländlichen Bevölkerung oberhalb Freiburgs durch die Presse allein genügend agitatorisch zu wirken, soll dafür Sorge getragen werden, daß die mündliche Agitation energisch betrieben den renitenten Erzbischof genau so behandelt, wie einen Radikalismus gebührend ausgenützt werden. Darlamentarisches. Anträgen sind folgende besonders bemerkenswerth. der drum und dran hängt, wird sicherlich von dem franzöjjefefretärs der Reichsfinanzen, von Malzahn Gülg, welcher aber zu trinken. Nachdem ihm schon früher der Besuch von 13 WirthUeber den Prozeß schreibt man uns aus Paris unterm 25. d. M.: renitenten Droschfenkutscher fie haben ihn zu einer Geldstrafe verurtheilt. Aus dem Geld, das die Der erste Tag der Etatdebatte fand das„ hohe" Haus so wird.. 4. Es sollen die Zweigvereine veranlaßt werden, aus Freunde und Freundinnen des verunglückten Heiligen leer als es nur während irgend einem der Tage war, an denen ihrer Mitte ständige Korrespondenten für die beiden badischen für ihn zu blechen haben, läßt aber die Paragraphen der Krankenkassen- Novelle in tödtlicher Lange- Partei- Organe zu ernennen. beim besten weile abgehandelt wurden. Besonders die Bänke des Zentrums Wahlverein Konstanz: Der Vorstand d Willen keine Märtyrerkrone sich schmieden nicht und der Nationalliberalen wiesen breite Lücken auf, was auf Organisation soll mit einer größeren Bierbrauerei in Berbindung einmal eine Reklametrompete. Obgleich der geistliche Konto, der süddeutschen Landtage zu fegen ist, welche jetzt tagen treten, damit diese in allen Städten Badens, wo das Bedürfniß Herr sich ganz vortrefflich auf die Reklame versteht hat und die Reichsboten ferne halten. Bei dem Umstande, baß die vorliegt, eine größere Wirthschaft eröffnet und dieselbe unferen er doch, wie ein Telegramm uns meldet bereits ein betreffenden Abgeordneten in den Landtagen überall Diäten be- Parteigenossen zu jeder Versammlung unbedingt offen hält. 288 Seiten starkes Buch" über seinen Prozeß veröffentlicht! zahlt erhalten, während sie bei der Ausübung ihres Reichstags- Verhandlungen besten Erfolg. Der Sache des internationalen Wir wünschen unseren badischen Parteigenossen zu ihren Das Buch war also im Voraus geschrieben ein Be- Mandates nur ihr gutes Geld los werden, tanu kann es nicht weis, daß der Verfasser sich für einen Propheten hält. Wunder nehmen, wenn d die Bayern, Badenser und Sachsen den Proletariats ein unverrückbarer Hort, an dem alle AnReichstag schwänzen und zu Hause die Diäten einheimſen. Die ſtrengungen des Gegners zu Schanden werden, mag immer Uebrigens hat die Sache auch ihre ernste Seite. Der Reichstreue ist ja ein ganz schönes Ding, aber wenn sie mit bleiben wie heute so in Zukunft Badens Sozialdemokratie! Gegensatz zwischen Staat und Kirche spigt sich in Frankreich Untonen verknüpft ist, dann verliert der rabiateste Nationalimmer mehr zu, und diese Prozeßkomödie, mit dem was liberale den Geschmack davan. In dem sozialdemokratischen Gera ist es dem Militär deni fozial Eingeleitet wurde die Debatte durch eine Rede des Staats- einigermaßen erschwert, außerhalb der Kasernen ein Glas Bier nichts weiter zu bieten wußte als eine Wiederholung der Zahlen, schaften untersagt war, ist neuerdings über weitere 42 Reſtauwelche bereits in den einzelnen Etats sich aufgeführt finden. rationen zc. der militärische Boykott verhängt worden. Für die Der ganze Unterschied bestand nur darin, daß die Gruppirung fleißige Thätigkeit der Geraer Sozialdemokraten ist das kein Der Prozeß des Erzbischofs von Aig ist in vielfacher Be- der Zahlen vom Herrn Minister nicht so glatt und übersichtlich übles Zeugniß. ziehung lehrreich. Er zeigt nicht nur, wie thöricht es von den vorgetragen werden kann, als sie sich im Etat vorfindet. Regierungen ist, die nicht dem Klerus zu Willen sind, auf dessen Gewiß ist es nicht Jedermanns Sache, gute Gtatreden zu halten, Zustimmungserklärungen zu den Parteitagsbeschlüssen Anhänglichkeit zu hoffen, sondern auch wie thōricht, ihn wegen aber so schwach wie der derzeitige Reichs Finanzminister in liegen ferner vor von Versammlungen in Flensburg, Lüdenscheid, einer Üntotmäßigkeit zu verfolgen. Wie hatten die Regierungs- diesem Punkte iſt, war noch keiner seiner Vorgänger. Auch nicht Leipzig- Ost, Gräfrath. endocand sust blätter gejubelt, weil ein französischer Kardinal die Marseillaise ein einziger größerer Gesichtspunkt trat in dieser Rede hervor, es Ipielen ließ, wie sehr den hohen Sinn des Epistopats gerühmt, fei denn, man betrachte den Ausspruch als etwas besonders Betheiligung an den Gemeindewahlen beschlossen ferner weil einzelne Bischöfe nachdem der Boulangismus schon ab Hervorstechendes: Wir machen Schulden, weil wir unsere Aus- die Parteigenossen in Guben. gewirthschaftet hatte- in Hirtenbriefen zu erkennen gaben, daß gaben sonst nicht decken können." Als erster Redner aus dem eine von rund lie sich nöthigenfalls auch mit der Republik verständigen würden. Hause ergriff Rickert von den Freifinnigen das Wort. Derselbe In Braunschweig tagte am 27. N lerdings könnte dies der hohe Klerus, aber unter welcher Be- ftellte als Zeitmotiv für seine Ausführungen den Gay auf, daß 3000 Personen besuchte Boltsversammlung, in welcher bingung Auch der Grzbischof von Mix bat gestern vor dem so die Dinge nicht weiter gehen tönnen", sprach ab der Reichstags- Abgeordnete Wilhelm Blog über den Gerichtshofe erklärt, daß die Kirche keine Regierung fyftematisch bann über alles Mögliche und noch Einiges. Bei der Erfurter Parteitag und die Taktik der Partei referirte. Die Ververfolgt." Sie verurtheilt teine wegen ihrer Form," sagte er, ie Gelegenheit richtete Rickert auch an den Reichskanzler die fammlung erklärte sich mit den Beschlüssen des Parteitages einweist nur jene zurück, die, welches auch ihr Name fei, ob Frage, wie es denn mit der in der konservativen Presse von verstanden. republikanisch oder monarchisch, durch höchst ungerechte Geseze Caprivi behaupteten Amtsmüdigkeit bestellt sei. Die Antwort che gen den das nter Denn Hier tisch ans man für In ähn Muss rger ge in recht efen gen ver enn, der uns elbft Ber bes ber Diefe hier igen das Benn meine hene auf Ligen cers foll Bater M am 27. November eine fich der vollständigen Erfüllung ihrer göttlichen Mission ent- darauf wurde prompt gegeben und wenn auch der Frager durch Ein Parteitag für die Distrikte Westfalen, Sippe gegenseßt." Und zu dieſen Gesezen zählen natürlich nicht nur diefelbe so befriedigt wurde, daß ein lautes Bravo über seine Detmold, Schaumburg- Lippe und Waldeck findet bie, welche die Verweltlichung der Schulen und Spitäler aus- Lippen kam, drüben auf den Bänken der Rechten sahen wir einzelne am 6. Dezember in Dortmund statt. Regelung der. Breßprechen, sondern überhaupt alle, welche, wie die Besteuerung der Gefichter merkwürdig lang werden, als Caprivi erflärte, noch verhältnisse und Neu- Ordnung der Partei- Agitation find die HauptKirchengüter, Ginreihung der Seminaristen unter die Soldaten, 2c., felten, so wenig Neigung zu gehen empfunden zu haben, wie aufgaben der Zusammenkunft. dem Klerus teine privilegirte Stellung anweist. Folgt aber gerade jetzt. daraus, daß die Regierung richtig handle, wenn sie Diebiefer Anfrage hatte Ridert mit jenigen verfolgt, die gegen diese Gesetze oder deren seiner Strafpredigt gegen die Kriegstrompeter. Man soll nicht französischen Arbeiterpartei eröffnet worden. Auf Urheber eifern? Mit nichten. Denn damit erweist sie dem mit Steinen werfen, wenn man selbst in einem Glashaus figt demselben sind 284 Syndikate vertreten. Klerus nur einen Dienst, wie dies schon die Depesche besagt, die und wenn Herr Rickert, der es ja liebt, in alten Parlaments: 2 af argue. Weniger Glück als mit Der Erzbischof vou mix, gleich nach Beendigung der Gerichts verhandlungen nachzuschlagen, seine diversen Septennatereden den Wisgr. Gouthe- Soulard". vor In Lyon ist am 26. November der neunte Kongreß der ondo Den Vorsiz führt Boziale Uebersicht. berhandlung, nach Rom an den Kardinal Rampolla richtete. nachsehen will, so wird er finden, daß ein schlimmerer Kriegs- Der Züricher Zentralausschuß der Grütli- und Wollen Sie," lautet dieselbe, dem Heiligen Bater sagen, daß trompeter wie er, Riefert, stets einer gewesen, nicht im Hauſe it. Arbeitervereine hat die Uebernahme des im nächsten Jesus Christus, das Papstthum und die Freiheiten der Kirche Daß er jegt zum Friedenskongreß nach Hom gewallfahrtet, lit ja Jahre in Zürich stattfindenden internationalen Arbeiter Deute si greich vor den Richtern vertheidigt worden sind. Ich recht schön, aber daß er in seinen alten Tagen zum Friedens- tongreffe 3 beschlossen. gabe die Ehre gehabt, zu einer Geldstrafe ver- apoftel wird, schafft die Thatsache nicht aus der Welt, daß er in urtheilt worden zu sein." Tasselbe geht auch aus den jungen Tagen ein gar eifriger Kriegstrompeter war. Eugen Richter's Irrlehren" werden jetzt in Stettin " Serlehren" herber tlerifalen Blättern hervor, die sich heute mit diesem Prozeß beNach Rickert erhob sich der Reichskanzler. Niemand hatte gratis vertheilt; es wird wohl nicht der einzige Ort sein, eine große Rede desselben vermuthet und noch weniger waren ge an dem diese Makulatur auf solche Weise an den Mann gebracht Leitartikel,„ bezeichnet einen Wendepunkt der Geschichte für das wisse Kreise wohl auf eine solche Rede vorbereitet. Da war werden muß. fatholische Frankreich", und die„ Gazette de France" den feinigen nichts von Amtsmüdigkeit, nichts vom„ Pessimismus- Bazilius" zu mit den Worten:" Ja, der französische Episkopat wird feinen merken. Einen Regierungsaft um den anderen ging der Redner Traditionen und seiner Mission würdig bleiben; er wird seinen durch und für jeden wußte er so plausible Gründe Verfolgern gezeigt haben, daß man ihn schlagen, aber nicht ernatürlich Don seinem Standpunkte aus niedrigen kann", während der„ Univers" fchreibt: Diefer Sieg, zubringen, daß den Herren, welche im Stillen glaubten, die der Name des Grzbischofs- Beiten des Griesgrams in Friedrichsruhe seien in Sicht, Zur Beachtung! Die in dem Aufruf an die Kons der katholischen Sache giebt, wird nicht vereinzelt bleiben alle ihre Hoffnungen dahin fahren lassen mußten. Sehr deutlich bitoren und Pfefferküchler und verwandten Berufs Ja, dieser Tag war für uns ein guter." Und das ist keineswegs war die Erklärung, welche der Kanzler in Bezug auf die äußere genoffen angekündigte Besprechung kann unvorhergesehener Lokalals eine Brahlerei zu betrachten. Schon morgen erscheint in Politit abgab. Wahrheit und Offenheit sei die Nichtschnur in der verhältnisse halber bei Müller, Dresdenerstr. 29, nicht stattfinden. Buchform:„ Mein Prozeß Meine Anwälte", worin die her- auswärtigen Politit; gehe es auch nicht an, in jedem Falle stets Dieselbe wird zu der bekannt gemachten Zeit bei Bachmann, vorragendfien Sympathie- Erklärungen, die dem Erzbischof infolge seine letzten Gründe anzugeben, so sei es doch auch nicht noth- Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45, abgehalten. Das Erscheinen seines Prozeſſes zugingen, einen Ehrenplay finden und der fleri- wendig, alle Tage Jemanden zu täuschen." Wohin dieser Hieb aller zielbewußten Kollegen ist nothwendig. talen Propaganda bienen werden. Ja, der gestrige Tag war ein zielte, wird flar, wenn man sich erinnert, wie der Eykanzler über Mit kollegialem Gruß guter für die Klerikalen, und sie werden ihn auch gehörig aus- das Bündniß mit Desterreich vor und nach seiner Entlassung sich zunügen allzusehr, daß man geäußert. Auch die Kolonialschwärmer traf ein Ideen verstehen. Man pergit inrer Träger Wasserstrabl. Wir haben eher zu viel Afrita als zu wenig, beseitigen tann, daß jede Sache durch Verfolgungen und wir können das Geld zur Ausführung der uns dort zuge- Kohlenrevieren Versammlungen stattfinden, welche die Frage zu eber gewinnt als verliert. Ist eine Joee nicht lebensfähig, dann fallenen Aufgaben nur durch das nicht unbedenkliche" Mittel entscheiden haben, ob der Versandt deutscher Kohlen nach tirbt sie ab, ohne daß man sie bekämpft, ist sie aber lebensträftig, der Lotterie auftreiben. Was der Kanzler über das Verhältniß dem französischen Streifgebiet nicht verhindert machen die Verfolgungen sie nur widerstandsfähiger. Was von Quantität und Qualität beim Heere zum Besten gab, haben werden kann. Der Vorstand des Bergarbeiter- Verbandes forderte macht es, wenn die Klerikalen gegen die Republik toben und wir in früheren Jahren schon öfter pon den Sitzen der Linken die deutschen Bergleute auf, die streikendeh französischen ( chimpfen? Man eriläre die Religion zur Privataus vortragen hören. Damals fonnte solche Sage allerdings Kameraden zu unterstützen. Die Sammlungen sollen demnächst ache, beseitige das Kultus budget und gestalte die nur ein verstockter Reichsjeind für richtig halten. Gegen eröffnet werden. Der Streit der französischen Bergleute dauert. Republik überhaupt so, daß das arbeitende Wolf sich Gins mit Schluß seiner Rede forderte der Kanzler seine Gegner fort, nachdem sich dieselben mit den Grubengesellschaften über die ihr fühle, und der Klerikalismus wird gewesen sein, weil ihm direkt in die Arena, fie sie sollten herauskommen und Zufammenfehung des Schiedsgerichts nicht einigen fonnten ang idericken feine das einen cührt Tizen, rmen dann " August Sutterer, Berlin C., Breitestr. 30. Aus Bochum wird gemeldet, daß am Sonntag in den Theater. Sonnabend, 28. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana ( Bauern- Ehre). chanspielhaus. Wohlthätige Frauen Renz. Circus G. Schumann. Circus Renz. Auf Helgo Große öffentliche sozialdemokratische Volks- Versammlung Sonntag, den 29. Novbr., Vorm. 10 Uhr, Heutsches Theater. Iphigenie auf Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime Programın find hervorzuheben: Erstes im„ Eiskeller"( hinterer Saal), Chausseestraße Nr. 88. 9 Berliner Theater. Esther. Der Geizige. Leffing Theater. Die Großstadt Luft. Rehdenz- Theater. Dr. Jojo. Wallner- Theater. Immer zerfreut! Hierauf, neu einstu dirt: Hanni weint Hannsi lacht. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Polnische Wirthschaft. Thomas Theater. Der KunstJungBazillus. Ostend- Theater. Lenore, Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Adolph Ernkt- Theater. große Prophet. Alexanderplah- Theater. Schwarze Brüder. Der Fernpalat. Spezialitäten Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten Vorstellung... Theater der Reichshallen. Spe zialitäten- Borstellung.. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorftellung. Honkordia- Palast- Theater. zialitäten- Borstellung. SpeBaufmanu's Variété. SpezialitätenBorstellung. Eiskelter. Theater und SpezialitätenTheater der Borstellung. Reichshallen PAQUERETTE. Boxende Hunde. Cee Mee. u. f. w. u. s. w. Gratweil'sche Karlstraße. Friedrich- Karl- Ufer, Edie Karlstr. Sonnabend, den 28. November cr., Sonnabend, den 28. November cr., Abends 71/4 Uhr: Große Gala- Abends 71/2 Uhr: Große Galaland" oder: Ebbe und Fluth. Vorstellung. land" oder: Ebbe und Fluth. Vorstellung. Aus dem reichhaltigen Auftreten d. berühmten Athleten- Trio's in 2 Abtheilungen m. National Tänzen Gottfried Rasco, in seinen vorzüglichen ( 60 Damen), Aufzügen u. f. w. Dampf- bis jetzt unerreicht dastehenden herkulisch. Riesen- Fontainen mit allerlei Licht für 15 Tage! Man muß sehen, um zu schiff n. Bootfahrten, Wasserfällen, Spielen. Neu für Berlin! Nur effekten u. f. m., arrangirt u. inſgenirt glauben! Hr. G. Rasco wird mit einer von Direktor E. Renz. Kunstschwimme rinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß- Sand ein lebendes Pferd aufheben und tableau: Grand Fontaine Lumineuse. in der Manege frei herumtragen. No ch Außerdem: Mexikaner- Manöver geritt. Teufelsballet v. 20 Damen. nie dagewesen! Ferner: Grosses v. 12 Herren. Schulpferd Colmar, ger. hengste in Freiheit. Edith Adams als v. Fräul. Clot. Hager. Horaz u. Merkur, engl. Jockey. Abfahrt vom Corps de zus. vorgef v. Hrn. Ernst Renz( Enfel). ballet- Ball mit der Gepäck Droschke Auftreten der neu engag. Elton- Troupe. Nr. 1001. Amazonen- Quadrille ger. v. 3 Athleten zu Pferde v. d. Gebr. Bria- 16 Damen. Mr. Joë Hodgini a. Jongleur. tore. Mlle. Theresina auf d. 20 Fuß hoh. Drahtseil. Auftreten der Reittünstlerin Mlle. Marie Chiarini, fowie der Reitkünstler Mrs. Jules u. Alexand. Briatore. Romische Entrees 2c. 4 Uhr: Auf vielseitiges Verlangen: Sonntag: 2 Borstellungen. Nachm. ,, Die lustigen Heidelberger". Abds. 71/2 Uhr: Auf Helgoland". E. Renz, Direktor. 333/22 Tages Ordnung: = 1. Vortrag über: Das Programm und die Taktik der Partei". Referent Reichstags- Abgeordneter A. Bebel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Beim Eintritt im Saal bitte das Rauchen einzustellen Der Vertrauensmann: W. Gieshoit. Rapp Schmargendorf. Sonntag, 29. November 3. Schluß d. Vorstell.: Circus unter affer. Eine ländliche Hochzeit. Gr. höchst tomische Orig.- Wasser- Pantomime mit sensationellen Licht- und WasserEffekten. Großart. Wasserfall, RiesenFontaine. 3 wasserspeiende Nilpferde. Kranz um die Manege mit ca. 300 Ferner RuderbootWasserstrahlen. fahrten, Serenaden auf dem Wasser, Wassernymphen 2c. 2c. Nachmittags 4 Uhr: Deffentliche Volks- Versammlung im Lokale des Herrn P. Kübler, Warnemünderßraße. Tagesordnung: 1. Das neue Programm. Referent: Genosse 2. Diskussion. 3. Wahl des Vertrauensmanns und der Lokal fommission. 4. Verschiedenes. Bruhns. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vertrauensmann. 1 Ur. A111 Böttic Steph Auf Gtats weite Sta blick übe 248b geben ft 10 Milli Ginzelsta sondern verfchied 33 Milli laufender trags- Etc Deffentl. sozialdemokr. Versammlung für Stralau- Rummelsburg Sonntag 2 Borstellungen. Nachm. in Weigel's Ball- Salon, Ecke der Göthe- und Thürschmidt- Straße am Sonntag, den 29. November, Vormittags 11 hr, Empfehle Vereinszimmer zum Arbeitsnachweis. 2258L 31/2 Uhr( 1 Kind frei) u. Ab. 7½ Uhr. J. Lenz, Alte Jakobstraße 69.12 Mal: Circus unter Wasser. Berliner Bock- Brauerei. Säle zu Feltlichkeiten Tages- Ordnung: 1. Programm und Taktik der Sozialdemokratie. Referent: Reichstags- Abgeordneter Molkenbuhr. 2. Distuffion. 3. Wahl des Ver trauensmanns. 4. Verschiedenes. Der Vertrauensmann. Friedrichshagen. 378/7 find zu vergeben, auch einige Sonnabende sind noch frei. Große öffentliche Volks- Versammlung 1576L August Tiedemann, Oekonom. Achtung! Am Freitag, den 11. Dezember er., findet eine Bierhallen. Versammlung des Kartells der Berliner Bauhandwerker Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Koupletsänger. Anfang Wochentags 7/ a Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Bi Sonntags 25 B Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Feen- Palast Burgstraße, neben der Börse. [ 1319L] Spezialität. Theater I. Ranges. Anf. Wochentags 72 Uhr. Entree 50 Pf Sonntags 61/ # 75 " und Bau- Arbeiter in ,, Nieft's Salon", Weberstraße Nr. 17, statt. Tages Ordnung: Die Aufgabe des Bau- Arbeiter- Kartells und feine Stellung zur Berliner Streit- Kontroll- Kommission. 239b NB. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung werden fämmtliche Gewerkschafts- Vorstände ersucht, an diesem Tage keine Versammlungen einzuberufen. Säulen- Anschlag findet nicht statt. Der Ausführungs- Ausschuss. Deutscher Tischler- Verband. Dienstag, den 1. Dezember, Abends 8 Uhr, in ,, Feuerstein's Salon", Alte Jakobstraße 75: KF Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Der 1. Bevollmächtigte Albert Heh wohnt Möckernstr. 77, vorn 4 Tr. für Männer und Frauen D 8 Millio des näch genügen Abg was nic Schiebbar diefen E Derung gegenübe bei sehr Bismarc Lage al erschien im preußifd danach i dung in Mich er hältniffe der fran froh, denn am Sonntag, den 29. November ds. Js., Nachmittags 4 Uhr, Saale des Herrn E. Schulze( Seeschlößchen). Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Nach der Versammlung Tanzkränzchen. Um rege Betheiligung bittet 378/6 Der Vertrauensmanu. Achtung, Lackirer! Grosse öffentliche Versammlung am Sonntag, den 29. November, Vormittags 10 Uhr, in Röllig's Lokal, Neue Friedrichstr. 44. Zagesordnung: 1: Stellungnahme zur Tagesordnung des Kongresses. 2. Wahl der Delegirten. 3. Bericht über Mißstände in der Kühlstein'schen Wagenfabrik. Die Kollegen in obiger Fabrik sind besonders eingeladen. Oeffentliche 208/10 Der Vertrauensmann. Versammlung der Klempner Berlins am Sonntag, den 29. November 1891, Vormittags 10% hr in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75. Tages Ordnung: wohl landsver auch H würdige durchgef 3 einen Bolfsver ihrem P mung dr Erbschaf fich von für das Früchte über sie Folge de ( Unruhe die jest blid fr lange go 6. Die Antwort 4. Bericht der fich vo energif 7. Ber 187/15 1. Ueber Gewerbe- Schiedsgerichte. Referent: Dr. Lütgenau. 2. Di Tussion. 3. Bericht der Revisoren der Lohnkommission. Agitationstommission. 5. Wahl eines Vertrauensmannes. des Herrn Klempnermeister Peters und des Herrn Earneŋ. schiedenes. Die Agitations- Kommission. Etablissement Buggenhagen Der erste Staffirer Schöning wohnt Urbanſtr. 68. Serberge und Berteby Freie Vereinigung der Graveure, Ziseleure am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag, und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 6. Müller. 641 PassagePanopticum und Theater Variété I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum EF ohne E Extra- Entree. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L befinden sich bei Stramm, S., Ritterstr. 123, part. Jeden Sonnabend von 8-10 Uhr werden in folgenden Lokalen Beiträge kassirt und neue Mitglieder aufgenommen bei: Lorenz, Koppenstr. 43e; Henke, Blumenstraße 38; Žuboil, Naunynstr. 86; Ziemer, Cuvryftr. 17; Stramm, Ritterstr. 123, part.; Scheuer, Gneisenaustr. 35; Kitzing, Bülowstr. 52; Holzbecher, Drenſeſtr. 3; Gleinert, Fenn- und Müllerstraßen- Ecke; Gnadt, Brunnenstr. 38; und Schmidt, Tresckow- und Diedenhofener- Straßen- Ecfe. Aufgenommen werden: Tischler, Polirer, Klavierarbeiter, Anschläger, Maschinenarbeiter, Bodenleger, Einsetzer 2c. Das Eintrittsgeld beträgt 30 Pfg.( wofür Statut), der wöchentliche Beitrag 15 Pfg.( intl. Neue Tischler- Zeitung"). Mitglieder schon bestehender gewerkschaftlicher Vereine sind von Zahlung des Beitrittsgeldes befreit. 325/6 Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Branchenversammlung der Klempner am Montag, den 30. Novbr., Abends 81/2 Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstraße 48a. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Wach über: Sozialismus". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen. Dienstag, den 1. Dezember, Abends 82 Uhr: Große Versammlung für den Norden im Lokale des Herrn Keller, Bergstraße 68. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Mischte über:„ Erdschiedenes und Fragen.. 388/20 beben und Bulkane." 2. Distuffion. 8. Aufnahme neuer Mitglieder. 4." BerZahlreicher Besuch erwünscht. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung der Ost- u. Westpreußen Sonntag, den 29. November, Abends 7 hr in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. Zages Ordnung: 1. Vortrag: Der Zusammenbruch des heutigen Wirthschaftssystems und der Sieg des Proletariats." Referent: Genosse im m. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein und Tanz. Rixdorf. und Berufsgenossen. Heute, Sonnabend, den 28. November: 8. Stiftungsfest im Ronzerthause Sanssouci", Rottbuserstraße 4a. Humoristische Soirée der Stettiner Quartett- und Kouplet- Sänger mit ausgewähltem Programm. Nachfolgend Tanz 2c. Billets inkl. Programm à 30 Pf. bei den Kollegen: Siewert, Prinzen straße 28, 4 Tr.; Uhrbach, Grünauerstraße 1, 4 Tr.; Wolls, Reichenberger ftraße 148, 4 Tr., sowie im Arbeitsnachweis beim Kollegen 3wirk, Staliger Sämmtliche Billets, welche nicht abgesezt worden sind, bitten wir heute Abend zu verrechnen. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, den 29. November, Abends 6 Uhr, bei Kuhlmey, Schönhauser Allee Nr. 28: 283b Große Versammlung des I. Nord- Bezirks. " Vortrag des Herrn Fiebig: Genie und Charakter." Diskussion. Nach dem Vortrag geselliges Beisammensein. Montag, den 30. November, Abends 82 Uhr, in Hoffmann's Feßfälen, Oranienstraße Nr. 180: Große Versammlung des Südost- Bezirks. Vortrag des Herrn Bruhns. Disfussion. Fragekasten. Aufnahme nenet Mitglieder. Mitgliedsbuch legitimirt. Gäste 10 Pf. Verein zur Wahrung 401/17 Glaser- Gesellen rend es Aufheb fervative Gesetz Paßzwa einfuhri haben. Anebeli tomment feien it Beigen i au fom Judenfr ja feher gedrückt Birthje wirthsch Beiten machen, befinder spricht langt 1 obgleid find. Jahre außeror Montag, d. 30. Novemb., Abds. 81/2 Uhr, Montag, d. 30. Novemb., in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77--79: e. bei Feuerstein ,. Alte Jakobstr. 75. Mitglieder- Versammlung Deffentl Versammlung Zagesordnung: 277/16 Der wichtigen Tagesordnung wegen 1. Vortrag. 2. Diskussion. 8. Wahl ist das Erscheinen sämmtlicher Kollegen 249b 150 M verlang die Sch Schuld Schult lich no jetzt vo daß es Minifte wenn 1 Finanz Die Kr Man angene letzten gegen Reichs Keinen Freude gegen ziehung laffen. feine a dem Fr Der Vertrauensmann. Das i Theile bar, de aller L Haussegen, auch 3. Selbstausarbeit dings 242 Regier Abrüft Buchhdlg., Berlin N, Weinbergsweg 15b. Arbeite In die aug au Regier Bergnügungskomitees u. Verschiedenes. erwünscht. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Gäste willkommen. Der Vorstand. Rixdorf. Stenographen- Schule. VERSAMMLUNG Vereins ,, Vorwärts" größertes Lokal, frang. Billard des Sozialdemokrat. Vereins Vorwärts" Empfehle nach wie vor mein zc. Sem verehrten Publitum. Vorwärts, Volks- Tribüne, Volks- Zeitung, sowie andere Zeitungen liegen aus.[ 1142L M. Berndt, Oranien- u. Alexandrinenstr.- Ecke. am Sonntag, den 29. November 1891, Vormittags 11 Uhr, im Deutschen Wirthshause, Bergstraße 120. 1. Vortrag. 2. Diskussion. 107/15 Tages Ordnung: 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Bereinsangelegenheit. Der Vorstand. Dienstag, 1. Dezember, 81/2 Uhr Abds., Donnerstag, B. Dezember, 7 Uhr Abds., Th. Mayhofer Nachf., Sozialbemokrat Oranienftr. 126, neue unentgeltliche Kurse. Größtes LagerBerlin Vereinszimmer( 40 Perſ.)„ Zum ge- Kinderwagen. Andreasfr. 235. müthlichen Thüringer", Swinemünderstraße 55. Mein Lokal Kollegen bestens cmpfohlen. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt 14072 Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10 Hierzu zwei Beilage Berantwortlicher Redakteur: Auguft Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Map Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. andere jebe T diefem 03/10 lhry Dis I der twort Ver 87/15 1 8.8. ferent ber, enoffe Rofal 248b ng traße erent: Ver 378/7 ug Gim ber frob 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 279. Parlamentsberichte. Bötticher, denn wie wohl würde 0011 Deutscher Reichstag. Sonnabend, den 28. November 1891. J 8. Jahrg. Man hat, als scharf ansehen. Namentlich können an den Kaserneubauten einige haben nicht so viel geerntet, als sie zum Konsum brauchen. Den Millionen gespart werden. Bei der Forderung von 334 Millionen Mothstand hat ja auch die Regierung erkannt, und drei Minister für verstärkte Uebungen mache ich ein großes Fragezeichen. Wir zu uns gesandt. Was war der Erfolg? Die Staffeltarife haben haben bisher immer nur 149 204 Mann mit 2460 000 Uebungs- Sie eingeführt zum wahrhaften Ruin der Seestädte, und jetzt 128. Sigung vom 27. November. tagen, also durchschnittlich 16,5 Uebungstagen, gehabt; jezt ver- find Kaufmannschaft und Magistrat jener Städte beim Werk, Am Tische des Bundesraths: von Caprivi, von langt die Regierung 293 000 Mann mit 4 610 000, D. h. Durch vorstellig zu werden: erlöst uns von diesen Staffeltarifen! Was Malzahn, Hollmann, von schnittlich 20,1 Uebungstagen. Weshalb und ohne Motivirung wirklich Noth thut, ist die Erlösung von der unglückseligen Stephan, von Kaltenborn- Stach a ut. diese Forderung? Die Kommission wird auch diese Frage Bismarc'schen Wirthschaftspolitik. Es erfüllt uns mit banger Auf der Tagesordnung steht die erste Berathung des erörtern müssen, ob die Regierung noch immer die Ein- Sorge, wenn wir die Bevölkerung bis zur nächsten Ernte durchGtats für 1892-93, des Anleihegesetzes und eines führung der zweijährigen Dienstzeit verlangt. Nach den schleppen sollen. Die ,, Kreuz- Zeitung" verlangt die Aufrechterhaltung weiten Nachtrags Etats für 1891-92. Zeitungsnachrichten scheint man die schroff ablehnende der Zölle im Interesse der Erhaltung des östlichen Landadels. Dann Staatssekretär v. Maltahn giebt zunächst einen kurzen Rück Haltung geändert zu haben. Auch Proben sollen schon wäre es fast besser, man unterstützte ihn durch baares Geld, als blick über die Ergebnisse des Etatsjahres 1890/91; dieselben er damit gemacht werden. Glück auf!( Lachen rechts.) Ueber die daß man das ganze Land darunter leiden läßt. geben statt des im vorigen Jahre erhofften Ueberschusses von geheimen Ausgaben des Auswärtigen Amts will ich jetzt nicht die 70er Depression kam, den Ministern Delbrück und Camp10 Millionen Mart einen solchen von 13 148 201 Mark und den sprechen; wir werden die Eröffnungen darüber in der Kommission hausen den Strick gedreht, was ist aber aus der Bismarck'schen Einzelstaaten sind nicht, wie erwartet, 66-70 Millionen Mart, abwarten. Dem Marine- Etat gegenüber sind wir in den letzten Wirthschaftspolitik geworden? Nun, ich will nicht Gleiches mit sondern über 80 Millionen Mark überwiesen worden. Durch die drei Jahren in sehr mißlicher Lage, und mißtrauisch und vor- Gleichem vergelten. Man droht uns: wenn Ihr die Agrarzölle verschiedenen Nachtrags- Etats stehen die Einzelstaaten um sichtig geworden. 1874 enthielt das Ordinarium des Marine- beseitigt, dann müssen die industriellen Zölle auch fallen. Ich habe gar 13 Millionen besser als im vorigen Jahre. Die Verhältnisse des Etats 16 700 000 Mart, das Extra- Ordinarium 22 000 000 M.; nichts dagegen.( Hört! rechts.) Wir wollen zurück zu der viellaufenden Jahres sind ungünstiger; wenn der vorliegende Nach- heute beträgt das Ordinarium 46 000 000, das Extra- Ordinariumi geschmähten Delbrück schen Handels- und Wirthschaftspolitik. Man trags- Etat abgelehnt werden sollte, würde sich ein Defizit von 50 000 000 m. Herr v. Stosch gab uns bei seinem Amtsantritt sprach früher sehr hochtönend von der Stimmung im Lande. Machen 8 Millionen Mart ergeben. Redner erörtert hierauf die Borlage einen Plan über Schiffsbauten für zehn Jahre, und berechnete Sie doch einmal eine Generalprobe mit der Auflösung des Reichsdes nächſtjährigen Etats, über deren Inhalt unsere Leser bereits die Geldmittel für die ganze Zeit im Boraus genau. Und nach tages. Freilich, die Botschaften aus Pommern, Ostpreußen und genügend unterrichtet sind. Den zehn Jahren blieb das Ordinarium noch um einige hundert auch aus Süddeutschland ermuthigen nicht dazu. Der Bauer Abg. Rickert( dfr.): Wir dürfen nur Dasjenige bewilligen, tausend Mark hinter diesem Plan zurück, das Extra- Ordinarium denkt langsam, aber sicher und gut, er ist jetzt schon zur Ueberwas nicht nur nüßlich, sondern auch nothwendig und unauf zeigte eine verhältnißmäßig geringe Ueberschreitung. Jetzt haben zeugung gekommen, daß er bei den Getreidezöllen selber einbüßt. chiebbar ist. Entsprechen alle Anforderungen des Etats auch wir in jedem Jahre neue Gesichtspunkte, und sehen ein völlig Wo ist der Wahlkreis Stolp- Lauenburg, diefe Hochburg der Kondiesen Bedingungen- das müssen wir genau prüfen, diese For- uferloses Verfahren in der Marine. Man will jetzt eine Flotte fervativen geblieben? Man sagt, die Freisinnigen hätten ihn durch derung stellen jest auch Leute im Lande, die sonst der Regierung ersten Ranges haben. Herr v. Caprivi verlangte als Chef der Wühlereien, durch Aufhebung erobert.( Sehr wahr! rechts; gegenüber sehr wohlwollend sind. Der Stimmung im Lande auch Marine jährlicht nur acht Millionen für Schiffsbauten und zwar Lachen links.) Die Konservativen waren aber so hilflos, daß sie bei sehr weit rechts stehenden Leuten giebt ein dem Fürsten bis 1893. Aber vor drei Jahren forderte die Marineverwaltung nicht blos Cremer zu Hilfe rufen mußten, sondern sich auch aus Bismarck nahestehendes Münchener Blatt Ausdruck, das die 38 und heute wieder 28 Millionen. Wir wünschen endlich ein der Antisemiten- Fabrit aus Leipzig Flugblätter der schnödesten lage als eine verzweifelte schildert. In den letzten 24 Stunden festes Ziel. Erst wollte man nur eine Defensivflotte haben, jetzt Art verschrieben, an deren Schluß sie den Namen des Herrn von erschien in einem freikonservativen Blatt ein Artikel eines möchte man eine Offensivslotte schaffen. Alles für die Marine Often setten. Es ist doch bedauerlich, daß die konservative preußischen Abgeordneten, der mich zum Erschrecken brachte zur Rüstenvertheidigung Geforderte haben wir stets bewilligt. Bartei in jenem Wahltreise schon zu solchen Mitteln gekommen Dieser schnelle Bau von Kriegsschiffen aber ist weder finanziel ist. Wenn Sie glauben, mit Ihrem Börsenantrag sich in die dung in der ganzen ich hoffe, nur inneren Politik bevor. richtig, noch im Interesse der Entwickelung der Werften. Durch Höhe zu bringen, oder wenn die Konservativen im Lande glauben, ich erschredt besonders die Bemerkung, daß die heutigen Ver- die gleichzeitige Inangriffnahme so vieler Bauten dehnen sich die mit dem Antrage, wie er jetzt in Breslau offiziell an die hältnisse zu einem Vergleich mit den unmittelbar vor Ausbruch Werften aus, eine Menge von Arbeitern wird engagirt, Dann einzelnen konservativen Vereine gestellt wird, die Berathung auf die Tagesordnung สิน sezen, der französischen Revolution bestandenen herausfordern; ich bin müssen Tausende von Arbeitern plöglich entlassen werden und es der Judenfrage fo daß dies in keinem freisinnigen Blatte stand, kommen Kalamitäten über sie, wie sie z. B. die Arbeiter der paßt das ganz zu Dem, was eine Reihe von Mitgliedern fonservativen Partei bereits in ihrem Herzen fühlt. in sonst der Presse und auch Danziger Gewehrfabrik in diesem Jahre ganz besonders hart ge- der am Regierungstisch mit Bezeichnungen wie Bater troffen haben. Solche Krisen sind dann unvermeidlich, ganz ab- Sie sind ganz unverfälschte echte Antisemiten. Auf Rastenburg landsverräther" vorgegangen sein! Bu gleicher Zeit soll gesehen von der unverhältnißmäßigen Steigerung, welche die brauchen Sie sich nicht zu steifen, der Trost wird ein kurzer sein. auch ungünstig sein, mert Materialienpreise dann erfahren. Für 11 weitere Raten und Die Wahlproteste sind schon im Gange. Die Getreidezölle sollen würdiger Weise gerade zu der Zeit, wo die Bandgemeinde- Ordnung 6 Neubauten werden 281/2 Millionen gefordert, außerdem für Schutzzölle sein und feine Finanzzolle, aber die„ Samburger durchgeführt werden soll! Die Lage ist ja eine sehr ernſte, aber 8 Torpedoboote weitere und für 8 Torpedoboote erite Raten. Nachrichten", hinter denen ein sehr bekannter Mann steht, beeinem solchen Pessimismus sehe ich keinen Anlaß. Gerade die Nach den früheren Etatsmittheilungen sollte die Kreuzerforvette fämpfen den Handelsvertrag mit Desterreich und die darin entBoltsvertreter sollen in einer schlimmen cage umſomehr auf 6700 000 m. foſten; feit bent origen Sabre it aber haltenen Bollermäßigungen lediglich aus finanziellen Gründen. ihrem Posten sein. Die Schuld für die jetzige Lage und Stim ein ganz neuer Plan aufgestellt, der nur 41/2 Millionen Wohin die Ueberweisungspolitit geführt hat, sehen wir an der mung dürfen wir nicht den Männern zuweisen, die eine schwere fostet. Das giebt doch keine Garantie für ein plan- lex Huene. Von den 80 Millionen, welche in Preußen überBei einer wiesen wurden, sind nur 16 Millionen für Erleichterung der ich von der früher geübten Politik abwenden, un so besser ist es Reihe von Panzerfahrzeugen sind bezüglich der Armirung Steuern und nüßliche Zwecke verwendet worden, der Rest für fir das Baterland. Die dürfen sich nicht beklagen, die jetzt die und Panzerung Benderungen vorgesehen, das Deplacement des Ausgaben höchst zweifelhafter Natur: Kreishäuser 2c. Diese Früchte einer Politik ernten, die sie selbst mitmachten, der gegen neuen Avisos iſt erhöht worden, furs, ein steter wechsel und Kritik aus Hamburg wird Herr v. Caprivi wohl ertragen; wir über sie schwiegen, als sie reden mußten. Die jetzige Lage ist die nichts von einem festen Plane. Fast in jedem Titel bringt ja beurtheilen ihn gerechter, wir können eine ehrliche konservative Folge des unglücklichen Bismarc'schen wirthschaftlichen Syſtems. der diesmalige Marine- Etat Mehrforderungen, so auch bei den Politik immer noch eher verstehen, als die frühere Politic Unruhe und Widerspruch rechts.) Das Ministerium Gaprivi hat Werften. Die Herren von der Marine schreiben ja sehr viel, des Fürsten Bismard. Zollermäßigungen verursachen durchaus lange genug im Amte. Ich würde allerdings auch den Augen eine gegen die andere angehen, fast konfuse. bie jest geltenden Gefeße nicht gemacht, dazu ist es noch nicht fie machen uns mit ihren Artikeln uno Broschüren, die immer nicht immer Verminderung der Ginnahmen, sondern bei Stei Es ist ja auch das gerung der Einfuhr auch Mehreinnahmen. Die zwölfjährige blick froh begrüßen, in dem das Ministerium Caprivi Ziel der konstitutionellen Entwickelung, immer mehr dahin zu Tortur der Bismarck'schen Wirthschaftspolitik hat überall lich Vergangenheit entschieden und gelangen, daß wir die Etats in Bausch und Bogen, in ganzen den schlechtesten Eindruck in Europa gemacht; alle Absatzenergisch Iossagte und energisch den neuen Kurs anstrebte, wäh- großen Summen erhalten. Das kann aber erst dann eintreten, gebiete sind uns versperrt worden, besonders auch Rußend es jetzt nur allmählig aus jener Politik herausgeht. Die wenn wir etwas mehr in wirklich konstitutionelle Bahnen ein- land. Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß wieder an die Aufhebung des Sozialistengesetzes war die erste That. Die Kon- gelenkt sind, nicht heute, wo die deutsche Finanzverwaltung ohne Handelspolitik von 1862 angeknüpft wird. Wir können ruhig ervativen rufen in ihrer Presse, es werde nicht ohne dieses Kraft und Macht ist, dem preußischen Finanzminister ganz in die Zukunft blicken, allerdings unter der Voraussetzung, daß Seſet gehen, aber es wird doch gehen. Auch die Aufhebung des unselbständig gegenübersteht. Sehr auffallend ist nun hier die die Ausgaben beschränkt werden auf das Nothwendige und DringPaßzwanges in Elsaß- Lothringen, die Aufhebung des Schweine- Forderung für Militärpersonal. Schon im Sommer waren auf liche. Je mehr der Einzelne sich einschränken muß, desto mehr infuhrverbots und andere Maßregeln werden wohlthätige Folgen Herrn v. Caprivi in der Presse zahlreiche Sticheleien losgelassen, muß sich auch das Reich einschränken. Wir werden Alles bebaben.( Lachen rechts.) Verlangen Sie wirklich wieder eine auch aus Marinefreiſen, 3.&. in der„ Kölnischen Zeitung" willigen, was nothwendig ist zur Schlagfertigkeit des Vaterlandes, tommen sie doch mit Ihrer Kritik heraus!( Lachen rechts.) Ach, rücksichten mit dem Parlament die Vermehrung des Personals bewußt sein.( Beifall links,) Knebelung großer Arbeitermassen durch ein Sozialistengeset? So Da hieß es, von Caprivi hätte seiner Zeit aus Kompromiß- aber auch unserer Verantwortlichkeit für die Finanzen des Reiches Reichskanzler v. Caprivi: Der Artikel, den der Herr Vordeigen ja, baß Sie Kraftmittel bedürfen, um wieder in die Höhe der früheren zu büßen. Gehr interessant ist es, daß es genau so redner erwähnte, ist mir auch zugegangen, er hat in mehreren kommen. Ob Ihre Börsenanträge und die Aufnahme der gekommen ist, wie der Artikelschreiber verlangt hat. Die Marine- Beitungen gestanden. Es ist nicht der erste Versuch, mich als Judenfrage in Ihr Programm etwas nugen werden, werden wir Verwaltung hat offenbar in den letzten 1/2 Jahren ihren Stand- amtsmüde hinzustellen, er wird hier in einer verhältnißmäßig ja ſehen. Sie können ruhig zu den Antisemiten übergehen, die punkt völlig geändert. In der jetzt vorgelegten Denkschrift wird überzuckerten Pille gegeben. Der Herr Schriftsteller hat die Gegedrückte Stimmung im Lande ist durch die Erwerbs- und auf Rußland zur Begründung dieser Forderung Bezug ge- fälligkeit, mir zu sagen, ich würde ja ein anderes Amt in der Birthschaftsverhältnisse begründet. Der Gtat soll den jeweiligen nommen, und gleichzeitig finde ich in diesen Tagen in einer wohl Armee bekommen, wenn ich von hier fortginge. Gr scheint zu wirthschaftlichen Verhältnissen Rechnung tragen. In guten aftreditirten Petersburger Korrespondenz ausgeführt, daß die glauben, daß eine Art Militärversorgungs- System für amtsmüde Dingen Russen jetzt einführen würden, was Deutschland, Frankreich Beamte errichtet werden soll, wie es umgekehrt ein Zivilbachen, wenn sie auch nicht dringlich sind, aber ganze Erwerbstreise u. f. w. schon längst eingeführt haben. So wirds gemacht, der versorgungs- System für amtsmüde Soldaten giebt.( Seiterfeit.) befinden sich jetzt in gedrücktester Stimmung. Doch der Etat ent- Gine klettert am Undern in die Höhe, der Eine beruft sich auf Er scheint auch zu glauben, daß höhere Kommandostellen der spricht diesen Verhältnissen nicht. Der außerordentliche Etat ver- den Andern. Hier müssen wir Klarheit schaffen! In Armee etwas von Schlafstellen an sich haben, denn sonst würde langt 159 Millionen, d. h. 67 Millionen mehr als im Vorjahr, dem uns gleichzeitig vorgelegten Nachtragsetat werden ein amtsmüder Reichskanzler schwer in der Lage sein, eine solche 000 m. aus Anlaß der erhöhten Naturalienpreise für Stellung einzunehmen. Ich kann den Herren, die geneigt sein find. Die Regierung wird also 300 Millionen Anleihen in einem die Verpflegung nachgefordert. Das ist der Punkt, über den sollten zu meinen, daß ich amtsmüde wäre, die Versicherung geben, Jahre verfügbar haben. Außerdem übernehmen wir durch diesen wir und Sie nicht hinwegkommen.( Buruf rechts: Aha! Wir daß ich bei sorgfältiger Beobachtung keine Spur bei mir hiervon außerordentlichen Etat für die Zukunft ein Engagement von werden so lange mahnen und erinnern, bis hier den gerechten wahrgenommen habe.( Bravo!) Es ist für mich seit 1/2 Jahren das große Stück der deutschen 130 Millionen. Selbst Graf Behr hat schon vor drei Jahren Forderungen des Volkes Rechnung getragen ist. Als im vorigen verlangt, daß dieser Schuldenlawine Ginhalt gethan wird und Sahre der Roggen- Lokopreis 180 m. war, ist nicht eingetreten, Politik die Vollendung der Handelsverträge. die Schulden abgetragen werden. 1876 hatten wir noch keine was der frühere preußische Landwirthschaftsminister v. Lucius Schwierigkeiten, mit unerwarteten Schwierigkeiten, mit SchwierigSchulden, und jetzt haben wir jährlich 60 Millionen für als Kommissar des Bundesrath3 für selbstverständlich erklärte, feiten in Deutschland und außerhalb Deutschlands haben wir zu Schuldenzinsen zu zahlen. In Desterreich, mit dem wir hoffent- nämlich eine Herabsetzung des Kornzolles;„ man würde gar kämpfen gehabt; ich hoffe aber, daß ich in der zweiten Dezemberlich noch lange in inniger Freundschaft verkittet bleiben, herrscht nicht, wie der Delbrüc'sche Antrag wollte," 60 Tage warten, woche in der Lage sein werde, im Hause die Handelsverträge jezt vom Kaiſer bis zum Arbeiter allgemein die Ueberzeugung, sondern schon viel früher eintreten." daß es nicht so weiter gehen kann. Herr Delbrück zog damals einzubringen.( Bravo!) Selten in meinem Leben bin ich schaffender Freude so nahe Und der italienische seinen Antrag zurück mit der Begründung, er fühle sich moralisch seinen Posten verlassen, noch fräftiger, denn er habe jetzt die Garantie, daß die Zölle bei gewesen als in diesem Augenblick, wo die Verträge ihrer Vollendung wenn nicht Ordnung in den Finanzen geschaffen wird. Gute einem Preise von 180 M. und mehr nicht aufrecht erhalten entgegensehen, und selten habe ich so wenig daran gedacht, meine Finanzen gehören zur Kriegsstärke und sind die beste Reserve. werden. Als wir im Juni den Reichskanzler um Aufschluß über Stellung aufzugeben. Es läßt sich nicht wegleugnen: es geht durch das Land ein Man sollte ihnen endlich mal den Mund stopfen. Ginen sehr un- stand der Roggen 211, heut bewegt er sich um 240- von den 180 M. Pessimismus, der mir im höchsten Grade bedenklich ist. So lange angenehmen Gindruck haben auf uns friedliche Männer in den des Herrn v. Lucius ist keine Rede mehr! Das lehrt, wie gefährlich es deutsche Philosophen allein sich mit dem Pessimismus beschäftigten, letzten Tagen die gehässigen Aeußerungen der deutschen Presse ist, solchen augenblicklichen Erklärungen von Vertretern der Re- mochte das ja für Manchen eine anziehende Beschäftigung sein; gegen Rußland gemacht. Wir haben das vollste Vertrauen zum gierung eine größere Tragweite beizumessen und unverdientes wenn diese geistige Richtung aber übergeht in weitere Kreise, die Reichskanzler, daß er der Würde und dem Ansehen des Reichs Vertrauen darein zu setzen. Wie lange sollen wir noch warten? auf Handel und Gewerbe angewiesen sind, dann wird der Beſſigegenüber etwas vergeben werde. Wir würden es mit Diese Frage lege ich jetzt dem Herrn Reichskanzler vor. Bei den mismus gefährlich; denn ich wüßte nicht, warum, wenn Alles Freuden begrüßen, wenn Rußland seine wirthschaftlichen Schranken Handelsverträgen werde ich näher auf diese Frage eingehen. Die eitel ist und bei nichts Etwas herauskommt, man sich dann noch gegen uns beseitigt. Möge unsere Regierung es in dieser Be- Aufmerksamkeit des Reichskanzlers möchte ich aber schon jetzt auf quälen soll. Es ist aber, wie wenn ein Beunruhigungs- Bazillus ebung im rechten Augenblick an Aufmerksamkeit nicht fehlen die Lage des Dftens hinlenken. Ich laffe dahingestellt, ob die in der Luft läge, der epidemisch geworden ist, und selbst manche lassen. Der Abg. Bebel sagte bei der vorigen Etatsberathung, dortige Ernte wirklich besser ausgefallen ist als man gedacht hat. angesehene Zeitungen, die sich sonst für die Bannerträger natio teine andere Bevölkerungsklasse in allen Nationen trachte nach Was hilft das aber, wenn die Preise nicht heruntergehen? Jezt nalen Gefühls halten, scheinen mir Reinfulturen für dies Wesen Dem Frieden als die Arbeiterklasse.( Abg. Bebe I: Sehr richtig!) bewegt sich der Preis von 236-241 m. und die Getreidezölle zu sein.( Bravo! und Heiterkeit.) Das ist sehr unrichtig! Das Friedensbedürfniß ist in allen bestehen immer noch. Man rechnet freilich aus, daß fein Mangel Die Regierung taugt nichts, fie fängt die Sache schlecht an, Theilen des Volkes vorhanden. Ich bin dem Reichskanzler dank vorhanden sei, daß die Ernte genügend sei. Aber das Volk merkt die Folge ist, es geht nicht, und immer weiter geht es mit Deutschbar, daß er in Osnabrück den Kriegstreibereien an den Börsen die Theuerung, welche durch die Zölle herbeigeführt wird.( Wider: land bergab das lese ich alle Tage. Ich bin der Meinung, bisherigen Handlungen hat die gegenwärtige Redings nicht solche Schwärmer, um der deutschen feit.) Das war nämlich früher ein Freihändler.( Große Heiterfeit.) gierung zu solchem Vorwurf keinen Anlaß gegeben. Man sagt: Regierung zu verlangen, daß sie die Initiative zur Jezt ist der Roggen in Berlin 5-6 M. billiger als in Danzig! Das diese Regierung hat die Kartellparteien zertrümmert. Das ist ein Abrüstung ergreife. Herr Bebel sollte nur fragen, ob die Volk will essen und billiger effen wie jetzt. Der Danziger Transit- Vorwurf, der mich überrascht. Die letzten Wahlen sind vor Arbeiterklasse in Frankreich sich nach dem Frieden sehnt. roggen fostet immer 49-50 M. weniger wie der Roggen des In- genommen worden, ehe diese jezige Regierung an Ort und Stelle ire nget nzen Perger liber Sitten 283b 8. File nenet 01/17 nd veil's -79: ng vegen legen 249b che beit riften 242b ofrat 15b. rline 5.4. Arzt 8-10 gen. In Reinem diesem von Mit vielen Fall hätten wir eine ganz andere Beruhigung in Be- landes, und an der Börse in Danzig kostet der Roggen auch war.( Sehr richtig!) Die Regierung würde ja mit den Kartellparteien weiter jug auf Elsaß- Lothringen. Alle Parteien bei uns wollen mit der mehr als an der Berliner Börse, denn naturgemäß geht Alles Regierung den status quo vertheidigen. Wären damit auch nach Berlin. Wo soll das schließlich hinführen?" Westpreußische gelebt haben. Diese Kartelparteien waren aber nicht mehr andere Länder zufrieden, so wären wir wahrhaft glücklich. Aber Landräthe haben bereits Nothstandsaufrufe gemacht zur Be- da, und wenn sie noch weiter zerfallen werden, so liegt das jede nicht dringliche Ausgabe müssen wir zurückstellen. Von schaffung von Saattartoffeln und Saatgetreide, und zahlreiche eben in den inneren Motiven, nicht aber an dem bösen Millen diesem Gesichtspunkte muß die Kommission den Militäretat sehr Gutsbesißer verlangen die Suspension der Getreidezölle, denn sie oder dem Ungeschick der Regierung. Man macht uns ferner den Vorwurf, daß wir mit feiner Partet gehen; wir sollen uns vischen zwei Stühle sehen. gewesen ist. lich: wenn wir den Haufen von Millionen – und ganz klein sind, sich zu bewegen, die zum großen Theil nicht nur Bäter, würde er nicht gewesen sein hätten aufbringen sollen, um sondern auch Großväter sind.( Heiterkeit.) Sansibar zu bekommen, ich weiß nicht, wie das hätte gehen sollen. Es ist also dieses Rechnen mit den Zahlen nicht ganz un das D merfum S N Etats.) Rich u. A. Abged D Schluß Fußno feine S lebrent der mit in wissen werden wird gewährt die Herrn als St aber a obige Es ist nicht und sp den S bruch a Butunj frohe 2 graphin Nicht Butun an da zahlreic weisen aujerle D das W weitere ,, Komm vom S gardin Leipzig wenn es zum V D einmal Schlach aus, ze muß 2 Ich habe das Bedürfniß, auf dem Stuhle einer Partei zu fitzen, nicht empfunden, bleibe auch lieber stehen zwischen den Was nun das Festland aber angeht, das wir bekommen bedenklich, und man empfindet das nicht blos bei uns, sondern Parteien. haben, so ist kaum ein Mensch, der Afrika kennt, darüber im auch in Frankreich. Man hat den Ausdruck dafür gefunden: Die Politit diefer Regierung ist, auch was die auswärtige Zweifel, daß der deutsche Besitz in Ostafrita das xfache von Dem la rage des nombres, die Zahlenwuth. Ich meine also, wenn angeht, eine sehr einfache gewesen. Ich bin der Meinung, daß werth ist, was der englische Besitz werth ist.( hört! hört!) Es ein deutscher Zeitungslefer nun in seinem Leibblatt liest, daß an auch in der auswärtigen Politik zu den wirksamsten Mitteln ist nur wieder dieser Pessimismus und diese Beunruhigungs- anderen Stellen mehr Soldaten aufgebracht werden, so hat er Wahrheit und Offenheit gehört( Sehr richtig!); es ist nicht richtung; man nimmt ohne Weiteres an, das fluge, wenn man feinen Grund, sich zu beruhigen. Wir will scheinen, daß die nöthig, daß man seine legten Gedanken alle Tage auf dem nicht etwas derber sagen will, perfide Albion hätte diese Dinge fünftige Kriegführung immer mehr den Gang nehmen wird, das Präsentirteller herumträgt, aber es ist auch nicht nöthig. daß man besser verstanden, als wir, das hätte sein Schäfchen ins Trockene es auf Handlungen Einzelner ankommt, Handlungen Einzelner alle Tage das Bestreben hat, Andere zu täuschen; man kommt gebracht, Deutschland nicht, Deutschland hätte die Kastanien aus aber, die sich freiwillig in Masse zusammenfassen müssen. in der Mehrzahl der Fälle auf dem geraden Wege besser weiter dem Feuer geholt, und so säßen wir da auf einem schlechten Wir als anders.( Sehr richtig!) werden große Gefechte, lange Schlachten in erster Theil. Das stimmt nicht. Wenn man nur einigermaßen einen Linie erleben, wo wenige Offiziere nur noch da sind, Wenige Fragen nur haben die im Allgemeinen mit der aus- Ginblick in die Schwierigkeiten hat, die in dem von England in die wenigen werden nicht im Stande sein, ihren Willen wärtigen Politik der verbündeten Regierungen nicht ein- Besitz genommenen Küstenstrich sich darbieten, so wird man überall zur Geltung zu bringen; dann wird sich gerade in verstandenen Zeitungsschreiber spezialisirt. Davon ist eine die: zugeben müssen, daß die erheblich größer sind, wie die den entscheidensten Momenten der Mann selbst überlassen sein Ja, die russische Reise Sr. Majestät des deutschen Kaisers im jenigen für Deutschland, und ich glaube, wir können mit und es wird sich dann fragen: hat er die Eigenschaften, um nun vorigen Jahre, der Aufenthalt in Narva hat sehr böse gewirkt. dem, was wir da bekommen haben, durchaus zufrieden sein. Unser freiwillig fich einem gemeinsamen Impulse anzuschließen und in Nun habe ich die Ehre gehabt, an dieser Reise theilzunehmen, Kolonialleben ist noch schwach, wir haben noch alles mögliche Waffengebrauch das Richtige zu thun? Man kann, wenn men und ich bin mit der Ueberzeugung wiedergekommen, daß diese zu thun, wir müssen vorsichtiger handeln, wie anderswo. Es ist Streitkräfte vergleicht, auch nicht umhin, die Bevölkerungszahlen Reise eine vorzügliche Wirkung gehabt hat. Es waren politische auch eine gewisse Besorgniß da vielleicht gerechtfertigter, wenn der Nationen in Rechnung zu stellen, und da hat man die Frage Dinge nicht abzumachen, sondern es kam darauf an, daß die man eben nur überhaupt Besorgniß haben will. Sonst bin ich aufgeworfen: Wie steht es denn nun mit dem Dreibunde? Wird beiden Souveräne in einen freundschaftlichen, durch ihre Ver- nicht im Stande, zur Zeit in Bezug auf den deutsch- englischen der Dreibund für den Fall, der, er mag noch so unwahrschein wandtschaft gegebenen Verkehr mit einander traten. Der Verkehr Vertrag und seine Folgen etwas zu sehen, was mir die Meinung lich sein, aber immerhin ins Kalfül gezogen werden muß, daß sicht sagen, wenn ich hier auf meine, auf deutsche Beobachtung land, die wir dabei bekommen ha en, wurde ja allgemein für in so friedlicher Weise, wie in Kronstadt, die Hand reicht, start Die Insel Helgo unser östlicher Nachbar unserem westlichen Nachbar nicht mehr angewiesen wäre, wenn ich nicht bestimmt wüßte, daß auch auf ziemlich werthvoll gehalten, wenigstens spricht man ihr ein genug sein? Ich glaube, wir können in dieser Hinsicht ruhig der andern Seite der Eindruck und der Erfolg dieser Reise ebenso pretium effectionis zu, man giebt auch zu, wenigstens ein Theil sein. Was die beiden anderen Staaten von ihrer Bevölkerung Ser Menschen, daß sie für die Vertheidigung unserer Nordsee- auf europäischem Boden haben, wird ungefähr dasselbe sein, was Dann kommt Kronstadt; man hat sich beunruhigt gezeigt, füfte einen gewissen Werth haben könnte. Ich schlage den Gr die drei Stanten zusammen zählen. Es ist also in dieser als die Flotte eines unserer Nachbarn in den Hafen des andern werb dieser Insel in dem Vertrage einfuhr, und weil man sie mit großer Festlichkeit und Freund- sagen und das kann ich jetzt Beziehung eine gewisse Basis für eine Art von Gleichgewicht ungleich höher an. Stellen Sie sich vor, was aus der hergestellt; aber auch in dieser Beziehung habe ich keine Sorge, lichkeit empfangen hat. Wieder läßt man durchblicken: Das wäre Insel geworden wäre, von der man sagt, sie war für die denn wir Deutsche haben einen Faftor, der uns hoffen läßt, doch am Ende sonst nicht vorgekommen, das konnte nur unter Engländer ziemlich werthlos, und das mag ja richtig sein, wenn daß, wenn es Noth wird, wir unsere Armee verſtärken können; dieser Regierung passiren.( Heiterkeit.) Nun weiß ich in der That nicht, was wir anfangen England hat Bedürfnisse in manchen Welttheilen, hat Besitzungen land mehr Männer geboren als im Jahre vorher, alle Jahre sie aus englischen Händen in andere übergegangen wäre. Die steigende Bevölkerungsziffer- alle Jahre werden in Deutsch sollten, wenn zwei andere Leute sich die Hand geben wollen. rund um den Erdball, und es möchte am Ende nicht ganz schiver tommen in Deutschland mehr Leute zur Aushebung Wir haben kein Mittel dagegen, wir haben diese Zusammenkunft geworden sein für England, ein Tauschobjekt zu finden, was ihm Möglichkeit, die Armee zu steigern, und ich halte es nicht für richt veranlaßt. Man hat wohl durch ühlen lassen: ja, das habt willkommen gewesen wäre und für das es wohl geneigt gewesen ausgeschlossen, daß im nächsten Winter die Regierungen mit ihr nun von dem Dreibund, davon kommt nun die Kronstädter wäre, die Insel fortzugeben. Ich möchte einmal den Ent- diesem hohen Hause in Verhandlungen darüber eintreten werden, Zusammenkunft! Ja, wir haben einen Dreibund, der schon jahre- rüstungssturm und in diesem Falle würde ich ihn für be- wie diese steigende Bevölkerungsziffer ausgenutzt werden kann, lang vor dieser Kronstädter Zusammenkunft existirte, und den rechtigt gehalten haben gesehen haben, wenn im Laufe von um auch unsere Wehrkraft entsprechend zu steigern. haben wir erneuert. Man hat vielleicht bei dieser Erneuerung Jahr und Tag oder kurz vor Ausbruch eines fünftigen Krieges Es war das nun die Zahlenseite, in Bezug auf die oft eine in der Presse etwas zu viel Paufen und Trompeten gerührt die englische Flagge von Helgoland heruntergegangen und uns Beunruhigung Blaz greift. Es giebt aber auch ein zweites Moment, und dadurch anderen Leuten das Gefühl gegeben, sie wollen eine weniger nahestehende vor unseren Häfen erschienen wäre. anch mal Pauken und Trompeten rühren. An sich aber hat aus dem der Laie leicht Beunruhigung sangt: das sind die fich durch Erneuerung Der Kanzler präzisirt hierauf die bekannte Stellung der Re- Dislokationen. Man hat, während Frankreich seine Armee dieses Dreibundes unsere östlichen in Bezug auf gierung zu Elsaß- Lothringen und den Polen und fährt dann dislozirte, das bei uns ziemlich ruhig hingenommen; man be und westlichen Nachbarn nichts geändert. fort: Ich kann nicht prophezeien; es ist ja möglich, daß der Krieg schäftigte sich noch nicht mit dieser Frage. Geit aber auch unfer kommt, daß der Krieg mit zwei Fronten kommt. Daß aber dies deten Regierungen, das lebhafte Bestreben, die Kräfte, die an der au schieben, beunruhigt man sich über jedes Regiment, Wir haben, die preußische Regierung und auch die verbünöstlicher Nachbar angefangen hat, seine Truppen mehr nach Weiter Ereigniß und da komme ich wieder auf die Beunruhigung Grhaltung und, wenn es nothwendig sein sollte, an der Ver- Division, die man vorschiebt. Meist geht eine solche Divisi zurück, um die es sich dreht einen Anlaß geben sollte, sich mit theidigung des Staates mitwirten, zusammenzuhalten, nicht aus- wochenlang in den Zeitungen umber. Zuerst wird erwähnt, dom einigem Fug und Recht mehr zu beunruhigen, als bis dahin, das einandergehen zu lassen( Sehr wahr! rechts), und in dieser Ten- wo sie wegkommen soll, dann, wo sie hinkommen soll, lid bestreite ich mit Entſchiedenheit. Ich bin felfenfest davon über- benz des Cammelns unserer sträfte fiegt die Aufhebung des kommen die einzelnen Regimenter wieder hervor, und schließlic zeugt, daß die persönlichen Intentionen Er. Majestät des Kaisers Baßzwanges und das, was in der Proving Wosen gescheben ist, hat ein Theil der Deutschen die Ueberzeugung gewonnen, daß it von Rußland die friedlichsten von der Welt sind; ich bin ebenso überzeugt, daß teine Regierung heut zu Tage wünschen kann, einen Es ist zu meinem Bedauern auch eine Art Wilitarpessimis- Grund russische Armee uns so nahe gekommen wäre, daß darin ein zu ernsten Beunruhigungen läge. Krieg zu provoziren. Keine Macht hat ein so prononzirtes mus eingerissen. In neuerer Zeit hat jede Zeitung, jedes größere zu verkennen, daß die Heeresverwaltung allen Anlaß bal was zu thun, fagen sollte: wir wollen jezt den Krieg anfangen. Ich will meine alten Kameraden, denen ich das Beste gönne; ich freue zum Kriege mit Rußland kommt, schnell zur Hand zu sein sie thun kann, um, nicht auf die Folgen, auf die Art und Weise, wie ein solcher mich, wenn sie eine Beschäftigung finden, die dem Grade von Kraft, Aber ich möchte den Herren, die in dieser Beziehung Krieg geführt werden würde, eingehen; das ist in einer so deſſen fie fich noch erfreuen, entspricht, aber diese Militärschrift zur Beunruhigung neigen, den Vorschlag machen, sich einmal meisterhaften Weise vor emer Reihe von Jahren hier ge- stellerei hat doch eine sehr bedenkliche Seite. Die Organisation eines Birtels und einer Karte zu bedienen, einer solchen Start schehen, wo Ihnen der Aderlaß bis auf's Weiße vorgeführt der Armee zu übersehen, ist so unendlich schwer, daß ich glaube, wo die Garnisonen eingetragen sind. wurde, daß ich dem nichts hinzuzufügen habe. Das Bewußtsein der Herr Kriegsminister wird mich nicht desavouiren, wenn ich genealogischen Kalender die Standquartiere des Generalkommando Sie können aus jedem aber, daß der kommende Krieg einen sehr ernsten Charakter an- fage, in der Ärmee sind nicht 50 Offiziere, welche die Organi in Deutschland und in Rußland entnehmen. Wenn Sie dan nehmen wird, hat sich in der ganzen Welt verbreitet, und ich fation so vollständig übersehen, daß, wenn eine Maßregel an nun die russischen Truppen nehmen, die zu der Armee gehören, glanbe nicht, daß es irgend eine Regierung giebt, die geneigt einer Stelle getroffen wird, sie im Stande sind, zu sagen, sie die an unserer Grenze steht, so werden Sie wahrscheinlich vo wäre, einen Strieg leicht herbeizuführen. Je stärker nun eine wirkt da und da so und so. Ist das schon für die Männer der Garnison bis zur Grenze einen Raum bis zu 300 Kilometern Regierung, um so mehr wird sie geneigt sein, triegerische Gelüfte, schwer, die noch mitten im Leben stehen, denen vielfach amtliches bekommen. Nehmen Sie diesen Raum in den Zirkel und ſehen roenn sie auftreten sollten, Zwischenfälle, die bei ungeschickter Be Material zugänglich ist, so ist es nahezu unmöglich für Offiziere Sie ihn auf die preußische Grenze und meſſen Sie ab, wie viel handlung einen Krieg herbeiführen könnten, zu vermeiden. Und außer Dienst. Von ihrem patriotischen Gefühl geleitet, fehen sich Armeekorps liegen in Preußen und in Desterreich auf demselben ich kann mich deshalb des Umstandes freuen, daß bei unserem diese Herren die Nachrichten an, die sie über etwaige Veränderungen, Raum, in dem diese unsere Laien oft erschreckende Masse Russen westlichen Nachbar jeht eine Regierung die Bügel führt, von der über geplante, zum Theil noch ganz unreife Projekte bekommen, liegt, so werden Sie die Erfahr ng machen, daß mehr Preußen ich glaube, daß sie start genug ist, um ihren Willen durch- und schreiben nun einen mehr oder weniger fulminanten Artikel, der und Deutsche in demselben Rayon liegen als Russen.( Hört! nicht selten mit dem Ende schließt: Si vis pacem, para bellum oder hört!) Wie leichtjinnig die Welt mit Ich wiederhole also, die jetzige Regierung ist weder in der Videant consules.( Große Heiterfeit.) Dieses wäre an sich umgeht, dafür ist mir vor einigen Tagen ein Beispiel in die Lage gewesen, Kronstadt zu verhindern; sie hat auch gar nicht ganz harmlos, wenn sie nicht auf den Leserkreis der Zeitungen Angen gefallen. Es ist durch die Zeitungen die Nachricht set den Willen dazu gehabt. Sie sieht aber auch darin nicht den einwirkten, und zwar, wie das in der Natur der Sache liegt, gangen, ein rusisches Armeekorps, dessen Garnison weit hinter mindesten Grund, sich mehr zu beunruhigen, als man es etwa immer beunruhigend; denn die Herren, die nicht wissen, worum Riew in Charkow liegt, dieses Armeekorps sei zu der Armee vor Kronstadt gethan hatte. Ich will, um ein Mißverständniß es sich handelt, kritisiren, sie finden also das Bestehende schlecht, stiem geschlagen worden. Diese Armee in Riew sei bestimmt, in dieser Richtung hier auszuschließen, nicht gesagt haben, daß dann machen sie Vorschläge, dann nimmt die Regierung siese gegen Desterreich vorzugehen. Das Faktum mag richtig se wir nun Wehr und Waffen ablegen könnten; davon ist keine Vorschläge nicht an, und dann ist wieder ein Malheur geschehen, Der Ort Chartow liegt aber in der Luftlinie gemessen, zu bef Rede; der jezige Zustand der Rüstungen in Europa wird voraus- über das in einem neuen Artikel zu klagen hinreichend Anlaß ist. nächsten Ort der österreichischen Grenze in der Richtung auf fichtlich noch lange dauern, und da werden alle Zusammenfünfte Ich halte diese Art von Militärliteratur deshalb für sehr bedenk- Lemberg, genau so weit ab wie Koblenz in der Luftlinie gemessen, in Rom Nichts daran ändern.( Heiterkeit.) Das bleibt ebenso, lich; sie hat dazu beigetragen, auch in Bezug auf unsere Armee, über Posen von dem nächsten Ort der polnischen Grenze aber es folgt daraus nicht, daß dieser Zustand ein bedrohlicher ob diese Armee ibren Aufgaben auch zukünftig gewachsen wäre,( Seiterkeit.) Ich habe noch nicht gehört, daß ein Mensch, das ist. Je mehr die Völker zur allgemeinen Wehrpflicht übergegangen gut genug ausgerüstet, ob sie nicht zu alte Generale habe, Beun töniglich preußische 7. Armeekorps in Koblenz als eine Strieg find, um so mehr ist auch das Bewußtsein von dem Ernst eines ruhigung in die Welt zu tragen; und nicht blos, daß andere gefahr für Rußland anſehe. Krieges in die Nationen übergegangen; und wir können Menschen sich über die Armee beunruhigten, ist die schlimme Dies Alles führe ich an, um den nicht berechtigten jezt mehr wie früher nicht blos darauf rechnen, daß Folge dieser Art von Schriftstellerei, sondern, wenn das so weiter unruhigungen entgegenzutreten. Ich will damit nicht sagen, Die Regierungen den Krieg nicht wollen; wir können geht, könnten daraus die schlimmsten Folgen dadurch entstehen, daß unsere Armeeverwaltung nicht das Neußerste einfeßen muß; i darauf rechnen, daß auch die Nationen selbst vorsichtiger in der Armee selbst der Glaube erwacht, es wäre nicht Alles so, will nicht verkleinern, daß, wenn es hart auf hart kommt, wit mit diesem gefährlichen Feuer spielen werden, wie vielleicht wie es sein sollte. Wir haben mit der Armee eine Geschichte großen Gefahren ausgesetzt sind. Aber beunruhigen können w früher. Ein drittes Moment, was dann in öffentlichen Blättern überkommen, wie sie faum eine zweite hat, und wir haben noch uns immer noch später, so weit ist die Sache noch nicht.( Bravo) ans der auswärtigen Politit angeführt wird, um der jetzigen Re- heute das Vertrauen, daß unsere Militärverwaltung Alles thut Wenn ich eine Truppe zu führen hätte und wüßte, fie foll fich gierung klar zu machen, daß sie schwächlich oder thöricht gehandelt und daran setzt, um diese Armee nicht nur zu erhalten, sondern morgen schlagen, dann würde ich das Bestreben haben, sie heute habe, ist der deutsch- englische Vertrag. Derselbe Aufsatz, der die auch zu verbessern. Ich darf daran erinnern, daß auch unter Nacht noch ruhig schlafen zu lassen. Und ich meine, wenn Güte hat, sich hier mit meiner Person zu beschäftigen, nimmt der gegenwärtigen Regierung wie viel unter der vorigen Zeitungsschreiber wirklich glaubt, wir wären so nahe vor de unter seine Gravamina auch diesen auf. Als wir im vorigen Regierung gethan ist, ist bekannt- man nicht geschlafen hat. Krieg, der thut flüger, er läßt Handel und Wandel ihren Gang handelten, da fand er Gegner. Dieses eine Jahr hat hingereicht, mehr gegeben, als wir bisher hatten. Wir sind in diesem Jahre schwächt dadurch den nationalen Wohlstand, auf dem wit Jahre an dieser Stelle über den deutsch- englischen Vertrag ver- Sie haben uns im vorigen Jahre 18 000 Mann Bräsenzſtärke geben, denn er beunruhigt nur ſeine Leser vor der Zeit un um zu zeigen, wie richtig wir geha delt haben. Von einer ge- an Sie herangetreten mit einem bedeutenden Wunsch zur Ver- auch basixt find, wenn es mal zum Aeußersten kommt.( Sehr heimen Abmachung ist niemals die Rede gewesen. Ich glaube befferung des Kriegsmaterials und ich kann vielleicht sagen, daß richtig!) schwerlich, daß nach den Ergebnissen des legten Jahres noch ich nicht für wahrscheinlich halte, daß wir damit die Ausbildung Jemand da ist, der uns den Vorwurf machen würde, wir hätten und den Ausbau unserer Organisation für abgeschlossen halten. ein Grund zur Beunruhigung nicht vorliegt. Der Pessimismus Ich bin also der Meinung, daß nach allen diesen Richtungen nicht genug in Afrika genommen; denn ich glaube, diese Ergebnisse( Bewegung.) haben den schlagenden Beweis dafür geführt, wie lange wir an Man hat in der Welt sich jetzt vielfach gewöhnt, Armeen diese ist schwächlich. Ich glaube, die Regierungen, die man oft als dem, was wir genommen haben, zu arbeiten haben.( Sehr nach ihrer Bahl zu schätzen, das ist auch wieder für Beitungs- Gefühle, von denen ich hier gesprochen habe. Will man uns aber richtig! links.) Nicht ohne Opfer an Menschen und Geld wird schreiber und Leser ein bequemes Mittel; es rechnet da einer der Schwäche zeihen, so soll man doch herauskommen, ich wil diese Arbeit sich vollziehen können, und ich habe schon damals vor: die Franzosen haben 5 400 000 und ihr habt blos 4 500 000 Rebe und Antwort stehen. Mag soll sagen: was haben wit gesagt, das Schlimmste, was uns passiren könnte, wäre, wenn folglich seid ihr schwächer als die Franzosen, folglich beunruhigt eigentlich gemacht, was hätten wir besser machen müssen, Einer uns ganz Asrita schenkte.( Heiterkeit.) euch.( Heiterkeit.) So liegt die Sache nun doch nicht. Für die liegen die Fehler. Was nugt das mir, Wir haben an dem, was wir bekommen haben, leicht Leistungen einer Armee wird im Anfange eines Krieges immer Fragezeichen von dunklen Gefahren, von Maßregeln 3 genug, und können allen unseren tolonialen Gifer zur Geltung die Qualität der Truppen das Entscheidende sein, und erst wenn sprechen, die die Regierung wahrzunehmen nicht im Stande er zur Vertheidigung des eigenen Bodens in die Länge gezogen ist. bringen. Klären Sie uns auf, wir sind dabei, aber laffen Sie Dann sagte man, da habt ihr Helgoland genommen und wird, wenn er zu einem Krieg aufs Messer wird, dann wird auch diese Art, möchte ich sagen, von unterirdischer politischer habt Sansibar hingegeben; die Engländer haben den Löwen die Quantität der Truppe nach und nach zur Geltung kommen, antheil, sie haben die Juſel Sansibar. Ich verkenne den Werth Ich glaube nicht, daß unter den lebenden Heerführern einer en gegen eine Regierung, die, soweit mein Auge reicht, im Stande Es existirt doch auch zwischen der Regie: der Insel Sansibar unter keinen Umständen: abgesehen aber ist, der im Stande wäre, diese Massen, mit denen zu rechnen man rung und der Nation davon, daß sie für uns überhaupt nicht zur Diskussion sich jetzt gewöhnt hat, zu ernähren, zu bewegen und zu gemein- glaube, es hat keine Nation um ihrer selbst willen ein Inter stand, nicht zu haben war, würde die Nußbarmachung famem Schlage zu führen. Das ist bei solchen Zahlen aus esse, ihre Regierung ohne Noth als schwächlich hinzustellen; dieser Insel in merkantiler und nautischer Beziehung, die geschlossen. Es hat also diese Zahl an sich, selbst wenn sie aus wenn ich auch für mich nicht plädiren wollte, so bin ich der Abfindung des Sultans für diesen Theil uns Summen gekostet haben, die vom Reichstage feiner Macht lauter guten Soldaten zusammengesett wäre, ihr Bedenkliches. Meinung, die Nation, wenn sie sich selbst achtet, sollte etwas Dieses Bedenkliche steigt nun aber noch, wenn man de Qualität vorsid tiger mit solchen Angriffen gegen die Regierung sein. und nimmermehr zu bekommen gewesen wären, und die von ihm dieser so und so viel Millionen zu verlangen ich mit meinem Gewissen nicht würde in Einklang tein Staat mehr, der etwas auf sich hält bringen können.( Sehr gut!) Schon um die verhältnißmäßig Qualität dieser Soldaten ansieht. Wir haben das aufrichtige Bestreben, nach außen mit allen anderen Nationen im Frieden zu leben. Es ist uns das bisher unbedeutenden Ausgaben zu bestreiten, die wir haben machen Meine Herren, es ist ja mugts leichter, wenn Hunfreich ein geglückt; ich wußte nicht, warum es uns nicht weiter glücken sollte. müssen, die Abfindung des Sultans für das Festland von Ost Gefeß giebt, worin es mehrere Altersklassen wehrpflichtig macht Die deutsche Politik ist nach meinem Dafürhalten dadurch in afrika, haben wir den Vertrag mit der oftafrikanischen Gesellschaft und seiner Armee in der einen oder anderen Form einverleibt, einer sehr glücklichen Lage, daß sie für sich auf eine gute Armee schließen müssen, der auch hier besprochen und kritisirt worden ist; daß auch zu machen und durch einen einzigen Akt der Gesetz- und auf eine Nation, die mit ihren sämmtlichen Männern wir haben jezt, um nur den Aufgaben gerecht zu werden, die in gebung kann man die Sollziffer der Armee sehr leicht in die schließlich, wenn es sein muß, hinter der Armee steht, ſtüßen der Brüsseler Konferenz wir zu erfüllen übernommen haben, aus Höhe bringen. Nur vergißt man dabei, daß diese Menschen, durch kann( Bravo!), und ich wüßte nicht, warum dieſe Politik nicht Mangel an Mitteln zu einem an sich zweifelhaften Hilfsmittel die die Armee in die Höhe gebracht werden soll, zum größten Theil im Stande sein sollte, die Würde und das Ausehen Deutschlands greifen müssen, wir haben eine Lotterie ftatuirt, um nur die Leute sind, die von anstrengenden Berufsarten ihre Kräfte bereits ver- unter allen Umständen aufrecht zu erhalten.( Lebhaftes Bravo! Mittel zu bekommen, um etwas vorwärts zu tommen. Nun frage loren haben, und die durch eine sigende Lebensweise unfähig gemacht Rufe: Bertagen!) zusetzen. ist, das zu vertreten. - denn unter Miouen rechnet( Bravo!) wenn man die diefen Ziffern Deffen " Spalt artitel, fällt de doch z Abhilfe diesem jezt W Berath Stoßen, gescheh J Diefer fie ist möglic vorzubi Kapital ihr E brochen Do Schwin fonnte Börsen Dieses nicht Be daß natürli helfer bürgerl Loewy taliftifo Mittel Das rater ein der Pr Das Bu Jufera wird, Reflan wenigf tommier S Theilem profitw getheilt Geldes Tattit und da Zeitung Schwin 100 die Re mit dem Geld e In tingent dieses etwa D Fenster Loewy Pfennig und übrig trägt d den Low wie das Schaft" dann h die sich Juferat 9 N macht! Arme aus We am Mi Der Gi werden. Bater, 13 un ndern nden: wenn aß an hat er ß die daß zelner üffen. erster sind, Billen De in fein nun and im man ahlen Frage Wird hein daß mehr start ruhig erung was Diefer wicht Forge, läßt, nen; utfch Jahre t die t für mit rden, tann, Darauf vertagt sich das Haus. Es folgen persönliche Be-| der mit Geldmitteln reichlich versehen war, in einer Droschke| Anklagesache als Auskultator gearbeitet habe. An einen Justizmerkungen der Abag. v. Keudell und Meyer- Arnswalde. nach dem etwa vier Meilen entfernten Ratibor gebracht, wo er, mord sei garnicht zu denken, sondern die Schuld des Verurtheilten Schluß gegen 5 Uhr. von einem österreichischen Gendarmen eskortirt, Abends 5 Uhr zweifellos erwiesen. Die Nat.- 3tg." schloß diese Wiedergabe mit Nächste Sizung: Sonnabend 1 Uhr.( Erste Lesung des eintraf. Er übernachtete im Polizeigewahrsam und ist darauf dem Bemerten, daß man im allgemeinen Interesse wohl demnächſt Etats.) gestern, Donnerstag früh 6 Uhr 40 Min. mit dem Kurierzuge nach Berlin abgedampit; seine Begleitung nach Berlin war dem Gefängnißinspektor Niederstrasser übertragen." winden können." Tokales. 11 " H Wir wären begierig zu erfahren, ob man dem Wunsche irgend eines anderen Gefangenen ebenso bereitwillig nach gekommen wäre, wie dem Anliegen dieses geistlichen Herrn". fönne. Die Ob die eine offizielle Aufklärung, bezw. Berichtigung erwarten dürfe. Auf Grund dieser Artikel erfolgten die Auflage gegen Redakteur Köbner wegen groben Unfugs und dessen Verurtheilung. In der Berufungsinstanz kritisirte der Angeklagte das Urtheil des Schöffenrichters in allen Punkten und suchte nachzuweisen, daß er seine publizistische Pflicht nach jeder Richtung hin erfüllt Ein köstliches Quidproquo ist dem Herrn Eugen habe. Er bestritt, daß durch die Veröffentlichung jenes Eine Nevolveraffaire ereignete sich vorgestern Abend Artikels irgend jemand beunruhigt oder belästigt worden Richter in feinen Zukunftsvildern" passirt. Er schildert da Unter den Linden und in den angrenzenden Straßen. Gegen fei, weshalb ein grober Unfug auch nicht vorliegen könne. Der u. U.„ eine stürmische Reichstags- Sizung" mit einem( Bukunfts-) 91/2 Uhr feuerte ein gut gefleideter Herr, welcher die Kanonier Bertheidiger plädirte außerdem aus juristischen Gründen auf Abgeordneten für Hagen", der bei irgend einer Gelegenheit sagt: Straße entlang ging, plößlich aus einem Revolver einen Schuß Freisprechung. Der Staatsanwalt vertrat den Standpunkt " Ich sehe, die Herren auf der rechten Seite haben die in ein Haus hinein und lief dann eiligst davon nach der Behren des Vorderrichters. Nach Entscheidungen des Kammer- und Schrift des verstorbenen Abgeordneten Eugen Richter über Straße, machte vor der Deutschen Bank Halt und schoß auf das Reichsgerichts könne ein grober Unfug sehr wohl durch das Er,, die Frrlehren der Sozialdemokratie" noch immer nicht ver- Bublikum, ohne indessen Jemand zu treffen. Darauf rannte zeugen unangenehmer seelischer Eindrücke hervorgerufen werden, derselbe durch die Kleine Mauerstraße nach Unter den Linden und die Mittheilung, daß ein Justizmord begangen sei, sei wohl Das Wort Eugen Richter ist gesperrt gedruckt, und am vor das russische Botschaftshotel und gab hier auf einen Schutz geeignet, die Gemüther unangenehm zu berühren. Die National Schluß des Sates befindet sich ein Sternchen, und darunter eine mann einen Schuß ab, weld er sein Ziel gleichfalls fehlte. Nun Beitung" hätte ja einfach unter Hinweis auf die in anderen Fußnote also lautend: versuchte er sich durch einen Schuß in den Mund selbst zu tödten, Blättern erschienenen Notizen auf die Buttlitz'sche Angelegen Offenbar ist hier gemeint die Ende 1890 in einer wurde hieran aber durch die Hausdiener Küster und Schmidt ge- heit" hinweisen und sich damit begnügen können, denn bekannt Auflage von 80 000 Exemplaren erschienene Schrift des hindert, welche hinzusprangen und ihm die Waffe entrissen. sei dieselbe ja schon hinlänglich geworden. Er bat, das erste Abgeordneten Eugen Richter( diesmal nicht gesperrt) über Jetzt wurde der sonderbare Schüße durch Schuyleute nach der Urtheil aufrecht zu halten. Die legte Ausführung des Staats„ die Irrlehren der Sozialdemokratie", Berlin S. W., Wache des 3. Polizei- Reviers in der Neuen Wilhelmstraße ge- anwalts nahm noch der Vertheidiger für den Angeklagten in 3immerstraße 8, Expedition der Frei bracht. Sein Name steht noch nicht fest, doch dürfte man Anspruch. War die Angelegenheit schon hinlänglich bekannt, so finnigen Zeitung", Preis 50 Pf." es mit einem Geisteskranken zu thun haben. Herr Eugen Richter glaubt also, im Zukunftsstaat" würde hatte sich vor der That in dem Schankgeschäft von Reißmann nicht aufs neue eine Unruhe oder Belästigung erzeugt werden. Derfelbe fonnte durch die Wiedergabe in der„ National Zeitung" auch feine" Freisinnige Zeitung" noch bestehen und sein Irr in der Rosmarin= Straße aufgehalten, dort Karten ge- Der Gerichtshof war allerdings der Ansicht, daß ein grober lehrenbuch für 50 Pf. verkauft werden. der Man sieht, wie spielt und den übrigen Gästen Schnaps zum Besten gegeben, sich Unfug durch die Presse begangen werden biedere Philister den alten manchesterlichen Adam aber derart benommen, daß die Wirthin ihn zum Verlassen des Beunruhigung und Belästigung erfolge in solchem Falle durch mit in seinen Zukunftsstaat hinübernimmt. Wahrhaftig, wir Lokals veranlaßte. Nach seinen Aeußerungen zu schließen, war Uebertragung. Durch das Lesen würden seelische Empfindungen wissen zwar nicht, was die Leute im Zukunftsstaat treiben er aus Hamburg hier eingetroffen. Auf dem Wege zur Polizei hervorgerufen, welche beunruhigender oder belästigender Natur werden, allein das wissen wir, an die Richter'schen Irrlehren soll er eine mehrere Schriften enthaltende Brieftasche, den sein können, und damit ſei der grobe Unfug vollendet. wird Niemand dann noch denken und für den Nachruf des Revolver, ein Taschentuch und eine Zigarrentasche über den an Absicht dazu vorgelegen, sei gleichgiltig, es genüge, wenn der Herrn Eugen Richter wird das tein Nachtheil sein. Freilich, der Ecfe der Schadowstraße und Unter den Linden befindlichen Artitel geeignet sei, zu beunruhigen. Im vorliegenden Falle fei als Staatsmann wird er dann kaum einen Namen haben, wohl Bauzaun geworfen haben. aber als Geschäftsmann. Aufs„ Geschäft" verneht er sich. Die der Gerichtshof nicht zu der Ansicht gelangt, daß ein grober Unobige Note ist ein klassischer Beleg. Freilich ein sehr harmloser Acht Menschenleben schwebten gestern früh auf dem fug vorliege. Bunächst sei nur von einem angeblichen" Justizund spaßhafter. Auch daß er sich mit Bellamy vergleicht, und Grundstück Prinzenſtr. 82 in Jeuersgefahr. Auf dem Grund- mord die Rede und hieran schließe sich gleich die dementivende den Scherz eines sozialdemokratischen Abgeordneten, daß Wilden- stück befindet sich das Baumbach'sche Wirthshaus. Auf dem Hofe die Ansicht, daß der Artikel mit seinen Zusätzen eher eine beErklärung des ehemaligen Austultators. Der Gerichtshof habe bruch allerhöchsten Befehl erhalten habe, seine- Eugen Richter's liegt lints ein niedriger Seitenflügel, der im Erdgeschoß ruhigende Wirkung ausüben könne, und aus diesen Gründen Zukunftsbilder in militärische Verse zu bringen, daß er diese Vorrathsräume enthält, während im ersten Stock die acht sei das erste Urtheil aufgehoben und auf Freisprechung erkannt frohe Botschaft als Barnum- Reklame in die Welt hiuaus tele Dienstmädchen Baumbach's ihren Schlafraum haben. Kurz worden. graphiren läßtist harmloser Natur und sogar recht erheiternd. vor 7 Uhr früh bemerkten Hausbewohner plötzlich ein schon Nicht ganz so harmlos aber ist, daß Herr Eugen Richter seine recht umfangreiches Feuer, welches in einem Verschlag Zukunftsbilder durch Fabrikanten und Fabritvorsteher neben Wegen gewerbs. und gewohnheitsmäßiger Hehlerei der Treppe des niedrigen Flügelbaues an das Personal dieser Herren verkaufen läßt und dadurch kommen war. Die in dem Verschlag lagernden Bretter, Risten Straffammer des Landgerichts I. Im Anfange dieses Jahres ausgeftand gefiern der Handelsmann Friedrich Klein vor der ersten zahlreichen Arbeitern, die diesen Erpressungsversuch nicht abzu und Makulaturvorräthe gaben dem Feuer gute Nahrung und im liefen bei der Kriminalpolizei fast täglich Anzeigen über Diebweisen den Muth haben, eine Brandschahung von je 50 Pfennig Nu umzüngelten helle Flammen die einzige Treppe des Hauses. Stähle ein, die in Betreff der Ausführung und der gestohlenen aujerlegt. Durch den Lärm waren inzwischen die im ersten Stock Gegenstände eine auffallende Uebereinstimmung zeigten. In allen schlafenden Mädchen, die erst spät zur Ruhe gekommen waren, Fällen waren die" Milchhändler die Bestohlenen. Dieselben Die Kollektion von Börsenjobbern, welche gegenwärtig wach geworden und schrieen so dringend um Hilfe, daß die Haus- pflegen vor Anbruch des Morgens nach den Bahnhöfen zu fahren, das Untersuchungsgefängniß in Moabit zieren, ist um zwei bewohner sojort selbst an die Rettung gingen. Man holte eine um die für sie eingetroffene Milch zu holen. Zu jener Zeit mußte weitere Prachtexemplare vermehrt worden. Der Inhaber der Leiter herbei, die zwar nicht bis zum ersten Stock hinaufreichte, nun mancher von ihnen die unliebsame Entdeckung machen, daß Kommandit- Gesellschaft" Hugo Loewy und dessen Schwager sind aber es doch immerhin ermöglichte, daß sieben Mädchen unver- das ganze Pferdegeschirr aus dem Stalle gestohlen worden vom Schicksal ereilt, verhaftet und nach Moabit hinter die Eisen- lezt durch das Fenster gerettet werden konnten. Ein Mädchen gardinen transportirt worden. Ein Dieb mußte fich Abends Wolff, Maaß, Polke, Fuhse, stürzte in der Aufregung auf den Hof binab und brach sich den Haus geschlichen und sich früh Morgens mit dem Geschirr wieder Leipziger, Abrahamson, Loewy, Lewin- zieht gerade zwei Tische linken Fuß; die Feuerwehr, die inzwischen herbeigeeilt war, entfernt haben. Solche Fälle gelangten über zwanzig zur AnSum Biermännerstat! legte den ersten Nothverband an und bewirkte die Aufnahme des zeige. Endlich wurde der Angeklagte angehalten, als er ein geDoch Scherz bei Seite. Die kapitalistische Presse hat wieder Mädchens im Krankenhaus am Urban. Das Feuer selbst wurde stohlenes Geschirr zum Kauf anbot. In einer von Klein ge= einmal begründeten Anlaß aus dem Häuschen zu gerathen", fie bald gelöscht. mietheten Remise fand der Kriminalkommissar noch eine ganze schlachtet erst das neueste sensationelle Ereigniß nach Kräften aus, zerrt die intimsten Privatverhältnisse der Verhafteten an die Menge Geschirre. Klein behauptete, dieselben von zwei PerAmtlichen Ermittelungen zufolge sind die Vorstellungen, sonen, Namens Döring und Hermann, gekauft zu haben, dieDeffentlichkeit, damit der Fall" die üblichen zwei bis drei die im P. blikum über die Ausdehnung des hiesigen Zuhälter felben sind aber nicht zu ermitteln gewesen. Ein Beweis für des " Spalten giebt". Dann aber fommen die moralischen Entrüftungs- wesens vertreitet sind, übertrieben. Der Behauptung gegenüber, artikel, die ernſten Betrachtungen und guten Ermahnungen. Das daß 5000 Zuhälter in Berlin vorhanden sind, wird darauf hin: hat sich nicht erbringen lassen, der Gerichtshof verurtheilte ihn Der Behauptung gegenüber, den dringenden Verdacht, daß Klein selbst der Thäter gewesen, fällt dann etwa so aus:„ Der neueste traurige Fall giebt denn gewiesen, daß im Verbrecheralbum nur Bilder von 800 bereits doch zu ernſten Betrachtungen Anlaß. Alle Welt ist einig: es beſtrasten zuhälter vorhanden sind; atßerdem sind der Polizei deshalb wegen Hehlerei und zwar zu anderthalb Jahren muß Abhilfe geschaffen werden. Auch wir sind der Ansicht, daß noch 300 Individuen als Zuhälter bekannt, die bis jetzt noch Abhilfe noththut. Die Regierung ist auch davon überzeugt, daß nicht bestraft worden sind. Nimmt man an, daß sich in Verlin diesem Unwesen gesteuert werden muß und so finden denn schon noch 500 der Polizei unbekannte Zuhälter befinden, so dürfte jeht Verhandlungen statt, in welchen die geeigneten Schritte zur diese Bahl eher zu hoch, als zu niedrig gegriffen sein; denn es Berathung stehen. Die Verhandlungen dürften auf Schwierigkeiten steht fest, daß nicht der vierte Theil der unter fittenpolizeilicher stoßen, denn wenn schon Jedermann überzeugt ist, daß etwas Aussicht stehenden Damen Zuhälter hat. Auch die Mittheilung, geschehen muß, so fragt es sich eben, was soll geschehen?" daß sich zur Zeit 250 3uhälter m Untersuchungshaft befinden, Ja, was soll eigentlich geschehen? über die Beantwortung wird von amtlicher Seite als falsch dargestellt. Im Laufe des Aus Düsseldorf meldet eine Depesche des Bureau Herold: dieser Frage zerbricht sich die Bourgeoisie vergeblich die Köpfe, ganzen Jahres sind nicht 250 Buhälter im Untersuchungsgefängniß Die Schriftfeßer der drei bedeutendsten hiesigen fie ist am Ende ihrer Weisheit angelangt. Es ist ganz un abgeliefert worden. Das Zuhälterthum als solches fann jetzt Druckereien haben gekündigt, sie verlangen eine neunmöglich, unter der heutigen Kapitalwirthschaft solchen Katastrophen nicht bestraft werden. Ein Zuhälter kann nur zur Strafgerichtstündige Arbeitszeit. Dorzubeugen. Dieselben sind eine nothwendige Folge dieser lichen Verantwortung gezogen werden, wenn der Nachweis Kapitalwirthschaft, sie stehen und fallen mit derselben und werden geführt wird, daß er eine strafbare Handlung verübt hat. Daß ihr Ende erst erreichen, wenn die Macht des Kapitals ge- dann die Strafe sehr hart ausfällt, ist den Zuhältern wohlbekannt, brochen ist. und sie vermeiden es, sich der Gefahr auszusezen. eine ment, die Irmee 7 be unfer Beiten jede pifion dort, dann eßlich die n ein nicht hat, fein. hung nmal Parte, edem andos dann ören, Don etern jeben ußen viel elben uffen Sört! ffern die t ge inter ee in mmt, fein. dem auf effen renze. das teg Be daß ich wir wir avo!) fich Deute ein dem Bang und wir Sehr ngen Smus als Diese aber will wir 100 dem 34 ande Sie attit " war. Zuchthaus. vorher in das Buchdrucker- Bewegung. Aus München wird gemeldet: der digil) durch die Aufgabe von großen Inse- Wirth das Lokal für den einen Abend irrthümlicher Weise zu zur Versammlungen. " Zu der Resolution der Buchdrucker- Versammlung vom 19. November erklärte der Präsident, dieselbe könne keine geDas„ Bankhaus" Hugo Loewy war von vornherein ein schäftsordnungsmäßige Behandlung erfahren und fei ad acta ge Schwindelunternehmen. Das war fast stadtbekannt und dennoch Es hat sich herausgestellt, daß der angebliche Gustav legt worden. Es liege keinerlei Verfassungsverlegung vor, weil konnte die„ Bank" Jahre lang das Publikum, welches mit den Schulz, der sich als Mörder der Nitsche gemeldet hat, diese That auf höhere Verfügung dem zur Herstellung der Landtags= Börsenpraktiken nicht bekannt war, betrügen und begaunern. nicht begangen haben kann. Wenn die Noth den Mann nicht zu Drucksachen solidarisch vereinbarten Konsortium von 9 Drucke Dieses einträgliche Geschäft konnte der famose„ Banfier" freilich dem verzweifelten Schritt getrieben hat, so ist sein Benehmen, reien auf deren Ersuchen Militärdrucker zugetheilt worden seien, nicht allein besorgen, er brauchte dazu Helfershelfer, die er da bestritten wird, daß er geistig frank sei, einfach unverständlich. da in der Fertigstellung der Landtags- Drucksachen kein Aufschub natürlich in Hülle und Fülle fand. Sein vorzüglichster Helferszuzulassen war." helfer war die Schlußscheinpreise, wie sich denn überhaupt die Herr Zimmerer T. Schmalfeldt ersucht uns, auf die Anbürgerliche Presse der Betrügereien mitschuldig gemacht hat. nonce in Nr. 275 des deutschen Schneider- und SchneiderinnenLoeroy hatte einen Blick hinter die Koulissen der tapi Berbandes mitzutheilen, daß die Arbeiter- Bildungsschule für talistischen Presse gethan und er hatte auch das Bräuer's Salon, Gr. Frankfurterstr. 74, 10 Mart nicht gezahlt Mittel entdeckt, der Preßmeute den Mund zu ſtopfen. hat. Das Mißverständniß rührt wahrscheinlich daher, daß der Das geschah aten, die in den Berliner Zeitungen und auch in den Blättern zwei Versammlungen hergegeben hat. der Provinz erschienen. Die Inserate hatten theils den Zweck, Die Kürschner- Filiale Berlin hielt am 23. d. Mts. ihre Polizeibericht. Am 26. d. Mts. Vormittags ging auf der regelmäßige Versammlung ab. Ueber den ersten Punkt der das Publikum zu locken, theils den, die Presse zu beruhigen. Die Inserate brachten der„ Grpedition" des Blattes schönes Geld, Jannowißbrücke das Pferd einer Droschke durch und stieß an der Tagesordnung, Antrag Feldmann und Genossen, welcher die und da ist es denn" ujus", daß von der Redaktion" abgewinti Alexanderstraße mit einem entgegenkommenden Pferdebahnwagen felbständigen Kürschner in die Filiale aufgenommen wissen wird, d. h. dieselbe muß in dem redaktionellen Theil empfehlende zusammen. Hierbei wurde der Kutscher vor dem Hause Alexander- wollte, entspann sich eine längere Debatte, in welcher sich die Reklamen für den„ feinen Inferenten" aufnehmen, oder sie muß ftraße 22 vom Bock geschleudert und von seinem Wagen über- Antragsteller für die Aufnahme und die anderen Redner gegen wenigstens die ungünstigen Gerüchte, welche ihr etwa zu Ohren fahren, so daß er anscheinend innere Verlegungen erlitt. Im dieselbe erklärten. Jerr Riem nannte es höchst undemokratisch, Thiergarten, nahe dem Großen Stern, brachte sich zu derselben wenn man Arbeitern, welche sich aufklären wollen und auf dem So wird das Publikum getäuscht und damit ist beiden Beit ein unbekannter etwa zwanzigjähriger junger Mann mittelst Boden der modernen Arbeiterbewegung stehen, kurzer Hand die Theilen geholfen, dem„ Banthaus Loewy" sowohl, als auch der Lerzerols einen Schuß in den Mund bei und mußte schwer Aufnahme verweigere. Herr Regge führte dagegen an, daß die profitwüthigen Kapitalistenpresse. Der Raub wird dann christlich verlegt nach der Charitee gebracht werden. Am Prenzlauer Selbständigen" durchaus nicht arbeiterfreundlich seien und im getheilt, Zoewy steckt einen Theil des zusammengegaunerten Thore wurde Abends ein Arbeiter von einem in der Fahrt be- früheren Fachverein, dem sie als Mitglieder angehörten, nur ihre Geldes in die Tasche, der andere Theil sickert in den Beutel der findlichen Pferdebahnwagen überfahren und erlitt einen Bruch eigenen Interessen vertreten und die Gesellen sehr geschädigt Beitungsbefizer für Juferatenaufträge. Daß die Juferate Loewy's des Fußes, so daß seine Ueberführung nach dem Krankenhause hätten. Die Abstimmung ergab die Ablehnung des Antrags. Die Schwindelannoucen waren, wußte die Expedition ebenso gut wie am Friedrichshain erforderlich wurde. Zu derfelben Zeit stürzte hierauf gelegte Abrechnung vom zweiten Quartal stellte ein sich ein Mädchen aus dem Küchenfenster der im dritten Stock Defizit von 12. fest, was nach Mittheilung des Kassirers des Hauses Neue Grünftr. 39 belegenen Wohnung seiner Dienstübner dadurch entstanden ist, daß viele Mitglieder mit ihren Beiträgen Monate lang im Rückstande geblieben und ferner tingent der Betrogenen die Provinz. In Berlin kannte man| In dem Fall Loewy" stellt das weitaus überwiegende Kon- berrschaft auf den Hof hinab und verstarb auf der Stelle. das Verschicken der Zeitung an die Mitglieder 22 M. dieses„ Bankhaus" und es ist Niemand eingefallen, demselben pro Quartal foftete. Man beschloß in Bezug auf Leiteres, etwa Depots anzuvertrauen. Ebenso gut hätte man dieselben zum für das Verschicken der Zeitung von jedem Mitgliede 20 Pf. Fenster hinauswerfen können. An der Börse faßte man Herrn viertelj ährlich zu erheben. Zum Punkt Wahl eines Bevoll Loewy nur mit der Kneifzange an, dort hätte er nicht eine Dreimächtigten" erklärte der bisherige Vorsitzende Wedemayer, Pfennig- Marke gepumpt erhalten. Es blieb also nur die Provinz Im Prozeß gegen den Redakteur der„ National- daß er das Amt wegen Ueberbürdung nicht weiter führen könne, Beitung", Ernst Köbner, welcher vom Schöffengericht wegen es wurde deshalb der bisherige zweite Vorsitzende Dittmann trägt die kapitalijnsche Presse die Schuld, welche durch Inserate groben Unfugs zu einer Geldstrafe von 20 m. verurtheilt worden für diesen Posten bestimmt und an Stelle Dittmann's Herr den Loewy'schen Schwindel unterstüßte. Hätten die Beitungen, war, wurde gefiern vor der Berufungs- Straffammer des Band- Michael is gewählt. Nachdem noch beschlossen war, die Verwie das ihre Pflicht war, die Ausnahme der Inserate abgelehnt, gerichts I unter Vorsitz des Landgerichtsrath Denso verhandelt. sammlungsberichte im Vorwärts" zu publiziren, schloß der Vordann hätten sich in den Loewy'schen Negen feine Vögel gefangen, Ende Mai d. J. durchlief die hiesigen Blätter eine Mittheilung, sitzende die Versammlung. die sich mit leichter Mühe rupsen ließen. Die Kommanditgesell in welcher eine Grabstätte auf dem Begräbnißplatz des Moabiter schaft" wäre schon vor Jahren zusammen gefracht, wenn ihr die Inserate nicht immer wieder von Neuem Provinzgimpel in die Arme getrieben hätten. ande egies ich nter und der was ſein. allen sher ollte. in mee ern igen nicht Lands avo! die Redaktion, sie wurden aber willig aufgenommen, weil sie Geld einbrachten. AS 12T Gerichts- Beifung. " Achtung Kutscher! Sonntag, den 29. November, Abends 6% Uhr: Deffenttiche Versammlung in Barta's Salon, Bergfir. 120, Buchthauses gedacht und dabei erzählt wurde, daß diefelbe ausnahmsweise nicht, wie andere Grabhügel von Gerichteten, eingeebnet wurde, weil dort der Jäger v. Puttlig begraben liege, der im Jahre 1856 angeblich unschuldig verurtheilt und hinMit so einem Burschen werden noch Umstände ge- gerichtet worden sei." Am 31. Mai that auch die Nationalmacht! Wir lesen in einem Abendblatt: Der Pastor Harder Beitung" dieser Mittheilung. unter Hinweis auf die aus Weißensee ist bereits in Berlin eingeliefert worden. Er famurch einen Theil der Tagespresse schon erfolgte Ver- vember, Abends 8% Uhr, bei Herrn Gründel, Dresdenerstr. 116: Bersammlung. am Mittwoch von Wien in Troppau an und sollte von dort mit öffentlichung, Erwähnung. Daran schloß sich ein längerer Tagesordnung fiche Zuferatentheil. Zahlreiches Erscheinen nothwendig. der Eisenbahn der Polizeiverwaltung in Ratibor zugeführt Bericht eines Professors an die Frankfurter Zeitung", versammlung am Montag, da 30. November, Abends 8 Uhr, Alte Jakobwerden. Auf seinen Wunsch wurde jedoch Pastor Harder, in welchem der Verfasser mittheilte, daß er in der Puttlig'schen straße 75. Näheres Annonce. 11 Versammlung der in der Papierindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen( Buchbinder, Album-, ka ton, Galanterie, Glaceepapierfarton, Leder- und Luruspapier- Arbeiter und Arbeiterinnen) am Montag, den 30. November, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75 ( oberer Saal). Tagesordnung: 1. Die industrielle Entwickelung und die Arbeiterbewegung. Referentin: Frau M. Rohrlack. Verein deutscher Schuhmacher.( Filiale Berlin.) Montag, den 30. NoVerein zur Wahrung des Interessen der Schuhmacher. Mitglieder den 30. November, Abends 8 Uhr, im großen Saal der Armin- Sallen, Orts- Krankenkaffe der Sattler. Mitglieder- Bersammlung am Montag, Kommandantenstraße 20. Tagesordnung: Wie stellen sich die Mitglieder zur freien Aerztewahl Referenten: Kollege Ließ, Dr. Rubinstein, Dr. Munter. Militär- Schurider. Am Sonntag, den 29. d. Mts., Abends 5% Uhr: Gemüthliches Beifammensein mit Tanz in der Berliner Refsource, Eingang: Stallschreiberstr. 40.1 Born. 10% Uhr, Rosenthalerstr. 38, Herr Waldeck Manasse: Dichtkunst und Religion. Versammlung der Ost- und Westpreußen am Sonntag, den 29. Nov., Abends 7 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. Zages. ordnung: 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Sozialdemokratischer Diskutir- und Agitationsverein Spinoza". Sonntag, den 29. November, Abends 6 Uhr, im Lotale von W. Schmidt, Wrangelstr. 141: Vereins- Verfanimlung. Gäste sehr willkommen. Der Arbeiter- Gesangversin Freiheit" tagt jetzt Bülowstr. 27. Tischler- Verein. Heute, Sonnabend, Abends 9 Uhr, Melchiorfir. 15: Bersammlung mit Damen. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Henning. Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Verein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 28. Nov., Abends 8% Uhr: Vereins- Bersammlung im Augustgarten, Auguftfir. 24-25. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Kandidat Galfter. Thema: Sind die Planeten bewohnt? Vergnügungsverein Freundestreue" hat sein Sokal nach der Admiralftraße 18c zu Herrn Möhring verlegt. Ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. " Männer- Turnum Ver Briefkasten der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieffic Antwort wird nicht ertheilt. Neudamm. Herr A. Neumann, Vorsitzender des Arbeiter Sängerbundes, wohnt Berlin N., Brunnenstr. 101, II. A. S. 10. Wenden Sie sich an ein Bankgeschäft. Nr. 15 Bücklerstraße. Lattenarrest giebt es in den preußi schen Zuchthäusern nicht. Frühroth. Sonntags überhaupt nicht. Berein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- verworfen. Insoweit der Revision Folge gegeben wurde, iſt die Imoni e", 9 Uhr Uebungsfiunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour: erlegt waren. Die Revision beider Parteien wurde im Uebrigen Berliner Turngenossenschaft. 6. Männer- Abtheilung Abends von neuerliche Verhandlung an das Landgericht in Effen verwiesen 8-10 Uhr, Turnlofal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends worden. 9-11 Uhr. Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung turni Abends 8-10 Uhr. Der Turnsaal befindet sich Königstädtisches Gym Freireligiöse Gemeinde zu Berlin. Sonntag, den 29. November, nafium, Elisabethstraße 67-58.- Turnverein ,, Fichte( voltsthümlich), jeben des Departements Pas de Calais ruhig verlaufen, der Ausstand Lens, 27. November. Die leizte Nacht ist im Streifgebiet Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. verein 27 Jahn", Rirdorf( eigene Turnhalle Siethenitr. 72a). Heute von dauert jedoch in vollem Umfange fort. Die fünf Schiedsmänner 6- suhr Schülerabtheilung, von 8%-10% Uhr Männerabtheilung. der Arbeiter haben beschlossen, am Nachmittag auf der Präfektur Statflub Ramsch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung eingeladen.- Statflub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genoffen find freundlichst zu Arras mit den fünf Schiedsmännern der Kohlengesellschafter klub Adonis" bei Heid, Stoppenftr. 75. Humoristischer eine Besprechung zu halten. Gäste willkommen. Statklub ,, Gemüthlich feit tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8½ Uhr, bei G. Wächter, Brigerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder." Gäfte willkommen. Kartentlub ,, NuII e tagt jeden Montag u. Sonnabend Abds. von 8-2 Uhr Nachts Hochstr. 32a b. Wilfe. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Beteranenftr. 9 bei Bettin. Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Victoria" Brivat- Theatergesellschaft, Schneeglöd chen" im Lokal 9 Uhr, Victoria- Saal, Perlebergerftr. 13, Gigung, Aufnahme, Gäste willkommen. Nach der Sigung Probe.- Theaterverein ia conda", Abd. 9 Uhr, Sigung. Theater Verein Dilettanten Bühne", alle Sonnabend 9 Uhr Sigung bei Barta, Rigdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. Verein, Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. Ber Lese- und Biskutivklubs. Sonnabend. Lese: und Diskutirklub gnügungs- Verein Lustige 13", Abends 9½ Uhr, bei Schacknat, Dresdener " Feuerbach im Lokale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. straße 28. Gäste willtonnen. Vergnügungs- Verein Schildhorn, eine", Abends 9 Uhr, im Lokale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. Kastanien- Alеe 62, bei Weber. Sigung Abends 9½ Uhr. Aufnahme Lefe: und Distutirklub des Arbeiterbildungs- Vereins tn neuer Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen Weißensee, Restaur. Dufedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 gnügungsverein Sorgenbrecher". Gegründet 26. Juni 1886. Jeden tm fleinen Gaal. Gäfte haben Zutritt. Paris Deutscher sozial- Sonnabend, Abends 8 1hr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, demokratischer Lesetlub. Ece Rue Montmartre und Rue Etienne- Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Berfammlungen. Komm. Arbeiter Bergnügungsverein, humor", jeden Sonnabend, 9 Uhr, Buckowerstr. 9. Bildungsverein, London W. 49, Tottenham- Street, Tottenham Court Road. Touristenvereinanderluft". Sizung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, Jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr Versammlung. Märkischer Hof, Admiralstr. 18c. Gäste willkommen. Rauchflub, Goldene Rauchtlub, Dorn: Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends Qua ite", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne röschen", Abends 9-11 ühr, Prinz Eugenftr. 19 bei Dyhring." Regel Eiche", Nixdorf, Hermann und Knesebecftr. Ecke bei Beiler. Gefangverein flub, Selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Elisabethstr. 30, im yranta", Landsbergerstr. 31 bet mufehold. Gefangverein" Sanges: Restaurant Herrmann. Witglieder willkommen. Verein ehemaliger Schüler Echo", Naunynftraße 86, bet Zubeil. Gesangverein Freund der 30. Gemeinde Schule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gesangabend fchaft 2", Friedenstr. 48 bei Tollkühn. Gesangverein Treuer Bund", im Restaurant Haberecht, Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste willkommen.-Ge Friesen und Arndtstraßen Gefe bei Ulbrich. Gesangverein„ Iud 3u", felliger Klub ,, urfidelitas" Abends 9% Uhr, Neue Promenade 8. Auf nebel, Badfir. 58( Gesundbrunnen).- Gefangverein ,, Phönir", Potsdamer nahme neuer Mitglieder. Gäfte willkommen. Rauchtlub Freiheit" ftraße 89. Gefangverein Harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Jeden Sonnabend Görligerstr. 38 bei Wuttke. Gesangverein Stederfran 3", Brandenburg a. S., bei Gscher, Gesellschaftshaus.- Arbeiter Gesangverein in Teltow im Schwarzen Adler. Gesangverein Rothe Schleife", bet Trucks, Reichenbergerfir. 83. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. onnabend: Bergnügungsverein ,, uftige 13" bei Blöß, Dresdenerstr. 28. Tambourverein, Deutsche Gich e" bei Sabed, Fürbringerftr. 7, Sigung. Bergnügungsverein reusfiber bei Springftube, Manteuffelstr. 67. Vergnügungsverein Grüne Schleife" bei Sperling, Inselstraße 1. Vergnügungsverein Lustige Brüder" bet Kowald, Oranienstr. 120. Rauchklub, Dornröschen" bet Döhring, Prinz Eugenftr. 19. Leipzig, 27. November. Tas Reichsgericht hat heute in PrivatTheatergesellschaft, Barzanir.ta" bei Grothe, Kastanien- Allee 75.- Geselliger dem Prozeß Fußangel das Urtheil auf Revision der AnVerein, Gut set!" bet Lehmann, Fruchtstr. 69. Gesang-, Turn- und gesellige dereine. Sonnabend. Männer- Besang weil der Schutz des Paragraphen 193 in zwei Beleidigungen getlagten Fußangel und Lunemann theilweise aufgehoben, Sängertrans", gegründet 1853, Annenstr. 9, gegen die Herren Stegemann und Mathieu mit 1111= Abends 9 Uhr. Neue Wittglieder werden aufgenommen. Baul Nickel'scher genügender Begründung versagt; außerdem wird das Musikverein ,, Allegro", bei Bogel, Soraueritr. 13. Aufnahme neuer Mitglieder. Urtheil auf Revision der Nebenkläger theilweise aufgehoben, weil dung des Betrages von 4,90 M., worauf die Aufnahme des Waldrose", Ab. s uhr bei Kleemann, Lausigerstr. 41.- Zitherklub ar denselben die Anwaltkosten und Auslagen ungerechtfertigt auf- Inserates erfolgen wird. " " verein Phönir". Bülowfir, 65, bei Bredlow. Aufnahme neuer Mitglieder.. Männer- Gesangverein - Musikverein„ Vorwärts", b. 8%-10% 11hr, Annenstr. 14, prt. Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, der Tabatarbeiter Heinr. Fieker 244b Zitherklub Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Musikinstrumente. " R. H. 51. Wenn der Verein nicht juristische Rechte hat, fann er die Mitglieder nicht belangen. P. Braun. Zu unbedeutend. Thorn. Der Zuſchrift ist Ihre Adresse nicht beigefügt. Ohne solche nicht aufnehmbar. Seefeld, Potsdam. Senden Sie uns ein vollständiges Eremplar der betreffenden Zeitungsnummer. Gile 11. 1. NW. Perlebergerstraße 8. 2. Amtsgericht I, Berlin. E. K., Mühlenstr. Nein. G. W. Nr. 78. Sie müssen Ihre Anfrage wiederholen, da wir an dem bloßen Namen Ihr Anliegen nicht ermitteln fönnen. C. Schönicke. Wie schon den Betheiligten gesagt worden, fann die Notiz nur Aufnahme finden, wenn sie durch den Stempel der Organisation beglaubigt ist. W. 3., Griebenowstraße. Das tönnen Sie schreiben wie Sie wollen, es ist Beides richtig. Briefkaffen der Expedition. Herrn B. R., Essen. Wir bitten um vorherige Einsen Berichtigung. 263b In der Versammlungsanzeige des Vereins der Sattler und Fachgenossen muß es als Referent statt Herr Bahr Lager in 3ithern, Violinen, Guitarren, Har- Herr Buhr heißen. monikas. Alle Blasinstrumente, Trommeln, Flöten und Klarinetten. Spieldosen, Albums und Bierseidel mit unik. Musikwerke- Verleih, alle mit Marseillaise. Theilzahlg. gestattet Aug. Kessler, 51 Lausitzerstr. 51, am Platz. am 26. November im 69. Lebensjahre 1447L] nach kurzem Krankenlager fanft ent Schlafen ist. Um stilles Beileid bitten im Namen der Hinterbliebenen Rudolph Fieker, Auguste Wiencke, geb. Fieker. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. d. M., Bormittags 10 Uhr, vom Trauerhause, Lausigerstr. 36, aus nach dem St. Thomas- Kirchhof statt. Wegen Krankheit verspätet. Dem Fechtklub Nordost Berlin" für die überaus herzliche Theilnahme, sowie den Kollegen für die reichlichen Blumenspenden am Begräbnißtage meines Mannes und unseres Vaters fagen wir unseren herzlichen Dank. Wittwe Manthei nebst Kindern, Friedrichsberg. 243b Robtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigſte Preise! Sämmtliche im Handel befindt. Rohtabake sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Jede Uhr zu repariren ( außer Bruch) 1,50 Mk. Wildfleisch von Rehen, Hirschen, pfundweise sehr billig, offerirt 1579L A. Pechmann, Reichenbergerstr. 48. Echt Nordhäuser Kautabak unter Garantie aus der Fabrit v. Hendess& Schuman toftet bei mir Inhaber Hermann Kessler Nordhausen a. H. zu Fabrik Preisen. Nr. 50. Rautabat- Kommission Export- Geschäft. 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Es entspann sich dann eine lebhafte Diskussion über An die Möbelpolirer Berlins und Umgegend! genommen wurde. Von einer Diskussion wurde abgesehen. Es die Arbeiterbewegung im Allgemeinen und die KellnerKollegen! Nach dem Beschluß der letzten Verbandsversamm gelangte dann folgende Resolution des Herrn Polter einstimmig bewegung Berlins im Besonderen. Hauptsächlich betheiligte sich lung vom 16. d. M. soll von jedem arbeitenden Möbelpolirer zur Annahme: der freisinnige Restaurateur Herzberg, der für den Monat November eine Extrasteuer im Betrage von Die heute in Seefeldt's Saal tagende öffentliche Kellner frühere Führer der Berliner Kellnerschaft. Derselbe ver50 Pf. zur Unterſtügung für die streitenden Buchdrucker persammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten urtheilte die Politik in den Gewerkschaften, rieth den Kellnern, erhoben werden. dbruder Otto Thierbach einverstanden und verspricht mit allen zu Gebote sich von der übrigen Arbeiterschaft zu isoliren und allein Ich ersuche Euch nun, diesem Beschluß voll und ganz nachstehenden Mitteln die Agitation und Auftlärung des Proletariats die Hebung ihres Standes" zu betreiben. Alle übrigen Redner, zukommen; zeigt, daß Ihr gewillt feid, Guren streitenden Arbeits- 84 betreiben. außer Herrn Schlegel, wandten sich gegen Herzberg. Gine brüdern im Kampfe gegen das Kapital beizustehen. Die Zahl- trollkommission, zum Schluß seiner Ausführungen den Kellnern zu Theil. Die Versammlung schloß nach 4stündiger Dauer. Hierauf gab Herr Polter den Bericht über die Streit- Ron- glänzende Abfertigung wurde demselben durch Herrn Thierbach Streif- Ronstellen, in denen heute Abend von 8 Uhr ab diefer Beitrag abgeliefert werden kann, befinden sich im Norden bei Enke, Zehdenickerstr. 2, im Osten bei Sente, Blumenstr. 38, und im Südosten bei Mohn, Oranienstr. 197, am Heinrichsplay. Thue ein Jeder seine Schuldigkeit! Der Vorstand des Verbandes der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. J. A.: Paul Fähse, Memelerstr. 32, v. 4 Tr. Hound Versammlungen. 10. Ziehung der 4. Klaffe 185. Rönigl. Preuß. Lotterie Biehung vom 27. November 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barembeie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 291 361 74 566 711 41 60 63 824 49[ 3000] 78 945 63 1119 61 349 518[ 300] 21[ 5000] 633 74 76 941 2015[ 3000] 47 154 222[ 10000 396 461 554 618 80 81 788 879 82 3015 80 135 43 51 95[ 1500] 342 402 36 598 54 4012[ 500] 51 196 215 31 609[ 1500] 25 55 66 6719 41 98 8590 5097 122 211 39 379 424 750 911 6221 761, 7320 486 633 67 880 8021 104 61 248 63 323 83 435 508 610 75 743 880 98 9060 78 114 68 215[ 30000] 417 554 96 705 8 813 19 963 82 10137 253 328 543 634 1500] 36 90 98 746 900 77 11007[ 3000] 22 280 339[ 500] 420 5 3 641 703[ 500] 946 84 97[ 500] 12259 64 346 504[ 1500] 69 81 9) 661 706 13 28 883 946 71 13097 162 498 508 13 00] 27 91 647 55 724[ 1500] 88)[ 1500] 14039 16 96 284 98 550 61 77 667 15163 311 473 520 643 81 735 823 26[ 300] 70 97 98 952 16160 256[ 1500] 326 573 735 60 922[ 500] 17005 234 66[ 500] 340 67 196 639 98 741 55 824 50 968 85 570 787 835 85 18 09 70 583[ 300] 621 750 807 29 40 932 98 19054 Im Wahlverein für den vierten Reichstags- Wahlkreis Sprach Reichstags Abgeordneter Seiffert am 26. Novomber über das neue Krantentassen Geset. Der Referent bemerkte zunächst, daß er den Inhalt des Gesetzes, wie er zur Beit zu Slecht besteht, als allgemein bekannt voraussetze, daher also nur die nach den Berathungen im Plenum und in der Kommission des Reichstags bevorstehenden Aenderungen in feinem Referat berücksichtigen werde. Nach fachlicher furzer Einleitung präzisirte Redner die sozialdemokratischen Forderungen § 1, nach welchen Beamte, die weniger als 62/3 M. pro Tag Einkommen haben, ferner Handlungsgehilfen, felbständige Gewerbetreibende, mit derselben Norm des Verdienstes, auch Dienstboten und landwirthschaftliche Arbeiter dem einer 3wang, irgend Krankenkasse anzu gehören, unterstellt werden sollen. Hierbei fei eine genaue Unterscheidung zwischen Zwangskassen und Kaffenzwang zu machen. Die sozialdemokratischen Anträge seien in zweiter Lesung mit Ausnahme des Antrages in Bezug auf welcher bezeichnender Weise endlich die Handlungsgehilfen der Auszahlung des Krankengeldes sofort ber Krankheit, die 336 410 76 527[ 300] 69 643 47 865 972 95063 146 226 29 37 50 687 90 807 25 39 71 96152[ 500] 228 88 365 703 9 845 59 61 97110 21 77 330 480 616 94 828 56 72 909 88[ 3000] 94 98087 160 96 277 458 97 501 625 706 933[ 500] 64 99171 237 76 326 418 612 62 64 719 86 858 924[ 300] 57 29 3 314[ 300] 97 450 608[ 300] 807 13 65 102155 405 640 705 97 100072 102 36 444 72 649 73 96 779[ 500] 879 931 77 101128 74 227 63 74 913 43 103029 142 99 285 409 88 577 88 636 773 104112 224 524 68 6 5 770 806 948 69 91 105156 281 329 432 66 95 524 57 616 336 13001 118 839 93 913( 300) 107011 124 295 399 437 77 555 743 22 802 90 907 10 55 78 108168 307 109078 101 296 321 70[ 500] 505 92 674 798 68 3000] 162 82 291 520[ 1500] 677[ 300] 915 16 32 59 112075 270 99 110015 170 270 83 532 631 84[ 1500] 90 742[ 500] 59 853 62 111029 58 94 406 685 923 113026 4-5 54) 795 926 1140 4 54 60 137 42 123 594 903 115167 70 255 58 60 436 514 21 64 79 735 803 929[ 500] 26 56 168 251 588 608 18 34 68[ 300] 782[ 3000] 59 116027 56 111 24 91[ 3000] 417 50 56 83 520 45 93 703 117015 31 646 742 51 119112 37 204 301 9 69 415 61 638 56 739 65 84 843 974 118020 68 158 315 120180 212 514 35 61 669 718 78[ 500] 121054 150 70 254 322 72 95 97 445 602 869 122131 59[ 1500] 369 445 64 569 632 62 87 98 767 416 92 587[ 300] 611 57 85 951 78[ 500] 125012 22 126 85 203 352 83 500 85 87 611 724 29 26 947 75 128074 113 65 259 336 91 97 500 57 277 440 554 638 3001 780 922[ 3000] 127047 213[ 500] 382 455 69 84 92 417[ 300] 77 686 732 829 39 41 97 920 39 79 126035 91 177[ 300] 62 66 674 759 129.26 702 20002 199 216 28 326 32 68 78 502 627 30 21067 207 51 73 570 99 951 123159 562 778 800 15 0001 925 74 124004 37[ 300] 286 307 821 22175 78 230 47 51 86 379 418 37 52 601 811 941 57 23024( 500 85 151[ 3000] 78 98 258[ 500] 321 89 670 87 846 48 80 24057 81 89 [ 300] 434 49 62 518 33 34 659[ 30001 62 70 818 919 62 67 71 26050) 264 829 489 5 9 54 66 718 22 940 25146 51 263[ 3000] 74 85 99 321 179 333 75 4 479 565 613 77 7.2[ 150] 903 92 27375 446 511 72 6.9 48 895[ 1500] 968 280U12 41 122 50 1300] 280 91 333 445 66[ 1500] 69 529 41 685 781 911[ 500] 29077 200 14 306 419 80 503 667 943 30074 230 337 75 413 586 980 86 31016 234 316 67 455 91 99 500 631 730 74 922 61 32032 78[ 500] 93 286 309 80 85 435 622 956 33013 19 77 208 27 37 347 410 28 32 685 836 945[ 1500] 95 34036 37 44 182 258 476 628 68 982 35081 94 335 434 80 95 549 74[ 3000] 647 99 8.1 99 944 4 80 81 93, 36216 80 354 412 654 749 831 905 7 22 90 37050 181 90 5 8 97 882 94 38072 100 5 93[ 1500] 378 415 515 34 [ 3000] 624 38 782 8,2 939 63 84 39076 300 549 631 761 81 400.4 110 15001 76 39[ 300] 452 54 504 626 789 852 86[ 1500] 41189 202 72 82 351 628 88 707 69 814 97 909 70 76 42220 690[ 300] 778 91 968 89 43083 97 188 281 429 514[ 3000] 97 625 63 64 703 889 901[ 3000] 54 44029 86 119 221 71 73 303 479[ 1500] 653 64 908 45042 496 558 700 16 80 83 854 40255 377 87 591 692 761 04 5 30 62 1500] 973[ 30 01 47002 134-48 335 709 33 81 890 979 48029 147[ 1500] 371 415 666 783 945 55 49025 33 78 151 378 417 576 666 707 932 5007 132 248( 500) 419 533 48 88 674 712 52 61 83 51007 8 11 to( 500) 62 618 25 33 752( 1500) 76 77 916 51 53036 175 278 90 300 35 85 172 263 432 49 78 504 51 78 52122 220 373[ 5000] 440 96 508 422 73 657 934 77 99 54013 42 312 90 423 61 602 33 57 70 734 42 52[ 3000] 8 6 901[ 500] 55175 243 304[ 500] 40 427 633 729 854 919 56079 158 291 406[ 3000] 641 738 841 967 92 57046 88 306 32 43 82 61 815 930 33 60096 100 4 240 51 73 395 420 538 60 640 85 740 842 66 61222 438 42 80 529 725[ 500] 62071 118 213 321 546 656 819 63171[ 500] 700 931 67 65044 198 593 784 66018 13+ 87 443[ 300] 61 852 67133 36 51 70 284 351 63 722 99 878 86[ 3000] 907 89 68103 24 212 399 [ 50 000] 430 53 54 97 519 27 56 878 69001 8 221 23 482 535 836 [ 1500 68 919 22 31 72 248[ 1500] 93[ 300] 683 915 64105 305 72 403 5 15 36 510 61 604 130001 28 35 77 128 60 62 240 315 18 464 68 691 768 79 898 948 70 131040 108 23 344 426[ 500] 575 653 132219 494 593 604 777 885[ 3000) 133100 33 307 11 444 53 691 757 63 806 134001 59 107 253 57 351 501 956 135013[ 1500] 47 139 75[ 300] 225 58 372 565 709 802[ 3000] 906 38 55[ 300] 136124 284 412 48 73[ 3000] 732 810[ 1500] 45 64 944 137009 15 57 59 69 88 113 28 76 85 97 10 000] 228 31 40 371 436 619 807 32 45 56[ 300] 138055 170 72 92 236 66[ 300] 76 95 365 491 51 63 781 96 877 916 85 139070 78 96 123 92 256 342 445 [ 300] 538 616 89 140272 345[ 500] 61 764 814 90 994 141008 16 100 25[ 1500] 261 78 307 572 623 44 720 804 142026 72 86 112 77 385 432[ 3000] 639 732 42 x25 32 143028 66 74 165 341 57 89 407 25 547 86 672 701 6 4 840 59[ 500] 144006 315 49 464 500 807 28 1500] 911[ 300] 59 72 145052 84 230 83 623 93 72 35 806 34 49 51 146021 121 41 204 470 92 564 71 803 12 24 95 933 35 147070 158 245 89 317 84 418 24 45 95 583 697 763 67 88[ 1500] 816 148029 191 226 676 793 900 27 45 149339 78 4:20 98 674 780 819 48[ 3000] 969 88 150014 36 61 122 36 73 77 392 419 513 88 92 688 706 9 76 930 151050 216 99[ 500] 305 426 51 66 86 541 82 651 99 706[ 3000] 57 85 152127 439 40 596[ 1500] 611 14 32 54 153004 446 90 587 637 811 154285 491 841 50 93 989 155052 110 27 221 352 431 39 534 50 98 669 806 11 157205 357 419 25[ 5001 785 88 951 158039 761 871 937 65 68 159121 90 231 395 450 51[ 500] 97 514 54 626 41 54 748 89 849 gerade auf Widerstand bei den Freisiunigen" gestoßen wäre abgelehnt, den Ortsverwaltungen aber anbeim gestellt worden, den örtlichen Verhältnissen entsprechend statutarische Veränderungen vorzunehmen. Ganz besonders weist Redner auf das Verhalten der Junker bei der Frage der Versicherung der ländlichen und forstwirthschaftlichen Arbeiter hin. Die Frage 446 95 671 689 704 33 99 58255 351 732 50127 83 251 66 303 609 47 987 156007 76 81 120 30 238 70 340 470 528 37 91 847 55 941 nach Eintritt Ausdehnung der Versicherung auf 52 Boden, die Fragen der Simulation, der durch Raufund Trunksucht verursachten, sowie der geschlechtlichen Krantheiten zu deren Heilung der Bourgeois allerdings keine Rassen braucht, umsomehr aber der besizlose Arbeiter sowie endlich die beat sichtigte Beschränkung der Auszahlung des Krankengeloes behandelt der Redner in ausführlichster Weise. Nach Erledigung diefer Materie tam er auf die Strafe des Berluftes des Krankengeldes bei Nichtbe olgung der ärztlichen Vorschriften, die von den Sozialdemokraten soweit herabgehandelt fei, daß nur" 20 M. Strafe verhängt werden können, zu sprechen und unterzog die in Der Rommission vereitelte Absicht der Regierungsvorlage, Arbeitern, welche kontraktbrüchig" werden( streiten), das Krankengeld zu entziehen, der gebührenden Kritik. Nach eingehender Behandlung der Frage der freien Aerztewahl, die besonders von Herrn Böttiajer start bekämpft worden sei, und der Frage des Steuerns in zwei Kassen, sowie der daraus erwachsenden Be chränkungen, begrü..Det Referent noch die Strafverschärfung für Uebertretungen seitens der Unternehmer( auf 1 Jahr Gefängniß) und schließt mit dem Bedauern, noch nicht einmal feststellen zu fönnen, daß die einzelnen geringe Verbesserungen enthaltenden Punkte bereits Gesetz geworden seien, weshalb also der Vortrag in In der Tebatte über den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Bortrag sprachen sich die Herren Stugtowsky, Gadegast u. A. im Sinne des Referenten aus. Die Ergänzungswahl des Vorstandes wurde bis zur Neuwahl des Gesammtvorstandes, die im Januar tünftigen Jahres erfolgt, vertagt. Die Abrechnung vom 3. Quartal ergiebt( inklusive der aus dem Ausfluge nach Adlershoj erzielten Beträge) eine Einnahme bon 590,10 M. und eine Ausgabe von 457,25 M., fodaß 182,85 M. Kaffenbestand verbleiven. Diese Abrechnung wurde don den Revisoren bestätigt und darauf den Kassirern Decharge ertheilt. Eine Anfrage des ausgeschiedenen Herrn Brödel: Wie stellt sich der Wahlverein zu den Mitgliedern des Vereins, welche Tempel und Gadegast übereinstimmend dahin beantwortet, daß Niemand lediglich wegen Meinungsverschiedenheiten ausgefchloffen werden könne; demnach sei absolut kein Grund vor= handen, daß der Wahlverein die sich zur Opposition bekenneeden Mitglieder ausschließe, man hoffe vielmehr auf baldige Ver ständigung beider Gruppen. Die Versammlung schloß mit einem Doch auf die sozialdemokratische Partei. Der Verein der Kurbelstepperinnen, Stepper 2c. hielt am 21. November eine Versammlung ab. Dieselbe beschloß, für ben 1. Weihnachtsfeiertag im Lotale Andreasstr. 26 ein ge= selliges Beisammensein mit Tanz und für den 30. Januar einen Mastenball zu veranstalten. Berhalten der Prinzipale, welche die jezige geschäftslose Beit benuzen, um ihre Arbeiterinnen zu allerhand anderen Arbeiten, zu welchen fie verpflichtet sind, selbst während der üblichen als Herr Schießl tritifirte dann das Ruhepaufen heranzuziehen, wobei sie leider oft genug Erfolg| haben, da der größte Theil der Arbeiterinnen vom Solidaritätsgefühl noch nicht durchdrungen ist Es folgte dann ein mit Beifall aufgenommener Vortrag der Frau Rohrlack über das Thema:„ Der Voltsaberglaube und die Frauen." fussion betheiligten sich Herr Glombiza und Schießt. Mit der Bekanntgabe, daß die nächste Versammlung am 9. Dezember stattfindet, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Die An wesenden blieben hierauf noch bei Vorträgen und Tanz gemüthlich beijammen. pen. ame ttwe 253b für bei 250b M.) ts. 216b für mer, 247b pens 254b An der Dis Eine vom Komitee für Sonntagsvorträge einberufene von Männern und Frauen gut besuchte Versammlung tagte am| hielt einen längeren lehrreichen Vortrag über das Bildungsmonopol der herrschenden Klassen." In der Dist sfion sprac, en die Herren Großmann und Bock. Die Versammlung schloß mit| einem dreifach donnernden Hoch auf die Sozialdemokratie. Die nächste Versammlung findet Sonntag den 13. Dezember statt. " In einer öffentlichen Kellnerversammlung, welche am 24. November stattfand, hielt Herr Otto Thierbach über| 70050+ 1% 96 366 413 34 668 878 93 962 71169 419 653 72030 76 208 329 55 77 494 11500] 550 51 695 933 73116 250 320 487 692 85 910 15 79 74018 200[ 1500] 360 589 716 99 Su1 85 982 75101 391[ 3000] 673 7 6 76042[ 300] 214 45 72 80 335 413 55 615[ 500) 752 940 84 77109 233 38 354 489 633 80 86 735 819 78008 100 83 415 91 561 637 739 54 81[ 1500] 917 79183 251 33 38 40[ 300] 415 39 531 631 80022 178[ 3000] 298[ 300] 402 29 529 41 834 81000 46 191 99 246 [ 500] 322 444 543 74 635 49 808 80 82103 213 378 79 549 88 99 672 766 920 33 830 4 130[ 3000] 41 261 71 80 361 425 37[ 300] 77 710 968 91[ 500] 84323 441 673 778 996 85029 60 146 301 60 66[ 300] 881 983 86073 197 212 89 334 401 13 44 92 542 95 628 6987130 69 79 207 54 327 21 83 500 60 730 11000346 82 917 88036 123 292 361 603 885 89154 275 498 26 92 90154 95 229 302 48 577 608 59 901 91002[ 500] 14 66 414 15 571 628 92013 149 79 229 325 70 470[ 3000] 92[ 500] 571 665 725 809 J3063 117 57[ 300] 376[ 300] 482 556 769 987 94010 210 25 42[ 500] 78 354 632 71 749 162 126 236 36 406 500 603 12 749 808 17 92 160358 404 660[ 500] 78[ 3000] 872 969 99 161055 74 120 248 72 168245 47 500 756[ 800] 818 87 164046 128 213 303 21 35 474 526 629[ 300] 93 841 984 165078 218 307 482 887 166014 135 44 277 345 523 820 45 55 73 975 167108 235 36 552 79[ 1500] 667 972 168110[ 300] 202 84 397 568 611 95 708 827 47 72 169100 17 82 399 [ 300] 527 609 40 783 978 99 170052 130 240 513 47 791 97 826 52 907 87 171079 95 115 71 220 303 67 495 590 93 705 18 32 863 73 97 172112 37 59 201 52 59 336 49 97 440 88 630 62 849[ 500] 938 173080 195 202 301( 500) 558 777 84 950 174224[ 300] 335 78 95 783 848 88 994[ 500] 175338 [ 3000] 60 72 747 879 975 176088[ 3000] 149[ 1500 59 73 284[ 10 000] 310 32[ 1500] 428 522 46 657 856 69 77 939 177008 25 31 198 218 423 628 94 751 69 949[ 5000] 77 178023 72 81 123 61 96 395[ 300] 551 882 991 179100 25 307 35 64 452 607[ 500] 41 722 41 71 848 983 92 180058 117 36 53 481 509 604 820 979 181132 385 586 644 799 862 969 182125 93[ 500) 207 354 85 586( 3000) 643 37 99 779 877 944 183048 110 14 13 296 356 499 552 56 184033 312 24( 500) 443( 1600) 681 764 79 807 992 185063 210 41 46 393 614 51 755 964 180482 526 52 909 47 187061 204 380 469 546 642 807 920 70 188224 403 666 763 189071 130 66 77 93 201 2 58 72 378 499 651 80 755 57 80 927 66 10. Biehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 1898 917 93002 649 788 807 959 94015 42 136 72 280 522 933 35 59 Biebung vom 27. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewimie über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 90 280[ 3000] 327 64 627 81 91 775 829 1094[ 1500] 166 247 311 15 48 444 527( 500] 40 659 87 727 85 800 901 2104[ 1500] 98 251 448 587 617 721 30 58 78 898 900 11 184 211[ 3000] 18 353 64 63 537 81 625 33 09 163[ 300] 228 361 96 588 97[ 300] 615 732 832 39[ 500 83 903 35 003 7 71 272 329 588 643 802 42 60 017 81 207 335 46 [ 30] 547[ 1500] 668 796 952 71 3 65 72 591 60 726 170 210 82 93 316 494 619 829 41 43[ 1500] 981 9033 77 246[ 3000] 331 98 435 591 635 41 64 70 10030 229 44 617 32 817 965 11148 57 233 305 82 512 31 78 665 813 24 26 935 12054 104 76 2 2 304 576 604 5 36 38 731 839 51 57 13 14 159 254 93 409 96 661 56 14123 72 325 91 421 40 545 96 703 989 1522: 27 459 66[ 5000] 590 601 32 73 01 81% 7. 904 94 16097 136 43 66 277 404 38[ 15001 6 5 820 98 17016 280 318+2 75 560 97 807 16 46 56 72 98 1890 177 85 21 38 45 329 98 440[ 3000] 554 658 725 19009 200 21 24 30 429 33[ 3000] 611 800 20149 20 364 675 752 92 814 28 902 50 85 99 21087[ 500] 131 255 800] 369 497 532 610 90 786 852 904 22077 111 33 88 242 53 69 79 691[ 00] 736 90[ 500) 23526 964 24389 549 660 781 65 922 ( 1500 57 25085 86 164 85 305 59 509 611 907 26019 78 583 616 61 755[ 1500] 835 995 27001 62 64 99 138 66[ 3000] 297 485 523 628 32 965 28006 254 528 628 724 37 89 910 99 29108 75[ 500] 297[ 1500 410 58 86 723 805 12 907 11 53 30004 25 45 47 254 62 73 302 10 27 33 44 435 515 787 812 24 53 94 916 50 31087 123 707 63 68 828 84 1300] 92 97 913 77 32270 399 453 685 740 816 29 330 6 143 37 96 401 67 686 742 812 91 34004 94 219 72 334 461 502 690 147 55 821 35038 62 167 81 323 457 66 [ 1500] 675 69 836 36 13 212 313 423 67[ 300] 69 533 676[ 800] 748 8 0 95 99 982 87 78 79 702 807 36 81 937 38132 319 403 592 95 608 61 839[ 600] 920 30072 137 229 54 449 508 614 57 59[ 500] 710 889 908 22 40001 77 127 446 642 55 76 727 72 815 936 85 41073 487 546 729 835 58 981 421 8 336 43 82 550 731[ 300] 67[ 30] 955 78 85 43013 215 41 96 354 93 528 799 809[ 300] 61[ 30] 73 908 16 68 91 44 58 113 28 40 253 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99 622 66 726 46 48 807[ 600] 71 93 984 143235 38 83 655[ 300] 804[ 300] 914 18 84 144072 91 111 68 418 22 51 565 136[ 500] 45 83 865 145000[ 500] 264[ 500] 98 354 ( 1500] 487 508 12 32 95 618 42 51 771 868 95 146107[ 3000] 20 267 97[ 1500] 466 527 147214 41[ 5000] 343 86 467 543 54 766 859 964 87 148009[ 1500] 177 86 87 255 61 78 405 623 89 922 149029 52 [ 3000] 211 77 96 318 437 64 598 651 726 32 47 829 33 965 150065 71 81 258 69 307 403 577 900 20 32 151218 60 378 93 427 536 38 80 669 701 83: 33 920 152033 78 96 109 242 83 438 667 770 88 926 39 69 153084 201 32 41 347 436 524 616 53 55 889 91 903 65 154045 172 231 59 323 35[ 300] 155021 217 67 76 362 566 712 32 35 51 72 79 827 54 957 98 156034 141 426 43 559[ 3000] 613 73 728 54 880 157095 468 78 85 582 678 806 158020 54 92 256 70 72 557 159233 307 17 61 430 5:16 606 61 76 93 754 929 34 160030 32 171 210 36[ 300] 91 363 72 566 645[ 1500] 947 96 161132 262 321 28 530 35 689 162047[ 3000] 175 629 799 812 36 39 69 920 97 163128 46 51 485 748 62 823 923 33 79 164139 71 413 3 544 765 73 829 961 165232 63 485 542 746 967 166019 27 199 24.3 360 89 477 756 60 167114 49 51 229 52 67 412 504 95[ 300] 631 7 714 809 28 88 994 168006 36 55[ 300] 216 413 612 702 169110 209 66 538[ 500] 763 821 943 170001 3 299 316 441 568 610 885 912 171045 71 213 37 587 172007 35[ 500] 68[ 300] 141 353[ 1500] 61 99 443 57[ 3000] 632 56 805 79 173031 277 91 358 62 89 406 7 671 788[ 1500] 882 174116 209 82 93 463 89 522 628 706[ 300] 45 95 964 175139[ 1500] 49 255 73 308 73 441 528 63 71 721 31 991 176236 57 300 437 63 816 42 58 975[ 15001 177062 300] 216 376 443 531 620 22 702 843 981 178004 96 187 448 1541 96 603 820 957 179202 306[ 1500] 15[ 500] 484 516 34 626 57 82 821[ 300] 26 958 76 158 90 282 309 22 493 536 81[ 5001 854 952 71 81011 101 25 247 480 507 850 978 83 82114 45 5 557 625 73 88017 28 167 239 409 724 907 40 16 359 41) 543 631 57 75 85100[ 300001 266 398 422 802 914[ 3000] 528027 143 83 240 566 99 719 21 81 979 115 324 431 41 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