Hnterhaltungsblatt des Vorwärts 104. Donnerstag, den 31. Mal 1900 (Nachdruck verbalen.) U] Attferlkehung. Nomon von Leo Tolstoi. ,.Ei. Ivos stellen Sie do für Fragen? Das nenne ich eine Philosophie, Freund. Was denn, man kann sich auch darüber unterhalten, jlammen Sie doch am Sonnabend Sic treffen Gelehrte, Litteraten. Künstler bei mir. Da tverden mir dann über allgemeine Fragen sprechen." sagte der ?ldvokat. die Worte„allgemeine Fragen" mit ironischem Pathos betonend.„Meine Frau kennen Sie? Kommen Sie." „Ja, ich will mich bemühen," sagte Nechljndow und fühlte, dast er die Unwahrheit sprach. Wenn er sich»m irgend etwas, bemühte, so war cS das, nicht abends beim Advokaten unter den bei ihm vcrsammclten Gelehrten. Litteraten und Künstlern zu sein. DaS Gelächter, mit dem der Advokat ans die Bemerkung NcchljndowS antwortete, wonach das Gericht keine Bedeutung hätte, wenn die Richter nach ihrem Belieben Gesetze anwenden könnten oder nicht und der Tonfall, in dem er die'Worte„eine Philosophie" und„allgemeine Fragen" hervorbrachte, zeigten Nechljndow, wie grundverschieden er und der Advokat, und wahrscheinlich auch die Freunde deSAdvokatcn diescDinge ansahen und wie er, trotz seinem jetzigen weiten Abstände von früheren Freunden, in der Art Schönbocks, sich noch weit mehr von dem Advokaten und den Leuten seines Kreises entfernt fühlte. Zwölftes Kapitel. Bis- zum Gefängnis war es weit, und dabei war eS schon spät; deshalb nahm Nechljudow eine Droschke und fuhr zum Gefängnis. In einer der Straffen tvandte sich der Kutscher, ein Mann in mittleren Jähren mit der- ständigem und gutmütigem Gesicht, an Nechljndow und deutete auf ein riesiges, im Bau begriffenes Haus. „Sehen Sie, was»vir da für einen Kasten aufgeführt haben," sagte er, als»venu er den Bau zum Teil veranlaßt hätte und stolz auf ihn»väre. Das Haus»vurde»virklich riesig groß und in einen» kompli- zierten, ungelvohnlichen Stil gebaut. Gin starkes Gerüst aus großen Fichtenstänimen, das durch eiserne Klammern zusammen gehalten»vurde, umgab den aufgeführten Bau. und ein Zaun ans gehobelten Brettern trennte ihn van der Straße. Ans dem Holzgerüst krabbelten mit.Kalk bespritzte Arbeiter»vie Ameisen: die einen mauerten, die andern behauten Steine, die dritte,» trugen Lasten hinauf»ind hinab— leere Trag breiter und Bütten. Gin dicker» seingekleideter Herr,»vahrscheinlich der Architekt, stand neben den» Gerüst, deutete auf irgend eüvas oben und sprach»llit dem ehrerbietig zuhörenden Wladimirschen Bau nnternehnier. Ans dem Thor neben dem Architekten und Baunnternehiucr fuhren leere Wagen hinaus und bcladene hinein. „Wie sind sie alle überzeugt, solvohl die Arbeiter,»vie die,»velchc sie zur Arbeit zwingen, daß es so sein m»ß. daß. während zu Hause ihre schwangeren Weiber unerträglich schtver arbeiten und ihre.Kinder in Käppchcn vor dem früh- zeitigen Hungertode greisenhaft lächeln und mit den Beinen stranipel», sie dieses dumnle, unnötige Haus für irgend einen dummen, unnötigen Menschen bauen müssen, für eine» von denen, die sie berauben und zu Grunde richten, dachte Nechlsildolv beim Anblick des Hauses. „Ja. ein verrücktes Haus." sprach er seinen Gedanken laut ans. „Wieso verrückt?" erwiderte der Droschkenkutscher be leidigt.„Gott sei Dank, giebt das den» Leuten Arbeit. Ist »licht verrückt." »Aber eS ist doch eine ganz»»nötige Arbeit." „Muß schon nötig sein,»venu sie bauen," erwiderte der Kutscher,„giebt dem Boll zu essen." Nechljudow verstmnmte, besonders»vcil es schtvcr»var, bei dem Lärm der Räder zu sprechen, llmveit des Ge- fänginsseS fuhr der Kutscher vom Pflaster ans die Ghaussee. so daß man sich besser vAstäildigeir konnte, und»vandte sich »vicdcr zi» Nechljudolv. „Und»vie drängt sich das Volt heutzutage in die Stadt? Schrecklich!" sagte er,»vandte sich auf seinem Bock unr und zeigte Nechljndow ei>re Gc>verkschaft Landarbeiter mit Säge»», Beilen, Halbpelzen und Säcken a»lf der Schulter, die ihnen entgegen kaincrr.� „Geschieht dem» das mehr als in früheren Jahren?' fragte Nechljndow.-': „Weit mehr? Heute drängt man sich zu allen Stellen dermaßen heran, daß eS ein Janrurer ist. Die Herren schmeißen nlit den Leuten her»»»,»vie mit Spänen. Neberall ist es voll." „Woher konnnt denn das?" „Sind zu viele geivorden, können nirgends»nehr»ulter- komrnen." „Was heißt: sind zu viele gclvordci»? Warum bleiben sie nicht im Dol-fc?" „Können im Doli nichts anfangen. Haben kein Land." Nechljudolv hatte ein Gefühl,»vie an einer wunden Stelle. Es scheint, als»venu man i»»mer absichtlich gegen die»vuilde Stelle stößt; das scheint aber nur desivegen so. »veil einzig die Stöße gegen die wunde Stelle bemerbar sind. „Trifft denn»virklich überall dasselbe zu?" dachte er und begann den.Kutscher darüber auszufragen,»vie viel Land zu ihren» Dorfe gehörte, und»vie viel Land der Kutscher selbst besäße, und weshalb er in der Stadt lebte" „Land haben»vir. Herr, einen Morgen ans den Kopf, Wir sind imsrer drei," begann der Kutscher vergnügt zu er- zählen.„Ich habe zu Hanfe ciilen Pater, und Bruder: der andre ist Soldat. Sie»verdcn schon mit dem Kram fertig. Ist auch viel, mit fertig zu werden. Der Bruder lvollte schon nach Moskau." „Kann man denn kein Land pachten?" „Wo soll man jetzt etwa?- pachten? Die Herren, die früher da ivarcn. haben das» ihrige durchgebracht. Haben alles Kaufleute in die Hände gekriegt. Denen ist nichts ab- zukaufen:. bearbeite» es selbst. Bei unS ist ein Franzose Besitzer, hat von de»» früheren Herrn gekauft. Der giebt nichts ab— und damit bnsta.? „Wa? für ein Franzose?" „Dusar heißt er: haben vielleicht gehört. Er»nacht an» Großen Theater Perrücken für die Schauspiele»'. Ein schönes Handlverk, hat sich Geld verdient. Hat unsrein Fräulein die ganze Besitzung abgekauft. Jetzt ist er unser Herr. Springt mit uns uln,»vie er»vill. Gott sei Dank ist er selbst en» gnter Mensch. Nur seine Frau, eine Russin, ist ein Denbel. daß Gott erbarm! Die schindet die Leute! Ein wahrer Jammer....?kiln, da ist das Gefängnis. Wohin»volle» Sie, zur Auffahrt? Lassen uns, glaube' ich,»licht hinein." Dreizehntes Kapitel. Mit Herzbekleinlnnng und Schrecken vor den» Gedanken, in»vclchem Zustande er heute die Maslowa finden würde. und vor de»» GeheinuiiS,»velches sie selbst und die Leute in» Gefängnis für chn bildeten, fragte Nechljudolv am Haupt- eingange de»» heraustretenden Aufseher nach der Maslolva. Der Aufseher erkundigte sich und sagte, sie sei im Kranken- hause. Nechljudolv ging zunl Krankenhause. Ein gutmütiges Alterchen, der Krankenhauslvächter, ließ ihn sofort herein, und als er erfahren,»vcn Nechljildoiv zu sehen»vüilschte, schickte er ihn in die Kinderabtcilnng. Ein junger Doktor, der ganz von Karbolsäure durch- drungen»var, trat zn Nechljudow in den Korridor hinaus und fragte strenge,»vas er wünsche. Dieser Doktor gclvährte den Gefangenen alle möglichen Erleichterimgen und hatte deswegen beständig unangenehme Kollisionen mit den» GefängniSdirektar ilnd selbst mit dem Oberarzt. Er befürchtete, Nechljudow»nöchte etivas Ungesetzliches von ihm verlangen, und»viinschte äilßerdein zu zeigen, daß er bei keiner Person eine Allsiiahrne machte; so stellte er sich denn böse. „Hier sind kerne Frauen, hier' ist der Kindcrsaal," sagte er.-.-....- „Ich»veiß. aber hier muß eine Kra>lke>i»värterm sein, die aus dem Gefängnis hergebracht ist." „Ja. es sind zwei hier. Also»vas ist Ihnen gefällig?" „Ich stehe einer von ihnen, der MaSlowa,»iahe,»nid »nöchte sie sehen," sagte Nechljudow.„Ich fahre»ach Peters- . bllrg, un» die Kassationsklage wegen ihrer Sache eiuznreichen. mid möchte ihr des hier xcben. Es ist mir eine Photo- grnphio," sagte Neckljndoi» mid zog ein Convert ans der Tasche. „Nn», das köimen Sie," sagte der Doktor, milder ge- stimmt. Dann lvandte er sich an eine Alte mit weißer Schürze und sagte, sie möchte die Gefaiigcnenaufwärterin Maslolva rufen.„Wollen Sie sich nicht setzen oder ins Empfangszimmer treten?" „Ich danke Ihnen," sagte Nechljndow nnd benutzte die für ihn günstige Stimmnngsündernug des Doktors zu der Frage, wie nian mit der Btaslolva im Krankenhause zu- frieden wäre. „Ganz gut, sie arbeitet nicht übel, wenn man die Umstände berücksichtigt, in denen sie sich befundeii," antwortete der Doktor,„da ist sie übrigens selbst." Ans einer Thür trat die alte Wärterin, und hinter ihr die Maslowa. Sie tnig eine Weiße Schürze und ein ge- streiftes Kleid; ans dem Kopf saß ein Kopftuch, das das Haar verbarg. Als sie Nechljiidow erblickte, flammte sie auf. blieb gleichsam unentschlossen stehen, machte dann aber ein finsteres Gesicht und begab sich, die Angen niederschlagend, mit schnellen Schritten ans dem Korridorlänfer zu ihm. An Nechljndow herangetreten, wollte sie ihm die Hand nickt reichen; dann reichte sie sie ihm und errötete noch mehr. Nechljiidow hatte sie nach der Unterredung, bei welcher sie sich wegeil ihrer Heftigkeit entschuldigte, nicht wieder gesehen nnd hoffte, sie jetzt ebenso wie damals zu finden. Aber heute war sie eine ganz andre; in ihrem Gesichtsansdrnck lag etivas ganz Neues: Verhaltenes, Schüchternes und, wie es Nechljndow vorkam, gegen ihn Mißgünstiges. Er sagte ihr dasselbe, waS er dem Doktor gesagt hatte— das; er nach Petersburg führe, nnd übergab ibr das Convert mit der aus Panowo mitgebrachten Photographie. „Das habe ich in Panowo gefunden, eine ganz alte Photographie, vielleicht niacht sie Ihnen Freude. Nehmen Sie." Sie zog die schwarzen Brauen in die Höhe und sah ihn mit ihren schrägen Augen erstaunt an, als wenn sie ihn fragte: wozu das? und nahm schweigend das Convert und steckte es hinter die Schürze. „Ach habe dort Ihre Tante gesehen," sagte Nechljiidow. „So? Haben Sic V" sagte sie gleichgültig. „Geht es Ihnen hier gut?" fragte Nechljudolv. „Ganz gut," sagte sie. „Ast es nicht zu schwer?" „Nein, es geht so. Ich bin nur noch nicht daran gewöhnt." „Das freut mich sehr, Jhretlvegen. Es ist doch immer besser als dort." „Wo: dort?" sagte sie, und ihr Gesicht brannte vor Nöte. „Dort ini Gefängnis," fügte Nechljndow schnell hinzu. „Weshalb denn besser?" fragte sie. „Ach denke, die Menschen sindhicr besser. Nichtsowie dort." „Dort sind eine Menge gute," sagte sie. „Um Menschows habe ich mich bemüht nnd hoffe, daß sie freikommen," sagte Nechljndow. „Das gebe Gott; eine so wunderbare Alte," wiederholte sie ihre Bezeichnung der Alten und lächelte leicht. „Ich fahre heute nach Petersburg. Ihre Sache wird bald vorkommen, und ich hoffe, das Urteil wird aufgehoben." „Ob es aufgehoben wird oder nicht; jetzt ist alles einerlei," sagte sie. „Warum jetzt?" „Ja," sagte sie und schaute ihn« fragend flüchtig ins Gesickt. Nechljndow verstand dieses Wort und diesen Blick so, daß sie wissen wollte, ob er an seinem Entschluß festhielt, oder ob er ihre Absage angenommen und den Entschluß ge- ändert hätte. „Ich weiß nicht, warum für Sie alles einerlei ist," sagte er.„Aber für nnch ist wirklich alles einerlei; ob Sie frei- gesprochen werden, oder nicht. Ich bin unter allen Um- ständen bereit zu thun, was ich gesagt habe," meinte er bestinmit. Sie erhob den Kopf, und die schwarzen, schielenden Augen blieben ans sein Gesicht gehestet und schauten gleich- zeitig daran vorüber, und ihr ganzes Gesicht glänzte vor Freude. Aber sie sagte ganz nnd gar nicht das, was ihre Augen sagten. „Das sagen Sie umsonst," meinte sie. „Ich sage es, damit Sie es wissen." „Ueber den Punkt ist alles gesagt und nichts mehr zu sagen," erwiderte sie, kaum ein Lächeln unterdrückend. lFortsetzmig folgt.) Vom goldonrn LZorn. Frühling 1900. La conqnesta!— Sie ist in vollem Gonge. Da stolzieren sie in nnsrcn Gassen herum, die Vorkämpfer der Weltmacht, die blonden Konquistadoren mit den Hnby-Schnnrrbnrte», die den Orient unter- werfen wollen, wie weiland die gennanischcn Brüder, die Gothen, es mit Feuer und Schwert vergeblich versucht haben. Von unwiderstehlichem Bedürfnis getrieben, kommen die edlen Deutschen— es sind zumeist die„Edelsten der Nation"— dem bedrängten Knltnrvolke der Türken und seinem„nntcrthanen- liebenden" Herrscher zn Hilfe. Deutsches Kapital, deutsche Waren und deutsche Mordwaffen, alle diese Segnungen ergießen sich in Fülle über die Türkei.— Es ist natürlich die Pflicht jedes Türken, durch diese Beweise aufrichtiger Freundschaft auf das heftigste gerührt zn sein. Wie vor ungefähr 100 Jahren zur �eit des prenßisch-türlische» BünduisfeS der preußische Gesandte Dietz nach Berlin berichten konnte:„Jeder Türke ist zum Preußen geworden und alle Minister sprechen nur von Preußen und seinem großen Monarchen!", so sieht der naive deutsche Weltmachtschtvärmcr durch seine Brille hier alles in schwarz-weiß-rotem Licht und erklärt es nur für eine Frage der Zeit, daß Kleinasien, die alte Völkerwiege, einmal deutsch werden wird. Den Türken behandelt er im Grunde als guantitö negligeable; er rühmt seine Ehrlichkcil, indem er darauf spekuliert, daß ihm diese Eigenschaft es ihm einmal erleichtern wird, ihn über das Ohr zn hauen. Der Monarch ist ja schon halbgcrmanisicrt seiner Ansicht nach. Mit einem bißchen Druck kann man von ihm alles erlangen, nur muß man sich hüten, das jetzige korrupte Negierungssystem nn- zntastcn und zn kritisieren, weil Abdul Hamid in diese»! Punkte etwas rinpfiiidlich ist und Kritik übelnehmen konnte. Es ist auch besser, man erklärt dnS Bestehende für das einzig Gute, da es den Keim des Verfalls in sich birgt, der die Türkei narkotisiert, so daß man sie leichter secicren kann. Auch liegt es ans der Hand, daß ein Shstem- oder Regierungswechsel, welcher nicht ohne Blutvergießen vor sich gehen wnrd«, dem näher- wohnenden mächtigen russischen Konkurrenten Gelegenheit geben würde zn einem bewaffneten Eingreifen in die inneren Angelegen- hciten der Türkei. Alle diese Gründe machen ans dein strebenden Jnng-Dentschcn einen vollkommenen Tnrkomancn, der sich als solchen nicht oft genug Türken gegenüber zeige» kann. So naht sich denn der WcltmachtS-Gcrmnne mit der ihm eignen naiven Zuversicht dem OSmanen. um ihn auf seine BnndeStrcue hin anzuzapfen. Dieser, mit einem leichte» Lächeln nm die Lippen, das man für satirisch halten könnte, drückt ihm mitWort und Pamonnmc ans— indem er die Zeigesingcr krümmt und ancinnudcr hakt— daß dieOSmanIi und die Deutschen stets Arm in Arm gehen werden, worauf das Herz des Deutschen von imperialistischem Stolze schwellt, während der Türke hinter dem sich Eiilferneuden etwas wie: Gjaur! in den Bart murmelt. Es zeugt von geringer völkcrpshchologischcr Einsicht, wenn man, wie es diese dentschen Turkophilen thim, den Türken über die Rahah- Nationen erhebt nnd ihn mit allen möglichen nnd nnmöglichen guten Eigenschaften ausstattet, die er vor seinen christlichen Unter- thancii voraus haben soll. Wer länger im Orient lebt. wird einsehen, daß die Bevölkerung der Türkei eine größere Einheit bildet, als man auf den ersten Blick hin annehmen sollle. Zunächst bilden die Türken selbst keine streng in sich geschlossene ethnologische Einheit, wie allgemein bekannt. und dann haben das Klima und die gemeinsamen Lebensbedingungen die Gegensätze unter den Völkern dcS Reichs bedeutend versöhnt, die erst in den letzten zwanzig Jahren tvieder so recht hervorgetreten sind, aber meiner Ueberzengnng nach wieder verschwinde» köniwn. ES liegt etwas ungemein Serviles, Kriechendes in dem Gebnhren hiesiger europäischer Kreise gegenüber de» Türken, die die darin liegende Hciicbclci als gute Menschenkeniier, die sie sind, erkennen und sich das Ihrige dabei denken. Ein hiesiger Klub z. B. ging in dieser widerlichen Turkonianie so weit, seine christlichen Bedienten, stattliche getvandte junge Leute. die ihre volle Schuldigkeit thaten, zu entlassen, nm an ihrer Stelle nmhamedanische Kurden cinziistelleii, die eben erst ans dem Stadium der Halbwildheit aufgetaucht waren, aber einmal die Loyalität des betreffenden Klubs in das rechte Licht setzten und dann auch billiger zn haben waren, als die entlassenen Europäer. So konnte man zwei Fliegen mit einer Kloppe schlagen! Die hiesige europäische Geschäfisivclt— der Kommerzialismns hat hier noch weniger sittliche Skrupel» als anderswo— macht sich auch eines häßlichen Lasters schuldig, das den Türke» ebenfalls nicht unbemerkt bleibt.— der Doppelzüngigkeit. Im Interesse des Geschäfts schmeichelt man auf der einen Seite den Türken mit ihrer Superiorität, auf der andern Seite schimpft nian den einheimischen Christen gegenüber ans die türkischen Zustande. Die Türken haben das durchschaut— sie nehmen nie die Lob- Hudeleien ihrer angeblichen Freunde für bare Münze, denn sie wissen besser als jene, daß manches faul im Staate Dänemark ist. Aber sie weisen auch mit Eiilriistimg jeden Versuch zurück, Uneinigkeit unter den Bewohnern des türkischen Reichs zu säen, weil sie sich eben, mehr als jene von überspanntem Nationalismus kurzsichtig ge- wordenen Europäer ahne», als Kinder einer Mutter fühlen. Nur die Religion ist cS, welche noch eine starre Schranke zwischen den Türken mid ihren christlichen Mitbrüdern aufrichtet. Das knltnr- hemmende Element, das jede geoffenbarte Religion hat, tritt im ... 41 Islam MonbevS scharf mid in alle Verhältnisle eiiischncidend hcrvor. Der jetzige Sultan stchl binter den eiitferutesteii Ahnen nicht an Frönnnigkcit zurück. Die Monarchen sind ja üherhanpt frömmer als je; Nikolai schreitet in der Osterprozession, iind Abdul Hamid betet mit peinlicher Reaelniätzigkeit, hält Konferenzen mit seinen» Traumdcutcr, Murad Esfendi. und dem Astrologen, Scheich Abdul Hudah, und ivill auch die Kultur seines Volks nuf dieses Niveau herab- drücke». Sein ganzer Hof geht seinem Beispiel nach und heuchelt nach Kräften, dein»venigstenS von dem, was er glaubt, anscheinend überzeugten Herrscher nach. Aber die Kraft des Islam ist erschöpft, ivie unter dem autokratischen Element alle geistigen Fähigkeiten des türkischen Volks von einer Lethargie ergriffen sind, ans der sie nicht so leicht wieder erwache». Der Zauber der Religion des Propheten ist gewichen, die höheren Kreise huldigen in der Stille des Herzens, Ivie' die herrschenden Klasse» Europas, der Religion des Mammons und des äußerlichen Erfolges, während man das Volk allein noch im Glauben zu erhalten bestrebt ist. Atavistische Regungen jedoch eines vorsündflutlichcn Abcrglnnbeus verbinden Christen und Muhaincdaner. Wenn Allah nicht Hilst, versucht es der kranke MoLlcm einmal mit einem christlichen Heiligen. Die Religion befriedigt im Orient ein materielles Bedürfnis. Sie wird zur Medizin, bei der niau nicht danach fragt, ob sie der Pope oder der Jmam verabreicht. Jedenfalls schwindet bei vielen Gelegenheiten die künstliche Schranke, die Binde fällt von den Augen der Menschen und er erkennt seinen Bruder, den ihm viele Gcncralioncn hindurch eigennützige Pfaffen als ungläubigen Teufel geschildert haben. Das Gesnhl der Konsolidarität zwischen den Nationen der Türkei ist so stark, daß sich die Europäer, die nach dem Grundsätze: Divido et inipera! verfahre», verrechnen werde». Sie sind eins in Fehlern nnd Vorzügen, in Lastern und Tugenden. Wenn die Zeit gekommen sein wird, werde» sie als ein Ganzes sich in ein nützliches Kulturelcmcnt verwandeln. Was für ein Bild sich oft der Türke von dem Europäer zu machen gezwungen ist, wenn er die Exemplare sieht, die ihm hier als Vertreter der europäischen Kultur entgegentreten I Eine kleine erbauliche Geschichte möge das illustrieren, die sich vor zwei Jahren hier ereignete. In einer Nebengasse der perotische» Hanpistraße liegt eine deutsche Kneipe, ehemals viel besucht, aber seit der Zeit, in der der zu erzählende Vorgang spielt, möglichst gemieden. Hier pflegten in der einen Ecke des bnlbdnnkle» Zimmers eine Anzahl junger türkischer Offiziere regelmäßig zusamnienznkommcn und in blindem Vertrauen zu den anwesenden Europäern laute, unvorsichtige Reden zu führen. Diese Ware» nicht gerade revolutionär gehalten: doch waren sie für Stambnler Verhältnisse außerordentlich kühn. Die jungen Leute empfingen ihre Korrespondenz ans dem Auslände unter der Dcckadreffe dcS Wirts. Sie hielten fich anscheinend für ungemein sicher und benahmen sich dementsprechend mit großer Ilngezwnngcnhcit. Das Verhängnis nahte jedoch schnell, cS kam in Gestalt zweier deutscher Jonrnn- listen: der eine war von kleiner verwachsener Geslalt, er schrieb für ein antiscmitisch-agrarischcs Blatt und zu gleicher Zeit, wie ich glaube, für eine liberale Tageszeitung— der andre bildete mit seiner militärischen Haltung nnd martialischen Figur einen frappanten Gegensatz zu seinem Kollegen. Er trug einen französischen Namen P..., der gricchisch-türkische Krieg gab ihm Beschäftigung als Nicht-Gentleman in beiden Lager», nnd so war er nach dcr'großen Abladcstclle von menschlichem Schutt, nach dem für dunkle Existenzen wie geschaffenen Pcra verschlage». Kam» hatte P... einmal ei» Gespräch der Offiziere belauscht — sie sprachen deutsch— als in ihm der Gedanke aufkeimte, daß hier ei»»job" zn machen sei. Er bestiminte seinen Kollegen, der, wir wollen es zu seiner Ehre annehmen, sich sträubte, dahin uiitzn- wirken. Man machte Anfzeichnnngc» der gefallene» revolutionäre» Aentzerungcn und bereitete de» Hanptconp vor. die Abfangnng der für die niiglücklichenOpfer dieser beidenEhreinnäinicreinlanfendenKorrespon- denz. Ich kann nicht sagen, ob niit oder ohne Vorwisse» des Wirts: der Herr P... setzte sich in den Besitz der Briefe. Man hatte dann nichts Eiligeres zu thnn, als zinn Polizeipräfelten Redran Pascha zn gehen und ihm den Fang zum Kauf anzubieten. Der Handel wurde abgeschlossen nnd den» P... 3rst»>lli mit sichten Ivied nl-Z höcks! rcutnbel einpfvhlc»� Allein c-S jiicbt örtliche Lujie» mid Bodenarten, auf welche» diese Holzart gar nicht gedeiht, imr kiiilnncrlicheS Wachs- Jimi zeigt oder rotfanl ivird, ES sind die? Hobe, dein Sturmwind anSgcsehte llagen, Schucedrinkorte n»d besonders frcigelegcnc trockene Siidhnnge mit Kalkboden, Hier wird die Fichte mit ihrer flach- gehcnden Beivnrzclnng. dichten Beastnug und Benadelnug leicht voin Sturme gcivorfcn, voni Schnee gebrochen oder sie vcrtrockirct schon in der Jugend in dem dürren, heibc» Kalkboden. Zur Bcivaldnng solcher Nalkhänge und hoher, dem Wind ausgesetzter Lagen und zur BcsinndSerziehnng in Schneddrucksorteu eignet sich am vorteil- l?aftcslen die Lärche ihre eigentliche Heimat sind die Alpen und Karpathen, in Ivelchc» sie bis über MOV Meter MeercShöhe empor- steigt. Die Lärche liebt den Kalkboden, gedeiht an» besten im Lichte in freie», luftigen Lagen, ist unempfindlich gegen Frost und leidet nicht vom Sturme und Schneedrnck, da sie düime �»iveige und Benadelnug besitzt und iin Herbst die Nadeln abivirft, somit nicht wintergriin bleibt. Ihre Wurzeln dringen ztvische» den Spalten des dürren Kalkgesteins in die Tiefe und finden so Halt und Frische gegen Stnrm und Trockenheit. Die Lärche eignet sich auch sehr gut zur Bepflanznng von Wcidcslächen, weil sie dieselben»mr leicht beschattet, durch den Nadclabfall düngt und so besseren GraS- wuchs erzeugt. Ihr Wachstum ist rasch und zwar um so mehr, je ivarmcr die Lage ihreS Standortes ist, doch geht das stärkere Wachstum meist ans die Kosten der Qualität des Holzes. Der Anbau der Lärche erfolgt fast anSschliestlich durch Pflanzung und ztvar mit verschulten Pflanzen. Zur Erzielnng einer kräftigen, gegen Trockenheit?c. widerstaudSsähigcn Bewnrzclung verschult man die einjährigen Sämlinge, cltva ans 2ö— 3V Centimeter im Quadrat, läfit sie ztvei Jahre i», Beete stehen und verpflanzt sie dreijährig a»f de» Knltmort. Die bis dahin oft schon 1 Meter hoch gewordenen Pflanzen müssen sehr zeitig im Frühjahre oder je nach den klimatischen Verhältnissen schon im Herbst versetzt werden, weil die Lärchen im Frühjahr sehr bald grün werden, und in diesem Zustande verpflanzt, beim Eintritt trockener Witterung stets sehr bedeutenden Abgang erleiden.— Ans dem Gebiete der Chemie. io. Warn in i st d e r Z n ck e r s ii st'! Eine der bshentendstc» wissenschaftlichen Zeitschriften der ganze» Welt brachte neulich einen Aussatz, der mit den Worten begann: Mit all' den enormen Fort- schritten, die auf dem phhsikalische» und chemischen Gebiet in der Erkenntnis von der Znsammensetzung der Materie gemacht ivordcn sind, sind»vir doch nicht im stände, eine vollständige Au»v ort ans eine so einfache Frage zu geben wie die, warifln der Zucker siitz ist. Die Ehemie dcS Zuckers gicbt kam» eine Andeutung für den Weg einer Erklärung, aber die Siifie ist ohne Zivcifel ein Znstand. Ivo der Aufbau oder, mit uüiseuschastlichem Ausdruck, die Konstitution deS betreffenden Stoffs für diese besondere phtzsikalischc Eigenschaft in höherem Grade vcrantlvortlich ist. als dessen Zusannnensctzmig ans so und so viel chemischen Elementen in bestimmten Ber- .Hältnissen ihrer Menge. Der Geschmack ist eine subjektive Fähig- keit, deren Empfindungen allerdings in dem ganzen Menjchcngeschlccht übereinstimmend zn sein scheinen, die aber doch nicht so fein sind. um bestimmen zu können, worauf der eigenartige Geschmack der einzelnen Stoffe beruht, und dasselbe ist mit misrcin Geruchssinn der Fall. Dafi die Eigenschaften der Körper, die wir durch nnsre» Geruch oder nnsren Geschmack wahrnehmen, ein tiefes Geheimnis bedeuten, kann an eiiiem Beispiel leicht gezeigt werden. Terpentin und Rosenöl haben eine völlig gleiche chemische Znsaminensetznng. wie mich viele der übrigen sogenannten csscnzicllen Oele, da? hei fit die Art und die vcrhältnisinäfiige Menge der Elemente. aus denen sie bestehen, ist dieselbe. Nun wird doch aber »vahrlich niemand nur einen Augenblick daran zweifeln wollen, dafi der Geruch von Rosenöl mit dem von Terpentin gar nickt * z» vergleichen ist. In der Komposition dieser Stoffe a»S ilUTii Grnndstoffe» kann demnach die phhsikalische Eigenschaft ciiicS bestimmten Gcruchö nicht begründet sein. Die moderne Ehemie ist vielmehr geneigt, die Eutstchnug eines bestimmten Geruchs oder Geschmacks an einem Stoff aus einer eigentümlichen Anordnung der einzelnen Atome z» erklären. Mit andren Worten: die zusammen- setzenden Grundstoffe bleiben dieselben, aber sie sind sozusagen bei den verschiedenen Körpern in eine verschiedene Stcllmig zu einander gebracht, so dafi trotz einer gleichen chemischen Züsammcii- setznng verschiedene phhsikalische Eigenschaften entstehen. Als erklärender Vergleich könnte die triviale Thatsachc angeführt werden, dafi ans einer bestimmten Menge von Baumaterial, also ans einer festgesetzten Zahl von Ziegelsteinen und Brettern k. einerseits ein höchst plumper und schwerfälliger, andrerseits ein künstlerischer und zierlicher Ban zusammengefügt werden kann. Ebenso ist eS auch denkbar, dafi ans denselben Stoffen zwei chemische Körper zusammengesetzt werden können, von denen der eine süfi, der andere bitter ist. Zucker ist nnn nicht der einzige bekannte Stoff, der die Eigenschaft besitzt, süfi zn schmecken, aber allerdings der einzige dieser Art, der in der Natur vorlonnnt. Daher findet man anch den Glauben iveiiverbreitet, dafi ein Stoff Zucker cnt- halten ninfi, wenn er süfi schmeckt, diese Annahme ist aber gänzlich irrig. Glhccrin ist süfi, cnthlilt aber keinen Zucker, Saccharin ist fünshundertinal süficr als Rohrzucker und 16— doch ein besonderer chemischer Körper ohne eine Spur von Zucker i» seiner Ziisammensctzmig. Immerhin ist es wohrscheinlich, dafi trotz der chemischen Verschiedenheit in dem Aufbau dieser Körper eine gewisse Aehnlichkeit besteht, indem eben die Atome, die kleinsten Teilchen, die den ganzen Stoff bilden, verschieden zu einander gestellt sind und in einer besonderen Grnppiernng dem Körper eben die Eigenschaft der Siifiigkeit geben. Einen geiviffen Anhalt zur Bc- stätignng dieser Theorie hat die Forschung auch, bereits gegeben. Im Glyceri» nämlich sind die Atome des Kohlenstoffs zu' je drei gruppiert und in allen übrigen Stoffen von siifiern Geschmack in solche Gruppen, die ein gerades Vielfache» der Zahl drei dar- stelle», so im Traubenzucker und im Saccharin zn je sechs. im Rohrzucker, Milchzucker und Malzzucker zn je zwölf. Diese Thal- fache steht möglicherweise in Znsaninienhang mit der physikalischen Eigenschaft der Siifiigkeit, die jenen Stoffen gemeinsam ist. Die Anordnung der Atome in einem Körper ist ivahrjcheinlich überhaupt von grundlegender, ungeheurer Bcdcntinig. denn sonst wäre die Thatsache gar nicht zn erklären, dafi von zwei Stoffen, die genau dieselbe chemische Znsammcnsetznng haben, der eine ganz harmioS ist und der andre ein fnrchtbarcs Gift. Technisches. — Klärung von Berufte in. Schon PlininS erwähnt. dafi man trüben Bernstein durch Kochen im Fette eines Spanferkels klar machen kann, und im Mittckaktcr halte man gelernt, dasselbe durch langes Erhitzen in Riiböl bis an seine» Siedepunkt und sehr vorsichtiges Abkühlen zn erreichen. Die Erklärung dafür ist nicht leicht zu geben. Die Trübung Ivird. schreibt die„Techu. Rinidschan". verursacht durch Beimcngnngcii des Zellsafts der vorzeitlichen Bäume. denen der Bernstein cntflöfi. Nach neueren Arbeiten von DnhmS soll daS Nisböl in den Bernstein eindringen und die lleincu. Bläschen erfüllen, so dafi sie nusichtbar werben: derselbe Forscher hat aber gefnndeii, dafi durch Erhitzen im Sandbade oder in einer hoch- siedenden Salzlösung ebenfalls eine Klärung eintritt. ES scheint daher eher, als ob die Einschliifie von dem etwas erweichten Bernstein absorbiert werden, was sehr verständlich wäre, tvenn sie Über- nnegend anS Wassertröpfchen bestehen.— Humoristisches. — Die Gnädige. A.: WaS hat denn die Frau Baronin für ein Steckcnferd?" B.:„Oh die ist„moderne Kunst'-Reiterin!' — ll e b e r t r n in p f t. Frau A.:„Meinen Mann habe ich mir so gezogen, dafi er beim grofien Rciiiciiiachen nicht ein Wörichen briiiiimt." F r a u B.:„Pah! in e i n Mann besorgt daS große Neiiieiiiache» selbst."— — M i fi v e r st a ii d e Ii e Situation. Nachbarin(durchs Fenster in die Barbierstnbe sehend):„Na, Ihr Mann lernt wohl ans seine alten Tage»och tanzen?" BarbierSfran:„I Gott bewahre, der zieht nur der Hnbcr- bänerin einen Zahn ans I" � („Meggend. hinn. 9)1.") Notizen. —„DaS Kind der S e e e s s i o n nicht„Die Tochter der Secession". heifit daS utile Lustspiel. ivelcheS Gustav v. Moser und Thilo v. Troiha soeben geineinsam beendet haben.— — Eine ii a ch g e l a s s e ii e Operette von Z e l l e r. dem.Koiiipoiiisten deS„Bogclhändler" und dcS„Obersteiger", wird im kommenden Spieljahr in Wien aufgeführt werden.— — Der bekannte Wiener Theatermaler Hermann B n r g h a r t wurde wegen gerichtlich erhohenen Blödsinns unter Kuratel gestellt. — 285 Hörerinnen sind in diesem Sonnnersemester bis jetzt an der Berliner Universität eingeschrieben Auffallend ist eS. dafi die Zahl der Medizineriniien gegen früher besonders grofi ist: es stiidieren 26 Frauen Medizin.— — Der dritte inter nationale Ornithologen- K o n g r e fi wird Ende nächsten Monats in Paris tagen.— — B i r ch o w wurde zum Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien gewählt.— — Die 29, W a n d e r v e r s a in m l n n g de? Deutschen P h o t o g r a p h e ii V e r e i n S findet vorn 30. Juli■ bis zum 26. Anglist in Berlin statt: mit dieser Bersainmlnng ist-eine Ans- stelliiiig verl'iindeii.—- — E i n G e i e r z ii g von zwölf iveifiiöpfigeu Geiern tlüyp» fulvus) wurde in Lnze. bei Hoheiiinanlh in Böhmen kürzlich be- merkt:. zwei Tiere wurden erlegt. Die Flugweite eines Exemplars mafi 2,60 Meter.— — Ein R n ck g a n g i ii d e r Z a h l der Geburten ist seit l87l in allen Ländern Europas zu verzeichnen: der durchschnittliche Rückgang beträgt 3 Pxoz. Den gröfiten Rückgang von 34 ans 29,1 Proz. zeigt England, den geringsten von 0.1 Proz. Norwegen.— itjeriimivorliiPer Nev-cieur: Pant Jotz» in Berlin. DrnS un» Beriatz von Star Badin« ru Berkir..