ente , 50 ean) pigen 3 zu gen allen Stüd cet). Vio etc. reife ahme weder 388L el, arirt 29 für bei [ 25L etten e Carte er gen el, 45. fon კნი, M.) 594b laat tentire. 41 r und bis ehlt if, r. 280. Tirte Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlid 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pig. Sonntags- Nummer mit dent ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Poft- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Mr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Benth- Straße 2. Sonntag, den 29. November 1891. Das Ende vom Liede. Das beste Bollwerk gegen die Sozialdemokratie ist die Dummheit. Das ist ohne Zweifel richtig, und jede Ein- sprach. richtung, die der Dummheit Borschub leistet, ist also ein wirksames Kampfmittel gegen die Sozialdemokraten. Die Dummheit hat aber die unangenehme Eigenschaft, daß sie nur bis zu einem gewissen Grade eine Tugend ist, darüber hinaus aber selbst denjenigen, welche sie pflegen, unbequem wird. L ; Expedition: Beuth- Straße 3. vom 4. Januar 1879 in seinem Sinne auf, der von der der Kampf mit den Arbeitern um Gesellenausschüsse die ,, Herbeiführung eines besseren Verhält- Innungsmeister festhielt, brauchte man sie nur in diesem nisses zwischen Meister und Gesellen" Kampfe zu unterstüßen, um sie bei guter Laune zu halten, aber so gegen die Mitte der achtziger Jahre, da war dieses natürlich so, daß es für den Meister sich besser begehrlicher und die Heßerei der konservativen und ultraMan dachte sich das bessere Verhältniß" Geduldmittel abgebraucht. Die Junungsmeister wurden nun gestalte, daß man aus den Gesellen mehr Arbeit für weniger montanen Agitatoren bestärkte diese Begehrlichkeit. Es Gegenleistung erhalten könnte, daß man durch stärkere erschienen jetzt ganz ungeheuerliche Forderungen, als da Ausnutzung der Arbeiter, die vom Staate garantirt würde, find: Verbot der fabrikmäßigen Herstellung von Handwerksfich den Großbetrieben mehr fonkurrenzfähig erhalten könnte. erzeugnissen und des Handels mit solchen Erzeugnissen, Wir freuen uns über den naiven Glauben eines Kindes Der Kleinmeister, der die wirthschaftliche Umformung, Vergebung aller Staats= und Kommunalarbeiten an an die Macht und Weisheit seines Vaters, wenn das Kind die ihn bedrängte, nur sehr unvollkommen begriff, meinte Innungen. Zu den bescheideneren Forderungen gehörte noch die, aber durchaus verlangt, der Vater solle ihm den Mond durch allerlei Privilegien, unter welchen die Ausbeutung daß die Ausübung des handwerksmäßigen Berufes von der herabholen und schenken, wenn es dieserhalb heult, brüllt, der Arbeiter nicht das Kleinste sein sollte, sein Fortbestehen Bugehörigkeit zu einer Innung abhängen sollte, und daß schmollt und trotzt, dann kann es zulegt die stärkste Geduld sich sichern zu können. die Zulassung zum Eintritt in die Innung von den Inzum Erschöpfen bringen. In dieser Anschauung wurden die Kleinmeister von nungsgenossen selbst abhängen solle. Diese Forderung kleidete In diese Lage ist heut die Regierung gegenüber den den verschiedensten Seiten unterstützt. Die politisch und sich in die Forderungen nach 8 wangsinnungen und Kleinmeistern gekommen. Dieselben verlangen mit Trot religiös rückschrittlichen Parteien buhlten um die Unter dem vorgeschriebenen Befähigungsnachweise und Ungeſtüm von der Regierung ihren goldenen stügung der Kleinmeister bei den Wahlen. Sie feuerten als Bedingung der Aufnahme in die Innung. Sie bildeten Boden", den man ihnen freilich manchmal versprochen deshalb ihre Begehrlichkeit an, die sie zu unterstüßen vergleichsam die Borstufe zu den vorhergenannten weitergehenden hat, um sie recht folgsam zu machen. sprachen, sie malten das Zauberbild des goldenen Forderungen. Ohne diese weitergehenden Forderungen, die Als in den siebziger Jahren die sich entwickelude Groß- Bodens" dem armen Meister so verlockend vor, daß er einen vollkommenen Umfturz der ganzen heutigen Wirth industrie das Kleingewerbe immer mehr bedrohte, die Lage wohl daran glauben mußte, weil er gerne daran glaubte, schaftsordnung bedeuten, hatten die letzteren Forderungen ber Kleinmeister eine schwierige zu werden ansing, und in und nicht fähig war, die ihm gemachten Versprechungen zu faum einen Sinn. Die Zwangsinnung und der obligatoihre Reihen die Unzufriedenheit gerade so sich auszubreiten fritisiren. Das liberale Manchesterthum, das nicht zugeben vische Befähigungsnachweis waren aber die nothwendigen begann, wie in den Reihen der Arbeiter, da ergriff die Ne- durfte, daß das, freie Spiel der wirthschaftlichen Vorstufen für das Endziel der Innungsbewegung nach den gierung in nicht zu verkennender Geschicklichkeit, vielleicht eräfte" es wäre, das die Kleinmeister vernichtet, half ausgesprochenen Absichten der Hetzer und der aufgeheizten auch in einem gewissen guten Glauben, die Gelegenheit in hier gewiffermaßen mit, indem es wenigstens die tonfuse Kleinmeister: die Vernichtung der Großinduden Kleinmeistern die Anschauung zu pflegen, daß der Glanz, Ansicht pflegte, daß dem Handwerke durch Kooperativ- it rie zum Vortheile einiger privilegirter der, einer in den Kreisen dieser Meister geglaubten Sage Genossenschaften, kleine Maschinen, Erhebung des Hand- Kleinhandwerker. nach, einst das Handwerk umgeben habe, sich durch Annähe werkers zum Künstler und ähnlichen albernen Mitteln ge- Daß davon in der heutigen Staats- und Ge rung an die Zunfteinrichtungen wieder herstellen lasse. holfen werden könnte. sellschaftsordnung keine Rede sein kann, das nicht einMan konnte dabei an den zünstlerischen Traditionen, die Nachdem man die Innungen auf der Grundlage solcher zusehen, dazu gehört eben die ganze Dummheit der das deutsche Handwerk noch start beherrschten, leicht an leerer Versprechungen erst hergestellt, war es leicht, sie den Innungsrummel mitmachenden Kleinmeister. Sie hielten tnüpfen. Wenn auch ihres Charakters als öffentlich gegen die Begehrlichkeit der Arbeiter zu heben, diese Forderingen, wie sie auf ihren Jnnungstagen wiederholt rechtlicher Korporationen entkleidet, hatten sich doch noch den Innungsmeistern einzureden, die sozialdemokra aussprachen, aber für durchaus selbstverständlich. Man Gunungen forterhalten. Nun nahm die Regierung die tischen Anschauungen der Arbeiter wären besonders an hatte ihnen eingeredet, sie wären der Mittelstand", Weiterbildung dieser Einrichtungen in die Hand. Durch dem Niedergange des Kleingewerbes schuld, sie in einen der die eigentliche Stütze und Kraft des Staates wäre. Resfript vom 4. Januar 1879 wurden die Behörden ver- wüthenden Kampf gegen jeden noch so berechtigten Anspruch Sie glaubten das und da schien ihnen kein Anspruch zu anlaßt, die Neubelebung der noch bestehenden Innungen der Arbeiter zu verwickeln, der sie zu allem anderen hoch. herbeizuführen und die Errichtung neuer Junungen an- Denken und Streben vorläufig unfähig machte. Jahrelang Das Bismarck'sche Regiment that niemals etwas, diesen war der ganze Zweck der Innungen darauf gerichtet, den Glauben an die Wichtigkeit der Kleinmeister für die StaatsArbeitern einen, Innungs- Gesellenausschuß" erhaltung irgendwie zu zerstören. Man wußte mit großer abzuschmeicheln," abzutrogen, abzumogeln, weil sie die un- Geschicklichkeit sie bei Hoffnung und guter Laune sinnige Erwartung hatten, die Gesellen könnten leichter ver- halten. Auf die Hauptforderungen erhielten sie nie eine gewaltigt werden, wenn solch eine von von ihnen faum Antwort, die darauf schließen ließ, daß die Regierung ihnen jemals anerkannte Scheinvertretung vorhanden wäre. nicht gewähren wollte, was sie einfach nicht gewähren Dieser Kampf die Arbeiter zeigte schon die konnte. Aber in den zahlreichen Neben forderungen, hoffnungslose Einsichtslosigkeit der Innungsmeister, die da war man sehr entgegenkommend, um so entgegenkommenInnungen wuchsen dabei durchaus nicht nach Wunsch. der, je werthloser die Forderungen an und für sich für die Ter intelligentere Theil der Handwerker hielt sich ihnen voll Innungen waren, weil sie das Verhältniß zum Großkommen fern, und auch die ärmsten Handwerker be- fapital nicht trafen. Es verging fast keine Reichstagsman nicht diese oder jene theiligten sich nur wenig. In den Innungen findet man Tagung, in welcher vornehmlich den ungebildeteren Handwerker, der noch in Bewilligung der Jnnungsmeister in Form eines Zusatzeiner gewissen auskömmlichen Lage sich befindet. So lange paragraphen zur Reichs- Gewerbe- Ordnung oder gar einer Juregen. Diese Anregung fiel um so mehr auf einen guten Boden, als das Schulze- Delitzsche Hilfskassenwesen damals noch in den Kreisen der Kleinmeister als ein wirksames Mittel betrachtet wurde, das Handwerk im Konkurrenzlampfe mit dem Großkapitale zu unterstützen. Das " Her mit dem Rapitale!" glaubte man noch als wirksames Zauberwort verwenden zu können. Mit Eifer stürzte sich ein, Theil der Handwerksmeister auf diese Inuungen. Wenn einigen die, Hebung des Handwertes " durch gemeinsame Einrichtung von Kredit und Vorschußkassen, von Konsum- und Rohstoffvereinen vor schwebte, faßte von vornherein der größte Theil der innungsfreundlichen Meister den Wortlant des Restriptes Feuilleton. Nachdrud verboten.] Er kehrt zurück! [ 80 Driginalroman von Jean Meroz. Seine Hände zitterten, er fühlte sich dem Wahnsinn nahe. Aber der praktische Geist, der ihn fennzeichnete, gewann die Oberhand; die Habsucht trug schließlich den Sieg davon. " wäre es auch nur, um sie für den Streich zu bezahlen, den sie mir gespielt hat; denn sie hat mich nach der Rue St. Placide kommen lassen, indem sie mir versicherte, daß Charlotte allein wäre. Sie wollte ihren Zorn noch weiter ausschütten, doch Collard unterbrach sie kurz mit den Worten: -Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir werden über alles dies ein anderes Mal plaudern. Es handelt sich darum, zu berathen, wie wir operiren sollen. Die Sache ist schwierig genug, um vorher ernst darüber nachzudenken. Aber bevor wir uns in diese Einzelheiten einlassen, wollen wir ein wenig vom Geschäft sprechen. Ich wünsche ein Akzept über die Summe, welche Sie mir versprochen haben, wenn ich Ihnen dabei helfe, daß Sie Ihre Tochter wieder bekommen. " Collard hinreichte. Dieser zählte sie sorgfältig, ohne das verächtliche Lächeln zu bemerken, welches über die Lippen von Marche- Seul's Frau glitt. Darauf ließ er sie in die Tasche des Alpakka- Ueberziehers verschwinden, den er heut an Stelle des uns wohlbekannten Mantels trug, der dem Polizei- Agenten ein so seltsames Aussehen gegeben hatte. Nun erst setzte Collard den Plan in Worten auseinander, den er geschmiedet. Zuerst hatte er daran gedacht, sich von einigen seiner Genossen helfen zu lassen, welchen gewiß nichts angenehmer sein würde, als einige hundert Franks zu verdienen. Aber auf diesen Plan hatte er Lariretten's wegen verzichtet; Er griff sich mit den Händen nach der Stirn. diese kannte keine Furcht und war wohl fähig, durch ihr Geschrei nicht nur das Haus aufzuwecken, sondern das In furzen Worten erzählte er die Ereignisse des Abends, den Verhaftungsversuch, welcher gescheitert war. Der Tod kann uns jede Stunde ereilen. Wir werden ganze Quartier zu allarmiren, in dem sie wohnte, nnd wo Ja, in diesem Augenblick ist Marche- Seul mit etwas eine schreckliche Revolution bekommen. Ist sie siegreich, so sie, dank ihrer Anmuth, Liebenswürdigkeit und Heiterkeit ganz anderem beschäftigt, als Charlotte zu bewachen. Mit werde ich aus Paris verschwinden müssen, denn wenn Marche- es verstanden hatte, Jedermanns Liebe und Achtung zu erfeinen Freunden durcheilt er die Vorstädte, um sie zum Seul dann noch lebt, wird er mich todtschießen lassen wie werben. Er ließ diesen Gedanken also fallen und faßte einen Kampfe aufzurufen, welcher mit Anbruch des Tages be- einen Hund. Ich brauche also Geld. ginnen soll. Alle diejenigen, welche dieses junge Mädchen Wenn Sie mir die Hälfte der Summe augenblicklich anderen Plan, welcher sicher gelingen mußte. schützen tönnen, befinden sich kampfbereit in den Straßen aufzählen und die andere aushändigen wollen, sobald ich von Paris. Ein einziger vielleicht könnte ihr Beschützer Ihre Tochter zu Ihnen hierher geführt haben werde, so jein; aber er ist sicherlich zu dieser Stunde bei dem Kriegs- will ich Ihnen meinen Plan auseinandersetzen; er wird minister, damit beschäftigt, den Angriffsplan vorzubereiten, sicher gelingen, wenn wir uns in der kürzesten Zeit an's es ist Werk machen. welcher den Aufstand vernichten soll Robert Guidal. Wir können also ruhig sein, Niemand- Das Geld liegt seit dem Tage bereit, an welchem wird kommen, um sich zwischen Charlotte und uns ich es Ihnen versprochen habe. Ich werde Ihnen geben, zu drängen. In diesem Augenblick befindet sie sich bei der was Sie von mir verlangen. Ich vertraue Ihnen. Warten tleinen Blumenhändlerin von dem Place des Victoires und Sie wenige Minuten. wird auch bei ihr in der Rue Pagevin schlafen. Die Frau Deshommes ging in ihr Schlafzimmer und Ach, diese kleine Schlange, wenn ich ihr eine gute kehrte einen Augenblick später zurück. In ihrer Hand hatte Lektion geben könnte, so würde ich mich sehr freuen. Und sie ein ziemlich starkes Bündel Banknoten, welches sie Im Vorbeigehen suchte er einen Kollegen von der Präfektur auf, einen durchtriebenen Spürhund, der in alle öffentliche Versammlungen und Klubs lief und stets als Arbeiter gekleidet ging. Er war alt und sah in seinen weißen Haaren höchst ehrwürdig aus. Gut instruirt, sollte er zu Charlotten gehen und ihr sagen, daß ihr Vater vor dent Beginn des Kampfes sie noch einmal zu sehen, mit ihr zu sprechen und sie zu umarmen wünsche, vielleicht zum letzten Mal. Charlotte würde nicht zögern, ihm zu folgen, besonders wenn sie erführe, daß Marche- Seul sie bei Michel Ferrand erwarte. Sie follte über den Platz St. Sulvice aehen, und zu brachte. " Berbesserung" des Innungsgesetzes selbst entgegen- 1 noch zuletzt Bismarck gegen den Vorwurf, daß er durch sein sie sich erwerben, wenn sie vollständig mit dem System der Fernhalten von Berlin im Winter 1889/90 selbst verschuldet Täuschungen bräche. Dann freilich bedürfte sie auch nicht Das große Schaugericht, der Befähigung 3- hat, daß die Krisis mit seiner Entlassung endete. Er sei eines so großen geheimen Fonds, wie ihn der gegenwärtige nachweis und die Zwangsinnung, sie blieben daran unschuldig. Freilich jetzt könne man das ärgste er- Etat verlangt. Es würde dann auch klar werden, welche zwar in unerreichbarer Ferne auf der Tafel, so sehr die warten. Er sieht schon das Militär mit seinem sozial Biele die Regierung in der Gesetzgebung verfolgt; es würde Innungshündchen auch danach gierten und wedelten, aber demokratisch durchsetzten Unteroffizierkorps im Kampf gegen Klarheit über dieselbe geschaffen, statt daß die au so ab und an wurde ihnen ein Häppchen zugeworfen. Das die revolutionirenden Sozialdemokraten zu diesen übergehen. gesprochenen Zwecke dazu dienen, unausgesprochene Ziele wesentlichste Zugeständniß war wohl das Lehrling 3- Doch geben wir die Ausführungen Bismarc's, obwohl er und Absichten zu verbergen. Ausbeutungsprivileg, das aber wieder an so durch die Rede des Reichskanzlers gründlich abgeführt wurde, viele, den Innungsmeistern sehr unbequeme, Bedingungen der Kuriosität wegen wieder. Sie zeigen, welchen Höhegrad Die falsche Nachricht von der angeblichen Absicht der Sozial geknüpft ist, daß im Ganzen nur recht wenig davon Ge- kindischen Blödsinns die Bismarck'sche Phantasie erreicht hat demokraten, einen Antrag auf Abänderung des Majestäts, brauch gemacht wird. Nicht einmal das Vergewaltigungs- und was er alles seinen„ Getreuen" glaubt auftischen zu beleidigungs- Paragraphen im Reichstage einzubringen, Mittel gegen die Arbeiter, das ersehnte Arbeits- tönnen. Er schreibt also in seinem Leibblatt: welche darin bestehen soll, daß Majestätsbeleidigungen nur buch, konnten sie erschmeicheln. Die Frage, die in jener Zeit die Situation beherrschte, auf Antrag des Monarchen zu verfolgen seien, veranlaßt war in der Hauptsache die der beabsichtigten Aufhebung die Bossische Zeitung" dieses zu befürworten. Sie meint, des Sozialistengefezes. Fürst Bismarck war der daß damit das Denunziantenthum beseitigt werden würde. Ansicht, daß die sozialdemokratische Bewegung in letter Kon- Ebenso hält sie es für erforderlich, daß die fünfjährige Ver fequens feine Rechts-, sondern eine Kriegsfrage und als solche jährungsfrist für Majestätsbeleidigungen auf ein Jahr ges zu behandeln sei, wenn man den Bestand der geltenden Staats- fürzt würde, indem sie auf Fälle hinweist, in welchen noch und Gesellschaftsordnung mit Aussicht auf Erfolg in der Zu in der letzten Woche der fünfjährigen Frist aus Rache funft sicher stellen wolle. Der Reichskanzler war überzeugt, Denunziationen angebracht murden. Wir sind der Meinung daß der Kampf mit der Sozialdemokratie um die Macht um daß der großen Masse von Denunziationen, bei denen die vermeidlich sei und deshalb je eher je besser stattfinde, d. h. umlauteren Motive des Denunzianten deutlich zu Tage bevor die Bemühungen größeren Erfolg erzielt hätten, welche die Sozialdemokratie unablässig macht, um die Zuverlässigkeit treten, der Staatsanwalt schon von vornherein die der Armee zu untergraben und namentlich den für dieselbe Denunziation hätte zurückweisen, und daß vor allem von wichtigen Stand der Unteroffiziere in die Hände zu bekommen. dem Richter den Aussagen rachsüchtiger Denunzianten keine Angesichts des Vertheidigungszustandes, in dem sich Staat und Glaubwürdigkeit hätte beigemessen werden dürfen. Wenn Gesellschaft den sozialistischen Arbeitermassen gegenüber befinden jetzt auch eine Bestimmung getroffen würde, wonach Majestäts und angesichts der Möglichkeit, daß, wenn eine Lösung der beleidigungen nur auf Antrag verfolgt werden, so ist doch fozialistischen Frage nicht bei geiten herbeigeführt wiro, in der die Gefahr vorhanden, daß für solche Anträge Formulare wendiger militärischer Bewältigung eines geschaffen werden und daß bei der eingeriffenen Bragis die fozialistischen Revolutions Versuches ein persönliche Antragstellung des Monarchen schon das Urtheil fozialdemokratisch durchseßtes Unteroffi- beeinflussen wird. Das Denunziantenthum, überall und zu ziertorps die Goldaten veranlaßt, zu allen Zeiten verächtlich, mit dem Nimbus des Patriotismus hoch", d. h. in die Luft zu schießen, blieb es für umgeben zu haben, das ist ein Ruhm, den das neue Deutsche den Fürsten Bismarck unverständlich, daß die Frage der Auf- Reich mit dem römischen Kaiserreich in seinem tiefsten Berhebung des Sozialistengesezes vom juristischen Standpunkte, falle theilt. Manchmal wurden die wedelnden Hündchen ganz böse, wenn ihr Hunger nicht gestillt und auch kein Geduldsfnochen ihnen zum Knabbern gegeben wurde. Dann drohten sie sozialdemokratisch zu werden. Das ist noch in den letzten Jahren mehrmals vorgekommen. Die Regierung hatte freilich noch eine ganze Anzahl solcher Knabberknochen für die Ungeduld der Innungsmeister vorräthig, weil die Forderungen derselben schier ohne Ende find, alle aber das eine gemeinsam haben: Es soll anderen armen Teufeln das Leben schwerer gemacht, ihnen ihre Existenz genommen werden, um damit den Innungsmeister aufzufüttern. Doch möchte mit jedem Jahr des Fortschreitens der Großindustrie die die Bewilligung solcher Forderungen schwieriger werden. Abzahlungshändler, Hausirer! Ja man würde sie vielleicht gerne opfern, um die Innungsmeister noch weiter bei Laune zu halten, wenn es sich dabei nur um einen Haufen armer Teufel handelte, aber die Großindustrie ist dabei betheiligt! Die Konsumvereine! Wie kann man diese den Kleinmeistern günstig stimmen? Sie wollen ihren Mitgliedern gute und billige Waare liefern, das kann eben Ser Kleinbetrieb nicht, das kann mit dem nöthigen Vortheil nur der Großbetrieb. Da wird kein Wunsch und kein Rath helfen. Gewerbekammern! Sie waren schon einmal da und gingen an der Theilnahmlosigkeit der Handwerker ein, welchen sie die dafür erhobene Umlage von zwei einhalb Silbergroschen nicht werth waren. Wenn die Konferenz dem Herrn Minister nicht viel Neues gebracht hat", so werden ihm die HandwerkerRammern auch nur immer denselben abgestandenen Kohl bringen. Was können, was sollen sie sonst bringen, als die alten Klagen, die alten auf dem Boden der heutigen Wirthschaftsordnung unerfüllbaren Forderungen? Zukunft der Tag tommen kann, wo bei noth anstatt von dem der Erhaltung und der Sicherung des Staates entschieden werden sollte. Nach der Meinung des Fürsten tam Wer hat, dem wird gegeben, das bestätigt sich recht es vor Allem darauf an, die Staatsgewalt im Besiz aller deutlich auch im Schulwesen. Der Zuschuß, den der Staat Waffen zur Bekämpfung der Sozialdemokraten zu belassen, oder die Gemeinden den die höheren Schulen besuchenden bleiben vermöge. Mit diesen Ansichten und mit denen, die der Volksschule zu gute kommende Zuschuß. Dieser Unter damit sie bei einer etwaigen Katastrophe Herr im Lande zu Kindern gewährt, ist beträchtlich höher als der den Kindern der Arbeiterfrage im Wege der Gesezgebung begte, befand er schied ist aber noch in stetiger Steigerung begriffen, wie wir sich schon damals im Widerspruch mit denjenigen der maß es deutlich an einer vergleichenden Statistik für die Stadt gebenden Zukunft. Da ihm dadurch die Möglichkeit abgeschnitten Braunschweig sehen können, die wohl auch von der Statisti war, feine Ueberzeugung im Reichstage zu vertreten, hielt er aller anderen Städte bestätigt werden dürfte. In Brauns sich den Verhandlungen fern und entsprach damit, wie wir schweig zahlte im Jahre 1886 die Stadt einen Zuschuß, der glauben, höheren Wünschen. sich pro Kind belief der Reichskanzler über anderweitige Bemühungen zur Lösung in der Oberrealschule auf in der höheren Mädchenschule auf in der städtischen Mädchenschule auf in der Bürgerschule( Volksschule) auf . B 57,91 M. 32,32 31,14# " 9 29,92 " mit XV. frei Ar zuj bin ein der 1111 alle bin sche gli Fäl ber Sa: gru abe Ren ชิน Schr schl der füh Lege inm ist. Agi Jut befo Bo Gru lich unt die sch der Wort Daß und nicht lunge griffe beiter würd hänge wie f aber erklär pfehle mit I und angem in der Oberrealschule auf 77,44 M. volle . . an in der höheren Mädchenschule auf in der städtischen Mädchenschule auf in der Bürgerschule auf 54,90" deutsc . 41,13 ertlär • 35,21 20,00 M. was • 22,00 10,00 " Leipz n daß 6,00" Im Jahre 1891 belief sich der Zuschuß der Stadt pro In einem Punkt offenbart hier Bismarck jedoch auch Die kurze Erklärung: den Befähigungsnachweis und sein wirkliches Trachten, das nur von den Sozialdemokraten die Zwangsinnung giebt es nicht, nimmt dem Innungs- vereitelt wurde. Er hätte sie gerne dazu getrieben, daß sie streben jeden Boden, bricht ihm die Krone aus. Ob diese durch irgend einen Putsch Gelegenheit gegeben, sie niederWahrheit auf die Innungsmeister aufklärend wirken kartätschen zu können; er betrachtete das Sozialistengesetz wird? nicht als Mittel gegen gewaltsame Umsturzbestrebungen, Kind Vielleicht. Vielleicht sieht ein Theil von ihnen doch sondern um solche zu provoziren. Nach der gestrigen ein, wie die Junker und die Pfaffen sie seit zwanzig Rede Caprivi's, die sich im Haupttheile Jahren an der Nase herumgeführt haben; vielleicht wird den Nörgler von Friedrichsruh richtete, hat Bismarck ihnen klar, wie auf dem Boden der heutigen Wirthschafts- nur noch die Wahl, wenn ihm ein Fünkchen, ordnung mit so kleinen Mitteln, wie Einschränkung der wir sagen nicht Ehre, sondern nur Scham innewohnt, entGefängnißarbeit, Aenderung des Submissionswesens, Be- weder im Reichstag zu erscheinen und zu reden oder zu schränkung des Hausirhandels und der Abzahlungsgeschäfte, schweigen. Fährt er wie bisher mit seinen Stänkereien Gewerbekammern und anderen, dazu meistens noch taum fort, so wird ein großer Theil seiner heutigen Nachbeller burchführbaren Maßregeln nicht zu helfen ist; vielleicht wohl ein Haar darin finden, ihm weiter zu folgen. tommt ein Theil von ihnen zum Verständniß der Lage und damit zur Sozialdemokratie. Bielleicht sprengt diese Erfahrung das Band der Dummheit, das Bollwerk gegen die Sozialdemokratie. Politische Leberlidit. Berlin, den 28. November. Der Zuschuß ist also gestiegen pro Schüler der Oberrealschule um der höheren Mädchenschule um der städtischen Mädchenschule um der Bürgerschule nur um. B Man stellt es als so was Ungeheuerliches vor, als Ein führung des Sozialismus und Kommunismus, wenn die Die Rede des Herrn v. Caprivi scheint bereits in Abschaffung des Schulgeldes auch nur in der Volksschule, Friedrichsruh eingeschlagen zu haben. Es zeugt nur von oder gar die unentgeltliche Lieferung der Lehrmittel vers verhaltenem Aerger, wenn Bismarck durch den Telegraphen langt wird. Wollten Staat und Gemeinde auf die Kinder die Nachricht verbreiten läßt, es habe an demselben Tage der Armen nur so viel verwenden, als man dem Kinde der bei ihm eine musikalische Soiree unter Mitwirkung der Reichen schenkt, dann könnten bei unentgeltlichem Unterricht Sängerin Etelka Gerster und des Musikdirektors Sally und freier Lieferung der Lehrmittel schon ganz gewaltige Liebling stattgefunden. Aufbesserungen der Volksschule erfolgen. Der Staat schent Es ist nicht nöthig, daß man alle Tage das Bestreben die bei den Meisten nur den Zweck haben, ihnen den drei den Kindern der Reichen und Wohlhabenden große Summen hat, Andere zu täuschen, dieser Ausspruch Caprivi's jährigen Militärdienst zu ersparen und ein neues Privileg, in seiner Reichstagsrede wendet deutlich seine Spitze gegen die einjährige Dienstzeit zu verschaffen. die Politik Bismarck's. Eine dieser Täuschungen war auch # 1 Fürst Bismarck hat von Herrn v. Caprivi eine gründliche Abfertigung erhalten. Man hat ihn bisher bellen lassen, und die Kleinen von den Seinen", welche sich anstellten, als das Hinhalten der Handwerksmeister mit Hoffnungen, auf Der Boykott, die Verrufserklärung in vollster ob ihnen das Bellen imponirte und als ob sie Bismarck deren Verwirklichung von vorne herein nicht gerechnet Oeffentlichkeit, scheint, wenn von Unternehmern gegen wieder in alter Macht emporsteigen sähen, werden wieder werden konnte. Diese Täuschung durch eine offene Er- Arbeiter verübt, von manchen Behörden noch als etwas fuschen und sehen, sich mit dem neuen Kurs" so gut wie flärung beseitigt zu haben, ist schon ein Verdienst der gegen- Empfehlenswerthes angesehen zu werden. So lesen wir in möglich abzufinden. In seinem Organ entschuldigte sich wärtigen Regierung; ein noch größeres aber würde den Amtlichen Mittheilungen aus den Jahresberichten der Scheitern gebracht, so zweifelte er wohl daran, daß er sich Bettkante liegend wie eine Orgelpfeife schnarchte, energisch auf irgend einer Barrikade würde tödten lassen. Aber sein zu schütteln. Der Plan war in der That einfach auszuführen, und Mund verzog sich zu einem höhnischen Lächeln bei dem GeHilaire, Hilaire! wach doch auf! Marche- Seul's Frau darüber entzückt, fonnte sich nicht ent- danken an seine Verzweiflung, wenn er sein Ver- Sie schüttelte ihn wüthend, um ihn aus dem Bett zu halten, trotz der Abneigung, die sie empfand, Collard die schwinden und die Entführung Charlotten's bemerken, werfen. Hand zu drücken und ihm mit warmen Worten zu danken. wenn er erfahren würde, daß lettere in den Händen seiner Doch die Zeit drängte und Collard hatte Eile, an's Werk Frau sei. zu gehen. dort sollte das arme hilf- und schußlose Mädchen entführt und zu ihrer Mutter gebracht werden. und zurüc Univ jchen Schlag erflä wort, ganze er n fchaft Arbe würd Geift Stut Prof. und v. A Manr die bu hat ex erfunt folglic Drt t der K daß b Don L fich i Schaffe wie fo Regie wir gelang Schulze Liegen. L Roth Bestä Bress Leo zur n nöthig verfuc wie e Rußla Dorrai werde. Depa Judu Dieses energische Eingreifen hatte seine Wirkung. Der Hausmeister erwachte, fuhr sich mit der Hand über die Augen, rieb sich heftig den Kopf und schaute sich dann um, ohne etwas mit seinen triefenden, schlaftrunkenen Augen zu sehen. Aber der Schläfer, der zu schnarchen aufgehört hatte, wurde nicht wach. Er war wieder auf den Play hinabgegangen und schritt Collard legte die größte Ungeduld an den Tag. Nachdem die besten Dispositionen getroffen waren, mit langen Schritten nach der Rue de Canettes hin. Ange- Ich wette, dieses Schwein hat sich gestern besoffen! wurde verabredet, daß Charlotten's Mutter sich im Flur langt vor dem Hause Nr. 22, läutet er an der Thür, sie und indem er seinerseits näher trat, nahm er ihn um den des Hauses aufhalten sollte, welches sie bewohnte und daß öffnete sich sofort. Im Finstern tastend betrat er den engen Leib und segte ihn auf den Bettrand. die Thür offen stände. Dies würde ohne Schwierigkeit aus- und feuchten Flur, an dessen Ende sich ein schwacher Lichtzuführen sein. Ein Hundert- Francs- Billet bestimmte er für schein zeigte. Es war die Loge des Hausmeisters. Ziemlich den Hausmeister, welcher dafür sicher Beistand leisten würde. start pochte er an die Thür und ohne eine Antwort abzuUnd Collard verließ die Wohnung, indem er sich die warten, trat er augenblicklich mit den Worten ein: Hände rieb. -Hilaire, stehe auf, es sind 100 Franks zu verdienen, Was lag ihm jetzt daran, ob die bevorstehende mein Alter mehr als man Dir in zwei Monaten da, ür Er sah so schnurrig, so lächerlich aus, daß Collard, Revolution siegreich war oder unterdrückt wurde? giebt, daß Du die Sozialisten überwachst. troh seiner Ungeduld und seiner Ermüdung vor Lachen Von der Summe, auf welche er rechnete, um sich Der Hausmeister lag im tiefen Schlaf; seine Frau, ein bersten wollte. auf das Land zurückzuziehen und von Renten zu leben, schrecklich altes, pustendes Weib, welche mit einer Schuur Vergangenen Abend war er wirklich mit einem schreck hatte er die Hälfte in der Tasche, die andere Hälfte sollte den Riegel zurückgezogen, hatte sich schnell im Bette auflichen Alkoholrausch nach Hause gekommen. Er war viehisch er in spätestens zwei Stunden erhalten. gesetzt, als sie die Loge aufgehen hörte. Sie machte ein betrunken und konnte nur durch Tasten an der Mauer Gleichzeitig befriedigte er seine Rache. Er war macht verstörtes Gesicht und suchte in einer Regung lächerlicher seinen Heimiveg finden. los, was den General anbetraf; er stand eben zu niedrig, Schamhaftigkeit mit ihren zitternden Händen die Decke über Er machte eine Bewegung, als wollte er in die Kissen um so hoch zu reichen, doch sah er ein, daß derjenige, ihren eingefallenen Busen zu ziehen. zurückfinfen, aber Collard hatte ihn beim Arm gepackt und welcher augenblicklich der oberste Chef der Armee war, nur-Nun, Alte, macht nicht so viel Umstände! Weckt in die Mitte der Stube gezerrt; dann nahm er eine Wasser entehrt aus dem Kampfe hervorgehen konnte, welche Euren Mann, der wie ein Klos daliegt. Eure Heize ver- flasche, die auf dem Tische stand und goß den Inhalt der die Gewalt in seine gierigen Hände bringen sollte. führen mich nicht! selben dem Trunkenbold über den Kopf, worauf dieser laut Wird er besiegt, so wälzt die Bourgeoisie die Ver- Ich bin es, Collard, habt keine Furcht, man will aufschrie. antwortlichkeit für die Niederlage auf seine Unfähig Euch nichts stehlen! Wirst Du nun bald aufwachen, dreifaches Vieh! feit, er war dann gezwungen, vor der triumphirenden Als sie den Namen des Agenten, den sie nicht erkannt Das Gefühl der Kälte, verursacht durch die Feuchtigkeit Revolution zu fliehen, die auch wohl seine Flucht hindern hatte, hörte, beruhigte sich die Alte. der Steine, auf welche seine Füße plöglich traten, und durch und ihn erschießen lassen fonnte. das Wasser, welches über seinen von der Bettwärme noch schwitzenden Körper herabrieselte, brachten Hilaire schnell zur Besinnung. Ihre Augen leuchteten in der Hoffnung auf einen un- Er war vollständig wach und konnte, nachdem er geheuren, ungeahnten Gewinn, der sie in Stand sezen Collard's Stimme erkannt hatte und ihn hier an seiner er grimmig haßte, besonders seitdem er ihn im Verdacht würde, eine hübsche Reihe von Gläschen ihres beliebten Seite erblickte, sich einer Bewegung großen Erstaunens hatte, daß er ihn hatte so durchprügeln lassen, daß er dabei Liqueurs zu trinken, für den sie eine unwiderstehliche nicht erwehren. ein Auge verlor, seitdem er seinen Plan beinahe zum Schwäche hatte. Sie begann also ihren Mann, der an der Siegte er aber, so waren seine Lorbeeren mit Blut be fleckt; es traf ihn der Fluch des arbeitenden Volfes, welches die gewaltige Majorität der Nation bildet. Was nun Marche- Seul anbetrifft, den Menschen, den Ach, Verzeihung, Herr Collard! rief sie in demüthigem Tone, ich hatte Sie nicht erkannt, die Nacht lampe brennt hier so düster. ( Fortsetzung folgt.) 50 G obend aller Tichet Rog Hirs 73 3 9 Depia em der h nicht värtige welche würde aus Ziele Sozial eftäte ringen, en nur anlaßt meint, würde. eVer hr ge n noch Rache inung, en die Tage n die n von feine Wenn eftäts t doch mulare cis die Artheil nd zu ismus eutsche Ver 5 recht Staat enden ndern Unter e wir Stadt atiftit Braun B, der ot pro S Ein die Schule, ver Finder e der erricht altige chenty tmen drei vileg Ifter gegen etwas mit Beaufsichtigung der Fabriken betrauten Beamten, XV. Jahrgang 1890". Für Leipzig und Umgegend haben sich die Gewerbetreibenden im Hinblick auf die beunruhigende Haltung der Arbeiterschaft, mit Ausnahme der zu einem besonderen Verband zufammengetreten Metall- Industriellen, der Buchdrucker, Buchbinder und der Bierbrauer, zu einem dauernden Verbande ver einigt. Derfelbe verfolgt den Zweck, seine Mitglieder und deren Arbeiter vor sozialdemokratischen Uebergriffen zu schützen, und es können alle Fabrikanten, Vorstände von Betrieben, ferner alle im Bezirk der Genossenschaft bereits bestehenden Verbindungen von Arbeitgebern, sofern sie die Rechte einer juriſtischen Person erworben haben, wie auch die Innungen als Mitglieder beitreten. Der Verbandsvorstand kann in dringenden Fällen binnen 48 Stunden die Verbands- Versammlung einberufen, und es gelten für den Verband unter Anderem folgende Sazungen: M Weizen 19 200 000 Zschetwert oder 179,6 Millionen Pud,[ aweireihigen Waffenroces mögen auf die Bierbant passen, in Roggen 66 100000 fchetw. oder 585, Gerste 18 700 000 Tschetw. einer Reichstagsrede nehmen sie sich nur fomisch aus. Auch daß oder 138,4, Hafer 50 550 000 Tschetw. oder 283 Millionen Pud. der Boltsmann" Payer in der Frage des Militär- StrafHiervon wären ferner noch abzuziehen die Kornmassen, die in prozesses seine Hoffnungen in erster Linie auf die kleinſtaatlichen der Zeit vom 28. Juli bis 19. Oftober( vom ersten bis zum Regierungen sett, scheint uns nach allem dem, was wir von der letzten Ausfuhrverbot) exportirt worden sind. Sie beliefen sich Widerstandsfähigkeit dieser Regierungen gegenüber preußischen auf: Weizen 47,8, Roggen 22,4, Gerste 20,7, Hafer 10,3 Mill. Wünschen schon erlebt haben, etwas gar zu vertrauens P d. Die Weizenausfuhr für die Zeit vom 19. Oftober bis felig. Wenn der Reichstag in 11 Dieser Frage nicht zum jüngsten Ausfuhrverbot veranschlagt die Now. Wr." mit hart bleibt, die Regierungen lassen Herrn Payer sicher 15-17 Mill. Pud oder mit der obigen Zahl zusammen also im Stiche. die gesammte Weizenausfuhr vom 28. Juli an mit rund 65 Mill. Als letzter Redner brachte der Welfe von der Decken noch Pud. Ziehen wir nun diese Zahlen ab von den oben erwähnten den Welfenfonds und die in letzter Zeit in Hannover beliebten Restbeständen, so beziffert sich der Vorrath an Weizen auf 114,6, polizeilichen Scheerereien gegenüber seiner Partei zur Sprache. an Roggen auf 562,6, an Gerste auf 117,7, an Hafer auf 274,7 Der Reichskanzler gab in seiner Antwort darauf die Erklärung Millionen Pud. ab, daß die Beschlagnahme des Welfenfonds nicht aufgehoben werde. Davon waren wir von jeher überzeugt; wer anderes glaubte und hoffte, der kennt Breußen schlecht. Die auf 90 Millionen Seelen geschätzte Bevölkerung statistischen Berechnung jährlich 776 Millionen Pud Getreide der 50 russischen Gouvernements braucht nach derselben zu Nahrungszwecken. Die gesammten Vorräthe an Weizen und Roggen genügen aber nicht zur Verpflegung, es müßten auch noch, dem Petersburger Blatte zufolge, 98 Millionen Pud Gerste hinzugenommen werden, so daß 19 Millionen Bud Gerste und der Hafervorrath übrig bleiben würden zur Korrespondenzen und Parteinachrichten. Jede von einer Arbeiter- Demonstration betroffene Berufsgruppe oder jeder Einzelbetrieb faßt felbftändige Beschlüsse, hat aber den Verbandsvorstand sofort von der Ängelegenheit in Kenntniß zu setzen und gleichzeitig diejenigen Arbeiter namhaft zu machen, welche fich fozialdemokratische Uebergriffe und Ausfchreitungen zu Schulden kommen ließen. Nach erfolgter Beschlußfassung hat die betreffende Berufsgruppe zur Erlangung der Unterstützung des Verbandes behufs wirksamer Durch Befriedigung anderer wirthschaftlicher Bedürfnisse des führung ihrer Beschlüsse diese dem Verbandevorstand vorzu- Landes. Das Ergebniß dieser Berechnung, von deren Rich- gönnt, bei den Stadtverordneten Wahlen zum ersten Bernau, 26. November. Am Mittwoch war es uns vers legen. Derselbe untersucht auf Grund der Unterlagen, ob und tigkeit die„ Now. Wr." selbst nicht überzeugt ist, zeigt erst Male Heerschau zu halten. Trotzdem wir von allen Seiten aninwieweit das Eintreten des Verbandes als nöthig zu erachten wie groß die diesjährige Mißernte ist, und der immer gefeindet wurden, fiegte einer unserer Parteigenossen gleich im t. Handelt es sich hierbei um das Vorgehen einzelner steigenden Noth dürften auch die kaukasischen Weizenvorräthe, ersten Wahlgang, während die beiden anderen Kandidaten in die Agitatoren oder besonders schlimmer Elemente, welche im Interesse der guten Arbeiter von diesen fernzuhalten sind, so von deren Unermeßlichkeit stets geschwärmt wird, nicht ab- Stichwahl kommen. Der Wahlkampf wird ein heißer werden, beschließt hierüber der Vorsitzende, in wichtigeren Fällen der helfen können. doch können wir auf Sieg hoffen: das Resultat ist um so mehr Borstand. von Bedeutung, als sich auch und zwar von den Parteilofen stellen ließen, welche bis jetzt leider immer noch als Parteiund Freisinnigen zusammen, zwei Gegenkandidaten mit aufgenossen betrachtet wurden, und zwar der ehemalige sozialdemo= cada fratische Reichstags- Kandidat des diesseitigen Kreises, der Schuhmachermeister Herr Friedrich Arndt, und ein Herr Rudolf Kühn. Während letzterer noch 79 Stimmen erhielt, mußte der erstere mit 25 Stimmen vorlieb nehmen. Für die Parteigenossen aber möge diese Wahl ein Ansporn sein zu etwas einmüthigerem Handeln, zumal uns infolge des Todes eines Stadtverordneten Darum auf zum Kampf! Dieser ungeheuren Noth gegenüber erscheint es als ein Weitergehende Maßregeln zur Unterstützung der bedrohten Possenspiel, wenn die Regierung glaubt, durch Wohlthätig Gruppen und Einzelbetriebe oder zur Erzielung eines gedeih- teits- Lotterien Hilfe bringen zu konnen, wie telegraphisch lichen Verhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeldet wird. unterliegen den Beschlüssen einer Verbandsversammlung. Ueber die gefaßten Beschlüsse erhalten sofort alle Verbandsmitglieder schriftliche Nachricht, insbesondere werden denselben alle Namen der im Vorstehenden erwähnten Leute angegeben." " MU Parlamentarisches. * * * " Für diese Terrorisirung hat das amtliche Bericht kein Wort des Tadels; er heißt sie vielmehr stillschweigend gut. Daß von Abwehr sozialdemokratischer Uebergriffe Auch der zweite Tag der Etatsberathung fand ein der dritten Abtheilung noch eine dritte Wahlschlacht bevorsteht. und Ausschreitungen gesprochen wird, beweist weiter leeres Haus. Dagegen war heute der Undrang zu den Tribünen nichts, als daß es den Unternehmern beliebt, berechtigte Hand- ein sehr großer. Abgeordnete, welche das akademische Viertel Die Leipziger Stadtverordneten- Wahlen finden vorauss lungen der Arbeiter, welche ihnen nicht gefallen, zu leber- etwas zu lange ausgedehnt und erst die Parlamentshallen besichtlich erst in der zweiten Hälfte des Monats Dezember statt. griffen und Ausschreitungen zu stempeln. Wenn die Ar- fanden in der Borhalle ein dicht gedrängtes Publikum, das auf Bürgerliste und das hat im Buchdruckerausstand treten, nachdem drin die Verhandlungen schon begonnen hatten, Es haperte, wie man uns mittheilt, mit der Fertigstellung der beiter Uebergriffe der Unternehmer benutzen Gintrittskarten lauerte und mit allen Künsten sich solche zu ver- seine Ursache. Im ganzen find etwa 21 000 Wähler eingetragen, würden, über deren Fabriken die Sperre offiziell zu verschaffen suchte. Neben dem Parteigen offen" ist es besonders auch nämlich 4000 Ansässige und 17 000 Unansässige. hängen, dann hätten sie scharfe Verurtheilungen zu erwarten, der Wähler" welche bei" folchen Gelegenheiten den Herrn Abwie sie sie bereits vielfach erfahren haben. Am wenigsten geordneten auf's Dach steigen, damit er eine Eintrittskarte beDas Oberlandesgericht München hat in einer den Buchaber würden die Fabritinspektoren von solchen Verrufsicht.ffe. Leider steht nur der Tribünenplatz nicht im Verhältniß bindergehilfen Josef Suter betreffenden Sache am 7. November erklärungen wie von selbstverständlichen oder gar zu em- zu dem gewiß vorhandenen guten Willen der Abgeordneten, alle entschieden, daß das bayrische Vereinsrecht Frauen und Minder pfehlenden Handlungen der Arbeiter reden. Echau- und Hörlustigen unterzubringen. Es mag deshalb gestern jährige nur vom Besuche der Versammlungen politischer mancher umsonst eine Stunde und länger im Vestibule des Reichstags Vereine ausschließt und daß rein gewerkschaftliche Versammlungen Die bayerische Kammer der Abgeordneten hat gelauert haben, ohne das Ziel seiner Sehnsucht, eine Tribünen- und Vereine nicht unter den Begriff„ politisch" fallen. mit 146 gegen 2 Stimmen die Novelle zum Heimath 3- Starte, zu erringen. und Verehelichungsgesetz mit rückwirkender Kraft als einer der größten und reichsten Weinberg befizer der Rheinpfalz, vor einer Boltsversammlung über das Thema:" Die Den Reigen der Redner eröffnete Dr. Bubl. Der geehrte Herr gilt In Elbing sprach dieser Tage Herr Riesop aus Berlin angenommen. Durch dieselbe foll bekanntlich der schmach- Seine Weine müssen besser sein wie seine Reden, sonst wüßten Wissenschaft und der Sozialismus." In dem Vortrage fanden bolle Zustand beſteitigt werden, daß rechtsgiltig in anderen wir nicht, wie der Herr dazu kommt, sowohl im bayerischen Karl Mary und Ludwig Feuerbach gebührende Würdigung. Bei deutschen Staaten geschlossene Ghen in Bayern für ungiltig Landtag und jetzt im dortigen Reichsrath und auch hier im der Debatte meldete sich auch ein für den Freifinn" inklinirender erklärt werden können. Reichstag unter seinen Parteigenossen die Rolle zu spielen, Arbeiter zum Wort, welcher der Anficht war, daß die ArStudenten- Ehrenwort oder Rektors Mort welche er thatsächlich ſpielt. Natürlich bewilligen Buhl und seine beiter mit solchen gelehrten Sachen, nicht beschäftigen sollten. Freunde alles, aber nur nach gründlicher Prüfung. Wie es jetzt sei, so wäre es schon früher gewesen und werde auch was gilt höher? Der Verein deutscher Studenten" in Nach Buhl erhielt unser Genosse Bebel das Wort. Unter so bleiben. Herr Fichtmann und der Referent erklärten Leipzig hatte beim Ministerium Beschwerde darüber geführt, größter Aufmerksamkeit des Hauses erging sich der Redner zu ihm dann die Aufgaben der modernen Arbeiterschaft, so daß er daß ein Referat über das Naudh'sche Buch:„ Die Juden nächst in allgemeinen Betrachtungen über die derzeitige Weltlage schließlich seine falsche Ansicht aufgab und fich für die Sozialund zeigte er besonders, wie die unerquickliche und von allen demokratie erklärte. Die Versammlung war gut besucht und und der deutsche Staat" verboten sei. Die Beschwerde ist Geiten als unhaltbar anerkannte Situation die nothwendige Folge dürfte unsere Sache um ein gut Stück gefördert haben. zurückgewieſen, da nach der Aussage des Rettors der fei der Groberungspolitit, wie sie 1870/71 beliebt wurde. Allee unfere gade Universität, Prof. Dr. Binding, mordspatriotischen Aufseß- Bersuche des gewesenen Kanglers, die Folgen der Groberungsschen Andenkens, nicht der Vortrag, sondern nur der An- politik abzuwenden, so das Wettkriechen" vor Rußland, das Polizeiliches, Gerichtliches 2c. c.delf schlag am schwarzen Brett verboten sei. Demgegenüber Drei- Kaiser- Bündniß und später die Gründung des Dreibund, fie - Nikolaus Linzweiler, Redakteur der Düssel. erklärt der derzeitige Vorsitzende des Vereins auf Ehren- fonnten zu feinem Resultat führen. Eine feit zwanzig Jahren dorfer Arbeiterzeitung", wurde vom Landgericht Düsselwort, daß der Rektor nicht nur den Anschlag, sondern den von Jahr zu Jahr sich steigernde und das Mark der Völker er dorf zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt, weil er in einer liteganzen Vortrag und zwar mit dem Bemerken verboten habe, schöpfende Kriegsrüstung, das sei das praktische Ergebniß des rarischen Empfehlung des Kurt Fall'schen Buches„ Die christliche er wünsche nicht, daß der Antisemitismus in der Studenten Fehlers von 1870/71. Diesen Zustand zu ändern, sieht Redner Kirche und der Sozialismus" die christlichen Kirchen gröblich beschaft so überhand nehme. Man stelle sich vor, daß ein auf der auch keine Möglichkeit, da der Standpunkt, eher Millionen schimpft haben sollte. Der genannte Parteigenoffe war wegen als auch zu lassen, Arbeiter in solcher Form einer Behörde Lügen strafte! Den Stein einer Festung aufzugeben, nicht nur in Deutschland als der Freien Presse" angeklagt, aus deren Text die Düsseldorfer Arnur einen des gleichen Bergehens schon als Redakteur der Elberfelder würde man bald ganz anders am Kragen haben. Der maßgebende gilt. So bleibt den modernen Militärstaaten nichts beiterzeitung" mit bergestellt wird. Geist der Treistigkeit aber, den das„ Ehrenwort" des weiter übrig, als weiter zu rüsten und weiter Schulden zu machen anwalt Belles bestritt deshalb die Zuständigkeit des Düsseldorfer Der Vertheidiger RechtsProf. Binding großzuziehen einst so eifrig bemüht war Vertretern der bürgerlichen Parteien Kopfweh macht und wenn dung ab, die" Düsseldorfer Zeitung" sei dem Titel nach ein und den er auf dem Stücken des 70 jährigen Freiherrn Angesichts des Börsenkrachs, der Lebensmittel- Bertheuerung und selbständiges Unternehmen, auch habe der Verleger in Düsseldorf der in den oberen Gesellschaftsschichten überall aufbrechenden seinen Wohnsih. v. Auffeß erprobte. moralischen Giterbeulen, den Herren etwas unheimlich zu Muthe Die Berufung des Redakteurs Groth von der Der Dorfschulze von Bindersleben ist ein findiger mußte. Der moralische Kazenjammer von heute ist die noth Urtheil des Schöffengerichte eingelegt hatte, wonach er wegen wird, so zeigte Bebel treffend, daß und warum es so tommen Bielefelder Volts wacht", welche derselbe gegen das Mann, den mancher Staatsanwalt beneiden könnte. Um wendige Folge der politischen und ökonomischen Bacchanalien, Beleidigung des Meisters Weiß aus der Dürkoppschen Fabrik zu die bösen Sozialdemokraten von Bindersleben fern zu halten, welche die herrschende Klasse seit Jahren feierte. Als Bebel seine 6 Wochen Gefängniß verurtheilt wurde, ist von der Straftammer hat er bekanntlich ein Hausrecht der Gemeinde" Meinung dahin zum besten gab, daß nicht nur durch Zeitungs- verworfen worden. erfunden. Die Gemeinde wolle keine Sozialdemokraten, artikel, sondern auch durch gewisse Recen jene Beunruhigung folglich könne er als Vertreter der Gemeinde sie aus dem hervorgerufen werde, welche der Reichsfangler gestern so sehr Demonstration- sie hatten beim Begräbniß eines Partei-Wegen Theilnahme an einer öffentlichen Ort treiben. Es ist dieses die Proklamation der Autonomie tadelte und als unser Genosse dabei speziell auf eine dieser Tage vor genossen den Kirchhof entgegen dem Verbote der aufgestellten Der Kommune in optima forma, und es bleibt zu bewundern, Rekruten gehaltene Rede exemplifizirte, da glaubte der Präsident Bolizisten mit einer rothen Fahne und einem Kranz betreten, an daß dieselben Konservativen, die über die Pariser Kommuné daran erinnern zu müssen, daß die Person des Kaisers aus der dem eine rothe Schleife befestigt war haben eine Anzahl bon 1871 nicht genug schimpfen konnten, in diesem Falle auch geübt, wenn später wieder einmal einer der Redner Diskussion bleiben müsse. Hoffentlich wird diese Praxis Sozialdemokraten in Stade je 3 M. Geldstrafe zu bezahlen. sich in größtes Lob über den gesezeskundigen und gesetze von der Rechten den Versuch macht, den Kaiser in die Diskussion 25. November der frühere Redakteur der Märkischen schaffenden Dorfschulzen ergingen. Leider fand derselbe zu ziehen. Fälle, wo Leider fand derselbe zu ziehen. Fälle, wo dies in ausgiebigfter Weise geschah, wolksstimme", Ernst Noeller, die sechsmonatige wie schon berichtet, nicht solchen Anklang bei dem Erfurter gehören nicht zu den Seltenheiten. Sehr unbehaglich wurde den Strafhaft angetreten, die ihm wegen Beleidigung der Pastoren Regierungspräsidenten, der den Dorfschulzen belehrte, daß Staatserhaltenden" Parteien als ihnen Bebel erzählte, daß und Hirsch und Kalisch in Frankfurt a: D. auferlegt worden war. wir noch nicht bei der Autonomie der Dorfgemeinde an- warum wir gar feinen Anlaß hätten, unsere Agitation in die gelangt sind, sondern daß auch diese und der Herr Dorf- Kaserne hinein zu tragen und daß trotzdem die Sozialdemokraten Ichulze dem allgemeinen Staats- und Reichsgesetze unter- dort immer zahlreicher werden würden. Je mehr Soldaten, desto Liegen.mehr Sozialdemokraten in der Armee. Um dieses Resultat tommen die Herren nicht herum, fie mögen sich drehen und wenden Unsere Originalberichte über die in Rußland herrschende wie sie wollen. Einige sehr fräftige Wörtlein, welche Bebel bei Roth( Siehe Leitartikel vom 13. November) finden ihre volle der Gelegenheit an die Adresse des Ex- Kanglers nach Friedrichs. In Leipzig fand am Mittwoch im Saale des Pantheons Bestätigung jetzt auch von der russischen offiziellen ribe set in der Bresse fortsege, nachdem er es früher auch im durch ihren zahlreichen Besuch von dem in fast allen Gewerben ruhe richtete, welcher das Verdächtigen und Verleumden der Par- eine Versammlung der Arbeitslosen statt, welche Bresse. Der befannte menschenfreundliche Sonderling Graf Parlament geübt, gab dem Herren Präsidenten Anlaß, das Mit berrschenden großen Arbeitsmangel beredtes Zeugniß ablegte. Leo Tolstoi hat die Frage aufgeworfen, ob Rußland bis glied des Hauses, den Fürsten Bismard", vor solchen Angriffen Um Mißdeutungen vorzubeugen, sei bemerkt, daß die streitenden zur nächsten Ernte Brot genug habe, und verlangt, daß der zu schützen. Unter schallender Heiterkeit fonstatirte darauf Bebel, Buchdrucker der Versammlung auf Wunsch der Einberufer fernnöthige Bedarf ermittelt werde. Die Nowoje Wremja" daß Bismarck ja noch gar nicht Mitglied sei, da er bis zur geblieben waren. Man beschloß in einer Resolution, die Arbeiter versucht an der Hand von offiziellen Angaben zu berechnen, Stunde noch nicht eingetreten fei. allerorts zum Anschluß an die gewerkschaftlichen Organisationen vir in n der ergisch ett zu hatte, Offen! den Der r die I um, en zu llard, Bachen chreck ehisch Mauer Riffen t und Saffers t der c laut h! Figkeit durch noch ll zus m er ſeiner unens aller " Strecke Soziale Uebersicht. wie es gegenwärtig mit der Verpflegungsfrage in Der glänzenden Rede Bebels folgte ein Sermon des Führers aufzufordern. Weitere Versammlungen solcher Art werden folgen, Rußland stehe; sie sucht festzustellen, wie groß der Korn- der sächsischen Agrarier, Dr. von Frege. Hatten sich während es sollen zu denselben die Reichs- und Landtags- Abgeordneten borrath des Landes überhaupt sei und ob er ausreichen der Rede Bebels die im Hause anwesenden Abgeordneten an- von Leipzig eingeladen werden. Gegenwärtig frifelt es in ſehr werde. Das Blatt stützt sich auf die Mittheilungen des gesammelt, so war der Beginn der Rede Freges das Zeichen zur vielen großen Geschäften, zahlreiche Konturſe werden befürchtet. Departements für Landwirthschaft und landwirthschaftliche allgemeinen Flucht. Nicht zwei Dugend Abgeordnete blieben im Diese Woche stellten zwei sonst wohlrenommixt geweſenen GeGaal. schäfte, die Hutfabrik H. G. Leischung und die große DampfIndustrie, doch beziehen sich dieselben nur auf die Die Katzenjammerstimmung fand bei diesem Redner den Buchbinderei Paul Schambach ihre Zahlungen ein. Zu diesen 50 polnischen drastischsten Ausdruck, indem er für einen Bußtag für alle Stände trüben wirthschaftlichen Verhältnissen kommt noch die Steigerung obendrein ausgenommen. Der Ausfall am Ernte- Ertrag mit Fasten und Kasteiung plädirte. Im Uebrigen empfahl er der Lebensmittel; so ist das Pfuad Brot wiederum um 1/2 Pf. Kornsorten in diesem Jahre beträgt 69 Millionen das Kardorff'sche Rezept: Einführung der Doppelwährung und gestiegen. Das 6 Pfund- Brot tostet jetzt 93 Pf., während man Tschetmert. Geerntet wurden 1891 an: allen Uebeln ist gesteuert. Ein Wort für den gestern angegriffenen vor einigen Jahren nur ca. 60 Pf. dafür zu bezahlen brauchte. Das ist der Segen der Bismarck'schen Politik wann wird man Winterweizen 10 500 000, Sommerweizen 20 200 000, Bismard hatte bezeichnender Weise auch dieser Redner nicht. Roggen 90 100 000, Gerjte 23 300 000, Buchweizen 6 200 000, partei, Abg. Payer, mußte auch sein Sprüchlein hersagen. Dieser Nach dem Sachsen der Schwabe. Der Führer der Volts- fich von ihr vollständig lossagen? Sirse 6 300 000, Grbsen 2 000 000, mais 4 800 000, Hafer Herr verfügt sonst über einen gefunden Humor, gestern aber ge73 300 000 Zschetwert. langen ihm die Wizze schlecht. Wir haben schon bessere Reden Für die hiesigen Abonnenten liegt der heutigen Nummer ein Nach Abzug des zur Aussaat für 52,6 Millionen von diesem Abgeordneten gehört und hoffen site in Zukunft wieder Prospekt der Herren Gebrüder Grumach, Berlin C., König Deßiatinen erforderlichen Saattornes verbleiben an: au hören. Klagen über den Verlust des Raupenhelms und des straße 57a, bei Theater. Sonntag, 29. November. Opernhaus. Cavalleria rusticana ( Bauern Ehre). Vorher: Der Waffenschmied. Montag: Die lustigen Weiber von Windsor. Schauspielhaus. Narziß. Montag: Der neue Herr. Deutsches Theater. Doktor Klaus. Montag: Faust. I. Theil. Berliner Theater. besizer. Der HüttenMontag: Dieselbe Vorstellung. Lelang Theater. Die Großstadt Luft. Montag: Die Ehre. Rehdenz- Theater. Dr. Jojo. Montag: Dieselbe Vorstellung. 2 Circus Renz. Karlstraße. Sonntag, den 29. November cr., Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr: Extra- Vorstellung. Auf vielseitiges Verlangen: ,, Die lustigen Heidelberger". Original- Ausstattungs- Pantomime. Neu arrang. u. einstudirt von Dir. E. Renz. Abends 72 Uhr: Außerordentliche Vorstellung. Auf Helgo Circus G. Schumann. Friedrich- Karl- Ufer, Edie Karlstr. Sonntag, den 29. November cr., Nachmittag 3/2 Uhr: Große ExtraVorstellung mit vorzüglich gewähltem Programm. Jeder Besucher hat das Große öffentliche sozialdemokratische Volks- Versammlung Recht, auf das von ihm gelöste Billet im ein Kind unter 10 Jahren frei mit einzuführen. Zum Schluß der Vorstellung: Circus unter Waffer. Eine Nacht in Venedig. Große sensationelle Orig. Wasser- Pantomime. Sonntag, den 29. Novbr., Vorm. 10 Uhr, „ Eiskeller"( hinterer Saal), Chausseestraße Nr. 88. 333/22 Tages Ordnung: " 1. Vortrag über: Das Programm und die Taktik der Partei". Referent Reichstags- Abgeordneter A. Bebel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Beim Eintritt im Saal bitte das Rauchen einzustellen Der Vertrauensmann: W. Gieshoit. Große öffentliche Volksversammlung Moder: Ebbe und Fluth. land" Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime Abends 72 Uhr: Große Brillant in 2 Abtheilungen m. National Tänzen Vorstellung mit neuem Programm. schiff- a. Bootfahrten, Wasserfällen, de ballet- Ball mit der Gepäck- Droschte ( 60 Damen), Aufzügen u. f. w. Dampf- unter Anderen: Abfahrt vom Corps Riesen Fontainen mit allerlei Licht Nr. 1001.( Höchst originell.) Zweites effekten u. s. w., arrangirt u. inszenirt Auftreten d. berühmten Athleten- Trio's von Direktor E. Renz. Kunstschwimme Gottfried Rasco, in seinen vorzüglichen Wallner- Theater. Immer zerstreut! rinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß bis jetzt unerreicht dastehenden herkulisch. im tableau: Grand Fontaine Lumineuse. Spielen. Herr G. Rasco wird ein In beiden Vorstellungen: Eine Verlebendes Pferd mit einer Hand frei gnügungsfahrt, m. versch. Hindernissen, aufheben und in der Manege frei herum orig. höchst komische Szene v. der neu tragen. Noch nie dagewesen! engag. Elton- Troupe. Auftreten d. vor Man muß sehen, um zu glauben! zügl. Künstlerinnen u. Künstler, sowie Reiten und Vorführen der bestdressirt. Schul- u. Freiheitspferde. Romische Entrees u. Intermezzos von sämmtl. Hierauf, neu einstu dirt: Hanni peint Hannfi lacht. Montag: Diefelbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Polnische Wirthschaft. Montag: Dieselbe Borstellung. Thomas Theater. Bazillus. Der KunstMontag: Dieselbe Vorstellung. Oftend- Theater. Faust. Montag: Lenore. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Montag: Dieselbe Borstellung. Adolph Ernst Theater. große Prophet. Montag: Dieselbe Vorstellung. JungDer Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Montag: Clowns. 4 3. Schluß d. Vorstell.: Circus unter Waffer. Eine ländliche Hochzeit. Gr. höchst komische Orig.- Wasser- Pantomime mit sensationellen Licht- und WasserEffekten. Täglich: ,, Auf Helgoland". Montag. E. Renz, Direktor. Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. tägl. von früh 9 b. Ab. 10 Fernpalajt. Spezialitäten Borstellung. Viel Neues für erwacht. Herren. Große Vorstellung. Neues Programm. Auftreten d. RascoTrio's. Circus unter Wasser. Elysium, Landsberger Allee 40-41. Jeden Sonntag: Neumann2510b Zweck am Dienstag, den 1. Dezember, Abends 8 Uhr, großen Saale der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genofen Stadtverordneten Herrn Borgmann, über: der Genossenschafts- Bäckerei. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Große öffentliche Kommunalwähler Versammlung = Der Einberufer. für den 40. Bezirk( Moabit) findet am Dienstag, den 1. Dezember, Abends 8 Uhr, in der Ahrens'schen Brauerei, Thurmsir. 26, statt. Tages, ordnung: 1. Die bevorstehende Stichwahl. Referent wird in der Versamm lung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. zur Nachricht, daß am Montag, den 30. November, Abends 8 h Sämmtlichen Bezirks- Wahlkomitee- Mitgliedern von Berlin im Lokale von Hermerschmidt, Perlebergerstraße 28, eine Situng attfindet. 1 t v. M man 2 für 18 Stat 307/ b 20 welche Fürfte ruf: tanglez im W das T warme der A gespro Heiteri großen müßter belaste ausga Prüfuz geschol bewilli 395/15 Kosten A mißt. fichtige Wolfd Friede Drei A gegebe trüber Meinu zu ma Rußlar Zweib eine Scheint provok die Re treten Ursach richtige fagte geht u trifft, Gebrüder Richter's Spe- Bliemchen- Sänger. Theater der Reichshallen. Spe- Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Herren Neumann, Wolff, Horfiber Histeria Baristé. Sp Dienſtag u. Freitag: Damentag. Bliemchen Sänger. Fachverein der Tischler, Norden. zialitäten- Vorstellung. zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und SpezialitätenBorstellung. Theater der Reichs hallen PAQUERETTE. Boxende Hunde. Cee Mee. u. f. w. it. s. w. Han N- BRAVER ACTIEN- B EDRICHSHAIN Heute, Sonntag: findet in dem grossen Konzertsaal der AktienBrauerei Friedrichshain Grosses InstrumentalKonzert der Kapelle des 3. Garde- Reg. 3. F., Kgl. Mufifdirigent C. Arnold, statt. vath, Gipner, Röhl, Grosch, Ehrke. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pf. Jeden Montag im Böhm. Brauhaus. Welt- Restaurant Dresdenerstr. 97. 297b Zag Nordd.Sänger. Zägl. Oberbayerische Jodler- und SängerGesellschaft Jos. Kammermayer. Anf. 6 Uhr. Entrée 30 Pf. inkl. Progr. 4 Regelb., 3 Billards, 3 Orchestrions. W. Gründel's Gasthaus, S., Dresdenerstraße 116. Arbeitsnachweis und Verkehr der Parteigenossen empfehle den Besuch Maler, Buchbinder, Metallarbeiter, Gratweil'sche meiner Schankwirthschaft und ein Töpfer, Drechsler, Sattler, Gärtner großes Vereinszimmer als Zahlstelle und Schuhmacher. 1499L Bierhallen. Edmund Renter, Swinemünderstr. 45 2 Billards, Vereinszimmer und Saal. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Brauerei ,, Friedrichshain". Sonntag, den 6. Dezember 1891, Vormittags 12 Uhr: Große Matinee, arrangirt von der Große Versammlung am Montag, den 30. November cr., Abends 3½ Uhr, im Lokale des Herrn Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. 1. Vortrag. 2. Diskussion. Tages Ordnung: 3. Gewerkschaftliches. Die Kollegen der Werkstellen von Schreiber, Putbuserstr. 19; Pinschte, Bendin, Mittelstädt, Brunnens ftraße 82g und Heimbirger, Brunnenstr. 82 e, sind hiermit ganz besonders eingeladen. 4. Verschiedenes und Fragekasten. 323/15 Vertrauensleute aller Werkstellen. Auch Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte. Ersuche die Kollegen um recht zahlreichen Besuch und ganz besonders die Grosse Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins Berlins und Umgegend, Filiale Moabit, am Montag, den 30. November, Abends 8 Uhr, Stromstr. 28 bei Herzog 1. Vortrag des Stadtv. Otto Klein über Frauen Organisation Tages Ordnung: -V 2. Dist ssion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Berschiedenes. bittet Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Um zahlreichen Besuch [ 102/39] Der Vorstand. Stuckateure! 33 Gr. öffentliche Versammlung tisch à la Duval. 3 Kegelbahnen Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins am Mittwoch, den 2. Dezember, Abends 8 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr. Empfehle meinen berühmten Mittags6 Billards, 2 Säle. 1169L und Umgegend, bestehend in Feen- Palast Bofal- und Instrumental- Konzert, Burgstraße, neben der Börse. ausgeführt von einer Kapelle, bestehend aus 75 Musikern Spezialität. Theater I. Ranges. der Vereinigung, unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Word" mit zirka Anf.: Wochentags 71/2 Uhr. Entree 50 Pf Sonntags 61/2 " " 75 " Zur Aufführung kommen mehrere bisher wenig zu Gehör gebrachte Mufit Piecen, u. A. die während dem Sozialistengeses verboten gewesene Ouverture zum Drama Robespierre", von H. Litolff. Tages- Ordnung: 1. Rechnungslegung der Vertrauensleute vom Fensterstreif. 2. Unfere jezige Lage. 3. Verschiedenes. trauensleute abzuliefern. 393.7 - Der wichtigen Tagesordnung halber ist es nöthig, daß alle Kollegen recht pünktlich erscheinen. Kollegen, welche noch Liften in Händen haben, werden ersucht, selbige unverzüglich an die Ver Achtung, Militär- u. Lieferungs- Schneider. Große öffentl. Versammlung mit Frauen am Sonntag, Abends& Uhr, in der Berliner Ressource Eingang Stallschreiberstr. 43. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Fiebig über Wissen Etablissement Buggenhagen Beginn bes Sonzert form. präz. 12 Uhr. Eniree 1 Person 25 Pf. Glauben. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Husschant von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F.. Müller. 641 Um zahlreichen Besuch bittet Der war, verbri zum M im Vo Uebert nicht a wüftlic uns ti der St gestern als er inaugur einem und t Gortf als au land Dreibur vor 1 auf der Festun Bustan das V zur Ra andere gewiefe führun Diesem gründe fangler und tomme tüchtig Um zabl T Der Einberufer. R Billets inkl. Programm à 25 Pf. sind in allen mit Plakaten belegten Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersammlung statt. [ 419/1] Geschäften und Restaurants zu haben, außerdem bei folgenden Herren: Schonert, Bernauerstr. 30, 2 Tr.; Gartmann, Weberstr. 58: Loppe, Reichenreichen Besuch bittet bergerstraße 158; Karbe, Granfeeerstr. 8, 4 Tr.; Vogel, Köpenickerstraße 173, 1 Tr.; Schmager, Landsberger Allee 44, 4 Tr.; Zubeil, Naunynstraße 86; Gnadt, Brunnenstr. 38; Raabe, Ruppinerstraße 42; Thierbach, Schwedterstraße 44; u. f. w. 367/9 III. Stiftungsfest des Verbandes deutscher Schneider und Schneiderinnen( Filiale am Sonntag, 6. Dezember, Berlin) PassagePanopticum.. ,, Berliner Ressource", Kommandantenſtr. 57, und Theater bestehend in Grossem Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von der Hauskapelle unter Leitung des Musikdirektors Campi, Variété dem Ostpreußischen Männergesangrerein( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes), I. Ranges 50 Pfennig. Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum E ohne E Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Vereinshaus der Hutmacher, Pappel- Allee 3/4. Empfehle mein Weiss- u. BairischBier Lokal. Vereinszimmer Montag, Mittwoch und Freitag noch fret. 1582L H. Kruse. Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Musikinstrumenten- Arbeiter BEF am Montag, den 30. November_cr., Abends 8 Uhr, in Hoffmann's Festsälen, Oranienstraße 180. Tages Ordnung: 1. Bericht der Agitations- Kommission. 2. Wahl der Delegirten zum Rongreß nach Gera. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 377/18 Die Agitations- Kommiffion. Achtung, Stellmacher! fowie der Voltshumorißen, Familie Of an q. Feftrede gehalten vom Reichstags: Große öffentl. Bersammlung der Stellmacher Berlins u. Umg. Abgeordneten Emanuel Wurm. Prolog gesprochen von Frau Emma Ihrer. Eröffnung 5 Uhr. Anfang präzise 6 hr. 417/4 Nach dem Konzert: Tanz- Kränzchen. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pi. nach. Billets à 23 Pf. find bei den bekannten Kollegen, in allen mit Plakaten belegten Handlungen, sowie im Zentral- Arbeitsnachweis und Auskunftsbureau, Martgrafenstr. 88, zu haben. Um zahlreichen Besuch bittet Das Festkomitee. Maler und Anstreicher! Mittwoch, den 2. Dezember 1891, Abends 8 Uhr, in Orschel's Salon, Sebaftianstr. 39; Oeffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag eines Reichstags- Abgeordneten. 2. Der Frankfurter Kongreß und Wahl der Delegirten. 3. Verschiedenes. 222/6 Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist ein jeder Kollege verpflichtet in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vertrauensmann. am Dienstag, den 1. Dezember 1891, Abends 8½ Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Ter heutige Nothstand im Stellmacher- Gewerbe 2. Diskussion. Referent Herr Bazarus. legirten der Streit- Kontrollkommission. 4. Verschiedenes. 3. Berichterstattung unseres Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. ( Filiale Berlin). De 285b fonder Fluid die üE fein" den 2 Börjec Ehren raths Somm C nicht feligen gejezte daher ist stet Leute gehen 2 Festge riftun Romn gegen man in Freie Vereinigung der Verein deutscher Schuhmacher Graveure u. Ziseleure. Montag, den 30. Novemb., Abends Montag, den 30. Novemb., im Dresdener 81/2 Uhr, bei Gründel, Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45. straße 116, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Hr Versammlung. Tagesordnung: 1. Aufnahme sammensein. neuer 290b Theorie". 2. Diskussion. 3. Wie stellen Mitglieder. wir uns zu den ferneren öffentlichen 2. Bibliothekabend. 3. Geselliges Bei- von der Agitationskommission einbes rufenen Schuhmacherversammlungen Der Arbeitsnachweis befindet sichy 4. Verschiedenes und Fragekasten. beim Kollegen 3 wirts, Stalizer: 298/7 straße 123. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. so mu erworb fortgei zientat Börse faul in Betrüg gerne eigene Tümme Der Vorstand Hierzu zwei Beilage ett 5 00 017 uch g 35 Tere то Ber ce and 40 et, ells ants Die # 1 J ng / 15 8. ent I 9. 77b er: 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 280. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. Etat für 1891/92 wird fortgefekt. Sonntag, den 29. November 1891. 8. Jahrg. und bin auch noch überzeugt, daß wir Dor einer lastung. Besonders die Zölle und indirekten Steuern müssen er meinte eine schärfere Heranziehung des Beurlaubtenstandes ich nur auf eine Rede beziehen, die Se. Majestät der Kaiser ges und denke gar an eine weitere Verstärkung der Armee, aber in halten hat. Ich erkläre es für unzulässig, eine Rede Sr. Majestät demselben Athemzuge sagte er, die Armee müsse der Bevölkerungs- des Kaisers in die Erörterung zu ziehen und eine Kritik daran 129. Sitzung vom 28. November, 1 Uhr. ziffer entsprechend vermehrt werden. Die jetzigen Lasten sind zu üben. geradezu kolossale: im Ordinarium des Militäretats 1881/82 Am Tische des Bundesraths: v. Caprivi, v. Bötticher, 344 Millionen, jetzt Abg. Bebel: Herr Rickert sieht in allen Parteien auch Kriegs427 Millionen. Der Marine- Etat v. Malzahn, v. Marschall, v. Stephan, Hollfordert 46 Millionen gegen 27 im Jahre 1881/82. heher. Aber er selbst hat immer die Militärforderungen mit HinDer mann, v. Kaltenbor 11. allgemeine Pensionsfonds stieg von 18 700 000 art auf Rickert.) Ja, so lange Sie als Nationalliberaler einer Parteiweis auf die äußere Gefahr bewilligt.( Zwischenruf des Abg. Die erste Berathung des Reich 3 haushalts- Etats 42 600 000 Mart. Dementsprechend ist auch die Reichsschuld fir 1892/93, des Anleihegesetzes und des zweiten Nachtrags zum gewachsen. Die einmaligen prdentlichen Ausgaben des Militär- richtung angehörten, die zur Bewilligung bereit war, haben Sie Etats betrugen von 1887 bis 1891/92 177 Millionen, die des Frieden geblasen, aber so lange Sie einer Parteirichtung anAbg. Dr. Buhl( ntl.): Gine Quelle der Beunruhigung, Marine- Etats über 41 Millionen; die außerordentlichen ein- gehören, welche nicht zur Bewilligung geneigt ist, haben Sie die welche der Reichskanzler nicht erwähnt hat, ist der Rücktritt des maligen Ausgaben 710 reip. 35 Millionen. Die Reichsschule Kriegstrompete geblasen.( Heiterkeit.) Ich habe in meinen Reden Fürsten Bismard. Dem abgeschiedenen Reichskanzler-( 3wischen- beträgt bereits 1611 Millionen. Wo das hinaus soll, darüber nur auf die Zufpizung der Zustände in Europa hingewiesen ruf: Ausgeschiedenen! Heiterfeit.), dem ausgeschiedenen Reichs brauchen wir, die wir stets gegen diese Forderungen protestirt Katastrophe stehen. Müßte Rußland nicht seine ganze Auftanzler, Fürſten Bismarck, welcher die alte deutsche Grenzmart haben, uns nicht Ihre Köpfe zu zerbrechen. Wir gehen an diesem in Westen und Norden wiederobert hat, nach dessen Rathschlägen folossalen Kriegsapparat zu Grunde, bevor er noch vollständig in merksamkeit jetzt auf seine inneren ökonomischen Zustände richten, das Deutsche Reich begründet worden ist, erhält das Bolt ein Uttion getreten ist. Wie sollen wir fünftig den Strieg nach gei wer weiß, was uns das Frühjahr brächte Andere bewarmes Andenten; es hat mich daher schmerzlich berührt, daß Fronten führen und die ungeheueren Waffen mit unseren Ber fürchten allerdings gerade deswegen den Krieg. Der Reichsder Abg. Rickert geſtern von dem unglückseligen Syſtem Bismarck fehrsmitteln fortschaffen? Wie wire's mit unseren Krebit stehen? fangler sagt, keine Macht sei so überlegen, um sicher auf einer gesprochen hat.( Zustimmung bei den Nationalliberalen und Die 40 Millionen im Juliusthurm reichen doch nur für ein paar ökonomische Lage der Bevölkerung in einem Kriege sein werde. Sieg zu rechnen. Aber Niemand weiß auch, wie die soziale Heiterfeit links.). Redner wendet sich zum Etat und bedauert die Tage. Ob unsere Bourgeoisie, die Börse, auch bei noch so hohen Wenn ich so nüchtern die Dinge schildere, wie sie sind, sagt mar, großen Mehrbedürfnisse der Militärverwaltung; die Uebungen Prozenten dann die Kriegsanleihen aufnehmen wird, scheint mir inüßten eingeschränkt werden, welche den einzelnen oft schwerer nach den Erfahrungen von 1870 febr fraglich. Italien und Defter ich blase die Kriegstrompete, und die Sozialdemokratie sei mit belasten als die ganze Uebung für ihn werth ist. Auch die Mehr- reich haben bereits ihren Krebit auf die Spiße getrieben und konnten den herrschenden Klassen zu einem Krieg gegen den äußeren Feind ausgaben für die Marineverwaltung müßten einer genauen bei der nächsten Kriegserklärung ven Bankerott anjagen. Die entſchloſſen. Alerdings werden wir in einem solchen Kriege auch Prüfung unterworfen, der Bau von neuen Schiffen weiter hinaus- Verproviantirung war schon in Frankreich ſchwierig, wird aber unsere Schuldigkeit thun. Aber nicht nur eine immer größere bewilligt werden. Redner befürwortet dann die Bewilligung der Zufuhr, ſeewärts erschwert und die von zussischem Roggen abe tigen wird verlangt, sondern auch eine höhere materielle Begeschoben und weitere Raten nur in dem nothwendigen Umfange im nächsten Kriege faum möglich sein, Da uns ohne Zweifel die physische Kraft der Nation durch Vermehrung der Militärpflich Kosten für die Beschickung der Weltausstellung in Chicago. geschnitten sein wird. Die Lebensmittel werden so theuer werden, diese Ausgaben decken. Neben den Unruhen und dem Mißbedaß das Volk den Preis nicht wird erschwingen können. Bei mißt. Thronreden werden sehr vorsichtig abgefaßt, um so vor wundeten in unseren Lazarethen nicht untergebracht werden meinen wirthschaftlichen und sozialen Verhältnisse eine immer Abg. Bebel: Ich habe diesmal die Thronrede nicht verder kolossalen Vervollkommnung der Schußwaffen werden die Verhagen über die militärischen Zustände tragen auch unsere allgesichtiger, je kritischer die Lage. Ihr stereotyper Inhalt ist:„ tein tönnen und die Aerzte werden nicht ausreichen, wie Professor Ich gehe nicht so weit, des Schutzzollsystem als System Bismarck größere Mißstimmung und Beunruhigung in immer weitere Kreise. Wölfchen trübt den politischen Horizont, wir haben Aussicht, den Billroth anerkannt hat. Die kleinen Bauern, Handwerker u. f. 1. zu bezeichnen, denn er war wohl der Leiter, aber was er drei Minister des Dreibundes ihre friedlichen Absichten fund tonnen, wenn sie mobil gemacht werden, alle ihren Bankerott erreicht hat, hat er nur unter Zustimmung der damaligen gegeben. Herr von Kalnoky sieht allerdings die Zukunft etwas anfagen. Alle zurückbleibenden Arbeiter in den Exportindustrien Majorität erreicht; wenn also Jemand eine Berantwortung zu trüber als unser Reichskanzler. Er ist gleich seinem Kaiser der werden natürlich brotlos, wenn der gesammte Export stockt. Alle tragen hat, dann ist es nicht blos Fürst Bismarck, sondern Meinung, daß es Zeit sei, endlich mit den Rüstungen ein Ende diese Schlüſſe ziehen Sie auch, aber Sie scheuen sich, diese Fragen auch die damalige Mehrheit bis zum legten Mann. Dieses zu machen. Nach dem Reichskanzler ist sogar der Kaiser von öffentlich zu beantworten, weil Sie die Wirkung einer offenen Dar System sollte in erster Linie den Zweck haben, chronische geRußland von den allerfriedlichsten Absichten beseelt und der legung fürchten. Sie vertuschen die Dinge und sagen schäftliche Depressionen zu verhindern. Es ist schon damals von Zweibund Rußlands und Frankreichs bezwecke im Grunde nur nicht, was Sie denken. Wir sagen ja auch nicht Alles, uns und von anderer Seite dem entgegengehalten worden, daß eine Feststellung des europäischen Gleichgewichts. Demnach intereffen des Volts in stärkste Mitleidenschaft gezogen werden, gemacht werden können, daß solche Depressionen in der heutigen was wir denken( Heiterkeit), aber hier, 100 die Lebens weder Schutzzoll noch Freihandel in dieser Beziehung wirksam scheint es, als wenn der Dreibund weit eher eine Kriegs- interessen provokation, als ein Bündniß zum Frieden ist. Wenn wirklich müssen wir sprechen. Durch die Zeitungen gehen Aeußerungen, Produktionsweise unvermeidlich find, daß sie s. 3. gleichzeitig in die Regierungen den Frieden aufrecht erhalten wollen, warum daß man eine starke Armee vielleicht auch gegen den inneren dem freihändlerischen England und in dem schatzöllnerischen f. treten sie nicht miteinander in Verbindung und spüren den Feind gebrauchen könne. Von hoher autoritärer Stelle ist bei der Deutschland sich fühlbar gemacht haben. Jezt haben wir zwölf Ursachen des gegenwärtigen Uebels nach, um dann das letzten Truppenvereidigung hier in Berlin den Truppen gesagt Jahre lang dieses System; die Zölle haben eine Höhe erreicht, richtige Heilmittel anzuwenden? G3 geht so nicht weiter, worden:" Ihr werdet hoffentlich nur im Frieden Gelegenheit die zu weiterer Steigerung Niemand ermuthigt; das System ist fagte gestern auch Nickert; der Reichstanzler sagte: der Reichskanzler sagte: es haben, Eure Tapferkeit und Ruhm zu bezeugen, vielleicht aber nicht im Stande gewesen, geschäftliche Depressionen hintangeht weiter. Was die Beunruhigung durch Zeitur.gefchreiber beſtehen auch ernste innere Kämpfe bevor. Bei der Forderung der trist, so wissen wir Alle, daß es besonders ein Zeitungsschreiber Unteroffiziersprämien äußerte sich der Reichskanzler ähnlich. Zuzuge, sie hat eine furchtbare Höhe erreicht und wird weiter zuhalten. Die Depression ist da, sie war seit Jahren im Anwear, den er im Auge hatte, der seine Muße in Friedrichsruh fällig geben gerade jetzt die" Hamburger Nachrichten" eine gleiche wachsen, weil für den Augenblick und auf absehbare Zeit absolut verbringt und in den„ Hamburger Nachrichten" seine Ansichten Ansicht des Fürsten Bismarck wieder, der das Sozialistengeset keine Möglichkeit ist, für die ungeheueren Waarenmassen, die infolge zum Besten giebt. Im Allgemeinen spiegeln sie nur wieder, was nicht entbehren wollte, weil die sozialdemokratische Frage keine der riesig gesteigerten, durch das Schutzollsystem unheilvoll weiter im Volke gedacht und geglaubt wird, wenn auch tendenziöse juristische, sondern eine Kriegsfrage sei und die Zeit kommen Uebertreibungen unterlaufen. Die Presse ist an dem Pessimismus tönne, wo man der Sozialdemokratie mit beioaffneter Macht ent- gesteigerten Produktion vorhanden sind, den nöthigen Absatz zu finden. Weder im Auslande noch auf dem Inlandsmarkt nicht allein Schuld. Unsere Partei freilich huldigt einem unver- gegentreten müsse. Die Sozialdemokratie sei schon unablässig bewüftlichen Optimismus, denn wie auch die Dinge sich gestalten, müht, die Unteroffiziere für sich zu gewinnen, damit unter der sind noch Absatzgebiete für diese ungeheuren Borräthe zu ermitteln. uns können sie nicht schaden. Aber gewiß nährt die Stellung Bürgerkriege zu hoch schießen. Niemand hat mehr als Bismarck nimmt stetig ab. Nothwendig muß also die Krise sich verschärfen, Leitung sozialdemokratischer Unteroffiziere die Soldaten in einem Die Zahl der Bevölkerung hat mit dieser Produktionssteigerung nicht entfernt Schritt gehalten; die Kaufkraft der Bevölkerung der Staaten Europas zu einander den Pessimismus. Ich war geſtern der Einzige, der dem Reichskanzler" Sehr richtig!" zurief, feine Stellung dazu benußt, seine politischen Gegner zu verals er sagte, daß Kronstadt feinen neuen gustand in Europa dächtigen und herabzusetzen. Dieses Handwerk sezt er noch jest je länger sie wirkt, und so muß denn auch das Unbehagen, bie inaugurirt habe. Daß es zwischen Rußland und Frankreich zu in seiner Inaktivität fort, denn dieser Artikel stammt sicher Die Bankerottstatistik der ersten zehn Monate des Jahres zeigt Noth, das Elend und die Gedrücktheit des Volkes stetig wachsen. und diese Gefahr zu beseitigen gesucht. einem Bündniß kommen würde, hat auch Bismarck befürchtet von ihm. Man könnte mir vorwerfen, ich greife einen Abwesen so hohe Ziffern, wie nie zuvor. Voriges Jahr ergab derselbe Gortschatow russischer als die russische Regierung. Erst sich nicht verpflichtet fühlt, seinen Posten, den ihm die Wähler Beitraum 4800, dieses Jahr 5800 Banterotte, volle 1000 mehr; in demselben Zeitraum beträgt die entsprechende Zahl im hochals auch er erkannte, daß eine Verständigung zwischen Ruß- anvertraut haben, hier einzunehmen.( Sehr richtig! bei den schußzöllnerischen Amerika 8866. Die Lage unserer industriellen Sozialdemokraten.) Wäre er hier, würde ich genau dasselbe sagen Bevölkerung, sowohl eines großen Theils der Unternehmer, als Deutschland nicht möglich sei, wurde der Dreibund begründet. An eine Aenderung des status quo und vielleicht noch mehr dazu.( Seiterkeit.) Wo haben wir ver- besonders der Arbeiter, der Kleinhandwerker und Kleinbauern, sucht, in die Armee zu dringen? Das thun wir schon aus Klug ist eine äußerst gedrückte, ohne jede Aussicht auf Beſſferung. auf der Strecke bleiben, als daß ein einziger Stein aus den heit nicht. Wir rathen vielmehr allen Parteigenossen, die ein- Das Angebot von Händen ist übergroß, der Verdienſt geFestungen abgegeben wird." So bleibt nichts übrig, als den gezogen werden: So lange Du in Königs Rock steckſt, halte den ringer als je, und das in einer Zeit, wo gleichzeitig ungemein Zustand mit allen den Kräften zu unterſtützen, deren überhaupt Mund und verrathe nicht, daß Du Sozialdemokrat bist.( Heiter- hohe Lebensmittelpreise herrschen! Wir erleben sogar, daß in dent das Bolt noch fähig ist, bis wir endlich zum Zusammenbruch, teit.) Die Dinge entwickeln sich zu unseren Gunsten ganz von Augenblicke, wo bestimmte Arbeiterbranchen den Versuch zur Ratastrophe kommen. Der Reichskanzler hat sich noch in selbst, und wenn Sie die Millionen aufbieten müſſen, bis zum machen, auf ganz gesetzmäßige Weise ihre soziale Lage zu vergewiesen, daß die Militärschriftsteller am Ende ihrer Aus- tausende von Sozialdemokraten darunter. Unsere Partei ist die bessern, ein Theil unserer Regierungen es mit ihrer Stellung der führungen immer sagten: si vis pacem, para bellum. Mit stärkste in Deutschland und so wächst auch die Zahl ihrer An herbeizuziehen, um die streifenden Arbeiter aus ihrem Brot zu Arbeiterklasse gegenüber vereinigen zu können glaubt, Soldaten be hänger in der Armee. Da sollten die herrschenden Klassen nicht verdrängen und damit nach Möglichkeit dazu beizutragen, daß gründet worden, und im Grunde hatte gestern auch der Reichs mit folchen Reden um sich werfen. Jene Rede von hoher Stelle, fie im Kampfe gegen die Unternehmerklasse unterliegen. Beim fanzler gar keinen anderen zur Verfügung. Als er sagte, es die jüngst in Erfurt gehalten wurde, hat gerade Unruhe nach Buchdruckerstreit haben in Dresden und München die sächsische tomme weit weniger auf eine zahlreiche Armee, als auf die außen erregt. nnd bayrische Regierung unter dem Vorgeben, daß dringende tüchtige Ausbildung des einzelnen Mannes an, da glaubte ich, Vizepräsident Graf Ballestrem: Die letzte Aeußerung kann Landtagsarbeiten vorlägen, Soldaten den Druckereibefizern zur Vorschläge gemacht werden, wie man die Betrügereien der Die Zeiten ändern sich leider. Wo man früher als Börseaner unter gesetzliche Kontrolle bringt. Die Haupt- Herr zu kommandiren sich unterfing, wo man auf land und dor Er war nach Sonntagsplauderei. Ehrenmann den an, aber ich bedauere selbst am meisten, daß Fürst Bismarck R. C. Der letzt verhaftete Bankier gehört einer be- matadore sollen stets mit Unterschleifen geschmückt und mit gebeugte Nacken und gekrümmte Rücken herabblickte, da will sonderen Spezies von Gaunern an. Von ihm schien ein diebstählernen Panzern versehen in Von ihm schien ein diebstählernen Panzern versehen in der Burgstraße man heute nicht gern als ganz gewöhnlicher Sterblicher Fluidum des Betruges auszugehen, und deswegen zogen sich erscheinen müssen. Jeden Börsenbesucher begleitet ein fest auftreten. Wenn früher der Wagen des Reichskanzlers in | die übrigen Kumpane schon von ihm zurüd, als er noch lich gekleideter Geheimpolizist, der darauf Obacht zu geben den Hof des Reichstagsgebäudes einrasselte, spitzte auch fein" war, wenigstens in den Augen der großen Masse, in hat, daß der Besucher weder selbst stiehlt, noch daß er be- der letzte Reporter Ohren und Bleistift; die elektrische Klingel den Augen derjenigen, die dazu da sind, für einzelne ftohlen wird. An allen Bankhäusern, die zweifelhafter machte alle Kellnerjungen darauf aufmerksam, daß etwas Börseaner ihr Geld zu opfern. Herr Löwy- so heißt der Natur sind, sollte die weithin sichtbare Inschrift prangen: besonderes vor sich ging, und ein Geheimrath nach dem schien weder die Grandezza des Kommerzien Vor Depotmardern wird gewarnt. Vor allen Dingen hätte anderen verschwand vom Tische der Regierung, um dent raths Wolff noch die splendide Leichtlebigkeit der Gebrüder man darauf zu achten, daß dem Bankier fein Depot über Allgewaltigen Kenntniß zu geben von dem, was passirt Sommerfeldt zu besigen, er konnte daher noble Kundschaft geben wird, dann ist man schließlich immer noch am war. Und in einem geschickt gewählten Augenblick trat der nicht anlocken, und mußte sich höchstens mit einigen arm- Sichersten, daß man nicht um das Seinige, um das heilige Gewaltige dann in den Saal und musterte finsteren Blickes seligen Offizieren begnügen, die ohne Vorwissen ihrer Vor- Eigenthum, geprellt wird. Getreue und Ungetreue. Und in seiner Nähe machte man sich flein und duckte sich, und Jeder gab sich Mühe, von dem ersten Staatsmann aller Zeiten gesehen zu werden. Und wie ist das Alles anders geworden! Von dem Leute gesetzten an der Börse spekulirten und spielten, und die Und so sehen wir denn, daß die Lustigkeit immer noch daher auch mit leichter Mühe gerupft werden konnten. Es nicht am Aussterben ist. Während dem Alt- Reichskanzler ist stets ein Zeichen hohen Edelfinns gewesen, daß man erst in Berlin der Kopf gewaschen wurde, saß er ruhig in zu unerlaubten Thaten verleitet, und dann das Ver- Friedrichsruh und ließ sich von einer Kammersängerin Ministersessel herabgeschleudert, muß er sich ins Parket gehen gegen die Missethäter ausspielt. und einem Klavierspieler Musik machen. Das ist ein begeben und muß zwischen Krethi und Plethi Plaz nehmen. Nach den Mittheilungen, die wir über den nunmehr wahrhaft glückliches Naturell, welches der Begründer Wie ist es lästig, wenn man der Geschäftsordnung unterFestgesetzten in den Blättern lesen, finden wir die Eut- des Deutschen Reiches" sein eigen nennt, daß er unter liegt, wenn Einem die Mittel fehlen, daß man nicht mehr stung der Börse begreiflich. Weder Hofbankier noch allen Umständen stets ein Verehrer der schönen Künste in eigener Equipage vorfahren kann, sondern wenn man Kommerzienrath und schon Depots angreifen- das geht bleibt. Sein Plaz im Reichstage bleibt allerdings leer, höchstens noch einen Nickel für die Pferdebahu übrig hat. gegen den Strich und verdient die schärffte Rüge. Will denn weit vom Schuß ist es immer am Sichersten. Man Man kann unterbrochen werden, man muß hübsch warten, man mit den Koryphäen der Börse unter einer Decke stehlen, hat unter solchen Umständen nicht nöthig, auf die Aus- bis man an die Reihe kommt, und die Klingel des so muß man sich zuvor das Vertrauen seiner Mitbürger stellungen seindlicher und autinational gesinnter Redner zu Präsidenten schwebt als Damoklesschwert auch über dem erworben haben, und das geschieht nur, wenn man wegen antworten, man läßt sich lieber von einer jungen Dame Haupte des ehemaligen Reichskanzlers. Unter solchen Umfortgesetzter Unterschlagungen und Diebstähle den kommer etwas vorklimpern, während der Klavierspieler den Takt ständen ist es kein Bergnügen, ein Reichstagsmandat zu ienrathstitel mit Gichenlaub erhält. Jedenfalls hat die dazu schlägt. Allerdings kann nicht Jeder Altreichskanzler vertreten, und man kann es Niemand verdenken, wenn er Börse eine sehr feine Nase, sie wittert sehr bald, ob Jemand sein, und jedem anderen Abgeordneten würde ein solches der Stätte, wo die Redeschlachten ausgefochten werden, faul ist, und die heilige Entrüstung, die über den kleinen Verhalten von seinen Wählern arg verübelt werden. Aber fern bleibt. Betrüger entsteht, ziert alle Diejenigen, welche es selbst nicht ohne eine bestimmte Portion Dickfelligkeit ist es unter den Es ist nicht Jedermanns Sache, seine Sache frei und gerne sehen, daß das Kriminalkommissariat sich um die heutigen Verhältnissen überhaupt sehr schwer, durch die offen zu vertreten; Verdächtigungen und hämische Angriffe eigenen Bücher und Depots mit allzugroßer Sorgfalt Welt zu kommen, und wer diese hervorragende Eigenschaft in der Presse sind immer wohlfeiler. nicht befißt, thut weise daran, sich überhaupt nicht in das So ist es denn zu begreifen, daß von allen Seiten politische Gedränge zu mischen. Tümmert. nds Sri. fche ellen hen be gen rbe. De 85b Verfügung gestellt, obgleich die Frage eine reine Privatfrage| Schein der Ehrbarkeit umgiebt.( Zuruf: Spielflubs!) Der spreußischen Staate, und ich habe ihn nicht als Reichskanzler, ist, in die der Staat sich nicht zu mischen hat. Thut er es den jüdische Geist, der sich auch bei den Christen verbreitet hat, muß sondern als preußischen Ministerpräsidenten verantwortlich ge noch und noch dazu in dieser einseitigen Weise, so muß diese gebrochen werden, denn nichts vermehrt die Sozialdemokratie macht. Und wenn er jetzt hinzufügt, daß er mich als preußischen Minister angreifen wollte, so kann ich nur bitten, das an eine andere Stelle zu verlegen. Um 5 Uhr wird die weitere Berathung des Etats auf Montag, 1 Uhr, vertagt. Lokales. berblaßt namentlic talentreic Don wahu Auf gestern w den Chem getlagte in Schles in den B Käufer 39 von 20 00 nach Ueb machen zu der fleine fürchtete, Käufer in nad fomin es fam 6. Febru Majors Letteren die Gasc baldigit Wegen de feitens d zur Zahl Drohung daß die Major F Der Sta das Verh beantrage Monat. fängni Fah wurden L welcher Parteilichkeit auf's Schärfste verurtheilt werden; sie zeigt aber mehr, als die leichten Gewinne an der Börse. Gegen das Reichsfanzler v. Caprivi: Auch in dieser Entgegnung is auch auf's Deutlichste, was eigentlich an der ganzen zehn Jahre Steigen der Reichsschulden wird das einzige Remedium die mir Herr v. d. Decken den Beweis dafür schuldig geblieben, daß lang schon betriebenen Sozialreform dran ist. Die ökonomische Wiederherstellung des Silbers sein. Die ökonomische Wiederherstellung des Silbers sein.( Großes Gelächter links.) ich politische Gegner als Uebelthäter behandelt hätte. Depreffion macht sich aber in viel weiter greifendem Umfange Jezt lachen Sie darüber, es wird eine Zeit kommen, wo sich die geltend und bringt auch in der bürgerlichen Gesellschaft Silberwährung ebenso bewähren wird, wie sich die außerhalb der Arbeiterklasse die größte Beunruhigung her- Schutzzoll- Theorie bewährt hat.( Großes Gelächter links.) vor. Ich weise hin auf die Standalbankerotte der Abg. Payer( Demofrat): Ich kann nicht so rosig in die jüngsten Beit, namentlich in Berlin, hinter den eisernen Zukunft sehen, wie Herr Rickert; ich sehe nicht die aufgehende Gardinen in Moabit sitzen augenblicklich acht Bankiers. Ich er- Sonne, sondern nur Nebel und Wolfen, hinter denen nicht die innere an die Skandalprozesse, an die darin enthüllte Korruption Sonne hervorbrechen kann. Beim Marine- Etat ist im vorigen der Beamten bis in die höchsten Kreise hinauf. Alles das beweist, Jahre der kleine Finger geboten worden, jetzt verlangt man die daß die gegenwärtige Gesellschaft sich in der Abwirthschaftung halbe Hand. Die Beunruhigungen sind vorhanden und es ist befindet( Unruhe rechts), daß ein Bustand der Fäulniß eintritt, dankenswerth, daß Herr Caprivi diese Beunruhigungen zerstreut der sehr an die Zeit vor dem Verfall des Römischen Reichs und hat. Die Diplomaten und die Höfe thun ja alles Mögliche, um auch an die Verhältnisse vor Ausbruch der französischen Revolu- den Frieden aufrecht zu erhalten, aber die Rüstungen sind so Für Vereinsvorstände und Leiter von Versammlungen tion erinnerte, wie ganz richtig das Deutsche Wochenblatt" her schwer, daß die Völker sie nicht tragen fönnen, namentlich weil sich von großer Wichtigkeit ist eine Antwort des Polizeipräst enter vorgehoben hat. Diese Erscheinungen zeigen weiter, daß es um die Folgen der exzessiven Schußzzollpolitik immer mehr bemerkbar auf eine Beschwerde des Vorstandes der Vereinigung der Stell die Moralität innerhalb der herrschenden Klassen äußerst traurig machen, während gleichzeitig die Steuerschraube immer schärfer macher. Am 25. Dft. fand eine öffentliche Versammlung der Stell steht, daß sich in der höheren Gesellschaft sehr eigenthümliche Be- angezogen wird. Daß die Mißstimmung des Volkes darüber bei macher statt. Dieselbe war für Vormittags 91/2 Uhr vorschriftsmäßig griffe in Bezug auf Mein und Dein Geltung verschafft haben. den Wahlen zum Ausdruck kommt, ist selbstverständlich. Die angemeldet, es waren alle gesetzlich vorgeschriebenen Formalitäten Sie selbst fangen ja schon ängstlich an zu fragen, wie dem Uebel Sparsamkeit sieht man im Etat nicht bei den Bauten gewissenhaft erfüllt. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung gesteuert werden soll. Die Regierung weiß nicht, was sie thun für militärische und für die Marine. Die Mißstimmung furz vor 912 Uhr. Da wurde aus der Versammlung heraus der soll. Gewiß ist der frühere Ausspruch des Kanzlers richtig, daß die stammt aber auch der Ausführung von des Alters: Antrag auf Vertagung für eine halbe Stunde gestellt. Da dieser Regierung auf die ökonomische Gestaltung der Dinge feinen maß- und Invalidenversicherungsgesetzes her, welche das Volk allgemein Antrag von der Majorität gebilligt wurde, gab ihm der Vorgebenden Einfluß auszuüben in der Lage sei, denn die bürgerliche sehr schwer belästigt. Man hat in der letzten Zeit Aeußerungen fügende statt, er vertagte also den Beginn für eine halbe Stunde. Gesellschaft hat ja die Regierung nicht deswegen eingesetzt, daß hochstehender Personen einen sehr großen Werth beigelegt und sie Der überwachende Beamte erklärte hierauf die Versammlung für sie sich in die geschäftlichen und privaten Angelegenheiten des vielfach erörtert. Das hängt zusammen mit dem vom Reichsaufgelöst. Der Vorsitzende war der Ansicht, daß die Auf Einzelnen mischen soll. Im Großen und Ganzen ist zuzugeben, kanzler schon geschilderten Sensationsbedürfniß und mit einem fösung zu unrecht erfolgt sei und erhob Beschwerde. Auf dieselbe daß die Regierung Machtmittel auf diesem Gebiete nicht hat, Servilismus, der sich bei uns ausgebildet hat als Nationalfehler. wurde ihm unter dem 20. cr. folgender Bescheid: aber bis zu einem gewissen Grade kann sie mit ihren Mitteln Man sagt, es würde alles besser sein, wenn Fürst Bismarck doch mildernd eintreten, z. B. in der Frage der allgemeinen wieder hier wäre. Eigentlich wäre es dem Kollegen Bismarck 9. d. Mts. ergebenst, daß ich dieselbe nicht für begründet er Euer Wohlgeboren erwidere ich auf die Beschwerde vom Lebenshaltung, der Ernährung des Arbeiters, der Lebensmittel- wohl zu wünschen, daß er die Folgen seiner Politit am eigenen achten tann. Preise. Die Bollpolitik hat den Preis der nothwendigen Lebens- Leibe erlebt. Ginige meinen, es fehle an einem Regierungsmittel ganz erheblich in die Höhe geschraubt; man hat ja doch programm; das schönste Programm war für die Flotte auf- angemeldete Versammlung am 25. Oktober d. J.„ um 10 Uhr Nach Ihren eigenen Angaben ist die für Vormittags 91/2 Uhr auch mit dem Schutzzoll nichts weiter beabsichtigt, als die außer gestellt, es ist aber nicht innegehalten und seitdem bin ich miß- 25 Minuten eröffnet und auf Antrag fofort auf eine halbe ordentlich gefundenen Getreidepreise im Inlande möglichst zu trauisch gegen alle Programme. Daß der Parlamentarismus an Stunde vertagt". Eine solche Gröffnung lediglich zum erhöhen. Der Preisstand ist ja nicht allein die Wirkung des den schlechten Zuständen schuld sei, glaube ich Bolles, sondern zunächst der letzten Mißernte und ihrer Folge nicht. Der auch 3 wecke der sofortigen Vertagung fann aber als Partitularismus soll schuld ſein; man Beginn der Versammlung im Sinne des§ 1 des des selbstverständlich auf die Preisbildung zurückwirkenden hat doch einem deutschen Bundesfürsten in der Presse Vereinsgesetzes vom 11. März 1850 nicht angesehen werden, russischen Getreide- Ausfuhrverbotes. Daß aber der Roggenzoll vorgeworfen, daß er beim deutschen Kaiserhofe sich noch nicht und war daher der überwachende Beamte, nachdem die für den von 50 Mark prozentual den Preis steigert, unterliegt gar vorgestellt habe.( Vizepräsident Graf Ballestrem bittet die Person Beginn einer Versammlung gefeßlich bewilligte Frist von einer feinem Zweifel. G3 wäre Pflicht der Regierung gewesen, des Bundesfürsten aus der Debatte zu laffen.) Der Parti Stunde verstrichen war, ohne daß die Verhandlungen aufgenommen hier ihre Bassivität aufzugeben und und dafür git forgen, fularismus erhält dem Volke Manches, was es wünscht. Das waren, zur Auflösung verpflichtet. daß dem arbeitslosen, hungernden Wolfe wenigstens einiger öffentliche Militär- Gerichtsverfahren wird vom Partitularismus Der Polizeipräsident. maßen billiges Brot geschafft wurde. Dazu war die Regierung vertheidigt, das ganze Wolf will von dem geheimen Militärv. Richthofen. verpflichtet, und es ist mir geradezu unbegreiflich, wie in einer verfahren nichts wissen.( Bustimmung.) Man sollte es aufPeriode wirthschaftlicher Depression, wo die Verdienstlosigkeit geben, die Flotte in eine Schlachtflotte ersten Ranges um Die ewige Litanei von der„ Findigkeit der Post" wird großer Schichten des Volkes eine Thatsache ist, die Regierung so zuwandeln, man sollte ferner endlich erklären, daß man mit der in der gesammten Presse mit Inbrunst und Eifer Tag für Tag hartnäckig darauf bestehen kann, nicht das Geringste zu thun, um zweijährigen Dienstzeit Gruft machen will; das ist eine Forde gesungen. Merkwürdig ist es, daß die Beispiele von der„ Nicht Diese unerhörte Preissteigerung irgendwie zu mildern. Die rung, die das Volk seit langer Zeit stellt.( Beifall links.) findigkeit" mit rührender Gewissenhaftigkeit todtgeschwiegen russische Regierung hat, man mag sie sonst beurtheilen, wie man Abg. v. d. Decken( Welfe): Ich will nur auf die Mehrforde- werden. Wir haben keine Veranlassung, das Todtschweige- Syſtem will, doch aus guter Absicht das Ausfuhrverbot erlassen; ob die rung von 500 000 m. eingehen, welche der Reichstanzler im zu unterstügen, wenn die Postverwaltung das Lob mit den Maßnahme dem Volke die beabsichtigte Wohlthat erweisen wird, preußischen Abgeordnetenhause bereits vorher motivirt hat. Er hat Schmunzeln der Befriedigung einstedt, so muß sie auch den Tadel lasse ich dahin gestellt. Frankreich hat, als die Theuerung im damals ausgeführt, daß beim Fortfall des Welfenfonds für vertragen können. Aus unserer Sammlung der Beispiele der Anzuge war, sofort die Zölle auf die Hälfte herabgesetzt, die die geheimen Ausgaben des auswärtigen Amtes nicht gesorgt" Nichtsindigkeit" sei heut Folgendes mitgetheilt: Giner unserer Die Verwendung der Gelder des Welfenfonds für Albonnenten sandte am 21. d. M., Mittags zwischen ein und zwei Notirungen an der Pariser und Berliner Börse entsprechen in sei. ihrer Differenz genau der Zollermäßigung für Weizen. Dazu Reichszwecke steht in Widerspruch mit der Beschlagnahme- Ver- Uhr, einen Brief mit folgender Adresse ab: Herrn Seifert, Mits tommt noch der Verlauf der Verhandlung über den schon er- ordnung, welche die Verwendung der Gelder nur gestattet zur glied des Reichstages, SW., Leipzigerstraße. Der Absender er wähnten Delbrüc'schen Antrag von 1887 für den Fall, daß der Abwehr feindlicher Unternehmungen des Königs Georgs. Für hielt weder Antwort von dem Adressaten, noch sonstige Nachricht Roggenpreis andauernd über 180 m. stehen bleibt. Wir haben das Vorhandensein solcher seindlichen Unternehmungen ist kein über den Verbleib des Briefes. Donnerstag Vormittag endlich jezt 240 M. Roggenpreis, von der Aufhebung oder Er- Beweis erbracht. Mit dem Tode des Königs Georg hätte die fand sich das Brieflein wieder bei dem Absender ein, nachdem es mäßigung des Zolles war keine Rede. Auch bei der völligen Beschlagnahme aufhören und der Fonds seinen Erben übergeben vorher eine kleine Reise durch das Deutsche Reich und die um Aufhebung des Bolles würde der Preis von 190 M. immer noch werden müssen. Man will durch den Welsenfonds die Wahl- liegenden Provinzen unternommen hatte. Der Brief war in 10 M. höher sein als der, bei welchem Herr Delbrück schon eine freiheit der welfisch gesinnten Bevölkerung einschränken. Ich fann zwischen in Hannover gewesen und dort war ihm der Ermäßigung eintreten lassen wollte, und Herr Lucius sie als es dem Urtheil des Reichstags überlassen, ob er es für heilsam bekannte Bettel auf die Hinterseite geklebt worden: Ohne selbstverständlich erklärte. Bei einem Preise von 190 M. fann ansieht, daß eine Summe von 16 Millionen Thalern der Regie- Wohnungsangabe oder sonstige nähere Bezeichnung ist ber auch der am schlechtesten wirthschaftende Landwirth sehr gut be- rung ausgeantwortet wird, um die Wahlfreiheit einer einzigen richtige Empfänger nicht zu ermitteln. Kaiserliches Poftamt stehen; bei einem solchen Preise wäre es auch Niemand ein- Partei zu beschränken. Wir vertreten die Grundsähe des mensch Hannover I. stand. fonders mittags in der W Feuer L fonnte. Versicher diefe Fo gründen. Hellung gaben ge worden 38 Mar nur für Weise 10 verfahren Gestaltet Die sogenannte„ Geheimraths Kneipe", Jerufalemer straße 8, ist ein Opfer des Gerichtsvollziehers geworden. Da Berliner Tageblatt" widmet dieſem Institut einen wehmuths. vollen Nachruf, wahrscheinlich deshalb, weil sich dort die historische Stätte beiand, wo die berüchtigten Spezialtelegramme aus aller Herren Länder, durch welche das„ Berliner Tageblatt" so häufig allgemeine Heiterfeit erregte, bei Kümmel und Weißbier fabrizir wurden. " worden. in Betre Fall in durch ur sein. N der Geri sondern hof erklä das Schi versuchter Gefängni Dic " Frohe gefunden Gingerbr feinerlei derfelbe Stimmer erfte Ter Genoffen fich Mor fangsfu ftatifinde Bur „ Volks Zeltom" Heinric Geleg wanderu 2 Stuber M. Sch per Mor 1890 an gefallen, einen Zoll zu verlangen. Er wurde aber verlangt, lichen und göttlichen Rechts, wie es vor 1866 in Gel- Weshalb, warum und wieso der Brief nach Hannover ge weil die Preise fast bis 100 herunter gegangen waren. Also tung war; wir wollen nur auf friedlichem und gesetz- langt ist, das ist trotz aller„ Findigkeit" schwer zu enträthseln. auch nach der völligen Abschaffung des Bolles würden Getreide- lichem Wege der Erfüllung unserer Hoffnungen entgegen- Geist eine Beschwerde an die Postdirektion abgesandt worden, und Brotpreise noch sehr hohe sein, aber die herrschenden Klassen treten. Das Tagebuch Kaiser Friedrichs besagt, daß Fürst welche den Absender hoffentlich einer Antwort würdigen wird, und die Regierung würden dann wenigstens nicht das Odium Bismarck den Krieg gegen Desterreich angefangen habe, Dieselbe werden wir unseren Lesern nicht vorenthalten. auf sich laden, daß sie absichtlich durch den ungeheuren Zoll die um sich von inneren Schwierigkeiten zu befreien. Es wurde beGetreidepreise hochhalten. Der Fleischkonsum nimmt ab, nur das züglich des Krieges von 1866 von einer wunderbaren Fügung Roßfleisch, das der Proletarier ist, wenn er fein anderes er- Gottes gesprochen. Gottes Fügung hat mit einem ungerechten schwingen fann, zeigt eine Konsumsteigerung. Nicht die Zulassung Angrifisfrieg nichts zu thun. Für die geheimen Ausgaben können des amerikanischen Fleisches hat einen Preissturz für Wieh herbei wir nicht eher stimmen, bis eine positive Erklärung gegeben ist, geführt, sondern der hohe Getreidepreis und der Kartoffelmißwachs, daß wir mit diesem Gelde nicht bekämpft werden sollen. die den Landmann außer Stand setzen, Vieh zu mästen, er Reichskanzler v. Caprivi: Der Herr Abgeordnete ist der muß es jung und mager verkaufen, und dieses große Angebot Meinung, daß ich eine neue Art von Christenverfolgung gegen ließ den Preis sinken, und wir haben daher bald Viehmangel die Weljen veranlaßt hätte. Die Beweise, die er dafür anführt, und Viehpreissteigerung zu gewärtigen. Die Ermäßigung des treffen mich aber sämmtlich nicht. Ich habe weder den Grafen Getreidezolles durch den Handelsvertrag mit Defterreich wird sich Arnim eingesteckt, noch den Herrn Geffcfen. Jemand aber, der „ Ein Schwein aus erster Ghe"- so bezeichnete ein unzweifelhaft im Preise ausdrücken, daher Stockung der Einfuhr, unter mir von Seiten der Welfen zum Märtyrer geworden wäre, biesiger Gerichtsvollzieher ein ihm in die Sände gefallene bis der Vertrag in Kraft tritt, folglich Preissteigerung; die Re- zu nennen, hat der Herr Abgeordnete unterlassen. Er hat dann Pfändungsobjekt in seinem Protokoll. Der Schuldner, bei dem e gierung thut nichts dagegen. Diese trüben Verhältnisse wirken als eine böse Maßregel gegen die Welfen den Krieg von 1866 pfänden follte, war gestorben, die Wittwe deffelben hatte sich an sich agitatorisch, so daß es keiner Aufhebung bedarf. Die angeführt und sich anf das Tagebuch des Kaisers Friedrich be- aber schleunigst wieder verheirathet und reklamirte das vom Ge Theuerung vermehrt die Sterblichkeit, die Bergehen und Verrufen. Meines Wissens bin ich an dem Kriege von 1866 völlig richtsvollzieher im Stall gepfändete Schwein, welches allerdings brechen, vermindert die Eheschließung und die Wehrfähigkeit. Die unschuldig. noch in erster Ehe angeschafft war, als ihr und der Angehörigen alte Gesellschaft, die sich aus dem Sumpf retten will, geräth Auf das Verhalten der preußischen Regierung den Welfen Eigenthum. Der Fall war schwierig, doch glaubte der Beamte immer tiefer hinein, bis sie erstickt; aber eine neue Generation gegenüber hier einzugehen, halte ich weder für meine Pflicht, noch unter obigem Hinweis die Pfändung aufrecht erhalten zu müssen. wird auf diesem Boden, auf dem ihre Vorgänger verderben, für nützlich. Ich lehne es ebenso ab, auf eine Kritik der VerIn der Nitsche'schen Mordsache hat auf Grund von einen festen Bau gründen. Fahren Sie nur so fort, wie bisher: waltung des Welfenfonds an dieser Stelle einzugehen; ich will Zeitungsnotizen in der Provinz Sachsen eine Verhaftung stat Die Erben find wir!( Beifall bei den Sozialdemokraten. Abg. aber noch ein paar Worte hinzufügen, die doch vielleicht zur Er- gefunden, und soweit sich die Sache, von hier aus beurtheilen läuterung des Berhaltens oder des Vorhabens der Regierung bei- last, scheint der Festgenommene ſtart belastet zu sein. Es sind Vizepräsident Graf Ballestrem: Nach dem stenographischen tragen können. Berichte hat der Abg. Bebel die von mir überhörte Aeußerung Wie der Herr Staatssekretär des Reichs Schahzamts gestern fofort Retognoszenten an den Ort der Ergreifung abgesandt gethan: Fürst Bismarck habe seine Gegner verdächtigt und feze gesagt hat, ist es nicht wünschenswerth, daß über die Summe dieses Geschäft auch fort, nachdem er in den Ruhestand getreten von 500 000 m., die zu geheimen Ausgaben in den Etat des In Adlershof sind am 20. November 28 Personen. sei. Diese Aeußerung gegenüber einem Mitgliede des Reichstags Auswärtigen Amts eingestellt werden sollen, hier verhandelt darunter 8 Frauen, aus der Landeskirche aus ist unzulässig; ich rule den Abg. Bebel zur Ordnung.( Zu- wird. Ich glaube, das ist nahezu selbstverständlich, daß wir hier geschieden. Weitere Ausscheidungen stehen bevor. Herr stimmung rechts; Gelächter links.) weder darüber sprechen können, wie die Summe von 500 000 M. Schmidt, wohnhaft Adlershof, Bismarckstr. 47a, ertheilt über Abg. Bebel bemerkt zur Geschäftsordnung, daß Fürst Bis zu Stande gekommen ist, noch daß wir eine Beweisführung die Formalität des Austritts bereitwilligst Auskunft. Bei dem marck noch nicht in den Heichstag eingetreten sei.( Bustimmung darüber antreten können, daß sie im Vergleich mit dem, Auftreten der Geistlichkeit gegenüber der um ihr gutes Recht was andere Staaten für geheime Zwecke im auswärtigen Dienst fämpfenden Arbeiterschaft sind die zahlreichen Austritte aus den Vizepräsident Graf Ballestrem: Das hat mit der Sache verwenden, gering ist. Bei dem Zusammenhang aber, in dem Kirchen durchaus erklärlich. nichts zu thun.( Heiterkeit.) der Weljenfonds mit dieser Etatsposition des Reiches steht, will Abg. Frege( ot.) dankt dem Reichskanzler für seine militärisch ich doch nicht unterlassen anzuführen, daß sie beide insofern in Polizeibericht. Am frühen Morgen des 27. d. Mts. ent offene Aussprache, während er die anderen von Herrn Rickert einer sehr engen Wechselbeziehung stehen, als, wenn diese Summe stand im Seitenflügel des Hauses Prinzeustr. 82 in einer Kammer angeregten Dinge übergangen habe. Die Kommissionen würden die von 500 000 m. hier nicht bewilligt würde, die preußische Regie- ein unbedeutender Brand. Der Rauch drang dabei in ein in der einzelnen Mehrausgaben zu prüfen haben; er habe aber die Er- rung nicht in der Lage sein würde, diejenige Veränderung an der Nähe belegenes Gelaß des Schankwirths Baumgarten, wodurch fahrung gemacht, daß die von seinen Freunden angeregten Berwaltung des Welfenfonds vorzunehmen, die ihr nothwendig die in demselben befindlichen sechs Dienstmädchen sich gefährdet Streichungen, so z. B. bei den Ausgaben für die physikalische scheint. Was diese Veränderungen angeht, so werden sie im glaubten und so in Angst geriethen, daß sie etwa vier Meter technische Reichsanstalt, auf der linken Seite auf Widerspruch ge- preußischen Landtage voraussichtlich dahingehend vorgelegt boch auf den Hof hinabsprangen; hierbei erlitt die unverehelichte stoßen seien. Wie kann man sparen bei andern Bauten, wenn werden, daß die Beschlagnahme aufrecht erhalten bleibt, und Obst einen Bruch des Fußgelenks und mußte nach dem Kranken das Reichstagsgebäude mit solchem Luxus ausgestattet wird! die Verwendungszwecke der Zinsen dieses Fonds eine hause Am Urban gebracht werden. Das Feuer wurde von der eine Regelung, Herr Rickert habe gestern, was er vielleicht schon bereut, nicht andere gefeßliche Regelung finden, die Feuerwehr in furzer Zeit gelöscht. Außerdem fanden im Laufe blos gegen die landwirthschaftlichen, sondern auch gegen die die Verwendung zu denjenigen Zwecken, für die hier des Tages noch fünf kleine Brände statt. Abends sprang eine industriellen Zölle sich erklärt. Die Regierung werde ihm aber 500 000 Mart sind, gefordert ausschließt. E3 wird unbekannte, etwa 35 Jahre alte Frauensperson hinter der diesen Gejallen nicht thun. Rickert's zollpolitische Ansichten seien dann weiter eine gesetzliche Bestimmung dahin getroffen werden, Herkulesbrücke in den Landwehr- Kanal und ertrank. Die Leiche nicht zutreffend; das Getreide werde nicht um den Zoll ver- daß das preußische Staatsministerium die Verwendungszwecke wurde an der Corneliusbrücke aus dem Wasser gezogen. theuert. Trotz der Fleischzölle seien die Fleischpreise zurück- nach der Angabe des zu verändernden Gesetzes alljährlich festgegangen. Notorisch wäre auf dem Lande Arbeitermangel; Herr setzt und zwar voraussichtlich ohne parlamentarische Konkurrenz, Bebel sollte darüber einmal die deutsche Arbeiterschaft unterrichten. daß aber dann dem Rechnungshof, wie über alle nicht geheimen Aber freilich gerade in den unteren Volksklassen sei am meisten Fonds, Rechnung gelegt und dem Landtage von dem Geschehenen Genußsucht vorhanden, die in den Städten allein befriedigt Mittheilung gmacht wird. Stöcker: sehr richtig!) links.) Theater. 2. N Bette vertaufer Geno Euchend bertaufer 20-300 unter H. Waldt Quell. S Kana Gefange Bibli versch. 2 einzeln f Weiß, Domp Gager. Daberfchy Haus L werden könne. An landwirthschaftlichen Produkten könne es nie Abg. v. d. Decken: Der Herr Reichskanzler muß mich mißzu viel geben, wohl aber an industriellen Produkten; deshalb verstanden haben; ich habe ihn feineswegs verantwortlich gemacht Im Wallner Theater gelangte vorgestern eine bet treten wir vorzüglich für den Schutzoll der Landwirthschaft ein. für den Arnim- Paragraphen, noch für den Fall Geffcken; musikalischen Kleinigkeiten. Offenbach's: Die Hanni weint, Redner geht dann zu dem gegen die Börse gerichteten Antrage ich sagte nur, es stamme aus dem Kampfarsenal des früheren der Hani lacht" zur Aufführung. Die kapriziöse, elegante Must der Konservativen über. Dem Termingeschäft muß man sehr dicht Reichskanzlers, wenn politische Gegner als Uebelthäter behandelt wurde sehr beifällig aufgenommen. Merkwürdig aber erscheint auf den Leib rücken; denn es wird nur gemacht, um die Un- würden. Weiter war, wenn ich es auch vielleicht nicht so deutlich sagte, es, wie sehr die Offenbach'sche Musik im Laufe der Jahrzehnte erfahrenen zu schädigen. Die Spielbanken hat man aufgehoben, der Sinn meiner Worte, Herr Caprivi habe nicht blos die an Frische und an sprudelnder Lebendigkeit eingebüßt hat. Die man sollte auch den Spieltempel aufheben, der sich mit dem Verantwortlichkeit im Deutschen Reiche, sondern auch im Melodieen, die einst die Runde um die Welt machten, sind heute Verein Genoffen Pfan J 4 e 3 , el де er t 24 e et g rt ed er h 3 ent te to en ot 3. er E ht ent t er er ch et er te 11 er fe ne er he et it, fit nt te Die te > 7 e f berblaßt und beinahe leblos. Gespielt wurde flott und fesch und namentlich zeigte sich Fräulein Glöckner als anmuthige und talentreiche Sängerin. Herr Worlitsch war als fesche Müllerin Don wahrhaft hinreißender Komik. Gerichts- Beifung. Am vember, Abends 5 Uhr, bei Knebel, Badstraße 58. Tagesordnung: 1. Vortrag Kummer, Ackerstr. 13 Aufnahme." Herren und Damen dazu willkommen. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Versammlung für Männer und Frauen heute Sonntag, den 29. No-| Theater- und Vergnügungs- Verein ,, Amor", Gizung Montag, 9% Uhr, bet Vergnügungsverein Hand in Hand". des Fräulein Wabnih über: Die Gottes: und die Königs- Idee. 2. Distussion. Nach der Sigung Fidelitas. Sigung jeden Sonntag Nachmittag 5 Uhr im Restaurant von Friz Zemter, " Psyche", Theater und Ver Rosenthalerstr. 36. Gäste willkommen. qnügungs- Verein. Sigung jeden Sonntag, Abends 6 Uhr, Königstadt- Kafino Holzmaiftstr., part. Lese- Uebungen. Fidelitas. Gäste mit Verständniß für Literatur, Damen nicht unter 16, Herren über 20 Jahre, willkommen. Frete Bereinigung der Kaufleute. Jeden Montag Abend: Gefellige Zusammenkunft der Mitglieder bei Bodenburg, Kommandanten= straße 10-11. Daselbst Ausgabe der Bibliotheksbücher. Der Freie Diskutirverein" hält seine regelmäßigen Gigungen an jedem Sonntag nach dem 1. und 15. jeden Monats Nachmittags 4 Uhr, im Lofale des Herrn Leopold, Ma tgrafenſtr. 88, ab. Neue Mitglieder, namentlich Schüler der Arbeiter- Bildungsschule, werden in jeder Situng aufgenommen. Von Mitgliedern eingeführte Gäste haben Zutritt. Nächste Sizung am 6. Dezember. Versammlung der Filzschuharbeiter Berlins und Umgegend am Montag, den 30. November, Abends 8 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr. 33. Privat- Theaterverein Augusta Vihtoria". Montag, den 30. Nonahme neuer Mitglieder. Gäste find willkommen. vember, Abends 9 Uhr, im Vittoria- Saal, Perlebergerstraße 18: Gizung. AufLese- und Diskutirklub Sozialdemokrat" jeden Montag, Abends " Vermischtes. uhr, bei Schnicke, Kirchbachstr. 7. Gäſte ſind willkommen. Schneider und Schneiderinnen Berlins! Montag, den 20. November: Große Bersammlung des deutschen Schneider- und Schneide 400 M. Belohnung seht das Gericht in Augsburg rinnen- Verbandes in Joel's Andreas- Gesellschaftsfälen, Andreasstraße Nr. 21. durch Anschlag an hiesigen Plakattafeln für Ergreifung des neunTagesordnung: 1. Das Handwerk früher und jeßt und die Aussichtslosigkeit zehnjährigen Bäckergesellen Georg Will aus, welcher in der kollege Täterow. 2. Diskussion. der Innungsbeitrebungen nach den lezten Reichstagsverhandlungen. Neferent: Nacht vom 6. zum 7. Oktober zu Wertingen einen doppelten Vergnügungsverein Hand in Hand" hält jeden Sonntag, Nachmittags Raubmord begangen hat. Schönhauserstr. 23-24, feine regelmäßige Sigung ab. Gäſte ſind willkommen. 6 Uhr, im Brauerei- Ausschant von Julius Bögom( Defonom Schütte), Alte Eine harte Begegnung. Etwa 800 Meilen östlich von Versammlung der Arbeiter und Arbeiterinnen der Schäftebranche. Sandy Hook trug sich am 15. d. M. eine Kollision zwischen dem Sonntag, den 28. November, bei Bener, Neue Grünjir. 14. Bortrag. Abends 46 Uhr, Schönhauser Allee 28 bei Kuhlmey: Große Versammlung. Arbeiter- Sildungsschule. Nord- Bezirk 1. Sonntag, den 29. November, auf der Fahrt von Glasgow nach New York begriffenen Anchor Dampfer Ethiopia" und einem großen WalBortrag des Herrn Fiebig!„ Genie und Charakter", Discussion. Nach dem fisch zu. Es war 3/411 Uhr Vormittags, als der auf der Vortrag: Geselliges Beisammensein. Zur Deckung der Untojien findet eine Kommandobrücke befindliche Kapitän Wilson plöglich in nächster Montag, den 30. November, Abends 8 Uhr, in Hoffmann's Feſisälen, Entfernung vom Schiff einen Walfisch auftauchen sah. Der Oranienftr. 180: Große Bersammlung des Süd- Ost Bezirks. Bortrag des Dampfer faufte mit einer Geschwindigkeit von 16 Meilen in der Serrn Bruhns. Discussion. Stunde durch die Fluthen und lief, ehe sich die Offfziere noch von straße 33: Vortrag des Herrn Pinn. Ethische Gesellschaft. Sonntag, Abends 7 Uhr, bei Seefeldt, Grenadier- ihrem Erstaunen erholt hatten, mit voller Bucht gegen den RiesenGeffentliche Bißtenarbeiter- Versammlung am Montag, den 30. Nov., fisch, scheinbar über denselben hinwegfahrend. Die See färbte Abends 9 Uhr, bei Wienecke( fr. Reyer), Alte Jakobjir. 33. Tagesordnung sich sofort blutigroth und bald darauf erschien auch der Kadaver wird in der Versammlung bekannt gemacht. uhr, im Restaurant Broß, Annenſtr. 9: Unterricht und Uebung. Rollerscher Stenographen- Verein Berlin Süd". Montag, Abends des Walfisches an der Oberfläche des Wassers. Während der Rollission erzitterte der Dampfer in allen seinen Theilen, und Versammlung fämmtlicher Musikinstrumenten- Arbeiter am Montag, inter den Passagieren brach eine Panit aus, welche sich jedoch ben 30. November, Abends 8 Uhr, in Hoffman.'s Feſtſälen, Drantenstr. 180. bald legte, als der Kapitän die Ursache des Stoßes erklärte. Tagesordnung: 1. Bericht der Agitations- Kommission. 2. Wahl der Delegirten zum kongreß in Gera. Tellersammlung statt. Auf versuchte Erpressung lautete die Anklage, welche gestern vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts I gegen den Chemiker Wilhelm Eckert verhandelt wurde. Der Angeklagte war früher Besitzer einer Privat- Gasanstalt in Liebau in Schlesien. Am 1. Januar d. J. ging die Anstalt durch Kauf in den Besitz des Majors a. D. Stöckel aus Berlin über. Der Räufer zahlte 4000 M. an und verpflichtete sich, das Restkaufgeld Don 20 000 m. spätestens bis zum 3. Juli d. J. zu zahlen. Bald nach Uebergabe der Fabrik glaubte der Angeklagte die Bemerkung machen zu müssen, daß sein Nachfolger sich mit den Bewohnern der kleinen Stadt nicht zu stellen vermochte, der Angeklagte befürchtete, daß der Gasverbrauch zurückgehen würde und daß der Käufer infolgedessen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht würde nachkommen können. Er machte dem Käufer Borhaltungen und es tam zwischen ihnen zu unliebsamen Auftritten. 6. Februar richtete der Angeklagte an die Ehefrau des Majors Stöckel ein Schreiben, das von Beleidigungen gegen den Letzteren strohte und mit der Drohung schloß, daß der Angeklagte baldigst die Resikaufgelder von 20 000 m. bezahlt würden. Wegen der Beleidigungen fam es zu einer Privattlage, die aber feitens des Majors zurückgenommen wurde, als der Beklagte sich aur Bahlung von 100 M. an die Armen erbot. Wegen der Drohung wurde das Strafverfahren eingeleitet. Es zeigte sich, daß die Befürchtung des Angeklagten unbegründet war, denn der Major kam seinen Verpflichtungen bereits am 3. April nach. Der Staatsanwalt hielt einen Erpressungsversuch für vorliegend, das Verhalten des Angeklagten sei wenig rühmenswerth und er beantrage gegen denselben eine Gefängnißjirafe von einem willfommen. Monat. Der Gerichtshof erkannte auf zwei Wochen Gefängniß. Fahrlässige Brandstiftung und versuchter Betrug wurden dem Schneidermeister Wilh. 3 iesing zur Last gelegt, welcher gestern vor der III. Straffammer des Landgerichts fonders Tuchstoffe, für 10000 Mart versichert. Gines Nach mittags brach in seiner Werkstätte Feuer at 3, als Niemand sich in der Wohnung befand. Die Thür wurde erbrochen und das Feuer gelöscht, bevor es einen größeren Umfang annehmen| Versicherungs- Gesellschaft rund 1000 M. Schadenersatz, mußte Der Angeklagte verlangte darauf von der Feuerdiefe Forderung aber auf Verlangen des Agenten schriftlich bee fonnte. gründen. worden er s Sonntag, den 29. November, in Lehmann's Restaurant, Alerandrinenſtr. 32, bens Uhr: Gizung. Geschäftliches. Austheilung der Billets zum 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeierlag). Aufnahme neuer Mitglieder. Gäſte Privat- Theater- Gesellschaft und Artisten- Klub Belle- Alliance". Gesangverein Liederlust", FichteDepeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) München, 28. November. Der größte Theil der Schmiedes gesellen streift aus Anlaß der Einführung einer neuen WerkSonntag Vormittag 10% Uhr, im Restaurant zur„ Schneekoppe“, Noſtizir. 29. Lese- und Diskutirklubo. Lese- und Diskutirklub„ Mar Kayser" Sozialdem. Lese- und Diskutirflub Spinoza". Jeden Montag, Abends 8% Uhr, bei Hoffmann, Wrangelstraße 32. Gäste, Damen und Serren, wukommen. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, bende stätten- Ordnung. 9 Uhr: Uebungssunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein ,, Nord- Prag, 28. November. Das Prager Tagblatt" meldet: Deutsche Schleife", Naunynftr. 86 bet Bubell.- Gefangverein„ Gsme- Am 1. Dezember erfolgt der Durchstich des neuen Aussiger ralda", koppenſtr. 35 bei Keller. rabe 29 bei Kroiche. Gefangverein„ Senefelder", Jüdenstraße 55 bei Elbhafens, den die Aussig- Teplizer Bahn mit einem Rostenbei Berg. Trischmann. Liebertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- Play 7, aufwande von weit über 1 Million Fl. gebaut, seit dem Gefangverein, and in Hand", Reichenbergerstraße 27 bei 25. November ist die Elbe wieder vollschiffig und finden lebhafte Schröder. Moabiter Liedertafel", Wilhelmshavenerstr. b. Brosch Verschiffungen von Kohle und Zucker statt. Die Schiffssäße Gefangverein armonie", Meyerbeerstr. 9. Gesangverein, Ton blüthe", Görligerstr. 58, bet Toltsdorf. Gesangverein yra 2, Char- haben nachgelassen, Magdeburg kostet heute 70 Pf. pro Doppellauer- Allee Mr. 282 bei Niebel.- Sängerchor der Chirurgischen lottenburg, Rosinenfiaße& bei Grischow.- Gesangverein„ Iuthe", Brenz Hektoliter, gleich 25 Pf. weniger als im Vorjahre. Branche", Alte Schönhauſerſtraße Nr. 42 bet, Neimann. Gesangverein Morgenroth" 2, Charlottenburg, Bismarckhöhe, Wilmersdorferstr. 80. Gesangverein Wahrheit", An der Aposteltirche 7b bei France. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend: Sonntag: Privat- Theatergesellschaft und Artistentlub, umor", Nachmittags Montag: Kollegienschaft 4 Uhr, bei Heinrich, Blücherstraße 61. Gemüthlich feit", Geselliger Verein der Berliner Barbier- und Friseurgehilfen, alle 14 Tage, Abends 10 Uhr, Seydeliraße 30. Theaterverein Proletariat" bei Hoffmann, Waldemarstraße 61. Theaterverein Hoffnung" bei Schneider, Adalbertstr. 8. Rauchtlub, Deutscher mich e t" Stoppenstraße 43c. Privat Theatergesellschaft" Stern", Alte Jakobitraße 120. " Es zeigte sich, daß der Angeklagte in seiner Aufstellung höchst übertriebene und zum Theil auch unwahre Angaben gemacht. Zwei Schneiderscheeren, die unbrauchbar gesein sollten 38 Mart. sollten, liquidirte mit beispielsweise Es wurde ihm nachgewiefen, daß er dieselben nur für 3 Mart hatte schleifen lassen. In ähnlicher Weise war der Angeklagte bei anderen Posten in der Aufstellung verfahren. Es war ein Schaden von höchstens 300 M. entstanden. in Betreff des Betruges ungünstig, so war dies noch mehr per Fall in Betreff der fahrlässigen Brandstiftung. Das Feuer sollte durch unvorsichtiges Umgehen mit einem Bügeleisen entstanden Lessing- Gymnasium. sein. Noch der Vernehmung des Branddirektors Etude gewann der Gerichtshof aber den starken Verdacht, daß nicht fahrlässige, sondern wissentliche Brandstiftung vorliege. Ter Gerichtshof erklärte sich daher für unzuständig und verwies die Sache an das Schwurgericht, soweit es die Brandstiftung betraf, wegen des bersuchten Beiruges wurde der Angeklagte zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Versammlungen. H am Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Abends 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10% the Bant ftr. 9-10 im Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck'scher Turnverein von 8-10 Uhr, Männerabtheilung.- ,, Berliner Zurngenossenschaft" Turnverein, sten", Lehrlingsabtheilung, Montag Abends, Männer- Gesangverein, 8-10 Uhr Blumenstr. 63a. Tyrolienne". Montag und Sonnabend 9 Uhr Uebungsunde bei von ftraße 34. Paris, 28. November. Neu bekannt gewordenen Urkunden zufolge soll Lafargue in Spanien militärpflichtig sein. Die mit der Prüfung seiner Wahl beauftragte Kommission der Deputirtenkammer muß daher ihre Thätigkeit wieder aufnehmen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Kopenhagen, 28. November. Der Führer der radikalen Oppositionspartei und Mitglied des Unterhauses Christian Paulsen Berg ist heute Nacht 2 Uhr im 62. Lebensjahre am Herzschlage gestorben. Briefkaffen der Redaktion. Zwei Schüler der Arbeiter- Bildungsschule. Beide Ans gaufmann, Reichenbergersir, 73 a. Gäste willkommen. Neue Mitglieber gaben sind richtig, sie beziehen sich nur auf Verschiedenes. Der werden aufgenommen. Stretigerstraße Nr. 16, bet Becker. Rauchklub Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Uhr, Weg, den die Erde um die Sonne macht, wird mit einer Rauchtlub Deutscher Michel" Schnelligkeit von 30 Kilometer in der Sekunde zurückgelegt. Die Montag Abend von 8%-10% Uhr bei Schöneburg," Grüner Weg Nr. 9. Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde beträgt jedoch 460 Meter in Rauchtlub, Freiheit", jeden Montag um 9 Uhr bei Wuttke, Friedrichsberger: Der Sekunde; mit dieser Geschwindigkeit vollzieht sich die tägliche itraße 4. Rauchtlub Blaue Duast e", Abends 9 Uhr Pflugstraße 16 bei Die Güte des Meyer'schen Dudeckt. 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Damen und Herren als Theilen aus von Arbeitgebern und Gäste willkommen. Vergnügungstlub Mephisto" Montag Abend ge 8% Uhr bei Wolff, Brunnenſtr. 35a.- Bergnügungsverein Edelweiß 2" Vertretern unter dem Vorsitz eines Magistratsbeamten jeden Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienfir. 108. Vergnügungs- bildet. 2. Ob in einem sozialistischen Zukunftsstaat Geld als Verein, Amicitia", Sigung Sonntags um 3 Uhr im Vereinshaus, Wilhelm Birkulationsmittel dienen wird, die Frage ist heute noch eine unnütze. straße willkommen. abe 118. Damen und hergen wu, bet sen., Brivat- Theatergesellschaft off; Kapital fann es jedenfalls nicht mehr bilden. 3. Db man wegen Die Herren, willkommen. Privaitheater- Gesellschaft Augusta- Victoria", Kurzsichtigkeit vom Militär zurückgestellt wird, hängt von dem Sonntag 3 Uhr im Bittoria- Saal, Perlebergerstr. 13. Gäſte willkommen. Grade der Kurzsichtigkeit ab. 4. Medizinische fachwissenschafterste Tenöre und 2 Bässe gegenüber den anderen Stimmen fehlen. Bolla- Club" intracht bei duan dhule, temerity. 6. fte will liche Bücher werden wohl nicht in Leihbibliotheken zu finden tommen. Klub Geselligfeit", Sigung Sonntags 6 Uhr bei Schmidt, Genoffen, welche gewillt sind, diesem Verein beiz treten, fönnen Wrangelstr. 141. Geselliger Vergnügungsverein Nord" Sonntag Nach sein. Uebrigens mögen Sie in den Katalogen derselben nach sich Montag, den 30. November, Abends 8½½ Uhr, vor der Ge- mittag 4 Uhr bei Rade, Müllerstr. 161. Gäſte, Derren und Damen, will sehen. tommen. Theater- und Pantomimenverein Fideler Geist bei Krebs, fangsstunde, welche im Lokal des Herrn Raumann, Kulmſtr. 36, O. Delcourt. Es war uns nicht möglich, Ihren Wunsch Ohmgasse 2. Geselliger Klub ,, Namenlos. Jeden Montag bei Abrastattfindet, aufnehmen lassen. ham, Straßburgerstr. 5. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. zu erfüllen. Die Mitglieder des Gesangvereins der Zimmerer W. rohe Hoffnung", hatten sich am 22. November zusammen gesunden, um den Bericht über die Aufnahme in den Arbeiter Sängerbund zu hören. Der Bericht enthielt die Mittheilung, daß teinerlei Beschwerden gegen den Verein vorgelegen haben und derselbe somit in den Bund aufgenommen wor en ist. Volts Adlershof. " einige Gr. Vereinszimmer m. Piano, Montag Kl. Konversations- Lexikon von Brockhaus. 3. Aufl. m. viel. Abbildung. u. Donnerstag z. vergeben. Fischerstr. 41. Bur Lieferung des Vorwärts", 2 Halbfranz- Bände, gar. fompl., 6 M. Tribüne", Getragene Sommer- u. WinterVolksblatt für( statt 15 M.) b. Lederer, Berlin, Surstr. 37. Teltom" 2c. empfiehlt sich 1618 L Paletots für 8-19 M., gut erhaltene Zahnziehen, Plombiren Hosen für 3-5 M., Jaquets, Röcke für 19.Falckensteinstr.22 4-7 M. Die verfallenen Sachen werden Größtes LagerBerlins aber nur an Privatleute verkauft. 14132 Gelegenheitskauf! 51, 1 r. Schmerzloses Wegen Auswanderung sind sämmtliche Möbel von 2 Stuben und Küche sof. zu verkaufen. M. 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Nov., Abends 82 Uhr, bei Feuerstein( oberer Saal): Große öffentliche Versammlung der in der Papier- Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tages- Ordnung: 1. Die industrielle Entwickelung und die Arbeiterbewegung. Referentin: Frau M. Rohrla cf. 2. Bericht der Agitations- Kommission und eventuelle Ersatzwahl zu derselben. 3. Verschiedenes." 254/12 Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht. Die Agitations- Kommission. Achtung, Sattler!!! Versammlung fämmtlicher Mitglieder der Ortskasse am Montag, den 30. November, Abends 82 Uhr, in den Arminhallen( unterer Saal), Kommandantenstraße 20. Tages Ordnung: 1. Wie stellen sich die Mitglieder zur freien Aerztewahl? Referenten: Herr Kollege Paul Ließ, Herren Dr. Rubinstein und Dr. Munter. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 235b Mitgliedsbuch legitimirt. Zur Dedung der Unkosten 10 Pf. Eintritt. Der Einberufer. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 29. November, Abends Uhr, bri Seefeldt, Grenadierkrahe 33: Vortrag des Herrn Pinu: Kirche und Humanität". Nach dem Vortrage: Gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste( Damen und Herren) willkommen. 380/16 Filzschuh- Arbeiter Achtung! Töpfer! Berlins und Umgegend. Montag, den 30. Novemb., Abds. 8 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr. 33. Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau über„ Die gegenwärtige politische Lage." 2. Diskussion. 3. Bericht vom Sommerfest. 4. Bereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. 184/1 Der Vorstand. Thea Ratkowska, Julius Semmel, prakt. Zahnarzt, Verlobte. 291b Unserem Kollegen u. Genossen Franz Choez zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch, daß die ganze Boppstraße wackelt. Deine Kollegen vom Bau Rankestr. O, Franz, die Klückfahrt! 318b. Unserem freundlichen Lindenwirth, dem Destillateur C. Eichberg, Lindenstraße 51/52, zu seinem 36. Geburtstage ein dreifach donnerndes Hurrah! 306 b Sämmtliche Stammgäste. Hierdurch allen Genossen und Freunden zur Nachricht, daß ich meine Buchdruckerei, verb. mit Quittungsmarken- und Kautschukstempelfabrik nach Gitschinerstr. 109 ( nahe dem Halleschen Thor) verlegt habe. Otto Köppen, 213b Gitschimerstraße 109. Allen Freunden und Bekannten die Nachricht, daß unsere liebe Frau und Mutter, Pauline Rhein, geb. Wolten, den 26. d. M. am Gehirnschlag sanft ent schlafen ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. d. M., um 2 Uhr, von der Leichenhalle des EmmausKirchhof aus statt. 298 b August Rhein, Adolph Rhein. Danksagung. 286b Für die liebevolle Theilnahme und reiche Kranzspende bei der Beerdigung Der Töpfermeister A. Henning, meines lieben Mannes, des Restaurateurs Bau Wißmannstraße und Kastanien- Hermann Nagel, sage ich hierdurch Allee, bezahlt bei Defen die Wärme- meinen tiefgefühlten Dank. röhre und bei Kochmaschinen das Frei- Marie Nagel, geb. Zohn, n. Tochter. stehende nicht. Ferner bezahlt der Töpfermeister Engelmann in Tempelhof die Desen ohne Medaillon und Aufsatz nicht voll und ganz. 319/15 Heinrich Hoffmann. Achtung! Sämmtlichen Webern der TeppichBranche zur Nachricht, daß in der Achtung! Kutscher Atungstraße 41, der Streit ausgebrochen ist. Fabrik des Herrn Feibisch, Kaiser Wir ersuchen, den Zuzug fern zu halten. find zu richten an Freie Bereinigung der Kutscher Sämmtliche Schriften und Sendungen Borhagenerftr. 20. [ 205b Kranzbinderci u. Blumenhdlg. Musikinstrumenten- Fabrik von A. Grunow, Berlin NO. Hauptgeschäft Gr. Frankfurterstr. 53. Filiale Landsbergerstr. 111a. Specialität: Harmonika, Streich-, Schlagund Holz- Blas- Instrumente, Mechanische Dreh- und selbstspielende Musikwerke. Saiten u. Bestandtheile jeder Art. Reparaturen vorgen. Instrumente werden gut ausgef. Preiscourant gratis und franco. Goldwaaren C. Lübcke, Goldschmied, Oranienstr. 154 am Morigplatz. Af neu find refun 1610L gan nad Größtes Lager in Juwelen-, Gold-, Silber-, u. 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Kanarienhähne verkauft billig Grahl Gesucht wird für ein Provinzial- Partei blatt ein erster Redakteur. Offerten mit Gehaltsansprüchen bis spätestens zum Winterüberzieher, verpaßte, billig 10. Dezember 1891 einzusenden an Carl Damenturse. Sonntagefurse. 284 b Scholz, Grüner Weg 12, vorn 1 Tr.[ 283b| Krug, Raisel, Untere Felogasse 1. 258b Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Straußbergerstr. 33, v. 3 Tr. 805 feine Löhn Aller tag Thei Tei folge 15. L Grge E 0. 3. gде e. ut ied, I rea 10L an, an, 3 ig. 1, 31 S gen) ten 08L ang! ber, Ge en; 12L nen ner OGL 683. 003 Pf. nt: 32. Pf. rei, 1. ache der 2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 280. Buchdrucker- Bewegung. Berlin. Die Bemühungen des Magistrats Assessors Herrn Dr. Freund in Betreff Herbeiführung neuer Verhandlungen zwischen Prinzipalität und Gehilfenschaft find, wie aus nachstehenden Beschlüssen hervorgeht, vollständig refultatlos verlaufen. Die Herren Prinzipalsvertreter waren aus ganz Deutschland in Leipzig am Freitag versammelt und haben nach 111½stündiger Berathung sich folgendermaßen resolvirt: " Der Vorstand des Deutschen Buchdrucker- Vereins beschließt mit Bezug auf den vorgelegten, von Herrn Assessor Dr. Freund an Herrn Bürenstein gerichteten Brief vom 26. d. M., daß 1. gegenwärtig prinzipalseitig feine Bedenken getragen werden, daß die Gehilfenmitglieder der Tarifkommission zur Beseitigung etwa fich entgegenstellender Formsireitigkeiten die von ihnen 1. 3. niedergelegten Aemter zu dem ausgesprochenen Zwecke wieder aufnehmen, um in dem dann wiederhergestellten ordnungsmäßigen Organe der Tarifgemeinschaft in Vergleichsverhandlungen, die auf eine Revision der Tarifgemeinschaft hinauslaufen würden, einzutreten; 2. über den Ort und die Zeit der Verhandlungen eine Verständigung unschwer zu erzielen sein dürfte, 3. Die Prinzipalität jedoch in Verhandlungen überhaupt nur eintritt, wenn gehilfenseitig die Forderung bez. der Verkürzung der Arbeitszeit fallen gelassen wird." In einer kurzen Besprechung mit Herrn Dr. Freund am Freitag- Nachmittag erklärten die Gehilfenvertreter Döblin und Schmitt auf die obigen Beschlüsse, daß die Gehilfenschaft auf die Verkürzung der Arbeitszeit auf teinen Fall verzichte und nunmehr der Kampf mit erneuter Kraft fortgefeht werde. Arbeiter Berlins! Haltet Versammlungen ab und unterstützt uns in dem gerechten Kampfe gegenüber dem koalirten Unternehmerthum! Das Hauptaugenmerk desselben ist darauf gerichtet, unsere seit über 25 Jahren erfolgreich wirkende Organisation zu Sprengen. Dem gegenüber fordern wir die gesammte Arbeiterschaft auf Front zu machen, indem sie uns thatkräftig unterstützen. Hoch die Solidarität! Gelder find an A. Faber, Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79, abzuliefern, woselbst auch Sammelliften in Empfang genommen werden können. Am Sonntag Vormittag ist die Kommission ebenfalls daselbst anwesend. Der Buchdruckereibesitzer Herr Otto Köppen, Berlin SW., Gitschinerstr. 109, theilt uns mit, daß er den Neunstundentag, die Erhöhung der Grundpofitionen um 10 pet. und die Steigerung des Lokalzuschlags von 25 auf 331/3 pCt. bereits feit 9. November bewilligt hat, indeß leider, vielleicht infolge eines Bersehens, nicht mit in der Liste derjenigen Geschäfte veröffentlicht worden ist, welche die Gehilfenforderungen bewilligten. leber den Stand der Bewegung theilt Klimsch 3 Allgemeiner Anzeiger für Druckereien" nach den Angaben der Buch druckereibefizer folgendes mit: Stand des Personals vor dem Streif: Maschin. Männl. Weibl. Hilfsarbeiter Faftore Setzer Meister 1712 1002 1929 1636 Hauptdruckorte( 64) 1000 748 Provinzdruckorte 689 44 Hauptdrucorte 302 12 869 354 4836 656 17 705 2714 2929 2384 Es streiken: 18 6 003 14 675 740 85 32 6 678 825 689 7 Provinzdruckorte 51 129 21 100 8 9 229 29 972 104 Streifbrecher: 85 7 Hauptdruckorte 213 23 1 4 Provinzdruckforte 1185 127 86 11 72 46 10 Es werden streifen: Hauptdruckorte Provinzdruckorte Es arbeiten weiter( einschließlich der Streifbrecher): 285 344 629 7.915 1088 1625 4 274 1611 Hauptdrucorte 932 1001 745 Provinzdruckorte 12 189 2020 2626 2356 Bewilligt erhielten: 2140 Pers. 9 Std., 55 Perf. 91/2 Std. Hauptdruckorte 454 9 162 91/2 " " " " 2594 Pers. Provinzoruckorte 217 Pers. 105 Pers. Lohnzulage Hauptdrucorte 133 " " Provinzdruckorte 238 Pers. Lohnzulage. Lehrlinge arbeiten: Sezer Drucker 1 643 312 1818 242 3461 554 Hauptdruckorte Provinzbrucorte Die Zahl der Buchdruckereien, aus welchen die Firma jenes Material bezog, beträgt 2685. Abgerechnet sind dabei schon die Ca. 900 Druckereien der Provinzen Rheinland, Westfalen und Elsaß- Lothringen ,, welche im Allgemeinen von der Gehilfenschaft nicht in den Streit einbezogen wurden. unter dem Minimum und mitunter sehr gering( 12-15 M. per Rubig erscheinen," sagt Klimsch, alle Gebiete, wo der Lohn Woche) ist, bei einer Arbeitszeit von meistens über 10 Stunden ( 11-12 Stunden).( Gründe für diese auffallende Erscheinung bietet der Umstand, daß diese schlechter gestellten Gehilfen ihrem Arbeitgeber gesellschaftlich gleich oder sehr nahe stehen, oft sogar Haus- und Tischgenossen sind.) Eine eigentliche Streifbewegung beginnt erst in solchen Druckereien, wo der durchschnittliche Lohn nicht unter das Minimum des Tarifs geht und die Arbeitsgeit meistens 10 Stunden beträgt. Der Streit nimmt an Heftigteit 41b # f 10. ren Terr Cons e in eres gen in". cabl 305 5 zu mit der Höhe der üblichen Lohnzahlungen und erreicht seinen Höhepunkt da, wo nach unseren Beobachtungen die höchsten Löhne gezahlt werden, wo aber auch das Leben theurer ist. Allerdings setzen die streikenden Gehilfen den 9stündigen Arbeits tag in den Vordergrund ihrer Bestrebungen. Theil der dortigen Prinzipale jede Mittheilung verweigert. Wir publiziren diese Lücke betreffend das nachfolgende Schreiben:" In Erledigung Ihrer beiden Schreiben vom 15. u. 16, cr. theilen wir Ihnen unter Bezugnahme auf unser| Ergebenes v. 17. cr. mit, daß die gestrige Versammlung des Berlin fonnte nur ungefähr ermittelt werden, da ein Sonntag, den 29. November 1891. 8. Jahrg. Bundes der Berliner Buchdruckereibesizer die Beantwortung Ihrer Diese Angaben sind unzuverlässig. Abgesehen davon, daß Fragebogen abermals abgelehnt hat, da sie sich von dem das Material von den Unternehmern geliefert wurde, die überzeugen tönnte. Hochachtungsvoll Bund der Berliner diese Statistik auch daran, daß die Formulare nicht zu Mugen derselben für die Allgemeinheit nicht in der Sache genau so Partei sind, wie die Gehilfen, frankt Buchdruckereibesizer. J. A. Julius Becker." einem bestimmten Zeitpunkte ausgefüllt wor Uebrigens hat eine größere Anzahl( ungefähr die Hälfte) der den sind; wenigstens fehlt die gegentheilige Angabe. In Mitglieder des Bundes uns sehr gefällig genau ausgefüllte Frage- Berlin sollen nur 1000 Gehilfen den Neunstundentag bewilligt bogen zugeschickt. erhalten haben, während es thatsächlich weit mehr sind. In Die Bewilligung der gestellten Forderung geschah in sehr Bremen, Dresden, Hamburg, Hannover, Leipzig, Stettin vielen Fällen unter Vorbehalt und mit der Vereinbarung, daß u. s. w. soll überhaupt nichts bewilligt worden sein. Nun sind die bei event. Einigung gefaßten Beschlüsse später beiderseits an- aber dort sozialdemokratische Druckereien mit zum Theil sehr erkannt würden." bedeutenden Personalen, welche sämmtlich bewilligt erhielten. Diese 11. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. 158 950 66 92009 53 110 26 223 38 71 324 99 489 590 96 608 57 62 751 Biehung vom 28. November 1891, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Wart sind den betreffenden Nummern in Barenhefe beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 68 178 81 261 471 598 795 879 910 36 87 93 1156 64 205 8 319 477 93 552 749 955 83 2039 45 259 430[ 3001 55 504 20 617 87 8 0 3032 124 73 263 99 350 420 524 736 99 813 982 4091 281 375 457 628 [ 150 5034 114 76 83 15001 304 64 78 92 447 779 839 973 91 6030 109 30 324 51 76 99 468 582 650 60 703 835 901 91 96 7151 88 304 440 529 643 68 959 8259 115001 403 615 626 915 9091 143 213 45 352 99 581 629 859 929 55 10058 120 324 37 414 549 621 848 70 95 915 32 11058 71 75 98 129 56 223 69 322 521 662 713 15 912 12212 78 317 94 481 611[ 500] 71[ 500] 92[ 30001 702 18 9 5 13000] 13049 92 140[ 3001 201 3 392 501 28 752 86 93( 300] 1408; 188 350 414 521 91 987 15150 525 633 707 10 832 37 60 949 16120 491 56: 84 11500] 91 692 832 69 955 85 17045 138 59.227 96 469 539 629 61 731[ 300] 40 41 802 966 18028 66 204 309 493 526 763 67 72 801 909 36 50 81 19027 60 170 282 451 92 507 85 700 898 938 20028 97 116 93 272 427[ 500 511 45 621 52 835 51 919[ 300] 21070 228( 3001 43 96 364 834 49 22083 104 232 80 322 96 500 85 635 45 1500) 968 23072 181 211 47 304 17 457 78 656 68 870[ 30001 926 97 24125[ 1500] 228[ 1500] 451[ 3000] 5S 69 94 636 69 75 79 87 99 706 867[ 500] 960 92 25139 202[ 300] 24 44 98 592 666 776 94 953 260.13 143 51 73 252 50 315 435 54 511 53 69 82 759 915 27557[ 300] 64 651[ 300] 889 985 28028 70 86 113 24 34 60 78 487[ 3000] 551 73 79 674 81 739 801[ 1500] 95 29057 90 165 599 639 75 30067 90 290[ 300] 378 519 44 783 955 31034 49 93 323 411 629 809 940 53 89 32138 42 257 90 3046 56 72 437 538 655 711 86 93 805 [ 500] 57 928 30 33008 36 60 170 341 753 870[ 800] 974 34077 201 433 515 40 65 969 35018 163 79 262 438 990 36012[ 5001 154 59 304 55 429 538 56 59 92 827 953 37123 378 99 417( 5000] 57 96 661 720 68 877 79 958 38161 203[ 50001 27 35 40 468 510 653 92 737 827 67 81 39001 59 175 202 65 372 488 666 786[ 300] 97 822 64 4008) 83 144 299 435 36 58 513 758 87 41027 32 61 93 321 50 79 526 96 655 939 58 42000 154 230 60 408 93 717 75 43106 10 232 414 52 582 626 41 763 44022 156 372 86 490 93 544[ 5000] 78 742 807 17 24 13000] 43 83 916 45019 299 413 63 611 62 888 926 88[ 1500] 46092 107 78 369 483 516 81 610 12 52 61 73 719 832 43 72[ 1500] 998 471 8 481 683 724 79 48051 163 66 201[ 3000] 14 97 419 654 77 815 49102 91 239 435 529 762[ 500] 904 50021 30 492 594[ 500] 738 47 51035 117 32 77 92 236 49 532 54 65 60[ 300] 70 76 81 728 81 952 52067[ 1500] 250[ 300] 37 519 31 33 89 819 933 53011 445 92[ 1500] 556 611 47 53 832 972 54036 116 42 233 43 448 772 832 71 84 995$ 5129 321 509[ 3000] 69 721 56119 35 205 311 79 81 603 18 7 745 839[ 300] 90 92 969 57136[ 300] 43 303 56 6 485 502 632 709 62 76 837 90 982 58099 279 331 400 57 583 619[ 3.00] 892 911 59071 187 506[ 500] 689 793 968 60017 33 175 213 87 634 821 83 84 61015 167 219 54 561 84 640 68 714 64 02174[ 300] 333( 3000) 73[ 300] 87 427 48 505 62 662 77 733 57 63037 95 117( 500) 20 78 36 401 562 623 64004 121 324 521 43 654 792 99 911 86 65148 202 4 17 1500] 87 380 400 2 55 68 511 31 32 67 610 56 64 76 800 67 23 66082 300 74 415 549 616 80 726 47 53 887 928 67143 56[ 3000 318 62[ 3000] 562 640 812 68172 843 455 563[ 1500] 65.95 627 7769012 323 62 499 595 97 70096[ 300] 133 73 389 497 580 706[ 1500] 809 29[ 3000] 912 19[ 500] 71011 66 216 18 32 360 408 606 853 917 72082 10 90 206 374 [ 300] 403 30 90 544 96 635 797 809[ 1500] 73032 39 69 136[ 3000] 58 202 44 341 499 826 38 69 917 74060 115 318 519 37 57 694 707( 300] 37 46 52( 5001 89 978 75264 304[ 3000] 44 658 779 874 922 26 76100 7 22 91 317 16 480( 1500) 800 74 98 77008 52 348[ 1500] 52 612 18 30[ 300] 40[ 1500] 78002 175 215[ 300] 353 471[ 5001 82 523 629 63[ 300] 79120 45 318[ 3000] 61 83 51[ 1500] 75 726 99 907 38 77 80071 134 220 317 91 681 713 59 917 43 81008[ 500] 175 98 370 425 86 560 67 98[ 3000] 625 834 82148 403 72 545 1300] 677 821 87 83085 278 456 759 870 84062 282 329 525 32 669 716 821 928 68 85257[ 300] 495 515 44 667 73 85 722 95 857[ 5000] 915 86024 105 55 79 239 479 525 74 600 79 70s 41 87032 60 225 407 526 755 838 74 925 81[ 500] 88068 73 133 286 88 374 450 678 89 735 831 54 90 89335 65 517 30 657[ 1509] 743 860 68 9C012 58 59 76 116 30 62 250 56 312 57 82 469 508[ 3000] 54 97 709[ 300] 849 905 52 91167 282 332 419 46 54[ 300] 73 551 774 83 845 922 93084 215[ 500] 373 694 763 966 94012[ 300] 103 231 463 663 727 875 901 58 91 95110 261[ 500] 306 49 90 418 69 638 85 743 841 [ 3000] 963 96066 82 96 417 26 36 535 52 773 811 32 97048 168 94 264 93 313 473 724 820 919 98193 311[ 300] 95 448 92 563 64 703 985 99183 92 235 57 86 323 30[ 500] 40 58 466 605 852 80 978 29 100201 29 315 425 40 86 523 941 101051 346 432[ 3000] 562 87 983 102070 180 268 362 82 84 91 428 49 78 98 608 69[ 3000] 743 969 10: 3019 85 157 62 69 79 250 620 21 757 977 101089 102 208 855 916 105000 64 68 337 514 30 32 631 85 751 76 888 90 946 106092 191 351 511 61 610 729 39 92 992 107013 37 78 194 271 340 15001 724 52 858 922 34 108113 32 244 311 69 410 92 633 43 66 911 109247 457 59 73 559 61 760 918 33 110028 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217 446 616 27 974 132172 73 242 325 52 62 429 553 88 647 61 96 [ 30] 744 874 907 64 133280 322 27 656 816 51 960 90 184047 89 236[ 1500] 329 66 802 21 31 45 910 37 135009 78 197 921 42 136228 369 495 665 71 769 813 83 930[ 500] 137054 97 170 317 63 68 459 777 999 92 138094 177 253 64 85 321 82 575 786 958 139259[ 300] 490 506 20 775 83 99 140002 45 84[ 3000] 101 9 70 232 316 559 65 721 848 44 65 944 46 141028[ 300] 41 175 353 84 413 58 590 880[ 300] 911 142047 231[ 10) S5 355 440 663 70 913 60 148272[ 15 000] 77 346 79 421 47 517 59 673 88 839 66 936 89 144002 78 80 101 227 94 467 594 678 [ 3001 748 95 943 45048 204 48 77[ 3000] 535 86[ 1500] 804 964[ 1500] 146291[ 300] 354[ 1.001 65 536 86 701 4 90 864 906 13 47 88 147190 485 601 5 1500] 897 148021 148 222 621 72 721 38[ 500] 930 149127 210 63 416 38 500 617 37 57 61 776 90 98 809 66 901 29 73 150017 60 177 559 64 620 873 988 151072[ 10 000] 128 78[ 1500] 221 22[ 3000] 333 64 537 629 47 77[ 500) 963 98[ 1500] 152014 41 118 290 305 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174005 553 67 84 852 62 72 956 175159 75 289 392 405 79 681 804 176018 20 31 138 315[ 1500] 421 65 70 82 92 95 545 696 704 997 177113 63 82 240 313 19 87 437 547 55 670 758 837 49 89 959 178016 35 111 56 59 212 30 64 411 82 532 75[ 1500] 783 848 963 179033 60 70 227 45 408[ 1500] 25 524 689 728[ 500] 910 180183 344 67 429 52 93[ 500] 520 70 727 808[ 300] 39 980 181088 195 445 49 84 572 SS 718 852 70 182105 325[ 5001 518 619 20[ 1500] 764 841 943 183001[ 500] 60 145 613 91 184026[ 300] 264[ 300] 76 400[ 1500] 918 79 94 185011 363[ 300] 525 648[ 1500] 798 882 933 57 [ 3000] 186145[ 3000] 203 7 317 73 463 531 70 613 734 38 39 931 187261 300 79 723 46 71 851 973 18075 110 40 54 227 474 542 612 77 91 98 760[ 300] 858 963( 3000] 189009[ 1500] 83 335 491[ 300] 740 77 99 810 50 72 190000[ 1500] 11. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie.| 789 937 94 92142 89 256 423 511 12 727 60 865 977 98212[ 800] 44 Biebung vom 28. Movember 1891, Nachmittags. Nur die Bewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummer: in Parentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 61[ 1500] 82 277 424 87 797 805 10 94 989 1011 284 353 499 537 53 775 984 2030 38 236 52 76 472 81 585 867 921 3017 18 46.82 101 239 381 429 61 87 629 917[ 80] 40 995 4113 376 470 558 66-693 786 801 85 5043 93 296 341 63 405 75 560 86 617 33 80 762 853 960 6123 440 4" 680 7040 111[ 1500] 62 13 001 87[ 500] 93 341 442 617 8:33 221 32 305 422 36 52 72 544 614 38 9000[ 300] 6 219 387[ 3000] 427 59 736 844 998 10201 6 88 496[ 1500] 613 36 72 727 34 50 825 11205 83 308 24 705 12112 223 3.0 502 31 743 70 827 28[ 500] 78 13053 141[ 1500] 60 230 326 87 428 584 649 89 91 14268 625 747 80 876 937 15042 16) 322 424 62 549[ 1500] 78 96 613 16 29 46 59 60 901 7 16015 86 137 222 42 84 331 43) 551 66 78 94 83 973 87 17006 185 255 444 658 719 27 908 70 73 18018 67 81 220 85 332 770 901 14 19056 62 131 51 73 252 374 413 74 595 791 92 20031 48 57 152 257 314 440 43 44 72 547 59 74 747 826 21082 92 175 328[ 3000] 408 500[ 00] 81 966 22030 87 131 344 60 703 21 32 75 853 60 79 85 23255 470 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91155 96 355 422 53 66 558 663 180096[ 1500] 99 301[ 5000] 624 63 905 88 181122 330 411 43 57 601 34 52 734 94 903 54 182159 83 222 364 762 805 26 966 85 183018 232 507 732 62 72 882 966 181021 84 176 204 22 388 905 185052[ 150] 70 87 208 323[ 1500] 24 65 408 502 18603 263 316 [ 300] 31 418 71 595 625 819 921 187013[ 1500] 91 305 65 567 634 51 86 732 58 98 874 188013 133 237 43 91 514 88 895[ 300] 96 18001: 141 203 311 33 60 485 533 63 604 17 19 754 879 979 83 gatten wenigstens registrirt werden müssen aber davon findet sie gegen Zustände der bezeichneten Art mit Erfolg Front machen 7. Weiß der Arbeiter sich zu erinnern, ob andere Arbeiter, fich in der Statistik feine Spur. In Hamburg hat der größte und den Herren Kapitalisten zeigen, wie weit sie gehen dürfen wovon er Augenzeuge war, von den schädlichen Einwirkungen Theil der Gehilsen, in Leipzig ca. 200 bewilligt erhalten die und was sie zu unterlassen haben. Gleichzeitig sei hier bemerkt, der Koatsgafe unwohl wurden? Statistik schweigt darüber. daß die Fachkommission der Möbelpolirer in nächster Zeit eine 8. Ist dem Arbeiter bekannt, ob Personen infolge der Ein Immerhin gesteht diese von den Unternehmern ge- öffentliche Versammlung einberufen wird, die sich mit jener An- wirkung der Roatsgase von Leitern oder Rüstungen herabfielen? lieferte Statistit ein, daß in den 64 Hauptdruckorten 2140, in gelegenheit weiter beschäftigen soll. 9. Nahmen diese Personen Schaden dabei? den fleinen und mittleren Druckforten 454 Gehilfen den Neun10. Ist dem Arbeiter aus eigener Erfahrung bekannt, ob Zur Koakskorbfrage. Die Frage des Arbeitens in Räumen, stundentag errangen; die Druckzentren Berlin, Leipzig, Hamburg, in welchen offene Koatsfeuer brennen, hat die hiesigen Bau durch die Einwirkung der Koaksgase Todesfälle eingetreten sind? Stuttgart, München, Dresden, Frankfurt a. M., Breslau, Han- Arbeiter, nover, die Size des in gewerkschaftlicher Beziehung energievollsten Arbeiter veranlaßt, Stellung hierzu zu nehmen, da die Gesundheit und Bau- Arbeiter, die in Betreff der obigen Fragen Auskunft Gehilfenthums, stehen im Streif- nun, die Sache der Buch- der Arbeiter durch die Einathmung der giftigen Gase in solchen geben können, möglichst genau sich durch Erkundigung, durch druckergehilfen steht so gut, wie sie in jeziger Zeit überhaupt Räumen schwer bedroht wird. Bevor die Arbeiter den Schuh Erinnerung, burch Nachschlagen in den Krankenkassenbüchern 20. ihrer Gesundheit durch einen Ausstand zu erzwingen suchen, sich den Fall sicher und flar in Erinnerung zurückzurufen und stehen kann. Nur Beharrlichkeit, Charakter festigkeit ist erforderlich, dann werden die Firmen, welche wollen sie zuerst alle nur irgend möglichen friedlichen Mittel zur die entsprechenden Aufzeichnungen sobald wie möglich dem Ber noch nicht bewilligten, balb flein beigeben müssen. Wenn die Erreichung des Zweckes versuchen. Von einer diesbezüglichen trauensmanne ihrer Gewerkschaft oder einem Mitgliede des Aus Sache für die Prinzipale günstig stände, würden sie sich, wie die Verhandlung mit den Bau- Unternehmern resp. Baugewerksmeistern führungsausschusses einzuhändigen, welcher sodann eine Ber Berliner 2c., nicht weigern, Aufschluß zu ertheilen. von vornherein als zwecklos Abstand nehmend, haben die fartellirten Bauhandwerker Berlins zunächst beschlossen, in Erfah- fammlung anberaumen wird, in welcher das Ergebniß dieser rung zu bringen, ob die zuständigen Behörden vielleicht in der Erhebung ergänzt und abgeschlossen werden soll. Lage find, zum Schuße der Gesundheit der Arbeiter einzuschreiten In Liverpool hat vorige Woche der zweite Jahreskongres und den Bau- Unternehmern in Berlin zu verbieten, in Räumen, der englischen Eisenbahnbediensteten stattgefunden. in welchen offene Roafsfeuer brennen, arbeiten zu lassen. Demzu- Nach dem Bericht des Generalsekretärs gehören der Union jetzt folge ist der Ausführungsausschuß des Kartells der Berliner 168 Zweigvereine( Branches) an. Die Einnahmen an Eintritt Möbelpolirer! In der Möbelfabrit von Karl Bauhandwerker und Bau- Arbeiter beim Polizeipräsidenten geldern, Beiträgen u. f. w. betrugen im letzten Jahre 75 000 m. Müller, Berlin, Schönhauser Allee 162a, find am 26. d. M. in diefer Angelegenheit vorstellig geworden. Derselbe er mehrere Kollegen auf eine eigene Art und Weise gemaßregelt flärte, bevor er der Sache näher trete, wünsche er zu In Carlisle( England) ist ein Maurerstreit ausges worden. In dem Hause des Fabrikanten befindet sich ein ermitteln, ob von zuverlässiger Seite einschlägige Beobachtungen brochen. Die Meister wollten den Lohn, der jetzt 9 Pence( 75 Bf.) Restaurant, mit dessen Inhaber sich oben genannter Herr in über Gesundheitsschädigungen gemacht worden sind, und zu- pro Stunde betrug, auf 8 Pence( 66 Pf.) herabsetzen. Die Ar Klage befindet. In diesem Lokale waren am Mittwoch na ch treffenden Falles, welche gesundheitsschädlichen Folgen sich in beiter wiesen dies zurück. einer der Herren der Firma hereinkam und dieselben aufforderte, um nun das gewünschte Material zu beschaffen, hat der Aussofort ihr Bier auszutrinken und das Lokal zu verlassen. Wer führungsausschuß des Kartells der Berliner Bauhandwerker und das nicht thue, sei am andern Morgen entlassen. Von den Bau- Arbeiter Fragebogen aufgesezt, welche folgenden Inhalt jenigen Kollegen, welche rubig fitzen blieben, wurden thatsächlich haben: am andern Morgen die auf Lohn Arbeitenden sofort entlassen, 1. Auf welchem Bau fiel die Schädigung der Gesundheit vor? während die Attordarbeiter noch die angefangene Arbeit fertig stellen müssen und dann ebenfalls zu gehen haben. Nun 3. Welche gesundheitsschädlichen Folgen hatte der Einfluß Kollegen, das Unternehmerthum erlaubt sich solche Uebergriffe der Roaksgafe? nur, weil es weiß, daß die Kollegen nur zum kleinsten Theil der Organisation angehören. Mögen sich die Arbeiter der Müllerschen Fabrik den Borfall dahin zur Richtschnur dienen lassen, daß sie sich allesammt der Organisation anschließen, dann können Soziale Uebersicht. Berlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Heft 9 der 2. Datum und Jahr? 4. Wie lange dauerte das Unwohlsein oder die Krankheit? 5. Trat ärztliche Behandlung ein und wie lange dauerte diese? 6. Sind bleibende Folgen zurückgeblieben? Reden und Schriften Ferd. Lassalle's tommt am Mittwoch, den 2. Decbr. zur Ausgabe. 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