Hlnterhaltungsblatt des vorwärts Nr. 148. Donnerstag, den 1. August. 1301 85Z N V b v i k: (Nachdruck verboten.» Roman in drei Büchern von Emile Zola. Aus dem Französische» übersetzt von Leopold Rosen zweig. Die Toupe hatte ihren boshaften, zänkischen Charakter bei- behalten, trotz der gesicherten, behaglichen Verhältnisse, in denen sie jetzt lebten, und sie warf ihrem Mann vor, daß er es nicht der- standen habe, sich ein Vermögen zu machen, wie zum Beispiel Monsieur Mazelle, der ein Schlaukopf gewesen war und jetzt seit langem nicht mehr zu arbeiten brauchte. Sie hätte gern Hüte getragen, wäre gerne als Rentnerin, die gar nichts mehr zu thun hatte, auf der Promenade stolziert. Als daher Lucicn erklärte, daß er, falls Louise Mazelle die Seinige würde, nicht einen Sou ihres Geldes annehmen wollte, da geriet sie ganz außer sich und wurde fortan die heftigste Gegnerin einer Heirat, die ihr keinen Vorteil mehr versprach. Wozu dieses magere, unhübsche, hnlbverrückte Ding heiraten, wenn nicht um ihres Geldes willen? Das wäre die Krone aller der unsinnigen Dinge, die sie betäubt rings um sich geschehen sah, und von denen sie seit langem nichts mehr verstehen konnte. Eines abends gab es eine besonders heftige Auseinander- setzung zwischen der Toupe, Bonnaire und Lucien in Gegen- wart des nun mehr als siebzigjährigen alten Nagu, der noch immer rüstig war. Sie hatten das Abendessen beendet und saßen in dem kleinen, hellen, sauberön Eßzimmer, dessen Fenster auf den grünen Garten ging. Auch Blumen standen auf dem Tische, von welchem eben die reichliche Mahlzeit ab- getragen Ivorden war. Der alte Ragu, dem nun Tabak nach Herzenslust zu Gebote stand, hatte seine Pfeife angezündet. und die Tischgenossen hielten beim Dessert, als die Toupe wieder giftig wurde um nichts, bloß um des Vergnügens willen, sich zu erbosen, wie dies ihre Natur geblieben. „Du bleibst also dabei", sagte sie zu Lucicn,„Du willst sie heiraten, das Fräulein? Heute habe ich Dich wieder beim Hause der Voisgelin mit ihr gesehen. Wenn Du- uns ein wenig liebtest, würdest Du endlich den Verkehr mit ihr aufgeben, da Du weißt, daß Dein Vater und ich dieser Heirat entgegen sind." Lucien vermied es sonst als guter Sohn, zu widersprechen, was übrigens nutzlos war, wie er wußte. Er wandte sich jedoch jetzt gegen Bonnaire: „Ich denke aber, der Vater willigt ein," sagte er. Die Toupe traf das wie ein Pcitschcnschlag, und sie fuhr auf ihren Mann los: „Wie, Du willigst auf einmal ein, ohne mir auch nur etwas zu sagen? Noch keine vierzehn Tage sind es her, da sagtest Du mir, daß eine solche Heirat Dir nicht ratsam schiene, und daß Du um das Glück unsres Kindes bange wärst, wenn er diese Dummheit beginge! Du drehst Dich also wie eine Windfahne?" „Ich hätte es allerdings lieber gesehen, wenn der Junge eine andre Wahl getroffen hätte," erwiderte Bonnaire ge> lassen.„Aber er ist nun bald vierundzwanzig Jahre alt, und ich will ihni in einer Herzenssache nicht meinen Willen aufzwingen. Er weiß, wie ich denke, und wird nun thun, was er für gut findet." „Nun, Du bist ja sehr leicht herumzukriegen!" rief die Toupe heftig.„Du magst Dich noch so sehr für einen freien Menschen halten, schließlich thust Du doch immer das, was andre wollen. Seit zivanzig Jahren, daß Du hier bei Herrn Lucas arbeitest, wiederholst Du ohne Unterlaß, daß Du nicht mit seinen Ideen einverstanden bist, daß es notwendig wäre, sich vor allen Dingen der Arbeitsmittel zu bemächtigen, ohne das Geld der Bourgeois anzunehmen; trotzdem aber unterwirfst Du Dich ganz ruhig seinen Weisungen, und vielleicht bist Du heute schon so weit, zu finden, daß das, was Ihr beide zu- sammen gemacht habt, sehr gut ist!" In diesem Ton fortfahrend, trachtete sie, ihn in seinem Stolz, in seinen Ueberzeugungen zu treffen, denn sie kannte seine empfindliche Stelle. Oft schon war es ihr gelungen, ihn fast zur Verzweiflung zu bringen, indem sie versuchte, ihn in Widerspruch mit sich selbst zu setzen. Heute jedoch zuckte er bloß die Achseln. „Gewiß, das, was wir beide zusammen gemacht haben, ist sehr gut. Ich könnte es vielleicht noch bedauern, daß er nicht meinen Ideen gefolgt ist. Du aber hast gewiß am lvenigstcn Grund, Dich über Deinen jetzigen Zustand zu be- klagen, denn wir wissen nicht mehr, was Elend heißt, wir leben angenehm, keiner der Rentner, die Dein Ideal sinttz führt ein so glückliches Dasei»" Die Toupe wurde nur noch wütender. „Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir diesen jetzigen Zustand erklären würdest, denn wie Du weißt, habe ich mir nie einen Reim darauf machen können. Wenn Du Dich glück- lich fühlst, um so besser, ich fühle mich nickst glücklich. Glücklich sein, heißt so viel Geld haben, daß man sich zur Ruhe setzen kann und gar nichts mehr zu thun braucht. Mit allen Euren Geschichten hier, Eurer Gewinnteilung, Euren Magazinen, wo man billig einkauft. Euren Kassen und Bons werde ich nie- mals hunderttausend Francs in der Tasche haben, die ich nach meinem Gefallen ausgeben kann, um mir das zu kaufen, was mir gefällt! Ich bin unglücklich, sehr unglücklich!" Sie übertrieb, um ihm unangenehm zu sein; aber so viel>var doch wahr, daß sie sich in der Cröcherie nicht acclimatisiert hatte, daß die kommunistische Gemeinschaft, die sich hier anbahnte, alle die tief in ihr wurzelnden Instinkte eines koketten und verschwenderischen' Weibes verletzte. Sie war eine fleißige und reinlichkeitsliebende Hausfrau, aber zänkisch und unverträglich, starrköpfig und beschränkt, wenn es ihr nicht gefiel, zu verstehen, und sie machte ihr Haus nach wie vor zur Hölle, trotz der Behaglichkeit, in der sie und die ihrigen nun hätten leben können. Bonnaire ließ sich hinreißen, ihr zuzurufen: „Du bist verrückt, nur Du selbst machst Dich und mich unglücklich!" Daraus brach sie in Schluchzen aus, und Lucien, dem solche Streitigkeiten zwischen seinen Eltern höchst peinlich waren, umarmte sie zärtlich und versicherte ihr, daß er sie liebe und achte. Aber noch gab sie nicht nach und rief ihrem Manne zu: „Frag' doch einmal den Vater, waS er von Eurer wunder- vollen Fabrik auf Aktien hält, von der Gerechtigkeit und dem Glück, die der Welt ein neues Gesicht geben sollen!' Er ist ein alter Arbeiter, da wirst Du wohl nicht behaupten können, daß es Weibergeschwätz ist, was er sagt, und er ist siebzig Jahre alt und muß wohl die Welt kennen." Sie wandte sich gegen den Alten, der mit einfältiger Be- haglichkeit an seiner Pfeife sog. „Nicht wahr, Vater, sie sind dumm mit allen ihren neuen Erfindungen, um die Herren abzuschaffen, und sie werden nur selber den Schaden davon haben!" Der Alte sah sie eine Weile verwirrt an, ehe er er- widerte: „Freilich, freilich! Ja, ja, die Ragu und die Qnirignon, das waren einmal Kameraden. Monsieur Michel>var um fünf Jahre älter als ich. Unter seinem Vater, Monsieur Jerome, bin ich in das Werk gekommen. Aber vor diesen beiden war Monsieur Blaise, mit dem mein Vater Jean Ragu und mein Großvater Pierre Ragu zusammen gearbeitet haben. Pierre Ragu und Blaise Qurignon, das waren Kameraden gewesen, zwei Schnriede, die am selben Ambos arbeiteten. Und jetzt sind die Qurignoirs große Herren und vielfache Millionäre, und die Ragus sind arme Teufel ge- blieben. Ja, ja, es bleibt immer dieselbe Geschichte, es geht nun einmal anders in der Welt, und so muß es wohl so gut sein." Er faselte manchmal ein wenig, er war schwachsinnig ge- worden, ein altes, lahmes Lasttier, das vom Tode vergessen worden war. Oft erinnerte er sich ain nächsten Tage nicht inehr, was sich gestern ereignet hatte. „Aber gerade seit einiger Zeit geht vieles ganz anders, Vater Ragu," sagte Bonnaire.„Monsieur Jöraine. von dem Sie sprechen, ist tot, und er hat alles zurückgegeben, was ihm von seinem Vermögen geblieben war." „Wie, zurückgegeben?" „Er hat den Kaineraden den Reichtum zurückgegeben, den er ihrer Arbeit, ihren langjährigen Leiden verdankte. Erinnern Sie sich nur. es ist schon eine Weile her." Der Alte suchte in seinem dämmernden Gedächtnis. »Ja. ja, ich erinnere mich an diese sonderbare Geschichte. Nun. ivenn er alles zurückgegeben hat. so ist er ein dummer Kerl I" Er sagte das mit voller Geringschätzung, denn der höchste Traum des alten Ragu war stets nur gewesen, einmal sehr reich sein zu können, wie die Qurignons, um dann als vor- nehnier Herr das Leben in vollkommenem Nichtsthun und unaushörlicher Unterhaltung zu geniesjen. Bei diesem Ideal War er stehen geblieben, gleich der ganzen Generation niedergedrückter, ausgebeuteter Sklaven, die sich stumpf in ihr Schicksal.fügten und nur den einen Wunsch hatten, selber einer der Ausbeuter sein zu können. Die Toupe lachte höhnisch auf. „Siehst Du, der Vater ist nicht so dumm wie Ihr; er geht nicht aus, uni Hamniel niit fünf Beinen zu finden. Geld bleibt Geld, und wenn man Geld hat. so ist man der Herr, basta I" Bonnaire zuckte die breiten Achseln, während Lucien schweigend durchs Fenster auf die blühenden Rosenstöcke des Gartens blickte. Wozu niit ihr streiten? Sie verkörperte die starrsinnige Vergangenheit, und sie würde im kommunistischen Paradies, im erreichten Zustande bürgerlichen Glücks sterben, indem sie es beharrlich leugnete, indem sie sich nach der Zeit der Armseligkeit und des Elends zurücksehnte, wo sie mit schtverer Mühe zehn Sous zusammenbrachte, um sich dafür ein Band zu kaufen. tFortsetzung folgt.) iNocbdruck verboten.) Vie Arbeit im Orient. Die alte Türkei war ein primitiver Ackcrbaustaat, dessen Ein- wohncr zumeist für den eigenen Gebrauch produzierten. Der Acker- bau-Charakter Ivar auch den Städten eigen— die Türken haben überall, wo sie hiukanicn, den Municipien den Stadtcharakter ab- gestreift. Die Städte sanken zu großen Dörfern herab, Ivo zwischen den Ruinen des Altertums und des Mittelalters die großen Bostans oder Frucht- und Gemüsegärten sich breit machen. Das Handwerk führte in den' Städten eine kümmer- liche Existenz. Die Arbeitsteilung war ans den« Lande noch nicht völlig durchgeführt, wie sie es in entlegenen Distrikten auch heute noch nicht ist. Der türkische Bauer schnitt sich seine Schuhe selbst aus einem Stück Ochsenhaut zurecht, er bekleidete sich mit selbst- gesponnenem und selbstgewebtem Tuche. Als die einzigen Hand- werke, welche von Türken seit alter Zeit ausgeübt worden sind. können die des Schmiedes, der ihnen die Pferde beschlug und die Waffen anfertigte, daneben auch wohl den Zauberer und Arzt spielte, sowie die des Sattlers angesehen werden. Für seine„Raids" hatte er diese beide» Leute unbedingt nötig. Die Arbeit zerfiel wie in allen mittelalterlichen Staaten in freie, Fron- und Sklavenarbeit. Die letztere unterscheidet sich in der Form, wie sie der Islam zeigt, dadurch von der antiken und mittelalterlich-byzantinischen. daß sie nicht für Judustriezwecke benutzt wird, sondern nur für häusliche Dienste, wobei man, abgesehen von denr menschenunwürdigen Verhältnis deS Sklaven zu seinem Herrn, dessen„Sache" er ist', dem Islam keine unnicnschliche Behandlung der Sklaven nachsagen kann. Er erscheint sogar engelrein im Ver- gleich mit der Sklaverei, wie sie christliche Staaten bis in den Anfang und die Mitte dieses Jahrhunderts für Kolonialzwccke erlaubt haben. Die aus dem Stande der Kriegsgefangenen hervorgegangenen Haussklavcn der Türken wurden in den meisten' Fällen nach einigen Generationen frei und standen dann zu ihreni Herrn in demselben Verhältnisse, wie die römischen Freigelassenen zu ihren Patronen. Die weiblichen Sklaven wurden nach dem Gebot deS Propheten frei, sobald der Herr mit ihnen ein Kind gezeugt hatte. Die Fronarbeit ist wie im europäischen Feudalstaat auch in der alten Türkei eine Plage der Bevölkerung. Die Osmanen hatten das System des byzantinischen Feudalismus übernonimen und weiter ausgebildet. Mit seiner Hilfe war es ihnen gelungen, ein jederzeit schlagfertiges Heer bereit zu haben. Die Fronarbeit wurde einmal den Feudalherren(Spahi, Ayän) geleistet, andrerseits dem Staat auch Hilfe bei Wegbauten, Vorspann bei Hecrcszügen, kaiserlichen Reisen und denen der Paschas. Sie unterschied sich von der euro- päischen Fronde nur durch die größere Willkür, mit der sie den Landbewohnern auferlegt wurde.' Charakteristisch ist dafür ein Vor- gang, von dem der Geschichtsschreiber Dschevdet Pascha<11 S. 276) berichtet: Im Wilayet Karaman fand man Erzgruben. Einige hohe Staatsbeamte wollten sie exploitieren. Sie bestimmten ohne weiteres die Einwohner einiger in der Nähe liegenden Dörfer zu Fron- dicnsten in den Bergwerken und stellten einen Bergwcrksinspcktor an, der die Leute zur Arbeit zu treiben hatte. Die Folge davon war, daß die Felder in der Runde brach liegen mußten. Außerdem er- fuhren die Bauern eine so schmähliche Behandlung, daß sie schließlich, wie der türkische Geschichtsschreiber das nennt, zu„aufrührerischen" Zu- sammeiirottungen getrieben wurden, die sich über die ganze Gegend. ausbreiteten, so daß der Betrieb der Bergwerke eingestellt werden mußte. Solches geschah 1786 unsrer Zeitrechnung. Die freie Arbeit ist der Hauptsache nach Agrikulturarbeit. Der freie Bauer wurde voin Staat und Grundherrn immermehr zu Robotdienstcn herangezogen, so daß ihm für die Bewirtschaftung der eignen Felder keine Zeit übrig blieb. Eine Anarchie ohne Bei- spiel legte Auatolieu ein halbes Jahrhundert lang brach/s Unze» gesunden worden, die am Ort mit 2000 Mark bezahlt wurden, auf dem Londoner Markt aber noch viel höhere Preise erzielt hätten. Ein Opal im Gewicht von S Unzen, der unglücklicherweise in zwei Stücke zerbrach, Ivurde am Fundort mit 14 000 M. bewertet. Seit ihrer Entdeckung bis zum Ende des Jahres 1890 hatten die Minen von Nen-Süd-Wales be- reits Opale im Wert über 7Vs Millionen Mark geliefert.— Humoristisches. — Leicht zu Beweisen. Fremder(bei Besichtigung der Folterkammer eines alten Schlosses):„Sind die Marterwerkzeuge auch heute noch brauchbar?" Kastellan:„Gewiß 1 Wenn mir der Herr ein ordentliches Trinkgeld giebt, flechte ich ihn zur Probe aufs Rad."— — Umkehrung„Ganz recht, mein Lieber, die Pumpe i st ideal, nur schade— die Idee ist gepumpt!"— („Meggend. Hum. Bl.") Notizen. — Die«Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde" setzt aus der Mevissenstiftnng einen Preis von 2000 M. auf die Lösung folgender Preisaufgabe: Die Entstehung des mittelalterlichen Bürgertums in den Rheinlanden bis zur Ausbildung der Ratsverfassung(etwa 1300). Spätester Einsendungstermin ist der 31, Januar 1904. Es sind noch zwei andre Aufgaben in der- selben Preishöhe ausgeschrieben,— —„ D e r n e ii e S i m s o n" heißt das jüngste Werk von C. K a r l w e i S. Das Stück, eine Komödie, wird am 12, Oktober im Deutschen Volkstheater zu Wien seine Erstaufführung erleben.— — Ziehrers Operette„Drei Wünsche" gelangt in diesem Winter im Friedrich W i l h e l m st ä d t i s ch e n Theater zur Aufführung.— — In Suckschin(Westpreußen) hat man eine Anzahl Gräber der vorrömischen Zeit aufgedeckt, die Urnen von beträcht- lichen Größenverhältnissen(bis 40 Centinietcr Dnrchmesier) und solche mit reicher Mäauderverzierung enthielten. Unter den Beigaben finden sich eiserne Schiverter, Lanzen und Speerspitzen, Schildbuckel, gerade und sichelförmige Messer; bisweilen auch eiserne und bronzene Gewand- nadeln, bronzene Ringe, Zängelchen usw. Ferner ist von einer im Rrustädter Kreise gelegenen Stelle, an der man schon seit Jahrzehnten vorchristliche Steinkisten nnt Urnen angetroffen hat, wiederum eine Folge von solchen Gräbern aufgefunden worden, Sie lieferte jetzt»ichi weniger als 17 Gesichtsnriien. Hervorzuheben find drei vasenförmige, die über dem Mund eine wohlgebildete Ziaie mit Nasen- löchern, große länglich runde Augen, stark hervortretende Augen- brauen und mnschrlförniig gewölbte Ohren besitzen; außerdem findet sich auf dem Bauch die Darstellung von zwei Nadeln, zwei Speeren und eines reichen Gürtelvehangs, In einem dieser Gefäße lag auch eine, mir in südlichen Meeren lebende Schnecke(Chpräa), welche die vor mehr als zwei Jahr- lausenden vorhanden gewesenen Handelsbezichnngen weit entfernter Länder mit der Ostseelüste von nenem bestätigt.— — Der Lungen w ii r m s e u ch c sind in den letzten Jahren im Pertisaurevier(Nordtirol) über 4 00 Gemsen zum Opfer ge- fallen.— — Die diesjährigen Kirschenpreise(4M. für den Centner) im Elsaß waren so gering, daß sich das Pflücken bei Bäumen, die nicht schwer behängen waren, nicht mehr lohnte. An vielen Bäumen mußten die Früchte einfach verdorren.—_ Druck und Verlag von Max Babing iu Berlin.