ex t= r C e= E ren pel äfter 20a ter. i nied, 54, en. e von rengt 3 M unter aring 0 und 1408L II. Mr. 281. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer Big. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs: Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Somund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fern Sprech- Anschlu Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Dienstag, den 1. Dezember 1891. Der Proft über Alles! sicht wendet, den Buß- und Bettag in den Dezember zu Expedition: Beuth- Straße 3. diese 33 Delegirten 284 theils politische, theils gewerkschaftliche Der Kongreß der Arbeiterpartei, dessen Präsidium aus den legen. Zu dieser Absicht war das Ministerium nämlich kille, Ferrou!, Abgeordneter von Narbonne, und Renard, Genossen Paul Lafargue, dem neuen Abgeordneten von Was unsere Bourgeoisie immer am tiefsten trifft und durch die Rücksicht auf auf die schlesischen Land- Delegirten von Fourmies, gebildet wurde, zählte 33 Delegirte. Toas sie stets am heftigsten bestreitet, das ist die un- magnaten gekommen, welche erklärt hatten, der Feiertag Ist auch diese Zahl keine beträchtliche, wenn man sie mit der erschütterliche Wahrheit, daß ihr ganzes Thun und Lassen sei für die Landwirthschaft zur Zeit der Frühjahrs- des Erfurter Kongresses vergleicht, so tritt die wirkliche Be in letzter Linie, bewußt oder unbewußt, von den niedrigsten bestellung sehr hinderlich." Natürlich, der arme Groß- deutung des Kongresses doch hervor, wenn man bedenkt, daß Rücksichten auf den Profit bestimmt wird, nicht von den grundbesitz hat es so nöthig, aufs Aeußerste mit seinen Bereine aus 04 Städten vertraten. Noch bedeutender erscheint idealen und kulturellen Gesichtspunkten, die zur Verhüllung elend bezahlten Arbeitskräften zu sparen, daß er seinen dieser Kongreß aber durch die Beschlüsse, die er faßte, und vor immer herausgekehrt werden. Zum Beweise dieser Wahr- Tagelöhnern unmöglich einen Extrafeiertag während der Allem durch die Erklärung, die er vor Eingang in die Tagesheit dient fast jedes Kapitaliſtenblatt, das Einem in die Frühjahrsbestellung geben kann; die Leute haben ja da ordnung abgab. Nachdem nämlich Jules Guesde mit der ihm Hand kommt; halten wir uns einmal an die liebe feinen freien Sonntag, warum sollten sie auch einen politischen Verhältnisse geschildert und gekennzeichnet hatte, erhob „ Kölnische Zeitung" und deren erste Morgenausgabe außerordentlichen Erholungstag bekommen? Und mehr der Kongres folgende vom Nationalrath der Arbeiterpartei vorDom 27. November, die zufällig vor uns liegt. Da Arbeiter kann doch ein richtiger Großgrundbesitzer des- geschlagene Erklärung zum Beschluß: bringen uns zwei Druckseiten gleich zwei Belege auf ein- wegen nicht einstellen! Deshalb soll der Bußtag in den Der am 26. November 1891 zu Lyon versammelte neunte mal für unsere Behauptung, Dezember fallen, wo er die„ Landwirthschaft" nicht stört! Landeskongreß der Arbeiterpartei begrüßt, ehe er in die Tagesordnung eintritt, die gegen die Grubengesellschaften im Streit befindZunächst ein Artikel der zweiten Seite! Für den Aber da kommt die andere Hälfte der schlesischen Groß- lichen 34 000 Grubenarbeiter von Pas de Calais; Bahnbau Köln- Kassel ist er mit aller Energie geschrieben, bourgeoisie und reklamirt den Arbeiter, den Mehrwerth flar So bestimmt die Rücksicht auf den Profit bei der eigenen Rednergabe in hinreißenden Worten die heutigen sozial" Attlamirt den von der sozialistischen Partei und den GeWeiht die angeblich republikanische Regierung, die, nachdem Freundschaft Frankreichs nichts als den französischen Markt sieht, der seinen wiederholt gemachten Anleihen eröffnet ist, also das Mittel, seine Kassen zu füllen; bie ein Kapitalistenblatt, wenn es darauf ankommt, für und den Profit zu der Zeit, wo ihn die Landwirthschaft zösischen Brüdern Hilfsgelder im Betrage von fünfhunderttausend die Interessen seiner Auftraggeber zu entwickeln vermag. nicht herauspressen kann, fie reklamirt ihn auch im De- Franks bis zu einer Million und eine Woche Arbeitsstillstand Aber nicht etwa mit der Nothwendigkeit der Ausschließung gember!„ Nicht minder störend würde für die Induſtrie pro Monat zur Verfügung gestellt haben; verkehrsarmer Gegenden, nicht etwa mit Rücksichten auf der Verlust eines Arbeitstages in der Zeit kurz vor wertschaften Europas und Ameritas auf dem internationalen die Hebung des materiellen und geistigen Niveaus der Weihnachten sein, indem bei sehr vielen gewerblichen Be- Kongreß zu Brüssel erneuerten Bruderpakt. ganzen in Betracht kommenden Bevölkerung, nicht etwa trieben um diese Zeit vorübergehend eine gesteigerte pro- sie die Arbeiter in Fourmies niederschießen ließ, sich vorbereitet, mit allgemeinen Kulturforderungen wird der dringende duktive Thätigkeit wegen der Nähe der Feiertage erforder- fie durch Zölle auf Getreide, Brod, Fleisch, Kaffee und Zucker Wunsch begründet und ihre Wirthschaft - was scheert sich die Bourgeoisie lich wird." Deshalb soll der arme abgesetzte Bußtag in auszuhungern, dem Abschen der französischen Arbeiterschaft, Und denunzirt den in Kronstadt über den Leichen des un solche Lappalien. Da den Februar oder März gelegt werden- ob er wohl hat die Heuchelei längst aufgehört und klipp und überhaupt ein Pläßchen findet im Kalender dieser Profit- polnischen Märtyrerthums und des ruſſiſchen Nihilismus geschloffenen Bund als eme Prellerei, eine Gefahr und wird gesagt:„ Auf den Erzeugnissen von wütheriche? ein Verbreche it. sechs großen Werken im Biggethale allein ruhen jetzt Als eine Prellerei, weil das Zarenthum in der. ( wegen der schlechten Verbindung) an Eisenbahnfrachten Bourgeoisie Alles, und sie überstimmt kulturelle, ideelle 800 000 m. In dieser Summe erblickt man das Maß und religiöse Gesichtspunkte, die vor der Allmacht des und das Spiegelbild desjenigen Interesses, mit dem wenige Mehrwerths selbst auf die Gefahr hin weichen müssen, Firmen unter vielen der glücklichen Lösung und Aus- daß das Proletariat die Heuchelei der bürgerlichen Kultur führung des Eisenbahnprojektes mit Ungeduld entgegen- und Religiofität erkennt und danach handelt! sehen." Wie gesagt, offener kann man nicht sein: der Staat ist dazu da, mit Eisenbahnen die Spesen der Herren Unternehmer möglichst herunterzusetzen und ihren Profit auf allgemeine Unkosten zu erhöhen; wenn aber das Back von Arbeitern von staatlichen oder städtischen Behörden auch nur in Zeiten des Nothstandes die Inangriffnahme irgend welcher Regie- Arbeiten verlangt, damit der Arbeitslosigkeit in Etwas gesteuert werde, dann sind freisinnige und nationalliberale und konservative Bourgeois darin Im Verlaufe dieser Woche haben in 2yon zwei Arbeiter einig, daß dieses unverschämte Verlangen mit Ent- congreffe stattgefunden, und zwar ein gewerkschaftlicherer R. Fischer zur Verleſung gelangte, der namens der deutschen rüstung abzuweisen sei. Der Profit geht eben über Alles! Kongreß der Zextilarbeiter, und ein sozialistischer Haller Kongreß abgestatteten Besuch nicht erwidern zu können. Und noch herrlicher ist der andere Beleg, den wir( Maryisten). Ging auch der Kongreß der Textilarbeiter, der am Am zweiten Verhandlungstage wurde in erster Linie beauf der ersten Seite des kölnischen Unternehmerorgans Sonntag eröffnet wurde und Dienstag schloß, der Zeit nach dem schlossen, in Uebereinstimmung mit dem internationalen Brüsseler finden. Da wird feine Eingabe des schlesischen Zweig- Kongreß der Arbeiterpartei vor, da dieser erst am Donnerstag Rongreß ein Arbeitssekretariat für Frankreich zu Dereins für Rübenzucker- Fabrikation an das preußische begann und erst morgen, und zwar in einer Volksversammlung, bilden, das sich einerseits mit der Arbeitsstatistik zu beMinisterium abgedruckt, die sich gegen die behördliche Ab- ſeinen offiziellen Abschluß finden wird, so sei doch desselben, als faſſen und Feuilleton. Nachdrud verboten.) Er kehrt zurückk! 81 Originalroman von Jean Meroz. Aber Collard hatte keine Zeit zu verlieren. Mit seiner tauhen Stimme fuhr er Hilaire an. in Borwärts, fleide Dich rasch an. Sorgfältige Zwei französische ArbeiterKongreffe. Paris, 28. November 1891. der Kongreß der französischen Arbeiterpartei bes wichtigeren, in erster Linie gedacht. mit Charlotte und Larirette Bürger" zu sagen, das wird verhindern, daß ihr Mißtrauen erwacht. Und er gab ihm die Nummer des Hauses an, welches die kleine Blumenhändlerin bewohnte, sowie den Weg, den er bei der Rückkehr zu nehmen hatte. Nach einer letzten Mahnung, vorsichtig zu sein, ließ er ihn in der Rue de Bur und ging, um im Hausflur die Frau Deshommes zu treffen, welche ihn schon mit größter Ungeduld erwartete. Dort blieben sie, das Mädchen ängstlich erwartend, welches nichts ahnte. Als eine Gefahr, weil entfernt davon, eine Friedensgarantie aufhebt, unser Land in die Gefahr bringt, in einen Krieg hineingezogen zu werden, wo es nichts zu suchen hat und den das Zarenreich allein in Europa alles Interesse hat zu entfesseln; zu bieten, eine solche Allianz, indem sie unsere Aktionsfreiheit Als ein Verbrechen, weil selbst eine Bourgeoisrepublik sich nicht mit dem moskowitischen Despotismus verbünden kann ohne sich zum Mitschuldigen der Niedertretung des russischen Volkes wie der schlimmsten aller Reaktionen zu machen, die über die westlichen Kultur verhängt ist, die mit der sozialistischen Gesellschaft schwanger geht." Mit der Annahme dieser Erklärung schloß der erste Verhandlungstag, auf welchem unter mehreren Begrüßungsschreiben auch eines vom Mitglied des deutschen Parteivorstandes, Genossen Sozialdemokratie das Bedauern ausdrückte, den ihr auf dem andererseits bei Ausbruch von Streits oder sonstiger die Arbeiter berührenden Konflikte die Arbeiter der verDie Gruppe näherte sich und man vernahm die klägliche Stimme des alten Hausmeisters, welches widerholte: -Ah, das ist ein sehr braver Manu, der Bürger Marche- Seul und ein solider Mann, Bürgerin! Er wird sehr glücklich sein Sie zu sehen, und ich bin sehr zufrieden ihm einen Dienst zu leisten. Sie waren vor der Thür, als Collard plötzlich heraustrat und ohne ein Wort zu reden, Charlotte mit der einen Hand ergriff und die andere auf ihren Mund legte, um sie am Schreien zu verhindern. Hilaire hatte auf ein Zeichen Collard's dasselbe bei Larivette gemacht. Die beiden jungen Mädchen wehrten sich wie rasend. Der Polizeifpion hatte Charlotte in den Hausgang gezogen und die Thür wollte sich gerade schließen, als die geschmeidige und starke Larirette, der es gelungen war, sich von der Hand Hilaire's freizumachen, zu schreien anfing. - Hilfe! Mörder! Es hatte soeben halb vier geschlagen, als auf dem Toilette ist nicht nöthig. Es ist Macht und Du gehst nicht Trottoir einige Schritte vor der Thür, hinter welcher luche an. Sie haben Alle das Feld geräumt, denn morgen Sustenanfall sich hören ließ, als wenn die Brust Jemandes wird das Geschütz speien. zerspringen sollte. Collard ergriff seine Mitschuldige am Um den Schwächling aufzumuntern fügte er mit Arme. ruhiger Stimme hinzu: Sie sind da, murmelte er, das ist das Signal, Schnell die Thür zu! rief Collard, der genug zu Höchstens eine Stunde Arbeit, Alter, und dabei welches mir der Alte giebt, der gegangen ist, Charlotte zu thun hatte, um Charlotte zu halten und sie daran zu verfind 100 Frants zu gewinnen! holen. Er öffnete sachte die Thür und trat auf die Diese letten Worte brachten eine zauberhafte Wirkung Schwelle, wahrend Charlottens Mutter, unfähig ihre innere hindern, daß sie um Hilfe rief. hervor. Im Handumdrehen war die nothdürftige Toilette Bewegung zu unterdrücken, sich wankend an die Mauer Eine weiße Blouse, eine alte, geflickte Hose, ein lehnte. großer, weicher Hut, enorme Schuhe, alles dieses wurde beendet. schnell angezogen oder aufgesetzt. Aber Marche- Seul's Frau war unfähig sich vom Playe zu bewegen. Collard hatte sich vorgebeugt, um zu sehen. In dem Augenblick, als der Polizeispion mit einer Verwünscht, murmelte er, dieser Schwachkopf hat einer verzweifelten Anstrengung sich näherte, um die Thür Während dieser Zeit hatte die Alte einen schmutzigen nicht verhindern können, daß diese kleine Schlange Charlotte zuzustoßen, glitt er aus und fiel schwer zu Boden, während Unterrock übergeworfen und drei kleine Gläser gefüllt. Alle begleite. Sie ist im Stande, durch ihr Geschrei das ganze Quartier Charlotte ohnmächtig dem in die Arme siel, der sie soeben brei leerten dieselben schnell, und ohne ein Wort hinzu- zu allarmiren. Nun um so schlimmer für sie, fügte er hinzu, aufgefangen hatte. zufügen, verließen Collard und Hilaire die Hausmeisterloge. indem er eine Bewegung der Sorglosigkeit machte. Ich Der Polizeispion belehrte in einigen raschen Worten werde liebenswürdig genug sein mich ihrer anzunehmen. erblickte. Robert! das war das einzige Wort, das sie, von innerer seinen unsauberen Komplicen, den die Nachtkälte und der Die Frau ist ja die Mutter Charlottens, und wenn die Wind vollständig ernüchtert hatten. Polizei kommt woran ich zweifle, da sie heut Abend sehr be- Bewegung überwältigt, herausbringen konnte. Es war wirklich der junge Offizier. -Vor allem wird nicht zu vergessen sein, beim Reden schäftigt ist, so wird man mit ihr schon fertig werden. Sie stieß einen Freudenschrei aus, als sie ihren Retter burch Gelbuittet oder burt Bathjajään hätte er det debeller Politische Ueberlicht. verständigen, daß die Arbeiter nicht vom stan nicht weit Länder davon zu verständigen damit durch Rathschläge in einer Arbeiterfache förderlichen Weise interveniren. Der Kongreß hat ferner die zur Arbeiterpartei gehörigen so Landwirth aus Mangel an Arbeitskräften recht Berlin, den 30. November. zeitig ernten könne, nach den Großstädten wegzögen und Abgeordneten beauftragt, gemeinsam mit dem Nationalrathe Fürst Bismarck muß sich erst erholen. Sein Oratu dort einander Konkurrenz machten. Er begreife nicht, daß drei Gefehentwürfe für die kammer vorzubereiten schweigt sich vorläufig aus über die ihm vom Reichskanzler ein jo fleißiger Leser volkswirthschaftlicher Bücher, wie den ersten dahingehend, daß die Arbeiterinnen gleich v. Caprivi versetzten Schläge. Bebel, das nicht einsehe. Nun für das mangelnde Begriff Es begnügt sich, die ihren männlichen Genossen zu den Gewerbegerichten zugelassen nationalliberalen Blätter zu zitiren, die ihre Opposition vermögen des Herrn v. Frege kann doch Bebel nicht ver werden, d. h. gleich ihnen stimun- und wahlberechtigt seien; Die Arbeiter sollen nad den zweiten, welcher verlangt, daß die Gewerbegerichte gegen Caprivi darauf beschränken, ihm Mangel an fultur- antwortlich gemacht werden. über alle Lohnstreitigkeiten, wie hoch auch der Betrag sei, um den lämpferischem Gifer gegen Rom und nationalem Chauvinis- Herrn v. Frege die Vertheuerung des Brotes verschulden! es sich dabei handle, ein endgiltiges Urtheil fällen sollen; der mus gegen die Polen zum Vorwurf zu machen. den" armen" Landwirthen zu Liebe die dritte endlich, dahingehend, die Gewerkschaften zu ermächtigen, nationalliberale Abgeordnete v. Buhl wird wegen seiner das Brot um keinen Pfennig billiger werden, Arbeiter ganz umsonst arbeiten würden, so würde 2ohntarife festzusehen, welche für alle Arbeiter desselben Ge- Etatsrede, in welcher diese Vorwürfe zum Ausdruck kamen, die armen" Landwirthe, die großen Herrschaftsbesitzer, In einer weiteren Sigung beschäftigte sich der Kongreß mit wegen der Bemerkung, daß die herrschende Mißstimmung Rittergutsbesitzer würden den Segen der Kornzölle ruhig in und wegen seines Bismarck gespendeten Lobes, insbesondere die Herzöge, Prinzen, Grafen und adlige wie bürgerliche den im nächsten Jahre stattfindenden allgemeinen Gesich auf den Abschied Bismarck's gründe, besonders ge- Juteresse der Landwirthschaft einheimsen. werkes einer und derselben Stadt Giltigkeit haben. meinderaths- Wahlen und einem damit zusammenwerden. Der Und wenn der Gie in land, w Was in im Gat mein L angetas wir erf würde, flift zu den je: einem wissen! und uns ja heit; werden zuzutra Für die ist nich haben. ständig Die den Stre selbst die geloge Die L " hängenden Programm, das alle die Forderungen enthält, rühmt. deren Erfüllung im Machtbereiche der Munisipalitäten liegt. Das Hamburger wie das Münchener Bismarck- Organ industriellen Arbeiter aber wären die kärglich bezahlten Nur diejenigen Kandidaten, die ganz und voll auf dem Boden verzeichnen mit Befriedigung die Bemerkung der National Bandarbeiter eine ewige Drohung, mit denen die Fabrikanten dieses Programms stehen, dessen definitiver Text erst morgen be- Beitung", welche die Caprivi'sche Abwehr des Bessimismus sie im Baume halten würden. Herr v. Frege begreift wohl kannt gegeben wird, werden von der Arbeiterpartei unterstützt und der angeblichen Mißstimmung als Schönmalerei hin- begreiflich erscheint ihm die Solidarität der Arbeiter, obwohl die Solidarität der Ausbeuter gegen die Arbeiter, aber un In einem gewiffen Zusammenhang mit diesen Wahlen steht that sächlich weit verbreitete Verstimmung als die der Ausbeuter, die nichts als der schnödeste Egoismus stellt, denn ,, aus nichts wird doch nichts, die ober vielleicht weil diese auf ſittlicherer Grundlage beruht auch die Mai Manifestation, mit der sich der Kongreß muß doch auch substantielle Gründe haben; ebenfalls beschäftigt hat. Bekanntlich fällt heuer der 1. Mai an nie hat deren." Allerdings haben weite Kreise verbündet. einem Sonntag. Wird die Manifestation schon infolge dessen und sich in allen Ländern zu einer imposanteren als in den beiden des Volkes Grund zur Mißstimmung, und diese Miß Ein norddeutscher nationalliberaler Parteitag Vorjahren gestalten, so in Frankreich noch zu einer viel impo- ftimmung ist begründet in dem bei dem Fortschreiten des fand am Sonntag in Lübeck statt. Eine Anzahl Reichstags fanteren, da am 1. Mai, mit Ausnahme von Paris, in ganz Kapitalismus immer schwieriger sich gestaltenden Kampf und Landtags- Abgeordneter, lauter negative Größen, waren Frankreich die Wahlen zum Gemeinderath stattfinden ums Dasein, in der Brotvertheuerung zu Gunsten der auf demselben vertreten. Sie sprachen sich unter einander werden. Und da hat der Kongreß beschlossen, dahin zu wirken, Agrarier, in dem Druck und der Noth, welche die Ar- Muth zu und brachten in der offiziellen Versammlung, wie daß die Arbeiter überall in corpore zu den Wahlbeiter erleiden, in der Versagung der nothwendigsten in dem darauf folgenden Festmahl und dem sich an dieſes lofalen ziehen und so zu Gunsten des Achtstundentages Arbeiterschutz- Gesetze, in der Beibehaltung des reaktionären anschließenden Kommers Hoch's auf Bismarck aus. manifestiren. Ueberdies hat der Rongreß noch beschlossen, eine mächtige alten Kurses" auch unter dem neuen Kurs". Die VerAgitation gegen die Bölle auf Lebensmittel im ſtimmung jedoch, über welche die Bismarckblätter Jammer ganzen Lande hervorzurufen und gleichzeitig dahin zu wirken, daß und Klage erheben, gereicht dem Volke zur allerhöchsten Seitens der Munisipalitäten Proviantkassen gebildet werden, die Befriedigung. Die schlechteste Regierung erscheint immer dazu verwendet werden sollen, die Lebensmittel direkt von den noch ehrenwerth gegenüber der Bismarck'schen Politik, wie Produzenten zu kaufen und zum Selbstkostenpreis an die Detail- die färglichste Nahrung immer noch ein Segen ist gegen das händler abzugeben, um es zu verhindern, daß sowohl die Bauern verseuchende Gift, welches Bismarck und seine Kostgänger in wie die Kleinhändler von den großen Zwischenhändlern, wie dies die Adern der deutschen Nation träufelten. Aus nichts heute der Fall ist, übers Ohr gehauen werden. " 1 Die Ver Wie man sieht, hat der Kongreß der französischen Arbeiter- wird doch nichts", sagt die National- Zeitung". partei sich in den wenigen Tagen seines Zusammenseins mit ſtimmung der National- Zeitung" und der anderen Bisvielen wichtigen und dabei ganz eminent praktischen Fragen marchpresse ist allerdings nicht aus nichts entstanden; es beschäftigt.fehlt ihr eben Fürst Bismarck als Reichskanzler und kaiserDer Kongreß der Textilarbeiter, der in der licher Vormund, als Hort des Reptilienfonds, als Göße der Lyoner Arbeitsbörse tagte, hat sich insbesondere mit der gewerk Speichellecker und Machtanbeter. Freilich erinnerte der schaftlichen Organisation beschäftigt und einen nationalen Bund Reichskanzler mit Recht daran, daß über sie das Volk Der Textilarbeiter geschaffen, dessen Aufgabe es sein wird, fich bereits bei den Wahlen im vorigen Jahre den Stab gemit den Organisationen der Textilarbeiter der übrigen Länder in Verbindung zu sehen, um ihre gemeinsamen Interessen gegenseitig brochen; daß die Wahlen, die Bismarck und sein System zu fördern und sich im Kampfe gegen die Textilfabrikanten gegen verurtheilten, stattfanden, während Bismarck noch Reichsfeitig zu stützen. Bor. allgemeinem Interesse dürfte die auf die kanzler war. Schutzölle bezugnehmende Resolution sein, womit der Kongreß nach hier angeführt. Sie lautet: Die konfervative Partei, die bisher nur in etwas verschämter Weise den Antisemitismus protegirte, sucht je ihr Programm durch die Judenfrage aufzufrischen. Die Kreuz- Zeitung" begrüßt zustimmend die Beschlüsse Parteitages der Konservativen Schlesiens und schreibt: Des Wem die Judenfrage nicht das ist, was wir in ihr blicken, der Brennpunkt, in dem sich, wie wir erst neulich ausgeführt, die antisozialen und damit auch die antichristlichen Elemente der Gegenwart sammeln, wer sie demzufolge nicht als das schwierigste Problem der Gegenwart und mehr noch der Zukunft erfaßt und behandelt, d. h. alle Kräfte seines Wollens und Könnens daran setzt, um sie zu einer innerlich und äußerlich befriedigenden Lösung zu führen- der foll lieber die Hand davon lassen und sich mit den Königen der Epoche" abfinden, so gut er fann. Sehr schön gesagt, aber hört deshalb Bleichröder auf, der Intimus Bismarck's zu sein? Das Lorbeere und and Beschluß wird, be von S dem Kar zugestellt haben d Rammer Verlefun Abgeord Präsiden feine B die dan herbeifü beschwere D heutige fich gef Beschu nicht Willen vertret entspri puntt und un tommer In der Angelegenheit des Buchdruckerstreiks wird ſeine Arbeiten beschloß. Diefelbe sei ihrem ganzen Wortlaute nach der Caprivi'schen Rede die Freikonservativen und wärts" und insbesondere Liebknecht's durch Fälschungen is Im Allgemeinen bestätigt sich unsere Voraussage, daß die gegnerische Presse nicht müde, die Haltung des Vor " In Erwägung, daß die Interessen der Arbeiter aller Länder Nationalliberalen, die schon die Zeit Bismarc's wieder Verdrehungen zu verdächtigen. Noch vor Beginn des Streits durchaus identisch sind und daß alle von den Gesetzgebern ergriffenen fehren sahen, sich von ihm wieder ab- und der Sonne des nahm man Anlaß, aus einem warnenden Leitartikel bes Maßnahmen behufs Errichtung neuer ökonomischer Schranken neuen Kanzlers zuwenden. Die„ Kölnische Zeitung" berührt Vorwärts" eine Verurtheilung der Buchdruckerforderungen zwischen den Völkern mit Energie von allen Jenen zurückgewiesen mit feiner Silbe, daß in der Rede Caprivi's irgend welche 3 machen. Dabei war die Gerechtigkeit der Forderungen werden müssen, die es begreifen, wie nothwendig es ſei, über alle Ausführungen oder Aeußerungen enthalten waren, die ihre sei mit keiner Silbe bezweifelt, sondern nur die Frage erörtert, Hindernisse zu siegen, welche die internationale Vereinigung der Spitze gegen Bismarck richteten. Sie läßt dieselben nur oder nicht. Kaum war jedoch der Streit ausgebrochen, Proletarier schädigen, ohne welche es für sie teine Hoffnung auf gegen die Presse überhaupt, welche den Beunruhigungsbazillus wurde er als vom Vorwärts" und den Sozialdemokraten ihre Emanzipation giebt; kultivire, gerichtet sein und verwahrt die Presse vor diesem angezettelt verschrien! Dieser Behauptung trat Bieb in Erwägung, daß die neuen von der Abgeordnetenkammer Vorwurf.votirten und gegenwärtig vor dem Senate stehenden Zolltarife fnecht im sächsischen Landtage entgegen. Aus seiner Gri sowohl vom materiellen wie vom moralischen Gesichtspunkte aus einen unheilvollen Einfluß auf die Lage der franzöſiſchen Arbeiter Rede Caprivi's eine sehr günstige Beurtheilung wegen ihrer und daß es, zumal unter den gegenwärtigen Verhältnissen Jm Ausland, insbesondere in Frankreich, findet die klärung, daß die Sozialdemokratie teine Streiks provozire ruhigen, nach keiner Seite hin feindseligen Haltung. Vor- von ihr eine koloffale Dummheit wäre, zu einem Streit zu theilhaft sticht sie jedenfalls von den Reden Bismarck's ab, treiben, macht die gegnerische Presse, Liebknecht habe von einem Wohlstand der Arbeiterklasse zwar keine Rede sein hässigkeiten gespickt waren. Der friedlichsten Rede freilich geben wir die Liebknecht'sche Rede nach dem Wortlaut der in fernerer Erwägung, daß unter dem kapitalistischen Regime dessen Friedensbetheuerungen stets mit Angriffen und Ge gesagt: Der Streit wäre eine folossale Dummheit. Dod kann, daß aber dessen ungeachtet es ihrerseits sehr naiv wäre, legen wir kein Gewicht bei, wenn sie mit neuen Forderungen amtlichen Mittheilungen. Liebknecht sagte: ganz gleichgiltig den Fragen gegenüber zu stehen, die den Grad nach Geld und Mannschaften begleitet wird. Weit entfernt, Des Glends beeinflussen können, das wir fatalerweise bis zu dem daß vermehrte Rüstungen den Frieden sichern, erhöhen sie Tage zu erleiden haben werden, an welchem die gegenwärtige vielmehr die Kriegsgefahr. Form des Eigenthums umgestaltet sein wird, haben werden, deren unmittelbaren Interessen den kosmopolitischen Agioteuren und den großen Grundbesitzern ganz und . gar geopfert werden; drückt der Kongreß den Wunsch aus, daß das Parlament, seine Handlungen mit seinen vielfachen zu Gunsten der Volksinteressen stande, das ist der Krebsschaden in unserem Volfe, das ist Die Genußsucht ist am größten im Arbeiterabgegebenen Erklärungen in Ginklang bringe, die freie Einfuhr Der Rohstoffe beibehalte und die unmittelbare Abschaffung aller der eigentliche Grund der allgemeinen Unzufriedenheit. Der Steuern votire, welche die Lebensmittel, und namentlich das Gefonservative Abgeordnete und Rittergutsbefizer v. Frege treide, d. i. das Brot des Arbeiters, treffen." Todtmüde infolge einer arbeitsvollen Nacht, die er im Kabinet des Kriegsministers damit zugebracht hatte, Ordres abzufassen, welche bestimmt waren, die Truppen auf das erste Signal marschbereit zu halten, befand er sich jetzt müde und entmuthigt auf dem Nachhausewege. Dicht an dem Trottoir schritt er hin, als er plötzlich das verzweifelte Geschrei Larirette's hörte, deren Stimme er jedoch nicht erkannte. sprach in der Reichstags- Sizung am lezten Sonnabend dieses große Wort gelassen aus. Diese Unzufriedenheit und Genußsucht hätten die Sozialdemokraten herbeigeführt. Der Abgeordnete Bebel sollte sich mit ihm und seinen Freunden erlaubten, in ungeheurer Angst, die ihm Flügel verlieh, schleunigst in Sicherheit gebracht. Er war in seine Loge zurückgekehrt, bleich, fast von Sinnen und unfähig, der häß lichen Megäre, die seine Frau war, das schreckliche Abenteuer zu erzählen, welches ihm soeben passirt war. stört hatte. Weiter ist gesagt worden, daß die Buchdrucker von anderer Seite gedrängt worden seien, daß gar kein selbständiger Lohn fampf vorliege, daß es sich um eine Ausübung des Koalitions rechtes der Arbeiter zu dem Zwecke, Verbesserungen ihrer materiellen Lage zu erlangen, gar nicht handle, sondern daß die Buchdrucker blos eine Vortruppe der sozialdemokratischen Partei und von dieser vorgeschickt seien. Nun, den Herrn Vor redner und alle Diejenigen, die dieses Märchen glauben, kann ich be lehren, daß die Sozialdemokratie mit dem gegenwärtigen Buch druckerstreit, wie überhaupt mit allen Streits, nicht das Geringfte zu thun hat.( Lachen.) Meine Herren, wenn Sie hier über lachen, so befunden Sie blos, daß Sie von der modernen Arbeiterbewegung nichts begreifen. Die meisten Streits haben Sie hatte es ja in dieser Stunde bewiesen. Auf ihr Geschrei und ihre verzweifelten Hilferufe war Robert her beigeeilt, ohne zu ahnen, daß er seiner Geliebten und ihrer besten Freundin Hilfe bringe. Herrn fagen tomma auf de indem einen Ramm wird Ueb der Ver der Kar D einen fidium solidar reien E bei de Die sanftere und zartere Charlotte, welche weniger an Die Hausthür war heftig zugeschlagen worden, aber den Kampf des Lebens gewöhnt war und stets im Haufe alle trunkene Augen blickten, das Dunkel durchbohrend, umher, Vaters umgaben, zitterte noch an allen Gliedern. Er war herbeigeeilt, hatte Hilaire mit einem furcht- um die Ursache des durchdringenden Geschreies und des Dann war sie traurig, zum Tode betrübt. baren Faustschlag bei Seite und zu Boden geschleudert, wilden Kampfes zu entdecken, welche soeben die Ruhe dieses Ihre Mutter, welche sie gern hätte lieben wollen, hatte und war darauf in den Hausflur gestürzt, wo er den Lärm für gewöhnlich friedlich still daliegenden Plages ge- feit zwei Tagen Alles gethan, um sich tödtlich verhaßt 3 eines verzweifelten Kampfes hörte. Mit den Händen tastend, hatte er sich in der Dunkel- Aber Niemand war herabgekommen, um hilfreich Hand jetzt nur Freundschaft, Zärtlichkeit und Liebe gekannt,( e machen; in dem Herzen des jungen Mädchens, welches bis heit zurecht gefunden und war dabei an Collard angerannt, zu leisten, denn die Feigheit dieser Leute, welche im Schatten zeugte dieser schmerzliche Haß grausames Weh. Sie legte den er nicht kannte und den er übrigens auch nicht hätte der Kirchen lustig( wie der Gistpilz) vegetiren, wird nur ihren Arm in den Robert's und alle drei wandten sich nac erkennen können. Rasch hatte er begriffen, daß drinnen noch von ihrer Brutalität erreicht, welche dann hervortritt, der Rue Saint Sulpice. Nach einigen Augenblicken des etwas Aehnliches vor sich ging, wie auf der Straße. wenn sie nichts mehr zu fürchten haben, oder wenn es sich Schweigens erzählte Larirette, wie auf den Rath Marche Der Elende, welcher da neben ihm stand, hielt ein nur noch darum handelt, Gefangene und Besiegte zu ver- Seul's, welcher während der Nacht in seiner Wohnung ver Weib fest, zuschlagen konnte er nicht aus Furcht, nicht nur höhnen oder zu massakriren. haftet zu werden befürchtete, Charlotte zu ihr gekommen den Mann, sondern auch sein Opfer zu treffen. In dem Augenblick, als Robert Charlotten nach sich war, um bei ihr zu schlafen, wie dann ein alter Mann Er handelte rasch wie der Gedanke. Er hatte den ziehend aus dem Hausflur auf die Straße getreten war, eben der, welchen der Offizier zuerst zu Boden geschlagen Polizeispion am Arme ergriffen, dann ihn heftig an der war Larirette, die sich inzwischen von der durch den plök- hatte, erschienen sei, um sie im Auftrage des alten Schufter Rehle gepackt und fast erwürgt durch einen schrecklichen Druck lichen und unerwarteten Angriff Hilairers verursachten aufzusuchen. seiner muskulösen Hand, durch deren Kraft der Zorn und Ueberraschung erholt hatte, auf ihn zugestürzt. die Entrüstung sich verdoppelte. Ohne einen Schrei auszuSie sind zur rechten Zeit gekommen, Herr Robert, der Rue St. Placide zu Michel Ferrand begeben. Dieser stoßen war der Mann wie eine todte Masse hingestürzt, die sie während Robert das junge Mädchen hinaus in die frische wehrte und wer weiß, was dann aus Charlotte geworden ihm ohne jegliches Mißtrauen gefolgt waren. Luft zog, wo sie ihm feuchend in die Arme sant. wäre? Wie hätte man sie wiederfinden sollen? Man Der Ausruf Charlotten's hatte ihm Alles klar gemacht. würde sie in einen verlorenen Winkel von Paris oder in legte, daß sie nicht alle drei auf den Straßen von Paris Robert war empört, aber er beherrschte sich. Er über die Provinz entführt haben, und was hätte ich Herrn Des- umherlaufen könnten. Die beiden Mädchen, besonders homme antworten sollen, wenn er seine Tochter von mir Charlotte hatten Ruhe nöthig. Doch wo sollte er ste hin zurückverlangte? führen. Nach der Rue Pagevin fonnten sie nicht zurüc gehen, da er irgend einen neuen Entführungsversuch fürchtete. In das Hotel, wo er logirte, konnte er sie auch Es war seine Verlobte, welche er soeben durch einen wunderbaren Zufall gerettet hatte, und die er nun leidenschaftlich ans Herz drückte. Während sie ihr anmuthiges Röpfchen auf seiner Brust cuhen ließ, leuchteten ihre auf Robert gerichteten Augen in hefer Liebe und unendlicher Dankbarkeit auf. Verlassen wir zunächst diesen Ort, antwortete der Offizier, wir werden später plaudern. Nehmen Sie meinen Arm, Fräulein Charlotte, und Der junge Offizier dachte gar nicht mehr an die beiden auch Sie, Larirette, stützen Sie sich auf mich! Schurken, welche sie in die niederträchtige Falle gelockt hatten. Oh, ich habe mich bereits erholt, sagte die kleine Sie waren heil und gesund, was kümmerte ihn alles andere. Blumenhändlerin, welche unter den schwierigsten Verhält Er schaute sich um. Hilaire war verschwunden; er hatte sich nissen es verstand, schnell ihre Tapferkeit und ganze Kaltmit der Schnelligkeit, welche ihm seine schlotternden Beine blütigkeit, ihre ganze Energie wiederzufinden. Er hatte Charlotte berichtet, sie möchte sich eiliaft nach nicht führen. im St und t ausfin Staata Auffch der A Ei größten Reuß daß er ein b Vaterla demselb DeshalE abgerat M Scheinen ein Sc hätte fo AE Morten welches gehabt Guidal hommes heimzab 11 Schüttel: Mijoul von hie aber ic und es dort ju DE Töft. S später die bei unverg Mädche tungen M Seine- L nach sondern Ereign mit sei habt h dies h erfüllt Edi Er dachte noch darüber nach und war unschlüssig, welchen Entschluß er fassen sollte, als sie an der der Rue de Condé sich plößlich Mijoulet gegenüber befanden, welcher eiligst dahinschritt und eine schwere Büchse auf de Schulter trug. wo der cht recht gen und icht, daß Jer, wie Begriff icht ver Ten nach chulden! iebe die würde 1, und tsbefizer, rgerliche cubig im Für die Sezahlten porifanten ift wohl aber un obwohl berubt goismus arteitag ichstags , waren einander ng, wie an diefes an etwas ucht jetzt en. Die Liffe des bt: n ihr er it neulich Driftlichen ge nicht mehr noch te feines innerlich oll lieber Epoche τόδετ 3 wird 3. Vor gen und S Streits ikel des perungen Derungen erörtert nftig fei chen, fo nofraten at Lieb ter Gr rovozire ltniffen Streit zu ht habe it. Dod Taut ber 7 anderer er Lohn alitions en ihrer dern daß tratifchen rrn Bor in ich be en Bud Beringfte Sie hier modernen 13 Бабел luf ih ert her 6 ihrer niger an n Haufe im angetastet werden daß ich sowohl, wie meine Freunde, als Sie in den Ländern und in denjenigen Gegenden von Deutsch- günstiger als damals. Theuerung sei über uns herein- Jamtlichen Theil des Reichs- Anzeigers" erschienen, geschah nur land, wo die sozialdemokratische Bewegung am schwächsten ist. gebrochen und wenn auch die bis vor kurzem bestandene um die Korrektheit des Textes zu sichern. Bei den bekannten Bas insbesondere die Buchdruckerbewegung anlangt, die jetzt Stockung der Arbeit und des Verdienstes etwas nachgelassen Textkorrekturen, welche bisher fast ausnahmslos alle freien in Gange ist, so kann ich Ihnen versichern und ich hoffe, habe, so leiden doch Viele noch unter den Folgen jenes Reden des Kaisers erfuhren, wird man diese mit den Erlassen mein Wort wird auch von meinen erbittertſten Feinden nicht Nothstandes. Deshalb würde er es für ein Unrecht halten, geübte Vorsicht nur billigen können. In diesem Falle weiß man wenigstens: wie und wo! wir erfuhren, daß es wahrscheinlich zu einem Konflikt kommen eine Jubiläumsfeier zu veranstalten, welche Geldopfer er- Auf eine Anzapfung Richter's gegen unsere Partei versprach würde, allen unseren Einfluß aufgeboten haben, um den Kon- forderte. Wer Geld übrig habe, möge es für seine noth- Bebel in einer persönlichen Bemerkung, bei der dritten Lesung lift zu verhindern. Darauf gebe ich ihnen mein Wort! Unter leidenden Brüder verwenden. Sehr vernünftig! zu antworten. Prompter Einlösung dieser Zusage kann Herr den jezigen wirthschaftlichen Verhältnissen die Arbeiter zu Richter sicher sein. einem Konflikte, zu einem Streit zu treiben, das wäre GeIn Olten ist der dritte schweizerische sozialdemo- Die Wahlprüfungs- Kommission beanfragt die Wahl des wiffenlosigkeit doch einer Gewissenlosigkeit halten die Herren kratische Parteitag am Sonntag eröffnet. 68 Delegirte Abg. Dr. Hartmann für giltig zu erklären und den Reichsuns ja wohl für fähig; aber es wäre auch eine folossale Dumm- find erschienen. In der am Abend vorher stattgehabten tanzler zu ersuchen, über die Behauptungen des Wahlproteſtes heit; wir würden für den etwaigen Mißerfolg verantwortlich Versammlung wurde der Jahres- und Kassenbericht Beweis erheben zu lassen und von dem Ergebniß desselben dem werden und die Folgen zu tragen haben. Eine Dummheit uns genehmigt, der Redaktionsgehalt des Redakteurs des Zentral- Reichstage Mittheilung zu machen. zuzutrauen, haben Sie keine Ursache und kein Recht. Also, es Organs" Die Arbeiterſtimme" in Zürich erhöht und die Die Petition stommission beantragt, die Petitionen, ist nicht wahr, daß wir den Streit der Schriftsetzer veranlaßt haben. Die Herren auf Seiten des Ministeriums sind voll- Frage der Prüfung der gesetzlichen Regelung der Wohnungs- betreffend Aufhebung des Impfgesetzes, Impfzwanges u. s. w. ständig falsch berichtet. verhältnisse der Schweiz dem Parteikomitee zugewiesen. Am dem Reichskanzler zur Kenntnißnahme zu überweisen. Die Vorgänge in Chile betreffend ist eine Sammlung von Die konservative Leipziger Zeitung", die Liebknecht Sonntag Vormittag gelangte die Revision der Statuten zur den Streit für eine Dummheit erklären ließ, druckt Behandlung. Die Mitgliederzahl des Parteikomitees wurde Attenstücken in einem dicken Bande vom Reichskanzler dem Reichsselbst diesen amtlichen Bericht ab und fragt dann noch, wer auf 15 erhöht und der Zutritt der Frauen zur Partei ge- tage zur Kenntnißnahme vorgelegt. gelogen hat. Nun, die Antwort ist klipp und klar: Sozialdemokratie anerkennt, wurde angenommen, dagegen stattet. Ein Antrag, welcher die Internationalität der Die, Leipziger Zeitung" hat gelogen. Das bayerische Kammerpräsidium hat sich mit Lorbeeren bedeckt. Der von den streikenden Buchdruckern und anderen Arbeitern in öffentlicher Versammlung gefaßte Korrespondenzen und Parteinachrichten. die Aufnahme von Ausländern in die Partei aus taktischen Gründen abgelehnt. An den in Freiburg tagenden sozialdemokratischen badischen Parteitag wurde ein Sympathietelegramm abgesandt, das freundlich erwidert wurde.nl Beschluß, wonach das Bureau der Versammlung beauftragt unser belgisches Bruderorgan französischer Die Konferenz der Parteigenossen des Gulens Unser belgisches Bruderorgan französischer gebirges und der angrenzenden Bezirke, welche dieser Tage wird, beim Landtag Protest gegen die Kom mandirung Zunge, der„ Peuple"( das Volk), wird vom 13. Dezember in Langenbiel au zusammentrat, war von 25 Delegirten bevon Soldaten als Setzer einzulegen, ist dieser Tage don Soldaten als Seher einzulegen, ist dieser Tage an die geplante Erweiterung und Vergrößerung eintreten sucht. Die Abrechnung über den„ Proletarier", der jetzt in einer dem Kammerpräsidium und jedem Abgeordneten gedruckt zugestellt worden. Der Präsident und das Direktorium laffen. Der 13. Dezember ist gewählt, weil es der Geburts- Auflage von 3000 gedruckt wird und gegen den seit seinem einhaben diesen Protest unter stillschweigender Zustimmung der tag des tapferen Arbeiterblattes ist, dessen erste Nummer jährigen Bestehen nicht weniger als 18 Anklagen erhoben wurden, Rammer einfach vom Tische gestrichen. Nicht einmal zur am 13. Dezember 1886 erschien. Vom 13. Dezember des sowie die Besprechung der Agitation bildeten die ersten Punkte Berlesung ist er gekommen, obwohl er doch nicht blos den laufenden Jahres an wird der" Peuple", der jetzt das der Verhandlungen. Man beschloß, daß die Kolporteure den Berlesung ist er gekommen, obwohl er doch nicht blos den fommnisse zu unterstüßen haben; wenn die Finanzen es gestatten, Abgeordneten, sondern der gesammten Deffentlichkeit gehört. Format des Vorwärts" mit 4 Seiten hat und 3 Centimes Proletarier" durch Mittheilung wissenswerther lokaler VorAbgeordneten, sondern der gesammten Deffentlichkeit gehört.( 2 Pf.) die Nummer kostet, in zwei Ausgaben erscheinen, follen die Korrespondenzen honorirt werden. Präsident, Direktorium und Kammer sehen in der Resolution einer im großen französischen Zeitungsformat zu 5 Centimes sollen überall, wo es möglich ist, gegründet werden. Der Kaffenfeine Beschwerde, keine Petition, feinen Antrag. Also die damalige Bersammlung wollte wohl keine Aenderung Alles die Arbeiter interessivende dem großen Blatte ent Ausgaben 161,96 M. Ueberschuß. die damalige Versammlung wollte wohl keine Aenderung( 4 Pf.) die Nummer, die andere im bisherigen Format, die bericht ergab 1585,86 M. Ginnahme und nach Abzug der An Versammlungen herbeiführen, sie wollte nichts erstreben, sie wollte sich nicht nimmt und blos 2 Centimes fosten soll. Der Augenblick wurden 50 von jenen, beschweren!!! ist für diese Umgestaltung und Erweiterung sehr günstig außerhalb des Bezirks stattfanden. An Flugblättern kamen drei gewählt. Die Bewegung für das allgemeine Wahlrecht in ca. 20 000 Exemplaren zur Vertheilung, ferner ein solches zur Gemeinderathswahl. Die Konferenz wählte eine dreigliedrige nimmt in Belgien mächtig zu, und das immer reger Breßkommission, die in Langenbielau ihren Siz hat; Vertrauenswerdende politische Juteresse der Masse fördert auch ent- männer der einzelnen Orte haben die Preßtommission, sowie den sprechend die Leselust. Das ist, bemerkt die Frankfurter Zeitung", die Logik der heutigen Erklärung des Präsidenten, und fein Abgeordneter hat fich gefunden, der gesagt hätte:" In dem Proteft liegt eine Beschwerde, liegt eine Petition, liegt ein Antrag. Ich stehe nicht auf Seiten der Streitbewegung, aber ich möchte den Willen der Protestirenden zu einer Entscheidung der Volksvertretung bringen, weil das dem Wefen einer Volksvertretung entspricht. Wir müssen von einem höheren, weiteren Gesichtspunkt als von dem des Gewerbe- Interesses die Frage prüfen und untersuchen, ob man ohne Militär auch hätte zurechttommen können, was durch die Erklärungen des verehrten Herrn Präsidenten noch nicht widerlegt ist!" So hätte Giner fagen tönnen, wenn auch Alle Gegner des Streits wären, auf den es auch materiell ohne Einfluß ist, ob 16 Soldaten tommandirt werden oder nicht. Statt dessen hat man sich, indem man irrthümlich meint, Ordnungspolitik zu treiben, auf einen bureaukratisch engherzigen Standpunkt gestellt. Unsere Rammer läßt sich auf solchem Standpunkt öfter ertappen. Das wird sich noch einmal bitter rächen. Ueber das Faktum der Soldaten- Kommandirungen und der Versammlung machte der Präsident Frhr. von Ow der Kammer folgende Mittheilung: Also gut Glück! Parlamentarisches. wenn wenn die Herren in Dresden, München, Karlsruhe und werde." abgehalten, abgesehen Arbeitervereine welche Verlag und die Redaktion des" Proletarier" zu kontrolliren. Bezüglich des schlesischen Parteitages wünschte man, daß derselbe an den Weihnachtsfeiertagen in Breslau oder Altwasser stattfinde und die Wahl der Delegirten nicht nach Wahlkreisen vorgenommen werde, sondern jeder Ort seine Vertretung selbst bestimmen möge. Die Verhandlungen der Konferenz dokumentirten, daß die Parteigenossen des Eulengebirges von einem regen Schäffensgeifte beseelt find.„ Jeder Genosse," sagt der Proletarier", wollte dazu Der dritte und letzte Tag der Etatdebatte fand das beitragen, daß Alles in möglichst vollkommener Weise gehandhabt Haus noch genau so leer wie die beiden ersten Tage. Nur die Bundesraths- Bänke sind voll besetzt und das hat seinen guten Die Breslauer Sozialdemokraten faßten am Sonntag in Grund. Während der gewesene Kanzler, besonders in den letzten einer von mehr als 1200 Personen besuchten Volksversamm Jahren seines Regiments, nur ausnahmsweise im Reichstage und I ung nach einer von Friz Runert gegebenen Begründung nur dann erschienen, wenn er das Bedürfniß fühlte, nach irgend einer mit großer Mehrheit folgenden Beschluß: Seite anzurempeln, war Caprivi von der ersten Stunde der Etatberathung bis zum Schlusse anwesend. Dem Kanzler folgen aber fiändniß mit der Haltung der Breslauer Delegirten zum Erfurter Die Versammlung erklärt nur im Allgemeinen ihr Einver die mittel- und Kleinstaatlichen Exzellenzen, welche die Bundesparteitage, mißbilligt aber entschieden das Vorgehen dieser Dele raths- Bänke zieren. Wie ſie früher im Gänsemarsch girten bei Gelegenheit der Berathung des Antrages Kunert, beDer Druck der Landtags- Verhandlungen sei geregelt durch den Sigungssaal verließen, Bismarck das Signal treffend die Außerkrastsetzung eines Theiles des St. Gallener Beeinen genau formulirten Vertrag, an den sowohl das Prä- zum Abtreten gab, fo bleiben sie jetzt auf ihren Sitzen, schlusses, soweit sich letzterer auf die Person des Parteigenossen fidium, als neun Druckereien, lettere in Ronsortium unter weil Caprivi das auch so macht. Die Folge dieses neu erwachten Bruno Geiser bezieht, solidarischer Haftung, gebunden seien. Acht von diesen Drucke parlamentarischen Pflichteifers der Herren Bundesräthe ist, daß weil die Meinung der Breslauer Sozialdemokratie in der reien hätten am 28. Oktober die Anzeige gemacht, daß sie sich in den letzten Tagen durchschnittlich fast die doppelte Anzahl von Volksversammlung vom 20. Februar 1890 Geiser bereits ihr Verbei dem bevorstehenden Buchdruckergehilfen- Ansstand nicht mehr Bundesrathsmitgliedern wie Abgeordnete im Reichstag anwesend trauen ausgedrückt hatte, im Stande sähen, ihre vertragsmäßigen Pflichten zu erfüllen waren. Wie mag da der Reichstag erst im dritten und vierten weil ferner alle gegen Geiser auf dem letzten schlesischund daß sie genöthigt seien, nachzusuchen, daß ein Ausweg Jahre der Legislaturperiode aussehen, nachdem der Pflichteifer posenschen Parteitage eingebrachten Anträge von dem Parteitag ausfindig gemacht werde. Dieser Ausweg wurde auch im im zweiten Jahre schon so ertaltet ist!- Wir wissen nicht, wie weil während dieser Zeit vor dem Erfurter Parteitag überStaatsinteresse, weil die Druckarbeiten des Landtags keinen Caprivi über die Diätenfrage denkt und für unsere Partei hat zu Fall gebracht wurden, Aufschub ertragen, durch höhere Verfügung getroffen; dies war diese Angelegenheit durchaus keinen brennenden Charakter, wenn haupt entgegengesetzte Anschauungen in der Deffentlichkeit zu der Anlaß der Versammlung und der Resolution derselben. aber der alberne Standpunkt, welchen die„ Nordd. Aug. 3tg." in ungunsten Geiser's nicht durchgedrungen waren- Privatansichten einer offiziösen Notiz erst letthin wieder auseinandersetzte, Ginzelner aber ohne Gewicht find, Eine Thronrede, die sich an Länge mit der des weiter beibehalten werden soll, dann läßt sich der Zeitpunkt und weil endlich die Volksversammlung größten Großstaats messen kann, hielt der Fürst von nach Wochen berechnen, wo außer den Reichsboten, welche der unerschütterlichen Ueberzeugung ist, daß Reuß ä. L. bei Eröffnung des Landtags. Er erwähnte, zur Beit gerade eine Rede auf dem Herzen haben, kein Abgeord- Bruno Geiser als Parteigenosse, als fozialdaß er vor 25 Jahren die Regierung übernommen, nach dem neter im Hause anwesend sein wird. demokratischer Schriftsteller und wissenschafts Wie sollte es auch anders sein! Drei Viertel aller Reichs- licher Vertreter des Sozialismus bas volle ein blutiger Bruderkrieg unser geliebtes deutsches Baterland entzweit und in seinem Gefolge die Cholera in tags- Abgeordneten der Bourgeoisparteien sind zugleich auch mit Vertrauen der übergroßen Mehrzahl der Brezglieder der diversen deutschen Landtage. Als solche beziehen sie lauer Sozialdemokratie thatsächlich besigt. demselben gewüthet". Auch Arbeitsstockung war eingetreten. ausnahmslos Diäten und besorgen dabei zu gleicher Zeit ihre lokalDeshalb habe er von der Feier seines Regierungsantritts patriotischen Geschäfte, die für manchen der Herren einen sehr starken Beifall aufgenommen und dann die Versammlung mit Das Resultat der Abstimmung wurde mit anhaltendem abgerathen. Jetzt lägen die Verhältnisse vielleicht noch un- ftarten metallischen Beigeschmack haben, was under also, begeisternden Hochrufen auf die Sozialdemokratie geschlossen. den übrigen Landes Hauptstädten sich lieber aufhalten Ju Judenbach( Thüringen) haben bei der Gemeindeund dort bei guter Bezahlung ihre Geschäfte besorgen, raths- Wahl die drei Kandidaten des Arbeiter- Bildungsvereins ftatt hier ein diätenloses Dasein zu führen! In dieser Rich einen glänzenden Sieg errungen. Die Arbeiter haben nunmehr tung wird sich die Verlängerung der Legislaturperioden noch bitter die Majorität im Orisausschuß. rächen. So lange dieselben nur auf drei Jahre festgesetzt waren, ging die Sache noch an. Das erste Jahr half die Neugierde und das dritte Jahr die Besorgniß in das Mandat überwinden. Es aber sind es drei Jahre, in welchen die Abgeordneten kein greifblieb also nur das zweite Jahr zum„ Schwänzen“ übrig. Jeyt kommen die Kandidaten unserer Partei in die Stichwahl. bares Intereffe haben, die langweiligen Reden der Junker der Dresdener Dris Krantentasse haben nach der Die Wahlen der Vertreter zu den Generalversammlungen von Huene und von Frege in Geduld über sich ergehen zu lassen und das wird Sächs. Arb. 3tg.", soweit sich übersehen läßt, mit einem Siege in Bezug auf die Beber Sozialdemokratie geendet. Seit Wiederschlußfähigkeit noch bittere Früchte tragen. Aufnahme der Verhandlungen sind die Reichsboten noch nicht in Zur Agitation. 10 000 Exemplare der Schrift Nieder beschlußfähiger Zahl anwesend gewesen, und daß diese Zahl in diesem mit den Sozialdemokraten" wurden am 22." November Jahre noch erreicht werden sollte, ist einfach ausgeschlossen. Reine Diäten, fein beschlußfähiges Haus! Aus diesem Dilemma von unseren Parteigenossen im 2. oldenburgischen Wahlwird der Reichstag nicht heraus fommen. Dabei ist das hübscheste, treise verbreitet. - Das ist sehr einfach. Mein Zimmer ist nicht weit daß die Sozialdemokraten, die fern zu halten doch der eige t Todtenliste der Partei. In Bischofsheim wurde am von hier, Rue Saint- Jacques. Das Bett ist nicht prächtig, liche Zweck der Diätenverweigerung ist, von allen Fraktionen ver- 26. November der Schuhmacher Sund beerdigt. Eine aber ich habe saubere Bettwasche. Kurz, man kann schlafen hältnißmäßig am stärksten vertreten sind. Gegen diese Umstürzler große Anzahl Parteigenossen aus Ginsheim, Bischofsheim, Rüffelsund es ist keine Gefahr vorhanden, daß man sie hilft eben kein Mittel. In der Debatte brachte der dritte Tag eine heim uid Darmstadt gaben ihm das letzte Geleit. Landtagsdort fucht. nichtssagende Rede des Zentrumsmannes Herrn v. Huene; dann ein Angebot der Polen an die Regierung, das von dem polnischen Abgeordneter Philipp Müller hielt in bewegten Worten die GrabMorgen werden wir weiter reden. fch it hmacher Josef Bernlochner. In Hannover Die ebenso läftige wie beunruhigende Aufgabe war ge- Wadelstrümpfler und Dichter von Koszielsti gemacht wurde rede. In Haidhausen bei München verstarb der Handlöst. Sie machten sich auf den Weg und eine Viertelstunde und sich auf der Linie: drei Banzerschiffe für einen Grzbischof, ber Maurer H. Höfer. hielt. Außerdem hielt Eugen dichter seine Statrede, welche päter entfernten sich Robert und Mijoulet, während sich neben der Rede Bebel's mit als die hervorragendſte Teistung ber& negendorf, früherer Leiter der Maurerbewegung, nach die beiden Mädchen beim Entkleiden die Aufregungen dieses ganzen Debatte bezeichnet zu werden verdient. Dann frächste der langjähriger Krankheit. unvergeßlichen Abends erzählten. Sie hatten die beiden Dr. von Frege noch ein paar verlegene Redensarten herunter, Mädchen umarmt und schlugen entgegengesette Rich- auf die föstlichen Anzapfungen Richter's, in denen derselbe Heren tungen ein. von Frege als Agrarier unter seinen„ Erwerbsgenossen" im Vergleich Mijoulet sollte in einem Arbeiterviertel des linken zu seinem Auftreten im Reichstage zeichnete. Ein Versuch Richter's, Seine- Ufers einen Auftrag ausführen, während Robert Herrn von Caprivi zu einer Aeußerung darüber, was er von der zweiDer ,, Correspondent" enthält folgende nach seinem Hotel schritt, nicht zu schlafen, jährigen Dienstzeit denkt, zu veranlassen, mißlang. un v. Caprivi hatte mißverstanden" und dies Mißverständniß half Betanntmachung. Durch verfchiedene Tagesblätter ist sondern um seine Gedanken zu sammeln, denn die ihm über die Nothwendigkeit zu antworten hinweg. Dagegen neuerdings eine Notiz, deren Ursprung die„ Schlesische Zeitung". Ereignisse des verflossenen Tages, die Unterhaltung, die er war der Kanzler nach einer anderen Richtung sehr offen. Das zu sein scheint, gegangen, daß die Kassirer unserer Organisation mit seinem hochverehrten Chef, der ihn stets protegirt, ge- Kontingent der Refrutenaushebung wird erhöht, das ist sicher, feitens des Hauptkassirers in Berlin angewiesen worden seien, habt hatte, die Revolution, welche sich verbreitete, alles denn die Qualität der Soldaten hängt ab von der Jugend Rassen- und Mitgliedsbeiträge auch von denjenigen Mitgliedern dies hatte sein Hirn mit sich widersprechenden Gedanken derselben. Daß es Landwehrmänner gewesen sein sollen, welche anzunehmen, welche sich nicht am Streit betheiligen. Der Untererfüllt und stürmische Empfindungen tobten in seiner Brust. die Schlachten des Befreiungskrieges schlugen, daran scheint zeichnete erklärt dies für Unwahrheit! Die wahrheitsliebende Caprivi nicht zu glauben. Die mangelnde Gegenzeichnung einiger Presse ersuche um Weiterverbreitung. Berlin, 27. November 1891. ( Fortsetzung folgt.) faiserlicher Erlasse der letzten Zeit erklärte der Kanzler damit, nur Kundgebungen daß es keine Regierungsakte, sondern Gustav Gifler, taiserlicher Privatansichten waren. Daß diese Anschauungen im Rassirer des Unterstüßungsvereins deutscher Buchdrucker. be thres n, hatte chaßt zu ches bis int,[ er Sie legte ich nach ten des Marche Ing ver Commen Mann fchlagen Schufters gft nach Diefer daß fie Er über Paris fonders fie hin zurüd Sverfud ie auch chlüffig, Der Edi efanden, auf de Mijoulet erkannte sie zuerst und ihr plötzliches Erscheinen verursachte ihm eine solche Ueberraschung, daß ihm ein Schrei entfuhr und er beinahe die Waffe, die er trug, hätte fallen lassen. Aber Larirette war zu ihm hingeeilt. In wenigen Worten theilte sie ihm das sonderbare Abenteuer mit, welches ihnen soeben passirt und keine unangenehmen Folgen gehabt hatte, Dank der unverhofften Dazwischenkunft Robert Guidal's. - Das ist ein Streich Collard's und der Frau Des hommes! rief der junge Lehrling. Ich will ihnen das heimzahlen, ich versichere Sie, in guter Münze. Und als der Offizier, nachdem er ihm die Hand geschüttelt, ihm seine Berlegenheit mittheilte, erwiderte Mijoulet: Herr Bei den Stadtverordneten- Wahlen in Brandenburg * In Hamburg der Maurer Soziale Uebersicht. Theater. Circus Renz, Circus G. Schumann. Sozialdemokratischer Wahlverein für den Karlstraße. 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 1. Dezember, Abends 8 Uhr, Lokale der Brauerei Bö to w", Prenzlauer Thor: Versammlung. Zages Ordnung: = 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Herrn Förster. 2. Diskussion Wahl des ersten Kassirers. Verschiedenes und Fragetasten. Um zahlreichen Besuch bittet [ 885/7 Dienstag, 1. Dezember.' Dienstag, den 1. Dezember cr., Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Opernhaus. Cavalleria rusticana Abends 74 Uhr: Auf Helgo ( Bauern- Ghre). Vorher: Coppelia. land" oder: Ebbe und Fluth. Morellung. Dienstag, den 1. Dezember cr., Abends 7/2 Uhr: Große Brillant Schauspielhaus. Roderich Heller. Deutsches Theater. Die Kinder der in 2 Abtheilungen m. National- Tänzen ballet- Ball mit der Gepäck- Droschke Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime Besonders hervorim Exzellenz. zuheben: Abfahrt vom Corps de Berliner Theater. Esther. Der( 60 Damnen), Aufzügen u. f. w. Dampf- 9r. 1001.( Göchst originell.). Viertes schiff- u. Bootfahrten, Wasserfällen, Auftreten d. berühmten Athleten- Trio's Geizige Lessing Theater. bis jetzt unerreicht dastehenden herkulisch. Riesen Fontainen mit allerlei LichtLuft. Die Großstadt- effekten u. f. w., arrangirt u. inszenirt Gottfried Rasco, in feinen vorzüglichen 3. Residenz- Theater. Madame Mont- von Direktor E. Renz. Kunstschwimme Spielen. Der Vorstand. rinnen 3 Geschw. Johnson. Schluß- Lebenses Pferd mit einer Hand frei Königstraße 89; Wittchow, Elsasser- und Kleine Hamburgerstraßen- Gde; Herr G. Rasco wird ein godin. NB. Die Zahlstellen des Vereins befinden sich bei Wagner, Neue Wallner- Theater. Immer zerstreut! Außerdem: Eine Vergnügungsfahrt m. tableau: Grand Fontaine Lumineuse. aufheben und in der Manege frei herum- Frik Berndt, Neue Schönhauſerſtr. 18. Hierauf, neu einstu dirt: Hanni verschiedenen Hindernissen von der neu Nationaltanz, ger. v. Frl. Adele u. Hru. tragen. Bolero andaluez, spanischer weint Hannsi lacht. Friedrich- Wilhelmnäät. Theater. engag. Elton- Troupe. G. Schulquadrille Ernst Schumann. Doppel- Jockey Mr. Polnische Wirthschaft. dress. u. vorgef. von Hrn. Franz Renz. Athleten zu Pferde, Hrn. Max Schumann Jeu de la rose, Fantasie equestre, ger. D. Frl. Clotilde Hager u. Mlle. Theresina. Thomas- Theater. Bazillus. Der Kunſt Ostend- Theater. Fauft. Bellealliance Theater. JungDeutschland zur See. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Fernpalaft. Spezialitäten- Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Große öffentliche ger. v. 8 Herren. Agat( Feuerpferd), Joë Hodgini u. Victor Bedini. Zwei Kommunalwähler Versammlung 3 Gebr. Briatore. Sisters Lawrence u. Melas. Vidibus", asiat. Rasse, als für den 40. Bezirk( Moabit) findet am Dienstag, den 1. Dezember Springpferd vorgeführt vom Direktor. Abends 8 Uhr, in der Ahrens'schen Brauerei, Thurmſtr. 26, statt. Tage Auftreten d. Reitkünstler Mr. Alexander ordnung: 1. Weshalb ist es Pflicht jedes wirklichen Arbeiters, für den am fliegenden Trapez. Auftreten und Hesse. Parforce- Reiterin Miß sozialdemokratischen, gegen den liberalen Kandidaten energisch zu agitiren der vorzüglichsten Reitkünstlerinnen O'Meers. Stomische Entrees sämmtlicher Referent: Reichstags- Abgeordneter Arthur Stadthagen. 2. Discussion. 8. schiedenes. Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Um zahlreichen Besuch und Reitkünstler. Komische Entrees von sämmtl. Clowns 2c. Täglich: ,, Auf Helgoland".. E. Renz, Direktor. E Berliner Winter- Garten. Spezialitäten- Bor- Bockbrauerei Konkordia- Palaß- Theater. Spe- empfiehlt ihre 2 großen Säle ftellung. zialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. zu Versammlungen und Festlichkeiten. August Tiedemann, 1440L Hoch! Oekonom. Unf. Pfeifenbruder u. Genossen F. Gratweil'sche Mantey 3. f. heut. Geburtst. e. donn. Die Rothbequaften. 331b Unserm Freund und Genossen Otto Wittmar zu seinem Schwabenjahr ein donnerndes Hoch! 330b Felix! Alles doch, da doch bei .. Bier und Lymphe. Am 26. November, Abends 10 Uhr, Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder u Konzert- und Roupletsänger. Pußer 334b Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags entschlief sanft nach schwerem Leiden 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Punfer lieber Mann und Vater, der Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 6 Billards, 2 Säle. Gottlieb Linke. Friederike Linke, geb. Hafemann, Clowns. bittet 3. Schluß d. Vorstell.: Circus unter höchst komische Orig.- Wasser- Pantomime mit sensationellen Licht- und WasserEffekten. Großart. Wasserfall. NiesenFontaine. 3 wasserspeiende Nilpferde. Waffer. Eine ländliche Hochzeit. Br. Charlottenburg. tranz um die Manege mit ca. 300 Wasserstrahlen. Ferner Ruderbootfahrten, Serenaden auf dem Wasser, Wassernymphen 2c. 2c. Mittwoch, 2. Dez.: Gr. Vorstellung. Neues Programm. Auftreten d. RascoTrio's. Gepäck- Droschte 1001. Circus Der Einberufer. Charlottenburg. Mittwoch, den 2. Dezember, Abends 8 Uhr, im Lokale Bismardhöhe. Sozialdemokratische Volks- Versammlung. Tages Ordnung: Bericht und Neumal der Vertranensmänner. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. unter Wasser. Eine Nacht in Venedig, Böhm. Brauhaus, Landsberger Allee 11-13. Achtung! Sonnabend, den 5. Dezember 1891: Erstes Winter- Vergnügen Sämmtlichen Webern der Teppich des Verbandes aller in der Metallindustrie besch. Arbeiter Branche zur Nachricht, daß in der Fabrik des Herrn Feibisch, Raiserstraße 41, der Streit ausgebrochen ist. Wir ersuchen, den Zuzug fern zu halten. Sämmtliche Schriften und Sendungen unter Mitwirkung des Solo- Quartetts der Koschat'schen Kom ausgeführt von Berufsmusikern unter Leitung des Herrn Tümmler. sind zu richten an Anton Kopp, Friedrichsberg b. Berlin. Sänger in Kärnthner Nationaltracht, der Charakter- Humoristen Herren Schuler und Waldow, des Vorpahl'fdjen Mandolinen Borhagenerstr. 20. Terzetto, sowie des Gesangvereins Berlins und Umgegend. Großes Instrumental- Konzert, [ 205b Stenographen- Schule. Tiedesfreiheit" W Dienstag, 1. Dezember, 81/2 Uhr Abds., Große Verloosung.- Großer Ball. 1169L ( Mitglied des Arbeiter Sängerbundes). Dirigent: R. Tietz, Anfang präzise 8 hr Entree 25 Pf. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. und Sohn. Beerdigung findet am 1. De Nachmi. Adalbertstr. 4, 251b Etablissement Buggenhagen ember, ach. 2 ur, vom Kranten Donnerstag, 3. Dezember, 7 Uhr Abbs., 399/1 am Moritzplatz. Täglich; Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Payenhofer Expert- Bier, Seidel 15 Bi. 641 F. Müller. Passagehaufe Bethanien aus nach dem Sankt Hedwigskirchhof in Weißensee statt. Achtung, Puher! Den Mitgliedern der Bahlstelle Berlin I zur Nachricht, daß unser Mitglied 247/12 Gottlieb Linke, ( gen. Better), am Donnerstag, den 26. November, Abends 1012 Uhr, verstorben ist. Panopticum Die Beerdigung findet heute, Dienstag, und Theater den 1. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, vom Krankenhause Bethanien aus, nach dem St. Hedwigskirchhof in Weißensee statt. Variété Um recht zahlreiche Betheiligung der Mitglieder und Kollegen bittet I. Ranges Die Lokalverwaltung. 50 Pfennig. fieber Mann, der Tischler, jezige ReAm 29. November verstarb mein Prinzeß Bauline, die lebende Puppe in staurateur Gustav Röse, nach zehntägigen schweren Leiden. Die Beerdigung findet Donnerstag, Mittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des Thomas- Kirchhofes aus statt. 341b Castan's Panopticum Fran Röse u. Kinder, Dranienſtr. 182. ohne B Extra- Entree. Entree 50 Pf. Rinder 25 f. Todes- Anzeige. Am 29. November verstarb unser treues Mitglied, der Schlosser Gustav Henk. Die Beerdigung findet am Mittwoch, Präuscher's anatomisches Nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Wiesenstr. 40, aus, nach dem Friedhofe Dranienstr. 126, neue unentgeltliche Kurse. Jn 15 Stunden 329b lerne ich einen Jeden, auch schon in vorgerücktem Alter, ohne jede Vorkenntniffe, schön und geläufig schreiben( 8 M.), Rorrefp., Buchführ., Engl., Franzöſiſch. sowie Richtigspr., Richtigschr., Rechnen, Dir. Rösner, Rosenthalerit.8.Damenkurse 180L Das Komitee. Wer Nähmaschine kaufen will, verlange bevor man eine anderweitig kauft Preisliste C. Mahnkopf, Berlin W., von eine illustrirte Derfflinger23. 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Es ist Pflicht, daß alle Kollegen, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen erscheinen. der Freireligiösen Gemeinde, Bappel, Die zugereisten Kollegen sind insbesondere eingeladen. Allee statt. 389/2 Der Vorstand des Verbandes der Berliner Metallarbeiter. Für die herzliche Theilnahme und Dienstag u. Freitag: Damentag. die reichen Blumenspenden bei der Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.( 1421L Beerdigung, sowie die trostreichen Worte Empfehle Freunden und Genossen mein reichhaltig sortirtes Lager in des Hrn. Predigers Schmeidler am Sarge meines geliebten Gatten, des Hausdieners Ernst Tscharutke, insbesondere den Chefs der Firma Heinrich Jordan, Zigarren, Zigaretten n. Labaken die in der langjährigen Krankheit durch Bitte, bei Bedarf mich gütigst zu unterſtüßen. 1623L Neue SchönFritz Berndt, hanserstr. 18 1144L Sophabezüge! Reste in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff, pottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! Vereinszimmer bis 50 Perf. zu verg. Flick, Simeonftr. 23. Die Beleidigungen gegen die Zimmer mann Otto Burghardt'schen Eheleute, welche ich gegen dieselben foll ausgesprochen haben, nehme ich zurück und erkläre dieselben für ehrliche Leute. 838b Frau Wesemann. unverkürzte Löhnung die Leiden meines Mannes gelindert haben, spreche ich hiermit meinen tiefgefühlten Dank aus. we. If charntke, geb. Kninider. Empfehle mein Geschäft in friscaen Blumen und Kränzen. 538 L Robert Meyer, Nr 2. Mariannenstraße Nr. 2. NB. Um häufigen Irrthum zu ver meiden, bitte ich meine Freunde und Genossen, genau auf meine Adresse zu achten. Ehrenerklärung. Die dem Tischler Hermann Meschede am 22. d. Mts. zugefügte Beleidigung nehme ich hiermit zurück und erkläre denselben für einen Ehrenmann. H. Pollack. 339b Friedrich- Karlsir. 33. 332b ie Beleidigung gegen Frau Gäffe nehme ich hiermit zurück und erfläre dieselbe als ehrenhafte Frau. Anna Ulbrich. Der Einberufer. In Weihnachtsgeschenken empfohlen! Im Verlage von Wörlein& Co. in Nürnberg ist soeben komplett erschienen und durch alle Buchhandlungen zc. zu beziehen: Bibliothek politischer Reden. Band I. 520 Seiten Oktav. Preis brochürt 2. 20 Pf., gebunden 2 M. 50 pr. Der Band kann auch in 11 Heften à 20 Pf. bezogen werden. Die Bibliothek politischer Reden enthält eine Auswahl parlamentarischer und außerparlamentarischer Reden berühmter Politiker, Staatsmänner und Parlamentarier des 18. und 19. Jahrhunderts, nebst biographischen Notizen. Band I bietet u. A. Neden von Robespierre, Louvet, Castelar, Liebenstein, Görres, Fichte, Macaulay, Mirabeau, Björnson, HarroHarring, Siebenpfeiffer, Wirth, Th. Curti, Vernerstorfer, Dr. Kronawetter, St. Just. Lord Byron, Carl Mare, Clemenceau, Stödier, Dr. S. Becker, A. Bebel, R. v. Bennigsen. Den Abschluß des ersten Bandes bildet die berühmte Rede Macaulay's gegen die Kornzölle, gehalten am 2. Dezember 1845. Vorräthig in der Buchhandlung des Vorwärts", Berlin SW., Beuthstraße 3. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Gozi Volt Der Reid Fra Befo Entg nisch Bir berei gilt aller den Hierzu zwei Beilages fich Filages den Thor: Stuffion [ 385/7 Neue = Ece; ng ember, Tages gitiren! ür den 3. Ver Besuch rufer. burg. öhe. . 1-13. n arbeiter Her. onzert sovitten olinen tz. 8 Uhr nach. ng einen. eine 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 281. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 130. Sigung vom 30. November, 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: von Caprivi, von Bötticher, von Malzahn, V 0 11 Marschall, Don Stephan, von Kaltenborn- Stachau, Holl mann u. A. Die erste Berathung des Reich 3 haushalts Etat 3 für 1892/93, des Anleihegefeges und des zweiten Nachtrage zum Gtat für 1891/92 wird fortgesetzt. Dienstag, den 1. Dezember 1891. 8. Jahrg. anderen staat erhaltende Elemente, und bei der jetzigen sozialen Ent- gebracht und Pläne erörtert, einer um nach wickelung fommt es mehr auf die Erhaltung des Staates an, die Seite hin eine bessere Aussicht für das Schloß zu schaffen. Nationalität müsse dabei in den Hintergrund treten. Die Ver- Wie kann man über Spielsucht jammern, wenn man die Sklavenschiedenartigkeit der Nationalitäten sei feine Schwäche, sondern lotterie einrichtet, wenn man den Totalisator duldet, welchem die Es könnte für das Reich einmal von großem Werth sein, im Bustimmung links.) Für solche wirthschaftlichen Exzesse sucht eine Kraft, wenn man den Kampf der Nationalitäten aufgiebt. vornehmste Gesellschaft ihren Schutz angedeihen läßt.( Lebhafte Diten an der Grenze eine zwar fremde Nationalität aber treue man die Liberalen verantwortlich zu machen. Wir sind niemals deutsche Staatsangehörige zu haben. Was Herr v. Stablewski in der Regierung gewesen; es hat immer ein konservativer in Thorn gesprochen, entsprach nur dem, was in aller Polen Reichskanzler hier gesessen. Man kann als Pole Erzbischof Herzen schlummerte. Wir werden bei der Berathung dieses Etats werden, aber nicht als Freifinniger Landrath oder Polizeibeweisen können, daß wir die Staatserhaltung als oberste Richt- präsident. Die Regierung ist in den Händen der Konservativen, schnur nehmen.( Heiterkeit.) Daß die Berathung des Etats in dem sie trifft die Verantwortung für alles, was geschehen ist( 3uAbg. v. Huene( C.): Angesichts des allgemeinen Wunsches, Zeichen der Sparsamkeit stehen müsse, davon sind wir nach den wirth- stimmung links). Herr v. Frege und Herr Ahrend sind gleiche den Etat in der Kommission einer gründlichen Prüfung zu unter- fchaftlichen Verhältnissen unserer Provinz vielleicht mehr als andere Brüder mit gleichen Kappen, beide tragen sogar das Wort ziehen, bitte ich Sie, den von allen Parteien gestellten Antrag überzeugt. Aber wir müssen alle Ausgaben, die nothwendig sind, be-" Silberwährung" auf ihrer Kappe, sie haben auch eine Broschüre anzunehmen, den Etat in noch größerem Umfange als bisher der willigen. Ich kann mir denken, daß es nothwendig ist, für die Soldaten zusammen herausgegeben, ihre Reden auf dem Kongreß der Budgetkommission zu überweisen. Wenn man davon spricht, daß Kafernen zu bauen, um sie den Einflüsterungen derjenigen zu ent- Steuer- und Wirthschaftsreformer gegen die Handelsverträge! es mit der Steigerung der Ausgaben nicht so weiter geht, so ist ziehen, welche weder Gott noch Vaterland kennen. Die Vorwürfe Wie tapfer war Herr v. Frege damals auf dem Kongreß; er bas leicht gesagt; es fragt sich aber, wie fann man ohne große gegen die Marineverwaltung und ihre Mehrforderungen kann ich schloß allerdings seine Rede nicht mit einem videant consules, Kosten dem vorhandenen Bedürfniß genügen? Zunächst ist zu nicht als berechtigt anerkennen. Die Gründe für das Verfahren sondern mit dem viel schöneren morituri te salutant( Große bemerken, daß an allen Ecken und Enden sich Beamtenwohnungen derselben sind in der vorjährigen Kommission bereits gegeben. Seiterkeit), d. h. am Handelsvertrage sterben die Großgrundfinden; wir können das Bedürfniß hier nicht genügend Die Marine glaubt nach den neuen Plänen auf Grund neuer befizer und senden ihren letzten Gruß.( Stürmische Heiterkeit.) prüfen; das muß gründlichst in der Kommission geschehen. Erfahrungen banen zu müssen; sie glaubt dabei das Interesse Herr v. Frege wollte die Minister sogar auf Naturallöhne setzen, Ferner haben wir eine große Anzahl von Bauten; wir müssen des Landes besser zu wahren; dafür mußte ihr Anerkennung zu damit sie am eigenen Leibe spüren, wie die Verminderung der das Bedürfniß des Baues an sich und die Kostenanschläge prüfen, Theil werden und nicht ein Vorwurf. Bezüglich des Personals Roggenpreise wirkt.( Große Heiterfeit.) Das sei ein agrarischer Lie Ausgaben für die Invaliditätsversicherung, die jetzt noch sehr holt die Marine nach, was in der zweiten Hälfte des vorigen Scherz, dem aber ein ernsthafter patriotischer Gedanke zu Grunde bescheiden auftreten, werden unsern Etat später sehr belasten. Jahrzehntes versäumt worden ist. Wir Polen stehen treu zum liege.( Große Heiterfeit.) Herr v. Frege kann ja jetzt beim Rein Gesetz findet sich einer so großen Mißstimmung gegenüber König, also auch treu zum Kaiser, treu zur Monarchie, also auch Gtat den Antrag stellen. Herr v. Frege floß am Sonnabend über wie gerade die Invalidenversicherung. Die Opfer, welche gebracht treu zum Reich. Mehr kann man von den Polen nicht ver- vor Höflichkeit und Vertrauen, er war so höflich, wie man höflicher werden müssen, sind jetzt schon an jedermann herangetreten: nur langen, mehr zu verlangen, wäre gefährlich. der Staat ist nicht im vollen Umfange belastet. Das Gesetz wird faum in Sachsen sein kann.( Heiterkeit.) Ueber den Handelseine geraume Zeit gebrauchen, ehe es sich die Sympathie erwerben merkung des Vorredners wenden, daß das Dasein verschiedener hat er denn schon vor Monaten davon gesprochen und drückt Reichskanzler v. Caprivi: Ich muß mich gegen die Be- vertrag wollte er nicht sprechen, weil er ihn nicht kennt. Warum wird, die ihm gebührt. Sobald sich zeigt, daß das Gesetz einer Nationalitäten feine Schwäche sei. Berbesserung fähig ist, sollte man feine Minute damit zögern. sich heute so vorbei. Das ist doch ein kläglicher Rückzug. Wir Die anderen Versicherungsgesetze sind viel beliebter, weil man zwischen den Bewohnern eines Staates bilden ein Moment der schlucken und zusammenknicken, wenn die Regierung Gruft macht. Tiefgehende Meinungsverschiedenheiten über staatliche Dinge werden ja nach 14 Tagen sehen, ob Sie Ihre Rede selbst verihre Wohlthaten viel schneller kennen gelernt hat. Die Ausgaben Schwäche. Der Vorreduer hat vielleicht kein Gefühl für das, was wir Die Ermäßigung der Getreidezölle hatte eine so starke öffentliche für das Reichsheer wird man ebenfalls prüfen müssen, nament- Deutsche empfunden haben, als das Deutsche Reich geeinigt Meinung hinter sich, daß Niemand der Regierung Widerstand leisten lich die Ausgaben für verstärkte Uebungen. Wer den Krieg ver- wurde. Es fehlt ihm aber das Gefühl für nationales Empfinden kann. Die Sozialdemokraten machen den anderen Parteien zum Vormeiden will, der muß dafür sorgen, daß die Armee sich auf der nicht ganz, denn er sprach von Kräften, welche über die Grenzen wurf die Bewilligungen für Militärzwecke. 1870 verhielten sie Höhe der Zeit erhält; denn welche Vorwürfe würde man der der Monarchie hinausliegen. Worin diese Kräfte liegen könnten, sich ablehnend gegenüber der Anleiheforderung; Herr Bebel erArineeverwaltung machen, Krieg ziehen ließe mit cinem Gewehr, welches nicht das beste ist. außer Stande. Wenn der Vorredner die deutsche Nationalität mit dem ganzen Volk zusammenstehen würden. Da ist aber nicht sie das Heer in einen wenn nicht in der nationalen Verwandtschaft, bin ich zu ermessen flärte aber, daß es Fälle geben könne, wo die Sozialdemokraten Wenn man Aenderungen in unserer Wehrverfassung vornimmt, als solche nicht voll anerkannte, so wollte er sich als Preuße recht verständlich, daß sie alle Forderungen ablehnen, die nur wie sie der Reichskanzler im Anschluß an die steigende Be- fühlen. Wenn er aber meinte,' Preußen habe die Provinz Posen für den Krieg berechnet sind, daß sie das Budget im ganzen ver völkerungsziffer in Aussicht stellte, so wird die zweijährige Dienst- niedergehalten, so steht das mit den Thatsachen im Widerspruch. werfen, während sie doch jetzt die Erziehung des ganzen Volkes zeit die nothwendige Folge sein; aber man stellt sich dabei im Die Provinz Posen ist zu dem, was sie ist, gemacht worden durch zum Kriegsdienste verlangen. Je schwerer die Rüstung wird, je Wolfe etwas falsches vor; denn zunächst wird sie eine Mehr- die preußischen Könige, von Friedrich dem Großen an, nicht mehr das ganze Volt im Heere vertreten ist, desto mehr wird einstellung von jungen 2euten nothwendig machen, die allerdings durch die Selbstverwaltung seiner polnischen Einwohner.( Zu- man die Verantwortung scheuen für einen Krieg. Wenn man bei der Infanterie nur zwei Jahre zu dienen brauchen. Daß die ftimmung.) das nicht glaubt, dann müßte man überhaupt an der Menschwenn denen Mehrforderungen der Marine in vollem Umfange bewilligt Abg. Richter( dfr.): Ich freue mich, daß das Hineinziehen heit verzweifeln. Herr Bebel hat angedeutet, daß nach dem werden, halte ich für vollständig ausgeschlossen. Wir müssen uns der allerhöchsten Person in die Debatte streng zurückgewiesen wird; nächsten Kriege eine neue Gesellschaftsordnung entstehen würde. die Frage vorlegen, ob wir neben dem Landheere eine Marine, das hatte sich eingebürgert, als Fürst Bismarck durch Aeußerungen Ein Krieg wird eine solche moralische Depression mit sich bringen, bie fie gefordert wird, erhalten können. Diese Frage muß ich des verstorbenen Monarchen seine Politik zu decken suchte. daß Kraft für eine Neugestaltung nicht vorhanden ist; dann wird berneinen, denn die Entscheidung für unser Vaterland liegt Es wäre zu wünschen, daß auch außerhalb des Hauses die ein Cäsarismus entstehen, aber feine demokratische beim Landheer und nicht bei der Marine; deshalb haben wir der Person des Monarchen aus dem Spiele gelassen würde; den oder sozialdemokratische Organisation.( Zustimmung.) Die Vorletteren gegenüber freie Hand. Durch die Befestigung von Helgo- Ministern ist der Vorwurf zu machen, daß sie Erlasse des kommnisse aus der Börsenwelt sind kein Zeichen von wirthschaftfür unsere Marine geschaffen als früher. Diese offene Aussprache eine Kritik derselben nicht möglich war und man nicht unter- Wären unsere wirthschaftlichen Verhältnisse wirklich so faul, so mag mir der Chef der Admiralität nicht übel nehmen. Bei der Marine scheiden konnte, ob das gespendete Lob nicht etwa nur die Ver- hätte ein großer Krach entstehen müssen; es hat sich aber nicht mehr wie bei jeder anderen Verwaltung befindet sich alles im Fluß. fchleierung einer Kritik war, um nicht mit dem Staatsanwalt in einmal eine kleine Welle geträufelt. Solche Dinge kommen auch Ein Schiff, welches wir heute bewilligen, ist vielleicht schon in Berührung zu kommen.( Buftimmung links.) Daß die Zölle die in sozialdemokratischen Kreisen vor, daß einmal Streikgelder wenigen Jahren veraltet und alle Ausgaben sind vergeblich ge- Lebensmittel vertheuern, fönnte Herr v. Huene an der Grenze unterschlagen wurden; kann man daraus einen Vorwurf gegen macht. Ich komme zur Reichsschuld. Um unsere Anleihen wird sehen, wo die Leute hinüberwandern, um jenseits der Grenze die Sozialdemokratie herleiten?( Zuruf Bebel's: Ganz falsch!) beſſer ſtehen, wenn unser Volt in dieser Beziehung etwas billiger einzukaufen. Die Ausführungen des Herrn v. Huene sind Die Folgen der Vertheuerungspolitik kommen in erster Linie den patriotischer wird, wenn es nicht mehr nach Amerika geht, eine Rückzugskanonade, um sich für die Annahme des Handels- Sozialdemokraten zu gute. Deshalb bekämpfen wir diese Politik. sondern im Lande bleibt. Um die Schulden nicht allzusehr an vertrages freie Hand zu schaffen. Wenn es nichts bedeutet, die Herr Buhl meint, daß die Verstimmung im Lande herrührt von wachsen zu lassen, müssen wir die laufenden Einnahmen zur Zölle von 5 auf 32 m. herabzusetzen, warum haben Sie sich der Verabschiedung des Fürsten Bismarck. Eine solche VerstinDeckung der Ausgaben möglichst heranziehen. Ich hoffe, daß dann bemüht, den Zoll von 3 auf 5 M. hinauszuschrauben. mung ist außerhalb der Kartellparteien nicht bemerkbar. Diese eine Zeit kommen wird, wo die einmaligen Ausgaben für Heer( Zustimmung links.) Wenn es Ihnen darauf ankommt, die Verstimmung ist nur ein Nebenprodukt des Auflösungsprozesses and Marine nicht mehr so bedeutend sein werden. Wenn Herr Etikette wollen wir Ihnen lassen, wenn Sie nur den Inhalt der Kartellparteien. Die persönlichen Verehrer des Fürsten Rickert über die Finanzlage beruhigt ist, so hat er diese Beruhi- herausnehmen. Kehren wir zu den Zöllen von vor 1879 zurück Bismarck sind verſtimmt, um so mehr, als es das spätere Versing nur geschöpft aus der Wirthschaftspolitik des Fürsten Bis- und nennen Sie das damalige System nicht Freihandel, halten des Fürsten ihnen immer schwerer macht, ihm anzuhängen. marck( Sehr wahr! rechts), der die Einnahmen aus den Zöllen sondern gemäßigten Schußzoll, wir wollen damit zufrieden sein. Die Gouvernementalen fügen sich dem jeßigen Reichskanzler und Steuern geschaffen hat. Woher will Herr Rickert das Geld Wenn Herr v. Frege später von den todten amerikanischen ebenso gern, wie dem früheren; sie sind verstimmt, weil sie nicht nehmen, wenn er alle Bölle aufhebt?( Buruf Rickert's: AII e Trichinen reden wird, dann sollte er nicht vergessen, auch die sehr mit demselben kategorischen Imperativ behandelt werden, wie Bölle?) Das haben Sie gesagt. Wenn Sie den Branntweinzoll lebendigen und sehr unangenehm werdenden Trichinen des natio- vom früheren Reichskanzler; fie vermissen einen klaren Paroleaufheben, fällt auch die Branntweinsteuer, Soll der Ausfall durch nalen Schweins zu erwähnen. Wenn die Schweinezucht sich jetzt befehl, eine gebundene Marschroute. Die dritte Gruppe The Reichs- Einkommensteuer gedeckt werden? Ich glaube, Herr nicht lohnt, so liegt das an den hohen Futterpreisen und daran, will selbständige politische Ansichten haben und sie zum Ridert hat an der preußischen Einkommensteuer genug.( Heiterfeit.) daß die menschliche Nahrung in große Konkurrenz tritt mit den Ausdruck bringen. Diese Gruppe fühlt sich unbehaglich, Ale Zölle und Steuern sollen aufgehoben werden. Was soll die Futtermitteln. Die Kartoffelernte ist so schlecht, daß man bald weil sie des selbständigen Denkens entwöhnt war; Aufhebung der Getreidezölle bewirken?( Zuruf bei den Sozial- wegen der fehlenden Brotfrucht zu Kartoffeln als menschlicher möchte ich zurufen: Herr Buhl pflegt mit ſeinen Freunden den Ereutet der Getreidezoll gegenüber der Börsenspekulation!( Buruf wendete. Bezüglich der Fleischpreise haben die Agrarier die Wer- innerungstultus für den Fürsten Bismarck, fie trinken auf sein links: Aha!) Bret und Mehl wird nicht billiger, wenn der Staat dienste der Zwischenhändler dadurch besonders groß zu machen Wohl und telegraphiren an ihn; im übrigen gehen sie mit dem nicht Maßregeln trifft, daß die Wirkung des Zolls voll dem Kon- verstanden, daß sie beim Einkauf nach Bentnern, beim Verkauf jeßigen Reichskanzler, haben Bertrauen zu ihm, wenigstens in fumenten zu Gute kommit.( Heiterkeit links.) Man vergißt, daß nach Doppelzentnern rechnete, ebenso wie man int preußischen Europa, nicht ganz in Afrika. Fürst Bismarck ist für Herrn urch die partielle Mißernte bei uns und die große Mißernte in literarischen Bureau die Tonne zu 100 anstatt zu 10 Doppelzentner Buhl sogar schon ein Abgeschiedener.( Heiterkeit.) Herr Buhl Rußland die Theuerungsverhältnisse hervorgetreten find.( Zuruf rechnete; ein Artikel mit diesem Fehler erschien, in allen Kreis- ist für die zweijährige Dienstzeit eingetreten; wenn wir dasier des Abg. Barth: Die Vertheuerung durch den Zoll um 50 M. blättern und die Verleger schoben die Schuld nachher alle den eintraten, dann wurden wir verdächtigt, daß wir das Baterland noch hinzu!) Bleiben Sie doch bei Ihrer Meinung, Herr Setzern zu, welche also merkwürdigerweise an demselben Tage wehrlos machen wollten. Wenn der Reichskanzler sich regelmäßig Barth, ich bleibe bei der meinen. Für die unglückselige Bismarc'sche alle denselben Fehler gemacht haben müssen.( Große Heiterkeit.) durch Darlegung über die innere und äußere Vage an der Debatte Wirthschaftspolitik, wie Herr Ridert sie nennt, nehmen viele Man wünscht, daß die Landwirthe immer gleiche Durchschnitts- betheiligt, so wird dieselbe auf die richtige Höhe kommen. Der meiner Freunde nicht blos die Verantwortlichkeit, sondern auch das preise für ihre Produkte erhalten; das ist ganz leicht zu machen, frühere Reichskanzler betheiligte sich nur stoßweise an den VerBerdienst in Anspruch.( Zustimmung im Zentrum.) Ich hoffe, daß wenn nur auch immer ein Durchschnittswetter vorhanden wäre. handlungen und dann meist polemisch. Also selbst wenn Herz die Regierung fich nicht veranlaßt sehen wird, diese Politit ganz auf- Um die herrschende Ungleichheit auszugleichen. Dazu dient der Arendt keinen Artikel schreiben sollte, so würde ich den Reichsugeben. Die Zölle haben bewirkt, daß erst wieder Arbeit ge- Terminhandel, und es hat sich herausgestellt, daß die Unter- fanzler bitten, uns doch eine Rede zu halten.( Heiterteit.) chaffen wurde; die Arbeiter haben den Vortheil von den Zöllen gehabt. schiede zwischen den wirklichen Preisen und den Terminpreisen Ueberraschend war die Ankündigung einer neuen Militärvorlage Die Herabſegung des Getreidezoils von 5 M. auf 3,50 M. ist immer geringer wird. Es ist von Ritter u. Blumenfeld ge- Die wachsende Bevölkerungsziffer soll nußbar gemacht werden sin lein Bruch mit der Schußzollpolitik; es handelt sich dabei nur sprochen; mir hat man mitgetheilt, daß die Firma ebenso viel die Heeresverwaltung. Das Wachstum der Bevölkerung ie boch darum, durch Handelsverträge das Verkehrsgebiet zu erweitern. verloren hat, wie sie früher gewonnen, daß sie nur bei Weizen nicht vernachlässigt worden für das Heer; die Bevölkerung hat Ich Gozialdemokraten wollen ihr neues Gebäude an die Stelle des in die Kreise der Konsumenten herangedrungen ist; denn durch Antrag des Herrn Windthorst Resolutionen angenommen, die gealten Gebäudes ſetzen; wie das neue Gebäude aber inwendig die Gegenoperationen sind Weizenmengen herbeigefchafft, die sonst wissermaßen das militärische Testament des Herrn Windthorst Berdienst erworben dadurch, daß er geschildert hat, zu welchen deres und mehr, so bringen Sie es vor, aber nicht bloße minderung der Präsenzstärke und auf Einführung der zweijährigen aussieht, halten sie noch geheim. Herr Richter hat sich ein großes nicht an den Markt gekommen wären. Wiffen Sie etwas an- bilden; sie sprachen die Erwartung aus, daß auf eine VerGozialdemokratie müssen wir mit allen Mitteln und Opfern ent- Roggen zu 238 W. statt früher zu 151 M. angekauft; diese 87 M. v. Huene von diesen Resolutionen so garnichts gesprochen hat. Gegentreten; aber ohne die Religion wird nichts erreicht werden stellen die Vertheuerng dar, unter welcher wir leiden. Keine Pro- Im Wesen der zweijährigen Dienstzeit liegt es burchaus nicht. achen bei den Sozialdemokraten); denn die Sozialdemokratie ist buktenbörse ist im Stande, die Preise auf die Dauer so hoch zu treiben. daß die jetzige Friedenspräsenzstärke aufrecht erhalten werden muß auf einem durch und durch materialiſtiſchen Boden erwachsen. Wenn Sie das glauben, dann müßten Sie durch die Aufhebung Eben find die außerordentlichen Uebungen mit dem neuen Gede früher Sie die Hemmnisse aus der Welt schaffen, welche der der Zölle den Markt erweitern. An der Börse spiegelt sich das wehr beendet und man verlangt ausgedehntere Uebungen gerade Kirche entgegenstehen, desto besser wird der Kampf gegen die wirthschaftliche Leben der ganzen Nation wider; was kann der in einem wirthschaftlich so schlechten Jahre und Sozialdemokratie gehen.( Zustimmung im Zentrum.) Beim Spiegel dafür, wenn er das Vild des Lebens widergiebt. Die eine solche starke Vermehrung der Marinemannschaften. Boltsschulgesetz wird es nöthig sein, für eine richtige Erziehung Börse umfaßt doch nicht blos die Personen im Hause an der Den Unfug pensionirter Offiziere in der Presse habe ich schon Reichsfangler fann ich sagen, daß eine Beunruhigung über die haben sehen lassen. Man kann auf seinem Gute sitzen und 6 Millionen gesprochen und gegen die berühmte Dislokationskarte. Welches Jugend zu sorgen( Zustimmung im Zentrum). Dem Herrn Burgstraße, sondern sehr viele Personen, die sich dort gar nicht feit langer Zeit verfolgt, ebenso habe ich gegen die Zahlenwuth Fragen, welche er berührt hat, in unferen Streifen nicht bestand. in Getreide und Spiritus verspekuliren; man braucht sich dann Verdienst hatte der Kollege Tröltsch sich 1887 Besonders hat uns gefreut, wie der Reichskanzler das nicht einmal Unter den Linden zu erschießen, sondern läßt sich( Widerspruch des Abg. Tröltsch: Ich bin unschuldig daran.) Entgegenkommen der Regierung gegenüber unseren pol nur von seinen Gläubigern ein Moratorium geben und wenn Ich bitte tritt Daneben erworben Wir werden unter Wahrung unserer vollen Unabhängigkeit stets Sie bei der Spielsucht an den Lotterien so stillschweigend vorbei? wäre. bereit sein, die verbündeten Regierungen zu unterstüßen, wo es Achten Sie doch auf das, was Prof. Adolf Wagner in dieser eigentlich für den Kriegsfall sind. Bei den Franzosen ist es ganz allen Umständen aufrecht zu erhalten.( Beifall im Zentrum.) Abg, v. Koscielski( Bole) dankt der Regierung für das fich tesselben würdig zeigen und es nicht täuschen. Sie seien fönigliche Schloß den Polen jest entgegengebrachte Vertrauen; die Polen würden um Entschuldigung für die Verwechslung. E3 zu wünschen, daß früher schon diese Karte verleugnet Bei uns wissen nur wenige Offiziere, wie start wir Loose der Staatslotterie hat man vermehrt und sogar Zehntel- Selbstbewußtsein etwas zu heben. Bei uns herrschen so unklare looſe eingerichtet, um den Spielfüchtigen bei den töniglichen Vorstellungen, daß man in der Ablehnung dieser oder jener Aus: Kollekteuren leichter Loose zu verschaffen. Hat man doch das gabe die Wehrlosmachung des Reiches erblickte. Von den Ausmit einer Lotterie in Verbindung führungen des Reichskanzlers über den militärischen Pessimisinus daraus, daß Rußland durch das Gesuch an den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen, Herrn v. Pommer Esche, und dieser schlug das Gesuch ab. Gründe enthält der bezügliche Entscheid nicht. Infolgedessen ist der Ent scheid schon formal unbegreiflich. " Lokales. brutale bedürfti moralis besser Für ihr feine F fie füm tragen, Ruinirt immer Hi ein Art Elender in dem bei Mu Tage" und nu hinter fällt de Grund beilager hat um zumeffe Staat, Der wi Er hat Gebote laisen Elend Entbehr so the den Ha Da recht, si und da feisen h Gottver Und ni den To handen, denkt ei Werth rechnen Jo Nothfic völkeru liche P verspreche ta) mir eine dauernde Frucht für unsere Reichstags- die Erwähnung der ganzen Angelegenheit die Partei nurja. S. die Polizei ersuchen lassen, Erlaubniß zur Beranstaltung verhandlungen. Wenn solche künstlichen Anregungen auf mili- schädigt, und erflärte weiter, daß das Recht fachlicher Opposition einer aus follette geben zu wollen. Die Polizei verwies tärischem Gebiete ferngehalten werden, dann wird man wahr gewahrt bleiben muß und es Pflicht jedes aufrichtigen Parteinehmen, daß die Gegensäge hüben und drüben gar nicht so sehr genossen ist, sich dem Gesammtwillen unterzuordnen. verschieden sind und man wird eher zur Verständigung kommen. Die Zimperlichkeit bezüglich der auswärtigen Politik wird auch Die Liegnitzer Vertrauensmänner der sozialbemo aufhören müssen; wir müssen auf diese Fragen mehr eingehen tratischen Partei haben an das Ministerium des In Pfersee bei Augsburg wurde eine öffentliche Ber als bisher. Wenn ich diesmal nicht darauf eingehe, so geschieht Innern folgende Beschwerde abgesandt: sammlung der Tertilarbeiter und Arbeiterinnen aufgelöst, das, weil ich mit den Darlegungen des Reichsfanzlers ziemlich An ein hohes tönigliches Ministerium des Innern zu weil der Vorsitzende sich weigerte, die Frauen und Minderjährigen einverstanden bin. Ich habe meine Friedenszuversicht gewonnen Berlin. Die unterzeichneten Vertrauensmänner der sozial- aus der Versammlung zu weisen. Daß die Frauen und Minder eine einzige Mißernte in demokratischen Partei zu Liegnitz erlauben sich hierdurch ergebenst, jährigen in der Textilbranche von den Unternehmern ausgebeutet seinen wirthschaftlichen Verhältnissen so erschüttert wird; über die hiesige Polizeiverwaltung Bewurden, dagegen eingeschritten zu sein, hat man der Polizei Das zeigt, auf wie thönernen Füßen dieser Koloß steht. schwerde zu führen. Laut Gesetz über die Freiheit des unseres Wissens noch nicht nachsagen können. Die Wehrkraft Rußlands ist trok aller Forcirung eine schlechte, Versammelns und nach Aufhebung des Gesetzes gegen die Be Freigegeben wurden die N mmern 182 und 227 wenn sie auf so schlechten wirthschaftlichen Verhältnissen bafirt. strebungen der Sozialdemokratie sind alle Staatsbürger berechtigt, der Münchener Post", welche, wie wir seiner Zeit bes Wegen unserer Zustimmung darf man nicht annehmen, daß wir sich zu öffentlichen Besprechungen zu versammeln; insbesondere richteten, konfiszirt worden waren. Caprivi Leute sind oder der Reichskanzler fretsinnige Anschauungen ist auch den Angehörigen der sozialdemokratischen Partei nicht hegt. Der Reichskanzler hat mehrere Fronten zu vertheidigen. verboten, ihre Angelegenheiten in öffentlichen Versammlungen zu Seine Rede war nach Friedrichsruh gerichtet; sie hat den Strauß, erörtern. Die Unterzeichneten hatten auf Grund der Gesetze den das Buch:" Fürst Bismarst im Ruhestand" enthält, Blume eine Versammlung, und zwar eine" Parteiversammlung", zur für Blume zerpflückt. Wir haben mit der Opposition des Fürsten Verhandlung über innere Partei- Angelegenheiten, hauptsächlich Bismarck nichts zu thun. In Bezug auf die Polenpolitik sind wir zur Entgegennahme des Berichts des Liegnitzer Delegirten vom Unsere wohlgenährten Stadtväter sind bekanntlich seht feine Gegner wie die Nationalliberalen; dieselbe muß aber dahin Parteitage in Erfurt, sowie zur Wahl von Vertrauensmännern, unangenehm berührt, wenn da Leute auftreten und behaupten, es führen, das Inventarſtück dieser Politik, das Hundertmillionen zum 8. November, Nachmittags 82 Uhr in den hiesigen Gasthof gäbe in Berlin einen Nothstand. Da geben sich die„ freisinnigen Gesetz zu beseitigen. Die weiteren Gegensäße aber find bekannt zu den drei Bergen" einberufen. Die hiesige Polizeiverwaltung, Herren alle Mühe, um nachzuweisen, daß von einem Nothſtand auf dem Gebiet der Einkommensteuer, des Volksschul- Gesetzes, des welcher ordnungsgemäß Anmeldung der Versammlung zugestellt Rentengüter- Gesetzes und der Ausdehnung des Versicherungs- worden war, hat nun vor dem Termin der Bersammlung dem gar keine Rede sein könne, daß man in ganz Berlin von der Kellerwohnung bis hinauf zur Dachkammer herrlich und in zwanges; wir sind ferner Gegner des Reichskanzlers be- Besitzer des Lokals" Zu den drei Bergen", Herrn Gasthofsbesitzer Freuden lebe. Wer das nicht gelten läßt, wer den Stadtvätern züglich ber Kolonialpolitik und bezüglich der Ausdehnung Klingner, hier, Hainauerstraße in den drei Bergen wohnhaft, in Beweise vom Gegentheil anführt, der wird niedergeschrien, er ist der Marine, die nicht vereinbar ist mit den finan- mündlicher Eröffnung durch Herrn Polizeikommissar Michler ein„ Auswiegler", ein Sozialdemokrat. Wie es in den Kreisen ziellen Rückfichten. Wir sind vor allem Gegner des angedroht, daß ihm seitens der Polizeiverwaltung Beschrän Meichskanzlers darin, daß er die Kornzölle aufrechterhält. kung seines Geschäftsverkehrs, die sogenannte Polizeiſtunge auf unserer Arbeiter aussieht, wissen wir sehr genau, wir wollen ung Wir freuen uns, daß er eine Ermäßigung anbahnt, wenn wir 10 Uhr, auferlegt werden würde wenn er die einberufene er aber einmal in den Kreisen derer umsehen, die noch nicht Sozialdemokraten sind. Da ist der Handwerker, der jammert fie auch nicht für ausreichend halten. Wenn wir den Pessimismus sammlung in seinem Lokal abhalten lasse. Infolge dessen und über die Konkurrenz der Fabriken zum Steinerweichen, der Ladentadeln, so fällt es uns nicht ein, die aus den Theuerungs- wegen der mit der Polizeistunde verbundenen Schädigung seines befizer macht kein Geschäft, die Bantiers gehen pleite, der Fa verhältnissen entstehende Unzufriedenheit zu leugnen. Die Frage Erwerbs nahm der genannte Besizer des Lokals seine gegebene britant hat wenig Aufträge, er läßt überhaupt nur noch den der Aufhebung der Kornzölle ist nicht blos eine Lebensfrage der Zusage wieder zurück und verweigerte sein Lokal für die beab- billigsten Schund anfertigen, die Unterbeamten haben im Magen Nation sondern auch unserer Wehrkraft. Die Zunahme der Besichtigte Versammlung. Da sich das von der hiesigen Polizeiverwal- sehr wenig, auf demselben nur die blanken Uniformknöpfe, völkerung wird bedingt von der Wohlfeilheit der Lebensmittel. tung eingeschlagene Verfahren nach der Ansicht der Unterzeichneten furz und gut, auch diesen Kreisen dämmert die Erkenntniß, daß Der Getreidebau ist durch die Schutzölle nicht erweitert worden und der allgemeinen Rechtsanschauung mit den bestehenden Geund kann auch nicht erweitert werden( Abg. v. Frege: Falsch segen nicht verträgt, so bitten wir, zum Zwecke fünftiger Veres 10 nicht weiter gehen kann. Bleibt also nur ein sicherer Hafen und das ist der sozialdemokratische Staat. Der industriellen Entwicklung wird ein Hemmniß geschaffen durch meidung derartiger Gesezes Ueberschreitungen Der Umschwung der Ansichten dieser Leute wird nicht plöt die Bertheuerung des Brotes. Ceterum censeo: Der Kornzoll geneigtest veranlassen zu wollen, daß die hiesige Polizeiverwaltung lich vor sich gehen, aber wenn sie erst durch den schlechten Ge muß bald und ganz aufgehoben werden, eher ist kein Friede von ihrer vorgesetzten Behörde zur Verantwortung und in schäftsgang mürbe geworden sind, wenn das miserable Weihnachts zwischen uns und dem Reichskanzler( Beifall links). Untersuchung gezogen und als für die zum Zwecke der be= Reichskanzler v. Caprivi: Der Vorredner meint, ich hätte absichtigten Versammlung aufgewendeten Kosten erfaßpflichtig geſchäft, deſſen Ausfall ihrer Existenzfrage gleichkommt, sie wirthaus einer Schrift den Anlaß genommen, meinen Amtsvorgänger erklärt werde. Wir erlauben uns, noch ergebenst anzufügen, daß schaftlich ruinirt hat, dann werden wir sie in unseren Reihen en blicken. Sie merken jetzt sehr deutlich den" Nothstand", an anzugreifen. Ich habe diese Schrift nicht mit einem Auge ge- Herr Gasthofsbesitzer Klingner bereits voriges Jahr infolge einer sehen, vermeide auch Alles, die Dankbarkeit für den großen Mann, Bersammlung Polizeiſtunde auferlegt hielt. Ziegnig, 13. Momber manchem Tage läßt sich überhaupt kein Käufer im Laden blicken der die Einheit Deutschlands geschaffen hat, zu trüben. Der Vor- 1891. Ergebenst die Vertrauensmänner der sozialdemokratischen miserabel war, wird auch das Weihnachtsgeschäft noch ins Wasser nachdem schon während des ganzen Jahres das Geschäft redner hat die fehlende Kontrafignatur verschiedener Erlasse bemängelt. Partei zu Liegnit."( Unterschrift.) fallen. Ich bin nicht leichtfertig in diesen Dingen verfahren, es find Hoffentlich fällt die Antwort des Minifteriums im günstigen Nach Weihnachten wird deshalb der Nothstand noch stärker Rechtsgelehrte gehört worden, um festzustellen, wie weit rechtlich Sinne aus. Es ist hoch an der Zeit, daß der von einigen Bolizei- in Erscheinung treten, als das bisher schon der Fall war. Die eine solche Kontrafignatur nothwendig ist. Ich bin mit der behörden beliebten Schmälerung gesetzlicher Rechte ein gehöriger Stadtväter werden wahrscheinlich auch dann noch die Augen preußischen Regierung der Ansicht, daß die Kundgebungen, auf Riegel vorgeschoben wird. schließen, sie wollen eben Nichts sehen. Mancher der städtischen welche Herr Richter abzielt, einer Kontrasignatur nicht bedürfen. Nach der preußischen Verfassung bedürfen alle Regierungsakte des Beamten hat einen schärferen Blick, wie folgender Brief beweist, der uns zugeschickt wird: Königs der Kontrafignatur der Minister, welche dadurch die Verantwortlichkeit übernehmen; ebenso heißt es in der Verfassung bezüglich des Reichskanzlers. Wenn der Monarch eine Anregung giebt, so sind das teine Regierungsatte; zu solchen werden sie erst, wenn die Minister auf Grund diefer Anregung ihre Vorschläge machen, der Monarch sie ändert oder annimmt. Daß die Publikation im Reichs- Anzeiger" erfolgt ist, ändert daran nichts; die Veröffentlichung hat keinen anderen Zweck, als den authentischen Text fundzugeben. Der Monarch kann ebensogut münd lich im Kronrath seine Aeußerungen thun und ich weiß nicht, was die Veröffentlichung solcher Kundgebung, wenn ihre Geheimhaltung nicht geboten ist, verhindern sollte. Der Vorredner meinte, ich hätte von der ziveijährigen Dienstzeit gesprochen.( Buruf links: nicht gesprochen) Dann habe ich ihn misverstanden. Der Vorredner hat einen Widerspruch darin gefunden, daß ich gegen die Zahlenwuth gesprochen und doch Mehrforderungen in Aussicht gestellt. Wir müssen die Truppe verjüngen durch Einstellung junger Mannschaften. Ich habe von der bevorstehenden Vorlage gesprochen, um die Beunruhigung zu" In Erwägung, daß die Studenten als solche ein gemein verhindern; hätte ich geschwiegen, hätte man mit allerlei fames Klasseninteresse nicht zu wahren haben; in Erwägung, daß phantastischen Zahlen gerechnet. Wenn Herr Richter für das durch eine allgemeine fozialistische Studentenbewegung der prole nächste Jahr in Aussicht stellt, daß infolge meiner Aeußerungen tarische Charakter dieser Bewegung verwischt würde, erklärt die die Verhandlungen mehr als früher nüchtern und sachlich würden Versammlung: Es ist völlig belanglos, eine eintritt. Wir wünschen den Bemühungen des Herrn Rektors den geführt werden, so nehme ich das mit Dant an.( Beifall.) politische Studentenbewegung ins Leben zu besten Erfolg, der hoffentlich auch nicht ausbleiben wird. Abg. v. Frege( dk.) erklärt, daß er auf dem Kongreß der rufen oder zu fördern, vielmehr ist es nothwendig, daß Steuer- und Wirthschaftsreformer aufgetreten sei gegen eine fich die proletarischen Elemente unter den Studenten mit den ist der Umstand, daß Herr Rektor Paulick frei und offen den Das Einzige, was der Brief uns außergewöhnliches bietet, dunkle allgemein verlangte Ermäßigung der Getreidezölle. Bei Organisationen der übrigen Intelligenz- Proletarier, der unter den ärmeren klassen der Einwohnerschaft herrschenden den Handelsverträgen sei nichts zu machen; da heißt es an- Arbeiterbewegung eines jeden Landes Er fennt die überaus traurige nehmen oder ablehnen. Bezüglich der Preisbildung bleibt fchließen unter der steten Betonung der Inter- age" eines„ g to ßen Theiles" seiner Schülerinnen, er hat die Redner dabei, daß der Schwerpunkt bei der Börse liege und essengemeinschaft aller Arbeiter." " Noth in Kinderkreisen" erkannt, er weiß, daß die Kinder of leider nicht mehr bei den Produzenten. Daß Herr Richter sich von Ritter und Blumenfeld losgesagt, ist erfreulich; die Auslassungen Unter dem Titel„ Volksfreund" geben die Dresdener sehr schlecht gekleidet sind. In jeder Klasse treten dem menschen freundlichen Schulmann 3 ahlreiche Fälle" von„ oft gans feiner Zeitung mußten einen andern Eindruck hervorrufen. Parteigenoffen am 1. Dezember ein dreimal wöchentlich unzureichender Ernährung" entgegen. Die Agrarier haben durch ihren Widerspruch gegen die Ermäßi- zum Preise von monatlich 45 Bf. erscheinendes sozialdemo gung der Zölle die Stellung der Regierung bei den Handels- kratisches Blatt heraus, das speziell für die um Dresden unzureichend ernährt sind, oder mit anderen Worten, welche vertragsverhandlungen verstärkt, ohne dafür Dank zu erwarten; gelegenen Reichstags: Wahlkreiſe beſtimmt ist. Die„ Sächsische hungern müssen. Wie wird es da erst in den Familien aus sie haben bewiesen, daß sie sich von der Regierung nicht beein- Arbeiterzeitung" ist für die Arbeiter dieser Distrikte zu theuer, fehen Schickt eine Mutter ihr Kind hungrig zur Schule, went flussen lassen. selben nicht die gebührende Berücksichtigung finden, während und das bitterste Glend in der Wohnung herrscht? Ist das etwa auch können die lokalen Vorkommnisse der Nachbarorte in der sie selbst noch etwas zu essen hat, wenn nicht die bitterste Noth andererseits die jetzt erscheinenden Blätter Mitteldeutsche" und " Oberlausiger Arbeiterzeitung" dem Bedürfnisse nicht genügen, da sie nur einmal wöchentlich herausgegeben werden. Zustimmungserklärungen zu den Beschlüssen des Erfurter Parteitags liegen ferner vor von Versammlungen in Leer, Schwartau. leber den Brüffeler Studenten Kongreß verhandelte dieser Tage in Wien eine von dem dortigen Komitee einberufene Versammlung, die von ca. 100 Damen und Herren Studenten, Beamten, Kontoristen, Lehrern und Lehrerinnen besucht war. Diese Versammlung faßte einstimmig eine Resolution, welche sich in ihrem ersten Theil der sozialdemokratischen Kritik der jetzigen Gesellschaftsordnung vollständig anschließt und zum Schluß lautet: " Es liegt im Interesse der Kopsarbeiter und Arbeiterinnen, jedes Zusammengehen mit den bürgerlichen Parteien zu verwerfen, sich dagegen an die sozialdemokratische Partei anzuschließen, welche allein durch die geschichtliche Entwickelung berufen ist, die Befreiung der unterdrückten Klasse durchzuführen." Mit 45 gegen 19 Stimmen wurde dann folgender Beschluß gefaßt: Damit schließt die Diskussion; nach einer Reihe von persönlichen Bemerkungen werden die meisten Spezialetats der Budgettommission überwiesen. Schluß 52 Uhr. Nächste Sigung Dienstag 1 Uhr.( Erste Berathung des Gesezentwurfs über die Einnahmen und Ausgaben der Schuhgebiete; Rechnungsvorlagen.) Korrespondenzen und Parteinachrichten. Polizeiliches, Gerichtliches ze. an= Berlin, den 2. November 1891. Reichenbergerstr. 44/45. Sehr geehrter Herr! Die überaus traurige Lage eines großen Theils unserer Schülerinnen, Kinder armer Wittiven, läßt mich Sie ebenso bescheiden wie vertrauensvoll bitten, unseren Weihnachtstisch doch wiederum mit Gaben der Liebe schmücken zu helfen. Niemand sieht mehr die Noth in Kinderkreisen, als Lehrer und Lehrerinnen. Schlechte Kleider und bei der jetzigen Theuerung oft ganz unzureichende Ernährung treten uns in jeder Klasse in zahlreichen Fällen entgegen. Hier zu helfen und möglichst gründlich zu helfen, ist unser eifrigstes Be mühen. Bitte, unterstützen Sie uns darin! In aller Hochachtung Euer Hochwohlgeboren ergebenster ( gez.) Paulid, Reftor. Bewohner seines Stadtbezirks gesandt hat, von denen er gas So lautet ein Brief des Herrn Rektors, den derselbe' an nehmen durfte, daß sie ihre milde Hand austhun würden. Da Vorgehen des Herrn Rettors, hat unsere vollſte Billigung, wit sind erfreut darüber, daß derselbe so warm für seine Schüler - Aus Penzlin theilt man uns mit:„ Im Anschluß an die in Nummer 261 des Vorwärts" gebrachten Ausführungen, " " Nothstand anerkennt. der noch kein Nothstand? Wenn sich die Gelegenheit bietet, der freisinnigen" Majorität im Rothen Hause noch ein Kapitel aus" dem Nothstandsregister vorzuhalten, dann darf man neugierig sein, mit welchen Redens arten sich die freisinnigen Redner über den Brief des Herrn Rektor Paulick hinwegsehen werden. A1 Armee wie fo einem hin Ab bei die Es wa Feuers M war de Proleta SY Blattes Konzest meine J in ihr Jo Spricht, Soffn unbeid forderi Ic J Die einen S mein Reibur verfuch beleidig ཅི་ gegenü überha felbe st Das schwarze Buch" der Arbeitgeber findet sich in über die bei dem hiesigen Parteigenossen C. 23endt statt- jeder Form und jeder Gestalt von Neuem wieder. Die gesel gehabte Beschlagnahme von Parteischriften ist zu lichen Bestimmungen mögen noch so klar und präzis abgefaßt berichten, daß demselben die Schriften am 25. d. M. wieder zu sein, die Arbeitgeber konstruiren sich immer eine Lücke, durch gestellt wurden. Die Rückgabe erfolgte unter Aushändigung eines welche sie hindurchschlüpfen können. Nach dieser Richtung Bürgermeister und Rath. unterzeichneten Schreibens, welches be- haben sich die Befürchtungen der sozialdemokratischen In Halle a. S. verhing eine Volksversammlung sagt, daß die Drucksachen nicht beschlagnahmt, sondern nur in geordneten im Reichstage nach jeder Richtung hin erfüllt: bi Merkwürdig! Aber die Brauereien von Schulze, Freyberg, Bauer, Günther und Verwahrung" genommen wurden. die strafrechtliche Verfolgung wegen Der An- Arbeitgeber gebrauchen alle Mittel und Mittelchen, um die ent Schneider sowie über die Hallesche Aftienbrauerei den Boytott, trag Wendt's, lassenen Arbeiter in Arbeitsbüchern oder auf Quittungskarten 3 nachdem diese Firmen sich mit der Rauchfuß'schen Brauerei soli- gegen ihn ergriffenen Maßregeln zu veranlassen, ist von der kennzeichnen als abschreckendes Beispiel. So beſtimmt§ 108 des darisch erklärt hatten, gegen welche die Halleschen Arbeiter den Staatsanwaltschaft zurückgewiesen worden. Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes vom 22. Juni 1889, Boykott erklärt haben, weil dieselbe ihre Lokalitäten nicht zu Der Verleger der Magdeburger, Bolts daß Eintragungen und Vermerke in oder an der Quittungskarte Versammlungen zur Verfügung stellt. Die erwähnte Bolts- stimme", Genosse Meier, ist wegen Fluchtverdachts unzulässig sind. versammlung führte dann die in mehreren früheren Versamm verhaftet, nachdem er vor einiger Zeit zu 9 Monaten Gefängniß Das ist eine Bestimmung so flipp und klar, daß lungen gepflogene Diskussion über die Beschlüsse des Erfurter wegen Aufreizung zum Klaffenhaß verurtheilt worden war dieselbe von Niemand mißverstanden werden kann. Parteitages zu Ende und lehnte zunächst eine Resolution wogegen übrigens Revision angemeldet ist. Arbeitgeber mißverstehen dieselbe auch nicht, Max Baginski, Redakteur des„ Proletariers", hat umgehen dieselbe. Die Buchdruckerei der„ Germania" z. B. hat ab, welche zwar die unwürdige Kampfesweise der Berliner Oppo= sition entschieden verwarf, sich nicht auf den Boden der letzteren endgiltig seine Strafe angetreten. Er muß" bis zum 7. August die Quittungskarten der in den Ausstand getretenen Sezer stellte, ferner die Erfurter Beschlüsse als für jeden Sozialdemo- 1893 im Gefängniß verweilen. Möge er an Körper und Geist dadurch gezeichnet, daß in das 36. Markenfeld mit Tinte ein traten bindend erklärte, aber den Ausschluß der Oppositionellen ungebrochen wieder zu seinen Freunden zurückkehren! dickes schwarzes Kreuz gezeichnet und dieses dann mit der Marke deshalb bedauerte, weil der Anschein erweckt werden könnte, als Wegen Beleidigung eines Schlossermeisters hat das ob die Sozialdemokratie die freie Meinungsäußerung beeinträch- der frühere Redakteur Wendtland von der Volkswacht" Licht hält, so scheint das ominöse Kreuz sehr deutlich durch. tigen wolle, und weil ferner dann diejenigen 30 M. und die Kosten zu bezahlen. auch Elemente aus der Partei ausgeschlossen werden müßten, welche- Der Halberstädter Sonntags- 3eitung" offenkundig den Interessen und der Ehre der Partei zuwider wurde die letzte Nummer beschlagnahmt und zwar wegen eines gehandelt haben. Diese Resolution wurde wie gesagt abgelehnt, dem„ Hamburger Echo" entnommenen Artikels von Jacob Audorf, Dagegen eine andere angenommen, in welcher der Ausschluß von in welchem Hans Blum besprochen war. Hans Blum hatte vor Wildberger und Werner für entschieden gerechtfertigt erklärt und vergangenen Sonntag in einer Rede, die er im„ Vaterländischen energisch gegen die Unterstellung der sogenannten Opposition Arbeiterverein" hielt, gegen unsere Partei die bekannten bodenprotestirt wird, als sei dieselbe wegen abweichender Meinung losen Angriffe erhoben und war dafür von der„ SonntagsDie Opfer des kapitalistischen ausgeschlossen worden. Die Versammlung hieß die Beschlüsse Zeitung" derb heimgeschickt worden. Das veranlaßte ihn auch Staates sind in der Großstadt deshalb am zahlreichsten ver des Erfurter Parteitages gut und erkannte ausdrücklich an, daß noch, gegen die Redaktion des genannten Blattes Strafantrag zu treten, weil hier die schiffbrüchigen Elemente am leichteiten einige Leute, welche die Ehre der Partei mit Füßen treten, aus- stellen. wenige Groschen verdienen können und weil sie hier weniger geschlossen werden müssen. Dem Volksblatt" wurde aufgegeben, Um die Unkosten der Gewerbegerichts- dem Spott derer ausgesetzt sind, welche mehr Glück gehabt und gegen die Berliner Opposition strengste Neutralität zu üben, da Wahlen zu decken, hatte eine Voltsversammlung in Halle welche es verstanden hatten, den Kampf ums Dasein mit " " wird begriff längere D Nitsche Die vo als der freigela I ist von genom Bentro ordent tehren holt he wird L wesha frechte, fuchun Oder wollen aber fie derfelt Paarn Jahre vorher fich in Leben Cohn's Zimme Fenster geführ Có bị Roffene und 1 In de fraße diefelb der G der M Um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, ist dieselbe det Staatsanwaltschaft zur Beurtheilung unterbreitet worden, welche das Weitere veranlassen wird. Jaus entlassene Setzer auf oder unter ihrer Quittungskarte ähnliche Kennzeichen bemerkt haben sollten, so ist gleichfalls eine Mittheilung an die Staatsanwalt schaft angebracht. Proletariers Ende. febt Jen es and Der in tern rift eifen uns ch mert Cung vies errn inde Ent Ber Töft, igen ders utet Tizei 227 bes denFa Den ngen daß Derer lbtGe chtsirth7 er an fen; chäft affer ärter Die ugen Schen veift, 91. Ben Ewen, tten, der oth men. rung jeder elfen Be den Tod treibt. " Wir erhalten folgendes Schreiben: In Nr. 278 Ihres Blattes befindet sich ein Artikel, betreffend die Ertheilung von Konzessionen für die Nachtstunden an die Wirthe, in welchem meine Person benannt ist. " der Des sich während " " tönne. An den von Der Ein bekundete, nicht haben, wie er verantworten brutaleren Waffen auszufechten. Das Leben der Unterstützungs- 1 Licht gesehen. Daraus dürfte gefolgert werden, daß Paarmann gesagt zu bedürftigen auf dem Dorfe bildet eine unterbrochene Kette von und Cohn, nachdem sie sich mit ihren Büchern beschäftigt, zu dem anderer Zeuge, der Redakteur Klaußner, moralischen Mißhandlungen, in den Kleinstädten ist es nicht viel Entschluß gekommen sind, sich das Leben zu nehmen, sich nach daß der Privatkläger ihm wiederholt Darlehne bis zu 800 Mart, besser und nur in großen Städten sind die wirthschaftlich den Wohnzimmern Gohn's begeben und dort gegen Morgen die aber ohne einen Pfennig Zinsen gegeben habe. Ginmal habe Ruinirten vor solchen Anzapfungen der„ Nächstenliebe" sicher. verhältnißvollen Schüsse gefeuert haben. Dieses ist jedoch nicht ein Darlehn sogar die Höhe von 4000 Mark erreicht und in Für ihre Angehörigen sind sie verschollen", sie haben kein Heim, geschehen, bevor einer von den beiden ein Schreiben Paarmann's diesem Falle habe der Kläger nur den Betrag der fälligen Koupons teine Familie, fein Kind und Regel. In der Großstadt fristen an seine Frau in einen Briefkasten geworfen hatte. Frau Baar- von den Werthpapieren, aus denen das Darlehn bestand, besie fümmerlich ihr Dasein, die Lumpen, welche sie auf dem Leibe mann, die mit ihrem Mann und zwei Knaben im Alter von 8 ansprucht. Der Beklagte gab jetzt zu, daß der angetretene tragen, bilden ihr gesammtes Rapital", im Sommer nächtigen sie und 6 Jahren in der Alexandrinenstr 67 in den glücklichsten Wahrheitsbeweis als mißlungen anzusehen sei, aber als Entbei Mutter Grün, im Winter" suchen sie einen Unterschlupf, wo Verhältnissen lebte, erhielt gestern Morgen mit der ersten Post schuldigung müsse ihm dienen, daß er dem Zeugen Schiegnitz immer sie einen finden. diesen Brief, durch welchen ihr Gatte ihr anzeigte, daß er und Glauben geschenkt. Er sei bereit, dem Kläger eine öffentliche Hin und wieder erscheint wohl in der bürgerlichen Presse sein langjähriger Partner beschlossen hätten, fich infolge geschäft Ehrenerklärung zu geben. Als der Letztere trotzdem auf den ein Artikel, in welchem das Schicksal eines der„ Armen und licher Verluste zu tödten, und daß er nicht mehr unter den vom Vorsitzenden gemachten Einigungsvorschlag Elenden in Berlin" in wohlgesetzten Worten geschildert wird und Levenden weilen werde, wenn sie diese Zeilen lese. Frau eingehen wollte, erhob Dr. Mehring die Wiederklage. in dem stets bemerkt wird, daß der arme Teufel einst bessere Baarmann, durch Mittheilung in höchste Bestürzung ver- Die Druckschrift" Kapital und Presse" sei lediglich zum Zwecke Tage" gesehen hat, aber durch irgend ein Ereigniß ruinirt wurde sett und der Fassung beraubt, wurde ohnmächtig, der der Abwehr gegen Angriffe verfaßt, die von den drei Mitgliedern und nun von Stufe zu Stufe sant", bis er endlich da oder dort Prokurist der Firma wurde schleunigst von dem Inhalt des des Aufsichtsraths gegen ihn erhoben worden seien, um seine hinter dem Baun todt aufgefunden wurde. Damit basta! Es Briefes verständigt und eilte nach dem Geschäftslokal, zu dem er gewaltsame Entfernung aus der Redaktion und die zurückfällt der Kapitalistenpresse gar nicht ein, den Dingen auf den vergeblich Ginlaß zu erlangen versuchte. Die Thür wurde auf- behaltung seines Gehalts zu begründen. In dem Zivilprozeß, Grund zu gehen, denn sonst würde sich herausstellen, daß dem gebrochen, und man fand in dem Wohnzimmer Gohn's die Leichen den er gegen dieselben angestrengt habe und welcher damit endete, beklagenswerthen Menschen, der da elendiglich hinter dem Baune beider Partner mit Schußwunden in den rechten Schläfen. In daß der Aufsichtsrath zur Zahlung des Gehalts verurtheilt hat umkommen müſſen, an seinem Unglück gar keine Schuld bei- beiden Fällen muß der Tod sofort eingetreten sein und zwar schon wurde, seien die Beklagten durch den Rechtsanwalt Caffel verzumessen ist. Diese Schuld trägt einzig und allein der kapitalistische geraume Zeit vor Deffnung des Lokals, denn beide Leichen waren treten worden. Der Leytere habe Namens der Beklagten ausStaat, dessen Schlachtfelder mit ungezählten Opjern besät sind. bereits falt. Cohn's Leiche befand sich in halbsitzender Stellung geführt, daß er, Dr. Mehring, seine Pflicht als Redakteur verDer wirthschaftliche Schwache ist heut der Paria der Besitzenden. auf dem Sopha, Paarmann lag auf dem Fußboden. Die Polizei nachlässigt und über die Leitung der Bolts- Zeitung" BerleumEr hat zu hungern, während den Besitzenden jeder Leckerbissen zu wurde von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt, das Geschäftslotal dungen ausgestreut habe. Diese ehrenkränkenden Behauptungen Gebote steht, sein Loos ist schließlich, elend und ver verriegelt, und bald erschien eine amtliche Kommission, die zur seien unwahr und er erhebe deshalb gegen den Kläger, als Mitlassen aus einem Leben zu scheiden, das ihm nur Noth, Aufnahme des Thatbestandes schritt. Alle Anzeichen sprechen glied des Aussichtsraths, Widerklage. Elend und Entbehrungen gebracht hat. Sind diese dafür, daß in diesem Falle nicht Furcht vor Strafe der Beweg- Der Gerichtshof mußte darauf die Verhandlung vertagen, Entbehrungen am Ende gar nicht mehr zu ertragen, grund gewesen ist, der die unglücklichen Männer zum Selbst- um in Betreff der Widerklage Beweis erheben zu können. so thut ein Sprung ins Wasser oder ein Strick um mord veranlaßt hat. Baarmann und Cohn, die eins Die bürgerliche Presse wird aus dem Umstand, daß den Hals ein Uebriges. größten in Uhrengeschäfte Berlin gehabt haben, Dr. Mehring in einem nebensächlichen Punkte angelogen wurde, Das ist der kapitalistischen Gesellschaft aber auch wieder nicht erfreuten ihrer mehr als zwanzig- wahrscheinlich Kapital zu schlagen versuchen. Die in der Schrift recht, sie erhebt ein großes Geschrei über den Mangel an Moral" jährigen taufmännischen Thätigteit als Inhaber der Firma in gekennzeichneten Herren werden aufathmen, daß sie endlich eine und das Fehlen von Gottvertrauen", das der Selbstinörder be- der Geschäftswelt eines vorzüglichen Ruses. Sie waren solide, scheinbare Gelegenheit gefunden haben, den Kopf aus der Schlinge sessen haben soll, den möchten wir sehen, dessen Moral und dessen lebten sparsam, und selbst ihre Konkurrenten, von denen wir zu ziehen. Es ist leider richtig, daß man sich vor Lügnern und Gottvertrauen Stand halten dem bohrenden Ge ühl des Hungers! einige über die Firma befragt haben, wußten nur Gutes von Wichtigthuern nur sehr schwer schüßen kann. Und nur der Hunger ist es, der das Gros der Selbstmörder in ihnen zu sagen. Durch Zusammenbruch eines der Bankhäuser, Dr. Mehring so schonungslos aufgedeckten, korrupten Verhält So lange auch nur ein Lichtblick noch vor die in letzter Zeit ihre Gläubiger beschwindelt haben, sollen auch nissen der bürgerlichen Preise kann aber die Unzuverlässigkeit des handen, so lange noch trockenes Brot zu erwarten ist, so lange Baarmann und Cohn in Mitleidenschaft gezogen worden sein Beugen Schiegnis ebensowenig etwas ändern, als sich andere denkt ein solch armer Teufel nicht an Selbstmord. Das sind die und erhebliche Verluste erlitten haben. Infolge der unerfprieß- Personen durch dieselben entlasten können. " Werthe", mit denen der am schlecht gestellteste Proletarier zu lichen geschäftlichen Lage, unter deren Einfluß seit längerer Zeit Ein in letterer Zeit häufig angewandtes Mittel, um rechnen hat und mit denen er auch rechi.et. alle Geviete des Handels leiden, haben auch Paarmann und Folgendes Beispiel, das jetzt die Runde durch die bürger- Cohn zahlreiche Einbußen zu beklagen gehabt und schließlich Abonnenten zu fangen, hat dem Verleger C. Reutsch eine Anklage wegen Veranstaltens einer Lotterie zugezogen, die gestern vor der liche Presse macht, beweist, wie genügsam jene von keinerlei faben sie sich nicht im Stande ihren Ultimoverpflichtungen nach dritten Strastammer des Landgerichts verhandelt wurde. Nothstand heimgesuchten" Kreise der reichshauptstädtischen Be zukommen, die fällig waren. Wie eine Lokalkorrespondenz meldet, Angeklagte forderte im Juli d. Js. zum Abonnement auf die völkerung" find: hat einer der beiden Partner auch dem Prokuristen der beiden in seinem Verlage erscheinenden Zeitschriften auftrirtes Den Flammento d hat ein Mann erlitten, der auf Firma in einem hinterlassenen Brief die verzweiselte finanzielle Mädchenheim“ und„ Jedem etwas" auf. Der Prospekt enthielt dem Grundstück Trebbinerstr. 8 hatte nächtigen wollen. Lage Hauses als Grund für den verzweifelten ein Räthsel und wurden die Löser aufgefordert, die Lösung nebst Auf diesem Grundstück steht ein theilweise offener Schritt angegeben. Wir fönnen den Bankerott unserer dem Abonnementsbetrag an die Redaktion einzuschicken, am Bretterschuppen, an welchen ein Stall mit Futter- Firma nicht überleben und wählen daher lieber den Tod, als in 15. August solle dann unter den Einsendern eine Verloosung böden und Lagerräumen für Porzellan und Thonfliesen der jetzigen bewegten Zeit als unehrenhaft an den Pranger ge- stattfinden, wobei werthvolle Gewinne zur Bertheilung gelangen angeraut ist. In dem Schuppen war auf noch nicht stellt zu werden", so schrieb der eine Sozius Herr Cohn an den sollten. In diesem Verfahren erblickte die Anklagebehörde eine aufgeklärte Weise Feuer ausgebrochen. Als die Feuerwehr Prokuristen Ullrich, melden Sie sojort den Konkurs bei Gericht Beranstalung einer Lotterie und im gestrigen Termine beantragte auf der Brandstelle erschien, standen bereits Schuppen und an und thun Sie Alles, um unsere Gläubiger zu befriedigen!" der Staatsanwalt eine Geldstrafe von 50 M. Der Gerichtshof Stall in hellen Flammen. Nur mit vieler Mühe gelang Derselbe Berichterstatter meldet, daß das Bankhaus, durch erkannte auf 20 M. es den erschienenen drei Zügen, Herr des Feuers zu welches Paarmann u. Cohn verloren haben, die Firma Friedwerden. Erst bei der Aufräumung fand man die Leich e länder u. Sommerfeld gewesen sei. Karl Paarmann und Nathan Es scheint unbegreiflich, daß die Kautionsschwindler trok des Unglücklichen, der scheinbar vom Rauch erstickt war. Cohn, heißt es weiter, begründeten, nachdem sie lange Jahre aller Verurtheilungen und der häufigen Warnungen durch die Also ein Mann", den Niemand kennt, einer von der großen hindurch als Reisende bei der bekannten Uhrenfournituren- Firma Presse immer noch Leichtgläubige finden, welche denselben ihre Armee der Obdachlosen, ein Namen und Heimathloser hatte, Karl Reißner in der Oberwallstraße angestellt waren, im Ersparnisse anvertrauen. Giner der gefährlichsten dieser Schwindler, wie so viele seiner Leidensgefährten, kein Nachtquartier. In Jahre 1868 ein eben solches Engros- und Exportgeschäft. Daß der bereits mehrfach mit Zuchthaus vorbestrafte Agent Karl einem„ theilweise offenen Schuppen" wollte er nächtigen", das Geschäft blühte, beweist der Umstand, daß die Firma zu den Hoffmann stand gestern vor der ersten Strafkammer des bei dieser Jahreszeit wahrlich keine Annehmlichkeit des Lebens! ersten derartigen Handlungen gezählt wurde und ein großes Landgerichts I unter der Ankkage des vollendeten Betruges in Je war seine letzte Nacht,- der Qualm eines ausbrechenden Personal, bestehend aus zehn jungen Leuten, zwei Hausdienern zehn und des versuchten Betruges in zwei Fällen. Kaum aus und sechs Uhrmachern, beschäftigte. Namentlich habe P. u. G. dem Gefängnisse entlassen, gründete der Angeklagte in der NeanderMit einem erbärmlichen Lager in einem halb offenen Schuppen eine große Wechselverpflichtung gegen eine Uhrenfabrik in Genf straße ein Rommissionsgeschäft. Er diente Geldgebern, die sich aus tristigen Gründen scheuten, in der Deffentlichkeit hervor war der Unglückliche zufrieden, sind sie aber begehrlich" diese Schwierigkeiten bereitet. Proletarier... zutreten, als Mittelsperson und ließ durch Zeitungsannoncen Polizeibericht. Am 28. v. M. Morgens wurde vor dem bekannt machen, daß er Geldbedürftigen Darlehne verschaffe. Hause Wasserthorjtr. 66 ein taubjummer Graveur von einem Innerhalb eines halben Jahres engagirte der Angeklagte Bierwagen überfahren und an beiden Füßen so schwer verletzt, zehn" Sassenboten", die sämmtlich Kaution stellen mußten, daß er nach seiner nahe gelegenen Wohnung getragen werden veil der Angeklagte ihnen bisweilen fremde Wechsel anvertrauen mußte. Auf dem Schloßplay gerieth Nachmittags ein Maurer mußte. Die Gesammtsumme der erschwindetten Beträge belief unter die Räder einer Kutsche und erlitt an beiden Unterschenkeln sich auf gegen 4000 W. Natürlich sahen die Angestellten bald bedeutende Verlegungen, welche seine Ueberführung nach der ein, welch' Geistes Kind ihr Prinzipal war, sie fündigten Charitee erforderlich machten. Vor dem Hause Köpenicker- Stellung und Kaution, erhielten anstatt der Einlage aber nur straße 190 fiel Abends ein Hutmacher beim Abspringen von dem einen werthlosen Schuldschein. Im Hause Alte Jakobstr. 75 Vorderraum eines in der Fahrt befindlichen Pferdedahnwagens errichtete der Angeklagte gleichzeitig eine" Groß- Destillation" in zu Boden und gerieth unter die Räder desselben. Er erlitt einen einem kleinen Keller. Auch für dies Geschäft nahm er kautions Bruch des Vorderarms und mußte nach Anlegung eines Ver- fähige Hausdiener an, welche er in der Liqueur- Fabrikation auf In der Nacht zum faltem Wege" unterrichtete. Ich erkläre ferner, daß die Polizei niemals in dieser Beziehung bandes nach der Charitee gebracht werden. Als beide schwindelhafte Untereinen Druck auf mich ausgeübt hat. 29. v. M. entstand in einem Café, in der Rosenthalerstraße, nehmungen zusammenbrachen, hatte der Angeklagte acht Monate Ich erkläre ferner, daß ich dem Verein„ Hoffnung" deshalb eine Schlägerei, wobei ein Hausdiener die Scheiben der Glas- hindurch ein flottes Leben geführt. Im Termine behauptete dermein Lokal gekündigt habe, weil sich Mitglieder desselben thür zertrümmerte. Hierbei verletzte er sich die Pulsader des felbe, daß er eine reiche Heirath in Aussicht gehabt habe und Reibungen gegen meine Gäne zu Schulden kommen ließen jund rechten Armes so schwer, daß er nach dem Lazarus- Kranken- dadurch seine Verpflichtungen decken wollte. bersuchten, mir mein Geschäft zu stören und mich persönlich zu gerieth der Arbeiter Heinemann vor dem Hause Lindenstraße 13, hause gebracht werten mußte. Am 29. v. M. Vormittags beleidigen. Ich erffäre ferner, daß ich nach wie vor meinen Gästen als er auf dem vorderen Trittbrett eines ihm zur Beaufsichtigung gegenüber unparteiisch bin, und mich in Partei- Angelegenheiten übergebenen Schlächterwagens faß, infolge plöglichen Anziehens Juwieweit ein Polizeibeamter für seine Handlungen überhaupt nicht einlaffe, und mir jeder Gast recht ist, wenn der- des Pferdes mit den Beinen zwischen den Wagen und den selbe sich anständig in meinem Lokale bewegt. Straßenbrunnen und erlitt dabei eine so bedeutende Quetschung, regreßpflichtig zu machen und den Strafgefeßen zu unterwerfen daß er nach dem Krankenhause Am Urban gebracht werden ist, ist eine Frage, welche demnächst den Behörden und dem mußte. Nachmittags wurde eine Schuhmacherfrau in ihrer Gerichte unteroreitet werden wird. Es handelt sich um das VorWohnung in der Rückerstraße erhängt vorgefunden. In der gehen eines Polizei- Wachtmeisters gegenüber einem DroschtenStacht zum 30. v. Wt. brachte sich am Reichstagsplatz ein Seutscher futscher, von welchem die Aug. Fahrztg." folgende Sachdarstellung zwei Revolverschüsse bei und wurde noch lebend nach der Charitee giebt. Der Droschkenführer stand vor etwa 14 Tagen eines gebracht. Am 30. v. M. Morgens wurden die Inhaber einer Abends mit seiner Droschte an dem„ Deutschen Theater", wohin Uhrenbandlung in ihrem Geschäftsraum in der Seydeluraße er er von dem Portier des Hauses zu einer Fahrt bestellt war. Der Am 28. und 29. v. M. und am darauf- Polizei- Wachtmeister, welcher an jenem Abend dort Dienst hatte, schossen vorgefunden. wollte die Aufstellung des Kutschers auf dem Vorhofe des Theaters folgenden Worgen fanden neun kleinere Brände statt. nicht dulden, der Kutscher aber verwies darauf, daß der Pla für die bestellten Droschken erster Klasse voll besetzt sei und da der Wachtmeister auf die wiederholte Frage des Kutschers, wohin er denn fahren solle, nur die Antwort hatte: WeinetDer verschwunden gewesene Amerikaner Louis Noffer wegen fahren Sie wohin Sie wollen!" so fuhr der Kutscher auf ist von seiner inzwischen hier eingetroffenen Mutter in Empfang den freien Platz vor dem Friedrich- Wilhelmstädtischen Kasino, wo Die von Dr. Franz Mehring herausgegebene Druck allerdings nur Privat- Equipagen Aufstellung nehmen sollen und genommen worden und Beide haben zunächst Wohnung im Bentralhotel genommen. Dem jungen Mann geht es außer- schrift„ Kapital und Preffe" hat dem Verfasser eine Privat- wartete dort auf seinen Auftraggeber. Der Kutscher stützte sich ordentlich gut. In seine frühere Wohnung scheint er nicht zurück 99. Abtheilung des Schöffengerichts zur Verhandlung gelangte. heißt, daß, falls der Platz für die bestellten Droschten nicht ausreicht, den flage wegen Beleidigung zugezogen, welche gestern vor der dabei auf die Polizeiverordnung vom 14. März 1881, worin es fehren zu wollen, nachdem er sich aus derselben seine Sachen ge: In dem ersten Theile der genannten Druckschrift schildert der Aufsichtsbeamten die Anweisung eines anderweitigen AufstellungsMan Berfasser sein Zerwürfniß mit dem Aufsichtsrath der„ Boltsortes vorbehalten bleibt. Der Wachtmeister wollte den Kutscher auch So lesen wir in verschiedenen bürgerlichen Blättern. wird und hoffentlich die bescheidene Anfrage nicht übel nehmen, Zeitung", deren Chefredakteur Dr. Mehring war. Er behauptet, von seinem neuen Aufstellungsort vertreiben; er erfaßte das Pferd am vor Ablauf der Kündigungsfrist und unter Sperrung seines Ge weshalb man eigentlich den jungen Taugenichts, der fich erfrechte, auf einen anderen Menschen zu schießen, nicht in Unterhalts widerrechtlich aus seiner Stellung entlassen worden zu sein. Bügel, riß es nach rechts herum und bei dem plöglichen Ruck fuchungshaft nimmt, da er doch sicher fluchtverdächtig ist. Eines der Kapitel beschäftigt sich mit den drei Aufsichtsraths- Mit- og der Kutscher, der auf dem Bock stand und dem PolizeiOder dürfen junge reiche Amerikaner bei uns thun, was sie gliedern, welche darin einer Kritik unterzogen werden. Von einem Wachtmeister seinen Auftraggeber zeigte, vom Bock auf das derselben, dem Rentier Friz Räther, wird behauptet, daß davon, so daß er sich kaum erheben konnte. Der Kutscher wollte Pflaster. Der Kutscher trug eine Verletzung des linken Knies derselbe Geldgeschäfte zu mehr als landesüblichen Zinsen mache. Der Polizeiwachtmeister bestand aber darauf, daß der Kutscher Schon wieder haben zwei Geschäftsleute, Theilinhaber Wegen dieses Vorwurfs hatte Herr Räther die Klage angestrengt. wegen feiner heftigen Schmerzen zu einem Arzt gefahren werden, derselben Firma, Hand an sich gelegt. Die Engros- Uhrenhändler Ter Beklagte berief sich auf den Kaufmann Schieguit als seinen ihm zur Wache folge, da auf der letzteren sich em Arzt befinde. Paarmann und Cohn, deren Geschäftslotal sich seit sieben Gewährsmann. Derselbe habe ihm noch vor 4 Wochen versichert, ohne ärztliche Hilfe wurde der Kutscher nach kurzer Zeit wieder Jahren in dem ersten Stockwerk des Hauses Seydelstraße 31, daß er seine Behauptung aufrecht halte. Der Zeuge Schiegnis entlassen, er fordert nun aber für 9 Tage der Arbeitsunfähigvorher lange Zeit in der Wallstraße 3 und 4 befunden hat, haben spielte eine wenig beneidenswerthe Rolle. Er betundete, daß er feit Erfah des ihm entgangenen Gewinns und verlangt außerdem sich in der verflossenen Nacht durch Schüsse in die Schläfen das im Jahre 1878 ein Flurnachbar des Klägers gewesen sei und die Bestrafung des Wachtmeisters wegen fahrlässiger KörperLeben genommen. Ter Doppelfelbstmord ist in der Wohnung damals den Eindruck gewonnen habe, daß derselbe Geldgeschäfte verlegung. Troz Cohn's ausgeführt worden, der Junggeselle war und ein paar mache. aller Vorhaltungen vermochte der Zeuge nicht eine einzige Thatsache anzugeben, moraus Zimmer bewohnte, die an die Geschäftsräume stießen und deren auch Fenster auf den Hof führten. Um welche Zeit die That aus- er diesen Eindruck gewonnen habe. Ein einziges Mal geführt worden ist, läßt sich noch nicht mit Genauigkeit feststellen. sei ein Offizier aus der Wohnung des Klägers gekommen, der So viel ist erwiesen, daß Paarmann und Cohn in der ver- sich mit den Worten empfohlen habe:" Gottes Segen bei flossenen Nacht lange in ihrem Geschäftslotal gearbeitet haben Räther." Aus dieser etwas unverständlichen Aeußerung will der Der Verein der Einsetzer( Tischler) Berlins und Umg. und mit der Durchsicht ihrer Bücher beschäftigt gewesen sind. Beuge geschlossen haben, daß es sich um ein Darlehn bei dem hielt am 22. November eine außerordentliche Generalversammlung In den ersten Morgenstunden sind einige der auf die Seydel- Besuche gehandelt habe. Im Uebrigen will der Zeuge dem ab. Nach Verlesung des neuen Statuts durch Herrn Hilfert praße führenden Fenster des Komtoirs beleuchtet gewesen; um früheren Kollegen des Beklagten, dem Redakteur Ledebour, der brachte Herr Schubert folgende Abänderungsanträge ein: dieselbe Zeit waren die auf den Hof herausgehenden Fenster jene Mittheilungen zur Weiterbeförderung an Dr. Mehring von Verein der Einseher- Tischler Berlins und Umgegend. der Cohn'schen Zimmer dunkel; doch hat gegen 6 Uhr morgens ihm erhielt, gesagt haben, daß alle persönlichen Angriffe gegen§ 2. Grlangung der Mitgliedschaft. der Wirth einer benachbarten Restauration in diesen Zimmern Räther unterbleiben müßten. Der Reuge gab schließlich zu, mehr an an Das wir hüler den ietet, den enden urige at die er oft chen anz ganz welche aus avenn Noth etwa prität gifter Dens Derrn ch in gefel gefaßt hin durch Ab die e ent en zu 8 bes 1889, Starte daß Die fie 3. hat Seßer e ein Marte Das e der welche oder Gaben walt fchen ver einige niger und mit Ich ersuche die Redaktion, zur Berichtigung Folgendes in ihrem Blatte aufnehmen zu wollen. Ich erkläre, daß der qu. Artikel der Wahrheit nicht entspricht, und daß meine Konzessionsverlängerung mit dem Verein " Hoffnung" in gar keiner Beziehung steht, da auch jeder andere unbescholtene Wirth eine solche erhält, wenn sein Lokal den Unforderungen genügt. Hochachtungsvoll Joh. Wenzel, Gastwirth, Gr. Frankfurterstr. 99. Die Jufluenza ist hier seit einigen Tagen im Abnehmen begriffen und die Neuerkrankungen nur leichter Natur. Dringend bird ärztlicherseits davor gewarnt, Kinder in zartem Alter jetzt längere Zeit ins Freie hinaus zu schicken. Die in der Provinz Sachsen erfolgte Verhaftung in der Nitsche'schen Mordsache hat nicht aufrecht erhalten werden können. Die von hier entfandten Personen konnten den Verhafteten nicht als den Mörder wiedererkennen und der junge Mann ist wieder freigelaffen worden. holt hat. wollen? Gerichts- Beitung. 3uchthaus, 1500 m. Geldstrafe und fünfjährigem Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu vier Jahren hrverlust. Versammlungen. 1. Mitglied tann Jeder werden, der Tischler ist und einseßt. 2. Ginfeger, wenn dieselben auch nicht Tischler sind, jedoch durch ein Vereinsmitglied eingeführt werden. Das Einschreiben findet durch den Kassirer statt. Die Definitive Aufnahme findet bei 1. durch den Vorstand, bei 2. durch die Versammlung statt. Gesangverein ,, Echo 3", Zehlendorf, Karlsir. 12 bei Rost. Gesangverein Einigkeit 2", Landsbergerstraße 31 bei Musehold. Gesangverein , Sorgenlo 3", Röslinerstr. 17 bei Wendt. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. " BergnügungsLiterarisches. Dienstag: Geselliger Verein Climb im", bei George, Gr. Görschenstr. 16.- Durch unsere Expedition kann bezogen werden: Sie Theaterverein Afazie" bei Heise, Staligerfiraße 54. Theater- und Ber- Organisationsfrage." Ein Beitrag zur Entwickelung der Beim Wieder- Eintritt eines durch§ 5 ausgeschlossenen Mit verein Deutsche Eiche" bei Cabeck, Fürbringerstr. 7, Uebungsstunde. gnügungsverein ,, Gich entrans" bei Blöß, Dresdenerstr. 28.- Tambour- deutschen Gewerkschaftsbewegung, herausgegeben von der General gliedes findet die Aufnahme durch die Generalversammlung statt. Bergnügungsverein, Amor" bei Hämmerle, Bülowstr. 59. kommission der Gewerkschaften Deutschlands. Das Schriftchen Nach längerer Berathung wurde das von der Kommission verein, pen veilchen" bei Echirmer, Koppenstraße 58. Theaterverein umfaßt 72 Druckseiten in Broschürenform und kostet nur 10 Pf. Blumenlese" bei Schneider, Adalbertstraße 8 vorgelegte Statut nach den Anträgen des Herrn Schubert abDa es Aufklärung über die augenblicklich im Vordergrund stehende Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Musikverein„ Edelweiß" Frage der Gestaltung der Gewerkschaftsorganisation giebt und geändert und dann die so revidirte Vorlage einstimmig an- 9 Uhr im Restaur. Müller, Mariannenstraße 46. Aufnahme neuer Mitglieder. genommen. Gefangverein Anafreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Keßner, Annen" außerdem eine Statistik über die bestehenden Organisationen, Bei Verschiedenem" machte Hr. Fleischer vom Vergnügungs- im Restaurant Boppe, Lindenstraße 106. Gefangverein& udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, sowie die Adressen der Vertrauensleute der Gewerkschaften und Quartett- Berein, Wedding fomitee noch auf das achte Stiftungsfest aufmerksam, welches bei stumte, Aderſtraße 123. einen Bericht über die Verhandlungen der Halberstädter Gewerk Männer Gesangverein Olympia" Sonnabend, den 5. Dezember, bei Joël, Andreasstraße 21, statt Dienstag Abends 9 Uhr Gesangsstunde bei A. Niemann, Görligerstraße 42. einen dauernden Werth haben. bei Gerth, Prinzenstraße 106. Männer- Gesangverein„ Alt- Dessau" jeben schafts- Konferenz enthält, so dürfte es für jeden Parteigenossen findet. Zutritt. bet " straße 16.Gäite fiets willkommen. Gäste willkommen. " in Romeo", Vermischtes. Prag, 29. November. Heute entgleisten auf der Strede zwischen Falkenau- Elbogen- Neufattel der Buschtiehrader Bahn mehrere Wagen eines Güterzuges, wobei ein Bremser getödtet wurde. Der von Eger fällige Kourierzug erlitt hierdurch eine Verspätung von zwei Stunden. Berliner Turngenossenschaft", 9. Männer. Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr BlumenBulcania", Theater- und Berguügnngs Berein Straße 63a. Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Damen und Herren, willtommen. Theatertlub Helmerding", Abends 9 Uhr, in Hanf's Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Gde ber Großbeerenstraße. Privat Theaterverein Georgina", Abends 9 1hr, bei Meißner, Gartenstraße Nr. 162. Gäste willkommen. Bergnügungsverein ,, Saturnalia." Jeden Mannheim, 28. November. Auf dem hiesigen Rangip Dienstag Sigung mit Damien im Reftaurant Frankfurter Bierhallen", bahnhof stieß eine Lokomotive in die Flanke eines Güterzuges. Nr. 99, Anfang 9 ühr. Große Frankfurterstraße Nachher: Tanz. Vier Waggons wurden aus dem Geleise gehoben, von denen Theaterverein Vergnügungs- und Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäfte willkommen.- Vergnügungs zwei zertrümmert wurden, Personen sind nicht verletzt. Verein Nordlicht", Abends 8-11 Uhr, bei S. Sperling, Görliberfir. 37. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Bergnügungs- Verein Fidele Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste willkommen. Gefelliger Verein ,, Brüderschaft" NW:, Abends 9% Uhr, Restaur. Deutscher Reichsadler, Beuſſelſtr. 9.- Berein ehmal. 37 er, Abends 9 Uhr, im König ftadt- Kafino, Solzmarktstr.72.- Dilettantenverein ,, Nord", lebungsst. Dienstag Abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Tambourverein ,, Fret weg!", Dienstag und Freitag Uebungsfiunde Weinbergsweg 11 b b. Wenzel. Rauchtlub„ Rofenblätter", Abends 8% Uhr, bei Leopoldt, Nort- u. Mannsteinitr.- Ede. Gäste willkommen. Rauchtlub humoristische Pfeifen= brüder", Abends 8 Uhr, Kleine Marfusstraße 10. Gäste, durch mit alieder eingeführt, willkommen. Nauchtlub Borsig", jeden Dienstag Abends 9 Uhr Borsiaftr. 10a, bei Noact. Gäste herzlich willkommen. Reichenberger Rauch flub. Jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, Neichenbergerstr. 128 im Restaurant Sun Pfeifen- Lange". Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Rauchflub Portorico". Jeden Dienstag 9 Uhr 119 bet Manteuffel Straße Nr. Gäste Abend Grewling. Rauchklub Neue Mitglieder werden aufgenommen. willfommen. ,, Dämmerwolfe" Gäste Dienstag Abend 9 1hr Böckhstraße 51. willkommen. Rauchflub ,, Ginigteit" Abends 9 Uhr bei Bater Kubs, Swinemünderstraße 82.-Rauchflub Der GIF" Paris, 29. November. Ein mit dreißig Personen bemanntes Boot ist bei Etretat( Departement Seine Inférieure) unter gegangen. : Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 1. Dezember, Abends 8 Uhr, Bersammlung bei Reßner, Annenjir. 16. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Steinschneider. Geschäftliches( Angelegenheit der Modelleure). Vergnügungsverein Gomeralda". Dienstag, Abends 8% Uhr: Sizung anit Damen im Restaurant G. Hedwig, Rosenthalerfir. 45. Gäste willkommen. Roller'fher Stenographenverein Berlin Moabit". Abende 8% Uhr, im Restaurant Wilhelmshof", Alt- Moabit 104-105: Unterricht und Nebung. Freie Gemeinde Rivdort. Mittwoch, den 2. Dezember, Abends 8% Uhr, Mitglieder- Versammlung in Rummer's Eaal, Berlinerstraße 136. Gäste haben Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure n. Perückenmacher Berlins und Umgegend. Am Dienstag, den 1. Dezember, Abends 10 Uhr, Monats- Bersammlung bei Seefeldt, Grenadierstr. 33. Touristenklub Wanderluft". Jeden Dienstag Abends von 9 Uhr ab Sigung bei Restaurateur Bierrat, Fransedistr.- und Schönhauser Allee- Ecke. Gäste sind höflichst eingeladen, Männergesangverein Felsenfent". Dienstag, Abends von 8%-10% Uhr Nebungsstunde im Restaurant Bock, Forsterstr. 7. Lese- und Diskutirklubo. Bienstag. Proletarier",( Bantow), Borchardt, Schulzenstraße 28. Abends Hasenclever", 8% Uhr, im Restaurant Scholz, Rastanien Allee 35. Gäste willkommen. Agitationsverein Bassalle", bei Drügemüller, Wienerstr. 31. Lese- und Diskutir- Klub für Männer und Frauen Johannes Wedde", Abends 9 Uhr, im Lofale von G. Lange, Manteuffelstraße 60. Männer und Frauen als Gäste willtommen. Rothe Flagge", Abends 8% Uhr, Hornsir. 11 bei Zechlin. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends 9 Uhr, Nebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein der Böttcher Steinetche", Lichtenbergerstr. 21 bei Seise. Gesangverein Freund icha ft", bei Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. Gesangverein„ Har Basel, 30. November. Nach Meldungen aus Klingnau ist monia", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbeiter Gesangverein Olympia", Buckowerstraße 8 bei Jung. auf der Strecke zwischen Koblenz im Aargau und Waldshut eine Wännerchor, Süd- Ost" 1, Köpnickerstr. 191 bei Foge. Gesangverein 28aldtapelle", Friedrichshagen, bei Blant. jeden Dienstag Abends 8 Uhr, Wrangelstraße 32, bet Hoffmann. Rauchtlub von Turgi kommende Lokomotive auf den um 4 Uhr von Waldshut Gesangverein ,, Wiederhal!", Wrangelfir. 141 b. Schmidt. Besangverein Amb a le ma" Abends 8½ Uhr, Reichenbergerstraße 73 A bei Jausmann. abgegangenen Zug aufgefahren. Nach den bisher vorliegenden Schildhorn", Usedomstraße Mr. 33 bei Miete. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gesangverein Gäfte willkommen. Fidelitas", Bergstraße GS bei Keller. Gefangverein Allegro", Verein Slim bim" Abends 9 1hr bet George, Großgörschenftr. 16. Herren als Nachrichten wurden ein Lokomotivführer getödtet und zwei Pers Saiser Franz Grenadier Platz 7. -Bergnügungsverein& Lück auf Abends 8% Uhr im Re sonen schwer verletzt. Einzelheiten fehlen noch. Gefangverein myrthenblätter", Gäste willkommen. Belforterstraße 15 bei Schneider. Gesangverein Bruder her 3", Strauß- ftaurant Blant, Schönleinstr. 1. Gäste willkommen. Geselliger VergnügungsLens, 30. November. Der Kongreß der Delegirten der Berg bergerstr. 3 bet Birk. Ihn'scher Gesangverein, umor", Straußberger- verein Amicitia", Abends 9 Uhr, tim Lotal von Marowski, Barnimitr. 47. arbeiter beschloß, die Arbeit morgen früh in allen Gruben wie ftraße 3 b. Birk. Vergnügungsverein, Reich strone", Gigung Abends 9 Uhr, in Gesangverein, verzagt 2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 bei Jlges. Gefangverein, Hoffnung 2", Wilmersdorf, bei Gräß. Reichert's Restaurant, Müllerstr. 7. Gäste willkommen. Stattlubidele der aufzunehmen. Der Ausstand in den Gruben der Departe Brüder", jeden Dienstag von 8-11 Uhr Kottbuser Damm 74 bei Silte. ments du Nord und Pas de Calais fann damit als beendet be Arbeiter Maibund", Nowawes, bei Gärtner, Wallstraße. Gesang Gäste, welche durch Mitglieder eingeführt werden, haben Zutritt. Verein verein or wärts s", Friedrichsfelde, bei Momber. Gesangverein ehemaliger Schüler der 38. Gemeindeschule. Heute Sigung im Restaurant trachtet werden. Fretes Lied 2"; Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee u. Dorfstraßen- Ecke Noll, Andreassir. 8. Vergnügungsverein Esmeralda", heute Abend b. Reusch. Gäste will - Gesangverein Wanderlust, Schöneberg, Grunewaldstr. 110.8% Uhr, Sigung mit Tamen, bei 6. Hedwig, Rosenthalerstr. 45. Gefangverein Sänger- Frethett", Naunynftr.43 b.Fröhlich.- Gesangverein fommen. Bergnügungsverein Saturnalia" jeden Dienstag Sigung mit VergnügungsSänger hain", Fichteftr. 29 b. Krösche.- Gesangverein ,, Sängertette", Tanz. Fidelitas. Gäfte willkommen. Gr. Frantfurterstr. 99. Schönleinstraße Nr. 6 bet klein( früher Gräfeftraße Nr. 34 bet Fiebig). verein Garmen Sylva" Sigung jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, OranienMufit= und Gesangverein Firmitas" Adalbertstraße Nr. 8 ftraße 183, im Restaurant Braun. Junge Tamen und Herren als Gäste bei Schneider. bet Winter. Gesangvana Gyboly", nurbanftr. 8is, bet Budtoll. o- Ar- ftraße 31-32: Tanzfränzchen. Billets( Herren 40 Pf., Damen 25 Pf.) am beiter- Gesangverein Freiheit", Adlershof, bei Albrecht. Gesangverein Buffet und bei sämmtlichen Mitgliedern, sowie beim Borsigenden Emil Werner, Alte Linde", Oppelnerstr. 13, bei Boden. Gefangverein Bor Wrangelfiraße 140, bei strämer, zu haben. wärts 4", Rathenowerstraße, Restaurant Walhalla.- Gesangverein i laria", Blumenfir. 46, bei Went.- Gesangverein Alpenglocke", Lands bergerstr. 31, bet Musehold. Gesangverein Guterpe", Gericht: Straße 10. Gefangverein Freiheit s", Schönhauser Allee 45 b. Päzold. -" Gesangverein ,, Waldtapelle 2", Berliner Bockbrauerei. Gefangverein find um " " Geselliger Briefkasten der Redaktion. Adolf Liucke. Bringen Sie die von Ihnen angeführten Gesangverein Kreuzberg". Lichterfelberstr. 7-8 herzlich willkommen. Am 5. Dezember in den Induſtriehallen, Mariannen- Thatsachen doch in der Versammlung Ihrer Branche zur C.v.d.Werdt, Gold- u.Silberwaaren- Fabrik, ( gegründet 1874) 66 Dranienstraße 66, 1 Treppe, ( auf Hausnummer bitte zu achten) empfiehlt zur bevorstehenden Weihnachtszeit ihre Fabritate im Einzelverkauf zu Fabrikpreisen. 3 Feste Preise. Gefeßlich mit 985 gestempelte Dukaten Trauringe toften bei mir 2 Dukaten nur M. 21,-. Größte Auswahl. Auf Hausnummer bitte speziell zu achten, da sich aus naheliegenden Gründen in meiner Nähe ein gleiches Geschäft etablirte. Katalog gratis und franco. 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Alle Mittheilungen über Streiks 2c. müssen die Adresse des Absenders enthalten und von einer Gewerk schaft zc. durch Abstempelung beglaubigt sein. Nur dann erfolgt Aufnahme. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 9der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Nr M Berlin Proze laut 2 verfam Besteh hohe geistige fozialp mand manch Nieder Ander Maur betan einzuf fahru fich du Ramp wendi wirtic mit fä Kolle beizut M beiter ordnu Allen Freunden und Bekannten empfehle die Kind- u. Schweineschlächterti Markthalle IX., Bicklerſtraße, Gisenbahn- u. Stand Nr. 75. Alb. Erdmann, Bitte, lesen Sie! Jeder, der seinen Bedarf an Winter- Paletots, Anzügen, einzelnen Röcken, Tischler. Saal und Vereinszimmer zu Ver sammlungen u. Hochzeiten; gleichzeitig empfehle ich meinen Mittagstisch civilen Preisen, Lindenstr. 106.[ 178b Gr. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. der Ar größer Schaft aufmer gezogen „ Oden fönnen follen, zum 1. reichen 29 beffere Sie der cal hen Pf. мбе ind en, nd Perf jen gir ges. en edfe chn tet ine tes Cer ift ine hut Den Fer rg pie te: be ten Bur Ten erf olgt erri ann, Ver zeitig zu 78b ntag .41. Trst -10. her I.L Tins 5. P. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Voltsblatt. Nr. 281. Soziale Meberlicht. Dienstag, den 1. Dezember 1891. 8. Jahrg. noch vor dem Stattfinden des Kongresses zur Diskussion ver- Mary'schen Theorien darreiche, während Eugen Dühring's öffentlicht werden sollen. Die Generalfommission. Don " Schristen todtgeschwiegen" würden. Daß Dühring Antisemit An die Maurer Berlins und Umgegend. wurde, sei nicht zum fleinsten Theile der verjudeten Preffe ge Nachdem der Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer G. Legien, Hamburg- St. Georg, An der Koppel 79, 1. Etage. fchuldet. Die Minderheit aber, die jest in einer Partei als Rezer Berlins und Umgegend aus dem seit 1886 gegen ihn geführten verschrien wird, werde, wenn ihre Anschauungen zum Durchbruch Prozeß fiegreich hervorgegangen ist, hat derselbe feine Thätigkeit Arbeiter- Streits liegen zwei Meldungen des Wolff'schen ebenfalls wieder als Kezgerei verdammen, was gegen ihre AnAus dem Gebiete des französischen Rohlen gekommen sind, sie also die Majorität bildet, dasjenige freilich laut Beschluß einer im vorigen Mon at stattgehabten Mitglieder- Telegraphen- Bureaus, datirt aus Arras, 27. und 28. November, fichten ist. versammlung wieder aufgenommen. Daß der Verein seit seinem vor, welche folgendes befagen: Bestehen bis zur„ vorläufigen" Schließung im Mai 1886 feine An der sehr lebhaften Diskussion, welche fast zwei Stunden hohe Aufgabe: Förderung der materiellen Interessen sowie sind über alle bestehenden Streitfragen zu einer Verständigung Dühring's entsinne er sich noch der Zeit, wo derselbe als Privat Die Schiedrichter der Arbeiter und der Bergwerksgesellschaften dauerte, trat Friedmeier dem Referenten entgegen. Betreffs geistige Aufklärung seiner Mitglieder in wirthschaftlichen und gelangt, mit Ausnahme derjenigen über die Entlassung von Ar- dozent an der Berliner Universität lehrte und Eduard Bernstein fozialpolitischen Fragen jeder Art getreu erfüllt hat, wird Nie- beitern wegen Streithandlungen. Diese Frage wurde einstweilen Most und Andere seine Vorlesungen besuchten. Entgegen.Friedmand bestreiten. Wenn inzwischen von dem Errungenen zurückgestellt. Hinsichtlich der Unterhandlungen über den Lohn länders Behauptung erklärt Redner, daß Dühring von der sozialmanches verloren gegangen ist, so ist dies hauptsächlich dem ist folgendes befannt geworden: Die Bergleute verlangten einen demokratischen Presse allerdings unterstügt worden ist und sich Niedergang der wirthschaftlichen Verhältnisse zuzuschreiben. Durchschnittslohn mit 5 Frts. 50 Cts. Anderntheils war aber auch die Theilno hmlosigkeit an der schlag von 20 pCt. Der von den Gesellschaften gewählte ring's Schriften nicht todt geschwiegen werden, denn schon in einem zu selber von uns losgesagt hat. Kirchner konstatirt, daß DühMaurerbewegung seitens vieler in früheren Jahren als bewährt Schiedsrichter Buillemin erwiderte, daß die Don bekannter Kollegen nicht geeignet, dem Unternehmerthum Respekt Bergwerks- Verwaltung veröffentlichten Ziffern für die ersten wendet sich ebenfalls gegen den Referenten. Freiwald kommt der Bebel's Buch„ die Frau" würde er häufig zitirt. Gräßel einzuflößen. Das soll und muß wieder anders werden. Er- Monate des Jahres 1890 einen Durchschnittslohn von 5 Frks. auf die Ereignisse der letzten Zeit innerhalb der Partei zu fahrungsgemäß wird den Arbeitern nur das gegeben, was sie 26 Ets. ergäben, wozu noch 41 Cts. für verschiedene Vergütungen sprechen und giebt seiner Freude darüber Ausdruck, daß heute fich di rch die Macht der Einigkeit erkämpfen. Um diesen, uns durch die Verhältnisse aufgezwungenen einen Zuschlag von 10 pCt., der neue Lohn belaufe sich also auf mehr beitrage, als eine erregte Debatte. Im Uebrigen sei der hinzutraten. Seit dem Monat August bezögen die Bergleute Abend die nöthige Ruhe herrsche, die zur Klärung der Meinungen Kampf für Verbesserung unserer Lage, insbesondere den noth 5 Frts. 78 Cts. Der Arbeiter Schiedsrichter Basly verlangte Fachverein nicht der Schauplay, wo die Verhältnisse innerhalb wendig werdenden Kampf um die Verkürzung der Arbeitszeit darauf 5 Frts. 78 Gts. als Durchschnittslohn. Buillemin er der Partei besprochen werden sollten. wirksam und siegreich durchführen zu können, fordern wir hier- widerte, es sei unmöglich, einen allgemeinen Durchschnittslohn Protest Graße l'3 betreffs der in der letzten Generalmit sämmtliche in und um Berlin wohnende oder arbeitende festzuseßen. Die Arbeit sei je nach den Bedingungen und der Lage versammlung gehandhabten Art und Weise der Thürkontrolle Kollegen auf, wieder Mann für Mann dem benannten Verein verschieden, auch müsse die Vermögenslage der Gesellschaft in zur Berhandlung; schließlich beauftragte man den Vorstand, beizutreten. Wer diesem Kampf, dessen Endziel ist: Befreiung der Ar- den Durchschnittslohn nach dem Durchschnitt der Löhne vom zu ernennen. Es wurde sodann eine Kommission für das WeihRechnung gezogen werden. Schließlich einigte man sich dahin, bei Generalversammlungen Mitglieder zu Thürkontrolleuren beiter von der Lohnarbeit und Herstellung einer Gesellschafts- Jahre 1889 mit einem Zuschlag von 20 pet. festzusehen. nachtsvergnügen gewählt; dieselbe besteht aus den Herren August ordnung, in welcher es weder Ausbeuter noch Ausgebeutete giebt, In Betreff der Frage der Hilfs- und Pensionstassen be- Sander, Bönicke, Kolikowski, Leopold, Graffunder, Schinging und fern bleibt, sich überhaupt an feiner Organisation betheiligt, verfchloffen die Schiedsrichter einstimmig, daß hierin genau nach Freiwald. Den streikenden Buchdruckern und Hilfsarbeitern belezt die Pflicht, die er gegen sich selbst und seine Angehörigen zu dem betreffenden Beschlusse des Senats zu verfahren sei. Die schloß man sofort 50 M. zu bewilligen und außerdem Sammelerfüllen hat. Beschlüsse wurden unter Vorbehalt der Genehmigung Seitens des listen kursiren zu lassen. Betreffs der Abrechnung vom StiftungsRomitee's der Bergwertsbesitzer und der Streifenden gefaßt. Die feit erklärte Feder, daß die Kollegen, die ihm noch Geld für Schiedsrichter werden sich Sonntag Abends auf der Präfektur wieder versammeln behuss Statifizirung und Unterzeichnung der getroffenen Bereinbarungen und um über die einstweilen zurückgestellte Frage betreffend die Entlassung von Arbeitern wegen Streithandlungen nochmals zu berathen. Sollten nun weniger eingeweihte Rollegen noch fragen: Ja, was müssen wir denn an Beiträgen bezahlen und was bekommen wir da ür? so haben wir darauf zu antworten: Alle Kollegen, welche diesem Verein schon 1885 und 1886 angehörten, und alle jene, die sich in der Zeit von 1886 bis 1891 an irgend einer Maurerorganisation, möge sie heißen wie sie wolle, betheiligt haben, brauchen das 30 Bi. betragende Eintrittsgeld nicht zu bezahlen. Der monatliche Beitrag beträgt nur 20 Pf. und während der drei Wintermonate wird überhaupt kein Beitrag bezahlt. Für diesen geringen Beitrag steht den Mitgliedern die sehr umfangreiche Bibliothek unentgeltlich zur Verfügung, so daß sich nicht in der Lage ist, nügliche und lehrreiche Bücher sich selbst taufen zu können, sich fostenlos weiter ausbilden kann. Ferner wird den Mitgliedern bei allen aus bem Arbeitsberhaltniß und aus dem Versicherungswesen entspringenden Rechtsstreitigkeiten unentgeltlich Rechtsschuß gewährt. In allen Bersammlungen werden belehrende Vorträge jeder Art gehalten u. s. iv. bieten. Mit kollegialem Gruß In Schwarzenbach a. S. hat das Malerpersonal der Porzellanfarit Ostar Schaller u. Ko. wegen Lohn- und sonstigen Differenzen die Arbeit eingestellt. Fernhaltung des Zuzugs und um Unterstügung gebeten. Sendungen sind zu richten an Adam Lang, Schwarzenbach a. S. Nr. 55. Die Küper werden gewarnt, Engagement in London anzunehmen. Die dortigen Küper befinden sich im Streit. leute von Erfolg gewesen. Nach diesen Mittheilungen ist also die Bewegung der BergQuittung über bei der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 12. bis 25. November eingegangene Gelder: Sodann kam der Billets schuldig waren, bis auf 3wirsnic, welcher noch 2 M. schuldet, abgerechnet hätten. Freiwald erklärt, daß ihm noch verschiedene Kollegen die Summe von 17,90 m. für Billets schuldig seien, die er hofft, in der nächsten Versammlung be gleichen zu können. Wegen vorgerückter Beit werden verschiedene Puntte betreffs des Weihnachtsvergnügens und der Antrag des Vorstandes betreffs der Mitgliedsbücher von der Tagesordnung abe und auf die der nächsten Versammlung gesezt. Eine große öffentliche Volksversammlung, von etwa 600 Personen beiderlei Geschlechts besucht, fand am 27. November Aus Neuhaldensleben( Maifonds) 26,75. Ueberschuß vom statt. Reichstagsabgeordneter Harms referirte über das Thema: Bau, Ulmstraße- Winterhude 10,-. Ueberschuß vom Bau, Ede Die wirthschaftliche Lage der Textilbranche". Er führte aus, Zeughausmarkt und Mühlenstraße, durch Drögemöller 7, on wie gerade die Textilarbeiter, unter welchem Gesammtausdruck den Schmieden Dresdens 3,50. Verband der Kürschner, Hamburg man eine ganze Reihe verschiedener Arbeiterkategorien, als: Färber, 15,40. Aus Altenwärder durch Blümel( Maifonds) 11,-. Werband Weber, Wirter, Posamentirer u. s. w. verstehe, unter den heutigen der Holzarbeiter, Sammlung vom Winterkränzchen 8,-. Quartals- allgemeinschädlichen wirthschaftlichen Verhältnissen in ganz herbeitrag des Vereins der Lithographen, Steindrucker und Berufs- vorragendem Maße zu leiden hätten. Redner, der selbst als genossen Deutschlands 105,-. Quartalsbeitrag des Verbandes Weber Mitte der Sechziger Jahre in Berlin gearbeitet, schilderte Der Steinmetzen 45,-. Quartalsbeitrag des Verbandes der die Erbärmlichkeit der Arbeitslöhne, Arbeitsverhältnisse, der Schlosser 24, Wohn, Arbeits- und Schlafräume der Handweber allenthalben, Die von H. Rabing, Nienstedten, abgesandten 78,- M. sind die durch die fast allgemeine Einführung der Dampshier am 24. Juni eingegangen. weberei nicht nur um nichts gebessert, sondern A. Dammann, Kassirer, worden eher noch erheblich verschlimmert feien. Auch Hamburg, Zollvereins Niederlage, feien zumal für die weiblichen, am allerschlechtesten ge Wilhelm str. 13, 1. Et. lohnten Arbeiter die großen und fleinen Fabriken durchaus nicht die besten Erziehungsanstalten. Die heutigen wirthschaftlichen Zustände ganz allein trügen an all den Uebelständen die Schuld und Hauptaufgabe Alier müsse es sein, durch Aufklärung_dalin zu wirken, daß alle Bedrückten sich um das Banner der Sozialdemokratie schaaren. Nimmer darfst Du rückwärts gehen, nicht ermüdet stille stehen, willst Du die Vollendung sehen!" schloß der Redner unter rauschendem Beifall. = Versammlungen. weit Mitglieder werden in allen Versammlungen sowie in folgenden Lokalen an jedem Sonnabend und Montag auf genommen: Rüdersdorferstr. 8. Anflamerstr. 49. Cöslinertraße 17. Dreyfent. 3( Moabit). Forsterfic. 11. Waldemar fraße 61. Blumenthalftr. 5 bei E. Behrend. Böckhstr. 12 bei W. Haugt Zum Schluß wollen wir noch erwähnen, daß der Verein unter allen Umständen stets bestrebt sein wird, alle Streitigfeiten auf politischem wie auf gewerkschaftlichem Gebiete ruhig und fachlich zu diskutiren. Nur dadurch kann die Würde des Vereins gewahrt und das gesteckte hohe Biel sicher erreicht werden. Also frisch ans Werk, Ihr alten und jungen Kampfgenossen, zögert nicht länger, sondern tretet Mann für Mann dem Verein zur Wahrung der Interessen der Maurer Berlins und Umgegend wieder bei, damit wir wieder in die Lage versetzt werden, dem Der Fachverein der Maurer und Granitarbeiter hielt Unternehmerthum zum kommenden Frühjahre die Stirne zu am 22. November seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Gemaßregelten entwarf ein Bild des daselbst ausgebrochenen Streits. Einer der drei von der Firma Feibisch, Kaiserstr. 41, zuerst Man befaßte sich zunächst mit Kassenangelegenheiten. Die ViertelDer Vorstand. jahrs- Abrechnung vom Reservesonds ergab eine Einnahme von Am 14. November ist der Streit ausgebrochen, nachdem seit An129 M. 10 Pf., eine Ausgabe von 80 n. 40 Pf. und einen fang des Jahres die Löhne nicht weniger als sechs Mal herabBestand von 48 M. 70 Pf.; die Jahresabrechnung vom Reserve- gefest und drei Kollegen ohne Angabe eines Grundes und mit fonds über die Zeit vom 18. Oftober 1890 bis 18. Oftober 1891 birefter Verweigerung solcher Angabe sofort mitten in der Arbeit Es fonstatirte 353 W. 40 Pf. Einnahme, 200 M. 70 Pf. Ausgabe, entlassen wurden, worauf dann von 48 Arbeitern an genanntem 152 M. 70 Pf. Raffenbestand. Die Abrechnung wurde von den Tage 48 die Arbeit niederlegten.( Bravo.) Redner schilderte Revisoren für richtig erklärt und darauf dem Rassirer Decharge eingehend die Handlungsweise der Chefs. Mehrere Seoner erertheilt. Betheiligt an dieser Sammlung haben sich 96 Kollegen. ganzten diese Ausführungen, wobei bemerkt wurde, im höchsten Hierauf wurde zum ersten Kassirer des Generalfonds Herr Stein, zum Falle habe der Arbeitslohn der tüchtigsten männlichen Arbeiter Bilskassirer Herr Karl Fleischer einstimmig gewählt. Nächstdem im Durchschnitt 18 Mart betragen, die weiblichen seien Sonnabends mit 5 bis 7 Mart erstattete der Delegirte der Streit- Kontrollkommission Bericht über gezwungen gewesen, die Verhandlungen und Streits der Handschuhmacher und Weiß- Wochenlohn nach Hause zu gehen. Auch die Behandlung lands veröffentlicht folgenden Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutsch gerber, worauf die Versammlung einstimmig beschloß:„ daß sich der Arbeiter fei im höchsten Maße ungebührlich gewesen. bericht. Situations. Die Marmor- und Granitarbeiter Berlins mit den gerechten For Klagen über den niedrigen Lohn hätten lediglich die Folge gederungen der Buchdrucker solidarisch erklären"; ebenfalls ein- babt, daß andere Arbeiterfategorien ebenfalls im Erwerb herabAm 14. November stellten die Teppichweber der Firma stimmig wurde dann beschlossen, die 50 pSt., welche bisher an gedrückt würden, so daß man aus reiner Kollegialität zum Feibisch in Berlin die Arbeit ein, weil drei Kollegen, welche um die Streif- Kontrollkommission gezahlt worden find, bis zum Regel gar nicht, wenn dieselben zwei Tage in Anspruch ge Schweigen gezwungen gewesen sei. Nebenarbeiten seien in der Abstellung verschiedener Mißstände in der Fabrik vorstellig nächsten Gewerkschaftskongreß beizubehalten. Hervorgehoben wurde, geworden waren, gemaßregelt wurden. Seit Jahren ist der Lohn daß die 10 M., welche bewilligt worden sind, die Streit- Kontroll- nommen hätten, im Höchstfalle auf vieles Drungen mit Dieser Arbeiter gekürzt worden, so daß sie gegenwärtig nicht so fommission und nicht die Generalkommission in Hamburg er wiederum eine ganze Zahl von Streitbrechern gefunden. Ein er- fünfzig Pfennig bonorirt worden. Leider hätten sich viel erhalten, als zur Fristung der Existenz nothwendig ist. Es halten solle. Unter Verschiedenem wurde ein Antrag, gegen die famen 130 Personen, worunter 27 ledige männliche Arbeiter und Kollegen Fannig, Meging, Batanect und Steffen energisch vor- Antrag, die Namen derselben öffentlich namhaft zu machen, Hilfsarbeiterinnen sich befinden, zum Ausstand. Nur fünf ingehen, falls sie ihre Pflicht bis zur nächsten Versammlung nicht wurde auf Abmahnen mehrerer Redner wieder zurückgezogen und, Jubifferente blieben in Arbeit, so daß bei dem gänzlichen Ruhen nachgekommen wären," einstimmig angenommen, ferner bemerkt, nachdem der Tabalarbeiter Herr Mothes unter lebhaftem des Betriebes ein guter Ausgang der Sache für die Arbeiter gu bag am 21. November von der Firma Biglin, Schönleinstr., Beifall der Versammlung mitgetheilt hatte, daß von seiner er: varten steht. Adresse: Anton Ropp, Friedrichsberg bei Berlin, 5 Kollegen ohne Angabe des Grundes entlassen worden sind. feien, gelangte folgende Resolution zur einstimmigen AnBranche den Streifenden vorläufig 100 t. gespendet worden Bughagenerstraße 20, 111. Man suchte sich die Entlassung durch die Vermuthung zu erDer Ausstand der Handschuhmacher dauert unverändert fort. flären, daß der betreffende Brinzipal nur solche Arbeiter be- nahme: Die Bahl der Ausstehenden hat sich dadurch vermehrt, daß in schäftigen wolle, welche ihm seine leerstehenden Logis abmiethen. Der Firma Feibisch für ihre mannhajte Haltung ihre volfte SymDie u. s. w. Versammlung spricht den gemaßregelten Arbeitern einigen Fabriken in Halberstadt und Hameln die Arbeit ein- Bum Schluß machte der Vorüßende bekannt, daß die nächste pathie aus und verspricht, mit allen gefeßlichen Mitteln, durch gestellt wurde, weil daselbst Arbeiten für die im Streit liegenden Versammlung am 13. Dezember einen lehrreichen Vortrag moralische und materielle Hilfe, für den Sieg der streikenden ArFabriken in Friedrichshagen und Burg gemacht werden sollten. bieten wird. In Derwied haben die Fabrikanten mit den Ausstehenden Unterbeiter einzutreten." Bemerkenswerth war noch die Mittheilung, handlungen angeknüpft, und ist zu erwarten, daß diese zu einem Die letzte Versammlung des Fachvereins der Tapezirer daß fajt alle Stonkurrenzfirmen das Vorgehen der Besitzer Feibisch, bot einen Vortrag Dr. B. Friedlander's über Verschiedene die sogar den bisherigen Budifer ihrer Arbeiter gemaßregelt Schuhmacher trotz der enormen Opfer, welche sie bringen müssen, Stegereien". Der Referent verwies zunächst auf die Stegereien im haben sollen, auf das entschiedenste verurtheilen. den Ausstand bis aufs Aeußerste zu halten und rechnen hierbei Mittelalter, wo die Autoritäten der Kirche jede andere Meinung Mit dreifachem Hoch auf die Textilarbeiter- Bewegung schloß auf die Unterstützung der organisirten Arbeiter. unterdrückten und ging dann zu Darwin über, welcher auch ein die Bersammlung. Die Zahl der in Deutschland aussiehenden Buchdrucker beläuft großer Keger gewesen sei; dagegen sei Der wiederum ein großer fich auf ca. 12000. Es ist mit Gewißheit anzunehmen, daß steher, welcher sich den Lehren der Nachfolger Darwin's nicht in Im Wahlverein des 1. Berliner Neichstagswahl. dieser mit Uebersicht unternommene Ausstand mit einem Siege allen Stücken anschließt. Die gefährlichsten Vertreter der Auto- treifes sprach am Mittwoch Abend Herr Dr. B. Friedländer der Arbeiter enden wird. Auch hier, wie bei allen anderen rität seien diejenigen, welche am gewissenhaftesten sind; ie ge- über einige sozialistische Streitfragen", und zwar 1. über AutoGrößeren Lohnkämpfen, wird die Haltung der übrigen Arbeiter wissenhafter ein Vertreter der mittelalterlichen Kirche war, rität und Beschaffenheit des„ Bukunftsstaats", wobei er ganz wie schaft ausschlaggebend sein, und machen wir nochmals darauf besto gefährlicher war es den Ketzern. Außerdem dürfe man das unsere Gegner der sozialdemokratischen Partei unter Hinweis aufmertfam daß eine Unterstüßung der mit in den Streit petuntäre Interesse der damaligen firchlichen Autoritäten nicht darauf, daß fie doch gegen die Autorität fich auflehne, vorwarf, gezogenen Hilfsarbeiter besonders erforderlich ist. unterschätzen, die von der Dummheit ihrer Mitmenschen lebten. sie beuge sich in ihren Reihen selbst den Autoritäten. Ebenso erRedner kam dann auf die Kezerei in der Sozialpolitit zu sprechen, flärte er, ganz wie unsere Gegner, die Frage nach dem„ ZuDer Gewerkschaftekongreß findet Mitte März 1892 im bemerkend, daß naturgemäß die regierenden Klassen den Sozia- funftsstaat" feineswegs als eine, die zur Zeit müßig fei; 2. gegen Ddeum" in Halberstadt statt. Die einzelnen Organisationen lismus als Stegerei betrachten und viele Angehörige dieser die Freiheit der Konkurrenz dürfe man, jo meinte Herr Dr. Friednunmehr die Wahl der Delegirten vollziehen lassen. Klassen die ehrliche Ueberzeugung hätten, bei länder, fich auch nicht ohne Einschränkung wenden. Er fann Anträge, welche auf dem Kongreß zur Berhandlung kommen Verwirklichung des Sozialismus Alles drunter und drüber ginge. ebenso wie unsere manchesterlichen Geguer sich die sozialistische sollen, sind nach dem Beschluß der Halberstädter Konferenz bis Ebenso gäbe es Stegeret innerhalb des Sozialismus; derjenige, Geselschaft ohne Konkurrenz unter den Angehörigen derselben Jum 1. Januar 1892 bei der unterzeichneten Kommission einzu- welcher eine andere Meinung als die Majorität vertritt, sei ein nicht denten; 3. demgemäß versteht Dr. Friedländer auch nicht, reichen. großer Keyzer. Redner bemerkte im weiteren Verlaufe seines Wor- wie sich in der sozialistischen Gesellschaft jeder wohlfühlen soll. Wir bitten, dies beachten zu wollen, da die Anträge zur trages sehr geschmackvoll, durch die Autorität Marg habe sich eine Er wendet auf die sozialistische Gesellschaft das Wort Demokratie beſſeren Drientirung der Lelegirten gedrudt vorgelegt und event.„ Brieftertaste herangebildet, die löffelweise" der Wasse die in dem Sinne an, wie es etwa die bürgerlichen Demokraten uten chden tur 62 L jer e. . 5. Tucht 44. 45. ben Adr. 24. Hen I. Tönnen Ver Ur. Erscheint Abonnem Bierteljäl lich 1,10 2 frei in's 6 Pfg. 6 dem ,, So Post- Abo Quartal. Deutschla 2 Mart, 3 Mart p tu der P gebrauchen, und kommt bei diesem Zerrbild von der zukünftigen In einer öffentlichen Volksversammlung für Schöne| Parteitages zur Richtschnur nehmen zu wollen. Zum Ersatzmann Gesellschaft natürlich dazu, daß cr meint, Minoriberg und Umgegend, welche am 23. November tagte, für Herrn Hackebusch bestimmte man das bisherige Mitglied der täten würden würden stets unterdrückt werden.-Da diese sprach der Reichstags- Abgeordnete Förster über das Thema: Lokalfommission, Herrn Glagow. Im Verschiedenen" wurde Streitfragen, die Dr. Friedländer als sozialistische ausgab, in der" Der Sozialismus eine fulturgeschichtliche Nothwendigkeit. Der noch darauf aufmerksam gemacht, daß den Partei in Schöneberg nur zwei Lokale zit That doch nur bürgerlichen Charakter haben, so wollen wir nicht anderthalbstündige Vortrag wirkte außerordentlich aufklärend genossen die Verfügung stehen; zur weiter darauf eingehen. Bemerkt sei nur noch, daß der Referent und wurde mit größter Aufmerksamkeit angehört. Von einer sammlungen Parteigenoffen Herrn Eugen Dühring für den hervorragendsten Sozialisten er- Diskussion nahm man Abstand. Hierauf erstattete der Ver- möchten die Beschlüsse bezüglich der Lokalfrage zur vollen Geltung flärte, sich von Herzka's Ideen angezogen fühlt und den trauensmann Buchholtz Bericht über seine Thätigkeit. Danach bringen, indem sie nur in solchen Lokalen ihr Geld verzehren, wo fogenannten„ unabhängigen" Erzialisten näher steht als der sozial- wurden durch Bons gesammelt 365 M., welcher Betrag an die es den Arbeitern auch vergönnt ist, ihre Intereffen zu besprechen. demokratischen Partei. Die Herren Täterow, Thimm, Mehner und Parteikasse abgeführt ist; ferner gingen durch Tellersammlungen Bei dieser Gelegenheit frug ein Parteigenosse an, weshalb das Eisenbeck wiesen die Ausführungen Dr. Friedländers gebührend 122,85 m. ein, wovon 90,85 m. sür Bekanntmachungen der Lokal des Herrn Jacob, Grunewaldstraße, nicht in der Lokalliste zurück. Wie sehr das demselben genützt hat, läßt sich nicht ganz Versammlungen verausgabt sind. Zum Schluß ersuchte Redner aufgeführt sei, trotzdem dasselbe uns zu allen Versammlungen zur übersehen, feststellen können wir nur, daß er in seinem Vortrage die Anwesenden, mehr als bisher für den Besuch Verfügung stehe und auch der Vorwärts" daselbst ausliege. u. a. die Unterordnung in jeder Gestalt bekämpfte, nach statt der Versammlungen, besonders aber auch für rege Betheiligung Seitens der Lokalkommission wurde erwidert, sie habe der Ber gehabter Diskussion aber die Meinung aussprach:" Freiwillige an den Sammlungen zum Parteifonds zu agitiren. Die Richtig liner Lokalkommission schon mehrere Mal Mittheilung zukommen Unterordnung muß es immer geben." Die Versammlung nahin keit der Abrechnung wurde durch Herrn Albrecht Namens der lassen, aber bis jetzt ohne Erfolg. Nach Erledigung einiger un schließlich eine Resolution an, in der sie sich vollständig auf dem hinzugezogenen Revisoren bestätigt, worauf der Vorsitzende in wesentlicher Angelegenheiten schließt der Vorsitzende die Versamm Boden des Programms und der Taktik der sozialdemokratischen Vertretung der Versammlung dem Vertrauensmann Entlastung lung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. Partei stellte und die Ausführungen des Referenten verwarf. ertheilte. Zum Vertrauensmann wurde dann einstimmig Herr Hackebusch gewählt, nachdem derselbe, auf die Anfrage aus Die Freie Vereinigung der in der Papierindustrie der Versammlung, ob er auf dem Boden der Parteitags- Beschlüsse Berlins und Umgegend beschäftigten Arbeiter stehe, erklärt hatte, voll und ganz die Beschlüsse des Erfurter und Arbeiterinnen hielt am 24. d. M. ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Herr Willy Wa ch sprach in einem interessanten, mit Beifall aufgenommenen Vortrag über: Die Prostitution und die bürgerliche Moral", und wies darin nach, daß die Prostitution ein nothwendiges lebel der bestehenden Gesellschaftsordnung ist und nur aufhören wird, wenn eine gänzliche Umgestaltung der heutigen Gesellschaft eingetreten. Disfussion fand wegen zu weit vorgerückter Zeit nicht statt. Von der Wahl einer Fachkommission wurde, nachdem Herr Greisenberg kurz er läutert, welche Arbeiten die Fachkommission zu besorgen hat, abgesehen, da die Vereinigung am 1. Januar dem Zentralverband beitreten will und sich infolge dessen die Verhältnisse ganz anders gestalten werden. In der sehr lebhaften Diskussion über den Punkt:„ Stellungnahme zum Buchdruckerstreif" sprachen die Herren Freudenreich, Drews, Bickert und Frau Habich. Es wurden hierauf 50 M. aus der Vereinskasse bewilligt, ferner beschloß man, zur Unterstützung der Buchdrucker Sammellisten aus zugeben, welche in den Wertstuben und Fabriken fursiren sollen. Beim Verschiedenen machte der Vorsitzende bekannt, daß die nächste Versammlung bei Scheffer, Juselstraße, am 9. Dezember stattfindet. 12. Zichung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie. Bichung vom 30. lobember 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) [ 5001 262 69 93 301 411[ 15 0001 632 876 73 915 92147 50 479 531 735 813 93 93021 39 108 51 217 399 523 55[ 33000] 8 613 760 998 9-1068 377 451 80 798 847 74 81 84 85 95018 21 116 22 217 463 65 91 6.6 99 96335 64 516 19 619 34 33 708 180 857 97118 204 444 92 594 721 36 871[ 300] 98003 14 73 186 207 30 310 14 48 412 51 65 G64 82 87 700 83 814 54[ 3000] 74 917 99018 105 201 43 67 388 521 70 745 953 55 65 100188 269 387 410 31 41 57 599 612 32 57 62 771 821 98 15001 101001 99 103 77 232 86 363 631[ 500] 60 730 68 832 93[ 1500] 969 102068 193 203 29 56 494 644 708 103034 273 351 421 33 61 756 71 894 913 104023 218 56 344 52 404 33 49 539 654 822 927 105023 46 13001 59 75 423 623[ 500] 784[ 3000] 925 60 106183 296 510 94 830 907 62 107027 47 70[ 1500] 413 580 894 99 108109[ 300] 83 204.0 342[ 500] 62 427 42 503( 1500) 76 758 872 90 937 109031 117 226 410 512 21 73 601 703 61 77 806 36 57 110003 62 126 96 235 619 917 111007 94 303 60 91 422 565 6 631 76 714 27 53 921 33 112031 105 91 232 79 307 41 159)] 627 736 [ 500] 51 813 53 912 55 69 113044 53 74 258 99 430 528 810 50 971 114126 34 307 53 60 481 52) 21 834 928[ 300] 115018 229[ 1500] 482 549 98 931 34 94 110260 474 501 656 117033[ 1500] 40 43 45 9) 171 241 429 558[ 1500] 874[ 50] 923 118036 187 277 414 17 95[ 1500] 619 70 798[ 3000] 925 45 119020 93 248 603 780 902 111[ 1500] 22 498 504 87 813 71 84[ 300] 83 1151 251 372[ 3000] 454 709 21 812 918 50 2017[ 500] 228 422 75 511 47 639 745 916 17 3057 107 53 320 626 718[ 50] 27 29 841 86 97 4114 87 271 88 490 536 631 63 761 73 976 97 5070 135 49 258 383[ 300] 425[ 3000] 592 733 38 85 985 6036 99 382 498 520 613 65 70 81 791 966 2001 27 56 64 620[ 1500] 31 775 822 93 902 8031 273 799 831 021 353 478 509 59 62 613[ 300] 86 755 935 41 96 10190 294 671 82 11013 193 203 28 409[ 1500] 647 734 47[ 1500] 76 883 918 29 12015 238 80 616 793 938 58 13016_194 272 316 695 687 715 849[ 500] 14061 234 340 99[ 300] 412 8 708 12 14 44 824 15025 103 16 61 219 26 83 319 25 536 615 711 811 935 16033 237 305 84 510 88 0 631 41 893 947 17097 416[ 59] 75 506[ 1500] 33 638 [ 500] 7 0 63 914 18082[ 3000] 110 22 90 200 25 56 343 73[ 500] 94 501 33 949 83 19025 187 205 314 445 502 27 53 612 46 724 34 71 72 888 20007 175 316 17 62 481 635 701 922 39 21038 103 27 89 205 87 406 41 524 33 689 716 42 130001 838 44 937 22017 74 221 305[ 300] 49 667 8 748 53 813 44 82 922[ 300] 34 49 53 73 23003[ 1500] 4 78 127 287 326[ 15 000) 34 37 70[ 3000] 423 504 55 602 32 733 800 944 24219[ 300] 390[ 5001 556 59 710 19 43 55 93 917 83 25004 125 251 325 54 554 804 19[ 500] 959 70 26091 324 38 455[ 300] 508[ 1500] 10 29 662 905 27014 30 341 422 658 72 81[ 1500] 881 962 28241 70 412 619 54 726[ 1500] 88 925 29002[ 3000] 50 283 349 56 97 610 21 91 97 735 91 824 951 120050 294 331 455 62 510[ 300] 661 72 770 121003[ 1500] 64 98 176 292 313 39 606 857 122002 21 195 241 334 430 76 552 649 93 [ 300] 720 51 801 93 123037 113 259 301 35 514 42 627 57 745 825 ( 300) 97 124199 321 79 663 857 83 981 125089 235 95[ 300] 465 595 745 824[ 300] 950 126142 209 31 395 514[ 300] 18 664 82 94 731 897 127242 317 574 716 872 986 128034 135 275 474 94 531 65[ 1500] 735 74 800 901 16 31 77 129027 137 213 45 485 574 685 717 130158 243 389 717 98 867 953 131320 568 94 758 76 132178 295 130001 559 64 622 755 76( 1500) 133038 132 242 377 79 82 422 690 867 968 134127[ 1500] 209 94 323 57[ 500] 432 515 27 745 62 880 135189[ 500] 95 433 601[ 300] 68 92 793 905 24 130074 108 299 308 18 556 95 668 713 817 18 137077 80 324 411 46 84 97 98[ 3000] 657 766 813 904 138086 247 392 475 795 139005 81 350 500 46[ 3000] 717 24 140073 159 86 88 265 77 312 525 85 676 754 141150 267 373 [ 3000] 461 516 34 53 699[ 300] 896 98 935 69 142107 55[ 500] 256 71 419 633 78 803 10 13 67 931 143103 14 69 85 249 522 89 601[ 500] 81 742 819 141007 29 35 55 144 47 67 373 417 502[ 1500] 76 87 840 948 145033 67 87 251 360 404 69[ 1500] 611 89 99 752 86 140024 14 52 74 81 237 533 38 52 751 861 147038 327 402 70 514 63 681 703 30[ 1500] 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45 93 Die Versammlung des Fachvereins der Buchbinder und verwandten Berufsgenossen vom 23. November hatte sich zunächst mit einem Antrag des Vorstandes zu beschäftigen, welcher besagte, die Buchdrucker aus der Vereinskasse mit 100 M. zu unterstüßen; ferner Bons, à 10 Pf., auszugeben und deren Erlös gleichfalls den Buchdruckern zuzuführen. Nach lebhafter Debatte wurde dieser Antrag abgelehnt und dafür beschlossen, 200 Mart aus der Vereinskasse durch den Verbandsvorstand der Zentralstelle der Buchdrucker zu überweisen, ferner den Verbandsvorstand zu ersuchen, aus der Verbandskasse 1000 m. gleichfalls für die Buchdrucker zu bewilligen. Von der Wahl einer Kominission zur Aufnahme der Berufsstatistik wurde Abstand genommen, da man der Hoffnung Raum gab, nach dem bald zu erhoffenden Anschluß der noch isolirt stehenden Branchenvereine ein günstigeres Ergebniß der statistischen Aufnahme erzielen zu fönnen. Demgemäß wurde die Aufnahme der Statistik bis Januar nächsten Jahres verschoben und alsdann die Ersatzwahl für ein Mitglied des Arbeitsnachweises vorgenommen, wofür Herr Mehler bestimmt wurde. Nachdem Herr Wutrisch die Kollegen auf die Arbeiterschule aufmerksam gemacht hatte, deren lehrreicher Unterricht Jedem von großem Nutzen sei, gab der Vorfigende bekannt, daß die nächste Versammlung am 30. November ausfällt zu Gunsten der öffentlichen Versammlung aller in Buchbindereien und den in verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Pflicht eines Jeden sei es, in dieser Versammlung zu erscheinen. " 50032 268 352 450 76 842 89 51048 133 256 87 443[ 800] 525 48 768 995 52096 365 683 753[ 1500] 79 53013 1300] 105 88 238[ 5001 65 311 37 467 525 53 59 664 74 747 906 29 95 54097 118 263 321 463 96 506 628 74 710 5 98 931 46 48 55009 15 103 35 210 377 460 525 622 704 811 56139[ 1500] 84 536 608-37[ 15000] 62 57123 41 237 418 622 62 780 897 928 58027 201 15 26[ 15001 32 37 417 657 757 828 59018 35 37 194 267 68 333 427 85 556 687 983 150039[ 3000] 15 248 354 520 622 61 719 888 950 151024 126 58 91 468 555[ 300] 91 664 728 59 74 803 40 46 90 152015 31 128 80 369 617 822 944 95 153136 225 51 303 419 25 69[ 50] 622 50 97 794 829 ( 3000] 905 35 58 67 151010 239 41 409 43 650 60 795[ 3000] 887[ 500] 155038 112[ 300] 262 69 373 84 718 37 808 41 963 156) 47 67 135 306 434 66( 500] 516 608 39 77 773 800 17 911 37 157028 152 203 306 99 488 713 28 834 158057 165[ 300] 290 324 25 567 819 159102 73 261 420 88 834 951 für 160 56 299[ 1500] 335 578 617 71* 5 738 814 78 928 101324 50 583 670 757 96 848 162106 35 275 444 91 98 505 69 635 742 933 53 85 163261 66 322 43 95 702 37 40 80 861 91 919 164021 95 187 332 432 502 602( 500) 721[ 600] 59 87 952 85 165030 184 219 76 316 410( 390] 515 723 801 31 917 50 51 166015 166 620 43 804 921( 500) 167 145 53 142 84 207 92 386 478 553 661 78 765 90 812 915 168225 46[ 1500] 8) 346 415 638 786 810[ 3000] 74 87 908 169057 197[ 5001 288 88 628 701 922 60007 42 87 452 74 92 545 65 79 612 19 78 926[ 1500] 61095 360 508 11 73 666 724[ 10000] 69 804 920 62001 38 120 236 66 337 412 62 506[ 300] 776 817 63214 418 30001 60 571 739 857 64024 226 315 65 90 417 585 612 29 807 999 65036 128[ 500] 226 15001 67 340 405 80 520 28[ 300] 42 694 776 852 66198 203 62[ 1500] 490 636 41 79 721 29 938 73 67049[ 300] 364 96[ 1500] 529 82 69J[ 3000] 702 47 80 910 14 13001 CS185 223 56 353 695 803[ 500] 33 997 69101 245 00 334 57 553 624 705 20171 305 548 642 50 99 711 38 49 88 931 64 71085 186 270[ 3000] 414[ 300] 539 87 678 814 17 23 47 72198 384 404 7 13 16 66 566 778 918 30 73 75 73015 97 216 74 465 537 39 603 731 989 92[ 1500] 93 74020 55[ 1500] 105 14 83 91 231 88 301 446 545 78 803 10 18 903 75279 379 431 57 536 93 680 916 76027[ 300] 146 269 34 91 471 75 518 52 744 843 915 77000 13 104 368 1500] 545 59 625 714 82 826( 500) 917 78001 72 96 97 192 269 95 335 550 685 95 755 69 836 79192[ 30001 239 446 91 515 612 850 922 Der Allgemeine deutsche Sattlerverein( Filiale Berlin) hielt am 21. 5. Mts. seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Dieselbe bot einen Vortrag des Herrn Dr. Zadek über: Syphilis", der mit allgemeinem Beifall aufgenommen wurde. Unter Verschiedenem" schilderte ein anwesender Vertreter der Buchdrucker die Ursachen des Streits dieser Branche und stellte den Antrag, nur in solchen Buchdruckereien Drucksachen anfertigen zu lassen, welche die Forderungen der Gehilfen bewilligt haben. Zur Abstimmung über diesen Antrag wurde indeß nicht geschritten, da die Durchführung des darin Gesagten von mehreren Seiten für ganz selbstverständlich erklärt wurde. Herr Fischer bat um Veranstaltung von Geldsammlungen für die streifenden Buchdrucker, worauf der Vorsitzende erklärte, daß der Zentralvorstand hier die nöthigen Maßregeln ergreifen werde. Im Weiteren schilderte Herr Dittbener die beim Sattlermeister Conrad herrschenden Zustände und führte an, daß sogar die in der Werkstube arbeitenden Kollegen für Beleuchtung selber orgen müßten, woran zum größten Theil die auswärtigen Kollegen Schuld trügen. Die Herren Peter, Thomaschewsti und Börsch waren dagegen ier Meinung, daß in anderen Ge schäften es gerade ein großer Theil der Berliner Kollegen sei, wetcher zu den menschenunwürdigsten Bedingungen sich hergebe, von Morgens 4 Uhr bis Nachts 12 Uhr arbeite, außerdem aber noch versuche, andere Kollegen aus der Arbeit zu bringen, und überhaupt stets auf Seite der Fabrikanten stehe. " Reda Na distuffic zu Ende Berhant als dies 170049 115 282 470 553 726 35 58 879 991 171027 33 70 119,98 224 90 314 450 94 503 610 20 35 869 82 981 172080 338 406 78 503 97 673 784 853 991 173002 197 328 33 64 559 65 642 830 59 78 955 174026 288 477 5 1 78 851[ 500] 81 175028 32 124 28 723 63 807 53 57 176038 152 62 90 96 594 691 771 887[ 300] 921 70 80 17707 110 24 277 509 92 899 911 178015 49 73 107 257 510[ 3000] 25 87 95 72 61 800 93 984 179041 132 221 32 36 348 69 446 776 844 189033 219 81[ 3000] 95 437 507 68 655 802 54 181135 240 62 376 367 614 68[ 300] 753 90 832 128029 147 82 313 413 68 637_827 ( 300) 51 90 922 183083 354 535.717[ 300] 36 872 977 184157 80 597 602 18 42 819 53 958 185012 129 231 78 379 518[ 300] 88 89 870 78 905 13000] 24 50 186039 50 51( 3000) 95 101 247 487 525 97 864 923 187207 90 339 56 71 583 629 781 892 912[ 500] 48 71 188150 200 330 413 511 83 649 789 901 189026 176 210 326 67 8) 406 31 31 94 688[ 3000) 731 78 8: 030 55 141 283 86 441 89 533 717 25 71 867 81017 81 216 696 711 819 913 82101 38 247 318 504 75 84 93 603 86 716 31 993 3000 133 39 292 504 629 34 739 84216 316 659 789[ 1500] 808 63 972 8.040 22; 339 519 66 677 79 704 93 80165 89 95 332 95 469 76 91 562 714 809 8.217 13001 304 435 668 838[ 500] 995 98 1500] 015 79 85 156 397 568 832 40 44 923 46 89030 177 98 250 376 99 531 90010 14 75 274 339 434 37 49 52 637 739 95 91041[ 3000] 115 Sc der Ver wie er Etatsde Reichsta 12. Ziehung der 4. Klasse 185. Königl. Preuß. Lotterie.| 227 41[ 300] 60 429 561 799 868 80 960 92111 22 232 575 637 796 903 614 925 Biehung vom 30. November 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mark find den betreffenden Nummern: in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 7 19 133 316 62 500 10 24 57 828 40[ 300] 48 1008 109 211 15 92 393 405 711 838 74 906 2224 447 86 575 601 931 3137 40 248 61 494 510 16 620 850 134 45 201 318 440 93 557 86 6 6 708 70 800 51 76 907[ 1500] 5014 366 555 6 5 6000[ 5001 31 41 55 78 135 603 9 4 897 901 43 7274 85 342 624 45 55 66 86 712 41 801 95 993 8000 39 377 [ 1500] 420 568[ 500] 96 821 67 9008 22 113 61 300 18 75 86 505 28 722 837 40 83 die gan Interes 52 9: 3059 146[ 1500] 200 2 11 20 489 524 682 820 49[ 1500] 907[ 500] 41 9102; 174 211 40 50 89 445 594 695 15000] 741 42 67 808 69 950 95091 152 243 402 46 513 47 74 748 68 99 832 96077[ 3000] 245 443 518 82 670 760 835 972 97166 84 316 77 511 726 941 80 98033 199 384 483 684 940 99151 313 52 927 64 1003 36 255 378 410 553 59 77[ 1500] 99 630 745 98 804 79 930 35 11163 68 97 405 533 55 903 12013 157 281 324 70 82 446 65 528 13184 232[ 500] 90 306 458 81 93 517( 15001 73 612 712 14125 26 [ 300] 67 80 30 16 400 2[ 300] 4 5 632 94 758 15172 419 26 836 912 16146 55 81 236 502 781( 15001 904 13 17082 169 517 93 690 863 925 18085 135 203 318 423 570 653 771 19237 424 69 80 515 21 51 663 Der Verein zur Wahrung der Interessen der Gast- und Schantwirthe Berlins und Umgegend hielt am 20. d. M. eine Mitgliederversammlung ab. Der angekündigte Vortrag mußte fortfallen, auch wurde vorläufig von einer weiteren Besprechung der neuen Polizeiverfügungen Abstand genommen und dafür in eine Diskussion eingetreten über die Einführung des Gastwirthsgehilfen" als Publitationsorgan für den Verein. Nach längerer Debatte wurde der Antrag Zubeil angenommen, wonach der„ Gastwirthsgehilfe" Publikationsorgan wird und der Abonnementspreis pro Mitglied und Vierteljahr 50 Pf. beträgt. Die anderen 50 Pf. pro Eremplar werden aus der Vereinskasse bewilligt und hierauf dem Mitglied Aug. Günther in einer Privatklagefache Rechtsschuh bewilligt und dann als Mitglieder aufgenommen die Herren H. Otte, Fliederstr. 14, P. Faustmann, Reichenbergerstr. 73a, Otto Klein, Schönleinstr. 6. Man beschloß dann, den streitenden Weißgerbern, den Handschuhmachern und den Buchdruckerei- Hilfsarbeitern je 75 M. zu bewilligen. 924 32 41 einer ga Bolfsve 100232 421 35 536 38 98 722 28 922 93 101023[ 3000] 43 88 122 69 70 572 734 41 928 102163( 1500] 389 90 429 60[ 300] 588 711 834 49 977 103062 108 25 33 290 321 87 565 829 104057 122 50 245 363 72 598 998 105227 50 440 51 601 40 703 78 827 38 987 106112 30 617 701 28 57 87 801 971 108226 364 96 407 82 531 624 848 49 73 284 10 46 652 778 809 925 99 107156 81 84 219 49 354 69 402 83 955 109022 155 216 302 60 84 449 769 74 991 und di Bublifu Don De handen gweier Gi der Ein Bugehen, Derjenig groß, d Pflichte eine lei De 110163 230 302 14 456 592 695 111054 197 271 461 602 5 703 64 835 87 112032 1300] 63. 120 281 397 799 915 28 35 113168 235 77 402 32 84 552 97 626 716 36 95 114056 179[ 00] 325 51[ 300] 522 38 45 687 759 868 955 71 90 115055 230 82 338 617 74 89 756 56 60 76 116070 129 319[ 1500] 415 507 9 740[ 15 0001 931 117075 15[ 300] 94 201 4 32 42 475 118165 243 466 604 83[ 3000] 774 77 119022 235 402 14 19 75 531 90 885 972 81 87 120056 99 195 280 347 558 121025 88 128 34 247 302 9 421 35 49 501 43[ 300] 795 899 122016 137[ 300] 88 210 61 90 336 494 513 25 26 29 53 668 78 856[ 3000] 996 12: 3070[ 300] 104 45 64 66 90 220 35 632 932 124223 580 601 59 737 84 802 939 67 71 80 125044 125 49 309[ 30] 65 43) 58 90 562 633[ 500] 93 719 837 74 915 22 40 126019 59 66 176 232 34 444 563[ 3000] 616 92 97 715 95 802 41 51 127140 61 67 253 445 48 516 949 128066 82[ 150] 101 387 450 516 35 661 728 36 88 1: 29055 246 74 402 17 1500] 89 536 682 716 20014[ 150] 46 238 77[ 50] 312 67 478 503 619 69[ 1500] 21125 38 393 590 770[ 3000] 816 22107[ 300] 250 559 93 628 50 816 938 23043 69 80 160 70 850 86 512 48 72 609 41 54 68 74 80 729 51 823 61 949 66 24042 87 221 366 432 98 745 932 25096[ 1500] 149 280 380[ 500] 400 27 539 45 609 727 01 8 4 51 83 26132 219 33 461 883 94 27035 159 231 490 503 606 760 951 75 28051 99 123 219[ 300] 379 440 73 616 45 786 819 86 29076 138 83 203 4 335 406 83 546 30181 203 63 679 95 96 753[ 3000] 61 917 63[ 3000] 31393 586 613 96 778 817 65 78 947 32089 141 69 77 407[ 3000] 9 25 97 724 31 937 70 130001 33032 260 333 70 544 49 625 34 60 760 818 903 64 13000] 65 34015 22 147 242( 300) 379 91[ 501 414 21 46 71 572 92 820 75 950 62 66[ 1500] 35108 22 210 67 713 20 54 91 818 23 39 62 77 978 3600 396 465 704 958 88 89 3729; 362 95 446 518 85 621 59 844 919 54 [ 1500] 38066 88 212[ 3000] 53 78 326 41 655 730 52 868 921 30081 285 431[ 300] 59 521 628 50 748 67 853 56 937 Die Versammlung der Arbeiter Bildungsschule des Südbezirks, welche an 22. November auf Tivoli stattfand, erfreute sich wiederum eines zahlreichen Besuchs. Herr Lehrer Fiebig hielt einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über das Thema:" Sprache ohne Worte." Zur Diskussion meldete sich Niemand. Den Schluß bildete ein gemüthliches Beisammensein, das durch Vorträge des Gesangvereins Frühlingsluft" verschönt wurde. 847.957 liegt in fich ihre die Ret jener de lichen 130049 187 99 220 338 446[ 30 000] 91 93 518 86 605 18 61 131042 589[ 1500] 649 76 733 37 822 72 911 49 76 132025 167 91 329 30 13000] 558[ 3000] 65 684[ 300] 703 5 35 827 944 96 13: 32: 5[ 500] 427 35 683 732 56 85 87 810 49 134413 507 629 807 93 928 64 135127 334 77 82 424 41 75 514 59 87 136221 300( 500] 66 478 94 97 518 56 85 620 32 787 808 904[ 300] 25 36[ 500] 81[ 30 01 84 137031 47 31 57 73 452 576 625 55 806 93 906 138022 37 359 734[ 1500] 43 859 94 909 4[ 3000] 95 11500 130007 92 344 541 685 785 832 910 29 40121[ 50] 78[ 300] 277 405 27 519 60 677[ 5001 703 865 74 921 81 41019 20 452 11500] 71 752 862 98 918 42174 213 359 446 62 85 140010 59 301 8[ 500] 94 11500] 611 700 49 55 857 955 141161 62 [ 1500] 349 64 609 31 76 754 942 43018 263 337 86 427 68 545 623 728 30 44127 51 61 62 212 37 318 516 24 605 1300] 54 782 819 44 45082 126 485 592 730 70 883 940 4602) 98 117 32 405 627 1500) 84 762 834 7 909 47037 82 96 13000] 174( 3001 43 520 638 41 70 825 77 929 48124 94 98 276 413 70 578 86 936 73[ 500] 49028 81 144 90 336 57 475 915 50050 199 219 27 75 90 332 411 505 92 653 884 51097 122[ 5000] 206 335 514 677 883 992 52092 128 70 222( 3000] 331.46 68 92 583 629 48 781 85 838( 500) 53024 127 94 378 13000 61382 881 937[ 1500] 54003 31 160 205 367 503 92 929 47 55007 161 85[ 300] 334 557 92 644 50 72 923 69 56076 215 94 714 93 832 57077 109 375 84 588 795 880 95 902[ 1500] 47 93 58343 406 812 21 913 70 73 77 59054 68 96 272 401 577 691 722 817 75 93 923 Die Arbeiter Bildungsschule( Ostbezirk) hielt am Dienstag eine Agitationsversammlung in Bräuer's Lokal, Frankfurterstraße 74 ab, in welcher Herr Dr. Mischke, Lehrer für Mittel- und Oberdeutsch an der Ostschule, einen Vortrag über die Sintfluth hielt, wofür ihm reicher Beifall gespendet wurde. In der Diskussion fanden verschiedene Fragen, welche den Vortrag betrafen, durch den Referenten Beantwortung. Die Frage, ob es Thatsache sei, daß die Arbeiter Bildungsschule für den be treffenden Abend 10 M. für den Saal bezahlt habe( siehe das Inferat Achtung!" in der Dienstagsnummer des Vorwärts"), wurde vom Vorsitzenden dahin beantwortet, daß weder dem Vorstand noch der Schulfommission davon etwas bekannt sei. Mit einem dreifachen Hoch auf das Gedeihen der Arbeiter- Bildungsschule schloß die zahlreich besuchte Versammlung. bas g daß ihr So unhe erschein 89 95 2H0) 92 352 406 23 24 98 652 767 142060 92 190 344 79 86 602 878 95 962 143141 56 222 309 19 500 643[ 500] 74 857 930 46 144031 49 93 105 25 59 329 424 43 74 506 12 36 619 785 841 971 77 145266 1300] 300 6 78 452 60 98 529 60 91[ 1500] 612 75 854 914 77 14615 73 351 645 902 147061 159 483 559 641 747 803 11 982 148060 122 470 95 540 778[ 1500] 828 33 965 149170 330 61 536 80 99 603 849 971 150068 129 267 309[ 1500] 423[ 3000] 910 151054 140 80 246 408 548 73 640 858 960 152032 165 68 231 87 335 414 17 26 43 73 95 55 61 677 816 56 153045[ 1500] 199 633 724 867 154118 230 348 73 431 67 505 606 42 713 52 31.71 155009 29 53 284 97 365 75 466 545 91 623 768 852 91 156074 251 57 749 852 976 157076 84[ 500] 150 307 401[ 1500] 73 525 698 130001 729 37 S09 96 922 55 57 158015 37 129 229 97 98 649 724 81 912 85 159011 110 18 20 269[ 1500] 321 68 87 88 495 531 61 77 615 730 41 846[ 30] 60020 137 211 47 1500] 83 418 39 66 500 22 96 621 737 61038 6 165 269 324 32 422 85 130001 530 72 92 785 800 960 62012 98 219 S1 [ 500) 491 638 49 8. 714 962 63014 30 59 66 88 224 312 87 651 66 834 61031 177 93 265 78 92 360 536 648 63 92 736 801 32 56 65067 113 239 72 492 526 609 716 43 66101 233 1500] 382 474[ 30001 516 31 612 38 794 954 62 67012 67 277 94 457 583[ 1500] 764 808 44 915 C8246 496 682 86 775 912 69053 285 909 31 A früherer es dies fern zu Go feb Partei handlu fonderr 510 734 982 162019 155 734 827 955 163027 39 82 728 61 921 100113 239 479 575[ 1500] 955 161035 37 160 327 415[ 3000] 39 164067 236( 3000] 59 99 316 25 69 595 621 44 702 867 995 165061 64 164 229 361 71 13001 85 543 48 84 91 643 727 85 836 921 166043 63 116 50 76 84 95[ 1500] 238 316 435 541 743 54 93 801 42 952 167047 40 89 169026 83 279 322 479 506 40 757 67 921 63 97 81 154 405 585 13000] 616 32 168262 631 53 59 722 806[ 300] 21[ 500] 170019 123 62[ 500] 292 579 625 44 67 825 45 54[ 15001 83 945 61 171096 380 437 561[ 3000] 85 819 923 72 90 172039 249 69 363 90 482[ 300] 36 636 92 772 81 984 173117 82 316[ 1500] 76 434 752 93 174152 259 316 491 575 770 812 966 67 175076 319( 5000) 20 602 601 725 8: 8 64 998 176287 343 484 668[ 1500] 746 80 874 985 177007 79 248 591 679 756 178127 63 88 226 488 179063 69 196 322 476 620 834 45 70305 52 137 277 344[ 500) 768 834 49 92 945 71254 378 487 578 888 931 7: 2011 129 398 511 627[ 500] 41 903 73005 94 99 238 358 [ 500] 546 620 29 725 57 74302 47 62[ 3000) 80 677[ 300] 75126 55 150 312 558 621 70 84 806 85 91 992 76036 74 254 98 345[ 1500] 495 788 818 30 41 66 85( 150) 954 77214 3: 9 47 629 738 3001 99 918 23 79 78250 401 47 77 544 818 83 930 72 79139 48 207 390 496 630 834 935[ 1500] S0036 195 281 366 96 981 81176 213 64 85 351 412 611 74 738 62 846 92 921 82036 129 67 1301 402 1500] 27 90 538[ 1500] 629 [ 1500] 36 39 901 16 51 83005 373[ 30] 85 93 576 97 602 44 89 92 728 923 30 84023 42 132 83 88 435 579 681 841 936[ 300] 90 85006 11 180 216 34 53 335[ 5000] 583 89 648[ 1500] 53 865 81 903 48 89 80014 135 253 330 516 32 632 732 65 69 805 77 903 35 36 60 87019 64 109 238 60 380 85 87 517 660 790 806 10 25[ 3000] 88224 320 64[ 300] 418 34 84 520 23 92 606 814[ 300] 75 959 89122[ 300] 297 311 554 8 699 777 90 910 29 90028[ 1500] 69 174 285 477[ 500] 581 88 810 95 983 01191 91 fommi ficher 1 180060 174 93[ 1500] 209 392 414 634 79[ 300] 787 813 28 52 58 941 181164 218 347 71 421 544 859 905 182298 406 69 531 708 803 67 78 927 29 183183 233 323 52[ 1500] 87 652 54 799 80 18 63 940 9 13000] 184 01 132[ 1500] 397 545 85 684 824 95 185046 423 537 71 645 714[ 1500] 818 72 186055 83 138 54 83 343 476 91 829 49 87 187048 15 39 74[ 1500] 225 506 603 4 56 765 188029 30 53[ 3000] 123 201 28 51 73 98 387 457 589 633 57 836 66[ 30001 76 77[ 3000] 89 93 927 46 189015 87 89 296 313 486 643 773 888 963 Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW. Beuthstraße 2. Nachbruc Gefühl Partei und fe thun jo hunder hatte, R hat fei Augen heftig D Brei furchte feiner nicht r der Ge dem erhellte danken Nacht, Scheint