Nr. 249. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftrterter Sonntags Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft: Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Beitungss Pretstifte für 1899 unter Br. 7820. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts 元 Berliner Dolksblaff. 16. Jahrg. Dte Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgeipaltene Kolonelgeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. " Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der& rpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Rmt I, nr. 1508, Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. " Die gute Gesellschaft. Dienstag, den 24. Oftober 1899. Expedition: SW. 19, Bently- Straße 3. Es wird ein leichtes sein, die Zuchthausvorlage fo umzuarbeiten, daß sie diesen Wünschen des„ Adelsblattes" entspricht. Wenigstens werden wir dann eine Denkschrift vorgelegt erhalten, die allen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt; denn sie wird einfach das Stenogramm des Harmlosen- Prozesses enthalten. Die Kriegsdebatte im englischen Parlament. den Vergleich mit den„ vergnügungssüchtigen" Arbeitern ertragen? Wie verwerflich erschienen bisher die Arbeiter, die, allem Die Herren Angeklagten" im Harmlosen- Prozeß sind dealismus fremd und der materialistischen Denkweise ergeben, nun die„ Herren Freigesprochenen". Mögen sie es sein! Wir nur an die Verkürzung der Arbeitszeit und die Verbesserung haben ja von vorn herein betont, daß es für die Deffentlich des Lohnes dachten! Leider aber sah man bei den meisten feit vollständig gleichgültig ist, ob die drei adligen Jeu- Brüder, Harmlosen überhaupt keine Arbeit, und die ideale Beschäftigung die von der Spielbank direkt auf die Moabiter Anklagebant bildete bei allen der intime Umgang mit Karten, blauen bersetzt worden waren, freigesprochen oder mit ein paar Monaten Lappen, anzupumpenden Oberkellnern, Pferden und Kokotten. Gefängnis wegen gewerbsmäßigen Glückspiels bestraft würden. Man begreift nach alledem, daß die herrschenden Klassen Das Parlament und die Militärausgaben. Die Haltung der Irländer Um eine Falschspielerbande, die im Lande herumzieht, um nicht eben mit Stolz auf die Ergebnisse des Harmlosen- und die Parteien. Eine Bismarck Reminiscenz. Wie man Depeschen redigiert. Heftige Anflagen gegen Chamberlain. Leichtsinnige junge Leute zum Spiel zu verführen und auszu- Prozesses blicken, in dem sich ihr Nachwuchs als geistig nehmen, hat es sich bei den„ Harmlosen" nicht gehandelt, und moralisch so unsäglich tiefstehend dargestellt hat. London, den 21. Oftober. Ueber die„ Siege" in Südafrika sind die Jingos außer sich vor sondern bei Angeklagten sowohl wie bei Zeugen nur um Man begreift, daß diesen Leuten Leuten ein Schuldig. Entzücken. Sie sehen schon das Ende des Krieges und die Unter" Kavaliere", die auf dem besten Wege waren, sich und spruch vielleicht lieber gewesen wäre, weil werfung der Boeren in nächster Nähe. Ob sich das nun alles so ihre Angehörigen zu ruinieren Ja, im Zeugenraum waren dem Freispruch doch gar zu leicht der Sinn aufzuerlegen ist, machen wird, werden die nächsten Tage erkennen laffen. Sicher ist, wohl manche, die diesem Ziel schon bedeutend näher waren, daß es ein Unrecht gewesen wäre, ein paar zufällig in die daß je länger sich der Krieg hinzieht, sich umsomehr die Aussichten als die Angeklagten. Maschen der Justiz Geratene zu bestrafen, während alle ihre der Engländer verbessern. An der Bestrafung dieser Leute hatte also die Deffent Standes- und Klassengenossen genau dasselbe thun oder unlichkeit gar kein Interesse, und den zufällig auf die Anklage- gestraft gethan haben. bant Geratenen mag man ruhig ihr Glück gönnen, mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. . diet Inzwischen hat das behufs Bewilligung der Kriegsausgaben eins berufene Barlament eine politische Debatte großen Stils gehabt. Dem Harmlosen- Prozeß bleibt das Verdienst, das sittliche Die Chamberlainsche Diplomatie wurde von der Opposition scharf Niveau gezeigt zu haben, auf dem die zukünftigen Gesellschaftsgeberdeten sich die Irländer, deren Reichsfeindschaft" traditionell aufs Korn genommen. Am heftigsten, aber auch am unwirksamsten stügen, die Kämpfer gegen den Umsturz und für Religion, ist. Innerhalb wie außerhalb des Parlaments haben sie nicht den Ordnung und Sitte stehen. geringsten Hehl daraus gemacht, daß sie den Boeren den Sieg Die Herren Angeklagten" sind frei. Aber ihre Klasse ist wünschen ja, fie haben ihre wirklichen Empfindungen womöglich noch übertrieben und in der die Gefühle der Engländer möglichst berleßenden Form vorgebracht. An Entrüstung darüber hat es nicht Hebertritt zur unionistischen Partei erklärt, von gerichtlichen Vergefehlt; einige bekannte Liberale haben sogar daraufhin ihren folgungen aber, wie sie anderwärts taum ausbleiben würden, iſt die Fren im Parlament durch einen guten Wizz abzuführen. Minister Balfour hat sich damit begnügt, lands zu helfen, erklärte er, hätten es die Fren noch nie fehlen lassen, An Kundgebung ihres guten Willens, dem jeweiligen Feind Engbisher aber habe sich dieser Beistand er wisse nicht, ob er ihn als weniger denn wertlos erwiesen. moralisch bezeichnen könne gewöhnlich den Betreffenden als Aber ein wirkliches Verdienst hat sich der Prozeß dadurch erworben, daß er die Welt einen tiefen Blick thun ließ in die Lebensanschauung und Lebensführung der goldenen Jugend, derselben Leute, die später dazu berufen sind, auf den bergerichtet. schiedensten Gebieten die Führer der Nation zu sein. Sicherlich hat die Oeffentlichkeit ein starkes Interesse daran, die Leute, die sich auf den maßgebenden und einträglichsten Bosten des Wirtschaftslebens befinden, die die Spigen der Gesellschaft bilden, die das Volk politisch regieren, nicht nur so zu sehen, wie sie sich öffentlich geben, sondern auch, wie sie wirklich sind. Bei der öffentlichen Schaustellung pflegt es ja meist sehr moralisch und salbungsvoll zuzugehen. Wenn Leute, wie die Harmlosen, zu Jahren und Stellung gekommen sind, dann geben sie sich als die festesten Staats- und Gesellschaftsstüken. Als Arbeitgeber jammern sie über die Verrohung, Begehrlichkeit und Unsittlichkeit der Arbeiterjugend; als Beamte ziehen sie die wirklichen oder vermeintlichen Missethaten der Arbeiter vor das Forum der strengen Gesetzlichkeit; als Politiker machen sie Ausnahme, Umsturz- und Zuchthausgesetze gegen die verkommene Arbeiterbevölkerung. Die Momentbilder aber, die in Moabit am staunenden Auge der Oeffentlichkeit vorüberzogen, haben gezeigt, wie viel tausendmal verwahrloster, unjittlicher und begehrlicher die Jugend der bei uns herrschenden Klassen in Wirklichkeit ist. Und es waren da ja alle Typen der herrschenden Klassen bertreten. Auf der Anklagebant: ein junger, zu den besten Hoffnungen berechtigender" Regierungsvertreter, der nun, nach der Freisprechung, vermutlich seine Karriere fortfehen und es noch bis zum preußischen Minister bringen fann. Ferner ein junger Adeliger, der einige Jahre Gardelieutenant gewesen war und nun mit dem Gelde seines Vaters Teilhaber einer großen Holzfirma werden und bedeutende Sägewerke in den Wäldern des Harzes leiten sollte. Man darf erwarten, den jungen Herrn in wenigen Jahren als Chef eines industriellen Etablissements wiederzufinden, der über Hunderte, vielleicht Tausende von Arbeitern zu gebieten hat, über deren Genußsucht und Begehrlichkeit der mit Unternehmer- Intelligenz Behaftete alsdann flagen wird. Der dritte Angeklagte war schon in jungen Jahren erfolg reicher Börsianer, der Repräsentant des Handels auf der Anklagebant; wenn alles gut geht, wird man ihm vielleicht dereinst als einen wohlsituierten ehrbaren Kaufmann begegnen. Die Vertreter des Großgrundbesizes endlich fanden sich zahlreich in den adligen Gutsbesikern der Zeugenschaft, die sich ja von den angetlagten harmlosen in nichts unterschied. Die zunächst beteiligte Bresse sucht durch ein tüchtiges Aufgebot von Entrüstung den Anschein zu erwecken, daß die harmlojen nur feltene Ausnahmeerscheinungen seien. Der Reichsbote", das Pastorei- Blatt, läßt sich eine juristische Abhandlung schreiben, in der es heißt: " nicht die Nede. " Die Gewerbsmäßigkeit ist überall da vorhanden, wo der Wille des Spielers die fortgesetzte Ausübung einer auf einen fortgesetzten Erwerb gerichteten Thätigkeit zum Gegenstande und Ziele hat, d. h. den fortgesetzten Betrieb des Spiels zur Eriverbsquelle zu machen bestrebt ist. Die Thätigkeit kann selbstverständlich durch längere oder fürzere Zeiträume unterbrochen Führer der liberalen Partei, Campbell Bannermann, an der Politik Aus anderen Gründen that die Kritik, die der gegenwärtige sein, die Erwerbsquelle braucht nicht regelmäßig und dauernd zu der Regierung übte, dieser nicht sehr weh. In ein wirkliches Kreuzfließen; vielmehr ist die Gewerbsmäßigkeit auch da anzunehmen, verhör geriet dagegen Herr Chamberlain durch die Neden der Abwo nach der sich darbietenden Gelegenheit ein Gewinn gesucht und geordneten P. Stanhope, mitgenommen wird. Ist dieser Wille vorhanden, so genügt ein Edward Clarle die erſten beiden Rabitale, der letztere Sir William Harcourt und Sir Fall der Bethätigung, um die Gewerbsmäßigkeit erkennbar zu einer der rebellischen Unionisten. Mr. Stanhope beantragte ein Tadelsvotum gegen die Regierung, weil sie die Verhandlungen mit dem Transvaal so geführt habe, daß sie den Krieg Chamberlain, daß dieser sich nicht überwinden fonnte, ihm mit einent zur Folge hatten, und begründete es mit scharfen Ausfällen gegen wahren Schauer von beleidigenden Bemerkungen zu antworten. Englische Blätter verglichen die Art, wie der Kolonialminister mit dem radikalen Abgeordneten für Burnley umsprang, mit der Art, wie Bismard im Parlament auf unbequeme Opponenten loszu schlagen pflegte. Aber noch eine andere Reminiscenz an Bismarck machen." brachte die Debatte. Und das Blatt fügt hinzu: Wemi das, was die Angeklagten gethan haben, rechtlich straflos ist, so daß fie freigesprochen und die kolossalen Brozeß kosten der Staatstaffe aufgebürdet werden müssen, dann hat das Strafgesetz eine Lücke oder die Auslegung des bestehenden Gesetzes stimmt mit der Absicht des Gesetzgebers nicht überein. Jedenfalls steht dann das Gesetz oder das Urteil mit der Moral in einem schroffen Widerspruch; denn moralisch ist das Treiben der Angeklagten und ihrer Spielgenossen ganz allgemein auf das schärfste verurteilt worden und auch die Richter selbst weisen in Im Verlauf seiner Berteidigungsrede tam auch die Depesche ihrem Urteil auf diese moralische Verurteilung hin und scheinen fich ihr anzuschließen. Was aber moralisch so absolut verwerflichur Sprache, welche er am 28. August nach Pretoria geschickt und und zugleich von so schlimmen wirtschaftlichen und socialen die die Antwort auf den bekannten Vorschlag der TransvaalFolgen ist, nicht bloß für die Spieler selbst, sondern auch regierung enthielt, gegen den Verzicht Englands auf fernere Einfür deren Familien und dadurch für noch weitere Streise zu schiedsgerichtlicher Entscheidung anderer Streitfragen die Wartemischungen, Fallenlassen der Souzeränitätsansprüche und Zustimmung des Voltes, das muß auch von dem Gesetz verurteilt und frist für die Einbürgerung von Ausländern auf fünf Jahre herabgestraft werden. Geschieht das nicht, so werden sich die Spieler um das moralische Urteil blizwenig fümmern, sondern zusehen. Diese Depesche nun, in der es hieß, daß England auf die ihm auf Grund der Konventionen zustehenden Rechte nicht verzichten mit übermütigem Lächeln lustig weiter spielen, fie werden in dem tömne, und die bezüglich der Souzeränitätsfrage auf eine frühere ErBewußtsein, daß sich der Begriff der Gewerbsmäßigkeit als ein jo flärung verweist, in der die Ansprüche des Transvaals auf die Stellung dehnbarer, unbestinimiter und juristisch taum faßbarer in einem so eines international, selbstherrlichen Staats ganz unzulässig" feien, großen Prozeß erwiesen hat, nur noch desto ungenierter ihr Spiel diese Depesche, behauptet jept Herr Chamberlain, habe teine Abbetreiben und der Prozeß wird durch das freisprechende Urteil lehnung, sondern eine qualifizierte Annahme der erwähnten Vordie gegenteilige Wirkung von dem haben, was man von ihm schläge bedeutet. Wenn sie das sollte, fo fonnte sie wirklich laum erivartete: er wird statt zur Verminderung und Brandmarkung ungeschickter abgefaßt werden, und nicht minder ungeschickt war alsdes Spiels, zu dessen Vermehrung und sittlichen Vergleichgültigung dann wenige Tage vorher die Rede Chamberlains in Birming beitragen." Der Reichsbote" empfindet ganz richtig, daß die Freisprechung die bekannten Drohworte aussticß, daß die Uhr im Begriffe stehe ham, worin er bitter über Strügers Berschleppungspolitit loszog und die Wucht und den Wert einer herben Satire hat. Man mußte frei- abzulaufen. Die Regierung in Transvaal behandelte denn auch die Aber stolz werden die jetzigen Vertreter der Herrschenden sprechen, weil es ungerecht gewesen wäre, ein paar Zufällig- Heraus- Depesche als eine Ablehnung und griff auf den Vorschlag der Wartepflicht Klassen auf ihren Nachswuchs nicht eben sein. Wie tonnten gegriffene abzuftrafen, während die unzähligen anderen frei aus von sieben Jahren zurüd, worauf der legte Depeschenwechsel erfolgte, sie sonst so tapfer schmälen über die Unfittlichkeit" der gingen. Zumi mindesten hätte, wenn eine Berurteilung erfolgt wäre, der den Strieg zur Folge hatte. Arbeiterwelt! Nun hat sich gezeigt, daß keiner der fünftigen die Staatsanwaltschaft die Pflicht gehabt, konsequenter Weise gegen Vorkämpfer für die Heiligkeit von Ehe und Familie ohne fest eine Anzahl der Zeugen vorzugehen. Die Freisprechung bedeutet eingemietetes und bezahltes uneheliches Verhältnis" war. Das Eingeständnis, daß es sich um eine geſellſchaftliche Sitte, nicht Steiner aber hat auch nur daran gedacht, wie es Arbeiter dann frommen„ Reichsboten" lieber gewesen, wenn die drei Sünder als um eine Ausnahme- Entartung handle, und darum wäre es dem wenigstens zu thun pflegen, das uneheliche Verhältnis später die Allgemeinheit entfühnende Opfer geschlachtet worden wären. in ein eheliches umzuwandeln und zu legitimieren. Biel weiter geht das urtomische ,, Adelsblatt", das in rasendem Born nichts weniger als ein Ausnahmegesetz gegen die harmlojen Standesgenossen fordert: " Wie wußte man die Begehrlichkeit der Arbeiter zu schelten, die für ehrliche Arbeit auch ehrlichen Lohn erstreben. Und hier sah man die Sprößlinge der Edelsten und Besten von feinen andern Gedanken erfüllt, als sich durch emsigen Spielbetrieb, und hart an den Mauern des Gefängnisses vorbei. streifend, die für ihr Lotterleben nötigen Unsummen zu ergattern. Wie konnte man den Leichtsinn und die Vergnügungssucht der jungen Arbeiter brandmarken, die vielleicht am Sonnabend oder Sonntag einen Teil des verdienten Lohnes vergeudeten. Aber es war hier doch immerhin verdientes, erarbeitetes Geld. Den Nachwuchs der herrschenden Klassen jedoch sahen wir nicht nur das vom Vater bekommene Geld berjubeln, sondern auch im" unbaren" Spiel Zehntausende von„ Ehrenschulden" fontrahieren, die von der Familie wenn sie nicht den Sprößling aus den Listen der„ Gesellschaft" gestrichen sehen will bezahlt werden müssen, mag auch dabei das Leyte geopfert und die Familie ruiniert werden. Sollten diese Jünglinge, die in wüsten Spielorgien das Vermögen ihrer Väter, ihrer Schwestern verschleudern, wirklich " Man hat den Kampf gegen den Umsturz proklamiert und welcher rechte und echte Edelmann wollte solchen nicht seine volle Kraft weihen!-Schade nur, daß dieser Kampf sich bisher wesentlich auf falscher Operationslinie bewegt. Mit denen, welche sich offen zur Feindschaft gegen die bestehende Gesellschaftsordnung bekennen, fertig zu werden, erscheint dem über den Durchschnitt hinaus reichenden Blick Kinderspiel gegenüber dem Austurm auf die Zwingburg der Harmlosen Leute". Nicht im offiziellen Ulm sturz, nicht in Socialdemokraten und Anarchist en ersteht der historischen Ordnung die größte Gefahr. Diese tommt ihr aus den Kreisen, welche das zeigen wieder einmal ganz deutlich die aus der üppigen Vegetation des angeblich vornehmen reichshauptstädtischen Lebens hervoriproffenden Sumpfpflanzen zwar den Gentleman" auf den Lippen, aber keine Spur vom Edelmann in Herz und Seele tragen." Demgemäß fordert das Organ der christlichen Adelsgenossenschaft, is and " „ daß gesellschaftlich und behördlich mit fester Hand in diese socialen Raupennester gegriffen werden muß, denn sie sind die Sammelftellen und das Arsenal der Nevolution." Es liegt also entweder eine Tölpelei ersten Grades oder ein Redaktionskunststüc Chamberlains vor, das darauf abzielte, die Boeren in Irrtum über die Auffassung des englischen Kabinetts zu vor allem Sir Edward Clarke, der unter dem vorigen Ministerium verjeten. So wenigstens behandelten die nachfolgenden Redner, und Ginglands ist, die Sache. Er, der Tory, Sir Leonard Courtney, Salisbury General- Anwalt war und einer der angesehensten Juristen der liberale Unionist, und Mr. John Morley, der Radikale, wettvotum auch mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, so erhielt es doch weit eiferten in Brandmarkung dieser neuen Diplomatie, und wenn das Tadelsmehr Stimmen als vorausgesehen, nämlich 135 gegen 362 Stimmen. Außer Clarke und Courtney stimmten noch mehrere Mitglieder der Regierungspartei für den Antrag Stanhope. wurden allerhand Vergleiche angestellt zwischen der erwähnten und In der Presse aber der famosen Emser Depesche Bismards. Natürlich stimmten die Jren geschloffen für das Tadelsvotum. Desgleichen sämtliche, im Haus anwesende Arbeiter- Abgeordneten. Dagegen stimmten auch einige Liberale für die Regierung, während andere, darunter Mr. Campbell Bannerman, sich vor der Abstimmung entfernten. Chamberlains, bezw. des britischen Kolonialamts am Jamesonschen Jit der Debatte kam anch die Frage der Mitwisserschaft Ueberfall zur Sprache. Mr. Stanhope hatte auf die noch immer geheim gehaltenen Briefe des Anwalts Mr. Hawksley, verwiesen, unter denen sich auch ein Brief von Cecil Rhodes, Chamberlain an den Genannten befindet. Chamberlain erklärte darauf mit großer Entrüstung, daß er bereit sei, den Herren Campbell Bannerman und Harcourt, die Ehrenmänner seien, Einsicht in den Brief zu geben, nicht aber dem Mr. Stanhope. Mit Nhodes von bake er, Chamberlain, noch kein Wort über den Transvaal gewechselt| Freiheit zurüctehrst, sollst Du Deine Freude an der Partei haben, I und ebenso habe er keinerlei Beziehung zum( brittschen) Bund der Du Dein Leben gewidmet hast! Lebe wohl auf für Gildafrifa. Andererseits hält der Redacteur der Review 2iedersehnl of Reviews", Stead, scine Behauptung aufrecht, daß alle Teilnehmer am Jamejouichen Unternehmen, die er gesprochen, ihm verfichert hätten, man habe im britischen Kolonialamt von allen ihren Schritten gewußt. " Die Flottenpläne. Die konservative Kreuz 3eitung" und die offiziöse Genauer befehen, Taufen alle diese Erklärungen aneinander vor Norddeutsche Allgemeine Zeitung" haben sich bei. Mr. Stead, der feiner Zeit mehr als irgend sonst jemand für endlich so weit erholt, daß sie sich zu der Hamburger KaiserRhodes Reklame gemacht hat, nennt teine Namen, das Kolonialamt rede äußern. Die Kreuz- Zeitung" überbietet sich in Loyalitäts. ist aber ein weiter Begriff, und der Teilnehmer an dem Jamesonschen bezeugungen, die aber weder ihre Abneigung gegen die Unternehmen sind viele. Chamberlain braucht nicht selbst um die Marinepolitit ganz verwischen können, noch den verblüffend Sache gewußt zu haben, und er wird sich jedenfalls schön gehütet haben, offiziell oder mit seinem Namen sich einzunischen, Daß aber fatirischen Einfall zurückhalten, der in dem famosen Nat sich Beamte des Kolonialamts um die Sache gewußt haben und die äußert:„ Warum denn nicht die Summe, die der Kanalbau Wird das Regierung aus irgend welchen Gründen sich veranlaßt sicht, diese verschlingen würde, der Flotte zuwenden?" Beamten zu decken, das ist in hohem Grade wahrscheinlich. dem Kaiser angenehm fein, zu hören. Die offiziöse Auslassung der Norddeutschen Allgemeinen Beitung" lautet wörtlich: Alles in allem find das heute Dinge von mur mäßigem Interesse. Die Schuld der Personen am Krieg tritt im Moment zurüd vor der Gestaltung des Krieges selbst und seinen Folgen. Natürlich sind der Regierung die Militärkredite mit erdrückender Mehrheit bewilligt worden. Die Aussendung des mobilgemachten Memectorps hat gestern begonnen. Ueber die Schnelligkeit, mit der lich die Mobilmachung vollzogen, ist man hier sehr befriedigt. Dennoch, wie spät werden diese Truppen erst an Ort und Stelle sein und welche schwierige Aufgabe worden fie vorfinden, wenn sich das Striegsgläd den jetzt in Afrita ftationierten Truppen ungünstig erweist. Aus Blättern, die in der Hauptfache mit der Regierung gehen, stammt das farfaftische Wort, daß zwar die diplomatischen Verhandlungen mit dem Transvaal von der Kriegspartei, die militärischen Vorbereitungen aber von der Friedenspartei geführt worden seien. Im Punkte Zukunft von Südafrika taucht aber immer deutlicher der Plan der Bildung eines Dominiums selbstregierender Staaten unter einem britischen Generalgouverneur nach dem Muster von Kanada auf. 9th Politische Neberlicht. bi? Berlin, den 23. Oftober. Bum Magdeburger Majestätsbeleidigungs- Prozeß wird uns aus Magdeburg geschrieben: Genosse Albert Schmidt hat am legten Donnerstag die schriftliche Urteils ausfertigung zugestellt erhalten. Der entscheidende Paffus bezüglich Müllers lautet dahin, daß wohl ein Verdacht für feine mitthäterschaft bestehe, δα er sich an dem entscheidenden Tage in Magdeburg aufgehalten habe, daß aber ein dahingehender Beweis nicht erbracht sei. Danach ist Schmidt als Thäter im Sinne des Preßgefeges bestraft worden. Die Thäter schaft Müllers, die dem Urteil vom 9. Januar zu Grunde lag, läßt fich nicht mehr aufrechterhalten. Hierin liegt die neue Thatsache im Sinne des Gesetzes, die gegeben sein muß, soll der Antrag auf Einleitung des Wiederaufnahme Verfahrens Erfolg haben. Jufolge dessen hat Schmidt feine Revision zurückgezogen, das Urteil gegen ihn ist also rechtskräftig geworden. do Er wird in wenigen Tagen die Verbüßung der drei Jahre Gefängnis antreten und hat die von ihm innegehabten Mandate zum Reichstag und zur Magdeburger Stadtverordneten- Bersammlung verloren. Gleichzeitig hat der durch das schriftliche Urteil festgelegte That bestand Müllers Verteidiger, Nechtsanwalt OttoLandsberg- Magdeburg, die Handhabe geboten, mit seinem Antrag auf Einleitung des Wieder aufnahme- Verfahrens in Sachen Müller vorangehen. Es ist das aber unnötig geworden, da die Wagdeburger Staatsanwalt. schaft selber sofort nach Zurückziehung der Revision an die Straffammer mit dem entsprechenden Antrag herangetreten ist und außerdem gefordert hat, daß die Strafverbüßung Müllers Die Maurer Heinrich und Wilhelm Schwier und Heinrich Wesemann haben mit dem Tischler Christian Altvater, welcher am Streit gar nicht beteiligt war, ja nicht einmal organisiert sein soll, die Arbeitswilligen auf dem Neubau des Herrn Meinecke angesprochen, sie möchten doch die Arbeit einstellen. Da es gerade Feierabend war, so gingen sieben Arbeitswillige mit ihnen nach dem Weser- Thore zu über die Weser- Brücke, wobei es fortwährend zu Bänkereien und sogar Anrempelungen, aber nicht seitens der Streikenden, sondern der Arbeitswilligen fam, Go belam Heinrich Schwier ganz in der Nähe des Neubaues schon einen Stoß vor die Brust, daß er taumelte, Wilhelm Schwier sprang aber sofort dazwischen und rief: Macht teine Dummheiten, hier wird nicht geschlagen." Und dann zu seinen Begleitern: Macht, daß ihr fortlommt." So ging es über die ganze Weserbrücke und jenseits derselben schien es, als ob alles in Ruhe und Frieden berlaufen follte; da, bei der Trennng, als die Arbeitswilligen fich höhnisch entfernten, tam dem Wesemann der unglüdliche Einfall, einem der Arbeitswilligen einen Tritt auf der den Weg mitzugeben. Dieser Tritt ist das einzig Thatsächliche sein einen Tritt auf von den Fußtritten und Stockschlägen, welche die arbeitsbrillea fuirgten fich die Arbeitswilligen auf die Streifenwilligen Maurer in rohester Beije erhielten." Infolge Trittes Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, ist der MarineEtat für das Rechnungsjahr 1900 abgeschlossen und hält sich im Rahmen des Flottengefehes. Für das Etatsjahr 1900 ist eine Novelle zum Flottengesetz nicht in Aueficht gebes поттен. Wenn im übrigen einzelne Blätter darauf hinweisen, daß das jebige Flottengefeß einen Kompromiß darstelle zwischen Regierung und Bolksvertretung, der einseitig nicht dadurch gelöst werden Tönne, daß die verbündeten Regierungen eine Novelle vorlegten, so ist diese Darstellung geeignet, falsche Anschauungen zu erwecken, Zunächst darf daran erinnert werden, wie die Begründung zum Flottengesetz ausdrücklich den Hinweis enthält, daß der geschliche Sollbestand nicht nach fünftigen Be Sürfnissen, sondern nach den damaligen SeeInteressen des Reichs( Sommer 1807) be. meffen ist. den und den sie begleitenden Tischler, und die Prügelei be gann. Thatfache ist, daß die Arbeitswilligen ihre Messer haben, während gemacht Auffällig bleibt es unter diesen Umständen, daß nur die eine Partei, nicht auch die andere in haft genommen worden ist. die Tegten Arbeitswiligen, von denen her eine ja schon tot gejagt worden war, am Mittwoch ihre Arbeit wieder aufnehmen können. also wenn auch das, was an dem Vorfall noch nicht aufgeklärt ist, sich in einer für die Streifenden ungünstigen Weise aufklären folite, so steht jetzt schon fest, daß der Vorfall in der verlogensten Weise von der Scharfmacherpresse entstellt und aufgebauscht worden ist. feinen Gebrauch davon Denfalls Heinrich und Wilhelm Schwier " Eine Regierung. Die ein bindendes Versprechen abgäbe, innerhalb eines Beitraums von sechs Jahren weitere Forderungen zur Verstärkung der Behrkraft nicht zu stellen, würde nicht wie sehr übrigens die treilleitung der Mindener mur pflichtwidrig, sondern auch thöricht handeln, denn Maurer darauf bedacht ist, daß ja lein Arbeitswilliger belästigt die erforderliche Behrkraft ist abhängig von der Gestaltung verde, geht aus einem Aufruf hervor, der sich in der Bieleder politischen Verhältnisse und der militärischen Müstungenfelder Wolfswacht vom 17. Cffober findet. Darin werben anderer Staaten. Beides läßt sich aber anf sechs Jahre im bie Streifenden aufgefordert, auch nicht die geringste Gevoraus nicht übersehen, wie gerade die Entwicklung der legten legenheit zu irgend einer Nuheftörung zu geben, Jahre schlagend bewiesen hat. Es ist doch wohl selbstverständlich, vielinehr jeder Wöglichkeit zu einer solchen sorg. daß das Flottengesetz lediglich den Zwed hatte, ein Minimum iamt aus dem Wege zu gehen. Dann heißt es weiter: an Wehrkraft geseglich sicher au stellen, nicht aber ein Der Zuchthausturs lauert nur auch auf die geringfügigsten, Magimum. In der Budgetkommission sind diese Gesichtspuntie menschlich noce jo erklärlichen und entschuldbaren Ausschreitungen, feiner Zeit eingehend erörtert worden. um sie gegen Euch, gegen die Arbeiterbewegung auszunußen. Des= halb ist es bei Euch, die Ihr organisierte Arbeiter feid, gar nicht zu entschuldigen, wenn Ihr Euch von sonst ganz gerechten Aufwallungen hinreißen laßt." Andererseits kann nicht bestritten werden, daß die Marine verwaltung bei Vertretung des Flottengeiches die Neberzeugung hatte, daß der darin vorgesehene Sollbestand für mindestens hatte, daß der eben Jahre ausreichen würde. Als " 100 daher der Staatssekretär im nächsten Jahre wegen des Auf Die Agrarier und die Arbeitsnachweise der Kriegervereine. tauchens neuer Flottenpläne interpelliert wurde, erklärte er, daß man schreibt uus: Sie hatten es so gut gemeint, die allzeit die Absicht, einen neuen Flottenplan vorzulegen, nicht hervorgetreuesten vieger. Sie wollten die jungen alljährlich im Herbst getreten fei, im Gegenteil die Absicht bestehe, die Limitierung vom Militär zur Entlassung kommenden Reiervisten vor dem jocial. innezuhalten. demokratischen Gift" behüten und bewahren und gründeten zu diesem Man kann wohl mit Sicherheit annehmen, daß die verbündeten Zwede Arbeitsnaduveije für die zur Entlaffung tommenden Soldaten Regierungen innerhalb des Eerennats eine Verstärkung der oder gingen doch mit der Idee um, solche Institute ins Leben zu Flotte über den jenigen gefehlichen Sollbestand hinaus nur rufen. Schon hatte 3. 2 in Hamburg der Stameradschaftsbund der dann vom Reichstage fordern werden, wenn sie daffir 76 er einen solchen Arbeitsnadveis eingerichtet, für den der Ham sehr schwerwiegende Gründe haben. Tritt dieser Fall ein, so sollte burgische Staat sogar ein großes und schönes Bureau hergab zu man die Gründe ernstlich prüfen, sollte es aber in einer so hoch einem jährlichen Mietspreise von drei Marted sidedlid wichtigen Angelegenheit vermeiden, Gründe, che man sie fennt, Da kommt plößlich von einer Seite, von der die loyalen Krieger damit abzuthun, daß man behauptet, die Regierung fei überhaupt es am wenigsten erwartet hätten, der Befehl zum Abrüsten. In der nicht berechtigt. weitere Forderungen zu stellen. Der Zwed der letzten: Delegiertenversammlung des Hamburger Striegerverbandes artiger Agitationen ist zu durchfichtig. Wir glauben aber nicht, wurde vom Vorsitzenden ein Schreiben des Senats verlesen, in dem daß die verbündeten Regierungen sich dadurch abhalten derselbe auf Veranlassung des preußischen Kriegsministers den laffen würden, das zu thun, was fic im Intereffe des Kriegervereinen den Wunsch ausdrückt, fie möchten keine ArVaterlandes für erforderlich halten." beitsnachweis- Anstalten gründen, weil durch dieselben die ArbeitsAus dieser Auslaffung entnehmen wir zunächst die Verfräfte der jungen aur Entlaffung gekommenen Reservisten an die sicherung, daß die derzeitige Regierung nicht die Absicht hat Städte gefesselt und der Landwirtschaft entzogen werden könnten, der Preffe der Marinelieferanten zu Liebe- sich im Reichs- wodurch die so wie so schon sehr große Leutenot auf dem Lande" tage der Niederlage auszujeten, die unvermeidlich die Ein noch vergrößert würde. Den Kriegervereinen ist natürlich der bringung einer Flottenvorlage vor Ablauf des Serenuals zur Ses Striegsministers ausgefprochen wird, Befehl und sie werden die Wunsch eines hohen Senats", zumal wenn er auf Veranlassung Folge haben müßte. wenn der heilige Strieg" wider die Socialdemokratie dadurch beein " Leutenot auf dem Lande" ferner nicht zu vergrößern trachten, selbst trächtigt werden sollte. Bundes der Landwirte einstweilen ausgesetzt wird, so lange, bis die erneute Hauptverhandlung gegen Müller stattgefunden hat, in der nur seine Unschuld und damit seine Freisprechung erwiesen werden kann. An der Genehmigung des Antrages durch die Straffammer ist nicht zu zweifeln, so daß Müller vielleicht noch heute, Montag, voraussichtlich aber Dienstag aus dem Gefängnis in Gommern entlassen werden wird. Zugleich aber behält sich die Regierung vor, wenn es not Das Opfer Schmidts würde also nicht umsonst gebracht sein. Der Un- wendig sein sollte, auch vor Erledigung des jetzigen Flottenplanes schuldige hätte dann nur" 2/2 Monate von den vier Jahren einem mit neuen Forderungen zu kommen. Diese beschwichtigende md duiging Monat abgebüßt. 190 Drohung beweist, wie recht die Abgeordneten gehandelt haben, Bum Thomasmehl- Streit. nas dal! die einen auf mehrere Jahre bindenden Flottenplan ablehnten, In der Klagesache, die der engere Borstand des Bundes der Unser Genosse und Freund Albert Schmidt, der sich mit heroischem weil er das Bewilligungsrecht des Reichstags einschränke, Landwirte, die Herren Dr. Gustav Nöside, Dr. Sahn und Mut und socialdemokratischem Pflichtgefühl selber dem Gericht als ohne die Regierung an Dehrforderungen zu hindern. Wenn Blastuda gegen den Herausgeber und verantwortlichen Redacteur Opfer angeboten hat, geht also jekt auf drei Jahre ins Ge- es eben nicht möglich ist, im Voraus einen festen Flottenplan der„ Nationalliberalen Korrespondenz" Dr. Martin Mohr an fängnis. Die Justiz hat ihm das Ehremmandat des Reichstags- für sechs Jahre zu bestimmen, so war es finnlos und eine S. Straffammer des Landgerichts I unter Borfin des Landgerichtsgestrengt haben, stand heute die Berufungsverhandlung vor der Mandats aberkannt-die Achtung und Berehrung aller unglaublich leichtsinnige Selbstberaubung parlamentarischer rats Reine de an. Es handelt sich bei biefem Streit um Parteigenoffen nicht nur, nein, aller Männer von Ehre und Charakter Rechte, wenn die Mehrheit des Reichstags fich selbst für Jahre folgendes: Gegen die Leiter des Bundes folgt ihm in den Kerker nach. Und die Wähler des Wahlkreises, der hinaus die Hände band, lediglich, wie jest flipp und klar wurde der Vorwurf erhoben, daß fie ihre Mitglieder bei ihn in den Reichstag geschickt hat, werden demnächst ihr Urteil abgeben eingestanden wird, um die Regierung der Mühe zu ent der Bermittlung bon von Thomasmehl nicht gleich, sondern über das Urteil der Justiz, das ihren Abgeordneten auf drei Jahre heben, hinaus seiner Freiheit beraubt. jedes Jahr mit ihren Wünschen zu kommen. verschieben behandelt und daß fie die durch die Berechnung höherer Und der Wahrspruch des Bolles. Die Mehrheit hat mit diesem Berzicht auf jährliche Preise erzielten Mehreinnahmen der Agitationskasse des Bundes zu ber obersten Instanz stangen wird unzweifelhaft dahin gehen, daß Albert Schmidt übt. Die Minderheit des Centrums, die damals bei der liberale Korrespondenz" hatte fiber diese zuerst vom Hannoverschen der Justanz über alle In Bewilligung geradezu einen tonstitutionellen Verrat ver- geführt und Tautiemen an die geschäftsführenden Mitglieder der wirtschaftlichen Abteilung des Bundes gezahlt habe. Die Nationalnach wie bor des Vertrauens feiner Mitbürger Beratung der Flottenvorlage warnend darauf hinwies, daß Courier" berührten Dinge Aufklärung verlangt, und als die Bundes wert ist, unb wert, das höchste Ehrenamt zu befleiben, der Reichstag der Regierung gegenüber sein bestes Macht leitung darauf die Behauptungen im allgemeinen als ehrabschneiderische welches das Bolt zu vergeben hat. mittel aus der Hand gebe, wurde von der Lieber- Richtung Behauptungen, unfantere Wahlmanöver ze. hinstellte, erklärte die Ob das dem Ansehen unserer Justiz förderlich überſtimmt. Jetzt zeigen fich die Folgen jenes schmählichen Nationalliberale Storreſpondenz", daß, wenn die Bundesleitung keine ift? Wir glauben, selbst Herr Schönstedt wird diese Frage nicht Handels. weitere Aufklärung geben före, event. die Merkmale des Betruges bejahen. ni histidos Nicht, daß wir die Magdeburger Richter hier angreifen wollten. auch die derzeitige Regierung anscheinend noch Widerstand Beleidigung zu 150 W. Geldstrafe, die Wiederangeklagten Dr. Nöfide Die neuen Flottenforderungen werden kommen, wenn und des unlauteren Wettbewerbes vorliegen tönnten, Das Schöffengericht hatte feiner Zeit Herrn Dr. Mohr wegen Sie haben gewiß in dem Vollbewußtsein, nach dem Gesetz ihre leistet. Aber die Regierung von heute ist nicht die von und Plastuda wegen Beleidigung in einem Falle zu 20 M. Geld Schuldigkeit zu thun, die furchtbare Strafe ausgesprochen. Aber morgen und eines Tages wird man so tief von der Strafe verurteilt und die Stoffen zu 7/8 Herrn Dr. Mohr, zu 1/8 den was für ein Gesetz ist es, das solche ungeheuerlichen Notwendigkeit" weiterer Forderungen durchdrungen sein, daß wieberbeklagten auferlegt. Diergegen war Berufung eingelegt worden. Strafen wegen einer Aeußerung verhängt, die in teinem man beim Reichstag beantragt, den ganzen Rest des Flotten In der heutigen Verhandlung vor der 8. Berliner Strafkammer civilifierten Staat zu einer ernsthaften Berfolgung geführt hätte, und plans in einem Jahr zu erledigen. fam es zu der in Aussicht genommenen umfangreichen Beweis aufnahme nicht, da der Versuch, die Sache durch einen Bergleich aus der Welt zu schaffen, Erfolg hatte. In den längeren Verhandlungen vertraten die Brivatkläger den Standpunkt, daß der Vorwurf, be trügerische Handlungen begangen zu baben, glatt zurückgenommen werden müffe. Andererseus Ichute es Dr. Mohr ab erklären, daß er die thatsächlichen Behauptungen als unwahr Die Thatsachen seien nicht von ihm zurücknehmen könne. aufgestellt worden, sie müßten also erst durch eine Beweisaufnahme neuerdings geprüft werden. Dagegen sei er bereit, die aus der Nähe Mindens und zugezogenen Arbeitswilligen zu beleidigenden Ausbrücke zurückzunehmen, müsse aber verlangen, daß einer Schlägerei, bei welcher das Messer die Hauptrolle spielte. von den Privatilägern der Vorwurf der umlauteren Handlungsweise Zwei arbeitswillige Maurer erhielten von den Streitenden in zurüdgenommen werde. Schließlich tam folgender Vergleich zu rohester Weise Fußtritte und Stockschläge, sodann Mefferstiche; stande: 1. Der Angeklagte erklärt: Den in der„ Nationalliberalen einer wurde in den Unterleib, der andere in den Oberschenkel ge- Korrespondenz" vom 2., 8., 9., 10., 13., 14. und 21. Juni enthaltenen troffen und beide so schwer verletzt, daß fie im Krantenkorb zum Vorwurf, daß die Privatkläger die Mitglieder des Bundes der LandKrankenhause geschafft werden mußten. Zwei der Thäter find fest- wirte wijfentlich übervorteilt, hintergangen, oder gar in betrügegenommen, von zwei anderen sind die Namen bekannt. Wie durch rischer Weise behandelt haben, halte ich nicht weiter aufrecht. Die Bengen festgestellt ist, sind die Arbeitswilligen schon mehrfach bedroht Absicht, die Herren Privatkläger persönlich zu verlegen und zu be und ist dieser Ueberfall verabredet gewesen, ein leidigen, hat mir fern gelegen und nehme ich die in den erwähnten Umstand, welcher straferschwerend sein wird. Von den Artikeln enthaltenen Beleidigungen zurüd. 2. Nunmehr er Festgenommenen gehört einer der Streit oder Lohnfommission an. flären die Wiederangeklagten Dr. Nöside und Plastuda, daß Auf unsere an Ort und Etelle eingezogenen Erkundigungen wird fie die ihnen zur Last gelegten, in den Artikeln der Deutschen Tageszeitung" vom 6. und 10. Juni enthaltenen beleidigenden Aeuße uns über den Borfall berichtet: rungen und Ausdrlice gleichfalls zurücknehmen. Die gerichtlichen Roften des Verfahrens fibernimmt jede Partei zur Hälfte, mit Ausnahme der durch die Beweisaufnahme in beiden Instanzen, welche der Angeklagte trägt. 3. Die außergerichtlichen Kosten werden gegen einander aufgerechnet. Beide Teile find berechtigt, den Wortlaut bes Vergleiches ohne jeden Zusatz in der Nationalliberalen Korrespon lo 31 Deutsches Reich. shut Die Wahrheitsliebe der ,, Bost", in freien Ländern, wie England, Frankreich, der Schweiz, den Ver einigten Staaten von der Justiz gar nicht beachtet worden wäre? Drei Jahre Gefängnis für einen rasch hingeworfenen Schwant! Da find zu Tausenden von Malen ganz andere, weit verlegendere Worte über die Königin von England gefallen. Niemand ist es in den Sinn gekommen, einen Prozeß deshalb einzuleiten. Und die wir schon des öfteren als recht gering einschäßen mußten, hat hat die Königin von England etwa an Achtung verloren, weil eine nene That gezeitigt. Sie brachte vor einigen Zagen folgenden vom 18. Oktober datierten Bericht aus Minden: ihre Majestät nicht durch Majestätsbeleidigungs- Prozesse zu wahren Gestern Abend fam es hier zwischen streifenden Maurern gesucht wird? Auch das wird Herr Schönstedt nicht bejahen. Dies müssen wir immer und immer wieder ins Gedächtnis zurückrufen. Das Verbrechen der Majestätsbeleidigung wurde im heidnischen Nom erfunden, als die Achtung vor der Majestät der Kaiser im Schwinden war. Und selbst Here Schönstedt wird nicht sagen, daß die Majestätsbeleidigungs Prozesse, die in Deutschland zu einer förmlichen Epidemie geworden find, die Achtung vor der Monarchie zu fördern geeignet sind. Drum fort mit den Gesetzen, auf Grund deren Majestätsbeleidigungsprozesse veranstaltet werden können! teln diody Unsere Genossen im Reichstage werden das Ihrige thun, um die Abschaffung der Majestätsbeleidigungspara graphen unseres Strafgesetzbuches zu erwirken. Unserem braven Genossen Albert Schmidt aber brüden wir im Geist nochmals die Hand: Du haft als Ehrenmann und treuer Genosse gehandelt. Wir vergessen Dich nicht. Und wenn Du wieder in die Bunächst ist festgestellt, daß ein Ueberfall nicht verabredet war. Es ist ja auch undenkbar, daß an einer so frequenten Stelle die Weserbrücke passieren in der Minute etwa 60 Personen auf 7 Arbeitswillige, welche mit Dolchmessern bewaffnet find, von 4 Streifenden ein leberfall geplant worden wäre. Die Schlägerei hat sich wie folgt entsponnen: Liebers Battisttüchlein. benz", der Korrespondenz des Bundes der Landwirte" und der der Sprachenverordnungen ohne deren Ersetzung durch mindestens| Regiment Ausländer und zwet Schwadronen Freiwilliger Deutschen Tageszeitung" im redaktionellen Teile zu veröffentlichen." gleichwertige Verfügungen muß mumehr die Durchführung der von Natal nach Modderriver. In Ladysmith blieben zwei -Das Verfahren wurde hierauf eingestellt. vollen Gleichberechtigung in Böhmen, Mähren und Schlesien an Infanterieregimenter, eine Batterie Gebirgsartillerie und 500 gestrebt werden. Die Mesolution spricht die völlige Ueber- Freiwillige. Man berichtet, daß ein Panzeraug eine einstimmung mit den Beschlüssen der freisinnigen National- Meile von Elandslaagte um 5 Uhr nachmittags drei Kanonen des font die Notwendigkeit, partei und des lonservativen Großgrundbesiges aus, be- Feindes zum Stillschweigen gebracht hat. Die englischen Anführer in der bisherigen schickten sich an, um diese Zeit einen Angriff auszuführen. Sie sind Bolitit zu verharren und die bisherige Majorität der Meinung, etiva 2000 Boeren vor sich zu haben. General White des Abgeordnetenhauses zu erhalten, tritt für Ver- verfolgt den Zweck, die Eisenbahnverbindung wieder herzustellen und befferung der bestehenden Wahlordnungen ein und erblickt als eine gegen Abend mit den Truppen zurückzukehren. Ein Telegramm der wichtigsten Aufgaben aller czechischen Politiker die aufrichtig er von 7 1hr 45 Minuten meldet, daß die englischen Truppen fehnte Beilegung des Bwistes Lands Centrum bei der bevorstehenden Fortsetzung der Reiflicht ge- leuten, jedoch nur mit jenen, welche für Erhaltung des uns wobei sie eine große Anzahl Wagen, Pferde und Montirungsstücke tim ndal Gailistis Abg. Lieber hat am Sonntag im fatholischen Bollsverein in Mülheim am Rhein einen Kommentar zu feiner Mainzer Rede gegeben. Aus dieser Rede, so erklärte Lieber, hätten die Blätter die unglaublichsten Dinge herausgehört und herausgelesen. Er habe in Mainz auf eine bestimmte Gefahr aufmerksam gemacht, der das handlungen ausgesetzt werde. für halten, beizeiten darauf aufmerksam zu machen, was im abhängigen Oestreichs eintreten und die berfaffungsmäßig ge- erbeuteten. Die englische Kavallerie berfolgte den Feind. Die EngGange ist. Daraus habe man eine große Intrigue gegen währleisteten Rechte achten wollen. Die erste und wichtigste länder haben uur geringe Verlufte. Weitere Einzelheiten fehlen.noch. Miquel gemacht, Daß Miquel darin eine Intrigue erblice, ufgabe sei die Erzielung einer Berständigung mit den deutschen London, 22. Oftober. Eine amtliche Depesche aus Ladysmith nehme er nicht an, denn Miquel sei gewandt genug, um zu Landesgenossen, mit welchen die Czechen Jahrhunderte lang ein vom 21. d. m. 8 Uhr 45 min, abends besagt: Eine Truppe, bestehend wissen, daß man Intriguen nicht auf öffentlichen Rednertribünen gemeinschaftliches Baterland bewohnen und mit denen fie durch aus Kavallerie, Artillerie und Infanterie unter dem General French, betreibt. Da aber andere das geglaubt, sei es angebracht, zu historische und andere Bande vereinigt find. Trotz der hochgradigen brach heute morgen 4 Uhr nach Modderbridge auf. General White fagen: niemandem mehr als dem Centrum tönne es vollkommen Erbitterung und dem Bestreben der Deutschen, die Hegemoniem folgte ipäter. Um 5 Uhr abends waren die drei Geschüße des Feindes gleichgültig sein, wer jeweilig auf dem einen oder dem anderen jeden Preis zu erhalten, müsse es zur Berständigung kommen, wenn bet Elandslaagte zum Schweigen gebracht und um 7 Uhr 45 Min. Ministerseifel fißt. Das Centrum habe mit den schlimmsten nicht beide Volksstämme zu Grimde gehen sollten. Die Versammlung abends hatten bie britischen Truppen die Stellung des Möglichkeiten redhmen gelernt und eine Zeit hinter sich, wurde unter lebhaften Ovationen für Rieger gefchlossen. p die beweist, daß es allen Möglichkeiten gewachsen war. Feindes, dessen Feldlager, Ausrüstung, Pferde und So fehen wir, fuhr Lieber nach der Köln, 8tg." fort, mit großem Wagen genommen. Die Kavallerie verfolgt den Feind. Es verlautet, Wien, 29. Oftoher. Beim Teschener Kreisgericht ist eine Ber- daß einige britische Soldaten verwundet feien, doch liegen noch keine Gleichmut, um nicht zu sagen, mit vollkommener Gleichgültigkeit auf fügung des Brünner Obergerichts eingetroffen, nach welcher die Ber- Einzelheiten vor. Am Morgen wurde die Stärke des Feindes auf diesen Seffeln konunen und gehen und nichts liegt uns ferner, als wendung polnischer und czechischer Druckforten für gerichtliche Aus 1000 Mann gefchätzt, für den Nachmittag waren weitere gegen sie au intriguieren. Wir wünschen nur, daß von ihnen nicht fertigungen einzustellen und fünftig nur deutsche Formulare zu 1000 Mann erwartet worden. gegen uns intriguiert wird( lebhafte Zustimmung), und wenn wir so benutzen sind. Diese Verfügung bedeutet, wie die Neue Freie ctwas wahrnehmen, so werden wir, da wir doch auch unsere fünf Presse" sagt, die Aufhebung der am Anfang des Jahres 1899 cr- white über die Einnahme von Glandslangte befagt: Das wirk London, 22. Ottober. Eine amtliche Depesche des Generals Sinne beijammen haben, ans den Mund nicht verbieten lajicu, unfere laffenen Sprachenverordnung für Schlesien. Freunde beizeiten auf gegen uns gesponnene Intriguen von of? of printing and Bonasda non dif liche Gefecht begann um 31/2 1hr nachmittags. Die Boeren hatten dorther aufmerksam zu machen. Wenn die Herren, von denen ich eben spreche, wünschen, ein Mehreres von mir zu hören, ich komme Wiener Blätter melden übereinstimmend aus angeblich authentischer Feinde entfernt, der sofort ein gut, wenn auch etwas hochgerichtetes Heirat der Witwe des Kronprinzen Rudolf. Mehrere Gefchlige postierten sich auf einem Bergrücken, etwa 4100 yards vom eine hervorragend feste Stellung auf felsigen Hügeln inne. Unfere wieder recht bald nach Berlin( Seiterkeit). Ich komme dort auf Quelle. daß die Kronprinzeffine Witwe Stefanie sich schon demnächst, euer begann; die Granaten frepierten gut. Nach einem ArtillerieRednerbühnen, wo jedes Wort gesprochen werden darf, was bekannt nach vorausgegangener Berzichtleistung auf alle Thronfolgerechte und fampf, der mit dem Schweigen der Geschüße der Boeren endete, lich an dieser Stelle nicht erlaubt ist.( Seiterfeit.) Und ich bin bereit Rechte als öftreichische Erzherzogin und der bamit verbundenen ich habe in Mainz nur ein Battifttüchlein gewaschen, die ganze Titel und Würden, in London mit dem Legationsrate a. D., Mitglied ning unfere Infanterie zum Angriff vor, das Devonshire- Regiment schwarze Wäsche dieſer Herren öffentlich vor dem ganzen des ungarischen Magnatenhauses, Grafen Elemer Lonyay vermählen an der Spize. Während die Devonshires und Gordons die linke sprechen. Wenn der Kaiser die Mahnung an das Volk richte, in geboren.jadi pundai Dann kam Lieber auf die Samburger Kaiserrede zu fatholischen Kirche übertreten. Die Prinzessin ist am 21. Mai 1864 eiweilig ſchweigend, bei der geringsten günstigen Gelegenheit vaterländischen Angelegenheiten Parteien und deren Interessen hint anzusehen, fo dürfe er im Namen aller deutschen Katholiken fagen: wir sind zur Stelle, Dazu fei das Centrum auch in der Zukunft bereit, nach Aräften das beste zu thun. Das Centrum hoffe, daß der Kaiser seine Berichte über die Katholiten nicht allein aus den trilben Quellen erhalte, die nicht darüber orientieren sollten.d Herr Lieber tommt sich ungemein wichtig vor. dags may 120 dis 191100 gulegt mit großem Infere Stavallerie attadierte dreimal das Fener unablässig wieder auf: die Geschüße wurden mit großem Mute bedient. Nach heftigem Gefecht nahm die Infanterie um 6/2 Uhr nachmittags die Stellung. Der Feind hielt bis maumbile Dänemark. Mut und großer Ausdauer bei In der Budgetdebatte des dänischen Folkethings steht noch den Geschüren stan b. Unsere Stavallerie attadierte dreimal immer die Aussperrung der Arbeiter vom Sommer im Vordergrunde mit gutem Erfolge die zurückweichen Boeren. Wir nahmen zwei des Suteresses. Neuerdings hat ein Konservativer, der Graf Geschlize und das ganze Lager. Die Verluste der Boeren sind be Reventlov, der sich schon oft durch seine hochmütigen und trächtlich. Wir nahmen den Boeren einen eroberten Zug und neun brutalen Reden bemerkbar gemacht hat, eine neue Debatte und einen englische Gefangene ab. Uufer Verlust an Toten und Ver Ein Andenken an die Konter- Revolution. Als nach dem Entrüstungssturm im Lande hervorgerufen. Er trat der Meinung wundeten beträgt etwa 160 Mann. Ein Andenken an die Konter- Revolution. Als nach dem entgegen, daß in der Speisung der Kinder der Ausgesperrten leine London, 28. Ottober. In feinen Depeschen aus Ladysmith tollen Jahr in ganz Deutschland der Geist der Reaktion sich Parteinahme für dieselben zu erblicken sei. Das würde im Lande teilt der Storrespondent der„ Daily Mail" in einer Schilderung des wieder breit machte, schuf man in der Republit Hamburg ein ge ganz anders aufgefaßt. Man hätte sowohl den Frauen als den Gefechts bei Elandslaagte folgendes mit: Der Sturmangriff gegen radezu drakonisches Breßncies, Dasselbe datiert vom Dezember sindern der Arbeiter in ganz einseitiger Weise geholfen, dagegen die feindliche Linie wurde mit großer Bravour ausgeführt. Die 1849. Obwohl wir längst ein Reichs- Preßgesez baben, existiert die Frauen der Arbeitgeber hilflos auf dem diefes alte hamburgische Breßgejez auf Grund des§30 liegen lassen". Man bätte dadurch die Arb r gestärkt und im Truppen gerieten dann, da sie durch ein heftiges GewehrArbeitgeber hilflos auf dem alplab Infanterie ging zweimal mit gefälltem Bajonett vor. Die britischen des Reichs- Breßgefeges ruhig weiter. Es ist seit Menschen feiben Grade die Arbeitgeber geichwächt. Hätte man sich mehr feuer aufgehalten wurden, für einen Augenblick ins Stoden er gedenken allerdings und zweimal auch gegen Antisemiten. Das Gesetz fennt nur Gefängnis unier Barteigenosse, wies nach, daß die Stinders und Frauenspeisung rufen von neuem auf den Feind und durchbrachen seine angewandt auf Socialdemokraten passiv verhalten, wäre es richtiger gewefen. Ostar Hansen, aber gleich darauf stürzten sie sich mit brausenden Hurra strafe und bestraft z. B. das Autleben von Zetteln und Plakaten durchaus in objektiver Weise erfolgt sei. Es feien eben Not Linien. fängnis, and wenn die Plakate usw. einen durchaus ftraflosen Inhalt Arbeiterangehörige geweien, infolge der Aussperrung. weiße Flagge und ergaben fich. haben, wie z. B. Aufrufe zur Reichstagswahl, Einladungen zu Berausführlichste Rede in dieser Frage hielt unser Partei Lanzenreitern niedergeritten. Der Storrespondent fügt hinzu, man der Aussperrung. Die Einige hundert, welche die Flucht ergriffen hatten, wurden von den fammlungen ufw. Nur Anzeigen über Verkäufe, Auktionen, Luftbar genojie Klansen, und als er zu reden begann, verließ glaube, daß der Verlust der Boeren über 400 Mann betrage. feiten find frei von diesen Bestimmungen. Bei allen Wahlen, au Serr Folkethingsmann N. Anderson, der Vorsitzende des Kommandant Demeillon von Johannesburg befinde sich unter den an denen sich die Hamburger Socialdemokratie beteiligt unb bei allen Arbeitgeberverbandes, der Juicenator der großen Aussperrung Gefangenen. Streifs fallen etliche Arbeiter diesem Antirevolutionsgefeß zum den Saal Klausen verlas zahlreiche Citate aus den konservativen Opfer. So wurde dieser Tage ein Rollkuticher, der nach Ausbruch Blättern, um zu beweisen, daß man von der Aussperrung mit Recht Kapstadt, 22. Oktober.( Meldung des„ Neuterschen Bureaus".) eine Streits in einem Fuhrwerksbetriebe mit einigen Kollegen Bettel fagen könne, fie sei„ mit Bihheit und Brutalität infeeniert" worden. Die Verluste der Boeren bei Elandslaagte waren beträchtlich; an Blanken geklebt hatte, auf denen die Kutscher in durchaus legater Wan Habe die Arbeiter verhöhnt, die schlimmsten Drobungen gegen wurden gefangen genommen; darunter der im Gefecht verwundete die Gugländer verloren etwa 100 Mann. Eine Anzahl Boeren Weise auf die Lohnstreitigkeiten hingewiesen wurden, wegen biefer sie ausgesprochen und sie auf das schändlichste verleumdet. Gr Miffethat zu der nach Lage der Sache sicherlich fehr drakonifchen führte eine ganze Neibe Brutalitäten einzelner Arbeitgeber an und Generals. Die englische Stavallerie attadierte den zurückweichenden Führer der Boeren od und Piet Joubert, ein Neffe des Strafe von 1 Woche Gefängnis verurteilt. Die Abteilung der Boeren, welche bei ElandsDie Boeren, die ohne polizeiliche Erlaubnis mit der Mindeststrafe von 1 Tag Geleidende gespeist; natürlich wären dies damals vorzugsweise den Rückzug an, hinterlich übermannt sahen, traten mun Hamburgischen Anwälte hat man mehrfach schon bei einzelnen schulden kommen ließen. Außerdem sei festgestellt, daß auch Kinder Feind dreimal. Aus den Kreisen der betonte, daß die Arbeiter sich auch nicht eine Ausschreitung zu Bürgerschaftsmitgliedern die Aufhebung des alten Gesetzes angeregt, und Frauen von Kleinmeistern, die während der Aussperrungszeit laagte focht, umfaßte auch das holländische, das deutsche und die aber feine Hand rührt sich in der Bürgerschaft. Hat man doch nie in Not geraten wären, an der Speisung teilgenommen hätten. mals gehört, daß, außer zweimal die Antisemiten, auch nur ein Ordnungsmann die unglaubliche Härte dieses Gesetzes zu fühlen gesid Frankreich. habt hätte. Das Juternationale Centralbureau der Preffe hält in diesen Tagen seine Sigung in Berlin ab, um den Pariser Preß Longreß des nächsten Jahres vorzubereiten. " 1 " sid til Frankreich, in jimmd tein Zur Komplott Affaire. Die Untersuchung in der Komplott Affaire ist vorgestern abend beendet worden. Das Berhör der Angeklagten vor dem versammelten Senate wird wahrscheinlich nächste Boche stattfinden. Bérenger verhörte als tetteit Bengen einen früheren Soldaten der Brigade Rogets. Derselbe fagte aus: Als Rudolftadt, 20. Ottober.( Eig, Ber.) Unter den 23 deutschen Déroulèbe in der Staferne fich toget näherte, erklärte er:„ Die Tischlerinnungen, welche die Betition an den Reichstag um Ein Armee hat mich verraten, diese Armee, deren Fahne ich immer ver führung des Zuchthausgesetzes unterschrieben haben, befindet sich teibigt habe. Alles ist in der jepigen Republit verfeucht. Sie sind auch die hiesige. Von den etwa 20 Inuungsmitgliedern beschäftigen einer neuen parlamentarischen Republik würdiger." Déroulède selbst aber im ganzen nur drei oder vier derselben Gesellen und zwar in verweigerte jede Auskunft. Summa ganze zehn! Die übrigen 16 Meister" arbeiten entweder ut illis nur mit Lehrlingen oder, wie der Obermeister Brödel, der die Petition Eine Rede Baudine. Am Sonntag fand die Einweisung des unterzeichnete, ganz allein! Kein Mensch hat hier je etwas von Hafens von Ivry an der Seine nahe bei Paris ftatt. Bei dem Streitigkeiten und dergl. zwischen Tischlermeistern und Gefellen gefolgenden Festmahl hielt der Minister der öffentlichen Arbeiten, hört, find leptere doch auch entweder Neuausgelernte oder Alters- Pierre Baudin eine Rede, in welcher er alle Republikaner zur rentner Und doch halten diese Herren ein Buchthausgesetz oder wie Bereinigung aufrief, um der Republit Achtung zu verschaffen und es beffer heißt: ein Gesey zum Schuße des gewerblichen Arbeits- die Beobachtung der Geseze zu sichern. Die Regierung werde die berhältnisses für durchaus notwendig I Politit einer socialen Republit befolgen, welche eingeleitet jei durch ihre Vermittlung gelegentlich der socialen Konflikte. Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozesse. Wegen Majestätsbeleidigung wurde gegen den Knecht sind Australien. dad sindiodoins Julius Beyer aus Roje unter Ausschluß der Oeffentlichkeit von der Zur Lage auf Samoa wird New Yorker Blättern aus Avia Straffer Straflammer in Schneidemüht auf zwei Monat Gefängnis vom 6. d. M. gemeldet: Dreizehn Häuptlinge der Mataafa- Partei erfaunt. gidd Sul( behaupten, fie feien die Regierung von Samoa, und erließen eine obiledblag ung the Brollamation betreffend Einrichtung einer Stopfiteuer von einem Dollar. Gegen bicie erließ Dr. Solt ohne Zustimmung der Konsuln eine andere Proklamation, in der er die Zahlung einer Stopfsteuer antonios Destreich- Ungarn. anordnet. Die Mataafa- Lente rufen Unruhen hervor; sie würden Demonftrationen gegen die Aufhebung der Sprachen einen Kampf begonnen haben, wenn sie sich nicht vor den Kriegsverordnungen. In verschiedenen böhmischen und mährischen fchiffen fürchteten. Die Eingeborenen beider Parteien find gut be Städten haben neuerliche Kundgebungen aus Anlaß der Aufhebung waffnet, da ibnen die Konsuln gestatteten. Flinten und Revolver zu der Sprachenverordnungen stattgefunden. In Pilfen zog am Sonntag behalten. Kürzlich tötete bei einer Festlichkeit der Mataafa- Häupt cine 500 Mann starke Menge vor die Bezirkshauptmannschaft und ling Tuifila zwei Eingeborene; darauf wurde er selbst erstochen und stieß Rufe gegen die Deutschen e antisemitische Rufe ans. ftarb an Bord des deutschen Kriegsschiffes Cormoran". midtrad sadung Ausland., and io op Nach einer Stunde ging die Menge ander. In Kolin erfolgten. ein Aufzug durch die Stadt, welche e Ruhefstörung verlief. In Prerau veranstalteten mehrere Vereine eine Kundgebung gegen die Aufhebung der Sprachenverordnungen. Nach Abfingung Lieber zerftrente fich die Menge agung nationaler In Holleschau wurden najodon god Der Krieg. " Gefecht bei Eland@ laagte. übrigen fremden Freikorps. Der Führer des deutschen Freikorps, Oberst Schiel, ist bei Elandslaagte gefangen genommen worden. Nach einem Telegramm aus Kapstadt vom Sonnabend zogen sich die bei Glaubstaggte geschlagenen Boeren nach Waschbant zurüd, wo dieselben morgen angegriffen werden sollen. adnd London, 23. Oftober.( W. T. B.) Wie ergänzend gemeldet wird, sind in dem Kampfe bei Elandslaagte auf englischer Seite Offiziere und 38 Mann gefallen und 152 Mann verwundet, 5 London, 23. Oktober.( B. H.) Ein heute hier eingegangenes Telegramm berichtet, daß Oberst Scott Crinchols bei Elandslaagte verwundet worden sei,& ad od out dat dit dagad Bulgaria Ein zweites Gefecht bei Glencoe. Der Sieg der englischen Truppen bei Glencoe, der von ber englischen Bresse mit solcher übertriebenen Begeisterung aufgenommen ist, scheint doch bei weitem nicht jene Bedeutung beanspruchen zu tönnen, wie ihm vielfach beigelegt ist. Allem Anschein nach ist es nur eine Vorhut des Nordheeres der Boeren gewesen, die bei Glencoe geschlagen worden ist, denn nach neueren, telegraphischen mitteilungen rücken die Boeren aufs neue gegen Glencoe und Dundee vor und greifen sogar die englischen Berschanzungen an, in die General Yule sich nach seinem Sieg zurückgezogen hat. Auch über diesen erneuten Kampf bei Glencoe lassen wir der Reihe nach die eingelaufenen Depeschen folgen: % lichen folgendes Telegramm aus Glencoe vom Freitagabend: Unsere London, 22. Oftober. Sonderausgaben der Blätter veröffent Kavallerie stieß bei der Verfolgung der Boeren auf eine zweite feindEs tam zum Gefecht; liche Abteilung von beträchtlicher Stärke, dasselbe dauert noch an. Lager von Glencoe, 21. Oftober, 2 1hr nachmittags.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Ein heftiges Gefecht beginnt im Nordwesten des Lagers. Kapstadt, 21. Oktober.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Eine Depesche aus Glencoe meldet: Die Streitmacht Jouberts greift munmehr die Engländer in ihren Berschanzungen an. Kapstadt, 22. Oftober. Die Boerenabteilung, welche gestern das Lager von Glencoe angegriffen hat, ist die Hauptmacht der Nordkolonne. Die Engländer sind in guter Stellung ver schanzt und werden von General Yule befehligt. sut spnightma London, 28. Oftober. Nach Telegrammen der Abendblätter machten die Engländer einen Ausfall aus Glencoe, der vollständig schätzt die Verluste der Boeren bei Elandslaagte, die Gefangenen nicht glückte. Die Artillerie der Boeren erwies sich wie in der Schlacht am Freitag als schlecht und wurde bald zum Schweigen gebracht. Man mitgerechnet, auf 500 Mann. mitgerechnet, auf 500 Mann. kundgebungen durch rasches Eingreifen der Gendarmerie unterdrückt. deutenden Excessen, wobei an jüdischen Häusern die Fenster einge- englischen Presse etwas verhallt und schon meldet der Telegraph Auch in Holleschau kam es am Sonntagabend abermals zu be- Kaum ist der Jubel über den Sieg bei Glencoe- Dundee in der faylagen, zwei Geschäfte geplündert und ein Haus angezündet wurden. einen neuen Sieg der englischen Waffen, diesmal bei Die Menge griff die Gendarmerie an, so daß diese von der Elandslaagte, etwa drei deutsche Meilen nördlich von LadyWaffe Gebrauch machen mußte. Drei Personen wurden dabei ge- imith. Ein Teil des gegen den legtgenannten Ort operierenden London, 23. Oktober. Die Abendblätter veröffentlichen eine tötet und einige verwundet. Militär machte schließlich den Ercefsen Heeres der Oranjeboeren scheint sich zu weit vorgewagt und eine Depesche aus Kapstadt, nach welcher die Engländer einen zweiten ein Ende. empfindliche Niederlage erlitten zu haben. Die Entscheidung führte entscheidenden Sieg bei Glencoe babongetragen Ebenso laufen aus Kremfier. Leipnit, Frantstadt, Meferitschko, auch hier wieder, soweit sich beurteilen läßt, die Ueberlegenheit der haben. Die Angriffe der Boeren mißglückten vollständig gegen Gaya, Eipel, Czaslau, Noligan, Münchengräß und Jungbunzlau englischen Artillerie herbei. Die Boeren hatten nur drei Sanonen. über dem Widerstande der Engländer. Gerüchtweise verlautet, daß Meldungen über an den lezten Tagen stattgehabte Kindgebungen Ueber den Gang des Gefechts liegen folgende Depeschen vor: die Boeren sich mit großen Verlusten zurüdgezogen haben und sich ein. Dieselben verliefen zumeist ruhig, nur in Eipel und Jung bunzlau wurden in drei Fabrithäusern bei Israeliten die Fenster- abend 5 Uhr noch folgendes Telegramm angeschlagen: General Krüger zur bedingungslosen llebergabe.mption may ch London, 22. Oktober. Im Striegsministerium wurde gestern in völliger Auflösung befinden. Einem anderen Gerüchte zufolge rät scheiben eingeschlagen. Die Menge wurde überall durch Gendarmerie White ist um 21/2 Uhr in die Gegend von Elandslaagte abgeritten. Paris, 23. Oftober.( B. H.) Der„ Temps" veröffentlicht ein oder Polizeiwachen zerstreut. Die Truppen des Generals French verließen Ladysmith um 4 Uhr Telegramm aus London, wonach dem englischen Striegsamite ein ? not in omorgens, teilweise zu Fuß, teilweise per Eisenbahn, um fich nach Telegramm aus Kapstadt zugegangen ist, daß die englischen Truppen Berhalten der Altezechen. Eine von der Vertrauensmänner- Modderbridge zu begeben. Um 2 Uhr gingen eine Schwadron während des zweiten Treffens bei Glencoe von den Boeren mit Bersammlung der böhmischen Nationalpartei( Altezechen) in Brag eina Langenveiter, ein Dragonerregiment, bret gelbbatterien, ein schweren Verlusten zurückgeschlagen worden seien. Bei diesem Treffen stimmig angenommene Resolution befagt: Anläßlich der Aufhebung Infanterieregiment, ein schweres Kavallerieregiment, ein seien die Verluste der Engländer so bedeutende gewesen, Ist denn fein Stumm da daß das Kriegsamt die Einzelheiten hierüber zurüdbehalte, bis ein tragen, sondern auch eine anständige Summe zur Dedung der Arbeitszeit nicht einhalten fönne wenn sie nicht auf ihr Familien. neuter Sieg der Engländer zu verzeichnen sei. Die englische Striegskosten zu beschaffen, unter ständiger Reduktion der Be- leben, auf ihre Häuslichkeit vollständig Berzicht leisten wollen. Gie „ St. James Gazette" soll diese Meldung des Temps" bestätigen. steuerung der Goldfelder. Es ist vielleicht verfrüht, hierüber zu erklärten, lieber fündigen zu wollen, und als sie dann zu ihrem London, 23. Oktober.( W. T. B.) Im Unterhuuse verlas der reden, aber es handelt sich hier um eine wesentliche Frage, welche großen Erstaunen den Ausmarsch der Polizei bemerkten, erflärten sie, Unterstaatssekretär des Krieges, Wyndham, eine Mitteilung, wir nach unseren Anschauungen von einer präcisen Staats- heute wollten sie mal„ blau" machen. Ich bemerke hier, daß alle in welcher es heißt, die letzten Nachrichten, welche heute verwaltung zu betrachten haben. Die Frage der Zurückzahlung diese chreuwerten Hasselfelder Steinbrecher in Accord arbeiten. früh vom Kriegsschauplatz in Natal eingetroffen, fasse der des aufgenommenen Geldes verschieben wir am besten zuni Zu diesem Zwecke wurden einige Fässer Bier herbeigeschafft, Oberbefehlshaber der Armee, Wolseley dahin zusammen: Eine starte nächsten Budget. Ich hoffe, über das Feſteffen" mit besonderer Sorgfalt zubereitet und gegessen, die vor Ihnen feine feindliche Abteilung rückte von Norden und Westen her gegen trieben günstigen Aussichten vom Verlaufe des Krieges entwvidelt schönsten Lieder der Neuzeit als: die Streitkräfte des Generals Yule vor. Dieser zog sich infolge zu haben, aber selbst wenn sich diese Aussichten nicht dessen von Dundee zurück und nahm bei Glencoe- Junction Auf- berwirklichen sollten, wenn wir mit Unglück zu rechnen hätten und Hier so herum da stellung. Wir vermuten, daß er bei Ausführung dieser Orperation der Krieg sich langwierig gestalten sollte, dann würden wir an den gesungen, furz- der reine Friedenskongreß. Ab und zu wurde eine die Verwundeten und Aerzte in Dundee zurückließ. General White Batriotismus des Volles appellieren und uns darauf verlassen, daß Kleine Verhandlung mit dem Herrn Direktor Pohlmann geführt. In hält die Stellung bei Ladysmith und erhält von Pietermaritzburg die, welche uns bei unserem Werke so loyal unterstützt haben, auch einer solchen Verhandlung erklärte der Herr Direktor: Ge fommt Verstärkungen. Der Feind scheint bedeutende mumerische Uebermacht uns nicht im Stiche lassen werden, wenn die Zeit kommt, die Rech- uns gar nicht darauf an, ob wir mal bei den Italienern 5000 bis zu haben. Aus obiger Darstellung Wolseleys scheine hervorzugehen, mungen zu zahlen. Campbell Bannermann billigt die Forderungen der 6000 M. zusetzen. Wir fönnen ganz gut ohne die hiesigen Arbeiter daß das Gerücht von einem zweiten englischen Siege bei Negierung. Batrid O'Brien protestiert auf das schärfste dagegen und sagt, fertig werden". Patriotisch sei das gerade nicht, meinten die HasselGlencoe unrichtig war. die Hände Chamberlains hätten sich in dieser Angelegenheit so besudelt, felder. Mittlerweile wurden nun auch die Kalksteine knapp, wie die des größten Verbrechers, der zum Schafott schritt. Als O'Brien und man nahm die Friedensverhandlingen wieder auf, Kapstadt, 22. Oktober.( Meldung des" Reuterschen Bureaus".) Die Boeren beschießen Dundee auf große Entfernung; ihr Feuer fich weigerte, dies zu thun, wird mit 816 gegen 26 Stimmen be- Punkten nachgaben, auf die Aufforderung des Sprechers, seine Worte zurückzunehmen, welche auch, nachdem die Hasselfelder in einigen Meinen den Friedensschluß zur Folge hatten. ist nicht wirksam. schlossen, O'Brien von der weiteren Sigung auszuschließen. Der Zu loben ist vor allen Dingen das noble Benehmen der Männer Durban, 23. Oktober.( Meldung des„ Reuterschen Bureaus".) Antrag Hicks Beachs, ihm die Vollmacht zur Ausgabe von 8 Mill. von Haffelfelde, welche keinen unliebsamen Zwischenfall entstehen Ein starkes Boerenkommando marschiert auf Melmoth im Zululande. Pfund in Schazamtsnoten zu erteilen, wird sodann mit 336 gegen ließen. Gerade dieses ist es, was die Direktion zwingen mußte, London, 23. Oktober. Eine an das Kriegsministerium gelangte 28 Stimmen angenommen. Die Minorität bestand aus irischen die berechtigten Forderungen in diesem Falle anzuerkennen. Mögen Depesche meldet, General Viljoen sei gefallen, General Kod, Oberst Nationalisten. aber immer und immer wieder die Arbeiter sich vor Augen halten, Schiel und Kommandant Pretorius feien verwundet und gefangen, daß nur durch brüderliche Vereinigung die Lage des arbeitenden der Sohn des Generals Rock sei gefallen, mehrere Fahnen der Boerrn Bolles gehoben wird. Wenn wir erst mal einen einzigen großen fcien erbeutet. Haufen ausmachen", dann mag die Gendarmerie der ganzen Welt heranmarschieren- dann trinken wir unser Bier aus und gehen ruhig nach Hause". Kämpfe an der Westgrenze Transvaals. Kapstadt, 22. Oktober.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Oberst Baden- Powell meldet in einem Telegramm aus Majeling vom 15. d. M., daß bei den Zusammenstößen zwischen seinen Streit fräften und den Boeren leytere 53 Tote und eine große Zahl Verwundeter hatten. Aus Kapstadt vom 21. Oktober wird gemeldet, daß eine starke Marine- Infanterie- Brigade, hauptsächlich von dem Kreuzer Power full", in Sonderzügen nach dem Norden abgegangen sei. " London, 23. Oktober.( B. H.) Evening News" berichten aus Kapstadt, daß das gesamte Rhodesiagebiet von Südafrika abgeschnitten fei. Es liegen feine Meldungen von Mafeking und Kimberley vor, weshalb man vermutet, daß die Engländer dort Niederlagen erlitten Weitere englische Rüstungen. haben. Die Indienststellung eines Special- Dienstgeschwaders in Devonport ist im Gange. Dasselbe besteht aus" Hyacinth"," Highflyer". " Juno" und" Charybdis" alles Kreuzer erster Klasse neuesten Modells. Die Bestimmung des Geschwaders ist nicht bekannt. Das Schwesterschiff Hermes" ist bereits nach dem Kap abgeDie englische Mittelmeer- Flotte. gangen. 18 sid Gewerkschaftliches. Berlin und Imgegend. Mit dem Streit der Posamentieres beschäftigte sich gestern abermals das Einigungsamt. Die Parteien sollten sich zu den Vergleichsvorschlägen des Einigungsamtes äußern. Schon vor der eigentlichen Verhandlung kam ein Bergleich zu stande. Nach wenigen Aeußerungen der Parteien wurde folgender Vergleich offiziell abgeschlossen:„ Der Wochenlohn von 25,50 M. wird als Durchschnittslohn festgesetzt. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 562 Stunden( Montag bis Freitag je 91/2, Sonnabend 9 Stunden). Für jede Ueberstunde wird. ein zu schlag von 10 Bfg. gezahlt. Die Accordlöhne bleiben der freien Vereinbarung überlassen. Für Resterarbeiten wird ein höherer Lohn gezahlt, dessen Festsetzung gleichfalls der freien Vereinbarung vorbehalten bleibt, Maßregelungen dürfen von keiner Seite vorgenommen werden." bad stindedienduik zuführen bemühen sich jetzt die Unternehmer des rheinisch- westSteierische Bergarbeiter in Massen nach Deutschland ein: fälischen Stohlengebietes. Wie der„ Vofi. 8tg." aus Graz geschrieben wird, bereist ein deutscher Werber die steiermärkischen Reviere; im Köflacher Revier sind nach seinen eigenen Angaben 2000 Berglente angeworben worden. Den Arbeitern werden bezüg lich der Löhne natürlich die größten Versprechungen gemacht; sie sollen mit ihren Familien per Extrazug bis an Ort und Stelle gebracht werden. Sind sie einmal da angelangt, wird mit ihnen wohl ein anderes Wörtchen gesprochen werden. 29 Der§ 153 der Gewerbe- Ordnung spielte vor dem Schöffen gericht in Fürth wieder eine Rolle. Während des letzten HolzDer§ 153 der Gewerbe- Ordnung spielte vor dem Schöffenarbeiterstreits traf der Schreiner Steier in einer Wirtschaft den Drechsler Pfund, den er einen Streifbrecher nannte. Die Folge war eine Anklage. Steier behauptet, er habe nicht im entferntesten bezwecken wollen, daß Pfund sich dem Streit anschließe. Dies wäre gar nicht möglich gewesen, da kurz vorher, als der Vorfall sich abspielte, der Streit bereits für beendet erklärt gewesen sei. Trotzdem beantragte der Amtsanwalt drei Wochen Gefängnis, da den Arbeitswilligen der ausgedehnteste Schuß zugesprochen werden müsse. Das Brad Ausland. Sociales. In England wird inzwischen mit allen Kräften daran gearbeite, so schnell wie irgend möglich weitere Truppenmassen nach Südafrika Mit der Lohnbewegung der Töpfer beschäftigte sich eine zu schicken. Morgen am Dienstag wird die gesamte erste Divifiton öffentliche Versammlung der Töpfermeister, die am Montagvormittag eingeschifft sein, und in acht Tagen beinahe die gesamte unter dem Vorsiz des Obermeisters Hildebrand abgehalten Infanterie der zweiten Division. Die beiden Infanteriebrigaden wurde. Alle Redner, die in der ausgedehnten Debatte sprachen, Der ersten Division werden heute und morgen in Southampton waren dafür, daß man mit Rücksicht darauf, daß die Arbeit augeneingeschifft, die drei Batterien, Munitionstolonnen und Pioniere blicklich recht gut geht und wegen der Jahreszeit nicht aufgeschoben Gericht erkannte auf fünf Tage Gefängnis. am Montag in Tilbury und eine Schwadron in Queenstown am werden kann, den Gesellen entgegenkommen müsse. Man wollte Dienstag, Sanitäts- und Ersaykolonnen sind bereits unterwegs. Am jedoch nicht den von den Gesellen eingereichten Tarif bewillige Aussperrung der Schiffsheizer in Dänemark. Die Ver. Sonntag und Dienstag werden auch die beiden Kavalleriebrigaden sondern auf Grn des Jnnungstarifs von 1896 mit den in der Stärke von 1200 Mann in Southampton beziehungsweise Gesellen unterhand n. Eine Zulage von 5 Proz. auf den genannten einigten Bugsiergesellschaften" haben am 15. ihre sämtlichen Heizer Tilbury eingeschifft werden. Tarif ist den Gesellen bereits zugesagt, von den letzteren aber nicht entlassen. Die Ursache ist die Forderung einer Lohnerhöhung, die Die Transportabteilung der Admiralität hat die gecharterten angenommen worden. Die Lohnkommission der Meister machte der jegt 70-80 Sr. beträgt, auf 95 Kr., einer 12stündigen Arbeitszeit Dampfer Ocampo" und" Mount Royal" nach Valencia geschickt, um Versammlung den Vorschlag, man möge, um zu einer Einigung zu täglich und einer Ueberstundenbezahlung von 45 Deren extra. Die von dort 800 Maulesel nach Natal bezw. Durban zu schaffen. Das fommen, einen Zuschlag von 7 oder 8 Proz. bewilligen. Während Gesellschaft wollte auf allen Schiffen 80 Kr. zahlen, während es jetzt Armec- Remonte departement hat in Italien 6000 Maulefel angekauft. die meisten Redner für eine Bewilligung in dieser Höhe eintraten, nur auf einigen der Fall ist. Da die Gesellschaft jede Verhandlung 2000 Tiere sind bereits von Neapel cingeschifft, und 1000 folgen wollten andere nicht über 5 Proz. zugestehen, da ein Zuschlag von mit dem Verband ablehnte, hat dieser sie blockiert und warnt, bei heute nach. In Gibraltar find 700 in Südspanien gekaufte Maulejel 8 Proz. auf den Meistertarif noch über die Forderungen des Ge- der Gesellschaft Heuer zu nehmen. Gleichzeitig wird der seltsame bereits eingeschifft, und 500 werden am Dienstag folgen. Von New fellentarifs, wenigstens in verschiedenen Punkten hinausgehe. Che Kontrakt, den die Heizer unterschreiben sollen, publiziert: 1. Der Orleans haben die Dampfer" Prad" und" Montezuma" bereits 2700 die Versammlung einen Beschluß über die Höhe der Monatslohn beträgt 80 Kr. 2. Auffage mit 1/2 jährlicher Kündigung(!). abgeholt, und die„ Corinthia" nimmt gerade 1000 auf. 3500 warten Bulage faßte, wurde die Lohnkommission der Gesellen hinzu 3. 80 Kr. Strafe(!), wenn der Kontratt gebrochen wird. 4. Die noch auf gechartete Dampfer. gezogen, um ihren Standpunkt darzulegen. Die Vertreter Mannschaft ist verpflichtet, alle Arbeit auszuführen(!). 5. Jm Weiter wird aus London berichtet: der Gesellen begründeten ihre Forderungen unter Hinweis Krankheitsfall wird nur 1 Monat Heuer bezahlt!- 80 Kronen auf die Lebenslage der Berliner Töpfergesellen und führten unter Strafe, die ganze Monatsgage, wenn der Heizer sich eines Kontraktanderen aus, daß sie keineswegs die Absicht hätten, die Meister zur bruchs" schuldig macht. Dazu gehört, daß er sich weigert, eine Bewilligung unerfüllbarer Forderungen zu zwingen. Ein austömm- Arbeit auszuführen. licher Lohn liege im Interesse beider Teile und trage zur Hebung des gesamten Gewerbes bei, denn nur bei ausreichendem Lohn könne gute und brauchbare Arbeit geliefert werden, während die inimer mehr überhand nehmende Pfuscharbeit eine Folge niedriger Gießen. Die hiesigen Stadträte haben beschlossen, vom tom. Wie gemeldet wird, ist das englische Mittelmeer- Geschwader Löhne sei. Eine Zulange von 8 Prozent auf den Meister- menden Schuljahr ab allen Volksschülern und Schülerinnen, deren unter dem Kommando des Vice- Admirals Fisher in Salonichi an- tarif und eine Erweiterung desselben entsprechend den neuen, Eltern ein Einkommen von weniger als 900 wt. haben, alle er gelangt. Es besteht aus den Schlachtschiffen: Cäsar"," Renown", noch nicht im Tarif berücksichtigten Arbeiten, erklärten die Vertreter forderlichen Lehrmittel gratis abzulassen, wenn von den „ Revenge".„ Empreß, of India"," good" und„ Ramillies", den der Gesellen vor ihren Auftraggebern vertreten zu wollen. Dabei Ellern ein diesbezüglicher Wunsch geäußert wird. Als Armens Kreuzern fis"." Dido" und" Venus", den Torpedo- Kanonenbooten werde vorausgesetzt, daß ein neuer Tarif zwischen beiden Teilen interſtützung wird diese freie Lehrmittelabgabe nicht angefehen. " Hazard" und" Harrier", den Torpedoboot- Zerstörern Dragon", vereinbart werde, der vom 1. Januar an Geltung haben soll. Mit Die Anträge auf Gewährung freier Lehrmittel wurden von un" Banshee" und„ Ardent" und vier Torpedobooten. der letzteren Forderung waren die Meister von vornherein ein- feren beiden Genossen in der Stadtverordneten- Versammlung gestellt. Ueber den Zweck diefer Flottenbewegung erfährt Daily Mail", verstanden, jedoch entstand nun eine längere Debatte, sozusagen ein Sie verlangten die freie Lehrmittelabgabe für alle Boltsschüler. daß sie durch Verhandlungen zwischen den Kabinetten von Paris und Handeln um die Höhe der Zulage. Anträge auf Bewilligung von Mit Rücksicht auf die Kosten wurden diese Anträge abgelehnt. Petersburg hervorgerufen worden sind. Das Blatt weist darauf 5, 6, 7 Prozent wurden abgelehnt und beschlossen, der Kommission hin, daß das französische Mittelmeergeschwader sich nach der Levante der Meifier in den bereits angebahnten Verhandlungen vor dem Gießener Stadtverordneten erbauen lassen. Der Oberbürgermeister Ginen Seitenverbrennungs of en begebe und daß sich dort sehr gut eine Vereinigung der russischen Einigungsamt freie Hand zu lassen. ist mit den Vorarbeiten betraut worden. Nachdem das die Leichens mit der franzöfifchen Flotte ermöglichen lasse. Aus diesem Grunde Achtung, Rahmenvergolder! In allen Werkstätten, wo die verbrennung gestattende Gesetz im hessischen Landtag angenommen habe man im Kriegsdepartement es für ratsam gehalten, englische Forderungen nicht bewilligt sind und die Arbeit eingestellt worden ist, dürfte binnen wenigen Jahren jede größere hessische Stadt ihr Frachtschiffe in Schuß zu nehmen.bilg ist, werden die Kollegen ersucht, sich behufs einer eingehenden Krematorium besitzen. Die Stimmung in England. ishti Kontrolle bei Emil Köpnid, Restaurant, Schillingstr. 30a, vorDie„ Times", das Blatt, das vor dem Krieg sich am meisten mittags von 9-11, nachmittags von 3-5, zu melden. Alle übrigen zum Anwalt der Interessen der Minenbesitzer gemacht hat, sieht Stollegen, welche zu den neuen Bedingungen arbeiten, werden eben England schon im Bejizz von Transvaal und versteigt sich zu folgender falls ersucht, im Streitbureau hiervon Witteilung zu machen. Die jenigen Unternehmer, welche die Forderungen nicht bewilligt haben, höhnischen Forderung: Die von den Boeren entfalteten tüchtigen Eigenschaften follten werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.i in hohem Maße zur Pacifikation Südafrikas, die der wahre Endzwed Zuzug von Rahmenvergoldern ist bis auf weiteres von Berlin „ Wir haben ein für alle Male die Frage fernzuhalten. des Krieges sei, beitragen. Die Lohnkommission. Emil Dehlert. der Suprematie zu erledigen und für immer das Phantom Die Feilenhauer der Firma Peiseler, Elisabethufer, haben einer Afrikander Nation zu bannen." Wenn England von der Erwegen Lohndiffrenzen die Arbeit niedergelegt. Die Unterhandlungen Lehte Nachrichten und Depelthen. reichung dieses Zieles zurüdstehe, werde es eine erstaunliche Dumm mit dem Unternehmer haben zu teinerlei Resultat geführt. Zuzug heit, ein Verbrechen begehen. ist deshalb fernzuhalten. pairs Osnabrück, 23. Oftober.( 2. T.-B.) Aus der hiesigen Jrrens Der Konflikt in der Louis Borchardtschen Buchanstalt sind zwei gefährliche Verbrecher entsprungen, ein Einbrecher bruderei wurde gestern beigelegt. Die Firma billigte die und ein Mörder, welche zur Beobachtung ihres Zustandes dorthin englische Arbeitszeit( 83/4 Stunden) zu und das gesamte ausständige überwiesen waren. Personal nahm hierauf die Arbeit wieder auf. " London, 22. Oktober. Die Königin Victoria richtete ein Telegramm an den Kriegsminister, in welchem sie sagt, ihr Herz blute über die schweren Verluste. Auch heute wieder sei ein großer Erfolg errungen worden, aber sie fürchte, derselbe sei teuer erkauft. Dann bittet die Königin den Minister, ihre herzliche Teilnahme den Angehörigen der Gefallenen übermitteln und ihnen ihre Bewunderung über deren Haltung anssprechen zu wollen. * * wollen die Die Schaffung eines städtischen Arbeitsnachweises ist von den Stadtverordneten in Chemnitz beschlossen worden. Die Socialdemokraten im Kollegium bemühten sich ernsthaft, den Nachweis so zu gestalten, daß die Jutereffen der Arbeiter dabei gewahrt werden. Da die kompakte Mehrheit der bürgerlichen Vertreter jedoch an dem ganz reaktionären Entwurf der zur Vorberatung eingesezt gewesenen Sommission festhielt, so stimmten die Socialdemokraten gegen die Einrichtung. Brünn, 23. Oktober.( W. T. B.) Eine von czechisch- nationalen Arbeitern veranstaltete Versammlung wurde wegen heftiger, die Der Gesellenausschuß der Schmiede- Zwangsinnung ist am Aufhebung der Sprachenverordnungen tadelnder Ausfälle gegen die Sonntag gewählt worden. Aus der Wahl gingen die Kandidaten Regierung von dem Vertreter der Regierung aufgelöst. Infolge der Gewerkschaft gegen nur ganz wenige Stimmen hervor. dessen wurden einige Steine aus der Versammlung durch den Saal London, 28. Oktober.( W. T. B.) Unterhaus. In der Begeworfen, einer traf den Vertreter der Regierung am Fuße. Die gründung seines Antrages, das Haus möge ihn ermächtigen, Schatzam, Deutsches Reich. God dat na bradMenge zog sodann johlend die Straßen, schlug mehrere Fensteramtsnoten im Betrage von 8 Millionen Pfund Sterling auszugeben, ich von der Polizei zerstreut. Der Zuzug von Tischlern, Drechslern, Polierern 2c. nach scheiben ein, wurde aber i bemerkt Hicks Beach: Ich hoffe, die sorgfältig aufgestellten Kosten Frankfurt a. B.( Firma Manz u. Gerstenberger) ist streng fern- Paris, 23. Oftober.- B.) Der„ Temps" meldet, der voranschläge werden den Bedürfnissen genügen; es ist ja möglich, zuhalten, da Differenzen auszubrechen drohen. Insbesondere scien Gouverneur von Athen habe die Nachricht erhalten, daß die Expedi daß sie überschritten werden müssen, aber bis jetzt sind die Dinge die böhmischen und pommerichen Kollegen darauf aufmerksam ge- tion Foureau- Lamy bei guter Gesundheit am Tschadsee eintraf. ja gut verlaufen. Die Truppen haben glänzende Erfolge gehabt, macht. Der Bevollmächtigte. 10 Das Telegramm bestätigt, daß der französische Forscher Behagle bie Kolonien verhalten sich loyal und die Eingeborenen bleiben ruhig. vom Sultan Rabah nicht getötet, sondern als Geißel gefangen geWenn auch in den Nachrichten vom heutigen Tage etwas ist, was Ueber einen Streik der Steinbrecher im Harz schreibt unser fangen gehalten werde. Sorge machen kann, so müssen wir doch bedenken, daß jeder Tag dortiger Korrespondent: Reges Leben herrschte vorigen Donnerstag London, 23. Oktober. Unterhans. Der erste Lord des Schayes uns dem Zeitpunkt näher bringt, wo wir in Südafrika eine über unter der bewaffneten Macht des Harzes. Von allen Seiten eilten Balfour erklärt, so weit der englischen Regierung bekannt, sei die wältigende Streitmacht haben werden. Ich sehe teinen Grund an braunschweigische Gendarmen nach der„ Chriſtinenkippe" in Rübe- on Leontieff überwiesene abesiynische Provinz nordöstlich vom zunehmen, daß der Krieg nicht zu einem erfolgreichen Abschluß ge- land um einer drohenden Revolution entgegen zu Rudolfsee gelegen und werde im Westen vom Omofluß begrenzt. bracht werden sollte innerhalb des Zeitraums, auf welchen sich die treten. Es ist wirklich nichts mehr zu machen mit so'n bischen leber die thatsächliche Grenze zwischen der britischen Sphäre und Kostenvoranschläge beziehen. Was auch der Krieg fosten wird, so ist Revolution die ollen Telegraphen und Telephons, und dann Abessynien würden jezt mit Menelit Unterhandlungen gepflogen. doch nicht sicher, daß die ganzen Kosten auf England fallen werden. die vielen Revolver und Säbel, Erdtorpedos und Scheinwerfer Brüssel, 23. Oktober.( W. T. B.) Das Komitee der Vereini Unsere Kolonien sind von Transvaal mit Krieg überzogen worden und es es ist rein unmöglich. Glücklicherweise friegten die Herren gung belgischer Grubenarbeiter beschloß. Abgeordnete zu den Direk wurde mit allen Kriegsregeln vereinbar sein, daß, wenn der Krieg erfolgs Gendarmen nichts zu thun, mußten aber 24 Stunden lang toren der Kohlengruben zu entsenden, um auf eine Erhöhung der reich für England endet, der Steuerzahler in Transvaal zu den Kriegs- ohne einen Tropfen Bier über die Lippen zu bringen( An!) Löhne hinzuwirken. Ein besonderer Kongreß aller Grubenarbeiter fosten etwas beitragen muß. Transvaal ist reich durch seinen Befiz ohne ein Stüd Kommisbrot( o web!) für den hungrigen Magen zu Bereinigungen behufs Erzielung dieser Lohnerhöhung soll am an Goldfeldern.( Bronische Zurufe der Fren.) Diejenigen, welche haben, die Comptoirräume der Vereinigten Harzer Kaltwerke"( Ab- 27. November abgehalten werden. Was war denn nun los? an dieser Angelegenheit Interesse haben, hatten sich am meisten teilung Christinenfippe) besetzt halten. darüber beklagt, daß die Besteuerung übermäßig hoch gewesen Die Hasselfelder wollen keine Kontrollmarte annehmen. sei. Ich glaube, unter einer ehrenhaften Regierung mit Wir geben ohne weiteres zu: Ordnung muß sein in so einen reinen Händen wird es Transvaal sehr wohl möglich großen Betriebe, aber in diesem Falle fonnten die affelfelder fein, nicht nur die ordentlichen Regierungsausgaben zu die Forderung nicht erfüllen, weil sie eben, die volle festgefeßte Verantwortlicher Redacteur: Heinrich Wekker in Groß- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblatt. New York, 23. Oftober.( W. T. B.) Der amerikanische Konsul in Panama meldet den Ausbruch eines Aufstandes und die Verhängung des Belagerungszustandes daselbst. Rio de Janeiro, 23. Oktober.( W. T. V.) In Santos find zwei nene verdächtige Erkrankungsfälle vorgekominen. hal ng sound plans? 19 stridalar top adad de la pored one dolls fie med i tij do tmmin taimmat phed ima r. 249. 16. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 24. Oktober 1899, Die Die badische Regierung und das direkte Landtags- Wahlrecht. die Angriffe Bernſteine auf die Grundanschauungen der Partei. Aus Baden wird uns geschrieben: Die Künstlerin: Gabe ich nicht selbst Blumen auf der Bühne be kommen?" 1902 Direktor: Das schon. nichter: Ist die Sängerin ausgezischt worden? Direktor: Das fommt in meinem Etablissement nicht vor. Klägerin: O doch! entgegenbrachte, fich in gerade glänzender Weise, u. a. auch bei der Direktor: Direktor: Ich war zu der Entlassung berechtigt, weil ihre Besprechung des Buchthausurteile im Reichstag bewährt hätten. Leistungen der Gage keineswegs entsprachen und sie nicht besonders Der hauptsächlichste Punkt der Tagesordnung des Parteitags waren gefiel." Richter: Wollen Sie beweisen, daß die Klägerin in Ihrem Bebel hat fich in seiner mit Jugendfrische gehaltenen glänzenden Etablissement mißfallen hat?" Wenn es überhaupt noch eines Beweises dafür bedurft hätte, daß Rede in sachlicher Weise damit befaßt und die ziemlich einstimmig Direttor: Das tann ich nicht sagen, sie hat nicht besonders der vielgerühmte„ Liberalismus" der badischen Regierung eitel Schein angenommene Resolution Bebels beweise, daß die Partei auf ihrem gefallen." wert ist, dann wäre er durch die neneste Verlautbarung erbracht worden, alle Vorschläge Berufteins verwerfen. Die Ansichten Schippels zum gehabt?" alten Programm besteht. Trogdem wolle er nicht so ohne weiteres Klägerin; Habe ich, Herr Direktor, nicht sehr großen Applaus mit der das Ministerium Eisenlohr in den gegenwärtig tobenden Land- militarismus verwerfe er dagegen entschieden und empfinde Genug- Direttor: Meine Kellner haben in meinem Auftrage die Claque tags- Wahlkampf eingreifen zu müssen glaubte. Seit Jahren hat die thnung über die Annahme der scharfen, gegen Schippel und den besorgt." gesamte fortschrittlich gesinnte Bevölkerung Badens bei den Wahlen Militarismus gerichteten Resolution. Auf das Verhalten der ihren Willen in der ungweideutigsten Weise dahin bekundet, daß Leipziger Parteigenoffen in Bezug auf die Landtagswahlen eingehend, es endlich an der Zeit sei, das aus den ersten Jahrzehnten betont er die Pflicht jedes Partetgenossen, einmal von den maß inseres Jahrhunderts stammende indirekte( Wahlmänner-) Wahlsystem zum Landtag durch die direkte, unmittelbare Abgebenden Organisationen gefaßte Beschlüsse zu befolgen, selbst wenn fie nicht mit den eigenen Anschauungen übereinstimmen. geordnetenwahl nach dem Vorgange des Reichstags Wahlfächsischen Genossen hätten leine Remedur schaffen tönnen, deshalb rechts zu ersetzen. Die nationalliberale Bartei, heute die einzige fei es notwendig gewesen, daß sich der Parteitag mit der Frage be Stütze des veralteten und ungerechten indirekten Wahlsystems, erlitt von Jahr zu Jahr größere Verluste und ist aus ihrer früheren schäftigt habe und hoffentlich würden die Leipziger angesichts des Herrscherposition in der badischen Voltsvertretung nicht zum wenigsten eines anderen besinnen. mi drist mad ziemlich einstimmigen Tadelsvotums des Parteitags, sich nunmehr deshalb verdrängt worden, weil sie sich der freiheitlichen Ause gestaltung unseres Landtagswahlrechtes hartnädig entgegen des Löbtauer Urteils und ob das Verhalten Sindermanus, die Die Diskussion drehte sich fast ausschließlich um die Registrierung stellte. Während nun das badische Volt eben in Begriffe Resolution zurückzuziehen, berechtigt sei. Schließlich wurde jedoch ist, durch eine neue Niederlage der nationalliberalen Bartei ihrem Unwillen über die Volksfeindlichkeit des indirekten Wahl- folgende Resolution gegen eine starke Minderheit abgelehnt: ſyſtems, dessen Bekämpfung der hervorstechendste Zug des gegen Die Parteiverfammlung erklärt sich mit den Berhandlungen des Parteitages in Hannover einverstanden, bedauert jedoch die Haltung wärtigen Wahlkampfes ist, erneuten Ausdruck zu verleihen, tritt die der Delegierten des 5. Kreises in der Frage der Resolution zur Regierung mit einer Verlautbarung in die Arena, die von vornherein Nicht- Registrierung des Dresdener Zuchthansurteils und spricht insrundheraus erklärt: Wir pfeifen auf das Resultat der kommenden Wahlen! besondere dem Genossen Sindermann ihre schärfste Mißbilligung aus Möge das Volk noch so deutlich seinem Unwillen über das indirekte wegen der Zurückziehung der von den Parteigenossen des 5. Kreises Wahlrecht und feine Verteidiger Ausdruck verleihen: wir beharren bei demselben, wenn 11113 man nicht in gestellten Resolution. der Form von Rautelen" bestimmter Art die Garantien dafür bietet, daß die " 15189 19 Direttor( zur Klägerin): Sind Sie jemals nach der Vorstellung von einem Herrn eingeladen worden Klägerin( erregt): Sus Chambre separée zu gehen bin ich noch nicht eingeladen worden; ich weiß aber nicht, daß eine Künstlerin separée bekommt. nur dann etwas wert ist, wenn sie viele Einladungen ins Chambre Direktor Kriebaum beruft sich auf die in feinen Kontrakten mit den Artisten enthaltene Bestimmung, wonach der Artist sofort entlassen werden kann, wenn seine Leistung nach dem Dafürhalten des Direktors nicht entsprechend ist. giltu od 3. Kreis: Ressource, Kommandantenstr. 57. 4. Kreis: Urania, Wrangelſtr. 9/10. ngine 197 Richter:" Diese Bestimmung liefert den Artiſten ganz dem Direktor aus." jadi uraditedusduce od not more. Be Der Anwalt der Klägerin erklärt, daß diese harte Vertrags bestimmung im vorliegenden Falle nicht in Betracht komme, da sie ungefezlich fei. Der Richter jedoch wies das Klagebegehren der Die Kieler Polizei und der Boykott. Die Kieler Partei- Künstlerin ab mit der Begründung, daß die citierte Vertragsbestim Anhänger der Regierung fernerhin die Mehrheit in der Volksgenossen haben in der vergangenen Woche nach faum 22 Wochen mung gefeßlich zulässig sei. thing to staff aid inlaid and vertretung bilden und nicht durch die aus„ radikalen Massenwahlen" durch einen in der wirksamsten Weise durchgeführten Boykott die diodi hervorgehenden oppofitionellen Elemente verdrängt werden. ihnen vorenthaltenen Lokale, Elysium und Kolosseum bedingungslos son mir apsid mir dast d Welches find nun dieſe autelen", die den Preis für das zurückerobert. Während des Boylotte waren für die der Arbeiter undo Lohales, dimi? Zugeständnis des direkten Wahlsystems bilden sollen? Neben den schaft fernerhin zur Verfügung stehenden Bersammlungslokale stud Sechs Partei- Versammlungen aus den allgemeinen Wahlen hervorgegangenen Abgeordneten sollen Geschäftsempfehlungen verteilt, worden. Von den drei in Frage werden heute Dienstagabend 8 Uhr in folgenden Lokalen abgehalten: Von den drei in Frage 16 bestimmte Jutereffenvertretungen, Erwählte der städtischen kommenden Wirten haben zwei seit langen Jahren schon die Er werden heute Dienstagabend 8 Uhr in folgenden Lokalen abgehalten: Bürgerausschüsse, der Kreisvertretungen, ja selbst laubnis zur Abhaltung öffentlicher Tanzmusit. Nie ist ihnen in 1. Kreis: Arminhallen, Kommandantenstr. 20. der Landgemeindekollegien in der neuen Voltsver- dieser Hinsicht Schwierigkeit bereitet worden. 2. Streis: Bod Brauerei, Tempelhofer Berg, tretung" ihren Platz finden. Man muß zugestehen, daß in diesen Jetzt nun hat die Polizei in Kiel diesen beiden Wirten, mid Plänen der badischen Regierung Methode liegt. Hat die mir diesen allein, die Tanzerlaubnis zurückbehalten, weil wie der nationalliberale Kammermehrheit seiner Zeit doch durch ein Regierungsassessor von Blome den am Sonnabend vorstellig gebis ins Mark hinein reaktionäres Klaffen- und geniuswahlsystem wordenen Wirten erklärte, fie sich durch die Verteilung der Geschäfts- 5. Kreis: Schweizergarten, am Königsthor." zu den Gemeindekollegien wohlweislich dafür Sorge getragen, daß empfehlungen, die außerdem ohne Kenntnis der Wirte erfolgte, der 6. Kreis: Kolberger Salon, Kolbergerstr. 23. heute die weitaus größte Zahl der städtischen Bürgerausschüsse des Boykottförderung schuldig gemacht haben. Landes eine nationalliberale Mehrheit aufweisen, wie auch in den Alle Vorhaltungen der Wirte mußten nichts. Auf telegraphische Vertrauenslente, der Breßkommission, Lokalkommission und AgitationsAlle Vorhaltungen der Wirte muyten nichts. Auf telegraphische Tagesordnung sämtlicher Versammlungen: Bericht der Streisvertretungen die regierungsfreundlichen Elemente die un- Beschwerde beim Regierungspräsidenten wurde sofortige Unterumstrittene Herrschaft befizen. Eine Durchfezung der badischen suchung versprochen, bis dahin jedoch die Entscheidung ausgesetzt. Commission der Provinz Brandenburg und Neuwahl derselben. Boltsvertretung mit den Erwählten dieser regierungsfrommen Den beiden Lokalen ist heute thatsächlich die Haupteinnahme- Berichterstattung von der Brandenburger Parteikonferenz und dem Körperschaften wäre für das Ministerium Eisenlohr also gleich- quelle der ganzen Woche interbunden, und wenn die Polizeibehörde Parteitag duis sit fi diut thjod bedeutend mit einer auf Jahre hinaus gesicherten regierungsfreund nicht vom Regierungspräsidenten rettifiziert wird, ist die Existenz der Parteigenossen, agitiert für zahlreichen Besuch dieser Verlichen Mehrheit in der zweiten Kammer. Und das ist es eben, was Lofale in Frage gekommen, dus ist unidad od still a schiltiloq aid mod odiald til dud gone our fammlungen. die Regierung austrebt, die von dem Augenblick an einen Abschen d gegen die radikalen Massenwahlen" faßte, wo das badische Volk ,, Schwäbischer Volksfreund". Unter diesem Titel geben od do bi der nationalliberalen Partei die Gefolgschaft zu fündigen und in unsere Parteifreunde in Württemberg am 1. Dezember ds. Js. ein Achtung! Donnerstag, den 26. Oftober, abends 81/2 Uhr, hellen Scharen ins Lager der radikalsten Opposition überzugehen Wochenblatt heraus. Man hofft, daß diese Zeitschrift, die zum Preise findet int großen Taal der Norddeutschen Brauerei, begann. von 25 Pf. monatlich abgegeben wird, in denjenigen Kreifen der Be- Chausseestraße 56/57, eine öffentliche Se ommunalwählerIntereffant iſt es, zu erfahren, wie noch vor wenigen Jahren hoch stand und auch, wie besonders in landwirtschaftlichen Diftriften, lanket: Warimm kann kein Wähler freisinuig wählen?". Der Kans Intereffant ist es, zu erfahren, wie noch vor wenigen Jahren völkerung Eingang finden wird, denen die Tegespreise im Breise zu ersammlung für den 40. Bezirk statt. Die Tagesordnung die nationalliberale Partei selbst über die verfassungs- bie Zeit fehlte, ein umfangreiches Tageblatt zu lesen. Wir wünschen Sivat der Freisimmigen ist brieflich eingeladen. Zahlreichen Besuch mäßigen Bedenken dachte, die der Einführung der jetzt von Das Wahlfomitee. der Regierung vorgeschlagenen Intereffenvertretungen entgegenstehen. dem neuen Förderer unserer Sache den besten Erfolg. ots Eine Erklärung der nationalliberalen Frattion 3 Polizeiliches, Gerichtliches usw. Achtung, 6. Wahlkreis! Genossen und Genosfimmen, welche mitglieder in der Wahlrechts- Kommission des Landtages von 1893/94 sagt hierüber das Folgende: Zur Auslegung des§ 153 der Gewerbe Ordnung, gewillt sind, sich an der am Mittwoch stattfindenden Verbreitung Wegen einer Boykottaufforderung in dem vor einiger Zeit beendeten von Bersammlungs- Anzeigen für den 40. Kommunal" Ganz abgesehen davon, daß die Einführung von Interessen Bierkriege war der Redacteur der„ Frankfurter Volksstimme". Ge- Wahlbezirk zu beteiligen, werden gebeten, sich am Mittwochabend vertretern in der Volksvertretung in schreiendem Widerspruch noffe Bielowski, angeklagt worden der Verletzung des§ 153 der 8 Uhr bei erause, Müllerstraße 7a, einzufinden. Das Wahl. zu unserer Verfassung steht dieselbe verlangt bekanntlich Gewerbe- Ordnung. Das Schöffcugericht sprach in frei mit der to mitee. and 1001 ilgomanda von jedem Mitglied der Ständeversammlung, des ganzen Begründung, daß§ 153 der Gewerbe- Ordnung nur Verrufs- armi chod sid Landes allgemeines Wohl und Bestes ohne Rüdiicht auf erflärungen von Arbeitern gegen Arbeiter und von Unternehmern besondere Stände oder Klassen beraten zu wollen" gegen Unternehmer treffe. Landgericht wie Ober- Landesgericht, die Der Aufschwung der städtischen Volksbibliotheken ganz abgesehen hiervon war man mit Ausnahme eines Mitgliedes vom Staatsanwalt dagegen angerufen wurden, bloffen fich diefer wird in dem nenesten Bericht über die Verwaltung der Volks. einstimmig der Ansicht, daß die zweite Kammer nur aus Auffassung an. bibliotheken und Lesehallen mit großem Nachdruck betont. Wenn Recht Recht bleiben soll, so ist es nur selbst meisten feien daran die beiden mit ese hallen verbundenen Erwählten des allgemeinen und gleichen verständlich, daß die Gerichte so entschieden. Bedenklich ist es nur Bibliothefen, bie 1. in der Mohrenstraße und die 20. in der RavenéStimmrechtes bestehen dürfe. Die Kommission hat deshalb daß solche Entscheidung überhaupt provoziert werden konnte, straße, beteiligt. Wie sehr der hier eingeführte tägliche Betrieb den Regierungsvorschlag mit allen gegen eine Stimme für unannehmbar erklärt." neuerungswahlen haben sich die Nationalliberalen allerdings bereits ständen zu denken. adriat jalagula Sundus ang ni tun erivartet andi i* Am die tägliche Bemzung gesteigert habe, das gehe aus folgenden In dem Aufruf zu den im November d. I. stattfindenden Er Aus der Frauenbewegungo Bablen hervor. Die 1. Bibliothet habe 1895/96 bei wöchentlich sechsstündigem Betriebe mur 11 528 Bände, dagegen 1898/99 bei zu einer wesentlich enderen Beurteilung der plöglich so hoch Zur Dienstbotenfrage sprach am Freitagabend im Berliner wöchentlich zwanzigstündigem Betriebe 68 387 Bände verliehen. gepriesenen Interessenvertretungen durchgemausert. Sie erblicken Frauenverein der Berliner Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Ebenjo habe die 20. Bibliothek 1897/98 bei wöchentlich jetzt teine Verlegung freiheitlicher und verfassungsmäßiger Grund- Frauenvereins Frau Ichenhäuser. Den Ausführungen der achtstündigem Betriebe, den Abendstunden, allerdings in den jäße mehr darin, wenn 49 214 Bände, der Landtag mit Rücksicht auf die Ver- Rednerin lagen folgende Thefen zu Grunde a athadi dir bagegen 1898/99 bei wöchentlich zwanzigBetriebe 67 482 Bände stündigem verliehen und werde tretung wichtiger wirtschaftlicher Jntereffen eine mäßige Verstärkung Die Lage der Dienstboten ist eine den modernen socialen Andurch solche Personen erfährt, die von Elementen der Selbstverwaltung schauungen nicht entsprechende. Sie bedarf daher der Reform. Die voraussichtlich im laufenden Verwaltungsjahre auf 80 000 bis Reform hat sich auf folgende Punkte zu erstrecken lajit 6 85 000 Vände kommen. Zu dem Aufschwung dieser beiden Nunmehr hat die Regierung mit allem Nachdruck den Standpunkt 1. Die partikularen Gesinde- Ordnungen find fast durchweg Bibliotheken habe auch die Gewährung größerer Gelbmittel des nationalliberalen Wahlaufrufes zu dem ihrigen gemacht und die veraltet und daher abzuschaffen. 12. Die Gefindebitcher bringen beigetragen, indem sie die Verjüngung des Bücher. berühinten Interessenvertretungen als diejenigen Sautelen" bezeichnet, den Dienstboten allen anderen Arbeitern gegenüber in eine Diese Ausführungen müssen dem etwas wunderlich vorkommen, bestandes ermöglichte.d ohne welche sie die Forderung des direkten Landtags- Wahlrechtes Ausnahmestellung und haben keinen praktischen Wert, sie müssen der sich erinnert, wie fleinlant die früheren Berichte waren und wie ofs unannehmbar erklären müsse. Die Taftit, die sie dabei ver- daher beseitigt werden. 3. Dagegen ist unterstellung der Dienstboten folgt, ist leicht zu durchschauen: an eine Mehrheit zu Gunsten des unter die Gewerbeordnung zu fordern, die durch entsprechende, wenig Worte sie über den damals feit Jahren andauernden RückRegierungsvorschlages ist im fünftigen Landtag unter feinen Um- auf den häuslichen Betrieb bezügliche Zufäge zu erweitern sein gang der Volksbibliotheken verloren. Unsere Leser wissen, wie lange des direkten Wahlrechtes mit der in Fragen der Verfassungshafte. Gegen Unfall find fie, obzwar zahlreichen Unfällen ausgelegt, verjüngen müßten, daß sie Tag für Tag und zwar besonders in den Gelangt dagegen der Antrag auf Einführung würde. 4. Die Krankenversicherung der Dienstboten iſt eine mangel- und wie oft im„ Vorwärts" darauf hingewiesen worden ist, daß die städtischen Wolfsbibliotheken ihren längst veralteten Bücherbestand änderung erforderlichen Zweidrittelmehrheit in der zweiten Kammer gar nicht versichert. Eine Ausdehnung der Kranken- und Unfall- Abendstunden offen zu halten seien, daß sie mit Besehallen verzur Annahme, so verweigert die Regierung ihm die Zustimmung verficherung auf die Dienstboten ist daher zu fordern. 5. Die Arbeit bunden sein müßten, daß zur Durchführung dieser Forderungen und bringt dadurch die ganze Wahlreform zu Falle. Und darauf geberinnen haben die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Bestimmungen selbstverständlich die Bewilligung viel größerer Geldmittel als bisher hat eben die ganze Verschleppungstaktit der nationalliberalen Partei des§ 618 des Bürgerlichen Gesetzbuches in ausgiebigem Maße erfüllt in Verein mit dem Widerstand der Regierung von vornherein ab- werden. Insbesondere wäre die Freigabe des Sonntagnachmittags notwendig fei, und daß auf andere Weise das längst geschwundene Wenn das Ministerium Eisenlohr mit seiner Auffehen erregenden zu fordern und eventuell auf die gefeßliche Feststellung eines wöchent- bie mit der 1. und 20. Bibliothet gemachten Versuche gezeigt. Ihr oder als entsprechendes Acquivalent eines Wochennachmittages Intereffe der Bevölkerung für die Boltsbibliotheken nicht neu belebt werden könnte, Wie berechtigt diese Forderungen waren, das haben Erklärung den Zweck verfolgt haben sollte, die Agitationsarbeit der lichen Minimums von freier Beit hinzuwirken. 6. Die Trinkgelder Gelingen ist hocherfreulich, aber es darf nicht ein Anlaß fein, fich oppositionellen Parteien im gegenwärtigen Wahlkampf lahmzulegen, find abzuschaffen, an ihre Stelle tritt eine entsprechende Entschädigung 10 Sürfte es am Tage der Baht eine unangenehme Enttäuschung seitens der Arbeitgeber. 7. Es ist darauf hinzuwirken, daß die We deffen zu rühinen, was in fo furzer Zeit bereits erreicht ist, sondern erleben. Der 4. November wird den Nachweis dafür erbringen, daß zeichnung Dienstbote" durch Hausgehilfe" ersetzt wird. 8. Eine vielmehr, sich dessen zu schämen, was fo lange ver in der Wahlrechtsfrage die große Mehrheit des badischen Volkes beffere Ausbildung der Dienstmädchen durch obligatorische Forto überaus boltsbildungs freundliche Berliner in Fort- äumt wurde, verfäumt wurde, weil ber angeblich nicht auf der Seite der Regierung steht. Ueber die Folgen des bildungsschulen mit Haushaltungsunterricht ist dringend zu erstreben. innerpolitischen Konflittes, der sich ergeben würde, falls die Regie- 9. Die Gefinde- Vermittlung bilbet gegenwärtig einen der wundesten Freifinn für die unbemittelte Bevölkerung nie rung ihre Drohungen verwirklichen und dem unzweideutig zum Punkte im Gemeindewefen. Die Frauenvereine müssen es sich an I übrig gehabt hat. sid att sid 1sd ja mad fun Epolliamon Ausdruck gebrachten Willen der Wählerschaft einen hartnäckigen gelegen fein lassen, auf die Einrichtung kommunaler Arbeitsnachweise der Harmlosen Prozeß hat mit anderen großen Dramen die Widerstand entgegenseßen sollte, brauchen wir uns teine grauen hinzuwirken. Haare wachsen zu lassen. aid tired, the Statharsis, bie reinigende Wirkung gemein. Selten hat man in den Die Künstlerin als Sflavin. Am 1. Oftober trat im Wiener Lieblingsblättern derjenigen, die vornehmlich beim Jeu die Vorstudien sid and dit indo Orpheum die internationale Liederfängerin Alice Berley, die gegen zur Staatsretterein betreiben, soviel erbauliche Betrachtungen lefen ** 390 F Partei- Nachrichten. eine Tagesgage von 25 Gulden für vierzehn Tage engagiert worden können, wie am letzten Sonntag. Hamlagnis ni dau saldorse driat war, zum erstenmale auf und wurde nach füuf Lagen vom Direktor Die, Staatsbürger- 8eitung" fleht die Adligen an, Mit der Parteitag beschäftigte sich eine Versammlung in striebaum ohne Abfertigung entlaſſen, weshalb fie Mit dem Parteitag beschäftigte sich eine Versammlung in Striebaum ohne Abfertigung entlassent, weshalb fie gegen diesen doch um Himmelswillen, wenn auch nicht vom Jeu das wäre Dresden- Altstadt. Der Delegierte Sindermann legte eine Erfaßtlage auf Zahlung eines Betrages von 250 Gulden zu plebejich so doch von den Juden zu lassen. Leider fehlt u. a. dar, weshalb er die Resolution des 5. sächsischen Kreises, in beim Bezirksgericht Josephstadt einbrachte. Wie die Klägerin das Blatt in feinen Ermahnungen ein wenig gegen die Wahrheit, welcher die Nichtregistrierung des Löbtauer Zuchthausurteils in der in der Verhandlung angab, habe fie, da sie zwei vorteil denn es stellt die von den adligen Beugen im Harmlosen Prozeß Strafliste, die der Parteivorstand herausgiebt, getadelt wurde, gurfid haftere Anträge nach Köln und Rom in der Tasche hatte, den doch entschieden genug widerlegte Behauptung auf, daß der eble gezogen habe. Durch die eingehende Besprechung im Bericht des Kontrakt nicht annehmen wollen, habe sich jedoch von der Frau Suchthaus- Wolff, bies Muster feinen und untadeligen Benehmens, Parteivorstandes sei der Sache Genüge geschehen und er habe sich Direktorin bestimmen laffent, im Orpheum aufzutreten, wo fie großen fein- Savalier gewesen sei. Angesichts der doch nicht gut wegzua deshalb veranlaßt gesehen, die Resolution als nunmehr erledigt zurück- Applaus gefunden habe. Der Verklagte gab an, er habe die Klägerin, leugnenden Thatsache, daß kaum eine Adelsfamilie auf" ow" und" it" zuziehen.( Oho!) Er habe die Gewißheit, so bemerkt Redner weiter, obgleich fie nicht Probe fingen wollte, engagiert, weil sie erklärte, deutsches Wesen hochhält, die nicht durch Abrahams Sonnen mehr baß tünftig folche Urteile in der Strafliste veröffentlicht werden prachtvolle Toiletten und zahlreiche Bekanntschaften zu besigen; das würden. An dem Verhalten der Reichstags- Fraktion sei nichts aus- lettere sei nicht richtig gewesen. " zusetzen gewesen; es müsse vielmehr anerkannt werden, daß gerade Richter: Warum haben Sie die Sängerin nach fünf Tagen einige neue Abgeordnete, denen man verschiedentlich Mißtrauen entlassen?" biel IPR aid 4 In der Anzeige bom Sonntag ist irrtümlich die Brauerek Böhoi als Versammlungslokal genannt worden. Die Versammlung tagt jedoch, wie hier angegeben, im Schweizergarten. oder weniger innig regeneriert wäre, nimmt es sich in dem Anti- Igehend eine hervorragende künstlerische Kraft aus England habe ge: Jexplodierten. Der Wehr gelang es zwar, das Feuer zu löschen, femitenblatte auch recht bedenklich aus, wenn es seinen Leitartikel winnen müssen, weil unseren einheimischen Künstlern die Erfahrung bevor eine Katastrophe hereinbrach, doch trug der Feuermann Balfe mit folgender Straftleistung schließt: gerade in Arbeiten der hier in Rede stehenden Art mangelte, ent von der 4. Kompagnie schwere Brandwinden an der linken Hand Wenn der deutsche Adel es mit den Juden hält, so thut er spricht nicht den Thatsachen. Eine Entscheidung darüber, zu welchem und am Arme davon, die ihm durch brennenden Phosphor zugefügt dasselbe, was die Socialdemokratie leistet: dann ist er Beitpunkte die neuen Marken zur Ausgabe kommen sollen, ist übrigens, wurden. der Träger des Umsturzes und der Zerseyung ebenso wie jene!" wie wir vernehmen, noch nicht getroffen."( Die hiesigen Blätter" Das ist alles recht schön. Womit sollen aber die adligen haben jene von der offiziösen Nord. Allg. 8tg." jezt als unzutreffend um vielseitigen Wünschen zu entsprechen, ist an der 9. städtischen FortRussischer Unterricht in der 9. städtischen Fortbildungsschule. Wappenschilder vergoldet werden, wenn nicht mit der Mitgift der bezeichnete Meldung den offiziösen Berliner Politischen bildungsschule ein Kursus für Russisch unter Leitung eines russischen Kommerzienratstöchter? Nachrichten" entnommen.) Dolmetschers und Translators beim Kammergericht eröffnet worden. Der Aber christlicher noch als die Staatsbürger- Beitung" ist das Für den Telegrammverkehr von Bedeutung ist eine vom fostet für das ganze Wintersemester 4 Mart. Anmeldungen, welche noch " Kleine Journal", wenn es den doch gewiß in ihrer Jugendzeit Reichs- Telegraphenamt jetzt erlassene neue Bestimmung, welche für Berücksichtigung finden sollen, sind schleunigst zu richten an den Dirigenteu Unterricht findet Dienstag und Freitag von 7 bis 9 Uhr abends statt und genügend mit Religion versorgten Herren v. Kayser und v. Kröcher die Zukunft eine wesentliche Verkürzung und Verbilligung der Bagel, Fruchtstr. 38, abends zwischen 7 und 9 Uhr. Ebenso finden noch zuruft:„ Nur Erziehung, Religion und Sitte vermögen in dem Knaben diejenigen Grundsäge zu festigen, welche den Telegramme zuläßt. Sie befagt: Wortabkürzungen find zulässig, Aufnahmen zur Handelskunde Mittwochs von 7 bis 9 Uhr statt. Jüngling und den Waun start machen gegen die Verführungen allgemein verständlich sind, z. B.„ Grünthalerstr."," Gerichtsvollz.". Am Dienstag, den 24. Oftober, beginnt Herr Professor Dr. J. Frenzel sofern sie auch außerhalb des Telegrammverkehrs gebräuchlich und Verein für volkstümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern. des Spiels und die aus dieser Leidenschaft entspringenden Lafter." Schade, daß das„ Kleine Journal" nicht mitteilt, ob die jüdische „ Stellmachermstr." usw. Ebenso ist über die orthographisch un im Hörsaal I'der föniglichen landwirtschaftlichen Hochschule seinen Vortragsoder die chriftliche Religion sich am meisten im Kampf gegen den richtige Auslassung des" h" hinwegzusehen in Wörtern wie" Theater", tursus über„ Ernährung und Boltsnahrungsmittel". Er wird am ersten Spielteufel bewährt. Der Redaktionsstab des Blattes hat doch in" Draht" usw. und in deren Zusammensetzungen. Abend über die chemische Zusammensetzung des Körpers( Körperstoffe) und beiden Religionen genügend Erfahrungen sammeln können. über Zusammensetzung der Nahrung( Nährstoffe) handeln. Am selben Stadtverordneter Sanitätsrat Dr. Neumann beging gestern Abend wird Herr Professor Dr. v. Buschau im Hörsaal des königlichen Das unerhörteste Wunder hat sich aber in der„ Bossischen seinen 80. Geburtstag. Die Stadtverordneten- Versammlung ehrte Museums für Völkerfunde den ersten Vortrag über„ Bölkerkunde der deutſchen Zeitung" vollzogen, denn dort hat die Katharsis selbst den Teil des den ristigen Greis durch eine Adresse, ingleichen wurden ihm Schutzgebiete" halten und zunächst die allgemeinen Aufgaben und die Wich Blattes ergriffen, der unangetränkelt von jeglicher Moral sich bisher vom Magistrat sowie von Vereinen und Privaten zahlreiche Auf- tigkeit der Völkerkunde als Wissenschaft und ihre praktische Bedeutung für jenseits von Gut und Böse ausleben durfte. Im Annoncen- merkjamteiten zu teil. Herr Dr. Neumann, ein alter Achtundvierziger, einen Staat mit Kolonialbesitz behandeln. Die Vorträge beginnen 8 Uhr teil nämlich stand am Sonntag folgendes Inserat: erfreut sich bei allen Parteien in der Stadtverordneten- Versammlung Preise von 1 Mart für jeden, 6 Abende umfassenden Kursus sind zu haben abends und sind für Männer und Frauen zugänglich. Eintrittstarten zum gleich hohen Ansehens. bei: Georg Belling, Cigarrenhandlung, W. Leipzigerstraße 136; A. Schütz, Rendant, O. Holzmarktstraße 60( 10-1 und 4-6 Uhr); Chr. Tischendörfer, C. Sophienstr. 20, part. im Laden( 8-7 Uhr); Trautweinſche Buchhandlung, W. Leipzigerstr. 8; Centralstelle für Arbeiter- Wohlfahrtseinrichtungen", W. Köthenerstr. 23 II( 8-3 Uhr). schwinden des 51 Jahre alten Maurermeisters Gustav HahneViel besprochen wird im Gesundbrunnen- Viertel das Ver: mann aus der Pantstraße. Hahnemann besitzt seit sechs Jahren zwei Häuser, Pantstraße 31b und 31c, und arbeitete in der legten Bochen verließ er seine Wohnung mit dem Bemerken, daß er eine Anspruch genommen. Nachmittags 4 Uhr brannte Gollnow. Beit nicht mehr in seinem Gewerbe. Heute, Dienstag, vor drei Fenerbericht. Am Sonntag wurde die Feuerwehr mehrfach in Stunde spazieren gehen wolle. Seitdem ist er verschwunden. Erst r a ß e 4 ein Partiewaren- Geschäft und erlitt beträchtlichen Feuerlundigungen bei Verwandten und Freunden auswärts hatten teinen und Wasserschaden. Gleichzeitig erfolgte ein Alarm nach der Erfolg. In der Nachbarschaft will man wissen, daß der Wer- Mödernstraße, wo Müll in Brand geraten war. Komschwundene unglücklich spekuliert habe. mandantenstraße 41 war ein Zimmerbrand und An der Stralauer Brüde ein Kellerbrand abzulöschen, der durch Selbstentzündung von Preßkohlen entstanden war. Aus den Nachbarorten. Jn Charlottenburg spricht Mittwochabend 8 Uhr im Zolal von Krause, Kantstraße 94, Genosse Dr. Borchard, sowie der Kandtdat des 4. Kommunal- Wahlkreises, Genosse Scharnberg, in öffentlicher Versammlung über die bevorstehenden Stadtver Ravalier, Ausgang 30 er( jeut nie!) sucht Vertrauens stellung, auch Repräsentationsposten, beziehentlich als Stellvertreter des Chefs, auch n. d. Auslande. Off. unter N. B. 827, " Invalidendant", Dresden, erbeten. Giebts ja garnicht"! möchte man sagen, wenn nicht selbst die angeklagten Harmlesen in der Schlußverhandlung am Sonnabend ihren Abscheu vor dem Jeu überzeugenden Ausdruck gegeben hätten. Auf Ehrenwort! Roheit. Vier Denkmäler in der Sieges Allee sind in der Nacht zum Montag von Bubenhänden beschädigt worden. Es wird des näheren darüber gemeldet: An der Gruppe Albrechts des Bären ist Biter von Brandenburg der Hirtenstab, den er in der rechten Hand trägt und der oben gegen den Mantelkragen lehnte, Einbrecher haben in der Nacht zum Montag den Schlächter: zerschlagen worden. An der Gruppe Ottos II. haben die Vandalen meister Lorenz in der Wilhelmstraße Nr. 119/120 heimgesucht. Meister dem Fürsten Pribislaw die Nase abgeschlagen und das Gesicht zer- Lorenz stand spät abends vor der Thür und fah, wie zwei Männer mit hauen, dem Abte Sibold sämtliche Finger der rechten Hand, vollen Säcken beladen aus dem Hause, in dem er seinen Laden den Hirtenstab und die Nase zertrümmert. An der Gruppe II ist hat, heraustamen und über den Straßendamm nach der PuttkamerHeinrich von Antwerpen der Gänsetiel in der Hand und Johann Straße zu gingen. Zunächst dachte er sich nichts dabei, später jedoch Hans von Putlig die Dokumentenrolle zertrümmert worden. Auch fiel ihm ein, daß die Männer vielleicht in seinem Vorratskeller im die Gruppe Albrechts II. an der Charlottenburger Chaussee ist der Seitenflügel gewesen sein könnten. So war es in der That. Die Zerstörungswut der Schandbuben nicht entgangen. Hermann von Diebe hatten den Keller mit einem Nachschlüssel geöffnet und Salza ist die Naje abgeschlagen, der Griff des Schwertes und die Speck und Kochwurst im Werte von etwa 200 W. gestohlen. ordneten Wahlen. Zahlreicher Besuch wird erwartet. Urkundenrolle zertrümmert, Eife von Repkow die Nase abgebauen und Hausbewohner hatten daher Licht im Keller gesehen, jedoch geglaubt, der Federkiel aus der Hand geschlagen. Die Schandthat wurde Montag- daß Gesellen sich dort zu schaffen machten. morgen von patrouillierenden Schuhmännern, die die abgeschlagenen Marmorteilchen auf den Bänken der Gruppen und vor diesen herumliegen sahen, entdeckt. Die Vandalen waren aber zu der Zeit bereits verschwunden. mehrere Beamte an den Thatort, um die zur Ermittelung der Frevler Die Kriminalpolizei entsandte alsbald erforderlichen Schritte einzuleiten. Die Feststellungen ergaben, daß das Zerstörungswerk mit einem stumpfen Gegenstande, wahrscheinlich nicht gefunden. Die abgeschlagenen Stücke sind so viel als möglich geborenen Kindes, dem der Kopf und der rechte Arm abgeschnitten demokraten und Kommunalreformler beschlossen, daß an Stadt Wie weiter berichtet wird, ist die Leitung der Ermittelungen von Stich- und Schnittwunden. Die Polizei, die vom Arzte geholt werden sollen. Nachdem der Magistrat dem Beſchluſſe die Zu und der Bauch aufgefchligt war. Im Rüden zeigte die kleine Leiche verordnete und Magistratsmitglieder Lieferungen nicht vergeben der politischen Polizei übernommen worden. Ob das praktisch war, mag dahingestellt bleiben, denn die politische Polizei hat sich wurde, stellte den Thatbestand fest und veranlaßte, daß die Köchin ſtimmung versagt hatte, weil es Stadtverordneten und Magistrats. im Krankenhause als Polizeigefangene behandelt wird. werden könne, bei städtischen bisher nicht gerade durch ein lebermaß von Geschicklichkeit und Kopf und der Arm des Kindes geblieben sind, weiß man nicht, da Submiſſionen im Krankenhause als Polizeigefangene behandelt wird. Wo der mitgliedern nicht Gebote abzugeben, wurde eine gemischte die Mutter des Neugeborenen noch nicht vernommen werden konnte. Plakate ankleben lassen, auf denen er den Entdeckern der Thäter Die Leiche wurde vorgestern abend nach dem Schauhause abgeholt. im Juni mit der Angelegenheit, beschloß dann aber, ihren gesammelt worden. 500 Mart Belohnung verspricht. Der Kaiser soll telegraphisch von dem Vorgefallenen benachrichtigt worden sein. über die Roheit gemeinhin Ausdruck zu alte Köchin Bertha Kuy bach verhaftet worden. Das Mädchen fam Wegen Kindesmordes ist Sonntagnachmittag die 19 Jahre erkrankte es und wurde in eine Anstalt gebracht. am 21. August d. J. aus Mecklenburg- Streliz nach Berlin und fand Stelle bei einem Arzt in der Oranienburgerstraße. Gestern morgen Hausmädchen an mehreren Stellen in der Wohnung Blut, das auch Später fand das aus dem Korbe der Köchin in der Mädchenkammer heransfickerte. als man den Korb öffnete, fand man darin die Leiche eines neu= Charlottenburg. Donnerstagabend 8 Uhr findet in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94, eine Parteibersammlung der Orte Wilmersdorf, Schmargendorf und Halensee find zu dieſer statt, in der Bericht über den Barteitag erstattet wird. Die Genossen Versammlung eingeladen; ferner wird ein reger Besuch der Frauen erwartet, da auch die weibliche Vertrauensperson in dieser Versammlung zu wählen ist. Rigdorf. In der Submissionsfrage hatte bekanntlich verboten Austrag bis zum Amtsantritt des zweiten Bürgermeisters und des Noch ein Kindesmord. Wegen Kindesmordes ist gestern, Montag- befoldeten Stadtrats zu vertagen. Die Herren amtieren bereits vier wie noch gemeldet wird, deuten alle Zeichen darauf hin, daß vormittag, abermals ein junges Mädchen verhaftet worden. Morgens Wochen, die Kommission ist aber noch nicht zusammenberufen worden. die Frebler von der Gegend der Siegessäule ausgegangen sind. Sie zwischen 7 und 8 Uhr fanden auf dem Grundstück Prinzenallee 10 Der Magistrat bemüht sich erst bei anderen Verwaltungen um Aus find augenscheinlich nicht von hinten an die Bildwerke heran kinder, als sie Asche in den auf dem Hofe stehenden Rasten schütten funft. Der Magistrat in Frankfurt a. M. hat sich dahin ausge geschlichen, sondern haben bei ihrem Zerstörungswerte vor ihnen wollten, in diesem eine Kindesleiche liegen, die in Lappen eingesprochen, daß das unbeschränkte Verfahren Mißstände nicht ergeben gestanden. Gegenüber solchen Vorgängen muß man der„ National- widelt war. Die Frau des Verwalters Winkler Holte Polizei und habe. Andere Aeußerungen liegen noch nicht vor. Auf diese AusBeitung" recht geben, wenn sie schreibt: 1 Man muß sich nur fragen, wie es trotz der elettrischen neugeborenen Mädchens handelte, das erdrosselt worden ist. Die die Kommission bald zusammen zu berufen. ein Kriminalbeamter stellte fest, daß es sich um die Reiche eines funfterei ist gar tein Wert zu legen. Es wäre viel zweckmäßiger, Beleuchtung und der polizeilichen Bewachung, die Nachforschungen ergaben, daß die Mutter eine am 14. Mai 1882 zu im Thiergarten und speciell an der Siegesallee auch nachts vor Königsberg geborene Arbeiterin Anna Sünder ist, die gestern Schmargendorf. Durch einen eigenartigen Zeichenfund, welcher handen ist, möglich war, daß Berstörungen in diesem nachmittag bei dem Töpfer Bannad in der Prinzenallee 10 hier das Tagesgespräch bildet, wird die göttliche Weltordnung wieder Umfange verübt werden konnten, die doch immerhin zu Besuch war, dort um 5 Uhr nachmittags geboren und einmal recht deutlich illustriert. Der über 70 Jahre alte ehemalige eine längere Zeit zu ihrer Ausführung erforderten! Während das Kind, das unzweifelhaft lebte, getötet hat. Die Schmiedemeister Ludwig Schulze, bekannt unter dem Namen mäe alle Blätter, gleichviel welcher Barteirichtung unnatürliche Mutter wurde gestern vormittag in einer Möbelfabrit Muche", hatte hier als Wohnung eine Kabuse im Armenhause zufie angehören, sich damit begnügen, ihrer Entrüstung in der Gartenstraße, in bet jie arbeitete(), verhaftet und gewiefen erhalten, die ihren Eingang von der Giebelseite des Hauses die Deutsche Tageszeitung" geschmackvollerweise bei der streitet zwar die ihr zur Last gelegte That, soll aber vollständig über diente ihm eine Art Pritsche, etwas Stroh und ein paar Decken. geben, läßt zunächst als Polizeigefangene nach der Charité gebracht. Sie be hatte. Gelegenheit ihren Kasperle Yos. Der Hanswurst schildert frech führt sein. In diesem engen Raume hauste Schulze mehrere Jahre; als Bett und froh die Nuchlosigkeit als Folge socialdemokratischer Verhebung, ohne daß er natürlich im stande wäre, irgend einen Schulze wurde seit ca. 4 bis 5 Wochen von den Jusassen des Armens Schwer verbrannt ins Lazarus- Krankenhaus eingeliefert wurde hauses nicht mehr gesehen, doch fiel es den letzteren nicht auf, da Beweis für seinen Unsinn herbeibringen zu können. Wozu auch? Montagabend die 22jährige geistesschwache. Dahnert, die But- sie vermuteten, daß er sich was öfter vortam- im Krantenhause Für die Bauern gut genug, mag er denken. Kasperle führt für seine buserstraße 11 bei ihrer Mutter wohnt. Die Wohnung liegt auf befinde. Diese Annahme war eine irrige. Am Freitag bemerkte Narrheit nur an, daß die hämischen Bemerkungen, welche in der dem ersten Hofe parterre und von der Küche führt ein Fenster nach der mit einer Reparatur am Sprizenhause beschäftigte Tischlermeister socialdemokratischen Presse über diese kaiserliche Schenkung an die dem zweiten Hofe, auf dem sich eine Tischler Werkstatt befindet. einen penetranten Leichengeruch, der aus der Kabuse des S. drang. Reichshauptstadt zu lesen waren, vollkommen genügen, in Verbindung während nun gegen Abend die Frau Dahnert einholen ging, begab als durch einen Schlosser die Thür geöffnet wurde, fand man auf mit der allgemeinen Verhegung, ruchlojen Anhängern dieser so- sich ihre Tochter nach der Küche und setzte sich in der Nähe des Ofens einem Lager von fauligem Stroh die start verweste Leiche des so genannten Partei eine solche herostratische That als eine besonders auf den Kohlenkasten. Hierbei fingen ihre Kleider Feuer und lichter lange Vermißten. Nach ärztlichem Gutachten soll der Tod schon vor verdienstvolle Leistung gerade deshalb nahezulegen, weil durch ihre loh brennend und laut schreiend stürmte sie in der Küche umher, ca. 4 Wochen eingetreten sein. Unerklärlich bleibt es, daß seitens Ausführung mit Sicherheit eine empfindliche persönliche Kräntung ohne daß sie selbst im stande gewesen wäre, die Flammen zu der Gemeindeverwaltung das Verschwinden des S. nicht bemerkt des Herrschers zu erreichen war." löschen. Zwei Tischlergesellen, die auf das Geschrei und das Feuer wurde. Echon der Umstand, daß dieser seit längerer Zeit feine aufmerksam wurden, zertrümmerten das Fenster und die Thür, Unterstützung erhoben hatte, mußte doch Veranlassung geben, Nach warfen das Mädchen zu Boden und erftidten die Flammen durchforschungen über seinen Verbleib anzustellen. Das geschah nicht aufgeworfene Tücher. Die alarmierte Feuerwehr sorgte für leber- und erst der Zufall mußte hier eine schauerliche Aufklärung bringen. führung der Schwerverletzten nach dem Krankenhause. Auch ihre Dieser Vorfall giebt gleichzeitig Veranlassung, die Art unserer hiesigen Mutter, die beim Anblick des verbrannten Mädchens ihn Ohnmacht und Armenpflege einer Betrachtung zu unterziehen. Das Armenhaus Strämpfe fiel, wurde dem Krankenhause überliefert. befindet sich noch in dem Zustande, wie es von den Urvätern erDu lieber Himmel! Wo sind die hämischen Bemerkungen? Wenn uns in irgend einer Sache der Vorwurf gemacht werden tönnte, daß wir uns nicht um sie bekümmert haben, so in der Angelegenheit der Markgrafen- Denkmäler. Saum, daß wir uns ganz nebenher über den künstlerischen Wert oder Unwert der Statuen mit einigen Zeilen ausgelassen haben. Wie, wenn wir gleiches mit gleichem vergelten wollten! Wenn wurstes ernst nehmen? aber reichlich Rauch spenden. Die Thüren zu In zwei anderen wir den patriotischen Janhagel, der die Schloßstraße 27. Kurz nach 8 Uhr bemerkten Nachbarn Rauch durch das zu spüren, morsch, faul und rissig ist alles. Die Hausthür steht im Ein Dachstuhlbrand wütete Sonntagabend in der Froben richtet wurde. Von durchgreifenden Reparaturen im Innern ist nichts wache begleitet, denunzierten oder auf den jedem Corps Dach steigen, und als wenige Minuten später die Löschzüge 9 und Flur, denn die Pfosten find morsch und wurmstichig, so daß weder bruder bekannten Studentenbrauch hinwiesen, Kramme noch Schraube darin zu befestigen sind. einem Fadelzuge, wie er vorgestern stattgefunden, irgend Feuer bereits fast den gesamten Dachstuhl des nur von besseren ebenfalls morich, hier hält weder Schloß noch Riegel und zwischen na 12 eintrafen, hatte das mit rapider Schnelligkeit sich ausbreitende den Wohnungen"( wenn man die Räume so neunen darf) find eine Flegelei zu begehen? Und solche Denunziation, so ge Und solche Denunziation, jo haltlos fie wäre, hätte immer noch einen Sinn. Es finden sich die Mietern bewohnten fünfstödigen Borderhauses erfaßt, weshalb sofort Thür und Pfosten kann man bequem mit der Hand hindurch. Man mannigfachsten Beiſpiele, daß die Blüte der Nation" im truntenen widelten eine enorme Glut, so daß die Nohrführer, die ihnen über fann hiernach sich einen ungefähren Begriff von der Lage dieser der Dampfsprizenzug 10 nachbeordert wurde. Die Flammen ents Uebermut standalösen Vandalismus beging. Wo aber haben social Armen im Winter machen. Nur ein Raum ist vorhanden, der sich demokratische Arbeit in der gestern geschehenen Weise ihr Mütchen eine mechanische Leiter, sowie über die Treppen und benachbarten ordentlich erheizen läßt, das heißt wenn alle Risse und Fugen gekühlt? Doch genug davon. Wozu die Narrheiten eines Sans felbit fehren mußten, um sich Kühlung zu verschaffen. 8um Räumen befinden sich aus Mauersteinen aufgebaute und mit Dächer hinweg zu Leibe gingen, den Wafferstrahl öfter gegen fich mit Lumpen verstopft und verhangen find. Glüd war das Schieferdach gleich anfangs leicht von den Flammen Die diesjährigen Herbst. Kontrollversammlungen für die durchschlagen worden, wodurch der Rauch freien Abzug erhielt und ehm beworfene Defen, welche zwar nicht viel Wärme, dafür in Berlin( ausschließlich der Vororte) wohnenden Mannschaften der eine Berqualmung der Treppen und Wohnräume vermieden wurde. Da Das ist ein ungefähres Bild Bezirkskommandos I, II, III und IV Berlin finden in den Tagen die benachbarten Borderhäuser wesentlich niedriger find, als das vom von der Fürsorge, welche die Gemeinde Schmargendorf ihren Orts vom 1. bis 7., 8. bis 15., 16. bis 21. und 24. bis 30. November Feuer betroffene, so wurden sie von der Glut weniger gefährdet. thaten" ohne Gegenleistung gewährt werden, der irrt bedenklich. Die armen zu teil werden läßt. Wer aber glaubt, daß diese Wohl bormittags auf dem Hof der neuen Landwehrdienstgebäude Schöne Nach zweistündiger Arbeit war die Macht des Feuers gebrochen, berg bei Berlin( General Papeſtraße) am Tempelhofer Felde statt. nachdem der gesamte Dachstuhl vernichtet und an einigen Stellen Insassen des Armenhauses- 3 Frauen find zur Verrichtung von Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt an den Anschlagsäulen auch bereits die Dede des fünften Stodes durchgebrannt war. Straßenarbeit aufgefordert worden. Die Witwe T., welcher als ant 22, und 30. Oktober und am 14. November. Für die in den letzterer hat auch durch Wasserschaden start gelitten. Die Auf einzige Unterſtügung für sich und ihre zwei Kinder eine Stube im Streisblätter und in einzelnen Vororten auch durch öffentlichen An Herde feft. Bororten Wohnenden werden besondere Bekanntmachungen durch die räumungsarbeiten hielten die Wehr noch stundenlang am Brand Armenhause gewährt wird, erhielt die Aufforderung, vom 14. Oktober an die Straßen von Gras zu fäubern. In der Ver schlag ergehen. fügung wird eine Arbeitszeit von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr Das Polizeipräsidium teilt mit, daß hier die Wahrnehmung Nr. 135 in dem Droguen-, Farben- und Chemikaliengeschäft von Leitung des Gemeindedieners obige Arbeit zu errichten hat. Ein gefährlicher Ladenbrand tam Montagabend Aderstraße mittage vorgeschrieben, während welcher Zeit fie gemacht worden ist, daß die Bestimmung der Milch- Polizeiverordnung, wonach die Gefäße, worin Milch gewerbsmäßig in Berlin eingeführt Georg Zobel zum Ausbruch. In dem hinter dem Verkaufsladen Die Betreffende, eine schwache und schwer unterleibsleidende wird, plombiert sein müssen, bisher wenig Beachtung gefunden habe: fangen, das um so gefährlicher zu werden drohte, als sowohl und leistete daher der amtlichen Aufforderung keine Folge. Es befindlichen Lagerraum hatte Petroleum und Farben Feuer ge- Person fühlte sich außer stande, diese Arbeit zu verrichten Der Polizeipräsident macht nun bekannt, daß von jest ab streng auf im Lagerraum, wie auch in dem darunter liegenden Keller fich große wurde deshalb gegen fie auf Grund des§ 361 des Reichs- Straf die Befolgung dieser Vorschrift gehalten und Zuwiderhandlungen be- Posten leicht brennbarer Explosivstoffe befanden. Für die herbei gesetzbuches eine Strafe von einem Tag Haft verfügt. Diese eigengerufene Feuerwehr war daher die größte Vorsicht geboten. Beim tümliche Armenpflege- einerseits der in Vergessenheit geratene Offiziofus c/ a Offiziofns. Die Norddeutsche Allg. Zeitung" Bordringen wurden die Löschmannschaften durch eine Kanonade Armenhäusler- andererseits die unter Leitung eines wohlgenährten schreibt:" Die Meldung hiesiger Blätter, wonach die Reichs- Post- im Verkaufsladen erschreckt. Dieselbe rührte von fleinen Feuer- Gemeindedieners Gras zupfende franke Frau- das giebt ein verwaltung für die künstlerische Ausstattung der in Aussicht ge- werkskörpern her, die zum Berkauf im Laden aufbe- prächtiges Kulturbild vom Ende des neunzehnten Jahrhunderts, der nammenen Bo st marten für größere Beträge vorüber- wahrt wurden und durch die aus dem Nebenraum dringende Hize Zeit der Verfrommungsbestrebungen und der Kirchennot. straft werden sollen. unter Gerichts- Beitung. 0 thun ge Vermischkes. In Davos fand Sonntag die feierliche Grundsteinlegung der deutschen Heilstätte für weniger bemittelte 2ungentrante bei herrlichem Wetter statt. Zugegen waren der deutsche Geschäftsträger der deutschen Gesandtschaft in Bern, Vertreter des Kantons und der Ortsbehörden; außerdem wohnten sehr viele Reichsdeutsche, die Kurgesellschaft und die einheimische Bevölkerung der Feier bei. dieser sich aber ins Ausland begeben hat, zog man den Verleger, den Schneider Franz Morawski zur Verantwortung. Es Wie Anklagen gegen organisierte Arbeiter entstehen, zeigte wurde angenommen, daß Bendisch nur Sigredacteur" gewesen sei, eine Verhandlung, die am 23. Oftober vor der Straffammer des hatte doch der mit den Ermittelungen beauftragte Kriminalkommissar Landgerichts II gegen den Steinträger 2 angner und 14 seiner in dem Redaktionszimmer" der Gazeta Robotnicza" weder Tinte Kollegen geführt wurde. Am 11. Januar 1899 arbeiteten die Ans noch Schreibzeug gefunden. Morawski hatte den Beweis an geklagten, welche Mitglieder der Vereinigung der Bau-, Erd- und getreten, daß er als Reichstags- Kandidat sich damals auf einer Wahl Agitationsreise befunden habe. gewerblichen Hilfsarbeiter sind, auf einem Neubau in der Pfalz- den Redaktionsverhältnissen nicht das geringste zu thun Er habe mit burgerstraße in Wilmersdorf. Auf dem benachbarten Neubau in der habt. Die betreffenden Artikel seien ihm auch erst nach dem Sonntag berichtet: Der heute früh von hier abgegangene Dampfer Schiffskollision auf der Elbe. Aus Hamburg wird vom Uhlandstraße hatte der Steinträger Oskar Schulz, Mitglied des Druck zu Gesicht gekommen. Thatsächlich traten auch mehrere der Levante- Linie„ Samos" stieß bei Neumühlen im Rebel mit dem " Vereins freier Steinträger Berlins", einer zur Unterstützung der frühere Redacteure der„ Gazeta Robotnicza" auf, welche befundeten, der Levante- Linie„ Samos" stieß bei Neumühlen im Nebel mit dem einkommenden Hansadampfer„ Stahled", von Oporto tommend, zuArbeitgeber bei Lohnkämpfen gegründeten Organisation, Stein- daß dem Angeklagten ein Bestimmungsrecht darüber, was auf einkommenden Hanfadampfer„ Stabled", von Oporto tommend, zusammen." Stahled" wurde an der Backbordseite unter der Wasserträgerarbeiten übernommen. Er wollte dabei von den organisierten genommen werden solle und was nicht, nicht zustand. Staats- linie getroffen und aufgeschnitten. Es gelang demselben, sich aus Kollegen auf dem Nebenbau beleidigt worden sein und deshalb einige anwalt kleine hielt auch den Verleger einer Zeitung für den bem Fahrwasser zu entfernen und südlich vom Tonnenstück an Grund Tage die Arbeit ausgesetzt haben. Der Polier Straßburg stellte ihm Angeklagte grob fahrlässig gegen§ 20 des Preßgefeges verInhalt derselben berantwortlich! Jedenfalls habe der zu setzen. Samos" ist mit einer Beschädigung der Platten nach anheim, sich die Steinträger anzusehen und diejenigen anzugeben, stoßen, wenn er sich gar nicht um den Inhalt feiner Zeitung Hamburg zurückgekehrt. die ihm zu nahe getreten wären; er lehnte es aber ab, ließ vielmehr bekümmerte. Er sei auch weit befähigter, die Zeitung zu leiten, als Rettung Schiffbrüchiger. Die Rettungsstation Memel teledurch die Polizei mit Hilfe der Invalidenkarten die Namen die dazu angenommenen„ Redacteure", welche insgesamt dem Hand- graphiert: Am 21. Oftober von dem hier gestrandeten englischen auf dem Bau beschäftigten Steinwerfer- und Arbeiterstande entnommen seien. Bei den vielen und Dampfer Grandholm", Kapitän Campbell, 15 Personen gerettet träger ermitteln und stellte gegen sämtliche dann Strafantrag. schweren Vorstrafen, die der Angeklagte bereits wegen Breßvergehens durch das Rettungsboot der Station. jämtlicher das Hauptverfahren eröffnet. " " Sie wurden auch angeklagt, und obgleich sie gegen eine auf so un- erlitten, müsse ihn diesmal eine empfindliche Strafe treffen. Der Ein Bergrutsch erfolgte in dem zur Stadt Zabie gehörigen ficheren Ermittelungen beruhende Anklage Widerspruch erhoben, wurde Staatsanwalt beantragte neun Monate Gefängnis. Der Dorfe Krasny Luh in Galizien. Viele Bauernhütten und das Gerichtshof konnte noch nicht zur Entscheidung kommen, sondern be: In der Verhandlung stellte es sich heraus, daß Schulz gegen 9 stimmte, daß das Urteil am Montag, den 30. d. M., vormittags ungarische Forsthaus wurden zerstört. Der Berg fentt fich gegen den 12 Uhr, verkündet werden soll. Czeremoßfluß hin, welchem durch die teilweise Verschüttung eine von den 15 Angeklagten überhaupt nichts vorzubringen wußte, Hemmung des Laufes droht. nicht einmal, ob sie bei dem Vorfall zugegen gewesen Der Sprung durchs Fenster. Es war an einem AugustEs war an einem Auguſt Eisenbahn- Unglück in Belgien. Sonntagmorgen 314 Uhr wären. Von fünf anderen wollte er behaupten, sie hätten„ ge= abende d. J. gegen 11 Uhr. Das Ehepaar B. wollte sich zur Ruhe schimpft", ohne jedoch angeben zu können, was sie gesagt hätten. begeben. Ihr Schlafzimmer befand sich hochparterre in einem Hause stieß der von Basel kommende Zug mit der indischen Ueberlandpost Nur von Langner behauptete Schulz, daß er ihn Lump und Strolch flügel nur angelehnt und darüber den Vorhang herunter gerollt. war, befanden sich 18 Neisende, von denen der größte Teil aus den der Voltastraße. Herr B. hatte der Hize wegen die beiden Fenster- bei Schaerbeck unweit Brüssel mit einem Güterzuge zusammen. Im erstgenannten Zuge, welcher aus drei Luruswagen zuſammengefekt geſchimpft und ihm zugerufen hätte, wenn er mittags noch auf dem Dann legte er sich ins Bett. Seine Ehehälfte wandte sich gerade war, befanden sich 18 Reisende, von denen der größte Teil aus den Bau wäre, würde er runtergeschmissen werden. Der Staats- dem Tische zu, Wagen sprang. Der Zugführer und ein Heizer wurden verwundet. um die Lampe auszublasen. Da ge= Alle Reifende trugen leichte Verlegungen davon; drei Wagen wurden anwalt beantragte gegen Langner sechs Monate Geschah etwas unerwartetes, Ueberraschendes. Der Fenstervorhang fängnis, gegen die übrigen fünf von Schulz bezichtigten An- wurde von außen hochgehoben, die Flügel wurden zurüd zertrümmert. Die Ursache des Unfalles ist auf Rebel zurüdgeflagten je drei Monate. Der Verteidiger, Rechtsanwalt gestoßen, im Fensterrahmen zeigte sich eine weibliche Gestalt zuführen. Wolfgang Heine, vertrat die Ansicht, daß einem und im nächsten Augenblick sprang dieselbe ins Schlafzimmer. Das Dir Peft in Brafilien? Seit zehn Tagen wurden in Santos B.'sche Ehepaar war anfangs sprachlos vor Schreck.„ Mein Gott, neun verdächtige Erkrankungsfälle festgestellt, von denen drei tödlich Manne, der so leichtfertige Denunziationen erhebe wie Schulz, find Sie es, Frau Müller? Staum hatte Frau B. diefen Ruf aus verliefen. Die Ansichten der Aerzte über die Natur der Krankheit überhaupt nicht geglaubt werden könnte, daß übrigens die gestoßen, da hob sich wieder der Vorhang vor dem Fenster. Dies sind geteilt. Die meisten behaupten, es handle sich nicht um die Sache nicht entfernt eine wichtigkeit habe, die so hohe Strafen recht- mal war es eine männliche Gestalt, die sich im Fenster- Bubonenpest, sondern um eine bubonenartige Epidemie, die leicht fertigen würde. Das Gericht sprach alle außer Langner frei, da die rahmen zeigte und dann ebenfalls ins B.'sche Schlafzimmer zu bekämpfen sei. Vom Sonntag wird positiv berichtet, daß in Bekundungen des Schulz insoweit zu unsicher seien. Langner wurde hineinhüpfte. Nun tam die Aufklärung. Das Müllersche Santos ein Todesfall an der Pest vorgekommen sei. wegen Beleidigung und Nötigung zu vier Monaten Ge- Ehepaar wohnte Wand alt Wand mit dem B.'schen Ehefängnis verurteilt. Für das Strafmaß tamen, wie der Vor- paar. Beide Wohnungen stießen in einem rechten Winkel zufigende verkündete, einerseits die nicht unerheblichen Vorstrafen des fammen. Stand man im Fenster des einen Schlafzimmers, so konnte Langner in Betracht. Außerdem sei es als straffchärfend an- betreffenden Abende hatten sich die Müllerschen Eheleute gezanft, oggen man sich unschwer in das Fenster des andern schwingen. An dem*) Weizen gesehen worden, daß die That ein Ausfluß des ampfes der Frau Müller wollte bei ihrem Manne während der Nacht nicht organisierten Arbeiter gegen die freien"( 1) Arbeiter" ge- bleiben; plöglich sprang fie aufs Fensterbrett und schwang sich von wesen sei; in diesem Stampfe müsse der freie Arbeiter als bort ins fremde Nachbarzimmer. Ihr Ehemann nahm denselben der schwächere gegen die Organisierten durch Weg. In der B.'schen Schlafstube tam es zu einem bösen Auftritt, empfindliche Strafen von Staats wegen geschützt die Bewohner nahmen für die Ehefrau Müller Partei und sicherten ihr Schuß zu. Herr Müller wollte dagegen das Zimmer nur in Begleitung seiner besseren Hälfte verlassen. Schließlich erhielt ihn außerdem wegen Hausfriedensbruchs an, worauf die tragikomische er Brügel und wurde mit Gewalt entfernt. Herr B. zeigte Geschichte gestern zur Kenntnis des Schöffengerichts gelangte. Der Gerichtshof war mit dem Verteidiger, Rechtsanwalt Ulrich, der Ansicht, daß dem Angeklagten das Bewußtsein von der Unrechtmäßigkeit seiner Handlungsweise nicht innegewohnt habe und fällte daher ein freisprechendes Ürteil. werden. Dersammlungen. Futter- Gerste Hafer gut Marktpreise von Berlin am 21. Oktober 1899 nach Ermittelungen des fgl. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. 15,40 14,60 Schweinefleisch 15,30 14, Kalbfleisch 1 kg 1,60 1,10 1,80 1, 14,30 12,80 Dammelfleisch 1,60 1, 15,20 14,50 Butter 2,80 2, mittel gering 14,40 13,70 Eier 60 Stüd 4,60 2,80 13,60 13, Karpfen 1 kg 2,20 1,20 Richtstroh 4,66 4,16 ale 2,80 1,20 Hel 6,80 4, Bander 2,60 1,20 " 40, 25, Hechte 1,80 1 50, 25, Barsche 1,80 0,80 " 70, 30, Schleie 2,80 1,20 7, 4,- Bleie 0,80 " 1) Erbsen Speisebohnen †) Linsen Rindfleisch), Keule 1kg kartoffeln, neue " 1,60 1,20 rebse 1,20 1, 1,40 per Schod 12- 2,50 dv. Bauch *) Ermittelt pro Tonne von der Centralstelle der Preuß. Landwirt fchaftskammern- Notierungsstelle und umgerechnet vom Polizeipräsidium für den Doppel- Centner.+) Kleinhandelspreise. Produttenmarkt vom 23. Oftober. Der heute veröffentlichte preußische Saatenstandsbericht fand wenig Beachtung, da einerseits eine auch nur annähernde Beurteilung der Saaten zur Zeit noch nicht möglich erscheint, andererseits den günstigen Censuren die Bemerkung über große Mäuseplage gegenübersteht. Bei sehr fleinem Geschäft blieb Weizen am Frühmarkt unverändert, während Roggen, da russische Offerten, wenn auch Mittags gab billiger, so doch unrentabel sind, eine Kleinigkeit anzog. Weizen aus oben erwähntem Anlaß leicht nach, Roggen verkehrte zu vorgestrigen Preisen. Safer und Rüböl lagen still und unverändert. Spiritus war dei einmaligem Handel nominell fest. Gehandelt wurden 10 000 Biter 70er mit 44,70(+0,80). Termine waren ohne Frage Dieser Fall beweist wieder einmal, wie geneigt die Behörden find, auch auf höchst mangelhaft begründete Anzeigen von Arbeitswilligen" eine Antlage gegen organisierte Arbeiter zu erheben. Das Urteil aber ist nach einer anderen Richtung bemerkenswert. Das Gericht hätte den Langner nach dem heutigen Geseze zu einem Jahre Gefängnis verurteilen können, aber obwohl es der im Zuchthaus Geseze vertretenen Auffassung volles Verständnis entgegenbrachte, dachte es vernünftigerweise doch nicht daran, auch nur annähernd an diese Strafe heranzugehen. Und da giebt es noch Leute, die verLangen, ernst genommen zu werden, wenn sie behaupten, es wäre Berschärfung der jetzigen Strafgeseze notwendig! Eine öffentliche Versammlung der Bauanschläger fand am Ein neuer Angriff gegen die spärliche Freiheit der Presse Sonntag bei Buste statt. Finte legte die Verhältnisse der Branche offenbart sich in einer Anklage, die von der Staatsanwaltschaft gegen dar und führte aus, daß es an der Zeit sei, unsere Lohnverhältnisse die polnisch- socialdemokratische Gazeta Robotnicza" geführt wurde. aufzubessern. Auf Antrag Deutschmanns wurde beschlossen, Die Verhandlung in dieser Sache fand gestern vor der dritten Straf- eine 7gliedrige Kommiffion zu wählen und dieselbe zu beauftragen, Lammer des Landgerichts I unter dem Vorsiz des Landgerichtsrats mit den Meistern in schriftliche Verbindung zu treten und zu verBleßner statt. Am 30. April v. J. erschienen in der genannten langen, daß ab 1. März 1900 unser Breiscourant zur Geltung komme. Beitung zwei Artikel, welche vom strafrechtlichen Standpunkte aus Ebenfalls hat die Kommission die Pflicht, jede Woche 2 Versammlungen beanstandet wurden. Der erstere war überschrieben:„ Menschen oder einzuberufen, desgleichen ersieht die Versammlung die Zeit für Hammel?" Es wurde darin ausgeführt, daß die Viehzüchter gekommen, eine Streittaffe zu gründen, und beauftragt die Sommission, ihre Kreaturen, wie Kühe, Schweine, Schafe usw. dadurch dieselbe auf Grund des Markensystems vorzunehmen. Hierüber ent- Freitag von 6-8 Uhr abends statt. zu verbessern pflegten, daß sie Rassetiere aus fremden Ländern spann sich eine lebhafte Diskussion und wurde beschlossen, pro Woche zur Zucht kommen ließen. Ebenso verfahre die Regierung 10 Bf. zu erheben. Es wurden folgende Kollegen in die Kommission D. J. 50. Ja.- V. 555. Das Fuhrgeschäft ist schadensersatzs in den polnischen Distrikten. Es würden deutsche Beamte gewählt: G. Wittig, A. Wagner, M. Breitschak, D. Hauswald, pflichtig. K. Sch. 9. Die Betreffende fann die Sachen gegen Zahlung zum Zwede der Germanisierung nach dort versezt und um- G. Gabriel, G. Finke, A. Blüth. Zum Schluß wies der Vorsitzende von 30 M. zurückverlangen. Ein Recht, in Raten zu zahlen, hat sie nicht. gekehrt. Hierin erblickte die Anklagebehörde eine Beleidigung der darauf hin, daß am Freitag, den 27. Oktober, eine öffentliche Ver- Ihnen steht nur, wenn das schriftlich vereinbart ist, ein Anspruch auf Zinsen zu. Staatsregierung. In dem zweiten Artikel wurde erzählt, daß zwei fammlung stattfindet, welche durch Inserat bekannt gemacht wird. Bolizeibeamte in einem oberschlesischen Orte einen völlig unschuldigen Centralverein der Bildhauer Deutschlands( Verwaltungsstelle polnischen Arbeiter zur Wache geschleppt und in rohester Weise Berlin). Heute, den 24. Oftober, abend 82 Uhr, Köpniderstr. 62: Generalmißhandelt hätten. An dieser Geschichte soll tein wahres Wort Versammlung. fein. Zunächst wurde gegen den damaligen verantwortlichen Redacteur, den Schuhmacher Bendisch, Anklage erhoben, nachdem 6 Partei- Versammlungen Dienstag, den 24. Oktober, abends 8 Uhr: 1. Kreis: Arminhallen, Kommandantenstraße 20. 2. Kreis: Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. 3. Kreis: Ressource, Kommandantenstraße 57. 4. Kreis: Urania, Wrangelstraße 9-10. 5. Kreis: Schweizer Garten, Am Königsthor. 6. Kreis: Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23. Tages- Ordnung: Bericht der Vertrauensleute, der Preßkommission, Lokalkommission und Agitationskommission der Provinz Brandenburg und Neuwahl der= selben. Berichterstattung von der Brandenburger Parteikonferenz und Sem Parteitag. 213/8 Zahlreiches Erscheinen der Parteigenossen erwarten Die Vertrauensleute. 20. Kommunal- Wahlbezirk umfassend die Stadtbezirke 145, 146, 147, 148, 150, 151 und 201. Deffentliche Kommunalwähler- Bersammlung am Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr im„, Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c. ( unterer Saal.) Tages Ordnung: 215/15 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Referent Dr. Friedeberg. 2. Distuffion. Bahlreichen Befuch erwartet Das Wahlkomitee. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und F. K. 225. Wiederholen Sie Ihre Frage. E. Seiler. Wir bitten fernere Sendungen zu frantieren. R. J. B. Ihr Mieter ist im Recht. Sie haben ihm eventuell Schadens: ersatz zu leisten. R. 16. Rirdorf, Schöneberg, Rummelsburg, Weißensee. Wetter Prognose für Dienstag, den 24. Ottober 1899. Ein wenig wärmer, vielfach heiter, zeitweise nebelig bei mäßigen westlichen Winden; teine erheblichen Niederschläge. Berliner Wetterbureau. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Mittwoch, den 25. Ottober 1899, vormittags 10 Uhr, im ,, Konzerthaus Sanssouci" Kottbuserstr. 4a: Versammlung sämtlicher ausständigen Metallarbeiter. Tages Ordnung: Der gegenwärtige Stand unserer Bewegung. Mittwoch, den 25. Oktober 1899, abends 8 Uhr, Vertrauensmänner- Konferenz der Klempner im Lokale des Herrn Cohn, Beuthstr. 20-21. 114/20 Die Ortsverwaltung. Da in dieser Konferenz sehr wichtige Angelegenheiten besprochen werden sollen, so bitten wir, pünktlich zu erscheinen, oder im Verhinderungsfalle einen geeigneten Vertreter zu senden. Achtung! Achtung! Wähler des 40. Kommunal- Wahlbezirks. Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8/2 Uhr, im Saale der Norddeutschen Brauerei, Chanffeeftr. 56/57: Oeffentliche Allen Verwandten, Freunden, Kollegen u. Bekannten für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei ber Beerdigung meines unvergeßlichen [ 3076 Mannes Karl Büttner, insbesondere dem Herrn Kaßler für die trostreichen Worte am Sarge des Dahingeschiedenen, sprechen wir unseren innigsten Dant aus. Kommunalwähler- Versammlung 2 Tages Ordnung: 220/11 Jda Büttner nebst Kindern. 1. Warum kann kein Wähler freifinnig wählen? Referent Dr. C. Freudenberg. 2. Freie Diskussion. Siermit allen Freunden und Be Wähler der 3. Abteilung! Bei der Wichtigkeit der Tages: tannten sowie dem Personal der ordnung ist es Pflicht aller Wähler, gleichgültig, welcher Parteirichtung an: Pianomechanit- Fabrit von Ernst Jakob gehörend, zu erscheinen. Wir wollen, daß die Wähler Gelegenheit haben, unfern Herzlichsten Dank für die zahlfich über die Ansichten der beiden Kandidaten Klarheit zu verschaffen. Der reiche Teilnahme bei der Beerdigung Kandidat der Freifinnigen, Herr Architekt Benz, ist brieflich eingeladen. meines lieben Mannes unseres un Um zahlreichen Besuch bittet Das Wahlkomitee. vergeßlichen Baters. 3646 Frau König nebst Kindern. Verein deutscher Schuhmacher. Kranzbinderel u. BlumenMittwoch, den 25. Oktober, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Englischer Garten", Alexanderstraße 27e: General- Derlammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kaffenbericht vom 3. Quartal. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Die Ortsverwaltung. 1706 handlung von [ 24748* Robert Meyer, No. 2. Mariannenstr. No. 2. Widmungs- Kränze, Guirlanden, Balls sträußchen, Bouquets 2c. werden sehr geschmadvoll und preiswert geliefert gallimasd Charlottenburg. Am Donnerstag, den 26. Oftober, abends 8 1hr, in der Gambrinus: Brauerei, Wallstr. 94: Partei- Versammlung Tages Ordnung: ob Achtung! 250 Ebingen, Holzbearbeitungsmaschinen- Arbeiter Verschollener. Mittwoch, den 25. Oktober, abends 8 Uhr, im Lokal ,, Englischer Garten", Alexanderstraße 27c: Oeffentl. Dersammlung. C Tagesordnung: Mein Sohn Wilhelm Friedr. Conzelmann. 1. Bericht der Delegierten vom Parteitag. 2. Diskussion. 3. Bericht der Vertrauenspersonen, der Lokalkommission, der Zeitungsfommission und 1. Unser Austritt aus der Berliner Gewerkschaftskommission. arbeitete, hat sich im Juli 1888 dort Neuwahl derselben. 4. Wahl von Delegierten zur Kreisfonferenz. 2. Schließen wir uns dem neugegründeten Gewerkschafts- Kartell an? 3. Eventuell Wahl eines Delegierten. 4. Gewerkschaftliches. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist das Erscheinen sämtlicher Kollegen durchaus notwendig Da die weibliche Vertrauensperson in dieser Versammlung auch ge: wählt wird, ersuchen um rege Beteiligung der Frauen 204/13 Die Vertrauenspersonen. Maurer! Für die Verbandsmitglieder der Vororte Berlins finden an folgenden Tagen 7 gr. Maurer- Versammlungen statt. Tages- Ordnung in allen Versammlungen: Der Vertrauensmann. Rammer! Mittwoch, den 25. Oktober, abends 8/2 Uhr, im Lokale Bergstr. 12: Oeffentliche Versammlung 82/20 gelernter Bierbrauer, 32 Jahre alt, der etwa über 2 Jahre in Berlin polizeilich abgemeldet und Berlin wahr Beit verschollen und ist nichts mehr scheinlich verlassen. Er ist seit der über ihn bekannt geworden. Wer mir nun über sein Leben oder seinen Tod ficher beglaubigte Auskunft geben und so für Auswirkung eines Totenfcheines forgen tönnte, dem sichere ich eine entsprechende Belohnung zu und bitte um geft. Mitteilung. 118/5 Wilhelm Conzelmann, Lindenwirts Witwe. aller im Steinfekgewerbe beschäft. Rammer etc. Wer Geld Tages Ordnung: Der Einberufer. 1. Vortrag des Genossen Knoll über: Was hat die günstige Konjunktur den Arbeitern des Steinfeggewerbes gebracht?" 2. Disfuffion. 3. Wollen 1. Werden auf den Bauten die Vertragsbestim- wir für 1900 Lohnforderungen stellen und welche? 4. Wahl einer Lohn: mungen bezüglich der Beschaffenheit der Baubuden, fommiffton. 5. Gewerkschaftliches. Aborte und täglichen Arbeitszeit innegehalten? 2. Dis. kussion und Gewerkschaftliches. 81 Mittwoch, den 25. Oktober, abends 8 Uhr: In Gr.- Lichterfelde im Lokal Chauffeeste. 104. In Charlottenburg in der Gambrinus- Brauerei, Wallstr. 94. Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr: In Tegel im Wirtshaus zum Tannenwäldchen in Waidmannsluft. Jn Friedrichsfelde im Lokal Wilhelmstraße 10. Jn Reinickendorf im Seepark, Martstraße 1-2. Freitag, den 27. Oktober, abends 8 Uhr: Jn Tempelhof bei Gerth, Dorfstr. 18. In Steglitz bei Schellhase, Ahornstraße 15a. Die Wichtigkeit der Tagesordnung gebietet das Erscheinen aller Ver: bandsmitglieder. 137/4 Die Verbandsleitung. Zentral- Verband der Maurer Deutschlands( Putzer). Sahlstelle I. Mittwoch, den 25. Oftober, abends 7 1hr, in den Armin Hallen, Kommandantenstraße Nr. 20. Ausserordentliche Mitglieder- Versammlung. Tages: Ordnung: Das Verhalten einzelner Mitglieder während des Streiks. Kollegen! Das Erscheinen aller Mitglieder zu dieser Versammlung ist Ehrensache. 134/20 Die örtliche Verwaltung. Stempel Fabrik von[ 24780* Achtung, Vereine! Saal frei! 29142* Sonnabende für Jannaru.Februar. Englischer Garten, Alexanderstr.27c. Alhambra Wallnertheater- Strasse 15 An Vereine zu vergeben sind im Dezember folgende Sonnabende: 2., 16. und 23. * 80* A. Zameitat. Jedes Wort: MIJA CHECH Robert Hecht, Berlin S., Oranienstr. 142, liefert schnell und billig alle Arten Stempel in bester Ausführung. 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[ 3706 Bostamt 65 N. Berantwortlicher Redacteur: Heinrich Wekker in Groß- Lichterfelde. Für den Inseratenteil verantwortlich: Tb. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. 122/ 3* Schöneberg: Weissensee: Seinrich Bachmann. Lehderstr. 1. Julius Schillert, Königchanffee 39a. Ein tüchtiger Werkführer für Nob. Liebschwager, Gustav Adolf Gold: und farbige Leisten wird per straße 16. fofort gesucht. Offerten nebst Gehalts ansprüchen sub Z. 4. an die Erped. [+6 d. Beitung erbeten. 2876 Vermischte Anzeigen. immer), 7,50, au vermieten Reichen: Rostockerſtraße 53, Reſtaurant.[ † 55 Reichenſtellung Mittwoch, 9 Uhr abends, Freundliche Schlafstelle( Border: bergerstraße 38, II rechts.+100 Br. 249. 16. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Dienstag, 24. Oktober 1899. Zur Lage auf dem Geld- und Industriemarkt. Vom Welfmarkt. bericht der Berliner Elektricitätswerke. Zur Lage auf dem Geld- und Industriemarkt. Auf dem Börsemarkt hat sich seit einiger Zeit ein scharfer Rückgang der Kurse verschiedener Jndustriepapiere vollzogen, der im Verein mit der Geldknappheit Anlaß zu allerlei Krisenbefürchtungen gegeben hat. Und thatsächlich ist der Kursrückgang, der sich speciell am 15., 16. und 17. d. Mts. an der Berliner Börse vollzogen hat, ein überraschender. Selbst die bislang als am fichersten geltenden Industriewverte fielen bedeutend ab, so standen z. B., um nur einige der wichtigeren Papiere anzuführen, die Aftien der Kurs Dividenden Borlegte Lezte 80. Juni 16. Oft. Montangesellschaften. Bismardhütte 52558 von dem aber Geschäfts- und Lombardanlage 1089 Millionen betrug, stellte sich in Kurs am 16. Ottober mit 218,25 notiert. Nichts würde jedoch vers diesem Jahr der Metallvorrat auf mur 686 Millionen, indeß kehrter sein, als aus diesem Rückgang des Kurses auf einen Rückdie Lombardanlage 2c. auf 1238 Millionen Mart stieg. gang der Rentabilität der Werke schließen zu wollen. Der Kursfall Nun aber haben die Kurse der Industriepapiere und speciell der ist auch hier eine einfache Folge der oben geschilderten GeldmarktsMontanindustrie eine Höhe erreicht, die nicht nur der Zunahme des lage, eine Reaktion gegen die Ueberspekulation in Montan- und Gewinnes der Werke entspricht, sondern teilweise auf ganz absurden Industriewerten der letzten Monate, der natürliche Kazenjammer, Erwartungen zukünftiger Dividenden beruht. Die Spekulation ist der auf jede vorausgegangene Orgie folgt, gleichsam der industriellen Entwicklung weit vorangecilt, sie hat die noch nicht ohne weiteres auf eine Erschütterung der ganzen Konerhoffte zukünftige Steigerung der Prosperität in den Kursen schon stitution geschlossen werden darf. Wie vielmehr der fürzlich vers vorweg in Ansatz gebracht. Dazu aber kommt, daß diese Spelu öffentlichte Geschäftsbericht der Werke für das Rechnungsjahr 1898/99 lationen in beträchtlichem Maße nicht mit eigenem Gelde, sondern zeigt, auf dessen letztes Quartal schon der neue Vertrag mit der auf Bankkredit gemacht sind, und die Banken jetzt, wo sie Berliner Stadtverwaltung Anwendung gefunden hat, ist der gegens ihre Zahlungsmittel selbst nötig haben, ihre Kundschaft zu bewegen wärtige Stand des Unternehmens ein ausnehmend günstiger. Obtrachten, von ihrem auf Stredit gekauften Bestande an dergleichen gleich bekanntlich die Gesellschaft erst im Frühjahr ihr Aktienkapital Werten so viel wie möglich abzustoßen, zumal sich voraussichtlich von 12 600 000 m. auf 25 200 000 m. erhöht hat, um ab 1. April der Alldem Besiz Elektricitätswert Oberspree aus später noch weniger die Gelegenheit zu einigermaßen günstigen das ihre Realisationen bietet. So sah sich das Publikum, das auf Kredit gemeinen Elektricitäts Gesellschaft zu übernehmen und neue Aktiendieses getauft hatte, teilweise zu Verfaufsordres gezwungen, die da, das bisherigen Anlagen zu erweitern, und 8 bisher b durch den Bankkredit unterstützte taufende Publikum, das das tapital bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr p. r. t. der überhohe Kursniveau gehalten hatte, fast ganz fehlte und die Einzahlung halbe Dividende bezieht, geben die Werke doch, ebenso Banken selbst sich in Geldknappheit befanden, notwendig zu einem wie im Vorjahre, 13 Broz. Dividende, nehmen relativ beträchtliche Kurssturz führen mußten. In diesen Veränderungen in der Situation Abschreibungen vor( um ca. 82 Proz. höher wie im Jahre 1897/98) des Effektenmarktes ist der Rückgang der Kurse zu suchen. Den Be- und kehren der Stadt Berlin außer der Abgabe von 764 738 M. weis dafür erbringt die Thatsache, daß mit der Minderung der An- einen Gewinnanteil von 373 148 M., zusammen also 1 137 886 M. spannung des Geldmarktes und mit dem zunehmenden Angebot von aus. Das ist, wenn man in Betracht zieht, daß die neuen Anlagen Geld auf furze Termine in den letzten Tagen auch sofort die Kurse theils überhaupt noch nicht im Betrieb sind, teils vorerst nur eine der Industriewerte wieder angezogen haben, teilweise sogar recht be- beschränkte Wirkung auf die Einnahmefteigerung auszuüben ver trächtlich. mochten, sicherlich fein schlechter Geschäftsabschluß. Er zeigt, daß auch unter den nenen mit der Stadt Berlin getroffenen Abkommen die Gesellschaft ihr gutes Geschäftchen machen wird. 15 19 Bliesenbach Bergw. 16 161/2 Bochumer Gußstahl. 15 162/3 278,10 Charlottenhütte 12 12 217, Dortmunder Union G 138,60 Eschweiler Bergw.. 15 15 246,75 Gelsent. Gußst. Munsch 12 237, Hagéner Gußstahl. 61/2 6 143,40 Hasper Eisenw. 10 221/2 374,75 327,60 9300, 249,25 210, 248,75 184, 121,60 225, 202,25 118,75 335, Eisen- u. Stahlw. Hösch. 12 15 240,25 210, Bergw. Phönig 11 11 199,25 175, Rhein. Stahlwverk 15 15 258,50 220, Eisenw. Note Erde 10 12 198, Sächs. Gußstahl. 18 20 318,50 168,25 275,50 Schalter Gruben 30 421/2 640, 549, Siegen Sol. Gußstahl. 10 12 192, Eisenhütte Thale 8 10 143.25 • Wiffener Bergiv. 13 12 218, Wissener Gußstahl 16 18 285,60 169,60 127,90 172,60 238, Maschinenfabriten. Bielefelder Dürkopp 20 25 Berlin- Anhalter. 131/2 15 Hannov. Maschinenfabrit 20 28 Schwarzkopff. 101/2 1212 2. Löwe u. Co.. 24 24 Zeiger Eisengießerei 20 20 321.- 260, 250, 222,90 412,50 360,25 240,25 216, 434,- 390, 316,50 280,50 Allg. Elektr. Ges. 15 15 280, Berliner El. W.. 13 13 240, El- Gej. Schudert 14 15 243,75 10 10 Elettricitäts- Gesellschaften. Siemens u. Halste Elektr. Untern. Berlin 81/2 10 an von 10 Bedeutend find die neuen teils schon fertigen, teils noch in der Ausführung begriffenen Anlagen. Als Primärstationen zur Erzeugung von Hochspannungsstrom dient das erworbene Elektricitätswert Oberspree. Ein zweites derartiges Werk soll im Norden Berlins errichtet werden, zu dessen Anlage die Gesellschaft den ausgedehnten Grundbesig der Aktiengesellschaft Petroleum- Lagerhof am Sadufer erworben hat. Die Jubetriebsetzung soll im Herbst nächsten Jahres erfolgen. Eine neue Accumulatorenanlage für Licht und Kraft von 4000 Pferdestärken wurde in der Mauerstraße aufgestellt und zugleich die Leistungsfähigkeit der Batterie für die Straßenbahnen auf 900 Bferdestärken erhöht. Ebenso ist die Centralstation in der Spandauer straße durch zwei Accumulatoren- Batterien von 2000 und 1000 Pferdeträften vergrößert worden. In der Station am Schiffbauerdamm wurden zwei Dampfdynamos von je 3000 Pferdestärten zur Ver forgung der elektrischen Bahnen aufgestellt, eine dritte gleiche Maschine befindet sich in der Ausführung. Die per 1. Juni ds. Js. an die Gesellschaft übergegangene Anlage in Spandau hat bereits im vergangenen Winter den Betrieb aufgenommen, die Station Pankow wird ihn demnächst aufnehmen. Außerdem ist eine Erweiterung der Anlage in der Königin Augustastraße geplant. Aber trifft auch kaum die Ansicht zit, daß die industrielle Entwickelung schon ihren Höhepunkt erreicht hat, so sind deshalb doch die Krisenbefürchtungen nicht ganz von der Hand zu weifen. Gerade Da seiner Zeit dieses Abkommen zu erregten Debatten in der in der Geldknappheit, die gegen Schluß des Jahres ja ohnehin Stadtverordneten- Versammlung führte, an der sich auch unsere Geregelmäßig zunimmt, liegt eine ernste Kriſengefahr; denn es ist nossen, die für lebernahme der Elektricitätswerke in städtische Regie ziemlich sicher, daß der Zufluß von Gold aus Transvaal aufhören und eintraten, lebhaft beteiligten, so hat ein näherer Nachweis des zudaß andererseits England mit weiterem Fortschreiten des Krieges, nehmenden Umfanges und der Rentabilität des Unternehmens mehr statt Gold für Deutschlands Bedürfnis verfügbar zu halten, solches als ein blos voltswirtschaftliches Jutereffe. Der Gesamtverbrauch an sich ziehen wird. Dazu kann sehr leicht noch ein Kurssturz der von Elektricität ist von 18,23 Millionen Kilowattstunden im VorMinentverte treten, an welchen auch Deutschland hervorragend beteiligt jahre auf 28,86 Millionen, also um ungefähr 58 Broz., geist. Bisher haben sich zwar alle Erwartungen eines stärkeren Rückstiegen, wovon 38 Proz. auf Licht, 27 Proz. auf Kraft und 35 Proz. ganges der Minenattien als verfrüht erwiesen, im Gegenteil, als auf den elektrischen Straßenbahn- Betrieb entfallen. Die Zahl der Sas Ultimatum der Boeren an der Londoner Börse bekannt Stromabnehmer hat sich von 5432 auf 6093, die der Hausanschlüsse von wurde, gab es Anlaß zu einer Hausse in Wineuwerten, 3393 auf 3771 vermehrt. Neu hinzugekommen sind 38 346 Glüh 245,25 und wenn in lezter Beit teilweise kleine Rückgänge zu lampen, 698 Bogenlampen, 985 Motoren und 62 Apparate mit 218,25 verzeichnen waren, so sind diese in den letzten Tagen meist 5430 Stilowatt Stromverbrauch. Im ganzen speisen die Centralen 228, wieder ausgeglichen; aber das wird sicherlich anders werden, falls jetzt, abgesehen von dem Bedarf der elektrischen Bahnen, 268 204 194,40 176,- sich die Hoffnungen auf einen baldigen Sieg der englischen Truppen Glühlampen, 11 012 Bogenlampen, 3854 Motoren mit 13 791 Pferdes 166,60 154,80 nicht bestätigen sollten. Doch selbst ein bedeutender Fall der Minen- stärken und 567 Apparate, die einem Aequivalent von 31 330 StiloDerartige Schwankungen verraten zweifellos eine unsichere werte besagt immer noch nicht so viel, wie die Versteifung des watt entsprechen. An dieser Zunahme participiert infolge der ErSpannung des Marktes, nur fönnen sie nicht ohne weiteres als n Geldmarktes, die leicht aus dem Versiegen des Goldzuflusses und mäßigung des Strompreises auch die öffentliche Beleuchtung; ins112 Glüh ihr zeichen dafür gelten, daß, wie es dieser Tage vielfach hieß, die dem Wachsen der Ansprüche alt die englischen Goldvorräte gesamt bienen zur Zeit 328 Bogen- und industrielle Entwicklung ihren Kulminationspunkt bereits überschritten entstehen kann. Im vorigen Jahre hatte Deutschland im legten lampen. Der Verbrauch für gewerbliche Zwecke stieg von eine Nettozufuhr Gold im Werte habe und eine baldige Krisis infolge der Ueberproduktion zu be- Quartal auf 7,76 Millionen Kilowattstunden. Der über 5,83 Millionen fürchten fei. Sicher hat fich die Lage einiger Industriezweige ver- 40 Millionen Mart. Daß sich dies in diesem Jahre wieder Verbrauch der elektrischen Bahnen erreichte gar 10,16 Millionen schlechtert, aber abgesehen von einzelnen Branchen der Textilindustrie holen wird, erscheint ausgeschlossen, da England wahr Kilowattstumden und dürfte aller Voraussicht noch im laufenden Geund von der Cementfabrikation, ist es weniger der Absatz- scheinlich versuchen wird, auf jede Weise Gold an sich zu ziehen. schäftsjahr sich auf 15 Millionen erhöhen. mangel, als gerade das Fehlen und die Preissteigerung Allerdings ist es der Bank von England gelungen, starte Barbeträge ber zur Fabrikation benötigten Halbfabrikate, Roh- und heranzuholen, jedoch wächst im Julande selbst in unerwarteter Weise Heizmaterialien, der diese Industrie in eine pretäre der Geldbedarf und dazu kommen die Mittel für den Krieg mit Lage gebracht hat. Das gilt besonders von der Draht- Transvaal. von der Draht- Transvaal. Die schon sehr reducierten Einlagen der englischen industrie, deren voraussichtlich demnächstige Produktionseinschränkung Regierung werden weiter abgehoben und nach und nach immer mehr absolut nicht die Folge der Ueberfüllung des Marktes ist, sondern Mittel für den Krieg in Südafrika abflicßen. Außerdem werden des Mangels an erforderlichem Halbzeug, ein Mangel, der seinerseits allem Anschein nach bedeutende Ansprüche an die Bankmittel seitens wieder nicht auf zufälligen Produktionsstockungen beruht, sondern Aegyptens und Südamerikas gestellt werden. Die, Times" führten denn auf absichtlichen Produktionseinschränkungen des Halbzeug- Verbandes bereits am Dienstag aus, daß mit dem Herannahen des Winters aller zum Zwed weiterer Preissteigerung. Es zeigt sich eben, daß in der Voraussicht nach eine starke Zunahme des Goldbegehrs bevorstehe. Praxis die sogenannte regulierende Wirkung der Kartelle auf die Eine ziemlich bedeutende Summe fei am Dienstag der Bank von Produktion doch etwas anders aussieht, als in der Theorie. England für Aegypten entnommen und für dieses Land dürften sich Wo die einzelnen Industriezweige fich fartellieren, um im die Entnahmen noch weiter steigern infolge des höheren Wertes der Interesse der Beteiligten höhere Preise zu erlangen, da müssen Baumwollernte, die finanziert werden müsse, sowie der Zunahme fie eben notwendig mit den Prosperitätsbedingungen jener Industrien des Geschäfts im allgemeinen. Auch von Südamerika und anderen in Konflikt geraten, die von ihnen Rohmaterialien oder Halbfabrikate Gegenden seien Ansprüche wahrscheinlich, während doch der Goldzur Weiterverarbeitung beziehen, besonders wenn diese letteren durch vorrat der Bank für solche in höherem Maße nicht ausreichend sei, die auswärtige Konturrenz auf dem Weltmarkt verhindert sind, die ganz abgesehen von der stockenden Goldzufuhr aus Transvaal. Preise ihrer Produkte entsprechend der Preissteigerung der Soh- Gestaltet sich der Kampf der englischen Truppen in Südafrika materialien zu erhöhen. Aus derartigen Interessengegensägen ist ungünstig, zieht der Strieg vielleicht gar weitere friegerische Verder Konflikt zwischen dem Kohlensyndikat und den Hüttenverken wickelungen Englands mit Rußland in Asien nach sich, so ist feinesentstanden, der letztere zum Erwerb eigener Kohlenzechen anstachelte, wegs unwahrscheinlich, daß mit dem Heranrücken des Dezembertermins und aus ihnen entspringt jezt wieder der Gegensatz zwischen den in Deutschland eine Geld- und Kreditkrisis hervortritt, die noch Hüttenwerken und den Roheisen verarbeitenden Industrien, der ganz andere Kursstürze verursacht, wie die jüngst vorgefallenen. 3. B. zur Fusion der Johanneshütte in Siegen mit der Eisen- Es soll damit die Zukunft nicht pessimistisch gezeichnet werden, vorNetto- Mietsertrag der Grundstücke Industrie zu Menden und Schwerte geführt hat; ebenso auchläufig handelt es sich nur erst um Anzeichen, die mit einer Aendeder Konflikt zwischen dem Halbzeug- Verband und der Draht rung der jetzigen politischen Konstellation wieder verschwinden Von diesem Gewinn wurden überwiesen: 1898/99 Industrie. fönnen; aber jo verkehrt es ist, bei den geringsten Geschäftsstodungen 146 946 m. Dem Erneuerungsfonds Mit allen solchen aus der gepriesenen Tendenz der Kartelle fich auf eine Krisis zu schließen, so wenig angebracht ist es andererseite, 1 020 019 1 395 275 Jedenfalls ist die Zu Abschreibungen verwendet ergebenden inneren Kämpfen zwischen einzelnen Branchen hat der drohende Anzeichen unbeachtet zu lassen. fürzliche Kursrüdgang jedoch nichts zu thun. Er zeigt weder, daß jezige Lage des Geldmarktes ungleich prefärer, wie noch Nach Abzug dieser Rücklagen, der Handlungsunfosten, Steuern, auf dem Industriemarkt das Angebot bereits die Nachfrage über- vor wenigen Monaten. Selbst den Kreisen der Jn Zinsen 2c. blieb für 1898,99 ein Reingewinn von 2751 288 M., für An Dividende wurden schritten hat, noch gestattet er einen Rückschluß auf die Rentabilität dustriellen tauchen in lezter Beit allerlei Bedenken auf; so 1897/98 ein solcher von 2 357 602 M. im letzten Jahr der betreffenden Unternehmungen. Wie wenig eine Folgerung auf äußerte türzlich der Bergrat Lobe, Generalbevollmächtigter des Grafen hiervon 13 Broz. gezahlt, sowie ferner ( gegen 117 880 in 1897/98) dem Reservefonds die Geschäftslage berechtigt ist, zeigt sich schon darin, daß sich Guido Hendel von Donnersmard, in der Stadtverordneten- Versamm 137 564 M. und 285 295 Mart( im Vorjahre 245 700 Mark) unter den oben genannten verschiedene Gesellschaften befinden, lung von Königshütte:„ Wenn wir mit unseren Industriellen auch überwiesen die zu den am besten fituierten ihrer Branche gehören und deren die anhaltende Dauer unserer jezigen günstigen Verhältnisse erhoffen, an Tantiemen und Gratifikationen gewährt. Auf die Stadt Berlin erst fürzlich veröffentlichte Geschäftsberichte durchaus günstige Resul- so werden wir doch unserem Schicksale nicht entgehen. Dasselbe entfällt ein Gewinnanteil von 373 148 M., mit Einschluß der Abgabe tate aufwefen. So z. B. des Bochumer Vereins, der 2 Millionen fann durch jede politische Berwickelung, und solche dürften in von 764 738 m. insgesamt 1137 886 M., gegenüber 925 959 M. im Mart zu Abschreibungen verwendet, feine Tantiemen 2c. von 374916 M. Aussicht stehen, durch eine anhaltende Versteifung des Geld Geschäftsjahr 1897/98. Ungleich günstiger noch wird sich vorausauf 740 733 m. erhöht hat und 162/3 Proz. Dividende zahlt gegen marktes, Mißernten in größerem Umfange usw. herbeigeführt sichtlich, sobald erst die neuen Anlagen in vollem Betrieb find, im 15 Broz. im Vorjahr, oder der Vereinigten Stönigs- und Laurahütte, werden. Mit dem bei solchen Vorkommnissen alsbald eintretenden angefangenen Rechnungsjahr die Geschäftslage gestalten; für die die ihre Abschreibungen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Sinken der Kauffraft macht fich leberproduktion der Werte geltend, ersten beiden Monate des laufenden Geschäftsjahres stellt sich die 31/2 Millionen Mark erhöht hat und diesmal 15 Broz.( im vorigen die Konkurrenz wird nach allen Eden und Enden lebendig, und ein Stromabgabe bereits auf 4 753 562 Stilowattstunden, während sie im Jahr 13/2 Broz.) Dividende giebt. Preissturz für die Produkte ist die notwendige Folge. Ob ein entsprechenden Zeitraum des Vorjahres mur 2830 960 betrug, eine Die Ursache des Kursrückganges liegt nicht in einer ver- folches Ereignis in Deutschland in einem, zwei oder drei Jahren Steigerung von beinahe 68 Proz. schlechterten Geschäftslage der Industrien, sondern auf ganz eintreten wird, kann niemand sagen, aber ein vorsichtiger Mann anderem Gebiet, an der allgemeinen Anspannung des Geld- rechnet bei Zeiten mit solchen fast mit Sicherheit zu erwartenden marktes, der steigenden Nachfrage nach Zahlungsmitteln zur Dedung Aenderungen der Verhältnisse und ihren Folgen." des aus dem Aufschwung der Industrie und der Spekulation er wachsenen Zahlungsverbindlichkeiten: eine Anspannung, die sich deutlich in der Erhöhung des Reichsbank- Distonts auf 6 Proz.. Zu den Unternehmungen, deren Aktien in der letzten Zeit an der fowie der Zunahme der Wechsel- und Lombardanlage der Reichsbaut Börse einen beträchtlichen Kursrückgang erlitten haben, gehören auch ausdrückt. Während der Metallborrat der Reichsbant am 30. Sep- die Berliner Elektricitätswerke. Während, wie schon oben erwähnt tember vorigen Jahres 738 Millionen Mark und die Wechsel- wurde, deren Aktien am 30. Juni d. J. auf 240 standen, wurde ihr Meiner werten Kundschaft zeige hiermit an, dass ich mein bisheriges Societätsverhältniss gelöst und mit dem 15. Oktober Berlin SO., Neanderstrasse 5, allein eine Buchdruckerei eröffnet habe. Gefällige Aufträge werde sauber und schnell zur Ausführung bringen und bitte, mir das bisher geschenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Elektrischer Betrieb. Telephon: Amt VII, 4125. Georg Eichler. 374b Geschäftsbericht der Berliner Elektricitätswerke. 1 Zähne 2 Mk.10 Jahre Garantie. Mark, Plomben 1,50 Mk Zahnarzt woir jetzt Leipzigerstr. 130. Vollkomm. schmerzl. Zahnziehen 1 Mark. Sprechst. 9-7 Uhr.[ b Bergleichen wir nun die Geschäftsabschlüsse der beiden letzten Jahre, so ergiebt sich für 1898/99 ein Bruttogewinn von 5135 797 M. gegen 4 253 292 M. im Vorjahre, davon sind: Betriebsgewinn 1898/99 4 834 930 m. 269 501 " 1897/98 3 974 660 M. 249 236 " 1897/98 128 498 m. " Die Betriebsentwicklung und Geschäftslage der Berliner Elek tricitätswerke beweist schon heute, obschon wir erst am Anfange stehen, wie richtig die Haltung unserer Genossen im Noten Hause war, als sie sich im November vor. Js. energisch gegen den Vertrag wandten, der bis 1915 den Elektricitätswerken ein Monopol auf die Stroms erzeugung für Beleuchtung und Verkehr giebt. Die Stadt hat sich damit eine Einnahmequelle verschlossen, die ihr später alljährlich Millionen abgeworfen hätte, Millionen, die sie recht wohl hätte brauchen können. H. C. B. Günzel, Lothringerstr. 52. Special: Borträt affalle, Weary zc. in Cigarrenſpißen, Pfeifen, Nadeln, Brochen, Knöpfen, Büſten socialistischer Führer, Bildern u. dgl., sowie jede Drechslerwaare u. Repar.( Man verl. Breisturant. Arbeiter- Berufskleidung Café- Lokal G. Grösstes Lager. Neu! Günther, Nitterstr. 54, Edé Alte Jakobstraße. Kaffee 10, 15; Thee, Milch, Chokolade 2c., Weiß- u. Bair. Bier. Warme [ 26022* Speisen zu jeder Tageszeit. Billard Stunde 40 Pf., große Zeitungs- Auswahl. für jedes Gewerk passend. Beste Qualitäten. Arbeiter- Schutzhose New! jede Gefahr im Maschinenbetrieb ausgeschlossen, empfiehlt F. Nahrstedt, Wrangelstr. 40/41. Möbel and Polster waren. Großes Ranger Gediegene Arbeit, äußerst billige A. Schulz, Breise, empfiehlt Reichenbergerstr. 5. Auch Theilzahlung!(* Für den Jubalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, 24. Oktober. Opernhaus. Margarete Anfang 71½ 11Hr. Schauspielhaus. Die Nibelungen. Kriemhilds Rache. Anf. 71/2 Uhr. Schiller Theater Metropol- Theater. ( Wallner Theater). Dienstag, abends S 11hr: Die Grossstadtinft. Schwant in 4 Aften von Blumenthal und Nadelburg. Mittwoch, abends S Uhr: Zum erstenmale: Der Richter von Zalamea. Donnerstag, abends 8 Uhr Der Richter von Zalamea. Deutsches. Rosmersholm. Unsane Ostend Carl Weiß- Theater. 7 Uhr. Lessing. Als ich wiederkam Anfang 72 Uhr. Berliner. Staatsgeheimnisse. An fang 7/2 11hr Schiller. Die Großstadtluft. An fang 8 1hr. Neues. Ein unbeschriebenes Blatt. Anfang 7 Uhr. Weiten. Undine. Anfang 7 or Thalin. Der Plazmajor. Anfang 7% Uhr. Residenz. Jagdfreuden. Vorher: Familien- Souper. Anf. 72 Uhr. Molly Carré. Anfang Anfang Luisen. 8 Ubr. Central. Die Geisha. 8 11hr. Oflend. Weltuntergang. Anfang Gr. Frankfurferstraße 139. Der Weltuntergang. Großes Ausstattungsstück mit Gejang in 3 Aften( 13 Bildern) von Dir Carl Weiß und Jos. Dill. Musit von M. Hall. Nach den neuesten Berichten foll Der Weltuntergang nicht an 19. November statt finden, sondern ein paar Tage päter, da der Komet mit dem Mars einen zusammenstoß hatte. Bersäume daher feiner, sich das große Ausstattungsstück Der Weltuntergang Behrenstr. 55,57. Direktion: Richard Schulz. Senfationeffer Erfolg! Täglich von 930 Uhr ab: Urania Tanbenstrasse 48/49. Im Theater abends 8 Uhr: Cirkus Busch. Dienstag, ber. 24. Oftober: Sports: Abend. Polo Spiele zu Pferde. Einholungsrennen. Monsieur Willi Manns mit seinem Wunderpferd Non plus ultra. Quadrille aus der Belt Friedrichs des Großen. Olympische Spiele aus der Rund um Berlin. Der Sieg des Menschen über Beit des römischen Kaiser3 Nero. Berliner Lofalrevue in 2 Aften von Julius Freund. Musik von Julius Einödshofer. 1. Bild: An der Chansonnettenede. 2. Bild: Jm Ausstellungspart. Sarmlosenprozeß in Moabit Zum Schluß: Im Reiche der Secession. pecialitäten- Programm. Anfang 8 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. Thalia- Theater. Tel. Amt IVa 6440. Dresdenerstr. 72/73. Der Plazmajor. Thomas, Tielscher, Helmerding, Junkermann. Im 2. Aft: Gr. Mutoskop Terzett. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. anzusehen. Die großartigen De Victoria- Theater torationen, die effeftvollen Bilder Der Komet", Die C. Alexanderstr. 40. Fernsp. VII 1711. Luft Automobile", Direft.: V. Bausenwein u. C.Emmerich. Der Anfang 8 Uhr. Novität! Novität! feueripetende Berg", Der Anfang 8 Uhr. 8usammenstoß des mon bes", find Sehenswürdig teiten, die Berlin noch nicht gefehen hat. 8 11hr. Victoria. Es ist erreicht. Hierauf: Die weiße Henne. wie Anfang 71 Uhr Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Klub der Harmlosen. Anfang 8 Uhr. Belle- Alliance. Gastspiel ber fran zösischen Gesellschaft La Nou lotte". Anfang 8 Uhr. Metropol. Rund um Berlin. Im Reiche der Secession! Anfang 8 Uhr. Apollo. Frau Luna. SpecialitätenVorstellung. Anfang 7 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Pataft. Spreefottchen. Specialt Geist erreicht. Burleste von Benno Jacobson. Musit von Franz Wagner. Hierauf zum 43. Mal: Die weisse 02 Der Weltuntergang Henne. Baudeville in 3 Atten. Mujit beginnt um 8 uhr. K Ju Tunnel beginnt das Konzert um 7 Uhr. Sonnabend: 1. Schüler Vorstellung. Nachmittags 22 Uhr: Sanft. Kleine Preise. von V. Roger. Palast- Theater frither täten- Borstellung. Anf. 8% uhr. Friedrich- Wilhelmst. Theater Feen- Palast, Burgstraße 22. Wassage Panoptikum. Specialt täten Vorstellung. Urania. Suvalidenstr. 57/62. Täglich 1hr: Sternwarte. Chausseestr. 25/26. Abends 8 Uhr: Abends 8 Uhr: Bum Tchtenmale: abends von 5-10 libr: Der Klub der Harmlosen. Taubenstr. 48/49. Jm Theater: Der Sieg des Menschen über bie Statur. Anfang 8 Uhr. Central Theater Direktion: José Ferenczy. Die Geisha. Anfang 1/28 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntagnachmittag 3 Uhr zu halben Breisen: Die Fledermaus von Johann Strauß. Großes Berliner Sensationsstid in 5 Aften von Berden. 1. Bild: Verspielt. 2. Bild: Auf dem Metropol: Ball. 3. Bild: alicher Verdacht. 4. Bild: Im Klub der Harmfofen. 5. Bild: 3 Moabit. Morgen, Mittwoch: Sum ersten mal: Ein gefunder Junge oder: Onkel Cohu. Schwant in 4 Atten. Die für„ Die Reise nach der Teufelstufet" ausgegebenen Bons haben auch heute Gültigkeit. Ganz Berlin amüsiert sich von 8-11 1hr über das große Oftober- Programm. Ganz Berlin lacht Thränen von 8 bis 9 Uhr über Winkler und Fröbel in der zwerchfellerschütternden Gefangeposse Susanne im Bade. Gang Berlin ftaunt um 10 Uhr über die vortrefflichen Meisterturner. Drei Vasilescu. Anfang 7 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Kaffeneröffnung 1 Stunde vor Anfang. Billet- Vorverkauf vorm. v. 11-1 Uhr. Jeden Sonnabend und Sonntag nach Der Vorstellung Gesellschaftsabend mit Tanz. 3.8iehung d. 4. Klaffe 201. Kgl. Preuß. Botterie. 78 148 71 485 693 742 946 56 90 115149 442( 300) 668 Biebung vom 23. Oktober 1899, vormittage Nur die Gewinne aber 220 Mart find ben betreffenben Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 9263 459 608 77 93 681 1020[ 80000] 158 200 375 459 76 80 598 630 978[ 3000] 2288 507 653 766 3038 105 218( 3000) 49[ 800] 812 85 50 428[ 800] 52[ 800] 60 657 704 300] 889 4265 878 405 59 517 23 95 677 715 964 5138 98 848 533 676 780 838 78 98 948 6048 69 103 939 7082 145 390 478 511[ 8000] 971 8005 89 99 375 105 97 629 774 921 96 9153 207 41 464 506 702 844 85 110025 86 40 162 829 444 507 57 61 67 68 ITH001 714[ 500) 44 117006( 300) 129 60 212 58 64 76 1300] 385 88 411 578 031 796 854 118064 173 420 523 753 119310 486 507 755 74 76 88 825 935 120161 216 370 82 445 512 24 97 642 121111 515 721 819( 300) 88 79 86 98( 10000] 122014 74 101 285 890 483 581( 500) 603 67 761 926 123040 809 520 896 124122 73 674 654 755 817 20 125035 810 50 958 126260 361 405 507 69 877 768 925 127055 73 108 570 892 129055 93[ 300] 117 215 72( 500] 82 090 777 807 927 129030( 500) 48 60 81 286 357[ 8000] 76 479 558 634 43 864 008[ 300] 83 10010 281[ 500) 330 421 02 517 32 49 54 610 40 723 $ 30 70 11077 269 388 402[ 500) 629 788 845 900 18 36 43 73 12066 174 412 18 673 824 59 99[ 1000] 921 13004 31 87 91 430 38 600 8 755 813 65[ 10001 90 24024 99 126[ 8000] 74 229 456 595 932 41( 500) 15049 455 620 742 67 951 10060 72 108 71 309 19 48 456 1500) 608 51 703 69( 3000) 809[ 15 000] 24 28 17069 1300] 547 95 623 51 773 842 89 14010[ 500] 26 77 276 863 465 92 618 697 975 19019 20 858 458 528 771 915[ 1000] ins 20096 207 365 76 404 84 98 567 884 925 21180 55 295 329 65 622 768 803 988 22001 61 67 96 100 268 468 518 28295 329 497 1800] 554 90 641 69 741 61 911 24220 82 476[ 1000] 928 25060 108 4 45 289 416 527 [ 800] 619 1500] 75[ 600] 774 946 26139( 800) 225 35 488 701 876[ 1000 919 04 27049( 800) 52 87 148[ 500) 87 220 481 576 685 700 59 914 92 28074 96( 500) 220 [ 3000] 640 801[ 1000] 55 20081 106 10 274 604 612 68 728 916 30456 566 832( 3000] 976 81141 231 85 432 48 787 48 74 827 940 82342 680 83292( 800) 831 87[ 800] 498 500 653 778 850 99 84008 241 78 80 87 803 547 641 47 710 25 88 834 85060 172 209 478 615 852 98 96 929 86007 16[ 300] 236 87 430 651 808 924 37840 88050 221 57 689 723 828 930 39170 586 638 887 999 40188[ 300] 246 382 500[ 1000] 781 940 61[ 8000] 96 [ 1000] 41077 181[ 300] 580 631 847 911 84 61 42055 ( 8000 288 381 437 44 58 628 46 790 861 67 930[ 800] 89 48067 105 263 408 508 651 763 72 78 807 88 985 44216 ( 1000) 90 509 675( 800) 45004 88 249[ 500) 871 91 619 61 826 41 970 40538 610 800[ 800] 82 963 47122 44 267 457 667 775 801 957 48019 58 122 31 62 269[ 800] 74 801 87 432 684 710 59 92 054 6949103 312 657 732 74 50004 228 512 63 989 51045[ 300] 93 450 545 601 8 787 52029 44 280 339 594 708 82 945 53349 498 629 86 849 988 54039 50 211 319 90 488 552 643( 500) 713 847 959 53185 241 828 507 56141 356 78 526 81 726 61[ 8000] 806 12 23 903 4 18 37 71 74 57157 290 312 494 560 830 877 992 58199 258 70 481[ 1000] 47 80 986 59085 117 88 455 507 92 687 94 727 36 998 60005 65 305[ 1000) 461 678 654 710 881 52 78 86( 3000) 97 1040 210 802 18 72 464 66 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SRL, 32 80 000 R 120 000 2, 30 000 110278 405 77 780 48 58 818 111083 189 299 470 545 604 791 25 53 925 112000 4 218 89 487 92 721 24 x 15 000., 45 3 10 000 R 65000, 1349 A 614 958 118209 68 86 648 779 849( 800) 989 85 11 4068000 1, 1851 1000 9, 1801 800 N die Natur." Hörsaal: Dr. Nass: Elemente der Luft." Invalidenstr. 57/62: Ein römisches Viergespann eine 30 Die Fuß hohe kastade hinauffagend und Tägl. Sternwarte. Nachmittags 5-10 Uhr. durch das Wasserbassin fahrend. Sturz aus der Höhe der Cirkustuppel ins Wasser. Morgen, abends 72 Uhr: Große Vorstellung. Passage- Theater. Apollo- Theater. 2 Anfang des Abends 9 Uhr: Bonzerts FrauLuna 6 Uhr, ber Vorstellung 7 Uhr. PassagePanopticum. Nen! Anatomisch. Museum. CASTANS PANOPTICUM 165. Friedrichstrasse 165. und tanzenden Neu! Neu! Die heulenden Derwische ! aus Ober- Aegypten! Ohm Krüger Dreyfus Mercier Zola. Wedding- Park Müller- Strasse 178. Jeden Dienstag: Jeden Dienstag: mit Reichshallen. Täglich: Stettiner Sänger. ( Meyfel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Kirchmayer, Schneider und Schrader). mod jus Zum Schluß: Stuckes Pfingstfahrt. Anfang präcis 8 Uhr. Tagestasse 11 bis 1 Uhr. Cäcilie Carola Sanssouci in der Titelrolle. Ferner: The Gothams das berühmte amerikan, komische Vokal- Konzert Otto Reutter Chavita Truppe Yumata Tiero Blossoms BarraLes Durands Francis Gerard ,, Grigolatis" etc. etc. etc. Anfang der Vorstellung 72 Uhr. Vorverkauf täglich im Theater und beim Künstlerdank", Unter den Linden 69. W. Noacks Theater, 60 Brunnenstraße 16. Tilli. Lustspiel in 4 9ften v. Francis Stahl. Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach der Vorstellung: Tauzkränzchen. Alcazar- Theater Variété I. Ranges Dresdenerstr. 52-53. Annenstr. 42-43, Auftreten von absolut erstklassigen Specialitäten Wochentags 8 Uhr. Sonntags 6 up. Anfang: Entree: Wochentags 20 Pf. Sonntags 30 Pf. Die Direktion: Richard Winkler, Norddeutsche Sänger. Biegler, Wolf, Hohenberg etc.[* 23680*] Entree 20 Bf., Borzugsbillets 15 Pf. Kottbuserstr. 4 a. Täglich außer Sonnabends Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Anfang wochentags 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Heute zum 4. Male: Die Ahnungslosen. Maehrs Theater Oranienstr. 24. Rosen aus dem Süden. Ausstattungs- Burleste. Das großartige Oktober: Programm. Elsa Messer, Kostünt Soubrette. Mstr. Mstr. Pauly, Contorsionist. Dobbrick, Champion- Handstandkünstl. Franziska Held, Soubrette. Eulenburg, Sumorist. Anfang 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Vorzugsfarten an Wochentagen gültig. Gustav H. Grupes Tanz- Institut, Annenstr. 16( früher Klubhaus). Sonntags- Kursus per Monat 3 M., Dienstagabend- Rurfus p. Monat 4 M. Säle und Vereinszimmer für Vers fammlungen u. Festlichkeiten.[ 2004 Fritz Linke, Ede Martgrafenstraße. Zimmerstr. 33, Gr. Frühstücs, Mittags: u. Abend tisch. Französisches Billard. Jeben Dienstag: Frische Bluts, Leber und 2561L Grüßwurst. 3.8iehung d. 4. Safe 201. Kgl. Preuß. Botterie.| 74 428 41[ 15000] 048 975 110108[ 800] 4 84 215 451 Biebung vom 23. Oftober 1899, nachmittags. Nur die Gewinne über 220 Mart fub ben betreffenden Rammern in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 42 66 136 209 362 437 55 596 059[ 1000] 93 738 39 64 69 903 1153 322[ 500] 598 97[ 1000] 607 717 42 73 15001 875 97 2042 138 211( 10000] 69 88 351 447 [ 1000 781 800 88 3219 340 766 898 971 4163 283 519 76 453 62 75 675 787 927 5050 166[ 300] 75 323 98 574( 1000) 022 726 816 49 70 0280( 600) 87 428 910 28 7079 77 465 806 943 8119( 500) 89 262 89 383 68 420 574 94 743 18000] 89 945 0069 232 49 457( 8000] 578 G38( 800) 95( 300) 933 10029 60 62 658( 500) 91 617 49 700 866 88 996 11074 266 600 75 834( 800) 941 12095 521 009 51 59 904 61 76 99 13005 134 81 413 77 513 81 44 038 859 911 14099 542[ 500] 816 1500] 15074 840 50 423 519 25 79 650 752 982 10066 248 72 346 69 585 616 94 907 17085[ 300] 107 69 98 203 10 95[ 300] 339 1000) 476 659 789 807 19033 404 75 611 863 19071 183 54 55 234 145 88 479 747 848 03 89 20003 419 513 708 818 931[ 1000] 70 21082 126 53 205 43 79 377 426 59 581 607 72 743 75 943 22188 205 84 642 018 18 23048 127 835 85 446 500 42 50 642 791 874 966 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Für ben Anferatenteil verantwortlich: h. Glede in Berlin. Drud und Merlag von Max Badina in Berlin.