Nr. 251. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrierter SonntagsBeilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft- ZeitungsPreisliste für 1899 unter Dr. 7820. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montage. Vorwärts Berliner Volksblatt. 16. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonelzeile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. leine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Bmt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: ,, Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Donnerstag, den 26. Oktober 1899. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. daß die hier brieflich mit einander verkehrenden Fabrikanten beißen zu können, namentlich habe ich derselben mitgeteilt, daß ich Den Feinden des Milizsystems nicht danach fragen, welche politische oder kirchliche An- fest entschlossen sei, für jeden fremden Former, den sie schauung der eine und der andere von ihnen besitzt; sie gegen seinen Willen aus meinem Geschäft dränge, zwei alte ist durch das kühne und erfolgreiche Vorgehen der füdafrika- fühlen sich als Unternehmer, deren Klasseninteresse former sofort wieder zu entlassen. nischen Boeren eine arge Enttäuschung zugefügt worden. Nach einen engen organisatorischen Zusammenschluß Ich habe die Arbeit aufgenommen, weil ich eine den ersten Siegesberichten der Engländer brachen sie, ohne gebietet, um die Forderungen der Arbeiter zurüd längere Schädigung meines Geschäfts nicht statt. das sprichwörtliche dicke Ende" abzuwarten, in überschwäng- weisen zu können. Der ruhige nüchterne geschäftsmäßige Ton geben kann. Während meine Herren Kollegen vollauf während lichen Jubel aus und verkündeten triumphierend das" Plazen der Briefe zeigt, daß sich die Briefschreiber ihrer Klassen- des Streits beschäftigt gewesen sind, bin ich bis jetzt der allein Geschädigte der Miliz- Blase". stellung vollkommen bewußt sind und ganz selbstverständlich danach gewesen. Da meine Herren Kollegen entweder gar keinen von den alten und..., oder nur eine sehr geringe Sie hatten Grund, sich gerade über„ Niederlagen" der handeln. Wann werden die Arbeiter der verschiedenen Richtungen Formern, wie die Herren... und Anzahl, entweder 2 oder höchstens 4 in jeder Fabrik wieder einzuBoeren zu freuen. Denn diese waren es ja gewesen, die endlich begreifen, daß auch sie so handeln sollten? durch ihre Siege über die militaristisch höchst kriegstüchtigen bezeichnung: Die Briefe lauten unter Weglassung der Namen und der Orts- stellen sich verpflichten wollen, die alten Former hierauf einzugehen sich jedoch nicht entschließen können, so würde es von mir eine große englischen Truppen in dem Feldzug von 1881 in glän6. Mai 18.: Thorheit sein, so lange mit der Wiedereröffnung meiner Fabrik zu zender Weise gezeigt hatten, daß bewaffnete Bürger, in warten, bis die Former vielleicht mit Schluß des Jahres auch in die wenn durch geeignete förperliche Trainierung zum Wehrübrigen Fabriken, die jetzt von dem Streit nicht zu leiden haben, dienst vorbereitet, den militaristisch bestausgebildeten Sol- Der Lohnformer der bei mir in Arbeit gestanden, wieder einziehen. Ich bin mir bewußt, bei Wiedereinstellung meiner alten Former daten gewachsen, unter Umständen sogar überlegen sind. Das hat bei Ihnen Beschäftigung gefunden. Da derselbe zu den Streifenden war eine böse Lehre und grenzenlos war der Jubel der gehört, welches Sie wohl in der Ihnen gesandten in die Fabrik nur meine Pflicht meinem Geschäft gegenüber( d. H. Militärzünftler, als die Nachricht kam, die Scharten bon 1881 iste übersehen haben, jo ersuche ich Sie freund- doch sich selbst gegenüber) gethan zu haben, bin aber auch der Zuseien jezt von den Engländern ausgewekt, Glencoe sei das licht, denselben entlassen und mich gütigst davon be- versicht, daß ich dadurch meine Herren Kollegen nicht schädige. nachrichtigen zu wollen! ( eine Doppelfirma) haben Mit achtungsvollem Gruß ,, umgefehrte Majuba", die Unfähigkeit der Boeren, und von den Streifenden trotz ihrer gegebenen schriftlichen Verpflichtung damit der Miliztruppen überhaupt, sei jekt endgültig fest- noch immer welche in Arbeit, ein solches Verfahren sollte man nicht Soweit der Briefwechsel, aus dem namentlich die Arbeiter, die gestellt. für möglich halten. bisher der gewerkschaftlichen Organisation fern blieben, viel lernen Hochachtend können. Herren. Werter Herr Der Arbeitsmann 1. • bei 24. Mai 18.. Politische Meberlicht. Die Freude war nur von kurzer Dauer.„ Das dicke Ende" ist nachgekommen: die großen Siege" der. Engländer schrumpften zu unbedeutenden Vorpostengefechten zusammen, und das Ergebnis der gesamten militärischen Operationen ist, daß die Engländer den Rückzug haben antreten ., welcher bei Ausbruch des Streits Berlin, den 25. Oktober. arbeitet, hat müssen. Mit welchen Verlusten, wissen wir noch nicht, da die bon mir entlassen wurde, jezt aber bei Engländer, welche allein im Besiz der Telegraphenverbindung sowohl vor einigen Tagen bei mir der Fabrik erzählt, daß Langen und Bangen als auch arbeiten. in schwebender Bein das ist im Grunde die Stimmung aller sind, die ihnen ungünstigen Nachrichten zurückhalten und Dieselben haben bei mir gearbeitet.; ob dort arbeitet, weiß bürgerlichen Barteien gegenüber der Zuchthausvorlage. Haben durch Aufbauschung kleiner örtlicher Erfolge und Verschweigung ich nicht bestimmt, aber es ist sehr wahrscheinlich. Wenn oder Verkleinerung ernster Mißerfolge ein vollkommen falsches behauptet, es sei ihm gestattet worden, zu be- möchten sie sie schon alle vom Ergenossen Miquel bis zum Ergenossen Bild der militärischen Lage zu geben beflissen sind. halten, so ist mir nichts davon bekannt, jedenfalls er- Stephany; mit dem Langen wäre es schon richtig, wenn es nur Wir machen uns über die Gesamtlage und die Aussichten heischt es iegt seine Ehre, sowohl diese( folgen nicht mit dem Bangen haperte, d. h. wenn die Abwürgung der der Boeren feine Illusionen. Wir wissen im Augenblick, wo die Namen der Arbeiter) als auch noch etwa andere Stoalitionsfreiheit ohne die Todfeindschaft der deutschen Arbeiterklasse wir dies schreiben, noch nicht, ob es den Boeren gelungen ist, ormern sofort zu entlassen. Mit Bruch seiner UnterStreitende unter den bei ihm arbeitenden zu haben wäre. den Teil der englischen Streitkräfte, der den Rückzug vertrat, fchrift ist auch seine Ehre verwirkt und Sie können Herrn.... Stellung der einzelnen bürgerlichen Parteien zur Zuchthausvorlage Jedoch ist innerhalb dieses allgemeinen Rahmens die besondere abzuschneiden, und wir können angesichts des ungeheueren diese Zeilen gerne vorlesen. Mißverhältnisses der Kräfte die Hoffnung taum hegen, daß es der englischen Uebermacht nicht gelingen werde, das fleine Häuflein der Boeren schließlich zu erbrücken- man denke: die beiden Boeren Republiken vereinigt zählen nicht so viel weiße Einwohner, wie die Stad Leipzig! Bei. arbeitet bestimmt seit längerer Zeit mein streifender Former Karl August... bei... Mathias..... Mit freundlichem Gruß Ihr ', Bemerkenswert in dem vorstehenden Briefe ist, wie der Schreiber Eigentum ansieht: mein streifender Former arbeitet dort und dort. die streifenden Former, die bei ihm früher arbeiteten, als ein Stück standen An die Direktion der..... hütte in waren. Giner 23. Juni 18.. der nicht gleich. In den konservativen Fraktionen, die bei den Arbeitern überhaupt nichts mehr zu verlieren, und nur noch von der gewaltsamsten Reaktion eine Galgenfrist zu gewinnen haben, hat das Langen gänzlich die Oberhand gewonnen über das Bangen; sie sind für die Zuchthausvorlage sans phrase. Umgekehrt sind die freidas sie hier und da noch in den Massen haben, als daß man von sinnigen Fraktionen so sehr auf das bißchen Anhang angewiesen, ihnen einen Verrat in Sachen der Zuchthausvorlage zu befürchten brauchte. Man könnte selbst mit einem Schein von Recht behaupten wollen, daß von einem Langen bei ihnen nicht gesprochen werden fönne, wenn sie nicht doch in ihren kapitalistischen Träumen mitunter ihres Herzens Geheimnisse ausplauderten, wie es neulich dem Allein das ist jetzt über jeden Widerspruch hinaus erwiesen, daß das Voltsheer der Boeren dem militaristisch trefflich geschulten englischen Heere, was die Qualität der einzelnen Kämpfer betrifft, zum mindesten gewachsen ist. Die Zahl der Boeren in den Gefechten der letzten Tage war nicht Wie es Ihnen wohl nicht unbekannt sein dürfte, brach in erheblich größer als die der Engländer; und diese geringe und.... vor etwa 14 Wochen ein Formerstreik aus, Ueberlegenheit der Zahl wurde mehr als ausgeglichen auch heute noch nicht beendigt ist.&& wurden Beeinesteils durch die zweifellose und leicht erklärliche Ueber- dingungen in betreff eines Minimallohnes von den Formern Ergenossen Stephany passierte. legenheit der englischen Artillerie, andernteils durch die künft aufgestellt, die vont seiten der Fabrikanten nicht an Dagegen findet sich das Langen und Bangen in schwebender liche Befestigung der englischen Stellungen. Daß die Boeren zunehmen guten Organisation der Former Pein mit klassischer Schärfe ausgeprägt bei den Nationalliberalen trotz des mörderischen Feuers der englischen Maschinenkanonen geeint, ziemlich machtlos gegenüber. Wenngleich durch jetziges festes Arbeitern zwar auch kaum noch etwas verlieren, aber als groß die Fabrikanten, durch teine nähere Verbindung und bei den Ultramontanen. Die Nationalliberalen können bei den die Engländer aus solchen Stellungen heraustreiben konnten, Busammenhalten der Fabrikanten an einen Sieg der Former nicht industrielle Bartei haben sie unausgesetzt mit ihnen zu thun und ist eine militärische That, auf die auch das beste stehende Heer zu denken ist, so haben wir dennoch aus diesem Streit deshalb gerechte Bedenken, ihre Todfeindschaft zu erregen; nament der Welt stolz sein müßte. die Lehre gezogen, daß nur durch ein festes Zu Die Boeren kennen den Paradeschritt nicht und haben sammenhalten der Fabrikanten selbst unberechtigte lich aber muß sie die gegenwärtige Lage des Klassenkampfs innerfür den eigentlichen Kriegsdienst eine sehr unzulängliche Aus- Forderungen im Steime erstickt werden können. halb der herrschenden Klassen davon abschrecken, durch die Annahme bildung empfangen; ihre Kampftüchtigkeit besteht darin, daß Und nun meine Bitte. Die Gründung eines Vereins der hiesigen der Zuchthausvorlage der oftelbischen Reaktion auf die Beine zu Die ultramontane wieder Partei darf es auf sie vorzügliche Schüßen sind und vorzüglich Eisengießereibefizer resp. Fabrikanten ist beschlossene Sache. Da nun helfen. mit Sie bereits seit vielen Jahren einem in dortigen Kreisen fest- einen unheilbaren Bruch marschieren oder reiten. der Arbeiterklasse überhaupt Und das find Fähig gegliederten Verein angehören, so ersuche ich Sie höflichst, mir die nicht ankommen lassen, es sei denn, sie wollen ihrer„ maßteiten, auf die es vor allem ankommt. Napoleon hat Statuten dieses Vereins senden zu wollen. Es ist so wünschens gebenden" Rolle ein noch frühzeitigeres Ende bereiten, als dieser es ausgesprochen: die Armee, welche sich am schnellsten wert, eine Borlage zu haben, die sich anderweitig bewährte, hier zu Stolle ohnehin bevorsteht, bewegt und am besten schießt, ist die beste. Und diese zwei Grunde gelegt und den etwa verschiedenen Verhältnissen angepaẞt Fähigkeiten, die nicht auf dem Ererzierplaz und werden kann. nicht in der Kaserne erworben werden, sind durch Indem ich Ihnen im voraus für Ihre Freundlichkeit meinen eine methodische Jugenderziehung zur Wehr- besten Dant fage, bitte ich Sie schließlich noch, mir die Statuten haftigkeit, wie wir sie fordern, zu erwerben. recht baldigst senden zu wollen, da am nächsten Dienstag über die Zum Schluß sei noch bemerkt, daß die Boeren gar keine Statuten unseres neu zu gründenden Vereins beraten werden soll. Mit Hochachtung Miliz in unserem Sinn, nicht einmal im Sinne des schweizerischen Wehrsystems haben. Es fehlt ihnen nämlich der obligatorische allgemeine Militärdienst, mit der Ausbildung zum Manöverieren in Massen. Sie sind also noch nicht bollständig zur Wehrhaftigkeit erzogen, und nicht vollständig auf der Höhe unserer Programmforderung. Herrn.. in. Hieraus erklärt es sich, daß aus den Reihen sowohl der nationala liberalen als auch der ultramontanen Partei bald todesmutige Gr flärungen gegen die Zuchthausvorlage erfchallen, bald lieblosende Huldigungen für sie ertönen. Jedoch eben deshalb ist auf die eine wie auf die andere nicht viel zu geben; in ihnen spiegelt sich nur die schwebende Pein des Langens und Bangens wieder. Die thatsächliche Entscheidung liegt bei den Arbeitern selbst. Wissen sie den Nationalliberalen und den Ultramontanen die unangenehmen Folgen klar zu machen, die diese Parteien von der Annahme der Zuchthausvorlage haben werden, so wird das Bangen über das Langen siegen; anderenfalls aber wird es umgekehrt Genoffe Müller in Freiheit. Ein in... und... bereits seit vierzehn Wochen andauernder Formerstreit veranlaßte mich, am 23. d. an die Direktion der Hütte die Bitte zu richten, mir die Statuten des Vereins deutscher Und doch diese Ueberlegenheit über die Truppen eines Vereinsleiter des Vereins deutscher... sind und wohl die Güte zu schicken. Ich erfuhr nun gestern von dort, daß Sie der sein. stehenden Heeres, dessen Truppen von denen keiner anderen haben würden, mir die Statuten zu schicken. Zur Regelung unserer Armee an Kriegstüchtigkeit übertroffen werden. Streitangelegenheit dürfte sich der Eintritt der hiesigen Gießereien Die Thatsache, daß das britische Weltreich zur Vergewaltigung in den Verein deutscher..... gewiß empfehlen, um dann Ver- telegraphische Anordnung des Magdeburger Landgerichtsdirektors Heute, Mittwochnachmittag, ist unser Parteigenosse Müller auf der zwei winzigen, aber vom Volte in Waffen ver- handlungen zu pflegen, denn nur bei einem ganz allVorgehen läßt sich erfolg lassen worden. Fromme aus der Strafanstalt in Gommern ents teidigten Boeren- Republiken eine doppelt so große Armee gemeinen einigen Vorgehen läßt sich erfolg auf die Beine bringen muß, wie im Strimkrieg, wo die Engländer reich Stellung zu Mißständen in unserem Geassen worden. Das Wiederaufnahme- Verfahren dürfte mun allerdings mit den Franzosen verbündet waren, gegen das werbe nehmen. glatt von statten gehen und die Freisprechung Müllers wird alsbald russische Weltreich diese Thatsache ist auf jeden Fall ein so Bitte mir die Statuten umgehend senden zu wollen, wofür ich erfolgen. Genosse Albert Schmidt hat die Aufforderung erhalten, wuchtiges Zeugnis zu Gunsten der von uns verlangten all- Ihnen bestens dante. am 30. Oftober in Gommern seine Strafe von drei Jahren gemeinen Voltsbewaffnung und Wehrhaftigkeit, daß die interGefängnis anzutreten. essierten Zeugnisse der Zunftmilitaristen gegen unsere Programmforderung der allgemeinen Wehrhaftigkeit federleicht wiegen und in die Winde zerstieben. Zur Lehre. Werter Herr Hochachtend 29. Juli 18.. * Die„ Münch. Allg. 8tg." läßt sich aus Berlin eine Schimpferei Um etwaige irrige Auslegungen in betreff Wiederaufnahme der Arbeiter durch meine Firma richtigzustellen, erlaube ich mir, fenden gegen die Wiederaufstellung des seines Reichstagsmandats Ihnen folgendes mitzuteilen: Vorläufig treten morgen 8 meiner verlustig erklärten Schmidt als Kandidaten im Wahlkreise Kalbe= alten Former unter den von den hiesigen Fabrikanten erlassenen Aschersleben. Das Geschimpfe wird an der Thatsache nichts ändern, Ein günstiger Wind wehte uns wieder einmal eine Anzahl Bedingungen bei mir wieder in die Arbeit ein. Es ist von meiner daß die arbeitende Bevölkerung des Wahlkreises durch die WiederBriefe auf unser Bult, deren Kenntnisnahme für die Arbeiter im Seite fein anderweitiges Zugeständnis gemacht; ich habe der Ver- wahl Schmidts gegen das harte Urteil, das gegen Schmidt gefällt allgemeinen und die nicht organisierten Arbeiter im besonderen mittlungs- Kommission in furzen Worten gesagt, daß sie sich nicht der ist, weitwirkenden Protest erheben wird. wichtig ist. Vor allem aber zeigt wieder der Briefwechsel, Jllusion hingeben solle, von mir noch irgend ein Zugeständnis heraus guing.ar Deutsches Reich. Was geht vor? Das Wolfffihe Bureau" verbreitet in auffälliger Weise die folgende Seldung bem 25. Oktober: 1. Arbeitgeber und Versicherte, sowie die die Beiträge ein- eingeleitet, weil dieselben Soldaten zum Ungehorsam verleitet: ziehenden Stellen sind befugt, die in die Quittungskarten einge haben sollen. flebten Marken für Zeiträume von höchstens zwei Wochen hand- Der Kriegsminister hat die Generale Hervel und Giovanelli, schriftlich oder unter Verwendung eines Stempels zu entwerten. welche Mitglieder des obersten Kriegsrates waren, ihres Amtes 2. Marken für einen zwei Wochen übersteigenden Zeitraum müssen enthoben mit der Begründung, daß diefe Offiziere ans GesundAhn gestrigen Abend war der Staatssekretär des Reichs- entwertet werden. Die Entwertung liegt dem ob, der die Marken heitsrücksichten nicht mehr in der Lage seien, den wichtigen Funktionen Marineants Admiral Tirpit gleichzeitig mit dem Staats- einzukleben hat. Sie soll in der Regel bei der Einklebung erfolgen, im Kriegsrate nachzukommen. Denselben ist das Großkreuz der fefretär Grafen v. Bülow zum gemeinschaftlichen jedoch spätestens bei bin the shade ber sattung erfolgen hat, füngung in den overſten Heeresſtellen erzielt werden. muß der Rückgabe Ehrenlegion verliehen worden. Auf diese Weise soll eine Ber" 1970 Vortrag bei dem Kaiser nach Potsdam befohlen. Der spätestens vor der Einreichung der Karte zur Verlängerung ihrer Staatssekretär des Reichs Marineamts hat sich heute früh nach Giltigkeitsdauer oder zum Umtausch vorgenommen werden. Der Komplott Prozeß. Der Oberstaatsanwalt Bernard läßt Baden- Baden begeben, um dem dort weilenden Reichskanzler in seinen Schlußanträgen bezüglich der Komplott- Angelegenheit die Fürsten zu Hohenlohe Vortrag zu erstatten. Ans Sachsen- Weimar.( Eig. Ber.) Nach preußischem Muster Auflage gegen Monicourt, Barjeval und Girard fallen und hält beEs ist müßig, sich den Kopf zu zerbrechen, was für Ent- arbeitet jetzt auch bei uns der neue Herr v. Wurmb im Ministerium. züglich der übrigen Angeklagten, unter denen sich auch Déroulède, Ein ganz vertraulicher Erlaß ist den Bezirksdirektoren Buffet und Guérin befinden, die Anklage wegen Kom fcheidungen etwa getroffen sein möchten. Man bringt die Konferenzen zugestellt worden, in welchem die schärffte Bekämpfung der social plotte und Attentats auf die Sicherheit des Staates aufrecht. mit den Flottenplänen zusammen. Es wäre aber auch möglich, daß demokratischen Agitation zur Pflicht gemacht wird. Desgleichen Der Staatsanwalt verlangt weiter, daß bezüglich der flüchtigen Anes sich um die Transvaalfrage handelt. ist in den letzten Tagen vom Borsigenden des Bundes der Land- geklagten später eine Entscheidung getroffen werde. wirte, Stadtgutspächter Wiegand, und dem Major z. D. v. Hagen & dunlu sgizd Gegen die angeblich geplante Kaiserreise nach England versandt worden, in welchem zum Beitritt zum Vaterlands in din zum zum, in Weimar ein hettographiertes Schreiben an die Fabrikanten Rußland. hat eine alldeutsche Versammlung in Hamburg Stellung genommen. Verein", dessen Vorsitzender Pastor Hülle in Berlin ift, aufzufolge hat der Senat die Verordnung des russischen Wiborg( Finnland), 24. Oktober. Meldungen der Zeitungen In der Resolution hieß es: Dieſe Berſamunulung ift fiberzeugt, daß di die von Ew. Majestät gefordert wird. Dieser Berein jei parteilos, wirke aber gegen ministers des Innern über die Einführung russischer im Jahre 1896 in dem Telegramm an den Präsidenten 40 000 Flugblätter in 230 Kreifen durch 1300 Vertrauens: seinen Beschluß damit motiviert, daß die betreffende Maßregel eine die Socialdemokratie; er habe 1898 alle 14 Tage Poſtmarken im finnländischen Gouvernement abgelehnt und Strüger belundete Sympathie für unsere niederdeutschen Stammes lente verteilen lassen. Die Herren Arbeitgeber werden die Früchte Verlegung der autonomen Rechte des Reichstages sei. Der General genossen in noch höherem Maße damals heute der Stimber, den mmung aller national empfindenden Deutschen entspricht. An- der Verbreitung dieser Schriften gleich direkt durch die sich gouverneur erklärt seinerseits, daß der Beschluß des Senats mit dem gesichts der Thatsache, daß der von beffernde Gesinnung ihrer Arbeiter ernten. Ew. Majestät nach bestehenden Senatsgesetz im Widerspruch stehe, da der Senat 1890 Zeitungsmeldungen geplante Befuch Englands als eine An- Beihilfe zu unserer weiteren Agitation zu bedanken. Wir haben genügend Anlaß, uns bei diesen Herren für die das Manifest des Staisers über das Postwesen anerkannte, was daoftening der englischen Politit, von den Boeren aber als ein Beihilfe zu unserer weiteren Agitation zu bedanken. mats die einheimische Presse für richtig befand. Beweis dafür aufgefaßt werden würde, daß sie Ew. Majestät und des deutschen Volkes Sympathien nicht mehr bejizen, spricht die Koloniales. Betreffs der erwähnten angeblichen Niedergeruhen, die Reise nach England bis zu einem Zeitpunkte zu ver- Rey- Gebiet( Hinterland von Kamerun) meldet eine„ Neuter"-Depesche schieben, der solche Mißdeutungen ausschließt." ans London: Bei der„ English Trading Company" ist ein Brief over finde ich einige mich betreffenden Behauptungen, welche mich Wir glauben, daß diese Kundgebung den Kaiser nicht abhalten ihres Vertreters in Rio del Rey vom 19. September eingegangen, veranlassen, Sie zu ersuchen, folgende Erklärungen von mir entgegenwird, nach England zu reisen, und wir meinen, daß man solcher in welchem diefer mitteilt, neuere ihm zugegangene Nachrichten beund aufzunehmen: Reise dann die Deutung geben wird, der Kaiser beabsichtige zu wiesen, daß die Eingeborenen in den Mitteilungen, betreffend die 1, Bebels Behauptung oder Vermutung, ich hätte bei dem BernGunsten der Boeren zu vermitteln. angebliche Abschlachtung einer deutschen Expedition, alles übertrieben steinschen Buch„ Geburtshilfsdienste geleistet", entbehrt jeder Behaben. Sowohl Lieutenant v. Queis als Herr Lohmeyer feien am gründung di Leben; auch seien alle Faktoreien wieder geöffnet.s : gumbieged pilindid sid and Herr N. E. May in Hamburg ersucht uns um Aufnahme Versammlung die unterthänigste Bitte aus: Ew. Majestät vollen me gelung einer deutschen Expedition im Rio del folgender Zeilen: dapatührlichen Berichte vom Parteitag in Han aid stuf *.81 0.0 Ausland. Oestreich- Ungarn. Abgeordnetenhaus. Bei Lektüre der do"" adu abid., our big and 2. In meiner von Bebel citierten Schrift:„ Die wirtschaftliche Entwicklung. Dezember 1895", heißt es S. 25 wörtlich:" Je mehr die Industrie centralisiert wird, desto mehr wird der von ihr erzielte Muzeu decentralisiert". Aus dem Zusammenhang geht hervor, daß ich diese Wirkung von der Centralisation überhaupt, einerlei, ob in Industrie, Verkehr oder Handel konstatiere. Ich stimme also in Gegen die Zuchthausvorlage. Aus der Pfalz wird den Münch. Neuest. Nachr." gemeldet: Die am 22. Oftober in Neustadt a.. unter Beteiligung des Vorsitzenden des Gewerbegerichts in Frankfurt a. M., Stadtrats Dr. Fleich, abgehaltene Konferenz der Arbeiterbeifitzer der pfälzischen Gewerbegerichte nahm nach langer Debatte eine Resolution an, worin sie die von dem Berliner Gewerbegericht gegen das Gesetz erhobenen Bedenken gutheißt und Die Dienstag- Sigung brachte, nachdem Baerenreither Bezug auf die Wirkung der Centralijation vollkommen mit Bernder Ansicht Ausdruck verleiht, daß die Berliner Resolution nicht für den verfassungstreuen Großgrundbefiz. Sanich für die Social- stein überein und weiß nicht, worauf sich Bebels Behauptung stüzt, weit genug gehe, indem in dieser bloß die Ablehnung des be- demokratie und Wolf für die Deutsch- Nationalen über das daß ich in Bezug auf den Handel ganz andere Ansichten hätte als zeichneten Gesetzes, nicht aber auch eine Erweiterung des bestehenden Regierungsprogramm gesprochen hatten, noch einen erheblichen Bernstein. Koalitionsrechts verlangt wurde. Die Konferenz richtet deshalb an Ramunerskandal. 3. Gegenüber der Adlerschen Behauptung, daß ich Bernstein jede den Reichstag das Verlangen, neben der Zurückweisung des Gesetzes Der Präsident verlas den Einlauf, unter dem sich eine Inter- genossenschaftsfreundliche Aeußerung der deutschen Industrie schickte, Die Reſolation wurde eis Roalitionsrechts der Arbeiter zu fordern. pellation der Abgg. Bacat, Ballfy und Genossen be- habe ich zu bemerken, daß diese Behauptung gänzlich aus der Luft " angenommen. eid ministeriums vom 16. Oftober 1899 betreffend die Wiedereinführung " Professor Brentano behauptete, daß unorganisierte Ar beiter, welche gelegentlich eines Streifs arbeiten, solche sind, welche zu den schlechtesten Arbeitsbedingungen zu arbeiten bereit wären. Dem gegenüber stellte ich fest, daß hiervon gar nicht die Rede sein könne, daß die Situation viel cher so liegt, daß die Arbeitswilligen zu jolchen Bedingungen die Arbeit zu über nehmen bereit sind, welche nach der Kenntnis des Marktes seitens des Unternehmers die durchschnittlich zu ermöglichenden Ve dingungen sind." do nd dr ( Beifall rechts.) an das Deutsche Meich. # allerjog 1940 von Nenes vom Wenckstern. Der Berliner Privatdecent, Herr der ausschließlich inneren deutschen Amtssprache bei bid 802. 918 91@ b. Wendſtern, der in schöner Verbindung für Marine und Zuchthaus in Böhinen aug dies fich sei und beweist, ang bas WithPartei- Nachrichten. schwärmt, ohne es übrigens bisher zum Professor gebracht zu haben, das czechische Volt provozieren und demütigen wolle. Die Zum Barteitage. Eine Parteiversammlung in alle nahm lagert in der„ strenzzeitung" wieder eine priteteric, gegen die Berordnung sei ein vanilichtag gegen das ezechiſche Bolt und nach der Berichterstattung über die Verhandlungen des Parteitages haben, Wolf& roten Gewerkschaften" und Professor Brentano ab. Wir begnügen ein Zeugnis vollkommener Intentnis der Verhältnisse. Die Inter- folgende Resolution an: Die heutige Parteiverfammlung niunat uns mit der folgenden Stichprobe: pellanten fragen, durch welches Gefeß diese Verordnung gerechtfertigt den Bericht des Genossen Reiwand über den Parteitag zu Hannover fei. Die Verlejung diejer Juferpellation gab zu großzent Lärm Au- entgegen und erklärt sich mit dessen Haltung daselbst einverstanden. laß; die Czechen begleiteten sie mit heftigen Schmährufen Die in Hannover zu Tage geförderten principiellen Debatten und gegen den Justizminister, den sie mit Papierschnigeln be- Beschlüsse sollen jedoch erst nach Erscheinen des Protokolls int warfen, während die Deutschen dem Instizminister Socialdemokratischen Verein und Barteiversammlungen behandelt applaudierten. Infolge des Lärms mußte der Prä- werden. sident die Sigung schließen. Die Barteiversammlung in Dortmund billigte den Beschluß 14 des Parteitages gegen Lütgenau und verwies alle etwaigen BeUeber die Mittwoch Sitzung des Abgeordnetenhauses wird schwerden darüber an den nächsten Parteitag in Mainz. ed berichtet: Also der großmütige Unternehmer bezahlt den Arbeitern die Jaworsti erflärt, die Polen bebanerten lebhaft den Eine Photographie des Dentsteins, welcher vorigen Löhne, die nach seiner Kenntnis des Marktes zu erschwingen find. Niedergang des Parlamentarism ut& in Oestreich. Sie Sommer den Standrechts opfern des Jahres 1849 in und der Arbeitswillige ist der weise, einfichtige Mann, der eben nicht hätten stets vermittelnd eingewirkt und gegenüber den Parteien ta statt gefegt ward, liegt vor uns. Sie ist trefflich ausgeführt, mehr verlangt, als möglich ist. Entgegenkommen gezeigt. betrachteten Aufwas vielleicht manchen der Leser zu wissen genehm Vielleicht erklärt uns Herr v. Bendſtern unn das Mätsel, wie being berprachenveroreninger als might geeignet, die dem Geroffen& rip Schaufelberger in Karlsruhe tönnen es kommt, daß überhaupt Streits von Erfolg sein können. Wenn gemäßigten Elemente innerhalb der Adinorität zu stärken. Die Exemplare in verschiedenen Größen bezogen werden. die terroristischen" Arbeiter mehr als das Mögliche fordern, jo Regierungserklärung flöße den Polen kein Vertrauen ein. Die Gute Erfolge hat die Partei mit dem sogenannten stillen müßten die Unternehmer ja zu Grunde gehen, den Betrieb ein- felben würden, wie immer, flir die Dynastie, die Machtstellung der Boykott, bei den die Behörde teine Handhabe zum Eingreifen hatte stellen und die Arbeiter würden sich selbst die Arbeitslosigkeit er- Monarchie und die Bedürfnisse des Staates eintreten, dabei jedoch den und der Ober- Polizei- Juspektor nicht wie früher einmal sechsmal tämpfen. antonomistischen Grundsägen treu bleiben und ihr 6 Wochen Haft beantragen fonnte, gegenüber der Rauchfußer Brauerei Der Präsident des Reichstages versendet die Tagesordnung Borgehen nach den Interessen des von ihnen vertretenen Landes und dem Juhaber der Staiſeriale, erzielt. Die beiden größten Säle, für die erste Siyung nach der Vertagung, die hundertfte der dem Verbande mit der Majorität hielten die Polen treulich fest. standen der Arbeiterschaft seit Jahr und Tag nicht zu Versammlungen und den allgemeinen Grundfäßen der Majorität einrichten. An die Saafschloßbrauerei in Giebichenstein und die Kaiserfäle in Halle, Laufenden Session. Diese Signg findet ftatt am Dienstag, den 14. November, nachmittags 1 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen Türf befürwortet die Anlehnung der deutschen Erbländer schaften herum und die Folge davon war, daß die Lokale, obwohl zur Verfügung. Dieses sprach sich in den Parteivereinen und GewerkBerichte der Petitionstommission und der Wahlprüfungs- Sommission über die Wahl des Abgeordneten gegenwärtigen Regierung, welche guten Willen zeige, teine solchen demokratischen Arbeiterschaft gemieden wurden. Die dadurch verursachten Die Partei des Redners werde der fein öffentlicher Boykott verhängt worden war, von der socialv. Kardorff und des Abg. Smalakys, außerdem die zweite Schwierigkeiten machen wie den früheren Regierungen. Mögen die Einbußen haben nun endlich die Saalinhaber zur Stapitulation geBeratung des Geschentwurfes über Kenderungen von Bestimmungen Jungezechen Obstruktion machen, die Deutschen in Oestreich", schließt zwungen und beide Säle stehen der Partei wieder zur Verfügung. über das Post wesen und die zweite Beratung des Entwurfs einer Bedner, find auf alles gefaßt. Treiben Sie es zum Bürgerkriege Die Abgeordneten Genoffen Auer und Singer werden dort in den Fernsprech Gebührenordnung. thun thug misilsdale zwischen Deutschen und Czechen in Böhmen, Mähren und Schlesien, nächsten Tagen referieren. di Der Hecht im Karpfenteich. Recht vergnligt find die Olden- 10 werden zuverlässig preußische Heere dort ein- 70101 burger Nachrichten für Stadt und Land" über den ersten Social- in a richieren."( Beifall bei den Schönerianern.) 1900961 Polizeiliches, Gerichtliches usw. demokraten im oldenburgischen Landtag: sjó sit Nachdem Jarosiewitsch die Lage des Nuthenenvolles in In Kiel ist am Dienstag, den 24. Oktober, der Genosse „ Nur gauz naiven Lenten erscheint heute noch jeber Social- Galizien besprochen hatte, führt alffy aus, die Aufhebung der Alex Lütjens, der verantwortliche Redacteur, der Schleswigdemokrat als ein leibhaftiger Gottseibeins, und nur politische Sprachenverordnungen sei ein folgenschweres, an den Czechen be: Holsteinischen Boltszeitung" wegen in einer Beitungskorrespondenz Blinde sehen in der Socialdemokratie hente noch nur eine den gewalt gangenes Unrecht. Die Regierung, welche die Sprachen- begangener Beleidigung eines Polizeikommissars zu 100 m. Geldfamen Umsturz aller bestehenden Verhältniffe betreibende Revolutions verordnungen aufgehoben, habe dadurch selbst den Boden der Neu- ftrafe verurteilt. Der Staatsanwalt hatte gar 6 Monate Gefängnis partei. Politisch besonnener Dentende billigen zwar keineswegs tralität verlassen und sei ungeeignet, eine Verständigung herbei- beantragt. 5900# 9151bloom die letzten Ziele und Tendenzen der Socialdemokratie, bekämpfen auführen. Die Partei des Redners bringe der Regierung einaldo dni od dnll sie vielmehr auf das schärfjte, erkennen aber doch an daß die Vertrauen entgegen und werde den Kampf an der Seiten oslon Partei auf manche Schäden der bestehenden Verhältnisse mutig der Czechen fortsetzen.( Lebhafter Beifall rechts.) misijonih ma hingewiesen hat und zur sittlichen und ciocialen inuti od dnu polon admou Berlin und Umgegend. Kräftigung der wirtschaftlich Schwachen vieles mit Weitere czechische Unruhen. modul4191619 Bekanntmachung! in, 94 misgidsG Erfolg unternommen hat. Schließlich hat auch ein Drittel allergi wahlberechtigten Deutschen bei der letzten Reichstagswahl Ver- großen Ausschreitungen. Die Gendarmen waren genötigt, von getretenen Gewerkschaften haben sich, zwecks Wahrung ihrer InterBränn, 25. Oktober. Gestern abend kam es in 23jetin zu Die feiner Zeit aus der Berliner Gewerkschaftstommiffion austretern der socialdemokratischen Lehren seine Stimme gegeben, der Waffe Gebrauch zu machen; es wurden 2 Personen getötet eisen, zu einem Kartell zusammengeſchloſſen, dasselbe führt den und dieser größten Partei Deutschlands darf daher ein gewiffes und 17 verwundet. Der Bezirkshauptmann begab sich sofort mit Namen:& id and sind( ben 151 Jul Recht, in den gesetzgebenden Körperschaften gebührend vertreten einer halben Stompagnie Infanterie nach Wietin. Nach der Ankunft Gewerkschaftskartell für Berlin und Umgegend." zu sein, nicht aberkamit werden." Die Scharfmacher sind über diese Anerkennung natürlich sehr Brerau ist wahrscheinlich infolge abfichtlichet Beschädigung unter- da) Thätigkeit des Kartells. splitsing des Militärs frat wieder Ruhe ein. Die Telephonlinie Wietin- do Folgendes Regulativ ist die Grundlage des Kartells.biz verstimmt.- olid sid#schon ng all plots brochen. Für immer aus Preußen ausgewiesen worden ist der ver- Eine aus jungen Leuten bestehende Menge zog gestern abend Das Wartell hat die Pflicht, bei allen Gewerkschaften, die im heiratete Bergmann Anton eral aus Böhmen. Wohl aus aus dem Vorort Königsfeld nach der Stadt, wurde aber an der Kartell vertreten sind, sobald die gewerblichen Interessen der Arbeiter Rücksicht auf seine zahlreiche Familie ist ihm vom Amte Castrop. die Stadtgrenze von der Polizei aufgehalten und zurückgetrieben. Die ferner bei Fragen der Arbeiterversicherung und wo es sich um es erfordern( namentlich bei Streits, Aussperrungen oder Boykotts, Frift zum Verlassen Preußens, welches ihm 11 Jahre Gastrecht ge- Gendarmerie zeriprengte jodann in Königsfeld die boten, ohne daß er dasselbe mißbraucht hat, bis zum 15. November Manifestanten. Die Fensterscheiben eines Geschäfts und die Fenster- Förderung der Organisationen handelt), einzugreifen. verlängert worden. K. arbeitete und wohnte auf Zeche Mont Cenis scheiben eines vorüberfahrenden Lokalzuges wurden eingeworfen. b) Der Ausschuß. in So dingen( Westfalen), fündigte aber die Arbeit am 14. d. M. und hatte bereits auf einer anderen Zeche Arbeit, als ihn am 21. Ott. ber us weifungsbefehl traf. Vorher empfing er noch den Besuch von zwei Polizei kommissaren, die sich angelegentlich nach seiner Lektüre erkundigten, die er ihnen auch ahmungslos vorlegte; einige focialdemokratische Broschüren, Verbandszeitung 2c. Jedenfalls liegt dem ganzen Vorgehen gegen den anscheinend recht harmlosen Mann, der auch an Den Streiltrawallen keineswegs beteiligt war, eine gehässige Denun ziation zu Grunde. nach dem Leichenbegängnis der bei den letzten Ausschreitungen Holleschan, 25. Oftober. Gestern nachmittag sammelten sich Betöteten, etwa 3000 Personen auf dem Hauptplatze an. Erst nach wiederholten Mahnungen des Bezirkshauptmanis und des Stadtvorstandes gelang es, die Menge durch Militärzu zer tre uen. Eine Person wurde durch einen Bajonettstich verwundet. Prag, 25. Oftober. Aus Gitschin, Pardubiß, Natoatting Glap niz, Adlerkostele und Betschef werden Kundgebungen Zum Invaliditätsgesch. Die Vorschriften über die Ent- gemeldet, denen die Polizei und Gendarmerie ein Ende machten, ohne daß es zu ernsten Zwischenfällen fam. An wertung der Beitragsmarten für die Juvaliditäts- einigen Orten wurden bei Israeliten Fensterscheiben eingeschlagen. und Altersversicherung müssen im Hinblick auf die neuen Bestimmungen des Invalidenversicherungs Gefeßes in mehrfacher Hinsicht abgeändert werden. Staatssekretär Graf b. Pojadowsky hat daher dem Bundesrat einen Entwurf der Vorschriften. betreffend die Entwertung und Vernichtung der Marken bei einberufen. der Invaliden- Versicherung unterbreitet. Im wesentlichen wird hier bestimmt: Frankreich. 911 Gewerkschaftliches. jup notio 1. Die Geschäfte des Kartells werden durch einen Ausschuß von Gewerkschaften auf ein Jahr gewählt werden, geleitet. 2. Bei allen 5 Personen, welche in einer Kartellversammlung von Vertretern der Ausständen ist die betreffende Gewerkschaft verpflichtet, dem Ausschuß fofort. Mitteilung zu machen. Dieser hat die Sache in einer sofort einzuberufenden Kartellversammlung den Gewerkschaften zu unterbreiten. 3. In dringenden Fällen trifft der Ausschuß selbst die nötigen Maßnahmen. 4. Die Mittel zu einzelnen Sperren, sowie Werkstätten streits müssen von den Arbeitern des betreffenden Gewerbes selbst aufgebracht werden, wird der Ausstand jedoch allgemein oder sind die Mittel der Gewerkschaft erschöpft, dann treten sämtliche Gewerkschaften dafür ein. Dies geschieht auch, wenn bei Werkstättenstreits oder einzelnen Sperren die Gewerkschaft nicht mehr die Unterſtügung aufbringen tann. 5. Zur Aufbringung der zu Streiks, Aussperrungen 2c. nötigen Gelder sind jämtliche vertretenen GewerkParis, 25. Oktober. Das Parlament ist zum 14. November schaften verpflichtet. Diese Gelder find entweder dem bestehenden ind maga Streiffonds zu entnehmen oder werden durch vom Kartell( AusDer Kriegsminister hat die gerichtliche Verfolgung gegen den schuß) auszugebende, mit Stempel versehene Sammellisten aufge Redacteur Gohier und gegen den Verwalter der Aurore" bracht. Nicht gestempelte Listen müssen zurückgewiefen werden. 3005 von Die ausleibbibliothet geöffnet age 81 Rabatt- Sparvereine magen sich jest EntDie solchergestalt von den Arbeitern aufgebrachten Gelder werden) durch den Ausschuß den im Streik usw. befindlichen Gewerkschaften 51/ 2-91/ 2 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 9-1 Uhr. Rabatt Sparvereine machen sich jetzt in zahlreichen Entübermittelt. Etwaige Ueberschüsse müssen nach beendigtem Streit an Die Bibliothet ist geschlossen am ersten und dritten Montag eines schädigungsklagen vor den Civilgerichten geltend. Belauntlich hatten das Kartell zurückgegeben werden. Die Kontrolle der in den Händen jeden Monats, am Neujahrstag und an den zweiten Ofter, sehr viele Gewerbetreibende im Vorjahre Reverse unterschrieben, auf des Kartells befindlichen Gelder wird durch zwei auf ein Jahr in fingst- und Weihnachtsfeiertagen. Die Leihfrist für jedes Grund deren sie sich bei hohen konventionalstrafen verpflichteten, einer Startellversammlung gewählte Revisoren vierteljährlich aus B.ich beträgt vierzehn Tage. Das Buch fann dem Entfernerhin nicht mehr die bekannten Rabattmarken auszugeben. Dieses geübt. Dieselben haben der nächsten öffentlichen Versammlung Ve- lehner für weitere zwei Wochen belassen werden, wenn er Abkommen ist von vielen Unterzeichnern der Reverse gebrochen richt zu erstatten. Vor der mündlichen Jahresrechnungslegung rechtzeitig darum ersucht und das Buch nicht anderweitig verlangt worden. Auch der Verein der Fleischermeister Moabits hatte ein in der Versammlung muß jedem Delegierten acht Tage ist. Der Entlehner hat, falls in seiner Wohnung eine anstedende solches getroffen, dem sich aber einige Meister wieder entzogen. vorher der' gedruckte Kasien Bericht zugestellt werden. Strankheit ausbricht, dies fofort anzuzeigen und das entlehnte Buch Gegen diese wurde die Erfüllungsklage eingeleitet und nachdem die Zur Auskunfts- Erteilung über Fragen der Arbeiterschutz zurückzugeben. Das Weiterverleihen der Bücher ist nicht gestattet. Sache über ein halbes Jahr die Gerichte beschäftigte, sind die versicherung, Gewerbe Inspektionen, sowie über alle sonstigen Für Wünsche und Beschwerden liegt ein Beschwerdebuch auf. Reversbrecher zu der vorgesehenen Konventionalstrafe von 500 M. Fragen des Arbeitsverhältnisses, ist ein Bureau des Kartells errichtet und zur Tragung aller Kosten verurteilt worden. Von verschiedenen und wird abends von 7-8 Uhr allen Arbeitern von den Gewerk anderen Vereinen wird ebenfalls gegen Reversunterzeichner vorschaften, welche sich dem Kartell angeschlossen haben und sich durch gegangen. Organisationspapiere legitimieren, unentgeltlich Auskunft erteilt. 9 Dentsches Reich. dist .. Die Seidenarbeiterinnen der Seidenwinderei Senn u. Cie in Basel haben wegen sehr schlechter Bezahlung die Arbeit ein gestellt. Manche Arbeiterin kommt nur auf 12 r. und die tüchtigen höchstens auf 18-20 Fr. in 14 Tagen zu stehen. Man strebt nach einer Erhöhung des Tagelohns auf mindestens 2 Fr, indi Gerichts- Betfung. do egunung d General Withes Bericht. tralin Zur Deckung der Unkosten hat jede Gewerkschaft pro Mitglied Umnötige Scherereien sind dem Arbeiter Fris Berger aus Ein neuer Spielerprozeß begann am Dienstag vor der und Jahr 10 Pf. an den Ausschuß in vierteljährigen Zahlungen zu Rummelsburg wegen Erfüllung einer Barteipflicht gemacht worden. 2. Straffammer des Landgerichts Braunschweig. Wegen geentrichten. Die Kontrolle des gesamten Kartells ist Aufgabe des Berger hatte im Vorsaale eines Versammlungslokale lugwerbsmäßigen Glücksspiels und Betruges find angeklagt der KaufAusschusses. blätter verteilt. Ein Gendarm war der Meinung, der Saal jei mann Alfons Prinz, der Händler Reinhold Amboß, der Kaufmann In der am 20. Oktober stattgefundenen ersten Versammlung der ein öffentlicher Ort und der Zettelverteiler bedürfe deshalb einer und Pferdehändler Heinrich Simon, der Hausdiener Albert Papels, Delegierten wurden folgende Personen in den Ausschuß gewählt: polizeilichen Erlaubnis. Der Beamte zeigte Berger deshalb an der Reisende Franz Zuckiewicz, die Kaufleute Julius Kluge, Ostar Zimmerer Theodor Fischer, Schirmmacher Arthur Piester. Das Schöffengericht sprach ihn jedoch frei, da zur unentgeltlichen Willers, Julius Cronheim, Julius Tischauer und Julius Königsberger, Maurer Julius Gehl. Brettschneider Karl Theurig, Tape- Verteilung von Druckschriften in geschlossenen Räumen eine polizei- sämtlich aus Berlin, ferner der Jockey Wilh. Schlüter aus Karlszierer Mar Strasser. liche Erlaubnis nicht erforderlich ist. Trotz der flaren und, wenn horst und der Stallbursche Wilhelm Werner aus Benneckenstein. Alle Das Bureau des Kartells befindet sich Dragonerstraße 15, Hof wir nicht irren, auch durch Kammergerichts- Urteil längst festgestellten Angeklagten sind auf den Berliner Reunplägen sehr bekannt und zum parterre, und hat der Ausschuß den Unterzeichneten mit der Führung Rechtslage legte die Amtsanwaltschaft gegen den Freispruch Be- Teil wegen gewerbsmäßigen Glücksspiels, Diebstahls, Unterschlagungen der Geschäfte betrant. rufung ein. Als Berger am Mittwoch vor der Straflammer erschien, und Betrugs schon vorbestraft. Anläßlich der großen Harzburger Alle Anfragen usw. sind daher an obige Adresse zu richten. zog der Staatsanwalt vor Eintritt in die Verhandlung die Berufung Rennen pflegten sich die Mehrzahl der Genannten dort einzufinden J. A.: Theodor Fischer. zurück. Berger geht num zwar straffrei aus, er hat aber durch Wahr- und ein Spielchen zu veranstalten. Meist wurde Meine Tante, nehmung des Termins, auf dessen Beginn er zwei volle Stunden Deine Tante" gespielt. Hierbei wurden erhebliche Beträge umgesetzt. Sämtliche Arbeiter der Industrie- Aktiengesellschaft Lichten an Gerichtsstelle warten mußte, den Verdienst von wenigstens einem Die Braunschweiger Kriminalpolizei hatte schon seit Jahren ein berg in Lichtenberg sind in den Ausstand getreten. Die Firma hat halben Arbeitstage verloren, und das alles infolge der gänzlich aus- wachjames Auge auf die Angeklagten gehabt und sie zum erstenmal im Jahre 1897 bei ihrem Treiben überrascht, damals aber auf ihren Betrieb erst kürzlich dahin verlegt, um, wie die Direktion aussichtslosen Berufung der Amtsanwaltschaft.us drücklich erklärte, billiger produzieren" zu können. Schloffer und freiem Fuß belassen. Im vorigen Sommer spielten sie im VictoriaDreher, wie überhaupt alle Arbeiter, haben einen äußerst niedrigen Parteigenossen Baul Ja hn wird noch weiter die Gerichte beschäftigen. gesamte Barschaft im Betrage von 1700 M. ab. Um sich noch weiter Der bekannte Torgauer Beleidigungsprozeß gegen unseren hotel in Harzburg und nahmen einem Berliner Schlächtermeister die Lohn. Dazu kommt, daß die Arbeiter alle Fahrgeld aus der Tasche Das Oberlandesgericht in Naumburg hat nämlich dieser Lage am Spiele beteiligen zu können, verjilberte der Schlächtermeister zuzahlen müssen. Die Arbeiter stellten die Forderung auf Einführung das legte Urteil des Landgerichts Torgau aufgehoben, durch welches schließlich einen Diamantring für 800 M. Als auch diese verloren des Neunstundentags und 10 Proz. Lohnerhöhung. Der Unternehmer Jahn am 18. Juli dieses Jahres nur wegen Nichterbeleidigung zu waren, wurde ihm geraten, auch einen zweiten Ring zu versilbern. jedoch lehnte diese bescheidene Forderung ab und so haben jämtliche einem Monat Gefängnis verurteilt, von der Anklage der Gendarmen Auf feinem Wege begegnete ihm ein Gendarm in Begleitung 90 dort beschäftigten Arbeiter einmütig die Arbeit niedergelegt. beleidigung, die die Vorinstanz ebenfalls mit einem Monat betvertet eines Kriminalbeamten. den das, bas Selbstverständlich hat die Firma sofort den nötigen behördlichen batte, aber freigesprochen worden war. Das Oberlandesgericht, das mit, worauf Diesen teilfe er jein Schicksal worauf sich beide Schuh erhalten. Die Kollegen, welche dort Posten gestanden haben. fich schon früher mit dem mmmmehr 1/2 Jahr alten Fall befaßt hatte, das Spielernest auszunehmen. den auf Weg machten, Inzwischen hatten aber die und auf und ab gegangen sind, wurden von seiten der Gendarmerie verwarf die Revision des persönlich erschienenen Angeklagten, gab aber Angeklagten Wind, von dem drohenden Unheil bekommen. Zwei der scharf bewacht und wurden auch einige Verhaftungen vorgenommen. Der Revision des Staatsanwalts, in der die Freisprechung wegen der Hauptspieler, Cronheim und Tischauer, hatten unter Hinterlassung Da die Haltung der Streikenden eine vorzügliche ist und Streit angeblichen Gendarmenbeleidigung moniert worden war, statt und ihrer Effekten die Flucht ergriffen. Bei der Verhandlung stellte sich brecher nicht vorhanden sind, ist auf einen baldigen Sieg zu rechnen. verwies die Sache abermals an das Landgericht Torgau. Zuzug ist deshalb streng fernzuhalten. Die Ortsverwaltung heraus, daß einer der Angeklagten, der Jockey Schlüter, nicht erschienen Berlin der deutschen Metallarbeiter Gewert- In den Tod getrieben! Mit welchem Frebelmut eine gewiffe er feine Ankunft um 1 Uhr anfündigte, wurde die Berhandlung auf var. Da indes ingwischen ein Telegramm eingelaufen war, in dem ichaft. i sa signing and bir qatordar mij Sorte von Unternehmern Leben und Gesundheit von Arbeitern 2 Uhr nachmittags angeseßt. Zu der Verhandlung, die voraussichts aufs Spiel fett, zeigte ein Fall, der am Dienstag das Reichs- lich zwei Tage dauern wird, sind als Sachverständige der ehemalige In Breslau sind, wie uns telegraphisch gemeldet wird, die gericht in Leipzig beschäftigte. Das Landgericht Oppeln hatte Prestidigitateur Herrmann- Berlin und der Kriminalkommissar Tigarren- Sortierer und ist enmacher ausständig. am 3. Juli den Stadtbaumeister von Oppeln, Johannes Schön. Manteuffel geladen. Sie fordern eine 25 prozentige Lohnerhöhung. herr, wegen fahrlässiger Tötung zu 1 Jahre 6 Monaten Ge- In Kiel ist der Schumann Milfoweit wegen fahrlässiger pitals Die Verhandlungen in Sachen des Krefelder Färberstreiks fängnis und den Maurervolier fauts wegen des gleichen Ver- Körperverlegung zu 100 M. Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte vor dem dortigen Gewerbegericht haben sich zerschlagen. Die Vorgehens zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Im Jahre 1898 wurde einen Lehrling berart gestoßen, daß dieser ein Bein brach, und sich schläge der Arbeitervertreter wurden als ungerechtfertigt" in Oppeln der Neubau der städtischen höheren Mädchenschule dann zunächst nicht weiter um das Opfer seiner Roheit gekümmert. abgewiesen. Die Arbeiter hatten aber bereits auf alle ihre aufgeführt. Bei der Verschalung der Decken wurde ein Hängegerüst Forderungen verzichtet, fie verlangten nur ſofortige Einstellung von verwendet, welches in Bezug auf Tragfähigkeit nur für drei Arbeitertioga Der Krieg. 120 Mann und Wiedereinstellung der übrigen Streifenden in 14 Tagen. bestimmt war. Pfautsch verbot deshalb am 17. November, nachdem Der Ausstand dauert also fort. bereits drei Maurer sich auf das Gerüst begeben hatten, den anderen, Nach den vorliegenden englischen Nachrichten ist es den Ausland. hinaufzugehen. Schönherr aber verlangte kategorisch, daß noch eine Truppen unter General Yule, dem Nachfolger des Generals Anzahl Arbeiter dort thätig seien, und setzte es unter mehrfachem Glencoe mit der Streitmacht des Generals White bei LadySymons, gelungen, sich nach ihrem Rückzug von Dundee und Widerspruch des Pfautsch durch, daß bis zu zehn Personen mit smith zu vereinigen. ihrem Arbeitsmaterial oben arbeiteten. Es dauerte nicht lange, d'a stürzte das Gerüst mit sämtlichen Arbeitern in die Tiefe. Bier Männer erlitten infolge des Sturzes den Whites, datiert Ladysmith 24. Oftober, abends 9 Uhr: Eine gestern Das Londoner Striegsamt erhielt folgendes Telegramm General Tod, vier weitere Arbeiter und zwei Handlangerinnen trugen er hier eingegangene Meldung ergab, daß sich die Boeren in hebliche Verletzungen davon. Das Reichsgericht verwarf beträchtlicher Bahl in ausnehmend starter Stellung westlich ber die Revision des Stadtbaumeisters, hob dagegen auf die Revision Hauptstraße von Ladysmith nach Dundee festgesetzt haben. Ich erEin großes und schönes Geschenk hat der Verlagsbuchhändler des Pfautsch das Urteil gegen diesen Angeklagten auf und verwies hielt ebenso die Nachricht, daß unsere Truppen in Dundee, Herr Hugo Heimann der Berliner Bevölkerung gemacht. Er die Sache insoweit an das Landgericht zurüd. Der objektive welche früher vom General Symons, jezt vom General Jule behat auf eigne Kosten eine öffentliche Bibliothek und Lesehalle ge- Thatbestand wurde als nicht ausreichend festgestellt erachtet, fchligt werden, jest nach Ladysmith auf dem Wege über Beith und schaffen und auch die Mittel zur ferneren Komplettierung und da sich aus dem Urteile unter anderem nicht ergab, ob Pf. auch heute am Sonntagsfluẞthal eintreffen sollten. Ich zog mit einer die Thäler des Waschbant- und Sonntagsflusses zur id gehen und Verwaltung bereitgestellt. Ettvas Derartiges ist bei uns in den Handlangerinnen verboten hatte, das Gerüst zu betreten. starken Stolonne ans, nm die Bewegungen Jules zu Deutschland sicherlich eine seltene Erscheinung. Und so Hier sind in frevelhaftem Leichtsinn vier Arbeiter durch einen beden. Der Feind wurde etwa sieben Meilen von Ladygewiß grade wir Socialisten von der Privatwohlthätigkeit weder eine unternehmer vom Leben zum Tode befördert und verschiedene smith entfernt in einer von Natur besonders starken Stellung Befreiung des Volfes aus wirtschaftlichen, noch aus geistigen andere auf längere Dauer oder zeitlebens unglücklich gemacht worden. westlich der Straße entdeckt. Als der Feind die Vorbereitungen fah, Eflavenfeffeln erwarten, so hoch ist es doch anzuerkennen, wenn ein Strafe: 1/2 Jahr Gefängnis. In Löbtau haben verschiedene eröffnete er das Feuer aus einem Geschütz mit großer Präcision. reicher Mann, wie es hier geschieht, uneigennützig und mit großen Arbeiter, die zahlreiche Entschuldigungsgründe für sich hatten, Unsere Artillerie erwiderte bald und brachte das Geschüz Opfern in den Dienst seiner Mitbürger tritt, um nach seinen Sträften einen moralisch nicht einwandsfreien Unternehmer derbe verprügelt, einen Höhenzug varallel zu der Stellung des Feindes, aber näher 8um Schweigen. Unsere Truppen wurden sodann beordert, ohne ihn jedoch dauernd an seiner Gesundheit zu schädigen. Strafe Die von Herrn Heimann getroffene Einrichtung besteht in einer dieser Arbeiter: Auslöschung ihres Lebens durch eine qualvolle groß angelegten Bücherei mit dazu gehöriger Lefeballe für Buchthausstrafe von insgesamt 53jähriger Dauer! Zeitungen und Journale. Besonders diese im Ergeschoß des GartenHauses Alexandrinenstr. 26 gelegenen Leferäume sind so elegant, praktisch und freundlich eingerichtet, daß sich jeder Benutzer des Instituts dort heimisch fühlen wird. Neben den Berliner Tageszeitungen forderung zu Grunde liegt, stand am 21. Oktober vor dem Eisener Ein Landfriedensbruch- Prozek, dessen Ursachen eine Lohn aller Parteien und den wichtigsten auswärtigen Blättern findet man Schwurgericht zur Verhandlung. Der Thatbestand ist folgender. eine sehr große Zahl von Revuen, Journalen und Fachzeitungen Mit der Forderung einer Lohnerhöhung von 20 Pf. pro Schicht, er alle Wissensgebiete. Ebenso ist in diesen Räumen, deren besonderer schienen auf der Stube des Betriebsführers Bertram der Zeche Vorzug noch in der sehr guten Beleuchtung besteht, eine Hand- Dahlbusch" in Notthansen mehrere Schlepper von den Zechen bibliothek aufgestellt, in der Hauptsächlich Lerika, Lehrbücher und und V. Den Schleppern der übrigen Schächte genannter Beche war Gesezbücher untergebracht sind. Hier auch eine vollständige Samm- die Lohnerhöhung schon früher zugestanden. Betriebsführer lung der deutschen Klassiker bereitzustellen, ist ein Wunsch, Bertram jezte den Lenten auseinander, daß er ohne zu der von der Verwaltung gewiß gern berücksichtigt werden wird. stimmung des Zechendirektors teine Zulage zugestehen könne, In der oberen Etage ist die Ausleihebibliothek aufgestellt, die vor verliegen die Leute die Stube und jämtliche Schlepper zogen ab. doch zweifle er nicht an der Bewilligung der Forderung. Hierauf läufig aus etwa 5000 Bänden vorwiegend belletristischen, tist-, rechts- Nach Schluß der Schicht am nächsten Tage, den 25. April, nach und staatswissenschaftlichen Inhalts besteht. Der Bücherbestand wird mittags, begab sich dann wieder eine Abordnung der Lente zum jedoch auf alle Wissensgebiete ausgedehnt werden und ist auf etiva Betriebsführer, Diefer teilte der Abordnung mit, daß die Lohnzu 30 000 Bände veranschlagt. Die Ausleihe- Ordnung ist sehr liberal. lage vom 1. Mai ab zugebilligt sei. Der Obersteiger Bnfchmann erwartet.d Beispielsweise erhält jeder, der sich als Mitglied einer Gewerkschaft, machte den draußen Stehenden dieselbe Mittheilung. A11s einer Strantentasse oder dergleichen ausweist, oder der sonst der Mitte heraus soll dann einer gerufen haben: als zuverlässig bekannt Dann begaben sich alle zur Waschkane, kleideten oder empfohlen ist, die zur sich um und verließen dann den Zechenplay. Nach Absprache traf miniſter Chamberlain besagt, die Bemühungen, die Basutos Benutzung der Bibliothek berechtigende Karte. Ein praktisches aus England stammendes Registratursystem ermöglicht es zusammen. Es wurden eine größere Anzahl Wirtschaften besucht, erhalten der Boeren an der Grenze, die vor und nach Beginn der äußerst die Mehrzahl der Schlepper dann nachmittags 6 Uhr in Gelsenkirchen ruhig zu erhalten, feien erschwert worden durch das prahlerische dem Besucher, von jedem Buche sofort zu sehen, ob es verliehen dann zog der ganze Haufen unter Gejohle vor die Zeche. Betriebs- Feindjeligkeiten offen gedroht hätten, Majeru und andere Stationen oder im Hauſe iſt; und ebenso ermöglicht dieses genial erdachte führer Nolting, der in Wegleitung der Steiger orbrodt und anzugreifen. Sie hätten auch versucht, den Gehorsam der Bajutos System der Bibliotheks- Verwaltung eine fortwährende und immer Settlenbruch heraus trat, richtete die Frage: Was gegen England zu erschüttern und die Bemühungen zu vereiteln, sie in Ruhe zu halten. Die Boeren seien daher verantwortlich dafür, vor Angen liegende Kontrolle über jedes Buch. Erwähnen wollen wir noch, daß im zweiten Stod desselben Gebändes später unser Partei- Archiv aufgestellt und der wissen schaftlichen Benutzung zugänglich gemacht werden soll. Das ParteiArchiv ist bekanntlich eine politische Specialbibliothek, die ihres gleichen sucht und die vieles enthält, was man selbst in den großen staatlichen Bibliotheken nicht findet. Eine Volfs Bibliothek. Ian der Hebung von Bildung und Kultur mitzuwirken. Wer zweifelt da noch daran, daß gegen den Arbeiter terrorismus“ ein ganz besonderes Zuchthausgesetz vonnöten ist? Quatsch." Ales genügend zu engagieren und somit zu verhindern, gegen Hules an der Straße, zu besetzen. Ich beschränkte mich darauf, den Feind Truppen etwas zu unternehmen. Gegen 2 ihr war das Feuern im wesentlichen beendet. Dieser Bericht sagt noch nichts von der Vereinigung der beiden englischen Truppenförper. Daily Mail" will diese Thatsache aber das Schönfärberei. Nach dem genannten Blatt soll nun eine große bereits aus Rapstadt telegraphiert erhalten haben. Vielleicht ist auch Schlacht zwischen den vereinigten Engländern und vereinigten Boeren bei Ladysmith bevorstehen. London, 25. Oktober. Rietfontein von gestern 10 Uhr vormittags eingegangene Depesche ( W. T. B.) Eine im Kriegsamt aus bejagt: In einem Gefechte zwischen White und den Boeren bei Ladysmith am heutigen Tage betrugen die Verluste der Eug länder 12 Tote und 89 Verwundete. Die meisten gehören dem Gloucester- Regiment ait. Eine authentische. Nachricht ist vergangene Nacht Melmoth im ZuluDurban, 22. Oktober.( Meldung des Renterschen Bureaus".) lande eingetroffen, wonach ein starkes Boerenkommando auf Melmoth zu marschiert. Alle Einwohner haben sich sofort nach dem Fort Magwell begeben. Ein Angriff wird mit Tagesanbruch Erregung unter den Basutos. Eine Depesche des Gouverneurs Milner an den Kolonial wollt Ihr alt die Menge. Ein dumpfes Murren war die erste Antwort, dann wurde mit Steinen geworfen. Betriebs- daß sich die Sorge vor Einfällen der Eingeborenen geltend mache. führer Nolting erhielt einen Steinwurf gegen den Fuß. ferner Aus Brüssel wird dagegen gemeldet: Die Behauptung, daß wurden die Fensterscheiben der Portierbude zertrümmert. Mehrere die Boeren die Hilfe der Bajutos angerufen hätten, wird von dem der Excedenten bewaffneten sich mit Latten, die aus dem umgeriffenen Gesandten Dr. Leyds als eine Verleumdung der Boeren bezeichnet. Zaun, der das der Beche gegenüberliegende Gehöft einfriedigt, heraus- pong Um Mafeking und Kimberley. gezogen waren. Durch den Wurf mit einer solchen Latte wurde der London, 25. Oktober. Der Oberst Baden- Powell hat Stauenwächter Rollächter, der zur Polizei gesandt war, am Fuße aus Mafeting an den Kriegsminister ein Telegramm gesandt, worin getroffen. Beide Würfe hatten feine weiteren Folgen für die Getroffenen. er berichtet, daß er bei einem Gefecht mit den Boeren diese nach furzer Zeit die Polizei erschien und zum Auseinandergehen auf eine große Anzahl Verwundeter, die Engländer dagegen 2 Tote und Auch kamen außer dem Angeführten weiter feine Zerstörungen vor. Als zurüdgeschlagen habe. Die Boeren hatten 50 Tote und forderte, folgte die Menge dem Gebot ohne Widerspruch. Wegen 15 Verwundete. Die Heimannsche Bibliothek ist vom heutigen Donnerstag ab geöffnet, und wir wünschen ihr namentlich auch aus der Berliner Arbeiterbevölkerung reichen Zuspruch. In Aus der Bibliothets- und Lese Ordnung geben wir Landfriedensbruch hatten sich nun 15 jugendliche Schlepper mur Daily Mail" meldet aus Kapstadt, die Regierung der Süddas Folgende wieder: 3 find über 20 Jahre alt meist poluischer Nationalität, zu ver- afrikanischen Republit habe von Pretoria fünf schwere Geschütze nach Die öffentliche Bibliothek und Lesehalle steht Jedermann zu antworten. Sie wurden zu Strafen zwischen 3 und 6 Monate Mafeting gefchickt. mentgeltlicher Benußung offen. Die Leseräume find geöffnet: Gefängnis verurteilt. Der Staatsanwalt gebrauchte in seiner Nach einem Telegramm des„ Daily Telegraph" aus De Aar am Wochentagen von 51/ 2-10 Uhr abends; an Sonn- und Feier Anklagerede die Wendung, daß tergen von 9-1 und 8-6 Uhr. Die Leferäume find geschloffen: am lebten, wo felbst unbeben" vir hier in zande der Streiks vom 23. Oktober soll General Cronje, nachdem er zweimal von Anlässe zu schwer- Mafeling zurückgeworfen sei, auf Kimberley marschieren Neujahrstag und an den zweiten Oster, Pfingst- und Weihnachts- wiegenden Folgen für das Erwerbsleben aus und Mannschaften, Vorräte und Munition auf britischem Gebiete feiertagen. Es ist nicht erlaubt, in den Bibliotheks- und Leferäumen wachsen tönnten. Auf jeden Fall müsse der Gewerbetreibende requirieren. Cronje habe eine kleine Abteilung zur Belagerung von zu essen, zu rauchen und laut zu sprechen. gegen Störungen geschüßt werden. Mafeting zurückgelassen. Die Freistaat- Boeren seien auf dem Marsche # # Annexion britischen Landes? nach Westen, um sich mit Cronje zum Angriff auf Kimberley zu entgeltlichkeit des Unterrichts auf allen Schulen, sowie unentgeltlichkeit gegenwärtige Stand der Bewegung als ein durchaus günstiger bes vereinigen. der Lehrmittel. Redner begründet die Forderungen auf Errichtung von zeichnet werden kann. Eine gute Wirkung hat der Beschluß der London, 25. Oftober.( B. H.) Aus Oranje River Station ist Schulfantinen, unentgeltliche Speisung der Schulkinder, Anstellung Former ausgeübt. Infolge dieses Beschlusses haben wieder eine hier die Meldung eingegangen, daß die Boeren den Ort Klipdam von Schulärzten, Beseitigung der fliegenden Klassen, Verbot der Anzahl bedeutender Firmen die Forderungen der Arbeiter genommen haben. Der britische Resident und zwei seiner Beamten Erwerbsthätigkeit von Schulkindern, obligatorische Fortbildungs- bewilligt. Die Direktion der Aktiengesellschaft Buzte hat befinden sich in Gefangenschaft. Man glaubt, daß die Boeren jetzt schulen 2c. Redner befürwortet weiter die Errichtung von den Ausständigen mitgeteilt, daß ihnen die Papiere zuauf Douglas marschieren. Wöchnerinnenheimen, die Vermehrung der Krankenhäuser und gestellt werden würden, wenn bis Montag, den 23. d. Mts., Heimstätten, eine vollständige Reform des Instituts der die Arbeit nicht aufgenommen wird. Nur zwei haben die Arbeit Dem Reuterschen Bureau geht aus Kimberley vom Sonn: Armenärzte, unentgeltlichkeit des Bestattungswesens unter dem wieder aufgenommen, während alle übrigen der Aufforderung keine abend, den 21. d. W., folgende Meldung zu: Die Regierung von bewegte sich im zustimmenden Sinne, da sich Gegner nicht zum die Firma beschlossen, in welchem die Ausständigen erklären, daß sie wiederholten lebhaften Beifall der Versammlung. Die Diskussion Folge leisteten. Diese haben vielmehr einmütig ein Schreiben au Transvaal erließ eine Proklamation, die besagt, daß fie Worte meldeten, obwohl sich allem Anschein nach solche in der Ver- nicht eher die Arbeit aufnehmen werden, bis durch Verhandlungen Griqualand und Betschuanaland annektiere. Zweifellos sollen fammlung befanden. Eine Resolution, in der die Versammlung ihr entsprechende Arbeitsbedingungen festgesezt worden sind. Es wird hierdurch die Afrikander in der Kapkolonie zu dem Glauben ver- Einverständnis mit dem Referat und die Verpflichtung aussprach, darin im weiteren erklärt, daß die Arbeiter jederzeit zu anlaßt werden, daß sie sich nunmehr der Transvaal- Republik an- thatfräftig für die Wahl der socialdemokratischen Kandidaten ein Verhandlungen bereit wären. Die Unternehmer geben sich der schließen können, ohne sich der Gefahr auszusehen, nach endgültiger zutreten, fand einstimmige Annahme. Fischer macht dann noch Hoffnung hin, daß infolge des großen Umfanges der Bewegung Besiegung der Boeren wegen Hochverrats bestraft zu werden. Der Kom- darauf aufmerksam, daß infolge der bekannten Entscheidung die finanziellen Mittel knapp werden dürften. Hierin dürften sich mandant von Kimberley erließ eine Gegenproflamation, in welcher nicht, wie es ursprünglich geplant war, die Wähler des die Unternehmer ganz gewaltig täuschen. Der Kampf wurde bisher er erklärt, die Proklamation der Boeren habe keine Kraft; der Bezirkes in drei verschiedenen Lokalen wählen dürfen, sondern vollständig mit eigenen Mitteln geführt und dieselben fließen jetzt Rechtsstand der britischen Unterthanen sei unverändert; wer dabei brauerei stattfinden. Da nun aber alle drei Abteilungen gleiche anderer Seite benötigt und sie wird auch in Zukunft darauf verdaß die Wahlen für alle drei Abteilungen im Saale der Kronen- reichlicher als zuvor. Die Organisation hat noch keiner Hilfe von betroffen werde, daß er den Feind irgendwie unterstüße, werde Listen- Nummern erhalten haben, so sind die Vorkehrungen in der zichten können. Ausständig sind gegenwärtig noch etwa 1300 Arbeiter. als Aufrührer bestraft werden. Mehrere Verhaftungen wurden vor- Weise getroffen, daß im Wahllokale jede Abteilung an einem be- Es ist aber noch nicht ausgeschlossen, daß die Zahl größer wird, sonderen Tische wählt. Zur Unterscheidung für die Wähler werden weil die Unternehmer ihren Plan, den Kampf auf mehrere Betriebe Dem Vernehmen nach hat das Londoner Kolonialamt Dienstag farbige Plakate aufgestellt, welche die Nummern der Wahlabteilung auszudehnen, immer noch nicht aufgegeben haben. abend eine Depesche erhalten, welche meldet, der Präsident des enthalten. Desgleichen erhalten dementsprechend auch die Wähler Maiiatsch und auch andere Redner bezeichneten den Verlauf Oranje- Freistaates Steijn habe eine Proflamation erlassen, gleichfarbige Wahlzettel: Die erste Abteilung, umfassend den der Bewegung als einen guten und verwiesen darauf, daß die durch welche er einen Teil der Kapkolonie, nördlich vom Vaal- Stadtbezirk 290, hat weiße Zettel und weißes Plakat; die derzeitige Situation keine Veranlassung giebt, mit den Verhältnissen Vaal- zweite Wahlabteilung, umfassend die Stadtbezirke 291a und b, unzufrieden zu sein. Von mehreren Rednern wurde wiederum das flusse, annektiert. rote, die dritte Wahlabteilung, Stadtbezirke 229 a und b, bla u'e. Verhalten der Polizei den Ausständigen gegenüber fritisiert. Auch ersucht die nach Wahl Bekannt wurde noch, daß in dem Betrieb der Lichtent Wahllokal zu verlaſſen, damit Blay, für die vis 8 Uhr abends in berger Industrie- Attiengesellschaft in Lichtenberg, Wahllokal eintreffenden Wähler vorhanden ist, da alles, was um Herzbergstr. 51/53, ebenfalls ein Streit ausgebrochen ist und der diese Zeit im Lokal anwesend ist, sein Wahlrecht ausüben soll. Mit Betrieb von den Metallarbeitern zu meiden ist. Außerdem befinden einem stürmisch aufgenommenen Hoch auf die Socialdemokratie sich auch die Kollegen nachstehender Betriebe noch immer im Auswurde die Versammlung geschlossen. stand: F. F. A. Schulze; Gerede; Buzke, Att.- Gesellschaft; Spinn u. Sohn; Teichelmann; Bernhard Joseph; Frister; Eitner; Frister; genommen. London, 25. Oktober.( W. Z. B.) Unterhaus. In der fortgefeßten Debatte über die Appropriationsbill bezeichnet Davitt den Krieg als das größte Verbrechen des 19. Jahrhunderts. Selbst wenn Irland Homerule und die irische Republit angeboten wären, würde er im Austausch dafür doch nicht für diesen Krieg stimmen. Als Protest verzichtete er auf seinen Sitz im Hause, da Internationale Situation. -Knoll. Rigdorf. Eine Parteiversammlung, die hier am Rechts die Unterstützung der Häuser des Parlaments finden, wenn Bericht der drei Parteitags- Delegierten des Kreises Teltow- Beeskow er überzeugt sei, daß keine Sache der Gerechtigkeit, feine Sache des Dienstag im Saale von Peters( Knesebecstraße) tagte, nahm den Speyrer u. Cie.; Schwidlinski; J. Hand; Schiller; Nürnberg; sie nicht die Macht hinter sich haben. Der Raditale Boulton spricht entgegen. fich für die Politit der Regierung aus. Sellin Charlottenburg berichtete zunächst über die London, 25. Oftbr.( W. T. B.) Unterhaus. Harcourt führt Hannoversche Parteitag schließe sich den früheren Parteitagen der mehr praktischen Arbeiten des Parteitages. Er meinte, der Tekte Nachrichten und Depeschen. aus: Chamberlain habe neulich gefragt, welches die herausfordernden Socialdemokratie würdig an. Biel praktische Arbeit sei allerdings nicht Oestreichisches Parlament. Zwischenfälle bei den Verhandlungen gewesen wären. Wohl! diese Wient, 25. Oktober.( B. H.) Heute fand im Abgeordnetenhause Zwischenfälle seien die Veröffentlichung der Depesche Milners und geleistet worden, indessen hätte in der Bernstein- Sache Klarheit geschaffen die Fortsegung der Debatte über das Programm der Regierung die Rede Chamberlains in Highbury gewesen. Diese Nede habe im werden müssen.- Ueber die Bernstein- Debatte selber verbreitete sich dann statt. Der Abgeordnete Jaworski, der Obmann des Bolenklubs, Hinblick auf Chamberlains Erklärung eine große Bedeutung be- der Bartei voll aufrecht erhalten worden. Nach seiner Meinung habe dag die Bolen die Aufhebung der Sprachenverordnungen als Schubert aus Schöneberg: Trozz harter Kämpfe sei die Einigkeit erhielt zuerst das Wort, 11111 die Erklärung abzugeben, kommen, daß seine Antwort vom 28. August auf die Vorschläge Bebel treffend die Anschauungen Bernsteins und seiner Freunde ein großes Unrecht betrachten und tief bedauern, dem MinisterTransvaals vom 19. desselben Monats, als eine bedingte Annahme widerlegt. aufzufassen sei. Wie konnte man erivarten, daß Krüger der be- Socialdemokratie bleibe, was sie bisher war. Redner gab dann die n demselben Sinne äußerte sich darauf auch der czechisch feudale Man könne jetzt konstatieren, daß die revolutionäre präsidenten Clary nicht das geringste Vertrauen schenken zu können. dingten Annahme zustimmen würde im Hinblick auf die heraus- Bernsteinsche Auffassung der socialen und politischen Entwicklung Graf Ballffy. fordernde Rede Chamberlains am 26. August. Hierauf ergreift Minister Chamberlain das Wort zur Er- und ihrer inneren Bewegungsgefeße, sowie die entgegengesezten Wien, 25. Oftober.( B. H.) Im Abgeordnetenhaus erklärten widerung. Er stellt zunächst in Abrede, daß seine Rede in irgend Darlegungen Bebels gedrängt wieder. Wenn die Dele im weiteren Verlaufe der Debatte Lupul namens der Rumänen, einem Sinne herausfordernd gewesen sei; sie sollte eine offene Rede gierten des Kreises gegen die Resolution Bebel gestimmt Baron Malfatti namens der Italiener und Dr. Kathrein namens sein( Lachen und Rufe: Hört, hört!), eine Rede, welche niemand Beteiligung an den Landtagswahlen seien. Den Anhängern Bern einverstanden und die Regierung unterſtüßen zu wollen. hätten, dann sei es nur geschehen, weil sie gegen die der katholischen Volkspartei sich mit dem Programm der Regierung mißverstehen könnte.( Beifall.) Seine Diplomatie, fährt Chamber- steins rufe er, Schubert, zu: Verefelt uns nicht unseren hoffnungs lain fort, habe genau die Grundsätze befolgt, welche von freudigen Glauben an den Sieg des Proletariats! Wien, 25. Oftober.( B. H.) Die Klubmänner der Linken allen Staatsmännern in den letzten zehn oder zwanzig Jahren bei Rigdorf beleuchtete die Verhandlungen zu den Punkten 6 und 7 der Barlamentsausschüsse zu beteiligen, damit die Arbeitsfähigkeit des Soppefaßten den Beschluß, sich wieder regelmäßig an den Arbeiten der Behandlung der auswärtigen und Kolonial- Angelegenheiten inne Tagesordnung des Parteitags. Bezüglich des Falles Schippel stellte Barlaments gefördert werde. gehalten wurden und die durchaus den Gedanken zuruckwiesen, daß er sich auf den Standpunkt Geyers, daß dem heutigen System fein Ben Diplomaten die Sprache gegeben sei, um ihre Gedanken zu ver- Mann und fein Groschen zu bewilligen fei. bergen. Wie weise, jagt Chamberlain, dieser Spruch in alten Zeiten Buntte 3 unseres Programms. Auch sei Geyer damit im Recht, meldet aus Baris: In Sachen der Komplott- Angelegenheit formuDas entspräche dem Frankfurt a. M., 25. Oftober.( B. H.) Die Frankf. 8tg." Diplomatie Staatsmännern war, jo jei er boch gempita elichen den einzelnen daß der das Programm anerkennen müſſe, der ein Gocial- meute ber Staatsanwalt Derm bie fergebe Staatsmänner sprächen heute als die Vertreter des Volkes und das Volk der Kritik nicht unterbunden werden. Jedenfalls habe Schippel eine gegen die Sicherheit des Staates find schuldig: Déroulède, demokrat sein wolle. Damit solle natürlich das Recht nisses der Untersuchung wie folgt: Des vollendeten Verbrechens habe ein Recht darauf, daß es über die Auschauungen derselben auf Rüge schon deshalb verdient, weil er jenen Artikel in den Monats- Guérin, Barillier und Ballière; der Beihilfe bei diesem Bergeklärt werde, so daß kein billiger Grund für ein Mißverständnis bestehen heften nicht mit seinem Namen gezeichnet habe. fönne. Es gäbe schlimmere Dinge als den Krieg.( Beifall.) Die fuffionsredner nahm Eichholz das Wort. Als erster Dis- brechen: Godfroy, Dubuc und Sabran de Pontèves. Außer den Interessen und die Ehre keiner Nation seien geborgen, wenn fie Verfahren des Parteitags in der Sache Lütgenau. Die Gesamt- Cailly, der Deputierte de Ramel und Guiseaupages der BerEr mißbilligte das Genannten sind Buffet, Frechincourt, Chevilly, Bourmond, Brummet, nicht bereit sei, in letter Instanz zum Krieg zu schreiten.( Beifall.) partei habe das Recht, eine genaue Information zu verlangen. Im schwörung Es sei ein Gerede gegangen, sagte Chamberlain schließlich, von dem übrigen ließ sich der Redner ähnlich wie Hoppe aus. Fri 3ubeil zudem der Rebellion und des Attentats gegen den en Staat angeflagt und wie Guérin Untergange des britischen Reichs. Auch das tausendjährige Reich stellte fest, daß der Parteitag Lütgenau gegenüber nicht Gegen Monicourt, Gérard gegen die Polizei. werde kommen, aber das werde England nicht veranlassen, seine und Oberst Barjeval läßt der Politik zu ändern.( Beifall.) Man habe auch gejagt, es sei führlich der Frage näher: anders habe verfahren fönnen." Dann trat Redner aus Staatsanwalt die Anklage fallen. Gegen die Geflüchteten unmöglich, daß ein germanisches Volt ein anderes germanisches Für den Ausschluß Schippels fei er nicht gewesen, denn Stehendes Heer oder Miliz? beantragt der Staatsanwalt Bertagung der Verhandlung. Bolt in Unterwerfung halte. Wer habe doch davon er Am Sonnabend beschließt die Kommission des Senats als Anklagesprochen? Glaube irgend jemand, daß England sich weigern wie Schippel, selbst die Konsequenzen daraus ziehen müßte. Zubeil tann schon am 6. November beginnen. ges sei der Meinung, daß, wer eine solche Ablanzelung erfahren habe, fammer über diese Anträge. Die öffentliche Verhandlung im Plenum werde, anderen das zu geben, was es für sich selbst fordere, wandte fich ferner gegen die Theorien Bernsteins, dem die thatsäch das heißt jene Gleichheit der Rechte für die Holländer in lichen Verhältnisse in Deutschland direkt widersprächen und die selbst der Czechen statt, welche in Plünderungen ausarteten. Bewaffnete Wfetin, 25. Oktober.( B. H.) Gestern fanden hier arge Ercesse Transvaal, welche von den Holländern im Transvaal den Engländern im Hinblick auf England falsch seien. berweigert worden sei?( Lauter Beifall.) Er bedauere es, daß macht mußte einschreiten, wobei vier Personen getötet und elf ver Nach Schluß der Debatte nahm das Unterhaus die Appropriations- glänzenden Rede den bayrischen Kuhhandel verteidigt habe, Bebel am Schlusse seiner gegen Bernstein gerichteten wundet wurden. bill mit 224 gegen 28 Stimmen an. Sofia, 25. Oktober.( B. H.) Infolge Scheiterns der Verhand der eigentlich ein Stüd praftischer Bernsteinerei gewesen lungen mit der ausländischen Bankgruppe wegen einer Anleihe, ist lust: der gesunde Sinn der Arbeiterschaft werde diese vor dem Ver- einer Ministerkrise um. jei. Mögen die Theoretiker grübeln, mögen sie tüfteln nach Herzens die Lage der Regierung eine sehr mißliche. Es gehen Gerüchte von lassen der ehernen Bahnen bewahren, die ihr Marg und Engels gewiesen haben. London, 25. Oftober.( W. T. B.) Für die auf der Werft von Botanie erklärt, daß er in manchen Punften Portsmouth beschäftigten Arbeiter sind Ueberstunden angeordnet, nicht mit den Vorrednern, sondern mit Bernstein übereinstimme. Mit um den Kreuzer„ St. George" sowie andere Kreuzer seefertig zu London, 25. Oktober. Daily Telegraph" berichtet aus New Bezug auf den Klassenkampf möge ja Bernstein nicht recht haben, machen. York, die Frage der Mobilisierung der amerikanischen Flotte würde wenn man sich aber die Massen der Arbeiterschaft betrachte, dann augenblicklich in New York erörtert. Das Blatt fagt, die Gerüchte müsse man sich doch jagen, daß noch recht viel zu thun nachmittag datiertes Telegramm des Generals White an das Striegs. London, 25. Oktober.( W. T. V.) Ein amtliches, von heute von einer bevorstehenden Mobilisierung seien wahrscheinlich dadurch sei. Besonders müsse in der Partei selbst noch so mancherlei ministerium besagt, daß die Vorhut, welche heute früh von White hervorgerufen, daß bon einer Intervention der zur Erziehung der Arbeiterschaft gethan werden. europäischen Mächte in dem südafrikanischen Kriege die antrag wird angenommen und darauf folgende Resolution gefaßt: zu suchen und demselben zu Hilfe zu kommen, drei englische Meilen Ein Schluß ausgesandt worden war, um mit den General Yule Fühlung Rede ist. Die Versammlung erklärt sich mit den Verhandlungen des Partei von der Abteilung desselben entfernt ist, welche zeitweilig Die Blätter schreiben, es könne faum bezweifelt werden, daß tages in Hannover e nverstanden. Sie wünscht, daß auch in Zukunft am Soutagsflusse Halt gemacht hatte. White fügt hinzu, er habe die Admiralität beabsichtige, einen Teil der Referveflotte die Grundanschauungen und tattischen Fragen mit einer solchen Ein- alle festen Stellungen auf der Straße nach Ladysmith besezt und mobil zu machen, aber es werde geglaubt, der Perfische Meer- mütigkeit verhandelt werden, um einen engeren und festeren Buiei um diesen Platz nicht mehr in Sorge. White hat von dem busen set die Ursache der in Erwägung stehenden Maßnahmen, fanmenschluß der Partei zu erwirken und das Problem des Socialismus fignalisierenden Offizier die besten Nachrichten über den Geist und da Rußland dort einen Hafeu zu erlangen wünsche. zu verwirklichen." die Leistungsfähigkeit der Truppen erhalten. Aus dem Bericht des Vertrauensmannes Hoppe London, 25. Oftober.( W. T. B.) Das Kriegsministerium ers haben. ist hervorzuheben, daß sich die Staffenverhältnisse günstig gestaltet fährt aus nichtamtlicher Quelle, daß zwei Offiziere des 18. HusarenDie Gesamteinnahme betrug 5149,05 m. sind die Ueberschüsse von der Lassallefeier. dem Sängerfest, der gemacht wurden. Man nimmt an, daß eine ganze Schwadron Dabei Regiments und sechs Offiziere der Dubliner Füsiliere zu Gefangenen Maifeier und der Märzfeier; ferner 763,69 M., die gelegentlich der Gujaren, die nach der Schlacht bei Glencoe vermißt wurde, Stadtverordneten- Wahlen einfamen, und 637 M. und einige Pfennige, gefangen genommen wurde. Die„ Evening News" veröffentlich et die die Parteispedition zur Agitation beistenern fonnte. Die Aus- indessen ein Telegramm aus Ladysmith vom 23. d. M., wonach die gaben betrugen 4600,90 m. Davon find 2080,55 M. an den Kreis Husaren, die sich bei der Verfolgung von fliehenden Boeren verirrt abgeliefert worden, worunter sich wieder 1300 m. für den Wahl- hatten, heute zurückkehrten, nachdem sie sich den Rückweg erkämpft In einer Kommunalwähler- Versammlung für den 43. Wahl: fonds befinden. Es verblieben somit in der Hand des Vertrauens hatten. bezirk, welche am Montagabend im großen Saale der Kronenbrauerei mannes 548,15 M. Namens der Revisoren führte Thomas Apia, 25. Oftober.( Meldung des Neuterschen Bureaus".) tagte und die sich eines außerordentlich guten Besuches zu erfreuen aus, daß Hoppe für seine Geschäftsführung die vollste kürzlich tamen 30 Häuptlinge der Matafaa- Partei nach Apia augenhatte, sprach der Kandidat des Bezirks, Genosse Ewald, über Anerkennung gebühre. Hoppe wurde dann entlastet, worauf scheinlich in der Absicht, die von der provisorischen Regierung aufs die Thätigkeit der Socialdemokratie im Roten Hause, im Ostermann als Parteispediteur Rechnung legte. erlegte Kopfsteuer einzuziehen. Zwei derselben wurden von einem Gegensaz zum Verhalten des Freisinns. Der Redner Die Spedition habe sich in den fünf Jahren ihres Bestehens Verwandten Tamaseses thätlich angegriffen unter dem Vorwande, daß unterzieht Int erster Linie das Wahlrecht zur Stadtverord- tüchtig gehoben. Sie begann mit 325 Abonnenten und hat jezt 1700. fie beim Passieren der Häuser des letteren gegen den Anstand verneten Versammlung einer eingehenden und treffenden Kritik. In diesem Geschäftsjahre jeien allein an Abonnementsgeldern über stoßen hätten. Beide Teile trafen Vorbereitungen, die Feindseligs In seiner früheren praktischen Thätigkeit als Stadtverordneter hat 16 000 M. eingekommen. Die Gesamteinnahme einschließlich eines teiten zu eröffnen, einigten sich aber Dank den Bemühungen der Redner die Ueberzeugung gewonnen, daß die Kommunalverwaltung Bestandes von 100 M. Habe 18 711,25 M. betragen. Nach Abzug Beamten und Freunde der Betreffenden dahin, die Sache vor dem am besten für diejenigen forge, die es am wenigsten nötig haben. aller Ausgaben hätten 637,78 M. dem Vertrauensmann überwiesen Gericht der Eingeborenen entscheiden zu lassen. Hier baten die Das gelte ganz besonders für die Armenpflege. Ein schreiendes werden fönnen, wovon etwa 177 M. den Überschuß der Buch beiden Parteien sich gegenseitig um Entschuldigung. Im Anschluß Utrecht sei es, daß der Arbeiter, der seine Kräfte im Dienste der handlung darstellen. Die Versammlung erteilte Ostermann Decharge, an diesen Vorfall wurde eine Proklamation erlassen, daß die Steuern Gesellschaft aufgebraucht, dann noch dafür durch die Entziehung der da seine Geschäftsführung nach dem Urteil der Revisoren eine nur im Regierungsgebäude bezahlt werden sollen. Der Vorschlag, politischen Rechte bestraft würde, wenn er nicht mehr im stande ist, ordnungsmäßige gewesen ist. Quitt als Vertreter der Lokal ein fremder Offizier solle aus ortsansässigen Freiwilligen Polizeiden Unterhalt für sich und die seinen bestreiten zu können. fommission hatte nichts Besonderes zu melden. Zu wünschen wäre truppen ausbilden, stieß auf den Widerspruch der Einwohner und Auf dem Gebiete des Schulwesens Iasie fast alles zu nur, daß die Parteigenossen die Gastwirte, bei denen sie verkehrten, wurde fallen gelassen. Jezt herrscht wieder Ruhe. wünschen übrig. Für die Kinder des Proletariats scheine zum Abonnieren auf den Vorwärts" veranlaßten. Die folgenden Queenstown, 25. Oktober.( W. T. B.) Die zum Kanal: auch der Freisinu recht viel Religion für notwendig zu Wahlen ergaben dies Resultat: Vertrauensmann Max Pause, geschwader gehörigen Kreuzer Furious"," Pelorus" und" Bactolue, halten. Werden denn die Kinder der Wohlhabenden religiöser stellvertretender Vertrauensmann Schröder; Zeitungskommission: find heute nachmittag von hier abgegangen. Man nimmt an, da erzogen, daß für diese ein geringeres Maß von Religions- Hoppe, Thomas und Wurbs; Lokalkommission: Kraft, dieselben Cape Clear anlaufen, um sich dort mit 8 großen Panz unterricht genügt?( 3wischenruf harmlosen!) Jezt sicht der Quitt und Reischoc. Mit der Vertretung der Rigdorfer Ge- schiffen und 2 Kreuzern der vom Norden Irlands kommenden Fle burch eine bunte Müze gekennzeichnete Schüler der höheren Schule noffen auf der Kreiskonferenz wurden Nierich, Burbs und zu vereinigen. Das gesamte Geschwader geht dann nach Gibral schon mit Verachtung auf den Voltsschüler herab. Nicht der Besitz Schröder betraut. Dem Vernehmen nach wird das spätere Ziel desselben ein spanis soll darüber entscheiden, welches Kind die höheren Schulen zu be= Zur Lohnbewegung der Metallarbeiter. In einer sehr oder portugiesischer Hafen sein, da die Schiffe flare Gesundhe fuchen hat, sondern lediglich die Befähigung. Deshalb fordert die stark besuchten Versammlung der Ausständigen, die gestern vors patente mit sich führen, welche von dem spanischen und portugiesisc Socialdemokratie obligatorischen Besuch der Volksschule und Un- mittag im Lotal Sansjouci" tagte, berichtete Schlegel, daß der Konsul in Queenstown ausgestellt sind. Paris, 25. Oftober. Es hat sich hier ein Komitee gebildet, welches für die Unabhängigkeit der beiden südafrikanischen Republiken mit allen Kräften eintreten will. Oberst Monteil ist der Generalvertreter des Stomitees. Schwierigkeiten in Indien. Ein Telegramım aus Simla( Hauptquartier in Hindostan) berichtet, daß ein Regiment eingeborener Truppen und eine englische Batterie unter dem Befehl eines Obersten nach der nördlichen Grenze abgegangen sei, weil dort ein Aufruhr unter den Eingeborenen herrsche. Verlammlungen. " " 1 Berantwortlicher Redacteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblo Mr. 251. 16. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt, Donnerstag, 26. Oktober 1899. Bericht der Berliner Delegierten vom Hannoverschen Parteitag. Die Parteiversammlung für den ersten Wahlkreis tagte in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Nach dem Bericht des Vertrauensmannes Chr. Bohn sind im verflossenen Jahre vier verschiedene Flugblattverbreitungen vorgenommen worden. Außer dem haben 4 Parteis und 3 Voltsversammlungen stattgefunden. Entsprechend der geographischen Lage des Kreises und auch infolge des Saalmangels, der in diesem Kreise beständig vorherrscht, ist die ganze Agitation mit Schwierigkeiten verbunden und wird viel Kleinarbeit erfordert. Erfreulicherweise haben die Parteigenoffen die Vertrauenspersonen recht rege unterſtügt, so daß alle Aufgaben erfüllt werden konnten. Die Einnahmen betrugen inkl. des alten Bestandes von 263,68 m. insgesanit 2146,01. Die Ausgaben, darunter 300 M. an die Parteikasie, 200 W. an die Agitations fommission für die Proving Brandenburg, 1182 M. für die Agitation im Streise, betrugen insgesamt 1934,60 m., so daß ein Bestand von 211,41 m. verbleibt. Die Abrechnung wurde von den Revisoren als richtig bestätigt und auf deren Antrag der Vertrauensmann einstimmig entlastet. Den Bericht über die Thätigkeit der Preßkommission erstatteten Woldt und Täterow. Beide Redner waren sich darin einig, daß der „ Vorwärts" im letzten Jahre ganz erhebliche Verbesserungen erfahren hat. Verschiedenen Wünschen ist Rechnung getragen, auch den Ge nossen in den Vororten, sowie der Frauenbewegung ist ein größerer Raum eingeräumt worden und durch andere Neu- Einrichtungen find fehr gute Fortschritte zu verzeichnen. In der hierauf folgenden Diskussion weist Genosse Guttmann darauf hin, daß alles verfucht werden müsse, um dem Vorwärts" in den weiteren Streisen der Bevölkerung Eingang zu verschaffen. Er empfiehlt schließlich die Wahl einer Kommiffion, die sich ausschließlich mit dieser Frage beschäftigt, bezw. daß die Preßtommiffion geeignete Personen hinzuzieht und über die größere Verbreitung des Partei- Organs be: vaten wird. " so gemütlich verlaufen, wie in früheren Jahren. Er habe manche immer wiederholte Behauptung von den zweierlei Richtungen in Meinungsverschiedenheit gegeben, bie zu regeln gewefen fet. Der der Partei. Grade die wirtschaftlich am günstigsten gestellten Reduer berichtet über Beschwerdefälle der Genossen Parvus und Arbeiter seien auch die im politischen Kampf boranstehenden. Eine Stadthagen, in benen die Breßfommiſſion das Berfahren der unserer wichtigsten Aufgaben sei es daher, die Arbeiter wirtschaft Redaktion für nicht korrekt habe erklären müssen. Mehrfach habe sich lich zu heben, um sie dadurch für den politischen Kampf zu die Kommission mit Verhandlungen über die Anstellung von Redacteuren stählen. Als eine Ueberhebung und als gänzlich unberechtigt beschäftigen müssen. Die Redaktion berlange nun noch die Anstellung sei auch die Aeußerung vom Pathologischen" der Schippelschen Aneines politischen Redacteurs. Vorläufig sei aber diese Angelegenheit fichten zu kennzeichnen. Man brauche sicherlich nicht mit Schippet noch nicht geregelt. Ferner ist im abgelaufenen Jahr auf Ver- übereinzustimmen. Aber immerhin sei doch in seinen Ausführungen anlassung der Preßkommission eine Gehaltsregulierung des Expeditions vieles beachtenswert und zum Nachdenken anregend. personals vorgenommen worden, und zwar war dabei der Grundsay maßgebend, daß für gleiche Leiftung auch gleiches Gehalt gezahlt werden müsse. Der Antrag der Preßkommission auf Erweiterung ihrer Rechte dem Parteivorstande gegenüber sei auf dem legten Parteitage angenommen worden, und damit hätten die Berliner Genossen endlich den Einfluß auf ihr Organ erlangt, der ihnen zu tomme. Den Bericht der Lotaltommission giebt Faller. Eine Reihe von ferner gelegenen Ortschaften ist von der Lokalliste ge strichen worden. Geregelt worden ist ferner die Frage der Freigabe der in Ausflugsorten gelegenen Lokale. Der Bericht der Agitationsfommission muß wegen Krankheit des Genossen Antrid ausfallen. Man kommit munmehr zu den Wahlen, deren Resultate bereits bekannt gegeben sind. jopa Ewald betont noch in einem kurzen Schlußwort, daß man die Wiederwahl in den Parteivorstand feineswegs habe hintertreiben wollen, denn diese hätte man, wie die Stimmung des Parteitags war, allerdings verhindern können. Es sollte nur zum Ausdrud gebracht werden, daß das schroffe Vorgehen auf dem Parteitag starkes Mißfallen erregt habe. Wünschenswert sei es, daß auf die fünftigen Parteitage weniger Akademiker geschickt würden, damit dort nach den endlosen theoretischen Erörterungen endlich wieder praktische Fragen behandelt und gelöst werden könnten. si puudumiss " dit( 1960 s jede Die Versammlung des dritten Wahlkreises, die in der Ressource" stattfand, litt leider in ihrem gangen Verlaufe unter dem fortwährenden Hervorkehren der persönlichen Differenzen, die die Ges uoffen in zwei Gruppen spalteten und schließlich bewirkten, daß die eigentlich wichtigen Punkte der Tagesordnung, vor allem die BerichtDen Bericht von der Brandenburger Partei erstattung über den Hannoverschen Parteitag, überhaupt nicht mehr onferenz giebt Genoffe Brunzel. Hervorzuheben seien von behandelt werden konnten und das, obgleich die Versammlung den Beschlüssen der diesjährigen Zusammenkunft der Beschluß be: etwa vier Stunden dauerte! Gleich, bei der Bureauwahi treffend die Förderung der Frauenagitation und ferner die beabsichtige plagten die beiden Gruppen aufeinander, indem Herausgabe einer auf die Landarbeiter berechneten Agitations- besondere Kandidaten in Vorschlag brachte. Gewählt wurden Friz, zeitschrift. Es wird noch dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß das Pohl und Weser. Pohl leitete hierauf bis nahe gegen Schluß nächste Mal ein Lokal gemietet werden möge, das der Parteikonferenz in vollster Ruhe und Unparteilichkeit die zuweilen etivas stürmisch bewegte Versammlung. den ganzen Tag zur Verfügung steht. Ueber die Verhandlungen des Hannoverschen Parteitags berichtet Bunächst erteilte die bisherige Vertrauensperson Frizz den zuerst Genofie Koblenzer. Er weist auf die wissenschaftlichen Bericht über das abgelaufene Jahr. Es haben in demselben Diskussionen hin, die das allgemeine Interesse hervorgerufen haben. drei Partei und vier Boltsversammlungen stattgefunden.In Hierauf berichtete O. Schensch über die Thätigkeit der Lokal Allerdings seien dabei die Geister häufig so heftig aufeinander- den letzteren sprach dreimal der Abgeordnete des Kreises, Ruhe und kommission, wobei er auf die Notwendigkeit, für die strenge Beachtung geplagt, daß mehr bci Mäßigung weitem Heine, in der vierten Versammlung sprach Rich. Fischer. An Ein der Lokalliste zu wirken, hinweist und im weiteren dafür plädiert, wünschenswerter gewesen wäre. Aber im wesentlichen seien nahmen hat der Wahlkreis insgesamt 6118,92 m. gehabt; davon die sich ein verbleibt daß auch die Beschlüsse bezüglich der Gastwirtsgehilfen innegehalten es nur die Theoretiker der Partei gevejen, Abzug der Ausgaben und nach Ablieferung an die werden. Ohne Distuffton erklärte fich die Versammlung mit der Stelldichein gegeben hatten, während die Arbeiter mehr in den Parteikasse ein Barbestand von 28,17 Mange beantragt von der Berliner Gewerkschaftskommission beschlossene Resolution, Hintergrund getreten seien. Die Löbtauer Sache ist zur Zufrieden namens der Revisoren, der Vertrauensperson Entlastung zu erteilen, wonach die Wirte bei Abmachungen von Festlichkeiten und heit geregelt worden. Bezüglich der Partei- Einnahmen habe Gerisch wogegen sich auch kein Widerspruch erhebt. Wie man zur Neuwahl Bersammlungen verpflichtet werden sollen, organisierte Gastwirts- durchblicken lassen, daß die Einnahmen aus Sammlungen nicht mehr schreiten will, beantragt Fröhlich zwei Vertrauensleute die Warum solle man sich gegen anderen gehilfen zu beschäftigen, einverstanden. genügen und die Partei daher stark mit den Einnahmen zu wählen. Rickert spricht da Die hierauf vorgenommenen Neuwahlen ergaben das bereits aus den Partei- Unternehmungen rechnen müsse. Die Ber Wahlkreise in die Minorität segen? bekannt gegebene Resultat. liner Genossen Genossen haben sich aber bei den Sammlungen gegen. Zwei, selbst drei Vertrauensleute leisten nicht Nachdem die Genossen Oppel und Bohn über die Branden- so hervorragend beteiligt, daß wohl in Anerkennung dieser großen mehr, als einer, und machen dem einen, der alles thut, bloß umüße burger Parteikonferenz berichtet hatten, erfolgte die Berichterstattung Leistungen für die Partei der Antrag der Preßtonmission feinen Arbeit. Börner bestreitet das auf das entschiedenste. Man müsse über den Parteitag in Hannover. Während Frau Wengels über Widerstand fand. Die Parteipresse zeige einen ausgezeichneten zwei Leute wählen: Mißtrauen sei eine demokratische Tugend. die Verhandlungen im allgemeinen und über die auf dem Bartektag Stand. Der beabsichtigte internationale Scongreß habe eine größere Träger und of meinen, ein Mann genüge vollkommen. Eine gefaßten Beschliffe referierte, äußerte sich Genosse Taterow Debatte hervorgerufen. Es wurde beschlossen, den Kongreß möglichst eventuelle Majorisierung könne doch nicht verhindert werden. insbesondere über die Grundanschauungen und die taftische zahlreich zu beschicken. die taftische zahlreich zu beschicken. Einen interessanten Tagesordnungs- Punkt Fröhlich rust, daß man alle Anträge, die von seiner Gruppe Stellungnahme der Partei. In längeren Ausführungen, wobei bildete die Zuchthausvorlage. Die hierzu vorliegende Resolution fommen, niederfnütteln wolle.( Oho!) Nur ein Fanatiker föme jeinen Antrag ablehnen. Das socialdemokratische Princip erfordere er darauf hinwies, daß die Klassengegensäge beständig zunehmen wurde selbstverständlich einstimmig angenommen. und der Socialismus immer weitere Streise unifaßt, giebt er der Was die Erörterung über die Grundanschauungen der Partei aber Gerechtigkeit. Die Debatte wird noch von mehreren fortgesetzt. Erst Meinung Ausdruck, daß die wesentlichsten Voraussetzungen und die im speciellen betrifft, so war es selbstverständlich, daß dieser Gegen Rednern in stets wachsender Erregung setzt ihr vorläufig daraus geschlossenen Folgerungen Bernsteins keineswegs zutreffen. stand die Zeit des Parteitags am längsten in Anspruch nahm. Glänzend die Annahme eines Schlußantrages Die Entwicklung hat kein langiameres Tempo angenommen, sondern und überzeugend sprach Bebel in sechsstündiger Rede. Es war fein ein Ziel. Der Antrag Fröhlich wird hierauf mit 129 gegen Man muß 80 Stimmen abgelehnt. Zur Vertrauensperson schlägt schreitet mit Riesenschritten vorwärts. Die Statistit, durch welche leichtes, seinen Ausführungen entgegenzutreten. nachgewiesen werden soll, daß der Mittelstand und die Zahl der aber anerkennen, daß auch David, der dies unternahm, Fröhlich Mahle vor. Außerdem wird Friß vorgeschlagen, hat. selbständigen Unternehmer im Zunehmen begriffen ist, erhält ein eine tüchtige Leistung geboten Die ganze Diskussion sowie einige andere Genossen. Es entsteht dann noch eine Meinungsa ganz anderes Aussehen und beweist geradezu das Gegenteil von hat bewiesen, daß in unserer Partei niemandem die Meinungs- verschiedenheit über die Frage, ob öffentliche oder geheime Abstimmung dem, was behauptet wird, wenn in Betracht gezogen wird, freiheit abgeschnitten wird. Es ist aber auch durch den stattfinden soll. Franc plaidiert für geheime Abstimmung. daß unter den Selbständigen" nicht die allerkleinsten Parteitag festgestellt worden, daß der Partei der Klassenkampf Gewisse Leute, Mitglieder einer gewissen Clique, dürften nicht stimmen Krämer und Handwerksmeister, sondern auch die ungeheuer große charakter erhalten werden und die Partei in ihrer Kampffähigkeit wie sie wollen. Seine Aeußeringen werden von anderen mit EntZahl der in sehr schlechten Verhältnissen lebenden Hausindustriellen erhalten werden soll. Trotz des manchmal unangenehm heftigen rüstung zurückgewiesen. Die geheime Abstimmung wird verworfen. figuriert. Außerdem ist von Bernstein übersehen worden, daß wir Aufeinanderstoßens der Gegner hat die Diskussion doch frucht Gewählt wird jodann zur Vertrauensperson Genosse Friz, und in einer Zeit außerordentlicher wirtschaftlicher Prosperität leben, daß bar gewirkt, und jedenfalls hätte sich keine bürgerliche Partei eine zwar mit 184 Stimmen. Mahle erhielt 77 Stimmen. Den Bericht der Preßkommission erstattet Warten. verschiedene neue Abfaßgebiete geschaffen worden sind und daß sich derartige freie Aussprache im Lichte der Oeffentlichkeit geDeutschland gerade in den letzten Jahren eine hervorragende Stellung statten können. Für die Bebelsche Resolution hat nur ein Teil der berg. Derfelbe giebt einen Ueberblick über den derzeitigen Stand auf dem Weltmarft erobert hat. So wie sich aber Deutschland zu Berliner Delegierten gestimmt, weil ihr die Anslegung ge des Vorwärts" in geschäftlicher und redaktioneller Hinsicht. Die einem Industriestaat entwickelt hat, so geht auch in anderen Ländern, geben worden war, daß mit Annahme der Resolution die Frage der Preßkommission hat immer mehr Arbeit bekommen, sie hat fast alle die bisher zurückgeblieben sind, wie z. B. in Rußland, die Entwicklung Beteiligung an den preußischen Landtagswahlen im bejahenden Sinne Woche eine Sigung veranstalten müssen. Bon besonderen Beschwerden und zwar durch den beständigen Fortschritt der Technit, viel rajcher entschieden wäre. Ein Teil der Berliner Genossen glaubte deswegen weiß der Berichterstatter nichts zu vermelden. Se a yier tabelt aufs als sonst vor sich. Es muß schließlich durch die planlose Produktion die Resolution ablehnen zu müssen, weil sich die Berliner bisher schärfste die Aufnahme der Annonce, die die Scherliche Woche" wegen Mangel an Abjazgelegenheit eine Ueberproduktion play gegen die Beteiligung an den Landtagswahlen ausgesprochen haben. empfiehlt: Beijer, der Raum bleibt leer, als daß man für den Franc findet es noch greifen, Krisen werden die Folgen sein, durch welche zweifellos die Die Landtagswahlfrage wird nun noch einmal den nächstjährigen Lokal- Anzeiger" Propaganda macht. empörender, daß die Buchhandlung Vorwärts gar im Lokal-. heutige Gesellschaftsordnung erschüttert wird. Täterow wendet sich Parteitag in Mainz beschäftigen. sodann gegen diejenigen Parteigenossen, die erst kurze Zeit der Ewald, der ebenfalls Delegierter in Hannover war, macht Anzeiger" selbst inseriert habe 11 of verteidigt die Aufnahme von der Woche". Warum foll man dem Partei angehören und den Versuch machen, die Partei nach ihrem mur noch einige hurze Hinzufügungen. Gerisch habe die der Ammonce Geld abnehmen? Kindler beschwert Geschmack umzumodeln. Er bezeichnete es als geradezu bedenklich, Opferfähigkeit der Berliner gelobt. Er hätte aber noch weiter bingu Scherl nicht sein Jedesmal daß von diesen Genossen fortwährend eine akademische Distussion fügen können, daß den Berlinern auch die 60 060 Mart, die der sich über die Nubrit Theater im Vorwärts". über die Taktik und Ziele der Socialdemokratie heraufbeschworen Vorwärts" an Ueberschuß liefere, zu danken seien. Die Delegierten, wird der Direktor Samst in gröbster Weise heruntergerissen. Dabei wird, die mit der praktischen Thätigkeit in Widerspruch steht und die bei die gegen die Bebelsche Resolution stinmten, hätten damit sicherlich haben die Arbeiter in seinem Hause viele frohen Stunden verlebt. der großen Masse unserer Parteigenossen keinen Antlang finden fam im Sinne der Berliner Genossen gehandelt. Allerdings hätten manche Man kann doch dem Samst keinen Vorwurf daraus machen, daß er und wird. Mit dem Himveis auf die bisherigen Erfolge der Partei Genoffen in der Diskussion über die Grundanschammgen in ihrer die Stücke aufführt, die nun einmal dem Publikum gefallen. Einen großen Streit entfesselt Mahle, tommt der Redner zu dem Schluß, daß die Socialdemokratie durch Heftigkeit weit übers Ziel hinans geschossen. Und die Mißbilligung Wann muß doch leben. aus teine Veranlassung hat, von ihrer bisherigen Taktik sowohl als hierüber habe sich in den nachfolgenden Wahlen ausgedrückt, durch der sich darüber beschwert, daß Wartenberg eine Beschwerde, die er Es anch von ihren Grundanschauungen abzugehen, sondern daß sie alle die den betreffenden Genossen eine Lektion habe erteilt werden einmal an die Preßkommission gerichtet, nicht erwähnt hat. handelt sich da um den Bericht über eine Versammlung im WahlUrsache hat, an ihrem alten bewährten Standpunft festzuhalten, bis sollen. Inste Da hat das Ziel, die socialistische Gesellschaftsordnung an Stelle der heutigen, In der Diskussion spricht zunächst Fülle, der sehr heftige verein, in der Heine über die Bernstein- Frage gesprochen. die Redaktion einen von Baul Jahn verfaßten Bericht zurückerreicht ist, und das wird erreicht werden. Lebhafter Beifall folgte den Ausführungen gegen die Verteidiger Bernsteins richtet. Ausführungen. Eine Diskussion wurde nicht beliebt. Einstimmig gelangte Bernſteingegner fönnten mit dem Ausgange der Diskussion wohl gewiefen und statt dessen einen anderen genommen, der, wie eine Resolution zur Annahme, in der sich die Versammlung mit den zufrieden sein, denn es sei dem„ Bernsteinfyuditat" nicht ge- Mable behauptet, absichtliche Unrichtigkeiten enthalten haben soll. ersten Hauptreferenten zu fich hinüberzuziehen. eine weist die Behauptung, daß der Bericht tendenziós gefälscht Beschlüssen des Parteitages einverstanden erklärt. Nachdem Genosse lungen, den ersten Hauptreferenten Bohn bekannt gegeben, daß am Sonntag, morgens 8 1hr, von Gs gäbe in der That noch heute zwei Richtungen in der Partei, sei, zurück. Er enthielt blos eine Unrichtigkeit: er sprach von Mr. Mörschel, Zidenstr. 35, und Sommer, Grünstr. 21, aus eine die durch die vorhandenen zweierlei Eliten" der Arbeiterschaft einem Hoch auf die Socialdemokratie, das thatsächlich nicht aus= Flugbiattverbreitung im 1. Kommunal- Wahlbezirk stattfindet und zur vertreten würden. Die eine Elite seien diejenigen Arbeiter, die sich gebracht worden war. Und wegen dieses welterschütternden Irrtums recht regen Bethätigung im Juteresse der Partei aufgefordert hatte, günstiger Einkommens- und Lebensverhältnisse erfreuen. Die andere hackt man immer wieder auf dem Berichterstatter herum! Die Sache erfolgte der Schluß der Versammlung mit einem träftigen Hoch auf Elite seien die für die Partei thätigen, opfernden und von Arbeits- ist wirklich nicht wert, daß so viele Worte darum gemacht werden. die Socialdemokratie. stelle zu Arbeitsstelle gehegten Genossen. Diese Genossen seien Wilhelm bestreitet, daß es sich nur um die Geschichte mit nicht geneigt, den Freisinnigen auf Filzpantoffeln entgegen dem Hoch handle. Die Hauptsache set, daß ein Antrag Schweiger auf Der zweite Wahlkreis hatte seine Parteiversammlung, wie zufomnen. Aber diese Elite der Arbeiterschaft kenne der Ge- Vertagung der Versammlung und ein Antrag Paul Jahn auf Einberufung alljährlich, im großen Sant der Bodbrauerei. Der Vertrauens: nosse David nicht. Wenn man so sehr bedauert habe, daß einer Bersammlung über das Genossenschaftswesen nicht erwähnt Redner führt außerdem Klage über das Mitglied mann Werner gab zuerst den Bericht der Vertrauensleute. Es haben Bernstein seine Ansichten nicht selbst habe vertreten können, so worden sei. im Laufe des Berichtsjahres 29 Versammlungen stattgefunden. Flug- sei das unnötige Sentimentalität. Die offenen und versteckten der Preßkommission Hinze, der früher auf seiner Seite geftanden, blatt- Werteilungen fanden fünfmal statt, und zivar wurden Bernsteinianer seien ja zahlreich genug vorhanden gewesen, und das dann aber zum Renegaten geworden sei und die, mit denen er ca. 445 000 Gremplare verteilt. Die Einnahmen find geringer ge- persönliche Auftreten hätte Bernstein vielleicht mehr geschadet als früher zusammen gehaust, nachher mit Füßen getreten habe. Hinze wesen, als in früheren Jahren. Die geringere Einnahme für die genutzt. Was die Ansichten Schippels betreffel so seien diese meint, es sei doch kein Verbrechen, wenn jemand mit der Zeit zu Partei werde auch mit erklärt durch die große Sammlung eigentlich nur vom pathologischen Standpunkt aus zu ver- einer besseren Einsicht gelangt. Wartenberg erklärt, von einer Beschwerde Mahles sei ihm nichts bekannt. Baul Jahn hatte sich für die Löbtauer Berurteilten. Der Redner erörtert dann stehen. menipis die Erfahrungen, die mit der während der Wahl geübten Nachdem sich der Rechtsanwalt Fräntl mit einigen scharfen dagegen beschwert, daß ein Feuilleton von ihm nicht aufgenommen Man tennt ja Agitationsweise gemacht worden sind. Am Wahltage haben 1560 Worten gegen die Ausführungen dieses Redners gewandt und worden sei. Das war aber ungefähr 6 Ellen lang. Genossen in den Bureaus und im Außendienst mitgearbeitet. Leider sie als maßlose Ueberhebung gegeißelt hat, nimmt auch die Sprechweise des Genossen Paul Jahn. Na, und so schreibt war der Wahlverein jedoch nicht stark genug, diese Genossen allein der Abgeordnete des Kreises, R. Fischer, noch Gelegenheit, diesen er auch. Die Preßkommission ließ sich den Artikel vorlesen; das zu stellen. Für Zwecke der Wahlagitation ist eine Einnahme Ausführungen entgegenzutreten. Der Ausdruck Bernsteinsyndikat" dauerte eine geraume Zeit. Dann fah fie aber ein: das geht nicht! von 3723 M. erzielt worden, welcher Summe eine Ausgabe für die sei ein durchaus unzulässiger und gebässiger gewesen. Wenn man die Was jenen Bericht über die Versammlung betrifft, so haben sich ja gejamten gitations- und Wahlkosten von 4892 M. gegenübersteht. Seftigleit so sehr bedauert, die in den Diskussionen des Parteitags feiner Beit die Beschwerdeführer zufrieden gegeben, als ihnen erklärt so daß ein Defizit von 1169 W. zu decken blieb. Beim Maife ft zeitweilig hervorgetreten ist, so sei diese ja mur die Antwort gewesen auf wurde, daß Paul Jahn ben seinigen, der nicht abgedruckt wurde, wurden an Einnahmen erzielt 1080 M., wogegen die Ausgabe Angriffe, wie sie auch der Vorredner liebe. Wenn man die monatelangen doch bezahlt bekommen hat. Wozu bringt man also die ganze Ge567 M. betrug. Es blieb demnach ein leberschuß von 512 M. gehässigen und mit Verdächtigungen gespickten Angriffe bedenke, die auf fchichte noch einmal vor? Die Debatte, die sich ins Endlose hinzuDas Sommerfest ergab eine Einnahme von 441 M. und ver- einzelne Genossen herunter gehagelt seien, ohne daß diese sich ver- ziehen droht, wird gleichfalls durch Annahme eines SchlußNach einer Flut von persönlichen Be= ursachte an Ausgaben 311 M. Es blieb ein Ueberschuß von 130 m, teidigt haben und verteidigen konnten, so werde man es wohl be- antrags erledigt. zu Mitgliedern der Preßkommission vorDie Jahresabrechnung des Kreises vom November 1898 greiflich finden, wenn dann auf dem Parteitag der Angegriffene merkungen werden bis Oktober 1899 stellt sich folgendermaßen: Einnahmen wurden er die Augreifer, die mm alles nur theoretisch gemeint haben wollen, geschlagen Wartenberg und Hinze; ferner Franc und zielt insgesamt 6904 M., wogegen die Ausgaben betrugen 6587 W. zur Rechenschaft ziehe, sich seiner Haut wehre und seine Sad als„ Männer mit Rückgrat", welche Bezeichnung mit HeilerEs bleibt also ein Bestand von 317 M. Da die Revisoren bei Parteichre wahre. Ungerecht und unserer nicht würdig findet feit aufgenommen wird. Wartenberg erhält 159 Stimmen, Hinze der Kontrolle alles in Ordnung befunden haben, so wird den Ver- der Nedner den Standpunkt von Genossen, die einen im Partei 145, Franc 86, Sack 66. Wartenberg und Hinze sind also wiedertrayenslenten die Entlastung erteilt. dienst alt gewordenen Genossen wegen einer Meinungsdifferenz gewählt. Stuhl vor die Thür setzen oder ihm durch die den Zu Mitgliedern der Lokaltommission werden die bisWahlen„ Lektionen" erteilen wollen.- Grundfalsch sei die systematisch herigen, inz und Rosien, vorgeschlagen; die Gegengruppe Ewald giebt nunmehr den Bericht der Breßtommission. Das Zusammenwirten der Kommission mit der Redaktion jei nicht immer " 3951190 Die Der " verwenden. Für den Osten erstattet Thielede den Kassenbericht. bleibt. " Socialdemokratic. würde leider die Partei " 1 " fchlägt Mahle und Cohen vor. Börner warnt vor der Wahl noch Menzel über die Stellungnahme des Parteitages zur Zucht- hin und schließt hierauf mit guten Wünschen für das kommende Rosiens. Das hieße, den Bock zum Gärtner machen; denn Rosien hausvorlage, zum kommenden internationalen Parteitag, zur Maifeier, Verwaltungsjahr und einem Hoch auf die Socialdemokratie die VerHabe vor Jahren einmal ein gesperrtes Lokal besucht. Nun werden zur Aenderung des Organisationsstatutes 2c. fammlung. noch die verschiedensten alten Geschichten ausgegraben, die Stimmung In der Diskussion beklagt Peters den Ton, den Bebel wird immer erregter. Schließlich werden Hinz und Rosien, mit 147 gegen Schippel angeschlagen habe. Die Berliner Delegierten hätten sammlung im Stolberger Salon ab. Zunächst legten die VertrauensDie Genossen des sechsten Wahlkreises hielten ihre Vers bezw. 130 Stimmen, wiedergewählt. Wahle erhielt 85, gegen diejen Ton protestieren müssen. Redner stellt die Maifeier Teute Rechenschaft, über ihre Geschäftsführung ab. Aus dem Bericht Cohen 65 Stimmen. als unser Schmerzenskind hin und bedauert, daß man in so Zu Revisoren werden von der einen Gruppe Wichmann, energischer Form gegen den ultramontanismus vorgehe. Quinting des Vertrauensmannes für Moabit, Genossen Pfarr, ist zu entund Wilhelm vorgeschlagen. Um die Sache abzukürzen, stimmt tage diesem keine Zeit für die notwendige praktische Arbeit ließen. 4840 M., ausgegeben 4800 M., davon sind 4000 m. abgeführt. Stelzel und Weser, von der anderen Fröhlich, Sattler beklagt, daß die theoretischen Auseinandersetzungen auf dem Partei- nehmen, daß 2056 M. abgeliefert find. It a fchke, Vertrauensmann man diesmal gleich über die Kandidaten jeder Gruppe zusammen Adolf Hofmann erklärt auf eine Anfrage, warum die Berliner ab. Die von der ersten werden mit 137 Stimmen gewählt, Delegierten nicht für die Wahl des Genossen Meyner unter die lose, Vertrauensmann für die Schönhauser Vorstadt hatte eine Eindie von der zweiten erhalten nur 59 Stimmen. Revisoren gestimmt hätten, daß man den im Parteidienste grau ge- 3950 M. nahme von 4623 M., eine Ausgabe von 4590 M., abgeliefert sind Bei der Wahl des Mitgliedes der Agitationstommission wordenen Genossen von der Arbeit entlasten und derRevisionsfommission Tommt es zu heftigen Angriffen gegen den bisherigen Vertreter frisches Blut zuführen wollte, was ihnen deswegen notwendig sei, um Borstadt, hat eingenommen 4734 M., ausgegeben 4722 M., abgeErnst, Vertrauensmann für Wedding und Oranienburger Dimmid, die natürlich entsprechende Repliken nach sich ziehen. äußerlich nicht den Anschein einer Cliquenwirtschaft auffommen zu liefert 4650 m2. Nachdem Ernst einen kurzen Ueberblick über die Schweizer schlägt vor, zwei Personen zu wählen, und zwar lassen. Redner verwahrt sich gegen den Verdacht, daß er gegen Gesamtthätigkeit der Vertrauensleute gegeben hatte, wurde den Börner und Thieme. Letterer soll als Erfaßmann fungieren. Theoretiker und Akademiker im allgemeinen hetze; er wende sich nur Dimmid beweist, daß so ein Ersazmann gar nichts nügen könne. gegen die Herren, die aus bürgerlichen Kreisen zu uns herüber letzteren auf Antrag der Revisoren Decharge erteilt. Schließlich wird Dimmick wiedergewählt. geschneit kommen und sich in die von anderen gemachten Betten Den Bericht der Preßkommission erstattete Leid: Beschwerden Mittlerweile ist es nach 12 Uhr geworden. Eine große Anzahl hineinlegen, um uns dann plöglich mit den„ neuen Bahnen" zu gegen den Vorwärts" seien aus dem sechsten Wahlkreise nicht einvon Genossen verlassen bereits den Saal. Es bleibt nichts anderes überraschen. Das trifft natürlich auf Leute wie Bernstein und gegangen. Der Vorwärts" jei ja auch in Form und Inhalt so übrig, als die weiteren Punkte zu vertagen. Kautsky nicht zu. Immerhin spintisieren" auch diese Genossen zufriedenstellend, daß wohl in dieser Hinsicht niemand etwas gegen Die Versammlung für den vierten Wahlkreis tagte in der viel zu viel und halten dadurch die praktische Partei fie in lezter Zeit betrieben worden ist, habe sich nicht als erfolgreich Partei- jer Organ jagen könne. Die Agitation für den„ Vorwärts", wie Arbeit auf. Wenn fich Peters beklage, daß fein Urania" in der Wrangelſtraße. Für den Süd- Osten erstattete Berliner Delegierter Schippel gegen die Angriffe Bebe 13 ver- erwiesen. Die Agitation von Mund zu Mund ſei die wirkſamſte. Bogt den Bericht als Vertrauensmann. Die Einnahme betrug Diesem Bericht folgte eine längere Diskussion. 3 abel bezeichnet 17 259,52 M., sowie einen übernommenen Bestand von 448,07 m., teidigt habe, so müsse er bedauerit, nicht zum Worte gekommen zu es als sonderbar, daß der„ Vorwärts“ ein Inſerat der Scherlichen insgesamt 17 707,59 M.; die Ausgabe 15 957,86 M., davon find ſein; er würde Schippel noch ganz anders runtergemacht haben. 8759,55 M. an den Parteivorſtand abgeführt, 1500 M. für die Löb, Theobor Mesner wendet sich gegen die von Peters aus foot formen hat. Weske. Ein Mitglied der Breßßtauer Verurteilten bewilligt. Leider wird von den Revisoren festgesprochene daß die Theoretiker die Partei groß gemacht kommission solle beantragt haben, den Lokalorganisationen die gestellt, daß eine ganze Reihe von Leuten von der Partei Material haben. Wären wir den Weg gegangen, den uns die Theoretiker in Spalten des„ Vorwärts" zu verschließen. Damit sich so etwas nicht Hannover empfohlen haben, dann stände es um den Fortschritt in wiederholt, müßten die Genossen heut dagegen protestieren. Redner entnommen und das dafür eingenommene Geld im eigenen Augen der Partei schlecht. Wir können uns theoretischen Auseinandersehungen habe mit der Nichtaufnahme gewerkschaftlicher Notizen trübe ErDort betrug die Gesamt- Einnahme 21 165,95 M., die Gesamt nicht entziehen, doch dürfen wir über diese die praktische Arbeit nicht Redner moniere das hier, um die Preßkommission zu veranlassen, fahrungen gemacht, ebenso mit einer Krankenkassen- Angelegenheit. Ausgabe 19 872,80 m., so daß ein Bestand von 1293,15 W. ver- vergessen. Wenn man die Theoretiker nach Hofmanns Vor- daß sie den Redacteuren auf die Finger Klopfe. An die BrezUnter den Ausgaben figurieren 10 500 M. an den schlag aufs Land schicken wollte, Parteivorstand, 1500 M. für die Löbtauer Verurteilten. Böhm am meisten gestraft sein, indem sie ihre Anhängerschaft dort schnell fommission möge er sich mit seinen Beschwerden nicht wenden, weil unter anderem mit, daß sich in neuerer Zeit die Polizei wieder in dann noch mehrere Redner teils zur Debatte, teils( nach Schluß der die sich nicht mehr mit einer Beschwerde an die Preßkommission teilt in seinem Bericht über die Thätigkeit als Vertrauensmann verlöre. Die Art und Weise, wie Bebel mit den Theoretikern in er zu derselben kein Vertrauen habe.( Unruhe.) Freithaler: Hannover ins Gericht ging, war die beste Abfertigung. Es sprechen Das Mißtrauen Metzkes gegen die Preßkommission sei ganz untbegründet. Arendsee führt aus: Auch er gehöre zu denen, hervorragender Weise um die Verhältnisse der Lente zu fümmern Diskussion) in persönlichen Bemerkungen, wobei Hofmann erklärt, scheine, welche sich die Besorgung unserer Parteigeſchäfte angelegen daß er unter der Strafarbeit der Theoretiker auf dem Lande nur wenden mögen. Ihm sei die Aufnahme eines Artikels, der sich mit fein lassen. Es erscheinen da Leute, die sich eingehend nach dem die mechanische Flugblattverbreitung verstehe; eine weitergehende worden, und da habe sich die Preßkommission auf die Seite der Lohn- und Arbeitsverhältnis des Betreffenden erkundigen und auch Thätigkeit ihnen anzuvertrauen, würde er sich hüten. Es wird als: worden, und da habe sich die Preßkommiſſion auf die Seite der ein hohes Interesse für sonstige private Verhältnisse, ſeine Gewohn dann eine Resolution Kaiser angenommen, welche besagt, daß die Redaktion gestellt. Kiesel: Die Klage Meytes wegen der Nichtheiten 2c. hegen. Böhm hofft, daß die neue Thätigkeit der politischen Polizei( die Entdeckung von Denimalsschändern) Bersammlung mit der Haltung der Berliner Delegierten auf dem aufnahme möge berechtigt sein, es sei aber nicht recht, wenn Megte Barteitage einverstanden sei. Darauf schließt der Vorsitzende die sagt, er habe kein Vertrauen zur Preßkommission. Genosse Leid ihre Aufmerksamkeit wohlthätig ablenken werde. Den Be Versammlung mit einem Hoch auf die internationale, völkerbefreiende dem Beschwerdeführer gerecht geworden sein. Kater: Vor dem Maurer verdiene gewiß das Vertrauen jedes Parteigenossen, er würde auch richt der Preßkommission erstattet Adolf Hoffmann. Jm allgemeinen fönne man, führt er aus, mit der Entwicklung des streik habe der Vorivärts" einmal einen Artikel, betitelt„ Die GeVorwärts" zufrieden sein, sowohl in Bezug auf seinen Inhalt, wie Aus der Versammlung im fünften Wahlkreis tragen wir zunächst noffen unter sich", ohne einen Zusatz aus der Norddeutschen Allauch die Steigerung der Abonnentenzahl. Die Beschwerden waren die Abrechnung des Vertrauensmannes nach. Danach fanden im ab- gemeinen Zeitung" abgedruckt, um, wie der Redner annimmt, damit verhältnismäßig gering. Am bemerkenswertesten ist die Thatsache, gelaufenen Jahre sieben Versammlungen statt, darunter zwei, in denen die Lokalorganisation in ein schlechtes Licht zu stellen. Es sei ja daß nach dem Beschluß des Parteitages die Preßkommission mun- Genosse Bebel sprach, bezw. über die Zuchthausvorlage verhandelt bekannt, daß der„ Vorwärts" die Lokalorganisationen ungünstiger, bemehr einen größeren Einfluß auf die Haltung des Vorwärts", die wurde, die von 3000 und 4000 Personen besucht waren. Der Kaffen- handle wie die Centralorganisationen. Es sei schwer, daran etwas zu Anstellung und Entlassung von Angestellten 2c. hat. Die Preß bericht weist an Einnahmen folgende Zahlen auf: Baarbestand ändern, denn das liege an der Zusammensetzung der Redaktion. Leid kommission wird deshalb in der Folge auch darauf sehen, daß 155,35 M., Telleriammlungen 275,48 M., Diärz- Zeitungen 146,30 M., kann sich des Artikels„ Die Genossen unter sich" nicht erinnern. Kein bei Reuanstellungen die Ansichten der Berliner Genossen besser Matinee 179,70 M., Mai- Zeitung 102,20 M., Maifeier 646,85 M., Mitglied der Preßkommission habe innerhalb derselben den Antrag zur Geltung fommen. Paul Hoffmann hat diesem Bericht durch Listen gesammelt 1263,67 M., diverse Konten und Bons 837,90 M., gestellt, den Lokalorganisationen die Spalten des Vorwärts" zu nichts Bemerkenswertes hinzuzufügen. Den Bericht der Lokal- Summa 3607,47 M. sperren. Es sei auch ganz ausgeschlossen, daß ein solcher Antrag tommission erstattete Scholz. Die Einnahme derselben betrug Die Ausgaben sind folgende: für einen Wahlprotest 6,75 M., jemals angenommen würde. Es sei allerdings eine Angelegenheit, insgesamt 106,81 M., die Ausgabe 86,80 M. Nunmehr folgen die an die Parteitasse 1000, M., Provinzialkonferenz 6,60 M., Dele- die aber noch nicht spruchreif sei und in der die Lokalorganisationen Wahlen zu den verschiedenen Aemtern, über deren Ausfall wir be- gation zur Provinzialfonferenz 3, M., März- Beitung 75,25 M., berührt wurden, in der Preßtommission erörtert worden. Die Lokalreits gestern berichtet haben. Nur wollen wir noch bemerken, daß Parteitag Hannover 84,50, Strang für die Märzgefallenen 30,50 M., organisationen glauben ja, sie würden im„ Vorwärts" benachteiligt, das für den Südosten gewählte Agitationskommissions Mitglied Matinee 123,- M., Agitation für die Provinz Brandenburg 367,50 M., das sei aber durchaus nicht der Fall. Ueber die Anzeige nicht Jäckel, sondern Jächel heißt. Den Bericht von der Branden- Mai- Zeitung 76, M., Abgaben der Lokalkommission 10,- W., der" Woche" werde die Kommission wohl reden, es könne burger Parteikonferenz erstattet Quinting. Er giebt den ja durch Maifeier 401,25 M., Säulenanschläge 28,50 M., Listen für Löbtau sich aber dann nicht um diesen Einzelfall handeln, sondern den Bericht des Vorwärts" bekannten Verlauf der Verhandlungen 786,67 M., Drucksachen 189,30 M., Stadtverordneten- Wahlen 64,70 M., um die Frage, ob Anzeigen gegnerischer Blätter überhaupt wieder und beklagt sich darüber, daß die fruchtlose Debatte über Polizeiftrafen 6,-M., für das Denkmal in Rastatt 25,- M., diverse zurückzuweisen seien. Augustin wendet sich gegen Metzke, weil die wertlose Fackel"-Gründung der Konferenz die beste Zeit geraubt Ausgaben 65,42 M. Hierzu Bestand 257,53 M., in Summa 3607,47 W. derfelbe bezüglich des angeblich in der Preßkommission gestellten habe. Nach den Wahlen zu den einzelnen Parteiförperschaften Jarstattete Antrages eme unbewiesene Behauptung vorgebracht habe. Nunmehr folgt der Bericht vom Parteitage, in den sich Robert Schmidt den Bericht über den Parteitag in Hanover. Iammed: In der Redaktion des„ Vorwärts" und in der Preßdie Delegierten geteilt haben. Frante erstattet den Bericht über Er wandte sich unmittelbar den daselbst verhandelten taktischen und kommission sei nur eine gewerkschaftliche Richtung vertreten, desden geschäftlichen Teil der Verhandlungen, den Bericht des Partei- theoretischen Fragen zu und bezeichnete den entstandenen Meinungsstreit halb werde der anderen Richtung nicht Rechnung getragen. vorstandes, der Fraktion ze. Aldann ergreift Adolf Hofmann wesentlich als einen solchen um theoretische Fragen. Wenn in der Borgmann: Die Genossen, welche meinen, der„ Vorwärts" das Wort, um über die theoretischen Auseinandersetzungen zu refe- Bebelschen Resolution gesagt wird, wir haben keinen Anlaß, unsere berücksichtige nur die eine gewerkschaftliche Richtung und vernachlässige rieren. Der Parteitag habe uns den jungen Bebel gezeigt, der Grundanschauungen zu ändern, so kann dem mit gewissem Recht die andere, machen sich selber einen Popanz zurecht, auf den fie seine Gegner mit dem aufgebrachten Material geradezu erdrückte. auch entgegengestellt werden, daß wir fortdauernd unsere dann loshauen. Nicht nur in der Sache, sondern auch in der Form Davids Einwendungen machten nur einen geringen Eindruck. Wer Auffassungen geändert haben, nicht zum Schaden, sondern zum hätten die Beschwerdeführer unrecht. Sie hätten sich an die zur sich über Bebels Ton beklage, habe unrecht; seine Aeußerungen Rußen der Partei, und am meisten geschah dies in bezug Entgegennahme von Beschwerden eingesetzte Preßkommission wenden hätten, so beispielsweise in Bezug auf die Kirche, ruhig noch schärfer auf die Taftif, besonders nach dem Fall des Socialistengesezes follen. Die Einwendungen Arendsees, der doch die einschlägigen sein können. Bedauerlich findet der Redner, daß Bebel in Bezug in den letzten zehn Jahren. Ueber die Taktik der süddeutschen Ge- Verhältnisse kenne, feien am allerwenigsten zu verstehen.( Bravo.) auf die Beteiligung an den Landtagswahlen nicht ganz der junge" noffen hat man recht wenig gesprochen. Wenn aber die Bayern Meie glaubt aus einer Bemerkung Leids schließen zu können, gewesen sei, der er in der Bernsteinfrage wäre. Die Bourgeoisie eine Aenderung des Wahlgefeßes durchsetzen können und die Badenser daß ein Gewitter gegen die Lokalorganisationen im Anzuge sei. verbinde sich mit dem Teufel, wenn es gegen die Socialdemokratie mit Hilfe linksstehender Demokraten und Centrumsleute die dort( Hu) Er wolle nicht erst den Donnerschlag abwarten, sondern bei gehe. Solcher Gesellschaft könne man doch bei der Landtagswahl herrschende Macht nationalliberaler Industrieller beugen, dann ge- Beiten vorbeugen. Ernst: Mezle habe falsch verstanden. nicht auf die Beine helfen. Die Diskussion auf dem Parteitage be- ichieht es gewiß auch zum Vorteil der Arbeiterklasse( Beifall) handle sich jedenfalls um die in der Preßkommission erörterte Frage, wegte sich auf derselben Höhe wie das Referat Bebels, und auch die und ihr Vorgehen wird manchen Widersacher befehren. Wir wie sich der Vorwärts" der neuen Gewerkschaftskommission gegenanivesenden Frauen bewiesen( man mag gegen die eine oder andere wollen uns also in Berlin nicht auf einen Isolierschemel segen. Von über zu stellen habe. In dieser Frage sei die Preßkommission ein= fonst einwenden, was man will), daß die abfällige Meimmg der unserem Ziele lassen wir uns um feinen Schritt zurückdrängen. Redner stimmig der Meinung, daß beide Gewerkschaftskommissionen auf Bourgeoisie über die Frauenpolitik jedenfalls für die proletarische tommt furz auf den Streit über den Militarismus zu sprechen und gleichem Fuße zu behandeln feien. Säffler hält die Auffassung Frauenbewegung keine Berechtigung habe. Auch die Vertreter bemerkt, daß er die Kampfesweife gegen Schippel in Hannover bedaure. der Lokalorganisierten für unzutreffend. Die Anzeige der Woche" Bernsteins wahrten die Würde des Parteitages. Nur dem Jit Schippel ein Lump, wie ihm entgegengehalten wurde, dann sollte hält Redner für bedeutungslos, er wolle aber darauf hinweisen, daß Genossen Auer gelang es endlich am zweiten Abend, die man konsequent sein und seinen Ausschluß aus der Partei verlangen der Lokal- Anzeiger" Inserate der Metallarbeiter, welche den Streit Diskussion von dieser Höhe herabzustürzen. Ob bewußt Das ist aber vom Parteitag mit großer Majorität abgelehnt worden. derselben betrafen, zurückgewiesen hat. Frau Mesch erklärt das oder unbewußt suchte Aner Bebel in einer Weise herabzusetzen, Nicht minder unangenehm berührte es, daß aus reiner Animosität gegen Mißtrauen gegen die Preßtommission für gänzlich unbegründet. welche die allgemeine Mißbilligung des Parteitages erregte. Auch Auer eine Anzahl Berliner Delegierte gegen seine Wiederwahl Agitation Damit schließt die Debatte über diesen Punkt. gegen die Würde der Partei verstoßende Aeußerungen, wie die von betrieben. Sachliche Momente spielten dabei eine untergeordnete Nolle, dem„ baumelnden Endziel" verschmähte Auer nicht. Er brachte man war erbost, daß Auer, wie es seine Art ist, einigen Genossen vielfach solche Mäßchen vor, daß man glaubte, eine Rede des be- etwas derb die Wahrheit gesagt hatte. Er, Redner, habe das Gerühmten Alexander Bier Meyer zu hören oder einer Clown- fühl, daß bei einigen Genoffen ein Herrenstandpunkt zum Ausdrud vorstellung beizuwohnen. Das muß einmal gesagt werden, da leider kam, der sich dahin bekundet, daß wenn der Partei- Angestellte sich ihren der Bericht des Vorwärts" die Stimmung des Parteitages nicht Willen nicht unterthan zeigt, er den Stuhl vor die Thür gefeßt bekommt, erfennen ließ, vielleicht weil die Berichterstatter selber auf Auers Seite Mag der Parteitag auch jeßt, wie zuvor, verschiedenartig beurteilt standen und so unbewußt in für ihn günstigerem Sinne berichteten. Am werden, eine Einheit in den wichtigsten tattischen Fragen ist vor besten charakterisiert diese Stimmung der Ausfall der Wahlen zum Partei handen, und das gute ist, daß die Partei für Meinungsverschieden vorstand, wo Auer einen so erheblichen Stimmenausfall davontrug, heiten die weiteste Freiheit gelassen hat. Wir haben gelernt, Toleranz obgleich jedermann( auch der Redner) von seinem großen Verwal- zu üben, und unsere Stärke wollen wir uns im fünftigen gemeinsamen tungstalent überzeugt jei. Auer hätte im Interesse der Partei den Stampfe gegen unsere Feinde bewahren.( Beifall.) Barteitag beffer mit seinen persönlichen Anzapfungen verschont. Fräntel rügt, daß einzelne Anträge nicht zur Veröffentlichung Troß dieses unliebsamen Zwischenfalls fönnen wir mit dem Resultat und Verhandlung gelangt seien, und bespricht die bereits in dem der Debatte zufrieden sein. Nur für den dritten Absatz der Bebel- Referat behandelten Vorkommisse. Die Miligzfrage ist feine Prin schen Resolution, die Landtagswahl betreffend, tonnten die Berliner cipien, sondern nur eine Zweckmäßigkeitsfrage; wir hielten eben fich nicht erklären und stimmten deswegen gegen die Resolution. erstere Juſtitution für besser. In der Alkoholfrage sollten die Sollte der nächste Parteitag jedoch für die Landtagswahl Parteigenossen aus ethischen wie moralischen Gründen auf eine Der Delegierte Leid führte aus: Die Resolution, welche den eintreten, dann hoffe Redner, daß die Berliner nicht zurückhaltung im Alkoholgenuß hinwirken. Parteivorstand wegen Nichtaufnahme der Löbtauer Verurteilten in dem Beispiel der Leipziger folgen. Gerade die Be Wels wendet sich gegen die Resolution Bebel, die allen An- die Neue Kurs- Liste" tadelte, sei nicht, wie im„ Vorwärts" teiligung ait der Landtagswahl wird die Anhänger schauungen eine Thür offen lasse. Aus Bernsteins ganzen Aus- stand, glatt" abgelehnt worden, unter anderen hätten auch die einer solchen ad absurdum führen. Hoffentlich haben wir vor theo- führungen geht hervor, daß er die Absicht gehabt, die Partei auf Berliner Delegierten dafür gestimmt. Zur Bernstein- Debatte bemerkt retischen Auseinandersetzungen nun eine Zeitlang Ruhe. Der das Niveau einer bürgerlichen Reformpartei herabzudrücken. Schippel Redner, auf den theoretischen Teil derselben wolle er nicht einBorivärts" hat ja in dankenswerter Weise die Distuffiou nunmehr hat schon früher einmal seine eigenen Anhänger im Stich gelassen; gehen, denn er verstehe nichts davon und die meisten der Angeschlossen, so daß seine Spalten wieder für Kampfartifel frei werden. feine Stellung zum Militarismus ist verwerflich, die Bebelsche Abwehr wesenden wohl auch nicht.( Bustimmung.) Für die Resolution Bevel Redner hofft, daß uns die Theoretiker nicht sobald wieder belästigen, voll berechtigt. habe er auch nach Annahme des dritten Absages mit den anderen soust müsse man geradezu dazu übergehen, eine Strafe auf die Be- Dr. We y I hält ebenfalls die Worte Bebels gegen Schippel für Berliner Delegierten gestimmt, unter der ausdrücklichen Erklärung, hinderung der praktischen Parteiarbeit durch derartige Diskussionen gerechtfertigt in Anbetracht der Angriffe des letzteren auf hervor- daß durch den dritten Absatz nicht die Beteiligung an den preußischen zu setzen. Für das beste hält Redner es, die Herren Theoretiker in ragende Parteimitglieder in feinen" segrim"-Artikeln. Die beiden Landtagswahlen entschieden ist. Daß auch der Parteitag, entgegen folchen Fällen je nach Schwere des Vergehens zu 1, 2 oder 3 Jahren Richtungen in der Partei bedingen sich gegenseitig und schließen der Ansicht Bebels, diese Frage nicht für erledigt hielt, das gche Landagitation zu verurteilen.( Schallende Heiterkeit und Beifall.) Redner einander nicht aus; wir dürfen und sollen offen zugestehen, daß daraus hervor, daß die Landtagswahl Beteiligung auf die Tagesgeht dann auf die" Jsegrim"-Debatte ein. Er weist die geringschäßige beide Meinungen bestehen bleiben. Hier stehe er im Gegensatz zu ordnung des nächsten Parteitages gesetzt worden ist. Schippels Aeußerung Schippels über Wolfsversammlings- Beschlüsse mit Ent Robert Schmidt, der diese Meinungsverschiedenheiten wegdisputieren Aeußerungen zum Militarismus hätten für die Gegenwartt eine rüftung zurüd; gerade Schippel jei es gewesen, der seine ganze Carriere möchte. Die Resolution Bebel befürwortet nach dessen Worten die Bedeutung, fie seien Zukunftsmufit. Die Debatte über diejen von Volksversammlungsgnaden gemacht habe. Was die Sache selbst Bethätigung an den Landtagswahlen. Redner bespricht alsdann die Punkt habe vorwiegend den Charakter eines persönlichen Streites anbelangt, so ist Redner der Neberzeugung, daß unsere Ansicht über Parteiverhältnisse im Wahltreise. Der Arbeiter wird auch für zwischen Parteischriftstellern gehabt, und diese Auseinandersetzungen Das Milizsystem einer Entwickelung fähig sei, doch nicht in dem theoretische Fragen Interesse und Verständnis gewinnen, wenn es hätten deshalb feinen guten Eindruck gemacht. Es sei bisher in der Schippelschen Sinne. Unsere Agitation gegen den Militarismus gelingt, ihm die Sache in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Bartei nicht üblich gewesen, solchen Debatten eine persönliche Spite wird erst dami ihr Ende erreicht haben. wenn die letzte Kanone, die Nach einem Schlußwort des Genossen Robert Schmidt zu geben. Das hätte auch diesmal unterbleiben sollen. Der zweite Legte Flinte und der letzte Säbel in Pflug, Hade und Spaten weist der Vorsigende Wels auf die am kommenden Sonntag im Delegierte Rieg führt aus, er habe sich in der Abungewandelt seien.( Langanhaltender Beifall.) Schließlich referiert 26. und 27. Sommumal- Wahlbezirk stattfindende Flugblattverteilung istimmung über die Nesolution Bebel Bebel von seinen Mity Den Bericht der Lokalkommission erstattet Fischer. Er be= merkt unter anderem, im sechsten Streise fehlen uns noch immer einige größere Lokale. Wir würden dieselben bekommen, wenn die Arbeiter es sich streng zur Pflicht machen, zu Vergnügungszwecken teine gesperrten Lokale aufzusuchen. Mehrere Redner beklagen sich über ungerechtfertigte Aufnahme auswärtiger Lokale in die Lokalliste. Grashold berichtet hierauf über seine Thätigkeit als Mitglied der Brandenburger Agitationskommission. Er habe in seinem Bezirk Ost- und Westprignig 17 000 Stalender, 250 Broschüren über das Dresdener Urteil, 420 über die Zuchthausvorlage, 200 Protokolle, 222 März und 603 Maizeitungen und 200 Stück der neuen Liebknechtschen Broschüre verbreitet. Eingenommen habe er 400 wt., ausgegeben 365,50 M. Nunmehr wurden die Wahlen vorgenommen, deren Resultat gestern bereits mitgeteilt worden ist; dann berichtete Stroll kurz über den Provinzial- Parteitag und hierauf erfolgte die Berichterstattung über den Parteitag zu Hannover. 71 elegierten getrennt und gegen dieselbe gestimmt, weil in Mitleidenschaft wurden durch den Sturm die auf der Spree vor zug die Lehrlinge weden wollten, erhielten sie feine Antwort. In Ser dritte Absatz für die Beteiligung an den preußischen Landtags- Anker liegenden Schiffe gezogen. Die außergewöhnlich hohen Wellen Gemeinschaft mit dem Meister erbrachen sie die Werkstatt und drangen wahlen gedeutet werden könne, und auch aus Bebels Ausführungen trieben die Zillen gegen einander oder gegen die Pfosten, an denen so in die Stube über ihr ein. Diese fanden sie mit Kohlendunst hervorgehe, daß der Passus diese Deutung haben solle. Ernst als fie befestigt sind. Viele der Stahuführer mußten in der Nacht daran ganz angefüllt. Sturgner lag tot in seinem Bette, Hirschnid noch Dritter Delegierter berührt die Bernstein- sowie die Schippel- Debatte gehen, ihre Fahrzeuge sicherer zu verankern oder zu vertanen. lebend, aber bewußtlos vor dem Bett auf dem Fußboden. Ein Arzt und meint, es sei wünschenswert, daß sich die Parteigenossen weniger Von den Brücken flogen in den Abendstunden Duzende von Hüten ließ ihn in das Krankenhaus bringen, sein Zustand giebt nur wenig init theoretischen Auseinandersegungen als vielmehr mit praktischen ins Wasser. Der Sturm erreichte seinen Höhepunkt gegen 3 Uhr Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens. Das Unglück ist durch den Arbeiten befassen. Wenn Bebel auch wünschen möge, daß durch An- morgens. umgekommenen Sturzner verursacht worden. Dieser holte gestern nahme seiner Refolution die Landtagswahl- Beteiligung in Preußen ent Der große Spielerprozeß soll, wie ein Lokalblatt ausgerechnet abend, um den Schlafraum etwas zu wärmen, einen Blechkasten schieden sei, so sei das sein gutes Recht, aber die Wünsche Bebels hat, der Staatstaffe rund 60 000 m. tosten. Es sind 110 3eugen mit Kohlen aus der Werkstatt und schob ihn, nachdem er die Kohlen könnten für die Parteigenossen nicht maßgebend sein. Wir wollen vernommen worden, von denen etwa 60 von auswärts geladen angezündet hatte, in den Ofen, ohne das Abzugsrohr zu öffnen. nicht mit gegnerischen Parteien zusammengehen, deshalb habe Redner waren, teilweise aus dem Süden, teils aus England. Die Zeugengegen Punkt 3, aber für die ganze Resolution Bebel gestimmt, weil gebühren machen allein mindestens 10000 M. aus. Dazu kommen Anzeigers" berichtet: Seitdem der Bezirks- Anzeiger" die AbendAus Pankow wird uns über die Entenzucht des„ Lokal fie sich gegen den Bernsteinschen Standpunkt wendet. Die Dis- noch die Kosten der Sachverständigen( des Grafen Reventlow) und Ausgabe des Scherlichen Weltblattes begleitet, kann man in diesem fussion begann mit einer Rede Borgmanns, welcher ausführte: vor allem die nicht unbedeutenden Gerichtskosten. Es sei von großem Nutzen gewesen, daß der Parteitag die neueſten Produkt lupa tettblattes Geistestraft allerhand liebliche theoretischen Streitfragen gründlich erörterte. Unsere Theoretifer Durch feltene Geiftes gegenwart bewahrte sich vorgestern an Märchen finden. Bald feiert ein würdiger Pfarrer sein 50jähriges hätten gezeigt, daß sie auf der Höhe der Zeit stehen und der Ecke der Flottwellstraße und des Schöneberger Ufers ein dort Amtsjubiläum, das von den Spizen der Behörden durch eine kostdie Debatten hätten bewiesen, daß in unserer Partei eine beschäftigter Steinfeger vor schwerem Schaden. Ein Zug der Feuer- bare Bibel ins wahre Licht gerückt wird, bald ist in der bezirksgroße geistige Straft stede. Es sei zu bedauern, daß sich die wehr jagte nachmittags gegen 3 Uhr dort vorüber. Zwei Gespanne anzeigerlichen Phantasie das neue Postgebäude schon im Rohbau Delegierten in der Abstimmung über die Resolution Bebel getrennt hatten jene Stelle bereits passiert, als ein Steinfeger den Damm fertig und bald giebt es andere hübsche Geschichten, über die die haben. Rich hätte sich sehr wohl seinen Mitdelegierten anschließen überschritt. Da er den beiden Wagen nachblickte, so bemerkte er biederen Bankower Nase und Mund aufsperren. An den Stammtvejen, was die Chippel- Debatte betreffe, so wäre es beſſer ge- nicht, daß noch ein britter folate, und lief direkt in deffen Pferde wie es fit Enten wesen, wenn sich Bebel mäßiger ausgedrückt hätte. In der Sache hinein. Schon war er halb niedergerannt, als er rasch nach der wie vieles leichter es ist, in einer Millionenstadt Enten auffliegen und habe die feftklammerte. wurde welche ihm zu teil wurde, verdient. Ich komme nun- fagt der einige fünfzig Schritte mitgezogen, bis die Pferde zum Stehen find übereingekommen, der Redaktion des neuen Bezirks- Anzeigers" auf einen Punkt, der hier noch nicht be- kamen. Da er die Beine fest an den Körper gezogen hatte, so war die Pastorenbibel mit dem achten Gebot als Widmung zu verehren. rührt worden ist, nämlich die Wahl nämlich die Wahl des Parteivorstandes. er ohne jede Verlegung davongekommen. 10 Aner ist bekanntlich gegen eine verhältnismäßig nicht un bedeutende Minorität gewählt worden. Sollten legierten, vielleicht wegen Aners Auftreten auf dem Parteitage, unsere De gegen ihn gestimmt haben, so würde ich das bedauern. Obwohl ich in den meisten Fragen auf Auers Seite stehe, billige ich sein Auftreten in Hannover durchaus nicht, aber das ist kein Grund, gegen feine Wahl zum Parteisekretär zu stimmen, da er sich in diesem Amt durchaus bewährt und um die Partei ver- tonite. sient gemacht hat. Arendsee führt unter zeitweiser Unruhe Ser Versammlung aus, der Opportunismus sei durch die Führer in die Reihen der Arbeiter getragen. In der Berliner Geivertschaftskommission seien ausgesprochene Socialdemokraten einer Meinung mit Döblin und Tischendörfer. Redner polemistert gegen Die Aeußerung Dr. Davids auf dem Parteitage, wo derselbe die Tarifgemeinschaft als jociale Errungenschaft bezeichnete. Redner Nach lurzer Geschäftsordnungs- Debatte wird um 12 Uhr die Diskussion und damit die Verjamunlung geschlossen. Lokales. Das Wahlfomitee des 15. Kommunal- Wahlbezirks( um faffend die Stadtbezirke 109-113) beruft zu heute, Donnerstag, abends 8½ lhr, im gofal des Herrn Brüder, Waldemarstr. 15, the öffentliche Wählerversammlung ein, in der Stadtv. Bernhard Bruns über die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen referieren wird. Zahlreiches Erscheinen erwartet Das Komitee. Achtung! Heute abend 812 Uhr findet im großen Saal der Norddeutschen Brauerei, Chausseestr. 56/57, eine öffentliche Kommunalwähler Versammlung für den 40. Wegirt statt. Die Tagesordnung lautet:„ Warum fann fein Wähler freijinnig wählen?" Der Kandidat der Freisinnigen ist brieflich eingeladen. Zahlreichen Befuch erwartet Das Wahlkomitee. Freie Volksbühne. Die Generalversammlung des 2. Quartals ist heute abend 82 Uhr in Cohns Festsälen, Beuthstraße, im großen Saal. Die Vorstellung der 6. Abteilung„ Goethes Faust" findet am Sonntag 24 Uhr im Carl Weiß- Theater statt. Die Erstaufführung von May Dreyers Drama Winterschlaf" für die 1. Abteilung folgt am 5. November im Ostend- Theater. Arbeiterrisiko. Gestern früh stürzte beim Abbruch des Hauses den Hof hinab und erlitt so schwere Verlegungen, daß er bereits auf Brumenstr. 24 der Arbeiter Ernst Kranewitz aus dem 4. Stock auf dem Wege nach der Charité starb. junger Mann erschossen, dessen Persönlichkeit nicht feſtgeſtellt werden Jm Victoriapark hat sich in der vergangenen Nacht ein Durch Ausgleiten verunglückt ist gestern nachmittag um 1 Uhr die 63 Jahre alte Ehefrau des Zimmermanns Kuhmei aus der Fruchtstr. 53, als sie ihrem Manne nach der Pazenhofer Brauerei das Mittagessen gebracht hatte. In der Landsberger Allee fiel fie hin und brach sich den rechten Unterschenkel. Die Verunglückte wurde nach der Rettungswache 1 in der Frankfurter Allee und von dort gebracht. mit einem Lückschen Wagen in das Krankenhaus am Friedrichshain " Die Versorgung der Vororte mit Berliner Gas wird immer weiter ausgedehnt. Es wird jetzt beabsichtigt, auch den nördstädtischen Gaswerten zu liefern. Zu diesem Zweck würde von der lichen Vororten Dalldorf, Waidmannshust und Hermsdorf, falls sie einen hinreichend hohen Absatz zusichern können, Gas aus den städtischen Gasanstalt in der Müllerstraße eine Leitung nach den genannten drei Orten geführt werden. Krankenkassen Vorstände. Hiermit machen wir nochmals auf die am 27. Oftober abends 81/2 Uhr in der„ Ressource",-Kommandantenstr. 57, stattfindende Versammlung aufmerksam. Die Neuner- Kommission der Berliner Krankenkassen. In Vermischtes. " Attentat auf einen Reisenden. Die Allg. 8tg." meldet aus Lengenfeld i. Erzgebirge: Gestern nachmittag um 4 Uhr wurde der Reisende Fröhlich aus Leipzig im Restaurant Bur Post", als er sich Feuerbericht. Ein größerer Dachstuhlbrand alarmierte Mitt ein Glas Bier geben ließ, von einem Arbeiter, anscheinend einem woch gegen Abend verschiedene Löschzüge nach Alte Jakob- Czechen, durch elf Messerstiche niedergestochen. Der Schwerverletzte straße 134. Hier stand ein großer Teil des Dachstuhles vom mußte sofort ins Krantenhaus gebracht werden. Nur mit Mühe linken Seitenflügel in Flammen, wobei eine Reihe von Boden- tomte die umstehende Menge zurückgehalten werden. Der Attentäter lammern mit Juhalt eingeäschert wurden. Zwei von der Dampf- ist verhaftet. prize des 18. Zuges gespeiste Zeitungen hatten über eine Stunde Wajjer zu geben, bevor die Gefahr beseitigt wurde. Weitere Alarmierungen erfolgten nach Charlottenitr. 8. interfeld Straße 22 und Blumenstr. 69, doch handelte es sich in diesen Fällen um ganz geringfügige Anlässe. Aus den Nachbarorten. Treptow- Baumschulenweg. Heute abend findet im Lofal von Mehse eine öffentliche Parteiversammlung statt, in welcher Genosse Gerisch einen Bericht über den Parteitag geben wird. Außerdem Abrechnung des Bertrauensmannes und Neuwahlen sämtlicher Partei Aemter. = Das telequartiert. Am 24. Ottober, von dem hier gestrandeten Schoner Christiane", Kapitän Helberg, drei Personen durch das Rettungsboot der Oststation gerettet. Heftiger Nordweststurmi. Ant 24. Of tober von dem hier gestrandeten russischen Schoner, Toivo", Kapitän Sjoeblom, acht Personen durch das Rettungsboot der Station gerettet. Rettungsstation Dranske telegraphiert: Am 20. Oftober von dem bei Goos gestrandeten schwedischen Schoner Cito", Kapitän Hansson, 4 Personen durch den Raketenapparat der Station gerettet. wird vermißt. *) Weizen Marktpreise von Berlin am 24. Oftober 1899 nach Ermittelungen des fgl. Polizeipräsidiums. D.- Str. 15,40 14,60 Schweinefleisch Roggen Futter- Gerste Safer gut " 1 kg 15,30 14, Stalbfleisch 1,60 1,10 1,80 1, " 14,30 12,80 Sammelfleisch 1,60 1" 15,20 14,60 Butter 2,80 2, " mittel " " 14,50 13,90 Eier 60 Sfid 4,80 2,80 gering 13,80 13,20 Karpfen " 1 kg 2,20 1,20 Richtstroh Den 2,80 1,20 " " 2,60 1,20 " 40, " " 1,80 1, 50, 25,- Barsche 1,80 0,80 " 70, 30, Schleie 2,80 1,20 6, Bleie 1,60 1,20 Strebje per Schock 1,40 0,80 12,-2,50 1,20 1, Gren +) Speisebohnen †) Linsen " 4,32 3,82 Aale 7,10 4,- Zander 25, Hechte HEITTT. Startoffeln, nene Rindfleisch, Kente 1kg do. Bauch *) Ermittelt pro Tonne von der Centralstelle der Preuß. Landwirt schaftskammern Notierungsstelle und umgerechnet vom Polizeipräsidium für den Doppel- Centner. †) Kleinhandelspreise. gemeldet wird, Mittwoch früh das aus Groningen mit KartoffelAn der Westküste von Jütland strandete, wie aus Harboöre Rummelsburg. Heute abend 8/2 Uhr findet in Weigels ladung nach Zaurvig bestimmte holländische Schiff„ Morgenstern". Lokal, Türrschmidtstr. 45, eine Wolksversammlung statt. Auf Die Bejagung, welche nach den Schiffspapieren aus 4 Man bestand, der Tagesordnung steht der Streit der Kutscher auf den Norddeutschen Eiswerken und die Stellung der Einwohner Rummelsburgs hierzu. wurde ein Wohnwagen einer Komödiantentruppe im Augenblicke vom Eisenbahnunglück. In der Nähe der Station Wallerberg Die Charlottenburger Stadtverordneten Versammlung Vorgebirgsbahnzug erfaßt, als der Wagen über das Gleis fahren nahm gestern abend vor Eintritt in die Tagesordnung Stenntnis von wollte. Der Wagen wurde vollständig zertrümmert, und die darin Eine Maner um uns bane! Im fortschrittlichen Verein vor dem Tode ihres Mitgliedes Rentners Karl Schulz. Die Stadt- befindlichen Insassen wurden mehr oder minder schwer verletzt. dem Halleschen Thor hielt vorgestern abend, wie bürgerliche Blätter verordneten ehrten sein Andenken durch Erheben von den Sigen. melden, der Landtags- Abgeordnete und Stadtverordnete Streitling Auf den Van des Ausstellungsgebäudes der Secession einen Vortrag über das Thema:" Die Regierung und die Stadt berief sich eine Petition des Schmiedemeisters Busch um nachträgliche Berlin". Wir entnehmen dem Bericht die folgende höchst bemerkens Genehmigung eines Banes in der Kaiserin Augusta- Allee. werte Stelle:... Dann kam die Verbreiterung des Gesuch wurde nach levhaften Grörterungen einem Ausschuß von Schloßplages, ein Wunsch des jetzigen Kaisers, die schließlich neun Mitgliedern überwiesen. Es folgte darauf die Verlejung statt der angenommenen 3/2 Millionen 6/2 Millionen Mart gekostet einer Tangen Reihe von Anfragen und Anträgen aus hat. Und jetzt soll sich nun doch das Projekt verwirklichen, auf dem der Mitte der Stadtverordneten, die wohl nieist mit Schloßplay vor dem Schlosse eine 12 Meter breite Rampe anzulegen. Rücksicht auf die bevorstehenden Wahlen gestellt waren. Dieses Projekt sei teine Vermutung mehr, es hätten bereits Berhaud- Die Angelegenheit des Brandes des Kohlenlagers der lungen mit dem Hofmarschallamte stattgefunden und dieses habe Gasanstalt II fand dadurch seine schnelle Erledigung, daß der gedroht, im Falle der Nichtzustimmung der städtischen Behörden auf Steferent, Stadtverordneter Rost o d beantragte, angesichts der BeGrund einer alten aufgefundenen Karte den Schloßbezirk für einen dentung des Falles die Mitteilung des Magistrats zur Kenntnis zu pigenen Gutsbezirt zu erklären und eine hohe Mauer nehmen, sie aber zur Prüfung der ganzen Sachlage einem Ausschuß um denselben zichen zu lassen. Damit würde allerdings dieser Guts- von neun Mitgliedern zu überweisen. Der Antrag wurde ohne bezirk dann auch für seine eigene Wasserleitung, Kanalisation ze. zu Debatte einstimmig angenommen und in den Ausschuß die Stadtjorgen haben, aber die Verkehrsverhältnisse erforderten in jedem Falle verordneten Dr. Frank, Gleim, Dr. Jaffé, Rostock, Wöllmer, dann eine Niederlegung des Roten Schlosses", was wieder Millionen Dr. Crüger, Scholz und Ströhler gewählt. erfordert. Produktenmarkt vom 25. Oftober. Die Umsätze waren un Der große Fabrikbrand, der Dienstag auf dem Grundstück bedenteng. Die Preise für Brotgetreide fonnten am Frühmarkt ihr gestriges Wir sind gewiß nicht für Verkehrshindernisse eingenommen. Aber in diesem Falle finden wir, daß die angebliche Drohung des Hof Gutenbergstr. 3 in Charlottenburg wütete, hat leider mehrere Niveau schwach behaupten, nur Dezemberweizen war auf Realisationen gemarschallamtes, eine hohe Mauer um das Schloß zu ziehen, außer- Salewsky, der in der Nähmaschinenfabrik von Stoschke u. Ko., in zu haben, erstgenannter Artitel namentlich für spätere Lieferungsfristen Menschenleben zum Opfer gefordert. Der 21 Jahre alte Arbeiter brückt. Mittags waren Weizen und Roggen durchweg 0,25-0,50 M. billiger ordentlich viel für sich hat. Dieſe Mauer, für die ja im fernen Often unserer Hemisphäre ein Vorbild vorhanden ist, gäbe selbst in welcher das Feuer zum Ausbruch kam, beschäftigt war, vermochte weichend. Safer wurde wenig gehandelt. Rüböl zog auf einige Kommiſſions: dem Falle, daß die Stadt nicht den Wuth fände, das Schloß von sich nicht zu retten. Wir hatten schon gestern mitgeteilt, daß der fäufe 0,10 M. an. Sein gänzlich verkohltes Gerippe Amt Spiritusmarkt dauerte die Hauffebewegung fort. 70er loco der städtischen Kanalisation und Wasserleitung abzusperren, eine unglückliche vermißt worden war. geradezu prachtvolle Illustration der heutigen politischen Zustände ab. wurde von der Feuerwehr bei den Aufränmungsarbeiten an einem 30g heute um 1,20 m. an und stellte sich auf 46,50. Termine wurden nach Recht erfreulich ist es, daß auch bürgerliche Kreise die von Fenster liegend gefunden. Wahrscheinlich war der Aermste bei wie vor fast gar nicht gehandelt. Herrn Kreitling bekannt gegebene„ Drohung" sympathisch begrüßen. feinem Bersuch, sich zu retten, infolge des Rauches ohnmächtig ge- Amtlicher Bericht der Direktion. Zum Verkauf standen: 522 Rinder, So meint die" Bolts- 3tg.":" Die Mauer um den neuen Gutsbezirk, worden. Als nach Ausbruch des Brandes die Arbeiter und Arbeiterinnen 1656 Kälber, 2231 Schafe, 9465 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Bfund in welche, wie wir annehmen, das Kaiser Wilhelm- Denkmal und auf den Hof geflüchtet waren, erscholl plötzlich der Ruf:„ Es sind noch Leute oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mart( beziehungsweise für 1 Bfund der Neptunbrunen eingeschlossen werden würden, hätte den Vorzug, sleffe, Stier und Strahl, durch das Umsichgreifen des Feuers der Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 00; 0) mäßig genäytte junge und gut oben!" Es war entdeckt worden, daß drei Schleifern, den Arbeitern in Pf.): Für Rinder: Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten die bei bestimmten Festlichkeiten durchgeführten umfangreichen Abgenährte ältere 00-00; d) gering genährte feden Alters 00-00. legenheiten Hunderte von Schutzleuten und Geheimpolizisten ander- zur Stelle, man hatte sie zu alarmieren vergessen. Natlos rannte a) vollfleischige Höchsten Schlachtwertes 00-00; b) mäßig genährte jüngere perrungen zu vereinfachen. Infolgedessen könnten bei solchen Ge- Rückzug abgeschnitten worden war. Die Feuerwehr war noch nicht ausgemäſtete und ältere ausgemästete 00-00; c) mäßig genährte junge und gut weitig disponibel bleiben und die Sicherheit von Denkmälern und alles hin und her. Krahl wurde indessen auf dem Hofe sichtbar. Er und gut genährte ältere 00-00; c) gering genährte 48-52. Färsen und Einwohnern in den von dem Gutsbezirk weit abgelegenen Straßen hatte glücklich den Weg über die Treppe hinab, deren Geländer be- Kühe: a) vollfleischige, ausgemäftete Färsen höchsten Schlachtwerts 00-00; erhöhen helfen." reits glühte, gefunden und sich, ohne allzu schwere Brandwunden b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren davonzutragen, durchgeschlagen. Stier und stlesse erschienen in der 00-00; c) ältere ausgemäſtete Stühe und wenig gut entwickelte jüngere Höhe des 3. Stockwerts inmitten der Flammen. Stier versuchte an ühe und Färsen 00-00; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 48-50; e) gering genährte Kühe und Färsen 44-46. Stälber: a) feinste Mast der Wafferrinne hinabzuklettern. Ueber ihm stand Klesse und rief tälber( Bollmilchmast) und beste Saugfälber 76-78, b) mittlere Maſttälber um Hilfe. Das währte einige Sekunden. Dann plöglich sprang und gute Saugtälber 73-75, c) geringe Saugfälber 66-70, d) ältere, gering Selesse ab. " Ob die Mitteilung, welche der Stadtverordnete und Landtags: schlugen schwer auf einen unten lagernden Kohlenhaufen auf. Klesse Mafthammel 61-64, b) ältere Masthamuel 53-573 Im Fallen riß er den Stier mit sich hinab. Beide genährte Freffer 44-49. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Abgeordnete Kreitling über Verhandlungen wegen Ausgestaltung des fam bei seinem Todessprung gut weg, er trug mur unbedeutende Sammel und Schafe( Merzschafe) 44-50, d) Holsteiner Niederungsföniglichen Schloſſes in einer Wählerversammlung gemacht hat, im Verlegungen davon und konnte nach seiner Wohnung gebracht schafe( Lebendgewicht) 24-30. übrigen zutreffen, kann dahin gestellt bleiben. Schweine a) bollfleischige ber feineren werden. Stier wurde durch Wagen der Unfallstation nach Bethanien, Raffen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren 48. aber ist, daß seine Behauptung, es solle für den Fall des Scheiterns Krahl in das Charlottenburger Krankenhaus gebracht. Ueber die b) Stäfer 48-49, c) fleischige 46-47, d) gering entwideite 43-45, e) Sauen solcher Verhandlungen auf Grund einer alten aufgefundenen Karte ber Schloßbezirk zu einem eigenen Gutsbezirk erklärt werden, den Ursache des Feuers wird berichtet, daß der Arbeiter Mathes, der Verkauf und Tendenz. Vom Rinderauftrieb blieben etwa Thatsachen nicht entspricht. Denn das Schloß gehört schon jetzt in schwere Brandwunden erlitten hat, Petroleum, das zum Schleifen 250 Stück unverkauft. Der Kälberhandel gestaltete sich ruhig. Bei den fommunaler Hinsicht nicht zur Stadt Berlin, bildet vielmehr einen Verwendung finden sollte, über offenem Feuer, und nicht, wie es Schafen fanden 300 Stück Absazz. Der Schweinemarkt verlief bei der Kommunalbezirk für sich. Wenn von einer alten Starte die stede ist, so geschehen sollte, im Dampfbade gewärmt habe, wobei die ver noch in Geltung stehenden Sperre langsam, wird aber voraussichtlich geräumt. dürfte es sich darum gehandelt haben, die nicht zweifelfreie Grenze dieses Arbeit in der gefährlichen Weise verrichtet wurde, ist nicht zu er hängnisvolle Explosion erfolgte. Auf wessen Veranlassung diese Schloßbezirts gegenüber dem Gemeindebezirk Berlin festzustellen. Dies gilt namentlich von der Abgrenzung des Schloßbezirks gegens sehen. 09 über den ihn umgebenden Straßen und Plätzen. " Die offiziöse Schweinburgsche Politische Korrespondenz" sieht fich, was immerhin beachtenswert ist, veranlaßt, in dieser Angelegenheit die Meinung ihrer Futterherren zum besten zu geben. Sie schreibt: Diese Richtigstellung ist an sich höchst nebensächlicher Art, jedoch dadurch beachtenswert, daß sie die von Herrn Kreitling gegebenen Aufschlüsse an sich unwidersprochen läßt. Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 25. Oftober 1899. 40-43. : Bullen: Witterungsübersicht vom 25. Oftober 1899, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer stand mm Wind: richtung 767 NW 765 ABN Windstärke Wetter Temp. n. C. 5° 4° R. Stationen Barometer stand mm Wind richtung Windstärke Wetter 6Schnee Zemp. n. 6. Der im Krankenhause Bethanien eingelieferte Meister der Schleiferei Paul Matthes und der im städtischen Krankenhause au Charlottenburg untergebrachte Lehrling Krahl find in der Nacht zu gestern ihren schweren Brandwunden erlegen. Bei beiden war die Hoffnung auf Erhaltung des Lebens von vornherein angesichts der Ewinemde. 760 NW 6heiter 6 Haparanda 7470 großen Ausdehnung der verbrannten Hautfläche äußerst gering. Hamburg 4h16.bed. 6 Petersburg Berlin Durch Kohlendunft vergiftet sind in der vorbergangenen Nacht wiesbaden 772 45lb.bed. 5 Sort zwei Klempnerlehrlinge auf dem Grundstück Dandel- München 771 23 2wolfenl 4 Aberdeen 5 bedeckt 7 Paris mannstraße zu Charlottenburg. Der Klempnermeister Franz, Wien 767 NW 35lb.bed. 7 Der Sturm, welcher in der Nacht zum Mittwoch die Berliner der Eigentümer des Hauses, hatte zwei Lehrlinge, den Wetter Prognose für Donnerstag, den 26. Oftober 1899. fiberraschte, hat mit einem Male der farbigen, herbstlichen Blätter- 17 Jahre alten Eugen Kurzner und den 16jährigen Walter Teils heiter, teils wolfig bei mäßigen westlichen Winden, etwas älterer pracht an Baum und Strauch ein Ende bereitet. Nur noch die spät Hirschnick. Diese schliefen in einem Raume über der Werkstatt. Als Nacht und steigender Tagestemperatur; teine erheblichen Niederschläge. grünenden Akazien und Platanen trozen den rauhen Winden. Sehr gestern morgen um 6 Uhr die Gesellen kamen und durch den Klingel Der Fernsprechverkehr mit Angermünde, Eschwege, Geesthacht, Guoien, Groitsch, Großalmerode, Güzkow, Jarmen, Jever, Kosten ( Bezirk Bojen), Lehrte, Mogilno, Mrotschen, Schüttorf, Strelno, Tessin( Mecklenburg) und Waren ist eröffnet worden. 7380 767 767 77290 Regen 5 bedeckt 3bedeckt 2Nebel 2 Berliner etterburea Achtung! Oeffentliche Achtung: Kommunalwähler- Bersammlung für den 3., 6. und 7. Bezirk 8nd indi Spandau. Unserm Freund und Kollegen zu seinem ein 9999 mal donnerndes Lebehoch. Achtung, Maurer! Vor einigen Tagen ist plötzlich der berg verstorben. Diejenigen Kollegen, Typographia Paul Schüller Maurer Paul Freier- Friedrichs- Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schriftgiesser. welche in den legten Tagen mit bem Mitgl. des A.-S.-B. Dirigent: Fr. Pieth. D Verstorbenen zufammen auf dem Bau Sonntag, den 29. Oktober, in Louis Kellers Festsälen, britford tum adsl Koppen- Strasse 29: gearbeitet haben, werden von den Angehörigen dringend ersucht, diesen Bau und auch ihre Adresse an der unter: zeichneten Stelle anzugeben. zehnjährigen Werkstatt- Jubiläum am Freitag, den 27. Oktober, abds. 8% Uhr, im Lokal Die Kollegen der Fassfabrik F. Wördel. des Herrn Köhler, Teltowerstr. 38. mages Ordning: latinidhi 1. Die bevorstehende Stadtverordneten Wahl. Referent Kandidat Verein deutscher Schuhmacher Schuhmachermeiſter Carl Lankow. 2. Distuffion. Todes- Anzeige. 211/5 Zahlreichen Besuch zu dieser wichtigen Bersammlung erwartet Das Wahlkomitee. Achtung! 15. Kommunalwahl- Bezirk, umfassend die Stadtbezirke 109-113.se Hente, Donnerstag, den 26. Oftober, abends 8/2 Uhr, im Lokal des Herrn Brüder, Waldemarstr. 75: Hopi sonid Oeffentlicher oder Kommunalwähler- Versammlung. UdTages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten Wahlen. Referent Stabto. Bernhard Bruas. 2. Disfuffion. mislims in Barteigenossen! Agitiert für zahlreichen Besuch dieser Versammlung. Das Wahlkomitee. 215/16 16. Kommunalwahl- Bezirk. Am Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr, im ,, Mest Palast", Alexandrinenstraße Nr. 110: " Kommunalwähler- Bersammlung Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Kommunalwahlen. Referent Th. Metzner. don 113/ 9* Das Komitee. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Am Sonntag verstarb nach kurzem Krantenlager im Alter von 35 Jahren unser langjähriges, treues Mitglied 170/16 der Schuhmacher Gustav Scheubach. Donnerstag, nachmittags 3/2 Uhr, Die Beerdigung findet hente, vom Krankenhause Am Urban aus statt und ersuchen wir die Kollegen, fich recht zahlreich an derselben zu bes teiligen. Die Ortsverwaltung. Danksagung. Lohnkommission der Maurer Berlins. Grenadierstr. 33. Eckdestillation. Vokal- u.Instrumental- Konzert unter gefl. Mitwirkung des Frl. Joseph( Harfe) sowie namhafter Solisten. die bund dinde Anfang präcise 6 Uhr. Eintrittspreis 40 Pf., an der Kasse 50 Pf., Kinder 10 Pf. Liedertexte gratis. Herren, welche daran teilNach dem Konzert Tanz. nehmen, zahlen 50 Pf. nach. in beiden Sälen: Billets sind zu haben im Bureau des Vereins Berliner Buch große drucker, Ritterstr. 88, und im Setzersaal des„ Vorwärts", Beuthstr. 2. Der Vorstand. Beabsichtige mein altes, rentables Geschäft, sichere Existenz, nach: weislich großen lujah, Räumlichkeiten, anschließende Woh 66/7 nung, besonderer Umstände halber preiswert zu verkaufen. Vermittler verbeten. 3946) Emil Heinecke, Berlin O., Friedrich- Karlstraße 11. Hizbirodit Bittebin Für die zahlreiche Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes, dind out more fowie für die reiche Krangipende fage ich allen, insbesondere den Kollegen optim lesen! der Firma Auerbach, Grünauerfte. 17, Gine be- Echweizer Uhrenfabrik und für den erhebenden Gesang neinen herzlichsten Dank. 4076 Witwe Therese Matré. Orts- Krankenkasse der Gürtler. Die 5. Abänderung zu dem Statut § 54 Biffer 12 tritt mit dem heutigen Tage in Kraft. 118/18 Berlin, den 26. Oftober 1899. Der Vorstand. Kneiff. 20. Kommunal- Wahlbezirk die Stadtbezi adung umfassend die Stadtbezirke 145, 146, 147, 148, 150, 151 und 201. 3 Deffentliche Kommunalwähler- Versammlung am Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8%, Uhr im ,, Englischen Garten", Alexanderstr. 27 c. ( unterer Saal.) Tages: Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Referent Dr. Friedeberg. 2. Disfuffion. Zahlreichen Besuch erwartet Achtung! 38. Kommunalwahl- Bezirk. 215/15 Das Wahlkomitee. ! Charlottenburg! dentende möchte eine neue billige Uhr in Silber und Metall in den ver: schiedensten Arbeiterfreisen und sonsti gen Vereinen einführen. Wiederverkäufer hohe Provision. Reflektanten mit guten Referenzen möchten sich brieflich unter Chiffre C. 5 b. d. Expedition des„ Vorwärts" melden. 4146* Täglich frisch ausgeschlachtet: 25, 30, 40 Pf., Hirschfleisch Blatt 50 Bi Sderbrucher Gänse 50 u. 55. Kaninchen 70; Hasen, Hühner, Enten, Tauben. A. Ritschl, Dresdenerstr. 61. Soeben wieder eingetroffen: MAGGI Am Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8½ Uhr, in den Heute Donnerstag, Original- Fläschchen zu 65 Pf. Humboldt Sälen", Hussitenstraße 40: sday Oeffentliche Gröffnung des Kommunalwähler- Versammlung. 1. Internationalen Tagesordning: 1. Hat die Arbeiterschaft ein Interesse an einer Vertretung in den ftädtischen Verwaltungsförpern? Referent Stadtv. Borgmann. 2. Dis Um zahlreiche Beteiligung an dieser Versammlung ersucht Das Wahlkomitee. tuffion. 220/12 Achtung! Achtung! Wähler des 40. Kommunal- Wahlbezirks. Mass Geschäfts für elegante Herren- u. Knaben- Garderoben H. Rosenthal Donnerstag, den 26. Oftober, abends 8½ 1hr, im Saale Kantstr. 56, madder Norddeutschen Brauerei, Chauffecftr. 56/57: Ceffentliche 2.Haus der Wilmersdorfer straße. zum Würzen der Suppen, wenige Tropfen genügen. G. Bethge, NW., Stromstr. 39. werden zu 45 Pf. und die zu 1,10 M. zu 70 Pf. mit Maggi nachgefüllt. 351 W Knabenanzüge u. Baletots, Mädchenkleider Mäntel preisw. 2016* 0. Hoffmann, Veteranensir. 14. Freie Volksbühne. General- Versammlung hente abend 8% Uhr, in Cohns Festsälen( gr. Saal), Beuthstrasse No. 19. Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht und Bericht der Revisoren event. Neuwahl eines Revisors. 2. Diskussion und Verschiedenes.( Mitgliedskarte legitimiert.) Voranzeige: Das Winterfest des Vereins findet am Sonnabend, den 18. November in Kellers Festsälen statt. Billets können nur in beschränkter Anzahl ausgegeben werden. Man versehe sich daher rechtzeitig mit Einlasskarten. VI. Abteilung: Sonntag 2 Uhr, im Ostend- Theater: Goethes Faust I. Pünktliches Erscheinen ist dringend erforderlich. Sonntag, den 5. November, 1. Abteilung, im Ostend- Theater: ilots Winterschlaf von Max Dreyer.d ri Mitwirkende Gäste: Herr Adolph Klein vom Lessing- Theater. Herr Pauly vom Schiller- Theater, Herr Biensfeld vom Deutschen Theater, Fr. Elise Pank vom Deutschen Theater. 231/11 Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Arbeiter- Bildungsschule. ktober Am Sonntag, den 29. Oktober, abends 7 Uhr, in den ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20: 2 Vortrag von Frau Dr. Zepler über: Henrik Ibsen. Nach dem Vortrag: Gemütliches Beisammensein u. Tanz. Eintritt 10 Pf. Garderobe 10 Pf. 5/7 Achtung! Zimmerer. Achtung! Sonnabend, den 28. Oktober, in C. Blaurocks ,, Gasthof zum Nordstern" H. Grupes Tanz- Institut, sur seier des vierjährigen Bestehens der Zahlstelle Pankow Annenstr. 16( früher Klubhaus). Sonntags- Kurius per Monat 3 M., Dienstagabend Murius p. Monat 4 M. Säle und Vereinszimmer für Ver fammlungen n. Festlichkeiten.[ 26049* Empfehle allen Freunden u. Bekannten und gr. Speisegeschäft. Reich: mein Weiss-, Bayrischbier haltiges Frühstück von 30 Bf., Mittag unit Bier 50 f. sowie Abendtisch à la carte von 30 f. an. 2 Bereinszimmer Kommunalwähler- Bersammlung Schelegante Serren Anzüge to get me Tages Ordnung: nach Maß von 26 M. an. mit atavier für 20-30 Verjonen. 1. Warum kann fein Wähler freifinnig wählen? Referent Hohelegante Winterpaletoto Dr. C. Freudenberg. 2. Freie Distuision. 220/11 Wähler der 3. Abteilung! Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es Pflicht aller Wähler, gleichgültig, weicher Barteirichtung an gehörend, zu erscheinen. Wir wollen, daß die Wähler Gelegenheit haben, sich über die Ansichten der beiden kandidaten Klarheit zu verschaffen. Der Kandidat der Freisinnigen, Herr Architekt Lenz, ist brieflich eingeladen. Um zahlreichen Besuch bittet Das Wahlfomitee. Charlottenburg. nach Maß von 28 M. an. Beinkleideri. wolleyen Stoffen nach Majz von 6 M. 50 Pf.an. Nur durch Massenabsatz, Kassa- Ein- und Verkaufist dieses möglich. Die Anzüge u. Paletots werden nur von erstklassigen Werkführern schnitten und stets egaft ver arbeitet. Am Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 1hr, in der der Neuzeit entsprechend zugeGambrinus- Brauerei, Wallstr. 94: Partei- Versammlung Tages Ordnung: 1. Bericht der Delegierten vom Parteitag. 2. Disfuffion. 3. Bericht der Bertrauenspersonen, der Lokalkommission, der Zeitungsfommission und Neuwahl derselben. 4. Wahl von Delegierten zur Kreisfonferenz. Da die weibliche Vertrauensperson in dieser Versammlung auch ge: wählt wird, ersuchen um rege Beteiligung der Frauen 204/13 Die Vertrauenspersonen. gutsizens. Bolle Garantie des Jeder Besuch ist lohnen ohne Kaufzwang. Einzig und allein Kantstr. 56, 2. H. Stramm, ieft., Ritterstr. 123. Blujen- Fabrik alle Gewerke. für Billigste Fabritpreise. 510 en gros- en detail. Louis Rosenthal, C., Alexanders, 63( male Bleronberg) Aleranderpl.) Specialität für Beruis und Schutzbekleidung. Uhren u. Goldwaren Y neueste Muster, billigste Preise. Goldene Damen- Uhren v. 16, 20, 25 M. etc. Silberne, Nickel, Stahl- Uhren [ 16609* 9, 12, 15 M. etc. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Internationales G. Wagner di( Zahlstelle Berlin.) Am Sonntag, den 29. Oktober, vormittags 10 Uhr, in Kellers Festsälen, Koppenstraße 29: Mass- Geschäft. Skalitzerstr. 126, nahe Kottb. Thor. Reparaturen gut u. schnell. B. Günzel, Lothringerstr. 52. Specialität: Porträts General- Dersammlung. Manjalie, Wary 20, in eigarrenſpiyen, Pretjen, Nadeln, Brochen, knöpfen, Bitſten 00-00 Tagesordnung: 0000 5 Raffenbericht des Nendanten. Bericht des Vorstandes, der Bezirksleiter, ber Werkstatt Kontrollkommission und des Arbeitsvermittlers. Wahl eines Ausschußmitgliedes. Verbandsangelegenheiten.oun sp Eintritt nur mit Mitgliedsbuch. Um zahlreiches Ericheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Maurer! ( 923502) sinm 277/6 thing Für die Verbandsmitglieder der Vororte Berlins finden an folgenden Tagen 5 gr. Maurer- Versammlungen ind ftatt. Tages- Ordnung in allen Versammlungen: 1. Werden auf den Bauten die Vertragsbestim mungen bezüglich der Beschaffenheit der Banbuden, Aborte und täglichen Arbeitszeit innegehalten? 2. Diskussion und Gewerkschaftliches. Donnerstag, den 26. Oftober, abends 8 Uhr: In Tegel im Wirtshaus zum Tannenwäldchen in Waidmannsluft. Jn Friedrichsfelde im Lokal Wilhelmstraße 10. Ju Reinickendorf im Secpart, Marfstraße 1-2. Freitag, den 27, Oktober, abends 8 Uhr: Jn Tempelhof bei Gerth, Dorfstr. 18. Ju Steglitz bei Schellhase, Ahorustraße 15a. Die Wichtigkeit der Tagesordnung gebietet das Erscheinen aller Ver: bandsmitglieder. Die Verbandsleitung. 137/4 focialistischer Führer,* Bildern u. dg., fowie jebe Drechslerwaare u. Repar.( Man verl. Preisturant. Max Kliems Fest- Säle, colle sid suit Hasenheide 13, 14, 15. Bur Mitteilung, daß ich meinen neuen Festsaal, Sasenheide 13, circa 1500 Persone fassend, am 1. Weihnachtsfeiertag eröffne. Stelle den jelben den geehrten Bereinen, Gesellschaften 2c, auch Sonntags zu Festlichfeiten zur Berfügung. Gleichzeitig empfehle meine übrigen Festfäle zu Ber fammlungen und seitlichkeiten jeder Art. Der Totensonntag, sowie einige Sonnabende find noch zu vergeber:.[ 29240] Max Kliem. Ordo Meiner werten Kundschaft zeige hiermit an, dass ich mein bisheriges Societätsverhältniss gelöst und mit dem 15. Oktober Berlin SO., Neanderstrasse 5, allein einen Buchdruckerei des Vereins der Zimmerer Berlins: * Stiftungs- Fest.* Festrede: Kamerad E. Obst. Näheres siehe Plakate in den Zahlstellen. Atung! Das Komitee. 2576 Achtung! Mitglieder der Gentral- Krankenkasse der Maurer 2. Verwaltungsstelle Berlin. Am Sonntag, den 29. Sktober, vormittags 10 Uhr, in Pasteurs Salon, Inselstraße 10: Ordentliche Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Raffen und Revisionsbericht vom 3. Quartal. 2. Jnnere Kaffens angelegenheiten. 149/6 Mitgliedsbuch legitimiert. TSUP 3. A.: P. Hoffmann. Männer- Vortrag morgen, Freitag, 27. Ofibr., abds. 81/2 Uhr, bei Hoffmann, Alexanderstraße 27 c, über: Geschlechtsleiden. Der Vortrag wird in Vichtbildern vom prakt. Natur cbur heilfundigen Grundmann ertlärt. Für 20 Pfennig Eintritt 1 Broschüre. ouis ofDer Vorstand des B. V. für Naturheilkunde. Geschäftsstelle Magazinstraße 17. Erfunden von dem Geheimen Sanitätsrat Dr. Carl Mampe, ersetzen die seit 60 Jahren bekannten„, Dr. Carl Mampes bittere Tropfen" in den meisten Berliner Familien eine Hausapotheke. Die natürliche aromatische Bittere von Dr. Mampes bitteren Tropfen wirkt belebend und verdauungsbefördernd. Es wird wenig alte BerLiner geben, die den ächten Mampe ( Elefanten- Marke) noch nicht kennen. nid da sis disid eröffnet habe. Gefällige Aufträge werde sauber und schnell zur Ausführung bringen und bitte, mir das bisher geschenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen, and shing ma Elektrischer Betrieb. Telephon: Amt VII, 4125. 374b Georg Eichler. slundraluca Teilzahlung wöchentl. 1 Zähne 2 Mk.10 Jahre Garantie, Mark, Plomben 1,50 Mk. Zahnarzt woir, jetzt Leipzigerstr. 180. Vollkomm. schmerzl. Zahnziehen 1 Mark. Sprechst. 9-7 Uhr.[ b Arbeiter- Berufsartikel u.Wäsche ansschließlich eigenes Fabrikat. Specialität: Arbeiter Berufs Fleidung: Blau Köper- Jaden M. 1,65, steigend je nach Größe um 10 Pf., blau töper- oien, in allen Längen, M. 1,65. Arbeiterhemden, Blusen, Maler tittel u. Mouteurhemden. D. Wurzel& Co., Wrangelstr. 17. budsi [ 27329*] quo stil MAMPE EITTERE TROPFEN ruen sith ser m So Mange fight for dista 15. Mampe and bid chout Verantwortlicher Redacteur: Robert Schmidt in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. 10 Preis für die 1/1 Literflasche 1,75, 1, Ueberall zu haben. 1/2 44 11 Br. 251. 16. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerstag, 26. Oktober 1899. Die Parteipreffe und der Parteitag. In der„ Neuen Zeit" bringt Kautsky eine längere Betrachtung über den Parteitag, der wir folgendes entnehmen: Die Partei hat erfahren, daß sie auf ihre Vertreter rechnen fann und sie hat bekundet, daß ihr Glaube an die Sache, der sie dient, so unerschütterlich feststeht wie nur je. Das haben die Verhandlungen gezeigt, das hat die Abstimmung über die Resolution Bebel bekräftigt. Allerdings, diejenigen, die eine flare Entscheidung darüber erwarteten, wie stark die Bernsteinsche Richtung in der Partei sei, find enttäuscht worden dadurch, daß die Anhänger dieser Richtung für die in Rede stehende Resolution stimmten und so eine Abschäßung des Stärkeverhältnisses beider Richtungen unmöglich machten. Aber die Schuld daran ist nicht in der Fassung der Resolution Bebel zu suchen, noch haben wir Ursache, mit dieser Abstimmung unzufrieden zu sein. Die Resolution Bebels erklärt auf das klarste und unzweideutigste, daß die bisherigen Kritiken und Diskussionen feine Veranlassung geben, an dem Wesen und den Aeußerungen unserer Partei irgend etwas zu ändern. Wenn Bernstein und seine Gesinnungsgenoffen zu derselben Ansicht kommen und dies durch ihre Abstimmung bezeugen, haben wir allen Grund, uns darüber zu freuen. Wohl hätte man wünschen können, daß die jahrelangen Diskussionen ein mehr positives Resultat ergeben, daß sie in dem einen oder anderen Punkte uns zu einer neuen Erkenntnis geführt hätten. Aber wenn aus so intensiven und lang andauernden Diskussionen die Ueberzeugung neu geträftigt hervorgeht, daß wir auf dem richtigen Wege sind und daß wir keinen Grund haben, unsere Anschauungen zu ändern, so ist das freilich vom Standpunkt der Theorie ein geringer Gewinn, dagegen vom Standpunkt der politischen Pragis eine unschäßbare Errungenschaft. Dieser Abstimmung gegenüber müssen alle Zweifel, alle Bedenken, alle Unsicherheit und Haltlosigkeit für lange Zeit hinaus ein Ende nehmen. Die Partei hat wieder festen Boden unter den Füßen das wurde in Hannover einstimmig anerkannt." Ueber den dritten Absatz der Resolution Bebel äußert sich Kautsky wie folgt: Man las aus dem Absatz 3 die unbedingte Zustimmung zu der Beteiligung an den preußischen Landtagswahlen heraus. Das scheint uns jedoch nicht zutreffend. Wenn ich unter Umständen ein Zusammengehen mit bürgerlichen Parteien von Fall zu Fall für ge= rechtfertigt erkläre, so erkläre ich es nicht unter allen Umständen für gerechtfertigt. Ueber die Beteiligung an den preußischen Landtagswahlen ist unseres Erachtens durch den Beschluß gar nicht entschieden, wohl aber ist dadurch der Boden begrenzt, auf dem sich die weitere Distuffton darüber zu bewegen hat. Sie ist nicht mehr zu führen auf dem Boden von Allgemeinheiten über Kompromisse, Klaffenkampf und dergleichen, sondern auf dem Boden konkreter Erwägungen: ob ein Erfolg bei dem bestehenden System zu erwarten, ob eine bürgerliche Opposition vorhanden, mit der ein Zusammengehen möglich, ob bei den besonderen Bedingungen der Wahlbeteiligung deren Nachteile nicht deren Vorteile überwiegen 2c. Ueber alle diese Fragen hat der Parteitag nichts entschieden. Für den Juhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Donnerstag, 26. Ottober. Opernhaus. Der Evangelimann. Bergißmeinicht. Anfang 72 Uhr. Schauspielhaus. Der Widerspensti: gen Zähmung. Der eingebildete Krante. Anfang 7/2 Uhr. Deutsches. Das Friedensfest. Anfang 712 Uhr. Leffing. Als ich wiederkam Anfang 71/2 Uhr. Berliner. Staatsgeheimnisse. Anfang 72 Uhr. Schiller. Der Richter von Zalamea. Anfang 8 Uhr. Neues. Ein unbeschriebenes Blatt. Anfang 72 Uhr. Westen. Die lustigen Weiber von Windsor. Anfang 72 Uhr. Thalia. Der Plazmajor. Anfang 72 Uhr. Residenz. Jagdfreuden. Vorher: Familien- Souper. Anf. 7 Uhr. Luisen. Molly Carré. Anfang 8 Uhr. Central. Die Geisha. Aufang 8 Uhr. Carl Weiß. Weltuntergang. Anf. 8 Uhr. Dem nächsten ist diese Aufgabe zugefallen. Aber die Abstimmung wußt und nicht gewillt ist, auch nur im mindesten auf sie zu vers von Hannover hat bereits symptomatische Bedeutung. Denn daran zichten, und daß es reif und kraftvoll genug ist, allen Anforderungen ist kein Zweifel, daß unter der erdrückenden Mehrheit derjenigen, die zu begegnen, welche eine wildgährende Zeit an jene Klasse stellen für den dritten Absatz stimmten, nur wenige waren, die ihn zwar kann, aus deren Kampf eine neue Gesellschaft emporwachsen soll, eine theoretisch für richtig fanden, aber seine Anwendung auf den bes Gesellschaft, wie sie die Geschichte noch nicht gesehen. sonderen Fall der preußischen Landtagswahlen ablehnten." In der ohne Widerspruch erfolgten Annahme des vierten Absatzes der Resolution Bebel erblickt der Verfasser ein entschieden ablehnendes Urteil über die Haltung Schippels zur Militärfrage. Er sagt dann weiter: Und so hoffen wir, daß der Parteitag von Hannover der Aera der Zweifel und der Wirren ein Ende macht und eine neue Aera ge= schlossenen, zuversichtlichen Kampfes gegen die andrängenden Feinde inauguriert." Aus der Gleichheit" citieren wir eine Meinungsäußerung der Genossin 8ettin: " " Aber um zu zeigen, daß Gegnerschaft gegen das stehende Heerwesen noch nicht Wehrlosmachung der Nation bedeutet, gäbe es ein Die Socialdemokratie selbst fann mit dem Ergebnis des sehr einfaches Mittel, das weniger mißverständlich ist, als der Hin Parteitags zu Hannover vollauf zufrieden sein. Was not that, weis darauf, daß Umstände eintreten könnten, die es notwendig ist geschehen. Eine Auseinandersetzung und Klärung über die machen, der Regierung Kanonen zu bewilligen. Wir meinen die Meinungsverschiedenheiten, über die erhobene Kritik und GegenPropagierung der Forderung der Voltsbewaffnung. fritit in den eigenen Reihen hat stattgefunden. Die Partei unter Sie ist technisch jederzeit durchführbar, ohne weitere Vor- zog ihre Grundanschauungen wie ihre Tattit einer eingehenden bereitungen, ehe noch militärische Jugenderziehung und Verkürzung Revision". Das Resultat der Verhandlungen erweist flärlich, daß der Dienstzeit in Wirkung getreten, und sie ist eine wesentliche Seite fie als die alte revolutionäre Socialdemokratie auf dem Boden des des Milizsystems, auf die wir nicht verzichten können. Wenn der Klassenkantpfes steht, an den marxistischen Theorien festhält und bei Antrag eingebracht würde, daß nach schweizerischem Muster jedem aller Energie, mit der sie in der Gegenwart für Reformen tämpft, Wehrmann von Staats wegen sein Gewehr und eine Anzahl scharfer das Ringen um das große Endziel weder abschwächen noch verPatronen geliefert werden müßten, die er im Hause zu halten hätte, schleiern will. so müßten wir wohl für diese Gewehre hente schon stimmen( natür Besonders gründlich war die Abrechnung, welche durch Bebels lich trotzdem gegen das gesamte Budget), ja wir wären vollauf be- glänzendes, thatsachenreiches Referat, wie durch die mehrtägigen rechtigt, selbst einen derartigen Antrag zu stellen, dessen Ablehnung Debatten mit der Bernsteinschen Theorie des Opportunismus er deutlich beweisen würde, daß die Wehrlosigkeit des Voltes wenigstens folgte. Mit geradezu erdrückender Wucht, aber in streng fachlicher gegen die eigene Armee eine Lebensbedingung gerade des Weise und in den ruhigsten Formen gelangte es zum Ausdruck, daß herrschenden Systems und nicht der Socialdemokratie ist. die deutsche Socialdemokratie Bernsteins Kritik der VerelendungsDürfen wir annehmen, daß die Verhandlungen von Hannover| theorie, seine Auffassung von der Bedeutung der ethischen" Faktoren, die Kanonenreden Auers und Heines aus der Parteidiskussion aus- von der Entwickelung des Mittelstands und der Einkommensfcheiden lassen, so dürfte das gleiche auch mit den Kladderadatsch verhältnisse zurückweist; ebenso seine Bewertung des bürgerlichen prophezeiungen Bebels und Engels' der Fall sein. Daß diese Liberalismus, feine Ansicht von der allmählichen Socialisierung 1891 optimistische Erwartungen hegten, die sich nicht erfüllten, giebt innerhalb der tapitalistischen Gesellschaft, seine Bedenken gegen die Bebel ohne weiteres heute selbst zu. Nicht darum handelt es sich Freßlegende" und die Eroberung der politischen Macht. Die vom aber, sondern um die Auslegung, die man jenen Erwartungen in Genossen Dr. David entwickelte famose Aushöhlungstheorie" trug, dem Sinne gab, daß unsere beiden Vorfämpfer 1891 ein bestimmtes wenn auch ungewollt, so doch redlich das Ihrige dazu bei, die Datum für den Ausbruch der socialen Revolution festgesetzt hätten. Bernsteinsche Auffassung ad absurdum zu führen. Bebels Resolution Man begeht ein Unrecht gegen den einen wie den andern, wenn man bedeutet denn auch ein entschiedenes Nein auf die freundliche Aufihre Aeußerungen in diesem Sinne auslegt. forderung, die Socialdemokratie möge sich zu einer demokratischDiese ihre Bedeutung socialistischen Reformpartei ausmausern. wird unseres Erachtens nicht dadurch beeinträchtigt, daß auch die Anhänger Bernsteins ihr beistimmten, ja daß Bernstein selbst sich für sie erklärt hat. Jim Zusammenhang mit dem Referat vie Bebel in seinem und den Debatten steht die Resolution Schlußwort Bunkt für Punkt nachwies in so schroffem Gegensatz zu der Bernsteiniade, daß die Zustimmung zu ihr nicht mehr und nicht weniger ist, als eine nicht umzudeutende Absage an die leitenden und opportunistischen RevisionsReforma Grundsäße vorschläge. Bernstein selbst aber hat seit seinem Auftreten als Ueberwinder der marristischen Irrtümer" eine so widerspruchsvolle, unflare, vieldeutige Haltung eingenommen, daß seine Erklärung am allerwenigsten geeignet ist, der Resolution gleichsam den revolution nären Stachel" auszuziehen." Wir haben keinen Grund anzunehmen, daß der Glaube an unfere Sache, daß die Begeisterung für sie, das Interesse für die Wissen schaft und eine hohe, weitblickende Auffassung unseres Kampfes durch das Zuströmen neuer Elemente und die überwuchernde Kleinarbeit erstickt werden. Wohl haben eine Reihe von Erscheinungen uns Anlaß gegeben, derartige Befürchtungen zu hegen, und der Schreiber dieser Beilen muß gestehen, daß er sie in hohem Maße teilte. Aber die Berhandlungen von Hannover haben den deutlichsten Beweis er bracht, daß diese Befürchtungen völlig unbegründet sind und das Niveau unserer Partei so hoch steht wie nur je, wenn es nicht im Steigen begriffen ist. Und darin noch weit mehr als in den einzelnen Beschlüssen sehen wir die Bedeutung des letzten Parteitags. Er hat uns in der Zu versicht gestärkt, daß das Proletariat seiner großen Aufgaben sich beSchiller Theater Urania Schiller- Theater ( Wallner Theater). Donnerstag, abends 8 Uhr Der Richter von Zalamea. Schauspiel in 3 Aufz. von Calderon de la Barca, bearbeitet von Adolf Wilbrandt. Freitag, abends 8 Uhr: Der Richter von Zalamea. Sonnabend, abends 8 Uhr: Die Grossstadtluft. Metropol- Theater. Behrenstr. 55/57. Direttion: Richard Schulz. Sensationeller Erfolg! Täglich von 930 Uhr ab: Rund um Berlin. Berliner Lokalrevue in 2 Aften von Julius Freund. Musik von Julius Einödshofer. 1. Bild: An der Chansonnettenede. 2. Bild: Im Ausstellungspark. Der Harmlosenprozeß in Moabit Zum Schluß: Im Reiche der Seceffion. Specialitäten- Programm. Anfang 8 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. Sonntag, den 29. Oktober, nach: Taubenstrasse 48/49. Im Theater abends 8 Uhr: „ Der Sieg des Menschen über die Natur." Hörsaal: Professor Müller: " Getreide- und Mehlprodukte." Invalidenstr. 57/62: Palast- Theater früher Feen- Palast, Burgstraße 22. Berlin amüsiert sich über das große erstklassige Oktober- Programm. Berlin lacht Thränen zum 26. Male über die zwerchfellerschütternde Aus: stattungs- Gesangs- Burleske Tagl. Sternwarte. Susanne im Bade. Nachmittags 5-10 Uhr. Passage- Theater. Anfang des Konzerts 6 Uhr, der Vorstellung 7 Uhr. PassagePanopticum. Neu! Anatomisch. Museum. CASTANS Victoria. Es ist erreicht. Hierauf: mittags 3 Uhr: Bromenaden PANOPTICUM $ Die weiße Henne. Anfang 71/2 Uhr. Friedrich Wilhelmstädtisches. Ein gesunder Junge. Anfang 8 Uhr. Belle Alliance. Gastspiel der französischen Gesellschaft„ La Nou lotte" Anfang 8 Uhr. Metropol. Rund um Berlin. Im Specialitäten- Vorstellung. 12 erst klassige Nummern u. Ballett. Parkett Sizpläge und 1. Rangsite 7. 50 Pf. Baltonlogen u. Terrasse 2 M. Entree Anfang 3 Uhr. Ende gegen 6 Uhr. Friedrich- Wilhelmst. Theater Chausseestr. 25/26. Reiche der Secession! Anfang Abends 8 Uhr: Abends 8 Uhr: 8 Uhr. Bum 2. Male: Apollo. Frau Luna. Specialitäten Ein gesunder Junge Vorstellung. Anfang 72 Uhr. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Palast. Spreelottchen. Speciali täten- Borstellung. Anf. 81/2 Uhr. Passage Panoptikum. Specialis täten- Vorstellung. Urania. Invalidenstr. 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Taubenstr. 48/49. Jm Theater: Der Sieg des Menschen über die Natur. Anfang 8 Uhr. Central Theater Direktion: José Ferenczy. Die Geisha. Anfang 1/28 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntagnachmittag 3 Uhr zu halben Preisen: Die Fledermaus von Johann Strauß. oder: Onkel Cohn. Schwank in 4 Atten von Reifflingen. Regie: Mar Samft. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonnabend, nachmittags 4 Uhr, zu tleinen Preisen: 165. Friedrichstrasse 165. und tanzenden Neu! Die heulenden Neu! Derwische ! aus Ober- Aegypten! Ohm Krüger Dreyfus Mercier Zola. Panorama Leipzigerstrasse 81. Der 118/ 10* Große Kinder- Borstellung Deutsch- Französische Krieg " Die Puppenfee." Saubermärchen in 5 Atten von G. Zimmermann. Serie I, Ia, Ib. Preise d. Plätze zur Kinder- Vorstellung: Die Erstürmung der Galerie 10 Pf. 2. Rang u. 2. Rang f. Sperrfis 20 Bf. II. Barlett 30 Pf I. Rang u. I. Rangbalt. 30 Bf. I. Bartett I. Rang- Loge 60 Pf. Parkett- Loge 75 f. 40 Pf. Fauteuil u. Tribüne 50 Bf. Spicherer Höhen dargestellt in zwei Momenten mit ca. 40 000 Figuren. Orchester: u. Fremden- Loge 1 M. Täglich geöffnet von Sonntagnachmittag 4 Uhr: Volts: 10 Uhr morgens bis 10 Uhr abends. Vorstellung: Preciosa. Schau- Eintritt 50 Pf. Donnerstag 1 M. spiel in 4 Aufz. von Pius Alexander Wolff. Besitzer und Direktor Architekt M. J. Sonner. Victoria- Theater Carl Weiss- Theater W. Noacks Theater, C. Alexanderstr. 40. Fernsp. VII 1711. Dirett.: V. Bausenwein, u. C.Emmerich. Anfang 8 Uhr. Anfang Uhr. Novität! Novität! Es ist erreicht. Burleste von Benno Jacobson. Musit von Franz Wagner. Hierauf zum 46. Mal: Die weisse lenne. Baudeville in 3 Atten. Musit von V. Roger. Gr. Frankfurterstraße 132. Zum 18. Male: Brunnenstraße 16. Der Weltuntergang. Der Hüttenbefizer Großes Ausstattungsstück mit Gefang in 3 Aften( 15 Bildern) von Dir. Schauspiel in 5 Aften v. Erich Nied. Carl Weiß und Jof. Dill. Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach der Vorstellung: Jm Musit von M. Fall. Anfang 8 Uhr. Tunnel v. 7 Uhr an Frei- Konzert. Tanzkränzchen. Berlin staunt um 10 Uhr über die phänomenalen Meisterturner am sechs: fachen Luftrect Drei Vasilescu. Anfang 7 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Stasseneröffnung Stunde por Anfang Billet- Vorverkauf vorm. v. 11-1 Uhr. Sonnabend nach der Vorstellung Ser " Cirkus Alb. Schumann. Grösster equestrischer Cirkus der Welt. Im eleganten, neu renovierten CIRKUS RENZSonnabend, den 28. Oktober 1899, abends 71/2 Uhr: EröffnungsGeſellſchaftsabend mit Tanz. Vorstellung. Borzugstarten haben Gültigkeit. Apollo- Theater. Abends 9 Uhr: Gala- Premiere. Preise der Plätze: Fremden- Loge num. 6 M., 3 M., Tribüne num. 3 M., Balkon num. 2 M., I. Platz Cäcilie Carola 1,50 M., II. Platz I M., Galerie( Stehplatz) 50 Pf. Frau Luna Logensitz num. 5 M., 5 M., Sperrsitz num. mit in der Titelrolle. Ferner: The Gothams das berühmte amerikan, Die Cirkuskasse ist von 10 Uhr vormittags ab ununterbrochen geöffnet. Thalia- Theater. komische Vokal- Konzert. Tel. Amt IVa 6440. Dresdenerstr. 72/73. Otto Reutter Chavita Truppe Yumata Tiero BarraBlossoms Les Durands Francis Gerard ,, Grigolatis" etc. etc. etc. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Vorverkauf täglich im Theater und beim Künstlerdank", Unter den Linden Alcazar- Theater Variété I. Ranges Dresdenerstr. 52-53. Annenstr. 42-43. Auftreten von absolut erstklassigen Specialitäten Anfang: Wochentags 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 20 Pf. Sonntags 30 Pf. 23682*] Die Direktion: Richard Winkler. Cirkus Busch. Donnerstag, 26. Oktober, abends 72 Uhr: Grande Soirée Equestre. Olympische Spiele aus der Zeit des römischen Kaisers Nero. Ein römisches Viergespann eine 30 Fuß hohe Kaskade hinauffagend und durch das Wasserbassin fahrend. Sturz aus der Höhe der Cirkusfuppel ins Waffer. Miss Darling. Monsieur Willi Manns mit seinem Wunderpferd Non plus ultra. Frl. Martha Mohnke, Schulreit. Die Seelöwen. Unsere Marine. Morgen, abends 72 Uhr: Sumo: ristische Vorstellung. Der Plazmajor. Thomas, Thielscher, Helmerding, Junkermann. Jm 2. Att: Gr. Mutostop Terzett. Anfang 7 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Sonnabend: Bum 50. Male: Der Platzmajor. Reichshallen. Stettiner Sänger. ( Meyfel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Kirchmayer, Schneider und Schrader). Heut zum Schluß: Finkes Schelmenstreiche. Ensemble von Mensel. Anfang 8 Uhr. Tagestaffe 11 bis 1 Uhr. Maehrs Theater Oranienstr. 24. Rosen aus dem Süden. Ausstattungs- Burleste. Дав großartige Oktober: Programm. Elsa Messer, Kostüm Soubrette. Mstr. Mstr. Pauly, Contorsionist. Dobbrick, Champion- Handstandkünstl. Franziska Held, Soubrette. Eulenburg, Humorist. Anfang 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Vorzugskarten an Wochentagen gültig. Gustav Sanssouci Kottbuserstr. 4a. Täglich außer Sonnabends Hoffmanns Norddeutsche Sänger. Anfang wochentags 8 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Heute zum 4. Male: Die Ahnungslosen. Filzhüte für Herren neueste Façon 1,-, 1,45, hochelegante 2,-, extra feine 2,60 im EngrosLager, Prenzlauerstrasse 20, 2 Tr. Cylinderhüte und Chapeau- claques in großer Auswahl. Donnerstag, Freitag tung, Vereine! Saal frei! 29142 Resterverkauf zu Knaben- Anzügen, Mäntelchen, Herrenhofenreste spottbillig Sonnabende für Januar u.Februar. Schneiderei Engel, Münzstr. 26, pt. Englischer Garten, Alexanderstr.27c. 5. Ziehung d. 4. Klaffe 201. Kal. Preuß. Lotterie. Biegung vom 25. Oftober 1899, vormittags. Rur die Gewinne über 220 Wiart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 2 158 69 282 344[ 500] 526 765[ 300] 984 1081 119 429 [ 500] 729$ 34 919 2161 79 279 431 665 965 3002 31 50 ( 3000] 64[ 3000] 179 204 307 558 623 67 747 71 892 051 4219 334 541 630 723 43 978 5015 79 163[ 3000] 304 85 505 653[ 3000] 721 829 946 6093 117 41 80 281[ 500] 350 72 80 627 790 930[ 1000] 7186 303 580 608 59 733 90 984 8138 83[ 500] 602 849 9078 81 04 102 4 326 459 686 759 948 72 10011[ 300] 168[ 1000] 74 209 363 493 546 92 688 984 11060 175 586 663 91 824 12324 425 503 19 36 636 93 700 Tas F100 633 73 78 788 867 70 998 118123 36 290 580 609 742 46 57 969 119205 832 441 671 804 926 121107 23 120171 334 42[ 300] 67 424 646 884 956 26 56 94 98 236 840 437 507 13 31 49 627 55 85 703 59 929 75 87 95 122126 869 416 765 829 40 123320 67 434 524 638 63 74 958 124083 299 427 90 647 789 932 126024 92 105 125109 45 84 309 441 587 613 37 789 127235 403 604 770 08 9310 129050 31[ 300] 37 82 324 32 802[ 300] 50[ 500] 965 051 3000] 330 64 495 552 053 754 815 26 904 45 128168 92 225 91 300[ 3000] 87 579 710 801 24 42 51 117 28 29 332 403 604 770 131025 38 192 207 370 130051 57 393 625 763 912 98 96 816 23 132038[ 500] 65 76 86 289[ 500] 526 37[ 300] 841 974 133079 206[ 300] 34 460 90 589 607 702 99 903 [ 300] 58 134061 150 G5 74 420 24[ 1000] 35 713 94 847 989 1: 35426 586 734 81 87 906 136010 459 512 618 S6 724[ 500] 34 37 71 821 917 92. 137085 414 515 624 139079 330 503 630 34 775 925 88 756 63 814 13167 243 77 401 64196515289( 500] 981 83[ 300] 14007 316 323[ 3000] 439 514 76 706 19 71 825[ 10000] 972 16004 211 11 459[ 300] 98 666, 84 799 836 94" 17053 64 388 416 612 719 833[ 3000] 65 18058[ 300] 87 131 71 438 [ 300] 524 662 68 915 94 19101 206 7 50 20090 221 542 640 711 99 826 640 711 21010 112 230 557 [ 300] 851 54 87 944 67 22148 72 74 376 488 656 23029 90[ 500] 190 347 645 951 C5 25123 246 53 76 549 650 88 713 20006 341 7485 [ 3000] 599 866 928 24040 138 708 96 925 65 20 27028 71 30 167 81( 300) 456 637 774[ 300] 802 28207 84 389 412 20 58 75 83 528[ 3000] 622 753 844[ 300] 48 75 844[ 300 29230 379 82 467 723 123[ 3000] 50 30223 432 51 75 516 59 654 31017 54 70 119 416 [ 1000] 78 544 636 723 88 32747 833 53[ 3000] 77 930 33107 231[ 1000] 361 437 559 701[ 300] 843 63 947 34009 493.973 85 87 144 493 973 35183 266 394 415 696 755 810 36050 496 502 680 92 774 909 37278 347 75[ 1000] 406 55 517 605 94 753 976 38269 93 585 850 39018 46 69 219 93 392 445 528 7010 60 706 857 60 13( 1000) 712[ 500] 88 807[ 300] 17 943 106.352 467 88 140061 145 207 252[ 300] 464 C52 772 900 141091 160 271 316 34 74 518 53 600 22[ 300] 748 863[ 3000] 142171 279 347 700 143161 84[ 300] 255 504 921 144000[ 1000] 34 148 CO[ 500] 272 336 38 418 623 63 97 145019 27 38 39 253 1500) 85 94 316( 500) 575 618 146184 235 93 410 622 63[ 1000] 810 14 94 147195 200 13 399 460 703 14 894 927 148188 95 244[ 500] 309 76 88 431 543 99 635 37 82 [ 300] 907[ 1000] 42 63 149057[ 300] 164 230 634 93 701 68 873 150027 497[ 500] 525[ 1000] 80 637 727 808 953 151071 171 221 80 375 433 59 64[ 300] 82 552 840 924 152052 88 130 375[ 1000] 402 512 74 654 74 82 704[ 500] 49 84 831 33704( 300) 40 [ 1000] 88 153018 57 104 203 67 336 84 425 83 560 779 [ 500] 812 55 154030 111 66 459 558 78 85 755 868 69 156013 67 3 670[ 300] 94 759 95 820 92 41000 cs 15001 185 655 303 70 502 11 718 57 883 53 045 40135 43 403 152 316 93 435 37 905 95 66 42015 53 97 122 322 45 438 647 741 970 43021 59 363 484 96 670 71 783 819 44035 684 807 996 4 177 561 684 807 996 45098 145 87 301 21 61 572 728 950 23 950 46173 205 9 334 409 707 19[ 500] 838 47374 86 475 ( 500] 94 506 17 888 923 87 48021 422 654 742 71 74 850 82 932 8449024 128 62 62 202 396 501[ 30000] 754 920[ 1000] 25 84 50121 216[ 300] 389[ 300] 424 26 42 709 55 805 24[ 800] 79 938 53 88 51116 [ 300] 532 46[ 1000] 692 93 749 971 97 703 53 826 50 965 82 53009 63 826-50 752 818 54041 55 77 131 648 906 76 [ 300] 207 50 859 79 745 800 22 46 996 725 884 972 157032[ 300] 69 91 165 213 490 557 158017[ 10001 45 144 335 48 52 469 793 909 27 159044 200[ 1000] 410 51[ 500] 517 635 92 836 160009 518 610 68 718 34 956 68 161146 74 527[ 3000] 162115 522[ 300] 31 88[ 8000] 64 642 87 826[ 300] 38 99 648 722 868 15. Bieb 113000 14[ 300] 18 75 208 114165 97 262 319 55 423 502 19 31 56 328 502 19 31 853 73 75 512 615 70 746 99 998[ 500] 43 513 636 708 53 841 70 982 34 638 902 53 115038 100[ 1000] 217 038 100 100 3.79[ 500] 110348 541 633 702 987 5. Ziehung d. 4. Klaffe 201. Kgl. Preuß. Lotterie. Biegung vom 25. Oftober 1899, nachmittage. Nur die Gewinne über 220 Wart find den betreffenden Nummern in Slammern beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 17 75 90 165 95 378 402 87 543 838[ 1000] 83 96 936 1115 59 208 425 98 616 825 931 2188 210 78 96 532 611 21 949 63 94 3071 76 167 237 4031 75 237 381 805 55 0 55 933[ 3000] 91 170 347 89 445 51 588 620 745 75 86 805 905 5018 152 238 302 40 411 57 501 8 16 618 793 847 948 99 G140 24 484 563 914 8075 231 489 516 768 7214 92 304 402 32 707 970 89 711 861 80 924 9007 105 26 57 84 205 591 91.920 10035 96 316 557 744 11011[ 1000] 23 212 320 32[ 500] 40 89 518 624 701 812 913 29 12199 425 42 551 621 703 4 98 SOS 918 92 13053 127[ 1000] 206 92 389 92( 500) 450 614 744 817 58 70 943 44 14137 207 88 467 589 92 C89 967[ 300] 16071 80 260 353 427 15092 291[ 3000] 806 27[ 300] 984 626 79 853 170GG 111 37[ 3000] 42 285 711 34 932 61 18093 266 511[ 1000] 605 851 978 19077 391 401 19 98 88 794 859 62 77[ 500] 88 936 20023[ 300] 98 157 438 714 72 82[ 500] 808 964[ 500] 21078 184 204 76 412[ 3000] 83 620 791 874 910 66[ 300] 22154 94 200 23 88 659 82[ 500] 712 29 886 23133 216 538 713 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