Nnierhallungsblatt des Horwärts Nr. 86. Sonntag, den 1. Mai. 1904 (Nachdmck verboten.) Bftbcr Maters. Nouiail von George Moore. Tie Erinnerung an frühere Zeiten hatte dem alten John die Zunge gelöst, und er fuhr nun fort in seinen Erzählungen über die großen Tage von ehemals. Sarah betrachtete den alten Mann mit einem äußerst geringschätzigen Blick, der deutlich sagte:„Wenn ich den ganzen Tag heute mit euch beiden zusammen verbringen soll, werde ich wohl nie wieder Sehnsucht haben, einem Rennen beizuwohnen." „Wir wollen vorangehen," flüsterte sie Esther zu,„ich finde die Unterhaltung furchtbar langweilig." Ihr Weg führte sie durch ein prachtvolles, grünsaftiges Feld, welches stellenweise ganz gelb aussah vor lauter Blumen. Tann kamen sie an einem Fischteich vorüber, an welchem drei Betrunkene saßen und hineinblickten. Sarah kicherte und stieß Esther an: „Welchen Blödsinn die da über die Fische reden!" sagte sie. „Nicht— ," sagte Esther,„ich will sie lieber gar nicht sehen. Wenn Sie in Ihrem Leben schon so viel Trunkenbolde gesehen hätten wie ich, so würden Sie ihnen auch gern aus dem Wege gehen. Aber wie wundervoll hier alles aussieht! Und welch herrliche, warme Luft!" „Ach, ich weiß nicht, ich mache mir nicht so viel daraus; ich möchte doch nicht hier auf dein Lande leben; ich bin froh, daß ich wieder in der Stadt bin. Nicht für zwanzig Pfund das Jahr würde ich wieder eine Stelle außerhalb Londons annehmen." „Aber die Bäume, die schönen Bäuine!" sagte Esther, „seitdem ich Woodview verließ, bin ich mcht mehr auf dein Lande gewesen; den» Tulwich— das kann man ja doch kaum Land nennen; da kam ich freilich oft hin, weil Jackie dort in Pflege war." Jetzt gelangte nian in eine prächtige Allee von Kastanien- bäumen. Der Frühling war in diesem Jahr ein später gewesen, und die weißen Blüten standen»och jetzt hoch und kerzengerade wie Lichtchc» da, während die gelben und rosa Blüten wie Fransen herabhingen; und in den glänzenden Sonnenstrahlen erschienen die Blätter abwechselnd saftig-grlln und goldgelb, und ihre zitternden, schwankenden Schatten- bilder zeichneten ein reizendes Muster auf dem glatten, grauen, sandigen Weg. Aber bald ließen die Fußgänger die Allee hinter sich und kamen auf einen breiten, sonnigen Weg, über welchen weg- müde Pferde ihre schweren Wagen einen langen Hügel hinauf- ziehen mußten. Man konnte nicht über den Hügel hinweg- sehen, weil Baumgruppen die Aussicht benahmen; auch »virbelte zu viel Staub von den Rädern der Wagen in der Luft, und die Fußgänger mußten des öfteren den Wagen ans dem Wege treten, während die jungen Leute in ihren blauen oder grauen Beinkleidern, mit ihren weißgekleideten Mädchen am Arme, mit tiefstem Interesse den hohen, von vier Pferden . gezogenen Trägs nachsahen, die mit fashionablen Londonern besetzt waren. Dort kam ein Omnibus daher— darin saßen mehrere dicke Mädchen in rosa Kleidern und gelben Hüten; hier»am ein leichter Jagdwagen herangerollt, in dem nur zwei Personen sagen: ein Herr und eine Dame. Die kleinen Gärtchen vor de» Häusern am Wegrande waren dicht gedrängt voll mit einer schaulustigen Menge, welche zusah, wie ganz ' London heute hinpilgerte zum Derbyrennen. Scheunen und .Gartenhäuser waren zu kleinen Restaurationen umgewandelt worden, von denen aus den Vorübergehenden der gemischte Duft von Bier und Orangen entgegendrang. Weiter den Weg hinauf stieß man auf einen blinden Mann, der auf einem elenden, kleinen transportablen Harmonium spielte und zu dieser Begleitung Psalmen sang. Ein einbeiniger Mann stand neben ihm und hielt den Vorübergehenden mit bittendem Blick den Hut entgegen. Wieder ein Ende weiter stand unter dem Baume eine Frau mit großen, ernsten Augen und einem hageren Gesicht, die den Vorübergehenden Traktätchen dar- reichte, sie vor den Gefahren, die ihrer am Rennplatze harrten, warnte, und sie bat, ihre Schritte zurückzuwenden. Endlich hatten sie die letzte Baumgruppe hinter sich und' befanden sich nun auf dem Gipfel des Hügels mitten im brennenden, gleißenden Sonnenlicht auf einem offenen Stück Feld, auf welchem zahllose Esel grasten. „Ist das der Rennplatz?" fragte Sarah. „Sind Sie enttäuscht?" „O nein, mein Schatz; aber wo sind denn all die Menschen, die Wagen, die Kutschen?" „Tie werden wir bald zu sehen bekommen," sagte der alte John und gab ihnen nun einige Erklärungen ab. Das weiße Gebäude dort drüben war der große Stand'. Das Ziel war drüben, auf jener Seite, noch etwas von ihnen entfernt. „Und wo ist der Start?" fragte Sarah. „Dort drüben, an jener Baumgruppe; da beginnen sie; dann laufen sie dort rechts herum und kommen hier vorbei." Riesige Menschenmassen schienen gleich Ameisen auf dem jenseitigen Hügel herumzukriechen, und iiber die Menge hin- weg sahen die Frauen ein mächtiges Stück offenen, nur hie und da mit Sträuchern besetzten Landes, welches bald bergauf. bald bergab sich wellenförmig weit hinzuziehen schien und dann an einem dunklen Gürtel von Bäumen, der den Horizont versperrte, abschloß. „Da, wo die Bäume sind, da ist Tottenham Corner." Diese bloßen Worte schon schienen den alten John zu enthusiasmieren, und er beschrieb ihnen nyn, wie die Pferde diesseits der Bäume herumkommen müßten. „Von da kommen sie den Hügel herunter, und das Ziel ist gerade hier gegenüber unser» Plätzen. Dort drüben, sehen Sie, bei Barnards Ring." „Was? Dort, wo all die Menschen stehen?" fragte Sarah. „Die dürfen nachher dort nicht stehen bleiben, die Polizei wird sie schon wieder den Hügel hinauf und zurück treiben." „Dort werden wir wohl auch William sehen?" sagte Esther. „Ich fange an, so etwas wie Hunger zu verspüren," sagte Sarah.„Sie noch nicht? Und nun hat er den Früh- stü'ckskorb bei sich— aber, du große Güte! Welch eine Menge von Menschen! Na, aber nn» seh' einer bloß das an!" Diesen Ausruf entlockte Sarah ein Knabe, der ans einem Paar Stelzen von mindestens acht Fnß Höhe durch die Menge schritt? von Zeit zu Zeit rief er den Leuten zu, sich vorzusehen, und hielt ihnen seine spitze Mütze entgegen, um die ihm zu- geworfenen Geldmünzen darin aufzufangen. lind immer noch kamen neue Fuhrwerke hcrangerollt. Die in Schweiß gebadeten Pferde wurden ausgespannt, und die Grooms und die zu diescin Zweck herumlungernden Strolche rollten die Wagen rasch und gewandt auf ihre Plätze dicht an der Barriere. Die Lakaien breiteten nun Tischtücher auf dem Rasen aus, zogen Ltörbe mit Wein und Proviant hervor, man ließ sich nieder� und um die grauen Staubröcke der Herren und die seidenen Sonnenschirme und eleganten Toiletten der Damen gruppierte sich bald, allerdings in respektabler Entfernung, eine dichte Kette von Blenschen, herumziehenden Musikanten, Wahrsagern und Bettlern jeden Geschlechts und Alters. In der Nähe der Barriere lag eine Reihe von Männern schlafend da; sie hatten, um sich gegen die Sonne zu schützen, ihre Hüte über das Gesicht herabgezogen, die kurzen Thonpfeifen guckten unter den Hüten hervor, und ihre Hände lagen schlaff und müßig auf dem Rasen. Plötzlich verabschiedete sich der alte John von seinen Begleitern. Er sagte, er miißte nun einen Freund aufsuchen, der ihm hier ein Rendezvous gegeben habe und ihm etwas Gewisses be- züglich eines der Pferde mitteilen wolle. So gingen denn Esther, Sarah und ihr zweiter mann- sicher Begleiter, ein gewisser Journeyman, allein weiter, um Willam zu suchen. Dicht an der Barriere standen höchst seltsam gekleidete Männer auf Schemeln oder Kisten; sie trugen Handtaschen und Feldstecher an ledernen Riemen um die Schultern ge- hängt, und große, auffallende Blumensträuße im Knopfloch. Jeder von ihnen stand zwischen zwei Stangen, welche eine Art weißleinenes Banner trugen, auf dem in großen goldenen Buchstaben der Name des Betreffenden gedruckt war. Sarah las im Vorübergehen einige dieser Namen laut vor. „Jack Zooper, Marhlebone; alle Wetten prompt be- zahlt."„Tom Woods berühmter Festsoal, Epsom."„James Webster, Kommissionär. London." Und so weiter. Und von ihren hohen Schemeln herab brüllten nun diese Männer in allen Tonarten der Menze ihre Preise zu und schüttelten ihre Handtaschen, in denen man das Geld klirren hörte, um die Kunden anzulocken. Sowie der Blick irgend eines halbwegs anständig ge- kleideten Menschen dem ihren begegnete, schrieen sie:„Was kann ich für Sie thun, mein Herr?" Und dann schrieen sie weiter:„Der Derby, der Derby, der Derby! Wetten Sie beim Derby: Sie sollen gewinnen, Sie sollen gewinnen, Sie sollen gewinnen. Sieben zu eins, zwei zu drei— die alle Firma— die alte Firma--" so schrieen sie durchemander, — schrill und laut wie krähende Hähne, und einer suchte immer noch den andern zu übertönen. Auf der einen Seite des Hügels war ein großes, be- • quemes Zell aufgeschlagen. Journeyman sagte, es sei dies das Westend-London-Betzelt. Er meinte aber lachend, der Prediger würde wohl ganz allein darin sein, und sie blieben vor einem Wagen stehen, der mit Ale-Fässern beladen war. Ein Faß war hcrabgenommen worden und stand aus einein kleinen Tisch, und eine durstige Menge begann das Bier nun in. kleine Gläser einzuschenken und sie rasch zu leeren. Ikings herum befanden sich ganz kleine Zelte, von deren Eingängen aus die Männer brüllten. Die Sonne stand seht hoch am Himniel, und die wenigen Wolken, die noch zu sehen waren, verflogen bald vor ihren sieghaften Strahlen. Ter große Stand, um den die Leute herumschwirrtm wie die Fliegen, hob sich von dem gleißei'.dcn, brennenden, blauen Himmel in scharfen Umrissen ab. Die Sonne brannte jetzt förmlich herab auf die Buden, Wagen, Kutschen, die verschiedenen Zelte und Stände. Der Horizont verschwamm in einen leichten Hitznebel, und mindestens eine Biertelmeile weit war das ganze Land voll besetzt mit Zelten, Buden, Flaggen und Bannern, und zwischen diesen hindurch sah man die kolossale Menschenmenge, die dort trank und rauchte und wettete und schwatzte und auf hölzernen Pferdche» ritt, sich auf und nieder bewegen. Und durch diese schwitzende, schreiende Menschenmenge suchten nun Journeyman, Esther und Sarah sich einen Weg zu bahnen, um William zu finden. Die Menschen standen so dicht, daß es ihnen fast unmöglich war, die Formation des Bodens, über den sie hinwegschritten, zu erkennen: nur an dem Gefühl in ihren Beinen wußten sie noch, ob sie bergauf oder bergab gingen. Sarah erklärte, schon jetzt todmüde zu sein, und nur mit Mühe überredete man sie dazu, noch ein wenig länger auSzuhalten und Geduld zu haben. Endlich erblickte Journeyman die hohe, breite Gestalt Williams. „Na, da seid Ihr ja endlich." rief er,„was kann ich für Sie thun, meine Damen? Zehn gegen eins, zu drei oder vier— paßt Ihnen das?" „Der Frühstückskorb wird uns viel besser passen," er- klärte Sarah ein wenig mürrisch. In diesem Augenblick kam ein junger Mensch heran, der zwei halbe Kronen klirrend in der Hand tanzen ließ. „Wieviel auf den Favoriten?" fragte er. „Zwei gegen eins," schrie ihm William zu. Die zwei halben Kronen wanderten in die Handtasche hinein, und hierdurch ermutigt, schrie William noch lauter als zuvor: „Die alle Firma, die alte Firma: vergessen Sie nicht die alte Firma, meine Herren!" Ein freundliches, gutmütiges Lächeln umspielte seine Lippen, während er so rief, ein Lächeln, welches den Leuten wohl gefiel und ihm gar manchen Kunden einbrachte. Alle möglichen Männer der verschiedensten Art kamen zu ihm heran und machten ihre Wetten mit ihm. Er hatte viel zu thun, so viel, daß er erklärte, um keinen Preis zum Frühstück herabsteigen zu können, sondern die Frauen, die sich inzwischen an den Inhalt des Frühstückskorbes gemacht hatten, nur bat, ihm und Teddy einen ordentlichen, erfrischenden Trunk herauf- zureichen. „Ein Glas Ginger-Bier mit'nem Tropfen Whisky darin; wie, Teddy? Das soll uns schmecken?" „Das soll es, Herr. Wir haben jetzt eine Menge auf Dewberry bekommen; könnten wir nun nicht ein bißchen nach- lassen?" „Können wir, Teddy." Dann rief er wieder zu Esther hinunter: „Macht uns auch jedem ein paar ordentliche Butterbrote zurecht! Sie können doch wohl ein paar essen, Teddy, wie?,� „Ich glaube schon, Herr." Im Korbe befand sich ein schönes, großes Stück Roaik» beef, und Esther schnitt einige große Butterbrote, legte die Butter recht dick auf. wie William es liebte, dann eine dicke Schnitte Fleisch darauf, und vergaß auch nicht den Senf. Als sie es William hinaufreichte, beugte er sich zu ihr hinab und flüsterte: „Meine kleine, süße Frau! Es giebt keine zweite sg wie sie!" Esther errötete und lachte vor Vergnügen, und in diesem Moment war auch jeder leiseste Ueberrest von Erinnerung an das Leid, das er ihr früher zugefiigt, aus ihrem Herzen hinweg» gelöscht. Jetzt erst war er wirklich ihr Mann; jetzt erst fühlte sie die Einheit mit ihm, die die wahre Ehe bringen soll; und jetzt erst wußte sie, daß er allein es war, für den sie zu leben hatte.— Nach dein Frühstück nahm Journeyman, der mit Sarah durchaus nicht vorwärts kam, Abschied von ihnen, da er, wie er sagte, ein Rendezvous mit Freunden am Varnards Ring hatte. Die beiden Frauen waren froh, ihn los zu sein. Sarah hatte gar viel zu erzählen, und Esther legte, während sie ihren Erzählungen zuhörte, ihren Sonnenschirm aus die Schriller zurück und betrachtete mit liebevollen Augen ihren großen, kräftigen Mann, wie er da oben stand, in einem fort schrie. bereit war, gegen jedes einzelne Pferd zu wetten, Billets an die Menge um ihn herum verteilte und zwar jedem genau so, wie er es wollte—, mit Berücksichtigung seiner Vorliebe, seiner Vorurteile, seines Glaubens an Zeichen, an Tips, oder an das Talent und Glück eines beliebten Jockey. Sarah hatte schon von mehreren ihrer Heiratspläne gesprochen, aus denen leider nichts geworden war; dann hatte sie von mehreren Stellen erzählt, mif denen sie in letzter Zeit gedient hatte; nun aber fühlte sie sich müde und hätte gern ein Schläfchen gemacht. fürchtete jedoch, daß das hier nicht gut aussehen würde. Während sie noch so darüber nachdachte,- schliefen beide Frauen, wie sie dasaßen, unter dem Schutz ihrer Sonnenschirme ein. Es war jener leichte, halbwache Schlaf, in den nian in- mitten einer großen, lärmenden Menge, in der freien Lust, unter brennenden Sonnenstrahlen verfällt, ein Schlaf, in dem man deutlich das Wogen und Treiben der vorüberziehenden Menge um sich herum fühlt. Sie hörten auch Williams Sttnime immer noch schreien, und dann hörten sie plötzlich eine Glocke ertönen und Rufe wie:„Da, da kommen sie!" Tann war alles plötzlich still, und sie schliefen allmählich fester ein. Und als sie erwachten, war der Himmel immer noch so blau wie zuvor, die Sonne brannte noch ebenso heiß herab, und die Menschenmenge bewegte sich immer noch Marionetten gleich wild auf und ab. Sarah war nach ihrem Schläfchen durchaus in keiner: besseren Laune als zuvor. „Für Sie ist es ja ganz gut," sagte sie zu Esther,„Sie haben Ihren Mann hier, der Sie interessiert— ich aber würde nie in meinem Leben wieder zu einem Rennen gehen ohne einen zu mir gehörigen jungen Mann. Und wie heiß das Gras ist! Wie gebacken! Wir wollen lieber aufstehen und umhergehen." Sie gingen eben am Missionszelt vorbei, als jemand sie ansprach, jemand, der der Menge zurief, die Wege des Teufels zu verlassen und fortan in denen des Heilandes zu wandeln. Es war Fred Parsons. Esther blieb stehen, um mit ihm zu sprechen, und diese Gelegenheit benutzte Sarah, um in der Menge zu verschwinden. „Ich hätte nicht geglaubt, Ihnen hier zu begegnen. Esther!" sagte Fred. „Ich bin mit meinem Manne hier, er wollte mir ein Per» gnllgen damit machen, als er mich mitnahm." „Dies ist aber kein unschuldiges Vergnügen: dies hier ist Teufelei, und... ich hoffe. Sie werden nie wieder hierher- kommen, oder wenn, fo doch nur mit uns." Und er deutete init dem Finger auf einige Mädchen, die, als Bookmakers gekleidet, Handtaschen trugen, auf denen in großen Buchstaben die Worte„Heil" und„Verderben" gedruckt standen. Wie die Bookmakers die Leute zum Wetten heran- lockten, so versiichten diese Mädchen es, die Mädchen in ihr Zelt hineinzulocken. lFortsetzung folgt.)' Vas JVIaifeft des Hrbeitgeberbundes» In der Nacht zum ersten Mai dersannnelten sich die Führer deS Arbeitgeberbundes im Festsaal des.Kaiserhofs" zu einem gediegenen Maimahl. Nach dem Fisch erhob sich Herr Bueck zu der folgenden mit stürmischer Begeisterung aufgenommenen Ansprache: M. H.l Zum erstenmal versammelt sich unser Arbeitgeberbund zu fest- lichem Thun. Angesichts dieses wahnsinnigen und ruchlosen Mai- Protestes der— öh— sogenannten Arbeiter tPfui!) erheben wir die Stimme und das Glas, uni gewisirrmaßen die Maidemonstration der wirklichen Arbeiter, als die wir uns mit Stolz nennen, dar- zustellen.