Nr. 23. Erscheint täglich außer Montags Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monata lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 fg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Norwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betttzelle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 8 bis 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernfpredjer: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Mullerwerkstätten. Mittwoch, den 28. Januar 1891. Aber gerade der entgegengesetzte Weg ist eingeschlagen worden. Die Verwaltungen der StaatswertExpedition: Beuth- Straße 3. das richtige Erfassen der Zeitströmungen, wie sie sich in den Bestrebungen der erleuchteten Geister und nachher auch mehr oder weniger kräftig in der Gesetzgebung und schließlich in der Auffassung der nach innerer und äußerer Befreiung ringenden Schichten des Voltes geltend machen. Eine solche Zeitströmung ist die Fürsorge für das Wohl der gedrückten Klassen durch Verbesserung ihrer Existenzbedingungen und bürgerliche Gleichstellung von Arm und Reich.--Wenn Gemeinden, Kantone oder der Bund eigene Werkstätten betreiben, so dürfen sie es daher den Leitern der letztern nicht gestatten, die Arbeiter nach Willkür zu behandeln oder an sie Forderungen zu stellen, welche es ihnen erschweren oder verunmöglichen, zum Zwecke der Verbesserung ihres Looses zu Gewerkschaffen oder Vereinen sich zusammenzuthun; sie dürfen ihnen ferner nicht erlauben, das durch Verfassung und Gesetze allgemein gewährleistete Vereinsrecht für ihre Arbeiter dadurch illusorisch zu machen, daß sie ihnen, sobald es benutzt werden möchte, mit Entlassung drohen." Das Blatt benutzt gleich die Gelegenheit, die AbEs bestehen noch weitere Etablissements, wo eine genaue Nachfrage darüber, in welchem Sinne sie mit Bezug auf das Verhältniß zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geleitet werden, ergeben könnte, daß es an dem weitherzigen Geist, der hier regieren sollte, fehlt. Man läßt dort den Arbeitern äußerlich zwar alle Freiheit, aber man zeigt ihnen doch, daß es sehr mißfällt, wenn sie Arbeitervereine bilden, wenn sie sozialistische Propaganda treiben, oder wenn sie gar den 1. Mai zu einem Arbeiter- Feiertag erheben möchten, und gelegentlich läßt man sie auch dafür büßen. Wir denken dabei an das ein und andere eidgenössische Etablissement, und be= dauern, daß diese noch nicht Musterwertstätten genannt werden können, wo die Arbeiter nicht nur Arbeit und entsprechenden Lohn, sondern außerhalb Der Arbeitszeit auch ein voll und ganz aner tanntes Recht auf freie Bethätigung in Vereinen u. s. w. finden." Ein Bischen Vereins- und Versamm- stätten haben es den Beamten und den Arbeitern direkt Iungsrecht steht bei uns wohl auf dem Papier; in untersagt, sich an Verbindungen zu betheiligen, die nicht Wirklichkeit existirt es aber nur für Diejenigen, welche nach dem Geschmack der Regierungen sind. In den den herrschenden Klassen nicht gefährlich erscheinen oder Werftordnungen, in den Arbeitsordnungen für die für diese selber. Für den Arbeiter ist dies erste aller fiskalischen Bergarbeiter und die Eisenbahnarbeiter sind politischen Rechte tausendfach beschnitten und verstümmelt, solche Vorschriften enthalten, und wo sie nicht geschrieben auch nach dem Falle des Sozialistengesetzes. Dem Kapi- ftehen, da wird eben so gehandelt. Am weitesten sind talisten- und großen Unternehmerthum ist Nichts so verhaßt, natürlich die Militärbehörden gegangen, welche es sich zur als wenn die Arbeiter in Masse zusammentreten, um ihre Pflicht machten, keine Lieferungen an Unternehmer zu verAngelegenheiten selbständig zu berathen, weil aus diesen geben, die sozialdemokratische Arbeiter beschäftigen. Berathungen gewöhnlich neue Arbeiterorganisationen her- Unter dem System Buttkamer gediehen alle vorgehen oder die alten eine Stärkung erfahren. Die diese Dinge zur höchsten Blüthe und der Unternehmer, der Gewerbe- Ordnung, die keine bestimmt formulirte Arbeits- seine Arbeiter am meisten Knebelte, konnte gewiß sein, bei Ordnung enthält, läßt den Kapitalisten die Hand frei und dem famosen Polizeiminister darob in Gnaden ange- stellung solcher Mißbräuche in allen Fällen zu verlangen, stellt den Unternehmer und Arbeiter angeblich gleich, indem schrieben zu sein. Herr von Buttkamer war gleich bereit, indem es sagt: sie den Arbeitsvertrag der freien Vereinbarung" die Verdienste" solcher Herren um die deutsche Industrie überläßt. In Wirklichkeit ist nur der Unternehmer dabei rühmend anzuerkennen. frei; der einzelne Arbeiter kann keine Bedingungen Das ist glücklicher Weise nicht überall so, und so machen, weil sich der Unternehmer jederzeit aus der dürfen wir hoffen, daß es auch bei uns einmal Reserve Armee" andere Arbeitskräfte aus- anders wird. suchen kann. So tommt es, daß dem Arbeiter, der Wir sind von den sozialen Zuständen in der Beschäftigung braucht, so häufig die Bedingung auferlegt Schweiz gewiß nicht allzusehr begeistert. Auch das wird, der Organisation seines Gewerkes, sowie dortige Fabrikgesetz bedarf noch einer enormen Ausden politischen Organisationen der Arbeiterklasse ferne zu bildung, wenn es wirksam werden soll. Aber es ist ein bleiben. Dieser Terrorismus wird bis zum Aeußersten guter Anfang und es hat einen anderen Geist in die Begetrieben; man erinnert sich doch daran, wie die Ham- völkerung gebracht, auch in Sachen des Vereinsrechts. burger Kapitalisten den Versuch gemacht haben, auf diesem So hat jüngst der Direktor des Bernischen Gas- und Wege alle Arbeiter- Organisationen in Hamburg zu ver- Wasserwerkes furz und brutal erklärt, er werde diejenigen nichten. Die Kundgebungen einzelner Unternehmer, nament- Arbeiter, die einer Gewerkschaft angehörten oder sich zu lich in kleinen Städten und auf dem Lande, fönnten manch- einer solchen zusammenthäten, sofort entlassen. Zu diesem mal, wenn man nicht anders wüßte, den Glauben er- schneidigen" Auftreten hatte der Herr Direktor gewiß in aber es mögen sich unsere deutschen bürgerlichen Sozialwecken, als befänden wir uns in einem Zeitalter der unserem lieben Deutschland sich sein Vorbild gesucht. Bei politiker einmal von dieser Stelle gesagt sein lassen, was Sklaverei, denn das Theilnehmen der Arbeiter an uns würde auch in der That solch ein Beamter ob seiner eine Musterwerkstätte ist. Bei Leuten, die sich eine gewisse der Arbeiterbewegung, die Zugehörigkeit zu einem Verein rettenden That" von den Bourgeoisblättern eifrigst be- Unabhängigkeit des Denkens und Handelns bewahrt haben, und dergl. wird da zuweilen geradezu zum Verbrechen lobt worden sein; er wäre sogar Anderen zur Nach- iſt eine solche denn doch etwas ganz Anderes, als bei gestempelt und die Arbeiter werden als Menschen ahmung empfohlen worden. In der Schweiz ging es unseren Herren Bureaukraten und Denjenigen, welche sich nie deren Grades hingestellt, denen keineswegs, wie allerdings ganz anders. Dort wendete man sich nicht nur auch in der Sozialpolitik mit der bureaukratischen WeisAnderen, zusteht, sich in Vereinen zusammenzuthun. Man an die städtischen Behörden, was man bei uns von vorn- heit begnügen. nennt diese Anschauungen patriarchalisch, d. h. Die herein als ganz aussichtslos hätte betrachten müssen; auch Bei uns beklagt man sich immer, daß die Arbeiter Herren Kapitalisten halten sich selbst für so ehrwürdige die Presse nahm entschieden Partei für die Arbeiter und auch mit allem unzufrieden seien. Das ist zwar Erscheinungen, wie die Erzpäter der Bibel. Dies famose forderte die Behörden auf, das Vereinsrecht der Arbeiter nicht richtig; wo es aber so ist, hat es seinen Grund. System gipfelt bekanntlich im Königreich Stumm. zu schützen. Versuche man es doch einmal mit solchen MusterWir wollen anführer, wie der Winterthurer Land- werkstätten, die zugleich ein Vorbild für die Privatbote", ein sehr angesehenes Blatt, zu dieser Sache Stellung industrie fein sollen, ob sie keine Anerkennung finden. nimmt. Er schreibt: Bis jetzt existiren solche nirgends im Deutschen Reich. Und der Staat? Wäre es nicht eigentlich seine Aufgabe, hier mit gutem Beispiel voranzugehen und zu zeigen, daß die Gleichheit vor dem Geseze respektirt werden muß, daß der Kapitalbesitz noch kein Recht verleiht, dieselbe aufzuheben? Feuilleton. Nachdruck verboten.] Bei Mama. Stoman von Arne Garborg. ( 23 " Zu den sittlichen Prinzipien, welche für die Handlungsweise der Behörden maßgebend sein sollen, gehört vor Allem nicht. Das hatte Fanny längst bemerkt. So ging das Ganze wegen Grethe in die Brüche;- das war gräßlich abscheulich von Grethe Magnesen. Der„ Landbote" ist kein sozialdemokratisches Organ, Leben auf Erden. Wer seinen Vater oder seine Mutter verwünschte, mußte gewiß sterben. Wer seine Mutter erzürnte, war vom Herrn verflucht. Ach, wenn Gott sie doch verschonte und sie noch eine Weile leben ließ, so würde es wohl anders. Sie wollte ein anderer Mensch werden. Sie wollte nichts Fanny ging zu Kaplan Holck von der Vestre AkersKirche. Dieser Holck war auch ein tüchtiger Priester, wenn gleich lang nicht so gescheit wie Pastor Löchen. Er war auch nicht so schön. Er war fast häßlich; sein Antlitz als gut sein gegen ihre Mutter. Brennend vor edlen war lang und wie schief, die Nase dünn und mit einem Vorsätzen ging sie heim. Arme Mama; sie hatte schrecklich leichten Buckel, der Mund schmal und traurig, die Haut- viel gelitten. Nichts als Schlimmes hatte sie gehabt. Nur Denke Dir nur, Fanny! Er hat Häuser, da und farbe schusterbleich; die Augen sahen aus wie ein Paar Mühe und Plage, mur Kummer und Elend. Und dann dort, rund in der Stadt- ja, ja, Lea ist immer Schlitzer unter den Brauen. Die ganze Geſtalt war hager machten ihr nicht einmal die Kinder Freude. Sogar Lea ein vernünftiges Mädchen gewesen!... Nun, gottlob, und die Art der Bewegungen langsam und steif. Er war nicht wie sie sein sollte gegen Mama. Denkt Euch, seine gottlob! Du wirst schon sehen, nun wird es besser, schaute fürchterlich betrübt aus. Auch seine Stimme erschien Mutter im Glend lassen, wenn man selbst reich geworden! auch für uns. Ach, ich hoffe, die ärgste Zeit ist nun vorbei. betrübt; sie klang still und schmerzlich, als spräche er in Es war schändlich von Lea; schändlich war es; Mama Gott sei Dant, Gott sei Dank! Es tam übrigens nicht einer Krankenstube. Er lachte fast niemals. Allein lächelte hatte guten Grund, mißvergnügt zu sein. Und dann die zu früh!" er dennoch, so wurde er plötzlich fast hübsch. gräßliche Geschichte mit Tom. Es schien, als wollte sich Mama war ordentlich gerührt. Aber Fanny versank in Er war außerordentlich geschickt im Erklären des alles Uebel gegen Mama verschwören. Die Arme, sie hatte allerhand Grübeleien. Ratechismus. Die zehn Gebote wurden Fanny ordentlich begonnen, ein wenig auf Tom zu hoffen;„ es Hui, man war kaum konfirmirt, so erschienen natürlich neu; sie hatte vorher nicht gewußt, was in denselben lag. find keine Erben auf Elmerud", hatte hatte sie gesagt; all diese Freier... Sie erschien sich fürchterlich fündig. Wie viele fremde Götter wer weiß Jungfer Aaberg hat den Burschen hatte sie gehabt und wie oft hatte sie den Namen Gottes zu lieb; wenn er vernünftig ist und sich das zu Fanny besuchte den Konfirmationsunterricht; das Theater Gitlem angerufen! Es durchzuckte sie wie eine Schamröthe, Nütze macht Und da geht der kleine Junge mußte bis auf weiteres aufgegeben werden. daß sie sogar geflucht hatte, oh!... Am schlimmsten war ein halbes Jahr nach seiner Konfirmation auf einmal mit In diesem Halbjahr sollte man nur an Gott denken. es beim vierten Gebot. Still und gedämpft, wie seine Jungfer Aaberg's Kuhmagd nach Amerika durch!- Arme Grethe, die sich auch vorbereitete, wollte nicht einmal privat Worte von den Lippen fielen, weckten sie ihr Gewissen gleich Mama! Wenn Tom wüßte, wie Mama sich geärgert und Theater spielen. Das war übrigens häßlich von Grethe, einem anhaltenden Flüſtern; sie wurde festgehalten und geweint batte, er fände keinen frohen Tag mehr. Und das Erstens war sie es, die die Sache in Gang gebracht und gezwungen, sich selbst zu betrachten, und durch den schmerz geschähe ihm recht, dieſem abscheulichen Kerl! XII. • B # Es begannen nun für Mama Zeiten, wo sie sich auf mat sicher, daß sie es gut machte. Ihr naseweises Kammer- eigenthümliche Art den Zorn Gottes über sich. Welch' ein niemand Anderen verlassen konnte als auf ihre Kinder. mädchen erwarb schon bei den Proben Beifall. Allein böses, schlechtes sind sie gewesen! Gott helfe ihr so oft, Onkel Solum war selten zu sehen, Bruder Nils gleichda 30g Grethe sich zurück. Sie ging zu Paſtor Löchen wie sie ihre Mutter geärgert hatte! Düfter tönten die falls; sie hatten auch wenig um zu helfen, jetzt, in diesen in die Dreifaltigkeitskirche und war sogleich gottesfürchtig Richtsprüche des alten Testaments vor ihren Ohren; es schlechten Zeiten; es blieben Diama ganz allein bie geworden. Außerdem gönnte sie Fanny das Kammermädchen konnte ihr nicht wohlergehen und sie konnte nicht lange Kinder, und von diesen sollte sie nur Verdruß und Briefe aus Frankreich.") Paris, Mitte Januar. Politische tebersicht. Berlin, den 27. Januar. " Die durch den strengen Winter hervorgerufene Noth ist hier sehr groß. In einem vom Vorstand des Armen- Unterftützungsvereins erlaffenen Aufruf heißt es: Sorgfältige und eingehende Ermittelungen haben ergeben, daß täglich durch schnittlich nicht weniger als 1100 Schüler und Schülerinnen unserer Boltsschulen während des Winters hungernd und frierend zum Unterricht kommen, ohne irgend etwas Warmes gefrühstückt zu haben." dem Daß die Teste Anleihe 161/2 Mal überzeichnet worden ist, bereitet unserer Regierung und allen mit ihr in Verbindung kein Reichstag, kein Abgeordnetenhaus, fein Herrenhaus Der heutige Tag ist für die Politiker ein Feiertag: stehenden Kreisen viel Freude. Und in der That haben Rouvier und seine Leute im da kann man wenigstens wieder einmal frei aufathmen in Minifterium teine Ursache, mit dem Zeichnungstag unzufrieden dieser Zeit des parlamentarischen embarras de richesses zu sein. des beängstigenden Ueberflusses an Parlamentarismus. Es Jedenfalls wäre die Noth in Königsberg geringer, wenn Aber zwischen Erfolg und Erfolg ist noch ein großer Unter- ist eine eigenthümliche Fronie des Schicksals, daß wir die 800 Waggons statt in Belgien in Deutschland bestellt schied. Und da dieſe Finanzoperation von den Rufen: Es lebe Deutsche, die wir nur einen Scheinparlamentarismus haben, worden wären. Vielleicht sieht man übrigens ein, daß die Frankreich! Es lebe die Republik! begrüßt wurde, da man sie am meisten mit Parlamentarismus gefüttert werden. Es ist das Nothwendigkeit, Beſtellungen so bedeutender Art aus Erals„ ein untrügliches Zeichen des Bertrauens auf die Zukunft freilich fein bloßer Zufall- das Wort des vorigen Reichs- sparnißgründen im Auslande machen zu müssen, ben unseres Kredits und für die regelmäßige ungestörte Entwickelung unserer Verfassung" hinzustellen sucht, so muß man sich doch kanzlers: man muß den Parlamentarismus durch den Bankerotte der Schutzzollwirthschaft gleichkommt. Theures fragen, nicht wen man täuscht, aber wen man mit diesem lyrischen Parlamentarismus todtschlagen", ist noch nicht vergessen und Brot, Arbeitslosigkeit, Bestellungen des Staates im AusSchwung zu täuschen hofft." war ein Programm. Allein Bismarck regiert nicht mehr, lande! Und da freut man sich nicht, ein Deutscher zu sein! und schon er- und in noch höherem Grad seine Nach- Undankbares Volk! folger mußten sich von der Nothwendigkeit des Barlamentarismus für ihre Partei- und Regierungszwecke Der Bundesrath hat zu den Kommissionsbeschlüssen überzeugen. Wie dem sei, wir haben Barlamentarismus in der Arbeiterschuh- Kommiffion Stellung genommen. Nach solcher Quantität wie fein anderes Land der Erde. Und dem, was hierüber verlautet, ist es, wenn auch nicht wahr es unterliegt auch keinem Zweifel, daß durch die Quantität scheinlich, so doch keineswegs ausgeschlossen, daß die ganze die Qualität arg verschlechtert wird. Vorlage scheitert. Jedenfalls wird sich die Regierung gegen Erstens hat der französische Staat, einer der geldbedürftigsten aller Zeiten, seine Absicht Geld zu fordern, nicht erst gestern vertündet. Und jedesmal, ganz gleich wer die jeweiligen Machthaber waren, hat man ihm weit mehr gegeben, als er verlangte. Beweis ist die 500 Millionen anleihe von 1886, welche nicht 16½ Mal, sondern 21 Mal, 5 Mal mehr über zeichnet wurde. Andererseits weiß jedermann, und am besten die, welche am meisten jubeln- daß die überwiegende Mehrzahl der Zeichnungen nur erfolgte, um den Wirkungen der vorausgesehenen Reduktion zu entgehen. Aber die Hauptursache dieses Zusammenströmens der Kapitalien von allen Seiten, um sich in die Gewölbe des Staatsschayes zu ergießen, ist ganz wo anders zu suchen. Sie liegt in den schmählich wucherhaften Bedingungen, unter denen die Anleihe abgeschloffen wurde, eine Anleihe, die, weit entfernt ihr zum Ruhme zu gereichen, vielmehr das Verdammungsurtheil für die uns regierende Bourgeoisie in sich trägt. Sie ist überführt, aus der Haut der Steuerzahler breite Riemen für das Kapitalistenvoll Kurz, wenn die Finanz so toll unterzeichnet hat, so geschah dies nur, weil die Worte der Aufforderung zur Substription ihr felbft ausdrücklich erlaubten, das Land gehörig auszuplündern. In der That stellte die Festsetzung der Emissionshöhe auf 92,55 zu einer Beit, wo die alte 3prozentige Anleihe auf 95,60 und höher stand, eine Prämie dar, die allzu beträchtlich war, um die Spekulation, welche ja stets bereit ist, einen tüchtigen Griff in unsere Taschen zu thun, nicht auf den Plan zu rufen. geschnitten zu haben. In dieser Prämie von mehr als 3 Franks hatte sich mitten in Paris eine Goldmine, ein wahres Kalifornien erschlossen, auf welches die Bankgrößen unmöglich verzichten konnten. Sie haben nicht die Gewohnheit, ihre eigenen Interessen aus irgend welchen Gründen zu vernachlässigen, und Gelder, die sie eintafsiren tönnen, waren für sie nicht allein stets ohne Geruch, sondern auch ohne politische Farbe. So haben sich denn alle unsere Handels- und Geldgeschäfte, wie ebenso viele Geier auf einen Leichnam, um die Wette auf die reiche Beute gestürzt, welche ihnen die Republik des Herrn Freycinet vorgeworfen hatte. Am höchsten haben gezeichnet: Das Romptoir National 1 Milliarde 857 Millionen, die Bank von Paris 1 Milliarde 289 Millionen, ein Kreditinstitut 987 Millionen, ein anderes 860, die Bank d'Eskompte 69, die grands magasins du Louvre 69 Millionen u. f. w. u. f. w. Unerhört! Ja, wenn die Landtage so weit hinter den Reich 3- alle weitgehenden Anträge stemmen. Wir kommen auf die tag zurückträten, daß sie nur ein beschränktes und unter- Stellung der Regierung noch zurück. Die Unternehmer werden ihre Den Vereinigten Staaten von Amerika die Einzelstaat- beiter, auch die unserer Partei Fernſtehenden, werden erkennen, geordnetes Interesse in Anspruch nähmen- etwa wie in Freude haben an dem neuen Arbeiterschutz- Gesetze und die ArLegislativen! Jedoch das ist nicht der Fall. Das Deutsche daß die herrschenden Klassen und ihre Organe, die verbündeten Reich ist in Wahrheit kein Bundesstaat, sondern nur Regierungen, nicht gewillt sind, noch so berechtigte Forde ein vergrößertes Preußen, deffen eigent- rungen der Arbeiter zu erfüllen, daß daher das einzige lichen Kern das Königreich Preußen bildet. Aus dieser Mittel, den Forderungen der Arbeiter Nachdruck zu ver anomalen Sachlage ergiebt sich, daß die preußische Landes- leihen, ihre Forderungen zur Durchführung zu verhelfen, vertretung an politischem Interesse nur wenig hinter dem darin besteht, die politische Macht der Sozialdemokratie zu Reichstag zurücksteht, und vielfach insofern sie für den stärken. Die Arbeiterschutz- Politik der Regierung wird uns ausschlaggebenden Staat des Deutschen Reiches ausschlag- Hunderttausende neuer Anhänger zuführen. gebend ist ihm vollständig gleich steht. Berlin steht ein großer Verlust bevor! Die ,, NordEs ist dies ein Mißverhältniß, das erst dann sich wird deutsche Allgemeine Zeitung" soll Ende März aufhören beseitigen lassen, wenn das Deutsche Reich seinen militärisch zu erscheinen. Man wird diesen Verlust um so leichter absolutistischen Charakter abgestreift hat, und ein demo- tragen können, als das Blatt seit der Erhebung" des kratischer Staat ist was freilich noch viele Kämpfe er- Fürsten Bismarck zum Herzog von Lauenburg von Nieman heischen wird. Sem mehr gelesen wurde. Gründe sind billig wie Brombeeren"- diese Fallstaff'sche Weisheit machen sich die Herren Brot- und Fleischvertheurer recht eifrig zu Nuz. " Der Reservelieutenants- Unfug hat in Plauen( im sächsischen Voigtland) wieder einmal eine heitere Blüthe ge trieben. Es befindet sich dort eine Gesellschaft Erholung", Je schlechter die Gründe, desto billiger. die ein ganz anständiges Dasein führte, bis einige ReserveJetzt haben sie wieder einen Grund" entdeckt, durch lieutenants hineingeriethen, welche den Duellbazillus einOb die Republit ihnen die Nation ans Messer liefert, oder welchen ihre Uneigennützigkeit schlagend bewiesen werden soll. schleppten. Statt träftig zu reagiren und die Reservedas Königs- oder Kaiserthum, was fümmert das unsere Roth- Wir Agrarier halten keine Schweine" bozirte Herr lieutenants entweder Mores zu lehren oder an die Luft zu schild und Rothschildchen? Waren und werden sie nicht stets zu Frege, der sächsische Musterreaktionär Schweine wer- fetzen, wurde die ganze Gesellschaft verseucht und schloß zwei einer solchen patriotischen That bereit sein, sie, an deren Gleich- den fast nur von kleinen Bauern und armen Leuten gezogen Mitglieder aus, welche an dem Reservelieutenants- Unfug giltigkeit in Betreff der Regierungsform nur noch ihre Ber- jedenfalls wird uns reichen Grundbesitzern, die wir bloß feinen Gefallen fanden und den Duellbazillus für ein giftiges achtung für die Regierungen, welche sie auf unsere Kosten unter- von der reinsten Liebe für unsere Mitmenschen erfüllt sind, Ding erklärten, das höchstens in einem Irrenhaus halten, heranreicht? durch die Fleischzölle oder Fleischeinfuhr- Verbote fein geduldet werden kann. An der Ausschließung" aus materieller Vortheil gewährt. solcher Gesellschaft lag nun den Gemaßregelten nichts Das wäre sehr schön, wenn es nicht gar zu viel-- im Gegentheil! aber sie sollten auch um ihren AnNaivität vorausseßte. theil am Gesellschaftseigenthum betrogen werden. Und das Das Schweinefleisch verhält sich zum Kalb, Rind- und ließen sie sich nicht gefallen prozessirten und gewannen Hammelfleisch ähnlich wie die Kartoffel zum Getreide. Es schließlich den Prozeß, so daß ihnen ihr Antheil jetzt ausist das Lieblingsfleisch der armen Leute. Wenn nun aber gezahlt werden muß. Nun sind die Reservelieutenants dieses Nahrungsmittel vertheuert wird, so wirft der Konsum unter sich, und wenn sie unter sich jeden Tag ein paar Selbst bei der gestern offiziell angekündigten 161/2 maligen ber Kartoffelpreise die Getreidepreise in die Höhe treibt, so so find wir die letzten, die sich auf die übrigen Nahrungsmittel und so wie ein Steigen Dußend Duelle ausfechten" und einander vermöbeln, Reduktion beläuft sich der Gewinn, welcher für jene 6 Häuser Reduktion beläuft sich der Gewinn, welcher für jene 6 Häuser treibt die Vertheuerung des Schweinefleisches auch den Preis Nur sollen sie anständiger Gesellschaft fern bleiben. etwas dagegen haben. herausspringt, auf ziemlich 9 Millionen. Und da mit der Zeichnung des übrigen Theiles der der übrigen Fleischsorten naturgemäß in die Höhe. Durch 14/ a Milliarden fein anderes Ziel verfolgt wurde, als das, ihre Maßregeln gegen die Einfuhr ausländischen Schweine- Fürst Bismarck ist thatsächlich unter die Journalisten welches sich die Zeichner, aus denen man jezt eine Ehre für das fleisches haben also die Herren Junker auch die nicht gegangen. Früher schon schrieb er häufig für Zeitungen, Vaterland und die Republik zu machen sucht, gesteckt hatten, ich weinezüchtenden nicht blos die Lieblings- Fleisch das war aber nur gelegentlich. Jeßt, feit er nichts mehr nämlich sich die Prämie zu verschaffen, so sind dem arbeitenden nahrung des armen Mannes vertheuert, sondern auch sich zu sagen hat", entschädigt er sich durch Schreiben, und ist Bolle der Städte und des Landes mehr als 25 Millionen durch selber einen erklecklichen, nach Millionen zu be- Beitungsschreiber von Profession geworden. Wir begrüßen das entzogen worden, was der" Temps"" den Triumph des messenden materiellen Vortheil gesichert. Landes felbst" zu nennen wagt. ihn als Kollegen, und freuen uns, daß er nun selbst zu Denen gekommen ist, die seiner bekannten Aeußerung nach ihren Beruf verfehlt haben". Oder sollte er nachträglich zu ber Ueberzeugung gelangt sein, daß er als Staatsmann seinen Beruf verfehlt" hatte? Dann müßten wir nur beSauern, daß er nicht schon vor dreißig Jahren zu dieser Einsicht gekommen ist. Es wäre uns und ihm viel Unangenehmes erspart worden. dienen: Was am 10. Januar triumphirt hat, das sind die gewohnZur Beleuchtung der jetzigen Arbeitsnoth kann folheitsmäßigen Diebe des Landes, Bantiers und Spekulanten, die im Bunde mit den Leitern unserer verkommenen Republié die gende uns aus gut instruirten Kreisen zugehende Mittheilung Nation unter dem Vorgeben, dem verschuldeten Staate Hilfe zu bringen, ganz strauchrittermäßig ausplündern konnten. Danach hat die Steinfurt'sche Waggonfabrik in KönigsEs braucht nicht erst gefagt zu werden, daß es, wie die Er- berg Mangels Arbeit 500 Leute entlassen müssen, und zwar fahrung jenes Sonnabends gezeigt hat, in Frankreich viel, un- faft zu der gleichen Zeit oder infolge dessen, daß die geheuer viel Geld giebt. Aber dieses Geld, das den Diebstah! preußische Staatsbahn- Verwaltung acht an der Arbeit darstellt, und dessen Opfer Tag für Tag das hundert Waggonsin Belgien bestellte, weil sie Wie man fich erinnern dürfte, stand am 13. De Frankreich der Werkstätten und Felder ist, war jetzt nur in Be- in Belgien etwas billiger fertig werden konnten, als im zember 1889 der aus Warschau gebürtige ruffische Nihiliſt wegung gesezt worden, um einen neuen Raubzug zu unternehmen, eigenen Lande. Das ist probater Schutz der nationalen Groß vor der Strafkammer zu Ostrowo( Provinz Posen), den Raubzug mittelst der Anleihe. Arbeit! So fällt ein Theil der Schuld für die auch in weil er revolutionäre Proklamationen über die preußische Königsberg herrschende Noth direkt dem Staate zu. Aus Grenze nach Rußland hatte schmuggeln wollen. Die StrafKönigsberg wird geschrieben: fammer sprach Groß frei, allein der Landrath ließ ihn an Jules Guesde. " *) Wegen Raummangel3 verspätet. Kummer haben? Nein, das mußte anders werden. Es Kind, Du bist brav, das weiß ich, Gott sei Dank, daß ich noch unreiner waren als er selbst, und es wurde nun ärger sollte auch anders werden. Mama sollte wenigstens vom Dich habe; ich bin überzeugt, daß Du mir mehr Freude mit diesen Menschen als vorher. Paftor Holck sprach fort Krauskopf Freude haben. Nur Freude sollte sie haben. machen wirst als So, schon recht; wir sind gute und sprach fort. Ein drohendes Bibelwort folgte dem anNie mehr sollte sie zu zanken und zu schelten brauchen. Alles Freunde, wir zwei; und nun geh' und leg' Dich nieder." deren; die furchtbaren Sprüche richteten und verdammten; Unangenehme und Zuwidere wollte Fanny für sie thun, und„ Ich werde immer gut sein gegen Dich, Mama", Gottes Zornwolfen zogen ringsum auf; die Stimme, welche ohne Murren. Alles, was ihr auferlegt wurde, wollte sie versicherte Fanny; ihre Stimme klang wie von Thränen sprach, wurde still wie Geisterhauch. Alles wurde still. thun. Und sobald sie reich geworden, sollte Mama es für warm. Plötzlich zog sie sich in den Winkel hinter das Fanny hörte vor ihren Ohren das pochende Sausen des immer gut bekommen. Keinen Stich sollte sie mehr nähen Bett zurück und begann sich auszukleiden; sie fühlte sich eigenen Blutes. Sie hatte ihre Blicke tief in den Fußboden müssen. Eine hübsche Wohnung sollte sie kriegen, und gutes verlegen. Mama war über ihre Bekehrung nicht im min- gebohrt; es war, als hielte eine fremde Macht sie nieder; Essen, nur gutes Essen, und elegante Kleider und Möbel. desten gerührt gewesen. mit einmal schien ihr, als wäre sie ganz allein im Raum. Dann würde auch Gott am Krauskopf Gefallen finden. Beim sechsten Gebot war Holck furchtbar. Er sprach und die geisterhafte Stimme drang in ihre Seele; denn Er würde ihr vergeben, daß sie schlimm gewesen, und er von der Reinheit der Gedanken, so daß Fanny bebte. Ach, dieselbe kannte Alles. Alles wußte sie. Es war Gottes würde es ihr wohlergehen und sie lange leben lassen auf wenn er es nur kurz machte, ach, wenn er es nur kurz machte! Auge, welches nun in ihrem Herzen las; niemals konnte Erden. Oh, dieser Heuboden... obwohl darüber nun gar nichts sie mehr ihre Augen aufschlagen. Denket daran, meine Sie war still und sanft, als sie heim kam und besorgte mehr zu reden war... Kinderstreiche; über dergleichen war Freunde, und vergesset nicht: Gott ist ein verzehrend' Feuer einen Auftrag in der Stadt ohne zu murren. Abends als sie nun hinaus, darüber war sie hinaus; sie würde fortab gegen alle Unreinheit, und er läßt sein nicht spotten. Laßt sie gespeist hatten, zündete Mama die Lampe an und nie mehr an so etwas denken... O, nun mußte er endlich uns uns erinnern, daß sein Blick wie Feuerlohe ist; die sich setzte sich wieder an den Nähtisch; Fanny schlich sich fertig sein. Jedoch Pastor Holck machte diese Sache nicht so mit Unreinheit befassen, sie werden nie das Licht seines von rückwärts zu ihr hin und küßte sie. in aller Kürze ab. Leise und entsetzlich klangen seine Worte, heiligen Reiches sehen. Laßt uns zum Herrn um Reinheit " Nein, aber doch," rief Mama, Liebe... stehen der leise und leiser und immer schrecklicher. Unser Körper beten. Laßt uns ihn bitten um einen reinen, findlichen sollte ein Tempel sein für den Geist Gottes; wir konnten Sinn. Fühlst Du den bösen Geist Dir nahen, so bete zu Per und ich denn heute gar so gut?" Du, Mama," flüsterte Fanny, uns denken, welch' eine Schändung des Allerheiligsten Gott; er wird Dich retten, er rettet Dich; zweifle nie daran; es war, diesen Tempel des göttlichen Geistes zu beschmußen denn Du bist ihm theuer erkauft, um der Tempel seines Geistes und zu besudeln und ihn zur Wohnstätte eines unreinen zu sein. Es ist wahr, daß der unreine Geist start ist; aber Geistes zu gestalten. Weh dem Geschöpfe, von welchem der derselbe ist nicht start, wenn wir uns ihm nicht ergeben. Geist der Reinheit Gottes wich! Solch' ein Mensch verlor Er ist nicht gefährlich. Wir merken gleichsam im Vor seine Menschenhoheit; er wurde wie einer der Besessenen hinein dessen Flügelschläge; da sollen wir uns sammeln im im Evangelium. Er war der Gewalt des unreinen Geistes Gebete zu Gott und er muß entfliehen. Laßt uns immer verfallen, und der unreine Geist plagte ihn über die daran denken. Laßt uns Reinheit lieben und Unreinheit " Nein, nein, Du bist brav, Krauskopf; ist denn Maßen. Er lief auf wüsten Stätten um und war friedlos; hassen. Ein altes Wort sagt, wenn am jüngsten Tage die wieder etwas nicht in Ordnung?- Du bist so seltsam!" es bedrückte ihn wie eine Baubermacht; er vermochte sich Menschen dem Gericht sich darstellen, so werden in der " Ich will immer gut sein gegen Dich, Mama", flüsterte nicht loszureißen; selbst Gott war faum im Stande, ihm Seligen Schaaren jene am schönsten und am weißesten strahlen, Fanny an Mama's Hals. Mama nahm sie in ihre Arme zu helfen. Wenn er sich zu bessern suchte und Gott stand die alle Unreinheit von sich fern gehalten; liebe junge und füßte sie. ihm bei und trieb den unreinen Geist aus ihm heraus, so Freunde, ich glaube, dies Wort spricht die Wahrheit. Ich Willst Du das, mein Kind? Ja, ich weiß es ja, Du begann er sich gleich wieder zu sehnen nach seiner Sklaverei, bitte Dich, Gott!" rief er aus und seine Stimme schien bist brav... Und nun ist es am besten, Du legst Dich und der unreine Geist kam und nahm ihn wieder in Besitz. heiser vor unterdrückter Bewegung, ich bitte Dich... nieder und siehst, daß Du schlafen kannst... Ja ja, mein Und derselbe nahm sieben andere böse Geister mit sich, die laß mich diese jungen, mit theurem Blute erlösten Mädchen " 30 " Na?- Willst Du am Ende wieder ein neues Kleid?" Fanny versteckte sich an ihrer Mutter Hals. " Ich bin gewiß fürchterlich schlecht gegen Dich gewesen, Mama!" Du? Nein, wahrhaftig, Kind, wie kannst Du darauf verfallen?" " Ja, ich war schlecht gegen Dich, Mama." i 117I 3 G ge UBROTU at h นา 10 fi ſe δα fr So ei ha R fp ha tr lic Ar far m füz Iet We de üt an fie fn nc a un et t F b m D " d if 11 wäre. die russische Grenze führen, wo ihn die russische Polizei in Ristenmacher, Ritterstraße. Wenn Sie nicht Strafantrag C. J., Weftregeln. 1. Der Austritt aus der Kirche wird Empfang nahm und zunächst nach Kalisch ins Gefängniß wegen Sachbeschädigung und auf diese Weise eine Feststellung schriftlich beim Amtsgericht, in deffen Bezirk man wohnt, beanund dann nach Petersburg ins Untersuchungsgefängniß der zurechnungsfähigkeit Ihres Mannes veranlassen wollen, so tragt. 2. In dem alsdann angesetzten Termine muß man sich brachte. Wie der Frankfurter Zeitung" jetzt mitgetheilt fönnen wir Ihnen, da eine Gemeingefährlichkeit nicht vorzuliegen durch Militärpapier, Taufschein oder sonstige Urkunden legitimiren. wird, ist Groß zur Verschickung nach den entlegenften Theilen scheint, keinen Weg angeben, der nicht mit Kosten verbunden Sonstiger Dokumente bedarf es nicht. 2. R. Die Kündigung ist giltig, auch wenn Sie Ihnen Sibiriens verurtheilt worden. Nun, hoffentlich hat der Land2. K. 110. Wenn Ihr Dienstmädchen nur in Ihrer Wirth- schon zeitiger, als dies nach dem Kontrakte erforderlich gewesen rath jezt auch einen russischen Orden erhalten! schaft thätig ist, braucht sie nicht zur Ortstaffe angemeldet zu wäre, zugegangen ist. D. D. Kr. 1. Ein Lese- und Diskutirklub ist ein politischer werden, wohl aber wenn sie auch im Schankgeschäft hilft. O. O. Die Beantwortung Ihrer zahlreichen Fragen ist im Verein; er muß polizeilich angemeldet, Statuten- und MitgliederBriefkasten nicht ausführbar; zu mündlicher Austunft sind wir verzeichniß müssen eingereicht werden. 2. Solche statutenmäßige Versammlungen der Hilfskaffe brauchen nicht polizeilich gegern bereit. Robert Kleiboden. O. K. 1. Sie unterliegen der Alters- meldet zu werden. 3. Natürlich ist Ehebruch ein Ehescheidungsversicherung, obwohl Sie Ausländer sind. 2. Robert Blum grund. 3. 19. Die Klage gehört zunächst vor die Gewerbewurde 1848 in Wien standrechtlich erschossen. Abonnent Andreasstraße. Wir wissen nicht recht, was sich beputation. Er kann nur 2/5, d. h. 1 m. verlangen, da man der Pfleger abziehen will. Zu mündlicher Auskunft sind wir vorläufig noch zehnstündige Netto- Arbeitszeit als das Normale ansehen muß. bereit. K. P., Alexandrineustraße. Die Armendirektion wird nicht Erbin der von ihr unterstüßten Person; aber sie kann ErIn der heutigen Sigung des ungarischen Abge= ordnetenhause 3 interpellirte Ignaz Selfy wegen der diplomatischen Intervention in Bulgarien. Es sei auffallend, daß dieser Schritt einem Staate gegenüber unters nommen worden sei, der in europäischen Dingen immer sich sehr loyal verhalten habe. Warum intervenirte Rußland nicht auch in Frankreich und in der Schweiz, wo ebenfalls nihi listische Umtriebe schon vorgekommen seien, und warum erhob unser auswärtiges Amt keine Vorstellungen in St. Peters bnrg und in Konstantinopel bei der Affäre Paniza und Luzky? Herr Helsy scheint sich mit der auswärtigen Politik faz der gewährten Unterſtügungsgelder aus dem Nachlaffe ver- gestrige Nummer einem Theil unserer Abonnenten verrecht wenig zu beschäftigen, sonst müßte er wissen, daß Ruslangen und event. gegen die Erben klagbar werden. land in der Schweiz und in Frankreich auch schon intervenirt hat. Legen wir den Schritten des Abg. Helfy auch wenig Bedeutung bei, so ist die Erregung der öffentLichen Meinung gegen das Vorgehen Rußlands immerhin zu begrüßen.Nicht Pobedonoszeff sondern Kapustin soll russischer Minister für Volksaufklärung" werden. Nun, das kommt auf das gleiche heraus. Kapustin ist auch Panslavist, auch Unterdrücker aller Bildungsbestrebungen und wird sicher bestrebt sein, dem Zaren zu gefallen und die Aufklärung des Boltes zu verhindern. Der schottische Eisenbahnstreik geht offenbar seinem Ende zu. Das Publikum ist nicht länger gewillt, mit den geldgierigen und despotischen Eisenbahntompagnien Geduld zu haben. Wegen nicht bewerkstelligter Beförderung von Gütern sind bereits Prozesse gegen die Eisenbahnkompagnien anhängig gemacht worden, und seit sie die Unverschämtheit hatten, einen Vermittelungsversuch des Lord Aberdeen und anderer hochangesehenen Persönlichkeiten zurückzuweisen, während die Streifenden einem Schiedsgericht sich fügen zu wollen erklärten, ist die öffentliche Meinung ganz auf Seite der Streikenden getreten, die jetzt Herren der Lage sind. Das Prozenthum mag vor Wuth bersten- es hat eine Niederlage erlitten, und je mehr es sich sträubt, desto gründlicher wird die Niederlage sein. Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich Antwort wird nicht ertheilt. Vogel, Aachen. Die Sigung einer solchen Kommission bedarf keiner polizeilichen Anmeldung, und wenn sich die Nachfrage des Richters nach Ihrer Person auf diese Sigung bezog, so ist offenbar Gericht oder Polizei dupirt worden oder aber in einem neuerdings so beliebten Rechtsirrthum gewesen. Trotzdem haben sie feinen Anlaß zu einer formellen Beschwerde, da der Richter ja nur nach Ihnen gefragt und sich, da Sie nicht zu sprechen waren, sofort entfernt hat, ohne eine bestimmte Amtshandlung vorzunehmen. Der Vorzeigung eines schriftlichen Auftrages bedurfte es aber jedenfalls nicht, da dies nur für polizeiliche Haussuchungen 2c. vorgeschrieben ist, und selbst hier nicht, wenn Gefahr im Verzuge ist. Letzteres ist aber nach polizeilicher Auffaffung bekanntlich stets der Fall. fandt. Stettin. Wir haben Ihren Brief dem Parteivorstande überZnaim. Dem Parteivorstande übersandt. Sonneberg. Das Verhängen der Sperre haben wir gemeldet, die Einzelheiten, welche sie berichten, eignen sich mehr für ein Lokal- oder Gewerkschaftsblatt. Falkenberg i. S. Ihre längeren Ausführungen, sowie Ihren letzten Brief haben wir dem Parteivorstande überwiesen. Sie werden von demselben schon Antwort erhalten. Guttentag. An den Vorstand gesandt. Großenhain. Sie wünschen, daß wir unsere Stellung zu den Jesuitenpetitionen farlegen. Dies ist mehrmals geschehen, übrigens für jeden Genossen ganz klar. Wir dürfen uns nicht an den Antijesuitenpetitionen betheiligen, da wir gegen alle Ausnahmegesetze sind; wir haben auch die Jesuiten nicht zu fürchten, fie wollen nur hereinkommen, wir werden schon mit ihnen fertig werden. Uebrigens lesen Sie einmal die 1886 gehaltene und bei Mörlein u. Co. in Nürnberg erschienene Reichstagsrede LiebEnechts zum sozialdemokratischen Antrag„ Aufhebung aller Ausnahmegesetze." G. N., Maler. Raummangel! alle wieder treffen am Tag des Herrn... alle rein und weiß! Amen." Die jungen Mädchen saßen aufgelöst in Schluchzen und beteten mit. D, von nun an nie, nie mehr, nie, nie .. nie, Lea fühlte sich all diese Zeit über nicht wohl; es quälten sie Kopfschmerzen und üble Laune. Ihr Mann Thorseng kam zu Mama und sagte, er glaube, es würd Lea ein wenig zerstreuen, wenn sie Fanny zu sich bekäme; , fie ist so allein, die Arme", sagte Thorseng. " Will Lea denn Fanny zu sich haben?" fragte Mama ein wenig erstaunt. " " Ich habe mir so gedacht", versetzte Thorseng; er war troh seiner vierzig Jahre und seines kleinen gemüthlichen Küsterbauchs fast verlegen. Du weißt ja, Lea ist so ein bischen... eigen in gewisser Hinsicht; das kommt daher, weil sie noch so jung ist; aber nun wollen wir es einmal damit versuchen, wenn Du nämlich nichts dagegen hast.." " Nimm Fanny in Gottes Namen", sagte Mama; wenn Lea sie nur nicht wieder heimschickt!" O nein," sagte Thorseng, ich meine, sie freut sich darüber. fie war ja wirklich allzu allein." " Ja, sie ist wunderlich, diese Lea; aber einen Versuch ist die Sache jedenfalls werth!" Fanny war Lea als Ueberraschung zugedacht, und wie es schien, überraschte es sie in der That. fragte die junge Frau. " Hast Du... sollen wir Fanny ins Haus nehmen?" " Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, Lea... ich bildete mir ein, Du würdest es so gemüthlicher finden; Du gehst ja Hause so allein herum-" " Aber nein, Thorseng, welche Idee! Ich bin gar nicht allein. Ich habe Gesellschaft genug. Ich habe es ja so gut als ich es haben kann! Meinetwegen mußt Du es nicht| thun từ ( Fortsetzung folgt.) Wegen einer kleinen Störung im Betriebe ging unfere pätet zu. 7. Ziehung der 4. Klaffe 183. Königl. Preuß. Lotterie. 1016 25 66 129 36[ 3000] 255[ 15 0001 71 413 52 548 62 671 742 892 Biebung ben 27. Januar 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 19 30[ 300] 69 72 116 208 74 417 42 48 769 98 1010[ 300] 86 288 438 80 88 551 637 63 95 2070 S5 224 411[ 3000] 15 46 625 34 97 740 47 68 89 846 3083 113 74 267 68 390 430 40 684 86 847 938 40 77 4188 290 418 72 631 46 701 55 865 908 16 5015 170 460[ 500] 629 951 6143 98 213 82 356 60 496 521 53 724 58 841 955 7048 344 70 74 93 15001 414 32 83 15001 96 586 782 8006 164 233 63 533 610 15001 49 77 94 847 55 9057 71 102 13 40[ 1500] 87 378 433 43 69 73[ 1500] 524 653 718 845 913 14 10110 74 97 312 41 543 630 57 76 94 864 966 11022 42 54 87 121 66[ 3000] 71 238 309 44 427 30 59 502 603 16 36 874 12327 484 663 850 53 79 901 13022 33 54 64 208 11 20 93 360 97[ 500] 450 626 726 [ 3000] 39 805 14173 245 91 486 599 900 87 15217 24 29 587 662 708 70 883 942 16362 695 813 30 90 17182 266 15001 300 20 59.404 90 609[ 3000) 34 68 18026 78 168 471 558 81 83 732 89 802 9 34 72 948 66 19199 311 61 442 61 665 808 99[ 300] 981 95[ 500] 20020 47 374 92 485 520 57 719 38[ 5001 21084 405 9 15 79[ 300] 623 749[ 1500] 870 95 22050 66 107 58 92 213 92 316[ 300] 48 63 414 633 906 61 67 23056 163 246 57 87 99 513 766 816 958 81 24235 380 439 59 81 741 813 20 27 70 25022 80 196 202 375 474 593 621 781 [ 3000] 94 874 905 41 62 26080 95 111 23 63 91 287 92 95 395 502 29 87 742 46 925 38[ 3000] 27078 104 30 243 55 93 96 862 953 77 28198 252 58 70 334[ 500] 66 459 552[ 300] 613 89 785 850 976 29034 396 330 459 572 606[ 500] 20 69 80 30053 435 523 628 776 825 45 999 31146[ 300] 72 530 91 607 798 873 32013 26 167 96 315 466 88( 500] 521 630 702[ 50001 43[ 500] 880 33069 88 237 55 94 520[ 300] 797 966 34236 435 41 629 36 846 [ 1500] 35128 61 87 209 34 47 1300 73 74 435 529 38 644 752 804 920 31 54 66 36023[ 500] 88 135 235 71 396 517[ 300] 632 737 39 78 804 6 911 25 37061 248 378 95 438 519 88 630 89 956 38098 173 323[ 3000] 522 90 603 52[ 300] 752 807 10 28 33 943 39075 166 204 379 470 645 965.83 40119 397 487 592 710 18 58 83 88 41097 137 60[ 5001 93 350 73 458 527 603 842 944 42023 51 254 56 357 826 43148 96 211 92 361 513 83 863 85 87 966 44187 59 392 413 550 605 32 75 85 97 761 812 26 41 75 930 64 45000 48 78 98[ 300] 190 205 55 677 701 72 80 836 906 7 10 14 18 46115 84 87 205 37 70 359 426 27 75 625 62 94 777 922 62 47161 80 269 96[ 1500] 417 91 560 607 714 32 91 48066 169 527 753 808 23 49511 39 602 30 69 951 85 50198 258[ 3000] 328 422 575 877 938 51017 88 168 210 19 29 309 576 628 39 707 980 52006 12 124 72 89 223 48[ 3000] 376 99 437 518 43 89 718 831 900 53031 46 521 60 646 59[ 300] 742 840 42 78 978 54075 232 307 20 58 457 611 819 956 55108 91 97 253 99 334 416 686 728 70 948 56066 130 214 341 73 645 53 724 86 966 57032 633 38 68 729 931 58023 127 558 99 616 87 786 994 59076 138 298 500 727 43 867 61091 163 66 80 298 60006 305 408 583 621[ 300] 844 49[ 300] 844 413[ 1500] 67 70 530 657 872 99 62026 48 135[ 500] 206 18 25 564 70 130001 663 705 43 63370 426 528 67 614 29 78 787[ 500] 64003 137 57 208 420 45[ 5001 56 75 76 596 628 68 762 65105 61 360 435 1500] 525 660 76 789 848 88 959 66176 486 549 1500) 78 84 768 94 828 41 48 67 72 911 65 67031 59 99 121 37 410[ 300] 686[ 3000] 887 997 68088 227 96 319 86 87[ 300] 443[ 300] 556 62 707 69018[ 1500] 221 393 477 766 893 70221 45 310 15[ 500] 438 580 622 701 806 3 12 62 71054 76 110 300 27 95 432 546 62 85 605 901 98 72070 71 213 37 67[ 15001 453 541 56 630 56 766 999 73001 168 207 39 319 51 412 36 39 501 98 801 32 74021 36 222 44 399 454 85 654 793 806 66 906 15 25 73 75021 30 59 115 90 316[ 1500] 426 636 77 708 63 858 62 963 89 76214 473 87 597 915 77053 75 135 347 406 27 89 528 80 698 799[ 5001 985 78043 213 87.89 472 591 635 89 713 67 86 98 939 79079 127 73 268 356 15001 427 36 63[ 1500] 92 536 69 75 659 67 850 934 20151 58 214 75 425 49 637 62 665 799 847[ 5001 3100975( 3001 77 104 70 76 290 567 810 936 64 52087 172 93 258 301 91 407 739 988 83018 161 229 535 771 815 95 84106 74 221 53 75 439 666 86 718 887 98 980 85013 69 177[ 500] 456 737 950 62 s6008 18 110 51 54 225 426 70 550 702 832 98 957 78 87136 326[ 1500] 33 45 67 580 625 88060 62 84 947 74 89012 188 204 5 317 36 501 39 73 613 30 60 84 883 987 90002 18[ 30001 28 123[ 300] 38 74 401 90 564[ 1500] 71 834 926 13000] 940 92056[ 1500] 94 129 213 70 310 32 433 83 602 742 801 961 74 93093 262 306 463 565 92 682 824 80 94069[ 300] 384 431 93[ 1500] 620 95051 78 124 408 521 81[ 300] 608 38 737 35 98 957[ 300] 96179 233 361[ 1500] 492 94 646 724 808 23 998 97124 38 67 216 340 76 456 531 52 93( 15001 734 821 78[ 3000] 97 913 98073 748 75 814 41 58 916 99045 103 35 52 326 30 51 503 635 773 858 918 95 100058 60 62 121 290 649 706 19 101039 54 57 133 237 60 544 647 764 854 76 987 102028 361 452 89[ 500] 570 807 15001 995 103166 285[ 3000] 506 89 703 17 876 87 929 56 104122 207 85 91 468 518 54 634 909 92 95 105128[ 500] 279 328 33 478 91 569 627 701 913 100010 26 157 216 476 557 692 734 66 817 82 960 107015[ 5001 303[ 500] 69 108090 189 84 490 529 130001 79 80 90 658 715 914 28 40 45 65 68 246 71 96 364 407 77 659 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500) 95 342 61 89 446 572 627 31 736 828 987 133047 177 208 33 475 85 507 [ 300] 696 932 134173 400 93 528 684 843 916 135007 50 76 94 262 136280 307 39 61 80 1500] 448 474 97 535[ 500] 742 59 877 925 99 680 137320 485 571 769 138011 62 200[ 15001 388[ 500] 485 523 783 842 956 59 139020[ 30001 108 76 89 239[ 1500] 41 393 482 49 72 515 627 41[ 500] 55 738 984 140036 66 217 338 81 539 70 659 887 910 58 93 141046 148[ 80001 142028 122 277 82 406 32[ 3000] 256 301 74 501 55 74 907 57[ 500] 551669 79[ 300] 756 87 905 47 148029 38 81 470 115001 73 91 506 31 627 80 782 944-50 144069 162 326 57 417 39 47 508 645 87 749 63 878 [ 30001 936 145112 20 62[ 150 000] 64[ 1500] 272 384 428 523 65 649 65 797 800 140132 93 201 93 398 630 77 82 774 869 147055 196 461 544 665 837 997 148004 27 122 228 58 384 468 504 35 47 744 860 912 31 75 149020 287[ 300] 305 575 676 994 150075 121 286 303 475 785 939[ 500] 151128 37 218 311 12 404 [ 30001 504 705 810 152410 17 49 57 595[ 300] 794 98 853 87 919 57 153018 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Zichung der 4. Klasse 183. Rönigl. Preuß. Lotterie.[ 3001] 07121 28 85 282 449 597 656[ 5001 98009 235 397 568 612 731 Biehung vom 27. Januar 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 74 103 24[ 8000] 43 54 211 339 56 491 517 659 956 1322 420 93 731 43 59 96 130001 820[ 1500] 2017 173 222 62 401 654 759 60 66 842 [ 3001 3091 209 386 570 647 13001 91 4056 218 88 400 1 6 58 691 939 [ 1500] 72 73 5012 113 13001 33 35 294 306 20 35 67 686 700 20 93 962 1300] 6181[ 3000] 239 428 43 505 646 830 43 130001 59 952 072 136 65 97[ 5000! 338 98 704 93 94 849 97 8101 2 21[ 300] 236 413 586 655 72 97 701 85% 984 130001 9082 163[ 30001 225 56 361 456 529 30 621[ 300] 701 4 816 99 926[ 300] 10447 57 561 709 44 68 77 841 11210 98 399 435 75[ 500] 542 46 [ 300] 711 812 918 30 12128 79 130001 262 320 62 417 504 665 13016 109 77 213 446 81 601 34 38 82 775 812 14052 74 86 131 93 392 97 1500] 706 863 901 15425 586 625 892 16038[ 300] 108 350 529 54 755[ 500] 61 882 942 92 17001 122 73 254 60 303 81 447[ 300] 85 503 38[ 300] 62 677 805 916 15001 45 18062 167 85 252 358 432 517 807 [ 3000] 38 902 19187 507 16 79[ 15001 628[ 3000] 716 851 20091 102 243 311 425 703 21003 248 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175103 33[ 300] 232 86 309 16 83[ 1500] 404 24 92 589 617 56 66[ 300] 828 39 83 176088 113 76 87 243 370 417 688 812 62 945 177055 69 170 336 505 668 912 73 75 77, 174060 341 518 33 40 675 91 742 864 179070 76 225 S1 96 303 51 416 507 83 672 98 805 1500] 63 74 81 946 180029 111 73 228 312 26 80 518 30 56 686 81009[ 3000] 26 337 69 558 931 94 182074 153 290 553 764 844 904[ 1500] 38 78 94 183058 170 96 248 398 454 500 65 641 728 833 939 70 184002 33 43 45 138 424 95 620 91 761( 300) 82 891 968 185001 3 13001 165 88 206 62 359 528 650 702 30 73 186028 129 87 873 509[ 3000] 82 606 946 877 187043 74 1500] 199 204 92 471 531 679 86 743 92 822 188146 806 26 415 541 964 180067 88 213 64 663 653 72 846 86 941 190 000 Theater. Mittwoch, den 28. Januar. Opernhaus. Ein Feldlager in Schleften. Schauspielhaus. von Venedig. Der Kaufmann Leffing- Theater. Der Traum ein Leben. Berliner Theater. Goldfische. Deutsches Theater. Die Kinder der Exzellenz. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Gondoliere. Wallner Theater. Adonis. Residenz- Theater. Der selige Toupinel. Viktoria Theater. Die fieben Raben. Bellealliance- Theater. Die Nachbarinnen. Mittwoch, den 4. Februar: In erster Auflage erschien: Rehte Vorstellung in dieser Saison. [ 28 J Ein strammer Sozialdemokrat. R. Winkler nebst Frau. Circus Renz. Karlstraße. Heute, Mittwoch, den 28. Januar, Abends 7 Uhr: Die Touristen, oder: Ein Sommertag am Tegernsee. Große Original- Pantomime, neu arrangirt und in Szene gesetzt vom Direktor E. Nenz. Außerdem: Bal- Concert hippique mit 8 arabischen Schimmelhengsten, dressirt und vorgeführt von Herrn Franz Renz. Colmar, geritten von Ostend Theater. Rabale und Fräulein Clotilde Hager. Ifagar, Liebe. Adolph Ernst- Theater. Unsere Don Juans. Thomas Theater. Drei Paar Schuhe. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Große Spezialitäten- Vorstellung. Concordia. Große SpezialitätenVorstellung. Gebr. Richter's Variété. Große Spezialitäten- Borstellung. Wintergarten. Große SpezialitätenVorstellung. Englischer Garten. Direttion: C. Andress, Alexanderstraße 27c. Clara Conrad, Lieder- und Walzerfängerin. Jenny Reimann, Rostüm- Soubrette. Max Menzel, Gesangskomiter. Mr. Koberstein, Malabarist. Mc. Lean Brothers, Ameritan. Neger- Excentric. Gebr. Willmo, musikalische Clowns. Anfang Wochentags 8 Uhr. Sonntags 512 Uhr. Entree Wochentags u. Sonntags 30 Pf. 50 Pf. und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 30 Pf. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz, Täglich: Grosses Concert. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Entrée Wochentags 10 Pfg., Sonn- und Festtags 25 Pig. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Babenhofer 641 Export- Bier, Seibel 15 Bf. F. Moller. Bratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich: Grosses Concert mit Quartett- Sängern, ausgeführt von dem Mujit- Direktor H. Sanftleben. Wochentags: Frei- Concert. Sonntags Entrée 20 Pf. Empfehle auch zugleich 8 Billards, 3 Kegelbahnen und einen Saal zu Vergnügungen und Versammlungen. 703 F. Sodtke. Castan's Panopticum. Prof. Dr. R. Koch, im Labora torium. Amazonen- Truppe a. d. Leibwache des Königs von Dahomey. en WeihnachtsAusstellung. Damen- Kapelle. Entree 50Pf. Kinder 25 Bf. v.9 Uhr Morg. bis 10 Uhr Ab. PassagePanopticum. 100 nene Gruppen und Figuren. SpezialitätenBlumenpferd, vorgeführt von Fräulein Oceana Renz( Enkelin). Miß Zelia 3ampa, amerikanische Luftgymnaftiterin. Auftreten der Reitkünstlerin Frl. Gierach, Miß Lillie Meers, der Reitfünstler Mrs. Alex. Briatore und B. Fillis, sowie komische Entrees und Intermezzos von sämmtlichen Klowns. Morgen Vorstellung. Sonnabend, den 31. d. M.: Benefiz für Herrn Franz Renz. E. Renz, Direktor. Circus Schumann. Friedrich- Karl- Ufer. Heute Abend 71/2 Uhr: Große Vorstellung. Allen Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß mein lieber Mann, der Tischler Hugo Rasch am 25. d. m. verstorben ist. Um stilles Beileid bittet Die trauernde Wittwe Gertrud Rasch nebst Kindern. Fachverein der Tischler. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Hugo Rasch am 25. d. Mts. im Alter von 37 Jahren an der Proletarierfrankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet Mittwoch, Nachmittags 3 Uhr, vom Krankenhause am Urban aus nach dem Neuen Jerusalemer. Kirchhof, Brizer Chauffee, statt. Um rege Betheiligung ersucht Der Vorstand. 312] Allen werthen Kollegen unseres lieben Bruders Wilhelm Gross, fowie den Mitgliedern der freien Vereinigung aller in der chirurgischen Unter anderem: Fidibus, asiatische Branche beschäftigten Berufsgenossen Raffe, als Springpferd in Freiheit sagen wir für die Kranzspenden, sowie dressirt und vorgeführt vom Direktor. für die zahlreiche Betheiligung bei der Gebr. Permané, musikalische Klowns. Beerdigung desselben unseren innigsten Schulpferd Albert, geritten von Fräul. Dank. Adele. Pas de trois, Schul- Quabrille, geritten von 4 Herren. Großes Ballet- Divertissement vom gesammten Ballet- Korps. 12 Knaben. Zum Schluß der Vorstellung: Circus unter Wasser. Eine ländl. Hochzeit. Senfationelle Wafferpantomime. Spezialität: 4 Wassernymphen. Morgen große Vorstellung mit neuem Programm. Eine ländliche Hochzeit. Restaurant zum Ambos. Heute, Mittwoch: Geschwister Groß. Achtung! 251 Möbelpolirer! In der Möbelfabrik von Weidenfraße 3a, haben sämmtliche Möbelzweig( früher Roggensack) RuppinerGrosse öffentliche Versammlung zu Gunsten der Arbeiter- Bildungs- Schule am Montag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr, im großen Saale der Brauerei Tivoli, am Kreuzberg. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Herrn E. Wurm über: Die Luft als Nahrungsmittel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 103 Da die am 26. Januar angefagte Versammlung Umstände halber nicht stattfinden fonnte, mache ich darauf aufmerksam, daß diese Versammlung bestimmt stattfindet. Der Einberufer. H. Gumpel, Barnimstr. 42. Achtung! Klavierarbeiter u. verw. Berufsgen. Grosse öffentliche Versammlung heute, Mittwoch, den 28. Januar 1891, Abends 8 Uhr, in Hoffmann's Fefträlen, Oranienstraße 180. Tagesordnung: 183 1. Die Lohnreduzirung von 10-30 pet. in der Pianofabrik von Mas u. Co. Referent: Kollege 3u beil. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen ist erwünscht. Der Einberufer. Große öffentliche Versammlung aller in der Gold- und Silberwaaren- Branche beschäf tigten Arbeiter Berlins und Umgegend am Donnerstag, den 29. Januar 1891, Abends 8 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Rommandantenstr. 77/79. Tagesordnung: 1. Vortrag über: Invaliditäts- und Altersversicherung Zahlreiches und pünktliches Erscheinen erwartet Der Einberufer. Referent: Dr.& iütgenau. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Große öffentliche Versammlung 256 sämmtl. Schlächtermeister u.- Gesella am Mittwoch, den 28. Januar 1891, Abends 8½ Uhr, in Norbert's( früher May's) Fettsälen, Beuthstraße 20-21 Tagesordnung: 1. Wie ist die Stellenvermittlung für Meister und Gesellen am besten regeln? Ref.: Schlächtergeselle Schware. 2. Diskussion. 3. Verschiedene Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Aurin, Schlächtermstr., Am Königegraben Achtung! 253 polirer die Arbeit niedergelegt wegen Dem Musikverein, Mufitfreunde", Gesangverein„ Grüne Giche", Theate abzug von 6 Mark pro Woche. Jeder verein Dilettantenbühne", Artistenverein„ Einigkeit" au Rixdorf, sowie alle Berliner Möbelpolirer wird wissen, welche" bei dem Stiftungsfest des Vereins der Bau- und gewerblichen Hil wie er sich dieser Werkstatt gegenüberarbeiter am Sonntag, den 25. Januar, in der„ Neuen Welt" mitgewirkt habe zu verhalten hat. 260 J Im unsern besten Dank. Grosses Wurstessen, wozu freundlichst einladet Gustav Tempel, Breslauerstr. 27. Soeben erschien in dem Verlage von J. H. W. Die in Stuttgart und ist durch uns zu beziehen: 265 J Die Frau und der Sozialismus. Von August Bebel. Preis brosch. 2 M., geb. 2,50 M. Freier Postversand ohne jeden Aufschlag gegen vorherige Einsendung des Betrages in Briefmarfen. Th. Mayhofer Nachflg., Sozialdemokrat. Buchhdlg. am Auftrage der Kommission: Kurth. Urban. Jede Uhr 86 L zu repariren und zu reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgehens nur 1 M. 50 f.( außer Bruch), kleine Reparaturen billiger. Lager aller Arten neuer und gebrauchter Uhren. 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Berlag des ,, Borwärts" Berliner Bellsblatt, Berlin SW., Beuthstraße 3. Im Verlage von J. H. W. Dies in Stuttgart erschien soeben und ist von uns zu beziehen: Die Frau und der Sozialismus. Von August Bebel. Neunte gänzlich umgearbeitete Auflage von des Verfassers " Die Frau in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft." Preis broschirt 2 M., gebunden 2,50 2. Der beispiellose Erfolg, den der Verfasser mit den früheren Auflagen seines Werkes erzielte, obgleich dasselbe, durch das Sozialistengesetz verboten, den großen Volkskreisen nur schwer zugängig war, ist dieser neuen Auflage, nachdem dies Hinderniß Alle Gesellschaftsklassen gefallen, in erhöhtem Maße sicher. bringen dem Buche das lebendigste Interesse entgegen und so sei dasselbe zunächst den Parteigenossen zur weitesten Verbreitung empfohlen. Bestellungen von Außerhalb gegen Einsendung von 2,20 M. in Briefmarken für broschirte, 2,80. für gebundene Exemplare, werden sofort ausgeführt. WE Wiederverkäufer erhalten Rabatt. 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Auch hier hatten die Arbeitslosen vor einigen Tagen eine Versammlung abgehalten, in der be= schlossen wurde, eine Deputation von 5 Arbeitern an den OberBürgermeister zu senden, um von diesem Beschäftigung zu fordern. Der Ober- Bürgermeister hat dem Gesuch Folge gegeben und der Deputation mitgetheilt, daß jeder Arbeitslose gegen einen Tagelohn von M. 1,50 sich an der Beseitigung der Schneemassen aus den Straßen der Stadt betheiligen könne. Ungefähr 250 Perfonen haben darauf gestern und vorgestern von jener Arbeitsgelegenheit Gebrauch gemacht. M * * Mittwoch, den 28. Januar 1891. • 8. Jahrg. In großer Waffergefahr schwebten gestern mehrere Gebäude im benachbarten Weißensee. An der Ecke der FriedrichKarl- und Langhansstraße daselbst sind durch das Thauwetter die Gebäude in die ernstliche Gefahr der Unterspülung gerathen; die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr von Weißensee reichten nicht aus, um die Gefahr abzuwenden, so daß gestern Abend die gegangen wurde. Diefelbe rückte mit einem Dampfspritzenzug diesseitige Feuerwehr seitens des Amtsvorstehers um Hilfe annach dort ab, arbeitete die ganze Nacht hindurch und wird vor aussichtlich erst heute Nachmittag nach Berlin zurückkehren können. Der starke Sturmwind, welcher am Sonntag Abend über bitten, sind einfach„ Fechtbrüder", Leute, die nicht arbeiten wollen, auch sagen, er sei ein Verbrecher! Bei Leibe nicht, er war nur gewerbsmäßige Bettler! Diese in besseren" Kreisen allgemein flott, aber diese verbrecherische D- ame, die den armen Jungen verbreitete Ansicht kann selbst der Berliner Lokal- Anzeiger" nicht verführt hat, sie hat ohne Gnade die ganze Strenge des Gesetzes ohne Weiteres theilen. Wenn wir uns in die Kloaken dieses zu kosten. So will es die bürgerliche Moral. lattes zu vertiefen veranlaßt sehen, so geschieht dies einer darin Unter den Arbeitern der Militärwerkstätten in Spandau entdeckten Abhandlung über" Fechtbrüder" wegen, die in manchen Stücken ihres Gleichen sucht und sowohl das" Bentralblatt ist eine Bewegung im Gange, welche den Zweck hat, die SchlächterDeutschlands", als auch die Kreise, in welchen die entwickelten meister zur Herabsetzung der Fleischpreise zu nöthigen. Das Ansichten vertreten sind, zur Genüge charakterisirt. So wird Fleisch ist in Spandau erheblich theurer als in Berlin. Man ist unter anderemt dem„ Berliner Lokal- Anzeiger" aus seinem Leser- entschlossen, sich event. mit Berliner Schlächtermeistern behufs Lieferung von Fleisch in Verbindung zu setzen. freise geschrieben: " Am Sonnabend der vergangenen Woche Klingelt es an der Thür der verwittweten Frau Oberlehrer S. Gin 2 Uhr in ihre in einem Keller der Wiesenstraße belegene, verAls die Handelsfrau S. gestern Mittag zwischen 1 und start heruntergekommen und erfroren aussehender Mensch schlossene, aber ohne Aufsicht zurückgelassene Wohnung eintrat, in mittleren Jahren steht draußen und bittet um eine Gabe. Da es gerade Mittagszeit war, und Frau S. an den nach dem Hof führenden Ausgang zu entkommen suchten. begegneten ihr daselbst zwei halbwüchsige Burschen, welche durch diesem Tage schon diverse Nickel an Arme gegeben, so Die G. hatte Geistesgegenwart genug, den einen Eindringling fordert sie den Mann auf, in die Küche zu kommen, und trotz der ausgestoßenen Drohung, er werde sie erstechen, festzugiebt ihrem Mädchen die Weisung, ihm einen Teller von der Mittagsmahlzeit aufzuthun. Nach einigen Minuten halten, so daß sie von demselben die Kellertreppe mit hinaufhört sie ein Geflirr wie von zerbrochenem Geschirr und gerissen wurde. Es ist dies der 16 jährige Max Krome, welcher gleich darauf heftig eine Thür zuschlagen. Im selben bereits viermal wegen Diebstahls und zweimal wegen Hehlerei Moment kommt das Mädchen mit erschrockener Miene her- vorbestraft und jetzt wieder verhaftet worden ist. Die gestohlenen ein und erzählt, der unverschämte Mensch, der sich mit Sachen, eine goldene Damen- Remontoiruhr, Trauring und Ohr Fermersleben. Sonnabend, den 24., fand hier im Saale dem Essen auf die Treppenstufe gesetzt, habe plöglich die ring hatte der Mitschuldige des Krome an sich genommen, welcher des Herrn Lausch eine öffentliche Volksversammlung statt mit der Tagesordnung: Die große Noth der Arbeitslosen und wie ist Küchenthür aufgerissen, den Teller mit dem Effen auf die mit der Beute entkommen ist. Erde geworfen und wüthend geschrien:" So'n Fr. dieselbe zu lindern." Mehrere Redner sprachen über die Ursachen äße er nich; faure Kaldaunen mit Flaumenmuß wär' nich der gegenwärtigen Nothlage und betonten, daß angesichts der sein Leibjericht! un' n Froschen for Schnaps wär' ihm ville großen Anzahl Arbeitsloser, die theilweise schon seit zehn Wochen lieber jewesen," und damit sei er eiligst die Treppe hinohne jeden Verdienst seien, eine durchgreifende Unterstützung Pflicht untergelaufen." eines jeden Menschenfreundes sei. Aus der Mitte der VerDas ganze Machwerk trägt den Stempel böswilliger Ersammlung wurde dann der Vorschlag zur Bildung einer Kommission gemacht, die freiwillige Beiträge entgegen nehmen und fofort die Absicht merken sollte, welche dem Schreiber der Notiz mission gemacht, die freiwillige Beiträge entgegen nehmen und findung zu ſehr an der Stirn geschrieben, als daß man nicht die in Noth gerathenen Arbeitslosen unterstützen solle. Die Versammlung akzeptirte diesen Vorschlag. zu Grunde gelegen hat, nämlich die armen Opfer der heutigen Gesellschaft, welche verzweifelnd von Haus zu Haus betteln gehen, Danzig, 21. Januar. Gestern tagte der sozialdemokratische zu verunglimpfen, zu beschimpfen und ihnen das Almosen zu entWahlverein für Danzig, Stadt und Land. Auf der Tagesordnung ziehen, das ihnen hin und wieder noch vor den Thüren der Bestand: 1. Kassenbericht des Kassirers. 2. Aenderung des Statuts. fizenden gereicht werden mag, die nicht gerade dem Vereine Berlin hinwegbrauste, hat zwei Personen besonders übel mit3. Verschiedenes. Buvörderst forderte der Vorsitzende die Ver- gegen Verarmung und Bettelei" angehören. Und dasselbe Blatt, gespielt; einmal wurde ein in der Steinmetzstraße wohnender Schuhmacher von dem Sturm in die Höhe gehoben und mit fammlung auf, einen anderen Vorsitzenden zu wählen, was auch welches vorne schreibt: geschah. Alsdann erfolgte Raffenbericht und Berathung eines Nichtsdestoweniger aber dürfte das Betteln, namentlich solcher Wucht auf den Fahrdamm geschleudert, daß der Betreffende das Deffentliche- von- Haus- zu- Haus- gehen", für die durch eine tiefe, Ilaffende Kopfwunde davontrug. Ein ähnliches SchickStatuten Entwurfs und nach längerer Diskussion Zusäße und Annahme desselben. Unter Verschiedenem wurde nach längerer Hunger und Noth dazu Gezwungenen doch im Großen sal traf eine Frau B. in der Adalbertstraße. Die BedauernsDebatte das Markensystem zur Entgegennahme und Ganzen eine mehr oder weniger erniedrigende und werthe erlitt eine erhebliche Verletzung am Schlüffelbein. Beide von Beibeschämende Beschäftigung sein, zu der sich gewiß keiner Fälle kamen in der Sanitätswache der Adalbertstraße zur Beträgen eingeführt. Alsdann meldete sich Genosse Risop zum Wort und machte der Versammlung bekannt, daß der sozial entblödet sich nicht, hinten Einsendungen in zustimmender Weise leichten Herzens entschließt," handlung. demokratische Bildungsverein für einen der nächsten Tage ein zu veröffentlichen, welche an Zynismus und Frivolität ihres gemüthliches Zusammensein geplant hätte. Wenn auch noch so Gleichen suchen. Wundern kann man sich allerdings nicht darüber, viele Schwierigkeiten betreffs der Lokale von Seiten der Beamten uns in den Weg gelegt würden, so würde doch ein geistiges Band wenn man den Standpunkt des Blattes kennt, der deutlich genug uns stets zusammen halten. Man hätte sogar Erkundigungen aus folgendem Nachsatze zu obigem Vordersage herausleuchtet: eingezogen, wovon er lebe, man scheine sich für sein Fortkommen und die, Dank unserer wohlorganisirten Armenlebhaft zu interessiren, er selbst interessire sich aber für die Danziger pflege und im Hinblick auf die außerordentlich strengen Parteiverhältnisse auch lebhaft und würde hoffentlich lange noch in Maßregeln unserer Polizei, die jeden beim Betteln Gr. diesen Mauern weilen. Alsdann forderte Genoffe Kube Risop auf, mitwischten unbarmherzig zur Wache sistirt, glücklicherweise zutheilen, ob er schon beschwerdeführend gegen die Beamten vorvon Jahr zu Jahr in immer geringerem Maße aus gegangen wäre, welche den Wirth oder Wirthin beeinflußt hätten, geübt wird." das Lokal nicht mehr für den Bildungsverein oder andere sozialdemokratische Vereine herzugeben, wonach Konsenserweiterung als Belohnung erfolgen sollte. Hierauf erwiderte Risop, daß er noch den einige Zeugen notiren müsse; als er jedoch zur richtigen Beleuchtung dieser Sache] schritt, forderte der überwachende Beamte Risop auf, Namen zu nennen, weil hier die Behörde angegriffen sei, widrigenfalls er die Versammlung auflösen würde. Risop nannte den Kommissarius Art, und Wizki bestätigte, gehört zu haben, daß die Konsenserweiterung auch schon stattgefunden haben sollte. Nachdem Genosse Jochem flargelegt, daß ein überwachender Beamter nicht den Sprecher, sondern den Vorsitzenden behufs Klarlegung einer Sache zu interpelliren hätte, forderte Witzki den Vorsitzenden Labuschewsti auf, den überwachenden Beamten zu unterweisen, daß für die Zukunft diese unrichtige Handlungsweise unterbliebe; als er jedoch zur Ausführung schritt, bemerkte der Beamte, er laffe sich nichts gefallen, man möchte event. Beschwerde führen, groß wäre, sonst würde er die Versammlung auflösen. Kube bemerkte, wir" B. 2.-A." kennt seine Pappenheimer, er weiß, daß seine Leser Polizeibericht. Am 25. Abends gerieth der Rangirarbeiter würden unnachsichtlich jeder Zeit Beschwerde führen über Hand- solche Ungeheuerlichkeiten für baare Münze nehmen, find es Gläser auf dem Güter- Bahnhofe der Stettiner Eisenbahn zwischen lungsweisen ähnlich der in der Schidliger Versammlung, wo der doch Leutchen, die die Sozialdemokraten für Räuber und Mörder die Buffer zweier Wagen und erlitt eine Quetschung der Brust, Beamte nach Schluß der Debatte die Versammelten aus dem halten und dieselben nur aus den sogenannten Witzblättern her so daß er nach dem Augusta- Hospital gebracht werden mußte. Saale getrieben hätte. Alle, ob es Pfaffen, Pfaffenföhne seien kennen, die ihren Wig darin ſuchen, Sozialdemokraten als die ärgften als am 26. d. M. Mittags ein Mann vor dem Neubau Rosenoder andere Bürger, alle sind gleich zu behandeln, was damals Buschklepper darzustellen. Und die Sozialdemokratie zu diskreditiren, straße 5-6 vorüberging, fiel ihm vom Dache ein Hammer auf nicht geschehen ist. Wizki theilte mit, daß er über jene Ange- die übrigens ganz in dem Geiste verfaßt sind, wie er die mittags wurde ein Drehorgelspieler vor dem Haufe Wilsnackerdas ist doch nur der hinterlistige Zweck obiger Einsendungen, den Kopf, so daß er eine bedeutende Verlegung erlitt. legenheit schon Beschwerde eingereicht hätte. Ueber die heutige Majorität der Stadtverwaltung beseelt. Als höchsies Produkt straße 40 mit Verlegungen am Kopf und im Gesicht, welche er Angelegenheit wird wieder Beschwerde geführt. Nachdem noch höheren Blödsinns und der B. 2.-A." ist hierin uner- angeblich bei einer Schlägerei erlitten, aufgefunden und nach dem mehrere Personen dem Verein beigetreten, wurde die Versammschöpflich möge noch folgende Mittheilung Platz finden: Krankenhause Moabit gebracht. Am 26. d. M. Vormittags lung geschlossen. Von falsch angebrachtem Stolz eines Bettelstudenten" und am 27. d. M. Morgens fand je ein kleiner Brand statt. weiß der Portier eines Hauses in der Königgrägerstraße zu berichten. Derselbe war gerade mit Schneeabkragen vor der Thür des Hauses beschäftigt, als ein junger Mensch in ärm lichster Kleidung, mit blaugefrorenem Gesicht und Händen an ihm vorüber ins Haus wollte. Auf Befragen gab er zu, betteln zu wollen, und als der Portier Die vierte Aufführung der Freien Volksbühne im Ostend ihn nun aufforderte, ihm lieber beim Haus- und Theater für die erste Abtheilung fand am Sonntag, den 25. ds., Hofreinigen ein wenig zu helfen und sich dadurch Nachmittags von 1/23/27 Uhr statt. Gegeben wurde diesmal ein gutes Trinkgeld zu verdienen, bekam er zu nicht ein modernes Realisten- Stück von Hauptmann oder Jbsen, seinem nicht geringen Erstaunen die im Tone tief belei- sondern Schiller's, Rabale und Liebe". Auf Schiller, als Digten Ehrgefühls gegebene Antwort zu hören:" Was fällt den volksthümlichften aller Dramatiker, wurde der Vorstand der Ihnen ein, Herr? Ich habe zwei Jahre studirt und Sie wollen mich zum Straßenreiniger degradiren? Nie!" und damit war der„ Bettelstudent" stolz erhobenen Hauptes von dannen geschritten." Lokales: " Fechtbrüder. Es ist zwar„ amtlich" in Abrede gestellt worden, daß in Berlin ein außergewöhnlicher" Nothstand herrsche, der außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich mache, doch hat nicht in Abrede gestellt werden können, daß ein Nothstand herrsche, ein ganz gewöhnlicher" Nothstand, wie er in dem schönen Berlin immer zu finden ist. Ob nun gewöhnlich" oder außer Polizei und Armendirektion bas genügt! Und weiter lesen wir als Jllustration zu dem Kapitel von Leuten, die nicht arbeiten wollen: Ein frecher Schwindler, der als Kataster- Assistent Winter auftritt und angiebt, im Auftrage des hiesigen Kataſter- Amtes verschiedene, in den Grund- und Gebäudesteuer- Mutterrollen entdeckte Ungenauigkeiten berichtigen zu wollen, sucht gegenwärtig unsere Vororte heim. An Ort und Stelle angelangt, besichtigt der Gauner mit der größten Frechheit die in Rede stehenden Gebäude resp. nimmt Einsicht in die vorhandenen Baupläne; hierauf fordert der Herr Assistent" 13 Mart an Gebühren und beglaubigt dies durch ein amtliches Protokoll und eine gefälschte Quittung, durch welche sich seine Opfer zur Zahlung bewogen fühlen. Erst eine Anfrage an das Kataster Amt klärte den Schwindel auf. Seitens der Gendarmerie wird jetzt auf den Gauner gefahndet. " " Von einem andern Fall erzählt Herr Restaurateur W. in der B.straße, wonach ein stark und robust, aber voll- Der Bahn ist in einer Tiefe von 20 Metern ausgegraben worden. Ein Mammuth- Stoßzahn wurde in Rigdorf aufgefunden. ständig zerlumpt aussehender Mann, der ihn um eine Gabe gebeten und dem er den Vorschlag gemacht habe, ihm Die in das Märkische Museum gelangten drei Stücke desselben beim Flaschenspülen zu helfen, womit er sich eine Mart haben ein Gewicht von 40 Pfund und sind zusammengelegt und mehr verdienen tönne, ihm höchst paßig erwidert 1,35 Meter lang bei 34 bis 40 Bentimeter Umfang. habe: Flaschenspülen? nee Herr, von des Jeschäft versteh ich nischt; und denn for n'e Mart fufzig n' Zag?! Nee, da jeh' ick lieberst betteln, da steh' ick mir bedeitend besser" worauf der freche Patron sich schleunigst verflüchtigt" habe." Wenn die Sache nicht zu ernst und die Infamie nicht zu man könnte fast darüber lachen! Aber der An die Arbeiter Berlins. Hierdurch machen wir be fannt, daß das Etablissement Beuthstraße 20( früher May's Fest fäle) jetzt in die Hände des Herrn Norbert übergegangen ist und derselbe sich verpflichtet hat, seine Säle zu allen Versammlungen Infinger. unentgeltlich herzugeben. Die Lokalkommission. Heindorf, Werner, Freie Volksbühne. NachFreien Voltsbühne ja von berufenen und unberufenen Berathern von vorn herein hingewiesen. Und wenn auch das anfängliche Baudern des Vorstandes, solchen Rathschlägen zu folgen, ficher seine gewichtigen Gründe hatte, so behielten doch die guten Rathgeber Recht. Selten wohl hat man in einem Theater so starke Wirkungen gesehen, als an diesem Sonntag Nachmittage. Hat schon irgend ein Rezensent nach der ersten Vorstellung der Freien Volksbühne"( Ibsen's Stüßen der Gesellschaft") einmal gesagt: noch nie hätte er erlebt, daß in den Beifall flatschenden Händen des Publikums so seine ganze Seele läge: so muß hier dasselbe be ſtätigt, ja noch stärker gesagt werden: es war diesmal eine noch viel vollere Seele, die in dem Beifalltlatschen lag. gewöhnlich", darüber wollen wir nicht lange streiten; erwiesen ist jedenfalls, daß die arbeitende, d. h. die auf Arbeit angewiesene Bevölkerung unter der graffirenden Arbeitslosigkeit in Verbindung mit dem außergewöhnlich strengen Winter auf das schwerste zu leiden hat. Woher dieser Nothstand stammt? Nun, diese Frage Auf solche Weise wird öffentliche Meinung" gemacht, auf ist für die Neunmalweiſen ſehr schnell beantwortet! Nicht die solche Weise sucht man den Beweis dafür zu erbringen, daß die herrschende Gesellschaft ist es, welche durch ihre Interessen- Leute nur nicht arbeiten wollen", nach dem bekannten Spruche: politik den heutigen Nothstand verschuldet, nein, die Arbeiter Sozialdemokraten sind Zeute, die nicht arbeiten wollen", oder selbst find es, welche ihr Glend verschulden! Warum furz und bündig: Fechtbrüder"! wollen sie nicht arbeiten? Arbeit ist genug da, wer arbeiten will, der findet mindestens Arbeit, und wer arbeitet, hat auch zu Unter der Spizmarke„ ein flotter Bürgerliche Moral. Leben und wer nicht arbeitet, hat auch ein echt zum Leben. Sohn" finden wir in einem freisinnigen Blatte folgende totiz Merkwürdig, daß die Zahl derer, die nicht arbeiten wollen, Der Sohn einer sehr begüterten Familie in Spandau, immer größer wird! Wozu aber auch eigentlich arbeiten, wenn deren Verwandte in Berlin wohnen, hat in Berlin feit Man konnte die direkten Wirkungen auch sicherer be man als Fechtbruder" ein viel behaglicheres Dasein führen einiger Zeit ein Verhältniß mit einer Schauspielerin obachten, während man in den früheren Vorstellungen oft fann? Gleichwie man die 500 000 Arbeitslose, welche die Landunterhalten, die zu Beginn der Saison an einem Berliner nicht wußte, ob es bloß die Begeisterung für das ganze Unterstraßen bevölkern, mit dem geschmackvollen Namen„ Bagabunden" Theater engagirt war. Der Verkehr mit dieser galanten nehmen, ob es nur das Ungewohnte im Theater, ob das belegt hat, so ist die moderne Gesellschaft auch nicht in VerlegenDame hat in gar nicht langer Zeit ca. 80 000 M. gekostet, Tendenziöse der Dichtungen oder was es sonst gewesen sei, das gewesen, für die Opfer des heutigen Wirthschaftssystems, die sich der flotte Herr Sohn durch falsche Wechsel zu den Beifall hervorrief. Ja zuweilen wußte fich offenbar das die nachgerade gezwungen sind, ihr Brot vor den Thüren der Besserfituirten zu erbetteln, einen nicht minder geschmackvollen verschaffen gewußt hat. Vor wenigen Tagen hatte das Bolt hier fann man ja fast zum ersten Male vom Volke Baar einen Ausflug nach Hamburg gemacht; dort gelang im Theater reden- selbst nicht so recht in seine Lage hineinzuNamen zu erfinden. Die satten Moralisten nennen sie es dem Vater, feinen Sohn festzunehmen. Er spedirte ihn finden. brüder! Der Name an und für sich ist gewiß schon sehr glücklich sofort nach Amerika, die verlassene Geliebte aber mußte Auch in Kabale und Liebe" wirkten natürlich die stärksten gewählt und macht den Erfindern alle Ehre, doch ist dabei zu beachten, daß der Bezeichnung" Fechtbruder" noch eine ganz ber sich nach Berlin zurückbegeben, um hier einigen wichtigen bezw. die deutlichsten revolutionären Ausbrüche am intensivsten. ftimmte ominöfe Bedeutung Sigungen am Alexanderplatz beizuwohnen." Und das ist ja auch ganz natürlich. Gerade, je naiver das Also der wirklich Schuldige nach Amerika spedirt und seine Publikum, um so tendenziöser wirkt jede Kunst. Das Bettelei gewer ein Mitglied, einer wohnt, indem man unter efabulin, von der durchaus nicht etwa feftſteht, daß sie um den Thatsache, die tros aller after it feet in ons ist eine folge i gerbsmäßig betreibt. r" Bunft versteht, welche die Gefährigen Handel gewußt, ins Gefängniß. Das freijinge Blatt dieſer Selegenheit wieder bezeugt wird. Ihrer mit nicht vorhandenen Notlle diejenigen also, welche in schmugi port der Stritit bazu, iſt alſo damit einverstanden, die Tendenziöfen wirkten hier doch mehr als in den früheren Studen ihrer Mitbürger und Mitmenschothſtandes heute an die Thüren herd ist ja serettet. Wie kann man von dem reichen Söhnchen die Vorgänge auf der Bühne ſelbſt. Und so viel näher uns, beFecht sonders dem arbeitenden Wolfe, die Verhältnisse liegen, die Ibsen und die modernen Realisten in ihren Werken schildern, so giebt es doch in der ganzen Welt kaum ein zweites Stück, das so einheitlich, so hinreißend und überwältigend wirkte, als Schiller's ,, Rabale und Liebe". Gespielt wurde im ganzen leidlich; die Damen hätten Besseres Teisten können; nur Rober als Sekretär Wurm und namentlich Kurnatowski als Hofmarschall Kalb traten aus dem Mittelmaß heraus. Da aber Niemand seine Rolle ganz verdarb, fast jede Rolle hier für sich selber spricht und das Publikum ber freien Volfsbühne überdies nicht verwöhnt ist, so störte das nicht im Geringsten, ja erhöhte vielleicht sogar noch den Genuß. Man sah hinter dem Schauspieler doch immer die Menschen. Ferdinand und Louise, der Präsident und der Stadtmusikus Miller, die Lady Millford und der Kammerdiener, sie thaten ihre Wirkung trot des geringwerthigen Spiels. Leo Berg. Soziale Lebericht. reien aufgefaßt werden, so mögen sie die Einigung unter der BeSollen alle Erklärungen der Fabrikanten nicht als Flunkedingung: gleiche Rechte für beide Theile annehmen. Das Streitfomitee. Wir bitten die in den verschiedenen Städten gebildeten Boytottfommissionen uns ihre werthen Adressen bekannt zu geben, da uns mehrere hundert Adressen zur Verfügung stehen. Thut Euer mögliches, damit der Boykott Wirkung hat; es ist unser komitee. Haupt- Kampfmittel. Erfurt, den 26. Januar 1891. Das Streit Maurer Berlins! Die Aufnahmen von Mitgliedern sowie die Entgegennahme von Beiträgen für die Freie Vereinigung er folgt in nachfolgenden Zahlstellen. Ueber das Geschäft des Kartonfabrikanten Neunstiel Norden: Jeden Sonnabend bei Herrn Wartich, Anflamer- in Sonneberg ist die Sperre verhängt worden. straße 49, sowie jeden Montag bei Herrn Holzbächer, Rathnowerstr. 89. Often: Jeden Sonnabend bei Herrn Schmidt, Stalizerstr. 61, fowie jeden Montag bei Herrn Krause, Rüstrinerplatz 10. Süden: Jeden Sonnabend bei Herrn Hechlin, Hornstr. 11. Westen: Jeden Sonnabend und Montag bei Herrn Böhland, Bülowstr. 52. Geschäftsstunden: Abends von 8-10 Uhr. Freiwillige Gelder zum Refervefonds nehmen entgegen: Often: Huppfe, Sonnabends Rüdersdorferstr. 8, bei Böhl, Sonntags in seiner Wohnung, Große Frankfurterstr. 63, Hof II, Vormittags von 9-11 Uhr. Süden: Käppel, Sonnabend bei Herrn Scheyer, Gneisenau- und Schleiermacherstraßen- Ece. Sonntags in der Wohnung Arndtstraße 19 II, von 9-11 Uhr Vormittags. Westen: Kurz, Sonnabends bei Grasunder, Schwerin und Biethenstraßen- Ede, Sonntags in der Wohnung, Culm straße 25 von 9-11 Uhr Norden: Dams, Sonnabends bei Schmidt, Tresckow- und DieM An die deutschen Ziegelei- Arbeiter. Auf dem im Vorjahre in Luckenwalde abgehaltenen ersten Rongreß der deutschen Biegelei- Arbeiter wurde beschlossen, auch für 1891 einen Rongreß einzuberufen. Der Unterzeichnete erlaubt sich daher, im Einverständniß mit verschiedenen Kollegen, den zweiten Rongreß der deutschen Biegelei Arbeiter zum 2. und 3. März d. J. nach Werder a. H. einzuberufen. Als vorläufige Tagesordnung ist festgesetzt: 1. Bericht über die Thätigkeit des Verbandes der deutschen Ziegelei Arbeiter. 2. Bericht der Delegirten über die Lage der Ziegelei- Arbeiter. 3. Welche Stellung nehmen die Ziegelei- Arbeiter zum Vereinsblatt der deutschen Ziegelei- Arbeiter"? 4. Agitation. 5. Stellungnahme zum Gewerkschaftstongreß. 6. Welche Krankenkassen sind für uns die besten 7. Anträge der Delegirten. 8. Verschiedenes. " beit ist gegen die bisher gelieferte Arbeit minderwerthig. Das Linie Front gegen das Uebel der Putzmeisterschaft und regte bet wissen die Herren Fabrikanten sehr genau und die Kunden sich bessernder Konjunktur auch eine Berkürzung der Arbeitszeit werden es am besten selber sehen! an. Dies ist ihm so weit gelungen, daß heute und zwar ohne Die minderwerthige Arbeit hat ihren Grund darin, daß die Streit, vermöge der Organisation- die Pußer ausnahmslos besten und leistungsfähigsten Arbeiter einer Branche Dazu kommt, daß gerade hier viel Verwandtes unserer Zeit 3wicker noch ausgesperrt sind. die neun Stunden arbeiten. Als im Jahre 1889 der große Maurer und Dichtung zu verspüren ist. Der Kampf, der heute überall streit ausbrach, wurde an die Puzzer das Ansinnen gestellt, sich ausgebrochen ist gegen eine alte Welt und Weltanschauung, der Troß gesperrten erklären sich bereit, auf Grund der Verlangen gewesen, da der Streik von vornherein aussichtslos Ausgesperrt sind noch 237 Personen. Sämmtliche Aus- mit den Maurern solidarisch zu erklären. Das sei ein unbilliges gegen alle Bevormundung in Dingen, die Jeder nur mit sich gesetzlichen Bestimmungen der allein abzumachen hat, die Entlarvung unmöglicher, morscher Ordnung die Arbeit aufzunehmen. Gewerbe war, indem zu weitgehende Forderungen gestellt worden waren. Verhältnisse oben, gemeiner Ausnugung nach unten, das Alles ist sie, die Arbeiter, die Arbeit niedergelegt haben, sondern durch ihr Mitstreiken gehabt haben. Der Streit ging verloren Da nicht Die Maurer würden feinen Vortheil, die Puzer nur Schaden so modern, dem heutigen Volksempfinden so verständlich, daß das sie von den Fabrikanten ohne jeden Grund Bublitum faum zu wissen brauchte, es sähe ein mehr als hundert worden sind, glauben sie auch mit Recht die Bedingung habe es an Feindseligkeiten nicht fehlen lassen, ja die Buyer entlassen und nun mußten die Puher als Sündenböcke dienen. Man jähriges Stück. arbeitslos gemachten Arbeiter auch wieder eingestellt werden. stellen zu dürfen, daß alle willkürlich durch die Fabrikanten sollten ganz verschwinden. Da dies nicht gelang, suchte man dieselben in die Freie Vereinigung hinüberzuziehen. Einige haben in ihrem eigenen Interesse wie im Interesse durch die dortige Geschäftsleitung wieder daraus vertrieben worden. Sechsmal haben die Arbeiter eine Einigung sich der Freien Vereinigung angeschlossen, die Meisten aber sind aller Gewerbetreibenden hiesiger Stadt versucht Wenn nun den Buzern das Ansinnen gestellt werde, ihren Fachverein und sechsmal sind sie von den Fabrikanten ab aufzulösen und sich einer gemeinsamen Organisation anzuschließen, gewiesen worden. zum Generalfonds der Maurer beizusteuern 2c., so solle man erst das leisten, was 2000 Buzer leisten. Der allgemeinen Maurer den Beweis dafür erbringen, daß die 20 000 Berliner Maurer bewegung gegenüber sei man diesen Beweis noch schuldig ge blieben. Die Puzer hätten gar keine Veranlassung, ihren Fach verein aufzulösen. Dadurch würde die allgemeine Arbeiter bewegung nur geschädigt werden, indem sich faum ein Drittel der Pußer der gemeinsamen Organisation anschließen würden. Die Uebrigen würden sich indifferent verhalten. Kollege Dietrich segte voraus, daß Niemand daran denke, den Fachverein aufzu lösen. Der Antrag Wernau fei nur eine Repressalie auf seine in der Norddeutschen Brauerei erlittene Niederlage. Nicht des Prin zips wegen fei dieser Antrag gestellt worden. Im Uebrigen ermahnte Redner zur größten Vorsicht, da ein Berichterstatter in der Versammlung anwesend sei, den er im Verdacht habe, auf Veranlassung Wernau's erschienen zu sein, derselbe habe bisher tendenziöse Berichte geliefert, die vor der Veröffentlichung in der Zeitung in der Rosenstraße zur Begutachtung vorgelegt würden.") Er wünschte, daß dies diesmal nicht geschehen möge und war weiter der Meinung, daß der Fachverein der Pußer voll und ganz auf dem Boden der allgemeinen modernen Arbeiter bewegung stehe und daß ein Gegenbeweis nicht zu erbringen sei. Der Verein sähle über 1040 zahlende Mitglieder. Außer burch die gewerkschaftlichen Interessen würden die Mitglieder auch durch das Band der Humanität und Solidarität zusammens gehalten. Während seines zehnjährigen Bestehens habe der Fach verein den schönen Beweis geliefert, daß die Mitglieder einander in Noth und Tod beistehen. Wenn der Beweis erbracht werden fönnte, daß, wie geplant, eine große allgemeine Maurervereinigung geschaffen werden könnte, dann würden die Buyer gewiß die Lezten sein, welche bei Seite stehen und besondere Interessen verfechten würden. Dieser Beweis sei in teiner Weise erbracht worden. Dann aber sei auch die Frage der Disziplin wesentlich. Der Fachverein habe die Beschlüsse des Erfurter Kongresses fiets hochgehalten, von Seiten der Freien Vereinigung bezw. der Berliner Maurer sei dies nicht geschehen. Wernau befinde sich auf dem Frewege und habe auf gewerkschaftlichem Gebiete eine Unflugheit begangen. Die Streitig Kollegen! Angesichts der überaus traurigen Lage in unserem feiten unter den Maurern müßten und würden verschwinden, Gewert ist es nothwendig, daß auch die deutschen Ziegeleiarbeiter eine Verständigung müsse erzielt werden, und diese Erkenntniß aufwachen aus ihrem Schlummer und über Mittel und Wege be- beginne fich bereits Bahn zu brechen zum Besten der allgemeinen rathen, ihre Lage aufzubessern. Angesichts des Vorgehens der Arbeiterbewegung. Die Regelung der Frage, ob Afford- oder Unternehmer und Meister ist ein Zusammengehen aller deutschen Sohnarbeit, müsse einer späteren Zeit überlassen bleiben. SoKollegen dringend geboten. Noch steht jedoch die große Mehr lange nicht der Beweis dafür erbracht werde, daß durch die Auf zahl unserer Kollegen unseren Bestrebungen fern, ja verschiedent- lösung des Fachvereins der deutschen Maurerbewegung ein Vorlich sogar noch feindlich gegenüber. Der Kongreß giebt nun allen theil erwachse, so lange würden die Pußer ihren Fachverein beKollegen, denen es Ernst ist mit den Bestrebungen zur Verhalten und denselben weiter ausbauen im Geiste der modernen besserung unserer Lage, Gelegenheit mitzuwirken, eine Dr Arbeiterbewegung.( Beifall.) Kollege Dähne hielt dafür, daß ganisation zu schaffen, die auch im Stande ist, für uns Ziegeleider Antrag auf Auflösung des Fachvereins hinfällig geworden Arbeiter, als die Wermsten der Armen, Vortheile zu erringen. sei und zwar mit dem Augenblicke, wo die Freie Vereinigung der Zur Aussperrung der Erfurter Schuhmacher. Die Er- Kollegen allerorts, sorgt deshalb dafür, daß der 2. Kongreß Maurer eine abermalige Revision des Statuts befchloffen habe furter Schuhfabrikanten versenden an ihre Kunden ein Zirkular, der deutschen Zigelei- Arbeiter so zahlreich wie möglich beschickt und zwar dergestalt, daß Akkordarbeiter fernerhin wieder welches mit den Worten anfängt:„ Durch Inserate, Boykott, Er wird, tein Ort sollte unvertreten sein. Scheut nicht die geringen ausgeschlossen werden sollen. Der einzige Vorwurf, der den tlärungen" und mit den Worten schließt: auch fernerhin Ihr Opfer, die Euch durch die Entsendung eines eigenen Delegirten Butzern gemacht werden könne, sei, daß sie Afford arbeiten. Die geschätztes Wohlwollen zu erhalten." Die Unterschrift lautet: auferlegt werden, bedenkt, ohne Opfer kein Erfolg, ohne Kampf Affordarbeit hätten die Puzer nicht aufgebracht. Wenn auch die Verein der Erfurter Schuhfabrikanten." Dieses Schriftstück ist fein Sieg. Affordarbeit im Großen und Ganzen zu bekämpfen sei, so sei ein geschicktes Machwerk von Wahrheit und sagen wir, um fein Die Delegirten müssen überall in öffentlichen Versamm- doch eine geregelte Affordarbeit, wie die der Buyer- wenn die herberes Wort zu gebrauchen- Dichtung. lungen gewählt werden. Dieselben haben sich ein Mandat aus- felbe auch noch manches zu wünschen übrig lasse doch nicht der Die Fabrikanten stellen die Ursache der Aussperrung nach stellen zu lassen, welches vom Bureau der betreffenden Versamm- artig schädlich, daß deshalb die Puzzer nicht auf dem Boden ihrer Ansicht dar, indem sie sich als Opfer der übermüthigen Ar- lung zu unterzeichnen ist und die Anzahl der Stimmenden, so- der modernen Arbeiterbewegung zu stehen vermöchten. beiter hinstellen. Zur Aufklärung theilen wir dem Publikum das wie die für den Delegirten abgegebenen Stimmen enthält. Durch den Druck der Verhältnisse werde heute in allen Gewerken folgende mit: Von den meisten Fabrikanten war die gefeßliche An Orten, wo den Kollegen fein Lokal zur Verfügung und Berufen Akkord gearbeitet. Die Verhältnisse seien heute Kündigungsfrist abgeschafft worden, als Gegenleistung erhielten steht, genügt eine schriftliche Vollmacht einer Anzahl so, daß unter jeder Bedingung gearbeitet werden müsse, ob in die Arbeiter im Frühjahre bei der Lohnbewegung das Versprechen:( mindestens 10 Unterschriften) am Orte beschäftigter Kollegen. Afford oder in Lohn, und man könne den nicht verdammen, der sich Es solle tein Arbeiter ohne Angabe des Grundes Die Kosten für die Entsendung der Delegirten sind aus den Verhältnissen unterwerfe, um seine Familie nicht hungern zu lassen. entlassen werden! Am 1. November wurde der bereits in Arnstadt eigenen Mitteln zu bestreiten; es empfiehlt sich, zu diesem Zwecke Er wünscht, daß die Puzzer der zu schaffenden Zentragemaßregelte Kollege G. ohne jede Angabe des Grundes entlassen freiwillige Sammlungen unter den Kollegen am Orte vorzu- lisation beitreten möchten und was die Gesammtheit und sowohl auf die bescheidene Frage des Entlassenen, wie aufnehmen. beschließen werde, würden sie thun die feiner Arbeitskollegen wurde jede Antwort durch den Fabri- Diejenigen Orte, welche nicht im Stande sind, aus eigenen ja der Fachverein als solcher von selber fallen. Bis dahin fanten verweigert. Daraufhin traten die Kollegen des entlassenen Mitteln einen Delegirten zu entfenden, machen wir den Vor- sei keine Veranlassung, den Fachverein aufzulösen, am Arbeiters während der Mittagszeit zu einer Besprechung zu schlag, sich durch einen Kollegen aus Werder a. H. vertreten zu wenigsten zu Gunsten der kleinen Freien Vereinigung, in fammen. Als die Arbeiter an ihre Arbeit zurückkehren wollten, lassen und denselben mit den nöthigen Instruktionen zu versehen. deren Vorstand selber Affordarbeiter fäßen. Diese repräsentirten fanden sie die Thüren verschlossen, d. h. sie waren ohne jede Der Unterzeichnete ist gerne erbötig, Kollegen aus Werder in in keiner Weise die Berliner Maurerschaft. Wenn die Leiter der gütliche Verhandlung ausgesperrt worden. Vorschlag zu bringen. Freien Vereinigung nicht bald zu der Erkenntniß tämen, daß andere Bahnen eingeschlagen werden müßten, dann sei die Berliner Maurerbewegung todt und die Buyer würden sich nicht zu Gunsten einer todten Bewegung Illusionen hingeben, die sich nie erfüllen können. Im Sinne der Vorredner sprachen ferner noch die Kollegen Gröschte, Simanowsti und Neumann. Da sich kein Redner für die Auflösung des Fachvereins ausgesprochen hatte, so brachte nach Schluß der Diskussion auf Wunsch der Versammlung der Vorsitzende die Frage zur Abstimmung: Soll der Fachverein der Puzzer weiter bestehen und in der bisherigen Weise weiter geführt und ausgebaut werden? Diese Frage wurde mit allen gegen eine Stimme bejaht. Nachdem hielt Genoffe Bruns einen fritischen Vortrag über das Alters- und Invaliden- Versicherungsgeseh. In der Dis fussion sprachen die Kollegen Gröschke, Schulz und Dähne. Zum Schlusse wurden drei Unterstüßungsgesuche bewilligt und interne Vereinsangelegenheiten verhandelt. denhofenerstraßen Ecke.( Auch nimmt Genosse Schmidt die freiwilligen Beiträge entgegen.) Wedding- Moabit: Witte, Sonnabends bei Holzbächer, Rathe nowerstraße 89, Sonntags in der Wohnung, Straße 66, Nr. 2( Gesundbrunnen); Montags bei Barth, Gerichts straße 19. Zentrum: Kienast, Sonnabends Abends und Sonntags Vormittags im Verkehrslokal bei Kuhlmey, Rosenstr. 30, Ecke Neue Friedrichstraße. Kollegen! lernt die Solidarität Gurer Intereffen begreifen! In Einigkeit und Krast Du treue Männerschaft- Steh' fest und wanke nicht Die Sklaventette bricht. Der Vorstand der Freien Vereinigung der Maurer Berlins. Anträge, die auf die Tagesordnung gesetzt werden sollen, müssen bis spätestens zum 26. Februar beim Unterzeichneten eingereicht werden. Die Angabe des Lofales, in welchem der Kongreß tagt, sowie die Zeit der Eröffnung desselben wird später bekannt Und nun, Kollegen allerorts, sorgt für zahlreiche Beschickung Mit kollegialischem Gruß Was jeder vernünftig denkende Mensch von diesem Vorgehen Um für genügende Unterkunft der Delegirten sorgen zu der Firma C. u. B. zu halten hat, brauchen wir nicht erst zu können, bittet der Unterzeichnete, die gewählten Delegirten bis fagen. Troß dieser nach unserer Ansicht unverantwortlichen spätestens zum 26. Februar bei ihm anzumelden. Handlung jener Firma machten die anderen Schuhfabrikanten die Ebenso wollen sich Delegirte, welche für die einzelnen Punkte Angelegenheit der Firma C. u. B. zu der ihren und der Tagesordnung ein Referat übernehmen wollen, beim Untersperrten ihre sämmtlichen Arbeiter und Arbeiterinnen aus. zeichneten melden. Durch diese Handlungsweise wurden gegen tausend Arbeiter und Arbeiterinnen nebst Familien im Winter kurz vor dem Weihnachtsfeste brotlos!! Wir sind nun der Mei- gemacht. nung, daß die treibenden Kräfte der Fabrikanten lange auf eine Gelegenheit gewartet hatten, gegen die gut organisirten Schuh- des Kongresses. macher vorzugehen. Die Arbeiter waren vernünftig genug, feine Veranlassung zu geben, und darum muße ein Scheingrund gesucht werden, um die Organisation der Arbeiter lahm zu legen und diesen Dorn im Fleische der Fabrikanten heraus zu ziehen. Der Alle arbeiterfreundlichen wahre Grund der Aussperrung ist wohl folgender: die Geschäfts- stehenden Aufrufs ersucht. zeit war günstig, die Fabriken konnten ohne Verluste für den Fabrikanten einige Zeit feiern, infolge dessen konnte die„ Säuberung" der Arbeiter vorgenommen werden. Leider hatte diese Berechnung ein Loch! Man unterschätzte die Widerstandsfähigkeit der Arbeiter. A. Heimlich, Vorsitzender. Werder a. H., Chausseestr. 115. Blätter werden um Abdruck vor Versammlungen. dann würde Der Arbeiter- Bildungsverein für Weißensee u. Umg. hielt am 20. d. M. eine Generalversammlung ab. In derselben gab zunächst der Vorsitzende, Genosse Kaspar, einen furzen Ueberblick über die Thätigkeit des Vereins im leztverflossenen halben Die Aussperrung nahm einen ernsten Charakter an und in Der Fachverein der Puter hielt am 25. d. M. eine stark Jahr. Ferner erklärte der Kassirer, Genosse Preiß, daß er einen ihrer Noth wandten sich die Fabrikanten, welche doch um ihren besuchte General- Mitgliederversammlung ab behufs Besprechung Kassenbericht nicht zu geben vermöge, da im vorigen Monat die Rapitalbesitz besorgt wurden, an den ersten Bürgermeister, Herrn des Alters- und Invaliden- Versicherungsgesetzes und Stellung Kassenbücher auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft in der Schneider. Infolge dieser Verhandlung wurde der bekannte Revers nahme zur Auflösung des Fachvereins. Vor Eintritt in die Hirsch'schen Angelegenheit polizeilich beschlagnahmt worden sind. veröffentlicht. Die Arbeiter bezeichneten diesen Nevers als ein- Tagesordnung ehrte die Generalversammlung das Andenken Sodann verlas derselbe die Abrechnung des am 27. Dezember seitig und zugleich hinfällig, indem sie den Fabrikanten niemals zweier verstorbenen Kollegen durch Erheben von den Plägen. abgehaltenen gemüthlichen Beisammenseins nebst Weihnachtsdie Rechte, welche die Gewerbe- Ordnung festgesetzt, streitig gemacht Da der Referent zum ersten Punkte der Tagesordnung noch nicht bescheerung, wonach sich ein Ueberschuß von 10,63 M. ergab. hätten. Die Arbeiter erklärten sich bereit, auf zugegen war, trat die Versammlung in die Verhandlung des In den Vorstand wurden folgende Genossen gewählt: erster Grund der Bestimmungen der Gewerbeordnung zweiten Punktes der Tagesordnung ein, welcher lautete: Borsitzender Genosse Hillebrandt; zweiter Vorsitzender Gedie Arbeit sofort wieder aufzunehmen. Gine Wie stellen sich die Mitglieder zur Auf- nofse Reinhardt; erster Schriftführer Genosse Arndt; folche Erklärung war nicht nach dem Geschmack lösung des Fachvereins?" Hierzu nahm als erster zweiter Schriftführer Genosse Löhnert; erster Kassirer Genosse der Fabrikanten, infolge dessen beharrten sie Redner das Wort der Vorsitzende, Kollege Neumann. Der wie Shylock auf ihren Schein. selbe führte die zur Tagesordnung stehende Frage auf einen*) Gegenüber den Verdächtigungen des Herrn Dietrich habe Neu ist in den letzten Flugblatt der Fabrikanten die Er- diesbezüglichen von Wernau in der Norddeutschen Brauerei ge- ich zu erklären, daß ich im Auftrage der Redaktion des flärung, niemals hätten sie den Arbeitern das Recht abgesprochen, stellten Antrag zurück, obgleich diese Frage schon aus dem Früh- Vorwärts" in der Bersammlung als Berichterstatter anwesend auch ihrerseits mit der mit ihnen vereinbarten Kündigungsfrist jahre v. J. datire, feit dem Augenblicke, wo die Freie Vereini- war und mich als solcher bei der Kontrolle gemeldet habe. ohne Angabe des Grundes das Arbeitsverhältniß zu lösen". Ja! gung der Maurer ihr Statut zu Gunsten einer Verschmelzung der Dies möge der Deffentlichkeit gegenüber genügen! Auf die warum haben denn die Fabrikanten dieser Erklärung den Revers Maurer und Pußer änderte. Redner gab sodann in gedrängten grundlosen Beleidigungen des Herrn Dietrich weiter einzugehen, nicht angefügt??? Einfach deshalb nicht, weil dann die Aus- Bügen ein Bild der Entstehung und Entwickelung des Vereins. halte ich für überflüssig, zudem ich erwarte, daß von zuständiger sperrung in einem ganz andern Lichte erscheinen würde, als es als in den Jahren 1879 und 1880 die Arbeiterbewegung unter Seite Herrn Dietrich die wünschenswerthe Aufklärung werden den Fabrikanten in den Kram paßt. dem Hochdrucke des Sozialistengeseges lahm gelegt und die Arbeits- wird. A. F. Thiele II, Berichterstatter. Die Wahrung beiderseitiger Rechte war von vornherein verhältnisse unerträgliche geworden waren, wurde im Jahre Wir können die Angaben unseres langjährigen Berichterstatters das vertheidigte Ziel der Arbeiter. Jene unrichtige Erklärung der 1881 der Fachverein gegründet zur Wahrung der materiellen und nur bestätigen. Wir bedauern tief, daß sich Herr Dietrich zu so Fabrikanten ist ja aber auch nur für den Kundenkreis berechnet geistigen Interessen der Puzzer, welcher seinen Zweck bis zum grundlosen Unterstellungen hinreißen lassen konnte. und da müssen sie eben einen Pflock zurückstecken, denn die Ar- heutigen Tage durchaus erfüllt hat. Derselbe machte in erster daktion. Die Re freie Vereinigung sämmtlicher in Albumfabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen" gegründet wird." nicht nur und Um Preiß; zweiter Raffirer Genosse Eckart. Zu Revisoren die Ge- 14. Januar 1891, welcher sich mit der Resolution des vom 25. bis demokratischer Seite selbst die Beseitigung der Frauenarbeit noffen May, Bergel und Pankow. Folgende Anträge wurden 27. Dezember 1890 in Magdeburg stattgefundenen Kongresses der gefordert worden, aber das sei ein überwundener Standpunkt, einstimmig angenommen: Da infolge der großen Arbeitslosigkeit Steindrucker, Lithographen und verw. Berufsgen. befaßt und dieselbe davon sei man zurückgekommen. Die Frauen haben dasselbe die Versammlungen schlecht besucht sind, stellen die Unterzeichneten als Hinderniß der Erreichung einer fürzeren Arbeitszeit für die Recht im öffentlichen Leben wie die Männer, und die Erfahrung den Antrag, den vor einiger Zeit gefaßten Beschluß im Monat Buchdrucker hinstellt. Der Berfasser dieses Artikels giebt selbst zeigt, daß den Frauen auch die nothwendige geistige Befähigung zwei Bersammlungen stattfinden zu lassen, aufzuheben und nur die schlechte Geschäftskonjunktur zu, also das Motiv, welches den innewohnt. Bis jetzt gelten die Frauen allerdings nur als die ftatutenmäßige Versammlung stattfinden zu lassen. May und Kongreß dazu bewogen hat nur mit Abwehrstreits aber nicht Lohnbrücker, welche die Unternehmer gegen die männlichen ArEckart. Stelle den Antrag, daß jedes neu aufzunehmende Mit- Angriffstreits sich zu befassen, und widerspricht sich so in seinem beiter ausspielen; daher müssen sich die Frauen organisiren, und glied, nachdem dasselbe sich beim Kassirer gemeldet hat, sich der eigenen Artikel. Nun vorläufig möge sich der Herr Verfasser zwar möglichst nicht getrennt von den Männern, sondern gemeinVersammlung vorstellt, welche dann mit einfacher Majorität über dieses Artifels beruhigen, ihm wird eine genügende Wider- fam mit ihnen. Nach kurzer Diskussion gelangt sodann die die Aufnahme felbft entscheidet. Hierauf schloß der Vorsitzende legung zu Theil werden. Der Gindruck, welchen die Diskussion folgende, von Frau Schulz eingebrachte Resolution zur einmit einem Hoch auf den Verein die gutbesuchte Versammlung. über den Artikel hervorbrachte, brachte die von Kollege Mescha stimmigen Annahme: Die Versammlung erklärt sich mit den gestellte Resolution zu Fall. Die Solidarität hält der Verein Ausführungen des Referenten voll und ganz einverstanden; mit den im Gewerbe graphischen Eine große öffentliche Versammlung der Album be um dem Bestreben der herrschenden Klassen nach maß Arbeitern hoch, arbeiter und Albumarbeiterinnen tagte am Dienstag, den schäftigten sondern mit allen Arlosester Ausbeutung der Arbeiter und Arbeiterinnen einen der Buch- Damm entgegen zu im Falle eines Vorgehens fehen, verpflichtet sich jeder an20. Januar. Der Stadtverordnete Genosse Zubeil besprach die beitern, Organisationsfrage und empfahl in warmen Worten, die Ar- drucker zur Verkürzung der Arbeitszeit werden wir uns auch mit wesende Arbeiter seine Frau resp. Braut zum Beitritt zu dem beiterinnen in den neu zu gründenden Verein hineinzuziehen. An ihnen solidarisch erklären.- An Unterstüßung hatten 18 Kollegen Algemeinen Arbeiterinnenverein aufzufordern, da ohne eine der Diskussion betheiligten sich die Herren Schlegel, Tilschner, insgesammt 114 M. erhalten. Den Bericht der Untersuchungs- Organisation der Arbeiter und Arbeiterinnen ihre Lage nicht zu Sturm, Mehnert, Drews, Wittrich und Henfelder. Herr Tilschner fommission in Sachen des Kollegen Peter gegen Herrn Bösche verbessern ist." Es kommen endlich noch einige fleine interne fuchte in längeren Auseinandersetzungen den Werth und den Vor-( freisinniger Stadtverordneter) gab Kollege Neumann. Die Kom- Vereinsdifferenzen zum Austrag, bezüglich deren der Referent zur theil des zentralisirten Fachvereins der Buchbinder den Album- mission hatte nach langem Hin- und Herlaufen die Ehre gehabt, Ginigkeit und Mäßigung ermahnt. Wer sich mit Politik befassen arbeitern flar zu machen und forderte zum Schluß seiner Rede mit Herrn Bösche zu verhandeln. Der Kollege Peter hatte das wolle, dürfe nicht zu empfindlich sein. Eine aus der Versammbie Albumarbeiter auf, demselben beizutreten. Herr Sturm wies Unglück gehabt, mit der linken Hand an der Maschine zu Schaden lung beantragte, nach Schluß der Versammlung zur Deckung der jedoch nach, daß die Interessen der Albumarbeiter sich von denen zu kommen. Nachdem derfelbe als geheilt entlassen war, wurde Unkosten zu veranstaltende Tellersammlung wird vom überder Buchbinder unterschieden. Die Albumarbeiter sind von den er wohl wieder eingestellt, jedoch gerade zu Weihnachten wachenden Polizeibeamten untersagt. Statt dessen wird nach Als Grund, Albumarbeiterinnen abhängig und müssen auch mit diesen zu aufs Pflaster gesetzt. warum dies geschehen Schluß der Versammlung eine sogenannte amerikanische Auktion sammen organisirt sein. Ferner biete eine lokale Vereinigung mehr sei, giebt Herr Bösche an, daß der Kollege Peter veranstaltet, wobei eine Zigarre beinahe 4 M. brachte. Aufklärung als eine Zentralorganisation. Die Austlärung sei weder der Handpresse an noch an der Maschine 11 Uhr schloß die Vorsitzende die Versammlung mit einem Hoch bei den Arbeiterinnen die Hauptsache. In demselben Sinne das zu leisten vermag, was von ihm verlangt wird. Darauf auf die Sozialdemokratie. Sprachen die Herren Mielenz, Mehnert und Drews. Hiernach aufmerksam gemacht, daß es doch ein Leichtes sei, einem Arbeiter Die Hauptversammlung der Zentral- Kranken- und Be wurde folgende Resolution angenommen: in einer großen Fabrik eine leichtere, resp. passende Arbeit zu " In Erwägung, daß auch die Albumarbeiter und geben, ließ Herr Bösche fich aus, daß er damit nur die Rente gräbnißkaffe der Buchbinder und verwandter Geschäftszweige, Arbeiterinnen unter dem Druck der Verhältnisse zu leiden des Peter schmälern würde. Es sei ja die Pflicht des Staates, G. H., Verwaltungsstelle Berlin, fand am Sonntag, den 18. d. M., haben, in fernerer Erwägung, daß unter den bestehenden dafür aufzukommen, und er( Bösche) habe ja auch sein Theil dazu statt. Der Kassirer 2. Woller gab den Kassenbericht pro viertes Berhältnissen nur etwas erreicht werden kann, wenn die zahlen müssen. Auch hätte sich Peter bei ihm unmöglich gemacht, Quartal 1890, worin eine Einnahme von 5933,74 M. einer AusAlbumarbeiter mit den Albumarbeiterinnen sich verbinden, da er aufreizende Redensarten habe fallen lassen. Er hätte da gabe von 3443,10 m. gegenüberstand. 2000 M. wurden an die beschließt die heutige in Reng' Salon tagende öffentliche 3. B. einen rothen Kranz bei einem Begräbniß getragen u. f. w. Hauptkasse nach Leipzig gefandt und 490,64 m. verblieben als ging aus Versammlung der Albumarbeiter und Arbeiterinnen Berlins Es dieser Mittheilung zur Genüge hervor, Betriebsfonds in den Händen der Ortsverwaltung. Auf Antrag nach Kräften dahin zu wirken, daß, da eine Vereinigung daß, wenn der Arbeiter das Unglück hat, zu Scha- der Revisoren und des Kontrolleurs wurde beiden Kassirern Desämmtlicher Albumarbeiter und Arbeiterinnen nur Er- den zu kommen, er durchaus nicht auf den Unter- charge ertheilt. Zur Abrechnung verlangte Bartneck das Wort Sprießliches zu leisten im Stande ist, eine nehmer zu rechnen hat, besonders aber noch, wenn dem und fragte, wie es fommt, daß für das verstorbene Mitglied Steffler Unternehmer ganz private Sachen, wie Partei- Angehörigkeit 2c., nur 23,90 m. bezahlt worden feien? Der zweite Staffirer, Otto hinterbracht worden sind. Gleichzeitig sei hiermit eine Wahnung Schneider, gab folgende Aufklärung: Rollege Steffler hat sich, an alle Kollegen gerichtet, daß der Arbeiter wohl das Recht hat, nachdem ihm der behandelnde Arzt seine Krankheit als hatte, in der Wuhlhaide vor den Zum Schluß wurde eine Kommission bestehend aus 9 Personen geringste Versehen macht, ihm sofort Abzüge gemacht werden. Augen eines Polizeilieutenants, als er bei einer Razzia den Kapitalisten den Mehrwerth zu schaffen, aber sobald er das heilbar bezeichnet hatte, in gewählt, wozu gehören: Fräulein Geil, Frau Bleste, Fräulein So erging es zwei Kollegen, und da sie dies mit Recht nicht für aufgegriffen wurde, erschossen und ist von Polizeiwegen Hoffmann, Frau Wuttig, die Herren Mieleng, Sturm, Kaiser und Herzoff. Mit einem dreifachen Hoch auf das Gedeihen des richtig ansahen, und es sich nicht gefallen ließen, wurde ihnen beerdigt worden, da wir die Nachricht erst nach der Beerdigung zugestellt erhielten. Es entspann sich nun eine sehr lebhafte neuen Vereins wurde die Versammlung hierauf geschlossen. gekündigt. Kollegen! schüttelt endlich einmal die Lethargie, den In- Debatte und das Verhalten der Behörde der Kasse gegenüber Eine öffentliche Versammlung der Stereotypeure und differentismus ab, erwacht und erkennt alle Gure Interessen, wurde als nicht korrekt bezeichnet, da dieselbe bei der näheren Galvanoplastiker Berlins und Umgegend fand am Sonntag, fchließt Euch endlich der Organisation, dem Fachverein an. Untersuchung des Kollegen Steffler fein Krankenkaffenbuch vorden 25. Januar, unter dem Vorsitz des Herrn Schiman sty Glaubt nicht, wenn einzelne von Guch einigermaßen gut bezahlte gefunden hat, woraus klar ersichtlich war, daß derselbe unserer statt. Der Buchdrucker Silberberg hielt einen Vortrag über Stellungen haben, daß Ihr es nicht nöthig habt. Heute seid Ihr Kasse angehörte und wir verpflichtet waren, denselben zu beerdigen. " Die Nothwendigkeit einer zeitgemäßen Organisation." Redner noch dort, morgen fliegt Ihr vielleicht schon aufs Pflaster. Kollege Fost gab noch zur Erläuterung bekannt, daß er eines geißelte in seinen Ausführungen die Zersplitterung, wie sie zur nur dann, wenn alle Kollegen der Organisation angehören, Tages nach dem Polizeibureau gefordert und befragt wurde, ob Zeit durch die Gründung mehrerer Organisationen innerhalb tönnen wir dem Unternehmerthum einen Damm entgegensetzen, hier eine örtliche Verwaltung der Kasse existire; aller Wahreigentlich zusammengehörender Arbeitsbranchen unter den Arvon wo wir rufen:" Bis hierher und nicht weiter!" Darum scheinlichkeit nach aber geschah die Anfrage erst, als Kollege beitern hervorgerufen ist. So seien auch die organisirten auf, dem Ruf gefolgt und erscheint alle Mann für Mann in der Steffler schon längst sang- und flanglos beerdigt war. Es waren verschiedene Redner der Meinung, daß die Polizeibehörde sich Stereotypeure zersplittert; es bestehen zwei Vereine, ein Fach- nächsten Versammlung am 19. Februar. verein und ein Klub. Sie müßten sich eine, den Zeitverhältnissen Roll. Obier machte noch bekannt, daß am 15. Februar eine jedenfalls die schnellste und sicherste Auskunft, ob die Rasse hier angepaste Organisation schaffen, in welche auch die Silfs Matinee bei Joël stattfindet, wozu jeder Kollege Billets taufen vertreten ist, bei der zweiten Abtheilung hätte holen können, da ja arbeiter hinein zu ziehen feien; aller Raftengeist müsse möge. Zu dem am 7. März stattfindenden Winterfest des Fach- bei Vermeidung von Strafe der derzeitige Vorstand dort angemeldet fallen gelassen werden. Im Herbst werde an alle Arvereins sind Billets bei folgenden Kollegen zu haben: D. Sillier, fein muß. Zum 2. Punkt, Wahl des gesammten Vorstandes, ist zu beiter, welche im graphischen Gewerbe beschäftigt sind, die Frage Gräfestiv. 77, 111; Darge, Ruppinerstr. 44; Scheidenreich, Kott erwähnen, daß die Kollegen Paul Schneider als Vorsitzender, 2. der Verkürzung der Arbeitszeit herantreten. Bis dahin müßten buser Damm 95; Fisch, Lüßowstr. 5; Fröbel, Belforterstr. 13, und Woller als erster Kassirer, Otto Schneider als zweiter Kassirer und H. Fritsch als Kontrolleur wiedergewählt wurden. Unter„ Verauch die Stereotypeure und Berufsgenossen fest organisirt sein, Schöpfe, Schönhauser Allee 177 b, Hof 1 Tr. schiedenem" stellte Kollege Bäßler den Antrag, da Herr J. May um dieser Frage gewachsen zu sein. Ihr Verhalten ist bei einem Der Unterstützungsbund der Hausdiener Berlins hielt nicht mehr Inhaber von den unter gleichem Namen bezeichneten Vorgehen der Buchdrucker der ausschlaggebende Faktor. An den am Dienstag, den 20. Januar, eine außerordentliche General Festfälen in der Beuthftr 19-21 ist, das Kaffenlokal dort zu bemit Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine lebhafte versammlung ab. Der Vorsitzende, Kollege Reßler, theilte mit, laffen. Dieser Antrag wurde auch gegen eine Stimme angeDebatte, an welcher sich die Herren Knoch, Schimansty: daß 12 Kollegen frant und 3 Extra- Unterstützungen bewilligt nommen, Es befindet sich demnach das Rassentotal der Röser, Mahnih, Krüger, Sternisty, Dolinsti worden sind, ferner daß am Mittwoch, den 28. Jaunar eine hiesigen Verwaltung nach wie vor Beuth st r. 19-21 im Restauund Prophet betheiligten. Im Verlauf der Diskussion stellte Wanderversammlung im Norden bei Rehliz, Bergstr. 12, statt- rant und ist jeden Sonnabend von 8-10 Uhr Abends und sich heraus, daß der Klub der Stereotypeure" als Arbeiterorganisation im eigentlichen Sinne nicht gelten könne. Er be- findet, in welcher Herr Buchdruckereibesizer Werner über die Sonntage Vormittags von 10 Uhr früh geöffnet. Alle übrigen zweckt, nur aus 18 Personen bestehend, die gegenseitige Unter- gegenwärtige Strife referiren wird, am 3. Februar die Monats Bahlstellen bleiben diefelben. stützung, sowie die Pflege der Geselligkeit unter den Mitgliedern. versammlung und am 10. Februar( Fastnacht) der gesellige Abend Die Nothwendigkeit einer guten und zweckmäßigen Organisation bei Feuerstein stattfindet. Der Wahlverein des fünften Berliner Wahlkreises 25 neu aufgenommene Mitglieder wurde von allen Seiten anerkannt. Nach dem Schlußwort des wurden verlesen. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Rechts- hielt am Montag Abend unter Vorsitz des Genossen Fritz Genossen Silberberg wurde folgende Resolution angenommen: weiter Vorsitzender wurde Kollege Markgraf und als Beisitzer Kollege schutz- Kommission wurde per Afklamation vorgenommen. Als Berndt eine Versammlung ab. Der Vorsitzende theilte mit, daß auf die wegen Konfistation " Die heutige Versammlung der Stereotypeure und Galvanoplastiker Sonnenberger gewählt. Zur Rechtsschutz- Kommission wurden die von Flugblättern an das Polizeipräsidium abgesandte Beerklärt in Erwägung, daß unter Den augenblicklichen Verhältnissen eine Verschmelzung beider hier bestehender Kollegen Oskar Wiemer, Nürnberger, Schumann, Henkel, Oberlein, ich werde eine Antwort eingegangen sei, wonach die konfiszirten Vereine unseres Gewerbes nicht möglich erscheint, den bier bethes und Wappler gewählt. Auf Antrag des Kollegen Grauer Flugblätter zurückgegeben worden sind. Genosse Richard Baginsti hielt hierauf einen Vortrag stehenden Fachverein als den zeitgemäßesten an und stellt die wurden 20 Mark aus der Kaffe und die auf Krolls Maskenball Forderung an alle Kollegen, demselben Mann für Mann beizu- gesammelten 15 M. für die ausgesperrten Hamburger ein über das Thema:" Das Landproletariat und die freten. Dagegen verpflichten sich die Angehörigen des Fach- timmig bewilligt. Den Bericht über den stattgehabten Masten- Sozialdemokratie". Referent wies auf die Beschlüsse des vereins, eine Reorganisation desselben herbeizuführen, so daß es ball gab Kollege Oswald Grauer unter lebhaftem Beifall der Halle'schen Parteitages hin und betonte die Nothwendigkeit, nachjebem Kollegen möglich ist, in demselben voll und ganz seine Bersammlung. Getadelt wurde die Lässigkeit der Mitglieder be- bem die Sozialdemokratie in so großem Umfange in die Reihen Interessen vertreten zu können." Der 3. Bunft der Lages- züglich des Billetverkaufs und der Wunsch ausgesprochen, zu dem der vom mobilen Kapital bedrückten Arbeiter, in die Reihen ordnung wurde durch den Verlauf des zweiten als erledigt be- am 14. März in der Philharmonie stattfindenden Maskenball der Industrie- Arbeiter, Eingang gefunden habe, nun auch die vom trachtet. Unter" Verschiedenes" wurde Herr Schimansky als eine rege Agitation zu entfalten, um so die Mittel zu gewinnen, Grundkapital, von den Agrariern, bedrückten Brüder vom Zande die vielen erkrankten und bedürftigen Mitglieder unterstüßen zu zum Klassenbewußtsein zu erwecken. Delegirter zur Berliner Streit- Kontrollkommission gewählt. Nach tönnen. Billets à 50 Pf. hierzu sind im Bureau zu haben. Es lung auf dem Lande sei dieselbe wie bei uns, auch dort müssen Die ökonomische EntwickeErledigung einiger interner Angelegenheiten wurde die Versamm wurde beschlossen, einen Gesangverein zu gründen und sollen sich die Verhältnisse schließlich zum Anschluß an die Sozialdemokratie lung mit einem Hoch auf die Organisation geschlossen. sangeslustige Kollegen im Bundesbureau, Neue Grünstraße, bei führen. Die Nahrungsverhältnisse der ländlichen Arbeiter sind Der Fachverein der Steindrucker und Lithographen Osw. Grauer melden. Die Versammlung wurde mit einem drei- die denkbar schlechtesten, ebenso die Wohnungsverhältnisse; die hielt am 22. b. Wt. eine Generalversammlung ab. Den Kassen- fachen Hoch auf das weitere Gedeihen des Bundes um 12 Uhr Jugend werde ebenso sehr ausgebeutet, wie in der Industrie. bericht gab Rollege Wizel. Die Ginnahme betrug 1500,03 m., geschlossen. Dabei sind die Löhne außerordentlich niedrige, und was die Ausgabe 628,40., bleibt Bestand 871,63 M. Dem Raffirer wt., Glasergesellschaft Berlins und Umgegend. Am 20. Januar Zandarbeiter etwa an Naturalien 2c. erhalten, ist völlig unzuwurde einstimmig Decharge ertheilt. Kollege Gillier theilte mit, fand eine gutbesuchte Mitgliederversammlung statt. Das Fest- reichend. Das einzige Genußmittel, das der ländliche Arbeiter begge auf dem Kongres in Magdeburg zum Vorsitzenden fomitee des am 28. Dezember v. 3. abgehaltenen Kränzchens der hat, ist meistens der Schnaps, ber schlechteste Fusel. Dazu kommt bes Bentralverein der Steindrucker, Sithographen und ver- Glaser hat brieflich den Ueberschuß in Höhe von 21 Mart der ihre fast völlige thatsächliche Rechtslosigkeit; sie sind von dem wandten Berufsgenossen gewählt sei und deshalb das Kasse der Glasergesellschaft überwiesen. Dieses Geld ist zum Herrn, für den sie arbeiten, gänzlich abhängig. Neben der UnAmt als Vorsitzender niederzulegen gezwungen sei. Kollege Fonds für eine Bibliothek bestimmt. Hierauf wurden die wiffenheit auf dem Gebiete der Rechtspflege hindert sie auch ihre Friedenwald wurde einstimmig als 1. Vorsitzender ge- Gammellisten für die ausgesperrten deutschen Arbeiter ausgegeben. Mittellosigkeit, den Rechtsweg zu beschreiten. Wenn nun auch wählt. Hierdurch mußte zur Wahl des 2. Vorsitzenden geschritten Es wurde bekannt gemacht, daß die Kollegen, welche mit den die Gutsherren sich sogar rühmen, daß bei ihnen gerichtwerden, Kollege Ad. Neumann wurde hierzu einstimmig gewählt. statistischen Fragebogen noch im Rückstande sind, dieselben bis liche Klagen so felten sind, so herrscht doch im Geheimen Gbenso mußte durch die hervorgerufene Veränderung die Wahl zum 1. Februar an die betreffende Kommission abzugeben haben. bei der ländlichen Arbeiterschaft ein großes Mißtrauen Hierzu wurde einstimmig Dem ersten Kassirer wurde bei Ablegung des Rassenberichts für gegen ihre Herren, und des Gefühles ihrer Rechtlosigkeit sind sie Kollege Wisch gewählt. Nachdem die Wahl vollzogen, ergriff das 4. Quartal 1890, Decharge ertheilt. Für den bisherigen sich bitter bewußt. Der Erfolg kann somit der sozialdemokratiRoll. Sillier noch einmal das Wort und erklärte, daß er auch Verwalter des Arbeitsnachweises, Hüneke, wurde, nachdem er schen Agitation nicht fehlen. Wenn dagegen die Gutsherren ferner ein treues Mitglied des Vereins bleiben werde. Den dieses Amt über 1/4 Jahr gewissenhaft geleitet, Kollege Deefer ihre eigene Lage als bedrängt hinstellen und so von einer NothBericht der Arbeitsnachweis- Kommission gab Stollege Breus. Im gewählt. Laut Beschluß der Versammlung wurde den arbeits- lage der Landwirthschaft sprechen, ſo iſt das völlig ungerecht Ganzen haben sich während des versloffenen Jahres 370 Kollegen losen Kollegen, welche mindestens seit dem 1. Oftober v. J. der fertigt. Der Werth der Grundstücke ist seit 100 Jahren enorm nachgewiesen werden. Von den 157 Kollegen, welchen feine unterstüßung, für Verheirathete von 4 W., für Ledige von 2 M, besit saugt die fleinen bäuerlichen Besitzungen immer mehr auf. Stellung nachgewiesen werden konnte, laffen sich nur noch proche auf die Dauer von 4 Wochen bewilligt. Um die Kaffe Wenn die Agrarier als Beweis für ihre Nothlage die hohe Zahl 11 im Arbeitsnachweis sehen; ob die übrigen skollegen Stellung Prätten, wurde der Antrag angenommen, daß die arbeitenden der Subhastationen anführen, so verschweigen sie dabei, daß über Last sewerbe gefunden, oder zu etwas anderem gegriffen haben, Mitglieder für Januar einen Gytrabeitrag in Höhe von 25 Pf. 80 p& t. berselben lleinbäuerliche Besitzungen und nur ca. 15 pбt. läßt sich nicht sagen. Es wurde beschlossen, die Arbeitsnachweis- pro Person spenden sollten. den Großgrundbesitz treffen. Der Großgrundbesitz nutzt alle FortStommission aus zwölf Personen zufammen zu setzen. Folgende schritte der Technik im landwirthschaftlichen Betriebe aus und Kollegen wurden dazu gewählt: Grötsch, Max Müller, Fröbel, Allgemeine Arbeiterinnenverein, Berlin( Filiale verschafft auch bedeutende Nebeneinnahmen aus allerlei Charlottenburg, hitelt gefferit Zibend unter Borſis der Frau mit dem landwirthschaftlichen Betriebe verbundenen induſtriellen bie ab und Zeſegang. Kollege Friebewald, macht, hall, albert grottenburg eine von Männern aningen, anderengemühlen, Buderfabriken ze. Majo von einer die Abrechnung vom Herrenabend noch nicht stattfinden kann, und Frauen leider nur schwach besuchte öffentliche Versammlung Nothlage der Großgrundbesitzer kann keine Rede sein. Aehnlich Lung feine chat, Dieſer Bunt wird in näcnight abgerechnet ab. refp. lege Meſa rebigung finden. Unter Berſchiebeneinen Berjamma bas Thema:" Die Mibeiterbewegurid i'm all ge bäuerlichen Reicher von Mater auf den Gohn becerbet, fib ader im graphire Refolution ein, welche das Zuſamment Sol- meinen und betellung bem ber Benet en ex- them felt or for fors to set to en futon bio for albemetratifche aller im graphischen Gewerbe beschäftigten Arbeiter empfiehlt, und sprung der modernen Arbeiterbewegung auf die Entwicklung der Agitation wohl wenig Erfolg haben; aber bei ihnen besorgt das der Arbeitszeit anzustreben sei. Die Versammlung soll sich des er sich dem zweiten Theile seines Themas zu: eines Beisigers vollzogen werden. V " Besitzern. Diese die ihr Auch dafür " halb verpflichten, nach dieser Richtung hin eine recht rege Agi- Stellung der Frau habe sich gegen früher ganz wesentlich geän- daß die kleinen Besitzungen durch Erbtheilung immer mehr zer spondent" für Deutschlands Buchdrucker und Schrieftgießer vom Selbständigkeit erhoben. Früher sei ja allerding von sozial- Agitation werde sich ja auch an die Bauern wenden und vielleicht entspinnt, verliest Rollege Alb. Schulz einen Artikel des Corre- nicht mehr; die moderne Produktionsweise habe die Frau zur standes ganz von selbst vor sich geht. Die sozialdemokratische tation zu entfalten. In der kurzen Diskussion, welche sich hierüber dert! Das Wort: Die Frau gehört ins Haus" gelte heute fleinert werden und dadurch die Proletarisirung des Bauern" darauf, zu betonen, daß in zu haben. zum den zum Theil mit Erfolg hat die Sozialdemokratie doch auch| Recht daß durch ein derartiges Dreiflaffen- Wahlsystem die Geschäfte in Leipzig und Ulm) bei Einstellung von Gehilfen, bedingt unter den fleinen Gewerbetreibenden bereits Anhänger ge- zahlreiche dritte Wählerklaffe arg vergewaltigt werde. funden! durch Inferate im Zentral- Anzeiger für Goldschmiedekunft" Die soziale Stellung der Kleinbauern ist ja Diesen Ausspruch machte sich ein anwesender Sozialdemokrat( Leipzig) ihre gebührende Beleuchtung fanden, nach erfolgter Um eigentlich dieselbe wie wie die die der Innungsmeister! zu Nuhe und zog in Form eines Antrags die Konsequenz, die änderung derselben dahingehend angenommen, daß dem ZentralWenn auch das Verhältniß des ländlichen Arbeiters zu seinem deutschfreisinnige Versammlung möge an das Abgeordnetenhaus vorstand in Hamburg diese Angelegenheit zu überweisen sei, das Kleinbäuerlichen Herrn, mit dem er z. B. an einem Tische ist, um Aufhebung des Dreiklassen- Wahlsystem bei den Stadtverord- mit derselbe durch periodisch sich wiederholende Massenverbreitung ein patriarchalischeres ist, so ist seine Lage doch eine ebenso neten- Wahlen petitioniren. schlechte, ja eine noch schlechtere, als die der Arbeiter beim Großdes Verbandsorgans, wie durch wirksame Aufrufe in Arbeiter Dieser Antrag brachte die Herren so in Verwirrung, daß einer blättern die Kollegen in allen Orten auf die Organisation grundbesitzer, und zwar, weil der Kleinbauer ja meistens selbst vom Vorstand meinte, der Antragsteller sei nicht Mitglied des aufmerksam und macht somit Eintritt in nichts hat. Die Vorbedingungen für die Sozialdemokratie die Vereins und habe als Gast nur zuzuhören. Dies ging Herrn Verband veranlaßt. Nachdem noch der Vorsitzende mitgetheilt, Klaffengegensätze sind also auf dem Lande vorhanden, es Dr. Ruge denn doch zu weit; er meinte, Gäste fönnten auch An- daß die nächste Versammlung Dienstag, den 17. Februar, bei kommt nur darauf an, den sozialdemokratischen Lehren daselbst träge stellen. Er bekämpfte zwar den Antrag, weil bei der geringen Feuerstein stattfindet, schließt derselbe die Versammlung. Eingang zu verschaffen, und dem stellen sich große Schwierig- Anzahl der freisinnigen" Partei im Abgeordnetenhaus kein Erfolg zu Sonntag, den 8. Februar findet auf dem Bock, Tempelhofer feiten entgegen; die Gegner suchen mit allen Mitteln die erwarten sei, jedoch wäre das Zentrum bereits stuhig geworden Berg, unser Wintervergnügen statt. Billets sind bei allen Ver fozialdemokratische Agitation fernzuhalten, sie suchen durch durch die Wahlverschiebung, welche die Miquel'sche Steuervorlage trauensmännern, sowie im Arbeitsnachweis, Prinzessinnenſtr. 31, allerhand tendenziöse Broschüren die Landbevölkerung über mit sich bringen werde. das Wesen der Sozialdemokratie zu täuschen täuschen und die Diese Einwände ausnutzend, stellte der Sozialdemokrat nunSozialdemokraten als diejenigen hinzustellen, welche das Unglück mehr den Antrag, das Stadtverordneten- Kollegium von BerlinBerichtigung. Herr Carl Goldschmidt, Nedakteur bes Der Arbeiter wollen. Wenn es gelingt, trotz dieſer gegnerischen wo ja die„ Freijinnigen" die Mehrheit hätten durch Resolution„ Gewerkvereins" ersucht uns um Aufnahme folgender Berichti Abwehrversuche einzudringen in die ländliche Bevölkerung, dann zu ersuchen, an das Abgeordnetenhaus in besagtem Sinne zu gung: ist der Erfolg gesichert. Die kleinen Städte müssen die Zentren petitioniren. Dadurch, daß selbst ein zu zwei Dritteln aus GeIch habe mich nicht gewundert, daß in Abwesenheit bes werden, von denen die ländliche Agitation auszugehen hat, die wählten der zweiten und ersten Klasse bestehendes Kollegium für Herrn Dr. Hirsch weiter diskutirt wurde, sondern über die Art Arbeiter in den Städten müssen in brüderlichen Berkehr treten birefte, geheime Wahl eintrete, würde die Wucht der Petition der Diskussion. Hierbei hatte ich namentlich die Ausführungen mit den ländlichen Arbeitern, müssen sie aufklären, sie mit ihren verstärkt. Dieser veränderte Antrag brachte Herrn Dr. May Ruge des Herrn Peus im Auge, der es als einen Sohn auf den höheren Bedürfnissen bekannt machen. Als Lassalle auftrat, sichtlich in Verlegenheit, sein Gesicht zeigte es deutlich. Noch Arbeiterstand bezeichnete, wenn Abg. Hirsch erkläre, gehen zu stellten sich der Sozialdemokratie anfangs große Schwierig ärger war die Unruhe bei den Vereinsmitgliedern. Sie hüpften müssen, weil er schon am Tage zwölf Stunden gearbeitet. feiten entgegen; aber wie die Sozialdemokratie es in wie Flöhe auf einem heißen Brett umher. Aber wenn der Sozial- 2. Meine Ausführungen über das von Herrn Pinn betrittelte den 25 Jahren vermocht hat, Millionen von Industrie- demokrat mit Engelszungen geredet hätte, die politischen Weiß- Verhalten des Herrn Dr. Hirsch in der Arbeiterschutz- Kommission Arbeitern unter ihr Banner zu sammeln, so werden keine bierphilister merkten, daß es ihnen an den Kragen ging, sie ginden dahin, daß Dr. Hirsch für die im§ 134b der Gewerbe 25 Jahre vergehen, bis auch unter dem ländlichen Proletariat lehnten den Antrag ab. novelle festgesetzten Strafen als Marimum nur einfachen die Sozialdemokratie Eingang gefunden hat, trotz alles Schreiens Um den Eindruck zu verwischen, wurde weiblich auf die ortsüblichen Tagelohn statt wie in der Re und Schimpfens der reaktionären Parteien.( Stürmischer Beifall.) Agrarier geschimpft. gierungsvorlage den Doppelten Betrag des ort In der Diskussion meldet sich ein Gegner Herr Pastor üblichen Tagelohns gelten lassen wollten. Für Triepenbach aus einem kleinen Orte im Harz Klempner. den Antrag Size( um den handelte es sich in der Diskussion) wiederholt zum Wort. Derselbe führt aus, daß an seinem Orte die geschil- umgegend tagte am 21. b. Mt. unter dem Vorsitz des Kollegen Arbeitsverdienstes festzusetzen, have Hirſch nicht gestimmt, Eine öffentliche Versammlung der Klempner Berlins und das Strafmaximum auf die Hälfte des durchschnittlichen Tage derten Mißstände unter der ländlichen Bevölkerung nicht vor- Köhler. handen oder doch nicht in dem Maße vorhanden seien. Den Metzger( Hamburg) hatte das Referat übernommen und be- vorlage stimmen würde. Das Wort„ Kontraktbruch" iſt a Der Reichstags- Abgeordnete Kollege sonst zu befürchten gewesen, daß die Mehrheit für die Regierung vielen von anderer Seite angeführten gegentheiligen Beispielen sprach in fangeren mit lebhaftem Beifall beantworteten Aus- von mir irrthümlich benutzt worden, da bekanntlich Dr. Hire kann er indessen Nichts entgegensezen, er beschränkt sich eben nur führungen die„ Arbeiterschuh"-Vorlage der Regierung. Er unter sich gegen je de offene oder versteckte Bestrafung d Schäden nicht vorhanden und warnt vor einer unberechtigten berechtigung der Arbeiter verlegenden Bestimmungen einer 3. Die Auffassung der geehrten Redaktion, daß mir Ma feiner Gemeinde diese warf diese Vorlage mit ihren unternehmerfreundlichen, die Gleich Kontrattbruchs ausgesprochen und in diesem Sinne geſtimmt hat Verallgemeinerung der hier und da vorkommenden Schäden. Er eingehenden und scharfen Kritik. muß indessen zugeben, daß an vielen Stellen eine Nothlage unter ,, Werth- Theorie" unbekannt sei, ist unbegründet. Schließen Si der ländlichen Bevölkerung vorhanden sei und konstatirt auch, Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: es daraus, daß Ihr Herr Berichterstatter den Howarth m daß die Landarbeiter große Empfänglichkeit für die Lehren der flärt sich mit den Ausführungen des Referenten vollständig das gewiß nicht meine Schuld. „ Die heutige öffentliche Versammlung der Klempner der Klempner er- Werththeorie" in direktem Zusammenhang gebracht hat, so it Sozialdemokratie zeigen. Die Bildung der Landarbeiter sei doch nicht ganz so mangelhaft, wie man hier meistens annehme; wenn einverstanden, erklärt das Vorgehen der Unternehmer die Sozialdemokratie aufs Land kommen wolle, so möge ſie ſich auf Grund bests 152 der Gewerbe- Ordnung und auf Grund Sozialisten Berlins, welche am Mittwoch unter Vorsis be Arbeiter und verpflichtet In der sehr gut besuchten Versammlung der polnische nur sagen, daß die Arbeit teineswegs leicht sei und sie sich ordent beg Berfassungsartitel 30 des Deutschen Reichs festzuhalten an Genossen Morawski stattfand, hielt der Borsigende einen mit leb ordentlich, des mann, Carl Müller, Lichtenhain, übner, feste Bereinigungen zu schaffen. Die Versammlung protestirt Eigenthums. Die Debatte war lebhaft; es betheiligten sich a Die Genossen Schulz, Seid ihren Bereinigungen und mehr und mehr zu agitiren, neue und haftem Beifall aufgenommenen Vortrag über die Entstehung de Baginski und Goldberg treten dem Vorredner entgegen und widerlegen seine thatsächlichen Behauptungen ferner gegen die Vorlage der Regierung in Betreff der Gewerbe- ihr auch Gegner, denen aber gründlich heimgeleuchtet wurde. oder weisen darauf hin, daß der Herr Pastor aus dem be- Ordnung, nach welcher jemand mit Gefängniß bis zu einem Jahre Der Verband sämmtlicher in Holzbearbeitungs- Fabriken schränkten Kreise, auf den er sich bei seinen thatsächlichen Aus- bestraft werden kann, der einen Andern auffordert, seine Lage zu und auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter Deutschlands tagte am führungen stüßt, sich kein allgemeines Urtheil über die Lage der einverstanden, welchen die sozialdemokratische Frak Montag, den 19. d. M. Herr Ströbel hielt einen beifällig in Ländlichen Bevölkerung bilden kann.- Der Referent weiſt in seinem tion im Reichstage eingebracht hat. Hierauf genommenen Vortrag über die Entwickelung der Familie. Gin Schlußwort darauf hin, daß, wie die Feudalwirthschaft, so auch erstattete Kollege Ge I chow Bericht von dem Delegirtentage der Rechtsschutz- Kommission wurde aus folgenden Kollegen zuſammen die kapitalistische Produktionsweise-- und zwar viel schneller als jene, weil sie viel intensiver arbeite sich abwirthschaften Provinzen Pommern und Brandenburg. An der Diskussion be- gesetzt: Teller, Rühl, Stein, Kestner, Brumühl. Zum Hilfskafsire und der sozialistischen Wirthschftsweise Plak machen müsse, und theiligten sich die Kollegen Weber, Mezger, Groß, Drunge, Breuer wurde Kollege Rögel gewählt. Eine Sammlung für den er und Chiwohl. Kollege Weber vertritt die totale Sentrali tranften Kollegen Henke ergab 9,55 M. Zum Schluß wurde de diese Gewißheit feuere die Sozialdemokraten an, ihr Ziel rascher herbeizuführen. fation. Kollege Breuer stellt die Erörterung von poli- Rollegen ans Herz gelegt, fich recht zahlreich am Mastenballe tischen Angelegenheiten in einer Zentralisation als eine Lebens- betheiligen, da der Ueberschuß dem Unterstützungsfonds zu gut Unter Verschiedenem" ist ein Antrag des Genossen frage hin und ist der Meinung, man müßte die Branchen- oder kommen soll. Nächste Versammlung am 9. Februar bei Säger. Lambrecht eingegangen, der die Genossen zur Unterstützung Fachorganisation als zeitgemäß hochhalten. Kollege Megger Fachverein der Tischler. Donnerstag, den 29. Jan., Abends 8% uh der Berliner Volts Tribüne", auch durch Zuwendung warnt, in der Frage eigenmächtige Beschlüsse in Drschels Salon, Sebastianstr. 39, General- Versammlung. ชิน von Inseraten, auffordert. Der Antrag ruft eine sehr erregte faffen und tritt den Ausführungen Breuer's entgegen. liche Versammlung am Mittwoch, den 28. Januar, Abends 8% Uhr, in de Delegirten der Berliner Streik- Kontrollkommiffion. Große öffent Diskussion hervor, an der sich unter anderen die Genossen Er wünscht erst den nächsten Deutschen Metallarbeiter- Kongreß Arminhallen, Kommandantenftr. 20( Gartenfaal). Ernst, Friz Berndt, Lambrecht zustimmend, in der Frage entscheiden zu lassen. Eine von Koll. Weber Achtung! Kartonarbeiterinnen und Arbeiter! Große öffentliche Genosse Schneider ablehnend betheiligen. Der Antrag eingebrachte Resolution wird abgelehnt. Ein Antrag, die Teller- Sammlung am Mittwoch, den 28. Januar, Abends 8 Uhr, in Soels Salon, des Genossen Lambrecht: Die heutige Versammlung des sozial sammlung nach Schluß fortzusehen, wurde angenommen. Koll. Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Knopfarbeiter demokratischen Wahlvereins des 5. Berliner Reichstags- Wahl- Weber erstattete hierauf Bericht von der Berliner Streit- Ordentliche General- Bersammlung am Mittwoch, den 28. Januar, Abend freises beschließt, daß alle Genossen energisch für die„ Berliner Kontrollkommission und macht die Versammlung mit den Be- havoir un mélanger 20 Fachverein fämmtlicher in den Glacee- und Kartonpapier Bolts- Tribüne" einzutreten, auch dafür zu sorgen haben, daß alle schlüssen derselben bekannt. Ferner theilt er den Anwesenden Fabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und n Annonzen ihrer Gewerkschaft in der„ Berliner Bolts- Tribüne" mit, daß in nächster Zeit eine jede Gewerkschaft nur durch einen segend. Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 23. Januar, Abends veröffentlicht werden", gelangt schließlich fast einstimmig zur Anthe in store one offentlich nahme. Nachdem der Vorsitzende noch mitgetheilt, daß das Stiftungsfest des Vereins am 7. März im Böhow'schen Etablisse ment stattfindet, wird die Versammlung geschlossen. lich rüsten möge. " " = gegen verbessern. Die Versammlung ist vollständig mit dem Antrag Delegirten in derselben vertreten sein wird. Eine Resolution: Die Versammlung erklärt sich mit den Beschlüssen der Berliner Streit- Kontrollkommission einverstanden und verpflichtet sich, die Beschlüsse derselben zur Durchführung zu bringen, wird angenommen. Koll. Voges wird als Bezirks- Vertrauensmann für die Klempner Berlins und Umgegend einstimmig gewählt. V Mehrere Redner A Andreasstr. 21( oberer Saal(. Arbeitslose! 3wei große öffentliche Versammlungen der Arbeitslofen fämmtlicher Berufe Berlins finden am Mittwoch, den 28. Januar, mittags 10 Uhr, flatt: 1. Brauerei Friedrichshain( früher Lips) Vor de Königsthor. 2. Berliner Bockbrauerei( Tempelhofer Berg). ftraße 58. Bor Große öffentliche Metallarbeiter- Versammlung am Mittwoch, b 28. Januar, Abends 8% Uhr, in der Norddeutschen Braueret, Chauffe Die Sabakarbeiter und Tabakarbeiterinnen werden auf die Montag, den 2. Februar, Abends s½ Uhr, im Böhmischen Brauhaufe ftat findende öffentliche Versammlung aufmertfam gemacht. Die Tagesordnu derselben lautet: 1. Antrag des hiesigen Fabrikantenvereins auf Errichtu eines Einigungsamts. 2. Wahl eines Vertrauensmannes der Zabatarbeit Eine Mitgliederversammlung des Serliner Handwerkervere Uhr, im Restaurant„ Zum Brälaten", am Alexanderplat, statt. Tag ordnung: Die bevorstehenden Repräsentantenwahlen. Der Eintritt ist gegen Borzeigung der Mitgliedstarte gestattet. für Berlin. 3. Verschiedenes. Der Verein der Verwaltungsbeamten der Orts- Krankenka Berlins hält seine erste diesjährige Sigung ab am Freitag, den 30. Janua bends 8 Uhr, Stralauerstr. 57, mit folgender Tagesordnung: 1. Aufnahm neuer Mitglieder. 2. Borstandswahl. 3. Die Beschlüsse der Reichstags- o mission zur Krantentassen- Novelle. 4. Beschaffung eines Grundstocks Gavlehnskaffe durch ein Wintervergnügen. Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs am Mittwo rot Abend Eine für die Kreise Teltow- Beeskow- Charlottenburg, Ober- Barnim und Nieder- Barnim einberufene fozialdemokratische Versammlung fand am letzten Eine Mitgliederversammlung der Zentralfrankenkaffe Sonntag Mittag unter Vorsitz des Herrn Lange- Friedrichsberg in der Maurer, Steinhauer u. s. w.( örtliche Verwaltung Berlin) Friedrichsberg statt. Die Versammlung war recht start fand Sonntag, den 18. Januar, statt. Die Abrechnung verlas besucht. Gegen 500 Parteigenoffen aus den Kreisen Teltow Rassirer W. Müller. Dieselbe ergab eine Einnahme von Beeskow und Nieder- Barnim waren anwesend; der 30 654,52 M., eine Ausgabe von 26 888,08 m., bleibt Bestand findet, einberufen vom 20er Komitee, am Donnerstag, den 29. Januar, Abent Kreis Ober- Barnim war nicht vertreten. Es handelte sich am 30. Dezember 3766,44 M. Nachdem die Revisoren die Abnamentlich um die Gründung eines Parteiorgans für die rechnung für richtig erklärt, wurde dem Kassirer Decharge er drei genannten Kreise. Herr Pirch- Charlottenburg erstattete theilt. Herr Wilknig erstattete Bericht vom Kongreß der freien Bericht über den sozialdemokratischen Parteitag zu Potsdam, wo Hilfskassen. Herr Dietrich war der Meinung, daß wir bei der die Gründung eines Organs beschlossen, und die Versammlung jezigen Zusammensetzung des Reichstages nichts andres als Anwählte sodann zur weiteren Förderung der Sache eine aus Ver- nahme der Krankenkassengeset Novelle erwarten dürfen. Je tretern der betheiligten Kreise zusammengesetzte Prestom- doch müßten wir, wenn irgend möglich, auch dann noch die mission. Es wurden gewählt die Herren Sellin- Charlotten- freien Kaffen hochzuhalten suchen. Von Gründung einer Zu- or wärts", Abends sy Uhr Stzung im Lotale des Herrn köhn, Naunynftr. burg, Rautmann- Köpenick, Lange- Friedrichsberg und Grünenberg- Schußtasse erscheine es rathsam, Abstand zu nehmen, da doch nur Gästeha ben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Internatio Weißensee. Dem nicht vertretenen Kreise Ober- Barnim blieb es ein Bruchtheil der Mitglieder hinübergehen würde. Vielmehr na le", Abends 8 1hr bei Delze, Kl. Andreassir. 19. Gäfte haben Zutri -Nord", Abends 8% Uhr, bet Raabe, Ruppinerstr. 46. Es werden könne Berlin im allerlegten Falle eine lokale freie Hilfskaffe abends 8 Uhr, bet Hilgenfeld, Bergstraße 60. Gäfte haben Butrit letch bei überlassen, später einen Vertreter nachzuwählen. ca. 6000 Mark nothwendig sein, um das Blatt, das bei täglichem gründen und den Vorschriften des Gesezes genügen. Auch fönne manzipation", Abends 8 Uhr bet wagner, Neue Königftr. 89. Gi willkommen." Kultur", Abends 8% Uhr bei Steuer, Weinstr. 22. Erscheinen ca. 50 Pf. monatlich kosten dürfte, herausgeben zu man mit der Ortskasse dann konturriren. " Gleichheit", 8% Uhr bet Schönemann, Staligerstr. 7. Gäste willkomme fönnen. Bei der großen Anzahl der bei der letzten Wahl in den sprachen im selben Sinne. Im Verschiedenen wird angenommen, " Freie Denter", 9 Uhr bei Haugt, Böthstraße 12. Gäste 3 Kreisen abgegebenen sozialdemokratischen Stimmen, gegen 40 000, bas Mitglied der Vereinbarung freier Hilfskaffen, M. Müller, ist tommen. Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwoch, darf auf eine Abonnentenzahl von 3000 mit Bestimmtheit gerechnet verpflichtet, dafür einzutreten, daß Dr. Christeller als Vertrauens 9 Uhr, Uebungsstunde( ufn. von Mitgl.).- Gefangverein" Freya",( e werden, womit die Existenz des Blattes gesichert wäre. Die arzt in dem neuen Verzeichniß mit aufgeführt wird. Chor) bet Zemter, Münzstraße 11. Männer- Gesangvereintlari ta neue Beitung wird Eigenthum der Parteigenossen der drei Kreise Sochfir. 32 a bet Wilte. In der öffentlichen Mitgliederversammlung des Vereins bei erebs. Gesangverein Bretelsch I u ß", Ohmgasse Mr sein, welche die Mittel aus freiwilligen Beiträgen aufbringen der Mineralwasser- Fabriksarbeiter Berlins hielt Herr Th. Metzner Nürnberg. Gesangverein„ iebesfreiheit", Blumenstr. 38 bet Bent werden. Der Vorschlag des Herrn Pirch, unverzinsliche Antheil einen beifällig aufgenommenen Vortrag über die allgemeine Lage verein Deutsche Eiche", Blumenftr. 46 bet went. Gefangvereinber Steinmeßen", Johannisftr. 21 bei Müller. Gefang scheine à 5 M. auszugeben, die später zurückzuzahlen sind, fand der Arbeiter, mit besonderer Berücksichtigung unserer Lage. Es verein" Echo", Bantow bei Borchardt, Schulzestr. 27. allgemeine Zustimmung. Alles Nähere über Erscheinungsort der erste Vortrag in unserm Verein. In der Diskussion hob er che", Abends 9 Uhr bei Simmermann, Brunnenstr. 119. des Blattes 2c. bleibt vorläufig der Preßkommiſſion überlassen. Rollege Tiller hervor, daß, in einer Fabrit 12 Wt. für ben gefangverein Fretheit", lebungstunde von 9 bis 11 Uhr im Reſtau Auf der Tagesordnung stand ferner auch die Gründung eines Arbeiter gezahlt werden inkl. 50 Pf. mehr. Dafür müßten die Berein„ Steinfeger- Sängerchor Arbeiter Bildungsvereins für Friedrichsberg. Arbeiter aber des Sonntags Vormittags arbeiten. Die Folge Schwebterstr. 17 bei Wolter. Wegen der vorgeschrittenen Zeit beschränkte man sich darauf, davon ist, daß der Fabrikant zu Schleuderpreisen seine Schund- Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Gesangverein zwecks Ausarbeitung von Statuten und Berichterstattung an eine waare verkauft, da 80 bis 85 Flaschen für 3 M. gegeben werden. auf Abends 8-10% Uhr bet Haller, Naunynſtr. 70. spätere öffentliche Versammlung eine aus den Herren B. Lange, Kollege Ehrich wies darauf hin, daß nur einige größere Fabriken" offnung", roabit, Abends% Uhr bei Ilges, Wilsnackerstr. Abends 9 Uhr bei Boppe, Lindenstr. 106." Pausebeutel F. Schulze, Jachmann, Domnick, Dolling und Kopp bestehende nach den Vorschriften der Hygiene eingerichtet sind und arbeiten lännergesangverein Sangestreue", Abends 9-11 Uhr bei Suther Kommission zu wählen. Beim Verlaffen des Saales legte jeder Die anderen Fabriken sind Planschfabriken. Gefangverein Alpenrose",( Gem. Chor) 8-10 lassen. da eine bei Beginn der Versammlung verAlexanderftr. 37, Ece Kaiserstraße, 1 Tr. Zitherklub„ Alpen veilche der Anwesenden suchte Tellersammlung zur Deckung der Unkosten vom überwachen- Aufsichtsbehörden sollten ein wachfames Auge für die Mineral- Abends 8% Uhr Kaiserstraße 25b, Gce Aleranderstraße." Gäſte willkommen den Polizeibeamten verhindert worden für den Vorsitzenden für den Vorsitzenden wasser- Fabriken haben. Tambourverein, Echo"( Vergnügungs- Verein), Abends 9 Uhr bei Hütt ein freiwilliges fleines Geschenk zu beliebiger Verwendung" auf Der Verband der deutschen Gold- und Silberarbeiter, 10 ühr im Turnjaale des Königstädt. Gymnas.", Elisabethftr. 57-5 Lübeck'scher Turnverein: I. Behrlingsabtheilung, Abends von den Vorstandstisch nieder. Mitgliedschaft Berlin, hielt am 20. d. M. eine gut besuchte werliner Turngenossenschaft. 8. Männer- Abth., Abends von Generalversammlung ab. Herr J. Türk sprach über Heren- 11 Uhr. Turnlotal: Mühlenstr. 49-50. prozesse. Sodann wurde vom Kassirer über den Quartalsabschluß Im deutsch, freisinnigen" Verein Potsdamer Thorbezirt" berichtet. Die Einnahmen betragen 580,45 M., die Ausgaben Bergnügungsverein, onum", Abends 8% ühr bei Schröder, sprach am Freitag Dr. May Ruge im kleinen Saal der Lützow- 322,25 M., bleibt ein Bestand von 258,20 M. Auf Antrag der brauerei es waren im ganzen 63 Personen anwesend über Revisoren wurde dem Kassirer Decharge ertheilt. Der Antrag fraße 18. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Soldiner", Abends 8½ Uhr bei Wutfe, Friedrichsbergerstraße ,, ftaatserhaltende Parteien". Am Schluß seines Vortrages tam des Zentralvorstandes findet einstimmige Annahme. Unter Ver- Berein Kreuzfidel", Sigung mit Damen bei Doberstein, Marianne Der Redner auf die Landgemeinde- Ordnung" zu sprechen und schiedenem wird beschlossen, der General- Gewerkschaftskommission straße 31. führte den haarsträubenden Fall" an, daß in Brizz der Guts in Hamburg 100 M. zu überweisen, einen infolge seiner Thätig- Abends 9 Uhr im Albrechtsgarten, Wilhelmstr. 105. befizer das Recht habe, alle drei Vertreter der ersten Klasse in teit im Verbande arbeitslos gewordenen Kollegen mit 30 M. zu Ahmer, Gräfeſtr. 82. 11 Deutschfreifinnige Bierbankpolitiker. Die " Arbeiter= Gefang Gefangverei Arbetter wrangelfir. 147 bet W. Schmidt. Hämmerle, Bülowstr. 59, part. Männergesangverein„ Morgenroth Brüderstr. 26. Gollnowstr. 9. Mariannenstr. 46. Frif Gefangvere Gefangvere Pollack- Klub Lustige Brüder", Abends 8%-10% Uhr im Reftaurat Geselliger Klub Proletariat" bet Loren koppenftr. 43e. Geselliger Klub offnung" bei Feige, tegliger 1 Berein 81. Verein ber 24. " ehem. Schüler der 44. Gemeindefchule", stern" in Friedrichsberg. Rauchklub Nord den Gemeinderath zu wählen. Außerdem stehe dem Gutsbesitzer unterstüßen und zur Anschaffung von neueren Werken für die mann, Manteuffelstraße 71. Gäste willkommen.- Rauchklub Frisch gewagt, Orientalischer Rauchklub, Abends 9 Uhr, bei Barts Rauchtlub ,, Bultan", Abends 9 1hr bet die Befugniß zu, jederzeit in der Versammlung zu erscheinen, den Bibliothek 20 M. auszuwerfen. Im Weiteren wurde, gestützt auf Abends von 9-11 Uhr, Posenerstr. 5 bei Rockendorf. Vorsitz zu übernehmen und sein Votum gelte dann bei Ab- die Verhandlungen der vorigen Versammlung, eine von dem Kollegen stimmungen noch für 6 Stimmen, so daß er in Wirklichkeit Gonrath eingesandte Resolution nach eingehender Debatte, an der sich über 9 Stimmen in in einem Kollegium von im ganzen die verschiedenen Redner wiederholt betheiligten und in welcher die 15 Personen verfüge. Redner meinte und er hatte zweifellos Geschäftshandhabung verschiedener Prinzipale( insbesondere einzelner - Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Mar Vadiva in Berlin SW., Beuthstraße 2.