reich aber ngen. fich felbe Don t, in neue Zuhafte terer der ider ender fei. die rauf Herr ofal ner erren Dende gende Refe und glich artei daß rden' Nr. 286. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen In der Boft- Zeitungs- Preisliste für 1881 unter Nr. 6409, Vorwärts 8. Jahrg. Surfertions- Gebühr beträgt für bte fünfgefpaltene Betitzette oder deren Raum 40 Bfg., für Bereines und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg Jnferate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 or Abends, an Sonne und gefttagen bis Uhr Bors mittags geöffnet. En fred- nfchluß: 3mt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. be men, artei inem der Menschheit." " Am Dienste Dafüt einen bem rufs lifte Rom ge hat die ons Cr. 1 It, r and bis hlt e Be 15af re 6 tie ir k. ger, en 3, . 991 Sonntag, den 6. Dezember 1891. Expedition: Benth- Straße 3. Altersklasse der Wehrpflichtigen nach der anderen wird auf Gravelotte und St. Privat an. Das war eine den Kriegsschauplatz geworfen, die wirthschaftlichen Zu der größten Fronten, die sich gegenüberstanden. Die stände, durch jeden Krieg erschüttert und zerrüttet, neigen Schlacht begann um 12 Uhr und war um 8 Uhr zu Ende. fich mit verblüffender Schnelligkeit zum Zusammenbruch, In diesen acht Stunden waren 5000 obte Großes Aufsehen macht eine Rede, welche dieser Tage die Noth daheim wird Hand in Hand gehen mit der un- und 15 000 Verwundete. Von den Letzteren wareu Professor Billroth in Wien in einer Sigung der öster- fäglichen Verwüstung von Menschenleben, die auf dem zwei Drittel Leicht und ein Drittel Schwerverwundete, die reichisch- ungarischen Delegation, welche mit dem gemeinsamen Schlachtfelde zu Grunde gehen. Die jetzigen Vorkehrungen, zurückbehalten wurden. Für alle Leichtverwundeten waren Kriegsbudget sich befaßte, gehalten hat. Sie beschäftigte sich Verbandpläge, Trägerwesen, Transportwägen, sind nicht im die Eisenbahnen und die Sanitätszüge, mit welchen sie wegmit den Maßregeln, welche die Kriegsverwaltungen treffen Mindesten ausreichend; die Opfer der Kriegsfurie werden, transportirt wurden. Wenn man nun annimmt, daß zwei müssen hinsichtlich der Verheerungen eines künftigen Krieges, wenn keine Aenderung des Sanitätswesens erfolgt, hilflos Träger mit einer Trage auf eine Distanz von fünf-, sechsdie insbesondere durch die neuen Geschosse und infolge des untergehen müssen. Alle Schrecken früherer Zeiten, Seuchen, oder siebenhundert Schritten in diesen acht Stunden zehnmal auchlosen Pulvers noch weit furchtbarer und gewaltiger Fieber, leben auf. as bisher zu werden drohen. hin- und hergehen können, so tommen wir darauf, daß für Billroth besprach sodann den Einfluß des rauch die obengenannte Schlacht für die Seite der Deutschen Billroth, ein Fachmann ersten Ranges, entrollte in losen Pulvers, dieses neuesten Triumphes der Kriegs- fünfhundert Tragen und tausend Träger feinen Ausführungen ein so erschütterndes Bild des Elends techniker, auf die zukünftige Kriegsführung. Er verwies darauf, nothwendig gewesen waren. Da nun die Schlacht siegreich und Jammers, welchen der nächste Krieg über die Mensch- daß die Erst ürmung von festen Buntten nur mit war und die Deutschen alle Schwerverwundeten übernehmen beit bringen werde, daß man sagen kann: es ist felten eine der größten Aufopferung des Militärs gemacht werden könne, mußten- etwa 10 000 Verwundete- so hätte man dafür chärfere Berurtheilung des Militarismus, eine treffendere hier fommen wahre Heldenthaten, besonders bei Offizieren, 1000 Tragen und 2000 Träger haben müssen. Die ganze. Darlegung der Kriegsgreuel erfolgt, als durch die Rede, vor. Wenn in solchen Fällen, wie z. B. bei der Erſtürmung Trägerei im Kriege ist absolut undurchführbar. Nach welche der Wiener Professor vor den„ Staatsmännern" des Gaisberges in der Schlacht von Weißenburg, die der Schlacht bei Wörth habe er einen Transport von VerDefterreich- Ungarns gehalten hat. Offiziere nicht zuerst anfangen, die Truppe fängt nicht an. wundeten auf einem Bauernwagen gesehen; die Wagen waren Diel 0 Was die Wirkung des neuen Geschosses betrifft, führte Bei der Erstürmung des Gaisberges fiel zuerst der Oberst, vollgepfropft mit Verwundeten und auf beiden Seiten hingen Billroth aus, so wird dieselbe infolge der größeren Trag- dann der Hauptmann, und endlich hat ein junger Selonde- die Waffen und die Czakos ber Verwundeten herunterähigkeit und der stärkeren Durchschlagskraft eine be- lieutenant die Fahne genommen. Bei der Vertheidigung das habe ihn an unsere Wildmägen erinnert, deuten bere sein, und es wird die Kugel, die früher nur haben sich die Franzosen in gleicher Weise benommen. Da in welchen das größere wild im Wagen drei Knochen durchschlagen. Die Tragweite der die Fälle, wo die kolossale Masse von Verlegungen vor- beiden Seiten aufgehängt werden. einen Knochen zerschmetterte, vielleicht noch zwei oder sieht man geradezu einen furor patrioticus; bas sind auch aufgespeichert liege, während die Hasen zu Diese en Geschosse soll bis auf 1500 Mieter gehen. Die Zahl der kommen. Ich erinnere mich noch", sagte Hofrath Billroth, Verwundeten waren die ganze Nacht und noch ein Theil 6hwerverwundeten wird daher jebenfalls eine an einen Bariser jungen Setondelieutenant von 18 Jahren, des undern Tages auf dem Schlachtfelde gelegen; man hatte größere sein und die Armee rasch verkleinert welcher 14 Schüsse hatte und erst, als ihm durch den letzten sie zuletzt gefunden und man hatte zum Glück noch einen werden. Die Soldaten betrachten diese Art von Kampf, wo der Oberschenkel zerschmettert wurde, hinstürzte; so lange Wagen gefunden. Das sei aber feineswegs ein Zufall, denn man feine Gegner faum sieht, wo man also auf den Be- hatte er seinen Degen und seine Fahne gehalten. In der Bauer verstecke den Wagen, weil er nicht wisse, ob er griff Feind schießt, wie ein Due II, und wenn Jemand diesem Falle wird das rauchschwache Pulver für die be- ihn wieder bekomme. Warum soll man gerade bei der nen Blutigen" weg hat, so geht er zum Verbandplage. dienende Mannschaft der Kanonen sehr gefährlich sein." Sorge für die Verwundeten von der Bermehrung ufolge der größeren Tragfähigkeit des Projektils werden„ Endlich ist noch eine Art des Kampfes die gräßlichste von des Train wesen 3 absehen? Wenn die Aeronautit fünftig auch die Verbandplätze weiter zurückgelegt Allen, die Menschenjagd. Das ist die Kampfesweise solche Fortschritte gemacht haben wird, daß man von erden müffen. Wenn nun jeder Verwundetenträger gegen die Vorposten, wo auf den Soldaten wie auf oben herunter kämpfen wird, oder wenn man Sprengkugeln Schritte mehr machen muß und wenn man weiß, was ein Thier geschoffen wird. Die gutmüthigsten Menschen werden haben wird, die von oben herunter geworfen werden, oder heißt, einen schweren Mann sammt Gepäck zu tragen, dabei von einer bestialischen Rohheit erfaßt, und wenn man wenn die Elektrizität so weit gediehen sein wird, daß man dann begreift man, daß der Verwundetentrans- solche Erzählungen mitanhört, erstarrt einem das Blut in elektrische Batterien in Luftballons heraufführt und Blize Port in großen Massen und lange Zeit hintereinander ben A bern." Jezt endlich! Wie ein Hase, dreimal hat herunterfallen läßt das seien nicht übertriebene Phanabsolut undurchführbar sein werde. bandplätze werden bei den schnelleren Truppenbewegungen Hin und Herschießen der Vorposten noch rascher als bisher deten, entsprechend der vergrößerten Wirkung der Geschosse?" Die Ver- er sich überfugelt!" Durch das rauchlose Pulver wird dieses tasien. Warum also nicht die Vorsorge für die Verwunebenfalls öfter gewechselt werden müssen. Man fann ja erfolgen. Es wird jedenfalls die Folge sein, daß die Anein Haus, einen Wald oder einen Graben oder eine gedeckte müssen. Wir haben da von freiwilligen Anstalten nur den Bewegung" hervor. Indeß man darf nicht meinen, daß die einen Berbandplah nicht überall errichten. Man muß dazu stalten zum Transporte der Verwundeten vermehrt werden Wiener Blättern gemeldet wird, in der Delegation große Scheuer fuchen. Die Zahl der Träger, die ohnedies sehr Deutschen Orden. gering ist, wird daher bedeutend vermehrt werden nicht ausreichen. Von Seite aller Kriegsverwaltungen wird die Verwerflichkeit des Militarismus anerkennen würden. müssen, ja es wird die Nothwendigkeit eintreten, eine große immer gesagt, große Schlachten seien wie ein Natur- Im Gegentheil! Der Militarismus ist der Grund- und Anzahl von Wägen unmittelbar hinter der Schlachtordnung ereigniß; es sei unmöglich für alle Fälle vorzusorgen. Eckstein der herrschenden Ordnung, gegen den inneren wie aufzustellen, um die Verwundeten fortzuführen." Das ist aber nicht ganz richtig. Es ist nicht so ein Natur- gegen den äußeren Feind bedürfen die Gewalthaber dieses wird der Massenmord ins Ungeheure steigen, die ereigniß, wie z. B. in Japan, wo durch ein großes Erd- Wachtmittels. Jedoch man begeistert sich jetzt dafür, im des neuen Kanonen- und Gewehrfutters wird immer schneller jetzt schon ziemlich genaue Berechnungen anstellen, was sich ausdrückt, den Krieg zu Ariegshaufen werden schnell aufgerieben sein, die Zufuhr beben auf einmal 5000 Menschen verschwanden. Man kann Dienste der Menschlichkeit", wie irgend ein liberales Blatt humanisiren", d. h. die eventuell braucht. Nehmen wir zum Beispiel Rüstungen hören nicht auf, die Erfinder sorgen für immer So erfolgen müssen. Ein Aufgebot nach dem andern, eine man Feuilleton. agbrua verboten.J Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. 186 zu drücken und ihn zu umarmen, als plöglich von der Höhe der Barrikade, wie ein Sturzbad der Ruf ertönte: Zu den Waffen, sie sind da!" V. Während auf Befehl Belval's und Marche- Seul's der Posten hinter die Barrikade trat, hatten sich die Aufständischen, schnell wie der Gedanke, auf der Wallbank auffrüheren Pionierunteroffiziers, war Alles nach technischen taillon an und erreichte den Brückenkopf. Ein Zug Tirailleure schwärmte aus. Man konnte die Offiziere erkennen. Wie ein langer, dunkler Streifen wälzte es sich über die staubige Straße daher, und darüber glänzte es hell und die Bajonette funtelten in den goldenen Strahlen der Sonne. Jetzt hatten die Tirailleure die Brücke überschritten, Halt gemacht. Hinter ihr gewahrte man auf dem Platze, welcher sich vor der Notre- Dame- Kirche ausbreitet, deren Eine Reihe von Flinten schob sich über die Brustwehr, Thürme das alte Hotel- Dieu überragen und sich vom Himmel Gie erntet, wo wir gesäet haben, sie verweigert uns gestellt, denn nach den Angaben eines Tischlers, eines Stellung genommen und die Kolonne hatte Gewehr bei Fuß Arbeit, Brot, Gerechtigkeit, sie stürzt Frankreich ins Ver- Grundsäßen erbaut worden. berben, fie verkauft das Vaterland den Tyrannen, die sie| hügen wollen; vereint Euch Proletarier zu einem letzten so daß die ganze Brücke bestrichen werden konnte und auf klar abheben, zwei Geschüße, bereit in die Gefechtslinie einentscheidenden Kampfe und vernichtet, erwürgt sie! alles Die das erste Zeichen das Feuer beginnen fonnte. Ein unheil zurücken. Besitzverhältnisse müssen umgestaltet werden, wir verkündendes Stillschweigen lagerte auf der Straße, wo bald Die Schurken! rief Michel Ferrand aus;- fie Unfrige gebracht haben; alles muß gemeinsam werden und sich an den Klippen brechen, grollte der Kanonendonner vom Kinder, Söhne der Arbeiter! Oh, diese Niederträchtigen! müssen diejenigen um das Ihrige bringen, die uns um das der Tod wüthen sollte; wie das Geräusch von Wogen, die führen die Mobilgarde zum Angriff gegen uns, Pariser Bantheon herüber. was Menschenantlig trägt, soll in der sozialistischen Bemeinschaft, Freiheit, Brüderlichkeit, Wohlsein finden. Benn wir es nur erst verstehen wollen, wer fann uns tönenden Stimme ertheilte er die letzten Ermahnungen. Klasse gegen Klasse, Arbeiter gegen Müßiggänger. Kommando übernommen. iderstand leisten? Wir sind Millionen und abermals - Lassen wir sie zuerst schießen, damit sie die ganze Verantwortlichkeit für das Verbrechen, welches sie begehen Millionen, sie sind kaum eine Handvoll. thum Unser Losungswort im Kampfe sei: Alle Arbeiter wollen, tragen. mehr an Produktionsmitteln, Land, Maschinen, - Ein Parlamentär war herangekommen und war über Belval, ein überaus entschloffener Mensch, hatte das die Linie der Tirailleurs hinausgeschritten. Es war ein Mit feiner hellen, weithin Offizier, der ein weißes Taschentuch an die Spize des Säbels gebunden hatte. Die Insurgenten ließen ihn lautlos herankommen. Zwanzig Meter von der Barrikade entfernt, rief er: -Wir werden Euch sofort angreifen, wenn Ihr die Wollt Ihr Euch ergeben? Nein, antworteten die Insurgenten einstimmig. Seht Ihr nicht, daß Ihr gegen die Republik kämpft Ihr lügt, rief der Alte, welcher soeben Marche- Seul Unterdessen hatte er, mit einer Flinte bewaffnet zu befragt hatte. Ihr wollt die Republik und die Republisammen mit Marche- Seul auf dem gefährlichsten Punkte kaner ermorden. Ich habe mich im Juli und im Februar Stellung genommen; neben ihm flatterte die rothe Fahne. gegen die Monarchie geschlagen. Schießt uns nieder und einig gegen die besitzenden Blutsauger. Rein Privateigen- und feuert dann nach Gutdünken. Schießt ohne Euch zu Barrikade nicht übergebt.. Millionen, alles sei gemeinsam, jeder ernte die Früchte der sparsam umgehen und uns bis zum letzten Augenblick übereilen! Zielt gut! Wir müssen mit unsern Patronen Arbeit ohne Ungerechtigkeit. Unterricht für die Kinder, halten. Erinnert Euch, daß wir das ganze Stadtviertel und ein Verbrechen begeht? Corge für das Wohlbefinden der Schwachen und Greise, vertheidigen! Freiheit für alle, das ist unsere foziale Republit, welche wir uns nur selbst errichten können. Ein überwältigender Beifallssturm folgte den Worten Marche- Seul's; alle drängten sich vor, um ihm die Hand Schon aber rückte in geschlossener, dunkler Masse ein Ba- I macht ein Ende! gefährlicher« Mordwaffen� für immer weitertragende Ge- wehre und Geschütze, für immer wirkungsvolleres Pulver. Die Kriegs, kunft" wird mit lebhaftestem Eiser fort und sortgepflegt, die Last deS Militäretats wird den Völkern nicht abgenommen, sondern verstärkt. Immer schwerer wuchtet diese Bürde, Tut- und Blutsteuern, welche den letzten Heller den, Volke auS der Tasche holen und Leib und Leben von Millionen gefährden. Die kapitalistische Gesellschaft braucht daS.herrliche Kriegsheer", und man zerbricht sich augenblicklich nur den Kopf darüber, wie man die zahllosen Unglücklichen, die im nächsten Kriege zu Krüppeln geschossen, verwundet, verstümmelt werden, glücklich aus der Gefechtslinie schafft, vom Schlacht- selbe aufliest, verbindet und in die Lazarethe führt. Wie es 1870/71 zugegangen ist, daS bezeugt der sachkundige Augenzeuge Billroth, der von den Soldaten erzählt, welche „wie erlegt« und über einander gehäufte Jagdbeute auf- geladen* waren. „Jagdbeute", in der That ein treffendes Wort! Sie waren zur Strecke gebracht worden, sie werden zur Strecke gebracht werden. Nur gilt es zu erwägen, nicht wie man die scheußlichen Verheerungen unmöglich macht, sondern wie man das Kriegs-Sanitätswesen den Ansprüchen der neuen Waffenkunst gemäß umgestaltet. Nicht dem Kriege erklärt man den Krieg, er gilt der Bourgemste, er gilt auch solch einem human denkenden Manne wie Billroth als noth- wendig und selbstverständlich; man will blos die Folgen abschwächen, man quacksalbert hier wie überall im öffent- lichen Leben. So selbstverständlich es ist, daß alle Anstalten zu Gunsten der Kriegsopfer getroffen werden, daß ihr schreckliches Loos gelindert wird, so selbstverständlich ist es auch, daß diese Palliativmittelchen nur eine Bankerotterklärung der heutigen Zustände sind. Fort mit dem Militärismus, daS ist die Losung. Und wer unbefangen die Billroth'schen Ausführungen liest, der muß sich sagen, daß die Herrschenden bald am Ende ihres Lateins stehen, daß ibnen die Ereignisse über den Kops wachsen werden. Ist der Pfeil von der Sehne geschnellt, so sind die Folgen unübersehbar. Der nächste Krieg ist ein Weltkrieg; was er bringt, daS ist der Ruin der Völker, die ihn führen. Auf den Trümmem der bürgerlichen Welt wird die Arbeiterklasse in: Dienste der Menschheit ihre weltgeschicht- liche Ausgabe erfüllen. Z�olikisilho Tteborfickik. Berlin, den 5. Dezember. Der Bürgerkrieg ist das Furchtbarste, daS einem Staate geschehen kann— der Bürgerkrieg ist weit schreck- licher als ein Krieg nach Außen und wir halten es nicht für besonders staatsklug, die Möglichkeit einer solchen Eventualität ohne zwingenden Grund in den Kreis öffent- licher Erörterungen zu ziehen. Von dem Weltkrieg zu reden und sein Gespenst an die Wand zu nialen, ist etwas außer Mode gekomme», seit die Radanpolititer Bismarck und Crispi vom politischen Schauplatz entfernt �worden sind. Und es ist sogar umgekehrt Mode geworden, die Friedlichkeit nach Außen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zu betonen. Desto häufiger wird aber in neuerer Zeit das Gespenst des Bürger- krieges an die Wand gemalt. Die Aeußcrunzen deS Herrn von Caprivi über die Unteroffiziers- Prämien sind in frischem Gedächtniß und in neuester 'Zeit sind Zeitungsberichten zufolge vor Rekruten gewisse Ansprachen gehalten worden, m welchen auf die Möglichkeit des Bürgerkriegs hingewiesen wird. Diese Mittheilungen, welche in den weitesten Kreisen peinliches Aussehen erregt haben, sind bis jetzt nicht dementirt worden. Und die„Kreuz-Zeitung", das Hauptorgan des leider noch sehr einflußreichen Junterthums, behauptet sogar, derartige Ansprachen seien ganz in der Ordnung und:n der Arniee keine Seltenheit. Wir für unseren Theil sind nicht in der Lage, festzustellen, wie weit die Angaben des Junkerblattes zutreffend sind. Wird ja sogar behauptet, daß dieser Hinweis auf den Bürgerkrreg sich in einer allge. „Hoch die soziale Republik! antworteten die Ver- theidiger der Barrikade. Der Offizier sah ohne Zweifel ein, daß eine Fortsetzung der Verhandlungen nichts nützen würde und zog sich mit einer drohenden Handbewegung zurück. Es war ein Linien- osfizier, der wie viele seiner Kameraden zur militärischen Ausbildung und Führung der Mobilgardlsten abkomman- dirt war. Zwei Minuten später war der Kampf in außergewöhn- licher Hitze und Wuth entbrannt. Die von sechszig Menschen vertheidigte und durch ein ganzes Bataillon angegriffene Barrikade verschwand in einer undurchsichtigen Rauchwolke. Einige Arbeiter waren todt oder verwundet, Kugeln hatten sie getroffen, die pfeifend abpeallten, wenn sie auf die Pflastersteine oder die Mauern der Häuser, an welche sich die Vertbeidigungsstellung anlehnte, niedergefallen waren. Doch wurde verzweifelter Widerstand geleistet. Eine Viertelstunde verging. Eine ziemlich große Anzahl Mobil- gardisten lag auf dem Platze. Dreimal hatte das Bataillon, welches aus halbwüchsigen Burschen und jungen, betrunkenen Leuten bestand, die man durch erbärmliche Verleumdungen in Wuth versetzt hatte, versucht zur Attacke zu schreiten; dreimal mußte es zurückweichen unter großen Verlusten und mit wiloeu Zorn- und Racheruscn. Plötzlich verstummte wie durch Zauberei das Feuer auf Sehe der Bourgeoisie. Auch auf der Barrikade schwieg es und als ein leichter Nord- wind die verschleiernde Rauchwolke zerstreut hatte, blickten die Aufständischen neugierig hinüber. Die Mobilgarden hatten ihre Reihen aufgeschlossen; während man die Verwundeten auslas, zogen Menschen- Hände die zwei Geschütze heran; diese protzten ab und zeigten drohend die bronzenen Feuerschlünde. Das war ein furchtbarer Augenblick des Aufschub?, der Galgensrist. Das allein war eS m der That, wie Marche-Seul wohl begriff. Wie sollte man den Kanonen Widerstand leiste«, deren Kugeln die Steine auseinander rissen und Bresche legten. Die Barrikade mußte sicher genommen werden, so heldenhaft, so verzweifelt auch die Vertheidigung jein würde. Er blickte um sich. Die tapfere, kleine Truppe meinen Militär-Jnstruktion befindet, und daß in ganz Deutschland die Rekruten in ähnlicher Weise aus die Pflicht aufmerksam gemacht worden sind, gegebenen Falls das Kommando ohne Zucken auszuführen und eventuell sei es denVater, denBru der, den Freund nieder- zuschießen. Was ist, so fragen wir, der Zweck derartiger Mah- nungen und Aufforderungen? Glaubt man, daß dadurch dem„inneren Frieden" gedient wird? Daß die Gefahr des Bürgerkriegs dadurch zurückgeschoben oder beseitigt wird?— Das wäre ein verhängnißvoller Jrrthum.— D i e Handelsverträge mit Oesterreich und Italien werden Mitte der nächsten Woche dem Reichstag vorgelegt werden.— Zur Geschichte deS„Kulturkampfes". Als Fürst Bismarck in seinem Kulturkamps ein Haar fand, ver- sicherte er bekanntlich, e r habe den„Kulturkampf* nicht angefangen. Andere hätten es gethan— und insbesondere sei er ganz unschuldig an dem Zivilstands- Gesetz(Zivil- Ehe:c.)— beiläufig der einzigen werthvollen„Errungenschaft* des traurigen„Kulturkampfes". Jetzt wird nun von der „Deutschen Rcoue*, die früher schon über den Ursprung der Emser Depesche so unerwartetes Licht verbreitete,— eben- falls aus dem Nachlasse Noon's— nachstehender Brief des vorletzten Kaisers an den Kriegsminister Roon— ä. ä. 8. Mai 1874— veröffentlicht: „Mit Freuden erfahr,- ich durch Ihren Sohn, daß Sie be- reits in Lugano aus der Rückreise einaetroffen sind und sich im Ganzen wohler befinden; Gott gebe serner Besserung im nordischen Klima! Ich habe schwere Tage durchlebt! Das Ehegesetz, über das ich denke wie Sie, ist mir nicht möglich gewesen zu hemmen, da auch der F. B. sich für dasselbe ent- schied, obgleich ich trog meiner Hinfälligkeit noch 2 mal dagegen schrieb und aus die facultative Ehe hinwies— vergeblich! Jetzt ist noch eine 2te Oatastropbo befm Militär-Gesetz eingetreten. Di« Frage hatte sich so zugespitzt, daß die Alternative stand: Conffiot oder Herabmmderung der Kopizahl von 401 000 M. aus 350 000. Ta zog ich die Erste Ziffer vor, die ich überall laut als die Nothwendigkeit hingestellt hatte, und fügte mich in das septeanat mit schwerem Herzen! Aber freilich in unseren Tagen find 7 Jahr« fast Vs Jahrhundert, wenn man an die 7 Jahre von 1863 bis 1870 denkt! So haben wir für 7 Jahre die Annse-Orsaaisatioa intakl. und nach 7 Jahren stehen wir vielleicht vor oder schon nach einem neuen Krieg; wenn nicht, so wächst die Population doch, und dann muß I pCt. Wehrpflicht doch erhöht werden. S öffentlich werden wir bald mündlich das Alles noch erörtern. is dahin sage ich Ihnen Lebewohl und aus Wiedersehen. Ihr treu ergebener Viel Liebes den Ihrigen. Wilhelm.' DaS„Ehegesetz* ist das Zivilstandsgesetz; und F. B. Fürst Bismarck. Fürst Bismarck hat also die Unwahrheit gesagt, als er bethcuerte, am Zivilstandsgesctz unschuldig zu sein. Er hat im Gcgeniheil den Kaiser dazu gedrängt — was übrigens für keinen der Personen und Sachen halbwegs Kundigen je einen Augenblick zweifelhast war.— Die preußische Generalshnode hat ihre Sitzungen beendet. Slöcker erlebte den Schmerz, daß ihn bei der Wahl des Generalvorstandes selbst ein Theil der Orthodoxesten im Stiche ließ, so daß er mit 72 gegen 94 Stimmen durchfiel. — Den letzten Gegenstand der Tagesordnung bildete die soziale Frage. Nach einer langen Rede Stöcker's, der allein als Referent das Wort nahm, wurde ein Antrag angenommen, welcher den Geistlichen empfiehlt, der sozialdemokratischen Bewegung mit Aufmerksamkeit zu folgen und die biblische Lehre über Besitz und Arbeit eifrig zu predigen und zu lehren. Hierüber sollen auch die Kirchenbchörden wachen, und enduch soll der Ober-Kirchcnrath einen Sonn- und Festtag bestimmen, an welchem besonders um die Lösung der sozialen Frage gebetet werden solle. DaS war der Weis- heit der frommen Herren letzter Schluß. Aus der salbungsvollen Rede Stöcker'S fei nur einer Stelle besonders gedacht. Er sagte u. A.: Seil Jahrzehnten folge ich der Literatur der Sozial- demokratie; ich kenne keinen einzigen Artikel, wo jemals aus der sozialdemokratischen Presse an das Gewisien und die Seele der Arbeiter der Appell gerichtet wäre, häuslicher, ordentlicher, nüchterner, sparsamer zu sein. hatte bedeutende Verluste erlitten. Der erste Kämpfer, den er erblickte, war Mijoulet. Er stand aufrecht da, und überragte den höchsten Punkt der Barrikade um Leibes- Hälfte, die unbedeckte Brust bot er den Geschossen der Feinde dar. An seiner Seite befand sich Larirette, welche mit großer Ruhe ihm die Patronen reichte. Warum sollte er diese jungen Liebesleute dem Tode überliefern? Sollte er die Niederlage noch schrecklicher machen, indem er diese Kinder von den erbitterten Soldaten niedermetzeln ließ? Er dachte an Charlotte, welche er auch retten wällte. Aber zuerst mußte er den jungen Lehrling und die kleine Blumeilhändlerin entfernen. Ein Gedanke schoß ihm durch den Kopf, und während Belval zum letzten Mal mit einem Offizier unterhandelte, begab er sich un- verweilt an seine Ausführung. Er rief Mijoulet und Larirette heran, und diese näherten sich sofort. — Meine Lieben, Ihr müßt der revolutionären Sache einen Dienst leisten. — Wir sind bereit, Bürger, antwortete Mijoulet mit leiser, aber fester Stimme. — Also, wirf Deine Flinte weg und wasche sorgfältig Deine Hände und Dein Gesicht, damit die Pulverschmärze verschwindet. Wenn Du Dein Acußeres in Ordnung ge- bracht hast, geht Ihr durch entlegene Straßen, wie zwei friedliche Zuschauer, bis zum Faubourg du Temple und vermeidet die Orte, wo der Kampf tobt. Für den guten Fortgang unserer Operationen hier ist eS unbedingt nöthig, zu wissen, wie es dort unten steht. Ihr müßt sogleich fort, der Weg ist lang und Du mußt uns Antwort bringen. Vorwärts, macht Euch auf den Weg. Von Euren Nach- richten wird die Vertheidigung des ganzen linken Ufers ab- hängen. Mit schwerem Herzen empfing der junge Mensch den Befehl zum Verlassen des Kampfes; aber dieser muthige, gescheidle Junge war der größten Opfer fähig. Schmerz- bewegt warf er sein Gewehr hin, umarmte Marche- Seul, während Larirette Charlotte umarmte und zwei oder drei Minuten später entfernten sie sich. Sie gingen durch die Rue St. Severin, in der festen Ueder- zeugung, einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. Die Ver- Wir haben unserseits auch die ganze Bibel gelest� Unter so vielen scharfen Ausbrüchen kräftigsten Zorns, m1' denen Jesus die Reichen und Mächtigen, die Priester uno Theologen geißelt, haben wir nicht ein Wort gesundei-, mit dem er die Genußsucht, die Begehrlichkeit, die Tcr- gnügungssucht der Armen straft. Er züchtigte Pharisäer, die Augenverdreher und Frömmler, wie F heute das große Wort führen und dem Arbeiter predigen.— Herr Baare hatte im Bochumer SteuerhinterziehunzS' Prozeß vor der Essener Strafkammer, auf die Frage, ob W bekannt sei, daß auf den Werken des Bochumer Verein? P langen Jahren Stempelfälschungen vorgekommc» seien, zeugeneidlich erklärt: Selbstverständlich ist so etwas niemals vorgekommen; jeden» falls ist mir von einem derartigen VorganS nichts bekannt. So lautet die Aussage Baare's wenig' stens nach dem übereinstimmenden Wortlaute in den Bc» richten einer ganzen Reihe von Zeitungen. Der Redakteur F u s a n g e l hqt daraufhin schon vor längerer Zeit di« Staatsanwaltschaft in öffentlicher Erklärung aufgrsordc", diese„eidliche Aussage des Herrn Baare sich etwas näher anzusehen*. Auf eine Zuschrift des Untersuchungsrichter», welche eine Erläuterung dieser Erklärung verlangte— diel Zuschrift soll höheren Orts veranlaßt worden sein— 9at nunmehr Herr Fusangel in einer vom 16. v. M. datirten Denkschrift geantwortet, welche Herrn Baare direkt p wissentlichen Meineids beschuldigt; zur Begriw' düng beruft er sich, nach der„Kölnischen Volkszeitung*, eine Reihe von Zeugen, welche bereits in dem bekannten, gegen Herrn Fusangel schwebenden Prozeß wegen verleum» derischer Beleldigung des Herrn Baare vernommen worden sind. � Daß übrigen? die Untersuchung gegen Baare„gar kw» belastenden Momente' ergeben haben soll, wie schon vo Monaten in die Welt hinausposaunt wurde, ist nicht gui anzunehmen, da sonst wohl nach sechs Monaten bereits d Untersuchung würde eingestellt worden sein. Diese fi#» Monate aus freiem Fuß zugebracht zu haben, ist ein befij» deres Glück Baare's, daS nicht jedem in Untersuchung-os findlichen zu Theil wird, selbst wenn weit, weit geringere A' schuldigungen vorliegen.—- Die Judeuhehe hat doch etwa? Gutes. AbschtU� keiten, welche sonst die ganze Bourgeoisie kalt ließen, werde jetzt wenigstens dann zur Sprache gevracht, wenn sie einem Juden verübt wurden. Die sozialdemokratische» Blätter haben tausendfach die Schamlosigkeit Fabrikanten, Fabrikantenjöhnen und Kaufleuten gegeiF- welche die Ausbeutung auch auf die Körper ihrer juse"* lichen Arbeiterinnen ausdehnten. Ein abscheulicher o kam jüngst zur Oeffentlichkeit und wurde in sozialdew kratischen Blättern besprochen. Der Kaufmann I u i>" G a t t e l in Leipzig suchte vor Ostern d. I. eine � käuferin für sein Email-Blechwaarengeschäst. Von eine sich meldenden Mädchen verlangte er die Besichtigung P s nackten Körpers und begründete dieses Verlangen damit,® j, er sich und seine Hausgenossen vor Ansteckungen, die durch° Abort vermittelt werden, bewahren müsse. DaS Mädchen entdüstet fort, kam aber nach einiger Zeit wieder und erhi, die Stelle. Der Vormund des Mädchens erhielt KennW» von dem Vorgefallenen und stellte Strafantrag wege'/JL leidiaung. Vergebens suchte der Beklagte ihn durch aneroietungen zu bewegen, den Strafantrag zurückzunehn»� der Verhandlungstermin war bereits aus den 3. Znli beraumt, da zog daS Mädchen am S. Juli, a-, Tage, an dem eS großjährig wurde, den pP, antrag zurück. Das Gericht erkannte nichtsdesi weniger gegen d n Beklagten auf sieben Gefängniß wegen Beleidigung. DaS Reichsgericht«kaF jedoch auf Freisprechung, da das Mädchen sofort nach'V, Großjährigkeit den Scrafantrag zurückgenommen hatte. � der schamlose Ausbeuter Jude ist, wird der Sache � von konservativer Seite weileste Verbreitung gegeben.»P Leipziger.Vaterland* verlangt angesichts dieses Falle? f Revision des Strafgesetzbuchs und der Slrafprozeßordnu � „Nichts ist gefährlicher*, schreibt es,„als wenn das Rech gefühl des Volkes dadurch schwankend wird, daß Verdreh die als solche empfunden werden, straflos bleiben.* � haben nichts gegen eine Revision deS Strafgesetzbuches, zweiflung hätte ihnen Thränen erpreßt, wenn sie die t'fl liche Absicht Marche-Seul's gekannt hätten.. a Als sie verschivunden waren, stieg Marche-Seul F. und ging zu Charlotte, welche auf einem Haufen. Steinen saß. Sie hielt den Kopf in die Hände gestü� weinte heiße Thränen. m — Töchterchen, sagte er weich und berührte sie an Schulter,— Töchterchen! ,Ht) Charlotte richtete sich aus. Ihr Gesicht war tovi bleich, ihre schönen, thränengefüllten Augen waren tiefen, dunklen Ringen umgeben. Die tiefe Verzweif'... machte sie schöner als je. Sie hatte das Ansehen c anbetungswürdigen Madonna von Donatello....ze — Töchterchen, Du mußt nach Haus. Die Barr« � wird angegriffen und erobert werden, was soll au? werden angesichts dieser Schurken, welche sogleich wN Wölfe einbrechen werden? Charlotte sah ihn starr an und antwortete: — Was aus mir werden soll? Du wirst sterben, sollt' ich weiterleben, was bleibt mir, wenn Du nicht>n� bist? Robert steht auf der Seite unserer Mörder. � bleibt nur übrig, vereint mit Dir zu sterben. Marche-Seul hatte sie in seine Arme genommen,.u, — Sterben, Du mein Kind? Nein Du sollst sterben. Dieser Gedanke bringt mich um. Fliehe, ich a Dich fußfällig! i(j,t — Nein, Vater, es ist unnöthig, siehst Du e? n< ein? Ich ziehe den � Tod an Deiner Seite taust"'(f einem Leben ohne Hoffnung, einem verzweifelten, ku"" vollen Leben vor. Marche-Seul verstand seine Tochter; zum letzten".t umarmte er sie. Er wußte, welchem Schicksale die■ waisten Töchter des Volkes verfallen sind— dem H-P �s Elend oder der tiefsten Schande, und auch er dachte,'g der Tod besser sei. Nach einer letzten Umarmung nah" j, seinen Platz auf der Barrikade wieder ein. Gerade � diesem Augenblicke ertönte ein furchlbarer Donner, � erste Granate sanfte heran und sprengte die Steine einander. (Forschung folgt) Lefent. mit und anden, Ver bie fie Roral ngs thm feit men lich en ang enig Be fteur t die dert, äher ters, diese hat irten des rün - auf nten, eums rden feine Dot gut bie fechs efon Bes An alich erden Don fchen Don Belt, gend Fall emo ius Ver inem ihres baj 9 den ging chielt ntniß Be Belb men, ans dem Straf Defto onate annte jener schamlofeften Nichtswürdigkeit der Unternehmer gegen 1 die Sittlichkeit und Ehre ihrer Arbeiterinnen einen Riegel borschiebt. Der§ 174 des Strafgesetzbuches bestimmt: Mit Zuchthaus bis zu fün Jahren werden bestraft: 1. Bormünder, welche mit ihren Pflegebefohlenen, Adoptivund Pflegeeltern, welche mit ihren Kindern, Geistliche, Lehrer und Erzieher, welche mit ihren minderjährigen Schülern oder Böglingen unzüchtige Handlungen vornehmen; 2. Beamte 2c. 3. Beamte, Aerate und andere Medizinalperfonen 2c. verhungern. Nun weniger Unverstand hat schon hingereicht, Reiche und Dynastien zu stürzen. Cin nettes Genrebild aus Oesterreich weist folgende Notiz auf, welche wir der letzten Nummer der Wiener Arbeiter Beitung" entnehmen, die vom Staatsanwalt hoffentlich aus patriotischem Schamgefühl Tonfiszirt wurde. " Dom Pedro, der letzte Raiser von Brafilien,| Abg. Porfch( 8.): Die Gefchäfsordnungs Rommiffion hat ist gestern Abend in Paris gestorben. Wenn dieser Wann es für richtig gehalten, daß die Refolutionen zum Stat wie ſelbſtnicht das Unglück gehabt hätte, auf einem Throne geboren ständige Anträge behandelt werden sollen. Das Recht, beim und Schriftsteller geworden. Seine beste That als Monarch Mitglied ohne Weiteres das Recht haben, infolge eines Antrags zu sein, wäre er wahrscheinlich ein ausgezeichneter Gelehrter Etat jede Angelegenheit zur Sprache zu bringen, foll teinem Mite gliede des Reichstags beschränkt werden; aber es sal nicht jedes war, daß er im November 1889, als die republikanische eine Abstimmung des Reichstags über jebe beliebte Frage herbeiBewegung ausbrach, den von seinem Kriegsminister gegebenen zuführen. Parlamentarischres. deshalb auch die ganze Angelegenheit rein akademisch und wenn sie etwas auszusehen hatten, so war es nur das, daß man zur Erreichung einer verhältnismäßig doch unbedeutenden Sache den fchweren Apparat einer Verfassungsänderung in Bewegung fezen will. Bamberger meint, um die unliebfamen Folgen der langen Vertagungen aus der Welt zu schaffen, genuge ja eine fleine Aenderung der Geschäftsordnung und Dr. Lieber war ganz entzückt über diesen Ausweg. dem Gedächtniß ge Auf Antrag des Abg. Grafen Balleftrem wird die weitere Berhandlung von der heutigen Tagesordnung abgefest 3 us a 3 zu Art. 31 der Reichsverfaffung.( Suspendirung in Befehl, auf das Volk zu schießen, widerrief, und so ein Abg. Richter erklärt, daß er dem Präsidenten einen Bors furchtbares Gemezel verhinderte. Er war ein Philosoph wurf nicht habe machen wollen; thatsächlich sei be ganze AnMöge man in dem§ 1741 hinter Böglingen" hinzufügen: und hatte schon lange vor seinem Sturz wiederholt erflärt, gelegenheit dem Raichstage wohl aus Arbeitgeber und deren Stellvertreter, welche mit ihren wenn sein Volk es wünsche, sei er jeden Augenblick bereit, schwunden; es feien auch von der betreffenden Drucksache gar feine Exemplare mehr vorhanden. Jedenfalls liegt tein Anlaß Arbeiterinnen". Ihr, fonservative Blätter, tretet ein für in das Privatleben zu treten. Man sieht, er hat Mort ge- vor, die Geschäftsordnung aus diesem Grunde abzuändern. diesen Antrag; ihr müßt es, oder ihr offenbart euch als halten. Es flebt kein Blut an seinen Händen Abg. Porsch: Es handelt sich nur um die Aufrechterhaltung nichtswürdige Heuchler. Saltet ihr aber den Die Nachrichten aus China lauten sehr wider- burch 15 Mitglieder vorschreibt. Die Anträge zuns Stat haben der Geschäftsordnung, welche die Unter ügung von Anträgen Antrag für einseitig, nun so haben wir auch nichts dagegen, sprechend. Während die Berichterstatter und Agenten der die Vergünstigung, daß fie sofort beim Etal zur Berhandlung wenn ihr ihn ergänzt, indem ihr auch Arbeiter unter die Straf- europäischen Regierungen die Lage des himmlischen Reichs tommen tönnen, während die anderen Anträge in der Reihenfolge bestimmung stellt, welche mit Gutsbesizers- oder Fabrikanten- als ganz verzweifelt hinstellen, die Rebellion sich über einen der Anträge zur Berathung gelangen. töchtern fich vergehen. Wir kennen freilich die Erben unserer großen Theil des Landes erstrecken laffen, erklärt die Feudalherren, wir kennen auch unsere moderne Bourgeoiste, chinesische Regierung, all diese Nachrichten seien erlogen. und wir sind sicher, daß von den konservativen Reichstags Freilich, die Chinesen nehmen es mit der Wahrheit nicht Es folgt die erfte Berathung des Gesezentwurfs, betr. einen abgeordneten kaum Einer und von den liberalen höchstens genau andere Leute aber auch nicht. Einzelne den Antrag unterstügen würden. der Immunität der Abgeordneten während der Ver tagung der Session). An Rußland ausgeliefert soll ein angeblicher Abg. Dr. Bamberger: Die Verlage ist aus Anlaß einiger Der Nothstand in Rußland fängt an die sogenannten Nihilist werden, der am 2. Dezember vom Reichsland Fälle in jüngster Beit eingebracht worden, um entstandene Zweifel Bande der Ordnung" zu zerbrechen. Die unglücklichen über Perl bei Trier gebracht und nach Gyotkuhnen geschoben aus der Welt zu schaffen. Zuerst standen meine Freunde und ich Unterthanen„ Väterchens" haben keine Luft, zur größeren wurde. Der Gefangene war gefesselt. So meldet die von ihr gewissermaßen neutral gegenüber, nach näherer Prüfung aber Ehre des gottbegnadeten Selbstherrschers aller Reußen zu Landbürgermeistern und ähnlichen zuverlässigen Personen müssen wir sie schon deswegen bekämpfen, weil ohne ent bediente Trierer Zeitung". Es wäre wohl die Frage ange- fchiedenen Anlaß zu einer Gefehesänderung das parlamentarische G3 bilden fich sogenannte„ Räuberbanden", wie in bracht, ob eine politische Verfehlung des Mannes der Grund Gewiffen fie verbietet. Die gerichtlichen Erkenntnisse der jüngsten Frankreich vor Ausbruch der Revolution, die plünderud ist, aus welchem Rußland die Auslieferung verlangt, und berühre ich um so weniger, als sie noch der Prüfung des ReichsBeit in Sachfen und Preußen über die Ausdehnung der Immunität das Land durchziehen. Der russische Adel beginnt eine Revolution zu fürchten. Eine Anzahl„ Edelster der Nation" ob man in Deutschland noch länger gewillt ist, Bütteldienste gerichts unterliegen, und als wir am 6. Februar 1891 jaft einfür Rußland zu leisten. ftimmig erflärten, die Immunität der Reichstags: Mitglieder find zusammengetreten, und haben beschlossen, eine Verfassung dauere während jeder Bertagung fort und den Reichskansler zu fordern. Bäterchen" will aber feine Deputation empfangen. aufforderten, bei den Einzelregierungen dahin zu wirken, daß Er denkt wohl, von einer Verfassung" würden die Leute die zur Durchführung dieser Aufsoffung nöthigen Maßregeln ge doch nicht satt, und wenn die geliebten Unterthanen ihrer troffen würden. Ueber die Materie selbst also herrscht bei uns Pflicht, ruhig zu verhungern nicht nachkommen wollen, teine Meinungsverschiedenheit. Um so weniger gehe ich auf den gebe es ja Polizei und Soldaten. Der Reichstag verhandelte gestern, nachdem vorher einige Borja, lag ein, ber nicht nur eine Gesetzes, sondern auch eine fleinere Sachen erledigt waren, über den Antrag der Regierungen Verfassungsänderung bezwedt und fich in den Spuren einer Ge auf Abänderung des§ 31 der Reichsverfassung( Immunität der wohnbeit bewegt, von der ich gehofft hatte, daß unser mehr Abgeordneten). Unseren Lesern ist die Geschichte dieses Antrages oder weniger neuer Rurs sie aus der Welt schaffen werde, bekannt und sie wissen, daß derselbe den in den Augen einzelner bei jeder subjektiven Unbequemlichkeit die Klinke der Gefesdie Hand zu nehmen. s handelt fich Staatsretter ganz schrecklichen Zustand beseitigen heljen soll, daß gebung die„ Schonzeit" der Abgeordneten auch für die Beit gilt, wo der 10 um teinen furchtbaren Ansturm auf die Verfassung, Reichstag auf länger als 30 Tage vertagt wird, wie es in den wir fönnen die Sache ruhig diskutiren und rubig legten Jahren zwei Mal der Fall war. In einem Lande, wo ablehnen. Die Bestimmung, daß ein Parlamentsmitglied während das Parlament etwas mehr Ansehen genießt, wie bei uns, würde der Sessionsperiode nicht verhaftet werden darf, ist sehr alt und Wie man uns behandelt.( Rapitel: Versammlungsrecht.) es teine Regierung wagen, dem Parlament zuzumuthen, seine tammt aus England, wo die Immunität der Abgeordneten nicht Soll die Schreckensherrschaft in Böhmen von Neuem losgeben? eigenen Privilegien zu beschneiden. Unsere führenden Parteien als ein Recht des Einzelnen aufgefaßt wird, sondern als ein Fast scheint es so. Man höre. Am 10. November ließ sich wissen sich aber von solchen Strupeln frei. Sie alle refrutiren Recht des Parlaments, das einen Anspruch darauf hat, in seiner die N. Fr. Presse" eine gruselige Geschichte aus Prag tele- fich ja aus den herrschenden Klassen und für diese liegt die Zeit, Thutigkeit nicht durch die ohne hinreichenden Grund herbeigegraphiren, eine geheime Versammlung der fozialistischen wo fie unter politischen Prozessen litten- und um solche handelt ührte Entziehung einzelner Ditglieder gestört zu werden. Dieses Partei" habe stattgefunden und anarchistische Schriften" feien es fich ja fast ausschließlich längst vorbei. Recht ist in England sechs Jahrhunderte hindurch durch alle gefunden worden. Was daran Wahres ist, erzählt nun der Die Abgeordneten Bamberger und Dr. Lieber behandelten Parteikampje und gegen alle Schwierigkeiten verfochten worden, es dehnte fich früher sogar auf die Diener der Mitglieder aus, " Socialni- Demofrat". In den ersten Tagen des November wurde im Verein ja der Koch eines Mitgliedes durfte ohne Zustimmung des BarDelnicka Beseda" in Profef bei Prag ein Vortrag Ueber laments nicht verhaftet werden.( Heiterkeit.) Von da ging die Frauenbildung" abgehalten, an welchem auch zahlreiche Frauen munitat auf alle parlamentarisch regierten Länder des Kontinents theilnahmen. Der Vortrag wurde ordnungsgemäß bei der Be über, und zwar fast überall in weiterer Ausdehnung als bei uns. hörde angezeigt. Aus unbekannten Gründen schickte diefelbe aber Tie Jinmunitatet ftimmungen in unserer Verjaffung stammen noch feinen Vertreter zu dem Vortrage, welcher deffen ungeachtet aus der des Nordeutschen Bundes, wo sie unter besonderer Mitfelbstverständlich abgebalten wurde. Diese Eigenmächtigfeit" wirkung v. Bennigsen's redigirt und ohne Debatte genehmigt wurde mit einer ganzen Reihe von Verhaftungen beantwortet. Am Die Diskussion verlor erst ihren trockenen Charakter, als wurden. Aus Anlaß der bekannten Majunte'schen Verhaftung 11. November verhaftete man die Genoffin M. Herpet, die den unser Parteigenoffe Singer das Wort erhielt und die Sozialisten. im Jahre 1874 erklarte der Reichstag den Art. 31 der Verfassung Vortrag gehalten, den Obmann des Vereins Jos. Tatar, die jagd, wie sie speziell in Sachsen beliebt wird, ins gehörige Licht nur anwendbar auf die Untersuchungshaft, auf das Vorverfahren, Vereinsmitglieder Johann Livora, Al. Pfeifer, K. Kristl, stellte. Trefflich sprach auch Genoffe Stadthagen, welcher be- nicht aber auf eine rechtsfruftig gewordene Verurtheilung. Die Al. Nowotny, Al. Pobl. Die Verhaftung wurde bei Nacht sonders den Prozeß gegen den Abgeordneten Schmidt( Wittweida) Sache is streitig geblieben. Im Großen und Ganzen hat die vorgenommen. Einige Tage später wurden im nahen Letuan beleuchtete. Für das Reichsgericht, von dem Singer meinte, daß Frage für uns aber nicht die Bedeutung, die sie in England ge noch zwei Frauen Anna Zoupa und Marie Mrácek, die lettere es schon Unglaubliches geleistet habe, legte der neue Staatssetretär der habt hat. Weistens haben Breßvergehen und Beleidigungsklagen Mutter von fünf Eleinen Kindern, verhaftet und in Ketten Juftig, v. Boise, eine Lanze ein, doch waren es besonders die Juristen zu einer Verhaftung von Abgeordneten gefuhrt, und ich wünsche, zum Landesgerichte geschleppt, weil sie dem Vortrage bei auf den Bänken der Freisinnigen, welche durch ihre Zwischenrufe daß die üble Tradition einer jegt hoffentlich vergangenen Zeit, gewohnt haben sollen. Am 12. November wurde die zu erkennen gaben, daß unsere Themiswächter in Leipzig wutlich in der der Staatsanwalt beständig auf der Lauer stand, endlich Genoffin Johanna Malá in Smichov verhaftet, welche auch schon manches geleistet haben, was von allgemeiner Zustimmung beseitigt wäre. Was hat nun zu einem so exorbitanten Abände im Verdachte steht, an dem besagten Vortrage theilgenommen der Fachkreise weit entfernt blieb. Viel zur Erheiterung des rungsantrag geführt? Es ist die zweimalige Vertagung des ReichsHauses trugen die Vorgänge während der Rede des fächfifchen tage feit dem Mai 1890. Dieser Zustand ist ein an und für sich Außerdem wurde eine Menge von Haussuchungen vor General- Staatsanwalts Held bei. Dieser Herr, der zu Jenen ganz ungewöhnlicher und naturwidriger. Nur durch eine Fiktion genommen, den betreffenden Personen aber bis heute fein gehört, welche Alles beweisen können, wurde gestern durch ein und wir seit 1890 noch in derselben Sefnon, und um diesen richterlicher Haussuchungsbefehl zugestellt. Die Verhafteten be: paar Zwischenrufe aus der Linken so aus dem Stonzept gebracht, fiftiven Zustand gegen die Natur des Gesetzes, die Absicht der finden sich bis auf einen( R. Kriji) Alle in Untersuchungshaft. daß er es schließlich vorzog, den Rest seiner Ausfuhrungen für Gefäftsordnung und die Reichsverfassung aufrecht zu erhalten, Die geheime" Versammlung ist also eine der Polizei ich zu behalten. Hervorgehoben zu werden verdient, daß der schlagt man uns eine Verfassungsänderung vor. Der Grundsay der Dabnung gemäß angezeigte Vereinsversammlung. Daß fein Distontinuität zwischen den verschiedenen Legislaturperioden wird Regierungsvertreter entfendet wurde, kann die Versammlung in der parlamentarischen Pragis Englands auf das Schärifte festnicht zu einer unerlaubten machen, nach dem Vereinsgefes ist gehalten und hat sich prafujch als nüßlich bewährt. Jede Legisdiese Entsendung das Recht, aber nicht die Pflicht der Behörde, laturperiode besteht für sich und hat ihren natürlichen Anfang und ihr natürliches Ende. Die Folge davon ist, daß alle gesetzfeinesfalls aber hat ein Verein oder eine Versammlung irgend lichen und geschaftlichen Initiativen, welche in einer Legislatur ein Interesse an der Anwesenheit des Polizisten und teinesfalls periode zu Tage getreten sind, mit ihr selbst eines natürlichen hat sie die Pflicht diefelbe abzuwarten. Todes sterben. Man jühlte allerdings bei unserer großen JustizNehmen wir aber einen Moment an, obwohl das Gegengefezgebung das Bedürfniß, Rommisionen einzusegen über die theil wahr ist, der Vereinsausschuß habe die Anmeldung der Da er einer Legislaturperiode hinaus. Der betreffende Antrag Bersammlung vergessen; dann hat er, und nur er, sich einer Lasker wurde 1871 vom Reichstage verworfen. Unter den Geg Uebertretung des Vereinsgefezes schuldig gemacht, die er mit nern befand sich Winothoast, der als Folge dieser Fortschleppung einer fleinen Geld- oder Arreststrafe zu büßen hätte. Die Vortragende, die Zuhörer geht die Sache gar nichts an. Im der parlamentarischen Thatigkeit ein allzu großes Anwachsen der " goldenen" Prag, unter dem glorreichen Regiment des Grajeń Wacht des Parlaments und eine Erschütterung der Rechte des Kaisers und der verbündeten Regierungen befürchtete.( Heiterkeit.) Thun aber werden zehn Menschen, darunter drei Frauen in den Kerker geworfen; Mütter werden bei Nacht aus den Betten 2on dieser Beunruhigung sind wir allerdings zurückgekommen. geholt, von ihren Kindern geriffen, in Retten weggeschleppt Später tam es doch zu solchen Zwischenfommissionen, aber Die Sache wurde von einer organischen organischen Einrichtung weil sie im Verdachte( stehen, einen Vortrag angehört Und zu haben!! da giebt es Leute, die pharifäisch Darauf folgt der mündliche Bericht der Geschäftsordnungs- herabgemindert zu einer fonfreten Vorschrift für bestimmte Falle. auf die Zustände Rußlands hinuntersehen. Die Arbeiter Kommission über die Frage der Unteritügung der in zweiter Be- 1874 wurde beinahe einstimmig die Justizkommission für die Beschaft Böhmens war Don jeher den größten Provo: rathung des Etats beantragten Refolutionen. Die Kommission rathung der Zwilprozeß- Ordnung und für die Gerichtsordnung, tationen ausgefeßt. Sie hat einen Terrorismus über sich beantragt, daß die Resolutionen der Unterstügung von 15 Mit 1876 für die Konkursordnung eingejezt. Der heutige Zu and ist ergehen lassen müssen, der seinesgleichen vergebens sucht. Und gliedern bedürfen und drei Tage vor der Abstimmung in den ein ganz anderer, als er damals war. Damit die Beschlüsse wieder steht ihre Organisation fräftiger als je da. Nunmehr Händen der Mitglieder sein müssen. Wenn der Zusammenhang einer Kommission nicht verloren gingen mit dem Schluß der beginnen die löblichen Behörden auch die Arbeiterinnen mit der Etatsposition es angezeigt erscheinen läßt, soll die Aba Session, hat man 1890 wegen der Gewerbe- Ordnungs- und 1891 wegen der Krankenkassen- Novelle eine fiftive Vertagung eingeführt. Böhmens zu organisiren. Wir hoffen, daß das edle Werk des immung bis zur dritten Lesung ausgefezt werden. Herrn Statthalters gelingen wird. Das Geflirre jener Retten, Abg. Richter spricht sich gegen den Antrag aus, weil der Nun ist es fur mich schon an und für sich höchst anstößig, daß in welche man Proletarierfrauen geschlagen, es wird den selbe unnöthigerweise die parlamentarische Initiative bei blos wegen folcher Spezialfragen eine so gründliche Veränderung Es sei auch bedenklich, der Verfassung vorgenommen werden soll. Ich halte diese ProStumpfsinn ihrer Genofsinnen brechen und das Signal zum der Etatsverathung beschränkt. Eintritte der Proletarierinnen in die Arbeiterbewegung sein.über diese Frage jest plöglich einen Beschluß zu fassen, auf Grund zedur der ewigen Vertagung überhaupt für ein Unglück. Anträge Wer aber nun noch immer zweifelt, daß wir in einem Rechts- eines Antrages, der 10 Monate alt ist und welcher sich auf eine und Gesetzesvorlagen sollen immer das Produkt gewisser BeitVerhandlung aus der Gession von 1890 ftüßt. Wer fann denn umstände sein und nicht in alle Ewigkeit auf der Tagesordnung staate" leben, dem ist nicht zu helfen. Wenn wir den Raum dazu hätten, würde die Rubrik: wissen, welche Etats innerhalb drei Tagen zur Verhandlung stehen bleiben. Tagtaglich werden uns jetzt Geschäftsordnungs" Desterreichische Justizgräuel!" täglich ganze fommen werden, damit er die Resolution vorbereiten fann? Der menus vorgelegt, die wie Gespenner aus einer anderen Welt ausAntrag des Redners, der Anlaß zu dieser Streitfrage gegeben feben. Was des Lebens werth ist, kann bei jeder neuen Spalten füllen. Außer habe, sei nachher von der Kommission und vom Hause einstimmig Legislaturperiode von Neuem eingebracht werden. wird durch diese unglückselige Bertagung die BeIn Frankreich zieht sich ein Gewitter über der angenommen worden. Man kann doch manchmal erst auf Grund dein renitenten fatholichen Geistlichkeit zusammen. Das lindische der Verhandlungen eine Resolution über diese oder jene Frage nimmung der Verfassung, wonach der Reichstag jährlich Gebahren des Erzbischofs von Air, der durchaus den Martyrer einbringen, und wenn man sie einbringt, follen die Abstimmungen berufen werden soll, vollständig annullirt. Es handelt sich hier herausbeißen will, und eines Theils seiner Kollegen, die über die Frage nicht sofort, sondern erst nach drei Tagen statt- nicht um etwas formales. Wir haben zwar nicht mehr, wie in herausbeißen will, und eines Theils seiner Kollegen, die finden, wo vielleicht Niemand mehr etwas von der stattgehabten anderen Parlamenten, die Beantwortung von Thronreden durch zwar das Geld der Republik nehmen, ihr aber jeden mög- Debatte weiß. Auch die Verschiebung der Abstimmung auf die Adressen, aber die Gröffnungsbotschaft bei Beginn der Session lichen Schabernad anthun, hat dem Faß den Boden aus dritte Lefung ist bedenklich, da die dritte Berathung des Etats it tein gleichgiltiges Ding; die ganze Welt wartet auf die Worte, geschlagen. Die Kammer- Linfe hat eine Interpellation über oft Monate lang nach Berathung der Refolutionen stattfindet. Die vom Throne herab an das Volt und auch an die Welt erbas Treiben dieser Herren eingebracht die Diskussion ist Der einzige Weg, sofort zu einer parlamentarischen Initiative tlingen werden. Der Reichstag ist in den lezten Jahren zwei auf den 11. d. M. anberaumt; und es wird bei dieser bezüglich der Tagesereignisse zu gelangen, ist die Etatberathung, Mal eröffnet worden, ohne dieje Manifestation von Allerhöchster wart des Kaisers. Blos der Gewerbe Ordnungs- und KrankenBelegenheit jedenfalls der Antrag gestellt werden, die und es liegt tein praktisches Bedürfniß vor, die Bewegungsfreiheit Stelle, evenfo fehlte auch der Schluß des Reichstags in GegenPräsident v. Levezzow: Der Vorwurf, daß die Sache tassen- Novelle wegen brauchte man doch nicht zu einem so Kirche vom Staat zu trennen, und der katholischen des Reichstags in diefer Beziehung zu beschränken. Kirche fein Centime mehr zu bewilligen. Vorläufig hat der plöglich auf die Tagesordnung gestellt worden ist, ist wohl nicht heroifchen Wittel zu greifen, um so weniger, als wir uns Antrag noch feine Aussicht- indeß die Frucht wird reif zutreffend; die Sache ist 10 Monate alt, deshalb tönnte mir damit formell in Widerspruch seyen mit den Verfassungen und der Tag ist nicht fern, wo sie abfällt oder ab- höchstens vorgeworfen werden, daß ich sie zu spät auf die Tages der Einzelstaaten. geschüttelt wird. ordnung gesezt habe. ( Fortsetzung in der 1. Beilage) ibret Da aud Dat Seine nung echt echen, Wir bie igent binab DON und n be obten DON flung einer ritabe & Dir te bie wie mehr Mir nicht bitte nicht omal anmer Mal teften baf 5m d de BID Di all zu haben. " Herr General- Staatsanwalt auj eine Provokation durch Stadt hagen erklärte, daß er aus freiem Enisalune eine grobe Beleidigung des Abg. Schmidt durch den Chemnizer Staatsanwalt gerügt habe. Der Antrag wurde schließlich an eine Kommission von 14 Personen überwiesen. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 185. Sigung vom 5. Dezember 1891, 11 Uhr. Am Tische des Bundesraths von Bötticher, von Marschall, v. Berlepsch. In dritter Berathung wird zunächst der Gefeßentwurf betreffend die Kontrolle des Reichshaushalts fär 1891/92 ohne Debatte erledigt. V Theater. Sonntag, 6. Dezember. Opernhaus. Cavelleria rusticana. Montag: Die Entführung aus dem Serail. Schauspielhans. Wohlthätige Frauen. Montag: Der Kaufmann von Venedig. Deutsches Theater. Göz von Berlichingen. Montag: Die fleine Frau. Berliner Theater. Esther. Geizige. Der Montag: Der Hüttenbefizer. Leshing- Theater. Die Großstadtluft. Montag: Cavalleria rusticana. Eine Bekehrung. Ritterdienste. Residenz- Theater. Madame Mongodin. ( 1 Circus Renz. Barlstraße. lie Sonntag, den 6. Dezember cr., Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr Kind frei): Aschenbrödel." Phantast. Zaubermärchen in 4 Abth. mit Ballet( Frühlingsreigen- Walzer), arrangirt u. inszenirt v. Dir. E. Renz, Abends 7/2 Uhr: Auf Helgoland" oder: Ebbe und Fluth. Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen m. National Tänzen ( 60 Damen), Aufzügen u. f. w. Dampfschiff- a. Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontainen mit allerlei Licht effekten u. f. w., arrangirt u. inszenirt von Direktor E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Schlußtableau: Grande Fontaine Lumineuse. In beiden Vorstellungen: Auftreten sämmtlicher Künstler- Spezialitäten, Hierauf: Hanni weint- Hannst fowie Reiten und Vorführen der beftlacht. dressirten Schul- und Freiheitspferde. Komische Entrees und Intermezzos von sämmtlichen Clowns. Täglich: ,, Auf Helgoland". Montag: Dieselbe Borstellung. Wallner- Theater. Immer zerstreut! Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Montag: Dieselbe Borstellung. Thomas- Cheater. Fliegende Blätter. Buchdrucker! Hente, Sonntag, den 6. Dezember ds. Is., Vormittags 10% Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen 99 im großen Saale der Bock- Brauerei", am Tempelhofer Berg. Tages Ordnung: 1. Wichtige Mittheilungen über die Situation. 2. Verschiedenes. Alle in Arbeit stehenden wie arbeitslosen Kollegen, Hilfsarbeiter und E. Renz, Direktor. Hilfsarbeiterinnen sind hierzu dringend eingeladen. Sonntag, den 6. Dezember cr.: 2 Große Vorstellungen, Nachmittags 31/2 Uhr und Abends 7/2 Uhr. Sachsen in Preußen. Maschinen- Circus G. Schumann. bauer. Drei Paar Schuhe. Schöne Helena. Registrator auf Reisen. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Oftend- Theater. Drei Tage aus dem Leben eines Spielers. Montag: Dieselbe Borstellung. Bellealliance- Theater. Der Rattenfänger von Hameln. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplatz- Theater. Schwarze Brüder. Montag: Diefelbe Vorstellung. Fernpalast. Spezialitäten- Borstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Spe zialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Bonkordin- Palant- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Giskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Beide Vorstellungen find mit ver: schiedenen glänzenden Programms ausgestattet. Zu der Nachmittags- Vorst. hat jeder Besucher das Recht, 1 Kind unter 10 Jahren frei mit einzuführen. In beiden Borstellungen: Abfahrt vom Corps de ballet- Ball mit der Gepäck- Droschte Nr. 1001.( Höchst kom.) Beide Male: Circus unter Wasser. Nachmittags: Eine Nacht in Venedig. Abends: Eine ländliche Hochzeit. = In der Abend- Vorstellung: Auftreten des Rasco- Trio's in seinen bis jeht unerreicht dastehenden herkulischen Spielen. Herr G. Rasco hebt mit einer Hand ein lebendes Pferd und trägt dasselbe in der Manege herum. 300 M. Demjenigen, welcher das Pferd in der felben Weise trägt. Montag, den 7. Dezember, Abends 71/2 Uhr: Große Vorstellung. Neues Programm. Auftreten des RascoGratweil'sche Trio's. Gine Jagd bei Bolton. Eine Bierhallen. ländliche Hochzeit. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L ACTIEN- BRAUERE RIEDRICHSHAIN AktienBöhmisches Brauhaus, Landsberger Allee 11-13. Landsberger Allee 11-13. Freitag, den 25. Dezember 1891 ( 1. Weihnachts- Feiertag): Große Wohlthätigkeits- Matinee für einen verunglüäten Genossen, arrangirt von den Vertrauensleuten des 4. Berliner Neichstags- Wahlkreises ( Osten), unter gütiger Mitwirkung des Gesang- und Musikvereins ,, Firmitas" und der Gesangvereine ,, St. Urban" und„ Esmeralda"( Mitglieder des ArbeiterSängerbundes), unter Leitung des Herrn Gutau, sowie unter Mitwirkung der Kostümsoubrette Fräulein Müller, des Charakterkomiters Herrn Schleuß und der beiden Tanzkomiker Gebrüder Bellini. Anfang präzise 12 Uhr. Programm 30 Bf. Um recht zahlreiche Betheiligung werden alle Parteigenossen ersucht. Billets sind in allen bekannten Lokalen des Ostens und bei den Bertrauensleuten Rob. Wengels, Roppenstraße 41, und Baumgarten, Posener straße 4, zu haben. 391/12 Der Einberufer. Achtung! Sämmtlichen Webern der Teppich Branche zur Nachricht, daß in der Fabrit des Herrn Feibisch, Kaisers ftraße 41, der Streit ausgebrochen ist. Wir ersuchen, den Zuzug fern zu halten. Sämmtliche Schriften und Sendungen find zu richten an Anton Kopp, Friedrichsberg b. Berlin. Borhagenerstr. 20. 1. Nr. In von der genomm wichtige Petroler ob z. Vertagu nach u Schaffn Sie aus Don ein denn w Schaffen der Leg find au man un athmige missione Daß die werbe- C überhau guckerei werth Dor lee 3-5 P glieder, wußte [ 850b Solche sondern fönnte Wir to Achtung, Steinsetzer! Groke öffentliche Bersammlung heute Sonntag um 11 Uhr Borm. bei Hensel, Invalidenstr. 1. Tagesordnung wird in der Vers fammlung bekannt gemacht. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vertrauensmann. Mitglieder- Versammlung Brauerei III. Stiftungsfest des Verbandes deutscher der Maler und verw. Ber. Friedrichshain Schneider und Schneiderinnen( Filiale am Sonntag, 6. Dezember, Berlin) Beute, Sonntag: i.. ,, Berliner Ressource", Kommandantenstr. 57, Grosses InstrumentalKonzert Arnold. Anfang 4/2 Uhr. Gtablissement Buggenhagen Gintritt 30 Bf. Programmn unentgeltlich. am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Bf. 641 F. Müller. PassageElysium, Landsberger Allee 40-41. Jeden Sonntag: 2510b NeumannBliemchen- Sänger. Herren Neumann, Wolff, Horbestehend in Grossem Vokal- und Instrumental- Konzert, ( Filiale II., Oft) am Dienstag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, bei Henke, Blumenstr. 38. Tages- Ordnung: 1. Bortrag. Referent Roll. Mark. 2. Delegirten- Wahl. 3. Filial- Angelegenheiten. ausgeführt von der Hauskapelle unter Leitung des Musikdirektors Campi, 4. Verschiedenes. bem Ostpreußischen Männergesangverein( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes), Das Erscheinen aller Rollegen ist det fowie der Boltshumoristen, Familie Df ang. Feftrede gehalten vom Reichstags: wichtigen Tagesordnung halber sehr Abgeordneten Emanuel Wurm. Prolog gesprochen von Frau Emma Ihrer. nothwendig. Eröffnung 5 Uhr. Anfang präzise 6 Uhr. Nach dem Konzert: Tanz- Kränzchen. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Billets à 25 Pf. find bei den bekannten Kollegen, in allen mit Blataten belegten Handlungen, sowie im Zentral- Arbeitsnachweis und Auskunftsbureau, Markgrafenstr. 88, zu haben. Um zahlreichen Besuch bittet Das Festkomitee. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 1. Berliner Reichstags- Wahlkreis. vath, Gipner, Röhl, Grosch, Dienstag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, in Norbert's Festsälen, Ehrke. Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pf. Panopticum eben Montag im Böhm. Brauhaus. im Theater Saal: Ein WeihnachtsMärchen von Dr. J. Lohmeyer. Musik v. Th. Krause. Ohne Extra- Entree! W. Gründel's Gasthaus, S., Dresdenerstraße 116. Arbeitsnachweis und Verkehr der Maler, Buchbinder, Metallarbeiter, Töpfer, Drechsler, Sattler, Gärtner und Schuhmacher. 1499L 2 Billards, Vereinszimmer und Saal. Beuthstraße 22( großer Saal): Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Wahl des ersten Vorsitzenden. 2. Vortrag des Reichstags- Abgeord: neten Molkenbuhr über: Die wirthschaftliche Revolution der Gegenwart." 3. Diskussion. Der Vorstand. " 343/16 Unterstützungsverein der Maurer im Westen Berlins. Mitglieder- Versammlung 213/13 Der Vorkand. Achtung! Kutscher! Sonntag, 6. Dezember, Abends 7 Uhr: General- Versammlung d. Freien Vereinigung d. Kutscher und der im Fuhrwesen beschäft. Arbeiter Berlins n. Umg. b. Wienecke( fr. Meyer), Alte Jakobstr. 83 Zagesordnung: 1.. Vortrag des Genoffen Stabernack. 2. Diskussion. 3. Kaffenbericht vom I. Quartal. 4. Abrechnung v. Stiftungs fest. 5. Neuwahl der Vertrauensmänner, 6. Vereinsangelegenheiten. Mitglieder werden vor und nach des Bersammlung aufgenommen. 195/11 Der Vorstand. Gr. Versammlung der Vereinigung aller in der Montag, den 7. Dezember, Abends 8% Uhr, im Lokale Königshof", Schmiederei beschäftigten Institut Pietsch' Prinzeß Pauline, Pauline, F. Bietjo' Lanzdie lebende Puppe in Dresdenerstr. 10. E. neuer Lehrkursus f. Damen u. Herren beg. Sonntag, 6. Dezbr., Nachm. 4 Uhr. Bülowstraße 37. Castan's Panopticum melb. balbertstr. 3 u. b. Beg. d.Unterr. 2. Diskussion. 3. Bereinsangelegenheiten. Wohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 f. Vereinshaus der Hutmacher, 289/14 Vappel- Allee 3/4. Empfehle mein Weiss- u. BairischBier Lokal. Vereinszimmer Montag, Präuscher's anatomisches Mittwoch und Freitag noch frei. MUSEUM 1582L H. Kruse. Parteigenoffen empfehle den Besuch meiner Schankwirthschaft und ein Kommandantenstr. 80-81. großes Vereinszimmer als Zahlstelle Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 Edmund Renter, Swinemünderftr. 45 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Welt- Restaurant Dresdenerstr. 97. 397b Nordd.Sänger. Zägl. Oberbayerische Jodler- und SängerGesellschaft Jos. Kammermayer. Anf. 6 Uhr. Entrée 30 Pf. intl. Progr. 4 Regelb., 3 Billards, 3 Orchestrions. Schuh- Waaren mit Kontrollmarken aus der deutschen Schuhfabrit in Erfurt. Charlottenburg. J. Gudjons, 32 Spreestraße 23. Zagesordnung: 1. Vortrag von Herrn Dtto Antric. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Fachverein der Tischler. West- und Südwest. Personen( Bahlst. Berlin) am Dienstag, den 8. Dezember, Abends 81/2 Uhr, in Scheffer's Salon, Insel Straße Nr. 10. Tagesordnung: 279/14 1. Vortrag des Gen. Otto Thierbach über: Die Beseitigung der kapitalist. Produktionsweise." 2. Stellungnahme zu unserem Fach- Organ Schmied." 3. Wie stellen wir uns zun Bruder Dienstag, den 8. Dezember 1891, Abends 8 Uhr, im Lokale Streit der Münchener Kollegen. 4. Frages Königshof", Bülowstr. 37: Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Bruns über Malthusianismus. 2. Diskussion.. 828/17 3. Ernennung eines Bevollmächtigten und Vorschläge zu Mitgliedern der Werkstatt- Kontrollkommission. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter am Berlins und Umgegend. Versammlung für alle in der Lampenbranche beschäftigten Arbeiter Dienstag, den 8. Dezember, Abends 8½ Uhr, im Vereinshause ,, Südost", Waldemarstraße Nr. 75. Durch besondere Umstände veranlaßt, Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Fiebig über:" Ahnungen habe ich Veteranenstr. 14 ein Zigarren2. Diskussion. geschäft eröffnet. Gute Zigarren und und Träume." 3. Vorschlag eines Mitgliedes zur FachZabate in großer Auswahl. tommission als Vertreter der Gürtler. 4. Verschiedenes und Fragen. Emil Rogge, Veteranenstraße 14 N. Der Vorstand. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlaa von Mag Vading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt Artillerieftr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10.[ 382b 389/3 taften und Verschiedenes. Wegen der Wichtigkeit der Tages ordnung ist es Pflicht eines jeben Kollegen, pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. der Arbeitsnachweis d.Töpfer Berlins u. Umgeg. befindet sich vom 1. Dezember cr Gips- Str. 3, wichtige nicht zu halten r follte f wir die Prüfung der Ges gegen d 6. Febr St nicht oh fein 20 Ich fre die aus beseitig fich in Regieru auch du Bundes Möglich fozialder tonnten gebens zu enth eben tei muß de der Se man h daß ma wir uns finden, rathung es nur miffione taffen- S es fich tommif der Ver Abg. B Schwier lebiglid tattvolle nach mir di den S Initiati zu thu Sie da ändern einer in nicht va 2. Febr Ab wir für barum Partei und fre Der ver hat, als Jahren Reichste felbft für wi bei Be Schwier meiner mieden gemacht mehr of vom Re Regieru wollen hiernad davon, anftrebe zu fein nicht ei fcheint nicht se traf. T auf au Initiati aufgetla Immun Bestimm änderun Preußen H vizung, empf. b. Abo besonder meine Standp im Restaurant. Geschäftszeit täglich von 8-12 Uhr Vorm. u. von 2-6 Uhr 9-10 Uhr Vormittags. Die ArbeitsNachm., an Sonn- u. Feiertagen von vermittlung geschieht unentgeltlich. 319/16 Der Vorstand. Zahlreicher Besuch erwünſcht. Nichtmitglieder als Gäste willkommen. Vercinsabzeichen, Stempel u. Gras Genossen G. Kleist, Waldemarstr. 48. Hierzu zwei Beilagen fehen 40 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. ob Nr. 286. Parlamentsberichte. ( Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) Sonntag, den 6. Dezember 1891. 8. Jahrg. wendigkeit an, den Schwierigkeiten Abhilfe zu schaffen, die aus hat.( Widerspruch.) Wie soll der Beweis geführt werden, daß einer Immunität bei einer längeren Bertagung des Reichstages der Reichstag fich 1867 der Tragweite seines Beschlusses beentstehen. Der Reichstag soll nach der Verfassung jedes Jahr bewußt gewesen ist? Wesentlich würde allerdings schon dadurch geInfolge dieser Bertagungen laufen wir auch Gefahr, daß wir lange Vertagungen waren bei der Einführung der Bestimmungen brochen werden. rufen und am Ende seiner Arbeiten geschlossen werden. Monate holfen, daß die Verjährungsfristen während der Seffion untervon dem Bundesrath keine Entschließungen über die von uns an- über die Immunität sicherlich nicht in Aussicht genommen. Abg. v. Marquardsen( nl.) erklärt, daß er den Artikel 31 genommenen Initiativanträge erfahren. Ich erinnere nur an unsere Das folgt ja auch daraus, daß bei solchen Bertagungen immer noch so auslege wie früher, aber die praktischen Erfahrungen wichtigen Beschlüsse in Bezug auf Tarifwesen, bezüglich des Bolls auf die dem Reichstage zustehende Aufhebung der Immunität aus den Wertagungen haben gezeigt, daß damit manche Mißstände Petroleumfäffer u. s. w. Es fann weiter die Frage entstehen, fortfällt, denn selbstverständlich tann man zu diesem verbunden find. Justitia est fundamentum regnorum; die Er3. B. ein Richter als Mitglied des Reichstags während der Zwecke den Reichstag nicht besonders berufen. Der Zustand, daß fahrung hat gezeigt, daß die Rechtspflege bei der Vertagung zu Bertagung feinen Dienst zu thun braucht, ob wir von Berlin die Gerichte in der Auslegung der Verfassung mit der ein- turz kommt. Es handelt sich nicht blos um sozialdemokratische nach unserer Heimath freie Fahrt haben; es tönnte ja ein müthigen Ansicht des Reichstags im Widerspruch stehen, darf Abgeordnete, sondern auch um Mitglieder der äußersten Rechten, Schaffner sagen: Bezahlen Sie gefälligft Ihr Billet oder steigen nicht fortdauern. Geht man in dieser Hinsicht gesetzgeberisch vor, die durch die Vertagung straffrei gemacht worden find. LeichtSie aus!"( Heiterkeit.) Die meisten Mitglieder werden freilich so muß es in der Richtung der Vorlage geschehen: die Immunität herzig soll man nicht an eine Aenderung der Verfassung heranvon einer solchen Fittion feinen Gebrauch machen. Giebt es nur während der Versammlung des Reichstags zu konstituiren. treten, besonders nicht im Reiche, wo es teine besonderen Vordenn wirklich kein anderes, einfacheres Mittel, um Remedur zu In der Kommission ist auch zu prüfen, ob die Immunität sofort schriften dafür giebt. Vielleicht lassen sich andere Maßregeln Schaffen? Die Geschäftsordnung bestimmt, daß alle Wirkungen nach der Vertagung oder erst nach Ablauf der Frist von 30 Tagen finden; darüber kann man am besten in einer Rommission verder Legislaturperiode mit dem Schluß derselben aufhören. Damit erlischt und wie für während der Bertagung verhandelnde Kom- handeln. find auch die Kommissionen zum Tode verurtheilt. Nun sollte missionen zu sorgen ist. man uns möglichst verschonen mit Gefeßen, welche derartige langAbg. Bamberger( dfr.): Welches Gesicht hätte der Staats Abg. Singer( Soz.): Ich kann den Standpunkt, den sämmt- minister von Bötticher wohl gemacht, wenn ich bei der Verathmige Kommissionsarbeiten nothwendig machen, wenn die Kom- liche Vorredner eingenommen, als richtig nicht anerkennen. Der tagung 1890 erflärt hätte, wir wollen uns nicht vertagen, weil missionen nicht, wie für die Justizgeseze, ad hoc eingesezt werden. Reichstag muß sich diesem Versuch, seine Privilegien einzuschränken, ein Gericht auf den Gedanken kommen kann, der Art. 31 gelte Daß die Novellen für das Krankenkassen- Gesez und für die Ge- auf das Energischste wiedersehen. Die ganze Vorlage ist durch für die Dauer der Vertagung nicht! Damals fonnte man fo werbe- Ordnung so langstielig und knifflich waren, das kommt das gerichtliche Vorgehen gegen sozialdemokratische Abgeordnete etwas nicht voraussehen; erst auf Grund dieser Vorkommnisse, überhaupt von einer Neigung zur gefeggeberischen Topf- veranlaßt. Gleich nach der vorjährigen Vertagung wurde durch die in der ungewöhnlichen Geschäftslage ihre Ursache haben, ist guckerei her, deren Einschränkung mir nicht beklagens: die Staatsanwaltschaften die Jagd auf die Sozialdemokraten eröffnet. die Vorlage entstanden. Daß wir der Vorlage nicht mit Bathos Diese Verhandlungen fanden meist Unser Kollege Schmidt wurde während der diesjährigen Bertagung entgegengetreten find, ist begreiflich; denn es hätte doch einen bor leeren Häusern statt und als eine Art Dialog zwischen in Chemnitz vor Gericht geführt und zu 15 Monaten Gefängniß fomischen Eindruck gemacht, wenn die Regierung dann uns mit 3-5 Personen unter einer großen Theilnahmlosigkeit der Mit verurtheilt. Er war angeklagt wegen Privatbeleidigung; die den ganz nüchternen Einwänden der praktischen Erfahrung geglieder, deren ich mich selbst mitschuldig gemacht habe; man fächsischen Staatsanwälte verfolgen folche ja mit Vorliebe aus tommen wäre. werth erscheinen würde. Abg. Stadthagen( fortfahrend): Also Sie sehen, das bloße Borbringen der Thatsachen enthält schon eine Beleidigung gegen die betreffenden Beamten. Präsident v. Levenow: Nicht das Borbringen der That fachen, sondern die von Ihnen gewählten Ausdrüde. wußte selbst nicht immer, sollte man aufstehen oder sizen bleiben. öffentlichem Interesse, falls der Beleidigte nicht etwa Sozial- Abg. Hahu: Wir haben diefelbe Auffaffung des Art. 31 Solche Fragen sollten nicht Gegenstand einer großen Gesetzgebung, demokrat ist. Schmidt soll dadurch groben Unfug verübt haben, wie Herr Singer; wenn die Frage aber praktisch gelöst werden fondern der Autonomie kleiner Kreise vorbehalten sein. Hier daß er zum Quartalswechsel in seinem Blatte in einem Artikel foll, dann können wir uns nicht mehr an den Wortlaut halten, önnte nun ohne Henderung der Verfassung prozedirt werden. zum Abonnement aufforderte. Dieser Prozeß wurde sogar voll- sondern müssen die Erfahrung zu Rathe ziehen, welche jebe Bir können im Einzelfall bestimmen, daß die Arbeiten einer ständig ungesetzlich während der Sigung des Reichstags, ohne Hemmung der Rechtspflege vermieden fehen will. Mit einer wichtigen Kommission, wenn sie am Schluß einer Sigungsperiode die Genehmigung zur Strafverfolgung nachzusuchen, eingeleitet. Resolution tann der Reichstag eine gleichmäßige Handhabung des nicht zum Ende kommen, nicht verloren seien. In erster Reihe Schmidt soll ferner einen Gemeindevorstand beleidigt haben, weil Art. 31 feitens der Gerichte nicht erreichen. halten wir fommiffarische Berathung der Vorlage für überflüssig, er ihm sagte, daß derselbe einen Wahlaufruf mit seinem Titel Abg. Stadthagen( Soz.): In einem der gegen Sozials sollte sie aber von anderer Seite beliebt werden, so empfehlen unterzeichnet habe. Den Amtsgerichtsrath Brettschneider soll er demokraten angestrengten Prozeffe wurde sogar während des wir die Neberweisung an die Geschäftsordnungs- Kommiffion zur dadurch beleidigt haben, daß er ihn in seiner Zeitung Amtsrichter tagenden Reichstages, nicht während der Bertagung eingeschritten. Prüfung, wie die entstandenen Schwierigkeiten durch Aenderungen nannte.( Heiterfeit.) 28egen aller dieser Fälle wurde er zu Die Probe, ob das zulässig war, läßt sich dadurch machen, daß der Geschäftsordnung zu beseitigen sind. Dann schüßen wir uns 15 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Thatsache, daß der in diesem Falle strafrechtlich gegen den betreffenden Staatsanwalt gegen den Vorwurf, daß die Kur schlimmer ist als das Uebel. fächsische Generalstaatsanwalt Held heute hier ist, ist charakteristisch vorgegangen wird. Daß in Sachsen eine besondere Verfolgungs Staatssekretär v. Bötticher: Auch ich meine, daß man dafür, daß wir die Urheber der Vorlage in der sächsischen Regierung sucht gegen die Sozialdemokraten besteht, folgt ja auch mit Deuts nicht ohne Noth zu Verfassungsänderungen schreiten soll und daß zu suchen haben. Herr v. Bötticher gab ja zu, daß die verbün lichkeit daraus, daß vom Gerichtshof selbst gerügt wurde, daß tein Anlaß vorliegt, sich über die Vorlage zu echauffiren. deten Regierungen über die Auslegung der Verfassung nicht die Staatsanwaltschaft einen unbescholtenen und unbestraften AbIch freue mich, daß Abg. Bamberger dem Regierungsvorschlage, übereinstimmten. Diese Differenz wird wohl durch die sächsische geordneten einen gewerbsmäßigen Ehrabschneider" nannte. Dadie aus Art. 31 der Verfassung entstandenen Schwierigkeiten zu Regierung geflüßt sein; sind wir doch seit Jahrzehnten gewöhnt, gegen war freilich fein Ober- Staatsanwalt eingeschritten. Aber beseitigen, nicht unfreundlich gegenübertrat. Als die Regierungen bei allen Maßregeln gegen die Sozialdemokratie die Herren aus mit Scherzen darf man über solche Sachen nicht hinweggehen. fich in diesem Sommer mit der Resolution des Reichstages vom Sachsen die Rolle der Piqueure bei der Jagd spielen zu sehen. Präsident v. Levezzow: Ich kann nicht dulden, daß der 6. Februar beschäftigten, zeigte es sich, daß nicht alle Einzel- Eine Kommissionsberathung ist nicht nöthig, die Vorlage sollte Abgeordnete in dieser Weise einen Beamten eines Bundesstaates Regierungen den Art. 31 gleichmäßig anslegen; wenn wir aber einfach mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden. Herr wiederholt beleidigt. auch durch Bundesrathsbeschluß eine gleichmäßige Auslegung im Hahn, dessen Partei sich im vorigen Jahre durch den Abg. HartBundesrathe erzielten, so beseitigten wir damit noch nicht die mann für die Aufrechterhaltung der Immunität während jeder Möglichkeit solcher Ginzelfälle, wie fie jüngst namentlich der Vertagung aussprach, ist jetzt mit fliegenden Fahnen in das Lager fozialdemokratischen Presse Anlaß zur Klage gaben, denn wir der Regierung abgeschwenkt. Für die Nationalliberalen und die tonnten wohl die Staatsanwaltschaften anweisen, sich des Vor- Reichspartei sprachen damals die Herren v. Marquardsen und gebens gegen Reichstagsmitglieder auch während der Vertagung v. Unruhe Bomst ebenfalls in unserem Sinne. Die Vorlage Abg. Stadthagen( fortfahrend): Nun wird für die Menberung 8 enthalten, aber auf die souveränen Gerichtshöfe haben wir spricht aber das Gegentheil von dem aus, was der Reichstag einmüthig des§ 31 auch geltend gemacht, daß durch ihn die Verfolgung zu eben keinen Einfluß. Da der Weg der Verwaltung nicht genügt, beschloß. Der Reichstag tann hier nicht benten: suprema lex lange hinausgeschoben wird. Ich glaube, wenn einer meiner muß der der Gesetzgebung beschritten werden zur Beseitigung regis voluntas, sondern muß an seiner Immunität in allen Fällen Fraktionsgenossen selbst auf das Immunitätsrecht verzichtet, so Der Schwierigleiten. Wenn der Abg. Bamberger meint, festhalten. Manche anderen Staaten gehen über unsere Auffassung möchte er lieber so bald als möglich gespießt oder gebraten man hätte die Schwierigkeiten vermeiden können dadurch, noch hinaus, so haben Portugal und Ungarn die Immunität werden, als den langen Aufschub zu erleiden. In Fällen wie in daß man überhaupt die mehrmonatliche Vertagung, infolge deren während der ganzen Legislaturperiode. Die Regierung befürchtet dem Blankenfelder und Blumberger, wo es sich sogar um wir uns noch jetzt in der ersten Session der Legislaturperiode be- bei Aufrechterhaltung der Immunität eine Verjährung von Preß- Todtschlag handelt, ist noch immer keine Anklage erhoben finden, nicht eintreten lasse, so hätte er dies schon bei der Be- vergehen. Dann sollte sie doch den Art. 69 des Strafgesetzbuchs worden, trotzdem die seither vergangene Frist größer rathung der Vertagung vorbringen sollen. Der Regierung tam dahin zu ändern beantragen, daß die Verjährung während der ist, als die ganze Vertagung des Reichstags währte. es nur darauf an, die großen Mühen und Arbeiten der Kom- Reichstags- Bertagung ruht, wogegen wir feinen Widerspruch er Das Chemnizer Gericht Gericht hat irrthümlich angenommen, miffionen für die Arbeiterschutz- Gesetzgebung und für die Kranken- heben würden. In Sachsen mag man ja bedauern, daß man die daß die Immunitätsbestimmung der deutschen Verfaffung aus der faffen- Novelle nicht verloren gehen zu lassen. Uebrigens handelte Leute wegen Breßvergehen nicht sofort am Schlafittchen fassen belgisch- französischen, nicht aus der preußischen entnommen ist. es sich ja in diesem Jahre nicht um eine sogenannte Zwischen- tann. Die Regierung sieht kein Bedürfniß für eine so weit gehende Ferner behauptet das Gericht, der Reichstag müsse verfaffungstommission, denn die Arbeiten der Kommissionen waren schon bei Immunität, aber sie versendet doch selbst während der Vertagung mäßig alle Jahre vom Raiser gefchloffen werden, er hätte also der Bertagung erledigt. Ich hätte mich gegen den Vorschlag des Aftenstücke an die Abgeordneten, segt also eine Thätigkeit derselben auch dieses Jahr geschlossen werden müssen es tann also zu Abg. Bamberger, durch Aenderung der Geschäftsordnung aus der auch während der Bertagung voraus. Ein Bedüfniß für die seiner Auffassung nur durch ein objektives Delikt kommen, indem Schwierigkeit herauszukommen, nicht gewehrt. Wir ergriffen Immunität ist auch deshalb vorhanden, weil der Kaiser in jedem es dem Kaiser eine Pflichtverletzung imputirt. Außerdem erklärt lediglich die Initiative, nicht ohne zu prüfen, ob man diese nicht Augenblick den Reichstag einberufen kann, im Gefängniß sigende das Chemnizer Gericht, im Oktober vorigen Jahres sei der tattvoller dem Reichstag überlassen sollte. Aber auch Mitglieder dann aber ferngehalten werden. Ich kann den Staats- Reichstag eröffnet worden nad den Ausführungen des Abg. Bamberger scheint sekretär von Bötticher nicht von einer gewissen Schuld an der machen, wonach die Chemnizer weisen Richter fünftig beffer aufmir dieses Vorgehen der Regierung gerechtfertigt, welches Interpretationswuth der Staatsanwälte und Gerichte frei- paffen müssen? Der Reichstag wird vom Kaiser eröffnet und ges den Reichstag der Verlegenheit überhob felbft die sprechen, denn aus seiner Rede im vorigen Jahre konnten die schloffen, er tagt also vom Moment an, wo ihn der Kaiser erInitiative zu ergreifen, was ihm in thatfräftiger Weise selben wohl einen Anlaß nehmen, sich nicht um die Vertagung öffnet, bis ihn der Kaiser schließt. Die Behauptung, daß eine so lange zu thun Schwierigkeiten bereitet hätte. Also bestimmen zu kümmern. Die Regierung hätte nicht eine Einschränkung der Vertagung zur Verjährung der Strafthat führen müsse, ist auch unrichSie darüber nach Ihrem Ermessen. Ohne eine Berfaffungs- Immunität, sondern eine Erweiterung derselben vorschlagen sollen. tig, die Verjährung wird durch jede richterliche Handlung unteränderung oder ein anderes Auskunftsmittel können wir aber bei Wir wollen diese Erweiterung selbst beantragen, wollen aber erst brochen, also auch durch ein an den Reichstag gerichtetes Gesuch, einer in Butunft etwa eintretenden Bertagung die Abgeordneten die Entscheidung des Reichsgerichts über die Auslegung des die Strafverfolgung zu genehmigen, ohne Rücksicht darauf, ob der nicht vor gerichtlicher Verfolgung schüßen und der Resolution vom Chemnitzer Gerichtes abwarten. Das Reichsgericht hat sich zwar Reichstag versammelt ist oder nicht. Die ganze Borlage mit 2. Februar 1891 feine Folge geben. auch schon Unglaubliches geleistet- ich erinnere nur an die ihren Motiven hat nur den 3wed, dem Chemnitzer Gericht eine Abg. Lieber( 3): Im Gegensatz zum Abg. Bamberger find Entscheidung über die konkludenten Handlungen, aber ich hoffe, Deckung zu geben, und um diese zu beseitigen, worin alle wir für tommissarische Berathung der Borlage, stehen ihr aber daß das Reichsgericht die Auslegung des Chemnizer Gerichts Parteien einig sind, dazu bedarf es feiner tommiffarischen Bebarum nicht freundlicher gegenüber. Selbstverständlich steht meine für ungefeßlich erklären wird. Beantragen wir die Erweiterung rathung. -O soll man etwa hier ein Gefeß Schluß 1/24 Uhr. Nächste Sigung Mittwoch 1 Uhr. ( Anträge aus dem Hause.) Partei auch heute noch auf dem Standpunkt vom 6. Februar 1891 der Immunität und der Reichstag wird die Aufrechterhaltung Sächsischer General Staatsanwalt Held: Die vom Bor und freut sich, daß weder die Gesammtheit noch die Mehrheit seiner früheren Beschlüsse hier hoffentlich annehmen so bleibt redner getadelte Aeußerung des Chemnizer Staatsanwalts wurde der verbündeten Regierungen über Art. 31 eine andere Auffassung der Regierung überlassen, dazu Stellung zu nehmen. Die blos zur Begründung des Strafantrages vorgebracht. Wäre über hat, als der Reichstag fie damals aussprach. Allerdings reicht Regierung wird sich überlegen müssen, ob sie einen Konflikt diesen Ausspruch Beschwerde erhoben worden, so hätte ich Remedur für wiederholte längere Vertagungen, wie sie in den letzten mit dem Reichstag hervorrufen will in einer Sache, die eintreten laffen. Jahren eintraten, Artikel 31 nicht aus. Die Immunität der der Würde, dem Unseben und der Ehre des Reichstags zu Die Vorlage wird an eine besondere Rommission von 14 MitReichstage- Abgeordneten muß jederzeit durch den Reichstag gute kommt. Bedauerlich ist, daß die übrigen Fraktionen, gliedern verwiesen. felbft aufgehoben werden können, und bas eben ist auch der Abg. Bamberger, heute die Frage so nüchtern und gebei Bertagungen nicht möglich. Zur Beseitigung dieser schäftsmäßig behandelten, hier heißt es: principiis obsta gegenSchwierigkeit die Berfassung zu ändern, ist aber auch über dem ersten Versuch eines Eingriffs in die Privilegien des meiner Partei bedenklich. Die Schwierigkeit hätte wohl ver- Reichstags. Für den Reichstag giebt es fein höheres Gesetz, als mieden werden können, und der vom Staatssekretär v. Bötticher das Wohl des Volts, und eine Einschränkung der Privilegien der gemachte Borwurf trifft nicht blos den Abg. Bamberger, sondern Volksvertretung ist ein Angriff auf das Boltewohl. Eine Rommehr oder weniger uns Alle. Aber man fommt immer flüger missions- Berathung ist nicht nöthig, ich wünschte, der Reichstag Dom Rathhaus als man da hineingeht. Ich freue mich, daß die bereitet der Vorlage ein stilles Begräbniß. Reine bundesstaatRegierung anheimgiebt, unsere Entschließung zu fassen, und wir liche Verfassung enthält eine ähnliche Bestimmung wie die Vorwollen gerade deshalb kommissarische Berathung, damit wir lage. Hessen hat sogar die Immunität für die ganze Legislaturhiernach bestimmte Vorschläge ins Plenum bekommen, abgesehen periode. Wir würden mit diesem Gesez den Reichstag in seinen davon, daß ich es nicht für gut halte, eine Berfaffungsänderung Privilegien also schlechter stellen, als die Parlamente der Einzelanstrebende Regierungsvorlage, die auch nur gegen uns gerichtet staaten. Tokales: Des Die ,, Stöckerei und Muckerei" tritt befonders dann in bedenklichen Formen auf, wenn angejahrte Jungfrauen von ihr befallen werden. Die alten Jungfern sind von einem Fanatismus beseelt, der wirklich einer besseren Sache würdig wäre: sobald fie einem Pferdebahnkutscher oder einem Dienstmann ein Traftätchen zu sein scheinen tönnte, turzerhand abzulehnen, damit wir fie Staatssekretär vom Reichs- Justizamt Boffe: Ich muß der aufgehalft haben, meinen sie, schon wieder einen Fuß auf die nicht einseitig behandelt zu haben scheinen. Berwunderlich er. Behauptung widersprechen, daß das Reichsgericht Unglaubliches nächste Sprosse der Himmelsleiter gesezt zu haben. scheint es nun, daß man bei Schaffung unserer Geschäftsordnung geleistet habe. Daffelbe hat ganz Außerordentliches geleistet und Sonntags durchstreifen ganze" Patrouillen" dieser Himmelsbräute nicht schon Vorkehrungen gegen die jetzt afut gewordenen Mißstände sich den Dank und das Vertrauen des Volkes erworben. Ich die Straßen, um Opferlämmer abzufassen, denen hier einige traf. Die Immunitätsbestimmungen unserer Verfassung wurden muß das hier vor dem Lande feststellen.( Beifall.) Die Inter- Stunden mit frommen Liedern und noch frommeren Sprüchlein Norddeutschen Bundestage hervorgegangene pretationslust besteht bei den Gerichten nicht, ebensowenig wie eingeheizt werden kann. In den meisten Fällen fommen diese Initiative aus der preußischen übernommen; es ist noch un- bei den Staatsanwälten eine Verfolgungssucht gegen Sozial- Pionierinnen des Muckerthums ohne Beute zurück, sie konnten aufgetlärt, warum der Verfassungsentwurf der Regierung die demokraten. auch nicht einen Stalp erbeuten. Was aber bei Erwachsenen Immunität gar nicht enthielt. Nachdem aber die betreffenden Sächsischer General- Staatsanwalt Held: Die Mittheilungen nicht gelingt, das gelingt wenigstens bei Kindern, es ist doch Bestimmungen übernommen sind, halte ich eine Verfassungs- des Herrn Singer über den Prozeß Schmidt waren so unvoll- Etwas und sie füllen die ständig leeren Räume der änderung für um so bedenklicher, als sie sonst auch solche in ständig, daß ich zu seiner Widerlegung den Prozeß ausführlich Andachtsstube schließlich auch. Am letzten Sonntag taperte Breußen zur Folge haben könnte, die wir unbedingt vermieden darlegen müßte. Es liegt hier eine Meinungsverschiedenheit vor; eine solche fromine Dame zwei Kinder, eins 9, das andere fehen möchten.( Beifall.) der Jurist, der nicht einmal anderer Meinung sein dürfte, als 11 Jahr alt, in der Frankfurterstraße. Diefelben ließen sich Abg. Hahn( olons.): Wir schlagen vor, die Vorlage einer der Reichstag und Bundesrath, der hätte seinen Brief verfehlt. durch den Redeſchwall der Frömmlerin bethören und nach dem besonderen Kommiffion von 14 Mitgliedern zu überweisen. Auch( Seiterkeit.) Herr Bamberger hat von der fiktiven Vertagung ge- Missionshause geleiten, wo sie etwa zwei Stunden lang der„ An meine Partei steht noch auf dem am 2. Februar eingenommenen fprochen und auch die Gerichte sind zu der Ueberzeugung ge- dacht" beiwohnen mußten. Die Eltern hatten inzwischen vergeb Standpunkte, aber wir erkennen mit der Regierung die Noth- kommen, daß der Gesetzgeber einen solchen Zustand nicht gewollt lich auf die Rückkehr der Kinder gewartet, sie hatten Boten aus D ist selbstverständlich eingereicht. Beschwerde gegen bie Handlungsweise des Polizeilieutenants Versammlungen. Raumann, Kulmir. 36. 7. Dezember, Abenbs to lor, im Restaurant Hohenzollern", Senbelfir. 30, pt. tps Braueret. Tagesordnung: Die soziale Stellung der Frau in der Gegen Bolksversammlung des allgemeinen Arbeiterinnenvereins in Annonce.) Die Borstände der gewerkschaftlichen Frauenvereine werden ersucht, wart." Referent: Reichstags- Abgeordneter Bebel. Anfang 8 Uhr.( Siebe an diesem Tage teine Bersammlung einzuberufen, Bersammlung am Montag den 7. Dezember, Abends& Uhr, Andreas Drama Berrin der Kurbeltepperinnen, Stepper u. f. w. Große Mitgltebers aus Rußlands blutigen Zagen u. f. w." Aufnahme neuer Mitglieder. Säfte Bortrag des Herrn Ludw. Henning über: Swan der Schreckliche, ein Drama willtommen. wormittags 10 Uhr, bei Schnide, Kirchbachstr. 7. Leseklub Sozialdemokrat". Außerordentliche Berfammlung heute, Tagesordnung: Der Sozialismus in der Vergangenheit, Gegenwart und Bufunft. Ref.: Genosse Theater- und Vergnügungsverein Elmenhorst", Sonntag, Nach mittags 4 Uhr, beim Restaurateur Herrn Site, Kottbuser Damm 74: Sizung. Regulirung der Monatsbeiträge. Geschäftliches. Aufnahme neuer Mitglieder. (.. Nr. 8) Montag, den 7. Dezember, Abends 8 Uhr, in Senfels Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer Salon, Invalidenftr. 1: Große Mitglieder- Versammlung für Berlin und um umgend zu den Beschlüssen der außerordentlichen Generalversammlung au gegend. Tagesordnung: 1. Wie ftellen sich die Mitglieder Berlins und sannover. Fidelitas. gefandt, waren felbft auf die Suche" gegangen,- Alles vergebens! Die Eltern waren in Todesangst, wie leicht konnte den Rindern etwas passirt sein. Nach einer langen bangen Stunde endlich kamen die Mädchen an und erzählten, wo sie gewefen Die bedanernewerthe Lage der Weber und Wirker, 6. Dezember, Morgens 8 Uhr, im totale von Herrn Krause zu erscheinen, um Charlottenburg. Die Bartetgenoffen werden ersucht, am Sonntag, ben waren. Es erscheint in hohem Grade unzulässig, die Kinder von welche der Reichstags- Abgeordnete Genoffe Harm in der Vers bet Berbreitung eines Flugblattes mit thätig fein zu wollen. der Straße wegzugreifen, um sie Stunden lang festzuhalten. Des fammlung der Textilarbeiter am vergangenen Freitag so treffend montag, ben 7. Dezember, Abends 9 Uhr, bei Weigt, Martgrafenftr. Verein Berliner Portiers und Berufsgenossen. Bersammlung am halb wäre es sehr angebracht, wenn Sicherheitsorgane den frommen schilderte, erhält eine ergreifende Jllustration durch folgende Die diesjährige Weihnachts- Befcheerung findet am 25. Dezember, Abends, ir Damen diese Art der Kindererziehung legen möchten. Mittheilungen aus zwei Berliner Vororten. In Reinickendorf den Arminhallen, Kommandantenstr. 20 statt. Anmeldungen der Kinder in ber verständnisses wurde die Beerdigung des Genossen Hermann 7 Mart Wochenverdienst gebracht hat. Er muß mit Mitglieder des 6. Wahlvereins! Infolge eines Miß- wohnt ein Weber, welcher trotz seiner Arbeitsamkeit und Solidität Bersammlung und bei den Borstandsmitgliedern. es in dem letzten halben Jahre nicht mehr als auf 6, hö ch st en 3 straße 57. Wlontag, den 7. Dezember, Übends 9 Uhr, Sigung. Verein Souvenir( ehemalige 3öglinge des franz. Hofpize) Stralauers Klay für Freitag, den 4. d. W. annonzirt, dieselbe findet jedoch diesem Hungerlohne eine fräntliche, nur halb arbeitsfähige Frau Gefangverein Froh' Hoffnung der Zimmerer Berlin Weft( Mitglied erst heute, Sonntag, Nachmittags 3 Uhr, von der Charitee aus des Arbeiter Sängerbundes.) Uebungsstunde Montags von 9-11 Uhr, bei nach dem Charitee- Kirchhofe statt und erbitten wir zahlreiche Beund vier Kinder ernähren. Kommt einmal eine bessere, Privat- Theatergesellschaft und Artistenklub Belle- Alliance" am theiligung der Mitglieder. Der Vorstand. lohnendere Arbeit ins Haus, so ist das nur für Sonntag, den 6. d. M., Abends 6 Uhr, im Reftaurant Lehmann, Alexandrinen ganz furze Zeit, und hinterher fann ber Mann Straße 32, Sigung. Austheilung der Billets zum 26. Dezember( 1. Weihnachts Eine große Matinee in der Brauerei Friedrichshain um so länger feiern. Die Familie würde überhaupt längst Tanz fetertag.) Aufnahme neuer Mitglieder. Nach der Sigung Fidelitas und veranstaltet heute Sonntag die Freie Vereinigung der dem größten Glend anheimgefallen sein, wenn nicht aus dem VerKollegienfchaft Gemüthlichkeit. Bersammlung am Montag, ben Zivil- Berufsmusifer Berlins und Umgegend" fage von Mobilien, den Trümmern einstigen Wohlstandes, hin Dieselbe besteht in Vokal- und Instrumental- Konzert und wird und wieder ein Erlös an baarem Gelde erzielt worden wäre. Gäfte( Kollegen) willkommen. ausgeführt werden von fünfundsiebzig Musikern der Fließt diese Quelle nicht mehr, nun so werden Hunger und VerFreien Vereinigung unter Mitwirkung des Arbeiter Gesangvereins zweiflung ihre traurige Herrschaft antreten. Etwas Aehnliches Nord" mit ca. fünfzig Sängern. berichtet man uns aus Rigdorf, wo eine Weberfamilie von Der sozialdemokratische Lese 8 Köpfen von einem Wochenverdienst von 9-12 M. leben soll. und Diskutirklub Johann Jacoby", welcher im Norden unserer Stadt im hauptstadt, wenn man bedenkt, daß sogar in den Fabritstädten Derartige Hungerlöhne sind wahrlich eine Schmach für die Reichs. Des Genossen Otto Thierbach, Schwedter Straße 44 alle Mittwoch tagt, hat fich der der Provinzen mit wenigen Ausnahmen die Arbeiter sich eines ganz besonderen Aufmerksamkeit des Polizeilieutenants Bernhard vom dortigen preisen erfreuen. höheren Verdienstes bei geringeren Lebensmittel- und Mieths Polizeirevier zu erfreuen. Diese Fürsorge hat schon die verschiedensten Strafmandate und auch Gerichtsverhandlungen in Noland. Polizeibericht. Am 4. d. M., Mittags, wurde ein DienstMoabit zur Folge gehabt, welche allerdings mit Freisprechung mann in seiner Wohnung in der Swinemünderstraße erhängt geendet haben, die aber jedenfalls den Vortheil hatten, daß in vorgefunden. Zu derfelben Zeit versuchte ein Tischler sich auf einer derselben durch zeugeneidliche Aussage der Polizei offenbar dem Boden des Hauses Friedenstr. 72 zu erhängen, er wurde wurde, daß das Lokal von Otto Thierbach im Auftrage des iedoch noch rechtzeitig losgeschnitten und ins Leben zurückgerufen. Polizeilieutenants extra fontrollirt würde, weil in demselben nur Gegenüber dem Hause Hallesches User 7/8 sprang Nachmittags Sozialdemokraten verkehren. Der stärkste Beweis der Fürsorge eine Frauensperson in den Landwehrkanal, wurde indessen noch wurde aber dem Klub am vorigen Sonntag geliefert. Gr hielt lebend aus dem Wasser gezogen. Abends erschoß sich ein an diesem Tage eine Versammlung mit darauffolgendem Ver- Student in seiner Wohnung in der Linienstraße, mittelst Revolgnügen ab, Gäfte hatten Zutritt. Die Versammlung verlief ordnungs- vers. Nachmittags und Abends fanden 3 kleine Brände statt. gemäß. Da, um 114 Uhr, öffnete sich die Thür und in derselben erschien der Herr Polizeilieutenant Bernhard, begleitet von einem Kriminalschuhmann, einem Schuhmann in Uniform und einem Nachtwächter. Er gebot dem Wirth Räumung des Lokals. Von diesem an den Vorsitzenden gewiesen, stellte er an denselben das gleiche Verlangen. Als der Vorsitzende ihn auf das Ungesetzliche seiner Handlungsweise aufmertfam machte, ordnete der Lieutenant beffen meldet der Telegraph: Arbeiterentlaffungen und fein Ende! Aus Bochum Berhaftung an. Jedoch schien ihm dies zu gewagt, wenigstens fündigte annähernd 100 Arbeitern. Der Bochumer Verein beDie Westfälische Stahlindustrie" nahm er davon Abstand und begnügte sich schließlich damit, daß absichtigt eine Lohnreduktion und, wenn die Arbeiter damit nicht die Gäste das Lokal verließen; wahrscheinlich war für diese die einverstanden sind, deren Kündigung." Luft des Lokals nach 11 Uhr besonders ungesund, denn, da die Bersammlung und das Vergnügen mit Gästen angemeldet, also Achtung! An alle Arbeiter! Leipzig, 5. Dezember. Um die Verwendung der Bentral Mitglieder und Gäste vollständig gleichberechtigt waren, so ist Der Streit der Handschuhmacher in Friedrich 3.Invalidenkasse für die Buchdrucker Deutschlands zu Streifzwecken nicht abzusehen, warum den Mitgliedern der Aufenthalt imagen und Burg, welcher nun schon 14 Wochen währt, zu verhindern, wurde dieselbe auf Antrag einer Anzahl Mit Lofal nach 11 Uhr erlaubt, den Gästen aber verboten sein sollte. dauert unverändert fort. Wir kämpfen nach wie vor wie ein glieder, die durch den Rechtsanwalt Dr. Paul Schmidt- Leipzig Nach vollbrachtem Werke ging der Lieutenant weg und die Mann für unsere gerechte Sache und bitten, uns auch ferner zu Gäfte tamen wieder. helfen und in der unterstützung nicht nachzulassen, damit die bisAuf welch' ftreng gefeßlichem Boden sich übrigens der Klub her gebrachten Opfer feine vergeblichen sind und durch unseren bewegt, geht aus der Thatsache hervor, daß ein fremder Mensch, Sieg der Profitwuth des Unternehmers ein Damm gesetzt wird. der sich um 2 Uhr Nachts in das Vergnügen hineinzudrängen fuchte und auf wiederholte Aufforderung das Lotal nicht verließ, Die Lohnfommission in Friedrichshagen. energisch hinausexpedirt wurde; als Zeuge hierfür können wir 2. Sa a z. den Herrn Kriminalschuhmann Hente anführen, welcher zusammen Arbeiterfreundliche Blätter bitten wir um gefl. Abbrud. mit diesem, wohl der Kontrolle wegen, noch einmal das Lokal betrat. Der Name des Betreffenden soll Münch sein. Wem fällt dabei nicht der Elberfelder Geheimbundsprozeß ein? Soziale tebersicht. Sozialdemokratische # Mit brüderlichem Gruß Lages Achtung! Moabit! Montag, den 7. Dezember, findet eine große Bolls perfammlung in der Kronen- Braueret, Alt- Moabit 47-40 flatt. ordnung: Die bevorstehende Kommunát- Stichwahl. Referent: ReichstagsAbgeordneter Paul Singer. Freie Vereinigung der Baufleute. Jeden Montag, abends 9 Uhr, Kommandantenstr. 10-11, tm Restaurant Bodenburg, gefeltges Betfammens fein sowie Ausgabe der Bibliothefbücher. Diejenigen Mitglieder, welche vom Stiftungsfeft noch nicht abgerechnet haben, werden höflichft gebeten, dies endTich morgen zu thun. Ferner machen wir darauf aufmertfam, daß morgen die Ausgabe der Handzettel für die Unterhaltung am Donnerstag, den 10. b. M. im Böhmischen Brauhause stattfindet und bitten wir, sich recht zahlreich etn zufinden. Depeschen: und in dessen Substitution durch den Rechtsanwalt Dr. E. Kielmeyer- Stuttgart vertreten waren, heute im Wege einstweiliger Verfügung vom Amtsgerichte Stuttgart in Sequefter genommen. Lens, 5. Dezember. In den Rohlengruben von Bethune haben die Arbeiter wegen einiger, von der Betriebs- Gesellschaft nicht bewilligter Forderungen die Arbeit aufs Neue nieder gelegt. Köln, 5. Dezember. Die Kölnische Bolts- Zeitung" melbet: Sämmtlichen Eisen- und Stahlarbeitern der bedeutenden Mon monthshirer Industrie im Ebbwthale wurde wegen trauriger Geschäftslage zum 31. d. M. gekündigt. zu May kehre zurück zur Schwester, Saussegen, auch zum Selbstausarbeiten, E. Strauss, Ghneidermstr., Emil Franke Wittwe, Bacgbore un feinem Wiegenfefte bie Aufruf. Friedrichsberg. 423 b Schwager, Freunde. Erwarten Dich sowie sämmtl. Parteibilder u. Schriften Faltensteinstr. 11, H. 3996 liefert pünktlich frei ins Haus Th. Mayhofer, Nachfolger, Sozialdemokratische Buchhandlung, Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Allen Freunden empfehle mein gutfortirtes Bigarrenlager 1421 b Vorzügl. 5. u. 6- Pfennig- Bigarren. Nur eigenes Fabrikat. Spitzig's Ball- Salon, Frankfurter Allee 193. Empfehle hiermit mein Lokal, über 800 Personen fassend, zur Abhaltung von Versammlungen und Festlichkeiten( auch Sonntags), für Verine 2c. unengeltlich. 16642 B. Fischer, Staligerstr. 119. Filz- und Holzschuhe, Blumenftr. 46, part.,[ 1393L empfiehlt sich zur Anfert. eleg. HerrenGarderoben. Für guten Sitz u. saubere Arbeit wird garantirt. Lager v. Stoffen in grosser, geschmackvoller Auswahl. Roulante Zahlungsbedingungen! Saar Uhrketten mit Goldbeschlag, zu Weihnachtsgeschenken pass., werden sauber u. billig angefertigt.[ 171b P. Kraft, Prinzenstr. 108. I. Staare Unferm 3utunftsbudiker Emil 408b besten Wünsche. Die Großmänligen vom Bod. Emil, w. d. Viertel Münchner langen? Saarbrückerstr. 6. Empfehle meine anerkannten guten Nähmaschinen, fowie Waschund Wringmaschinen zu ben billigften Preisen bei Abz. Reparatur Muladftr. 12, nehme ich hierdurch s Die Beleidigung gegen Frau Knobel Werkstatt im Hause. 2562 L zus rück und erfäre dieselbe für ehrenhaft Freunden, Bekannten u. Parteigen offen 62/9 A. Gotsch. zur Nachricht, daß ich am 1. Dezemb. ein Cigarren-, Cigaretten- und Tabak- Geschäft eröffnet habe. Friedr. Marthy, 72 Zimmerstr. 72, zwischen Markgrafen- u. Charlottenstr. Die Herrn Matthes zugefügte Be leidigung nehme ich hiermit zurück und erkläre denselben für einen Ehrenmann. 412b G. Esch. des Königs lich. Amts [ 1356L C. Spikig. Meinen werthen Freunden und Be- sowie Schuhwaaren der Deutschen Schlosserei. Rechts- Bureau ben fannten insbesondere meiner geehrten Schuhfabrik in Erfurt empfiehlt 1,50., rothe Dompfaffen 2,25 M., Rachbarschaft theile ich hierdurch er: C. Geyer, SO, Dranienstr. Nr. 202. Rothhänflinge, Stiegline 1,25 M., Buch- Meine seit 35 Jahren von mir be- richters a. D., Alte Jakobstrasse 130. gebenft mit, daß ich mein seit 30 Jahren weites Geschäft: W. Göbenstr. 17, finte 1 M., Seifige 80 Pf., reelle Männch. triebene Schlosserei beabsichtige wegen Gewissenhafter Nath, Hilfe in allen bestehendes 1657L Gde Bülowstraße. Bestellungen und F. Schnelle, Staligerstr. 132. Buruhefegung unter sehr günstigen Be- Angelegenh. Unbemittelten unentgeld Schuhwaaren- Geschäft Reparaturen werd. angefertigt.[ 16088 Weihnachtsgeschenk geeignet bingungen abzugeben. Näheres Mittens lich. Sonntags bis 4 Uhr, 3n walderstr. 15, Buttergeschäft. von der Adalbertstraße 80 nach der G. Saeger, Wilsnackerstraße 22, K1. Konverfations- Legifon v. Brock. Reichenbergerstr. 52 verlegt habe. 1 Treppe, empfiehlt seine Lederwaaren haus, neueſte Aufl. m. viel. Abbildung 402b 2 Halbfranz- Bände, 9 M.( statt 18 M.) bei Lederer, Berlin, Kurstr. 87. Allen Genoffen des Westens zur Nachricht, daß ich mein So roie bisher wird es auch mein eigener Arbeit. ferneres Bestreben sein, meine verehrten Kunden aufs reellfte bei soliden Preisen zu bedienen. Achtungsvoll Carl Wolf, Schuhmachermstr. 52. Reichenbergerstr. 52. Allen Freunden und Parteigenossen empfehle ich mein legt habe. Hutgeschäft nach Frobenstr. 28 ver1548 L 1480L Polvogt, Frobenstraße 28. Kolonialwaaren- Geschäft. Louis Sander, N., Schlegelßr.28. M. Cohn, 31. Münchebergerstr. 31 Den Parteigenoffen empfehle mich zur Anfertigung eleganter HerrenGarderobe. Otto Beckurts, Seydelstr. 25, Hof 3 Tr..[ 859 b 406b Kinderwagen. Andreasfr. 335. p. ca. 7 P. für 1 3. liefern die Brot Das größte Brot ca. 81/2 Pfd. für Größtes LagerBerlins 50 Pfg., ca. 4/4 Pfd. für 60 f 1587L Gut geschmiedete Blättbolzen zu bäckereien Stralfunderstraße 8 und Engrospreisen, Steinstr. 10, Berlin C. Bionskirchplak 4. 19.Falckensteinstr.22 Gichlazen 2 Mart. Meerschweine, Schmerzloses Zahnziehen, Biomtr.22 Raninchen, Mäuse, weiße und bunte. Vogel- und Taubenhandlung Berlin O. Stalizer 377b Alte u. neue Winter- Ueberzieh., Anzüge, Ein schöner Stand Betten für 24 M. gold. Damen- u. Hrn.- Uhr., Goldfach.3. zu vert. Brizerstr. 10, vorn part.[ 414b Bitherlager,-Unterr. Dresdenerstr. 98, 1. Schuhe u. Stiefel mit Bontroll- Stralauerplay 21. Auch Kauf Pfandleihe G. Meyer, fraße 25. marke, sowie und Tausch. Filzschuhe fämmil. Art empfiehlt G. Zerbe, Ritterstr. 114, 1555L] nahe Fürstenstraße. Rüchenmöbel empfiehlt billigst Praktische Weihnachtsgeschenke: verkauft einzelne Hofen für 1 M., Kanarienhähne, Harzer Rolleräufer Jacken 1,50 M., Anzüge von 2,50 2, züchterei. Krebs, Wrangelstraße 14, 396b Hugo, Rathenowerstr. 50. billig! Baletots von 3 M., Burschenanzüge Hof 4 Tr. Herren- Stiefel von 6,50 Mark an, von 4,50 M., Herrenhosen von 2 M. an. Schuhwaaren Damen- Sttefel von 5,00 Mark an, Kinderschuhe in jeder Preislage, gediegenster Ausführung. Schuhmachermftr. Zeigermann, 37 Prinzenftr. 37( nahe Morigplay). Suche zu taufen Jahrgänge Neue Welt" 84, 85, 86, sowie fämmtliche Jahrgänge der Neuen Zeit". Off. mit Preis an Rahlen, Potsdamerstr. 20. " Empfehle den Genoffen meine Glaserei, Spiegel- und Bildereinrahmung. 2600b H. Knorr, Köslinerstr. 11. Arbeitsmarkt. 415b An einer vierfeitigen Kehlmaschine fofort ein Rehler gesucht. Werkmeister, Schmidstr. 8a Eine sep. möbl. Stube ist als Schlafftelle Genossen zu vermiethen an Ein Bildhauer, underh., welcher Reichenbergerstr. 21, Hof part. f410b felbständig zeichnet und arbeitet, wird unter günft. Beding. für Merito gef. Möbl. Schlafstelle f. 2 S. Laufiger Mäh. b. Schönwälder, Blumenstr. 37. straße 15, 1 Tr. n. v. b. Dertell.[ 407b 15652 Christbaum- Konfekt 403b reizende Neuheiten, n. genießbare Waare Rifte Inhalt ca. 430 Stcf. 2,50 Mt. Rifte Jub. ca. 270 große Std. 3 M. Siegfried Brock, Barnimstr. 50. Nur I Mark. Empfehle mein Geschäft in friscaen Baletots für 8-19 M., gut erhaltene Blumen und Kränzen. 533 L Hofen für 3-5 M., Jaquets, Röcke für Klagen, Eingaben, Reflamationen, Robert Meyer, aber nur an Brivatleute verkauft. 14182 ziehung von Forderungen, Pollak, 4-7 M. Die verfallenen Sachen werden Rath im Zivil- und Strafprozeß. Eins Acterstraße 174, am Roppenplas. jezt Raupachйtr. 7, L. Auch Sonntags. ftraße 9 4 Tr. Nr 2. Mariannenstraße Nr. 2, NB. Um häufigen Ferthum zu vermeiden, bitte ich meine Freunde und Getragene Sommer- u. Winter Rouleaux- Schablonirer verlangt 418M 1 frol. Schlafft. bei Mieke, Adalbert Freienwalderstr. 18. 424 b [ 417M in S 1. Rongreß 877/19 der Dienstag 1, Borts 2. Distu 3. Berid 4. Verse Sonnt Ver 1 Berfam gefeges). Con Die C deuts Baer G " P PP E. Dei D. Jed 2. Ger & cf E. Gre J. Jfr " B. Kot A. Nit 6. Pol Bahr, N. Sta A. Sd M. Sa F. Bel Rob. E A. Wi 2. Wit 6. Gr B. u. A. Be: D. Biz C. Bl 3. Bo 2. 3. . Cri Clara 3. Dip Fr. Dr Jeau M. Fr A. Gel A. Har H. Her 8. G. Rober Otto E. W Züchtige Barock- Vergolder und 404b Kubitz& Imberg, Sausigerstr. 43. Empfehle mich Freunden u. Senoffen Spiegel preisen Hollmannstr. 8 v. I. bruce 14, ergeb. 2 Tr. und Trumeaur zu Fabrik- Frdl. Schlafft. f. 7,50 M. Fischer-- Bergolderinnen suchen Genossen, genau auf meine Adresse zu jeder Art. Reparaturen schnell u. billig. Stiefel Kinder reell und billig Reichenbergerstr. 154, v. 4 Zr.[ 4016 in Berlin sucht einen tüchtigen Schafte für Herren, Damen und Alte achten. Wirkerwaaren Stallschreiberstr. 6. 885b Saubere Schlafstelle bei Wollenberg, Nadelfabrik W. W E. Za C. Be Georg F. Na A. Sra Gescht Lachm fur Herm. D. 2: C. Be Als B I. II. G b. 441 M Bu bez 1655 L MO Unft. i. Mann findet g. Schlafstelle über bisherige Thätigkeit und Bohn Winterüberzieher, verpaßter, bei( Stube allein 7 M.) b. Glauß, Halle ansprüche unter E. 412 Hauptexped. 15662 Scholz, Grüner Weg 12, v. I. 4186 sches Ufer 15, H. I. 4 Tr. 3946 Lokal- Anz., Zimmerstr. 40/41. Allen Schuhmachern empf. meine Schäfte- Fabrik und Stepp- Auftalt, mit Kontroll stempel bei 2. Gerhard, Lager sämmtlicher Bedarfsartikel. jezt Reichenbergerstraße 14, Eckhaus 4226 P. Rühl, Naunynstr. 22 part. Staligerstraße. Central- Leihhaus- Ausverkauf, 72 Jägerstrasse 72 ( wischen Kanonier- und Mauerstraße, parterre). ut für Gelegenheits. Käufe, einzig Berlin. 20000 moderne Winter- Paletots u. Winter- Anzüge, new und wenis in besten Stoffen n. nenesten Mustern von Mt. 9, 12, 15, 20, 30-40( Prachtgetragen, Exemplare). Knaben- u. Jünglings- Anzüge, Kaifer Mäntel, Joppen, Belze, Schuwaloffs, Monats- Anzüge( auch für forpulente Berfonen paffend), goldene u. filberne Herren u. Damen- Uhren, Ringe, Ketten, Alles für die Hälfte des Werthes. Noch nie dagewesen! Gelegenheitskauf! Damen- Wintermäntel, vom einf. bis zum elegant., spottbillig, für den 3. Theil des Werthes. Die Verwaltung. gitte genau auf Nr. 72 u achten. And Sonntag geöffnet. Ju Reall 11 EE EER m 7. in er 23 Große öffentliche Versammlung sämmtl. Muffinstrumenten- Arbeiter am Montag, den 7. Dezbr., Abends 7 Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakob- Straße Nr. 48 a. Tagesordnung: 1. Bericht der Agitationsfommission. 2. Wahl der Delegirten aum Rongreß nach Bera. 3. Verschiedenes. eb ei 877/19 = ent t # 128 Se Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Agitationskommission. Oeffentliche Versammlung der Metallschrauben-, Façondreher und Berufsgenossen Berlins Dienstag, 8. Dezbr., Abends 8 Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstr. 48a. Zages Ordnung: 1. Bortrag über„ Sozialismus und Anarchismus". Ref.: Herr Dr. Lütgenau. 2. Diskussion. 8. τα 3. Bericht des Vertrauensmannes. де 4. Verschiedenes. 2, er t 11 It g e it 120 ie Co ? L t. It. 0. 11 it t E 10. 56 et ef. and M 3. te en b. M Zur Deckung der Unkosten findet Zellerfammlung ftatt. Der Vertrauensmann. Leseclub ,, Dietzgen" 378b Sonntag, den 6. Dezember, Nachmittags 4/2 Uhr, bei Knebel, Badstr. 58. Deffentliche Bersammlung für Frauen und Männer Tages- Ordnung: 402/19 1. Bortrag des Genossen Dr. Lütgenau über: Unser Vereins- und Bersammlung recht. Protest gegen die neueste Handhabung des Vereinsgefeßes). 2. Distuffton. Nachdem: Gesellige Unterhaltung und Tanz. Con e Die Control- Commiffion Solidarität! Arbeiter und Arbeiter. innen! Nur Legtilwaaren, welche nebenstehenden Stem. pel oder Marke tragen, bieten Birk- Waaren mit Garantie, baß den Berser Kontrollstempel tigern berselben gerechter Lohn wurde. Reuft nur Waared deutscher Textilarbeiter mit diefem Stempel odes in Chemnitz. Warle! Baer Sohn, Chauffeeftr. 24. PP " " Brückenstr. 8. find in folgenden Geschäften zu haben: A. Ullrich, Eisenbahnftr. 28. E. Köhler, Triftitr. 42. Gr. Frankfurterftr. 16. 3. Seidenfrost, Tresckomftr. 12. E. Deichler, Wienerstr. 7. D. Fechner, Stephanftr. 34. Marie Ling, Blücherstr. 51. E. Margraf, Landwehrftr. 21. 2. Gerhard, Reichenbergerstraße 14,. Mechelke, Ackerstr. 81. Ecke Staligerstraße. C. Gregor, Bandelfir. 26. J. Israel, Müllerstr. 179. Chauffeestr. 108, " B. Korn, Stephanstr. 37. 2. Nis, Reichenbergerstr. 122. C. Pohl, Müllerstr. 155. Bahr, Brunnenftr. 83 e. N. Stod, Wrangelftr. 119. A. Schreiber, Thurmftr. 56. M. Schäfer, Hollmannftr. 48. Bohlland, Frankfurter Allee 74. Rob. Wengels, Roppenstr. 41. A. Wittenberg, Wienerfir. 1-6. Wittenberg, Rottbuser Damm 7. C. Grüner, Stieder- Schönweide. 8. u. P. Aderhold, Bernauerstr. 74. Berger, Alexandrinenftr. 53. D. Birnbaum, Fürstenstr. 6. C. Blvd, Prenzlauerstr. 18. 3. Bonke, Elbingerstr. 2. 2. J. Brock, Ackerstr. 46. 2. Crüger, Alvenslebenstr. 15. Clara Dietrich, Teltowerstr. 87. Dippe, Münchebergerftr. 33. Fr. Dreyer, Gerichtstr. 10. Jean Friedländer, Winterfeldtplatz 1. M. Friedländer, Artillerieſtr. 3b. A. Gebauer, Müllerstr. 22b. A. Haufner, Banfftr. 14. H. Herrgott, Schwerinstr. 6. 8. E. Hoffmann, Blücherftr. 57. Robert Holz, Linienstr. 229. Otto Kirsch, Swinemünderstr. 12. E. Wittig, Breslauerstr. 1. W. Wunsch, Elsafferftr. 36. Zakrzewka, Prinzenftr. 110. C. Beller, Königgräßerstr. 69. Georg Windschiigl, Elsasserstr. 4. . Nahrstedt, Wrangelfir. 57. . Schreckh, Fehrbellinerstr. 86. Geschts. Gramatte, Alexanderstr. 9. C. Mehlmann, Pallisadenstr. 44. H. Neumann, Greifswalderstr. 68. S. Richter, Friedenstr. 43. A. Salpeter, Muskauerstr. 38. Otto Seelisch, Schlesischestr. 15. 2. Schiller, Wiesenstr. 41/42. Geschw. Schmidt, Fürbringerftr. 20a. R. Schönbeck, Rügenerftr. 49. M. Schumanu, Benthinerstr. 29. D. Bogt, Bergstr. 39. S. Weber, Görligerftr. 66. Paul Riegel, Wienerftr. 29. B. Lehmann, Badstr. 33. und Stettinerstr. 12. C. Fleischhafer, Langeftr. 15. W. Schulze, Tilfiterftr. 3. M. Thürhig, Frankfurter Allee 76. Schönholz& Co., Friedrichsberg, Frankfurter Chauffee 32. A. F. May Nchf., Dresdenerftr. 2. R. Hagen, Gneisenauftr, 92. Albert Michaelis, Bergmannstr. 93. A. Herrmann, Röniggrägerstr. 38 u. Hedemannstr. 9, Otto Philipp, Oranienftr. 97. W. Kaporte, Faldensteinstr. 21, D. Jeichhof, Wrangelfir. 73. Emil Lemm, Charlottenburg, SophieCharlottenstr. 96. O. Paris, Charltbg., Potsdamerstr. 22 E. Dombrowsky, Charlottenburg, Potsdamerstr. 7. G. Fiedler, Charlottenburg, Potsdamerstraße 42. F. Brunk, Rheinsbergerstr. 66. Adolf Schäfer, Admiralstr. 4. R. Schwark, Reichenbergerstr. 152. Th. Cockzine, Wienerstr. 53. A. Gertler, Wrangelstr. 115. V. Lepki, Bremerstr. 42. A. Stark, Wilsnackerstr. 57. R. Hähnel, Dieffenbachstr. 32. Lachmann& Simon, Gr. Frank- W. Simon, Belle Allianceftr. 22. furterstraße 20a, Serm. Nitsche, Manteuffelstr. 22. D. Wurzel, Wrangelftr. 16. C. Benuewih, Manteuffelstr. 115. E. Mittelstädt, Möckernftr. 76. Gustav Hennig, Genthinerstr. 13a. D. Barthel, Steinmekjtr. 54. E. Hartwig, Golzstr. 47. Als passendes Weihnachtsgeschenk empfohlen: Berliner Arbeiter- Bibliothek. Sammlung sozialpolitischer Flugschriften. zu herabgesetzten Preisen. 1. Serie, 12 Hefte, komplet 1 Mark( enthält u. 2.: Nußen der Gewertschaften, Frauenfrage, Hausindustrie, soziale Frage auf dem Lande, internationaler Arbeiterschuß, franzöfifcher Sozialismus u. f. f.). Durch die ungünstigen Zeitverhältnisse ist es uns gelungen, ganze Fabriklager Damen- Kleiderstoffe # unerhört billigen Preisen einzukaufen. Um diese riesigen Lager- Vorräthe schnellstens zu räumen, find die Verkaufspreise für den Weihnachts- Ausverkauf enorm billig. Berliner Warp, in sehr schönen, neuen Mustern, tr. 25 Pf. Mtr. 30 Pf. Lama- Warp, dauerhaftes prattisches Hauskleid, West- Cheviot, geeignet f. Haustleider, doppeltbreit, tr. 40 f. Krepp- u. Röper- Stoffe, sehr haltbar, für Haus- u. Straßenkleider glatt, gestreift u. in allen Melangen, doppeltbreit, tr. 50 Pf. Einfarbige engl. Damentuche, in großer Farben- Auswahl, doppeltbreit, tr. 75 Pf. Reinmollene foulirte und Cheviot- Köper- Stoffe, modernes Straßenkleid, großes Sortiment, in neuen Farben, doppeltbreit, Mtr. 90 Pf. u. 1 M. Reinwollene Schwere Köper- Cheviots in prachtvoller Farbens doppeltbreit, tr. 1 M. Auswahl, für Promenadenkleider, Reinwollene echt englische Himalaya- Cheviots, sehr haltbare Qualitäten, in tuchartiger Ausrüstung, neueste Farben, doppeltbreit, tr. 1 M., 1,25 m., 1,50 m. Reinwollene echt englische Himalaya- Neiges, in ganz originellen Jacquard- Mustern, in porzüglichster Ausführung, doppeltbreit, tr. 1,50 M., 1,75 M. Reinwollene echt englische Jacquard- Cheviots, melirt, gestreift u. mit Noppengarn versehen, sehr elegante u. dauerhafte Genres, doppeltbreit, tr. 1,75 M., 2 M. Großes Lager Schwarzer Stoffe in glatt, gestreift und gemustert. Reine Wolle, doppeltbreit tr. 90 Pf. u. 1 2. Sallstoffe in allen modernen, schönen Abe dfarben. Reine Wolle, doppeltbreit Mtr. 1 M. Gefickte Batist- Roben in crême und weiß 4,50, 6, 7. 8. Damen- Winter- Mäntel Croße Auswahl Jackets, jezt 5, 6, 7, 9, 10 M. Große Auswahl wattivter Abend- Mäntel, anschließend u. lofe, 10 und 13 M. Große Auswahl eleganter, langer Mäntel Bedeutend unter Preis ein often Regenmäntel Fertige Kleider 10, 12 . 5. 1666L haben wir in Berlin die größte Auswahl und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Elegante farbige Kleider von Schwarze Kleider Schwarze seidene Kleider 20 Mark an. 4 25, 30, 35 Mark. 50, 60 Mark. Morgenröcke in gr. Auswahl 6, 7,50, 9 M. Sielmann& Rosenberg, Kommandanten- Strasse, Ecke Lindenstr. THE Im Norden 2 390b 11. Fürstenberger- Strasse II, zwischen Schwedterstraße und Arfonaplay, habe ich Kolonialwaaren-, Wein- und Butterhandlung eine eröffnet und bitte um geneigten Zuspruch. Tricotwaaren. Oskar Zoller. August Schulze 35 Kommandanten- Strasse 35 1. Etage( 73 L A.S Trauringe: empfiehlt fein Lager in maffiven Ringen, Bitte auf Haus2 Dukaten 21 M. Ketten, Korallen, Granaten etc. Oberhemden nach Maass. No. zu achten. Nügliche Weihnachts- Geschenke. Oberhemden Fertige Wäsche. B . 2,25-10 M. Damenjacken Herrenhemden 1,25-5 Damenhem en 1,10-8 Kinderhemden. 9 " " " B " 1,10-9 m. Damenbeinkleider 1,00-5 Unterräde 1,00-15 Schürzen 0,30-2 0,80-4 障 $. " S 81 Leinen- und Baumwollwaaren, Sembentuhy, Mtr. 0,30-0,83 M.| Taschentücher, Dyd. 1,20-15 M. Parchend, Bettzenge, Bettdecken, Stud " 0,35-1,28 0,871-8 1,25-9 " " Handtücher, Tischtücher, Leinen, Meter, 19 " 3,00-15 0,90-8 0,55-3 18 " " Bettfedern und fertige Betten.S Bettfedern, Pfund 0,60-6 M. 1 Stand Betten 13,50-80. 1,60-8,50 Matratzen, Stück. 4,00-12 Reilkissen. 的 • H. Wessling, vorm. G. E. Matros, 著 Dresdenerstr. 134, gegenüb. d. Adalbertstr. 9 im kleinen Laden. Cöpenick! Mache meinen geehrten Runden be( 5 Cravatten, Corsets. II. Serie, 14 Hefte, komplet 1,65 Mart( enthält tannt, daß am Montag der leyte Gifen- M. monatlich), fowie Richtigſprechen, い Jn 151662L Stunden lehre ich einen jeden, auch schon in vorgerücktem Alter, ohne jede Borfenntnisse schön u. geläufig schreiben u. A.: bahn Waggon Steiermärter Weih Richtigfchreiben, Hechnen, Rorrespons Antisemitismus, Bodenreform, Gewerbegerichte, unentgeltlichkeit der nachts. Nepfel eintrifft. Da ich in denz, Buchführung,( Englisch, Franzöfifch Lehrmittel, Dreiklassenwahl, Preußische Volksschul- Zustände, Oftende diesem Jahre eine größere Auswahl umsonst), Vorbereitung zur Beamtenfarriere. Dir. Rösner, Rosenthaler Londons, die Kämpfe der Buchdrucker, die Gründung des Deutschen wie sonst habe, bin ich im Stande, fehr straße 8. Berlins renommirteste Anstalt Reiches u. f. f.). 1663L gute und billige Weihnachts- Nepfel zu Rolporteure gesucht hohen Rabatt. liefern. Auch ist ein großer Vorrath umfaßt die Räume zweier Etagen. Bu beziehen burch die Expedition des Borwärts", fowie die Expedition der rheinischer Wall, Marbot und Einzelunterricht. Damenfurse. Sonn1659 tagskurse. Anmeldungen jederzeit. Berliner Arbeiter- Bibliothek", Berlin SO., Elisabeth- Ufer 55. Lambort- Nüsse, sowie Südfrüchte Weihnachts- Ausstellung H. Richter, Optiker, Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallstr. 1) und Weinbergsweg 15a, am Rosenthaler Thor. Rathenower Alumingold- Brillen und Pincenez, " garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. Pincenez 1,50 do. allerfeinste Qualität 2, Rathenower Stahlbrillen " P 1, •# 6, Brillen und Pincenez in feinstem 14 tarat. GoldDoublé( Gold plattirt) Echte Gold- Brillen und Pincenez 10, Alles mit den besten Rathenower Krystallgläsern L. Qual. versehen. Operngläser, . " rein achromat. m. Etuis o. M. 6 an. Neu! Richter's Opern- u. Reiseglas: ,, Excelsiorf 35 Excelsior" , Excelsior inkl. Lederetui u. Riemen M. 12, übertrifft alles bisher Gebotene, worüber zahlreiche Anerkennungen. Barometer, Thermometer, Reisszeuge, Lesegläser, Loupen, in reichster Auswahl.[ 1665L Laterna- maicas, Nebelbilder Apparate etc. Modell- Dampfmaschinen, von M. 2, an. Locomotiven, Locomobilen pp. Alles, wie bekannt, in vorzüglichit. Ausführung bei größter Auswahl zu den billigsten Preisen. Auch Sonntags b. 9 Uhr geöffnet. Hutfabrik C. Stark. Neue Königstraße 73. Hüte mit Kontroll- Marfen, großes Lager von Schirmen, Mühen und Filzschuhen billig. Feste Preise.[ 416b Kinderwagen auch auf Theilzahlungen 1598L Paul Neugebauer. Wilmersdorferstr. 54a. Charlottenburg. Allen Parteigenossen hiermit die ers gebene Anzeige, daß ich mit dem 400b 1. Dezember ein Hut und Mühen- Geschäft aufgemacht habe und Hüte nur mit Arbeiter Kontrollmarken führe, sowi Schirme, Filzschuhe, Pantoffeln für Herren, Damen und Kinder, auch Muffen. Auch wird jede Art Wäsche gewaschen und geplättet. Achtungsvoll G. Kuhlee, Genosse, Waldemarstr. 28, im Laden. Im Tuchgeschäft Oranien- Str. 126. I. Herren- u. KnabenAnzüge, Winter- Paletots, fowie Damenkleider etc. Auf Wunsch auch gegen Theilzahlungen. 1658L Empfehle mein Gold- und Silberwaaren- Lager In Ju 15 Stunden 8296 Preisen. Möbel, Spiegel- und Polsterwaaren Magazin. eingetrofen, als: Spaniſche Wein. tebre ich einen feben, auch Jeton in Polsterwaaren- Magazin. Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Nussbaum. grosser Auswahl empfiehlt Julius Apelt, Sebastianstraße 27-28. Reelle Waare. [ 588 L] Prompte Bedienung. 329b schon 420/ bei gediegener Ausführung zu solider Albert Janecke, trauben, Messina Apjelfinen und vorgerücktem Alter, ohne jede Vorfennt Kastanien- Allee 10, n. Berliner Prater Citronen, sowie Datteln und Feigen. nisse, schön und geläufig schreiben( 8 M.), L. Kühne, Schloßstr. 26. sowie Richtigspr., Richtigschr., Rechnen, Waldvögel, Harzer Kanarienroller Rorrefp., Buchführ., Engl., Französisch. bill. E. Schnelle, Große Frankfurter 3881 Pfandleihe, Boffenerstr. 35. 199b Dir. Rösner, Rosenthalerft.8.Damenturfe straße 188. Große öffentliche Volksversammlung] Achtung! Montag, den 7. Dezember, Abends 8 Uhr, bei Joël, Andreasplatz. Tagesordnung: 1. Vortrag des Stadtverordneten Genossen Borgmann über: Zweck der Genossenschaftsbäckerei. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. 391/11 Der Einberufer. Deffentliche Volks- Versammlung des 3. Berliner Reichstags- Wahlkreises am Dienstag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, in ,, Sanssouci", Kottbuserstraße 4a. Zages Ordnung: 330/10 1. Bortrag des Reichstags- Abgeordneten J. Auer über Sozialismus und Anarchismus. 2. Diskussion. Der Vertrauensmann. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Sozialdemokratischer Wahlverein Achtung! Große öffentliche Versammlung Todes- Anzeige. Allen Genossen und Genossinnen die traurige Nachricht, daß am 3. Dezember nach furzem Krantenlager mein innig 4116 sämmtliher Möbelpolirer und Berufsgen. geliebter atte am Montag, den 7. d. M., Abends& Uhr, Herr Wilhelm Viereck in Kuhlmey's Salon, Schönhauser Allee 28. im 41. Lebensjahre verschieden ist. Tagesordnung: 1. Die Vernichtung Kleiner Existenzen durch das Groß- Die Beerdigung findet heute Nach fapital und die Maßregelung mehrerer Kollegen aus der Möbelfabrik von mittag 2 Uhr auf dem Emmaus- Kirch Karl Müller, Schönhauser Allee 162a. Referent Kollege Kurth. 2. Diskussion. hose in Brig statt. Sein legter Wunsch 3. Geschäftliches. um Bestattung auf dem Friedhofe der Die Kollegen und Berufsgenossen, und speziell der der oben genannten freireligiösen Gemeinde mußte leider Fabrit werden ersucht, der Wichtigkeit der Tagesordnung halber pünktlich und infolge meiner Mittellosigkeit unerfült zahlreich zu erscheinen. 232/11 bleiben. Um stilles Beileid bittet Die Fachkommission der Möbelpolirer. Fachverein der in Buchbindereien Die trauernde Wittwe. Todes- Anzeige. Am Dienstag, den 1. Dezember, ver Mitglied, der Schloffer 389/4 u. verw. Betrieben beschäftigten Arbeiter. farb nach ſchweren Leiben unſer treue Vereins- Versammlung am Montag, den 7. d. M. Abends 9 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstrasse 75. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Fiebig über Sprache ohne Worte". 2. Verschiedenes und Fragekasten. Aufnahme neuer Mitglieder. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. für den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis. 119/19 Dienstag, den 8. d. M., Abds. 8 Uhr, in ,, Lehmann's Salon", Schwedter Straße Nr. 23. # Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Sozialdemokratie, der Krieg und das neue Programm. Referent Redakteur Herr Huth. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten, Berschiedenes und Fragetaften. Gäste haben Zutritt. Des wichtigen Themas wegen ersucht um zahlreiches Erscheinen Achtung! Moabit! Der Vorstand. Große öffentliche 423/2 Achtung! Volks- Versammlung am Montag, den 7. Dezember 1891, Abends 8 Uhr, in der Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47-49. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Kommunal- Stichwahl. Referent: Reichs tags- Abgeordneter Paul Singer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 395/17 Der Einberufer. Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend. Montag, den 7. Dezember, Abends 8½ Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Grosse Versammlung. Zages Drdnung: 1. Bortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gegeben. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. Verschiebenes. 4. Fragetaften. Gäfte willkommen. Zu dieser Versammlung ladet ein. 383/10 Große Versammlung Der Vorstand. Herrmann Klay. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 6. Dezember, Nachm. 3 Uhr, von der Charitee aus nach dem Charitee Kirchhof statt. Die Kollegen werben ersucht, sich zahlreich an d. Beerdigung zu betheiligen. Der Vorstand d. Verbandes alleri. d. Metallindustrie beschäft.Arbeiter. Todes- Anzeige. Am 3. d. M. verstarb unser Sanges bruder und Genosse Hellmuth Hafft im 26. Lebensjahre an der Proletarier frankheit. Die Beerdigung findet am Montag, den 7. Dezember, Nachmittag 3 Uhr von der Leichenhalle be St. Thomas- Kirchhofes( BrigerChauffee) aus statt. Gesangverein ,, Unverzagt". 3985 des Allgemeinen Arbeiterinnenvereins Berlins und Umgegend Mitglied des Arbeiter- Sängerbunde?, Montag, den 7. Dezember, Abends 82 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Zages Ordnung: 1. Bortrag von Frau Ihrer aus Velten über Boltsernährung. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. willkommen. Um zahlreichen Besuch bittet Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, pünktlich zu erscheinen. Gäste 102/40 Der Vorstand. Große Versammlung Fachverein der Tischler. des Algemeinen Arbeiter innenvereins Berlins und Umgegend Montag, den 7. Dezember, Abends 8½ 1hr, in ,, Gratweil's Bierhallen", Sommandantenstraße 77-79: Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Lütgenau über: 823/16 Die Entwicklung der nationalökonomischen Wissenschaft. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. ( Filiale Norden) am Mittwoch, den 9. Dezember, Abends 8/2 Uhr, bei Knebel, Badstraße Nr. 58. Gäfte find eingeladen. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorftand. Am 5. Dezember verschieb unser lieber Kollege, der Schriftseher Heinrich Falke im 60. Lebensjahre. Sein tollegialer Geist wird im Gedächtniß der Kollegen fortleben. Das Personal d. ,, National- Zeitung." Die Beerdigung findet Dienstag 9 Uhr Vormittags auf d. Georgen Kirchhof( Landsberger Allee) statt. Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, welche meinem lieben Mann, 1. Vortrag des Herrn Theodor Wegner über die Feinde der unseren treuen Vater, dem Tischler, Arbeiterbewegung. 2, Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Ver- zur Zeit Restaurateur, Gustav Röse schiedenes. 1012/40 Die letzte Ehre erwiesen, insbesonder der freiwilligen Sanitätstolonne Berlin, sage ich meinen besten Dant Meinen werthen Gästen, sowie Nachbar schaft zur Nachricht, daß ich be Schultheis Versandt. Ausschaut, Oranienftr. 182, vor wie nach weiter Vertrauen zu übers Große öffentliche Versammlung diente Betreues auf mich aus dobro bitte das meinem Mann Zimmerlente. Verband Deutscher Zimmerlente. Lokalverband Berlin. Morgen, Montag, den 7. Dezember, Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Türk über Sibirien. 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 4. Verschiedenes und Fragen. Gäste haben Zutritt. Mitglieder werden aufgenommen. Am 31. Dezember 1891 findet das Sylvester- Vergnügen in der Ost- und West- Preussen Sonntag, den 6. d. M., in Norbert's Festsälen, Beuthstr. 22. ages Ordnung: tragen. Ww. u. Rinder. Freie Vereinigung der 257/9 Graveure u. Ciseleure. Versammlung 1. Bortrag. Referent: Genoffe Völkel. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Maler. am Montag, den 7. Dezember c Abends 81/2 Uhr, bei Bachmann, Dresdenerstr. 45. 415b Joël's Festfälen, Andreasstraße 21, statt, verbunden mit theatralischer, Mitgliederversammlung der Filiale I Süd 1. Geschäftliches. 2. Diskussion. 3. Ber musikalischer Abend- Unterhaltung. Unter gütiger Mitwirkung der PrivatTheatergesellschaft Durch Nacht zum Licht". Die Zwischenpausen werden durch Gesang ausgefüllt. Festrede, gehalten v. Reichstags- Abgeordneten Arthur Stadthagen. Zum Wechsel des Jahres findet Kaffeepause, Neujahrs- Ueberraschung und Berloosung statt. Billets 30 Pf. Anfang 8 Uhr. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Billets sind zu haben beim Romitee: A. Gruse, Höchftestr. 18, Quergeb. 2 Tr.; P. Schonfisch, Mendelssohnstr. 3, Reller; Kreßmer, Kreuzbergstr. 30, Stfl. 2 Tr. bei Janke; Fischer, Rastanien- Allee 87, Hof 2 Tr.; Dorn, Eisenbahnstraße 31, Hof 1 Tr. Ferner bei den Vorstandsmitgliedern W. Zippfe, Martusstr. 14, Eingang Grüner Weg; H. Knüpfer, Steinmeßstr. 28, Sof 3 Tr.; 2. Fischer, Bülowstr. 40a; Both, Rankestr. 18; Raumann, Rulmftr. 86; Hilgenfeld, Bergstr. 60; weitsch, Eisenbahnstr. 20, Stfl. 3 2r.; H. Eleser, Naunynstr. 15, und in allen mit Blakaten belegten Handlungen. Alle Genossen und Freunde find eingeladen. 359/7 Achtung! Der Vorstand. am Dienstag, den 8. d. M., Abds. 8 Uhr, im Lokale des Herrn Gründel, Dresdenerstraße 116. Zages Drdnung: 0 1. Wahl eines Delegirten zur Generalversammlung. 2. Berlefung der gestrichenen Mitglieder. 3. Filialangelegenheiten. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 211/18 Achtung, Goldschmiede Berl.! Greße öffentliche Versammlung aller in der Gold- u. Silberwaarenbranche besch. Arbeiter n. Arbeiterinnen und verwandten Berufsgenossen schiedenes. 78b Der Vorstand. Kollegen 3 wirst, Staligerstr. 125. Der Arbeitsnachweis befindet sich beim Ein armer Familienvater, Arbeiter, hat am Sonnabend Vormittag in det 9. Stunde beim Geldwechseln am Rott bufer Plaz einen Hundertmarkschein verloren. Der Arbeiter ist infolgedessen seiner Existenz beraubt und auch der fo Wochenlohn inne gehalten worden, daß die Familie mittellos dasteht. Der event. Finder wird gebeten, im Inter effe der Familie denselben an nad ftehende Adresse abzugeben: Herrm. Tanlin, Rixdorf, Achtung! am Dienstag, den 8. Dezember 1891, Abends S½½ Uhr, im unteren Schneider und Schneiderinnen! Große öffentliche Versammlung am Dienstag, den 8. Dezember 1891, Abends 8% Uhr präz, in Nieft's Salon, Weberstr. 17. Tagesordnung: 1. Besen und Ziele der Sozialdemokratie. Referent: Genoffe Wilhelm Liebknecht. 2. Diskussion. Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen ist es, in ihren Kreisen dafür zu agitiren, daß diese Versammlung gut besucht wird. Die Agitationskommiffion der Schneider und Schneiderinnen Berlins. Verein der Plätterinnen nud verwandten Berufsgenossen. Saale des Herrn Joël, Andreasstraße Nr. 21. Tagesordnung: Steinmetzstr. 27, Hof I. Gute Belohnung 409b Mädchen verlor auf dem Wege Bethas nien- Ufer- Rottbuser- User am 2. d.. 1. Die Zwecke und Ziele der modernen Arbeiterbewegung. ein schwarzes Ledertäschchen mit Leder Referent Reichstags- Abgeordneter Herr August Bebel. 2. Distusfion. griff, enthaltend ein rothes Lederporte 3. Bericht der Delegirten zur Streit- Kontrollkommission und Verschiedenes. monnaie mit blauem Futter, einliegend Bu dieser Versammlung sind sämmtliche Prinzipale Berlins und der Vorstand Der Berliner Goldschmiede- Innung ganz besonders eingeladen. Das Erscheinen einen Bleistift. Um Wiedergabe bitte aller Kollegen und Kolleginnen ist Pflicht. Zur Deckung der Unkosten findet sehr, da meine Ehrlichkeit gefährdet is. Tellersammlung statt. 183/1 Abzugeben Bethanien- Ujer 5, H. 2 Die Agitationskommission. 179/3 Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter Deutschlands. Berlin( Nord). Ortsverwaltung Versammlung Große Mitglieder- Versammlung Dienstag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, im Saale der Brauerei Bötow, Prenzlauer Allee Nr. 242. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Henning: FrauenErziehung in alter und neuer Zeit." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Mitglieder werden gebeten, zu dieser Versammlung recht zahlreich zu erscheinen, namentlich werden die Plätterinnen der Firma Mosse u. Buchhols gebeten, vollzählig zu erscheinen. Außerdem macht es der Vorstand den Mitgliedern zur Pflicht, die Beiträge regelmäßig zu bezahlen. Der Vorstand. 245/13 bei Schumacher. Erklärung. Jch erkläre hiermit, daß die falsche Eintragung in die Wählerliste bei Herrn Restaurateur 2oege, Fürbringer straße 22, aus Chikane(?) oder Ber fehen(?) erfolgt ist. Es ist wahrheit getreu in der Liste bei Herrn Restaur lein, Schönleinstr. 6, einzusehen, daß ich für Dr. 3 a deck gejtimint Der Vorstand. 166/7 habe. Ich vermuthe hierbei geschäft Dienstag, den 8. Dezember, Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Nehlit, Bergftraße 12. Tagesordnung: 1. Vortrag des Stadtv. Herrn Borgmann über: Die Maschine und die Arbeiterorganisationen." 2. Verschiedenes und Fragelaften. Um recht zahlreichen Besuch bittet Ethische Gesellschaft. Sonntag Abend 7 Uhr bei Gratwveil, Kommandantenstraße 77-79: Vortrag des Herrn Henning: Iwan der Schreckliche, ein Blatt aus Rußlands blutiger Vergangenheit. liche Ronkurrenz. Dies zu meiner Rechtfertigung. 387b A. Sackmann, Zeitungsspedite 3ossenerstr. 50. Die über den Malermeister Herr im Wollschläger'schen Lokale und anders H. Grunow, hier, Magazinstr. 1 wo gemachten beleidigenden Angabe Nach dem Vortrag geselliges Beisammensein und Zanz. Gäfte( Damen erkläre ich hiermit als von mir bö und Herren) willkommen. 380/18 willig erlogen. A. S., Schillingftr. Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Ur. Sum im Krei Borwärts B. Galch in welchen denen er wäre. Das jammlunge bericht die Saltung d fichter falle lohnt. He Die a und am 25 des Allgem Leitung un scheinlich r da bekannt wenn diese mäßig die Erwäh etwa pon Allgeme von dem Solche Ba Stolpmünd Bauer, wi Bauernprog war von finnigen Bauern Kandid Borsige sta Jedermann unbesch worden.. Wir d Dies über ihrer Anhä muß wahr Rleinjunter weifen zu lösbar ist, licher Gruz löft. Die thum an eintreten f derfelben e an der fa elendiglich heißt unter fchaftung t Wir n lichft rafch freie, flein platten eigenem Bauern fachften u der den W Sprechenden Broßstädte Daß S fondern al fein. Wen unter alle Städte, wel Lohnverhä ftand, fond engeren Si chaft, fo törperl woohlhaben und minde gleicher He und entfern Wir f daß deren Für u in jenem S man verm sein wirth theoretisch in eine Der mittler wirthschaft daß er der nicht hat w Ebenso we Städte Schub zu le zur den Briva Boden irg Bauern, fa und Boder an Grund Geldwirth fizer ist. politischer eigentlich fie wiss so müssen Gesinnung fanger- Gef Bres hier am 2 das der B besuchte Bersammlu Die Stelle Motive Der heutige fc Ausführum b mann, Antrag des Parte und tattisg bieran reiß des Borr dann im bie nber Right 16 M lach Circh anfch der eider füdt e. ver eues 89/4 tag von itee fich gen. eri iter. ge riers I am bes tags ffee) 3986 Des. 12 m g 1 t. und ann, hler, öfe Dert Dant bar bent ant, eiter nge bers er. Der re. Ct ૐ હું 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 286. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Sonntag, den 6. Dezember 1891. S. Jahrg. init anhaltendem starkem Beifall aufgenommen und dann die oder eine selbständige selbständige Bentralorganisation bleiben solle, Versammlung mit begeisternden Hochrufen auf die Sozialdemo- diskutirt worden war und die Redner fich zum fratie geschlossen." Das hierin enthaltene und dann" ist insofern größten Theile für das Letztere ausgesprochen hatten, unrichtig, als nach den lebhaftesten Beifallsbezeigungen bei wurde die weitere Debatte vertagt. Der Vorsißende machte beSum Situationsbericht über die Wahlbewegung tagt wurde, und die Wahl der Vertrauensmänner, der Genossen was die Versammlung mit Beifall aufnahm. Herr Liebers Bekanntwerden des Resultates der Abstimmung noch weiter ge- fannt, daß er 300 M. den Buchdruckern übergeben habe, im Kreise Stolp- Lauenburg, der in Nr. 265 des Burkert und May, sowie die der Delegirten zum schlesisch- brachte unter Hinweis auf die schreckliche Ausbeutung der Weber Borwärts" veröffentlicht wurde, sendet und der Erbpächter posenschen Parteitage erfolgte. P. Sal cho w aus Benstow, Mecklenburg- Schwerin, ein Schreiben, noch die folgende Resolution ein, welche angenommen wurde: in welchem er zurückweist, daß in den drei Versammlungen, in " In Erwägung, daß die immer mehr sich vervollkommnende denen er präsidirte, die Sozialdemokratie verleumdet worden mund stattgehabten ultramontanen Bersammlung, in welcher greifende Zuchthausarbeit die ungenügenden Erwerbsbedingungen Wie gelogen wird. In einer vorigen Sonntag in Dort- Technik in der Textilindustrie und die immer mehr um sich wäre. Das ist um so erfreulicher, als weder von den drei Ver- der Redakteur Zensing von der katholischen Zeitung„ Tremonia" in der Textilindustrie verursachen, beschließt die heute in Orschel's jammlungen noch von Herrn P. Salchow in unserem Situations- einen Vortrag hielt, wurde die ungeheuerliche Beschuldigung aus- Festfälen tagende öffentliche Versammlung der Maler und Anbericht die Rede war. Das Schreiben läßt übrigens über die baltung des Freisinns in jenem Kreise so intereffante Schlag- während des Streits von 1889 von den Bergwerts- Be- Sofen u. s. w., zu kaufen, welche mit der Arbeiter- Kontrollmarke gesprochen, der bekannte Bergarbeiterführer Schröder habe streicher, nur solche Wirkwaaren, wie: Strümpfe, Jacken, Westen, lichter fallen, daß sich der Abdruck der markantesten Stellen ver- figern 5000 m. erhalten, wahrscheinlich um für die Bei- resp. Stempel versehen sind." lohnt. Herr P. Salchow schreibt u. A.: Die am 23. Oktober in Rablik, am 24. Oktober in Stolp Tillmann in Dortmund als die Person bezeichnet, welche Schröder legung des Streits thätig zu sein. Es wurde der Bergassessor In einer öffentlichen Versammlung der Klempner und am 25. Oktober in Stolpmünde abgehaltenen Versammlungen das Geld gegeben haben sollte. In der„ Tremonia" vom 2. De- hielt am 29. November Dr. Lüt genau einen Vortrag über des Allgemeinen deutschen Bauern- Vereins haben unter meiner Leitung und Verantwortung stattgefunden. Sie sind sehr wahr- sember erklärt nun Herr Tillmann, wie die Bielefelder Bolts- Gewerbe- Schiedsgerichte. In der Diskussion sprach Herr Selchow, scheinlich nicht ganz ohne Einfluß auf das Wahlresultat gewesen, wacht berichtet, daß an der ganzen Sache kein wahres welcher insbesondere die Innungs- Schiedsgerichte kritisirte. HierWort sei. da bekanntlich die letzten Versammlungen in einer Wahlbewegung, auf gab Herr Jüngel den Bericht der Revisoren über die wenn diese selbst auf dem Höhepunkt angelangt ist, erfahrungsGeschäftsführung der aufgelösten Lohnkommission und beantragte mäßig die ausschlaggebenden zu sein pflegen. Braunschweig. Um den bei der letzten Stadtver- für den Kassirer Decharge, welchem Ersuchen von der VersammErwähnt mag werden, daß die ganze Wahlagitation nicht thor- Bezirks errungenen sozialdemokratischen Sieg zu würdigen, daß die Agitationskommission aus den Kollegen Köhler, Selchow, ordneten Wahl der dritten Wählerklasse des August- Stein- lung entsprochen wurde. Darauf theilte Herr Wilfens mit, twa von der freisinnigen Bateileitung, sondern von dem ist au beachten, daß gerade in diesem Bezirk die Bourgeoisie am Neumann, Jungmann, Jaschinsky, Krause, Gerisch, Boges, Franz Allgemeinen deutschen Bauernverein, und speziell stärksten vertreten ist. Da nur Bürger das Wahlrecht haben, so und Wilkens besteht. Hierüber entspann sich eine lebhafte Devon dem 3weigverein Stolp- Lauenburg, ausgegangen ist. find die Hälfte der Reichstags- Wähler, fast ausschließlich Arbeiter, batte, in welcher von einzelnen auch vertretenen Branchen der Golche Bauernverfammlungen wurden in Rablik, Stolp und von den städtischen Wahlen ausgeschlossen. Zur dritten Wähler Metallarbeiter der Antrag gestellt wurde, die Agitationstommission Stolpmünde abgehalten. Der Kandidat Dau, ein westpreußischer flaffe gehören alle diejenigen, welche ein Einkommen bis 4160 M. aufzulösen. Die Herren Förster, Schmidt und Selchow Bauer, wie der Unterzeichnete ein mecklenburgischer Bauer ist, einschließlich haben. Bei der Wahl im fraglichen Bezirt hatten legten der Versammlung flar, welche Erfolge die Lohn- refp. die par von dem Bauernverein Stolp auf Grund des Eisenacher wir 1886 551( gegen 789) Stimmen, 1888 579( gegen 583), 1890 Agitationskommission in den größeren Bauwerkstätten in letzter Bauernprogramms, welches sich feinesweg 3 mit dem frei 668( gegen 850) und diesmal erhielt Genoffe Günther, der Ver- Beit erzielt hat. Herr Köhler führte aus, daß es eine UnBauern fandidat und nicht etwa als freifinniger leger des„ Volksfreund", 1054 gegen 840 Stimmen. Randidat. In allen diesen Versammlungen, die unter meinem Borsige stattgefunden haben, ist meinem Grundfage entsprechend für den 20. fächsischen Reichstags- Wahlkreis. Der Siz desselben Gegründet wurde ein sozialdemokratischer Wahlverein Jedermann, sowohl Freund wie Gegner, unbedingte und unbeschränkte Redefreiheit zugesichert und gewährt ist Ehrenfriedersdorf. worden. Versammlungen. Der Klempnermeister Herr Biehung vom 5. Dezember 1891, Schluf. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) möglichkeit sei, die Bauklempner der größeren Werkstätten zu einem Metallarbeiter Verein heranzuziehen, während dieselben Grunde sei es nothwendig, die Agitationskommission bestehen dem Fachverein der Klempner angehört hatten. Aus diesem zu lassen. Derselben wurde darauf das Recht zuerkannt, unter den Kollegen auf Listen Gelder zu sammeln und Versammlungen einzuberufen, in welchen Werkstatts- und öffentliche Angelegen Wir denkenden Bauern enthalten uns jeglicher Berleumdung. Dies überlassen wir gerne jenen Leuten, die auf die Einfalt heiten zur Sprache kommen sollen. Die Versammlung wählte threr Anhänger rechnen und rechnen fönnen. Was der Bauer sagt, dann Herrn Sponholz zum Bertrauensmann und die Herren Franz, Gottgetreu und Drange zu Revisoren. Im muß wahr sein. Unsere Angriffe, die sich gegen das herrschende Weiteren theilte der Vorsitzende mit, daß auf Beschluß der letzten Kleinjunterthum richten, sind wir in der Lage, mathematisch be weifen zu können. Die soziale Frage, soweit diefelbe überhaupt eine öffentliche Versammlung ab, in welcher der Reichstags- den Klempnermeistern Frd. Peters, Thielemann und Karney zu Die Maler und Auftreicher hielten am Mittwoch Abend öffentlichen Versammlung das Bureau die gefaßten Refolutionen lösbar ist, wird nach unserer, auf geschichtlicher, volkswirthschaft Abgeordnete eine über einige in gewissen Indrustrien häufig gefandt hat, man könne mit den in der Peters'schen und Thielelicher Grundlage aufgebauten Ansicht auf dem platten Lande ge- vorkommende Krankheiten sprach. Er ging furz auf die Bleiweiß- mann'schen Werkstatt erzielten Erfolgen zufrieden sein. Bei Herrn loft. Die Sozialdemokratie mit ihrem sogenannten Gemeineigen frankheit ein, die außer bei den Malern namentlich bei den in Thielemann sei eine höhere und geregelte Bohnzahlung zu ver hum an Grund und Boden würde, falls der undenkbare Fall der Bleiweißfabrikation beschäftigten Arbeitern auftritt. Ihr zeichnen, während bei Herrn Peters die Arbeitszeit ohne Lohneintreten sollte, daß durch blutige Umwälzungen die Prinzipien ähnlich ist die Erkrankung der in der Spiegelindustrie beschäftigten abzug verringert worden wäre. Derselben eine furze Zeit zur Herrschaft gelangen follten, fofort Arbeiter durch Quecksilber- Bergiftung. In beiden Fällen werden Karney, Teltowerstraße, hat dagegen folgendermaßen gean der fog. Gemeinbewirthschaftung des Grund und Bodens die betroffenen Arbeiter nach mehrmonatlichem Krankenlager antwortet: elendiglich zu Grunde gehen. Die Gemeinwirthschaft der Flur Krüppel. Der Bundesrath hat Bestimmungen erlassen, deren beißt unter allen Umständen die denkbar irrationellste Bewirth Beobachtung und strenge Durchführung hier sehr viel nüßen „ Herrn Klempnergesellen Köhler, hier. fchaftung des Bodens u. f. w. Auf das mir unterm 9. zugegangene Schreiben erwidere, daß tönnte; aber sie stehen auf dem Papier, befolgt werden sie nicht ich den Wünschen meiner Gesellen bis jetzt stets entgegen ge= Wir wünschen nach unserm Programm bekanntlich die mög- und das Elend in den genannten Fabriken ist nach wie vor das- kommen und ich der Ueberzeugung bin, daß die Gesellen, welche lichst rasche und vollkommenste Berschlagung der Großgüter in felbe. Aber eine viel schlimmere Krankheit als die vorgenannten leistungsfähig sind, bei mir mehr verdienen, wie Ihr Bureau tele, fleine Besizungen, d. h. die Befiedelung des ist die Phosphor- Nekrose, der die in der Zündhölzchen- Fabritation anstrebt. Auch glaube ich, daß meine Arbeiter mindestens einen platten Landes mit einer zahlreichen, auf beschäftigten Arbeiter verfallen. Der Mensch verfault gleichen Verdienst aufweisen fönnen, wie die des Herrn Hofigenem, freien Grund und Boden sizenden dann bei lebendigem Leibe, und Bauernbevölkerung, und glauben dadurch am einzwar von der Rinn- Klempnermeisters Thielemann, welchen Sie in Ihrem Schreiben lade an. Der Bundesrath bestimmte daher, daß kein fachsten und in der allein der menschlichen Natur und werden dürfe. beschäftigt der den Menschen bildenden und fördernden Naturgefeße ent- Nun denke man sich den Ebelmuth der Gabrikanten, welche alles 17. Siehung der 4. Klaffe 185. Königl. Preuß. Lotterie. prechenden Weise dem Hinströmen der besiglosen Arbeiter in die Mögliche anstrengten, um das Verbot rückgängig zu machen. Sie Broßstädte und Zentren der Industrie begegnen zu können. fagten, fie fönnten ohne Kinderarbeit nicht bestehen. Also im Daß Herr Dau nicht durch die Bevölkerung der Städte, Intereffe des Profits sollen die Kinder Opfer jener furchtbaren fondern allein durch die Bauern gefiegt hat, wird Ihnen bekannt Krankheit werden. Ebenso mörderisch wie diese Krankheit sind fein. Wenn wir von" Bauern" sprechen, so verstehen wir hier diejenigen, welche bei der Fabrikation des Schaumgoldes, der unter alle Bewohner den platten Landes und der kleinen Acker- Bronze, die von den Malern gebraucht wird, der echten sowohl tädte, welche die Landwirthschaft entweder selbständig oder im wie der unechten, ferner in der Schieferindustrie und der AchatLohnverhältnisse betreiben. Wir vertreten nicht einen Geburtsschleiferei entstehen. Wie ist nun ein solcher Zustand aus der stand, sondern einen Berufsstand, nicht etwa nur die mit mehr Welt zu schaffen? Die bundesräthlichen Bestimmungen haben und minder freiem Grund und Boden angesessenen Bauern im nichts geholfen, theilweise ist es noch schlimmer geworden, indem schaft, soweit derfelbe thatsächlich al3 engeren Sinne, sondern den großen Berufsstand der Landwirth man infolge derselben Hausindustrie einführte. Das einzige Gewerbe Mittel ist die Uebernahme solcher Industrien auf den Staat. torperlich selbstarbeitend betrieben wird. Wir Der schweizerische Bundesrath, der mit seinen Verhütungs- Beohlhabenderen, gebildeteren Bauern find mit den Landarbeitern ſtimmungen ebenso wenig Erfolg erzielt hat, wie der deutsche, gleicher Herkunft und haben unsere Brüder, Schwestern, Schwäger hat am 20. November er. eine Botschaft erlassen, in welcher und entfernten Verwandten meistens unter denselben. er ausführt: Da alle Maßregeln nichts gefruchtet haben, Wir fühlen uns daher auch eins mit denselben und wissen, so bleibt uns kein anderes Mittel übrig, als die Uebernahme der daß deren Wohlergehen auch unseren Interessen dient."- Streichholz Fabrikation auf den Staat( die anderen oben Für uns geht aus dieser Buschrift hervor, daß der Freifinn erwähnten Industrien giebt es wohl bei uns, aber nicht in der in jenem Wahlkreise noch gröberen Humbug getrieben hat, als Schweiz). Das ist aber der erste Schritt zum Sozialismus, denn man vermuthen fonnte. Wer dem Bauer weismachen kann, daß nicht, um Ueberschüsse zu erzielen, sonden um die Arbeiter in sein wirthschaftliches Seil in der Berschlagung der großen Güter diesem Falle zum großen Theil Mädchen!- vor schrecklichem vor schrecklichem in eine Menge fleiner Güter bestehe, der muß wenigstens Siechthum zu bewahren, erfolgt die Verstaatlichung der Bündtheoretisch mit dem Güterschlächter auf einer Stufe stehen. Daß hölzchen- Industrie. Wenn nun in der Schweiz diese Uebernahme Der mittlere und kleine Bauer den Großgrundbesiger als seinen durchführbar ist, so sollte sie es auch in Deutschland sein; hier wirthschaftlichen und politischen Gegner betrachtet, ist vernünftig; müßte dann aber auch die Bleiweiß- und Spiegelfabritation, demselben aber den größeren Besiz neidet, weil er ihn dann die nicht weniger gesundheitsgefährliche Feilenhauerei und nicht hat und nur selber haben will, muß Jeden kalt lassen. Achatschleiferei verstaatlicht werden und, wenn das ge= Ebenso wenig wie es uns einfallen könnte, den Proletar der schehen ist, die Zementfabrikation und der ficher Städte zum Hausbesizer zu machen oder solchen Wünschen Vor- fährliche Betrieb Mit dem Vortrage der Bergwerke. schub zu leisten, ebenso wenig fann es uns in den Sinn kommen, eines Gedichts, das mit dem Refrain schloß: Wir en Privateigenthums- Bestrebungen der Bauern auf Grund und wollen einzig die Moral, daß Menschen nicht mehr hungern Boden irgendwie förderlich zu sein. Die Erde gehört nicht den müssen", endigte Redner den Vortrag, für den ihm die VerBauern, sondern allen Menschen; privates Eigenthum an Grund sammlung durch lebhaftes Bravo dankte. Von einer Diskussion| und Boden ist Niemandem zuzubilligen. Das Privateigenthum wurde Abstand genommen und sofort zum dritten Punkt der an Grund und Boden nützt auch dem Bauern in der Zeit der Tagesordnung übergegangen, der Frankfurter Kongreß und Geldwirthschaft nichts mehr, wenn er klein- oder mittlerer Be- Wahl der Delegirten". Herr Reyer au besprach die drei Profiber ist. Er bleibt Stlave des Kapitals, dessen rücksichtslosester grammpunkte. Es wird sich handeln um den Ausbau der 45. Bers 5b d. beim 5. citer, der Rotts hein effen Der fo Der Enter заб 4096 mes ethas M eber worte genb iffel, bitte ift. fche errn ger Ber eits aur hen, mmt Daft 387b teu errn 17, Ders beu bös tr. ' daß er = ge= politischer Ausdruck die freisinnige Partei ist. Das müßten Organisation, um die Streitfrage und die Frage der internatioeigentlich auch die„ gebildeten" Bauern des Herrn Salchow wissen nalen Bereinigung. Letztere sei vielleicht noch verfrüht, aber die fie wissen es aber, wie obige Zuschrift zeigt, noch nicht und Streiffrage müsse um so fräftiger in die Hand genommen werden. müssen wir Herrn Salchow leider sagen, daß er und seine Man habe durch regelmäßige Wochenbeiträge eine ArbeitslosenGesinnungsgenossen einfach Opfer sind der politischen Bauern Unterstüßung zu schaffen und zunächst die Verhältnisse in der fänger- Gesellschaft, so sich deutscher Freifinn nennt. Provinz zu bessern, dann würde nach der Großstadt, wenn diese in einen Streit eintrete, nicht so viel Zuzug kommen. Herr Breslan. Wie in Nr. 281" des Vorwärts" gemeldet, wurde SobIwegler wies darauf hin, wie traurig es in der Provinz noch hier am 29. November in der„ Concordia", das größte Lokal, bestellt ist. Während in Berlin die Maler schon die Einführung des das der Breslauer Sozialdemokratie zur Verfügung steht, eine start achtstündigen Arbeitstages in Erwägung ziehen, wird in der Proving besuchte Versammlung abgehalten. In den Bericht über diese noch vielfach von 6 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends oder von Bersammlung hat sich insofern ein Fehler eingeschlichen, als an 5 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends gearbeitet. Ueber 50 pCt. die Stelle des gefaßten Hauptbeschluffes irrthümlich die der Maler arbeiten Sonntags und 41 pet. arbeiten noch leberMotive zu diesem Beschlusse gesetzt worden sind. Die Kehrseite ist die Arbeitslosigkeit: 80 pct. find im Winter mann, stunden. Der eigentliche Beschluß hat folgenden Wortlaut:„ Die heutige sozialdemokratische Versammlung erklärt sich mit den ohne Arbeit, und zwar bis zu 209 Tagen( in Berlin) und dabei Ausführungen der Delegirten, der Genossen Winkler und Gieß- hat ziemlich die Hälfte der Kollegen 6 Wochen bis zu 6 Jahren bis auf ihr Vorgehen in Bezug auf den die Fachschule besucht. Im Sommer sind 45 pCt. der Kollegen Antrag Kunert einverstanden, erkennt das Vorgehen auch mehr oder weniger arbeitslos. Hieraus ergiebt sich ohne und taktischen Beschlüssen des Parteitages einverstanden." des Parteivorstandes an und erklärt sich mit den prinzipiellen Weiteres, daß zu allererst und mit größter Energie nach AbErst kürzung der Arbeitszeit zu streben ist und die großen Städte hieran reiht sich die Kunert'sche Begründung, welche in Nr. 281 dazu beitragen müssen, daß in den kleinen Städten die ArbeitsVorwärts" zum Abdrucke tam. Zum Schluffe heißt es zeit verringert wird. Nachdem dann noch längere Zeit über die bes dann im Vorwärts":" Das Resultat der Abstimmung wurde Frage, ob man sich der Hamburger Bau- Union anschließen 123 358[ 3000] 533 637[ 3000] 891 1145 316 418 98 728 31[ 300] 935 57 2126 209 73 89 490 550 83 3213 434 518 73 87 665 93[ 300] 743 95 971 4148[ 300] 504 981 5090 470 90 506 675 0194 391 413 657 7618 8064 153 518 789 800 920 9066 518 71 75 762 994[ 1500] 10420 631 880 11020 36 59 260[ 1500] 839 64 12365 888 930 13139 43 55 256 80 762 800 79 14028 88 233 48 82 424 25 99 15155 206 [ 3000] 59 82 306 52 526 603 16891 934 17098 129 236 592 1800 101 531 736 974 19204 358 93[ 300] 537 73 602 6 899 20358[ 300] 439 653 726 28 882 21374 585 756 22488 23503 [ 30001 725 853 908 24119 28 216 439 558 725 25215 454 774 865 26024 312 27119 24 225 92 316 35 45 595 28147 298 438 63 588 [ 300] 797 29176 367 590 628 872 30205 317[ 500] 911 40 31019 927 43 93 32011 23 448 89 628 33608 708 34055 320 64 851 64 35260 838 936 30046 791 37026 175( 15001 335 449 535 912 38222 714 87 937 91 39184 204 53 99 497 859 982 40203 416 50 526[ 3000] 739 75 41083 104 455 63 543 64 42243 397 576 99 856 48159 273[ 1500] 999 44356[ 3000] 419 67 507 761 873 963 45026 131 489 543 753 934 46071 130 47 75 214 510 79 47105 9 474 78 574 750 72 97[ 1500] 829[ 30 000] 53 954 48053 61 260 63 379 84 401 40 516 49027 170 273 80 386 715 75[ 000] 50019 54( 300] 124 407 73 51012 223 601 53 790 858 52348 581 859 53219 54068 192 838 40 63 55195[ 300] 955 56043 59 439 522 883 948 57079 271 613 53 932 58327 507 29 750 59254 341 975 93 G0133 53 249 326 753 930 61194 376 841 88 62191 234 301 [ 3000] 450 13000] 63152 316[ 500] 45 528 48 711 906 65 66 64116 65016 488 615 66097( 500) 512 43 797 841 902 67394 596 963 68133 264 502 34 38 673 867 998 69032 341[ 500] 501 14 621 49[ 3000] 70212 45 301 467 503 926 71052 207 384 514 37[ 500] 766 72092 358 585 839 979 73010 311 693 700 66 868 79 74012 113 258 444 76 92 729 36 807 53 83 75034[ 3000] 181 89 915 46 76616 749 72 77114 321 421 47 569 78325 79212 305 539 844 081[ 500] 136 43 877[ 3000] 93 99 81112[ 3000] 67 235 69 451 547 633 958 82029[ 500] 70 115 521 646 744[ 500] 83161 862 943 99 84000 77 356 83 417 735 92 85098 186 312 14 698 870 940 73 76 86119 311 446 546 625 723 87194 748 818 8024 66 121 36 61 421 673[ 300] 84 913149 467 591[ 500] 937 79 90327 530 609 761 823 941 91110 316 831 92230 766 899 98132 [ 3000] 333 61 430 873 935 94217[ 1500] 399 539 942 95225[ 300] 314 20 93 470 545 60 785 989 96051 343 83 454 584 86 878 97034 83 129 46 233 371 84 575 674 886 917 98137 344 66 413 702 861 905 99567 814 84 100098 235 517 606 101001 214 84 611 102357[ 300] 468 524 37 80 916 75 103002 213 934 104070 108 73 370 80 801 54 105007 [ 300] 41 255[ 500] 89[ 1500] 509 93[ 1500] 696 819 40 106383 905 107096 303 539 688 726 810 108359 764 109135 702 94 110140 312 738 111359 82 417 575 651 63 931 112012 37 137 57 306 81 113163 418 519 114042 172 473 115003 293 344 47 83 402 590 887 958 116053 117211 47 54 336 98 933 118054 81 133 274 374 410 813 119001 78 149 219 450 732 876 958[ 500] 120049 75 163 29 451 50 554 88 638 67 779 857 121001 131 52 217 316 555 122031 134 61 90 251 386 677 715 66 73 809 123146 548 97 847 124121 98 376 151 946 58 125188 240 407 26 646 58 978 126103 17 127338 1500] 402 644 92 722 47 49 128517 696 882 996 129187 473 500 24 629 942 130122 39 69 96 402 31 32 573 704 93 131110 232 430[ 3000] 611 858 965 65 13: 2076 621 918 134162 79 300 41 531 608 856 75 135142 429 31 78 627 767 136110 58 61 362 682 794 137016 331 629[ 500] 764 846 83[ 3000] 138147 90 659 139083 101 202[ 500] 140544 654 797 141070 197 385 412 576 606 36 717 829 901 142078 302 400 593 609 823 29.983 143159 270 463 597 647 756 869 994 13 01 144829 982 145030 69 136 79 86 215 311 516 63 624[ 300] 754 871 961 146740 68 91 147010 36 216 331 685 148010 301 [ 1500] 600 50 767 149203 433 881 95 150025 54 126 315[ 500] 44 46 440 597 881 95[ 3000] 151063 830 77 152142 293 774 153106 58 385 429 865 68 154349 551 82[ 500] 756 71 155354 504 900 12 84 156249 82 372 819 48 99 995 157584 [ 3000] 670 158081 217 863 916[ 3000] 159359 62 494 941 45[ 1500] 93 160135 405 686[ 1500] 990 161108 25 413 657 162165 255 605 803 10 163170 222 484 871 164120 345 918 165034 590 857 1500] 58 166159 406 909 53 107484 523 40[ 300] 804 168016 20 209 315 487 668 941 60 169665 94 731 170110 201 413 742 171489 533 769 808 935 172179 243 76 339 622 878 173021[ 300] 91 355 789 174192 432 624 27 917 175303 620[ 600000] 774 176214[ 500] 574 656 984[ 500] 177011 153 296 488 545 706 823 358 963 178013 353 430 579 179591 664 892 180125 29 479 657 715 894 181028 43 352 75 562 624 865 182728 183649 82 720 33 887 918 184100 870 935 185072 179 213 332 500 775 855 1500] 186069 233 79 592 747[ 300] 86 876 95 187301 839 186284 1500] 389 580 725 983 189043 377 506 685 987 889 erwähnten. Selbstverständlich bezahle ich nur nach den Leistungen eines Jeden, denn es würde sicherlich den geübten Arbeiter, welcher 30-36 M. die Woche verdient, unzufrieden machen, wenn der Faule und Ungeübte mit ihm auf gleiche Stufe gestellt würde. Bis heute sind von meinen Leuten keine weiteren Wünsche geäußert. Achtungsvoll Karney." Sämmtliche Redner sprachen sich dahin aus, daß der Brief Briefhaffen der Redaktion. A. K., Chausseestr. Wenn Mehrere sich verabredet haben ein Loos für eine Ziehung zu spielen, so ist der Gewinn für Alle gemeinschaftlich, selbst wenn Giner eine selaffe nicht mit be zahlt hat. Es tommt aber natürlich auf den Inhalt der ge troffenen Verabredung an. E. V. 100. Das läßt sich mit Bestimmtheit nicht vorher. fagen; stellen Sie den Antrag auf Gewährung eines Auslandspasses und geben Sie an, weshalb Sie voraussichtlich nicht zu dienen brauchen. H. W. 36. Wenn Ihr Verein sich von allen politischen M. 5. Ein Regelklub bedarf überhaupt nicht der polizei- 3wecken fernhält, so bedarf er nicht der polizeilichen Anmeldung. Anderenfalls würde aber der Verein aufgelöst werden, da die C. A. Jtbg. gesprochen werden. Eine Beschwerde an den Landrath wird aber linge find. trotzdem feinen Zweck haben. des Klempnermeiſters Karney unzutreffend sei. Die von dem lichen Anmeldung. GB ist sehr woht möglich, daß Sie frei- Herren Mitglieder wohl noch sämmtlich Schüler oder Lehrfelben gezahlten Akkordpreise wären um 10-20 Pf. pro Quadratresp. laufenden Meter niedriger als in anderen Geschäften resp. in der Thielemann'schen Werkstatt; auch die Güte der Arbeit leide unter den niedrigen Affordlöhnen und dem Submissionswesen. Es wurde dann folgende Resolution einstimmig angenommen: Die bei Feuerstein am 29. November tagende öffentliche Versammlung der Klempner nimmt Notiz von der Antwort des Klempnermeisters Herrn Karnen und verurtheilt nach Mittheilung verschiedener Kollegen der Werkstatt des Herrn Karney die dortige Lohnzahlung und die Affordpreise." Diese Resolution wird Herrn Rarney zugesandt. Empfehlenswerthe M. S. 2. 30. Ihre Darstellung läßt nicht erkennen, ob Langeftr. 108. Ihr Arbeitgeber muß Ihnen ein Drittel überhaupt ein Betriebsunfall vorliegt, ob Sie unter das Unfall zur Krantentasse beisteuern und hat sich sogar strafbar gemacht, Versicherungsgesetz fallen zc. Bu mündlicher Auskunft sind wir indem er mit Ihnen die rechtlich nicht giltige Vereinbarung bereit. traf, daß er keine Beiträge leistet. Die Klage gegen ihn ist beim C. A., Thurmstraße. Verklagen Sie den Schlaffollegen Amtsgericht, nicht bei der Gewerbebeputation anzustrengen. beim Amtsgericht, resp. beantragen Sie dort den Erlaß eines Wakmannstraße. Die angemeldeten Patente werden nach Bahlungsbefehles und, wenn ihm letzterer zugestellt ist, nach wie vor befannt gemacht. 14 Tagen eines Vollstreckungsbefehles. Die Eltern haften nicht Tempelhof, Friedrich Wilhelmstraße. Das Mädchen für die Schuld. Da lettere aber in brei Jahren verjährt, so it tönnte allerdings ihren Vormund auf Schadenersatz verklagen, es rathfam, daß Sie sich für spätere Beit, wo derselbe vielleicht wenn sie durch die grundlose Vorenthaltung der Einwilligung etwas geerbt oder erworben hat, sichern. feine Stelle erhalten konnte. Festgeschenke gut und elegant gebunden vorräthig in der Expedition des „ Vorwärts", Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstrasse 3. Unterhaltende Werke: Bellamy, Gin Rückblick Börne, Sef. Schriften, 4 B.. 6, Byron's poet. Werfe, 3 B. Dulk, Alb., Gedichte Freiligrath, Gesammelte Dichtungen, 6 Bde. Gedichte Goethe's sämmtl. Werke, 45 B. in 10 Bdn. , 80 . 6, 1,50 Blos, W., Die französ. Revos. Intion. Bock, Bau, Leben und Pflege des menschlichen Körpers.-, 90 Bommeli, R., Die Geschichte der Erde, Illustr.. Brunnemann, K., Stizzen und 5,50 5,90 13, . • Studien zur französischen 4,40 Revolutionsgeschichte -, 80 Corvin, Pfaffenspiegel. - ausgew. Werte, 4 B.. 18, 6, Engels, Fr., Herrn Eugen DühHasenclever, Wilh., Jllustr. deutscher Jugendschatz.. rings Umwälzung d. Wissen schaft, 2. Aufl. 3, 3.Hauff, fämmtl. Werfe 3,50 Heine's Werke, Volls- Ausg., 12 B. in 4 B. 6, Buch der Lieder 1,50 Henckell, Karl, Truznachtigall. Gedichte 2, Schriften u. Reden, 2 B.. 5, Kautsky, K., Mary's ökonom. Lehren 2, Herwegh, Gg., Gedichte eines Lebendigen 4,60 9 Houtz, Wilh., Freie Gedanken. --Thomas Moore u. seine Utopie Köhler, O., Weltschöpfung u. 2,50 Weltuntergang. Entwicke -Der Ring der Ewigkeit. In 1 B.. . • . 1,20 0 • -- Der Ursprung der Familie, d. Privateigenthums . u. d. Staats, 4. Aufl.. 1,50 Jacoby, Joh., Gesammelte lung von Himmel u. Erde auf Grund der Naturwissenschaften. 8,50 5,- Lange, F. A., Die Arbeiterfrage 5, 5,-Langkavel, Dr. B., Der Mensch 1,50 Ibsen's Ges. Werke, 3 B. 4,50 Kennan, Sibirien, 2 Th. Kinkel, G., Gedichte Lessing's 28erte, 3 B.... Lichtstrahlen der Poesie. Gedichts. von M. Stegel Liebknecht, Gin Blick in die nene Welt 9 • 2, u. seine Raffen. Reich illuftr. 5,50 3,50 Liebknecht, Wilh., Robert Blum u. seine Zeit -- Fremdwörterbuch Lissagary, Geschichte der Rommune von 1871. Schiller's Werte, 4 B8. Gedichte Shakespeare's Berte, 3.. 6, Werke belehrenden Inhalts: Arbeiterfrage, Die länd liche. Nach dem Russischen des Rablutow. 2. Aufl.. 2, Aveling, E., Die Darwin'sche Theorie, 2. Aufl. 2, Bebel, A., Charles Fourier. 2,50 Die Frau u. der Sozialismus, 11. Aufl.. 2,50 Becker, B., Geschichte d. revolutionären Pariser Kommune 1789-94. 3, Reuter's Werke, Volts- Ausg., 7 B. 3, 26, 3, • 6, 1, Marx, K., Das Kapital. Kritit der politischen Dekonomie. B. I, 4. Aufl., Halbfrz.. 11,50 B. II, Halbfra. 10,50 Mignet, Geschichte der franz. Revolution v. 1789-1804 2, Morgan, Lewis H., Die Urgesellschaft, Halbfrz.. Palleske, Die Kunst des Vor trags 7,25 4, Petzler, J. A., Die soziale Baufunst, 2 B. 4, Schippel, M., Das moderne Elend und die moderne Uebervölkerung 2, Stern, J., Die Philosophie Spinoza's.. 1,50 2, Zimmermann's, Dr. W. Großer Bibliothet, Sozialdemokra tische, Bd. 1-3 à 4,50 Deutscher Bauernkrieg. Her ausgegeben von W. Blos, reich illustr. B B 9 6,70 • --Politischer Reden, 1 B. 2,50 Bei Bestellungen von auswärts ersuchen wir um vorherige Einsendung des Betrages. C. Lübcke, Goldschmied, Goldwaaren Oranienstr. 154, am Morigplatz. Größtes Lager in Juwelen-, Gold, Silber-, u. Alfenidewaaren zu Fabrikpreisen. 1610 L Dreireihige Korallen- Ketten von 6 M. an, dito Ohrringe von 2 M. an, dito Broches von 2 M. an, Armbänder von 3 M. an, hrketten von 3 M. an, Ringe von 3 M. an, Ringe mit echten Brillanten von 18 M. an bis zu den feinsten Genres unter fdhriftlicher Garantie. Trauringe von 6 M. an in allen Weiten vorräthig. Silbervergoldete Trauringe 1,50 und 2,50 M. Billigste Bezugsquelle. Kleiderstoffe Gardinen, Teppiche, Läuferstoffe, Flanelle, Damen- und Damen- und Herren- Westen, seidene und halbseidene Cachenez, Arbeitshemden. H. Marcus, 5. Reinickendorfer Straße Nr. 5. Feste Preise. Billigste Bezugsquelle für Fabian& Simon, Wrangeltr.57, Gold- u. Gilber zwischen Oppelner- und Falckensteinstraße. della Größtes Sortimentsgeschäft im SO. delt Waaren bei Otto Brunckow, Goldarbeiter. Der Weihnachts- Ausverkauf hat bereits Müllerstr. 178.( Weddingplatz). begonnen und offerire zu ausserordentlich billigen Preisen. Große Posten Kleiderstoffe, Leinen, Wäsche, Tritotagen, Woll- und Posamentier- Waaren, Herren-, Damen- und Kinder- Konfektion, Pelzwaaren, Bettfedern, Spielwaaren u. f. w. Devise: Großer mrak, kleiner Nuken. Langjähriges bewährtes Geschäftsprinzip: Streng reelle, gute Waaren zu den billigsten Preisen. Auf jedem Gegenstand steht der Verkaufspreis deutlich mit Bahlen, es tann Niemand übervortheilt werden. Fefte aber billige Preise. Strumpfwaaren mit Kontrollstempel sind bei uns zu haben. I Die Amerikanischen Reparaturen reell u. billig. Roh- Tabake. Grösste Auswahl, billigste Preise po fämmtl. im Handel befindlichen Tabaken 1531a Heinr. Frank, [ 1588 Brunnenstr. 141-142. bilo Verkaufs- Hallen la Spandauer- Brücke la Skalitzerstr. 39 und Wienerstr. 69 bringen hiermit zur Kenntniß des geehrten Publikums, daß sämmtliche Winter- Garderobe für Herren und Knaben wegen Aufgabe der Läger ausverkauft werden. Preise enorm billig. 1620L Besonders geeignet zu Weihnachts- Geschenken! Alles für nur 3 Mark 1 Fenster Till- Gardinen und 1 Paar Gardinenhalter 3 Mk. 1 Tischdecke m. Schnur u. Quasten, 3 Sophadecken, 1 Sophatissen 3k. 1 Baar Damen- Eskimo- Holen, languettirtu. 1Damenunterrod 8 kt. 2 Paar gewebte Herren- Unterhosen u. 2 Gesundheitshemden Bk. 1 Oberhemd m. lein. Gins., 2 lein. Bragen, 1 Baar Manschetten 3 h. 1 Waffel- Bettdecke, 1 lein. Tischtuch u. 2 Bhd. Taschent. 3 h. 1 Dad. leinene Wischt. m. Borde u. Dio. reinl. Handtücher. 3k. Camilla, Damen- Stleiderstoff 5 Mk. 1 Nobe{ 67/3 Plaidoff in geschmackvoller Ausführung Nelson, zu Gesellschaftszwecken. Fortsehung des Verkaufs burch Wasser etwas unfauber gewordenen Waaren. 3.M. 6 žak. Unsaubere Hemdentuche, 20 Meter 5,50 und 6,50 M. die getheilt wurden, zu Hauswäsche, 1/4 Did. Herren od. Damen- Nachthemd. aus Hemdentuch, jetzt 3 u. 4. Reinl. Bettlaken ohne Naht, 2 Mtr. 1,50 Mit., in Hausmacher 1,80 M. 1/4 Dhd. prima Hausmacher- Tischtücher, vorzüglich in der Wäsche, jeht nur 3 mk. Ein Posten prima 1/2 Mtr. breite Damaft- Handtücher, 1/2 Dyd. jeht 3 h. Engl. Tüll- Gardinen, etwas un sauber, in vorzüglichen Qualitäten. Refte von 10-20 metr. à 85, 45, 55 Pfg. Werth das Doppelte. Teppiche, die nur feucht geworden, wenig unansehnlich. Perser, Brüssel, Manchester, 180x200 2. 4,50. 170 × 240 m. 10,50 200X270 m. 18,50, 270x340 M. 21,00 Ccfe Albert Margoninski, Spandauerstr. 32, Probstite. Sendungen nach auswärts effettuiren prompt geg. Nachnahme. Theilzahlung geftattet. 1561 G. Superczynski, künstliche Zähne, Juvalidenstr. 105, II. Zahn- Atelier Alfred Jordan, Müllerkraße 175. Teppiche mit Kleinen Webefehlern darunter wirklich schöne Exemplare, Sophagrösse nur 5, 6, 8, 10-12 M. Salongrösse nur 15, 20, 30-50 M. Saalgrösse nur 30, 40, 60-100 M. Potièren, Läufer, Tischdecken, Schlaf- und Reisedecken billig. Versandt Breng reell gegen Nachn. v. 20. an franke. Waaren- Katalog reich mit Iliustrationen u. Proben 1646 L gratis u. franko. Teppich- WebereiS.Unger, Berlin S., Oranienftr. 48. Bureau für Patent 7 Angelegenheiten G.BRANDT BERLIN SW. Kochat No4 Technischer Leiten J.BRANDT, Civil- Ingenie Seit 1873 is Palentfache thig Meine Freunde und Parteigenoffen bitte ich, für mich bestimmte Buch binder- Arbeiten nach wie vor bei folgenden Genossen mit Angabe ber Adressen abzugeben: Fafforke, Junter Straße 1; Goebel, Ratzbachstr. 1; G Schulz, Cigarrengefch., Rottbuser Blah; Schweitzer, Cigarrengesch., Dresdeners straße 53/34( City- Bassage); G. Tempel Breslauerstr. 27; Gnadt, Brunnenftr. 88; Zubeil, Naunynſtr. 86. 1265L Constantin Janiszewski, Buchbinderei, Bottbaser Damm 99, Sof part Ranarienhähne, feinste Sänger, e pfiehlt allen Genossen zu bill. Preifen 8. Schulz, Wilhelmshöhe Nr. 11, an der Belle- Allianceftr.[ 296b Enorm billig! Baar Geld lacht! H Gilt Berliner, denn nur Ueberzeugung macht wahr, daß fein Geschäft der Welt mit dem Riefenunternehmen des Kleider Pafcha eine Ronfurreng bestehen kann. 1651 L Großer Maffen- Ausverkauf! Alles viel billiger wie überall! 10 000 Winter- Paletots ( auch f. starke Bauchfiguren)( fonft 25 M.), jetzt 8 und 10. 10000 Winter- Paletote viel billiger wie bei der Ronkurrens, fonit 80 M., fett nur 12 M. 210000 Winter- Valetots sonst 40 M., fett nur 15 M. 10000 Winter- Valetots u. Pellerinen- Mäntel, das Nobelste ( fonft 60 u. 70 m.), jetzt nur 16, 18, 20, 24, 27, 30. 15 000 elegante Jacket- u. Rod Anzüge( darunter die feinsten Rammgarn- Gesellschafts- u. Traus Anzüge) jetzt nur 8, 10, 12, 15, 18 bis 88 9.6000 Schlaf röcke, 8000 Hosen, einzelne Röcke und Jackets halb umsonst. 8000 Rnaben und Burschen Baletots u. Anzüge, jest spottbillig. Kleider- Pascha genannt: Der billige Mann. 32. Rosenthalerstr. 32. Edhe Sophienstr., Edkladen. Man achte auf 32 und Eckladen. Abends tagesh. elektrisch Licht. Edkladen! BINE Die R mit Deri à 5 Gard Te Fa Ber Wac Bill La Adalb St zu rep uns un 1 M. Repare neuer zu erft E. Ro Andre 8. N ar Sh Pre befu A. Es im S 850 ho 650 Regen und Herren hochel in La zu err Beih ftaunt Ne ( NB. Don 5 bas E Fa Br The haben nn für mit be Der ge itifchen eldung. da die Lehr zen, ob Unfall and wir Tollegen Seines , nach nicht fo ift ielleicht W, lazz). e. se von Cabaten 42. lare, 12 M. 50 M. O M. ken, illig. gen ako. g oben 646 L er, 8. en AS enoffen Buchvor bei be ber Junters 1; G. Blay; bener Tempel, ftr. 38; 1265L وقعات part er, em Breifen c. 11, [ 296b nur daß dem des reng 51L auf! all! tots fonft tots renz, M. tots # 1. tots Delfte 16, 1. Hod ften raus 15, laf töde hen idig. en. Den. cht. Die Restbestände d.zurückgesetzten Teppiche mit kleinen Webefehlern verkaufe jetzt auch an Private!! à 5, 8, 12, 15, 25, 40-100 Mt. Gardinen, Tischdeck., Portièren etc. Teppid Emil Lefèvre Berlin S., Oranienstr.158. Waaren- Katalog! Reich illustrirt, 200 Seiten start, franko. Fabrik Billig, reell u. gut. Wo dieOranienstraßeführt Ist Nr. 1 12 Jahre etablirt A. Grüger, wohl renommirt, Weil er durch Uhren exelirt. Das Gute wird importirt Noch Besseres selbst fabrizirt Alles fein reparirt[ 1836 Geölt und renovirt. Wenn DeinerUhr was passirt Die alte Zwiebel Dich genirt So sieh', was Grüger Neues führt, Rauf', und Du bist enchantirt. Laterna magica und 1617L NebelbilderApparate eigener Fabrik, billigste Quelle, auch einzelne Bilder billig. W. Handke, Adalbert- Str. 72, Hof part. lints. Teppiche! Gardinen! Steppdecken! fauft man am billigsten in der Fabrik von Sackescher J. Brünn, arkt 4 ( Stadtbahnhof Börse). Jede Uhr 1058L zu repariren und zu reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgehens nur 1 M. 50 Pf.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. Lager aller Arten heuer und gebrauchter Uhren. Verkauf zu erstaunlich billigen Preisen. E. Rothert& Stolz, Uhrmacher. Andreasstr. 62, Chauffeeßtr. 78, 3. Geschäft: Chaufferstr. 34. 42L Hellstes Licht geben Domde's Gas selbsterzeug. Lampen f. Schloffereien, Schmieden, Puzer, Schlächtereien, Gas- u. Wasserrohrleger, Bäckereien etc. Sturmbrenner f. Arbeiten im Freien. Gasäther billigft. E. Domcke, Berlin N., Lothringerßr. 44. Robtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrüde 6, am hiesigen Blaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabake sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Es ist mir gelungen, im Sommer auf mehreren Auktionen 850 hochelegante Herren- Winterpaletots, 650 hochfeine Damen- Winter- und Negenmäntel, 480 hochelegante Knabenund Mädchenpaletots, 400 hochfeine Herren- und Knabenanzüge, und 1200 hochelegante Herren- und Damenstiefel in Lack, Roß- und feinstem Kalbleder zu erwerben, und verkaufe ich, um bis Weihnachten damit zu räumen, zu er ftaunlich billigen Preisen. Lucke, 1536L Neander Strasse Nr. 9 ( Ecke der Schmidtstraße). NB. Damen- Wintermäntel das Stück von 5 M. an, Herren- Winterpaletots das Stück von 8 M. an. Spiegel and Möbel, Polsterwaaren eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. THEODOR FRICKE Strickgarn- und Strumpfwaaren- Fabrik, Berlin. 2. Geschäft: Jaunowigbrüde 1. 1. Geschäft: Oranienstraße 174. Musikinstrumente. Größtes Lager in allen Streich, Schlag- und Blasinstrumenten. Harmonikas, sowie alle Musikwerke zum Drehen und selbstspielend vom kleinsten 1570L Spesiallager in Bithern und Zithernoten. Theilzahlung gestattet. Kein Laden. Aug. Kessler, 51, Lausitzerstr. 51, zwischen Wienerstraße und Laufikerplak. Reinh. Wankel, Uhrmacher u. Goldarbeiter, Brunnenstr. 121b, Ecke Anklamerstr., Haltestelle der Pferdebahn. Durch vortheilhafte Baar- Einkäufe großer Bosten Uhren-, Gold- u. Silberwaaren Uhren, Gold. u. Silberwaaren bin ich in der Lage, billiger verkaufen&.tönnen als jede Konkurrenz, und empfehle mein reichafsortirtes Lager in gold. u. filbernen Herren- und Damen- Uhren, Regulateuren, Corallen- Granatschmuck, Ringen, Broches, Armbänder, Betten in Gold, Silber, Doublé, Talmi und Nickel. in bekannter guter Qualität. 1. Alfenidewaaren aus den besten Fabriken. Spezialität: Trauringe. Werkstatt f. Nenarbeit. n. Repar. a. Uhren u.Goldwaaren i.Hause. Möbel, Tricot- Damen- Taillen Winterstoff mit eingewirktem Futter von 2,50-7,50 Mart. Normal- Hemden Merino 4 Gr. 1 23 1,50 1,60 1,75 1,90 Halbwollene, 3,50 4,00 4,50 5,00 Steinwollene. 4,50 5,00 5,50 6,00 Normal- Hosen Merino Gr. 3 7 4 5 6 1,40 1,50 1,60 1,75 1,90 Halbwollene 2,50 3,00 3,50 4,00 4,50 Reinwollene 4,00 4,50 5,00 5,50 6,00 Unterjacken für Herren und Damen Merino Gr. 4 5 6 7-8 D 0,85 1,10 1,40 1,70 1,90 Vigogne 1,55 1,85 2,15 2,45 2,75 Angora 2,75 3,00 3,25 3,50 3,75 Reinwollene 2,75 8,25 3,75 4,25 4,75 Respirations Angora.. 2,75 8,00 3,25 850 3,75 Winter- Unterhosen 6 7 mit einfachem Bund 5 Gr. 4 Ungebleicht. 1,10 1,35 1,60 1,90 Merino 1,25 1,50 1,75 2,00 Starte Merino 2,25 2,50 2,75 3,00 Herren- Westen Muster, links und rechts gestrickt, mit und ohne 2,75, 3,00, 4,00, 4,50, 5,00, 6,00, 7,00, 8,00. Damen- und Kinder- Westen von 1,50-6,00 m. Neuheiten in hocheleganten Capotten in allen Farben 2,25, 3,00, 4,00, 4,50, 6,00, 7,50. Wolleue Plaids und Taillen- Tücher in großer Auswahl von 2,00, 2,50, 3,00-6,50. Bei Abnahme von 3 Stüd einer Sorte 10 Prozent Rabatt. Si habe keine Filialen und stehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. J. Baer, Großer Umfah. Berlin N., Gesundbrunnen, Badstraße 18, Ecke der Stettinerstraße, empfiehlt in überraschender Auswahl Kleiner Nuzen. Eleg. Kammgarn- Anzüge 25, 27, 30-40 m. Eleg. Winter- Paletots 20, 24, 27, 30-45 3. Eleg. Jaquet- Auzüge 18, 31, 24, 27-383 m. Eleg. Stoffhosen 67, 8, 10, 12-16 3. Arbeitssachen änker dauerhaft gearbeitet, Reizende Knaben- Anzüge und Paletots zu allen Preisen und für jedes Alter. Großes Stoff- Lager zur Wintersaison, Vorzügl. Arbeit. in jeder Preislage! vom einfachten bis zu den feinsten Fabrikaten, zu Bestellungen nach Maaß zu äußerst soliden Preisen und schöner Ausführung. Eleganter Siz. Cigarren Cigarett.. Tabaklager.Fafforke bringe Freunden und Genossen bestens in Grinnerung. Spiegel und Polster- Waaren. auch befinden sich bei mir die Jahlstellen der Arbeiter- Bildungsschule, Franz Tutzauer, paiderkr. 25. 1653L Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Nußbaum; Freien Volksbühne, 2. sozialdemokratischen Wahlvereins und des Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt Vereins der Ok- und Westpreußen. Berlin S.0., Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Laffalle, und Taschenuhren, Brillen und Vince- ner. Manschettenknöpfen, Stöcken und Brochen. Büßten. En gros. En détail Goldwaaren und Mufitwerken billigst. B. Günzel, Brunnen 157 am Refenthaler. Thor. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Wedding, Müllerstr. 180. L. Abraham, Sager in Wand- Mare u. A.) in Bigarrensviken, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Reparaturen an Uhren, 880 L Winter- Paletot, schwerer Double mit warmem Futter, überall 20 M. für 12 M. Winter Paletot, Prima Double, mit Plaidfutter, überall 30 M. für 20 M. Winter- Valetot, Prima Estimo mit Lamafutter, überall 40 M. für 27 M. Winter- Valetot, Montagnac, Ratené, Floconnè, Frisé mit Steppfutter, 55, 45, 40, 36 M. Winter- Ulster, aus dickwolligen Cheviots und Loden bis 45. Hohenzollern- Mäntel, grauer Double mit Wollfutter 60-50bis 45. Loden- Joppen, dickwolliger Loden, gefüttert, 5-12 bis 9. RuabenPaletots, Estimo und Double, 15-12-8-6 bis 5. Werktags- Beinkleid, Rammgavn- Imitation, überall 4,50 M. für 2 M. 75 Pf. Winter- Beinkleider, Butskin, Velour und Cheviot 8,50-7,50-6 bis 4. 25#f.. Kammgarn- Beinkleider, enorme Muster- Auswahl, 15,50-12-9,50 bis 6. 50 Pf. Engl. Leder- Hosen, Nur beste Fabritate, 8,50-6-4,50, bis 2 t. 35 M. Kein Feilschen fein Handeln, sondern streng feste, sehr billige Preife. Geschäfts- Häuser Der Verkauf geschieht unter strengster Beobachtung reeller Grundsäge. Baer Sohn BERLIN. 24a. Chausseestraße 24a. 1. Hauptgeschäft. 8. Brückenstraße 8. 2. Hauptgeschäft. 16. Gr. Frankfurterstraße 16. 3. Zweiggeschäft. Eröffnung 1489L Der Winter- Saison. Maass- Bestellungen werden unter Leitung erster Meister, der Mode entsprechend, mit Gewähr tadellosen Sitzens in eigenen Werkstätten zu sehr wohlfeilen Preisen Winter- Valetot, schwerer Do ble mit warmem Futter 12 M. angefertigt. Winter- Paletot, Prima Double m. wollig. Plaidfutter 20. Winter- Paletot, Prima Estimo m. schw. Lamafutter 27 M. Herren- u. KnabenHutfabrik Wilhelm Böhm. 1. Geschäft: Blücherstr. 11, vis- à- vis der Kreuzkirche. 2. Geschäft: Dresdenerstr.123, zwischen Oranienplatz und Kottbuser Thor. Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. Großes Lager in Schirmen und Filzschuhen. 1387L Artistisch- Photographisches Atelier bon CARL GRAEFE, 1. Geschäft: Prinzenstrasse II, 2. Geschäft: Gesundbrunnen, Badstrasse 20, 1, 1611L hält sich den Freunden und Parteigenossen zur Aufnahme von Potraits und Gruppenbildern bestens empfohlen. Aufnahme bei jeder Witterung. DEF Weihnachts- Auftrüge bitte zu beschleunigen. Feste Preise. Uhren- und Goldwaaren Max Busse 157. Invalidenstr. 157, zwischen Markthalle und Ackerstr. Gegründet 1877. Für filberne und goldene Uhren, Regulateure u. Wecher direktester Bezug. Schweizer Fabrikpreise., Gold-, Silber-, Granatund Corallenwaaren in massenhafter Auswahl zu den denkbar billigsten Preisen. Die neuesten, geschmackvollsten Muster stets auf Lager. Massiv filberne und Alfenide- Geräthe zu HochzeitsGeschenken. 15089 Spezialität: Goldene Ringe. In den Werkstätten werden die besten Arbeitskräfte Berlins beschäftigt, daher gewissenhafteste Ausführung von Reparaturen an Uhren und Goldsachen bei billigster Berechnung. Total- Auflösung des seit 18 Jahren bestehenden H. Rosendorff'schen Waarenhauses, Brunnenstraße 141-142. Um das Riesenlager schleunigst zu räumen, werden sämmtliche in den Schaufenstern wie Verkaufshallen ausgelegten Waaren jetzt noch 333 pet. billiger wie bisher, mit grossem Verlust ausverkauft. Haus- Kleiderstoffe 16 Pf., Hemdentuch 15 Pf., Bettdecken 1 Mk., Satin- Steppdecken 4,75 Mk., Umschlagetücher 2 Mk., Damenhemden 70 Pf., Stickereihemden 1,25 Mk., fertige Laken aus einer Breite 1,20 Mk., GobelineTischdecken mit Schnur und Quasten 1,75 Mk., grosse Posten englische Tullgardinen mit Band eingefaßt, Elle 15 u. 25 Pf., grosse Sophateppiche in den neuesten Dessins, Stück 3, 6, 8-10 Mk., Herrensocken 12 Pf., Damenstrümpfe 18 Pf., Flanellhosen mit Handlanguette 95 Pf., prima Strumpfwolle, große Lage, 27 Pf., schwarze Cachemires, Elle 40 Pf., schwere Merveilleux und Seidenstoffe, Meter 2 Mk., 1609L 8 Knäuel bester Neusalzer Zwirn 10 Pf. Firma Firm a H. Rosendorff jray zu beachten. zu beachten. 141-142 Brunnenstraße 141-142, zw. Rosenthaler u. Javalidenstraße. W Verkaufszeit an Wochentagen von 8 bis 8 Uhr Abends. Bekleidung Catainge und Preislisten werden auf Wunsch gesandt. Jeder Preis ist mit Zahlen an den Waaren aus gezeichnet. Eigene Werkstäffen Central- Möbel- Halle. Möbel ut. Ausstattungen Ecke Alexandrinenstr. 1660 L Unsere festen Preise sind für den Käufer Kontrolle über den Werth der Waren. ohne Anzahlung. auch Beamten auf Theilzahlung[ 1647L Kommandantenstr. 51, Alexandrinenftr. Hut- Fabrik OSCAR LISKOW 47a. Oranienstr. 47a. Ecke Luckauerstraße. Ecke Hüte mit Arbeiter- Kontrollmarken. GESCHAFTSHAUS S.HEINE BREF UIC Firma pes.en seit 1673. Grosse Weihnachts- Messe! Auslage von Neuheiten in Kleiderstoffen für die Frühjahrs- Saison 1892. Ausverkauf von Lagerbeständen für die Hälfte des bisherigen Verkaufspreises. Werktags- Anzug, dunkel karrirt und start, überall 16 M. für 10 M. Winter- Anzüge, Cheviot, Butskin und Velour, 36-30-25-20 bis 15. Kammgarn- Anzüge, überraschend großartige Aus wahl, 48-42-36-80 bis 28. 50 f. Rock- Anzüge, echte gediegene Rammgarne, 50-42-36 bis 30. Gehrock- Anzüge, zweireihig, schwarzes Rammgarn, Langes Façon, 40. und 48. Gesellschafts- Westen, Seide u. Piqué, wunderv. Muster, 7,50-5-4 bis 2. t. 50 Pf. Frack- Anzüge nach Maaß. Nur beste, schwarze Tuches 55. bis 70 M. Knaben- Anzüge, Trikot und Butskin, 9-7-5-4 bis 3 M. 25 f. Wollene Strickwesten, vorzüglichste Ausführung, 6,25-4,25-3 bis 2. 50 f. Normal- Winter- Hemden, Wolle, Halbwolle, Baumwolle, 92 3,75-2,60-1,80 bis 1. 35 Pf. Winter- Trikot Holen. Wolle, Halbwolle, Baumwolle. 3-2-1,40 bis 90 Pfennig. Arbeits- Jackets, Arbeits- Weften, Arbeits- Hosen, Arbeits- Hemden, Arbeits- Blousen für alle Gewerkschaften. Ersch Abon Biert lich 1, fret in 6. Pfe dem A PostQuar Deuti 2 Ma 3 Ma in de fi Ret DE 93 oder in wir d wollen Baren we von 1: tönnen Systen liche C Nation jedes Des M nein! verbot herrich galom Bolt i - fte langen Augen Nieder 6 mehr w Uhren nur bester Qualität Garantie bis za 5 Jahren billiger wie in jedem Laden Gold- und Silberwaaren billiger wie in jedem Laden in der 1877 begründeten Uhren- Fabrik eorg Wagner, Berlin S. nur Oranien- Str.63,1Tr. Nahe Moritz- Platz. Preisgekrönt auf vielen Ausstellungen. Nickel- Cylinder- Remontoir 9 10,75 12 und 15 Mk. Silberne Cylinder- Remontoir 17 20 23 und 25 Mk. Silberne Anker- Remontoir 25 28 33 und 40 Mk. Goldene Anker- Remontoir in starken 14 karätigen Gehäusen 45 54 60 72 bis 300 Mk. Goldene Damen- Remontoir in starken 14 karätigen Gehäusen 28 36 42 45 bis 160 Mk. chlimm fich di wie fö Tung Später Schrec theil lich Krieg aber g die " Menje die fic Jutläre Bolte Wohlt Regier tufen; Minis 20 bis 250 Mk. noth" Bige p 9 Silberne Damen- Remontoir 20 21 24 bis 25 Mk. Regulateure in allen Ausstattungen 10 bis 70 Mk. Vorzüglische Standwecker, Ankergang, 5 bis 6 M. Massiv goldene Ketten 14 karätig nach Gewicht Massiv silberne Ketten Gold- Doublé- Ketten. 5 bis 18 Mk 6 bis 18 Mk. Massiv goldene Trauringe in garantirt reinem Dukaten- Gold ohne jeglichen Zusatz in 14 karätigem Golde von in 8 karätigem Golde von 1 Dukaten II Mk. 1½ Dukaten 16 Mk. 2 Dukaten 21 Mk. fallene 6 Mk. an treng 4 Mk, an tützun jeitig Unhei Sämmtliche Neuheiten in Juwel en, Gold-, Silber-, Corallen-, GranatBERLIN N.CHAUSSEESTR.14. und Beerdigungs- Comtoir vou Sarg- Magazin J. Lisczinski, Gerichtsstr. 31 am Nettelbeckplatz. Den Genossen bestens empfohlen.[ 1273L Reste und einzelne Roben spottbillig. Musikinstrumenten- Fabrik von A. Grunow, Berlin NO. Hauptgeschäft Gr. Frankfurterstr. 53. Filiale Landsbergerstr. 111a. Specialität: Harmonika, Streich-, Schlagund Holz- Blas- Instrumente, Mechanische Dreh- und selbstspielende Musikwerke. Saiten u. Bestandtheile jeder Art. Reparaturen vorgen. Instrumente werden gut ausgef. Preiscourant gratis und franco. Uhrmacher, Brunnenstr. 21-22@ reifenhagen) Grosses Lager aller Arten Uhren, Goldwaaren und Ketten Emil Tiersch 3 soliden Preisen. Reparaturen unter Garantie! BE 1608 L und Double- Schmucksachen billiger wie in jedem Laden. Bedeutende Reparatur- Werkstätte. Illustrirte Preislisten gratis und franco. SingerMaschinen, neu 50 M., Ring Schiffchen 80 M., f. Schneider 95 M. hochelegant, unter 5 jährig. Garantie. Gebrauchte Singer gutnähend, 15 M. Wringmaschinen 18 M. Reparaturen prompt und billig bei Genosse W. Griese, Mechanifer, Boffenerstraße 38. Theilzahlung gestattet. Nach Außerhalb franko Bahnhof Berlin.[ 1236L Kinderwagen, größt. Lager Berlins, zu Fabrikpr. Theil zahl. gest. Puppens wagen 1000 St. 3 Weihnachtsgeschent. passo. bill. auf Lager Andreasstrasse 53, Bad br E und E Spötti ein F blicfein tleiner jeiner eine C the ip Ichlan " Es ist wenn ichwei C paar 1540L mit e au seh Garantie rein amerikanische Rippentabat 2 Pfo. 60 PigST Ella, fich je parterre u. 1. Etage. zu den denkbar Achtung! Kein Laden. billigsten Preisen. Nur eigene Fabritation, 25 Bigarren Musikwerke. 1 Mart. Reparaturen streng Tabake. Uhren und Goldwaaren vormals Wilh. Wegner, A. Th. Zech. reell unter Garantie. 1274L Invalidenstraße106. 93L Verantwortlicher Redakteur: August Enders in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. H. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part.