10 on d: ter big rch en Sur er 3: hm aut der Ine Taß hen rde eine mus ein. parf ge ante ner er Res sen. vor, von irde in sial ung. und zum ver ichts Tekt cliche rung E3 an, ange fann ande Endes ochen nicht igteit eines ß fie lung mens 3 зи lofen der führt caus g. offen ürens 1, B and ster 66. hlag, erden [ 171b I. brit V. I 199b e mit jerftr. ). Bl. bei r. 18 mbus jurg 15. verl 70. Golds langi 421M Nr. 289. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Naum 40 Pig., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Somund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Eern( pred- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Gesehentwurf betreffend die eingetragenen Berufsvereine. I. Donnerstag, den 10. Dezember 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. sind die Bedingungen der Rechtsfähigkeit dieser Vereine ge- und Ungerechtigkeit des bestehenden Zustandes am eigenen Leibe setzlich geordnet und ihrer Vereinigung zu Verbänden und sehr empfindlich spüren, übel empfunden, sondern Kartellverträgen, soweit sie sich auf die Zwecke dieser Ver- alle Kreise, die sich noch einigen Sinn für Recht und einigungen beziehen, steht nichts entgegen. Gerechtigkeit in der heutigen allgemeinen moralischen KorDiejenigen Wirthschafts- oder Erwerbsgesellschaften, ruption der besigenden Klassen bewahrt haben, fühlen das welche Versicherungswesen betreiben, d. h. die Unhaltbare dieses Zustandes, durch den durchaus nicht nur gegen Prämienzahlung bei Eintreten vorherbestimmter wir Sozialdemokraten und weiterhin die gesammten ArDem Reichstage liegt ein Gesezentwurf unter obigem Ereignisse eine Geld, Renten- oder sonstige Leistung recht beiter, sondern auch ganz entschieden bürgerliche Interessen Titel vor, der von Dr. Hirsch und seinen Freunden ein- lich übernehmen, bedürfen zu ihrem Geschäftsbetriebe der schwer geschädigt werden. gebracht ist. landespolizeilichen Genehmigung, die dem Dieses nicht einzusehen, ist das traurige Vorrecht des Der Zweck dieses Gesetzentwurfes ist der, den Berufs- Grundgedanken nach zum Schuße des Publikums, das in der Profitwuth für Alles andere blind gewordenen bereinen, unter welchem Namen ungefähr das zu ver- nicht immer in der Lage ist, die Kreditwürdigkeit dieser Broßenthumes, das leider im Reichstage so stark verftehen wäre, was wir Fachvereine oder Gewerkvereine zu Gesellschaften zu prüfen, dienen soll. Die Ertheilung dieser treten ist. nennen gewohnt sind, eine rechtliche Unterlage zu geben, Genehmigung läßt der Willkür der Verwaltungsbehörden Auch die Kommission für das bürger auf welcher fie fich freier bewegen können, als auf dem weiten Spielraum. Sie kann zum Niederhalten mißliebiger liche Gesetzbuch" konnte gegen die bestehenden Uebel Boden der in Deutschland geltenden Vereinsgesetze. Be- Bestrebungen mißbraucht werden und wird in dieser Art stände nicht blind sein. onders soll die Rechtsfähigkeit" und die Fähigkeit, mißbraucht. Nachdem in dem Entwurfe für das bürgers lich zu größeren Verbänden oder Kartellen zu Neben diesen Erwerbs- und Wirthschaftsvereinen stehen liche Gesetzbuch in den§§ 43 bis 57 die Rechtsdentralisiren, besser als bisher geregelt werden. die Vereinigungen, welche wir geseglich geregelte verhältnisse derjenigen Vereine bestimmt waren, die die Die darauf bezüglichen Bestimmungen des Gesez sozialpolitische Vereinigungen nennen fönnen. Rechtsfähigkeit erlangt haben, kam es darauf entwurfes sind in den§§ 5 und 33 enthalten. Deren Es sind hierzu, zu zählen die Versicherungskassen an, die Förmlichkeiten zu bestimmen, unter welchen diese erfterer fagt: der amtlichen Arbeiterversicherung und die freien Hilfs Rechtsfähigkeit zu erlangen ist. Die Kom Der eingetragene Berufsverein kann unter seinem Namen tassen. Alle diese Vereinigungen stützen sich auf besonRechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen, Eigenthum dere Geseze, die ihre Berechtigungen regeln. Die Kritik und andere dingliche Rechte an Grundstücken erwerben, vor dieser Gesetze steht hier nicht in Frage. Gericht flagen und verklagt werden. " Für alle Verbindlichkeiten des Vereines haftet den Vereinsgläubigern nur das Vermögen des Vereins. Der ordentliche Gerichtsstand des Vereins ist bei dem geordnet. tichte, in dessen Bezirk er seinen Sig bat." Es ist hiermit dasjenige ausgesprochen, was man unter dem Begriffe der Verleihung der Rechte einer techtlichen Rörperschaft( Rorporationsrechte) heut Dersteht. Der andere Paragraph sagt: Weiter finden wir die Berufsvereine der Kleinmeister, die Innungen, in gewisser Beziehung durch Gesetz M " mission beschäftigte sich mit dieser Frage in drei Sigungen, am 30. Noventber, 1. und 2. Dezember. Man war von der Unzulänglichkeit des heutigen Zustandes überzeugt und der einheit lichen Anficht, daß zwar für die Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften andere Bestimmungen, als. wie sie in den. Siefe guggen betreffenden Gesetzen vorhanden sind, Die Rechtsfähigkeit der Innungen setzt der nicht erforderlich sind, daß aber für Bereine mit Be § 99 der neuen Reid) 3. Gewerbeordnung ganz so strebungen, die man als ideale Tendenzen" bezeichnete, fest, wie der vorliegende Gesetzentwurf es verlangt, die eine reichs gesetzliche Ordnung erforderlich sei. Vereinigung zu Verbänden u. s. w. ist in dem§ 102 Vereine mit idealen Tendenzen nannte geordnet. man alle Vereine, welche gemeinnügige, wohlthäIn Betreff aller anderer Berufsvereine herrscht tige, gesellige, tünstlerische, wissenschaft„ Eine Vereinigung mehrerer Berufsvereine zu einem Ber- Die vollkommene Polizeiwilltür. Sie alle find den vereins- liche oder sonstige nicht auf einen wirthGeschäftsbetrieb gerichtete band behufs gemeinsamer Verfolgung ihrer Zwede, sowie Er- gesetzlichen Bestimmungen der Einzelstaaten unterworfen. fchaftliche u richtung eines Kartellvertrages, fann unter Zustimmung der Diese Bestimmungen werden gegen sie aber in der aller- 8 we de verfolgen. Besonders wurde anerkannt, daß dazu auch die Die Rechte der Generalversammlung der einzelnen Bereine und auf Grund verschiedensten Art angewendet. eines schriftlichen Statuts erfolgen. Körperschaft, die Rechtsfähigkeit wird Ar- Fach- und Gewerkvereine gehören.„ Die Kom" Das Statut darf keine Bestimmung enthalten, welche mit beitervereinigungen unter allen Umständen versagt, mission für die zweite Lesung des Entwurfes dem Zwecke des Verbandes nicht in Verbindung steht oder den Vereinen von Unternehmern wie z. B. dem Vereines bürgerlichen Gesetzbuches, wie der volle den Vorschriften dieses Gesetzes zuwiderläuft." bande der Töpfermeister und Ofenfabrikanten in Sachsen, Name dieser Reichstagskommission heißt, um deren Arbeiten Die Gewährung dieser Rechte an die Berufsvereine soll mit großer Zuvorkommenheit gewährt. ja der Reichstag schon zweimal nicht geschlossen, sondern don Bedingungen abhängig gemacht werden, die den übrigen Juhalt des Gefeßentwurfes ausmachen. Bevor wir diese Bedingungen uns näher, ansehen, möchte es nöthig sein, uns die heutige Sachlage, in der sich solche Berufsvereine" befinden, kurz zu vergegen wärtigen. Nach dem Stande der heutigen Gesetzgebung unter scheiben wir zuerst Vereine zu wirthschaftlichen oder Erwerbs3-3wecken. Das Recht, sich zu Verbänden und Kartell- mur vertagt wurde, hat angenommen, daß die Rechtsverträgen zu vereinigen, wird allen Arbeiter- fähigkeit solcher Vereine mit idealen Tendenzen vereinen, die sich irgendwie nach der schärfsten und künft von der Eintragung in ein von dem Amts. lichsten Auslegung des Begriffes mit Politik beschäftigen, gerichte zu führendes Register abhängig zu verwehrt, den Unternehmervereinigungen, den Krieger- Ber- machen sei. einen und anderen solchen Vereinen aber gestattet. Ja, es wird für solche Vereine der Zusammenschluß sogar befördert, obgleich sich die Vereine mit Politik beschäftigen oder eben weil sie sich mit einer den herrschenden Klassen genehmen Politik beschäftigen. Den einzelnen Staaten, den Landesbehörden soll ein Recht, Vorbehalte über die Verfassung solcher Vereine zu machen, d. h. Einfluß auf die Statuten durch landespolizeiliche Vorschriften auszuüben, nicht ertheilt werden. Für diese Vereinigungen sind gesetzliche Vorkehrungen getroffen in den Gesetzen über die Attiengesellschaften, Die gänzliche Rechtlosigkeit aller dieser Vereine ist nicht Handelsgesellschaften, eingetragenen Genossenschaften. Es nur von uns, den Sozialdemokraten, die wir freilich die Härte genau gegebenen Vorschriften des Reichsgesetzes genügt. Feuilleton. Radbrud verboten.) Fé. Von Edna Fern. 2 Und wenn doch auch die Frauen Wie sagt Johannes Scherr in Bezug auf Goethe's Mutter? and im Die Erlangung der Rechtsfähigkeit soll allein in das Belieben des Vereines gestellt werden, wenn er sonst den Die und klatschen ist häßlich, aber„ Na, denn helpt dat geführt hatte, weil er gehetzt und getrieben wurde dabei, nich! Wat sall Einer dorbi dauhu?" wie Jochen Nüßler und bewundert und kritisirt, von seiner Frau und deren sagt. Freunden und Bekannten, welche die Zeit nicht abwarten Der Sommer geht zu Ende. Wir sind im August, fonnten, Alles vollendet zu sehen, war ein großer Ferthum. und von den Alpen her, über den Bodensee, weht schon ein Nun hat er die Lust verloren, die ewigen Vorwürfe haben kühler Wind bis hinüber zum Vornstedt'schen But am ihm den Muth genommen; auch die Pflicht, seinen LebensWaldsee. Am weitgeöffneten Fenster des großen Wohn- unterhalt zu verdienen, treibt ihn nicht zur Arbeit, denn er immers sitzt Ella Norberg, eifrig beschäftigt, allerlei ist reich. Proben und Muster vont kostbaren " Der Reichthum ist mein Fluch," hat er einstmals in Kleiderstoffen in die richtige Beleuchtung zu bringen. Zuweilen einer vertraulichen Stunde beim Wein, der ihm die Zunge " Frauen, welche die köstliche Gabe besitzen, frohes Be- hält sie inne und sieht mit einem zerstreut- unruhigen gelöst, einem guten Freund gestanden, denn weißt Du, ich hagen um sich zu verbreiten und das bischen Leben schön Blick ihrem Manne nach, welcher unaufhörlich bin ein Talent, kein Genie," mein Freund. Im Reichthum Der Mensch ist und lieb zu gestalten, mögen dieselbe sorgsamst pflegen; im Zimmer auf- und abschreitet, was Ella's Nerven sehr geht der Erfindungsgeist zu Grabe, denn das ist mehr als ein Talent, es ist geradezu eine anzugreifen scheint. Sie haben sich beide sehr verändert in eine Zitrone: Armuth, indem fie drückt, Eugend." und den zehn Jahren ihrer Ehe, und Beide nicht zu ihrem Vor- gleicht einer Handpresse quetscht die Zitrone Ach ja, wenn die Frauen ein wenig heitere Anmuth" theil. Ella Norberg ist sehr mager geworden; die feurigen aus, ihr scharfer Saft kann jede Sauce pikant machen. anmuthige Heiterkeit" sich bewahrten, die aber ge- Augen" haben einen stechenden Ausdruck angenommen; ein Sieh, läßt nun der Druck nach, so taugt die auswöhnlich nach dem ersten Kinde verschwindet, wenn sie sich unzufriedener Zug um den Mund, die scharfen Conturen gequetschte Zitrone nichts mehr. So geht mir's. Aber das Spiegel betrachten wollten, sobald sie schmollen oder des Gesichtes lassen sie älter erscheinen, als sie ist. Aber Genie, o mein Freund, das Genie ist wie der Weinstock, übellainig sind, dann fönnte man am Ende mehr trotzdem kann sie noch hübsch sein, wenn sie in Toilette ist, welcher die Trauben getragen hat, aus denen dieses rothe Ausnahmen unter den unglücklichen Ghen verzeichnen; denn und guter Laune, doch hält sie Beides für nicht der Mühe Blut hier in meinem Glase geflossen ist. Im ersten Frühes giebt ja auch Ausnahmen, doch sie sind selten, und werth in ihres Mannes Gegenwart, bewahre! Es ist ja ling feines Lebens werden ihm die Aeste gestutzt, da weint Ausnahmen verstärken die Regel". nur mein Mann- da kann man sich gehen lassen." er Thränen doch noch recht wässrige. Aber dann glüht Hätte Ella Norberg, geb. Bornstedt, etwas mehr auf Die arme Ella! Wohl hat sie Recht, unzufrieden mit ihm die Sonne der Phantasie, und er trägt Trauben. Und Behaglichkeit ihres Mannes gesehen, wäre sie auf ihrem Schicksal zu sein, daß es ihr das gar nicht gehalten diese müssen gepreßt, gefeltert, gestampft, eingeferkert wer ihre eigenen Launen zu beachten, hätte sie eine Interessen und Neigungen eingegangen, statt nur hat, was es ihr versprochen, und Günther weiß es und be- den, bis sie endlich in Verzweiflung gähren, um zum Wein gefagt bauert sie. Seine schwärmerische Liebe, in die er sich, nun zu werden, zum Wein, der des Menschen Herz erfreut, jenes seffen, so würde ich jetzt nicht in der unangenehmen Lage hineingeredet hat, ist bald verflogen; ein berühmter Künstler über die Mittel zur Freude zu grübeln. etwas weniger Egoismus und etwas mehr Liebe be- einmal der Würfel gefallen, mit aller Macht hineingeträumt, Herz, welches nur in seiner Freude schwelgt, ohne weiter fein, ihren Fall als Muster einer verunglückten Ehe anzu ach, über die schönen Jugendträume ,! Und dann, mein Freund, giebt es noch ein anderes ist nicht aus führen. Ich thue es wirklich nicht gern; so etwas von ihm geworden. Eine große Arbeit, die er mit vielem Eifer Genie, doch das ist selten. Michel Angelo hat es besessen, guten Bekannten zu erzählen, genirt mich ungemein, I und Pflichtgefühl begonnen, aber niemals mit Liebe aus- und Shakespeare das ist wie der Sturm, der den Urwald bie " Da das bürgerliche Gesetzbuch sicher noch von] dem jehigen Reichstage, vielleicht schon im Jahre 1893 er: ledigt und, wie kaum zu bezweifeln ist, im Ganzen angenommen werden wird, so möchte die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine hier eine den Interessen der Arbeiter einigermaßen genügende Lösung finden. Das ist heut der thatsächliche Stand der Frage. sein, der einmal im Lande heruinhört und die Urtheile, welche| Eine Mittelvartei wünscht die„ Kreuz- Beitung", nicht über den wenig erergischen Reichstag, aus dem fein freies etwa eine Kartellpartei, sondern vielmehr eine parteipolitische Manneswort hinaus ins Volt gehe, gebührend beachtet. Wer Organisation des Mittelstandes. Es ist das alle etwas nur die parlamentarischen Verhandlungen verfolgt, der würde umtleisterte Verlangen nach einer ständischen Gliederung, niemals dahinterkommen, daß die innerpolitische Lage sich in Den legten Monaten vollständig verschoben hat. Die Vertreter bei welcher Adel und Großbesitz dann als erster Stand der Landwirthschaft und der Industrie würden sehr wenig er obenauf wäre. In der herrschenden sozialen Gährung baut sein von den radikalen Männern, welche das souveräne fieht das feudale Blatt die Reaktion einer sozialen Krant Der Gesezentwurf von Dr. Hirsch und Genossen ist Wolk in den Reichstag entfenden würde. heit behufs Ausscheidung schädlicher Elemente und behufs freilich zu einer Zeit verfaßt und in den Reichstag einDie Kölnische Zeitung" gesteht hiermit ein, welchen Neugewinnung von innerer Ruhe und Festigkeit. Dieſe gebracht, als man Don der Art, wie die Kom- Schwindel sie und die anderen Bismard- Organe betrieben, Reaktion fönne nur gelingen, wenn die Gesellschaft wieder miffion die Frage der Rechtsfähigkeit der Berufs- als sie die allgemeine Unzufriedenheit im Bolle der Sehn einen Mittelstand in ihrem Schooße zu krystallisiren vermöge. vereine im bürgerlichen Gesetzbuche behandeln würde, sucht nach dem Bismarck'schen Regiment zuschrieben. Die Von diesem sozialen Naturgefeß wird auch die Sozial noch nichts missen konnte. E3 läßt sich auch heute Neuwahlen würden den Rest der Nationalliberalen vollends demokratie beherrscht in ihrem dunkeln Drange nach einer noch nicht ganz mit Sicherheit sagen, wie die Rommission zermalmen und einen Sturm im Lande erregen, der die Beit, wo es nur noch einen Mittelstand giebt, b. h. ein un für das bürgerliche Gesetzbuch sich in der dritten Lesung zu Getreidezölle in einem Anlauf wegfegen würde. bedingt gleiches Niveau für alle Gesellschaftsglieder, für welches, da es durch Herabdrückung der oberen Behntausend den betreffenden Fragen stellen wird. Man kann also nicht und durch Aufsteigen der unteren Millionen erreicht wird, sagen, daß der Gefeßentwurf Dr. Hirsch und Genossen schon etwa der standard of life des jezigen Mittelstandes maß heute als ganz überflüssig zu bezeichnen ist. Aber eins fann gebend sein muß." man schon heute sagen: Wo er von der Rechtsfähigkeit der Berufsvereine handelt, da ist er unzulänglich und theilweise schädlich; wo er von der Berechtigung zur Vereinigung der Berufsvereine handelt, ist er von sehr geringem Nußen. Darüber wollen wir in einem folgenden Aufsage handeln. Sparsamkeitsrücksichten werden jezt von den Nationalliberalen gegen die Gewährung von Diäten an die Reichstags- Abbgeordneten ins Feld geführt. Wie jämmerlich von Leuten, welche mit leichtem Herzen die foloffalsten Summen für das Wiilitär bewilligen und außerden zu Zwecken des Militarismus dem Volfe eine Schuldenlaft von 1700 Millionen aufbürdeten. Eine neue Taktik haben die Sozialdemokraten angenommen, lesen wir in gegnerischen Zeitungen. Nun, daß Ser Gegner mitunter an uns bemerkt, wovon wir selbst keine Ahnung haben das ist ja ganz richtig, und der schottische Dichter Burns sprach einen sehr vernünftigen Gedanken aus, als er wünschte, sich selber so sehen zu können, Politische Ueberlicht. wie Andere ihn fahen. Und feindliche Augen sind be Berlin, den 9. Dezember. sonders scharf. Aber wie verhält es sich nun mit der neuen Gegen die Handelsverträge nehmen einzig und sozialdemokratischen Taktik, die unsere Gegner entdeckt haben? Die Sozialdemokratie spielt die Harmlose- sie will von allein die Kreuz- Beitung" und die Hamburger Nach evolution und Umsturz nichts wissen sie stellt sich todt, richten", das Sprachrohr Bismard's, abgesehen von einigen wie die pfiffigen Käfer- Bebel hat in Bevlin im Eiskeller speziell antisemitischen Blättern, Stellung. In der dem Reichstage mit den Handelsverträgen zugegangenen Dent- erklärt, er denke an teine Straßenschlacht, und Liebknecht Dentim sächsischen Landtag, er habe keinen Weineid auf die schrift wird zur Begründung oder vielmehr zur Ent: Verfassung geschworen." schuldigung der Herabsetzung der landwirthschaftlichen Zölle gefagt: Wir reiben uns die Augen. Die Sozialdemokratie fühlt diesen dunklen Drang fo wenig, daß ihr Ziel weder ber standard of life des jezigen Mittelstandes, noch der der oberen Behntausend ist. Der standard of life, den sie für Alle erstrebt, ist ein ftulture viel höherer; sie hat ebenso wenig ein Verlangen nach dem beschränkten Maßstab des jetzigen Mittelstandes, als sie das üppige Schlaraffenleben der oberen Zehntausend ersehnt. Das ist die neue Taktik" die Sozialdemokraten Die theilweise Ermäßigung der landwirthschaftlichen Bölle verschwören die Gewaltsamkeit und den Meineid erfolgte nur in der Erwägung, daß ohne Entgegenkommen bes Was Bebel vorigen Sonntag im Eiskeller zu Berlin treffend die Agrarzölle eine Einigung mit Defterreich- Ungarn und somit die gesammte handelspolitische Attion aussichtslos fagte, ist in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren gewesen wäre, andererseits die Sugeständnisse das Maß nicht von sozialdemokratischen Rednern und Zeitungsschreibern überschreiten, welches eingehalten werden mußte, um den für etliche Tausend Mal gesagt worden. Und was Liebdie Landwirthschaft erforderlichen Schutz zu sichern. Auch die fnecht vorige Woche im sächsischen Landtag sagte, hat deutschen Industriezölle feien mehrfach ermäßigt. Die Gegen- Alles schon vor 10 oder 11 Jahren im Züricher Sozialbewilligungen feitens der mitkontrahirenden Staaten bieten demokrat" gestanden, als, nach Liebknecht's erster Wahl in der deutschen Boltswirthschaft ein volles Aequivalent. Es stehe zu erwarten, daß die gemachten Konzessionen auch noch anderen den sächsischen Landtag, die Eidesfrage auftauchte. Staaten gegenüber geeignete Verwerthung finden zur Erlangung weiterer Bortheile bei diesen Staaten. Dieser Standpunkt wird von der übrigen Presse mit mehr oder weniger guter Miene anerkannt. Es ist allerdings ein sehr beschränkter Standpunkt, auf dem diese Handelsverträge stehen. Höhere wirthschaftliche Gesichtspunkte fehlen, als das ziffernmäßige Abwägen des gegen seitigen Exports und Imports und die hiernach erfolgende Bilanzirung der Zölle. Aus Heffen erhalten wir folgende Zuschrift: Vor den Sozialdemokraten scheint man in ber hessischen Armee eine merkwürdige Angst zu haben. 60 ist vor Kurzem wieder ein Rekrut aus Darmstadt, der der Be hörde als Sozialdemokrat befannt war, nicht in die groß herzoglich bessische 5. Division eingereiht werden, wie bie anderen Landestinder, sondern wurde in Goldap an der ruff schen Grenze in ein Regiment gesteckt. Neu ist dies Verfahren allerdings nicht, aber immer wieder einmal erwähnenswerth. Alljährlich vor dem Einstellen ber Rekruten in die einzelnen Regimenter wird den Polizeiverial tungen in denjenigen Stäbten, in welchen sich Garnisonen be finden, in Verzeichniß derjenigen Militärpflichtigen eingesendet, welche in das Heer eingestellt werden sollen. Die Polizei verwaltungen haben nun die Aufgabe, diejenigen Militärs pflichtigen näher zu bezeichnen, welche, nach ihrer Anficht oder nach den gemachten Erfahrungen, gemachten Erfahrungen, ausgesprochene Sozialdemokraten find oder sich sonst an sozialdemokras tischen Vorgängen betheiligt haben. Das Verzeichnis biefer als Sozialdemokraten gekennzeichneten Militärpflichtigen geht an die Militärverwaltung zurück und diese trifft nun die An ordnung, daß solche Rekruten bei der Einstellung in diejenigen Garnisonen verlegt werden, in welchen sie fremd und in welchen die Sozialdemokraten nur wenige Anhänger haben. Es gilt dies besonders von den Städten Mainz, Dar stadt und Offenbach, wo fein als Sozialdemokrat bezeichneter Militärpflichtiger als Refrnt eingestellt wird. Dies Verfahren wird schon seit Jahren geübt; neuerdings geht man also noch weiter und schickt bie bösen Sozialdemokraten an die Ostprenze. I am merschade, daß man sie nicht gleich nach Sibirien schiden kann, wird wohl mancher Stoßfeufzer lauten. Unsere Gegner haben cben wieder einmal geschlafen und geträumt. Und was ihnen zufällig aufstößt, wenn sie einmal in einer Schlafpause schläfrig und verdugt um sich als sehen, das erscheint ihnen dann immer als„ neu" und so kommen sie, wenn sie nicht funkelnagelneu schlafen, nie aus dem Erstaunen und aus den Entdeckungen Die schweizerische Wolksabstimmung lehnte zwar heraus. So entdeckten sie bekanntlich, daß wir aufs Land" den Ankauf der Bentralbahn ab, doch irrt man in der An gehen wollten, als wir schon genau zwanzig Jahr. dort nahme, daß die Abstimmung sich überhaupt gegen das Staats bahnsystem kehrte. Nicht blos der hohe Kaufpreis schreckte Die Annahme der Handelsverträge im Reichstage steht waren. Und so werden fie noch verschiedene andere Entdeckungen Biele ab, ihre Zustimmung zu geben, sondern mehr noch bereits außer Zweifel. Selbst der Hauptheher gegen die Die Befürchtung, es fönnte bei fünftigen Käufen der Zentral felben würde, wenn er, was wir bezweifelnan Muth machen. hätte, seinen Schmoll- und Schimpfwinkel in Friedrichsruh Schlaf pülverchen giebt's zur Genüge. Aber giebt's bahntauf ein Präjudiz geben, und die herrschenden Eisen bahn- und Bantkreise wären im Stande, die Eisenbahnen zu nerlaffen und im Reichstage zu erscheinen, in demselben denn nicht ein Weck pulver für unsere Feinde? isolirt und auf den kleinen Kreis der eingefleischtesten dem Bunde zu Bedingungen zu verkaufen, welche eine ers Die sächsischen Ordnungsphilister haben im Land- drückende Schuldenlast oder dauernde Zinspflicht der EidKreuzzeitungsmänner beschränkt bleiben. tag einen Antrag gestellt, dahingehend, daß die Regierung genossenschaft bedeuten müßten. Die Mängel des Privat Wie aussichtslos das Verlangen der Kreuz- Zeitung" angewiesen werden soll, im Bundesrath für Maßregeln bahusystems machen sich zu allgemein fühlbar, so daß eine nach Beibehalten der Getreidezölle in ihrer gegenwärtigen gegen die Börse zu wirken. Die entlarvten Großkorn- Boltsabstimmung über die Verstaatlichung sämmtlicher Höhe ist, erfieht man daraus, daß ihre einzige Hoffnung wucherer, denen wenigstens ein Theil der Beute entrissen Bahnen mittelst Expropriation, wie sie unsere schweizer nur noch darin besteht, daß es einem in Berlin zusammen werden soll, wollen den Volkszorn, den sie gegen sich er- Genossen verlangen, wohl ein günstiges Resultat geben getretenen Komitee von Männern, welche ihrer Mehrzahl weckt haben, auf die Börse ablenken. Nun der Kniff möchte. nach der antisemitischen Partei angehören, gelingen werde, ist so abgebraucht, daß auch der Blödeste ihn durchschaut. durch ihre Gesinnungsgenossen in Desterreich- Ungarn die Die Sozialdemokraten des Landtages werden den Herren erklärung, die als endgiltig anzusehen ist. Der Bundespräsident Welti beharrt bei seiner Rücktritts Handelsverträge zu Falle zu bringen. Agrariern die Börse überlassen, auf der ja viele von ihnen Die Wahl Lafargue's schreibt man uns au zu Hause sind, und mit einem Antrag auf vollständige Abschaffung der Kornzölle antworten. Die Paris unterm 7. b. M.- ist, wie wir ja dies keinen große Börsenschlacht in Dresden soll heute sein, und der Moment bezweifelten, heute von der Kammer, dem Antrage Blümchen" Mehnert, die komische Person des sächsischen der Wahlprüfungs- Kommission gemäß, für giltig erklärt Landtags, wird voraussichtlich übermorgen feine homerischen worden. Alles, was über die Persönlichkeit Lafargue's zu Heldenthaten in der Kreuz- Zeitung" mit gewohnter Be- sagen war," fügte der Referent, Abgeordneter Boiranb, scheidenheit selber erzählen. seinem Antrage bei, ist während der Wahl gesagt worden. Annehmen! Ein Leitartikel der Kölnischen Zeitung unter dieser Ueberschrift befürwortet" die Annahme der Handelsverträge. Sie spricht die Besorgniß vor einer Auflösung des Reichstags im Falle der Ablehnung aus: Welch ein Reichstag dann bei der bekannten aufgeregt oppofitionellen Stimmung weiter Boltstreise aus der Wahl urne emporfteigen würde, darüber tann Niemand im Untlaren erzittern macht, der den Dzean aufwühlt und dessen Schaum zu den Sternen schleudert. Es ist der Zephir, dessen Herzens! Hauch die Wellen am Ufer träufelt und Aphroditen erzeugt. " 1 " " in Tag Ach, und über die Ein bildungskraft des menschlichen Günther", sagt Ella jetzt, bitte, laß dieses ewige Auf und Ablaufen, es macht mich nervös." Einen Künstler, gleich ihm, nur gewaltiger, schöpfrischer, Günther bleibt stehen und giebt sich große Mühe, ein thatkräftiger, sieht Günther in seinem verfrüppelten Rinde Baar Fliegen, die sich am oberen Fenster versteckt haben, So spricht Günther im Kreise gleichgestimmter Ge- entstehen, und da muß es hinwellen vor seinen Augen, un hinaus in den Sonnenschein zu jagen. " Günther," fährt Ella fort, ich denke, es wird Beit, noffen beim feurigen Wein und übermüthigen Becherflang rettbar verloren! Ella weilt nicht gern in seiner Nähe, sie fte und daheim schließt er sich in sein Zimmer ein und„ fnetet schämt sich des armen, kleinen Krüppels, wie ein ewiger an unsere Uebersiedelung nach Stuttgart zu denken" Thon" still für sich. Geheimnißvoll, eifersüchtig bewacht er Vorwurf sehen die blauen Augen sie an; aber geholfen soll ist nämlich mit ihrer Mutter den Sommer über in allen fein Geschaffenes wie eine verbotene Liebe- aber immer ihm werden, muß ihm werden, um jeden Preis. Mit möglichen Badeorten gewesen, während Günther die ganze noch kann er das Rechte, Wahre, Einzige nicht finden, was Gewalt faft zerrt sie die berühmtesten Aerzte an das Kranten Beit am Waldsee verbracht hat. Natürlich," sagt Günther, Du bist ja schon zwei ganze allein ihn befriedigen wird. Dann ergreift ihn eine wilde lager ihres Kindes; sie glaubt es nicht, wenn sie ihr wiederVerzweiflung an der Welt, am Glück, an sich selber; dann holen, daß es Familienanlage sei und ein Glück nur, daß Tage hier und fängst an, Dich sträflich zu langweilen sucht er die Gesellschaft sogen. guter Freunde, Künstler, die Schwindsucht seinem armen, kleinen Leben bald ein Gottes freier Natur." " Ich begreife nicht, was Du hier den ganzen Schauspieler- lustiges Bolt- und tollt und lacht und Ende machen werde." Nein, nein, der Sturz damals iſt es spielt und trinkt mit ihnen, bis er Herr geworden ist über gewesen! Wie die Mutter von Toilettenfragen, Wohl- freibst," antwortet Ella gereizt, ohne Deine Rumpane und thätigkeitsvereinen 2c. zu sehr in Anspruch genommen, das sonstigen Berstreuungen." seinen gewaltigen Schmerz. Kind der Amme überließ. Nun, da siehst Du doch, daß ich ganz gut, ohne zu Darum sieht er auch aus wie Einer, welcher das Schicksal, das ihm nicht wohl will, zu Tode lacht: Ein Es war ja gut aufgehoben" da stürzte es vom Eneiven" und zu" bummeln" exifliven fann wenn man ironischer Bug um den Mund, den der blonde Bart nur Stuhle und das muß doch durch irgendwelche Mittel mich nur in Ruhe läßt," lachte Günther," Was ich treibe halb verdeckt, ein spöttisches Fältchen an jedem Auge, zu heilen sein. Günther ließ sie gewähren; als sie aber Ich gehe auf die Jagd, kümmere mich um die Ernte, oder und in dem Auge tief drinnen viel großes Weh und schließlich zu Wunderdoktoren ihre Zuflucht nahm und einen lege mich unter die Bäume ins weiche Moos und schlafe alten Schäfer, welcher wohl bei den zerbrochenen oder verEin seltsam sehnsüchtiger Ausdruck taucht in den tiefen, Behn ewig lange Jahre hatten sie nun nebeneinander renkten Beinen seiner Schafe dankbare Kuren gemacht hatte vielleicht nach ewigem Frieden, ewiger hingelebt; stürmisch- unzufrieden, dann falt- gleichgiltig. Die und nun an der Seite einer Fürstin sehr hochgeboren, grauen Augen auf, Sehnsucht nach etwas Unbekanntem, große Kluft ihre Charakterverschiedenheit, welche ehr fromm- das wundergläubige Schwabenland durch unbestimmtem die Liebe nicht zu überbrücken vermocht hatte, wurde immer 309, die Lahmen gehend zu machen, herbeirief, da schützte Ruhe? Günther seinen kleinen Knaben vor unberufener Weisheit " Ja," sagt Ella unruhig, geschäftig, schon wieder und pflegte ihn mit zärtlicher Hingabe, bis der Tod seine ganz bei der Sache, in acht Tagen ist ein Gartenfest beim Baron Ulmen." Ein Rind hatten sie, einen Knaben, an welchem sanften, schwarzen Fittiche über ihn ausbreitete. Günther mit leidenschaftlicher Zärtlichkeit hing Deinem alten Verehrer?" wirft Günther ein. Günther hat es nie vergessen, nie verwunden, und seine Ella lacht erröthend Günther, Dein einzig Kind war ein Krüppel! Dein Künstlerauge weilt tagtäglich auf den unschönen Gleichgiltigkeit gegen Ella wich jetzt einer geheimen, kaum ehrer ist niemals unwillkommen. verwachsenen Gliedmaßen deines deines Sohnes, auf dem verstandenen Abneigung; denn war sie nicht eigentlich " Ja, denke Dir, er ist verheirathet, hat eine ganz junge du in seinen Augen wenigstens die Ursache zum Tode seines Frau" schmerzlich verzogenen farblosen Gesichtchen, und Gänschen vom Lande, weißt Du ich soll fie möchtest weinen vor Zorn und Schmerz über das Lieblings, sei es durch ihre Unachtsamkeit oder durch das unter meine Fittiche nehmen, in die Welt einführen, so zu fagen." erbarmungslose Geschick, das dir das anthun konnte, und Erbtheil der Krankheit von Waters Seite her-vor Mitleid mit dem zarten Geschöpfchen da vor dir, So lebten sie nebeneinander hin, langweilig, armselig Nun, da gratulire ich," sagt Günther ernsthaft,„ Du welches mit leuchtenden Augen neben dir hockt und voll und machten ein großes Haus, d. h. Ella und ihre wirst das mit vielem Geschick besorgen." Berwunderung zusteht, formst du ihm drollige Figürchen Mutter; Günther fümmerte fich wenig um jene Kreise, zu aus dem weichen Thon. seiner Frau stetem Merger. Bitterkeit.weiter. " armer träume." eine Anspielung auf alte Ver Ella hat einmal feinen Sinn für Ironie, nimmt des halb Günther's Antwort für baare Münze, und ergeht sich Die vertu geric recht dem in d deut sagte dami übri Icicht zuri Nich um wahl erfta fie d geger Inte wo f fände nahn eine antra oder halte Der welch J theilig eine tonseq Nach am 3. welche umteh in eine unterb A113 Refere Ausfül der Tagesc Buntt wurde energif famml brause Anwes Genosse war, m Verein wird. in Ber Gegen eingere Ne fanden Yorks gewert in dens Partei Ser soz neten. Es wur irgend herbeifi wenn d Entsche Sonnta daß in Anschau wenige Arbeiter wendig Fragen in aller faison. Do Schwer und mu El sehr br alles R jedes 29 gehen, habe di die We Kneiper wundert S" Heimm sonst w Beit lan dann be G Was fagen, r gart sei er mid Gott! i Schluchzt D für Dich hätte es als mit D nur ftets am weit Neb Unt Plö N t t น ໄປ 30 te 1: 萬 " 85 to ne er er E ge rt QE2% if in In der franzöfifchen Abgeordnetenkammer beantragte Lafargue die Amnestirung aller wegen politischer oder Streitvergehen Verurtheilten. Die von Lafargue gehaltene sozialistische Rede rief lebhaften Widerspruch hervor. Der Ministerpräsident Freycinet bekämpfte den Antrag, welcher mit 398 gegen 113 Stimmen abgelehnt wurde. Die Wähler von Lille haben ihn für würdig erklärt, sie zu| trachten, sich nicht von egoistischen Motiven( wie sie in manchen| darbendes Proletariat, das oft bis zum Bumpenproletariat herabvertreten, und die Kammer könne sich nicht zu einem Appell Gewerkschaften manchmal vorherrschen) leiten Taffen und stets fintt, wie dies die Statistiken der Arbeitshäuser zc. beweisen. gericht aufwerfen, um die Urtheile des allgemeinen Stimm auf dem Posten sind, wenn unsichere Kantonisten" auftauchen Die Lage der Kleinkaufleute, welche, um mit den Großrechts umzugestalten." Dies war zwar ebenso wenig nach oder nach Boodle" riechende Manipulationen angeregt werden. betrieben tonfurriren zu können, bei geringem Verdienst ihre Das neue anarchistische Licht Weismann dem Geschmacke der Opportunisten, wie die Rede Lafargue's, bewaffneten Gewerkschaften" Erfinder der Arbeitskraft aufs Aeußerste anzustrengen gezwungen sind, wird hat jetzt einen Auszug" aus troß ihres Fleißes eine stetig schlechtere; der kaufmännische Mittelin der er mit Bezug auf den Vorwurf, daß er während des feinen in Waldheim und Chikago gehaltenen Neden veröffentlicht, stand wird infolge dessen mehr und mehr aufgerieben und stärkt deutsch- französischen Krieges nicht Soldat gewesen sei, u. A. in denen aber die Bewaffnungs- und Gewaltsphrasen sorgfältig die Reihen des um feine Existenz kämpfenden Proletariats. sagte, daß er, weil er verheirathet und Familienvater, weggelassen sind. Damit ist die geschmackgebende Sauce weg und In feinem Kreise der Bevölkerung ist weiter der Standesdamals nicht unter die Fahnen gerufen wurde, es ihm aber es bleibt nur ein wirres, nichtssagendes Geschwätz übrig. Der bünkel und der Indifferentismus ein so ausgeprägter, nirgends übrigens gleich vielen Anderen, wenn er nur gewollt hätte, Mann lügt indeffen oder weiß wie die hiesige Boltszeitung" das Solidaritätsgefühl ein so geringfügiges, als im StaufmannsIcicht gewesen wäre, seine politischen Verbindungen aus meint selbst nicht, was er zufammenschwatt. Seine Be- stande, daher auch in feinem andern Berufe die Schaffung einer zunügen, um in irgend einer Präfektur Unterkunft zu finden. hauptung, fene Phrasen welche der Chikagoer Polizei den kräftigen Organisation mit so großen Schwierigkeiten verknüpft Vorwand zu ihrem brutalen Vorgehen gegeben Nichtsdestoweniger konnte die Kammer, da es sich doch nur Vorwand zu ihrem brutalen Vorgehen gegeben nicht gebraucht als hier. zu haben, ist indessen vollständig baltlos, da kein halbwegs Zwar find Hunderte bereits unserem Rufe gefolgt, den um ine Rechtsfrage handelte, nämlich um die, ob Lafargue urtheilefähiger Mensch annehmen wird, der betreffende Reporter wir vor zwei Jahren an die Kaufleute Berlins richteten: wahlberechtigt sei, nicht umhin, dem Antrage des Bericht der Arbeiterzeitung" habe sie den kapitalistischen Blättern nach- Handlungsgehilfen, wacht auf!" aber noch stehen erstatters zuzustimmen und seine Wahl zu bestätigen, was geschrieben oder aber aus den Fingern gesogen. Diese Phrasen fehr Biele unseren Bestrebungen verständnißlos gegenüber. Dies sie denn auch, obzwar schweren Herzens, mit 355 Stimmen werden höchst wahrscheinlich auch den weiteren Vorwand abgeben, hat indessen die muthige Schaar nicht beirrt, die sich, tapfer allen gegen 27 gethan hat. Und sie hatte in ihrem eigenen um eine ungünstige Entscheidung bezügl. Revidirung Vorurtheilen trogend, der f. 3. gegründeten sozialbemo Interesse wohl gehandelt, denn wollte man nachforschen, der Prozesse von Schwab und Fielden zu recht- Fratischen Freien Vereinigung der Kaufleute" anschloß und wo sich die einzelnen Abgeordneten 1870/71 befanden, dann fertigen. durch ihre unermüdliche Agitation die Aufmerksamkeit der gesetzfände man, daß gerade diejenigen, die ihren Mund so voll Sozialisten Morgan, welcher bei den letzten Wahlen als MayorDie Chikagoer Arbeiter- Zeitung" hatte den bekannten gebenden Körperschaften auf sich lentte. Die Erfolge in den Fragen der Sonntagsruhe, nahmen, um gegen Lafargue zu eifern, in irgend einem Amte tandidat aufgestellt war, beschuldigt, daß er seine Wahlkampagne Krankenkassen- Gesetzgebung zc. tönnen mit Fug und eine fette Sineture einnahmen. mit republikanischem Gelde betrieben habe. In einer großen Recht der Freien Vereinigung der Kaufleute gut geschrieben Versammlung der Sozialisten wurde diese Beschuldigung als eine werden. Diese Organisation steht voll nnd ganz auf Berleumdung gebrandmarkt und zugleich beschlossen, nie mehr mit dem Boden der allgemeinen Arbeiterbewegung, den Anarchisten gemeinsame Aktionen zu unternehmen. Hätten der internationalen Sozialdemokratie. unsere Genossen Kenntniß von der neuen anarchistischen Taktik" Die Freie Vereinigung der Kaufleute hat mit den„ Harmonie" in New- Yort gehabt lieber gegen Bezahlung für eine Apofteln, welche sich ängstlich bemühen, bie bestehenden Intereffender kapitalistischen Parteien als für die sozialistische zu gegensätze zu vertuschen, ein für alle Mal gebrochen, und stellt stimmen, so würden sie die Sache humoristisch- satyrisch be- es sich zur Aufgabe, im Gegensatz zu Leuten wie May Hirsch 2c. handelt haben! die Wunden, welche das Großkapital den kaufmännischen Arbeitern schlägt, offen aller Welt zu zeigen und dadurch mit macht auf die Beseitigung der graffirenden Uebelstände zu dringen. Indem sie den Widerstand der Bougeoisie gegen gefe geberische Regelung des freien Spiels der Kräfte" mit zu brechen fucht, stellt sie sich auf den Boden der Gewerkschaftsbewegung und indem sie weiter dahin aufklärend wirkt, daß die hauptsäch Powderly hatte vor einiger Zeit ominöse Andeutungen über lichsten Forderungen der Arbeiter von der heutigen Gesellschaft " politische Aktion" gemacht; auf der Assembly ergab sich aber, nicht bewilligt werden, da hierdurch die Daseinsbedingungen Pofen. Seit dem 1. Mai, der unter zahlreicher Be daß es sich um weiter nichts handelte, als um eine Aenderung der jetzigen Wirthschaftsordnung erschüttert werden, so zeigt die theiligung gefeiert wurde, war es uns nicht möglich gewesen, in der Pressionspolitik", indem die Knights sich nicht mehr auf Freie Bereinigung der Kaufleute, daß sie auch eine hohe eine öffentliche Versammlung abzuhalten. Man trieb uns Arrangements mit Parteien einlassen, sondern die einzelnen politische Aufgabe zu erfüllen hat, nämlich tonsequent alle Lokale ab, welche uns sonst zugänglich waren. Kandidaten derfelben haranguiren sollen. Beschlossen wurde aber sozialistischen Jdeen in bie Reihen der Raufleute รุ่น Nach einer Beschwerde beim Polizeidirektor fonnten wir endlich in dieser Richtung nichts. Auch sonst tam nichts von Bedeutung tragen, unter denselben ber Arbeitersache am 3. Dezember eine öffentliche Voltsversammlung abhalten, vor, wenn man nicht den Beschluß in Betracht ziehen will, wonach Anhänger zu gewinnen. Genossen, die Ihr Euch schon in welche so zahlreich besucht war, daß Wiele vor dem Lokal wieder der nächsten Konvention der" Um. Federation of Labor" der Vor- politischer Beziehung der Sozialdemokratie angeschlossen hebt, umkehren mußten. Genosse Fr. Riesop aus Berlin referirte schlag gemacht werden soll, einen Kartenwechsel mit den zum wir richten nun an Euch das dringende Ersuchen: in einem 1% ftündigen Vortrag, der oft durch lebhaften Beifall Orden gehörenden Organisationen einzugehen. Die daran ge- Unterschätzt die Bedeutung unserer Bewegung nicht! Tretet unterbrochen wurde, über: Die Biele der Sozialdemokratie". Enüpfte Drohung, daß man die Sache ablehnenden Falles vor der Freien Bereinigung der Kaufleute" als thätige Mitglieder Als in der Diskussion einer der anwesenden Gäste an den das Publikum" bringen werde, läßt aber annehmen, daß da bei." Unterstüßt sie materiell und durch rege agitatorische Thätig Referenten eine Frage stellte, welche derselbe, auf seine früheren wieder einer der„ Tricks" vorliegt, wie er seinerzeit bezüglich Ab- teit! Stärkt ihre Reihen, damit diese Organisation einen Ausführungen hinweisend, zu beantworten fuchte, beantworten suchte, erklärte haltung einer industriellen Reform- Konferenz" angewendet Sammelpunkt aller sozialistischen Kaufleute Berlins bildet! Dhue überwachende Polizeikommissar bei Punkt 2 der wurde, indem man Vertretungsbedingungen stellte, auf welche nicht Kampf fein Sieg! Tagesordnung, Diskussion", dürfe nicht wieder der zum Orden gehörende Organisationen nicht eingehen konnten. Es harren unser in der bevorstehenden Wintertampagne Punkt 1( das Thema) hineingezogen werden. Selbstverständlich Im Staate New York haben sich bis heute aus wichtige Aufgaben, die zu lösen eine Reihe bewährter Rämpfer wurde dieser merkwürdigen Auffassung von einigen Genoffen 43 Counties 13 157 Stimmen für den sozialistischen Governeurs erfordert. Nur wenn sie zu imposanter Stärke gelangt ist, fann energisch widersprochen, was den Beamten veranlaßte, die Ver- Kandidaten zusammengeläppert; 17 Counties stehen immer die Freie Vereinigung der Kaufleute" Eure wirthschaftlichen sammlung im Namen des Gesetzes" aufzulösen. Mit einem noch aus. Interessen fördern und die politischen Bestrebungen der Sozialbraufenden Hoch auf die Sozialdemokratie verließen darauf die In Massachusetts sind auf die sozialistischen Kandi- demokratie erfolgreich unterstützen. Anwesenden den Saal. Die Frucht des Vortrags, der vom daten von 1429 bis 2525 Stimmen gefallen. Erstere StimmenGenossen Wiese in die polnische Sprache übersetzt worden zahl erhielt der Governeurskandidat, wonach also auch dort ein war, war die Aufnahme einer Anzahl neuer Mitglieder in den Theil, ja beinahe die Hälfte der sozialistischen Wähler sich noch Berein Gleichheit", der nun mit erhöhtem Eifer weiter arbeiten nicht entschlossen hat, thre Stimmen unter feinen Umständen mehr wird. Die hiesige gegnerische Presse leistet das Menschenmögliche für eine der Boodle- Parteien" wegzuwerfen. Der Horrespondenzen und Parteinachrichten. " in Berdrehungen, um den Erfolg der Versammlung abzuschwächen. Gegen das Verfahren des Kommissars wird natürlich Beschwerde eingereicht. New- York, 27. November. An den letzten beiden Sonntagen Die Generalversammlung der nights of Labor", welche vom 10. bis 20. Nov. in Toledo Dhio getagt, hat gezeigt, daß der Orden in Erkenntniß der gesellschaftlichen Berhältnisse noch keinerlei Fortschritte gemacht, troß des Er ziehungswertes", welches nach dem General- Werkmeifter" Powderly feine Hauptaufgabe ist. " Soziale Lebericht. fanden Bersammlungen der sozialistischen Arbeiterpartei NewDorks statt, welche wegen der früher berichteten Mirren in der An die sozialdemokratischen Handlungsgehilfen und selb. gewerkschaftlichen Bewegung einberufen worden waren. Es wurden ftändigen Kaufleute Berlins! um bie neue Der Unterzeichnete ift gern zur Uebersendung von Statuten bereit und nimmt Anmeldungen neuer Mitglieder jederzeit entgegen. Almonatlich finden zwei Versammlungen statt, deren Be fanntmachung im Vorwärts" und durch Säulenanschlag erfolgt. Mit sozialdemokratischem Gruß Der Vorstand der Freien Vereinigung der Kaufleute. J. A.: Albert Laasch, Solmsftr. 16. Die tendenziö8 gehaltenen Nachrichten, welche die Buchdruckereibefizer über den Stand des deutschen Buchdruckerstreits verbreiten, sind auch in die ausländische Bourgeoispresse lancirt worden. Denselben Lügen, Entstellungen und Berdrehungen, wie sie von deutschen Zeitungen tolportirt werden, begegnen wir z. B. auch in der englischen Bresse. Der Rapitalismus ist eben international. Da die Arbeiter Englands Arbeiterschaft, so werden die deutschen Bourgeoislügen sie zur in Streitangelegenheiten so erfahren sind wie nur je eine Unterstützung der deutschen Buchdrucker uur ermuntern. in denselben manche Stimmen laut, welche die Vertretung der Die fortschreitende Entwickelung der privatkapitalistischen Partei in gewerkschaftlichen Zentralförpern für unpraktisch und Großbetriebe hat naturgemäß eine Reihe einer Eristenzen verder sozialistischen Propaganda hinderlich statt förderlich bezeich- nichtet und die proletarisirten Massen gezwungen, sich zur Wahneten. Die meisten Redner vertheidigten indeffen die Vertretung. rung ihrer Interessen gewerkschaftlich und politisch zu orgaEs wurde dabei darauf hingewiesen, daß Elemente, welche aus nifiren. irgend welchen Motiven Zersplitterung in einem Zentralförper Die früher in den einzelnen Berufszweigen vorhanden geherbeiführen wollen, dazu stets einen Grund finden würden, auch wesene sogenannte Gemeinsamkeit der Interessen ist gänzlich geDie Trades Unions gauz Englands haben- trotz Eugen wenn die Partei nicht als solche in demselben vertreten sei. Eine schwunden und an Stelle dieses patriarchalischen Verhältnisses ist nichter Entscheidung wurde noch nicht herbeigeführt und findet nächsten ein unüberbrückbarer Iassengegen fat getreten die Unterstützung der streikenden deutschen Buch Sonntag eine weitere Versammlung statt. Es sei noch bemerkt, Kein Theil der Bevölkerung weist nun in unserem heutigen Unions nächsten Sonntag ein Maffen- Meeting zu Gunsten der brucker beschlossen. Ferner halten in London die Trabes daß in der„ Central Labor Federation" felbft wiederholt die Klassenstaate, in einem einzigen Berufszweige, so klaffende Klaffen- Streifenden ab. Anschauung Geltung fand früher einstimmig, später gegen gegenfäße auf, wie der Kaufmannsstand. Und von keinemt wenige Stimmen- daß die Vertretung der sozialistischen Theile der Bevölkerung wird diese Thatsache so wenig erkannt Ju London fand am 26. November die Jahresversammlung Arbeiterpartei nicht nur wünschenswerth, sondern sogar noth- oder so zu verschleiern gesucht, wie gerade von den Kaufleuten, der Frauengewerkschaften statt. Dieselbe beschloß u.. wendig sei, damit sich Leute darin befänden, welche die laufenden Während wir unter denselben auf der einen Seite den Typus die Anstellung weiblicher Fabrit Jaspettoren au Fragen von einem allgemeinen und höheren Gesichtspunkte be- des fatten Bourgeois finden, sehen wir auf der anderen ein fordern. in allen nur möglichen Plänen für die kommende WinterSaison. Da tritt Günther dicht vor Ella hin und legt die Hand schwer auf ihre Schulter, es ist eine große Hand, kräftig und muskulös, es liegt Charakter drin. it, te en ge Ella sieht erstaunt zu ihm auf- Günther ist sehr groß, sehr breitschultrig, fast folossal, nichts Elegantes an ihm, alles Kraft, Stärke, Trog. tritt nie ge in 9355 99 ERRO 2 ? er ife 11, m, er et ## III. Fé! flingt's in seinem Innern er möchte sie wieder heute noch, daß sie einen langen, dünnen Peter gesehen, bort sehen, das wilde, süße Kind. unten hinter den Fässern und sogar seine Knochen habe Ella weint noch ein bischen über Günther's Schlechtig- rasseln hören. Und des Nachts, da geht es leise tap, feit, trocknet aber schließlich ihre Thränen und: tap", durch's ganze Haus und faßt an die Klinken Mama," sagt sie, als Frau Bornstedt ins Zimmer der Thüren, ob fie auch gut geschlossen sind Ella ist niemals ohne" Mama", folglich Günther wohl, ob auch die Mönche da drinnen nicht hinaus tönnen ohne Schwiegermutter aus ihrem düsteren Gefängniß, um im Mondenschein zu Mama, glaubst Du nicht, daß rother Sammet mir sehr promeniren, mit den blonden Burgfräuleins zur GespensterLaß mich aus Deinen Plänen, Ella," sagt er ruhig, gut stehen wird?" stunde. jedes" Wort betonend, ich werde nicht mit nach Stuttgart Dh, viel schöne, geheimnißvolle Geschichten weiß gehen, um dort den Gatten meiner Frau zu spielen. Ich Unter der Fächerlinde im Burggarten wie vornehm die alte Dörte zu erzählen, das alte, runzlige Mütterchen. babe dieses Leben satt. Laß mich hinaus in die Berge, in das flingt, nicht wahr? Ja, niit dem Burggarten hat es Geh nur mal hinein in ihr Revier, den Hühnerhof, wo sie die Welt, an mein geliebtes Meer, aber nicht in den seine eigene Bewandtniß. Ernst Rehling's Gut Werdern die Küken und jungen Entlein mit gehackten Brennneffeln Kneipen und Spelunken Stuttgart's elend zu Grunde gehen!" war vor langen, langen Jahren eine alte Burg, später ein und Eiern füttert, wenn Du das Gruseln noch nicht kennst, " Ich begreife Dich absolut nicht", meint Ella ver- Kloster; nun ist das Herrenhaus auf den Ruinen des so lernst Du's dann bald. wundert, was willst Du denn?" Klosters erbaut, dicht über den Ufern der Weser, und auf Aber wohin gerathe ich? Ja, das kommt davon, wenn " Ich habe Heimweh, Ella", sagt Güther traurig, der in Trümmer gefallenen Burg ziehen sich schattige Laub- man sich nicht vorher überlegt, was man schreiben will Heimweh nach mir selber. Ich sage Dir, laß mich ziehen, gänge, üppige Rasenplähe dem Flusse zu, und dort, wo man und nun so ins Blaue hineinträumt. Jetzt aber Triftram sonst werde ich noch wahnsinnig. Wenn wir einmal eine zwischen den Bäumen hindurch die herrliche Aussicht auf Shandy's" berühmte gerade Linie innegehalten und feine Beit lang getrennt von einander waren, vielleicht wird es den gegenüberliegenden Solling hat, breitet eine träume- Bidzacjprünge mehr gemacht! Also: Unter der Fächerdann beffer mit uns, Ella." rische Fächerlinde die grünen Zweige aus und eine linde im Burggarten ist's schattig und kühl, da hat " So, und was aus mir wird, das ist Dir einerlei. mächtige Blutbuche ragt düster gen Himmel. sich die Familie Rehling eines schönen Sommernachmittags Er Was werden die Leute davon denken, was wird Mama Das Wohnhaus schaut alterthümlich, nicht gerade schön, versammelt. Nur unser Freund Ernst fehlt. wieder fagen, wenn wir wieder den Winter über allein in Stutt- aber anheimelnb gemüthlich aus; eine hohe Steintreppe, an ist auf Reisen, sollte seit gestern schon gart sein sollen und mein Mann auf Reisen geht, nachdem deren Fuß zwei schlanke Pappeln Schildwache stehen, führt zurück sein, aber weder er, noch ein Brief oder Telegramm er mich den ganzen Sommer nicht gesehen hat. Ach hinauf, und drinnen, hinter der schweren Eichenthüre, da ist eingetroffen bis jetzt. Darüber schmollt Frau Gertrud Gott! ich bin doch wirklich eine ganz unglückliche Frau!" -o, daß Ihr's nur wißt, Ernst ist schon seit sieben Schluchzt fie. oder acht Jahren verheirathet. Gertrud Wolff, die Tochter Du hättest mich nicht heirathen sollen, das wäre besser des verstorbenen Justizraths Wolff in dem nahegelegenen das Kind stand Städtchen Hörtheim das Kind für Dich gewesen", sagt Günther bitter. stand allein bet " Ja, das wäre es auch", fährt Ella jeht auf, ich Aber auch gar unheimlich ist's auf den Ruinen, Nachts feinen unliebenswürdigen, kleinstädtischen Verwandten hätte es wahrhaftig viel besser im Leben haben können, zwischen zwölf und eins, um die Geisterstunde. In dem hatte es ihm angethan mit ihren großen, blauen Augen und als mit einem Manne, der nichts kann und nichts wird." tiefen Burggraben, von Gras und Gestrüpp überwuchert, dem schelmischen Grübchen in dem runden Kinn. Da hat Das ist Recht", entgegnet Günther ruhig, denke Du welcher Haus und Hof vom Burggarten trennt, da hört er um sie gefreit und jetzt ist sie die geliebte Mutter feiner Sie bilden einen erfreulichen nur stets an Dich, niemals an Andere, damit kommst Du man Kettengerassel und Schwerterklirren und sanftes schönen, gesunden Kinder. Rauschen, wie von seidenen Gewändern, und unten im alten Gegensatz zu Norberg's, gehören fast zu den Ausnahmen von Klosterkeller, der mächtig gewölbt, gar groß und düster ist, der Regel, aber es ist auch leichter in diesem Falle. wagt sich feine der Mägde zu später Stunde. freischend kam einst Stinchen, das Küchenmädchen, mit schlotternden Knien zur Mamsell" gestürzt und schwört fie Bu am weitesten. 110 ich Uebrigens werde ich hierbleiben, bis ihr abgereift seid. Und dann Ja, wohin dann?" Plötzlich taucht ein Gedanke in ihm auf. Nach den Weferbergen," sagt er jetzt bestimmt. fühlt man sich in den hohen, altmodischen Räumen ganz zu Hause und freut sich über die wundervolle Fernsicht aus den hohen Bogenfenstern über Fluß und grünes Thal, auf blauschimmernde Berge. Laut ( Fortsetzung folgt.) Theater. Donnerstag, 10. Dezember. Opernhaus. Don Juan. Schauspielhaus. Der Tag. Am Fenster. Deutsches Theater. Tasso. Berliner Theater. besitzer. Circus Renz. Karlstraße. Buchdrucker! Morgen, Freitag, den 11. Dezember ds. Jo., Nachmittags 4% Uhr: Allgem. Buchdrucker- Versammlung mit Hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen Donnerstag, den 10. Dezember cr. tommende Abends 714 Uhr: Auf Helgoland" oder: Ebbe und Fluth. Torquato Große hydrol. Ausstattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen m. National- Tänzen Der Hütten-( 60 Damen), Aufzügen u. s. w. Dampfschiff- u. Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontainen mit allerlei Lichteffekten u. f. w., arrangirt u. inszenirt von Direktor E. Renz. Runstschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Schlußtableau: Grande Fontaine Luminense. Außerdem: Zyszka, Zante, Dubosz 11. Bravo, arab. Vollblut- Schimmelhengste, zusaminen vorgef. v. Hrn. Franz Renz. Johaniter, ger. v. Frl. Oceana Renz. Jeu de barre, ger. v. 3 Damen. Cyd, ger. von Herrn Gaberel. Eine Vergnügungsfahrt m. versch. Hindernissen, origin. höchst fomische Szene v. d. neu engag. Elton- Troupe. 6 Gladiatoren. 4 Gebr. Briatore, weltber. Afrobaten. Mr. F. Chiarini, Jockenreiter. Mr. Henry, Geschw. Cottrelly, dringend eingeladen. Equilibriftinnen. Mlle. Natalie, außer ordentl. Reitkünstlerin 2c. Komische Entrees und Intermezzos von sämmtlichen Clowns. Lessing Theater. Cavalleria rusticana. Satisfaktion. Residenz- Theater. Madame Mongodin. Wallner- Theater. Immer zerstreut! Hanni meint Hannsi lacht. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Zigeunerbaron. Thomas- Theater. Fliegende Blätter. Ostend Theater. Faust. Bellealliance- Theater. Der Rattenfänger von Hameln. Adolph Ernn Theater. Der große Prophet. Alexanderplat- Theater. Schwarze Brüder. Fernpalat. Spezialitäten- Borstellung. Barforcereiter. Gebrüder Richter's Variété. Spezialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Borstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Borstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Täglich: ,, Anf Helgoland". Sonntag Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr( 1 kind frei): Gr. KomikerVorstellung mit rigens für die Zum Schluß: ,, Leben und Treiben auf dem Gife. Abends 7/2 Uhr: ,, Auf Helgoland." E. Renz, Direktor. der_ ,, im großen Saale der ,, Bock- Brauerei", am Tempelhofer Berg. Tages- Ordnung: 1. Wichtige Mittheilungen über die Situation. 2. Verschiedenes. Alle arbeitslosen Kollegen, Hilfsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen sind hierzu Der Einberufer. Große öffentliche Volksversammlung Achtung! Kaufmann's Variété. Spezialitäten- Jugend gewähltem Programm. am Sonntag, den 13. Dezember, Vormittags 10 Uhr, Vorstellung. Eiskeller. Theater und Spezialitäten Vorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert und Koupletsänger. Anfang Wochentags 7/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf. Sonntags 25 Bi. im Königshof, Bülow- Straße 37. Tagesordnung: Achtung! Filzschuh- Arbeiter! In der Filzschuh- Fabrik H. Ihousmann sind sämmtliche Arbeiter wegen persönlicher Differenzen 1. Die bevorstehende Kommunal- Stichwahl. Referent Genosse Oito Antrick. entlassen worden. Zuzug ist streng fern 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Un zahlreichen Besuch bittet Circus G. Schumann. 895/19 Friedrich- Karl- Ufer, Ede Karlstr. Donnerstag, den 10. Dezember cr., Abends 7/2 Uhr: Große Klownund Komiker- Vorstellung. Wer ich amitfiren will, muß heute kommen. Besonders hervorzuheben: Zum ersten Male in Berlin! Neu, Neu! Die zusammengeflickten Akrobaten, ausgef. v. Klown Little Fred und seinen Koll. Auf viels. Verlangen: Schul- Quadrille, Empfehle meinen berühmten Mittags- ger. v. Direktor mit seinen Kindern. tisch à la Duval. 3 Regelbahnen Nur noch einige Gast- Vorstellungen 6 Billards, 2 Säle. des berühmten Athleten- Trio's G. Rasco. Herr Nasco hebt mit einer Hand ein 1169L Etablissement Buggenhagen ebendes Pferd und trägt dasselbe in am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Payenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 der Manege herum. Um die 300 M. ausges. Prämie zu erhalten, hat sich der Präsident des Athleten- Klubs Herr Kügler, Strelierstr. 32, gemeldet und wird heute Abend in der Manege versuchen, das Pferd zu heben Der Einberufer. ( Die für Donnerstag geplante Versammlung kann Umstände halber nicht stattfinden.) zu halten. Die Kommission. J. A.: Dallmann. N Va 2 bezirk Handr an dis im fta liche augen Wähle Verstä bietet, zu laft Vertre Gemei wo fic Häuser Thr 17. M hätten fein, 10. Rc 86 1 macher von 813 diener, Klemp auf! Erfolg 184/2 A der SE 24 berecht Jahre loren Klaffer und in halben Orts- Krankenkasse der = Achtung! Moabit. Achtung! Tischler. Pianoforte- Arbeiter. Große öffentliche Bolts- Bersammlung General- Versammlung Donnerstag, den 10. Dezember, Abends 8 Uhr, in Arends' Brauerei, Thurm Straße Nr. 26. Zages Ordnung: = 1. Die bevorstehende Kommunal- Stichwahl. Referent: Stadtverordneter Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 895/20 Der Einberufer. Maurer! und wie Hr. Rasco frei herumzutragen. Sonntag, den 13. Dezember, Vormittags 10 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75. Fidibus, asiat. Rasse, als Springpferd vorgef. v. Direktor. 3um 1. Male: Der Phonography, neues Entree des Klown Little Fred. Das dress. Schwein Zippel, vorg. v. Klown Tanti. Abfahrt vom Corps de ballet- Ball mit der Gepäck Droschte Nr. 1001.( Höchst kom.) Ferner Auftreten der vorzügl. ReitPrinzeß Bauline, let. die lebende Puppe in Castan's Panopticum fünftlerinnen und Reitkünstler. 1 ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Zum Schluß d. Vorstellung: Cirens unter Wafer. Eine Nacht in Venedig. Große fom. Orig.- Wasser- Pantomime mit sensationellen Licht- und WasserEffekten. Großart. Wasserfall, RiesenCastan's Panopticum Fontane c. c. Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstr. Viele Neuheiten! Castan's Irrgarten. Schreckens- Kammer. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 10 Uhr Ab. Morgen: Große Vorstellung mit neuem Programm. Eine ländl. Hochzeit. Fritz Heller Margar. Heller, geb. Brieger Vermählte. Berlin, Veteranenstr. 28, PassagePanopticum fchaftstofalitäten, Laden 8, 9 u. 10. im Große öffentliche General- Versammlung Tages Drdnung: 9 1. Die Bedeutung und die heutige Lage des BuchdruckerstreiksReferent Buchdrucker Ph. Schmitt. 2. Das weitere Eingreifen der Maurer Berlins zu diesem Streik. Referent Kollege K. Behrendt. 3. Diskussion. 4. Gewerkschaftliches. 427/2 Es ist Pflicht eines jeden Kollegen zu erscheinen. Tellersammlung findet statt. Der Vertrauensmann, W. Garbe. Kartell d. Berlin. Bauhandwerker 1. Bau- Arbeiter als da sind: Maurer, Zimmerer, Maler, Töpfer, Bau- Arbeiter und Stuckateure. Freitag, den 11. Dezember, Abends 71/2 Uhr, in Nieft's Salon, Weberstr. 17. Große öffentliche Versammlung Tages Ordnung: 1. Stellungnahme des Kartells zur Berliner Streit- Kontrollkommission. 2. Verschiedenes. Bahlreiches Erscheinen aller Betheiligten ist nothwendig. Säulen- Anschlag findet nicht statt. Der Ausführungs- Ausschuß. J. A.: Karl Thieme, Töpfer, Ruppinerfir. 4. Große öffentliche Versammlung 219/3 Die unter der Firma R. Baginski bisher in der Dresdenerstr. 52/53, City- Baffage, Laden 14, betriebene Arbeiter Buchhandlung führe ich vom heutigen Tage an in den bedeutend erweiterten Geunter meinem Namen weiter. Ich Theater Saal: bitte, das dem Geschäft bisher entgegengebrachte Vertrauen ihm auch ferner Ein Weihnachts- fchenfen zu wollen und empfehle mich Märchen zur Besorgung der gesammten sozialdemokratischen Literatur sowie aller von Dr. J. Lohmeyer. anderen Broschüren, Bücher und Musik v. Th. Krause. Lieferungswerke. Reiche Auswahl von Ohne Extrà- Entree. Weihnachtsgeschenken. Billigste Bezugs Heute, Donnerstag, den 10. Dezember, Abends 8½ Uhr, quelle für Kolporteure. im großen Saale des Böhmischen Branhauses, Präuscher's anatomisches MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50. Pf., Militär 25 Pf.[ 1421L Empfehle meinen Saal den geehrten Vereinen zu jeder Festlichkeit unentgeltlich. G. Bohne, Hasenhaide 45/47. Achtung! 451b 458b H. Baake. 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Tagesordnung: 1. Wahl eines Vorstandsmitgliedes seit. der Vertreter der Arbeitgeber. 2. Antrag des Vorstandes, die Wahl des Herrn Hoffmann als Raffirer aufzuheben und an dessen Stelle eine Neuwahl vorzunehmen. Der Vorstand. 453b Erklärung! " 1 Auf die Erklärung des Hrn. A. Sack mann, Zeitungsspediteur, Bossenerstr. 50, in der Sonntags- Nummer des Vor wärts" erklären wir, daß derselbe nach Durchsicht der Blocks und Sauslisten für Dr. Zadec gestimmt hat und der blaue Strich in der Hauptliste nur aus Versehen geschehen sein fann; jedoch jede Schikane noch geschäftliche Ron furrenz ist ausgeschlossen. 430/1 Das Bezirks- Komitee des 10. Kommunal- Wahlbezirks. J. A.: Otto Klein, Schönleinfir. 6. Achtung! Alle Diejenigen, welche noch Fahnen und Fahnenstangen vom 2. Wahlkreis in Händen haben, werden ersucht, die felben umgehend bei Otto Klein, Schön leinstr. 6, abzuliefern. Möbel, Spiegel and Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Breise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach lebereintunft. Meine Freunde und Partetgenossen bitte ich, für mich bestimmte Buch binder- Arbeiten nach wie vor bei folgenden Genoffen mit Angabe der Adressen abzugeben: Fafforke, Junkers straße 1; Goebel, Razbachstr. 1; G. 1. Wie stellen sich die Handlungsgehilfen Berlins zum bevorstehenden Schulz, Gigarrengefch., Rottbuser Play; Krankenkalfenzwang, zum Deutschfreihun und zur Sozialdemokratie. Straße 53/54( City- Bassage); G. Tempel, Schweitzer, Cigarrengesch., Dresdeners Referent: Reichstags- Abgeordneter Julius Seifert. 2. Diskussion. Breslauerstr. 27; Gnadt, Brunnenſtr. 38; 177/6 1265L Constantin Janiszewski, 3. Verschiedenes. Die Abgeordneten Eberty, Hirsch, Goldschmidt, Meyer, Schrader( Freij.) Zubeil, Naunynſtr. 86. Bruhns, Singer( Soz.) sind hierzu schriftlich eingeladen. Pflicht eines jeden jungen Kaufmanns ist es, zu erscheinen. Jedermann Der Einberufer. hat Zutritt. Fachverein der Tischler( Norden) Montag, den 14. Dezember, Abends 8½ Uhr, bei Schröder( Wedding- Bar Müllerstr. 178.1 Grosse Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gegeben. 2. Dis fuffion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Kollegen! Mache nochinals ganz besonders auf die letzte, in diesem Jahre stattfindende Versammlung aufmerksam und ersuche um recht zahlreichen Besuch. Auch Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte. Lassalle- Medaillen mit beliebiger Rückseite Buchbinderei, Rottbuser Damm 99, Hof part Teppiche! Gardinen! Steppdecken! fauft man am billighten in der Fabrik von Hackescher J. Brünn, Markt 4 ( Stadtbahnhof Börse). In 15 Stunden zirf no Di 15. D 7 Uhr Beit E Je der e wird, sehen. AS Namen Theod D laut un 18 An Mari Au Gold Allgeme zuschalt Be ein 35 schäft Di Tungs Leiftu Abo lernten zweckt, zu gewe 1878 ge Absicht in feine ihm ni die Han Paragr und stel legteren ihrer N Die freie lichere Folge v die Vor reichend neue St § 113 d hilfen a Stellung Bahl Jür di Expedien das der mannssto beffere 20 gehilfen liche in doch die große 80 von 1885 nicht der Teute ste Die Lage treffliche Leipzig L 45 taufn des Han Sprechung 329b Entscheid in Gewerbeniffe der Angestellt etwas in einen M gewicht a Hierzu eine Beilage. lehre ich einen jeden, auch schon vorgerücktem Alter, ohne jede Vorkennt als Erinnerungs- Medaillen, nisse, schön und geläufig schreiben( 8 M.), Stempel u. Gra Festzeichen, Vereinsreichen empfiehlt in weißem und gelbem Metall und sowie Richtigspr., Richtigschr., Rechnen, R. Haack, Goldschmied, SW., Blücher- Korresp., Buchführ., Engl., Franzöſiſch Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Genossen G. Kleist, Waldemarstr. 48.| Flick, Simeonstr. 23. Dr. Hoesch, homöopath. Arst Vereinsabzeichen, temperat virung, d. in Silber. Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Dir. Rösner, Rosenthalerst.8.Damenkurse I e h er 3 th 1. 11 5. 迢 er est et er G. Bi el, 8; 5L 19b in nts 2.), en, ich. rfe 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 289. Donnerstag, den 10. Dezember 1891. 8. Jahrg. Parteigenossen! Arbeiter Berlins! wet die Gnade, die der junge Mann vor den Augen der der Periode der sozialen Gesetzgebung und wir haben verschiebene erweckt verbittern.( Beifall.) Tochter oder Nichte des Prinzipals findet, dessen gerechten oder Male die Regierung aufgefordert, zum Zweck einer besseren Be Am 15. Dezember finden im 10. und 40. Kommunal- Wahl- ungerechten 3orn. Soll der Betroffene sein ganzes Leben lang urtheilung der thatsächlichen Verhältnisse Enquêten über die soziale bezirk die Stichwahlen statt. Mithin haben die Arbeiter, kleinen unbenommen bleiben, neben der Bescheinigung über die Art und Gesezentwürfe auszuarbeiten. Ich erinnere an die Enquête des darunter leiden? Es wird ja, wie mein Antrag sagt, Jeden Lage verschiedener Arbeiterkategorien vorzunehmen, um bestimmte an die Wahlurne zu treten, um ihre Stimme für einen Vertreter und Leistung zu verlangen, und in den meisten Fällen wird auch und der Konfektion in Bezug auf die Sonntagsarbeit. Es wäre im städtischen Parlament abzugeben. Die bisherige fortschritt davon Gebrauch gemacht werden. Was mein Antrag beseitigen von großer Wichtigkeit, wenn der Reichstag in die Lage versetzt liche Mehrheit im städtischen Verwaltungskörper hat in der will, ist, daß ein junger Kaufmann gezwungen sein soll, ent- würde, durch Mitglieder aus der eigenen Mitte an diesen Ergugenfälligsten Weise gezeigt, daß fie für die Interessen unserer weder ein ihm ungünstiges Zeugniß, daß seinem Fortkommen hebungen Antheil zu nehmen und zwar durch ein kontradikto Wähler, des arbeitenden und dabei nothleidenden Volkes, kein nachtheilig sein muß, zu erhalten, oder, was ihm nicht minder risches Verfahren, durch zeugeneidliche Vernehmung und eventuell Berständniß hat, daß ihre Klassenzugehörigkeit ihnen einfach ver- nachtheilig ist, auf eine Bescheinigung über die Art und Dauer durch Ausübung des Zeugnißzwanges. Eine solche Vollmacht bietet, dem etwa vorhandenen guten Willen" die That folgen feiner Beschäftigung zu verzichten; und ferner, daß auch wirk- besitzt das englische Parlament schon seit langem. Auch die preuzu lassen. Es ist daher unſere unabweisbare Pflicht, wirkliche lich einmal vorgekommene Fehler oder Nachlässigkeiten der ßische Verfassung enthält eine ähnliche Befugniß. Es wurde von Bertreter der Arbeit, Klassenbewußte Sozialdemokraten in die Gemeindeverwaltung zu entfenden. Jeder Parteigenosse agitire, Jugend bis in spätere Jahre hinein nachwirken und das Leben dieser zuletzt Gebrauch gemacht im Jahre 1873 auf Antrag Lasters in Bezug auf die Feststellung gewisser Vorgänge bei den Gründungen. wo sich nur Gelegenheit bietet, in Werkstätten, Verkehrslokalen, Häusern c. Bringt die Gleichgiltigen und Unerfahrenen, wenn Abg. Uhlendorff( dsr.): Der Antrag verlangt, daß die Wie wichtig eine solche Befugniß z. B. in Bezug auf das VorIhr solche kennt, an die Wahlurne; gerade wenn jene am Prinzipale sich nur dann über die Leistungen der betr. Kommis gehen gegen gewisse Börsenmanipulationen, auf die Wirkung des 17. November, dem Tage der Hauptwahl, ihr Pflicht erfüllt für oder wider äußern, wenn diese es ausdrücklich wünschen. In Termingeschäfts an der Börse wäre, brauche ich nicht aushätten, so würde der Eieg in diesen Bezirken schon unser gewesen sichtiger Kaufmann wird einen Handlungsgehilfen engagiren, von ähnlicher Antrag gestellt und vielfach, auch von nationalliberaler dieser Form wird er niemals seinen Zweck erreichen. Kein vor- einanderzusetzen. Jin Jahre 1868 wurde von unserer Seite ein sein, was schon aus den Wählerliſten zu ersehen ist. Im dem er nur weiß, daß er so und so lange da und dort gearbeitet Seite unterstützt, derfelbe wurde nur deshalb abgelehnt, weil 10. Kommunal- Wahlbezirk haben nicht weniger als 293 Arbeiter, hat. Derjenige Kommis also, der nicht jedesmal ein Beugniß man nicht ein Jahr nach Einführung der neuen Verfassung die16 Buchdrucker, 45 Maler, 60 Maurer, 111 Tischler, 96 Schuh- fordert, wird die Vermuthung wachrufen, daß bei ihm etwas felbe wieder abändern wollte, auch keine Aussicht vorhanden macher, 80 Schneider, 55 Zimmerer, 56 Schankwirthe, hapert. Einen Schutz gegen wahrheitswidrige Beugnisse des war, daß die Bundesregierungen sich einem solchen Vorgehen 813 Töpfer, Schlosser, Sattler, Tapezirer, Mechaniker, Haus- Prinzipals gewährt der Antrag auch nicht. Ersteht der Chef anschließen würden. Ein solches Bedenken liegt heute nicht mehr Siener, Kellner, Buchbinder, Kutscher, Gürtler, Zigarrenmacher, aus dem Zeugniß, wo der Kommis früher beschäftigt war, so vor. Sehen Sie sich nicht die Antragsteller, sondern den Antrag Klempner 2c., in Summa 1677, ihrer Pflicht nicht genügt. Rüttelt sie wird er sich bei dem früheren Prinzipal erkundigen. Sie müßten selbst an. Dieser Antrag ist gut, vernünftig und nothwendig, auf! Ihr, die Ihr vorgeschritten und zielbewußt seid, wißt, daß der Erfolg in jenen Bezirken nur von einer Stimme abhängen fann. geradezu durch Strafandrohung eine schriftliche oder mündliche er erstrebt feine parlamentarische Machterweiterung, sondern eine Auf denn zur Wahl, wenn Jeder seine Pflicht thut, muß Aeußerung über den Kommis verhindern, wenn Sie Ihren Zweck fachgemäße und prompte Erledigung unserer Geschäfte. der Sieg unser sein! erreichen wollen. Ich bitte, den Antrag abzulehnen. Abg. Schrader( dfr.): Wir sind mit dem Antrag durchaus Abg. Hartmann( dkons.): Mir ist nur ein Fall bekannt, in einverstanden. Der Antrag, von dem vorhin Herr Bebel sprach, Wir machen noch darauf aufmerksam, daß jeder Preuße wahl dem ein Prinzipal sich weigerte, ein Zeugniß auszustellen, und ist auch deshalb abgelehnt worden, weil man damals berechtigt ist, welcher das 24. Lebensjahr erreicht hat, seit einem deshalb von dem Kommis verklagt, auf Grund eines Gutachtens die Dringlichkeit desselben nicht anerkannte. Der Artikel Jahre in Berlin wohnt, die bürgerlichen Ehrenrechte nicht ver- der Weltesten der Berliner Kaufmannschaft verurtheilt wurde, das der preußischen Verfassung war ein Rampfartikel gegen die loren hat, feine Armenunterstützung erhält, mindestens zur zweiten Zeugniß auszustellen. Soll man nun deshalb das Gesetz ändern, Regierung und er wurde zuerst angewendet zu einer Unterund in der Gemeinde- Wählerliste steht. Auch die seit einem zumal wir vor einer Revision des Handelsgesetzbuchs im An- suchung bezüglich der Wahlumtriebe. Es wäre also auf Seiten halben Jahr aus diesem Bezirk Verzogenen besigen in diesem Beschluß an das Bürgerliche Gesetzbuch stehen? Wiel wichtiger ist der damaligen Reichsregierung sehr wenig Neigung vorhanden zirk noch ihr Wahlrecht. die Regelung der Kündigungsfrist, da eintägige Kündigung gewesen, einen Artikel anzunehmen, dem man eine politische BeDie Stadtverordneten Stichwahl findet Dienstag, den häufig vorkommt. Hier muß das Gesetz einen Riegel vorschieben, deutung beilegen fonnte. Heute liegen die Verhältnisse anders. Die Stadtverordneten- Stichwahl findet Dienstag, den damit die Vertragsfreiheit dem Schwächeren nicht zum Nachtheil Die soziale Gesetzgebung macht es nothwendig, dem Reichstage 15. Dezember, von Vormittags 9 bis Abends 7 Uhr ununterbrochen mithin auch die Mittagszeit hindurch statt. sehen. Wir machen noch jeden Wähler darauf aufmerksam, den Namen der Kandidaten für den 10. Kommunal- Wahlbezirk: Dr. Iguat Zadek, Annenstraße 46 wohnhaft; für den 40. Kommunal- Wahlbezirk: Theodor Metzner, Schuhmachermeister, Naunyn straße 72 wohnhaft, laut und deutlich am Wahltische zu nennen. Das Zentral- Wahlkomitee. J. A.: Otto Klein, Schönleinstraße 6, gereiche. eine erweiterte Kompetenz zu geben. Enqueten sind zwar schon Abg. Spahn( Zentrum) spricht für den Antrag Goldschmidt. früher von der Regierung angestellt worden, fie haben aber des Jeder Wähler dieses Bezirks hat sich zur Legitimation mit Abg. Singer( Soz.): Die Frage des Zeugnisses ist nicht halb kein gutes Resultat gehabt, weil die Auswahl der zu be der Wahlkarte, welche vom Magistrat jedem Wähler zugestellt so wichtig wie die der Kündigungsfrist. Nach einer von mir fragenden Personen meist nicht richtig getroffen war. Die Zuckerwird, oder mit der lezten Steuer quittung zu ver- vorgenommenen Statistik, welche sich auf 900 Fälle erstreckt, haben enquete z. B. hat ein vollkommen werthloses oder geradezu 10 pCt. davon die gesetzliche sechswöchige Kündigungsfrist, schädliches Material geliefert, denn die daraufhin gefaßten Be21 pet. vierwöchige, 20 pet. vierzehntägige, 2 pet. achttägige schlüsse haben wir wenige Jahre später wieder beseitigen müssen. und 47 pet. eintägige Kündigungsfrist. Wenn auch durch Die preußische Enquete über die Mißstände im Eisenbahnwesen die Zufälligkeiten in den Geschäften, auf die sich meine hatte nur deshalb einen guten Erfolg, weil sie besser zusammen Enquete erstreckte, diese lettere Zahl besonders hoch ist, gefeßt war und weil auch Mitglieder des preußischen Landtags theilnahmen. so würde sie auch bei einer allgemeinen Enquete sehr daran Dic großen englischen Enqueten hoch fein. Wir treten dem Antrage Goldschmidt nicht sind nur gum geringen Theil vom Parlament ge= entgegen, schon weil wir die Gleichstellung der Handlungsgehilfen macht, meist von der Regierung unter Mitwirkung des mit den Arbeitern anstreben. Die Stellenlosigkeit der jungen Parlaments. Solche Enqueten haben eben nur den Zweck, Kaufleute ist keine Folge des mangelnden Zeugnisses, sondern der für Regierung und Parlament das nothwendige Material Wie viel übergroßen Arbeitszeit, die sich jetzt auf 18 bis 20 Stunden täg zur Beurtheilung der Verhältnisse herbeizuschaffen. lich beläuft; da sollte man eben lieber mehr Kräfte einstellen, als schneller wären wir nicht zur Ablehnung des Befähigungsdaß man die Einzelnen so sehr anstrengt. Wollen Sie der nachweises gekommen, wenn wir schon früher solche Kommissionen Stellenlosigkeit steuern, so müssen Sie unsere Anträge betreffend gehabt hätten! Wir hätten dann die Arbeiter selbst vorladen Sonntagsruhe und Normirung der täglichen Arbeitszeit unter- und uns überzeugen fönnen, daß nur eine kleine Gruppe der stüßen. Ein Prinzipal, der einen Kommis engagiren will, wird, Handwerker einen solchen Befähigungsnachweis und andere wenn er sich sonst von der Tüchtigkeit des jungen Mannes übers Dinge verlangt. Ich bitte Sie, den Antrag im Plenum anzeugt, nicht wegen des mangelnden Zeugnisses davon abstehen, zunehmen. sondern sich auf mündliche Erkundigungen verlassen. Die Kündi Abg. Bachem( 3., bei der andauernden Unruhe des Hauses gungsfrist aber möchten wir gefeglich so geregelt sehen, daß, um und, da er von der Tribüne abgewendet spricht, sehr schwer vereine zu lange Kündigungsfrist, wie sie mit den Bedürfnissen des ständlich): Ich bin im Zweifel, ob der Abg. Schrader und seine Handelsstandes nicht im Einklange ist, zu vermeiden, andererseits Freunde damit einverstanden wären, wenn die Abgg. Biehl, aber die thatsächlichen Verhältnisse in Einklang mit den recht- Ackermann u. f. w. in eine parlamentarische Enquetekommission lichen zu bringen, im Gesetz eine vierwöchige Kündigungsfrist zur Untersuchung der Frage des Befähigungsnachweises gewählt statuirt sein sollte. Wir werden bei der zweiten und dritten würden. Die englische Verfassung kennt allerdings solche Lesung Abänderungsanträge betreffend die Kündigungsfrist stellen Enquetekommissionen, in früheren Zeiten war es aber und mit diesen dem Antrag Goldschmidt zustimmen. Eine tom- auch für das Parlament viel schwieriger, sich über die Verhältnisse im ganzen Lande zu informiren; heute das Beim Abgange können die Handlungsdiener missarische Berathung halten wir nicht für nöthig. Abg. v. Marquardsen( ntl.): Wir halten es für gut, die gegen erhält das Parlament insolge der erleichterten ein Zeugniß über die Art und Dauer ihrer Be. fchäftigung fordern. spezielle Frage, um die es sich hier handelt, schon vor der all- Verkehrsverhältnisse, durch Vereine, durch die Presse u. s. w. so Dieses Zeugniß ist auf Verlangen der Hand- gemeinen Neuregelung des Handelsgesetzbuchs zu erledigen, und hinreichende Informationen, daß es auf das von der Regierung lungsbiener auch auf ihre Führung und ihre erachten gleichfalls eine kommissarische Berathung nicht für gelieferte Material nicht angewiesen ist. Wo soll es hinführen, Leistungen auszudehnen. wenn wir immer und immer wieder, wenn auch in kleinen Dingen, Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 186. Sigung vom 9. Dezember 1891, 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: von Bötticher, von Marschall Auf der Tagesordnung steht zunächst der vom Abgeordneten Goldschmidt eingebrachte Geschentwurf, in Art. 61 des Allgemeinen Deutschen Handels Gesetzbuchs folgende Säße einauschalten: # nöthig. Abg. Goldschmidt( dfr.): Mein Antrag hat nur die ge Abg. Samhammer( fr.): Der Abg. Singer hat sich heute an der Verfassung ändern? Bei der Frage der Immunität der lernten Raufleute, nicht auch die Lehrlinge im Auge und be- mit der Etellung seiner Fraktion in Bezug auf die Kündigungs- Abgeordneten in der vorigen Woche wollten die Sozialdemokraten wedt, ben im faujmännischen Beruf Beschäftigten die Rechte frist, welche er bei der Gewerbe- Ordnungs- Novelle einnahm, in von einer Verfassungsänderung nichts wissen. Wo die Verfassung Bu gewähren, welche man den gewerblichen Arbeitern schon Widerspruch gesetzt. Denn damals wollte er überhaupt feine ihnen günstig ist, wollen sie sie aufrecht erhalten. Unsere heutige 1878 gewährt, und welche die Gewerbe- Ordnung noch in der Kündigungsfrist einführen. Der Mangel eines Zeugnisses fällt Verfassung ist das Ergebniß eines Kompromisses zwischen den Absicht erweitert hat, Alles wegzuräumen, was den Arbeiter besonders für diejenigen jungen Kaufleute ins Gewicht, die verschiedenen Parteien. Jeder hat ja Wünsche auf Abänderung in seinem Forttonimen hindert; ein schlechtes Zeugniß sollte und das ist eine große Zahl zur weiteren Ausbildung ins der Verfassung in diesem oder jenem Punkte, und die Zeit einer ihm nicht alle Thüren verschließen. Aus Wohlwollen für Ausland gehen und dort sür ihre Qualifikation nichts in der Hand Revision der Verfassung fann ja kommen, aber ich wünsche die Handlungsgehilfen oder Diener beschloß das Haus, die haben, als ihre Zeugnisse. Was die übermäßige tägliche Arbeitszeit und glaube, daß sie noch fern ist. Günstig für eine BerParagraphen, betr. die Sonntagsruhe, auch auf sie auszudehnen, anlangt, so wünschen wir, der Handel läge so gut, daß die fassungsrevision ist nur eine ruhigeẞeit, in der man leichtkompromisse und stellte sie unter den Kassenzwang, obwohl ich ein Gegner des Kaufleute die Arbeitskräfte ihrer Angestellten auch wirklich voll schließen kann. Eine unter schweren Kämpfen zu Stande gekommene letteren Beschlusses bin; denn nicht Krankheit ist die Ursache ausnutzen könnten. Ich bitte Sie, den Antrag unverändert an- Berfassung macht feinen guten Eindruck. Wir wünschen nicht, three Noth, sie sind jung, Betriebsgefahren nicht ausgesetzt, und zunehmen. daß die Verfassung ein Ding sei, das von heute auf morgen bie freien Hilfskaffen und kaufmännischen Vereine gewähren reich Abg. Singer: Der Widerspruch zwischen unserer heutigen beliebig abgeändert werden kann. Dann muß man auch Anlichere Hilfe, als Zwangslassen es vermögen. Ihre Noth ist die Stellung in Bezug auf die Kündigungsfrist und der bei der träge auf Aenderung des Wahlrechts hinnehmen. Ich stehe zwar Folge von Stellenlosigkeit, weil die Geschäfte schlecht geben, oder Gewerbe- Ordnungs- Novelle ist nur ein scheinbarer. Damals auf dem Boden des jezigen Wahlrechts, aber wenn man immer die Vorbildung der jungen Leute für ihren Beruf vielfach unzu- sollte den Handwerkern eine Buße für Kontraktbruch auferlegt wieder die Verfassung ändert, kann man einem Anderen nicht reichend ist. Mein Antrag bezweckt, ihnen die Möglichkeit, eine werden, und bevor wir diese Ausnahmebestimmung für die Ar- übel nehmen, wenn er auch eine Aenderung des Wahlrechts neue Stelle zu finden, zu erleichtern, indem er das Prinzip des beiter zuließen, wollten wir lieber die ganze Kündigungsfrist be- beantragt. Ich spreche zwar nicht für meine Partei, aber diese 113 der Gewerbe- Ordnung auch auf die kaufmännischen Ge- feitigt wissen. Hier handelt es sich um feine Ausnahmestellung Anschauung wird in derselben wohl einen ziemlich weitgehenden hilfen ausdehnt; für Prokuristen oder Buchhalter in besseren für die jungen Kaufleute. Was die übermäßige Arbeitszeit an Boden haben. Stellungen hat er feine Bedeutung, sondern nur für die große langt, so meinen wir natürlich nicht Prinzipale, die wenig zu Abg. v. Manteuffel( dkonf.): Namens meiner Freunde Bahl von Handlungsdienern in untergeordneter Stellung, thun haben, sondern es handelt sich um Prinzipale, die sehr be- erkläre ich, daß wir gegen den Antrag Auer und Genossen Jür die Tausende von Materialisten, Verkäufern und schäftigt sind und statt mehr Personal anzustellen, die Kräste ihrer stimmen werden, weil wir in demselben den ersten Versuch dazu Expedienten, deren Einkommen vielfach geringer ist als Gehilsen übermäßig ausnutzen. erblicken, einen Theil der Eyekutive auf den Reichstag zu übercas der Arbeiter. Dem unselbständigen Mitgliede des Kauf- Abg. Schrader fonstativt in seinem Schlußwort, daß, da der tragen, und weil wir nicht gewillt sind, diesen Versuch mitzumannsstandes ist es weit schwieriger als dem Arbeiter, sich Antrag Goldschmidt im Wesentlichen Zustimmung gefunden habe, machen, weil wir in der That nicht absehen können, was aus beffere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Wenn auch die Handlungs- fommissarische Berathung nicht für nothwendig gehalten werde. einem derartigen ersten Versuch sich für weitere Folgen entgehilfen sich zu Organisationen vereinigen und manches Treff- Die zweite Berathung des Antrages wird im Plenum er- wickeln könnten. Die Begründung des Antrages durch den Abg. iche in dieser Beziehung schaffen, so sehlt diesen Organisationen folgen. Bebel hat zwar unglaublich friedlich und harmlos geflungen: doch die Kraft, welche den Vereinigungen der Arbeiter durch die Es folgt die Berathung des Antrages Auer und Gen., der das kann uns aber nicht bewegen, die Gefahr, die im Antrage große Zahl ihrer Mitglieder innewohnt. Nach der Berufsstatistik Reichsverfassung folgenden Art. 23a einzufügen: selbst liegt, zu unterschätzen. Das will ich jedoch dem Abg. Don 1882 beträgt die Zahl der unfelbständigen Kaufleute noch" Der Reichstag hat das Recht, behuss seiner Information Bebel bemerken, daß die Namen, die unter dem Antrag stehen, nicht den zehnten Theil der gewerblichen Arbeiter; 600 000 Rauf Kommissionen zur Untersuchung von Thatsachen zu ernennen. allein uns nicht dazu bestimmen. Wir würden auch gegen leute stehen 7 000 000 Arbeitern gegenüber. Wie wenig günstig Diese Kommissionen sind berechtigt, Zeugen und Sachverständige den Antrag stimmen, wenn er von einer anderen Partei eindie Lage der Gehilfen im Kaufmannsstande ist, geht aus der zu vernehmen und überhaupt alle diejenigen gebracht wäre. trefflichen Schrift des Verbandes deutscher Handlungsgehilfen zu Erhebungen zu veranstalten, die sie zur Klarstellung der That- Abg. v. Marquardsen( natl.): Es handelt sich hier um Leipzig hervor, und aus einer Petition an den Reichskanzler von fachen für nöthig erachten. Die Behörden sind gehalten, diesen ein Mittel, die Information des gesetzgebenden Körpers zu ver taufmännischen Vereinen mit 57 000 Mitgliedern. Der Art. 61 Kommissionen bei Ausübung ihrer Amtspflicht innerhalb der bessern, und dies wollen wir nicht durch eine negative Stellung Handelsgesetzbuches enthält eine Lücke, die von der Recht- Grenzen ihrer Aufgaben die geforderte Unterstützung zu gewähren. zu dem Antrage verhindern. In England haben die parlamen sprechung unangenehm empfunden wird und zu widersprechenden Die Mitglieder dieser Kommissionen erhalten für ihre Beit- tarifchen Enquetefommissionen sehr gute Erfolge gehabt. Ich Entscheidungen führt. Alles, was seinerzeit für den§ 113 der versäumnisse und Auslagen Entschädigung, deren Höhe reichs habe nichts gegen eine Erweiterung der Befugnisse des ReichsGewerbe- Ordnung angeführt wurde, trifft auch auf die Verhält geschlich festgestellt wird." tags einzuwenden. Der Untrag Auer ändert den Charakter der nisse der Handlungsgehilfen zu. Wie häufig kommt es vor, daß einem Abg. Bebel: Unser Antrag will eine Lücke in der Reichs- ganzen Berfassung durchaus nicht. Die preußische Verfassung hat ngestellten, der mit feinem gestrengen Prinzipal Differenzen gehabt, Verfassung ausfüllen. Aehnliche Bestimmungen bestehen bereits ja dieselbe Bestimmung bereits. Wir haben alle Ursache, auf etwas in das Zeugniß geschrieben wird, was dem jungen Manne für eine große Bahl von europäischen Staaten; namentlich besitzt die Behandlung dieses Gegenstandes näher einzugehen, und find einen Makel aufdrückt und ihm für lange Zeit wie ein Blei- bas englische Parlament eine solche Vollmacht und hat von ihr nicht gegen eine Kommissionsverathung, an welcher wir gern gewicht anhängt. Wie oft kommen Mißverständnisse vor, wie oft sehr oft Gebrauch gemacht. Wir befinden uns augenblicklich in theilnehmen werden. 45 Des auch eidlich · Lokales. Abg. Schrader( bfr.): Die Enquetekommissionen würden] vativen Abgeordneten v. Massow, Hahn, v. Flügge, v. Kleift-| Direktoren der größten Berliner Krankenhäuser gemeldet. ebenso zusammengesetzt sein, wie der Reichstag überhaupt seine Rezow, Hartmann, v. Derken, v. Frege, v. Kanig und noch Dr. Lazarus, Leiter der inneren Station des jüdischen KrankenKommissionen bildet, aus Vertretern aller Parteien. Die etwa vier oder fünf Abgeordnete. Das ist die Minderheit. hauses, beobachtete die ersten Influenzafälle im Siechenhause der Herren Biehl und Ackermann könnten also wohl in einer( Heiterkeit.) Gemeinde. Hier waren von den 40 Insassen in den ersten drei Enquetekommission über den Befähigungsnachweis sitzen. Die Nächste Sigung: Donnerstag 1 Uhr.( Erste Be- Tagen 8 Personen erkrankt, die im Alter von 38-95 Jahren Herren vom Zentrum haben hier lebhafte Bedenken gegen eine rathung der Handelsverträge.) Schluß gegen 4 Uhr. ftanden. In leyterem hohen Alter befanden sich 2 Frauen, pon Verfassungsänderung, bei der Verlängerung der Legislaturperiode hatten sie teine. Will man die Verfassung nicht ändern, so könnte auch ein bezügliches Gesetz neben der Verfassung gemacht werden, vielleicht auch durch die Geschäftsordnung des Reichstages die Frage geregelt werden. Es werden nicht Viele im Hause sein, die nicht meinen, daß bei vielen Fragen eine gründliche Information nöthig gewesen wäre. Es handelt sich hier nicht darum, dem Reichstag eine Exekutive zu geben, er soll nur ein Recht bekommen, fich zu informiren, und damit greift er in die Reichsgewalt nicht ein, sondern segt sich nur besser in Stand, feine verfassungsmäßigen Rechte auszuüben. Eine Kommissions berathung ist nicht nothwendig, wird sie aber gewünscht, so wollen wir uns derselben nicht widersehen. Abg. Bachem( Bentr.): Die Rechte des Parlaments find in der Verfassung verzeichnet; es wäre nicht richtig, Dinge, die in die Verfassung gehören, durch besonderes Gesetz zu regeln. Bei der Verlängerung der Legislaturperiode war ich noch nicht Mitglied des Hauses, aber so viel ich weiß, hat der größte Theil meiner Partei gegen dieselbe gestimmt. Der Reichstag fann sich genügend ohne Enquetekommissionen informiren. Der Vorredner tann von keinem Geseze sagen, daß es ohne genügende Informationen zu Stande gekommen ist. Wir können doch nicht wegen jedes einzelnen Gesetzes eine Enquetekommission einsetzen, sondern nur in Ausnahmefällen, mindestens 80 pCt. unserer Geseze müßten auch ohne solche Kommissionen erledigt werden. Eine Erefutive des Reichstags wird durch den Antrag allerdings nicht eingeführt, ich würde mich aber vor einer Erweiterung der Befugnisse des Reichstags auch nicht fürchten. denen eine an einer interfurrenten Apoplexie zu Grunde ging, während die andere 95 jährige Patientin wieder genas. Auch im Waisenhaus der Gemeinde am Weinbergsweg hatte der unheim liche Gaft Einzug gehalten, doch nicht wie vor zwei Jahren bei den Kindern, sondern es war mehr das Personal des Hauses erfrankt. Natürlich stellten die Poliklinik und das KrankenDer Ortsveretn der deutschen Kaufleute ist bekanntlich haus wieder ein großes Rontingent. Der Vortragende be eine faufmännische Vereinigung, in welcher die alleinfeligmachende fonte die Seltenheit einer Kehlkopf Affektion im Gegenfab deutschfreifinnige Weisheit verzapft wird. Der Deutschfreifinn ist zur häufigen Erkrankung der anderen Respirations Organe, ein politisches Gebilde, dem Leute angehören, die sehr oft selbst Direttor Guttmann vom Moabiter Krankenhaus hatte hundert nicht ihrer eigenen Meinung sind. Was ihnen heute schwarz Patienten mit einer Sterblichkeit von 3 pet. Er gab die tröst erschienen ist, erscheint ihnen morgen weiß, es ist eine Art liche Hoffnung, daß nach seinen Erfahrungen die diesjährige politischer Farbenblindheit. Eine ganz furiose Haltung hat der Epidemie ihren Höhepunkt erreicht habe und mit dem Ende des Verein in der Frage des Krankenkassenzwanges eingenommen. Jahres vorüber sein werde. Das wäre in der That das beste Wir wollen dieselbe näher präzisiren, damit unsere Leser sehen, Weihnachts- oder Neujahrs- Geschenk! Professor Fürbringer vom wie es mit der Konsequenz der deutschfreisinnigen Mannesseelen Friedrichshain hatte bisher ein Material von 150 Kranten mit beschaffen ist. einer Sterblichkeit von 8 pet.; Professor A. Fräntel am Urban Im November 1890 hatte der Verein eine feiner großen" wies eine Anzahl von 138 Patienten auf, darunter gleich viele Versammlungen einberufen, in welcher der Generalrath, Herr Männer wie Frauen. Handelslehrer Sommer, über den Krankenkassenzwang referirte. Der Redner plädirte mit dem vollen Brustton der Ueberzeugung Ueber Vorgänge, welche sich im Vorstand der Drts für die Ausdehnung des Krankenkassenzwanges auch auf Krankenkasse der Tischler und Pianoforte- Arbeiter abspielen, wird die Handlungsgehilfen. Eine dahin lautende Resolution wurde uns folgendes mitgetheilt: In der Delegirten- Versammlung am mit allen gegen 3 Stimmen angenommen. 26. November wurde an Stelle des bei den Mitgliedern miß Im November 1891 waren die Ortsvereinler der deutschen liebig gewordenen Herrn Schüße Herr Hoffmann als Kassirer Kaufleute wiederum versammelt. Der Demokrat" Herr Redakteur gewählt. Diese Wahl ist aber dem Vorstand nicht angenehm Krieger haspelte ebenfalls das Thema von dem Kranken- und man beschloß in der Sizung, eine Generalversammlung ein taffenzwang herunter. Der Redner pacte einen ganzen Sack voll zuberufen, in welcher Protest gegen die Wahl erhoben werden manchesterlicher Phrasen aus, er erzählte von der freien Selbst- soll. Früher waren es die Aufsichtsbehörden, welche den Mit hilfe", von der Verantwortlichkeit des Einzelnen" u. f. w. gliedern das Verwaltungsrecht zu beschränken suchten, man Abg. Bebel( Soz): Die Möglichkeit, daß der Reichstag Schließlich verwarf der Redner den Krankenkassenzwang, weil erinnere sich nur der Wahl des Kassirers Richter, welcher wider Sachverständige vernehmen kann, muß gefehlich firirt werden, derfelbe die ihm Unterworfenen politisch degradire". Eine Reso- den Willen der Mitglieder von der Aufsichtsbehörde eingesetzt weil wir sonst nicht in der Lage find, etwaige Geldauslagen lution gegen die Ausdehnung des Krankenkassenzwanges wurde. Heute übt der Vorstand diese Funktion aus, indem er folcher Sachverständigen zu ersetzen. Die Regierung würde auch auf die Handlungsgehilfen, gelangte gegen wenige Stimmen fich mit allen Mitteln gegen die erfolgte Wahl sträubt und selbst auch eine Verfassungsänderung gutheißen, wenn sie mit einer zur Annahme. gewillt ist, sich an die Aufsichtsbehörde zu wenden, um seinen Aenderung durch besonderes Gesetz einverstanden wäre. Von Jin November 1890 also für, im November 1891 gegen Bweck zu erreichen. Ob ein solches Vorgehen aber dem Geifte einer Machterweiterung des Parlaments fann ebensowenig die den Kassenzwang! Das sind auch zielbewußte" Politiker. entspricht, welchen die Mitglieder in den Kassenbeamten suchen, Die Delegirten Rede sein, wie von einem Eingriff in die Rechte der Reichs- Gelegentlich der Debatte machte einer der Redner den Vor- wird wohl die Generalversammlung zeigen." regierung; in Preußen und anderen Ländern bestehen solche Ber- fißenden auf diesen Zwiespalt der Natur aufmerksam. Der Herr haben alle Ursache, sich diese Angelegenheit etwas genauer ans fassungsbestimmungen ja schon. Generalrath Sommer konnte zwar die Thatsache nicht aus der zusehen. Die zweite Berathung des Antrages wird im Plenum Welt schaffen, aber... aber... es gab ein ganzes Dutzend Die Verhandlungen gegen die Heinze'fchen Ehelente der lieblichen Aber". Herr Sommer meinte, er habe s. 3. nur stattfinden. haben den Prozeß Dickhoff wieder in Erinnerung gebracht. Der Antrag des Abg. Ridert wegen Ginfeßung zweier pro domo gesprochen, heute stehe er auf dem Standpunkt des Dickhoff ist bekanntlich im Frühjahr des vorigen Jahres ver Wahlprüfungskommissionen zur schnelleren Erledigung des Wahl- Herrn Krieger! Welch eine Wandlung im Zeitraum eines ftorben, aber nicht in der Strasanstalt Sonnenburg, wie bie prüfungsverfahrens beantragt die Geschäftsordnungsfommission Jahres! Die anwesenden Mitglieder des deutschfreifinnigen Handlungs- Moabit. Da derselbe bei der Verhandlung seine Schuld nicht Tagespresse seiner Zeit berichtete, sondern in der Strafanstalt abzulehnen. Abg. Rickert zieht Angesichts des Umstandes, daß die Wahlprüfungskommission ihre Arbeiten erledigt habe, gehilfenvereins sprachen sich ebenfalls gegen den Zwang aus es war eingeräumt hatte, wurde er ausnahmsweise der Strafanstalt von ihnen nichts anderes zu erwarten. Bemerkt sei noch, daß von Moabit überwiesen, wo er in Einzelhaft gehalten wurde. Tro 3 folgt die erste Berathung des von den Abgg... 1 600 000 Handlungsgehilfen Deutschlands nur etwa 30-40000 hat er sich doch zu feinem Eingeständniß seiner Schuld bewegen Dr. Barth, Ridert eingebrachten Gefeßentwurfs, betr. Ab- den freien Hilfskaffen angehören. Die übrigen sind in gar keiner dem fich Dickhoff gut führte und sich sonft zugänglich erwies, änderungen und Ergänzungen des Wahlgesetzes für den Reichs Krankenkasse und werden in eine solche auch nicht eintreten, lassen und dies selbst nicht auf seinem Sterbelager. tag vom 31. Mai 1869. wenn sie nicht dazu gezwungen werden. Damit schließt die Diskussion. Im Schlußwort bemerkt seinen Antrag zurück. Abg. Nickert: Unter diesen Umständen, nachdem der vorige Gegenstand von der Kommission abgelehnt ist, und da die Materie uns 2-3 Stunden aushalten könnte, beantrage ich, den Gegenstand von der Tagesordnung abzusehen oder die Sigung zu vertagen. Präsident v. Levehow spricht sich gegen die Bertagung nach so kurz dauernder Sigung aus. Die Bertagung wird beschlossen. In den nächsten Tagen wird von Seiten der sozialdemo- In der Giftmordsache Loa wird noch bekannt, daß die kratischen Handlungsgehilfen eine öffentliche Versammlung der Gerichtsärzte Medizinalrath Dr. Long und Sanitätsrath De Berufsgenossen einberufen werden, welche sich mit dem Kranken- Mittenzweig eine Uffizirung der Magenschleimhäute, wie solche faffenzwang und der Haltung der freisinnigen Partei zu dem tei Bergiftungen vorkommen, in beiden Fällen nicht haben feft felben beschäftigen wird. Das Weitere werden wir s. 3. bekannt stellen fönnen. Dies gab den Ausschlag zur Ueberweisung bes geben. Mageninhalts an den gerichtlichen Chemiker. 3u befe Gefälle des in nach_d Betrag Auftra und ül junge gu geh heraus trug, 5 Ausbez ,, Außerordentliche Maßregeln" gegen den herrschenden Die Obduktion der Leichen des durch die unverehelichte Präsident v. Levetow: Ich schlage Ihnen vor, die nächste Nothstand"( aha!) hat der Magistrat zu treffen geruht. Die Wilhelmine Loa vergifteten Görsch'schen Kindes, sowie die des Sigung Donnerstag 1 Uhr zu halten, und auf die Tagesordnung Maßregeln find aber auch ganz außerordentlich". Man höre: eigenen Kindes hat vorgestern Nachmittag in dem Leichenschau zu setzen: die erste Beratung der Handelsverträge. Den Armenfommissions- Vorstehern" ist es gestattet, die auszuzahlen- hause stattgefunden. Die Magen wurden durch den Staatsanwalt Abg. v. Massow( bt.): Ich beantrage, die Handelsverträge den Unterstützungsgelder um ein Drittel der bisher bewilligten beschlagnahmt, um chemisch auf das Vorhandensein von Arsen nicht schon morgen auf die Tagesordnung zu sezen. Die Summen zu erhöhen. Früher durfte derselbe über den Marimal- theilen untersucht zu werden. Die Mörderin, welche geschloffen Fraktionen sind erst seit heut in der Lage, sich damit zu be- fatz von 15 M. nicht hinausgehen, jetzt darf er ein Drittel vorgeführt wurde, erklärte nochmals, sie habe das fremde kind schäftigen, fie müssen aber in die Berathung einer so wichtigen mehr, also Summa 20 M. geben. Bezüglich der Höhe der fest- vorfäglich getödtet, weil es sehr lebhaft und unruhig gervesen zustellenden Summe war allerdings diese Beschränkung schon sei und ihr sehr viel Arbeit gemacht habe, bestreitet aber mit Materie gut vorbereitet eintreten. Abg. Graf Ballestrem( 3.): Ich bitte, es bei dem Vorschlage längst zu Gunsten eines freieren" Ermessens gewichen. Die Entschiedenheit, den Tod ihres Knaben verursacht zu haben. des Herrn Präsidenten zu belassen. Wir haben kurz vor der Versagung der Unterstützungsgelder liegt wieder in der Hand des Zwischen der Loa und ihrer früheren Herrin, welche in dem Sigung, mehrere Herren aus den verschiedensten Fraktionen, Vorstehers, wenn derselbe die Gewährung verweigert, dann muß Bureau des Leichenschauhauses zusammentrafen, spielte sich eine mit dem Herrn Präsidenten verhandelt, und einigten uns dahin, er aber seine Gründe der Armenkommission ausführlich darlegen. bewegte Szene ab. Frau G. fonnte beim Anblick der Mörderin Die„ Bossische Ztg." ist nicht wenig stolz auf diese neueste ihres Kindes des Schmerzes nicht Herr werden, sondern rief; morgen in die erste Berathung der Handelsverträge einzutreten. „ Sie Scheusal, warum haben Sie mir mein Kind gemordet!" Wie man hört, würde dieselbe durch eine Rede des Herrn magistratliche Weisheit, fie erkennt diese Fürsorge für die ärmere Reichskanzlers oder sonst vom Regierungstische aus eingeleitet werden, Bevölkerung Berlins dankbar an". Der Wermuthstropfen fällt Die Loa erwiderte kein Wort, sondern wandte sich ab und wurde und sollte es sich danach ergeben, daß man in weitere Erwägungen aber sofort in diefen Becher Anerkennungswein, denn dadurch auch alsbald hinausgeführt. eintreten will, so würde Nichts entgegenstehen, daß der Reichs- erwächst der Stadt eine„ monatliche Mehrausgabe von 100 000 m."! tag die weiteren Verhandlungen auf den nächsten Tag vertage. Ja, ohne Mehrausgabe gehen solche Sachen' mal nicht ab und Ich bitte, es also beim Vorschlage des Herrn Präsidenten zu be die Bossin" ist auch nicht aus ihren Häuten gefahren, als der Magistrat und die freisinnige Stadtverordneten- Sippe Feste über Laffen. Feste und Brunnen und Kirchen und Lotterien und andere schöne Sachen bewilligte. " 1 und da Frau L und de ein and Mädche Schröde Kenntn fich, den L Schlüss miethet merten worden gesellsch bindung welchen er fofou Vogel album Zur Nitscheschen Mordsache wird der„ Franks. 3tg." au Würzburg unterm 7. Dezember geschrieben: Der angebliche Kellner Ottomar Nagel aus Wien, auf welchen das Signalement des Mörders der Berliner Prostituirten Nitsche past, ist durch den hiesigen Photographen Streut! zweimal aufgenommen worden, eins mal angethan mit Jaquet und Hut und das andere Mal bekleidet mit dem berüchtigten faffeebraunen Ueberzieher und mit But. Beide Bilder sind, ebenso wie ein Baar Blutspuren zeigen ber Maschetten, der Berliner Polizei überfandt worden, um ihr die Refognoszirung zu erleichtern. Mit Papieren ist Nagel febr gut versehen; von einigen steht bereits fest, daß sie einem gewiffen Nagel in Ratibor gestohlen worden sind. Auffallend erschien, daß Nagel, der hier Verhaftete, Anfangs seinen Berliner Auf enthalt zugab, dann aber, als man ihm sagte, er sei des Morde der Nitsche verdächtig, das vorher Angegebene zu widerrufen glauben zu machen suchte, er sei zuletzt in Wien gewesen. Wegen Landstreicherei, Führung falscher Legitimationspapiere und ver botenen Waffentragens wird der Dunkelmann am 11. 63. Mts. vor dem hiesigen Amtsgericht abgeurtheilt werden. Ob nun dort Nagel freigesprochen oder zu einigen Tagen Haft verurtheilt werden wird, jedenfalls wird er nicht früher in Freiheit gefest, bis das geheimnisvolle Dunkel, das seine Person und seinen zu und die Leu geblichen fofort das W theilung 19 Jah Gesellsc nach ma aus, wa Verdach Diefer Prämier von wo geschickt geführt Stempel ausgeste # Zürich waren. laffen m Schuldig eine Bel zum Of Gesellsch verfolgt, führt. blond, t einen un Augen in seine Es lieg der Win Kindes Kirchhof Auf liegender etwa 20 fiel dara mittags 80gen un infolge Abg. Rickert: Ich stimme dem Vorredner in jeder Weise bei. Abg. v. Massow: Die Mehrheit des Reichstags will auf Die staatsgefährlichen Schriften der Sozialdemokratie meine Wünsche nicht eingehen, dann füge ich mich, fonstatire lassen der Bächterin der Ordnung, der Polizei, feine Rube. aber, daß die Mehrheit des Reichstages uns nicht die Zeit läßt, Schon wieder hat man nach einem Büchlein, welches Moral, in eine gründliche Würdigung der Berträge uns einzulassen, bevor Gitte und Ordnung nach Ansicht der Polizei als etwas Ueber wir die Verhandlung darüber eröffnen. Abg. v. Marquardsen: In der freien Kommission heute wundenes betrachtet, Haussuchung gehalten. Der Beglückte war Morgen habe ich mich nur für meine Person, nicht für meine diesmal der Buchhändler Richard Schulz, Kazbachstr. 21, wohnhaft, dessen Laden von oben bis unten umgelrempelt wurde, weil Frattion in dem Sinne des Grafen Ballestrem ausgesprochen. Abg. Rickert: Herrn von Massow gegenüber fonstatire an vermuthete, der ordnungsfeindliche Sozialdemokratische ich, daß die damalige Mehrheit des Reichstages uns nicht Deflamator" halte sich dort auf. Das Gesuchte wurde aber nicht Zeit ließ, das so wichtige Invaliditätsgesetz zu prüfen, sondern gefunden und so mußte man unverrichteter Sache heimkehren. Ebenso wurde am Dienstag und Mittwoch in der Arbeiteruns zur Entscheidung in dieser wichtigen Debatte drängte. Diese buchhandlung von Hans Baate, vormals R. Baginsti, CityVorlage können wir nicht amendiren, wir müssen sie annehmen Passage, Laden 8, 9 und 10 nach dem sozialdemokratischen Deklaoder ablehnen. Das Land wartet auf die Rede der Regierung mator und dem Heft& der Lichtstrahlen gehaussucht. Gefunden und auch die Regierung selbst wartet darauf. Fühlen wir morgen und beschlagnahmt wurden 72 Exemplare des Liederbuches für das Bedürfniß nach Vertagung, dann mag man fie beantragen. Das arbeitende Volk und 23 Exemplare des Heit der Licht Wir wollen die Regierung erst hören, je schneller, desto besser strahlen. Auch in der Buchhandlung von Rudolf Kohlhardt gestandenen Berliner Aufenthalt umgiebt, geklärt ist. für uns und das Land. Abg. v. Maffow( dr.): Das Land wartet nicht auf eine wurde gehaussucht, doch ohne Erfolg. Auch in unserer Der 48 Jahre alte Kaufmann Theodor Blumenthal, Entscheidung des Reichstages, sondern es erwartet, daß seine Expedition wurde vergeblich gesucht. welcher unter der Firma Blumenthal u. Aron in der Köpniders Vertreter einen Gefehentwurf genau prüfen, bevor sie ihn öffent- Die Krankenhäuser Berlins sind gegenwärtig überfüllt, straße 115 eine Wollenwaaren-, Trifotagen- und Jerseyfabrik bes lich diskutiren. es ist, so viel uns bekannt ist, in keinem derfelben auch nur ein trieb, wurde gestern Abend mit einer Schußwunde in der rechten Abg. v. Mauteuffel( Dr.): Die Stellung, die ich in der Bett frei. Das Publikum, welches von dieser traurigen Thatsache Schläfe auf dem jüdischen Friedhofe in der Schönhauser Alee freien Kommission heute einnahm, ging dahin, zuerst die Be- nichts weiß, macht sich oft unnütze Wege und die Batienten, welche todt aufgefunden. Ein Revolver lag neben der Leiche. Aus rathung der Handelsverträge auf übermorgen zu setzen. Dann nach den Krankenhäusern transportirt werden sollen, müssen oft hinterlassenen Papieren geht hervor, daß Blumenthal wegen erklärte ich, daß ich gegen die Verhandlung morgen nichts ein überflüssige Schmerzen ertragen, um endlich zu erfahren, daß für Busammenbruches seines Geschäftes freiwillig in den Tod ge zuwenden hätte, vorausgesetzt, daß, wenn wir nach der Rede des fie tein Platz mehr vorhanden ist. So wurde am Sonnabend gangen ist. Herrn Reichskanzlers morgen die Vertagung beantragen, von der ein erkrankter Droschtenkutscher in zwei Krankenhäusern abgeandern Seite dem tein Widerspruch entgegengesetzt würde. Der wiesen und er schließlich nach dem Krankenhaus am Urban_ge- Durch einen Check, der die meisterhaft gefälschte Vorwurf, daß wir das Alters- und Invaliditätsrenten- Gesetz be- schickt. Um 124 Uhr traf die Droschke mit dem Erkrankten Unterschrift des Direktors L. Rummel von der hiesigen schleunigten, hat auf die in Rede stehende Materie teine An- dort ein. Die Frau desselben führte ihn nach dem Aufnahme- Filiale der Transport- und Unfallversicherungs- Aktiengesellschaft Der Zürich" trug, ist Sonnabend die Diskontogesellschaft um zimmer: allgemeines Bedauern, alle Betten sind besetzt. Abg. Graf Ballestrem: Damit aus diesen letzten Worten Stranke mußte die Anstalt wieder verlassen, er Tehnte um 14 Uhr 5000 m. betrogen worden. Die Fälschung ist von einem jungen fein Mißverständniß entsteht, erkläre ich, daß ich heute früh sagte, noch auf dem Bürgersteig an der Mauer des Krankenhauses. Die Mann Namens Vogel ausgeführt worden, der vor einigen Jahren ich könnte es mir sehr wohl denken, daß in der Nede, die wir Droschte war natürlich inzwischen weggefahren und die Frau be- als Schreiber in den Diensten der Gesellschaft„ Zürich" gestanden morgen vom Herrn Reichskanzler hören werden, Momente vor- mühte sich vergeblich um eine andere. Der Polizei war zwar und bereits wegen Fälschung verschiedene Gefängnißstrafen abs kommen können, die eine Verschiebung der Diskussion auf über- Anzeige erstattet worden, es ließ sich aber kein Schußmann sehen. gebüßt hat. Nachdem Vogel zum letzten Mal im Oktober dieses morgen wohl wünschenswerth erscheinen laffen; daß ich es aber, Endlich kann eine Droschte heran, es bedurfte langer Unterhand- Jahres aus der Haft entlassen worden war, hat er fi wenn dieser Fall einträte, vollständig von der Erwägung meiner lungen, ehe der Kutscher sich bereit erklärte, die Fuhre zu über- in Berlin umbergetrieben. Am legten Donnerstag hat er bet Freunde morgen abhängig machen wollte.( Sehr richtig! lints.) nehmen. Die Frau hatte bestimmt darauf gerechnet, den Er- der Zimmervermietherin Lucas, Quisenstraße 61, ein Bimmer Abg. Rickert Genau unter diefer letzteren Voraussetzung frankten im Krantenhaus zurücklassen zu können, und deshalb gemiethet, welches er nach Hinterlegung eines Kleinen Hanb Er gab vor, Karl Schröder erklärten wir uns bereit, morgen in eine Erwägung darüber ein mußte sie die Mildthätigkeit der Vorübergehenden in Anspruch geldes sofort bezog. zutreten, ob nach der Rede des Herrn Reichskanzlers die Vernehmen, um die Droschte bezahlen zu können. Mit der viel- heißen, aus Danzig zu stammen, hier ein Geschäft kaufen handlung auf übermorgen zu vertagen sei. gerühmten Sanitätspolizei scheint es in Berlin nicht gerade weit zu wollen und sagte, daß er die Miethe erst Sonnabend Präsident v. Levehow: Ich muß bei diefer Gelegenheit her zu sein, denn sonst müßten solche Vorkommnisse entschieden bezahlen würde, da an diesem Tage in seinem Besitz befindliche Anweisungen auf hiesige Banken fällig werden würden. Frau doch bitten, wenn ich die Herren zu einer freien Kommissions in den Bereich der Unmöglichkeit gehören. Lucas ging auf diesen Handel ein. Am Sonnabend zu vorge berathung einlade, das, was dort verhandelt wird, vertraulicher zu behandeln.( Heiterkeit.) Es hat sich Widerspruch gegen meinen Mittheilungen über die gegenwärtige Influenza- rückter Stunde bat der angebliche Schröder Frau Lucas, für ihn Borschlag erhoben, ich bitte diejenigen Herren, welche gegen meinen Epidemie standen vorgestern Abend auf der Tagesordnung des nach der Diskontogesellschaft zu gehen und dort einen Ghed von Borschlag sind, sich zu erheben.( Es erheben sich die konser Vereins für innere Medizin. Zum Worte hatten sich die 5000 Wt. zu erheben, da es ihm an Zeit fehle, ben Gang felb wendung. 17 und auf Scheinen der Cha Ein effirend fammer richtete Schlagun führte L trat Sta Rechtsar geflagte und Co. das Ge diesem F Dollauf ca. 60 00 zur Verf gewesen Angellag Depots, Gin jede das Bar lieferte cr wider der Auft auch den freien V fände mi Kundsch derselben • tönnte di Depots E geschäjter Handels erwiderte fetz ver rechtliche Berfügen Der aus Tel getlagten Jum Nem Darlehne fünf und Der Ang Kurswert Handelsv renzen, w entjiehen er von e oder daß Wille sei Cohn'sche zahlung t habe man schiedene energische et. er rei ent on g, m m= Sei es Se ab te. ert ft= ge es fte om it an ele 3 rd m ßcer m en its an Der ht er bft en Efte en, ten te ht. er die alt cht alt B en zu besorgen. Frau Lucas war verhindert, die Ausführung dieses| Eigenthums gelangen konnte. Er habe dann allerdings diefelben] Sozialdemokratie. An der lebhaften Diskussion betheiligten sich Gefälligkeitsdienstes zu übernehmen, veranlaßte aber die Tochter Stücke erhalten, die er deponirte. Der Angeklagte gab zu, daß insbesondere Frl. Wabnik, sowie die Herren Hergt, Zemke, des in demselben Hause wohnenden Schuhmachermeisters Ullmann, sich die Herausgabe der Papiere etwas verzögert habe, er fei aber Bobel und Koopmann, sämmtlich im Sinne der Referentin. nach der Bank zu gehen. Dort wurde dem jungen Mädchen der jederzeit in der Lage gewesen, den Zeugen Töpfer aus eigenen Letterer führte an, daß es den Arbeitern der Wäschebranche im Betrag ausbezahlt. Auf dem Heimweg begriffen, traf sie ihren Mitteln zu befriedigen. Ein früherer Buchhalter des Angeklagten Besonderen dadurch schwer gemacht würde, die Frauen und Auftraggeber, der sich zufällig" gerade in der Karlstraße befand befundete, daß ihm damals von seinem Chef der Auftrag ertheilt Mädchen zur Organisation heranzuziehen, weil die große Mehr und übergab ihm das Geld. Schröder alias Vogel ersuchte das worden sei, dem Gutsbesitzer Töpfer bei dessen Wiedererscheinen zahl der Näherinnen, Stemplerinnen zc. die Nothwendigkeit einer junge Mädchen, doch noch auch nach der Deutschen Bank zu sagen, die Papiere befänden sich auf der Reichsbant. Der Organisation noch nicht erkannt habe und, meist bei den Eltern zu gehen und dort auf einen Check, der die, wie sich später Beuge hat sich geweigert, zu dieser Unwahrheit zu greifen. Bewohnend, nur selten für das Koftgeld zu sorgen braucht, deshalb herausstellte, jedenfalls gefälschte Unterschrift des Herrn Rummel sonders belastend war die Aussage des Buchhalters Tranmann. den oft geringen Verdienst zur Bekleidung verwenden könne, wotrug, 5000 m. einzuziehen. In der Deutschen Bank wurde die Derfelbe behauptete, daß Ausbezahlung des Checks wegen eines Formfehlers verweigert, schwierigkeiten zu Cohn stets mit Zahlungs. durch diese Mädchen selbständigem Denken gewissermaßen entrückt und das junge unerfahrene Mädchen gab dem Miethsmann der um ein fämpfen hatte und ein Loch öffnete, blieben. Eine Resolution, in welcher sich die Versammlung mit früheres damit Frau Lucas das Papier zurück. Schröder zeigte fein Erstaunen verständiger vernommene Handelsrichter Grelling nahm mit aller einverstanden erklärte und für rege Agitation in der Wäsche zuzuftopfen. Der als Sach- den Ausführungen der Referentin sowie der einzelnen Redner und deutete an, daß er selbst die Einziehung des Betrages durch Entschiedenheit das Institut der Börse gegen den Verdacht in branche, insbesondere unter den Frauen Sorge zu tragen ver ein anderes Bankhaus veranlassen werde. Dem Vater des jungen Schuh, als tönnten unreelle Manipulationen und Grundsätze bei fprach, fand einstimmige Annahme, ebenso die Resolution des Mädchens erschienen die geschäftlichen Machenschaften des derselben mit anderen Augen angesehen werden, wie beim Straf- Herrn Stahn, wonach man nur solche Wollwaaren kaufen soll, Schröder, als derselbe durch feine Tochter Kenntniß erhielt, verdächtig, und sein Argwohn steigerte welches als solches hinterlegt werde, würde wohl von jedem sofortige Vornahme einer Sammlung die streifenden Teppichvon ihnen richter und jedem ehrlich denkenden Menschen. Ein Depot, welche mit der Kontrollmarke versehen sind. Ferner fanden durch den Laufburschen eines Sattlers in der Nachbarschaft, der liege die Sache dagegen bei solchen Effekten, die von der Kund- Den Schluß machte ein gemüthliches Beisammensein mit Tanz, Schlüssel zu dem Zimmer, welches der angebliche Schröder ge- fchaft als Sicherheit für ein entnommenes Darlehn hinterlegt welches die Mitglieder und Gäste in froher Stimmung noch miethet und mittlerweile auch bezahlt hatte, mit dem Be- worden seien. merfen zugestellt wurde, der Zimmerherr" sei plötzlich veranlaßt Depot nicht angesehen und es würde wohl nur wenige Bank Frauenbewegung ging man auseinander. Diese Stücke würden als ein eigentliches lange beisammen hielt. Mit einem begeisterten Hoch auf die worden, zu verreisen. Herr Ullmann verständigte die Diskonto- geschäfte geben, welche nicht diese Effekten weiter begeben, um sich gesellschaft; die Bant fetzte sich mit Herrn Rummel in Ver- dadurch neue Mittel zu anderen Geschäften zu verschaffen. Die Eine Kommunalwähler- Versammlung für den zehnten bindung, und dieser erklärte, die Unterschrift auf dem Check, Natur des Bankgeschäfte bringe dies gewiffermaßen mit sich. Bezirk tagte am 8. Dezember in der Bockbrauerei. Herr Franz welchen das junge Mädchen vorgezeigt hatte, sei gefälscht, wobei Gefeßt, es würde heute Jemand mit einem Rapital von einer Zuhauer hielt das Referat über die bevorstehende Stichwahl er fofort den Verdacht aussprach, daß der ehemalige Schreiber Million ein Bankgeschäft gründen und bei einer einigermaßen und führte etwa folgendes aus: Als die Sozialdemokraten im Bogel die Fälschung verübt haben müsse. Im Verbrecher- umfangreichen Verbindung innerhalb des ersten Monats 20 Dar: Jahre 1888 in die Bewegung für die Stadtverordneten- Wahlen album des Polizeipräsidiums wurde Vogel's Bild gefunden, und lehnsgeschäfte zu durchschnittlich 50 000 m. gegen Unterpfand mit Aufstellung eigener Kandidaten eintraten, verhöhnte man fie die Leute, die in dem Hause in der Luisenstraße mit dem an abschließen; so sei die Million erschöpft und der Banfier müsse und bekämpfte sie mit den verwerflichsten Mitteln. Dessen ungeblichen Schröder in Berührung gekommen waren, erklärten die übrigen elf Monate des Jahres brach liegen, wenn er sich geachtet zogen schon beim ersten Mal fünf sozialdemokratische fofort, daß Schröder mit Bogel eine Person sei. das Vorleben Vogel's sind uns einige interessante Mit- Daher sei die von dem Angeklagten geübte Geschäftspraxis eine die der Sozialdemokratie ihre Stimme gaben, vermehrte fich von Ueber nicht mit Hilfe der beliehenen Depots neue Mittel verschaffe. Stadtverordnete in das Rothe Haus ein; die Stimmenzahl derer, theilungen zugegangen. Er ist als junger Bursche von ungefähr Gepflogenheit geworden, die sich schließlich zu einem gewisser- Wahl zu Wahl, wie im Allgemeinen, so auch im 10. Bezirk. 19 Jahren im Jahre 1885 in die Dienste der Versicherungsmaßen legalen Begriff herausgebildet habe. Die Beweisaufnahme Bei der jezigen Hauptwahl hatte der sozialdemokratische Kandidat Gesellschaft Zürich" getreten, und hat sich dort allem Anschein in Betreff der übrigen vier zur Anklage stehenden Punkte fiel die relative Stimmenmehrheit, und wenn diejenigen, welche ge nach musterhaft geführt; er zeichnete sich durch großen Fleiß für den Angeschuldigten günstig aus, sämmtliche Beugen willt sind, bei der Stichwahl ihre Stimme dem Sozialiſten zu aus, war der erste und der letzte im Bureau, lenkte aber den erklärten, daß sie gegen die Verwendung ihrer Depots, wie es geben, alles daranseßen, die Säumigen zur Erfüllung ihrer Berdacht der Unredlichkeit auf sich, und wurde 1887 entlassen. der Angeklagte gethan, nichts einzuwenden gehabt hätten. Der Pflicht zu bewegen, dann muß unbedingt der Arbeiterkandidat Dieser Verdacht bestätigte sich; es stellte sich heraus, daß er Staatsanwalt hielt daher nur die Anklage im Falle Töpfer auf- auch hier fiegen. Der Vorwurf, wir bezweckten nur, die UnPrämienquittungen gefälscht und kassirt hatte, und die Folge da recht. In diesem Falle liege aber zweifellos eine Unterschlagung zufriedenheit im Volke zu schüren und feien positivem Schaffen von war, daß er auf 2 Jahre und 3 Monate ins Gefängniß vor. Wenn das Rechtsbewußtsein sich im Laufe der Zeit durch abgeneigt, ist durch das Verhalten der sozialdemokratischen geschickt wurde. Bei den Verhandlungen, die damals gegen ihn eine mißbräuchliche Gepflogenheit verwirrt habe, so müsse es Stadtverordneten glänzend widerlegt, indem sie in den Depu geführt wurden, ergab es sich auch, daß die Unterschriften und durch die Rechtsprechung wieder in die richtigen Bahnen gelenkt tationen und Kommissionen, in welche dieselben gewählt wurden, Stempel aller vorzüglichen, angeblich von angesehenen Persönlichkeiten werden. Trotzdem Niemand geschädigt sei, halte er doch eine zeigten, daß sie wohl gewillt sind, ernstlich mit zu arbeiten. Aber ausgestellten Empfehlungen, auf Grund deren die Gesellschaft energische Strafe am Plage und beantrage deshalb eine Gegerade von gegnerischer Seite hat man dahin gewirkt, daß in " Zürich" ihn in den Dienst genommen hatte, gleichfalls gefälscht fängnißstrafe von sechs Monaten. Der Ver- jene Kommissionen, in welchen die Sozialdemokraten für die große waren. Kaum war Vogel nach Verbüßung seiner Strafe ent- theidiger plädirte in längerer Rede für Freisprechung, Masse der ärmeren Bevölkerung besonders segensreich hätten laffen worden, als er sich schon wieder einer Urkundenfälschung indem er ausführte, daß einerseits die Berzögerung der wirken können, unfere Parteigenossen nicht gewählt wurden, aum schuldig machte, und wieder mußte er ins Gefängniß, wo er bis Auslieferung der Papiere sowie der zeitweise Gebrauch der Beispiel in die Schuldeputation und dann in jene Kommission, zum Oktober d. I. gesessen hat. Die Diskontogesellschaft und die felben als eine Unterschlagung nicht aufgefaßt werden könne welche über die Verwendung der Angesichts des Nothstandes be Gesellschaft Zürich" haben auf die Ergreifung des Fälschers und daß andererseits dem Angeklagten die etwaige Rechtss willigten Summen zu befinden hat. Im letzteren Falle wäre es eine Belohnung von 500 m. ausgesetzt, und es wird seine Spur widrigkeit feiner Handlungsweise nicht tlar gewesen sei. verfolgt, die nach einem Hafen mit überseeischen Verbindungen einfach gerecht gewesen, wenn man einen der Anreger dieses Vorführt. Vogel steht in der Mitte der zwanziger Jahre, ist dunkel Mittag 12 Uhr. Es wurde dem Angeklagten aufgegeben, aus demokraten, zu den Arbeiten der Kommission hinzugezogen hätte. Der Gerichtshof vertagte die Verhandlung bis Donnerstag gebens der Stadt bezüglich des Nothstandes, also einen Sozials blond, trägt eine Brille, hält den Kopf nach vorne gebeugt, hat seinem Kassabuche den Nachweis zu liefern, daß er im Stande Was die Schulverwaltung und das Schulwesen überhaupt einen unjieten Blick, kleine nach verschiedenen Richtungen blickende war, dem Zeugen T. an dem Tage volle Befriedigung zu ge- betrifft, so find hier eine ganze Menge Reformen nöthig, und Augen und starkes Haar. währen, als dieser sein Depot zurückverlangte. Ebenfalls sollen andererseits auch wiederholt diesbezügliche Anträge einderen Durchführung noch zwei vom Vertheidiger vorgeschlagene Zeugen vernommen gebracht worden, von wesentlichem Bolizeibericht. Am 8. d. M. Morgens wurde ein Kellner Vortheil für die Arbeiter gewesen sein würde. Von der frei in seiner Wohnung in der Krausenstraße erschossen vorgefunden. Es liegt unzweifelhaft Selbstmord vor. finnigen Majorität und deren Breßtroß werden fortwährend Auf dem Felde an der Winsstraße wurde Vormittags die Leiche eines neugeborenen Loblieder auf das Berliner Boltsschulwesen gesungen und dabei die Kindes aufgefunden.- Nachmittags erschoß sich auf dem jüdischen großen Summen hervorgehoben, welche die Stadt dafür ausgiebt. Man stellt M., den zirka 8 900 000 Kirchhofe, Schönhauser Allee 25, ein Fabritant mittelst Revolvers. bie für die Boltsschulen gegeben werden, immer Die Auf einem am Ufer des Goldfisch- Teiches im Thiergarten im höhere Schulen liegenden Rahn brachte sich zu derselben Zeit ein unbekannter, laufenden Etat ausgeworfene Der sozialdemokratische Wahlverein für den ersten Summe von ca. 7 600 000 gegenüber, um nachzuweisen, daß man etwa 20jähriger junger Mann einen Schuß in die Brust bei und Berliner Reichstagswahlkreis war am 8. Dezember ver- für die Volksschule mehr thue als für lettere. Hier kommt es fiel darauf ins Wasser. Seine Leiche wurde aus dem Wasser ge- sammelt, um zunächst die Neuwahl seines ersten Vorsitzenden vor- aber darauf an, zu sehen, was von diesen Summen auf den 80gen und nach dem Schauhause gebracht. Am 9. d. M. Borzunehmen, da der bisherige Vorsitzende Genosse Meyner, einzelnen Schüler entfällt, und da stellt sich heraus, daß für den mittags fiel der Arbeiter Prüß auf dem Neubau Chauffeeftr. 98a zurückgetreten war. Es wurde einstimmig Alwin Kerst en ge- höheren" Schüler gerade noch einmal so viel verwendet wird infolge eines Fehltritts etwa 20 Meter hoch vom Gerüst herab wählt. Darauf sprach in zweistündigem, mit großem Beifall auf- wie für den Gemeindeschüler. Nun hatten die Sozialdemokraten und auf den unten stehenden Steinmez Eckert. Beide haben an- genommenen Vortrag Reichstags- Abgeordneter Moltenbuhr rücksichtlich des Schulzwanges den Antrag gestellt, die Stadt folle scheinend schwere innere Verlegungen erlitten und mußten nach über: Die wirthschaftliche Revolution der Gegenwart." Der- alle Lehrmittel unentgeltlich liefern. Der Antrag fonnte natürlich der Charitee gebracht werden. selbe wies an der Hand der Geschichte nach, wie die Gesellschaft nicht von der freisinnigen" Majorität afzeptirt werden, man naturnothwendig aus den alten Inftitutionen herauswachsen wollte jedoch zeigen, daß man tein Felsenher habe und muß und am Ende die Erfindungen die kapitalistische Produktions- bewilligte deshalb statt der im vorigen État vorgesehenen weise gar nicht mehr zulassen werden. 9000 M. diesmal 40 000 m. für Lehrmittel zur freien Hergabe an unbemittelte Kinder, von welchem Gelde auf jede Klasse der Berliner Gemeindeschulen ganze 12 M. und einige Pfennige das Jahr über kommen. Obgleich diese Summe so gering ist, fich, als am Sonntag Morgen der Frau Lucas durch Bantier als ein unantastbares Gut angesehen werden. Anders weber der Firma Feibisch Gelegenheit, ihren Dank auszusprechen. bie Dr. che efts Des hte Des alt ens fen ind fen mit en. em ine rin ef: t!" rbe uz ner des ben eins Nal mit gens thr Febr fen ien, luf bes und gen Der Rts. Dort peilt est, зи Sal, fers bes Sten lee Aus " Gerichts- Beitung. " 1 werden. Versammlungen. Der für Von einer Diskussion über das Vernommene wurde allerseits Abstand genommen, die bekannte Resolution in Sachen der Einführung der Kontrollmarke für Textilwaaren einstimmig anEin bei den jetzigen Bankverhältnissen besonders inter- genommen und am Ende durch die aus der Mitte der Versamm wird man uns am Schlusse des Jahres kommen mit dem Hineffirender Brozek beschäftigte am Dienstag die zweite Straffung heraus gestellte Frage, wodurch sich die sogenannten weis darauf, daß das Geld noch nicht gebraucht worden sei, tammer des Landgerichts I bis zum späten Abend. Die Antlage Unabhängigen" von den Anarchisten unterscheiden? dem weil sich nicht genügend Bedürftige" gemeldet hätten. Nun, richtete sich gegen den Bantier Emil Cohn, welcher der Unter- Referenten Gelegenheit gegeben, sich über die„ Jungen" etwa wie Letzteres ist aber nicht verwunderlich, wenn man das Depri schlagung von Depots in fünf Fällen beschuldigt war. Den Vorsiz folgt zu äußern: Ich habe von den„ Unabhängigen" gehört, daß mirende des erforderlichen Nachweises der Bedürftigkeit und führte Landgerichtsdirektor Brausewetter, die Anklagebehörde ver- sie in Gesinnung durchaus keine kompakte Masse sind, nur ferner in Betracht zieht, daß eine Unterstügung aus öffenttrat Staatsanwalt von Rheinbaben, die Vertheidigung führte fogenannte oppositionelle Elemente" habe dies auch aus ihren lichen Mitteln die Entziehung des Wahlrechts im Gefolge Rechtsanwalt Dr. Strank. Im Jahre 1889 übernahm der An- Ausführungen entnommen. So ähnlich geht es auch den hat. Wir bleiben übrigens nicht bei der Forderung der geflagte das bis dahin von seinem Vater unter Firma M. Cohn Anarchisten. Anarchismus an fich ist nichts unentgeltlichen Hergabe aller Lehrmittel bezüglich der Schule stehen, und Co. geführte Bankgeschäft. Nur etwa zwei Jahre hat Anderes als eine Weiterentwickelung des fleinbürger- wir fordern den unentgeltlichen Unterricht für alle Kinder auf das Geschäft noch bestanden, der Angeklagte liquidirte in lichen Radikalismus, aus ihm ist er hervorgegangen. Sobald, allen, auch den höheren Schulen. Wir wollen nicht, wie diesem Frühjahre, wobei übrigens nicht nur sämmtliche Gläubiger wie bei Proudhon, der Grundsay ausgesprochen wird, daß die uns vorgeworfen wird, Jeden damit zum Professor machen; wir vollauf befriedigt wurden, sondern noch ein leberschuß von Mehrheitswirthschaft nichts anderes bedeute, als die Herrschaft wollen nur Jedem die Möglichkeit geben, nach Maßgabe feiner ca. 60 000 m. verblieb. Die Mittel, welche dem Angeklagten der Mittelmäßigkeit, sind auch alle Despotien gerechtfertigt. Die geistigen Fähigkeiten sich ausbilden zu können. Bei Durch zur Verfügung gestanden haben, sollen trotzdem nicht ausreichend Unabhängigen" glauben, weil sie nach ihrer Meinung den führung dieser Forderung würde sich zeigen, daß manches Argewesen sein und soll derselbe sich dadurch geholfen haben, daß Sozialismus begriffen haben, so müsse dies auch bei allen beiterkind eher zum wissenschaftlichen Studium sich eignet, als cr widerrechtlich über ihn anvertraute Depots verfügte. Der Anderen der Fall sein; die Entwickelung geht ihnen zu langsam manches Kind reicher Eltern, die, weil sie zu zahlen vermögen, Angeklagte bestritt seine Schuld. Es handele fich gar nicht um und deshalb suchen sie die Schuld in der Leitung der Partei. heute ihre Kinder die hohen Schulen besuchen lassen können. Depots, sondern um Effekten, die ihm verpfändet gewesen seien. Das Alles find politische Kinderkrankheiten, die Mancher freilich Allerdings läßt sich das nur im Wege der Gesetzgebung durch Gin jeder Kunde müsse einen Prospekt unterschreiben, worin u. 2. lange mit sich herumschleppt. führen. Die Majorität im rothen Hause hält uns stets ents das Bankgeschäft hervorhebe, daß sämmtliche von den Kunden über- Eine öffentliche Volksversammlung für den 3. Reichs- gegen, wenn man unseren Anträgen hätte immer stattgeben lieferte Effekten, die durch Kauf, Verpfändung oder zum Zwecke tagswahlkreis fand am Dienstag Abend in„ Sanssouci", Kottbuser- wollen, hätten die Steuern erhöht werden müssen. Demgegenüber der Aufbewahrung in den Besitz des Bankgeschäftes übergingen, straße, statt. Reichstagsabgeordneter J. Auer, der einen Vortrag behaupten wir, daß dies nicht nothwendig wäre, sofern man auch dem Bestande deffelben einverleibt und dem Geschäft zur zugesagt hatte, war am Erscheinen verhindert und so sprach Ge- endlich Betriebe wie die englische Gasanstalt, die Pferdebahn 2c. freien Verfügung gestellt würden; eine getrennte Aufbewahrung noffe Th. Mehner über das vorher im„ Vorwärts" schon be- auf die Stadt übernähme und die Dividenden der jezigen fände nur auf besonderes Verlangen statt. Kundschaft seines Vaters übernommen und müsse annehmen, daß meinte u. A., der Gedanke des anarchischen Zustandes in seiner würden dann schon über vier Millionen Mark der Stadt Er habe nur die tannt gemachte Thema:„ Sozialismus und Anarchismus". Redner Aktionäre der Stadtkasse zufließen würden. Allein von der Großen Pferdebahn Gesellschaft und der englischen Gasanstalt derselben die Geschäftsprinzipien bekannt seien. Selbstverständlich idealen Gestalt sei ja ganz schön, aber er sei noch lange nicht tönnte die Kundschaft jederzeit den entsprechenden Werth der durchführbar. Man könne aus diesem Staat nicht sofort in zu Gute kommen. Außerdem erstreben wir an Stelle Depots beanspruchen. Diese Geschäftspraxis sei in allen Bant- einen anderen, am wenigsten in jenen hineinspringen; daher sei Progressivsteuer, die den Besitzenden mehr, der verschiedenen Arten von Steuern eine einzige geschästen üblich, wie der von der Bertheidigung geladene auch die Propaganda der That, wie sie die Herren vom Anarchismus Progressivsteuer, die den Besitzenden mehr, den NichtHandelsrichter Grelling bestätigen würde. Der Vorsitzende predigen, falsch. Bis zum anarchistischen Zustand müsse die Ge- besitzenden weniger belasten würde. Doch auch diese Reform ist erwiderte, daß eine Börsen- Ufance, welche gegen das Gesellschaft jedenfalls noch verschiedene Zwischenstufen durchmachen nur durch staatliche Regelung möglich. set verstößt, nicht anerkannt werden könne, nach straf- und die nächste von diesen sei der Sozialismus. Mit der Pro- fordert zum Schluß die Anwesenden auf, energisch rechtlichen Begriffen nenne Dr. widerrechtliches paganda der That werde man die Erreichung des Zieles nicht für den sozialdemokratischen Kandidaten, Zabeck, Berfügen über fremdes, anvertrautes Eigenthum,„ Unterschlagung". beschleunigen, sondern nur den Herrschenden Gelegenheit bieten, Nachdem noch der Kandidat Herr Dr. Zadeck und Herr Der Vortrag wurde beifällig aufgenommen. Der erste Fall der Anklage betraf den Gutsbesitzer Töpfer die Bestrebungen der Arbeiter nach Befreiung aus den gegen Schiman sy gesprochen hatten, wurde einstimmig folgender aus Teltow. Töpfer deponirte im Jahre 1889 bei dem Anwärtigen Verhältnissen zu unterdrücken, worauf man nur warte. geklagten Aktien der Großen Berliner Pferdebahn- Gesellschaft Die etwa 2000 Personen zählende Versammlung nahm diese Aus- Beschluß gefaßt:" Die Versammlung erklärt sich mit den Ausum Nennwerthe von 7500 M., wogegen er sich nach und nach führungen mit großem Beifall auf. Dieselbe erreichte leider führungen des Referenten einverstanden und verpflichtet sich, für Darlehne zum Gesamtbetrage von 6000 M.; die er erst mit durch das provokatorische Gebahren eines unabhängigen", das den sozialdemokratischen Kandidaten, Dr. Zadeck, einzutreten, um fünf und dann mit sechs Prozent zu verzinsen hatte, geben ließ. berechtigte Entrüstung erregte, ein unerwünschtes Ende, indem diesem zum Siege zu verhelfen." Herr D. Klein machte noch Der Angeflagte hat geständlich diese Aktien, die den doppelten sie der überwachende Beamte auflöſte. Kurswerth des Nominalbetrages hatten, beim Berliner Börsengen ge te gen haft um gen ren den ab: iefes fich bei mer and zu ufen bend liche Frau orges ihn Don elbst man ein = Der Redner bekannt, daß am nächsten Montag im gleichen Lokale wie heute eine Versammlung stattfindet, in welcher Paul Singer sprechen Handelsverein verpfändet als Sicherheit für etwaige Ultimo- Diffe- In einer Mitgliederversammlung des Vereins der werde. Diejenigen Parteigen offen, welche am kommenden Sonntag renzen, welche durch die auf seinen Namen laufenden Börsengeschäfte Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäsche branche und am Tage der Wahl( Dienstag) gewillt sind, Flugblätter entjiehen könnten. Der Zeuge Töpfer beftritt entschieden, daß hielt am 5. Dezember Frau v. Hoffstetten einen mit reichem auszutragen, bezw. sonst mitzuhelfen, können sich melden in der er von einer derartigen Geschäfts- Manipulation Kenntniß gehabt, Beifall aufgenommenen Vortrag über die Frauenfrage. Die Fürbringerstr. 22 und in der Schönleinstr. 6( Restaurants). Die oder daß er seine Einwilligung dazu gegeben haben würde. Sein Referentin ging, nachdem sie die traurige wirthschaftliche Stellung Bersammlung schloß mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. Bille sei gewesen, daß die Aktien unantastbar im Depot des der Frauen beleuchtet hatte, auf die Forderungen derselben ein, Handlungsgehilfen und Gehilfinnen! Heute, Donnerstag, Abends Cohn'schen Geschäfis bleiben sollten, bis er dieselben bei Rück- welche im sozialdemokratischen Programm ausgedrückt sind, und 8 Uhr, große öffentliche Versammlung im Böhmischen Brauhause.'( Näheres zahlung des Darlehns wieder einlöfte. Is das letztere geschah, ermahnte die Männer, sich recht rege an der Lösung der Frauen- Berliner Kanarienjishter- Berein. Sigung Donnerstag, den 10. b. M., babe man ihm die Papiere nicht zurückgeben können, er sei ver- frage zu betheiligen, damit den Frauen bald Gelegenheit Abends 8 Uhr, im Vereinstotal Kommandantenſivaße 16. schiedene Male hingehalten worden und es bedurfte erst eines ganz gegeben werde, in jeder Weise gleichberechtigt mit dem Manne, tommen. energischen Auftretens feinerseits, bevor er wieder in den Besiz seines Schulter an Schulter zu kämpfen für die Interessen der abends 8% Uhr, im Prälaten, Alexanderplas, Bogen 6. Bortrag der Frau siehe Inserat dieser Nummer.) Gäste find willBerliner Naturheilverein 2. Seute, Donnerstag, den 10. Dezember, Clara Muche über: Gesundheitliches Berhalten vor, während und nach der Schwangerschaft. Nur Damen haben Zutritt. Musik- Vergnügungsverein Deutsche Trene". Donnerstag, den 10. Dezember, Abends 9 Uhr, Kürschner's Restaurant, Dalldorferstraße 40: Uebungsstunde. Rauchklub Kollegia, Donnerstag, den 10. d. M., Abends 9 Uhr, in der Destillation von Bernhardt, Sfaliterstr. 41. " " willkommen. " bet Reßner. 11 Melchiorstraße 15, bei Etehniann. " H " Vermischtes. = Briefkasten der Redaktion. M. V., Buckowerstr. 13. Für uns nicht geeignet. M. V. Anonyme Anfragen oder Mittheilungen finden Teine Berücksichtigung. Nt Erschet Abonn Viertel lich 1,1 frei in' 5 Pfg. dent " Poft- 2 Quarte Deutsch 2 Mart 2. Die 3 Mart in der füz Leipzig, 9. Dezember. An dem Neubau des Reich 3Achtung! Moabit! Heute, Donnerstag, findet in Arends Braueret, gerichts stürzte ein Gerüst zusammen, wobei Abends 8 Uhr, eine große öffentliche Boltsversammlung ftatt: Tagesordnung: fieben Steinmeyen verwundet wurden, darunter Die bevorstehende Kommunal Stichwahl. Referent: StadtW. 88. Wenn die Pfändung erfolgt ist, nachdem Sie die zwei schwer. verordneter Vogtherr. zur Vollstreckung stehende Summe bereits bezahlt haben, so Bremen, 9. Dezember. Das größte Vergnügung3 brauchen Sie die Pfändungskosten nicht zu bezahlen. Werden Lese- u. Diskutirklubs. Donnerstag.„ Wahrheit", Markusstr. 31. Iofal Bremens, die Tonhalle, ist total nieder- dieselben trotzdem zwangsweise von Ihnen eingezogen, so müssen eine" in Nirdorf, Ecke Knesebeck u. Hermannstraße, Restaurant Beyler. gebrannt. Menschen sind bei dem Brande, soweit bisher be- Sie Klage auf deren Rückzahlung erheben. Gäste willkommen. eue Beit", 8% Uhr, Boyenstr. 40. Gäste haben Zutritt. fannt, nicht ums Leben gekommen. Nr. 999. 1. Für die Entbindungskosten Ihres Dienst Süd- Ost", 8% Uhr bei Toltsdorf, Görlitzerstr. 58. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Lese- und Distutirtlub Fester Wille", Metz. Pfarrer Gadol aus Hagarten wurde wegen mädchens brauchen Sie nicht aufzukommen. 2. Sie brauchen für Abends 8½ Uhr, bei Schulz, Gartenstr. 70. Gäfte durch Mitglieder eingeführt nnzüchtiger Handlungen mit Kindern unter dasselbe auch nicht zur Altersversorgung beizutragen, wenn es, haben Zutritt. Lese- und Diskutirffub Mai wuchs", Charlottenburg. 14 Jahren verhaftet. wovon Sie sich aber überzeugen müssen, noch nicht 16 Jahre Jeden Donnerstag von 8% Uhr Abends ab bei Aug. Ulrich, Leibnizstr. 78. Damen und Herren tönuen als Gäste eingeführt werden. Lese- und Dis Augsburg. Eines edlen Hauses minder edler Sprößling, alt ist. Tutirklub Gerechtigkeit" Jeden Donnerstag, Abends 8 Uhr, im Lotale der junge Prinz von senburg, der vor Jahr und Tag, H. W., Genosse. 1. Da läßt sich nichts Bestimmtes vorausvon Ferd. Hoffmann, Waldemarſtr. 61. Gäſte, durch Mitglieder eingeführt, ein würdiger Standesgenosse des Grafen Kleist vom Loß, in sagen. Stellen Sie sich, dann werden Sie ja hören. Lese- und Diskutirklub ,, Dieggen. Jeden Donnerstag Abend bei Schröder, Wiesenstr. 59, Situng. Gäne willkommen. Besetlub München eine Gefängnißstraße abgebüßt, weil er einen friedlich Armendirektion kann diesen Anspruch noch jetzt, und auch gegen Sozialdemokrat". Jeden Donnerfiag, Abends 8½ 1hr, im Lotale feines Weges wandelnden Bürger vom hohen Kutschbock herab Sie geltend machen; derselbe verjährt in 30 Jahren. Kirchbachstr. 7 bei Schnice. Gäste willkommen. Herweg", Abends mit der Peitsche trattirte, hat bald nach dieser ruhmreichen Wien. Die Nlegierung hat das Recht, jeden Ausländer 8% Uhr, im Botal von Otto Linke, Forsterfir. 45. Gäste willkommen. Arbeiter- Sängerbund Verlins und Umgegend. Donnerstag. Uebungs- Affäre den Schauplatz seiner Thätigkeit nach Augsburg und jederzeit auszuweisen. Es ist sehr wohl möglich, daß sie von stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor St. Umgegend verlegt, wo er mit ebensoviel Energie wie Erfolg diesem Rechte auf Wunsch der österreichischen Militärbehörde urban", Annenstraße 9, bei Prog. Gefangverein Unverzagt", Köpenickerstraße 127a, bei Stifter. Gesangverein, ornblume", Blumen daran arbeitete, sein riesiges mütterliches Erbtheil durchzubringen. gegen einen dort Militärpflichtigen Gebrauch macht. ftraße 54, bei Wuttke. H. P., Falckensteinstraße. Nur diejenigen Miethsraten, Gefangverein Frühlingsluft" Flottwell- Der Graf von Luxemburg dürfte gegen ihn ein Waisenknabe ftraße 5, bet Bartet. Gefangverein Bregelschluß", Annenftr. 16, gewesen sein. Er erwarb damals die in unserer, Nachbarschaft die nach dem Leihkontratte noch 1886 fällig geworden sind, sind Arbeiter- Gesangverein Weiße Rose", Reinickendorf, Residenzstr. 101, bei Garns. Gesangverein worgenroth 1", Rummels: gelegenen Rittergüter Ellgau und Langweid um den Preis von verjährt; im Uebrigen kann noch von dem Möbelhändler geklagt burg, Berlinerstr. 9, bei Friesecke. Gesangverein Dorfglödlein, 700 000 Mark. Auf ihnen organisirte er mit anerkennens- werden. Wilmersdorf, Berliner- u. Auguftstr.- Ecke bei Schulz.- Gesangverein ,,& a) o 2" werthem Talent eine fabelhaft tolle Wirthschaft, die mit der H. K., Reinickendorferstraße. Schreiben Sie an den Vor Alte Schönhauserftr. 42, bei Reimann. Gesangverein„ Einigteit( ut Landwirthschaft allerdings nichts zu thun hatte. Jede fitzenden des Schiedsgerichts, event. beschweren Sie sich beim macher), Pappel- Allce 3-4, bei strause. Gesangverein 3utunft 1" Stegliz, urhaus Friedenau. Gefangverein armonie", Tempelhof Spezies der Ausschweifung wurde mit liebevoller Hingebung ge- Reichsversicherungsamt. Dorfstr. 10, bei Gerth. Gesangverein Beilchenblau", Kottbuser pflegt, bis der Krug schließlich lange genug zum Wasser, das in 2. G. 24. Der Vormund erhält das auf den Namen des Damm 39, bei Jakob. Sängerchor der Töpfer Berlins, Gipsstr. 3, bei diesem Falle aus Wein bestand, gegangen war und der Prinz Mündels bei einer Sparkasse befindliche Geld ausgezahlt. Wenn Byrtec. Gefangverein ,, 3ukunft 2", Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. Ostpreußischer Wanner Gesangverein", Jüdenftr. 55, bei unter Ruratel gestellt wurde. Damit hatte der üppige, nachgrade er solches in eigenem Interesse verwendet, begeht er eine Untreue Frischmann. Landsleute sind willfomnien. Gesangverein Edelweiß", zum öffentlichen Skandale gewordene Kultus der kombinirten und macht sich schadensersatzpflichtig. Das Mündel kann auch Gesangverein Borar", AdmiralDie ganze während der Minderjährigkeit dem Vormundschaftsgericht von firaße 38, bei Lulow. Seeger'fcher Gesangverein", Blumen- Gottheiten Bacchus und Venus sein Ende erreicht. straße 46, bei Weick. Gesangverein ,, Maiglöckchen 2", G.-D., Wanteuffel- Herrlichkeit brach zusammen. Tas zur freien Verfügung des erfolgten oder beabsichtigten Unredlichkeiten Anzeige erstatten. straße 67, bei Springstubbe. Gesangverein elsenburg", Blumen: Brinzen gewesene mütterliche Erbe war futsch, dafür aber ein hoch Abonnent B. Wenn Sachen eines Schlafburschen von ftraße 21a. Gefangverein, Gintracht", Glienicke bei Adlershof, in in die Hunderttausende gehendes Tefizit vorhanden. Go fam anderen Schlafburschen oder von Dritten gestohlen werden, so Weimann's Lotal. Gesangverein Ginigteit 3", Groß- Lichterfelde, Amalienstraße, bei Hann. Gesangverein, 5offnung s", Brandenburg, denu Alles, die Güter mitsammt dem Inventar unter den Hammer. haftet der Schlafwirth nicht dafür, falls ihm nicht eine Fahrlässig Neuft. Martt 2, bet Weydmers. Gesangverein reie Sänger" Dieser Tage wurde Ellgau, das allein 400 000 m. gekostet, um feit zur Last gelegt werden kann. Langeftr. 108, bet Meblin. Gefangverein" Bufunft 3", Welten, bei 150 000 W. versteigert. Der Prinz selbst ist abgereift, man weiß Zwei Streitende 10/11. Das ist eine alte, oft ventilirte Streitfrage, die aber zu Gunsten Ihrer Wahlberechtigung zu Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. nicht wohin. Donnerstag: Humorist. Werein, Bautenschwengel", Stallschreiberstr. 58. Ludwigsburg, 8. Dezember. In der letzten Nacht riß ein beantworten ist und auch in letzter Zeit so entschieden worden ist. Privat- Theatergesellschaft Fidelio", 9% uhr, bei Gaillard, Prinzenstr. 87. Drkan den Thurm fammt Gerüst der neuerbauten M. B. 1869. 1. Eine Arztforderung verjährt in 4 Jahren. Mufttbilettantenverein, nimo", bei Schmidt, Wrangelstr. 141. Geselliger Berein Grüne Giche"( vor dem alle'schen Thor). Solmsstr. 1. Berirche im nahen Kornwestheim um. Die Kirche ist voll- Die Frist beginnt am 31. Dezember des Jahres, in welchem die gnügungsverein ilaritas", bei Tempel, Breslauerstr. 27. Privat ständig zerstört, Menschenverlust ist nicht zu beklagen. ärztliche Hilfe geleistet wurde. 2. Für einen Besuch hat der Arzt Theater- und Pantominengesellschaft te deler Geist", bet Schneider, Stockholm, 5. Dezember. Graf Mörner, ein Gifen- je nach den Vermögensverhältnissen des Patienten 1,50-3 M. Adalbertstr. 8. Bergnügungsverem ,, Ginigfeit", bei Linte, Forsterstr. 45. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Stat bahn- Beamter, der seinen Bruder durch zwei Revolverschüsse zu verlangen. 3. Daß zu einem Besuche zwei oder mehrere tlub„ üdwärts", Abends 8% ühr, in Reſtaurant Boderte, Ballifaden- tödtlich verwundet und dann bestohlen hatte, wurde Patienten, derselben Familie angehörig, zu behandeln sind, erhöht Glattlub Mult ouvert ,, Moabit. Jeden Tonnerstag, die Taye nicht; ebensowenig, daß der Arzt den Titel Sanitäts Aberds 8 Uhr, bei Linneken( Flötenwirth, Beuffelstr. 57. Mitglieder wer zu lebenslänglicher Strafarbeit verurtheilt. den aufgenommen. Petersburg, 8. Dezember. Aus Wladiwost of( Ruß- rath führt. 4. Für die Frage, ob Jemand Gewerbesteuer zu Lübec'scher Turnverein, Männer- Abtheilung, Abends 8-10 Uhr, land) wird gemeldet: Aus der Regierungskasse wurden 350 000 zahlen hat, macht es keinen Unterschied, ob die bei ihm als Ge Elisabethstr. 67-58, Rönigstädt. Gymnasiumn. Zurnverein„ Osten", Lehrlings Abtheilung, Abends 8-10 Uhr, Blumenstr. 63a. Berliner Rubel gestohlen. Die Diebe waren durch einen unterhilfen oder Lehrlinge Arbeitenden seine Söhne sind oder Fremde. Abonnent seit 1884. Diese 10 Mark verjähren in vier Turngenossenschaft, i. Lehrlings- Abtheilung, Abends 8-10% uhr, irdischen Gang eingedrungen und sind nach vollbrachter im Leffing- Gymnasium, Pantstr. 9-10. Männer- Turnvercin Jahn", Rixdorf.( Eigene Turnhalle, Biethenstr. 72 a.) Heute Abend von 8-10 uhr That entflohen. Wie jetzt bekannt wird, sind beim Bahn Jahren, beginnend mit dem Zeitpunkt, wo die verabredete unfall auf der Opuchsabrücke bei Orel nicht 31, sondern Stundungsfrist abgelaufen ist. Damen- Abtheilung. R. 7. Sie fönnen Entschädigung für Gehalt und freie Rost Männer- Gesangverein Crescendo", Abends 9 Uhr, bet törting, gegen 100 Personen umgekommen, die größtentheils noch Gneisenaustr. 88.- Verein 8id 8a d", Sihung mit Damen 9 ihr in Strösches unter dem Eise liegen. für den Monat November verlangen und eventuell beim Amts Gesellschaftshaus, Fichtestr. 29. Geselliger Verein, egin a". jeden Donnerstag Sizung mit Damen, Abends 9 Uhr, im Deichsgarten, Alexandrinen= Chicago. Im nächsten Jahre sollte der Fernsprecher gericht I einflagen. Kunst in Noth. Der Austritt aus der Kirche kann von straße Nr. 110, bei Wohllebe. Gäste willkommen. Gefangverein Blaue freigegeben werden, weil das Bell'sche Fernsprecher- Patent 1892 Schleife", Pantow, Schönholzerstraße Nr. 11 bei Kuhnert. Gesang erlischt. Es ist aber diesem ebenso steinreichen als hab. Ihnen als Ausländer nicht hier beantragt werden; das richtet Derein, Mandoline", Neue Friedrichstraße 44, bei Röllig. Ber: gierigen Monopol Inhaber gelungen sich die sich nach den uns unbekannten Gesetzen Ihrer Heimath. Die verein Wedding", Abends 8 Uhr bei R. Helterhoff, Antonstr. 5. gnügungsverein ,, lau- Beilchen", Abends 9 Uhr, Fennstr. 5 bei Krüger. Herrschaft über die Vereinigten Staaten für weitere 17 Jahre Gemeindesteuer beträgt in den Vororten ebenfalls 100 pct., in Aufnahme neuer Mitglieder, Gäste willkommen. Caprice", Ab. o nhr, Sthung mit Damen im„ Marienbad", Baditr. 35-38, 34 sichern. Die Bell- Gesellschaft hat nämlich soeben eine Charlottenburg sogar 150 pet. Zuschlag zur Staatssteuer. AusSaal 1 Tr. Bergnügungsverein Beilchen"," Uhr, Sigung mit Damen von Emil Berliner gemachte Erfindung patentiren länder werden in Bezug auf Klassen- und Einkommensteuer im bei Lülow, Admiralstr. 38. Nach der Sigung Tanz und Fidelitas. Gäste will lassen, ohne welche der Fernsprecher heut zu Tage Wesentlichen den Juländern gleich behandelt. tommen. Privattheater- Gesellschaft Hoffnung", Abends 8 Uhr, im nicht denkbar ist. Dieses neue Patent wird von jetzt ab Rothe Nelke. Wer seit 50 Jahren die Führung des ihm Klubhaus, Ohmgasse 2. Gäste willkommen. Berein ehemaliger Im offenbaren Einverständniß mit zustehenden Adelstitels unterlassen hat, muß wieder um die Be Schüler der 98. Gemeindeschule. Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, im 18 Jahre giltig sein. teftaurant G. Haberecht, D., Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste, insbesondere ehemal. guten Freunden im Patentamt zu Washington haben die Fern- rechtigung, ihn zu führen, beim Heroldsamt einkommen, wenn er Schul- Kollegen, herzlich willkommen.-Werein ehemaliger Schüler der sprecher- Millionäre die Ertheilung dieses Nebenpatents 14 Jahre Gewicht darauf legt. 23. Gemeindeschule. Sigung, Abends 9% Uhr, bei Eaeger, Grüner Bez 29. Gäste willkommen. Verein ehemaliger Schüler der 27. Gemeinde- lang hinauszuschieben gewußt. schule bei Schröder, Stegligerstr. 18. Gäste willkommen.- Verein ehemaliger Schüler der 85. Gemeindeschule. Heute Sigung im Restaurant Noll, Zur Kornblume", Andreastraße 3, Beginn 9 Uhr. Chemalige Schüler der 85. Gemeindeschule und Tambourverein Gäste sind willkommen. Jungferntrans", Weidenpeg 12. Bergnügungsverein Bruder= init Tanten. Nachdem Fidelitas. Gefelliger Klub Blau Veilchen", Donnerstag 9 115, Oranienftr. 153, 1 Tr. Gäste( Herren) willkommen. Geselliger Berein Freiheit", Donnerstag Abend bei Tambeck, Nestaurant, Wollinerstr. 62. W. Grunow. ftraße 47. " " Pfropfen Bergnügungsverein bund". Jeben Donnerstag, Abends 9 Uhr, Andreasstr. s bei Noll: Sigung " = Sprechsaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür auzugeben ist, den Publifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses der Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. Rauchklub Dezimal- Waage", Abends 9 1hr bei Jusinger, Krauts- Achtung! Sammelliste Nr. 368 für die ausstehenden Buch: Straße 48.- Rauchtlub„ eruspite", Abends 8 Uhr bet A. Böhl, Rüders: Drucker, welche Sonnabend Nacht aus dem Lokale des Herrn dorferstr. 8. Rauchtlub Collegia", Abends 9 ihr, in Spengler's Wirths haus, Staligerstr. 41. Mauchtiub Bo'r wärts", Abends 9 Uhr, bei Tempel, Fleischmann, Dresdenerstr. 80, abhanden gekommen, bitte man Breslauerfir. 27. Rauchttub Arcona", Abends& Uhr Reichenberger dort oder in Gratweil's Bierhallen bei Herrn Faber abzuliefern. " ftraße 71. Arbeiter Rauchklub Nordpol". Sizung jeden Tonnerstag Abends 9 Uhr, im Restaurant von Sendte, Gesundbrunnen, riesenerstr. 6. Mitglieder- Aufnahme. Gäste willtquimen. Rauchtlub Ohnesorge". Donnerstag, Abends 9 1hr, Soblemufer 2, Rogge's Bierhaus. Rauchtlub ,, Walbesgrün". Jeden Donnerstag, Abends 8% Uhr, Reichenberger ftraße 113 a bei Stahlert. Gäste willkommen. Brieffaffen der Expedition. Fr. G. in Schwarzenbach. Wir verweisen Sie auf unser Inserat, betreffend Parteiprogramme. Zum Streif der Buchdrucker! Da der Kampf gegen das vereinigte Arbeitgeberthum weiter tobt und ungeheure Mittel nothwendig sind, um die Verkürzung der Arbeitszeit zu erringen, so ersuchen wir die gesammte Arbeiterschaft Berlins und der Umgegend, uns in diesem schweren Rampfe mit Geldmitteln au unterstühen. Wer uns heute hilft, für den werden wir auch später mit voller Kraft eintreten. A. S. V. Sie können Ihr uneheliches Kind, gleich viel welchen Geschlechts, von dessen vollendetem vierten Jahre ab in eigene Erziehung nehmen. Wird Ihnen die Herausgabe ver weigert, so brauchen Sie von da ab keine Alimente mehr zu zahlen, müssen aber, wenn Sie bereits gerichtlich zur Zahlung verurtheilt find, auf Aufhebung dieses Urtheils flagen. W. S., Glasfabrik. 1. Das Spielen in dieser Lotterie ist nicht erlaubt. 2. Sie tönnen den Kollekteur aber in Braun schweig, wo das Spielen erlaubt ist, auf Herausgabe des Looses, event. des darauf fallenden Gewinnantheiles verklagen. Langendiebach. 1. Gin politischer Verein muß seine Mit gliederversammlungen, braucht aber nicht die einzelnen in den felben zu haltenden Vorträge polizeilich anzumelden. 2. und 3. Nein. 4. Kinder müssen für ihre verstorbene Mutter, wenn sie nicht der Erbschaft gerichtlich entsagt haben, die rückständigen Gemeinde- Abgaben zahlen. Lettere verjähren erst in 4 Jahren. K. 2. M. 3. Sie müssen für den Lehrling sowohl zut Alters- als auch zur Krankenversicherung beisteuern. Puppen! Puppen! in größter Auswahl empfiehlt billigst Gustav Sabor, 159 Invaliden- Straße 159. Allen Freunden und Genossen empfehle mein Pelzwaaren! Red 938 ist der gabe bereit Berid Unter arbeite Minif Arbeit Berich arbeite Oberfunden die ei Deutsch meifie dächtn 63 10 erwart mande ST Auftra es fic Arbeit Er an fo gi Quelle 31 mit Un frei 32 geführ Arbei Diens noth auf di jeder fleine sellsch heißt Bevor würdi „ Auf nicht freilic allen zu e Man berich Thats Einzelvertauf zu wirklichen Fabrik preisen i. d. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. # deffen Nachdu fich f himu Bunc nügen und stalte erspa feit die d trude brun wird wiede das davo diefe (& und verlo rücji