Nnterhaltungsblatt des Horwärts Nr. 192. 631 Donnerstag, den 3. Oktober. 1907 (Nachdmck verboten.) Die Mutter. Roman von Maxim Gorki. Deutsch von Adolf Hetz. Tatjana sprach: „Deswegen leben also die Menschen!... Wie wunder- bar— ich höre Euch an und merke, das weiß ich ja alles schon! Vor Euch habe ich solche Sachen noch nie gehört und solche Gedanken nicht gehabt... ja..." „Wir müssen etwas essen, Tatjana, und das�Licht aus- löschen!" sagte Stephan finster und langsam.„Sonst sehen die Leute, bei Tschumakows hat lange Licht gebrannt. Uns macht das nichts aus... aber für den Gast kann es böse Folgen haben..." Tatjana stand auf und ging zum Ofen. „Ja— q!" meinte Peter leise lächelnd.„Jetzt, Freund, heißt es die Ohren steif gehalten! Wenn die Zeitung unter den Leuten erscheint..." „Ich spreche nicht von mir... Wenn man mich fest- nimmt, ist das kein großes Unglück..." Sein Weib trat an den Tisch und sagte: „Geh.. Er stand auf, trat beiseite, sah zu, wie sie den Tisch deckte und sagte lächelnd: „Der Preis für unsereins-- ist ein Fünfer das ganze Bund, selbst wenn ein Schock im Bund ist..." Die Mutter empfand plötzlich Bedauern mit ihm, er ge- fiel ihr jetzt besser. Sie fühlte sich nach ihrer Rede wie er- frischt, war mit sich zufrieden und wünschte allen Gutes und Schönes. „Was Du da sagst, ist nicht richtig!" meinte sie.„Der Mensch braucht nicht damit einverstanden zu sein, wie ihn d i e Leute beurteilen, die nur sein Blut brauchen. Man muß sich selbst von innen schätzen, nicht für die Feinde, sondern für die Freunde..." „Was haben wir für Freunde?" rief der Bauer leise. -„Höchstens bis es ans Essen und Trinken geht.. „Ich sage, das Volk hat Freunde..." „Ja, aber nicht hier... Das ist die Sache!" erwiderte Stephan nachdenklich. „Ihr solltet hier welche werben.. Stephan dachte nach und sagte leise: „N'ja, das müßte man..." „Setzt Euch zu Tisch!" forderte Tatjana sie auf. Beim Abendessen redete Peter, der von den Worten der Mutter ganz erdrückt war und den Kopf verloren hatte, wieder lebhaft und schnell: „Mamachen, Sie müßten morgen früh von hier fort- fahren, damit Sie nicht bemerkt werden... Und dann zur nächsten Station und nicht in die Stadt... Fahren Sie mit der Post?..." „Warum? Ich bringe sie fort..." sagte Stephan. „Nur das nicht. Im Falle, daß etwas passiert, wird man Dich fragen: Hat sie bei Dir übernachtet? Wo ist sie ge- blieben? Ich habe sie fortgebracht... Aha, Du hast sie fortgebracht? Dann marschiere nur ins Loch!... Hast der- standen? Wozu denn die Eile, ins Loch zu kommen? Hat alles seine Zeit— Eile mit Weile, wie das Sprichwort lautet... Hat sie aber einfach hier übernachtet, Pferde ge- mietet und ist dann fortgefahren, dann ist es ein ander Ding I Wer übernachtet hier nicht alles? Ein vielbereistes Dorf..." „Wo hast Du, Peter, die Angst gelernt? fragte Tatjana spöttisch. „Man muß alles kennen lernen, Gevatterin!" rief Peter und schlug sich aufs Knie.„Angst ebenso wie Verwegenheit! Weißt Du noch, wie der Landrichter wegen der Zeitung Wa- ganow gehauen hat? Jetzt kriegst Du ihn für viel Geld lvcht dazu, daß er ein Buch in die Hand nimmt... Glauben Sie mir. Mamachen, ich verstehe mich auf diese Dinge, das weiß jeder... Schriften und Papiere verbreite ich Euch... so viel Ihr wollt! Unser Volk hier ist natürlich nicht sehr ge- bildet und recht ängstlich, aber was niacht das? Die Zeit fetzt einem doch so zu, daß man unwillkürlich die Augen auf- tut. Es gibt Beispiele, daß ein Ungebildeter mehr als ein Gebildeter begreift, besonders, wenn der Gebildete satt ist! Die Behörde merkt auch, daß mit dem Bauern etwas los ist— er lacht wenig und ist unfreundlich... will sich überhaupt rdie Obrigkeit abgewöhnen... Neulich kamen sie in Smolja- ' kowo— ist ein kleines Dorf hier in der Nähe— um Abgaben zu erheben, die Bauern aber stellten sich sofort auf die Hinter- beine und greifen nach Zaunpfählen... Der Kommissar sagt: Ihr Hundsfotte! Das geht ja gegen den Zaren! Ein Bauer, Spiwdkin, meint darauf: Laßt mich doch mit Eurem Zaren ungeschoren! Was ist denn das für ein Zar, der einem das letzte Hemd von der Schulter reißt?... Soweit ist es gekommen, Mamachen l Natürlich flog.Spiwakin ins Loch... Aber sein Wort, das blieb und selbst die kleinen Jungen kennen es jetzt... Es schreit und lebt." Er aß nicht, sondern sprach fortwährend in schnellem Flüstern. Seine dunklen, schelmischen Augen glänzten mutig und dabei schüttete er wie Kupfermünzen aus einer Börse unzählige kleine Züge aus dem ländlichen Leben vor der Mutter aus. Zweimal sagte Stephan zu ihm: „Du solltest doch essen...." Peter aß ein Stück Brot und floß wieder von Er- Zählungen über, wie ein Stieglitz von Liedern. Endlich nach dem Abendessen sprang er auf und erklärte: „Ich muß jetzt nach Hause!..." Er trat vor die Mutter hin, nickte, schüttelte ihr die Hand und sagte: „Leben Sie wohl. Mamachen I Vielleicht sehen wir unS niemals wieder... Ich muß Ihnen sagen, daß alles das sehr schön ist... daß ich Sie getroffen habe und was Sie gesagt haben... Das war sehr schön! Haben Sie in dem Kofferchcn noch was außer den gedruckten Sachen?... Ein wollenes Tuch? Gut... Ein wollenes Tuch, Stephan, ver- giß das nicht! Er bringt Ihnen das Kofferchen gleich... Komm Stephan!... Lebt wohl! Ich wünsch Euch alles Gute!.. Als sie fort waren, bereitete Tatana das Bett für die Mutter. Sie schleppte Kleider vom Ofen und von der Pritsche und legte sie auf die Bank. „Ist der aber lebhaft!" meinte die Mutter. Die Wirtin blickte sie finster an und antwortete: „Etwas leichtes Kaliber. Bimmelt und bammelt, aber man hört es nicht weit." „Und Euer Mann— was ist er für ein Mensch?" fragte die Mutter. „Ein guter Bauer... trinkt nicht, und wir leben einig... Nur hat- er einen schwachen Charakter..." Sie richtete sich gerade und sagte nach kurzem Schweigen: „Sie sagen: auch die jungen Damen beschäftigen sich mit Eurer Sache, gehen unter die Arbeiter, lesen... Ekeln sie sich nicht davor, haben sie keine Furcht?" Und nachdem sie aufmerksam die Antwort der Mutter angehört, seufzte sie tief. Dann senkte sie die Augenlider, neigte den Kopf und begann wieder: „In einem Buche habe ich die Worte gelesen— Ein Leben ohne Sinn... Das habe ich begriffen... sofort! Ich kenne solches Leben— Gedanken sind da, aber sie sind nicht miteinander verbunden und irren wie dumme Schafe ohne Hirten umher... niemand ist da, der sie sammelt... Die Menschen haben kein Verständnis, was sie tun sollen? DaS ist— ein Leben ohne Sinn! Ich würde aus ihm hinaus- laufen, ohne mich umzusehen. Es ist ein Jammer, wenn man etwas versteht!" Die Mutter sah diesen Jammer im trocknen Glanz ihrer grünen Augen, in ihrem mageren Gesicht, hörte ihn aus ihrer Stimme. Sie wollte sie trösten. „Ihr wißt doch aber, was man tun muß..." Tatjana unterbrach sie leise: „Das genügt nicht: man muß es verstehen... DaS Bett ist fertig, legt Euch hin!" Sie trat zum Ofen und blieb dort schweigend stehen... Die Mutter legte sich unausgekleidet hin, sie empfand gual- volle Müdigkeit in den Knochen und stöhnte leise. Tatjana löschte die Lampe aus und als die Hütte von dichter Finsternis erfüllt war, ertönte ihre tiefe, gleichmäßige Stimme. Sie klang so. als wenn sie von dem platten Gesicht der schwülen Finsternis etwas abwischte. »Ihr betet nicht... Ich glaube auch nicht an einen Gott... und an Wunder! Das alles hat man sich aus- gedacht, um uns zu erschrecken." Die Mutter drehte sich unruhig auf der Bank herum— Unergründliche Finsternis blickte sie direkt durch das Fenster an, und in der Stille glitt hartnäckig ein kaum hörbares Rauschen dahin... Sie sagte fast flüsternd und ängstlich: „Was Gott betrifft, so weiß ich nicht... Aber an Christus glaube ich, an den lieben Herrn und an sein Wort, Du sollst Deinen Nächsten lieben, als Dich selbst... ja, daran glaube ich!..." Und plötzlich fragte sie ratlos: „Wenn es aber einen Gott gibt, warum hat er uns mit seiner Kraft verlassen? Warum hat er es zugelassen, daß sich die Menschen in zwei Welten geteilt haben... Warum duldet er, wenn er barmherzig ist, die Qualen der Menschen und den gegenseitigen Spott?..." Tatjana schwieg. In der Dunkelheit trat der schwache Umriß ihrer geraden Gestalt hervor. Die Mutter schloß be- kümmert die Augen. Plötzlich ertönte eine mürrisch stöhnende, kalte Stimme: „Den Tod meiner Kinder kann ich weder Gott noch den Menschen verzeihen... niemals!.. Frau Wlassow richtete sich unruhig auf, ihr Herz hatte die Heftigkeit des Schmerzes begriffen, den diese Worte her- vorgerufen. „Ihr seid jung, werdet noch Kinder bekommen..." sagte sie freundlich. Das Weib antwortete nach einer Weile im Flüsterton: „Nein, der Doktor sagt, ich werde nie mehr gebären..." Eine Maus lief über den Fußboden. Es knackte etwas trocken und laut und zerriß die unbewegliche Stille mit einem unsichtbaren Klangblitz. Und wieder hörte man das Rauschen des Herbstregens auf dem Strohdach. Es tastete auf dem Dach, wie von erschreckten, zarten Fingern: Und trostlos fielen die Wasscrtropfen auf die Erde und bezeichneten den langsamen Verlauf der Herbstnacht... lFortsetzung folgt.) (Nnchdmk oerfioten.) Menn die IMrlche rcbm'n* Von Ernst Scheiber. Zwei junge ostprcußische Gäule mit flinken Gängen zogen den Wagen._ Wenn der anständige Federn gehabt hätte, und wenn die Fahrt über den Berliner Asphalt oder aus einer unserer prachtvollen Heerstraßen sich abgespielt hätte, dann wäre es wahr- scheinlich ein reines Vergnügen gewesen. DaS Schleudern und Hopsen auf den ausgefahrenen Knüppel- lind Sandwegen aber war eine rechte Marter. Wenn man das zwei Stunden lang aushält, ohne seinen Humor zu verlieren, dann muß man ganz davon überzeugt sein, daß das Ziel des Schweißes der Edeln wert ist. Nun, davon waren wir überzeugt, der martialische, blond- bärtige Förster und ich. Die verspäteten Sommergäste im Forsthaus sind ganz aus dem Häuschen geraten, als er bei Tisch davon erzählte. „Da müssen wir hin!"—„Bitte, bitte, Herr Förster!"— „So'was hak' ich schon längst sehen wollen!" Er hatte sich der Neugierigen kaum erwehren können. „Gut, gut— aber wir werden in zwei Partien fahren müssen. 's ist höllisch weit.". „Sie werden doch nicht!" mahnte ich ihn, als wir allein waren.„Das ritterliche Turnier Ihrer geweihten Edelinge diesen profanen Augen preisgeben! Der Sensationslüsternheit hysterischer Domen und abgewirtschafteter Männer!" „Fällt mir ja gar nicht ein?" sagte der biedere Forstmann, in dem etwas von einem Idealisten steckte.„Ich vertröste die Herr- schaften nur von Jahr zu Jahr. Das kostet nichts und macht ihnen das Wiederkommen leichter." „Aber wir beide—", tippte ich ait „Machen wir!" Vom Nachmittagskaffee hatten wir uns einzcu- im geschlichen. Am Dreikreuzweg, draußen beim Jagen 12, wartete Jochen mit der„Jagdwurst", diesem sonderbaren Gefährt, das mit gewissen- haftester und niederträchtigster Genauigkeit ausschließlich zu dem Zweck konstruiert schien, alle Eingeweide der Jagd lustigen w.V die Ingredienzien eines Kuchenteiges durcheinander zu rühren. Die Fahrt auf diesem Armsündervchikel war eine ausgiebige Str.ufe für unsere splenckiä Uolatiou. Und doch hüpfte mein Herz mehr noch aus Begeisterung, ale? i aus rein mechanischen Gründen. _ Der Herbstwald war unvergleichlich prachtvoll im goldigen Schimmer der Abendsonnenstrahlen, die ihn durchschrägten, mit seinen hier und da aufleuchtenden Purpurtinten, diesen grandiosen Wunden, an denen seine Sommerschönheit sich verblutete. Enger und enger wurden die Wege. Aufsteigende Schatten verschluckten mehr und mehr das Licht. In der dunkelnden Stille vernahm man nichts als das Knirschen der Räder, das verhaltene Schnauben der Gäule und das weiche Einsinken ihrer Hufe. � Bald auch das nicht mehr. Der Boden wurde moorig. Ein tiefer schwarzer Graben zog sich zu Seiten des Weges hin. Mit einem Ruck hielt der Wagen. Die beiden Pferde stemmten sich schaudernd rückwärts, warfen die Köpfe hoch und spritzten weiße Schaumflocken von den zitternden Mäulern. Ein geheimnisvolles Etwas löste sich aus dem Graben los. Etwas Ungeheuerliches schien sich da zu entwickeln, doppelt un- heimlich in dem unsicheren Zwielicht, das inzwischen eingetreten war. Ein starker Hirsch klomm auf den Weg herauf und stand furchtlos mitten auf unserem Pfad. Sein gewaltiges Geweih war über und über mit Morast und gebrochenen Zweigen bepackt; sein heißer Körper rauchte und dampfte von dem schwarzen Schlamm, worin er seine Brunst gekühlt hatte. Wie ein Sagen- tier ragte der Wälder Fürst in drohender Schreckgestalt vor uns auf. Minuten, die kein Ende zu nehmen schienen. Dann wendete er sich ab und schritt wiegend fürbaß ins Gehölz. Mit der Peitsche brachte Jochen die bebenden Pferde endlich an der Stelle vorbei. „Eine Viertelstunde noch!" sagte der Förster. Dann gingen wir weitere tausend Schritte zur Waldwiest. hinunter. In zähen, weißen Schwaden zog der aufsteigende Nebel über die weite Fläche hin, die ganz von uraltem Holzbestand umringt war. Noch war die Bühne leer. Das grandiose Schauspiel hatte noch nicht begonnen. Da--, weit unten ein grollendes, drohendes Brüllen, das mit erschütternder Gewalt über die Wiese rollte und an den Wällen der Bäume sich brach. Wir führten die Feldstecher an die Augen. Majestätisch, mit hocherhobenem Haupt trat der riesige Platzhirsch auf den Plan, dicht gefolgt von seinem ansehnlichen Harem. Elf stattliche Tiere, ergebene Sklavinnen seines Herren- willens, standen hinter ihm. Langsam schritt er vorwärts, fast bis in die Mitte der Wiese, lind wieder schmetterte er seinen Kampfruf. Ein Krachen im Gezweig. Dann donnernde Antwort von der anderen Seite des Waldes. Ein mutiger Feind erscheint. Die Gegner messen sich und nähern sich einander. Dann senkt der Platzhirsch das mächtig; Geweih und stürmt vorwärts. Es hat einen Augenblick den Anschein, als würde der andere seinen An- griff erwarten. Aber nein! Er hat es eingesehen, daß er diesem Verteidiger seines Liebeshofes nicht gewachsen ist. Zu rechter Zeit noch springt er ab und sucht sein Heil in der Flucht. Der Sieger hält- den Feigen der Verfolgung nicht für würdig. Stolz schreitet er zu seinen Sklavinnen zurück, die ruhig bei- sammen stehen, als ginge sie der ganze Lärm nichts an. Sie drehen die Köpfchen und äugen gar unschuldsvoll mit ihren Lichtern, als hätten sie ihr Leben der Treue eingeschworen. diese argen Koketten? Sie wissen es wohl, daß der schlanke Kavalier, der um so viel jünger ist, als ihr tyrannischer Gebieter, irgendwo in den Nähe Halt gemacht hat und listig darauf lauert, daß ein Stärkerer ihren Meister in wütendem Kamps beschäftigt. Dann wird er eilig sich heranschleichen und ein paar Schöne sich herausgreifen zu rascher Entführung. Wie gern werden sie�ihm dann folgen! Und wieder erdröhnt der Wald von dem Schreien des Platz- Hirsches, und gewaltige Antwort donnert von fernher. Ein Ebenbürtiger tritt aus dem Dickicht. Ohne Zögern nehmen beide einander an. In langen Sätzen find sie sich nahe gekommen. Jetzt neigen sie die mächtigen Häupter, und vre ge- waltigen Stangen krachen aneinander. Die Hufe wühlen das Erdreich auf. Mit der ganzen Wucht ihrer dampfenden Leibe. bedrängen sie einander,— aber keiner weicht um Linienbreite de. Wut des anderen. Gleichzeitig gleiten sie auf ihre Knie nieder und versuchen es so, einander einen Vorteil abzuringen. Ver- geblich! Richtig,— da stiehlt sich schon ein feiger Galan an den teil- nahmslosen Harem heran und girrt und lockt. Und mit scheuem Spähen nach dem um sein Leben kämpfenden Herrn trippelt eine um die andere der verräterischen Damen hinter dem verschmitzten Liebhaber her, der Eile zu haben scheint, seinen Raub in Sicher- heit zu bringen. Als hätte der so schmählich Betrogene das bemerkt. Zu einem letzten Kraftaufwand strammt er alle seine Muskeln an. Der zähe Gegner rutscht um einen Zoll zurück— und noch um einen Zoll—, jetzt weiß er, daß er nicht lange mehr wird standhalten können. Er weiß, daß ihm nur noch die Wahl bleibt, den richtigen Moment zu einem raschen Seitensprung abzulauern, um dann dielleicht dem starken Feind sein Geweih in den Bauch zu rennen. Er versucht es, die Stangen, die sich mit denen des Gegners fast unentwirrbar verschränkt haben, frei zu bekommen. Jetzt ist es ihm geglückt. Blitzschnell springt er auf. Schneller aber steht öe?