Nr. 292. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 8,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, möchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Gingetragen in der Poft- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. t Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für ote fünfgefpaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Bfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uor Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. fern sprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Sonntag, den 13. Dezember 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Die schlauen Dankee's. liche Fürsorge der Regierung, die sich so sehr für die europäischen. Aber das Absperrungssystem ist nun auf armen Zuckerbarone ins Zeug gelegt hat. dem Punkte angekommen, wo es sich überschlägt, und da Die amerikanische Union hat einen großen handels- Wenn wir sonach keine Ursachen haben, das neue fönnen wir etwas Luft bekommen. Im Uebrigen beweist politischen Erfolg zu verzeichnen: sie hat die Aufhebung Abkommen mit Nordamerika besonders anzufechten, so er- das Ganze nur wieder, wie weit unsere kapitalistische Gedes Verbots der Einfuhr von amerikanischen Schweinen, öffnet dasselbe andererseits eine weite Perspektive auf die sellschaft schon abgewirthschaftet hat. sowie von Schweinefleisch und Würsten in Deutschland Neugestaltung des Welthandels, der sich, wie alle wirtherzielt und hat nun auch erreicht, daß die deutsche Re- schaftlichen Verhältnisse unserer Zeit, in einem Stadium gierung versprochen hat, das amerikanische Getreide der völligen Umwälzung befindet. Das Zurückweichen fünftighin unter die niedrigen Bollsätze( 3,50 Mart statt Deutschlands vor der Union, sein Nachgeben und seine 5 Mark für den Doppelzentner) zu stellen, die in den zarte Rücksichtnahme sind keine zufälligen Erscheinungen, neuen mitteleuropäischen Handelsverträgen enthalten sind. Die an den einzelnen Fall geknüpft sind, sie sind eine bie D Politische Lebersicht. am Berlin, den 12. Dezember. Das Letztere konnte die Regierung nur versprechen, da Signatur des ganzen handelspolitischen Jm Reichsstag wurde heute die erste Lesung Einwilligung des Reichstages dazu erforderlich ist, die Verhältnisses zwischen der alten und der der Handelsverträge beendigt. Auch aber nicht ausbleiben wird, wenn die neuen Handels- neuen Welt. Die Ueberlegenheit der Union prägt sich letzten Tag der Generaldebatte fehlte der Erkanzler- er berträge angenommen sein werden. Als Gegenleistung darin auf das deutlichste aus und wer sie heute noch nicht zog es mit bekannter Rourage vor, gleich einem giftigen verspricht die Unionsregierung, von den diskretionären zu erkennen vermag, dem wird sie in absehbarer Zeit noch Köter aus den dunkelen Winkeln der Hamburger NachGewalten, die ihr der Mac Kinley Tarif in die Hand deutlich genug werden. richten" gegen den verhaßten Nachfolger zu knurren und zu giebt, feinen Gebrauch zu machen in Bezug auf die Die gegenwärtige Handelspolitik der großen Union bellen. deutsche Zuckereinfuhr nach Nordamerika. Den ersten Redner des heutigen Tages schickten die hat bekanntlich das Ziel, ganz Amerika zu einem Sozialdemokraten ins Gefecht; Singer griff in Die Amerikaner sind bei diesem Tauschgeschäft, wie man handelspolitischen Ganzen zusammenzufassen. Diese Bahn lebhafter Weise die Halbheit und Schwäche der Verträge an; leht, sehr gut gefahren, denn sie haben den weitaus größeren ist nicht ohne Erfolg beschritten worden; Kuba, Portoriko er führte aus, daß der Roll von 3 M. auf Getreide Bortheil davon. Andererseits können auch wiruns nicht gerade und Brasilien haben ihren Pakt mit der Union bereits ge- ebenso verwerflich sei wie der Zoll von 5 M.; in scharfen über dies Abkommen beklagen, denn wenn unser Ziel auch schlossen und ohne Zweifel wird ihnen nach und nach der Ausführungen geißelte der Stedner den verwerflichen Wegräumung aller Zollschranken ist und wenn wir ganze amerikanische Kontinent folgen und Verträge mit Eigennutz der konservetiven Agrarier, welche sich von den bemgemäß uns mit einer bloßen Ermäßigung der ber Union abschließen. Wenn dies große Werk vollbracht Boltsmassen durch Vertheuerung des täglichen Brotes die Getreidezölle nicht zufrieden geben können, so ist doch ein ist, dann hat sich Amerika die handelspolitische Taschen füllen lassen. Herrschaft, die bie Die Ausführungen des Reichskanzlers gaben dem Redner Boll von 3,50 M. nicht so brückend, wie ein solcher Serrich a fiber melt gefidert, eine perffint, the Beach, und als einer scharfen Replik. Die Bezugnahme M. Wenn Fleisch und Brot durch die amerikanische bekanntlich weit stärker ist, als eine bloße militärische des Reichstanzlers auf den Parteitag in Erfurt beantBufuhr etwas billiger werden, so wollen wir das gewiß oder bureaukratische. Dann wird es im Be- wortete Singer damit, daß in Erfurt genau dasselbe ver nicht bedauern; es wird aber zugleich für uns ein Sporn lieben der Amerikaner liegen, wię die europäischen handelt und beschlossen wurde, was auf früheren Rongreffen sein, den Kampf gegen die noch bestehenden Lebensmittel- Bollschranken aussehen sollen; ja es kann dann sogar beschlossen wurde und daß die Sozialdemokratie nichts thut, Bölle und gegen alle Auflagen ähnlicher Art, die unser sein, daß unsere ganzen künstlichen chinesischen Bollmauern, was ihr schadet, aber alles, was ihr nügt. drücken, auf das Lebhafteste fortzusehen. wenn wir selber nicht so vernünftig sind, sie abzuschaffen, Singer erklärte, daß die sozialdemokratische Fraktion nicht die Theuerung der Lebensmittel und nicht die Noth- von Jericho. Bezeichnend an dem ganzen Tauschgeschäft ist, daß von den Amerikanern umgeblasen werden, wie die Mauern für die Handelsverträge stimmen werde, ohne jedoch den Rampf für die Aufhebung der Lebensmittelzölle auch nur lage des Volkes überhaupt die deutsche Regierung bewogen Wir möchten nicht behaupten, daß eine solche Ab- für einen Augenblick aufzugeben. Nach dem Sozialdemokraten, dessen Rede mit größter haben, auf die amerikanischen Vorschläge einzugehen. Es hängigkeit von den Yankees in uns gerade ein behagliches Aufmerksamkeit angehört ward, erhob sich der Zentrumswenn fie auch ohne mann Huene, der die Regierungstreue seiner Partei zu Bolt war die Rücksicht auf die" armen" Zuckerbarone, Gefühl hervorrufen würde, die zum Nachgeben bewog. Die Zuckerbarone können auch Zweifel wirthschaftliche Erleichterungen mit sich bringen nochmaligem Ausdruck brachte; und nach dem Zentrums mit der Exportprämie nicht„ standesgemäß" leben, gerade müßte. Aber es steht doch auch zu erwarten, daß die mann der konservative Junker von Manteuffel wie ie die ostpreußischen Junker auch bei den 5 Mark Yankeewirthschaft sich drüben einmal auslebt und eine aber fein rebellischer Junker- einer, der Ordre Getreidezöllen ihre Dächer, wie sie sagten, noch mit Stroh mehr volksthümliche Regierung und Verwaltung an ihre parirt- von der Buttkamer'schen Sorte. Er war forrekt deden mußten. Ueber den Zuckerbaronen hing noch Stelle tritt. Dann ist es sogar möglich, daß der handels- eingeschwenkt" und erklärte, daß er mit einem Theil seiner Mac Kinley Tarifs, nach dem ein Damoklesschwert der Artikel 3 des politische Einfluß Amerikas uns Luft schafft, daß der alte Freunde für die Verträge, für die Regierung und gegen die Er sprach so lieben des Präsidenten der Union stand, jeden Augen- Abhängigkeit von Amerika auch ihr Theil dazu beiträgt, huldvollst belobigt ward. Die Ankündigung, daß der in dem Be Druck da und dort weicht und daß die wirthschaftliche Kommissionsberathung stimmen werde. blict mit einem Schlage den ganzen deutschen Zucker- dem Militarismus den Boden zu entziehen. nationalliberale Staatsphilosoph De ch elhäuser Doch wir wollen dies nicht weiter ausspinnen. Uns das Wort nehmen werde, hatte die übliche Wirkung, das Als eine halbe bazu mie es nach der Union zu vernichten. Diese Gefahr ist durch das neue Abkommen beseitigt und durch die väter- gefallen die amerikanischen Schutzölle so wenig wie die Haus im Handumdrehen zu leeren. port Nagbrua verboten.) Feuilleton. Fé. Bon Edna Fern. 15 Er denkt an Fé's spöttisches Lachen, an Ernst's verundertes Gesicht Vielleicht hat sie Emma noch nichts - vielleicht ist Alles nur ein Märchen gefagt Und er biegt sich weit aus dem Wagen hinaus, und er chreit angstvoll: Umdrehen, Friedrich, umdrehen! Zurück nach Brederbeck!" Munter traben die Pferde den Weg zurück, den sie gekommen, und mit einer eleganten, siegesgewissen Kurve fährt Friedrich an der Werdener Steintreppe vor. Und diesmal ist der Herr Rittergutsbesitzer Wede find nicht verlegen, er pfeift sogar ein Liedchen, wie er die Treppe hinaufsteigt, trotzdem es ihm vorkommt, als ob selbst die Pappeln vor dem Hause spöttisch lächelten. „ D, wie feierlich, lieber Freund," sagt Ernst verwundert, als er ihm im Hausflur begegnet. " Ich wünsche Fräulein Emma Biedermann zu sehen," antwortet Herr Wedekind mit Würde. Oui!" sagt Ernst ausdrucksvoll, führt ihn zu Fräulein Emma's Zimmer und flopst an. schon früher gewußt hätte, daß ich Dich noch einmal kennen lernen würde." Wie viel unnöthige Sorge wäre Ihnen dann erspart geblieben," ergänzt Ernst ernsthaft Der kleine Kurt die Kinder dürfen heute Abend zur Feier des Ereignisses etwas länger aufbleiben- lehnt sich auf Tante Emma's Schooß und sieht aufmerksam in ihr Gesicht, denn er merkt, daß sie heute die Hauptperson ist. Tante Emma, als Du' mal jung warest, so wie Tante Felicitas, warst Du da auch mal hübsch?" fragt er ernsthaft. denn nicht mehr sehen?" Aber, Junge," ruft Mama entrüstet, taunst Du das " Nein," antwortet Kurt mit besorgnißerregender Aufs Da drinnen steht sie, den riesigen Blumenstrauß in der richtigkeit. -Wedekind tritt ein die Thüre schließt sich. Hand- Wedekind tritt ein Ernst geht lachend ins Wohnzimmer, wo er von seiner Frau laffend. Sie bleibt auf der Brücke stehen und lehnt einen Fé eilt dem Hause zu, die luftige Gesellschaft zurückund Fe jubelnd empfangen wird. Augenblick gegen das von wildem Wein überrankte GeDie Sache hat ihre Richtigkeit. Nach einer langen länder. Das Mondlicht fällt voll auf ihr blasses Gesicht, Bögernd verweilen Herrn Wedekind's Gedanken bei der Un- eile, sehr langen Weile, erscheinen jene Beiden, meloen auf die wundervollen Formen ihres schönen Körpers, denen möglichkeit, die Sache sich selber zu überlassen. Bei jedem fich als Neuverlobte, und empfangen die allseitigen Glück- sich ein enges Gewand von weißem, weichen Wollenstoff Steinhaufen am Wege, bei jeder Biegung wird es ihm wünsche mit einer Routine, als ob sie schon oft dergleichen anschmiegt. wahrscheinlicher, daß Fé wirklich glaubt, er liebe Emma durchgemacht hätten. Fé's lachende Augen fürchtet Herr und wolle sie nur zur Fürsprecherin. Immer schöner, immer Wedekind vergebens, denn sie ist verschwunden, bis Fräulein lich steht er am Fuße der Brücke und blickt sehnsüchtig zu verführerischer malt er sich's aus, wie heimlich und behag- Emma selbst hingeht, sie zu holen, und da fällt sie ihr ihr hinüber- Jeht weiß fie's! und " Himmelkreuzmillionendonnerwetter!" denkt Friedrich, nb er hatte sich so sehr auf ein tête- à- tête mit der Mamsell und einer Bulle Kutscherbier" gefreut! Sehr langsam wendet er die Pferde, sehr langsam " 1 lidh es zu Hause werden würde, und immer deutlicher. lachend und weinend zugleich um den Hals, und ist nach Doch wer ist das? Jener Mann dort! UnbewegSie will rufen, sie breitet die Arme aus Endlich!" sagt eine tiefe, leidenschaftlich bewegte Stimme. frachend das Fenster herunter, er sagt mit einer tiefen, Verlegenheit bald gänzlich verschwindet. Er setzt sich ferzengerade in seine Bolster, er läßt her so still und doch freundlich, ja herzlich, daß Wedekind's" Psyche! Finde ich Dich! Energischen Stimme: Friedrich Dreh' um!!" Berr Und Friedrich dreht grinsend um: Nun kriegt sein doch noch' ne Frau und er seine Bulle Bier und viel er denkt an die schwarzen Augen der Mamsell und Schnalzt mit der Zunge. leicht Gertrud, kleine Frau, heute Abend giebt es eine Bowle," ruft Ernst, und richtig, am Abend sizen sie gemüthlich unter der Linde und feiern Verlobung. Fé läßt die Arme sinken, schlaff hängen sie zu beiden Seiten des Körpers. Ach, Männe," sagt Emma mit schmelzender Stimme zu ihrem neugebackenen Bräutigam, wenn ich doch das sie Günther Norberg", sagt sie fauft. Da steht er neben ihr und faßt ihre Hände, fest, daß schmerzen und sieht sehnsüchtig in das liebe Gesichtchen. Stunde später die telegraphische Klingel den im Foner nächst von der deutschen Reichsregierung ein deutsches Millionärs Sawa Morosom 3 Millionen Rubel ant promenirenden Reichsboten das Zeichen gab, daß man Spionengesetz vorgelegt werden soll. In puncto der geboten, unter der Bedingung, daß ihre Vertrauensmänner gefahrlos in den Saal zurückkehren konnte, füllte sich der Spionenriecherei haben wir die Franzosen längst über die Verwendung des Geldes wachen dürften. Leo Saal wieder und es verlautete, daß Herr Sechelhäuser für erreicht. Tolstoi soll sogar bei reichen Freunden eine Lifte von Scheutungen im Betrage von 14 Millionen Rubel zusammens graphen und Reporter, die zum Ausharren verurtheilt Die Bezeichnung Sozialdemokrat" für Jemand, gebracht haben die Regierung wollte jedoch nicht zu waren, wird ausweisen, ob es wahr ist. Gleichgiltig jeden- der nicht Sozialdemokrat ist, hat die Straffammer in Elber geben, daß die Schenkenden eine Kontrolle über die Ver falls. feld für eine Beleidigung erklärt. Ein früheres Mit- wendung der Gelder haben sollten. Die russische Regierung die Verträge gesprochen habe. Der Bericht der Stenoder Der freisinnige Rickert, dem die undankbare glied des Nieder- Wermelskirchener Kriegervereins, das wegen verfährt nur konsequent. Wohin sollte es führen, wenn Aufgabe zufiel, nach Herrn Dechelhäuser zu reden, gab sich seiner sozialdemokratischen Gesinnung aus dem genannten in einem Staat, wo vom höchsten bis zum niedrigsten d. die erdenklichste Mühe, das Haus" zu amüfiren es war Berein ausgestoßen worden war, hatte im Juni 6. J., als Beamten gestohlen wird, eine Kontrolle von Nicht- Beamten jedoch nach dieser Dechelhäuser- Probe nicht mehr amüsabel" zwei andere Mitglieder desselben Vereins in einer Wirth geführt würde? ebensowenig, wie weiland Ludwig der Fünfzehnte von Schaft deren Inhaber zum Beitritt aufforderten, geäußert: Frankreich- und sogar der Versuch, die Nationalliberalen Gurem Verein find doch nur Sozialdemokraten u. s. m." In In der französischen Deputirtenkammer inter in Zorn zu figeln, mißlang ihm ein Radaver ist auch mehrere Mitglieder des Vereins stellten Strafantrag megen pellitte gestern der Abgeordnete Hubbard die Regierung gegen das heftigste Rigeln unempfindlich-genug, Herr Beleidigung. Der Angeklagte fonnte den Beweis für seine betreffs der Haltung des Klerus und verlangte, daß die Rickert ließ es an Anstrengungen nicht fehlen, er sagte den Behauptung nicht erbringen. Das Gericht erkannte wegen Regierung vorbereitende Maßnahmen zu einer Trennung Herrn Nationalliberalen sehr bittere Wahrheiten, und er sagte öffentlicher Beleidigung auf 60 M. Geldstrafe. In der von Kirche und Staat treffe. Die sich anschließende Debatte fie mitunter recht gut es war aber Alles vergebens. Urtheilsbegründung wurde ausgeführt, es tönne einem be- nahm einen sehr tumultuarischen Verlauf. Caffagnac trat Die Debatte war erschöpft das Haus war erschöpft, gründeten Zweifel nicht unterliegen, daß in der Bezeichnung für den Klerus in langer Rede ein, die er mit den Worten und der Zentrumsmann Orterer, der so tuhn Sozialdemokrat" für die Mitglieder eines Kriegervereins, schloß: Wer siegreich gegen Napoleon den Großen gefämpft kühn und so zäh war, eine halbe Stunde lang in das taube Ohr überhaupt für einen Nichtsozialdemokraten, eine Beleidigung hat, fürchtet Carnot den Kleinen nicht. Der Kultusminister Fallières erklärte, daß er sich einer Trennung von Kirche des Hauses" hineinzupoltern,- der konservative liege. Nach der Logit des Elberfelder Gerichts hatte jenes und Staat widersetzen müsse. Die Regierung werde dem Haßfeldt, der sich für die Verträge erklärte, dito konservative Sanit, der refignirt eine namentliche Bäuerlein in Hannover wohl Recht, wenn es nicht begreifen nächst einen Gesezentwurf über die Assoziationen( geistliche Abstimmung für die zweite Lesung ankündigte, der konnte, daß es mit seiner Klage gegen Einen, der ihn Gesellschaften, Orden u. s. m.) einbringen; er ersuche aber, nationalliberale Großweinfabrikant Bürklin, der darüber Preuß" geschimpft hatte, zurückgewiesen wurde. Und ich darin feine Einleitung der Trennung der Kirche vom Staat Die Berathung wurde mit 290 gegen jammerte, daß die Weinfabrikanten von der Chemie im bin doch kein Preuß," rief er entrüftet aus, und konnte für zu erblicken. Stich gelassen würden"( ein Geständniß, das den wein die vermeintliche und wohl auch beabsichtigte Beschimpfung" 241 Stimmen auf heute vertagt. Und heute bemühten fich, einem Telegramm zufolge, mehrere from me Heiß trinkenden Deutschen peinliche Vorsicht auferlegt)- und der feine Sühne erlangen. Die subtile Zuspigung des Begriffs der" Beleidigung" sporne, unter Anführung des berüchtigten Caffagnac eine Welfe von der Decken, der großdeutsche Erinnerungen hatte und für die Verträge eintrat( fein nationalliberaler ift charakteristisch für einen Staat, in dessen Einrichtungen folenne Keilerei zu veranstalten, was nur durch die fefte Vorgänger hatte sich nicht für und nicht wider aus- man die persönliche Ehre des Bürgers so wenig wie bei Haltung der Linken vereitelt ward, der es schließlich ge lang, bie päpstliche Knüppelgarde zu taufen, wenn aud gesprochen) fie Alle redeten nur zu ihrem Privat uns respektirt. nicht zur Vernunft zu bringen. vergnügen- angehört wurden sie nicht. Gegen 5 Uhr die Situng hatte um 11 Uhr beBon Lafargue behauptet ein Pariser Korrespondent gonnen war der Reichstag am Ende seiner Geduld, ein Grenzen. Der Antrag der Bielefelder Handelskammer und der Kreuz- Zeitung", in seiner Amnestierede habe er den Schlußantrag kam und fand an Einstimmigkeit grenzende des Vereins zur Wahrung der Siegerländer Eisenindustrie der Kreuz- Zeitung", in seiner Amnestierede habe er den Majorität. Ein Antrag auf namentliche Abstimmung von auf Beseitigung der Ausnahmetarife für den Trans- Christlich- Sozialen( der katholischen Spielart) ein Bünd Seifen des Herrn Liebermann von Sonnenberg port von Kohlen und Koats nach den Seehäfen und niß angetragen und einen Korb erhalten. Das i -der in Abwesenheit des Oberradaumeisters wenigstens ins Ausland fommt jetzt vor dem Plenum des Bezirks- gerade so wahr, als es wahr wäre, wenn man von deutschen ein kleines Radauchen veranstalten wollte fand nicht die Eisenbahnraths Röln, nachdem er vom Ausschuß ab Sozialdemokraten sagte, sie hätten Bismarck wiederholt ein nöthige Unterstützung und mit allen gegen etwa 35 Stimmen gelehnt worden, zur Verhandlung. Um die Annahme des Bündniß angetragen, weil sie ihm, seiner Sozialpolitik die verwarf das Haus den Antrag auf Verweisung an eine Antrages zu verhüten, versteigt sich das Organ der Kohlen- Heuchlermaste abreißend, ein spottendes hic Rhrodus hic Rommission und beschloß die sofortige Plenar- Berathung barone, die Rheinisch- Westfälische Zeitung" zu folgender salta zuriefen( das hast Du versprochen, nun zeige, daß Du nicht gelogen haft). In unserer heutigen Pariser der Handelsverträge, deren Fertigstellung vor Weihnachten Drohung: Es herrscht in dem ganzen Stohlenbezirk nur eine Stimme: Storrespondenz findet der Leser Näheres über jene hochinter nun ficher ift. Jm Augenblicke, wo uns fünftlich der Absatz nach dem effante Rammerfizung. Auslande versperrt wird, entlassen wir 25 000 2 rbeiter Der Prozeß Livraghi wird noch ein Nachspiel haben, und werfen den dann noch verbleibenden Ueberschuß der Förberung um jeden Preis ins Ausland. Bon einer Ermäßigung das aber ebenso in Sande verlaufen wird, wie der Prozeß der Kohlen- und Koatspreise aus Rücksicht gegen irgend eine selbst. Der Bericht der Königlichen Untersuchungskommiffion andere Industrie wird dann überhaupt nicht die Rede sein! über die Verwaltung der Erythräischen Kolonie spricht aus, Daß wir in einem Bourgeoisstaate leben, zeigt diese daß das Vorgehen des Generals Baldissera, der eine nicht Bemerkenswerth ist, daß der Reichskanzler im Bauf der Frechheit, die sich ohne Furcht vor einer Büchtigung her- genau zu bestimmende Bahl von gefänglich eingezogenen heutigen Debatte eine Revision bes Unter- vorwagen darf. Was gilt den Ausbeutern das Gemein- verdächtigen Personen tödten ließ, durch die äußerst gefähr ftühungswohnsiz- Gesezes in Aussicht stellte. wohl? Und um die nationale Arbeit" angeblich zu schützen, dete Situation der Kolonie im Jahre 1889 zwar erklärt, Wenn es nur teine Ric revidirung sein soll. Jedenfalls hat man den Kohlenbaronen Vergünstigungen ertheilt, die aber nicht gerechtfertigt werde; ferner, daß die später auf Die einst allmächtigen Agrarier sind im wahrsten Sinne des Worts, zerschmettert. Und wenn der Erkanzler die Häupter seiner Lieben zählt, dann kann er nicht mit dem Dichter sagen: Es fehlt kein theueres Haupt." Sie fehlen so ziemlich alle. heißt es: aufgepaẞt! Die Ratten! die Ratten! Herr von Kardorff er klärte heute, daß er den Ex- Kanzler nicht gebeten habe, zur Berathung der Handelsverträge in den Reichstag zu kommen. Mit einem versunkenen Schiff will eine Matte etwas zu thun haben. Der Hebermuth der Kohlenbarone fennt keine fie befähigen, ein unerhörtes Drucksystem über alle Industrien und alle Kohlenkonsumenten auszuüben. Die Drohung zeigt, wie die Kohlenbarone den Schuß der nationalen Arbeit verstehen. Wie leicht diese Herren es damit nehmen, 25 000 Ar beiter auf die Straße zu werfen! Diese Frechheit erinnert an die Worte eines französischen Generalpächters vor Auz bruch der französischen Revolution, der von dem hungernden Bolte sagte: Last sie Gras fressen, wenn sie fein Brot Man stellt Verschwender unter Kuratel, man legt Ein Windthorst'sches Wort, zu treffend, um erfunden zu sein, erzählt die" Germania". Bei einer Unterhaltung, haben! die Windthorst im vorlegten Sommer führte, kam auch die Rede auf die vielbesprochene letzte Zusammenkunft Windt Rasenden die Zwangsjacke an, und sollte man an Denen, horst's mit Bismarck, wobei Windthorst fich wörtlich äußerte: welche den Besis ber Bergwerke zur Feindseligkeit gegen " Ich hatte das merkwürdige Schicksal, an sein politisches das Gemeinwohl benutzen, nicht das ExpropriationsSterbebett gerufen zu werden." In den letzten Bigen recht anwenden können? hatte Bismarck schon lange Jahre gelegen, in denen seine Politik das Gepräge des Es gelingt nichts mehr" trng. In dem Ausspruch bestätigt sich, was für uns von vorn herein feststand, daß nicht Windthorst Bismarck aufsuchte, sondern dieser nach ihm als einem letzten Nothanker griff. Much Du! Wie arg haben sich unsere patriotischen Blätter und namentlich auch die der Regierung nabestehenden über das französische Spionengeset lustig gemacht! Und jetzt erfahren wir, daß dem Deutschen Reichstag dem " Das also bist Du geworden, Fé," und leise wiederholt er " Psyche!" Ein kühler Wind streicht vom Fluß herauf; es rauscht in den Baumkronen und die Blätter flüstern, eine Fleder maus hufcht vorüber, ein Känzlein schreit klagend Kommen Sie, Günther," sagt Fé und lacht, ihr altes heimliches Gelicher, hören Sie das Känzchen? Das be deutet Unglück, und" da unten weinen die todten Burgfräuleins. Hören Sie es nicht?" Befehl des Generals Orero pollzogene Ermordung des Naib Osman auch nicht durch jene Rücksichten zu erklären fet, und daß die Haltung Livraghi's in dem Falle Getheon sehr verdächtig erscheine. Livraghi ist bekanntlich auch in diesem Falle freigesprochen, und das wird sicherlich auch betreff bec beiden Generale geschehen. In den Kolonien verwischen sich sehr schnell die Begriffe von Recht und Unrecht; giebt es nur Eroberer und Unterjochte und Lettere sind gegen die Ersteren immer im Unrecht. ba In der Deputirtenkammer wurden gestern acht Inter pellationen über die Ergebnisse des Prozesses in Massauah, über die Kolonialpolitik der Regierung und über das Ber balten mehrerer Generale verhandelt. Die russische Regierung hält an dem Gebrauch, daß alle öffentlichen Einfünfte erst durch die Finger der Behörden gesiebt werden, auch gegenüber den freiwilligen Wohlthätigkeitsspenden für die Nothleidenden fest. Wie " Free Russia", bas Organ der englischen Gesellschaft von Freunden russischer Freiheit" mittheilt, hat die russische Regierung verschiedene Anerbietungen von Privaten, den Nothleibenden in den Mißerntegebieten zu helfen, rundweg abgelehnt. So habe die Witive des russischen deutet. eine Der Abgeordnete Gefaly flagt die Regierung an, afrikanische Enquete ins Wert gesezt zu haben, um das Land gegen die Kolonialpolitik aufzubeßen; da ibr dies mißlang habe sie ihre Hoffnung auf die legten Prozesse gesezt, von Denen man sagen müsse, daß entweder sie oder die in bemfelben gefällten Urtheile Betrug waren.( Lärm.) Der Ab geordnete Picolocupani und andere Redner beflagen die Ver wirrung des Rechtslebens durch die Militärjuftis; ersterer theilt mit, daß die Militärgerichte jede Berufung an eine als höhere Behörde verboten hätten und verliest mehrere gege folche Personen erlassene Todesurtheile, welche sich später 0 Ε pa die par fini Ba tö wo zur Ba La wa Ad M Ve Re Un Ab Ca M daz be die It fch ftä I u sta gez Bo fer Fr fie tra abe der Ar üb He gen De mi ab ge hie Se üb ſch Pa 8. bei Be fox mi gir fo na ein BE Die unschuldig herausgestellt hätten; er selbst habe viele Fälle aber natürlich Wolldamast, wie mir die Frau Kanzleirath aufmerksam der Unterhaltung lauschen und mitunter auch Wermuth anvertraute welches zwei elegante Damen inne ein zustimmendes Wörtchen einschalten. haben und mit Würde ausfüllen. Damit Ihr sie nicht Zu Hause, unter sich, wird dann natürlich mit Hoch verwechselt, will ich lieber gleich die Namen nennen: Hier genuß über albernen Hochmuth" und unverschämte An rechts, die Dame in blauem Atlas, voll, rund, sehr weiß- maßung" raisounirt. verdächtig weiß sehr voller brauner Scheitel- ver-" Liebe Lilly," fagt Frau Assessorin Schuster zu ihrer dächtig voller Scheitel- das ist die Frau Ober- Amts- Tochter, welche, mit einem zierlichen, weißen Schürzchen richter Bittersüß, wie schon der Zug um den Mund an- versehen, die Gesellschaft bedient. Lilly ist eine blaßängige Blondine, lang und dünn, wie die Schusters alle sind, Die zur Linken, zierlich, mager, möchte ich sagen, aber es ausgezeichnet versteht und mit ganz jungen, Und Günther folgt ihr; seine Augen hängen feftfie hört es nicht gern, blond, ganz hübsch, doch ein etwas erfahrenen Leuten, wie es ja deren auch unter den Reſe gebannt an der weißen Gestalt, bem zierlichen Köpfchen und launisches, mißvergnügtes Gesicht, fie hat viele Kinder rendaren, Provisors, Kaufmannsdienern, selbst heut zu in diesem Augenblick entsteht der heiße, peinigende Wunsch gehabt, trägt sich etwas unordentlich und geht gern ohne noch, giebt, zu foquettiren, bei der richtigen Stelle zu in ihm, Fe's schönen, lieben Körper nachzubilden in weichem, forfeit, weil sie an einem zu warmen Magen leidet, wie röthen, und ihre fleinen Füße unter dem jugendlich fu gefügigem Thondas war es, was er gesucht sein jie behauptet, obgleich ihr Mann oder besser Herr Gemahl, Keleide graziös hervorzustrecken lauter Schäßenswerthe Joeal. ber Doktor Wirthelbier sagt, seine Frau litte statt am Eigenschaften. Psyche! Magen an Einbildungen. Liebe Lilly, frage doch Deine Schwester Emilie, Jetzt sehe ich aber, wie Ihr mit vorwurfsvoller Miene Frau Brost, ob sie noch eine Tasse Kaffee wünscht." In der beften Stube" der Frau Affefforin Schuster sagt: Wie fannst Du uns zutrauen, daß wir zwei so verSchivester Emilie, die Frau Prost, hatte sich nämlich ift Damenkaffee Frauenseele! -weiseste Erfindung einer mittheilsamen fchiedene Personen, wie die Frau Ober Amtsrichter an das Fenster zurückgezogen und unterhielt sich lebhaft Bittersüß und die Frau Doktorin Wirthelbier, verwechseln mit Fräulein Therese Crone, der Nichte der Frau Ober Wartet nur, nicht so unbedacht- eilig! Achtet einmal V. = " Tage et's 24" der ni er bie ni Ieu blc amtsrichter Bitterfüß, welche sich seit einiger Zeit hier Hörtheim bei ihren Verwandten aufhielt. in m Di fü be 10 bei fich me un Da sind ungefähr ein Dutzend mehr oder weniger werden?" jüngere Lamen der ersten Gesellschaft der Stadt Hörtheim versammelt. Sie figen auf grünen Bolsterstühlen, vou Sie ist eigentlich ein hübsches Mädchen, diese Therese denen heute erst die grauen, leinenen Ueberzüge abgenommen darauf, wenn die beiden Damen sprechen denn das thun mit ihrem lebhaften Gesicht, den seltsam schillernden gra find, und ihre zarten Füßchen ruhen auf einem großblumigen fie ja, gottlob, recht häufig und noch mehr, wenn sie grünen Augen, den vollen Formen ihrer hohen Geſtalt; Teppich. Steifgestärkte Gardinen, grellfarbige Delbruck lachen, mit einer gewissen Reserve, ohne eine Wiene zu ver- ben älteren Damen fehr beliebt sie versteht es eben, bilder in glänzenden Goldrahmen an den hellgelben Tapeten, ziehen, so steht Ihr erstaunt, verwundert da und überlegt einzuschmeicheln bei den jungen weniger, dagegen ein jedenfalls verstimmtes Klavier es scheint mir unmög- forgenvoll grübelud: die Aehalichkeit ist vorhanden, aber tlären alle Herren, ob jung oder alt, fie für ein famofes lich, einen guten Zon hinein zu denken so sieht es in woher fommt sie? Mädchen", bei der man sich auch einmal einen Scherz der besten Stube aus; die Bücher in rothem Einband mit Seht Ihr nun wohl! Die großen, ebenmäßigen, sehr lauben kann. Es gefiel dem Fräulein Therese sehr gut Goldschnitt nicht zu vergessen, die in malerischer, studirter weißen, verdächtig weißen Zähne der beiden Damen sind dem kleinen Städtchen und sie schien gar keine Lust Unordnung auf dem Spiegeltisch umherliegen. Eins ist von demselben Zahnarzt und nach demselben Modell. haben, wieder nach Stuttgart zurück zu fehren, zum sogar geöffnet:„ Die zweite Frau" von E. Diarlitt- das Ja so!!- Diese beiden„ Sophadamen", die Frau lichen Bedauern ihrer Tante und zur großen Freude b fast genug! Ober- Amtsrichter Bittersüß die Frau Da, die große magere Dame, in dem etwas abgetragenen Wirthelbier sind die Ersten, Vornehmsten, der Kaffee- Gesell- hatte. Seidentleid, natürlich spitze Nase, fpites Kinn, sogar spike schaft und um sie schaaren sich dann die untergeordneten ,, Deae minorum gentium", nennt sie Augen und noch spigere Bunge- das ist die verwittwete Bersönlichkeiten Frau Affefforin Schuster. Ernst, wie Kanzleisekretärs, Kaufmanns- und FabriSie sitzt neben dem grünen„ damaftenen" Sopha fantenfrauen, die devot ihren Kuchen in den Kaffee„ stippen", und da: er in Da lid heim ich ber die Ge gra Doktor Familie Wirthelbier, mit der sie sich sehr angefreundet ( Fortsetzung folgt.) fur ants mer Leo von nen 31 Bers ung enn Sten ten ter ing bie ung atte trat ten pft fter che ems iche ber, Caat gen ten weiß eine Fefte ges uch Dent Den d ift hen ein die hic Du ifer ter Sent, дей Tion 11 Licht nen hp untersucht und die Schuldlosigkeit mehrerer aum Tode verglichen mit der der deutschen sozialdemokratischen Breffe, zeigt| Maffen in unferem Berufe zur Erkenntniß ihrer Maffenlage zu Verurtheilter feftgestellt. Das seien Uebelstände, welche uns wieder einmal, wie übel es um unsere Breßfreiheit bestellt erziehen, hält Montag, 14. d., in den Armin hallen, Rombeweise, daß die Militärverwaltung selten Gutes leiste ist. Die Berliner Opposition überschäßt der Berliner Korre- mandantenstraße 20, eine Versammlung ab, in welcher Fräulein und dringender Reform bedürfe. Nach mehreren anderen spondent der" Plebe", weil er fie nach der Stärke ihres Lärms Babniß einen Vortrag über das Problem der Armuth Rednern führt Rudini aus, er übernehme für seinen Theil Ver- beurtheilt. Das ist bei einem Ausländer erklärlich, doch könnte halten wird. Wir fordern alle Kollegen und Kolleginnen auf, antwortung, bitte die Kammer jedoch jede Parteileidenschaft der Korrespondent sich bei fundigen Parteigenoffen beffer infor- in dieser Versammlung zu erscheinen, ferner sich den Anschluß an abzulegen. Eben darum übergehe er auch Cefaly's Rede mit miren. Unser italienisches Bruderorgan öffnet Sozialisten und die Organisation zur Pflicht zu machen. Es ist dies die legte Schweigen. Er erkenne an, daß das Gerichtswesen in Maffauah Anarchisten seine Spalten. Sie vertreten allerdings beide die Bersammlung, welche der Verband in diesem Jahre abhält; wir mangelhaft sei, bestreite aber, daß dort ungefeßlichkeiten vor. Sache der Ausgebeuteten, Unterdrückten. Aber daß die Aus- hoffen, daß mit dem neuen Jahre neues und regeres Leben gekommen seien. Gr weist sodann nach, daß der Kriegszustand beutung gegenüber der Unterdrückung das Frühere ist und daß in der Organisation erblühen möge. dort aufgehört habe; binnen Kurzem werde die bürgerliche die Gefeßlosigkeit nichts nüht ohne eine die Ausbeutung ausRechtsordnung dafelbft eingeführt sein. Was die Generäle schließende Wirthschaftsordnung sollte betont werden. betreffe, so habe bereits die eingefeßte Untersuchungs- Kommission SPOR Polizeiliches, Gerichtliches 2c. - Die Zahlstellen des Verbandes, woselbst stets neue Mitglieder aufgenommen und Beiträge entrichtet werden, befinden sich in folgenden Lokalen: Restaurant Leopold, Markgrafenftr. 88, jeden ihr Gutachten abgegeben; er selbst füge hinzu, daß die Mit den Erfurter Beschlüssen erklärte sich auch die Morgen von 8 bis 1 Uhr; Restaurant Seefeld, Grenadierstr. 9, Regierung ihre Pflicht gethan und dieses Gutachten dem Parteikonferenz des 7. hessischen Reichstags: jeden Montag Abend von 8 bis 10 Uhr; ferner jeden Montag Generalanwalt des obersten Kriegsgerichts übermittelt habe; ahltreises einverstanden, welche dieser Tage in Worms zur selben Zeit in Moabit, Restauraut Hermerschmidt, Perle das Urtheil der drei einberufenen Korpskommandanten abgehalten wurde. bergerstraße 28 a; Restaurant Proy, Annenstraße, jeden Mittwoch laute einstimmig dahin, daß die Generäle Baldiffera, Orero Abend von 8 bis 10 Uhr; ferner jeden Sonnabend Abend von und Coffato gegen die Disziplin nicht verstoßen hätten. Mehr 8 bis 10 Uhr bei Leopold, Markgrafenstr. 88. habe die Regierung nicht thun können ohne das Gesetz zu verDie Lotalverwaltung. J. A.: H. Möbius. lezen. Der Kriegsminister erklärt, auch wenn die Generäle Der Oberbürgermeister von Köln von 1848 wirklich ihre Befugnisse überschritten hätten, so sei doch ihre her der rothe" Becker genannt hatte dem bortigen Frei- Achtung, Klempner, Dachdecker, Schornsteinfeger, Ehrenhaftigkeit außer Frage. Nach mehreren Zwischenfällen denker- Berein den Gürzenichsaal zu einer öffentlichen Versamm Glaser und verwandte Berufsgenossen! Auf die vielen Unund nachdem Imbriani höhnisch hervorgehoben, Baldissera habe lung gegen Baarzahlung der üblichen Koften fest überlaffen, 308 fragen betreffs der Petition für Schutzvorrichtungen bei Baubis 1866 in Desterreich gedient, wurde die Sigung vertagt. aber den Saal zurück, als bekannt wurde, daß die sozialarbeiten bringen wir biermit zur Kenntniß, daß wir noch die Die ganze Verhandlung macht den Eindruck einer blos sprechen wolle. Sie hatte freilich das verfängliche Thema ge- abwarten, worauf eine Bersammlung sto" finden wird. Bemerkt demokratische Rednerin Frau Hedwig Henrich- Wilhelmi Antwort des Polizeipräsidiums bezw. dessen Stellung zur Betition parlamentarischen Bläufelei zwischen einer Bourgeoispartei, wählt: Tas Christenthum in Wort und That." die im Besitz der Ministerien ist, und einer anderen BourgeoisWegen Abhaltung einer öffentlichen mit. fei noch, daß die Angelegenheit bei dieser Behörde in Erinnerung partei, die sie ihr streitig macht. gliederversammlung, die als statutgemäß stattfindend gebracht worden ist, auch die Petition von der Bau- Berufs Alles Nähere in Soziale Reformen, so nothwendig fie auch in Italien nicht besonders angemeldet worden war, sollen sämmtliche Vor- genossenschaft voll und ganz anerkannt wurde. find, vorzunehmen, sind die Regierung und die herrschenden standsmitglieder des Elberfelder Sozialdemokratischen der Versammlung. Parteien am wenigsten gewillt. Die Melioration der Vereins und alle Redner, welche in jener Versammlung das Wort römischen Campagna, dieses zum Pestheerd ge- genommen haben, je 15 M. Straje bezahlen. Die etwa 20 PerAn die Steinseher Berlins und Umgegend! fonen, welche solche Strasmandate erhielten, haben Beru g einwordenen einst so blühenden Landstrichs, wird zwar alle Jahre gelegt, damit entschieden wird, was man sich unt. öffentlicher habt zum größten Theil schon am eigenen Leibe erfahren, wie es Kollegen! Das Weihnachtsfest ist vor der Thür. Ihr Alle zur Sprache gebracht, aber ohne daß etwas geschieht. Auf einem Boltsversammlung und öffentlicher Vereinsversammlung vor am Feste einem Familienvater zu Muthe ist, wenn er wochenlang Bankett der römischen Gesellschaft für Handel, Gewerbe und stellen soll. vor Weihnachten ohne Arbeit und Verdienst gewesen ist. Ju Landbau, die beste Gelegenheit beim Champagner sein Gine Haussuchung nach verbotenen Schriften warmes Herz für die Noth des Volts zu zeigen, brachte der wurde beim Zischlermeister Besta in Lubom bei Ratibor dieser traurigen Lage befindet sich gegenwärtig ein sehr großer Ackerbauminister Chimiri seinen Plan vor, zum Zwecke der vorgenommen. Man fand nur die" Bolts wacht". Da biefe der beil von Mitgliedern anderer Gewerkschaften, nur mit dem Unterschied, daß diese nicht durch Witterungsverhältnisse aum Melioration den Besitzern Summen mit nur dreiprozentiger Gendarm nicht foufisziren konnte, was er anfänglich wollte, Feiern gezwungen sind, sondern durch die Rücksichtslosigkeit des Berzinsung vorzuschießen. Bei dem Großmachtskißel der infolge des Protestes des Eigenthümers aber aufgab, nahm er Regierung aber und den dadurch erforderlichen sich ins fich einige Nummern zum Durchlesen" mit. Hoffentlich studirt Unternehmerthums. Bereits monatele ng befinden sich die Weißer die Lektüre mit Nußen. gerber und Handschuhmacher im harten Kampf gegen den RapiUngeheuerliche steigenden Militärausgaben werden hier Bergmann Siegel wurde in Dortmund jüngst falismus; es ist ein Kampf um die Existenz und zur Vertheidi wohl die Sparsamkeitsgründe zur Geltung gebracht werden. auf Antrag von 126 Snappschaftsaltestien zu vier Wochen Gegung der Organisation. Ebenso stehen die Buchdrucker feit Aber abgesehen davon ist eine wirkliche Stelioration der fängniß verurtheilt, weil er diefelben" Strohföpfe" genannt der Arbeitszeit, also um eine hochwichtige, prinzipielle Frage, Wochen im Ausstand; hier handelt es sich um die Verkürzung Campagna von den Privatbesitzern nicht zu erwarten. Die batte. Er hat trozdem diefe Titulatur später wiederholt beren Lösung für jeden Arvetter, demnach auch für Melioration müßte nach einem großen Blane geschehen und und sieht nun wieder einer Klage wegen derselben Sache ent- tie Steinfeger von weittragenofter Bedeutung ist. Siegen dazu wäre erforderlich, daß die Campagna den Privat- gegen. befizern entzogen würde, wollte man nicht anders als blos Bimmererperfammlung aufgelö it, weil ein Tischstollegen, wie sehr der vielen Arbeitslosen halber auch in unserem In Braunschweig wurde neulich eine öffentliche so werden ihnen die übrigen Arbeiter bald folgen. Bedenkt, -In Braunschweig wurde neulich eine öffentliche die Buchdrucker in diesem Kampf um den Neunftunden Tag, diesen ein Geschenk auf Kosten des ganzen Volles machen. Ler mehrmals in die Debatte eingriff. Derfelbe arbeitet war Gewerbe eine Verfürzung der Arbeitszeit nothwendig ist. Um Italien liefert so recht den Beweis, wie unter der Herr feit längerer Zeit als 3iminerer, auch war dies dem über alle diese Kämpfe zum siegreichen Ende zu führen, dazu bedarf schaft des Klassenftaats das gesegnetste Land zu einer Hunger- wache den Beamten mitgetheilt worden, aber das half alles nichts. es großer Summen. Ich richte daher an alle Kollegen, die sich ftätte des Volks herabsinkt. Die Auflösung ging vor sich. Besch.verde ist naturlich eingelegt. noch in Arbeit befinden, die bringende Bitte, sich an der EinKorrespondenzen und Parteinachrichten. Eine erste sozialdemokratische BoltsversammIung fand am 6. Dezember in Wittstock in der Ost- Briegnig statt. Diefelbe war äußerst zahlreich besucht und verlief ausgezeichnet. Referent war Paul Petersdorf aus Berlin. Bon den Gegnern, welche schon Wochen vorher in einer ton fervativen Bersammlung, wo sie den eingeladenen Arbeitern Freibier verabreichen ließen, die Erklärung abgegeben hatten, daß fie unseren Parteigenossen gründlich heimleuchten wollten, ge traute sich nur einer, dem Referenten entgegenzutreten. Er hatte aber feinen Erfolg und verließ unter den Mißbilligungsbezeugungen der Versammlung den Saal. Also auch hier ist der modernen Arbeiterbewegung Bahn gebrochen! ärt auf aib fei, Tebr fem ceffe hen ba Find ter ah, Bers eine Cand ang, DON Dem Ab Ber Weil lauter Frauenspersonen aufgenommen wurden, deshalb hat die Polizei in Frankfurt a. M. den Verein aller in der Papierbranche beschäftigten Arbeiterinnen gefchloffen! Boztale Itebersicht. Arbeiter! Genoffen! Jm Auftrage der Kommission: 2. Jüngel. G zeichnung in die Sammelisten, resp. an dem Kauf der Sammelbons recht rege zu betheiligen, damit auch wir Steinfeger unser Theil zum Sieg unserer Arbeitsbrüder beitragen. Kollegen, zeigt, daß der früher sprichwörtlich gewesene Indifferentismus der Ber liner Steinfeger jür immer der Bergangenheit angehört; zeigt, daß auch Ihr Eure Zeit begriffen habt und daß für Euch das Wort„ Solidarität" fein leerer Begriff ift! Ihr habt wiederholt erflart, daß Ihr mit der allgemeinen Arbeiterbewegung marschiren wollt zeigt nun, daß Ihr auch Eures Blazes in den Meihen derselben würdig seid! Wit kollegialischem Gruß Schon 15 Wochen dauert der Kampf, welcher uns aufDer Vertrauensmann A. Knoll, Lübeckerstr. 27. gezwungen wurde, weil man uns die ohnehin schon färglichen NB. Auf Bauten, wo teine Listen oder Sammelbons hin ohne in einem Maße fürzen wollte, das es uns auch bei der tommen sollten, bitte ich die Kollegen, felber eine Liste aufangestrengtesten Thätigkeit nicht mehr möglich sein würde, das zustellen und mir die aufgebrachten Gelder behufs Abführung derdürftigite auskommen zu erringen, zumal unter den jezigen wirth- jelben zugehen zu lassen. schaftlichen Verhältnissen eher eine Aujbefferung am Plage wäre. Es ist die ausgesprochene Absicht des Unternehmerthums uns auszuhungern; man scheut sich nicht, offen auszufprechen:" Der Hunger wird sie schon wieder zur Arbeit treiben." Bildhauer, Achtung! Laut Beschluß der öffentlichen Versammlung vom 28. November ist der Zehnpfennig- Beitrag gefallen, jeder Kollege aber verpflichtet, bis zur 48. Woche( influsive) zu steuern. Genossen! Wir haben bisher tapfer und muthig Stand gehalten; wir werden auch jerner ausharren, denn wir wissen, daß Der Beschluß zeigt, daß in unferm Beruf große Arbeitslosig In Schönlanke( Prov. Bofen) tagte am 4. Dezember eine die Arbeiterschaft Deutschlands ihre kämpfenden Brüder nicht teit herrscht. Wie sollte es auch anders sein? Wenn solche Geüberaus zahlreich befuchte Volksversammlung, in welcher fallen läßt. Unser Sieg ist auch der Eurige. Ihr Ale werte, die im großen Getriebe der Gesellschaft des Staates unHerr Riefop aus Berlin unter großem Beifall über die all- werdet wiffen, was es heißt, in folder Beit die Familie ebrlich umgängliches Bedürfniß find, lahm liegen, so muß es um fo gemeine wirthschaftliche Lage referirte. In der Diskussion erklärte durchzubringen, und der größte Theil der Ausständigen besteht schlechter um Kunst- und Luxusgewerbe stehen. Der schlechte Gea der Bildhauer und Stadtverordnete Bunk, er könne sich zwar aus Familienvätern. Wir bitten deshalb um Eure thatkräftige fchaftsgang sollte jeden uns noch fernstehenden Kollegen endlich mit Bielem, was der Referent gesagt habe, einverstanden ertiären, Silfe! Durch Eure Unterstützung wird es uns möglich fein, auszu überzeugen, daß er sich an die Organisation anschließen muß, um aber so traurig, als derselbe die Schönlanker Arbeitsverhältnisse halten, bis der nicht mehr ferne Sieg errungen ist. Wir waren in Gemeinschaft mit seinen Kollegen an der Beseitigung der Mißgeschildert, seien dieselben doch nicht; es stände um die Arbeiter iets am Plage, wenn es galt, unsere Picht als Arbeiter und stände mitzuarbeiten, denn nur durch ein geschloffenes Ganze ist hier noch ganz gut, fie gingen noch anständig gekleidet ze. 2c. Parteigenossen zu erfüllen, und werden auch später wieder auf bierin etwas zu erreichen, das nächste Ziel ist die Verkürzung der Serr Riesop bewies aber durch Zahlen, daß er feineswegs bem Posten sein. Nur durch unfern Sieg bewahren wir uns die Arbeitszeit. übertrieben, sondern die Verhältnisse eher noch zu günstig ge bisherigen Verhältnisse unserer Branche und retten unseren Ber- Wir dürfen unserer anderen Arbeitsbrüder nicht vergessen, schildert hatte. Die Versammlung stimmte dem zu, nachdem die band vor dem Untergange; barum nochmals, steht uns zur namentlich nicht jener, bie uns vor 2 Jahren beim Lohnkampfe Parteigenossen Kozy und Schirmer mitgetheilt hatten, daß hier Seite wie bisher, der Lohn ist der Opfer merth. mit Witteln unternügten. Es waren das in erster Linie die 3. B. Arbeiterinnen für 40-60 Pf. Tagelohn 18 Stunden ar- An mehreren Orten wurden Kollegen wegen Ausübung der Buchdrucker. Jetzt befinden sich dieselben in einer ähnlichen Lage beiten müssen. Zum Schluß forderte Genosse Alexander zum Solidarität seitens der Fabrikanten gemaßregelt. Zestere haben wie wir damals. Seit Wochen schon stehen sie im Kampf um Beitritt zur fozialdemokratischen Partei und zum Lesen der sich sogar schristlich verpflichtet, feine Verbandsmitglieder in Arbeit den Neunstundentag, um eine allgemein nüßliche Forderung. Da fozialdemokratischen Zeitungen auf, worauf die Versammlung zu nehmen oder nur zu behalten. Diesem Aunnen muß a er ist es doppelt unfre Pflicht, fie nach Kräften zu unterstüßen und mit einem brausenden Hoch auf die Sozialdemokratie auseinander erst recht entgegengetreten werden, dadurch wird unsere Bewegung zugleich damit unsere Saulo wett zu machen. ging. Es war die erste politische Versammlung, welche hier soweit man sich erinnern kann getagt hat. Durch die Annahme einer Resolution, in welcher sie sich mit dem Referenten einverstanden ertlarte, lieferte sie den Beweis, daß auch hier der Boden unserer guten Sache günstig ist. Terer eine egen als Fälle auch оф An hrer chen gige bie Refe Cage rzen rthe bie lich baft Obers in refe raw bei fich ers ofes at in t zu eims ber anbet . # allerdings noch weiter ausgedehnt, wir glauben aber nur auf furze Zeit; der endliche Sieg wird dann nur um so nach haltiger sein. Die Lohnkommission der Glaceehandschuhmacher in Friedrichshagen. Sendungen erbeten an. Snösel, Arnstadt, Zeigt, Kollegen, daß ihr immer noch die Alten seid, noch dieselbe Solidarität hegt, wie vor 2 Jahren! Der Sieg der BuchDruder ist auch der unfrige. Da der obenerwähnte Beitrag gefallen ist, wird es den arbeitenden Kollegen nicht schwer fallen, jur Unterstügung der streifenden Buchdrucker ihr gut Theil mit beizutragen. Sammellisten für dieselben werden Sonnabends und Dienstags im Restaurant Annenstr. 16 ausgegeben, ebenso werden daselbst Gelder entgegen genommen. Gerner gelangen dort die Warken der Streit- Kontrollkommission zur Ausgabe, wir bitten auch rücksichtlich dieser um rege Abnahme. Mit kollegialem Gruß. Die Lohntommission der Bildhauer. Parteigenossen! " Neber das Wachsthum der Sozialdemokratie in Württemberg webtlagt das„ Evangelische Sonntageblau": An die Kistenmacher Berlins! Im Bezirk Badnang ist die Zahl der sozialdemokratischen Kollegen! Qie Euch bekannt sein wiro, wurde eine statistische Stimmen feit vier Jahren von 132 auf 416 geittegen, wovon Kommission behufs Feitstellung der traurigen Verhältnije in 247 auf die Landorte entfallen. Man lege doch nicht die unserer Branche gewahlt. Die außerordentliche Arveitslosigkeit Hände in den Schooß in dem Gedanken, die Heyreden der sozial- und die grade bei uns herrschenden Mißstände hatten uns dazu demokratischen Wanderrebaer verfangen bei unserem Landvolk veranlaßt. Wir hofften nun, daß ein jeder Kollege mit Freuden nicht! Daß die Verhältnisse selbst Sozialdemokraten die Gelegenheit ergreifen würde, um etwas zur Beseitigung der erzeugen, Heyreden" dazu gar nicht erforderlich sind und auch Mißstände beizutragen. Das war indessen eine Tauschung, da Im August dieses Jahres wurde eine Freie Vers nicht gehalten werden, sondern unsere Parteigen offen den Land- nicht der zehute Tyeil der Kollegen Willens ist, die Fragevogen einigung selbständiger Barbiere, Friseure leuten die Zeitübel wahrheitsgemäß schildern, giebt das Pfaffen- ausz füllen und die Uebelst inde zu veröffentlichen. Oder solltet und Perrückenmacher Berlins und Umgegend blatt natürlich nicht zu. Ihr so gut dastehen, daß Ihr das nicht nöthig habt Weshalb fonstituirt, deren Hauptzweck es ist, die Berufsgenossen durch kommen denn da die Sammellisten garnicht zurück, wenn Ihr so belehrende Vorträge in den Versammlungen zum Klassenbewußt In Heidenheim( Württemberg) wurde bei den Geim Ueberfluß lebt? Oder solltet Jur so tief gesunken sein, daß sein zu bringen. Denn auch wir Kleinhandwerker gehören ebenso meinderaths Wahlen ein Sozial emotrat gewählt. Ihr an der Besserstellung Gurer Lage kein Jnteresse mehr habt? wie der Lohnarbeiter dem Proletariat an und haben somit denDie Zusammenstellung der Stimmen, welche auf die Kandidaten Nun, wicht auf, Stijteumacher, jetzt ist feine Zeit zum selben Gegner, den Kapitalismus, zu bekämpfen. Da nun dieser für die erledigten vier Mondate insgesammt entfielen, betr g bei Grübeln, sondern jezt heißt es handeln. Die Arbeiter anderer Kampf nur durch Verstärkung unserer Reihen Erfolg haben kann, den vereinigten Gegnern 1069, bei den Kandidaten unserer Partei Gewerbe haben statistische Aufnahmen längst in ihr Programm ist es nothwendig, daß immer mehr und mehr Kampfer gewonnen 1015 Stimmen, a fgenommen. Bleibt nicht hinter ihnen zurück, damit Gure werden. Der weitaus gröste Theil unserer Kollegen ist durch den Kinder Each dereinst keinen Vorwurf zu machen brauchen!§ 1000 der Gewerbe Ordnung gezwungen, der Innung anDie statistische Kommission der Kistenmacher. zugehören; ein bedeutender Prozentsatz dieser Berufsgenossen wohnt in den Arbeiterzentren, ist also auf die Kundschaft der An alle Schneider und Schneiderinnen Berlins! Arbeiter angewiesen. Diese Berufsgenossen und auch jene, welche Die gegenwartige Geschäftskrisis hat die Folge gehabt, daß gar keiner Organisation angehören, ersuchen wir Euch, Parteidie Zahl Derer, welche sonst in der Saison" Beschutigung fanden, geno en so ern ihr bei denselben verkehrt von dem Be= bedeutend zurückgegangen ist, und daher die Zahl der Arbeitstehen unserer Vereinigung in Kenntniß zu feyen, eventuell sie zu losen sich bedeutend vermehrte. Wie sehr das von Seiten unserer bewegen, sich uns anzuschließen, damit sie gleichfalls durch die Arbeitgeber" ausgenügt wird, braucht nicht erst erwähnt zu werden. Belehrung überzeugte Stampjesgenossen werden. Aufnahmen es ist jedem denkenden Kollegen und jeder de..tenden Kollegin tönnen in den Wtonatsversammlungen wie auch beim Vorsitzenden klar, daß aus diesem Zustande, wobei allein Glend und Armuth Karl Hellrig, Putbuserstraße 39, stattfinden. Damit Jedermann Fortschritte zu verzeichnen haben, die Arbeiter sich nur ertöjen weiß, wer unserer Vereinigung angeoört, ist im Annoncentheil können, wenn sie sich in eine Crganisation der Wiassen vereinigen, der heutigen Nummer das Mitgliederverzeichniß veröffentlicht. um durch dieselbe den Verhältnisjen angepaßte Besserungen her beizuführen. Nicht in Hamburg, wie der Reichs- Anzeiger" infolge Zer deutsche Schneider- und Schneiderinnen- Verband, welcher eines Truafehlers irrthümlich mittheilt, sondern in Harburg les sich schon seit Jahren zur höchsten Aufgabe gesteut hat, die haben fast sämmtliche Maurer die Arbeit eingestellt. In Wiesbaden hieß eine öffentliche Parteiverfammlung, welche spesiell mit der Tagesordnung die Berliner Opposition und deren Ausschluß" einberufen war, mit allen gegen 5 Stimmen das Vorgehen des Erfurter Parteitages gut. Einstimmig Dagegen wurde eine Resolution angenommen, welche jede persön liche und gehässige Opposition verurtheilt und für die Partei schädigend erklärt. Die falsche Nachricht der katholischen Zeitung Tremonia", die Beigleute Ströver, Bunte oder Siegel hätten sich durch ein Gefchent von 5000 M. bestechen lassen, seinerzeit das Ende des großen Bergarbeiterstreits herbeizu ühren, ist nun auch von diesem Blatte fur eine Ente erflart worden. Da Plebe", italienisches sozialistisches Organ, erscheint seit furzem in Terni zwei Mal wöchentlich. Die Sprache des Blattes, Theater. Sonnatag, den 13. Dezember. Opernhaus. Die Zauberflöte. Montag: Cavalleria rusticana, Bor: her: Das goldene Kreuz. Schauspielhaus. Die Büfte. Fenster. Am Montag: Die Quthows. Dentsches Theater. Der Rompagnon. Montag: Jphigenie auf Tauris. Berliner Theater. besitzer. Montag: Hamlet. Der Hütten Circus Renz. Karlstraße. Sonntag, den 13. Dezember 1891. Zwei Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr ( 1 Kind frei): Groke komikerVorstellung mit eigens für die Jugend gewähltem Programm. Auf vielseitiges Verlangen: Die lustigen Heidelberger." Große OriginalPantomime mit Aufzügen, Tänzen und Gruppirungen, arrang. u. inscenirt vom Direktor E. Renz. Abends 71/2 Uhr: 99 990 Leffing- Theater. Die Großstadtluft. Helgoland" oder: Ebbe und Unferem Genoffen und Sumpforuber| Herrmann Brennecke z. f. morgigen Geburtstage ein donnerndes Hoch! Na, Stöcker, wirst Du Dir wat merken lassen? Die versumpften rothen Brüder. Unserm Buan und Genossen Wilhelm Noak, genannt der Feldfuchs, gratuliren wir zu seinem heutigen Wiegenfefte. J. R. H. K. D. Wilhelm, laß' gießen. Extra- Vorstellung. Das Verein zur Regelung der Montag: Satisfattion. Cavalleria Fluth. Große hydrologische Aus- gewerblichen Verhältnisse der Residenz- Theater. Madame Mon- mit National Tänzen( 60 Damen), Auf- Töpfer Berlins u. Umgegend. rusticana. godin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Immer zerftreut! Hanni weint Hannfi lacht. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Zigeunerbaron. Montag: Dieselbe Vorstellung. Thomas- Theater. Fliegende Blätter. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ostend Theater. Zimmermanns Zene. Montag: Maria Stuart. Bellealliance- Theater. Der Rattenfänger von Hameln. Montag: Diefelbe Vorstellung. Adolph Ernst Theater. Der große Prophet. stattungs- Pantomime in 2 Abtheilungen Am 11. Dezember verstarb unser Mitglied Herm. Siebenbach. im Alter von 42 Jahren. Die Beerdigung findet am Montag zügen u. f. w. Dampfschiff- und Bootfahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontainen mit allerlei Lichteffekten zc. arrangirt und inszenirt vom Direktor E. Renz. Kunstschwimmerinnen 3 Geschw. Johnson. Schlußtableau: Grande Fontaine Lumineuse. In beiden Vorstellungen den 14. Dezember cr., Nachmittags Auftreten sämmtl. Künstler- Spezialitäten 21/2 Uhr, von der Charitee aus nach sowie Reiten und Vorführen der beft dem Charitee- Kirchhof in der Müllerdressirten Schul- und Freiheitspferde. straße statt. Romische Entrees von sämmtl. Klowns. Täglich: ,, Auf Helgoland." E. Renz, Direktor. Circus G. Schumann. Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstr. Sonntag, den 13. Dezember 1891. Montag: Dieselbe Vorstellung. Zwei Große Extra- Vorstellungen. Alexanderplat- Theater. Schwarze Nachm. 3/2 Uhr und Abends 71/2 Uhr. Beide Vorstellungen sind mit verschie Montag: Diefelbe Vorstellung. denen glänzenden Programmen ausBrüder. Um rege Betheiligung ersucht Der Vorkand. 319/17 Todes- Anzeige. Allen Freunden und Verwandten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, Sohn und Bruder, der Töpfer Hermann Siebenbach, am 11. b. M. sanft entſchlafen ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 14. d. M., Nachm. 1/23 Uhr, von Große allgemeine öffentliche Volks- Versammlung für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Sonntag, den 13. Dezember, Vormittags 10 Uhr, im Saale der Actien- Brauerei Friedrichshain( früher Lips), am Königsthor. Zages Ordnung: 332/11 = 1. Das Programm und die Taktik der sozialdemokratischen Partet. Referent: Reichstags- Abgeordneter Genoffe A. Bebel. 2. Diskussion. Arbeiter, Parteigenossen, erscheint in dieser Versammlung! Der Vertrauensmann. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Große Versammlung am Dienstag, den 15. Dezember cr., Abends 8 Uhr, in Schmiedel's Salon, Alte Jakobstraße 32. Zages Ordnung: 1. Vortrag über: Die Politik in ihrem Verhältniß zum Recht unb zur menschlichen Freiheit." Referent Herr Henning. 2. Diskussion. 3. Berkündigung der Resultate der Stichwahlen. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Feenpalaſt. Spezialitäten- Borſtellung. gestattet. Bu der Nachmittags- Border Charitee aus nach dem Charitec für den VI. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Die trauernden Hinterbliebenen. B Gebrüder Richter's Variété. Spe- itellung hat jeder Besucher das Recht, Kirchhof in der Müllerstraße ftatt. zialitäten- Borstellung. auf das von ihm gelöfte Billet 1 Kind Cheater der Reichshallen. Spe- unter 10 Jahren frei mit einzuführen. 503b] zialitäten- Vorstellung. In beiden Vorstellungen Auftreten Todes Anzeige. Winter- Garten. Spezialitäten- Vor- sämmtlicher Künstlerinnen und Künstler Allen Freunden und Bekannten zur jowie Reiten und Vorführen der best- geft. Anzeige, daß mein lieber Vater Konkordia- Palast- Theater. Spe- dressirten Schul- und Freiheitspferde. und Schwiegervater, der Tischler Romische Entrees sämmtlicher Klowns. Jn beiden Vorstellungen Gastspiel der weltberühmten Zwerg- Truppe( Münstedts), die sieben Kleinsten Menschen der Welt( 3 Damen u. 4 Herren). 1. Prinz ftellung. zialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. Giskeller. Theater und SpezialitätenVorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der im Alter von 77 Jahren am Donnerstag Abend 83/4 Uhr verstorben ist. Die Beerdigung findet heute, Sonntag, Nachm. 2/2 Uhr, von der Leichenhalle Chauffee) aus ftatt. Dienstag, den 15. d. M., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Etablissement ,, Eiskeller", Chauffeer. 88: Deffentliche Versammlung. Tage3 Ordnung: 1. Das neue Programm. Referent Reichstags- Abgeordneter Wilh. ber Stichwahlen im 10. und 40. Kommunal- Wahlbezirk. 4. Verschiedenes. Liebknecht und Förster. 2. Discussion. 3. Verkündigung des Resultats 423/3 Pompeo. 2. Mad. Johanna Napoleon. Des Meuen Vatobi Kirchhofs( Brißer Achtung! 3. Prinz Colibri. 4. Prinzessin Dedal. 5. Prinz Dedal. 6. Male. Josephine. 7. Der Kutscher Szandor. Täglich wechselndes Programm. Die Abfahrt vom Corps de ballet- Ball mit der 1 504b Die trauernden Hinterbliebenen. Allen Genoffen und Kollegen, sowie auch den Arbeitern der Allgem. Moabit, Zwei große Der Vorstand. 1 I A1 b. Ma Di gefekt. Ab erweite um mu frühere beherric Achtung! unzulär war ei Schutz fit hoch Schaftlic halten den Re daß die Unterge befiges treideund Gr warnt, öffentliche Volks- Versammlungen Gepäck- Droschte Nr. 1001. Höchst kom. Elektrizitäts- Gesellschaft die traurige am Montag, den 14. Dezember, Abends 8 Uhr, in der Hamburger Gaudebrüder ontag, ben 14. Dezember, Abends Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 8 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 Prinzeß Pauline, die lebende Puppe in Castan's Panopticum ohne Extra- Entree. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Castan's Panopticum Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstr. Viele Neuheiten! Castan's Irrgarten. Schreckens- Kammer. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. 71/2 Uhr: Große außerordentliche Vorstellung. Gastspiel der berühmten Zwerg Truppe. ACTISINGRAUERED FRIEDRICHSHAIN Nachricht, daß der Modelltischler W. Dammast am 11. d. mts. verstorben ist. Die ,, Kronen- Brauerei", Alt- Moabit 47-49: Tages- Ordnung: 1. Die bevorstehende Kommunal- Stichwahl. Referent Genoffe Beerdigung findet den 15. d. M., Nach- Theodor Mehner. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. mittags 8 Uhr, vom Trauerhause, Straße 84 nach dem Nazareth- Kirchhof AktienBrauerei ftatt." Friedrichshain Heute, Sonntag: Grosses InstrumentalKonzert Arnold. [ 518b Dienstag, den 15. Dezember d. J., Abends 8 Uhr, in Arends' Brauerei", Thurmstraße Nr. 26. Fachverein der Tischler. Den Mitgliedern des Bereins zur Nachricht, daß der Kollege Modelltischler W. Dammast. am 11. b. M. verstorben ist. Die Beerdigung findet Dienstag, den 15. d. M., Nachmittags 3 Uhr, vom Mozartfeier. Trauerhaus, Straße 84, an der MüllerAnfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Programm unentgeltlich. 1694L Welt- Reſtaurant Nordd.Sänger. Dresdenerstr. 97. 495b g straße, Nr. 94, aus nach dem NazarethKirchhof statt. Um rege Betheiligung ersucht 324/1 Der Vorstand. Todes- Anzeige. Zur Nachricht, daß unser VorstandsMitglied, der Töpfer Hermanu Siebenbach, im Alter von 42 Jahren nach vierOberbayerische Jodler- und Sänger- wöchentlichem Krankenlager verstorben Gesellschaft Jos. Kammermayer. Anf. 6 Uhr. Entrée 30 Pf. inkl. Progr. 4 Regelb., 3 Billards, 3 Orchestrions. Neuer Spreewald. Bielefeld's Salon. Hasenhaide Nr. 12. Sylvester- Abend sowie noch einige Sonnabende im Januar sind unentgeltlich an Vereine 2c. abzugeben. 482b Carl Bielefeld. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 10 br b. W. Gründel's Gasthaus, PassageS., Dresdenerstraße 116. Panopticum arbeitsnachweis und Verkehr der im Maler, Buchbinder, Metallarbeiter, Theater Saal: Töpfer, Drechsler, Sattler, Gärtner und Schuhmacher. 1499L Ein Weihnachts- 2 Billards, Vereinszimmer und Saal. Märchen Allen Freunden und Gen. empfehle von Dr. J. Lohmeyer. mein 2okal. Gute Speisen u. Getränke, Musik v. Th. Krause. Bereinszimmer, Billard, 2 Kegelbahnen Ohne Extra- Entree. Rönigsbergerstr. 24. stehen zur Verfügung. G. Zeichniß, 511b den 14. Dezember cr., Nachmittags ist. Die Beerdigung findet Montag, 2/2 Uhr, von der Charitee aus statt. 516 b] Der Vorstand der Ortskrankenkasse der Töpfer Berlins. Zentral- Krankenkasse d. Töpfer. ( Filiale Charlottenburg.) General- Versammlung am Dienstag, den 15. Dezember cr. ( nicht Montag), 6 Uhr, bei H. Krause, Bismarckstraße. Tagesordnung: Neuwahl des Vor[ 318/15 standes. Tages- Ordnung: 430/3 1. Verkündung des Wahlerfultats. 2. Diskuffion. 8. Ver schiebenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Große Volks- Versammlung zu Gunsten des Allgemeinen Arbeiterinnen- Vereins Dienstag, den 15. Dezember, Abends 8 Uhr, bei Lips( Friedrichshain) am Königsthor. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten August Bebel über: Die soziale Stellung der Frau in der Gegenwart. 2. Diss tussion. 3. Verschiedenes.- Zur Deckung der Unkosten Zellersammlung. Um zahlreichen Besuch bittet 376/5 Die Einberuferin. Achtung, Charlottenburg! Große öffentliche Volks- Versammlung am Dienstag, den 15. Dezember, Abends 8 Uhr, in ,, Bismarckshöhe", Wilmersdorferstraße 39. 420/7 Tagesordnung: Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Pant Singer über die Taktik der Partei. Um zahlreiches Erscheinen bittet J. A.: G. Schulze, Chriſtſtr. 10. der Verband der Kürschner Filiale Berlin. Montag, den 14. d. M., Abds. 81/2 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Vortrag. Diskussion. Vereins- Angelegenheiten. Präuscher's anatomisches Bereinshaus der Hutmacher, 189/17 Die Ortsverwaltung. MUSEUM Kommandantenstr. 80-81. Viel Neues tägl. von früh 9 b. Ab. 10 für erwachs. Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Der Bertranensmann. Achtung! Gewerkschaften Berlins! Deffentliche Versammlung Delegirten zur Berliner Streit- Kontroll- Kommission am Mittwoch, den 16. Dezember, Abends 81/2 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakob- Straße Nr. 75( Garten- Saal). Tagesordnung: 1. Situationsbericht über die zur Zeit in Berlin ftattfindenden Streits. 2. Anträge zum Bericht. 3. Wahl eines Ausschußmitgliedes. 4. Wahl von drei Revisoren. Alt befc meiden. tes Ge nicht er biftorifo feiner Beit" it als Abh bauen, Reichsto hätten auch d wieri Rede grundbe DE und nac ihrer S müßten. Betten nicht gilt, gi fo fchä und v. penfion mehr Den E nur di Don Gr übernom nöthig, Reichsta die Bor chaft timmen Wir wo Bolte zu Echulen hat das Rebensm händige Daß di Idhaffen hätten S biete ber tages fo die Arb Der bei Berbeffe 284/12 bereift, Spruch 3 Partei t baben, it auf ihre Erfurt C gramm Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das Erscheinen aller Delegirten nothwendig. Der Ginberufer. Arbeiter- Bildungs- Schule( Süd- Bezirk). Empfehle mein Weiss- u. Bairisch- Verein Berl. Hausdiener Seute, Sonntag, den 13. Dezember 1891, Abend 3 6 Uhr: Bier Lokal. Vereinszimmer Montag, Dienstag, den 15. d. M., Abends 9 Uhr, Mittwoch und Freitag noch frei. i. d. Arminhallen, Kommandantenstr. 20. H. Kruse. 15821, Allen Freunden und Genossen mache ich bekannt, daß ich mein Entree 50 Bf., Militär 25 Pf.[ 1421L Bairisch- Bier- Lokal Zum Bruder Mierke", Eberswalderstr. 16, eröffnet habe. 241b Rum, Punsch Glühwein, Champ., Fl. 1,50 M., sowie meine beliebten Spirituosen und Weine bringe Nur 1 Mark. hiermit meinen geehrten Abnehmern in 470b Klagen, Eingaben, Reklamationen, Mitglieder-Bersammlung Tages Ordnung: 1. Mittheilungen. 497 2. Aufnahme neuer Mitglieder u. Ausgabe der Billets zu dem am 9. Januar stattfindenden Maskenball. 3. Abrechnung vom Stiftungsfest. 4. Verschiedenes und Fragetaften. Parteigenossen empfehle den Besuch Große Versammlung im Götterfaal der ,, Neuen Welt", Hasenhaide Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. Gäste, Damen und Herren, willkommen. Fachverein der Lederarbeiter. 431/2 Montag, den 14. Dezember, Abends 8 Uhr, im Lonisenstädtischen Klubhaus, Annenstraße 16: Außerordentliche General- Versammlung. Tages- Ordnung: pricht, ligung de Sozialde bie vor ber fich geftaltun Das ist und in t Empfind andere bei bent Entschult biefelbe 1. Vortrag des Herrn Bruns über: Die Nothwendigkeit der Orgas Erinnerung. Frauz Beyer, Prinzessinnen- Rath im 3ivil- und Strafprozeß. Ein- meiner Schankwirthschaft und ein nisation." 2. Unser legter Beschluß und die Frauenfrage. 3. Verschiedenes. straße 15. 1642L ziehung von Forderungen. Pollak, großes Vereinszimmer als Zahlstelle. Mitgliedsbuch legitimirt. Bahlreichen Besuch erwartet jetzt Baupachstr. 7, I. Auch Sonntags. Edmund Renter, Swinemünderstr. 45. 202/11 Verantwortlicher Redakteur: August Enders, in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Die Sozi gut, daß naturgen batte un Der Vorstand. Hierzu drei Beilage 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Der Nr. 292. or. S. in Bur 3. 8: tats g! der offe in Ver 30/3 jain) ust Diss he", Zant 120/7 fion 13. 4/12 aller jr: it 31/2 Orgas 25. gex Sonntag, den 13. Dezember 1891. Wähler des 10. Kommunal- Wahlbezirks! Wählt am Dienstag 8. Jahrg. Dr. Jgnatz Zadek, Annen- Straße Nr. 46. Wähler des 40. Kommunal- Wahlbezirks! Gebt Theodor Metzner, Schuhmacher- Meister, Naunynstraße 72, und Hebe 10 und Parlamentsberichte. DON Deutscher Reichstag. Eure Stimmen. weise in manchen Kreisen gewünscht werden, sich selbst zu schaden. Die wünschte, daß die Regierungen Auskunft dahin geben könnten, Agitation der Sozialdemokratie für die Befreiung des Proletariats daß in dieser Richtung bereits vorbereitende Schritte gethan ist viel zu werthvoll, als daß wir durch Putsche ihre Mitglieder sind. Ich stimme für die Handelsverträge, weil sonst 1892 als Prüfungsobjekte für das rauchlose Pulver oder kleinkalibrige eine kritische Lage eintreten würde; die Getreidezölle würden 139. Sigung vom 12. Dezember 1891. Gewehr hingeben sollten.( Sehr richtig! bei den Sozialdemo- bei den gegenwärtigen Preisen, die vielleicht noch steigen werden, Am Tische des Bundesraths v. Ca privi, v. Bötticher, fraten.) Wir sind mit der Entwickelung der Dinge so zufrieden, doch nicht in der Höhe von 5 M. aufrecht erhalten werden b. Malzahn, v. Marschall, v. Heyden. daß wir unserer Pflicht vollauf genügen, wenn wir nichts weiter tönnen. Es wird mir sehr sauer, mich in dieser Frage von Die erste Berathung der Handelsverträge wird fort thun, als die Zustände so zeigen, wie sie sind. Wir bedürfen meinen politischen Freunden zu trennen, allein ich müßte meiner gefekt. dazu nicht derjenigen Mittel, deren Anwendung man vielleicht Ueberzeugung Gewalt anthun, wenn ich mit ihnen die Verträge Abg. Singer( Soz.): Unsere Massenproduktion verlangt ein wünscht, um die sozialdemokratische Bewegung auf Jahrzehnte zu verwerfen sollte.( Beifall.) Reichskanzler v. Caprivi: Der Vorredner hat auf meine erweitertes Absatzgebiet und die Verträge sind der erste Schritt, Boden zu schlagen. Wir sind mit unserer Kampfesweise die um mit dein unheilvollen Kampf- und Schutzzollsystem des größte politische Partei Deutschlands geworden und werden in Mahnung zur Vaterlandsliebe hingewiesen und für seine Fraktionsfrüheren Reichskanzlers und der die maßgebenden Kreise bisher derfelben Weise weiter kämpfen. Die Partei thut nichts, was ihr genoffen, welche gegen die Verträge stimmen, in Anspruch gebeherrschenden Stimmung zu brechen. Aber sie sind ein ganz schadet, aber Alles, was ihr nüht. Herr Böttcher meinte, nommen, daß sie ihre Vaterlandsliebe nicht verleugnen. Ich unzulänglicher Versuch auf diesem Gebiete, die Aufrechterhaltung i Italien und Frankreich gäbe es teine sozialdemo- nehme feinen Anstand zu erklären, daß ich an der Vaterlandsliebe var eines verschämten, aber das Volk doch tief verlegenden kratische Partei, weil dort der Weinkonsum viel stärker sei als des Grafen Ranis noch niemals gezweifelt habe. Es ist wiederSchußzollsystems. So wie die Industriezölle in den Verträgen bei uns. Sollte er die Absicht haben, ein neues Sozialisten holt die Frage angeregt worden, daß ich der Industrie eine behoch belassen worden sind, so sind namentlich die landwirth- gesez einzubringen, nach welchem die Sozialdemokratie mit der vorzugte Stellung eingeräumt habe. Diese Behauptung setzt mich Ich weiß in der That nicht, wenn ich nochmals schaftlichen und die auf Lebensmittel in einer Weise aufrecht er- Verabreichung von genügenden Mengen von Wein bekämpft in Erstaunen. balten geblieben, die dem Interesse des Volkes widerspricht. Aus werden soll, so spreche ich einem solchen Vorgehen im Voraus eine Rede halten sollte, wie ich es anfangen muß, um mein den Reden der Abgg. v. Kanitz und v. Kardorff folgt freilich, meine volle Anerkennung aus. Man könnte ja vielleicht zu Wohlwollen für die Landwirthschaft noch deutlicher zum Ausdruck daß die hohen Kornzölle die Landwirthschaft auch nicht vor dem diesem Zweck den Welfenfonds ausschütten, um die Sozial zu bringen.( Bustimmung links.) Man fragt, weshalb ist Untergange retten fonnten, wenigstens nicht die des Großgrund- demokratie zu erfäufen.( Heiterkeit bei den Sozialdemokraten.) die Landwirthschaft so sehr bei diesen Verträgen betheiligt? besiges, benn der fleine hat an ihnen kein Interesse. Der Ge- Inzwischen aber wird er gut thun, den Arbeitern bessere Arbeits- Wenn wir mit einem Staate Verträge abschließen, in welchem treide- Anbau hat sich unter den hohen Kornzöllen nicht vermehrt verhältnisse zu schaffen, damit sie sich dem Weinkonsum au- die landwirthschaftlichen Produkte exzelliren, so müssen wir auf Graf Mirbach hat kürzlich die Landwirthschaft davor ge- wenden können. Der Aeußerung des Reichskanzlers fann ich diesem Gebiete Konzeffionen machen. Ungarn liefert viel Getreide warnt, nicht zu viel zu produziren, sich auf den Bedarf im Lande meine volle Anerkennung zollen, daß die europäischen Mächte und Vieh, Italien Trauben, Obst und Blumen, feine Dele und beschränken, aber jede Produktion für den Weltmarkt zu ver- fich eng aneinander schließen. Meine Partei hat der inter- andere Dinge, die wir nicht produziren. Wir müssen auf diesen meiden. Die Agrarier wollen die Schutzölle nur zur Erhöhung nationalen Verständigung auf allen Gebieten des wirthschaft- Gebieten eben unsere Ronzessionen machen, wenn wir für unsere des Getreidepreises, der ihnen durch Einfluß des Weltmarktes lichen und politischen Lebens stets das Wort geredet. Dem Industrieprodukte etwas erreichen wollen. Immer wieder wird nicht erschüttert werden soll. Rudolf Meyer, der früher für die internationalen Arbeiterkongreß zu Paris war es Dor- gefragt, ob es uns völlig Ernst ist mit dem Festhalten des Zolles historisch- politischen Blätter schrieb und dem sie die Aufnahme behalten, auf die Nothwendigkeit internationaler Berhand von 3,50 Mart. Wenn es uns damit nicht Ernst gewesen wäre, feiner Artikel jetzt verweigern, so daß die sozialistische Neue lungen auf dem Gebiet des Arbeiterschutzes hinzuweisen und so wäre es eine Kleinigkeit gewesen, einen niedrigeren Zoll in Beit" ihnen eine Unterkunft bieten mußte, empfiehlt der Regierung diese Anregung hat zu der Berliner internationalen Ronferenz den Vertrag bineinzubringen. Dann der Mangel an ländlichen s Abhilfe, die Großgrundbefizer zu zwingen, so viel Getreide zu geführt, die leider wie das Hornberger Schießen auseinander ge- Arbeitern. Die Regierung erfennt diefen Mangel an, ebenso wie bauen, wie zur Ernährung des Volkes nothwendig ist. Hätte der laufen ist. Wir stimmen dem Reichskanzler darin bei, daß die die Mitglieder des Hauses; es gehen ihr von allen Seiten Reichetangler die Konsequenzen seines Bortrages richtig gezogen, so Regierungen, oder richtiger die Völker, etwas Klügeres zu thun Klagen darüber zu und ich kann nur erklären, daß die verbündeten bätten die Berträge ein ganz anderes Aussehen bekommen, wenn haben, als sich gegenseitig das Blut auszufaugen. Seine praktische Regierungen in Erwägungen eingetreten sind, was nach dieser auch die Verhandlungen mit den fremden Staaten gewiß Politit steht damit aber in Widerspruch, steht doch im nächsten Richtung hin zu thun wäre, ob und wie das Gesetz über den hwierig sind. Der Reichskanzler sprach im ersten Theil feiner Jahre wieder eine Bermehrung der Armee in Aussicht. An Unterstüßungswohnsitz zu ändern wäre. Ich glaube, daß diese den armen Großgrundbesizern, die eigentlich nur Klein- unseren auswärtigen Beziehungen werden die Handelsverträge Sigung nicht geschlossen wird, ohne daß die verbündeten Regiegrundbesitzer sind und sich mühselig durchs Leben schlagen müßten, nichts ändern. Wenn wir troßdem für dieselben stimmen, so rungen mit einer Vorlage kommen.( Beifall rechts.) Abg. Dechelhäuser( natl.): Ich erkläre meine volle, be und nach Graf Mirbach ihr Leben unter geflicten Dächern friſten thun wir es, weil wir selbstverständlich einer Ermäßigung der müßten.( Buruf: Das sagte Graf Kanit Ein wie großer Theil Bölle auf Lebensmittel, die auf dem Bolte lasten, nicht wider- dingungslose und freudige Zustimmung zu den Handelsverträgen. ihrer Schulden entspringt aus dem kostspieligen Rafinoleben, dem sprechen wollen. Aber wir lassen uns dadurch auch nicht einen Die Konzessionen, die Deutschland und Desterreich sich gegenseitig Betten auf Rennplägen und anderen mit der Landwirthschaft Moment in dem Kampf für die vollständige Beseitigung der gemacht haben, halten sich die Waage; es wird Niemand benicht zusammenhängenden Dingen. Was von dem 5 Mart- 3oll Getreidezölle aufhalten. Wir werden gegen eine Kommissions nachtheiligt. Bedenklich ist vielleicht die Konzession an Italien gilt, gilt auch von dem 3,50 Mark 3oll, letterer ist nur nicht ganz berathung stimmen. Wenn der Reichstag auch das Recht hat, bezüglich der Verschnittweine; sie muß einer genauen Prüfung schädlich, aber eben so verwerflich. Die Herren v. Kardorff an dieser Vorlage wie an jeder anderen zu ändern, so würde das unterworfen werden. Im Uebrigen sollte man aber die Konv. Ranitz waren im Sommer so gnädig, gegen eine Sus das Zustandekommen der Verträge verzögern oder in Frage zesfionen, welche unserer Industrie gemacht sind, in ihrer Bepension der Zölle nichts zu haben, als die Besitzer kein Getreide stellen. Daß die Herren von der Kreuz- Zeitung" gegen fie deutung nicht unterschäzen. Es ist schon beachtenswerth, daß der verkaufen hatten. Kann die Landwirthschaft agitiren, wundert uns nicht, hier gilt noch heute das Wort: Reichskanzler das Tisch tuch zwischen sich und dem Hochagrarierben Schußzzoll wirklich nicht entbehren, so beweist das Unser König absolut, wenn er unsern Willen thut." Die Auf- thum einfach zerschnitten hat. Man sollte aber eine bisher noch nur die Unwirthschaftlichkeit der privaten Bewirthschaftung flärungen, welche die Regierung uns noch zu geben hat, werden, nicht erledigte Frage endlich zum Austrag bringen, nämlich die don Grund und Boden, der dann in den Besitz der Gesammtheit im Lichte der Oeffentlichkeit gegeben, werthvoller sein, als im Beseitigung des Joentitätsnachweises für Getreide, die für den Diten Preußens von höchster Bedeutung ist.( Zustimmung.) übernommen werden müßte; dann wäre kein Getreidezoll mehr Schooße der Kommission.( Beifall bei den Sozialdemokraten.) nöthig, Abg. v. Huene( 3.): Wenn die Sozialdemokratie die gegen Frankreich wollte uns um die Früchte der Meistbegünstigungsum die Landwirthschafttreibenden zu unterhalten. Der Reichstanzler meinte ferner, angeblich im Gegensatz zu Bebel, daß wärtige Gesellschaftsordnung umstürzen will, dann werden die laufel bringen und hat uns damit auf den Weg der Verträge die Borbedingung für die Werbreitung von Kultur und Wissen- Anhänger derfelben alles unter dem Gesichtspunkt betrachten, ob gedrängt. Die Handelsverträge werden geeignet sein, unseren haft ein gewiffer Wohlstand im Volte sei. Dem fann ich zu es geeignet ist, das Bestehende zu gefährden. Die verbündeten politischen Einfluß zu stärken. Abg. Rickert( ofr.): Wir nehmen einstimmig die Berträge timmen, aber, wo hat Bebel das Gegentheil ausgesprochen? Regierungen haben dadurch, daß sie die Suspension der GetreideBir wollen ja gerade die Vorzüge der Bildung dem gesammten zölle verhinderten, gesichert, daß sie jetzt auf 3,50 M. festgelegt an und werden dafür sorgen, daß die Vorlagen noch vor Weihzukommen lassen, wir kämpfen für die Errichtung befferer sind, so daß nicht immer daran gerüttelt werden tann.( Abg. nachten erledigt werden, damit die Regierung bald die weiteren Echulen, für Fach- und Fortbildungsschulen. Der Reichsfanzler v. Kardorff: Na, na!) Dafür haben wir die Erklärung Schritte thun kann. Das österreichische Parlament geht uns mit hat das schäßbare Zugeständniß gemacht, daß diese Zölle die der verbündeten Regierungen, daß sie diesen Schuß für noth- gutem Beispiele voran. Ohne Bedenken bin ich auch nicht den Lebensmittel vertheuern. Auch dieser Satz bedeutet einen voll- wendig halten. Eine Aenderung der Zölle ist nur mit Zu- Verträgen gegenüber, aber ich hoffe, daß die Regierung dafür händigen Bruch mit der bisherigen Regierungs- Anschauung. ſtimmung der Mehrheit des Reichtags und der Regierungen möglich. forgen wird, daß in den östlichen Provinzen der Bevölkerungsdaß die Berträge dem Arbeiterstande lohnende fichere Arbeit Es wird Sache der Regierung sein, der Landwirthschaft den ent- abnahme entgegengetreten wird. Bei uns flagt man über die chaffen werden, muß ich dem Reichskanzler bestreiten, die gangenen Schuß auf andere Weise zu ersehen. Trotzdem Herr Benachtheiligung, in Desterreich ebenso; wer hat nun Recht? atten Regierungen und Reichstag viel wirksamer auf dem Ge- Singer gegen tommissarische Berathung ist, bin ich ebenfalls da- Die Kreuzzeitung" behauptet, daß nur die ungarischen jüdischen ete der Gewerbe- Ordnung durch Schaffung des Normal- Arbeits- gegen. Es würde nur eine Verzögerung entstehen, während das Kornhändler und die galizischen Wiehjuden einen Vortheil haben. Für diese Leute also arbeitet die Regierung! Und die ,, Kreuz- Zeitung" tages schaffen tönnen. Die Arbeitszeit muß verkürzt werden, um Land eine schnelle Entscheidung wünscht. die Arbeitslosigkeit aus der Welt zu schaffen. Die Zähigkeit, mit| Abg. v. Manteuffel( dk.): Ich stehe auf demselben Stand- bildet die Lektüre für die Kadetten! Ist es ein Wunder, daß Arbeiter aus dem Osten weggehen, wenn der bei der Gewerbe- Ordnungs- Novelle um jede noch so minime punkte wie der Vorredner; ich weise es entscheiden zurück, daß die Berbesserung für die Arbeiterklasse gekämpft werden mußte, Graf Kanit die Suspendirung der Getreidezölle erst angeregt Industrie durch Zölle künstlich gehoben wird. beweist, daß der Ausspruch des Reichskanzlers im grellen Wider hätte, als die Großgrundbesizer nichts mehr zu verkaufen hatten; denn die polnischen Arbeiter ausgewiesen? Spruch zu den Thaten der Regierungen steht. Er hat auch auf meine die Anregung ist im Juni erfolgt, wo die Grundbesitzer Getreide Polenpolitik mit Hurrah begrüßt? Herr von Manteuffel hat dann baben, ist genau dasselbe, was die Sozialdemokratie seit 25 Jahren nur im Namen eines Theiles der deutschkonservativen Partei wohnsitzes gesprochen. In letzterer Beziehung bin ich auch zu Partei träftig hingewiesen. Aber was wir in Erfurt verhandelt zu verkaufen hatten. Graf Kanit hat vergessen zu sagen, daß er von einer Aenderung der Freizügigkeit und des Unterstützungsuf ihren Kongressen verhandelt und gesagt hat. Wir haben in gesprochen; ich hole das nach und erkläre, daß ich für den Aenderungen bereit, aber an der Freizügigkeit sollten Sie nicht Ich kann es be rütteln. Alle wahren Freunde der Landwirthschaft haben sich Erfurt durchaus nichts Neues gesagt. Wir haben dort ein Pro- anderen Theil der Partei spreche. ramm angenommen, welches in seinem prinzipiellen Theil aus greifen, daß der Reichskanzler mit schaffender Freude" gegen die Getreidezölle erklärt, so erst fürzlich noch Settegast. pricht, daß die Befreiung der Arbeiterklasse nur durch die Besei- wie' selten an diesen Verträgen Aber Daß die Großgrundbesizer sich so fümmerlich durchschlagen müssen, ligung der heutigen bürgerlichen Gesellschaft geschehen kann, daß die die Landwirthe, welche bei diesen Handelsverträgen die ist doch nicht ganz richtig, troß der nicht rosigen Lage der LandSozialdemokratie um die politische Macht streitet und daß wir nach Hauptkosten zu tragen haben, fann man nicht zwingen, sich für wirthschaft; das wird man ja bei der demnächst erfolgenden Die vor an dem revolutionären Charakter unserer Partei festhalten, diese Verträge zu begeistern( Bustimmung rechts). Daß in der Selbsteinschätzung fehen. Wenn einzelne Landwirthe unterstügungsder fich darin fennzeichnet, daß wir von Grund aus eine Um- Rede des Reichskanzlers die Industrie in etwas bedenklicher bedürftig sind, dann wollen wir nicht die ärmsten Familien be= gestaltung der heutigen Staats- und Gesellschaftsordnung fordern. Weise in den Vordergrund gerückt ist, hat man allgemein empfun- steuern. Wenn man das Familienleben erhalten will, dann muß ist aber bereits ebenso scharf auf allen früheren Kongressen den. Die Landwirthschaft ist aber in erster Linie nothwendig. man nicht die Lebensmittel vertheuern, um den Landadel in den nd in der Presse ausgesprochen worden. Ich stand unter der Die Landwirthschaft leidet unter dem Mangel an Arbeitern. Sie östlichen Provinzen zu erhalten, wie die„ Kreuz- 3tg." ausführte. Empfindung, daß die Ausführungen des Reichskanzlers an eine drängen nach den Städten, wo sie freier leben und mehr Ver- Die gutjituirten Moligen brauchte man doch wahrlich nicht zu unterbei den Sozialdemokraten), und eine Erklärung und zugleich eine Mangel an Arbeitern behindert die Ernte; sonst sind die Kar- Untersuchung anstellte. Herr Böttcher bezeichnete sich als Gegner der andere Stelle gerichtet waren, als an den Reichstag( sehr richtig! gnügen haben; hier sollte die Regierung Hilfe zusagen. Der stützen. Es wäre sehr gut, wenn man einmal darüber eine genaue biefelbe bedeuten sollten. Ich fann dem Reichskanzler nur sagen: waren sie noch nicht ausgehoben in solcher Masse, daß die Be- welcher Thatsachen behauptet er das? Die 3ollfragen sind allerdings Entschuldigung für eine gewisse andere Stelle und Deckung für toffeln vor dem 1. November aus der Erde heraus, diesmal Schutzölle, erkannte aber an, daß fie gut gewirkt hätten; auf Grund Sozialdemokratie geht entschlossen ihren Weg. Sie weiß zu völkerung davon Monate lang hätte zehren können. Diese zu bei den Nationalliberalen niemals ein Programmpunkt gewesen, gut, daß der Untergang der bestehenden Gesellschaftsordnung im stände machen trotz guter Ernten und beher Preise die Land- aber man hat sich doch früher im Allgemeinen gegen hohe Lebensnaturgemäßen Entwickelungsgange erfolgen wird, als daß sie nöthig wirthe unzufrieden. Man müßte die Gesetze über den Unter- mittelzölle gewendet; ist denn das eine so harmlose Frage, daß hätte und wünschen sollte, durch Putsche vielleicht, die ja möglicher- stütungswohnsiz und die Freizügigkeit ändern( Aha! links). Ich eine Partei daran stillschweigend vorübergehen kann? Getreides. mehr Bolte Die au die Wer hat Wer hat die Das aber muß i zölle find unvereinbar mit dem Programm einer liberalen Partei. Sat Jemand z. B. eine Forderung an einen Raufmann für| beitern gar nicht ziehen, th weiß, daß die Stubententafte Wenn die Landwirthschaft nach einer Reihe guter Jahre auch Waaren, die berselbe für sein Geschäft bestellt hat, so verjährt über den Arbeiter thurmboch erhaben dünkt. einmal einen Rückgang erfährt, dann braucht man tein Lamento dieselbe erst erst nach 30 Jahren; hatte der Kaufmann die doch fragen: Würde sich unter der Bourgeoisie nicht ein große zu erheben; man weiß ja, daß vielfach zu theuer gekauft und zu Waare dagegen für seinen ausbedarf bestellt, so verjährt Betergefchrei erheben, wenn ein paar Arbeiter des Morgens start schlecht gewirthschaftet ist. Man hat für die Getreidezölle eine die Forderung nach zwei Jahren; b) die Forderungen der Fabrik betrunten von einem Zechgelage tommend, Straßenpfähle ehrliche Probe verlangt und hat dann den Zoll in rasender Gile unternehmer und anderer Arbeitgeber wegen der an ihre Arbeiter brächen und in den Graben würfen? erhöht; mer hat denn die Bauernbriefe anders geschrieben, als gegebenen Vorschüsse; c) der Schulen und Verpflegungsanstalten( Antw. d. Red.: Natürlich! Der brave Bürger würde sich der Fürst Bismard! An einen Zoll von 4 M. auf Getreide für Unterricht, Unterhalt und Erziehung, sowie der Lehrer hin entrüftet abwenden von den bes. Kerlen, die haufen sollte felbft der verrücktefte Agrarier nicht denten( 3urus: 2 M.), sichtlich ihrer Honorare; d) der Fabrikarbeiter, Handwerker- wie die Bandalen, er würde vorschlagen, solchen prafsenden und jetzt sträubt man sich dagegen, daß der Zoll 50 Pf. niedriger gesellen, Tagelöhner 2c. wegen rückständigen Lohnes; e) der Fuhr- Strolchen den Brotforb höher zu hängen und sie in's Arbeits bemessen wird, als der verrückteste Agrarier ihn nicht wollte.( Seiter- leute und Schiffer hinsichtlich des Fuhrlohnes und Frachtgeldes haus zu sperren. Bei Studenten ist das aber etwas anderes; feit.) Wenn der Reichskanzler dem Ziele nachstrebt, die Staaten zu- sowie ihrer Auslagen und f) der Gast- und Speisewirthe Da ist es jugendlicher Uebermuth", die ammirte Stimmung fammenzufassen, daß sie ein gemeinsames größeres Wirthschafts- für Wohnung und Beköstigung. Mit dem Ablaufe und dergleichen schöne Charaktereigenthümlichkeiten mehr. Das gebiet bilden, so kann er unserer Unterstüßung dabei sicher sein. von vier Jahren( also aus dem Jahre 1887) verjähren Ganze nennt man dann gleiches Maaß für Alle!) ( Beifall links.) am 31. Dezember dieses Jabres: Die Forderungen der Kirche Reichskanzler von Caprivi: Es ist der dringende Wunsch und Geistlichen für Amtshandlungsgebühren, der Rechtsanwälte Was verbraucht Berlin jährlich an Brennmaterial? der verbündeten Regierungen, die Verträge noch vor Weihnachten und Notare, Aerzte, Feldmesser, Auktionstommiffarien, Matler, Jährlich gehen in Berlin rund 9 Millionen Tonnen Güter ein, erledigt zu sehen. Für unsere Industrie hat jeder Tag, um den überhaupt aller Personen, die zur Besorgung bestimmter Geschäfte an deren Heranschaffung Eisenbahnen und Wasserstraßen in Unter diesen ein die Entscheidung früher kommt, einen hohen Werth. Ebenso öffentlich bestellt oder zugelassen sind oder aus der Uebernahme neuerer Zeit nahezu gleichen Antheil haben. harren eine Reihe von Fragen der Erledigung, an die wir nicht einzelner Arten von Aufträgen ein Gewerbe machen, wegen ihrer gegangenen Gütern nehinen die Brennmaterialien hinsichtlich ihrer eher herantreten fönnen, als bis wir wissen, woran wir sind. Gebühren und Auslagen, ebenso die Forderungen der Handlungs- Menge einen hervorragenden Plaz ein. Steinkohlen, Roals, Ich möchte wünschen, daß der Deutsche Reichstag in dieser Be- gehilfen und des Gesindes an Gehalt, Lohn 2c., die Rückstände Braunkohlen und Briquettes( Preßkohlen oder Darrsteine) machten ziehung durch die Anerkennung des internationalen Werthes an vorbedungenen Binsen, Miethe, Pacht, Pension, Besoldung, 8. B. in den Jahren 1889 und 1890 genau bezw. mehr als ein Dieser Verträge ein Beispiel gebe, indem er seine Zustimmung Alimenten 2c. Viertel der gesammten eingeführten Gütermengen aus und wurden auch zum größten Theil( etwa zu neun Zehntein) hier verbraucht. so schnell wie möglich ertheilt.( Beifall links.) ,, Geschäfte um jeden Preis" werden heute von den Ge- Nach den Aufstellungen der königlichen Eisenbahndirektion gingen schäftsinhabern gemacht. Das schöne Märchen von den alten jedoch mit Ausschluß der auf den außerhalb des Berliner Weich taufmännischen Traditionen" und den altbewährten Prinzipien" bildes gelegenen Ringbahnstationen angekommenen Mengen auf gehört einer verschwundenen Zeit an. Die kaufmännischen Fach- Eisenbahnen und Wasserstraßen in Berlin im Jahre 1890 blätter wissen denn auch wehmüthigen Tones nicht genug zu er- 1646242 Tonnen Steinkohlen und Koats und 803 988 Tonnen zählen von Geschäftspraktiken, die den bewährteren älteren in Braunkohlen und Briquettes ein, zusammen alfo 2450 280 Tonnen. vielen Beziehungen schnurstracks zuwiderlaufen" und die als In den einzelnen Jahren 1886, 1887, 1888, 1889 und 1890 ftieg Kunststücke" betrachtet werden müßten, welche weite geschäft. die Einfuhr von Steinkohlen und Roats um 60 698 bezo. 7088, fiche Kreise schädigen, ohne für den Unternehmer den erhofften 121 172, 47 405 und 156 077 Tonnen oder um 4,8 bezw. 0,5-9,2 Nußen abzuiverfen." Ob bie letztere Bemerkung zutreffend ist,-3,3 und 10,5 pt., diejenige von Braunkohlen und Darrsteinen tönnen wir nicht untersuchen, wir meinen aber, als ob sich gar um 17 830, 19 276, 112 020, 46 821 nnd 20 966 Ronnen oder um mancher Geschäftsmann überhaupt nur noch durch solche Kunst- 3,0-3,2-17,9-6,4 und 2,7 pet. Im ganzen Jahrfünft nahm der Eingang von Steinkohlen und Koats um 331 742 Tonnen stücke" über Wasser hielte. Abg. Orterer( 3.): Die Ermäßigung der Zölle auf Getreide und Wein hat auch in Süddeutschland eine große Aufregung hervorgerufen. Daß die Landwirthschaft an stabilen Zollverhält niffen ein größeres Interesse hat als an hohen Zöllen, ist richtig; aber es muß die Sicherheit vorhanden sein, daß der Schutz nicht weiter vermindert wird, daß dies nicht der Anfang weiterer Zollermäßigungen ist. Es wäre mit Freuden zu begrüßen, wenn sich eine mitteleuropäische Vereinigung bilden würde, die auch eine politische Bedeutung haben würde. In Bezug auf die Zulassung der Verschnittweine wird es aber die Aufgabe der Regierung sein müssen, alle Schädigungen fernzuhalten von unserem Weinbau. Einer besonderen Erwägung wäre auch die finanzielle Seite der Berträge werth; es werden die Ueberweisungen an die Einzelstaaten gekürzt werden. Aber die politische Lage macht uns die sonst sehr schwere Annahme der Vorlage leicht, zumal es sich um den Anschluß an einen stammverwandten Staat handelt. Ich hätte gewünscht, daß die Berträge mit Einstimmigkeit angenommen Abg. Fürst Hatzfeldt( R.-P.): Im Gegensatz zu Herrn v. Rardorff und einem großen Theil meiner Freunde fann ich nur meiner Befriedigung darüber Ausdruck geben, daß es der Regierung gelungen ist, unter Wahrung des Prinzips des Schutzes der nationalen Arbeit diese Handelsverträge zum Abschluß zu bringen, welche unserer Industrie neue Absaßgebiete eröffnen. Die Ermäßigung des Getreidezolles ist wirthschaftlich nicht bedenklich; bei den jetzigen Preisen würde niemand den Zoll von 5 M. bewilligt haben. Die Vortheile der Verträge tann man allerdings ziffermäßig nicht ohne Weiteres übersehen, aber aus der Aeußerung der Presse der betheiligten Staaten tann man doch entnehmen, daß dieselben nicht zu unterschäzen sind; namentlich wird die politische Bedeutung der Verträge in der französischen Presse anerkannt. Das allein ist schon ein großes Berdienst des Reichstanzlers und feiner Räthe. Eine tommissarische Berathung halte ich nicht für nöthig. werden.( Beifall.) Abg. Graf Kanin erklärt, daß er und seine Freunde die namentliche Abstimmung über die Berträge im Ganzen bean tragen werden. Abg. Bärklin( natl.) bedauert, daß die Landwirthe und die Weinbauer die Kosten dieser Handelsverträge hauptsächlich zu zahlen haben und tritt den Ausführungen Rickert's bezüglich des Berhältnisses der nationalliberalen Partei zu den Getreidezöllen entgegen. Was für die Ermäßigung der Getreidezölle spreche, treffe für den Weinzoll nicht zu; denn es handle sich dabei nicht um ein nothwendiges Lebensmittel. Die Weinbauern sind der Ueberzeugung, daß sie noch mehr benachtheiligt find, als die Getreidebauern, weil die Gefahr nahe liegt, daß unsere ganze Weinproduktion zu Grunde geht. Daß die Kunstivein- Fabritation durch die Zulassung italienischer Berschnittweine zurückgedrängt wird, ist nicht zu hoffen; das wäre nur möglich, wenn der Deklarationszwvang für den Weinhandel eingeführt würde. Dazu müsse endlich das Weingesetz erlassen werden. Die Deutsche Droguen- Beitung" entrüftet sich in ihrer letzten ober 25,2 pet, von Braun- und Breßfohlen um 199 081 Zonnen Nummer" über ein Geschäft ihrer Branche, von welchem fie glaubt, oder 32,9 pt. zu. Bei weitem der größte Theil der eingeführten daß es als Unitum daftehe und hoffentlich ein solches auch Kohlen u. f. 1. ist für den eigenen Verbrauch der Reichshauptstadt bleiben werde. Dieses drogistische Unifum ist ein Waaren- Ver- bestimmt; nur etwa 10 pet. werden wieder ausgeführt, so bas faufsverein D. Lublinsti" in der Stähe des Morigplayes. Der also im Jahre 1890 in Berlin thatsächlich an Kohlen u. f. w. mehr Verein" verkauft Alles: Kolonialwaaren, Apothekerwaaren, als 2 200 000 Tonnen verbraucht worden sind. Artifel zur Krantenpflege, Mineralwässer, medizinische Seifen, Toiletteartikel u. f. w. Biergegen hat das Fachblatt nicht viel einzuwenden, über den Spahn aber gehen demselben die folgenden Verkaufsbedingungen: " 1. Verkauf nur gegen baar. 2. Billigere Preise, als die umseitig gemachten, treten selbst bei größten Mengen nicht ein, dagegen kommt bei Entnahme von halben und viertel Pfunden derselbe Preis wie für ein ganzes Pfund in Anrechnung. 3021 polizeiliche Milchrevisionen find im verfloffenen Monat November dieses Jahres im Berliner Gemeindebesit vorgenommen, bei denen in nur 19 einzelnen Fällen 831/2 Biter Milch wegen zu leichten Gewichts aus dem Verkehr gezogen werden mußten. Nach diesem erfreulichen Resultat der amtlichen untersuchung hat sich die Qualität der zum Verkauf gelangenden Berliner Rahmilch gegen früher wesentlich gebessert. thres Elfe Schaaf, das einzige Opfer, welches den Streichen Baters, des Familienmörders Schaaf aus der Straße VI. nicht erlegen ist, hat nunmehr elterlichen Ersatz gefunden. Ein Spiel waarenhändler in der Müllerstraße, ein langjähriger Freund des Zimmermeisters Schaaf, erhielt am 4. April d. J. die Bestallung als Vormund für die Kleine und entschloß sich später, da er eine finderlofe Ehe führt, Else an Kindesstatt anzunehmen. worden. Seit ihrer felbft Redaft tamme Anget! für d einen erzählt Polizei Noad, genom fraft in E in Ret dann c Inspe fraten Jäckel uchme der Ve Eache war recht beizutr werden Beamte da der gelegt blatt" Gewäl Der S Gefäng hinaus hezze beau auch 1 getlagt die Ge L eine 2 arbeite über Nach Resol für ei Der V Situat trefflic Prinzi und a tödern Die welche nicht i gerade am 26. Már ist, d rechirer genom C gießere Wenn z. B. ein Pfund 35 Pf. toftet, so wird für/ Pfd. nicht, wie sonst allgemein üblich, 18 oder gar 20 Bt., sondern nur 171/2 Pf. berechnet, und für 1/4 Pfd. nicht 9 oder 10 Pf., fondern nur 83/4(! Red.). Die entstandenen Bruchpfennige werden dem Käufer in Münzen des Waaren Verkaufs Vereins herausgezahlt, welche wieder in Zahlung gegeben oder in deutsche Reichsmunje umgewechselt werden können. 3. In jedem Monat wird ein Dividenden- Zag feft in die neunte klasse einer Privat- Töchterschule in der Müller gesetzt werden, an welchem ein Maffen Ronsumartite! straße aufgenommen zu befonders billigem Preise verfauft werden soll, um dem dieses Jahres erfolgten Entlassung aus der Charitee ift bie Käufer dadurch eine Dividende zu ertheilen. Kleine von Mißgefchick nicht verschont geblieben. Man brachte Diese Berechnung in Pfennig- Bruchtheilen wird nun auch sie zunächst in das Waisenhaus in der Alten Jakobstraße, von thatsächlich durchgeführt, die Münzen" des Vereins, geprägte wo sie alsbald wegen Diphtheritis nach dem Krankenhause a Stücke von 1/2 oder 1/4 Pfennig werden in Bablung genommen Friedrichshain übergeführt werden mußte. Die gute Natur lie oder in Reichsmünzen umgewechselt. Die Preisliste des Geschäfte auch diese Strantheit schnell überwinden, und ihr Pflegevate His Ueber tes zählt allerdings nur 56 Artifel auf, von denen bei 34 die nahm sich nun des allseitig verlassenen Wesens an. Ginheitspreise bereits mit Bruchtheilen von Pfennigen eingefegt bleibsel aus der Mordnacht trägt sie an der linken Schläfe eine sind. Wir greifen die Folgenden heraus: tiefe Narbe, font find alle Folgen bis auf ein geringes Bittern Motard Stearinlichte 1 Pfund 32/2 Pf. der rechten Hand, welches sich namentlich bei dem Schreiben Benzin, allerfeinsteś bemerkbar macht, völlig geschwunden. Ein Glück ist es, daß das Kind sich bezüglich seiner Bergangenheit nur noch dunkel erinnert, daß es früher einen anderen Vater, Mutter und Ge schwister gehabt hat. Dabei ist die Kleine außerordentlich gewedt Staßfurter Badefalz Seesals. Petroleum, amerikanisches Schwedische Streichhölzer " 281/8 群 " 21/2" 10/3 " Biter 151/2 Pad 71/2 " Abg. von der Decken( Welse) spricht die Sympathie feiner Freunde für die Verträge, namentlich für den österreichischen aus, Der findige Drogist hat sich durch diese halbe Pfennig- Schinweil dadurch die Blut- und Eisenpolitik endlich aufgegeben derei natürlich den vollen Zorn feiner Ronkurrenz auf den Hals werde. Desterreich wurde durch den deutsch- französischen Vertrag geladen und diese hat die Engros- Geschäfte veranlaßt, dem halisolirt und schließlich aus Deutschland ausgeschlossen, wodurch ben und viertel Pfennigmann feine Waare mehr zu verabfolgen. das Deutschthum in Desterreich dem Absterben preisgegeben Im Schaufenster nämlich finden sich folgende beiden Briefe auswurde. In Defterreich ist ein Nationalitätenhaber vorhanden, gestellt: daß man sich fragt, wohin soll das führen? Wie kann Defterreich noch ein zuverlässiger starter Bundesgenoffe sein. Unser Verhältniß zu Defterreich muß wirthschaftlich gefestigt werden, damit wir den Krieg nach zwei Fronten bestehen können. Die Abweichung von der früheren Politik ist anzuerkennen, deswegen müffe man möglichst schnell und möglichst einstimmig die Verträge annehmen. Mit einigen persönlichen Bemerkungen schließt darauf die Debatte. Die Abgg. Freiherr von Münch und Böckel führen Bes schwerde darüber, daß sie nicht zum Worte gelommen sind; letterer erklärt, daß die Antisemiten für den tonservativen Antrag auf Rommissionsberathung stimmen würden. Abg. von Mantenffel erklärt in Ergänzung seiner Rede, daß in der konservativen Fraktion mit Majorität beschlossen ist, den Antrag auf Rommissionsberathung zu stellen. Berlin, d. 4. Nov. 1891. Herrn D. Lublinski. und heiter. Ein schauderhafter Fund, der vor kurzem in einem Walbe bei Neuhaldensleben gemacht wurde, hat feine Aufklärung g funden. Im Frühjahr dieses Jahres suchte durch den Magde burger General- Anzeiger" eine angebliche Johanna Krüger eine Reisegefährtin. Auf das Gesuch meldete sich eine unverehelichte R. aus Magdeburg, der die Krüger erzählte, fie befize eine Villa bei Köln, dorthin sollte die Reise gehen. Auf dem Wege wurde Auf Ihr Schreiben von 2. d. M. erwidern wir, daß zunächst bei Neuhaldensleben Station gemacht, wo die Krüger wir Waaren an Sie nicht mehr liefern werden, da wir angeblich eine Freundin besuchen wollte. Am 21. Mai dieses in Erfahrung gebracht haben, daß Sie diefelben zu Preisen Jahres wurde die K. hier in Begleitung eines Mannes verkaufen, welche das solide Geschäft untergraben, wozu einer Frau auch gesehen, seitdem war fie verschwunden. Kürzlich wir die Hand nicht bieten mögen. Achtungsvoll Der andere Brief lautet: Berlin, den 10. November 1891. Herrn D. Lublinski. Brüdner, 2ampe u. Co. Streif aller Machi zurü tämp Don in w und d Der erhebe fich in find i brudg Abend Schloß druc Mai war, des B und 21 dortig Mün Prinz Dic breite gehen der R ber Sigum Bucht nun wurde, wie damals mitgetheilt worden ist, im Walde b Neubaldensleben die Leiche einer Frauensperson gefunden, durch Abtrennung des Kopfes und der Füße verstümmelt wat Diese Leiche ist die R., an der anscheinend durch die angebliche Krüger und den sie begleitenden Mann ein Raubmord verübt worden ist. Den Thätern ist der Reiseforb der Ermordeten mit einer Menge von Kleidern und Wäschestücken, gezeichnet E. B Krüger wird beschrieben als eine 30 bis 32 Jahre alte Perfo von schlanker Gestalt, mit dunklem Haar, stechendem Blick und grauem abgelebten Gesicht. Beim Sprechen stößt sie mit der Bunge an. Ihre Zuschrist vom 9. b. M. empfingen wir, worauf wir Ihnen mittheilen, daß wir auf Veranlassung des größten Theils und verschiedene Schmudsachen in die Hände gefallen. unserer Berliner Kundschaft uns genöthigt sehen, Ihre Ordre unausgeführt zu lassen. J. G. Braumüller u. Sohn. Der Antrag des Abg. von Liebermann auf namentliche Dadurch aber ist der billige Herr Lublinski durchaus nicht Abstimmung über diese Frage wird nicht genügend unterſtüst. Die Kommissionsbergthung wird gegen die Stimmen der eingeschichtert worden, im Gegentheil. Er hat die Briefe mit meisten Ronservativen und Freitonservativen und der fünf Anti- folgender Gloffe versehen: femiten abgelehnt. Der Verwalter des Waaren- Berkaufs- Vereins wird ohne für die Geschäftsordnung, betr. die Frage der Unterstügung der Preise beibehalten, überläßt aber die Beurtheilung des Verhaltens Es folgt die Abstimmung über den Antrag der Kommission| Rücksicht auf nebenliegende Briefe nach wie vor die billigen dürfen. Sie bat ihre Schwester, dafür Sorge tragen zu wollen, Etatsrefolutionen durch 15 Mitglieder; der Antrag wird mit der Kaufmannschaft dem Berein gegenüber dem Publikum." großer Mehrheit gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Die Deutsche Droguen- Zeitung" wendet sich an die übrigen Deutschfreisinnigen angenommen. Groffiften und fordert dieselben auf, über den billigen Mann Tagesordnung: 3 weite Lesung der Handelsverträge betrieb des Geschäftes unmöglich zu machen. Das ist gewiß ein Schluß nach 5 Uhr. Nächste Sigung Montag 11 Uhr. auch ihrerseits die Sperre zu verfügen und dadurch den Fort erst am 15. Dezember unsere Gegend heimsuchen sollte, ift bereits reizendes Bildchen von dem wüthenden Ronkurrenstampje. " зи Tag ein aus Ein 23. Nach Die Nanbmörderin Auguste Machus hat vorgestern mittag zum ersten Male ihre Schwester, die Kutscherfrau Bie bach, im Sprechzimmer des Untersuchungsgefängnisses empfangen das die Angehörigen Einzahlungen bei der Gefängnißverwaltung machten, damit ihre Verpflegung eine bessere würde. Der orfanartige Sturm, der nach Falb's Berechnungen vorgestern eingetroffen. Nach den eingelaufenen Berichten schließen, war der geftrige Tag in der That ein kritischer à la Falb. Das Arbeiten im Freien wurde im Laufe des Nady haben in einer Ihrer legten Nummern einige Beispiele studen mittags unmöglich, besonders als, zur Zeit des Sonnenuntergang Tokales. tischer Robheiten ange ührt und dazu bemerkt, daß in Berlin etwa, mächtige Regenschauer, untermischt mit Schnee, hernieder folche Hüpeleien verhältnißmäßig felten vorkommen. Das fauften. Auch Unglücksfälle haben sich leider ereignet. So wurde nicht gehörig geschlossenes Fenster vom Winde aufgerissen, Achtung! Stichwahl im 10. Kommunal- Wahl- tann möglich fein, aber fie fominen doch vor, wennschon das in dem Haufe Königgrägerstraße 115 in der ersten Etage bezirt. Farleigenojjen! Heute Vormittag 8 1hr tommt in Bublikum wenig davon erfährt. Ich hatte dieser Tage zufällig den Angeln gehoben und auf das Trottoir geschleudert. diesem Bezirk ein Flugblatt zur Vertheilung. Die Genossen des in Moabit zu thun und hörte folgende Verhandlung mit an: Theil der großen Glasscheiben traf eine vorübergehende Frau II. Wahltreifes tönnen sich im Restaurant Läge, Fürbringer- Die Studenten St o ch und Fiebeltorn waren im Juni bei so unglücklich, daß sie blutend zusammenfnidte. Sie wurde von im Restaurant Schönleinstraße 6, die des Tagesgrauen von einem Rommers gekommen und wankten durch mitleidigen Paffanten nach der nächsten Sanitätswache gefchafft Charlottenburg. An der Straße 83 a stand ihnen ein Pfahl im von wo aus ihre Ueberführung nach dem Elisabeth- Krankenhaue Wege, der das blaue Schild mit der Straßenbezeichnung trug. bewerkstelligt werden mußte. Sofort machten sich die Studenten an die Arbeit, sie brachen den Polizeibericht. Am 11. d. M. Vormittags wurde eis Biahl aus der Erde, schleppten ihn eine Strecke fort und warfen ihn dann bei Seite. Der Magistrat batte Strafantrag gestellt, Blumenhändler auf dem Boden des Hauses Zimmerstr. 63 erhängt nach welchem der bestraft wird, der Gegenstände, die dem öffent- felben Zeit eine Frau durch eine vom Winde losgelöste Schiefer Die Verjährungsfrage empfiehlt sich beim Herannahen der Gerichtshof erkannte Diener vor dem Hause Große Frankfurterstr. 79 beim Abspringen Nachmittags ftel ein bes Jahresschluffes wieder einmal der Beachtung der daran Staatsanwalt beantragte je 30, interessirten Kreise. Mit dem 31. Dezember d. J.( d. b. nach auf je zwanzig Mart Geldstrafe. der beiden Von Jutereffe von einem in der Fahrt befindlichen Omnibus zur Erde und er Bertheidigung Sie litt einen Bruch des Fußgelenks, so daß er nach dem Kranten Ablauf von zwei Jahren) verjährigen folgende Forderungen aus war dem Jahre 1889: a) der Fahrifunternehmer, Raufleute, Svdmer, führten in erster Linie an, daß sie derart betrunken gewesen seien, hause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Künstler und Handwerfer für Maaren und Arbeiten, desgleichen daß sie nicht gewußt hätten, was sie eigentlich thaten. Dann aber Winterfeldtstraße, nahe der zietenstraße, wurde zu derselben Be der Apotheker für gelieferte Arzneimittel. Ausgenommen hiervon wollten sie nicht bemerkt haben, daß der Pfahl zur Straßen- ein 13jähriger Knabe beim Balgen mit einem anderen Senaben III. Bablfreifes bei Gründel, Dresdenerstraße 116 einfinden. Die Genoffen, welche fich am Wahltage, Dienstag, den 15. Dezember, in ben Dienst unferer Sache stellen wollen, werden gebeten, sich in denselben Lokalen unter Angabe ihrer Adresse zu melden. Das Zentral 23 a hitomitee. Die bezeichnung gedient habe. Studenten. bleiben Forderungen, welche in Bezug auf den Gewerbebetrieb des Empfängers der Waaren oder Arbeit entstanden find. I zu Boden geworfen und brach den Arm. Ich will nun eine Barallele awischen Studenten und Ar- Elisabeth- Krankenhause gebracht. in De Arbeit fomite für 90 berufe trit weg Alpho alle F fchabl Grav Chan fowie Weine Abneh Ge Bale Sofen In der 4-7 Er wurde nach de aber r Acker Ver Geno tẞ id roßes start um e fich aufen enden beit Deres: ung", Das ial? rein, n in 7 ein ihrer Coats, chten 3 ein rden aucht. ingen Beich auf 1890 Onnen nnen. ftieg 7088, -9,2 einen r um nahm nnen Onnen hrten tstadt daß mehr jenen begirl Liter ogen lichen enden thres nicht Spiels bes llung felbft Die t, ift üller März t die cachte Don e am Fließ evater lebers e eine ittern reiben bas puntel Gerichts- Beifung. Soziale Ltebersicht. Kummer, Ackerstr. 13 Aufnahme. Herren und Damen dazu willkommen. 1 Rosenthalerstr. 36. Gäste willkommen. Psyche", Theater- und VerBerren, willkommen. Privattheater- Gefellschaft Augusta tetoria" Sonntag 8 Uhr im Bittoria- Saal, Perlebergerir. 13. Gäste willkommen. Pollack- Club Gintracht", bet Gulav Schulze, Wienerstr. 68. Gäfte will Wegen Beleidigung durch die Presse wurde der Arbeiter und Genossen! Es muß als dringendes Be tommen, Klub„ Geselligteit", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schmidt, Redakteur Richard Baginski gestern vor der 11. Straf dürfniß erachtet werden und jedem zielbewußten Arbeiter am mittag über bet Stabe, Mülleritr. 161. Gäfte, Berren und Damen, willWrangelftr. 141.- Geselliger Vergnügungsverein Nord" Sonntag Nachtammer hiesigen Landgerichts I zur Verantwortung gezogen. Der Herzen liegen, die streikenden Weißgerber nach besten fommen. Theaters und Pantomimenverein Fideler Geist bei Krebs, Angeklagte war Ret akteur des sozialdemokratischen Volksblattes Kräften zu unterstützen. Das Weihnachtsfest naht und die Unter- Ohmgaffe 2. Geselliger Klub ,, Namenlos". Jeden Montag bei Abrafür den Kreis Teltow" und veröffentlichte in dieser Zeitung nehmer reflektiren schon darauf, daß zu dieser Zeit die Sammel- ham, Straßburgerstr. 5. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, willkommen. einen Bericht aus Köpenick, durch welchen sich der dortige gelder nicht genügend einlaufen und demnach wenig oder teine Theater- und Bergnügungs- Verein„ Amor", Sigung Montag, 9% Uhr, bet Polizei- Inspektor Jäckel beleidigt fühlte. G3 wurde darin Unterstützungen ausbezahlt werden, infolge dessen jeder Familien- Nach der Sigung Fidelitas. Bergnügungsverein and in Hand". erzählt, daß auf Anordnung des letzteren ein Sozialdemokrat vater das Weihnachts- und Neujahrsfest im bittersten Mangel Sigung jeden Sonntag Nachmittag 5 Uhr im Restaurant von Friß gemter, Noack, der wegen eines Ausfluges nach Schmöckwitz in Strafe verleben und alsdann zum Streifbrecher werden müßte. Der anügungs- Verein. Sitzung jeben Sonntag, abends& uhr, Königstadt- Kasino genommen worden war, noch vor Eintritt der Rechts- Kampf dauert schon 20 Wochen. Wir betrachten ihn nicht als Solzmarktstr., part. Lese- Uebungen. Fidelitas. Gäste mit Verständniß für fraft des betreffenden Urtheils durch den Polizeidiener Haase verloren, weil uns das Bewußtsein leitet, daß uns die Arbeiter- teratur, Damen nicht unter 16, Herren über 20 Jahre, wilkommen. in Köpenick Sonntags auf offener Straße verhaftet und schaft nicht vergessen, sondern hilfreich zur Seite stehen wird. Frete Bereinigung ber Kaufleute. Jeden Montag Abend: Gesellige Busammenfünft der Mitgl eder bet Bodenburg, Kommandantenin Ketten geschlossen abgeführt worden sei. Der Artikel führte Um uns noch mehr zu belasten, da die Unternehmer sehen, daß straße 10-11. Daselbi Ausgabe der Bibliothetsbücher. dann aus, daß der aus dem Köpenicker Krawallprozeß bekannte wir standsest sind, haben noch zwei Fabrikanten uns einen AbInspektor Jäckel immer dabei sei, wenn es gelte, Sozialdemo- zug von 17 pet. angeboten! Wir sind aber der festen Ueberfraten zu vernichten und warf schließlich die Frage auf, ob Herr zeugung, daß uns die Arbeiterschaft, namentlich diejenige Berlins, Jäckel an den folgenden Sonntagen mit den übrigen Theil ihatträftigst weiter unterstüßen und uns dadurch den Sieg ernehmern des Ausfluges etwa ebenso zu verfahren gedächte. Aus möglichen wird. der Vernehmung des Polizeidieners Haase ging hervor, daß sich die Arbeiter und Genoffen, wir hoffen und zählen auf Euch! Sache wesentlich anders verhielt. Nach der Darstellung des Beamten Im Auftrage der Kommission: war Noack wegen Uebertretung zu einer Geldstrafe von 15 M. Frih Trapp, Weißgerber, Biesenthalerstr. 6a, 4 Tr. rechtsträftig verurtheilt worden und da die Strafe nicht beizutreiben war, sollte die substituirte Gefängnißstrafe vollzogen werden. Nach verschiedenen vergeblichen Versuchen hat ber Beamte den Noack eines Sonntags auf der Straße verhaftet und da derselbe sich der Abführung widerfeste, ihm Handschellen angelegt der Angeklagte gab zu, daß die Darstellung im Voltsblatt" unrichtig jet, behauptete aber, daß er sich auf" feinen Gewährsmann verlassen und in gutem Glauben befunden habe. Der Staatsanwalt beantragte 100 M. Geldbuße event. 10 Tage Gefängniß, der Gerichtshof ging aber über diesen Antrag weit hinaus. Er war der Ansicht, daß in einer so aufPriunt- Theatergesellschaft ,, Augufta- Vihtoria" am Sonntag, den bekenden falschen Beschuldigung eines Gretutiv- 13. Dezember, Nachmittags 4 Uhr, in Bittoria- Saal, Perlebergerstraße Nr. 13, beamten eine große Gefahr liege" und menn er Sigung mit Damen. Aufnahme neuer Mitglieder. B.lletvertheilung zur Vor- des auch mit Rüdsicht auf die bisherige Unbescholtenheit des An- ftellung am dritten Weihnachtsfeiertag. Der Freie Diskutieverein hält feine regelmäßige Sigung an jedem geflagten von einer Gefängnißstrafe Abstand nahm, so bemaß er Sonntag nach dem 15. und 1. jeden Monats ab. Neue Mitglieber, nament= die Geldstrafe doch auf 500 W art event. 50 Tage Gefängniß. lich der A beite: Bildungsschule, werden in feber Sigung im sofale des Herrn Leopold, Martgrafenftr. 88, aufgenommen. Säfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Interessenverein der Aiften- und Roffermadjer. Montag, den 14. Dezember, Bersanimlung bet Wienecke, Alte Jakobjir. 83. Borttag des Genossen Stabernack über den Werth der Statiftit. genommen: Buchdrucker- Bewegung. " Versammlungen. Sprechsaal. Die Redaktion stellt die Benugung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür auzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses der Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiziert zu werden. Achtung! Die Kommission der Lithographen, Steindrucker und Berufsgenossen Berlins macht hiermit bekannt, daß die Sammelliste Nr. 34 zum Buchdruckerstreit laut Brief der Packetfahrt- Gesellschaft falsch bestellt worden ist und zwar an einen gleichnamigen Einwohner desselben Hauses. Von demsel en soll Privat- Theatergesellschaft und Artistenklub selle- Alliance" am Sonntag, den 13. Dezember cr., Abends& Uhr, in Behmann's Restaurant, diefelbe angeblich für Reklame gehalten und vernichtet worden Alexandrinenftr. 85: Sigung. Tagesordnung: Geschäftliches, Verschiedenes. sein. Sollte diese Lifte troydem einem Kollegen oder Genossen Aufnahme neuer Mitglieder. Nach der Sigung: Fidelitas- Tag. uhr, bet Wohllebe, Alexandrinenftr. 110, Gigung. 3.delitas. Nachher: Dieselbe anzuhalten und an ihn abzuliefern. Theater- und Artistenklub„ Jugendkraft 2" am Sonntag, Abends zum Zeichnen vorgelegt werden, so bittet der Unterzeichnete, anz. Junge Damen und Herren als Mitglieder erwünscht. Gäste herzlich Fr. Scherer, Lithograph, SO., Liegnigerstr. 21 II, ( Finsendungen solcher Art können in den redaktionellen Theil Vorwärts" tünftig nicht mehr aufgenommen werden. Red. d.„ Vorw.") willkommen. müller, Alte Jafobstr. 48a, fiatt, Gefangverein froh Hoffnung"( der 8immerer Berlin- Weft), Mitthe beer Gängerbundes, Montag, 14. b. M., Abends 8-11 Uhr, Sulmir. 36 bet Raumann. Aufnahme neuer Mitglieder. Freie Vereinigung der aufleute. Jeden Montag Abend gesellige Sufammentunft bet Bobenburg, Kommandantenstr. 10-11. Die nächste Ver fammlung findet am Freitag, den 18. Dezember, Abends 8% Uhr, bet DetgSteinbildhauer- Verein. Montag, den 14. d. M., Abends 8% Uhr, Sigung im Bereinslokal bei Müller, Johannishír. 20. 14. 5. Mts., bends 8 Uhr, Mitgliederve jammlung im Bereinslokal Perle Maler und verw. Berufogenollen, Filiale 6, Moabit. Montag, den bergerir. 28. Tagesordnung: 1. Vortrag. Uebungsstunde des Mukh- Vergnügungsvereins ,, Deutsche Treue" am Montag, den 14. Desember, Abends 9 Uhr, in kürschner's Rejaucation, Dalldo ferfir. 40. Männer- Gefangvere.nieserlust", Depescheit. ( Depeschen des Bureau Herold.) Nom, 12. Dezember. Die von Cavallotti in der Kammer eingebrachte Tagesordnung lautet: Die Kammer nimmt den Bericht der Untersuchungskommiffion zur Kenntniß und fordert die Borlegung aller darauf bezüglichen Urkunden sowie der Verhandlungsberichte des Gerichtshofes in Maffauch, damit das Land hinsichtlich des Geschehenen und der Verantwortlichkeit der Generale ktlar urtheilen könne. ( Wolff's Telegraphen- Burenn.) Karlsruhe, Sonnabend, 12. Dezember. Die zweite Kammer hat sich bis zum 18. Januar n. J. vertagt. Paris, 12. Dezember. Deputirtenfammer. In der heutigen Sigung wurde ein Kredit von 200 000 Frts. für die Opfer der Explosion in den Gruben von St. Etienne besvilligt. Brieffaffen der Expedition. Leipzig, 10. Dezember. Gestern Abend fand im Pantheon eine Versammlung der in Buchdruckereien beschäftigten Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen statt, in welcher Herr Pintau über die Frau und die Verkürzung der Arbeitszeit" referirte. Nach dem lehrreichen Vortrage nahm die Versammlung eine Resolution an, in der sie versprach, mit allen gefeßlichen Mitteln für eine wirthschaftliche Besserstellung einzutreten. Sodann gab der Vorsitzende des Vereins Leipziger Buchdruckergehilfen den Situationsbericht, konstatirte, daß der Stand des Streits ein vortrefflicher ist und beleuchtete die raffinirten Mittel, mit denen die Prinzipale arbeiten, die aber trotz alledem nichts geholfen haben Lese- und Diskutirklubs. Lese- und Diskutirflub Mar Kayser" und auch nicht helien werden. Um z. B. die Arbeiterinnen zu Sonntag Bormittag 10% Uhr, im teftaurant zur Schneetoppe", Mostizar. 29. tödern, haben die Prinzipale erklärt, diejenigen Arbeiterinnen, abends 8% uhr, bet Hoffmann, Wrangelfraße 32. Sozialdem. Lese- und Diskuti flub Spinoza". Jeden Montag, Gäste, Damen und welche nicht bis zum 10. Dezember zur Arbeit zurückkehren, würden Herren, wutommen. nicht wieder angenommen. Dagegen weiß jeder Fachkenner, daß Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag von 2-4 Uhr: Uebungsunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein gerade an technisch tüchtigen Hilfearbeiterinnen fein Ueberschuß yra 2" Charlottenburg, Charlottenburger Ufer a bet Beazin. Gesang= ist, dennoch die Ausständigen jederzeit auf Arbeitsgelegenheit verein der Glasarbeiter zu Stralau„ Borwarts 7" Rumm.isburg, bet Borgrechnen können. Folgende Resolution wurde einstimmig an- mann. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Bet anfragen bitten wir die Abonnements Quittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheilt 9 Uhr: Nebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein ,, Nords Die heutige Versammlung der in Buchdruckereien und Schrift- beutsche Schleife", Naunynitr. 86 bet Bube: I. Gefangverein ,,& sme= P. S. in F. Sie befinden sich mit Ihrer Auffassung durchgießereien beschäftigten Hilfsarbeiterinnen, welche in der sechsten alda", Stoppenstr. 35 bet teller. Fichtefir. 29 bei Krösche. Gefangverein Senefelber", Südenstr. 65 bei aus im Irrthum. Die Buchhandlung des Vorwärts" hatte die Streitwoche stehen, erflaren, gestützt auf die Solidarität Trischmann. Stebertafel der Waler und verwandten Berufsgenossen von Bruno Wille herausgegebenen Schriften auf dessen Wunsch aller Arbeiter, daß sie trotz der größten Verleumdungen und Kaiser- Franz- Grenadier- Plas 7, bet Berg.- ,, Moabiter Sieberta fet", seiner Zeit in Kommissionsverlag genommen und dieses rein Machinationen der Prinzipale nicht eher zur Arbeit Wilhelmshavenerstr. 25 b. Brosch.- Gefangverein armonie". Wiener geschäftliche Verhältniß ist gelöst worden, nach dem Herr Wille in beerstr. 9 bet Dornblatt. Gefango.rein" Tonblüthe", Görligerstr. 58 auradfehren, bis der Neunstundentag er= bet Tolksdorf. Gefangverein Blüthe"," Prenzlauer- Allee 26 bei Riedel. Die Siebener Kommission eintrat und mit den Unabhängigen getämpft ift." Sängerchor der Chirurgischen Branche", Alte Schönbaufer- meinsame Sache machte. Von einer Boykottirung der Schriften Heute Nachmittag fand im Jelfenteller" in Plagwiß eine faße Nr. 48 bei Reimann. Gefangverein Morgenroth" 2, Charist noch nie die Rede gewesen. Unsere Buchhandlung vermittelt pon zirka 1700 Badrudein besuchte Versammlung statt, fottenburg, Bismarckhöhe, Wilmersdorferstr. 80. gruß" Friedrichshagen bet Blank. Gefangvereinrob' offnung" Ihre Aufträge, gleichgiltig, ob Sie Richter's" Irrlehren" oder in welcher Herr Wiedel den Situationsbericht erstattete ber gimnterer Berlin West.- Gesangverein ,, letheit" Bernauerstr. 72 Wille's Einsiedler und Genossen" bestellen. und die Manöver der Buch druckereibesiger gebührend beleuchtete. bet Caspar. E.-d., Lübbenerstr. Die Angelegenheit ist, nachdem Der Opfermuth und die Ausdauer der Streifenden sind herz- Sonntag: Bivat- Theatergesellschaft und Artiſtentlub„ B u mor", Nachmittags Jeder der betheiligten zum Wort gekommen ist, für uns erledigt. erhebend. Auch die internationale Solidarität der Arbeiter zeigt 4 Uhr, bei Seinich, Blücherstraße 61. Montag: Kollegienschaft Was sonst noch zu thun ist, können Sie mündlich auf der Generalsich in diesem Kampfe in schönstem Lichte. Unterstützungssummen se muthlichkeit", Gefelliger Bertin der Berliner Barbier- und Friseur versammlung erledigen. find den kämpfenden Arbeitern und Arbeiterinnen des Buch- sehtifen, alle 14 Tage, Abe, ds 10 Uhr, Seydelnraße 30. Proletariat" bet Hoffmann, Waldemarstraße 61. bruckgewerbes aus allen Ländern zugesichert worden. Eine heute offnung" bei Schneider, Adalbertstr. 8. Rauchklub Deutscher Privat Theatergesellschaft Stern", Alte Abend im Pantheon stattgehabte Voltsversammlung be- mi che l" Koppenstraße 48c. schloß nach einem Vortrag über den Stand der Buch Jakobhraße 120. Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Sübeck'scher Turnverein drucker bewegung den Ueberschuß von der legten am Sonntag, Abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Abends Maifeier, der dem Vereinshaus- Baufonds zugewiesen worden von 8-10 Uhr, Männerabtheilung. Berliner Zurngen offenfchaft" war, den im Ausstande befindlichen Hilfsarbeiterinnen 1. Behrlings- Abtheilung turnt mo..tag von 8-10% Uhr Pant str. 9-10 im Leffing- Gymnafium. Turnverein ,, Often", Lehrlingsabtheilung, Montag des Buchbinckgewerbes zuzuweifen. Don 8-10 Uhr Abends, Blumenftr. 68a. Männer- Gesangverein, Verheirathen können Sie sich immer. Tyrolienne". Montag und Sonnabend 9 Uhr Uebungs, unde bei Baumann, Reichenbergerfir, 73 a. Gäste willkommen. Neue Mitglieder oder an Ihr Fachorgan. werden aufgenommen. Staucht lub Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Uhr, Streltgerstraße Nr. 16, bei Becker. Rauchflub Deutscher Michel" jeder Audere. Montag Abend von 8-10% Uhr bet Schöneburg," Brüner Weg Nr. 9. Rauchtlub, Freiheit", jeden Wiontag um 9 Uhr bei Wuttte, Friedrichsbergers firaße 4.- Rauchtlublaue Quaste", Abends 9 Uhr flugstraße 16 bet Rauchilub ,, Brüderlich teit jeden Montag von 9-11 Uhr bei Duded. குக ewedt Balde g ge agde reine elichte Villa vurde Prüger diefes und Trzlich De bei Die 1 mar ebliche verübt en mit E. K Die Berfon ct und it ber Nach Vier Fangen vollen, altung rungen bereits Zen 34 er Tag Nady gangs nieber wurde ge ein 7, aus Ein au W De von fchafft nhaufe de ein erhängt zu ber biefer tel ein pringen und er canten In der en Ben Senaben de Aus Münster geht uns ein Flugblatt zu, das die dortigen organisirten Buchdruckergehilfen an die Ginn ohner Münsters richteten und in welchem sie den von Seiten der Prinzipale und ihrer Presse über die Buchdri.cer Ben egung verbreiteten Unwehrheiten gebührend entgegentraten. Gleiches Vorgehen ist den Buddruckarbeitern aller Orte zu empfehlen. " " Gefangverein Sänger Bund der geselligen Arbeitervereine Serline und Umgegend. Theatervere.n Theaterverein " Chiffre 20. Die Reichstags- Abgeordneten haben auf ihren Routen während des ganze Jahres freie Fahrt. A B., Forsterstr. 36. Die Sache datirt ja vom 19. Juli 1886; dürfte also doch wohl etwas veraltet sein. Vielleicht erwähnen wir die Thatsache aber doch noch bei passender Gelegenheit. F. Maler, Pankow. Sie müssen sich an einen Arzt wenden. A. M., Meldorf. Wenden Sie sich an einen Fachgenossen Zwei Wettende. Ein Dissident schwört denselben Eid wie K. E. Nach solchen Dingen erkundigen Sie sich nur bei Ihrem Pfaffen. Aus London wird dem, Correspondent" berichtet, daß nach E. A. Wenden Sie sich an die Deutsch- Dstafrikanische Ge der Rückkehr des Herrn Nash( Redakteurs des Trade Unionist" Willy Schmidt, W.angelfir. 141: Sigung. Gäste willkommen. Verein der Oberlaufiber", Montag, Abends 9 Uhr im Restaurant sellschaft, Wilhelmstr. der Londoner Gewerffe aftsrath zu einer außerordentlichen gedwig, Rosenthalerfir. 45. Verein der Soldiner". Jeden Sonntag, Schneider. Sobald das Protokoll fertig gestellt ist, wird Friedrichs= es angekündigt werden. Sigung zusammentrat. Man beschloß die Sache der deutschen geselliger Abend, Görlitzerftr. 38, beim Landsmann Wuttke. Das betreffende Museum befindet sich Buchdrucker voll zu unterstüßen, da die Neunstundenbewegung Berein", ehemal. Schüler des Fri.drichs- Waisenhauses, Montag, O.anien in der Kömggrägerstr. Es werden dort auch Sonntags Besucher in Deutschland von äußerster Wichtigkeit auch für die englischen Vergnügungsverein, Freundestreue", 9% Uhr, im Restaurant Gerth, zugelassen. Arbeiter sei. Der Rath bildete ein National Unterstügungs- Prinzenjaße 106. Vergnügungsverein Fidel to", Montag Abends 9 Uhr Apolda. Ihre Anfrage ist bei uns nicht eingegangen. Nach fomitee. Außerdem beschloß derselbe eine Massenversammlung im lefiau antum Reichsgarten", Dra tenir. 108. Damen und Herren als den Andeutungen Ihrer Postkarte läßt sich die Frage auch int Gäste willkommen. Bergnügungstlub Mephisto", Montag Abend für Montag, den 14. Zezember, in die Memorial Hall einzu- 8% Uhr bet Wolff, Bunnenfir. 85a. Bergnügungsverein Edelweiß 2" Briefkasten nicht beantworten. Gegen Schwindler schüßt eben berufen. Auch die tapitalistische Presse England sieben Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienftr. 108. Bergnügungs- nur Menschenfenntniß. tritt auf Seite der deutschen Neunstunden- Be- traße 118. Damen und geeren willkommen. Berein, Amicitia" Sigung Sonntags um 3 Uhr im Bereinshaus, Wilhelm- E. S. Wenden Sie sich mit Ihrer Angelegenheit an die Privat- Theatergesellschaft, off wegung, so der Daily Chronicle". nung", Gonntag, Abends 8 Uhr, bei Krebs, Ohmgaffe 2. Gäste, Damen und Polizei. Sie ist verpflichtet, Ihnen Auskunft zu ertheilen. Straße 34. Nutz- u. Ziergeschenke! Achtung! Genoffen, m. Bantinen4 Holzschuh- u. Filzwaaren- Geschäft befind. Für Herren: Kautschuksiemvel als Berloque( Laffalle 2c.), fich jest Waldemarstr. 78.. Bley. Handstempel, Selbstfärber, von 1 M. an. Portemonnaie Allen Freunden empfehle mein gut mit Stempel. Thürschilder v. 75 Pf. an. Signirschablonen490 b Raften. Für Damen und Mädchen: Stickkästchen mit fortirtes Bigarrenlager Alphabets und Monogramm Edablonen, Languetten zc., Sticfrahmen sowie Vorzügl. 5. n. 6- Pfennig- Bigarren. 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Für diejenigen Personen, welchen von 1. Welche Wege der Agitation sind einzuschlagen, um sämmtliche Lackirer 1. Die bevorstehende Kommunal- Stichwahl. Referent Genosse Otto Antrick. der unterzeichneten Anstalt Renten be Berlins in der Organisation zu vereinigen? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. willigt sind, werden nach Verbrauch der und Fragefasten. Um zahlreichen Besuch bittet erhaltenen Pünktliches und zahlreiches Erscheinen sehr erwünscht. 395/19 214/9 Der Vorstand. Verband der Möbelpolirer Der Einberufer. RF Maurer! Mitglieder- Versammlung Quittungsformulare neue Formulare gegen Vorzeigung des Berechtigungsausweises werttäglich in der Zeit von 8-1 Uhr in unserem Bureau, Moltenmarkt Nr. 1, Zimmer 14, verabfolgt; auf Wunsch erfolgt auch Montag, den 14. Dezember, Abends präzise 8½ Uhr, bei Bolzmann, der Filiale II Berlin des Zentralverbandes der Maurer toftenfreie Zusendung. Berlins und Umgegend. Andreasftraße 26: Große Versammlung. 232/12 Zagesordnung: 1. Die Veredelung der Arbeit. Referent Herr Hoffmann. 2. Diskussion. 3. Besprechung über die fernere Unterstüßung der Buchdrucker. 4. Geschäftliches. Die restirenden Mitglieder werden ersucht, ihre Beiträge pünktlich zu entrichten. Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 13. Dezember, Abends 6 Uhr, in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79: Vortrag des Herrn Henning: ,, Der Selbstmord." Zweite Versammlung: Sonntag, den 13. Dezember, Abends 7 Uhr, in Lehmann's Salon, Schwedterstraße 29: und verwandten Berufsgenossen Deutschlands am Dienstag, den 15. Dezember, Abends 8½½ Uhr, im Lokale ,, Königshof", Bülowstr. 39. Tages Drdnung: 1. Die Organisationsfrage der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Ref.: Kollege Silberschmidt. 2. Diskussion. 8. Verbandsangelegenheiten. Mitglieder werden aufgenommen. 381/13 Achtung! Die örtliche Verwaltung. Achtung! Sozialdemokrat. Wahlverein zu Charlottenburg. Mitglieder- Versammlung 1703L Berlin, den 1. Dezember 1891. Invaliditäts- und AltersVersicherungsanstalt Berlin. Der Vorstand. Eberty. Mugdan. Dr. Freund. Berein deutscher Schuhmacher. 2 Mr. Aus Ein Aufruhu geftriger heute i von der Bräfider Arbeiter weder 2 mies d der Dr Vierter Problem 293/8 ( der& Don W fichten der Pra Weil La dern e darum aber ein ( Filiale Berlin.) Montag, den 14. Dez., b. 81/2 Uhr, Blumenstr. 38, bei Hencke: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Koll. A. Fleischer über: Weihnachten". 2. Diskussion, heute Sonntag, Abds. 6 Uhr, in Bismarckshöhe, Wilmersdorferftr. 39. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Zages Ordnung: Vortrag des Herrn Peus: ,, Die Verfolgung Andersdenkender." In beiden Versammlungen nach dem Vortrag: Gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäste, Damen und Herren, willkommen. 380/19 342/14 Große Versammlung Wahl des ersten Vorsitzenden. Innere Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht Der Vorstand. Achtung! Rixdorf! des Vereins der Militärschneider An sämmtl. gewerbl. Hilfsarbeiter Berlins und Umgegend! heute, Sonntag, Abends 62 Uhr, Alte Jakobstraße 83. Tages- Ordnung: 1. Vortrag über: Die chriftliche Religion und ihr Einfluß auf die Menschheit." Referent: Herr Rückforth. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragetasten. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. 419/2 Der Vorstand. Deutscher Schneider- und SchneiderinnenVerband( Filiale Berlin). Große Versammlung am Montag, den 14. Dezember 1891, Abends 812 Uhr, in den ,, Armin- Hallen", Kommandantenstr. 20. Zages Ordnung: 1. Das Problem der Armuth. Ref.: Frl. Wabnitz. 2. Der Organi sations- Entwurf der Generalkommission mit Berücksichtigung der Halberstädter Beschlüsse. Ref.: Roll. Taeterow. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Lokalverwaltung. 417/5 Fachverein der in Buchbindereien Grosse öffentliche Agitations- Versammlung für Männer und Frauen am Sonntag, den 13. Dezember 1891, Vormittags 10 Uhr, in Rixdorf, Barta's Salon, Bergstraße 120. Tages Ordnung: Der Vorstand. Achtung! Der Streit bei 458b Feibisch, Teppich- Nerei, Kaiserstraße 41, dauert unverändert fort. Wir ersuchen, den Zuzug streng fern zu halten. Zufchriften und Sendungen find zu richten an Anton Kopp, Friedrichsberg b. Berlin. Borhagenerit 20. 1. Vortrag:" Welche Organisation ist für uns Hilfsarbeiter die beste?" Zum rothen Portemonnaie. Referent wird in der Versammlung bekannt gegeben. 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. 487b Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitations- Kommission. Arbeiterverein für Cöpenid u. Umg. Dienstag, den 15. Dezember cr., Abends 8 1hr: Vereins- Versammlung bei Wiedemann& Manofsky zu Adlershof. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Knaad: Allgemeines über Aftronomie. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Große öffentliche 292 Der Vorstand. und verw. Betrieben beschäft. Arbeiter. Versammlung für Männer u. Frauen Montag, den 14. Dezember, Abends 9 Uhr, in Fenerstein's oberem Saal, Alte Jakobstr. 75. Außerordentliche General- Versamml. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Borstandes über die Verhandlungen mit den Branchen betreffs Herbeiführung einer Vereinigung und Stellungnahme zu denselben. 2. Verschiedenes und Fragekasten. am Sonntag, den 13. Dezember, Abends 7 Uhr, in Schneider's Gesellschaftshaus( fr. Neustädt. Volksgarten), Proskauerstr. 37/38 am Frankfurter Thor. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Theod. Mehner über: Nach der Gleiches Recht für Alle". 2. Diskussion und Verschiedenes. 481b Versammlung geselliges Beifammensein und Tanz. Entree 10 Pf. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. Fachverein der Tischler( Norden) 323b Werther Kollege! In Anbetracht der überaus wichtigen Tagesordnung ersuchen wir Sie, pünktlich zu erscheinen; von den Beschlüssen dieser Versammlung wird es abhängen, wie sich die Form der Organisation nunmehr Montag, den 14. Dezember, Abends 8/2 Uhr, bei Schröder( Wedding- Park), definitiv zu gestalten hat. Wit kollegialischem Gruß Der Vorstand. Müllerstr. 178. Grosse Versammlung. Tages- Ordnung: Große öffentliche Versammlung der Mineralwasser- Arbeiter fuffion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Verſchiedenes und Fragekaſten. C. Saefkow, Wallstr. 68, Hof parterre. Lederwaaren, Bijouterie, Hosens träger, Ballfächer, sehr billig und dauerhaft. Reparaturen werden billig ausgeführt. Monogramme in Gold, Silber und Seide gestickt. 1. Vortrag. wird in der Versammlung bekannt gegeben. 2. Dis Kollegen! Mache nochmals ganz besonders auf die letzte, in diesem Jahre stattfindende Versammlung aufmerksam und ersuche um recht zahlreichen am Mittwoch, den 16. Dezember 1891, Abends 9 Uhr, Alte Jakob- Besuch. Auch Gäste haben Zutritt. Der Bevollmächtigte. Berlins und Umgegend Straße 83( vormals Reyer). Tagesordnung: Bortrag des Herrn Henning über Unfallversicherung. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Gäste willtommen. Um zahlreiches Erscheinen bittet 459 b. Der Vorstand. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplätzen beschäft. Arbeiter Deutschlands. ( Ortsverwaltung Berlin I.) Montag, den 14. Dezember, Abends 8/2 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29: Mitglieder Versammlung. Zages Ordnung: = Achtung! I Achtung! 3. Wahlverein. Heute Abend gemüthliches Beisammensein mit Tang bei Herrn Gründel, Dresdenerstraße 116. Zum Streif der Buchdrucker! Heinr. Kruse, Schirmmacher. 84 Brunnenstraße 84. ( nahe Demminerstraße.) Eine Parthie und se Majori bezeichn Da unter de Rede fi Swede im Aus W " feiner mehr Aufwies Ju Mor und wo so müf feiner S als Mo das ist frieges, werde; die De Krieg diefer S reichen 500b wirthsc weniger Aftiona heute f Straße 477b Sonn- und Regenschirme passend zu Weihnachtsgeschenken vers taufe ich zu herabgesezten Preisen. Enorm billig! Da der Kampf gegen das vereinigte Arbeitgeberthum weiter tobt und ungeheure Mittel nothwendig sind, um die Verkürzung der Arbeitszeit 1. Bortrag. 2. Verschiedenes und Fragekasten. Zu dieser Versammu erringen, so ersuchen wir die gesammte Arbeiterschaft Berlins lung sind die Kollegen des Frankfurter Viertels ganz besonders eingeladen. Die Mitglieder werden ersucht, ihren Pflichten nachzukommen. 166/8 Der Vorstand. Mitglieder der ,, Freien Bereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und Berrüdenmacher Berlins und Umgegend" find D. Ballentin, Wollinerstr. 69. R. Barorowski, Demminerstr. 10. Fr. Bertin, Roppenstr. 94. A. Bräner, Brinzenallee 13. D. Fraust, Badstr. 18. F. Gawrich, Pantstr. 82 d. J. Gluth, Granseeerstr. 4. J. Grob, Faldensteinstr. 10. G. Gründel, Weißenburgerfir. 39, A. Hampel, Brunnenstr. 77. W. Hampel, Thurmstr. 60. folgende: P. Hartmann, Swinemünderstr. 81. E. Heidmann, Liegnigerstr. 35. C. Helbig, Butbuferstr. 39. 5. Hennig, Mühlenstr. 50 b. 4795 H. Jahns, Antlamerstr. 40. J. Kiesewetter, Weißenburgerstr. 43. F.Kiefewetter, Stahnsdorf b. Zehlend. O. Kühne, Weißenburgerstr. 30. A. Leopold, Liebenwalderstr. 15. C. Ludwig, Reichenbergerstr. 177. P. Meinicke, Neue Königstr. 32. R. Meisel, Boechstr. 13. M. Rädlein, Cuvrysir. 52. P. Sonnenbrodt, Rüdersdorferstr. 29. M. Schmidt, Prinzenallee 62/63, D. Scholber, Schlesischestraße. M. Schwan, Cöpenick, Riegerstr. 39. E. Wegner, Bernauerstr. 45/46. J. Wonnecke, Cuvrystr. 9. und der Umgegend, uns in diesem schweren Rampfe mit Geldmitteln zu unterstützen. Wer uns heute hilft, für den werden wir auch später mit voller Kraft eintreten. Baar Geld lacht! werde. Er in die föhnung folgung weil di viel G fie nur Berhär der Ar Inhaft Sozial marc ächtlich legthin teaftion gens n lage un 1695 L hauptet Anficht gegenw tribüne der M Gilt Berliner, denn nur Ueberzeugung macht wahr, daß fein Geschäft der Welt mit dem Riefenunternehmen des Kleider- Bascha eine Konkurrenz bestehen kann. Großer Maen- Ausverkauf! Alles viel billiger wie überall! 10 000 Winter- Paletots ( auch f. starte Bauchfiguren)( sonst 25 M.), jetzt 8 und 10 M. F 10000 Winter- Paletots viel billiger wie bei der Konkurrenz, fonst 30 M., jeht nur 12 M. 10000 inter- Paletots fonst 40 M., jeht nur 15 M. 10 000 Winter- Paletots u. Pellerinen- Mäntel, das Nobelste ( fonst 60 u. 70 M.), jetzt nur 16, 18, 20, 24, 27, 30 M. 15 000 elegante Jackets u. RockAnzüge( darunter die feinften Rammgarn- Gesellschafts- u. TrauAnzüge) jetzt nur 8, 10, 12, 15, 18 bis 33 M. 6000 Schlafröcke, 8000 Hosen, einzelne Röcke und Jackets halb umsonst. 8000 Knaben- und BurschenBaletots u. Anzüge, jetzt spottbillig. 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" Amnestie votiren, die wir Ihnen vorschlagen." gehe, müsse ein energischer Damm entgegengesetzt werden, So weit dürften wohl alle Sozialisten ganz und voll mit benn dieselbe sei geeignet, sowohl im Inlande als im Auslande Lafargue einverstanden sein und ihn zu seiner, stellenweise meister- den Ruf des reellen soliden Geschäfts zu untergraben und gute, haften Rede gratuliren. 2o dies jedoch weniger der Fall sein dürfte, gediegene Arbeit vollständig verschwinden zu machen, um an bas ist bei jenem Theil der Rede, mit der er sich an die rechte anderen Stellen minderwerthige Ramschwaare treten zu lassen. Seite der Kammer wendete. Er sagte nämlich, ohne jedoch seine Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten zu 500 M. Geljdatheistische Gesinnung zu verhehlen: Die Religion sei eine Privatsache buße event. 50 Tagen Gefängniß. und er frage nicht die Leute, ob sie Christen seien und ob sie sich für Das Ein Hecht im Karpfenteiche dürfte wohl kaum einen größeren Aufruhr hervorbringen, als der war, den Lafargue mit seiner geftrigen Amnestierede in der Kammer hervorrief und der sich heute in der Presse fortwälzt. Von allen Seiten des Hauses, von der Rechten, Linfen wie vom Zentrum und selbst vom Bräsidentenfiße aus stürzte man auf ihn los: Sie sind kein die Trennung von Kirche und Staat, dieses Spielzeug, ereifern, Von den großen Kriminalprozeffen, welche in der Arbeiter, um sie zu vertheidigen!" rief der Gine;" Sie waren womit man sie feit zwanzig Jahren unterhalte. Er frage sie, ob Schwebe sind, wird voraussichtlich ein einziger noch weder Arbeiter noch Soldat!" der Andere;„ Sie haben in Four- fie für die Beseitigung des Unternehmerthums, für die Ver- in diesem Jahre zur Erledigung gebracht werden. Bezüglich des mies das Volk aufgehegt und sich dann hinter ihm versteckt!" gesellschaftung der Produktionsmittel, für soziale Reformen seien. Raubmörders 23 ez el dürfte sich die Voruntersuchung so hinziehen, der Dritte;„ Behalten Sie Ihre Rede für die Cortes!" ein Darum appellire er an die Katholiken und verlange, daß sie für daß seine Aburtheilung in der nächsten Schwurgerichtsperiode des Vierter; " Gehen Sie nach Lourdes, die Lösung des sozialen den Amnestie- Antrag stimmen. Er und seine Genossen seien vor Landgerichts 11. vielleicht noch nicht möglich ist. Das Vorverfahren Problems erflehen!" " Sie sprechen wie Gouthe Soulard Allem Sozialisten, ehe sie Atheisten oder Christen sind. Sie ver- in der Dr. Prager'schen Angelegenheit ist soweit gediehen, daß ( der Erzbischof von Air)!"" Salten Sir sich an Herrn langen die Mithilfe Aller, die Arbeiterreformen wollen, Aller, die die beiden Hauptakteure dieses Familiendramas, Frau Dr. Brager von Mun!" die Andern;" Wir haben nicht die An- das menschliche Glend lindern wollen und sie wenden sich daher und Herr Schweizer, wahrscheinlich schon in der nächsten fichten des Papstes abgewartet, um Sozialisten zu werden!" ebensowohl an die Rechte des Hauses wie an die Linke." Schwurgerichts- Periode vor dem Strafrichter erscheinen werden. der Präsident des Hauses. Und warum dieser ganze Aufruhr? Beil Lafargue's Rede weder eine liberale noch eine Klerikale, son- de Amnestie- Antrages, die Genossen Baudin und Dumay gleich Gelegenheit zur Sprache kommen, mit givingender NothwendigGegen diesen Theil seiner Nede erhoben zwei Mitunterzeichner Wie schon jetzt verlautet, werden die Einzelheiten, die bei dieser bern eine eminent sozialistische war. Den Einen erschien sie in der Sitzung Einwand, der Erstere durch den Zwischenruf: feit den Ausschluß der Deffentlichkeit erheischen. darum auch zu reaktionär, den Anderen zu revolutionär, Allen" Nein, die Sozialisten find Republikaner und Atheisten!" Letzterer, einze'sche Ehepaar dürfte frühestens in der zweitnächsten aber ein Gräuel, weil Lafargue von der Klassenherrschaft sprach indem er in einer kurzen Rede, in der er die Amnestie warın Schwurgerichts- Periode eine neue Auflage ihres Prozesses und ſeinen Klaffenstandpunkt klarstellte, dem gegenüber er die befürwortete, bemerkte, daß er nicht die Ansicht Lafargue's erwarten können, doch ist noch gar nicht abzusehen, wie viel Majorität der Abgeordneten als Vertreter der besißenden Klassen theile, den die Trennung von Kirche und Staat wenig berühre. Beit die Recherchen nach dem Zeugen in Amerika noch in bezeichnete. Er müffe daran erinnern, daß die Kirche während achtzehnhundert Anspruch nehmen werden. Schon jezt wird in juristischen Kreisen Da es wahrscheinlich ist, daß auch die deutsche Preffe, soweit sie Jahren Herrin der Regierungen war, daß sie die Ungläubigen, vielfach die Frage ventilirt, wie es angesichts des bekannten kaiserunter dem Einflusse des Junker-, Mucker- und Börsenthums steht, die die Reformen verlangten, verleumdet und verfolgt. Und heute lichen Erlasses diesmal mit der Frage der Oeffentlichkeit bei der Rede für ihre besonderen, mehr oder minder sozialistenfeindlichen wolle die Kirche die sozialistische Bewegung auch nur zu ihrem neuen Verhandlung dieses Sensationsprozesses bestellt sein wird. Swecke auszunügen suchen wird, dürfte es wohl angezeigt sein, sie Vortheil ausnuten. Ueberwiegend wird schon jetzt der Ansicht gehuldigt, daß ein Ausim Auszug hier wiederzugeben. Beide waren hier im Rechte. Wenn die französischen Sozia- schluß der Oeffentlichkeit nicht zu erwarten steht. Einerseits hat feiner Rede, Man habe die Gewohnheit, fagte Lafargue eingangs liften auch in erster Linie den Sozialismus pflegen, so trennen sie sich das Gewicht der Gründe, welche den Gerichtshof das erste Wal die Arbeiterpartei und deren Mitglieder, ihn doch ebenso wenig vom Republikanismus wie vom Materia veranlaßten, die Deffentlichkeit nicht zu beschränken, inzwischen mehr noch aus Unwiffenheit als aus Unaufrichtigkeit, als lismus. Das hat nicht nur die Kommune bewiesen, das beweisen noch bedeutend verstärkt, andererseits herrscht doch auch kaum Aufwiegler hinzustellen. Er selbst sei dreimal wegen Aufreizung nicht nur die Programme der verschiedenen sozialistischen mehr ein Zweifel darüber, daß die Verhandlung bei geöffneten zu Mord und Plünderung vor den Gerichtshof beschieden worden, Fraktionen der französischen Arbeiterpartei, beveist Thüren der Allgemeinheit keinen Schaden, sondern großen Nutzen und wolle er sich auch keineswegs für einen Heiligen ausgeben, in letzter Beziehung auch das Programm der Maryisten, gebracht hat. Das Dienstmädchen Machus dürfte in der im Schwurgerichts fo müsse er doch betonen, daß nichts so sehr seinem Charakter, in welchem ein Punkt lautet: Abschaffung des Kultus: Februar stattfindenden Sizungsperiode des seiner Natur wie seinen wissenschaftlichen Theorien widerspreche budgets und Rückgabe des beweglichen und unbeweglichen Eigen- sich für ihre entsetzliche That zu verantworten haben. Was bie verkrachten Bankiers anbetrifft, fo nehmen an, daß die Voruntersuchung gegen den das ist das Ende des in unserer Gesellschaft wüthenden Bürger- Körperschaften ist( Dekret der Kommune vom 2. April 1871), in- Optimisten trieges, der jedoch erst mit der Beseitigung der Klassen eintreten begriffen deren industrielle und kommerzielle Unternehmungen, an Rommerzienrath Wolff möglicher Weise bis Ende Februar werde; was sie wollen, das ist das Ende jenes Kampfes, den die Nation." Die unendlich lange Dauer der abgeschlossen sein tönnte. die Dekonomisten Konkurrenz nennen und den Hobbes den Wären die franzöfifchen Genoffen übrigens anderer Meinung, Voruntersuchung gegen den Banfier Polfe, über dessen HaftKrieg Aller gegen Alle nannte. Aber sie wüßten, daß bann hätte sie der flerital- soziale Abg. Graf Mun in derselben entlassung der Vertheidiger jetzt die Entscheidung des Kammerdieser Klassenkampf, dieser Einzelkrieg erst dann sein Ende er- Sigung eines Besseren belehrt. Unter Betonung der Liebe, gerichts im Wege der Beschwerde angerufen hat, läßt diesen reichen werde, wenn die unter unseren Augen sich vollziehende welche die Stirche, seiner Ansicht nach, stets für die Armen und Termin aber als verirüht erscheinen. Der Fall Polfe" selbst wirthschaftliche Entwickelung, die das Eigenthum in immer Schwachen gezeigt habe, sprach er nämlich gegen den Amnestie- wird wohl faum vor März spruchreif sein," da der gerichtliche weniger Hände konzentrirt und zu einem Kollektiveigenthum der Antrag, der denn auch schließlich mit 398 gegen 113 Stimmen Bücherrevisor Bierstädt kaum vor Februar mit seiner umtionäre und Schuldscheinbefizer mache, vollbracht und, wie dies verworfen wurde. Selbstverständlich stimmte hier die ganze fangreichen Aufgabe, die er in dieser Anklagesache zu erfüllen hat, eute schon in Bezug auf die Eisenbahnen, Post, Telegraphen, Rechte mit den Opportunisten, die hingegen wahrscheinlich dafür zu Stande kommen dürfte. Straßen zc. der Fall ist, in Nationaleigenthum verwandelt sein sorgen werden, daß bei der am Freitag zur Diskussion stehenden Frage betreffs Aufhebung des Konkordats resp. Abschaffung des Stultusbudgets Alles beim Alten bleibe- denn Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. werde. der Gerichts- Beitung. " Versammlungen. Er, den man einen Aufwiegler nenne, wolle seinen Eintritt in die Rammer mit einem Antrag auf Amnestie, d. i. auf Verföhnung, d. i. auf Aufhebung der seit einiger Zeit geübten Verfolgungspolitik bezeichnen. Er verlange diese Aufhebung nicht, weil die Verfolgungen etwa der Arbeiterpartei schaden, denn so Die Filiale I des Verbandes deutscher Maurer biel Elend und Sammer dieselben auch mit fich bringen, dienen und verwandter Berufsgenossen, uzer Berfie nur der Arbeitersache, wie dies Deutschland zeige, wo die Tins und Umgegend, hielt am 6. 6. M. ihre regelmäßige Berhängung des Kleinen Belagerungszustandes, die Konfiskation Mitgliederversammlung ab. Vor Eingang in die Tagesordnung der Arbeiterfassen, die Unterdrückung der sozialistischen Preffe, die 1m die zulässigen Grenzen der kaufmännischen Nemachte der Bevollmächtigte Mittheilung von dem Ableben der Inhaftirung Hunderter, sowie die Ausweisung Tausender von Flame handelte es sich bei einer Auflage wegen versuchten und Kollegen A. Walz und G. Linte sowie des Kollegen Knegendorf Sozialisten die sozialistische Partei nur gestärkt habe und Bis- vollendeten Betruges, welche das Schöffengericht hiesigen Amts in Hamburg, worauf die Versammlung das Andenken der Vermarck schließlich von Jenen besiegt wurde, die er ver- gerichts I gestern gegen den Kaufmann Jacques Raphaëli zu storbenen durch Erheben von den Plätzen ehrte. Zum ersten ächtlich Schuster und Schneider nannte, ja mit einem derfelben verhandeln hatte. Der Angeklagte ist Inhaber einer Waaren- Punkt der Tagesordnung,„ Wie unterstützen wir am besten unsere legthin in die Stichwahl fam, aus der ernur mit Hilfe der vereinigten Beleihungs- und Handelsbank und eines großen Verkaufshauses franken Mitglieder, da der Verband die Unterstützung von erteattionären Parteien als Sieger hervorging. Gr brauche übri aller Erzeugnisse der Juduſtrie und des Handels. Zu den krankten Kollegen nicht in sein Statut aufgenommen hat?" gens nicht nach auswärtigen Beispielen zu suchen, auch die Juni- Kunden des letzteren gehören insbesondere zahlreiche Perfonen führte der Bevollmächtigte Neumann aus, daß er sehr viele lage und die blutige Maiwoche, nach denen man ebenfalls be- in der Provinz, und das Geschmettere der Reklametrompete, unterstützungsgesuche bekommen habe, der Verein zu deren Behauptete, daß der Sozialismus vernichtet sei, geugen für seine welcher Herr Raphaeli die seltsamsten Weisen zu entwilligung aber nicht die erforderlichen Mittel besize, denn die Ansicht, denn der Sozialismus sei nie mächtiger gewesen als locken weiß, forgt für eine stetige Vergrößerung des 30 pöt., welche von den Beiträgen am Orte verbleiben, langen gegenwärtig, wie dies des Redners Anwesenheit auf der Redner- Kundenkreises. In den sonderbarsten Variationen locken faum zur Bestreitung der nöthigsten Ausgaben. Da jedoch die tribüne darthue. Wie die römischen Kaiser nicht mit dem Blute die Annoncen des Herrn R. die öffentliche Aufmerksamkeit unterstützungsfrage eine Existenzfrage unserer Filiale zu sein Märtyrer das Christenthum, werden alle Verfolgungen auch auf sich. Krieg in Sicht!" So lautete beispielsweise die scheine, so mußten wir uns darüber klar werden, woher die Den Sozialismus in feinem Gange nicht aufzuhalten ver- Ueberschrift eines Juferats, in welchem Herr R. eine ganze Legion Mittel dazu geschaffen werden tönnten. Nach längerer Debatte mögen von Stiefeln zum Kaufe ausbot und denselben nachrühmte, daß hierüber wurde sich schließlich die Versammlung dahin einig, Es gebe eine zweifache Politik: die der Gewalt, die alle Arbeiter sie von bestem Leder, geschmackvollster Ausführung, rafinirtester, bis zum Verbandstag den Beitrag auf 50 Pfennige pro Mann bestrebungen unterdrückt, in den Konflikten zwischen Kapital und elegantester Ausstattung und vornehmster Geschmacksrichtung" zu erhöhen und den Ueberschuß von 10. pro Monat und Arbeit mit ihrer ganzen Macht auf Seite des Kapitals tritt und wären und doch nur 4,50 M. beziv. 5 M. fosteten. Wer Mitglied einer zu wählenden Unterstützungskommission zu überunter dem Vorwand, die Freiheit der Arbeit zu vertheidigen, die sollte solchen Anpreisungen widerstehen können. Ein Herr in weisen. Außerdem sollen sich die Kollegen an den freiwilligen Freiheit der Arbeiter unterdrückt. An den Abgeordneten, welche die der Provinz las die Annonce, bestellte sich ein Paar Stiefel Sammlungen zum Zweck der Kranken- Unterstügung mehr beMajorität des Hauses bilden, die, obwohl Erwählte des allgemeinen für 5 M., behauptete aber dann, daß dasselbe nicht nur feinen theiligen. In die Unterstügungs- Kommission wählte man die Stimmrechts, nur Vertreter der besitzenden Klaffe find, liege es, Erwartungen nicht entsprochen habe, sondern so werthlos gewesen Kollegen H. Gräschte, Stephanstr. 38; F. Schulz, Fürstenbergerda fie die Macht in Händen haben, der Arbeiterklasse bei ihrer fei, daß er nicht einmal 2,50 M. dafür gegeben haben würde. straße 10; 2. Simanowsty, Ackerstr. 57; H. Thielicke, Schöne Emanzipation behilflich zu sein; an ihnen, alle in der heutigen Er hat bei seiner fommiffarischen Bernehmung behauptet, daß die berg, Magstr. 2; St. Mathes, Diedenhofenerstr. 5; Fr. Lücke, Gesellschaft möglichen und mit ihr vereinbarlichen sozialen Stiefel feineswegs vom feinsten Leder gewesen seien, daß der so- Dresdenerr. 130; G. Arnot, Landsverger Play Nr. 1; F. Reformen durchzuführen, die auf friedlichem Wege zu genannte Gummizug jeder Elastizität entbehrte, daß das Leder Kuring, Solmsstr. 31; Fr. Graschke, Liobenerstr. 26. Im weiteren sozialen Umgestaltung führen, welche die Sozialisten gespalten, die Abfäße mit Drahtstiften befestigt gewesen seien zc. ersuchte der Bevollmächtigte die Mitglieder um fleißigere Bebouführen werden, wenn sie einmal die Majorität im Haufe Der enttäuschte Käufer hat von Herrn Raphaeli die Rücknahme theiligung an den Leichenoegängnissen verstorbener Stollegen; bei beiden letzten der sei taum bilden, was nichts so Außergewöhnliches wäre, da sich schon ganz der Stiefel verlangt, dieser erklärte sich auch bereit dazu, behielt den Gefangverein Es sei wahrlich nicht angenehm, wenu andere Dinge unter der Sonne ereignet haben, als eine fozia fich aber vor, sich persönlich von den angeblichen Mängeln wefend gewesen. listische Majorität im Palais Bourbon zu sehen. zu überzeugen und widersetzte sich einer Uebersendung er als Vertreter eines großen Vereins ganz Die Durchführung dieser Reformen läge im Interesse Frant per Nachnahme. Infolge dessen denunzirte ihn der Provinziale Grabe stehen und den Kranz niederlegen musse. Wenn die Vor Gericht bestritt Herr Raphaëli ent- witglieder nicht gewillt seien, weitere Gejolgschaft zu leisten, so reichs, sowohl vom Gesichtspunkte seiner internationalen wie wegen Betruges. nationalen Politik. Die Arbeiterpartei wolle Lafargue wies schieden, daß in seinem ausgedehnten Geschäft irgendwie auf möchten sie auch ihn davon entbinden, andernfalls erhoffe er für da auf die literarische und philosophische Bewegung der beiden unreelle Handlungen ausgegangen werde; er suchte darzuthun, die Zukunft eine regere Betheiligung. Es tamen dann die vom ezten Jahrhunderte, sowie auf die große französische Revolution daß sich die epitheta ornantia in der qu. Annonce auf eine ganz Berband herausgegebenen patischen Erhebungsbücher zur Verdaß Frankreich wieder seinen Platz als hervorragende andere Sorte von Stiefeln bezögen, versicherte, daß er immer theilung, hinsichtlich deren alle Kollegen um fleißige und richtige geistige Macht einnehme. Wenn man den Weg der Sozialreform darauf bedacht sei, seinen Runden gute Waare zu liefern und Ausfüllung gebeten wurden, denn der Mangel einer genauen beträte, gewänne man die Arbeiterklasse der ganzen Welt, und legte zum Beweise dessen eine Anzahl von Briesen seiner Berufsstatistik sei es hauptsächlich, welcher verhindere, den ArbeitFrankreich würde das große, das allgemeine Vaterland aller Kunden vor. Das corpus delicti das beanstandete Paar gebern, sowie den Behörden bei eventuellen Lohnbewegungen Stiefel war selbst nicht zur Stelle, Dagegen hatte zahlenmäßig nachweisen zu können, daß die betr. ArbeiterSozialisten und Arbeiter Europas und Ameritas werden. der Angeklagte zwei angebliche Repräsentanten der in jorderungen auch nach heutigen Begriffen gerechtjertigt sind. Man dürfe sich keinen Illusionen über den ungemächlichen der Annonce angepriesenen Stiefelsorten mit zur Stelle ge- Darauf wurde ein Fall erwähnt, wo Buyer bis Abends nach Bustand der Gesellschaft hingeben. Die boulangistische Krisis sei bracht. Obgleich dieselben nicht zum Nachtheile des Angeklagten 10 Uhr arbeiten. Man erklärte das für sehr verwerflich, da solches nur ein Ausfluß dieses Mißbehagens gewesen, und wenn der ausgewählt sein dürften, begutachteten doch zwei Sachverständige, Gebahren die Lage im Allgemeinen, sowie die betr. Kollegen selber Boulangismus auch todt sei, so bestehen doch die Ursachen, die daß auch diese Stiefel zwar so viel werth feien, als dafür bezahlt schädigt. Kollege W. Buchholz führte hierzu noch aus, daß das gezeugt haben, fort und schaffen stets neue Unzufriedene, die worden, aber in keiner Weise dem Bilde entsprächen, welches durch die Kollegen recht frivol gegen sich sowie gegen ihre Angefich nun um die Fahne des Sozialismus schaaren. Auch der die Annonce von ihnen entworfen. Der Staatsanwalt hielt hier hörigen handelten, denn wenn ein Kollege nach der Betriebszeit, Bapft habe die Arbeiterfrage als die große Frage des Jahr die Grenzen der zulässigen Reklame für überschritten. Diese bomb. h. also nachdem der Polier Feierabend geboten hat, verunglückt, hunderts bezeichnet und hinzugefügt, daß sie durch die Vernunft bastischen Annoncen seien vorzugsweise auf die Provinzen zu so hat er auf eine Unfallsrente feine Ansprüche, außer oder auf eine andere Weise werde gelöst werden, was wohl geschnitten und darauf berechnet, Gimpel auf den Leim zu der Unternehmer hätte für eine hinreichende Beleuchtung des hur bedeuten könne: durch die revolutionäre Gewalt.. locen und sie zu fangen. Jeder Kaufmann lobe ja Baues Sorge getragen, was im Großen und Ganzen selten der jener hin ihn an allein am Wohlan, meine Herren," schloß Lafargue seine Rede, die seine Waare, hier handele es sich aber um offenbar Fall sei. Eigentlich würde man den betreffenden Kollegen einen ich bis auf eine Stelle, auf die ich bald zu sprechen kommen falsche Anpreisungen, gegen welche die redlichen Schuhmacher- Dienst erweisen, wenn man dafür sorgte, daß der Bau inhibirt werde, trok ihrer Zusammenziehung so getreulich als möglich meister, wie überhaupt der reelle Verkehr in Handel und Wandel wird, wenn er nicht genügend erleuchtet ist. Die Stellen hierzit wiedergab, wohlan, meine Herren, die Wahl liegt in Ihren energisch geschützt werden müsse. Der Staatsanwalt beantragte feien die Nordöstliche Bau- Berufsgenossenschaft, Schäferstr. 14, Händen. Alle kapitalistischen Nationen Europa's und Amerita's deshalb 4 23 o chen Gefängniß und 1000 M. Geld buße oder Seftion I, Großbeerenstr. 28, Zimmermeister Esmann. Davon wirthschaftlichen Erscheinungen erfüllt, die unvermeid- event. noch 100 Tage Gefängniß. Der Gerichtshof war un- selbst wären bei einem Unfall auch alle Anträge anzumelden. zu einer sozialen Revolution führen werden. Durch weise gefähr derselben Ansicht wie der Staatsanwalt und erachtete den Nachdem dann noch einige untergeordnete Sachen verhandelt Maßnahmen, durch soziale Reformen, durch Zugeständnisse an Angeklagten auf Grund der Annoncen des versuchten Betruges waren, wurde die Versammlung geschlossen. Arbeiter, tönnen Sie die Schmerzen dieser Krisis lindern und in einem Falle des vollendeten Betruges für schuldig. Diese find lich und die Leiden, die Sie vielleicht eines Tages beklagen Annoncen seien vorzugsweise auf Leute berechnet, die nicht Die letzte öffentliche Versammlung der Ost- und Westerden, mildern. Darum fordern wir Sie auf, die Politik der gerade das richtige Verständniß für die Uebertreibungen preußen boi einen mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag Versöhnung, die Politik der Reformen zu ergreifen, und Sie der Reklame haben. Dieser Richtung des Geschäfts- des Herrn Völkel über die moderne Arbeiterbewegung. Der die Referent warnte vor den Streifs, weil diefelben oft zu Ungunsten| Rollege Saffenbach mit, daß die Verschmelzung mit dem fchen Landtag die Abänderung des Gesetzes über die Polizei der Arbeiter enden und empfahl dagegen das Kontrollmarken- Allg. deutschen Zapezirerverein" wohl zu Stande kommen werde, verwaltung vom 17. März 1850 fordert, fei folgender Haupt System. Man folle nur Waaren faufen, welche die Kontroll- ba fich bereits eine größere Anzahl Filialen des Tapezirervereins paffus hervorgehoben: marke der betreffenden Branche tragen, dadurch habe man die für eine solche ausgesprochen hätten. Darauf legte Herr ütge " In den Bestimmungen der hier in Rede stehenden Polizei nach dem üblichen Tarif zc. entlohnt worden wären. In der geführt haben, und bat um moralische und materielle Unter- Verordnung sind es vorzugsweise die§§ 18, 21, 24, 40 und 47, Diskussion sprach Herr Günther; unter Verschiedenem sprachen fügung der Ausständigen. Es wurde dann noch die bekannte welche, die ungleichmäßige Vertheilung der Rechte in sich schließend, Die Herren Riesop, Großmann und Horwiz. Die Resolution einstimmig angenommen, wonach nur solche Wirk- dazu angethan sind, ganz unnüze Scheerereien herbeizuführen. Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Sozial- waaren getauft werden sollen, welche mit dem Kontrollstempel Für diese unsere Behauptung legen wir eine Broschüre, betitelt: demokratie. Am zweiten Weihnachts- Feiertag findet bei deutscher Textilarbeiter versehen sind. Die Einschränkung der polizeilichen Verfügungsrechte mit be Bratweil eine Matinee der Ost- und Westpreußen statt, deren fonderer Berücksichtigung des Droschten- Fuhrgewerbes und feiner Ueberschuß für einen in Noth gerathenen Landsmann verwendet Drochtenberger und Stutfcher, von etwa 400 Personen be Betition auf den Inhalt derfelben gütigft Bezug nehmen Eine große öffentliche Versammlung fämmtlicher Interessenten" bei und bitten wir höflich, bei Prüfung unserer wird. Näheres erfolgt seiner Zeit im Vorwärts". zu sucht, fand am 11. Dezember statt. Ueber den Tagesordnungs- wollen. Die Freie Vereinigung der in der Papier- Industrie punkt Die Einschränkung des polizeilichen Verordnungsrechts Wir bitten dem§ 17 ber genannten Berordnung folgende Berlins und Umgegend beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen mit besonderer Berücksichtigung des Droschtenfuhr- Gewerkes und Faffung zu geben: Die Polizeirichter haben über alle Zuwiderhand hielt am 9. d. M. eine Mitglieder Versammlung ab in welcher seiner Interessenten" sprach Reichstags- Abgeordneter A. Heine. lungen gegen polizeiliche Vorschriften-§§ 5 und 11- zu er Frau Rohrlad einen Vortrag über„ Volts- Aberglauben" hielt, Er wies im Eingang seines von lebhaftestem Beifall unter- tennen und dabei nicht nur die Gefeßmäßigkeit, sondern auch die welcher mit großem Beifall aufgenommen wurde. An die Dis brochenen Vortrags darauf hin, wie er im Januar d. J. zum Nothwendigkeit und Zweckmäßigkeit jener Vorschriften nach den fuffion betheiligten sich die Kollegen Greifenberg und ersten Male zu dieser Korporation gesprochen und welche Wirkung Bestimmungen der§§ 5, 11 und 15 dieses Gesetzes in Erwägung Bickert, sowie Fräulein Wabniz. Beim Punkt: Ver- dies auf Preffe und Algeme inheit gehabt habe. Droschtenführer zu ziehen. Dasselbe Recht steht auch dem Verwaltungsrichter schiedenes" wurde einstimmig die bekannte Resolution angenommen, tämen mit am meisten mit den polizeilichen Bestimmungen in wenn es sich bei der Entscheidung um Polizeiverfügungen handelt, wonach nur solche Wirkwaaren gekauft werden sollen, welche mit Konflikt, die in einer faum übersehbaren Fülle vorlägen und die auf Grund obiger Bestimmung erlassen worden sind." dem Kontrollstempel der deutschen Textil- Arbeiter versehen sind. zum Theil aus längst vergangenen Zeiten ftammten. Ein Muster- Mit brausendem Hoch auf die Bewegung der Droschenkutscher Im weiteren gab Kollege Freudenreich einen kurzen Bericht mensch, von untadelhafter Reine, müsse nach ihnen allen der schloß die Versammlung. darüber, wie weit die Verhandlungen mit den Vorständen der Droschfenfutscher sein; bei der allerleifesten Uebertretung treffe betr. Vereine behufs Verschmelzung in eine große Organisation ihn neben oft harter Strafe noch die Entziehung der Konzession Der Verein der Kurbelstepperinnen, Stepper 2c. hielt gediehen sind, worauf Kollege Greifenberg zwecks besserer und damit des fargen Stückchens Brot. Dies seien Zustände, bei am 7. Dezember eine Bersammlung ab, in welcher Herr Henning Orientirung der Mitglieder einen Brief des Verbandsvorsitzenden denen Jedem die Haare zu Berge stehen müßten. Der Referent unter Beifall über das Thema:" Jwan der Schreckliche" sprach vorlas. Wegen zu weit vorgeschrittener Zeit wurde von einer besprach dann eingehend die Verordnung vom 26. Januar 1873, Die Versammlung nahm dann vom Inhalt eines Flugblattes Diskussion über die Angelegenheit für diesmal abgesehen. das Reglement vom 7. August 1873, jenes vom 16. Januar 1874 Kenntniß, das der Vorstand ausgearbeitet hat und in welchem u. f. w., schilderte die Härte und Undurchführkeit einzelner Be- die dem Verein noch fernstehenden Kollegen und Kolleginnen zu Der All gemeine deutsche Sattlerverein( Filiale Berlin) ftimmungen derselben und wies am Ende des trefflichen Vortrags Anschluß an die Organisation aufgefordert werden, und beschloß hielt am 5. Dezember feine regelmäßige Mitgliederversammlung auf die Albefreierin Sozialdemokratie" hin. Die Diskussion dasselbe sofort drucken zu lassen. Die nächste Versammlung findet ab. Dieselbe bot einen Vortrag des Lehrers Herrn Henning bewegte fich im Sinne des Referenten. Aus der danach ein am 19. Dezember statt. über: Die Erziehung des Menschen." Von einer Diskussion stimmig zur Annahme gelangten umfänglichen Petition der wurde Abstand genommen. Unter Verschiedenem" theilte Droschtenbefizer und Rutscher Berlins, welche vom preußi- l " Als passendes Weihnachtsgeschenk empfohlen: Berliner Arbeiter- Bibliothek. Sammlung sozialpolitischer Flugschriften. zu herabgesetzten Preisen. I. Serie, 12 Hefte, komplet 1 Mark( enthält u..: Nußen der Gewerkschaften, Frauenfrage, Hausindustrie, soziale Frage auf dem Lande, internationaler Arbeiterschuß, französischer Sozialismus u. f. f.). II. Serie, 14 Hefte, komplet 1,65 Mark( enthält u. A.: Antisemitismus, Bodenreform, Gewerbegerichte, unentgeltlichkeit der Lehrinittel, Dreiklaffenwahl, Preußische Volksschule Zustände, Ostende Londons, die Rämpfe der Buchdrucker, die Gründung des Deutschen Reiches u. f. f.). 1701L Rolporteure gesucht- hohen Rabatt. Bu beziehen durch alle Kolporteure, die Expedition des Vorwärts", fowie die Expedition der Berliner Arbeiter- Bibliothek", Berlin SO., Elisabeth- Ufer 55. " WeihnachtsAusverkauf! 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Von der Anklage der Gotteslästerung wurde Neuhaus freigesprochen. November. Tricotwaaren. 2. Nürnberg. Genoffe J. Scherm, Redakteur der„ Metallarbeiter- Zeitung", wegen Fabrikantenbeleidigung 25 Mart Geldstrafe. 語 # Chemnin. Reichstags Abgeordneter A. SchmidtBurgstädi wegen einer Reihe Preßvergehen 1 Jahr 3 Monate Gefängniß und 60 M. Geldstrafe, Genosse Harzdorf 1 Monat Gefängniß, Lämmermann 30 M. Geldstrafe. 3. Dessau. Restaurateur 2ärm 6 Lage Haft wegen Entfaltung der Fahne des Arbeitervere ins in seinem Lokale. 4. Berlin. Genosse Bensch et in Trebbin wegen unerlaubter Rolportage 15 M. Polizeibuße, vom Landgericht freigesprochen. " Mülhausen. Genosse J. Martin, Redakteur der ,, Elsasser Volkszeitung", wegen Werkmeister- Beleidigung 20 M. Geldstrafe. In einem zweiten Beleidigungsfalle desselben Werkmeisters Freispruch. 5. Mülhausen. Genosse J. Martin, Redakteur der„ Els. Boltsztg.", von der Anklage der Verleitung zur Uebertretung des Kolportagegefeges freigesprochen; die Genossen Nenn und Wirz wegen Antlebens von Wahlprogrammen je 40 M. Geldstrafe event. 4 Tage Haft. » Berlin. Genosse Mühler wegen Gendarmenbeleidigung vom Landgericht 60 M. Geldstrafe; das Schöffengericht Spandau hatte 4 Wochen Gefängniß verhängt. 6. Magdeburg. Redakteur Köster wegen Berbreitung un züchtiger Schriften( Abdruck von Büchner's, Dantons Lod") 4 Monate Gefängniß. Staatsanwalts- Antrag: 6 Monate Gefängniß. Elberfeld. Genosse Lingweiler, Redakteur der Elberf. Fr. Pr.", wegen Beleidigung des Staatsanwalts Pinoff 14 Tage Gefängniß. 7. Frankfurt. Genosse Brand wegen groben Unfugs ( Boykotterklärung gegen einen Wirth) mit Polizeimandat beglückt, vom Schöffengericht freigesprochen. 8. Remscheid. Maurer N. wegen Oberbürgermeister- Beleidi gung 4 Wochen Gefängniß. 9. Dresden. Genoffe Stölzer in 2öbtau wegen Beamtenbeleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstands gegen die Staatsgewalt( anläßlich der Maifeier) 6 Monate, Genosse Kammer 6 Wochen Gefängniß. " Mannheim. Genosse Reßler, Redakteur der„ Volksstimme", wegen Lehrerbeleidigung 30 M. Geldstrafe. » Dessau. Genossen Krone und Trenthorst vom Landgericht wegen Tellersammlung je 15 M. Geldstrafe ev. 3 Tage Haft.( Vor dem Schöffengericht war Freisprechung erfolgt.) " Elpersbüttel. Genosse Winkel wegen unerlaubter Sammlung( Delegationskosten zum Parteitag) 20 M. Geldstrafe. " ■ Gotha. Genosse Wolf aus Diethars 5 Monate Ge fängniß wegen Majestätsbeleidigung. „ Nürnberg. Genosse Dehme, Redakteur der„ Fr. Tagespoft", wegen unerlaubter Sammlungsaufforderung 10 M. Geldstrafe. 11. Charlottenburg. Genosse Wilde wegen verspäteter Versammlungsanmeldung 20 M. Geldstrafe. Pinch als Redner und Wirth Bachmann freigesprochen. 12. Berlin. Genosse Cronheim, Redakteur des Vorwärts", wegen Staatsanwalts- und Polizeipräsidenten- Beleidigung 5 Wochen Gefängniß. Staatsanwalts- Antrag: 200 M. Geldstrafe. Oberhemden nach Maass. Sonntag, den 13. Dezember 1891. November. 12. Rudolstadt. Genosse P. Seige in Pößneck vom Landgericht wegen Pastorenbeleidigung 14 Tage Gefängniß; am Schöffengericht hatte der Amtsanwalt 15 M. Geldstrafe beantragt, Schöffe und Amtsrichter aber ebenfalls obige Strafe verhängt. ... " # Osterfeld. Genosse Marschall wegen unerlaubter Kollekte vom Schöffengericht 15 M. Buße. Wurzen. Zwei Arbeiter wegen groben Unfugs( Hochruf beim Empfang eines aus fünfmonatlicher Gefängnisstrafe zurückkehrenden Redakteurs) je 1 Woche Haft. Gelsenkirchen. Genosse Ruth, Redakteur der arbeiter- Zeitung", wegen angeblich groben Unfugs 30 M. Geldbuße event. 6 Tage Haft. Berg13. Erfurt. G. Hülle, Redakteur der Thür. Tribüne", wegen Beleidigung 30 M. Geldstrafe, event. 6 Tage Gefängniß. B " " N Darmstadt. Redakteur Bender wegen Feilenhauermeister Beleidigung 100 m., wegen Anklageschrift: Beröffentlichung 50 M. Geldbuße. Elberfeld. Genoffe May König wegen Beleidigung des Gewerbe Schiedsgerichts 30 M. Buße, event. 6 Lage Haft. Elberfeld. Redakteur 2ingweiler wegen Beleidigung 14 Tage Gefängniß. Staßfurt. D. Martens, Schuhmacher, wegen Ver ächtlichmachung von Staatseinrichtungen, drei Monate Gefängniß. 14. Jierlohu. Gen. Voß und Rosenberg wegen angeblich nicht angemeldeter Versammlung in Bestätigung des schöffengerichtlichen Urtheils je 15 Mart Geldstrafe; Wirthin Flügge freigesprochen. 16. Elberfeld. Schlosser A. Müller wegen Beleidigung des Ministers Maybach und des Kriegsministers( ,, Schwarze Listen") 4 Wochen Gefängniß. 19 " " Elberfeld. Redakteur Lingweiler 30 M. Geldstrafe bez. 8 Tage Gefängniß wegen Abhaltung einer angeblich nicht angemeldeten Versammlung. Offenbach. Genosse Martert von Oberroden wegen unerlaubter Kollekte 10 M. Geldbuße. Sozialdemo Altona. Zwei Vorstandsmitglieder des kratischen Vereins" wegen unerlaubter Tellersammlung je 18 M., drei weitere je 9 M. Geldstrafe. 17. Brandenburg. Genosse Ewald wegen Preßvergehen ( Lehrer- und Polizistenbeleidigung) 5 Wochen Gefängniß. Berlin. Handlungsgehilfe Wilde wegen Polizeibeleidigung I Monat Gefängniß. " 17. Aachen. Genosse Schmid wegen unerlaubter Rollette ( festes Entree) 10 M. Geldstrafe, eventuell 2 Tage Haft. Wegen ungebührlichen Benehmens vor Gericht 24 Stunden Haft. " 18. Altona. Der Redakteur der Gärtner- 3tg.", Paul Ising, von der Anklage der Polizistenbeleidigung freigesprochen. » Magdeburg. H. Lux, Redakteur der Magdeburger Volksstimme" von der Anklage auf§ 166( Religionsschmähung) freigesprochen. Staatsanwalts- Antrag 4 Wionate Gefängniß. W " TO Elberfeld. Eine Anzahl Mitglieder des sozialdemokratischen Vereins wegen nichtangemeldeter Versammlung je 15. Geldstrafe. München. Genoffe Jordan, Redakteur der ,, Münchener Post", wegen Beleidigung 20 M. Geldstrafe. Offenbach. Genoffe Geiger in Gr. Steinheim wegen unerlaubter Tellersammlung 15 M. Geldstrafe. 19. Crefeld. Genosse Karl Wesch wegen Polizeikommissar Beleidigung vom Schöffengericht 15 M. Geldstrafe. 20. Mariendorf. Tannenberg und 4 Genossen von der Unklage eines öffentlichen Aufzuges ohne polizeiliche Erlaubniß freigesprochen. Arnstadt. Auf Grund des Sabbathsedikts vom Nügliche Weihnachts- Geschenke. Fertige Wäsche. Oberhemden. 2,25-10 M. Damenjacken.. 1,10-9 M. Herrenhemben 1,25-5 Damenbeinkleider 1,00- 5 Damenhemden 1,10-8 Unterröde 1,00-15 Kinderhemden. 0,30-2 Schürzen. 0,30-4 • • " " " •. " " " Leinen- und Baumwollwaaren.# Hemdentuch, Mtr. 0,30-0,85 m.] Taschentücher, Did. 1,20-15 M. " 0,871/ 2-3 Tischtücher, Parchend, Bettzeuge, Bettdecken, Stück " 0,35-1,28 Handtücher, " " " " 1,25-9 Leinen, Meter 0 3,00-15 0,90-8 0,55-3 " " # Bettfedern und fertige Betten. Bettfedern, Pfund 0,60- 6 M. 1 Stand Betten 13,50-80 m. Matragen, Stud. 4,00-12" Beilkissen... 1,60-3,50 # H. Wessling, vormt. G. E. 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Landgericht bestätigt Schöffengerichts- Urtheil auf 6 Wochen Gefängniß gegen Grothe, Redakteur ber " Volkswacht", wegen Werkführer- Beleidigung.- 3 Ge nossen von der Anklage unerlaubter Sammlung( für die vom Hagelschlag Beschädigten in Steinhäger!) freigesprochen. 19 Kaffel. Genosse Huhn von der Anklage unerlaubten Aufzugs und Entfaltung der rothen Fahne freigesprochen. 25. Naumburg. Hoffmann, Redakteur des Bollsbote", 14 Tage Gefängniß wegen Amtsvorsteher- Beleidigung. Breslau. Wendland, Redakteur der Volkswacht", 30 M. Geldstrafe, event. 3 Tage Haft, wegen Schloffermeister- Beleidigung. " 26. Reichenbach i. Schl. Schneider Lur von der Anklage unerlaubter Rolportage freigesprochen. " Leipzig. Reichsgericht bestätigt Urtheil des Münchener Landgerichts gegen Schriftsteller H. v. Gump penberg auf 2 Monate Festungshaft wegen Majestätsbeleidigung, weil er in der Gesellschaft für modernes Leben“ ein Gedicht aus Henckell's Diorama vorgelesen. Aachen. 7 Vorstandsmitglieder des Arb.- Bild.- Ver. von der Anklage der Polizeistunden- Uebertretung und unerlaubter Versammlung freigesprochen. 28. Geeftemünde. Genosse Spiter, vom Schöffengericht wegen Bürgermeister- Beleidigung zu 30 M. Geldstrafe verbonnert, vom Landgericht Berden freigesprochen. Oberlandesgericht Celle tafsirte das Urtheil, in erneuter Ver handlung vom Landgericht Berden abermals Freisprechung. Kaffel. 4 Vorstandsmitglieder eines Gesangvereins und Lokalwirth wegen angeblich öffentlicher Tanzmusik 15 M. Polizeibuße. Schöffengericht erkennt auf Freisprechung. Stabe. Eine Anzahl Genossen je 3 M. Geldbuße wegen groben Unfugs( Betreten des Friedhofs mit der rothen Fahne). " A 30. Effen. Genosse Ruth, Redakteur der„ Bergarbeiter- 3tg.", 1 Monat Gefängniß wegen Bechenbeamten Beleidigung. Wegen Bechenleiter- Beleidigung weitere 8 Monate Ge fängniß. " " Breslau. Müllergeselle A. Grunau aus Berlin von der Anklage der Staatsanwalts- Beleidigung freigesprochen. Elberfeld. Genosse Lingweiler, Redakteur der Elberfelder Freien Preffe", wegen Beschimpfung der christlichen Kirche 1 Monat Gefängniß.( Wegen des nämlichen Artikels war er schon als Redakteur der DüsseldorferArbeiter- Zeitung" in gleicher Höhe bestraft worden.) Zusammen: 4 Jahre 6 Monate 14 Tage Gefängniß und 1019 M. Geldstrafen; für den Monat Oktober sind noch obige 6 Wochen Gefängniß nachzutragen. Berlin, 10. Dezember 1891. Der Parteivorstand. Ich habe keine Filialen und stehe mit ähnlich lautenden Firmen Westfäl. Pötel- Schweinefleisch in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. J. Baer, Großer Umsatz. Berlin N., Gesundbrunnen, Badstraße 18, #ur Ecke der Stettinerstraße, empfiehlt in überraschender Auswahl: Kleiner Nuzen. Eleg. Kammgarn- Anzüge 25, 27, 30-40 2. Eleg. Winter- Paletots 20, 24, 27, 30-45 2. Eleg. Jaquet- Anzüge 18, 21, 24, 27-33.3. Eleg. Stoffhosen 67, 8, 10, 12-16 M. Arbeitssachen á Pfund 80-45 Pf. Prima- Sauerkohl à Pfund 5 Pf. sowie sämmtliche Butter- u. 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