AnterhaltungMatt des Horwärts Nr. 106. Sonnabend, den 3. Juni. 1911 lNachdruck verboten.) Li Pelle cler Eroberer. . � i Lehrjahre. .k,' Roman böit M. Andersen Nexö. Berechtigte Uebersetzung von Mathilde Mann." Pelle zuckte zusammen— nie im Leben hatte er sich es einfallen lassen, daß er Schuster werden wollte. Selbst draußen auf dem Lande, wo man zu den Handwerkern auf- sah, hieß es immer, wenn ein Junge nicht recht gedeihen wollte: Ach was, ein Schuster oder ein Schneider kann immer noch aus ihm werden. Aber Pelle war kein Llrüppel, der eine sitzende Lebensweise wählen mußte, um durchzukommen — er hatte Kräfte und den guten Wuchs. Was er werden würde— ja, das lag in den guten Händen des Glücks: aber soviel hatte er im Gefühl, daß es etwas Flottes sein sollte, etwas, wo Schneid drin war. Und er war- sich auf alle Fälle gründlich klar darüber, was er nicht werden' wollte. Aber, als sie durch die Stadt wollten, und Pelle— zuvorkommend gegen die große Welt— die Mütze vor jedem abnahm, ohne daß irgend jemand wiedergrüßte, sank sein Mut und ein Gefühl der eigenen Unbedeutendheit beschlich ihn. Das elende Fuhrwerk, auf das die Kleinstädter lachend mit den Fingern zeigten, trug wohl auch das seine dazu bei. „Vor solchen Pack die Mütze abzunehmen," brummte Klaus,„sieh doch bloß, wie aufgeblasen sie sich anstellen, und dabei haben sie doch alles, was sie haben, von uns andern gestohlen. Oder was meinst Dll— kannst Du sehen, ob sie die Sommersaat schon in die Erde haben?" Er starrte höhnisch die Straße hinab. Nein, auf dem Steinpflaster wuchs nichts und alle diese kleinen Häuser, die da lagen und sich gegenseitig aus der Reihe zu drücken schienen, benahmen Pelle allmählich den Atem. Hier waren die Menschen zu Tausenden, wenn das überhaupt verschlug, und alles blinde Zutrauen inußte der einfachen Frage weichen, wo sie ihre Nahrung herbekamen. Damit war er wieder daheim in seiner bekannten, arm- seligen, Welt wo kein Rausch auch nur zur Anschaffung von ein Paar Socken verschlug. Er wurde auf einmal so herz- lich demütig und erkannte, daß es schwer genug für ihn halten konnte, sein täglich Brot hier zwischen diesen Steinen zu finden, wo man es nicht auf natürliche Weise aus dem Erdboden aufzog, sondern es— ja, wie bekam? Die Straßen waren voll von Dienstboten. Die Mäd- chen standen in Haufen da, sich um die Taille fassend, und starrten mit brennenden Blicken die ausgestellten Äcnnnwoll- rc an; sie wiegten sich leise hin und her. als träumten Ein rotfleckiger Dienstibursche in Pelles Alter ging mitten auf der Straße und fraß an einem großen Weizen- brot, das er mit beiden Händen hielt: seine Ohren waren voll Schorf und die Hände dick vor Kälte. Bauernknechte kamen mit einem roten Bündel in der Hand dahergeschleppt, der Ueberzieher schlug ihnen gegen die Lenden. Sie blieben plötzlich an einer Straßenecke stehen und sahen sich vorsichtig um und schössen dann eine Seitenstraße hinab. Draußen vor den Läden gingen die Kaufleute bar- häuptig auf und nieder, wenn jemand vor ihren Fenstern stehen blieb, luden sie ihn mit den höflichsten Wendungen ein, näherzutreten— und blinzelten einander verstohlen über die Straße hinüber zu. ..Heut' haben die Kaufleute ihre Waren wohl ordentlich ausgelegt," meinte Pelle. Klaus nickte.„Ja, ja, heut haben sie all das rausgekriegt, was sie sonst nicht loswerden können.— Denn heut sind die Dummbeutel zu Markt gekommen. Das da unten, daS sind die Schenkwirte," er zeigte in die Seitenstraßen hinein. „Die sehen so sehnsuchtsvoll nach hier rauf, aber an die kommt die Reihe auch noch. Wart man bis heut Abend, und dann geh mal herum und frag die Verschiedenen, wiviel sie noch von dem vorjährigen Lohn übrig haben. Ja, die Stadt is ne herrliche Gegend— pfui Deubell" Klaus spie angeekelt aus. Pelle hatte seinen ganzen, blinden Mut zugesetzt. Er sah ja nicht einen, der daS tat, womit er sich selbst sei» Brot verdienen konnte. Und wieviel Mut er auch besaß, mit lzu dieser neuen Welt zu gehören, sich in etwas hineinzuwagen, wo er, vielleicht ohne es zu wissen, mit dabei war, seinen alten Genossen das Zeug vom Leibe zu reißen, das konnte er nicht. All seiner Tüchtigkeit entkleidet, und mit einem »jämmerlichen Gefühl, daß selbst sein einziger Reichtum die Hände, hier drinnen wertlos waren, ließ er sich willenlos mit hinaus zu Meister Jeppe Kofods Werkstatt rummeln. 2. Die Werkstatt stand über die Diele nach der Straße hinaus offen— wo die Leute kamen und gingen: Madam Rasmußen, die es immer hild hatte, der alte Schiffer Elleby, Kontrollörs Dienstmädchen mit weißer Mütze, bejahrte Alteir» teiler, die ihre Leibrente aus dem Hof nahmen und sie hier drinnen verzehrten, gichtschtvache Schiffer, die der See Lebe- wohl gesagt hatten. Die Spatzen machten einen Mordsspektakel da draußen auf dem spitzigen Steinpflaster, sie lagen mit auf- geblasenen Federn da und taten sich gütlich an den Pferde» äpfeln, zausten sich, daß es um sie her stob und schrien fürchterlich. Auch nach dem Hofe hinaus stand alles offen. Die vier Fenster tvaren weit aufgesperrt, und das grüne Licht sickerte hinein und legte sich über die Gesichter. Aber das half alles nichts: es rührte sich kein Wind— und außerdem, Pelles Hitze kam von innen. Vor lauter Angst schwitzte er. Uebrigens zog er das Pech gut auf— ausgenommen, wenn gerade etwas da draußen feinen gequälten Sinn er- faßte und ihn in den Sonnenschein hinausführte. Alles da draußen plätscherte förmlich im Sonnenschein: hier drinnen von der düsteren Werkstatt aus, glich es einem goldigen Fluß, der zwischen den Häuferreihen vorüberströmte, immer in derselben Richtung, nach der See hinab. Da kam eine weiße Daune auf dem Licht dahergesegelt und weiß- graue Distelflocken, ganze Mückenschwärme und eine große Hummel, breit und sich wiegend. Es wirbelte schimmernd an der Türöffnung vorüber und fuhr fort zu wirbeln, als sei da etwas, wonach das Ganze renne— ein Unglücksfall oder vielleicht ein Fest. „Schläfst Du Bengel?" fragte der Geselle scharf. Pelle zuckte zusammen und arbeitete weiter in dem Pech, hielt es in das heiße Wasser und knetete darauf los. Drinnen beim Bäcker, dem Bruder des alten Meisters. waren sie damit beschäftigt, Mehlsäcke aufzuwinden. Die Winde piepste jämmerlich, und dazwischen hörte man Meister Jörgen Kofod in hohem Fistelton mit dem Sohn herum- zanken.„Du bist ein Schafskopf, Sören, ein erbärmlicher Tropf— was soll doch bloß einmal aus Dir werden? Denkst Du. daß wir nichts weiter zu tun haben, als am Werktag in die Betstunden zu laufen? Schafft uns das vielleicht unser täglich Brot? Jetzt bleibst Du hier, oder— Gott sei mir gnädig— ich schlage Dir die Knochen im Leibe entzwei." Dann zeterte die Frau mit hinein, uird es wurde plöylich still. Und nach einer Weile strich der Sohn wie ein Schatten drüben an der gegenüberliegenden Hausmauer entlang, das Gesangbuch in der Hand. Er hatte Aehnlichkeit mit Heulpeter, drückte sich an den Mauern hin und knickte mit den Knieen ein, wenn ihn jemand scharf ansah. Er wav 25 Jahre alt und nahm Prügel von feinem Vater hin, ohn» zu mucken. Aber wenn es sich um religiöse Versammlungen handelte, trotzte er dem Gerede der Leute, den Prügeln und dem väterlichen Zorn. „Schläfst Du Bengel?"„Ich muß woll mal kommen und Dir Eile machen!" Sonst sprach niemand in der Werkstatt, der Geselle schwieg ja, und da hatten die andern den Mund zu halben». Jeder hing über seiner Arbeit, und Pelle zog das Pech, so lange er konnte, knetete Fett hinein und zog weiter. Draußen im Sonnenschein schlenderte hin und wieder ein Straßen- junge vorüber. Wenn sie Pelle erblickten, hielten sie sich die geballte Faust unter die Nase, nickten verheißend zu ihm hinein und sangen: „Der Schuster hat eine pechige Schnauz, Je mehr er sie wischt, je schlimmer sieht sie ausl" Pelle tat. als sähe er sie nicht, merkte sich aber der- stöhlen jeden einzelnen. Es war seine aufrichtige Absicht, jie aller von der Erdoberfläche auszurotten. Plötzlich rannten sie die Strohe hinauf, wo eine mächtige, eintönige«timme sich erhob und hinausströmte. Es war der verrückte Uhrmacher, der auf seiner hohen Treppe stand und aufs Gradeivohl das Verdammungsurteil über die Welt hinausfchrie. Pelle wußte sehr wohl, daß der Mann verrückt war; in den Worten, die er so gewichtig über die Stadt hinaus- schlenderte, K>ar nicht der geringste Sinn. Aber wunderlich klangen sie dessen ungeachtet, und die Pechprobe hing über ihm, wie eine Art Weltgerichtsstimmrmg. Er sing unwillkürlich an zu frieren bei dieser warnenden Stimme, die so schwere Worte answog, daß sie gar keinen Sinn ent- hielten— so wie die starken Worte in der Bibel. Dies hier war einfach die Stimme, fürchterlich, wie sie aus der Wolke tönen konnte, so daß sowohl Moses als auch Paulus die Knie schlotterten, verhängnisvoll, wie Pelle sie sich selbst aus der Dunkelheit von Stengaarden heraus- gehorcht hatte, wenn das Strafgericht vor sich ging. Nur der Spannriemen des kleinen Nikas hielt ihn davon ab, kerzengrade in die Höhe zn springen und sich fallen zu lgssen wie Paulus. Der war ein Stück unentrinnbarer Wirk- lichkeit mitten in allen Phantasien: in zwei Monaten hatte er ihn gelehrt, nie ganz zu vergessen, wo und wer es war. jEr griff sich auch jetzt in den Nacken und begnügte sich damit, alle seine Trübseligkeit in die Bearbeitung dieses Peches hineinzulegen, während sonst die Versuchung so nahe lag, es mit dem Pechstuhl der Hölle zu vergleichen, in dem er gemartert werden sollte. Aber dann hörte er die helle Stimme des jungen Meisters draußen auf dem Hofe, und das Ganze wich. Ganz gefährlich konnte die Probe wohl auch nicht sein, da die anderen sie hier bestanden hatten: er hatte wahrhaftig in seinem Leben schon mächtigere Burschen gesehen. Jens saß da und duckte den Kopf, als erwarte er eine Ohrfeige: das war der svluch von zu Hause her, der be- ständig über ihm schwebte. Er war so langsam bei der Arbeit, Pelle konnte ihn schon überholen; irgend etwas saß hemmend in ihm. wie eine Verzauberung. Aber Peter und jEmil waren fixe Kungeitz sie wollten sich bloß immer prügeln. Da drinnen unier den Apfelbäumen spielte der frühe Sommer, und dicht unter den Werkstattsenstern stand das Schwein und schmatzte in seinem Trog. Dieser Laut war wie ein wanner Hauch, der über sein Herz hinzog. Seit dein Tage, als Klaus Hermann das quieksende kleine Ferkel aus dem Sack schüttelte, fing Pelle an. Wurzel zu schlagen: so verlassen es auch in der ersten Zeit schien, etwas von feinem Gefühl der B e r l a s s e n h e i t wurde von diesem Geqilickse mit weggetragen. Jetzt schrie es bloß, weil es schlecht gefuttert wurde, und Pelle wurde ganz wütend, wenn er diese Manscherei sah: ein Ferkel mußte aussressen, das war das halbe Gedeihen. Man konnte nicht so hinrennen und alle fünf Minuten was hineinschütten und wieder hinein- schütten: wenn sich die Hitze erst recht meldete, ioürde eS Säure im Bauch bekommen. Aber in diesen Stadtmenschen war ja kein Menschenverstand. „Tust Tu eigentlich was, Bengel? Mir deucht. Du schnarchst!" Der junge Meister kam hereingehinkt, nahm einen Schluck und begrub sich in das Buch. Während er las, pfiff er leise zu den Hammerschlägen der anderen. Der kleine Nikas fing an mitzupseifen, und die beiden ältesten Lehrlinge, die Leder klopften, hämmerten sich in den Takt hinein: sie schlugen immer einmal zwischendurch, so daß es ging wie geschmiert. Die Triller der Gesellen wurden en Strahlenblüten erhalten ihre Schönheit so lange, bis auch die letzte der in der Mitte stehenden unscheinbaren Scheibcnblütchen befruchtet ist. Eigenartig erscheint das einmalige Schließen der Blumen- Irone bei solchen Pflanzen, die diese Arbeit noch vor der Befruch- tung verrichten. Solches ist bei dem Lilienschweif, einem präch- tigen Zwiebelgewächs, zu beobachten. Hier rollen sich die sechs Wlumenkronblätter zusammen, bevor die Blume geschlcchtsreif ist. Staubblätter und Fruchtblätter ragen über die geschlostene Krone frei hinaus. ES öffnen sodann die Staubfäden ihre Staubbeutel. und erst wenn diese vertrocknet sind, wird daS Fruchtblatt cmp- fängniSsähig. An dem Blütenschaft einer solchen Pflanze sitzen also zu gleicher Zeit voll geöffnete, aber noch unfruchtbare Blumen und darunter die vertrockneten, aber gcschlcchtsreifen Blumen, zu- nächst die mit reifen Staubblättern und darunter die mit reifem Kruchtblatt. Gegebenenfalls finden wir unter diesen dann noch befruchtete, bereits in der Samenbildung begriffene Blüten. Dagegen öffnen sich andere Blumen erst dann, wenn die Staub- blätter ihren Staub bereits entladen haben— manchmal wird dieser Staub von dem Fruchtblatt geradezu aus den Staubbeuteln lherausgebürstet—, eine Bestäubung findet aber dennoch nicht statt, da das Fruchtblatt erst empfängnisfähig wird, wenn die Blüte geöffnet ist. Endlich sei noch erwähnt, daß es auch Blumen gibt, die sich überhaupt nicht öffnen, sondern geschloffen verblühen. Bei solchen Blumen kann natürlich nur Selbstbestäubung stattfinden. Unser Dlauveilchen bringt im Sommer dergleichen geschloffen bleibende Blumen von grüner Farbe hervor._._ H. H. Berantwortl. Redakteur: Albert Wachs, Berlin.— Druck u. Verlag: Sckacb. Unter Leitung von S. Alapin. A. de Riviore. ab cd© f g h 8 7 6 B 4 8 2 1 3 7 6 6 4 3 2 1 Wir bringen die obige Stellung um unseren Lesern einmal auch eine sogcnannie„Bedingungsaufgabe� vorzuführen. ES bnndel sich bei dieser Art von Problemen um Feinheilen, die unter willkürlichen, von den üblicken Spielregeln abweichenden Konventionen en istehen. Eine allbekannte Art von„Bedingungs- aufgaben' sind die sogenannten.Selbstmats', über die wir ein anderes Mal sprechen werden. An die obige Diagrammstellung ist jedoch die willkürliche Bedingung geknüpft, daß Weiß nur den Ld2 ziehen darf. Trotzdem soll Weiß, der am Zuge ist, Matt setzen. Die iutcreffante und witzige Lösung besteht in: 1. Ickt. Kgl; 2. LdO, KlQ!(2...... KXS; 3. LfSP); 3. Lf8, Ke5; 4. Le7, Kd4 I(4...... Kf4: 6. Ld6+); 5. Llbf, KXc5; 0. Le5, Kb6; 7. Ld4t, Kc7; 8. La7, Kd6(8...... Kd6; 9. Lb8, Ke7; 10. Lc7, Kf8; 11. Ld8, Ke7; 12. Le7 und Matt im nächsten Zuge); 9. Lb6. Ke5(9...... Ke7; 10. Lc7 je. wie in der letzten Klammervariante); 10. Lo5, Kf6; 11. Ld6, Kg7; 12. L67, K vo; 13. Lf64= bezw. Lf8=ß. .Theoretische Streifzüge. DaS kleine Münchener Viernieisterturnier, über das wir in unserer Spalte vom 20. Mai berichtet hatte», war an illustrierenden Beiträgen zu strittigen theoretischen Fragen verhältnismäßig sehr reich und gab zu einigen öffentlichen Vorträgen Veranlaffung. Den wesentlichsten Inhalt dieser Vorträge geben wir nackstebend in möglichster Kürze wieder. Zum Damengambit(Partie Rothlevi-Alapin). 1. d2— d4, d7— d5: 2. c2— c4. L7—o0(I?); 3. Sgl— f3, Sg8— f6; 4. o2— o3. I.c8— 15! (Schlechter gegen Lasker spielte hier g0? und verlor. Ebenso verlor Fahrn» gegen Rothlcvi mit gl— g6? Der Sinn deS ZugeS 2---- cöl besteht in der Eniwickelungsmögltckkeit des Lo8, und deshalb ist der Lextzug, den wir empfohlen hatten, am zweckmäßigsten); 5. 04XdS, c0Xd5; 0. Ddl— b3, Dd8-c7; 7. Sbl— c3, o7— S0; 8. Lei— d2, Sb8— 00; 9. Tal— ol(Bis hierher folgte Weiß der von Dr. Tarrasch zur Bekämpfung von 2..... 001? angegebenen Spielweise. Es «st auch in der Tat keine beffere ersichtlich); tt..... Sf6— il7! (Ein wichtiger Deckungszug. Weiß droht sonst 10. So5, SXe5?; 11. SXdöl je.); 10. Lfl— b6(Der Läufer hat kein beffere? Feld); 10..... Lf8—©7; 11. Lb5Xo0(Um dem Gegner den schwachen LoS zu machen); 11..... b7Xc0(11..... DXc0?; 12. Sb5 nebst So7f); 12. Sc3— a4, 0—0; 13. Db3— c3, Tf8— c8 k. Weiß hat schwerlich einen Vorteil: auf 14. 0— 0 folgt 14..... Lg4 nebst 4Xf3 und©6— e5. Auf 14. b2— b4 steht dem Nachziehenden daS Manöver Sd7— b0— o4 zu Gebote. Wirksame Angriffe auf die einzige Schwäche des schivarzen Spieles(Beb) sind nicht ersichtlich und Ld2 kommt nicht leicht zur wirksamen Entwickelung. Französische Partie(Spielmann— Alapin). 1.©2—©4, ©7—©6; 2. 62—64. 67—65; 3. Sbl— 08(Am sichersten ist©Xd5 I Oder auch 3. L©3 l?); 3..... Sg8— f0; 4. Lol— g6(4.©Xd5, 8X65 1 je.); 4..... Lf8—©7; 5.©4—65, Sf0— 67; 0. Lg5Xo7, Dd8Xo7; 7. Sc3-b5(Oder 7. Ld3, 0-0 1; 8. 54, c5; 9. Sf3, 101; 10. Sb5, 041; 11. So7, SXoöI; 12. SXa8, SXfSf nebst cXd3 und Sa8 geht verloren); 7..... Sd7— b0; 8. c2— c8, a7— a8; 9. Sb5— a3, 57- 10 1; 10. 52-54(10. Ld3, fXe5; 11. Dböf, 1)57 je. ist für Weiß nicht bester); 10..... fOXeö; 11. Ddl-höf, 0s7-k7(Mit 11..... Kd8I? könnte Schwarz einen Bauer gewinnen, z. B. 12.VXeS. Sa4; 13. De2. SXc3 jc.); 12. Dh5XoB, Sb8— c0; 13, vsS —©3, Th8— 58; 14. Sgl— h3(14. g3? wird mit 14... g5 1 beantwortet); 14..... Lc8— 67; 15. Lfl— 63, h7— h6; 10. 0-0-0(die kurze Rochade würde dem Nachziehenden mit 0—0— 0 und Vb5 nebst g7—gS Angriffschancen einräumen); 10...... 0— 0— 0; 17. Tbl— kl (Auf 17. g3? folgt 17......©51 je.); 17...... Df7— g8; 18. Sa3—02(18. Sgl, g5 jc.); 18...... Td8—©8; 19. Sc2-©1 (19. Lg8, Tel nebst event. Tf8); 19...... g7— g5; 20. f4Xg5, TfSXkl; 21. LdSX«, e6-e5; 22. g5Xb8,©6X64; 23. De3-g3 (23. 1)63. Te3 jc.); 23...... Dg8-h7t; 24, Lfl— 63, Dh7Xh0; 26. Sh3— 54, 64X03 jc. Schwarz erlangt Angriff.__ vorwärtsBuchdruckerei u.PerlagsanftaIt Paul SingeräiCo., Berlin SW.