Ur. 27. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Prets pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit illustrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Zeitungss Preisliste für 1900 unter Dr. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts 培 Berliner Volksblatt. 17. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Solonels zeile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20@fg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in berExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Jernsprecher: Rmt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: " Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Freitag, den 2. Februar 1900. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Freiherr von Firds, Geh. Regierungsrat und ruhezeit von 9 Stunden vor; außerdem wurde eine MittagsEine Blüte deutscher Socialreform. Mitglied des königlich Preußischen Statistischen Bureaus, hat pause für nötig erachtet. Erheblich schlechter kamen schon festgestellt, daß von je 1000 Sterbefällen bei den Kellnern 528, die Müller weg, über deren Nuhezeit die Kommission im Unfres Erachtens giebt es sehr wenig Erwerbszweige, also über die Hälfte, bei den Köchen 306 auf die Lungen- November 1898 beschloß. Aber immerhin wurden für diese in denen die Ausbeutung das Arbeitspersonals durch ich windsucht entfielen. Außerdem erlagen noch 119 Stöche in Betrieben mit mindestens drei Hilfspersonen 10 Stunden ruinierende, lange Arbeitszeit, von morgens bis in die späte und 81 Kellner andern Lungenkrankheiten. An Herzfrank- Ruhezeit gefordert. Nacht, so maßlos geübt wird, wie in den Schank- und Speise- heiten verstarben 112 Köche und 59 Kellner. Dagegen famen So ist die Kommission Schritt für Schritt vor dem wirtschaften und verwandten Betrieben, Hotels, Cafés us, auf je 1000 Sterbefälle bei den Stödhjen nur 87,5, bei den Stummschen Geist zurückgewichen, ihre Forderungen zu Hier muß der Gesetzgeber endlich eingreifen, denn die Zu- Kellnern gar nur 3,8, bei denen Altersschwäche die Ur- Gunsten der Arbeiter sind immer bescheidenere ge stände sind eine Schande für unsere Zeit." worden, bis denn die kaiserlich deutsche Socialreform glücklich sache war. Diese Ausführungen machte der Abgeordnete Bebel im Das Material, welches von den 23 befragten Stranken- dahin gelangt ist, den 16 stündigen MarimalJahre 1888, also vor zwölf Jahren; geschehen ist für die gekassen einging, bei denen gastwirtschaftliches Personal ver- Arbeitstag als einen gesetzgeberischen Fortschritt zu nannte Arbeiterkategorie bis jetzt noch weiter nichts, als daß sichert ist, wurde dem Reichs- Gesundheitsamt über- empfehlen. die Reichsregierung Erhebungen hat anstellen lassen überwiesen. Dieses gab auf Grund desselben ein Gutachten ab, Die Zeit der„ Socialreform", soweit sie in Deutschland die Lage( Dauer der Arbeitszeit 2c.) derselben. 1891 bei Beratung der Gewerbenovelle( ArbeiterschuhGesetz) machte die socialdemokratische Fraktion einen Vorstoß nach der Richtung hin, auch für die Angestellten im Gastwirtsgewerbe einen gesetzlichen Schutz der Arbeitskraft zu erlangen. Auf diese Anregungen gab der damalige Handelsminister Freiherr v. Berlepsch folgende Erklärung ab: Auf die Frage, ob die verbündeten Regierungen geneigt seien, den Verhältnissen der Gehilfenschaft im Gast- und Schankwirtschafts- sowie im Verkehrsgewerbe näher zu treten und sie zu regeln, erwidere ich, daß ich anerkenne, daß diese Verhältnisse dringend einer Abhilfe bedürfen, und daß ich nicht anstehen würde, alles zu thun, um möglich st bald zur Verbesserung dieser Mißstände beizutragen. Ich glaube auch nicht bezweifeln zu sollen, daß die berbündeten Regierungen auf demselben Standpunkt stehen, wenn sie auch nicht einen diesbezüglichen Beschluß bis jetzt gefaßt haben. Ich bin der Meinung, meine Herren, daß die Verhältnisse der Gehilfen und Lehrlinge im Gast und Schantwirtschafts- Betriebe, im Verkehrsgewerbe, sowie auch in dem bereits früher behandelten Handelsgewerbe durch eine specielle Gesezgebung zu erledigen sind, nicht hier im Rahmen dieses allgemein gewerbliche Verhältnisse betreffenden Gesezes." in dem cs u. a. hieß: existiert hat, ist vorbei. Herr von Berlepsch, der dazu „ Nach den obigen Ausführungen ist anzunehmen, daß die berufen war, sie zur Durchführung zu bringen, ist längst gePersonen des Kellnerstandes besonders infolge der unter ihnen gangen worden, Herr von Rottenburg, der die start verbreiteten Zungenschwindsucht in verhältnismäßig frühem Arbeiten in der Kommission für Arbeiterstatistik mit großer Lebensalter sterben, daß die durchschnittliche Krankheitsdauer bei Objektivität leitete und im ganzen bestrebt war, die sociale ihnen die für die Mitglieder fämtlicher Strankenkassen im Deutschen Gesetzgebung zu fördern, ist von der Reaktion hinweggefegt. Reiche berechnete Höhe übertrifft, endlich, daß die Erkrankungs gefahr für Kellnerinnen größer ist als für den Durchschnitt der bei An ihre Stelle find Männer getreten, wie der Herr v. PosaKrankenkassen überhaupt versicherten Personen. Diese gesundheit- do wsky, der ausdrücklich die besigenden Klassen lich ungünstigen Verhältnisse sind zum Teil auf die gegenwärtig aufgerufen hat, mit der Regierung zu kämpfen gegen die übliche übermäßige Dauer der täglichen Arbeitszeit zurückzuführen. besiklofen Klassen. Mehr und mehr hat der Stummsche Dasselbe gilt auch für das Küchenpersonal der Schant- und Gast- Geist wieder die Oberhand gewonnen, der Gedanke der Socialwirtschaften, bei welchem die Zungenschwindsucht gleichfalls reform ist eine vorübergehende Erscheinung" häufig angetroffen wird. Auch bei diesem Personal, vorzugsgewesen, die zum Austoben" aber gar nicht gekommen ist. tucije bei den Köchinnen und Mamsells, sind die vorkommenden Krankheitsfälle von ungewöhnlich langer Dauer." „ Es ist daher angezeigt, für Personen des Kellnerstandes sowohl wie für das Küchenpersonal in Gasthäusern und Schankwirtschaften, zumal für die noch in der körperlichen Entwicklung stehenden Lehrlinge und für die weib lichen Personen, eine Stürzung dieser Arbeitszeit auf gesch lichem Wege eintreten zu lassen." " 1 Politische Neberlicht. Berlin, den 1. Februar. Der Reichstag hatte am Donnerstag eine sehr furze Sitzung. Der Rest des Postetate war in faum mehr als einer Stunde, ohne nennenswerte Das Reichs- Gesundheitsamt schlug die Festsetzung einer Debatte erledigt und das Haus vertagte sich bis zum nächsten Mindest Ruhezeit vor, deren Dauer für Erwachsene Dienstag, wo die Beratung der lex Heinze fortgesetzt werden soll. wenigstens acht Stunden, für jugendliche und Die Stimmung der Reichsboten, die sich allerdings nicht sehr zahlHerr v. Berlepsch wollte die ganz besonderen Ver- weibliche Personen wenigstens zehn Stunden, in reich eingefunden hatten, war eine sehr heitere. Die Flottenvorlage, hältnisse, die„ Eigenart" des Gewerbes berücksichtigt wissen, beiden Fällen ohne die Wege nach und von der um welche der Kampf in der zweiten Hälfte der nächsten Woche beund man kann ihm darin beipflichten, daß die außer Arbeitsstätte gerechnet, zu betragen hätte. Außerdem empfahl ginnen soll, scheint teine großen Sorgen zu verursachen. Oder lag gewöhnlichen Verhältnisse eine außergewöhnliche das Reichs- Gesundheitsamt die regelmäßige Wiederkehr in der Heiterfeit etwa- Galgenhumor? Regelung heischten. Im Jahre 1893 wurde die Kom- von Ruhetagen. Ehe wir auf die Vorschläge der Kommission des näheren eingehen, sehen wir uns einmal die Ergebnisse der Untersuchungen ein wenig an. Für den Menschen als Mensch war dabei noch nichts gethan, teine Zeit zur Erholung, geistigen Fortbildung. Dahin hätte die Kommission ihre Vorschläge erweitern sollen. Das preußische Abgeordneteuhaus mission für Arbeiter Statistit beauftragt, Man hätte meinen sollen, daß die Kommission für ArbeiterUntersuchungen über die Lohn- und Arbeitsbedingungen statistit, deren Mitgliedern das ganze Material zugänglich gewesen, hat heute den Etat der Gestütsverwaltung in zweiter Lesung be der gastwirtsgewerblichen Arbeiter anzustellen. Diese sind vor deren Augen der ganze Jammer einer aufs äußerste aus- raten. Aus der Debatte find besonders interessant die Mitteilungen, nunmehr, nach Verlauf von sechs Jahren, auch endlich ab- gebeuteten und gefnechteten Arbeiterschichte aufgerollt wurde, daß auf dem Gestüt Trakehnen machte. Patron dieser Schule die der Abg. Novich( fri. Vp.) über die Schulverhältnisse geschlossen, und die Kommission hat in ihrer Sigung im diese Körperschaft, wenn ihr schon die in bescheidenem Nahmen auf dem Gestüt Trakehnen machte. Patron dieser Schule Sonderbarerweise unterstehen der= ist die Gestütsverwaltung. Dezember v. J. bestimmte Vorschläge angenommen, die nun gehaltenen Vorschläge des Referenten zu weit gingen, dann artige Schulen auch nicht dem Kultusminister, sondern dem dem Bundesrat unterbreitet werden. wenigstens nicht unter die Forderungen des Reichs- Landwirtschaftsminister, so daß zum Beispiel die Verhältnisse Denn die Vorschläge des der dort angestellten Lehrer ganz Gesundheitsamts gehen werde. anders geregelt sind der übrigen Volksschullehrer. Wer sich einiger Reichs- Gesundheitsamts waren ja nur gemacht worden vom als die Standpunkt der öffentlichen Gesundheitspflege, der den Schutz maßen mit dem Bolksschulwesjen vertraut gemacht hat, der weiß, wie Diefelbe Methode, die bei allen früheren Erhebungen, der Arbeitskraft nur gerade in so weit aufgerichtet sehen will, als horrende Zustände auf diesem Gebiete gerade in Ostpreußen bestehen. Aber alle diese Mißstände werden in den Schatten gestellt, sobald im Bäckerei-, Handelsgewerbe usw., angewandt wurde, fand er notwendig ist, um die vollständige Degeneration der betreffenden man die Schulen auf dem Gestüt Trakehnen betrachtet. Daß die auch hier Anwendung. Zuerst wurden Fragebogen an Arbeiterschichte zu verhindern. Nicht mehr, nicht minder! Nur Regierung das Vorhandensein der Mißstände bestreitet, will nichts eine gleiche Zahl von Unternehmern und Arbeitern ver- die Arbeitstraft tam in Betracht, ihr sollte nach dem fagen. Wann hat je die preußische Regierung Klagen über Vernach fandt, durch welche die Dauer der täglichen Arbeitszeit der Gutachten des Gesundheitsamts in den allerengsten Grenzen lässigung von Kulturaufgaben für begründet erklärt? Charakteristisch erwachsenen und jugendlichen Arbeiter und die sonstigen die Möglichkeit gegeben werden, sich in der notdürftigsten für den geistigen Tiefstand des Abgeordnetenhauses ist es, daß zwar eine große Zahl von Rednern lange Neden über Pferdezucht hält, daß abermur Arbeitsverhältnisse festgestellt werden sollten. Sodann folgten Weise zu ergänzen und zu erneuern. die Gutachten der Vereinigungen der Wirte und der Kellner ein einziger das Wort zu der von dem Abg. Kopsch angeregten und Köche. Es mag hier eingeschaltet werden, daß das Hilfs. Frage ergriff. Gute und träftige Pferde halten diese Herren eben für wichtiger, als eine geistig und förperlich gesunde Jugend. personal bei den Erhebungen ganz ausgeschieden ist. Außer Nach Erledigung des Gestütsetats wandte sich das Haus der diesen Korporationen wurden auch die Krankenkassen, bei denen Weit gefehlt! Sie blieb in ihren Vorschlägen noch hinter Beratung des Bergetats zu. Die Debatte drehte sich fast ausKellner und Köche versichert sind, und ebenfalls das Reichs- dem im Gutachten des Reichs- Gesundheitsamts Geforderten zurück. schließlich um die Frage der Kohlensyndikate, die nach Ansicht Gesundheitsamt zur Abgabe eines Gutachtens aufgefordert. Die Vorschläge des Referenten Molten buhr wurden glatt ab des Abg. Freiherrn von Eynatten( C) an der Steigerung Die Befragten hatten sich gutachtlich darüber zu äußern, ob gelehnt, und die des Korreferenten, des bayrischen Ministerial- der Kohlenpreise die Schuld tragen, während der Nationalliberale die im Gastwirtsgewerbe übliche Arbeitszeit eine die Gesund- direktors v. Heereman angenommen, durch welche dem Reichs- Schmieding gerade das Gegenteil behauptete und der Meinung Ausheit schädigende sei, ob und in welcher Weise eine Ein- tanzler empfohlen wird, daß für Stellner, Kellnerinnen, Lehrlinge, brud gab, daß ohne Syndikate die Preise noch viel höhere sein würden. Dieser Ansicht schloß sich auch der Minister Brefeld an, schränkung derselben durch gesetzliche Maßnahmen möglich und Köche, Stochlehrlinge, einen Teil der Köchinnen und Mamsells der im übrigen die Mitteilung machte, daß er eine Kommission einnotwendig sei. Schließlich kamen die mündlichen Ver- eine Ruhezeit von acht Stunden täglich, welche noch an gesetzt habe, um die Wirksamkeit der Syndikate zu prüfen. Nebennehmungen von Auskunftspersonen aus den Reihen der 60 Tagen im Jahre um eine Stunde verkürzt werden darf, bei wurde auch die Leutenot gestreift, die nach Ansicht der Unternehmer und der Arbeiter. und außerdem wöchentlich eine Ausgehzeit von sechs Stunden Abgg. Schmieding und Gothein die wesentlichsten Ursachen Diese Erhebungen, die von dem Statistischen Amt und vorgeschrieben werde. Ferner soll nach den Beschlüssen der der Kohlennot ist. Die Debatte wird erst am Montag fortgesetzt, der Kommission mit großem Fleiß zu drei umfangreichen Stommission den geschützten Personen in den Gemeinden Bänden verarbeitet worden sind, entrollen ein erschreckliches Bild mit mehr als 10 000 Einwohnern alle drei Wochen Ein starker Mann, moderner Sklaverei. Das Glück, eine Arbeitszeit von 12 Stunden statt der Ausgehzeit sechs Stunden ein freier Personen von der ja dumm sein darf, wenn er es nicht gar sein muß, und weniger zu haben, genießen danach nur 4,8 Proz. der be- Tag bewilligt werden. Weibliche Berliner fragten Kellner. 12-14 Stunden arbeiten: 7,9 Proz.; 14 unter 18 Jahren soll das Bedienen der Gäfte unterschriftstellert gegenwärtig in der ministeriellen bis 16 Stunden: 49,2 Proz.; 16 bis 18 Stunden: fagt werden, und für Kellner und Röche im Alter von unter Sorrespondenz". Er verteidigt Herrn v. Podbielski wegen der 36 Proz.; über 18 Stunden arbeiten: 2,6 Proz. Es 16 Jahren die Arbeit in der Zeit von 10 Uhr abends bis Erdrosselung Herr v. Ballestrem möge dieses dem Staatsgiebt also nur etwa 12 Proz. der Kellner, die unter 6 Uhr morgens verboten werden. Küchenmädchen von sekretär Posadowsky und seinem Bilde vom An- die- Gurgel14 Stunden beschäftigt sind. Das sind wohlverstanden unter 16 Jahren sollen die ganze Nacht beschäftigt springen abgelauschte Gleichnis nicht allzu ungebildet finden des Poftunterbeamten- Verbandes mit der folgenden feinen die Durchschnittsziffern des Statistischen Amts; die Angaben werden dürfen. des Kellnerpersonals sind noch bedeutend'ungünstiger, während Das ist also der 16stündige Normalarbeitstag, die Wendung: die der Unternehmer etwas günstiger gefärbt sind. ruinöse Arbeitszeit, die, nach Angabe der Unternehmer, heute Noch schlimmer als die erwachsenen Gehilfen waren aber 68 Prozent der Kellner zu leisten haben den andern die Lehrlinge daran. Von ihnen hatten fogar 60,5 Proz. wird eine noch längere zugemutet, dieser standalöse Zustand eine Arbeitszeit von 14-16 Stunden; 23,6 Proz. eine solche soll geseglich fanttioniert werden. bon 16-18. bon „ Die Angestellten der Reichspost schulden dem Herrn Staatssekretär v. Podbielski Dant, weil sein Vorgehen die Gewissenskonflikte hinweggeräumt hat, welche aus dem unüberbrüdbaren Widerspruch zwischen loyaler Erfüllung der Beamtenpflichten einerseits und Förderung socialistischer Umtriebe andrerseits sich ergeben mußten." Zum Schuße der Bäder verlangte die Kommission im Und welch' eine Arbeit! Ein ewiges Hin- und Herheten, Jahre 1894, daß die Arbeitszeit 12 Stunden oder einschließSchade, daß Herr v. Podbielski im Reichstag nicht die Trepp' auf, Trepp' ab, durch zugige Korridore in die heiße lich gelegentlicher Ueberarbeiten 13% Stunden nicht Küche und die rauchigen Säle und Zimmer. Daß eine solche überschreiten dürfe, für jugendliche forderte sie noch Dankbriefe der von ihm ihres Koalitionsrechtes beraubten Jedenfalls hat der starke Ueberanstrengung des jugendlichen, im Wachstum befindlichen zwei, bezw. eine Stunde mehr Ruhezeit. Außerdem wurde Unterbeamten verlesen hat. Die Journalist der Berliner Korrespondenz" für die Begriffe Körpers dessen Entwicklung in hohem Maße beeinträchtigt, ihnen eine 16stündige Sonntagsruhe garantiert. dürfte jedem klar sein. Schon in diesem Alter wird der Keim Handlungsgehilfen haben ebenfalls durch die Gesetz Vergewaltigung und Terrorismus eine Wendung gefunden, Oder zu späterem Siechtum gelegt, die Folgen zeigen sich in den gebung die Sonntagsruhe erhalten, für die in Ladengeschäften um die ihn die alten Inquifitoren beneiden könnten. Berichten der Krankenkassen und den Sterblichkeits- Tabellen. Beschäftigten Personen schlug die Kommission 1896 eine Mindest irren wir uns: Haben die Richter, die Giordano Bruno ver hatte einer solchen Begründung" gegenüber natürlich Leichtes Spiel. Mit nicht unglücklicher an der Hand voi Thatsachen die Interpellation als zivedlos zurück. Fast spöttisch wies er darauf hin, daß die Einführung von 3 113 000 Schweinen und 453 000 Nindern brannten, nicht auch in ihrem Urteil die Wendung gebraucht: 1großen und ganzen doch nur eine vorübergehende von Mesich hatte einer solchen Der Verurteilte schuldet uns Dank, weil seine Verbrennung Episode." Ironie wies er So zu lesen in Hädels Buch" Die Welträsel", Bonn 1899. die Gewissenskonflikte hinwegräumt, welche aus dem unüberbrückbaren Widerspruch zwischen loyaler Erfüllung der Die Lex Heinze andererseits sich ergeben mußten? " " Christenpflichten und der Förderung atheiſtiſcher Umtriebe wirft ihre Schatten voraus. Vor dem Landgericht München I stand, im Jahre 1898 doch einige Beachtung" verdiene, und daß man Wenn einmal ein organisierter Arbeiter einen Streit angeflagt wegen eines Verbrechens der Kuppelet(§ 181, später einmal", wenn wir nicht mehr so auf den Import an gewiesen sind, für schärfere Maßregeln bei der Fleischbeschau einbrecher gewaltsam an der Fortsetzung der Arbeit hindern Minimum 1 Jahr Zuchthaus) eine 46 Jahre alte Hausverwalterin. treten könne. Natürlich nahm der Minister auch den Bundesrat in sollte, so wird er vor Gericht und mit größerem Recht Die Anschuldigung ging, nach dem Bericht der Münchener Post" Schutz. Den socialdemokratischen Standpunkt vertrat unser als der social übergewaltige Postbeherrscher das Argument dahin, daß die Angeklagte der Unzucht ihres leiblichen Sohnes Genosse Fräßdorf. des Gewissenskonflikts. * * * geltend machen, daß er dem Streifbrecher nur den Gewissens- dadurch Vorschub leistete, daß sie als Hausmeisterin an Karlsruhe, 31. Januar.( Eig. Ber.) Fünf Tage nahm die konflikt hinweggeräumt habe, der aus seinen Pflichten der ihren Sohn und dessen Geliebte( welche beide zur kritischen allgemeine Budgetdebatte im badischen Landtag in Anspruch. GeArbeiterfolidarität und seiner Förderung der Unternehmer- Beit verlobt und bereits die Heiratspapiere in Händen allgemeine Budgetdebatte im badischen Landtag in Anspruch. Ges noffe Drees bach behandelte die finanziellen und politischen interessen sich ergeben mußte; der Streifbrecher schulde ihm hatten und jetzt seit zwei Monaten verheiratet sind, in dem Fragen. Vor allem kritisierte er die schlechte Bezahlung und unfolglich Dank für die erlittene Mißhandlung. Nicht Zuchthaus von ihr verwalteten Hause eine Wohnung, bestehend aus Zimmer geregelte Arbeitszeit der im badischen Eisenbahn- Betrieb beschäftigten verdient also nach des Podbielski Offiziösen Auffassung ein und Küche, vermietet hat. Die Anzeige wurde von dem Tage Arbeiter und niederen Bediensteten. löhner und Unterhändler Georg Hörner aus Rache darüber erstattet, Mit beißender Satire ließ Dreesbach die Flottenpatrioten Terrorist, sondern eine Danksagung für die Hinwegräumung bag ihm von der Angeklagten infolge seines Mietzinsrückstandes die ablaufen. Einer derselben hatte unter anderm gefagt, die Arbeiter daß Wohnung gekündigt wurde. Die Beschuldigte bestritt in ihrem müßten auch für die Flottenvorlage sein, denn damit bekommen sie Verhör das ihr zur Last gelegte Rcat und wies durch Zengen Gelegenheit zum Arbeiten und zum Streiken. Schlagfertig erwiderte Deutsches Reich. ist nach, daß ihre Wohnung sich im Vorderhaus, die Wohnung vorlage begründen; denn die ſtreifenden Arbeiter kämen durch Dreesbach hierauf, damit fönne man auch die ZuchthausDie Ueberbürdung der Flottenagitatoren. ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter aber im Rüdihre Streits ins Zuchthaus, und zwar in so großer Zahl, daß die Neue Enthüllungen über den Flottenverein gebäude befand. Die Wohnung habe sie an die jungen Leute jezigen Zuchthäuser nicht mehr genügen würden; es müßten alfo fommen in Sicht. Angekündigt werden sie von dem Flotten vermietet, nicht um dem Sohn Gelegenheit zur„ Unzucht" zu geben, nene gebaut werden; damit wäre neue Arbeitsgelegenheit und in redner Röpe, demselben, der zu Beginn des vorigen Monats fondern weil sie eben leer wurde und in Bälde die Heirat in Streifgelegenheit gegeben, wäre neue Arbeitsgelegenheit und die neue Zuchthausbauten erforderte. Durch dieses als Bevollmächtigter des Flottenvereins in hannoverschen Landstädten Aussicht stand. Zu alledem habe ihr Sohn nur einige Tage führte und in Wort und Bild die Notwendigkeit der Flottenvermehrung beweisen mit seiner Braut zusammengewohnt und fei sofort perpetuum mobile fönne man auf die einfachste Weise der sollte, der dann aber infolge Genusses von Portwein und, wie es ausgezogen, als sie( die Hausmeisterin) von dem Schußmann Welt die Socialdemokratie beseitigen durch Schaffung reichlicher hieß, noch schärferer Sachen" mit seinen Reden erst fürchterlich ab- Gerlesberger auf die Strafbarkeit eines derartigen Zusammenlebens Arbeitsgelegenheit für die Arbeiter. fiel und dann unauffindbar verschwand, indem er einfach zu den anaufmerksam gemacht wurde. Sohn und Schwiegergesetzten Versammlungen nicht mehr erschien. Er läßt jezt plöglich tochter machten von dem ihnen zustehenden Recht der Zeugnis Infolgedessen schrumpfte der Beweis wieder etwas von sich hören. Der Vorstand des Flottenvereins verweigerung Gebrauch. hatte, wie geschrieben wurde, seine Bekanntschaft abgeleugnet und der Anklage auf die Aussage einer Inwohnerin, die den jedenfalls hat er ihn im stillen abgehalftert. Das ist zwischen den Sohn einmal zur kritischen Zeit aus der Wohnung seiner Zeilen einer Zuſchrift zu lesen, die Röpe soeben im Bremer Braut kommen sah, und auf den Umstand, daß in der Wohnung der Brant zwei Betten in einem Zimmer aufgeschlagen waren Courier" veröffentlicht. " " Am Schlusse seiner Rede verbat sich Dreesbach das ob des Ministers Eifenlohr, die Socialdemokratie sei in den letzten Jahren zahmer geworden. Wir sind was wir waren und bleiben was wir sind." Die Regierung verhielt sich im allgemeinen sehr entgegen fommend. In der Wahlrechtsfrage will sie mit sich reden lassen, aber das pure direkte Wahlrecht will sie nicht acceptieren. Nach dem Verlauf der Debatte zu schließen, hat der socialdemokratische Nöpe teilt darin mit, daß er zuletzt Sprachlehrer in Oldenburg ergo„ Unzucht" getrieben worden sein muß zusammen. Trotz dieses Antrag auf Einführung des Proportional- Wahlsystems gewesen sei und daß zu seinen Füßen die Offiziere der Oldenburger geradezu kläglichen Beweismaterials hielt Staatsanwalt Willibald wohl am meisten Aussicht auf Annahme. Eine Verschärfung der Leutenst fürchten die Agrarier, weil Regimenter und der Marine in Wilhelmshaven saßen, die ihm stets water die Anklage wegen eines Verbrechens der Kuppelei dankbare Anerkennung gezollt hätten. Für einen besonderen Redner aufrecht und beantragte in Ridjicht auf die grobe Pflichtverletzung" die russischen Landwirte eine Beschränkung der Preußengängerei ver man höre! zwei Jahre Zuchthaus!! langen.- Unsere Agrarier sind bekanntlich außerordentlich„ national", habe er sich nie gehalten, aber dem Vorwurf, daß seine Rede ein gegen die Mutter Biertisch geplauder" darstelle, stellt er die Reminiscenz gegen- Nach längerer Beratung machte der Vorsitzende die Angeklagte was fie nicht hindert, den Import der billigen Fremden, wenn's nötig über, daß der jetzige Kanzler des Flottenvereins Herr v. Beaulieu ihm auf die möglicherweise eintretende Veränderung des rechtlichen wäre mit Gewalt, zu fördern. Gesichtspunkts aufmerksam, wonach nämlich das Gericht nach einem in Berlin gehaltenen Vortrage die Hand geschüttelt und Weiteres aus dem Reglement für vaterländische Dramen. könnte, daß nicht ein Verbrechen der Kuppelei, Von den Erfahrungen, die Ernst Wichert mit dem föniglichen Schaugefagt habe:" Ich danke Ihnen für den schönen Vortrag, Herr Röpe. annehmen könnte, daß nicht ein Verbrechen der wohl aber ein-Ich sehe, Sie sind unser Mann." des Versich s Bergehen des zu spielhaus zu Berlin gemacht, erzählt die Volts- 8tg." ein weiteres Er jei zu 10-12 Vorträgen pro Monat kontraktlich verpflichtet einem Verbrechen der Kuppelei vorliegen könnte. Nach Histörchen. Wichert hatte, als sein harmloses und daher vollkommen worden, habe dann aber erst in 32 aufeinander folgenden Tagen dem hierauf verkündeten Urteil wurde die Angeklagte- taum glaub ichauspielhaus- reifes Lustspiel" Ihr Taufschein" bereits aufgeführt an 32 verschiedenen Orten 32 Vorträge halten müssen und vom lich auch wegen eines Vergehens des Verfuchs zu einem Ver- war, eine Unterredung mit dem litterarischen Salomo der Hofbühne, Der Hofbühnen- Gensor riet ihm, 1. Januar ab in der Provinz Hannover wieder in 34 aufeinander folgenden brechen der Stuppelei schuldig gesprochen und unter Annahme mit dem er wegen der Einreichung eines neuen Stüdes unterhandelte. um Himmelswillen tein Trauerspiel zu bringen; es fehle Zagen 38 Vorträge halten sollen. Das ist allerdings mehr, als die mildernder Umstände zu 4 Monaten 15, Tagen Gefängnis dafür beim Publikum durchaus an Teilnahme. Allenfalls idealfte Flottenbegeisterung zu leisten vermag. Sein Bech schiebt er( gleich 3 Monate Zuchthaus) verurteilt!! ein modernes Schauspiel, am liebsten wieder ein Austspiel, das aber nicht politisch sein, firchliches Gebiet nicht berühren und sich von jeder Satire gegen die höhere GefeIIiaft freihalten müsse." lediglich auf Ueberarbeit, Uebermüdung und Halsabspannung. Aber Es bedarf wohl keiner langen Ausführungen, um darzuthun, Es ist gut, daß Schiller„ Kabale und Liebe" im 18. Jahrhundert er wurde kurzweg kommandiert und hat nicht zu opponieren gewagt. daß auch dieses juristische Urteil, wie viele andre, im Gegensatz steht Die militärische Oberleitung des Flottenvereins arbeitete" eben zu den in weiten Streisen des Volks herrschenden Anschauungen über ererzierplazmäßig mit marsch- marsch- hurra, und da der Flotten Sitte und Moral. Das Urteil zeigt, was wir zu gewärtigen haben, patriotismus troß alles Gestampfs teine Armee von Flottenrednern wenn die lex Heinze in ihrer jetzigen Fassung endgültig angeaus dem Boden locken kann, so muß das durchsichtige Häuflein der nommen ist. Sie würde nichts sein als cine Quelle gemeinster geschrieben hat! vorhandenen Kräfte sich höchst einfach bis zum letzten Kehlenlaut Deminziationen; sie würde die Sittlichkeit herabdrücken, zu deren wie ein alter Droschkengaul"- so schreibt Herr Nöpeab: Sebung das Gesch bestimmt ist. treiben lassen. Röpes Karriere im Flottenverein hat ein jähes Ende gefunden und jetzt fündigt der Gestrandete seine Vergeltung folgendermaßen an:„ Auch giebt es Dinge im Flottenverein, von welchen das Publikum in seiner Philosophie nicht träumt. Vicles davon wird über kurz oder lang an die Oeffentlichkeit kommen." Mit der letzten Drohung erinnert dieser kleine Schweinburg an den großen Schweinburg, der auch, nachdem er abgehalftert, Enthüllungen ankündigte, hoffnungsvolle Proben servierte, dann aber plöglich schwieg; der erschreckte Flottenverein hatte sich offenbar mit dem Manne, versöhnt". Wir glauben, daß der Flottenverein schließlich auch dem armen Röpe seinen Ueberbürdungs- Portwein nachsehen wird. Eine Mobilisierung der edlen Herren der Kirche zu Gunsten der Flotte scheint angeordnet zu fein. Schon hat der Erzbischof von Köln, Dr. Simar zu Kaisers Geburtstag für die Marinevorlage gepredigt: " Starker Tabak. Man schreibt uns: Den Hofmann zu übertrumpfen ist händTerische Netlame mit mehr Eifer als Geschick befliffen. Seitdem Herr Saby es erreicht hat, als im Gefolge des Staisers befindlich in den Blättern erwähnt zu werden, scheint man im Lager der Hoflieferanten den Gipfel der Geschmacklosigkeit für die wirksamite Waffe im Stampf gegen die Konkurrenz anzusehen. Oder hat sich etwa ein hinter Es mache sich, fagt der Erzbischof, in Deutschland ein un- liftiger Majestätsbeleidiger einen schlechten Wig erlaubt, indem er die verkennbares aus dem Volfe herauswachsendes Bestreben geltend, bei unsren Aristokraten" sehr beliebte Cigarrenfirma B.& E. ver nach auswärts die Ehre des deutschen Namens zu tragen anlagte, eine neue Marke mit dem Bild des Kaisers und der und die Deutschen, 100 fie immer sich ausiedelten, lleberschrift 11 principe de la Paz" auszustatten und unter den Schuß der deutschen Flagge zu stellen. Der einer Berkleinerung dieses Bildes und der Ueberschrift in den Blättern Kaiser trage uns die Fahne voran, und es sei unsere Pflicht, dem anzupreisen? Mahurufe des Kaisers zu entsprechen. Die Frage der Wenn ein Socialdemokrat sich das erlaubte, würde er gewiß Kosten könne nur in zweiter Linie in Betracht wegen boshaften Majestätsverbrechens mit drei Jahren Einzelhaft tomme it. belegt werden. Ganz wie zur Zeit des Septennatsichwindels 1887. II Principe de la Paz" ist, wie Geschichtskundigen sehr bekannt Damals erklärte sich sogar der Papst für das Septemnat gegen die ist, der offizielle und wissenschaftliche Titel jenes elenden Damals wagte freilich die Germania" Garde- Offiziers namens Godoy, den die Königin Marie Luise Eine besondere Reichs- Flottenstener verlangt die Köln. Centrumspolitik. Bolfsztg.". Das Blatt kommt zurück auf den Vorschlag einer Be- zu schreiben:" Die veralteten und so oft schon gebrauchten Mittelchen, von Spanien erst zum Nebengemahl( was ihre Sache war, steuerung der größeren Vermögen. Für Preußen wäre die Sache in dieser politischen und finanziellen Frage uns mit dem Papfte dann aber auch zum wirklichen Regenten von Spanien, zum Herzog steuertechnisch einfach durch Zuschläge zu den höheren Stufen der be- u drohen, lassen uns vollständig kalt." Ind als Kardinal von Alcudia 2c. 2c. 2c.„ erhob". Alle Titel schäzte der Günstling, stehenden Vermögenssteuer zu regeln, für diejenigen deutschen a cobini sein bekanntes Schreiben veröffentlichte, in der er die deffen einziges Verdienst ganz Europa famte, gering gegeit Bundesstaaten, welche eine Vermögenssteuer nicht befißen, wäre die- feptennatsfeindliche Politik des Centrums tadelte, nannte dieselbe die Würde" des„ Principe de la Paz", des Friedensfürsten, mit der selbe auf der Grundlage der Selbsteinschätzung einzuführen." " Germania" die päpstliche Kundgebung einen Hieb, den das Centrum Godoy„ bekleidet" wurde, als er 1795 den Frieden mit der fran Das ist aber nur die eine Seite der Behandlung der Kosten- fräftig parieren werde. zösischen Republik zu stande brachte. inter diesem Titel Frage durch das rheinische Links- Centrumsblatt. An einer anderen Heute läßt sich das Centrum schon durch eine erzbischöfliche Rede erschienen seine Memoiren, unter ihm ist er in den Reso Stelle desselben Artikels sagt die„ Köln. Volksztą.": einschüchtern. Das Aufgebot des Klerus aber für die Flotte ist nicht lutionen der Geschichte verzeichnet; auf jenen Titel hat sich die Mit Recht wird es als bedenklich bezeichnet, Steuern auf gerade geeignet, der Weltpolitit" neue Freunde zu werben. ganze Verachtung gehäuft, die Godoy fich zu erwerben gewußt hat. Vorrat zu bewilligen, also neue Steuern einzuführen, ehe man Dresden, 31. Januar.( Eig. Ber.) Am Dienstag stand in der Schlosser bezeichnet ihn als eine schlaffe und gemeine Natur, die noch weiß, ob folche überhaupt notwendig sind. Das wird auch das Centrum nicht wollen. Was es aber verlangen muß, ist, daß zweiten Kammer der Justizetat zur Schlußberatung. Unser Genosse weder als Brivatmann noch als Staatsmann etwas Rühmliches gethan und als Buhle der Königin( nebenbei war er offener Bigamist) vorher bestimmt und unzweideutig festgelegt" wird, was für in ihrer ganzen Glorie zu charakterisieren. Der ambulante Gerichts: land gezeigt habe. Der„ Principe de la Paz" wurde aber mit Fräßdorf nahm Gelegenheit, die Rechtszustände in Sachsen nicht einmal die brutale Kraft der Günstlinge Katharinas von Rußeine Steuer oder welche Art der Kostenbeschaffung Blas greifen stand, der grobe Unfug in seiner oberlandesgerichtlichen Entwicklung mehr Gunst überhäuft, als je ein Staatsmann an irgend foll für den Fall, daß die Einnahmen des Reichs zur das Löbtauer Zuchthausurteil und vieles andre mehr ließ Fräßdorf einem Hofe genossen hat. In seinem eigentlichen Amte bei der Deckung der Kosten nicht genügen. Eine unbestimmte oder Revue passieren, um zu dem Schluß zu kommen, daß im Klassen Königin muß er also wohl unentbehrlich gewesen sein. Dafür hat blog negative Klausel genügt nicht." er die spanischen Bourbonen so verächtlich gemacht, daß die Schmach vermehrung aus den Zöllen und Verbrauchssteuern, die auf den bequem war es offenbar den andern Herrn, als unser Genosse an der aus jenen Tagen noch nicht vergessen ist, so wenig wie der„ Principe Da haben wir es. Auch das Centrum will die neue Schiffs- staat Sachsen Klaſſenjustiz in offenbarster Weise herrscht. Recht un- Sönigin muß er also wohl unentbehrlich gewesen sein. Dafür hat unbemittelten Volksklassen besonders schwer lasten, bestreiten. Nur Hand des bekannten Berliner Landgerichts- Urteils den richterlichen de la Paz" felbst, den jedermann in Spanien noch kennt und Beweis dafür erbrachte, daß in Sachsen in der Rechtsprechung nennt. wenn diese Reichseinnahmen nicht zureichen, dann soll eine Be- Socialdemokraten thatsächlich weniger Recht haben, als andre Leute. steuerung der Reichen eintreten! " " " Einen so kompromittierten historischen Titel mit der Person des Der Präsident, ein sehr nervöser und leicht erregbarer Herr, erteilte Saisers in Verbindung zu bringen, das ist vielleicht der Gipfel jener Die Prediger in der Wüfte. Der Aufruf an die Flotten- wieder zwei Ordnungsrufe in einem Atemzuge. Der Justizminiſter Geschmadlosigkeiten, mit denen die Händler- Reklame jetzt einen begeisterung der Theaterdirettoren macht dem frommen Reichs- Dr. Schurig erwiederte beispiellos matt und kurz. Er erklärte, daß er wirklichen öffentlichen Unfug macht; höchstens die„ Bismard- Würste" boten" Mut, nochmals an die verstodten Geldschränke der Groß nichts zu sagen brauche, weil die Regierung feinen Einfluß auf möchten damit noch in Wettbewerb treten können. industriellen zu klopfen: richterliche Urteile habe. Auf den von F. erhobenen Vorwurf, daß Hoffentlich findet diese Aufforderung Anklang aber nicht die fächsische Regierung der Reform des Etrafgeietes Schwierigkeiten im Bundesrat mache, erwiderte der Minister weiter nichts, als daß Ein Zeitungs- Krähwinkel. Eine Zuschrift aus Essen in unfrer bloß bei den Schauspielern, sondern auch bei den Groß faufleuten, Reedern und Großindustriellen, die sächsische Regierung nach wie vor" mit der Einführung Nummer 14 dieses Jahres schilderte das fleinliche Verhalten der die durch ihren Exporthandel einen besonderen Vor der Berufung gegen Straffammerurteile erster Infianz nicht dortigen bürgerlichen Bresse gegenüber unserm Parteiorgan. Der Redacteur eines der angegriffenen Blätter, des Afg. Beobachters", teil von der Flotte haben. Es würde gewiß einen einverstanden sei. sehr guten Eindruck bei der ganzen Nation machen und Am Mittwoch fam die konservative Interpellation Herr Schored, sendet uns daraufhin eine Zuschrift, aus der wir doch einmal eine patriotische That auch aus diesen Kreisen über die Kontrolle der gesehlichen Fleischbeschau zur Be- folgendes Thatsächliche mitteilen. Herr Schored schreibt: Wenn in dem Artikel des Vorwärts" behauptet wird, ich hätte fein, wenn sie die Kosten zum Bau eines Linienschiffes und der sprechung. Die fächsischen Agrarier wollten wissen, wie sich ihre dazu gehörigen großen Kreuzer übernehmen würden." Regierung zu dem betr. Gefeßentwurf, der jetzt noch dem Reichstag im Allg. Beobachter" für Beschwerden der Arbeiter, für Mißstände Also nur ein Linienschiff und einige Kreuzer mutet der Reichs- vorliegt, gestellt hat, da jener Entwurf den Herren in vielen Be in der Kruppschen Fabrit, im Bauwesen u. dgl. Teinen Raum, so ist bote" den Flottemugnießern zu. Und doch welche bewundernswerte ziehungen nicht gefällt. Die Begründung der Interpellation hatte diese Behauptung unrichtig. Ich stand und stehe mit dem„ Allg. Glaubensstärke zeigt sich in dieser Einschätzung! Möge des Reichs- der Abg. Töpfer, ein neubadener Barlamentarier, und agrarischer Beobachter" den Arbeitern, ob sich deren Beschwerden gegen Migboten" fromme Zuversicht nicht allzu sehr erschüttert werden, wenn Heißsporn erster Güte, übernommen. Mit einer größeren politischen stände in der Kruppschen Fabrif, gegen solche im Bauwesen oder im er bei der Nordd. Allg. 3tg." anfragt, wieviel die von ihr und vollswirtschaftlichen Unkenntnis und Unverfrorenheit dürfte noch Bergbau oder gegen sonstige richten, stets zur Verfügung und kann felten in einem Parlament geredet worden sein. Brachte es der dafür Dußende Belege aus der Zeit vor dem Erscheinen des Weckvor kurzem unternommene Sammlung eingebracht habe. Herr doch zum Entfeßen seiner eigenen Freunde fertig, zu behaupten, rufs" und seit dem Erscheinen desselben erbringen. Aus beifolgenden Auch eine vorübergehende Erscheinung. Daß gerade jetzt daß es grundfalfch fei, wenn man behaupte, Deutschland Nummern des von mir geleiteten Blattes Allg. Beobachter" fann der letztere( der Vitalismus, die Lehre von einer besondern über- fei auf den Fleischimport angewiesen. Und in dem die Redaktion des Vorwärts" ersehen, daß ich mich keineswege natürlichen Lebenskraft) an Ausdehnung gewinnt, erklärt sich zum selben Atemzuge, wo er die, Juterpellation als einzig von der Für die Sache der„ Geschoßlieferung der Firma Krupp an England") Teil auch aus der bedauerlichen Thatsache der allgemeinen sorge für die Gesundheit der Konsumenten diktiert hinstellte, erklärte herumgedrückt; die verehrt. Redaktion kann sich ferner davon über unwahr ist, wenn der Verfasser des betreffenden Reaktion im geistigen und politischen Leben, welche das letzte er, daß der betreffende Neichs- Gesezentwurf ein Schlag ins zeugen, daß es Decennium des neunzehnten Jahrhunderts. auszeichnet. In Gesicht des Produzenten sei usw. Den Gipfel der Un- Artikels behauptete, ich hätte erft, nachdem die Rhein. Westf. 8tg." Deutschland insbesondre hat der sogenannte neue Kurs" höchst verfrorenheit erreichte der Herr aber entschieden, als er behauptete, das bekannte Dementi aus Baden veröffentlicht, den„ Kopf aus dem bepravierende byzantinische Zustände nicht nur im politischen und man sei es schon gewöhnt, daß der Bundesrat durch Aus Sande gebracht". Das Dementi der Rhein. Westf. 8tg." erschien firchlichen Leben, sondern auch in Kunst und Wissenschaft herbor- führungsverordnungen alle der Landwirtschaft wirklich am 7. Januar, meine erste Mitteilung bezügl. der Geschoßlieferung gerufen. Judeffen bedeutet diese moderne Reaktion im günstigen Geseze verderbe. Der gut vorbereitete Minister mit Nennung des Wedruf" als Quelle am 30. Dezember und u. a. " " " unt mit folgender Bemerkung: Also die Kruppsche Fabrit fertigtr Ferner wird aus Shanghai vom 1. Februar gemeldet: Granaten an, mit welchen deutsche Stammesgenossen und deutsche Fünfzig Chinesen unterzeichneten einen Protest gegen die AbBrüder niederkartätscht werden sollen!" Zwei spätere Nummern fegung Kwangsus. Aus Peking sind Anordnungen ergangen, die beschäftigen sich im gleichen Sinn lang und breit mit derselben ersten 3 Unterzeichner zu verhaften. Der hiesige chinesische Sache." Eugen Schored. Telegraphen- Direktor, der gleichfalls den Protest unterzeichnete, hat sich nach Hongkong begeben. fig 202 Ausland. Frankreich. Paris, 1. Februar. Der Senat hat heute seine Sigungen wieder aufgenommen und ohne Debatte mehrere Wahlen, darunter auch diejenige Merciers, für gültig erklärt. Paris, 1. Februar. Das Organ der Affumtionisten La Croix" teilt mit, es habe zahlreiche Geldspenden für die mit der Gehaltsperre bestraften Bischöfe erhalten. Der große Zala- Prozek, in welchem der Romancier zu einem Jahre Gefängnis verurteilt wurde, wird am 26. d. M. in Versailles nochmals zur Verhandlung kommen und dürfte sich alsdann mehrere Wochen hindurch erstreden. Reinach findet am 19. März statt. Die Verhaftung eines deutschen Offiziers wegen Spionage war aus Paris gemeldet worden. Wie sich jetzt herausstellt, ist der Verhaftete der frühere Erzieher des deutschen Kaisers, Erhauptmann O'Danne. Er war bereits 1887 Lyon wegen Hochstapelei verurteilt und darauf ans Frankreich ausgewiesen. Seine Verhaftung erfolgte wegen feiner unerlaubten Rückkehr nach Frankreich. Die Mär der Pariser Presse, daß es sich um einen deutschen Spion handle, zerfließt also. Im Gegenteil, D'Danne fuchte sogar mit dem Nachrichtenbureau des französischen Generalstabs in Verbindung zu treten unter der Vorspiegelung, er sei im Besize wichtiger militärischer Geheim nisse. Man erkannte aber bald, daß die sogenannten Geheinmisse Phantastereien jelen. O'Danne wollte ferner Pariser Journalen wiederholt ein gegen den Berliner of gerichtetes Pamphlet verkaufen. Der frühere deutsche Prinzenerzieher joll bereits über die französische Grenze gebracht worden sein. Amerifa. über diesen Punkt flunkern, wird am besten dadurch beantwortet, daß es sich bei der Lohnbewegung der unorganifierten Hafenarbeiter, die Mitte Januar(!) vor sich ging, um eine Erhöhung des Lohnes von 6 auf 7 Bence( 50 auf 58 Bf.) pro Stunde und einige andre Verbesserungen Erhöhung des Sages für Ueberzeitarbeit 2c. handelte, die zusammen eine Lohnverbesserung un etwa 20 Proz.. d. H. den fünften Teil des bisherigen Satzes ausmachen. Wo die Unternehmer diese Erhöhungen bewilligten, die Die Wahlffandale in Kentucky. Wir berichteten gestern, bei dem jezigen guten Geschäftsgang sicher nicht unbillig sind, hat daß auf den neugewählten Gouverneur Göbel ein Revolver- die socialdemokratische Gewerkschaft" den Arbeitern überall attentat verübt wurde. Heute kommt die Nachricht, daß die Staats- zugeredet, die Arbeit sofort wieder aufzunehmen. Die Auslegislatur von Kentucky wegen der Unruhen" aufgelöst worden ist. stände in den verschiedenen Docks 2c. dauerten im Durchschnitt nicht Der Frankfurter Zeitung" wird dazu gemeldet, daß die Auf mehr wie drei bis vier Tage! Vom Geist der" socialdemo lösung nur erfolgte, um zu verhindern, daß Göbel, der im Sterben fratischen" Docker- Union, deren Centralsiz London ist die andre liegt, als Gouverneur anerkannt werde. sigt in Liverpool, zeugt folgender Brief ihres Sekretärs Frank Brien, der vor einigen Tagen in verschiedenen Londoner Blättern erschien( das„ Daily Chronicle" brachte ihn am 22. Januar): Schweinburg- Schwindel. " Partei- Machrichten. " Die Wahlbewegung im Kreise Calbe- Aschersleben ist 1 Als Sie, Herr( Redacteur), von den vielen Streits erfuhren, die im Laufe der Woche in der Hafenindusirie stattgefunden, und Der Prozeß der Bitive Henry gegen Internationalität in der Arbeiterbeschimpfung. Fast täglich bringen Inste verursacht haben ist Ihnen, Herr( Redacteur), da nicht der Die Berliner Politischen Nachrichten" beweisen eine weitgehende ohne Zweifel den Schiffseiguern und ihren Angestellten große Berdie Notizen über Vorgänge in der französischen oder englischen Gedanke aufgestiegen, daß die Zeit sicher gekommen ist, wo zur VerPolitik in der Academie française. Die feierliche Aufitahme Arbeiterwelt, in deuen sich die Lügenhaftigkeit um so dreister vor- hütung von dergleichen für die Zukunft ein aus Schiffseignern und des Kammerpräsidenten Deschanel in die Academie fran- wagt, als die Furcht, kontrolliert und ertappt zu werden, geringer ist. Beamten der Hafenarbeiter- Gewerkschaft zusammengesetztes Einigungsçaise fand am Donnerstag statt. In seiner Lobrede auf seinen Vor- Einige Male bereits nahmen wir uns die Mühe, durch unsre Kor- oder Schiedsamt gebildet werden sollte, das derartige Beschwerden, gänger Hervé wies Deschanel darauf hin, daß das parlamen- respondenten die unwahrheiten der„ Berl: Pol. Nachr." über aus wenu fie aufkommen, über den Tisch hinweg diskutieren und tarische Regime in allen Ländern eine erise durchmache. wärtige Arbeiterangelegenheiten feststellen zu lassen. Doch das Organ schlichten könnte? Geschähe dies, und könnten die Unternehmer ihre Die Demokratie scheine sich nach neuen Einrichtungen umzusehen. des Herrn Schweinburg flunkert unverbefferlich fort. So schrieb es Kollegen verpflichten, loyal zu den getroffenen Entscheidungen zu Deschanel verlangt eine Teilung der Gewalten. Eine Erekutiv in seiner Nummer vom 24. Januar: stehen, so trage ich keinen Augenblick Bedenken, von den Hafengewalt, welche die Kammern erbrücke, jei ebenso gefährlich, wie Wie erst jetzt bekannt wird, hat die socialdemo- arbeiter Beamten zu erklären, daß sie ihre Leute ebenfalls dazu Kammern, welche die Eyekutivgewalt Tahmlegen; das eine kratische Trade Union der englischen Hafen verpflichten könnten. Abseits stehen und die Dinge, wie es heute führe zum Despotismus, das audere zur Anarchie. Deschanel fordert arbeiter insofern einen wesentlichen Anteil an dem Wißgeschick geschieht, erledigen, ist für alle Beteiligten vom Uebel. zum Schluß alle Franzosen auf, sich vereint um die Fahne zu der Kriegführung in Südafrika, als der Einfluß der focialdemo- Stepney( Londoner Eastend), 19. Januar. Frank Brien." icharen und erklärt, daß ein starkes Heer für Frankreich notwendig fratischen Hezzer die Beschleunigung des Tempos für Zustandsetzung So einer der socialdemokratischen Hezer", dessen Wühlereien" fei, damit es seine civilisatorische Mission weiter erfüllen könne. der zu Truppentransportzweden gecharterten Handelsdampfer in nach den Berliner Politischen Nachrichten" den Staat an den Rand ihr Gegenteil zu vertebren wußte und es dadurch verschuldete, des Ruins gebracht haben. Wer wird nun an die Reihe kommen? daß schon gleich das Debüt der Operation sich wegen Mangels genügender Streitkräfte, namentlich an Kavallerie und Artillerie für die englischen Waffen so ungünstig gestaltete. Die Zwangs Tage des Staats wurde von den Führern der Socialdemokratic in gewiffenlosester Weise für ihre privaten Zwecke gemißbraucht, auf die Arbeiter wurde der stärkste terroristische Druck geübt, um sie im vollen Gange; von seiten unserer Parteigenoffen wird bereits in an der Eingebung fontraftlicher Verpflichtungen gegen die der eifrigsten Weise gearbeitet. Nachdem schon vor einiger Zeit Admiralität zu hindern. Letztere konnte, obwohl sie doppelte und Genosse offmann Berlin eine Reihe Versammlungen im Kreise felbst dreifache Löhne zahlte, nur mit Schwierigkeit Arbeiter in be- abgehalten hatte, sprachen in den letzten Tagen die Genossen grenzter Zahl finden; Aufträge, welche den Privatwerften bereits Dr. Serzfeld, Albrecht und Dr. Gradnauer in Calbe, erteilt waren, mußten zurückgezogen und den Regierungswerften chersleben, Schönebeck und anderen Orten. Alle Versammlungen vorbehalten werden, bloß weil die Interessen des Staats machtlos Die Gegner leisten natürlich Großes in der Verleumdung der Partei waren gut besucht und von einem siegesfrohen Geiste durchweht. waren gegenüber den socialdemokratischen Wühlereien. Zu den vielen wunden Punkten der englischen Wehrorganisation tritt diese und insbesondere des Genossen Schmidt, un dessen Wiederwahl zu Abhängigkeit der Maffen von dem Wink und willen der Social- verhindern. Am letzten Sonntag haben von Calbe aus Flugblattdemokratie als der vielleicht wundeste hinzu." verteilungen stattgefunden, die in der besten Weise verliefen. Socialdemokratisches Gemeindewahl Programm Sachfen. Die legte Landesversammlung der sächsischen Genossen in Die erst jest gemachte Entdedung der Berl. Pol. Nachr.". Crimmitschau beauftragte das Centralfomitee mit Ausarbeitung daß die socialdemokratische Union der englischen Hafenarbeiter" das eines Gemeindewahl- Programms, das nunmehr vorliegt. Dieses Mißgeschick der englischen Stricgführung in Südafrika verschuldet hat, Programm lehnt sich der Form und dem allgemeinen Inhalte nach indem sie die Arbeiter durch Ausübung stärksten terroristischen direkt an das allgemeine socialistische an. So z. B. in Bezug auf Wahlrecht, Drude" an der Eingehung kontraktlicher Berpflichtungen gegen die Schule, Kirche, Armenwesen 2c. Das Progamm stellt dann unter näherer Admiralität zu hindern wußte, und zwar gleich zu Anfang des Erläuterung und Specifizierung folgende besondere Grundsätze für Kriegs diese wahrhaft geniale Entdeckung wird den Verteidigern das Gemeindewesen auf: Völlige Selbständigkeit und Unabhängigder gegenwärtigen englischen Regierung eine ebenso überraschende feit der Gemeinde. Bolle Oeffentlichkeit der Gemeindevertreterals willkommene Kunde sein. In ihrer sprichwörtlich gewordenen Eizungen. Werztliche Beaufsichtigung des SchulAhnungslosigkeithatten jie nämlich bisher nichts davon gemerkt, sondern wesen& Errichtung von Schultantinen zur Vers im Gegenteil die glatte Transportierung von Division über Division pflegung der Schulkinder; unentgeltliche Abgabe von Truppen samt Zubehör nach Südafrika als eine Leistung be- von Nahrungsmitteln an bedürftige Kinder. Errichtung von Schultrachtet, die ihresgleichen nicht habe und auf die England ganz be- bädern. Schaffung einer Klassenfrequenz, die einen gedeihlichen sonders stolz sein dürfe; und nun erfahren sie mit einem Male, daß Unterricht ermöglicht. Besondere Schulklassen für minder Befähigte. dem nicht so ist, daß eine kräftige Hand auch hier gegen England Verbot jeder Erwerbsthätigkeit schulpflichtiger Kinder; an deren ihr Spiel getrieben, die von der Admiralität angeordnete Be- Stelle tritt Handfertigkeitsunterricht, der auf den fünftigen Beruf schleunigung des Tempos der Instandsetzung der für den Transport vorbereitet. Obligatorischen Fortbildungsunterricht für beide Gegecharterten Handelsdampfer in ihr Gegenteil verkehrt und so die schlechter bis zum 17. Lebensjahre. Erteilung desselben an WochenVerschleppung der Kriegsoperationen bewirkt habe. Nicht die tagen während der Arbeitszeit. England. London, 1. februar. Unterhaus. Im Verlaufe der heutigen Adreßdebatte bemerkt der Unterstaatssekretär des Auswärtigen Brodrick, er sei nicht in der Lage, Mitteilungen bezüglich des deutschenglischen Geheimvertrags zu machen. Der Unterstaatssekretär des Kriegsamts Wyndham erklärt, Lord Wolseley habe in seiner im November gehaltenen Nede nicht die Richtigkeit der von der Nachrichten Abteilung gelieferten Informationen über die Kriegsitärke der beiden Boeren- Republiken in Frage gestellt, sondern habe zum Ausdruck bringen wollen, daß die von den Boeren gezeigten militärischen Fähigkeiten höheren Nanges feien, als man angenommen habe. ( Beifall bei den Fren.) Balfour, äußert, er könne wiederholt versichern, daß keine Absicht bestehe, eingeborne indische Truppen in Südafrika zu verwenden. Italien. Rom, 1. Februar. Der Sekretär der Pariser Botschaft, Marchese Paolucci, wurde hierher berufen, um darüber Aufklärungen zu geben, weshalb er dem zu Ehren des Deputierten Enrico Ferri von den Pariser Socialisten gegebenen Baukett beigewohnt hat. 2103 Holland. Saag, 1. Februar. Die Regierung hat den Kammern einen Gefeßentwurf vorgelegt, durch welchen der auf der Haager Konferenz abgeschlossene Schiedsgerichts Vertrag gebilligt und in welchem hingewiesen wird auf den einstimmig gefaßten Beschluß. Haag zum Siz des internationalen Bureaus des permanenten Schiedsgerichtshofs zu bestimmen. Also die Friedensschalmeien der Haager Konferenz versuchen, ihr dünnes Stimmchen wieder zu erheben. Aber der Kanonendonner in Südafrika überhallt sie und niemand hört sie. 11änemark. Dänemark. Geheime Abstimmung angenommen für die Wahlen zum dänischen Folkething. Nun hat auch der Landsthing der Fassung dieses Gefezes in der Form, wie es der Folkething im Vorjahr an nahm, zugestimmt. Als der Folkethingsantrag mit der Bestimmung, daß die Wahlzettel in einem abgeschlossenen Raum vom Wähler in ein Convert geſtedt und dann verfchloffen abgegeben werden sollen, im Vorjahr an den Landesthing fam, änderte er diese Bestimmung dahin, daß der couvertierte Wahlzettel mitgebracht werden sollte. Da der Folkething hiermit nicht einverstanden war, wurde eine Kommission eingesetzt, die sich dem Antrag des Folkething anschloß und fogar noch einige Bestimmungen zur Sicherung des Wahlgeheimnisses hinzufügte: Bestrafung versuchter Beeinflussung der Wähler seitens des Wahlvorstandes, auch in dem Fall, daß nur den Wählern Rat, Anweisung oder Hinweisung betreffs der Stimmabgabe gegeben wird. Diese Anträge sind nun auch vom Landesthing bewilligt. Türkei. Konstantinopel, 31. Januar. Wie die Agenzia Stefani" erfährt, ist Silvia Gemelli, die Jtalienerin, die bisher in einem Harem zurüdgehalten wurde, in die italienische Botschaft geführt und ihrem Bater übergeben worden. Griechenland. " Athen, 1. Februar.( Meldung der Agence Havas.") Nach Meldungen aus Saloniti wurden dort 22 Bulgaren verhaftet unter der Anschuldigung, mehrere Griechen an verschiedenen Orten Macedoniens ermordet zu haben. Die Verhaftungen erfolgten auf wiederholte Vorstellungen des griechischen Gesandten in Konstantinopel hin. Aegypten. Auf unfre Anfrage giebt uns nun unser Londoner Korrespondent folgende Mitteilungen: " V für mangelnde Voraussicht der englischen Diplomatie, nicht ihre Un Einrichtung und Unterhaltung einer geregelten Kranken- und fenntnis über den Stand der militärischen Ausrüstung des Transvaal, Gesundheitspflege unter Beobachtung aller vorbeugenden Mittel. nicht ihre ungeschicklichkeit, eine Kriegssituation ohne ausreichende llebernahme und Errichtung von Apotheken in Gemeindeverwaltung. Striegsbereitschaft zu schaffen die socialdemokratische Trade- Union Gemeinnügige Wohnungspolitif. Beseitigung der Korruption im der Hafenarbeiter" hat die ungünstige Lage der Dinge in Südafrika Submissionsivejen. Webernahme der für die Gemeinde not verschuldet. wendigen Betriebe und Arbeiten in eigene Regie, so weit Von alledem war bisher hier nichts bekannt. In teinem fapitalisti- möglich. Festschungen der Zohn und Arbeitsbedingungen schen Blatt ist mir eine solche Anklage, in keinem Arbeiterblatt eine der mit Gemeindearbeiten beschäftigten Arbeiter mit deren Antwort auf dergleichen zu Geficht gekommen. Gewerkschaften. Für direkt von der Gemeinde beschäftigte Arbeiter Die Sache ist auch zu absurd. Bon über 70 000 Hafenarbeitern achtstündige Arbeitszeit, Errichtung von Arbeiterausschüssen. Fürsorge Englands waren im Herbst vorigen Jahres etwas über 20 000, alio für Arbeitsloje. Errichtung von Gewerbegerichten. Einrichtung von fanm der dritte Teil gewerkschaftlich organisiert ein großer Teil Volksbibliotheken, Lejehallen, Paris, Spiel- und Turnplätzen. Bildung dagegen waren und sind vom Schiffsherren- Verband registrierte, die von Gemeindeverbänden, wo ländliche und ärmere Gemeinden zwed Marte dieser letteren Organisation führende freie", das heißt entsprechende geforderte Unternehmungen der verschiedensten Art allein des gewerkschaftlichen Schuzes entbehrende Arbeiter. Genauere nicht durchführen können. Angaben über ihre Zahl liegen mir nicht vor, nach den eigenen Be- Das sind die wesentlichsten Punkte des Programme. Eine Ver hauptungen des Schiffsherren- Verbandes kann sie jedoch nicht flein janumlung von Gemeindevertretern, welche am 25. März in Chemnit fein. Von den gewerkschaftlich organisierten Hafenarbeitern entfällt stattfindet, wird sich mit dem Programm zu beschäftigen und endder größte Teil auf nordische Häfen, wo zwischen Unternehmern gültig laut dem Auftrag der Landeskonferenz zu beschließen und organisierten Arbeitern vielfach gute Beziehungen herrschen. haben. Bis jetzt hatten die sächsischen Genossen ein einheitliches. Besten oder schlimmsten Falls hätte also die Gewerkschaft oder Gemeindewahl- Programm nicht. die Gewerkschaften( denn es bestehen zwei Hafenarbeiter- Unionen) nur auf einen sehr geringen Teil der Arbeiterschaft im Sinne der Berliner Politischen Nachrichten" einwirken können. Aber, wie gefagt, von Anklagen in dieser Hinsicht ist mir nichts bekannt geworden. wäre dergleichen erfolgt, so würde die Oeffentlichkeit sicher davon gehört haben. " " Der Streik der östreichischen Bergarbeiter. Aus Wien wird uns vom 31. Januar geschrieben: Der Schwers Natürlich ist es möglich, daß nicht auf allen Werften die Vor- punkt der Situation liegt jetzt in Mährisch- Ostrau. Hier sind die bereitungsarbeiten störungsfrei vor sich gingen und die Werftbesitzer Hoffnungen der Unternehmer auf eine Versandung des Streits am Schwierigkeit hatten, die genügende Anzahl Arbeiter für die Extra- empfindlichsten getäuscht worden; im Gegensatz zu den frohlodenden Arbeit anzuwerben. Das erstere brauchte deshalb noch immer nichts Berichten der vorigen Woche, daß der Streit schon im„ Erlöschen" mit den Gewerkschaften zu thun zu haben, das letztere wäre sei, ist dort die Ausstandsbewegung feit Montag ganz unerivartet lediglich eine Folge der derzeitigen Lage des Arbeitsmarkts. Wie angeschwollen; in diesem Reviere ist der Streit fast allschon öfter im Vorwärts" dargelegt wurde, ist gerade die Nachfrage gemein. Die Gewerke beginnen also allmählich den Ernst nach Arbeitern, die gröbere Mustelarbeit verrichten, zur Zeit sehr der Situation zu begreifen und der hochmütige Troß, mit dem fie start in England, Daß da die Schiffsherren nicht alles nach ihrem anfänglich alle Verhandlungen ablehnten, scheint einer versöhnlichen" Wunsch haben, ist natürlich genug. Genauer zugesehen, ist der Stimmung weichen zu wollen. Einen glücklichen Griff hat die RegieSchmerz der Berliner Politischen Nachrichten", der, daß sich die rung mit der Ernennung des Freiherrn d'Elvfert zum Vorfizenden Arbeiter nicht auf lange fontraftliche Verpflichtungen bei Privat des Einigungsamts gethan. Herr d'Elvert ist ein höherer richterlicher werften einließen. Das hat aber wieder mit dem Staat und dessen Beamter und der Sohn des einstigen Führers der mährischen Deutschen; Bedürfnissen gar keinen direkten Zufammenhang. Es handelt sich um er stellt also ein Ansehen dar, dem sich auch die Direktoren nicht Privatverträge, und wenn es die Arbeiter für zweckmäßig halten, entziehen werden können. Andrerseits ist der Abgeordnete Arbeit nur auf furze Kündigungsfrist einzugehen, so tann man ihnen von Brüm ein politisch und social gleich aufgeklärter Politiker, dem Kairo, 1. Februar. Unter den ägyptischen Truppen in Om- in einem auf Kontraktfreiheit beruhenden Gemeinwesen keinen Vor- auch die Arbeiter Vertrauen entgegenbringen, er wird es au rep wurf daraus machen. Im Londoner Baugewerbe herrscht seit lichem Eifer sicherlich nicht fehlen lassen. Das Einigungsamt tritt burman ist eine ernste Menterei gegen die englischen Offiziere aus- längerer Zeit auf Verlangen der Arbeiter einstündige heute in Teschen zusammen; venn es auch nicht wahrscheinlich ist, gebrochen. Der Oberkommandierende Wingate ist eiligst dorthin Kündigungsfrist, und trotzdem geht das Geschäft seinen daß die Verständigung bald erfolgt, so ist doch ein Abbrechen der abgereift. Gang. Verhandlungen ziemlich ausgeschlossen. Wenn es aber gelingt, Asien. Wahrscheinlich haben die Berliner Politischen Nachrichten" etwas die Unternehmer an einem Punkte zu biegen, so würden Die Palastrevolution in China beschäftigt die europäischen davon läuten hören, daß die Hafenarbeiter feit einiger Zeit nicht auch die Gewerke in den andern Streifgebieten andre Saiten aufMächte in hohem Maße, besonders da ein Rundschreiben der mehr so willig das sogenannte Federation- Tidet, d. h. die Marke ziehen müssen. Raiser Regentin sich überaus scharf gegen die Fremden des Schiffsherren- Verbandes, nehmen, wodurch sie dem Anschluß an Der ungeheure Fortschritt in der Betrachtung der richtet, von denen gesagt wird, daß sie ,, mit tigerartiger Gier auf die Gewerkschaft entsagen. Das würde den Schmierz dieses Blatts Arbeiterverhältnisse, der durch die aufklärende Arbeit der uns sehen und mit einander um den Besitz im Herzen unsres Reiches erklären. Aber wenn die Gewerkschaft den Arbeitern zuredet, ihre Socialdemokratie erzielt worden ist, offenbart sich aber schon streiten". Freiheit nicht mit dem Lohnvertrag zu verkaufen, so handelt sie nur hente. Während alle früheren Streits der Bergarbeiter 86 Eine Meldung der„ Agenzia Stefani" aus Beling besagt: in legitimer Selbstverteidigung gegenüber dem Schiffsherren- als Emeuten angesehen und auch behandelt wurden, während Die Nachricht von dem Zade des Kaisers wangiu ent- Verband, der jene Bedingungen aufstellt. Die Heranziehung des die socialpolitische Fürsorge zumeist darin bestand, die Arbeiter behrt der Bestätigung. Durch ein kaiserliches Dekret wurde der Patriotismus ist hier zweischneidig. War das Vaterland in Gefahr, mit allen Mitteln, vorzugsweise mit Flintenkugelir, einzu Thronfolger ernannt. Die Sicherheit der Fremden ist nicht be- fo konnten und mußten die Schiffsherren gegebenen Falls auf die den schüchtern und in die Grube zurückzuweisen, steht heute nicht nur die droht; in Shantung ist ein englischer Missionar umgebracht worden. Arbeiterni widrige Klausel im höheren interesse verzichten. Sie, die gesamte öffentliche Meinung auf feiten der Arbeiter, sondern auch. Infolgedessen haben die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Englands, direkt mit der Admiralität zu thun hatten und sich sicher anständige was viel wichtiger ist, die Staatsgewalt ist gezwungen worden, die Italiens und der Vereinigten Staaten an die chinesische Re Breise ausbedungen haben, waren zuerst zu Rachgiebigkeit in dieser Arbeiter als gleichberechtigte Partei, gleichgierung eine offizielle Note gerichtet, in der sie um Bor- Hinsicht verpflichtet. berechtigt mit Unternehmern wie Erzherzog Friedrich, Rothschild, fehrungen für die Sicherheit der Missionare er- Aber haben sie nicht den Arbeitern doppelte und selbst drei Graf Larisch 2c. anzuerkennen und zu behandeln. suchen. fache Löhne" gezahlt? Was die Berliner Politischen Nachrichten" Jener efle Hochmut, aus dem sich die Gewerke feit jeher geweigert hatten, mit den Arbeitern ant einem Verhandlungstisch zu fizen, der ist nun, spät aber gründlich, ausgerottet worden. Diese fundamentale Aenderung in den Anschauungen der Oeffentlichkeit, der sich auch die Regierung anpassen mußte, hat die Socialdemokratie bewirkt; sie ist es, die der Gesellschaft die Achtung vor dem Rechte der Arbeiter eingepaukt hat. Hoffentlich wird es ihr auch gelingen, den Streit zu einem siegreichen Ende zu führen; die gesamte Arbeiterschaft Destreichs ist einig in diesem heißen Wunsche für ihre kämpfenden Brüder. Ausland. Charleroi, 1. februar. Sämtliche hiesige Glasschneider find in den Ausstand getreten. Sie fordern eine Lohnerhöhung und die Entlassung der nicht syndicierten Arbeiter. geblieben. Einer Drahtung der„ Daily News" zufolge bauen die bahn von Steynsburg beherrscht, ein Fort, um dem Angriff von Boeren auf der Kopje westlich von Stormberg, das die Eisendieser Seite zu begegnen. Es wird sich jezt darum handeln, ob die Boeren im stande Streiks in England im Jahr 1899. Aus dem vorliegenden sind, den Engländern eine genügende Truppen masse ent Bericht über die Streifs in England im Jahr 1899 ist zu entnehmen, gegenzuwerfen, ohne ihre Stellungen vor Ladysmith und daß die Zahl der an Streits beteiligten Arbeiter fleiner war als in Modderfluß zu sehr zu entblößen. Die nächste Aufgabe des den sechs voraufgegangenen Jahren. Die Zahl der Streits betrug 721 Generals Kelly Kenny besteht darin, die bisher nicht erzielte Verund beteiligt waren daran 178 440 Personen. Der Gesamtverlust einigung der Generale French und Gatacre durchzuführen, um dann an Arbeitstagen belief fich auf 2 496 358. Die Ursachen der Streits mit ihnen zusammen gegen den Freistaat vorzurüden, und zwar so, Die Einwirkung des Ausstandes auf den Kohlenbedarf in verteilen sich auf die Arbeiterschaft folgendermaßen: Um Erhöhung daß Kelly Kenny die Mitte der Linie, French den linken und Gatacre Deutschland tritt immer stärker hervor. Vor allem ist es die der Löhne streikten 73 664 Personen, gegen Herabsetzung 6609, den rechten Flügel bildet. Aber ehe dieser Vorstoß erfolgt, Gründe 13 676, der um Verminderung Arbeits- müssen die Abteilungen bei Colesberg und bei Stormberg aus dem sächsische Industrie, die in große Verlegenheit gerät und die Zahl andre andre Differenzen über Arbeitszeit 2798, Be Felde geschlagen sein. Diese Aufgabe ist nicht leicht, French und der Betriebe, die gezwungen sind, die Fabrikation zu unterbrechen, zeit 1149, schäftigung gewisser Gatacre haben sie bisher nicht zu lösen vermocht, stehen vielmehr bon Personen 8141, nimmt fortgesetzt zu. Aus Bayern wird berichtet, daß die bayrische Der fast von allen Seiten umschlossen und zu jeder größeren UnterEisenbahnverwaltung, speciell das Bahnamt Würzburg, lebhaft bemüht Arbeitseinrichtungen 17 833 und andrer Ursachen 13 223. in ist, den Kohlenbedarf Bayerns zu befriedigen. Nahezu alle Güter Ausgang der Streits war in 26,1 Proz. der beteiligten Arbeiter zu nehmung unfähig bei Rensburg und Sterkstrom. züge ab Gustavsburg und Frankfurt a. M., über Aschaffenburg nach Gunsten der Arbeiter, 42,8 Proz. zu Gunsten der Arbeitgeber, Bayern erhielten Nachläufer, Ruhrkohlen führende Sonderzüge. 27,8 Proz. durch Vergleich und 3,8 Proz. unentschieden. Trotzdem ist die Verkehrsbewältigung kaum möglich. Prag, 1. Februar. Nach Tepliz ist zum Schuße der Kohlenverlader beim dortigen Schachte Austria Il militärische Hilfe entsandt worden. Klassen wegen In betreff der Anzahl der beteiligten Arbeiter ergiebt sich, daß der Vorteil auf seiten der Arbeitgeber überwog. Von den 75 203 Arbeitern, welche an Streits beteiligt waren, die zu Gunsten der Arbeitgeber ausfielen, tamen 35 000 auf den Streit der Jutearbeiter in Dundee. Es be Dng, 1. Februar. In dem hiesigen Reviere wurden gestern Der Streif, welcher 1899 wohl die größte Beachtung auf sich 81 Waggons Kohle gefördert. Bisher streifen 5311 Mann. Eine 30g, war der Ausstand und die Aussperrung der Gipser. gestern abgehaltene Versammlung wurde wegen wiederholter Aus- teiligten fich daran 4000 Arbeiter und die Gesamtdauer betrug 200 000 age. fälle des Abgeordneten Zeller gegen die Behörden aufgelöst. Von den 178 440 Arbeitern, welche 1899 an Streits beteiligt waren, kommen 60 165 auf Schottland, 36 552 auf Wales und Monmouthshire, 27 674 auf Lancashire und Cheshire, 19 136 auf Dorkshire, 9104 auf andre nördliche Provinzen Englands, 16 055 auf innere und östliche Grafschaften, während alle die südlichen und westlichen Grafschaften, mit Einschluß von London, nur 6876 Streifende aufwiesen und Jrland nur mit 2878 beteiligt war. Wien, 1. Februar. Der Gemeinderat nahm einen Antrag an auf Einbringung einer Petition an das Ackerbauministerium behufs Expropriation der Kohlengrubenbesitzer, und Gequestration des Kohlenbergbau- Betriebes und auf Einbringung einer Betition an das Eisenbahn- Ministerium wegen Ermäßigung der KohlenTariffäße nebst einem Busayantrag, in welchem die Regierung dringendst ersucht wird, die Regulierung der Arbeitszeit in den Kohlengruben und der Löhne der Kohlengruben- Aus der Frauenbewegung. arbeiter, sowie die Festsetzung der Kohlen Verkaufspreise Die Verwendung weiblicher Arbeitskräfte durch die deutsche zum Wohle der Bevölkerung schleunigst durchzuführen. Wenn die Reichs- Post- und Telegraphen- Verwaltung nimmt stetig zu. Während Kohlengrubenbesitzer den Anordnungen der Regierung nicht Folge im Jahre 1897( außer Württemberg und Bayern) 7256 weibliche leisten, seien sie neben einer Geldstrafe noch mit Freiheitsstrafen zu Angestellte zu verzeichnen waren, zählte man im Jahre 1898 belegen, um die Durchführung der behördlichen Anordnungen zu deren 10 247. unterſtügen. Auffig, 1. Februar.( W. T. B.) Heute wird auf 7 Werken gearbeitet. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Die Former der Firma Budde u. Göhde in Eberswalde Haben in einer Versammlung sämtlicher Gewerkschaften beschlossen, folgende Bedingungen für die Wiederaufnahme der Arbeit zu stellen: Sociales. Betriebswerkstätten im Münchener Schneidergewerbe. Die Kontrollkommission der Münchener Schneider und die Kommission des Arbeitgeberverbandes haben in einer gemeinsamen Sigung einstimmig die Errichtung einer größeren Centralwertstätte beschlossen. Diese soll am 1. März im Centrum der Stadt eröffnet werden. Die Kosten haben diejenigen Mitglieder des ArbeitgeberBundes aufzubringen, die keine eigenen Betriebswerkstätten haben und ihre Gehilfen in der Centralwerkstätte arbeiten lassen. Damit ist ein entscheidender Schritt zur Beseitigung des Sizplaßwesens es scheint durchaus erwägenswert, ob Errichtung derartiger gemeinsamer Betriebswerkstätten nicht ein Mittel zu sehen ist, den Einwänden der kleinen Unternehmer gegen die„ zu teuren Werkstätten" die Spize abzubrechen. Schneidergesellen werden im Frühjahr die Forderung wiederholen und gedenken fie mit aller Energie zur Durchführung zu bringen. I. Die Direktion wird ersucht, die zehnstündige Arbeitszeit beizubehalten. In der Gießerei das Schmelzen so einzurichten, daß der Kupolofen 1/2 Stunde vor Feierabend abgeblasen wird. Ueber- gethan stunden, welche durch den Gießereibetrieb verursacht werden, sind mit 50 Pf. einschließlich der Maschinenformer zu bezahlen. II. Anertennung eines Arbeiterausschusses, der von den Arbeitern gewählt wird. III. Bezahlung des Ausschusses, für welchen den Former keine Im Streitfall find ältere von den Arbeitenden Schuld trifft. zu wählende Kollegen zu Rate zu ziehen. IV. Gerechte Verteilung der Arbeit von seiten der Vorgesetzten. V. Arbeiten, für welche ein niedriger Accordsaz besteht, find um 30 Broz. zu erhöhen. VI. Den Schmelzern ist ein Minimallohn von 24 M. wöchentlich bei sechstägiger Arbeitszeit zu bewilligen. Ueber stunden sind mit 50 Pf. zu vergüten. VII. Für Hilfsarbeiter in der Formerei ist der Stundenlohn auf 30 Pf., die Ueberstunde auf 35 Bf. festzusetzen. VIII. Für Maschinenformer ist ein fester Accordtarif auszuhängen, sollten dieselben durch Umstände nicht zu ihrem AccordJohn kommen, dann ist ein Stundenlohn von 35 Pf. zu garantieren. IX. Sämtliche Streikende, einschließlich des Formers Kluth, müssen wieder eingestellt werden, und zwar jeder auf seiner alten Arbeitsstätte. Diese Forderungen sind von allen in Betracht kommenden Organisationen genehmigt, auch der Gewerkverein hat sich dem angeschlossen. Von seinen Mitgliedern befinden sich sechs in der Fabrik, die aber bisher jeden Anschluß an den Streit abgelehnt haben. Genuzt hat der Streit schon insofern, daß die Hilfsarbeiter 18 m. Wochenlohn bekommen und um 5 Uhr Feierabend ist. Am Mittwoch find von der Firma 20-24 ältere Arbeiter entlassen, deren Söhne am Streit beteiligt sind. Es sind Leute, die 15-18 Jahre im Betriebe thätig waren. Die Namen sämtlicher Streifenden sind im Bureau des Verbandes der Metallindustriellen bekannt gegeben und erhalten von hier aus keine Arbeit. Die Firma dürfte sich über den Erfolg ihrer Maßnahmen sehr täuschen. Sämtliche Gipsbildhauer der Firma Schirmer in Wilmersdorf, Schaperstr. 32, haben die Arbeit niedergelegt. Die Firma hatte die achtstündige Arbeitszeit bewilligt, zog aber unerwartet diese Bergünstigung zurück. und ob in der Die Münchener Ein internationaler Kongreß für Arbeiterschutz wird während der Weltausstellung in Paris abgehalten werden. Die Ginberufer sind die bürgerlichen Socialreformer, die im Jahre 1897 den Brüsseler Kongreß in Scene sezten; deutscherseits ist im Somitee der Herr v. Berlepsch vertreten. Die Tagesordnung ist vom Ausschuß wie folgt festgesetzt: 1. Gefeßliche Begrenzung der Arbeitszeit: Vergleichende Studien über die Gesetzgebung in den verschiedenen Ländern in Bezug auf Kinder, jugendliche Arbeiter und Frauen, und Erwachsene; wünschenswerte Reformen und Weiterbildung. Möglich feit eines gleichen, gefeßlichen Marimalarbeitstages in den Hauptsächlichen Industriestaaten. 2. Verbot der Nachtarbeit: Folgen der Nachtarbeit; Stand der Gesetzgebung. Möglichkeit des absoluten Verbots für die verschiedenen Kategorien von Arbeitern und für die einzelnen Industriezweige. Notwendigkeit einer internationalen Verständigung. 3. Fabritinspektion: Studium der Organisation in den verschiedenen Ländern. Vorteile und Nachteile der einzelnen Organisationstypen. Bisherige Erfolge. Mitarbeit der Arbeiter am Aufsichtsdienst als Delegierte der Hilfsinspektoren. Kontrolle durch die Gewerkvereine. 4. Internationale Vereinigung für Arbeiterich u. Nützlichkeit einer solchen Vereinigung für die Weiterbildung der Gesetzgebung. Aufgabe und Organisation der Vereinigung. Vom Kriegsschauplatz. * * Mafcking, 17. Januar. Ein Telegramm des Obersten BadenPowell an Oberst Plumer besagt: Hier ist alles wohl. Ich zwang den Feind am 16. d. M., die Stellungen der großen Kanonen zurüdzuverlegen. Der Feind hält noch zwei starke befestigte Werke, welche ich in turzer Zeit mit Dynamit zu zerstören hoffe. Die Garnison ist wohlauf und voller Zuversicht. Wie verlautet, hat eine britische Streitmacht mit Artillerie priesta am Oranjefluß, südwestlich von Kimberley, ohne daß sie Widerstand gefunden hätte, befent. Prieska liegt am unteren Laufe des Oranjeflusses an dessen südlichem Ufer, an das die Doornbergen ziemlich nah herantreten, während sich die Asbestos- Berge am nördlichen Ufer des Oranje erheben. A Nach einem Telegramm des„ Temps" aus Kimberley haben 250 Eingeborene die Stadt verlassen, wurden aber von den Boeren gefangen genommen. Die Boeren schickten dieselben nach der Stadt zurück außer den Basutos, welche sie festhielten, um sie als Depeschenboten zu verwenden. * Ueber die englischen Streitkräfte in Südafrika erhält die Kreuz- 8tg." von ihrem Londoner Korrespondenten die folgende Zusammenstellung: Im Osten: In Ladysmith Bullers Korps Sonst in Natal Summa Im Centrum: Unter Gatarce French Im Westen: 9 000 Mann und 46 Geschütze 27 600 71 " 19 " 11 000 38 " " " 47 600 Mann und 155 Geschütze 7 600 Mann und 22 Geschütze 7100 20 " Sonst 2400 " " Summa 17 100 Mann und 42 Geschütze Unter Lord Methuen 16 600 Mann 60 Geschütze Sonst( Etappen) 8.500 48 " 7 In Kimberley 2 600 76 2 U Mafeking 1000 16 " " 2000 6 " In Rhodesia Am Kap Summa 32 700 Mann 146 Geschüze 36 12 800 " Jeziger Gesamtbestand 108 200 Mann 373 Geschütze. Unterwegs sind 17 150 Mann, 172 Geschüße. * * London, 31. Januar. In Aldershot ist heute unerwartet der Befehl eingetroffen, daß die 4. Kavalleriebrigade sich zur so fortigen Einschiffung bereit halten soll. London, 1. Februar.( W. T. B.) Die St. James Gazette" meldet: Aus guter Quelle wird berichtet, General Buller habe den Tugela an drei Stellen überschritten. Es werde den ganzen Tag über gekämpft. London, 1. Februar, Abends 6 Uhr 15 Min.( W. T. B.) Dem Kriegsamt ist heute keinerlei Nachricht vom Tugela zugegangen. London, 1. Februar. Das Kriegsamt veröffentlicht heute die Mitteilungen über die Verluste auf dem Spionkop dahin, daß iusgesamt 215 Mann vermißt werden. Spearmans Camp, 30. Januar.( Meldung des„ Reuterschen Bureaus".) Die Eingeborenen bleiben bei der Behauptung, Joubert fei bei Ladysmith durch eine Granate getötet worden. Englisches Parlament. London, 1. Februar. Unterhaus. Fortsetzung. Der Staats sekretär für Indien, Hamilton, teilt mit, die Zahl der Personen in Indien, die wegen der Hungersnot Unterstügungen empfangen, betrug Ende Januar 31/2 Millionen. Die von der Hungersnot be= troffene Bevölkerung in Indien belaufe sich auf 49 Millionen, wovon 22 Millionen auf das britische Territorium, 27 auf dasjenige der In London war man bekanntlich durch die Meldungen vom eingeborene Fürsten entfallen. Das betroffene Gebiet umfafic letzten Rückzug in große Bestürzung versetzt und in der Oeffentlich- 550 000 Quadratmeilen. Die Ausgabe infolge der Hungersnot bis Der Arbeitgeberbund für das Maurer- und Zimmerer- feit wurde voll Wut der Offizier angegriffen, der den Rückzug vom Ende März d. J. sei auf drei bis vier Staror( ca. 10 Millionen) gewerbe hat seinen Namen geändert in Verband der Baugeschäfte von Berlin und den Vororten. Wie in der Spionkop befohlen hatte. General Buller sucht diesen jetzt zu Rupien zu schätzen. Er telegraphierte unter dem 31. Januar an das Die Enthüllungen der Independance belge". legten Sigung mitgeteilt wurde, zählt der Verband 500 Mitglieder, rechtfertigen. darunter die bedeutendsten Firmen. Feste Vereinbarungen gegenüber Londoner Kriegsamt: Evans stellt in der Annahme, daß Chamberlains Aufmerksamkeit Streiks sollen durch Ansammlung eines Garantiefonds geftügt Oberst Thorneycroft war der Offizier, welcher den Rückzug auf die Briefe und Telegramme gelenkt sei, die zwischen Fairfield werden, ferner ist von allen Mitgliedern ein Sicherheitswechsel hinter vom Spiontop anordnete. Ich bin es ihm schuldig, zu erklären, daß, und Hawksley gewechselt und die in der Independance belge" vom legt, der sie hindern soll, von solchen Vereinbarungen zurückzu wie ich glaube, seine persönliche Tapferkeit unsre Truppen aus 5. Januar veröffentlicht seien, die Anfragen, ob erstens eine Untertreten. Bemertt sei dabei, daß solche Wechsel ungültig find, einer schwierigen Lage gerettet hat, und daß er unterstellt worden sei, ob zweitens die Telegramme authentisch und richtig untersuchung über die Authencität diefer Briefe und Telegranime angeda derartige Zwangsmittel den Bestimmungen des§ 152 der Ge werbe- Ordnung widersprechen. Der Verband will sodann alle Mit einem Verlust von mindestens 40 Prozent die Verteidigung mit feien, und drittens, wenn dies der Fall sei, ob Chamberlain von glieder bei einer Konventional strafe verpflichten, in den Umsicht, Mut und Geschicklichkeit den ganzen Tag über leitete. Es denselben Kenntnis hatte zu der Zeit, aus der ste datieren, oder Bauverträgen folgenden Baffus aufzunehmen:„ Bei einem Ausstand trifft ihn meiner Ansicht nach nicht der geringste Tadel für den zu welcher anderen Zeit sie zuerst zu Chamberlains Kenntnis geoder einer Bausperre der Arbeitnehmer oder der Arbeit- Rückzug, und ich finde seine Haltung im Gegenteil über jedes Maß kommen feien. geber verlängert sich die Bauzeit um die Dauer des Ausstandes oder erhaben., Auf Evans' Fragen erwidert Chamberlain: Meine Artwort auf der Sperre, gleichviel ob dieselben einen gänzlichen oder teilweisen Unterwassersehung Ladysmiths. die erste Frage, ob eine Untersuchung angestellt ſei, ist" Ja". Auf Stillstand der übernommenen Arbeiten herbeigeführt haben." In London sollen Nachrichten aus Transvaal eingelaufen fein, die zweite Frage erkläre ich: Meine persönliche Kenntnis erstreckt sich Diese Bedingungen sollen bereits in behördlichen Submissions. benen zufolge man dort davon überzeugt sei, daß es mutzlos wäre, nur auf zwei oder drei der Briefe Fairffelds und auf einen an das Kolonialamt. Diese sind ihrem wesentlichen Inhalt nach zubedingungen enthalten sein. einen Sturmangriff auf Ladysmith zu versuchen und die wirkungslose treffend, aber meines Erachtens aber meines Erachtens nicht zutreffend bezüglich Befchießung fortzusetzen. Das Kriegsdepartement der Boeren habe des Wortlauts. Was die übrigen Stüde betrifft, so hat Die General Versammlung der Deutschen Gärtner- daher beschlossen, die Taktik auf diesem Punkte zu ändern. Große nur Marokslay mitgeteilt, daß jüngst zu seiner Kenntnis vereinigung wurde am 28. und 29. Januar in Hamburg abge- Mengen von Holz und Sandsäcken und Hunderte von Kaffern gekommen sei, daß dieselben aus einem Bureau durch seinen halten. Die Verhandlungen werden von Sorge geführt. Aus dem werden von Johannesburg und Pretoria abgesandt, da man be- Bureau durch einen im Oktober 1897 furzer Hand entlassenen Stechenschaftsbericht geht hervor, daß die 1896/97 rasch emporgeschnellte Organisation rasch wieder sant, sich aber jegt wieder ein wenig ge- abfichtigt, den Klipriver einige Meilen unterhalb Ladysmith Schreiber gestohlen worden find. Meine Antwort auf die dritte Frage ist: Man hofft auf diese Weise eine Ueber- Ich hatte einige Tage vor der Veröffentlichung feine Kenntnis von hoben hat. Bavel schildert die Ursachen des Rückganges, die er abzudämmen. dem Vorhandensein der Briefe und Telegramme. Auf eine in langer Arbeitszeit und häufigem Stellenwechsel zu finden glaubt. fchwemmung in der Stadt herbeizuführen und die Soldaten sowie weitere Frage in Bezug auf die Die auswärtigen Bahlstellen sollten statt ihrer großen Ansprüche die Einwohner aus den Kasematten und Kellern zu vertreiben, fo Chamberlain: Ich glaube glaube nicht, daß ich sie zu der belieber den Hauptvorstand mehr unterstützen. Reitt beantragt, daß fie dann dem Geschüßfeuer mehr ausgefegt sind. treffenden Zeit gesehen habe sie wurden aber zweifellos nach sämtliche für Streits usw. gesammelten Gelder direkt an die Inzwischen wird aus Ladysmith selbst gemeldet: In den meinen Instruktionen geschrieben. Mac Neil fragt, welche Schritte Hauptkasse abzuliefern und von dort den Gewerkschaften zuzu- Boerenlagern herrscht völlige Ruhe. Der Lange Tom" feuert hin beabsichtigt seien angesichts des Umstandes, daß ein Mitglied des führen ausgenommen Gelder für am Ort der Sammlung und wieder auf Ladysmith, wo noch immer die Zahl der Leute, die Stabinetts der Unehrenhaftigtigkeit in Bezug auf seine Person und stattfindende Streits usw., von welchen der Centralleitung am Fieber oder infolge andrer Ursachen sterben, außerordentlich der Lüge in öffentlichen Angelegenheiten bezichtigt worden fei. nur Mitteilung zu machen ist. Der Antrag wurde nach aus groß ist. of th Balfour erwidert, meine Ansicht ist, daß solche Anschuldigungen mit führlicher Diskussion einstimmig angenommen. Den Antrag des Verachtung behandelt merden sollten.( Beifall.) Hauptvorstandes, die Zeitung eingehen zu lassen, begründete Reitt; Aus Pretoria. Nach amtlichen Angaben betragen die Ver er glaubt, durch die Verwendung dieses Geldes für Arbeitslosen lufte der Boeren in der Schlacht am Spiontop 53 Tote und und sonstige Unterstützungen mehr zu erreichen. Der Antrag wird abgelehnt. Es wird noch beschlossen, gegen die Mißstände in unfrem Berufe eine rege Agitation zu entfalten und Agitationsschriften herauszugeben. Die süddeutschen Delegierten versprechen, die Agitation dort auf eigne Kosten zu übernehmen. Darauf schließt der Borsigende mit einem warmen Appell an die Anwesenden die Generalbersammlung. D Deutsches Reich. 120 Verwundete. 張 Von den andern Kriegsschauplähen. " Tehte Nachrichten und Depelthen. Petersburg, 1. Februar.( W. T. B.) In einem Coupé erster Klaffe eines Buges der Moskau- Jaroslawer Bahn wurde ein nach Ueber die Vorbereitungen zum Kampf im Kapland wird nach Moskau reifender Kaffenbote, welcher 50 000 Rubel Eisenbahngelder England berichtet: Generalmajor Kelly Kennys Vormarsch mit sich führte, überfallen. Man fand den Kassenboten mit mehreren über Rosmead und Thebus ist von den Boeren nicht unbemerkt Wunden im Stopfe in bewußtlosem Zustande. Verantwortlicher Redacteur: Paul John in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblatt. Br. 27. 17. Sabrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Reichstag. 140. Sigung vom 1. Februar 1900, 12 Uhr. Am Bundesratstisch: v. Podbielski. State 120 000 m. verlangt. Die Position wird bewilligt. Zur Vergrößerung des Postgrundstüds in Mannheim fordert bie Regierung als erste State 297000 M. Die Kommission hat beschlossen: Zur Erwerbung eines Grund Der Antrag der Budgettommission wird ohne Debatte stücks in Mannheim 180000 zu bewilligen. angenommen. Bei den Einnahmen weist Abg. v. Eynatten( C.) will den Kohlengrubenbesigern nicht das Recht bestreiten, sich zu Syndikaten zusammenzuthun; doch dürften die Synditate nicht fünstliche Preissteigerungen hervorrufen, die beim Coats 3ur Grrichtung und zum Ankauf von Dienstwohnungen für haupteten freilich, daß ohne die Syndikate die Kohlenpreise noch besonders hoch gewesen seien. Die Freunde der Syndikate beUnterbeamte an solchen Landorten und isolierten Bahnhöfen, an denen es au geeigneten Wohnungen mangelt, werden 315 000 907. feinene Behaunting to fans ambe große höher würden. sei aber ganz unbewiesen. Unruhe hervorgerufen, zumal ein Ende der Preissteigerung nicht abzusehen sei. Handelsminister Brefeld: gefordert( 45 000 M. mehr gegen das Vorjahr). Abg. Gamp( Np.) wünscht, daß diese Position möglichst bald erheblich erhöht werde, weil die Wohnungen dem vorhandenen Bedürfniß durchaus nicht genügen. Freitag, 2. februar 1900. ein, daß dann, wenn erwiesenermaßen der Verlegte die Krücken usw. vorsäglich unbrauchbar gemacht habe, ein Ersatz seitens der BerufsDie Rente soll für die Dauer der Erwerbs= Abg. Dr. Schult- Bochum( natl.) auf die steigenden Ueberschüsse und die günstige Gestaltung des genossenschaft nicht zu verlangen sei. Etats hin, die es endlich ermögliche, den Neubau der Bergakademie nnfähigkeit" gewährt werden. Die Socialdemokraten Die zweite Beratung des Post- Etats wird beim in Clausthal vorzunehmen. Redner bespricht die Aussichten der Extra- Ordinarium fortgesetzt. Steinkohlenproduktion in Preußen, das in der Weltproduktion an verlangen die Rente für die Dauer des Schadens. Ein Unfall zur Herstellung eines neuen Dienstgebäudes auf dem Post- Steinkohlen die dritte Stelle einnehme und nur von England und habe nicht immer einzig und allein eine Einbuße an Arbeitsfähigkeit Grundstück am Hauptbahnhof in Düsseldorf werden als erste Amerika darin übertroffen werde. Was die Frage der möglichen zur Folge, so führte der Abg. Stadthagen aus, sondern schädige Abg. Kirsch( C.) wünscht Einstellung des gesamten Rest- so sei faum anzunehmen, daß die gewaltige Ausdehnung der Elek die Arbeiter genau so entschädigt werden, wie in Deutschland nach Entwertung und Erschöpfung der Kohlenschäße des Landes anlange, den Arbeiter auch oft darüber hinaus. Bezüglich der Höhe der Rente verlangen die Socialdemokraten in erster Linie, daß betrages in den nächsten Etat, damit das neue Postgebäude tricität, die ein elektrisches Zeitalter an Stelle des Dampfes herauf dem Bürgerlichen Gesezbuch jeder andre Mensch, denn zu zu der Kunst- und Gewerbe- Ausstellung in Düsseldorf im Frühjahr führe, die Steinkohle schädigen werde. Als Elektricitätsquelle werde einer Benachteiligung der Arbeiter liege kein Grund vor. 1903 fertig ist. sie sich behaupten. Für die Erhaltung der Kohlenförderung im Für den Fall der Ablehnung dieses Antrages verlangen die Social Staatssekretär v. Podbielski erklärt sich bereit, dem Wunsche gegenwärtigen Umfange seien im Lande noch Kohlenflöße vorhanden, demokraten, daß wenigstens bei völliger Erwerbsdes Vorredners nachzukommen. Sie für 1294 Jahre ausreichten. Für die Erschließung, Hebung und unfähigkeit eine ente in der Höhe des bisherigen Verteilung der unerfezlichen Bodenschätze müsse der größte Berg- Lohues gezahlt werde. Hiergegen wendet sich namentlich der werksbefizer, der Staat, sorgen. freisinnige Abgeordnete Schmidt- Elberfeld. Die Unfälle feien ganz und gar nicht zu vergleichen mit dem von einem Dritten zugefügten Schaden. Die Rente soll nicht den vollen Arbeitsverdienst erreichen, weil ja die Abnahme des Verdienstes eines Arbeiters bei zunehmendem Alter nicht abgezogen werde. Abg. Hoch erinnert auch nicht die Zunahme des Verdienstes bei günstigen Gelegenheiten daran, daß bei der Nente, abgesehen von den jugendlichen Arbeitern, geigichte des Infallgeſekes die Arbeiter in der That einen berücksichtigt werde und daß ferner nach der ganzen Entwicklungsvollen Ersatz des ganzen Schadens zu verlangen haben. Die Rente in der Höhe von 662/3 Proz. des Arbeitsverdienstes soll Die nach dem Entwurf als„ Vollrente" bezeichnet werden. Socialdemokraten beantragen hierfür die Bezeichnung Staatssekretär v. Podbielski: Leider sind die Grundbesitzer Hohe Kohlenpreise sind gegenwärtig überall vorhanden. In den nicht immer bereit, ihr Land zu verkaufen. Dadurch erwachsen der Jahren 1871 bis 1873 waren die Kohlenpreise noch höher als in den als Arbeiterrente bezw. Höchst rente. Es sei, betonte der Abg. Reichs- Boftverwaltung große Schwierigkeiten. Wo wir selbst nicht Jahren 1894-1898. Damals find die Preise in ungesunder Weise Stadthagen, geradezu eine Verdrehung der Thatsachen, die im ges bauen können, werden Wohnungen gemietet, wenn ich auch zugeben rapid gestiegen und nachher ebenso rapid gefallen. Von 1894-1898 werblichen Leben als umlauterer Wettbewerb strafbar wäre, wenn muß, daß diese gemieteten Wohnungen häufig in feinem würdigen sind die Preife dagegen ganz allmählich gestiegen. Die Preis- eine 2/3- Rente als Vollrente bezeichnet werde. Die Teilrente foll Zustand sind. bildung ist ruhig und normal geblieben. Bei dem großen Auf- nach dem Entwurf denjenigen Teil der Vollrente betragen, den Unfall herbeigeführten Abg. Gamp( Rp.): Wenn die Postverwaltung das Land nicht schwung der Industrie müssen die Sohlenpreise anziehen. Bis welche dem Maße der durch bekommit, so wird das wohl daran liegen, daß sie nicht die ange- iezt haben die Syndikate nicht ungünstig gewirkt. Einbuße an Erwerbsfähigkeit entspricht. Abgeordneter Hoch alte Fassung beizubehalten, nach welcher messenen Preise zahlen will. Sie haben die Preisentwicklung, aber auch die Lohnentwicklung in beantragt, die Teilrente gilt ein Bruchteil der Höchstrente, welche Damit schließt die Diskussion. Die Position wird bewilligt. gleichmäßige, ruhige Bahnen geleitet. Wenn die Syndikate nicht als nach dem Maße der verbliebenen Erwerbsfähigkeit zu be Unterstaatssekretär Fritsch kommt auf den Beschluß des Reichs- cristierten, würden wir noch ganz andre Kohlenpreise zahlen müssen, tags betreffs des Poſtgrundsticks in Mannheim zurück und spricht das ist meine feste Ueberzeugung.( Zustimmung bei den National messen ist. Er rechnet vor, daß nach der Fassung des Entwurfs die Erwartung aus, daß die von der Regierung geforderte erste liberalen.) Jezt haben wir dank der Wirksamkeit der Syndikate in den meisten Fällen die zum zweitenmale verunglückten Arbeiter Rate wenigstens im nächsten Jahre vom Reichstag bewilligt werde. cin langfames Aufwärtssteigen der Löhne, und es ist schwer geschädigt würden, weil ihnen die durch den ersten Unfal Präsident Graf Ballestrem: Als Mitglied des Bundesrats hat möglich gewesen, Ausstände bis jegt fernzuhalten, die herbeigeführte Erwerbsunfähigkeit nach dem zweiten Unfall Der württembergische Bevollmächtigte der Herr Vorredner das Recht, jederzeit zu sprechen, ich habe ihn jenseits der Grenze in gefährlicher Weise emporlodern. Ich hoffe, doppelt abgezogen werde. cine solche daher auch nicht unterbrochen, obgleich er zu einer Position sprach, die Syndikate werden die bisherige Vorsicht beibehalten. Gerade in Ministerialdirektor Dr. Schicker versichert, daß die Absicht der der Regierung sei. Der über welche die Diskussion bereits geschlossen ist. Eine weitere jetziger Zeit wäre eine weitere Steigerung der Sohlenpreise besonders Schädigung nicht Wortlaut des Entivurfs könne vielleicht verbessert werden, Debatte darf sich aber an diese Bemerfung nicht knüpfen. gefährlich. Um eine bessere llebersicht über die Syndikate und ihre in der Praxis die Schädigung der be Der Rest des Extra- Ordinariums wird darauf debatte- Wirksamkeit zu bekommen, habe ich eine Kommission zusammen- jedenfalls würde Yos genehmigt. Damit ist die Beratung des Post et at 3 betreten laffen. An der gewünschten Fürsorge lasse ich es also nicht treffenden Arbeiter vermieden werden. Abg. Hoch stellt ausdrücklich fest, daß seine Rechnung auch nach den Ausführungen des Negierungsendet. Der Etat der Reichsdruderei wird ohne Diskussion fehlen.( Beifall.) Abg. v. Werdeck( f.) vertreters richtig sei und daß nach dem Wortlaut des Entwurfs die flagt über die Kohlennot, die sich in den landwirtschaftlichen Betrieben ausgerechnete Schädigung der betreffenden Arbeiter eintreten müsse. Die Socialdemokraten beantragen ferner, Nächste Sigung: Dienstag 1 Uhr.( Fortsegung der zweiten Be- so bemerkbar mache, daß die Leutenot dagegen beinahe in den Hinter- daß bei Festsetzung der Rente die Erwerbsfähigkeit des Vertatung der lex Heinze.) grund trete. Redner wünscht, daß die fistalischen Gruben möglichst unglüdten speciell in seinem Berufe berücksichtigt Schluß 1 Uhr. Sirekt an die Konsumenten und nicht an die Großhändler liefern werde. Es sei unbillig, von einem Arbeiter zu verlangen, daß möchten. Wenn die Großhändler billiger liefern könnten, als die er ohne weiteres eine ganz ungewohnte, seinen geistigen Fähigkeiten fiskalischen Gruben selbst, so fönne der Grund nur darin liegen, durchaus nicht entsprechende Thätigkeit ergreifen müsse. Der national daß die Großhändler von den Eisenbahnverwaltungen begünstigt liberale Abgeordnete Möller spricht sich entschieden gegen diefeit würden. Redner fragt an, welches das Mindestquantum ist, Antrag aus, weil es nach demselben vorkommen könne, daß in einem das die fiskalischen Gruben ant direkte Abnehmer liefern oder dem andren Falle ein verunglückter Arbeiter zu viel Rente welches der größte Rabatt ist, der überhaupt gewährt wird und auf bekäme. Außer der Rente verlangen die Socialdemokraten, daß diewelches Quantum der höchste Rabatt gewährt werde. jenigen Aufwendungen zu ersezen seien, die infolge des Unfalls für Minister Brefeld: Verletzte z. B. durch Annahme eines Pflegers, einer notwendigen Badekur u. dergl. erwachsen. Eventuell verlangen sie, daß dem Berlegten, der dauernd der Pflege bedarf, die zur Beschaffung dieser Pflege erforderlichen Mittel gewährt werden. Abg. Trimborn( C.) beantragt principaliter, im Fall völliger Erwerbsunfähigkeit soll die Rente bis zu 100 Proz. des Arbeitsverdienstes erhöht werden, wenn der Verlegte infolge des Unfalls derart hilflos geworden ist, daß er ohne Pflege nicht bestehen kann. Eventuell beans tragt der Abg. Trimborn, diese Erhöhung der Rente den Berufsgenossenschaften als ein Recht, nicht als eine Pflicht aufzuerlegen. Abg. Stadt: hagen weist nach, daß der socialdemokratische Antrag erstens weiter gehe als der Centrumsantrag und dann die Verschiedenheit der einzelnen Fälle besser berücksichtige. Abg. Trimborn hält gerade aus diesem Grunde seinen Antrag für besser. Abg. Soch rügt es, daß der Centrumsantrag durch den Eventualantrag abgeschwächt sei. Durch einen solchen Antrag warde die Gewährung einer erhöhten Entschädigung an die betreffenden Arbeiter aufs Auch äußerste gefährdet. die Nationalliberalen und Sonservativen fordern die Annahme des Trimbornschen Den Berufsgenossenschaften brauche nur die Befugnis zu einer ErBrincipalantrags; 11 ur die Regierung ist dagegen. höhung der Rente auferlegt zu werden. Es sei sicher, daß diese die Erhöhung der Rente doch eintreten ließen. Bei der Abstimmung wird jedoch der Principalantrag Trimborn einstimmig angenommen, angenommen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Abgeordnetenhaus. 15. Sigung vom 1. Februar, 11 Uhr. Am Ministertisch: Frhr. v. Hammerstein. Brefeld. Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung des Geftütsetats. Bei den Einnahmen regt Abg. Frhr. v. Mendel- Steinfels( f.) beim Abschluß der nächsten Handelsverträge eine Erhöhung des Pferdezolls im Juteresse der zu wenig Stohlen an die Konsumenten abgeben. Ja, wo nichts ist. heinischen Pferdezucht an. Bei den Ausgaben macht Abg. Kopsch( frs. Vp.) Abg. Schmieding( natl.): Der Herr Vorredner hat bemängelt, daß die fiskalischen Gruben da hat der Kaiser sein Recht verloren. Ohne die Großhändler wäre der Staat gezwungen, Geschäftsmann zu werden, die Abnehmer direkt aufzusuchen, Agenturen zu unterhalten usw. Ohne die Händler geht es also nicht. Wir halten darauf, daß sie sich nichts übernehmen, weil auf die Schulverhältnisse des Gestüts Trakehnen sie sonst das, was bei ihnen übrig bleibt, verschleudern. An Rabatt aufmerksam. Batron der Schule sei die Gestütsverwaltung. Die wird gewährt, bei einer Abnahme von 1000 Tonnen 10 Pf. auf die Schulgebäude seien dort sehr mangelhaft; ein Lehrer müsse mit Tonne, bei 3000 Tonnen 20 Pf., bei 25 000 Tonnen 30 Bf. und bei seinen vier Kindern in einem Raum von 71/2 Kubikmeter schlafen. 50 000 Tonnen 40 Pf. pro Tonne. Ein Medizinalrat, der die Kinder einer dortigen Schule auf Granulose untersucht habe, sei einfach sprachlos über den Befund gewesen. In ein und demselben Schulzimmer müßten zwei fucht die Angriffe auf die Kohlensyndikate zurückzuweisen. Der Klassen von Schülern nacheinander unterrichtet werden. Es Kohlenmangel werde durch den Arbeitermangel bewirkt. Es fei uns fehle nicht nur an Schulräumen, sondern auch an Schulbänken. In möglich, noch mehr Bergarbeiter heranzuziehen. Die westfälischen Trakehnen feien in der ersten Klasse 61 Schüler vorhanden, deren Bechen seien gern bereit, 20-30 000 Arbeiter mehr einzustellen. Bahl zu Ostern voraussichtlich auf 67 anwachsen werde. Auf einer Abg. v. Bockelberg( f.): Bank von 71/2 Meter Länge müßten 13 Kinder figen.( Hört! hört! links.) Neue Bänke lassen sich nicht aufstellen, da das Arbeiter herbekommen, aber uns im Osten mögen sie zufrieden Die westfälischen Zechen mögen sehen, wo sie die 20 000 neuen Zimmer zu klein sei. Auf die Gesundheit der Pferde lassen; uns fehlen ruch die Leute. Die Kohlen- Engroshändler seien in Trakehnen sei man bedacht, auf die Gesundheit der Schulkinder nicht. eine wahre Gr Emacht, die höchst schädlich wirke, der Vertrieb der Jm vors liegenden Etat jei keine Summe zur Abhilfe dieser Mißstände ein- staatlichen schlesischen Kohlen ist an einen einzigen Großhändler gestellt. Eine sehr hohe Stelle. habe auf die Verbesserungs- vergeben. bedürftigkeit der Arbeiterwohnungen Ostpreußens Abg. Gothein( frs. Bg.): Hngewiesen. Aber auch für mustergültige Schulhäuſer müsse Die Kohlennot ist im wesentlichen Leutenot und unfre Vorgesorgt werden. Die Gehälter der Lehrer seien schlechter schläge werden nichts daran ändern. In Oberschlesien hat die Ausals anderswo; ebenso klagten die Gestütslehrer über schlechte weifung der Galizier, die dort als Schlepper thätig waren, Behandlung. Einer Zeitungsnachricht zufolge habe der den Arbeitermangel noch vermehrt. Redner bittet die Regierung. Landstallmeister gesagt, er wolle die Lehrer schon die ganz harmlosen galizischen Arbeiter wieder zuzulassen. Gewiß fuechten und zwiebeln.( Hört, hört! links.) Unwillkürlich habe er seine Bedenken, wenn der Kohlenhandel so monopolisiert ist, müsse man bei solchen Aeußerungen daran denken, daß Trakehnen wie in Oberschlesien. Verfeindet sich ein Konsument mit einer solchen nahe an Rußland liege.( Beifall links.) Regierungskommissar Frhr. von Seherr: Toß: Macht, in deren Händen der ganze Kohlenvertrieb liegt, dann kann er sehr leicht aufs Trockene gesezt werden. Auf eine Anfrage des Abg. v. Arnim( f.) erklärt Minister Brefeld, daß die inländischen Konsumenten zwar bevorzugt würden, die ausländischen aber nicht entbehrt werden Hierniit schließt die Diskussion. fönnten. Die Zeitungsnachrichten, auf die sich Herr Kopich berufen hat, fönnen nicht von Lehrern herrühren, denn ihre Beschwerden find fämtlich erledigt worden. Die Gestütsverwaltung ist gern bereit, den Beschwerden über die Schulverhältnisse abzuhelfen. Bisher ist aber auch nicht eine einzige bis an die Centralinstanz gelangt. Die Bauzustände der Trakehner Schulen erkennt auch die Regierung als unhaltbar an. Das Projekt eines Neubaus konnte jedoch nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, nachdem das erste als zu fostspielig ab- 11 gelehnt war. Doch wird es bestimmt in nächsten Etat figurieren. Herr Kopsch hat die Lehrergehälter bemängelt. Aber die Regelung der Gehaltsfrage ist erst vor zwei Jahren mit Zustimmung des Hauses erfolgt und find die Lehrergehälter sämtlich so erhöht worden, daß sich die Gestütslehrer erheblich besser stehen, als die Lehrer an den umliegenden Volksschulen. zisi4 Abg. Nickert( frs. Vg.): Die Einnahmen werden bewilligt. die socialdemokratischen Anträge werden abgelehnt, darunter auch der Autrag auf Verkürzung der Karenzzeit von 13 auf 4 Wochen. Gegen diesen Antrag stimmte außer den Konser vativen und Nationalliberalen auch ein Teil des Centrums und der Freisimmigen. Ueber die Freiheit politischer Ueberzeugungen und das Recht, sie zu bethätigen, kam es am 1. Februar zu einer bemerkenswerten Auseinandersegung in der Reichstagskommission zur Beratung eines Gesezes betreffend die Patentanwälte. Der Regierungsentwurf will ein ehrengerichtliches Verfahren einführen, das jogar zur Entziehung der Eigenschaft eines Patentanwalts führen kann, wenn ein Batentanwalt die ihm obliegenden Pflichten verlegt hat, die in gewissenhafter Ausübung der Berufsthätigkeit und der Achtung würdigem Verhalten außerhalb des Berufs bestehen. Die Vertreter der socialdemokratischen Reichstagseinen Antrag eingebracht, der einen Mißbrauch dieser Bestimmung zu politischen Zwecken verhindern sollte. Gen. Heine begründete die Notwendigkeit namentlich mit den in Preußen vorgekommenen Fällen, in denen die Regietung den Standpunkt vertreten habe, daß die Zugehörigkeit zur Socialdemokratie und das Bekenntnis zu ihren Grundsägen als ein der Achtung unwürdig machendes Verhalten anzuschen sei. Dabei berief er sich namentlich auf den Fall des Genossen Arons. Die Weiterberatung wird auf Montag, den 5. Februar, Fraktion, die Genossen Heine und Schmidt( Frankfurt a. M.), hatten 1hr vertagt; außerdem fleinere Etats. Schluß 44 Uhr. Parlamentarisches. Die Unfallversicherungs- Kommission des Reichstags feßte am Donnerstag ihre Beratungen beim§ 5a fort, welcher die Leistungen an den Verlegten aufführt, nämlich erstens Er verwies darauf, daß auch in das preußische Gesetz über die Die Antwort des Regierungskommissars schafft die Beschwerde freie ärztliche Behandlung usw. und zweitens eine Rente. 3u 1 ge- Aerztekammern eine entsprechende Bestimmung aufgenommen fei, nicht aus der Welt, daß die Klassen überfüllt sind. Bis 90 Kinder hört auch die Lieferung der zur Erleichterung der Folgen der Ver- und daß die Reichsregierung keinen Grund hätte, die Aufnahme und mehr sind in einer Stlasse, also weit über die Normalzahl. legung erforderlichen Hilfsmittel, Krüden, Schußapparate und der mindestens derselben Bestimmung in das Patentanwalts- Gesetz abRegierungskommissar Frhr. v. Seherr- Toß erwidert, daß auch gleichen. Hierzu beantragen die Socialdemokraten den Zu- zulehnen. Darüber entwickelte sich eine längere Debatte. Die Regierungs die lleberfüllung der Klassen durch Anstellung eines neuen Lehrers mittel umfaßt auch die Pflicht zur Instandhaltung und Er- vertreter, namentlich der linterstaatssekretär Rothe, bekämpften beseitigt werden solle. Abg. Kopsch( fri. Vp.): Woher ein Abgeordneter seine Infor- neuerung der Heil- und Hilfsmittel. Abg. Stadthagen be- den socialdemokratischen Antrag sehr eifrig. Der Unterstaatssekretär mationen hat, bleibt gleichgültig. Es kommt nur darauf an, ob die gründel diesen Antrag mit dem Hinweis darauf, daß der Verletzte erklärte, daß die Regierung feinerlei Absicht habe, mit politischen Beschwerden begründet sind. Wie berechtigt diese Beschwerden sind, zwar derartige Hilfsmittel wie Krücken geliefert erhalte, daß aber Maßregelungen gegen Patentanwälte vorzugehen, daß aber das geht aus einer andren Aeußerung des Landstallmeisters hervor: deren Instandhaltung und Erneuerung von den Berufsgenossenschaften Zustandekommen des Gesetzes sehr zweifelhaft werde, wenn eine Wenn wir die Verhältnisse nicht bessern, heult uns der Abg. Nicert abgelehnt worden sei. Der Antrag bezwecke, über die diesbezügliche solche Klausel hineinfäme. eine erwiderte, wenn die Regierung Pflicht der Berufsgenossenschaften selarheit zu schaffen. Der Staats- es verantworten wollte, das Gesez scheitern zu lassen, bloß weil es im Landtage etwas vor.( Hört! hört!) fefretär des Innern Graf v. Posadowsky erklärt ausdrücklich, daß ihr die Möglichkeit zu Verfolgungen nähme, die sie nach ihrer Hiermit schließt die Debatte. nach dem Wortlaut und Sinn des Gesetzes in der That der social- eignen Erklärung nicht beabsichtige, so möge die Regierung es thun. demokratische Antrag die diesbezügliche Pflicht der Berufsgenossen- Man könnte daraus taum einen andern Schluß ziehen, als daß die schaften richtig präcifiere. Auf eine Einwendung von national Regierung sich doch solche Verfolgungen politischer Gesinnung und liberaler Seite schränkte der Staatssekretär seine Erklärung dahin Handlungsweise vorbehalten wolle. Die Vertreter der freisinnigen Die Ausgaben und der Rest des Etats werden bewilligt. Es folgt die zweite Beratung des Etats der Berg, Hütten- und Salinenverwaltung. 102 Nach weiterer Debatte wird die Vorlage mit großer Mehrheit und der Gentiumspartei stellten fich im allgemeinen auf den Stand- 1 punkt des Genoffen Heine und auch der Konservative Abgeordnete einem Ausschuß überwiesen. Dr. Oertel erklärte, daß er für seine Person nichts dagegen einwenden könnte, wenn er auch damit seine Fraktion nicht binden wollte. Nach langer Debatte wurde endlich, entsprechend der Fassung des preußischen Aerztegejeges, folgender Zusatz angenommen: Politische, wissenschaftliche, tünstlerische und religiöse Ansichten oder Handlungen eines Patentanwalts als solche können niemals den Gegenstand eines ehrengerichtlichen Verfahrens bilden. Von den Fraktionen der alten Zinken und Spinola ist folgender Antrag Cassel eingebracht; Tokales. Gegen die Flottenvermehrung. Am nächsten Mittwoch werden für Berlin und Vororte den Magiftrat zu erfuchen, wenn möglich für das Etatsjahr 18 öffentliche Volksverfammlungen veranstaltet, in denen die Flotten1900, jedenfalls aber für 1901 eine Erhöhung der Alterszulagen der Lehrer au Gemeindeschulen derart zu vorlage und die Weltpolitik behandelt werden wird. bewirken, daß nach 17 Dienstjahren 1300 M., nach 20 Dienstjahren 1500 M., nach 23 Dienstjohren 1700 W., nach 26 Dienstjahren Bur Lokalliste. Das Lokal von Dräsel, Neue Friedrichstr. 35, 2000 M., nach 29 Dienstjahren 2200 M., nach 31 Dienstjahren steht der Arbeiterschaft zu Versammlungen fortan zur Verfügung. 2400 M. gewährt werden. Die Lokalkommission. Infre Genoffen in der Reichstags Kommission haben sich dem Brincip des Gesezes gegenüber, welches eine geschlossene Patentanwaltschaft einrichten will, ihre endgültige Stellung vorbehalten, fie Dazu liegt ein 3ujazantrag Singer vor, den Magistrat zu haben aber versucht. Bestimmungen hineinzubringen, die jedenfalls ersuchen, den Alterszulagen für wissenschaftliche Lehrerinnen auch einen tüchtigen Techniker ohne akademische Studien die Mög- zwei Stufen einzufügen: lichkeit offen gehalten haben würden, Patentanwalt zu werden. Dieje nach 24 Jahren 1300 M., nach 27 Jahren 1500 M. Versuche sind am Widerstand der andern Parteien gescheitert. Inter- Ferner haben die Stadtvv. Preuß und Gen.( neue Linke) folgende cisant ist es aber, daß die beiden technischen Praktiker in der Kom- neue Stala ab 1. April 1900 vorgeschlagen: mission Möller- Duisburg und Hoffmeister- Glogan( freis. Vg.) diesen Nach 7 Jahren 300 M., nach 9 Jahren 600 m., nach 11 Jahren Anträgen unserer Genoffen am meisten Anerkennung widerfahren ließen. Abg. Möller- Duisburg hielt fie in der Theorie für am wichtigiten". stimmte aber der Regierungsvorlage zu, weil sie praktisch leichter durchzuführen sei, was freilich richtig ist. Nur daß nicht alles, was leicht ist, auch gut genannt werden kann. Kommunales. Stadtverordneten Versammlung. 5. Gigung vom Donnerstag, den 1. februar, nachmittags 5 11 hr. Sechster Wahlkreis. Sonntagabend 6 Uhr findet im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23, eine öffentliche Versammlung für Männer und Frauen statt, in welcher die Genossin E. Ihrer über„ May Nordaus Konventionelle Zügen" einen Vortrag hält. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. Zahlreicher Besuch wird erwartet. Parteigenoffen Moabits! Die Genossen, welche gewillt sind, am Sonntag bei der Flugblattverteilung zu helfen, könner sich früh 8 1hr bei Joh. Pfarr, Butligstr. 10, melden. Die Stadtverordneten- Versammlung 1000 W., nach 14 Jahren 1200 M., nach 17 Jahren 1400 W., nach 20 Jahren 1600 90., nach 23 Jahren 1800 9., nach 26 Jahren 2000 m., nach 29 Jahren 2200 M., nach 31 Jahren 2400 M. Stadtv. Cassel: Da die Anträge sämtlich in einen Ausschuß verwiesen werden müssen, wird dort über die Details zu reden sein. Für die weiteren Beratungen haben unfere Gestoffen noch An Im Jahre 1604 ist eine ganz außerordentliche Aufbefferung der träge eingebracht, die bezwecken, die bureaukratischen Wachtbefugnisse Lehrergehälter eingetreten, mit dem finanziellen( fjett von 614 000 9. widmete gestern den größten Teil ihrer Sigung der ersten Beratung des Regierungsentwurfs zu beschränken und namentlich den heute Nach dem Erlaß des Lehrerbesoldungs- Gesches 1897 wurde nach eines Autrages Cassel, der eine Aufbesserung der Gevorhandenen nicht ſtudierten Batentanwälten und ihren Hilfsarbeitern geholt, was 1804 unterblieben war, die Ausbesserung des Gehalts hälter der Gemeindeschul- Lehrer durch Altersmöglichst günstige liebergangsbestimmungen zu verfchaffen. Der Rektoren und der Lehrerinnen: für die Schrer wurde nur die lagen- Erhöhung austrebt. Der Stadtv. Cassel erklärte im Laufe der Ausführungen, die er zur Begründung seines Antrages Rhino schnellere Aufeinanderfolge der Altersstufen herbeigeführt. Im er verfolge damit feinerlei Rebenzivece; es jei biganzen kamen wiederum 600 000 M. an jährlichem Blus heraus. Die machte. gleichgültig, ob er wegen dieses Ans Regierung erzwang aber damals von uns die Erhöhung des Grund- ihm überhaupt sehr oder Tadel ernte. Trog gehalts von 1000 auf 1200 M. Eine unangenehme Seite dieser trages in der Oeffentlichkeit Lob dem gab er sich sichtliche Mühe, die offenkundigen und von der Sache war, daß die älteren Lehrer die Nachteile dieser Veränderung ertragen mußten. Nach mehrjähriger Erfahrung hat sich jetzt gezeigt. Lehrerschaft schwer empfundenen Unvollkommenheiten der GehaltsEs hat die Wahl und Konstituierung von 5 Ausschüssen statt. daß die Finanzlage erlaubt, insbesondere nachdem gewisse Beschliffe aufbesserungen von 1804 und 1897, die ihm und seinen Freunden gefunden. Dem Ausschusse für den Antrag Kreitling( Erhaltung des gefagt worden find, noch einen Heinen Zuschuß zu gewähren. In- als den dafür Verantwortlichen in der Deffentlichkeit so herben Tadel Bahlrechts bei vorübergehender Zahlungsunfähigkeit für Strantenhaus, zwischen sind die Magistratssekretäre jo erheblich in Gehalt erhöht eingetragen haben, möglichst zu bemänteln, während er von der jetzt verpflegungskosten) gehören n. a. Stadtvy. Heimann und Stadt- worden, daß fie bis 3300 M., die Zehrer aber nur bis 4048 m. geforderten Aufbesserung ein großes Aufheben machte. Herr Caffel und seine Freunde scheinen eben doch mehr nach Lob und Tadel zu fragen, als hagen an. In dem Ausschusse für die Vorberatung der Vorlagen tommen. Dieses Mißverhältnis wollen wir abschaffen und gleich sie zugeben wollen namentlich dann, wenn Lob und Tadel sich, wie betr. den Bau der XIII. Realschule und verschiedener andrer Schul- zeitig die älteren Stufen aufbessern. Der Antrag wird etwa in dem vorliegenden Fall, als Gewährung oder Entziehung der hausbauten figen n. a. Etadtvv. Borgmann und Wernau, 223 000 W. erfordern. Die Verbesserung soll an der Stelle einsehen, unterstützung bei den Wahlen äußern. Auch das, was Herr Cassel im Ausschusse für die Vorlage betr. die neue Irrenanstalt in Buch wo die Lehrer im 36., 37. Lebensjahre stehen und eine Familie jest will, ist nicht so bedeutend, daß er dafür viel Rob ernten Stadtvv. Bruns und Dr. Freudenberg; im Ausschusse für die heranwachsen sehen. Der Antrag Preuß verlangt noch 200 000 m. fömite; c bleibt jogar, wie unser Genoffe Singer her Vorlage wegen baulicher Veränderungen an der Blumenstr. 10/13 mehr. Was nüßt uns aber eine noch so schöne Skala, wenn sie der vorheb, recht weit hinter dem zurück, noch recht Stadtvv. Hinze und Wilke; im Ausschusse für die Vorlage wegen Magistrat nicht annimmt? Der Antrag Singer möchte vielleicht 11117 die berechtigten Wünsche der Lehrerschaft der Regulierungskosten für die Gaisberg, Bayreuther und Moy feine sehr beträchtliche Ausgabe verursachen; es wird sich darum wendig wäre, zu erfüllen. Durch die Casselschen Vorschläge sollen nur die straße Stadtv. Herzfeldt. 1196 handeln, ob die Aufschung von zwei Stufen fachlich gerechtfertigt höheren Altersstufen eine Gehaltsaufbesserung bekommen. Diesem Stadtv. Na jt berichtet über die Ausschußberatungen betreffs ist. Stommt eine Ginigung zu stande, dann wird sich auch die Staats- Mangel jucht ein Antrag Preuß abzuhelfen, der die Aufbesserung schon der Magistratsvorlage wegen Enteignung der zur plan- regierung überzeugen, daß aus unsrer freien Initiative für die Lehrer bei den mittleren Stufen eintreten lajien will. Singer wies darauf mäßigen Freilegung der Roßstraße erforderlichen Teile mehr zu erreichen ist, als von gewaltsamem Einschreiten. der Grundstüce Mojstr. 11. 12a mb 12. Die Baudeputation Stadtv. Singer: Die leptere Ansicht steht doch im Wider- hin, daß es das richtigste und das beste sei, nicht stüdweise, sondern gleich allgemein die Altersstala so zu ändern, daß allen Sinfen hatte sich einstimmig für freihändigen Erwerb der Grundstücke spruch mit der Thatsache, daß vor einigen Jahren erst auf Andrängen ein ausreichendes Gehalt gewährt wird. Ein Antrag unsrer Genossen und der angrenzenden Friedrichsgracht 18/19 und Rittergafie 13 der Biegierung die Gemeinde veranlagt wurde, das Grundgehalt zu forderte außerdem, daß auch die Lehrerinnen bei dieser Gehaltswegen der besseren Ausnutzbarkeit des Terrains entschieden, der erhöhen.( hört, hört!) Wir sind selbstverständlich damit einverstanden, ausbesserung berücksichtigt werden, um so mehr, da sie in BeMagistrat hat Enteignung vorgeschlagen; der Ausschuß stellt sich deß die Ausbesserung erfolgt. Tas hätte schon vor einigen Jahren folgung des verwerflichen Grundsages, daß weibliche Arbeitskraft billiger hinwiederum auf den Standpunkt der Baudeputation. Der Preis jei geschehen können; die damalige Stellung des Magistrats zu der sein zwar hoch, aber doch erheblich. bis auf 775 000 W.. heruntergehandelt Sache war nicht richtig. und bedauerlich ist, daß damals die Sache icin muß als männliche- ohnedies schon schlechter als die Lehrer bezahlt werden. Es ist recht charakteristisch, daß dieser Antrag erst von worden; im ganzen komme das Quadratmeter der ganzen Fläche mit einem so schwächlichen Kompromiß abschloß. Die Freude jocialdemokratischer Seite gestellt werden mußte. Alle drei Anträge auf 640 M., was bei der Wiederveräußerung des an der Straßen- darüber, daß bei dem berühmten 4 Mart Steuer Beschluß, gingen zur Vorberatung an einen Ausschuß. Wie sich der Magistrat front übrig bleibenden Teils sich wieder ausgleichen würde. den Herr Cassel ja wohl meint, so viel gespart worden ist, In der letzten geheimen Sigung ist beschlossen worden, die AnStadtrat Voigt: In der Enteignung würden allerdings die Bejiyer auch die Enteignung der ihnen gleichfalls gehörigen anstoßenden Grundstüde verlangen fönnen; das habe den Blagistrat aber nicht abgehalten, auf Expropriation anzutragen, da die Forde rungen zu exorbitant feien. gelegenheit in breitester Oeffentlichkeit zu verhandeln. Stadtv. Balla á spricht für den Magistratsanteng. Die Stadt habe als solche keine Grund- und Bodenspekulation zu treiben. Die Besizer fömten allerdings die Abnahme der ganzen Grundstücke verlangen; aber ob sie cs thun werden, stehe doch nicht fest. Die Preise jeien ganz unmäßig hoch. " เม อ รั notum num den Lebrern diese Zuwendung zu machen( Schr richtig später zu ihnen stellen wird, wurde nicht klar, da keiner der ans tann ich nicht teilen. Es wird durch jenen Beschluß Lenten etwas wesenden Magistratsvertreter das Wort ergriff. entzogen, die sich in viel schwierigerer wirtschaftlicher Lage befinden. Submissionswesen. als die städtischen Lehrer.( Ecbr richtig!) Infere Stadt brauchte übrigens auch nicht vor der Erhöhung zurüdzuschreden, wie fie der Einen seltsamen Anstoß giebt die Volks- 8tg." der Berliner Antrag Preuß will. Es wäre vielleicht jogar beijer, auf diefen ein Stadtverordneten Bersammlung, indem sie den vorzugehen. um für abschbare Zeit Ruhe zu haben. Die 3 gestern von uns veröffentlichten Itas der Kühne männer erlage für einen Teil der Lehrer muß ja notwendig das wähnt und verlangt, daß die städtischen Behörden den Unternehmern Bestreben der andern hervorrufen, anch der Erhöhung gleiche Bedingungen stellen sollen, wie die Juvaliditäts- und Altersteilhaftig zu werden, wenn das auch ein oder zwei Jahre versicherungs- Anstalt Berlin es zum Mißbehagen des Metalldauert. Der Antrag Preuß wird hoffentlich auch in Ausschusse industriellen Verbands bezüglich des Rohns und der etwas mehr Wohlwollen als beim Kollegen Cassel finden. Bei einer Arbeitszeit versucht hat. " Stadto. Saberland empfiehlt dagegen den freihändigen An- folchen Reform sollen aber möglichst alle Teile berüdsichtigt werden; Mit einem solchen Verlangen wird das Blatt bei der Stadtfauf. In den Enteignungsjachen, die in dieser Stadtgegend schwebten, baber unser Zusagantrag, für den fich aber auch noch besondere ganz verordneten- Versammlung schön ankommen. Steht deren Mehrheit habe die Stadt, wenn gegen die Festschungen des Polizei- schwerwiegende Gründe anführen lassen. Die Mehrheit der Berjamm- doch, was Nichtachtung der Gesundheit des Arbeiters betrifft, ganz präsidiums gerichtliche Entscheidung angerufen wurde, frets lung steht ja auf dem Etandpunkt, daß weibliche Arbeit eo ispo auf dem Standpunkt der Kühnemänner. mehr zahlen müssen. Mit dem freihändigen Ankauf mache die billiger sein muß als männliche; wir teilen diesen Stand- Diese wissen sehr genau, daß sie mit dem Festhalten am Zehnt Stadt ein gutes Geschäft. Redner erwähnt noch, daß die Beratung in punit nicht, aber auch ohne das ist die Differenz so groß, daß stundentag ein Verbrechen am Nationalwohlstand begehen, daß öffentlicher Sigung auf Anregung des Stadtv. Singer beschlossen bei einer Stufbefierung die Lehrerinnen nicht vergessen werden dürfen. jie fich durch ihre Ausbeutungswut die Vernichtung zahlreicher worden ist. pic Alterszulagen bei den Lehrerinnen hören schon mit dem Menschenleben auf das Gewissen laden. Sie wissen auch, daß Stadtv. Singer: Es ist mir fehr angenehm, daß der Vor- 21. Dicusjahre auf; bei den Lehrern reichen fie bis zum 31. Wir die Herabjegung der Arbeitszeit den Unternehmergewinn erfahrungsredner hervorgehoben hat, daß auf meine Anregung hin die Ver- haben 246 Lehrerinnen, die über 21, 121, die über 25, und 37, die gemäß gar nicht einmal verringert, und daß ihre Haltung daher um handlung in öffentlicher Sigung stattfindet. Gefahr in solchen über 31 Jahre im städtischen Dienst stehen.( hört, hört!) Also eine so verdammungswürdiger ist. Aber es beliebt den Kühnemännern Dingen liegt nicht in der Deffentlichkeit, sondern gerade in der erhebliche Zahl steht über 21 Jahre im Dienst und hat von da ab einmal fo; die Beibehaltung der gemeinschädlich langen Arbeitszeit Heimlichthuerei. Im kommunalen Interesse müssen wir an dem auf Erhöhung der Zulagen nicht mehr zu rechnen. Das halien wir figelt sie im hochgefühl ihres errentums und daher laffen Grundsatz festhalten, daß die Stadt nicht dazu da ist, Grundstücke für falsch. Unire Forderung, zwei Stufen aufzufeßen, ist hiernach fie ebenso wenig an ihrer Souveränität rütteln, wie dereinst etwa zu kaufen, die sie nicht für eigene Zwede gebraucht. So sehr ichr bescheiden. Das Maximalgehalt würde dadurch nur auf der deutsche Nokoffofürst an seinem angemaßten Gottesgnadenich wünsche, den Grundstücserweibungs- Fonds zu vergrößern, 2932 Mart bci 27 Dienstjahren steigen, was doch gewiß recht", die Unterthanen als Soldaten an England verkaufen zu mmm namentlich an der Peripherie beizeiten Grundstücke an- nicht allzu hoch ist. Anch der finanzielle Effekt unsres dürfen. zukaufen für städtische Echulen, Strankenhäuser c.. jo wenig fann Antrages ist verhältnismäßig gering. Es werden etwa 70 000 m. ich Spekulationskäufe der Stadt billigen.( Bustinumung). Eine herauskommen; es ist doch für Berlin nicht so bedeutend, um die Zwangslage fann ich nicht anerkennen. Der Magistrat bat den Antrag Borteile aus der Hand zu geben, die in der erhöhten Arbeitsher Bandeputation nicht für richtig erachtet, er will nur die frendigkeit und in der Aussicht auf ein besseres Leben nach langer jenigen Teile enteiguen, die die wir für die Freilegung ge- Dienstzeit liegen. Ich bitte den Ausschuß und den Magistrat um brauchen. Wir stimmen gegen den Ausschußantrag. weil Wohlwollen für unsern Antrag. Der Magistrat darf dem Kämmerer auch wir wir bloß diejenigen Teile die in diesem Puntte nicht zu viel Bedeutung beilegen.( Heiterfeit.) wir für städtische Zwede gebrauchen. Ein Teil des etwaigen Echadens Stadtv. Dr. Brenz: Wenn schon nach anderthalb Jahren wird dadurch wiederausgeglichen werden, daß die Besizer der Rest- diefer Antrag an uns tommt, für den sich sogar ein gewisses Bohl Herr Stadtverordneter Kleefeld sprach damals nicht allein dem grundstücke auf Grund des Stommmalabgaben- Gesetzes zu besonderen wollen des Magistrats ahnen läßt( heiterkeit), so stehen wir mit Abgaben herangezogen werden können. Eine solche Frage fann auch unsern Bestrebungen von März und November 1898 heute glänzend Unternehmerinn, sondern auch der Stadtverordneten- Mehrheit und sicht nur nach Mart und Pfennigen berechnet werden. Wenn die gerechtfertigt da. Bir temmen auch mit unserm Antrag nicht als damit der Großbürgerschaft, die ihn wählte, im allgemeinen aus der Stadt lanft, muß sie tener bezahlen, und wenn sie verfanjen will, mit etwas Renem, sondern wir wollen nur diejenigen Altersstufen Seele, als er auf die socialdemokratischen Forderungen hin ein Wehwerden ihr niedrige Breije geboten. Je mehr wir enteignen, desto wiederherstellen, welche vor der Erhöhung des Grundgehalis be- tlagen anbob über deren Ungerechtigkeit, über die vom Zaun mehr werden wir Spekulationen auf Stosten der Stadt einen Riegel flanden, und die auch das Werk des Kollegen Caffel gewesen find. gebrochenen Streits, über die Agitation arbeitsscheuer vorschieben. Im allgemeinen fährt die Stadt sicher finanziell besser Die veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse rechtfertigten die Elemente und was des Guten mehr war. Das alles läßt den Schluß zu, daß Kommunal- Liberalismus bei Enteignungen als bei freihändigen Käufen. Die Feststellungs- Erhöhung des Grundgehalte, aber auch ebenso die Beis Entschädigungen haben, wie aus der letzten Nachweisung zu ersehen behaltung der früheren Stufen. Eine erhebliche Verbesserung und heutiges Scharfmachertum gar nicht so himmelweit von einander ist, noch nicht die Hälfte dessen betragen, was freihändig gefordert war. bringt der Antrag Cassel nur für die höheren Alterssinfen; da nach verschieden sind und daß daher eine Anregung an die StadtStadtv. Wallach erklärt die Ausführungen des Stadtv. Haber der Statistit die Berliner Rektoren und Lehrer im Durchschnitt mit verordneten- Berjammlung, fie möge sich im Submissionswesen/ zur Tand für nicht zutreffend. 49 Jahren sterben, würden nur diejenigen Lehrer etwas vom Antrag Gerechtigkeit bequemen, laum anders als von der scherz Stadtv. Liebe now: Es ist auch nicht unsre Aufgabe, auf Cassel haben, die über den Durchschnitt alt werden. Für die haften Seite aufzufassen ist. Kosten der Steuerzahler Principienreiterei zu treiben. Eine Expro- Lehrerinnen find wir natürlich auch zu Verbesserungen bereit. Hoffent priation ist ein Sprung ins Dunkle; beim freihändigen Ankauf lich macht der Ausschuß ganze Arbeit. kommt die Stadt aber sicher gut weg. erwerben wollen, Ein solcher Standpunkt dünkt auch der Stadtverordneten- Berfammlung gerecht. Die berühmte Freiheit der Arbeit" verlangte es, daß in der Sigung, die diese Körperschaft am 14. Dezember v. J. abgehalten hat, die Anträge Dupont und Genossen rundweg a b gelehnt wurden, trotzdem sie nichts andres enthielten, als die Fordering, daß in den städtischen Subnissionsbedingungen Ans erkennung der Gewerkschaftslöhne, Einrichtung von Waschräumen 2c. und das Verbot verschiedener gesundheitsschädlicher Einrichtungen, wie der Koatsfeuer, vorgesehen werde. Eine Verbesserung in der Briefbeförderung hat die faisers Seit der Einführung Stadtv. Cassel: In der That habe ich den Beschluß wegen liche Ober- Pofidirektion Berlin angeordnet. Die Versammlung beschließt nach dem Ausschußantrage. der Vier Mart- Steuer gemeint.( tha! Heiterfeit.) Die Lehrer leisten der Briefkastenleerung um Mitternacht fand die erste Leerung des Die nach 12 Uhr in die Der Antrag des Stadtv. Hugo Sachs II, betr. die Erhebung ihre Arbeit, sie sind mit diesen Steuerzahlern nicht ohne weiteres zu Morgens zwischen 7 und 8 1hr statt. bon Beiträgen bei Straßendurchbrüchen, Straßenvergleichen. Zu der Ahnung" des Herrn Preuß beglückwünsche Brieftästen gelegten Sendungen gelangten dann bei der dritten verbreiterungen usw. von denjenigen, welchen die Vorteile ich ihn und mich; von der Zustimmung des Magistrats weiß ich Bestellung zwischen 10 und 11 Uhr in die Hände der Adressaten in Berlin. Die Ober- Postdirektion hat nun eine nene Briefkastenleerung diefer städtischen Veranstaltungen als Anlieger in erster Linie zu noch nichts. gute fommen, und zwar in jedem Falle durch besonderen Gemeinde- Etabi. Brezel: Ich finde mur sonderbar, daß der Antrag zwischen 6 und 61/2 Uhr morgens eingeführt. Die zu dieser Zeit beschluß, ist von dem niedergesezten Ausschuß angenommen worden. Caffel gerade zu einer Zeit tommnt, wo wieder einige Neuwahlen ausgehobenen Briefe fommen schon bei der zweiten Bestellung, die Den Ausschußbericht erstattet der Antragsteller, der zunächst vor der Thür stehen( Große Unruhe); dem Antrage fönnten doch um 8/2 Uhr beginnt, an die Empfänger. Die Neuerung ist bei dens auf analoge Vorschriften in englischen und amerikanischen Städten nicht falsche Motive untergeschoben werden. Ich beantrage, dem jenigen Bostämtern, die sie ohne Vermehrung der Beamten einführen Bei den übrigen Postämtern Hinweist und dann hervorhebt, daß nach der Anschauung des Aus- Ausschuß auch die Prüfung der Frage zu überweisen, ob nicht die konnten, bereits in Kraft getreten. schusses die Heranziehung der Adjacenten zu prozentualen Beiträgen fünf noch immer nicht angestellten, aus den Privatschulen über- wird sie in den nächsten Tagen durchgeführt werden. auch auf noch nicht völlig abgeschlossene Veranstaltungen sich er- nommenen alten Lehrer endlich definitiv anzustellen feien. Kaiser Wilhelm II. In der Kreuz- 8tg." lesen wir: Das ftreden fall. Nachdem noch Stadtv. Neumann aus Gründen der Selbst- Standbild Sr. Majestät des Kaisers und Königs als Kreuzverwaltung sich gegen derartige detaillierte Anträge aus der Mitte fahrer, das( wie mitgeteilt) am Geburtstage Sr. Majestät im der Versammlung ausgesprochen, da damit in die Gerechtfame des festlichen Alte im Monopol- Hotel enthüllt worden ist, erfreut sich Magiftrats eingegriffen werde, wird beschlossen, sämtliche Anträge einer regen Betrachtung seitens des Publikums. Der Bildhauer einem besonderen Ausschuß von 15 Mitgliedern zu überweijent. Die übrigen Gegenstände der Tagesordnung für die öffentliche Jahn hat damit ein sehr tüchtiges Werk geschaffen, das voller AnSigung werden auf Antrag Michelet abgejezt, da die Angelegen heit der Abordnung der Mitglieder in die Ausschiffe, Deputationen und Kuratorien, die schon mehrmals auf der Tagesordnung der geheimen Sigung stand, endlich zur Erledigung gebracht werden soll. Echluß gegen 81/2 11hr. Ohne Dislussion gelangt der Antrag zur Anahme. Die Vorlage betreffend die Errichtung eines Pflegehaufes für Ehepaare auf dem Grundstück der Stechenanstalt an der Fröbel straße wird vom Stadtv. Brade für ungenügend erklärt; er verlangt, daß der Magistrat einen umfassenderen Borschlag mache. Stadtv. Förster ist ein Freund der Vorlage, welche die Unterbringung von über 40 Ehepaaren in der Fröbelstraße ermögliche, während diese Ehepaare sonst wie bisher getrennt werden müßten; er ist aus technischen Gründen für Ausschußberatung. Stadtrat Mieleng tritt für die Vorlage und deren sofortige Annahme ein. erkennung tvert ist. Mit dem geftrigen Tage hat das Frühstüdsaustragen durch Kinder sein Ende erreicht. An Stelle der Kleinen, die bisher in früher Morgenstunde mit Badware und Milch treppauf treppab liefen, waren gestern früh meist Frauen angetreten. Die Aenderung soll nicht ohne Störung vor sich gegangen sein, da die Bädermeister es anscheinend nicht für nötig befunden haben, erwachsenen Ansträgerinnen gehörig über die Kundschaft informieren. Das Reichs Postmuseum bleibt wegen innerer Arbeiten von heute ab geschlossen. Ta eröffnet werden. ein Gerichts- Betfung. wurden, die[ raum eines Jahres den Höchstbetrag von 500 m. im Einzelfalle zu nicht übersteigen dürfen. Stadtv. Baate( Soz.) fragt den Magistrat, ob unter den Hinterbliebenen, die aus den Zinsen der Stiftung A18 Agitationsmittel zur Kennzeichnung der bürgerlichen bedacht werden sollen, auch die Sinterbliebenen von Juftig ist der folgende Fall außerordentlich gut verwendbar: s städtischen Arbeitern zu verstehen sind. Ober- Bürger- Schriftführer des Porzellanarbeiter Verbandes hatte meister Schuste hrus erwidert, daß das nicht der Fall sei. der Parteigenofie Redacteur Richard Jahn im vorigen Jahre Die Große Berliner. Zwei brennende Accumulatorenvagen Im übrigen werde der Versammlung demnächst eine Vorlage ein Girtular mit der Ueberschrift:" Mitteilungen an unsre Mitglieder, der Großen Berliner Straßenbahn verursachten gestern nachmittag betr. die Relittenversorgung der städtischen Arinsbesondere die Verwaltungen," herausgegeben, das in mehr als 1000 Eremplaren an mehrfache Verkehrsstörungen. Ein Wagen der Linie Gesundbrunnen beiter zugehen. Hierauf wurde die Vorlage angenommen. die Zahlstellen des Verbandes vers Marheinedeplas geriet in der Brunnenstraße unweit der Rügener Eine längere Debattte tnüpfte sich an die Vorlage betr. die schickt wurde. Das Schriftstück enthielt etiva 170 Namen diejenigen Personen, die als bezeichnet ſtraße in Brand. Der Wagen mußte fofort außrangiert werden, und Erhöhung der Koſtenfäße für Behandlungen weld anläßlich der die Passagiere wurden mit dem nachfolgenden Wagen derselben Linie Verpflegung Streifs legten und Differenzen utg der in eie Intereset bann weiter weiterbefördert. Als dieser die eiserne Brüde passierte, züngelten Krantenhause. Der Magistrat schlägt eine Erhöhung der Säge in unverantwortlicher Weise gegen die Interessen der Organis plöglich zu beiden Seiten des Hinterperrons Flammen empor, und für die Patienten der I. und II. Klasse vor, will aber für Patienten fation und Allgemeinheit verstießen". mächtige Rauchwolfen verkündeten, daß auch in diesem Wagen die der III. Slasse den Saß von 2 M. beibehalten. Singegen sollen in dem Rundschreiben, es solle bezwecken, daß die Verwaltungen bei Accumulatoren sich entzündet hatten. Natürlich mußte auch dieser Auswärtige in der III. Slafie, auch Mitglieder auswärtiger Anmeldungen von Mitgliedern nach Durchsicht der untenWagen außer Betrieb genommen werden; er wurde langsam durch Krankenkassen, in Zukunft 3 Mark zahlen. Der Referent stehenden Namen wüßten, ob die Betreffenden würdig seien oder nachfolgende Wagen nach dem Depot in der Kreuzbergstraße ge- Etadtverordneter Rose schlägt die leberweisung der Vor- nicht, in die Organisation aufgenommen zu werden. Ferner werde schoben. lage an einen Ausschuß vor, weil für ihn die Gründe, bezweckt, daß solchen Arbeitswilligen, die gegen die Kollegenschaft Zu späteren Zeiten wird man sich wundern, daß eine Stadt die der Magistrat für die Erhöhung der Säße angeführt hat, nicht und die Organisation sich vergangen haben und die weit öfter andre Kollegen in ihrer moralisch eit verwaltung einer derartigen Wirtschaft mit verschränkten Armen überzeugend seien und weil die Vorlage auch nicht dem Beschluffe a Is arbeitslos zujah. der Versammlung entspreche. Der Beschluß war gefaßt worden, um und geschäftlichen Qualifitation Die elektrisch betriebene Omnibuslinie Anhalter Bahnhof- eine Gleichheit der Säße mit denen der Berliner Strankenhäuser würden, nicht auch noch aus Infenntnis auf Reisen die herbeizuführen. Stadtv. Weschelsohn schlägt für die Batienten Unterſtügung der Kollegen zu Teil werde. Eine der Stettiner Bahnhof über den Königsplatz soll bestimmt am 15. Februar ber ersten Klasse einen bedeutend höheren Satz vor. Er will ferner in dem Cirkular genannten Personen, die am 7. April ein überlegen, ob nicht auch die Patienten der dritten Klasse einen Eyemplar in die Hand bekommen hatte, stellte am 25. April gegen Von den Segnungen der Kinderarbeit. Ein hiesiges Blatt höherent Saz zu entrichten hätten, etwa 2,50 Mart. Stadtv. Hirsch Jahn Strafantrag wegen Beleidigung. Genosse Jahn wurde denn meldet: Die Verhaftung eines jungen Menschen, der anscheinend( Soc.) wendet sich gegen den Vorschlag, die Sätze für die dritte auch vom Schöffengericht auf Grund des§ 186 des Strafgesetzbuchs Sittlichkeits Attentat gegen ein Kind beabsichtigte, laffe zu erhöhen. Die Folge davon würde eine schwere Schädigung zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt, während das führte am Mittwochabend nach 10 Uhr eine große Menschen der Arbeiterschaft und der Strankenkassen sein, die gezwungen Berufungsgericht später die Strafe in eine Geldstrafe von 150 M. der menge in der Wasserthorstraße zusammen. Derselbe versuchte wären, ihre Beiträge zu erhöhen, ohne daß die Gegenleistungen umwandelte. Das Landgericht führte in der Hauptsache aus: Das in der Nähe der Prinzenstraße ein fleines Mädchen von ungefähr in demselben Verhältnis erhöht würden. Für die Erhöhung des Gericht nehme im Gegensatz zur ersten Instanz an, daß der 9 Jahren in cin Haus hineinzugerren. Ein dies bes Sages für die auswärtigen Patienten habe der Magistrat bisher Angeklagte beim Erlag des Cirkulars an sich in obachtender Arbeiter lief zur Polizei. Inzwischen hatte sich vor dem feine Gründe angegeben. Die Versammlung müsse dies aber unfo Wahrnehmung berechtigter Jntereifen gehandelt Hause eine große Menschenmenge angesammelt. Einige Männer mehr verlangen, als der Magistrat noch am 30. November v. J. habe. Denn als Schriftführer des Verbandes sei er in erster drangen in das Haus ein, um den Mann herauszuholen. Auf der beschlossen habe, die Säge für Mitglieder auswärtiger Strantentassen Reihe berufen gewesen, die Verbandsinteressen wahr. Treppe tam er ihnen mit einer brennenden Lampe entgegen und nicht zu erhöhen. Woher stamme diese plötzliche Wandlung in den zunehmen und zum Beispiel Schritte zu thun, um Leute fegte sich gegen seine Angreifer zur Wehr, so daß die Lampe in Ansichten? Falls man eine Ueberfüllung des Krankenhauses fürchte, vom Verbande fernzuhalten, welche den Bes Stücke ging. Er wurde weidlich durchgeprügelt und danach den ein- sei es richtiger, einer solchen Gefahr durch eine Aenderung des strebungen erzählte, daß der fremde Mann ihm 3 M. geboten habe, wenn es einheimische und nur in dringenden Fällen auswärtige Patienten hinausgegangen, als er von allen Arbeitswilligen behaupte, mit in seine Wohnung komme. Der Mann hatte das Kind in einem in die Anstalt aufgenommen werden sollen. Untlar sei es ferner, ob daß sie bekanntlich weit öfter wie andre infolge ihrer dem Hause gegenüberliegenden Restaurant getroffen, wo es Apfelfinen auch Mitglieder solcher auswärtigen freien Hilfskaffen, die in Char- moralischen und geschäftlichen Qualifikation arbeitslos würden". lottenburg eine Filiale haben, oder Charlottenburger Arbeiter, die Diese Wendung enthalte eine Beleidigung der Betroffenen, insbesondere des Antragstellers. Eine Schädigung der Näherinnen wird von einem Fabris einer Berliner Ortstrantentaffe angehören, die höheren Säge zu davon nicht fanten in Nähfaden, der sich auf dem Etikett nicht nennt, versucht. Antrage auf Ausschußberatung an. Handele sich indessen eine Beleidigung entrichten haben. Zur Klärung dieser Fragen schließe er sich dem Es im Simme des§ 186, sondern nur eine solche Unter der Bezeichnung Berliner Nähfaden" verkaufen verschiedene Stadtrat Boll verteidigt die Magistratsvorlage und betont, Sime des§ 185 des Strafgesetzbuchs; der Angeklagte behaupte nicht Kurzwarengeschäfte farbiges Nähgarn auf Rollen, welche in roter bag Schrift das Maß( 200 yards) wie üblich tragen, darunter aber steht: daß allerdings Mitglieder folcher Stassen, die in Charlottenburg mur Thatsachen, die ze, sondern übe an den genannten Arbeitswilligen farbig, reduciert auf 150 Yards". In den reellen Geschäften time of und den Tag von 3 M. entrichten leidigung nicht zu den schweren gehöre, daß aber andrerseits der und Beleidigung schon vor der Branche wird ſtets volles Maß geliefert; die Reduction iſt den burger Orts- Stranientaſſe in Butter andrer als der Charlotten eine allgemeine abfällige Stritit. Mit Rüdficht darauf, daß die Benach eine Täuschung des Publikums; in rechtlicher Beziehung fehen follen. Stadtv. Hirsch weist darauf hin, daß ein Grund für dieje Angeklagte wegen Brezvergehen 150 Mart angewies bie sich die Verkäufer des eben erwähnten„ Berliner Nähfaden" einer ungerechte Behandlung nicht zu finden sei. Er halte den bisherigen bestraft sei, erscheine eine Geldstrafe von Der Straffenat des Kammergerichts großen Gefahr aus. Die bekannten Fabrikanten des Artikels ver- Saß von 2 M. für alle Strankenkassen- Mitglieder für völlig aus- meisen. merken auf jeder Rolle Garn in deutlicher Schrift:„ Bolles Viaz reichend. In seinem Schlußwort spricht der Referent für seine Berion vom Rechtsanwalt Freudenthal eingelegte Revision mit Begründung zurück: des Der Schutz seine Uebereinstimmung mit den vom Vorrebner gebrachten Be- folgender garantiert." Wenn die Käufer hierauf achten und jede Rolle Näh- benken aus. Die Vorlage wird einem Ausschuß von 9 Mitgliedern fei dem Angeklagten mitt Recht versagt worden, denn J. habe die garn ohne diesen Vermerk zurückwieien, so wird uns von fach überwiesen, in dem die Socialdemokraten durch Genossen irsch beleidigenden Worte über die angebliche moralische und geschäftliche männischer Seite mitgeteilt, dann würden die Täuschungsversuche vertreten sind. Minderwertigkeit der Arbeitswilligen nicht in Wahrnehmung, • Ziu1 གྭ u HOV Des weiteren beschloß die Versammlung u. a. den Magistrat zu fondern nur bei Gelegenheit der Wahrnehmung berechtigter Ein Liebesdrama. Gestern vormittag um 8% Uhr fand ein erinchen, gegen die Verlegung des bisher in Charlottenburg be- Intereffen gebraucht. Gerade jene Worte seien nicht nötig Mitteilungen Arbeiter in Niederschöneweide am Ufer der Spree einen stehenden Handelsregisters eine Betition an den Justiz gewesen, wenn er auch den Zah die er zur schwarzen Damenhut mit blauem Echleier, grauer Feder und einer minister zu richten. Zum Vorsitzenden des Gewerbe über die Leute hätte machen langen Nabel mit schwarzem Knopf. Darüber war ein Unterrod gerichts wurde Stadtrat Boll wiedergewählt. Die Vorlage Aufnahme in den Verband für ungeeignet hielt. gedeckt. Im Hut befand sich mit der Nadel festgesteckt ein offener betr. Abänderung des Privilegiums über die 23 Millionen Anleihe Ein Prozek, dem in weiteren Kreisen mit Interesse entgegen Brief folgenden Inhalts:" Lieber Richard! Dies sei meine Antwort vom 24. Juli 1898 wurde genehmigt. ebenso der Normaletat für auf Deinen Brief. Um die Schande nachher nicht mehr zu erleben Magistratsmitglieder, städtische Beamte und städtische Lehrer. Im und Dir nicht länger läftig zu sein, fonnte ich nicht anders. Bitte, Berlauf der Debatte gab Oberbürgermeister Schuste hrus liebster Richard, verzeihe mir, fomme zu meinem Begräbnis und die Erklärung ab, daß der Magistrat eine Revision der Löhne vergieb Deiner Dich bis in den Tod liebenden Clara Wenk." Der der dauernd beschäftigten städtischen Arbeiter Arbeiter nahm seinen Fund mit nach Baumschulenweg, um ihn auf bereits beschlossen und einen Ausschuß zur Erledigung der Border dortigen Polizei abzugeben. arbeiten eingesetzt habe. Verschiedene Ortsstatute aus Anlaß des Gesezes betr. die Anstellung und Versorgung der Kommunalbeamten fammlung noch eine Anzahl Wahlen, darunter die Wahl unseres Genoffen Baake in die Deputation für den städtischen Arbeitsnachtu ei 3. treffenden Schuhleuten übergeben. Das weinende kleine Mädchen Reglements vorzubeugen, etwa in dem Sinn, daß in erster Linie aber insowes Verbandes zuwiderhandeln. J. sei ausbot. sehr bald aufhören. cine # §. 193 Die Direktoren der Kontinental Der Lokomotivführer Tich, ein Opfer des Eisenbahn- Unglüds wurden einem Ausschuß überwiesen. Schließlich vollzog die Ver. jogar eher veröffentlicht wurden, als dies von Wolff geschehen auf dem Bahnhof Schönhauser Allee, ist gestern unter zahlreicher Beteiligung beerdigt worden. Unter dem dringenden Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei wurde gestern der Zimmervermieter Kuhlbred in Haft genommen. In feiner Wohnung wurden 9 große Körbe, die aus Diebstählen herrührende Wäsche und Garderobe enthielten, vor gefunden. bers geſehen wurde, gelangte gestern vor der zweiten Straffammer des Landgerichts I zur Verhandlung. Telegraphen Compagnie Attiengesellschaft( Wolffs Tele graphen Bureau) wollen längere Zeit hindurch die Beobachtung gemacht haben, daß offizielle Nachrichten, die ihnen allein zugegangen waren, vom spanisch- amerikanischen Krieg, von der Börse usw. auch om Sirffen Telegraphen Bureau und zum Teil war. Einem Zufall war es zu verdanken, daß die Ursache dieses Vorkommnisses ermittelt wurde. Im März voriges Jahres trat ein Medacteur des mit dem Hirschschen Bureau verbundenen Bureau Herold" in die Redaktion des Wolffschen Bureaus ein. Durch Aus Rigdorf. Der Bierfahrer Otto von hier, der sich bei diesen erfuhren die Direktoren des letzteren, daß zwei seit vielen dem Sprung aus dem brennenden Aronschen Warenhaus verletzte, Jahren bei ihnen angestellte Boten, Namens Frib Dörfert und ist gestern aus dent Briger Krankenhause als geheilt entlaffen ugo Schmiedel mit dem Hirschschen Bureau Durchstechereien worden. Seine Nichte dürfte gleichfalls in nächster Beit das Stranten betrieben. Die beiden Genannten hatten in dem Wolffschen Bureau Aus Furcht vor Erblindung hat sich das noch nicht 17 Jahre alte baus verlaffen können. Von einem Bintsturz befallen wurde die Aufgabe, Nachrichten, die für die Berliner Abonnenten wohn- bestimmt Dienstmädchen Käthe Ansorge erschossen, das in der Kreuzbergstr. 50 am Mittwochabend in der Mahlowerstraße die in Berlin wohn- bestimmt waren, teils auf hettographischem Wege zu bie bei der Modiftin Frau Dreyer seit vier Wochen in Stellung war hafte Frau Fleischmann; sie wurde nach dem städtischen vielfältigen, teils bei der Drndlegung derselben mitzuwirken. Insbesondere gehörte aber zu ihren Obliegenheiten, und vorher in der Grunewaldstraße diente. Das Mädchen, das an Krankenhaus gebracht. Depeschen zu falzen und mit Umschlägen zu verschen, dieselben dann an einem Augenübel litt. war von Anfang an sehr still und trübfinnig. Auf die Frage, was ihm den fehle, antwortete es, daß es fürchte Anwohner des Maybach- Plages. Wian munkelt von einem Selbft gestellten Kurse dem Wolffichen Telegraphen- Bureau zu übermitteln. Friedenau. In nicht geringer Aufregung befinden sich die die Abonnenten auszutragen und endlich dann die an der Börse festblind zu werden; außerdem habe sie eine Stiefmutter, die ihr das morb und dem spurlosen Verschwinden der Leiche. Eine Frühstücks- Der Mitinhaber des Telegraphen- Bureaus von Louis Hirsch, KaufElternhaus verschließe. Da das Mädchen mit der Arbeit nicht fertig frau des Bädermeisters Wermte fam am frühen Morgen in ein mann Kurt Sirich, soll, wie die Anklagebehörde behauptet, wurde, so kündigte ihm Fran Dreyer zu gestern. Als gestern nach Haus, um das Frühstück auszutragen; da bemerkte sie in dem Dörfert n. Schmiedel durch Geldversprechungen veranlaßt haben, mittag ein Packetfahrtwagen fam, um die Sachen abzuholen, fand man das Mädchen in seinem verfchloffenen Zimmer tot auf feinem weifelhaften Licht der Laterne im Hausflur einen Menschen hängen. ihm wichtige Nachrichten, die für Wolff bestimmt waren, telephonisch Bette fizen. Es hatte sich durch Revolverschüsse in den Hals und Beinahe hätte die Frau im achtlojen Vorbeigehen die regungslos oder auf andre Weise zugängig zu machen. Dies sollen Dörfert herabhängende Gestalt angestoßen. Voller Angst lief sie so schnell als u. Schmiedel längere Zeit hindurch gethan haben. die Brust entleibt. möglich nach dem Laden des Meisters. Eine furze Zeit darauf Nachrichten nicht telephonisch übermittelt werden konnten, so Boten hettographische, beziv. beziv. gebrudte tam ein kleines Mädchen, um Zeitungen auszutragen, und bemerkte sollen die beiden fich angeeignet und teils int einer Cigarreits einen vor der Thür haltenden Krantenwagen. Einige Männer Exemplare brachten einen in ein weißes Lafen gewidelten menschlichen Störper handlung, teile in einem in der Zimmerstraße gelegenen Restaurant in den Wagen und fuhren davon. Bis jetzt fonnte nicht festgestellt in Briefumschlägen abgegeben haben. Hier wurden die Sachen dann werden, welcher Geſellſchaft der Wagen gehörte, auch nicht, wo der von Angestellten des Hirschschen Bureau, abger to start baKörper des Selbstmörders geblieben. Die Ortspolizei soft von der ein volles Geständnis abgelegt hatte. Schmiedel und Kurt Hirsch da geheimnisvollen Angelegenheit feine Stenntnis haben, jedoch in gegen die That entschieden in Abrede gestellt hatten, wurde gegen energischer Weise Recherchen austellen. Hoffentlich stellt sich die Sache alle drei Antlage erhoben. Dörfert und Schmiedel find wegen als harmlos heraus. Diebstahls und Verlegung des Gesetzes betreffend unlauteren Wettbewerb, Kurt Hirsch ist wegen Anstiftung zu diesem Bergehen und wegen Hehlerei unter Anklage gestellt. Erhängt hat sich vorgestern der 88 Jahre alte Droschfenfutscher Schübler aus der Fruchtstraße. Häusliche Zwistigkeiten sollen ihn in den Tod getrieben haben. " # Wenn waffers in den Lychener Graben nicht gestattet wird. Man will jest rieger Mitglieder, angestellt. Jm M Gin Frauen. Orchesterverein in Berlin. Und wird geschrieben: Unter den auf musikalischem Gebiet thätigen Stünstlerinnen herrscht seit langen Jahren ein bedenkliches Neberangebot von Kräften, denen bei der Fülle der Stonkurrenz die Erringung der wirtschaft lichen Selbständigkeit durch Solofpiel und Unterricht fast unmöglich gemacht wird. Aus dieser Notlage vieler tüchtiger Künstlerinnen heraus ist ein Frauen- Orchesterverein in Berlin gegründet worden, der feinen Aus Johannisthal wird uns berichtet: Eite feltene In Mitgliedern durch gemeinsames künstlerisches Wirfen im Orchester fenntnis der Gemeinde- Ordnung bewies unser Ortsvorsteher Der Angeklagte Schmiedel ist geständig. Inregelmäßigkeiten bes verbande eine gesicherte Eristenz verschaffen will. Borläufig steht dieser Tage. Er erklärte einem Einwohner, der in die Wählerliste gangen zu haben, er habe dafür von Dörfel monatlich 10 M. erder Verein finanziell noch auf sehr schwachen Füßen, da er wie eingetragen werden wollte, daß solches nicht möglich sei, da er, der halten. Der Angeklagte Hirsch bestreitet jede Schuld. Die Verhandaus feinem nenesten Rundschreiben hervorgeht- hauptsächlich auf Einwohner, noch keine zwei Jahre am Orte wohne. Erst als der lung wurde um 4 Uhr abgebrochen und soll heute fortgesetzt werden. die pekuniäre Unterstügung seiner inattiven Mitglieder an Nachsuchende darauf hinwies, daß ein einjähriger Aufenthalt genüge, Gegen den Verlag der Feldpoft", das im Geschäft des gewiesen ist. Als Beweise dafür, wie weit der Frauen- Orchesterverein erfolgte die Eintragung. Es find, wie uns berichtet wird, aus folchem Herrn August Scherl hergestellte Orgau des Kriegervereins- Bundes noch von seinem Ziele entfernt ist, fei nur angeführt, daß die 1898 Versehen heraus eine ganze Anzahl von Nachtragungen nötig ge- Kaiser Wilhelm- Dant" richtete sich eine Civilflage, die am ins Leben gerufene Vereinigung bisher noch nicht in der Lage war, worden. Die geplante Kanalisations- und Wasserleitungs- Dienstag vor dem hiesigen Landgericht verhandelt wurde. In der ihren aktiven Mitgliedern geringe feste Monatsgehälter zu zahlen anlage ist aufgegeben worden, da der Abfluß des Kanalisations Expedition der Feldpost" waren eine Anzahl von Arbeitskräften, oder regelmäßige Proben abzuhalten. fämtlich lindo mit den Charlottenburger Wafferwerken in Verbindung treten. Diese Juni v. J. schien es dem geschäftlichen Leiter der Feldpost" für das Gesellschaft hat nämlich von dem Baumschulenbefiger Späth für den Unternehmen vorteilhaft, wenn die Zahl des Expeditionspersonals, Breis von 105 000 M. größere Ländereien gekauft, welche Späth vor obgleich die Arbeit nicht geringer geworden war, herabgeſetzt würde. acht Monaten für 15 000 M. von einem Stofjäthen erworben hatte. Man entließ also Knall und Fall sechs der Angestellten. Diese beDer Oberfeuerwerker Eckmann von der königl. Geschoßfabrit riefen sich darauf, daß ihre Thätigkeit bei der Feldpost" eine kaufAus den Nachbarorten. in Spandau, der vor ungefähr einem Vierteljahr verhaftet wurde, männische sei und verlangten deshalb die Innehaltung der Barteiverfammlungen in den Vororten. Der Socialbemo weil er in militärischen Angelegenheiten mit einer auswärtigen te vom Handelsgesey vorgeschriebenen Sündigungsfrist. Daß auch die fratische Berein von Johannisthal Niederschöne weide gierung( angeblich der Türkei) in Verbindung getreten war, ist, wie Zeitung der Feldpost" diese Angestellten für Handlungsgehilfen hält feine Mitgliederversammlung am 3. Februar, abends 81/2 Uhr, in Spandau verlautet, zu einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten vergehalten haben muß, betveist der Umstand, daß sie bei der Orts. trantentaffe der Kaufleute versichert waren. Gleichwohl im Lokale von Senftleben ab. In Charlottenburg findei urteilt worden, welche durch die Untersuchungshaft bald verbüßt wollte der Arbeitgeber das ist nominell der Direktor des die Protestversammlung gegen die Flottenvorlage nächsten Danners- sein dürften. Ein Landesverrat hat also nicht vorgelegen. Bundes Kaiser Wilhelm Dant", thatsächlich scheint es aber Herr tag in der Gambrinus- Brauerei statt; in Köpenid wird die von einer Kündigung nichts wissen, denn er Brotestversammlung am Mittwoch im Kaiserhof, Grünstraße, statt- wald wird jezt von dem Hauptrohr, welches von dem Charlotten- behauptet, die Entlassenen feien teine Stauffente, sondern Stanzlisten, Nach dem Aussichtsturm auf dem Karlsberg im Grune- Scherl zu sein burger Wasserwert zu Belighof nach der Villenkolonie Grunewald die dem Handelsgesetz nicht unterstehen. Die Entlassenen beschritten Die Charlottenburger Stadtverordneten Versammlung führt, eine Zweigleitung gelegt. Erst mit Hilfe der Wasserversorgung den Klageweg, und das Amtsgericht gab ihnen auch recht, indem es beriet am Mittwoch zunächst die Vorlage betreffend die Verist es möglich, auf dem jezt noch fahlen Plateau die projektierten fie als Handlungsgehilfen anfah. Gegen das Urteil erster Instanz wendung der aus der Fritsche- Stiftung fließenden gärtnerischen Schmudanlagen in stand zu halten. Ein Richard Strauß Konzert, daß jedermann zugänglich ist, ver: anstaltet die neue freie soll Bhubne, on prog, ben 6. Februar, 8 Uhr, im großen Festsaal von Keller, Koppenstr. 29. finden. g Mittel. Aus den Zinsen der Stiftung sollen nach dem Antrage des Magistrats Hinterbliebenen von städtischen Angestellten und Gemeindebeamten Unterstügungen gewährt werden, die für den ZeitAN banero f bol 4 faces Ustasto legte die Leitung der Feldpost" Berufung ein, und vor dem Landgericht hatten die patriotischen Unternehmer auch den Erfolg, daß die Kläger kostenpflichtig abgewiesen wurden. Lettere wollen den Rechtsstreit aber noch vor das Kammergericht bringen. Vermischkes. Ein schreckliches Bauunglück meldet der Draht aus Eingen, 1. Februar; Gestern stürzte auf einem hiesigen Bauplaß durch Rutschung eine Mauer ein. Acht Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Es wurden fünf getötet und drei schwer berlegt. Nach einem Telegramm aus Frankfurt a. M. ist der Ge. fängnisinspettor Habermann, welcher der Unterschlagung und des Diebstahls amtlicher Kassengelder terdächtig ist, feit gestern mittag von Frankfurt verschwunden und ist vermutlich ins Ausland geflüchtet. Noch ein oberschlesischer Polizeibeamter. Die Straffammer Beuthen verurteilte den Polizei- Inspektor Wilhelm Baumann aus Kattowiz wegen Beisciteschaffung amtlicher Schriftstücke zu zwei Monaten Gefängnis. Witterungsübersicht vom 1. Februar 1900, morgens 8 Uhr. Stationen Barometer: fland mm Wind: richtung Windstärfe Eminemde 754 Hamburg 757 NW Berliu 756 W Wiesbaden 756 NW München 757 ED 759 110 *) ten Die Fernsprechverbindung Luxemburg Paris ist gestern Hoggen Mittag eröffnet worden. Aus Köln wird der Volls- Zeitung berichtet: Der Infanterist Rolowsky, der den Fabrikanten Lämmert hinterrüds überfiel and durch Bajonettstiche derart verletzte, daß der Tod eintrat, wurde friegsgerichtlich zu 4 Jahren Festung, fein Mitschuldiger Steßlez einem Jahre Festung verurteilt. Lämmert hatte befammlich ein Mädchen beschügt, daß von Soldaten auafiert worden war. Wetter 2bebedt Temp, n. 6. 6° 64° R. Stationen Baronieter stand mm Wind richtung Windstarte 0 Haparanda 769 -1 Petersburg 757ONO Wetter Temp. n. 6. 6° 6.= 4° R. 2 bedcat 4 bebedt -1 Sort 2 bededt 1 Aberdeen 7579 7570 2wollent- 24 2Schnee Ahlb bed 5 wolfig 7 ] 3 blb bed Rebel 8 Barts 754 90 2 bededt 0 Marktpreise von Berlin am 31. Januar 1900 Batter Gerste Safer gut nach Ermittlungen des Igi Boligetpräsidiums D: Ctr 15.20, 14: Schweinefletsch 1 Bg 14,30 13,70 Stalbfleisch aufnahme ergab 12 420 Tonnen Weizen(-1256 Tonnen gegen 1 Januar) und 975 Tonnen Roggen(-870 Tonnen) Am Spiritusmartt wurden ca 25.000 Liter 70er Toco mit 46,90(+0,10 M) gehandelt Briefkasten der Redaktion. ir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahl) anzugeben, unter der die Antwort erteilt werden soll, und die letzte Abonnementsquittung beizulegen Fragen ohne jolche werden nicht beant. wortet und schriftliche Antwort wird nicht erteilt. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und Freitag von 6-8 1hr abends statt. Wettende. Die Chineser schreiben von oben nach unten und fangen in einem Buch auf der iegten Seite redits an Stralsunderstraße. Aerztlichen Rat ertelten wir nicht. Sie müssen fich einem tüchtigen Arzt anvertrauen Arsenal. Wie vorher unter Stralsunderstraße". " 3.§. 19. Läßt sich im Briestasien beim besten Willen nicht er: ledigen Dobrich. Das Carl Weiß Theater hat bis 1896, too es am 4 September unter feinem jezigen Direktor als Ostend Theater eröffnet worden 1,40 ist, eine Reihe von Jahren unter der Direftion Samst National Theater geheißen 14 13. Sammelsletsch 1,60 1,80 1, 1,60 1. 1,10 14.80 14, Butter 2,60 mittei 13,90 13,20 Eter 60 Stud gering 13.10 12,40 Karpfen 1 kg 2,20 Nichtstoh Hen 4.50 4,16 Male 2,80 7,20 4,80 Bander 2,50 1 Grbjen 40 25, Hechte 1,80 1. Speisebohnen 45. 25 Bariche 7) 70 30. Schleie 5, Blete 1,60 1,20 Kreble 1,20 1pez Schod 1,40 123, Rartoficiu, nene Rundfleisch, Scule 1 kg do Bauch " 2,80 0.80 A. 3. 39. Dachdecker werden bei der Einstellung in die Feuerwehr 1,60 0,80 bevorzugt, doch erfolgt die Annahme nur bis zum 25 Jahr Tas Anfangs1,40 gebalt beträgt 1000 und steigt dann, je nach Batanz, in unbestimmten Beiträumen bis 1500 Reuter Dienstaen met die Bezion berechtigung erlangt. Jedem Feuermann steht das Oberfeuermanns Eramen offen Aus den Oberjentermännern refrutieren sich dann die Feldwebel Auf je 48 Stunden Dienstzeit folgt ein freter Tag, an dem jedoch( abends) die Sicherheitswachen in den Theatern 2c zu stellen sind. Die Meldung ist unter Einreichung eines selbstgeschriebenen Lebenslaufs, der Militärpapiere und sonstiger Atteste zu richten an das fönigliche Polizeipräsidium, b. teilung für Feuerwehr, Berlin. Bet, der Post beträgt das Brodukten marit tom 1 Februar Der Getreidemartt Anfangsgehalt 900 W, steigend bis ebenfalls 1500 Stautionsstellung eröffnete luftlos und cher schwach Die Auslandsmeldungen boten wenig findet nicht mehr fiati Die Militärdienstzen wird nicht auf das Gehalt, Anregung Baris kam schwach. Nordamerika nach anfänglicher Abschwächung wohl aber auf die Benton angerechnet. Persönliche Borstellung hat zulegt leicht erholt. Am Frühmarkt übte starkes Inlandsangebot einen Drudim Hauptpoſtant, Spandauerstraße, zu erfolgen auf die Preisgestaltung aus und führte zur umfangreichen Roggenabschlüssen *) Grmittelt prc Tonne von der Centrafftelle der Breuß Land: Rotierungsstelle und umgerechnet vom Bolizei†) Kleinhandelspretje Schreckliche Stürme entfesselten sich an den spanischen Küsten. In Bilbao fiel unter furchtbarem Bligen und Donnern dichter Hagel, der die Straßen mit einer weißen Echicht zwei Centi. meter hoch bedeckte. Das Meer war äußerst aufgeregt In Can wirtschaftskammern Sebastian wurde die dänische Brigg Livingstone" zerschellt Dicafidium für den Doppelcentner Bemannung wurde mit Lebensgefahr nach unjäglichen Anstrengungen bom sicheren Tod gerettet. Paul Déroulède gab den Reitern Goldmünzen. Auf der Höhe von Coruna sant das französische Torpedo boot Turell". Die gesamte Bemannung ertrant. In Bayonne fant das Fischerboot" Saint Jean Baptiste". Drei Mann ertranten. Wetter Prognose für Freitag, den 2. Februar 1900. Gin wenig fälter, vorwiegend nebelig oder wollig bet schwachen nord: Bstlichen Winden; feine erheblichen Niederschläge. Berliner Betterbureau Moabit. für Februarlieferung Späterhin befestigte sich die Tendenz infolge des Gricsmeyer 100. Der spätere Gefrcite Lud hat in der Racht zum wieder eingetretenen grosirvetters und der Abnahme der hiesigen Bestände. 2. April 1892 den 19jährigen Arbeiter Brandt erschossen und den 49jährigen Das Angebot effektiver Ware machte fich mittags weniger dringend bemerkbar, Arbeiter Trebber juwer verwundet so daß Weizen und Roggen nach ursprünglicher Abschwächung ihren gestrigen Breisstand voll wieder erreichten. Hafer war schwer perfäuflich, weichend; Rüböl auf Realisierungen 0,20 M. billiger angeboten Die heutige Lager: 44. Kommunal- Wahlbezirk. Giordano Bruno- Feier Montag, den 5. Februar, abends 84 Uhr, in den Arminiushallen, Bremerstr. 72: zu Gunsten des Baufonds der Freireligiösen Gemeinde Kommunalwähler- Versammlung. Tagesordnung: Die bevorstehende Neuwahl im 44. Bezirk. Referenten Th. Glode and. Ewald. Diskussion. Parteigenoffen, sorgt für zahlreiches Erscheinen der Wähler diejes Bezirks. 219/5 Das Komitee. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Sentral- ranten SterbeHente, Freitag, abends 8 1hr, bei Stechert, Andreasstraße: OS Versammlung der Comptoir- und Ladeneinrichtungs- Branche. Tagesordnung: Unsere Forderungen. 77/14 Zahlreiches Erscheinen der Kollegen ist notwendig. Die Ortsverwaltung. kasse der Tischler it. Ortsverwaltung Berlin C. Mitglieder- Versammlung am Montag, den 19. Februar, in Kellers Festsälen, Koppenstr. 29. Grosses Vokal- und Instrumental- Konzert unter Mitwirkung des gemischten Chors der Freireligiösen Gemeinde. Festrede, gehalten von Prof. Dr. Albert Gehrke. Aus dunkler Zeit! am Sonntag, den 4. Februar cr., Lebende Bilder, arrangiert von A. Hoffmann und B. Schröder, mit verbindendem Text bormittags 10 Uhr, bei abel, von C. M. Scavola. Bergmannstr. 5-7. Tagesordnung: 1. Abrechnung bout 4 Quart. 1899. 2. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen erfucht Die Ortsverwaltung. I. Bild: Buddha. Vom Königsthron zum Volke. II. Bild: Verband d. Bau-, Erd- u. gewerbl. General- Verfammlung Letzte Augenblicke im Kreise seiner Schüler. Hilfsarbeiter Deutschlands. Bahlstelle Berlin I. = der Krant. u. Begräbniskaffe d. Seifensieder u. Berufsgenos. ( E. H. Nr. 17) zu Berlin am Sonntag, b. 11. Februar cr.. Sonntag, den 4. Febr., vorm. 10% Uhr, im Lokal vormittags 10 Uhr, im Reſtaurant Alte Jakobstr. 75( oberer Saal): Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Wahl eines ersten Bevollmächtigten. 2. Wann gedenten die Mitglieder die Treptow- Sternwarte zu besuchen? 3. Verbandsangelegenheiten. NB. Die Mitglieder werden ersucht, die mit der Nr. 5 des Arbeiters" thr zugesandten Fragebogen gewiffenhaft auszufüllen und dieselben in der Bersammlung abzuliefern. Die Ortsverwaltung. 141/4 Ro II, Adalbertstr. 21. Tages Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Vorstandswahl. 3. Statutenänderung(§ 10 Abs. 2, Krankengeld). 4. Berschiedenes. Quittungsbuch legitimiert. 2175b Der Vorstand. III. Bild: Christus. " Kreuziget ihn! Kreuziget inn!" VII. Bild: IV Bild: Johann Huss. O sancta simplicitas!" V. Bild: Luther. Hier stehe ich, ich kann nicht anders!" VI. Bild: Giordano Bruno. Verbrennen ist leichter, denn widerlegen!" Apotheose: Sieg des Menschentums. Dichtung, vorgetragen von C. M. Scavola. Kostüme aus dem Atelier von B. Schröder, Passauerstr. 3. Anfang 8 Uhr. Billets a 30 Pf. erhalten die Mitglieder in den Billetstellen der Freireligiösen Gemeinde. Das Komitee. Nach der Aufführung: Geselliges Beisammensein. Neue Freie Volksbühne. Sonntag, 4. Februar, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Dienstag, 6. Februar, abends 8 Uhr, in Kellers Festfälen, Kolbergerstraße 23: Koppenstr. 29: Oeffentliche Versammlung Richard Strauss- Konzert. für Männer und Frauen. 217/4 Tagesordnung: 1. Vortrag der Genoffin E. Ihrer über: Mar Nordaus Ronventionelle Lügen". 2. Diskussion. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertrauensmann. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. Mitwirkende: Frau Hoffapellmeister Strauss- de Ahna, Serr Hoffapellmeister Richard Strauss, Herr Professor Halir, Herr Kammervirtuos Dechert, Serr Kammermufifer Müller. Eintrittskarten für Mitglieder a 30 f, für Gäfte a 50 Pf. find in allen Zahlstellen des Vereins, an der Abendtaffe sowie bei dem Kaffierer H. Neft, Georgenfirchstr. 24a, zu haben. 150/2 Wer Freund einer guten sparsamen Küche ist, verwende Lösl. Frühstücks- Suppen Gemüse 21666 und Kraftsuppen Bouillon- Kapseln Suppen- Würze MAGGI Zu baben bei F. W. Heinrich, NW., Thurm strasse 56. Kaffee- Groß Sandlung Arnold Oppen Rückerstrasse 5 an der Linienstraße. Detail- Verkauf von ½ Pfund an. Man prüfe die gerösteten Kaffees von 100 bis 160 Pfennig. Bierdebahn Haltestellen: Rosenthaler oder Schönhauser Thor. Centralverband der Maurer Deutschlands Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter eine encimat momentito in Fiebigs Ball- Salon, Zahlstelle I, Berlin. Sonntag, den 4. Februar, vormittags 11 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Neuwahl der örtlichen Berwaltung, der Unterstüßungskommission und ber Revisoren. 2. Jahresabrechnung. 134/2 Verein der Bananschläger Berlins und Umgegend. Sonntag, den 4. Februar 1900, vormittags 10% Uhr, bei Buske, General- Versammlung. Grenadierstr. 33: Tages Ordnung: und Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Naunynftr. 27: Montag, 5. Februar, abends 8%, Uhr, bei Herrn Graumann, Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Genoffen Metzner über: Wert und Nußen der Organis fation. 2. Disfuffion. 3. Abrechnung vom Weihnachtsvergnügen. 4. Vereins: 141/4 angelegenheiten. Sonnabend, 17. Februar, in Schnegelsbergs Festfälen( Inh. Schindler), Hasenheide 21: Grosser Wiener Masken- Ball. Anfang 8 Uhr. Billets a 50 Bf. find zu haben im Arbeitsnachweis, Naunynstr. 78 Die Adresse des Vorsigenden ist Gustav Darsow, Grünauerstr. 25, b. III. Der Vorstand. 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Verwendung der Vereinsgelder. bei den Kollegen Grundmann, sowie bei sämtlichen Vorstandsmitgliedern. 3. Wahl des Vergnügungskomitees. 4. Berschiedenes und Fragetasten. 33/8 Beiträge werden nur zwischen 10 und 11 Uhr angenommen. Der Vorstand. Verband der Bau-, Erd- und gewerbl. Hilfsarbeiter Deutſchl. Zahlstelle Berlin III. Sonntag, den 4. Februar, vormittags 11 Uhr: Mitglieder- Versammlung Versammlung im Lokale des Herrn Cranz, Badstr. 12. Tages Ordnung: Achtung, Maler! Den Mitgliedern der Filiale I Berlin zur Nachricht, daß die Beiträge nur in folgenden Zahlstellen zu zahlen find, wo auch Aufnahmen neuer Mitglieder erfolgen.. I. Ritter, 123, Reſt. Stramm, Sonnabend u. Montag abbs. v. 7-8 Uhr. II. Alte Jakobstr. 69, III. Langestr. 102 " Lenz, Montag, Mittwoch u. Freitag " " Völsch, " IV. Rostisstr. 50 32/3 Wesse, V. Blumenthalstr. 5 Berendt, VI. Habelbergerstr. 37, Pierschke, VII. Bajewalferstr. 3 » Bergemann, " " 19 19" 1. Vortrag des Genossen int. 2. Diskussion. 3. Berbandsangelegen Neue Mitglieder werden aufgenommen. heiten. Um regen und pünktlichen Besuch ersucht Der Vorstand. " Für monatlich Berlin Fachzeitschrift, Frankfurterstr. 28. Auflage ca. 2000, soll der Druck Sonnabend, den 10. März, resp. die Herstellung der Zeitschrift anderweitig vergeben werden. Offert. werden von Drudereien in Berlin unt. F. 2 bis 9. d. M. in d. Grp. d. Bl. erbet. Die weltbekannte Bettfedern- Fabrik GuftabLuftig, Berlins., Prinzenftraße 46, versendet gegen Nachnahme garant.neue Bettfedern d. Bfb. 55 Pf., hinesische Halbbaunen d. Pfd. M.1,25, bessere galbdaunen d. Bfd. M. 1,75, borzügliche Daunen d. Pfd. M. 2,85. Ban Diejen Daunen genügen 3 bis 4 Pfund zum großen Oberbett. Berpadung frei. Breist. u. Proben gratis. Biele Anerkennungsschr. Schultze, Wasserthor- Str. 1/2. Behandlung aller Haut, Blasen: und Harnleiden ohne Berufs: 3575 L* ſtörung. Sprechstunden 9-2, 5-9. Bei Borzeigung der Berbandskarten 10 Broz. ist mein Lotal( Saat 730 Bersonen polizeilich) noch an Gesellschaften oder Bereine zu vergeben. 36592 Charlottenburg. M. Schmerberg( 34072* Wilmersdorfer Strasse 127, Uhrmacher und Goldarbeiter. Die Ortsverwaltung. J. A.: W. Noack, Lausitzerstr. 42, rechts 3 Tr. 124/2] Verantwortlicher Medacteur: Pant John in Berlin. Für den Juferatenteil verantwortlich: Zb. Glode in Berlin. Drud und Verlag von War Bading in Berlin. Großes Lager von Uhren und Goldwaren zu äußerst billigen Preisen. Optische Artikel. Ohrlöcher werden schmerzlos gestochen. Masken- Garderobe. Größte Auswahl. Billigste Preise.* Verein Preisermäßigung. Fr. Panknin, Oranienstraße Nr. 178 II. Adalbertstraße 91, Ecke Oranienstraße. Nr. 27. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Prozeß v. Kriegsheim und Genossen. Bierter Lag. bewegung. Gütte bezeichnete die Lage des Streits Freitag, 2. februar 1900. Die Korbmacher verhandelten am 29. b. Mts. über ihre ale ohn- Kassirer und dessen Stellvertreter und fünf Beisigern. Beide Obs günstige für die Ausständigen und wurde im Anschluß an seinen in der Achtzehner- Kommission, die Beisiger fungieren als Stell Bericht beschlossen, von den noch bestehenden Fonds den nicht vollvertreter derselben. Der Kaisierer des Streiffonds ist gleichzeitig berechtigten Kollegen einen Zuschuß zu der Unterstügung zu ge- Staffierer der Zahlstelle Berlin II. Die Agitationskommission für die Provinz Brandenburg fann auf ihren Wunsch den Vertrauensmännerfigungen beiwohnen. währen. In der heutigen Sitzung werden eine Reihe von Anklagefällen In der heutigen Sigung werden eine Reihe von Anklagefällen verhandelt, in denen bei dem Anlaufe von Möbeln, Brillantschmud und dergleichen durch den Angeklagten v. Kriegsheim, teilweise unter Beihilfe des Angeklagten Wigmann, falsche Vorspiegelungen über die Stand der Lohnbewegung entgegen. Es haben bis jest 106 Meister Die Einseher nahmen am Mittwoch den Bericht über den Vermögenslage v. Kriegsheims und die Bonität der von diesem in Stand der Lohnbewegung entgegen. Es haben bis jetzt 106 Meister Die Versammlung erteilte dem Kassierer und den übrigen Bahlung gegebenen Wechsel gemacht worden sein sollen. Die Verhandlung bewilligt, davon 86 durch unterschrift und 20 durch Zusage der Mitgliedern der Verbandsleitung Decharge, stimmte der Streichung Siefer Fälle ist ohne jedes allgemeine Interesse. Ein Teil derselben ohnkommission gegenüber. Dazu kommen noch 26 Meister, welche einiger kleiner Mantos zu, und vollzog dann die Neuwahl der Verdieser Fälle ist ohne jedes allgemeine Interesse. Ein Teil derselben den Lohntarif schon im vorigen Herbst bewilligt haben. Somit bandsleitung, die folgendes Resultat hatte: Banser, 1. Obmann, fällt unter die Entscheidung im 30. Bande der Reichsgerichts- Ent- arbeiten in den besten und größten Wertstellen 600 Mann zu den Braun, 1. Kassierer, Wingler, 2. Obmann, With. Schulze, 2. Kaffierer, scheidungen, wonach bezüglich des zum Thatbestand des Betrugs gehörigen Merkmals der Vorspiegelung einer falschen Thatsache subjektiv das neuen Breisen. Redner geißelte das unsolidarische Verhalten Hante, Busse- Charlottenburg, Lehmann- Nigdorf, Behrend- Wilmersbestimmte Bewußtsein des Thaters von der Unwahrheit der frag- einzelner Kollegen. Sämtliche Arbeitslosen haben sich im Bureau dorf und Aschmann- Stegliz Beifizer. Revisoren: E. Lehmann lichen Thatsache erforderlich ist und in dieser Richtung ein Eventual- zu melden, um von dort in Arbeit geschickt zu werden. Kein Ein- und Thöns. Beschwerde Kommission( zur Erledigung von der Mitglieder gegen die Verbandsleitung): Solus nicht genügt. Rechtsanwalt Schneider beantragt für ſeinen her erhält eine Arbeitskarte ausgestellt, wenn er die Arbeit durch Beschwerden der Mattschens, Weiland, Knappe, Steffens, Redanz. Die von den Klienten Wißmann die Vernehmung einer Reihe von Beugen, die Umschauen erhalten hat. Redner mißbilligt, daß es immer noch eine Anzahl Kollegen Bezirken vorgeschlagenen Beitragsammler wurden bestätigt. Ferner ß es im bekunden sollen, daß Wißmann zu der Zeit, als er die ihn betreffenden giebt, welche bei Prozentmeistern arbeiten und so der doppelten Aus- wurde beschlossen, der Hauptkasse aus dem Streitfonds 30 000 r. leisten zu können. Der Verteidiger stellt den formellen Antrag aufbeutung unterworfen sind. Die Diskussion drehte sich hauptsächlich zu überweisen und in Beiten der Gefahr dem Hauptvorstand den Bernehmung dieser Zeugen, weil ihm nicht bekannt sei, wie sich die um das Verhalten zu den Werkstatt- Gesellen, welche immer noch nicht ganzen Berliner Fonds zur Verfügung zu stellen. Nachdem SilberStraffammer zu der Reichsgerichts- Entscheidung stellt. Der Gerichtshof genug den Lohnkampf der Einfeger respektieren. Ebenso wurde fest- fchmidt die Anwesenden ersucht hatte, die im Baugewerbe behält die beantragte Beweisaufnahme aus Rechtsgründen" für über- gestellt, daß Zimmerleute Einfegerarbeiten ausführen. Nach ein- fchäftigten Italiener auf die für die betreffenden Berufe bestehenden flüssig. In einem Falle des versuchten Betrugs handelt es sich bringlicher Ermahnung an die Kollegen, voll und ganz zur Sache zu Organisationen hinzuweisen, wurde die Versammlung geschlossen. v. Egloffsteinsche Wechsel, die zum Distont angeboten stehen, wurde die Versammlung geschlossen. Die Maler hielten am 25. Januar eine außerordentliche Generalworden sind. Ob diese Wechsel damals einen Pfifferling wert waren, verfanimlung ab, um Brotest einzulegen gegen den Beschluß der wird später noch zur Erörterung kommen. Bei der Erörterung des Filiale I, die die Aufbringung der Kosten für den Arbeitsnachweis letztgedachten Falles kommt nebenbei zur Sprache, daß v. Kriegsheim ablehnte. Von mehreren Rednern wurde der Beschluß heftig an seiner Zeit in Unterhandlungen stand, um ein Gastspiel des gegriffen. Demgegenüber bemerkte der Vorsitzende Märtens, daß es Ferenczyschen Ensembles im Linden- Theater und eine daran unmöglich sei, mit den am Orte verbleibenden Geldern den Arbeitsfchließende Tournée mit der Geisha" und seiner Ehefrau in der nachiveis hochzuhalten. Außerdem biete der paritätische Nachweis Rolle der„ Mimosa" zu ermöglichen. Angeklagter Wißmann bebedeutend mehr, da er besser fungiere. Schließlich gelangte folgende ruft sich hierauf, um es glaublich erscheinen zu laffen, daß er zu daResolution einstimmig zur Annahme:„ Die Mitglieder der Filiale I maliger Zeit die Vermögenslage des v. Striegsheim und seiner Cheersuchen den Vorstand dieser Filiale um baldige Einberufung einer frau als durchaus nicht schlecht ansehen konnte. neuen Generalversammlung mit der Tagesordnung: Der Arbeitsnachweis. hat dann find nur = In der Nachmittags- Sitzung Die Kiftenmacher hielten am Montag in den Arminhallen eine start besuchte öffentliche Versammlung ab, in der Genosse Theodor Mesner über den Wert und Nußen der Organisation referierte. Dem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag folgte eine furze Diskussion, worauf die Abrechnung des Vertrauensmannes Splinter erfolgte. Danach betrugen die Einnahmen im letzten balben Jahre infl. des alten Bestandes von 570,90 m. insgesamt 1872,12 M., die Ausgaben, darunter für Streit- und Gemaßregelten Unterstützung ca. 1300 M., insgesamt 1636,60 m., so daß ein Vestand von 235,52 m. verbleibt. Nachdem noch um die rege Benugung des Arbeitsnachweises der Organisation ersucht und auf den am 17. Februar bei Stechert, Andreasstraße, stattfindenden Masken Die Parkettbodenleger beschlossen in einer gut besuchten Betgelangen noch die Betrugsfälle zur Erörterung, die zwar von weniger ball hingewiesen worden war, erfolgte der Schluß der Versammlung. ſammlung am 29. Januar, ihren Tarif einer Revision zu unter allgemeinem Interesse sind, aber besonders zur Stennzeichnung des Charakters des Angeklagten v. Kriegsheim dienen. Derselbe ziehen. Beauftragt wurde damit eine Kommission von sieben In einer öffentlichen Lithographen Versammlung, die am Bersonen. hat von verschiedenen Firmen eine ganze Anzahl wertvoller Mittwoch in den Arminhallen stattfand, referierte Tischendörfer Die Drechsler beschlossen in einer am 29. Januar abgehaltenen er seiner Ehefrau ein Geburtstagsgefchen dem Bemerken, daß über eine Diskussion, die fürzlich in der Papier Zeitung" zwischen Bersammlung, in diesem Jahre von einer Lohnbewegung Abstand zu machen wolle. Er zwei Fabrikanten, Fettback und Dr. Gerschel, gepflogen worden ist. nehmen. Dagegen sollen sich die Berufsgenossen der Lohnbewegung zumeist sämtliche Teppiche behalten, aber sie Fettback habe die Gründung einer über ganz Deutschland ausder Regel wanderten einem Befiß gewesen, denn in gedehnten Vereinigung der Arbeitgeber in der Steindruck- und anschließen, wo die Tischler im Betriebe ſtreiten. Auch ſprach man am Luruspapier- Branche befürwortet, er sei ferner eingetreten sich dahin aus, daß in den Tischlereien, wenn irgend möglich, von folgenden Tage ins Leihhaus. Der Angeklagte behauptete für die Anerkennung der Gleichberechtigung der Arbeitnehmer- den Drechslern die Lohnarbeit eingeführt werden sollte, ebenso muß im Termin, daß er des Glaubens gewesen sei, er sei durch Ueber- Organisation, sowie für Festlegung der Löhne und Arbeits- die Entschädigung für Dampf, welche noch in einzelnen Betrieben gefendung der Teppiche rechtlich Eigentümer derfelben geworden und bedingungen durch Vereinbarung zwischen beiden Organisationen, zahlt wird, abgeschafft werden. demgemäß befugt gewesen, fie nach seinem Ermessen zu verwerten. also der Schaffung eines Zustandes, wie er im Buchdruckergewerbe Textilarbeiter- Verband. In der Filiale IV. berichtete der Ein Teil der Teppiche sei von seiner Schwägerin ohne sein Wissen unter dem Namen Tarifgemeinschaft besteht. Gegen diesen ver: Borstand in der Versammlung am 28. Januar, daß die Zahl der Die Kasse weist im vergangenen bersetzt worden. Es erregte Heiterfeit, als Staatsanwalt Sleine nünftigen Vorschlag Fettbads habe sich Dr. Gerschel mit großer Mitglieder auf 70 gestiegen ist. Sarauf hinwie bak der Angeklagte v. Kriegsheim über den Entschiedenheit gewandt und dabei geltend gemacht, daß zwischen den Quartal eine Einnahme von 188,95 202. und eine Ausgabe von Geburtstag Vorsitzenden wählte die Filiale Goſemärker. seiner Ehefrau selbst nicht im flaren sei, in Frage kommenden Betriebsunternehmern keine so weitgehende 95,57 M. auf. spreche immer vom 23. September, während der Geburtstag Interessengemeinschaft bestehe, daß sich die Gründung einer Vereinigung Es entstand sodann eine eingehende Debatte über die Erhöhung der feiner Ehefrau thatsächlich der 26. September sei. Landgerichts empfehle. Tischendörfer vertrat die Ansicht, daß Fettback als Wort: Beiträge. Vielfach wurde empfohlen, den Beitrag auf 15 Pf. zu Direktor Röseler nahm wiederum Veranlassung, dem Angeklagten in führer der kleinen und mittleren Arbeitgeber anzusehen sei, die deshalb ein erhöhen. Der Verein der Arbeiter und Arbeiterinnen der Wäscheeindringlichster Weise darüber Vorhaltungen zu machen, wie ver- Interesse an der Festlegung der Arbeitsbedingungen haben, weil sie werflich gerade in diesen Fällen feine Handlungsweise sei. Diese fich nicht start genug fühlen, um etwaige Streits der Arbeitnehmer und Krawattenbranche hatte am 23. Januar eine Versammlung Betrugsfälle fönnten ausschlaggebend für die Frage sein, ob der mit Erfolg abzuweisen. Dr. Gerschel dagegen, als Inhaber eines anberaumt. Die Versammlung ehrte das Andenken des verstorbenen Angeklagte mit Zuchthaus oder mit Gefängnis zu bestrafen sei. Großbetriebes,( Hagelberg) habe lein Interesse, sich mit seinen Mitgliedes Fr. Afinon in der üblichen Weise. Sodan nahm man Da am Freitag die Sigung ausfällt, wird die Verhandlung bis schwächeren Stonkurrenten zusammenzuschließen, denn der Groß- den Bericht des Vorstandes entgegen; demselben war zu entnehmen, Sonnabendvormittag 9/2 Uhr vertagt. unternehmer fönne einen Anprall der leider noch schwachen daß die Mitgliederzahl um 20 Broz. gestiegen ist. Für Streits Arbeitnehmer Organisation wohl abwehren, und dem steuerte die Bereinskaffe 140 M. bei und mußte sich der Vorstand in fie noch alt Dersammlungen. = er ant Eine Versammlung der Maschinenformer tagte am 28. Januar. Störst en legte in einem eingehenden Referat die Notwendigkeit der Organisation dar. Dem Referat folgte eine lebhafte Debatte, an der sich auch Vertreter der abgezweigten Gewerk Der Verband der Tapezierer( Filiale Nord) vollzog in seiner legten Bersammlung die Neuwahl der Ortsverwaltung. Die Filiale zählt jetzt 390 Mitglieder und verfügt über einen Kassenbestand von 413,32 W. Leider mußten 68 Mitglieder wegen restierender Beiträge gestrichen werden. Schuß seiner Konkurrenten liege ihm natürlich nichts. Der in drei Fällen mit Werkstattdifferenzen beschäftigen. Die Referent bezog sich auf die Stellungnahme Dr. Gerschels Stasie weist im 4. Quartal mit dem Bestand eine Einnahme Wahlbezirk einberufene Gemeindewähler- Verſammlung, die and settembruder uns führte aus, daß Dr. Gerfchel als Arbeitgeber 1658,26 M. Aus dem Bericht des Arbeitsvermittlers war zu erEine vom liberalen Wahlkomitee für den 44. Kommunal gegen die Arbeiter bei dem 1896er Streit der Lithographen und von 779,89 M. auf, der eine Ausgabe von 372,97 m. gegen 31. Januar abends in den Arminiushallen stattfand, lieferte von dem thätigen, die er als Gewerbegerichts- Beifizer, namentlich bei ver- sehen, daß 176 Adressen einliefen und 99 Stellen besetzt werden Hoffnungslosen Rückgang des Liberalismus in Moabit ein geradezu schiedenen Fällen im Einigungsamt, bekundet habe. Die Arbeit- konnten. Bei der Vorstandswahl wurde Guſtav Trinks zum Vorflägliches Bild. Staum 70 Wähler hatten der durch die Poft er- nehmter könnten den Vorschlag Fettbads mit Freuden begrüßen, fizenden gewählt. Die Bibliothek befindet sich bei Nerlich, Neue folgten Einladung entsprochen der Bezirk zählt 7300 Wähler; benn das Ziel der Gewerkschaftsbewegung müsse sein, zu Ber Königstraße 27. Zum Arbeitsvermittler wurde C. Hergt, Landwehrdaneben waren ein halbes Dugend Stadtverordnete, meistens hältnissen zu kommen, wo eine Organisation die andre anerkennt. straße 1, gewählt, dort befindet sich auch das Arbeitsnachweis Mitglieder der Fraktion Spinola, zur Stelle. Und was Sache der Arbeitnehmer sei es aber, ihre Organisation so start zu Bureau. Am 8. März findet im Böhmischen Brauhause ein wurde den Erschienenen als liberales Programm ge- machen, daß sie geregelte Zustände erringen und, wenn es sein muß, Winterfest statt. boten? Besteuerung der Warenhäuser, Beseitigung des erzwingen fann. Straßenhandels man fonnte glauben, sich in einer Verfammlung der antisemitischen Mittelstandsretterpartei zu be- verhältnisse der Lithographen. Hierauf gab Dübelt einen Ueberblick über die ArbeitsDie Löhne seien im Lauf der finden, der offenbar die" liberale" Partei eifrig Konkurrenz zu letzten drei Jahre gestiegen, die Accordpreise dagegen im all machen befliffen ist, nachdem sie im 45. Bezirk so vader zum Siege gemeinen herabgegangen. Eine auffallende Erscheinung sei schaft beteiligten. des parteilosen Bürgervereinlers Ulrich mitgeholfen. Man hofft es, daß Privatlithographen höhere Löhne zahlen, als die großen augenscheinlich, diesmal in die Stichwahl zu kommen und dann mit Hilfe Anstalten. Das ertläre sich aber dadurch, daß die Privatlithographen der Antisemiten über den Socialdemokraten zu siegen. Aber o weh! In bas, was sie den Gehilfen an höherem Lohn zahlen, durch vermehrte den eigenen schon so decimierten Reihen bröckelt es aus der Mitte Einstellung von Lehrlingen wieder einbringen. Nachdem Sillier in der liberalen Getreuen heraus wurde der Kandidatur Bredered längerer Rede den Ausführungen der Vorredner beigetreten war, entgegengetreten und die Kandidatur Damaschte empfohlen! wurde eine Resolution angenommen, in der es heißt, die VerEin Postsekretär Bräuer, der auch den Aufruf für Damaschte unter- fammlung erkenne das Vorgehen Fettbacks an, fie begrüße die An- lung statt, in der Genoffe reywald in einem interessanten VorReinickendorf. Am 29. Januar fand hier eine Voltsversamm schrieben hat, wies auf die hochgesteigerte Mißstimmung hin, die die erkennung der Gleichberechtigung der Arbeitnehmer- Organisation mit trag über die. Kommunalwahlen und deren Bedeutung für die ganze Moabiter Bevölkerung gegen die Hausbesitzer ergriffen der Organisation der Arbeitgeber als einen Fortschritt und betrachte arbeitende Bevölkerung sprach. trag über die Kommunalwahlen und deren Bedeutung für die habe und den In der Diskussion erstattete mehrfachen Hausbefizer Bredereck für die es als ihre Aufgabe, die eigene Organisation zu stärken. abermalige Randidatur als ungeeiquet erscheinen lasse, Schilling als Gemeindevertreter in fachlicher Weise Bericht über gegen Damaschte schon in seiner Eigenschaft als Bodenreformer Vororte) hielt am Dienstag im Kellerschen Saale eine start besuchte mit einem Appell an die Anwesenden, bei der nächsten Wahl ihre Der Centralverband der Maurer( Bahlstellen Berlin und die wichtigsten Angelegenheiten in der Gemeindevertretung und schloß größere Gewähr für ein unparteiisches Verhalten biete. Den ein- Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Panser erstattete den Stimme mur einem Mann zu geben, der gewillt ist, für die socialleitenden Vortrag" hatte Herr Profeffor Glazel übernommen, Geschäftsbericht für das vergangene Jahr. Er bemerkte unter demokratischen Forderungen einzutreten. Hierauf wurden in das der Vorsitzende des Bundes der Berliner Hausagrariervereine und andrem: Die Bewegung der Maurer feit dem Jahre 1896 habe eine Wahlfomitee Baum, Eichner und Kristoph delegiert. von deren Gnaden zum Kandidaten für die jüngste Stadtverordneten erhebliche Besserung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse zur Folge wahl ernannt" er selbst gebrauchte in einem unbewachten Augen In Weißenfee beschäftigten sich die Parteigenossen in einer blick dieses richtige Wort, verbesserte es dann aber in„ genannt"- und gehabt, und die Organisation fei bedeutend gewachsen. Infolge Volksversammlung mit den Wahlen zur Gemeindevertretung. Das fchließlich auch gewählt. Gebiet In Eine Aeußerung dieses homo novus, die Aborte eine große Verbesserung eintreten, manche andere Mißstände Referat hatte Stadtv. Bruns übernommen, der in eingehender fich mit der Socialdemokratie beschäftigte, verdiente hier niedriger hätten fich ebenfalls vermindert, jedoch gebe es noch eine große An der Diskussion erhob ein Redner bürgerlicher Richtung den Einwand, gehängt zu werden, da sie zeigt, daß sich Herr Glazelzahl von Bauten, wo die Bertragsbestimmungen bezüglich der Bauin dem System, wonach diese Liberalen arbeiten, schon sehr gut buden und Aborte nicht erfüllt werden. Im vorigen Jahre seien unfre Forderungen gehen nicht weit genug. Ihm wurde bedeutet, zurechtgefunden hat. Er sprach davon, daß die Magistratsvorlage 10 190 Sammelfarten zum Streitfonds ausgegeben, davon seien 6828 er möge nur in seinen Kreisen dahin wirken, daß erst für dieſe behufs Aufhebung der 4 M.- Einkommensteuerstufe aus rein praktischen regelmäßig abgestempelt worden. 223 Karieninhaber hätten sich ab- ließe sich mit ihm über weitergehende Wünsche reden. Die Forderung Verständnis und Unterstügung zur Stelle wäre, dann Gründen bon allen Richtungen gebilligt worden fei; als aber die Socialdemokraten den politischen Stand gemeldet, und 8144 feien ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. Versammlung beschloß sodann, der Gemeindevertretung den Wunsch Bom 10. Juli bis 31. Dezember habe die Lohnkommission 385 Bepunkt hineingetragen hätten, mußte mußte die Sache bon einem andern Standpuntt angesehen werden! schwerden zur Entscheidung durch die Achtzehner- Kommission entgegen unterbreiten, daß der Wahltermin auf einen Sonntag festgesezt Herr Stadtb. Bu chow behauptete sodann schlankweg im Widerspruch genommen. Davon seien 208 zu Gunsten der Kollegen entschieden, wird oder, wenn dies abgelehnt würde, an einem Wochentag in der mit den Thatsachen, bei 10 Pf. für den Stubikmeter Gas müsse die in 20 Fällen fei Aenderung im Sinn der Beschwerdeführer zugesagt, Beit von 12-2 und von 5-9 Uhr nachmittags. Als Kandidaten für die Wahl wurden bestimmt: Gerstenberger, Zaubmann Stadt zugeben, machte auch viel Rühmens davon, daß die Haus- Beschwerden feien zurückgezogen, und 142 hatten keinen Erfolg, und Sillert. befizer in der Stadtverordneten- Versammlung den den Grundbefit weil sie zum Teil unbegründete Forderungen enthielten. Der vom Kassierer Schulz erstattete Staffenbericht weist eine Gesamt- Rigdorf. Die Metallarbeiter nahmen in ihrer Bersammlung am betreffenden Fragen immer eine vornehme" Behandlung hätten an- einnahme von 166 774,93 m. auf. Die Gesamtausgabe beträgt 28. Januar den Bericht über das Gewerkschaftskartell entgegen und gedeihen lassen. Daß auch der Lehrer Schepp im Schweiße seines 102 618,45 m., der Staffenbestand 64 156,48 m. Unter den Ausgaben wählten hierauf Breßler and Richter zu Delegierten. Sodann hielt Angesichts in dieser Gesellschaft sich für Herrn Bredereck abmühte, befinden sich unter anderm folgende Bosten: Unterstützung bei das Mitglied Schlegel einen Vortrag über das Thema: Unternehmervollendet mur das Bild von der völligen Abwirtschaftung dieses Streits, Bausverren, Maßregelungen 2c. 58 263,50 m., für Agitation tum und Arbeiterorganisation. Kommunalfreisinns. 1680,65 M., für Streits andrer Gewerkschaften 5100 m. Die Bildhaner hatten am 30. Januar eine Versammlung an- Folgende Anträge wurden, nachdem über sie diskutiert worden beraumt, in der die Jahresberichte des Vertrauensmanns, des war, angenommen: Kassierers, der Lohnkommission und des Gewerkschaftsdelegierten ge- Da die Fabrikmaurer häufig noch unter 60 Pf. pro Stunde geben wurden. Was die Lohnbewegung betrifft, so fonnte tonstatiert arbeiten und auch zum großen Teil der Organisation fern stehen, so werden, daß diese entsprechend gut abgeschnitten ist. Trotzdem die soll die Verbandsleitung eine durchgreifende Agitation unter den Verkürzung der Arbeitszeit nicht als specielle Forderung aufgestellt Fabrikmaurern veranlassen. wurde, ist dennoch in 54 Werkstätten die Arbeitszeit herabgesetzt. Die Sammelfarten werden nur noch bis zum 10. Februar ab- genommenen Vortrag. Hierauf folgte der Vierteljahrsbericht des Die Lohnkommission wurde aufgelöst und das Material der Agi- geftempelt. tationstommiffion überwiesen. Sodann wurden die Wahlen voll- Um zwischen den Kollegen der einzelnen Bezirke und Zahlstellen Zum Vertrauensmann wurde Strippable wiedergewählt, des Streitgebiets eine engere Fühlung herzustellen, sollen regelebenso als Revisoren Donath und Beschel. Zur Ergänzung des mäßige Vertrauensmänner- Sigungen abgehalten werben, zu denen internationalen Komitees wurden Stoßberg, Langner und Dietrichsen die Bezirke mit bis 500 Mitgliedern einen, und solche mit über 500 bestimmt, in die Zeitungskommission Winkler delegiert und in die Mitgliedern zwei Vertreter entsenden. Die Verbandsleitung beGewerkschaftskommission Winkler und Krippahle entsandt. steht aus einem Obmann und dessen Stellvertreter, einem zogen. bes der Baubuden und Rigdorf. Am 28. Januar hielten hier die Maurer eine Ber sammlung ab. Nach einem Vortrag des Maurers Schulz über das Thema„ Der Kampf ums Dasein", nahm die Versammlung den Bericht über das Gewerkschaftstartell entgegen und wurden Wittig und Grodecki zu Delegierten gewählt. Im socialdemokratischen Verein für Stralau Rummels. ab- burg hielt am 28. Januar Genosse Laukow einen beifällig auf Raffierers, der in Einnahme inkl. eines Bestandes von 90,95 m. insgesamt 511,35 M. und in Ausgabe 872,54 M. aufwies. Der Berein zählt gegenwärtig 412 Mitglieder. Socialwissenschaftlicher Studentenverein. Freitag, den 2. Februar, abends 81%, Uhr, Bortrag von Frau Gnaud kühne über: Die r beiterin". Ort des Vortrags:„ Eberlbräu", Rosenthalerstr. 38( großer Saan. Gäfte herzlichst willkommen. Carl Weiss- Theater Metropol- Theater Für den Inhalt der Inserate Gr. übernimmt die Redaktion dem In noch nicht gesehener Pracht Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Freitag, 2. februar. Opernhaus. Die weiße Dame. Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus. König Lear. An fang 72 Uhr. Deutsches. Der Probekandidat. Anfang 7 1hr. Leffing. Als ich wiederfam.... Anfang 712 Uhr. Berliner. Der goldene Käfig. Anfang 7 Uhr. Ausstattung! Neue Dekorationen! Neue Kostüme! Die Jagd nach dem Glück oder: Die Diebin. Realistisches Ausstattungsstück 1 mit Ges. in 8 Bildern v. Carl Weiß. Musik v. Behrenstrasse 55/57. Vollständig neues FebruarSpecialitäten- Programm. Malle. Sidley. Miss Dejo. 2. Fall. In Scene gefest b. 3. Dif. Les Arbnas. Les Vincentina. Anf. 8 Uhr. Vorzugsbill. hab. Gültigt. Ju Tunnel v. 7 Uhr an Freikonzert. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonnabendnachmittag Kinder Vorstellung: Schneewittchen. Sonntag, nachm. 312 Uhr: Lenore. Al. Preise. Allison- Trouppe. Littke Carlsen. Um 9 Uhr 30 Minuten W. Noacks Theater, Die verkehrte Welt Brunnenstraße 16. Neues. Nackte Kunst. Anfang Mutter und Sohn. 72 Uhr. Schiller. Freudvoll und leidvoll. Anfang 8 Uhr. Weften. Die Regimentstochter. Anfang 7 Uhr. Thalia. Im Himmelhof. Anfang 72 Uhr. Residenz. Die Dame von Marim. 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