Nr. 29. M • Abonnements Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit luftrierter Sonntagss Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Zeitungs Preisliste für 1900 unter Br. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 17. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonels zeile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernspredjer: Hmt I, nr. 1508. Telegramm Adresse: ,, Socialdemokrat Berlin" Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. bon " Die Flotten- Denkschrift. I. Sonntag, den 4. Februar 1900. " = nur Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Für die Pflege liche Gleichberechtigung gewahrt bleiben. des Friedens zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind gesehliche Bestimmungen über die Formen in Aussicht zu nehmen, in denen die Arbeiter durch Vertreter, welche ihr Vertrauen besitzen, an der Regelung gemeinsamer Angelegenheiten beteiligt und zur Wahrnehmung ihrer Interessen bei Verhandlung mit den Arbeitgebern und mit den Organen meiner Regierung befähigt werden. Durch eine solche Einrichtung ist den Arbeitern der freie und friedliche Ausdruck ihrer Wünsche und Beschwerden zu ers möglichen und den Staatsbehörden Gelegenheit zu geben, sich über die Verhältnisse der Arbeiter fortlaufend zu unterrichten und mit den leztern Fühlung zu behalten. nur von der Volksvermehrung des europäischen Rußlands übertroffen würde, das von 1870-1897, also in einem noch fürzeren Zeitraum, es auf 44 Proz. gebracht hätte; sonst aber Zur Begründung der Flottenvorlage hat die Reichs. erziele Deutschland den Record, denn Großbritanniens und regierung, da ihr nichts Besseres eingefallen zu sein scheint, Irlands Bevölkerung hätte von 1871-1898 fich 27 Prozent, diejenige Oestreich Ungarns von wieder zu demselben probaten Mittel gegriffen, mit dem sie um Das schon Ende 1897 debutierte, als sie das nun für absolut un- 1869-1897 um nur 23 Prozent vermehrt usw. einem Anti- Malthusianer eine recht erfreuliche, genügend erklärte Flottengesetz vom 10. April 1898 dem wird Reichstag vorlegte: sie hat wieder eine Denkschrift über die wenn auch gerade nicht neue Nachricht sein, beweist vielleicht deutschen See Interessen ausarbeiten lassen. Zum Unterschied auch, daß die Deutschen es nicht an der Beherzigung der Seid fruchtbar und Titel biblischen Mahnung fehlen lassen: der alten Arbeit führt die neue den Steigerung der deutschen See Interessen mehret euch", aber was, in aller Welt, hat denn dieser Im weiteren sprach der Kaiser den Wunsch aus, daß die von 1896 bis 1898"; im übrigen ist es dieselbe Kinderfegen mit der Geschwader- Vermehrung zu thun? Mache und größtenteils auch dasselbe Zahlenmaterial, Irgend ein Anhalt darüber, welche Beziehungen zwischen staatlichen Bergwerke sich zu Musteranstalten" entwickeln nur vermehrt um einige neuere statistische Ziffern und der beiden Dingen den Ausarbeitern der Denkschrift bei der möchten. Konstatierung vorgeschiebt haben, fehlt. Die Annahme, An die Erlasse schloß sich dann der„ sociale Friedens ringert um einige weitere Bortionen Logik. gezwungen sei, für fongreß in Berlin", der eben so scheiterte, wie im Vorjahr der Die neue Denkschrift sucht nochmals die allbekannte That daß Deutschland übervölkert und sache zu beweisen, daß in den letzten zwei, drei Jahren seinen Menschen- Ueberfluß durch seine Geschwader Kolonien politische Friedenskongreß im Haag. In Deutschland selbst ist Deutschlands Bevölkerungsziffer und Außenhandel wiederum erobern zu lassen, kann es nicht sein; denn dieser widerspricht man dem Ziel der Erlasse nicht näher gefommen. Die da gewachsen sind. Was damit für die Notwendigkeit der ge- die von der Denkschrift selbst mitgeteilte Thatsache, daß in malige Anregung der Einrichtung von Arbeiterausschüssen wird forderten Schlachtgeschwader und für die von der Regierung den Jahren 1896/98 nur 0,5 Personen von je 1000 Deutschen heute von der Regierung schroff bekämpft, und die Fabrikberlangten Mittel bewiesen werden soll, bleibt einem nor nach überseeischen Ländern ausgewandert sind, dagegen inspektoren werden jogar angewiesen, nicht mit den Ver malen Gehirn, das noch nicht durch die neuere professorale 1891/95= 1,8, 1881/85= 4,3, während andrerfeits die Ein- trauensleuten der Arbeiter zu verfehren. Der Versuch einer Flotten- Logit affiziert ist, ein Rätsel. Die bloße wanderung nach Deutschland ständig zunimmt. Es bleibt fast socialpolitischen Weltpolitit, der vor 10 Jahren Thatsache, das seit dem Jahre 1897 Deutschlands Handels nur die Vermutung, daß nach der Auffassung der Denkschrift unternommen, ist nicht wiederholt worden, und die heutige berkehr sich weiter entwickelt hat, und zwar unter dem Einfluß Bearbeiter notwendig ein Bevölkerungszuwachs an sich schon Weltpolitik, die in dem Gedanken überlegener Gewalt der gegenwärtigen Prosperitätsperiode in einzelnen Zweigen einen Flottenzuwachs bedingt, aber nicht proportional, sondern wurzelt, ist das Gegenteil jener, deren Erinnerungstag wir am 4. Februar 1900 begehen. etwas schneller, als im Durchschnitt der letzten Jahrzehnte, in geometrischer Progression. Als Hauptargument scheint jedoch, seinem Umfang nach begründet doch noch nicht an sich ein Fallenlassen des früheren Flottenplans und Neuforderungen in der Höhe mehrerer zu urteilen, der Nachweis betrachtet zu sein, daß unser Milliarden. Dieses weitere Fortschreiten von Handel und Außenhandel in den letzten Jahren gewachsen ist. Schon Die Kreuz- Zeitung" spricht in ihrer Sonnabend- Nummer über Industrie in den letzten Jahren hat jeder halbwegs ver in den Hauptergebnissen", Seite II, wird darauf hingewiesen, nünftige Mensch vorausgesehen; es ist bei fast allen der deutsche Außenhandel sei von 1894/96 dem Werte nach die Stellung der Socialdemokratie zu den Problemen, die man unter größeren europäischen Staaten zu konstatieren, selbst um 13, von 1896/98 aber um 16 Proz. gestiegen. Die dem vieldeutigen Namen„ Weltpolitik“ zusammenfaßt, und tritt uns bei solchen, deren Handel vordem zurückgegangen war Angabe ist in alle möglichen großen Zeitungen übergegangen, in folgender Auslaffung entgegen: oder die durch innere Stämpfe geschwächt wurden, wie auch die in Handelsfragen sonst kritischere Frankfurter Ztg." 3. B. Oestreich- Ungarn. Sicherlich hat keiner der Reichsboten, die übernimmt sie in ihrer Nr. 29; treßdem ist sie völlig falsch: 1898 für die Flottenvorlage stimmten, angenommen, nun die Verfasser der Denkschrift haben sich natürlich unabsichtwürde fortan Deutschlands Handelsentwicklung stehen bleiben. lich ein wenig zu ihrem Vorteil verrechnet. Im Gegenteil, die Annahme des 1898er Gesezes wurde gerade Der Regierungs Adam Riese ist nämlich anscheinend in der Damit motiviert, daß eine weitere Zunahme des Seehandels- Prozentrechnung etwas unbewandert. Aus der Thatsache, berkehrs zu erwarten sei und dieser deshalb eines stärkeren daß in den beiden Jahren von Ende 1894 bis Ende 1896 der Echupes bedürfe. Die Flottenverstärkung wurde doch nicht Specialhandel von 7837 auf 8311 Millionen Mark und dann für die abgelaufene Zeit, sie wurde für die kommende Ent- wieder bis Ende 1898 auf 9450 Millionen gestiegen ist, also wicklungsperiode bewilligt. Es wurde in ihr, tauf- bis Ende 1896 um 29 Proz. zugenommen hat, folgert er die Bufunft estomptiert. nämlich furzweg, die Steigerung von 1896-1898 beSocialdemokratische Weltpolitik. „ Die socialdemokratische Weltpolitik beruht auf der Voraussetzung, daß alle Staaten unter der Herrschaft socialdemokratischer Genossen stehen und daß in all diesen socialdemokratischen Staatenwejen, auch in den britischen, franzöfifchen. polnischen, czechischen usw., die Gedanken internationaler Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit leitend sind. Indessen ist anzunehmen, daß unter der socialdemokratischen Gefolgschaft in Deutschland sich noch viele Hundert tausende von Arbeitern so viel gesunden Menschenverstand bewahrt haben, um zu erkennen, daß eine socialdemokratische Weltpolitit, wie sie von den führenden Genossen heute verkündet wird, wenn überhaupt erst nach einer nicht absehbaren Reihe von Jahrhunderten denkbar ist, erst nach einer sitte lichen Läuterung und Erziehung der ganzen Menschheit, wie sie allein durch das Christentum mög lich wäre. Aber gerade von dem Christentum wollen die social demokratischen Führer nichts wissen und so tragen sie nicht im geringsten dazu bei, daß eine Zeit sich nähert, die es gestattet, eine Weltpolitik socialistischer Art auf Grund des ewigen Friedens einzuleiten." Die Kreuz- 8tg." spricht sich hier über unsere Bestrebungen ans ständiger aus als es sonst ihr Socialistenhaß zuläßt. Sie trattiert uns, da wir Geguer der Flotten- und Weltmachtpolitik sind, ausnahms weise nicht als„ Vaterlandslose", sondern macht uns das Zu geständnis, daß die Ziele, die wir anstreben, eine„ fittliche Läuterung und Erziehung der ganzen Menschheit" bedeuten. Wir wollen mit der Kreuz- 3tg." im Augenblick nicht rechten, δας von uns männisch gesprochen, schon Inwiefern begründet nun die einfache Cache, daß dieje trage 16 Pro3. Wahrscheinlich hat er einfach 13 von Erwartungen auf weitere Zunahme des Außenhandels 29 subtrahiert, obgleich ihm ein Gemeindeschüler hätte sagen nicht getäuscht worden sind, schon eine erneute Vermehrung fönnen, daß so nicht gerechnet werden kann. Es ist geradezu ves Flottenbestandes um zwei große Geschwader? Was wird abfurd, die Steigerung der Außenhandelsziffer von Ende 1896 bis dadurch für die Notwendigkeit oder Berechtigung des ganzen 1898 nicht auf Grund der Zahl zu berechnen, die sich zu Beginn der Durchführungsplanes, der Geldforderungen, der geseglichen zu berechnenden Steigerungsperiode vorfindet, also die Zahl Festlegung der Vermehrungsbauten usw. erweisen? Absolut von 8311 Millionen Mark zu Grunde zu legen, sondern auf gar nichts. Mit genau demselben Recht könnte die Regierung die Zahl von 7837 Millionen Mart( der Biffer von 1894) unter Hinweis auf die Handelsentwicklung auch vier, fünf oder zurückzugreifen, wie sich der seltsame Rechenkünstler im Marine sechs Geschwader fordern. Mit demselben Recht kann sie, amt gestattet. Hätte der werte Herr sich nicht so leichtherzig wenn nach ein, zwei Jahren wieder die Außenhandelsziffern über die Anfangsgründe des Rechnens weggefeßt, würde er sich vergrößert haben, nochmals das jetzige Experiment wieder gefunden haben, daß die Zunahme von 1896/98 nicht, wie er holen, wiederum die jetzt vorgeschlagene Flottenverstärkung in alle Welt hinauspofaunt, 16 Proz., sondern nur etwas ob diese Läuterung und Erziehung nur durch das Christenfür ungenügend erklären und neue Geschwader verlangen. über 13 Proz. beträgt. Uebrigens ist diese sonderbare Leistung nur eine unter tum möglich sei. unwahr aber ist, daß wir einem der sich in Das eine ist genau so logisch wie das andre; und daß man sich in unsren Ministerien über frühere Erklärungen leicht mehreren. Dem, der nur einigermaßen einen Ueberblick über Christentum entgegentreten, sehen wir nur Teider diejenigen Parteien, hinwegzusetzen versteht, zeigt uns unser Seeheld Tirpitz. Die statistische Zusammenstellungen hat, fällt es z. B. sofort auf, gewünschten Richtung der Weltpolitik bethätigt. In Wirklich Ausrede, es seien inzwischen andre Umstände eingetreten, ist daß wohl bei der Wiedergabe der absoluten Zahlen, nicht aber feit ja so billig, zumal wenn man von Beweisen für sie absieht. bei der Berechnung der Inderzahlen und der prozentualen die fich chriftlich nennen, sowie den Staat, der angeblich christliche Irgend welchen plausiblen Zusammenhang mit dem in den Bunahme das Handelsergebnis des Jahres 1899 berücksichtigt Grundsäge vertreten will, weit davon entfernt, eine Weltletzten Jahren erfolgten Handelsaufschwung und den jetzigen worden ist. Die Sache hat einen Haten. Wird nämlich politik betreiben, die auf fittliche Läuterung der Menschen abzielt. Milliardenforderungen weiß denn auch die Denkschrift nicht dieses Jahr mit hinzugenommen und die Steigerung der Im Gegenteil, die Weltpolitik, die unsere Wortchriften verfertigen zu nennen. Vergebens fucht man die 77 Quartseiten des legten drei Jahre jener der vorhergehenden drei Jahre gegen- und üben, die auf Machtvermehrung und Massenbeherrschung abEntwurfs wie auch die Vi und 92 Seiten der Denkschrift übergestellt, so ergiebt sich ein prozentualer Ausfall in der zielt, die fieberhaft allerlei Striegsgeräte vermehrt und zum furcht danach ab. Alles was an" Begründung" geleistet wird, läuft Bunahme, ebenso auch, wenn man die letzten beiden Jahre barsten Wölferschlachten vorbereitet, diese Weltpolitik ist gleicherauf den nichtssagenden, auf jede beliebige Flottenforderung mit den vorletzten beiden vergleicht. Das durfte aber nicht weise wider christlich, wie sie unfittlich ist und alle guten auf den nichtssagenden, auf jede beliebige Flottenforderung sein, so nahm man dann bedächtig nur die Jahre 1894-1898 Keime, die Erziehung gepflanzt hat, ausrottet. anwendbaren Saz hinaus: Um unter den bestehenden Berhältnissen Deutschlands See- und vergaß plötzlich das Jahr 1899, das so schlecht in den handel und Kolonien zu schügen, giebt es nur ein Mittel: schönen Beweis paßte. Deutschland muß eine so starte Schlachtflotte besigen, daß ein Strieg auch für den seemächtigsten Gegner mit derartigen Gefahren verbunden ist, daß seine eigene Machtstellung in Frage gestellt wird." D Vielleicht wollte das Marineamt, nachdem die Blockadeschaden und Ausgabe Berechnungen der offiziösen„ Berliner Korrespondenz" so gründlich abgefallen sind, sich nicht ähnlicher Gefahren ausseßen und läßt sich deshalb aus weijer Vorsicht lieber gar nicht aufs Begründen ein. Dennoch, wenn auch jeder halbwegs logische Versuch einer Erklärung und Begründung fehlt, ist die Statistik, welche die Denkschrift sich leistet, recht interessant, nämlich als Bei spiel für die Umsicht und das Geschick, mit der ihre Verfasser das Zahlenmaterial zu gruppieren und unbequeme statistische Resultate wegzulassen verstanden haben. Auch das Verrechnen kommit vor. Einige turze Stichproben werden das beweisen. Als erste in der Reihe der statistischen Zusammenstellungen figuriert eine Darlegung der Bevölkerungsbewegung im Deutschen Reich. Es wird ausgeführt, Deutschlands Bevölkerung habe seit Begründung des Reichs bis 1899 um 34 Broz. zugenommen: eine Steigerung, die ( Ein Schlußartikel folgt.) Politische Uebersicht. Berlin, den 3. Februar. Eine vorübergehende Erscheinung. Am 4. Februar vor 10 Jahren wurden jene socialpolitische Erlasse veröffentlicht, deren Kundgabe der zerschmetterte Einfluß des Reichskanzlers Bismard nicht mehr zu hindern vermochte. Aus dem Erlaß an den preußischen Gewerbeminister sei folgende Stelle in die Erinnerung zurückgerufen: sp Die Kreuz- 8tg." rückt ferner die Erfüllung unsrer Ziele auf Jahrhunderte hinaus. Wenn sie hierin recht haben würde, was würde das verschlagen? Sollen wir deshalb an diejenigen Auf gaben nicht arbeiten, die wir für die höchsten der Menschheit halten, weil ihre Erfüllung ferner liegt, als unsre Ungeduld es wünscht? Aber woher weiß denn die Kreuz- 8tg.", daß zur Erreichung jenes Zustands des Weltfriedens Jahrhunderte nötig sind? Vielleicht darum, weil die konservativen Parteien, weil Junkertum und Mili tarismus sich in fanatischer Unchristlichkeit dagegen sträuben, daß wenigstens einmal der Anfang zu einer Friedens Weltpolitik gemacht werde? Möge doch die Kreuz- Zeitung" ihre Partei ermahnen, daß fie der sittlichen Läuterung und Menschheitserziehung nicht tausend Hindernisse in den Weg lege, dann werden vielleicht die Jahrhunderte zu Jahrzehnten zusammenschrumpfen. Neben dem weiteren Ausbau der Arbeiterversicherungs- Gesez- Das Werk der Läuterung und Erziehung würde übrigens er gebung find die bestehenden Vorschriften der Gewerbe- Ordnung freulich unterstüßt werden durch die Nützlichkeiten, welche eine über die Verhältnisse der Fabritarbeiter einer Prüfung zu unter- vernünftige Weltpolitit allen Beteiligten bieten würde. Die ziehen, um den auf diesem Gebiet laut gewordenen Selagen und Hentige Weltmachtpolitit, die den Kampf ums Dasein" Wünschen, soweit fie begründet find, gerecht zu werden. unter den Völkern in den rohesten Formen führt, schädigt nicht nur davon Diese Prüfung hat auszugehen, daß eine den Unterliegenden, sondern auch den Obfiegenden, erschöpft a II e der Aufgaben der Staatsgewalt ist, die Zeit, die Dauer Staaten und Völker durch die Opfer, die das gegenseitige Mißtrauen und die Art der Arbeit so zu regeln, daß die Erhaltung und der schließliche Ausbruch der feindlichen Empfindungen fordern. der Gesundheit, die Gebote der Sittlichkeit, die wirtschaft wirkt man dagegen an der Hinwegräumung der Gehässigkeiten lichen Bedürfnisse der Arbeiter und ihr Anspruch auf gefez: zwischen den Nationen, schafft man statt der Vermehrung der es Bataillone und der Panzerschiffe Institutionen zur Schlichtung internationaler Streitigkeiten, so werden alle Nationen, in solidarischer Stulturarbeit sich gegenseitig fördernd, bald reichliche Früchte gewinnen. Bleichröder in der Weltgeschichte. In dem Prozesse, der sich in diefer Woche zwischen den beiden Telegraphenbureaus Wolff und Hirsch abspielte, äußerte ein Zeuge, man habe ihm erzählt, daß in dem amtlich bedienten Wolfischen Bureau Nach einer geheimen Anweisung wichtige politische Nachrichten, die auf die Börse von Einfluß sein fönnten, bar ihrer Veröffentlichung, dem Hause Bleichröder vorzulegen feien. Als einmal eine Tepelche aus Argentinien ein gelaufen und veröffentlicht worden sei, ohne erst dem Hause Bleichröder vorgelegt worden zu sein, sei darüber großer Lärm gewesen und der für dieses Versehen Verant wortliche entlassen worden. Der Direktor des Wolffschen Bureaus äußerte sich über diesen Punkt in einer so unbestimmten Art, daß seine Zeugenausfage zum mindesten als keine Widerlegung der obigen Behauptung angesehen werden kann. Er gab zu, daß der Bankier v. Bleichröder Inhaber eines Tells der Aktien und daß ein Mitglied dieses Hauses Vorsitzender des Aufsichtsunis rats der Aktiengesellschaft Wolff sei. Es fei auch zuzugeben, Pofei daß das„ Wolffsche Bureau" sich über gewisse Depeschen bei dem Bankhause Bleichröder erfundige, aber nie sei es geschehen, daß an die Leiter der Gesellschaft irgend eine Zu mutung gestellt worden sei, welche mit den weitgehendsten Ansichten in betreff der Ehrenhaftigkeit und des Anstandes derselben in Widerspruch stehen könnte. Das ist eine sehr allgemeine und sehr unsichere Wendung gegenüber der sehr bestimmten Behauptung. Kein Zweifel, daß die Geheimgeschichte des Wolffschen Bureaus die interessantesten Einzelheiten über den Zusammenhang zwischen Wolff und dem Bankier Bismarcks zu Lage fördern würde. So glauben wir zu wissen, daß in früheren Jahren z. B. die Seutschen und preußischen Throureden ein paar Tage vor der Veröffentlichung im Besize des Telegraphen- Bureaus waren, das sie natürlich auch ihrem Bleichröder zugänglich machte. Auch Angestellte des Bureaus sollen die vorzeitige Kenntnis des Inhalts muhbringend für Börsenspekulationen verwendet haben. Wenn wir nicht irren, hat erst Graf Caprivi wie manche andre Korruption auch diesen anmutigen Brauch beseitigt. Deutsches Reich. Verdienst der Pauzerplatten- Produzenten. Die und überhaupt Militärpersonen verboten ist, sich öffentlich politisch zu bethätigen." Die Heff, Landesztg." fordert schleunige Zurückberufung der militärischen Flottenagitatoren. Es ist merkwürdig, wie die Flottenpropaganda vom Unglück geplagt ist. Erft mußte fie den Schweinburg abhalftern, damit bie Professoren von den Kathedern herabzusteigen geruhten, jetzt wird ihr der tommandierte Offizier gefährlich, der das wirkliche Bolt vertreibt. Aber die äuberer der Flottenagitation mögen sich in acht nehmen, daß nicht nach der Reinigung von allem Unvollstiimlichen von der großen Bewegung, die durch das Volk geht", überhaupt nichts mehr übrig bleibt!" " Die foschere Flotte. Der Magdeburgischen Ztg." zufolge hat der dortige Rabbiner Dr. Ratner in seiner Predigt zu Kaifers Geburtstag auf den 8. Vers des 72, Bialms„ Er herriche von Meer zu Meere hingewiesen und darin eine zwingende Begründung für die gegenwärtige Flottenvorlage gefeheit. Der Wasser- Rabbiner forderte die Synagogen- Besucher inständig auf, die Marinepläne des Raisers träftig au unterfiligen, und der Magdeburger Flottenverein will diefe Predigt verbreiten. Sollte die Staatsbürger- Zeitung" am Ende doch recht haben, und die ganze Welt- und Flottenpolitik in Wahrheit eine Erfindung der alliance israélite fein? „ Der Jahresverdienst so manches Arbeiters ist nicht gering, jedenfalls so groß, daß er ihm ein behagliches Leben gewährt und es auch ermöglicht, einen Sparpfennig zurüdzulegen, wenn er nur sparen will. Freilich ist der Arbeiter nicht selbständig, und sicher ist es jetzt schwerer für ihn, selbständig zu werden, als früher. Aber dieser Nachteil, den übrigens auch viele höhere Echichten teilen, wird reichlich aufgewogen durch die verhältnismäßig gesicherte Stellung und die biel bessere Lebensführung, die der Arbeiter jezt gegen früher hat. Da ist es doch ein starkes Stüd, von einem verbitterten Löhnertume zu reden. Wer 6,50 Mart am Tage verdient, wie der Berliner Maurer, fann doch von Rechts wegen unmöglich meinen, daß das zu wenig sei, und sich dadurch verbittert fühlen. Dabei sind aber die Berliner Maurer zum großen Teil Socialdemokraten, wie ja überhaupt auf die auffallende Erscheinung schon oft aufmerksam gemacht ist, daß gerade die bestbezahlten IndustrieArbeiter, die sich in einer völlig gesicherten Position befinden, Anhänger der Umsturzpartei jind. Also sie, deren Lage gewiß nicht drückend ist, die sich selbst häufig genug wie Herren vorkommen, durchaus nicht wie Löhner, fte find unzufrieden und streben nach der socialen Gleichstellung, als ob sie diese nicht in unserem Staate längst hätten. Was follen da erft die Millionen ländlicher Arbeiter sagen, deren Verdienst ja leider infolge der Notlage der Landwirtschaft an den eines Fabritarbeiters nicht heranreicht? Aber sie Das heutige Flottentelegramm. In Straßburg ist zwar, leiden nicht unter dem Drucke eines verbitterten Löhnerwie aufer bortiger Korrespondent jüngst schilderte, in der Bevölkerung faunt die geringfte Neigung für die Flottenvermehrung zu spüren, for bother one pondet jäneſt ſchilderte, in der tums, fonden im großen und ganzen hat unfre ländliche Bevölkerung sich der Socialdemokratie gegenüber ablehnend beraber schließlich ist doch von den Honoratioren der Stadt ein Flotten halten. Sollte man darin nicht einen deutlichen Beweis dafür verein zu stande gebracht worden und der Statthalter von Elsaß sehen, daß das ganze Gerede von dem Drucke, der auf dem Lothringen, Fürst zu Hohenlohe- Langenburg, teilte die Thatsache sogenannten vierten Stande liegt, nichts wert ist 2" dem Kaifer telegraphisch mit. Darauf erwiderte der Kaiser: for him belegt, jo lift tbm Wenn das den Profeffor nicht befehrt, so ist ihm nicht zu helfen. " Hocherfreut durch Deine Nachricht von der Gründung von Allerdings versteht man nicht recht, was die" Post" eigentlich beweisen Flottenvereinen in Stadt- und Landkreis Straßburg und andern will. Es scheint, als ob sie darlegen will, daß uur niedrige Städten des mir so teuren Reichslands, beglückwünsche ich dich Löhne gegen unzufriedenheit, Verbitterung und Socialdemokratie und mich zu dem Dir anvertrauten Protettorat sowie die Bewohner schüßen, daß man folglich gefeßlich möglichst niedrige Maximallöhne des Reichslands zu der verständnisvollen Haltung unfern nationalen festlegen müsse. Intereffen gegenüber. Daß im Reichslande Deutschlands Interessen Wenn aber die" Post" es tief bedanerlich findet, daß ein an seiner Seegeltung immer mehr zur Erkenntnis gelangen, spricht deutscher Profeffor bei einer fo feierlichen Gelegenheit sich für das wachsende deutschnationale Empfinden der Elsaßz- Lothringer, nicht scheut, den der socialdemokratischen Bresse entnommenen ver und daß jenes in einem Binnenlande geschieht, beweist, hegenden Ausbruck Scharfmacher" zu gebrauchen- so sei das daß eine wahrhafte Flotte nicht einseitig den Unternehmungen vergeßliche Blatt daran erinnert, daß der verhezzende Ausdruck nicht unirer großen Handelspläge dient, sondern unsrer von der Socialdemokratie erfunden ist, sondern aus dem Sprachgesamten Boltsarbeit und ihrer erfolgreichen Bethätigung ichaß ihres allerhöchsten Herrn, des Frhen. v. Stumm, entlehnt ist. in der Welt not ist, und zwar bitter not ist. Wilhelm." Der Artikel der" Post" schließt mit folgender 25- MarkOb wohl unsre Agrarier sich leicht davon überzeugen lassen Bedliziade: werden, daß die Flotte ersten Ranges der gesamten Voltsarbeit“, auch der„ notteidenden" Landwirtschaft zu gute fommmen foll? Oder ob die Herren Agrarier sich in der Flottenfrage ebenso wenig wie in der Kanalvorlage zu der Vorlage des Kaisers" überzeugen laffen werden? 44 Agrarisches Selbstporträt. Die Deutsche Tageszeitung" läßt ihren Flottenärger weiter reichlich ausströmen. Sie sagt heut unter andern: " Die Begründung der Flottenvorlage hat auch ihre Vorzüge. Wie bei der legten Flottenvorlage, so beginnt auch jetzt Dazu gehört unter anderm die Offenheit, mit der das geschäftwieder das häßliche, widerliche Treiben, daß liche Interesse der Flottenindustrie zugestanden wird. So werden jeder, der nicht mit hipp, hipp, hurra!" den Flottenüber die Panzerplatten- Fabrikation Angaben gemacht, die uns zeigen, a umel mitmacht, für einen unpatriotischen ,,, vater: wie notwendig im Interesse der wenigen Panzerplatten- Walzwerke landslosen Gefellen" erklärt wird. Das Häßlichste und das der gesteigerte Bau von Kriegsschiffen ist. Würde er nicht erfolgen, Widerlichste an der ganzen Erscheinung ist der Umstand, daß dieso hätte dies das teilweise Stillliegen dieser Werke zur Folge. lätter, welche im Besize von Flotten Inter Panzerplatten- Fabrikation hat sich seit 1894 derart leistungsfähig gea und bestimmt find, deren wirtschaftliche Interessen zu macht, daß sie jährlich zusammen 11 000 Tounen Panzerplattenvertreten, unter den Schreiern die lantesten sind. Gerade solche Material fertig stellen kann, ein Quautumn, welches dem GesamtLeute sollten sich doch peinlichst zurückhalten. bedarf für vier Linienschiffe und einen großen Kreuzer Die Dt. Tagesztg." Hat ganz recht. Aber wie naturgetreu schildert entspricht. Es kommen hauptsächlich zwei Interessenten in Betracht, sie zugleich ihr eigenes Wejen! Sie selbst ist immer voran gewesen, die Dillinger Hüttenwerke, die schon seit Mitte der 70er Jahre die demjenigen, der den Spektakel des Militarismus nicht mitmachen Fabrikation von Panzerplatten betreiben, und die Firma Krupp, die wollte, den Makel der Vaterlandslosigkeit" anzuhängen, und mit der nach eigenem Verfahren hergestellten Nickelstahlplatte die niemand hat je weniger als unsre Agrarier daran Panzerplatten- Produktion in großem Stile aufgenommen hat. Zu- gedacht, fich peinlichst auriidzuhalten", wenn es nicht um Liebesnächst garantiert mm die neue Flottenvorlage eine Ausniigung der gaben für die Induſtrie" ging, sondern um Liebesgaben für die leistungsfähigen Fabrikationsanlagen, aber nicht nur dies allein. Landwirtschaft, Bollerhöhungen, und sonstige große und fleine Mittel. Der Gewinn, der aus der Herstellung der Panzerplatten hervor- Es ist uns ein besonderes Vergnügen, die Kanalrebellen fpringt, ist ein geradezu enormer. Ein Gewährsmann der sich nun auch gegen den Vorwurf, sie seien vaterlandslose Ge„ Kölnischen Volkszeitung", der in die inneren Einzelheiten fellen", der ursprünglich auf andre gemünzt war, in der Abwehr zu der Panzerplatten Herstellung genau eingeweiht ist, hat sehen. den Nutzen der Panzerplatten Hersteller auf 1 Mark pro Panzerplatten vorlägen. Mut, diese Aufträge liegen nach der neuen M 11 " Unfer Staiser ist gewiß ein roi des gueux( König der Armen), denn die Lage der arbeitenden Klassen der Bevölkerung zu bessern, ist seit seinem Regierungsantritt sein unausgeseztes Bestreben. Aber für die ganze innere Politif nur ein Biel gu sehen, nämlich die Lage der Arbeiter auf Kosten der anderen Berufe zu fördern, das geht doch nicht an. „ Einspruch aber müssen wir noch dagegen erheben, daß der Redner in einer akademischen Festversammlung, zu der auch viele, die nicht zur Universität gehören, höhere Beamte, Offiziere uſw. eingelaben zu werden pflegen, in einer derartigen Weise hat sprechen fönnen. Die akademische akademische Lehrfreiheit wollen wir gewiß nicht antasten, aber hier hatte der Professor nicht seine Studenten vor sich, sondern ein geladenes Publikum, das sich aus verschiedenen Ständen und Parteien zufammensetzte. Vor einem solchen Auditorium, mit deutlichen Spigen gegen ganz bestimmte Parteien, eine durchaus einfeitige Parteianschauung als einzig vernünftig zu verherrlichen, ist am allerwenigften bei einer Feier zulässig, bei der sich alle Nichtungen, vergessend, was sie sonst trennt, einig zufammenfinden sollen. War der Redner schon so tattlos, den Kaiser für eine bestimmte extreme Richtung ber socialen Bestrebungen in Anspruch zu nehmen, so war die Ausstaffierung einer patriotischen Festrede mit Schlagworten aus der Rüstkammer der staatsfeindlichen Umsturzpartei etwas geradezu Unglaubliches." Wird Herr Studt den Wink verstehen und dem Kommer Professor zu verstehen geben, daß ein Universitätslehrer nur für die Flotte werben dürfe? 13 roj Der gesunde Sinn der Bevölkerung. Der Regent des Herzogtums Braunschweig, Brinz Albrecht von Preußen, hatte sich am Mittwoch den neugewählten Landtag zur Tafel geladen und Kilo an gewöhnlichen Banzerplatten, auf 1.80 Mart pro Kilo ber vortragende Rat im Auswärtigen Amit Dr. Hammann gab darin, wie ein dortiges bürgerliches Blatt berichtet, ſeiner Die Meinungsfabrik. Die heint.- Westf. 8tg." erzählt, daß dabei nach bewährten Mustern eine politische Rede gehalten. Er an Blatten mit Nidel angegeben. Der Nutzen ist deshalb so groß, zwischen Bunch und Diner für jeden zu sprechen sei, der sich als Freude darüber Ausdruck, daß der gesunde Sinn der Beweil die Errichtung der zu dieser Herstellung erforderlichen WerksRebaitionsmitglied eines Blatts, Herausgeber einer Kor- bölferung des Herzogtums sich bei den am Ende des vorigen anlagen ungeheure Summen erfordere, die nur besten Rohstoffe respondenz oder sonst als irgendwie befiedert erweist. Da ist mm Jahres Da ist mm Jahres vorgenommenen Neuwahlen zum Landtage wiederum sehr tener seiten und folche für andre Zwecke gar nicht verwendbare in Teil der Breise- es sind die als ho offisios zu in erfreulicher Weise bethätigt habe, so daß die LandesAnlagen nur dann in Betrieb sein könnten, wenn eben Aufträge auf bezeichnenden Blätter – fagen wir einmal„ praktisch", genug, versammlung in ihrer Zuſammenſegung ein weſentlich andres Geficht Meinung bon vornherein nicht zeige und für seine königliche Hoheit, wie bei früheren gleichen Borlage reichlich vor. Die Vermehrung der Flotte erfordert ben auf eine eigne berzichten. Sie stellen Herrn Dr. Hammann ihr Anläffen, die vertrauensvolle Hoffnung und der lebhafte Wunsch beNeubau von 19 Linienschiffen und 8 großen Kreuzern. Um den Nutzen zu berechnen, der bei solchen Aufträgen allein den Panzer- weißes Papier zur Verfügung. Wir finden sie in allen Partei- rechtigt sei, daß auch diese Tagung des Landtages von reichem Segen platten- Herstellern in die Tasche fließt, setzen wir den Bedarf an schattierungen, von den eigentlichen Regierungsblättern über die für das Herzogtum sein und lediglich zur beglückenden Wohlfahrt der Berliner Neuesten Nachrichten und die Bost" hinweg Landeseingesessenen dienen möge" Panzerplatten für 19 Linienschiffe und 8 große Streuzer bis Berliner Tageblatt" und in der Proving, vor allem Es ist leicht von der Bethätigung des gesunden Sinnes der dem fünffachen Produktionsquantum gleich, das die heutigen ber kötnischen Zeitung", ber Magdeburgiioen Bevölkerung zu reden, wenn man ein Wahlgefes hat, das ben Walzwerke jährlich liefern fönnen, das find insgesamt 55 000 Tonnen Panzerplatten Waterial. Besteht dasselbe aus gewöhn 8eitung" und bent amburgischen sorrespondenten". größten Teil des Bolles von jedem Einfluß auf die BufammenUnd wie steht es mit der inneren Politit? Es giebt z. B. fegung des Parlaments ausschließt. Das preußisch regierte Braunlichem Material, so beträgt der Reingewinn hieraus allein icon Blätter, bie- jogar wir einmal prattich genug find, ihre eigene schweig hat auch ein Breußen würdiges Wahlgesek." Dem Dating 65 000 X 1000 X1= 55 Millionen M. Da jedoch bei den meisten selbständige Meinung von den Herren Krupp- Jende zu beziehen. nach ist es das jüngste- 1899, dem Inhalt nach aber kann en Schiffen Nickelstahl verwendet wird, so erhöht sich der Gewinn auf 1800 M. pro Tonne oder im Waximum auf 99 Millionen Mark. Nehmen wir als wahrscheinlichen Reingewinn aus der Herstellung der Panzerplatten infolge der neu beabsichtigten Verstärkung der Kriegsmarine rund 80 Millionen Mark an und als Baufrist 16 Jahre, so ergiebt sich für die wenigen Werke, die Panzerplatten herstellen, zufammen ein absolut sicherer, auf 16 Jahre garantierter jährlicher Gewinn von nicht weniger als 5 Millionen Mark. Daß man bei solchen Aussichten Hunderttaufende von Mark für Flottenreffame auswirft, wird nach dieser Aufrechnung, die nur einen der interessantesten Industriezweige betrifft, nicht mehr verwunderlich er scheinen.Flottenagitation auf Kommando. Der Flottenverein hat feine rednerischen Kräfte so überanstrengt, daß jede Kehle wund und jeder Kopf wirr wurde. In der Verlegenheit greift er nun zu den attiven Militärs. Und die Infanterie- Offiziere befizen genug Aufopferungsfähigkeit, um sich für die Kameraden von der Marine, die den Ruhm der Landratten- Offiziere bedenklich zu überstrahlen beginnen, ins Zeug zu werfen. Die Hessische Landeszeitung" be richtet: Zu Ballestrems Kaiser- Geburtstagsrede schreibt das Aachener Centrumsblatt Der Volksfreund": 20 es so ziemlich als das reaktionärste der vielerlei reaktionären deutschen Wahlgefeze bezeichnet werden. Das unheilbar verrottete alte Wahlgesetz aus dem Beginn der fünfziger Jahre follte revidiert werden, um es, Wenn nach der Ansicht des Grafen Ballestrem der Monarch, wie man zu fagen pflegt, den Bedürfniffen der Neuzeit anzupassen. der Staiser geradezu der nationale Wegweier in allen öffent- Aber was dabei herausgekommen ist, gehörte eigentlich auch nur ins lichen Fragen sein soll, wo bleibt dam die Freiheit des Ente Raritätenkabinet. schluffes, die Selbstbestimmung für Volt und Parlament? Bon den 48 Mitgliedern des Landtages werden 18 durch soEine Sprache, wie sie Graf Ballestrem auf dem Kaifereffen des genannte Berufsstände"-Großgrundbefizer, Geistliche, Gelehrte, Reichstags führte, war in Zeiten des Absolutismus an Großgewerbetreibende in verschiedenen Gruppen gewählt, die übrigen gebracht, heute ist sie staatsrechtlich verfehlt und der Lage der durch sogen. allgemeine Wahlen. Für die allgemeinen" Wahlen beDinge nach sogar bis zu einem Grade gefährlich. In der Ge- steht das indirette. Dreillassensystem und an diesen Wahlen nehmen schichte Ludwig XIV, lefen wir, daß eine solche Sprache Minister die Wähler der privilegierten Berufsstände abermals teil, so ein und Höflinge führten, aber heute, an der Wende des 19. Jahr- doppeltes Privilegium genießend. Dazu kommen noch eine Reihe hunderts, sollte man das doch nicht mehr für möglich fleinerer Hilfsmittel, die den Einfluß der Masse der Bevölkerung halten. Es ist auch ein Zeichen der Zeit, und ein nicht sehr er beschränken und ein Wahlergebnis garantieren, von dem man bann freuliches und ermutigendes, daß alleweil wieder eine solche Sprache mit Befriedigung als einer Bethätigung gefunden Sinnes" reden möglich ist und sogar begeisterte Zustimmung" findet. Man ist im Centrum, wie man sieht, vielfach mit der Politik der Führer unzufrieden. fann. bon " Ob ein auf folche Weise zu stande gekommenes Barlament der beglückenden Wohlfahrt der Landeseingesessenen" dient, das kommt freilich fehr auf den Standpunkt des Beurteilers an. Wir find Podbielski- Patriarchalski. Der Postoberst Herr v. Podbielski dieser Meinung nicht und glauben dabei der Zustimmung der Im deutschen Flottenverein zu Marburg sprach am gewährte huldvollst dem Vorstand des Verbandes der Post- und Mehrzahl der Landeseingesessenen sicher zu sein.in dl Donnerstagabend ein attiver preußischer Offizier, ein Ober- Telegraphen- Assistenten eine Audienz. Er hielt seinen Unterthanen Lieutenant Röper, in voller Uniform über die neue eine Rede, in der er ihnen nicht wörtlich, aber deutlich sagte, daß er Aus Elsaß- Lothringen schreibt man uns: Die„ Thronrede", Flottenvorlage. Der große Saal des Museums war nichts gegen Kritik einzuwenden habe, aber die Kritik müsse die mit welcher Staatsjefretär v. Buttkamer die diesjährige Frühjahrsläßt die blutig leer. Noch keine hundert Civilist en waren an- richtige Grenze wabren, und in ihrer Art fein, wie sie ihm, dem feffion unferes Landesausschusses eröffnete wesend. Den größeren Teil des Publitums machten Soldaten Herrscher im postalischen Reich, gefalle, Die patriarchalische Audienz Ankündigung einer Reihe gefeggeberischen Maßnahmen des Jägerbataillons aus, die den Hintergrund des Saales fand damit ihren entsprechenden Abschluß, daß die durch die Rede vermissen, deren Durchführung seit langem schon zu den lebbesetzt hielten. des Vorgefeßten beehrten Postdiener feine Gelegenheit fanden zu haftesten Wünschen der Bevölkerung gehört. Eine Enttäuschung die Was wir da erlebten, ist nach allen Richtungen hin im höchsten eigenen Auslaffungen oder zu einer Antwort auf die Rede des bedeutet dies natürlich nur für jene naiven Leute, Grade bedauerlich: der schwache Besuch, das Abkommandieren Herrschers. Wo Herr v. Bobbielst redet, hat fein andrer drein zu sich bisher, den bittersten Erfahrungen zum Trop, noch nicht der Soldaten, die Rede eines aktiven Offiziers! Wir wüßten reden, geschweige dennt einer seiner Untergebenen. zu der Erkenntnis durchzuringen verntochten, daß es unserer allerdings auch kaum ein besseres Mittel zu nennen, um die fapitalistisch reaktionären Regierung ebensowenig Ernst ist gute und notwendige Flottensage unpopulär zu Die ,, Post" versucht einmal wieder eine Kleine Heze gegen mit einer den Ansprüchen an Gerechtigkeit halbwegs entmachen, als die Art und Weise, wie man hier von seiten des einen Kathederiocialisten. In Bonn hat Prof. Diezel zu dem sprechenden Steuerreform, als sie gewillt ist, den Zopf ver Flottenvereins vorgegangen ist. So lange wie dieser die Geburtstag Wilhelms II. eine focialreformerische Rede gehalten, in alteter Beschränkungen der staatsbürgerlichen Rechte und Freiheiten Flottengedanken propagiert wie auf höheren Befebl, fo der er ausführte, der vierte Stand sei nicht auf die Staffel mit einen fühnen Schnitt zu fällen. Ueber den Zeitpunkt, wann lange wird er keinen Boden im wirklichen Volt finden können. der focialen Gleichstellung mit den übrigen Ständen emporgehoben. endlich die vor mehreren Jahren schon mit so viel Geschrei an Was aber am meisten Anstoß erregen muß, das ist das fondern vielfach zu einem verbitternden Löhnertum herabgedrückt gekündigte Kapitalrentensteuer- Borlage unserm Rentneröffentliche Auftreten eines altiven Offiziers in einer hoch poliworben. R parlament zugehen soll, schwieg sich Herr v. Butttamer vollständig tischen Angelegenheit allerersten Ranges. Ob sich das über Die Bost", in der die Existenz eines vierten Standes laut aus und begnügte sich mit der Feststellung, daß im verflossenen haupt gefeglich rechtfertigen läßt, darüber find wir Stummicher Auveifung überhaupt nicht zugegeben wird, ist über diese Jahr die vorbereitenden Ermittelungen über die Erträge aus im 2weifel. So viel steht aber feft, daß es unseren Offizieren Wendung empört und sie ruft aornia aus: Kapital, Lohn und Besoldung durchgeführt worden seien. Auch von 50119 intensiver wie damals. der deutschen Flotte zusammengehalten werden müssen. Ausland. Die wirkliche Vers antwortlich feit für den Krieg laste auf Chamberlain, dessen Verbleiben im Kolonialamt ebenso wie Milners Verbleiben in Südafrika die größte Schwierigkeit für die Regelung der offenen Fragen nach dem Kriege bilden werde. Schweiz. Bern, 2. Februar.( Eig. Ber.) Der neue Bundesanwalt der längst angestrebten Abänderung der Gemeinde- Ordnung, welche 855 M., über Tage beschäftigte Arbeiter 839 M. und Jugendliche der Lage Englands gegenüber Transvaal nehr Geduld gezeigt haber endlich die Oeffentlichteit der Gemeinderats- Sigungen 256 M. bringen sollte, enthält die Thronrede lein Sterbenswörtchen, ganz zu würde! Die Lage sei, wenn auch nicht gefährlich, so doch ernst und Geradezu erbärmlich sind die Löhne im schlesischen Steinkohlen- schwer. Wenn die Opposition nicht in der Lage sei, diese Bürde auf geschweigen von der endlichen Beseitigung der beratorischen Ausbergbau. In Oberschlesien brachten es die eigentlichen Bergarbeiter ihre Schultern zu nehmen, so sei es nicht weise gehandelt, das Ver nahmegejete, ohne die man uns Elsaß- Lothringer allen auf ganze 856 M., in Niederschlesien auf 876 M., sonstige unter- trauen in die Männer zu erschüttern, welche den Strieg feither geführt. Sympathiekundgebungen des Reichsoberhauptes zum Trozz immer irdisch beschäftigte Arbeiter auf 803 bezw. 844 M., über Tage be-( Beifall.) Der Krieg müffe erfolgreich sein und sei er erfolgreich ges noch nicht regieren" zu können glaubt. Die Finanzlage des schäftigte Arbeiter auf 680 bezw. 788 M., Jugendliche auf 253 bezw. wesen, so möge die Opposition die jezigen Regierungsvertreter wegLandes wird wie wäre auch angesichts der Milliardenforderung 308 M. und Frauen auf 270 beztv. 413 M. für Marinezwecke etwas andres zu erwarten getveien als eine fegen, als Männer ohne Urteil und Voraussicht. Aber man möge Diese Zahlen bedürfen feines Kommentars. Wenn es troß des fich hüten, fie im Streben nach dem Ziele zu lähmen, während sie andauernd günstige bezeichnet. Bu verwundern ist das gerade nicht, guten Geschäftsganges so mit dem Verdienst der Arbeiter bestellt ist ein solches Wert unter den Händen haben. wenn man berücksichtigt, daß die Höhe der Gesamtlast des Landes auf staatlichen Betrieben, die der König von Preußen vor zehn Der Konservative Clark drückte darauf noch den Wunsch von rund 40 Millionen im Jahre 1880 auf 68.5 Millionen Mark im Jahren zu Musteranstalten entwickelt zu sehen wünschte, so darf man aus, daß der Tadelsantrag Fizmaurice am Ende der Debatte laufenden Etatsjahr gestiegen ist bei einer gleichzeitigen Bevölkerungs- fich wahrlich über die Zustände im privaten Bergbau nicht wundern. zurückgezogen werde, da eine Abstimmung über denselben in Transbermehrung von faum 100 000 Seelen. In der kapitalistischen Gesellschaft ist es eben ausgeschloffen, daß vaal, und Europa mißverstanden werden könne. Wenn er auch dem Arbeiter der ihm gebührende Anteil an den steigenden Er- den Krieg für unnötig ansehe, so wolle er doch die Von den nichtleidenden Kulturaufgaben. Ueber die Waffer- trägnissen der Produktion zukommt. Wohl kann er eine kleine Lohn- Regierung unterstügen, weit durch ein jetzt erfolgendes Abbrechen not im Spreewalde wird geschrieben: Nachdem am 26. Januar erhöhung erringen, aber der volle Ertrag seiner Arbeit wird ihm des Krieges mehr Unheil angerichtet werden würde, als durch Weiterdie ersten Hechwasser mit 2.51 Weter gemeldet, fand bereits zwei erst dann zu teil werden, wenn das Eigentum an den Broduktions- führung bis zu glüdlichem Ausgang. Tage darauf eine lintsfeitige Ueberflutung des fiskalischen mitteln vergesellschaftet ist. Fabrdammes Striesow- Behrow statt, wodurch erwiesen ist, daß das zur Entlastung des linken Spreeufers rechtsseitig oberhalb des Fahrdanis angelegte Nebenfallwehr feine Wirkung versagte. Gleich darauf erfolgte wiederum lintsseitig auf Briesener Gebiet ein weiterer Durchbruch der seit vorigem Herbst nicht ausreichend Die Verständigungs- Konferenz in Oestreich. gefchloffenen Durchbruchsstelle. Von hier aus ergießen sich jetzt die einem so umfangreichen Apparat infcenierte er ständigungs-st- Wien, 2. Februar. Am Montag wird also die mit inzwischen auf 3 Meter gestiegenen Hochwasser, un tonferenz zu tagen beginnen. Eigentlich werden es zwei Kon gehindert wie im vorigen Jahre, wieder ausschließlich auf das linte ferenzen sein, denn die Beratungen der Delegierten für Böhmen und Stronauer, der am 1. Dezember fein Amt angetreten, hat Glide preceller. Die Ausdehnung des Ueberschwemmungsgebiets hier ist bereits heute( 30. Januar) noch größer als 1897 und 1899, das der für Mähren werden gesondert vor sich gehen. Abgesehen von denn nun haben ihm schon die Anarchisten Arbeit gegeben. Einige ist bereits heute( 30. Januar) noch größer als 1897 und 1899, das praktischen Erwägungen ist diese Sonderung auch deshalb beliebt worden, dieser Stelle schon mitgeteilt worden ist, in London einen„ Almanacco Wert der Vernichtung für Aecker und Wiesen noch damit aus einer gemeinsamen Verhandlung nicht die staatsrechtlichen in der Schweiz domizilierende italienische Anarchisten haben, wie an sodann in der Bo soll auch das Geld für derartige Flußregulierungen, wie Folgerungen abgeleitet werden können, zu denen die Jungczechen fo socialista- anarchia" herstellen lassen und start neigen. Den Jungezechen sind nämlich die Sudetenländer Schweiz verbreitet. Der Verfasser eines in dem anarchistischen beispielsweise Vertiefung der verfandeten Spree, herkommen, wenn Böhmen, Mähren und Schlesien noch immer eine organische Ein- Kalender veröffentlichten Artikels gegen die italienische Monarchie alle staatlichen Mittel für Heereszwede und unabläjfige Vergrößerung heit, die Länder der sagenhaften böhmischen Krone", während sie wurde in dem Medizin- Studenten Seamaja in Genf entdeckt, während den Deutschen als simple Verwaltungsprovinzen erscheinen. Dieser 1000 Exemplare des Kalenders bei dem Italiener Friggerio in Bern Kandidaten für Zwangserziehung. Das Jenaer Volls Gegensatz zwischen dem„ böhmischen Staatsrechte" und dem centra- beschlagnahmt wurden; beide wurden verhaftet, außerdem auch noch listischen Gesamtstaate ist es im Wesen, der die sogenannte böhmische in Bern ein dritter Italiener, namens Fridori. Gegen alle drei Der Student Karl I. Hier hat in der Nacht vom 8. zum Frage erzeugt hat und sie immer von neuem verschärft. Es ist ein Traum wird nun die Untersuchung wegen Vergehens gegen das Anarchistensich das Bundesgericht in 9. Movember v. J. an der Ecke der Gartenstraße den Schuh- des czechischen Volks, ein Staat zu werden, das zu sein, was es gefeß von 1894 geführt und wird macher Hermann H. hier mit seinem Gehstocke ohne einst wohl war, der all die fürchterlichen Wirren des inneröstreichischen Lausanne mit ihrer Beurteilung zu befassen haben. Die„ Berner jede Veranlassung über den Kopf und die linte Lebens verursacht hat. Diese Seite der öst ichischen" Frage" Tagwacht" bemerkt zu den Vorgängen: Also, Ihr schweizer Hand geflagen, fodaß er sich in ärztliche Behandlung be- wird natürlich die Konferenz nicht lösen, die tann nur in der Journalisten, hört Ihr: nichts mehr gegen die Monarchie schreiben, geben mußte. Der fleine Finger der linken Hand war derart 8eit gelöst werden, denn Machtfragen urd um eine solche das ist in der Schweiz verboten! Wann wird das schweizer Volk verletzt, daß nach ärztlichem Gutachten noch Monate zu dessen handelt es sich in dem Streite zwischen Oestreich" und dem czechi- diese traurige Inſtitution der politischen Polizei zum Teufel jagen Heilung nötig sein werden, selbst eine dauernde unbrauchschen Volke werden nicht durch Vernunft, sondern durch Stärke unter dem einstimmigen Rufe:" Nieder mit den Lakaien der euroDa kann der gute Redacteur Moor lange barkeit des verletzten Gliedes nicht ausgeschlossen ist. Dem An- entschieden. geklagten fonnten als Milderungsgründe nur dessen bisherige Un Die Aufgabe der Konferenz ist eine wesentlich bescheidenere. warten. bescholtenheit und hochgradige Trunkenheit zugebilligt werden. Nach wobei es natürlich auch sehr zweifelhaft ist, ob ihr die Lösung die Ausweisung zwei andrer italienischer Anarchisten aus der Gleichzeitig mit den vorerwähnten Verhaftungen erfolgte auch Verlesen der ärztlichen Zeugnisse erfolgt Verurteilung des gelingt. Die Konferenz foll eigentlich nur jene Verständigung in getlagten zu 150 M. Geldstrafe event. 50 Tagen Ge- der Sprachenfrage bewirken, die durch die Erlassung wie Aufhebung Schweiz, des Wachsformers Cuccioli und des Handlangers Pietro, fängnis; beantragt waren 100 M. Der Verlegte strengt behufe der Sprachenverordnungen notwendig geworden ist. Für Böhmen weil sie die italienischen Arbeiter in der Schweiz zu gewaltsamem feiner Privatansprüche Civiltlage an, infolgedessen er nicht als Neben liegt die 2öfung nicht weit; die Cache ist so durchgesprochen, so umsturz bestehender staatlicher Einrichtungen in ihrem Vaterlande Häger auftrat." überreif, daß nur noch gefeßlich festzulegen ist, was die Erfahrung aufgereizt haben sollten. Ob beide Affairen irgendwie in ZusammenWie der„ Berl. 8tg." berichtet wird, ist die dem Manne von schon als unumgänglich dargethan hat. Die Formel für Böhmen bang mit einander stehen, ist aus den turzen Beitungsmeldungen dem akademischen Rowdy, der im jurifiischen Staatsexamen steht, lautet: deutsche Administration im deutschen, ezechische Administration nicht ersichtlich. augefügte Verlegung sehr schwer. Außer zwei ca. 7-8 Centimeter im czechischen, und volle Doppelsprachigkeit im gemischten Sprachgebiet. langen Kopfwunden war die Hand derartig zerschlagen, daß nicht Den Czechen muß also die Einsprachigkeit auch im inneren Ber Konstantinopel, 3. Februar. Mahmud Pasch as Agent mur der lleine Finger vollständig steif geblieben ist, sondern daß waltungsdienstbie fog. innere Amtsiprache gegeben werden- Maimum, der vor einigen Tagen aus London hier eintraf, bringt seiner Zeit der Trauring dem Manne vom Finger abgesägt werden natürlich nur im czechischen Sprachgebiet. Für das deutsche Sprach- angeblich Vorschläge für die Rückkehr des Schwagers des mußte. gebiet kompliziert fich die Frage durch die czechischen Minoritäten, Sultans mit, welche von England sehr gewünscht wird, weit Ein Arbeiter, der sich solcher That schuldig gemacht hätte, wäre für deren sprachliche Bedürfnisse unbedingt Vorsorge getroffen werden Mahmud sehr englandfreundlich ist. Jedenfalls wird wieder viel jedenfalls nicht so glimpflich davongekommen. muß. Ob das durch eigne czechische Beamte, ohs durch Dollmetscher englisches Geld seinen Weg nach Konstantinopel nehmen. geschehen soll, das sind im Grunde Detailfragen, über die fich die gelernten Deutschböhmen", wie einst Unger die deutschböhmischen Sprachenfanatiker nannte, wohl viel streiten können, die aber zu Aus Sofia wird kategorisch dementiert, daß der Ministerrat sich beantworten keine Schwierigkeiten mehr bilden kann. Frage, bei welcher Prozentziffer die Gemischtsprachigkeit eines Bezirks ebenso seien die Meldungen von einer geplanten Reise des Fürsten Auch die mit der Unabhängigkeitserklärung Bulgariens befaßt habe; beginnt, ist mehr ein arithmetisches Problem als ein politisches. Ferdinand nach Konstantinopel unbegründet. die entscheidende Frage ist freilich, ob sie wollen! Wenn die Parteien eine Verständigung wollen, so ist sie leicht möglich; blatt" berichtet: in Jng of giamfiog sng si Bom preußischen Bergban, Arbeiters. Panisi Die Kriegsdebatte päischen Reaktion!" Türkei. Bulgarien. im Der Jahresbericht über die Verwaltung der preußischen StaatsBergwerke, Hütten und Salinen für das Etatsjahr 1898 99 schildert die geschäftliche Lage der Werte wiederum als sehr günstig. Der Nachfrage konnte vielfach nicht genügt werden und die Preise sind gestiegen. Asien. Weiter bezeichnet der Bericht es als„ felbstverständlich", daß Nationalitäten nicht nach Gebieten angesiedelt wohnen, die deutschen vom 2. Februar: Die Gegenleistung, die persischerseits für Schwieriger liegen die Dinge in Mähren, weil da erstens die Rußland in Persien. Die„ Times" melden aus Teheran Die Vorteile dieser günstigen Geschäftslage nicht Bezirke in lester Linie auch den Arbeitern zu gute tamen, stellen. Andernteils ist die Entwicklung der mährischen Czechen man glaubt aber, sie werde erfolgen in Form von Eisenbahneigentlich nur Sprachinseln im slavischen Meere dar- die von Rußland gewährte Anleihe versprochen ist, ist nicht bekannt; „ die allenthalben reichliche Arbeitsgelegenheit fanden und deren eine weit geringere als ihrer Stanımesgenossen in Böhmen; der Staat onzessionen in Nord- und Mittel- Persien und wahrscheinlich Löhne fast durchgängig mehr oder weniger bedeutende Erhöhungen muß also Bedenken tragen, eine rein czechische Verwaltung einzu- auch in der Erlaubnis des Durchmarsches russischer erfuhren". im nid Betrachten wir an der Hand des thatsächlichen Zahlenmaterials führen, die den Zusammenhang des staatlichen Amtes so start lockern auch in der Erlaubnis des Durchmarsches russischer die Vorteile, die angeblich die Arbeiter von der günstigen Geschäfts- nalitäten zu schlichten, ist also unmöglich; man wird sich bescheiden würde. Die mährische Frage" durch Scheidung der Natio- ruppen durch Seistan. lage haben sollen, so ist es ja richtig, daß der Jahresverdienst der müssen, den Czechen die unumgänglichsten Stonzeffionen zu machen, of Arbeiter allenthalben gestiegen ist. Aber in weit höherem Maße hat die auf ein paar Jahre eine gewisse Nube bewirken können. Car Partei- Nachrichten. der Wert der von den Arbeitern geförderten Kohle zugenommen, so daß Die Zeit ist für die Konferenz überhaupt höchst ungünstig, da es kein Fehlschluß ist, zu behaupten, daß die höheren Löhne nur der geschichtliche Kampf der Bergarbeiter alles öffentliche Interesse wie weit die Entrüstung über das harte Urteil gegen unsern Genossen And der Wahlbewegung im Kreise Calbe- Aschersleben. erzielt werden konnten durch Anspannung aller Kräfte jedes einzelnen absorbiert. Bielleicht wird aber gerade das es sein, was den Alb. Schmidt gegriffen hat, zeigt die öffentliche Erklärung eines Denn der Streit zeigt gar Herrn Dr. Pfeil Schneider in Schönebeck, der vom nationalHütten und Salinen betrug 163.2 Millionen, er übertraf den Wert 8 deutlich, welche große Sorgen eigentlich die Welt erschauern liberalen Wahlfomitee aufgefordert worden war, sich an der Der Gesamtivert der Erzeugnisse der staatlichen Bergwerke, zankenden Brüdern Vernunft einpauft. machen, und er mahnt die nationalen Parteien, ihre kleinlichen Agitation für Herrn Blacke zu beteiligen. Herr Schneider schreibt: der vorjährigen Produktion um 12,3 Millionen Mark oder um 8,21 Proz. Hingegen betrug die Belegschaft nur 3,2 Proz. mehr als Gehässigkeiten aufzugeben und die Bahn zur fruchtbaren KulturNach meiner Ueberzeugung ist es teine glückliche Eingebung gedie des Jahres vorher; sie umfaßte insgesamt 66 259 Stöpfe gegen arbeit freizumachen. wefen, die den Richter veranlaßt hat, dem Reichstags: Abgeordneten 64 217 im Vorjahre, aljo 2042 mehr. Obgleich also die Belegschaft Albert Schmidt neben der für einen gebildeten Menschen furchtbar nur um ein geringes zugenommen hat, hat sich doch der Gesamtharten Strafe einer dreijährigen Gefängnishaft noch eine zweite wert der Erzeugnisse ganz erheblich gehoben. ist im englischen Unterhaus noch immer nicht zu Ende ge- Strafe in der Entziehung des Reichstagsmandats aufzuerlegen. Am meisten beteiligt an dieser Steigerung der Werte sind die kommen. Die Regierung wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Es würde zu weit führen, wenn ich auf den Artikel selbst eingeherr Bergwerksbetriebe, wo der Gesamtwert sich um 8,34 Proz., die Annahme des vom Bruder des Kriegsministers beantragten, wollte, der dem Herrn Schmidt zur Last gelegt wird; indes die Belegschaft aber nur um 8,25 Broz. erhöht hat. So ist zum gegen die Regierung gerichteten Ea dels botum 8. Von der Ihrer Aeußerung gegenüber, daß es sich dabei um eine gefliffentBeispiel der Durchschnittswert einer Zonne Steinkohlen von Debatte des Freitags tragen wir noch die folgenden Ausführungen liche schwere Verunglimpfung der faiserlichen Familie" handele, Die Jahresleistung auf den Kopi nach. Der Liberale Bryce sagte: Einer der schwersten Borwürfe gegen möchte ich doch hier auführen, daß, soweit mir die Sache zu der Belegschaft betrug 264 Tonnen, also einen Wert von durch die Regierung fei, daß ihre Diplomatie friegerisch war, gänglich gewesen ist, ich eine solche Verunglimpfung in jener Grschnittlich 2280,80 m. gegen 1954.78 im Vorjahre. Mit andern während ihre Vorbereitungen für den Frieden berechnet zählung nicht gefunden habe, in der uns der Kaiser als der Schoße seiner Familie jedem Worten: im Durchschnitt erzeugte jeder Arbeiter waren. Die Regierung gab ihren Gegnern die Vorteile eines streng liebenswürdig- natürliche. für 285,02 m. mehr an Werten als im Jahre vorher. loyalen casus belli und der ersten Kriegsbewegungen mit dem höfifchen Zwange abholde Bater gezeigt wird mit der Zeutauch sonst Auf den staatlichen Braunkohlen- Bergwerten wurden Resultat, daß es niemals eine Zeit gab, da die Berurteilung Eng- feligkeit, von unserm Kaiser bekannt ist sogar trotz einer Berringerung der Belegschaft um 4 Mann lands so weit auf dem europäischen Kontinent verbreitet war. Das und die nicht wenig zu der Liebe beigetragen hat, die ihm 15 879 Tonnen mehr gefördert. Die Eisenerzförderung hingegen einzige, was den Krieg unvermeidlich machte, war die Diplomatie allenthalben im Volfe entgegengebracht wird. Wenn der Wahlkreis teist wiederum einen Rückgang auf, der in der Hauptsache veranlaßt der Regierung, und, was jetzt unvermeidlich sei, sei die Entrüstung Calbe- Aschersleben sich rüstet, seinem Abgeordneten das Reichstagsist durch den scharfen Wettbewerb ausländischer, namentlich schwedischer des Landes.( Beifall.) mandat wiederzugeben, und damit Protest gegen das gefällte, ihm und spanischer Erze. Der erste Lord der Admiralität, Goschen, führte darauf zur in seiner härte unverständliche Urteil einzulegen, so habe ich keine Mit einer gewiffen Genugthining fonstatiert der Bericht Berteidigung der Regierung aus: Das Gewiffen des Landes fei Beranlassung, dagegen Stellung zu nehmen, denn ich bin der Meinung, erfreulicherweise einen nicht unerheblichen Rückgang in der vollständig rein, was die Gerechtigkeit des Krieges anlange. Es der Wahlkreis thut damit nur seine Schuldigkeit. Daß es Zahl der tödlichen Unfälle". Während nämlich im Borjehre durch wäre traurig für das Stabinett, wenn es in diesen demokratischen sich dabei um den Herrn Schmidt handelt der sich übrigens Betriebsunfälle 126 Arbeiter ums Leben tamen, fant diese Zahl im Beiten diesen Krieg unternommen hätte, ohne das Land hinter bekanntlich als vollkommener Ehrenmann feinem Kollegen Jahre 1898/99 auf 103. Auf 1000 Mann der durchschnittlichen sich zu haben. ist für mich durchDie Regierung habe nicht allein die Situation Müller gegenüber in dieser Sache gezeigt hat Belegschaft entfielen demnach) 1,555 Todesfälle gegen 1.902 im in Südafrika zu beobachten, sondern auch die Lage des aus gleichgültig. Wäre es Herr Place, der um gleichen Anlasses 10 Jahre 1897/98. Das ist in der That ein Rüdgang, aber man darf Landes nach jeder Richtung hin zu überwachen; in dieser Beziehung willen durch richterlichen Spruch des ihm von unserm Wahlkreis er andrerseits nicht außer Acht lassen, daß das Jahr 1897/98 besonders habe kein Departement Schlaffheit gezeigt. Die Admiralität habe teilten Mandates verlustig gegangen wäre, würde ich genau so Ich halte es für verfehlt, die bereich an Unfällen war. Im Jahre 1896/97 verunglückten 1,507 Mann ihre Pflichten und Verantwortlichkeiten, und seit Beginn der Feind- denken und genau so verfahren. pro Tausend tödlich; gegen dieses Jahr hat also die Babl der feligkeiten sei dies Departement in unermüdlicher Aufmerksamkeit vorstehende Reichstagswahl von irgend welchem parteitaktischen Unfälle mit tödlichem Ausgange nicht ab sondern zugenommen, und mit aller Straft angespannt. Die Marine war im stande, an Standpunkte aus zu behandeln und habe mich im gleichen Sime Die weitaus größte Zahl der Berungtüdungen mit tödlichem Aus- das Seer schwere Geschüße und Mannschaften abzugeben, ohne bereits vor Wochen meinen Parteigenoffen gegenüber ausgesprochen." gang entfällt auf den Steinkohlen- Bergbau, wo allein 95 Mann ihr irgendwie die Hilfsmittel zu erschöpfen oder den Bestand des Gemeindewahlen. Bei den Bürgerausichuß- Wahlen in Aue Leben im Betrieb einbüßten. Ueber die Zahl der nicht tödlichen Seedienstes zu schwächen. Die Admiralität konnte die Schiffe nicht bei Durlach( Baden) wurden in der dritten Klasse die socialdemo Unfälle finden wir im Bericht keinerlei Angaben. Wenn wir be- von Geschüßen entblößen oder sie selbst für eine Beit lang unwirt- kratischen Kandidaten ohne Gegenliste gewählt, während in der zweiten deuten, daß im übrigen Gewerbebetrieb die Zahl der tödlichen Ver- sam machen, obgleich unter den Mannschaften sehr großes Verlangen Selasse ein Socialdemokrat und 2 Gegner gewählt wurden. Bei der luftfälle durchschnittlich 0,69 pro Tausend beträgt, so wird man zu- herrschte, in größerer Bahl an die Front geschickt zu werden. Er Gemeinderats- Wahl in Oezich bei Leipzig wurden gleichfalls in geben müssen, daß troß des erfreulicherweise nicht unerheblichen habe jedoch gefühlt, es müßten genug Marinemannschaften zu Hause der dritten Klasse die drei socialdemokratischen Kandidaten ohne Rückgangs" doch die Zahl der im Bergbau ihr Leben einbüßenden sein, für den Fall einer Mobilisierung, über die zu Gegenliste gewählt. Arbeiter eine geradezu erschreckende ist. irgend einer Beit entschieden werden konnte.( hört, hört!) Da das Wie steht es nun schließlich mit den Löhnen der Bergarbeiter? Land in zu großem Maße von Soldaten entblößt sei, habe die Die höchsten Löhne wurden im Oberbergamis- Bezirk Dortmund Marine die Pflicht überkommen, mit doppelter Wachiamteit Kongresies, der vom 3. bis zum 8. Dezember vorigen Jahres und im Saarbrüdener Revier erzielt. Da betrug der Jahresverdienst: zu wachen. Das Land möge beruhigt bleiben, daß es keine Gleich in Paris getagt hat, ift foeben in französischer Sprache erschienen. Im Dortmunder Bezirk für unterirdisch beschäftigte eigentliche Berg- gültigkeit in dieser Hinsicht gäbe. Die Regierung kenne die Lage, in Wir haben unsere Lefer ja feiner Beit über die Verhandlungen ausarbeiter 1387 M., für sonstige unterirdisch beschäftigte Arbeiter der das Land sich befinde. Es könnte für die Uebelwollenden einige führlich unterrichtet, so daß wir auf den Jubalt des jezt erschienenen 964 M., für über Tage beschäftigte erwachsene männliche Arbeiter Bersuchung bestehen, aus der Schwäche des Landes Vorteil zu ziehen, stenographischen Protokolls nicht weiter einzugehen brauchen. Der 1022 für jugendliche Arbeiter 851 M. im Durchschnitt. aber glücklicherweise seien die Beziehungen zu den andren Regierungen Band umfaßt 502 Seiten und ist mit ausführlichem Sach- und Im staatlichen Steinfohlenbergbau bei Saarbrücken verdienten im freundschaftlich. Bryce habe jedem Fremben den Freibrief gegeben, den Sprechregister versehen. Bu beziehen ist das Protokoll durch die Durchschnitt des Berichtsjahres unterirdisch beschäftigte eigentliche Krieg ungerecht und unfittlich zu nennen. Er( Goschen) möchte wohl Librairie Georges Bellais, Paris, Rue Gujas 17.. Bergarbeiter 1146 W., fenstige unterirdisch beschäftigte Arbeiter wissen, ob irgend eine frembe Macht, Deutschland zum Beispiel, in Das offizielle Protokoll des französischen Socialisten Der Streik der östreichischen Bergarbeiter. 20 Proz. Ausland. Die Maurer Vom Kriegsschauplat während der Arbeitszeit eingenommen; die Organisation der Ge- I am meisten gethan habe, wandte sie sich an die Mitglieder hilfen wird anerkannt. des Socialwissenschaftlichen Studentenvereins mit der Mahnung, fie Der Gentralverband der Former beruft seine General- dürften sich feinem Genußleben hingeben, sie müßten sich vielmcut zu einer socialen Ueberzeugung, zu einem reifen Urteil emporarbeiten, Aus Wien wird uns vom 2. Februar geschrieben: Die hohe versammlung zum 4. Juni d. J. nach Hamburg ein. um mit warmem Herzen an der geistigen Hebung der Arbeiterinnen Regierung läßt zwar in Wien in allen Tonarten feierlich versichern, Wegen Vergehend gegen§ 153 der Gewerbe Ordnung mitzuwirken. daß sie in dem Kampfe zwischen Arbeitern und Unternehmern volle wurde in Solingen ein Former zu 3 Wochen Gefängnis ver- Die Diskussion drehte sich zunächst nur um nebensächliche Dinge Unparteilichkeit üben wolle, aber ihre Organe in der Provinz führen urteilt. Der Angeklagte hatte einen Arbeiter durch beleidigende Unter anderm beriefen sich einige Interessenten christlicher Verein fich geradezu als Hausknechte der Grubenausbeuter auf. In Kladno Ausdrücke zum Streifen veranlassen wollen. auf die Bentühungen dieser Korporationen um das Wohl der wurde vorgestern eine Versammlung aufgelöst; der Redner, einer Das Düsseldorfer Emaillierwerk Wortmann u. Elbers Arbeiterinnen. Eine Frage des Herrn v. Gerlach, ob Frau Gnaud der an der Führung des Streifs meistbeteiligten Genoffen, hat seinen Meister Paufert nach Sachsen und Oestreich gesandt, Kühne es auf Grund ihrer Erfahrungen für angebracht halte, das wurde sofort verhaftet. Man legte ihn in Feifeln und um dort Ersaßleute für die hier streifenden Arbeiter zu engagieren. den Arbeiterinnen jetzt schon das Wahlrecht gegeben werde, ant transportierte ihn nach Brag ins Gefängnis. In Oestreich Richtig hatte Baufert aus Leipzig drei und aus Oestreich sechs wortete die Referentin: Die Verleihung des Wahlrechts zu gehört die Verhängung der Untersuchungshaft politischer Delifte Klempner nach hier gebracht, beiläufig mit Reisespesen für die den Gewerbegerichten an die Arbeiterinnen halte ich für eine bes wegen zu den größten Seltenheiten; wenn sie hier verhängt wurde, Leipziger a Person 1 Mark. Vier Mann wurden in Düsseldorf in rechtigte Forderung, für das kommunale und politische Wahlrecht obwohl die Gefahr bestand, daß es hierdurch zu Unruhen kommen einer Kellerwohnung untergebracht. Doch als die Leute den wahren könne sie sich aber mit Rücksicht auf den Mangel der Frauen fönnte, so ist fein andrer Schluß möglich, als daß man es auf eine Sachverhalt vernahmen, namentlich, daß hier gestreift werde, er- an politischer Bildung jetzt noch nicht begeistern. Dieser Standpunkt Provokation abgesehen hatte, daß man den Ausbruch des Unwillens flärten sämtliche Fremde, unter diesen Umständen die Arbeit nicht rief sogar den Widerspruch eines älteren Herrn hervor, der kurz der Arbeiter sucht. Damit stimmt die Haltung der politischen Beaufnehmen zu können. Das Werk verweigerte den Leuten darauf vorher für für die Arbeiterfreundlichkeit Stummis eine Lanze hörden in Nordböhmen. Die schon in Friedenszeiten sehr berüchtigten Papiere und Invalidenkarten, doch haben die Fremden hierbei die eingelegt hatte. Sein Gerechtigkeitsgefühl sagte der Nedner böhmischen Bezirkshauptleute gebärden sich seit einigen Tagen wie Polizei zu Hilfe genommen. veranlasse ihn, anzuerkennen, daß die socialdemokratischen Frauen, berrüdt. Alle Versammlungen werden verboten, die Fachvereine Bergarbeiterandstand im Wurmrevier. Aus Aachen wird weil sie für ihre Idee tämpfen, schon heute für das Wahlrecht reif der Bergarbeiter werden einer nach dem andern aufgelöst, die Fachuns geschrieben: find. Auf ein höheres Niveau hob sich die Debatte blätter tonfisziert, kurz, man hat den Eindruck, daß die verrottete Am 1. Februar sind hier im Wurmrevier 2500 bis 3000 Berg- durch das Eingreifen der Frau Dr. Zeppler, die unter stürmischem Bureaukratie ernstlich daran denkt, den Streik durch Gewaltmaß regeln zu erstiden. Es ist mit ein Zeichen, wie bergab es mit arbeiter in den Ausstand getreten. Die Bewegung ist auf die Maß- Beifall der Versammlung ausführte: Frau Gnaud- Kühne habe Oestreich geht, wenn sich die subalternen Verwaltungsbeamten diese regelungen einiger Arbeiter, die dem Deutschen Berg- und Hütten- die Arbeiterinnenverhältnisse gar zu sehr vom Gefühlsstandpunkt Bermessenheit erlauben, obwohl der Wille der Wiener Regierung un- vier Leuten, die für den Verband agitierten, gekündigt. arbeiter- Verband angehörten, zurückzuführen. Am 15. Januar wurde aus behandelt, sie habe die Löhne und die Arbeitszeit, die wichtigsten den Kreis ihrer Darauf Faktoren im socialen Leben, gar nicht in zweifelhaft auf Maßhalten und Objektivität geht. wählte man am 28. Januar in einer sehr gut besuchten Ver- Betrachtungen gezogen. Niedrige Löhne seien die wesentlichste Es zeugt von der ungeheuern Disciplin der Massen, daß sammlung drei Mann, die die Forderungen und Wünsche der Ursache der Uebel, an denen die Profetariennen leiden, hieraus diese Provokationen die Festigkeit des Streiks ebensowenig er: Arbeiter der Direktion gegenüber vertreten sollten. Auch diesen erkläre sich auch die Prostitution, die man nicht, wie die christs schüttern als seine lange Dauer. Man kann ohne Uebertreibung wurde sofort gefündigt. Die Forderungen der Streikenden sind fichen Damen es thun, nur mit moralischen Gründen und kirchlichen ſagen, daß von den Streikenden noch nicht ein Mann zur Arbeit folgende: 1. Wiedereinstellung der entlassenen Kameraden; 2. Wegen Bestrebungen bekämpfen könne. Arbeiterinnenschuß ſei notwendig, zurückgekehrt ist, daß nicht die Arbeitswilligen" die Streikenden an der Zugehörigkeit zu einer Organisation soll in der Folge niemand um den Proletarierinnen erst Zeit zur Erholung zu gewähren, ziehen, sondern umgekehrt, der Streik also immer fester wird. Trotzdem scheint es die Regierung aufgegeben zu haben, auf gemaßregelt werden; 3. Eine Lohnerhöhung von durchschnittlich Wer für politischen und focialen Fortschritt ist, der müsse die Frage, ob den Frauen das Wahlrecht zu gewähren sei, unter allen eine Beendigung des Ausstandes hinzuwirken; fie hält offenbar ihre Machtmittel Bei einigem Nachgeben der Zechenbefizer würde der Streik limständen bejahen. Nach diesen Ausführungen war das weitere gegen die progigen Unternehmer für erschöpft. Da die Kohlennot immer empfindlicher wird und schon leicht beigelegt werden können, entgegengesezt kann es leicht zu Interesse an der Diskussion erschöpft. Die Vortragende hatte sich einem Ausstand des ganzen Reviers tommen. schon vor der Rede der Frau Dr. Zeppler, weil sie nicht länger verdie ganze nordböhmische Industrie mit einer Katastrophe bedroht, weilen könne, entfernt. hat sich die Regierung zu einer sehr anfechtbaren Hilfsmaßregel entschlossen; sie hat der ungrischen Koble bedeutende Fracht- Aus der Schweiz. Im Kanton Tessin, wo eine wahre Corte ermäßigungen erwirkt. Wie viel Opfer müssen noch geleistet werden, von Brigants Arbeitgeber" spielt, streifer 500 Steinhauer wegen scheint der Nachrichtendienst fast ganz eingestellt worden zu sein. weil die Handvoll Ausbeuter ihren Egoismus höher stellen darf. Ausstellung eines infamen Arbeitsreglements seitens der Herren. Tas englische Kriegsamt erklärt, daß ihm feine Meldungen zus als die dringendsten Jnteressen der schaffenden Gesamtheit! Das Reglement dekretiert die 111 2stündige Arbeitszeit, die monatliche Der Wiener Gemeinderat hat gestern den Antrag auf Er Rohnzahlung, Bußen bis zur Hälfte des Tagelehus, und es hat die gegangen seien, und die Zeitungen sind auf die eigenen Der militärische Mitarbeiter des propriierung des Bergbaues fast einstimmig angenommen. Er hat Genehmigung der den Herren gleichwertigen Kantonsregierung Informationen beschränkt. wohl noch feine Aktualität; wenn aber die Gewerke ihren frechen erhalten. in Zürich traten in eine Morning Leader", Charles Williams, dem angeblich häufig Hochmut nicht fahren lassen, so wird er bald eine ernste Lohnbewegung ein mit folgenden Forderungen: Behnfländige gute Nachrichten zur Verfügung stehen, fagt, er sei in der Bedeutung bekommen. Denn es geht nicht, daß ein Dugend tägliche Arbeitszeit im Sommer, 8 bis 9 Sinden im Winter, age mitzuteilen, daß Bullers neue Bewegung nach Ladysmith eigennüßiger und eigensinniger Eubjekte mit den Interessen der 11 aftündige Mittagspause, 60 Cte. minimaler Stundenlohn für zu begonnen habe. Buller ist wahrscheinlich schon engagiert, wenn Gesamtheit selbstherrlich zu schalten wagen kann! die qualifizierten Maurer, 56 Cis. für die Handlanger, 25 Prozent Mährisch- Ostrau, 3. Februar. Die Direktion der Witkowiger Eisen- Nachtarbeit. Die Arbeiter bei den„ Typographen des apostolischen lauteten seine Befehle für den Vormarsch auf spätestens Sonnabend Eisen- Lohnzuschlag für Ueberzeit und von 50 Broz. für Sonntags- und eine ganze Artillerie und Munition beisammen sind. Jedenfalls werke giebt bekannt, daß vom Montag an die Stahlwalzwerke ab- Stuhls" in Einsiedeln können nicht mehr zur Ruhe kommen, die und den heutigen Sonntag. Ueber die Richtung des neuen Vors wechselnd außer Betrieb gesezt werden und die dort beschäftigten ca. frommen Ausbeuter find wütend, daß sich ihre jahrelang wiffenlos stoßes vermag Williams keinen Aufschluß zu geben. Er vermutet 3000 Arbeiter in den übrigen Betrieben Beschäftigung finden werden. gefügigen Schafe etwas aufgerafft hatten und nun suchen sie in der jedoch, Buller beabsichtige, die Boerenstellung südlich von Ladysmith Prag, 3. Februar. Die Lage im gesamten Ausstandsrevier ist deutschen ultramontanen Presse Arbeiter,„ Nichtverbändler", um ihre zu durchbrechen, wobei ihm White durch einen Ausfall nach Süden fast unverändert. Bei der beträchtlichen Stärke der in das Brüger jezigen Arbeiter auf die Straße werfen zu können. Es jei mur be behilflich sein dürfte. Der morgige Montag folle Nachrichten über und Duger Revier beorderten Truppen ist Generalmajor Chizzola mertt, daß in Einsiedeln die schlechtesten Arbeits- und Lohn den Erfolg oder das Mißlingen des Unternehmens bringen. mit dem Kommando dieser Truppen beauftragt worden. In verhältnisse vom ganzen graphischen Gewerbe in der Schweiz bestehen. Was an all diesen Kombinationen Wahres ist, muß ab mehreren Gebieten macht sich Kohlenmangel fühlbar. Auf dem Werke der Firma Stard in Wejwanow fiellten 78 Arbeiter die haben wir fürzlich einige Mitteilungen gebracht, die wir noch um gewartet werden. Bemerkenswert und auffällig ist es, daß man von der Thätigkeit des neuen Oberbefehlshabers Lord Roberts Verschiedene zu Gunsten der Ausständigen veranstaltete Arbeiter einiges ergänzen können. Der Buchbinder Verband besteht aus 4 Vokalvereinen und seines Generalstabschefs Lord Kitchener so gar nichts hört. versammlungen verliefen ruhig mit Ausnahme einer in Werschowitz, mit 260 Weitgliedern, er wurde 1896 begründet und giebt ein Monats- Da beide hervorragende Militärs sein sollen und die ganze Hoffnung welche aufgelöst wurde. Nach Echluß der Versammlungen zog einachblatt heraus. Der& chuharbeiter- Berband hat 14 votal Englands auf ihnen ruht, so ist es unwahrscheinlich, daß fie nicht Trupp zum Landesgerichte und brachte auf den verhafteten artei- vereine mit ca. 800 Witgliedern, auch er giebt ein Fachblatt in 1800 mit Kriegsplänen beschäftigt sein sollten, um den Sieg tro genoffen Auft Slavarufe aus. Beim Auseinandertreiben der Dienge Exemplaren berous. Augenblicklich steht er in konflikt mit der alledem noch an die Fahnen ihres Landes zu heften. Wohin diefe wurde eine Verhaftung vorgenommen. Pilsen, 3. Februar. Heute fand eine Eigung des Einigungs- Norst- Schuhfabrik in Christiania, die den Lohn um 20 Prozent Pläne zielen, darüber sind nur unbestimmte Bermutungen möglich. herabseßen will. Der Holzarbeiter Verband amts in Anwesenheit der politischen und der Bergbehörden statt. 16 Lokalvereine mit ca. 1100 Mitgliedern und giebt ein Fachblatt den Oranje- Freistaat einzubringen und auf Bloem zählt Vielfach wird geglaubt, daß ein Versuch, von Süden her in Die Vertrauensmänner der Arbeitgeber und Arbeitnehmer waren in 3000 Exemplaren heraus. Der Stein, Erd- und Gruben= bollzählig erschienen. Die Werkbefizer bezeichneten die einzelnen arbeiter Verband hat im Jahre 1899 feine Mitgliederzahl fontein zu zu marschieren, geplant werde. Aber es ist auch möglich, von den Arbeitern gestellten Forderungen für diskutabel und erlärten, über dieselben verhandeln zu wollen, wenn die Arbeit verdoppelt, fie beträgt 2000 in 31 Lofalvereinen. Sein Fachblatt daß eine andre Ueberraschung vorbereitet wird. erscheint 14tägig in 2600 Exemplaren. Die Blechschmiede haben borher aufgenommen würde. Die Bertrauensmänner der Arbeiter 7 Vereine mit 300 Mitgliedern. Durch Streit wurden im Sommer in Bemerkenswert ist die folgende Melbung aus Durban vom wollen dieses Resultat der Arbeiterschaft zur Beschlußsassung Christiania 15 Proz. Lohnerhöhung erzielt. Die Hafen 1. Februar: Aus Nondweni an der Grenze zwischen Natal und vorlegen. arbeiter bilden 9 Vereine mit 1600 Mitgliedern. Der Verband Transvaal wird der Zeitung Natal Witneß" gemeldet: Die welche die von Nondweni gehört dem Internationalen Transport- und Hafenarbeiter- Verband Boeren fahren Geschüße auf, Wien, 3. Februar.( Privatdepesche des Vorwärts".) Der an. Der Typographen Centralverein für Buch nach Vryheid führende Straße beherrschen. Längs der Straße Stand des Streite ist in allen Nieren unverändert. Heute er- drucker hat 17 Vereine mit circa 1300 Mitgliedern. find zahlreiche von Ladysmith und Dunde herübergezogene Boeren, schienen beim Ministerpräsidenten die Abgeordneten Daszynski, ein Fachblatt erscheint alle 8 Tage in 1600 Exemplaren. Er hat ein die einem britischen Vormarsch durch 8ululand, der, Verkauf und Zeller, dann Dr. Adler und der Gewerkschaftssekretär Refonvalescentenbeim für Typographen" errichtet, daß 18 000 kr. erwartet wird, entgegentreten sollen. Vom nördlichen Kriegsschaupla. Hueber, um ihm die seit einigen Tagen eingerissene Praxis gekostet hat und 1899 50-60 Patienten aufnahm. Beim Tod eines London, 2. Februar. Nach einer Meldung aus Tuli ist der der böhmischen Behörden zu schildern. Der Ministerpräsident Mitglieds bekommen die Hinterbliebenen 800 Sr. Versicherungsgebühr außer 85 Kr. Begräbniskosten. Daneben giebt es noch den Limpopo- Fluß gestiegen und die Brüde weggewaschen. Der Fluß sagte eine unparteiische Untersuchung zu. Im steirischen Reviere hat sich das Einigungsamt bereits tonſtituiert, um im Norska"-Fachverein der Typographen, der 1700 Mitglieder in faum bis zum März nicht überschritten werden. 22 Vereinen hat. Bedarfsfalle sofort in Funktion zu treten. Die Antwort der Die Vereinigten Fachverbände" bestehen aus Den„ Daily News" wird aus Stertstroom, im Norden der KapAlpinen- Montangesellschaft wird für den 6. Februar erwartet. Das 44 Verbänden mit 4000 Wiitgliedern. Diese Geiamtorganisation hat folonie, gemeldet, daß das Boerentommando in Dordrecht durch Außerbetriebseßen industrieller Betriebe mehrt sich stetig, es dürften im legten Jahr mehrere Lohnbewegungen mit Erfolg durchgeführt. 800 Aufständige aus Barkly East verstärkt worden ist. schon 10 000 Arbeiter ohne Beschäftigung sein. Eine gestern im Eisenbahn- Ministerium abgehaltene Konferenz hat wesentliche Frachtnachlässe für ungrische Kohle beschlossen. Arbeit ein. Im Teplißer Bezirk sind 853 Arbeiter entlassen worden. % " Gewerkschaftliches. Berlin und Umgegend. Aus der Frauenbewegung. 4 " Theater. von Deutsches Theater. Die schwere Niederlage, die Haupt Arbeiterinnen Verlins, wahret Eure Rechte! mann gestern erlitten hat, kann geleugnet, aber nicht bestritten, Die zum Eduße der Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter geschweige denn verschleiert werden. Das heitere Bossenspiel", das erlassenen Bestimmungen der Gewerbe- Ordnung über: die Dauer er Schluck und Jau" nennt, ist leider ganz und gar der Arbeitszeit für Arbeiterinnen über 16 Jahre, für jugend: Der Heymannsche Tapezierer- Streit hat zu einer großen liche Arbeiter, über Kündigung und Entlaffung, Ausstellung von nicht heiter. Im allgemeinen ist es einer geradezu Die geschworenen Anhänger Haupte Reihe von Strafmandaten wegen Streitposten stehens geführt. Zeugnissen, Strafgelder, hygienische und Echuzmaßregeln, ungesunde lähmenden Langeweile. Die Beklagten haben zumeist durch den Rechtsanwalt Dr. Heine- Arbeitsräume, Waschvorrichtungen, Ankleideräume, Beschaffenheit und manns legten jedes Feingefühl ab, um wenigstens den äußern Ere mann gegen diefe Strafmandate Widerspruch erhoben. Am 3. d. M. Zahl der Aborte, werden vielfach seitens der Unternehmer nicht be- folg zu retten. Trotzdem waren Mißstimmung und Enttäuschung im hatte sich infolgedessen der Tapezierer Klintert vor dem Schöffen- achtet und die Rechte der Arbeiterinnen gekürzt. Publikum allgemein. Nach dem 4. Att setzte sich ein ruhiges, gericht zu verantworten. Der Echußmann bekundete, daß er den Arbeiterinnen, achtet darauf, daß die zu Eurem Echuze erlaffenen träftiges, zielbewußtes Bischen durch. Wir kommen in der nächsten Klinkert aufgefordert habe, weiter zu gehen, mit dem Bufoß: gefeßlichen Bestimmungen von den Unternehmern durchgeführt und Nummer ausführlich auf den Abend zurück. E. S. Kommen Sie nicht wieder lang". Der Angeklagte habe dieser Auf- innegehalten werden. forderung Folge geleistet, sei dann aber nach fünf Minuten doch Um es den Arbeiterinnen zu ermöglichen, ohne Nachteile für Letzte Nachrichten und Depeschen. wieder gekommen. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten ihre Existenz auf Beseitigung der Mißstände in den Arbeitsstätten frei. Der Aufforderung sei der Beklagte nachgekommen. Die Auf- hinzuwirken, sind nachstehende Personen bereit, wahrheits forderung, nicht wieder eine Straße zu betreten, sei ungerecht- getreue Beschwerden unentgeltlich entgegenzunehmen und auf fertigt. schleunigste Abhilfe zu bringen. 1 Deutsches Reich. W Frankfurt a. M., 2. Februar.( B. H.) Die Frantf. 8tg." meldet aus New York: Yaqui Indianer lieferten den meris tanischen Truppen ein blutiges Gefecht. Letztere verloren 89 Tote, darunter den Oberkommandeur General Torres, und 210 wundete, während 60 Mann vermißt werden. Auch die Judianer hatten schwere Verluste. Prag, 3. Februar.( W. T. B.) Die radikale Fraktion der Jungezecen lehnte es ab, an der Verständigungskonferenz teilzunehmen. T. Komotan, 3. Februar.( W. Z. B.) Das Kriegsgericht vers urteilte zwei Bergarbeiter, welche einen Arbeiter des Grohmanns Schachtes durch Drohungen von der Arbeit zurückhielten, zu 6 bezw. 5 Monaten schweren Kerters. Die Namen der Beschwerdeführer werden streng Der Ausstand der Formstecher ist schließlich doch noch durch gebeim gehalten! eine Berständigung vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts in Frl. O. Baader, Strausbergerstr. 28, v. IV. Frau Bauschte, Köln zu Ende geführt und find die Vereinbarungen zwischen dem Rostockerstr. 47, Etfl. II. Frl. Haase, Alexanderstr. 15, vorn IV. Vorstand des Verbandes deutscher Formstecherei- Befizer und dem Frau Jung, Fichteftr. 25, of 11. Frau Luz, Bilbelmftr. 21.Hof part. Kölner Komitee der Ausständigen durch eine zu Protokoll des Frau A. Mesch, Lychenerstr. 3, linter Aufg., IV. Frau M. Tie B, Gewerbegerichts gegebene Erklärung festgelegt. Die Hauptforderungen Blumenstr. 63, I rechts. Frau Schneider, Höchstestr. 29, der Gehilfen find bewilligt, dant der guten Organisation, der vor Frau Sprung, Mariannen Ufer 7, of III, rechts. Jeden trefflichen Haltung der Streikenden und vor allem der Unter- Mittwochabend 7-9 Uhr. stügung der übrigen organisierten Arbeiter. Die General- Gewerkschaftsbureau, Annenstr. 16, I. Alle Wochentage von versammlung des Gehilfenverbandes batte unter anderem auf 9-1 und 6-8 Uhr. Kairo, 8. Februar.( Meldung der Agence Havas".) Dem gestellt: 21 M. Mindest- Wochenlohn; 15 Proz. Lohnerhöhung für die, Vernehmen nach erheben die sudanesischen Regimenter darüber Be die diesen Mindestlohn bereits vor der Forderung erhielten; 25 Broz. Die Fabrikarbeiterin der Großstadt lautete das Thema schwerde, daß im ägyptischen Sudan nur ein englischer Gouverneur Lohnzuschlag bei Ueberarbeit; Festsetzung von Frühstück- und Veiper- eines Vortrags, den Frau Gnaud kühne am Freitag im vorhanden sei. Sie behaupten, sie hätten den Endan für pausen; auf fünf Gehilfen nicht mehr als einen Lehrling zu be- Socialwissenschaftlichen hielt. Die Vor- Aegypten erobert, und verlangen, daß dem englischen ein die Seite gestellt werde. fchäftigen; Anerkennung der Organisation. Es wurde zugestanden: tragende schilderte nur eine Seite des Arbeiterinnen- Elends, ägyptischer Gouverneur Der Mindeft- Wochenlohn beträgt 21 W. mit der Einschränkung, daß nämlich den durch die eintönige Fabrikarbeit bedingten Mangel weiteren verlangen die eingeborenen Offiziere eine ähnliche Besoldung, die Gehilfen im ersten Jahre nach der Lehrzeit 18 M. und im zweiten an geistiger Anregung, der seinerseits die Folge habe, daß wie diejenige der englischen Offiziere. Da der englische Staatss Jahre 19,50 m. erhalten; sämtliche Gehilfen, die vor dem Ausstand die Arbeiterin in dem natürlichen Verlangen nach Lebensgenuß sekretär im Ministerium des öffentlichen Unterrichts mit dem 18 M. und mehr Wochenlohn bezogen, erhalten sofort 12/2 Proz. Lohn- und dank ihrer vernachlässigten Bildung oft falsche Bahnen ägyptischen Minister Fakhry in Swiftigkeiten geriet, hat der Minister erhöhung und vom 1. April dieses Jahres an 15 Broz.; die Arbeits- einschlage und schließlich gar auf Abwege gerate. Nach rat die Angelegenheit in die Hand genommen und dem Sekretär zeit beträgt zehn Stunden, Ueberstunden zu machen ist niemand dem die Rednerin dargelegt hatte, was von verschiedenen Seiten einen Verweis erteilt, worauf dieser seine Entlassung nahnt. Kapstadt, 3. februar.( W. T. B.) Die von den britischen verpflichtet; die erste Ueberstunde wird zum gewöhnlichen Sohn ge- zur Hebung des geistigen Niveaus der Fabritarbeiterinnen bisher macht, für jede weitere erfolgt ein Buschlag von 25 Broz.; Frühstück versucht worden ist, wobei sie anerkannte, daß die Social Behörden in Natal festgenommenen Reichsangehörigen Harme und und Besperbrot wird ohne Einführung einer bestimmten Bause demokratie durch gewerkschaftliche Bestrebungen in dieser Hinsicht Struck sind auf Ehrenwort nach Durban entlassen worden. Studentenverein" Werantwortlicher Redacteur: Paul John in Berlin. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Berlag von May Bading in Berlin. an Deb Hierzu 3 Beilagen und Unterhaltungsblatt. Mr. 29. 17. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 4. februar 1900. Putbuserstraße). Hier giebt's eben nur Mietskafernen. Das ent- waren. Die Kinder müssen Streichhölzer gefunden haben, denn Kommunales. gegengesette Extrem bilden die Bezirke 32 und 33( Tiergartenstraße plötzlich hörten die Hausbewohner das Geschrei der Kinder und Die Magistrats Kommission, welche zur Vorberatung der mit Querstraßen), wo sich der Durchschnitt auf nur 6,5 und 6,1 Woh- fahen Rauch aus der Wohnung dringen. Man verschaffte sich ge= Frage wegen der Fortführung der Kaiser Wilhelm- mungen pro Grundstück ſtellt. In diesen Zahlen tommt auch ein waltsam Eingang in die Wohnung und holte die Kinder heraus. straße unter Beseitigung des Scheunenviertels Stück Klassengegensaz zum Ausdruck. Die fofort benachrichtigte Feuerwehr löschte dann die Flammen, die eingeiegt war, hat gestern unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Eine Betrachtung nach Grundstücken, die für 1898 auf Tische und Stühle ergriffen hatten, ohne Mühe ab. Die Kinder der Kirschner unter den vorhandenen vielen Entwürfen dem vom Stadt- Grund des vorliegenden Materials nicht möglich ist, würde zeigen, Eheleute G. find mit dem Schreck davongekommen. baurat Kraus entworfenen Projekt IV a seine Zustimmung erteilt. daß aus Berlin selbst das Einfamilienhaus noch nicht ganz In einem Hotel des Lindenviertels hat sich ein unbekannter Nach diesem Entwurf wird die Kaiser Wilhelmstraße von der Hirten- verschwunden ist, daß aber andrerseits auch Grundstücke mit Straße aus in eine Gabelung übergeleitet, welche einerseits nach dem ber 100 ohnungen vorkommen. Hier erreicht die Miets- Mann erschossen, dessen Feststellung voraussichtlich große Schwierig teiten machen wird. Der Gast tam gestern morgen bald nach 7 Uhr Schönhauser, andrerseits nach dem Prenzlauer Thor hinführt. Diese faserne ihre höchste Vollendung. an und ließ sich ein Zimmer geben. Als Gepäck hatte er nur eine beiden abzuzweigenden neuen Straßen haben eine gleiche Breite wie die Kaiser Wilhelmstraße von 22 Meter Breite erhalten und sollen Flotten Annoncen. Aus den Kreisen unsrer Parteigenossen kleine Handtasche bei sich, die er selbst in sein Zimmer hinauftrug. bei ihrer Zusammenführung mit einem Schmudplatz in drei wurden wir mehrfach befragt, warum wir Inserate der Flotten In das Fremdenbuch trug er sich als Restaurateur Wilhelm Schmig ediger Form versehen werden, der in der Achse der Kaiser Wilhelm- agitatioren im Vorwärts" aufnehmen, obschon die Veranstaltungen ein, ohne seine Heimat oder den Ort der Herkunft anzugeben. Lange Schmud geziert werden soll. Die Straßburgerstraße ist in der vor- Gelegenheit zu bemerken, daß wir Inserate unsrer politischen Gegner weiter auf ihn, da er keinerlei Auftrag gegeben hatte. Erst als er straße durch einen Brunnen oder durch einen sonstigen dekorativen der Herren in boykottierten Lokalen stattfinden. Wir benzen die Zeit hörte man den Fremden, einen Mann in der Mitte der dreißiger Jahre, in seinem Zimmer auf und abgehn, dann achtete man nicht handenen Breite von 18,8 Meter gradlinig in die Gabelung zum principiell aufnehmen, denn wir beanspruchen das gleiche Recht für Echönhauser Thor eingeleitet und ist dadurch eine fernere Durch unsre Versammlungen in gegnerischen Zeitungen, die es allerdings auch bis 9 Uhr abends noch nicht wieder zum Vorschein gekommen brechung des zwischen der Lothringer- und Linienstraße belegenen an jeder Toleranz in dieser Hinsicht fehlen lassen. Wenn wir dieses war, fab fich das Hotelpersonal wieder nach ihm um. Man fand lang gestreckten Bauquartiers erzielt. Bu erwähnen ist ferner noch, Verhalten uns zur Regel nehmen, so können wir nicht Ausnahmen einen Schlosser öffnen lassen. Der Gast lag entfeelt am Boden, neben die Thür von innen verschlossen und verriegelt und mußte sie durch daß auch die Linienstraße eine angemessene Verbreiterung und zwar machen für den Fall, daß die Gegner sich Lokale wählen, die den auf 16 Meter erfabren hat. Das Projekt Cohn( Seeling) ist von Arbeitern nicht zu Versammlungen zur Verfügung in die linke Schläfe getötet hatte. Auf dem Tisch lagen ein Notizbuch ihm ein Revolver großen Kalibers, mit dem er sich durch einen Schuß der Kommission gleichfalls eingehend beraten worden, jedoch wegen stehen. Die Arbeiter sehen auch aus dieser Thatsache der Ab- und etwa 70 M. Das Bett war unberührt. In dem Notizbuch fand der zu geringen Breite der Ringstraße, des Fehlens eines Plages baltung der Flottenveranstaltung in gesperten Lokalen, wes an der Gabelung, insbesondere aber wegen der ungünstigen Ein- Geistes Kinder jene Marine- Agitatoren sind und sie finden man eine Aufzeichnung, in der der Unbekannte erklärte, daß seine mindungen in die Schönhauser und Prenzlauerstraße abgelehnt darin einen Grund mehr, jene Gesellschaft sich selbst zu über- Angabe im Fremdenbuche nicht der Wirklichkeit entspreche. worden. Auch stellen sich die Kosten für die Durchführung des lassen. Cohuichen Projettes wesentlich höher als diejenigen des Projektes IVa. Der Magistrat hat der Stadtverordneten- Bersammlung jezt den ins einzelne gehenden Entwurf zum Neubau einer Heimstätte auf dem Rieselgute Buch für 150 brust trante Das Komitee für das Märzgefallenen Denkmal hat beim Männer zur Genehmigung unterbreitet. Die Stadtverordneten Magistrat den Antrag gestellt, ihm zu gestatten, daß an der soBersammlung hatte früher beschlossen, nur für hundert Männer diese genannten Märzlinde in der Mitte des Märzgefallenen- Friedhofs eine Heimstätte einzurichten. Da aber inzwischen eine sehr starke Ju- Tafel aufgestellt werde, welche die Namen der Toten enthält und anspruchnahme der städtischen Heimstätten erfolgte, und erwogen folgende Unterschrift haben soll: hier ruhen die in den Märztagen wurde, daß bei einem Gebäude für 150 Stranke jowohl die Bau- 1848 gefallenen Freiheitskämpfer." Der Königstreue Magistrat be kosten wie ganz besonders die Betriebskosten sich für das Bett ichloß, mit Rücksicht auf die in der Friedhofsportaljache ergangenen wesentlich billiger stellen werden, so empfiehlt der Magistrat die Er- verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen, den Antrag des Komitees für banung für 150 Stranke und ersucht zugleich die Versammlung, die das Denkmal abzulehnen. mit 1177 000. abschließenden Baukosten zu bewilligen. Tokales. Freie Volksbühne. Die Vorstellung der 2. Abteilung findet heute nachmittag 23/4 Uhr im Lessing- Theater statt. Rosmers: holm" gelangt zur Aufführung. # Die 7. Serie der Vorstellumgen im Carl Weiß Theater beginnt für die erste Abteilung am Sonntag, den 11. Februar, 23/4 Uhr. Aufgeführt wird unter Mitwirkung des Herrn Christians von tönigl. Schauspielhaus und des Herrn Gustav Rober als Gast: Hamlet( Prinz von Dänemark), Trauerspiel von William Shakespeare. Die Vorstellungen folgen am 18. und 25. Februar, am 4., 11. und 18. März. Die an uns gerichteten Anfragen, von denen wir sprachen, zeigen Berührung mit dem marinistischen Phrasenüberschwang ist. von neuem, wie stark die Abneigung der Arbeiterkreise gegen jederlei = 16 Die Aerztekammer Berlin Brandenburg hält ihre nächste Sigung am 10. Februar ab. Die Tagesordnung enthält u. a. die Beratung über eine Standesordnung, über die Reform der geburts hilflichen Ordnung in Prenzen und über den Antrag des Ausschusses der Standesvereine, betreffend den Vertragsentwurf des Vereins der Bankbeamten. Hierzu stellt Dr. Joachim folgenden Zusaßantrag: „ Die Aerztekammer wählt eine Kommission von sieben Mitgliedern mit der Aufgabe, die Verträge privater Vereinigungen in Bezug auf die Höhe des Honorars und sonstige Verpflichtungen der Herzte zu prüfen und über die Ergebnisse der Prüfungen dem Vorstande der Aerztekammer behufs weiterer Veranlassung Bericht zu erstatten. der Absicht um, auf der an der Ede der Magazinstraße und Neues Postgebäude. Die hiesige Ober- Postdirektion geht mit Einen Heine Abend veranstaltet der Verein nur für die leganderstraße belegenen Teilfläche des Militär- Magazingrundstücks Mitglieder als Märgfeier am Sonnabend, den 17. März, in d. in größeres Postgebände zu errichten. Bei dem dann zu erwartenden Gesamträumen des Etablissements der Brauerei Friedrichshain. Drößeren Verkehr erachtet die Ober- Postdirektion es für geboten, daß Programm des Abends bietet einen Vortrag über einria die Alexanderstraße auf der Westseite unter Beseitigung der alten Seine, Recitation und Gesangsvorträge aus seinen Staferne zwischen der Magazin- und Blumenstraße verbreitert werde. Dichtungen. Kammermusik. Telephonische Zukunftsmusik. Die gänzliche Beseitigung der oberirdischen Fernsprechleitungen in Berlin dürfte, wie eine Lokalforrespondenz wissen will, in einigen Jahren erfolgen. Es werden gegenwärtig Beriuchstabel von gewaltigem Umfange angefertigt, die ca. 3-500 Drahtleitungen enthalten. Diese Kabel sollen, falls sich die Versuche bewähren, in fest vermauerten Kanälen durch die Straßen Berlins gelegt und die gesamten jetzigen Oberleitungen aufnehmen. Die Fest marten gelangen vom 15. Februar ab nur an Mitglieder zur Ausgabe und werden dieie ersucht, sich im Vereinsinteresse zahlreich an diesem Fest zu beteiligen. Der Vorstand. J. A.: G. Winkler. möge aber nicht nachforschen, denn er komme von weit her und man werde doch nicht herausfinden, wer er sei. Sämtliche Spuren habe er verwischt. Das Geld, das er hinterlassen habe, möge man zur Deckung der schon entstandenen und noch entstehenden Ünfosten ver wenden. Die Besichtigung der Kleidungsstücke 2c. ergab in der That feinen Anhaltspunkt zur Feststellung der Persönlichkeit. Die Leiche wurde in das Schauhaus gebracht. Berliner Gastwirte- Junung haben, wie der Restaurateur Ebeling Verhandlungen zwischen der Oberpofttirektion und der in der geftrigen Sigung der Junung berichtete, stattgefunden und folgendes Resultat ergeben. Die Oberpostdirektion hat erklärt, daß in der geftrigen Sitzung der Innung berichtete, stattgefunden und es zulässig sei, wenn die Gastwirte bei einer Grundgebühr von 100 M. von den das Telephon benußenden Fremden eine Gebühr für Benutzung des Fernsprechers erheben. Diese Gebühr dürfte nicht erhoben werden, wenn der betreffende Wirt die Bauschgebühr von 180 M. zable. Man wird in den Kreisen der Gastwirte demzufolge dem ersteren System der Berechnung, wo jeder Anschluß berechnet werden kann, den Vorzug geben. Es soll neben dem Apparat ein Geldbehälter angebracht werden, durch welchen dem Gast Gelegenheit geboten wird, bei Benutzung des Fernsprechers 5Pf. zu opfern. abgeschobene ehemalige Hauptmann D'Danne, der in stöln verhaftet Vom Hauptmann O'Danne. Der aus Frankreich nach Belgien wurde, wird wegen seiner neuesten Schwindeleien hier in Berlin zur Verantwortung gezogen werden, wobei es zweifelhaft ist, ob er wird Schwindeleien schon im Jahre 1897 in Metz in Untersuchung. Er verurteilt werden können. O'Danne befand sich wegen ähnlicher wurde damals zur Beobachtung feines Geisteszustandes der Jrren anstalt zu Saargemünd überwiesen und von dort, da er nicht Reichs länder, sondern preußischer Staatsangehöriger ist, nach der Anstalt zu Menzig bei Trier gebracht. Die Gutachten, die man hier auf Grund der Beobachtung über ihn abgab, lauteten dahin, daß er unzurechnungsfähig sei. Das Verfahren mußte hiernach eingestellt werden. bereits am Sonnabendnachmittag in Begleitung eines Polizeibeamten Wie eine spätere Lokalforrespondenz meldet, ist O'Danne auf dem hiesigen Lehrter Bahnhof eingetroffen und in das Unterfuchungsgefängnis eingeliefert worden, doch dürfte seine Entlassung schon in den nächsten Tagen erfolgen, falls nicht Ds. Ueberführung in die königliche Charité zwecks Beobachtung seines Geisteszustands angeordnet werden sollte. schreibt: Aus einer uns freundlich übermittelten Festordnung für Konfiskation des freien Mannes. Die„ Bossische Zeitung" die Feier von Kaisers Geburtstag in einent hiesigen Gymnaſium ersehen wir, daß auch in Berlin die Strophe Nicht Roß und Reisige" des Liedes heil Dir im Sieger franz" gestrichen ist. Die Anordnung scheint also ganz allgemein zu sein. die noch der Scham fähigen Elemente des Bürgertums der Man muß es unsern Byzantinern lassen, daß sie die Kunst, auch heutigen Talmiherrlichkeit abwendig zu machen, in geradezu mustergültiger Weise zu üben verstehen. Von den Berliner Mietskafernen. Wie die Häufung der Wohnungen pro Grund stück in Berlin fortschreitet, dafür liefert die Grundstücks- und Wohnungsstatistik des Jahres 1898 wieder einen interessanten Beleg. schulen mit den Sommerferien der höheren Lehranstalten gleichgelegt Schulferien. Nachdem die Sommerferien der hiesigen GemeindeWenn Ende 1898 hier 24 970 benutzte Grundstücke mit 503 240 ver: worden sind, sind die Ferien der Gemeindeschulen für 1900 mit zu mieteten oder unvermieteten Wohnungen und Gelaffen vorhanden waren, so heißt das, daß auf jedes Grundstück im Durchschnitt ſtimmung des Provinzial- Schul- Kollegiums wie folgt feſtgeſetzt worden: Osterferien, Schluß des Schuljahres Sonnabend, 31. März. 20,2 Wohnungen usw. kamen. Eine solche Durchschnittszahl giebt Anfang des neuen Schuljahres Mittwoch, 4. April. Schluß des zwar keinen Aufschluß darüber, wie die Verhältniffe im einzelnen Unterrichts Dienstag, 10. April. Wieberbeginn Donnerstag, 19. April. liegen, wie hoch hinauf oder wie tief hinab die Zahl der Pfingſtferien: Freitag, 1. Juni, bis Freitag, 8. Juni. Sommer Wohnungen auf einem Grundstück gelegentlich geht, aber auch ferien: Freitag, 5. Juli, bis Dienstag, 14. Auguft. Herbstferien: die Betrachtung bloßer Durchschnitte fam unter Umständen Sonnabend, 29. September, bis Dienstag, 9. Ottober. Weihnachtsrecht lehrreich sein. In Berlin ist die Durchschnittszahl der ferien: Sonnabend, 22. Dezember, bis Dienstag, 8. Januar 1901. Wohnungen pro Grundstück seit Jahrzehnten fast ununterbrochen gestiegen. Sie war Ende 1861 noch Die öffentliche Bibliothek und Lesehalle, S.W., Alexandrinennicht 10 Wohnungen pro Grundstück, 1867 über 11, 1874 rund 12. straße 26, erfreut sich eines stetig wachsenden Zuspruchs. Die Zahl meister a. D. G. A. Dahl, der, wie mitgeteilt, als der Majestäts Wieder in Freiheit gesetzt wurde gestern abend der Ritt 1876 über 18, 1878 über 14, 1888 rund 15, 1886 nahezu 16, 1888 der Perionen, welche die Bibliothek benzen, war Donnerstagabend beleidigung, des Betrugs und anderer Dinge beschuldigt, verhaftet rund 17, ferner in den 10 Jahren 1889-1898 17,3, 18,0, 18,5 18,9. auf 1190 gestiegen, wird sich also jezt auf mehr als 1200 erheben. und dem Charlottenburger Amtsgericht eingeliefert worden war. 19,2, 19,5, 19,5, 19,8, 19,8, 20,2 Wohnungen pro Grundstück. Wenn Die Lesehalle wird durchschnittlich von etwas über 100 Personen fich danach die Zahl der durchschnittlich auf einem Berliner Grund- täglich besucht. Auch nicht die geringste Unregelmäßigkeit oder Die Beschuldigungen sollen von Personen herrühren, die mit D. in stück vorhandenen Wohnungen von 1861 bis 1898 mehr Störung ist bisher vorgekommen. In der Lesehalle herrscht größere Prozessen stehen. als verdoppelt hat, so ist das nur zu einem geringen Teil auf Ruhe als in dem Leſezimmer des Reichstags, für welches Nuhe und Giftige Gafe. Bim Reinigen des vor dem Hause Chauffee Vergrößerung des Flächeninhalts mancher Grundstücke( in den älteren Schweigen vorgeschrieben ist. Die ausgeliehenen Bücher werden straße 59 befindlichen Einsteigeschachts der Kanalisation wurde der) Stadtteilen durch Bereinigung von zwei oder mehr Grundstücken zu ſehr gut gehalten; mit einer einzigen Ausnahme, wo ein Arbeiter August Wolter von giftigen Gafen derartig betäubt, daß er einem) zurückzuführen, zum größeren oder größten Teil aber widriger Zufall vorliegt und der Schaden ganz geringfügig, von zwei Arbeitern mit einem Tau wieder herausgezogen werden auf eine stärtere bauliche Ausnuzung des Grund ist noch kein ausgeliehenes Buch irgend beschädigt worden. Und die mußte. Wolter wurde auf die Unfallstation VI geschafft, wo er und Bodens( durch Verminderung der Hausgärten, Verkleinerung Rückgabe erfolgt mit größter Pünktlichkeit. Das Vertrauen in die wieder zur Besinnung fam. der Hofräume, vor allem aber durch Auftürmung von vier und fünf Arbeiter und aus solchen besteht die große Majorität der Besucher Stockwerken statt früher zwei oder drei). Im Jahre 1898 hat der hat sich also glänzend gerechtfertigt. Die tägliche Ausgabe von Aufsehen in der Hirtenstraße. In zweiten Stock des Quer Eine Brandkatastrophe verursachte gestern nachmittag großes Durchschnitt glücklich bereits die 20 überschritten. Büchern Neuausleihung und Umtausch beträgt 180 bis 200; 20 Wohnungen auf einem Grundstück, das ist auch ungefähr der und es ist eine wahre Freude mitanzusehen, wie das Publikum die gebäudes N. 21, das bis zur Prenzlauerstraße reicht, befigt die Firma Typus eines Berliner Wohngrundstücs: im Border Bibliothekbeamten in Erfüllung ihrer schwierigen, peinliche Sorgfalt Bersonal batte um 1 Uhr das Geschäft verlassen, ohne irgend etwas A. Moses ein Lager von Wollen- und Baumwollenwaren. Das baus und im Hinterhaus, jedes zu fünf Wohnlagen( Seller oder erheijchenden Pflicht unterstützt. Parterre und vier Stockwerke) und jede Wohnlage zu zwei Verdächtiges zu gewahren. Als um 8 Uhr die Arbeit wieder bes Die Liebe zum Soldatenstande. 153 Reservisten und Wehr- ginnen sollte, schlugen Flammen aus den Fenstern der Wohnungen. Abweichungen von diesem Typus giebt es natürlich in männer der Land- oder Seewehr, die sämtlich ihren letzten Niederlage. Da auch bereits eine Berqualmung der Treppen deutschen Wohnort oder Aufenthalt in Berlin gehabt eingetreten fonnte über die Treppen nicht vor großer Bahl, und sie gehen nach oben wie nach unten- fehr weit, haben, werden jetzt unter der Anklage, ohne Erlaubnis aus- gedrungen werden. Im 4. Stock wohnt die Familie Roegener, die wenn man das Berliner Stadtgebiet als ein Ganzes gewandert zu sein, vom Amtsgericht I auf Dienstag, den beim Ausbruch des Feuers den Besuch der aus Neu Strelik ges nimmt. Betrachtet man aber jeden Stadtteil für sich, dann zeigt sich, daß in den einzelnen Stadtteilen die Abweichungen 10. April d. J., nach Moabit zur Hauptverhandlung geladen mit der bürtigen 28jährigen Kellnerin Ida Beyer hatte. Bei der ersten dann zeigt sich, daß in den einzelnen Stadtteilen die Abweichungen Warnung, daß sie bei unentschuldigtem Ausbleiben auf Grund der Feuermeldung stürzten die Frauen nach dem Korridor, wurden aber fich im allgemeinen innerhalb bestimmter, für die Stadt fich im allgemeinen innerhalb bestimmter, für die Stadt von den zuständigen Bezirkskommandos ausgestellten Erklärungen hier durch den Qualm zurückgetrieben. Während mun Frau Roegener gegend und ihre Bevölkerung caratteristischer würden verurteilt werden. Die 153 Mann werden wohl kaum mit ihren Angehörigen an der Küche vorüber in die entlegene Grenzen halten. In der Tiergartenstraße baut man mit Vorliebe Wohnung stürzte, blieb Fräulein Beyer und schwang sich einstöckige Billen, im Osten und Norden der Stadt bilden die Mietsdann, als der Raum total verqualmt war, zum Fenster tajernen mit zwei oder drei Hintergebäuden die Regel. Deme Die Große Berliner fährt fort, das Publikum auf ihre Weise hinaus, indem sie sich am Fensterkreuz festhielt. entsprechend stellt sich auch die Durchschnittszahl der Wohnungen pro zu ergößen. So verursachte ein kochender" Accumulatorenwagen schrie dabei fortwährend um Hilfe und hielt sich auch auf Grundstück für die einzelnen Stadtteile sehr verschieden. Sie war gestern nachmittag am Hackeschen Markt einige Aufregung. Dortfelbst Ende 1898 z. B. in der Schönhauser Vorstadt 14,5, in der Friedrich hielt ein Wagen der Linie Marbeinedeplatz- Gesundbruinen eben an. zurufen der inzwischen eingetroffenen Feuerwehr noch folange feft, stadt 11,9, in der Altstadt 9.1, dagegen z. B. im westlichen Blöglich stiegen nach hergebrachter Sitte dichte Rauchwollen empor, fie dann aber beim Abspringen neben bis das Sprungtuch ausgebreitet war. Unglüdlicherweise schlug Teil von Moabit 26.8, im nördlichen Teil der Nosenthaler Vorstadt umhüllten den Wagen und drangen in das Innere. Der Passagiere Sprungtuch nieder und zog sich schwere Ver 28,5, im öftlichen Teil der jenseitigen Luisenstadt 29,2. Auch innerhalb der einzelnen Stadtteile sind selbstverständlich als daß der ganze Wagen in Flammen stehe und alles drängte ebungen zu, so daß fie nach dem Krankenhause am Friedrichs noch erhebliche Abweichungen von diesen besonderen Durchschnitten stürmisch dem Ausgang zu. Eine Untersuchung der Accumulatoren hain gebracht werden mußte. Der Brand konnte bald gelöscht möglich. Aufschluß darüber giebt die Betrachtung nach Stadt: ergab, daß diese überladen und infolgedessen die Säure ins Kochen werden, doch ist der verursachte Schaden nicht unerheblich, da die bezirken. Die Durchschnittszahl der Wohnungen pro Grundstück geraten war. Durch Abstellung der Accumulatoren wurde der Uebel- zweite Etage vollständig ausbrannte und die Lagervorräte der bes geht in vielen Stadtbezirken in der That noch weit über 30, ja jogar ftand nach furzer Zeit beseitigt und der Wagen konnte, nachdem die troffenen Firma einen größeren Betrag repräsentieren. über 40 hinaus. Neich an solchen Bezirken sind besonders der öst- Fahrgäste sich beruhigt hatten, die Weiterfahrt fortsegen. liche Teil der jenseitigen Luisenstadt und der nördliche Teil der Vorortverkehr. Rosenthaler Vorstadt, aber auch in den andern, vorwiegend von der 5 Min. abgehende Borortzug nach Potsdam soll vom 1. Mai d. I. Der vom Potsdamer Bahnhof nachts 1 hr Arbeiterbevölkerung bewohnten Stadtteilen finden sich verschiedene Stadtbezirke mit einer Durchschnittszahl nahe an 40 oder darüber ab versuchsweise nach Werder a. H. weitergeführt werden, Dagegen die Durchschnittszahl in soll der bisher bis Werder durchgehende Zug, abends 11 Uhr 35 Min. Bezirk 101 ( Teil der Bücklerstraße usw.), 41,4 in Bezirk 247a( Teile ab Berlin, nur bis Potsdam geführt werden. der Duncker, Raumerstraße usw.), 41,6 in 175a( Teile der Königs- Unbeaufsichtigte Kinder. In Lebensgefahr befanden sich vorberger- und Memelerstraße), 41,8 in 254c( Teile der Swinemünder, gestern drei kleine Kinder, die von ihren Eltern abends allein in der Graun, Gleimstraße usw.), 43,1 in 254d( Teile der Lorging- und Wohnung Kottbuserstraße 6 ohne Aufsicht zurückgelassen worden hinaus. 41,0, was tommen. war, Sie dem Schwere Unfälle durch Ueberfahren haben sich gestern nach der bei dem Fuhrherrn Häcker in der Mühlenstr. 75 in Stellung mittag an verschiedenen Stellen zugetragen. Um 122 Uhr brachte der 48 Jahre alte Kutscher August Conrad aus der Mühlenstr. 68, ist, eine Fuhre Steine nach dem Neubau des Landgerichts I in der Neuen Friedrichstraße. Auf dem Hofe fiel er über ein Stück Holz, wurde von seinem eignen Wagen überfahren und erlitt einen Bruch beider Beine dicht über den Knie. Ein Arzt der nächsten Unfall station legte ihm einen Notverband an und ließ ihn mit einem Lückschen Rettungswagen nach dem Krankenhause am Friedrichshain Friedrich- und wegginrechte Fuß wurde einmal, der über beide Füße Der linke zweimal gebrochen. Ein Koppscher Rettungswagen brachte den Berunglückten nach der Charité. Er bringen. Gegen 5½ Uhr geriet der 67 Jahr alte Handelsmann darf auch bei uns in diesem Kampfe tein Pardon gewährt werden. Ischeinigt worden sei. Die von N. eingelegte Revision vertrat Hermann Wichmann aus der Uhlandstraße 28 an der Ecke der Bei der nun einmal gebotenen Kriegführung wird sich vielleicht früher der Rechtsanwalt Bieber vor dem Kammergericht. griff besonders unter als mancher dentt, zeigen, wer der Stärkere ist. des Begriffs die landgerichtliche Auffassung öffentliche Angelegenheiten"" an. Wenn die Spiritusinteressenten Mit einem Flottenvortrag find munmehr auch die Schöne- zusammen kämen und über die Erhöhung der Preise ihrer Ware berger Bürger beglüdt worden. Herr Lieutenant a. D. Waſſer- diskutierten, dann fiele es niemand ein, zu sagen, sie erörterter fuhr empfahl in einer Beriammlung den hauptsächlich anwesenden öffentliche Angelegenheiten. Ebenso wenig tönne von öffent Soldaten, Frauen und Kindern die Vermehrung der Flotte mit lichen Angelegenheiten die Rede sein, wenn die Maurer ihre Arbeitsdie hotel, wie folgenden Worten: Das alte Jahrhundert hat ein deutsches fraft teurer und unter besseren Bedingungen verkaufen wollten, wie Europa gefchaffen, das neue wird eine deutsche Welt schaffen. bisher. Die Versammlung hätte darum überhaupt nicht ans Wie der eine Unglücksfall nicht eingetroffen ist, so bleibt die gemeldet werden brauchen. Der Straffenat des Kammergerichts Welt hoffentlich auch von dem andern verschont. wies jedoch die Revision mit der Begründung zurück, daß die Vorauschlag für 1900 festgestellt. Rigdorf. Der Magistrat hat jezt den Gemeindehaushalts-§§ 1 und 12 des Vereinsgefeßes ohne Rechtsirrtum angewendet Die vielfach befürchtete worden seien. Das Landgericht habe den Begriff öffentliche AnSteuererhöhung hat sich im allgemeinen als nicht not- gelegenheiten" richtig gewürdigt. wendig herausgestellt. Nur die Grundsteuer soll um 10 Pf. pro Mille und die Hundesteuer von 12 auf 15 M. erhöht werden. Ein neuer Triumph der formalistischen Rechtsprechung. Dem Schuße landwirtschaftlicher Interessen ist eine Beim hiesigen Gewerbegericht können, was noch wenig bekannt zu ſein ſcheint, die klagen auch mündlich angebracht bedarf der weiteren Grörternug. Auskunft wird in den Vormittags: jeder Woche. Es genügt ein einfacher Vortrag in der Gerichtschaden gehendes Rotwild" auch zur Schonzeit ges Destillateure und Weinhändler um Provisionen betrogen worden sind, werden, und zwar an dem festgesezten Gerichtstage, dem Donnerstag vom Jahre 1859 gewidmet, wonach in den Feldmarken zu Das Polizeipräsidium teilt mit: Der Schwindler, welcher eine große Anzahl von Schlächtermeistern dadurch in betrügerischer Weise um Barbeträge und Fleischwaren geschädigt hat, daß er sich ihnen als Provisionsreisender anbot und ihnen auch die Kundschaft andrer Schlächtermeister zuführen wollte, für welche er angeblich früher als Meisender thätig gewesen sei, ist in der Person eines mehrfach vorbestraften Weinreifenden Otto Schuleit aus Ostpreußen er mittelt und zur Haft gebracht worden. Der Betrüger neunt sich auch Hartmann, Heinemann, Hamann, Pechler, Leo, Schmidt und Barnifo. Uuter letzterem Namen hat er auch mehrere Cigarren händler mm Spesenvorschüsse und Cigarrenproben geschädigt. Ob er stunden der Wochentage im Zimmer der Kriminalpolizei am Alexanderplag erteilt. fchreiberei. schossen werden kann. Der Inspektor der städtischen Straßen- Reinigungsdauert nach dem Wildschongesetz von 1870 vom 1. februar bis zum Apollo- Theater. Das Februarprogramm ist im wesentlichen anstalt, Herr Weinrich, feierte dieier Tage sein 25 jähriges Dienſt 15. Oftober und jedes in dieser Zeit getötete Stück weiblichen Rotwildes ist an den Attentätern mit 90 Mart zu büßen. aus dem Januar übernommen. Nen sind russische Voffsfänger und jubiläumt. Der Jubilar wurde reichlich geehrt. Unter anderem Tänzer, eine französische Sängerin, die ihre Schämigkeiten lebhaft überreichte ihm eine Deputation, zu der auch der erste Bürgermeister Begen Vergehens gegen das Wildschongesetz ist nun gegen einen Herru Giesemann und sechs andre Leute ein Strafverfahren mit dem dunklen Geficht und den ringüberwachsenen Händen pointiert. Boddin gehörte, eine Dankadresse für treu geleistete Dienste. durchgeführt worden, das in Harburg und Umgegend, sowie in allen und ein Instrumentalist, der aus einer Richharmonika orchestrale Weinrich ist auf seinen Wunsch pensioniert worden. Der Beschluß Birkungen hervorbringt. Die Intelligenz ist nach wie vor durch die der städtischen Körperschaften wurde ihm am Jubiläumstage mit interessierten Kreisen beträchtliches Aufsehen erregt hat. Die Feldmark Blick wedel in der Gegend von Harburg besuchten häufig drei dressierten Elephanten vertreten, von denen einer den Ausdruck geteilt. des Nachts ein Hirsch und sechs Hirschkühe, um sich dort an eines humanistischen Menschenbeobachters hat. Auch auf dem irdenen Ein in der Maison de santé zu Schöneberg internierter Geistes- ben Früchten des Feldes gütlich zu thun.. Des Glücksschwein des Specialitätentheaters mag das frische Grün franter, der vor 14 Tagen plöglich vaschwand, ist nunmehr in Erfurt Morgens verschwanden sie wieder in der angrenzenden königlichen lebendigen Grases wachsen- aber die Ausstattungsposse Im ergriffen und auf telegraphische Nachricht von dort hierher zurück- Forst. Die Tiere wurden vom Juli bis zum 11. August beobachtet. Sie Reiche des Indra" stellt solchen Naturivuchs nicht dar. Sie be- transportiert worden. verwüsteten die Feldmark derartig, daß sich der herbergt diesen Monat mur einen einzigen Scherz: die Begierfrage, was auf dem das genügsamste Tier sei. Antwort: die Motte; denn sie Friedenau. Die hiesigen Gemeinde- Schullehrer haben beim sustädige Ortsvorsteher an Semant dans terrain friẞt Löcher. Gerade dieser einzige Scherz aber bereitet Gemeindevorstand den Antrag gestellt, die Mietsentschädigung für jagd berechtigten Herrn dem sinnenden Zuschauer unerträgliche Qualen, vermag er doch nicht verheiratete Lehrer von 340 auf 650 M. zu erhöhen. Die Schul- ihm äußerte, es tönne so nicht weitergeben. Giesemann estzustellen, woher die Verfasser ihn bezogen haben. Tommission, welche eingehend über die Frage beraten hat, schlägt der besah sich den Schaden und lud dann zum 11. August noch sechs Gemeindevertretung die gleiche Mietsentschädigung wie Schöneberg, Leute zur Jagd auf das räubernde Wild ein. Nachdem die Tiere nämlich 600 M. vor. wie sonst aus der Forst auf den Acker übergetreten waren, hingen die Jäger Scheulappen auf, und warteten dann die Rückkehr der Hirsche Den Drehorgelspicion ist jetzt in Schöneberg die ab. Der männliche und vier weibliche Hirsche fielen ihren Ausübung ihrer Stunit" wesentlich eingeschränkt worden. So lange Schüssen nachher zum Opfer. Die Jäger fühlten sich troz die Gewerbepolizei städtisch war, durften die Leierkastenmänner an der Schonzeit für weibliches Rotwild durch jedem Dienstag nicht nur in den Höfen, sondern auch uneingeschränkt die oben angeführte Bestimmung aus dem polizei auf die Polizei übergegangen ist, wird den Drehorgelspielern Die Anklagebehörde auf den Straßen spielen. Seitdem jedoch am 1. Januar die Gewerbe- hannoverschen Jagdrecht vollständig gedeckt. und die Gerichte waren aber andrer die Genehmigung Das Landgericht in Harburg verurteilte sie zu Meinung ist, daß Schöneberg in ganz gleicher Weise wie Berlin groß vor dem Revisionsgericht recht verstanden hat). Das Gericht führte erteilt, weil die Polizeidirektion der hohen Geldstrafen( je 360 Mart, wenn der Berichterstatter Berlin geichteht, nicht mehr erfitt der Straße, wie es auch in Meinung. städtische Verhältnisse besitzt und zu dieser das Drehorgelspielen auf aus, die hannoversche Bestimmung über das zu schaden gehende" der Straße nicht mehr past. Rotwild sei zwar rechtsgültig und zu berüc Berliner Aquarium. Die letzten Bereicherungen der Tierwelt im Berliner Aquarium tamen verschiedenen Abteilungen zu gute. Dem Affenhause wurde durch Heren Szaffarcaick in Halensee ein Papian überwiesen, ein Vertreter jenes afrikanischen Affengeschlechts, das man der eckig vor gezogenen Schnauze der Tiere wegen als Hundstopf- Affen bezeichnet. In den Bogelhäusern erblickt man verschiedene Angehörige der gefiederten Weit und hier gefangen werden; sie zählen zu den Gruppen der Stelz- und nördlicher Striche, die zur Winterzeit an unfre Stüſten und Gewäffer kommen Schwimmvögel und erscheinen dem Binnenländer als ganz eigenartige Geschöpfe. Was die beschuppten Kaltblüter anbelangt, so ist nicht nur die ſondern auch die Saifischzucht ist in vollem Gang, indem fortgefest finger Künstliche Fischzucht" im Betrieb, in welcher junge Lachie erbrütet werden, bis handlange Junge dieier merkwürdigen, dem Namen nach so allgemein, von Anfehen jedoch sehr Wenigen bekannten Meeresbewohner den großen viereckigen Eihüllen entschlüpfen. Treptow Sternwarte. Mit Rücksicht auf die günstige Sichtbarkeit des Mondes in kommender Woche spricht Direktor Archen hold Sonntag: nachmittag 5 Uhr über: Der Mond im Treptower Riesenfernrohr"; der jelbe wird jest täglich von 5-10 Uhr abends gezeigt. Das Thema für den 7 Uhr Vortrag lautet: Das Geheimnis des Weltenbaues". M Urania. Im wissenschaftlichen Theater wird die ganze Woche hindurch mit Ausnahme von Mittwoch das neue dekorative Ausstattungsstück„ Von den Alpen zum Besuv" gegeben; am Mittwoch findet der 11. Centenar Bortrag statt, und zwar wird Herr Profeffor Dr. Budde sprechen über" Die Anschauung über Elektricität". Jin Hörsaal werden folgende Vorträge gehalten werden: Dienstag Herr Dr. G. Naß: Die Zuderfabrikation"; Donnerstag Herr Dr. P. Spies:„ Elektrisches Kochen und Heizen"; Freitag Herr Dr. P. Schwahn:„ Die Bewegungen der feſten Erbrinde" und Sonn abend Herr Profeſſor Dr. E. Müüer:„ Naturwissenschaftliches aus dem eigenen Heim". V ast pidie Gine Giordano Bruno Feier veranstaltet die Frei religiöse Gemeinde am Montag, 19. Februar, in Stellers Festfälen, Noppenstraße 29. Die Feier besteht in Bokal- und In strumental Konzert, folie in der Darstellung lebender Bilder, die den Kampf des Menschentums gegen Unterdrückung und Bevor Gehrke gehalten. Da der Eintrittspreis sehr mäßig ist und der Ueberschuß zum Besten des Baufonds der Gemeinde verwendet werden soll, so darf wohl auf eine zahlreiche Beteiligung an der Feier gerechnet werden. mundung verfimmbildlichen. Die Festrede wird von Prof. Dr. Albert fallen, wenn man, einer augenblicklich herrschenden Zeitströmung stabsarzt a. D. Dr. Gustav Jäher Angeklagte sowie der GroßSteglitz. In der öffentlichen Sigung der Gemeindevertretung iichtigen, aber hier nicht anwendbar, denn die Tiere am Freitag schienen plößlich angesichts der Neuwahlen auch die hätten nicht im Augenblick der Tötung auf der Feldmark geäst, Arbeiter Berücksichtigung zu finden. Es stand ein Antrag auf sondern eine halbe Stunde vorher. Sie hätten uur der schädigenden Thätigkeit niederErrichtung eines Arbeiter Sekretariats zur Besprechung. während Die Angeklagten legten Revision Nach dem Referenten kommen häufig Arbeiter, weil sie durch Winkel- geschossen werden können. konsulenten schlecht beraten sind, um ihre Mentenansprüche und fallen ein und ihr Vertreter vor dem Kammergericht wandte der Gemeinde zur Last. Aus diesem Grunde erheische es das sich energisch gegen die Auslegung des Landgerichts. Das Interefie der Gemeinde, daß der mit den Unfall- und Sammergericht verwarf die Revision als unbegründet Invaliditätssachen betraute Gemeindebeamte angewiesen werde, und erklärte, zu schaden gehendes Wild" sei das Wild jedermann unentgeltlich Auskunft zu erteilen und eventuell nur so lange, wie es eine schädigende Thätigkeit die erforderlichen Schriftsäge anzufertigen. Der Antrag wurde entwidele. Also sei im vorliegenden Falle, da seit der ohne wesentliche Debatte angenommen. Lebhafter wurde da esung eine halbe Stunde verflossen war, nicht zu schaden gegen der Erlaß einer Polizeiverordnung betreffend die Beschäftigung gehendes Rotwild geschossen worden. Schulpflichtiger kinder behandelt. Der Entwurf sieht ein Die Verurteilten sind ja zu bedauern. Aber dennoch dünkt es Beschäftigungsverbot von Kindern unter neun Jahren im Sommer uns immer von Segen, wenn gelegentlich auch einmal bürgerliche von 9 Uhr abends bis 51/2 Uhr früb, im Winter von 8 Uhr bis Streise etwas von der heutigen Rechtsprechung zu kosten bekommen. 62 Uhr vor und wird vom Amtsvorsteher damit begründet, daß sich eine Ausbeutung schulpflichtiger Kinder in bedenklicher Weise so wird uns aus alle a. S. geschrieben, trat in der legten Straf Bei dem Geldbeutel hört der Patriotismus auf. Dieses, gezeigt habe." Der Schöffe Mayer bekämpfte das Ver bot. Zahlreiche Familien würden der Armenkasse zur Last fammerverhandlung in der Beleidigungsklagefache gegen den Oberstabsarzt a. D. Dr. Gustav Jähne aus Schafftädt deutlich zu Tage. zuliebe, die jugendlichen Arbeitskräfte lahm lege. Glücklicherweise jei die Altersgrenze nicht zu hoch gegriffen. Der Gemeindevertreter grundbefizer och heim, dessen Sohn wegen der bekannten Sachmann, ein beleibter Bäckermeister, der seiner Zeit auf einer Roheiten seinerzeit zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, und Regelbahn von den Unabhängigen" als Standidat erforen wurde, andre wohlhabende Herren als Mitglieder angehören, wollte bestritt die fittlichen Gefahren, denen die Regeljungen ausgesetzt sind, im Jahre 1899 zum Geburtstage des Kaifers ein Tanzvergnüger und beantragte, da er an der Sache interessiert sei, an der Ruhezeit veranstalten, aber keine Luftbarkeitssteuer bezahlen. Der Millionär Hochheim wurde deshalb bei dem Bürgerder Kinder eine halbe Stunde abzuziehen. Dagegen war meister Parteiverfammlungen in den Vororten. Adlershof. Schrader vorstellig; letterer aber verhielt sich Eine öffentliche Versammlung mit der Tagesordnung: Flotten er gegen den Handel der Kinder mit Kornblumen einen die Steuer nicht bezahlte, er Mahnbrief. vorlage und Weltpolitit" findet am Mittwochabend 72 hr im ähnlichem, weit durch das Suchen nur das Getreide zertreten ablehnend und fandte dem Kriegervereinsvorstand, Hochheim 2c., werde und es sich überhaupt immer um gestohlene Ware Lokale von Schmauser, Bismardstr. 16, statt. Den Parteigenossen handle." Für den Antrag auf Verkürzung der Ruhezeit stimmte auch wurde beauftragt, eine Beschwerde an das Landratsamt zu richten, Darob große Entrüstung im Striegerverein. Dr. Jähne gleichzeitig zur Kenntnis, daß der Diskussionsabend des„ ArbeiterBildungsvereins" der Versammlung halber am Donnerstag ausfällt. der Gemeindevertreter Brietsche, der als„ Unabhängiger" vor Schöneberg. Die Versammlung des socialdemokratischen zwei Jahren mit 2 Stimmen fiber unsern Genossen Fritiche siegte. er warf in dem bezüglichen Schriftstück dem Bürgermeister, weil er vom Kriegerverein die Steuer verlangt hatte, Mißbrauch der Vereins findet Montag, den 5. Februar, abends 8 1hr, bei Obft, Der Antrag wurde aber abgelehnt. Die konservative Wehrheit hatte mts gewalt und Mangel an patriotischer GeGrunewaldstr. 110, statt. margendorf. Am Dienstag abängen. Für die bevorstehende Gemeindewahl liefert die Sigung Obwohl sich der Kriegerverein von socialdemokratif en In der Beschwerdeschrift stand auch der Satz: finnung vor. Grunewaldstr. 110, statt. Samargendorf. Am Dienstag, mehr Achtung vor der Gesundheit der Proletarierfinder als die Un- Amtsgewalt und Mangel an patriotischer Geabends 8 Uhr, findet im Wirtshaus Schmargendorf die regelmäßige ichägbares Material, fie hat gezeigt, wie uns eine Arbeiter mtrieben ferngehalten habe, genieße er nicht bie Gunst bes Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins statt. vertretung im Rathause bitter not thut". Bürgermeisters." Dr. Jähne wurde vom Schöffengericht in Steglik. Die Parteigenossen werden gebeten, sich zu der am Dienstagabend stattfindenden Flugblatt- Verbreitung in Reinickendorf. Der letzte Wagen der Linie Kreuzberg- Gesund- Merseburg wegen Beleidigung des Bürgermeisters zu 30 M. Geldfolgenden Lokalen zahlreich einzufinden: 1. Bezirk: Schellhaafe. ab auf Beranlassung des Amtsvorstehers Wilte um 11 1hr 34 Min. aber freigesprochen, da er nicht die Abficht der Beleidigung brunnen- Reinickendorf, welcher probeweise vom 9. Dezember v. J. Strafe ev. 3 Tagen Haft verurteilt, heute in der Berufungsinstanz Ahornstraße; 2. Bezirk: Gärtner, Schloßstraße; 3. Bezirk: Schimm rock, Dippelstraße 7; 4. Bezirk: Kaiserhallen; 5. Bezirk: Geil, vom Kreuzberg abgelassen wurde, wird von jetzt ab nur noch bis gehabt haben soll. zum Bahnhof XVII, Brunnenstraße, fahren. Der letzte durchgehende Marksteinstr. 1. Straßenbahnwagen fährt nunmehr vom Kreuzberg wie früher Zum Fall Lindenhayn. Aus Grünau wird uns berichtet: 10 hr 58 Min. Die vorgenommene Zählung der Fahrgäste in der Bociales, mis ju Es ist begreiflich, daß die Weigerung des Gastwirts Lindenhayn. Beit vom 9. Dezember bis zum 15. Januar hat ergeben, daß der fein Lokal der Partei ferner zur Verfügung zu stellen, nicht allein Wagen, welcher 11 Uhr 34 Min. vom Kreuzberg abfuhr, durch an unfrem Ort, sondern auch in der Berliner Arbeiterschaft Aufsehen schnittlich vom Gesundbrunen bis Reinickendorf nur 2 Personen erregt. War Lindenhayn doch einer der Wirte, die dank der von den täglich befördert hat. nodalian nh Aus den Nachbarorten. " und als Hardtuching Die Straßen einer Weltstadt. Der Statthalter für Niederöftreich hat an den Gemeinderat der Kaiserstadt Wien einen Erlaß östreich hat an den Gemeinderat der Kaiserstadt Wien einen Erlaß gerichtet, in dem es heißt: 1 Mit Erlaß vom 29. Juni 1899 habe ich bem Bürgermeister einen Beschluß des niederöstreichischen Landes- Sanitätsrats, der fanitärer Hinsicht unbefriedigenden Zustand der den in Straßen Wiens zum Gegenstand bhat, mit der Eindada ladung mitgeteilt, den Inhalt der betreffenden Erörterungen dem Gemeinderat zur Kenntnis zu bringen und die Aeußerung dh dieser Körperschaft längstens innerhalb vier Wochen einzuholen und mir hierüber zu berichten. Seither ist bereits eine Arbeiter- Organisationen erhaltenen Interſtüßung den Maßnahmen Die Verhandlung gegen den Doppelmörder Röberle, der des Amtsvorstehers v. Oppen am nachdrücklich st en trogen konnte. Lindenhahn führt nun zu feiner Entschuldigung an, daß in Werder a. H. seine Frau und sein sind erdroffelte, wird mitte von Oppen gegen ihn die Klage auf Konzcisions: Februar vor dem Schwurgericht au Potsdam stattfinden. Entziehung betreiben wollte und daß dies mit einiger Aussicht auf Erfolg geschehen konnte, da in seinem Lokal versehentlich an einen Ortsarmen geistige Getränke verabfolgt seien. # 1 si bilton Es sei ja weltbekannt und am wenigsten vom Amtsvorsteher in Aburridhts- Beitung. geraume Zeit verflossen, der abverlangte Bericht ist aber noch rede gestellt worden, daß dieser die wirtschaftliche Ver- Das Vereinsgesch gegen die Arbeiter. Das Vereinsgesch gegen die Arbeiter. Die Zahlstelle immer nicht erstattet worden, und es verlautet auch nicht, daß ernstnichtung aller Gastwirte seines Bezirks erstrebe, welche ihre Säle Breslau des Verbands der Maurer Deutschlands hielt am liche Schritte unternommen wurden, um eine Reform des bisher in ohne Ansehen der Partei zu Versammlungen hergäben. 28. Mai 1899, vormittags 11 1hr eine Versammlung ab. wien üblich gewesenen Systems der Straßenpflege in Angriff zu Seitdem Lindenhahn mit der Socialdemokratie gebrochen hat, in der man über die Verbesserung der Lohn- und Arbeitsbedingungen nehmen. Daß dieses System ganz unzulänglich ist, wurde schon steht es natürlich für ihn fest, daß von Konzessions- Guziehung nicht beratschlagte. Einberufen und angemeldet hatte die Verſanimlung längst anerkannt, namentlich aber durch die in letzter Zeit gemachten Ermehr die Rede sein wird. Amtsvorsteher von Oppen kam selber der Maurer Rösler, die mit der Post persandte Anmeldung in seinem Wagen vor die Thür des Lokals gefahren; eine Ehren- war aber erst am 27. Mai abends in den Befiz der Polizeifahrungen bestätigt, während welcher sich die Straßen Wiens bei Eintritt bezeugung, die selbstverständlich allgemein tommentiert wurde. behörde gelangt. Rösler wurde deswegen beschuldigt, eine der günstiger witterungsverhältnisse in einem geradezu troſtien und zu berechtigten Klagen Anlaß gebenden Zustande leber die Gefeßesverlegungen, die der Amtsvorsteher Erörterung öffentlicher Angelegenheiten dienende befanden. Wenngleich ich nicht verkenne, daß die Ungunft der Witterung b. Oppen sich bisher zu schulden kommen ließ, wäre natürlich kein Bersammlung veranstaltet zu haben, ohne sie rechtzeitig, das heißt befanden. Wenngleich ich nicht verkenne, daß die Ungunft der Witterung dazu beigetragen hat, diese Uebelstände in so startem Maße hervor Wort weiter zu verlieren, wenn sie nicht zur Charakteristik preußischer 24 Stunden vorher, anzumelden. Schöffengericht und Landgericht treten zu laffen, so ist andrerseits nicht daran zu zweifeln, daß es Zustände immer wieder ans Licht gerüidt werden müßten. Offen- verurteilten denn auch den Angeklagten wegen Uebertretung der§§ 1 bei einer rationellen Straßenpflege möglich wäre, die Verkehrswege bare Gefezwidrigkeiten sind diesem Anitsvorsteher an und 12 des Vereinsgefezes zu einer Geldstrafe von 15 M. Die auch bei schlechter Witterung in einem halbwegs erträg Gerichtsstelle nachgesagt worden, desgleichen in Berfamm- Straflammer nahm an, daß die Verkürzung der Arbeitszeit, die Er- auch bei schlechter Witterung in einem halbwegs erträg lichen Zustande zu erhalten. Auch der niederöstreichische Landeslungen wie in unsrem Blatte, ohne daß er es mit den höhung des Lohntes und die Einführung einer besseren Art der Sohn- sanitätsrat hat sich neuerlich bemüßigt gefunden, auf die in dem bei Beamten sonst so sehr beliebten Beleidigungstlagen zahlung im Maurergewerbe öffentliche Angelegenheiten herrschendem Syſtemt der Straßenpflege liegenden sanitären versucht hätte. Ein Mann, der wie v. Oppen die schwersten Vor- gemäß§ 1 des Vereinsgefeßes seien. Weiter führte das Gericht Gefahren aufmerksam zu machen und die Anordnung solcher würfe, die man gegen einen preußischen Beamten erheben tam, jo aus, der Angeklagte hätte, als er am 27. Mai zwischen ruhig auf fich fiven laffen darf, hätte ohne Zweifel die gefeslie 10 und 11 Uhr vormittags den Brief in den Kasten warf, fich Vorkehrungen dringend zu empfehlen, die die Wiederkehr ähnlicher laſſen Möglichkeit ergriffen, die im Falle Lindenhayn vorgelegen haben fagen müssen, daß er möglich noch bis 11 1hr vormittage, Berhältnisse in der Zukunft unmöglich machen." Es muß ja nett aussehen in der Millionenstadt an der Donau, mag, um diesen Gegner zu vernichten. also rechtzeitig bem Polizeipräsidium ausgeliefert werden föme. Die wenn schon die oberste Sanitätsbehörde einzugreifen gezwungen ist.. Ist die Kapitulation des Herrn Lindenhahn nun auch unter den Anmeldung erfolge erst in dem Augenblic, wo die Behörde davon Die Verwaltung der Stadt liegt bekanntlich seit einigen Jahren in vorliegenden Umständen erklärlich, so darf sie dennoch nicht verziehen Kenntnis erhalte. Da die Versammlung hier schon am nächsten verben. Vielmehr wird die Macht der Berliner Arbeiterschaft mit Vormittag 11 1hr stattfand, fei fie also zu spät angemeldet worden den Händen der Antisemiten, während sie vordem in den Händen derselben Wucht, wie sie früher für diesen Gastwirt eingetreten ist, und R. habe sich strafbar gemacht. Daran werde auch nichte der" liberalen" Großbourgeoisie lag. fich nunmehr gegen ihn fehren. Wie auf gegnerischer Seite, fol dadurch geändert, daß die Anmelduna N. anstandslos bel suda könne. Versammlungen. Trunksucht unter Schülern. In Petersburg besteht eine| Kühe und Färsen 50-51; d) mäßig genährte Kühe und Färsen 47-49; Kälber: a) feinste Mast Gesellschaft, die sich mit der Bekämpfung der Trunkiucht beschäftigt. e) gering genährte Kühe und Färfen 43-45. fälber( Bollmilchmast) und beste Saugfälber 72-75, b) mittlere Mastfälber Gegen die Maßregel der königlichen Charité und der ihr Vor einiger Zeit ernannte diese Geſellſchaft eine Kommiſſion zur und gute Saugtälber 65-69, e) geringe Saugfälber 55-60, d) ältere, gering nachfolgenden städtischen Krankenhäuser und privaten Anstalten be- Erforschung der Trinksitten unter den Schülern und zur Bezivingung genährte( Fresser) 43-48. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Maftzüglich der Erhöhung der täglichen Verpflegungs- dieses Uebels. Einige Aerzte haben nun der Kommission Mit- bammel 59-62, b) ältere Masthammel 53-58, c) mäßig genährte often wandte sich am Freitagabend eine gut besuchte öffentliche teilungen ihrer Erfahrungen gemacht, die ein schreckliches Trunklaster Sammet und Schafe( Merzschafe) 46-52, d) Solsteiner NiederungsVersammlung, welche in Raabes Salon in der Kolbergerstraße statt- unter den russischen Schülern enthüllen. unter den Ein Professor der Kasaner schafe( Lebendgewicht) 00-00. Schweine: a) vollfleischige, der feineren gefunden hat. Das Referat des Abends hatte der Stadtverordnete Universität konstatiert, von 58 Schülern 10 dem Lafter der Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 11 Jahren 49, Dr. Freudenberg erstattet, der in trefflicher Nede den fiskali- Truntfucht verfallen sind; von 21 Schülern der Mittelschulen waren b) Käfer 00-00, c) fleischige 47-48, d) gering entwickelte 44-46, e) Sauen schen Standpunkt der Charité und der städtischen Verwaltung 10 Trinfer, und bon 27 8öglingen der Elementarschulen 44-45. Verlauf und Tendenz. Das Rindergeschäft wickelte sich langsam geißelte. fröhnten 19 dem Trunke, darunter 14 in dem Maße. ab und hinterläßt Ueberstand; schwere ältere Ochsen und Kühe vernach Es wurde sodann die folgende Resolution zur Annahme vor- daß sie oft stark berauscht waren. Eine Aerztin machte lässigt. Der Kälberhandel gestaltete sich ziemlich glatt. Bei den Schafen geschlagen: der Kommission die Mitteilung, daß in Petersburg unter 100 3ög- war der Geschäftsgang langsam, etwas Ueberstand verbleibt. Der Schweines " Die Versammlung erblickt in der Erhöhung der Krankenhaus- lingen der niederen Schulen 68 Proz. Alkohol trinken und nicht markt verblieb nach Aufhebung der bedingten Ausfuhrsperre glatt und wurde fosten eine unbegründete fiskalische Maßregel; dieselbe weist gerade mäßig. Eine Aufsehen erregende Auskunft erteilte der Arzt bei schließlich abflauendem Handel geräumt. eine schwere Schädigung auf, die für die Vollegesund Starshinski; seine Forschungen haben zu dem Resultat geführt, daß heit umansbleibliche Folgen haben werde. Sie wird weiter die Krankenkassen in erheblichem Maße benachteiligen. Sie wird endlich bewirken, daß den proletarischen Volksschichten die sofortige Bezahlung von Krankenhauskosten noch mehr als bisher erschwert wird. Auch werden noch häufiger als bisher die Fälle eintreten, daß Proletarier infolge rädständiger Krankenhauskosten, die ja als Armenunteritügung gelten, ihres ohnehin so fümmerlichen Wahlrechts verloren gehen. Die Versammlung erwartet daher, daß die Staatsbehörden wie die städtische Verwaltung möglichst bald eine Wiederermäßigung der Säge in Erwägung ziehen. Weiter aber ist es notwendig, daß die städtischen Behörden den Ausbau der städtischen Krankenhäuser tünftig in schnellerem Tempo vornehmen, denn sonst werden auch fernerhin Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Zahlien die Berliner Krankenhäuser überfüllt sein und es wird auch ferner anzugeben, unter der die Antwort erteilt werden soll, und die letzte Wetter Prognose für Sonntag, den 4. Februar 1900. die Stadt in Bezug auf die Höhe der Verpflegungssäge von der Abonnementsquittung beizulegen. Fragen ohne solche werden nicht beant- Ein wenig wärmer, ziemlich trübe und nebelig mit geringen Niederföniglichen Charité abhängig bleiben." In der Diskussion bemerkte Stadtv. Hinze, daß wenn auch der Staat eine solche Maßregel anwende, man von der Stadt doch etwas anderes ertvartet hätte. Man verkenne ganz und gar die socialen Verhältnisse. Der Beschluß des Magistrats jei einseitig gefaßt, er bedurfte auch der Genehmigung der Stadtverordneten- Versammlung. Herr Dr. Jutrosinski bekannte, daß er der vorgeschlagenen Resolution voll und ganz zustimmen könne, nur halte er die Maßregel, daß sich die Kranken nicht zu Lehrzwecken hergeben sollen, für unheilvoll für die Kranken selbst. Das einzig Richtige sei, die städtische Verwaltung anzuhalten, die Krankenhäuser zu vermehren und daß die Stadtverordneten- Versammlung darauf dringe, daß der Magistratsbeschluß wieder rückgängig gemacht werde. Nachdem noch der Vorsitzende auf die unverhältnismäßige Erhöhung der Kur tage von 25 Broz. hingewiesen und bemerkt hatte, daß wenn die betreffenden Arbeiter eine derartige Lohnerhöhung gleichfalls anstrebten, man sie nicht genug verurteilen würde, gelangte die vor geschlagene Resolution einstimmig zur Aunahme. Der Verband der Möbelpolierer hielt am 28. Januar eine Generalversammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrten die Versammelten das Andenken des verstorbenen Mitgliedes Bake durch Erheben von den Pläßen. Auf der Tagesordnung stand zu michst der Bericht des Borstandes. Demselben war zu ent nehmen, daß der Verband am 1. Jamuar v. J. 746 Mit glieder zählte, bis zum 31. Dezember stieg die Zahl auf 1027. Versammlungen wurden 48 abgehalten. Lohudifferenzen wurden in den meisten Fällen durch Vermittlung des Vorstandes oder der Fachfommission zur Zufriedenheit beigelegt. Zur Arbeitsniederlegung fam es mur in 8 Betrieben mit 39 Kollegen. Mechtsichuz wurde 10 Mitgliedern gewährt. Nach dem Bericht des Kassierers betrug die Einnahme im 4. Quartal 5438,90 M., die Ausgaben 3461,25 W., das gesamte Vereinsvermögen 9222,08 M. Sodann erläutert Weber in ausführlicher Weise den Stand des Streits bei der Firma Laborenz. Nach langer Debatte wurde einstimmig beschlossen, die Sperre aufrecht zu erhalten. Bei der Vorstandswahl wurde Höfer zum Vorsitzenden, Strobach zum Schriftführer, Schunke zum Kassierer, Suitner, Schulz I und Schoß tag zu Revisoren gewählt. Samariter Kurfus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Morgen, Montag, abends 9 Uhr, Uebungsstunde in der Filiale Brunnenstr. 150. Vortrag des Herrn Dr. Bischoffswerder über: Transport erkrankter oder verunglückter Personen. Nachher praktische Uebungen. Dermischtes. Hauseinsturz. In Lingen wurden durch einen Hauseinsturz neun Personen berschüttet. Fünf waren sofort tot, vier sind tödlich verlegt. Die Verunglückten wurden gräßlich zer schmettert zu Tage gefördert. 1190 Eine Cirkusscene. Im Madrider Stiercirtus sollte Freitag ein Kampf zwischen einem Löwen, einem Bären, einem Panther und einem Stier vor sich gehen. Die drei Raubtiere wurden in die Arena zu dem Stier gelassen und stürzten sich sofort aufeinander. Der Bändiger wollte sie trennen. Dabei entlub sich ein mit Schrot geladenes Gewehr in seiner Hand, 21 Zuschauer wurden verwundet, darunter ein Italiener und drei öftreichische Bäckergesellen schwer, ein Zuschauer wurde in das Auge getroffen und geblendet. In der Arena dauerte der Kampf inzwischen fort. Der Stier tötete den Bären und verwundete schwer den Löwen und den Panther. in einem weiblichen Gymnasium von 30 Schülerinnen 26 schon be truufen gewesen sind. Es ist aber zweifellos, daß die Trunksucht in Rußland auch den jungen Nachwuchs im schulpflichtigen Alter er= griffen hat. Von verschiedenen Seiten ist darauf hingewiesen worden, daß Eltern, die dem Trunk fröhnen, ihre Kinder zum Trunk verleiten, weil sie den Alkohol für ein Reinigungsmittel halten. Einige Eltern halten es sogar für ihre direkte Pflicht, ihren Kindern Branntwein zu geben. OS Briefkasten der Redaktion. wortet und schriftliche Antwort wird nicht erteilt. Witterungsübersicht vom 3. Februar 1900, morgens 8 1hr. Stationen Swinemde 761 ONO Hamburg 759 O Berlin 759 O Wiesbaden 758 O diünchen Freitag von 6-8 1hr abends statt. Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und 2. S. Jedes vierte Jahr. Borkers. Wenden Sie sich, bitte, an die Bahlstelle des hiesigen Metallarbeiter Verbandes. Bindemittel: Buchmann. Als haltbarer Kitt für Marmor wird ein Brei aus fein gestoßenem ungelöschten Kalt und Eiweiß empfohlen. Doch darf nur wenig auf einmal angerührt werden, da der Brei schnell hart wird. Man bestreicht den Marmor an den Sprungſtellen leicht mit der Mischung, drückt die Stücke auf einander, entfernt den hervorquellenden überflüssigen Kitt vor ſichtig mit trockenem Lappen und läßt die Platte dann einige Tage unberührt stehen. Auch Fensterkitt, messerrückendick aufgestrichen, gilt als gutes M. P. Eine gute Stärke bereitet man nach folgendem Rezept: Auf 6 Oberhemden rechnet man 2 Blatt Gelatine, 1 Gßlöffel Borar, ein Stückchen weißes Wachs zu 5 Pf. und 1/4 Kilogramm Strahlenstärke. Von dieser wird eine Handvoll in Wasser flar gequirit und mit ½ Liter kochenden Wassers übergossen, worin zuvor Gelatine und Wachs vollkommen aufgelöst worden ist; das Ganze stellt man zum Ziehen auf eine warme Herdstelle. Der Stärke löst man in 1 Liter falten Waffers auf, brüht sie mit 2 Liter Boray wird in einer kleinen Kasserolle besonders aufgekocht. Die übrige fochendem, feßt sie aufs Feuer, giebt, sobald sie sich verdickt, die andern Bestandteile hinzu und stärkt die Wäsche möglichst heiß. Selbstverständlich kommt auch hier das meiste auf Geschicklichkeit und Erfahrung an. I. P. 00. Ihren Zwecken mag Schweglers Geschichte der Philosophie dienen, die für 1,50 M. in der Reclamschen Bibliothek käuflich ist. A. B., Prinz Eugenstraße. Durch die Grütlibuchhandlung Zürich können Sie diese Schriften beziehen. Zmogdzin. Wenn die betreffende Fabrik unfallversicherungspflichtig war, soll sich die Verunglückte mit einem untrag auf Unfallrente an den Vorstand der Berufsgenossenschaft wenden. Der Antrag muß innerhalb zwei Jahren nach dem Unfall gestellt sein. Ob die Fabrit unfallversicherungspflichtig war, erhellt aus Ihren Darlegungen nicht. Die Verunglückte kann dies aber, sowie den Namen der Berufsgenossenschaft auf der Polizei erfahren. 23. K. Physische Personen" find natürliche Personen. Unter juristischen Personen" versteht man Bermögensmassen( z. B. Stiftungen), die vom Gesez so behandelt werden als fonenvereinigungen( z. B. Aftiengesellschaften, Konsumvereine) oder Ver wären sie natürliche geborene Personen. C. S. 28. Der Pachtvertrag läuft weiter: an Stelle des Bächters treten ohne besonderen Vertrag seine Erben. Der Verpächter ist an den Vertrag voll gebunden. Hingegen tönnen die Erben des Pächters bis spätestens am 3. des auf das Sterbequartal folgenden Tage zum Schluß des auf das Sterbequartal folgenden Quartals kündigen, auch wenn die Vertragsdauer eine längere ist.-. N. Nein. *) Weizen * Roggen 757 23 759 S Wetter Stationen Wetter A225° C.= 4° R.! 3Dunst-1 Haparanda 773 Still 2 wolfig-1 Petersburg 3 Nebel-2 Cort 760 1wolfig Oberdeen 7640 2hlb.beb.-1 Baris 2ivoltig 616. beb.- 24 3 wolfig 3616.bed. 2Dunst 1 4 schlägen und schwachen östlichen Winden. 758SS Berliner Wetterburea it. Politischer Redacteur wird für den Vorwärts" zum 1. April gesucht. Offerten sind die Expedition des bis 15. Februar unter X. Y. Z. an Vorwärts" zu richten. Die besten Wünsche zum heutigen Kranken- Unterstügungsbund Geburtstage dem Budifer im Präsidentenhause, Prinzen- Allee 90. der Schneider. Kantz. Trapp. Chlosta. Seidler. 21716 Socialdemokratischer Wahlverein f. den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Den Genoffen zur Nachricht, daß unser Mitglied der Tischler Hermann Neyer, n Beuffelstr. 64, am 3. d. M. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag: nachmittag 3 Uhr vom Trauerhause aus nach dem Friedhof der Heilands: Gemeinde( Plößensee) statt. Bahlreiche Beteiligung wünscht Der Vorstand. Sangesbrüder! 22076 Hierdurch die traurige Mitteilung, daß unser Mitglied Emil Möhl Wir werden plötzlich verstorben ist. ihm stets ein gutes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 4. Februar, nachm. 31/ 3½ Uhr, von der Zeichenhalle des Marktpreise von Berlin am 2. Februar 1900 ur, von der Zeichenhalle des Futter- Gerste Hafer gut " nach Ermittlungen des fgl. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. 15,20 14,-Schweinefleisch 1 kg 14,30 13,70 Kalbfleisch 14, 13, Hammelsleisch 14,80 14,- Butter 1,60 1,80 " " 1,60 " mittel gering Richtstroh 2,60 13,90 13,20 Eier 0 60 Sind 6, 13,10 12,40 Rarpfen 1 kg 2,20 " 2,80 2,50 " " 1,80 " " " 4,50 4,16 Aale 7,20 4,80 8ander 40, 25,- Hechte 25,- Barsche 70,- 30, Schleie 45, " " 7, 5,- Bleie Hent †) Erbsen + Speisebohnen †) Linien Kartoffeln, neue Rindfleisch, Keule 1 kg do. Bauch " 1,10 V Gemeinde Kirchhofes in Plögensee ( gegenüber der Strafanstalt) statt. Gesangverein ,, Maiglöckchen". Hiermit die traurige Nachricht, daß der Arbeiter Johannes Simfo 1,40 nach furzer Krankheit seiner Frau in 1, den Tod nachgefolgt ist. 1, Die Beerdigung findet heute Sonn 1,60 0,80 tag, den 4. Februar, nachm. 3 Uhr, Unser Mitglied H. Mielke ist am 31. Januar verstorben. Die Beerdigung findet am 4. d. M., nachmittags um 312 Uhr, auf dem Sophien Kirchhof, Gesundbrunnen, statt. 166/3 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Sage allen Freunden und Be fannten für die zahlreichen Beweise der Teilnahme an der Beerdigung meiner lieben Frau Hedwig Droma, geb. Karras, meinen herzlichsten Dank. Paul Droma nebst Eltern u. Geschw., 22376 Görlizerstr. 34. Rummelsburg Neue Prinz Albertstr. 70. Schumanns Ballsalon ( früher Kroschti). Genossen und Bekannten zeige meine Uebernahme obigen Lofals hiermit an und bitte um werten Zuspruch. Bon 4 Uhr an Grosser Ball. 36780*] Wilh. Schumann. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42. Säle 150-800 Personen fassend zu Versammlungen und Festlichkeiten zu Hübner.[ 34982* vergeven. Wo wohnt Sepp Wiedemann? In der Friedenstraße nicht mehr! Wo wohnt er denn jetzt? Er wohnt jetzt Zorndorferstr.58, Gde Sömestr. und empfiehlt fein[ 36120* 2,80 1,40 von der Leichenhalle des neuen Schöne Weiß- u. Bayrisch Bier- Lotal 1,40 1,60 1,20 Strebse per Sjod 12, 1,20 1, 0,80 berger Kirchhofs in der Marstraße in 3,-Schöneberg( Bahnstation Ebersstraße) aus statt. 22296 *) Ermittelt pro Tonne von der Centralstelle der Preuß. Landwirtschaftskammern Notierungsstelle und umgerechnet vom Polizei: präsidium für den Doppelcentner. †) Kleinhandelspreise. Vereinszimmer zur Verfügung. Heute, Sonntag:[ 21876 Un rege Beteiligung ersuchen bie Großer Bockbier- Antich. Kollegen der Eisengießerei von Ludwig Löwe. Produttenmarkt vom 3. Februar. Der Getreidemarkt verfehrte heute in festerer Tendenz. Neuerliche ungünstige Saatenstands: berichte aus Frankreich veranlaßten höhere Notterungen in Paris, welche Für die herzliche Teilnahme, fowie ebenso wie die festen Wetzenpreise in New York und Chicago für den die schönen Strangspenden bei der Be hiesigen Platz nicht ohne Rüdwirtung blieben. Russische Offerten fehlten erdigung meines lieben Mannes, des und das inländische Angebot trat weniger bringend hervor. Bei regerer Schaubendrehers Paul Geiseler, Kaufluft und einigem Handel wurde Weizen 0,75, Roggen 0,50 M. höher fagen wir den Kollegen, sowie dem gehalten. Safer lag still, fast unverändert; Nüböl durch fortgejezte Metallarbeiter Verband unsern herz Realisierungen weiter um 0,20 m. gedrückt. lichsten Dank. 21886 Am Spiritusmarkt lagen ansehnliche Kaufordres namhafter Pauline Geiseler und Sohn. ringfreier Firmen vor. Gehandelt wurden 22 000 Liter loco mit 46,90( unverändert). Geständnis. In dem Keller eines Hauses der Grindel- Allee zu Hamburg war fürzlich die Leiche eines Dienstmädchens Namens Thurau ausgegraben worden. Der des Mordes dringend verdächtige Arbeiter Buchholz hatte, wie erinnerlich sein dürfte, nach der Obduktion der Leiche der Thurau( wobei es fich herausstellte, daß das Dienstmädchen infolge Bertrümmerung der Schädeldecke gestorben war) seine frühere Behauptung fallen gelassen, daß die Amtlicher Bericht der Direttion. Sum Verkauf standen: 5117 Rinder, Städtischer Schlachtviehmarkt. Berlin, 3. Februar 1900. Thurau nach dem Genuß eines Glases Milch gestorben sei. Er be- 1010 Stälber, 8625 Schafe, 8229 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Pfund hauptete, daß der Thurau mehrere Bretter auf den Kopf gefallen oder 50 Kilogramm Schlachtgewicht in Mark( beziehungsweise für 1 Pfund seien, wodurch das Mädchen tödlich verletzt worden sei. Buchholz in Pf.): Für Rinder: Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten wurde mun gestern mittag nach dem Thatorte gebracht. Dort wurde Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 62-65, b) junge fleischige, nicht die Haltlosigkeit seiner Angaben betreffs des angeblichen Un- ausgemäßtete und ältere ausgemäßtete 57-61; c) mäßig genährte junge und gut Bullen: feiner grauenvollen Mordthat zeigte, gestand er die That ein. Die und gut genährte ältere 54-57; c) gering genährte 49-53. a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 58-62; b) mäßig genährte jüngere Färsen und Angaben des Buchholz in Bezug au die Ausführung der That decken Stühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färjen höchsten Schlachtwerts 00-00; sich mit dem Indicienbeweise. Buchholz war gänzlich gebrochen; b) vollfletschige, ausgemäßtete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren seine Frau zeigte noch einige Standhaftigkeit. 52-53; c) ältere ausgemäßtete Stühe und wenig gut entwickelte jüngere falles vor Shigen geführt, und als en des ne genapute äittere b3-66; gering genäörte, jeden dit Nepertoire. Sonntag Königl. Opernhaus Der Prophet Dienstag 6. Mittwoch 7. Donnerstag 8. Ratbold Der Freischütz König Drossel bart. Sonntag 11. Montag 5. Freitag 9. Königl. Schauspielh. Wilhelm Tell Die Meistersinger von Nürnberg Othello, der Mohr von Benedig Mignon Ein Sommer: nachtstraum Der Probekandidat Julius Cäsar La Traviata ( Violetta: Frau Melba) Die Quizows Auf Strafurlaub Sonnabend 10. Bajazzi Cavalleria rusticana Die Jungfrau bon Orleans Die Afrikanerin Faust Der Probekandidat Krug Amphitryon Als ich wiedertam Krug Amphitryon Als ich wiederkam Schluck und Jau Freudvoll und letopoll Der Probekandidat Fröschweiler Deutsches Schlud und Jan Schluck und Jau Teenter Schiller: Theater Leffing Theater. Die Großstadtluft Als ich wiederkam Berliner Theater Theater Der goldene Käfig Der des Westens 8igeunerbaron Das Käthchen Der zerbrochene Der zerbrochene von Heilbronn Fastnacht Die sittliche Forderung Das deutsche Jahrhundert Undine Das Erbe Der Bigeunerbaron Faust I. Teil Der Bigeunerbaron Als ich wiederkam Der goldene Käfig Der Freischütz Der Pfarrer von Kirchfeld Libuffa Der Bärenhäuter Nobert Scheere, Blumenftr. 38. Allen Freunden und Bekannten er laube mir mitzuteilen, daß ich das feit 10. Juni 1870 bestehende Cigarren- Geschäft meines fürzlich verstorbenen Manne3 weiterführe. Mit der Bitte, das bisher gehabte Vertrauen auf mich übertragen zu wollen, zeichne hochachtungsvoll Wwe. Ida Schindler, 22256] NO., Strausbergerstr. 35. Für Maurer- oder Zimmerpoliere. mit oder Baugeld billig zu verkaufen. Kleine Baustellen auch Ecken mit genehmigter Zeichnung in Schöneberg ohne Neflektanten wollen ihre Adresse abgeben sub G. 2 in der Erepedition [ 21966* diefer Beitung. Hasenheide 21, Sehnegelsbergs Festsäle, Jahnstrasse 8. Juhaber: Max Schindler. Telephon: Amt IV Nr. 1132. Heute: Großer Ball Specialität: Pfannkuchen-, Schlangen- und Apfelsinenregen und diverse Ueberraschungen. Täglich: Specialitäten- Vorstellung. Entree frei. Empfehle den geehrten Gewerkschaften, Bereinen, Fabriken 2c. meine Säle, 300 und 1200 Personen fassend( mit Bühne) zu Versamm 33820* lungen und Festlichkeiten jeder Art. Frenoviert! F. Scholz' Festsäle, Gr. Frankfurterstr. 74 Jeden Sonntag, Montag, Dienstag u. Donnerstag: Grosser Ball. Schluck und Jau Schluck und Jau Außerdem Sonnabend, Mittwoch und Freitag zu Vereinsfestlichkeiten und Versammlungen zu vergeben.( Große Theaterbühne.) Fröschweiler In Behandlung Als ich wiederkam Das deutsche Jahrhundert Waffenschmied Die schöne Galathée. Johannisthaler Volksgarten, [ 3682L* Johannisthal, Köpnicker- u. FriedrichStrassen- Ecke. Empfehle meinen neuerbauten Saal. Jeven Sonntag TANZ. [ 2192b] Große Ausspannung. Kaffeeküche. Aug. Seuftleben. Der Pfarrer von Kirchfeld König Heinrich Nchm.: Baza 34422* Der Bärenhäuter Bahnärztliche Poliklinik für Unbemittelte. Sprechstunde von 812-9 und 122-12 Uhr. Chielin, Elisabethstraße 24. Neues Königliches Overn Theater. Freitag: Wohlthätigkeits- Borstellung. Frischen und Lieschen. Konzert. Der Kurmärker und die Neues Bürgerliches Gefehbuch einführungsgeset Bicarde. Sonnabend: Narciß. Nefidenz- Theater. Alle Abende: Die Dame von Marim. Central Theater. Diefen Sonntagnachmittag: Der Bettelstudent. Alle Abende: Die fleine Ercellenz. Thalia Theater. Alle Abende: Im Himmelhof. Carl Weiß Theater. Alle Abende: Die Jagd nach dem Glück. Metropol Theater. Alle Abende: Die verkehrte Welt. 1 und Inhaltsverzeichnis. Garantiert vollständig 2603 Paragraphen. Grösster Massenartikel, 1 Post: patet enthält 25 Grpl. dauerhaft brosch. u. beschn. a 25 Pf. ob er 22 Grpl. bauerh. geb. a 40 Pf. Schwarz& Co., Berlin C. 14. Annenstr. 29.[* Achtung, Parteigenossen! Mittwoch, den 7. Februar, abends 8 Uhr: 19 öffentliche Volks- Versammlungen. 1. Kreis: Cohns Festfäle, Beuthstr. 20. 2. Kreis: Bidels Festfäle, Hasenheide, 5253. Goßmanns Konzerthaus, Kreuzbergstr. 48. 3. Kreis: Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Monbit. 44. Kommunal- Wahlbezirk. Montag, den 5. Februar, abends 8/4 Uhr, in den Arminiushallen, Bremerstr. 72: Kommunalwähler- Versammlung. Tagesordnung: Die bevorstehende Neuwahl im 44. Bezirk. Referenten Th. Glocke und. Ewald. Diskussion. Parteigenossen, sorgt für zahlreiches Erscheinen der Wähler dieses Bezirks. 219/5 Das Komitee. Achtung! Metallarbeiter. Achtung! Montag, den 5. Februar, abends 5 Uhr, im, Friedrichstädtischen Kasino" Friedrichstr. 236 Oeffentliche Versammlung aller bei der Firma Siemens& Halske( Berliner Werk) beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tages Ordnung: 280/3 1. Warum werden bei der Firma Siemens u. Halske Arbeiter gemaßregelt? 2. Diskussion. Herr Direitor Bödiker, Herr Arnold von Siemens und die Werkstatt- Direktion des Berliner Werks sind hierzu besonders eingeladen. Pflicht aller Arbeiter und Arbeiterinnen ist es, vollzählig zu erscheinen. Achtung! Der Einberufer. Achtung! 4. Kreis, Osten: fieller's Festfäle, Koppenstr. 29. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umg. 4. Kreis, Südosten: Restaurant zur Drachenburg, An der Schlesischen Brücke. Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. 5. Kreis: Brauerei Friedrichshain, Am Friedrichshain 2229. 6. Kreis: Moabit: Peters Gesellschaftshaus, Moabit 80/81. Sonntag, den 25. Februar, vormittags 10 Uhr: General- Versammlung ,, Brauerei Friedrichshain", Am Königsthor. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Bundesangelegenheiten. 4. Wahl des Gesamt- Vorstandes. Der Vorstand. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht P. S. Etwaige Anträge müssen bis zum 15. Februar beim Vorstand eingereicht werden. 16/2 Alt- Gentral- Kranken- u. Sterbe- Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklaſſe. Wedding: Rabes Salou, Kolbergerstr. 23. Oranienburger und Rosenthaler Vorstadt: Mündner, Bergstr. 12. kasse der Tischler Montag, den 5. Februar, abends 82 Uhr, u. andrer gewerblicher Arbeiter in den Arminhallen, Kommandanten- Strasse 20: Verwaltung Berlin E. abends 8 Uhr: Montag, den 5. Februar 1900, Mitglieder- Versammlung bei Bergmann, Pasewalkerstraße 3. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 4. Quartal 1899. 2. Innere Kaffenangelegenheiten. Sprechstunde findet an diesem Abend nicht statt. 22176] Die Ortsverwaltung. Zur Beachtung! Gesundbrunnen: Ballschmieders Mitgliedsbuch legitimiert. Kastanienwäldchen, Badstr. 16. Schönhauser Vorstadt: Schönhaus. Volksgarten( J. Mierke), Schönhauser Auee 101. Köpenick: Kaiserhof, Grünstraße. Rixdorf: Apollo- Theater, Hermannstr. 48/49. Schöneberg: Klubhaus, Hauptstr. 56. Weissensee: Albrechtshof, Barfstr. 13. Tagesordnung: Die Flottenvorlage. Diskussion. Referenten: Bebel, Bruns, Calwer, Fischer- Berlin, Fischer- Sachsen, Gradnauer, Heine, Herzfeldt, Kunert, Liebknecht, Metzner, Pfannkuch, Reisshaus, Rosenow, Singer, Schippel, Stadthagen, Wurm, Zubeil. 210/1 Die Vertrauenslente. unser Maskenball findet am traße 29, tatt. Der Ueberichuß ist 10. Febr. in Gleinerts Salon, Schul für den Invalidenfonds bestimmt. Um zahlreiche Beteiligung bittet Das Komitee. Ladierer! Dienstag. 6. Februar, ab8. 8½ Uhr, Mitglieder Versammlung. Wilfe, 26: Tages- Ordnung: 1. Wie stellen wir uns zu den in diesem Jahr stattfindenden Lohn: bewegungen, wo Lackierer in Betracht fommen? 2 Regelung des Arbeits: nachweises. 3. Verschiedenes. 22106 Der Vorstand Achtung! Konfektions- Arbeiter und Arbeiterinnen. Vortrag des Herrn Schriftstellers Paul Hirsch über: Der Anteil des weiblichen Geschlechts an der Kriminalität". Gäste willkommen. Der Vorstand. 55/2 Tapezierer Charlottenburgs u. Umgegend. Mittwoch, den 7. Februar, abends 82 Uhr, in Leders Lokal, Bismarckstrasse No. 74: Außerordentliche Mitglieder- Versammlung. ages Ordnung: 1. Bevorstehender Streit der Kleber. 2. Diskussion. 3. Verbands: [ 2212b Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. angelegenheiten. Maler und Austreicher. Dienstagabend 8 Uhr, im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jakobstraße 37: Versammlung. Tages Ordnung: Die Tarifvereinbarungen zwischen dem Gehilfenausschuk und der Berliner Maler- Junung, und von welchen Prinzipalen sind diese Bestimmungen am 1. Februar d. J. erfüllt worden? Kollegen, alle müßt Ihr zu dieser Versammlung erscheinen. Das Agitationskomitee. 126/1 Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 5. Februar, abends 8% Uhr: Am Montagabend 8% Uhr fiubet Kombinierte Werkstatt- Konferenz in der Blumenstraße 46 eine öffent: liche Verbandssitung für den Often und Nordosten statt: es ist der in Maßgeschäften thätigen Kollegen Bilicht aller in der Konfettion be im Lokale Zum Alien Dessauer", Artillerieſtr. 32. schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, au ericheinen. Referent wird in der 22245 Ter Vertrauensmann. Bersammlung bekannt gemacht. Mühlenstr. 8, nahe Oberbaum u. Station War chauerstraße, sind zum 1. April freundi. Hofwohnungen von 2 Stuben u. Küche billig zu vermieten. Auskunft erteilt d. Verwalter u. Portier. Tages Ordnung: Die Ortsverwaltung. 1. Ist eine Lohnbewegung notwendig und welche Forderungen sind zut stellen? 2. Verschiedenes. [ 169/4 Zahlreiches Erscheinen erivartet NB. Der diesjährige Maskenball findet am 17. Februar bek Cohn, Beuthstr. 20, statt. Billets sind in den Zahlstellen und Bureau sowie bei den Vertrauensmännern zu haben. Sonntag, 4. Februar, abends 6 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: Deutscher Holzarbeiter- Verband. Verband d. Graveure u. Ciseleure Deutschl. Oeffentliche Versammlung Achtung! Parkettbodenleger! Dienstag, den 6. Februar, abends 8 1hr, in den Spreehallen, Kirchstraße 27 bei Hube: Kommissions- Sitzung mit Vertrauensleuten. Filiale Berlin. Dienstag, den G. Febr., abds. 8% Uhr, im Restaurant , Dresdener Garten", Dresdenerstr. 45: Versammlung. M Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Bortrag. Referent wird in der Bersammlung Es ist Pflicht aller Kollegen, daß jede Firma vertreten ist. Die Kollegen bekannt gemacht. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. folgender Firmen werden aufgefordert, auch einen Vertrauensmann zu ent: 74/2 senden: Rosenfeld, Leibe, Ende, Damte, Mittag, Badmeier. Auch die neu gewählten Kommissions- Mitglieder zur Ausarbeitung des neuen Tarifs haben zu erscheinen. 77/15 Montagabend 6 1hr, bei Stechert, Andreasstr. 21: Vertrauensmänner- Versammlung der Brauche der Büffett- und Herrn Schreibtischmacher. Jede Werkstatt sende auf je 10 Kollegen einen Vertrauensmann. Montag, den 5. Februar, abends 8 Uhr, bei Mann, Strausbergerstraße 3: Branchen- Versammlung für kieferne Möbel, Särge und Küchenmöbel. Die Kollegen der Vororte werden ericht, zu erscheinen. Socialreform- Genossenschaft ,, Mensch". Oeffentliche Versammlung des Volks Montag, den 5. Februar 1900, abends 8½½ Uhr, Shedacteur Paul Schirrmeister spricht über: [ 2186b Weltmacht ohne Schiffe und Kanonen!? Der Vorstand. für Männer und Frauen. Tagesordnung: 1. Vortrag der Genossin E. Ihrer über: Mar Nordaus 217/4 " Konventionelle Lügen". 2. Diskussion. Bu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vertraueusmann. Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein. Grosser öffentlicher Vortrag Deutsch. Metallarbeiter- Verband in Verwaltungsstelle Berlin. Dienstag, d. 6. Februar cr., abends 8½ 1hr, im Lokale des Herrn Graumann, Naunyn Strasse 27, Dersammlung der Gürtler, Drücker und Berufsgenossen. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Rudolf Assmann über: Das Krankenkassenwesen. 2. Disfussion. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. bon Carl Bruckhoff, der Friedrichstraße 10 und 16, Sellers Sejtjälen, Koppenstraße 29 Dienstag, den 6. Februar, abends 8 Uhr, nur für Herren. Thema: Unheilbare Männerleiden. Donnerstag, den 8. Februar, abends 8 Uhr, nur für Damen. Thema: Moderne Frauenleiden. Eintritt frei! Eintritt frei! Heute, Sonntag, den 4. Februar, abends 72 Uhr, in Hoffmanns Saal, Aleganderstr. 27 c [ 2201b] Versammlung Der Borstand der Freien Hilfslaſſe der Gütter und Bronzeure if des Bildungsvereins ,, Mehr Licht" hierzu eingeladen. Die Bedeutung obigen Themas erfordert das Erscheinen jedes Kollegen und ganz besonders der Vertreter zur Orts- Krantentasje. Die Ortsverwaltung. 77/2 Charlottenburg. Freier Verein für Naturheilkunde und Gesundheitspflege. Dienstag, den 6. Februar, abends 82 Uhr, bei Herrn Wernicke, Bismarckstr. 34, Frauen- Dortran Naturarztes Herrn Köhler- Berlin fiber ,, Bau und Thätigkeit der Zeugungsorgane Frauen und Mädchen reiseren Alters haben als Gäste Butritt. m zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. 120/5 Vortrag des Reichstags Abgeordneten Genossen Sachse über: Das Leben und Wirken der Bergarbeiter. Nachher geselliges Beifammensein. Gäste willkommen. Schultze, Wasserthor- Str. 1/2. Behandlung aller Haut, Blafen und Harnleiden ohne Berufs: störung. 3575L* Sprechstunden 9-2, 5-9. Bei Vorzeigung der Verbandskart n 10 Proz. Garantiert reine Bauern. Butter, beste Ware, liefert 9 Pfd. netto franco für 9,50 m. 5/ 15* Wittbet, pr. Ohrstedt, Schlesw.- Holst. A. Matthiesen. Der Stadt und Vorort- Auflage liegt heute eine Abonnements Einladung der Berliner Illus strierten Zeitung" bei. Eröffnung gänzlich neuer Gefichtspunkte in der Flottenfrage! Luisenstädtisches Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37. des Nachbem so viele Unberufene und Unwissende in dieser Frage ihre Ansicht geäußert haben, ist diese Bersammlung zur dringenden Notwendigkeit geworden. Freie Aussprache. Besonders eingeladen sind: Socialdemokraten, National Sociale, Friedensfreunde, Egiby- Anhänger, Bodenreformer, Begetarter. Berantwortlicher Stedacteur: Paul John in Berlin, Für den Inseratentell perantwort D. Giode in Beritu. Druck und Verlag van Way Bading in Berita. 124/2] 205/11 Br. 29. 17. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 4. Februar 1900. Wolff und Hirsch. Die Sachverständigen. Interessen zu vertreten. Was die 200 Freie Reise für die bedrängten Opfer der Berufs genossenschaften. Folgender Vorfall lehrt von neuem, wie not wendig es ist, daß den unfallverlegten Arbeitern Reisekosten gewährt werden, wenn sie, von den Berufsgenossenschaften um ihre paar Sentenpfennige bedrängt, das Reichs- Versicherungsamt als Refursinstanz in Anspruch nehmen müssen. Selbständigkeit sie tönnte sie ebenfalls mit reinem Gewissen bea der Leiter des Wolffschen Bureaus anbelange, so sei fie schwören. Der Vorsitzende Techow gab sich große Mühe, die ebenso unantastbar, wie ihre Ehrenhaftigkeit. Nichtig sei es, Parteien über die nach Ansicht des Gerichtshofs notwendige Eides Als erster Sachverständiger wird Redacteur Dr. Limat daß der Bankier v. Bleichröder Inhaber eines Teils der Aftien leistung durch einen Vergleich hinwegzuhelfen. Alle Versuche scheitertent bernommen. Er betont, daß ihm, wie allen Journalisten ernſtet und daß ein Mitglied dieses Hauses Vorsitzender des Aufsichtsrats aber an der Hartnädigteit der Beklagten, die durch ihren anwesenden der Actiengesellschaft Wolff sei. der Actiengesellschaft Wolff sei. Es sei auch zuzugeben, daß das Mann in ihrem ablehnenden Verhalten noch bestärkt wurde. Art, an einem wirksamen Schutz des geistigen Eigentums sehr viel Wolffiche Bureau, sich über gewisse Depeschen bei dem Banthause Die Beklagte beschwor dann, daß sie nicht gesagt habe: gelegen fei, nach seinen eigenen Erfahrungen und dem Gange Bleichröder erkundige, aber nie sei es geschehen, daß an die Leiter Arbeiten brauchen Sie nicht, wir amüsieren uns noch dieser Verhandlung müsse er fagen, daß beim Bureau Hirsch der Gesellschaft irgend eine Zumutung gestellt worden sei, welche die vierzehn Tage über Sie", und ferner beschwor sie, daß sie eine Verlegung dieses Grundsages nicht stattgefunden haben tann. Für ein großes politisches Blatt seien die Nachrichten mit den weitgehendsten Ansichten in Betreff der Ehrenhaftigkeit und die Klägerin nicht ein dummes freches Frauenzimmer genannt des Anstandes derselben in Widerspruch stehen könnten. habe. Die Klägerin wurde demzufolge mit ihrer Klage abgewiesen. des Wolffschen Bureaus absolut notwendig. der Besitz der Nach dem Urteil wäre die Beklagte verurteilt worden, wenn sie auch Hirschschen Nachrichten durchaus wünschenswert; für mittelgroße und Vol Die Verteidigung. nur einen der beiden Eide nicht geleistet hätte. fleine Blätter sei der Dienst des Bureaus Hirsch mindestens Der Verteidiger des Angeklagten Dörfert, Rechtsanwalt Dr. ebenso wertvoll, wie Wolff. Wolffs Bureau arbeite feineswegs mit Berthauer, verwahrt sich dagegen, daß die bei den Telegraphenaußerordentlicher Schnelligkeit und Hirsch sei für viele Zeitungen eine Bureaus einlaufenden Depeschen als solche Geheimnisse anzuschen durchaus wünschenswerte Ergänzung, und trotz seiner Muſterorganiseien, deren Preisgebung durch die Angestellten als ein Verstoß fation sei das Wolffiche Bureau öfter von Hirsch geschlagen worden. gegen das Gefeß betr. umlauteren Wettbewerb anzusehen sei. Das Bureau Hirsch hätte, wenn es die Wolffschen Mitteilungen un Rechtsanwalt Heinemann, als Vertreter des Angeklagten rechtmäßig bemußte, doch mindestens einmal hineinfallen müssen, Schmiedel, sucht dessen Verhalten in ein mildes Licht zu stellen was aber nicht der Fall sei. Aus eigener Prüfung fönne er sagen, und eine möglichst niedrige Strafe zu erzielen. Der Arbeiter Barkowiak hatte in einem chemischen Betriebe daß ihm nie Nachrichten des Hirschschen Bureaus vorgekommen Rechtsanwalt Justizrat Dr. Sello spricht für den Angeklagten schwere Brandwunden erlitten und erhielt dafür eine Unfallrente. feien, die das Bureau anderswo gestohlen habe. Eine un- Hirsch, deffen Freisprechung er beantragt. Das Hirschsche Bureau sei Dann begutachteten ein Kreisphysikus und zwei Professoren, daß rechtmäßige Beugung Wolffischen Materials durch das Bureau auch nicht in einem einzigen Falle überführt worden, daß es miß- Bartowiat feine Arbeitsfähigkeit wieder vollständig erlangt habe, Hirsch in der hier behaupteten Weise halte er für vollkommen aus- bräuchlicherweise eine Nachricht aus den beiden Abendausgaben des worauf die Berufsgenossenschaft ihm die Stente nicht weiter geschlossen. Wolffschen Bureaus bennzt habe. Es sei anzunehmen, daß die Boten Das Schiedsgericht billigte dies Verfahren. Redacteur Stein( Frankf.- 8tg.) fommt zu dem Schluß, daß der beiden Institute unter sich in Verbindung standen, und gegen Reichs- Versicherungsamt hob jedoch das schiedsgerichtliche gewährte. die in den beiden Abendausgaben des Wolffschen Bureaus ent- feitig Depeschen austauschten, um ihre Privatkunden, die sie sich Urteil auf und sprach dem Rekurskläger eine Stente zu. Der Senat, haltenen Nachrichten unter Umständen für die Abenderpedition unrechtmäßigerweise erworben hatten, bedienen zu können. Dies dem Geheimrat Greiff vorsaß, hatte sich durch den Augenschein davon des Hirschschen Bureaus noch von Interesse sein könnten. Auf Be falle Herrn Hirsch nicht zur Last. fragen erklärt der Sachverständige, daß nach seiner Meinung eine Staatsanwalt Dr. Kug blieb in seiner Replik bei überzeugt, daß der aus dem Rheinland zur Berhandlung persönlich Nachricht offiziösen Charakters habe, die nur ihm und vielleicht und Schmiedel auch noch auf je ein Jahr, gegen Hirsch auf 2 Jahre große Zeitung das Wolfffche Material haben müſſe, da Wolff manche ſeinen Anträgen, die er noch dahin ausdehnte, daß gegen Dörfert erschienene Kläger immer noch nicht ganz erwerbsfähig sei. Die Reisekosten wurden dem Kläger ebenfalls zugesprochen. einzelnen Journalisten zur Verfügung gestellt werden. Ehrverlust zu erkennen sei. Im Fall der Verurteilung beantrage er die sofortige Verhaftung Dörferts und Hirschs. Das Urteil. Das ber Dritter Sachverständiger, Redacteur Runge, bestätigt, daß ein Uebertritt eines selbständigen Landwirts in einen fremden größeres Blatt nur mit dem Hirschschen Material allein nicht ausBetrieb. Der Brauereibesitzer Dietrich Schmidt in Wils kommen tömme und daß die Wolffschen Abendnachrichten unbedingt dungen, der bei einem Sängerfest zu Neze im Sommer 1897 noch Interesse für Hirsch haben könnten. Der Borsigende, Landgerichtsrat giehm verkündete das Urteil ein Geschäft machen wollte, forderte den Landwirt Frante auf, ihm Sachverständiger Wiener(„ Berl. Tagebl.") hat sich durch die nach 5 Uhr, wie folgt: Es fönne dahin gestellt bleiben, ob die mit seinem Pferde behilflich zu sein. Franke stellte sich dann auch Das Pferd wurde Verhandlung nicht überzeugen können, daß Hirsch in illoyaler Weise von Schmiedel entwendeten Depeschen als Geschäftsgeheimnisse an- mit dem Pferde zu seiner Verfügung. sich des Wolffschen Materials bedient habe. Von der Verteidigung zusehen seien, jedenfalls hätten die Depeschen die Eigenschaft des zum Fortschaffen von Geschirr benutzt. Den Wagen stellte Auf dem Festplaß selbst half Franke wird der Sachverständige befragt, ob nicht die Handelsnachrichten Geheimnisses verloren, als sie den Boten zur Verbreitung übergeben der Brauereibefizer. und beim Ausschänken. Fr des Wolffschen Bureaus mit Vorsicht aufgenommen werden, weil wurden. Eine Verurteilung wegen unlauteren Wettbewerbes fönne beim Abladen des Bieres die Meinung bestehe, daß sie bestimmten Börseninteressen demnach nicht erfolgen. Dagegen hätten sich die Angeklagten richtete bis in die tiefe Nacht hinein Arbeiten, wie sie mit Als er am andern dienen. Der Sachverständige erklärt, daß für ihn diese Frage Dörfert und Schmiedel durch wegnahme der Depeschen, die dem Wirtschaftsbetriebe zusammenhängen. gegenteiligen eidlichen Versicherung des Direktors zweifellos im Hirschschen Bureau verwendet wurden, des Dieb- Morgen das Geschirr zurückfuhr, kam er zu Fall und wurde überMantler abgethan ſei, aber in dem Publikum bestehe die stahls schuldig gemacht. Hirsch sei wegen Anstiftung fahren. Er beanspruchte darauf von der Brauerei und MälzereiAuffassung, daß manche Nachrichten des Wolffichen Bureaus auf das zum Diebstahl und wegen Hehlerei zu bestrafen. Schmiedel Berufsgenossenschaft eine Unfallrente, wurde aber mit der Be Haus Bleichröder hindeuten. Deshalb würde es auch iei zu einem Monat, Dorfert zu zwei und Hirsch zu drei! gründung abgewiesen, daß für Hirsch nicht immer ungefährlich sein, Handelsnachrichten von Monaten Gefängnis verurteilt worden. Wolff zu übernehmen. mit der Sachverständiger Redacteur Winkler( Volfs- Zeitung") ist gleichfalls der Ansicht, daß eine umlautere Bemugung Wolfficher Nachrichten durch den Angeklagten Hirich nicht anzunehmen sei. Nach der Vernehmung einiger unwesentlicher Zeugen wird die Beweisaufnahme geschlossen. Der Staatsanwalt er zur Zeit des Unfalls nicht Arbeiter des Brauereibesizers, sondern selbständiger Fuhrwerts besitzer und Landwirt gewesen sei. Das Schiedsgericht erkannte im gleichen Sinne. Es nahm an, daß Franke bei einem Nebenbetriebe. feiner Landwirtschaft, nämlich der Fuhrwerkerei verunglückt sei. Der Kläger legte Rekurs ein und wandte sich zugleich an die landwirt Sociale Rechtspflege. schaftliche Berufsgenossenschaft für Hessen- Nassau wegen einer Unfallrente. Auch diese Genossenschaft lehnte die Zubilligung einer Rente Kontraktbruch. Gegen einen Lohnanspruch der Näherin Sch. ab und ihr Schiedsgericht verwarf die von F. dann eingelegte Berufung. wandte die Schneiderin Wertenthin vor der Kammer 1 des Ge- Das Reichs- Versicherungsamt hat jezt die hält alle drei Angeklagte für überführt und beantragt gegen Schmiedel werbegerichts ein, daß die Klägerin ohne rechtzeitige Kündigung das Brauereis und Mälzerei Berufsgenossenschaft mit folgender sechs Monaten Gefängnis. Der Angeklagte Dörfert sei Arbeitsverhältnis gelöst habe, also kontraktbrüchig geworden sei. Sie Begründung verurteilt: Im vorliegenden Fall sei anzuhärter zu beurteilen, denn diefer habe den Schmiedel verleitet. wäre deshalb berechtigt, Fräulein Sch. die strittigen 8,35 m. einnehmen, daß der Kläger, obwohl er selbständiger landwirtschaftGegen ihn beantrage er eine Gefängnisstrafe von einem zubehalten. Demgegenüber machte die Klägerin geltend, daß licher Besitzer sei, sich und sein Pferd zur vollen und freien Disposition Jahr. Der Angeklagte Hirsch müsse noch strenger angesehen sie unmöglich bei Frau Werkenthin habe bleiben können, des Brauereibesizers gestellt habe, so daß dieser voll über ihn verwerden, als die beiden Mitangeklagten, da er als gebildeter Mann denn diese have fie in Gegenwart ihrer Mitarbeiterinnen fügen fonnte. Seine wirtschaftliche Stellung spreche nicht dagegen; sich der Sträflichkeit seines Thuns voll bewußt sein mußte. beschimpft. Sie habe fie" dummes freches Frauenzimmer" entscheidend sei die Gesamtheit der Thätigkeiten, die Frante ent Gegen ihn beantrage er eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr genannt und zu ihr gejagt: Segen Sie sich hin, arbeiten brauchen widelt habe. Es sei allerdings eine Seltenheit, daß ein ſelbſtändiger 6 Monaten. Sie nicht, wir amüsieren uns die vierzehn Tage über Landwirt ganz aus seinem Betrieb austrete, wenn er sich einem Direktor Dr. Mantler Sie. Die als Zengen vernommenen Näherinnen, welche noch bei andern mit seinem Pferde zur Verfügung stelle. Ein solcher seltener vom Wolffichen Telegraphen- Burean nimmt das Wort zu längeren der Beklagten arbeiten, wollen jene Aeußerungen nicht gehört haben, Fall liege aber hier vor. F. habe faktisch für die fragliche Zeit feine Ausführungen, um die Haltlosigkeit aller Angriffe und Unter- und die Beklagte selber erklärte sich bereit, zu beschwören, daß sie Selbständigkeit völlig aufgegeben gehabt und sei solange stellungen, die im Laufe des Prozesses gegen das Wolffiche Bureau mur gesagt habe: Sezzen Sie sich hin, augenblicklich Lohnarbeiter des Brauereibesitzers gewefen. gerichtet worden seien, darzuthun. Er betont besonders, daß es habe ich feine Arbeit für Sie! Die Klägerin blieb Hierfür spreche auch die Entschädigung von 5 M. pro Tag, die als Hauptprincip des Instituts sei, in erster Linie deutschel mit großer Bestimmtheit bei ihren Behauptungen und meinte, Unternehmergeivinn nicht gelten fönne. Schmerzloses Zahnziehen ohne Narkose! 6B Linde, Brückenstr. GB Engelswerk C. W. Engels in Foche 31, b. Solingen. Grösste Stahlwarenfabrik mit Versand an Private. 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Lessing. Als ich wiederkam Anfang 71 Uhr. Montag: Fastnacht. Vorher: Die fittliche Forderung. Berliner. Der goldene Käfig. Aufang 71 Uhr. Nachm. 21 Uhr: Wilhelm Tell. Montag: Das deutsche Jahrhundert. Nenes. Nackte Kunst. 7½ Uhr. Nachi. 3 Uhr: Hofgunst. Anfang Montag: Ein unbeschriebenes Blatt. Echiller. Die Großstadtluft. Anfang 8 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Cyprienne. Montag: Das Käthchen von Heil bronn. Westen. Der Zigeunerbaron. Anfang 7 Uhr. Machu. 3 Uhr: Der Troubadour. Montag: Undine. Thalia. Im Himmelhof. Anfang 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz. Die Dame von Marim. Anfang 7 Uhr. Nacht. 3 Uhr: Der Schlafwagen: Controleur. Montag: Die Dame von Marim. Luisen. Auf goldenem Boden. Aufang 8 Uhr. Nachut. 3 Uhr: Othello, der Mohr von Venedig. Montag: Auf goldenem Boden. Central. Die kleine Excellenz. Anf. 71 hr. Nachm. 3 Uhr: Der Bettelstudent. Montag: Die fleine Excellenz. Carl Weiß. Die Jagd nach dem Glück ober: Die Diebin. Anfang 71/2 Uhr. Nachin 32 Uhr: Lenore, die Grabesbraut. Montag: Die Jagd nach, dem Glück oder: Die Diebin. Victoria. Berliner Bilder. Anfang 8 Uhr. Sohn. Central Theater Direktion: José Ferenczy. Nachmittag 3 Uhr zu halben Bretfen: Der Bettelstudent. Operette in 3 Aften von E. Mittöder. Abends 72 Uhr: Die kleine Excellenz. Operette in drei Atten von Richard Heuberger. Morgen und folgende Tage: Die fleine Excellenz. Thalia- Theater. Tel. Amt IVa 6440. Dresdenerstr. 72/73. Täglich: Noch nie dagewesener PossenLacherfolg! Im Himmelhof. Thomas, Thielscher, Helmerding, Junkermann, Paulmüller. Anfang 72 Uhr. Carl Weiss- Theater Gr. Frankfurterstraße 132. Nachmittags 31 Uhr zu ff. Preisen: Lenore, die Grabesbraut. Schauspiel mit Gesang in 3 Atten von G. Holtei. Novität! Abends 7%, Uhr: Gr. Erfolg! Die Jagd nach dem Glück oder: Die Diebin. Realistisches Ausstattungsstück mit Gef in 7 Bildern von Carl Weiß. Freie Volksbühne. Heut nachmittag 2%, Uhr: 2. Abteilung im Lessing. Theater: Rosmersholm. Die 7. Serie der Vorstellungen im Carl Weiss- Theater beginnt für die 1. Abteilung Sonntag, 11. Februar. Zur Aufführung gelangt: 228/9 Hamlet( Prinz von Dänemark). and Trauerspiel von William Shakespeare. Mitwirkende Gäste: Hamlet: Herr Christians vom Königl. Schauspielhaus a. G. Polonius: Herr Gustav Kober a. G. Die Vorstellungen folgen am 18., 25. Febr., 4., 11. u. 18. März. Voranzeige! Sonnabend, den 17. März, wird für die Mitglieder des Vereins in der Brauerei Friedrichshain als Märzfeier ein Heine- Abend veranstaltet. Das Programm bietet: Einen Vortrag über Heine- Recitationen und Gesangsvorträge seiner Lieder und Gedichte, Kammermusik etc. Festmarken nur für Mitglieder sind in allen Zahlstellen vom 15. Februar ab erhältlich. Der Vorstand. I. A.: G. Winkler. Cirkus Schumann. Heute, Sonntag, 4. Februar: 2 große brillante Gala- Vorstellungen. Nachmittags 31 Uhr und abends 72 Uhr. In beiden Vorstellungen gleich reichhaltiges abwechselndes Programım. Nachmittags 1 Kind frei auf allen Plätzen. Jebes weitere Mind halbe Breise außer Galerie( abends jedoch volle Breise). In der NachmittagsBorstellung zum Schluß: Auf vielseitiges Verlangen die reizende Pantomime: Im Weihnachtsbazar oder Die Puppenkönigin. Abends 72 Uhr: Zum zweitenmal: Dr. Faust. Eine romantisch- phantastische Handlung in 3 Abteilungen mit teilweiser Benugung des Heinrich Heineschen Tanz poems gleichen Namens und des Simrod schen Volsbuchs, von August Siems. In Scene gesetzt vom Direktor Albert Schumann und Hofballettmeister Siems. Regie: Ballettmeister Reisinger. Musik von Heyer. 1. Att: Im Studierzimmer des Dr. Faust, Schluß des Attes: Im Reich der Liebe. 2. Aft: Ein Schützenfest im 16. Jahrhundert, endet mit Entführung des Dr. Faust. 3. Att: Die Herzogin von Parma, darauf folgend: Der Heren jabbat auf dem Blocksberge. Fausts Höllenfahrt. Montag: Gala- Sport- Vorstellung. Zum drittenmal: Dr. Faust. Dietrichs Feftfäle, Brunnenstr. 34, ( früher Vettin.) Jeden Sonntag großer Ball. Anfang 4 11hr. Empfehle den geehrten Gewerkschaften, Vereinen, Fabrifen 2c. meine Säle, 80 bis 500 Personen fassend( mit Bühne), zu Versammlungen und Festlich teiten jeder Art. Vereinszimmer zu vergeben. 36799* Louis Kellers Festsäle Festsäle Bierhaus zum Erlanger, Oranien- Strasse No. 108. Koppenstrasse 29. Im Tunnel v. 6 Uhr an Freikonzert. Hente, Sonntag: Grosse Soiree Morgen: Dieselbe Vorstellung. Metropol- Theater Behrenstrasse 55/57. Vollständig neues FebruarSpecialitäten- Programm. Malle. Sidley. Miss Dejo. Les Arbras. Les Vincentina. Allison- Truppe. Littke Carlsen. 1m 9 1hr 30 Minuten Die verkehrte Welt mit der feenhaften Truppen- Revue. Anfang an Wochentagen um 8, an Sonn- und Festtagen 7½ Uhr abende. Apollo- Theater. Anfang 72 Uhr. Schwestern Serin!. Diamantine. Hill u. Hull. Dagmar Hansen. Luigi Dell Oro. Acquamarinoffs La Fagette. Thompsons Elefanten. Ab 9 Uhr: Nachm, 3% Uhr: Mutter und Im Reiche des Indra. Bilder aus dem Transvaalkriege. Montag: Berliner Bilder. Friedrich Wilhelmstädtisches. 0 Der Glöckner von Notre Dame. Anfang 8 Uhr. Anfang Nachm. 32 Uhr: Faust. Montag: Im weißen Rößl oder: Als ich wiederkam Metropol. Specialitätenvorstellung. Die verkehrte Welt. 72 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Apollo. Specialitäten Vorstellung. Jm Reiche des Indra. Anfang 712 Uhr. Billet Vorverkauf täglich im Theater von 10-1 Uhr, sowie beim Invaliden dank u. Künstlerdank. Schweizer Garten Am Königsthor. Am Friedrichshain. 36702* Jeden Sonntag: Ball. Palmsonntag, 1. Osterfeiertag sowie die Sonnabende Montag: Dieselbe Borstellung. Palaft. Specialitäten Borstellung. im April find noch an Vereine zu Der felige Zwiebelmann. Anfang bergeben. 6 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Reichshallen. Stettiner Sänger. Anfang 7 Uhr. Passage Panoptifum. Specialis täten Vorstellung. Urania. Invalibensir. 57/62. Täglich abends von 5-10 Uhr: Sternwarte. Taubenstraße 48/49. Abends 8 Uhr: Bon den Alpen zum Vesub". Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller Theater ( Wallner Theater). Sonntag, nachmittags 3 Uhr Cyprienne. Lustspiel in 3 Aufzüg. von B. Sardou u. E. de Najac, beab. v. D. Blumenthal. Abends 8 Uhr: Die Grossstadtluft. Schwant in 4 Aften von D. Blumenthal und G. Kadelburg. Nachin. Cirkus Busch. Heute, Sonntag, den 4. Februar: 2 gr. Gala- Vorstellungen. Nachm. 4 u. abends 72 Uhr. Nachm. 4 Uhr, 1 Kind fret, außer Galerie. Olympische Spiele. In beiden Vorstellungen: Der Feuerprinz Mr. Rivalli usw. Abends 7/2 Uhr, zum 87. Male: Die Camorra. Die Matweef: Afrobaten- Troupe 2c. W. Noacks Theater, Brunnenstraße 16. Goldene Berge. Lebensbild mit Gesang in 5 Bildern von Wilken und Jacobsohn. Musit von Michaelis. Jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Montag: Mutter und Sohn. Montag, abends 8 Uhr: Sanssouci Das Käthchen von Heilbronn. Dienstag, abends 8 Uhr: Der zerbrochene Krug. Sierauf: Amphitryon. Kottbuserstr. 4a. Heute Sonntag. 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Jedem Wagen sind, ähnlich wie bei der Ausfuhr von Milch, ein Wagenführer und zwei junge Burschen beigegeben, welche fich durch ein augenblicklich noch zur Prüfung vorliegendes, in den nächsten Tagen näher bezeichnetes Signal anmelden und auf Buruf oder Buwinfen die gewünschten Portionen in die ihnen zugereichten Gefäße gefüllt, in der bescheidensten Weise bis in die Häuser zu tragen haben. Ganz besonders bitte ich die geehrten Hausfrauen einen Versuch zu wagen. Die Ware wird, wie jede andre in den Markthallen oder Geschäfts: läben, zum Verfauf gestellt, nur mit dem Unterschiede, daß ste schon sauber zubereitet ist. Es werden doch auch andre zum augenblicklichen Genuß dienende Lebensmittel wie Badwaren. Wurst 2c. in fertig zu bereiteter Weise feilgehalten. Die hohen Preise der Lebensmittel und des Heizmaterials, welche noch weiter steigen dürften, veranlaßten mich, dieses neue Unter: nehmen zu begründen. Durch Engros- Einfäufe der besten Lebensmittel und hauptsächlich durch die bei den Massenabkochungen für größere Truppenförper auf freiem Felde gesammelten vieljährigen praktischen Erfahrungen nur allein ist es mir möglich, bei dem bescheidensten Nugen für mich, ein wirklich gutes Effen für diesen überaus billigen Preis herzustellen, wie von dem größeren Fleischzusatz abgefehen- in ganz renommierten Restaurants wohl nicht besser zu finden sein und selbst verwöhnte Ghemänner zufriedenstellen dürfte. es Zur Berausgabung gelangt täglich vorläufig nur ein bestimmtes Gericht und zwar: entweder Erbsen, Kartoffeln und Schweinefleisch, oder Mohrrüben mit jungen Erbsen, Kartoffeln u. Rindfleisch. oder Grüne Bohnen, Kartoffeln und Sammelfleisch, oder Weißkohl, Kartoffeln mit Schweinefleisch, oder Granpen mit Pflaumen, Kartoffeln mit Rauchfleisch usw. und verschiedene andre der Jahreszeit angepaßte Gerichte, welche später noch näher befannt gegeben werden. Indem ich um geneigten gütigen Zuspruch bitte, gestatte ich am 6. Februar cr., nachmittags 4-5 Uhr, nach vorheriger Meldung in meinem Comptoir gern die Besichtigung der Kochanlagen und der zur Berwendung fommenden Biktualien. Hochachtungsvoll L. Höhnke, Berlin, Greifswalderstr. 71. Die J. Adler Mosevius& Zimmermann Staniſh Unfall- Berſicherungs Mosevius& Zimmermann Kölnische Teppichhaus, Königstr. 20/21, dicht am Rathause. Special- Haus Möbel. Vereinigte Berliner Möbeltischler. • Möbel. grössten Stils Alexanderstr. 42 Jahre Garantplatz vis- a- vis dem Polizeipräsidium. offeriert nach gehabter Inventur zu bedeutend herabgesetzten Preisen Prachtvolle Teppiche Don Mk. 4,50 bis 300 Mk. Reizende Portieren bon Mk. 1,50 bis 60 Mk. 03 Schöne Gardinen non Mk. 2,50 bis 50 Mk. Elegante Steppdecken in Wolleu.Seide, alle Farben, Don Mk. 4,50 bis 30 Mk. Wundervolle Tisch- und Divan- Decken in Wolle und Plüsch bon Mk. 3,- bis 45 Mk. 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Nach Eröffnung der Sitzung durch den Landgerichts- Direktor Rösler wendet sich die Verhandlung nochmals der Entnahme von Teppichen durch den Angeklagten bei der Firma Prächtel zu. Staatsanwalt Dr. Kleine stellt fest, daß der Angeklagte zur Zeit, als er die Teppiche entnahm, bereits unter Ermissionstlage stand und dann auch aus seiner Wohnung in der Kochstraße herausgesetzt worden ist. daß Die Darlehnsgesuche bon Versammlungen. die Formstecher eine Sonderorganisation bilden und an der GewerkschaftsProzeß v. Kriegsheim und Genossen. gelagte oft so gudringlich verlangte, daß man, wie der Zeuge ſich ausv. Kriegsheims erstredten sich oft auf 3 und 5 M., die der An- mit den Ausführungen Döblins einverstanden, wonach es den tommission nicht angeschlossen sind. Die Versammlung erklärte sich gedrückt hat, sich vor ihm nicht retten fonnte. Beuge Bilarz erklärt, daß, einzelnen Gewerkschaften überlassen bleibt, die Beteiligung an der als v. Kriegsheim die 5000 m. haben wollte, er ihn der Sicherheit wegen bis Unterstügung für die Formstecher zu beschließen. M. zum Justizrat Hagen begleitet und dort nach Beendigung des Auf eine Anfrage hin schilderten Maaß und Streit die Vors Notariats- Aktes das Geld wieder zurück erhalten habe. v. Kriegsheim gänge bei den Wahlen zur Orts- Krankenkasse der Kaufleute 2c., habe das Geld dem Notar vorzeigen wollen, dieser habe aber die legten Protest ein gegen die Behauptungen, die in einem von der kritisierten das Verhalten der lokalorganisierten Hausdiener und Vorzeigung nicht für nötig erklärt. Zu dem Thema der Teppich Entnahme ſtellt der Vorsitzende aus den Akten noch fest, lokalen Richtung herausgegebenen Flugblatt enthalten find. Versetzen das Teppichen Der Vorsitzende Busse gab bekannt, daß der Ausschuß die Aneine Specialität des Es wird sodann in die Verhandlung über die Gründung der Angeklagten v. Kriegsheim gewesen ist. denn er hat in kurzer ftellung eines Sekretärs noch nicht vornehmen konnte, daß diese AnBeit 16 Teppiche versezt. Der hierauf als Zeuge vernommene Haus- gelegenheit aber in der nächsten Beit erledigt werden wird. Außerdem Internationalen Diskontobank, diener von Kriegsheims Besser sollte nach den Voruntersuchungs- machte er auf die Volksbibliothek in der Alexandrinenstraße aufmerksam Gesellschaft mit beschränkter Haftung" eingetreten. Wie Aften aussagen können, daß er seinen Wochenlohn sehr unregelmäßig felben zu erzielen, in den Versammlungen auf die Vorteile dieses und ersuchte die Delegierten, um eine noch regere Benutzung ber die bisherige Verhandlung ergeben hat, hat der Angeklagte v. K. seit erhalten habe, daß wiederholt Gerichtsvollzieher bei v. Kr. erschienen Instituts hinzuweisen. dem Jahre 1892 im Zustande fortschreitender Verschuldung gelebt feien, dieser mehrfach Schutzmaßregeln gegen Gerichtsvollzieher geand schließlich etwa 100 000 m. chulden gehabt, es haben etwa troffen, beint Ansgange sich immer erst vergewiffert habe, obtreter der Barbiere, Buchdruckerei- Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen, Nach der Präsenzliste fehlten in dieser Versammlung die Ver 90 Grefutionen gegen ihn geschwebt, er ist von den Gerichtsvollziehern niemand auf ihn warte 2c. Der Zeuge schränkt diese Dachdecker, Glajer, Gold- und Silberarbeiter, Glasarbeiter, Holzfort und fort gesucht worden und hat sich der Leistung des Offen- Beschuldigungen wesentlich ein und erklärt auf Befragen barungseides entzogen. In dieser finanziellen Lage faßte er im Früh- des Rechtsanwalts Morris, daß bei seiner Vernehmung vor dem arbeiter, Lackierer, Metallarbeiter, Porzellanarbeiter und Stuccateure. jahr 1897 den Plan, eine Bauk zu gründen und zwar in Gemeinschaft Untersuchungsrichter start auf ihn eingeredet worden sei. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Die Branche der Sist en mit feinem Fattotum, dem Angeklagten Wißmann. Der Angeklagte Die weitere Beweisaufnahme erstreckt sich auf die wirkliche bezw. arbeiter verhandelte am 31. Januar über die Lohnbewegung. 6. K. behauptet, daß er Geld zu der Gründung hatte. Er will fünftlich hergestellte Buchführung und die Geschäftsführung der Bank. Der Referent Stusche wies darauf hin, daß in der Generalin Wien 7000 Gulden als Provision für ein Finanzgefchäft und ein Hierauf wird die Verhandlung auf Montag vertagt. versammlung der Beschluß gefaßt wurde, die Abschlagszahlung von in Budapest vermitteltes Terraingeschäft verdient haben. Er be 21 M. auf 24 M. zu erhöhen, sowie sämtliche Maschinenarbeit vom streitet, daß er mit der Bankgründung die Absicht verfolgt habe, ein Meister zu zahlen ist. In der Diskussion sprachen sich sämtliche andres Rechtsobjekt zu schaffen, an welches seine Gläubiger nicht Redner im Sinne des Referenten aus. Durch die verschiedenen berankommen konnten, alio gewissermaßen die Bank als Puffer Der Arbeitervertreter Verein hielt am 31. v. M. eine außer Preise in den Werkstätten war es nicht möglich, einen Grundtarif zwischen sich und seine Gläubiger zu stellen. Als Zweck des ordentliche Mitgliederversammlung ab, in welcher der Kollege Dähne aufzustellen. Es wurde daher beschlossen, sofort Werkstattsitzungen Unternehmens sollten Besorgungen von Provisionsgeschäften aller Bericht erstattete über die Petition zum Unfallversicherungs- Gesetz, einzuberufen und wo es nötig ist, die gewählte Sommission oder die Art festgesezt werden. Am 23. Juni 1897 meldete v. Kriegsheim welche dem Reichstag übersandt werden soll und die den Anwesenden Obmänner zur Beratung des Tarifs hinzuzuziehen. durch den Justizrat Hagen beim Amtsgericht I die Gesellschaft im Druck vorlag. Die Konditoren und verwandten Berufsgenossen hielten am Nach§ 3 des Gesellschaftsvertrags beträgt das Kapital der Die Zusammenlegung, so führt Redner aus, des Unfall-, Kranken- Donnerstag eine sehr stark besuchte Versammlung ab. Naumann Gesellschaft 20 000 M. und es figurierte„ der Bantier Erich v. Kriegs- und Invalidenversicherungs- Gesezes sei ein erstrebenswertes Biel; erstattete den Bericht der im vorigen Jahre gewählten Stellen beim" mit 19 500 M. Etammeinlage und der Kaufmann Arthur durch die Verschmelzung der drei Geseze würden den Versicherten vermittlungs- Kommission, die die Errichtung eines gemeinsamen izmann mit 500 M. Stammeinlage. In der Erklärung vor viel Unannehmlichkeiten erspart bleiben und Nachteile vermieden Arbeitsnachweis- Bureaus fördern sollte. Schon bei Eröffnung der dem Amtsgericht hieß es weiter, daß auf die Etammeinlage des werden, die ihnen bei der Ausführung der gesondert verwalteten Versammlung entstanden Unruhen, die deutlich die Zwietracht Herrn v. Kriegsheim 25 Broz. eingezahlt worden seien, während die Gefeßze entstehen. Um dies zu erreichen, würde eine territoriale Ab- tennzeichneten, den seit Jahren zwischen Stammeinlage des Herrn Wismann voll eingezahlt fei. Diese An- grenzung der Bezirke vorzuschlagen sein; allerdings muß den Ver- Organisationen der Konditoren besteht und namentlich von! gaben waren falsch. Thatsächlich hatte er die dem Notar bei dem sicherten bei Ausführung der Geseze volle Selbstverwaltung ge- dem etwa 40 Mitglieder zählenden Verein vom Jahre 1875" Gründungsakt als angebliche Einzahlung von 25 Broz. auf die wahrt sein. geschürt wird. Gegen das Unwesen der Stellenvermittler war eine Stanımeinlage vorgezeigten 5000 m. mur für die Dauer des Die Regierungsvorlage lasse viel zu wünschen übrig. Der gemeinsame Agitation entfaltet, eine allgemeine Geldsammlung durch Gründungsakts von einem Herrn Weigele entlichen und un- Umfang der Versicherung sei wohl etwas erweitert worden, aber Listen veranstaltet, sowie eine gemeinsame Kommission zur Eine mittelbar darauf demselben wieder zurückgegeben. Sie haben bei dieser Gründung also Bras. lange nicht weit genug; der Kreis der Versicherten muß viel größer richtung und Verwaltung des Arbeitsnachweises für die Gehilfennicht nur mit einer gezogen werden, und zwar so, wie es billigerweise in der Betition schaft gewählt worden. Da aber die 1875" nicht die von ihnen geoffenbaren Lüge operiert, sondern haben sich auch einen moralischen verlangt wird. wünschte Verwaltung des Bureaus durchsetzen konnten, haben sie Schlag ins Gesicht gefallen lassen, der bei einem Offizier be= Eine ganze Anzahl Anträge find formuliert und begründet, ihre weitere Teilnahme verweigert. Nichtsdestoweniger ist die fremdlich ist. Sie erhielten zwar das Geld geliehen, der Geldgeber unter anderen auch solche, welche in der vorigen Petition Aufnahme Errichtung des Bureaus durch die Organiſation des Lokalvereins traute Ihnen aber nicht über den Weg und schickte Ihnen daher gefunden hatten. Zum Beispiel Unfälle, die sich auf dem direkten und des Gewerkvereins, sowie durch Entgegenkommen und Untereinen Beauftragten mit, der Ihnen auf Schritt und Tritt folgte und Wege nach der Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte nach der ſtützung von einer Anzahl von Prinzipalen zu stande gekommen.. sofort nach dem notariellen Aft Ihnen die 5000 m. wieder abnahm. Wohnung ereignen, als Betriebsfälle anzusehen. Erhöhung der Rente erfolgte eine recht lebhafte Besprechung, Und wenn Sie dies alles sich gefallen ließen, so giebt es dafür bis zum vollen Eriaz des Arbeitsverdienstes. Vom dritten Tage Verlauf zwischen beiden Strömungen Vorwürfe erhoben mur zwei Erklärungen: entweder Sie hatten es sehr eilig mit der nach dem Tage der Erkrankung( infolge eines Betriebsunfalls) bis und zu widerlegen versucht wurden. Wegen allzu großer Gründung dieser Bank, die, wie wir später sehen werden, zur zum Beginn der fünften Woche, Erhöhung des Krantengeldbetrage Unruhe Sandbank bis auf zwei Drittel des Krankengeldes. Eihöhung der Winven- und Das Ergebnis der Versammlung war, daß gegen 5 Stimmen, die Waisenrente und Ausdehnung der Bezugsdauer der letzteren bis zum Errichtung des Arbeitsnachweises für die Gehilfenschaft beschloffen vollendeten 16 Lebensjahre. wurde. Der von Weidler erstattete Kassenbericht ergab eine Gesamteinnahme durch Listensammlungen von 539 Mt., bei einer Ausgabe von etwa 118 W., so daß mit den nachträglich eingelaufenen Geldern ein Bestand von etwa 448 Wt. vorhanden ist. Das Bureau wird bereits am 19. Februar Jägerstr. 4 eröffnet, die Geschäftszeit ist von 8-1 und 5-8 1hr wochentags und 9-1 Uhr Sonntags. Die festgesetzten Gebühren betragen für organisierte Arbeiter 50 f., für nicht organisierte 1 M. für jede nachgewiesene Stellung. an. für das Lebensfahrzeug vieler junger Offiziere geworden ist, oder mußte = die verschiedenen deren die Versammlung zweimal vertagt werden. aber weil sie wirklich, wie Sie behaupten, Geld erwarteten und Bustellung des Brotokolls sowie des Bescheides der Berufsdies möglichst schnell vor den Gläubigern sicher stellen wollten, genossenschaft innerhalb vier Wochen nach dem Unfall an den Entindem Sie es in den feuerfesten Geldschrank der neuen Gesellschaft, schädigungsberechtigten, unter Beifügung einer Abschrift des vollen bestehend aus einem Tisch mit vier Beinen und einer Schub- Wortlauts des ärztlichen Gutachten. lade Iegten. Der Angeklagte bestreitet diese beiden Varianten. Gewährung freier Eisenbahnfahrt an den Verletzten zur WahrEr giebt zu, eine falsche Angabe gemacht zu haben, nehmung der mündlichen Verhandlung. Erlaß von Bestimmungen behauptet aber, daß er sich in gutem Glauben befunden habe. Einer über Unfallverhütungs- Vorschriften, unter Zuziehung von Arbeit feits habe er wirklich geglaubt, in ganz kurzer Zeit im Befive gebern und Arbeitnehmern aus dem Kreise der Schiedsgerichtsgrößerer Geldmittel sich zu befinden, andrerseits habe er auf Grund Beisiger, und Ueberwachung derselben durch die Schiedsgerichte. Der Verband der Schneider und Schneiderinnen tagie am einer Auskunft, die er bei einer früheren Gründung vom Justizrat Die Versammlung erflärt sich im allgemeinen mit den Aus- 30. Januar. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die VersammStaub erhalten, geglaubt, annehmen zu dürfen, daß es nur darauf führungen des Referenten einverstanden; im besondren wird noch lung das Andenken der verstorbenen Mitglieder Rohde und Siebede antomme, bei dem Notariatsatte das betreffende Geld vorzuweisen. darauf hingewiesen, daß auch das Gastwirtsgewerbe ein gefahrvoller in der üblichen Weiſe. Alsdann referierte bergen seiner Rechtsanwalt Bronter beantragt die Verlesung des Notariatsafts. Beruf sei und deshalb mit Recht die Einbeziehung des Gewerbes in über das Alters- und Invaliditätsversicherungs- Gesetz in seiner Rechtsanwalt Dr. Schwindt giebt anheim, den Justizrat Staub den Kreis der Versicherung zu fordern sei. Den Arbeiter- Organi- neuen Fassung. Dem mit Beifall aufgenommenen Vortrage als Zeugen zu laden, um beurteilen zu können, inwieweit sich fationen wird Gelegenheit gegeben werden, die Betition zu dis- folgte eine kurze Debatte, in welcher die Ausführungen des Referenten b. Kriegsheint im guten Glauben befunden habe. Der Angeklagte futieren und ihre besonderen Wünsche noch zum Ausdruck zu bringen. verschiedentlich ergänzt wurden. Hierauf gab der Kassierer den BeWißmann, der nach Ansicht der Anklage nur als Strohmann Hierauf erklärt sich der Verein mit der Petition einverstanden richt vom IV. Quartal 1899. Danach betrugen die Einnahmen für gedient hat, bestreitet, seinerseits zum Zweck der Eintragung in das Beschlossen wird ferner, die nächste ordentliche Vereinsversammlung die Centralkasse inkl. eines Bestandes von 20,14 M., 2289,43 M. An Register falsche Angaben gemacht zu haben. ausfallen zu lassen. die Hauptkasse wurden 1550 m. gesandt. Die Lokaltasse hatte infl. Der Angeklagte v. Kriegsheim hat ferner unter dem 11. Nobember 1897 dent Amtsgericht I mitgeteilt, daß das Kapital um 10 000 M. erhöht worden sei, daß er selbst die 10 000 M. Anteile übernommen und 25 Proz. bar darauf eingezahlt habe. Unter dem 4. April 1898 endlich teilt er ebendorthin mit, daß er seine erste Stammeinlage mit 9500 M. voll eingezahlt und daß auch Graf Egloffstein Inter Verschiedenes" gelangt der am Versammlungstage ver- eines Bestandes von 3373,84 M. eine Einnahme von 4953,89 M. zur öffentlichte" Tagesbefehl der Kühnemänner, betreffend die verzeichnen. Die Ausgaben beliefen sich auf 1028,77 r. Landes- Versicherungsanstalt Berlin", zur Berlesung, der dem Vor- Bei Besprechung gewerkschaftlicher Angelegenheiten berichtete fizenden Veranlassung zu einer herben Kritik giebt. Die Ritter über die gegen die Firma Hoffmann verhängte Sperre. Die Versammlung zollt dem Vorgehen der Anstalt Anerkennung. Firma weigerte sich, den tarifmäßigen Satz für Ueberstunden nach Die Arbeiterschaft ist mit der Leitung der Geschäfte der Landes- zehn 11hr abends und Sonntags zu bezahlen. Ein Arbeiter, der Versicherungsanstalt Berlin" nach dieser Richtung hin durchaus ein- deshalb Vorstellungen erhob, wurde entlassen, sodaß die übrigen bei der Erhöhung des Stammkapitals um 10 000 m. die über- verstanden. Die Arbeiterschaft weiß, daß die lange Arbeitszeit auch ebenfalls zur Arbeitseinstellung schreiten mußten. Eine hierauf bea nommenen Anteile mit 10 000 m. voll bezahlt habe. Auch dies soll eins der Uebel ist, welche zur vorzeitigen Invalidität führen; dies zügliche Resolution, die sich mit dem Vorgehen der Ortsverwaltung nicht wahr sein, vielmehr soll Graf Egloffstein für die ihm auf- wollen die Kühnemänner nicht begreifen, deshalb die einverstanden erklärte, fand einstimmige Annahme. gedrängten Anteile nur Wechsel in gleicher Höhe gegeben haben. Denunziation. Der Verband der Tapezierer hatte am 30. Jan. eine kombinierte Der Angeklagte bestreitet auch hier, dolose gehandelt zu haben und In der Berliner Gewerkschaftskommission, die am Freitag Beriammlung aller Filialen anberaumt. Wie berichtet wurde, sind im sucht seine Vermögensverhältnisse bei Gründung der Bank in bei Grupe, Annenstraße, tagte, hielt Herr Dr. Jastrow einen sehr legten Vierteljahr vielfach Maßregelungen zu verzeichnen. So find günstigem Lichte darzustellen. Der Präsident begleitet diese Dar- lehrreichen Vortrag über das Bürgerliche Gesetzbuch. Dem beifällig bei Markiewicz, Jäckel usw. Tapezierer megen ihres Eintretens für stellung mit dem Hinweis darauf, daß diese so wohlfundierte aufgenommenen Vortrage, in welchem der Referent die für die Arbeiter den Verband gemaßregelt worden. Der Verein der„ Stleber" beab Bank von Anfang an die Lieferanten der Bureau- Utensilien usw. wichtigsten Bestimmungen des B. G.-B., insbesondre diejenigen, sichtigt am 5. februar in eine Lohnbewegung einzutreten und ersucht hingehalten und nur langiame Zahlungen an diese geleistet die auf den Arbeitsvertrag Bezug haben, eingehend erörterte, folgte den Verband, seine Stellungnahme zu diesem Vorgehen zu präcie hat, daß die Angestellten nur spärlich die ihnen ausgefeßten Gehälter| eine kurze Diskussion. Nachdem sodann der Delegierte der Musiker sieren. Der vom Kleberverein ausgearbeitete Tarif wird für volle erhielten, ein Hausdiener nur dazu angestellt war, um drängende den von seiner Organisation nen aufgestellten Tarif, gegen den in berechtigt anerkannt; darüber, ob der Verband mit dem Kleber Gläubiger und Gerichtsvollzieher fernzuhalten und daß, als die einigen Punkten Einwände erhoben worden waren, begründet hatte, verein gemeinschaftlich vorgehen solle, waren die Meinungen geteilt Bant nach kurzem Bestehen ihr Dasein beschloß, absolut nichts vor- berichtete Fennius über die verflossene Lohnbewegung und wird Beschlußfaſſung hierüber der nächsten kombinierten Bera handen war. Die Beweisaufnahme ergiebt ferner, daß Geschäfts- der Bauanschläger. Infolge des einheitlichen Borsammlung überlassen. Nach einem mit Beifall aufgenommenen bücher für die im August begründete Bank erst im September angelegt gehens und in Rücksicht auf die gute Konjunktur ist Referat des Mitglieds Pönicke und einem kräftigen Appell an die worden sind und von einer geregelten Buchführung feine Rede war. die Bewegung nach verhältnismäßig turzer Dauer recht Mitglieder, recht fleißig für den Verband zu wirken, wurde die Ver Der Kaufmann Weigele, von dem v. Kriegsheim die günstig für die Anschläger abgeschlossen. Ueber den Verlauf der ſammlung geschlossen. 5000 m., die er zu dem Gründungsatte nötig hatte, entlich, war Bewegung der Form stecher gab Schubart einen aus- Die Glasarbeiter verhandelten in ihrer Versammlung am früher mit dem Kaufmann Pilarz bei der Rheinisch- Westfälischen führlichen Bericht. Er verwies darauf, daß der Ausstand bezw. die 30. Januar über die Differenzen bei der Firma Dittmeier. In dem Bant beschäftigt und dadurch mit dem Angeklagten v. Kriegsheim be- Aussperrung bereits seit 16 Wochen andauert und trotz des Geschäft, in welchem die Fabrikation von Glasbuchstaben betrieben kannt geworden. Beide Herren leiteten alsdann die deutsche Kommierz- und weitgehendsten Entgegenkommens der Arbeiter eine Einigung wird, wurde vor drei Wochen sämtlichen Arbeitern gekündigt. TrotzWelchselbaut, bei welcher die Ehefrau des Angekl. v. Kriegsheim vom noch nicht erzielt werden konnte. Da die wenigen noch dem bald darauf die Kündigung zurückgezogen wurde, ließ sich doch April bis Oktober ein Conto hatte. Als Unterlage waren ca. 30000 M. in Arbeit stehenden Formstecher, obwohl sie ganz erhebliche erkennen, welchen Zweck Herr Dittmeier mit der Entlassung seiner Attien der Friedmannschen Elektricitätsgesellschaft hingegeben worden, Opfer bringen, für die Dauer doch nicht in der Lage wären, die Arbeiter verfolgen wollte, denn plöglich traten zwei in Schlesien welche später zum Kurse von 8 Proz. verkauft worden sind. Nach große Anzahl der Ausständigen zu unterstützen, so sei die finanzielle engagierte Leute in dem Geschäft in Arbeit. Offenbar wollte man Erschöpfung des Contoverkehrs hat v. Kriegsheim von dem als Zeuge Unterstützung seitens der Gewerkschaften recht notwendig, um den Form- billige Arbeitskräfte herbeiziehen, und sobald diese eingeübt waren, bernommenen Kaufmann Pilarz persönlich noch wiederholt kleinere stechern zum Siege zu verhelfen. Dem Bericht folgte eine längere lebhafte die alten Arbeiter entlassen.. Dagegen wendeten sich die Arbeiter Summen entliehen, die er bis auf einen kleinen Rest zurückgezahlt hat. Diskussion, in der von mehreren Delegierten bemängelt wurde, daß und haben 8 dort Beschäftigte die Arbeit eingestellt. Beachtenswert für die Konfirmation! Arematiod A Schwarze und weisse Stoffe in überraschend reicher Auswahl und bekannter Preiswürdigkeit. S. Weissenberg, 125, Gr. Frankfurterstraße 125. Special- Geschäft für Damen- Kleiderstoffe. 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