Mnterhaltungsblatt des vorwärts Nr. 28. Freitag den 9. Februar.!912 (Nachdruck hrrdoien.Z 23� Pelle äer Sroberer. Der grohe Kampf. Roman von Martin Andersen Nexo. Da draußen standen die Bewohner des Bodens und lauschten und machten lange Hälse.„Kommt man herein!" riefen die Jungen.„Hier ist Platz genug, wenn wir in zwei Reihen gehen." Und dann trabte man wieder um den Baum und sang Weihnachtslieder. Jedesmal, wenn eine Pause.ein- trat, fiel irgendeinem ein neues Lied ein, das durchaus noch gesungen werden mußte. Die gegenüberliegenden Tiiren standen auch offen, der alte Lumpensammler saß am Ende seines Tisches und sang auf eigene Faust. Er hatte ein Schwarzbrot und einen Teller Schmalz vor sich stehen, zwischen jedem Lied nahm er einen Mundvoll davon. In der anderen Türöffnung saßen drei Kohlenarbeiter und spielten sechsund- sechszig um Schnaps und Bier. Sie hatten die Gesichter dem Tannenbaum zugeivcndet und sangen mit, während sie spielten: von Zeit zu Zeit hielten sie mitten in einer Strophe inne, um etwas anzusagen oder„gestochen" zu rufen. Da plötzlich warfen sie die Karten hin und kamen herein.„Wir wollen hier nicht müßig sitzen und zusehen, wie Ihr anderen arbeitet," sagten sie und traten mit in den Kreis. Schließlich hatten sie es satt, um den Baum herumzutanzen und zu singen. Da holte man denn Sitzgelegenheiten aus den anderen Stuben herein. Sie mußten sich dicht zu- sammerrdrängen, ganz unter das schräge Dach und sich oben auf das Fensterbrett setzen: rings um den Weihnachtsbaum blieb ein freier Kreis. Sie saßen da und schwatzten zusammen- gekauert in verkrüppelten Stellungen, als sei das die einzige Art, wie ihre Körper wirklich Ruhe finden könnten. Die Arme hingen schlaff zwischen den Knien herab. Aber die Gesichter waren noch immer angeregt, der Qualm von den Lichtern und den knisternden Tanncnzweigen hüllte sie in einen bläulichen Dunst und ließ sie rundlich daraus hervorglühen. Der bren- nende Harz verlieh dem Rauchncbel einen mystischen eigen- artigen Duft, und die andächtigen Gesichter glichen summen- den Seelen, die in den Wolken schwebten, eine jede über ihren gequälten Körper. Pelle saß da und betrachtete sie, so daß ihm das Herz im Leibe blutete, das war seine Andacht. Ach, die armen zer- zausten Vögel, was erlebten sie jetzt Großes, was ihnen eine Erstattung für alle Entbehrungen gab? Nur ein wenig Licht! Und sie sahen so aus, als könnten sie sich da hinein stürzen und darin umkommen. Er kannte jetzt die Schicksale eines jeden, besser als sie selbst. Wenn sie in die Nähe des Lichts kamen, verbrannten sie sich immer, wie die Nachtfalter: so verfroren waren sie! „Das ist übrigens eine sonderbare Erfindung, wenn man darüber nachdenkt," sagte einer von den Erdarbeitern und nickte nach dem Weihnachtsbaum hinüber,„aber schön ist es, Gott weiß, was es eigentlich bedeuten soll?" „Das soll bedeuten, daß das Jahr jetzt dem Lichte wieder zugeht," sagte der alte Nachtwächter. „Nein, das soll die Freude der Hirten über die Geburt des Jesuskindes bedeuten," sagte der Lumpensammler und trat in die Tür.„Die Hirten waren arme Leute, so wie wir, die im Schatten lebten. Darum freuten sie sich so über ihn, der mit dem Licht kam." „Na, mit gar so schrecklich viel Licht hat es uns eigentlich auch nicht begabt, sollte ich meinen. Ja, der Tannenbaum hier das ist, weiß Gott, großartig. Dafür wollen wir uns bei den Kindern bedanken! Aber solche Tannenbäume kann man doch nicht jeden Tag brennen haben, und die Sonne weißt Tu, auf die haben die Reichen Beschlag gelegt." „Ja. da hast Du Recht, Jakob," sagte Pelle, der um den Baum herumging und die Herzen und Körbe für die Kinder abnahm, die die Süßigkeiten verteilten.„Ihr habt alle drei Recht— sonderbarerweise! Ter Weihnachtsbaum soll uns an Christi Geburt erinnern und auch daran, daß das Jahr nun wieder dem Licht zugeht, denn das ist ja ganz dasselbe. Und dann soll er uns daran erinnern, daß wir auch Anteil an den Dingen haben sollen: Christus w.urde wohl eigentlich geboren, um die Armen an ihr Recht zu erinnern. Ja, das ist es! Denn vor Gott dem Herrn besteht niemand, der weit- läuftigc Anweisungen gibt, wie man vorwärts gelangen soll. Er rollt seine Sonne joden Tag rund um die Erde herum und dann muß jeder zusehen, wie er sich selbst in den Sonnenschein anbringen kann." „Das ist genau so, wie mit der Frau des Krugwirtes bei uns zu Hause, die zu den Reisenden sagte:„Was wünschen Sie zu essen? Sie können Enten bekommen und Kücken und Schweinebraten, alles, was sie sich selbst mitbringen!" Das war eine verteufelte Erklärung, sagten sie und lachten.„Ja, dann ist es ja keine Kunst, einen auf Herrlichkeiten einzuladen, wenn man sie sich doch selbst verschaffen soll! Tu hättest Pastor werden sollen." „Er sollte viel eher des Teufels Advokat sein," sagte der alte Lumpensammler.„Denn von Christentum ist da nicht viel in dem, was er sagte." „Du hast ja doch selbst gesagt, daß Christus mit dem Licht für die Armen gekommen ist," sagte Pelle,„und er hat es selbst ganz deutlich erklärt: das, was er wollte, das wäre, die Blinden sehend zu machen, die Toten aufzuerwecken und den Verachteten und Verschmähten wieder Ansehen zugeben. Also, das muß man doch Wohl glauben!" „Die Blinden werden sehen, die Lahmen werden gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tauben werden hören und die Toten werden auferstehen und den Armen wird das Evan- gelium gepredigt werden," sagte der Lumpenfanimler berichti- gend.„Tu verdrehst die Schrift, Pelle!" „Ich glaube aber nicht, daß er nur an die einzelnen Ver- krüppeltcn gedacht hat, nein, er hat uns alle in unserem Elend gemeint, und all die Fehler, die passen so gut auf uns. So hat der Prädikant Sort es auch aufgefaßt, und der war doch ein frommer Gottesmann. Er wartete aus das tausendjährige Reich für die Armen und glaubte, Christus sei schon auf der Erde, um sein Kommen vorzubereiten." Die Frauen saßen ganz benommen da und lauschten mit offenem Munde: sie wagten kaum zu atmen. Paul war auf dem Schoß der Mutter eingeschlafen. „Ach, sollte er wirklich au uns arme Läuse gedacht haben, vor so langer Zeit?" riefen die Männer ans und sahen ein- ander an.„Aber warum haben wir es denn nicht schon längst ein bißchen menschlicher gekriegt?" „Ja, das verstehe ich auch nicht," erwiderte Pelle zögernd, „Wir mästen uns vielleicht selbst zu dem Richtigen durch- arbeiten und das erfordert ja Zeit!" „Ja, aber—! Wenn man uns nicht ordentliche Bedingun- gen geben will, dann—! Um sie uns selbst zu nehmen, dazu brauchen wir keinen Christus." Das war etwas, was Pelle sich auch nicht erklären konnte, obgleich es wie eine lebende Ueberzeugung in ihm lag. Man mußte sich selbst das Seine erwerben. Das war so klar wie der Tag, und er konnte nicht begreifen, daß sie blind dafür waren; aber warum man das mußte, das konnte er ihnen auch nicht auseinander setzten: das alles rang in seinem Gehirn.„Aber ich kann Euch eine Geschichte erzählen." sagte er. „Aber eine ordentliche, spannende!" rief Karl, der sich langweilte.„Ach, wenn doch Vinzlev hier wäre, der hat solche brolligen Einfälle." „Schweig Tu," sagte Marie ärgerlich.„Pelle, der hält richtige Reden vor ganzen Versammlungen," sagte sie, indem sie den anderen feierlich zunickte.„Wie heißt die Geschichte?" „Heulpeter." „Ach, das ist eine mit Peter, dann ist es ja ein Märchen! Wovon handelt sie denn?" „Das wirst Tu ja erfahren, wenn Tu sie hörst, mein Kind," sagte der alte Nachtwächter. „Ja, aber dann kann man sich nicht dazu freuen, wenn das Richtige kommt. Ist es nicht eine Geschichte von einem, der in die Welt hinauszieht?" „Die Geschichte handelt vor.—" Pelle besann sich cm wenig—„die Geschichte handelt von Christi Geburt." er- widerte er schnell und wurde dunkelrot über seine eigene Kühn- hcit. Aber die anderen sahen enttäuscht aus. und setzten sich zurecht, um auf den Fußboden zu starren, als seien sie in der. Und dann erzählte Pelle die Geschichte von Heulpeter, der In Kummer und Elend geboren wurde und heranwuchs, um groß und stark und aller Hund zu werden. Der jämmerlichste Jammer war es, von diesem großgliedrigen Burschen zu hören, der so voller Angst war, daß er, wenn nur ein Mädel ihn antupfte, sich naß machen mußte, und keinen anderen Ausweg aus seiner Not wußte als den Strick. Welche Schmach war es nicht, daß er sich sein tägliches Brot selbst verdiente und doch im Armenhaus war: als wenn ihm eine Wohltat erwiesen würde, daß man ihm dort Unterschlupf gewährte, wo er doch mit seinem Arbeitseifer überall hätte ankommen können. Und ganz unerträglich wurde es, als er heranwuchs und sich noch immer von aller Welt mißbrauchen und Hunzen ließ. Aber dann plötzlich sprengte er den Zaubcrbann, schlug seine Plagegeister nieder und sprang in das Tageslicht hinein, ols der Keckste von ihnen allen. Sic atmeten tief auf, als er geendet hatte. Marie klatschte in die Hände.„Das war ja doch ein Märchen!" rief sie. Karl warf sich über Peter und prügelte auf ihn los, obwohl der ernste Bursche nichts weniger als ein Tyrann war. Sie redeten bunt durcheinander. Jeder hatte seine Be- rncrkungen über Heulpeter zu machen.„Es war verdammt gut gemacht," sagten die Männer,„er prügelte die ganze Ge- sellschaft von Anfang bis zu Ende durch, so'n Prachtkerl! Na ja, Kraft hat er ja auch. Aber zum Teufel auch, waruni hat er denn solche lange Zeit gebraucht? Und sich alles gefallen lassen?" „Ja. das zu begreifen, ist ja für uns nicht so leicht, für uns, die wir so fest auf unser Recht pochen," erwiderte Pelle lachend. *„Na, Tu bist wirklich gut, da hast Tu unS eine ordentliche gelangt!" rief der fröhliche Jakob aus.„Aber brauchst SM mal eine Faust, da hast Tu meine!" Er schlug in Pelles Kand ein. Tic Lichter waren längst niedergebrannt, sie merkten es rncht. Ihre Augen hingen jetzt suchend an Pelle, niit einem eigenen Glanz, der in lichten Fragen kaur und ging. Und plötzlich überfielen sie ihn mit Fragen. Da war genug, was sie wissen wollten. Eine ganze Welt von Herrlichkeiten, be- hauptete er, gehöre ihnen, und nun beeilten sie sich Besitz da- von zu ergreisen. Selbst der alte Lumpensammler ließ sich mit fortreißen: es war zu verlockend, sich so einen kleinen Rausch zu bereiten, selbst, wenn vielleicht ein Alltag darauf folgte. Pelle stand stark zwischen ihnen und bestätigte ihre Fragen mit einem sicheren Lächeln: er loußtc, daß das alles das ihre werden würde, selbst, wenn es nicht so auf einmal geschehen konnte. Geduld und Ausdauer gehörten dazu, aber das würden sie jetzt nicht verstehen können. Wenn sie erst die .Herrlichkeiten in Besiv genommen hätten, so würden sie wohl wissen, sie zu verteidigen. Zweifel herrschte nicht in ihnen, rr stand zwischen ihnen als ihr verkörpertes Können, glücklich ouf tiefen Wurzeln ruhend. tFortsetzung folgt.) (Nachdruck virdolen.Z CKadfcbi-Murat:. S] Von L c o T o l st o i. 7. Tic Kameraden hatten den verwundeten Air.djejew nach dem Lazarett gebracht, das in einem Ildncn, mit Brettern gedeckten Hause am Eingänge der Festung lag. Sic hatten ihn dort in dem gemeinsamen Krankensaal auf eins der freien Betten gelegt. In dem Saale befanden sich vier Kraule; einer von ihnen litt am Typhus und hatte ein glühend rotes Gesicht, ein zweiter war tbleich, hatte dunkle Ringe um die Augen und gähnte beständig in Erwartung eines Ficberansallcs, und die beiden letzten waren lbci einem drei Wochen vorher stattgehabten Ileberfnll blessiert wor- den: der eine halte einen schütz durchs Handgelenk bekommen und Wng umher, während der andere im Rücken verwundet war und auf seinem Bett satz. Alle, vis aus den Typhuskrankcn, umringten den neu Hereingebrachten und fragten die Träger aus. „Manchmal kommen die Kugeln so dicht, ols wenn Erbsen «tcsät würden, und keiner wird getroffen, und diesmal sind höchstens fünf Schüsse gefallen, und da battc er auch schon was weg," erzählte einer der Soldaten, die Awdjejew gebracht hatten. „Wem's eben beschieden ist... „Oh, oh!" ächzte Awdjejew, obschon er den Schmerz zu der- lbeitzen suchte, laut auf, als er auf das Bett gelegt wurde. Sobald er niedergelegt war, zog er die Brauen finster zusammen und stöhnte nicht mehr, nur seine Futzsohlen zuckten beständig. Er lüelt die Hände auf der Wunde und blickte starr vor sich hin. Ter Arzt kam und Uetz den Kranken umwenden, um zu sehen, ob die 'Kugel nicht am Rücken herausgekoi»nen sei. U-* „ÄlaZ ist denn das?' fragte der Arzt»nd zeigte auf eine Anzahl langer weißer Narbenstrcifen, die sich kreuzend über den Rücken und das Gesäst des Verwundeten hinliefen. „Das ist von früher, Euer Hochioohlgeborcn," brachte Awdjejctö mühsam hervor. Es waren die Narben, die von der spictzrutenstrafe herrührten, der er damals, als er das Geld vertrunken hatte, unterzogen worden war. Awdjejew wurde wieder auf den Rücken gelegt, und der Arzt stocherte eine ganze Weile mit der Sonde in seinem Leibe herrnn� bis er die Kugel endlich gefunden hatte. Doch wagte er nicht, sie herauszuholen, sondern begnügte sich damit, die Wunde zu vcr- binden und ein Pflaster daraufzulcgen, worauf er sich entfernt.'. Während die Wunde untersucht und verbunden worden war, hatte Awdjejew mit aufeinandergepretzten Zähnen und geschlossenen Augen dagelegen. Als der Arzt sich entfernt hatte, öffnete der Verwundete die Augen und blickte erstaunt um sich. Seine Blicke waren nach den Kranken und dem Feldscher gerichtet, doch schien er sie nicht zu sehen, sondern auf etwas anderes, das ihn in Er- staunen setzte, zu schauen. Der Unteroffizier Panow kam mit einem zweiten Kameraden namens Sercgin, um nach ihm zu sehen. Awdjejew blieb liegen, ohne sich zu rühren, und schaute nur immer voll Erstaunen vor sich hin. Seine Augen waren zwar auf die Kameraden gerichtet, doch konnte cr sie lange nicht erkennen. ..Willst Du nicht eine Nachricht nach Hause schicken, Petra?," fragte ihn Panow. Awdjejew sah ihn an, ohne zu antworten. „Ich frage Dich, ob Du nicht die Deinigen benachrichtigen willst," fragte Panow noch einmal und berührte seine kalte, knochige Hand. Da erst schien Awdjejew zum Bewußtsein zu erwachen. „Du bist es.... Antonytsch?" sraghe er mit matter Stiiiimc. „Ja. Ich wollte Dich fragen, ob Du nicht den Deinigen eine Nachricht schicken möchtest. Seregin wird den Brief schreiben." „Du wirst schreiben... Seregin..." sagte Awdjejew, währenö er seine Augen mühsam nach Sercgin wandte,„schreib so:„Euer Sohn Pctrucha... wünscht Euch... langes Leben." Ich Hab' den Bruder... deneidet... hob's Dir ja gesagt... Und jetzt bin ich froh... er lebt... und mag lveitcr leben. Gott segne ihn, ich bin froh... Schreib das." Dann schwieg cr eine ganze Weile und sah Panow an. „Hast Du... den Pfmenkops gefunden?" fragte cr plötzlich. Panow antwortete nicht sogleich. „Den Pfeisenkopf, den Pseifcnkopf, sag' ich... hast Tu den gesunden?" wiederholte Awdjejew. „Ja, er war in meinem Oucrsack." „So. so... Nu», jetzt reicht mir eine Kerze... ich werde gleich sterben," sagte Awdjejew. In diesem Slugenblick trat Poltorazkij in den Krankcnsaal, um nach seinem Soldaten zu sehen. „Nun, Bruder, wie geht es Dir? Nicht zum besten?" begann cr. Awdjejew schloß die Augen und schüttelte den Kopf,«ein knochiges Gesicht war bleich und balle einen strengen Ausdruck. Er antwortete nicht aus die Frage des Vorgesetzten, sonder» wiederholte nochmals, zu Panow gewandt: „Gib mir... eine Kerze, ich werde sterben." Man gab ihm eine brenneiide Kerze in die Hand, doch seine Finger schlössen sich nicht mehr, inan mußte ihm die brennende Kerze zwischen die Finger schieben und sie da sesthaltcm Poltorazkij ging hinaus, und fünf Minuten später legte der Feldscher das Ohr an AwdjcjewS Herz und erklärte, daß er tot fei. In dein Berichte, der über die Affäre an den Oberstkomman- dicrcndcii nach Tiflis gesandt wurde, ward auch Awdjejews Tod erwähnt. Die betreffende Stelle lautete: Am L3. November verließ die ziveite Kompagnie des Kurinischcn Regiments die Festung, um im Walde Holz zu schlagen. Am hellichten Tage griff plötzlich eine alisehnliche Schar von Berg- bewohnern die bei der Arbeit befindlichen Soldaten a». Die Vor- Posten zogen sich zurück, worauf die zweite Kompagnie den Feind iiiit dem Bajonett angriff und zurückschlug. Diesseits wurden zwei Soldaten leicht verwundet und einer getötet. Die Bergbewohner verloren gegen hundert Mann an Tote» und Verwundeten." 8. An demselben Tage, an dem Pctrucha Awdjejew im Lazarett der Festung Wosdwischenskoje sein Leben aushauchte, droschen sein alter Vater, die Frau scincs Bruders, in dessen Vertretung Pctrucha Soldat geworden, und die älteste Tochter seines Bruders, die nun bereits heiratsfähig war, auf der offenen Tenne der Scheune den Hafer. Am Abend vorher war tiefer Schnee gefallen, und am Morgen hatte es tüchtig gefroren. Ter Alte war bereits beim dritten Hahnenschrei erwacht. Als er den hellen Mondschein durch das gefrorene Fenster schimmern sah, kroch cr vom Ofen hinunter. zog seine Stiefel und den Pelz an, setzt die Mütze aus und giii h u n g, mit den älteren Schlvcihverfahren so viel gemclnsanies hat, dah man sie eigentlich nicht als elektrisches Schweihcn bezeichnen sollte. DaS Charakteristische aller dieser Verfahren liegt darin, dah eine äuhcre Wärmequelle, wie die Glut des Schmiedefcucrs oder die Hitze einer Gasflamme(autogenes Schwei heu), an die zu verbinden- den Mclallstücke herangebracht und diese dadurch auf Schweihglut: gebracht werden. Bei der Lichtbogenschwcihung kann man zwischen 2 Kohlenstäbeii einen Lichibogcn erzeugen und an das Metall heran- führen rcip. ihn durch einen Magneten dagegen blasen lassen, man kann den Lichtbogen aber auch zwischen cineu Kohlestab und- einen der beiden Metallstücke entstehen lassen. Dies Verfahren stellt eigentlich ein eleltrischcs Schmelz- oder Giehvcrsahrcn vor, denn die Verbindung wird durch Schmelzen der Ränder oder von eventuell eingeführten Mctallstückcn erreicht. Vorzüglich eignet sich das Ver- fahren deshalb zu Reparaturen; um eine Bruchstelle wird Metall! ausgehäuft, die Hitze des Lichtbogens bringt es zum Nicdcrschmelzcn und der Bruch wird ausgefüllt. Tie eigentliche E l e k t r o s ch w c i h u n g ist von der eben genannten Lichtbogcnschiocihung dadurch unterschieden, dah die zur Erwärmung auf die Schlocihtempcratur erforderliche Arbeitsmenge nicht in Form von Wärme, sondern in Form von Elektrizität zu- geführt wird und sich erst im Inner» der Stücke in Wärme um- setzt. Man erreicht dies dadurch, dah man einen auherordcnilichi starken elektrischen Strom in die zu verbindenden Metallstücke hin- einschickt. An der Trennstelle ist die Verbindung der Stücke natur- genuih sehr schlecht, dort findet also der Strom seinen gröhtew Widerstand. Wo der elektrische Strom Widerstand findet, ent- wickelt er aber— dies ist von der Glühlampe bekannt— Wärme, es tritt also eine Erhitzung der Trennstelle ein. Zur Unterscheidung nennt man dies Verfahren auch WidcrstandSschweihung. AuSge- führt wird das Verfahren mittels einer sinnreich ausgedachten Maschine. Zwei Klammbacken halten die Stücke fest und dienen glcick, zeitig als Stromführung. Durch Druck oder Tritt auf einen Hebel werden dw Stücke gegeneinander geprcht, durch denselben Hebel wird der Strom eingeschaltet. Nach dem Einschalten ist in kurzer Zeit die Schweihglut erreicht und der Druck stauchst� die Stücke ineinander. Zum Schweihen benutzt man ausschließlich Wechselstrom, der mit ziemlich hoher Spannung zugeführt und rn einem im Innern der Maschine angebrachten Transformator auf geringe Spannung und grohe Stromstärke umgewandelt lvird. Tics ergibt den Vorteil, dah die dicken Kupscrleilungen für die starken Ströme möglichst kurz werden. Dah dieses Verfahre» erst spät ausgebildet wurde, ist wohl dem Umstände zuzuschreiben, dah es sehr sorgfältig konstruierte Ma- ichinen erfordert. Denn das Können des Arbeiters ist hier schon ganz ausgeschaltet, er hat nur noch die Arbeitsstücke der Maschine zuzuführen und de» Schwcihvorgang durch Tritt auf den Fuhhebel einzuleiten, das Schweihen besorgt in stets gleichbleibender Weise die Maschine. Daraus folgt, dah das Hauptarbcilsgcbict der Elektroschiveihnng die Massensadritalion ist. Das Verfahren läht sich in mannigfacher Weise variieren, es ist nicht nur möglich, Meiallstücke stumpf aneinander zu schweihen, man kann auch Bleche längs einer Kante dadurch verbinden, dah man einen Schweihpunkt neben den andere» setzt, das ist ein vorzüglicher und billiger Ersatz für eine Nietung. Rücken die Schweihpunkte immer mehr anein- ander, so entsteht schlichlich eine Naht. Zur Massenfabrikation von Blechgesähen, die heute zum Transport von Benzin. Ocl usw. viel gebraucht werden, eignet sich diese..Nahtschweihung" wie kein anderes Arbeitsverfahren. Das Vorschieben der Arbeitsstücke wird dann auch dem Arbeiter abgenommen und durch einen Elektromotor besorgt; der Schweihautomat ist fertig! In einem Fachblatt macht Otto Gocrtz aus Berlin äuhcrst bc° achtenswerte Vorschläge, die in modernen Kraftwerken oft verloren gehenden Wärmemengen nutzbar zu verwerten. Trotz aller modernen Hilfsmittel wird die Energie der Kohle selbst in einem arohen sehr ökonomisch arbeitenden Kraftwerk nur unvollkommen ausgenutzt. Nur 15 Proz. der Energie wird in elektrische Energie umgesetzt, der Rest geht verloren, und zwar zum Teil in der Kesselfeukniiig, zum gröhtcn Teil aber im Kühlivajscr der Kondensation-anlagen. Diese letzteren Verluste sollen nun zu Gewinnen führen, indem man die in diesem er- wärmten Kühlwasser vorhandene Wärme in Zentraheizungen. Warmwasservc e tungcn, Badeanstalten, Wäschereien wirtschaftlich erfolgreich verwertet. Ein mitlclgiohcs Elektrizitätswerk(es han- belt sich hier natürlich nur um Wcue, ihe mit Dampfmaschine» rtct Dampfturbinen betrieben werben, bei denen eben zur Er- zielung eines niedrigen Dampfverbrauches der austretende Dampf kondensiert wird, wobei sich das Kühlwasser erwärmt) kann städti- schen Behörden oder Privaten BadSwafser von 40 Grad Celsius weit billiger abgaben, als es die Badeanstalt in eigenem Betrieb erzeugen kann. Die Badeanstalt bekommt nicht nur billiges Warm- Wasser, sondern benötigt auch viel geringere Änlagekosten, da Kessel- anlagen und die dafür benötigten Räume fortfallen. Da nur wenige Badeanstalten, besonders aber Hallenschwimmbäder, ohne Zuschüsse auskommen, bietet die Vereinigung größerer Kraftwerke mit Badeanstalten große Vorteile. Es sind auch bereits derartige Kombinationen mit Erfolg aus- geführt. Das Stuttgarter Bad, das ursprünglich mit Verlust ar- beitete, kann heute durch Abgabe von elektrischem Strom einen Jahresgewinn von 60 000 M. aufweisen. In einem Münchcner städtischen Krankenhaus sind große Dampfmaschinen aufgestellt, die Dynamos von 700 Kilowatt antreiben und deren Mdampf— man kann den Dampf auch, ohne ihn in Kondensationsanlagen zu bringen, direkt zur Wärmeabgabe benutzen— zur Heizung und Warmwasserversorgung des Krankenhauses benutzt wird. Die Stadt Charlottcnburg beabsichtigt gleichfalls, die Wärme für das zu er- weiternde Rathaus von dem etwa 800 Meter entfernt liegenden städtischen Elektrizitätswerk zu beziehen, ohne daß es erforderlich wird, die bestehenden Kesselanlagen zu vergrößern. Es wird auch möglich, den Besitzern von Zentralheizungen in Micthäusern Wärme zu einem Preis zu liefern, der billiger ist als der für die in der eigenen Anlage erzeugten Wärme, und der dem Elektrizi- tätswcrk einen nicht unansehnlichen Verdienst bringt. Aehnlich liegen die Verhältnisse bei der Lieferung von warmem Gebrauchs- Wasser für Miethäuser. Die einzelne Warmwasserbercitungsanlage arbeitet infolge der Abkühlungsvcrluste, denen die Wärmespcicher während längerer Pausen ausgesetzt sind, ziemlich unwirtschaftlich, so daß durch die billige Lieferung von Warmwasser sowohl Hauswirten— als auch vielleicht Mietern geholfen werden könnte. Jedenfalls könnte durch die oben geschilderte Anordnung oft eine erhöhte Wirtschaftlichkeit der Zentralen, besonders bei einer dem Wärmeabsatz günstigen Lage, erzielt werden. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß es in New Dork eine Gesellschaft gibt, die sich seit dem Jahre 1879 mit der Lieferung von Dampf aa Behörden und Private befaßt und sehr ökonomisch und gewinnbringend arbeitet. Trotz ziemlich hoher Preise ist die Nachfrage nach Dampf dauernd im Steigen begriffen, und seit Jahren warten einzelne Gebäude auf Anschluß. Diese Anlage ar- bcitet, ohne gleichzeitig elektrische Energie zu erzeugen. Es ist daher um so mehr anzunehmen, daß die Vereinigung von Fern- heizwerk und Elektrizitätswerk rentabel sein und einen weiteren Schritt zur vollkommeneren Ausnutzung unserer Brennstoffe bc- deuten würde. Schon seit vielen Jahren ist in den europäischen Metropolen die Anwendung der pneumatischen Röhren für die Beförderung von Briefsendungen bekannt. Das hierfür in London angelegte Röhrennetz hat eine Länge von av jlilometcr, das Berliner eine solche von 42 Kilometer usw. Aber dieser Rohrpostverkehr ist bis jetzt doch nur auf die Beförderung kleiner Bricfsendungen beschränkt geblieben und hat für den allgemeinen Verkehr eine sehr unter- geordnete Bedeutung. Demgegenüber ist in den großen amerikanischen Städten in ketzter Zeit immer mehr die V a t ch e l l e r's ch e Rohrpost zur Anwendung gelangt, eine geniale Weiterbildung des Rohrpost- Prinzips, die dahin führen muß, unsere gesamte Brief- und Paket- Beförderung in den Millionenstädten zollkommen umzuwälzen. Bat- cheller läßt durch starke Dampfmaschinen einen Sturm erzeugen, der in den unterirdischen Röhren mit einer Geschwindigkeit von 06 Kilometer in der Stunde dahinfährt. Für je 1,6 5tilometer Leitung ist eine Dampfmaschine von 25 Pscrdekräften nötig. Die verwandten schmiedeeisernen Röhren, von denen immer zwei parallel laufen, haben einen Durchmesser von 6 bis 12 Zoll und sind innen vollkommen glatt und geölt. In diesen Röhren gleiten auf Reifen Zylinder dahin, die, je nackchcm, ein Gewicht von 6 bis 0 Kilogramm und einen Hohlraum von 800 bis 1200 Kubikzoll haben. Tie Büchsen werden, ohne Rücksicht auf das Gewicht des Inhalts, das bis zu 130 Kilogramm betragen darf, mit einer Ge- schwindigkeit von 1,6 Kilometer in der Minute befördert, und zwar erfolgen pro Minute 10 Geschosse. Durch eine Reihe äußerst sinn- reicher Einrichtungen wird ein Aufeinanderprallen der Büchsen, sowie ein zu heftiges Ausstoßen an der Empfangsstation verhindert. Auch die Turchleitung nach der richtigen Endstation geschieht auf mechanischem Wege, und zwar durch eine an der Stirnseite der Wüchse angebrachte kreisrunde Mctallscheibe, durch die ein elcktri- scher Stromkreis grschlossen wird. Erst auf der Station, auf der die Berührungspunkte mit der Größe der Scheibe übereinstimmen, erfolgt der Schluß. Es wird dadurch ein Rad in Umdrehung gc- setzt, das die Büchse auf ein Schiebventil bringt, das sie langsam auf einen Tisch wirft. In New Dork, Brooklyn. Boston und anderen Städten wird die Watchcller'sche Rohrpost vor allem zur Beförderung von Brief- isendungen von den Postämtern nach den Bahnhöfen und umgekehrt benutzt. Die Erfahrungen waren so gute, daß verschiedentlich, so besonders in New Fork, auch die Briefbcförderung innerhalb der Stadt auf diesem Wege besorgt wird, was eine solche Beschleuns« gung des Briefverkehrs zur Folge gehabt hat, daß die Zahl der Lokaltclegramme merklich abgenommen hat. In Philadelphia sind auch schon Versuche mit der Be« förderung von Paketen per Rohrpost gemacht worden, und zivar hat man hier damit begonnen, den Paketverkchr der großen Warenhäuser pneumatisch zu leiten. Diese Paketbeförderunz bedeutete auf Oberirdischem Wege nicht nur eine starke Belastung des Straßenverkehrs, sie war auch mit riesigen Kosten verknüpft. So sollen die New Dorker Warenhäuser für die Beförderung der Einkaufspakcte an ihre Kunden jährlich nicht weniger als 30 Mil- lionen Dollar ausgeben. In Philadelphia ist nun jedes große Warenhaus an die unterirdische Leitung angeschlossen. Es ist fest- gestellt worden, daß in den Röhren, die hier einen Durchmesser von 12 Zoll haben, 90 Proz. aller Pakete befördert werden können. Tie Empfangsstationen sind in der ganzen Stadt verstreut, so daß jede Gegend leicht erreicht werden kann. An den Stationen stehen Beamte, die die Pakete in die Häufer tragen. Das schönste ist, daß trotz der ungeheuren Schnelligkeit die"Beförderung doch so sanft vor sich gebt, daß die empfindlichsten und zerbrechlichsten Gegenstände, wie Tamenhüte, Porzellan. Eier, unverletzt an- kommen. Ja sogar schon lebende Tiere, wie Kanarienvögel, Katzen, kleine Hunde haben die Reise ohne jeden Schaden bestanden. Wie lange noch und man wird auch Menschen auf diesem dann nicht mehr ungewöhnlichem Wege befördern. Welch herrliche Per- spekiibe eröffnet sich für unsere zeithungrige Generation bei dem Gedanken, in drei Minuten Rutschsahrt vom äußersten Westen nach dem äußersten Osten Berlins befördert zu werden. Fürchtcr- lich ist nur die Vorstellung des unterwegs Steckenbleibens. Aber auch daran wird man sich gewöhnen. kleines femlleton. Aus dem Tierreichs. Die Zucht von Pelztieren. Der Pelzhandel ist viel- leicht der einzige, der es in Fälschungen mit dem Edelsteinbandel aufnehmen kann. Noch treffender wäre der Vergleich mit dem Wein- Handel, wo wenigstens früher sogar auf den Preislisten ohne weiteres vermerkt wurde, daß die Benennung eines Weines weniger der Herkunst des Gewächses als eine bestimmte Summe von Eigen- schoflen des fertigen Weins bezeichnen sollte. Die Pelze erfahren heule eine Behandlung von unendlicher Mannigfaltigkeit, wobei alle Mittel der Chemie und Physik, insbesondere auch die Elektrizität herhalten müssen. Die Eigenschaften, die ein Pelz dann auf solche Weise gewinnt und die natürlich mit Absicht gewählt werden, verleiten dann den betreffenden Pelz- künstler oft genug zu dem Anspruch, seine Ware nun auch mit einein Namen belegen zu dürfen, der einem ganz anderen Tiere zukommt als dem ursprünglichen Besitzer des Pelzes. Daß bei der gegenwärtigen Modeliebhaberei für Pelz, die nun be- reits eine Reihe von Jahren anhält, nicht entfernt der ganze Bedarf durch auserlesene Pelztiere gedeckt werden kann, ist fast selbstver- ständtich, zumal sich elwa in den letzten 2V Jahren die den eigent- lichen Pclzjägern bezahlten Preise im Durchschnitt mindestens ver- fünffacht haben. Der Pelz eines schwarzen Fuchses zum Beispiel wird jetzt buchstäblich mit Gold aufgewogen, nämlich mit dem Preis von 2—3000 Mark. Eine ganze Reihe von Umständen hat zusammengewirkt, um diese Preissteigerung zu erzielen. Zu der bloßen Laune der Mode ist noch die Entlvickelung des Automobilismus hinzuzurechnen, der eine starke Bcwärmung verlangt. Vor allein aber kommt die allmähliibe Abnahme der Pelztiere selbst in Betracht. An sich schon werden sie durch das Vordriugcn der Kultur seltener und außerdem stehen sie auch dauernd unter einer rücksichtslosen Verfolgung. Daher ist es durch- aus nicht übertrieben, weim ein baldiges Aussterben eines großen Teils dieser Tiere vorausgesagt wird. Nur ein Ausweg würde aus dieser Verlegenheit führen können, wenn es nämlich gelänge, auch die wertvollsten Pelztiere in der Gefangenschaft zu züchte». Zum mindesten müßte der Mensch diese Tiere unter eine sehr genaue Aufficht nehmen und dadurch ihrer Verminderung oder gar Ausrottung wirksam entgegenarbeiten. Mit den Herden von Pelzrobben in dem nördlichen Stillen Ozean ist dies bereits geschehen, da sich alle an ihrer Ansnutzung beteiligte» Nationen auf bestimmte Schoiningsmaßregkln geeinigl haben. Außerdem besteht aber auch die Absicht, diese Tiere sowie die Blousüchse von Labrador zu züchten. Jedes trächtige Weibchen dieses Tiers, da« einem Jäger in die Hände fällt, wird aufgekauft und die Nachkommenschaft sorg- fältig aufgezogen. Dadurch sollen gewisse Inseln im arktischen Amerika mit Blaufüchsen bevölkert werden. Achnliche Ver- suche sind bereits bei den sibirischen Mardern gemacht worden und haben zu befriedigenden Erfolgen geführt. Außerdem ist in Amerika eine Biberfarm geschaffen worden, die jetzt schon mit fast 100 000 Mark Jahresgewinn rechnet. Noch leichter wird der Erfolg wahrscheinlich mit Tieren von geringerer Größe sein, die sich entsprechend stärker vermehren. Besondere Aufmerksamkeit hat in dieser Hinsicht die MoschuSratte erregt, die früher von den Jägern verachtet wurde, aber jetzt so im Preise gestiegen ist. daß sich ein schwunghafter Handel mit den kleinen Fellen entwickelt Hab__ Kerantwortl. Redakteur: Albert Wachs, Berlin.— Druck u. Verlag: vprwärtIBuchdruckerei u.BerlggsanstaltPagl Singer�Co-.Berim LVV,