Zlnterhaltimgsblatt des Vorwärts Nr. 129. Sonnabend den 6. Zuli. 1912 vZ Der Tlittiber. < Nachdruck perdolen.) Von Ludwig Thoma. Wie lange, und der Tag war wieder am Wachsen! und mußte nicht über eine Weile der Frühling kommen? Da sollte nur die liebe Sonne scheinen wie heute: bann mußten die Waffer in den Furchen rieseln, und klingend und klirrend wollte er wieder mit dem Pflug die Hohe hcraufkonmwn hinter seinen drcitrückigcn Braunen. Das sollte ein anderes und ein rechtes Leben werden, in dem es nichts mehr gab von Stubenhorken und Trüdsalblosen. Ei, da war ihm beim Gehen warm geworden, und er lüpfte den Hut, indes er vor Augen die Lustbarkeit des Schaffens hatte, und Sorgen und Hoffnungen wie ehedem. Pun ging er den Weg an seinem Jungholz entlang, und liebkosend streifte er mit der Hand die buschigen Zweige d�r jungen Fichten. Die hatte er alle gesetzt, Reihe au Reihe: und gingen sie ihn heute weniger au wie zu der selbigen Zeit? Und warum? Es wurde ihm fröhlich ums Herz, und beim Ausschreiten spitzte er. ohne es selber zu wissen, das Maul und pfiff cim.t alten Ländler. Hügel ans und Hügel ab trugen ihn die Fuße und wurden nicht müde: und da hatte er sich selber was vorgeredet vom Altwcrden und merkte jetzt, daß es noch lange nicht je weit war. Schpringt da Hirsch Eber"n Dach, Brockt eahm drei Tritt— aberi— Schön: groam(grEnel, bräunt Birnblatg Ad vo dem Bciam... „Dehö! Schormoar, wo aus?" schrie ihn ein untersetzter. rotgcsichtiger Mensch an, der auf einem Seitenweg daher kam. Es war der Viehhändler Tretter von Pettenbach, ein lustiges Mannsbild, voller Spaße und mit einem gesunden Maulwerk begabt. Er paßte dem Schormayer gut zu dem fidelcn Morgen. „Ja, grüaß di Good, Sirmnerl! Bist du um an Wog?" „Allawei. Ma muaß st ja d* Haj'n weglaffa, bis mo von en? g'scheerte(dämmen) Spitzduam was kriagt." „Mög'st was kaffa?" „Mög'n that i scho mog'n, aba tinna ko ma net." „Mnaßt halt guat zahl'n, nacha geht's scho." „Freili. Aba wos treibt denn di umanand?— Host aa'r an Handel? ,.Na, i geh' grab amal hoa'gart'n(Besuch machen) auf Hochakarmner nmmi." „So, da geh' i a Trumm(Stück) mit dir: vielleicht fallt da'r a Geld avs'n Sack, daß i mir o Maß Bier kaff'n ko." Nachdem sie eine Weite mit einander gegangen waren, fragte der Treiter:„Gel, dir is der Wei g'storm?" „Ja, vor guaiding(reichlich) sechs Wocha." .„Host da scho Wieda'r cm anderne ausganga?" x.J? A, tvas moanft denn?" .Daß da wieda'r a resche(tüchtige) Bäurm nimmst, moan i." „J net, Simmerll" „.Den schaug ol Wia alt bist denn?" „Wcrafufz g." „No, und i bi achtavicrz'g, aba auslast n thna'r i no lang net." „Wer redst denn vo dem?" „J no allawei, Schormoar: und bei'n red'n bleibt"5 it." Schoriiiayer- blieb stehen und lachte herzhaft. „Du bist, scheint's a ganz a scharsa," sagte er,„aba'r i moan', es kimmt nix g'scheidt's raus beim zwoat'n mal hei- rcthsti." „Warum nacha? Schaug mi o! I Hab aa scho's zwoate Wei." „Aba de hascht vor zehn Jahr gcheireth: dös is was anders." „Und bal mir de net bleibt, nimm i de dritf" „So was ko ma leicht fag'n." „Und thoa ko ma's grab so leicht: und i ziag halt amal grad zwoaspannig, weil i's g'wohnt bi. Und da G'spaß is großer, bal ma'r a neu's Weibets Hot. Des iS mei Ansicht." „Dos sagst demer Mt'n dahoam, vielleicht dalebst nacha oa'r an G'spaß." „De? De woaß des ganz g'nau. Und g'sagt hon i's ihr aa scho oft. Bal's d' mir heut o'schiabst, Hab i g'sagt, is morg'n an Ersatz do. A bissel was hon i allawei in da Re- serv." „Aba'r i hon halt mx." „€) jessas. dös is schnell g'fund'n." „Mir is's sucha z' letz. Tretter." „Da lockst a biffel, fliag'n da grad gnua zuawa." „I ko's Loch» net; i ho's meiner Lebtag it g'lernt." „Sc? No, i ho's amal guat kinna," sagte der Tretter und pfiff durch die Zähne. Mit eineimnal blieb er stehen, und indem er den Stock etliche Male ans den Boden stieß, machte er ein nachdenkliches Gesicht. „Hergottsaggerament! Jetzt fallt ma'r aba was ei!" „Wos?" „Du. Schormoar, mnaßt du auf Hochakammer ummi?" „Müass'n net. aba warum?" „Du, paß auf, geh mit mir nach Weichs!" „Was that i denn do drent?" „Na. paß auf, laß da sag'n: grad G'spaß halba gehst mit!" >,Z'wsg'n was?" „Paß auf! Lus(hör) amal zua, tvas da'r i sag! In Weichs drent hon i a Bas'l, de Limmeriu, an Mathias Limmer sei Wei: und oo dera selln a Stieffchwesta is de Kaltnerin vo Jnzemoos. und dera ihr Mo is vor an Jahr g'storm, vastehst?..." „I vasteh di scho." „Paß auf. laß da sag'n: ste hat iiircm Hof z'trüramert, lwner an Hirgst(Herbst): i bi« setm beteiligt g'wen beim Z'trüuunelu und woaß des sach guat gnua, und es san ihr a so a fuszeh'tansad Mark! blieb'n, bis de Schuld'n wegzahlt g'wen san, vasteyst?..." „I Vasich di guat." „Jetza paß aus: de Kaltnei'in is im Kaaf mit'n Atzen- hofcr vo Sst: chs. der a mitter's Sach beinand Hot und vokaffa mächt, und für sie waar's it ung'leg n, aba weil s' no net ganz beinand san mit'm Preis, Hot sie si ei'lofchiert bei ihra Stiaffchwesta, vastehst?.. „I besteh di scho'." „Ja, geh nun mit mir und schang dir s' o! Vielleicht g' fallt s' dir." „Ah toost Des bot ja koan Wert it." „Es braucht ja koan z' Hamm. Bal's nix is. Host cm G'spaß gHabt." „Und's G'red hon i aa überall'n, daß i auf d' Braut- schau geh'." „Wer red't? Wos werd g'red't? Dn brauchst ja nix z' sag'n, z'weg'n was daß d' umi ganga bischt." „N... na!" „Paß auf, laß da sag'n. Mir gengan do grad zu'n Ammer: bei dem is nir zu'n Heireth'n dahoam, und net amal de Kaltnerin ko dös schmecka, z'weg'n was daß jetz grad du daherkimmst." „De schmeckt nix, bal i mit dir kimm!" „Wos nacha? J ho meiner Lalstag no koan vakuppelt." „Na... na, Tretter: des sell l>ot koan Wert it." „Laß da sag'n: mir is ja Wurscht, net? Ob's du no amal heircthst oder net, dös is mir ganz wurfcht: aba weil mir jetz mal den Difchkursi Hamm, was liegt denn dro, bal's d' mit mir umi gehst? Host net amal so weit wia'r auf Hocha- kamma." „I ko do des Weibsbild net zu'n Narrn halt'n! Wos soll i denn red'n mit ihr, bal i ja do koan Ernst net mach?" „Nix rodst! An Limmer sein Stier schwugst o, und bei dera G'legeichcit schiagekst(schielst) a bissel auf de Kaltnerm nüber." „Also vo mir aus! Grad daß d' an Ruah gibst, geh'n i halt mit." „Des is amal a Wort!" lobte der Tretter.„Für was mnaßt denn du allawei dahoam spinna? D' Weiberleut o'schaug'a is aar an Unterhaltung: und nm numß ja net oll's kaffa, was ma siecht." Da hatte er einmal das Richtige getroffen. Für was follte der Schormayer bloß immer die ver- drossenen Gesichter daheim betrachten? Und wenn er auch auf keine Meile Weges daran dachte, sich unter'm Spazierengehen eine Frau zu suchen, so war es doch lustig, einer das Maul wässerig zu machen. Und für einen Mann zu gelten, der leicht könnte, wenn er bloß möchte, das war eine gute Abwechselung nach den letzten Wochen. „A Luada bist scho," sagte er zum Tretter,«daß du glei wieder oane aufgabelt hätt'st für mil" ,.O mei Mensch! Bal's d' willst, sag' i dir glei a Dutzet." „Oehöl" „Da is beim Eberl in Asbach oani, und beim Glas in Bruckberg waar aa koa z'widerne(zuwidere), und da Prantner in Eckhof Hütt' an überstandige(überreife) Tochter, aba no guat bei'n Zeug, und da Sedlmoar von Arnzell.. «Hör auf, sag i! Mit dir kam i des ganz Bezirksamt aus." „Und no zwoa dazua. Mei Liaba, i kunnt für an Türk! an Schmuser(Vermittler) macha." „Für mi find'st aba do koani." >,.Bist halt z' hoakli(heikel). Aba, patz auf: wia viel Kinda hoscht'n du?" „Zwoa. An Buam und a Madl." «Sell is it viel." „Aba gnua." „San f' scho alle zwoa g'wachs'n?" „Da Bua is sieb'nazwanz'g und's Madl drei Jahr jünga." „So? Ja bal's d' du net o'beißt, nacha kunnt i vielleicht für de was find'n." „Beim Madl bist vielleicht scho z'spat dro." „Hot sie scho oan?" „Na. Aba grad heunt is sie aa'r auf da Schau." Und wie der Schormayer das sagte, blieb er stehen und sing zu lachen an. „Grad heunt is sie auf Arnbach übri, und jetzt hon i des nämliche G'schäft z' Weichs drentl De moant, i hock jetzt da- hoam und laß mir vo da Zollbrechtin a Muaß kocha! Daweil laff i umanand und schätz d' Weibsbilder o. Do kunnt'st varecka!" Er lachte, daß ihm der Atem ausging. Und dann schlug er dem Tretter, der seine Fröhlichkeit ohne Verständnis sah, auf die Schulter. „Siehgst, Simmerl," schrie er,„jetzt' freut's mi erscht, daß i mit dir hinter an Weiberkitt'l herlafs, und grad fidel muaß's heunt wer'n. Und bal ins de oa net g'fallt, nacha renna mir wia d' Hund, bis ma'r an anderne z'weg'n bringa." „Wos hoscht denn auf oamal?" „Nix hob i! Kreuzluschti bin i! Hergottsaggerament, Hot si dös schö auftrosfa, daß i heunt auf den nämlinga Markt treib' wia d' UrschulaI Wer woaß, wer sei Viech schneller o'bringt? Ha... ha...ha!" „Du damischer Tropf, was g'freut di denn a so?" „De Dummheit g'freut mi-.. ha... ha... ha? Da- hoam, woaßt d', hätten s' ma'r a Kindsmagd ei'gstellt, und dawei laff i bis Weichs an's Kammafenschtal" „Dös vasteh i net." „Braucht's net, Simmerl! Aba'r i vasteh's guat, wia dumm dös oft is. wenn was recht g'scheit sei möcht'. Und jetzt bin i amal kreuzfidel, und Bier trink'n mir heunt gnua!" „Gilt scho!" schrie der Tretter und lachte mit. Der Schormayer schritt noch um eins lebhafter aus, und zwischen Husten und Lachen redete er vor sich hin!„Jetzt kunnt's. glei ganz dumm geh'... ha... ha... ha... Du Lall'n(Trine) du dappige!" (Fortsetzung folgt.) Die Volksseele des Zapfen Jos. Von Rudolf Grein z. Der Herr Oberlehrer Dr. Max Bünting hatte fein ganz besonderes Sleckenpferd. Das war Ethnologie und Völkerpsychologie. Schon seit geraumer Zeit trug er sich mit dem Plane, oie österreichischen Alpenländer zu bereisen und dort aus eigener Anschauung Sitten, Gebräuche und Menschen kennen zu lernen. � Der Volksseele wollte er dort nachspüren in ihren intimsten, urwüchsigsten und echtesten Acußerungcn. Er brauchte Menschen, die noch gar nicht von der Kultur beleckt worden waren. Mit Tirol, diesem Eldorado ursprünglichen Menschentums, Sollte er den Anfang machen. Er beschloß, eine Osterreise nach dem „heiligen Landl" zu unternehmen. Wenn Sie Natur draußen wieder erwachte, wenn eS auf Bergen und Höhen schneefrei zu werden begann und geichzritig das alte kirchliche Fest vor der Türe stand, da mußte doch auch die Volksseele ihre besonderen Feiertage haben und ihre Schwingen um so mehr entfalten. Der Herr Ober- lehrer war immer ein gutes Stück Schwärmer gewesen. Abseits von den Bahnstrecken und Reichsstraßen wollte er seine Forschungen zu dem projektierten größeren Werk über die Volks- seele der Alpenländer beginnen. Es war Heuer spät Ostern. Von dem Frühling zeigten sich daher überall schon deutliche Spuren. An den Hauptadern des Verkehrs in Tirol, in Innsbruck, dann namentlich in Südtirol, Bozen, Klausen, ganz abgesehen von dem Weltkurort Meran, wogte bereits der Fremdenstrom. Das konnte der Oberlehrer aber alles nicht brauchen. Da tvar für ihn keine Urwüchsigkeit mehr zu finden. Da war die Volks- feele entweder schon längst gestorben oder schlief sogar zur Oster- zeit, wo sonst alles auferstand, einen tiefen Dornröschenschlaf. Endlich landete Dr. Bünting in einem kleinen weltfernen Dörfl im Vintschgau droben, das auch während der sommerlichen Hochsaison völlig abseits vom Fremdenverkehr lag. Die Wirtsleute des einzigen Gasthauses, das überhaupt im Orte war, machten große Augen, als sich der Herr Oberlehrer nach einem Fremdenzimmer erkundigte. „Wir sein nit eing'richtet auf Fremde!" meinte die Wirtin, ein älteres, schüchternes Weibele, verlegen.„Da müaßt's schon auf Naturns oder Stäben abigiah'n!" „Das will ich aber nicht!" sagte der Oberlehrer und schaute sich hochbefriedigt in der kleinen, Niedern Wirtsstube um.„Irgend ein Zimmer werden Sie mir schon zurechtmachen. Eine Kammer tut's auch." Droben im ersten Stock, gerade über der Wirtsstube, war ein Zimmer, das man für etwaige Verwandte oder Bekannte als Gast- zimmer bereit hielt. Das bekam der Fremde. Abends beim Essen war der Herr Oberlehrer der einzige Gast in der Wirtsstube. Der Wirt und die Wirtin setzten sich abwechselnd zu ihm, um ihm Gesellschaft zu leisten. Eigentlich bedeutete der Fremde ein« Störung für die einfachen Wirtsleute. Und gerade ausgerechnet heute am Karfreitag hatte er daherkommen müssen, wo es auf Ostern ohnedies noch so viel zu richten und zu putzen im Hause gab. „Sagen Sie mal." erkundigte sich der Oberlehrer einigermaßen erstaunt bei dem Wirt,„kommen denn hier abends keine Gäste zu Ihnen? Ich meine Bauern und Bauernburschen aus dem Dorf und von den Berghöhen?" „Raa. An an Werktag nit. Dös is bei uns nit der Brauch. Lei(nur) an an Sonntag oder Feiertag. Sonst nit." „So?" machte der Herr Oberlehrer nachdenklich. Er war noch ein jüngerer Mann, groß und schlank und von sympathischem Aeußern. Ein starker, blonder Vollbart gab seinem Grsicht etwas Würdevolles. Der Wirt dagegen war schon ein älteres Manndl, sehr ergraut, mit glattrasiertem Gesicht und von dcrbgcdrungener Figur. Eine trübe Oellampe, die über dem runden Tische im Herrgottswinkel hing, beleuchtete nur spärlich die klein«, getäfelte Wirtsstube. „Ich möchte gerne Bauern kennen l«rnenl" erzählte Dr. Max Bünting dem Wirte, nachdem die beiden eine Weile stumm da- gesessen waren.„Wissen Sie, Bauern, richtige Bauern, die wo- möglich noch nie in einer Stadt gewesen sind. Gibt es denn die hier?" „Ei wohl! Geben tuat's es schonl" sagte der Wirt nachdenklich. „Am Berg droben da is oancr. Den Zapfen Jos hoaßt man ihn. Der kommt nit amal alle Sonntag auf Tschars in die Kirchen. Geht lei da bei uns in die Mess' und weiter wia auf SchlanderS is der amal g'wiß seiner Lebtag nit kommen." „Nicht einmal nach Meran hinunter?" frug Bünting mit dem größten Interesse. „Naa. Nit amal nach Meran!" bestätigte der Wirt.„Nach Schlanders geht er lei wegen dem Steuernzahlen." „Und hat der Mann auch was erlebt?" frug der Oberlehrer. Der Wirt sperrte einen Moment verwundert seinen bartlosen Mund auf.„Erlebt? Ja freilich. Erlebt hat er viel, der Jos. Erst vorig's Jahr sein ihm drei Kälber hin worden." Der Fremde mußte lachen.„So war's nicht gemeint. Ich glaubte, ob er was erzählen kann. Was Selbsterlebtes!" „Ah ja! Erzählen kann der grad' g'nuag, der Jos, wenn er's Maul auftuat!" sagte der Wirt. „Da mutz er wohl ein bitzchen bezecht sein, was?,"' „Wenn der an Rausch hat, red't er gar nix. Da fangt er z' raufen anl" erklärte der Wirt. „Raufen? Ausgezeichnet!" rief der Oberlehrer ganz begei- stert.„Der Zapfen Jos wird gleich morgen aufgesucht. Sie geben mir dann Nock genau den Weg an!"... Als der Wirt etwas später als gewöhnlich in seine Schlaf- kammer ging,, sagte er scheu und' mit unterdrückter Stimme zu seinem Weib:„Du, Sefa, patz' auf, der Herr droben is narret. Morgen will er extra auf'n Berg aufi giah'n und den Zapfen Jos anschau'n!" „Den Zapfen Jos anschau'n?" verwunderte sich die Wirtin. „Was d' nit sagst! Siehst, i Hab mir's glei denkt, daß es b«i dem rappelt(verrückt ist), weil er si einbildet hat, er müass' bei uns a Zimmer haben! Als wenn sie drunten in Naturns nit Zimmer g'nua hätten für dö Hearrischent Raa. aufer(herauf) muatz er kommen, der Zoch(Kerl), und unS aufhalten bei der Arbeit!" ,.J bitt' dt. fei stad!" warnte sie der Wirt.„Woatzt, mit dö Narreten is nit ztt spassen!"... Es war ein herrlicher Oftersamstag, als sich der Oberlehrer auf den Weg zum Zapfen Jos machte. Die Sonne funkelte über dem Tal und warf ihre breiten Lich-tbalken über die Höhen. Den Zopfenhof. zu dem es gut zwei Stunden Weges war, konnte man vom Garten des Wirtshauses ganz prächtig sehen. Hoch droben auf dem Berge lag er. Drei Höfe waren da neben- einander. Jeder ungefähr zehn Mwuten von dem anderen ent- fernt. Der höchstgelegene von den dreien gehörte dem Zapfen Jos. Auf den steilen Bergsteigen machte es Dr. Bünting schon ganz gehörig schwitzen. Trotzdem befand er fich in einer feierlichen Stimmung. In dieser herrlichen Natur muhte ja die Volksseele zu ungeahntem Keimen und Blühen erwachen. Nur von ihrer rauhen Schale muhte man sie befreien, um dann gleich darunter leuchtendes Gold zu finden. Der Zapfen Jos machte grohe Augen, als er den Oberlehrer knapp vor Mittagszeit in seine Stube treten sah. Es kam fast nie vor, dah sich auf diesen Berg herauf ein Fremder verirrte. Der Zapfen Jos, ein starker Mann, war schon ein guter Siebziger. Man sah ihm aber sein Alter gar nicht an und hielt ihn höchstens für anfangs Sechzig. Sein Haar war allerdings schnceweih. Ebenso die Bartstoppeln in dem dicken, kräftig gefärbten Gesicht. Der Jös sah gerade auf der Ofenbank, den abgetragenen spitzen Hut, der mehr grün als schwarz war. auf dem Kopf und rauchte aus einer kurzen Stummelpfeife. Es war ein fürchterlich übelriechendes Kraut. Der Oberlehrer, der Nichtraucher war und den Tabaksgeruch ohnedies nicht leiden konnte, bekam gleich beim Eintritt in die Stube einen Husten- ansall. „Arüh' Gott, Vater!" bcgrühte der Fremde den alten Bauer. Sind Sie der Zapfen Jos?" „Joa!" sagte der Jos breit und qualmte ruhig aus feiner Pfeife weiter. Wie eine Statue sah er da, ruhig und gleichgültig, als wäre die Anwesenheit des Oberlehrers hier droben etwas ganz Selbstverständliches. „Darf ich ein wenig Platz nehmen bei Ihnen?" frug Dr. Bünting höflich. Er bemühte sich, recht deutlich und klar zu sprechen, damit der Alte ihn auch gut verstehen könnte. „Joa!" sagte der Jos und rauchte ruhig weiter. Der Oberlehrer sah sich ein wenig in der geräumigen Stube um. Ganz düster und niedrig war sie. Ein gröherer Mann konnte kaum aufrecht stehen drin. Die Fenster waren winzig klein und hermetisch verschlossen. Im Herrgottswinkel in der Ecke war der runde Tisch gedeckt. Eine grohe, ruhige Muspfanne stand in der Mitte des Tisches. „Sie halten wohl gerade Ihr Mittagsmahl?" fragte der Oberlehrer. „Joa!" sagte der Jos trocken. Jetzt kamen auch die andern in die Stube. Ein jüngerer Bursch und zwei ältere Weiber. Neugierig und scheu schauten sie auf den Fremden hinüber. Nur der Bursch grühte. Ohne ein Wort zu sagen, erhob sich der Zapfen Jos, klopfte seine Pfeife aus und ging gemächlich zu den andern, die um den Tisch standen. Der Alte sprach laut das Tischgebet. Dann ahen die vier und unterhielten sich untereinander in kurzen Sätzen, von denen der Herr Oberlehrer kein Wort verstand. ES klang ihm wie eine fremde Sprache. Dr. Max Bünting sah allein und unbeachtet auf der Ofen- bank. Als das einfache Mahl zu Ende war, näherte er sich dem Herrgottswinkel und eröffnete aufs neue die Unterhaltung mit dem Zapfen Jos. „Das ist wohl Ihr Vaterhaus, wie?" fragte er den Alten. „Joa." „Und der junge Mann Ihr Söhn, nicht wahr?" deutete er auf den stattlichen Burschen, der nun nach vollendeter Mahlzeit den Blechlöffel an dem groben, hauSgewirkten Tischtuch abwischte und ihn in einen Holzrahmen steckte, der an der braungetäfelten Wand angebracht war. „Joa!" machte der Jos und wischte ebenfalls seinen Löffel am Tischtuch ab. „Haben Sic beim Militär gedient?" erkundigte sich nun der Oberlehrer bei dem jungen Burschen. „Raa. I bin frei kommen, weil's mi dahoam braucht haben!" sagte dieser entschieden freundlicher als sein Vater. Der Zapfen Jos sah den Fremden mißtrauisch an. Der Bauer ist immer mißtrauisch, wenn sich ein Fremder um seine Familienverhältnisse erkundigt. „Wo kommt's denn ös(Ihr) her?" fragte der Jos nun ganz unvermittelt den Professor. „Aus Hamburg." „Is dös weit?" „Ja, sehr weit. Eine große, große Stadt." Der Jos und der Oberlehrer waren nun wieder ganz allein in der Stube. Der Alte setzte sich auf seinen Lieblingsplatz, die Ofenbank, und zündete sich etwas umständlich sein Pfeffl an. „Ich bin Profesior!" erzählte nun Bünting. „A G'studierter!" machte der Alte geringschätzig, Der Oberlehrer tat, als bemerke er es nicht. „Ja!" bestätigte er.„Und ich interessiere mich für die Bauern. Namentlich für wiche Bauern, die wenig in der Welt herum» gekommen find. Man erzählte mir, Sie seien noch nie in einer Stadt gewesen. Ist das so?" „Tuisl no amal eini!" sagte der Mte verächtlich.„J mochi' wissen, was i bei dö hearrischen Zöch'(Kerle) z' wan Hütt' 1" (Schluß folgt) Alespen. Von C. Schenkling. DaS eifrige Studium, das man den Honigbienen und gemeine»? Wespen gewidmet bat, bat die Aufmerksamkeit fast abgelenkt von den einsam lebenden Arteu derselben Gruppe. Und doch sind diese nicht weniger interessant und eigenattig in ihren Lebensbetätigungen. Auch die Sorge um ihre Nachkommenschast ist bei ihner»« hohem Grade entwickelt und hat ihnen Eigenschaften anerzogen, die ebenso bewundernswert sind als die ihrer hochgepriesenen Ver- wandten. Besondere Beachtung verdient die Lehmwespe, die den ganzen Juni hindurch für ihren Nachwuchs schafft und arbeitet. In irgend einer Lehmwand bohrt das Insekt zuerst mit seinen Kiefern ein Loch von etwa zehn Zentimeter Tiefe. DaS herausgeschaffte Erd- reich wird aber nicht beiseite geschafft, sondern mit Speichel benetzt und durchknetet. Am Eingang des Bohrloches beginnt nämlich die Wespe ein Rohr anzusetzen, das mit der Zu» nähme des kleinen Tunnels wächst und sich bogenförmig nach unten krümmt. Der Zweck dieses Rohransatzes ist noch unbekannt. Nach der Herstellung der Wohnung begibt sich die vorsorgliche Mutter auf die Jagd, um für die zukünftige Nachkommenschaft den nötigen Leckerbissen einzutragen. Aber auch hier betätigt sich die mütterliche Sorgsamkeit in glänzender Weise. Die Wespe tötet nämlich die erbeuteten Blattkäferlarven uicht, sondern sie betäubt sie nur durch Stiche an ganz bestimmten Stellen. Der Larvenbrut steht so frische, nicht in Verwesung übergegangene Nahrung zu Gebote. Die betäubte Larve umfaßt die Wespe zunächst und drückt sie fest an die Brust, dann erhebt sie sich und trägt ihre Last im Fluge nach dem Röhrenbau. Hier erfaßt sie die Larve beim Kopfe und zieht sie, auf ihr reitend, in den Bau hinein, wo sie sie im hintersten Raum an die Wand drückt. Aber damit ist für den Wcspennachkömmling noch nicht genug gesorgt. Bis zu zehn Larven trägt die Mutlerwespe herbei, die sie sauber nebeneinander lagert, und legt nun erst ihr Ei ab. Jetzt wird auch die Oeffnung des Baues geschloffen Ein jedes weitere Ei erfordert dieselbe Unsumme von Arbeit und Hingabe. Die Made der Wespe schlüpft schon nach wenigen Tagen aus und zögert nicht, sich an der reichbesetzten Tafel zu laben. Der Mutterliebe der Wespen und Bienen singt der Naturforscher Fabre ein beredtes Lob.„Das Weibchen," sagt er,„ist die Mutter, bloß die Mutter, die unter der Erde die Galerien und Zellen gräbt. den Lehm knetet, um die Bogen zu befestigen, die Wohnstätten aus Zement und Sand mauert, das Holz ausbohrt und den gewonnenen Bohrkanal in Geschosse teilt. Scheibchen aus Blättern schneidet und Honigkrüge aus ihnen formt, die von den Wunden der Fichten ge- sammelten Harztropfen durcharbeitet, um in den weiten Räunren eines Schneckenhauses Kuppelgewölbe daraus zu bauen, die das Wild jagt, es lähmt und zur Wohnung schleppt, den Blütenstaub sainmelt, den Honig in seinem Kröpfe darstellt, das Futter auf- speichert und durcheinander rührt. Diese harte Arbeit, so gebieterisch auftretend und dabei so endlos, von der das ganze Dasein des Insekts abhängt, fordert, das ist klar, eine Körperkraft, die für die Männchen ganz nutzlos wäre. Ein wunderbarer mütterlicher Instinkt ist eS. daß die Wespen- und Bienenweibchen im voraus das Geschlecht ihrer Nachkommen- schaft kennen, die sie in den Eiern ablagern. Da nämlich die Weibchen weit großer als die Männchen find, so baut die Mutter jenen eine größere Zelle und versieht sie mit reichlicherem Futter als die der letzteren. Eine Zementbicne legt oft ihre Eier in alte vorjährige Zellen. Aber stets beobachtet sie das Versahren, daß sie die weiblichen Eier in die größeren, männliche Eier in die kleineren Zellen verteilt. Ist jedoch die Weibchenzelle so weit abgebröckelt, daß sie nur noch so groß als eine Männchenzelle ist, so legt die Biene in fie stets«in männliches Ei. Gewiffe Bienenarten ordnen ihre Zellen reihenweise in einem hohlen Stengel oder in ähnlichen röhrenförmigen Körpern an, wobei die zuerst erbauten Zellen, die am weitesten vom Eingange entfernt sind, immer Weibchen, die zuletzt angelegten und dem Ein- gange näheren Zellen immer Männchen enthalten. Der Grund dieser Anordnung ist der, daß die Männchen etwa 14 Tage vor dem Weibchen auskriechen und deshalb auch eher den Ausgang gewinnen müssen. Aber die Biene legt nun nicht etwa zuerst alle weiblichen und dann alle männlichen Eier, sondern sie erbaut gewöhnlich nach- einander mehrere Röhren, und immer findet sich bei diesen die er- wähnte Anordnung der Zellen._. Der Schweizer Gelehrte Forel zeichnete eine Biene, deren Tätig- keit er studierte und ließ sie einige, paffend bergerichtete Glasröhren beziehen. Vom t. bis IS. Mar baute sie m der einen Röhre acht - 516- Zcllen. erst fiinf weibliche und drei männliche, vom tv. bis 17. errichtete sie in«ncr zweiten Röhre zuerst drei weibliche und darauf drei männliche, am 26. in einer dritten blofc eine weibliche und vom 26. bis zum 30. in einer vierten zwei weiblich« und drei in nun« liche Zellen. Man hat vermutet, daß die Nahnmgsmenge, die herbeigetragen wird, nicht nach dem Geschlecht bestimmt wurde, sondern daß um» gekehrt die Masse der Nahrung aus daS Geschlecht von Einfluß wäre. Reichliche Nahrung würde also weibliche, spärliche Speisung mann- liche Bienen hervorbringen. Fabre hat� diese Frage durch ein Experiment zu beantworten gesucht. Er fand, daß, wenn er aus einer Weibchenzelle einen?eil Futter nahm, die daraus hervor- gehende Biene doch ein Weibchen war, aber ein Kümmerling, wenn int aber in eine Männchenzelle Futter hinzugefügt halte, ging aus der Larve doch ein Männchen hervor, aber ein sehr großes und schönes Exemplar. Derselbe Forscher stellte noch einige andere Versuche an. Er brachte eine große Menge von Kokons der in Rede stehenden Biencnart ins Zimmer. Als die ausgebildeten Insekten ungefähr zum Anskricchen bereit waren, brachte er vor ihnen eine Anzahl von Glasröhren an. die die Bienen gern benutzten und in denen sie ihre Zellen anlegten. Um nun die gewöhnliche Reihenfolge zu unterbrechen, daß nämlich die weib- lichen Zellen im Hintergrund, die männlichen Zellen nahe am Ein- gang erbaut wurden, so hatte er seine Röhrchen so eingerichtet, daß jede auS zwei verschiedenen Ab'chnittcn bestand, deren vorderer weiterer einen Durchmesser von 8— 12 Millimeter hatte, was Raum genug für eine Weibchenzellc gibt, während der Hintere engere Ab- schnitt nur einen Dnrchmesicr von ungefähr S Millimeter besaß, wa? sür ein Weibchen zu eng. für ein Männchen gerade weit genug ist. Die RänmlichkeitSverhältnisse waren also gerade umgekehrt, als sie die Bienen in der Regel für ihren Bau benötigen, und die Tiere wurden dadurch in eine schwierige Lage gebracht, indem sie ihrem natürlichen Triebe nicht folgen und am Ende der Röhren keine Zellen von genügender Größe für Weibchen bauen konnten. Das Verhalten der einzelnen Bienenmntter gestaUete sich nun verschiede». Manche trennten den engeren Abschnitt durch eine Quernrauer ab und bernitzten bloß den vorderen, andere, denett es geivisiermaßen gegen die Natur ging, eine günstige Gelegenheit von der Hand zu weisen, bauten auch in den engen Teil der Röhre. und unter diesen Umständen enthielten abweichend von der sonst allgemein gültigen Regel die hinteren und zuerst angelegten Zellen Männchen. Fabre schließt hieraus, daß die so bevorzugten Insekten nicht nur das Geschlecht des Eies kennen, da? sie zu lege» im Begriff sind, sondern daß sie eS tiach ihrem eigenen Willen tatsächlich bestimntcn Fönnen. Eine eigentiimliche Methode für ihren Nachwuchs zu sorgen befolgt eine andere lvilde Wespenart. Diese Wespe bat ihr Wesen vorzugsweise in Kiefcriväldern ,_ wo sie eifrig auf die Larve der gemeinen Kieferblailwespe Jagd macht._ Hat sie infolge ihres regen Spürsinns ihr grünes Beutestück erspäht, so huscht sie gewandt heran und hängt trotz abwehrenden Ilmher- schnell an das Jagdtier mit einem Häkchen ein Ei. Zur gegebenen Zeit spinnt sich die Larve in ein tonnenförmigeS Gehäuse, das natürlich auch den Schmarotzer in sich birgt, um zu überwintern. Während dieses Ruhestadiums kriecht aber die Wespenlarve ans und beginnt voller' Undank seinen Wirt im wahrsten Sinne des Wortes . auszusaugen, von dem zuletzt nur noch ein zusammengeschrumpftes Häutchen in seinem eigenen Hause übrig bleibt, das aiißerdein noch von dem Schmarotzer zur Anlage seines Gespinstes benutzt wird. Im nächsten Frühjahr kriecht dann durch ein seitwärts de? Scheitels . genagtes Loch die Wespe ans dem Gehäuse heraus. kleines feuiUeton. Physikalisches. Der Eiffelturm als Thermometer. In der jüngsten Sitzung der Pariser Atadcnue der Wissenschaften erstattete der Snbdirektor des Internationalen Bureaus für Ge- Wichte und Maße M. Guillaumc Bericht über eine Reihe von außer- ordentlich interessanten Experimente» über die senkrechten Bcwc- gungcn des Eiffelturms, die durch die Witterung und ihre Per- Änderung hervorgerufen werden. Der Gelehrte führte aus, daß der Eiffelturm in der Tat ein riesiger Thermometer sei. Die Vcr- suche erstreckten sich auf dir genaue Feststellung der Zusannnew ziehung und Ausdehnung der Eisenmaffen, aus denen der Turm errichtet ist. Mit Hilfe eines unveränderlichen DvahteS aus Eisen und Nickel, der von dem Fuße des Turmes mit dem zweiten Stock- werZ verknüpft ist, konnten alle Dehnungen und Schrumpfungen des Eisengerüstes genau festgestellt und auf einem Ziffernblatt registriert werden. Auf diese Weise erlangt der Gelehrte Tag fiir Tag ein vollkommenes Diagramm, das den Einfluß des Wetters auf den Turm wiedergibt. Eine Wolke, die über die Spitze zieht, ein plötzlicher Windstoß oder ein unerwartet durchbrechender Sonneuschein gibt sich sofort in dem Registrierapparat kund und verkündet ein mehr oder minder starkes Steigen oder Sinken des Turmes. Ein Regenschauer bringt sofort eine Zusammenzichung beb ganzen Gerüstes mit sich.______ verantwortl. Redakteur: Albert WmbS. Berlin.— Druck u. Verlage ScKach. Unter Lcifcrrg von S. Alapin. Salthouse. afee detgh 2+(I ls—-i) Schachnachrichtrn. Mitte Juli beginnt da? internationale Meisterinrnier des Deutschen Sckachbundes in Breslau. Unter den Teilnehmern nennt man: Burn. E. Cohn. Duras, Marshall, Mieles. Salve, Schlechter. Spiclmann, Teichmann und Dr. S. Tarrasch.— Sofort nach Beendigung des Brcslaner TnrnierS ist ein lieinerr? Meistert nrni er in Stork Holm vorgesehen, in dein nebst skandiiiavischeir Schachgrößen die Teilnahme von G. Marco und Spielmann zu verzeichnen ist. Endtich wird im Bugust in W! l n a ein nationalrusfischeS Meisterinrnier stattfinden, das wegen der Starte der Teilnebmer mit internationalen rangieren kann: Rubin- stein, Niemzowitsch. Bernstein, Alexhin, Salve. Duz-ChotimirSki. Radinowitsch?c. Mellcicht762, Tdat: 61. Lb2, TffS; vlXSlt; 63. Kbl, l'X«, XXI.t; 65. Kai, 3t. Ke2; 67. Kat, TrS; 16...... Lb4-d6__ BorwärlsBuchdrnckerci u. Lcrlagsaiisto.lt Paul SlngerchEoxÄcriiuSlV To2t, Kol»; 69. ToSf, Kdl; 70, T«2, Kot; 7l. Kb2, Remis.