Nnterhaltungsblatt des Horwärts Nr. 144. Sonnabend� den 27. Juli 1912 lRachdruS versolea.» Der Mittiber. Von Ludwig Thoma. Er sah es deutlich und unschön vor sich, wie es nun kommen»verde. War sie bei anderen Leuten im Dienst, her- nach brachten ein paar Weibsbilder das Gwnmnis schnell genug heraus, und jeder hatte Verdacht auf ihn. Hinterdrein kam das Kind zur Welt und mußte vor Gericht einen Vater haben: und was sollte das Frauenzimmer abhalten, den zah- lungsfähigen Schormayer anzugeben, wenn es obendrein nicht mehr in seinem Dienst war? Heilig's Kreuzdonnerwetter! Wie sie in der Gemeinde zahnen(spotten) würden, wenn sie's für gewiß hatten, daß ein alter Esel aufs Eis gegangen war! Stichelreden im Wirtshaus und Gezänk daheim, und Alimenten zahlen als Austrägler. Der Handgaul fuhr erschrocken in die Höhe, weil ihm der Bauer in seiner stillen Wut eins überzog. Und die ganze Verwandtschaft rundherum hatte ihre Unterhaltung über ihn. Gelt, das war Zeit, daß der Schormayer abdankte, wenn er zu seinen Ehhalten(Dienstboten) in die Kammer schlich und den Respekt nicht mehr aufrecht halten konnte? Wie oft sie die Schonnayern im Grabe unidrehen wür- den, damit sie seine Schlechtigkeit in der ganzen Größe aus- nialen könnten! Das war eine liebe Zukunft, die sich da zusammenzog.. „Du Kramp'n. Du vadächtiga, ko'scht Du nit aufpassn? Fall am ebna Weg z'samm vor lauta Faulheit!" Diesmal bekam der stolpernde Sattelgaul einen saftigen Peitschenhieb. Aber vielleicht war es nur eine Aengstlichkeit von der dummen Person. Sie glaubt es, daß sie in der Hoffnung ist, sie glaubt es bloß: also war es noch nicht gewiß? Nir! In der Sache kennt sich der Dümmste aus und wird ehender zu wenig als zu diel sagen. Mit dem Trost war es nichts. Saggeradi! Wenn er der Dumme war, der für einen anderen zahlen sollte? Aber nie war ein Sterbens-- wörtel davon laut geworden, daß es die Zenzi mit einem Burschen in Kollbach hatte, und nicht einmal die Ursula hatte in der größten Wut eine Andeutung gemacht, und der wär's doch gewiß nicht ausgekommen. Es bleibt schon an dir hängen, Schormayer, und das Neh hat kein Loch. Da war guter Rat teuer. Das nächste mußte sein, einmal ausführlich mit der Zenzi reden: und sie fragen, wie sie's selber im Sinn hatte mit der Sache da, mit de�. Angabe von der Vaterschaft, und auch, wohin sie in Dienst gehen wolle. Ja, das war das nächste. Vielleicht ließ sich das Mensch überreden, weit fort zu gehen und für ein paar hundert Mark sich einzulassen, daß es überhaupt keinen Vater nannte. Das gab es doch auch, daß eme dem Gericht' nichts sagte: und bei der ersten Fuhr nach Dachau wollte er einen Advokaten fragen. So, als wenn es sich um einen andern handelte würde. Also, das war jetzt einmal zu tun, und hernach konnte man sehen, wie das Rad weiter lief. Er war schon nahe am Dorfe, und der Moosrainer Simon, ein Kleingütler, kam ihm mit seinem Ochsenschlitten entgegen. „Grüaß Di Good, Schormoar!" ..S' Good," brummte der Bauer. »Fahrst D'oiwei no Bamm fü r'n Maier z' Dachau?" »Ja." „Heunt hoscht an B'suach kriagt, gel?" »I?" „Freili: an Vormittag scho." „Da woaß i nix; i bin an Holz draußd g'wen." „D' Leut sag'n, es war g'wiß a Hochzeita für Dei Urschula?" „Te wiss'n na mehra wia'r i." „Mi moant halt, wei' s' gar so a nobels Zeug'l(Go« spann) g'habt Hamm." „Vo mir aus!" „Di bekümmert dös gar it diel, han?" „I wer''s scho sehg'n, bal i hoam kimm." „No ja, freili! Du bringscht Dei Tochta leicht 0. Pfüat Di!" „Adjes!" Es bekümmerte den Schot mayer wirklich nicht viel, ob die Ursula ein halbes Jahr friihcr oder später aus dem Haus kam: er hatte andere Sorgen. Er ging deswegen um keinen Schritt schneller: und wie er daheim angelangt war, spannte er ohne Uebereilung die Gäule aus. Der Lenz half ihin dabei und sagte: „Vata,'s Basel vo Arnbach is scho seit a'r a fünf Stund do." „So?" „Und da Prück! vo Hirtlbach is bei ihr." „So? Was macht denn da schimmi(Schimmel)?" „I moan, es gang eahm bessa." „Is da Dokta it da g'wen?" „Jo. Er sagt, er kimmt scho durchi." „J wer'n amol o'schaug'n." Der Schormayer ging zu dem kranken Gaul und fühlte ihn an. „Mir kimmt für, daß a nimma so hart waar." „Es is guat g'wen, daß ma'n glei warm ei'geb'n Hamm. sagt da Dokta." „Paß no weita guat auf! Du bleibscht morg'n no dahoam, und i fahr Wieda» an's Holz außi." Er ging gemächlich dem Hause zu: unterwegs blieb er stehen und schaute zum Kuhstall hinüber. „I wer' s' morg'n in's Holz keinma lass'n, da Hamm ma nacha Zeit zu'n Dischk'rier'n." brummte er vor sich hin. und dann stampfte er vor der Tür den Schnee von den Schuhen. Im Flötz(Flur) kam ihm Ursula entgegen. „Vata, es waar a B'such da." i „Is scho recht." „Soll i da'r an Kaffee in d' Stub'n eini bringa: Du Werst was Warms mög'n?" „Du bisch ja heunt ganz ansnahmsweis freundli." Es konnte ihm schon auffallen, daß er nach langer Zeit wieder ein lachendes Gesicht daheim sah. „I ho Da'r oan aufg'hob'n," sagte Ursula zuckersüß. „Bring an no eina!" Wie der Schormayer in die Stube erntrat, stand die Schneiderin von der Ofenbank auf, und der Priickl Kaspar räkelte sich langsam in die Höhe. „Du werscht it schlecht schaug'n, daß Du ins da auf- triffst?" sagte die Schneiderin. „Mi is ganz recht, daß D' amal kemma bischt." „I ho oan bei mir, an Prückl Kaschpa' a Hirtlbach." Der Schormayer nickte dem fremden Menschen zu. „So? Du bischt da jung Prückl? An Vata kenn i wohl." „Er Hot ma's g'sagt." „A G'schäft Hütt' a mit Dir," fiel die Schneiderin ein. „Was für oans?" Der Kaspar räusperte sich und fuhr sich mit der Hand über den Kopf. „I," sagte er,„sollt an Frühjahr an Hof übanehma, und durch dös sollt i heiret'n, indem daß de Alt'n an nimma weita macha woll'n, und weil na do a Bäurin in's Haus mnaß, und durch dös hon a ma denkt, ob's d' ma du it dei Urschula geb'n kunntst." „So?" Der Schormayer holte sein rotes Sacktuch hervor und schneuzte sich erst einmal. „Mhm!" sagte er„I sao it na, und üba de Sach laßt sie red'n. Hock(setz) di no hi!" Der Kaspar ließ sich auf die Ofenbank nieder, und der Bauer setzte sich an den Tisch. „So, so? Mei Urschula mögst Du heirat'n? Wia viel. moanst d'. daß s' nacha kriag'n sollt?" »»W Kaspar sah zur Schneiderbäuerin hinüber, und sie nahm für ihn das Wort. „A tausend a fufzehni, hon i eahm g'hoaß'n." „Fufzehni?" Der Schormayer schaute nachdenklich auf den Boden. „Bak's mehra san, macht's aa nix," sagte der Kaspar fröhlich. „Mehra wcr'n's kaam, mei Liaba. Aba auf fufzehni kunnt's nausgeh." „Do Maar er scho z'fricd'n," fiel die Schneiderin ein. „Dös hoaßt, bat sie's baar kriaget," sagte Kaspar. „Baar oiwei: de Hppathek'ng'schicht mag i selm it, und 's Geld liegt auf. Nach da Hozet(Hochzeit) wurd''s aus- zahlt." Die Schneiderin stieß ihren Schützling mit dem Ellen- bogen an. „No also! Nacha seid's ja scho handeloans, braucht's gro.d ei'schlag'n." Aber der Kaspar räusperte sich doch noch einmal. „Wia is na dös? Tat sie na Mas irb'n(erben) aa no?" Ursula hörte die Frage, denn sie brachte gerade den Kaffee herein: und nachdem sie ihn auf den Tisch gestellt hatte, blieb sie erwartungsvoll stehen. Der Schormayer rührte den Zucker um und überlegte sich die Antwort. „Irb'n?" fragte er.„Ko sei, aba hoaß'n thua'r i nix g'wiß: und bal nix dazwisch'n kimmt, bis i stirb, kriagt s' scho no a Brocka." Ursula hatte wirklich ihren freundlichsten Tag, und mit der mildesten Stimme sagte sie: „Was soll sie'denn do dazwisch'n kemma, Vata? Do kintint sie do nia nir dazwisch'n." ,Dös woaß mi it." „Aba, Vata, woatzt do, daß mi di in Ehr'n Hamm: und übahaupts brauchst d' koan Kumma üba dös gar it Hamm." „I ho scho koan: und bal all's mit Recht'n geht, Werst d' scho was kriag'n. Aba dös is mei guata Will'n, was i hint laß: und vasprecha thua'r i nix." Die Schneiderbäuerin wollte noch hilfreich sein. �„S' Heireth'n hoscht d' do aa nimma'r an Sinn?" „Heunt nct. Aba woaß i, was morg'n is?" „Geah zua! Du Werst üba Nacht it änderst g'sinnt wer'n." „I glaab's selm it: aba dös is schö' gnua, wann i fufzehtausad baar auszahl, und auf nix anders laß i mi nct ei." (Fortsetzung folgt.) 4] Luis. Von Wilhelm H o l z a m e r. Er war, als er nach der Beerdigung heimgekommen war, die Treppe hinaufgestiegen, ohne noch einmal in das Schlafzimmer zu gehen, in dem sie gestorben war, und darin der Pankraz nun lag. Er war in das mittlere Zimmer oben eingetreten, das die beiden Fenster dicht nebeneinander hatte, und das zur Hälfte über dem Wohnzimmer unten und dem Hauseingang lag. Seine Läden waren geschlossen, und es war ein schummeriges Licht in dem Räume. Und durch die beiden Herzen im Fensterladen und den Spalt, wo die beiden Teile ein wenig kläfften, bekam das Zimmer Licht. Man konnte kaum die Gegenstände unterscheiden. Um die WUnd lief eine dunkelbraune Täfelung, in der einen Ecke stand ein Bett mit einem Himmel aus buntem Kattun, dunkel und groß gemustert, und auf der rechten Seite in der Ecke stand ein Eckschrank mit schwerem Eiscnbeschlag. Daneben, in der gleichen Art beschlagen, aber bunt bemalt, eine schwere, lange Truhe. Links von ihr der Tisch, und vor dem Tisch ein Stuhl mit zerschlissenem Strohgeflecht. Seine Augen hatten sich nun an die Dämmerung gewöhnt und suchten die Gegenstände ab. Es hing für ihn kein Erleben an ihnen. Seit Jahren hatte er das Zimmer nicht betreten, und es war wohl auch eben so lange nicht benutzt worden. Ueberall waren Spinnen- weben; fuhr man mit der Hand über etwas hin, zeichnete sie sich im Staub ab, und als nun durch die beiden Herzen des Ladens zwei Sonnenstrahlen quer durchs Zimmer fielen, tanzten die Stäubchen drin, die die Hand des Bauern aufgetrieben hatte. Lange war das Zimmer nicht gelüstet worden, und es war muffig drin. Muffig, kahl, unfreundlich war's, aber so war's ihm gerade recht. Hier konnte er seinen Grimm tiefer und tiefer in sich hineinwühlen und konnte dran fressen und beißen. Die erste Nacht hatte er an ihrem Bette gewacht und geweint. Dann waren ihm die Tränen versiegt, und alles war Düsterheit in ihm geworden. Und da,m war die eine Frage gekommen, in der jein Zorn stärker war als fein Schmerz: die eine Frage, warum? Er fühlte, hier konnte er sie tausendmal stellen, und tausend- mal bohrte sie sich tiefer in ihn hinein. Es war auch eine Antwort in ihm— und beständig kam die Frage der Antwort ein wenig näher— aber die Antwort selbst kam nicht. Es war etwas, das sie nicht kommen ließ. Zwei Augen sah er, die ihn angesehen hatten, nachdem ein Mund ihm sein Schicksal verkündet hatte: sie ist tot. War's das? Oder was war's? Waren's die harten, Iceren Wände, war's das Fremde um ihn— oder war's das alles gar nicht, und war die Antwort gar nicht zu finden auf dies ewige Warum, das ihm wie ein Nagel in der Brust stak, und das er mit geballten Fäusten drohend zum Himmel warf. Keine Träne, keinen Laut, kein Wort—- nicht einmal einen Gedanken. Nur das Gefühl der Bitternis— und einen grausamen Haß. Grausam und unbegreiflich. Sich und die Welt, Gott und das Leben haßte er. Und er haßte das Kind. Das war's— ja, das war's und er schlug sich beide Fäuste gegen die Stirne und griff sich mit harten Fingern an den Mund und schloß ihn zu. Tann sank er in sich zusammen und brütete bor sich hin und fing von vorne an, sein Warum in sich zu bohren. Drei Tage lang blieb der Winterenheimer oben in der düsteren unwohnlichen Stube, kümmerte sich nicht um seinen Hof und nicht um sein Kind, schloß alles in sich zu, wa? ihn angehen mußte, und ließ nichts in sich aufkommen, was ihm Ke'eichterung verschaffen konnte. Wenn sie ihn geschlagen und gequält, mißhandelt und ein- gesperrt hätten, das wäre ihm am liebsten gewesen— daß er sich hätte erwehren müssen, kämpfen und toben und seine Fäuste ge- brauchen und ringen, bis ihm der Atem vergangen wäre. Zufällig war er einmal an das Fenster getreten und hatte durch den einen.Herzausschnitt hinausgesehen. Da lang der Garten— die Bäume mit den Früchten, die Beete und Blumen, die Buchs- einsassung um die Rabatten, der Rebengang, der schon gelb zu werden begann, und dahinter, ein wenig nach rechts von seinem letzten Bogen aus, war die Himbcermauer, wo die Gartenbank stand, von der man die Aussicht genoß. „Könnte sie nicht da noch sitzen?" fragte sich der Bauer. Dann erst sagte er sich: „Da hat sie oft gesessen und hinuntergeschen," aber das wurde nicht weich und wehleidig, es wurde nur grimmig und bitter. Aber er mußte stehen und nach der Stelle schauen, und so sehr sie seinen Zorn reizte, es war ihm doch, als fühle er eine Erleichterung. Er hatte sich Wein geholt und Essen bringen lassen und hauste hier oben, ohne jemand zu sich zu lassen. Die alte Lisett hatte ihm das Bett überziehen wollen, er hatte es aber nicht geduldet. Er warf sich so darauf, in Kleidern und Stiefeln, und hing seine Wut nach, die immer dumpfer und ohnmächtiger wurde. Am dritten Tage in der Früh stieß er die Läden auf. Bride auf einmal, breit und stark. Er hielt das Düster nicht mehr aus. Motten flogen aus allen Ecken aus und fanden sich in der Plötz- lichen Lichtsülle nicht zurecht. Er aber sah mit festen und sicheren Augen in den Morgen. Drüben überm Looh stand die Sonne. Die Leute erzählten, auf dem Looh habe Napoleon auf seinem Schimmel gehalten— uno unten, die Landstraße hin, sei das Heer gezogen, immer weiter nach Paris zu. Es war wohl gar nicht wahr. Was sollte er da oben auf dem Looh tun, wenn unten sein Heer zog. Aber doch— wenn er da gehalten hat auf seinem Schim- mel— weit konnte er sehen— aind es mutz schön ausgesehen haben. Das grüne Looh und ein paar Reiter darauf— und unten die Chaussee hin das Heer. Der Winternheimer sann einer Erzählung seines Großvaters nach, der Napoleon noch gesehen haben wollte. Dabei gingen seine Augen über das Land. Von Hügel zu Hügel, von den Dörfern auf den Höhen zu den Wiesen im Talgrund. Hatte er's je so gesehen? Und er war doch hier aufgewachsen und sein Lebtag hier gewesen! Nun waren ihm auf einmal die Augen aufgegangen. Er nannte die Namen der Dörfer, nannte die Ge- wannen der Gemarkung, und seine Augen gingen von Feld zu Feld. Dem gehörte das und dem das,— und das waren seine Aecker, der hier und dieser dort, jener und jener. Es war morgenstill noch, und das Dorf schien so viel tiefer unter dem Winternheimer Hof zu liegen, als es wirklich lag. Dann läutete es Morgen, und nun rührte sich's im Hof. Da gehörte er hin. Er ging hinunter— erst ein wenig geduckt — dann von Stall zu Stall und war gleich wieder mit Anordnung und Tadel. Vorschlag, Frage und Auftrag in seinem Betrieb drin und daheim. Das Bohrende war nicht aus ihm gewichen. Er verkroch und verschloß sich nicht mehr— aber der Grimm war geblieben und war kalt und hart in ihm geworden und saß ganz fest. Er betrat nicht das Schlafzimmer und trat nicht an die Wiege vom kleinen Pankranz. Den besorgte die alte Lisett, und manchmal hörte man sein Schreien. Dann wich der Vater weiter vom Hause weg, oder er verschloß die Fenster von seiner Stube oben. Er hatte sich die Stube nun wohnlich machen lassen und behielt sie bei. Er aß und schlief bier, und manchmal geschah es, daß er bis tief in die Nacht beim Wein hier saß. Verstohlen hatte er die Krüge sich anfangs heraufgeholt,— dann tat er's ohne Scheu, und manchmal stand er mitten in der Nacht auf und stieg in den Keller hinunter. Es war so gut. den Wein zu haben. Die Herbstarbeitcn waren auf dem Hofe längst im Gang, und der Winternheimer hatte noch nicht nach seinem Sohne gesehen. Er hatte auch nicht gefragt. Manchmal war's ihm— und in der letzten Zeit immer mehr— in die Kehle gestiegen, an die Lisett die Frage zu futr. Aber er schlang's hinunter— und manchmal, da es sich ihm gar zu trocken und eisenhart die Kehle hinunter quälte, ging er ans Fatz und zapfte sich einen schweren Trunk. Der alte Stieb ist nicht jähzornig, wie sonst die Steinmetzen sind, und wie ihm, da er gerade mit der Fundamentierung für den Grabstein auf dem Friedhof beschäftigt ist, der Winternheimer Rcprochen um Reprcchen macht, wirft er ihni nicht Hammer und Kelle an den Kops, sondern legt sie ruhig beiseite und sagt: „Macht Jhr's dann, Winternheimer." Und nun steht der Winternheimer ratlos und fühlt, dasi ihm nichts anderes übrig bleibt, als das zu sagen, was er sich die ganze Zeit schon zu sagen gescheut hat. Und ist drum herum gegangen, wie die Katze um den heißen Brei. „Na, Stieb," bittet er— aber dann stecken ihm die Worte fest. „'s doch meiner Seel wahr," erwiderte der Stieb,„und man ist doch kein Schulbub." „Na ja— aber—" und er wartet ein bißchen. Doch es hilft ihm nichts:„Ich will ihn doch nit dahin haben, das ist ja grad auf den Kopf." „Was sagt Ihr, Winternheimer?" „Na ja-,'s ist doch wahr." „'s is grad auf den Kaps! Na, wo dann hin?" „Ja, wo dann hin?" „Das ist vorgeschriebene Fluchtlinie," erklärt der Stieb und legt die Richtschnur an. „Kann sein, aber da drückt er zu sehr!" Der Stieb guckt ihn einmal groß an und verbeißt sich ein Lächeln.„Tot ist tot, Winternheimer, und die da drunten— o mein, die spüren nix mehr." Er ist hart, der Stieb, und hat kein Gefühl dafür. Er hat all die Grabsteine gesetzt seit mehr als zwanzig Jahren, und. wenn er bei jedem hätte Rücksicht nehmen wollen, was die Leute für Wünsche hatten, dann ständen sie wie Kraut und Rüben. Ordnung muß sein— und er hat die Ordnung nicht gemacht. War die Reihe tiefer angefangen, kam der Stein jetzt auch ein Stück tiefer zu stehen— eines hängt immer vom andern ab, das ist so. (Schluß folgt.) filcberleben der Kjokkenmöddingcrzeit. Von Heinrich C u n o w. Während die altskandinavischen Fischer nirgends zum Land- anbau übergegangen sind, ist es recht wahrscheinlich, daß- sie bereits in ihren Ansiedlungen den Hund als Wachttier hielten, vielleicht auch schon beim Aufscheuchen und Jagen des Wildes benutzten— die allerersten Anfänge der Tierzucht. Wie die eingeschlagenen Hunde- schäde! und die aufgeschlagenen Humderöhrenknochen in den Kjökken- möddingern beweisen, ist der schakalähnliche Wildhund zuerst genau so gejagt und verzehrt worden wie der Wolf, der Fuchs, die Wild- katze usw., und selbst in später Zeit scheint er, wenn es an anderem Fleisch mangelte, noch vielfach geschlachtet worden zu- sein. Jung eingefangene kleine Wildhunde aber wurden nicht immer sofort getötet, sondern häufig mit in die Ansiedlung- genommen, um dort aufgefüttert und später bei passender Gelegenheit verspeist w werden. Sie erhielten abgenagte Knochen und Fleischabfalle hin- geworfen, gewöhnten sich an die Anwesenheit der Menschen und wurden häusig die Freunde und Spielgenossen der Kinder. Fehlte es nicht an Fleisch, ließ man den Kindern diese tierischen Freunde und zog auch, wenn die Hündinnen Junge warfen, den Nachwuchs auf. So entstand in den Ansiedlungen eine Art Spezies halb- gezähmter Wildhunde, die trotz der sicherlich oft rohen Behandlung eine gewisse Anhänglichkeit an die Bewohner der Ansiedlungen fesselte. Infolge ihrer Wachsamkeit und ihres leichten, durch das geringste Geräusch aufgestörten Schlafes eigneten sie sich vorzüglich zu Wächtern während der Nachtzeit. Wie bekannt, benutzen auch die Australier bereits den halb- gezähmten Dingo als Wacht- und Jagdhund. Die. Tiere laufen frei auf der Lagerstätte und deren Umgebung herum, und es ist durchaus nicht selten, daß ein solcher Dingo», wenn er von seinem Herrn gar zu wenig zu fressen erhält, ihm davonläuft und entweder zu vagabundieren beginnt, also wieder zum wilden Dingo wird, oder daß er eine andere Horde aufsucht. Da der gezähmte Dingo nur wenig zu fressen erhalt, oft längere Zeit fast nur Pflanzennahrung, so befindet er sich gewöhnlich in einem schlechten Ernährungs- zustande und steht an Größe meist beträchtlich hinter dem in der Freiheit lebenden wilden Dingo zurück. Wahrscheinlich würden die gezähmten Dingos völlig entarten, wenn ihnen nicht durch Ver- Mischung mit jung eingefangenen wilden Dingos immer wieder frisches Blut zugeführt würde. Meist wird von den dänischen und schwedische,. Forschern die primitive Urkultur ihrer Länder überschätzt. Sie mächten gerne dartun, daß schon in der sogenannten mesolitischen Uebergangs- zeit Skandinavien in bezuig auf seine technische EntWickelung den südlicheren Gegenden Europas nicht nachstand. Tatsächlich unter- scheiden sich aber die Steinwerkzeuge der älteren Kjökjenmöddinger- zeit kaum von denen aus der Nenntierzeit Mitteleuropas. Siehe» stehen sie nicht höher als diese, eher niedriger. Das Anschleifen! der Schneide der steinernen- Werkzeuge beginnt im Norden erst inl weit späterer Zeit, frühestens im dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Nur finden wir unter den altdänischen Funden mancherlei abweichende Formen, die sich aus fem Vorherrschen des Fischfanges erklären— so zum Beispiel lange und dabei schmale, oft etwas gekrümmte Feuerstcinmesser, vielleicht zum Spalten be- ziehungsweise Aufschneiden großer Fische bestimmt, ferner nach innen ausgerundete, mit steinernen oder hölzernen Handgriffen versehene Schaber, höchstwahrscheinlich dazu benutzt, runde, dicke Holzstangen und-stiele abzuschaben, ferner breite Steinbeilklingen und verschiedenartige kleinere und größere Keile mit breiter Schneide, sogenannte Spalter, teilweise in Holzgriffen gefaßt, bis wahrscheinlich zum Spalten von Baumstämmen gedient haben. Mannigfaltiger und sorgfältiger sind die Werkzeuge aus Hirsch» Horn und Knochen, darunter vornehmlich lange Knochcnharpunett mit oft sechs bis acht starken Widerhaken zum Spießen größerer Fische, kleine Hammerbeile aüs Hirschhorn, Pfriemen und Nadeln aus Knochen, vierzinkige, kammartige Hecheln zum Zerteilen der Tiersehnen usw. Seltsamerweise fehlen in den ältesten Ablagerungen noch alle Fisch- und Angelhaken. Es kann deshalb mit Sicherheit! angenommen werden, daß noch viele Jahrtausende nach der Anlegung der ersten Niederlassungen an den Küsten der Fischfang lediglich mit Fischspeeren und Harpunen, sowie mit aus Binsen geflochtenen Netzen und Neusen betrieben worden ist, bielleicht auch, wie dies noch heute von manchen nord- und südamerikanischen Indianer» stammen geschieht, mit Pseil und Bogen. Vergleicht man die in den Küchcnmüllhaufen gefundenen Wer?» zeuge mit den Werkzeugen und Geräten der Fischervölkcr an der nordamcrikanischen Westküste, der Klamath-Jndianer, Tschinuks. Kwakiutl, Tlinkiten(Koloschen), Haidas usw., dann ergibt sich auß den ersten Blick, daß die Fischer an den Westufern der Ostsee im fünften, vierten Jahrtausend vor unserer Zeit noch immer um mehrere Entwicklungssiadien unter jenen amerikanischen Indianer» stammen- standen und kaum jene Stufe wesentlich überschritten! hatten, auf der heute noch die negritischen Küstenhorden der An» danianinseln im Bengalischen Meerbusen, südlich von Birma, stehen. Will man die Nahrungsbcschaffung der Urfischcrbevölkerung Däne» marks und Südschwedcns verstehen, muß man daher das Leben und Treiben jener Negritos betrachten. Wie die altnordischen Fischer sind auch die Küstcnbewohner der Andamaninseln, obgleich sie keinen Landbau treiben, längst zur festen Ansiedlung vorgeschritten. An den Küsten— die Bewohner des Binnenlandes stehen auf etwas tieferer Stufe— beherbergen diese Dörfer meist 50 bis 80, hin und wieder auch über 100 Personen. So lang wie die Fischer Alt-Dänemarks bleiben freilich die Min- kopies nie in ihren Küstendörfern. Haben sie diese längere Zeit« vielleicht einige Generationen hindurch bewohnt, siedeln sie sich an einer anderen, günstigeren Stelle des Ufers an, oft nur einige tausend Schritt entfernt. Ein Wegziehen in weitentfernte Gegenden ist schon deshalb ausgeschlossen, weil jede Dorfschaft ihren be- stimmten gewöhnlich mehrere Quadratmeilen großen Jagd- und Küstenbezirk hat und ein Eindrigen in fremde Bezirke zum blutigen Kampf mit der dortigen Bewohnerschaft führen würde. Der Haupt- grund, der die Minkopies zur Aufsuchung neuer Ansiedlungsstättcn treibt, ist der Gestank ihrer Küchenmüllhaufen. Ganz ebenso wie die altnordischen Fischer schütten auch die Eingeborenen der Andaman- inseln ihre Küchenabfälle neben ihren Dörfern auf einen Haufen« und diese Haufen von Muschelschalen, faulenden Knochen-, Fisch» gräten, Ein-geweiden und verwesenden Pflanzenresten erzeugen wäh- rend der trockenen Jahreszeit in der heißen Sonnenglut einen der, artigen Gestank daß selbst die wenig empfindliche Nase der Minko- pies neben diesen Müllhaufcn nicht auszuhalten vermag. Man zieht weiter, um vielleicht nach mehreren Menschenaltern, wenn in- zwischen auch der Wohnplatz allzu verpestet ist, nach der früheren Ansiedelungsstätte zurückzukehren und auf oder neben den alten Kehrichthaufen neue Abfälle aufzuschichten. So sind denn auch im Laufe der Zeit an manchen Stellen der Andamaninseln, vornehm» lich in Südandaman, ganz ansehnliche Kjökkenmöddinger entstan» den, die denen der dänischen Inseln völlig gleichen, wenn sie auch- meist kleiner sind. Die Hauptnahrung liefert auch dem Küsten-Minkopie der Fisch- fang, der meist mit kleinen, aus Bast und Fibern geflochtenen und! mit Wachs eingeschmierten Handnetzen, mit Fischspeercn und Har» punen sowie mit Pfeil und Bogen betrieben wird. Der Minkopis ist im Fischschießen und Fischspeeren sehr gewandt. Entweder: schießt und speert er vom Einbaumboot aus, oder er geht bis zur Hüfte ins Wasser und wartet dort unbeweglich so lange, bis er größere Fische erspäht. Da es an Fischen nicht mangelt, so fischt der Minkopie selten weit von der Küste; doch wagt er sich in seinem schmalen Einbaumboot immerhin bis zu einigen Meilen Entfernung auf das Meer hinaus. Mit den kleinen Handnetzen fischt der er- Wachsens Mann nicht gern; er überläßt das den Jungen und Frauen, die auch das Einsammeln der Muscheln(Austern sind sehr zahl- reich), Wasserschnecken, Kerbtiers, Eidechsen besorgen. Den Gebrauch! von Angeln und Fischhaken kannten die Eingeborenen vor de» Annexion der Inseln durch die Engländer nicht. Weit lieber als auf den Fischfang zieht der Minkopie auf die Jagd aus. Das Fischen gilt ihm gewissermaßen als eine Arbeit, di« 576— Jagd aber als kin Vergnügen, besonders die Jagd auf Geflügel, Schildkröten und vor allem auf Wildschweine. Er ist ein leiden- jchaftlicher Jäger; und die kleinen Jagdtrupps bleiben, nachdem sie sich mit genügendem Mundvorrat ausgerüstet haben, oft tagelang der Ansiedelung fern. Als Jagdwaffen dienen der Bogen(oft sechs bis sieben Futz hoch) mit verschiedenartigen größeren nird kleineren Pfeilen, der große Stoßspeer(nicht selten 15 Fuß lang) und oer kleinere Wurfspeer. Jagd, Fischsang und Honigsuchen wie auch die Anfertigung der Waffen, Stein- und Muschelwcrkzeuge, der Einbaumböte und der zum Hüttenbau erforderlichen Pfähle und Stangen gehören zum ArbsitSressort des Mannes. Der Frau fällt, abgesehen von der Aufzucht des jungen Nachwuchses, das Einsammeln der Muscheln, Schnecken. Kerbtiere, der Beeren, Früchte, Wurzeln, Eier zu. Ferner gehört zu ihren Obliegenheiten das Flechten der Körbe, das Knüpfen der Netze und Netziaschcn, die Herstellung der rohen Koch- töpfe, die Reinhaltung der Hütte und die Unterhaltung des säst ständig brennenden Feuers auf dem in einer Ecke der Hütte as Lehm und Steinen errichteten niedrigen Herd, das Wasserholen und die Zubereitung fast aller Speisen— bis auf das Braten der er- legten Wildschweine, das vom Mann besorgt wird, und zwar nicht in der kleinen Wohuhütte, sondern in der am Ende jedes Dorfes errichteten großen gemeinschaftlichen Kochhütte. Wie ein Vergleich der älteren Steinwerkzeuge aus den attdäni- schen Kjökkeninöddingern mit den Werkzeugen der Minkopies ergibt, stehen beide auf ungefähr gleicher technischer Entwickelungsstuse. Sie gehören beide der sogenannten frübncolithischen Phase an. Auch darin zeigt sich eine gewisse Uebereinstimmung, daß der Min- topie nur noch seine gröberen Werkzeuge, Hämmer, Beilktingen, Keile, Schlägel usw. aus Stein herstellt, und zwar, da ihm der Feuerstein fehlt, aus Quarz, Basalt und Sandstein. Die feineren Äegenslände, oie der nordische Fischer einst aus Hirschhorn und Knochen anfertigte, wie Pfeil- und Speerspitzen, Pfriemen, Ahle, Messer, Sägen, kleine Schaber, macht der Minkopie aus harten Muschelschalen, Fischgräten, Bambus usw. Hirschhorn kann er nicht verwenden, weil es auf den Andamaninseln keine Hirsche gibt. Noch mehr als die Stcinwertzeuge gleichen sich die altdänischen und die andamanesischen Tongefäße. Ungefähr zwei Drittel der Nahrung bestehen aus Muscheln, Fischen und Fleisch, das übrige Drittel aus Pjlanzenkost, Eiern und Honig. Die von den Frauen im Walde gesammelten Beeren, Früchte, Knollen. Wurzeln werden roh gegeffen oder auf heißen Stein. platten geröstet, teilweise auch mit Wasser oder Fett gekocht. So» genannte zusammengekochte, aus Gemüse und Fleisch bestehende Ge» richte kennt der Minkopie jedoch nicht, noch werden vegetabilische Speisen zugleich mit Fleischspeisen genossen. Erst ißt der Einge- borene seinen Fisch oder sein Fleisch, dann hinterher als besonderes Gericht sein Gemüse. Sogar die ersten Anfänge einer Konservierung der Nahrungs- mittel findet man bereits bei den Eingeborenen dieses Archipels. Kleines Feuilleton. Hygienisches. Das Lüften der Wohnräume im Sommer. Be- berzigcnstverte Wink über dos Lüften der Wohnung in der heißen Jahreszeit bringt die Zeitschrift„Ilufer Weg". Sobald die Morgen- fonue durch die Fenster scheint, sollen diese so dich: wie nur irgend möglich verschlossen werden, während man ans der Schattenseite der Luft ungehindert Eingang in die Bohnimg verschafft. Abends vor dem Schlafengehen öffnet man sämtliche Türen und Fenster und läßt mit fftlfe de« Gegenzuges ordentlich frische Luft in die Zimmer dringen. Auch des Nachts soll man Türen und Fenner. soweit dies mögtich ist, öffnen, ganz besonders aber die oberen Teile der Fenster. Lediglich durch diese ist eine genügende Durchlüftung des Zimmers möglich. Auch häufiges kaltes Snftvaschen der Wohnräume und Fenstersteine sowie das Aufstellen von Gefäßen mit Wasser während der heißen Tage trägt außerordentlich dazu bei, baß uns beim Be» rreten einer so bebandelten Wohnung eine angenehme Kühle empfängt und daß wir uns während der Hundstage in unseren vier Wänden am behaglichsten fühlen. Die Sojabohne. In der„Aernlichen Rundschau" empfiehlt Dr. Rotb-Halle sehr migelegeutlich den Gebrauch der Sojabobnc als ausgezeichnetes, vollwertiges, allgemeines Nahrungs- und Genuß- mittel. Sie zeigt einen ungemein hohen Gebalt der gerade für de» Aufbau, die Erhaltung und den Ansatz unserer Köipersnhstanz not- wendigen Stoffe. Der Gehalt an Siickstoff beläuft fich bis auf zehn Prozent und überraschend groß ist die Menge der Nährsalze. Mit Fleisch verglichen, tritt der bemerkeaslverte Gehalt a» Kalk und Magnesia hervor, was für den Aufbau des Knochengerüstes von un- geheueren, Werte ist. Die Sojabohne soll nach Roth ein Nahrungs- mittel sein, deffen Gehali mid Mengenderhältniffc au Nährstoffen so reichlich, rein und zweckmäßig weder iu tterischeu noch pflanzlichen Produkien irgendeiner Art sonn gefunden wird. Auch in der Krankenkost, bei Zuckerkrankheit, Gicht und Nierenkrankheiten soll die Sojabohne gut bekömmlich sei». Scbacb. Unter Leitung von S. Alapi«. Rinck. »b Oliv ksd *»dvclstxi» Weiß am Zuge macht Remis. Lösung. 1. Kx;3, h5; 2. e4, Kgl; 3. e5, do5. Patt. Schachnachrichten. Räch der 3. Runde de» Breslauer Turniers standen an der Spitze Marshall 6, Tarrasch 6(1), Nnbinstein S'/z(2), Teichmann blj2(2) und Duros l'/s(2)- Rachstehend Partien ans Breslau: Frauzösisch. Lewitski M arshall. 1.«2— es e7— e6 2. 62-64 67-65 3. Sbl— c3 c7— c5 lieblicher und besser f>k6l 4. Sgl— f3 Sb8— c6 5. e4Xd6 e6X'.ltPaulSingerchLo.,Perl>uSVV.