L te 7. 2. Mr. 295. Erscheint täglich außer Montags Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Bfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für bå fünfgefpaltene Petitgeile ober deven Raum 40 Pfg., für Bereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 b Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werben Die Expedition ist an Wochen tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Fefttagen bis 9 Uhr Bon mittags geöffnet. Eern fprech- Anschluß: Aut VI, Nr. 4103. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Trennung Donnerstag, den 17. Dezember 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. ein Drittheil der gesammten Jugenderziehung in ihrer die Erziehung der Jugend, außer so weit der ReligionsHand. unterricht im Spiele ist, irgendwie zu beeinflussen. der Kirche von Staat Und in den Vereinigten Staaten von Nordamerika Und kein Programm, das dies nicht klar und scharf ist die Trennung der Kirche vom Staat seit dem Be- ausspricht, ist geeignet, die Beseitigung der Uebel zu eroder Trennung des Staates von der Kirche, das war, stehen der großen transatlantischen Republik- d. h. seit wirken, um deren Beseitigung es sich handelt: Reibungen so lange es in Deutschland eine bürgerliche Demokratie gab, 120 Jahren- thatsächlich durchgeführt. und Konflikte zwischen Staat und Kirche zu verhüten, deren Feldgeschrei. Es galt für das Allheilmittel, um Etwa zum Nachtheil der Kirche? Mit Nichten. Die Ver- und die Schule dem Einfluß der Kirche zu entziehen. einerseits allen Reibungen zwischen Staat und Kirche vor einigten Staaten sind, obgleich die katholische Kirche dort Die französischen Radikalen werden bald entdecken, zubeugen, andererseits den schädlichen Einfluß der Kirche nicht einen Pfennig vom Staate bezieht und obgleich das daß sie jetzt gegen Windmühlen fechten, und sie werden, anglo- germanische Grundelement der Union für den Katho- wenn sie zum Ziele gelangen wollen, von der deutschen Wie die Bücher, nach dem Ausspruche des Horaz, lizismus eine fast idiosynkratische Abneigung hat, der Sozialdemokratie zu lernen haben, wie man die o haben auch die Stich- und Schlagwörter ihre Schick einzige Großstaat der Welt, in dem der Katholizismus während Kirche besiegt. fale, und keines hat ein seltsameres Schicksal gehabt dieses Jahrhunderts ein erhebliches Wachsthum als dieses. In Frankreich erleben wir gegenwärtig das aufweist. Und der langjährige Führer der ultramontanen sonderbare Schauspiel, daß die Trennung des Staates Partei in Deutschland, der verstorbene Abgeordnete und der Kirche übereinstimmend, zu gleicher Zeit von den Windthorst, hat bei mehr als einer Gelegenheit voltairianischen Gegnern und von den glühendsten An- erklärt, er halte die Trennung von Staat und Kirche, wie Politische Lebersicht. hängern der Kirche gefordert wird. Dieses scheinbare sie in Amerika besteht, für den wünschenswerthesten Zustand. ju brechen. Gewiß, Berlin, den 16. Dezember. Räthsel löst sich, sobald wir den Kern der Frage ins Auge Die französischen Ultramontanen handeln also von Die zweite Lesung der Handelsverträge wurde faffen und die moderne Kirchengeschichte, namentlich die Ent- ihrem Parteistandpunkt aus logisch und korrekt, indem sie auch heute noch nicht zu Ende gebracht, nur die Interwickelung der Kirche in den Vereinigten Staaten von die Trennung der Kirche vom Staat fordern, und die essenten, welche die Verhandlungen durch ihre ebenso langen Nordamerika mit kritischem Blicke betrachten. Die Kirche französischen Radikalen bekunden, indem sie die nämliche wie langweiligen Reden aufhielten, waren andere. Heute will herrschen, und ihrer Natur nach muß sie dies wollen. Dem Staat ist sie prinzipiell nicht feind. Die Forderung aufstellen, eine große Naivetät und Unwissenheit. führten das Wort gegen einzelne Bestimmungen des Veratholische Kirche und sie allein kommt hier in Frage, fie verlangen Streichung des Die Erleichterung der Einfuhr der Weinmaische und des denn die protestantische Kirche hat sich stets in einem Abhängig- Rultus budgets und haben dadurch auch manchem start alkoholhaltigen italienischen Weines zum Verschnitt leits-, ja im dienenden Verhältniß zum Staat befunden, deutschen Demokraten und selbst Sozialdemokraten Sand in der heutschen Weine beunruhigt unsere WeinDaß es auch Konsumenten giebt, welche nd fühlt sich in diesem Verhältniß voll unterthänigster Be- die Augen gestreut. Wohlan, in den Vereinigten Staaten probuzenten. am und die Vereinigten ein Interesse billigen Wein haben, daran heidenheit auch sehr wohl die katholische Kirche hat giebt es kein Kultusbudget auch die Herren Härle, Schnaidt und bezüglich der europäischen Großstaaten längst darauf ver- Staaten find heutzutage„ das Paradies der katholischen schienen Pflüger( Württemberg) von der Volkspartei nicht zu Bichtet, den Staat direkt zu beherrschen, wie das in den Kirche." denken, welche alle Drei gegen die Herabsetzung der bie der Beiten der Hohenstaufen ihr Ziel war sie begnügt sich Die deutsche bürgerliche Demokratie hat den Satz: Weinzölle stimmten. Schöne Boltsmänner das. Für die mit der Gleich ordnung, sie will Macht sein Trennung der Kirche vom Staat durch den Konsumenten trat in febr energischer Weise unser Genoffe neben der Macht und mit dem Staat einen Ron- weiteren Satz: Trennung der Kirche von der Sickel ein, welcher besonders auf die Heuchelei aufmerksam urrenzkampf führen, in welchem sie Siegerin zu Schule zu ergänzen gesucht. Allein auch mit dieser machte, über die Zunahme des Schnapskonsums im Elsaß bleiben und sich die indirekte Herrschaft zu erringen Doppelformel wird der Zweck: die Herrschaft der Kirche zu lamentiren und gleichzeitig gegen die Verbilligung des offt. Mag der Staat die weltliche Herrschaft haben, über die Geister zu brechen, nicht erreicht. Die Kirche Weines zu agitiren. Weiter sprachen von unseren Abgeordwenn er der Kirche nur die geistliche Herrschaft ist, wie schon gesagt, auch auf dem Gebiete des Schul- neten noch Birk und Stadthagen. Die namentliche AbstimHerrschaft über die Geister läßt. Und wesens mit einem Verhältniß freier Konkurrenz zufrieden. mung über die Position Weinzoll war von den NationalSchlüssel der geistlichen Herrschaft ist die Herr- Und das Beispiel der französischen Republik zeigt auf's liberalen Dr. Buhl und Bürklin beantragt und soll dieselbe den Herren Gelegenheit geben, ihre Bauernfängerei bei der schaft über die Schule. Schlagendste, daß die Kirche bei einem solchen Verhältniß nächsten Wahl weiter betreiben zu können. Die Abstimmung ergab die Anwesenheit von 267 Mitgliedern im Hause, von Auch auf dem Gebiete des Schulwesens hat aber die vortrefflich gedeiht. wenigstens da, wo sie nicht direkt herrschen Der Erfurter Parteitag der sozialdemokratischen Partei denen rund 200 mit Ja für die Herabsetzung des Traubenlängst auf die absolute Herrschaft verzichtet und Deutschlands hat sich darum mit jener demokratischen und Weinzolls und 66 dagegen stimmten. Lang- Schlettstadt enthielt sich der Abstimmung. Von den 66 Abgeordneten, sich mit dem Verhältniß der freien Konkurrenz begnügt. Doppelformel nicht begnügen können, und seine, die Kirche welche heute mit Nein stimmten, wird die kleinere Hälfte Mag der Staat seine Schulen haben, wenn er der und Schule beltreffenden Programmsätze so formulirt, daß bei der Schlußabstimmung den Handelsverträgen ihre ZuKirche nur erlaubt, ihre Schulen zu haben. Und bei bei rückhaltloser Gewährleistung unbeschränkter stimmung geben. Nur Graf Mirbach und zirka zwei Dußend diesem Verhältniß hat die katholische Kirche in Frankreich Religions- und Glaubensfreiheit dem Junker sowie die Antisemiten werden im Interesse der ausgezeichnete Geschäfte gemacht sie hat dort, trok Klerus die Mögichkeit genommen wird, die Kirche dem nationalen Schweinewirthschaft" und was damit zusammenaller bürgerlichen Demokratie und Freigeisterei, noch gut Staat als gleichberechtigte Macht gegenüberzustellen, und hängt, mit Nein stimmen. Kirche tann g t: 23 Is Nachdrud verboten.) d 1. Feuilleton. Fé. 17 3= D 1 t 11. Von Edna Fern. Ist sie nicht wunderbar nüchtern aufgefaßt? So geht es, wenn man ohne Seele arbeitet! [ 8 O Sonnenstrahl, du glänzender, verrätherischer Sonnentrahl! Daß du auch die Reliefskizze auf der dunklen Etagère förmlich vergolden mußt, daß man die Augen nicht weg Jene Stizze dort" Schritt steht Günther vor ihr er erkennt es sein Ja, meine Herrschaften, es giebt gar wunderliche Menschenkinder auf dieser Welt! VII. Und Psyche o du mein Liebling! Wie habe ich gesucht, in den Museen, Gallerien, zwischen den Menschen, in meiner Phantasie überall- ach, nirgends fand ich meine Ich habe hier ein neues Kapitel angefangen, um der Psyche. unangenehmen Aufgabe zu entgehen, Felicitas Rehling in Und jetzt Fé, Kind, Du bist Psyche, so wie ich sie einem Athem zu nennen mit Therese Crone und Konsorten, exträumt, so wie sie meiner Seele, meinem Herzen vorgeschwebt. aber ich sehe ein, daß ich dem doch nicht entgehen kann; Fé, so wie Du dastehst: Mit aller Animuth, allem Deinem denn heut zu Tage werden die Menschen und noch manches Liebreiz; Deine kleinen Hände über den Busen gefaltet, den andere durcheinander gerüttelt und geschüttelt auf der Welt, Körper ein wenig vorgebeugt, mit dem geneigten Köpfchen wie die Kräuter in einer Apotheke, wenn der Provisor auf dem schlanken Hals, und in den Augen, den füßen Brustthee macht: da müssen sich auch allerlei Pflänzmit einem Augen, viel Glück und ein wonnig Leuchten-lein vertragen, die auf sehr verschiedenem Boden gewachsen Fé, so möchte ich Deinen lieben Körper nachbilden, find. in der ganzen Macht seiner ewig jungen Schönheit stellt, nimmer daran gedacht, danach gefragt Ich habe sie ja als verfehlt, verpfuscht bei Seite geFé, wie Groß, erschreckend groß haben ihn die süßen" Augen tommen Sie dazu?". angeblickt, jetzt sucht die Hand nach der Lehne des Stuhles; Ihr Freund Folken, Günther," zögernd kommt es von sie muß sich sehen, es schwindelt Fé vor den Augen. Die Fe's Lippen, er arbeitete doch mit Ihnen in Hehlan's" kleinen" Hände schlägt sie vor das erglühende Gesicht, und Atelier. Er ist auch Ernst's Freund geblieben. Da war glänzende Thränen rinnen zwischen den schlanken Fingern Oberamtsrichter Bittersüß und Fräulein Therese Crone einmal hier, vor Jahren schon, ich bat ihn um das hindurch in ihren Schooß.Relief, Günther, es gefiel mir." wenden faun! Was ist das? cigenes Wert. Günther traurig. Ach ja, damals versuchte ich noch zu arbeiten," sagte fchaftslos é Ta kniet Günther neben ihr nieder, sanft berührt er ihren Arm und Fé, Kind," bittet er, verzeih dem Freund, was der Rünstler gesündigt." Und Fé legt die weichen Arme um seinen Hals und schmiegt zärtlich das Köpfchen an seine bärtige Wange. Ich hab' Dich so lieb, Günther," flüstert sie, wie sie Vollkommen unverständlich! Gänzlich unmotivirt! sagen ficherlich meine logisch denkenden Leser. " Die Idee war gut, aber mir fehlte Alles zur Ausführung. Sehen Sie her, Fé, diese Venus-kühl, leiden- blidt so die Göttin der Liebe? Jene Gruvve dort das Weib ähnelt Ella- denn ich mußte| doch meiner schönen Frau Gemahlin eine Artigkeit er- als Kind gethan. weisen, nicht wahr, so schickt es sich für einen jungen Ehemanit? Eine ganze Gesellschaft steht beisammen am Waldessaum, dort, wo man aus dem Werderner Buchenwald hinaus kommt; an der Weserseite sind die abgrundtiefen Steinbrüche, an der anderen abgenähte Stoppelfelder, auf welchen Unkraut und frisches Gras wuchert. Der Herr Dottor Wirthelbier und seine Frau, Frau sie alle wollten in Werdern Besuch machen. Von der Chaussee aus sahen sie die Herrschaften aus dem Walde tommen; fie verließen den Wagen und trabten mit den dünnen Stadtschuhen über die Stoppelfelder. Und nun geht's an ein Begrüßen, Händeschütteln, höf liche Worte, freundliche Gesichter, wie's nun mal der Lauf der Welt so mit sich bringt, daß es ein Vergnügen ist zu sehen und einem unwillkürlich die Worte der hl. Schrift einfallen: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Amen." Und dann steht in demselben lehrreichen Buche geschrieben " Du sollst nicht lügen und nicht heucheln zc.", aber da ich " Bismarck im Reichstage. Nicht daß En ge kommen all seine Gegner im Allgemeinen und seinen Nachfolger im heute als morgen zusammenftürzen, wenn sie nur wieder väre aber er wurde im Reichstag aufgerufen. Es Besonderen zu einem Duell auf Leben und Tod heraus. ihren Bismarck hätten, der sie mit Zuckerbrot und Beitsche war heute bei der ersten namentlichen Abstimmung, feit ER Aber die Gegner waren zur Stelle, freuten sich auf dressiren könnte. Eine hündischere Partei hat es noch nie gewählt worden ist. SEIN Name wurde pflichtschuldigst den Strauß- und wer nicht da war, das war der gegeben. verlesen und: homerisches Gelächter war die Herkules". Die nothleidenden Großgrundbesitzer haben troh ihrer Noth nichts von ihrer übermüthigen Anmaßung verloren. So verlangte der Abg. Frhr. v. Manteuffel im Reichstage nichts weniger als die Einschränkung der Freizügigkeit, damit die Landwirthschaft Arbeitskräfte habe. Daß der Arbeiter ein eigenes Recht an seine Person habe, das mindestens eben so hoch steht, wie das des freiherrlichen Rittergutsbesizers, will den Herren gar nicht in den Sinn. Wenn der Frhr. v. Manteuffel für sein Rittergut nicht Arbeitskräfte hat, so mögen doch er selbst und seine Söhne hinterm Pfluge hergehen und seine Frau und Töchter als Mägde arbeiten, und das Land, daß er nicht bebauen kann, möge der staatlichen Gemeinschaft zufallen! Die Beschränkung der Freizügigkeit zu Gunsten der Gutsherren würde den Arbeiter zum Sklaven machen; das wäre wohl den Junkern erwünscht, aber sie mögen auch bedenken, daß den Sklaven damit das einzige Recht des Sklaven zufiele, nämlich das seine Retten zu brechen und der Gewalt des Herren jedes Gewaltmittel entgegenzusetzen. Man tau! Antwort. Alles schaute nach dem Play, wo ER fizzen Er war aus seinem Dachsbau nicht herauszubringen, Im fächsischen Landtag wurde gestern der Antrag ollte und nicht saß, und mit Ausnahme des kleinen und wenn aus demselben nicht ein Pelotonfeuer unter der Sozialdemokraten auf Abschaffung der Häufleins der verhärtetsten Brotvertheurer lachte der irdischen Geschimpfs herauffnatterte, so müßte man denken, Getreidezölle verhandelt. Die agrarische Majorität, anze Reichstag. Ob mehr Sohn und Spott oder der Herkules" wäre todt. Mit diesem Pelotonfeuer im welche für sich keine Gründe ins Feld zu führen hatte, be mehr Verachtung in diesem Gelächter lag, das bleibe dahin Dachsbau ist jedoch den Otterndorfern nicht genügt und sie antragte sofort, nachdem einer der Antragsteller gesprochen, gestellt Respett lag sicherlich nicht darin. Nun- rufen: Herkules" heraus! Heraus aus dem Dachsbau! den Schluß der Debatte, der auch mit allen gegen bie die Freunde des verblichenen Ex- Kanzlers können sich mit Oder heraus aus dem Reichstag!" In einer Stimmen der Sozialdemokraten angenommen wurde. Da dem Gedanken trösten nicht jedem Todten wird beim Volksversammlung ist schon feierlich beschlossen mit waren die Herren Agrarier nun allerdings einer un Begräbniß ins Grab gelacht. worden, den verunglückten Herkules" zur Niederlegung angenehmen Debatte aus dem Wege gegangen, allein ihre seines Mandats aufzufordern. Und weitere Niederlage hatten sie doch weg, denn in ihrem Vorgehen Bersammlungen zu dem gleichen Zweck find anberaumt. lag das Eingeständniß, daß fie die Getreidezölle in ehrlichem Redekampf nicht vertheidigen konnten. Uebrigens waren die Herren sehr gedrückt: daß ihr Chef Bismard fie Inter arma silent leges, unter den Waffen so schmählich im Stich gelassen hat, ist ihnen arg in die schweigen die Gesetze, und unter der Herrschaft des Mili- Glieder gefahren. tarismus tritt vor diesem selbst die Autorität der bürger- Bezeichnender Weise wurde die Erklärung der Rons lichen Behörden zurück. Das" gut" gefiunte Hannoversche fervativen, daß sie eine Debatte für nicht angebracht Tageblatt" bringt folgenden Bericht über einen Konflitt hielten, von einem Nationalliberalen abgegeben, zwischen Nachtwächtern und Offizieren: ber zu gleicher Zeit im Namen seiner eigenen Fraktion sprach. Sieben Nachtwächter, ferner ein Schuhmacher- und ein Auch die Kammerfortschrittler" schlossen sich dieser Er Tischlergefelle hatten sich am 10. Dezember vor der Ersten klärung an ihr Sprecher betonte aber seine platonische Straffammer des Landgerichts zu Hannover zu verantworten. Liebe zu dem sozialdemokratischen Antrag. Einen Antrag Es handelte sich um einen Konflikt, zunächst veranlaßt durch für unangebracht erklären, den man im Brinzip für durch den Regierungs- Referendar und Lieutenant der Reserve Struckmann, der sich durch einen Zivilisten provozirt glaubte und aus richtig hält, das ist echt kammerfortschrittlich. Diese den Säbel gezogen hatte. Struckmann befand sich mit dem neue Taftit der Konservativen hat beiläufig zum Theil Lieutenant Mauve und dem Fähnrich Müller auf dem Wege in persönlichen Rücksichten ihren Ursprung. Es ist von der Schloßwache nach Hause. Es hatte sich eine Anzahl ihnen nämlich in dem Schwiegersohne des Herrn Acker Zivilisten gesammelt, welche sich mißliebig äußerten über das mann, dem jugendlichen Herrn Mehnert, ein enfant terrible Blankziehen des Säbels. Die Offiziere forderten den erwachsen, das bisher bei allen Debatten mit Sozial Nachtwächter Leinemann, einen der Angeklagten, auf, demokraten in naiver Selbstüberschätzung Kollisionen herbei die angesammelte Menge ชิน zerstreuen. Dies miß führte, die ihm selber stets verderblich wurden, und seiner lang Struckmann 80g abermals den Die Anfammlung der Menge wurde immer größer, und Beine- Partei, welche die Kosten bezahlen mußte, zum schwersten mann fah sich veranlaßt, ein Mothfigual zu geben, auf welches Stachtheil gereichten. Obgleich nun das Herrchen seine die Nachtwächter Bolschwig und Grimme erschienen. Sieutenant parlamentarischen Thaten in der Kreuz- Zeitung" und in Struckmann versuchte die Menge zum Auseinandergehen zu be- dem berüchtigten Baterland" des Herrn Friesen höchst wegen und drohte fchließlich, auf sie einschlagen zu wollen, eigenhändig als homerische Schlachten, und sich selber, in welche Drohung er zur That werden. ließ, indem er auf die unverfälschtem Falstaffstil als den Helden dieser homerischen Menge einbieb. Durch den angeklagten Schuhmachergesellen Schlachten schildert, so ziehen die Herren Konservativen, die Kümmel wurde dem Struckmann der Säbel entriffen. Bei der den Schwiegersohn des Herrn Ackermann nicht abschütteln Verfolgung Kümmel's foll Struckmann auf den Leinemann mit Die Anmaßungen der Innker erfordern mit Nothwendigkeit ein pofitives Vorgehen gegen diefelben. In erfter Reihe ist zu fordern die Aufhebung des Koali tionsverbots bezüglich der ländlichen Arbeiter, fomie all der Bestimmungen in Landesgesehen, Provinzialgesetzen, Statuten 2c.( Gesinde- Ordnungen), welche die ländlichen Arbeiter dem Züchtigungsrecht der " Herrschaften" unterwerfen und sie des Rechts, wegen Ehr verlegung zu flagen, berauben. Von sozialdemokratischer Seite dürfte demnächst ein solcher Antrag dem Reichstage zugehen, der schon dadurch Interesse gewönne, daß er die Bourgeo isparteien zwänge, ihr warmes Herz" für die Arbeiter an den Tag zu legen. Der Patriotismus des Kapitals, gleichviel ob Börsentapital, Grundbesitz oder Industriekapital, zeigt sich in gleicher Weise. Die deutsche Börse lechzt nach dem Geschäft mit Rußland, wenn es auch nur zu dem Zweck abgeschlossen wird, Deutschland mit allen Greueln des Krieges zu überziehen. Die fich darob kundgebende Entrüstung im Volke hat seiner Zeit die Mendelssohn und Warschauer noch verhindert, russische Anleihe auf den deutschen Markt zu bringen, und so sucht man wenigstens auf indirektem Wege Rußland den Krieg gegen uns zu erleichtern, indem man russische Eisenbahnen beleiht. Die Berliner Handelsgesellschaft unter dem Direktor Fürstenberg hat ein solches Geschäft abgeschloffen. So wenig das Börsentapial Patriotismus hat wenig hat es das andere Kapital. Wenn es gilt, billige Arbeitsfräfte ausbeuten zu können, so werden aus Rußland, Desterreich, Italien Arbeiter herangezogen, um die deutschen Arbeiter, welche um Verbesserung ihrer Lage ringen, zu befämpfen und zu verdrängen. und Säbel. feiner Degenscheibe eingeschlagen haben, worauf dieser ihn für fönnen, wie die bösen Sozialdemokraten dies gethan haben, so ziehen die Konservativen es vor, lieber einem Kampf verhaftet erklärte. Bolschwig und Grimme erklärten den Lieutenant Mauve ebenfalls als Arreftanten. Auf ein gegebenes auszuweichen nur damit sie nicht durch das unglückliche Nothsignal erschienen noch die Angefchuldigten Hornhardt, Karnickel, das immer anfängt, wiederum in schweres Leid Schnabel und Meyer. Lieutenant Mauve sah sich dadurch ver- gebracht werden. anlußt, ebenfalls den Degen zu ziehen. Die Nachtwächter hielten ihn nun fest und führten die Arrestanten auf die Schloßwache. Auf dem Wege dahin sollten die Offiziere nun durch Schimpfreden beleidigt, und dem Lieutenant Mauve soll durch den Angefchuldigten Grimme mit der Fauft die Nase blutig geschlagen worden sein. Durch Grimme wurde auch dem Lieutenant Mauve der Degen abgenommen. Die angeschuldigten Nachtwächter behaupten, sich vollständig in ihrem Rechte befunden zu haben, tönnen Dresden, 15. Dezember. Im Laufe des geftrigen Tages find hier mehrere Berhaftungen vorgenommen worden, die allem Anscheine nach mit der neulich gemel deten Entdeckung einer geheimen" Buchdruckerei zusammen hängen. Was in Wirklichkeit vorliegt, läßt sich noch nicht mit Bestimmtheit sagen aus gewissen Aeußerungen und sonstigen Umständen läßt sich aber mit ziemlicher Gewißheit und bezeichnen das Verhalten der Offiziere als ordnungswidrig. Die Offiziere feien nach ihrer Ansicht betrunken gewesen, und vermuthen, daß die Polizei an die Existenz einer geheimen sie hätten sich verpflichtet gefühlt, die Offiziere in Schußhaft Organisation glaubt, vermittelst deren verbotene Schriften zu nehmen. Die Offiziere stellten jede Trunkenheit in Abrede hergestellt und verbreitet werden sollen und daß sie uns doch will Struckmann von dem Beginn des Vorfalls teine post festum einen Geheimbundsprozeß, nach den bekannten Erinnerung mehr haben. Der Gerichtshof hielt eine Miß- Mustern aus sozialistengefeßlicher Beit, präfentiren zu handlung und Beleidigung der Offiziere für erwiefen und verhefft. Unzweifelhaft wird nach Borkommnissen, die noch urtheilte vier der Nachtwächter zu Gefängnißstrafen von fechs Wochen bis zu zehn Monaten und die beiden andern An- unter die Herrschaft des Sozialistengefezes fallen, geforscht Sollte die Polizei auch Vorkommnisse neueren Datums geflagten zu einem bezw. drei Monaten Gefängniß. Der Gebrauch des Messers bei Wortwechseln und einzelte Handlungen sein, da von geheimer Organ im Auge haben, so könnten es doch höchstens vers Streitigkeiten erregt oft genug die Entrüstung der Breffe fation oder geheim organisirtem gemeinsamem Handeln und die schärfsten Strafen werden gegen die Messerhelden nach Erlöschen des Sozialistengesetzes unmöglich die Rede verlangt. Und bei einem Offizier soll es die Ehre ver- fein kann. Wehnlich wie in Breslau scheint das Vorgehen langen, daß er bei etwaigen Wißhelligkeiten das Messer der Polizei durch müßigen Klatsch hervorgerufen Der Abgeordnete für Otterndorf, alias Altkanzler", gegen Unbewaffnete zieht! au fein. hat durch die negative Tapferkeit, mit der er vor dem Nachschrift. Alle Verhafteten, mit Aus Die nationalliberale Jämmerlichkeit zeigt sich so nahme des Besitzers der„ geheimen" Druckerei, find heute neuen Kanzler ausgekniffen" ist, seine Wähler kopfscheu Abend entlassen worden. Die Polizei hatte bei Jenent gemacht. Als sie ihm ihre Stimme gaben, dachten fie eine recht in der beifälligen Aufnahme aller Bismard'schen nahme des Besitzers der geheimen" Druckerei, find heute weltgeschichtliche That zu thun- fie stellten den Herkules Kläffereien und Hezereien, ob sie sich gegen den Kaiser oder einen Bettel mit verschiedenen Namen gefunden, und wat des Neunzehnten Jahrhunderts", der durch irgend eine gegen die Regierung im Einzelnen oder im Ganzen richten. Fatalität zu Falle gekommen, wieder auf die Beine, und Dabei aber fehlt den Nationalliberalen der Muth, im Reichs- auf die Vermuthung gekommen, die auf dem Bettel ge gaben ihm die Gelegenheit, von der Tribune des Reichstags tage Farbe zu bekennen. In ihrer Presse spiegelt sich ihr genannten Personen seien Kunden und Mitschuldige" bes herab all seine Geguer zu Staub zu zermalmen. So dachten rühmter, Patriotismus" und ihr„ Nationalitätsgefühl in einer Besizers der geheimen" Druckerei gewesen. Die Leipziger Stadtverordnetenwahl, welche geftern fie. Der Herkules" polterte und prahlte auch wie ein so gehässigen und hämischen Weise wider, als ob sie nur Renommirfuchs forderte allerdings aus der Ferneben einen Wunsch hätten, das ganze Reich möchte lieber stattfand, hat einen riesigen Stimmenzuwachs für die Sozial Der Profit steht höher als das Vaterland und die Nation.Bermuthlich geht es den Kräutern unter den Händen des Provisors gerade so, wie den Menschen auf dem Werboner Stoppelfelde. Wie Therese Crerne zu Fé Rehling, fagt vielleicht das Stück Süßholz zur Malve: Sehr erfreut, Sie zu sehen! Gott, wie reizend! Mein, wie ich mich freue!" und denkt dabei im tiesinnersten Süßholzherzen Widerliche, Kreatur Du! Ich hasse Dich!" Denn sie sind nicht in der felben Erde gewachsen, das Süßholz und die Malve. -Doktor Wirthelbier hat nämlich seine„ lüttjen" dünnen wie alle Menschen, das angeborene Talent, alles Unange- weißen Arme und nackten Schultern mindestens ebenso nehme so schnell wie möglich zu übergehen, von mir zu lebensfroher Frauen und duftende Blumen und schimmernde Beine so lang wie möglich neben dem großen Schafmeister - sie funkeln doch. Da legt aufgerect, sein spizes, rothes Näschen möglichst in die Höhe schieben, befize, so will ich nicht weiter auf dieses heille Edelsteine falsch oder echt Fräulein Leila vom Ballet die entzückenden Füßchen ungenirt gesteckt-( ich glaube sogar, er hat burch irgend eine Thema eingehen. auf das Tabouret, auf welchem Günther Norberg sigt und Bererei den hohen Bylinder, unter dem die paar schlichten, Suschen, die hübsche Soubrette trillect schelmisch das neueste blonden Haare so falbungsvoll hervorgucken, noch höher ge Rouplet, und neben ihr steht ein schlankes, schönes Wiädchen macht, um größer auszusehen) und unterhielt sich herab laffend freundlich über das morgige Wetter. Die Schaf und gudt ein wenig befangen in das bunte Treiben. Ha ha," lacht Suschen, sie ist noch neu, die kleine meister nämlich wiffen beffer vom Wetter Bescheid, als Roufine- war noch nie dabei. Pub, wenn das die ge- unser Herrgott und auch use Schapmester" giebt einen strenge Tante müßte- die glaubt, das unschuldige Kindchen läge bei mir im warmen Nest, nicht wahr, Therese?" So steht die bewegliche, lebhaft lachende, plaudernde Und Therese erröthet, als sie dem forschenden Blick Gruppe unter dem blauen Herbsthimmel am Rande des Waldes auf dem Stoppelfelde und dicht dabei weidet eine Günther's begegnet. Wollen Sie mit mir auftoßen, Fräulein Suschen?" Heerde Schafe. Schafmeister Dörgen's große Gestalt, mit Sem verwitterten, altmodischen Gesicht, lehnt gravitätisch fragt Günther; und der Schaumwein perlt im Glaje; doch die wendet ihm schmollend den weißen Rücken, weil er ihr auf seinen langen Stab und Hund Wasser," ein schwärzlich- grauer, ebenso verwitterter Schäferfix Rouplet abgeschmackt genannt, und der Maler mit den Spitzt die aufmerksam und bewacht seine lustigen, braunen Augen zieht sie lachend davon. Ich will gern", sagt eine einschmeichelnd weiche Sorgenkinder, die muthwilligen Schaf- Backfische. Etwas abseits, am Waldesrand unter der letzten Buche, Stimme, da giebt's einen guten Klang." steht Günther Norberg und streift gedankenvoll die bräunlichen Blätter von den tiefherabhängenden Zweigenda blickt er in ein paar feltjam schilleende Augen, und eine einschmeichelnd weiche Stimme fragt mit leisem Beben: Dhren Kennen Sie mich nicht mehr, Herr Norberg?" Und er sieht in das erregte Gesicht Therese Crone's, in dieses blühende Geficht mit den sehnsüchtig geöffneten rothen Lippen, und es zuckt ein Strahl des Erkennens über seine Züge. Da leuchten ihre Augen auf, die vollen Lippen lächeln boch Sie irren fich, mein Fräulein," sagte er fühl, fast unhöflich, ich habe nicht die Ehre." Und auch Günther Norberg hat gelogen und er weiß Luftiges Lachen, Gläserkirren, Champagnerpfropfen Es lebe die Freude! Künstler find's, leichtsinniges Bolf, und Musiker, Schauspieler, und zwischen ihnen die glänzenden Augen, vollen 3: Inallen regnet." Spruch voll unbewußter Weisheit ab: Er schiebt die alters, graue Belzmüße von einem Ohr zum andern, spuckt energisch sein" Primchen" aus und sagt mit geheimnißvoll gedämpfter Stimme, indem er den blauen Himmel mit den weißen Wöllchen schräg von der Seite anguckt: Kann sin, det et regnet fann ook fin, det et nich Nun aber drängt sich der bewußte dicke Hammel wieder heran, weil ihn einer seiner Genossen tüchtig gefnufft Doktor Wirthel bat so etwas pajjizt ja manchmal bier ist ganz gerührt: leren. Fräulein Therese, sehen Sie mal, wie niedlich ch, der arme Hammel! Er hat seine Heimath ver Weiter fommt er nicht. Ja, mein lieber Herr Doktor, Was tümmert den Ihr liebevolles Kraulen in seinem Haupt Ach, es liegt eine Welt zwischen damals und jetzt-Sie sind blos Doktor, feine schafmeisterliche Auto Günther's Augen suchen Fé, leidenschaftlich zärtlich, unruhig rität verlangend. " Oh," sagt auch Doktor Wirthelbier und fliegt zurüd -D!" sagt Therese, die von ihm zurückgetreten ist, Gin wohlgezielter Stoß auf den Magen ist die rickwärts ihn aber dabei nicht aus den Augen verioren hat, und flopit wirkende Ursache. Er fällt in ein paar ausgestreckte Arme mit dem Zeigefinger der rechten Hand in die Fläche der. Sie sind so weich, das kann meine Frau nicht fein, knapp behandschuhten Linken:„ Oh!" denkt Toftor Wirthelbier und fällt schnell noch ein bischer mehr gegen einen vollen Busen. Und Günther blidt in die schillernden Angen und legt den Arm um die weichen Schultern Therese Grone's: G3 Lebe die Liebe!" ruft er und die Gläser flingen schrill an einander. Gilt dies Oh" ihm oder dem Doktor Wirthelbier? " He is nich mine", sagt Schafmeister Dörgen und zeigt auf einen diefen Hammel, der bei wiederholter, unfreundlicher Behandlung, seitens der anderen Hammel, immer wieder den Schuß des Schafmeisters aufiuot, utte nah Hus! Warte, eck will deck! He möt woll nah Brederbeck huren, det olle etlige Diert." haar " ( Fortsetzung folgt.) bemot das v 1890: 1891: almat zahl t Legtere da fi demok Stimm erhiel abgege 11,3 Zur so ehr Verha als b leibt ein. übrige ftieg zahl ca. 21 nicht 50-6 beiter Stand jedoch die verort brüder um E vettern geführ ander fomm Eins Syfter werde airte Bezirk demot einerl Leipzi Ob d von oblieg anzuh dies Dein demot benc nach Natio meine und hat obwo als d Wah San fest, Scha und haber Ausf Von gegeb größe steher Woh die d begri die wird feit t word man defin zugle Sozi δας und leicht Wen erziel und gleid geme Drge Бос und tomi part reich der auch Syn sechs Vert Org Бинс Dau vorb der man man Amm gen bet Che nie ag et ät, be en, bie Da n re hen in ens fte bie cht en, ch. Fr che cag cch iefe il ist Ter ble al bei ner ten ine in hft in hen bie In" Dent, mpf iche Beib gen nen nels en icht und heit nen ten uns ten nen τρά cht. ams t ani Deln Rebe hen fen โน รั eute nem var ges bes tern ial nen fter öbe eine ten, ge rab haf als nen Cers gisch bemokratte ergeben. 1890: Cozialdemokraten. Unabhängige Kartell. Tageblatt2338 Demokraten 2c. 1752 4537 Lifte. 2700 Des Vergleichs halber drucken wir| Arbeitsbörse befinden, wo es, dringende Fälle ausgenommen,[ Parteigen offen J. H. Schmalfeld aus Stabe einftinamig eine das vorjährige Resultat nachstehend mit ab: in welcher fie das Nichterscheinen zweimal im Monate zu Berathungen zusammentreten wird. Resolution an, Einzelne Delegirte der verschiedenen Organisationen werden Bismard's im Reichstage mißbilligt und die Erüberdies abwechslungsweise jeden Abend zwei Stunden anwartung ausspricht, daß derselbe fein Mandat nieders Tegen und dadurch den Wählern Gelegenheit geben merde, einen wesend und zu sprechen sein. Reichstags- Abgeordneten zu wählen, der seiner Pflicht eingebent ist und diefelbe auch ausübt." Der Abgeordnete Bismard war zu dieser Versammlung brieflich eingeladen worden, aber nicht erschienen. 1891: 4308 1750 " 7237 7550 natürlich ein" Die einzelnen Gruppen werden mit dem Sekretär der jenigen Organisation zu korrespondiren haben, der sie anWährend also die Sozialdemokratie einen Stimmen- gehören; nicht vertretenen Körperschaften steht die Wahl, suwachs von 85 p Ct. zu verzeichnen hat, ist die Stimmen mit welchem Sekretär fie forrespondiren wollen, frei. Die In Dortmund wurde am 6. Dezember der Parteitag zahl der Kartellparteien beinahe stabil geblieben, obwohl die Sigungsprotokolle werden abwechselnd von den einzelnen letteren fieberhafte Anstrengungen bei der Wahl machten, Delegirten geführt werden und der jeweilige Sekretär wird die der westfälischen Sozialdemokratie unter Theilauswärtigen Korrespondenzen zu zeichnen haben. da sie schon in diesem Jahre einen Sieg der Sozial- ordnungen sowie Beschlüsse des Sekretariats werden in dem um Konkurrenzftreitigkeiten zu verhüten foll in einem Orte, auswärtigen Korrespondenzen zu zeichnen haben. Die Tages- nahme von 57 Delegirten abgehalten, welche 45 Orte und Wahlkreise vertraten. Derselbe faßte folgende Beschlüsse: demokratie befürchteten. Im Verhältniß zur abgegebenen Stimmenzahl stellt sich die Rechnung folgendermaßen: 1890 offiziellen Organe der Arbeitsbörse„ Bulletin de la Bourse abgesehen von Wochenblättern, mehr als ein Parteiblatt botenerhielten die sozialdemokratischen Kandidaten 20,6 pCt. der du Travail", veröffentlicht werden. Ueberdies werden sie mäßig verbreitet werden; über die Wahl des Blattes entscheidet abgegebenen Stimmen, 1891 dagegen 31,9 pCt., das ist den offiziellen Organen der vertretenen Organisation zur eine öffentliche Parteiverfammlung; in Wahlkreisen, wo ein der 11,3 pt. absoluter, mithin 55 pot. relativer Zuwachs. Mittheilung gebracht werden, wie sie auch der Presse im Bartei gehörendes Blatt besteht, kann jedoch nur dieses in Bea tracht kommen. Jedem Parteiblatt ist eine mindestens drei Zur vollen Würdigung des für unsere Leipziger Genoffen Allgemeinen zur Verfügung gestellt werden können. so ehrenden Resultates sei noch folgendes über die Leipziger ausübt, also weder ein Abgeordneter noch ein Munizipal- und darüber jährlich mindestens einmal den Parteigenoffen Be Hervorzuheben ist, daß Niemand, der ein Wahlmandat gliedrige Preß- Kontrollkommiffion überzuordnen, welche vor allen Berhältnisse bemerkt: Unsere Genossen traten im Vorjahre, Dingen die materiellen Verhältnisse des Blattes zu überwachen als bereits ein Theil der Vororte der alten Stadt einver- rath, Mitglied des Sekretariats sein tann. richt zu erstatten hat. Parteiblätter, welche 3. 3. von PrivatWas seine Aufgaben anbelangt, so wird das Sekretariat, leuten herausgegeben worden, haben bis zum 1. Januar eine Erleibt war, zum ersten Mal in die Stadtverordneten- Wahlen in Uebereinstimmung mit dem Brüsseler Kongresse, alle flärung des Inhalts zu bringen, daß sich deren Besizer jederzeit ein. In diesem Jahre wurde nun die Einverleibung der welche der Kontrolle ihres Blattes durch die Preß- Kontrollkommission übrigen Vororte, wo die Sozialdemokratie in starker Ueber- Nachrichten, statistische Mittheilungen u. s. w., Andernfalls werden diese Blatter nicht mehr als zahl vertreten ist, vollzogen. Durch diese Eistverleibung die Arbeiterfrage berühren und für die Organisation unterziehen. und Thätigkeit der Arbeiterklasse von Interesse Partei- Organe anerkannt. Zur Schaffung einer geordneten und stieg die Zahl der wahlberechtigten Bürger jedoch nur auf ca. 21 000, da die meisten Arbeiter das Bürgerrecht noch find, zentralisiren und, wenn hierfür geeignet, publiziren, wirksamen Agitation zur Förderung der sozialdemokratischen Be nicht erworben haben, während der neue Rayon zirka sowie mit den Arbeiterfekretariaten der übrigen Länder in wegung in Westfalen, Lippe- Detmold, Schauraburg- Lippe und Waldeck wird in Dortmund ein Agitationsbureau eingerichtet und 50-60 000 Reichstags- Wähler zählt. Die meisten der Ar- regelmäßige Korrespondenz treten. Schließlich sei noch er- dessen Verwaltung von den Dortmunder Parteigenossen einem beiter wären zwar, da sie die Dreimark- Steuer bezahlen, im wähnt, daß die aus dieser Thätigkeit entspringenden Kosten Genossen übertragen, demselben auch ein Stellvertreter beigegeben. Stande, das Bürgerrecht zu erwerben, die Mehrzahl hat es von den einzelnen, im Sekretariat vertretenen Organisationen Beide Boften sind mit den Genossen Dr. Diederich und Tölde be jedoch noch nicht gethan. Thut fie es, so bekommt Leipzig, zu decken sind, die im Minimum einen monatlichen Beitrag fest. Das Agitationsbureau hat für die Orte, wo Versammlungen die Bismarckstadt", ein sozialdemokratisches Stadt von 10 Frts. zu leisten haben, sowie durch sonstige vom tattfinden sollen, auf Verlangen Redner zu beschaffen. Die Parteigenoffen dieser Orte haben dem Redner Eisenbahnfahrt verordneten Kollegium. Denn da von den Ordnungs- Sekretariat zu bestimmende oder gestattete Einkünfte. brüdern" das Listen Wahlsystem Mit dem ins Leben rufen dieser Institution wird wohl 3. Klasse und mindestens 5 M. pro Tag für Verfáumniß um die Möglichkeit auszuschließen, daß ein Gegner des die auf dem Brusseler Kongresse begonnene Einigung der und Behrung zu gewähren. Die Barteigenossen des ReichstagsWahlkreises Dortmund haben alle 3 Monate die Geschäftsführung vetternschaftlichen Stadtregiments gewählt werde- verschiedenen sozialistischen Fraktionen Frankreichs zu einer des Agitationsbureaus zu kontrolliren und das Ergebniß durch die geführt worden ist, wird durch die objiegende Partei die vollendeten Thatsache werden und damit auch das Band, Bresse zu veröffentlichen. In Lippe wird ein ständiger Leiter andere vollständig verdrängt. Siegt bei einer der das sie mit den sozialistischen Parteien der übrigen Länder der Agitation stationirt, welchen die Parteigenossen geschäftlich Dies allein bildet unterstügen werden. In Bielefeld, Gelsenkirchen und Dortmund kommenden Wahlen die Sozialdemokratie, so ist Zehn gegen verbindet, zu einem innigeren werden. Eins zu wetten, daß die Kartellbrüder das Listenwahl- schon einen wesentlichen Grund, die Bildung dieses werden Haupt- Sammelstellen für gelesene Parteizeitungen errichtet. Das Agitationstomitee hat durch die Vertheilung der Syftem durch das System der Bezirkswahlen erseyen Sekretariats auf's herzlichste zu begrüßen, werden, um dadurch wenigstens die für sie günstigeren BeDie Bourgeoisblätter sind natürlich weniger hiervon Gazeta Robotnicza" die polnischen Arbeiter für nfere Be zirke der inneren Stadt zu retten. Gäbe es jetzt schon erfreut. So schreibt das Journal des Débats" mit Hin wegung au interessiren. Den streifenden Buchdruckern sprach ber Parteitag seine volle Sympathie aus und machte es den Dele Bezirkswahlen, wie z. B. in Berlin, so hätte die Sozial weis auf die Bildung des Sekretariats: Wir werden girten zur Aufgabe, in ihrer Heimath energisch für deren Unterdemokratie ganz sicher eine Anzahl Bezirke erobert. Doch wahrscheinlich bald Gelegenheit haben, uns damit zu e tügung einzutreten. Um die Frauen mehr und mehr für die einerlei, nach dem vorliegenden Wahlresultat steht fest, daß schäftigen; es ist aber wichtig, schon heute die sehr erfte Sozialdemokratie zu gewinnen, follen überall, wo die Verhältnisse es Leipzig durch die Sozialdemokratie erobert werden wird. Seite zu fignalisiren, welche die Rekonstitution der Inter- gestatten, Voltsversammlungen abgehalten werden, deren TagesOb dieser Sieg im nächsten Jahre schon uns zufällt, hängt nationale in der Gestalt eines Bundes aller Arbeits- ordnung auch von wesentlichem Interesse für die weibliche Bevölke von der Thätigkeit der Genossen ab, denen die Pflicht sekretariate der Arbeiterwelt darbietet." Es ist dies eine rung ist; in Dortmund ist damit der Anfang zu machen. Gegenüber ber obliegt, unermüdlich, das ganze Jahr hindurch, die Arbeiter leicht erkennbare, aber immerhin versteckte Denunziation. Absicht der Regierung, die Prostitution zu taferniren, erklärte der Parteitag: Wenn die heutige Gesellschaftsordnung nicht ohne anzuhalten, daß sie das Bürgerrecht erwerben. Geschieht Die" Liberté", die von allen Freiheiten nur für die Frei- Prostitution bestehen lann, so hat das Proletariat ein lebhaftes dies dann, stolzes Leipzig, theilst Du das Schicksal beit der Ausbeutung schwärmt, tritt offener auf." ft Interesse daran, daß die Rasernen der Brostitution nicht in Deines Abgottes Bismard, Du unterliegst der Sozial- diese offizielle Rekonstitution der Internationale," ruft sie, die Arbeiterviertel verlegt, sondern in denjenigen nicht eine offenbare Verlegung des Gesetzes, das diese Straßenfügen errichtet werden, in denen die Bour revolutionäre Affoziation verbietet und bestraft? Und darf geoisie wohnt, welche derartige Rafernen für nöthig hält." Bei der Neichstags- Erfahwahl in Bayreuth für es geduldet werden, daß man dieses Sefretariat in der Das Bureau des Parteitages wurde beauftragt, von dieser Erben verstorbenen nationalliberalen Abgeordneten Feustel ist Arbeitsbörse installire, wodurch es gewissermaßen sanktionirt flärung der sozialdemokratischen Reichstags- Fraktion Mittheilung nach den bis jetzt bekannten Resultaten die Wahl des wird? Wir stellen diese Fragen an diejenigen, vor welche au machen. Zur Untersuchung der gegen Verleger der GelsenNationalliberalen Tasselmann sicher. Bei den allge sie von rechtswegen gehören." Nun, die französischen firchener Arbeiterstimme", Je up, erhobenen Beschwerden war eine Kommission niedergesezt worden. Dieselbe bestand aus je meinen Wahlen 1891 tam es zwischen dem nationalliberalen Sozialisten lassen sich in ihrem Gange ebensowenig von dem einem Delegirten von Lüdenscheid, Münster, Gelsenkirchen, Bochum und dem freisinnigen Kandidaten zur Stichwahl. Diesmal Geseze gegen die Internationale aufhalten, als sich die und Bünde und erkannte Jeup mehrfacher Verlegung der Partei hat sich die Zahl für den letteren so verringert, daß, deutschen Sozialisten von dem Sozialistengeseze hiervon ab- interessen für schuldig; insbesondere habe er durch die Art obwohl die Stimmenzahl der Sozialdemokraten sich um mehr halten ließen, und mögen die Zeitungsgeschwister auch noch und Weise seiner Berichterstattung über den Erfurter Parteitag Unfrieden zwischen den Parteigenossen von Witten und Gelsenals die Hälfte erhöhte, der Nationalliberale schon im ersten so sehr gegen sie poltern und toben. tirchen gestiftet und den Parteigenossen Thun in öffentlicher BerWahlgange fiegte. Mit Bezug auf China hatten wir Recht: Die fammlung sowohl wie in seiner Zeitung verleumdet. Der ParteiZur Lage in Rußland schreibt der konservative Nachricht von der vollständigen Vernichtung" des Auf- tag nahm dieses Urtheil zur Kenntniß und erwartete, daß, wenn Hamburger Korrespondent" an leitender Stelle: Es steht standes hat sich als falsch erwiesen. Wohl ist ein kleiner Jeup wirklich auf sozialdemokratischen Standpuntt stehe, er sich fest, daß einzelne Provinzen, wie Rjäsan und Kasan, zu Insurgentenhaufe umzingelt und so ziemlich bis auf den der Forderung des Parteitags in Bezug auf die Kontrolle der Parteipresse fügen wird. Weit allen gegen die Stimme Jeup's Schauplätzen bedenklicher Ordnungsstörungen geworden sind, legten Mann niedergemezelt worden, allein von verschiedenen wurde dann eine Resolution angenommen, in welcher sich der und daß die Behörden sich vielfach außer Stande gezeigt Seiten wird das Auftauchen neuer Schaaren von Auf- Parteitag mit der Haltung Jeup's auf dem Erfurter Parteitag haben, der einreißenden Anarchie zu steuern. Der erlassenen ständischen gemeldet, und es kann jetzt keinem Zweifel mehr nicht einverstanden, sondern zu den Beschlüssen des Parteitags Ausfuhrverbote wegen stockt der Handel fast vollständig. unterliegen, daß das Volk sich in verschiedenen Provinzen feine volle Zustimmung erklärt und unentwegt unter der bisVon einer in Betracht kommenden Einfuhr kann unter den des ungeheuren Reiches erhoben hat und daß die Erhebung berigen Taftit fortzufchreiten verspricht. Nach einigen fernigen gegebenen Umständen nicht die Rede sein. Während die sich fortwährend ausdehnt. Ueber das Ziel des Aufstandes Worten des Genossen Tölfe schloß der Parteitag, welcher der größeren Häufer sich zur Unthätigkeit verurtheilt sehen, gehen die Mittheilungen auseinander. Nach den einen erste war, den unsere Partei in Wenfalen abgehalten hat. Mit stehen zahlreiche kleinere Geschäftsleute vor dem Bankerott. handelt es sich um die Wiedereinjegung der alten mongo- dem Gesange der Arbeiter Marseillaise gingen die Delegirten Wohin man sieht, herrschen Verlegenheiten und Stockungen, lischen Dynastie, die im 17. Jahrhundert verdrängt wurde, die der Natur der Sache nach in unaufhaltsamer Zunahme nach den anderen hätte die Bewegung einen republikanischen begriffen sind und ihren Höhepunkt voraussichtlich erst um Charakter, und wäre es auf Gründung eines Bundes von Freidie Mitte des nächsten Jahres erreicht haben werden. G3 staaten abgesehen. Jedenfalls ist Ching in einer inneren wird eine Reaktion der Volksstimmung eintreten, wie sie Strife begriffen, deren Ausgang und Folgen unabsehbar seit dem Jahre 1856 in gleicher Stärke nicht mehr erlebt sind. worden ist. demokratie! Das franzöfifche Arbeiter- Sekretariat- so schreibt wird sich im nächsten Monat man uns aus Baris definitiv konstituiren und damit einer der wichtigsten und zugleich praktischsten Beschlüsse des Brüsseler internationalen Sozialistentongresses zur Durchführung gebracht sein. Und das ist um so verdienstvoller, als es bei den vielen Fraktionen Horrespondenzen und Parteinachrichten. " auseinander. Bustimmungserklärungen zu den Erfurter Ber schlüssen faßten Versammlungen in Freiberg, Burscheid. In Emmendingen findet nächsten Sonntag eine Ronferenz der Sozialdemokraten des 5. badischen Reichstagswahlkreises statt, welche über die Punkte Organisation und Agitation verhandeln wird. Ju den Landbezirken des Reichstags- Wahlkreises PotsdamOsthavelland wurden am Sonntag 50 000 Flugblätter Die Verbreiter waren durch unsere Parteigenossen verbreitet. genügend legitimirt, indeß blie ben jie troßdem von Belästigungen nicht verschont. Besonders wird in einer uns zugegangenen Bu Die Spenger Landfriedensbruch Affäre wird demnächst schrift über das Verhalten des Amisvorstehers Scheurig in und der Verschiedenheit der Arbeitergruppirungen es keine por der Strafkammer des Bielefelder Bandgerichts zur Verhandlung Barez Beschwerde geführt. Unsere Parteigenossen können die kommen. Nachdem weder gegen die zur Anzeige gebrachten Anfechtungen natürlich nicht abhalten, der Landbevölkerung nach leichte Aufgabe war, zu einer Verständigung zu kommen. Bandfriedensbrecher noch gegen die in Spenge thatig geweſenen wie vor Schriften zuzustellen, durch welche dieselbe die Wahrheit Wenn diese in einer verhältnißmäßig turzen Zeit dennoch Gendarmen mit einer Anklage vorgegangen werden, hat nunmehr über die Uebel der heutigen Gesellschaft erfährt. erzielt wurde, so ist dies ein Zeichen, daß alle Fraktionen der Redakteur Groth der sozialdemokratischen Volkswacht" eine und Gruppen, die Bedeutung und Tragweite dieser Institution Anklagefchrift augefchickt bekommen, laut welcher er durch den gleichmäßig erkennend, ihre Sondervereinigungen dem all. gemeinen Ganzen unterordneten. ofter ißen nich eber ufft thel vers tor, icht upt uto rid. Firts rme ein, Scher " Bericht über die Spenger Ungelegenheit die Gendarmen und den Amtmann zu Spenge beleidigt haben soll. Redakteur Groth it entschlossen, für jede in dem betreffenden Artikel ausgesprochene thatsächliche Behauptung den Beweis der Wahrheit zu erbringen, so daß in der bevorstehenden Gerichtsverhandlung eine umfangreiche Bahl von Zeugen auftreten dürfte. Todtenliste der Partei. In München wurde am Sonntag der 22jährige Schuhmacher Wilhelm Böptin unter großer Theilnahme der Parteigenossen zur Erde bestattet. * Das Sefretariat wird aus den Delegirten folgender Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Organisationen bestehen: 1. Bund der französischen Arbeitsbörsen; 2. Nationalbund der französischen Arbeitersyndikate Zellersammlungen in öffentlichen politischen Verfammlungen find nach einem gegen den Kaufmann Priebe in und korporativen Gruppen; 3. Revolutionäres Zentral fomitee( Blanquisten)*); 4. Sozialrevolutionäre Arbeiter Wahlsiege. In Bernau in der Mark erhielten bei der Geuthin ergangenen Urtheil des Kammergerichts in Preußen gepartei( Allemanisten); 5. Sozialistischer Arbeiterbund Frank Stadtverordneten- Stichwahl unsere Parteigenossen Garg und feilich gestattet, wenn sie zur Deckung der Unkosten der VersammDas Aushängen von politischen Zeitungen reichs( Broussisten); 6. Arbeiterpartei( Margisten); 7. Bund Schöder je 174 Stimmen, die Kompromis- Kandidaten Streblungen veranstaltet werden. der unabhängigen Sozialistengruppen. Außerdem wird sich low.174 und Seidel 166 Stimmen. Heber die drei ersten auch noch jeder Gewerkschaftsbund, der mindestens fünfzehn wurde das Loos gezogen, dasselbe entschied für den Sozialdemo- in den Schaufenstern der Expeditionen bedarf fraten Gartz und den Kompromiß- Kandidaten Streblow. In feiner polizeilichen Erlaubniß. So hat das Rammergericht entSynditate oder Fachvereine umfaßt und seit wenigstens 2ehe wurde bei den Bürgervorsteher Wahlen Genoffe Bublis fchieden, indem es eine Verurtheilung der Bolls- Zeitung" wieder In Losch aushob, welche von der Strajkammer in Berlin erfolgt war, weil sechs Monaten besteht, vertreten lassen können. mit 281 von 316 abgegebenen Stimmen gewählt. Der Bund der Arbeitsbörsen besitzt das Recht, vier with bei Dresden wurden in der Klasse der Unansässigen Stein angeblich das Aushängen des politischen Theils einer Beitung Bertreter für das Sekretariat zu nominiren, die sechs übrigen met H. Steglich und Schlosser. Eger mit 129 bezw. 126 dem Anhesten eines Plakats gleichbedeutend sei und damit der Organisationen je zwei Vertreter und jeder Gewerkschafts- Stimmen in den Gemeinderath gewählt, während die Gegen polizeilichen Genehmigung bedürje. In Halle wurden am 10. September in der Expedition bund einen Vertreter. Die Art ihrer Ernennung sowie die kandidaten es im Maximum nur auj 62 Stimmen brachten. Der Dauer ihres Mandats bleibt den einzelnen Organisationen Schuldirektor mußte sich sogar mit ganzen 5 Stimmen begnügen. des" Volksblatt" 24 Exemplare des Stegel'schen Soziala vorbehalten und hat das Sekretariat nur die Richtigkeit parteigenojien zu einer respektablen Stimmenzahl. In Lichten der Expedition jest mitgetheilt wurde, ist die Beschlagnahme In der Klasse der Anfassigen( Grundbesizer) brachten es unsere demokratischen Liederbuches" beschlagnahmt. Wie der Mandate zu prüfen. stein( Sachsen) wurden fämmtliche funf Standidaten der Sozial- Durch Beschluß des Amtsgerichts I zu Berlin bestätigt und das Der Siz des Sekretariats wird sich in der Pariser bemokratie, in Stollberg vier Parteigen offen in das Stadt- Verfahren auf Einziehung des Liederbuchs beim Landgericht I zu verordneten Kollegium gewählt. In letteren Orte fonnten die Berlin anhängig gemacht, welches am 22. Januar über die Angelegenheit entscheiden wird. *) Die einzelnen Fraktionen sehen es zwar ungern, wenn vereinigten Kandidaten nur zwei ihrer Gegner durchbringen. man fie nach einer Person bezeichnet, doch laßt sich dies, will man Berwechslungen vorbeugen, leider nicht immer vermeiden. Anmerkung des Korrespondenten. Eine Volksversammlung, welche am 18. Dezember in Geestemünde tagte, nahm nach einem Referate unferes 1 Theater. Donnerstag, den 16. Dez. Opernhaus. Fidelio. Schauspielhaus. Die Büfte. Herrn Raudel's Gardinenpredigten. besitzer. Leffing- Theater. Die Großstadtlnft. Residenz- Theater. Madame Mongodin. Circus Renz. Karlstraße. Donnerstag, den 17. Dezember 1891. Abends 71/4 Uhr: Auf Helgoland" oder: Ebbe und Fluth. Deutsches Theater. Der Kompagnon. Große hydrologische AusstattungsBerliner Theater. Der Hütten- Pantomime in 2 Abtheilungen mit National Tänzen( 60 Damen), Aufzügen u. s. w. 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B. um eine berden m Die ganze übersehen. fleinen W daß fie nu annehme, Gefahr de die Ausbe laufe, fo nicht fo welche denen ma laffung de folges; n wohl fest, mehr dem Beintons das eine hierbei nic die durch Abg. deutung Bufezen Derständlic 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 295. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. Donnerstag, den 17. Dezember 1891. 142. Sigung vom 16. Dezember 1891, 11 Uhr. Am Tische des Bundesraths v. Ca privi, v. Bötticher, b. Marschall, v. Malzahn, v. Heyden u. A. Die zweite Berathung des österreichischen HandelsBertrages wird fortgesetzt. Der Zoll für Hopfen wird von 20 auf 14 M. herabgefeßt. Abg. Graf Mirbach bedauert das im Interesse der kleinen Leute, welche sich auf die Hopfenkultur gelegt haben. Schatzsekretär von Malzahu bemerkt, daß auch Desterreich Ronzeffionen auf diesem Gebiete gemacht habe. Position 25 e: Wein, jeziger Zollfag 24 M., foll folgendermaßen gefaßt werden: Wein und Most, in Fässern eingehend, 20 M.; rother Wein und Most zu rothem Wein, zum Verschneiden, unter Kontrolle 10 M.; Wein zur Cognac- Bereitung unter Kontrolle 10 M. Abg. Haerle( Voltspartei) wendet sich gegen die Ermäßigung namentlich des Traubenzolles; der deutsche Markt würde zum Schaden der deutschen Weinbauer mit italienischen Trauben überschwemmt worden. 8. Jahrg. bleiben. Die Verantwortung dafür will ich gern tragen.( Beis fall rechts.) Abg. Schnaidt( Dem.; Württemberg) spricht sich gegen die Position aus, weil dadurch die Weinbauer geschädigt werden. Da die Annahme der Position sicher sei, wolle er die Regierung bitten, die Winzer bei der Steuer niedriger einzuschäßen. rung gestellt? Wenn die fleinen Produzenten felbft die Trauben aus Italien beziehen und das Verschneiden vornehmen könnten, dann wäre der Schaden nicht so groß; aber diese Arbeit wird von großen Unternehmern gemacht werden, welche den kleinen Winzern ihre Trauben abkaufen; der kleine Winzer tann das Verschneiden gar nicht vornehmen, er müßte dazu Kellereien, Fässer u. s. w. haben, er müßte mit dem Ver- Abg. Hickel( Soz.; Mühlhausen i. E.) spricht für die Pofttion, tauf warten; er will aber möglichst schnell nach der Ernte ver- nur um festzustellen, daß nicht alle Elsässer gegen dieselbe seien. taufen, deshalb ist es auch nicht möglich, durch die Bildung von Die Weinpreise müßten ermäßigt werden, damit der Konsum sich Genossenschaften zum Verschnitt zu helfen. Man müßte das vermehre; nur weil der Wein zu theuer war, habe im Elsaß der Weingesetz ändern und den Deklarationszwang einführen, denn Branntweingebrauch zugenommen. sonst kommen die französischen Weine, die aus Trestern und Der Zoll auf frischgeschlachtetes Fleisch soll von 20 M. auf Rosinen hergestellt sind, aber den nöthigen Alkoholgehalt haben, 15 M. herabgesezt werden, mit Ausnahme des Schweineauch als Verschnittweine über die Grenze. Alle Weine werden fleisches, für welches ein Boll von 17 M. festgesetzt wird. möglichst als Verschnittweine über die Grenze gebracht werden. Abg. Hoffmann( Sachsen) bedauert im Interesse des GrenzWenn wir nicht die französische Weingesetzgebung einführen, freises, in welchem er wohnt, daß der Verkehr mit Schweinen werden wir nichts erreichen. In Frankreich hat die Ver- von Desterreich nicht vollständig freigegeben ist; er wünscht für zuckerung der Weine derartig zugenommen, daß 4000 Waggons Grenzfreise eine Ermäßigung des Bolles auf 5 M. Bucker verwendet worden sind. Die Weinproduzenten im Elsaß Beim Zoll auf Reis 4 M., der nicht ermäßigt wird, bittet sind gegen eine Herabsetzung der Weinzölle, weil sie den Wein Abg. Uhlendorff( dfr.) um eine Herabsehung des Reiszolles entauf einem Boden bauen, wo Anderes nicht wächst. Die Ein- sprechend der Herabsetzung der Getreidezölle. fuhr italienischer Trauben mag bisher sporadisch gewesen Schaßsekretär v. Malkahu: Desterreich hat eine folche sein, jedenfalls hoffen die Italiener jezt auf ein gutes Herabsetzung nicht gefordert; die Sache unterliegt unserer EntGeschäft. Ich fann deshalb nicht für die Verträge schließung, aber hier ist wohl nicht der Ort darüber zu, vers stimmen; die Landwirthschaft, die Weinbauer und auch handeln. die Textilindustriellen werden benachtheiligt; ich hätte gern mich weiter informirt darüber, ob die Vortheile im Uebrigen so groß find, daß die Nachtheile ausgeglichen werden. Da aber die Mehrheit dazu keine Zeit geben will, so muß ich zu meinem Bedauern gegen die Verträge stimmen.( Beifall rechts.) Abg. v. Kardorff( R.-P.): Nach der Herabfegung des Getreidezolles wird man sich der Ermäßigung des Reiszolles nicht mehr entziehen können. Abg. Weiß( Eßlingen) tritt den Ausführungen des Vorredners bei, die Ermäßigung des Bolles auf Wein in Fässern Don 24 auf 20 M. würde zu ertragen sein, anders liege es aber mit den anderen Ermäßigungen. Schon in früherer Zeit wurden Fehljahren des deutschen Weinbaues italienische Trauben eingeführt, das wird jest natürlich viel schlimmer werden. Redner weist Die Zölle auf Papier und Pappe betragen jetzt: für ungedarauf hin, daß die italienischen Trauben höchstens bis an den Main glättetes Backpapier 4 M., für geglättetes 6., für Schreib transportirt, also nur in Süddeutschland untergebracht werden Abg. Bürklin( natlib.) spricht gegen die Ermäßigung papier 10 M.; die Zölle sollen ermäßigt werden auf 3,3 und tönnen, wo bald große Reltereien entstehen, welche dem füd- des Weinzolles; die einzige Maßregel, welche Beruhigung schaffen 6 Mart. deutschen Weinbau Schaden zufügen werden. Wenn er bedente, fönnte, wäre ein streng durchgeführter Deklarationszwang, daß Abg. Graf Arnim( R.-P.) weist darauf hin, daß man den daß den Württembergern diese Zollermäßigung und daneben noch der Zusatz von Zucker und Wasser zum Wein, daß die Ver- Lumpenausfuhrzoll 1879 abgeschafft habe als etwas ganz BerBollherabfegungen für industrielle Produkte, die bei ihnen be- mischung von Weiß- und Rothwein deklarirt werden müßte. altetes; hier würden jetzt die deutschen Zölle auf Pappe sonders hergestellt werden, zu Weihnachten bescheert werden, dann Die Deklaration haben wir auf dem Papier, aber die Recht- und Papier herabgefeßt, aber Desterreich behalte feinen ( Hört, hört! rechts.) Man hätte fönne er nicht annehmen, daß darüber große Freude sein werde. sprechung steht nicht dahinter. Deshalb kann die Deklaration Lumpenausfuhrzoll. Württembergischer Bundesbevollmächtigter von Moser: Wir gar nichts helfen. Desterreich lieber auf seine öftlichen Nachbarländer verund den nicht ihm Abg. Winterer( Elsässer) erklärt sich gegen die Herabfeßung weisen deutschen Martt haben in diesem Jahre eine schlechte Ernte gehabt, infolge dessen öffnen ist die Einfuhr italienischer Trauben eine erhebliche. Wenn des Weinzolles und bedauert, daß dieselbe von Italien mit so sollen. Die Verantwortung für solche Schädigungen der unfere Ernte eine reichliche ist, wird man Trauben von auswärts großem Nachdruck verfolgt werde. Die Elsässer verlangen eine Industrie tragen diejenigen, welche die schleunige Berathung nicht einführen. Wenn unsere Ernte qualitativ schlecht ist, dann entschiedene Bekämpfung der Weinfabrikation. fordern. wird die Einfuhr italienischer Trauben zur Verbesserung sich Abg. Lender- Baden( Zentr.); Die Bedenken der Weinbauer Staatssekretär v. Bötticher: Die verbündeten Regierungen empfehlen. Beim französischen Handelsvertrage von 1865 habe find um so ernster zu nehmen, als die Winzer schon in den legten können diese Verantwortung um so eher auf sich nehmen, als sie man ebenfalls das Schlimmste prophezeit und nachher habe sich Jahren ohnehin in einer schlechten Lage waren. Es liegt die sicher sind, daß die Interessen der Allgemeinheit berücksichtigt alle Schwarzseherei als grundlos erwiesen. Gefahr nahe, daß nicht blos der aus den Trauben getelterte sind. Den Ermäßigungen unserer Tarife stehen die Ermäßigungen Abg. Pflüger( dfr., Baden) hält die Zollermäßigung für Wein Konkurrenz macht, sondern daß auch die Rück des österreichischen Tarifs gegenüber, die unserer sehr leistungsunbedenklich, man folle die deutschen Weine nicht für so schlecht stände noch Verwendung finden in der Kunstweinfabrikation. fähigen und exportkräftigen Papierindustrie sehr günstig sind. halten, daß sie mit den italienischen Berschnittweinen nicht die Es wird jetzt schon so viel Kunstwein hergestellt, daß dem ent- Den Ausfuhrzoll auf Lumpen fönnen wir einführen, daran hindert Ronkurrenz aushalten könnten. Die Gefahr, daß eine Wein- gegengetreten werden muß. Die Deklaration muß zur Wirklich nicht der Vertrag, sondern höchstens die Aussichtslosigkeit eines panscherei entstehe, liege kaum vor; Verschneiden des Weines feit gemacht werden. Die badischen Weine sind nicht so sauer, dahin gehenden Antrages. ei feine Manfcherei. Man müsse auch bedenten daß wie man gewöhnlich sagt; der Seewein, namentlich der rothe Transport der Trauben nicht ohne Risiko sei; sie könnten und der Süpplinger sind besser und gesünder als 90 pet. aller Derderben und es entstehe auch ein gewisser Verlust dabei. Weine die in Berlin getrunken werden. Aber alle Bedenken können frankreich mit seiner übermächtigen Produktion sei der Haupt- wohl durch die Kontrolle beseitigt werden. Bei den Handelsfonkurrent Deutschlands; deshalb müsse man froh sein, daß die verträgen dürfe man auch nicht auf einen einzelnen Punkt sehen, Bulaffung italienischer Berschnittweine zur Verbesserung deutscher sondern müsse das Ganze im Auge haben. Da tönne man aber Beine möglich sei. sagen, daß die Verträge eine neue Aera mit sich bringen werden. ( Beifall linis; Bischen rechts.) Der Badischer Bevollmächtigter Geh. Oberfinanzrath Scherer: Die badische Regierung hat sich nach Möglichkeit des Weinbaues angenommen; da aber nichts zu erlangen war über das in den Vertrag Aufgenommene hinaus, mußte das Allgemeine dem Ginzelnen vorangesezt werden. Wir standen dabei auf demselben Standpunkte wie der Vorredner. Abg. Graf Arnim: Die Ausfuhr ist eine erhebliche, aber sie ist nicht lohnend, wie überhaupt die Konkurrenz des HolzstoffPapiers die Lage der Papierindustrie verschlechtert hat. Abg. Bamberger: Nicht die Freihändler haben den ZumpenAusfuhrzoll beseitigt, sondern die Regierung des Fürsten Bismard, welche den Bolltarif 1879 nach schutzölnerischer Richtung revidirte. Mit unseren Wählern haben wir uns schon verständig; wenn mir uns auf die Bertagung nach Weihnachten eingelassen hätten, dann hätte man uns vorgeworfen, daß wir uns von den Konservativen hätten narren lassen. Abg. von Kardorff( Reichsp.): Die österreichische Papiers industrie arbeitet mit billigen Tagelöhnen, mit den hohen Eisenbahnrefattien, dem hohen Lumpenausfuhrzoll und mit den billigen Wasserkräften in Galizien. Darum wird die deutsche Papierfabrikation zu Grunde gehen. Abg. Brömel( bfr.): Wenn man mit den Zollherabsehungen warten müßte, bis die Betheiligten selbst damit einverstanden sind, dann kommt man niemals dazu. Die Regierung hat hier die Exportinteressen der Papierindustrie und die der Allgemeinheit wahrgenommen. Abg. Dr. Buhl( natl.) steht der Frage mit großen Bebenten gegenüber; er hält es für nicht zulässig, daß faurer Weißwein mit italienischen Nothweinen verschnitten werde; bisher habe man sich das nicht erlaubt. Aber die Zulassung der Verschnitteine sei nicht so bedenklich wie die der Trauben. Daß die Frachttoften dabei in Betracht tämen, tönne er nicht glauben; denn schon die Schalen hätten zum Auffärben des Weines einen fo großen Werth, daß dadurch die Fracht gedeckt würde. Da die Staatssekretär v. Bötticher erkennt an, daß ein Mangel in Breife in Italien sehr niedrig sind, da die Frachten sehr zurück- dem Nahrungsmittelgeseß vorliege, daß es von der Anschauung des Staatssekretär von Bötticher: Der Absatz von Papier nach gegangen feien, fo werden die italienischen Trauben eine erheb- Richters abhängig ist, ob ein Wein verfälscht gilt oder nicht. Die Desterreich hat 1888 und 1889 einen Werth von 2 900 000 m. che Stonkurrens machen. Die einzige Hoffnung war, daß durch Vorlage, die schon einmal den Reichstag beschäftigt hat, hat und 3 500 000 m. gehabt. Deshalb wird die Papierindustrie Den Transport die Trauben so leiden, daß man Qualitätsweine weiteren Erwägungen unterlegen, zu denen auch Sach- wohl nicht so schnell zu Grunde gehen. nicht versenden kann. Aber nach den angestellten Erkundigungen verständige zugezogen worden sind, ist jetzt in einen Abg. Clemm- Ludwigshafen( natl.): Das Jahr 1890 ist aber chwinde auch diese Hoffnung. Denn es habe sich herausgestellt, neuen Entwurf zusammen gefaßt; er wird die Frage der Befehr viel schlechter. Die schwedische Holzstoff- Fabrikation macht daß Trauben in Fässern von Sizilien nach Hessen geschickt werden handlung des Weines regeln und dabei können die Bedenken, die so schlimme Konkurrenz, daß eine schwere Schädigung entstehen tönnen ohne jede Gefahr. Wenn der Eisenbahn- Transport bis heute angebracht sind, berücksichtigt werden. muß für die deutsche Papierindustrie, welche auch deshalb unter u 19 Zagen dauern fann, was steht im Wege, die Fässer mit Abg. Mirbach erklärt sich gegen die Zollherabfeßung für schlechteren Bedingungen arbeitet, weil in Desterreich noch die Trauben auf dem Wasserwege nach Hamburg zu bringen? Wein und bittet Herrn Bamberger, der den Weinzoll mit ver- Sonntagsarbeit besteht, die bei uns verboten ist. Ich bin aber Benn der Bertreter von Württemberg auf den franzöfifchen theidigt habe, ihn heute zu unterstützen. überzeugt, daß Desterreich diese Konzession gefordert hat; ich fann Bertrag von 1865 verwiesen hat, so hat man damals die Abg. Bamberger( dfr.): Ich habe nur den Traubenzoll meinerseits bestätigen, daß die Regierung mit großer Sachkenntniß Derabfegung des Weinzolles schmerzlich empfunden, aber vertheidigt, aber nur deshalb, weil man den Weinzoll als einen und unter Befragung aller möglichen Sachverständigen vorchließlich überwunden. Jezt werde es aber dahin Schußzoll eingeführt hat; der Traubenzoll mußte dementsprechend gegangen ist. tommen, daß nicht mehr Wein, sondern Trauben importirt festgestellt werden, damit der kleinere Winzer, der sofort nach der werden und daß dann die deutschen Weine vollständig aus dem Ernte verkaufen muß, ebenso geschützt ist, wie der große ProduFelde geschlagen werden. Die kleinen Winzer fürchten, daß die zent. Unter der damaligen Regierung war eine gewisse Tattit Beinhändler das Keltern deutscher Trauben vernachlässigen und nöthig, wenigstens bei fleineren Fragen. Bei dem Septennat hur italienische Trauben nehmen, an denen sie mehr verdienen. hat man auch gesagt, wir hätten aus Taktik für das Septennat Laß ein starker Berkehr zwischen den Reblausgebieten in Defter stimmen müssen, um den Vorwand zur Auflösung zu nehmen. Die Abgg. Graf Arnim, Klemm und v. Kardorff erklären, reich, Italien und Frankreich denn daher können ja die( Vizepräsident Graf Ballestrem bittet diese Betrachtungen nicht daß der Standpunkt des Abg. Brömel nur dem Handel zum Trauben tommen eine Vermehrung der Reblausgefahr mit zu weit auszudehnen.) Aus meinem Wahlkreise, in dem der Vortheile gereiche, nicht aber der Produktion, die doch die Hauptfich bringt, liegt auf der Hand. Niemals fet er, Redner, in einbau sehr stark vertreten ist, sind teine Beschwerden gegen fache fei. Die Aufhebung der Eisenzölle habe sich bald als ein Aber er Fehler erwiesen. einer größeren Zwangslage gewesen, als diesem Handelsvertrage diese Vertragsbestimmung mir bekannt geworden. gegenüber. freulich ist es, wenn ein Gesetz über die Weindeklaration erlassen Abg. Brömel bestreitet, daß die Papierindustrie in den Unterstaatssekretär von Schraut: Die Ernte ist diesmal eine wird. Die Entrüstung darüber, daß man dem sauren Wein einen letzten Jahren zurückgegangen sei in ihren Exporten; das sei fehr schlechte bei uns, in Italien eine gute gewesen; darauf baut anderen Wein zuseyt, kann ich nicht begreifen. Wenn meine nicht der Fall. Deshalb könne man nicht zugeben, daß zu man nun ein Gebäude auf, um die schlimmen Folgen der Zoll- Wähler mich fragen sollten, weshalb die Weinbauer schlechter Gunsten dieser Industrie der deutsche Markt vollständig abDer Artikel Papier hat für den Handel maßregel zu zeigen. Elsaß- Lothringen ist unser Weinland; der behandelt feien, als die Holz- und Kornproduzenten, so werde ich geschloffen wird. Ronsum schwantt aber dort sehr erheblich; er hat betragen in ihnen sagen, daß man das leicht forrigiren kann, wenn man noch Stettins gar feine Bedeutung, das ist eine Sappalie. Staatssekretär v. Marschall: Die Aufhebung der Eisens verschiedenen Jahren 1 900 000, 238 000, 1'500 000 und 800 000 andere Bollermäßigungen herbeiführt. Das kann Herr Lender Dettoliter. Wenn der Wein schlecht gerathen war, nahm der auch; da die Nationalliberalen, das Zentrum und ein Theil der zölle läßt sich mit dem Vertragsabschluß jetzt gar nicht vergleichen; Schnapstonfum erheblich zu, was sehr zu bedauern ist. Man Ronservativen mit ihm und mir für den Vertrag stimmen werden, ein solcher Vergleich ist eine Uebertreibung, die die Regierung wendet sich gegen die Herabsetzung des Traubenzolles, aber dabei so werden seine Wähler ihm schon treu bleiben, denn sie werden über sich ergehen lassen kann. Damals wurden die Eisensölle nehmen die Sachverständigen ganz verschiedene Standpunkte ein, sich doch nicht in Hinterpommern einen neuen Vertreter holen. autonom aufgehoben, heute ermäßigen wir unsere Zölle unter der Bedingung, daß im Interesse des Exports unserer Industrien 3. B. die Herren Pflüger und Buhl. Es handelt sich hierbei( Heiterfeit). Abg. Simonis( Elfaffer) hält die Herabsetzung des Wein- die Zölle in den Vertragsstaaten herabgesezt werden. berden muß. Die Qualitätsweine scheiden dabei vollständig aus. zolles an sich nicht für bedeutend; das Schliminste sei die Zoll- Abg. v. Kardorff: Also deshalb muß die Landwirthschaft ganze Prozedur des Verschneidens läßt sich noch gar nicht ermäßigung für die Trauben und die Verschnittweine, welche die großen Opfer bringen, um die Absatzgebiete der Industrie zu übersehen. Hier befürchtet man eine Schädigung der deutschen erhebliche Beunruhigung und zwar mit Recht hervorrufe. Durch erweitern. daß sie nur einen Vortheil für Deutschland bedeute. Wenn man des Redners nicht erschüttert worden. Heinen Weinbauer, in Italien faßt man die Sache dahin auf, die Auftlärungen in der freien Kommission sind die Anschauungen| Der Zollfaz für Ochsen soll von 30 auf 25,50 M. ermäßigt werden. annehme, daß der Transport der Trauben doch nicht immer ohne Abg. Menzer( ot.) weist es entschieden zurück, daß etwa in Abg. Birk( Soz.) macht darauf aufmerksam, daß die Grenz die feine die Ausbeute aus den Trauben sich nur auf 60 bis 65 pCt. be- liege; das Ministerium sei ihnen sehr genehm. Die Beunruhigung habe, und empfiehlt die weitere Ermäßigung der Viehzölle. Redner laufe, so ftellt sich heraus, daß die Ge ahr der Konkurrenz doch sei nicht von den Konservativen in das Land hineingetragen macht besonders auf den Umstand aufmerksam, daß die Füllen, nicht so groß sein wird. Die Transporte aus Sizilien, auf worden.( Zustimmung rechts.) Die Ermäßigung der Zölle auf sobald sie mit den Mutterpferden eingeführt werden, zollfrei welche Herr Buhl hingewiesen hat, waren nur Versuche, aus Trinkweine ist für mich und Herrn Pflüger ein Vortheil. bleiben, während Kälber auch dann den Zoll von drei Mark Sie führen doch bezahlen müssen, wenn sie in Begleitung der Mutterkuh sind. laffung des Verschneidens ist noch eine Frage zweifelhaften Er- auch man noch feine sicheren Schlüsse ziehen kann. Die Zu-( Buruf Pflüger's: Für mich nicht.) italienische Weine?( Buruf Pflüger's: Nein!) Den Diese ungleiche Behandlung zwischen Füllen und Kälber bedeute mie um eine Frage die vom allgemeinen Standpunkte aus betrachtet Die denen folges ; man kann den Verlauf nicht übersehen; aber das steht Konsumenten tommt die Ermäßigung von 24 auf 20 M. eine direkte Schädigung der kleinen Landwirthe an der Grenze, wohl fest, wenn durch das Verschneiden der Wein billiger und nicht zu gute; dazu ist sie zu gering. Der Transport von welche auf den Bezug von Zuchtkälbern aus dem Auslande an mehr dem Geschmacke des Publikums entsprechend wird, wenn der Trauben aus Italien fann in wenigen Tagen bewirkt werden, gewiesen sind. bas eine fegensreiche Wirkung sein. Die Reblausgefahr fommt produktion ist noch einer großen Ausdehnung fähig. Wenn die werden. Beintonfum zunimmt und der Schnapsfonfum abnimmt, so wird dazu sind feine 19 Tage nothwendig. Die italienische Wein Der Zoll auf Schweine soll von 6 auf 5 M. herabgesetzt Abg. Graf Mirbach wirst dem Fürsten Haßfeldt Unkenntniß die durch die Verträge in feiner Weise geändert wird. nicht in Betracht; dafür besteht die Reblauskonvention, Italiener durch ihre Ungeschicklichkeit ihren Absah nach Frankreich verloren haben, warum sollen wir die Folgen der italieni- der Verhältnisse vor, wenn er behauptet habe, daß die kleinen Abg. Zorn von Bulach( Elsasser): Daß man die Be- schen Ueberproduktion tragen, während man uns immer davor Leute mehr Schweinefleisch konsumiren als produziren. Die Ardeutung der Aenderung des Wein- und Traubenzolles herab- warnt?( Sehr richtig! rechts.) Die Verhandlungen der freien beiter bei uns im Osten ziehen alle ein Paar Schweine auf und Bufegen sucht, um die Betheiligten zu beruhigen, ist selbst- Kommission über die Kontrollinaßregeln haben auch nicht be- haben daraus eine Einnahme. Redner weist dann darauf hin, erständlich, aber warum hat Italien gerade diese Forde- friedigt. Deshalb muß ich bei meiner ablehnenden Saltung daß die Einrichtungen zur Untersuchung des Schweinefleisches in hierbei " Amerika fehr dürftig seien( Präsident von Levesom bemerkt, baß wie fich ber Roman" in grause Wirklichkeit verwandelt. Er foll noch Mancher guten Willens, weiß aber nicht recht, a das hier gar nicht hergehöre). Die Herabsehung der Zölle neben die Boltstüchen, die Wärmestuben besuchen, er soll im Asyl für wen er sich wenden soll; solchen Zweiflern bringen wi Fer Freigabe des amerikanischen Fleisches wird die deutsche Obdachlose vorsprechen, dann wird er ja sehen, was ,, Roman" uns als Vermittelungsstelle in Erinnerung: alle Sendunge Schweinezucht ruiniven. ist und was Wirklichkeit. Oder meint denn der Mann, es sei für die Berliner Kirchennoth, am liebsten große Abg. Fürst Hatzfeldt: Der Vorredner hat mir Unkenntniß ein„ Roman", bei Sturm und Kälte im zerschlissenen Röckchen, aber auch kleine, welche die edeln Geber an die Ge vorgeworfen; vielleicht hat die Blagnachbarschaft nur eine fleine mit defetten Stiefeln Straß auf, Straß ab zu laufen? Oder schäftsstelle der Kölnischen Volkszeitung" schicken, werden Abfärbung hervorgerufen. Die fleinen Leute bringen nicht einige bildet er sich ein, es bereite einen Gaumenfibel, für 10 Pfennig pünktlich an die richtige Stelle übermittelt werden. Gester Duhend Schweine auf den Markt, höchstens verzehren sie ein einen Napf Linsen und ein Stück Schwarzbrot hinunter zu find bereits 2-3000 Mark dorthin abgegangen. Schivein, welches sie aufziehen, selbst. Jedenfalls wird die Ver- würgen? Von dem Leben und Treiben in Berlin hat dieser Das ist doch wenigstens noch ein Zon! Der geht so gerad billigung des Schweinefleisches allgemein freudig begrüßt werden. Abgeordnete auch nicht eine leise Ahnung, er ist augenscheinlich los auf die Hundertmärker, als ob es gar keine Menschen au Beifall links.) aus dem Weinkeller seiner Stadt Athen" noch nicht viel heraus- der Welt gäbe, die noch nie einen solchen Schein besessen haben Abg. Graf Mirbach: Die Verbilligung des Schweine- gekommen. Solche Leute aber, die über Sachen schwagen, die Es ist das auch so ein Theil des praktischen Christenthum?, fleisches wäre der größte Nachtheil für den Often.( Widerspruch fie in ihrem Leben nie gesehen haben, find in unseren Augen wenn man Geld zusammenträgt für Steine, statt für Brot. lints.) Ignoranten, denen wir das Recht absprechen, über LebensAbg. Stadthagen( Soz.): Wenn das Fleisch möglichst gewohnheiten und Lebensbedürfnisse des vierten Standes zu schrieben: Die Flucht des hier wohnhaft gewesenen Kaufmann Wieder einmal ein Krach". Aus Zehlendorf wird ge theuer, die Löhne möglichst billig sein sollen, so zeigt das am urtheilen. besten das warme Herz, welches die Herren von der Rechten für Gewiß wird Herr Menzer die Behauptung aufstellen, Manfred Matzdorff, des Generalvertreters des Bureau Centrale die Arbeiter haben. nur in Berlin sei es etwas schlimmer, als in der 2. Heilborn" in Berlin C., Gertraudtenstr. 18/19, bildet das Damit ist die Berathung des Tarifs für Deutschland er Proving. In jeder Nummer unseres Blattes aber tönnen Tagesgespräch in unserem an aufregenden Ereignissen in letter wir ihm den Gegenbeweis liefern und ihm Fälle Beit nicht gerade armen Orte. Bei dem Tarif für Desterreich und zwar bei ben Eisenzöllen anführen, aus denen hervorgeht, daß es in der Proving nicht um Als vor einiger Zeit Magdorff in einen unliebfamen Prozeß bestreitet einen Deut heffer aussieht. Erst gestern besprachen wir in der gegen den früheren jetzt verstorbenen Geschäftsinhaber L. Heilborn Abg. Graf Miebach, daß unser Export so bedeutend sei, Politischen Uebersicht" berartige Zustände in einem bayrischen in Breslau verwickelt war, aus dessen Verhandlungen hervorging, daß ein einziger Produzent 700 000 Bentner Eisen nach Dester- Orte. Wir wollen hier die Schilderung wiederholen, da deren daß auch der„ Beuge Mazdorff" schon mit der Einrichtung preußi reich verfauft habe, wie Fürst Haßfeldt behauptet. Uebrigens Slaubwürdigkeit für Herrn Menzer um so mehr über jeden scher Gefängnisse Bekanntschaft gemacht gemacht hatte, zog hätten die Zollermäßigungen Desterreichs gar feine erhebliche Bweifel erhaben ist, als sie dem Stöckerblatt„ Bolt" ent- fich von den hiesigen gesellschaftlichen Kreisen zurück, uni Bedeutung, da eine Verschiebung der Baluta um 10 pet. sie nommen ist, das zu lesen Herr Menzer dringend verdächtig er- die that Beit bas ihre, bie Angelegenheit vergesse vollständig wirftungslos machen. scheint. Im Beiblatt zu Nr. 293 findet sich dort eine Bitte des zu machen. Nach und nach fand Mahdorff wieder Ver und über protestantischen Pfarramtes in Schwarzenbach bei Wald, Ober- kehr, da man an feinem scheinbar- harmlosen Wesen, feine franten. In derselben heißt es: gemüthlichen Fröhlichkeit Gefallen fand. Jetzt erst wird seis Abg. Pieschel berichtet darauf Namens der Petitions fommission über die eingegangenen Petitionen, die als durch die gefaßten Beschlüsse für erledigt erklärt werden sollen. ledigt. Damit schließt die Diskussion über die Tarife Urfiffel 3. Abg. Liebermann v. Sonnenberg( Antisemit) erklärt fich gegen die fofortige Beschlußfassung über die Petitionen, unter Denen sich 15 000 Unterschriften von hannoverschen Bauern gegen die Handelsverträige befinden; es sei zu verwundern, daß die DeutschHannoveraner sich dieser Voltsfundgebung nicht angenommen haben. Die Antisemiten werden daraus die nöthigen Konsequenzen ziehen. Es feien bis jetzt nur Vertreter des Handels defragt worden, aber nicht die eigentlichen Betheiligten. Deswegen hätte man eine gründliche Kommiffionsberathung eintreten lassen sollen, Abg. Thomsen bemerkt, daß die bezeichneten Petitionen wohl nicht von solchen Bauern ausgegangen find, welche die Anforde rungen des Gemeinwohls richtig begriffen haben. Die Abstimmung über die Betitionen wird in britter Lesung erfolgen. In gesonderter Abstimmung wird die Ermäßigung der Kornzölle von 5 M. auf 3,50 M. mit sehr großer Mehrheit angenommen, dagegen stimmen nur die Antisemiten, die Mehrheit der Deutschkonservativen und einige Mitglieder der Reichspartei. " " In unserem Bezirt, der fast durchgängig aus Hand- wahrer Charakter bekannt, und es muß gesagt werden, bas webern besteht, ist eine Noth lage eingetreten, die der Mazdorff ein Betrüger comme il faut war, ein rajfinirte Abhilfe dringend bedarf. Seit mehr als 3 Monaten sind Schwindler, der unter der Maske des Gemüthsmenschen" einher die sirka 2700 Weber unseres Bezirksamts mit wenigen ging, und schon längst statt des Gesellschaftsrockes die Zuchthaus Ausnahmen beschäftigungslos und tönnen von jacke hätte tragen müssen. ihren bisherigen Arbeitgebern infolge des durch die Mac Kinley- Bill völlig darniederliegenden Exportes feine Arbeit mehr erhalten. Seit mehreren Monaten schon hat Mahdorff ausschließlich von Wechselfälschungen gelebt. Er verfolgte dabei das Prinzip, daß er die Namen aller seiner Bekannten zur gefälschten Unter Es wird nun weiter geschildert, daß die Kartoffelernte in- fchrift benußte, nebenbei aber noch von zahlreichen kleinen Leuten, folge der Mißernte sehr gering ausgefallen ist, daß deshalb die Briefträgern, Handwerkern und anderen Geld lieb oder bei Sartoffeln bereits aufgezehrt und eine Menge von Familien Fabrikanten Bestellungen machte, ohne jemals zu zahlen. Neben von allen Hilfsmitteln entblößt find. Der Pfarrer fährt zahlreichen Privatleuten, die um Hunderte und Taufende betrogen dann fort: wurden, ist auch ein bekanntes Berliner Lotteriegeschäft mit Ich kenne Familien, die- 8 Köpfe start mit Mühe größeren Summen hineingelegt worden. Als Mazdorff teinen und Noth um 10 Pfennnige Mehlerstehen, wasser Ausweg mehr wußte, trug er sich mit Selbstmordgedanken. bar an schütten und diesen Mehlbrei in der Ofen- Aber er zog es vor, Alles, was er mitnehmen konnte, röhre dörren. Das ist dann die Nahrung für acht Familien- vornehmlich die Werthfachen seiner Frau, in einen Roffer glieder Tag für Tag, viele aber haben nicht einmal 8 packen und damit das Weite zu suchen. Die Wohnungs. mehr das." Einrichtung in Zehlendorf ist vollständig versiegelt, der dörrten Mehlbrei und das ist für Biele, die noch weniger haben, Wittwe in Oberschlesien, die der Flüchtling vor einigen Jahre Ja, flingt denn das nicht ganz ruffisch? Tag für Tag ge- zurückgelassenen Frau, der Tochter einer armen Tagelöbner noch ein Lecerbiffen! Die Redaktion des Boll" fügt diesem Noth in ganz ärmlichen Verhältnissen geheirathet hatte, ist nichts schrei ganz ausdrüdlich hinzu, daß die Schilderung des Glends geblieben, als das nackte Leben. Sie trägt ihr hartes Geschid durchaus nicht übertrieben sei. mit großer Fassung und hat zu Bekannten geäußert, sie werde in Dienst gehen. Die Abstimmung über die Herabsehung des Trauben und Weinzolles ist eine namentliche. Die Annahme erfolgt mit 200 gegen 66 Stimmen; Abg. Lang( Schlettstadt) Wie angesichts solcher Thatsachen deutsche Volts" vertreter enthält sich der Abstimmung. Zur Minderheit gehören hier noch noch den traurigen Muth finden, den Nothstand schlankweg abAuffallend ist es, daß die Berliner Kriminalpolizei, bie die meisten Elfäffer und Volksparteiler, sowie einige süddeutsche zuleugnen, ja wie sie noch darüber spotten können, daß solche Matzdorff auf Grund einer Denunziation zu einem Verhör ge Nationalliberale und Zentrumsmitglieder. Schilderungen in die Romane" gehörten, das kann und wird laden hatte, thn wieder laufen ließ, so daß er Tags darauf bequem die Bevölkerung nicht begreifen. Solche menschenfreundliche seine Flucht bewerkstelligen fonnte. Leistungen verdienen niedriger gehängt zu werden, damit die Am Freitag Nachmittag war Matzdorff zum letzten Mal im Wähler das nächste Mal wissen, woran sie mit ihrem Abgeord- Berliner Geschäft, das er gegen Abend verließ unter der Un neten sind. Den Herren vom Schlage des Neckargemünder Herrn gabe, eine Geschäftsreise antreten zu wollen. Er ließ sich von Menzer rathen wir, sich bei der nächsten Wahl in Rußland einem Lehrling seine Sachen nach Zehlendorf schaffen und fuhr um eine Kandidatur zu bewerben! am Sonnabend mit dem Sechs Uhr Zuge früh nach Berlin. Seitdem ist er verschwunden. Sein Mobiliar in Zehlendorf wird durch den Gerichtsvollzieher versteigert; das Bureau Centrale" in Berlin ist geschlossen, das Personal ohne Stellung. Man erwartet, daß der Flüchtling steckbrieflich verfolgt werden wird. Die übrigen Zarifpofitionen, der deutsche und der österreichische Zarif im Ganzen und schließlich Art. 3 werden darauf ebenfalls angenommen und um 64 Uhr die Fortseßung der Berathung auf Donnerstag 11 Uhr vertagt. Tokales. Wissen ist Macht. Die angebliche Kirchennoth in Berlin macht der Provinz preffe viel Kopjzerbrechen. Seitdem es Mode geworden ist, in Berlin auf jedem halbwegs freien Platz eine Kirche zu bauen oder vorläufig wenigstens den Grundstein zu einem Kirchenbau Die Arbeiter! Am Anfang dieses Jahres haben zwei große, zu legen, läßt es die guten Leute in der Provinz nicht mehr nender Bahnbeamter K. hatte sich zur Bichung der Weimar Ein Opfer der Lotterie. Ein in der Posenerstraße woh von Tausenden besuchte öffentliche Boltsversammlungen die grund- ruhig schlafen, wenn sie nicht auch das Ihrige dazu beigetragen lotterie vier Zoose gekauft und gehofft, daß er wenigstens mit legenden Beschlüsse zur Errichtung der Allgemeinen Ar- baben, um Spree- Babel mit einer weiteren Kirche versehen zu einem berselben herauskommen werde, um dann seiner Frau eine beiter Bildungsschule in Berlin gefaßt. Im helfen. uten Leute in der Provinz, sie wollen die April begann die Schule unter großem Andrang von Theil. Berliner um jeden Preis fromm machen und habe doch wahrlich eine Ueberraschung zu Weihnachten bereiten zu können. Seider nehmern ihre Thätigkeit, und die große Zahl Derer, die, ohne zu Haus genug zu thun; fie fehen den Splitter in den Augen ist ihm aber dieser Wunsch fehlgeschlagen, denn er ist in allen Schüler oder Schülerinnen zu sein, sich bereit erklärten, als Mit der Berliner, den Balfen in ihren eigenen nicht. Und das Biehungen durchgefallen. Dieses Mißgeschick hat nun den jont glieder die Arbeiter- Bildungsschule durch Beiträge zu unter: Beste ist, die Kirchennoth in Berlin ist interfonfeffionell! Ale in seinem Dienst sehr tüchtigen Mann um seinen Verstand ge flügen, ließ uns für das Fortkommen der Schule das Beste die Protestanten zu der Ueberzeugung gelangt waren, daß es in bracht. Als er am Montag Abend von seinem Dienſt nach hoffen. Berlin zu wenig protestantische Kirchen gäbe, fam eine gleiche Hause zurückkehrte, war er wie umgewandelt, er verweigerte jeg liche ihm von seiner Frau vorgesetzte Nahrung, führte allerlei Sehr viele von Denen, die unserem Bestreben damals be- Ueberzeugung auch den Katholiken, es gab auch zu wenig mirre Reben und bedrohte schließlich seine Frau und seine Kinder geistert zustimmten, werden aus wirthschaftlichen Gründen, der katholische Kirchen. So wird also nun frisch darauf los gebaut mit Schlägen, so daß diese in die Nebenstube flüchten mußten, Theuerung und der Arbeitsnoth wegen, nicht im Stande gewefen für Protestanten und für Katholiken. Das Bauen foftet Gelb, fein, ihren damaligen Borjat auszuführen und die Arbeiter im Wasserkopf Berlin"( frei nach Bachem!) loftet ber Bau um feinen weiteren Mißhandlungen zu entgehen. K. rief dabei Bildungsschule laufend zu unterſtügen, fehr viele, die es im christlicher Kirchen sogar heidenmäßig viel Geld. Um dies zu fortwährend: Mörder, Räuber! Ihr habt mir mein Glück ge Stande find, haben es verabsäumt. Anders aber als fammenzubringen, werden alle Hebel in Bewegung gefeßt, utan fohlen und noch mehr. Auf Requisition einiger Hausbewohner wurde endlich, da man einsah, daß der arme Mann übergeschnappt gefügt auf die Mithilfe aller Arbeiter war ist auch schon bis auf die Lotterie herunter gefommen. von Anfang an und ist unser Unternehmen In der Proving herrscht über das sogenannte kirchliche fei, zum Physifuß gefchickt, der bei seinem Erscheinen den Mann nicht zu erhalten und zu fördern, die Beiträge der Leben in Berlin eine so naive Verständnißlosigkeit, daß für gemeingefährlich geiftestrant erklärte und dessen Ueberführung Schüler und Schülerinnen allein vermögen die Kosten selbst- selbst Götter nicht im Stande wären, gegen dieselbe nach der Charitee anordnete. Gegenüber den unsinnigen Klage= und Aus einem unserer Märkischen Nachbarstädtchen, fo Wir wenden uns daher an Alle, denen die Wehrufen in der Provinzpresse über die Kirchennoth in Berlin schreibt ein hiesiges Börsenblatt, erhalten wir die folgende Schil am Herzen liegen, die Arbeiter- Bildungs- gar nicht giebt. Die Arbeiterbevölkerung überwiegt in der Darstellung die Wahrheit des Erzählten zu verbürgen scheint. In schule nach besten Kräften durch Agitation und Reichshauptstadt. Die überwältigende Mehrheit der Arbeiter sind der Stadt Y. erwartete der Oberst v. X. die Anfunft feiner Geldmittel zu unterstützen, sich zur Förderung der Sozialdemokraten. Nichte, die mit dem legten Abendzuge cintreffen sollte, und zum Sache einen fleinen laufenden Beitrag aufzuerlegen und der Bliebe also die Bourgeoisie. Da stoßen wir sofort auf den Empfange der jungen Dame begab er sich mit seiner Familie Arbeiter- Bildungsschule neue Freunde und Mitglieder zu ge- großen Haufen der Indifferenten mit dem Motto: Wirthshäuser zum Bahnhof. Aber dem Zuge entstieg teine Nichte, wenn man winnen. von innen, Berge von unten, Kirchen von außen. Die Zahl auch unter ben ausgeladenen Passagieresfetten die Koffer bers Die Arbeiter Bereinigungen, auch die aus dieser Indifferenten ist weitaus größer, als sich die ebrfamen felben erkannte. Sie mußte also doch im Zuge gewefen feil. wärtigen, bitten wir gleichfalls um Beihilfe Provinzler träumen lassen. Sie mag schägungsweise wob! die Daß fie trotzdem nicht angekommen war, beunruhigte die Familie je nach ihren Kräften! Sälfte des„ Bürgerthums" ausmachen. Von der anderen Hälfte v. X.; jedoch am anderen Morgen traf die vermiste Nichte ein Der gute Erfolg unserer Schule wird nicht ausbleiben er trennt sich ber Flügel der bürgerlichen„ Demokraten", in deren und erzählte dann ihrer Tante das folgende Mißgeschick: A fann fich nicht gleich, sondern erst später zeigen, er wird aber Reihen es zum guten Ton gehört, sich von dem Pfaffen nichts der Bug gestern gegen Abend in die legte fleine Station Dot vorreden zu lassen. Der Rest liefert die Kirchenbesucher. Für meinem Reiseziel einlief, hielt mein Wagen unmittelbar vor dem diesen Rest aber haben die jetzt schon bestehenden Kirchen Raum Häuschen, an welchem steht:" Für Damen". Da 5 Minuten mehr denn zu viel. Also ist das Lamento von der Kirchennoth Aufenthalt waren, stieg ich aus, um in jenes Häuschen zu springen, unbegrundet. Nach einigen Minuten, im Begriff in mein Stonpee zurückzukehren, Eine Hauptruferin für bie Geldfammlungen zum Bau versagte der Thürdrücker; es war entweder ein besonderer fatholischer Kirchen in Berlin ist die Kölnische Volks- Mechanismus vorhanden, den ich nicht kannte, oder er war Beitung", das Sprachrohr der rheinischen"" demokratischen" defekten Zustande. Ich probirte und probirte mit Milde und Zentrumsmannen. Das Blatt geht jetzt auf dem Ge- Gewalt, julegt pochte ich laut, Niemand hörte, ich rief! ich schrie Geldschnorrens wahrhaft bahnbrechend Dor. da pfiff der Zug ab und ich saß gefangen. Es war mir Nachdem es blutige Thränen geweint hatte über die Gottlosigkeit der Welt im Allgemeinen und über die der Berliner im ganz 3hr denken, das mir passirt sei! Ich weinte natürlich entseglich, Besonderen, entdeckte es fein gutes Herz und sprang eilends aber es sollte noch schlimmer fommen. Es wird schon Jemand Die Reichstags- Verhandlungen der letzten Tage sind von herbei, um die Berliner, die ermsten!- zu echten Christen- hier vorbeigehen, der dir ausmacht, dachte ich. Aber es tam uns an anderer Stelle nach ihrer politischen Seite hin bereits menschen zu erziehen. Natürlich schwärmt die Verehrerin des Reiner, denn das Häuschen lag, wie ich später erfuhr, von der erörtert worden. Wir wollen hier lediglich auf eine furge, aber Trierer heiligen Rockes nur für den Bau von katholischen eigentlichen Haltestelle ziemlich weit entfernt. Ich rief also wieder für gewisse„ Volksvertreter" höchft bezeichnende Episode zurück- Kirchen, die Protestanten, so talkulirt sie in ihrer Gemüthstiefe, laut und immer lauter, aber niemand hörte. So vergingen Stunden tommen, welche sich in der Montagssigung abspielte und die von werden sich schon selber kümmern. Da pfiff ein Zug, aber es mußte ein Güterzug oder Kourierzug den meisten der anwesenden Journalisten wenig bemerkt worden Die Art und Weise des Kölnischen Blattes, ihre Glaubens- sein, der dort nicht hielt; ich schrie um Hilfe, aber das Wagen ist. Der den Konservativen untreu gewordene Abg. Bring genossen zum„ Taschen auf" zu ermuntern, entbehrt nicht des gerolle übertönte meine Stimme. Es wurde Nacht und ich saß Schönaich- Carolath hatte den agrarischen Nimmersatten ein im Reizes der Originalität. Im redaktionellen Theil erschien eines in diesem schrecklichen Orte eingeschlossen. Ginmal mußte bod großen Ganzen richtiges Bild gezeichnet von dem Nothstand, Tages die welterschütternde Notiz, daß die Pfarre X. in X. einen Jemand erscheinen, tröstete ich mich. Da ertönte das Horn welcher im Lande herrscht, er hatte unter dem Widerspruch seiner netten blauen Hundertmartschein für die kirchennothleidenden Gisenbahn- Nachtwächters, der 11 Uhr verkündete, ganz nahe bei früheren Freunde die Wirkung der hohen Zölle geschildert, welche Berliner gespendet habe. Das war das Signal zur Attaque auf mir. Ich bot noch einmal meine ganze Lungentraft auf und einen„ namenlosen Haß und eine Berbitterung in die weitesten die Hundertmarkscheine der Leser des Blattes. In jeder Nummer schrie:„ Bilfe! Silse!" und die Hilfe kam. Wat is denn hier?" Kreise der arbeitenden Bevölkerung getragen hätten". Einer folgt eine weitere Notiz: Von dort her ein Blauer, Hurrah! Von fragte eine rauhe Männerstimme.„ Ach, ich bin hier eingeschlossen, der nächsten Redner war der konservative Abgeordnete Menzer, bort her wieder sin Blauer,- noch hurraher! Eine der letzten rief ich; ich kann die Thür nicht aufmachen, ich sige schon seines Zeichens Weinguts- Besitzer bei Neckargemünd. In Berlin Nummern erörtert das liebliche Thema folgendermaßen: 5 Stunden an diesem Orte. Von Außen öffnete der Wächter der besitzt der Herr auch ein Restaurant, soviel wir wissen, die WeinAber mein ftube zur Stadt Athen" in der Leipzigerstraße. Dieser Herr fragten wir in der gestrigen Abend- Ausgabe, und siehe, gutes Fräulein", sagte der Nachtwächter, mir ins Wort jallend, dat Menger leugnete mit großer Reckheit des Vorhandenseins irgend noch am selben Abend erfreuten uns brei Kölner mit is doch sehr einfach zu öffnen, sehen se mal, dat müssen e welchen Nothstandes, so etwas komme nur in Novellen" oder ihrem Besuch, welche als Wisitenkarten zwei Hundertmart- so machen, kommen Se mal." Dabei scheb er mich mit sich in " Romanen", höchstens noch in Rußland" vor. scheine hinterließen. Die Herren äußerten ihr lebhaftes das Kabinetchen hinein, um mir den Mechanismus zu zeigen Bejremben, daß sie die Ersten seien, und sprachen die Hoff- Sehen Ge, so... nung aus, daß dies jest besser werden würde, eine Gr- vieler Gewalt, es half nichts, also schnapp! jest faßen wit Aber es ging nicht, er rüttelte mit Was haben Sie aethan? Sie unglückseliger wartung, welcher wir uns gern anschließen. Vielleicht ist Beide gefangen! bann uns Allen zu Gute fommen. Die Arbeiter- Bildungsschule ist ein Unternehmen, auf welches unsere Freunde aller Kulturländer mit stolzer Erwartung und unsere Feinde mit Neid und Mißgunst.blicken; richten wir uns hiernach, und darum auf! zu reger Mithilfe in unser Aller Intereffe! Laufende Beiträge sind an die wiederholt veröffentlichten Zahlstellen und Extrabeihilfen an den Kassirer Herrn M. Gumpel, Barnimstr. 42, zu entrichten. Der Vorstand der Arbeiter Bildungsschule. J. A.: E. Vogtherr, Stephanstr. 27 a. So Herr Menzer, Weinguts- Befizer bei Neckargemünd! Nun, wir möchten Herrn Menzer ersuchen, sich einmal in Berlin gehörig umzuschauen, dann würde er auf Schritt und Tritt sehen, biet Des Vivant sequentes! o bleiben die Kölner? Nacht.„ Tausend, tausend Dank! Gottlob" " Mer doch unfe zu e da unfe Rett die ich c es d abr Pfei gern tröft muß vorb Nad fann durc Lang wir Nam Lett unfe fagte det i habe an, noch Det und ich b und traf in m Herr liches die willi wäch Derri Vor Wei ist n und auf 5500 der abge gefar ist v eing nahi forre Bahi anla schäd wied ange broch Maj sonda wohn einen Futt ferne Schm Mäfe Nam Dien güter fowie Sof beide hänge und also Dene athem melde eilte aufan von aber und ift ge Herre bie m Brill Derm S ein g Wäch Anga Neub Knie dem 15. d im ftraße unter Bein erfor fiel Trum Hinte Friet 16. b Fram in Brän fande bes bork häufi Straf Land geben beider proze Dorhe gehab flur t, a n wi Dunge ове ie Ge verdes Bester gerad n au haben. hume, rot. 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Strafe, die Straffammer zu Nothwendigkeit der internationalen Union der Arbeiter unsere Verfuche zu öffnen und schließlich mit Gewalt die Thür Halle aber sprach sie in der Berufungsinstanz frei, indem sie in dem zu stellen, um ihre korporativen Interessen zu vertheidigen. Wir zu erbrechen, waren vergebens; Rufen, fagte er, helfe hier nichts, vorliegenden Thatbestand gar nicht die Merkmale des Kollektirens zögern also nicht, an den Geist der Solidarität der französischen Da dies unmöglich gehört werden könne. Wir mußten uns in fand und deshalb auch gar nicht erst auf die Prüfung der Frage, Arbeiter zu appelliren, mit der Hoffnung, daß dieselben so schnell unfere Lage finden. Wie schrecklich es für mich war, mit diesem ob die bezügliche Polizeiverordnung der Regierung zu Merseburg als möglich und in generöser Weise auf diesen Appell des typoRetter an diesem Orte zusammen sein zu müssen und das überhaupt zu Recht bestehe, einging. Zu den Merkmalen einer graphischen Bentralfomitees antworten werden, welches stets auf die ganze Nacht es ist nicht zu beschreiben! Nun wurde Kollekte so wurde in den Entscheidungsgründen ausgeführt alle Sammlungen geantwortet hat, die ihm von den anderen ich auch müde; man fonnte nicht immer stehen und doch war gehört ein Ginsammeln freiwilliger Gaben und Beisteuern zu Korporationen adressirt wurden." es dort so eng, daß für Zwei ja kaum Play war; wir faßen also einem angesagten Zwecke, wobei gleichgiltig ist, ob die Geber Bur Unterstützung der streitenden Buchdrucker abwechselnd. Der Mann fragte mich zulegt, ob er sich auch eine infolge der Aufforderung oder aus freien Stücken gegeben und Pfeife anstecken dürfte, was ich ihm zur Verbefferung der Luft ob die Einsammlung von Haus zu Haus oder von einer Stelle bewilligten die Samburger Tischler 100 M., Steinbrügger gern erlaubte, aber ber Knaller war auch nicht lieblich. Er aus erfolgt, so daß der Geber in letzterem Falle die Gabe 400 M., Altonaer Vergolder 50 M., Elberfelder Gewerks tröstete mich, indem er sagte: Morgen früh um halb 6 Uhr bringt; aber ein wesentliches Merkmal ist es, daß dem schaftskartell 100 M., Stuckateure 25 M.( 1. Rate). muß der Bahnwärter hier die Strecke begehen, der kommt hier Geber selbst für seine Gabe entweder keine Gegenleistung, In Düffeldorf legten sämmtliche Gehilfen der vorbei, der muß uns hören und aufmachen." Was ich in der oder zwar eine solche, aber unter Umständen gewährt of buchdruckerei von Boß, von denen ein Theil zirka Nacht mit diesem Menschen alles gesprochen und erörtert habe, wird, aus denen gefolgert werden muß, daß die Gegen zwanzig Jahre in Diensten der Firma stand, die Arbeit nieder, fann ich Euch gar nicht erzählen. Eine Jammernacht habe ich leistung lediglich zur Verdeckung der Kollefte, als des weil ihnen die Forderung des neunstündigen Arbeitstages abdurchgemacht, wie ich sie meinem ärgsten Feinde nicht wünsche. hauptsächlichsten Zweckes der Einsammlung, geschieht. Im geschlagen wurde. Angesichts solchen charaktervollen Langfam verging Stunde um Stunde, endlich halb 6 Uhr hörten vorliegenden Falle ist aber die Gegenleistung fedem der ein- Borgehens müßte jeder Streifbrecher den moralischen wir Schritte. Ein träftiger Ruf des Nachtwächters, der den tretenden Geber durch Gewährung des Aufenthalts in einem er. 3wang in sich fühlen, sich der Bewegung für den Neunstundentag, Namen des Bahnwärters nannte, wurde sogleich erwidert. leuchteten Saale und des Vortrags des bezahlten Referenten gewährt, durch dessen Einführung ja auch ihm eine sichere Existenz mit Letterer tam heran und öffnete, und wir entsprangen und das Recht darauf durch jeden eintretenden Geber erworben, geschaffen wird, anzuschließen. unserm gemeinschaftlichen Käfig. Ehe ich davon laufen konnte, fonach der Thatbestand der Kollekte nicht erfüllt. Die hiergegen Die streifenden Buchdrucker Danzigs halten in einem sagte mir der Nachtwächter:" Ja, mein liebes Fräulein, eingelegte Revision der Staatsanwaltschaft wurde vom Kammer: zweiten Flugblatt das im ersten Flugblatt gegen den Buchdruckereidet is nun ganz hübsch, det wir die Nacht da zusammen gesessen gericht, welches in der Vorentscheidung feinen Rechtsirrthum zu besizer Herrn Otto Kafemann Gefagte aufrecht. haben, aber wo bleibt mein Dienft? Meine Kontrolluhr zeigt finden vermochte und das entscheidende Kriterium namentlich in an, det ick nich uf meinen Posten war. Nu müssen Se mir aber dem Umstande sah, daß die Gaben keine freiwilligen waren, Der Fachverein der Tischler Berlins bewilligte in seiner noch bezeugen, det ick mit Jhne da zusammen gefeffen habe und zurückgewiesen. det wir nich heraus gefonnt haben, sonst werde ich noch bestraft, Im zweiten Fall handelte es sich um eine in Hohenmölfen gestrigen außerordentlichen Generalversammlung 1000 M. für die und ich verliere am Ende noch meinen schönen Dienst." Ja, ja stattgehabte Volksversammlung, zu welcher ein Vorstandsmitglied streikenden Buchdrucker. ich bezeuge auf Verlangen Alles, rief ich, gab meine Adresse an von den Besuchern 10 Pf. Eintrittsgeld erhoben habe. Er hatte und fuhr mit dem nächsten Zug zu Guch. Acht Tage später hierzu fogar die behördliche Genehmigung nachgefucht, die aber traf ein Schreiben des königlichen Eisenbahn- Betriebsamts ein, nicht erfolgt war. Das Schöffengericht zu Hohenmölsen hatte in welchem angefragt wurde, ob es wahr sei, daß die Nichte des hierauf wegen unerlaubten Kollektirens auf 3 M. Geldstrafe, die Herrn Obersten mit dem Nachtwächter ein solches gemeinschaft- Straffammer zu Naumburg aber unter Hinweis darauf, daß es liches Mißgeschick erlebt habe, und sie stellte der Wahrheit gemäß sich nicht um freiwillige Gaben gehandelt habe, auf Freisprechung die Bescheinigung aus, daß sie mit dem Nachtwächter 3. unfrei- erkannt. Auch hier wies das Kammergericht aus den gleichen willig zusammen die Nacht zugebracht habe, wodurch der Nacht- vorerwähnten Gesichtspunkten die Revision der Staatsanwaltschaft wächter verhindert worden sei, seinen gewöhnlichen Dienst zu zurück verrichten. Nach Meldung eines Lokalberichterstatters ist vorgestern Vormittag der vielgenannte Zigeunerhauptmann Petermann aus Weißensee verhaftet worden. Ueber den Grund der Verhaftung ist nichts bekannt. Die Zahl der Hunde, welche wegen fehlender Maulkörbe und Steuermarken im Laufe dieses Jahres durch die Hundefänger auf den Straßen Berlins eingefangen worden sind, beträgt rund 5500. Hiervon ist die Hälfte bis zwei Drittel gegen Erlegung der festgesezten Gebühren( Fanggeld bezw. Futtergeld) wieder abgeholt worden, während mindestens ein Drittel der eingefangenen Thiere getödtet werden mußte. Dem Polizeipräsidium ist vor furzem eine genaue Zusammenstellung über die Zahl der eingefangenen Hunde und die aus dem Einfangen erzielten Eine nahmen zugestellt worden. der Artikels. zu Boziale Uebersicht. " Für den Verbands Ausschuß: Gg. Schneider. F Der Streit der Handschuhmacher dauert noch fort. Trotzdem derselbe seit 15 Wochen eine große Ausdehnung ge= nommen hat, finden Entlassungen in größeren Fabriten statt, was auf ein schlechtes Exportgeschäft schließen läßt. Nur in Wegen Beleidigung des Ersten Staatsanwalts Woy- Ilmenau ist der Streit beendet und zwar zu Gunsten der Handtafch, früher zu Stiel, jezt in Berlin, und des Gerichtsaffessors schuhmacher. Dr. Mehlis zu Erfurt hatte sich gestern der Redakteur Georg Die Organisation der Handschuhmacher, welche nächst dem Ledebour vor der ersten Straffammer hiesigen Landgerichts Buchdruckerverband die älteste ist, hat bewiesen, was jahrelange zu verantworten. Der Angeklagte, welcher früher verantwort: Disziplin vermag. Wir haben nur wenig Abtrünnige zu verin Nr. 175 der legteren vom 30. Juli v. J. erschienenen Artikels bitten wir die Genossen, uns auch ferner zu unterstüßen. Geldlicher Redakteur der Volts- Zeitung" war, ist der Verfasser eines zeichnen; um aber den Streit mit Nachdruck führen zu können, Keterverfolgung gegen eine Frau", in welchem die von der sendungen find an Ernst Knösel, Arnstadt in Thüringen, zu Staatsanwaltschaft zu Kiel und Erfurt gegen die freidenkerifche ric,.en. Rednerin Frau Hedwig Wilhelmi aus Granada unternommenen Schritte gegeißelt wurden. Dieser Artikel ist mit einer furzen Einleitung von der Lüdenscheider Reform" abgedruckt worden. Der Staatsanwalt in Hagen überfandte die betreffende Nummer Wie die Unternehmer- Verbände dem friedlichen Ausgleich Rejorm" an die beiden obengenannten Vertreter zwischen Unternehmern und Arbeitern entgegenarbeiten, zeigt der der Staatsanwaltschaften Kiel und Erfurt und Jahresbericht des Vereins für die bergbaulichen diese stellten Strafanträge gegen Verfasser, Verleger und Intereffen im Ober Bergamtsbezirk Dort Vorgestern Nachmittag um 6 Uhr entgleifte einer Lokal- Einsender Der Angeflagte Betreffs des Ausstandshatte in mund" für das Jahr 1890. forrespondenz zufolge auf der Weiche IX. des hiesigen Anhalter einem früheren Termine diese Strafanträge bemängelt, beide Versicherungsverbandes, deffen Vermögen am 1. Januar 1891 Bahnhofes eine Rangirmafchine, indem sie ohne besondere Ver- Staatsanwälte erklärten aber nachträglich, daß sie mit ihren 1454 924,40 M. betrug, theilt der Bericht mit, daß den Statuten anlaffung plößlich aus den Schienen sprang. Außer einer Be Strafanträgen auch den Verfasser des ursprünglich in der„ Volts. eine Bestimmung beigefügt ist, wonach der Anspruch einer Zeche schädigung der Weiche, welche am späten Abend noch nicht Beitung" enthalten gewesenen Artikels treffen wollten. Erster auf Entschädigung wegen eines Ausstandes fortfällt, wenn diefer wieder in Ordnung gebracht worden war, wurde kein Schaden Staatsanwalt Woytasch bestätigte dieses bei seiner gestrigen per- dadurch beendet wird, daß die Zeche den Forderungen der Arangerichtet. Der Verkehr jedoch war über eine Stunde unter- sönlichen Bernehmung noch ausdrücklich. Herr Woytasch setzte beiter nachgiebt. brochen. Am Montag Nachmittag war bei Tempelhof eine leere feinen fachlichen Bekundungen noch die folgende hinzu: Der An- Nach den im Reichs- Versicherungsamt angefertigten ZuMaschine entgleift. Auch hierbei ist kein Unfall vorgekommen, getlagte sei inzwischen auf der schiefen Ebene bei der Sozial- fammenstellungen, welche auf den von den Vorständen der Insondern nur eine Verkehrsstörung eingetreten. demokratie" angelangt; wie er sich aus einem Bericht über eine validitäts- und Altersversicherungs- Anstalten Eingebrochen wurde in der Sonntagnacht in eine Parterre stede gehalten, in welcher er betuudet habe, daß er zu einrichtungen gemachten Angaben beruben, betrug am Schlusse fozialdemokratische Versammlung überzeugte, habe derfelbe eine und der besonderen, vom Bundesrath augelaffenen Kaffenwohnung des Grundstücks Brüdenftr. Sa. Die Diebe stablen Daraus ,, revolutioniren" beabsichtige. einen schwarzen Sommerüberzieher, auf dessen schwarzem baß es dem Angeklagten schon geht hervor, der ersten elf Monate seit dem Inkrafttreten des Innur ums Verheyen Futter das in Gold gefickte Monogramm P. R. angebracht war, zu thun validitäts- und Altersversicherungs- Gesezes( Ende November 1891) ferner 105 M.( in Gold und Silber), eine größere Anzahl Woytasch die Frage gerichtet wissen, wann und wo er dies gerenten bei den 31 Invaliditäts- und AltersversicherungsDer Angeklagte wollte an den Ersten Staatsanwalt die Zahl der erhobenen Ansprüche auf Bewilligung von AltersSchmucksachen( Broschen, Ringe 2c.), fowie einen Koffer mit Wäsche, in welchem sich Militärpapiere befanden, die auf den lesen habe, er verzichtete jedoch darauf, nachdem der Vorsitzende Anstalten und den 8 Kasseneinrichtungen 168 070. erklärt hatte, daß die ganze Sache ja gleichgiltig fei.- Der Namen Robert Barth lauten. Von diesen wurden 128 201 Rentenansprüche anerkannt, Staatsanwalt war der Ansicht, daß hier ein frivoles Angreifen 28 010 zurückgewiefen und 8920 als unerledigt auf den Monat Goldwaaren im Werthe von über 3000 M. find am staatlicher Organe vorliege und beantragte sechs Wochen Dezember übernommen, während die übrigen 2939 Anträge auf Dienstag Abend dem Goldschmied Richter, einem wenig be- Gefängniß. Rechtsanwalt Freudenthal brachte das andere Weise ihre Erledigung gefunden haben. güterten fleißigen Manne, welcher Wohnung und Werkstatt, gegen die Einstellung des Verfahrens in Antrag, da rechtsgiltige Von den erhobenen Ansprüchen entfallen auf Schlesien fowie auch ein fleines Verkaufslager in dem Hause Dresdenerstr. 126, Strafanträge nur bez glich des Artikels der Lüdenscheider 18 491, Dipreußen 16 818, Brandenburg 12 820, Rheinproving Sof parterre hat, gestohlen worden. Goldschmidt Richter hatte zu Reform" nicht aber bezüglich der„ Bolkszeitung" vorlägen. Der 11 324, Hannover 9911, Sachsen- Anhalt 8975, Posen 7945, beiden Seiten des Hausportals an der Straße einen Schaufaiten Bertheidiger sprach gleichzeitig die volle Ueberzeugung aus, daß Schleswig- Holstein 6724, Westialen 6442, Pommern 5952, Westhängen; beide Kasten waren an fest eingeschlagene Krammen geschlossen die persönlichen Bemerkungen des Zeugen keinerlei Eindruck auf preußen 5943, Hessen- Nassau 3640 und Berlin 1784. und jeder mit einer Lampe versehen. Um 614 Uhr Abends ben Gerichtshof machen würden, da ja vor einem preußischen Auf die acht Anstalten des Königreichs Bayern tommen also zu einer Zeit, wo der Verkehr in der stets belebten Dres. Gerichte doch wohl Jedermann gleich fein dürfte, ob er 16 851 Altersrenten- Ansprache, auf das Königreich Sachfen 7123, dener Straße auf feinen Höhepunkt zu kommen beginnt- fam nun Konservativer, Ultramontaner oder Sozialdemokrat sei. auf Württemberg 8768, Baden 3136, Gr. Hessen 3097( die in athemlos eine Nachbarin Richter's in dessen Werkstatt und Der Angeklagte betonte, er habe sich um so mehr zu dem der vorigen Nachweisung angegebene Anzahl von 3112 beruht meldete, daß einer der Schaukasten vor dem Hause jehle. Richter raglichen Artikel berechtigt gehalten, da es sich um den Schuß auf einer irrthümlichen Angabe), beide Mecklenburg 3463, eilte hinaus. Beim Anblick der leeren Stelle brach er fast einer unnöthiger Weise eingefeiferten Frau gebandelt habe, und er- Thüringische Staaten 3610, Oldenburg 570, Braunschweig 1217, zufammen. Sein verzweifeltes Benehmen bannte schnell Hunderte flärte auch femerfeits, er wolle auf den Versuch des Zeugen, Hansestadte 1061, Elsaß- Lothringen 5161 und auf die acht zuvon Passanten. Theilnahmsvoll umftanden sie den Bestohlenen; gegen ihn Stimmung damit zu machen, daß er, der Angeklagte, gelassenen Kasseneinrichtungen insgesammt 2244. aber auch nicht einer wußte etwas von dem oder den Dieben Sozialdemokrat sei, nicht weiter eingehen, da auch er es für un- Von den sämmtlichen Ansprüchen find 162 003 in den zehn und dem Verbleib des Kastens. Sammt Laterne und Krammen möglich halte, daß derselbe eine Wirkung auf den Gerichtshof ersten Monaten des Jahres, 6067 im Laufe des Monats Noift gerade derjenige Schaufasten gestohlen worden, in welchem sich ausüben werde. Der Gerichtshoj verwarf den Präjudizial- vember erhoben worden. bie werthvolften Sachen bejanden. Der Raften enthielt goldene einwand des Angeklagten und verurtheilte denselben zu einem Herren- und Damen- Uhrtetten, Armbänder, echtgefaßte Similis Monat Gefängniß, indem er als straferschwerend hervorBrillantringe, Ohrringe, Broches und Nadeln, wieviel von jedem hob, daß durch die Bemerkung, man ersehe aus dem Verhalten Dermochte ber Bestohlene bei seinem Schreck garnicht anzugeben. der beiden Staatsanwälte, daß das Deutsche Reich an Rußland, -Gegen Weihnachten vorigen Jahres wurde in nächster Nähe das Land der polizeilichen Rezerverfolgungen grenze, die be ein gleicher Diebstahl ausgeführt. treffenden Beamten lächerlich gemacht werden sollten. Am " 1 sei. Buchdrucker- Bewegung. Versammlungen. " Polizeibericht. In der Nacht zum 15, d. M. wurde der ,, Die foziale Stellung der Fran in der Gegenwart" Wächter des Neubaues an der Straße 12 b Nr. 11, Merten, seiner war das Thema, i ber das am Dienstag Abend Genosse Bebel Angabe zufolge, von zwei unbekannten Männern, welche in den im Saale der Lips'schen Brauerei referirte. Infolge ungenügender Anzeige der Versammlung der Vorwärts" hatte nur eine Neubau einzubringen versuchten, durch einen Revolverschuß am Knie und an der Hand so bedeutend verlegt, daß er später nach Annoncé gehabt und von dem Plakatanschlagen hatte man gångdem Elisabeth Krankenhause gebracht werden mußte. lich Abstand genommen, auch hatte man übersehen, die Frauen 15. d. M. Vormittags fiel ein Arbeiter vor dem Hause MüllerMr. George Shipton, Sekretär des Londoner Gewerk die Versammlung nur von ungefähr 1200 Personen besucht, bar straße 148 von seinem schwerbeladenen Kohlenwagen, gerieth fchaftsraths, fandte an Wilhelm Liebknecht folgende unter ein Drittel Frauen. Redner wies Eingangs seines Referats besonders zum Besuch der Versammlung auszufordern war unter die Räder und erlitt schwere Verlegungen an beiden Depesche: Beinen, welche seine Ueberführung nach dem Paul- Gerhardtstift auf den Unterschied hin zwischen jezt und ehemals. Bor Wir helfen ben deutschen Buchdruckern un 20 Jahren sei eine Versammlung wie die heutige unmöglich geerforderlich machten. Auf dem Grundstück Neue Königstr. 25 bedingt. Gelb folgt sicher und zwar in kürzester wesen. Es würden sich dazu wohl Männer, schwerlich aber fiel Nachmittags ein unbekannter, etwa 40 jähriger Mann in der Frist." Trunkenheit von der Kellertreppe und verletzte sich so schwer am Frauen eingefunden haben. Wie die Arbeiterfrage in DeutschHinterkopfe, daß er bewußtlos nach dem Krankenhause am Von der Leitung der Pariser Arbeitsböefe, zu welcher land erst seit 30 Jahren auf der Tagesordnung stehe, so die Frauen= Friedrichshain gebracht werden mußte. In der Nacht zum 201 Gewerkschaften gehören, sind Sammellisten für die streiten- frage erst seit viel fürzerer Zeit, und noch heute sähe weder 16. b. M. wurde ein Klempner in seiner Wohnung in der Großen den deutschen Buchdryer ausgegeben worden. Den bie große Mehrheit der Frauen, noch die der Männer ein, Frankfurterstraße erhängt vorgefunden. Am 14. d. M. fanden selben ist ein Aufruf voran gedruckt, dem wir folgende Stellen daß eine Frauenjrage ebenso ihre Berechtigung habe, als der Schönhauserstr. 4 und Großbeerenstr. 28 b Kleine entnehmen: cie Arbeiterfrage. Immerhin hätten sich die Anschauungen Brände statt. Am 15, d. M. und am daraus folgenden Morgen Bürger! Ein Streit von außergewöhnlichem Ernste, welcher hierüber bedeutend geändert und sie würden sich in Zukunft noch in feinem Vergleiche zu den Streits der Vergangenheit steht, ist weit mehr ändern, weil die Thatsachen und die Verhältnisse ges fanden fünf lleine Brände statt. in ganz Deutschland ausgebrochen. Zwölftausend Typographen bieterisch Beachtung forderten. Heute noch seien Männer und und Drucker sind augenblicklich arbeitslos wegen der un- Frauen in der sehr großen Mehrheit der Ansicht, daß die Frauen loyalen Handlungsweise der Buch, druckereibesitzer dieses Landes... teine Ursache hätten, sich für allgemeine und öffentliche AnDer Streit brach in ganz Deutschland aus zum Zwecke der Gr- gelegenheiten zu intereffiren, daß ihr eigentliches Gebiet die ringung des Neunstunden- Tages.... Der Kampf ist ein erbitterter Häuslichkeit sei, daß die Ehe ihnen ihre Stellung von selbst anund wird nur mit der Niederlage des einen oder andern Theils weise und so solle man nicht glauben, Verhältnisse, die so von endigen. Einer so bedeutenden Bewegung gegenüber, deren wir je het gewesen seien, jest auf einmal ändern zu können. Diese In Bezug auf die in Vereinen und Versammlungen fung sich auf alle europäischen Korporationen ausdehnen wird, lettere anschauung sei nun aber grundfalsch. Bon jeher fei vorkommenden Tellersammlungen, welche von den Gerichten ist es für die französischen Arbeiter unmöglich, nichts so gewesen, wie es heute sei, alles sei behäufig unter den Begriff der Kollekten gestellt werden, hat der gleimgiltig zu bleiben, wenn sich von allen Seiten so ständiger Veränderung unterworfen und davon machten die Straffenat des Kammergerichts als höchster Gerichtshof für die generöse Gefühle der internationalen Solidarität geltend machen, Beziehungen der Geschlechter zu einander keine Ausnahme. So Landes- Strafgesetzgebung vorgestern eine wichtige, nunmehr maß daß man sogar so weit geht, eine außergewöhnliche wöchentliche wenig wie die Eigenthumsverhältnisse und die Produktionsgebende grundfäßliche Entscheidung gefällt. In dem ersten der Steuer auszuschreiben( Elsaß, Schweiz, Desterreich- Ungarn). Um methode ewig so wie heute gevejen feien, biefe vielmehr im Laufe beiden ganz gleichartigen zur Entscheidung anstehenden Straf den Streit zu führen, verausgaben die deutschen Typographen der Kulturentwickelung der Menschheit viele große und tief= prozesse waren mehrere Personen angeklagt worden, weil sie ohne wöchentlich eine Summe von 250 000 Fr. Hieraus tann man einschneidende Umwandlungen erfahren haben, so sei es auch mit vorherige behördliche Genehmigung bei einer in Merseburg statt schließen, wie bedeutend die Unterstützungen fein müssen. Gegen den Beziehungen der Geschlechter zu einander und dem, was wir gehabten Boltsversammlung in dem zum Lokal führenden Haus über so ernsten Ereignissen ist es unsere Pflicht, eine jede die Eheverhältnisse nennen, geschehen. Die Vertreter der heutigen flur mittelst zweier Teller Eintrittsgelder von 10 Bf. eingesammelt Nationalitätsfrage bei Seite zu laffen, uns Staats- und Gesellschaftsordnung hätten allerdings alle Ursache, Gerichts- Beitung. Roba am Südharz. Auf dem hiesigen Steueramt wurde The and Familienverhältniffe ewig so gewesen, wie sie heute Kollege gegnerischer Richtung, welcher die Arbeiterverhältnisse eingebrochen. Den Dieben fielen 15-20 000 Mt. zur Beute. feien; denn gäben sie zu, daß sich im Laufe der Menschheits durch die Polizei nach den Lehren der Kirche geregelt wiffen In Gießen wurden mehrere, höhere Töchter" sammt entwickelung dies alles von Grund aus und in wechselnden wollte. Von den Rednern, welche mit den Ausführungen des ihren Liebhabern" wegen einer Reihe von Ladendiebstählen Formen anders gestaltet habe, dann müßten fie auch Refer enten einverstanden waren, wurde er aber eines besseren verhaftet. Die Dinge fo barguftellen, als feien Eigenthums, Produktions-, I aufgenommen. An der Diskuffion betheiligte fich auch ein logischerweise zugeben, daß fünftig ähnliche Veränderungen belehrt, daß die Arbeiter nur durch sich selbst und zwar durch Gegen das Zuhälterthum scheint auch die Stuttgarter nicht ausgeschloffen seien und damit verlören sie den Boden, eine in den Bahnen der modernen Arbeiterbewegung wandelnde Polizei nach dem Muster der Berliner vorgehen zu wollen. Wie auf dem fie fich bewegten. Der Konservatismus der Organisatton etwas erreichen können. man dem Schwäbischen B." schreibt, wurden sämmtliche Anschauungen in Bezug auf das Bestehende sei nothwendig für Ene Generalversammlung der Freien Bereini- Prostituirte, welche einen Buhälter hielten, sammt ihren Be die Bertheidiger des Bestehenden und darum ihr Bestreben, die Maffen glauben zu machen, daß das, was gegenwärtig sei, noth- gung der Kutscher und der im Fuhrwesen beschüßern aus Stuttgart ausgewiesen. schäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend Zur Heiligkeit der Ehe. Die Zeitungen bringen folgendes wendig auch fünftig so bleiben müffe, weil es stets so gewesen hörte am 6. Dezember einen Vortrag des Herrn Wach, welcher Inserat:" Für einen Fürsten mit geordnetem Vermögen sei. Nun hätten aber die Versammelten sicher schon aus der Bibel, die ihnen doch allen aus ihrer Schulzeit bekannt geworden an Stelle des verhinderten Herrn Stabernack erschienen war. und solidem Charakter tann eine adelige Partie mit sei, und namentlich aus einer Reihe Kapitel des alten Testaments beren Folgen für das Proletariat und erntete für seine Aus- Direfter Verkehr garantirt und gewünscht. Briefe erbeten unter Anschauungen in Bezug auf den Verkehr der Geschlechter bei den aften Israeliten kennen gelernt, die sehr wesentlich von dem abführungen reichen Beifall. In der Diskussion sprachen die Herren Ohne Makel" an die Annoncen- Expedition von Rud. Mosse, Grabowski, Gleimig, Hette und Schulz, letzterer unter stürmischemien." wichen, was in unserer Zeit als Sitte und fittlich angesehen Beifall. Hierauf verlas der Kassirer den Kassenbericht vom verwerde. Ein polnischer Veteran aus dem Jahre 1848. Jn Polen zogen, um sich an dem dortigen Aufstande zu betheiligen. Für diese Förderung des Aufstandes wurde er gefänglich Arbeiter Bildungsschule. Borstandsstzung am Donnerstag, den Bellengefängniß zu Moabit büßen müssen. In seinen Ver17. Dezember, abends pünktlich 8 Uhr, bei Norbert, Beuthstr. 22, 1 Ar. Die eingezogen und hat auf dem Fort Winiari zu Posen, dann im übrigen Einladungen sind erfolgt. Verband deutscher Barbier-, Friseur- und Verrückenmacher- mögensverhältnissen war er durch die Förderung des AufGehilfen( 3weigverein Berlin). Donnerstag, den 17. Dezember, Abends standes so heruntergekommen, daß er nicht mehr emporkommen 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38: Mitglieder- Versammlung. Der Verein Berliner Portiers und Berufsgenossen feiert die Weth- fonnte und schließlich, nachdem er sein Gut eingebüßt, seinen nachtsbescheerung der Kinder am 25. Dezember( 1. Feiertag), Abends 6 Uhr, Wohnsih nach Samter verlegen mußte, wo er denn auch im Alter in den Arminhallen, Kommandantensir. 20. Anmeldungen nehmen bis zum 19. Dezember folgende Herren, bei welchen auch Billets zu 50 Pf. zur Aus- von 69 Jahren gestorben ist. gabe gelangen, entgegen. Gäste willkommen. Hornstr. 22. " bei Kepner. Pyrtec. " Herwegh", Abends " 1 In Las Armas bei Bilbao( Spanien) fonnte die Ma chine eines Buges nicht zum Stehen gebracht werden; sie durchbrach die Mauer des Stationsgebäudes und stürzte bann die zu diesem hinaufführende Treppe herab. Ein Mann, der Die Treppe zufällig betreten hatte, wurde getödtet, während Das Zugpersonal noch rechtzeitig von der Maschine herunter gesprungen war. In Caserta wurde infolge standalöser Vorgänge in dem unter Priesterleitung stehenden Privatkonvikt Giannone die sofortige Schließung der Anstalt und die Ausweisung der Direktion verfügt. " Briefkaffen der Redaktion. berichtigt. " Antwort wird nicht ertheilt Wenn nach dem alten Testament 3. B. so zwei floffenen Vierteljahr des Geschäftsjahres. Da bei der Revision gottgefällige Männer wie die Könige David und Salomo alles in Ordnung befunden worden war, ertheilte ihm die Ver- voriger Woche starb in Samter der Pole Anton von hunderte von Frauen besigen fonnten ohne bei Gott Anstoß zufammlung Decharge. Nachdem noch die Neuwahl der Vertrauens- Grabski, welcher bei den polnischen Unruhen der Jahre 1848 erregen, so zeige diese eine Thatsache schon den grundver- leute vollzogen und bekannt gemacht worden, daß am ersten und 1863 eine ziemlich hervorragende Rolle gespielt hat. Im schiedenen Charakter der Zeit in Bezug auf das was wir sittlich Weihnachtsfeiertage eine gemüthliche Unterhaltung stattfinden Jahre 1863 war sein Gut Rusiborz ein Hauptverkehrsort für dieBeitalter die Menschen als Sitte anerkennten. Die Sitte selbst demokratie geschlossen. nennen. Nun sei aber alles das fittlich was in einem gegebenen foll, wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozial- jenigen Polen, die von der Provinz Polen aus nach Ruſſiſchwurzele aber wieder in den sozialen Bedürfnissen einer bestimmten Epoche und bei einem bestimmten Volt. Und die sozialen Bedürfnisse könnten wieder nur durch die vorhandene Produktionsweise und die bestehenden Eigenthumsformen befriedigt werden. So sei also die Produktionsweise die eigentliche Grundlage für die geistigen, sozialen und politischen Anforderungen einer Gesellschaft, die fie stelle. Redner gab hier einen kurzen historischen Ueberblick über die Entwickelung der Produktions- und Eigenthumsverhältnisse, die ihrerseits die Formen der Beziehungen der Geschlechter bestimmten. Es wies nach, wie in diesem langen Zeitraum bis in Bendtin, Königsgrägerstr. 31. Freienstein, Grünauerstr. 9. Weiß, unsere Gegenwart auch die Stellung der Frau eine total andere Schüßenftr. 30. Pugger, Stegligerfir. 65. Düsing, Buchenftr. Sander I, Königsgrägerstr. 109. Hübner, geworden sei und wie endlich wieder die Einwirkung der modernen Gräber I, Bärwaldstr. 8. Produktionsverhältnisse auf die Stellung der Frau als Ehefrau Lese- u. Diskutirklubs. Donnerstag. Wahrheit", Markusftr. 31. und Arbeiterin jenen Zustand erzeugte, der endlich auch in den Seine" in Rixdorf, Ecke Knesebeck- u. Germannstraße, Restaurant Beyler. Gäste willkommen. Neue Beit", 8 Uhr, Boyenfir. 40. Gäfte haben Zutritt. Frauenkreisen das Bedürfniß nach Aenderung und Verbesserung Süd- Ost", 8% Uhr bei Tolksdorf, Görligerfir. 58. Gäste, burch Mitglieder ihrer Stellung als Geschlechtswesen wie als Glieder des eingeführt, haben Butritt. Lese- und Diskutirklub Fester Wille", Staats und der Gesellschaft hervorrief. Hier folgte eine aus: Abends 8% Uhr, bei Schulz, Gartenstr. 70. Gäste durch Mitglieder eingeführt Lese und Diskutirklub Maiwuchs", Charlottenburg. führliche Schilderung der Frauenlage in der Gegenwart in Bezug geben Donnerstag volt 84 Uhr Abends, ab" bet Aug. ulrich, Zeibnigstr. 78. auf den sogenannten Naturberuf der Frauen, Hausfrauen und damen und Herren tönnen als Gäste eingeführt werden. Lese- und Dis Mütter zu werden, als in Bezug auf ihre Stellung als Ar- futirflub, erechtigkeit". Jeden Donnerstag, Abends 8% Uhr, im Lokale beiterinnen in Gewerbe, Handel und Industrie. Die Verweisung willkommen. von Ferd. Hoffmann, Waldemarstr. 61. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, Lese- und Diskutirklub Dietgen". Jeden Donnerstag der Frau auf ihren Naturberuf als Ehefrau und Mutter sei in Abend bet Schröder, Wiesenftr. 39, Sigung. Gäste willkommen. Leseklub feinem Zeitalter übler angebracht, als in dem gegenwärtigen, was Sozialdemokrat". Jeden Donnerstag, Abends 8% Uhr, im Lokale Kirchbachstr. 7 bei Schnicke. Gäste willkommen. sich einestheils an der stets wachsenden Zahl der Frauen gegen- s uhr, im Lotal von Otto Linte, Forsterstr. 45. Gäste willkommen. über jener der Männer, anderntheils an der relativ abnehmenden Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Donnerstag. UebungsZahl der Eheschließungen schlagend beweisen laffe. In allen stunde Abends 9 ühr. Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor„ St. urban", Annenstraße 9, bei Prog. Gesangverein Unverzagt", modernen Kulturstaaten seien die Eheschließungen in verhältniß- Röpeniderstraße 127a, bei Rüfter. Gesangverein, ornblume", Blumen: Bet anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Bric mäßiger steter Abnahme begriffen, das zeige am besten Frant ftraße 54, bei Wuttte. Gesangverein Frühlingsluft", Flottwell" Brezelschluß", Annenstr. 16, Gesangverein reich, wo dieser Vorgang, wie Redner durch Bahlen bestraße 5, bei Bartel. Berichtigung. Rücksicht" muß es in gestriger Nummer weist, besonders sich bemerklich mache. Aber Arbeiter- Gesangverein" ,, Weiße Rose", Reinickendorf, Deutschland Residenzftr. 101, bet Carus.- Gefangverein ,, morgenroth 1", Rummets: 1. Beilage, Seite 3, Spalte 1, Zeile 11 von unten heißen, nicht zeige die gleichen Erscheinungen, wie Redner ebenfalls burg, Berlinerstr. 9, bei Friesecke. Gesangperein Dorfglöcklein", Rückseite"; in der 2. Beilage, Seite 1, Spalte 1, Zeile 47 zahlenmäßig nachweist. Obgleich Deutschland seit 1872 um mehr ilmersdorf, Berliner- u. Auguststr.- Ecke bei Schulz.- Gefangverein ,,& cho 2" Gefangverein„ Einigtett"( Sut. u. ist das Wort hiesigen" zu streichen; in der 2. Spalte als 9 Millionen Menschen zugenommen habe, stehe die Zahl der Alte Schönhauſerſtr. 42, bei Reimann. macher), Pappel- Allee 3-4, bei Krause. Gefangverein 3 utunft 1", fehlt in Zeile 15 v. o. das Wort, so" vor„ bezahlt". Eheschließungen noch heute erheblich hinter jener der Jahre 1872 Steglit, Kurhaus Friedenau. Gefangverein harmonie", Tempelhof, J. T. Die Genossen stellen in den verschiedenen WahlGesangverein Beilchenbau", Kottbuser und 1873 zurück. In Preußen famen in den Jahren 1831 Dorfstr. 10, bei Gerth. bis 1835 auf je 100 000 Personen jährlich 1849 Eheschließungen, Danım 39, bet Jakob.- Sängerchor der Töpfer Berlins, Gipsstr. 3, bet freisen ihre Kandidaten selbständig auf, was nicht ausschließt, Gesangverein ,, 3ukunft 2", Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. daß in einzelnen Fällen natürlich mit der Parteileitung Rückin den Jahren 1881-1885 uur noch 1592 und sie weichen be- Ostpreußischer Manner- Gefangverein", Jüdenstr. 55, bei sprache genommen wird. Gesangverein Edelweiß", ständig zurück. Redner geht hierbei des näheren auf die zahl- Frischmann. Landsleute sind willkommen. Gefangverein Borar", Admiral- Otto Nedoma. Das bringen Sie richtiger in der Versamm reichen Ursachen sozialer und ökonomischer Natur ein, welche die Melchiorstraße 15, bet Stehmann. Lülow.„ Seeger'scher Gesangverein", Blumen Verminderung der Eheschließungen im Gefolge hätten. Es sei traße 46, bet Weld. Gefangvereit, matglödchen 2", G.-D., Manteuffel- lung Ihrer Branche an. Solingen. Besten Dank. Schon in der Dienstag- Nummer Gesangverein Felsenburg", Blumeneine große Täuschung, wenn man eine scheinbar so rein persönliche ftraße 67, bet Springstubbe. straße 21a. Gefangverein, Eintracht", Glienicke bei Adlershof, in Sache wie die Heirath als unabhängig von den allgemeinen Weimann's Boral. Gesangverein, Ginigtett 3", Groß- Lichterfelde, Robert Wengels. Von einem solchen Artikel ist uns nichts fozialen Zuständen glaube hinstellen zu können. Die legteren maltenstraße, bet Sann. Gesangverein, Soffnung 3", Brandenburg, feien allein ihre Wirkung tomme Neuft. Markt 2, bet Weydmers. entscheidend und Gefangverein rete Sänger bewußt. Gefangverein Butunft 3", Belten, bet J. L., Penzig. Auf Verlangen hat die Polizei schriftlich deutlich in den vorgetragenen Zahlen zum Ausdruck. Jedes Jahr angeftr. 108, bet neblin. B. Grunow. Gefangverein Frete Sänger" jeden Donnerstag, abends anzugeben, welche Drucksachen sie beschlagnahmte. ungewöhnlicher Theuerung vermindere die Zahl der Ehe- 9-11 Uhr. Gäste willkommen. Gesangverein treuzberger Har E. F. In solchen Sachen ertheilen wir teine Auskunft. schließungen und die Zahl der Geburten sehr erheblich und so monte", Lindenstr. 106 bei Boppe. H. S. 13. Es giebt einen Verein Zukunft", von dem wir Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. müßten dauernd ungünstig wirkende soziale Ursachen die Donnerstag: Humorist. Verein, Pautenschwengel", Stallschreiberstr. 58.- Ihnen auf das Entschiedenste abrathen. Das zweite wiffen Mit der gleichen Wirkungen haben. steigenden Ungunst Brivat- Theatergesellschaft Fidelio", 9% Uhr, bet Gaillard, Prinzenftr. 87. Gefelliger wir nicht. der fozialen Verhältnisse und dem Wachsen der Ansprüche an das Musikdilettantenverein, nimo", bei Schmidt, Wrangelfir. 141.- Ver Weltheim bei Winterthur. Wir können dem jungen Leben ständen in engster Beziehung die Geld- und Standes- Verein Grüne Giche"( vor dem halle'schen Thor), Solmsstr. 1.Privat Theologen feinen Rath ertheilen. gnügungsverein hilaritas", bet Zempel, Breslauerstr. 27. heirathen, die immer mehr in Aufnahme fämen und auch wieder Theater- und Pantominengesellschaft te deler Geist", bet Schneider, K. G., Tempelherrenstraße. Wenden Sie sich doch an zeigten, wie rein materielle Ursachen der Eheschließung zu Grunde Adalbertstr. 8.- Vergnügungsverein Ginigteit", bei Zinte, Forsterftr. 45. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Stat die von Ihnen bezeichnete Stelle, wenn Sie glauben, daß Ihnen lägen. Die chriftliche Darstellung der Ehe stehe im schroffsten tub, üdwärts", Abends 8% Uhr, im Restaurant Boderke, Ballisaden- dort geholfen wird. Wir treten der Angelegenheit nicht näher. Widerspruch mit den Thatsachen. Der materielle Charakter ftraße 47. Stattlub Null ouvert ,, Moabit. Jeden Donnerstag, F. K., Aderstr. 132. Wir danken Ihnen sehr für Ihre der The erzeuge aber auch wieder die Ehezerwürf- Abends 8 Uhr, bei Linneken( Flötenwirth"), Beusselstr. 57. Mitglieder wer gute Meinung und bitten Sie, wenn Sie uns thatsächliche Mit niffe und den aufgenommen. der die große Zahl Ehen. unglücklichen 2ü bed'scher Turnverein, Männer- Abtheilung, Abends 8-10 Uhr, theilungen zu machen haben, uns solche zukommen zu lassen. Männer und Frauen suchten immer mehr außerhalb der Ehe, Elisabethstr. 57-58, Königstädt. Gymnasium. Zurnverein„ O sten", Lehrwas sie in der Ehe nicht fänden, nur sei dabei wieder die Frau lings- Abtheilung, abends 8-10 Uhr, Blumenstr. 63a. am ungünstigsten gestellt. Der Mann nehme sich die größten urngen offenschaft, i. Lehrlings- Abtheilung, Abends 8-10% ühr, im Leffing- Gymnasium, Pantstr. 9-10.Adlershof, E. Sch. Verlangen Sie, wenn auch im zweiten Freiheiten und betrachte sie als selbstverständlich, ein Theil dieser Rigdorf.( Eigene Turnhalle, Biethenstr. 72 a.) Heute Abend von 8-10 Uhr Termin der Beklagte vor dem Schiedsrichter nicht erscheint, ohne Freiheiten von den Frauen ausgeübt, betrachte die Männerwelt Damen- Abtheilung. als Verbrechen. Die soziale Unterdrückung der Frau zeige fich Gneisenauftr. 88. Grescendo", Abends 9 Uhr, bet Körting, sein Ausbleiben entschuldigt und den Entschuldigungsgrund durch Verein 3td 3 a d", Sigung mit Damen 9 Uhr in Krösches ärztliches Attest glaubhaft gemacht zu haben, daß der Schiedsauf allen Gebieten als Thatsache. Gesellschaftshaus, Fichteftr. 29.- Gefelliger Verein, Regina", jeden Donnerstag Redner zeigt nun weiter, wie diese Ghezustände und die große Sisung mit Damen, Abends 9 Uhr, im Reichsgarten, Alexandrinen richter Ihnen entweder ein Sühne- Attest giebt oder gegen den AusGesangverein Blaue gebliebenen, wegen verspäteter Entschuldigung eine Strafe vers Zahl der Hindernisse, die sich einer frühzeitigen Eheschließung oder Straße Nr. 110, bet Wohllebe. Gäste willkommen. Schleife", Pantow, Schönholzerstraße Nr. 11 bei Kuhnert. Gesang hängt. Wird Beides vom Schiedsrichter verweigert, so beschweren der Eheschließung überhaupt in den Weg stellten, die Prostitution verein, mandoline", Neue Friedrichstraße 44, bei Röllig. Pfropfen Ber Sie sich beim Landgerichts- Präsidenten. erzeugten und zur Nothwendigkeit machten. Die Zunahme verein" Wedding", Abends 8 Uhr bei K. Selterhoff, Antonftr. 5. gnügungsverein ,, Blau- Weilchen", Abends 9 Uhr, Fennstr. 5 bei Krüger. D. D. Im ersteren Fall muß Beschwerde an das Konfi der Prostitution sei unter solchen Verhältnissen ganz aufnahme neuer Mitglieder, Gäfte willkommen. Bergnügungsverein storium erhoben werden; der Pfarrer hat kein Recht, Aufgebot naturgemäß, und Diejenigen, die da glaubten, durch künstliche Gaprice", Av. 9 Uhr, Sigung mit Damen im„ Marienbad", Badstr. 35-36, oder Trauung deshalb zu verweigern, weil der Bräutigam SozialBergnügungsverein Veilchen", s uhr, Sigung mit Damen Maßregeln, wie Kasernirung derselben u. s. w., die Prostitution Saal 1 Tr. unterdrücken oder beschränken zu können, beweisen nur, daß sie bei Lülow, Admiralstr. 38. Nach der Sitzung Tanz und Fidelitas. Gäste will demokrat ist. Ebenso könnte eine zweite Beschwerde über den Privattheater- Gesellschaft" offnung", Abends 8 Uhr, im Magistrat eingereicht werden. Die schließliche Drohung brauchen von der Natur der Uebel keine Kenntniß besäßen. Redner geht Klubhaus, Ohmgaffe 2. Gäste willkommen.- Berein ehemaliger hier auf den Einfluß ein, den die außerordentlich traurigen Er- Schüler der 98. Gemeindeschule. Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, im Sie nicht zu fürchten, event. erheben Sie Steuerreklamation. A. Sch. 15. Sie sind voll ausgesteuert und können teine werbsverhältnisse eines fehr großen Theils des weiblichen Ge- teftaurant G. Haberecht, D., Gr. Frankfurterstr. 30. Gäste, insbesondere ehemal. Schul- Kollegen, herzlich willkommen.- Berein ehemaliger Schüler der weiteren Ansprüche mehr gegen die Kaffe erheben. schlechts auf die Steigerung der Prostitution ausübten und 23. Gemeindeschule. Sigung, Abends 9% Uhr, bet Saeger, Grüner Weg 29. W. J. B. 100. Ein Handlungsgehilfe ist nicht berechtigt, Verein ehemaliger Schüler der 22. Gemeindebrandmarkt die Handlungsweise gewisser Unternehmer, die durch Gäste willkommen. schamlos niedrige Löhne und Gehälter ihre Arbeiterinnen geradezu schule bei Schröder, Steglizerſtr. 18. Gäste willkommen.- Verein ehemaliger ohne Einwilligung des Prinzipals an jüdischen Feiertagen zu Schüler der 85. Gemeindeschule. Heute Sigung im Restaurant Noll, zur Prostitution zwängen. Die Entwickelung, welche die zur Kornblume", Andreasstraße 3, Beginn 9 Uhr. Ghemalige Schüler der fehlen; thut er es dennoch, womöglich gegen den erklärten Willen Tambourverein des Prinzipals, so tann er sofort entlassen werden. Frauenarbeit genommen, trage eines Theils immer mehr zur 85. Gemeindeschule und Gäste sind willkommen. Jungferntrans", Weidenweg 12. Vergnügungsverein ,, Bruder= J. B. 100. In diesem Falle kann der Vater nicht zur Steigerung der Prostitution, anderen Theils zur physischen bund. Jeden Donnerstag, Abends 9 Uhr, Andreasftr. 3 bet Noll: Sigung Alimentenzahlung verurtheilt werden. , Blau Veilchen Degeneration der Rasse und zur Zerrüttung des Familien mit Damen. Nachdem Fidelitas. Geselliger Klub H. J., Biesenthalerstraße. Die Frau kann stets die Hälfte Donnerstag 9 Uhr, Oranienftr. 153, 1 r. Gäfte( Herren) willkommen. Geselliger Berein, Freiheit", Donnerstag Abend bei Dambect, Restaurant, des gemeinschaftlichen Vermögens beim Tode des Mannes ver Wollinerstr. 62. Rauchtlub, Dezimal- Waage", Abends 9 Uhr bei Infinger, Krauts- langen. Dieses gesetzliche Erbrecht kann der Mann durch Testaftraße 48. Rauchflub ernspise", Abends 8% Uhr bei A. Böhl, Rüders: ment nicht schmälern. Ob Kinder vorhanden sind oder nicht, dorferstr. 8.- Rauchflub Collegia", Abends 9 Uhr, in Spengler's Wirths macht hierfür feiuen Unterschied. haus, Stalitzerstr. 41.- Rauchflub Vorwärts", Abends 9 Uhr, bei Tempel, A. 3., Teltowerstraße. Ihre Angaben laffen nicht er Breslauerstr. 27. Rauchflub Arcona", Abends 9 Uhr Reichenberger: Arbeiter Rauchklub Nordpot". Sigung jeden Donnerstag fennen, ob Sie selbständiger Schuhmacher sind, der seine Arbeit ftraße 71. abends 9 Uhr, im Reſtaurant von Sendte, Gesundbrunnen, Wriezenerstr. 6. für ein bestimmtes Geschäft liefert, oder von diesem Geschäft Mitglieder- Aufnahme. Gäste willkommen. Rauchtlub Ohnesorge". Donnerstag, Abends 9 Uhr, Koblenufer 2, Rogge's Bierhaus. Rauchttub engagirter Gehilfe, der nur außerhalb der Geschäftsstelle arbeitet. Jeden Donnerstag, Abends 8% Uhr, Reichenberger- Im ersteren Falle sind Sie nicht versicherungspflichtig, im an Waldesgrün". firaße 118 a bei Kahlert. Gäste willkommen. Urfidele Heils- Armee. deren ja. Sigung jeden Donnerstag, Abends s uhr, bei Kowald, Oranienftr. 126. Gäste, O. Th., Bülowftr. Senden Sie dem hiesigen Amtsgericht I Damen und Herren willkommen. Neue Mitglieder erwünscht. Ihren Taufschein mit dem Antrage ein, einen Termin zur Er flärung des Kirchenaustritts anzusehen. Ihre Mutter hat kein Widerspruchsrecht. lebens bei. Im letzten Theile seines Vortrags charakterisirte Redner die Stellung der Frauen gegenüber dem bürgerlichen Recht und in Bezug auf die staatlichen Rechte, nachweisend, daß auch hier überall die Frauen die Benachtheiligten seien. Der Ruf, der erhoben werden müßte, sei vollständige Gleichberechtigung beider Geschlechter, Herstellung eines sozialen Zustandes, der die Gleichheit, die Freiheit und die Gerechtigkeit für Alle ermögliche, der feine Unterdrückten und Ausgebeuteten mehr kenne. Die Frauen müßten so gut wie die Männer sich organisiren, sei es in ihren Vereinen, sei es in Gewerkschaften in Vereinigung mit den Männern, oder in Frauengewerkschaften; sie müßten ihre Presse und die bezügliche für ihre Befreiung fämpfende Literatur unterstüßen und soweit sie durch unsere öffentlichen Einrichtungen von der Erwirkung auf dieselben ausgeschlossen seien die Männer zur Bethätigung anspornen. Die Männer ihrerseits müßten begreifen, welch ungeheurer Machtfaktor in der Unterstützung ihrer Bestrebungen durch die Frauen vorhanden sei. Dies lettere habe niemand besser begriffen als die katholische Kirche, die allezeit ihren Haupteinfluß durch die Frauen zu gewinnen versucht habe. Die Bewegung, auf deren Seite die Frauen stünden, werde in Zukunft die siegende sein.( Stürmischer, lang anhaltender Beifall.) Die Versammlung beschloß, von einer Diskussion abzusehen und erklärte sich einstimmig mit den gehörten Ausführungen einverstanden. Nach Erledigung einer Reihe anderer Angelegenheiten wurde die Versammlung geschlossen. Männer- Gesangverein fommen. M Männer- Enrnverein Vermischtes. Berliner " Jahn" " Hamburg, 15. Dezember. Einem bis jetzt noch nicht betätigten Gerüchte zufolge ist das vor kurzem zur ersten Reise ausgelaufene Viermast- Bollschiff„ Habe" auf dem atlantischen Ozean untergegangen. " E. H. 10. Im Zuchthause ist die Prügelstrafe wegen Renitenz noch in Geltung. B., Aachen. Der Rekurs war an der falschen Stelle eins gelegt worden, er mußte direkt an das Reichs- Versicherungsamt gehen. Eine etwaige Schadensersatz- Klage gegen den Bürgers meister, welcher das Schriftstück zu spät an das Reichs Versicherungsamt gelangen ließ, würde voraussichtlich feinen Erfolg haben, schon deshalb nicht, weil auch der Arbeiter durch falsche Adressirung des Rekurses die Fristversäumniß mit vers schuldet hatte. Briefkaffen der Expedition. Siegen. Der Amtmann Thiele zu Eiserfeld hat folgende Bekanntmachung erlassen, die allerdings tief blicken läßt: „ Ich muß wünschen, daß Leute, die auf dem Amt erscheinen, in proprer Kleidung und wenigstens am Körper rein gewaschen sind. Die Zahlstelle Berlin Ost des Zentralvereins Seife tostet doch nicht viel. Besonders bei Trauungen W. in Würzburg. Das betr. Wert ist durch H. Minden Der Gärtner hielt am 2. Dezember eine Versammlung ab, und Aufgeboten haben die Leute proper und rein gewaschen in welcher Herr W. Wa ch über:„ Die Entstehung des Kapitals" zu erscheinen. Andernfalls werde ich sie in Zukunft einfach in Dresden zu beziehen; Ihr Wunsch bezüglich des Vorwärts" wird erfüllt. sprach. Der Vortrag wurde von den Anwesenden sehr beifällig zurückweisen." Verantwortlicher Redakteur: Angust Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. r der W geben Forr Wert ben famr in de Wer berger zu ber zu hal Die Aftient Albrech ( Jäge Armine 6. Bad Bergsch Berline Straße Beyer, Bielefe wald) Bodbro Böhmis Bögow Bohne, Bolznia Brauer Brauer Brauer Brauer Braiter Bräuer Buß' C Bürger Kaufma Konzert Deigm Eistell Elysium FeenFeldsch Feind, Feuerf Freife Geh an Gesellsc Dorfe Gratia Straß Gnadt G. Gra Stra Gründ Gründe Ernst halde Sabel's Heise, Senfel Herzog Raise Herzog 6. Se Heybri firab Indust Jcel Srafian Steffer's Safe Keller, Keller, Klein's Kliem, Sebel Volk Königs Könige Kriege die mach gnüg lich betre Den: unter um t und liche: bei zu er dami weig Verso meist berüc Zeich natio entzi bette Schwe Part bielt diese Berl Rel ( Rest Straß Straß Char Refta Bism Gam Brau Volt ( Bor bei fe Hin find die auf 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 295. Lokal- Lift e. Donnerstag, den 17. Dezember 1891. Die Lokalkommission veröffentlicht nachstehend die Liste der Wirthe, die ihre Lokale zu Verfammlungen unentgeltlich her geben und bemerkt hierzu, daß die Veröffentlichung in diefer Form zum letzten Mal geschehen ist, in 3ukunft werden diejenigen Wirthe veröffentlicht wer ben, welche ihre Botale refp. Säle nicht zu Ver= sammlungen hergeben. Alle event. Unregelmäßigkeiten in der Lokalfrage sind nur an die Genossen Julius Wernau, Rosenstraße 30, 2ilhelm Rock, Friedrichsbergerstraße 11, und Otto Babel, Frankfurter Allee 90, zu berichten und werden die Genossen gebeten, sich fireng hieran zu halten. Die Lokalliste ist bis auf Weiteres die folgende: Aftienbrauerei Moabit. Albrecht, Schönhauser Allee Nr. 103. ( Jäger- Haus.) Arminhallen, Kommandantenfir. 20. G. Bachmann, Dresdenerstr. 45. Bergschloßbraueret, Nirborf. Berliner Ressource, Kommandanten Straße 57. Beyer, Neue Grünfir. 14. Bielefeld, Hafenbalde( Neuer Spree wald). Bodbraueret, Tempelhofer Berg. Böhmisches Brauhaus. Bögow's Braueret. Bohne, Hafenhaide 45-47. Bolzmann, Andreasstr. 26. Brauerei Tivoli, Kreuzberg. Brauerei Königstadt, Brauerei Friedrichshain( Lips). Brauerei Friedrichshöhe( Pazenhofer). Braueret Pfefferberg. Brauer, Gr. Frankfurterstr. 74. Buß' Salon, Gr. Frankfurterstr. 37. Bürgerfäle, Dresdenerstr. 96. Raufmann's Bariete, Königstolonaden. Stonzertpark Oftend, Frankfurter Allee. Deigmiller's Eaton, Alte Jakobftr. 48a. Gisteller- Etablissement, Ghauffeestraße. Elysium, Landsberger Alice. Feen- Palant, Wolfgangstraße. Feldschlößchen( Müller), Müllerstr. 142. Feind, Weinstr. 11. Feuerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75. " Freischüh", Fruchtstr. 36a. Geh andt, Gerichtssir 10. Gesellschaftshaus Dorferstr. 48. Oftend", SüdersGratweil's Bierhalen, Kommandanten Straße 79. Gnadt, Brunnenstr. ss. Straße 115. Reinhold Krösche's Gesellschaftshaus, Fichteftraße 29. Krüger, Fennftr. 5. Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Märkischer Hof, Admiralstraße 18 G. Meißner, Gartenstr. 162. Müller, Jobannisstr. 20. R. Müller, Gartenstr. 63. Nebelin, Langefir. 108. Neues Gesellschaftshaus"( Reinhardt), Hafenhaide 57. Neustädtischer Boltsgarten, Prostauerfiraße 11-12. Nieft's Salon, Weberstr. 17. Norddeutsche Braueret, Ghauffeeftr. 68. Drschel, Sebastianstr. 39. Barlamentshalle, Landsbergerstr. 35. Poppe, Lindenstr. 108. Pyrtet, Gipsstr. 3. Rau's Salon, Staliter. 125( Wolf u. Strüger). Reichert, Müllerstr. 7. Retschach'scher Brauerei Ausschant ( Stralau- Rummelsburg). Marieudorf: Zu empfehlen: Hilgert, Rockel, Stolzenburg, Schramm, Graf. Groß Lichterfelbe: Weichert's Salon. Ferner zu empfehlen: A. Samm, Restaur. A. Abraham, Reſtaur. Nowawes: Kein Lokal. zu empfehlen: H. Bathe, Friedrichstr. 1. Reinickel, Wallstraße. Gärtner, Walltraße. Nieder- Schönweide: Borussia- Brauerei. Zu empfehlen: Vereins Siebenbaum, Restaurant. 8. Jahrg. Die Lokalkommissionen der Umgegend von Berlin werden ersucht, bei etwaigen Neuerungen resp. Veränderungen dieser Lifte dieses sofort den Unterzeichneten mitzutheilen. J. A.: Die Lokalkommission. J. Wernau. W. 20 d. O. 8abel. Soziale Uebersicht. Rigdorf: Bergschloß Brauerei, Hasenhaide. brauerei, Jägerstraße. Ma ue's Variété Theater, Hermannstraße 18. Summer's Salon, Berlinerstr. 136. off=| Die Generalfommission der Gewerkschaf en Deutsch mann's Festsäle, Bergstr. 183. Niesegt's Salon, Berglands veröffentlicht folgenden Situationsbericht. Seit dem ftraße 129. Barta, Deutsches Wirthshaus, Bergstraße 120. letzten Bericht sind wiederum zwei neue Ausstände bei der KomStolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Canner Chaussee. mission angemeldet worden. Wiersing's Salon, Knesebecstr. 77. Würschmidt's In Schwarzenbach a. S. haben achtzehn Porzellanmaler die Salon, Knesebeckstr. 16. Arbeit eingestellt, um eine Regelung des Arbeitsverhältnisses zu erreichen. Sie verlangen die Einsetzung einer Tariffommission, zehnstündige Arbeitszeit und 25 pCt. 2ohnerhöhung. Ferner, eine nahezu selbstverständliche Sache, die Lieferung der Farben und des Goldes seitens der Fabrikanten zum Selbstkostenpreis. Die Leitung des Ausstandes liegt in Händen des Vorstandes Porzellanmaler- Verbandes. " Rudow: Kein Lokal. Schmöckwin: Restaurant Seglerschlößchen". Restaurant " Zur Balme"( Kurras). Schmargendorf: Wirthshaus Schmargendorf, Paul Kübler, Warnemünderstr. 6. " Steglig: Restaurant Zur Börse", Schloßstr. 66a. Schöneberg: Schloßbrauerei Schöneberg, Hauptstr. 64-63. Tempelhof: Rein Lokal. Treptowo: 3ornow's Restaurant Bender's Restaurant. Jacob's Restaurant. Nitsch's Restaurant. Henze, Restaurant zum Karpfenteich. Bade's Volksgarten. H. Rümpel, Alter Treptower Weg. des Adresse: G. Wollmann, Altwasser i. Schl. In Hanau stellten 60 Diamantschleifer der Firma Kohn die Arbeit ein, weil sie sich die Handlungsweise des Direktors nicht gefallen lassen wollten. Wegen einer geringfügigen Sache entstand in der Fabrit eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Arbeitern und dem Direktor und wurden hierauf vier Kollegen Wannsee: Wirthshaus Wannsee( Beelitzhof), Schröder. gemaßregelt. Die Arbeitsgenossen erklärten sich jedoch mit diesen Wilmersdorf: Pietsch's Voltsgarten. Gräz, Branden- solidarisch. burgische Straße. Landhaus, Berlinerstraße und Raiser- Adresse für Hanau: A. Morauer, Brauerei Weißmantel, Allee- Ecke. Schnurgasse. Zehlendorf: Kein Saal vorhanden. Zu empfehlen: In Döbeln befinden sich immer noch elf verheirathete und W. Rehliz, Bergftr. 12. Warnite, Teltowerstr. 23. Rähte, Hauptstraße. Haupt, vier ledige Weißgerber im Ausstand. Die Unternehmer_verReng' Salon, Naunynftr. 27. Stennefahrt's Galon, Dennewigstr. 13. Potsdamerstraße. suchen zwar andere Arbeiter zur Anfertigung der verlassenen Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Kreis Nieder- Barnim. Arbeit anzulernen, doch wird ihnen dieses nicht so leicht Roll, balbertitv. 21. Bernau: Richter, Elysium. Junter, Schützenhaus. gelingen die hierdurch Geldkosten, welche ihnen Ruhland, Moabiter Schüßenhaus. werden, Bu empfehlen: Feder, Berlinerstraße," Bum Kronpringen". verursacht dürften wohl schließlich Sachow, Müllerstr. 136. schließlich ihr Herz Saeger, Grüner Weg 29. sluge, Kronenstraße. Tonn, Berlinerstraße. Bernikow, eriveichen. Trotz der kleinen Zahl der Ausstehenden ist Sabin's Klubhaus, Annenstr. 16. Tuchmacherstraße. Wagner, Königstraße 146. G. Beeger, doch die Hilfe der anderen Arbeiter erforderlich, weil die VerSanssouci, Rottbuserstr. 4a. Scheffer's Salon, Inselfir. 10. Königstraße, am Markt. A. Gary, Wallstr. 2. Budow, bandskasse durch unausgesezte Rämpfe start in Anspruch geSchloßbrauerei Schöneberg. Weinbergstr. 16. Bering, Mühlenstr. 4. nommen ist. Adresse: D. Kuhn, Oschatzerstr. 36. Schmiedel's Salon,( Orpheum), Alte Jatobftr. 82. Schneider, Belforterstr. 15. R. Schneider, parf). balbertstr. 8. E. Grandens( Konzertpart), Chauffee- Schröder, Müllerstr. 178( Webbing Schüßenhaus"( Adolf Kuhn), Linten straße 5. 13. Hafen- Stehmann, Melchiorstr. 15. Schwarzmüller, Solbergerstr. 23. N. Seefeld, Grenadierftr. 33. Silber's Salon Schwedterstr. 24. Gründel, Dresdenerstr. 116. Gründer's Salon, Schwerinstr. Ernst Gründer's Bestsäle, halde 21 und Jahnstr. 8. Habel's Brauerei, Bergmannstr. 5-7. Heise, Lichtenbergerstr. 21. Hensel, Brunnenstr. 129. Herzog, Memelerstraße, Raiser". Deutscher Herzog, Stromsir. 28. 6. Seyse, Staligerstr. 54. Heydrich's( Norbert) Säle, Beuth firaße 18-21. Industrie- Hallen, Mariannenstr. 31-32. Joel( füber Keller), Andreasftr. 21. Stañanten- Wäldchen, it- Moabit 89/90. Neller's ofjäger, Ind.. Fröhlich, Safenhaide. Reller, Bergfir. 68. Keller, Koppenstr. 35. Klein's Festsäle, Oranienstr. 180. Kliem, Hafenhaide. Rebel, Badstr. 58( neben Weimann's Volksgarten). Königsbant, Gr. Frankfurterstr. 117. Königshof, Bülowstraße. Krieger's Eaton, Wasserthorstr. 68. Specht( Brauerei Ausschant), Neue Jakobstr. 26. Süd- Ost, Waldemarsir. 75. Thalia, Lichtenbergerstr. 16. Unionsbraueret, Hafenhaide. Vereinsbraueret,( Rigborf). Bittoriabrauerei, Sügowstraße. Vittoria- Part, Frantfurter Allee 70. Vittoria- Salon, Perlebergerstr. 13. Boltsbraueret( Moabit). ebbing stajino, Schuife. 29. Weigt, Markgrafentr. 87. Welmann's Boltsgarten, Badstraße ( vom 1. Oftober an). Rudolf Wendt's Gesellschaftshaus, Kös Itnerstraße 17. Wienecke, Alte Jalobstr. 83. Wilte Hochstr. 82 a. Wollschläger, Blumenstr. 78. Wohlhaupt, Manteuffelstr. 9. Da verschiedene Veränderungen vorgekommen, ersuchen wir die Parteigenossen, genau auf diese Liste zu achten, besonders machen wir noch darauf aufmerksam, bei Festsetzung von Vergnügungen auf diese Liste Bezug zu nehmen. Gleichzeitig weisen wir nochmals darauf hin, daß Veröffentlich ugen über Streitigkeiten mit Wirthen 2c., welche die Bokalfrage betreffen immer nur von der Lokalkommission unterzeichnet wer den; alle anderen Veröffentlichungen ersuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst alle Streitfragen prüfen muß, um die Verantwortung übernehmen zu können. J. Wernau. 2od. 8abel. Lokalliste für die Umgegend Berlins. Um den Parteigenossen der Umgegend Berlins eine leichtere und beffere Agitation für unsere Partei- Interessen zu ermöglichen, halten wir es für angebracht, den Berliner Parteigenossen bei Ausflügen, Partien 2c. folgende Lokalitäten zu empfehlen und zu ersuchen, daß diese Juhaber unbedingt berücksichtigt werden, damit durch den Tuck der Verhältnisse alle noch hartnäckig sich weigernden Wirthe in Zukunft ihre Lokale den Arbeitern zu Versammlungen öffnen. Friedrichsberg: Spizig's Ballsalon, Frankf. Allee 198. Müller's Kronprinzen Garten, Chaussee Nr. 3. Weft pha hl's Schwarzer Adler, Frankfurter Chaussee. Susott's Salon, Frants. Allee 176. und Den Handschuhmachern ist es gelungen, die Unternehmer in Osterwiec zu einer Einigung zu veranlassen. Mit dem 80. Nopember trat der größte Theil der Ausstehenden wieder in die Fabriken ein, die anderen folgten in den nächsten Tagen abFriedrichsfelde: Kein Saal. Zu empfehlen: Momber, theilungsweise. Die alten Löhne wurden nach 8 bis 14 Tagen Wilhelmstraße. Kamerun, Frankfurter- Chauffee. Müller, fortgezahlt. Dagegen ist die Lage in Friedrichshagen und Burg Berlinerstraße, Ecke Schloßstraße. unverändert. In Ilmenau mußte in der Fabrik von Bulling die Friedrichshagen: Waldhaus( E. Schmidt). Gesellschafts- Arbeit eingestellt werden, weil eine Lohnreduzirung vorgenommen haus( F. Rest in). Restaurant A. Blante. Gisteller( R. wurde. Hierdurch wurden 17 Arbeiter aufs Pflaster gesezt. Richter. Restaurant C. Conrad. Brauerei- Ausschank F. Adresse: E. Knoesel, Arnstadt i. Th. Wolf. Bad Bellevue( F. Wulff). Seeschlößchen( E. Schultze). Die Prinzipale bei den Buchdruckern weigern sich nach wie Fischerhütte( Kemperling). Restaurant G. Wöhlert. vor, die Verkürzung der Arbeitszeit anzuerkennen, und lassen es Restaurant Bandelow. Müggelschlößchen( 3ibofsky). einfach darauf ankommen, wer in dem Kampfe der Stärfere Restaurant Waldfater"( Kautsch). Kaiserhof( W. Schmidt). bleibt. Sicher ist, daß die Arbeiter den Sieg davon tragen, sobald Wilbelmsbad( Schönknecht und Zimmermann). Frig nur die anderen Arbeiter die Pflicht der Solidarität erfüllen. Lerche, Am Rundtheil. Bertha Schulze. G. Böttcher. Und hieran ist, nach dem, was seitens der Gewerkschaften in 2. Röstet. C. Beznic. E. Wandrey. E. Magbe einzelnen Stäblen und von den Genossen im Auslande geschieht, W. Berenstecher. W. Kurfis. A. Rakow. nicht zu zweifeln. Damiz. E. Jones( Ravenstein). 3ademet. Adresse: E. Döblin, Berlin SW, Golmsstr. 31 3. Etage. Lichtenberg: Schwarz' Konzert- Garten. Kirchbach, Die Generaltommission. Brinzen- Allee 9. burg. " Liebenthal: Gastwirth Thiele. Hohen Schönhausen: Nich. Schiele's Restaurant. Jaenide, Restaurant. Bu empfehlen: Weber, Ruß, Großmann, Sommer. Hohen Neuendorf( an der Nordbahn): SchmohI's Restaurant. Malchow: Lindecke. Nieder- Schönhausen:„ Elysium"( Großjean), Linden firaße 25. Noch zu empfehlen: Hempel, Restaurant, Buchholzerstraße 8. Oranienburg: Restaurant„ Waldhaus". Paukow: Hermann Sander, Kaiser Friedrichstr. 50/51 ( nahe der Brauerei E. Willmer). Noch zu empfehlen: 23. Borchardt, Schulzestr. 27, an der Nordbahn. Kunert, Schönholzerstr. 10. mitte, Raifer Friedrichstr. 70/71. Bro brock, Kreuzstr. 7. Blauermel, Mühlen straße( Ecke Florastraße). Frau Schröder, Wollantstr. 122. Rummelsburg: Weigel's Ballsalon, Thürschmidtstraße. Ww. Spörer, Hauptstraße. Müller, Neue Prinz Albert straße. Borchmann, Hauptstraße. Nummel,( Weg nach der Köpnicker Haide). 3. Wolter, Hauptstr. 15. Das Schiedsgericht für die Alters- und Invas ibitätsversicherung im Stadtkreis Elberfeld fällte dieser Tage einen für die Haus industrie wichtigen Entscheid. Viele dortige Deinfelben lag folgender Thatbestand zu Grunde. Weber, welche das 70. Lebensjahr überschritten, hatten auf Grund Der Invaliditäts- und Altersversicherungs- Gesetzes Anspruch auf Gewährung einer Altersrente erhoben. Die Versicherungsanstalt hatte indeß die Mehrzahl mit ihrem Anspruch abgewiesen, während sie nur einem geringen Theile der Weber die Stente gewährte. Sowohl der Staatskommissar, wie auch die meisten der abgewiesenen Weber legten hiergegen Berufung ein. Infolge deffen hatte sich das Schiedsgericht mit der Sache zu befassen. zeigte sich in der Werhandlung, daß die Ansichten über die Versicherungspflicht der Hausgewerbetreibenden bisher sehr verfchieden gewefen find. So fprach bie tönigliche Regierung und aulett auch die Versicherungsanstalt sich für die Versicherungspflichtigkeit der in ihren eigenen Wohnungen arbeitenden Weber 2c. aus, was die Bewilligung von Alter@ renten zur Folge hatte. Demgegenüber vertrat die Elberfelder Verwaltungsbehörde die Ansicht, daß derartige in ihren eigenen Wohnungen arbeitende Arbeiter nicht versicherungspflichtig seien. seien. Das ReichsRüdersdorf( Kaltberge): Gasthof Zur Berghalle." Versicherungsamt sprach sich am 15. Oktober dahin aus, daß die Reinickendorf: Böttcher's Seeschlößchen, Martstr. 1/2. Sausiveber zu den selbständigen Hausgewerbetreibenden gehörten Lüdicke, Amendestraße 1. Budewiß, Hausotterstraße 4. und, da der Bundesrath von der ihm in dem§ 2 des erwähnten Wenzelau, Hausotterstr. 81. Bente, Nordbahnstraße 1. Gefeßes eingeräumten Befugniß, die Versicherungspflicht auch Garo, Refidenzitr. 101. Gebeter, Brovingftr. 45. Zeichert, auf das Hausgewerbe auszudehnen, bisher keinen Gebrauch Bentral- Schüßenhaus, Scharnweberstr. 4. We art's Restaurant gemacht, diese Personen nicht versicherungspflichtig und demnach zum Feuerwerfer, Scharnweberstraße. Gorde's Waldschlöß- auch nicht rentenberechtigt wären; es wohne den Webern doch immer eine persönliche Selbständigkeit inne, wenn sie auch wirthchen, Wald- und Eichhornstraßen- Ede. schaftlich nicht so selbständig, vielmehr von ihren Arbeitgebern in mancher Beziehung abhängig seien. Sie wären ferner an teine bestimmten Arbeitsstunden gebunden, es sei ihnen unbenommen, die Arbeit selbst oder mit fremder Hilfe, auch ganz durch Andere Tasdorf( 15 Minuten vom Bahnhof Rüdersdorf): Gasthof zu verrichten. In der Sigung des Schiedsgerichts führte nun der Vertreter der Versicherungsanstalt aus, daß die RentenZunt deutschen Hause." bewilligung vornehmlich aus dem Gesichtspunkte der wirthschaftTegel: Schulz's Restaurant( früher Lindenberg), Schloßlichen Unselbständigkeit der Weber erfolgt wäre; als aber das ftraße 7-8. Weißensee: Weicher f, Gustav- Adolfstr. 142. Hähling Reichs- Versicherungsamt die persönliche Selbständigkeit in den erf, Vordergrund gestellt habe, hatten weitere RentenbewilligungsLanghanssir. 106. Erhardt, Langhansstr. 126. Duse Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. dann, Charlottenburgerstraße 150. Glebs, Charlottenburger: Anträge abgelehnt werden müssen und müsse er sich jetzt dem Adlershof: Wiedemann und Menofsty. Albrecht. und Röllestraßen- Ecke. Gengbeil, tönigs- Chaussee 49. Antrage des Staatskommissars auf Entziehung der Altersrenten Bu empfehlen: Miserra( Restaurant). Kuble Dewein's Gesellschaftshaus, Königs- Chaussee. Sterneder's anschließen. Die zu diefer Sitzung vorgeladenen sieben Weber wie auch deren Bertreter bemühten sich, in längeren AusBriz: Gebr. Walter's Rosen Seeterrasse, Chaussee- Wilhelmsberg: Restaurant, Wilhelmsberg"( Trinkaus) führungen die Unfelbständigkeit der Hausweberei darzuthun, indem sie besonders anführten, daß nur das WebstuhlStraße 69/70. Rudolf's Restaurant( Ww. Miller), Chauffee- Schölzel's Seeschlößchen( früher zum Fürsten Wolfgang" gestel, welches nur einen ganz geringen Werth habe, den Webern Straße 89. Chymert's Restaurant( Zum alten Gasthof), an der Landsberger Chauffee. Voigt. Ferner zu empfehlen gestell, welches nur einen ganz geringen Werth habe, den Webern gehöre, daß ihnen aber zu ihrer Arbeit immer die meist sehr Chauffeeftr. 18. Adam's Restaurant( Buschkrug). Güldner's Franz, Restaurant. Wolf, Restaurant. werthvollen Gerätyschaften geliefert würden und sie auch von Restaurant, Rubower Chaussee 66. den Arbeitgebern sämmtliches Material gestellt und den Webstuhl vorgerichtet erhielten. Nach längerer Berathung schloß sich aber. das Gericht dem Antrage des Staatskommissars auf Entziehung der Renten an und machte die in dem Erkenntniß des Reichsversicherungs- Amtes entwickelten Gründe zu den seinen. Durch die Energie der Genossen von Adlershof sind die meisten der Säle für uns frei geworden und infolge dessen zu berücksichtigen. In Adlershof hat es der Herr v. Oppen, seines Zeichens Amtsvorsteher, durch allerlei liebenswürdige Machinationen, als da sind: Beschränkung auf Polizeistunde, Tanzentziehung u. f. w., soweit gebracht, daß die Wirthe, die den Arbettern ihre Säle zu Bersammlungen hergeben, in ihrer Eristeng schwer droht sind. Der Besuch von Adlershof wird den Berliner Parteigenossen daher auf das Wärmste empfohlen. Ebenso ver hielt fich Herr v. Oppen den Grünauer Wirthen gegenüber. Auch diese empfehlen wir den Berliner Genossen zur Ünterstüßung. Wir lassen nunmehr die Lokale aus der Umgegend von Berlin folgen: Keller. ( Restaurant). Charlottenburg: Bismarckhöhe, Wilmersdorferstraße, Ede Bismarckstraße. Kaiser Brauerei, Sophie Charlottenstraße, Gambrinus- Brauerei, Wallstraße. Bären- Brauerei, Spreestr. 3. Brauerei Spandauer Berg. Friedenau: Spremberg( Kurhaus). Stralan: Gräfl. Reischach'sche Brauerei. Wilh. Gaster iun., Restaurant. Alte Taverne. 11 Schönholz: Schloß Schönholz. Schöneiche: G. Pedal. Brauerei. Kreis Ober- Barnim. Biesenthal: Restaurant Wernigt. Eberswalde: Restaurant Bur Mühle". Freienwalde: Gasthof 3um goldenen Anker". Strausberg: Restaurant Fr. Krüger. Kreis Potsdam- Ofthavelland. Potsdam: Brandenburger Kommunikation 16. Belten: W. Grunow, Wilhelmstr. 19. G. Schröder, Johannisthal- Nieder Schönweide: A. Senftleben Breitestr. 7. Ferner liegt der Vorwärts" und das Boltsblatt" ( Boroussia- Brauerei). Borwärts" und" Voltsblatt" liegen aus aus bei C. Riesand, H. Kemlein, J. Müller, bei folgenden Wirthen: Siebenbaum, Streder, Thiele, S. Kettner, 2. Schulz, L. Arendt, E. 28endland, Hinze. Grünau: Rob. Schmidt, Köpenickerstr. 108( Grünauer Volksgarten). Rathshalle"( G. Secker), Friedrichstr. 1. Röpenick: Rein Gaal. Klein, Gerisch, Kautsch find fernerhin nicht als gesperrt zu betrachten. Wir verweisen die Genossen auf den legten Lokalbericht im Volfsblatt", sowie auf die Lokale in Adlershof und den anderen Nachbarsorten. " St. Stümer. " # 1 Versammlungen. Spandau: Spandauer Bock. Der Vorwärts liegt aus bei Der Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und Unglaube, Neuendorferstr. 12, Hoppe, Schönwalderstr. 48, auf Holzplähen beschäftigten Arbeiter Deutsch= lands( Ortsverwaltung Berlin I) hielt am 14. DeRabte, Neunerstr. 5. Nauen: Der Vorwärts" liegt aus bei Ernst Demuth. Izember eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr t ot де t, น n H te t, S it ft t. 1= 131 I t 3. ent ch " Königs über den gegenwärtigen Stand des Buchdruckerstreits| standes abgelehnt, ebenso ein Eventualantrag deffelben, den Ver- 18. Bezirk trieben, sowie auf den Bauernfang, dessen sich die frei referirte. Darauf wurde ein Antrag einstimmig angenommen, ein aufzulösen, aber zu Gunsten der von Mohrbach 2c. vertretenen sinnigen Vertrauensleute durch das Annonciren einer ihrer Ver durch welchen der Vorstand beauftragt ist, die Buchdrucker zu Anschauungen. Zur Annahme gelangte mit großer Majorität fammlungen im Vorwärts", welches nur darauf berechnet ge unterstützen, soweit die Kassenverhältnisse dieses gestatten. An ein Antrag Schneider:„ Die Versammlung erklärt, daß sie auf wesen sei, unsern Genossen Sand in die Augen zu streuen, Stelle eines ausscheidenden Vorstandsmitgliedes wählte man den früheren Beschlüssen beharrt, daß der Fachverein als solcher schuldig gemacht hätten. Da nun über diese freisinnige Versammlung Herrn F. Ott zum Kontrolleur, ferner in die Arbeitsnachweis- beſtehen bleibt und die anderen Vereine sich aufzulösen haben, die Boff 3tg." und das„ Berl. Tagebl." tendenziös entstellte Berichte Kommission Herrn, W. Piehl. Es wurde noch mitgetheilt, daß da der Fachverein alle Branchen umfaßt." In einem anderen gebracht haben, nahm der Redner Veranlassung, zu erklären, daß am ersten Weihnachtsfeiertag im Versammlungslokal Weihnachtsvergnügen für Mitglieder stattfindet und der nächste 10 Stimmen dagegen, daß die„ Freie Vereinigung" in den Ber- weil sie im Vorwärts" annoncirt war, sondern weil sie es ein Beschluß protestirt die Versammlung mit allen gegen ca. Die Sozialdemokraten jene Versammlung nicht deshalb verließen, Maskenball am 23. Januar 1892 in der Brauerei Friedrichs- band aufgenommen wird. Ein weiterer angenommener Antrag unter ihrer Würde hielten, mit Vertretern einer Partei zu unter hain abgehalten wird. Die nächste Versammlung findet am erklärt sich mit dem Vorgehen des Vorstandes in diesen Fragen handeln, welche Wahlbeeinflussung und Bauernfang betreibe, 12. Januar statt. einverstanden und spricht den Personen ihre Mißbilligung aus, denn nur auf Letteren sei die Annonce berechnet gewesen. Die welche es unternommen haben, den Vorstand in der öffentlichen Genossen würden beweisen, daß keiner der beiden Kandidaten das Meinung herabzusehen. Vertrauen der Arbeiter besitzt; nur die allergrößten Kälber wählten ihren Metzger selber.( Bravo.) In der Diskussion Der Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter hielt am 14. b. M. eine sehr gut besuchte außerordentliche Generalversammlung ab, in welcher Der Verein der gewerblichen Hilfsarbeiter für ergriffen die Herren Dr. Muncthan und Dambrowski das als wichtigster Punkt auf der Tagesordnung stand:" Bericht des Berlin und Umgegend bewilligte in seiner legten Ver: Wort, Ersterer dem Referenten darin beipflichtend, daß die Vorstandes über die Verhandlungen mit den Branchen betreffs fammlung dem gemaßregelten Kollegen Herrn Adolf Tha! Annonce Bauernfang größter Art gewesen sei, aber versichernd, Herbeiführung einer Vereinigung und Stellungnahme zu den einstimmig 20 M. Unterstützung und beschloß im Weiteren, daß daß die Schuld nur den betreffenden Vertrauensmann( Heimann) selben." Herr Marwig nahm hierzu das Wort und wies, das Familienfest in zwei Lokalen( Norden und Südost) an einem treffe. nachdem er einen Ueberblick über die Verhandlungen gegeben und demselben Tage und zwar am dritten Weihnachtsfeiertage Kollegen Dambrowski eine Lanze für den wahren Jm Uebrigen versuchte er, Redner, gleich seinem hatte, welche im letzten Jahre über ein Zusammengehen der ver- abgehalten werden soll. Der Ueberschuß dieses Festes wird den Fortschrittler und Demokraten Vortmann zu brechen, wandten Branchen( Album-, Karton, Kartonpapier, Leder: Kollegen Steinmetz und Adolf Thal überwiesen. Das Fest welcher im rothen Hause stets wahre Arbeiterfreundlichkeit Arbeiter 2c.) gepflogen wurden, darauf hin, daß die Freie Ver- fomitee bilden für den Norden die Herren Rudolf Wendt, bewiesen habe. Herr Dam browsti meinte, man müsse einigung der in der Papier- Industrie beschäftigten Ar- Wilhelm Arndt, Paul Neumann, für den S dosten die Herren bei politischen Aktionen die Vernunft reden lassen, und von zwei beiter und Arbeiterinnen beschlossen hat, sich mit dem F. Solisch, Busch, Böland. Die Versammlung faßte noch ein- Uebeln das fleinste wählen, und das sei entschieden Herr Bort 1. Januar ebenfalls dem Verbande anzuschließen. Hier- stimmig den Beschluß, die streikenden Buchdrucker materiell zu mann. Beiden Rednern wurde durch die Herren Antrict, Bartsch, durch sei man gezwungen worden, neue Verhandlungen unterstützen, da deren Forderung eine gerechte ist, und ging dann Kleinert, Jensch, König und Silberschmidt die gebührende Ant zur eventuellen Herbeiführung einer allgemeinen Vereinigung mit einem Hoch auf die Arbeiterbewegung auseinander. für Berlin einzuleiten. Das Resultat dieser Verhandlungen ist wort zu Theil; unter Anderem bedeutete man ihnen, daß unser Darauf gelangte folgender Antrag gegen zwei Stimmen zur An Kampf nicht gegen Personen, sondern gegen Prinzipien gerichtet ist. nahme: versammlung erklärt: den Beschluß des Zentral- Wahlkomitees " Die heute im„ Königshof" tagende öffentliche Volks betreffs der Stichwahlen zu dem ihrigen zu machen." schwerden über Wahlbeeinflussungen u. f. w. an H. Werner, Im Verschiedenen gab der Vorsitzende bekannt, daß alle BeBülowstr. 64, Hof 3 Tr., zu richten sind. Darauf wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie ge schlossen. " ein Beschluß der verschiedenen Vorstände, auf eine Auflösung der Ueber Malthusianismus und Materialismns sprach betreffenden Vereinigungen zu Gunsten einer neuen allgemeinen dieser Tage Herr Bruhns im Fachverein der Vereinigung aller verwandten Branchen mit Arbeiterinnen hin- Tischler des Westens und Südwesten 3. Die zuwirken, die dem Verbande anzugehören haben. Der Vorstand Versammlung nahm den Vortrag mit Beifall auf und lege darum dem Fachverein einen in diesem Sinne gehaltenen beschloß dann, der Generalversammlung folgende Herren Antrag vor. Nur die Vereinigung der in Buchbindereien und zur Bestätigung vorzuschlagen; Herrn 3wanzig als Bevoll in verwandten Betrieben thätigen Arbeiterinnen sträube sich gegen mächtigten, die Herren Kühn und Schäfer als Mitglieder der eine solche Organisation wie die angeregte. Werkstatt- Kontrollkommiffion für die Potsdamer Vorstadt; für An der sehr lebhaft geführten Diskussion betheiligten sich die den Bezirk des Halleschen Thores fand sich kein Kandidat. Zum Herren Mohrbach, Paul Schneider, Jost, Riese, Schluß wurde vom Leiter der Versammlung, Herrn Hinz, auf aß, Wietrisch, Wibker, Siegrist, Bergmann, die bevorstehende Wahl der Telegirten zur Ortstrantenkaffe aufPhilipp Schmitt( Buchdrucker) und Lent. Die perren merksam gemacht und alle zielbewußten Kollegen zur regen Theil- Im Sozialdemokratischen Wahlverein für ben Schneider, Jost, Riese und Lent waren sowohl gegen nahme an derselben ersucht. 3. Reichstags- Wahlkreis sprach am Dienstag Abend eine Auflösung des Fachgereins zu Gunsten einer neuen VerHerr Henning über das Thema" Die Politik im Verhältniß einigung, wie auch dagegen, daß die Arbeiterinnen mit den Ar- Komitee für den Osten Berlins hielt am Sonntag eine im Diskussion bemerkte Herr Jahn, der Referent habe in seinem Das neugegründete Sozialdemokratische Agitations zum menschlichen Recht und zur menschlichen Freiheit". In der beitern zusammen organisirt werden. Ihre Ansicht, welche hauptsächlich durch Schneider vertreten wurde, war die, daß ja der posante Versammlung für Männer und Frauen ab. Diefelbe bot Vortrage nicht genug betont, daß das Recht weiter nichts als Fachverein alle verwandten Branchen seinem Titel gemäß in sich ein Referat Theodor Mehner's über das zeitgemäße Thema: eine Machtsrage ist, und überhaupt für eine sozialdemokratische schließe, daß er mehr als einmal beschlossen, daß alle Arbeiter" Gleiches Recht für Alle." Der Redner erntete für seine treffenden Versammlung viel zu lag gesprochen. Im weitern Verlaufe der der verwandten Branchen sich ihm anzuschließen hätten, und Ausführungen großen Beifall. Unter Anderem rügte er das Ver- Versammlung theilte der Vorsitzende das Resultat der beiden ferner, daß. die anderen Vereinigungen, wollten sie eine allgemeine fahren gewisser Beamter, welche die Wirthe veranlassen, ihre Kommunal- Stichwahlen mit, bei welchen unsere Partei betheiligt Verbindung herbeiführen, sich zu seinen Gunsten auflösen sollten. famen zwei Refolutionen zur Annahme, in deren einer aufs nach- Jubel hervor. Im Uebrigen wurde noch bemerkt, daß am ersten Lokale der Sozialdemokratie zu verweigern. Nach dem Vortrage war, und rief die Mittheilung von dem Siege Dr. Zadek's großen Der Verein habe auch seinen Standpunkt in Bezug auf die drücklichste aufgefordert wurde, nur Wirkwaaren zu kaufen, welche Feiertage Abends der Wahlverein in Kösche's Salon in der Arbeiterinnen- Organisation öfters in Beschlüssen niedergelegt, die befannte Rontrollmarke tragen, während in der zweiten Re- Fichtestr. 29, ein Bergnügen feiert. Am 17. Januar findet das welche gegen ein Heranziehen der Arbeiterinnen zum Fachverein folution die Versammlung sich mit den Ausführungen Mehner's Stiftungsfest statt; Genossen, die mitwirken wollen, tönnen sich sprächen. Der Vorstand hätte sich diesen Beschlüssen einfach einverstanden und insbesondere dafür erklärte, daß nur durch die bei Genossen Apert melden. Mit einem Hoch auf die Sozial unterordnen inüssen. Um dieser Beschlüsse willen sei eine Dis fussion über die Angelegenheit eigentlich gar nicht nothwendig. buktion gleiches Recht für Alle geschaffen werden kann, und sich Umwandlung der privatkapitalistischen in die sozialistische Pro- demokratie ging die Versammlung auseinander. Die Herren Siegrist und Wibker vertraten den Standpunkt des Vorstandes und wandten sich hauptsächlich gegen die Behaup= 3u dem Behufe alle Anivesenden der Sozialdemokratie anschließen tung, daß die Frauen sich ihres geringeren Wissens halber erst auf die Sozialdemokratie geschlossen wurde, folgte ein gemüthwürden. Der Versammlung, welche mit einem begeisternden Hoch für sich organisiren sollten und daß sie überhaupt erst zeigen müßten, liches Beisammensein, das auch eines flotten Tänzchens nicht erdaß sie etwas leisten können. Es sei besser, die Frauen wären mit den männlichen Berufsgenossen zusammen vereinigt. mangelte. Daß sie diese brauchen, zeige der Umstand, daß im Vorstande Eine öffentliche Volksversammlung tagte am 13. Dezember des Arbeiterinnen- Vereins Männer als Beirath fungirten. Unter im Königshof mit der Tagesordnung: Unsere Stellung zu der fich feien sie auch nicht, da ihren Versammlungen immer Männer am 15. 5. M. im 8. Kommunal- Wahlbezirk stattfindenden Stichbeiwohnten. Gegen ihren Anschluß an einen neuen allgemeinen wahl. Herr Antric legte in flaren Ausführungen das VerVerbandsverein spräche auch das Vereinsgesetz nicht; dieses sei halten der Bürger- sowie der freisinnigen Partei dar und tabelte unter Umständen einem Verbandsverein ohne Frauen ebenso die Handlungen derselben in scharfer Weise. Unsere Stellung zu unhold, wie einem Arbeiterinnen- Verein. Die Herren Mohr dieser Stichwahl in diesem Bezirk sei im Beschluß des Zentral- P. M., Nixdorf. Ihr Bruder fann, da sein Vergehen bach, Bergmann und Haß sprachen für die Auflösung zu Wahlkomitees zu den Stichwahlen gegeben( strikte Gunsten eines anderen Verbandsvereins, dem aber nur männliche enthaltung); wir hätten uns auf den Boden des Klassentampfes wenn er inzwischen das amerikanische Bürgerrecht erworben hat. Stimm noch nicht verjährt ist, nur dann hier herzukommen riskiren, Personen angehören dürften; die weiblichen müßten sich dem zu stellen, alle anderen Parteien feien uns gegenüber eine real- Andernfalls würde er verhaftet werden; eine Art Dispensation, Verein der in Buchbindereien beschäftigten Arbeiterinnen anschließen. tionäre Masse.( Bravo.) Nedner wies dann auf die schamlosen um sich für kürzere oder längere Zeit hier aufzuhalten, giebt Bei der Abstimmung wurde der erst erwähnte Antrag des Vor- Wahlbeeinflussungen hin, welche die Fortschrittler gerade im es nicht. Briefkaffen der Redaktion. S., Düsseldorf. 1. Ein Vater kann für seine Kinder bis zu deren 14. Jahr deren Austritt aus der Kirche erklären; al dann brauchen dieselben feinen Religionsunterricht in der Schule oder sonst zu nehmen. 2. Nein. A. W., Straße 30. Sie können gegen den Wirth auf Rückgabe der ihm, resp. den von ihm hierzu Angestellten übergebenen Sachen event. Ersatz des Werthes Ilagen. Nr. Erscheint Abonneme Bierteljähr lich) 1,10 M frei in's He 5 Pfg. G bem ,, Gom Poft- Abon Quartal. Deutschlan 2 Mart, fi 8 Mart pr in der Bo für 18 Redal Die eine nic eine gel für unser ftellen. Vor Kranten Baul Ga tasche 2 Ursachen beschäftig mit der Baralyse Säu That die grunde haben, t haupt b die Verk Sozialen Bahlen Stück welcher punft u In Freejeir Ueberfic Kranten Scharf aufgeno Durch die ungünstigen Zeitverhältnisse ist es uns gelungen, ganze Fabriklager Damen- Kleiderstoffe zu unerhört billigen Preisen einzukaufen. Um diese riesigen Lager- Vorräthe schnellstens zu räumen, sind die Verkaufs- Preise für den Weihnachts- Ausverkauf enorm billig. 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Verlag des ,, Vorwärts", Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstr. 2. Wir theilen den Parteigenossen mit, daß das Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der Sozialdemokrat. Partei Deutschlands, abgehalten zu Erfurt vom 14.- 20. Oftober 1891, Ende dieser Woche zur allgemeinen Versendung gelangt, so daß Zlontag, den 21, Dezember a. c., alle Besteller im Besitz ihrer Eremplare sind. Die Ausgabe für Berlin erfolgt an demselben Tage. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß die erste von 25 000 Exemplaren Auflage durch die bisher vorliegenden Bestellungen vollständig erschöpft ist, ein Neudruck sich vor Ende Januar 1892 nicht bewerkstelligen läßt und erfolgen wird, sobald hinreichende Nachbestellungen eingehen. Am Sonnabend, den 19. d. M., wird erscheinen und zum Preise von 20 Pfg. durch alle Buchhandlungen, sowie alle Rolporteure zu beziehen sein: Unsere Taktik. Ein ehrliches Wort zur Klärung Don Max Pfund. 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