Nnterhaltungsblatt des vorwärts Nr 84. Sonnabend c>en 17. Mm 1918 881 Die Bauern von Steig. Roman vonAlfredHuggenberger. Das Schlittenfest. Der Winter hatte der Steig sein schweres Schneekleid umgelegt. Hart und ohne vorher lang zu warnen, war er mit Sturm und Flocken durch die Windluke von Dreihäuscrn hereingezogen, er hatte dem Elfibauer nicht einmal Zeit ge- lassen, seinen letzten Kartoffelacker am Sohrenweg mit Weizen zu bestellen. Beinahe zur Hälfte hatte der Saumselige ihn noch umgeackert, nun stand der Pflug schon in die zweite Woche verloren und verschneit wie ein erstarrter, verschwun- dener Sommertraum auf dem Weißen, öden Felde. Der miß- mutigste aller Steigerbauern trat in diesen Tagen, die Hände in die dicken Fausthandschuhe gesteckt, fast jfde halbe Stunde unters Scheunentörchen und konnte es immer noch nicht glauben, daß es Winter sei. Er schimpfte auf die Welt- ordnung, die nicht mehr so viel tauge, als ein Sieb voll Häckerling. Das nächste Jahr werde er seine Kartoffeln schon zur Blütezeit ausgraben, damit er dann die Wintersaat recht- zeitig in den Boden bringe. Auch dem alten Wagnerjochem war der Winter diesmal zu früh gekommen. Nur um einen einzigen Tag. Er hatte noch ein allerletztes Mal in der Limpergruine nach den ver- steckten Kostbarkeiten suchen wollen: denn im Frühjahr, das wußte er schon, blühten die roten Schlüsselblumen im Hans- garten nicht mehr für ihn. Nun saß er hüstelnd auf der Ofenbank und ergab sich mit leisem Zögern in sein Schicksal. Er konnte nicht ganz davon schweigen. Wenn sein Nachbar, der Schneider Enz, mit dem jetzt auch nicht mehr viel los war. etwa zu einem Plauderstündchen herüberkam, beschloß Jochcm fast jede seiner Reden mit der Bemerkung, daß so etwas denn doch für einen Menschen sehr ärgerlich sei. Denn er wisse genau, sobald er die Augen zugetan habe, komme auf dem Limperg mehr an den Tag, als man jetzt glaube. Enz pflegte ihm jeweilen mit der ruhigen Ueberlegenheit des Philosophen Trost zuzusprechen.„Es ist noch keinem Sterb- lichen alles bis ins kleinste Detail hinein gelungen," sagte er.„Was hätte zum Beispiel aus mir werden können, wenn die Rike meinen Schwung verstanden, und wenn sie mir die Modelle nicht verschachert hätte? Das hat meinen Geist gc- wissermaßen lahmgelegt. Die Möglichkeit war ursprünglich vorhanden, daß man den Namen Jakob Enz einmal in den Zeitungen lesen würde. Wui." Es gab aber auf der Steig auch Leute genug, denen der Winter weder zu früh noch zu spät kam und die nichts lieber sahen, als wie sich alle Straßen und Wege gemach in blanke Schlittbahnen verwandelten. Es hatte hintereinander mehrere sogenannte Graswinter gegeben, das junge Volk war nicht einmal zu einem richtigen Schlittenabend gekommen. Nun redete es sich bereits im Dorfe herum, es flüsterte in den Küchen und Stuben und wo zwei Mädchen zusammen waren, sprachen sie Kaum von etwas anderem, als vom Schlittenfest, und daß wahrscheinlich schon der nächste Sonntag dazu auserwählt sei. Der Steinli-Christian habe bereits den großen Brückenschlitten aufgemacht, der schon bei manchem Schlittenabend gedient und der sich immer herrlich bewährt hatte. Auch an den Mittagsfeuern in den Holzschlägen wurde die Sache eifrig besprochen. Man dürfe die Gelegenheit nicht verpassen, denn'mit dem Mondwechsel könnte ganz leicht ein Umschlag in der Witterung eintreten, es sei oft vorgekommen, daß sich der Winter, wenn er es allzu scharf gemacht, plötzlich den Kopf eingerannt habe. So war allerseits viel Erwartung und guter Wille. Es hieß sogar, man wolle diesmal mit zwei Schlitten fahren und es dürfe von der Jungmannschaft im Dorfe keiner fehlen, weder Burschen noch Mädchen, der nicht nachher als hochmütig oder als Querkopf verschrien sein»volle. Am Sonntagnachmittag gingen nach altem Brauch ztvei ledige Bnrsck>en von einem Hans zimr andern, um zur Schlittenfahrt gczieinend einzuladen. Da man gelvölmlich dem ältesten und dem jüngsten diese Arbeit zu iibcrbinden pflegt, so kamen diesmal Heierli Steiner und der Maitli- Christoffel an die Reihe. Christoffel hatte einen großen Stolz, als Lediger mitgezählt zu»Verden und ernsthaft in Betracht zu kommen.„Ich bin es auch," bestätigte er mir mit Ge- nugwung, tvährend er sich zu seinem Dienst rüstete.„Lei- der..." fügte er allerdings nach einer Weile etivas kleiulmit hinzu. Die beiden Boten entledigten sich ihrer Aufgabe mit einer gewissen Würde und Gemessenheit. Christoffel belehrte seinen jungen Kollegen fortwährend, man dürfe nicht schon beii»l Einladen duinm tun, das ziehe bei den Alten nicht. Es sei dann noch früh genug zum Spaßen, ti>enn nian neben den Mädchen auf dem Schlitten sitze. Altch im Steinernen Platz sprachen die Umsager vor, tr>ährend man eben beim Abendessen saß, und sagten Pflicht- gemäß ihren Spruch auf. Das heißt, Christoffel besorgte dies letztere allein, der hübsche Steiner-Heierli mußte nur als Anstandsperson mittvirken, sozusagen als Verzierung der Idee, wie Christoffel sagte. Er führte»nit einer gewissen Eindringlichkeit aus, daß man allgeinein annehine, es werde der Jungfer Margritte nicht zu»venig sein. Das Jdeli Meister komme, die Kehlhofer-Frida komme, Gemeinderat Gerbers Emilie komme, alle vier Kinspergerinädchen, und auch die aus dein Gräbenriet hätten zugesagt, obschon sie tvegen des gestorbenen Großvaters noch ein wenig iin Leid »vären. Wie am Schnürchen leierte Christoffel die Namen her- unter in dem Bewußtsein, einer guten Sache treu zu dienen. Es sei»veder zu kalt noch zu tvarm, und eine Schlittenbahn wie die jetzige habe man auf der Wäldistraße seit rund zwei- hundert Jahren nicht gehabt. Der Presi sagte lachend, so einem Umsager werde man keinen Korb geben dürfen: und dabei blieb es auch. Ich sah den Abend mit einer starken Aufregung herauf» kommen. Seit jenem Sonntag, da mich Margritte um die Zeichnung gebeten,»var sie mir gegenüber sichtlich einsilbiger und zurückhaltender getwrden, fast wie»venu sie es aus der Welt schaffen wollte, daß sie einmal ein ganz klein»venig aus sich herausgetreten»var. Sie hatte mir auch das Blatt nach einigen Tagen dankend zurückgegeben: ich hatte es mit einer gewissen Enttäuschung am gleichen Abend wieder ii» sein Verwahrsam gelegt. Und dann»var ain vergangenen Sonntag der Gräben- rieter Heinrich für eine halbe Stunde im Haus gewesen, von dem Konrad Tischberger vor Jahren einmal behauptet hatte, daß ihn die Margrirte Stamm ein»venig gern sehe und er sie auch. Seit jener Zeit hatte der Gräbenrieter freilich mit der und jener vorübergehend angebunden, ohne sich jedoch, »vie er sich ausdrückte, an die Halfter nehmen zu lassen.- Um meinen mißglückten Schivank schien sich Margritte nicht im geringsten mehr zu küinmern,»vas mir im Anfang alle Lust benahin, weiter daran zu schaffen. Dennoch hatte ich ihn endlich nach manchem erfolglosen Anlauf zu einem leidlich befriedigenden Abschluß gebracht: da? Heft»var jetzt in den Händen des Lehrers Zimmermann— dessen Urteil ich täglich mit Spannung und Besorgnis entgegensah.— Es»var eine stattliche Schar von Schlittlern, die sich gegen acht Uhr abends mit Halloh und Juhei auf der ge- mächlich ansteigenden Wäldistraße durch den Bürgenvald hinaufbewegte, immer vom gelbrotcn Vollmond begleitet, der es sich sehr angelegen sein ließ, von Zeit zu Zeit ztvischen den dunkeln Tannenwipfeln hindurch einen väterlich besorgten Blick auf das fröhlick»« Völklein zu»vcrfcn,«in,»venn nötig» die Ausgelassensten daran zu erinnern, daß er auch da sei. Den vorderen, kleineren Shlitten zogen die Mädchen, vor den anderen hatten sich die Burschen gespannt: als Zug» gelegenheit»varen an den Deichselstangen lange Hc»lseile befestigt. Der Steffen-Otto, der zum Schlittenmcister bestellt »var, versicherte jedem, der sich»nit der einseitigen Bespannung nicht recht abfinden»vollte, er werde dann schon Schwung m das Zeug bringen; jetzt vorläufig müsse man sich erst em wenig aneinander gewöhnen. Einzig der Maitli-Christoffel hatte sich bereits in dw Sachlage gefunden. Er schritt in würdiger Haltung neben dem Mädchengespann her, eine lange Haselrute als Peitsche in der Hand und spielte sich al? Fuhrmann auf.„Hü zäinel Vorne, hine hiil" schiverenöterte und fuhrtverkte er ohne Auf- — 374— hören und hals, wenn es ihm nötig schien, mit der Peitiche nach, wobei allerdings zu erkennen war, daß in seinem Herzen die Menschenfreundlichkeit die Oberherrschaft hatte. Ter .«Zug" sei gut, behauptete er; und wenn auch vielleicht ein Still- oder Tummkoller darunter sei,— so lang er selber sahre, könne nichts passieren. Er passe nLmlich auf. Solchen Gäulen müsse man auf die Augen sehen, nicht auf die Ohren. Es gab viel Scherz, Gelächter und Hin- und Hcrredcn, bis man das erste Mal vom Wäldi-Boden aus waldab fahren konnte. Es waren auch einige„Wilde" da, solche, die die Fahrt auf sogenannten Bockschlitten allein oder zu zweit machten. Eine Zeitlang durften sich die Mitspielenden ihre Plätze auf den großen Schlitten nach Belieben selber wählen. Wenn sich zwei gern zufamchentaten, hatte niemand etwas dagegen, doch fetzten sich meistens Mädchen und Burschen je auf eine besondere Seite, indem sie sich dabei mit den Rücken anein- ander anlehnten; wegen der Bequemlichkeit und der Wärme lialber könne man das gestatten, gab der schlittenineister entgegenkommend zu, denn er war auch nicht der letzte, der von dem Recht Gebrauch machte. Ich bemerkte nur zu gut, daß der Gräberwinter Heinrich jedesmal auf Margritte Stamm acht gab und auf den ihr gegenüberstehenden Platz zu kommen trachtete. Er war eigent- Zich als Wilder ausgerückt, hatte aber seinen Bockschlitten schon nach der ersten Fahrt dem Spinner-Felix abgetreten mit der Bemerkung, es sei da einiger Stoff vorhanden, den er sich nicht entgehen lassen könne. Abwcchselungsweise wurden je zivei Burschen der Reihe »ach ajls Deichselführer bestinimt, denen dann die Aufgabe oblag, die Schlitten während der Fahrt zu lenken und in nicht allzu scharfen Gang kommen zu lassen; doch bei dem mäßigen Gefäll der Straße hatten sie eigentlich nur bei Bie- gungen etwelche Arbeit zu bewältigen. Nachdem man sich eine gute Zeit auf diese Weise der- giliigt hatte, machten sich nach und nach immer mehr Stmimen dafür geltend, daß man sich jetzt„erstellen" wolle, das habe man bei früheren Schlittenfahrten jedesmal auch so gehalten. Der Schlittcnmeister wollte sich ein bißchen wichtig machen und gab dem Drängen, nicht sogleich nach. Aber ganz unver- sehens erscholl dann, als wir wieder einmal mit dem leeren Schlitten auf dem Wäldi-Boden angelangt waren, sein mäch tiger Kommandoruf:„Antreten!— I» zivei Zeilen, wie es gemacht wirdl" Er hatte es im Militärdienst j�um Wachtmeister gebracht und bildete sich etwas auf feine Fertigkeit im Befehlen ein. Bald standen sich Mädchen und Burschen in ztvei besonderen Reihen auf beiden Seiten der Straße gegenüber, jeder voll Erwartung, was für einen Fahrgenossen ihm wohl der Zufall beigesellen würde. Denn es ging beim Platz- nehmen jetzt streng der Reihenfolge nach, immer kamen ein Bursche und ein Mädchen als Paar zusammen; dock) da man nie zum voraus wußte, von welcher Seite der Schlittenmeistcr bei jeder der zwei Reihen zu zählen begann, so war es nicht anders als durch Betrug möglich, sich seinen Gefährten oder seine Gefährtin selber auszuwählen, und es gab inimer das vergnüglichste Durck)cinander. So kam zum Beispiel als erstes Paar der Maitli-Christosfel und die zierliche siebzehn- jährige Lina Eckert zusammen. Er hätte�ganz gut ihr Groß- Vater sein können; dennoch gestand er, während er sich mög- iichst dicht neben das kleine schüchterne Ding hinsetzte und zur Bestätigung seiner Vorübergehenden Rechte seine unförni- lichc Hand auf ihre schmale Schulter legte/sie wäre ihm durch- «uD nicht die letzte, wenn er überhaupt noch ini Ernst an so etlvas dächte. Nun, es komuie jetzt eben auf die Abrede an. Sie werde auch wegen irgend ettvas zur Schlittenfahrt gekommen sein. „Bei Tag und Nacht und immer Lieb' ich die Frauenzimmer!" bestätigte er mit schallender Stimme, während die Schlitten mit ihrer frohen Last tulwärts glitten. Es gab während der Einteilung der Paare so viel zu Iack)en und zu scherzen, daß es immer ziemlich lange dauerte. bis die Schlitten fahrtbereit waren. Gelvöhnlich machten sjch's die ersteren absichtlich bequem und belegten möglichst viel Platz, so daß den zuletzt an die Reibe kommenden Bursche« nichts anderes übrigblieb, als ihre Schlitterinnen auf den Schoß zu nchuien. Manchen) Mädchen mar das recht, manchem nicht: es kam auch viel darauf an, wie e? das Glück mit ihm gemeint hatte. An Enttäuschungen und kleinen Per- brießlichkeiten fehlte es nicht. Aber der Zufall konnte auch Wunder tun und man traute ihm immer wieder aufs neue das Beste zu. DaS von ihm vereinigte Paar gehörte jeweilen für so lange zusammen, bis die leeren Schlitten wieder fahrt- bereit an der Abgangsstelle standen. Auch die Bergfahrt mußte, die Hände am Zugseil, gemeinschaftlich gemacht werden. Der große Bürgerwald widerhallte vom Lärm und Gc- lächtcr der Schlittenleute, während der Mond sich in still- schweigendem Vertrauen auf unsere Wohfgezogenheit zeit- weise ganz hinterm Walde verbarg. Ter Maitli-Christoffel behauptete steif, daß er die letzten zlveiundvierzig Sommer total vergessen und somit wieder in die jungen Jahre ge- kommen sei. Er hielt mit seinen derben und harmlosen Spähen die ganze Gesellschaft in Atem. Wiederholt legte er den Mädchen nahe, sie möchten fein runzeliges Gesicht nicht in Betracht ziehen, er sei dafür inwendig glatt. «Schluß folgt. Ruf Ceylon« Von Hermann Hesse. Tagebuchblatt au? Kandy. Es ist Abend; ich liege im Hotelzimmer. Seit einigen Tagen lebe ich von Rotwein und Opium, und mein Darm muß eine rasende Lebenskraft oder� einen verzweifelten TodeSmnt befitzen, daß er trotz allem noch nicht Ruhe gibt. Zum Stehen und Gehen reicht heute abend der Mnt und die Kraft nimmer recht; auch haben wir Regenzeit, und draußen liegt eine verregnete tiefschwarze S)ta Hier und überall tvaren Priester, Tempeldiener und Hand- langer in Menge da; Hände streckten sich mir entgegen, und fei«. liche messingene und silberne Schalen wurden mir allenthalben vor- gedalten. Ich gab, um es kurz zu sagen, mehr als dreißig Trink« gelder. Doch tat ich dies, wie auch alle Fragen an die Priester, nur in einem nnzuiänglichen Traiimznstand und Halbbewußtsein. Ich hatte keinerlei Achtung vor den miserablen Priestern, ich v«- achtete die Bilder und Schreine, da» lächerliche Gold und Elfenbein, das Sandelholz und Silber, aber ich fühlte tief und mitleidend mit den guten, sanften indischen Völkern, die hier in Jahrhunderten eine kerrliche reine Lehre zur Fratz« gemacht und dafür einen Riesenbau von hilfloser Gläubigkeit, von töricht herzlichen Gebeten und Cpfern, von rührend irrender Dienschentorheit und Kindlichkeit errichtet haben. Den schwachen, blinden Rest der Buddhalehre, den sie in ihrer Einfalt verstehen konnten, den haben sie verehrt und gepflegt, geheiligt und geschmückt, dem haben st« Opfer gebracht und konbare Bilder errechtet— was hm dagegen wir kluge? and geistigen Leute aus dein Westen, die wir dem Quell von BuddHcs und von jeder Erkenntnis viel näher sind?— Weiter ward ich an Altären und Säulen vorübergeschleppt. Da und dort glänzten Gold und Rubinen auf, mattes altes Silber in Menge, und neben dem phantastischen Reichtum dieser Tempel-- schätze war die Schäbigkeit der Diener und Priester, die Armut der Holzverschläge und Glaskästchen, die bettelhafte Dürftigkeit der Beleuchtung ganz wunderlich anzusehen. Priester zeigten die alten heiligen Bücher des Tempeis vor, die in Silber reich gebunden sind, und deren heilige Texte in Sanskrit und Pali sie vermutlich selber Nicht mehr lesen können, und was sie selber gegen ein Trinkgeld auf Palmblätter schrieben, war kein schöner Spruch oder Name, sondern das Datum des Tages und der Ortsname; eine nüchterne, schäbige Quittung. Schließlich ward mir der Altarschrein und das Behältnis gezeigt, worin der heilige Zahn Buddhas verwahrt wird. Wir haben das alles in Europa auch; ich gab meinen Obolus hin und ging weiter. Der Buddhismus von Ceylon ist hübsch, um ihn zu photographiercn und Feuilletons darüber zu schreiben; darüber hinaus ist er nichts als eine von den vielen rührenden, qualvoll grotesken Formen, in denen hilfloses Menschenlcid seine Not und seinen Diangel an Geist und Stärke ausdrückt. Und nun zerrten sie mich unversehens in die Nacht hinauS; Tn der wolligen Dunkelheit strömte immerzu der heftige Regen, unter mir spiegelten die Kerzen der Jünglinge sich im heiligen Schildkrötenteick. Ach. es fehlt hier nicht an Heiligkeit und heiligen KfNgcn; aber jenem Buddha, der nicht aus Stein und Kristall und Alabaster war, dem war alles heilig, dem war alles Goitl Man zog und schob mich, der ich in der Dunkelheit mich blind fühlte und willenlos mitlief, in Eile über einige Treppenstufen und über nasses Gras hinweg ins Freie, wo plötzlich als rotes Viereck in der Nacht die erleuchtete Türöffnung eines zweiten, kleineren Tempels vor uns stand. Ich trat ein, opferte Blumen, ward zu einer inneren Tür gedrängt und sah plötzlich ersckreckend nahe vor mir einen großen liegenden Buddha in der Wand, achtzehn Fuß lang, auS Granit und grell mit Rot und Gelb bemalt. Wunderlich, wie noch aus der glatten Leere all dieser Figuren ibre herrliche Idee hervorstrahlt, die faltenlos heitere Glätte im Angesicht des Vollendeten. Run wgr«n wir fertig; ich stand wieder im Regen und sollte Noch den Führer, die Kcrzrntragcr und den Priester des kleineren Tempels bezahlen; aber ich hatte all mein Geld tveggegeben und sah nun, auf die Uhr blickend, mit Befremdung, daß diese ganze nächt- liche Tempelreisc nur zwanzig Minuten gedauert hatte. Rasch lief ich zum Hotel zurück, hinter mir im Regen die kleine Schar meiner Gläubiger vom Tempel. Ich erhob Geld an der Hotelkaffe und teilte es«MS; es verneigte sich vor seiner Macht der Priester, der Führer, der erste und der zweite Kerzenjüngltng, und fröstelnd stieg ich die vielen Treppen zu meinem Zimmer hinauf. Pedrotallagalla. Um in der Stille einen schönen und würdigen Abschied von Indien zu feiern, stieg ich au einem der letzten Tage vor der Ab- reise allein in einer kühlen Rcgenmorgenfrischc auf den höchsten Berggipfel von Ceylon, den Pedrotallagalla. In englischen Fuß ausgedrückt klingt feine Höhe sehr respektabel, in Wirklichkeit sind es wenig über zweicinhalbtauscnd Meter, und die Besteigung ist ein Spaziergang. Das kühle grüne Hocktal von Nurelia log silbrig in einem leichten Morgenregen, typisch englisch-indisch mit seinen Wellblech- döchern und seinen verschwenderisch großen Tennis- und Golf- gründen; die Singhalcsen lausten sich vor ihren Hütten oder saßen fröstelnd in wollene Kopftücher gewickelt; die schwarzwaldähnliche Landschaft lag leblos und verhüllt. Außer wenigen Vögeln sah ich lange Zeit kein Leben als in einer Gartenhecke«in feistes, giftig grünes Chamäleon, dessen boshafte Bewegungen beim Jnsektcnsang ich lange beobachtete. Der Pfad begann in einer kleinen Schlucht emporzusteigen, die paar Dächer verschwanden, ein starker Back brauste unter mir Hin. Eng und steil stieg der Weg eine gute Stunde lang gleich- Mäßig bergauf, durch dürres Buschdickicht und lästige Mücken- fchivärmc, nur selten ward an Wegbiegungen die Aussicht ftei und zeigt« immer dasselbe hübsche, etwas langweilige Tal mit dem kleinen See und den Hoteldachcrn. Der Regen hörte allmählich ans, der kühle Wind sihlief ein, und hin und wieder kenn für Minuten die Sonne heraus. Ich hatte den Vorberg erstiegen; der Weg siihrte eben weiter über elastisches Moor und mehrere schöne Bcrgbächc. Hier stehen die Alpenrosen üppiger als daheim, in dreimal mannshohen starken Bäumen, und ein silvriges. pelzig weiß blühendes Kraut erinnerte sehr an Edelweiß; ich fand viele von unser» heimatlichen Wald- Blumen, ober alle seltsam vergrößert und gesteigert und olle von alpinem Charakter. Die Bäume aber kümmern sich hier um keine Bmmigrenze und wachsen kräftig uud laubrcich bis in die letzten Höhen hinauf. Ich näherte mich der letzten Bergstufe; der Weg begann rasch wieder zu steigen; bald war ich wieder von Wald umgeben, Volt einem sonderbar toten, verzauberten Wald, wo schlangenhaft ge» wundene Stämme und Aeste mich blind mit langen, dicken, wetß- lichen Moosbärten anstarrten; eip nasser, bitterer Laub- und Nebel« i geruch hing dazwischen. Das war alles ganz schön, aber es war nicht eigentlich das, was ich mir heimlich ausgedacht hatte, und ich fürchtete schon, es möchte zu manchen indischen Enttäuschungen heute noch eine neue kommen. Indessen nahm d«r Wald ein Ende, ich trat ivarm und etwas atemlos auf ein graues ossianisches Heideland hinaus und sah den kahlen Gipfel mit einer kleinen Steinpyramide nahe vor mir.Ein harter, kalter Wind drang auf mich ein; ich nahm den Mantel um und stieg langsam die letzten hundert Schritte hinan. Was ich da oben sah, war vielleicht nichts typisch Indisches; aber es war der größte und reinste Eindruck, den ich von ganz Ceylon mitnahm. Soeben hatte der Wind das ganze weite Tal von Rurelia klargefcgt; ich sah tiefvtau und riesig das ganze Hoch« gebirge von Ceylon in mächtigen Wällen aufgebaut, inmitten die schöne Pyramide des uralt-hciligeu Adams-Pik. Daneben in un» endlicher Ferne und Tiefe lag blau und glatt das Meer, dazwischen tausend Berge, weite Täler, schmale Schluchten, Ströme und Wasserfälle, mit unzählbaren Falten die ganze gebirgige Insel, auf der die alten Sagen das Paradies gefunden habe». Ties unter mir zogen und donnerten mächtige Wolkenzüge über einzelne Täler hin, hinter mir rauchte quirlender Wolkennebcl aus schwarzblauen Tiefen, über alles weg blies rauh der kalte sausende Bergwind. Und Nähe und Weite stand in der feuchten Luft verklärt und tief gesättigt in föhnigem Farbcnschmelz, als wäre dieses Land wirk- lich das Paradies, und als stiege eben jetzt von seinem blauen, umwölkten Berge groß und stark der erste Mensch in die Täler nieder. Diese große Urlandschast sprach stärker zu mir als alles, waS ich sonst von Indien gesehen habe. Tie Palmen und die Paradies« Vögel, die Reisfelder und die Tempel der reiche».Küsten städte, die von Fruchtbarkeit dampfenden Täker der tropischen Niederungen, ijaS alles, und selbst der Urwald, war schön und zauberhaft, aber es war mir immer fremd und merkwürdig, niemals ganz nah und ganz zu eigen. Erst hier oben in der kalten Lust und dem Wolken» gebräu der rauhen Hohe wurde mir völlig klar, wie ganz unser Wesen und unsere nördliche Kultur in rauheren und ärmeren Ländern wurzeln. Wir kommen voll Sehnsucht nach dem Süden und Osten, von dunkler, dankbarer Hcimatsahnung getrieben, und wir finden hier das Paradies, die Fülle und reiche Ucppigkeit aller natürlichen Gaben, wir finden die schlichten, einfachen, kindlichen Menschen des Paradieses. Aber wir selbst sind anders, wir sind hier fremd und ohne Bürgerrecht, wir haben längst das ParadieS verloren, und das neue, das wir haben und bauen wollen, ist nicht am Aequotor und an den warmen Meeren des Ostens zu finden, das liegt in uns und in unserer eigenen nvrdländischcn Zukunft. kleines feuitteton. Svrachtv isseusch aftli che s. Was ist Talmi?.Das ist doch nur Talini,' Hort man häusig sage», und der.Talmikavalier', die.Talinidame' und viele andere .Talniidinger' mehr find heute jedem geläufig. Daß der Name ur» sprünglich die Bezeichnung für eine Goldimitation ist. wird wohl auch jeder wissen. Aber darüber hinaus wird die Kenntnis der meisten nicht gehen. Der Name für die Geldimitation. die bekanntlich eine mit einer dünnen Goldschicht überwalzte Kupfer- und Zinnlegierung ist, ist vom Namen des Pariser Erfinders Tallois abgeleitet. Die Bezeichnung Talmi rührt nun von einer falschen Zusammenziehung der seinerzeit für das neue Produtt üblichen Handetsabkürzung:.Tal. mi-or', wie Alfred Schirmer in der.Zeitschrift für die deutsche Wortforschung' anführt. Tal-mi-or bedeutet so viel wie.TalloiSh'ches Halbgold'. Der übertragene Gebrauch in Deutschland, den die Bezeichnung Talmi findet, geht schon auf die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. So sagt O. Glagau in seinem, a»S älteren.Gartenlauben'-Artikeln hervorgegangenen, im Jahre 1876 erschienenen Buche:„Der Börsen- und GründungSschwindel in Berlin':„Auch dieser Talmi-Adcl wird von der Gesellschaft respektiert und bewundert.' Auch in Spiel- Hägens Roman.Sturmflut', der im Jahre 1877 erschien, findet sich im zweiten Teile ein Satz:.Der Adel einiger Barone und Baroinnnen, die wiederum der gnädigen Frau ein wenig.Talmi' erscheinen dürfte...' Seit den neunziger Jahren ward dann der Ausdruck .Talmi" zu einem allgemeinen Stichwort für allerlei unechte« und halbschürigeß Wesen. Seit jener Zeit sind auch die Zusammen» setzungen mit diesem Worte besonders beliebt. So spricht Schmidt- CabaniS(Auf der Bazillen-Schau) vom.Talmi'-Mittelalter. Auch der Talmi-Republikaner kann sckon in jener Zeit belegt werden. Heute ist dos Wort Gemeingut aller geworden. Aus dem Gebiete der Chemie. Die Chemie deS Spargels. Die chemische Unter» fuchung von Pflanzciistofscn ist eine fo umfangreiche und schwie« rige Aufgabe, daß sie noch längst nicht für alle Nntzpslanzcn oder auch nur für ihre wichtigsten Vertreter hinreichend gelöst ist. Die Wiederholung der Analysen fordert häusig Uebcrraschungen zu» 376- tage. Das lehren auch neue Arbeiten über die Chemie de? Spar- gels. Dieser gehört zur Familie der Liliengewächse und ist daher «in Verwandter des gewöhnlichen Lauchs, des Knoblauchs und der Zwiebel. Man sollte daher erwarten, datz diese vier Pflanzenarten eine in gewissem Grade ähnliche Zusammensetzung besitzen. Der Spargel aber unterscheidet sich wesentlich von seinen Vettern, in- dem er nicht wie diese durch einen auffälligen Gehalt eines schwefel- haltigen Oels ausgezeichnet ist. Zum wenigsten ist ein solcher für den Geschmack und Geruch längst nicht so hervortretend wie bei der rohen Zwiebel Die Verwandtschaft zeigt sich aber auch in diesem Punkt, wenn man zarte Spargelschöfelinge mehrere Tage in Wasser legt. Dann entwickeln sie bald einen ausgesprochenen Zwiebelgeruch, der nach einiger Zeit geradezu aufdringlich wird. Auch die Chemie hat nun durch Behandlung des Spargels mit Aether ein Oel dargestellt, das nachweislich Schwefel enthält, und es ist wahrscheinlich, dah gerade dieser Verbindung die Wirkung zuzuschreiben ist. die der Nierenausscheidung nach dem Spargel- genuss den allbekannten eigentümlichen Geruch verleiht. Früher wurde dieser Umstand aus dem Einfluß des eigentümlichen Spargel. saftes erklärt, der nach dem Namen der Pflanze selbst als Aspara- gin bezeichnet wird. Der Nährwert des Spargels wird noch jetzt gewöhnlich zu hoch veranschlagt, zumal die in ihm verborgenen Nährstoffe schon durch kaltes Wasser, noch mehr aber beim Kochen herausgezogen werden. Ein frischer Spargel besteht zu neun Zehnteln aus Wasser und nur zu einem Zehntel aus festen Stoffen, und von diesen lösen sich in kaltem Wasser 70, in kochendem sogar Kl) Proz. auf. Der Hauptwert de? Spargels besteht also in seinem Geschmack und darin, daß er dem Menschen eine erhebliche Nah- rungsaufnahme vortäuscht und ihn daran hindert, sich zu über- füttern. Um den Spargel auszunutzen, sollte man daran denken, das zu dessen Kochen benutzte Wasser nicht fortzugießen, sondern als Suppe zu benutzen. «»S dem Pflanzenreich. Pflanzen der Heimat. Mit der unbestritten sehr großen Zahl der Pflanzen� und Blumenfreunde steht die Tatsache, daß— wenigstens die älteren Generationen— meist nur mit Schrecken an den botanischen Unterricht in ihrer Schulzeit zurück- denken, in einem schreienden Widerspruch. Seit einiger Zeit ist das besser geworden; an die Stelle der Herbarien sind lebende Pflanzen, Schulgärten und Ausflüge in? Freie getreten, und gleichzeitig ist in der Unterrichtsliteratur jene Richtung herrschend geworden, die den Schülern Pflanzen und Tiere als lebende Wesen nahe zu bringen sucht. Die gleiche Richtung bringt auf dem Ge° biet der botanischen und zoologischen Literatur„für das Volk" sortgesetzt wahre Bücherfluten hervor. Es ist meist wenig Weizen in dieser Spreu. Viele Verfasser, die es gewiß gut gemeint haben, können dem Drange, die Schleusen ihres Wissens zu ziehen, nicht widerstehen, Sie geben eine Menge Pflanzennamen zum besten und verlieren dadurch den Raum, eine viel kleinere Auswahl so gut zu beschreiben, daß der Laie einen Nutzen davon hat. Es ist schon ein hohes Lob, daß da« Buch„Pflanzen der Heimat" von Schmeil und Fitschen(Verlag Quelle u. Meyer, Leip- zig; Preis gebunden 5,40 M.) von dem Fehler des Vielzuvielen völlig frei ist. Hier ist ein gutes Prinzip streng durchgeführt: auf der linken Seite die Beschreibung einer Pflanze, die gerade diese Seite füllt, und ihr gegenüber, auf jeder rech.cn Seite, das Bild der behandelten Pflanze. Die Beschreibungen sind im besten Sinne biologisch, d. h. sie zählen dem Leser nicht vor, daß die Pflanze so- undsoviel Staubgefäße besitze und daher in die soundsovielte Klasse des(für die Schule geradezu verderblichen) Linneschen Systems gehöre, sondern sie schildern in erster Linie, wie sie lebt und wie sie in den Hauptzügen aussieht. Die Sprache ist klar, und die farbigen Bilder sind gut, zum Teil sogar sehr gut. Fast all« behandelten und abgebildeten Pflanzen(etwa 00) sind in Deutschland häufig anzutreffen und die allermeisten von ihnen auch im Flachlande und in der Umgebung von Berlin allgemein verbreitet. Mit Hilfe dieses Buches, dessen Anschaffung allen Volks- und Schulbibliotheken empfohlen werden kann, kann sich jedermann di« Kenntnis einer Anzahl von Pflanzen, ihres Lebens und Blütenbaucs verschaffen und damit einen kleinen, aber siehe- ren Grundstock botanischen Wissens, ohne jemals mit der Lange- weile des alten botanischen Unterrichts kämpfen zu müssen. Pflanzen der Heimat behandelt auch Höck in dem Buche „U n sere Frühlingspflanzen"(Verlag B. G. Teubner in Leipzig; Preis gebunden 3 M.). Es ist für„jüngere und mittlere Schüler" berechnet, kann aber auch solchen Pflanzenfreunden aus dem Volke empfohlen werden, die bereits eine Anzahl Pflanzen kennen und gern darin weiter kommen wollen. Für den ersten Anfänger ist es weniger geeignet. Bei der großen Rolle, die die Seen in der Umgebung Berlin? einnehmen, sei schließlich noch des„Kosmos"-Bändchens von Dr, Koelsch:„Der blühende See"(Franckhsche Verlags- buchhandlung, Stuttgart; Preis 1 M.) gedacht. Was an unseren Sccufern und im Wasser selbst an Blütenpflanzen bei uns wächst, das ist fast alles hier abgebildet und in einer nichts weniger als langweiligen, zum Teil sogar etwas übermütigen Sprache be- handelt. Allen Seeuferwanderern und Kahnpartieliebhabern zu empfehlen, die nicht blind durch die Wundcrwelt ihres Reiches gehen oder rudern wollen. L, Schach* Unter Leitung von S.«lapin. Liberali. ( g h 24=(Ol-faS'T) Eröffnung Caro-Kan«. Attaktnskt. Desendarow. t. e2—«4 c7— 06 Der theoretliche Sinn dieser nicht ganz seltenen Eiössnnng soll insosern die.Französische Partie»(!...... e61) verb essern ist entwickelt. Dafür bat er aber 5 Tempi(l) weniger und eine un- reparierbare Schwäche de» Felde» flL 13. c3— c4 d5Xc4 14. 34— dS So8Xe5 15. Ddl-a44 v 33-37 16. Sa3— b5..... Droht Sc74. Weiß bringt nun sein« Bauernopfer reichlich ein. 18...... Ta8— c8 17. d5Xe8 f7Xe6 Aus 17...... LXe6 folgt 18, Tdl, 833; 19. 3X1- nebst cvent. DXo4 18. Tfl— dl Lf5— 33 18...... 833; 19. DXc4 M« Figurengewtnn. 19. 8(4X33..... Auch SXeßl genügte. 19...... c4Xd3 20. Lei— 14 Se5— c6 Aus 20...... Lg7 folgt 21. S48f» Sc6— 34? Th8-h7 Tc8— a8 05X34 Ta8Xa7 ' teuer l AG Tadl. Tai; 21. Da4— c4 22. Lf4— eB 23. Sb5Xa7 24. LeBXd4 25. TdlXdS 28. T33X34 Nun ist guter Rat 28...... Ldß; 27. Tackt. Tai; 28. D33, K67; 29. DXg« tc. ist dt» Partie auch hin. 28...... 27. Do4-b54 27...... Td7; 29. Lc6 tc. 28. Tal— 31 29. Lg2— c8 80. Td4— 374 81. T31X374 82. Lo6X37 33. Db6Xb84 84. Db6— b7t Dd7— o7 Ke8-e8 28. Tadl. b«| b7— b6 Dc7-c8 Ta7Xd7 vc8Xck7 Ke7— 33 Kd8X37 Aufgegeben. Beruntw. Redakteur: Alfred Wiclepp, Neukölln.— Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckcrei».VerlagsanstaltPaul»tnyer tdEo., Berlin SAk,