ie te en en It, te e= Eit te ie Se 219200 t T. er D er 3 g пе ct 3 e= дс D P ie = it It rt er 1. 3 t, 11 100 e t, b ent b ! 1, E 2239 5) ge te L er Nr. 297. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monate lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. Eingetragen in der Poft- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Bfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. Fern sprech- Anschluß: Amt VI, c. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Sommovend, den 19. Dezember 1891. des Gemeinwohls zeigen können. Expedition: Beuth- Straße 3. Der Kampf gegen die und Einordnung des Einzelinteressez in dem Rahmen händler und Weinbauern in Betracht. Der Konsument, und deffen Konsumenten. die " Die Reichstags- Debatten über die Handelsverträge haben die volle Zerfahrenheit und Zersehung der„ Ordnungss parteien" und der Klassen, welche die Stützen der bestehenden Gesellschaftsordnung sein wollen, offenbart. Von einer staatserhalt enden" Jdee war da nichts zu erblicken, das gemeinsame Interesse erschien vollständig gelockert in sich bekämpfenden Einzelinteressen, die ganze Gesellschaft erschien in vollster Auflösung. In ihrer Fäulniß und Zerfahrenheit ist die bestehende Gesellschaftsordnung im Begriff auseinander zu fallen, und einer neueren besseren, der sozialistischen, Platz zu machen. gerade diejenigen, welche sich als Hauptstüzen des Staats, nicht. Die volle Rücksichtslosigkeit gegen das konsumirende als Erbpächter der monarchischen Gesinnung ausgeben, am Bolt, die sich bei den Kornzöllnern in unverschämtester Die Berathung der Handelsverträge im Reichstage zeigte allerwenigsten Neigung; in so unverhülltester Nacktheit hat Nacktheit gezeigt hatte, offenbarte sich hier nur naiver, aber ,, staatserhaltenden" Parteien in wahrhaft sich die Habgier nie gezeigt. auch mit größerer Heuchelei. Nationalliberale und Volksanarchischem Lichte. Patriotismus, Königstreue, Gemein- Im ganzen Volfe herrscht die größte Erbitterung über parteiler, obwohl entschlossen, für die Handelsverträge, so wohl traten zurück vor dem rohesten Interessen- Egoismus, die Brotvertheuerung durch die hohen Kornzölle. Derselbe wie sie von der Regierung vorgelegt waren, zu stimmen, der nacktesten Habgier der Bevorzugten der Nation. Das Reichstag, der zur Schaffung des Sozialistengesetzes dienen sprachen und stimmten gegen die Weinzoll- Ermäßigungen, Volk selbst erschien nur unter dem Begriff des Ausbeutungs- sollte, führte zuerst die Kornzölle und zwar in Höhe von einzig aus dem Grunde, den Weinbauern und Weinhändlern objekts; selbst bei den gemäßigteren Elementen der Ordnungs- 1 M. auf den Doppelzentner ein; von da an stiegen erst gegenüber sich berühmen zu können, daß sie ihre Interessen parteien drehte sich nur die Frage darum, ob man den recht die agrarischen Gelüfte in einer Weise, die vor zehn wahrgenommen haben. Bogen nicht etma überspanne. Das Volk war die misera Jahren selbst den eingefleischtesten Kornzöllnern undenkbar plebs contribuens, die arme steuerzahlende Masse, die blos erschien, und sie betragen gegenwärtig 5 M. für den Doppelals roher Haufen gilt, fruges consumere nati, bestimmt, sich zentner. In dem Handelsvertrag mit Desterreich wird nun von Früchten zu nähren, von denen die großen Besitzer für dieser Zoll, dessen Fortfall das ganze Volk verlangt, auf fich einen möglichst hohen Gewinn erzielen. 31 M. herabgesetzt, und dieser Umstand erregte eine solche Die Annahme der Handelsverträge stand von vorne Wuth unter den Agrariern, daß ihr ganzer Patriotismus" herein fest. Die nationale Abschließung durch Schutzölle, in die Brüche ging, und sie selbst die Maske der Heuchelei die anfangs unserer heimischen Industrie so vielen Profit abwarfen. versprach, zeigte ihre Kehrseite, als andere Staaten uns auf Wäre die Regierung den agrarischen Interessen nicht derselben Bahn folgten. Bei der Jagd nach Zöllen auf so zugethan, und hätte sie die Kornzölle überhaupt fallen allen Wirthschaftsgebieten half schließlich derselbe Zoll, der lassen, welche umfassenden Zugeständnisse hätte sie auf dem einen Industriezweig begünstigte, einen anderen in seiner Gebiete der deutschen Exportindustrie erringen können! Existenz zu gefährden. Wurde das Abschließungssystem in Jetzt werden auch ohne diese dem Drängen des Volks allen Staaten aufrecht gehalten, dann hatte gerade Deutsch- Gegenüber die Kornzölle doch schließlich ganz fallen müssen. land, deffen Industrie unter dem Zeichen der privatkapia Der Reichskanzler v. Captivi, in feinent wearinen Gefühl schen Wirthschaft vorzüglich auf den Export angewiesen ist, am für die nothleidenden Großgrundbesizer, die sich kümmerlich meisten zu fürchten. Dagegen ist Deutschland nun einmal, durchschlagen müssen, um die Apparence zu wahren, folgte Berlin, den 18. Dezember. um seinen Bedarf an Lebensmitteln zu decken, auf Einfuhr nur der äußersten Nothwendigkeit, als er den zu scharf an Die Ferienstimmung hatte sich der Mitglieder des von auswärts angewiesen. Die Kornzölle, die angeblich die gespannten Bogen der Kornzölle ein wenig lockerte und in Reichstags in so hohem Grade bemächtigt, daß auch mit Landwirthschaft heben und sie befähigen sollten, den ganzen dem Handelsvertrag den Zoll von 5 Mart auf 3 Mart mehr Sachkenntniß ausgerüstete Redner, als dies die AbBedarf des Landes zu decken, haben nichts weiter bewirkt, 50 Pfennig herabseite. Die Agrarier wußten es ihm wenig geordneten Stöcker, Böckel und Liebermann von Sonnenberg als zum Vortheil weniger Großgrundbesiger dem Volke die Dank. Ihre Habgier, ihre Bolksverachtung kennt keine sind, die Aufmerksamkeit des Hauses nicht mehr zu fesseln unentbehrlichsten Lebensmittel zu vertheuern. vermocht hätten. Die Entscheidung war längst getroffen Daß es auf dieser Bahn nicht weiter gehen konnte, Die Nationalliberalen waren getheilten Herzens; und daß die Herren Antisemiten zum Geschäft der Bauernwar wohl Jedem ersichtlich. Handelsverträgen an sich war halb zog es sie zu ihrem die Hetze gegen die Handels- fängerei, das sie in einigen politisch zurückgebliebenen Gegen auch keine Partei und keine Interessentengruppe abgeneigt, verträge betreibenden Heros in Friedrichsruh, aber die den des Reiches treiben, den Nimbus gebrauchen, sich der aber jede stellte an dieselben die Bedingung, daß sie ihre Neigung der Macht zu folgen und dann auch das mehr in kleinbäuerlichen Interessen besonders angenommen zu haben, Bevorzugung gegenüber der anderen vertragschließenden duftrielle Interesse, ließ sie den Handelsverträgen zu- das brachte uns heute zwar gleich drei antisemitische Reden Macht beibehielt. Solche Verträge aber, die dem einen stimmen. hinter einander, aber interessanter wurden die Verhandlungen Staat alle Vortheile und dem anderen alle Belastungen dadurch nicht. Speziell die Rede Stöckers bestand aus auferlegen, sind selbstverständlich ein Unding. nichts anderem, als den ödesten Gemeinplägen. Daran änderte Der Reichskanzler, politisch vollständig auf dem Boden auch die Thatsache nichts, daß Stöcker sich für die Nothdes Militärstaates und wirthschaftlich auf dem Boden der wendigkeit der Getreidezölle auf eine voltswirthschaftliche Bourgeoisie stehend, hatte die Handelsverträge vereinbart Autorität ersten Ranges" berief, welche ihm, Stöcker, gesagt und zwar in der Weise, daß die gegenseitig gewährten Verhaben soll, daß man eventuell im Juteresse der Landwirthgünstigungen sich das Gleichgewicht hielten, und die Gegen- Von dem Geist der Kornzolldebatten boten ein Miniatur sajaft die Kornzölle auf 10 M. und darüber festsegen müsse. stände vorzugsweise betrafen, bei denen der eine vertrag Abbild die Berathungen über die Weinzölle. Erschien bei Treffend meinte Richter später, daß diese Autorität" ent schließende Staat mehr auf den Export, der andere auf den jenen die Habsucht in ungeheuerlichster Weise, so hatte sie weder von Dalldorf gekommen sei oder dahin gebracht Import angewiesen war. Daß bei solcher gegenseitigen hier eine kleinkrämerische Form angenommen. Gegen die werden müsse. Der Führer der Freisinnigen polemisirte Aufrechnung, wie sie auch aufgestellt wird, ein absolut Ermäßigung der Weinzölle debattirten hauptsächlich die überhaupt sehr glücklich gegen den abgedankten Hofprediger, richtiges Resultat nicht gewonnen werden kann, Abgeordneten der süddeutschen Weinländer. Für diese was dieser freilich bei seiner phänomenalen Unwissenheit liegt der auf Hand. hätte Hier sich also Abgeordneten, gleichviel weicher Partei, außer der sozialdemo- in wirthschaftlichen Dingen dem Gegner sehr leicht gemacht die staatserhaltende" Idee in der Unterordnung kratischen, sie augehörten, kamen nur die Vortheile der Wein- hatte. Der Reichskanzler v. Caprivi, in ſeinem svarthen Gefüs Politische Lebersicht. Feuilleton. Machdrud verboten.) Fé. Von Edna Fern. ( 10 Liebes Kind," sagt Baron Ulmen und sieht entsetzlich weise aus, das verstehst Du nicht. Frau Norberg ist sehr liebenswürdig gegen uns und überhaupt so was muß sein." {, L 5b denn RE e L 一 ch Was er eigentlich damit meinte, mit Go was", das begriff die kleine Frau nicht und erBaron Ulmen pflegte überhaupt nicht zu denken, IX. Grenze. Die Freisinnigen aber, weit entfernt, dem Uebermuth der Agrarier die Spiße zu bieten, mit Entschiedenheit den Wegfall der Kornzölle überhaupt zu fordern, die Volksnoth in den Vordergrund zu stellen, gefielen sich darin, ein wenig Regierungspartei zu spielen. Die Wadelstrümpfler waren obenauf. Oder Jene, welche sich längelangs auf den Rücken ins weiche Waldmoos strecken und in die himmelhöhen Bäume hinaufgucken und die das Vogelgezwitscher verstehen und über deren Häuptern der letzte zögernde Strahl der sterbenden Sonne goldig zittert. " Eck mag jo goarniche mal henkiefen", sagt Stinechen Schmittken, wenn man sie auf etwas unangenehmes, wie vergessene Spinneweben, angebrannte Kartoffeln 2c. aufmerksam macht. Und Jene, welche nicht wissen, ob es größere Selig Jm großen Eßzimmer in Werdern mit den schwerfeiten gibt, als zu leben, zu athmen, die Augen öffnen zu fälligen Eichenmöbeln und den getäfelten Wänden, ist's betönnen und fein Herz klopfen zu hören, oder ob das ganze Leben eine einzige große Mühsal ist und der ewige Schlaf eine dunkle Nacht, das Einzige, was der Nähe werth. haglich warm, und das muthet Ernst recht angenehm an, wie er, nach einem Morgenspaziergang ins Zimmer tritt, denn die Nächte und Morgenstunden sind schon empfindlich fühl, bis die warme Sonne die Herbstnebel siegreich in die Flucht geschlagen hat. Bis jetzt sind Ernst und Frau Gertrude die Einzigen am einladend gedeckten Kaffeetisch, denn sie sind die Frühaufsteher in der Familie, und solch ein Morgenstündchen, wenn die Kinder noch schlafen, und auch Frau Rehling und die faule Fé noch nicht erschienen sind, ist fast die gemüthlichste Tageszeit für das Eyepaar. -Nun aber diejenigen, welche nicht denken? Nun, das sind ich und Du, und unsere guten Bekannten und noch ein paar mehr und die halbe Welt. Und diejenigen, welche es überhaupt nicht nöthig haben? Lessing sagt irgendwo in seinem Laokoon, ein gutDa in diesem nun folgenden Kapitel viel vom Denken und von Gedachtem die Rede sein wird, so wäre es viel- gewähltes Beispiel sei besser, als die sorgfältigsten, gelehrtesten Erklärungen: Heute jedoch scheint Frau Gertrud mit dem linken Fuß leicht nicht übel am Platz u. s. w. n. s. w. Ich theile die Menschen ein in solche, welche denken, Ich sagte vorhin, Baron Ulmen pflege überhaupt nicht zuerst aufgestanden zu sein; sie zieht die Stirn in sorgen solche, welche nicht denken, und solche, welche es überhaupt zu denken, denn- er hat es ja auch nicht nöthig, wollte volle Falten und blickt Hilfe flehend zu Eruft auf: ich hinzusetzen. In den besten Jahren, zwischen Vierzig" Wahrhaftig, lieber Mann," sagte sie, ich habe die nicht nöthig haben. Golche, welche denken: Das sind zuerst alle diejenigen, und Fünfzig, wohlkonservirt, eleganter Schnurrbart und halbe Nacht nicht schlafen können vor Unruhe und lauter welche das Denken unumgänglich gebrauchen, um nicht zu selbst bei näherer Besichtigung noch leidlich volles Haupt- Augst, daß wir heute Mittag tein perfettes Diner" verhangern. Ferner die, welche z. B. in einer völkerreichen haar, wohlhabend, wohlbeleibt und wohlbeliebt, sogar von zu Stande bringen können, Mamfell und ich." Puh, kleine Maus, wie kommst Du mir vor?" lacht Stadt sich an die belebtesten Straßenecken stellen und jeden Sr. Majestät, dem König, wohlwollend bemerkt, eine kleine, Vorübergehenden, gleichsam suchend, ins Gesicht starren, und junge, niedliche, gefunde Frau mit Taubenaugen, eine welt- Ernst, Du bist doch sonst nicht so leicht aus der Fassung schöne zu bringen. Wer wird denn überhaupt um die solche Umdie immer wieder ein ganzes Schicksal in den schönen, erfahrene ah göttlich! Alles Grazie, Eleganz! blauen Augen eines zerlumpten Bettelfindes sehen, so oft- Freundin- versteht sich: Nur platonisch, zart, wie stände machen." oder vielleicht gerade weil? ihnen auch versichert wird, dänisches Handschuhleder, ist die Freundschaft b es sei nur schmußige Habgier, oder elender, gemeiner würde da denken? Hunger. Nun aber schnell von etwas Anderem! wer " Und dann sett er ziemlich unzusammenhängend hinzu: " Dumme Geschichte, aber Günther dauert mich." " Und Fé," antwortet Gertrud ebenso unmotivirt. N Beachtung verdient auch die scharfe Art, mit der der Kanzler, so tüchtig er auch sein mag, doch den Vergleich Reichskanzler den Abgeordneten von Kardorff abwies. mit seinem fätularen" Borgänger nicht aushalten kann, Dieser Herr versuchte die Diskussion auf das Gebiet der daß infolge dessen die Begeisterung für das Reich schwindet hohen Politik zu zerren und bestritt, nach dem bekannten und so weiter. Muster in den Hamburger Nachrichten", daß die politischen Nun, ob der jetzige Ranzler mehr oder weniger talentBündnisse eine Stärkung durch ein wirthschaftliches Hand voll ist als sein Vorgänger, das ist eine schwierige Frage, in Hand gehen erfahren. Nach Kardoff kann der Zollkrieg die wir nicht entscheiden wollen. Allein so viel ist gewiß, neben den politischen Bündnissen sehr gut geführt werden, daß er einen Erfolg davon getragen hat, dessen sein Vorohne die letzteren zu schädigen. Dieser Erturs auf das gänger sich niemals rühmen konnte; nämlich daß er eine Gebiet der Politik sollte dem schlesischen Junker schlecht bewirkliche- nicht aus Hurrahkanaille bestehende kommen. Der Kanzler erklärte ihm nämlich gradezu, daß Majorität für sich gewonnen hat und in der ganzen Welt er bei Ansichten, wie sie Rardorff zum besten gegeben, für einen ehrlichen Mann, für einen Gentleman gehalten darauf verzichten müsse, mit ihm überhaupt sich noch über wird. Und Lezteres ist auch als politischer Faktor nicht zu politische Fragen zu unterhalten. Der sonst so redselige unterschätzen. Junter war paff über diese Abfertigung und zog sich wie Freilich, die Herren Nationalliberalen kennen nicht den ein begossener Budel zurück. Die zur dritten Lesung an schönen Say: Ehrlichkeit ist die beste Politik. gefündigte große" Rede des Grafen Mirbach blieb aus. Der edle Herr hat sich den Fuß verstaucht. An seiner Statt Das Brot ist den Agrariern noch immer nicht sprach der Abgeordnete Liebermann. Das Haus hat mit theuer genug und dabei sind nach der letzten Lebensdiesem Wechsel nichts gewonnen, aber auch nichts verloren. mittel- Preistabelle der Statistischen KorresponRecht kleinlaut trat der Führer der sächsischen Agrarier, denz" die Getreidearten und Kartoffeln im Dr. von Frege, auf. Gerade für das industriell so hoch- November wiederum erheblich im Preise gestiegen und haben stehende Sachsen ist die Schaffung freierer Handels- Be- einen Stand erreicht, wie seit langen Jahren nicht. ziehungen eine Lebensbedingung und nirgends wird die künstliche Bertheuerung der Lebensmittel so schwer empfunden, wie bei der erbärmlich gelöhnten sächsischen Industriebevölkerung. Unter den sächsischen Fabrikanten ist deshalb der Geschmack am schutzzöllnerischen Kartell sehr im Schwinden begriffen und wenn heute Neuwahlen wären, so würden die Herren Frege, Friesen, Mehnert zc. mit verschwindenden Minoritäten durchfallen. Das weiß Herr von Frege sehr genau und deshalb seine elegische Stimmung, mit der er gestern seine und seiner Freunde Abstimmung zu rechtfertigen suchte. Natürlich sind es nur hochpatriotische Erwägungen, welche Frege bestimmen, gegen die Herabsehung des Kornzolles zu stimmen. Uebrigens hat sich der Blauener Oberstaatsanwalt Dr. Hartmann in dieser Frage von seinen Gesinnungsgenossen getrennt. Dieser Herr scheint Morgenluft zu wittern und seinem streberischen Talent entsprechend folgt er der neuen Richtung, wie er bisher die Bahnen des Schutzzolles gewandelt ist. Im Namen der sozialdemokratischen Fraktion sprach Bebel für die Verträge. Gleichzeitig fündigte derselbe an, daß unsere Partei die Ermäßigung der Getreidezölle nur als eine Abschlagszahlung betrachte und daß die Agitation für gänzliche Beseitigung derselben mit ungeschwächten Kräften fortgesetzt werde. Bebel ist überzeugt, daß die Bahn, welche mit den Handelsverträgen beschritten sei, von der Regierung weiter fortgesetzt werden müsse, die Interessen der Industrie, welche auf den Export angewiesen sei, An den Ausführungen Bebel's suchten zwingen dazu. nachher Stöcker und Liebermann herumzunörgeln. Ersterer brachte es fertig, von einer geistigen Sklaverei in den Reihen der Sozialdemokratie zu sprechen, eine Entdeckung, welche einen allgemeinen Heiterfeits ausbruch auf den Bänken unserer Genossen im Gefolge hatte. Die Gesammtabstimmung war eine namentliche. Wie vorauszusehen, wurden die Verträge mit erdrückender Mehrheit, 243 gegen 48 Stimmen, angenommen. Geschlossen stimmten Zentrum mit den Polen und Welfen, die Freifinnigen und unsere Partei für die Verträge. Aus einigen nationalliberalen Weininteressenten und Mitgliedern der beiden konservativen Gruppen und den Antisemiten setzen sich die 48 Opponenten zusammen. Sofort nach der Abstimmung vertagte der Präsident den Reichstag bis zum 12. Januar, mit welchem Tage die Etatberathung beginnt. Die Versicherungspflicht nach dem Invaliditätsund Altersversicherungs- Geseze ist durch heute im Reichstage publizirte Verordnung des Bundes raths auf die Hausgewerbetreibenden der Tabaksfabrikation ausgedehnt. sich um Geschäfte handelt, die an sich nicht verboten sind. Da gegen glauben wir allerdings versichern zu können, daß d zum Einfang des Publikums erdichtete Be günstigung solcher Geschäfte von Seiten der Staatsregierung nichts anderes als eine dreiste Erfindung ist, gebaut auf die den Verbreitern wohl bekannte Thatsache, daß die Re gierung nicht gut anders interveniven fönnte, als durch die Erklärung ihrer völligen Neutralität. Dagegen sollte nach unferer Ueberzeugung jedes patriotische Blatt basjenige thun, was die Regierung nicht thun kann, nämlich das deutsche Publikum vor jeder Betheiligung an solchen Geschäften, wenn sie auch einstweilen hinausgeschoben wird, auf das Gindringlichste zu warnen. handelt sich darum, das deutsche Geld einer Macht in die Hände zu spielen, die, während Millionen ihrer Unterthanen Hungern, feinen Augenblick aufhört, die Kriegsrüstung gegen Deutschland zu verstärken, und die, wenn sie eines Tages eine Unterscheidung zwischen ihren Gläubigern zu machen genöthigt sein sollte, den deutschen Gläubiger gewiß nicht bevorzugen wird. Denn das ist auch der Vortheil einer Anleihe, die nicht als Staatsanleihe aufgelegt wird, daß die Privatgesellschaft, welche angeblich das Geschäft macht, ihren Kredit leichter preisgeben kann, als der Staat. ES Aus dem Verhalten deutscher Bankhäuser erkennt man so recht, was es mit dem Patriotismus des Kapitals Beim Weizen müssen wir bis 1877, beim Roggen bis 1868 auf sich hat. Die Bankiers würden sich vor gewissen Ges zurückgehen, um einen höheren Preis zu finden: Der Weizen schäften wohl hüten, wenn sie wüßten, daß sie mit denselben foftete im Durchschnitt aller Marktorte 284 m. pro 1000 kg fich gegenüber der ganzen Geschäftswelt an den Pranger gegen 228 im Oktober. Am höchsten war der Weizenpreis mit stellten, daß man an der Börse ihnen aus dem Wege gehen 264 M. in Trier und 246 M. in Hanau, am niedrigsten mit und den Verkehr mit ihnen abbrechen würde. 221 M. in Breslau und 222 M. in Stralsund. Der Roggen ist von 232 auf 237 gestiegen. Am billigsten war der Roggen in Osnabrück mit 221 M. und in Stralsund mit 223 9 am Die Religion muß dem Wolfe erhalten bleiben. theuersten in Görlig mit 246 M. und in Kassel mit 251 m. Zur Illustration diene der leitende Artikel der Kölnischen Die Gerste stand auf 176 M. gegen 171 M. im Vormonat. Bolts- Zeitung", der mit den Worten beginnt: Eine Un Am theuersten war die Gerste in Aachen mit 215 m., dem verschämtheit ersten Ranges u. f. m. ist in nächst in Berlin und Halle mit 184 M., am billigften in einer Versammlung des Zweigvereins des Osnabrück mit 164 und Breslau mit 165 M. Auch der Hafer gelischen Bundes in Bremen verübt worden. Vom ist theuerer geworden. Sein Durchschnittspreis ist von 158 auf" pöbelhaften Fanatismus" des evangelischen Bundes wird 166 M. gestiegen. Breslau mit 149 und Kiel mit 185 m. geschrieben. Dieser läßt es seinerseits an Schimpf und bilden hier die Extreme. Die Kartoffeln find fast überall Kraftworten gegen Rom und Papst nicht fehlen. Und in erheblich im Preise gestiegen; billiger sind sie nur in Koblenz der evangelischen Kirche selbst Positivisten, Unirte, geworden. Ganz besonders schlecht muß die Ernte in der Evan Gegend von Osnabrück gewesen sein. Hier kosteten die Kar- Protestantenvereinler schwelgen förmlich in Kraftworten, die toffeln im September 55,7 m., im Oftober 72,2 M., jest fie gegen einander brauchen. Wenn die Sozialdemokratie 90,3 M. Es ergiebt dies in zwei Monaten eine Breissteige- die Kirche bekämpfen will, so brauchte sie nur, wenn es thr rung um 62 pet. Am billigsten waren die Kartoffeln mit nicht zu schmutzig wäre, das Rüstzeug zu benutzen, welches 61,5 M. in Röslin, demnächst mit 64,4 M. in Halle, am die Streiter der Kirche gegen einander in Anwendung therersten mit 92,5 M. in Riel und mit 95 M. in Aachen. bringen. Die Aenderungen im Preise des Strohs, das im Durchschnitt mit 51,5 M. gegen 51,0 M. im Vormonat tostet, überſteigen im Ginzelnen nicht 4,5 M. Am billigsten war das Vereins- und Versammlungsgesetz angewendet werden soll, Nach welchen Grundsägen in Sachsen das sächsische Stroh mit 36,9 M. in Görlis, am theuersten mit 71,0 M. in Darüber hat das sächsische Ministerium des Junern der Aachen. Auch das Heu zeigt nur geringe Preisänderungen. an " Der Im Durchschnitt aller Martiorte foftet es 57,8 m., gegen Zwickauer Kreishauptmannschaft Bescheid ertheilt. 57,2 M. im Oktober. Den niedrigsten Preis hatte Danzig Minister erklärt, daß er das Recht, miteinander in Ver mit 41,6, den höchsten Riel mit 80,0. Die bindung zu treten, politischen Vereinen grundsäglich Fleischpreife fetzen ihr sehr langfames Sinten fort. nicht ertheilen werde und auch noch niemals Rindfleisch ist an 7 Orten billiger, 4 theurer, ertheilt habe. Es solle zugegeben werden, daß manche Schweinefleisch an 10 billiger, an 4 theurer, Kalbfleisch an Bestimmungen des Vereinsgefezes früher weniger 8 billiger, an 4 theurer und Hammelfleisch an 10 Orten billiger, an zwei theuerer geworden. Auch Speck, Schmalz und tonsequent" zur Anwendung gebracht seien, doch das Butter sind um Kleinigkeiten im Preise gefunden. Die Mehr wüste Treiben der Sozialdemokraten" habe dringend dazu preise haben sich meist gehalten. Weizenmehl ist an vier, aufgefordert, sich in neuerer Zeit eine genauere Inne Roggenmehl an fünf Orten theuerer geworden; der einzige haltung des Vereinsgesezes zur Richtschnur zu nehmen Ort, wo ebenso die Getreidepreise wie die Meblpreise( lettere Denn es sei offenbar unzulässig, die präzeptiven Borschriften um 2 Pfg. pro Kilogramm) niedriger sind, ist Röslin. Bergleich zum November 1890 sind im Durchschnitt alle Markt- punkte der einzelnen Parteien verschieden zu handhaben Im eines Gesetzes je nach dem verschiedenen politischen Stand orte theuerer geworden. Kartoffeln um 38,1 pet., Roggen um Daher habe auch das Ministerium die Behörden darauf hin 36,2 pSt., Roggenmehl um 30 pt., Richtstroh um 26,5 pŒt., Weizen um 23,8, Hafer um 18,6, Weizenmehl um 17,6, Seu gewiesen, daß es, um mit dem Geseze nicht in Widerspruch um 12,9, Gerite um 11,0, Rocherbfen um 8,9, Linsen um 8,0 3u gerathen, nothwendig sein werde, die präzeptiven Vor und Speisebohnen um 1,8 pet.; denselben Preis wie im Vorschriften des Gesezes allen Parteien gegenüber gleichmäßig jahre hatte das Kalbfleisch; billiger find Eßbutter um 0,4 pet., zu handhaben. Daß damit auch den, löblichen Bestrebungen der Rindfleisch um 1,5, Reis um 1,8, gebrannter gelber Javalaffee Ordnungsparteien" Erschwerungen erwachsen können,„ beflagt um 1,8, Sammelfleisch um 2,3, inländisches Schweineschmals das Ministerium selbst." Doch will dasselbe nicht unerwähnt um 5,3, Gier um 6,0, Schweinefleisch um 7,1 und inländischer lassen, daß es nicht unbedingt behaupten wolle, es Spect um 7,7 pct. liege ein strafbares Inverbindungtreten allemal vor, wenn M Die Berliner Handelsgesellschaft verbreitet das Mitglieder eines politischen Vereins mit Mitgliedern eines Gerücht, daß die Reichsregierung das von ihr mit russischen anderen politischen Vereins, nicht in der Eigenschaft als Eisenbahn Gesellschaften abgeschlossene Darlehnsgeschäft Vereinsmitglieder, sondern als Privatpersonen, in Die nationalliberale Bresse kann es dem neuen Reichs- nicht ungern sehe. Die Kreuz- Zeitung" verlangt Vernehmung treten. Es ist hiermit ein Fingerzeig gegeben, fanzler nicht verzeihen, daß er der Bismarck'schen darauf hin, daß die Staatsregierung diese Nachricht demen wie Vereine straflos mit einander in Verbindung treten Millionär- Bücht erei wenig zugeneigt ist und für den tire. Die" Post" hält dieses für unmöglich und bemerkt fönnen, ein Fingerzeig, der freilich nicht beabsichtigt ist, der Byzantinismus und Knechtssinn der„ Mannesseelen" kein hierzu: aber wohl in der Praxis dazu führen wird, den„ löblichen Verständniß hat. Offen ihn anzugreifen, dazu fehlt dieser Bestrebungen der Ordnungsparteien" nachzusehen," was dem feigen Gesellschaft natürlich der Muthsie bedauern" wüsten Treiben der Sozialdemokraten" als strafbare Hand nur, daß die alte Größe geschwunden ist, daß der neue lung angerechnet wird. Die Regierung Könnte höchstens erklären, daß sie auf Privatgeschäfte feinen Einfluß hat und sich auch nicht an die Spige einer moralischen Verurtheilung stellen tann, sofern es Eine Pause tritt ein, während welcher Ernst pracht volle blaue Ringe aus seiner Pfeife in die Luft bläst. Ob wohl Mamsell eine Charlotte Russe machen fann?" wirft Gertrud nachdenklich und sorgenvoll hin. blonden Anna an „ D, sie ist entsetzlich!" sagt sie dann mit einem riesigen Aufwand von Energie. Wer?" fragt Ernst verwundert," Fé, Mamsell, die Charlotte Russe oder-" „ Pst! da!" ruft Gertrud und hält aufgeregt seine Hand feft Ein leichter Tritt vor der Thür gestoßen. sichter blickt, fie wird auf Nun?" lacht Fé, als sie in die beiden gespannten Ge" Ich dachte-" sagt Gertrud. " Wir dachten" sagt Ernst. " Ihr dachtet?" fragt Fé. Sie zieht die Augenbrauen Sie zieht die Augenbrauen in die Höhe und nicht vielsagend: Nu aber," stöhnt Ernst, wie jetzt Jemand auf das " es wäre " durch einen schmalen Weg, der zur Weser hinabführt, ge schieden Dort oben, wo Du einsam und allein bist, wo Du un gehindert über Fluß und Thal schaust " Frau Norberg läßt die Herrschaften bitten, sich nicht stören zu lassen, aber sie wünscht den Kaffee auf ihrem Zimmer zu trinken," sagt die fanfte Stimme der Dort oben, wo die mächtigen Buchen durch die Art der Thür, und Gertrud beeilt gefallen sind, wo jest wilde Brombeeren sich um die ge sich, mit einem gewissen freudigen Schwung eine funfenen Stämme ranten, wo duftendes Haid elraut wuchert solche Menge Weißbrot und Pumpernickel und rohen bräunlicher, goldglänzender Schein eine Todesahnung Schinken auf einen Teller zu häufen, daß gewiß liegt über der ganzen Halde die zarte Ella einen Schrei des Entsegens ausstoßen wird, über den plebejischen Appetit, welchen sie ihr zutrauen. Hurrah!" ruft Ernst lustig, ich wollte, sie käme den ganzen Tag nicht wieder zum Vorschein, dann hätten wir übernächtig aus, von dem fürchterlichen Wirrwarr gestern wenigstens Ruhe. Ihr seht auch alle tazzenjämmerlich und und Günther läßt sich gar nicht einmal blicken. Ich wette, er schämt sich; denn gestern hat es bei dem Ehepaar einen Ach, und es wird ihm schwer, das Denken, dem armen regelrechten Bank gegeben. Gertrud und ich haben es wohl Günther; es ist ihm ganz dumpf und wirr davon im Kopf, gehört, es ist ja nur der schmale Gang zwischen den er hat es so lange nicht gethan: Bimmern." Fé klemmt die Unterlippe zwischen die kleinen Zähne, Rehling schüttelt den Kopf: Da sitzt Gunther Norberg auf einem der umgestürzten Buchenſtämme, den Kopf in die Hand gestust, und Kapitel die Rede sein würde?) denkt nach. ( Habe ich nicht gesagt, daß viel vom Denken in diesem Kapitel die Rede sein würde?) Thürschloß faßt, und als Frau Rehling hereinkommt, em- und in den großen Augen flammt es düster auf. Frau so lange nicht, seit er weiter nichts denken und fühlen kann, pfängt sie ein dreiftimmiges Jubelgeschrei. " Kinder, um Himmelswillen, was ist denn passirt?" ruft sie und hält sich die Ohren zu. " Wir dachten" sagt Grust. " Ja, wir dachten" lacht Gertrud. wundert. " Ja, sie dachten" versucht Fé zu erklären. " Ihr dachtet? Was denn?" fragt Frau Rehling verEs wäre Ella," flüstert Ernst hinter vorgehaltener Ach was! Stellt Euch' mal an!" schilt Frau Rehling, so schlimm ist das nun auch nicht." Hand. So auch nicht," wiederholt Ernst entrüstet, und holt eben tief Athem zu einem längeren Vortrag, da nähern sich draußen rasche Schritte " Ach Gott!" seufzt Gertrud, läßt sich schnell auf den nächsten Stuhl fallen und macht fürchterlich große Augen, während Fé's sonst so nettes Gesichtchen plöglich tiefe Gluth bedeckt. So lange nicht, seit er auf der Werdener Brücke beim Modenlicht in Fe's wundersame Augen geblickt hat, seit er beglückenden Frieden, selige Ruhe in ihrer Nähe empfindet; als Fé, immer nur Fé, seit er weiß, daß er sie liebt, immer Wenn ein paar Menschen sich einmal for better or geliebt hat, unbewußt als seine ewig gesuchte Binche, und warse" verbunden haben, so sollten sie doch auch versuchen, jetzt leidenschaftlich, wahnsinnig, mit vollem Wissen und miteinander auszukommen. Willen, und daß sie Nur ein wenig guter Wille von beiden Seiten- aber ich glaube, daran fehlt es hier gerade." Nun, Mutter," entgegnete Erust, das sage ich Dir, wenn ich eine Frau hätte, die mich niemals in Frieden ließe, die sogar des Nachts keine Ruhe hat denn da muß Ella sich wahrscheinlich überlegen, worüber sie sich am nächsten Tage ärgern will ich liefe davon oder ließe mich scheiden. " Wie gut, kleiner Schat," er fährt liebkosend mit der Hand über Gertrud's blondes Köpfchen," daß wir uns so lieb haben. Armer Günther!" O, Fé, mein Lieb', mein süßes Weib" Da tuiet sie neben ihm, im sterbenden Haidekraut, und schmiegt sich in seinen Arm, und über ihnen wölbt sich der blasse Herbsthimmel, so krystallhell und durchsichtig klar, sie meinen bis in die Unendlichkeit schauen zu können. " So flar, wie der Horizont," sagt Günther und hebt die Hand, so flar ist mir die Zukunft mit unserer Liebe. Habe Muth, meine Fé!" Und Fé sieht mit den ernsthaften Augen zu ihm auf. Ich glaube an Dich, Günther," sagt sie. X. Nun wollte ich eigentlich Günther's Gedankengang ver " Wohl, armer Günther!" " Dort oben, wo der„ Weserberg," jener wunderbar folgen bis zu dem Augenblick, wo seine Frau Gemahlin" friedliche Buchenwald, schroff gegen das Werderner Tannen- in Werdern eingetroffen ist es war so hübsch still dort wäldchen abfällt, welches den Burggarten begrenzt, nur oben und wir Zwei allein mit seinen Gedanken und meinem Ber Mi 63 schri Beh das Vor geda der zu L ber diese Es in C Rec und Ung Die jeden Stel Bun betre den Ang aſsiſ die Bun schli die dru alt dant gefu genc das auß ftim den Tau engL schlu leifte beat La Vor gehe der scha öffen Auf -Leb Klei Sch 98 a wer Zwe fo f deu erfu aud der Git besc Anl unte vor gipf als den Den den Blei mein den Ella ich E weil da r die daß Ent von Bas Bück oder holt man fold aber Juge ich der Gün lein nur von gleich gar befri Nor denn Aber tan Bah der Das 51 Be rung baut Re wurch egen Blatt ann, gung oben ES die nen egen eine higt Echt iner Die ren ennt tals Bes ben ger hen eit. hen Its in som ird and in rte, die atie thr hes ing che oll, ber Der Ber ich 13 che er Das azu ane en ten nd ett. in mich Big der agt hnt es enn nes als in en, ten der hen bem nd ge Art ge gert ang ten nd ent en pf, im er et; in, ter and and nb Der ste ebt be. cuf. ers in" ort Lem Korrespondenzen und Parteinachrichten. Aus Rigdorf erhalten wir folgende Buschrift: Genossen! Die Adressen der am 6. d. Mits. in der öffentVolksversammlung gewählten Wertrauensleute sind Zur Erhebung von Eintrittsgeldern bei öffentlichen die Intervention des Staates in dieser Frage hervorzuVersammlungen die Erlaubniß zu ertheilen, stellt das rufen, wie dies aus der Einleitung des Antrages deutlich Ministerium in das„ pflichtgemäße Ermessen der Behörde". hervorgeht. In derselben wird nämlich ausgesprochen, daß Es sei nicht thunlich, hier für alle Fälle zutreffende Vor- der Staat die Pflicht habe, die Arbeiter zu schützen, nicht schriften zu ertheilen, doch es solle hervorgehoben werden, aber durch die Konkurrenz, die er der freien Arbeit zu ,, daß auf die hier in Frage kommende Entschließung der Gunsten etwelcher Fabrikanten in den Gefängnissen schafft, Behörde( da es sich nicht um Durchführung einer präzeptiven zur Herabdrückung ihrer Löhne beizutragen, und daß es lichen Vorschrift, sondern um freies Ermessen handele) das oben darum geboten sei, der in den Strafhäusern zum Nachtheil Karl Sonnenberg, Juliusstr. 24, gedachte Prinzip der gleichen Behandlung der Arbeiter und der Privatindustrie geschaffenen Kon- Die Vertrauensleute ersuchen dringend um die Unterstützung Robert Röppen, Biethenstr. 37. der Parteien an sich nicht unbedingt Anwendung Turrenz einen Damm zu sehen. Die Kommission, welcher der Genossen. Hauptsächlich wird darum gebeten, daß alle Anzu leiden" haben werde. der Antrag zur Berathung überwiesen worden war, hatte liegen an die Vertrauensmänner gelangen, damit von diesen die Wenn das sächsische Vereinsgesetz schon an und für sich sich mit demselben in der Hauptsache in Uebereinstimmung Interessen der Partei nach jeder Richtung hin wahrgenommen der Willkür den weitesten Spielraum gewährt, so erscheint gefunden und demgemäß durch ihren Berichterstatter einen werden können. Es ist ja nicht ausgeschlossen, das gerade in diese noch erhöht durch die verschiedenartige Anwendung. Antrag vorlegen lassen, welcher sich dahin ausspricht, daß unserem Wahlkreise in absehbarer Zeit in die Wahlagitation einEs ist vielleicht diese nicht am wenigsten der Grund, welche der Staat: 1. dem gegenwärtigen in den Strashäusern be- getreten werden muß, da die Wahl des bisherigen Vertreters von in Sachsen im Volf das Gefühl weckt, es herrsche zweierlei stehenden Regime, wonach die Arbeitskraft der Gefangenen auf diese Thatsache wird an die stets bewiesene Opferfreudigkeit der Wahlprüfungs- Kommission beanstandet wurde. Mit Bezug Recht. Gerade die ungleiche Behandlung reizt das Volf, an Unternehmer vermiethet wird, so bald als möglich ein der Genossen appellirt. und die Auflehnung gegen die wenn auch nur vermeintliche Ende mache und alle dahingehenden Verträge nach ihrem Ungerechtigkeit verstärkt die Reihen der Sozialdemokratie. Ablaufe nicht mehr erneuere; 2. daß er die Gefangenen Die löblichen Bestrebungen der Ordnungsparteien" haben mit der Fabrikation von Gegenständen und Artikeln bejedenfalls keinen Gewinn davon. schäftigen möge, die der Kriegs-, Marine-, Post- und Telebenöthigen. graphendienst, sowie sonstige ihm unterstehende Verwaltungen Die schweizer Bundesversammlung erwählte an Stelle Welti's den Konservativen Zemp aus Luzern zum Bundespräsidenten. " Um Vorkommnisse, wie sie in letzter Beit vielfach zu ver zeichnen waren, zu vermeiden, daß zwei oder drei Bersammlungen an ein und demselben Tage und wo möglich noch zu derselben Beit einberufen werden, find die Einberufer von gewertschaftlichen und politischen Bersammlungen ersucht, vorher mit dem Vertrauensmann R. Köppen, Biethenstr. 37, Rücksprache Gelesene Arbeiterblätter fönnen beim Genossen Hermann zu nehmen, damit Unzuträglichkeiten thunlichst vermieden werden. Werner, Knesebeckstr. 26 zum Ziveck der Agitation abgegeben werden. So weit wäre alles ziemlich recht gewesen, wenn der Antrag nicht noch einen dritten Punkt enthalten hätte, der, Ter Ständerath ist dem Beschlusse des Nationalraths, würtig eines mittelalterlichen Kerkermeisters, heftigen Unbetreffend die Amneftirung der wegen Wahlvergehen bei willen hervorrief. Dieser Punkt verlangt nämlich, daß man den Wahlen zum tessinischen Großrath vom Jahre 1889 das Gefängnißregime verschärfe, die Gefangenen zu einer Bezüglich der Tellersammlungen schreibt die Charlotten Angeklagten einstimmig beigetreten. Der vor den Bundes schweren, selbst unmäßigen Arbeit" zwinge und sie je nach burger Neue Zeit":" Das Kammergericht hat nur entschieden, assisen anhängige Prozeß ist somit niedergeschlagen. Auch der Zahl ihrer Berurtheilungen auf Brot und Waffer sebe polizeiliche Genehmigung geschehen darf, wenn die Gaben nicht daß das Erheben eines Eintrittsgeldes bei Versammlungen ohne die Bundesversammlung genehmigte einstimmig alle vom und ihnen selbst jedes Schlaflager entziehe, damit ihnen das freiwillige sind und der Besucher der Versammlung für das Bundesrath in der Lessiner Angelegenheit gefaßten Be Gefängniß zu einem Gegenstand heilsamen Schreckens" Gintrittsgelb eine Gegenleistung erhält, welche in dem schlüsse. werde. Die Genossen Rouanet und Vaillant haben Aufenthalt im Saal und in dem Vortrag des Redners besteht. Wahrhaft großartig gestaltet sich in England gleich aufs Heftigste gegen diese bestialische Anschauungs- Dagegen bedürfen alle Sammlungen, bei welchen dem Geber die Bewegung zu Gunsten der streikenden deutschen Buch- weise protestirt und im Namen der Würde und des guten entweder keine oder nur eine scheinbare Gegenleistung gewährt drucker. Sämmtliche gewerkschaftliche Organisationen, die Rufes des Generalrathes die Ablehnung des dritten Punktes wird, der Einwilligung der Polizeibehörde." alten" sowohl wie die neuen", haben sich in dem Ge- verlangt. Mehrere andere Genossen, wie Chauvière, Zur Agitation. Zwei Volksversammlungen, welche in Dervillers 2c., schlossen sich ihnen vollständig an. Mindelheim und Kaufbeuren am 8. Dezember cr. Sanken internationaler Solidarität zusammengefunden und wetteifern miteinander, den deutschen Arbeits- Letzterer, der den ursprünglichen Antrag eingebracht hatte, abgehalten wurden, waren ganz ausgezeichnet besucht und genossen werkthätigen Beistand zu leisten. De 3 Massenmeeting, sagte:„ Wir Atheiſten und Materialisten halten dafür, dürften unsere Bewegung erheblich gefördert haben. In Mindeldas Anfangs der Woche in London stattfand, war ein daß der Verbrecher oft ein Kranker und ein Opfer der ihn heim war der Andrang, trogdem das Städtchen nur etwas über außerordentlicher Erfolg es herrschte den ein- umgebenden drückenden Verhältnisse ist. Und die Gesell- 3000 Einwohner zählt, ein derart großer, daß weit über stimmigen Berichten der Londoner Blätter zufolge eine bei schaft, die diese Unglücklichen verurtheilt, vergißt, daß sie 600 Personen im Saal, ferner auf Gang und Treppe Kopf den fühlen Engländern seltene Begeisterung und die für die Fehler derfelben verantwortlich sei. Er wolle zwar an Kopf standen. Die Landbevölkerung war sehr zahlreich verTausende der Anwesenden, darunter die Blüthe der eine absolute Gleichheit der Gefangenen, denn er finde es treten. In beiden Versammlungen referirte Herr Gd. Schmid englischen Arbeiterbewegung, waren einig in dem Ent- widerwärtig und abscheulich, daß Leute infolge ihrer Geburt aus München unter oft stürmischem Beifall, welcher sich bedann einstellte, wenn er der alten Raketentiste" gedachte schluß, den deutschen Buchdruckern werkthätige Hilfe oder der Stellung, die sie früher eingenommen haben, Bor- ein Zeichen dafür, daß die Thaten des Ex- Kanzlers auch in rechte genießen und daß z. B. große Finanzschwindler, dieser Gegend die gebührende Mißbilligung erfahren. Leisten. welche Millionen gestohlen haben, sich von dem zurückzu " bei ein schönes Zeugniß für den Drang der Arbeiter nach positivem Wissen. Troydem in der Volksversammlung politische Beamten doch die Entfernung der Frauen aus dem Saal. Es Themen nicht erörtert wurden, veranlaßten die überwachenden wird darüber Beschwerde geführt werden. * Bezüglich der Trennung von Staat und Kirche behaltenen Theile eine Sonderstellung im Gefängniß ver- Die Landagitation und speziell die Errichtung einer beabsichtigt wie uns aus aris geschrieben wird schaffen. Es wäre aber nicht weniger verdammenswerth, Organisation für ländliche Arbeiter sind die Lafargue in einer der nächsten Kammerjigungen eine den Gefangenen die Nahrung zu versagen, die zu der von Themen, über welche eine Konferenz der Sozialdemokratie Vorlage einzubringen, welche, von dem Grundsatze aus ihnen geforderten Arbeitsthätigkeit nothwendig sei; denn die des Reichstags Wahlkreises Uetersen in Schleswig- Holstein gehend, daß die Religion wesentlich Privatsache sei, mit Anstrengung, deren ein Wiensch fähig sei, hänge von seiner beauftragten das Bureau einer Bersammlung mit der Einberufung demnächst verhandelt wird. Die Parteigenossen in Üetersen der sich der Staat nicht zu beschäftigen habe, die Ab- Ernährung ab. Es wäre demnach ein Aft der Under Konferenz. schaffung des Kultusbudgets verlangt. Dasselbe soll dem menschlichkeit, der Grausamkeit, von den Gefangenen öffentlichen Unterricht zugewendet werden und theils zur das Maximum ihrer Arbeitstraft gegen ein Minimum In Herne bei Bochum beschloß dieser Tage eine stark be Aufbesserung der Gehälter der Kommunallehrer und von Nahrungsmitteln herauszupreffen. Schließlich wurde suchte Wolfsversammlung die Errichtung eines Arbeiter -Lehrerinnen, theils zur Anschaffung von Lehrmitteln, denn auch die Vorlage an die Kommission zurückgewiesen, Bildungsvereins. Demfelben traten sofort 75 Mitglieder Kleidungsstücken und unentgeltlichen Mahlzeiten für die nachdem u. A. zuvor noch Alphonse Humbert, im Gegen Schüler der Kommunalschulen dienen. Gleichzeitig soll, zur sazze zur Kommission und auf Grund seiner in NeuWahrung der Gewissensfreiheit, durch das Gesetz verhindert kaledonien gesammelten Erfahrungen, wo er nach seiner werden, daß die Arbeitgeber irgend welchen religiösen wegen Betheiligung am Kommune Aufstand erfolgten VerZwang auf ihre Arbeiter ausüben. Diese Vorlage ist um urtheilung acht Jahre mit gemeinen Verbrechern beisammen so freudiger zu begrüßen, als damit sicherlich alle Miß- war, für ein System von Belohnungen für gute Aufführung, Aus Sachsen wird uns geschrieben: Am 29. November deutungen, welche die Amnestierede Lafargue's theilweise in erster Linie für eine öftere Begnadigung plaidirt war für eine öftere Begnadigung plaidirt war in einer Parteiversammlung des 18. fächsischen Reichstags= erfuhr, mit einem Schlage beseitigt sein werden. Sie wird hatte, die heute viel zu lange auf sich warten lasse und Wahlkreises in Werdau beschlossen worden, für diesen Kreis auch zugleich die treffendste Antwort auf die Infinuationen auch da nur zumeist denjenigen Gefangenen zu Gute fomme, ein Partei- Organ als offiziell zu erklären. Die Wahl fiel auf der Kreuz- Zeitung" und Konsorten sein. die im Dienste der Aufsichtsbeamten und sonstiger Funt- den Chemnizer Beobachter". In Grimmitschau nun wird das tionäre stehen. Vogtländische Boltsblatt" in einer Auflage von über 400 GremDer Generalrath der Seine hat sich in seiner letzten In derselben Sigung wurde für die Hinterblie- Boltsblatt" diese Abonnenten genommen würden, wäre bei der plaren gelesen. Dadurch, daß infolge jenes Beschlusses dem Sigung mit der Regelung der Gefängnißarbeit benen der Opfer des Grubenunglüds von jezigen Geschäftskrisis im Vogtlande die Existenz desselben in beschäftigt, was zu einer interessanten Debatte führte. Den St. Etienne, auf Antrag unseres Freundes Vaillant, Frage gestellt. Am vorigen Sonntag fand in dieser Sache in Anlaß hierzu bot- wie uns unser Pariser Korrespondent eine Summe von 5000 Franks votirt. Selbstverständlich Crimmitschau eine örtliche Parteiversammlung statt, zu der einige unterm 15. d. Mts. meldet ein von sozialistischer Seite gilt dies nur als ein Att der Sympathie, der in feinem Genossen eingeladen waren, welche über die finanziellen Verhält vor einiger Zeit eingebrachter Antrag, der in dem Wunsche Falle die Forderungen, welche die Bergarbeiter an die ver- niffe des Blattes genügende Auskunft zu geben im Stande wares.. gipfelte, man solle verbieten, daß in den Gefängnissen länger antwortlichen Grubengesellschaften zu stellen haben, beein- Wlan fah ein, daß der oben erwähnte Beschluß übereilt war und als acht Stunden täglich und zu niedrigeren als den von trächtigen kann und darf. man sich erst über die Einzelheiten der Materie hätte informiren den Arbeitersyndikaten festgestellten Preisen gearbeitet werde. sollen; der Beschluß, den Beobachter" einzuführen, war übrigens nur mit 74 gegen 78 Stimmen gefaßt worden. Man beschloß Den Antragstellern war es dabei weniger Sarum zu thun, deshalb und zwar einstimmig, die Landtags- Fraktion zu beaufden Achtstundentag in den Gefängnissen einzuführen, als tragen, behufs Regelung der Verbreitungsfreise der Parteiblätter im Februar 1892 eine Landeskonferenz emzuberufen. Der BeBleistift da kommt mir mein kleiner Liebling dazwischen, pflichtschuldigst harrte, und die Familie Rehling mit geschluß der Werdauer Parteiverfammlung wird bis dahin vertagt. weiteren wurde die Landtags- Fraktion ersucht, in jedem meine Fé, und natürlich bin ich gleich davongelaufen, um mischten Gefühlen zusah, geschah etwas, was alle in das Des weiteren wurde die Landtags- Fraktion ersucht, in jedem Jahre eine Landeskonferenz behufs Regelung von Parteiden beiden thörichten Menschenkindern ein Stündchen ohne größte Erstaunen versetzte: Günther hatte sich nämlich angelegenheiten einzuberufen. Die Wahlen zu den StadtElla Norberg's Spionage zu gönnen. darauf gefaßt gemacht, mit eisiger Kälte behandelt und verordneten- Kollegien und Gemeindevertretungen werden von der Ich fürchte, ich bin nicht sehr chriftlich- germanisch; denn mit Vorwürfen überschüttet zu werden- er war es ja Sozialdemokratie Sachsens sehr part betrieben; neuerdings gelang ich hätte die größte Lust, mit den Beiden durchzustecken, wie nicht anders gewohnt, und sein böses Gewissen sagte es wieder, in Reichenbach und Netschka u einige Genossen weiland Brangäne mit Tristan und la belle Isôt" doch ihm: Sie ist dieses Mal von ihrem Gesichtspunkte aus durchzubringen. da würde mir die systematisch vernünftige Welt schnell auf im Recht. die Finger klopfen und sagen: Als aber die Wagenthür heftig aufgerissen wurde und die Sozialdemokratie im Solde der Juden stünde. Auch in Die Antisemiten behaupten bekanntlich mit Vorliebe, daß Wir möchten uns aver doch sehr aus gebeten haben, Ella ihm mit dem Ausruf:" Geliebter Mann!" an den Mannheim war das bisher ihre ständige Redensart. In daß Sie sich streng nach den hergebrachten Regeln richten: Hals flog, da war er im ersten Augenblicke völlig verblüfft einem Verzeichniß der„ christlichen" Geschäfte, das sie anEntweder Bücher durchaus fittenstrengen Inhalts, nichts und machte ein Gesicht, zum Weinen komisch. Dann aber läßlich des Weihnachtsfestes herausgaben, sind aber auch von Liebe, die nicht von Papa, Mama, Bettern, Basen und löste er faltblütig die mageren Arme von seinem Halse und die Mannheimer Aktien- Buchdruckerei, welche die sozialdemokra Pastoren und Erbtanten fanttionirt ist, und welche die führte Ella mit fast übertriebener Höflichkeit die Treppe tische Bolfsstimme" druckt und verlegt, und das Geschäft des Bücher, meine ich offen auf den Tisch gelegt werden, hinauf, wo sie von Frau Rehling freundlich in Empfang fozialdemokratischen Reichstags- Abgeordneten Dreesbach als oder solche, die man sich heimlich aus der Leihbibliothek genommen wurde. Als die Thür sich hinter ihnen ge dadurch selber, daß ihre Behauptung, die Sozialdemokratie stände christliche" Firmen mit aufgeführt. Die Antisemiten bekunden holt und in die allerunterste Tasche steckt, und von denen schlossen hatte, schüttelte sich Günther, wie eine Katze thr im Solde der Juden, eine freche Lüge ist. man einzelne Blätter zwischen das Kirchengesangbuch legt, Pfötchen, wenn sie in faltes Wasser getreten ist. Also nun ist Ella Norberg in Werdern und hat in solche, von denen man lächelnd sagt: Sehr interessant, aber nichts für höhere Töchter"! fünf Minuten ihr Zimmer vollständig umgeräumt, alle die und wie es im Leben Mägde im Haus zur Verzweiflung gebracht, jedem in der Dazwischen giebt es nichts zugeht, davon wir wollen nichts hören. Verstanden?" Familie auf das Höflichste etwas unangenehmes gesagt, ist Wenn ich nun einen schlechten Charakter hätte, würde dann ermattet auf die Ghaiselongue gesunken und fühlt, ich aus aus Rache für jene liebevolle Bermahnung" daß ihre Nerven im höchsten Grade assizirt sind." der Madame Welt gar nichts mehr von Fé und Zum 4 Uhr Nachmittags- Kaffee jedoch, der gewöhnlich Günther erzählen, sondern, um, wie Quintus Fix im" Saal" getrunken wird, jenes hohe, große Gemach mit Firim lein fagt, etwas vom Allerekelhafteften zu erwähnen", den Erferfenstern, aus denen man direkt in die Weser nur von Doktor Wirthelbier und Therese Dimmchen, oder hineinguckt, mit seinen behaglichen Plägen und Winkeln, von den Kaffeegesellschaften der Stadt Sörtheim und der denn jede Ecke scheint wie ein Stübchen für sich hat sich gleichen Sachen sprechen. Aber ich bin sehr gutmüthig und Ella mit bewunderungswürdiger Energie aus ihrer totalen gar nicht empfindlich, und so will ich Eure Neugierde schnell Abspannung" aufgerafft und erscheint in einer„ perfekten" befriedigen und Euch erzählen, wo, wann und wie Ella Haustoilette, die bestimmt ist, dem weiblichen Theil der Norberg so plöglich in Werdern aufgetaucht ist. Gesellschaft zu imponiren und die Herren zu entzücken. " Wenn ich es nur machen tönnte, ohne sie zu erwähnen, Uebrigens ist Ella von„ wirklich hinreißender" Liebensdenn ich gehe so gern allem unangenehmen aus dem Wege! würdigkeit( nehmt mir den Ausdruck nicht übel, aber er ist Aber -es muß sein. Und was der Mensch muß, das mir so geläufig geworden, nachdem ich jenen Roman gelesen tann er auch, sagen die Weltweisen und die Russen. Als der bequeme Landauer, der Ella Norberg auf dem habe, welchen eine berühmte Schriftstellerin nach ihrem Bahnhof in Hörtheim in Empfang genommen hatte, vor der hohen Treppe in Werdern still hielt, auf der Günther Tode geschrieben hat"). ( Fortsetzung folgt.) " * * . Polizeiliches, Gerichtliches tc. den Landtags- Abgeordneten Dr. Rüdt aus Heidelberg wegen - Das Karlsruher Schöffengericht verurtheilte Beleidigung des Bürgermeisters von Rüppurr und des Gendarmerie- Korps zu 100 M. Geldstrafe. Die Beleidigung sollte in einem Vortrage gefallen sein, welchen Dr. Rüdt in Küppurr über die Landtagswahlen und die Kampfesart der Gegner bei den felben gehalten hatte. Die Anklage war vom Staatsanwalt„ im öffentlichen Interesse" erhoben. Dr. Rüdt bestritt, sich so, wie schenkte aber den Aussagen des Bürgermeisters und der von der Bürgermeister behauptete, ausgedrückt zu haben; das Gericht bemfelben vorgeführten Beugen mehr Glauben als Dr. Rüdt's Entlastungszeugen. - Die sächsische Polizeipraktik findet auch in Thüringen Anllang. Dem Redakteur Hülle von der Thüringer Tribüne" ist das Auftreten als Versammlungsreferent in Neustadt an der Orla und in Neunhofen nicht gestattet worden, indem man die betreffenden Versammlungen mit der Begründung verbot, Hülle sei als gewerbs mäßiger Agitator" bekannt, sei verschiedentlich, auch wegen Aufreizung mehrerer Bevölkerungsklassen bestraft worden, und es wären deshalb von der Abhaltung der Versammlungen gemein schädliche Folgen und eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu erwarten", Theater. Circus Renz. Circus G. Schumann. Fachverein der Tischler. 1 Karlstraße. Sonnabend, den 19. Dezember. Opernhaus. Cavalleria rusticana. Gala- Vorstellung. I Schauspielhaus. Die Jungfrau von Orleans. Lessing Theater. Die Großstadtluft. Deutsches Theater. Faust's Tod. besizer. 99 Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Sonnabend, den 19. Dezember 1891, " Weihnachtsvergnügen Sonnabend, den 19. Dezember 1891, Abends 7/2 Uhr: Große Gala- in den Räumen der„ Bockbrauerei", Tempelhofer Berg: Freitag, den 25. Dezember, Abends 74 Uhr: GF ,, Auf Helgo- Vorstellung. Besond. hervorzuheben: land" oder: Ebbe und Fluth. 12 Rapphengste, in Freiheit dress. und Große hydrologische AusstattungsBerliner Theater. Der Hütten- Pantomime in 2 Abtheilungen mit vorgef. v. Hrn. Max Schumann. Die Residenz- Theater. Madame Mon- zügen u. f. 1. Dampfschiff- und Boot- arab. Fuchsh., in Freiheit vorgef. von National Tänzen( 60 Damen), Auf- Abfahrt vom Corps de ballet- Ball mit der Droschke 1001. Gauldbrandt, bestehend in Konzert und Gesangsvorträgen godin. fahrten, Wasserfällen, Riesen- Fontainen rn. Ernst Schumann. Doppel- Voltige, Wallner- Theater. Immer zerstreut! mit allerlei Lichteffetten 2c. arrangirtiß Florence u. Willy. Emma Hodgini, fowie humoris. Vorträgen. des Gesangvereins ,, Freundestreue" Geschenke- Verloosung für Kinder. Hanni meint Hannsi lacht. und inszenirt vom Direktor E. Renz. Barjorce- Reiterin. New- Marquet", Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Außerdem: Eine Schulquadrille, ger. engl. Vollblut, Jagdpferd, ger. v. Hrn. Eröffnung 5 Uhr. Von 12 Uhr ab: Tanz. Der Zigeunerbaron. von 8 Herren." Agat"( Feuerpferd), Max Schumann. Nur noch wenige Billets zum Preise von 30 f.( ausschließlich Tanz) sind auf allen Thomas- Theater. Fliegende Blätter. dress. u. vorgef. v. Hrn. Franz Renz. Gastvorstellungen. Auftreten d. welt: Bahlstellen des Vereins zu haben. Schulpferd„ Solon", ger. v. Frl. Clot. berühmten Colibri- Truppe, die fieben Händen haben, werden ersucht, dieselben sofort an den Arbeitsnachweis NB. Diejenigen Kollegen, welche noch Batistische Fragebogen in den Belleallinner- Theater. Der Ratten- Hager. 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Dezember, Nachmittags 2 Uhr, im Lokale des Herrn Lüdicke, Reinickendorf, Amendeßtr. 1. Zages Ordnung: = 1. Abrechnung des Kassirers vom IV. Quartal 1891. 2. Neuwahl des gesammten Vorstandes. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Ur b. M Besc wort ergeb gesch Beug in di Hau jede Itali 199/5 die ift denn Aber polit der greif den ande Ilein groß man Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Der Vorstand. Zum Streif der Buchdrucker! Da der Kampf gegen das vereinigte Arbeitgeberthum weiter tobt und Reichenbergerstr. 48. ungeheure Mittel nothwendig sind, um die Verkürzung der Arbeitszeit ACHVEREIN MAURER DOV 25 zu erringen, so ersuchen wir die gesammte Arbeiterschaft Berlins Marken z. quittiren von und der Umgegend, uns in diesem schweren Kampfe mit Geldmitteln zu unterstüßen. Wer uns heute hilft, für den werden wir auch später mit voller Kraft eintreten. 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Münch Beschwerde darüber, daß er von der Debatte ausgeschlossen worden sei; der Präsident habe, wie der stenographische Bericht ergebe, ohne das Haus zu fragen, die Debatte über den Artikel 3 geschlossen, trotzdem er noch zum Worte gemeldet. Präsident v. Levetow: Ich ruse das ganze Haus zum Beugen an, daß ich dem Freiherrn v. Münch die größte Freiheit In der Debotte gelaffen habe.( Allgemeine Zustimmung.) Das Saus giebt mir durch seine Zustimmung Recht; ich weise deshalb jede Kritik zurück.( Beifall.) aber 8. Jahrg. werden kann, habe ich früher auch geglaubt, ich habe mich aber heute unsere Parole: Immer vorwärts!( Beifall bei den Sozialvom Gegentheil überzeugt. Den neuen Kurs der Handelspolitik demokraten.) Tann ich nicht mitmachen; der Reichstag hat sich durch die Ver Abg. Barth( dfr.): Wir nehmen die Verträge an, obgleich träge der Einwirkung auf die Tarife begeben. Die vom Fürsten sie nur einen geringen Werth haben, weil die meisten Schutzölle Bismarck bekämpfte Vermischung politischer und wirthschaftlicher ermäßigt werden und weil darin ein vollständiger Bruch mit der Dinge ist eingetreten. Fürst Bismarck wollte davon nichts wissen, Bismarc'schen Wirthschaftspolitik liegt. Selbst die jetzige schutzsonst hätte er die Lombardirung rnfischer Werthe bei der Reichs- zöllnerische Regierung ist nach objektiver Prüfung der wirthschaftbant nicht verbieten dürfen. Ich kann bei den schwankenden lichen Verhältnisse zur Ueberzeugung gekommen, daß eine Umkehr Valuten den Verträgen nicht zustimmen, höchstens auf fürzere stattfinden müsse und die große Mehrheit des Hauses stimmt den Zeit, damit wir bald die Wirkungen prüfen und eine Ver- Verträgen zu, zum Theil allerdings mit fauren Mienen. Daß befferung herbeiführen. Ein Zollbund wird heute nicht abgeschlossen, wir in den Verträgen erhebliche Konzessionen gemacht haben, ist denn durch die Meistbegünstigung nehmen schließlich fast nicht wahr; das ist nicht einmal bei den Getreidezöllen der Fall. alle Staaten daran Theil. Die Bertröftung auf die Ueber- Desterreich hat vom ermäßigten Roggenzoll feinen Vortheil, denn weisung der Grund- und Gebäudesteuer ist mißlich, es führt mehr Roggen ein als aus und auch beim Weizen wird denn der Finanzminister Miquel wird dieselbe nur schwer durch es bald dahin kommen, daß es nichts mehr ausführt. Von der setzen können bei den gegenwärtigen Finanzverhältnissen.( Bei- unmittelbaren Wirkung der Verträge sollte man sich deshalb fall rechts.) feine übertriebenen Vorstellungen machen. Die Getreidezölle find In der dritten Lesung der Handelsverträge mit Desterreich, Reichskanzler von Caprivi: Zu meinem Bedauern ist der nicht nothwendig für die Landwirthschaft sondern sie schaden ihr; Italien und Belgien erhält zunächst Abg. von Kardorff von der löblichen Tendenz, die er gestern be- das freihändlerische England hat die gesundesten landwirthschaftlichen Abg. v. Helldorf das Wort, um zu erklären, daß er für fundete, nämlich die Debatten nicht aufhalten zu wollen, sehr Verhältnisse. Wenn die Vereinigten Staaten ihr Schutzzollsystem die Verträge ſtimme. Die Herabfetzung der Zölle für Getreide schnell abgewichen( Heiterkeit); er hat noch einmal alle seine abschaffen, wohin eine bedeutende Strömung geht, dann werden ist ja allerdings sehr schmerzlich für die Landwirthschaft, Schmerzen an dem Hause vorüberziehen lassen. Ich kann ihm sie den europäischen Staaten schärfer Konkurrenz machen, deshalb denn ich balte die Getreidezölle für durchaus gerechtfertigt. nichts entgegensegen als meine Hoffnungen, und ich glaube, sie sollten wir uns rechtzeitig von unseren Fesseln befreien. Es soll Aber die Vereinbarung der Handelsverträge ist ein handels- werden von der Mehrheit im Hause und im Lande getheilt. Der an uns nicht fehlen, wenn es gilt baldigst und schnell auf dem politischer, durchaus nothwendiger Schritt. Deutschland hat in Borredner ist durch Aeußerungen von mir enttäuscht worden. betretenen Wege fortzuschreiten. Wenn die Regierungen morgen der sozialpolitischen Gesetzgebung die Initiative ergriffen, es er- Nach dem, was ich von ihm gehört habe, wird das zu meinem tamen und die Abschaffung der Getreidezölle beantragten, so greift auch hier die Initiative und nimmt den anderen Staaten Bedauern wohl noch öfter eintreten. Der Vorredner unterstellte würde sich auch eine Mehrheit dafür finden.( Beifall links.) den Vorrang weg und diese Thats che wird auch überall in den dann den verbündeten Regierungen Motive, die diese weder in Abg. Stöcker( deutschkons.): Es war nicht geschickt vom anderen Sta ten anerkannt. Dem gegenüber müssen wir die der Dentschrift noch in den Aeußerungen hier jemals dargelegt Reichskanzler, dem Abg. v. Kardorff vorzuwerfen, daß er die fleinen wirth cha,.lichen Bedenken zurückstellen gegenüber den haben. Ich spreche ihm jede Berechtigung hierfür ab. Ich Verhandlungen verlängere; wir haben alles zur Abkürzung großen politis. en Gesichtspunkten. Bei so wichtigen Dingen soll nehme die Sache aber nicht tragisch, weil die Regierungen mit derselben gethan, wir haben sogar auf die gefchäftsordnungsman sich nicht darauf verlassen, daß Andere für die Vorlage den Parteien des Hauses das Schicksal theilen, denen Herr mäßigen Fristen verzichtet. Daß die Getreidezölle ermäßigt wer stimmen. Man muß vielmehr das imperative Mandat, welches von Kardorff ebenfalls Motive unterstellt hat. Er schädigt damit den, verhindert mich, für die Verträge zu stimmen. Ein wissenwir von der Gesammtheit empfangen haben, ausüben und für das weder die Sache, noch vie regierungen, noch die Parteien. Wenn schaftlich gebildeter Mann, ein Gegner aller Lebensmittelsteuern, Wohl der Gesammtheit die Verantwortung übernehmen, welche Herr von Kardorff in der Mac Kinley- Bill feinen politischen Akt hat mir erklärt, zum Schuße der Landwirthschaft müſſe man auch mit diesen Vorlagen verbunden ist.( Zustimmung.) Die Herab- erkennt, Dann erfennt er einen solchen auch wohl nicht über 5 M. hinausgehen bis 10 M.( Rufe: Namen!) Wenn die legung der Getreidezölle halte ich nicht für so bedenklich, wie in dem Panamerikanismus, und wenn das der Fall Landwirthschaft nicht geschützt wird, dann machen die fremden viele meiner politischen Freunde. Man muß bei der Beur ist, dann verzichte ich darauf, mich über Aeußerungen von ihm Getreidelander sich bei uns Konkurrenz. Die Verminderung des theilung der Frage, ob die Zölle den Preis steigern oder nicht, bezüglich der aller( nath.): Wir spielen hierbei eine entsagungsaufgab und dafür fruchtbaren bebaute, so kann die Produktion auswärtigen Dinge aufregen lassen.( Beifall.) bebauten Areals bedeutet nichts; wenn man schlechten Boden die Verhältnisse berücksichtigen. Bei großem Angebot wirken die Abg. Möller Bölle fast gar nicht preissteigernd, bei mangelndem Angebot volle Rolle; die Industrie hat keinen Vortheil von den Ver- gesteigert werden.( Zustimmung rechts.) Aber nur dann wird wirken sie um so schärfer auf den Preis und trägen; aber aus politischen Gründen nehmen wir die Ver- eine Melioration stattfinden, wenn der Schutz ein dauernder werden tann für die Landwirthschaft selbst bedenklich. träge an. ist; wer wird denn Kosten aufwenden, wenn ein 1887 Früher nur e des russische Getreide in die Mühle gefahren, der Abg. Bebel: Das Charakteristische an den Verträgen ist, eingeführter Zoll jetzt ermäßigt wird. Die letzten Jahre Baner konnte fein Korn nicht loswerden zu einem guten Preise; daß Industrie und Landwirthschaft nicht mehr gemeinsame Sache haben eine Lohnerhöhung gebracht, so daß die Arbeiter jezt ist das anders geworden, der Müller kauft das Getreide von machen, sondern, wie sie bisher gemeinschaftlich über die Kon- nicht mehr mit Neid auf England oder Amerika zu blicken brauchen feinem Nachbar. Diese Wirkung hat den Getreidezöllen Anhänger sumenten herfielen, nunmehr einander in die Haare gerathen und( Widerspruch links). Wenn die Sozialdemokratie von dem Kapital verso afft( Bustimmung) und diese Wirkung wird auch bei das schöne Ginverständniß zwischen ihnen gründlich und dauernd spricht, so wendet sie sich immer gegen das Industriekapital, 3,50 M. ein reten. Daß die Zölle festgelegt sind und nicht erhöht zerstört ist. 1878 konnte dies Bündniß nur durch ganz außer welches mäßig ist und gegen die Landwirthschaft, welche gar werden finnen, ist nicht bedenklich. Wechselnde Zollfäße und ordentliche Zustände entstehen. Die Industrie war durch eine fein Kapital hat, aber niemals gegen das Kapital, welches am auch die zeitn eilige Suspension derselben sind sehr bedenklich, schwere finanzielle Krisis heruntergekommen und die Landwirth- schamlosesten verwendet wird.( Beifall rechts.) Wie soll ein sind eine Geschr für das Bestehen der Zölle überhaupt. Die schaft durch die Entwickelung namentlich des amerikanischen Im- Landwirth ohne Kapital für seine Arbeiter sorgen durch Neubau Ablehnung der Anträge würde ebenfalls eine Gefahr mit sich ports ebenfalls in eine schiefe Lage gebracht. Das Bündniß von Wohnhäusern zc. Die Auswanderer sind nicht die ärmster bringen. Wenn die" Freisinnige Zeitung" die Bedeutung der ionnte aber fein dauerndes sein, weil die Industrie eine un-( Widerspruch links); sie müssen doch so viel Geld haben, um die Sendelst eiträge herabjezt, so sezt sie sich damit in Widerspruch begrenzte, jedenfalls viel schnellere Ausdehnungsfähigkeit hat als Ueberfahrt bezahlen zu fönnen. In empörender Weise sprach gegen ihre eigenen Acußerungen aus früherer Zeit. Die Getreide die Landwirthschaft, die auf den einmal vorhandenen begrenzten Herr Bebel von der Sklaverei auf dem Lande.( Vizepräsident zölle jollen feine Zi anzzölle sein, wenn sie nebenbei diese Wir Boden angewiesen ist, wenn ihn auch die Wissenschaft ergiebiger Graf Ballestrem: Ich kann es nicht zulassen, daß einem fung haben, so fann man das hinnehmen, aber es ist dringend macht. Die Industrie wollte den deutschen Markt natürlich be- Redner gesagt wird, er habe empörend gesprochen.) In der zu wünsch n, daß die lex Huene, die ein durchaus unorganises halten und das deutsche Wolf rücksichtslos ausplündern, Sozialdemokratie besteht eine Sklaverei, eine Knechtung der GeGebilde ist, endlich beseitigt wird( Widerspruch im Zentrum). und der Beweis dieses rücksichtslosen Vorgehens gegen finnung. Wir tampfen nicht für die Landwirthe; wenn die Es müssen dann noch weitere Maßregeln ergriffen werden. Die die Konsumenten liegt vor in dem feit zwölf Jahren Hypothefen Gläubiger, die Cohn und Wolff auf den Gütern Frage der Zollkredite, die Stellung der Mühlenindustrie sind zu in noch nie bagewesener Weise aufgehäuften Kapital, fäßen, dann würde die Sozialdemokratie leichtes Spiel haben. regeln; namentlich die kleine Mühlenindustrie ist von Bedeutung die natürliche Folge von Ueberproduktion mit ihren Wirkungen, Wir fämpfen für die Natur unseres Vaterlandes und für die für die Erhaltung der Absatzgebiete. Auch der Produktenhandel obwohl man das Ausland mit Schleuderpreisen zu überschwemmen Landwirthschaft. Der Weg, der jetzt eingeschlagen wird, ist nicht muß reformint werden. Getreide- Ankäufe für Staatszwecke suchte. Dazu noch die enorme Steigerung der Lebensmittelpreise der rechte, sondern der linke, oder auch der der Mitte, aber nicht müssen von den Produzenten direkt gemacht werden; das bei sinkenden Arbeitslöhnen. Wir hoffen von den Handels- der goldenen Mitte, sondern der Zentrumsmitte. Ich fürchte fönne innerhalb der Verwaltung geordnet werden. Wenn auf verträgen nicht viel und fürchten von ihnen nicht viel. Sie die weiteren Forderungen des Zentrums auf der politischen und allen diesen Gebieten für die Landwirthschaft gesorgt wird, hätten viel früher kommen müssen, vor der jetzigen Neber- der Freisinnigen auf dem wirthschaftlichen Gebiete. Wenn die Indann wird die tleine Bollermäßigung keinen Schaden thun. produktion. Auch die übrigen Vertragsländer werden immer duftrie die Quelle des Reichthums ist, so ist sie auch die Quelle ( Beifall.) produktionsfähiger, so daß von einer Steigerung unseres Absages vieler Mißstände; wir stehen hier am Scheidewege. Wenn wir Abg. Letocha( 3.) weist darauf hin, daß die oberschlesische nach dem Ausland nicht die Rede sein kann. Nicht blos die zum Industriestaat übergehen, dann stärken wir die Wurzeln des Eiſenindustrie leide unter den hohen Kohlenpreisen und spricht Eiſenindustrie hat wenig Vortheil von diesen Verträgen. Die Uebels des Umsturzes, wir kommen an den Rand des sozialen die Befürchtung aus, daß die Ermäßigung der Eisenzölle Erhöhung der Kohlenpreise um 20-25 pet. bringt ihr mehr Abgrundes. Dagegen giebt es nur einen Damm: die VaterlandsTediglich den Desterreichern, nicht den Deutschen zu Gute kommen Schaden, als ihr diese Zollermäßigung nüßen kann. Und der lieve des Bauernstandes. Die Lage der Landwirthschaft ist eine Staat trägt selbst dazu bei, die hohen Kohlenpreise aufrecht zu schlechte, sie kann nicht immer dauernd die Zinsen bezahlen. Ich Abg. von Kardorff( R.-P.): Es besteht im Publikum die erhalten. Er ist in Saarbrücken ausschließlich Kohlenproduzent fühle die Schmerzen der Bauern an meinem fleinen Bauernhof. falsche Meinung, als wenn unsere Handelsverträge am 1. Februar und giebt in Oberschlesien den Ausschlag für die Preisbildung. Meine Wähler wandern nicht aus, weil sie eine eigene Scholle 1892 ablaufen und wir uns in einer handelspolitischen Zwangs- Mit der Rechten stimme ich darin überein, daß die Verträge auf zu haben; ich kann nur an die Großgrundbefizer die Mahnung lage befinden. Das ist nicht wahr; durch stillschweigende Ver- lange Zeit abgeschlossen werden, aber aus einem anderen Grunde, richten, für die ländlichen Arbeiter die Ansiedelungen zu erleichtern. längerung lie en unfere Verträge fort. Nur Frankreich hat seine weil das Reich zu spät weitere Bollermäßigungen eintreten lassen Gerade im Osten müssen wir einen Damm von Deutschen haben, Verträge gekündigt; wir hätten aber auf Grund des§ 11 des fann. Die fortschreitende Massenproduktion verlangt immer neue wenn wir unabhängig bleiben wollen. Es ist vorhin vom impe Frankfurter Friedens nach wie vor an allen Zollermäßigungen Abfahgebiete, wobei die Arbeiter am Schlechtesten fahren werden. rativen Mandat gesprochen; wir sollen die agrarischen Interessen Theil genommen. Wir hätten also autonom unseren Tarif ent- Hunderttausende von Arbeitern stehen, wie Prinz Carolath sehr zurückstellen. Ich bemühe mich, politische und wirthschaftliche wickeln können und ich glaube, wir hätten dann eine bessere richtig bemerkt hat, hungernd und frierend auf der Straße. Wer Interessen auseinander zu halten; die letzteren sollen nicht in Stellung gehabt. Ein so eingehender Handelsvertrag ist noch wie Herr Menzer die Lage der Bevölkerung nach den Stamm- erster Linie stehen. Aber ein Bolt muß seine wirthschaftlichen niemals ohne fommissarische Berathung erledigt worden. Wenn gästen seiner eigenen Weinstube beurtheilt, fann allerdings von Interessen hochhalten. Wenn man sich als Bundesgenossen werthder Reichstag gleichsam in eine Zwangslage gebracht wird, wenn der Nothlage der Massen feine Kenntniß haben. Es hat mich voll machen und nach außen wirken will, dann muß man im so targenellt wird, als ob es sich um ein Vertrauensvotum amüsirt, zu sehen, wie diefelben Leute, welche 1887 im Namen Innern Zufriedenheit schaffen und nach außen eine mächtige für die Regierung handelt, so muß ich das zurückweisen; ich des Vaterlandes und des Patriotismus für den 5 M. Zoll Politik treiben.( Beifall rechts.) stimme lediglich nach meinen wirthschaftlichen Ueberzeugungen stimmten, heute ebenfalls im Interesse des Vaterlandes und aus Abg. von Koscielski bestreitet, daß die Polen lediglich aus werde. to ab. Sie Mehrheit, wie groß sie auch ist, stimmt nach ganz ver- Patriotismus für 8,50 m. stimmen. Das gilt nament- politischen Gründen für die Verträge stimmen; sie seien übers schiedenen Motiven für die Verträge. Die Freisinnigen sehen darin den lich vom Zentrum. Der 5 M Zoll hat nicht entfernt so zeugt, daß die Zollermáßigungen feine erhebliche Gefahr mit sich ersten Schritt der Umkehr; sie sind dabei so prinzipientreu, daß sie den gewirkt, wie seine Vertheidiger versicherten. Für den Kriegsfall bringen, daß ein erweitertes größeres Wirthschaftsgebiet geschaffen Vertrag annehmen, troydem darin der von ihnen verabscheute giebt es teine wichtigere Frage als die Verproviantirung wird, wodurch etwa entstehende Schäden ausgeglichen werden. Tifferentialzoll gegen Rußland ist. Die Nationalliberalen haben der Bevöiferung. Aber bis jetzt ist die deutsche Landwirthschaft Abg. von Frege( okonf.) erklärt namens seiner sächsischen erhebliche Bedenken, für sie ist das politische Moment entscheidend trotz des 5 Mark- Zolls nicht im Stande gewesen, auch nur au- politischen Freunde, daß sie troz schwerer Bedenken gegen die gewesen. Die Polen und das Zentrum würden aus wirthschaft- nähernd das Quantum Getreide zu produziren, dessen die Be- Verträge stimmen müssen und zwar noch mehr aus industriellen, lichen Gründen wohl am liel sten gegen die Verträge stimmen völkerung zu ihrer Ernährung bedarf. Die Fläche bebauten als aus agrarischen Gründen. ( Widerspruch im Zentrum), die Polen mindestens, aber aus Bodens für Getreide ist seitdem ganz erheblich zurückgegangen, Abg. Richter( dfr.): Herr von Kardorff greift, wenn ihm parteipolitischen Gründen unterstüßen sie die Regierung. Die und wir sind auf bedeutende Zufuhr vom Auslande angewiesen. die fachlichen Gründe sehlen, die Personen an; er hat vor mir Deutsch Hannoveraner sehen darin eine Rückkehr zu den Zeiten Während sich seit 1871 die Bevölkerung um 10 Millionen ver- feinen Respekt; er warf der Freisinnigen Zeitung" unwahrdes alten Bundestages. Ich nehme an, daß die Regierung eine mehrte, hat der Roggenbau um 125 000 Hektar abgenommen, haftigkeit vor in derselben Rede, in welcher er den Regierungen Agitation gegen die Getreidezölle befürchtete, die wesentlich der der Rübenbau infolge der Zuckerprämien um 234 000 Hektar zu und den Parteien unwahre Motive unterstellte. Ich kann ihm Sozialdemokratie genugt hätte. Die Regierung fragte sich, was genommen; ähnlich verhält es sich mit der Spiritusbrennerei. nicht mehr Respekt bezeugen als nach den strengsten Vorschriften Dagegen zu thun sei. Eine Ermäßigung der Getreidezölle hatte Ländereien werden nicht urbar gemacht, sondern ausgeforstet, der Geschäftsordnung nöthig ist.( Bizepräsident Graf Balleim Reichstage teine Aussicht; man that dem Bundesgenossen den damit die Herren Großgrundbesitzer einen schönen Hochwildstand strem: Ich bitte den Redner, nicht bis an diese äußersten Gefallen, die Zollermäßigung zu bewilligen und stellte so den zu ihrem Vergnügen haben; dafür kommt es ihnen auf einige Grenzen zu gehen.) Ich mußte das thun, weil auch Herr von Reichstag vor ein fait accompli. Wenn das Erempel nur ein Tausend Mark gar nicht an. Die Lage der landwirth- Kardorff es that. Herrn Stöcker's Rede fonnte ebenso gut bei richtiges ist. Die ölle sind auf 12 Jahre gebunden, aber es schaftlichen Arbeiter hat sich nicht verbessert, sondern ver- anderer Gelegenheit gehalten werden. Wenn er einen Mann anfragt sich, ob fie gegenüber den Valutaverhältnissen in Rußland schlechtert.( Witerspruch rechts.) Sie behandeln die land- geführt hat, der einen Zoll von 10 M. für Getreide empfohlen hat, und Cesterreich so lange ausreichen werden. Die Hoffnungen, wirthschaftlichen Arbeiter mehr als Leibeigene und Hörige, wie als ohne den Namen zu nennen, so fann ich nur sagen: Der Mann welche die Industrie auf die Verträge segt, werden sich nicht er- Arbeiter.( Lebhafter Widerspruch rechts. Ruf: Pfui! Der tam wohl eben aus Dalldorf oder gehörte dahin.( Bustimmung links.) füllen, mit Ausnahme einiger fleiner Industrien. Die Leder, Präsident ersucht den Redner, derartige Beschuldigungen nicht Herr Stöcker spricht von seinem Wahlkreis und feinen Wählern. Glas und Papierindustrien befürchten sogar erhebliche Nachtheile. gegen die Mitglieder des Hauses zu richten.) Ich wollte Mit Wenn wegen der Handelsverträge der Reichstag aufgelöst würde, Wenn einzelne Industrien Arbeiter entlassen müssen, dann glieder des Hauses nicht beleidigen. In demselben Maß, als die dann würde Herr Stöcker nicht einmal als Kandidat ausgestellt. wird lediglich Vortheil die Sozialdemokratie einen von städtische Bevölkerung zugenommen, hat die ländliche abgenommen, Er ist ja überhaupt nur auf den Krücken anderer Parteien in den Verträgen haben. Für die Landwirthschaft wird und die Ziffern der Auswanderung reden eine beredte Sprache. den Reichstag gehumpelt( Heiterkeit). Er wäre ja überhaupt nöthig fein, Geflügelzoll Wenn dies besser werden soll, so müssen wir zu einer Pro- nicht aufgekommen, wenn Fürst Bismarck das nicht gewünscht einzuführen; ich werde denselben beantragen, wenn ich eine Mehr- duktionsform übergehen, welche eine bessere Volksernährung in hätte; heute lassen ihn seine Freunde schon bei der Wahl in den heit pajür finde. Einzig und allein durchgreisend kann aber nur unserem Sinne ermöglicht. Freunde wie Gegner haben die So- Generalynodal- Borstand im Stiche.( Vizepräsident Graf geholfen werden durch die Doppelwährung.( Aha!) Der Reichs- zialdemokratie bei diesen Verträgen für sich ins Feld geführt. Ballestrem: Das gehört nicht hierher.) Das gehört zur tanzler will sich mit der Frage beschäftigen; es ist zu befürchten, as beweist, daß diese Frage so gut wie gar keinen Einfluß auf Sache, wenn die Rede des Herrn Stöcker zur Sache gehörte. daß ihm sein Amt nicht viel Zeit dazu lassen wird. Er meinte, die Entwickelung der Sozialdemokratie hat. Wir stimmen für( Vizepräsident Graf Ballestrem: Das bitte ich dem Urtheil daß die Bauern davon nichts verständen. Nur die Gold- diesen Vertrag, auch für die Ermäßigung des Weinzous, obgleich des Präsidenten zu überlassen.) An den Cohn und Wolff haben währungsmänner haben es fertig gebracht, die Währungsfrage wir, nach dem Abg. Böttcher, damit einen geistigen Selbstmord wir kein Interesse, an den Maas und Meyer auch nicht, aber als eine schwierige hinzustellen, die nur einige Eingeweihte ver begehen. Die Sozialdemokratie wächst so lange, bis die bürger- auch nicht an den Strudelwitz und Prudelwig; wir wollen das ständen. Daß die Doppelwährung nur mit England durchgeführt liche Gesellschaft ihr Ende gefunden hat, und darum ist auch Bolt nicht belasten, um Strudelwit und Prudelwitz auf ihren es Rußland gegen einen J Gütern zu halten. Wenn sie sich nicht halten können, dann 15 Abgeordnete, darunter die deutsch- konservativen Abgg. Boh Die sonstige segensreiche Thätigkeit dieser Herren macht sich mögen sie anderen, bürgerlichen Männern Platz machen, die mehr und Graf Dönhoff- Friedrichstein, enthalten sich der Abstimmung. bemerkbar auf den Rennplägen, in Kneipen mit Damenbedienung gelernt haben. Ich muß protestiren gegen eine solche Herab- Mit ein haben gestimmt von den Deutschkonservativen und überall da, wo was los" ist. Womit sich diese korpulenten setzung der Landwirthschaft, daß sie sich nicht mehr halten kann. von Bredow, von Busse, Graf Carmer, von Colmar, Graf Herren sonst noch beschäftigen, geht aus einer Notiz der Fleischer Die Ansiedelung kleiner Leute wünsche ich auch, aber es Douglas, von Frege, von Friesen, von Gelach, von Gustedt, Beitung", also einer fompetenten Quelle, hervor, welche jüngst mangelt an verkäuflichem Land infolge der Majo- Hahn, von Hent, von Jagow- Potsdam, Graf Kaniz, von Kardorff, dem Publikum zu erzählen wußte, daß eine Wettfahrt eines Engros rate. Die Arbeiter fönnen den Kaufpreis nicht auf von Kleist- Rezzow, Kropatscheck, Luz, von Massow, Mehnert, Schlächters in 89 Minuten vom Dönhoffplatz nach Potsdam zu bringen, weil sie durch die Getreidezölle belastet werden. Die Menzer, Graf Mirbach, von Dertzen, v. d. Often, Graf Pickler, fahren" viele Nachahmer gefunden habe. Dann hat wieder Getreidezölle helfen nur dem Großgrundbesitzer ebenso wie die Saurma von der Jeltsch, Graf Schlieffen Schlieffenburg, Graf einer aus der edlen Zunft 300 Mark verdient", weil er Industriezölle nur dem großen Unternehmer. Schlieffen- Schwandt, von Schöning; von der Reichspartei Holz; 3000 Meter in sechs Minuten gefahren ist, der nächste strich Abg. von Huene( 3.): Herr Stöcker hätte seine Rede über von den Nationalliberalen Brünings, Brund, Bürklin und Clemm 600 M. ein, weil seine Pferde eine deutsche Meile in 20 Minuten die Landwirthschaft sparen sollen; denn um davon etwas zu Ludwigshafen; ferner die fünf Antisemiten.-Sozialdemokraten, zurücklegen fonnten. Eine neue Wette war noch in der verstehen, muß man mehr gethan haben, als umherreisen.( Bu- Freijinnige, Zentrum, Polen und Welfen stimmen geschlossen Schwebe; nach derselben wollte ein Engros- Schlächter den Weg stimmung.) Herr von Kardorff hat uns und die Freifinnigen für den Vertrag. nach und von Potsdam innerhalb 24 Stunden einmal zu Wagen, aufammengeworfen. Die Freisinnigen werden bestätigen, daß wir einmal zu Pferde und einmal zu Fuß zurücklegen. 3000 Mark gar nicht zusammengehören. Daß wir besondere politische Mowaren schon in den ersten Tagen auf ihn gehalten". five haben, muß ich entschieden zurückweisen; wir müssen uns das verbitten. Wir haben alle Gründe gewürdigt, die vorgebracht sind und stimmen, wenn auch mit schwerem Herzen, für die Verträge, weil wir die politischen Motive anerkennen, weil wir das Ansehen der Regierung auch im Innern stüßen wollen. ( Beifall im Zentrum.) Abg. Graf Behr erklärt im Namen der Mehrheit der Reichspartei, daß sie für die Verträge stimmen wird. Ohne Debatte werden darauf das Viehseuchenabkommen mit Desterreich und die Handelsverträge mit Italien und Belgien angenommen. Die eingegangenen Petitionen werden für crledigt erklärt. Schluß 4 Uhr. Nächste Sigung Dienstag 12. Januar, Nachmittags 2 Uhr.( 3weite Berathung des Etat.) Korrespondenzen und Parteinachrichten. Die freisiunige Wurzener Zeitung" schreibt über die Zukunftsbilder" des Herrn Eugen Richter: " Von dem Schnelljahren der Schlächterkarren in den Straßen, von dem gelegentlichen Ueber- den- Hau en- Fahren eines Menschen auf der Landuraße wollen wir gar nicht reden. Wenn schon ein Malheur passirt, was thut's? 3000 Mart stehen ja doch dagegen! Und ein überfahrener Mensch? Pah, wer so viel schlachten läßt Das sind die zeitgeniäßen Unterhaltungen der Meister eines Gewertes, das nur wenig Refruten stellt zur großen Armee der Sozialdemokratie. Die Wirkungen des Geldprozenthums werden sich aber auch hier bald genug fühlbar machen. Einen guten Anfangserfolg hat die Sozialdemokratie schon errungen, muthig auf dem einmal beschrittenen Wege vorwärts, dann wird auch der Engros- Schlächter Menschen höher schäßen müssen, denn seine Wetten und seine Pferde. Abg. Liebermann von Sonnenberg( Antisemit) erhält unter großer Unruhe des Hauses das Wort; da er auf seinem Plaze in der äußersten Ecke des Saales bleit, so ist er auf der linken Seite nicht verständlich, so daß dort die Unterhaltung fortdauert und der Präsident mehrfach zur Ruhe mahnen muß. Redner erhebt noch einmal Protest gegen die überhaftete Berathung; er erfennt nicht an, daß die politischen Motive aus- Wir halten die Richter'schen Zukunftsbilder für das reichend find. Deutschland sei mächtig genug, daß seine Bundes Schwächste, was der als Finanspolitiker und auch nach anderen hörden nunmehr den abgeänderten Entwurf einer elettrischen Die Firma Siemens u. Halste hat den zuständigen Be genoffenschaft allein schon ausreichend sein müsse, daß man nicht Richtungen zweifellos bedeutendste freisinnige Führer geschrieben Stadtbahn durch die südlichen Theile Berlins behufs weiterer noch wirthschaftliche Vortheile büßen müßte. Die Verhältnisse hat. Die Darstellungen von der Wohnungsverloosung, von dem in Desterreich sind nicht besonders verlockend, wenn jener Börsen- ftreifenden Reichsfanzler, der sich die Stiefel selbst pugen muß, Berathung überreicht. Es handelt sich um die Linie, welche den streich ohne die schnellste Bestrafung vorübergehen konnte. Die von dem Polizeidiener, der hinter den ihre Mahlzeit Einnehmen- ursprünglichen Plan, welcher die Führung der Bahn dem LandLandwirthschaft hat man mit den Kosten belastet, ohne sie zu den mit der Uhr in der Hand steht und sie zum rechtzeitigen wehrkanal entlang beabsichtigt, aufgiebt. Außer den schon früher befragen, während man die Börse und die Industrie immer erft Aufstehen zwingt, und vieles andere sind so flache, abgeschmackte Warschauerstraße- Bahnhof Zoologischer Garten enthält der all im Speziellen mitgetheilten Hauptlinien von der Haltestelle befragt. An der V- terlandsliebe der Parteien zweifle ich nicht; Berrbilder, daß sich wirklich nicht verlohnt, darauf einzugehen. gemeine Plan noch folgende Abzweigungen von der Hauptlinie: die Sozialdemokraten kann man wohl dabei ausnehmen, Herr Wenn der sozialdemokratische Staat sich so gestalten würde, wie gemeine Plan noch folgende Abzweigungen von der Hauptlinie: Stadthagen hat ja selbst erklärt, daß ihm das Wort Waterland Richter ihn ausmalt, dann könnte einem allerdings davor grauen. hof), indem eine Flügelbahn von dem Streuzungspunkte der Hauptin seinem Munde seltsam vorkomme; das ist begreiflich, denn er Aber Jeder, der sich bemüht hat, in die sozialistischen Ideen einzu- linie mit der Anhalter Bahn am Tempelhofer Ufer entlang ge gehört ja zwei Internationalen an, der indischen und der dringen, muß erkennen, wie blind Gugen Richter in seinen führt wird, welche westlich vom Hasen den Landwehr- Kanal überrevolutionären( Heiterkeit). Die Unterstützung des Zentrums ist Bukunftsbildern am w abren Biele vorbeigeschossen ist. Für wohl aus Kirchenpolitischen Motiven entsprungen; die Frei einen May Bewer hätte sich die Abfaffung der fraglichen Bro- fchreitet und längs des Potsdamer Bahnhoses bis zum Droschken finnigen werden auch ihre Gründe haben, wenn ich auch an- schüre besser geschickt, als für einen Eugen Richter." nehme, daß Herr Rickert den Gedanken, Minister zu werden, Das im letzten Sat Gesagte bezweifeln wir. Eugen Richter aufgegeben hat; die Trauben waren sauer. Polen und Sozial- und May Bewer find nur zwei Namen für denselben Grad demokraten sind Anhänger der Verträge, Gegner find nur die naiven Ignorententhums. Freunde Der Landwirthschaft, bedauern, daß welche in die Schuhmauer eine Bresche gelegt wird. Die Ju Limbach siegte bei der Wahl der Arbeitervertreter zum Getreidezölle vertheuern die Lebensmittel nicht; wir essen Gewerbegericht die fozialdemokratische Lifte mit 186 Brot und die Brotpreise folgen den Getreidepreifen Stimmen gegen 18 gegnerische. In der Klasse der Unternehmer nicht; wenn der Zwischenhandel weniger verdiente, wäre das drang die Liste der Kartellbrüder mit 39 Stimmen gegen fein Unglück. Mit dem Staatsbetriebe, den die Sozialisten wollen, 34 Stimmen durch, welche die sozialdemokratische Liste erhielt. wird feine größere Produktion erzielt; aber darüber ließe sich Sätten alle Unternehiner, welche Anhänger unserer Partei sind, reden, daß der Grund und Boden dem Schacher entzogen und abgestimmt, so wäre wie die Burgstädter Volksstimme" als Eigenthum der Gesammtheit betrachtet wird. Der Artikel schreibt, uns der Sieg gewiß. der Kreuz- Zeitung", den der Reichskanzler angriff, war schließ lich nicht so schlimm; die Angriffe auf die Kreuz- Zeitung", die Zustimmend zu den Parteibeschlüssen äußerten von allen Seiten kommen, sind begreiflich. Die Kreuz- Zeitung" fich Bersammlungen in Jhehoe und Limbach. In letzterem Orte ist ein vorgeschobener Leuchtthurm, den die Wellen umbranden; war man besonders mit dem Ausschluß der bekannten Oppoaber es ist dafür gesorgt, daß er nicht erlischt, denn er wird von fitionellen einverstanden. den Elementen gespeist, die Preußen groß gemacht haben. Die Abg. Betri( natl., Straßburg) erklärt sich aus politischen Gründen für die Verträge. " 1 war. platz des letzteren vorläuft: bahnhof), indem eine Flügelbahn von dem Dennewigplatz längs 2) vom Westen her nach dem Potsdamer Bahnhof( Wannsee der Potsdamer Bahn und weiter längs der Königgräger und Reichstagsstraße nach dem Brandenburger Thor und bis zum Königsplaß geführt wird; beren Bahnhof Zoologischer Garten hinweg nach Charlottenburg 3) eine Fortjeßung der Hauptlinie über die Stadtbahn bei mit dem Endpuntte auf dem Wilhelmsplay daselbst und schließlich nach dem Grunewald hinaus. 4) eine Fortsegung der Hauptlinie vom Boologischen Garten Für die Verlängerung der Hauptlinie nach Charlottenburg find zwei Vorschlage zur Auswahl ausgestellt. Der eine besteht darin, die Bahnlinie nach Ueberschreitung der Berliner Stadt eisenbahn beim Bahnhof Zoologischer Garten in der Hardenberg straße bis zum Knie und alsdann in der Berlinerstraße in Char lottenburg bis zum Wilhelm- Play als Hoybahn fortzuführen. Nach dem zweiten Vorschlage dagegen schwenkt die Bahnlinie aus der Hardenbergstraße nac) Norden ab bis nach der Charlottenburger Ghaussee. Nach Ueberschreitung derselben soll die Bahn parallel zur Landwehrkanals und des Spreeflusses bis zur Flora, wo je in die Spreestraße einlentt, um schließlich auf dem Wilhelmplay in Charlottenburg zu endigen. Die leytere Häl te am Landwehr fanal' ze. ist vorerst als Straßenbahn in Aussicht genommen. Börse muß nicht höher besteuert, sondern reformirt werden, der New- York, 4. Dez. Borigen Sonntag fand in einer dritten Sophienstr. weitergeführt werden und nach dem Charlottenburger Staat muß feine Münzhoheit und das Bankwesen wieder in seine Parteiversammlung hier die Schlußverhandlung bezüglicher des Landwehrkanals einbiegen. Die Bahn verläuft dann längs des Hand nehmen. Den Hauptvortheil ziehen die Kornwucherer, da der Mirren innerhalb der Gewerkschaftsbewegung statt. Es war wäre es besser, die Völker ringen im Blute mit einander. Die in den drei Versammlungen ein Theil der Redner dafür ein Revision des Unterstützungs wohnfißes ist ja sehr angenehm für getreten, daß die Partei als solche sich fünftig nicht mehr in die Landwirthschaft; es muß aber für die Entschuldung gesorgt einem gewerkschaftlichen Zentralförper vertreten lassen solle. Be werden. Wenn die Berträge zu solchen Reformen Anlaß geben schlossen. wurde, die Frage durch Urabstimmung entscheiden zu Die Grunewaldlinie soll durch die Nürnberger, Spicherer, sollten, so wäre das ein großer Nuzen. Es ist so viel von der lassen. regis voluntas die Rede gewefen. Es wäre zu wünschen, daß Nachod- und Preußische Straße führen, alsdann die Ringbahn In der Zentral Labor Federation selbst wurde überschreiten und weiterhin der Wilmersdorferstraße folgen. An hinter dem starken Hohenzollernwillen einmal ein Wiinisterium mit allen gegen 2 Stimmen der Antrag angenommen, die Partei der Kreuzung dieser Straße mit der Paulsbornerstraße in der der rettenden That starde, das den Staat zurückreißt von dem zu ersuchen, ihre Vertreter nicht zurückzuziehen. In der Zentral Nahe des Grunewald- Restaurants St. Hubertus soll diese Linie Abgrunde, an dem er sich befindet. Organisation der Separatisten ist ein sonderbarer Beschluß gefaßt endigen. Schließlich soll noch in Bezug auf die Hauptlinie ers worden; es hatte sich derselben die Union der Diamantenschleifer wähnt werden, daß in Verbindung mit der Ueberjührung der angeschlossen und auf deren Antrag wurde der Beschluß gefaßt, elektrischen Bahn über die Potsdamer Bahn sich leicht Fußsteige Damit schließt die Debatte. durch den Delegaten des Zentralkörpers auf der Konvention der für den öffentlichen Verkehr herstellen lassen, welche die TrebbinerPersönlich bemerkt Abg. von Kardorff: Die Bemerkung des Am. Federation of Labor" die Annahme einer Resolution zu straße unmittelbar mit dem Dennewitz- Plaz verbinden würden. Abg. Richter fann mich nur ehren; sie wird mich nur populärer veranlassen, in welcher ein Verbot der Einfuhr von geschliffenen Durch eine solche Verbindung würden für die südwestlichen machen. Ler Reichskanzler hat mir gegenüber eine große persön Diamanten gefordert werden sollte! Staditheile einerseits und die südöstlichen Stadttheile anderer liche Geringschägung zu erkennen gegeben. Aus den Debatten Aus Pittsburg kommt die Nachricht, daß die Delegaten feits, welche jetzt durch die Anhalter und Potsdamer Bahn wird er ersehen, daß auch mir eine Tonart zu Gebote steht, die der dortigen in der" Am. Federation of Labor" vertretenen zwischen dem Saöneberger Ufer und der Blücherstraße auf eine ihn nicht angenehm berühren würde. Ich verzichte darauf, in Organisationen auf der nächsten Konvention derfelben gegen die Länge von 1200 mtr. vollständig getrennt sind, beffere Berkehrsdiese Tonart zu verfallen, damit nicht blos der Reichskanzler, Wiederwahl des jetzigen Präsidenten Gompers wirken bedingungen geschaffen. sondern auch das Haus weiß, daß ich die Dinge nicht aus per- und einen schon bestimmten Kandidaten für das Amt vorschlagen fönlichen Rücksichten behandele, sondern sachlich. verden. Der Mann heißt Burr und ist Glasarbeiter; er soll Einen eigenartigen Betrug hat die Einrichtung des Abg. Nichter: In den Streifen, in denen Herr von Kardorffine gute Erziehung genossen haben und ein gewandter Rebner Vororts- Eisenbahnverkehrs gezeitigt. Es hat sich herausgestellt, populär ist, fuche ich feine Anerkennung. fein. Bon seinen sonstigen Antezedenzien ist nichts gemeldet. daß manche Fahrgäste, welche im Bestze von Karten jur die In der Spezialberathung erhält nach einigen fleinen Be Unter Umständen könnte es auf der nächsten Konvention der oritte wagenflane, die zweite zu benußen pflegen. Sie lösen sich mertungen über zolltechnische Fragen das Wort Föderation zu dem Schritt kommen, den ich schon bei früheren die Beitkarte für die dritte Wagentlaffe und daneben eine einzige Abg. Böckel, welcher bedauert, daß man von der Wirth Gelegenheiten als schließlich unvermeidlich bezeichnete: Trennung Fahrtarte zur Benuzung der zweiten Klasse, welche lettere dann schaftspolitik des Fürsten Bismarck abgeht, weil dadurch eine der auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden einmal bei dem Betreten des Bahnsteiges vorgezeigt und durch nachtheilige Einwirkung auf die Boltsmeinung entstehe. Ein Elemente von den im Schlepptau der politischen Drahtzieher be- Ginknipsen ungültig gemacht wird. Diese wird nun nicht ab Widerspruch bestehe zwifchen der Regierung von 1887 und der findlichen. Es muß ja nachgerade Jedermann flar geworden sein, gegeven, sondern als für ein volles Jahr giltig ausgenugt, for jezigen; die jezige fürchtet die hohen Getreidezölle und die daß ein propagandistisches Wirken der ersteren innerhalb der bald sich ein Kontrolleur zeigt; davei bejizt der betressende Agitation der Sozialdemokratie dagegen; das ist der Beweis einer und mit den Organisationen der andern eine gleiche Sisyphus Fahrgast nur das Recht zur Benutzung der dritten Klaffe laut bedenklichen Schwäche. Die Freisinnigen wollen den Freihandel, arbeit ist, wie es diejenige innerhalb des Ordens der Knights einer Beittarte. Gestern Vormittag begegnete einem solchen auch die möglichste Freiheit der Börse, auf welcher, wie die Herrn auf der Strecke zwischen Berlin und Lichterfelde bas Boss. 3tg." einmal farieb, die reichen Ernten wie ein lp lasten. Gleich nach Absendung memes vorigen Briefes wurde das Unglück, daß er neben der Fahrkarte zweiter Klasse auch seine Herr Bamberger lacht heute über die Fehler der jeßigen Regierung. volle offizielle Resultat der Wahlen im Staate New- York bekannt Beittarte dritter Klaffe dem kontrollirenden Beamten darbot. Bei den Wahlen von 1895 werden wir Antisemiten in femem gemacht. Darnach hat unser Gouverneurs Kandidat Wahlkreife lachen. Die Sozialdemokraten haven ein Interesse Prof. De Leon 14 651 Stimmen erhalten. Es sind aber noch als Ein Eisenbahnzusammenstoß hat gestern auf der Stadt an der Proletarisirung der Landwirthschaft, deshalb wollen sie erstrent" 1881 Stimmen angeführt, die sehr wahrscheinlich obigen bahn zwischen den Stationen Schlenscher Bahnhof und Warschauerdie Zölle vermindern. Billigeres Brot wird die Agitation auch zugurechnen sind. Gegenüber der vorigen Wahl hat eine 3utraße stattgefunden. Als gestern früh um 5 Uhr der Fürstennicht beseitigen, aber auf andere Weise tönnte die Regierung den nah me von rund 1000 Stimmen stattgefunden. Jn 35 Counties walder Borovtszug von einem„ todten" Strange nach dem HauptArbeitern helfen, durch Ausübung eines Druckes auf die Kohlen- wurden mehr, in 24 solchen weniger Stimmen abgegeben, als geleise überführt wurde, kam ihm eine Hangirmaschine auf diesent barone, damit sie die Kohlenpreise ermäßigen. Die nothleidende voriges Jahr. Landwirthschaft soll die Konten tragen; um der Zucerindustrie zu helfen, giebt man sie sogar der amerikanischen Konkurrenz preis. Wir werden gegen die Handelsverträge stimmen. Für die Arbeiter schaffen die Verträge feine Arbeit; dazu würde vielmehr die Reform des Freizügigkeitsgesetzes dienen.( Unruhe links.) Ich Danke, daß man mich, nachdem ich bei der ersten Lesung um das Wort gekommen bin, heute sprechen läßt; was sollte man denn Sozialistenfreijer der schlimmsten Sorte sind bekanntlich sonst draußen im Lande denken? Zen ungarischen Korn die Berliner Schlachtermeister. Sobald die Gesellen den Anlauf händlern arbeitet man in die Hände, der deutsche Bauer wird nehmen, sich so zu organisiren, wie dies andere Gewerke schon den ungarischen Juden ausgeliefert.( Lachen links.) Ich begreife längst gethan haben, stehen die Meister auf wie ein Mann, um nicht, wie Sie bei so ernfien Dingen lachen können.( Hufe: zur dies frevelhafte Beginnen im Reime zu ersticken. Man schreckt Cache!) Redner will aus den ungarischen Parlaments- selbst vor Maßregelungen und Denunziationen nicht zurück, um Berhandlungen vorlesen, wird aber vom Brändent von Levehow die Gesellen aus Berlin hinauszugraulen", welche das Geschick Die bei den Berlinern sehr beliebte Eisbahn auf der zur Sache gerufen. Ich komme zum Schluß.( R. fe links: besitzen, eine Organisation ihrer Kollegen ins Leben zu rufen. Oberhavel ist für die Zukunft in Frage genellt. Der Verkehr Bravo! Seiterfeit.) Rujen Sie nur Bravo, dann rede ich noch Das ist der vorzüglichste Grund, weshalb heute die Schlächter auf dem eise ging feither zwischen der Halotusel Eiswerder, auf eine halbe Stunde weiter.( Heiterkeit.) Die Verträge gefellen in der modernen Arbeiterbewegung eine so wenig hervor- welcher sich das Feuerwerks Laboratorium befindet, und der werden nur der Börsenspekulation neuen Anreiz geben, ragende Rolle spielen, der andere liegt in der Art des Geschäfts- Pulverjaarit vor ber. Beide Fabriten sind jezt über die Havel ginweg durch eine Eisenbahnbrücke verbunden. Von der PulverWenn sich betriebes. dieselben wiederholen, find wir moralisch und finanziell Gerade die Schlächtermeister geben ein so frasses Beispiel abrit ist ein 60 Wieter, und vom Eiswverder ein 50 Meter langer ruinirt. Dadurch wird lediglich die Sozialdemokratie der Sinnesart, welche die Handlungen unferer Bourgeoifie leitet, langer Wall im Fluß aufgeworfen. Die Spanniveite der Brude Zurück zur Politit Fürsten Bismarck! daß es mit der Zeit gelingen muß, auch in diese dickbäua i e beträgt 30 Meter. Die Lirektion der Pulverfabrik verlangt nun, ( Heiterfeit.) Ich gehöre nicht zu den Bewunderern Phalanx Bresche zu legen, In feinem Stand tritt das wider- daß jeder Verkehr auf dem Gise mindestens 100 Wieter vom desselben, ich tadele es, taß ein Mann wie Bleichröder einen wärtigste Geldproßenthum so hervor, als bei den Schlächtermeistern, Ujer entfernt bleibt, mit Rücksicht auf die große Explosions folchen Einfluß auf ihn gewinnen founte. Aber er war tausend die noch übertrumpft werden im Punkte des Prozenthums von den gejahr der Werke. Wird diese Forderung der Pulverfaorit von mal besser als die jebige Regierung.( Heiterkeit.) Engros- Schlächtern. Dünfel, Ueberhebung, gepaart mit einer Art ver ajjer- Bauverwaltung in Potsdam bewidigt, so hat der Tarauf werden die einzelnen Theile des österreichischen Ver- Dumm- Schlauheit, dabei brutal, von roben Manieren, so eislauf zwischen Berlin und Spandau für immer fein Ende erteages auf Antrag des Abg. v. Kardorff en bloc angenommen. präsentiren sich die Leute, deren Beruf es ist, im Großen Vieh reicht. Der neue Pachter weigert sich auch, die Bahn unter In namentlicher Abstimmung wird darauf der ganze Vertrag einzukaufen, und von ihren Leuten wieder an die" Detail" diejen Bedingungen zu übernehmen, da sie dann nichts einbringen würde. mit Desterreich mit 248 gegen 48 Stimmen angenommen; Schlächter bei gutem Profit verlaufen zu lassen. es wird gestärkt. bald ein neuer Krach kommen. Des Tokales. Geleife entgegen. Das Personal des Vorortzuges bemerkte die Gefahr, vermochte aber den Zug nicht mehr zum Stehen gu bringen, und der Zusammenstoß erfolgte. Die Puffer beider Lokomotiven brachen ab. Der erste Berjonenwagen des Fürstenwalder Buges sprang mit der Vorserachse auf die Lokomotive auf, der zweite Wagen schob sich an dem Borderwagen in die Höhe, so daß die Häder etwa 20 Zentimeter in die Luft ragten; ver dritte Wagen sprang aus dem Geleise, hat aber feinen Schaden genommen. Das Personal beider Huge hatte sich durch rechtzeitiges ofpringen gerettet; Betriebsstörungen fanden nicht itait, da die Geleise unbeschadigt blieben und die zertrümmerten Wagen schnell entjernt werden konnten. cht fich Dienung ulenten Ceischer jüngst Engros Damt zu wieder Deil er e strich Rinuten n der Weg Bagen, Mart traßen, enfchen on ein gegen! ayten eines ze der werden guten muthig auch feine n Be cifchen eiterer De den Land: früher testelle er all Clinie: bahn paupt g ge überchlen unfee längs und aum bei mburg eßlich arten burg ejteht Stadt berg Shar Nach der urger el zur urger $ des e in in wehr erers, bahn An der Linie e er Der teige iner rden. chen erers Bahn eine hrs. be tellt, die fich zige Dann urch ab -fo " 1 Versammlungen. Versuchter Raubmord. Der Handelsmann Göhrmann aus er sich als Bekannter der Angeschuldigten für den Ausgang der I Großbeeren, welcher einen einträglichen Handel mit Heu und Sache interessirte, bei. Wie es häufig der Fall zu sein pflegt, wurde Stroh nach Berlin betreibt, hatte sich am legten Dienstage nach Schluß der Verhandlung von der Verurtheilten und wiederum hier eingefunden und für den Verkauf eines kleinen deren Anhang eine in der Nähe des Gerichtsgebäudes ersten Berliner Reichstags- Wahlkreis faßte an Eine sozialdemokratische Versammlung für den Fuders Heu etwa 60 M. gelöst. Um 4 Uhr Nachmittags machte belegene Restauration besucht. Auch der Tischlermeister er sich mit seinem Einspänner auf den Heimweg. Des starten Gärtner schloß sich der Gesellschaft an. Am Biertische 16. Dezember endgiltigen Beschluß über die Organisation Regens wegen hatte G. sich in eine Pferdedecke eingehüllt und wurde der Fall noch einmal gründlich besprochen und des kreises. Der Referent Täterow theilte mit, daß er diese auch über seinen mit einer Pudelmüze bedeckten Kopf ge- besonders Herr Gärtner war der Ansicht, daß die soeben erfolgte von dem System der geschlossenen Barteiversammlungen im allzogen. So hatte er trotz des Unwetters ganz wohlgemuth Marien- Verurtheilung zu Unrecht erfolgt sei. Er soll sich dabei zu gemeinen Interesse auf Anrathen verschiedener Genossen zurückfelde hinter sich gelassen, als ein ziemlich gut gekleideter und folgender Aeußerung haben hinreißen lassen. Ja, bei diesen gekommen sei, einmal um der Behörde jedwede Möglichkeit zum etwa 30jähriger Mann an den Wagen heranirat mit der Bitte Schöffen ist das tein Wunder, wenn da solche Bauern und Einschreiten zu nehmen, und andererseits, um den Wahlverein um einen Platz auf demselben. G. nahm den Fremden gern auf Hammel als Schöffen siten, die zu Allem, ja" sagen, dann müssen nicht zu beeinträchtigen. Er empfahl, den Wahlverein als und bot ihm einen Siz neben sich an. Dies Unerbieten aber lehnte Sie ja verurtheilt werden." Diese Aeußerung hörte ein am Neben- prinzipiellen Vertreter des Kreises anzuerkennen und es jedem jener ab, da er des Wetters wegen seinen Schirm auf- tische figender Mann, welcher es für nöthig hielt, die betreffenden die Mitgliedschaft der Frauen müsse allerdings verzichtet Parteigenoffen zur Pflicht zu machen, demselben beizutreten. Auf spannen wolle und daher beim Fahren hinderlich werden Schöffen zu ermitteln und denselben von dem Gehörten Mittheilung werden, doch sei es denselben nicht benommen, in anderer fönne. Dies erschien nicht auffällig und der Gaft zu machen. Die so geringschäzig Beurtheilten stellten gegen Gärtner lehnte sich im hinteren Theil des Wagens an einen den Strafantrag. Im gestrigen Termine behauptete der AnForm der Partei zu nügen. Bei wichtigen Parteis Leiterbaum. Als man nur etwa noch 150 Schritte von Groß geklagte, daß der Denunziant ihn falsch verstanden haben müsse. Umgegend Konferenzen abhalten, wozu die einzelnen Kreise ihre fragen sei es geboten, daß die Genossen Berling und beeren entfernt war, fragte der Unbekannte, ob man das Dorf Er habe allerdings gesagt, daß die Intelligenz der Schöffen Vertreter wählen. bald erreicht habe, worauf G. auf die deutlich wahrnehmbaren manchmal nicht ausreiche, um ein selbständiges Urtheil zu fällen. Streises empfahl er dagegen weiter, Bezirksvertreter zu wählen, Angesichts der geographischen Lage des erleuchteten Fenster hinzeigte und hinzufügte, daß man sich kurz Beispielsweise habe er einen Mann gekannt, der Hammel hieß. behufs besserer Agitation; dieselben sollen selbständig und unab vor dem Ziele befinde. Unmittelbar daraus fielen plötzlich hinter- Dieser set sehr beschränkt gewesen und als Schöffe habe er nur einander fünf wuchtige Hammerschläge aufs G.'s Kopf, welcher zu Allem„ ja" gesagt, was der Richter ausführte. Von den ge- hängig vom Vertrauensmann jeder für sich arbeiten. blutüberströmt zusammenfant, sich aber noch soweit aufraffen ladenen Beugen fonnte feiner die beanstandete Aeußerung wört Die Auffassung Dr. Lütgena u's, daß auch Frauen Mitkonnte, um das Gefährt zu verlassen. Indem er sich hierbei mit lich wiedergeben, es wurde aber erwiesen, daß der An- glieder von Wahlvereinen werden können, entsprach nicht der der rechten Hand an der Wagenleiter festhielt, faufte ein sechster geklagte nicht von Schöffen, sondern von" Schöpfen" ge- dem Vorschlag Täterom einverstanden. Auffassung der Versammlung; dieselbe erklärte sich dagegen mit Schlag auf seine Hand und zerschmetterte ihm den Daumen. sprochen habe. Der Staatsanwalt hielt die Sache für so Wohl infolge dieses Schlages wurde das führerlos gewordene schwerwiegend, daß er Bohlmann schlug vor, den Kreis in acht Bezirke eineine eingehender. Beweisaufnahme Pferd scheu und raste mit dem Räuber auf dem Wagen nach beantragte, worauf der Gerichtshof den Termin vertagte, um 5; zweiter Bezirk, Stadtbezirke 6, 7, 8, 9; dritter Bezirt, Stadtzutheilen und zwar wie folgt: 1. Bezirk, Stadtbezirke 1, 2, 3, 4, Großbeeren hin. Das ungewohnte Geräusch scheuchte die stilen neue Zeugen zu laden. Dorfbewohner auf, welche das Gespann anhielten und nun auch bezirke 10, 11, 12, 13; vierter Bezirk, Stadtbezirke 14, 15; fünfter die fernen Hilferufe G.'s vernahmen. Ehe man indeß recht wußte, Ein traffer Fall von versuchter Erpressung unterlag gestern Bezirk, Stadtbezirke 16, 17; fecher Bezirk, Stadtbezirke 18, 19, um was es sich handelte, war der Verbrecher verschwunden. Man der Prüfung der ersten Straffammer des Landgerichts I. Am 20; siebenter Bezirt, Stadtbezirk 283; achter Bezirk, Stadtbezirt brachte nun den nicht unerheblich verlegten Händler in den Gast- 31. Mai d. I. erhielt die Hauseigenthümerin Frau B. einen 284. Dieser Vorschlag fand Annahme, worauf folgende Genossen hof von Grothe, wo ihm der zufällig anwesende Dr. Ehrlich aus Brief, der sie in große Aufregung verfegte. Die Verfasserin, die zu Bezirksvertretern gewählt wurden: erster Bezirt, Halfter; Teltow den ersten Verband anlegte. Zwei Umstände waren es, fich Rosa Bock nannte, beschuldigte die Adressatin der ungeheuer- zweiter Bezirk, Wuttig; dritter Bezirk, Heimann; vierter deren günstige Wirkung Göhrmann das Leben retteten: einmal lichsten Dinge. Die Frau B. habe nicht nur ihre beiden ersten Bohne; fünfter Bezirt, Kleemann; sechster Bezirt, Kubart; die über den mit der Pudelmütze bekleideten Kopf noch hinüber- Männer umgebracht, sondern gehe auch mit dem Gedanken siebenter Bezirk, Stabernack; achter Bezirt, Schell wath. gezogene Decke, welche die Wucht der Hiebe abschwächte; dann um, sich des Dritten, mit dem sie jetzt verheirathet sei, auf Weiter wurde nachstehende Resolution angenommen: das Durchgehen des Pferdes, welches den Mordgesellen entführte gewaltsame Weise zu entledigen, um einen vierten Mann, auf Die Parteigenossen des Kreises sind verpflichtet, dem Wahlund so hinderte, den Raubmord zu vollenden. Gestern( Freitag) den fie bereits ein Auge geworien, heirathen zu können. Frau verein, als dem prinzipiellen Vertreter des Kreises, beizutreten." Bormittag soll nun in Trebbin ein Mann festgenommen worden. wurde dann in dem Schreiben aufgefordert, bis zum 2. Juni Von dem zur Tagesordnung stehenden Vortrag wurde Absein, welcher für den muthmaßlichen Räuber gilt und durch einen 1000 m. in Gold, in einer Blechbüchse verpackt, oberflächlich am stand genommen. Eine längere Grörterung entstand darüber, Gendarm bereits nach Großbeeren geführt worden sein soll, um Fußende des Grabes ihres ersten Mannes auf dem Matthäi- wie die Genossen sich zur Lokaljrage gegenüber den Undem Berlegten, falls dessen Zustand dies gestattet, vorgestellt zu eine Anzeige wegen der begangenen Verbrechen unterbleiben und Lokalkommiffion ſich dahin schlüssig geworden, in der Lokalfrage Kirchhofe zu verscharren. Folge fie dieser Aufforderung, so solle abhängigen" stellen. Wie Genosse Halfter mittheilte, ift die fle tönne noch vier Männer unter die Erde bringen, für die" Unabhängigen" nicht einzutreten. Die Versammlung Der des Mordes an dem Kinde Amalie Kroll verdächtigte andernfalls würde die Anzeige aber nicht ausbleiben. war gleicher Meinung und gab derselben Ausdruck durch folgende und vorgestern dem hiesigen Polizeipräsidium eingelieferte Ar Frau B. erstattete der Kriminalpolizei Anzeige, worauf Resolution, welche einstimmig angenommen wurde: beiter Quadger ist wieder auf freien Fuß gesegt worden, weil das bezeichnete Grab bewacht wurde. Am 2. Juni Die Parteigenossen des ersten Kreises lehnen es ab, für die die Belastungsmomente als ausreichend nicht angesehen werden erschien auch ein junges 14jähriges Mädchen am Grabe oppositionellen Glemente in Sachen der Lokalfrage einzutreten, da ihr fonnten. und durchsuchte die Erde am Fußende desselben. Sie wurde ganzes Auftreten nicht der Würde der Arbeiterklasse entspricht; festgenommen. Bei ihrer Vernehmung gab sie an, daß sie Rosa rathen jenen vielmehr, sich möglichst unabhängig von der soziale Bock heiße, den Brief im Auftrage ihrer Dienstherrin, der Frau demokratischen Partei zu machen." Jda Bertha Hübner geschrieben und abgesandt und auch in ihrem Auftrage den Gang nach dem Kirchhoje unternommen habe. Gestern standen infolge dessen die Frau Hübner wegen versuchter Erpressung und Nosa Bock wegen Beihilfe dazu vor Gericht. Eine Mitglieder- Versammlung des Zentralverbandes Die Lestere widerrief ihr früheres Geständniß. Sie behauptete, daß der deutschen Maurer und verwandten Berufssie einen von ihrer Dienstherrin geschriebenen Brief gleichen Inhalts genossen, Filiale II Berlin, fand am 15. Dezember wie der von ihr abgesandte in der Wohnung gesunden und ohne statt. In derfelben führte Herr Silberschmidt über die Wissen und Willen der Frau Hübner abgeschrieben und abgesandt Organisationsfrage der deutschen Gewerkschaften u. A. aus, daß habe. Diesen Widerruf hielt der Staatsanwalt Dr. Oppermann die Gefeßgebung in Arbeiterfragen erst nachgehintt tomme, nachfür so durchsichtig, daß die Schuld der Angeklagten Hübner da- dem durch die Organisationen der Arbeiter der Beweis geliefert durch noch vergrößert werde. Zweifellos habe die letztere das worden sei, daß die gestellten Forderungen durchführbar sind. junge Mädchen zu dem Widerruf überredet. Er beantragte gegen Daraus ergebe sich die Stellung der Gewerkschaften von selbst. die Angeklagte Hübner, welche den Brief nur für sich" geschrieben Die politische Aufklärung fei Aufgabe der politischen Vereine, haben wollte, um die mit ihr verseindete Frau B. zu ärgern, während die Gewerkschaften den Kampf um Erhöhung des Lohnes fe ch 3 Wochen, gegen die Angeflagte Bock eine Woche Ge- und Verkürzung der Arbeitszeit zu führen, turz, für die positive, fängniß. Der Gerichtshof verurtheilte nur die Angeklagte Hübner gewissermassen augenblickliche Befferung der Lage der Arbeiter nach dem Antrage des Staatsanwalts und sprach die Angeklagte einzutreten haben. Die Gewerkschaften müßten selbstverständlich Bock frei, da nicht angenommen wurde, daß dieselve die zur eine solche Organisationsform wählen, welche sie zu diesem wirth Begehung der That nöthige Einsicht der Strafbarkeit besessen schaftlichen Kampf am besten befähigt, und das sei die zentrale habe. Form. Der Nedner kam noch auf die geschlossene Organisation größerer Berufszweige zu sprechen, in Sachen welcher die am am 16. November 1890 stattgehabte Konferenz der Vertreter der Gewerkschaften einberufen war, deren Beschlüsse Redner eingehend erläutert. Sodann führte er der Versammlung den Werth der Statistik vor Augen, durch welche den oberen Zehntausend am deutlichsten vor Augen geführt werden könne, wie schlecht der Arbeiter trotz seiner mühevollen Arbeit lebt. Der Vortrag fand den Beifall der Versammlung. werden. Die gerichtsärztliche Leichenöffnung der neunjährigen Amalie Kroll hat gestern Nachinittag stattgehabt und ergeben, daß ein Lustmord vorliegt. Der Tod ist durch Erhängen eingetreten. Das Geficht zeigt mehrere blutunterlaufene Stellen, so daß das Kind vorher wohl geschlagen worden ist. Das Blut, welches in der Nähe des Bai mes gej unden wurde, ist nur aus Mund und Nase geflossen. Tödlich wirkende Verlegungen sind am Kopfe nicht zu entdecken gewesen. Ein tragisches Ende hat vorgestern Abend furz vor 10 Uhr der Stralauerstraße 33 wohnhafte Musikdirektor Wilh. Spiegel genommen. Der 67jährige Mann dirigirte um die genannte Zeit im Restaurant von Triechmann, Christinenstraße 55, den Ostpreußischen Männergesangverein. Als bei dem Liede Gin Sohn des Volkes" die Strophe: Und schließ ich die Augen zur ewigen Nacht" u. f. w. gesungen wurde, fing S. plöglich zu wanten an, der Taktirstock entfiel seinen Händen und mit einem gellenden Schrei fant er todt zu Boden. Der Verstorbene war Junggefelle. " Polizeibericht. Am 17 d. M. Nachmittags verfuchte auf der Wache des 11. Polizeireviers, Bergstr. 28/22, ein in einer Belle untergebrachter obdachloser Arbeiter zu entweichen, indem er in einem unbewachten Augenblick mit ungewöhnlicher Kraft das Fenstergitter auseinanderbog und durch die entstandene Deffnung, etwa 4 Meter hoch, auf den Hof hinabsprang. Hierbei brach er ein Bein und mußte nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden. An der Stadtschleuse wurde zu derselben Buchdrucker- Bewegung. Zeit die Leiche einer unbekannten, etwa 30jährigen Frauensperson Die Arbeiter Lübecks beschlossen, vom 1. Januar ab das angeschwemmt. An der Ecke der Jerufalemerstraße wurde Abonnement auf jene Beitungen, welche die BewilliNachmittags ein Schuhmacher von einem Geschäftswagen über- gung der Forderungen der Buchdruckergehilfen verweigerten, nicht fahren und anscheinend innerlich verlegt, so daß seine Ueber- wieder zu erneuern. Zur Nachahmung empfohlen! Eine führung nach der Charitee erforderlich wurde. Abends fanden Bresse, welche nicht einmal den Buchdruckergehilfen angemessen drei Brände statt. für seine Arbeit entschädigt, ist der Unterstützung der Arbeiter unwürdig. Gerichts- Beifung. " Mit der Ausforderung, im Sinne der gefaßten Beschlüsse zu handeln, schloß der Vorsitzende die Versammlung. In der Diskussion sprachen die Herren Klingenberg, Heinze, Macijewsky, G. Behrend, Kerstan, anfer und Frisch. Herr Klingenberg trat für die fireifenden Buchdrucker ein, indem er die Forderungen derselben als berechtigt anerkannte und die Anwesenden aufforderte, sich Zuzug von Schriftgießern nach Berlin ist streng recht eifrig an der Geldsammlung zu betheiligen, um auch unfererfernzuhalten, da hier nach einer Bekanntmachung der seits den Streifenden zum Siege zu verhelfen. Herr Behrend Schriftgießer- Organisation eine Arbeitslosigkeit in solchem Um- stimmte den Ausführungen des Referenten nicht zu. Die Herren fange herrscht, wie das bisher noch nie dagewesen. Die Urfache einge, Rerstan und Macije wsty traten ihm aber dessen ist wohl darin zu suchen, daß die deutschen Buchdruckereien entgegen, indem sie in fachlicher Kritit den Standpunkt infolge des Streits nur wenig Arbeiten herstellen können, folglich der Berliner Richtschnur im Maurergewerbe bekämpften. Herr Kerstan zitirte dabei die Beschlüsse vom achten mit dem alten Schriftmaterial auskommen. Referent die Ausführungen des Herrn Behrend gleichfalls zurück deutschen Maurerfongreß. Jun Schlußwort wies ber und erklärte, daß auch die jungen Kollegen ihre Kräfte der Gefammtheit widmen und eifrig bemüht sein würden, das hohe Biel, welches sich die zentralisirte Maurerschaft gesteckt hat, die befreiung sämmtlicher Arbeiter vom Drucke des Kapitals, mit erringen zu helfen.( Beifall.) Es wurde dann folgende Resolution einstimmig angenommen: Lehrreich und beachtenswerth ist eine Anklage wegen falscher Beurkundung, welche die II. Strajkammer des hiesigen Landgerichts II gestern gegen den Kaufmann Robert Amenda zu Reinickendorf zu verhandeln hatte. Der An- für die Buchdrucker bis jetzt ca. 700 Mart gesammelt. geklagte versieht das Ehrenamt eines Schiedsmanns- Bersammlungen zu Gunsten der streifenden Buchdrucker Stellvertreters. Als solcher hatte er einen Sühnetermin fanden weiter statt in Bant, Chemniz. ende laut chen das eine adt uer tenuptfent die an - Bu ider tentive bie ten; inen urch icht rten ber tehr auf der avel ver: ger Cude un, Dom onsDon der er nter gen Die sozialdemokratischen Arbeiter Stetting haben Soziale Lebersicht. Die streikenden Tabakarbeiter der Firma J. Fränkel " 1 in einer Privatklagefache abzuhalten, welche der Schiedsmann Rentier Steuber selbst gegen den Kaufmann Mais angestrengt hatte. Der Angeklagte lud deshalb zum 17. Februar Nach mittags die Parteien in das Bureau des Schiedsmanns, der Die heute im Königshof" tagende Mitgliederversammlung Verklagte erschien aber daselbst nicht und mun stellte der Schieds des Zentralverbandes der Maurer Deutschlands beschließt: manns- Stellvertreter dem Kläger in protokollarischer Form langem Kampf immer heftiger wird und ein großer Theil der 1. Da der Streit der deutschen Buchdrucker nach wochenBescheinigung über die Erfolglosigkeit des Sühnetermins aus, welche mit den üblichen Worten begann:„ Vor dem unter in Ostrowo( 10 Personen mit 8 Kindern) bitten um Fern auf den Geldsack pochenden Buchdruckerei- Besizer mit allen zeichneten Schiedsmanns- Stellvertreter fand heute 2c. 2c." haltung des Zuzugs und Unterst hung( Adresse für Briefe Der Beklagte hat aber festgestellt, daß diese Beurkundung falsch Wilhelm Brust, Spitterstr. 212), diejenigen der Fabric Rüden Wachtmitteln und auch mit Berleumdungen demselben entgewesen ist. Er hatte nämlich an dem Nachmittage, berg u. Ko. in Brandenburg( 62 Personen mit 78 Kindern) gesentritt; ferner die" Freisinnige Zeitung", das Richter'sche welchem der Sühnetermin stattfinden sollte, seine ersuchen die Kollegen in Döbeln i. S., wo diese Firma eine Organ, an der Spitze marfchirend, den Streit als frivol Frau in Des der Nähe der Wohnung Angeklagten Filiale errichtet hat, um Bethätigung ihrer Solidaritätspflicht, bezeichnet, so erklärt sich die heutige Versammlung um so postirt und diese hatte ausgefundschaftet, daß derselbe ferner die Bevollmächtigten aller Zahlstellen der Tabafarbeiter mehr mit dem hohen Ziel der Verkürzung der Arbeitszeit, welches die Buchdrucker als ihr Menschenrecht erstreben, solidarisch und um 3 Uhr Nachmittags mit der Pjerde- Eisenbahn nach Berlin Organisation um event. Nachweisung von Arbeitsgelegenheit. es verpflichten sich die Verbandsmitglieder, so viel wie es in gefahren und nach seiner Rückkehr sich nicht in das Bureau des In Wolgast ist der Streit der Former der Fabrit ihren Kräften steht, die Streifenden durch Geldmittel zu unterSchiedmanns, Pankower Allee 35, sondern in seine Privat von Arthur Kappel bereits beendigt. Die Former stüßen; wohnung, Residenzstr. 31, begeben habe. Es fonnte deshalb vor baben sich mit dem Direktor dahin geeinigt, daß diejenigen, die 2. verpflichten sich die Mitglieder, auf die von dem Verihm ein Sühnetermin gar nicht stattgefunden haben. Der Staats- wöchentlich weniger als 20 m. verdienen, fich pro Tag 10 Pf., trauensmann für den Generalfonds der Maurer Deutschlands anwalt hielt hierdurch den§ 348 St. G. B. für erfüllt, wonach und diejenigen, die einen Wochenverdienst von mehr als 25 W. auszugebenden, mit dessen Stempel versehenen Listen der streifenein Beamter, der zur Aufnahme öffentlicher Urkunden befugt, haben, sich pro Tag 25 Pf. abziehen lassen, wofür ihnen die Ar- den Buchdrucker 2c.: Sammlungen auf den Bauten vorzunehmen eine rechtlich erhebliche Thatfache vorfäßlich falsch beurkundet, beit des Sandfiebens abgenommen wird. Zwei Former, die als und diese Listen Sonnabends Abends von 8-10 Uhr oder Sonnmit Gefängniß nicht unter einem Monat bestraft wird. Mädelsführer" betrachtet wurden, durften vorige Woche nicht tags Vormittags im Restaurant bei Grube, Mariendorferstr. 10, Dieses Strajminimum brachte der Staatsanwalt in Antrag. arbeiten, was als„ Strafe" für ihr Verhalten betrachtet wird. abzuliefern. Auch kann außer genannter Beit jeden Abend Geld Rechtsanwalt Dr. Friedmann machte geltend, daß der An- Jezt arbeiten wieder Alle. abgeliefert, ferner können Listen in Empfang genommen werden geflagte sicher gar nicht daran gedacht habe, welche Bedeutung der Eingang des Protokolls habe, daß derselbe vielmehr nur die Der Münchener Schmiedestreik geht seinem Ende ent- bei dem Vertrauensmann Klingenberg, Mittenwalderstr. 88." wirkliche richtige Thatsache habe befunden wollen, daß der Be- gegen. Die Meister haben zum größten Theil bewilligt. Es sind Die Maler, Anstreicher und verwandten Berufstlagte zu dem angesetzten Sühnetermin nicht erschienen sei. nur noch 17 Schmiedegesellen außer Arbeit. genoffen hörten am 17. Dezember einen Vortrag des Herrn Der Gerichtshof tam aber über den Wortlaut des§ 348 nicht Reisende Arbeiter werden darauf aufmerksam gemacht, Ih. Glocke über den Organisationsplan der Generalfomhinweg und verurtheilte den Angeklagten zu 1 Monat Ge- daß sich in Mainz die Zentralherberge der Gewert mission deutscher Gewerkschaften". Der Redner hielt den Entfängniß. schaften in der Stadt Mailand," Mailandsgaffe, inwurf für den heutigen Verhältnissen im Großen und Ganzen Frankfurt a. M. eine gleiche Herberge bei Decius, Alte weckentsprechend, wahrend die Herren Redner in der Diskussion fich gegen die Gründung einer Baugewerfs- Union, sowie gegen Mainzergasse, befindet. einen Ausschuß der gesammten deutschen, in Unionen zentrali firten Gewerkschaften, wie sie der Entwurf als erwünscht hinstellt, aussprachen und mit Ausnahme eines Redners, welcher jede feste Zentralisation prinzipiell verwarf, für die Beibehaltung des bestehenden Verbandes der Maler, Unstreicher und Berufsgenossen eintraten. Als Haupts Eine Kritik über die Einrichtung der Schöffengerichte hat dem Tischlermeister W. Gärtner eine Anflage wegen Be leioigung zugezogen, welche gestern vor der 89. Abtheilung des Schöffengerichts verhandelt wurde. An einem Junitage war die Inhaberin eines Schanklokals wegen Duldens von Glückspiel Dom Schöffengerichte zu 50 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Der Angeflagte wohnte der Verhandlung im Zuhörerräume, dal In den südsteirischen Kohlenbergwerken Cistro und rastnigg sind nach einer Mittheilung der Köln. 8tg." seit Dienstag 640 Mann ausständig. " 4. Die Vor argument gegen eine dem Entwurf der Generalfommission ent- 120 M. aus der Vereinskasse bewilligt; ferner verpflichteten sich vermehrte und verbesserte Auflage. Obiges Werk wendet sich an sprechenden Organisation wurde von allen Rednern die Schwer- die Kollegen, fleißig auf die Listen der Buchdrucker zu zeichnen. die großen Massen des Volkes, welche zum wahren Erkennen der fälligkeit derfelben vorgebracht. Ein Streit sei längst gewonnen Der Punkt: Wie stellen sich die Mitglieder zum Weiterbestehen Natur hingeleitet werden wollen. In leicht verständlicher, von oder verloren, ehe der ganze Apparat in Thätigkeit komme," daß des Vereins?" rief eine lebhafte Debatte hervor, woran sich die Fremdwörtern freier Sprache schildert der als Volksschriftsteller war der rothe Faden ihrer Ausführungen. Herr Glocke be- Herren Herbst, Bertram, Kießling, Nagel, Oberdict, Neumann bereits bekannte Verfasser auf Grundlage von vier Vorträgen, fämpfte in seinem Schlußwort die schroff ablehnende Haltung der und Simpson betheiligten. Im Laufe derselben wurde bemerkt, die er 1886 im Dresdener Verein für Volksbildung hielt: 1. Die Gegner des Plans der Generalfommission, dessen Annahme bis daß mehrere dem Verein noch fernstehende Kollegen demselben Entwickelungsgeschichte der Naturerkenntniß. 2. Die Darwin'sche auf das Pünktchen überm i er durchaus nicht verlange. Im nur deswegen nicht beitreten, weil ihnen der Vorsitzende Nagel Theorie. 3. Die Abstammung des Menschen. Uebrigen solle nach dem Entwurf die freie Bewegung der ein- nicht konvenire. Das veranlaßte denselben, sein Amt mit der geschichte des Menschen. Der Verfasser zeigt, wie die zelnen Gewerkschaften nicht gehindert werden, wie von den Vor- Motivirung niederzulegen, daß er nur das Beste des Vereins im fittliche Weltanschauung, das Gebot der wahren Menschenrednern angenommen worden sei. Es wurde darauf folgende Auge habe und, auch wenn er ein Amt nicht bekleide, ebenso liebe, durch die Lehren Darwin's bestätigt wird, und wie Resolution hinsichtlich ihres ersten Theils einstimmig, in Betreff rege wie bisher für die Organisation wirken werde. Die nächste der Kampf gegen den Kampf ums Dasein die Menschheit zu des zweiten Theils gegen neun Stimmen angenommen: Bersammlung findet Dienstag, den 12. Januar, im Vereins- einer stets vollkommnneren, zweckbewußten Bestimmung ihres GeDie Versammlung beschließt zur Stellung auf dem Kongreß lofal statt. schickes fähig macht. Das Buch ist in der vorliegenden dritten der Maler 2c. folgendes: 1. Sie erflärt sich bei jedem wirthschaftAuflage um ein Drittel seines Umfanges vermehrt worden, indem lichen Kampfe der Proletarier aller Länder mit den Kämpfenden Die Organisation der Kistenmacher ermächtigte in ihrer sowohl die Lebensbeschreibungen der Vorgänger Darwin's wie solidarisch; 2. beauftragt sie ihre Delegirten, gegen den Anschluß Mitgliederversammlung am 14. Dezember den Vorstand, die deffen eigene ausführlicher berücksichtigt, als auch auf den 34der Organisation der Maler 2c. an die Union und Zentral- streikenden Buchdrucker aus der Vereinskasse mit soviel Geld, als sammenhang zwischen Malthusianismus, Darwinismus und Kommission zu stimmen, da sie einen solchen Anschluß zur Zeit möglich ist, zu unterstützen und ferner für dieselben Sammel- Sozialismus hingewiesen wurde. Der Preis des 192 Seiten für absolut unpraktisch hält. Gründe sind: 1. Die Vereinsgesete listen auszugeben. Die Versammlung wählte dann den Kollegen starken gut broschirten Buches ist auf nur 60 Pfennige feſtgeſetzt, der verschiedenen deutschen Staaten lassen eine wirksame Ver- Bayer zum Mitglied der Arbeitsnachweis- Kommission. um seine weiteste Verbreitung gerade in Arbeiterkreisen zu er bindung nicht zu; II. die Schwerfälligkeit des Apparats und III. kann man den Kollegen nicht noch höhere Beiträge auf möglichen. Zu beziehen ist das Buch auch durch die Buchhandlung des Vorwärts". Zufah:„ Die Organisationsform bleibt dieselbe und haben die Delegirten gegen den Austritt aus der Zentralisation zu ftimmen." bürden." ( Gegen 1 Stimme angenommen.) Gewählt als Delegirte zum Kongreß, welcher in Frankfurt Anfang nächsten Jahres stattfindet, werden die Herren Kölln, Riefop und Wentfer; der Einberufer desselben, W. Schweizer, erhielt ein Mandat übertragen. Branche beschäftigten Beruisgenossen sprach am 13. Dezember In der freien Vereinigung aller in der chirurgischen der freinigten am Herr Roland über das Gewerkschaftswesen. Herr Böhnke. Die Versammlung bewilligte auf Antrag des wurde gut aufgenommen. An der Diskussion betheiligte sich Herrn Sch mä dicke den streikenden Buchdruckern einstimmig 50 Mort. Komm. Arbeiter: " Vermischtes. 3 De W 21 au fa da fie au an Si 19 das 111 9. be Vo die Ба Ge au ib At die ist Fa ΣΟΥ Bielig. Die Rammgarnspinnerei Bartelmuß Söhne in Alt- Bieliz ist niedergebrannt. 370 Personen, meist Arbeiterinnen, sind brotlos geworden. Zum Tode verurtheilt wurde vom Schwurgericht in Lyck der Landwirth Wisch niewski aus Olschowei bei In Marggrabowa, weil er feine Ehefrau ermordet hatte. Elberfeld der Bäckergeselle Wilhelm Oberstraß aus Großehöhe bei Neviges wegen Ermordung seiner Braut, einer Dienstmagd. " Un fet ve sin Re bro au Der ge es Ge DO. die St dar fie för aeit Spin Fa zug St 30g De fol ja, ab in ihr far ha füz Weshalb„ Er" nicht in den Reichstag faut. Erstens, Johann Jacoby" hielt vorigen Sonntag bei Otto Thierbach es nicht wollte. Drittens, weil er feine Wohnung in Berlin hat. Der sozialdemokratische Lese und Diskutirklub weil seine Frau es nicht wünscht. Zweitens, weil Schweninger eine zahlreich besuchte Versammlung ab, in welcher Herr Viertens, weil das Wetter zu schlecht war. Fünftens, weil er Der Verband der Vergolder nahm in seiner Monats: Geleng unter reichem Beifall über Christenthum und die Handelsverträge nicht genug studirt hatte. Sechstens, weil versammlung am 14. Dezember das Ableben des Mitgliedes Emil Sozialismus sprach. An der Diskussion betheiligten sich die er die Regierung schärfer hätte angreifen müssen, als sich mit Niebergall zur Kenntniß, zu dessen Ghren sich die Mitglieder von Herren Abraham, Simpson, Hoffmann, Schiller, Thierbach, feinem Respekt vor der Regierung vertrug. Siebentens, den Plätzen erhoben, und wählte dann in das Vergnügungs- Mörit und Mars. Nachdem der Vorsitzende Herr Mars zu recht sagte er aber nicht weil er in Berlin jämmerlich„ heimgeschi.ft" komitee für das am 7. Februar bei Joël stattfindende Stiftungs- zahlreichem Beitritt aufgefordert hatte, wurde die Versammlung worden wäre. sest die Herren Nolte, Fiebig, Rümpel, Railer und Wormuth. mit einem dreimaligen Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Der Pnit Stellungnahme zu den gestellten Anträgen zur Die Anwesenden blieben noch längere Zeit gemüthlich beiGeneralversammlung" führte zu einer Debatte darüber, ob den sammen. Delegirten ein gebundenes Mandat mitzugeben sei oder nicht; Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins sämmtlicher Berufsbeschlossen wurde leyteres. Im Verschiedenen ersuchte man die klaffen( Verwaltungsfielle 4), Sonnabend, den 19. Dezember, Abends 9 Uhr, Vertrauensleute, welche mit den Billets von der Matinee noch flottwellstr. 5, bet Bartelt. Tagesordnung: Berschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. nicht abgerechnet haben, dieses umgehend zu besorgen; ferner Verband deutscher Zimmerlente, Lokalverband Berlin. Versammlung wurden diejenigen Vertrauensleute, welche noch im Besitz von am Montag, den 21. 5. M., Abends s uhr, Königshof, Bülowstr. 37. Tages Sammellisten vom 4. Juli sind, aufgefordert, dieselben umgehend ordnung: Bortrag über Stiaventhum und freie Arbeiter. Verein gildung und Geselligheit Berlin. Sonnabend, den 19. De abzuliefern, widrigenfalls ihre Namen veröffentlicht werden wür- zember, Abends 8 Uhr, Vereinsverfaminlung im Augustgarten, Auguſtden. Ein Antrag, zwei Kollegen aus der Filialtasse die Gerichts- straße 24-25. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Baumeisters und Dozenten Rostock. Ein seltsames Erlebniß, welches mit dem letzten, Toften für eine Klage zu zahlen, die sie wegen Arbeitsdifferenzen Scholz. ohne Wissen der Ortsverwaltung angestrengt und dann verloren soralen I. Griedrichsbergerstr. 25 bei Schm.ot, 2. Staligerstr. 107 bet stunt fammenhang zu bringen sein wird, hat ein Schiff auf der Reise Fachverein der Tischler. Die Zahlstellen befinden sich in den folgenden im Monat Oktober in Japan aufgetretenen Erdbeben in Zu hatten, wurde von der Versammlung abgelehnt. mann, 3. Belleallianceplay 6 bet Hilscher, 4. Schwedterstr. 44 bet Thierbach, aus den japanischen Gewässern nach San Francisco gehabt. 13 5. Schleiermacher- und Gneisenaustraßen- Ecle bei Scheuer, 6. Steinmehstr. 67 die Bark„ Hesper" etwa 75 Meilen von der japanischen Küste 7. Dresdenersiraße 116, 8. Lübeckerstraße 41 bei Matthias, Der Arbeiterbildungsverein für Steglik und Friedenau bei Lindow, hatte nach dem in seiner Generalversammlung am 16. Dezember 11. Fennir. 5 bei Strüger, 12. Görliger- und Sorauerstraßen- Ede, 13. Weißen ein„ runzelndes" Geräusch, während dessen das Fahrzeug platt a. Breslauerstraße 27 bet Tempel, 10. Rirdorf, Bergstr. 7, bei Duschet, entfernt war, entstand nach einer Hamburger Meldung plöslich gegebenen Bericht 61,50 M. Ginnahme und 51,15 M. Ausgabe, fee: Bölter- und Charlottenstraßen- Ecke bei klebs, 14. Treschow: u. Dieden auf" die Seite geworsen wurde. Im nächsten Augenblick rollten so daß sich der Kassenbeitand auf 10,35 M. stellte. Die Verhofenerstraßen- Ecke bei G. Schmidt, 15. Pantstraße Nr. 32 bei Otto. Der fammlung ertheilte dem Kassirer Decharge und hörte dann einen 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittagsstunden von 12-3 Uhr, und Schiff hinschlugen. Nach Meinung des Kapitans hätte sich die Arbeitsnachweis befindet sich Wallstraße 7-8 und ist von 8 Uhr morgens bis ungeheure Wellen heran, welche vom Bug bis zum Heck über das Vortrag des Herrn Hoffmann aus Berlin über das Thema Sonntags Vormittage von 8-11 Uhr geöffnet. Die Arbeitsvermittlung ge- Bark gerade über einem unterseeischen Vulkan befunden. Das Lohnarbeit" an. Unter lebhaftem Beifall schilderte derfelbe fchieht unentgeltlich. u. A. das Glend der schlesischen Weber und legte klar, daß die Riedorf und Umgegend. Bersammlung am Sonntag, den 20. Dezember, schmolz. Gleichzeitig stieg eine große Menge heißer schwefeliger Freie Vereinigung der gan- und gewerblichen Hilfsarbeiter für Wasser ward so heiß, daß das Pech in den Decksnähten der Bark Höhe des Arbeitslohnes sich nach der gewohnheitsmäßigen Lebens- Vormittags 11 Uhr, im Lokale des Herrn Weiß, Prinz Handjeryfir. 7. haltung der Arbeiter richtet. In England, wo vorwiegend Fleisch bei Geefeldt, Grenadierſtr. 35, Boritag des Herrn Wiegner!„ Weihnachten und Schiffes mußte in die Wanten entern und dort fünf Stunden Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 20. Dezember, Abends ex nhr, Gase aus dem kochenden Ozean empor. Die Mannschaft des gegessen wird, würden auch Fleischlöhne" bezahlt, während in ihre Bedeutung." ausharren. Nur dem Umstande, daß die unterseeischen Ausbrüche Deutschland, wo die Hauptnahrung des Volkes die Kartoffel ist, Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der letallarbeiter( E. S. 29), in Pausen eine Unterbrechung erfuhren, verdankte die Schiffs= eben nur„ Kartoffellöhne" und selbst diese kaum gewährt würden. forte Zentraltranten und Sterbefaffe Bulkan", Filiale Berlin 5. Verſamm- Bejagung ihre Nettung. Man darf gespannt sein, ob noch In der Diskussion sprach Herr Klose im Sinne des Referenten. tung am Sonnabend, den 19. d. M., Abends 9 Uhr, Gipsstr. 8 bei Pyrtec. Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. Leje und Distutirflub weitere ähnliche Nachrichten von Schiffen einlaufen werden. Die Versammlung beschlaß aus der Vereinskasse 10 M. zur Feuerbach" im Lofale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. Winterthur. Auf Anordnung des außerordentlichen Unter Weihnachts befcheerung der Kinder zu bewilligen und die Lese- eine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Bechlin, Hornstr. 11. Lese- und Distutirklub des Arbeiterbildungs Vereins in suchungsrichters wurden sämmtliche Mitglieder des abende bis zum 13. Januar ausfallen zu lassen. Weißensee, Restaur. Dujebann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 Verwaltungsrathes der fallit gewordenen im fleinen Saal. Gäfte haben Zutritt.-Paris Deutscher sosialdemotratischer Sefetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue Etienne- Kreditbank von Winterthur" verhaftet. marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. Jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr Versammlung. Bildungsverein, London W. 49, Tottenham- Street, Tottenham Court Road. nugung von Kriegsbunden, welche jeder Truppenkörper Wien. Die Kriegsverwaltung beschloß die systematische Be Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends beim Vorpostendienst verwenden soll. Uhr: uebungsunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein ,, Grüne Eiche", Rirdorf, Hermann- und Knesebecstr.- Ecke be: Beyerle. Wien, 18. Dezember. Der Buchhändler Alfred Schuster Gesangverein 2yrauia", Landsbergersir. 31 bei Musehold. Gesangverein„ Sanges: aus Ofchay, 28 Jahre alt, erschoß sich gestern nach der & co", Naunynstraße 86, bei Subeil. Gesangberein" Freund Abendandacht im Stefansdom. Gesangverein„ Glück zu", ich a ft 2", Friedenstraße Nr. 48 bei Tollfühn. Gesangverein Phönir", Bülow: Paris, 18. Dezember. Eine Standalaffäre, nebet, Badjir. 58( Gesundbrunnen). straße 65 bei Bredlow. Gesangverein armonie 3", Friedrichshagen, welche die Prinzessin Bonaparte Wyse direkt ver Gesellschaftshaus. Bund der geselligen Arbeitervereins Berlins und Umgegend. wickelt ist, hat heute vor dem Tribunal der Charente begonnen. Die Gesellschaftsdame der Prinzessin wurde im Eisenbahnwagen Sonnabend: Bergnügungsverein ,, uftige 13" be: Blöß, Dresdenerstr. 28. Tambourverein„ Deutsche Etch e" bei Sabeck, Fürbrinдerstr. 7, Sigung. bei einer fträflichen„ Unterhaltung" mit dem Sekretär der Vergnügungsverein Kreuzfidel bei Springjtube, Manteuffelstr. 67. Prinzessin von ihrem Manne ertappt, welcher beide schwer ver Bergnügungsverein Grüne Schleife" bet Sperling, Inselnraße 1. Bergnügungsverein Lustige Brüder" bei Kowald, Oranienstr. 196. wundete. Die in beschlagnahmte Korrespondenz scheint zu be Rauchtlub Dornröschen bet Döhring, Prinz Eugenfir. 19. Brivat weisen, daß die Prinzessin in der Absicht, sich gleichzeitig ihrer Theatergesellschaft ,, Barzantria" bei Grothe, Kastanien- Allee 75. Geselliger Gesellschaftsdame und ihres Sekretärs zu entledigen, das blutige Verein, Gut Heil" bei Lehmann, Fruchtstr. 69. Gefang-, Turn- und gesellige vereine. Sonnabend. Männer- Gefang- tenfontre herbeigeführt habe. Die Prinzessin befindet sich auf verein Phonir". Bülowtr. 65, bei Breblow. Aufnahme neuer Mitglieder. der Flucht. Die Vernehmung des Ehemannes liefert nichts Inter männei- Gefangverein Sängerfranz", gegründet 1853, Annenstr. 9, Abends 9 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Paul Nickel'scheressantes; er giebt die Thatsache zu, lengnet aber jegliche Ue.er Musikverein ,, Allegro", bei Bogel, Sorauerstr. 13. Aufnahme neuer Witglieder. legung. Er sagt, er habe seine Frau, welche von der Prinzessin Musikverein Vorwärts", b. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, prt. Bitherflub verhindert wurde, mit ihm zu leven, sehr gern gehabt und von Einer kritischen Besprechung unterzog am Sonntag im„ Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Tausigerstr. 41. Bitherflub„ ar einem Ehebruch nichts gewußt. Die Aussage der Frau ist sehr sozialdemokratischen Lese- und Distutirtlub Johann monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour Jacoby" Herr Hoffmann Ballamy's Buch:„ Ein Rückblick Verein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- matt. Decori, der Advokat des Sekretárs theilt mit, daß er den Beweis der direkten Theilnahme der Prinzessin aus dem Jahr 2000", betonend, daß das Beste an diesem Werke Ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends don die Kritik der heutigen Gesellschaftsordnung sei, während die 8-10 Uhr, Turniotal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends führen werde. - Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung Schilderung des Zukunftsstaats" feineswegs plausibel wäre. 9-11 hr. Neapel, 18. Dezember. Anläßlich der Beendigung des In der Diskussion gaben die Herren Simpson, Thierbach fint benbeitrag bestubet fich stönigstädtisches Gym- gegen die Herzöge von Villarosa geführten Mord nafium, Elisabethstraße 57-58.-- Turnverein Fichte( voltsthümlich), jeden und der Reserent noch weitere Erläuterungen des Werkes. Der Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößch., Lichtenberg 3. Männer- Turn- Prozesses fanden gestern lärmende Straßenfundgeonngen statt. Borsitzende schilderte hierauf den Zweck des Klubs, welcher in der verein Jahn", Rixdorf( eigene Turnhalle Biethennr. 72a). Heute von Der Herzog Francesco von Villarosa ist nur zu einer fünfjahrigen Heranbildung tüchtiger Pioniere für die sozialdemokratischen 6-8uhr Schülerabtheilung, von 8%-10% 11hr Männerabtheilung. Stattlub, a mi ch", gegründet 1. Cftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung Gefängnißstrafe verurtheilt worden, sein Bruder Pietro wurde Grundsäße besteht, und schloß mit einem begeistert aufgenommenen in Willy Schmidt's Renaurant, Wrangelstr. 141. Genossen sind freundlichst freigesprochen. Stattlub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. Humorinischer Hoch auf den Verein. Ein gemuthliches weisammensein, das eingeladen. Klub Adonis" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäste willkommen. Stattlub auss beste verlief, fügte sich an die Versammlung an. ,, Gemüthlich feit" tagt jeden Sonnabend und Montag, Abends 8½ Uhr, bei G. Wächter, Brizerstr. 22. Montags Aufnahme neuer Mitglieder. Gane willkommen. Kartentlub ,, Nulle" tagt jeden Montag u. Sonnabend Nods. von 8-2 Uhr Nachts Hochstr. 32a b. Witte. Gajte, durch Witgl eder eingeführt, haben Zutritt. Privat- Theatergesellschaft Schneeglöd chen" im Lotal Beteranenstr. 9 bet Bettin.- Privat- Theatergesellschaft ,, Augusta Victoria" ( Depeschen des Bureau Herold.) uhr, Victoria- Saal, Perlebergerstr. 13, Sigung, Aufnahme, Gäste willkommen, London, 18. Dezember. Nach einer telegraphischen Mel Nach der Sigung Probe.- Theaterverein" Giaconda", Abd. 9 Uhr, S yung. dung aus Blackburn ist daselbst unter den Baumwollenwebern Dilettanten Bühne", alle Sonnabend unt ein Streit ausgebrochen. Die Arbeiter fordern fünfprozentige 9 Uhr Siyung bei Barta, Rirdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. Verein ufige Brüder" Abends 9 Uhr, Brüderstr. 20. Ber- Lohnerhöhung. Eine große Anzahl von Webestühlen siehen ſtill. gnügungs- Verein" Lustige 13", Abends 9½ Uhr, bei Schacknat, DresdenerWashington, 18. Dezember. Im Senat wurde eine Reso Berguit, ungs- Verein Schild horn. Intion eingebracht, welche während der Dauer der Chicagoer raße 29. Kajianien- Allee 52, bet Weber. S.gung Abends 9% nhr. Aufnahme neuer Ver Weltausstellung eine Konferenz zwischen den Vertretern aller gnitzungsverein" Sorgenbrecher". Gegründet 26. Junt 1886. Jeden Großmächte zu dem Zweck vorschlägt, Verhandlungen über Gins Sonnabend, Abends 8 Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, segung von internationalen Schiedsgerichten unter den vertreteneit Der Fachverein der Uhrmacher hielt am 12. Dezember Kaftanien- Allee 35. 9 9. Nationen einzuleiten. Der Zweck der Lesteren soll sein, bei eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher Herr Dr. Touristenverein ,, Wanderluf. Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 ühr, etwaigen internatio..alen Streitigkeiten eine Einigung durch die 2ütgen au unter lebhaftem Beifall über das Thema referirte: Martischer Hof, Admiralfir. 18c. Gäste willtominen. Rauchklub, Goldene Errichtung eines Gerichtshofes herbeizufahren, dem die Rechts Quaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. Rauchklub, Dorn „ Die Entstehung des Privateigenthums und des Staates." röschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenitr. 19 bei Dyyring. wurden sodann die Herren Schnell und Jung zu Kassen- lub" Selgoland". Jeden Sonnabend von 10 Uhr Glisabethstr. 30, im durch friedliche Verhandlungen nicht lösen können. Regel entscheidung in solchen Fallen zustehen soll, welche die Regierung revisoren gewählt. Da die nächste Vereinssigung infolge des Restaurant Herrmann. Mitglieder willkommen. Berein ehemaliger Schüler Weihnachtsfestes ausfällt, wurde beschlossen, am dritten Feiertag der 30. Gemeinde- Schule. Sonnabend Sigung, Mittwoch Gesangabend Gane willkommen. einen gemüthlichen Frühschoppen zu veranstalten. Für die in Mejaurant Saberecht, Gr. Frantfurtersir. 30. felliger Klub, rfidelitas" Abends 9% Uhr, Neue Promenade 8. Aufstreifenden Buchdrucker bewilligte man 20 M. aus der Vereins- nahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Rauchflub Freiheit. taffe. Bum Echt ß forderte der Vorsitzende zu recht zahlreichem Jeden Sonnabend Görligerstr. 38 bei Wurtte. Privat- Theatergesellschaft Preziosa". Jeden Sonntag Nachmitta Besuche der am 9. Januar stattfindenden ordentlichen General Uhr, bet Berra Foze, köpnickersir. 191: Sigung. Gäste willkommen. Nach versammlung auf. Wegen der sehr umfangreichen Tagesordnung der Sigung: Fidelitas und Tanz. wird in dieser Versammlung ein Vortrag nicht gehalten werden. Die Zimmerer hielten am 16. Dezember eine öffent liche Versammlung ab, welche gut besucht war. Referent des Abends war Maurer Blauroc, der unter reichem Beijall über: Der Werth der Verkürzung der Arbeitszeit" spruch. B. ch drucker Silberberg schilderte hierauf kurz die Entstehung und den Verlauf der heutigen Buchdrucker- Bewegung. Nach einstimmiger Annahme einer Resolution, in welcher man sich mit der Forderung des Neunstundentages einverstanden erklärte, beschloß die Versammlung, die Buchdrucker mit allen Kräften und allen zu Gebote stehenden Mitteln zu unterstützen, beauftragte die Lohntommission, alle hierzu erforderlichen Schritte zu thun, um so viel wie möglich Gelder herbeizuschaffen, und verpflichtete sich, alle von der Lohnfommission hierzu gemachten Vorschläge zu befolgen und ganz besonders für die Sammlungen zum Generalfonds zu agitiren, um damit die Solidarität mit den BuchDruckern in klingender Münze zu beweisen. Zu den jüngst den Buchbruckern gespendeten 100 M. erklärte die Versammlung ihre Zustimmung. An Stelle eines Ausgeschiedenen ward Kamerad Bippte zum Vertrauensmann gewählt. Mit dreijachem Hoch auf die Solidarität aller Arbeiter schloß die Versammlung. 11 In der Arbeiterbildungsschule des Südbezirks sprach am 13. Dezember Herr Lütgenau über die Urgesellschaft und die Entstehung des Staates, brachte die Verhältnisse der Neuzeit dazu in Parallele und betonte, daß jetzt die Nationalökonomie mehr und mehr zur Hauptwissenschaft werde. Er erntete für feine Ausführungen reichen Beifall. In der animirten Diskussion versuchten einige Parteigänger der Opposition" durch Aus: führungen, die mit dem Vortrag gar nichts zu thun hatten, der Bersammlung den Charakter einer politischen zu geven. Die nächste Zusammenkunft findet am 27. Dezember, Alends 6 Uhr, im Gartensaal der Tivoli- Brauerei statt. G3 " Theater Verein " Gäste willkommen. Mitglieder. -willtommen Herren und Damen dazu Gäne, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. " Ge Gesangverein gotosblume. Jeden Montag, Abends 8-10 Uhr, bei Kanzo, Kleine Kurpr. 10: Sigung. Literarisches. Depescheit. Brickkaffen der Redaktion. Bei Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieffic® Antwort wird nicht ertheilt Im Bericht über die Versammlung der Glafer in Nr. 263 des„ Vorwärts" gilt das hinsichtlich der Bezahlung der Gehiljen Gesagte nicht von der Firma Spinn u. 60. sondern von der Firma F. Schmidt. E. N., Köpnickerstraße. Wir werden einen sachverständigen Beurtheiler zu der Aufführung entsenden. Der Fachverein der Firmenschilder Branche hatte am 8. Dezember eine Monatsversammlung, in welcher berichtet wurde, daß der Bestand der Kasse 105 m. beträgt. Der§ 14 des Statuts wurde dahin abgeändert, daß das Vermögen des Vereins bei einer Auflösung nicht wie bisher den freien Hilfstaffen, sondern den dann bestehenden verwandten Organisationen Emanuel Wurm," Die Natirerkenntniß im Lichte des zu gleichen Theilen überwiesen werden soll. Ten streifenden Darwinismus." Vier Vorträge in gemeinverständlicher TarBuchdruckern, Weißgerbern und Handschuhmachern wurden je stellung. Preis 60 Pf. Verlag von R. Schnabel, Dresden. Dritte bezüglich eines Juferats entgegenkommend sein. Verantwortlicher Redakteur: Ananft Enders in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. P. Brausendorf. In dem„ Sprechsaal" werden künftig nur Artikel aufgenommen, welche wirklich von allgemeinem Interesse sind. In Fällen wie den Ihrigen wird die Expedition au me leg Vo hab 10 1{ jed No Gr wa ver Un die Den dat wä Bie Of noc ROC Ric fun auf Spet Scha nad zähl Jak wur alfo den Bab fold Ph beot die dock 908 โอ die Arb Arb Unf beit voll unn fon ein Juw Bur 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 297. Zum jüngsten Bericht der Sonnabend, den 19. Dezember 1891. 8. Jahrg. Das geht noch deutlicher aus dem Berichte des Inspektors abgerathen werden muß. Diese Argumente sind natürlich nur des 4. Aufsichtsbezirks hervor. Ich habe 1890," schreibt er, von der Angst um den persö lichen Profit diktirt. Daß fommu,, troß der einzelnen mir aufgestoßenen Unregelmäßigkeiten gar nale Bäckereien ebenso wie andere städtische Betriebe bei guter, französischen Fabrikinspektoren. fein Brotokoll auigenommen." Warum? Weil er hofft,„ ein reeller Zeitung brillant floriren müssen, ist außer Frage, r Paris, 12. Dezember 1891. " Literarisches. H volles Jahr des Wohlwollens und der Nachsicht werde günstige Ich wollte, die sozialistischen Abgeordneten, Gemeinde- und Seite vorher zu berichten, daß die Rauchfangfebrer- Meister fort Resultate mit sich bringen." Das hindert ihn aber nicht, eine A Generalräthe, sowie die Ausschüsse der Arbeitsbörsen und Gewerk fahren, zehnjährige Kinder als Schornsteinfeger zu beschäftigen, schaften würden den vor Kurzem erschienenen Fabritinspektoren was gegen das Gefez von 1874 verstoßt. Aber wenn er diese Bericht für das Jahr 1890 kennen, und zwar nicht blos aus den Gesetzesübertreter nicht verfolgt, bat er andere Gründe.„ Es ist Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag in geschicht Seitungsberichten, die mit der nothwendigen Gile, in der sie sehr schwer Arbeitgebern beizukommen, deren Domizil oft unlicher Larstellung von Dr. Anton Menger, Profeffor der verfaßt werden, zumeist nichtssagend sind, sondern aus eigener bekannt ist." Was würde man wohl von einer Polizei sagen, Rechte an der Wiener Universität. 2. verb. Auflage. Stuttgart, Anschauung, denn der Bericht bildet eine wahre Fundgrube von die verlautbaren ließe, sie könne die Diebe nicht verfolgen, weil Cotta 1891. 178 G. Waffen für eine sozialistische Agitation, wie sie nicht legaler und deren Aufenthalt ihr oft unbekannt ist? Anton Menger scheint die Gewohnheit zu haben, seinen wirksamer zugleich gedacht werden kann. Was kann es in der That Legaleres für eine solche Agitation geben, als wenn sie sich Fabrikanten, gegen die ja die Schutzgesetze in erster Linie gerichtet Titel zu geben. Seine frühere Arbeit Das bürgerliche Recht Kann es da verivundern, wenn gerade die habgierigsten Schriften einen unzutreffenden, weil den Inhalt nicht derkenden auf den Standpunkt von Bourgeoisgefegen stellt, und was wirk- find- anständigen Arbeitgebern gegenüber braucht es ja überhaupt und die besiglosen Volksklassen" ist verdienstlich, man ersieht aher fameres, als wenn sie auf Grund offizieller Berichte nachweist, solcher Gesetze nicht dieselben in der schamlosesten Weise miß- aus dem Titel nicht, daß sie nur den Entwurf des bürgerlichen daß die Bourgeoisie ihre eigenen Geseze mit Füßen tritt, daß achten? Hier einige Beispiele. Der Inspektor des 19. Aufsichts- Gesetzbuches mit Bezug auf die besiglosen Voltsklassen fritifit. fie ihnen eine Nafe um die andere dreht und daß diejenigen, die bezirkes berichtet, daß drei Seidenzwirn- Fabrikanten Mädchen Man braucht nur das Inhaltsverzeichniß des neuen Buches an auf ihre Durchführung zu achten, die Uebertreter zur Rechenschaft im Alter von 11 Jahren täglich 10 und 12 Stunden arbeiten ließen. zusehen, um zu erkennen, daß der Verfasser außer dem Recht an ziehen und zu ahnden haben, nicht selten dabei durch die Dieser Mißbrauch sei aber stets schwer zu fonstatiren, weil diese auf den vollen Arbeitsertrag" auch das Recht auf Singer sehen oder ein Auge, wenn nicht gar beide zudrücken? wenig skrupulösen Fabrikanten, in Voraussicht einer Inspektion, Existenz" in der utopisch- sozialistischen und in der wissenschaftlichUnd dies ist der Fall sowohl in Bezug auf das Gesetz vom niemals ermangeln, den Kindern die Inspektoren als eine Art fozialistischen Literatur geschichtlich verfolgt, daß er ferner den 19. Mai 1874, betreffend die in der Industrie beschäftigten Kinder Wauwau hinzustellen, dem man sich entziehen muß oder, wenn Wiehrwerth und andere Dinge hereinzieht und endlich auch noch und minderjährigen Mädchen, wie in Bezug auf das Gefeß vom man seinen Fragen nicht entgehen kann, diese in einer unver- den tonfervativen Sozialismus" in Deutschland und die Vers 3. September 1848, das für alle in Fabriken und Hüttenwerken ständlichen Sprache zu beantworten hat. Bezüglich der Be- staatlichung von Grund und Boden in England behandelt. beschäftigten Arbeiter einen Maximal- Arbeitstag von 12 Stunden schäftigung 12-16 jähriger Kinder theilt derselbe Inspektor u. A. stellt die Aufgabe,„ die sozialistischen Joeen aus den endlosen Die Schrift verräth den einseitigen Juristen. Das Vorwort vorschreibt. folgende haarsträ.bende Fälle mit: 1. Gine im Drômedepartement Wohl sagt der einleitende allgemeine Bericht, indem er auf gelegene Spinnerei zwingt die fleinen Mädchen, die sie be voltswirthschaftlichen und philanthropischen( dieses Wort war au die vorgekommenen Berurtheilungen hinweist, man könne nicht beschäftigt, jeden Abend eine Viertelstunde länger zu arbeiten, um streichen)( Erörterungen, melche den Hauptinhalt der sozialistischen haupten, wie gewiffe Abgeordnete bei der Diskussion über das neue die Zeit einzubringen, in der zwingende Beiteratur bilden, loszuschälen und in nüchterne Rechtsbegriffe Gesetz anzunehmen schienen, daß die gegenwärtigen Gesetze blos dürfnisse sie nach Außen rufen! Diese Kinder haben unzuwandeln". auf dem Papiere stehen und daß diejenigen, die bestimmt sind, fomit, die Ruhepausen nicht eingerechnet, täglich 121/4 Stunden Die sozialistischen Probleme" werden( S. 116) als„ Rechts ibnen Achtung zu verschaffen, eine sträfliche Nachsicht üben." zu arbeiten. 2. In einer Seidenfilanda des Jfèredepartements fragen" bezeichnet, die von den Sozialisten seit Ricardo und Aber zwischen Gefeßen, die todte Buchstaben sind und solchen, find fämmtliche Arbeiterinnen, ohne Unterschied des Alters, Thompson mit einer nationalökonomischen Verbrämung umgeben die ihrem Beiste wie ihrem Wortlaute nach durchgeführt werden, täglich 121/2 Stunden beschäftigt. 3. Eine im selben werden". Nach M. behaupten die Sozialisten vor allem die ist ein himmelweiter Weg, und von Gefeßen, insbesondere von Departement und zwar in Vienne gelegene Tuchfabrik- die größte, ungerechtigkeit" des Abzugs vom Arbeitsertrage, und M. felbft Fabrikgesehen, die nicht immer und überall durchgeführt werden, die daselbst besteht hat 12 Knaben täglich 132 Stunden leitet( S. 125) das arbeitslose Einkommen nicht aus wirthschaftfann man füglich fagen, daß sie blos auf dem Papiere ſtehen. abgeracert. Fügt man dieser effektiven Arbeitszeit die Essens- lichen Gründen, sondern aus positiven Rechtsnormen" ab. Der Und man ist um so berechtigter, dies zu sagen, wenn diese Se- zeit sowie den Gang zur und von der Fabrik bei, dann ergiebt Jurist M. tann nicht begreijen, daß Die Arbeiter sege, wie dies hier der Fall ist, schon an und für sich eine un- sich, nach der eigenen Antheil verzeihliche Milde gegen das Ausbeuterthum an den Tag legen, 16 stündige Beschäftigung des Inspektors, eine täglich Meinung wollen sie wesentlich die Rechtsordnung verbessern. eine Milde, die um so greller hervortritt, wenn man die hier in Der Inspektor des 16. Aufsichtsbezirkes theilt das nicht Da sie nun schlechte Juristen sind, so springt M. ihnen hei, Rede stehenden Gesetze mit denen anderer Länder vergleicht. Man minder Revoltirende mit, daß gewisse Industrielle die von ihnen widmet sich der Ausbildung der sozialistischen Staatslehre von braucht dabei durchaus nicht an das eidgenössische Fabrifgeses angewendeten Kinder täglich 13, 14 Stunden und manch einem juristischen Gesichtspunkte" und nun wird der Sozia zu denken, das die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren mal selbst darüber arbeiten ließen, während der! ismus auch bald auf die Beine kommen. Denn erst nach dieser verbietet, die Nachtarbeit der Frauen unter feinen Umstanden Inspektor des 13. Aufsichtsbezirkes über einen Fall berichtet, juristischen Bearbeitung des Sozialismus werden die praktischen gestattet und den Maximal- Arbeitstag auf 11 Stunden festsetzt; wonach ein im Sarthedepartement ansässiger Fabrikant von Staatsmänner zu erkennen im Stande fein, wie weit die geltend es genügt schon, auf das in Desterreich bestehende Arbeiterschutz- Regenschirm- und Stockgriffen seine Arbeiter und zwar nicht nur Rechtsordnung im Interesse der leidenden Bolksklassen unzubilden Gefeß hinzuweisen. Während nach diesem Gesetze Kinder vor die erwachsenen, sondern auch kinder und unmündige i". Die Arbeiterklasse wünscht, die Juristen formuliren, die bieſem Alter bis nach vollendetem 14. Jabre täglich höchftens adtad chen täglich 14, 10 und 16 Standen zur Arbeit berben dann sehen moby, die Jurijueu perben ſehen, näm acht anhielt. ,, werden jehen"! Jawohl, Stunden beschäftigt werden dürfen, und die tägliche Arbeits Solche und ähnliche Fälle von Menschenschinderei ließen lich das, was sich schon vollzogen hat, und ihr Visum darunter dauer, mit Ausnahme einzelner bestimmter Industriezweige, wo fich noch in beträchtlicher Bahl auführen, aber die angeführten fezen. Die Staatsmänner aber werden nicht sehen und mar fie 12 Stunden beträgt, höchstens 11 Stunden betragen darf, genügen wohl vellständig, um zu zeigen, wie die Arbeiterschutz wird auch keine Staatsmänner sehen, denn es giebt keine mehr. fönnen in Frankreich schon zehnjährige Kinder als Halb- Beseye beobachtet werden. Dabei fann man noch von Glück Wenn M. aber meint, das die Lurchforschung des sozialistischen zeitler in allen Seiden-, Baumwoll, Schafwoll- und Flachs- sprechen, wenn infolge solch unmenschlicher Arbeitszeit sich nicht Gedankenkreises vom juristischen Standpunkte bisher noch nicht Spinnereien, in den Zwirnereien, Tüll- und Maschinenspigen Unglücksfälle wie der folgende ereignen, den der Inspektor des einmal versucht worden ist"( S. 108), so hat er Herrn Dübring Fabriken, sowie in den Papierfabriken und Glashütten zur Arbeit 9. Aufsichtsbezirtes mittheilt. Darnach hatte nämlich ein in einer vergessen, an dem er seine Freude gehabt haben würoe; man zugelassen und schon a wolfjährige Kinder überall zwölf Rohlengrube angestellter Maschinist infolge einer 20 stündigen könnte auch an affalle erinnern, wenn der Verfasser sich Stunden täglich beschäftigt werden. fortlaufenden Beschäftigung einen falschen Griff an nicht wieder zu weit ausgedrückt hätte. Das bis hierher( r zu lassen, als die Gefeßesparagraphen einzuhalten. Soziale Iteberlicht. an den Gütern des Lebens wollen, nach seiner " " so " worden"; und Wo der Ausbeutung der Arbeitskraft so weite Grenzen ge- der Maschine gemacht, der eine Statastrophe herbeiführte, in der wähnte macht die Frage nach M.'s Stellung zu den" rrect, ten", zogen find, was, besonders mit Rüdsicht auf die jugendliche und 20 Arbeiter theils getödtet, theils mehr oder minder schwer ver- Naturrechten" interessant. Die Lehre von den angeborenen weibliche Arbeitskraft, schon an und für sich unmenschlich ist, da wundet wurden. Was aber noch schlimmer ist: die Staats- Rechten ist„ in ,, in überwiegendem Maße"" Dom Stands sollten Ueberschreitungen überhaupt nicht vorkommen oder wenn anwaltschaft hat der Strafanzeige teine Folge gegeben, weil eine punkt der befizenden Klassen ausgebildet ja, unnachsichtlich verfolgt und strenge geahndet werden. Das ist untersuchung ergeben haben soll, daß die effektive Arbeitszeit des fo aprioristisch die Lehre vom Urrecht auf den ersten aber keineswegs der Fall. Nicht genug, daß die Inspektoren, Maschiniften nicht einmal 12 Stunden betragen habe! Nach Blick erscheinen mag, enthält ste ,, im Wesent ihrem eigenen Geständnisse nach, mit großer Mäßigkeit vorgehen einem oben erwähnten Fall zu urtheilen, wurde u. A. wahrlichen" doch nichts als die Anforderungen, welche die gebildeten und erst nach österen Mahnungen gegen die renitenten Fabri- scheinlich auch die Zeit, die der Maschinist auf dem Abtritt zu keine prinzipielle Beantwortung der Frage. Der Staatsbegriff fanten einschreiten, werden die Zuwiderhandelnden, wenn über brachte, von der effettiven Arbeitszeit ebenfalls in Abrechnung ist nirgends erörtert( das soll tein Vorwurf sein), für die klassen haupt, zumeist mit so geringfügigen Gelobußen befiraft, daß es gebracht. für profithungerige Arbeitgeber viel profitabler ist, sich bestrafen Wie mag dies Alles erst werden, wenn das bedeutend ver- lose sozialistische Gesellschaft wird der Ausdruck Staat einfach So hat der Divisionsinspektor des 21. Aussichtsbezirks die vorliegt, zur Annahme gelangt?!... besserte Arbeiterschuß- Gefeß, das gegenwärtig dem Parlamente beibehalten. Die Kritif der geschichtsmaterialistischen Auffassung ist sehr oberflächlich. Die Tarstellung des Zukunftsstaates als meisten Bezirke umjassen vier bis sechs Departements im eines volkommenen Gesellschaftszustandes" halt M. für uns legten Berichtsjahre 611 Ueberschreitungen zur Anzeige gebracht, erlaßlich" und für durchaus wissenscha, tlich". Damit ist er auf von welchen jedoch nur 456 zu einer Verurtheilung geführt das Niveau Eugen Richter's herabgesunken. Eine treffende haben und zwar insgesammt zu einer Geldstrafe von 747 Frants, Matwort hat ihm in diesem Punft eine Besprechung in den so daß auf eine Ueberiretung nicht einmal 2 Frants, ja faum Grenzboten" ertheilt. Eines nur wissen wir, daß mit den ! Frants 64 Cents entfallen! Und doch schreibt das Gesez für Ursachen die Wirkung fortfäut, daß andere Ursachen andere jeden Uebertretungsfall eine Minimalstra e von 16 Franks vor. An alle in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Wirkungen bedingen. Deshalb ist die Entgegnung zutreffend, Noch schlimmer: der Anzeige desselben Inspektors gegen eine Berlins und Umgegend. Kollegen! Auf die hartnädigen Stämpfe verweisend, welche Gesellschaftsordnung Niemand für Andere werde arbeiten wollen welche M. für den Einwand hat, daß in einer sozialistischen Grubengesellschaft, wo ein Kind, während die Maschine in Gang war, einen Treibriemen zu beseitigen hatte, und infolge dessen feit Monaten die Weißgerber und Handschuhmacher um ihre und daß deshalb eine allgemeine Trägheit herrschen werde. verunglückte, hat der Staatsanwalt gar feine Folge gegeben. Griftenz und die Vertheidigung der Organisation zu führen haben, In Wirklichkeit verhält sich die Sache so, daß die arbeitenden Und solche Fälle stehen nicht vereinzelt da. So ist u. U. auch ferner die Buchdrucker, bei denen es sich um die hochwichtige Stlassen gegenwärtig bei großem oder mittlerem Betriebe an die Anzeige betreffs eines Knaben, der in einer Sägerei, wider prinzipielle Frage der Verkürzung der Arbeitszeit handelt, deren dem Erfolge ihrer Arbeit gar kein Interesse haben, während sie einer Rundsäge beschäftigt wurde und siegreiche Lösung für alle Arbeiter und nicht zum wenigsten für in einer sozialinischen Gesellschaftsoronung immer bis zu einem dabei seinen Zeigefinger einbüßte, ad acta gelegt worden, die Metallarbeiter von weittragender Bedeutung ist, richte ich an gewissen Grade selbst betheiligt sind."( S. 162.) Wehr; jeder während die Anflage gegen den Besitzer einer mechanischen alle Kollegen die dringende Bitte, die Sammlungen zum Unter hat hier ein Interesse daran, daß alle möglichst gut und möglichst Biegelei, in der ein Kind infolge gefezwidriger Beschäftigung im tüßungsfonds aller in der Metallindustrie beschäftigten Personen leicht produziren. Dem Verfasser ist auch beizustimmen in dem Oftober 1887 einen Arm einbußte, im Januar heurigen Jahres Berlins und Umgegend nach Kräften fortzufezen. noch feine Erledigung gefunden hatte. Handelt es sich aber um noch so geringe Streiftergehen, dann sind Staatsanwälte und Richter gleich bei der Hand. Suweilen treten sie allerdings auch da, wo es sich um Gesundheit und Leben der Arbeiter handelt, prompter und schärfer dem Geseze, an auf. Man urtheile: Am 24. März 1890, fo berichtet der InSpeltor des 15. Aussichtsbezirks, erhielt ein in einer Glashütte beschäftigter Es ist Pflicht aller zielbewußten Kollegen, dafür einzu- Arveitsleistung treten, daß der von Euch mit der Verwaltung des Unterügungsfonds beauftragte Vertrauensmann auch mit den nöthigen treten, daß bez po temu Mitteln versehen wird, um noch mehr, als bisher geschehen, zum Siege unserer Arbeitsbrüder durch Geldunterstützung beitragen zu Um jedes Mißverständniß zu vermeiden, sei hier mitgetheilt, fönnen. Urtheil, daß die Proportionirung des Einkommens nach der ertrages, deren Unsinnigkeit M. nicht vollständig begriffen hat, so muß die Gewährung des vollen Arbeitshier geändert werden das Produktionssystem auf den mensch lichen Egoismus begründet, während die Unerkennung des Rechts auf Existenz auf der Humanität beruht. Solche Gedanken werden davon, daß sie in der gegenwärtigen Kampfperiode belanglos wohl dereinst einmal zu berücksichtigen sein, jedoch, abgesehen beschränken, festzustellen: nach 26 tägigen Leiden erlag. Im Momente seines Hinscheidens Wege des von uns eingeführten Martensyjiems aufgebracht gede Produktionsordnung rujt ihre besondere Austauschordnung zählte der Knabe nicht mehr als 10 Jahre, war aber schon ein werden. Jahr lang beschäftigt, somit 9 Jahre alt, als er aufgenommen Die Hüttenbefizer Fronsac und Montauzié find also geradezu die Mörder dieses Kindes. Sie wurden denn auch demgemäß zu 50 Fris. Strafe verurtheilt!! wurde. ihre die Stollegen jeder Zeit in der Lage, nachzuweisen, daß sie zum Somit hat sich der Verfasser im Ganzen weiter vorgewagt, als hervor, denn der Eigenthümer der Produktionsmittel und ProDurch die Quittungskarte und die gekauften Marken find oufte verwendet und vertheilt die Produkte in seinem Interesse. Unterstügungsfonds beigesteuert haben. Ich appellire an das Solidaritätsgefühl aller in der Metall- tritt diese Unzulänglichkeit an den Steuen hervor, wo er gegen ihn seine nationalökonomische Bildung befähigt. Am meisten industrie beschäftigten Arbeiter, indem ich dringend ersuche, die we are zu polemistren versucht. Den Mehrwerth soll Mary von Dadurch wird es uns möglich sein, den Streifenden Buch Entdeckung des Wiehriverths ausdrücklich eewahnt. Ein bloßes Wort, Thompson's bei Mary. Mary und Engels haben die Vorgänger in der Phrase einzelner Jujpektoren, daß die Gefeße im Allgemeinen" druckern außer den bereits überwiesenen fünfhundert Mart noch oder selbst eine richtige, aber im Zusammenhang des Systeins unver beobachtet werden. Im Allgemeinen werden auch die Gesetze, die sich gegen Raub und Word richten, nicht übertreten; aber weitere Gunnen au spenden, um so deren Stampf mit 3m fiegwerthet gebliebene Erklärung, wie ſich veren felost bei den doch nur weil die Welt eben nicht aus lauter Räubern und reichen Ende f hren zu helfen. Mit kollegialem Gruß R. Pezold, Vertrauensmann aller schlechtesten Nationalökonomen öfter finden, erhebt ihren Urheber Mördern besteht. Wie aber dies kein Verdienst der Polizei ist, nicht über den Forscher, der sie später erst vouständig erfaßt und ſa tann es auch fein Berdienst des Juspektorats sein, wenn in de wetallinduſtrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen in den Mittelpunkt eines Syſtems ſtellt. Sonst wäre übrigens die Arbeitgeber im Allgemeinen sich schon damit begnügen, die Berlins und Umgegend. Wilhelmjr. 21. nicht Thompson, sondern eher Sismondi, wahrscheinlich aber Arbeitskraft zehnjähriger Kinder ausnüßen und ihre sonstigen Die Niederösterreichische Handels. und Gewerbe ein anderer, Unbekannter, der Entdecker des Mehrwerths. Menger Arbeiter zwölf Stunden täglich abractern zu dürfen. Die kammer hat an den Magistrat ein Gutachten dahin abgegeben, urtheilt aber selbstverständlich auch hier als Jurist. Mary wird Unfgabe des Inspektorats beginnt aber erst da, wo die Allgemein. daß die Schaffung einer kommunalen Bäckerei in Wien weder im nämlich von Thompson weit übertroffen in der rechtsphilo. heit aufhört. Und da fragt es sich, ob es seine Aufgabe ganz und Interesse der Bevölkerung, noch in dem der Gemeinde oder der sophischen Kritik des Privateigenthums an den Produktionsvoll erfüllt, d. h. jede Uebertretung auszuforschen sucht und dann städtischen Armen und Waisen, um welche es sich bei dem Projekte mitteln und den ben zbaren Sachen", sowie in einer gründ unnad fichtlich verfolgt. Das ist entschieden nicht der Fall; denn in erster Linie handelt, gelegen sei und daß deshalb der Groß- lichen Darlegung des Rechts auf den vollen Arbeitsertrag." Da= fonst hatte es nicht vorkommen fönnen, daß, wie oben angeführt, tommune nicht nur im Hinblick auf die berechtigten Ansprüche her der Schmerz. Marx sah eben nicht ein, daß das juristische ein neunjähriges kind ein volles Jahr hindurch dem Gejeze des Bäckergewerbes, sondern mehr noch wegen der unvermeidlichen Eigenthum das erste und der törperliche Besitz erst das zweite zuwider beschäftigt werden konnte, ohne daß man seine Anwender Konsequenzen eines derartigen Unternehmens für den gesammten set, und daß die Hauptpersonen in der Entwickelung die Herren Gewerbestand eindringlichst von der Realisirung dieses Projekts Juristen sind. Darum bedeutet er nichts. Armer Mary! zur Rechenschaft zog. Lg. Bahl belief sich im abgelaufenen Jahr auf 214- bedeutet unter bei allen Branchen- Vertrauensleuten erhältlichen Marken reich Thompson gestohlen baben. M. unterschlägt die Bitir ngen Der Hinweis auf die vorgekommenen Verurtheilungen folchen Umständen gar nichts; gar nichts auch die stereotype licher als in letterer Zeit zu kaufen. Reinh. Wankel, Uhrmacher u. Goldarbeiter, Brunnenstr. 121b, Ecke Anklamerstr., Haltestelle der Pferdebahn. 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