Nr. 259.- 1914. Unterhaltungsblatt des Vorwärts Zotmabend, 19. Mzenilicr. Aviliflerte. Bon I u h a n i A ho- HelsingforZ. Wir sind in Verona, dem Vorzimmer JlalienS, desien Natur» schönheit und Kunst, man hier zum ersten Male begegner. Tort findet sich der Piazza dell'Erbe mit seinen uralten Palästen und seinen perlenden Brunnen, ein Obstmarlr mit Hunderlen Meisten Riesenschirmen. die über den strüchietischen und den Gemüsekörben aufgespannt sind. Ein unaufhörliches Gewirre von melodischen Slimmen— und Vogelsang. Ich balte irgendwo gelesen, dost der Vogelsang im Süden selten zu hören sei und eilte daher, angenehm überrascht, nach der Slelle, von der der Gesang erscholl. Ich fliest bald auf einen Marilstand, wo Käfig neben Käfig stand, Buchfinken, Lerchen, G>mpel, Nachtigallen und alle— blind. Und man belehrte mich, datz sie durch beharrliches Bohren mit einer glühenden Nadel geblendet wurden, um— schöner zu singen. Ein sehender Vogel singt mehr oder minder, singt, wann er eben Lust bat, aber ein blinder, lichthungriger Sänger singt gleich, da er die Sonne füblt, fingt vor Sehnsucht, sie zu sehen und die Seinen zu sich zu locken. Es war nämlich gerade Jagdzeit und diese käfigumschlossenen, blinden Vögel werden an Jäger und Sportsleute als lebender Köder verkauft. Ich frage nach dem Pieise— von fünf, zehn bis fünfzehn Lire das Siückl„So teuer?"„Ja, sehen Sie, diese Operation überleben nicht alle? so viele, so sehr viele sterben daran." Äuf dieser selben Piazza dell'Erbe. dieiem alten korum romsunw, von welchem Bädecker sagt, er sei„einer der malerischsten Plätze Italiens" steht ein uralter Marmorbrunnen, von Pfählen umringt. Auf einem dieser Pfähle befindet sich— in Manneshöhe von der Erde— ein rostiger Eiienring. Es ist ein Schondpfahl, an dem Uebeltäter aller Art zur Schau gestellt wurden. Wenn ich die Macht hätte, oh ich wühte schon, wen ich an diesen Pfahl schmieden würde... Die Herrschaften haben inzwischen eine kulinarische Konversation geführt, um zu ergründen, welches dieser kleinen Vögelchen am leckersten iei: und man ist sich sehr rasch klar darüber und ist voll- ständig einig: die Vögelchen, die am schönsten singen, schmeckten auch am besten— die Nachtigall und die Lerche. (Deutsch von C. Morburger.) Am nächsten Tage ast ich zu Mittag in dem alten Schlosse, das in eine Hotel-Penfion verwandelt wurde. Die gute Gesellschaft von Florenz hat sie als Sommerfrische erkoren, um sich hier dem Ge- nusie der herrlichen Luft, der guten Mahlzeilen, saftiger Früchte und gewählter Weine hinzugeben. Der Tisch war auf einer Terrasse, die von Akazien beschattet wurde, gedeckt. Ein reicher Bankier mit Gemahlin, eine verwitwete Gräfin mit Tochter und Enkelin, durchwegs Italiener, gebildete, mit fein-n Manieren, alle Kultur. alte Raste. Jede Mahlzeit ein Festmahl mit Gerichten von„oamou und„pesci",„piselli" und„fagooli" und *dolce" und wie dies alles nur heistcn mag, das so wohl mundet mit Chianliwein! Die Herrschaften«sien und schwatzen, naschen hier und kosten dort, geraten manchmal in Verzückung, bald ziehen sie eine Grimasse und lassen die Schüssel weiter wandern— brs zu dem Finnläuder, der sich alles wohl schmecken läht. Plötzlich wird die Tür aufge- schlagen, und der Hotelbesitzer in eigener Person tritt mit elegantem Schwung und eine Silberichüssel auf dem Kopfe tragend, ein. .Singvogelbraten, meine Herrschaften!" .Oh, oh! Uocvli! Ucoellini I" Zwischen Gewürzen und wohlriechenden Blättern liegen sie aus- gestreckt, diese kümmerlichen, kleinen Körper, wie einbalsamierte Mumien; Nachtigallen, Buchfinken. Lerchen, gebraten ganz und gar. mit Schnabel urid Knochen. .Nein, danke!" »Wie, kein gebratenes Singvögelchen gefällig?" „Ich ziehe vor, sie migen zu hören." � Das mochte auf diese noblen Damen und Herren, die ihr Lieb- lingsgericht sahen, keine» Eindruck. Einen schwachen Widerklang er- weckt es, da ich erzähle, dast in einem Land, das Finnland heistt, es gesetzlich verboten ist, kleine Böget zu töten. .Aber da kommt man ja gar nicht zu Krammetsvogel!" ruft der Bankier erstaunt........ .Da must man ja mit Huhn und Fasan vorlieb nehmen I ,... brr! Die sind so fett!". DaS ruft die Tochter der Gräfin, die hier eine Abmagerungs- kur durchmacht: für sie ist Singvogelbraten eine hygienische An- Gelegenheit. Sie lätzt sich alles, auch die Haut, wohl munden. Erst saugt sie daran, und dann zernagt sie es mit ihren weiste», spitzigen Zähnen, nur die harten Schnäbel bleiben auf dem Teller zurück. Aber vor meinem Auge ersteht eine alte Freskomalere, vom Campo Santo in Pisa: ein einäugiger Teufel wird von fliegenden Zwergteufelchen mit Kinderleibern und Memchemeelen ge» füttert. Und ich kann da einen boshaften Wunsch nicht unterdrücken. wenn nur in jedem Bogelkörperchen eine verborgene Zauberkrafl wäre, die Euch so dick und fett macht, dag Ihr Euch ohne Rollituhl nicht vom Platze bewegen könntet._ wie man öle Geschwindigkeit eines Schiffes mißt. Wenn cö heistt, das schnellste Schiff der Welt, ein von einer deutschen Werft im vorigen Jahre für die russische Marine gelieferter Torpedobootszerstörer, besitze eine Geschwindigkeit von 37 Knoten, so wissen die meisten mit dieser Angabe wenig anzufangen. Dast es ein bestintmtes Matz bedeutet, ist wohl sofort verständlich. Aber worauf bezieht sich die Zahlenangabe, auf Sekunden oder Stunden? Und dann möchten wir sie auch gern in Meter und Kilometer umrechnen, um sie mit anderen uns geläufigeren Geschwindigkeiten, z. B. eines Eisenbahnzuges oder dergleichen, zu vergleichen. Woher rührt ferner die eigentümliche Bezeichnung? Alles dies sind Fragen, bei denen sich der Landbewohner tneist keinen Rat weist. Das Wort hängt mit dem gewöhnlichen Worte Knoten zusammen und rührt von der Art her, wie man die Geschwindigkeit eines Schiffes von altersher mistt. Das Meer hat bekanntlich keine Balken, und ebensowenig lassen sich dort Kilometersteine oder sonstige Marken an- bringen, an denen man beim Vorbeifahren den in einer bestimmten Zeit zurückgelegten Weg feststellen kann. Die Seeleute müssen daher versuchen, auf andere Weise sich selbst Marken zu verschaffen, mit deren Hilfe sie die Geschwindigkeit ermitteln können. Es genügt, wenn man einen Gegenstand ins Wasser wirft, der dort schwimmen bleibt und so einen festen Punkt bildet. Verbindet man den Schwimmer mit einer Schnur, die man vom Schiffe aus abrollen lästt, so ist die nach einer bestimmten Zeit abgelaufene Länge gleich dem Wege, den das Schiff inzwischen zurückgelegt hat. Die gemessene Länge, durch die Zeit geteilt, ergibt also die Geschwindigkeit. Das als Schwimmer benutzte Werkzeug bezeichnet der Seemann als Log. Es ist dies ein Holzbrettchen in Form eines Kreisaus- schnittes, dessen Bogen mit Blei beschwert ist. Ins Wasser gelvorfen stellt sich das Brettchen infolge des Bleigewichtes mit der Spitze senkrecht nach oben und bietet dadurch dem Wasser durch seine breite Fläche einen ziemlichen Widerstand, so dast es durch die Mestschnur nicht allzu weit geschleppt wird, sondern im Wasser nahezu auf ein und demselben Punkt still stehen bleibt. Den ersten Teil der Schnur, etwa 30— 50 Meter, läßt Man ungemesscn ablaufen, damit das Log inzwischen aus dem Kielwasser und zur Ruhe kommt. Das Ende des Vorläufers wird durch ein Läppchen bezeichnet, das um die Schnnr gewickelt ist. Zum Loggen sind zwei Mann erforderlich, von denen einer die Leine durch die Hand abrollen lästt, während der andere eine kleine Sand- uhr, das Logglas, trägt. Sobald das Läppchen ain Ende des Vor- läufers durch die Hand des Matrosen gleitet, ruft dieser„Null" oder „Törn"(Kehr), und der Uhrbalter dreht die Sanduhr um. Sobald letztere abgelaufen ist, ruft der letztere„Stopp!"(Halt) und der zweite Matrose hält die Leine fest. Mißt man jetzt das Stück, das von dem Läppchen gerechnet abgelaufen ist, und teilt es durch die be- kannte Zeit, die zum Ablaufen der Sanduhr erforderlich ist, so hat man die Geschwindigkeit des Schiffes. Um das jedesmalige Ausmessen der Leine zu ersparen, ist dieselbe nach folgenden Grundsätzen mit Marken versehen. Der Seemann rechnet nach altem Brauche nach Seemeilen. Die deutsche Seemeile, die übrigens bis auf die letzte Ziffer mit der eng- lischen übereinstimmt, beträgt 1852 Meter. Die üblichen Sanduhren laufen in 14 Sekunden ab. Läuft ein Schiff in einer Stunde 1 See- meile oder 1852 Meter, so macht es in einer Sekunde den 3000. Teil oder 0,514, und in 14 Sekunden 7,20 Meter. Man verringert diese Zahl aber noch um ein Zwanzigstel auf 6,84, weil das Logbrettchen etwa um diesen Betrag mitgeschleppt wird. Die so erhaltene Länge trägt man vom Ende des Vorlaufes an gerechnet wiederholt auf der Logleine ab und bezeichnet die gefundenen Punkte durch Marken. Dieses sind um die Leine gewickelte Läppchen, in die man Knoten bindet, und zwar in der ersten Marke 1, in der zweiten 2 Knoten usw. Die Hälfte und eventuell die Viertel der Knotenabstände werden außerdem noch durch einfachere Läppchen oder Lederstreifen markiert. Fährt das Schiff nun eine Seemeile, so wird bis zum Ablauf des Logglases die Leine nur bis zur ersten Marke mit einem Knoten abrollen, läuft das Schiff aber doppelt so schnell, so»leitet auch die zweite Marke ab usw. Bruchteile des Knotens werben an den Zwischenmarken abgelesen oder einfach geschätzt._ Etwa alle Stunden oder in kürzeren Fristen wird auf diese Weise die Ge- schwindigkeit des Schiffes gemessen und das Ergebnis des Loggens nebst dem Kurse auf Logtafeln und in das Schifssbuch eingetragen. Mittels dieser Angaben kann dann der zurückgelegte Weg auf der Karte verfolgt werden, so datz man jederzeit weist, an welchem Ort sich das Schiff befindet. Durch astronomische Messungen werden diese Messungen kontrolliert. Neuerdings hat man auch sogenannte P a- t e n t l o g s, die die Geschwindigkeit selbsttätig aufzeichnen. Sie werden an einer Leine vom Schiffe ständig nachgeschleppt. Dabei dreht sich eine Flügelschraube/ die auf ein ötäderiverk einwirkt. Letzteres rc- gistriert ähnlich wie die Taxameter unserer Droschken selbsttätig den zurückgelegten Weg. Es wird nur bei Kursänderung und zum Zwecke der Eintragung in das Schiffstagebuch eingezogen. Linienschiffe laufen 17— 20 Knoten, oder 33— 37 Kilometer in der Stunde, die Panzerkreuzer und kleinen Kreuzer 10— 30 Knoten oder 35— 56 Kilometer; die schnellsten Schiffe, die Torpedoboote, fahren meist über 30 Knoten oder 56 Kilometer in der Stunde. Ein modernes Torpedo hat eine Laufgeschwindigkeit von 30— 40 Knoten oder 56— 74 Kilometer in der Stunde oder 15— 20 Meter in der Sekunde. Ein Unterseeboot kann sich über Wasser mit 15 Knoten oder 28 Kilometer, unter Wasser dagegen nur mit 10 Knoten oder 19 Kilometer pro Stunde fortbewegen. Der Riesendampfer„Imperator" entwickelt nur 23 Seemeilen oder� 43 Kilometer. Unsere meisten Passagierdampfer fahren jedoch langsamer. Zum Vergleich sei angeführt, datz der schnellste Zug Deutschlands 100 Kilometer fährt. In England erreichen einige Züge streckenweise sogar 130 Kilometer, also nahezu das Doppelte des einleitend an- geführten schnellsten Schiffes der Welt mit 37 Knoten oder 70 Kilo- meter in der Stunde. Unsere Schnellzugslokomotiven können im Not- falle sogar 150 Kilometer zurücklegen. Flugzeuge erreichen über 150. ja selhst bis 200 Kilometer. Ein Luftschiff fliegt dagegen nur 80 Kilo- meter in der Stunde.__ Der Genoße im Zelöe. Ein. österreichischer Genosse, der als Feuerwerker bei dem Feslungsarlillericregiment Nr. 2(Ballouableilung) dient, sendet dem „Ostrauer Volksblait" folgenden Feldpostbrief: Werte Genossen I Endlich komme ich dazu, Euch ein paar Zeilen zu schreiben. Aber ich weist wirklich nicht, worüber ich zuerst schreiben soll. Ich finde nicht den richtigen Anfang für diesen Brief. Man erlebt bier io viel und vielerlei, dast man tagelang sehr fleistig beim Schreibtisch arbeiten mützte, um das Erleble bewältigen zu können... Sechs Wochen ununterbrocheir im Felde, tagelang in der Froiitlinie— na, liebe Genossen, da vcr» lernr man die Furchl vor dem Tode. Wie oft habe ich ihm, dem Beherrscher des Schlachtfeldes, ins Antlitz geschaut! Man gewöhnt sich auch daran. Ja, es fehlt einem das Gedröhne der Geschütze und drts Geknatter und Geprassel des Gewehrfeuers, wenn man sich wieder einmal einige Tage hindurch außerhalb der Schlacht- linie befindet. Die Ruhe nach all den Anstrengungen einer mörderiichen, wochenlangen Schlacht Ivirkl geradezu beklemmend. Die Nerven, die ganz austcrordentlichcn Belastungsproben ausgesetzt und die drallsten im Felde wie Stahlsaiten gespannt sind, können sich nicht so rasch der wohltuenden Ruhe anpassen. Es tritt geistige und physische Schlaffheit ein. Ich habe dies erst kürzlich überstanden. Aber seit siins Tagen haben wir wieder das gewohnte Konzerl: Bum, dum, bum! Tt— lk—-tk— trrr, trrr I Schwere Geschütze, Feldkanonen, Maschinen- und Jnfanteriegewehre. das Pfauchen und Pfeifen der Granaten und Schrapnells. Ein Höllenionzerr! Aber man schläst dabei, als ob nichts los wäre, als ob man im weichen Daunenbett liegen würde..... Fast vier Monate sind seit dem ersten Mobilmachungstage verflossen. Wie rasch doch die Zeit schwindet! Vieles habe ich schon hinter mir; schwere Stunden. manche Gefahren überstanden. Wie lange wird es noch dauern? Man könnte beinab zaghast werden. Aber man must ausharren, diese schwere Zeit mannhaft' durchhalten.... Vor dem Kriege hat man uns vaterlandSloie Gesellen genannt. Und heute sind es gerade diele vaterlandslosen Gesellen, über deren Lippen nie.ein Wort der Zaghastigleit kommt, die auf ihre Kameraden auimunternd, anfeuernd wirlen.... Ich habe den Krieg mit allen seinen Furchtbarleiten kennen gelernt und wenn ich— waS ich erhoffe— nach Hause komme, werde ich Euch ausführlich erzählen, was so ein moderner Krieg alleS mit sich bringt. Mir geht es trotz alledem nicht schlecht. Speise und Trank haben wir. wenn auch nicht immer regelnrästig, so doch genug. An Strapazen und andere Dinge, die der Krieg eben mit sich bringt, bin ich gewöhnt. Es ist für uns jetzt eine Kleinigkerr, drei bis vier Nächte nicht zu schlafen. Wenn'S nicht anders geht, wenn'S vor allem die Zeit erlaubt, so schläft man halb stehend, irgendivo an einen Trainwagen gelehnt. Wenn nur der Winter noch aus sich warten ließe Heute ist es schon empfindlich kalt... drei bis fünf Grad unter Null und dabei Schneefall. Gar nicht angenehm für die arme Infanterie im Schützengraben... Seit drei Stunden ist Ruhe. Es fällt kein Schuß. Aber es wird keine halbe Stunde dauern und das Konzert beginnt neuerdings.... Ich sitze im Pfarrhaus im behaglichen Lehnstuhl des Priesters, beim warmen allmodischen Kachelofen. Ach, wie das den müdc>r Knochen wohltul l Bin anderthalb Stunden in eisiger Lust, 615 Metxx hoch, im Ballon gewesen. Da wird man ordentlich ausgelüftet Uno st! Lanöfturm-Tagebuch« (Schluß.) In der Ferne rollt es dumpf, als knurrte dort drüben n aereiztes Untier. Es knurrt dort ein sterciztcs Un- er;' die große Schlacht. Tie Luft zittert von Erichutterun- m, und Schlag auf�Schlag vern'mmt man die Drache des iweren Geschützes, Stunde um Stunde, Tag für Tag. der dieser Schläge lockert die französische Erde für neue räber und Är dieser Schläge läßt am Rhem und wo d« feinhängc von Bordeaux leuchten, Frauen in fassungslosem *'B STÄÄ'e-ff ruft: ™iu und hört. gl-!chg«Itt»««»»rö-n nicht wAr hm»uf >s ununterbrochene Rollen in der Ferne. Es rollt und rollt td rollt; Mit Menschenkopfen spielt der �od Kegel. •» ♦ Autos seaen auf dem Rathausplatz an. Offiziere stürzen SfcÄ�inTr Kon-m�d"ntur."'fpring�i nücbcr chnhof� S: kKmen tlÄ Äf!-.wn«-«»."wich- "ÄSToni d°r S-Mtzd.»-.. und..m und-.m. Straßenbilder: In die Schatten des Abends ist der Rat- »splatz gebettet. Tos Gewinsel de? M°ckeNsple�°Ul�em UhauSturm wird übertont von«oldatenfang. icrende Kompagnie, wacker ausschreitend sing. O Köln am Rhein, du schönes Städtchen. O Köln am Rhem. du schone Stadt. Darinnen mutz ich lo-tl-n Meinen herzallerliebsten Schatz. Die Einwohner stehen am Bürgersteig und staunen. Ein französischer Dragoner, den Kopf einbandagiert bis zur Unkenntlichkeit, stützt beim Gehen einen Infanteristen vom 140. Regiment, der trotz der Hilfe seines Kameraden und eines Stockes sich nur mühsam, schmerzlich humpelnd vorwärts bewegt. Dahinter zwei Feldgraue mit aufgepflanztem Seiten» gewehr, Schritt für Schritt sich dcni überlangsainen Tenipo der Verwundeten anpassend, und ein Häufchen Bevölkerung, ans dem heraus Damen den Feldgrauen für die unglücklichen Landsleute kleine Geschenke zustecken. »* » Mittags, als gerade das Glockenspiel 12 verkündet, bilden sich auf dem Rathausplatz kleine Gruppen, Hälse recken sich in die Luft... dort oben, über dem Turm der Kathedrale, dicht unter den grauen Herbsiwolkcn, kreuzt ein französischer Flieger über der Stadt. In stolzen Kurven zieht er langsam dahin... Plötzlich hebt sich ein wenig rechts von ihm ein lichteres Wölkchen von dem dunklen Hintergrund ab und zcr- fließt... ein zweites über ihm, ein drittes... andere noch, Wölkchen um Wölkchen... platzende Schranpclls sind das, der deutschen Ballonabwehrgeschütze, die dem Kühnen auf Autos nachrasen. Menschenjagd in' den Lüften— aber unbeirrt streicht der BlSriot über den Türmen und Häusern der Stadt dahin... Mehr als drei Zivilpersonen dürfen nicht beisammen- stehen. Strenger Kommondanturbefehl! Tie Einwohner wagen deshalb kaum, zu dem Flieger aufzusehen, aber man liest es von den Gesichtern ab: Aller Herzen fliegen zu ihm enipor, der Grüße von dort bringt, wo die Trikolore noch trotzig im Winde weht. Wir sind keine Helden, wir vom Landsturm. Für uns wachsen keine eisernen Kreuze, denn wir rennen weder durch vernichtenden Bleihagel, tollkühn gegen feindliche Schützen- stellungen an, noch liegen wir stundenlang geduldig im Gra> natenregen. Wir sichern nur den Heeren, die vorne kämpfen und bluten, die Znfuhrstraßen, Chausseen und Schienen- stränge. Wenns hoch kommt, verknattern wir ein paar Rahmen Patronen auf einen feindlichen Flieger oder es gibt eine Streife auf versprengte Engländer. Unsere Lazarettkränkcn haben keine feindliche Kugel im Fleisch, sondern feindliche Bakterien im Darm. Aber gerade weil es der großen Er- regung, des großen Erlebnisses crmangelt, nimmt dieses ein- förmige Leben nnt und ist kein Ausruhen auf weichen Feder- betten. Jede zweite oder dritte Nacht auf schlechtem Stroh — die andern auf besserm Stroh!— liegen, in den Kleidern, umgeschnallt, gewärtig, auf den leisesten Wink nnt der stets geladenen Flinte hervorzuspringen, alle vier Stunden, die Finger klamm vor Frost, seine hundertzwanzig Minuten, lange Minuten, Posten herunterreißen... das Menschenleben hat Dinge, die köstlicher sind und wertvoller. Aber es muß sein, und wenn auch redlich auf dies oder jenes geschimpft wird, das helle Lachen über die lustigen Kleinigkeiten der großen ernsten Sache Krieg siegt doch. Auch in aller Wehmut dieser Verbannung hat man es nicht verlernt. »» * Nebel steigen aus den zahlreichen Sümpfen der Gegend auf. Schon am Tag sieht man keine zehn Schritt weit und bei Nacht durchdringt der Strahl der elektrischen Lampe am Sübelkoppcl kaum die allernächste Umgebung. In solchen Nächten heißt es, wie ein Indianer lauern und spähen, alle Sinne scharf angespannt, aber es heißt auch die Nerven zu- sammenhaltcn, um nicht einen Alarmschuß loszufeuern, wenn irgendwo ani Bahndamm ein harmloses Stcinchen bergab kollert. Manchmal kommt auch nach düstern Nebeltagcn eine klare Winternacht, in der der ganze Himmel voller lichter Sterne steht. Dann tritt man wohl um Mitternacht vor das Wachtlokal, eine wurmstichige Scheune, und schaut sich um... Tie Pappeln an der Zuckerfabrik scheinen in einen festlichen, silbernen Glanz getaucht, die Silhouette des Postens hebt sich scharf vom Bahndamm ab, ein rebellischer Hund kläfft irgendwo... und man späht und forscht den ganzen Himmel durch, ob er nicht doch aufgehen will, der Stern, von dem die Weihnachtsmär kündet, der Stern von Bethlehem, der Stern, des Name ist; Friede auf Erden! Man forscht und spät... aber nur die alten Sterne glitzern gleichgültig auf das große Würgen herab, dessen Donner zu uns beriiberhallt, lauter und unheimlicher als am Tag. lind Züge rollen zur Front, dumpf, schwer, gefüllt mit menschlicher Fracht. kriegt steife Knochen.... Euch wird es gewiß inieressieren, was so ein Ballonmeier da oben alles sieht. Ach, man muß da gar viel sehen. Vor allem müssen wir genau beoSachlen, was im Vorfeld vorgeht. Jede Baumgruvpe, jede Erdwelle wird in Augenschein genommen... Schluß! Ich muß wieder iir den Dienst, wieder hinauf, nach höhereu Regionen. Ballonbeohachtnng mit«cheinwerferbeleuchluiig! Das Konzert beginnt... Nächstens mehr. Bleibt alle wohlauf und hallet Euch stramm. Haltet die Genossen daheim beisaminen, schenkt der Organisation jetzt ein ganz besonderes Augenmerk, auf daß wir bei unserer Rückkehr nicht Ruinen vorsinden. sondern gut bewachte, kampjfähige Organisationen, die nur aui die Verstärkung der Be- satzung durch die heimkehrenden Genossen warten... Schreibet mir bald. Kleines Feuilleton. Die Kriegszeitung Nr. 2. Die Herausgabe der im Felde erscheinenden Leitung hat bald Nachahmung gesunden. Jetzt erscheint im Westen bereits eine zweite von Wchrmännern gesetzte, gedruckte, verbreitete und— gelesene Kricgszcitung. Der..Korrespondent tür Deutschlands Buchdrucker" schildert die Entstehungsgeschichte des Blattes sehr anschaulich. „Siyi da im Schützengraben bei obligatem Geschützdonner ein Gespan lÄutcnvergjünger oci der Lektüre des...Korr." und erfährt, daß irgendein Landwehrbataillou eine Feldzeitung gegründet hat. WaruM soll das hier nicht auch möglich sein? Ein Plan wird cm- morsen und dann damit die Jnstanzentrcppe hinaus. Vis zun Major findet er seiner Abenteuerlichkeit wegen Beifall, aber woher das Material nehmen? Freund Gustav ist nicht verlogen. Er weiß bestimmt, daß in N. eine Druckerei ig, dort kann man oolcn, was man braucht. Ztvar war er nie in N., aber warum loll es dort tcinc Druckerei geben? Ausgerüstet mit einem Requifitionsscheiae geht es am andern Morgen los. Aber, o Pech, man läuft dem Gewaltigen in die Hände.„Was, Zeitung-gründen, Unsinjl! Zurück, marsch, marsch!" Doch welcher tapfere Soldat läßt sich ein- schüchtern? Am andern Morgen geht es im Tustern los. In N. iit die Jmprimerie bald gefunden, aber siehe, am Tore prangt das Schild:„Beschlagnahmt. Das Oberkomniando." Hin zum Kein- mando, eine tKeschichte erzählt von einigen Kleinigkeiten, die das Regiment gerade notwendig vraucht, und die Erlaubnis ist erteilt. Und nun packen die beiden Helden vom Winkelhaken zusammen, ums irgend geht: drei Kasten �chrift, Walze. Farbe, Rahmen. Papier u. a. in. Ein Karren wird dazu requiriert und dann aus der: Heimweg. Bei der Wache vor der Stadt wird Halt und ein tleiner Plausch gemacht, und derweilen wirft ein Wagen einer Munitionskoloiine den ganzen Karren um.:i>iit drei Saiten Vchrif: -ogen die Beiden ab, mit einem Netze voller Zwiebelfische kamen sie an. Es war bald gesäubert. Zwei neue Reisen nach N. vervollständigten die Ausrüstung, lo daß nun an Schrift vorhanden iß. was man vraucht: Petit, Korpus, Cicero. Die Zeitung koiiute gegründet werden. Ein Kriegsmutwilligcr, so ein Toktoraspirant, mar Berater. Zeitgemäß bekam sie den Titel:..Ourrai Kriegs zcitung des Jnsantcrieregiments„Bremen" Nr. 7ä". Sic erscheint wöchentlich mehreremal und bringt die noch warmen offiziellen Meldungen vom Kriegsschauplatz. Ein starkes Bedürfnis wurde dadurch befriedigt, denn bisher waren wir hinter der Oiemuchte, die wir selbst mitmachten,� recht lange hinterher. Sind große Siege, wie die von den 40 000 und 60 000 gefangenen Russen zu melden, so erscheinen Extrablätter. Allwöchentlich wird in Untcrbaltungs- blatt herausgegeben. An dem arbeitet das ganze Regiment mit. Kaum weiß die Redaktion die Flut dichterischer Erzeugnisse sicher in die Spalten zu leite». Kriegers Lust und Leio in glatten und bolpcrigcn Versen— letztere haben freilich das Uebergowicht— leben darin. Erlebnisse werden erzählt, hin und wieder ei.«: kleine Aufmunterung, eine harmlose Verspottung seiner setbil und gndercr. So ist die Zeitung ein Spiegel des Lagcrleöens und eine Freude für alle. Nun darf freilich lein Fachmann seine krit icheu Blicke über unsere Kriegszeitung gleiten lassen. Schopenhauer hatte recht mit seiner Wut aus alle Fachleute, und wir verlangen von h:cie:i kategorischen Rcspett vor dieser Scklöpsung trotz aller ihrer Mängel. Denn hier wie im ganzen Kriege gehören, wir zitieren nach der Kriegszeitung,..unvorhergesekene Scevierinkeiten und Zvischt ficht! Er bckomw.t es mit dem ganzen Regiment cin'.hließlich dos in- zwischen bekehrten Gewaltigen zu tun." Eine Nzuerung im Straßenbahnbetrieb. Eine wesentliche Eriparuug menschlicher Arbeitskräfte bedeutet die Einführung eines Schienenreiuigungswagens bei der Slraßeubohn in Nüruberg-Fünh. Der Wagen wutde kürzlich den Mitgliedern der städtischen Kollegien und Vertretern der Presse vorgeführt. T Städtische Nachtichtcuaml berichtet über den Wagen: „Tie Wirkungsweise des Wagens besteht im wesentlichen darin, daß der in den Schienen angeiammelte Schmutz, der nötigenfalls entsprechend angefeuchtet wird, durch Rillenkratzer gelockert und dann durch einen Exhimslor in den Schmiitzbebälter des Wagens ausgesaugt wird. Das Äeußere des Wagens unterscheidet sich nicht viel von dem eines gewöhnlichen zweiachsigen Personenmotorwagens. Ilm so verschiedener ist das Innere. Hier ist zunächst der Schmutzbehälter uuicrgebrochtr der etwa drei Kubikmeter Inhalt bat und in den die von den Schienen berauffühieuden. mit Rillenkratzern versehenen Aufsaugrobre eingeführt werden. Es sind zwei Paare solcher Auf- faugtobre vorhanden. Je nach der Fabrlricklung wird das rückwärts gelegene Paar benutzt, während da- andere Paar durch Teckel dicht äbzcschlosien ist. Die Kratzer und Deckel lassen sich vom Führer- sland aus betätigen. Am Boden des SchmutzbebälterS ist eine Klappe angebracht, durch welche die Entleerung nach unten erfolgt. Eine selbsttätige Signalvorrichtung zeigt an. wenn der Behälter seine Höchftfülluug erreicht hat. In diesem Falle muß die Schienen- reiniguug unterbrochen werden. Der Exhaustor, der das Allfsaugen des'Schnmtzes besorgt, ivird durch ehim neben dein Behälter stehenden IS B8-Motor angetrieben. Zur etwaigen Befeuchtung des SchienensckmutzcS ist ein Wasserbehälter vorgesehen.... Die Leistungen des WagenS im Betriebe der hiesigen Straßenbahn find bis setzt voll befriedigend. Bei regelmäßig erfolgenden Reinigungen der Schienen können etwa l2 Kilometer bis zur Füllung des Schmutzbehälters befahren werden. Innerhalb zwei bis drei Tagen kann das ganze hiesige Schiencnnetz gereinigt werden. Was die Gcschwindigletl anlangt, so kann sich der Schienciireiiiiguilgswagen dem Berkehr anpassen, so daß Tlöiungen durch den Wagen nicht herbeigeführt werden." Auf der sehr kurzen Strecke, auf der der Wagen vorgeführt wurde, war, wie der„Courier", das Blatt der Transportarbeiter dazu bemalt, die Reinigung der Schienensirecke keineswegs besonders gründlich. Es mag das daran liegen, daß die befahrene strecke nur sehr kurz und die Geschwindigkeit eine sehr geringe war. Bei größerer Fahrgeschwindigkeit wird der von de» Rilleiikratzetn losgelöste Schmutz osienbar höher geschleudert und kann von der Saugluft des Exhaustors besser gefaßt werden. Nervöse Leute werden übrigens durch die Inbetriebsetzung dieses Wagens nicht besonders erfreut sein. Der Straßenlärm wird durch ihn immens vergrößert. Das Surren des Exhaustors ist weithin in den Straßen zu hören. Es ist ein Lärm ähnlich dem Lärnl eines Zeppelins oder des Propellers eines Fliegers. Notizen. — Theaterchronik. Das Theater an der Weiden- d�a.inmcr Brücke bringt Miltiooch die Novität„Die deutsche Marke" von Fedor von Zobeltitz. — Kriegsausstellung in der Kgl. Bibliothek. Die Kgl. Bibliothek hat im neuen ischousaal eine Auswabl aus ihrer Kriegssammlung 1870 71 zusammengestellt, die vom 10. Dezember ab von 12 bi§ 2 Uhr allgemein zugänglich sein wird. — Die Ursache des Stottern s. Unser Beitrag..Der Kinematograph für die Heilung de-s srolterns" veranlaßt einen ehemaligen Stotterer, uns um eine Ergänzung zu ersuchen. Er schreibt uns: Tie Ursache des Stottern« ist ein zentrales, d. h. vom Gehirn ausgehendes, also psychisches Leiden, das Stottern die Folge dieser psychischen Störung; die fehlerhafte Atmung ist auch nur die Folge der zentrale» Hemmung. — Zitronensaft gegen wunde Füße. Ein Tourist empfiehlt als bestes Mittel gegen wundgelaufene Füße, frische» Zitronensaft auf die brennende Stelle zu träufeln und vor dem Schlafengehen dünne Zilronenscheibchen zwischen die entzündeten Zehen zu lege». Mit ciiier Zitrone kann man acht bis zehn Tage reichen. Schach. J-« O £• ■— o £ iü HM MM MM JuW M wk Wr Ks»M 'yfrnV/. Av/////. /y/SMA. .'ljp WXb M WM WM W'fy 'A/Wa. S* ü WM A/y A/A/Mä AAAAAAA/ mm., m ÄK m m m mt mt MM in MM Vyjfk//. AZA/M. � ------ MM! .1. M............ i; W/Zy MM W™ ■A/SyA/y SyiSxAy X/AA/jß foy WAAAA WWa?'aW'A Wä fywfay..... wh w& kW Ä ä f Italienisch. Rosentreter. Refoh. 1. c2— e4, c7— cö: 2. Sgl— 13, Sbs— cli: 3. Lfl— c4 . 4. 0-0 5. äS—<14 6. Sf;?Xd4 Borsichtiger 6.. däl:c. 7.* Lei—<*5 lieblicher ist 52—14. 1,13— cä 8g8— 16(d6!) l,eSXd4 8o6X'l4 ed. Z. B ea, b7— b6 8sü; 7— g5? In Betracht kam S. Lb4, DeT. 8. Lg5— h4 ES follie d7— d6 geschehen. 9. 12-14! gSXtt 10. 111X14! eöXfl 11. DdlXd4 0-0 Auch andere Züge nützen nichts mehr. 12. LMXkO DdS— c-8 13. Lf6— h8 Ausgegeben. Eine theoretisch nicht uniulcressmile Partie. Zur Theorie des Evausgambit. Dieses Gambit entsteht bei I. e?— e4, e?— cS: 2. Sgl— f3, Sb8— c6: 3. Lfl— c4, Lf8— cS: 4. bS— 1,4. Wird es angenommen. so folgt 4.... LcS ,1)4!: S. c2— c3, Lb4— a5! lMinder gut ist Leb: d4!, wodurch Schwarz zum Abtausch des Beb gezwungen ivird.» Nun hat Weiß im wesentlichen zwei Angtiffswege. die jedoch eventuell zur selben Position führen l ön n e n. Nämlich: 0—0. dS: d4. Ld7! und auch 6. d2— d4, d7— d6! Wenn nun 0—0!, Ld?! geschehen würde, so würde man eben zur selben Position ldie eher für Schwarz günstig ist) gelangen. Aber Weiß ist ja anscheinend im siebenten Zuge zur Rochade nicht gezwungen. Die Analui'e. d�x beweisen soll, daß Weiß doch nichts Besseres als 0—0! hat, und die hiermit die Theorie des EvanSgambit vereinheitlicht, bildet einen Komplex der schönsten und überraschendsten Varianten, deren Durchspielen am Brett nicht nur belehrend, sondern auch genußreich ist. Wir bringen sie nachstehend. I. 7. Ddl— i»4. e5X<14;% 8f3>'d4, Sg8— e"; 9: Lei— g5, DdS— 117!; 10. Lg5Xe7 iLbö, ad!!: LXc6, SXL; 8X8. Ld«!! mit Rnckgewinn der Figur) 10.... 8e6Xd4 Ii 31- Da4Xa5. Sd4 — eO!; 12. Da5— g.">, Dd7— e7: 13. Dg3> g7, De7Xe4r; 14. Kel —<12(Lc2, Dou! Oder Kdl, Dg4T mit T amentausch und Bauern» plus) 14.... Del— f4t: 15. Kd2— c2, ix8— föj nebst eventuell 0—0—0 und Gewinn. II. 7.<14 Zeö, DdS— c?'.: 8. Lc4— b5(ed, DXe4t; Le2, cd; DXd6, Sge" mit besserem Spiel. Oder 8. Lg5. f6; ef, gf I nebst DXo4 mit Bauernplus i 8.... Le8— d7!; 9. Ddl— a4, Laö— b6; 10. e5Xd6, e7Xd6; Ii. 0-0, Sg8— f6: 12. Lcl-gö, h7-h6; 13. Lgö—!i4, 0—0; 14. Sbl—<12, a7-aMc, Schwarz steht besser. III. 7. d4— d5. Sc«— e7; 8. Ddl— Ali« c7— 06; 9. d5Xc«, b7Xc6; 10. Da4— b3, k7— k«!: 11. Lc4— k7i. LeS-k8: 12. Lei — a3, d6— dö; 18. Lr7XgS,�Th8Xg8: 14. 0-0, Lc8-e« nebst eventuell Kf7 mit gesichertem BauernvluS. Andere bier noch mögliche Wendungen und Varianten verschieben wir auf ein anderes Mal. IWWAWWMMWMW ..;;;; yAA�ßr�MAyjüU� sVllS ■Aß/ WWW«»»»»» WBmmmm. 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