Nr. 93.- 1915. Unterhaltungsblatt öes vorwärts AiMverstag, 22. April. /luf öem Kriegsfijchzug. Wie mit Eiszähneii beißt uns der Morgenwind der noch winterlich schaurigen Ostsee in die Backen und die Augen weinen uns vor bitterem Frost. Ingrimmig stürzt sich mit Geheul die wilde Böe aus der grauen düsteren Wasserwüste in unsere träncnüberronncnen Ge- sichter. Breite Wogenrückcn peitscht sie vor sich her, breit, als kämen ganze Geschwader von nordischen Walen dahergebraust durchs Haff— und gegen die vom ewigen Branden halb durch- genagten, gelbe Holzsträhnen um sich herumsträubenden«tege gischtet und flutet mit gedämpften Gebrüll die kriegszornige Frühjabrssec gegen die dicken Holzblöcke, die den Steg des kleinen Ostseebadcs für eine Weile noch stützen. Unsere Boote sind von dem niederträchtigen Ehrgeiz besessen, auch einmal Seekranke zu tragen. Wie sie tanzen I Die Hopser eines Schuhplattlers sind Magenbesänftiger dagegen. Als wollten sie gleich mit uns in den breiten Bauch des mächtigen Schifferfahrzeuges hineinhopsen, das da im tieferen Wasser auf uns wartet! Nun gilt es, von den tollen Booten in diese düsteren Kolosie hineinkommen! Aber endlich— endlich nach halsbrecherischen Kletterkunst- stücken sind wir drinnen in den sachter Schaukelnden, den Breit- bauchigen, den Mächtigen— wie ich sie in friedlichen Bade- sommern hier niemals habe bcrumschwimmen sehen. Giganten- kähnc, wie ich sie wohl von Helgoland, von Amrum, Sylt und anderen Nordsceccken ber kenne— hier aber? Ja, ein merkwürdiger Durcheinandermischer ist so ein Krieg! Gigantenkähne mit gewaltigen Segeln, die einen ungeheueren Segeldruck aushalten. Wie schnauben sie los— wie knattert der heulende Eiswind, nun wir in See hineinkreuzen, in den frostklirrenden Tauen. Wie bauschen sich die braunen Bäuche im Tuche über unSl Wie spült der weiße„Bart" vorn am schwarzglänzenden Bug empor— und wie paßt die Minennase des Kriegslotsen auf, wie wittert sie die weißkochende See ab unter den jetzt ganz schief liegenden voll- bauchigen Segelwänden hin. Was für dickfellige Fausthandschuhe habe ich über meine dünnen Berliner Häute gezogen! „Mitanpacken!" ist die Parole jetzt, hier im Schisferkahn wie auf dem Kartoffelfeld daheim. Nur ein paar Südwester krabbeln auf dem importierten Nord- Iekutter herum und schimpfen mit den Tauen und den frisch- aäuligen Weibern. Alte, uralte Knaben, die in friedlicheren Leiten nur noch dazu nütz waren, ihre krummen, gichtknochigen Finger in zerfetzten Netzen arbeiten zu lassen. lind gar noch ein paar Weiber!— Ja, eS gehen ganz ungewöhnliche Dinge vor. Sonst trugen sie auf gebeugtem Rücken mübsclig ihre pinncvollen Fis-bkiepen nach Zoppot. nach Oliva, nach Danzig und dabcrum— und jetzt arbeiten sie mit an den Wasser- schaffs herum, als seien es ihre Waschfässer hinter den Fischcrkaten. Dort, wo in den Sommernächten das Blitzfunkeln vom Leucht- türm aus Hela aufzuckte, alle paar Sekunden, wie ein glühender Puls— sind wir längst vorbeigeschnoben, vorbeigegischtet— da gehen die beiden Stahltrossen nieder in die hier nicht mehr so ganz ungebärdig sich gebärdende See. Mit ihren allerhand umfassenden Maschensäcken rauschen die kolossalen Markttaschen der Schleppnetze in die blasigen Gischt- kämme hinein. Eine ziemliche Zeit schleppt das gewaltige Zugnctz. An dem heute fast täglich von den Menschen Besuch bekommenden Meeres- baden tut es seine Kriegsarbcit— füllt seine breiten Maschen- liefern mit allen möglichen noch verborgenen Dingen. Oder gar nur mit abgetragenen Gebirgen der Urzeiten des Erdballs— mit Sand?— oder gar nur mit Wasser? Schon schleift der schräg liegende Kutter etwas langsamer durch die heranmarschierenden Wogenreihen, trotzdem eine neue, frischere Böe in die dunkelbraunen>segel gefallen ist, die so braun sind wie eine alte Fischerbrust— trotzdem es wütend in die winselnden Taue hineinpeitscht. Schon horchen unsere Muskeln auf!— Jetzt straffen sie sich!— Jetzt... seufzen sie in den Fausthandschuhen, in den schwarzen Teerjacken l Das ist kein Sand! Kein Wasser! Was wir da an den eisknisternden Stricken an? der nassen Tiefe herauswürgcn!— Da prasselt es schon in durcheinander- schlingernden, glitschig-glattcn Fischleibern, in einem feuchten Ehaos wild durch ein sich schleudernden Lebens in die breite Rippcukufc unseres alten Fischkutters nieder. Was purzelt da nicht übereinander weg— Ivos sperrt da nicht die Mäuler! Goldbutten! Braune Butten! Kupferhütten!— alle hüpfen sie in mühseliger Unbeholfenhcit durch das zapplichte Gemengsel der Schuppen und Schwänze. Aale schwänzeln dazwischen hervor— Kerle, die sich offenbar an einem Rekordfressen beteiligt haben. Kaulbarsche sperren ent- setzt das Maul offen, düsterblaue Miesmuscheln schließen sich eng zu, quabbelige«secquallcn fließen wie bläuliche Gelatine aus- einander, stachlichte Seeigel strecken tausend rötliche Nadelspitzchen wehrhaft gegen alles was da kommen mag, junge Zander schleudern sich ivild empor, Röhrenwürmer ziehen sich tiefst in ihre krummen Kalkwindungen zurück, zertöpferte Perlmutterfetzen glitzern da- zwischen... alles wirtschaftet verzweifelt zwischen den flink hin und her schmeißenden und bereits ordnenden krausfaltigen Händen der Teerjacken. Wie fix doch diese ollen Griesbärte noch findl Wie fix diese frischbäckigen Fischermädchen! Was sie für kleine derbe Fäuste zusammenkrampfen, die doch nie Schleppnetze miteinbolten! Teufelsarbeit I Aber frische Arbeit in diesem kristallenen Eiswind l Mit keuchendem, rauchendem Atem holen wir so fünfmal das Schleppnetz herein, und mit Backen so rot lvie von frischem Fisch- blutl Dann aber baden wir unsere sämtlichen Wasserschafsc schon voll— gänzlich, lind das will was sagen! Alles darin schiebt jetzt seine so verschiedenfarbig wie das weite Mer selbst schim- mernden Rücken gelassen durcheinander: Tarbutt, Makrele, Rot- barsch, Seelachs, Seezunge... und über all die schuppichten glänzenden Rücken humpelt gelassen ein Urgroßvater von einem Hummer, vor dessen böse drohende» Scheren das rotbäckige, über- mütige Weiberzeug die unheimlichsten Finessen mit seinen zeigen- den krummen Fingern beginnt. Da— was macht die älteste Teerjacke da mit cinemmal für Finessen! Der schiefschulterige Alte, der sich noch den schärfsten Seemannsblick beivahrt hat, schaut wie ein Schreiadler von seinem Strandhorst langhälsig in See. Während der Schlveißarbeit hat er zur Ermunterung uns etwas über die Hawaii-Jnseln, über die hübschen Mädchen dort, über Ceylon und von den Feuerländern vorgeflunkert. Jetzt hält er bedrohlich ernst die Hand über die Braue gelegt. Ein kurzer düstergrauer Strich, so lang nur wie Streichhölzchen, ist da im falben Lila des Horizonts aufgetaucht. Da sind wir rasch mit unserem Fang heimgekommen— verteufelt rasch. Man weiß nicht recht... Näher zum Ufer hin haben lvir ja die scheußliche Tücke des heute überall sein bleiernes Gift ausspeienden Kriegsungetüms nicht so nah auf dem Pelz. Da schaffen denn auch in der saum- seligsten Gemächlichkeit ein paar junge Fischerburschen, die erst seit kurzem„im Fach" sind, die man mit„Kriegstempo" angelernt hat, an den Stellnetzen herum, gucken nach den Lcgeschnüren, nach den Aalreusen und all den anderen Fallen für den jetzt so be- gehrten Fisch— der indes bei den wie Hefeteig in die Höhe gehen- den Fleischpreisen noch viel begehrter sein sollte! Wir haben auch hier bei der eigentlichen Küsteiifischcrci die Annehmlichkeit zu verzeichnen, daß trotz des bedeutend geringeren und auch immerhin minderwertigeren Arbeitsmaterials die Erträge bedeutend höher sind als in früheren Jahren! Aus dem Grunde allein schon müßte unbedingt eine größere Anzahl der in der Nordsee jetzt brach liegenden Fischercidampfcr in die Ostsee gebracht werden, wie dies auch von der„Hansa" in Hamburg und von der „Altonaer Fischzeitung" gefordert wird. Bei uns in Berlin, in den Warenhäusern, in den Fischhand- lungen, sage ich meinem Tarbutt, meiner Markrele, meiner teee- zunge wieder„Guten Tag!", und ich staune— mit einem halb offenen Fischmaul— über einige Preise, die wirklich ganz kriegs- widrig sind! Schellfisch und Kabeljau: zwanzig ganze Pfennige das Pfund! Solch ein Preis aber zeugt nicht nur von einer außer- ordentlich reichen Zufuhr, sondern auch— leider!— von einer zu geringen„Abfuhr". Auf unseren Binnenseen habe ich diesen Winter keinen Fisch- zug unterm Ei? mitmachen könne«. Da? ist ja etn ganz eigen- artiges Winteramüsement! Dies Durchstecken der Halttaue deS kolossale» Schleifnetzes unterm Eis her, mit den blödsinnig langen Stange»t Dies An- ziehen des Netzes unter der dicken, von den vielen Tritten surren- den und murrenden Eisfläche, auf den mühsam gedrehten, sich unten in den grünen Kristall hineinknirschenden Winden. Dies Auffalten des Netzes zu einer fast unglaublichen Läng«—— von siebenhundert Metern! Da wird die Arbeit der an den Winden schwitzenden Fischer- knechte immer langsamer, immer mühevoller, denn dies gigantische Netz steht vom Grund des Sees bis zur Eisfläche empor. Und nun am Rande des Sees— wo die grünen Eisfplitter schon fliegen unter den dreinknallenden Aexten, wo jetzt die aufgc schlagen Wune dunkelt und aller Augen an dem grünen Bord des Eises hängen. Da plötzlich ein silbriges Aufschillern, ein Massensturz von Licht aus den düsteren Tiefen, ein tausendschwänziges Gezappel! Und nun der eigentliche Netzsack kommt, an den fast reißenden Tauen, mit den wühlenden Fischleibern, dies Freuden gebrüll der schweißstinkenden Fischer...1 Ja, diesmal war's nischt! Daher der Süßwasserfisch so teuer! Aber der Vetter aus dem Salz— er soll uns nun schmecken! Alwin Rath, Die Bukowina, eine üeutsihe Kulturinsel. Unsere deutschen Truppen kämpfen in der Bukowina, die sie Schulter an Schulter mit den Oesterreichern vom Feinde befreit haben, nicht nur für die gemeinsame Sache, sondern sie verteidig.» hier auch einen Hort der deutschen Kultur, ein weit in den Osten hinein vorgeschobenes Bollwerk germanischer Arbeit und Kr ist. Mitten zwischen anderssprachigen Völkern ist in der Bukowina in den letzten anderthalb Jahrhunderten eine deutsche Kulturinsc! geschaffen worden; was die Bukowina heute ist, verdankt sie vor allem deutschem Wirken und deutscher Gesittung. Dies beweist aus jeder Seite das den Deutschen in der Bukowina geividmete Kapitel des großen dreibändigen, bei F. A. Perthes in Gotha erschienenen Werkes„Geschichte der Deutschen in den Karpathenländern" von Professor R. F. Kaindl, das zum ersten Male eingehend die außer- ordentlichen Verdienste der Deutschen»m� die EntWickelung dieser Gebiete quellenmäßig dargestellt Isat. Schon früher hatten sich Deutsche an einigen Orten des Landes angesiedelt und im Mittel- alter die materielle und geistige Kultur wirksam gefördert. Aber seine eigentliche Blüte entfaltete das Deutschtum in diesem Lande, das fortan unter dem Namen Bukowina, d. h. Buchenwald, er- scheint, erst seit dem Jahre!775, da die Pforte dieses Gebiet an Oesterreich abtrat. Die deutschen Ansiedler bildeten den Sauer teig, der in dem vorher verödeten und völlig»nknltiviertcn Gebiet erst Leben und Gedeihen hervorbrachte. Zuerst� kamen Reichsdeutsche ins Land, etwa 50 Familien, die 03 männliche und 87 weibliche Mitglieder zählten; es waren alles Bauern, die aber doch auch so manches Handwerk, Zimmermannsarbeit, Maurerei. Schuhflickerei verstanden. Diese deutschen Einwanderer, deiien sich dann bald zahlreiche andere anschlössen, stammten aus Südwest- deutschland, und so wurden sie denn alle gemeinsam„Schwaben" genannt; Württemberg und die Pfalz waren die Heimatländer der meisten Ansiedler. Ihre alten Sitten und Gebräuche habe» sie bis auf den lieutigcn Tag in der Fremde bewahrt. Die kurzen. glockenförmig gebauschten Röcke, wie sie die Frauen zum Beispiel in Rosch bei Czernowitz tragen, haben hier, ivie auch ähnlich in Galizien und Südungarn, ein Stück altdeutscher Volkskraft be- wahrt. Ebenso klingt noch heute in de» Dörfern der Bukowina manches schöne Volkslied aus der alten Heimat am Rhein, wie z. B.„Es stand eine Linde im tiefen Tal" m a. Die deutsch-österreichischen Länder sind besonders durch Deutsch- Böhmen vertreten, die in der Bukwiua in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verschiedene Bauernkolonien gründete», so die erste, Bori, 1835, dann Schwarzthal. Buchenhain usw. Auch die Deutsch-Böhmen haben ihre heimische Art bewahrt. Ei» Forscher. der vor etwa 30 Jahren seine Laudsleute i» Bori bcsnchte, schreibt darüber:„An den meisten Häusern fand ich das Wahrzeichen der heimischen Dörfer: St. Johann von Nepomuk, geschnitzt oder ge- malt. An ihn erinnerte mich der erste Flachskopf, den ich sah: er hieß Johann. Kein Zweifel mehr, daß ich mich in einem echt deutsch-bömischen Dorfe befand." Aus allerjüngster Zeit berichtet ein Kenner von der Siedlung Schwarzthal:„Wunderbar ist es, .y vom Weg meiner?ugenö. Von Clara Vicbig. Die Sonne prallte heiß aufs Hochland, das Blut stieg mir zu Kopf; nicht alles taugte für Mädchenohren. Und was die Zurückkehrenden erzählten— ich ließ ja keine Ruh, ich mußte es ja wissen, was der Richter in seinen Akten aufgezeichnet hatte— das war auch nicht gerade geeignet für ein Pensions- fräulein. Aber hat es mir geschadet? O nein! Ich bin dem Volk in seinem Denken und Empfinden nahegekommen. Ich bin wohl erschaudert beim derben Tritt, mit dem es die Erde stampft; niedergetreten wird vieles unter nägelbeschlagener Sohle, alles was schwach ist und lebensunkräftig. Erbar- inungslos ist das Volk, hart, aber es kann auch lieben ur- kräftig, es folgt seinen Trieben unbefangen und schämt sich ihrer nicht. Der gute Onkel hatte oft zu zügeln— das Derbe zog mich an,— aber ich merkte es an seinem Schmunzeln, von Herzen kam ihm solche Rüge nicht. Er gab mir zu lesen, viel zu lesen; Tieck und Brentano liebte er sehr, ich lernte sie auch lieben. Das Volkstümliche im„Blonden Ekbert" und in der „Geschichte vom braven Kaspcrl und dem schönen Annerl" fesselte mich. Mein erster schriftstellerischer Versuch fällt in diese Zeit des sechzehnten Jahres. Longfellows„Hiawatha", den ich beim Onkel englisch gelesen hatte, übersetzte ich ihm metrisch zu seinem Geburtstag. Es war ihm eine große Genugtuung und mir keine große Mühe; wo die Uebersetzung hingekommen ist, weiß ich Gott sei Dank nicht. Heinrich von Kleist stand auf dem Ehrenplatz in Onkels Bibliothek, und wenn er mir auch nicht so süß einging wie der erste Teil des„Faust", mich nicht so mit fortriß wie der „Werthcr", so beschäftigten mich doch die Kleistschen Novellen. insonderheit„Michael Kohlhaas", sehr lebhaft; wie mich denn überhaupt von jetzt ab Prosa immer mehr anzog als Verse. Für Schiller habe ich damals gar keine Neigung gehabt; es ist mir auch später schwer geworden, ein Verhältnis zu ihm zu finden. Ich weiß nicht, war er mir in der Schule verleidet worden, oder reizte mich das stete„Die Jugend muß Schiller lesen" zum Widerspruch? Oder sträubte sich etwas in meiner Natur gegen dieses beständige Heranziehen jener Götter, die in Marmor unter tiefem Blau, umrauscht von Myrtenhainen, lebendiger wirken mögen: die mir aber unter unserem beut- scheu Himmel tot, nackt, kalt, wie Puppen erschienen. Sie machten mir Schiller unangenehm; ich wurde ungerecht und habe fast darüber vergessen, daß er uns einen Tell geschenkt hat.--- Der gute Onkel Mathieu ist längst dahingegangen, wenige Jahre nach meinem Vater habe ich auch ihn verloren, und mit ihm schwand die literarische Anregung aus meinem Leben. Meine Mutter las wenig, und was sie las, entsprach nicht meinem Geschmack. Sie, eine Pastorentochter, sehr jung an den viel älteren hohen Beamten verheiratet, war nie aus dem engen Kreis herausgekommen, den Herkunft und Lebensstellung um sie gezogen hatte». Wir waren oft uneins; sie gehörte noch ganz zum alten Schlag, sie hatte keine Ohren für den in unserer modernen Zeit immer lauter und lauter werdenden Ruf: die Jugend muß sich ausleben. Für sie gab es noch kein Recht, ihre Kinder ganz dem eigenen Geschmack, den eigenen Ideen nach zu erziehen. Es kam mir hart an. meine Wünsche und mein Wollen über Bord zu werfen; die Mutter war die stärkere, ich habe mich allezeit beugen müssen. In dieser zarten kleinen Frau, mit dem auch bei vorge- schrittenen Jahren noch mädchenhaft lieblichen Gesicht, steckte eine Kraft, eine Nnbeugsamkeit, deren eiserner Disziplin die große Tochter sich einfach fügen mußte. Erst in reiferen Jahren habe ich erkannt, was ich dieser seltenen Frau zu danken habe. Von ihrer Uncrmüdlichkeit, von ihrem Fleiß, ihrer Ordnungsliebe, ihrem Pflichtgefühl hat sie mir etwas mitgegeben: aber auch— was man vielleicht auf den ersten Blick nicht bei ihr gesucht haben würde— das Erzählertalent. Von meiner Mutter muß ich's haben, das ist gewiß; mein Vater war ein schweigsamer Mann, sie aber konnte beredt sein. Was sie mir von ihrer Heimat erzählte, der fernen Pro- vinz Posen, die ich bis zu meinem zwanzigsten Jahre nur aus ihren Erzählungen kannte, wie sie die Christnacht schilderte in der alten Kirche zu Schwersenz, die Rosen und die Lilien im Pfarrgarten, die Besuche der großen Herren, die vierelang beim Geistlichen vorfuhren, die schweren Tage der Pfarrfrau, die mit ihren unmündigen Kindern, plötzlich des Vaters, des Ernährers beraubt, in drückendsten Verhältnissen zurückblieb — das alles entbehrte nicht der poetischen Kraft. Und wenn sie dann von jenem Tage sprach, an dem sie, als junge Frm» am Fenster stehend, zusah, wie drunten auf Karren und Leiterwagen die unglücklichen Soldaten vom Dorfe Buk her in die Stadt Posen gebracht wurden, mit abgeschnittenen Nasen und Ohren, verstümmelten Armen und Beinen, halb verblutet unter den Messern fanatischer Weiber, dann wuchs die polnische Revolution gewaltig vor mir auf. Ich hörte das Dengeln der Sensen, ich sah deren breites, blitzendes Blank sich blutig färben unterm Mähen der Sensenmänner, ich sah den weißen Falken fliegen auf rotem Panier und hörte das wahnwitzige Gebrüll der Menge: „Noch ist Polen nicht verloren— Niech zyje Polska!" Das Jahr 1848 führte meine Eltern nach Frankfurt am Main; mein Vater saß im Parlament als Abgeordneter für Posen. Es gehörte schon in meinen Kindertagen zum hohen Genuß, wenn die Mutter sich bereit finden ließ, von Uhland und den Brüdern Grimm zu erzählen, von Robert Blum und Karl Vogt, von General Auerswald und dem schönen Fürsten Lichnowski, dem ritterlichen Elegant, der auf der Bornheimer Heide ein so klägliches Ende gesunden hat. Die lebten alle; mit allen kleinen und großen Schwächen, mit allen inneren und äußeren Vorzügen, mit allen Mängeln und allen Tugenden standen sie da. Und was ist mir das Jahr 1870/187! durch meine Mutter geworden! Ein Ereignis, als hätte ich's schon mit vollem Verständnis miterlebt. Sie hatte damals im Lazarett ge- pflegt; Franzosen und Preußen, Bayern und Pommern, Schwaben und Westfalen hatte sie leiden und genesen, aber auch leiden und sterben sehen. Auch ich bekam das alles zu sehen, dank der Freudigkeit, der Begeisterung, mit der die Mutter von jener großen Zeit sprach; dank der blühenden Farben, mit denen ihre anschauliche Kraft jene Bilder malte. Und später hat die Großmutter meines Knaben Träume be- völkert mit ihren Turkos und Zuaven, mit ihren Braven von Spichern, mit ihren Helden von Gravelotte, mit dem Bazaine in Metz und dem Napoleon bei Sedan. Und sie bat ihn aus dem Schlafe geweckt mit dem Läuten aller Glocke». mit dem Gesang der Schulkinder, die die Straßen der Stadt durchjubeln: „Es braust ein Ruf wie Donnerhall, Wie Schwertgeklirr und Wogenprall: Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wer will des Stromes Hüter sein?"— Ich habe meiner Mutter den Roman„Die Wacht am Rhein" gewidmet; ihr verdanke ich ihn ja. Und vielleicht verdanke ich ihr auch noch einen andern— wenigstens die erste Anregung dazu— die Anregung zu„Das schlafende Heer". Mein Vater war Gutsbesitzerssohn aus dem Land des schlafenden Heeres; seine Vorfahren waren seit hundert Jahren, seit viel länger schon, dort angesessen, und es hatte einen eigenen Reiz, die Mutter vom alten Stammgut Rokitten erzählen zu hören, auf dem der Schwiegervater die junge Frau des ältesten Sohnes recht als ein großer Herr empfing, mit ihr durch die Felder jagte und dem schönen Töchterchen stolz seine drei Güter wies: Rokitten, Rhyn und Golmütz. Wo sind die drei nun bin? Ter alte Samuel Viebig, meines Vaters Großvater, der im hellblauen Frack unterm schlicht gescheitelten langen weißen Haar sehr energisch in unsrem Eßzimmer von der Wand blickt, würde wenig zu- frieden sein, daß nur noch auf Rokitten ein Viebig sitzt. Er war der Mehrer der Güter, und wenn er den polnischen Herren, die es nicht anders taten als vicrelaug bei ihm vor- zufahren, mit vier Ochsen den Besuch erwiderte, so war er auch allezeit ein Mehrer des Deutschtums; es wagte keiner zu mucken. Auch an dem Deutschtum in der Provinz würde der Alte jetzt seine Freude nicht haben.— (Schluß folgt.) Snfe sich hier die Wälder, Kleidung, Sitten, Gebräuche, Wohnweise muH Spruche vollständig erhielten. Ter Bursche, mit dem ich den weiten holperigen Weg zurücklegte, trug seinen Havelock, seine Strümpfe und seinen grünen Hut wie einer aus den hämischen Wäldern, und wenn man mit den Leuten bei Tisch sitzt, und sie ihre Pfeifen dampfen, da denkt man keinen Augeitblick, daß man fern iin Osten im frenden Lande ist." Tie gegenwärtige Kopfzahl der Deutschen in der Bukowina wird auf etwa 7öt)ÜV berechnet. Dach bat diese verhältnismäßig kleine Zahl Erstaunliches für das Land geleistet. Als die Bukowina an Oesterreich kam, war sie eine vollständige Ocdc, fast nur mit Wäldern und Sümpfen bedeckt, durch die türkische Mißwirtschaft ausgesogen, durch Kriege verwüstet und entvölkert, geradezu eine Wildnis._ Aber schon einige Jahrzehnte nach der Einwanderung der Deutschen machte dies Land den Eindruck einer Kulturoase. »Wir glaubten," schildert der Reifende Kohl 1840 die Bukowina, „aus den Niederungen Beffarabiciis und von den gestalt- und ordnungslosen Ortschaften Podolicns kommend, bei diesem Anblick uns in eine andere Welt versetzt, und allerdings war es auch wirklich so. Bei dem Anblicke von Czernowitz schien uns der ganze europäische Weiten nahe vor die Augen gestellt zu sein, und wir glaubten Deutschland deutlich durchzufühlen." Ter Einfluß deS deutschen Wesens konnte sich in der Bukowina eben besonders um- fassend iittd kräftig erweisen, weil der Boden hier noch fast jung- fräulicki war und die in Not und Unbildung verkommene Bevölkern ng sich gern von Deutschen teiten und lehren ließ. Das städtische Leven hob sich zuerst, und die Städte der Bukowina haben sich ihren vorwiegend deutschen Ciiaraktec bis heute bewahrt. Bald begann auch der Aufschwung in Handel und Gewerbe. Tie ersten tüchtigen Handwerker waren Deutsche, so der erste Apottjeker in Czernowitz, der erste llbrmacher, der erste Buchdrucker Eckhart, der auch die erste Papiermühle in der Bukowina errichtete. Der erste Bier-/ braucr war ein Deutscher, und die ersten ordentlichen Gasthäuser wurde« von Deutschen errichtet. Die Eröffnung der Bergwerke war ihnen zu danken, die Errrichtung der Glashütte. Der gute deutsche Pflug, der mit Pferden bespannt war und an einem Tage mebr leistete als drei bis vier der früheren Pflüge mit ihren Ochsen, galt der einheimischen Bevölkerung noch lange als ein Wundei Werkzeug. Viehzuckt und Milchwirtschaft wurden nun erst in richtiger Weise organisiert. Die Urbarmachung des Landes nollzog sich mit dem Lichten der Wälder, deren Schätze zuerst die Dontscheu ausnützten, worauf der Bukowiner Holzhandel eine hohe Blüte erreichte. Und nicht anders stand es mit der geistigen Kultur, die vorher völlig danieder gelegen hatte. 500 Volksschulen wurden von den Deutschen errichtet, und die Krönung dieses Wirkens für die Volksbildung bedeutete dann die Gründung der östlichsten deutschen Hochschule in Czernowitz, an der zahlreiche deutsche Gc- lehrte wirkten und wirken. Kleines§euilleton. die Wehrfähigkeit üer lanüwirtfthaftlichen unü inöustrieUen Sevölkerung. Für Oesterreich-Ungarn ist bereits früher nachgewiesen, daß die Behauptung, die landwirtschaftliche Bevölkerung sei an Wehrfähig- Icit der industriellen überlegen, ins Reich der Fabel gehört. In bezug auf die Schweiz hat Dr. N o a ck im.Archiv für soziale Hygiene und Demographie" festgestellt, daß die höhere Militärtauglichkeit auf feiten der industriellen A r b e i t e r s ch a f t z u finden ist. die sich mittels des machtvollen Instruments ihrer gewerkschaftlichen, und politischen Organisationen zuträglichere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne, geregeltere Arbeitszeit, gesündere Wohnungen, kräftigere Ernährung und bessere Schulen er- rungen hat, als den landwirtschaftlichen Arbeitern gegeben sind. So ungünstig die proletarischen Wohnungsverhältnisse in den Industrie- städten vielfach sind, der landwirtschaftliche Arbeiter wohnt noch elender. Die gesundheitlichen Vorzüge des Landlebens und der landwirtschaftlichen Arbeit gegenüber dem Stadtleben und der Fabrilstättenarbeit werden aufgewogen durch die stiefmütterliche Be- Handlung des ländlichen Proletariats durch den Staat in Hinsicht auf die Sozialpolitik. Der Zusammenhang zwischen Sozial- Politik, öffentlicher Gesundheit und Wehrfähigkeit ist nicht zu vcr- kennen. Von besonderem Interesse sind auch die verschiedenen Krank- Herten als Ursachen der Dienstuiifähigkeil und ibrs Unterschiede für Stadt und Land, wober übrigens z" berücksichtigen ist, daß die ErkranknngSzahl für die landwirtschasrlichen Berussarten durch die weniger sorgfältige statistische Krankheitsbeobachtung gn gering wird. Schäint sich doch auf dem Lande der junge Mann, den Kropf oder den Bruch oder die„schlechten" Krankheiten der Harnorgone zu verraten. Die SchwindsuchlSzahlen vor allen würden in den land- wirtschaftlichen Berufskreisen gewaltig hochschnellen, wenn dort nur annähernd so energisch wie in den Städten gegen die Verbreitung der Lungentuberkulose vorgegangen würde. Die Rekrutierungsergebniffe sind aber nicht nur von der öffent- lichen Hygiene, der sozialsanrtären und ökonomischen Wohlfahrrs- Pflege, sondern auch voirr Entwicklungsgrade deS B o l k s s ch u l- Wesens abhängig. Gerade über die Verbreitung geistiger Be- schränktheit und Idiotie besitzt die schioeizerische Statistik ein sehr ergiebiges Zahlenmaterial, weil der schweizerische Rekrut, welchem Stand und Beruf er auch angehören mag, auch im Lesen, Aufsatz, Rechnen und Vaterlondskunde geprüft wird. die opulische Wasserleitung. Ter Leffentlichkeit nahezu unbemerkt ward eines der größten Kultur- und Bauwerke aller Zeiten, die große apulische Wasserleitung. dieser Tage fertiggestellt. Sie besitzt eine Gesamtlänge von 2500 Kilometer, hat ein Gebiet von 20 000 Ouadralkitomctern mit einer Bevölkerung von fast zwei Millionen Menschen mit Trink- Wasser zu versorgen. Da auf dem Ostabhange des Gebirges nicht genügende Quellen gefunden werden konnten, so entschloß man sich, das Wasser aus dem Seleflutz zu nehmen; er entspringt etwa 40 Kilometer östlich von Salerno, wendet sich nach Westen und mündet bei Pästum in den Golf von Salerno. Das Wasser wird mit künstlichen Durch- brücken durch das Gebirge hindurchgefübrt. Mitunter verschwindet das Kanalnetz in Berggalerien, dann gebt es als Kanalbrücke über Täler oder steigt als Rohranlage über steile Abhänge. Bald liegen die Kanäle als Einschnittgraben in die Erde gebettet unter grünem Rasen, bald verlaufen sie auf Dämmen, die mit Bäumen be- standen sind. Der Hauptkanal geht, nachdem er au» dem Tale de» Scle in da« des Ofanto eingetreten ist, über Conza nach Venosa; dort Zweigt sich der Nebenarm ab, der über Foggia nach Eargano und dem Golf von Manfredomia führt. Von Venosa aus verläuft der Hauptkanal nordöstlich über Spinazzola, dann— einige Kilometer vom Meere entfernt— beschreibt er einen rechten Winkel und geht nun parallel der Ostküste ApulienS bis zu seinem Endpunkt, Villa Castelli. Von hier aus führt ein Netz von Nebenarmen nach Brindisi, Lecce, Otranto usw. Die Länge des Hauptkanals beträgt 220 Kilometer. Er verläuft 97 Kilometer lang in Tunnels, 103 Kilometer in Gräben, S'A Kilometer wird er über Kunstbauten sowie Senkungen binweggeleitet, darauf überwindet er tiefe Tal- einschnitte durch Svpbonanlagen. Die Abzweigungen erster Linie stellen ebenfalls gemauerte Kanäle dar. Sie besitzen eine Länge von 70'A Kilometer. Die Nevcnobzwcigungen sind 1240 Kilometer lang, bestehen aus Zement- oder Metallröhren, führen das Wasser zu 128 Sammelbecken. Bon letzteren gehen Leitungen von 1000 Kilometer Länge nach den Ortschaften. Das gewaltige Werk, das sich mit vorerst starken und daraus nach und nach dünner werdenden Adern über die Lanze Südost ecke der italienischen Halbinsel erstreckt, bat sein Wastcr an 268 Ge- tneindcn abzugeben, die in fünf Provinzen liegen. Tie Wasser- menge, die dem Volke auf diese Weise zugeführt wird, richtet sich in den verschiedenen Orten danach, ob da» Wasser durch natür- lichen Druck oder erst durch mechanische Hebewerke herangeschafst Z» werden vermag. Sie steigt von einer Mindestmenge von 40 Liter pro Tag auf den Kopf der Bevölkerung bis zu einem Höchstmaß von 90 Liter. Aber die Wasserleitung ist derart ange» legt, daß diese vorschriftsmäßigen Mengen in der Praxis ervöbt werden können. So erhält Bari<105 010 Einwohner> täglich 25 Millionen Liter, Foggia<77 000 Einwohner, über 18 Millionen, Taren t >70 000 Einwobner» 19 Rillionen, Barletta ,55 000 Einwohner 14 Millionen, Andria(53 000 Einwohner, 12 Millionen usw. Tos Wasser soll aber nach Möglichkeit auch für gewerbliche und land- wirtsckoftliche Bewässerung hergegeben werden. Längs des Kanals läuft eine vreite cstrutze dahin, ab und ,;u erheben nck Wärterliäuser. Auffichtsge bände, kleine Etettrizitäts- werke und dergleichen. Alles dies ist durch ein Telcphonnetz verbunden. An Ausdehnung»ud Umfang kommt demnach lein ähnliches Werk der großen apulisckeit Wasserleitung gleich. Zwar sind mvh einige Nebenwerkc zu vollende», allein da» Unternehmen an ssch darf als fertiggestellt betrachtet werden. Vereinheitlichung üer chinesische» Sprache. Wie der„Ostosiatifche Lloyd" schreibt, find die in China gc- Ivrochenen Dialekte so verschieden, daß eine Verständigung zwischen Nord- und Südchinesen unmöglich ist. wenn sie nicht gebildet genug sind, ihre Geipräche niederzuschreiben. Deshalb stößt nainenUich bei politischen Versammlungen, besonders aber in Tian-ckeng-yuan. wo die Vertreter der Republik zusammenkommen, die Verständigung ans Schwierigkeiten. Seit einer Reihe von Jahren tritt desdalb die chinesische Presse für die Einführung einer im ganzen Lande ver- ständlichen Sprache ein. Da der sogenannte Mairdarinendiatekt am weitesten in China verbreltet ist. so lag von jeher der Gedantc nahe. ihn hierzu zu verwenden. Nun hat das Unterrichtsmimstenum in Peking beschlossen, bei der kommenden Schulreform den Mandarinen- diatekl in allen staatlichen Elementarschule» in den Lehrptcm auszunehmen. Diele Maßnahme dürfte sehr viel z« einem engen Zusammenschluß der chinesischen Provinzen beitragen. ?öotizeo. — Theaterchronik. Die Volksbühne. Theater am Bülowplatz. bringt als nächste Neuaufführimg heuw DomrerZtag. Karl Schönherrs dreiakiige Tragödie eines Volkes Glaube u n d Heim a t. — Vorträge. In der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur spricht Sonnabend, den 24. April, abends 8 Uhr. im Bürge«- saal des Berliner Rathauses Dr. R. P e n z i g über das Thema: „Was ethische Kultur nach dem Kriege will und soll". Eintritt frei. — Der Erfinder des TahlorshstemS g e st o r b c u. F. W. Taylor, der frühere Präsident der amerikanischen Gesellschaft der Ingenieure ist in Philadelphia gestorben. In weiten Kreisen wurde sein Name bekannt, durch das von ihm eingeführte Tahtor- system, das unter dem Deckmantel einer rationellen ArbeftSeinleitung die völlige Mechanisierung und die gerissenste Ausbeutung der menschlichen Arbeit bedeutet. VressauSfehreibsnt Mk flOOO Mk für S beutsich« Jd* m m � im HM <7.\ Seiden- Jacke Blusen-Kostüm Ein BlusenkosUlm Covercoat aas rotem Metrie, aus gutem blau Kamm- so r echt gedgnet, Ihnen das immer weiter be- rinrrh.»im. flnffc In*ft rarn mitachftnent unsere Leistungsfähig- hebfe Kleidungsstück, durch seine flotte, lose garn, mit schönem, � vor AuEen zu iühr< mit dem charakteristi. Form und seine aparte breit. Schottenkragen Aus gut.blau cheviot m. sehen weiten Rücken Qarnierung besonders und reizvoller Gürtel- all.mod.Qarnierungen mit Raglan- Aermeln vornehm wirkend garnierung, auf Seide(nnHindenburgkragen) und breitem Gurt 24.50 39.00 nur 25 25 nur 19.00 Mehr als 6500 Lösungen Hai uns der ersie Tag nach(Zrloß unseres Ausschreibens ge. bracht.— Ist die Ihre auch dabei? Falls Sie sich nach nicht am Wettbewerb beteiligt haben, sollten Sie jetzt sich daran machen. 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