9,127-1915 Unterhaltungsblatt öes Vorwärts******* beutungcn über feindselige Machinationen gewisser Personen zu- gekommen sind, nicht verfehlt, deren Entfernung, sei es durch Aus- Weisung, sei es in schwereren Fällen durch Jnternierung in Deutsch- land, anzuordnen, und ist insbesondere gestern eine solche Maßregel bezüglich dreier Personen in Reims ausgeführt worden, welche heute morgen zur Jnternierung nach Magdeburg abgeliefert wurden. Ebenso werde ich nicht verfchleii. in jedem Falle wirklichen Un- gehorsame, Widerstands oder Angriffs mit schonungslosester Strenge und Energie zu Verfahren. Würde jedoch, darüber hinausgehend, der Transport französischer Zivilpersonen als reines Präventiv- und Schreckungsmitiel angeordnet, so kann ich mir die Bedenken gegen günstigen Erfolg einer solchen Maßregel nicht verhehlen. Ob die okkupierten Provinzen einen solchen Einfluß auf die Regierungen von Tours und Paris auf die öffentliche Meinung im übrigen Frankreich zu üben vermögen, daß deren Wünsche nach Friedensschluß ent- scheidend für die dortigen Entschlüsse in die Wagschale fallen, scheint mir nach den bisherigen Erfahrungen nicht unzweifelhaft, und ist andererseits die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß durch solche Maßregeln die Meinung nur durch allgemeinen Aufstand und Nationalkrieg könne die Okkupation beseitigt und der Krieg zu für Frankreich günstigem Ende geführt werden, in den okkupierten Pro- vinzen einen Boden und Umfang gewinnen, welchen sie unter dem bisher beobachteten System nicht gefunden hat. Indem ich diese mit den Anschauungen der sämtlichen Präfeiten der dem Generalgouvernement unterstehenden Departements über- einstimmenden Erwägungen dem hohen Ermessen Euer Exzellenz unterstelle, sehe ich bezüglich der Jnternierung der Geranten des „Echo Sparnacien" in Epernay weiterer hoher Entscheidung ent- gegen und werde bis dahin deren Haft in Epernay fortdauern lassen, kann indes nicht umhin, hinzuzufügen, daß durch die Inhaftierung der beiden Redakteure das Journal„Echo Sparnacien" als unter- drückt anzusehen ist. * Bismarck an Generalgouverneur v. Rosenberg- Gruszcyznski in Reims. Versailles, den 22. November 1870. Euer Exzellenz halbmonatlicher Bericht vom 13. d. M. hat sich gekreuzt mit meinem Erlaß vom 11. d. M. Ich habe daher in betreff der Forstbenutzung nur noch zu bemerken, daß es keinem Be- denken unterliegt, sich vielmehr empfiehlt, in den nahe der Grenze oder sonst für die Abfuhr günstig belegenen Revieren ohne Rücksicht auf irgendwelche Betriebspläne alles Holz zu schlagen, für das sich Absatz findet. In betreff der Beitreibung der Steuern gebe ich zu erwägen, ob nicht gegen renitente Ortschaften mit Brandschatzungen vorzu- gehen. Einige wenige Beispiele würden eine weitreichende Wirkung ausüben. Endlich erlaube ich mir darauf aufmerksam zu machen, daß in dem Generalgouvernentent Lothringen eine Einrichtung getroffen ist, welche sich gegen das Unwesen der Franktireurs gut bewährt hat. Es werden Präsenzlisten über die waffenfähige männliche Bevölle- rung geführt und für jeden von seinem Wohnsitz Abwesenden eine Geldstrafe von 60 Franken aus seinem Vermögen subsidiarisch von der Gemeinde eingezogen. * Be r i ch t des Zivilkommissärs Graf Taufkirchen an König Ludwig II. von Bayern. München, den 27. Dezember 1870. ... Eine geordnete Verwaltung jim Generalgouvernement Reims. Red. d.„V.") war zwar uoch nicht organisiert, aber sie war auf dem besten Wege, die ihr entgegenstehenden Schwierigkeiten zu über- winden. Es war gegründete Hoffnung vorhanden, auf dem be- tretenen Wege zu günstigen Resultaten zu gelangen, als beinahe gleichzeilig von den. verschiedensten Richtungen her Einflüsse ein- traten, welche diese Hoffnung zunt großen Teile zunichte machten. Der Großherzog von Mecklenburg, dessen streng rechtliche, wohlwollende Gesinnung in der Bevölkerung allgemeine Anerkennung gefunden hatte, verließ Reims, um nach der Einnahme von Soissons mit seinem Armeekorps vor Paris zu ziehen. Die Regierung der nationalen Verteidigung zu Tours begann durch das Organ Gambettas alle Leidenschaften des französischen Volkes aus- zuregen und dadurch dem ganzen Krieg einen anderen, bisher un« geahnten Charakter aufzustenipeln. Greuel geschahen durch die neu- gebildeten Banden der Franklireurs, insbesondere in den Ärdennen. Die Rekrutierung wurde in ganz Frankreich und insbesondere in den okkupierten Provinzen im größten Maßstabe betrieben. Folge dieser Haltung der französischen Machthaber und Bevölkerung war, daß auch im Hauptquartier der verbündeten Mächte das in den ursprünglichen Instruktionen und Proklainationen aus- gesprochene System möglichster Schonung der unbewaffneten Be- völkerung verlassen werden mußte, und zwar um so mehr. als die nötige militärische Macht, um die sämtlichen Städte und Straßen im Rücken der Armee genügend zu bewachen, nicht vm- handen war, also die stets zum Aufstand bereite Bevölkerung nur durch die Furcht niedergehalten werden konnte. Aus diesem Grunde mußte die Zensur verschärft und die Ab- führung zahlreicher Geiseln nach Deutschland verfügt werden. War hiermit die Aufgabe der Verwaltung weit entfernt, eine dankbare und angenehme zu fein, so blieben doch gar viele Gelegen- heiten über, unnütze Grausamkeiten und Devastatione» sVer- Wüstungen) zu verhindern, Ausgleichung der Lasten zu bewirke». namentlich aber durch Förderung der Industrie und des Handels die Mittel zu neuen Leistungen zu beschaffen und zugleich in den Besitzenden eine Stütze gegen das Proletariat zu gc- Winnen.... Die Wajlerftoffgewmnung im Kriege. lieber die Fortschritte, die auf diesem Gebiete erzielt wurden, schon jetzt zu sprechen, verbietet sich von selbst, aber die Gewinnung von Wasserstoff in früheren Zeiten und Kriegen ist schon interessant genug. In einem Vortrag hat Dr. A. Sander in Jngenieurkre-:� über die Wasserstoffgewinnung gesprochen. Im Jahre 1783 unter- nahm der Physiker Charles in Paris den ersten Aufstieg in einem mir Wasserstoff gefüllten Ballon, und sckon 11 Jahre später wurde im fron zösischen Heere eine Lustschifierkompagnie aufgestellt. Schon wenige Monate darauf hatte die eine Truppe bei der Belagerung von Maubeuge und Charleroi, namentlich aber in der Schlacht bei Fleurus, Gelegenheit, ihre Kunst zu zeigen. Zunächst wurde der Wasserstoff durch Ein- Wirkung von Schwefelsäure auf Eisen erzeugt; da man aber während des Krieges den Schwefel für die Schießpulvererzeugung dringend benötigte, ließ sich die nötige Schwefelsäure nicht beschaffen, und der Physiker Coutelle, der der Hauptmann der sranzösischen Luit- schifferkompagnie war. griff auf das von Lavoisier entdeckte Verfahren zurück, Wasserstoff durch Ueberleiten von Wasser- dampf über glühendes Eisen zu erzeugen. Er errichtete einen Ofen aus Mauerwerk, in welchem mir Eisendrahtspänen gefüllte Retorten erhitzt wurden. Ueber die rotglühenden Späne wurde dann Wasserdampf geblasen, der sich zersetzt und Wasserstoff liefert. Ein solcher Ofen wurde 1791 vor Maubeuge benutzt. Tu die Errichtung eines solchen Ofens jedoch einige Tage dauerte, wurde später wieder zum ersten Verfahren, Wasserstoff aus Eisen und Schwefelsäure darzustellen, zurückgegriffen. Dieses Verfahren, das sogenannte Tonnenveriahren, wurde auch 1870 bei der Belagerung von Straßburg von der preußischen Luftschifferabteilung benutz!. Aus 73 mit vieler Mühe beschafften Weinfässern wurde eine Gao- erzeugungsanlage errichtet. Diese Anlage entsprach jedoch nicht den Anforderungen, die im Felde gestellt werden mußten, und so wurde auch in einigen Monaten die Luftschiffcrabteilung wieder aufgelöst. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden dann zuerst in Frankreich fahrbare Gasentwicklungsanlagen vor- wendet. Die Wagen hatten ein Gewicht von 21 000 bis 21000 Kilo gramm und lieferten 130 Kubikmeter Wasserstoff in der Stunde. Für die Erzeugung eines Kubikmeters Wasserstoff mußten 1 Kilo- gramm Eisen und 8 Kilogramm Schwefelsäure mitgeführt werden. Nun kann der Fesselballon im Kriege nur dann seine Aufgabe voll erfüllen, wenn er in weniger als einer halben Stunde gefüllt und aufgeblasen werden kann. Solchen Forderungen konnten die schwer- fälligen fahrbaren Anlagen nicht genügen, und es wurde deshalb ganz allgemein zu komprimiertem Wasserstoff in Stahlflaschen ge griffen. Die Engländer verwandten sie 1883 in Afrika, die Italiener 1887 in Abessinien. Die Russen verwendeten im Kriege gegen Japan kleine Gaserzeuger, die entweder aus kleinen Karren montiert waren oder von Tragtieren weiter geschaffc wurden. Bei diesen wurde der Wasserstoff durch Einwirkung von Aluminium auf Natronlauge gewonnen. Die französischen Lust- schiffer benutzten dann das sogenannte Silikolverfahren, das von Ferrosilicium ausgeht, das Verfahren ist äußerst kostspielig. Für wasserarme Gegenden wurde in Frankreich das Hydrogenitverfahren benutzt, bei dem ein trockenes Gemisch von Ferrosilicium und Natronkalk entzündet und unter Lustabschluß verbrannt wird. Auch das Calciumhydrit findet zur Wasserstoffgewinnung Anwendung, Es muß. um Wasserstoff zu erzeugen, nur mit Wasser zusammengebracht werden und ermöglicht in kurzer Zeit die Gewinnung großer Gasmengen. Der Toö im Zrühlmg. Ach! in der Jugend sterben ist so bitter; Wenn deine Träume endlos schweifen Llnd wie der Zukunft goldne Ritter, Kühn nach den höchsten Dingen greifen. Nun grinst der Tod, der schwarze Schnitter, Eh' deine ersten Taten reifen, Am dich— es hagelt Eisensplitter— Wie taubes Stroh hinwegzuschleifen. Max Barthel, Musketier, öer siebziger Okkupationszeit. In der„Deutschen Revue" stellt Karl Alexander von Müller eine Reihe Aktenstücke„Aus den Tagen der deutschen Besetzung Frank- re ichs 1870" zusammen. Dieser zeitgemäßen Erinnerung entnehmen wir folgende Proben, die deutlich zeigen, mit welchen Schwierigkeiten die Verwaltung besetzten feindlichen Gebietes verknüpft zu sein pflegt. Bismarck an Generalgouverneur b, Bon in inNanzig, Versailles, den 10. November 1870. Aus Ihrem halbmonatlichen Jmmediatbericht vom 1. d. M. entnehme ich, daß Euer pp. in den Staatsforsten über die franzö- fischen Wirtschafts- und Hauungspläne hinauszugehen Bedenken tragen, um eine Devastierung(Verwüstung) der Wälder zu ver- meiden. Es unterliegt keinem Zweifel, daß wir nach Völkerrecht und Kriegsgebrauch keine Verpflichtung haben, die Staatsforsten nach den Betriebsplänen des Feindes oder überhaupt wirtschaftlich zu benutzen, vielmehr das Recht, die Forsten wie alles andere Staatseigentum der Befriedigung unserer Bedürf- nisse dienstbar zu machen, selbst bis zur völligen Vernichtung oder Veräußerung der Eigentumsobjekte. Der große Aufwand, den der Krieg uns verursacht, neben dem geringen Ertrage, den die okkupierten Landesteile bis jetzt liefern, macht es uns zur Pflicht. von jenem Recht einen ausgiebigen Gebrauch auch in betreff der Forsten zu machen. Euer pp. ersuche ich daher ergebenst, jede Ge° legenheit zur Versilberung des Holzes zu den unter den obwalten- den Umständen zu erwartenden Preisen zu benutzen und dergleichen Gelegenheiten aufsuchen zu lassen und der Abfuhr und Flößung der veräußerten Hölzer nach Möglichkeit Vorschub zu leisten. Bismarck an Generalgouverneur Generalleut- nant v. Rosenberg-Gruszcyznski in Reims. Versailles, den 11. November 1870. .... Solange Ehalons, Reims und andere Jndustriebezirke militärisch so schwach wie gegenwärtig besetzt sind, werden wir die Stimmung der dortigen Bevölkerung aus dem Gesichtspunkte der militärischen Sicherheit beachten müssen. Sollten Eurer Exzellenz Wahrnehmungen demnach zu Besorg- nisten Anlaß geben, so bitte ich zu erwägen, ob es sich nicht emp- fiehlt, einige Hundert oder einige Tausend Arbeiter, namentlich die Rädelsführer und Schreier, festnehmen und nach Deutschland trans- Portieren zu lasten. Da einstweilen die vorhandenen militärischen Kräfte zu solchen Maßregeln nicht ausreichen, so würde, wenn nicht ein gelegentlicher Durchmarsch sie gewährt, ein ausdrücklicher Antrag zur Vorbereitung einer derartigen Expedition hierher zu richten sein, indem»ch hoffe. daß die vor Metz disponibel werdenden Streitkräfte in einigeil Tagen die Möglichkeit zu solchen Maßregeln gewähren werden. Sobald gütliche Mittel zur Erhaltung der Ordnung uns ohne unVerhältnis- mäßige Opfer nicht mehr zu Gebote stehen, wird eine unzufriedene Arbeiterbevölkerung von 10 000 oder 10 000 Menschen ebensowohl Objekt kriegerischer Operationen werden müssen, wie jede andere Ansammlung feindlicher Elemente. Generalgouverneur v. Rosenberg-Gruszcyznski an Bismarck. Reims, den 17. November 1870. ... Bezüglich des zur Niederhaltung von Widerstandsversuchen zu beobachtenden Verfahrens habe ich, sobald mir bestimmte An- Die Crweckung öer Maria Carmen. 18j Von Ludwig Brinkmann, Wie anders dagegen Richard Dickinson! Es hat seine Schwierigkeiten, etwas von diesem Felsblocke zu erfahren: ober jeder Funken, den man herausschlägt, ist wie ein Blitz der Erleuchtung. Er versteht sein Handwerk, das ist sicher. Vor nicht ganz sechs Jahren kam er niit geringem Kapital in dieses Land: trotzdem er eine altspanische Silbergrube nach der anderen in seinen Besitz gebracht und neu eröffnet, und olle seine Unternehmungen sind von Erfolg gekrönt worden. Allerdings hat er Tag und Nacht darum ringen müssen, und es erscheint mir fast, als zeigten die Züge seines Antlitzes eine gewisse Ermüdung. Vielleicht täte ihm Ruhe not: viel- leicht— ich kann den Gedanken nicht unterdrücken— sehe ich auf seinem Antlitz manchmal etwas wie eine Angstwolke liegen, wenn ich mir von seiner schönen Frau einen Vortrag über das Metropolitan Opera House halten lasse. Beim Abschied habe ich ihn gebeten, er möchte doch einmal zur Maria Carmen herauskommen: ich hatte ihm so viel erzählt, was alles getan worden, daß ich gern sein Urteil gehört hätte. Wir alle drei, Stuart, Ward und ich, sind doch nur Neulinge und schaffen, abgesehen von Powells Vor- würfen, daß wir zuviel Geld ausgäben, ohne jegliche Kon- trolle darauf los: es wäre darum sehr nützlich/von Dickinson Ratschläge zum Besseren zu erhalten, und, wenn er keine zu machen hätte, eine Versicherung, daß wir uns auf dem richtigen Wege befinden. Doch es ist wirklich nicht leicht, diesen Klotz in Bewegung zu setzen: er weicht aus, verspricht später einmal zu kommen: ich weiß genau, eine Art von Scheu hält ihn zurück, sich in anderer Menschen Angelegenheiten zu mischen. So ritt ich schließlich heim. Ein fahles Licht leuchtete vom Himmel herab, ein Gc- Witter war im Anzüge. Und schon erhob sich ein Sturmwind und fegte dicke Staubwolken von den Hängen der kahlen Berge hinab, so daß ich kaum die Augen offen zu halten vermochte. Ich fühlte mich mit einem Male namenlos einsam und ver- lassen, ein Spielball der übermächtigen Naturgewalten. Es fielen mir die Worte ein, die Jane Dickinson mir zum Abschiede gesagt:„Konunen Sie bald wieder, niachen Sie sich heimisch in diesem Hause; wirklich, ich sehe mit Sehnsucht Ihrem nächsten Besuche entgegen I" Ein Blitzstrahl prasselte ganz in der Nähe auf die Felsen hernieder, und ein furchtbarer Donnerschlag brüllte sekunden- lang durch die Berge. Mein Pferd jagte mit mir davon, als fliehe es vor irgendeinem unnennbaren Schrecken. Wiederkommen? Nein, niemals! Der Anfang ist eine Eselei, und das Ende würde ein Aergernis, vielleicht ein Un- glück. In zivilisierten Verhältnissen, in dem Hexenkessel der großen Leidenschaften und der kleinen Gefühle, mag vieles ungestraft dahingehen: in der Wüste aber herrschen eherne Gesetze, die niemand ungestraft übertritt. Hier gibt es kein Versteckspiel: hier heißt es alles bis zu den letzten Konsequenzen verfolgen. Wehe dem Schuldigen! Regen strömte in unendlichen Fluten auf die Wüste her- nieder; doch als ich mich unseren: Hause näherte, fielen die letzten Tropfen, und die Brust atmete freudig die reine Luft ein. Mit Entzücken sah ich das Haus, den Garten, unsere Schöpfung vor mir liegen. H i e r ist das Heim, hierzu halte dich! Ich habe einen Entschluß gefaßt. Ich will ein Bild, das ich seit vielen Monaten in meinen Träumen bekränzt habe, aus meiner Erinnerung wischen. Ich will den Sturm, der mich durchtobte, vergessen, wie die grünende Landschaft nichts mehr von dem vorübergerauschten Ungewitter Weiß. Wie schwer mir der Entschluß geworden— das wird niemand außer mir erfahren. Wie schwer mir die Durch- führung sein wird— das weiß ich selbst noch nicht. Doch ich habe ein Vorgefühl davon. -I- Nun haben wir die Bescherung! O Powell, was bist du für ein kurzsichtiger Knicker, un- fähig mit uns zu arbeiten, unwürdig ein Teilhaber des Jni- parcial zu sein! Wärest Du hier, um die Sturmflut unserer Flüche zu hören, die auf Dein langohriges Haupt hernieder- prasseln! Denn wenn Stuart flucht, so ist es wie einst der Ausbruch des Popocatepetl, ungeheuer, ohnegleichen, fast schön zu nennen in der Urgewalt ungebändigter Elemente; und ich selbst erinnere mich dankbar an die Kenntnisse, die ich mir beim preußischen Militär erworben, als nian mir den„lang- samen Schritt" beibrachte. Also: Stuart kann nicht weiterarbeiten, weil er keine Pumpen hat. Er ist etwa zwölfhundert Meter weit einge- drungen. Bis dahin ging die Bahn sanft ansteigend aufwärts, in genügender Neigung, daß die Wasser des Berges nach außen abfließen konnten. Aber da haben sich unsere spanischen Vor- gänger entschlossen, den Aufstieg zu verlassen und der Tiefe zuzustreben, und wir entdeckten, daß die Fluten das aus- gefüllt haben, was die hereinbrechende Decke leer gelassen. Alle Arbeiten stocken! Es ist abscheulich, nichtswürdig! Wir sind ja dem Ziele so nahe; denn sicherlich haben hier unsere Vorgänger nicht ohne. Absicht die Richtung geändert und den Winkel nach abwärts geneigt, der doch so viele Nachteile hat, da das Wasser künst- lich gepumpt, das Erz mühsam gehoben werden muß. So nahe dem ersehnten Ziele, und doch nun für lange Zeit vielleicht aufgehalten, bis eine elektrische Generatoranlage geschaffen ist, bis Pumpen arbeiten können! Nun, Powell wird sich den Brief, den wir ihm geschrieben, nicht hinter den Spiegel stecken. Doch mit Flüchen und ent- rüsteten Schreiben wird der Kalamität nicht abgeholfen. Und ich habe mit einem Male in Aktion zu treten. Morgen früh werde ich nach Stadt Mexiko abreisen, um so rasch wie möglich das notwendige Material zusammen- zukaufen, wo ich es auftreiben kann. Wir müssen schnell etwas haben, damit wir nicht allzu lange aufgehalten werden. Jeder Tag ist kostbar. Welch ein Jammer, daß wir nicht vor drei Monaten unsere Maschinen trotz Powells Veto bestellt haben! Dann liefe heute unsere Anlage, und wir würden genau das haben, was wir brauchen, während wir nun gezwungen sind das anzunehmen, was wir finden— also schlecht dabei fahren. Ein Glück wenigstens, daß wir beizeiten für das Maschinen- haus gesorgt haben. » Wieder in Stadt Mexiko— nach sieben Monaten zum ersten Male! Alles sieht genau so aus wie damals; es erscheint mir seltsam, da sich mit m i r doch so vieles geändert hat. Der Parado ist genau der gleiche, die nämlichen Ge- sichter— ich bin natürlich zu der bestimmten Abendstunde unermüdlich vom Paseo de la Reforma bis zur Kathedrale auf und ab gewandert—; wir in unserem Einzellcben schreiten eben schneller vorwärts als das großmächtige Gefüge der Welt. Es war wie ein Fieber in mir, als ich mich der Stadt näherte! Der letzte Rest der Fahrt von Puebla an wollte kein Ende nehmen! Rückkehr aus dem Exil! Nicht mehr Er Ponto, sondern Urbe zu schreiben! Wieder ein Mensch unter Großstadtincnschen, wieder ein Stück dessen zu sein, was sicff die„Welt" nennt. Nur wer so lange in der Wildnis gelebt hat, weiß, was das heißt! Ich wohne im„Hotel Francäs", sitze im Smoking bei meinem Diner, schwelge in den Kunstproduktcn der französischen Küche, trinke eine Flasche Champagner dazu— nach den Entbehrungen von sieben Monaten in der Wüste hat man dergleichen Dinge nötig! .(Forts, lolflt.) kleines Jeuilletsn. Sie Zlucht vor öem Krieg. Ein boshafter Berichterstatter der Pariser„Humanitc" erzählt folgende Gcschickfte: Als die ersten beunruhigenden Nachrichten über einen bevor- stehenden Besuch der Zeppeline nach Paris gelangten, erklärte die ruhebedürftige gute Dame ärgerlich:„Das ist einfach unerhört! Weshalb hat uns die Regierung erst die hiücktehr nach Paris gc- stattet, wenn man hier nicht in Ruhe atmen kann v. Ich würde ja längst zu meiner Tante nach England gegangen sein. Aber dort ist man der Gefahr im Grunde noch mehr ausgesetzt. So bleibt mir schließlich nichts wcftcr übrig, als nach Aegypten zu meinem Großneffen zu ziehen."—„Nach Aegypten?" warnte ein vor- sichtiger Z-reund.„Das kann doch Ihr Ernst nicht sein, gnädige Frau? Denken Sic denn gar nicht an Envcr Pascha und an seine furchtbare Drohung, die Engländer aus Aegypten hinauszu- werfen?"—„Da haben»sie freilich recht," bemerkte die Dame kleinlaut.„Und Konstantinopel ist auch unmöglich geworden. So bleibt schließlich nur noch Bukarest übrig, wo eine meiner Basen wohnt." Sic ging denn auch nach Rumänien, sah aber dort zu ihrem Schrecken, daß alle Zeitungen den Einmarsch der rumänischen Truppen in Siebenbürgen als unvermeidlich und unmittelbar bevorstehend erklärten.„Wie ärgerlich," sagte sich die Dame.„Es ist entschieden gefährlich, hier weiter zu verweilen. Ich glaube, ich tue am besten, nach Griechenland zu gehen." Zu jener Zeit war Vcnizelos noch Ministerpräsident, und in den Straßen Athens roch es höchst beänstigcnd nach Pulver. Die gute Dame verlor dabei fast den Atem.„Wie, auch in Griechenland ist man seines Lebens nicht sicher?! Wo soll ich jetzt noch bin? Serbien ist im Kriege, und in Bulgarien machen die Komi- tatschis einen Heidenlärm." schließlich entschied sich die Geplagte für Rom. Sie war eine gute Christin und fest davon überzeugt, daß sie in der Ewigen Stadt in Sicherheit sei. lind sie versprach dem besorgten Freund, eine Ansichtskarte zu schicken, um ihn zu beruhigen. Die Karte war kaum in Paris angelangt, als in Roni die Kundgebungen für den Krieg begannen. Die alte Dame glaubte nun, ihr letztes Stündlein habe geschlagen, und sie rannte, so rasch sie ihre alten Füße tragen konnten, nach dem Bahnhof, um mit dem ersten Eil- zug nach Ventimiglia zu fahren. Sie begab sich dann nack, Marseille, nach Toulouse und Biarritz. Einen Augenblick dachte sie daran, in Spanien ihr Heil zu suchen, aber das war ihr nicht weit genug vom Krieg entfernt. So fuhr sie lieber gleich nach Lissabon. Aber auch mit Portugal hatte sie es schlecht getroffen; denn gerade, als sie aus dem Wagen stieg, riß eine Bombe das Bahnhofsdach herunter. Auf den Straßen brüllte man:„Es lebe die Republik!" und man brachte Geschütze in Stellung. Die arme, gehetzte alte Dame wußte nicht mehr aus noch ein und kehrte in ratloser Verzweiflung nach Paris zurück, uro sie der besorgte Freund am Bahnhof erwartete und ihr die beruhigende Versicherung gab, daß Paris schließlich noch immer eine der sichersten Großstädte der Welt sei. Der Sieg über öas �eufieber. Während die Heilwissenschaft lange Zeit in der Bekämpfung des gerade in dieser Jahreszeit wieder die Gesundheit vieler Personen bedrohenden Heustebers keine Erfolge zu verzeichnen gehabt hat, ist es neuerdings den Münchener Professoren Emmerich und L v c w gelungen, eine ganze Anzahl von Heufieberfällen erfolgreich zu be- handeln. Nach den Untersuchungen und Ergebnissen der erwähnten Forscher kann, wie wir einem zusammenfassenden Berichte in den „Naturwissenschaften" entnehmen, durch genügende oder reichliche Zufuhr von Kalksalzen in Form von Kalziumchlorid oder milch- saurem Kalzium der kalkbedürftigc Zellkern von Drüsen, Muskeln, Ganglienzellen oder Leukozyten(weißen Blutkörperchen) seine Ausgaben richtig erfüllen. Softoird z. B. die Ausnützung der Nahrung durch die Zufuhr solcher salze wesentlich erhöht, was nur eine Folge von vermehncr Enzymbildung sein kann. Diese wiederum ist, wie von Hofcr gezeigt werden konnte, eine Tätigkeit der Zellkerne. Weitere Folgen davon sind Kräftigung des Körpers, der leimtötenden Kraft des Blutes und überhaupt eine Erhöhung der Widerstands- fähigkeit gegen verschiedene krankmachende Einflüsse. Die Salze setzen ferner die gesteigerte Erregbarkeit der Nerven herab, die Niesanfälle und anderes auslösen. Nach den vorliegenden Mitteilungen wird es nur wenige sogenannte konstitutionelle Krank- heften geben, die durch ein Heilverfahren so schnell und sicher zu bewältigeir sind, lvic das Heufieber durch Ehlorkalzium. Oben- drein ist die von Emmerich und Loew empfohlene Kalkbehandlimg nicht nur völlig unschädlich, sondern in gar mancher Hnisicht sehr nützlich. Viele andere Forscher bringen auch schon Berichte über er- solgrciche Behandlungen von Krankheiten der bcrschiedensten Art nach dem Kalkheilverfahren. Jedes Verfahren, das sich auf die Er- kenntnis der Ernähruugswirkungeir der angewandten Heilmittel gründet, darf als ein zweckmäßiges bezeichnet werden, und bei dem von den Münchenern Forschern vorgeschlagenen Verfahren zur Heilung des Heufiebcrs ist das der Fall. Literatur-Korruption. Unser Solinger Parteiblatt schrieb dieser Tage: Was eine gewisse Sorte literarischer Freibeuter glaubt der deutschen Presse zumuten zu können, dafür brachte uns die Post heute morgen einen bezeichnenden Beleg. In einem dicken Brief, der uns unter Drucksache zugegangen war, fanden wir unter anderem Geschreibsel diesen vervielfältigten Brief: Sehr geehrte Schriftlciiung! Für unseren Verlag haben wir von Artur Winckler-Tamienberg einen ganz vorzüglich geschriebenen Roman: „Das Kriegski u d" erworben, der weit über der Massenerzeugung des letzten Jahres steht. Der Roman süßt rn der Jetztzeit, ohne ausgesprochen ein KriegSroman zu sein. Um Ihnen einen Ueberblick über den Inhalt desselben zu geben, erlauben wir uns, eine kurzgefaßte Inhaltsangabe einliegend zu übersenden. Wir sind bereit, Ihnen den Roman zum kostenfreien Abdruck zu überlassen und beanspruchen als Gegenleistung lediglich den jeweiligen Abdruck schriftstellerisch gehaltener Emp- f e h l u n g e n i:n Gesamtumfaiig von 300 Zeilen einfacher Spaltenbreitc, unter Reklame oder RedaktionSstrich, für unsere Wer- lagswerke. Wir bitten Sie, uns gefl. mitzuteilen, ob sie gewillt sind, von unserem Anerbieten Gebrauch zu macheu. Hochachtungsvoll ppa. Verlag Otto Beyer: A. Möbius. Der Verlag Otto Beyer befindet sich in Leipzig. Auf seinem Briefkopfe wird stolz verkünder, daß er aus der Ausstellung für das Buchgewerbe in Leipzig eine Medaille bekommen hat. Was der Verlag hier tut. öffnet der Korruption Tür und Tor. Es kor- rumpiert die Vcrmitielung von schriftstellerischen Arbeiten an die Presse, stört den Broterwerb der Schriftsteller von Iiis- ranschen Ouatiläten und korrumpiert die Litcralurkrilik. Demi die„schriftstellerisch gehallencu Empfehlungen", die der betriebsame Verlag als„Gegenleistung" für daS„Kriegs- kind" verlangt, sind nichts anderes als Notizen, die von der Zeitung in einer Form aufgenommen werden sollen, die bei den Lesern den Anschein erweckt, es handle sich dabei um kritische Be- sprechungen durch die Redaktion. Die anständige Presse, die das Verirauen ihrer Leser ver dient, wird solche Angebote weil von sich weisen. ES ist aber noch ein weiteres zu tun: vor der Tür des smarten Lileraturhökers Beyer einen Warnungspfahl zu errichten und im Hause der deutschen Presse Lärm zu schlagen. Wer in der nächsten Zeit den von Beyer an- gebotenen Roman abdruckt, der ist erkannt als Handlanger von Litcralur-schwindlcrn! Die Magensaftabsonöerung öes Menschen. Die klassischen Versuche von Pawlow haben Licht in die Vor« gängc im menschlichen Magen gebracht; seit dieser Zeit sind zahl- reiche Untersuchungen über die Funklionen des Magens ausgeführt worden, interessante Mitteilungen über die Riagcnsafiabsonderung von Prof. Carlson-Chikago sind in der„Zeitschrift der amerikanischen medizinischen Gesellschaft" wiedergegeben. Im Durchschnitt beträgt beim Erwachsenen die Magensaftsekretio» nach einer Haiivtmahlzcil 700 Kubikzentimeter, in 24 Stunden scheidet er 1300 Kubikzentimeter Magensaft ab. Nicht allgemein bekannt dürfte die Tatfache sein, daß die Magendrüsen niemals vollständig in Ruhe sind, die ständige Magensaftabsonderung schwankt von 2— SO Kubikzentimeter in der Stunde, wenn auch die Hobe» Werte nur selten beobachtet werden. Jedenfalls ist dies von Wichtigkeit für die Deutung der von den Aerzten so bäufig ausgeführten Magenanalysen. Nach den Beobachtungen von Carlson verursacht das bloße Kauen indifferenter Stoffe und die Erregung der im Munde endenden Nerven durch andere Stoffe als durch Nahrungsmiltcl leine Absonderung von Magensaft. Es stimmt dies vollständig mit den Beobachtmigcn von Pawloiv überein. Andere Beobachter geben wieder an, daß das Sehen oder Riechen von Essen oder auch nur der Gedanke an wohlschmeckende Nahrung ebenso wie unter Umständen das Kauen von schaler oder abgestandener Kost eine etwas höhere Magen- sastabsonderung verursachen kann. Jedenfalls ist aber zu berücksichtigen, daß hierbei individuelle Einflüsse und psychische Faktoren mitsprechen. Auch der Appetit spielt bei der MagensaftSabsvnderung eine große Rolle. Während des KauenS von Nabrungsmitteln betrug bei den Untersuchungen die durchschnittliche Magcnsaftabsondcrung 3,5 Kubikzentimeter in der Minute, mit dem Aufhören des KauenS sank diese Menge rasch. Das Kauen von Brot und Butter oder in den Mund nehmen von Milch lieferte viel tveniger Magensaft als das Kauen von Fleisch und Apfelsinen. Möglicherweise werden die GeschmackSnervenen den von den leicht lösbaren Substanzen, welche das Geschmacksorgan in stärkerer Konzentration treffen, intensiver angeregt. Jedenfalls wird durch das Kauen von Früchten und Dessert am Ende einer Mahlzeit die Magensaftabsonderung erhöht und verlängert.. Notize«. — Theaterchronik. Das Kleine Theater hat die Verträge mit den Mitgliedern verlängert� und die Inszenierung von Goethes „Natürlicher Tochter", die die Spielzeit abschließen sollte, aus den Herbst verschoben.— Das Lessing-Theater will seine Vor- stellungen wieder aufnehmen. — i M u s i k ch r a n i k. Im Deutschen Opernhaus gclft am Freitag, den'4., ncucinstudicrt„Figaros Hochzeit" in Szene. 5. Preußisch Süddeutsche (331. König!. Prenß.) Klnjseulotterie ä. Klasse Lt. Ziehungstag 2. Juni 1915 Doruüttag Auf jede gezoaeue Nummer find zwei»lciih hohe Kewtune«efalleu, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer iu den beiden Atzieilungcn l u. n. Nur die Gewinne über 240 M. sind in klammern beigefügt. (Ohne Gewähr A. St.-A. f. Z.)(Nachdruck verboten) S4 105 32 61 327 43 491 902 6 14 63 72 1052 389 447 524(600) 615 40 712 82 86 831 73 2043 46 67 140 78 289 377 630 737 (1000) 49 78 90 817 20 28 910 3006 52 125 38 267 610 60 <010(3000) 110 50(600) 216 93 416(1000) 41 45 619 975 5 205 307 613 29 6004(600) 49 73 91 186 341 482 693 711 898(1000) 964(600) 7003 193 258 77 373 520 675 816 44 8030 223 440 70 77 530 608 29 874 905 20 8023 399 965 10233 93 466 809 69 72 952 58 11026 73(600) 123 94 210 76 338 593(1000) 630 65 708 821 980 1 2015( 600) 37 176 219 45 368 64 408(600) 611 22 83 726(1000) 49 64 1 3197 476 94 605 631 805 77 1 4168 264 67(1000) 411 590 634 781 15158 (1000) 276 332 440 004 803 925 1 6103 34 608 1 7095 202 350 439 607 757 861 921 18 119(500) 44 64 314 484 98(3000) 614(500) 44 603(600) 71 78 99 712 63 1 3010 43 58 412 29 622 710 823 26(600) 20159 365 451 55(1000) 615 63 85(500) 714 21243 636 (1000) 22293(3000) 435 701(1000) 950 2 3098 III 26 82 234 48 81 346 425 63 89 628 708 76 802 938 2 4012 77 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Preußisch-Süddentsche (331. König!. Preuß.) Klafsenlotterie 5. Klasse 21. Ziehungstag 2. Juni 1915 Nachmittag Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich Hobe Gewinne gefallen, uud zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in de» beide» Abteilungen 1 u. 11. Stur die Gewinne über 240 M. sind in Klammern beigejügt. (Ohne Gewähr A. St.-A. s. Z.)(Nachdruck verboten) 71 211 12 31 44 396 446(500) 878 903 1152 58 290 47° 542 58 685 730(500) 924 2 027 61 74 82 222(500) 608(1000) 647 705(3000) 74(600) 867 73 935 3119 60 255 87 568 99 639 84 708(1000) 4082 125 34 87 227(10001 368 628 719 979(600) 5030 202 80 327 88 588 638 703 27 835 976 6021 72 135 286 (1000) 342 61 612 88(600) 756 825 88 7012 16 45 282 310 36 (500) 455(1000) 767«094(1000) 105 76 78 316 434 86 631 (500) 80(3000) 833 8019 94(500) 767 808 933(500) 10229 63 344 52 496 703 877 954 11200 44 70 88 579(300C) 766 879 99 1 2075(500) 138 253 324 58 66 99 593 623 54 775 811 13200 24(600) 42 371 74 415 561 98 669(1000) 78 786 823 70 970( 500) 14108 12 86 201 8(5001 24 66 90 448 731 97 925 1 5014 31 159 92(1000)428 52 625 73 93)5001 708 944 16063 130 53 240 415 528 29 1 7330 694 873 1 8079 88 108 40 835 61 900 83 1 9009 64 65 190 617 821 20008(500) 118 223(500) 58 476 696 783 823 30 62 973 98 21130 67 264 82 381 425 49 52 613 648 890 99 2 2141 97 446 679 85 666 804 81 2 3058 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Druck mBerlag: Vorwärts Buchdruckcrci u. Brxlagsanpalt Paul Singer Li Co., Berlin SW.