Nr. 155.— 1915. Unterhaltungsblatt öes vorwärts Zonnabevd, 19. Juli. Segräbm'jle. Grotzes Hauptquartier, 1. Juli 191S. I. �in langer Zug in der Hauptstraße. Voran die Regiments- mujif. Tumpfe Wirbel. Ein schwarzer Galawagen, auf dem unter Blumen verdeckt ein silberbeschlagener Sarg ruht, Priester und Generäle, viele Offiziere folgen. Dann die Trauerwagen— langsam, feierlich— zu Beethovenschen Trauerklängen. Der Komman- deur des rheinischen Infanterieregiments Nr.... wird in Douai bestattet. Auf dem Wege durch die Stadt stehen links und rechts nach- denkliche Menschen. Französische Frauen mit Kindern auf dem Arm. Deutsche Soldaten salutieren. Vor einem Lazarett steht der leitende Arzt, umgeben von Krankenschwestern, im weihen Operationskittel. Es ist das Lazarett, in dem der Kommandeur starb. Ter Chefarzt wollte mit zu Grabe gehen, aber in der Nacht kamen über fünfzig Verwundete an. Im Zuge geht ein Ibjähriger Knabe. Es ist der Sohn. Mit schwarzem Filzhut— schwarzen Handschuhen— ein Kind, das konfirmiert werden soll. Es ist von Teutschland hergereist. Sein Gesicht verweint— aber er hält sich tapfer. In der schwülen Mittagssonne kriecht der Trauerzug langsam weiter— durch die Vorstadt, an Anlagen vorbei. Ein katholischer Militärpfarrer geht spazieren und tritt in den Zug. Endlich sind wir am Friedhof. Zwischen prächtigen Steinbauten, gepflegtem Rasen, unter Trauerweiden schlängeln sich breite Wege hin."Wir halten. Die Ehrcnkompagnie formiert sich um das Grab: Ein Korb von Rosen leuchtet in der Sonne. Der Sarg wird von Soldaten niedergelassen. Kränze fallen über ihn. Ringsumher zwischen Gräbern und Bäumen stehen Frauen und Kinder und weinen. Ein General holt jetzt die Witwe. Auch sie verweint. Aber ganz ruhig und gefaßt in Tritt und Haltung. Vielleicht kann sie nicht mehr weinen, feie steht am Grabe. Der Pfarrer beginnt. Ein Buchfink schmettert voll sein Lied aus einer Linde. Durch das Blau des Himmels zieht ein Flieger seine dünnen schwarzen Spiralen— leise schnurrend. Nachdem der Pfarrer geendet, treten alle an das Grab und grüßen den Gefallenen mit drei Rosen. Zuerst die Witwe. Sie hält sich bis zum letzten Augenblick— würdig dieser grausamen Zeit. Nur bei der dritten Rose verläßt sie die Kraft— eine Erinnerung, ein Bild, ein Schmerz durchzuckt sie und leise weinend wendet sie sich ab. Tann der Knabe. Er ist aufgelöst—- in jenem halb trotzigen, halb verzweifelten Schmerz echter Jugend. Dann die Freunde von der Front, die Vorgesetzten, die Generäle. Auch der hinzugekommene katholische Militärpfarrer wirft drei Blumen ins Grab. Während die Trauernden langsam zum Ausgang des Fried- Hofes wandern, treten die Soldaten zum Salut an. Drei knatternde Salven fallen über das Grab. Der Buchfink flüchtet. Die Frauen halten sich die Ohren zu. Als wir draußen anlangen, hat sich gerade die Musik formiert. Der Stabstrompetcr hebt den kleinen schwarzen Stock. Vorwärts marsch. Ich hatt' einen Kameraden, einen bessern findst... II. Acht Tage später, als ich wieder durch Douai kam, sah ich einen anderen Leichenzug. Ein kleiner Krümpcrwagcn, auf dessen Kutschbock zwei Landsturmlcute saßen, fuhr langsam durch die Bahnhofstraße. Ein Sarg stand auf dem schmucklos leeren Wagen. Ein einziger Kranz bedeckte ihn. Hinter dem Wagen folgten zwei Angehörige, der Bruder des Gefallenen, ein junges Mitglied des Automobllkorps und ein älterer Verwandter, der Delegierter des Roten Kreuzes war. Dieser rührend bescheidene Zug, der gar nicht von allen Straßenpassantcn bemerkt wurde, schlich am Spät- nachmittag auf den Bahnhof zu. Ich folgte ihm. Sie bogen in den Güterbahnhof ein. Tor Wagen holperte über Schienen und schlechtes Pflaftcr. Sie fuhren an beschädigten Geschützen, an Feldküchen, an Postwagen vorbei— immer weiter. Ganz allein auf einem Seitengelcisc stand ein geschlossener Wagen. Hier hielten sie. Die Landsturmleutc öffneten die knarrende Eisentür. Sie hoben den gelben Sarg herunter. Einmal noch standen sie alle scheu um den Sarg— mit entblößten Häuptern. Dann schoben sie ihn in den Wagen, bcrsiegelten die Tür�s und die Beiden stiegen in ein Auto, das ihnen langsam gefolgt war. Die Landsturmleutc erzählten mir von dem Gefallenen. Es war ein Wjährigcr Reserveleutnant, seit zwei Jahren verheiratet, ein Industrieller. Seine Frau hatte ihm während des Krieges das zweite Kind geboren. III. Auf dem Friedhof in Lens liegen fast nur Badener Soldaten begraben. Ein Professor aus Karlsruhe hat die Anlage überwacht. Alle jungen Bäume dieses Friedhofes stammen aus dem badischcn Lande. Das Terrain— ein Hektar groß— ist durch eine frei- willige Steuer des ganzen badischcn Korps in Höhe von b Pfennigen pro Kopf angekauft worden. Kein Stein, kein Stück Holz ist auf dem militärrechtlichen Wege der Requisition, alles ist durch Bar- geld von den Franzosen erstanden worden. In den schweren Tagen der Arras-Schlacht herrschte auf diesem Friedhos Tag und Nacht lebendiges Treiben. Manche Nacht wurden öv Tote eingeliefert. Ter Dienst läuft auch hier wie am Schnürchen. Jeder Sarg trägt einen aufgeklebten Zettel mit Namen und Todesstunde des Gefallenen. Das Totengräbcrpersonal besteht zumeist aus Soldaten. Jedes der Massengräber ist genau auf dem Plan eingezeichnet, nach Größe und Lage. Ein Aufseher mit einer Liste steht an den frischen Gräbern und schreibt die Namen auf, einzeln in der Reihenfolge, nach der ihre Leiber be- stattet Wersen. An dem Junimittag, an dem ich den Friedhof besuchte, war es unerträglich heiß. Die frischgepflanzten Blumen auf den Gräbern ließen ihre vertrockneten Köpfe hängen. Ein süßlicher Geruch strich über die gelben Hügel. In einer langen Erdkuhle stand dustrie in Teutschland erst seit etwa 60 Jahren zur Allgemeiw entwicklung und beginnt etwa um 1880 ihren großartigen Auf schwung. Der Zuwachs der KokSer zeugung bedeutet aber eine Auf- speicherung und Ausnutzung zahlreicher volkswirtschaftlicher Werte. Gerade der Krieg hat ja in bekannter Weise die große Bedeutung der Produkte der Kokerei gezeigt. Die Zunahme der Kraftwagen Verwendung und unsere Abhängigkeit von der ausländischen Benzin� einfuhr hat dazu geführt, hier Benzol als Betriebsmittel zu ver- wenden. Auch unsere Luftflotte benötigt den gleichen Brennstoff, die Marine hat großen Bedarf an Heizöl, und das Toluol ist ein wich tiges Ausgangsprodukt der Sprcngstoffiechnik. In zweifacher Hinsicht stand die Kokerei auch im Dienste der Sicherung der Volksernährung. Bei dem Mangel an Zugtieren ließ die Heresverwaltung vielfach die Aecker in Ostpreußen, in Russisch-Polen, in Belgien und den besetzten Gebieten von Frankreich durch Motore bestellen, die fast ausschließlich mit Benzol betrieben wurden. Auf die Bedeutung des Ammoniak als Düngemittel braucht nicht weiter eingegangen zu werden. Es erhellt aus dem Gesagten, daß die Kohlendestillation die unerläßliche Bedingung dafür ist, daß Deutsch land aus seinen reichen Kohlenschätzen sich militärische und wirschastliche Selbständigkeit gegenüber dem Auslande sichert. Die Weristeigerung, die dadurch erzielt wird, ist eine sehr große. Aus einer Tonne Kohle, deren Produktionskosten 10 M. betragen, werden an Teer, Benzol, Ammoniak, GaS und Koks Werte von 23 M. geschaffen. Es be- deutet daher eine Verschwendung von Nationalvermögen, wenn die Kohle anders als nach erfolgter Trockendestillation verarbeitet wird. Schätzt man den Heizwert der Kohle, wie sie jetzt für Hausbrand, Gewerbe und Industrie von Westfalen bis nach Ostpreußen befördert wird, auf durchschnittlich 6000 Wärme einheilen. so hat man mit jedem Kilogramm nur höchstens 3600 Wärmeeinheiten verwertbar abgegebener Wärme und wahr scheinlich höchstens 1200 Wärmeeinheiten verwerteter Wärme pro Kilogramm befördert. Dieselbe Kohle vergast, liefert rund 300 Kubik meter Gas von je 4500 Wärmeeinheiten. Dann sind allein mit dieser Gtrsmenge pro Kilogramm 1350 bezw. 1080 Wärmeeinheiten befördert worden. Der Rückstand an Koks entspricht 5280 bezw. 4224 Wärmeeinheiten, Teer und Pech 2400 bezw. 1900 Wärme- einheilen. Plankton in öe? Unterweser. Das Tier- und Pflanzenteben des freien Wassers, das Plankton, ist geeignet, ein getreues Bild der biologischen Vorgänge im Wasser zu geben. Das Bremer hygienische Institut hat in engster Bezie- hung zu den neuen Kanaliiationsprojekien Bremens Arbeiten zur biologischen Kontrolle der Weser begonnen, über die„Wasser und ' berichtet. Durch umfangreiche Untersuchungen und Studium ist festgestellt, daß gewisse Arten von Tieren und Pflanzen zu ihrem Gedeihen hauptsächlich reines Wasser verlangen, daß schon verhält- nismäßig geringe Mengen organischer fäulnisfähiger Substanzen auf ihre Entwicklung schädlich wirken. Andere vertragen schon mehr von diesen Substanzen, und eine dritte Gruppe von Arten schließlich ist auf ein stark mit organischen Substanzen verunreinigtes Wasser angewiesen. Mit dem Studium der niederen Tier- und Pflanzenwelt geht eine Prüfung des Fiichbestandes Hand in Hand. Vom biologischen, hygienischen und wirtschaftlichen Standpunkt von großer Bedeutung dürfte ein Befund sein, nämlich das massenhafte Auftreten des Planktonkrebses unterhalb Bremens. Als Ursache dieser auffallenden und eigenartigen Massencntwicklung des Planktons können möglicherweise in erster Linie die mit der Lesum in die Weser gelangenden und den Abwässern der Stadt Bremen enlstamnrcnden organischen Substanzen in Frage kommen, wodurch ein Ueberfluß an Nahrung geboren wird. Durch die Gesamtheit der niederen Tiere und Pflanzen, unter denen der Planklonkrebs infolge seiner enormen Jndividuenzahl an erster lelle auftritt, werden die fäulnisfähigcn organischen Substanzen unschädlich gemacht und zugleich als Nabrungsquelle und zum Aufbau neuer Lebewesen benutzt. Damit ist jedoch die wiriichastliche Bedeutung des Planktonkrebses bei weitem nicht erschöpft. Dadurch, daß er als Nahrung der Fische für die Unterweser eine ganz hervor- ragende Rolle ipielr. trägl er nicht allein dazu bei, die organischen Abfallstoffe unschädlich zu machen, sondern durch ihn werden sie auch Weiler verwertet und nutzbringend wieder in den Wirtschaft- lichen Betrieb des Menschen zurückgeführt. Es ist eine bekannte Talsache, daß durch die Zuführung organischer Abwässer bis zu einem gewissen Grade die Produttiiiitär des betreffenden Gewässers an Lebewesen gehoben wird. Notizen. —©in Modenmuseum wird in Berlin von einem Museumsverein geplant, der im Zusammenhang mit den deutschen Modebestrebungen gegründet wurde. — Das Landsturm-Theater. Das Theater des Rhein- Mainischen Verbandes für Volksbildung wird mit Genehmigung des Generalgouverneurs in Brüssel in Belgien vor unseren deutschen Landsturmgarniionen spielen. Die Vorstellungen sollen vor allem den kleineren und entlegenen Landsturmgarnisonen zugute kommen und den Landsturmleuien kostenlos vermittelt werden. Daneben wird in den größeren Standorten für die Offiziere und Beamten der Besatzungslruppen gegen Eintrittsgeld gespielt werden. Als erste Vorstellung geht am 19. Juli in Brüssel Goethes„Iphigenie auf Tauris' in Szene. Ihr folge» Fuldas„Jugendfreunde� und Lessings „Minna von Barnhelm". — Der Schöpfer der Marseillaise im Pantheon. Am 14. Juli, dem französischen Nationalfeste, sollen nach einem Beschluß des Pariser Stadtrates die Ueberreste von Rouget de LiSle in das Pantheon, die nationale Ruhmeshalle, überführt werden. Rouget de Lisle hat 1792 in der Nacht vom 25. zum 26. April in Straßburg für die Rheinarmee, der er als Hauptmann angehörte, das Lied gedichtet und komponiert, Zunächst war es das Kampslied der Gemäßigten, aber von Marseiller Freiwilligen nach Paris ver- pflanzt, wurde es bald unter dem Namen der Marseillaise die Trutz- fanfare der Republik. Heute ist es, seiner revolutionären Bedeutung längst entkleidet, die offizielle Hymne der Bourgeoisrepublik. So hat das Lied, dessen Melodie übrigens auf eine deutsche Kirchenmusik zurück- geht, allerlei Schicksale gehabt wie sein Autor, der von den Jakobinern verfolgt wurde und erst unter dem Bürgerkönige Louis Philippe wieder zu Ehren kain. Von seinen Kompositionen hat sich nur die Marseillaise gehalten, nur ihr verdankt Rouget seinen Ruhm._ Schach. T. Taverner. d v d s t x d (m-ux-i) Französisch. Zu Karlsbad gespielt. Vsrbilnösts, L, 5ck!scliter. 1. e4, e6; 2. dl, d5; 3. Sc3, Sf6 4. s4— s5..... Am besten ist sXäS! 4...... Sf6— d7 5. f2— f4..... Sowobl fiier als auck im nächsten Zuge käme Lo3— s2! in Bewacht. 5...... c7— c5 6. d4Xc5 Sb8— c6(LXc5!) 7. a2— a3..... Dies ist hier am üblichsten bezweckt, aus 7.. und SXcö mit 8. 64 den Zug 6d3 ohne Abtauschmöglich. keit dieses Läufers vorzubereiten, Indessen ist 7, Dgil. SXcö; 8. 813, f5; 9. Dhöf, g6; 10. 1)63:c. aussichtsreicher. 7......£7— f6 Vorzuziehen war: 7...... LXc5; 8. Dg4, 0—0; 9. Sf3, Sd4; 10. Ld3, £5; 11. 1)63. SXSf; 12. DXS, Lei I nebst Sd7— c5Xd3-c. 8...... Sd7Xc5 9. Ddl— höf Ke8— d7 10. Sgl—£3 SoöXdSf 11. c2Xd3 Kd7— o7 12. d3-d4..... AussichlSvoller war Le3 nebst Tel. 12...... Lc8-d7 13. 62—64..... Energischer war£4—£5! nebst I-£4. 13. 14. 0—0 15. Del— d2 16. V65— 63 17. Lg 1-61? 18. 063— g3 19. Tfl-61 Schwarz sollte sofort mit 19.. 20. fg?, 66 2C. 20. Dg3— el 21. 64— 65 22. a3— a4 23. a4— a5 Ta8— 08 Ko7— 68 Lf8— e7 K68— a8 £6-55 T68— g8 67-66 den Gegenangriff ... g5 eröffnen. g7— g3 S06-68 Tc8— c4 Dd8— eS 26. Lc3— 64 27. Tb3— 62 28. L64Xe7 29. Tat— 61 30. Del— d2 31. Dd2Xf4 32. Df4— d2 83. 62—63? 84. Tbl— cl 35. Dd2— c3 36. Tel— 61 Besser war 36, L65— e4 g5X£4(Sc6!) De8Xe7 De7— g7.(La6!) Lc4— a6 Sb8— c6 66— 65 Dg6— g3 £5—£4 La6— c4 Dg3— g6 a6; 37. Dd2, Tg7, um mit S06— a7— 63 die Uinicn auf dem Damenflügel abzusperren. 37. Dc3— d2 38. Dd2Xf4 39. Tbl— al 40. Tb2—£2 41. Sf3— g5 Der Springer war I,e4— a6 So6Xa5 Sa5— c4 La6— 65 a7— a6 wegen T£8-p nach dem Abtausch nicht zu nehmen, Weit besser war jedoch a7— aö I, um die Freibauern rascher zur Geltung zu bringen. 42. 63-64 Dg6— 63 7 Dies sollte verlieren. Richtig war: 42...... Ld7; 43. Df7, Lc8 sc. 43. Sg5Xe6 TgS— g4 44. Df4—£6 Eb5— 06? Verhältnismäßig am besten war noch 44...... Ka7; 45. Sc7, Db3. 45. Se6— c7f..... Mit 45, TXa6t!, bXa6; 46. DdSf, Ka7; 47. Tf7f, LbT; 48. TXLf, KXT; 49. Soäf je. gewann Weiß sofort. 45...... Ka8— a7 46. Sc7Xa6?..... Der Meister hatte Glück! Denn wiederum lonnte Weiß mit 46. Ds7l sofort entscheiden. Z. 23.: 46..... DXd4; 47. TXa6f! Oder 46...... a5; 47. Do5f. Kb8; 48. Saßf 1 Oder 46...... Kb6; 47. SaSf Oder 46...... Dg6: 47. TXa6f!, bXa6; 48. Sb5f, Kb6; 49. DcSf nebst 24=. 23...... g4; 24. Sgl, TXd4; 25. Sa4 mit der Drohung Sbfif 24. Tbl— 63 Tc4Xo8I DaS Opfer Bricht den Angriff. 25. Ld2Xc3 Ld7X65 46...... 47. Tal— 61 48. Df6—£8 49. e5— e6 50. e6— s7 51. K61— gl Dd3Xd4 1 Ka7Xa6 67-66 Sc4— ao Tg4X64t Dd4— eö Und Schwarz gewann. Theater für Sonnabend, den 10. Juli. Deutsches Künstler-Theater. xi u.: Die Schöne vom Strand. Deutsches Opernbaus Cbarlottbg. subxrLa Traviala. Friedrich-Wilhelmstädt. Theater. S'/sUbs: O, diese lieutiiants! Sonntag ä1/, U6r; Wohllätigkeils- veranstaltung f. erblindete Krieger. Hieines Theater. s'14 u.; Ein kostöares Leben. Messing Theater. s'/.u.t Seine einzige Frau. liustspielhans. 8'/. u.tBerrseliaftl. Diener gesflelit Schiller-Th.CUarlotteabg. 8 uhr: Ält-Keidelberg. Thalia-Theater. 8 U6r: Eine verflixte Annonce. Theater am Kollendorfpl. sv, u.: IinmeF feste druff! Trianon-Theater. S'J, Uhr; Wie Heiratsschule. Sonnt. S'/oU.; Die Waise aus Lowood. Volksbühne. Theater amBülowplatz s'/.uhr Peusion Schölier. P900 Von der OberbaumbrückesfeiÄ Dampfer-Hxtrafahrten mit Musik' Jedes Sösstag: S'/o und ä'l, Uhr nach WoltcrSdorferSchlcufe 50 Ps.j Kinder S'fy 9, 13 und 3 Uhr nach Neu-Heringödorf 30„ 1 25 u. 20 Pf. Wochenläglich rlie billigen Exlrafahrlen mit Musik: 9 u 2'/, Uhr nach Woltcrsdorfer Schleuse hin u. zur. 55, Kind. 25 Pf. w 9 und 2J/. Uhr nach Nen-Heringsdorf hin u. zurück 40,„ 20 Vf. «.Jed. Mittwoch 9 Uhr nach Zeuthen u. Neue Mühle 55,„ 2o Pf. I Außerdem: morgen Sonntag, Dienstag, den 13. und Donnerstag, den % burdp& flavelseen potsiam und Hedlitz-Rösierschaiize. s Abf. Berlin, Ncichswgsuser a. d. Marschallbrücke, b. Reichstagsgeb.: 9 Uhr, 11 ab Charlottenburg-Tcgeler Weg, nahe Bahnh. Jungserv Heide: 9«/« Uhr. 5 Fahrpr. hin u. zur. i. d. Woche: 1 M.: Sonnig.: 1,30 M., Kind. 50 u. 75 Ps. I Reederei Kieek, Falckensteinstr. 48, Tcleph. Mpl. 8197. URAN IA TaSÄr- 4 Uhr(halbe Preise): Flandern und der Krieg. 8 Uhr: Burggräfin Edith zu Dohna Schlodien; Erlebnisse einer rleutschenSEbwester im Eriegsgehiete 6er liirkei. Guido Thielscber „Venus im Grünen". Operette in 1 Ait. v. Rud. Lothar. Musik von Oskar Straus. Mitwirkende: Else Berna Lotte Werkmeister Thalia-Theater, Berlin Karl Bachmann Julius Spielmann sowie der glänzende Juli-Spielplan. V oigt-Theater. Badstr 58. Badstr. 58. tm~ Täglich:-PB9S „Tauleud und eine Nacht." VoUsstück mit Gesang in 3 Auszügen. LrstkigssiZes Vseiete Kaffeneröffnung 10 Uhr. Ans. 4 Uhr. i�ose-Ikeater. hfl.uhr: Die Fliegerbraut. Gartenbühne: Ldcb Vaterland Walhalla-Theater. suhr: Von Stufe zu Stufe. Gartenbohne: Vorsteil., Apollosänger. Reiehsballen-Tliealer. Stettiner Sünger. Ans. 8 U. Zum 158. Malet W Militärisch. Zeit bild von MeyseL Militärpersonen u. deren Angehörigen vollkommen freier Zutritt zu d.Stett. Sängern. Tägl. 8 Uhr. Sonntags 31/, u. 8 Uhr ! Das neue Juli- Variete-Progr.! DW- Wieder eine Steigerung gegen den vorig. Monat. TBS Das lenkbare Luftschiff im 2aschanerraum! Der Menschenaffe ,. Urian" als Universal-Künstler. Robert SteiilÄÄr ?Paini?—„CharloHe"— Negro Arras-Trio— 2 Rogges usw. Reidetei Kaildt& iWtM Fcrnspr. König». 2062. Bis aus weiteres DsrnDkör-Extrakakrteu: I. Ab Waisenbrücke: 9 und '\ Ifl'amnonhllPff£)in M Sonntg. 1 M.. eins. 50 Pf ronnab.) 2 Ubr/ W QlllpCUlJliry zurück/ W?rttg.vm.59Pf.,ninfi0bs Täglich tauB- Sonnal Jeden Sonntag 7*1, Uhr:/ TannitT(Tornows t. y«j, Jeden Mittwoch 8„ s> ichch)/ hm u. zurück Z W Jed. Montag, Donners- l krampen-«/,,,» Iliikle l Abs. 2 Uhr tag und Freitag/ bnrg-«CiiC IHUIHe hj,, u. cn sunb MmwoÄ}Kranipenburg-Zieoeiiiials|Sd25m Uan I öcbe.t Dienstag und\ Ctioritneoo Uder Wolters-\ hin u, I 50 UCUl Donnerstag 81/. Uhr/ UlICllHiouC dorf. Schleuse/ zurück»,M. Ab Cafd Als'en(Ätfjlef. Brücke) Abfahrt je Stunde später. 11. Ab Relchstagwnfer direkt am Bahnbof Friedrichstraße. Jeden Sonnlag, 8>/,, U/npeiaP Pllflhon bin u. Sonntags 1,50 Moni. uDicnst. Ubr/« erUvr u. rUUUVll zurück Wertlags: Werder 1.00, Phöben 1,25. Ab Cbarlottenburg Schloßbrücke 9Y, Uhr Neu! A7 m�vmm/ Uimitzsee hm und zurück i,2S m. IH. Ab yenkalln: lorf Qfinntsrt 3 u. 2 Uhr ab Kaiier-Frieorich- Brücke «loll. UUlllllüg Sy. u.2fl«Uhr ab Wildenbruchbrückc nach Hin und zurück 1 M., einfach 50 Ps.— Kinder 50 resp. 25 Ps. Die Rückt, dies. Tour endet abd. t. Gaf�'Alien rcip. Waiienbr. Abfahrt 9 Uhr s Woltersd. Schleuse Jeden Montag u. Donnerstag Heue Mtthle M-nWm»»« i",7™"'- Zieijenhals Ab Case Alfen(Schief. Brücke) Abfahrt je stunde später. Kaiser- Friedrich-Br., Abfahrt 9'/, Uhr Wildenbruch- Brücke, hin tt. zurück CO Kinder 25 Ps.«« Ps. Achtung l Ab Berlin-Reichstagoufer durch den K°hn»ollnnk-°ch»ZSS.k-?��........ Abfahrt 7 Uhr. Nur Hmsahrt 3,10 M.— Wir bitten Fahrscheine möglichst vorher im Kontor, Stratauer Brücke 4. zu entnehmen, da zu jeder Fabrt tmr eine bestimmte Anzahl zur Ausgabe kommt. �emnlwortltcher Redakteur: Mjrev Wtelepp. Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke. Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckeret u. Verlagsunstalt Paul Singer& Co, Sellin SW.