Unterhaltungsblatt öes Vorwärts Der Tob in öer Kunst. Die Phantasie unserer Künstler ist auf das Empfinden und Denken des Volkes von größerem Einflüsse, als inan gewöhnlich an- nimmt. Wer von uns würde bei dem Gedanken an den Tod nicht sofort die grausige Vorstellung des scheußlichen, grinsenden Gerippes haben, das uns unsere Künstler so ott greifbar vor die Seele gerückt haben. Ohne es zu wollen, haben sie damit die Todesfurcht, wenn auch nicht hervorgerufen, so doch mindestens um einige starke Grade vermehrr. Das mag wohl auch einer der Gründe gewesen sein, aus denen heraus bereits Lessing sorderte, daß man den Tod nicht als baßliches Gerippe, sondern schön wie die Alten darstellen solle. Im allgemeinen wird die Beantwortung der Frage in der Praxis davon abhängen, wie ein ganzes Volk und der einzelne Künstler das Wesen des Todes erfühlen und erfassen. In Zeiten, wie den unseren, wird der Tod für das Vaterland auf das Höchste und Hehrste gefeiert, das dem einzelnen Menschen beschieden sein kann. Und aus dieser Anschauung heraus ist es wohl zu verstehen, wenn man ihn schön und leuchtend darstellt. Allein damit wird nur eine bestimmte Art des Todes erfaßt, nicht das Wesen des Todes an sich. Wenn der Künstler diesen Weg gehen wollte, dann müßte er die Darstellung des Todes unendlich differenzieren und für jedes andersgeartete Sterben auch eine andere Form der Todesdarstellung schaffen. Aber auf diesem Wege würde er sich immer mehr von dem eigentlichen Wesen des Todes— das dieser für alle Menschen gemeinsam hat— entfernen. Es würde weniger sein allgemeiner, auslöschender und gleichmachender Charakter, sein unerbittliches Muß des Scheidens von Licht und Leben, das er in gleicher Weise für Edle und Unedle bereit hält, zu künstlerischem Ausdrucke gelangen, als vielmehr die einzelnen besonderen Nebenumstände jedes einzelnen Falles. Aber auch die Darstellung des Todes als solcher hat im Laufe der Zeit verschiedene Wandlungen erfahren. Die Kunst der griechi- schen Antike hat den natürlichen Alterstod dargestellt: ein mit mäch- ligen Flügeln beschwingter, milder Greis trägt mit seinem jüngeren Bruder, dem Schlaf, die entseelten Körper sanft zur Ruhe. Ein Beweis, wie sehr die Griechen in der Natur aufgingen und mit ihr lebten. Der Mensch, der starb, hatte einfach ausgelebt, er bedurfte der Ruhe. In der mehr äußerlichen Kunst der Römer wird der Tod durch ein Symbol dargestellt: ein schöner Jüngling senkt eine ver- löschende Fackel. Hier ist der Gedanke, der das Leben als eine Flamme saßt, die mit dem Tode erlischt, bereits künstlerisch vor- gefühlt und gestaltet. Aber das Sinnbild Versinnlicht lediglich ein Faktum, ohne uns Trost und Erbebung zu spenden. Der naive Mensch wird sich sogar beängstigt fühlen von dem Gedanken, daß jener schöne Genius zu jeder Zeil feine Lebensfackel undreheir und zum Verlöschen bringen kann. In diesem Gefühl wird er möglichst viel von seinem Leben genießen wollen. Bei dem stark sinnlich ge- richteten Leben der Römer mag dieses Gefühl wesentlich zu dem Ent- stehen der sinnlichen Bacchanalien beigetragen haben, die im unter- gehenden Rom an der Tagesordnung waren. Mit dem Auftreten des Christentums hören dann alle Dar- stellungen des Todes lange Zeit auf. Der christliche Künstler wußte anscheinend damit nichts Rechtes anzufangen. Für ihn war der Tod ja nur die dunkle Pforte, durch die die Seele in das„Himmelreich" einging. Dann kam der Todesengel, der die Seele durch die dunkle Pforte in die ewige Seligkeit geleitete. Im 14. Jahrhundert, als die Pest in ganz Europa furchtbare Opfer forderte, hat ein italieni- scher Künstler auf einem Wandbilds in Pisa den Tod als ein aus den Lüften herabschwebendes, grauenhaftes Weib mit Fledermaus- flügeln gestaltet, der mit sausender Sense die Menschen in Massen dahinmäht. Hier ist eS wiederum die furchtbare Todesart, die den Künstler zu einer besonderen Gestaltung des Todes anregte. Es ist nicht, eigentlich der Tod, sondern die Pest, die er zur Darstellung bringt. Aber die Sense spielt von da an bei den Todcsdarstellungen der neueren Zeit eine wichtige Rolle, besonders dann, wenn es sich darum handelt, das unterschiedslose, massenhafte Hinmähen von Menschen zu versinnlichen. Wir finden im weiteren Verlaufe den Tod meist als grinsendes Gerippe, mit der Sense in den Knochen- singern, dargestellt, lind es ergibt sich das merkwürdige Schauspiel, daß dem christlichen Menschen der Tod, den er doch überaus schön finden müßte, da er ihn in die ewige Seligkeit einführt, als Schreck- gespenst erscheint. DaS läßt darauf schließen, daß er im Grunde seines Herzens an der Wirklichkeit des irdischen Daseins doch mehr hängt als an dem himmlischen Phantasiebilde. Sehr häufig findet sich die Darstellung, wie der Knochenmann, mit dem stundenglase in Die Crweckung öer Maria Carmen. ö7j Von Ludwig Brinkmann. Schließlich empfand ich das Bedürfnis, mich ein wenig zu zerstreuen, aufzuheitern, wenn es möglich wäre, und langte bald in einem der Billardspielsalons an, die in den Hinter- Häusern der Hauptstraße ihr vor der lichten Welt verborgenes, dunkles Tasein fristen. Denn das Billardspiel ist nur der Vorwand, das Glücksspiel das Wesentliche. Ein zweifelhaftes Publikum stand in dichten Reihen um den mächtigen Tisch, auf dem mit Kugeln von acht ver- fchiedenen Farben gespielt wird. Drei Gentlemen, die im Dienste des gewiegten Unternehmers stehen, fangen nach bc- stimmten Regeln zu spielen an, bis eine der Kugeln gewinnt. Sie haben keine leichte Aufgabe f die sich um sie drängende Menge verfolgt jeden Stoß mit feinem Kennerblicke und auf- geregtem Interesse, und die Spieler, deren Chancen sich durch einen besonders genialen Stoß gebessert haben, toben in jubelndem Beifalle, während sie, wenn eine Ungeschicklichkeit ihre Aussichten gefährdet, drohend knurren, daß man fürchtet, das Ungewitter werde sich in jedem Augenblick in blitzenden Revolverschüssen entladen. Endlich gewinnt eine der Kugeln, und die Spieler, die auf ihre Farbe gesetzt haben, teilen sich den gesamten Einsatz nach reichlichem Abzüge für den Unter- nehmer der Hölle. Ich schob mich durch das Gedränge hindurch und setzte gleichgültig bei jedem Spiel meinen Peso auf schwarz, ohne zu gewinnen. Indessen steckte mich die allgemeine Aufregung ein wenig an, und ich verfolgte gespannt das Schicksal, das auf dem grünen Tuche des Billards entschied. Was soll all das einfältige Olercde gegen das Hasard? Das Leben muß uns ja alle zu Spielern machen: Spiel ist nichts anderes als die fromme, ergebene Anbetung des allmächtigen Geschickes, die nicht dreist mit dem armseligen Perstande dem rollenden Rade in die Speichen zu greifen versucht: jeder neue Tag lehrt uns wieder, daß alles Streben, alle eigene Schicksalsmacherei ohnmächtig und nutzlos bleibt: es ist fast sicherer, sich rollen- den Kugeln anzuvertrauen als Menschen, menschlichen In- stitutionen und den Gespinsten seiner Phantasie... Schließlich gewann doch einmal schwarz, und ich ging auf das Podium zu, mir meinen Anteil vom Einsatz zu holen. Da legte sich mit einem Male eine schwere Hand auf meine Schulter: Stuart. „Wir haben auf dieselbe Farbe gesetzt— es scheint uns beiden ähnlich ums Herz zu sein," sagte er mit trübem Lächeln. der Hand, an den einzelnen MensÄen herantritt, gleichsam mahnend: „Deine Uhr ist abgelaufen I" Besonders lebendig tritt uns diese | Auffassung in den im Mittelalter aufkommenden„Totentänzen" ent- gegen. Die erste Darstellung solcher Art fand sich auf einer Mauer in Paris. Von dort kam diese Form der Todesdarstellung auch nach England und Deutschland. Hier tvar cS besonders Holbein, der durch seine Darstellungen im„Totcnalphabet" und namentlich in den voll- endeten Holzschnitten des Großen Totentanzes die Form des Toten- tanzes auf die volle, künstlerische Höhe hob. Die Renaissance und später die klassizistische Epoche brachten den schönen, klassischen Genius als Versinnlichung des Todes wieder zu Ehren, wie wir es z. B. bei Canova und Thorwaldscn sehen. Das sollte jedoch nicht lange dauern. Rethel stellte bereits wieder den Tod mit voller, künstlerischer Ausdruckskraft als Gerippe dar. Aber diese Grundform des Todes wird bei ihm entweder verstärkt oder ge- mildert, je nachdem der Künstler den Tod als fteundlichen Erlöser oder als rücksichtslosen Vernichter darstellen will. In dem Bilde„Der Tod als Freund" erscheint er in der ersten Form, im«Tod als Würger" in der zweiten. In ähnlicher Weise, wenn auch weniger künstlerisch, modifizierte Kaulbach die Todesdarstellung in seinem Tolentanz-Eniwurf: Während der Tod in den päpstlichen Palast mit Gewalt eindringt und im Ringen niit dem Papste diesem zunächst den Schlüssel Petri wegnimmt, tritt er dein Gelehrten Humboldt in freundlicher Weise entgegen. Er nimmt diesem die schwere Last des Kosmos von der Schulter und lädt ihn ein, in einem mit Rosen gefüllten Grab zur wohlverdienten Ruhe sich niederzulegen. Und Napoleon I. auf Sankt Helena überrascht der Tod als kaiserlicher Adjutant, der dem Exkaiser, während dieser in neue Pläne versunken eine Zirkelipitze auf den Globus aussetzt, unter die andere höhnisch- grinsend einen Totcnschädel hält. Gewiß hat diese mehr individualisierende Forin der Todesdarstellung. je nach der Persönlichkeit, die vom Tode betroffen wird, viel für sich. Sie erschließt vor allem eine große Mannigfaltigkeit der Darstellung. Aber wie gesagt: der einheitlich-monumentale Cha- rakter der Todesdarstellung kommt dabei nicht genügend zur Geltung. Mehr davon sehen wir bei den Gestaltungen von Dürer, Cornelius, Böckliu und Rethel, die den Tod als ein Wahrzeichen der vernichtenden Kräfte ans dem Höllenpserde darstellen. Das Dä- monische, Weltbezwingende und Unerbittliche des Todes tritt in diesen Darstellungen eindrucksvoll vor die Seele. Aber sie geben zugleich auch etwas ungeheuer Schmerzliches und Bitteres: das Ge- fühl, daß alles Leben schließlich im Tode, in der Vernichtung endet. Die wellschmerzliche Philosophie Hamlets erwächst aus solcher Be- trachtnng. Ihr fehlt das große tröstende Element, das unzweifelhaft dem Tode innewohnt. In neuerer Zeit bricht nun allmählich eine neue, sozusagen natürlichere Auffassung vom Weien des Todes durch. Die neuere Naiurerkcnntnis hat hierzu nicht wenig beigetragen. Sie begreift den Tod als notwendige Ergänzung des Lebens: Ohne Tod kein Leben. In dem bekannten Seibstbildnis Böcklins mit dem fiedelnden Tod mögen es wohl solche Klänge sein, auf die der Meister lauscht: die Musik vom ewigen Vergehen und Werden des Lebens. Aber größer und feierlicher erscheint der Tod dann, wenn er bewußt im Kampfe für die Höherentivicklung des Lebens erlitten wird. Dann tritt er selbst als höchstes Leben an uns heran und das Opfer des persönlichen Lebens wird reichlich aufgewogen durch das beglückende Gefühl, im Allgemeinleben aufzugehen. Nur so kann man es sich erklären, daß Männer wie Thomas Morus, Giordano Bruno und HuS mit heiterer Miene in den Tod gegangen sind. Wer lvürde bei einem solchen Tod noch au ein klapperndes, grinsendes Gerippe denken? Hier erwächst er vielmehr zu voller Erhabenheil und Größe. Er wird Fleisch, Blut und Leben. So wendet sich auch die neuere Kunst mehr und mehr von der alten Todesvorstellung und-darstellung ab. Au Stelle des Grausigen und Scheußlichen tritt Ruhe. Feierlichkeit, Schönheit und Größe. Aus dieser Auffassung heraus ist BöcklinS feierlich stille Toteninsel cntstandeu, ferner Bartholomss großes Denkmal für die Toten auf dem Friedhof Pere Lachaise in Paris und vor allem Max Klingers großangelegte Darstellungen vom Tode. Aber noch fehlt es an einer dieser neuen Auffassung entsprechenden sinnfälligen Verkörperung des Todes in einer einzigen Gestalt. Ob eine solche bei der Geneigtheit unserer Zeit. alle Erscheinungen in Kräfte aufzulösen, überhaupt noch entstehen kann, muß der Zukunft überlassen bleiben. Unzweifelhaft aber dürfte die Darstellung des Todes in der bildenden Ltuirst als Schreckgespenst in ihrer bisherigen allgenieinen Bedeutung und Anwendung überwunden sein. Mau wird den Tod vielmehr als die Person!- „Wir wollen gehen," antwortete ich, und bald waren wir draußen, in der Nacht, allein.— Ich machte Stuart Vorwürfe, daß er mich in dieser schweren Zeit so ganz über sein Verbleiben im Ungewissen gelassen, mich hier zwei volle Tage umherirren ließ, ohne sich um mich zu kümmern. „Ich habe wirklich nicht gewußt, daß Tu gekommen warst, Lewis! Ich erwartete Dich erst zur Versteigerung. Und schreiben habe ich nie gekonnt, die letzte Zeit aber am wenig- sten. Es hat sich zu viel zugetragen, zu viel Schreckliches. Hetzt, nachdem ich Dich gesehen, brauche ich nicht länger zu bleiben: ich gehe morgen nach Salina Cruz und von da zu Schiff nach Zentralamerika, ein neues Leben anzufangen. Tu fährst vielleicht mit mir— oder nicht? Gut, daß Tu früher ge- kommen als ich gehofft: sa nimmt das Leben hier ein rasche- res Ende! O wie ich dieses gottverfluchte Tal von Oaraca hasse! Ich habe übrigens guten Grund gehabt, nicht im Hotel zu wohnen: so lange ich noch hier verweilen mußte, um auf Dich zu warten, wohnte ich in einer elenden Spelunke: ich kann Dir nicht sagen, was für ein erbärmliches Leben ich geführt!" dabei schüttelte er sich vor Ekel:„nun, diese Nacht bleiben wir noch beisammen, und sobald der Tag graut, geht es weiter in die Welt, in die Unendlichkeit! Hier ist es uns wiederum nicht gelungen— aber einmal werden wir doch das Glück beim Schöpfe fassen!" Stuart trug mir das alles in erregtem Durcheinander vor, bis es mir endlich gelang, ihn zn unterbrechen: „Aber sage doch zuerst— wie steht es um unsere Grube?" „Ich will Dir der Reihe nach erzählen, was ich weiß. Wenn ich erst einmal alles hernntergeredct, werde ich wohl vergnügteren Mutes in die Ferne zielsen. Ich hatte nichts zu tun, als Du vor vier Wochen zur Stadt abreistest. Ich bin ein Mensch, der alles ertragen kann, nur keine Untätigkeit. Tn kannst ja Wochen und Monate über Deinen Folianten zubringen— ich aber habe in meinem ganzen Leben noch kein Buch bis zu Ende zu lesen vermocht, nicht einmal Onkel Toms Hütte oder einen Lcder- strumpfroman. Was blieb anderes als— Jane? Täglich trafen wir uns hier oder in Ocotlan oder sonstwo: jeder Tag brachte einen anderen Brief von ihr, und— das ist das Seltsame— ich verlegte mich auch aufs Schreiben. Du würdest vielleicht lachen, wenn Tn meine Episteln läsest: ich hätte es auch besser gelassen: das Schreiben ist Satanskunst und paßt nicht für einen wackeren Silbergräbcr, der den Duft der Berge gerochen. Das ging so lange gut, bis ich mit einem Male auf einem ötreifzuge nach Taviche hörte, daß unsere alte Maria Carmen voll Wasser liefe. Ich kann Dir nicht sagen, was fizierung eines Schicksals gestalten müssen,„das den Menschen erhebr, wenn es den Menschen zermalmt". Ruhig und�groß. Wie manchem armen geängstigten Menschen dürste dann das Sterben leichter fallen, wenn er dabei die heitere Vorstellung hat: in die Arme der bergenden und schützenden Mutter Natur zurücksinken, anstatt der brutalen Gewalt eines schrecklichen Dämons ausgeliefert zu sein. So könnte die Kunst ein Wesentliches beitragen, die peinigende Todesfurcht zu beseitigen yder doch wenigstens zu mildern. Welch prächtige Aufgabe wäre eS nebenbei für sie, die Natur als leben- bergende und lebenhervorbringeude Mutter und Trösterin am Rande des Grabes zu gestalten. Mau denkt dabei unwillkürlich an die feierliche Größe altägyplischer Kunstwerke, nur daß ein solches Bild etwas heilerer und weniger rätselvoll dargestellt werden müßte. Max Menzer. Der Elektromagnet in öer yeilkunöe. Der Gedanke, die magnetische Kraft zur Entfernung von Eisen- und Stahlsplittern aus den verschiedenen Teilen des Körpers zu be- nutzen, ist sehr naheliegend, und in der Tat finden wir schon im Jahre 164ö, also vor 270 Jahren, von Fabricius Hildanus die Verwendbarkeit der Magnete hierfür angegeben. Aber die natürlichen Magnete sind nicht besonders kräftig und können einen Vergleich mit den durch den elektrischen Strom erzeugten Elektromogneten in keiner Weise aushalten, zumal man bei diese» den Magnetismus durch Stärken oder Schwächen des Stromes beliebig verstärken oder ver- ringern sowie im geeigneten Moment erst hervorrufen oder ganz aushören lassen kann. Solche Elcklromagnete wurden erst vor etwa 40 Jahren von dem Berliner Augenarzt Prof. Hirschberg in die Heilkunde eingesührt und sind zur Entferimitg von Eisen- und Stahlsplittern im Auge in umfangreicher Weise benutzt worden. Während des Krieges spielt diese Anwendung der Elektromagnete eine sehr bedeutende Rolle, da ja Augenverlctznngen durch Granat- splitter nicht selten sind. Abgesehen hiervon ist der Elektromagnet bisher nur ganz gelegcntlicki benutzt worden, um Fremdkörper aus einem Hohlorgan des menschlichen Körpers zu entfernen, z. B. eine Haarnadel ans der Harnblase. Professor Payr beschreibt jetzt in den„Naturwissenschaften" ein von ihm ausgearbeitetes und erprobtes Verfahren, um durch die Einwirkung eines starken Elektromagneten durch die Bauchdecken hindurch die Erkennung und Behandlung inannigfacher Unterleibsei lrankungen, speziell solcher des Ver- dauungsapparates, vorzunehmen. Der für die Anwendung des Verfahrens notwendige starke Elektromagnet ist in einer Carba- nischen Aufhängung frei beweglich aufgehängt und kann bequem am liegenden wie am siehenden Kranken verwendet werden. Natürlich ist durch eine Reihe von Tierversuchen das Verfahren erprobt und als brauchbar crfuudeit worden, bevor mau es auf den Menschen angewendet hat. Es werden völlig ungiftige und unschädliche, aber der Einwirkung eines Magneten unter- liegende Stoffe in den Magendarmkanal eingeführt, und man kann Lagenveränderungen des EisenPulverS respektive der eisen- baltigcn Flüssigkeit mit Hilfe des Magneten durch die Bauchdecken hindurch vernehmen. Auf dein Röntgenschirin bc- obachiet man zunächst das Einfließen und die Verteilung der eisenhaltigen Massen und bewirkt dann unter Kontrolle der zwischen Magnetpol und Bauchdecke gelegten Hand die in gewollter Weise herbeigeführte Veränderung. Payr benutzte das Verfahren zunächst zur Diagnose, indem er das Vorbandensein und die Aus- dehnung von Bauchsellverwachsuugen von Teilen dcS Magens und Darmkanals in vielen Fällen feststellte. Nach einer Operation stall- gefundene Verklebimgen können, solange sie noch nicht fest geworden sind, durch die» Verfahren gelöst, ältere Verwachsungen in vor- sichtiger Weise gedehnt werden. Dann konnte das Verfahren zur Erregung der muskulären Bewegungen des Darmkanals, also zu einer Art clektromaguetischer Darmmassage verwendet werden, lieble Erscheinungen, wie heftige Schmerzen, Lhnmachlsaufülle, Anzeichen innerer Blutungen oder Bauchsellreizungen haben sich niemals gezeigt, allerdings wurde stets auch mit der größten Vorsicht vor- gegangen. Der Gedanke liegt nahe, durch derartig starke Magnete auch Granatsplitter oder Projektile mit Stahlmantel der Körperoberfläche näher zu bringen, um so den Eingriff zu ihrer endgültigen Ent- fernung zn verringern. Doch warnt Payr vor zu großer Hoffnung in dieser Richtung, da die Frenivkörper sich beim Einkapseln mit in mir vorging: es wir mir, als hätte jemand mit einem Flintenkolben ans meinen Schädel dreingeschlagen. Wenn ich auch aus meinem Berge vertrieben tvar— es war doch noch mein Berg, mein persönlichstes Eigentum: ich habe die beste Zeit von anderthalb Jahren darin zugebracht, habe jeden Fußbreit den Wassern abgerungen: ba sollte ich so Ungeheures ruhig geschehen lassen? Sofort bin ich zn unserem Minen- hause hinübergaloppiert: ich hätte den Schurken Powell und den Idioten Morgan niederschießen können, die solche Not .über mich und die Maria Carmen gebracht. Aber weder Powell noch Morgan waren im Minenhause anwesend. Der neue Buchhalter Harris erzählte mir, daß sie am Tage zuvor in der Frühe ins Gebirge, zum Wasser- werke, gezogen seien. Und kaum waren sie fort, als der Generator verbrannte. Ich fragte ihn, ob er sofort seinen Herrn habe holen lassen.„Ach nein," erwiderte er grinsend. „was können die Herren Powell und Morgan daran ändern?" Er hatte damit auch recht: aber in mir stieg ein fürchterlicher Verdacht auf. Ich gehe in den Maschinenraum— alles steht still, niemand kümmert sich um die verlassene Zentrale, und ein Teil der Generatorwickelung hängt verkohlt in den Nuten." „In der Zeitung stand aber, der Motor sei explodiert," unterbrach ich den Freund. „Ach," erwiderte jener,„in den Zeitungen steht vieles. Ter Motor ist schon in Ordnung: aber die Dynamo ist ruiniert, schnöde und absichtlich zerstört worden! Wenn ich Dich bei mir gehabt hätte, Lewis, dann wäre es anders gewesen! Tn hast die Maschine schon einmal in Ord- nung gebracht, und es würde Dir wohl auch diesmal wieder gelungen sein! Aber was sollte ich dabei machen! Ich sehe mir die verbrannte Wickelung an— eine Spule scheint mir angeschnitten, verstehst Du, Lewis, angeschnitten! Aber das beweise dem Schurken einmal: es ist unmöglich! Ich gehe zn Harris, er solle Dir telegraphieren, sofort zu kommen und einen Wickler aus der Stadt mitzubringen. Tann rufe ich nach Leuten— aber der erbärmliche Kerl er- zählt mir, er hätte sie alle abgelohnt und entlassen, da ja doch fürs erste nicht mehr gearbeitet würde! Natürlich verstärkt sich mein Verdacht immer mehr. Ich beauftrage Josä, sofort ein paar Mann zn holen, wo er sie fände, und sie mir in den Berg nachzusenden: dann will ich mich selbst überzeugen, wie weit das Unglück vorangeschritten. Uebrigens hatte ich be- reits vorher auf dein Hofe alle Pumpen und anderen Ma- schincn, die einst im Berge arbeiteten, fein säuberlich stehen sehen— so viel Verstand hat der Spitzbube Harris denn doch gehabt! Oder er hatte entsprechende Weisungen von oben bekommen: meinst Du nicht auch, Lewis V(Forts, folgt.) einer deröen bindegewebigen Hülle umgeben. Wenn sie überhaupt entfernt werden müssen, so können sie nach genauer Feststellung durch das Röntgenverfahren mit dem Messer ebenso sicher mit der nur unbedingt notwendigen Durchtrennung der deckenden Teile er- reicht werden. Dagegen hat sich der Elektromagnet in der Kriegs- chirurgie bei Hirnverletzungen als nützlich erwiesen. Gerade bei größeren Zertrümmerungen von Hirnsubstanz liegt öfters eine Hirnwunde vor, in deren Randern Granatsplitter versteckt liegen. Sie sind zwar im Röntgenbilde gut zu sehen, doch ist ihre Lage nicht so genau zu bestimmen, dag sie�mit der Pinzette einfach herausgeholt werden könnten, und das Suchen nach ihnen mit der Pinzette oder Sonde kann für noch unverletzte Gehirnteile recht schädlich werden. Bei solchen Gehirnwunden ist also der Elektro- magnet ganz angebracht, dagegen wäre es nicht ratsam, einen Granatsplitter, der irgendwo unter gesunder Hirnrinde liegt, durch die noch intakte Gehirnsubstanz hindurch zu entfernen. kleines Feuilleton. Wieviel Zeitschriften gibt es in Deutjchlonö! Ueber den Umfang der deutschen Zeitschriftenliteratur gibt eine Statlstik in der jetzt vorliegenden neuen Ausgabe von Sperlings Zeitschriftenadregbuch erschöpfende Auskunft. Danach belauft sich die Zahl der deutschen Zeitschriften in diesem Jahre auf 6421. Da das Jahr zuvor die Gesamtzahl der Zeitschriften auf 6896 berechnet wurde, io ergibt sich, dast unter den Einwirkungen des Krieges rund 270 Zeit- schriften ihr Erscheinen eingestellt haben. Das ungeheure Wachstum der deutschen Zeilschrifienliteratur bekundet sich darin, dah die Zahl der Zeitschriften sich von 1892 bis 1914, also in nicht viel mehr als einem Menschenalter, nahezu verdoppelt hat. 1892 erschienen in Deutschland 3536 Zeitschriften. 1961 waren es bereits 5231, 1911 beinahe 6999. Die gröge Zahl der Zeitschriften entfällt auf die Gruppe „Rechts- und Staalswissenschait. Politik und Volkswirtschaft", die ihrer 611 zählt. Der evangelischen Theologie und christlichen Volksliteratur widmen sich 494 Zeitschriften. 391 Zeitschriften beschäftigen sich mit Land- und Forstwirtschaft, je 369 gelten dem Handel und Verkehrswesen, sowie der Heilwissenschaft, und schließlich hat auch noch die Gruppe Erziehungs- und Unterrichtswissenschaft 345 Zeitschriften aufzuweisen. Alle anderen Fächer müssen sich mit einer geringeren Zahl von Fachzeitschriften begnügen. Am be- scheidensten ist die Uhrmacherkunst, der nur acht Zeitschriften zur Verfügung stehen: ebensoviele widmen sich der Luftschiffahrt, doch rst auf diesem Gebiete begreiflicherweise eher auf eine Vermehrung zu rechnen als bei den Uhrmacherzeitschriftcn. von eknem Raubvogel entführt? Alljährlich in den Sommermonaten begegnet man in Zeitungen mit gewisser Regelmäßigkeit der Mitteilung, daß in den Alpen ein Kind von einem Adler entführt wurde. Solche Nachrichten sind in- dessen immer mir Vorsicht aufzunehmen, denn oft genug beruhen sie nur auf Vermutungen. So wurde auch kürzlich wieder berichtet, daß bei Feldkirch im Vorarlberg ein fünfjähriges Kind spurlos von der Alpe verschwunden und wohl von einem in der Nähe horstenden Adler fortgetragen worden sei. Zwar erscheint es nahezu aus- geschlossen, daß der an sich wohl kräftige und bis zu zwei Metern klafternde Gold- und Steinadler ein fünfjähriges Kind in die Lust cmporhcbl, dagegen kennt man verbürgte Fälle, in denen dieser ge- fiederte Räuber, der Schrecken der Schaf- und Ziegcnherden. sogar Menschen angefallen hat. So berichiel der Naturforscher Tschudi: „Man hat ofr gestritten, ob der Steinadler gelegentlich auch auf Kinder stößt. So selten dies auch geschehen mag, so ist doch der Vogel mulig und stark genug dazu, und wenigstens ein verbürgtes Beispiel haben wir aus Graubünden dafür. Dort, in einem Bergdorf, schoß ein Stein- adler auf ein zweijähriges Kind und trug es weg. Durch das Ge- schrei herbeigerufen, verfolgte der unglückliche Vater den Räuber in die Felsen, und da die Last des Vogels ziemlich stark war, gelangte er nach großer Mühe dazu, ihm das übel zugerichtete Kind abzu- jagen, das an den Augen zerhackt, bald starb." Auch dem Bartgeier, der mit einer Flügelspannung von rund ü'/z Meter Europas größter Raubvogel ist, wird ähnliches zu- geschrieben.„Beispiele von Raub kleiner Kinder durch große Raub- vögel," so schreibt beispielsweise der Schweizer Vogelkenner Gir- tanner,„bei denen es sich in unserer Alpenkette jedenfalls nur um den Steinadler und Bartgeier handeln kann, find zu sicher fest- gestellt, als daß hieran noch gezweifelt werden könnte. Warum nun der Verbrecher immer der Steinadler sein soll, ist nicht so ohne weiteres klar. Was den Bartgeier, der sich erwiesenermaßen an erwachsene Gemsen wagt, die dock im Vergleich zu einem kleinen Kinde jedenfalls wehrhast sind, und die dennoch meist besiegt werden, abhalten sollte, bei ge- botener Gelegenheit ein solches hilfloses Wesen wegzuschleppen, über einen Felsen, an denen man sie in den Bergen oft genug in der Nähe der Hütten herumkrabbeln läßt, herunterzuwerfen, will mir nicht einleuchten. Man verteile hier ruhig die Schuldenlast auf beide Räuber." Inzwischen ist nun allerdings der in den Pyrenäen und anderen Gebirgen Spaniens noch ziemlich häufige Bartgeier in den süddeutschen, Schweizer- und österreichischen Alpen völlig ausgerottet, so daß alle in diesen Gebieten etwa vorkommenden Fälle von Äinderraub ausschließlich auf Rechnung des zwar kleineren, doch kräftigeren Steinadlers zu verbuchen sind. Nottze«. — Das neue Vorlesungsverzeichnis der Handels-Hoch schule Berlin ist soeben erschienen sVerlag von Georg Reimer, Berlin). Trotz des Krieges weisen alle Gebiete die gewohnte Ausdehnung auf. Auf eine Anzahl zeitgemäßer Bor- lesungen sei hingewiesen: Professor E ß l e n wird eine einstündige Abendvorlesung über„Staatsanleihen und Staatsschulden" halten. Dr. I L ck h spricht über„Die deutsche Orientpolilik".' Prof. Mar- c u s e über„Luftschiffahrt im Frieden und im Kriege". Prof. T i e s s o n har erstmalig eine Vorlesung über«Wirtschaftsgeographie von Frankreich und Italien" und Dr. S o m a r y. Mitglied der belgischen Zivilverwallung, über„Belgien" angekündigt, lieber die einstündigen Vorlesungen, die gegen Lösung einer Hörerkartc zu- gänglich sind, wird ein besonders kurz gefaßtes Verzeichnis aus Wunsch zugesandt. — D e r e n g l i s ch e G r i m m. In seinem 78. Lebensjahr ist zu Ox ord Ja in es Murray gestorben, der Begründer und Leiter des großen Wörterbuches der englischen Sprache, das unter dem Namen„Oxford English Dictionary" bekannt und berühmt ist. Ter greise Gelehrte lebte der Hoffnung, zu seinem 89. Geburlstage die Vollendung seines großen Lebenswerkes feiern zu können— die Er- füllung dieser Hoffnung ist ihm nicht mehr beschieden gewesen, doch ist die Vollendung dieses englischen„Grimm" in naher Zeil zu erwarten, da das Unternehmen schon bei den letzten Buchstaben des Alphabets steht. Ein volles Menschenalter hat Murray in seiner stillen Gelehrtenwerkstatt in Oxford dem Riesenwerke geopfert, von dessen Umfang man sich einen Begriff macht, wenn man sich ver- gegenwärtigt, daß der„Murray" etwa 6 Millionen Anführungen umkaßt.... Rur eine so gewaltige, unermüdliche Arbeitskraft, wie Murray bis in seine letzte Lebenszeit hinein gewesen ist, konnte dies große moderne Wörterbuch der englischen Sprache in Verhältnis- mäßig kurzer Zeit dem Abschlüsse so nahe bringen. Die Partikel „" mit dem Infinitiv kostete ihm allein mehrere Monate Arbeit. — E i n Kriegsschiff ohne Bemannung. Einem Kreise geladener Gäste hat Herr Nakken aus Arnheim in Holland in diesen Tagen ein von ihm erfundenes Boot vorgeführt. Die Er- sindung besteht in dem vom Lande aus geleiteten Betrieb eines komplizierten Schiffsapparatcs mittels Hertzscher Wellen. Ter elektrische Motor, der das Schiff bewegt, wird vom Lande aus dirigiert. Der Steuerapparat und ein Lichtsignalapparat werden gleichfalls vom Operateur beherrscht, auch können Kanonenschüs'e nach Belieben abgefeuert werden. Ob die Ersindung in ihrem jetzigen Stadium von mehr als theoretischem Interesse sein kann. wird sich natürlich erst zeigen müssen. Der Erfinder denkt sie na-- mentlich auch Reltungszwecken dienstbar zu machen. «Aehnliche Experinu-nte fanden in Deutschland bereits vor Jahr und Tag statt.) l'Keater für Mittwoch, den 4. August. ' Lessinsr-Theater. sv.u.: Seine einzige Frau. KiUBtspieltaans. s'stülerrsciialtl. Diener gesuclit Schlller-Xh.Charlottenbg. s uhr Ält-Heidelberg. Thalia-Theater. g-/. u.: Eine verflixte Annonce. Theater am XoIIendortpI. sv.u,: Immer feste druff! Trlanon-Thcatcr. s'i.uhr: Hangemaniis iaehfoiger. Deutscbes Künstler-Theater s'/jühr; Der Sonnenvogel, Deutsches Opernhaus Cbarlottbg. s uhr: Der Betteistudent. Friedrich-Wilhelmstädt. Theater. S./.U.- Kyrilz-Pyritz. Oebr. Herrnfeld. The.tor Sonnabend, 7. August: Erstauff.; Benjamin macht Alles. Kleines Theater. s'/.u; Ein kostbares Leben. URANIA TaubenstraBc 48/49. 8 Uhr; Der Isouzo und Oesterreichs idriakiiste. Rose-Theater. suirDiefDehterilesGelaDgeiieö. Gartenbühne: I-ieb Vaterland Walhalla-Theater. . DleHaschinenbaner S Uhr; von Berlin. GartenbUhne: Vorslell., Apollosänger. Reichsuallen-Tlieater. Stettin er Sänger. Ans. 8 U. Zum 183. Male: Militärisch. Zeit. bilo von Meysel. Militärpersonen u. deren Angehörigen vollkommen freier Zutritt zu d.Stett. Sängern. Xägl. 8Uhr. äonnt.31/, u. 8 Uhr. Der groBe WW" ncne"NZ Aucnst- Spielplan! Die berühmt.„Usssems" i, d Szene ..Artietenkinder" Hansi Immanns Riesendoggen. Gesohw. Zajonz. Ernst Ewald. R. Steidl u. A. MUller-Lincke, neue Duette u. Soloszenen ferner Paini, d. lenkb. Luftschiff usw. E. 6. m.b.H. Arbeiter-Baugenossenschaft„Paradies", Berlin Geschäftsstelle Bohnsdorf bei Grünau i./M. Bureauzeit täglich außer Donnerstag von Z— 11 Uhr vormittags, Donnerstag von 5— 8 Uhr nachmittags. Montag nachmittags von 5-8 Uhr: Berlin, Reichenverger Str. 16, bei Manzey. Vermögen._ Bilanz am 31. März 1915._ Schulben. Voigt-Theater. Badstr. 58. Badstr. 58. OSBT Täglich:'MA Jfrliu me's weint n. lailjt.' Volksstück mit Gesang in 3 Auszügen. Erstklassiges Variete Kaffeneröh'nung 19 Uhr. Gebaudekovto I Abschreibung. Srundstück-Konto. Gcbäudekonto II Zlbschreibung Grundstück-Konto. Gebäudekonto III. Abschreibung. Mark KS 132.55 678.52 64 454,03 13 090- 62 730,0« 605,22 62 124,»6 9 279,55 62 754,21 605,65 62 143,56 9 179,80 112 752,74 1 137,89 Mark 77 544,03 71 404,41 71 328,36 Grundstück-Konto.... Gebäudekonto IV.... Abschreibung..., III 614,85 Grundstück-Konto...... 7 325,22 118 940,07 Gebäudekonto V...... 115 538,02 Abschreibung...... 1 159,90 114 378,12 Grundstück-Konto.....■ 7 127,38 121505,50 Postscheckkonto....... 134,24 Gebäudekonto VI...... 343 993,07 Abschreibung...... 3 439.07 310 554,- Grundstück-Konto 19 293,— 359 847,— Hinterlegungskonto..... 100,— Jnoentarkonto....... 1 915,12 Abschreibung..... ��215U2 1 700,— Grund- und Bodenkonto... 223 166,67 Konto für rückständige Mieten, Zinsen, Pachten usw... 5 569,61 Bankkonto......... Kassakonto........ 2 266,08 Hvpothekensorderungen.... 70 758,91 Sparkassen-Guthaben... 2 211,75 JnSg ciamt.. 1 173 461, Mark 120 500-— 786,81 . 638 775,— Grundstück-Hypotheken-Tchuldenkonto, Grundstück-Hopotheken-Zinsenkonto. Hypothekenkonta........ .s>auS-Hnpothcken-ZinIenkonto...... 236,67 .�itsSreleroesonds.......... 37 620,58 Konto für besondere Rücklagen..... 30 000,— Erneuerungskonto.......... 33 211,54 Konto für Bohlsahrtszwecke...... 5 218,80 SchuldvcrschreibungS-Zinsenkonto.... 1 067,40 SparsondSkonto........... 54 827,64 Darletmskonto........... 112 694,66 SckiuldverschreibungSkonto....... 18 370,— Pflichtspareinlagenlonlo........ 90 727,21 GeichästSantciltonIo......... 15 055,50 Reservejonds............ 7 113,93 Gewinn- und Verlustkonto �Gewinn)... 7 275,51 Hastsumme. Dieselbe betrug am 31. März 1914.. Verringerte sich im Lause des GeschäsiSjahreS uni...........■■ Beträgt hiermit am 31. März 1915 Insgesamt. Mitgliederbewegung. 16 248 M. Am 3i März 1914 waren vorhanden, Eingetreten bis 31. März 1915 sind 15 768 2 1 173 481,28 677 Genossen 39 716 Genossen Geschäftsguthabc». Dasselbe betrug am 31. März 1914.. 15 484,— M. Verringerte sich im Lause des Jahres um 428,50„ 104/8 Beträgt somit am 31. März 1915 15 055,50 211. Der Zlufslchtsrat. Die Revislonskommisiion. A. Bendig, Vorsitzender. A. Langer. Ch. Schulze. E. Miersch. Gitarrzither mit sünsundachtzig Unlerlegnetcn 8,50, Wand-rgitarre, ZZandermandelinc 9,50, Solelaute, gut eingespielte Urchestergeige mit fformetui 18,00. verkauft Ernst. Oranienftraße 166 III. 2121b- 'Ausgeschieden am 31. März 1915: a) durch Kündigung... 50 Gen. b), llebertragung., 3, c)„ Tod....■ 6. 59 Verbleiben am Schluß des Jahres 65? Genossen Der Borstand. C. Corner, Vors. P. Schiffke. F. Hoppe. Haben S« Sloft? davon Anzug od. Pzlttot naaui srjASS, scftzcfc. doucrh. Zutaten von 25 Mzrk an. Moritz Lzband, Neue Promenade 8. 11.(Stadtb. Bors.) t) Khnnen- nub KrimMnderki von Robert Meyer, Infi.: P. Golletz Marianiienstr.!i. Tel.Mpl. 346 Verkäufe. Zehn Prozent Rabalt Vorwärts- leiern. Steppdecken, Similifeide. vor- nehme'Ausführung 3,75, 4,85, 5,75, 6.50. 7.85, 9,50. 12.50, 14,50 usw. 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